,anmerkungen zur ,transkription3 ,text1 ,text und ,text reprsentieren im ,originalwerk gesperrte1 fett gedruckte bzw4 unterstrichene ,texte2 ,text reprsentiert hochgestellte ,texte4 ,das ,originalwerk wurde in ,fraktur gedruckt1 auer den hier als ,text markierten ,texten4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription befinden sich am ,ende dieses ,textes4 ,artur ,frst ,die ,welt auf ,schienen ,abbildung3 ,nach einem ,modell im ,deutschen ,museum zu ,mnchen #a4 ,georg ,stephensons ,preislokomotive ,rakete81 die in dem ,wettkampf zu ,rainhill1 #ahbi1 den ,sieg davontrug ,abbildung3 ,erbaut von ,j4 ,a4 ,maffei in ,mnchen #b4 ,die schwerste ,lokomotive in ,europa ,gterzug-,tender-,lokomotive der bayerischen ,staatsbahn2 ,bauart ,mallet2 ,achsanordnung ,d,d2 ,entstehungsjahr #aiac ,vergleich der beiden ,lokomotiven auf den ,bildern #a und #b ,lnge der alten ,lok4 #c1he m der neuen ,lok4 #ag1ee m ,dampf- #c1c kg #ae kg spannung auf #a qcm auf #a qcm ,heizflche #ab1h qm #bhe qm ,gewicht #gdej kg #abb #ejj kg ,hchste ,leistung #aj ,,ps #ahjj ,,ps ,brennstoffverbrauch #a_/b kg #a_/h kg ,koks ,kohle fr #a km ,fahrt und #ajjj kg ,zuggewicht ,artur ,frst ,die ,welt auf ,schienen ,eine ,darstellung der ,einrichtungen und des ,betriebs auf den ,eisenbahnen des ,fernverkehrs ,nebst einer ,geschichte der ,eisenbahn ,abbildung ,albert ,langen1 ,mnchen ,abbildung3 ,by ,die ,eisenbahnen sind wieder ein solch bestimmendes ,ereignis1 das der ,menschheit einen neuen ,umschwung gibt1 das die ,farbe und ,gestalt des ,lebens verndert4 ,es beginnt ein neuer ,abschnitt in der ,weltgeschichte1 und unsere ,generation darf sich rhmen1 da sie dabei gewesen 4 4 4 ,sogar die ,elementar-,begriffe von ,zeit und ,raum sind schwankend geworden4 ,durch die ,eisenbahn wird der ,raum gettet4 ,es bleibt nur noch die ,zeit brig4 7,heine1 #ahdc47 ,copyright #aiah by ,albert ,langen1 ,munich ,geleitswort ,dieses ,buch handelt von der ,technik der ,eisenbahn4 ,damit ist ihm eine ,beschrnkung auferlegt4 ,von streifenden ,betrachtungen abgesehen1 bleiben die wirtschaftliche ,bedeutung der ,eisenbahn1 ihr ,einflu auf das gesellschaftliche und politische ,leben unerrtert4 ,nur durch die ,ausschaltung dieses groen ,stoffgebiets war ,raum fr das zu gewinnen1 was hier dargelegt werden sollte4 ,auf die eingehende ,errterung der wirtschaftspolitischen ,einwirkungen und ,zusammenhnge konnte um so eher verzichtet werden1 als hierber eine gut lesbare ,literatur in reicher ,flle vorhanden ist4 ,ein ,buch jedoch1 welches auch nur ungefhr das enthlt1 was ich ber die ,eisenbahntechnik unserer ,tage zu sagen beabsichtigte1 gibt es1 so weit ich sehen kann1 nicht4 ,dem ,leser1 der1 empfehlenswerten ,beispielen folgend1 diese einfhrenden ,worte erst berfliegt1 nachdem er das ,buch selbst zu ,ende gelesen1 hoffe ich nichts ,neues mehr mitzuteilen1 wenn ich hier sage3 ich habe nichts weiter gewollt1 als die ,fragen beantworten1 die jedem ,wibegierigen sich aufdrngen1 sobald er einen ,bahnhof betritt oder aufmerksamen ,auges die ,gegenstnde betrachtet1 die an dem ,fenster des fahrenden ,zugs vorbergleiten4 ,damit ist zugleich ausgedrckt1 da ich kein ,lehrbuch geschrieben1 sondern die ,leser nur auf einen ,spaziergang durch die ,welt auf ,schienen mitgenommen habe4 ,meine ,absicht war nicht1 ,eisenbahnbauer zu erziehen4 ,ich wollte ein ,bild dieser gewaltigen ,schpfung menschlichen ,geistes malen1 so farbig und so anziehend1 wie meine ,schilderungs-,fhigkeit es zulie4 ,ich bin bestrebt gewesen1 eine in dem angegebenen ,rahmen erschpfende ,darstellung der ,eisenbahntechnik zu geben1 zugleich aber auch ein ,unterhaltungsbuch zu schreiben4 ,meiner ,meinung nach darf nmlich von dem ,nichtfachmann1 auch wenn er den heien ,wunsch hat1 in ein bestimmtes ,gebiet der ,technik einzudringen1 keineswegs verlangt werden1 da er den blichen trockenen1 vorlesungsmig aufgebauten ,darlegungen folgt4 ,diese ,anschauung fhrt mich zu der folgenden allgemeingltigen ,anmerkung4 ,die ,ansicht ist weit verbreitet3 ,technische ,dinge kann man nicht verstehen68 ,daraus folgt eine starke ,abneigung gegen das ,lesen von ,werken1 welche dieses ,gebiet behandeln1 und eine geradezu erstaunliche ,unkenntnis der technischen ,dinge1 obgleich diese doch jeden tglich aufs engste berhren4 ,es ist aber ganz sicher1 da alles1 was ,menschen geschaffen haben1 sich auch verstndlich darlegen lt4 ,wer ,technisches erklren will1 mu freilich die ,aufnahmefhigkeit seiner ,leser genau in ,betracht ziehen4 ,am besten ist es1 ,vorkenntnisse in keiner ,weise anzunehmen4 ,ferner darf es dem ,leser1 der in ein ihm gnzlich unbekanntes ,land hineinschreitet1 nicht berlassen werden1 selbst zu erkennen1 an welchen ,orten zu ,seiten seines ,pfads er rasch vorbereilen kann1 und wo er wegen der grundlegenden ,bedeutung des zu ,beschauenden lngere ,zeit verweilen mu4 ,der ,verfasser der ,darlegung hat vielmehr die ,pflicht1 seinen ,stoff so zu gliedern und anzuordnen1 da wichtiges von selbst stark hervortritt4 ,gelingt es noch1 durch ,beibringung vergleichenden1 ja selbst anekdotischen ,stoffs zu einer rein literarisch fesselnden ,darstellung vorzudringen1 so darf mit der ,gewinnung neuer ,freunde der ,technik gerechnet werden4 ,auf solchen ,meinungen und ,absichten ist der ,inhalt dieses ,buchs aufgebaut4 ,wie weit es mir gelungen ist1 die gewollte ,wirkung zu erreichen1 mu dem ,urteil der ,leser berlassen bleiben4 ,trotz des ,fortfalls fast aller wirtschaftlichen ,errterungen ist eine weitere ,beschrnkung des ,buchs auf die ,schilderung der ,einrichtungen und des ,betriebs der ,ferneisenbahnen notwendig gewesen1 um den ,band nicht zu unfrmlicher ,dicke anschwellen zu lassen4 ,in den ,aufbau und ,ausbau der groen ,strecken ist nmlich eine solche ,flle technischer ,groleistungen eingesenkt1 da deren ,darstellung allein den ziemlich weit gesteckten ,rahmen ausfllte4 ,ich beabsichtige1 in einem ,buch ,berlin im technischen ,jahrhundert81 das im gleichen ,verlag erscheinen wird1 die hier fehlenden ,stadtschnellbahnen und ,straenbahnen zu behandeln4 ,bei der ,heranschaffung des textlichen und bildlichen ,stoffs fr das vorliegende ,werk habe ich mich bereitwilligster ,untersttzung zu erfreuen gehabt4 ,zu besonderem ,dank bin ich der ,kniglichen ,eisenbahndirektion ,berlin verpflichtet1 die mir durch ,hergabe von amtlichen ,drucksachen und die ,erlaubnis zur ,besichtigung zahlreicher ,dienststtten erst die grndliche ,bearbeitung vieler ,abschnitte ermglicht hat4 ,auch das groe ,eisenbahngewerbe ,deutschlands hat meiner ,arbeit ein liebenswrdiges ,verstndnis entgegengebracht4 ,hervorheben mchte ich die umfangreiche ,untersttzung durch die ,hannoversche ,maschinenbau ,a4-,g4 7,hanomag7 und ihren ,leiter1 ,kgl4 ,baurat ,metzeltin1 dem ich zugleich fr das ,lesen eines groen ,teils der ,korrekturen zu danken habe4 ,es ist ein groer ,gegenstand1 der in den folgenden ,blttern behandelt wird4 ,unsere stark zur ,kritik neigende ,zeit begeht leicht den ,fehler1 ber kleinen ,flecken1 die sie wahrnimmt1 die ,strahlen einer prchtig leuchtenden ,sonne zu bersehen4 ,ich mchte mit diesem ,buch bewirken1 da die ,leser ber die kleinen rgernisse1 die auch bei einer ,eisenbahnfahrt oft nicht zu vermeiden sind1 ber hier und da sich zeigende ,mngel fortab leichter hinwegsehen1 nachdem ihnen bekannt geworden1 welche fast unbersehbare ,flle von ,anlagen und ,einrichtungen geschaffen werden mute1 damit sie mit der beschwingten ,eile des ,zugs von ,ort zu ,ort gelangen knnen1 welche gewaltige ,arbeit tglich von neuem geleistet werden mu1 um den ,betrieb regelmig und unter ,sicherung von ,gesundheit und ,leben der ,reisenden durchzufhren4 ,bei der ,abfassung dieses ,buchs ber die ,eisenbahn hat mich in keinem ,augenblick das ,gefhl der ,bewunderung und hohen ,freude gegenber dieser herrlichen ,schpfung des ,menschengeschlechts verlassen4 ,wenn es mir gelingt1 nur einen geringen ,teil dieser ,bewunderung und ,freude auch auf den ,leser zu bertragen1 werde ich meine ,arbeit nicht als milungen betrachten4 ,berlin-,wilmersdorf1 im ,frhjahr #aiah ,artur ,frst ,inhaltsverzeichnis ,seite ,geleitswort ,v ,das ,zeitalter der ,eisenbahn 7#a47 #c ,aus der ,vergangenheit #ba #b4 ,die ,vorlufer #bc #c4 ,der ,meister #ch #d4 ,das grte ,wunderwerk unserer ,zeit8 #di #e4 ,geschichte des ,gleises #fh #f4 ,eisenbahnfrhling in ,deutschland #hg #g4 ,ein ,mrtyrer #ajj #h4 ,die ,entwicklung des deutschen ,netzes #aac ,die ,gegenwart #aai #i4 ,eine ,fahrt von ,berlin nach ,halle #aba #aj4 ,die neue ,linie #abf #aa4 ,die ,erdveste #acj #ab4 ber ,tler und ,berge #acf #ac4 ,der sthlerne ,pfad #afe #ad4 ,die ,lokomotive #ahh #ae4 ,die rollenden ,huser #bea #af4 ,die ,lasttrger #bhj #ag4 ,auf ,zug und ,sto #bii #ah4 ,der ,zgel #cjf #ai4 ,der ,ursprung #ccj #bj4 ,die gastlichen ,hallen #ced #ba4 ,die schtzenden ,arme #cfi #bb4 ,das dienstbare ,heer #dbe #bc4 ,wache und ,pflege #dda #bd4 ,auf die ,minute6 #dec #be4 ,die ,papptfelchen #dfc #bf4 ,mit ,zahn und ,seil #dfi #bg4 ,der ,einsame #dia #bh4 ,unter dem ,fahrdraht #dii #bi4 ,zukunft #ebc ,verwaltungen der deutschen ,staats- und ,privatbahnen #eca ,quellenverzeichnis #ecd ,stichwrterverzeichnis #ecf ,das ,zeitalter der ,eisenbahn #a4 ,das ,zeitalter der ,eisenbahn ,das ,mittelalter der ,menschheitsgeschichte reicht bis in das erste ,drittel des vorigen ,jahrhunderts4 ,erst mit dem ,jahre #ahcj beginnt die ,neuzeit4 ,damals fand die ,erffnung der ersten groen ,eisenbahnstrecke statt1 die fr den ffentlichen ,verkehr bestimmt war4 ,welch ein ,ereignis6 ,viele ,jahrtausende lang war der ,mensch an die ,scholle gefesselt1 auf die ihn der ,zufall der ,geburt gestellt hatte4 ,eine ,macht1 die dem ,erdbewohner von ,beginn an feindlich war1 hielt ihn an seiner ,wohnsttte fest3 der ,raum4 ,gegen diesen konnte nur mit grter ,mhsal1 unter schrecklichen ,gefahren und durch ,opferung einer bermig groen ,menge des kostbaren ,besitztums ,zeit angekmpft werden4 ,wenn darum frher einmal grere ,menschenmassen ber die ,erdoberflche zogen1 wie es heute an jedem gewhnlichen ,tag geschieht1 so waren sie durch einen mchtigen ,ansto in ,bewegung gesetzt3 durch den ,angriff eines berlegenen ,feinds1 durch die von ,naturgewalten verursachte ,zerstrung der heimatlichen ,ackererde oder durch die ,sucht nach ,eroberung und ,kriegsbeute4 ,jede solcher ,massenbewegungen wurde ein geschichtliches ,ereignis1 sie ward als ,vlkerwanderung oder ,heereszug in die unvergnglichen ,bcher eingeschrieben4 ,die ,natur1 welche in den ,geist des ,menschen die ,freude an der ,fortbewegung gelegt hat1 die ,sehnsucht umherzuschweifen1 so weit wie mglich vorzudringen1 die ihn besondere ,lust beim ,erschauen des noch ,unbekannten empfinden lt1 diese selbe ,natur hat ihr letztes ,geschpf nur mit recht kmmerlichen ,mglichkeiten bedacht1 sich jene ,freude zu verschaffen1 diese ,sehnsucht und ,lust zu befriedigen4 ,es ist eine recht erstaunliche ,tatsache1 da sie1 die wir so gern die ,allmutter nennen1 den lebendigen ,wesen1 soweit diese sich berhaupt willkrlich von der ,stelle zu bewegen vermgen1 hchst unvollkommene ,werkzeuge hierfr zur ,verfgung gestellt hat4 ,das ,bein1 welches -- in ,einzelheiten der ,durchbildung verschieden1 im ganzen immer in der gleichen ,form und ,art -- den ,tieren und ,menschen zur ,fortbewegung dient1 ist eine ,anordnung von recht bescheidenem ,wirkungsgrad4 ,ein verhltnismig groes ,gewicht mu beim ,gehen immer von neuem angehoben werden1 nur um sofort wieder hinabzusinken1 der tote ,pendelgang des ,glieds bei jedem ,schritt verbraucht umsonst ,kraft und ,zeit4 ,dabei gibt es eine hchst einfache ,fortbewegungsvorrichtung1 die frei von unausgeglichenen ,gewichtshebungen und jedem toten ,gang ist4 ,der ,mensch hat sie erfunden1 als seine ,gattung noch recht jung war1 als er noch auf einer sehr niedrigen ,stufe der ,kultur stand2 der ,natur ist sie bei ihrer unabsehbar langen ,entwicklungsarbeit niemals eingefallen4 ,diese ,vorrichtung ist das ,rad4 ,kein ,mensch wird mit einem ,raduntergestell geboren1 was sehr wnschenswert wre1 so seltsam es auch klingen mag4 ,er mu sich vielmehr mit ,hilfe eines weit weniger brauchbaren ,werkzeugs ber die ,erde bewegen4 ,und dazu kommt noch1 da die ,oberflche unseres ,heimatsterns durch ihre ,gestaltung die berschreitung grerer ,strecken bedeutend erschwert4 ,vor ,jahrmillionen1 als die ,kruste der ,erde schon bis zu einer gewissen ,tiefe erkaltet und erstarrt1 deren ,inneres aber noch weit heier war als heute1 entstand durch die ,zusammenziehung des immer weiter sich abkhlenden feuerflssigen ,erdkerns schlielich ein breiter ,zwischenraum zwischen diesem und der starren ,kruste4 ,die uere ,erdschicht1 die bis dahin ganz glatt gewesen war1 verlor dadurch ihre ,untersttzung und mute schlielich unter dem ,zug der ,schwerkraft einstrzen4 ,hierbei ging es ziemlich heftig drunter und drber4 ,ungeheure ,schollen stellten sich schrg ein1 an einzelnen ,stellen wurde der ,boden hoch emporgedrckt1 an anderen sank er ein4 ,so entstand das heutige ,antlitz des ,himmelskrpers1 auf dem wir wohnen2 die glatte ,stirn der ,mutter ,erde erhielt ,falten4 ,nun waren die ,gebirge emporgetrmt1 ,furchen eingepret1 und die scharfen ,nagezhne des fallenden ,wassers sorgten fr die ,herstellung von tiefen ,einschnitten auch im sonst flachen ,land4 ,seitdem ist dafr gesorgt1 da eine ,vorwrtsbewegung ber ein greres ,stck der ,erdoberflche kein einfaches ,dahinschlendern ber eine ,ebene ist4 ,der wandernde oder fahrende ,mensch hatte von ,beginn an mit der ,schwerkraft zu kmpfen1 die sich bei jedem der unzhligen ,auf und ,ab unangenehm bemerkbar machte4 ,die kleinen ,unebenheiten ihres ,wegs vermochten unsere ,vorfahren bereits vor ,jahrtausenden durch die ,anlage von ,straen mit einigermaen befestigter ,fahrbahn auszugleichen4 ,aber den groen ,wellenbewegungen des ,gelndes mute die ,strae sich eng anschmiegen1 hier vermochte sie keinen kraftsparenden ,ausgleich zu gewhren4 ,niemand konnte auf den ,gedanken kommen1 fr die langsam sich dahinschleppenden ,verkehrsmittel1 die bis zum ,anfang des neunzehnten ,jahrhunderts ausschlielich vorhanden waren1 unter ,aufwendung ungeheurer ,kosten ebene ,wege zu schaffen4 ,das htte geheien1 einer ,henne ,kondorflgel anheften4 ,ein der ,aufwendung entsprechender ,nutzen wre nicht entstanden4 ,bevor das ,riesenwerk der ,anlage wirklich ebener ,straen lohnend erscheinen konnte1 mute erst etwas ganz ,neues1 ganz ,groartiges geschehen4 ,das ,rad mute sich mit der ,schiene vermhlen1 und in diese ,ehe mute die ,triebkraft des ,dampfs adoptiert werden4 ,als dies geschehen1 ward der ,mensch pltzlich zum ,herrn der ,erde4 ,der quator und alle ,meridiane wurden krzer1 die ,erdkugel schrumpfte unter seinem festen ,zugriff ein1 der ,raum1 dieses ,ungreifbare1 lie sich zusammendrcken4 ,im ,wagen auf der glatten ,schiene dahingezogen1 spottet der ,mensch fortab der kmmerlichen ,bewegungswerkzeuge1 die ihm die wenig sorgsame ,natur an den ,leib geheftet4 ,aber gleichzeitig1 im nmlichen ,augenblick1 da er das neue ,verkehrsmittel geschaffen hatte1 dachte der kluge ,erfinder auch daran1 das zweite ,hindernis zu beseitigen1 welches ihm das rasche ,umherschweifen ber die ,erde so sehr erschwerte4 ,jetzt wurden sogleich1 schon fr den ersten groen1 der ,allgemeinheit geweihten ,schienenpfad1 ,talmulden aufgehht1 ,hgel abgegraben1 ,flsse berbrckt1 ,felsen durchbohrt4 ,dort wo der ,mensch sein ,eigentum1 die ,erde1 durcheilen will1 ist seitdem die ,zerklftete vor ihm wieder eben4 ,das auf der glatten1 ebenen ,bahn geflgelt gewordene ,rad ward zum ,zeichen eines anderen ,abschnitts der ,menschheitsgeschichte4 ,die ,neuzeit hatte begonnen4 ,des ,menschen ,heimat ist der feste ,boden1 nicht das ,wasser4 ,wie seltsam mu daher die ,tatsache berhren1 da jahrtausendelang die ,fortbewegung auf dem ,wasser rascher und bequemer war als das ,reisen ber ,land4 ,all die gewaltigen ,sttten1 an deren ,schicksal die ,geschichte der frheren ,jahrhunderte geknpft ist1 lagen am ,meer oder an groen schiffbaren ,flssen1 die rasch der ,see zueilten4 ,nur in der ,nhe der ,ksten war der ,austausch von ,personen und ,gtern1 durch den allein menschliche ,siedelungen erstarken knnen1 in bedeutendem ,mastab mglich4 ,der ,rmer kannte die dem ,mittelmeer zugekehrten ,ksten von ,asien und ,afrika weit besser als das ,innere seines heimatlichen ,erdteils4 ,die vlkerverbindende ,kraft des ,weltmeers war noch bis in spte ,jahrhunderte hinein der des festen ,lands bedeutend berlegen4 ,max von ,weber1 der ,sohn des ,freischtz8-,schpfers1 der ein hervorragender ,ingenieur und ausgezeichneter ,schriftsteller war1 schreibt in seinem ,buch ,aus der ,welt der ,arbeit83 ,es war noch im sechzehnten ,jahrhundert leichter1 tausend ,zentner ,kohlen von ,newcastle nach ,lissabon zu versenden1 als einen ,ballen ,tuch von ,norwich nach ,london zu bringen1 und bis zu ,anfang desselben ,jahrhunderts1 wo die ,kohlengruben an den ,ksten aufgetan wurden1 hatte ,london1 obwohl in waldloser ,gegend gelegen und an ,holzmangel leidend1 keine ,steinkohlen48 ,das ,elend der ,verkehrsverhltnisse im mittelalterlichen ,europa ist zu bekannt1 als da es hier einer neuen ,schilderung bedrfte4 ,wie man noch zur ,zeit ,friedrichs des ,groen in ,deutschland reiste1 ist in den ,lebenserinnerungen der ,schwester des ,knigs1 der ,markgrfin ,wilhelmine von ,bayreuth1 kstlich dargestellt4 ,fr eine ,reise von der ,hauptstadt ihres ,lndchens nach ,berlin1 die heute in sieben ,stunden berwunden wird1 brauchte sie fast ebenso viele ,tage4 ,und welche ,erlebnisse konnte man auf solchem ,weg haben6 ,die ,markgrfin schildert eine ihrer ,fahrten wie folgt3 ,es war ein hllisches ,wetter6 ,die ,wege waren so schlecht1 da ich1 aller meiner ,eile ungeachtet1 nur bis ,hof kommen konnte1 und das erst abends um elf ,uhr1 da es doch nur sechs ,meilen von ,bayreuth entfernt ist4 ,mein ,gepck war zurckgeblieben1 ich mute mich also ganz angekleidet auf ein schlechtes ,bett legen1 auf dem ich wenig schlief4 ,das ,gepck kam erst um zwei ,uhr an1 ich befahl1 es weiterfahren zu lassen1 in der ,hoffnung1 da mein ,nachtlager in der zweiten ,nacht besser sein wrde wie das erste4 ,die zweite ,tagereise war sehr lang4 ,ich reiste um drei ,uhr ab und war mittags in ,schleiz1 das nur vier ,meilen von ,hof entfernt ist4 ,ohne aus dem ,wagen zu steigen1 nahm ich etwas ,fleischbrhe1 um recht frh in ,gera1 zwei ,stationen weiter1 einzutreffen4 ,die erste legte ich in vier ,stunden zurck1 auf der zweiten fand ich keine ,pferde1 obschon sie zwei ,tage vorher bestellt waren4 ,mich begleitete gar kein anderer ,wagen als der1 in welchem ,herr von ,seckendorf mit meinen ,kammerfrauen sa4 ,der ,postmeister1 der wohl abgefeimt war1 bat mich1 um ,gottes willen nicht weiterzureisen1 weil die ,wege zum ,halsbrechen wren4 ,sie mssen1#8 sagte er1 durch einen groen ,wald1 wo alle ,tage geraubt und gemordet wird1 und da ,sie dieselben ,pferde1 welche ,sie hierher brachten1 auch nach ,gera fhren mssen1 knnen ,sie nur sehr spt eintreffen4 ,ich mu ,ihnen das alles sagen1 um aller ,verantwortlichkeit ledig zu sein4#8 ,mir stieg der ,kamm1 wie ich diesen weisen ,ratgeber hrte4 ,meine ,hofdame wollte1 da wir die ,nacht in diesem ,dorfe zubringen sollten1 allein wir hatten weder ,betten noch ,kche1 das ,haus sah wie eine ,ruberhhle aus1 es stank zum ,sterben1 und die ,schweinerei1 die darinnen herrschte1 machte einem bel und weh4 ,ich entschlo mich also schnell1 stellte mich ganz heldenmig1 indes mir himmelbang war1 und setzte meinen ,weg fort4 ,des ,postmeisters ,rat war leider nur zu gerechtfertigt6 ,die ,wege waren abscheulich6 ,bei jedem ,schritt waren wir in ,gefahr umzuwerfen1 und1 um das ,unglck zu krnen1 fing die ,nacht an1 ihren ,mantel ber uns auszubreiten4 ,wir hatten zwar ,fackeln mit uns1 allein in demselben ,augenblick1 wo wir in den ,wald traten1 verlschten sie1 und die ,finsternis vermehrte unsere ,angst4 ,je weiter wir kamen1 hrten wir um uns her ,pfiffe ertnen1 die mich mit ,furcht und ,zittern erfllten2 der kalte ,schwei lief mir von der ,stirn1 meine ,damen waren nicht besser daran1 und wir gingen leise flsternd zu ,rate1 was wir im ,fall eines ,angriffs tun sollten4 ,in diesem ,zustand blieben wir bis nachts zwei ,uhr1 wo wir endlich glcklich in ,gera ankamen4 ,wir waren alle halbtot1 mir insbesondere hatte meine heldenmtige ,entschlossenheit das ,blut so in ,wallung gebracht1 da ich die ganze ,nacht sterbenskrank war48 ,auch der ,maler ,wilhelm von ,kgelgen1 in dessen ,jugenderinnerungen eines alten ,mannes8 wir eine so treffliche ,schilderung der ersten ,jahrzehnte des vorigen ,jahrhunderts besitzen1 hatte auf einer winterlichen ,reise durch ,thringen1 die er im ,jahre #ahad machte1 keine allzu angenehmen ,erlebnisse4 ,der ,wagen von unbeschreiblichen ,proportionen81 so schreibt er1 hing altersschwach und lahm in seinen ,federn1 die ,schlge waren mit ,bindfaden befestigt und die hart eingetrockneten ,fensterladen weder einzuknpfen noch zurckzuschnallen4 ,die ,pferde standen da mit tiefgesenkten ,huptern1 dem ,anschein nach halb schlafend oder tot1 und niemand konnte begreifen1 wie sie nur bis hierher gelangt waren4 ,aber seine ,pferde wren gut1 sagte der ,kutscher1 begrte aber jeden ,koffer1 der ihm zugetragen wurde1 mit schweren ,seufzern4 ,endlich war alles fertig1 und ,barduas wurden umarmt1 soweit dies anging1 denn wenigstens wir ,kinder konnten die ,arme nicht sehr rhren1 da wir verpackt und eingewickelt waren wie ,kokons4 ,so wurde einer nach dem andern in den hchst jammervollen ,kasten verladen1 bis sich zuletzt auch noch die getreue ,rose darstellte1 um gleichfalls aufzusteigen4 ,sie hatte1 um sich vor ,klte und ihre ,siebensachen vor dem ,verderben des ,einpackens zu schtzen1 alles auf den ,leib gezogen1 was sie an ,wsche und ,kleidern besa und sah wie das ,heidelberger ,fa aus4 ,der ,kutscher hatte jeden ,einsteigenden im ,geist gewogen und zu schwer befunden4 ,als er aber dieses ,ungeheuers von ,mdchen ansichtig wurde1 tat er einen schauderhaften ,fluch und schwur1 ihn solle dieser oder jener holen1 wenn er sie in den ,wagen liee4 ,so mge er sich denn hinpacken1 wo er hergekommen wre1#8 schrie ihn der ,vater an1 lie wieder abladen1 und dieser erste ,anlauf war gescheitert48 ,die ,gesellschaft erhielt dann einen anderen ,reisewagen4 ,aber trotz bester ,equipage18 so schreibt ,kgelgen weiter1 war es doch immer nicht die beste ,fuhre4 ,die ,wege gingen auf1 und der ,wagen taumelte wie ein ,trunkenbold von einer ,seite auf die andere1 bis er schlielich in der ,naumburger ,gegend in einem ,schneeloch stecken blieb4 ,mein ,vater und der ,kutscher sprangen ab4 ,sie durchnten sich fast bis zum ,halse1 indem sie mit ,geschrei und ,prgeln taten1 was sie konnten1 auch legten sich die ,pferde mit allen ,krften ins ,geschirr und taten ebenfalls1 was sie konnten2 aber der ,wagen stand wie eingenietet4 ,da schien es denn ein ,glck zu sein1 da ganz in nchster ,nhe ein ,haufen ,schneeschipper arbeitete4 ,mein ,vater sprach sie an2 sie sagten aber1 sie wren angestellt1 die verschneiten ,grben auszuschaufeln1 da kein ,wagen hineinpoltere1 und das brige ginge sie nichts an4 ,der ,kutscher entgegnete1 die ,lcher auf der ,strae wren schlimmer1 als alle ,grben1 und sie shen doch1 da wir drin stcken2 aber es war so wenig mit ihnen anzufangen1 wie mit der ,armsule am ,wege1 die eben auch zwei unntze ,pfoten in die ,luft streckte1 und weder ,bitten noch ,geld konnten sie bewegen1 ihren ,beruf verstndiger aufzufassen4 ,so saen wir denn abermals fest 4 4 4 ,mein ,vater und der ,kutscher hielten ,kriegsrat1 und es schien nichts anderes brigzubleiben1 als den ,wagen zu entleeren und auszupacken2 eine schlimme ,aussicht fr die krnkelnde ,mutter und uns alle4 ,aber siehe6 ,da nahte sich mit frhlichem ,gesange ein kleines auf dem ,marsch begriffenes ,detachement von etwa zwanzig russischen ,soldaten4 ,als diese sahen1 was hier los oder vielmehr stecken geblieben war1 legten sie unaufgefordert und augenblicklich ,hand an4 ,ein paar starke ,kerle krochen unter den ,wagen und hoben ihn mit ihren ,rcken1 da er in den ,fugen krachte1 whrend andere schoben1 schrieen und in die ,pferde hieben4 ,im ,augenblicke waren wir aus dem ,pfuhl heraus1 und unsere ,retter zogen beschenkt und singend weiter48 ,im ,jahre #ahba waren die ,verkehrsverhltnisse keineswegs besser geworden4 ,ludwig ,brne fate damals die ,klagen ber die argen ,reisebeschwernisse in einem geielnden ,aufsatz zusammen1 den er ,monographie der deutschen ,postschnecke8 nannte4 ,er gibt darin unter anderem ein ,gesprch wieder1 das er mit einem ,major fhrt4 ,herr ,major1 sagte ich1 htte ich einen ,sbel wie ,sie1 meine sthetischen ,flche gehrig zu untersttzen1 hol' mich der ,teufel1 ich haute ein1 und es gbe blutige ,kpfe4 ,ist der ,passagier ein ,narr jedes ,postmeisters1 ,kondukteurs und ,postillons1 und mu er liegen bleiben1 so oft es diesen ,herren gefllt1 ,wein zu trinken oder auszuschenken8 ,kommt man in ein ,nest und trgt nicht ,lust1 im ,postwagen zu warten und zu frieren1 umdreht der ,eigentmer des ,ofens unsern schlotternden ,leib1 wie die ,katze den ,brei1 und tausend ,fragezeichen im ,gesichte zweifeln1 was man befehle4 ,mu ein armer ,passagier leben1 wie die groe ,welt in ,paris1 und um ,mitternacht ,kottelets essen8 ,in ,zeit von #df ,stunden1 worunter #ad nchtliche1 habe ich #ab ,schoppen ,wein getrunken und noch einige mehr bezahlt fr den ,kondukteur4 ,wie weit ist es1 ,herr ,major1 von ,frankfurt nach ,stuttgart8 ,also kaum #dj ,stunden6 ,und auf diesem kurzen ,wege haben wir #ae ,stunden ,rast gehalten6 ,damit sich die ,leser berzeugen knnen1 da ich mir keine grere poetische ,freiheit genommen als billig ist1 will ich eine genaue ,berechnung der ,zeit1 die wir uns zwischen ,frankfurt und ,stuttgart aufgehalten1 nebst ,benennung der ,orte1 wo dieses geschah1 folgen lassen4 ,aus dieser ,statistik 7,stillstandslehre7 des ,postwagens wird sich ergeben1 da ich noch nicht zwei ,prozent gelogen1 indem auf #ae ,stunden die bertreibung nur #af ,minuten betrgt4 ,stunden ,minuten ,in ,sprendlingen -- #ab ,langen -- #ej ,darmstadt -- #de ,bickenbach -- #cj ,heppenheim #a #ae ,weinheim -- #cj ,heidelberg #c #ae ,neckargmnd #a #ae ,wiesenbach -- #ab ,sinzheim -- #ae ,frfeld -- #cj ,heilbronn #c #aj ,besigheim #a #e ,ludwigsburg #a -- ------------- ,summa3 #ad ,stunden #dd ,minuten ,ich bin von ,straburg nach ,paris und von ,paris nach ,metz auf der ,diligence gereist und hatte kein ,sohlenleder unter mir1 sondern gute ,verviers-,mitteltcher1 und auf diesen beiden ,reisen zusammen hat sich der ,wagen nicht #aj ,stunden aufgehalten4 ,ist das nicht zum toll werden8 ,ist es nicht ,schimpf und ,schande1 da das ,zusammentreffen der ,postwagen auf den ,kreuzwegen so schlecht eingerichtet ist1 da ich in ,bruchsal #bd ,stunden liegen bleiben und auf den ,straburger ,wagen warten mute1 bis ich weiter konnte nach ,frankfurt8 ,warum gibt man den ,reisenden nicht wenigstens ,wartegeld1 gleich den quiescirenden ,staatsdienern1 bis sie einen ,platz und ihr ,fortkommen finden8 ,ich wei nicht1 ob ,sie die ,abendzeitung lesen1 ,herr ,major2 dort erzhlt ,herr ,mhlen in ,nr4 #cc dieses ,jahrgangs die ,anekdote von einem ,sonderling1 der viel gereist sei4 ,auf diesen ,reisen 7wird erzhlt71 die er stets mit ,extrapost machte1 verursachte ihm aber nichts so viel rger1 als die ,postmeister1 ,posthalter und ,postillone1 und wenn er auf diese zu sprechen kam1 so war er unerschpflich in ,sarkasmen und ,schilderungen ihrer ,roheit1 ,habgier und der ,langsamkeit auf den ,stationen und im ,fahren4 ,dieser ,antagonismus sprach sich auch in seinem letzten ,willen aus4 ,in seinem ,testament hatte er nachstehendes verordnet4 ,nachdem er diejenigen namentlich aufgefhrt1 welche seine ,leiche zur ,ruhesttte begleiten sollten1 hie es4 ,ich verlange ausdrcklich1 da die vorgenannten ,personen in mit ,extrapostpferden bespannten ,wagen meiner ,leiche folgen sollen1 und sind die diesflligen ,kosten aus den zu meinem ,begrbnis ausgesetzten ,summen zu bestreiten2 denn da es der ,anstand erheischt1 da ein ,leichenzug feierlich und langsam vor sich gehen mu1 so werden die ,postillone das letztere unfehlbar am besten ausrichten4#8 ,htten ,sie1 wie ich1 die ,abendzeitung gelesen1 ,herr ,major1 wren ,sie nicht auch auf meinen nachfolgenden ,gedanken gefallen8 ,man sollte nicht die ,leidtragenden1 sondern die ,leichen selbst auf ,hochfrstlich ,thurn-und-,taxisschen fahrenden ,postwagen zum ,begrbnisse fhren1 damit sie ,zeit gewnnen1 aus dem ,scheintode zu erwachen1 da1 wenn in der ,asche des ,lebens nur noch ein ,fnkchen glimmt1 das ,rtteln des ,wagens es zur ,flamme anfachen msse4 ,wre dieses nicht eine sehr gute ambulante ,totenschau88 ,bis zur ,erffnung der ,eisenbahn stand es also uerst schlecht um alle ,verkehrswege4 ,die ,rmer hatten bereits ausgezeichnete1 bis nach ,norddeutschland reichende ,straen gebaut1 aber nicht zur ,hebung des ,verkehrs1 sondern weil sie der leicht begehbaren ,wege bedurften1 um zur ,befestigung ihrer ,herrschaft ,soldaten rasch berall hin werfen zu knnen4 ,als dieser politische ,zweck fortgefallen war1 lie man die ,legionsstraen rasch wieder zugrunde gehen und dachte nicht daran1 neue von hnlicher ,groartigkeit anzulegen1 weil die ,fahrzeuge dies als nicht lohnend erscheinen lieen4 ,das ,schiff war und blieb das wichtigste ,befrderungsmittel4 ,friedrich der ,groe baute ,kanle1 aber keine ,straen4 ,in ,england war die ,bedeutung der ,wasserwege noch um #ahcj so gro1 da die am ,kanal des ,herzogs von ,bridgewater ,beteiligten auf ein ,haar das ,werk ,stephensons zu ,fall gebracht htten4 ,ein ,fluch schien die fr groe ,fahrt bestimmten ,fortbewegungsmittel der ,menschheit ins ,wasser hineinzuzwingen1 fr dessen ,teilung beim ,voraneilen soviel ,kraft unntig aufgewendet werden mu4 ,da die ,luft1 die sich in einem ,zustand geringerer ,dichtigkeit befindet1 mit weniger ,kraftaufwand zu durchdringen ist1 wute man lngst1 aber die von selbst sich einstellende ,ebene des ,wassers lockte zu sehr4 ,die ,eisenbahn erst schuf sich auch auf dem ,land die ,ebene und machte so der ,menschheit das knigliche ,geschenk der sausenden ,geschwindigkeit4 ,die ,ausbildung der ,straen in einem ,land bezeichnet81 so sagt ,max von ,weber1 den ,positiv von dessen ,kulturentwicklung1 deren ,komparativ erfordert den ,kanal1 der ,superlativ ist ohne ,eisenbahn nicht denkbar48 ,dabei ist die ,beobachtung merkwrdig1 da der ,superlativ nicht etwa den ,positiv und den ,komparativ verdrngt hat4 ,diese sind im ,gegenteil durch ihn gekrftigt worden4 ,niemals wurden soviel ,straen und ,kanle gebaut wie im ,zeitalter der ,eisenbahn4 ,alles1 was wir heute ,verkehr nennen1 stammt erst aus dem ,jahre #ahcj4 ,so wenig vor dem ,auftreten der ,brder ,wright und des ,grafen ,zeppelin ein ,mensch jemals das wirkliche ,bedrfnis gefhlt hat1 zu fliegen1 so wenig gab es vor ,stephensons ,schaffen ein ,verkehrsbedrfnis4 ,die ,wanderlust steckte als ,urtrieb lngst im ,menschen2 ,faust empfand sehr stark die ,sehnsucht nach dem ,flgel4 ,aber das gewhnliche ,leben stockte nicht dadurch1 da man keine hufigen1 schnellen und bequemen ,reisegelegenheiten hatte4 ,die ,eisenbahn im allgemeinen ist also nicht entstanden1 weil sie erforderlich gewesen4 ,kaum an irgendeiner ,stelle der ,erde hat man etwas ,derartiges vermit1 solange es nicht vorhanden war4 ,die groartige ,erscheinung des regen ,menschen- und ,gteraustauschs ber das ,land bestand in keines ,menschen ,vorstellung1 bis sie durch die ,ausbreitung der ,eisenbahnen sich einstellte4 ,thiers sprach1 als man die neue ,verkehrsform in ,frankreich einfhren wollte1 von einer englischen ,narrheit4 ,in den ,jahren der ,vorbereitung fr die erste grere ,eisenbahnlinie in ,deutschland fragten die ,leute einander3 ,wozu eigentlich8 ,was hat der ,dresdner in ,leipzig1 der ,leipziger in ,dresden zu tun88 ,und der ,generalpostmeister ,nagler in ,berlin1 also der oberste ,verkehrsbeamte ,preuens1 soll den ,erbauern der ,bahn von ,berlin nach ,potsdam entgegengehalten haben1 da seine nur einmal am ,tag zwischen den beiden ,stdten fahrende ,diligence niemals vollbesetzt wre1 das ,bahnunternehmen also gnzlich aussichtslos sei4 7,nach neuern ,feststellungen ,sautters soll dieser ,ausspruch geschichtlich nicht beglaubigt1 ,nagler vielmehr ein ,frderer des neuen ,verkehrsmittels gewesen sein2 das ,wort ist dann1 unter ,loslsung von der ,person1 als ,ausdruck des ,zeitgedankens aufzufassen47 ,das bayerische ,medizinalkollegium glaubte noch im ,jahre #ahce den ,eisenbahnbau dadurch hintanhalten zu knnen1 da es erklrte1 die groe ,geschwindigkeit wrde den ,insassen der ,wagen ,kopfschmerzen und ,schwindel verursachen4 ,in ,england wollten sogar ,mitglieder des ,parlaments der ersten greren ,lokomotivbahnstrecke die ,erlaubnis versagen1 weil sie frchteten1 da der vorberfahrende ,zug die ,khe beim ,grasen stren und die ,hhner so erschrecken knnte1 da sie keine ,eier mehr legen wrden4 ,trotzdem ward und wuchs die ,eisenbahn4 ,sie ist heute das wichtigste und mchtigste aller ,werkzeuge1 die der ,mensch besitzt4 ,in seinem trefflichen ,bchlein ,am sausenden ,webstuhl der ,zeit8 stellt ,launhardt den sieben ,weltwundern der ,alten ebenso viele ,wunder der ,jetztzeit gegenber4 ,zu diesen rechnet er die ,lokomotiv-,eisenbahn1 die groen ,brcken und die ,tunnel4 ,da der ,brcken- und der ,tunnelbau im groen erst durch die ,eisenbahn entstanden1 so sind nach ,launhardt nicht weniger als drei von den sieben wunderbarsten ,erzeugnissen unserer ,zeit dem ,bannkreis der ,eisenbahn zuzurechnen4 ,und wahrlich1 sie ist ein ,weltwunder6 ,seitdem die ,urahne aller wirklich brauchbaren ,lokomotiven1 ,stephensons ,rakete81 zum erstenmal einen ,zug in ,bewegung gesetzt hat1 sind noch nicht neun ,jahrzehnte verflossen4 ,und wie durchgreifend haben sich in dieser verhltnismig so kurzen ,zeitspanne alle ,verkehrsverhltnisse auf der ,erde durch die ,einwirkung der ,eisenbahn verndert6 ,wenn man frher in ,deutschland mit der ,schnellpost #ae ,kilometer in der ,stunde zurcklegte1 so war man glcklich ber diese geschwinde ,befrderung4 ,unsere heutigen ,schnellzge durchfahren #ajj ,kilometer in der ,stunde und mehr4 ,doch dieses ,verhltnis der reinen ,fahrgeschwindigkeiten von #ae zu #ajj wird weit in den ,schatten gestellt durch den ,vergleich der ,reise-,geschwindigkeiten1 das heit derjenigen ,zeiten1 innerhalb deren die ,fahrgste wirklich von einem ,ort zum andern gebracht werden4 ,whrend die ,lokomotive mehrere #ajj ,kilometer durchfahren kann1 ohne auch nur einen ,augenblick zu verschnaufen1 muten auf den ,poststrecken fortwhrend die ,pferde gewechselt werden4 ,so brauchte man1 nach ,launhardt1 noch im ,jahre #ahdj fr eine ,reise von ,hannover nach ,leipzig1 also zur ,zurcklegung von #bgb ,kilometern1 mit der ,post #dj ,stunden1 whrend diese ,reise jetzt auf der ,eisenbahn weniger als fnf ,stunden erfordert4 ,dabei fuhr die ,post im ,jahre #ahdj zwischen jenen beiden ,stdten wchentlich nur fnfmal in jeder ,richtung1 ja eigentlich nur dreimal1 da bei zwei dieser ,fahrten eine ,unterbrechung durch eine bernachtung vorkam1 wodurch die ,dauer der ,reise von #dj auf #dh-ej ,stunden erhht wurde4 ,heute verkehren zwischen ,hannover und ,leipzig tglich in jeder ,richtung vierzehn ,personen- und ,schnellzge1 so da eine regelmige ,reisegelegenheit heute zwanzigmal hufiger als frher mit der ,post geboten wird48 ,von ,berlin nach ,mnchen fuhr man im ,jahre #ahce mit der ,schnellpost noch mehr als #c-a_/b ,tage2 heute wird die ,strecke in zehn ,stunden zurckgelegt4 ,das ,fahrgeld betrug damals #ha ,mark1 whrend eine ,fahrkarte dritter ,klasse von ,berlin nach ,mnchen jetzt #ba1aj ,mark kostet4 ,man bezahlt also heute auf der ,eisenbahn nur einen ,bruchteil des ,fahrpreises1 der frher fr den ,verkehr ber die ,landstraen erhoben wurde1 und erfreut sich auf der ,reise einer unvergleichlich viel greren ,bequemlichkeit1 indem die ,unbilden der ,witterung gnzlich ferngehalten werden1 die ,erschtterungen fast vollstndig verschwunden sind1 und der ,aufenthalt in den gerumigen1 bei ,bedarf geheizten und beleuchteten ,wagen so sehr viel angenehmer ist als in den schmalen ,postkutschen1 dem ,sinnbild der ,rumpeligkeit und der drckenden ,enge4 ,trotz der gesteigerten ,geschwindigkeit ist die ,sicherheit des ,reisens bedeutend gewachsen4 ,whrend beim ,postverkehr schon auf je #djj #jjj ,reisende ein ,getteter kam1 raubt die ,eisenbahn in ,deutschland heute nur etwa einem von #ae ,millionen ,reisenden das ,leben4 ,die ,zuverlssigkeit des ,verkehrs ist durch die fast vollstndige ,unterbrechungslosigkeit und ,strungsfreiheit des ,eisenbahnbetriebs auerordentlich gestiegen4 ,auf den preuischen ,staatsbahnen z4 ,b4 sind nach van der ,borght im ,jahre #aiaj nur #da ,unterbrechungen bis zur ,dauer von zwei ,tagen und #h ,unterbrechungen von lngerer ,dauer1 verursacht durch ungewhnlich starke ,regengsse und ,hochwasser1 eingetreten4 ,dazu kamen im gleichen ,jahr noch #cg ,strungen von kurzer ,dauer1 die durch ,schneeverwehungen veranlat wurden4 ,die ,zahl von #gh ,unterbrechungen berhaupt ist gegenber der riesenhaften ,ausdehnung des ,eisenbahnverkehrs von ganz verschwindender ,bedeutung4 ,hiergegen bedenke man1 da schon jeder strkere ,schneefall die ,fahrpost zu gnzlicher ,ruhe verurteilte1 und da die ,wasserstraen im ,winter durch ,frost1 im ,sommer durch anhaltende ,trockenheit oft monatelang unterbrochen sind4 ,die ,pnktlichkeit der ,eisenbahn ist sprichwrtlich4 ,von hundert ,zgen pflegt nach der ,statistik in ,deutschland kaum einer seine festgesetzte ,ankunftszeit um ein geringes zu berschreiten4 ,in der ,eisenbahn hat sich die ,menschheit ferner ein unvergleichliches ,mittel zur ,ausbreitung der ,bildung geschaffen4 ,erst durch die ,schienenwege ist die ,kenntnis von der ,beschaffenheit der ,erdoberflche ,allgemeingut geworden2 die ,kunstbesitztmer aller ,vlker liegen seither offen vor jedermanns ,auge4 ,jedes ,volk kennt heute die ,eigenheiten aller anderen4 ,nur in ,einer ,beziehung hat man sich leider ber den gnstigen ,einflu der ,eisenbahn getuscht4 ,in vielen ,schriften aus frheren ,jahren kann man lesen1 da die durch die ,eisenbahn geschaffenen engen ,beziehungen zwischen den ,vlkern die ,kriege weniger furchtbar machen1 die geschwinden ,befrderungsmglichkeiten fr die ,truppen ihre ,dauer abkrzen wrden4 ,friedrich ,list meinte1 da die ,eisenbahn aus einer ,kriegsmilderungs-1 ,abkrzungs- und ,verhinderungsmaschine1 am ,ende gar eine ,maschine werden wrde1 die den ,krieg selbst zerstrt48 ,wir wissen heute1 da der grausamste aller ,kriege und einer der lngsten mit einer ,hochentwicklung der ,eisenbahnen zusammengefallen ist4 ,strker noch als zur ,befrderung von ,personen wird die ,eisenbahn zur ,vermittlung des ,gterverkehrs benutzt4 ,die ,befrderung von ,gtern kostet heute nur den sechsten ,teil des ,preises1 der frher fr den ,weg ber die ,landstrae entrichtet werden mute4 ,dabei ist mit der ,befrderung im geschlossenen ,eisenbahnwagen eine weit grere ,schonung der ,gter verbunden2 es geht bei der ,fahrt weit weniger von ihnen verloren als in den meist offenen ,frachtwagen4 ,viele ,gtergruppen sind berhaupt erst durch die ,eisenbahn weltmarktfhig geworden1 da ihre ,versendung frher durch die hohen ,frachtkosten nicht lohnend war1 und weil durch die lange ,befrderungszeit die in ihnen festgelegten ,geldmittel der ,nutzung zu lange entzogen blieben4 ,noch sehr viel groartiger erscheint der ,einflu der ,eisenbahn1 wenn man erkennt1 da sie nicht nur auf den ,austausch der ,gter1 sondern in strkster ,weise auch auf ihre ,erzeugung einwirkt4 ,solange das ,hervorbringen von ,gtern nur den rtlichen ,bedrfnissen dient1 bleibt es beschrnkt4 ,ein ,bezirk1 der durch eine besondere ,gunst der ,natur eine bestimmte ,ware in groen ,mengen zu erzeugen vermag1 wird aber zur hchsten ,ausnutzung seiner ,mglichkeiten angetrieben1 wenn er wei1 da ein ganzer ,erdteil sein ,kufer ist4 ,das ist heute der ,fall1 wo die ,eisenbahn tatschlich jedes der zwischen den ,ufern der ,weltmeere liegenden gewaltigen ,lndergebiete zu einer einzigen ,stadt gemacht hat4 ,jeder ,ort in ,europa oder ,amerika luft heute1 wenn er etwas braucht1 was er nicht selbst hervorbringen kann1 sozusagen mit offenem ,marktkorb rasch einmal um die ,ecke zu dem anderen1 auch wenn dieser viele hundert ,kilometer entfernt liegt4 ,eine lebhafte ,gtererzeugung an dazu besonders befhigten ,stellen ist fr die ,allgemeinheit zwecklos1 wenn nicht ein rasches und bequemes ,befrderungsmittel zur ,verfgung steht4 ,der ,weltkrieg hat durch die in ,ruland zutage getretenen ,verhltnisse jedem deutlich gezeigt1 da1 sobald die ,eisenbahn versagt1 in manchen ,abschnitten eines ,landes die schwerste ,hungersnot auftreten kann1 whrend in anderen ,bezirken desselben ,landes die gehuften ,lebensmittel verfaulen4 ,wenn in gut entwickelten ,lndern zu ,friedenszeiten das ,gespenst des ,hungers nur noch hchst selten auftritt1 so ist dies in der ,hauptsache das ,verdienst der ,eisenbahn4 ,aus der ,hand des ,menschen ist keine ,schpfung hervorgegangen1 die an ,groartigkeit mit der ,anlage dieses ,verkehrsmittels zu vergleichen wre4 ,damit die ,eisenbahnen hergestellt werden konnten1 haben zahlreiche ,wissensgebiete ein enges ,bndnis miteinander schlieen mssen3 die ,erdkunde in ihren beiden ,formen1 die man wissenschaftlich als ,geologie und ,geographie bezeichnet1 die ,naturwissenschaft1 ,technik1 ,baukunde1 ,staatsrecht1 ,vlkerrecht1 ,volkswirtschaftslehre4 ,niemals ist auf ,erden ein solcher ,aufwand von ,kraft und ,geld an eine einzige ,sache gesetzt worden1 niemals aber auch war der ,erfolg menschlicher ,bemhungen grer4 ,abbildung3 ,nach einer ,karte im ,deutschen ,museum zu ,mnchen4 #c4 ,das deutsche ,eisenbahnnetz im ,jahre #ahee ,die ,lnge aller ,eisenbahnen der ,erde betrug im ,jahre #aiac1 dem letzten regelmigen ,jahr vor dem ,weltkrieg1 auf das sich auch alle folgenden ,angaben beziehen1 rund #a ,million #ajj #jjj ,kilometer4 ,da der ,erdquator #dj #jjj ,kilometer lang ist1 so kann man mit der ,schienenlnge dieser ,bahnen1 wenn man nur #be vom ,hundert als zweigeleisig ansieht1 wonach sich eine ,gesamtschienenlnge von #a ,million #cge #jjj ,kilometern ergibt1 den quator #ce mal umwickeln4 ,von der ,erde zum ,mond knnte man hiermit eine dreigeleisige ,bahn bauen und wrde noch #bbc #jjj ,kilometer zur ,herstellung von ,zubringerlinien fr diese ,weltraum-,strecke brigbehalten4 ,um das ,gewicht des ungeheuren ,schienenstrangs von #a ,million #cge #jjj ,kilometern ,lnge -- ohne das zur ,verbindung der einzelnen ,abschnitte erforderliche ,kleineisenzeug -- zu berechnen1 gehen wir von der ,tatsache aus1 da bei recht leichten ,geleisen der deutschen ,bahnen das laufende ,schienenmeter #cj ,kilogramm wiegt4 ,wir erhalten dann als ,gesamtgewicht aller regelmig befahrenen ,schienen auf der ,erde #hb ,milliarden #ejj ,millionen ,kilogramm4 ,es ist dies das #ijjj;fache ,gewicht des hchsten und vermutlich auch schwersten ,eisenbauwerks der ,erde1 des ,eiffelturms4 ,gsse man aus ,schienenstahl eine volle quadratische ,sule1 deren ,querschnittsflche gerade so gro wre wie das durch die uersten ,fupunkte des ,eiffelturms gebildete ,quadrat und deren ,hhe wie die des ,turms #cjj ,meter betrge1 sie wrde kaum halb soviel wiegen wie die ,schienen aller ,eisenbahnen4 ,eine zylindrische ,sule aus demselben ,baustoff von der ,hhe des ragendsten ,bergs auf der ,erde1 des ,gaurisankars1 der seine ,spitze rund #ijjj ,meter hoch ber den ,meeresspiegel emporreckt1 wrde immer noch einen ,durchmesser von annhernd #dj ,metern haben4 ,abbildung3 ,nach einer ,karte im ,deutschen ,museum zu ,mnchen4 #d4 ,das deutsche ,eisenbahnnetz im ,jahre #aije ,im ,jahre #ahij betrug die ,lnge aller ,bahnen #fag #bhe ,kilometer2 sie hat sich also seitdem nahezu verdoppelt4 ,unter den ,erdteilen besitzt bei weitem die grte ,bahnlnge ,amerika1 nmlich #egj #jjj ,kilometer4 ,das ist mehr als die ,hlfte der ,bahnlnge auf der ganzen ,erde4 ,in ,europa dagegen liegt noch nicht ein ,drittel aller ,gleislngen2 es sind #cdf #jjj ,kilometer4 ,trotzdem ist selbstverstndlich das ,netz in dem alten ,erdteil sehr viel engermaschig4 ,in ,europa kommen auf je #ajj ,quadratkilometer #c1e ,kilometer ,eisenbahn1 in ,amerika dagegen nur ungefhr #j1h ,kilometer4 ,das bei weitem dichteste ,eisenbahnnetz aller ,lnder der ,erde hat ,belgien4 ,hier liegen auf je #ajj ,quadratkilometer ,bodenflche durchschnittlich #bi1i ,kilometer ,eisenbahn4 ,wenn man von dem kleinen ,luxemburg absieht1 hat das in der ,engmaschigkeit der ,geleise nchstfolgende ,reich1 ,grobritannien und ,irland1 noch lange nicht die ,hlfte der ,eisenbahndichte ,belgiens1 nmlich nur #ab ,kilometer auf dem gleichen ,flchenraum4 ,deutschland steht mit #aa1h ,kilometer unmittelbar dahinter an der dritten ,stelle4 ,die ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika haben dagegen nur #d1d ,kilometer ,bahn auf je #ajj ,quadratkilometer4 ,die deutschen vollspurigen ,eisenbahnen hatten im ,jahre #aiac zusammen eine ,betriebslnge von rund #fa #jjj ,kilometern4 ,das ist immer noch mehr als das #a-a_/b;fache des ,erdquators4 ,eigenartig ist in diesem ,zusammenhang die ,feststellung1 da die ,lnge der ,landstraen in ,deutschland1 die ja gerade im ,eisenbahnzeitalter als ,zubringer fr die ,schienenwege auerordentlich lebhaft ausgebildet worden sind1 #aej #jjj ,kilometer betrgt4 ,von der ,gesamtlnge der deutschen ,eisenbahnen fallen auf die vereinigten preuisch-hessischen ,staatsbahnen #ci #jjj ,kilometer1 auf die bayerische ,staatsbahn #hcjj ,kilometer4 ,auf der wirklichen ,lnge der bayerischen ,staatsbahngeleise1 das heit einer ,schienenerstreckung1 bei der man sich die tatschlich nebeneinanderliegenden ,geleise der mehrgeleisigen ,strecken hintereinander ausgelegt denkt1 knnte man bequem den quator des ,mondes umfahren4 ,welch eine ungeheure ,weite der ,schienenwelt offenbaren uns diese ,zahlen6 ,die ,vergleichsmastbe mssen aus der ,unendlichkeit des ,weltraums herbeigeholt werden4 ,die ,erde besitzt auer ihrer grten ,umfassungslinie1 die gleichfalls zu den sternkundlichen ,lngen gehrt1 keine ,erstreckung1 die zur ,erhellung der ,zahlengren herangezogen werden knnte4 ,doch alles bisher ,dargelegte wird zum blassen ,nichts1 wenn wir nun statt der unbeweglich daliegenden ,schienenstrnge das sausende ,leben1 die drhnende ,bewegung betrachten1 die sich unausgesetzt auf ihnen abspielen4 ,auf der ganzen ,erde mgen jetzt etwa #age #jjj ,lokomotiven vorhanden sein4 ,allein die ,lokomotiven der vollspurigen deutschen ,bahnen1 deren es einschlielich der ,triebwagen rund #cj #jjj gibt1 haben im ,jahre #aiac zusammen #a ,milliarde #bhj ,millionen ,kilometer durchfahren4 ,diese ,lnge nhert sich der ,entfernung des ,saturns von der ,erde1 die rund #a-a_/b ,milliarden ,kilometer betrgt4 ,ganz besonders erstaunlich aber ist die ,tatsache1 da die durchschnittliche jhrliche ,fahrleistung jeder einzelnen deutschen ,lokomotive #dc #ejj ,kilometer betrgt1 da also jede von ihnen1 wenn sie1 statt fortwhrend in ihrem kurzen ,bereich hin und her zu eilen1 stndig vorwrts gefahren wre1 die ganze ,erde an ihrem ,grtel htte umkreisen und noch dazu ,abstecher von mehr als #cjjj ,kilometern htte machen knnen4 ,im ,jahre #aiac besaen die deutschen ,eisenbahnen rund #c_/d ,millionen ,wagen1 wovon #ff #bjj1 also noch nicht der zehnte ,teil1 ,personen-1 die brigen ,gter- und ,gepckwagen waren4 ,die smtlichen ,achsen dieser ,gefhrte haben im gleichen ,jahr eine ,weglnge von nicht weniger als #cb ,milliarden #gia ,millionen ,kilometern durchlaufen4 ,legen wir diese ,wagenachs-,kilometer-,strecke geradlinig von der ,erde in den ,weltraum aus1 so trifft der ,endpunkt ins ,leere4 ,er ragt weit ber die ,grenze unseres ,sonnensystems hinaus1 erreicht aber doch noch nicht den nchsten ,fixstern4 ,um daher eine passende ,vergleichslnge aus der ,sternkunde zu finden1 mssen wir eine ,teilstrecke betrachten4 ,wir denken uns1 da ein gewhnlicher ,d-,zugwagen mit ,drehgestellen1 also mit vier ,achsen1 die genannte ,achskilometerzahl geleistet htte2 hiernach kommt auf jede ,achse ein ,viertel des ganzen ,wegs4 ,ein solcher ,wagen wrde dann eine ,fahrt bis in die ,nhe des uersten ,planeten unseres ,sonnensystems1 des ,neptuns1 gemacht haben und auch von dort wieder zurckgekehrt sein knnen4 ,freilich wrde ihm diese ,hin- und ,rckfahrt whrend eines ,jahrs nicht mglich gewesen sein1 auch wenn er stndig mit der hchsten jetzt blichen ,schnellzug-,geschwindigkeit gefahren wre4 ,er wrde hierzu vielmehr -- #ijjj ,jahre brauchen4 ,fr das ,rechnungsjahr #aiag ist von der ,verwaltung der preuisch-hessischen ,eisenbahnen zur ,fahrzeugbeschaffung der grte aller bisher erteilten ,auftrge an die deutschen ,lokomotiv- und ,eisenbahnwagenfabriken vergeben worden4 ,sein ,wert betrug annhernd eine halbe ,milliarde1 genau #dhi ,millionen4 ,da die deutschen ,erzeugungssttten sich stark genug fhlten1 diesen ,riesenauftrag innerhalb eines ,jahrs1 noch dazu whrend des ,kriegs1 auszufhren1 spricht am lautesten fr ihren ,umfang und ihre viel bewunderte ,leistungsfhigkeit4 ,selbst wenn der dicke gelbe ,band des ,reichskursbuchs mit seinen vielen hundert ,seiten1 seinen endlosen ,zahlenreihen und der unerschpflichen ,flle verschiedener ,strecken vor uns liegt1 haben wir keine ,vorstellung von der ungeheuer groen ,zahl der ,zge1 die allein in ,deutschland am ,tag und in der ,nacht stndig in ,bewegung sind4 ,dieses unendliche ,gewimmel sich vorzustellen1 geht ber das ,auffassungsvermgen des menschlichen ,gehirns hinaus1 des ,gehirns desselben ,menschen1 der das ,schienenwirrsal doch geschaffen hat4 ,allein im ,jahre #aiac sind in ,deutschland #ah ,millionen #ceg #jjj ,zge gefahren worden4 ,die ,anzahl der befrderten ,personen betrug rund #a ,milliarde #hjj ,millionen4 ,danach wre1 wenn man von der verhltnismig geringen ,zahl der ,fremden absieht1 jeder der #fg ,millionen ,einwohner1 die ,deutschland in dem genannten ,jahr hatte1 einschlielich aller ,kinder1 durchschnittlich #bg mal gereist4 ,die ,strecke1 ber die jeder einzelne ,fahrgast im ,durchschnitt befrdert wurde1 war allerdings sehr kurz2 sie betrug nicht mehr als rund #bc ,kilometer1 was ungefhr der ,strecke ,berlin-,bernau entspricht4 ,besonders verblffend ist das ,gewicht der ,gter1 das in dem einem ,jahr auf den deutschen ,bahnen befrdert worden ist4 ,dieses war nmlich hher als #fgf ,milliarden #fbf ,millionen ,kilogramm4 ,denkt man sich den quator und smtliche #ahj ,meridiane mit ,schienen belegt1 so wrde das ,gesamtgewicht all dieser ,strnge noch nicht einmal ein ,drittel jener ,gter-,kilogrammzahl betragen4 ,wenn man aus ,wagen von je #bj #jjj ,kilogramm ,tragfhigkeit einen ,gterzug zusammenstellen wollte1 der imstande wre1 das gesamte ,gtergewicht auf einmal zu befrdern1 so wrde dieser ,zug #bcf #hjj ,kilometer lang sein mssen4 ,das in den deutschen ,eisenbahnen festgelegte ,anlagekapital1 also die ,summe1 welche seit dem ,beginn der einzelnen ,unternehmen fr feste ,bauten1 ,fahrzeuge usw4 aufgewendet worden ist1 betrug zu ,beginn des ,weltkriegs #ai ,milliarden #bde ,millionen4 ,dagegen besaen zur gleichen ,zeit smtliche deutschen ,aktiengesellschaften nur ein ,aktienkapital von #ae ,milliarden #ejj ,millionen ,mark4 ,das allein fr die preuisch-hessischen ,staatsbahnen als dem grten gewerblichen ,unternehmen auf der ,erde verwendete ,anlagekapital erreichte die ,hhe von #ab ,milliarden #fjj ,millionen ,mark4 ,der ,wert aller deutschen ,eisenbahnanlagen wird von ,kirchhoff auf #cj ,milliarden ,mark geschtzt4 ,die deutschen ,eisenbahnen haben im ,jahre #aiac aus dem gesamten ,verkehr #c ,milliarden #efc ,millionen ,mark eingenommen4 ,hiergegen betrugen die ,einnahmen des ,deutschen ,reichs nach dem ordentlichen und auerordentlichen ,haushaltplan nur #c ,milliarden #che ,millionen ,mark4 ,dieser ,vergleich zeigt wohl am besten die ,riesenhaftigkeit der ,summen1 die stndig den ,eisenbahnkassen zuflieen4 ,der ,personenverkehr1 dessen ,bedeutung fr die gesamte ,eisenbahnwirtschaft von ,fernerstehenden leicht berschtzt wird1 lieferte hierzu einschlielich der ,einnahmen aus der ,befrderung des ,reisegepcks nur #a ,milliarde #ag ,millionen4 ,das sind #bh1ee vom ,hundert der ,gesamtsumme4 ,dagegen brachte der ,gterverkehr #b ,milliarden #bhf ,millionen1 gleich #fd1af vom ,hundert4 ,der ,rest entfllt auf kleinere ,einnahmequellen4 ,aus den ,rieseneinnahmen ergaben sich zum ,glck fr die deutsche ,geldwirtschaft auch sehr bedeutende ,gewinne4 ,der ,betriebsberschu aller deutschen ,bahnen betrug #aiac die auch in der jetzigen ,zeit nicht gering erscheinende ,summe von #a ,milliarde #ff ,millionen4 ,die ,gre dieser ,zahl wird noch deutlicher1 wenn man zum ,vergleich die ,gesamtsumme der ,jahresgewinne smtlicher deutscher ,aktiengesellschaften betrachtet2 dies waren #a ,milliarde #gcf ,millionen4 ,kein zweites ,unternehmen auf der ganzen ,erde kann im entferntesten einen so bedeutenden ,jahresberschu ausweisen1 wie die preuisch-hessischen ,staatseisenbahnen4 ,hat dieser doch im ,jahre #aiac die auerordentliche ,hhe von mehr als #ghg ,millionen ,mark erreicht4 ,wre der ,weltkrieg nicht ausgebrochen1 so htte man wohl schon in wenigen ,jahren einen berschu von einer vollen ,milliarde erzielen knnen4 ,die preuische ,staatskasse erhielt von der ,eisenbahnverwaltung #fed ,millionen #bfg #hjj ,mark berwiesen4 ,dagegen betrugen die ,einnahmen des preuischen ,staats aus smtlichen unmittelbaren ,steuern nur #ebe ,millionen #dij #jjj ,mark4 ,die ,anlagesumme der preuisch-hessischen ,staatsbahnen hat sich dabei mit #f1da vom ,hundert verzinst4 ,wer heute eine ,reise antreten will1 hat nichts weiter zu tun1 als am ,schalter seine ,fahrkarte zu lsen4 ,dann ist der ,befrderungsvertrag mit der ,eisenbahnverwaltung geschlossen1 und diese hat nun die ,aufgabe1 den ,fahrgast an den gewnschten ,ort zu bringen4 ,hierdurch wird es fr diesen1 abgesehen von der ,zeitdauer der ,reise1 ganz gleichgltig1 ob er etwa von ,mnchen nach ,starnberg oder von derselben ,hauptstadt aus nach ,memel fahren will4 ,er setzt sich auf seine ,bank im ,wagenabteil1 schaut mig zum ,fenster hinaus1 und fr alles brige sorgt die ,eisenbahn4 ,aber welch eine in ihrer ,vielfltigkeit geradezu ungeheuerliche ,anzahl von ,veranstaltungen ist notwendig gewesen1 damit alle ,reisenden so glatt ihre verschiedenen ,ziele erreichen knnen6 ,von den feststehenden ,bauten und den rollenden ,vorrichtungen der deutschen ,eisenbahnen mit ihren ,milliardenwerten haben wir schon gesprochen4 ,um jedoch die ,gesamtheit dieses toten ,stoffs zu beseelen1 um ihm zielstrebiges ,leben einzuhauchen1 ihn zu einem wirklich brauchbaren ,werkzeug des ,verkehrs und ,handels zu machen1 sind auch sachkundige ,menschen notwendig1 ist ein ,riesenheer von ,angestellten erforderlich4 ,im ,jahre #aiac waren bei den deutschen ,eisenbahnen rund #hjj #jjj ,beamte und ,arbeiter ttig4 ,ein volles ,drittel der gesamten ,beamtenschaft aller deutschen ,staaten ist bei der ,eisenbahn beschftigt4 ,jeder #hd4 ,bewohner des ,deutschen ,reichs dient dieser ,verkehrseinrichtung6 ,zum ,vergleich sei die ,angabe gemacht1 da das grte ,fabrikunternehmen ,deutschlands1 die ,kruppschen ,werke in ,essen1 im ,jahre #aiac etwa #hj #jjj ,angestellte beschftigte4 ,der preuische ,eisenbahnminister allein aber gebot ber #efj #jjj ,beamte und ,arbeiter4 ,an ,gehltern und ,lhnen sind von den deutschen ,eisenbahnen in unserem ,stichjahr #a ,milliarde #cej ,millionen ,mark ausgezahlt worden4 ,die ,aufwendungen der ,verwaltungen fr die an ,beamte und ,arbeiter gezahlten ,ruhegehlter sowie fr die ,hinterbliebenenfrsorge betrugen ber #aea ,millionen ,mark4 ,fr die ,krankenpflege wurden im gleichen ,zeitraum aus den ,betriebsvermgen #ab-a_/d ,millionen ,mark gezahlt4 -- -- ,das ,reichsgericht hatte vor etwa #de ,jahren in einem ,streitfall festzustellen1 was eigentlich eine ,eisenbahn sei4 ,im ersten ,band der ,entscheidungen des ,reichsgerichts auf ,seite #beb findet sich die folgende ,darlegung3 ,eine ,eisenbahn ist ein ,unternehmen1 gerichtet auf wiederholte ,fortbewegung von ,personen oder ,sachen ber nicht ganz unbedeutende ,raumstrecken auf metallener ,grundlage1 welche durch ihre ,konsistenz1 ,konstruktion und ,gltte den ,transport groer ,gewichtsmassen1 beziehungsweise die ,erzielung einer verhltnismig bedeutenden ,schnelligkeit der ,transportbewegung zu ermglichen bestimmt ist und durch diese ,eigenart in ,verbindung mit den auerdem zur ,erzeugung der ,transportbewegung benutzten ,naturkrften 7,dampf1 ,elektrizitt1 tierischer1 menschlicher ,muskelttigkeit1 bei geneigter ,bahn auch schon der eigenen ,schwere der ,transportgefe und deren ,ladung usw47 bei dem ,betrieb des ,unternehmens auf derselben eine verhltnismig gewaltige1 je nach den ,umstnden nur in bezweckter ,weise ntzliche1 oder auch ,menschenleben vernichtende und die menschliche ,gesundheit verletzende ,wirkung zu erzeugen fhig ist48 ,man kann den ,begriff der ,eisenbahn wohl auch krzer fassen3 sie ist eine ,fahrbahn aus eisernen oder sthlernen ,schienengeleisen1 auf der ,fahrzeuge durch ,dampf oder andere mechanische ,kraft fortbewegt werden4 ,diese einfache ,feststellung birgt aber1 wenn man sie genauer betrachtet1 eine sehr eigentmliche ,tatsache in sich4 ,die ,eisenbahnfahrzeuge fahren auf ,schienen1 das heit auf einer fr jedes ,rad uerst schmalen ,bahn1 von der dieses auch nicht um ein weniges abweichen darf4 ,die ,landstrae bildet eine viele ,meter breite ,fahrtafel1 auf der die ,rder an jeder beliebigen ,stelle gleich gut rollen knnen4 ,meterweite seitliche ,ausbiegungen sind darum allen ,fahrzeugen auf der ,landstrae ohne weiteres mglich4 ,sie vermgen aneinander vorbeizufahren1 sich gegenseitig zu berholen4 ,daraus ergibt sich1 da ,fahrzeuge der verschiedensten ,art mit allen erdenklichen ,achslngen und mit beliebigen ,hchstgeschwindigkeiten auf der ,landstrae fahren knnen4 ,auf den ,eisenbahnschienen geht das nicht4 ,hier sind die ,zge fest hintereinander aufgereiht1 die ,geschwindigkeit des einen begrenzt bei gewhnlichem ,gleis die ,bewegung aller folgenden4 ,an die ,stelle der ,freiheit ist der ,zwang getreten4 ,eine meisterliche ,beschrnkung ist es gewesen1 die dem ,verkehr seinen gewaltigen ,fortschritt und seine ,unbeschrnktheit gebracht hat4 ,es galt1 fr den ,lauf schwerbelasteter ,rder eine mglichst glatte und feste ,fahrbahn zu schaffen4 ,diese ist mit den ,mitteln1 die uns bis heute zu ,gebote stehen1 nur durch die ,belegung der ,straenoberflche mit ,eisen oder ,stahl zu erzielen4 ,htte man1 als die unersetzbare ,ntzlichkeit dieses ,baustoffs erkannt war1 an der alten ,form der ,fahrbahn1 der gleichmigen1 breiten ,tafel1 festgehalten1 dann wre die ,menschheit1 solange ,fahrzeuge auf einer ,untersttzungsflche laufen mssen1 niemals zur ,hundertkilometer-,geschwindigkeit gelangt4 ,denn man htte ja die ,straen mit ,tafeln aus ,stahl belegen mssen1 was ,kosten von unsinniger ,hhe und gnzlich unberwindliche ,befestigungsschwierigkeiten verursacht haben wrde4 ,glcklicherweise fand man aus1 da jeder ,radlauf ja immer nur einen schmalen ,streifen fr seine ,fortbewegung beansprucht1 und man begngte sich damit1 diesen allein glatt und fest zu machen4 ,so entstand die ,schiene1 die1 wenn man von den ,stostellen der einzelnen ,walzstcke absieht1 eine vollkommene ,gltte und ,festigkeit besitzt4 ,sie brachte mit der ,zwangslufigkeit des ,verkehrs diesem die ,freiheit4 ,dieser ,vorgang erscheint nur im ersten ,augenblick berraschend1 denn er kehrt allerorten im menschlichen ,leben wieder4 ,fr die ,technik ist er eine ganz allgemein gltige ,regel4 ,die ,achsen1 die ,wellen unserer ,maschinen1 werden mit ,hilfe ihrer ,lager durch ,zwang in der gewollten ,bewegung festgehalten und geben uns erst dadurch die ,freiheit1 ihnen die verschiedensten ,arbeiten aufzubrden4 ,kein ,wagen vermchte um eine ,biegung zu fahren1 wenn die ,achsen sich unter dem ,fahrzeug beliebig hin und her schieben knnten4 ,aber auch der ,staat ist nichts anderes als eine ,zwangseinrichtung1 und doch hat er die ,einzelwesen der ,freiheit nher gebracht4 ,dadurch1 da jedes ,einzelwesen auf eine groe ,zahl willkrlicher ,handlungen ,verzicht leistete1 hat die ,gesamtheit ganz neue und ungeahnte ,entwicklungsmglichkeiten gewonnen4 ,die ,heere sind die erdrckendste ,zwangseinrichtung1 die wir besitzen4 ,aber whrend #ajj #jjj ,soldaten1 wenn jeder von ihnen nach seiner ,willkr vorgehen wrde1 gar nichts zu erreichen vermchten1 sind sie im eisernen ,reifen der ,mannszucht zu gewaltigen ,taten fhig4 ,auf der ,eisenbahn verzichtet der ,verkehr nicht allein auf die ,freiheit der allseitigen ,bewegung1 sondern auch auf den freien ,wettbewerb4 ,die ,landstrae kann von ,gefhrten jeder ,art befahren werden1 auf den ,schienen vermgen nur solche ,wagen zu laufen1 die eigens dazu vorbereitet sind1 nmlich ,rder mit ,spurkrnzen besitzen4 ,trotzdem waren zu ,beginn die ,eisenbahngesellschaften nur ,besitzerinnen der ,fahrbahn2 auf dieser sollte mit eigenen ,wagen fahren knnen1 wer wollte1 wenn er nur gewisse ,bedingungen erfllte4 ,in dem ,beschlu der englischen ,volksvertretung1 der die ,anlage der ,eisenbahnstrecke von ,manchester nach ,liverpool gestattete1 findet sich denn auch der ,satz3 ,die ,bahn darf gegen ,bezahlung der ,abgabe und unter ,beobachtung der gesetzlichen ,bestimmungen sowie der ,bahnordnung von jedermann benutzt werden48 ,auch das erste preuische ,eisenbahn-,gesetz von #ahch enthlt hnliche ,bestimmungen4 ,seltsamerweise wurde der freie ,wettbewerb auf der ,schiene8 noch in den siebziger ,jahren in ,deutschland lebhaft errtert4 ,heute wissen wir1 da auf dem schmalen ,eisenpfad immer nur ein einziger ,wille herrschen darf4 ,der gesamte ,zugumlauf ist zu sehr von der ,geschwindigkeit und ,beschaffenheit jedes einzelnen ,fahrzeugs auf dem ,gleis abhngig1 als da verschiedene ,fahrunternehmer auf derselben ,strecke wirken knnten4 ,innerhalb des gewaltigen ,teilgebiets der ,welt auf ,schienen1 das in ,deutschland angesiedelt ist1 werden drei ,hauptgattungen unterschieden3 ,hauptbahnen1 ,nebenbahnen und ,kleinbahnen4 ,auf den ,hauptbahnen1 welche die groen ,verkehrsmittelpunkte auf dem krzesten herstellbaren ,weg miteinander verbinden1 ist der ,oberbau in ,baustoff und ,verlegungsart so gestaltet1 da die schwersten ,zge darauf mit einer ,geschwindigkeit bis zu #aaj ,kilometern in der ,stunde fahren knnen4 ,bei den ,nebenbahnen sind leichtere ,schienen zugelassen1 die ,geleise drfen schrfere ,krmmungen und strkere ,neigungen haben1 die ,wegbergnge in ,schienenhhe brauchen nicht smtlich berwacht zu sein4 ,auch sonst lassen die strengen ,bestimmungen der ,eisenbahnbau- und ,betriebsordnung fr diese ,gattung verschiedene ,erleichterungen zu4 ,die ,hchstgeschwindigkeit darf #dj ,kilometer in der ,stunde nicht berschreiten4 ,whrend die ,hauptbahnen stets1 die ,nebenbahnen fast immer vollspurig angelegt sind1 das heit mit einem ,abstand der ,schienen-,innenkanten von #a1dce ,metern1 herrscht bei den ,kleinbahnen die ,schmalspur1 welche bei uns gewhnlich #a ,meter oder #j1ge ,meter betrgt4 ber die ,entstehung der ,voll- oder ,regelspur wird im #e4 ,abschnitt nheres mitgeteilt4 ,infolge ihrer schmalen ,spur sind die ,kleinbahnen imstande1 sich den ,gelndeverhltnissen besser anzupassen2 sie vermgen sogar den scharfen ,krmmungen der ,landstraen zu folgen1 ihre ,geleise sind oft neben diesen1 ja auf ihnen verlegt4 ,die niedrigen ,herstellungskosten der ,kleinbahnen gestatten1 die ,vorteile des ,schienenpfads auch zur ,verbindung solcher ,orte zu benutzen1 deren geringe ,verkehrskraft grere ,ausgaben nicht rechtfertigen wrde4 ,durch ihre ,billigkeit und ,schmiegsamkeit tragen die ,kleinbahnen zur ,befriedigung wichtiger ,verkehrs- und ,wirtschaftsbedrfnisse sehr viel bei4 ,ihr ,ausbau ist bei uns im letzten ,jahrzehnt1 namentlich auch durch die ,hergabe von ,staatsmitteln1 sehr lebhaft gefrdert worden und wird sicherlich auch weiter liebevoll gepflegt werden4 ,der weitaus grte ,teil der deutschen ,eisenbahnen befindet sich heute im ,staatsbesitz4 ,den #eg #bcc ,kilometern vollspuriger ,staatsbahnen stehen nur #cebc ,kilometer vollspuriger ,privatbahnen gegenber4 ,bei den ,kleinbahnen freilich herrscht der ,privatbesitz vor4 ,die deutschen ,staaten gebieten nur ber #ajge ,kilometer solcher ,schienenwege einfachster ,art1 whrend #aadc ,kilometer ,privatbesitz sind4 ,ein ,verzeichnis der ,verwaltungen der deutschen ,staats- und ,privatbahnen befindet sich am ,schlu des ,buchs4 ,abbildung3 ,aus ,klima3 ,die ,technik im ,licht der ,karikatur84 ,die ,eisenbahn als ,raupe4 ,aus der ,vergangenheit #b4 ,die ,vorlufer ,das ,ursprungsland der ,eisenbahn ist ,england4 ,notwendig mute jeder groe technische ,fortschritt in der ersten ,hlfte des vorigen ,jahrhunderts in dem ,inselreich seinen ,anfang nehmen4 ,dort war ein politisch geschlossenes1 von unmittelbaren ,kriegsschden gnzlich verschontes ,land1 in dem sich das gewerbliche ,leben zu einer fr die damalige ,zeit auerordentlichen ,blte entwickeln konnte4 ,reichtum hufte sich an1 und das ,verstndnis fr technische ,dinge war weit vorgeschritten4 ,watt hatte dort seine ,dampfmaschine geschaffen1 die als erste grere ,krfte zuverlssig zu erzeugen vermochte und von ,england aus das technische ,leben der ganzen ,welt umwlzte1 ja es eigentlich erst schuf4 ,der ,verkehr war krftig genug1 um jedes neue ,fortbewegungsmittel sogleich aufnehmen zu knnen4 ,sehr frh setzten denn auch schon in ,england die ,bemhungen ein1 die ,kraft des ,dampfs1 der sich in ortsfesten ,maschinen so ausgezeichnet bewhrt hatte1 zur ,fortbewegung von ,fahrzeugen anzuwenden4 ,die erste ,fahrt eines ,schiffs mit ,dampfantrieb freilich1 an die sich dauernde ,erfolge auf diesem ,gebiet knpfen1 fand in ,amerika statt4 ,am #ag4 ,august #ahjg fuhr ,fulton mit dem ,claremont8 den ,hudsonflu bis ,albany hinauf2 aber er war ein ,mann1 der in ,england seine ,ausbildung genossen hatte1 und die ,schiffsmaschine entstammte der berhmten ,fabrik von ,watt ,boulton zu ,soho bei ,birmingham4 ,die ,entwicklung der ,landdampffahrzeuge bis zur fertigen ,lokomotive vollzieht sich ganz in ,england2 nur hier und da macht der ,werdegang eine unbedeutende ,biegung nach ,frankreich und ,amerika hinber4 ,die ersten ,fahrzeuge mit ,dampfantrieb gehren ebenso zu den ,ahnen des ,kraftwagens wie zu denen der ,lokomotive4 ,denn sie waren fr das ,befahren von ,straen gedacht4 ,hierdurch war der ,dampfwagen gezwungen1 eine recht mhselige und kmmerliche ,jugendzeit durchzumachen4 ,er glich einer schnen1 entwicklungskrftigen ,blume1 die in ungnstiges ,erdreich gepflanzt ist4 ,die schwere ,ausrstung eines mit ,dampf betriebenen ,fahrzeugs ist nicht fr die unebene ,strae1 sondern nur fr den glatten ,schienenweg geeignet4 ,das hat man erst nach ,jahrzehnten erkannt1 als schon eine gewisse ,gefahr bestand1 da von der weiteren ,durchbildung dieses fr die ,menschheit so unvergleichlich wichtig gewordenen ,hilfswerkzeugs ganz abgesehen wrde4 ,glcklicherweise fand sich noch zur rechten ,zeit der kluge ,grtner1 der das ,pflnzchen in gnstige ,erde setzte1 wo es dann zu herrlicher ,blte gedieh4 ,schon der geistvolle ,papin1 ein geborener ,franzose1 der aber lange ,zeit in ,marburg gelebt und gewirkt hat und als ,erster eine ,dampfmaschine mit ,kolben baute1 dachte daran1 eine solche ,maschine auer zum ,betrieb ortsfester ,pumpen auch zur ,fortbewegung eines ,wagens zu benutzen4 ,die im ,jahre #afij zuerst von ihm beschriebene ,dampfmaschine war eine sogenannte atmosphrische2 denn bei ihr wurde der ,dampf nicht unmittelbar zum ,antrieb des ,kolbens benutzt1 sondern er diente nur dazu1 durch seine ,niederschlagung unter diesem einen luftverdnnten ,raum herzustellen1 in welchen dann der ,druck der ,atmosphre den ,kolben niederprete4 ,papin hat in ,wirklichkeit ebensowenig einen ,dampfwagen gebaut wie der ,englnder ,savery1 der die erste atmosphrische ,dampfpumpe schuf und gleichfalls mit ,dampf durch die ,lande rollen wollte4 ,abbildung3 #e4 ,der ,urahne der ,lokomotive und des ,kraftwagens ,cugnots ,dampfwagen1 der im ,jahre #aggj in ,paris gefahren ist4 ,als der ,student ,robison im ,jahre #agei zu ,glasgow die ,gedanken des groen ,james ,watt zuerst auf die ,dampfmaschine lenkte1 machte er ihn auch gleich auf die ,mglichkeit aufmerksam1 ,wagenrder durch die ,kraft des ,dampfs in ,bewegung zu setzen4 ,doch zunchst war ,watt mit der ,ausgestaltung der ,maschine selbst zu sehr beschftigt1 als da er auf diesem vorlufig etwas abseits fhrenden ,weg htte weitergehen knnen4 ,der erste1 der wirklich einen ,dampfwagen baute1 war der franzsische ,artillerieoffizier ,nicolas ,joseph ,cugnot4 ,im ,jahre #agfi hatte er bereits ein kleines ,modell fertig4 ,im ,jahre darauf fuhr er mit einem wirklichen ,wagen durch die ,straen von ,paris4 ,der ,kriegsminister ,choiseul nahm lebhaften ,anteil an der ,erfindung1 obgleich der ,wagen nur eine ,viertelstunde lang ununterbrochen zu laufen vermochte4 ,alsdann mute der ,kessel von neuem mit ,wasser versorgt werden1 und man war gezwungen1 zu warten1 bis sich wieder eine gengende ,dampfspannung entwickelt hatte4 ber die schneckenartige ,geschwindigkeit von vier ,kilometern in der ,stunde kam ,cugnot nicht hinaus4 ,dennoch wurde er beauftragt1 einen krftigeren ,wagen zu bauen1 weil der ,kriegsminister hoffte1 damit ein besonders brauchbares ,mittel zur ,befrderung von ,geschtzen zu erlangen4 ,abbildung3 ,aus ,steiner3 ,geschichte des ,verkehrs84 #f4 ,cugnots ,kochtopf-,dampfkessel bersichts-,zeichnung des ersten ,dampfwagens mit geschnittenem ,kessel4 ,der erste ,artillerie-,kraftwagen in der ,welt1 den ,cugnot darauf ins ,leben rief1 ist bis auf den heutigen ,tag erhalten geblieben4 ,es befindet sich als eine der grten ,sehenswrdigkeiten in dem ,conservatoire des arts et mtiers in ,paris4 ,der dreirdrige ,wagen besitzt einen ,rahmen aus schweren ,eichenbalken4 ,der kochtopffrmige ,kessel ist seltsamerweise ganz vorn in einer eisernen ,gabel aufgehngt4 ,der ,schornstein der ,kesselfeuerung geht durch den ,wasserraum hindurch4 ,die beiden ,zylinder sind senkrecht aufgestellt und drehen das ,vorderrad mit ,hilfe eines ,sperradgetriebes1 so da die auf und nieder gehenden ,zahnstangen nur in einer ,richtung antreibend wirken4 ,die ,lenkung des ,wagens erfolgte durch ,drehen der ,vorderachse1 wobei also der ,kessel und die ganze ,maschine mitgewendet werden muten4 ,nur sehr muskelkrftige ,arme vermochten den ,wagen zu steuern1 und es ist kein ,wunder1 da er infolge dieser ungefgen ,lenkeinrichtung schon bei seiner ersten ,ausfahrt verunglckte4 ,mit einer ,last von #ejjj ,kilogramm1 einschlielich vier ,personen1 rannte er in der ,nhe des ,platzes1 auf dem heute die ,madeleine-,kirche steht1 gegen eine ,mauer4 ,hierbei bewies das ,fahrzeug eine den heutigen ,kraftwagen zweifellos berlegene ,dauerhaftigkeit1 denn es warf die ,mauer um1 ohne selbst wesentlichen ,schaden zu erleiden4 ,doch dem ,erfinder war durch diesen ,vorgang sein ,werk verleidet1 und er hat weitere ,versuche zur ,ausbildung des ,dampfwagens nicht gemacht4 ,doch der ,gedanke war nun einmal in die ,welt gesetzt und sollte nicht mehr zur ,ruhe kommen1 bis ihm ungeahnte ,erfolge beschieden waren4 ,zunchst freilich blieb es bei erfolglosen ,versuchen4 ,evans fuhr mit einem ,dampfwagen unter dem ,jubel einer groen ,menge durch ,philadelphia1 aber er scheiterte schlielich ebenso wie ,read und ,symington in ,england4 ,als ,watt im ,jahre #aghd sein berhmtes ,dampfmaschinenpatent nahm1 sprach auch er darin sehr deutlich von der ,mglichkeit1 die ,dampfmaschine zum ,antrieb von ,wagen zu verwenden4 ,einer der hierauf bezglichen ,stze heit3 ,meine siebente neue ,erfindung bezieht sich auf ,dampfmaschinen1 die zur ,befrderung von ,personen1 ,waren oder anderen ,gegenstnden von ,platz zu ,platz verwendet werden sollen2 fr solche ,flle mu die ,maschine selbst beweglich sein48 ,an eine ,ausfhrung des ,gedankens ging ,watt aber auch jetzt nicht4 ,war doch damals seine wichtigste ,aufgabe1 den englischen ,bergwerken1 die infolge des immer tiefer eindringenden ,abbaus im ,wasser zu ertrinken begannen1 endlich eine geeignete ,antriebsmaschine fr ihre ,pumpen zur ,verfgung zu stellen4 ,der groe ,erfinder wollte aber trotzdem jene andere ,mglichkeit fr die ,verwendung der ,dampfmaschine fest in seiner ,hand behalten und lie sie sich darum gesetzlich schtzen4 ,das sollte fr den zweiten wirklichen ,dampfwagenerbauer ein schweres ,hindernis werden4 ,in der groen ,fabrik von ,watt ,boulton zu ,soho war als einer der tchtigsten ,betriebsingenieure ,w4 ,murdock beschftigt4 ,ihn1 der ein ungewhnlich krftig gebauter ,mann von groer ,entschlossenheit war1 pflegten die ,fabrikherren gern nach solchen ,gegenden zu schicken1 in denen die aufgestellten ,maschinen nicht ganz nach ,wunsch laufen wollten4 ,die ,dampfmaschinen hatten ja damals noch viele ,kinderkrankheiten zu berwinden und erregten jedesmal den hchsten ,grimm der ,bergarbeiter1 wenn sie infolge ,versagens die ,grube ersaufen lieen4 ,der ,abgesandte der ,fabrik wurde von den ,bergleuten meistens mit ,hohn und ,spott empfangen1 und nur dem eisernen ,murdock81 wie man ihn gern nannte1 gelang es1 sie sich rasch vom ,hals zu halten1 indem er den strksten zum ,boxkampf forderte und meist rasch niederwarf4 ,lngere ,zeit war ,murdock als ,aufsichtsbeamter in dem ,bezirk von ,cornwall ttig4 ,es ist dies jene ,halbinsel1 die im uersten ,sdwesten von ,england weit in den ,atlantischen ,ozean vorspringt4 ,in diesem eigenartigen ,land sollte die ,entwicklung des ,dampfwagens ihre wichtigen nchsten ,abschnitte durchmachen4 ,abbildung3 #g4 ,dampfwgelchen von ,murdock erbaut im ,jahre #aghf4 ,in der freien ,zeit1 die ,murdock whrend seiner ,ttigkeit an den ,bergwerkspumpen fand1 beschftigte er sich damit1 kleine ,modelle von ,dampfwagen zu bauen4 ,er hatte den ,mut1 hierbei die ,dampfspannung im ,kessel hher zu steigern1 als das bisher blich gewesen war4 ,die ersten von ihm gebauten ,hochdruckdampfwagen fhrten denn auch wegen der greren ,energie1 die zur ,verfgung stand1 sofort zu einem guten ,erfolg4 ,das erste von ,murdock #aghf in ,redruth gebaute ,wgelchen war etwa einen ,fu hoch4 ,als der ,mitbesitzer der ,fabrik in ,soho1 ,boulton1 einmal in ,cornwall weilte1 sah er das ,maschinchen und war ganz entzckt von seinem ,arbeiten4 ,in einem ,brief teilte er ,watt mit1 da die kleine ,maschine ganz vortrefflich im ,zimmer herumlaufe und ,kohlenschaufel1 ,feuerzange sowie ,schreisen mit sich herumtrage4 ,bald reizte es ,murdock auch1 seine ,maschine auf der ,strae zu erproben4 ,hierbei ereignete sich ein heiterer ,zwischenfall4 ,nachdem die ,spirituslampe unter dem kleinen ,kessel entzndet war1 setzte sich der ,wagen in ,bewegung und lief so schnell davon1 da der ,erfinder ihn nicht mehr einholen konnte4 ,pltzlich drangen laute ,hilferufe an sein ,ohr4 ,als ,murdock hinzueilte1 sah er den ,ortsgeistlichen vor ,schrecken gelhmt am ,wegrand stehen4 ,er hatte das feurige1 zischende ,ungeheuer von nie gesehener ,art1 das ihm auf seinem ,weg nach der ,stadt entgegengekommen war1 fr den leibhaftigen ,teufel gehalten und war vor ,entsetzen fast gestorben4 ,abbildung3 ,aus ,steiner3 ,geschichte des ,verkehrs84 #h4 ,trevithicks ,dampfkutsche mit der er in ,london aufsehenerregende ,fahrten unternahm4 ,murdocks ,tchtigkeit und ,tatkraft htten ihn gewi dazu befhigt1 den ,bau des ,dampfwagens bedeutend zu frdern4 ,aber gerade als er an die ,ausfhrung eines greren ,fahrzeugs gehen wollte1 teilte man ihm aus der ,fabrik zu ,soho1 gesttzt auf die ,patentrechte1 mit1 da man dort eine solche ,beschftigung des fr andere ,zwecke angestellten ,beamten nicht gern she4 ,murdock gehorchte sofort und nahm von weiteren ,versuchen ,abstand4 ,doch das ,samenkorn1 das er ausgestreut hatte1 war nicht auf steinigen ,boden gefallen4 ,denn in ,cornwall lebte einer1 der gleichfalls ,murdocks ,versuche mit angesehen hatte1 aber mit ganz anderen ,augen als der ,geistliche von ,redruth4 ,um die ,art des ,manns verstehen zu knnen1 der ,murdocks ,plne mit so bedeutendem ,erfolg fortgesetzt hat1 mu man sein ,geburtsland und den ,volksstamm nher kennen1 dem er entstammte4 ,cornwall ist81 so schreibt ,max von ,weber in seinem ,buch ,aus der ,welt der ,arbeit81 ein ernstes1 in den ,ozean hinausragendes ,land1 von einer rauhen ,gebirgskette durchsetzt1 ber deren kantige ,gipfel und schroffe ,tler das ,meer1 von drei ,himmelsgegenden her1 unablssig seine ,winde und ,regenwolken jagt1 dessen ,ebenen nur sprlich das ,gold der hrenfelder und das ,silber der ,bltenbume zeigen4 ,aber seit mehreren ,jahrtausenden holt ein ,geschlecht von keltischen ,bewohnern1 das seit den ,tagen ,csars nur wenig seine ,physiognomie gendert hat1 aus diesem unwirtlichen ,gebirge unermeliche ,schtze der1 nchst dem ,eisen1 ntzlichsten ,metalle1 ,zinn und ,kupfer1 deren ,flle seinerzeit hinreichte1 ,richard von ,cornwall den rmischen ,kaisertitel zu erhandeln und der ganzen ,inselgruppe ,grobritanniens den ,namen der ,zinninseln gewann4 ,der ,kampf mit den ,gewalten des ,meeres an den langen1 schroffen ,ufern der ,halbinsel1 die schwere1 gefahrvolle ,arbeit in den ,metallgruben1 der ,verkehr in rauhem ,gebirg und ,land erziehen in den ,mnnern ,cornwalls ein knorriges1 festes ,geschlecht von innerlicher1 starker ,arbeit1 von unablssigem1 energischen ,angriff wohlberlegten ,vorhabens1 von eisernem ,willen und krftiger ,faust4 ,aber diesen realen1 erzenen ,naturen ist in sonderbarer ,mischung ein phantastisches ,element beigesellt4 ,uralte druidische ,traditionen1 lebendig erhalten durch die wunderlich riesigen ,steingebilde zahlreicher ,stonehenges und ,dolmen1 verbunden mit der ,einwirkung des gespenstischen ,wirkens in der gestaltenreichen ,welt der ,seenebel und ,sturmwolken1 des ,gnomenmrchengetriebes in der unheimlichen ,tiefe der ,erzgruben1 gesellten der derben ,natur des ,cornishman#8 ein vages ,whnen und dunklen ,impulsen ,nachgeben1 das sein ernstes und tchtiges ,wirken oft in folgeloser ,weise von abenteuernden ,ideen und ,handlungen kreuzen lie48 ,aus diesem ,volk ging ,richard ,trevithick hervor1 den man mit ,weber den ,ahnen der ,lokomotiverfindung nennen mu1 wenn man ,georg ,stephenson als deren ,vater bezeichnet4 ,trevithick hat alle ,hhen und alle ,tiefen des ,menschenlebens durchgemacht4 ,er pflegte lange ,zeit mit grter ,hartnckigkeit bei der ,durchfhrung eines einmal gefaten ,gedankens zu beharren1 um ihn dann pltzlich1 fast grundlos1 wieder fahren zu lassen4 ,er war ein echter ,cornishman84 ,dieser ausgezeichnete1 aber heute selbst in technischen ,kreisen wenig bekannte ,mann wurde am #ac4 ,april #agga in einem ,dorf des ,kirchspiels ,illogan inmitten des ,bergwerkbezirks von ,cornwall geboren4 ,sein ,vater war ,zahlmeister bei einer ,zinn- und ,kupfermine4 ,wie viele ,mnner1 die spter ,bedeutendes geleistet haben1 hatte der junge ,trevithick in der ,schule keine groen ,erfolge aufzuweisen4 ,der ,lehrer in dem benachbarten ,camborne besttigte ihm1 da er ein ungehorsamer1 schmutziger und unaufmerksamer ,bube sei4 ,doch seine ,fhigkeit im ,rechnen blieb schon damals nicht unbemerkt4 ,lieber als in die ,schule ging der ,knabe hinauf zu dem ,hgel von ,castle ,carn ,brea1 wo zwei riesige ,dampfpumpen von ,watt ,boulton aufgestellt waren4 ,die hin und her schwingenden mchtigen ,balanziers1 die sausenden ,schwungrder bten auf ihn eine unwiderstehliche ,anziehungskraft aus4 ,er trieb schon seine ersten ,jugendspiele im ,schatten der ,maschinen1 deren ,poltern und ,zischen ihn sein ganzes ,leben hindurch begleiten sollten4 ,der alte ,murdock fate rasch eine ,zuneigung zu dem ,knaben und zeigte ihm seine niedlichen ,dampfwagenmodelle4 ,als ,trevithick neunzehn ,jahre alt war1 trat er als ,lehrling ,murdock zur ,seite4 ,dieser hatte ein solches ,vertrauen zu dem jungen ,mann1 da er ihm bald das schwierige ,geschft der ,aufstellung groer neuer ,maschinen bertrug4 ,trevithick lohnte dieses ,vertrauen glnzend1 indem die von ihm hergerichteten ,maschinen bald am allerbesten in ganz ,cornwall liefen4 ,im ,jahre #agia war ,trevithick bereits ,ingenieur der ,dingdong-,gruben4 ,er hatte die ,wichtigkeit des hochgepreten ,dampfs erkannt und baute bald selbstndig ,pumpen1 deren ,dampfkessel weit hhere ,spannungen aufwiesen1 als ,watt sie jemals zu verwenden gewagt hatte4 ,das war wichtig fr den knftigen ,bau von fahrenden ,dampfmaschinen2 denn diese1 deren ,kessel klein sein mssen1 htten mit ,niederdruck niemals gengend ,energie hergeben knnen4 ,als die ,hochdruckpumpen sich bewhrt hatten1 dachte ,trevithick bald daran1 die ,versuche ,murdocks fortzusetzen4 ,auch er stellte zunchst ein kleines ,wagen-,modell her1 dessen ,kesselwasser durch ,einlegen von glhenden ,bolzen1 also durch eine ,art rauchloser ,feuerung1 zum ,sieden gebracht wurde4 ,mit groer ,freude sah er1 wie sein ,maschinchen ,spazierfahrten im ,zimmer machte4 ,aber unabhngiger als ,murdock und wohl auch mit mehr ,phantasie begabt als dieser bloe ,gehilfe eines ,greren1 beschlo er sofort1 einen ,versuch im groen mit dem neuen ,gefhrt zu versuchen4 ,es schien ihm seltsamerweise jedoch zweifelhaft1 ob die ,reibung von glatten ,rdern auf der ,strae stark genug sein wrde1 um einen ,dampfwagen auch ,steigungen berwinden zu lassen4 ,als gescheiter ,mann stellte er einen ,versuch an ,ort und ,stelle an4 ,er lieh sich eine ,postchaise1 spannte vor einem ,hgel die ,pferde aus und drehte zusammen mit seinem ,freund ,gilbert die ,rder1 indem beide in die ,speichen griffen4 ,der ,wagen rollte vorwrts1 und damit war die gengende ,strke der ,anhaftung erwiesen4 ,nun ging es sogleich an die ,erbauung der ersten ,dampfkutsche4 ,da es eigentliche ,maschinenbauanstalten damals noch nicht gab1 entstand sie mhselig in einer ,schmiede4 ,lustig fuhr der ,erfinder am ,tag vor ,weihnachten des ,jahres #ahja mit dem neuen ,gefhrt durch die ,straen von ,camborne und lud jeden ,vorbergehenden ein1 mitzufahren4 ,bald saen zehn bis zwlf ,personen in dem fauchenden ,wagen und fuhren mit diesem hgelan4 ,einem vermgenden ,vetter ,richard ,trevithicks1 ,andreas ,vivian1 gefielen die ,versuche so gut1 da er sich mit ,trevithick verband4 ,der ,abschlu des ,teilnehmervertrags fand gleich beim ,christmahl statt4 ,beide ,mnner beantragten und erhielten nun ein ,patent auf den ,bau von ,hochdruckdampfmaschinen und deren ,anwendung fr ,wagen4 ,doch rasch machte ein unglcklicher ,zufall1 der so oft im ,leben ,trevithicks eine ,rolle gespielt hat1 dem ,dasein der ersten ,dampfkutsche ein ,ende4 ,sie verbrannte eines ,tags1 als der ,erfinder gerade beim ,mittagsmahl sa4 ,rasch entstand nach dem ersten ein zweiter ,dampfwagen1 den unser ,bild #h darstellt4 ,er wurde glcklich auf den eigenen ,rdern bis nach ,london gesteuert und erregte1 als er durch die ,straen der ,hauptstadt fuhr1 ungeheures ,aufsehen4 ,der ,kessel mit dem wagerecht hineingebauten ,zylinder lag zwischen zwei ,rdern1 die fast #b-a_/b ,meter hoch waren und sich infolge ihrer ,gre zum ,fahren auf den schlechten ,straen besonders gut eigneten4 ,die ,achse der hinteren ,treibrder wurde von der ,kolbenstange durch eine ,kurbel und zwei ,zahnrder angetrieben4 ,der ,wagen konnte zehn ,personen fassen und soll zuzeiten eine ,geschwindigkeit von sechzehn ,kilometern in der ,stunde erreicht haben4 ,sehr beachtenswert ist1 da ,trevithick schon bei diesem ,wagen vier noch fr den heutigen ,lokomotivbau wichtige ,einrichtungen angewendet hat4 ,er arbeitete mit ,hochdruck2 der ,kessel hatte eine zylindrische ,form1 die zum ,widerstand gegen den hochgespannten ,dampf am besten geeignet ist2 in den ,kessel war ein ,flammrohr1 das heit eine von der ,feuerung aus durch den ganzen ,wasserraum laufende ,rhre eingebaut1 in der die heien ,abgase der auf dem ,rost brennenden ,flamme weiter zur ,erhitzung des ,wassers beitragen konnten2 und endlich lie der ,erbauer den aus dem ,kessel tretenden ,dampf nicht unmittelbar ins ,freie puffen1 sondern fhrte ihn durch den ,schornstein hinaus4 ,es ist dies die erste ,anwendung des ,blasrohrs1 das bis zum heutigen ,tag auerordentlich viel zur ,erhhung der ,leistungsfhigkeit bei ,lokomotiven beitrgt4 ,der im ,schornstein mit groer ,geschwindigkeit aus dem ,auspuffrohr tretende ,dampf reit die ,luftsule im ,schlot mit sich2 dadurch entsteht ein ,unterdruck1 und die uere ,luft mu nachstrmen4 ,sie findet aber keinen anderen ,zugang als nur den durch den ,rost und die ,feuerung hindurch1 die sie lebhaft anfacht4 ,durch das ,blasrohr kann die ,lokomotivfeuerung auch dann ,zug bekommen1 wenn die ,maschine stillsteht und demzufolge kein ,wind durch den ,aschkasten eintritt4 ,je krftiger die ,maschine arbeitet1 desto lebhafter wird auch das ,feuer angefacht4 ,so entsteht eine immer der ,leistung angepate ,anfachung des ,kesselfeuers4 ,es ist nicht sicher1 ob ,trevithick das ,blasrohr sogleich unter voller ,erkenntnis seiner ,wirksamkeit einbaute4 ,wahrscheinlich hatte er nur die ,absicht1 den ,auspuffdampf hoch ber den ,kpfen der auf den ,straen ,vorbergehenden fortzufhren4 ,spter aber hat ,trevithick das ,blasrohr wohl absichtlich zur ,anwendung gebracht1 und es ist darum eigenartig1 da auch dieser ,gedanke des ,erfinders1 wie manch anderer noch viel wichtigere1 spter vergessen ward4 ,sguin baute noch in den zwanziger ,jahren des vorigen ,jahrhunderts eine ,lokomotive1 der ein besonderer ,geblsewagen zur ,erzeugung des ,luftzugs fr die ,feuerung beigegeben war1 und selbst noch in der ,bltezeit von ,stephensons ,wirken wurden hnliche ,versuche gemacht4 ,die bedeutendsten ,mnner ,londons bewunderten den ,dampfwagen1 welchen der groe ,physiker ,humphrey ,davy ,kapitn ,trevithicks ,drachen8 nannte4 ,doch all das ,staunen brachte dem ,erfinder keinen ,gewinn4 ,er verkaufte schlielich die ,antriebsmaschine des ,wagens an ein ,walzwerk und hat nie wieder den ,versuch gemacht1 ein ,kraftfahrzeug fr die gewhnliche ,strae zu schaffen4 ,die ,entwicklung dieser ,gefhrte ist jedoch spter fortgefhrt worden1 und bevor die ,eisenbahn alles andere verdrngte1 gab es in ,england einen ,dampfwagenverkehr auf den ,landstraen4 ,wir gelangen nun zu dem kulturgeschichtlich unvergleichlich wichtigen ,zeitpunkt1 an dem ,trevithick erkannte1 da das ,schienengleis die rechte ,bahn fr seine fahrenden ,maschinen sei4 ,der ,anla1 der ihn zu einem ersten ,versuch trieb1 war lcherlich genug3 eine ,wette4 ,bei seinen vielen ,reisen1 die er zur ,einfhrung der von ihm erfundenen ,hochdruck-,dampfmaschine machte1 kam ,trevithick im ,jahre #ahjd auch nach ,penydarran in ,sd-,wales4 ,in dieser ,gegend bestand damals schon ein ziemlich bedeutender ,schienenweg1 der von dem ,eisenwerk ,merthyr ,tydvil nach ,cardiff fhrte und von ,wagen mit ,pferdezug befahren wurde4 ,bei einer ,unterhaltung mit dem ,grubenbesitzer ,hill stellte ,trevithick die ,behauptung auf1 da ein auf die ,schienen gestellter ,dampfwagen eine ,last von #aj #jjj ,kilogramm wrde befrdern knnen4 ,das schien ,hill1 der wohl in der ,hauptsache nur das ,arbeiten von ,niederdruckmaschinen gesehen hatte1 ganz unglaublich4 ,er wettete gegen ,trevithick um #ejj ,pfund ,sterling1 das sind #aj #jjj ,mark4 ,der mit ,glcksgtern nicht allzu reich gesegnete ,erfinder fand durch diese ,summe ,anregung genug1 sofort einen ,dampfwagen fr die ,schiene zu bauen4 ,seiner groen ,erfahrung gelang die ,ausfhrung vortrefflich4 ,wie er selbst in einem ,brief schreibt1 rannte die ,maschine mit groer ,geschwindigkeit hgelauf1 hgelab und war leicht zu fhren84 ,dieser ,brief ,trevithicks vom #ae4 ,februar #ahjd ist die erste ,mitteilung ber eine ,lokomotivfahrt1 die wir besitzen4 ,er spricht freilich von einem tram waggon81 denn das ,wort ,lokomotive selbst ist erst sehr viel spter eingefhrt worden1 wie im ,abschnitt #ad nher dargelegt werden wird4 ,abbildung3 #i4 ,die erste ,lokomotive erbaut von ,richard ,trevithick1 #ahjc4 ,abbildung3 ,aus ,steiner3 ,geschichte des ,verkehrs84 #aj4 ,trevithicks ,lokomotive ,fang mich1 wer kann81 die #ahjh in ,london als ,schaustck vorgefhrt wurde4 ,bei diesem tram waggon finden wir1 so ungefge und seltsam er unseren heutigen ,augen auch erscheinen mag1 doch noch eine weitere1 bis heute ausschlaggebend gebliebene ,bauanordnung der ,lokomotive verwendet4 ,es wird nmlich von der ,maschine1 die mit ,hilfe von langen ,geradfhrungsstangen eine ,kurbel mit daran befestigtem ,zahnrad antreibt1 nicht mehr nur ,eine ,achse gedreht1 sondern beide ,achsen haben zwanglufigen ,antrieb4 ,dies ist der ,ursprung der gekuppelten ,lokomotivachsen1 die das nutzbare ,reibungsgewicht auf den ,schienen so bedeutend erhhen4 ,freilich haben sich ,zahnrder fr diese ,zwecke nicht bewhrt4 ,die ,achsenkupplung ist denn auch bald wieder verlassen worden1 bis ,stephenson1 wie wir spter hren werden1 hierfr1 wie fr so vieles andere1 die richtige ,anordnung fand4 ,bei dieser ,lokomotive glaubte ,trevithick noch ein ,schwungrad zur ,erzielung gleichmiger ,bewegung notwendig zu haben4 ,steuerung und ,schornstein lagen beide nebeneinander an der ,vorderseite des ,kessels1 in den der ,zylinder wiederum1 wie damals allgemein blich1 zur besseren ,warmhaltung der ,wnde hineingebaut war4 ,die ,maschine leistete weit mehr1 als zum ,gewinn der ,wette notwendig war4 ,sie zog einen ,zug von fnf ,wagen1 der mit #aj #jjj ,kilogramm ,eisen und siebzig ,menschen beladen war1 ber die sechzehn ,kilometer lange ,bahn4 ,die ,gesamtlast1 die an der ,lokomotive hing1 betrug #be #djj ,kilogramm4 ,mit dieser legte die ,maschine die ,strecke in vier ,stunden fnf ,minuten zurck4 ,der unglubige ,hill machte die ,fahrt mit und mute seine ,wette verloren geben4 ,er versuchte zwar noch verschiedene ,einwendungen1 um ,trevithick das ,geld vorzuenthalten1 dieser scheint es aber schlielich doch bekommen zu haben4 ,inzwischen war man in ,soho ziemlich auer sich4 ,watt sah seine ,alleinherrschaft im ,dampfmaschinenbau gefhrdet4 ,er tat alles1 um ein gesetzliches ,verbot der ,trevithickschen ,arbeiten zu erreichen1 indem er erklrte1 der ,mann aus ,cornwall verdiene gehngt zu werden1 weil er so hohe ,dampfspannungen anzuwenden wage1 da ein ,unglck unausbleiblich sei4 ,nur mit ,mhe gelang es ,trevithicks ,freunden1 ein ,einschreiten der ,behrden zu verhten4 ,trevithick selbst war mit dem ,erfolg seiner ,lokomotive sehr zufrieden4 ,er beschlo1 ganz nach ,penydarran berzusiedeln und sich der weiteren ,durchbildung des ,dampfwagens fr ,schienengeleise zu widmen4 ,htte er nun nicht wiederum ,unglck gehabt1 so wre es ihm wahrscheinlich zwei ,jahrzehnte vor ,stephenson gelungen1 den ,grundstein fr die ,lokomotiveisenbahn zu legen4 ,aber es war nun einmal sein ,schicksal1 da dem ,sonnenschein stets sogleich finsteres ,gewlk folgen mute4 ,trevithicks neue ,lokomotive war gut1 aber das ,gleis war ihr nicht ebenbrtig4 ,nachdem die ,maschine einige ,zeit auf den gueisernen ,schienen gefahren war1 begannen diese unter dem ,gewicht des ,fahrzeugs zu brechen4 ,das ,meaning ,journal8 brachte1 nach ,steiner1 damals die folgende ,mitteilung eines ,augenzeugen ber ,trevithicks ,lokomotive3 ,sie war bestimmt1 ,eisen von den ,hochfen nach der alten ,schmiede zu bringen1 und arbeitete sehr gut4 ,wahrscheinlich infolge ihres ,gewichts zerbrach sie die ,schienen unter sich und fiel zwischen die ,schwellen4 ,nachdem sie einige ,zeit auf dem ,gleis gearbeitet hatte1 sollte sie eine ,ladung ,eisen von ,penydarran hinunterbringen4 ,an diesem ,tag aber brachen viele ,schienen1 und die ,maschine lief1 ehe sie das ,ziel erreichte1 aus dem ,gleis4 ,sie mute mit ,pferden nach ,penydarran zurckgebracht werden und wurde von da an nicht mehr als ,lokomotive gebraucht48 ,nur fnf ,monate lang war sie gefahren4 ,nun wurde sie zu einer ortsfesten ,betriebsmaschine umgewandelt1 als welche sie noch jahrzehntelang der ,grube gedient hat4 ,doch ganz hatte ,trevithick trotzdem den ,mut nicht verloren4 ,auf ,anregung ,blacketts1 des ,besitzers der ,wylam-,gruben1 der die ,versuche in ,penydarran gesehen hatte1 baute er eine neue ,lokomotive4 ,da aber der ,schienenweg von ,wylam nur aus hlzernen ,balken bestand1 so hat er vermutlich die ,maschine1 gewarnt durch seine ,erfahrungen1 mglichst leicht gemacht4 ,auf diese ,weise aber konnte sie nichts ,rechtes leisten1 da ja die ,zugkraft jeder ,lokomotive von ihrem ,gewicht und der daraus folgenden ,strke der ,anhaftung auf den ,schienen abhngig ist4 ,trevithick trug denn auch in ,wylam keinen irgendwie nennenswerten ,erfolg davon4 ,dennoch ist seine dortige ,ttigkeit wichtig1 denn die ,kohlenbahn von ,wylam ging an ,georg ,stephensons armseligem ,geburtshaus in dem gleichnamigen ,ort vorber1 und dieser drfte so infolge ,trevithicks ,ttigkeit zum erstenmal eine ,lokomotive gesehen haben4 ,auch zwei andere ,mnner1 deren ,arbeiten fr die ,entwicklung des ,dampfwagens auf den ,schienen wichtig gewesen sind1 ,blenkinsop und ,hedley1 haben hier zweifellos ,anregung erfahren4 ,noch einmal versuchte ,trevithick seine ,erfindung durchzusetzen4 ,er wollte durch eine besondere ,veranstaltung zeigen1 wie vortrefflich der ,dampfwagen zu fahren vermge1 wenn er auf ,schienen gesetzt ist4 ,darum ging er #ahjh noch einmal nach ,london und zwar mit einer neuen1 wiederum verbesserten ,lokomotive1 der seine ,schwester den stolzen ,namen ,catch me who can8 7,fang' mich1 wer kann87 beigelegt hatte4 ,in der ,tat soll diese ,lokomotive eine fr die damalige ,zeit ganz auerordentliche ,geschwindigkeit erreicht haben1 nmlich #cj ,kilometer in der ,stunde4 ,die ,maschine sollte in ,london keinem wirklichen ,betrieb dienen1 sondern sie war als ein ,schaustck gedacht4 ,trevithick mietete in der ,nhe des ,euston ,square einen weiten1 unbebauten ,platz1 auf dem seltsamerweise spter der ,endbahnhof einer der bedeutendsten ,eisenbahnstrecken ,englands1 der ,nordwestbahn1 errichtet wurde4 ,dort wurde eine kreisfrmige ,gleisbahn von #fj ,metern ,durchmesser angelegt und der ganze ,platz mit einem hohen ,zaun umgeben4 ,der ,eintritt kostete einen ,schilling1 wofr man zugleich das ,recht erwarb1 in dem einen ,wagen1 den die ,lokomotive hinter sich zog1 mitzufahren4 ,aber hierzu hatten nur wenige den ,mut4 berhaupt zog die ,vorfhrung nicht so viel ,zuschauer an1 wie ,trevithick erhofft hatte1 und eines ,tags1 als die ,lokomotive wieder einmal die ,schienen zerbrochen hatte und ganz aus dem ,gleis geraten war1 sperrte er den ,eingang zu1 verkaufte die ,maschine an einen ,messerschmied und schlo damit auch seine ,wirksamkeit fr die ,entwicklung der ,lokomotive auf immer ab4 ,nicht ohne ,schmerz sieht man einen eifrig ,strebenden hier in der ,blte seines ,schaffens gebrochen4 ,aber ,trevithick besa eben nicht nur ,kraft1 sondern gleichzeitig einen allzu lebhaft umherschweifenden ,geist4 ,er beschftigte sich zur selben ,zeit mit vielen ,gegenstnden1 suchte ,patente nach fr ,dampfkrne1 ,schwimmdocks1 ,wassersulenmaschinen1 ,masten aus ,eisenblech und vieles andere4 ,so konnte das einzelne nicht zur vollen ,reife gelangen4 ,bald nachdem er der ,lokomotive entsagt hatte1 lie ,trevithick sich verlocken1 eine ,arbeit von auerordentlicher ,gre in ,angriff zu nehmen1 fr welche die damaligen technischen ,mittel zweifellos noch nicht ausreichend waren4 ,er begann eine ,untertunnelung der ,themse4 ,aber mehrere ,male brach das ,wasser des ,flusses in den ,bau ein1 und schlielich wurde dieser ganz berschwemmt4 ,nach fnfmonatlicher ,arbeit mute der ,versuch aufgegeben werden4 ,erst ein ,vierteljahrhundert spter wurde der ,rotherhithe-,tunnel unter der ,themse durch ,isambart ,brunel fertiggestellt4 ,von neuem brachte bald darauf ein ,zufall ,trevithick zu einer ,stellung voll ,ruhm und hohen ,ehren4 ,in ,peru begannen damals die ,silber- und ,goldbergwerke1 ebenso wie einst die ,kohlengruben in ,england1 bei tieferem ,absenken der ,schchte unter dem eindringenden ,wasser zu leiden4 ,gewhnliche ,wattsche ,dampfmaschinen vermochten hier keine ,abhilfe zu schaffen1 da deren allzu schwere ,teile nicht bis in die fast unzugnglichen ,gebirgsgegenden gebracht werden konnten4 ,ein ,schweizer1 namens ,charles ,urville1 wurde nach ,england gesandt1 um sich dort umzusehen1 ob es nicht irgendeine ,maschinenbauart gbe1 die aus der ,not zu retten vermchte4 ,der ,abgesandte war schon im ,begriff1 unverrichteter ,sache wieder abzureisen1 als er in dem ,schaufenster eines ,maschinenhndlers in ,london zufllig eine der kleinen1 krftigen ,hochdruckmaschinen ,trevithicks sah4 ,sofort bestellte er eine ,anzahl von ihnen1 und einige ,zeit darauf erging aus ,peru ein ,ruf an ,trevithick1 selbst dorthin zu kommen1 um die ,maschinen in ,ttigkeit zu setzen4 ,als sein ,schiff im ,februar #ahag in ,callao einlief1 wurde er mit kniglichen ,ehren empfangen4 ,ein ,einkommen von #ajj #jjj ,pfund ,sterling jhrlich wurde ihm zugesichert1 und es sollte eine ,bildsule von ihm1 als dem ,retter des ,lands1 in ,silber aufgerichtet werden4 ,abbildung3 ,nach einem ,modell im ,deutschen ,museum zu ,mnchen4 #aa4 ,eine ,verirrung des ,lokomotivbaus ,blenkinsops ,zahnrad-,lokomotive fr ebene ,strecken ,doch nur allzu rasch ward ,trevithicks ,lebenssonne abermals verfinstert4 ,ein ,krieg brach aus1 durch den die ,spanier aus ,peru vertrieben werden sollten4 ,trevithick1 der den eindringenden ,truppen ,untersttzung geliehen hatte1 geriet in die grte ,gefahr1 von den spanischen ,soldaten1 als sie die ,bergwerksgegend besetzten1 gefangengenommen und ermordet zu werden4 ,nur eilige ,flucht konnte ihn retten4 ,kein anderer ,weg blieb brig1 als sich zu ,fu durch das ,innere ,sdamerikas nach ,panama durchzuschlagen4 ,nur in ,begleitung eines treuen ,manns begann ,trevithick das ,wagnis1 und es gelang ihm nach unendlichen ,gefahren wirklich1 den ,hafen von ,cartagena am ,golf von ,darien zu erreichen4 ,zwei silberne ,sporen waren sein ganzer ,besitz1 als er dort eintraf4 ,zur gleichen ,zeit mit ,trevithick langte ein anderer ,englnder in ,cartagena an4 ,es war ,robert ,stephenson1 der ,sohn ,georgs1 der mit nicht geringer ,verwunderung in dem abenteuernden1 von allen ,mitteln entblten ,mann den viel verehrten ,trevithick erkannte4 ,sofort nahm der junge ,stephenson sich seines ,landsmanns an und lie ihn auf seinem ,schiff mitfahren4 ,doch als ob der ,unglcksflle noch nicht genug gewesen wren1 scheiterte das ,fahrzeug an der ,sdspitze von ,florida2 nur mit ,mhe retteten die ,reisenden das nackte ,leben4 ,wie ,trevithick das ihm bestimmte ,schicksal beurteilte1 zeigt am besten sein auf dieses ,begebnis bezglicher ,ausspruch3 ,wre ich nicht an ,bord von ,stephensons ,schiff gewesen1 wre es nicht gescheitert1 und wre er nicht mit mir an ,bord gewesen1 so wre ich ertrunken48 ,ende des ,jahres #ahbg war ,trevithick wieder in ,england4 ,arm und elend kam er dort an3 ein gebrochener ,mann4 ,als das groe ,ereignis der ,lokomotivwettfahrt zu ,rainhill stattfand1 war er noch am ,leben4 ,doch zeigte er in keiner ,weise mehr eine ,teilnahme4 #ahcc starb ,trevithick in einem kleinen ,gasthof1 und er wre im ,armensarg begraben worden1 wenn nicht die ,werkstattbesitzer und ,arbeiter der ,umgegend sich seines einst groen ,namens erinnert und fr ihn gesammelt htten4 ,das mignstige ,schicksal1 welches ber ,trevithicks ,schaffen sein ganzes ,leben hindurch geschwebt hatte1 beeintrchtigte auch die ,wirkung seiner ,arbeiten auf die ,zeitgenossen so sehr1 da sie bald gar nicht mehr beachtet wurden4 ,die ,vergessenheit1 der die wichtige ,wirkung des ,blasrohrs schnell anheimfiel1 wurde schon erwhnt4 ,aber viel schlimmer war1 da man auch bald von den ,leistungen der ,lokomotive auf glatten ,schienen nichts mehr wute4 ,schon wenige ,jahre1 nachdem ,trevithick in ,london den ,eingang zu seiner ,rundbahn verschlossen hatte1 glaubte man allgemein1 da die ,anhaftung der ,rder auf den ,schienen allein nicht genge1 um die ,lokomotive zum ,ziehen schwerer ,lasten zu befhigen4 ,dieser sehr merkwrdige ,rckschlag1 welcher die ,entwicklung der ,eisenbahn jahrelang aufgehalten hat1 ist vielleicht dadurch zu erklren1 da die letzten ,lokomotiven ,trevithicks aus ,furcht vor der geringen ,haltbarkeit der ,schienen zu leicht gewesen waren1 um einen gengenden ,anhaftungsdruck auszuben4 ,so war es auch hier der unglckliche ,mann wiederum selbst1 der sein ,lebenswerk beeintrchtigte4 ,im ,jahre #ahaa baute ,blenkinsop eine ,bahn zwischen ,leeds und ,middleton1 bei der er eine ,zahnstange neben die ,fahrschienen legte4 ,von den ,kolbenstangen der beiden in den ,kessel eingebauten ,zylinder aus wurde durch zwei ,schubstangen eine unter dem ,kessel liegende ,kurbelwelle gedreht1 auf die ein groes ,zahnrad gesetzt war4 ,dieses griff in die seitlich verlegte ,zahnstange ein und zog so die ,maschine vorwrts1 whrend die anderen ,rder nur zum ,tragen dienten4 ,die ,maschine ist lange ,zeit in ,betrieb gewesen4 ,im folgenden ,jahr fhrten die ,brder ,chapman eine ,anlage aus1 bei der eine ,kette zwischen die ,schienen gelegt war4 ,sie wurde ber eine ,windetrommel an der ,lokomotive gefhrt und bildete so eine ,zugvorrichtung1 wie sie noch heute in gleicher ,weise bei der ,kettenschiffahrt auf ,binnenwasserstraen angewendet wird4 ,abbildung3 ,aus ,steiner3 ,geschichte des ,verkehrs84 #ab4 ,die fubewegende8 ,lokomotive ,bruntons ,maschine mit ,stemmhebeln zur ,untersttzung der vermeintlich zu geringen ,anhaftung auf den ,schienen ,abbildung3 ,nach dem ,urstck im ,kniglichen ,kunstgewerbe-,museum zu ,berlin4 #ac4 ,gueisernes ,bild der ersten deutschen ,lokomotive ,neujahrskarte der ,kniglichen ,eisengieerei in ,berlin mit der ,darstellung der ersten1 #ahae in ,deutschland erbauten ,lokomotive ,ganz besonders seltsam war der ,behelf1 auf den ,thomas ,brunton verfiel4 ,seine ,lokomotive besa zwei lange1 hinter dem ,kessel angebrachte ,hebelstangen mit ,platten1 die bis auf den ,boden reichten4 ,durch mehrere ,gelenke konnten diese ,hebelstangen gerade so wie ,beine bewegt werden1 und sie hatten tatschlich die ,aufgabe1 auf dem ,boden zu schreiten und die ,maschine auf diese ,weise vorwrts zu drcken4 ,als fubewegende ,maschine8 erlangte dieses seltsame ,gebilde seinerzeit eine groe ,berhmtheit4 ,selbstverstndlich konnte diese ,rckkehr zur ,natur8 nicht von dauernder ,wirkung sein4 ,auch nach ,deutschland griff die eigenartige ,verirrung hinber4 ,man glaubt grtenteils1 da die erste ,lokomotive1 die in ,deutschland gefahren ist1 jene ,der ,adler8 genannte ,maschine gewesen sei1 die im ,jahre #ahce den ersten ,eisenbahnzug von ,nrnberg nach ,frth zog4 ,aber das ist ein ,irrtum4 ,denn schon #ahaf ist eine ,lokomotive in ,deutschland gelaufen4 ,sie war kein englisches1 sondern ein deutsches ,erzeugnis1 ein ,berliner ,kind4 ,von ihrer englischen ,kameradin1 die #bb ,jahre lang in ,betrieb war1 unterschied sie sich freilich in betrchtlichem ,ma dadurch1 da sie niemals einen ,zug in ,bewegung gesetzt hat4 ,bald nach den ersten ,versuchen mit ,dampflokomotiven auf ,eisenbahngeleisen1 die sehr lebhaftes ,aufsehen erregten1 sandte die preuische ,bergbauverwaltung zwei ,beamte1 ,eckardt und den ,inspektor der ,berliner ,eisengieerei ,friedrich ,krigar nach ,england1 wo sie die ,anwendung der ,dampfkraft fr den ,verkehr sich anschauen sollten4 ,sie fhrten ihren ,auftrag so grndlich aus1 da ,krigar nach seiner ,rckkehr mit dem ,bau einer ,lokomotive beauftragt werden konnte1 die auf der ,knigshtte in ,oberschlesien zum ,kohlenschleppen verwendet werden sollte4 ,anfang ,juni #ahaf war das technische ,wundertier fertig und begann in ,berlin ,probe- und ,schaufahrten4 ,nach ,angabe von ,feldhaus meldeten die ,berliner ,nachrichten8 vom #af4 ,juni1 da der ,dampfwagen8 tglich vormittags von #i bis #ab ,uhr und nachmittags von #c bis #h ,uhr gegen ,eintrittsgeld von vier ,groschen vorgefhrt wrde4 ,am #i4 ,juli berichtete die ,vossische ,zeitung83 ,in der ,eisengieerei ist auch seit einiger ,zeit der neu erfundene ,dampfwagen zu sehen1 der sich in eigenem ,geleise ohne ,pferde und mit eigener ,kraft dergestalt fortbewegt1 da er eine angehngte ,last von #ej ,zentnern zu ziehen imstande ist48 ,die ,fahrten geschahen hier auf einer ,rundbahn1 und man kann sich wohl denken1 welch ein ,erstaunen das fauchende und feuerspeiende ,gebilde bei den ,berlinern hervorgerufen hat4 ,es waren die einzigen glorreichen ,tage dieser ersten deutschen ,lokomotive4 ,denn als sie in ,schlesien anlangte1 stellte sich heraus1 da die ,spurweite der ,rder nicht zu den ,geleisen in der ,knigshtte pate4 ,man konnte die ,maschine also nicht in ,betrieb nehmen4 ,alsbald ist sie verschollen4 ,niemals konnte festgestellt werden1 ob sie vielleicht irgendwo in einem ruigen ,winkel als ortsfeste ,maschine ein trbseliges ,dasein gefristet hat4 ,infolge des eigenen ,unsterns1 der ber dieser ,lokomotive schwebte1 wre uns auch beinahe jede ,kunde ber ihre uere ,gestalt verloren gegangen4 ,denn in dem politisch so unruhigen ,jahr #ahdh machten die ,arbeiter einen ,angriff auf die ,knigliche ,eisengieerei4 ,ein ,teil der ,gebude ging in ,flammen auf1 und dabei verbrannten fast alle ,zeichnungen zu der denkwrdigen ,lokomotive4 ,was erhalten blieb1 wrde ganz ungengend sein1 um uns ein ,bild von der ,maschine zu geben1 wenn nicht die ,eisengieerei die schne ,sitte gehabt htte1 am ,neujahrstag hchst eigenartige und sehr haltbare ,glckwunschkarten auszugeben4 ,diese waren aus ,eisen sehr sauber gegossen und zeigten in erhabener ,arbeit die ,bilder der wichtigsten ,erzeugnisse aus dem abgelaufenen ,jahr4 ,auf der ,gukarte von #ahaf hat ganz links unten unsere kurzlebige ,lokomotive eine dauerhafte ,wiedergabe gefunden4 ,man sieht deutlich das zwischen den ,laufrdern angebrachte ,zahnrad4 ,die hnlichkeit mit ,blenkinsops ,maschine ist sehr gro4 ,abbildung3 #ad4 ,lokomotive ,puffing ,billy8 erbaut #ahac von ,hedley zu ,wylam in ,england ,in ,england aber begann man schon im ,jahre #ahac zur glatten ,schiene zurckzukehren4 ,hedley hatte sich durch eigene ,versuche von neuem von der gengenden ,kraft der ,anhaftung berzeugt4 ,seine ,lokomotive ,puffing ,billy81 die im gleichen ,jahr in ,betrieb kam1 ist wieder frei von allem ziehenden oder schiebenden ,beiwerk4 ,trotz der hchst verwickelten ,antriebseinrichtung1 die sie mit ihren ,balanziers und ,zahnradvorgelegen besitzt1 bedeutet sie doch einen wichtigen ,fortschritt in der ,entwicklung der ,eisenbahn4 ,auch sie besa ein im ,kessel hin und zurck gehendes ,flammrohr2 es liegen also auch bei ihr ,schornstein und ,feuerung auf derselben ,seite4 ,die ,maschine ist bis zum ,jahre #ahfb in ,betrieb gewesen und wurde dann im ,kensington-,museum in ,london aufgestellt1 wo sie heute noch zu sehen ist4 #aijf lie der ,verein deutscher ,eisenbahnverwaltungen in der ,zentralwerksttte der bayerischen ,staatseisenbahnen eine ,nachbildung des ,puffing ,billy8 anfertigen1 um diese dem ,deutschen ,museum von ,meisterwerken der ,naturwissenschaft und ,technik8 in ,mnchen zum ,geschenk zu machen4 ,bevor die ,lokomotive im ,museum aufgestellt wurde1 ist sie geheizt und auf einer ,strecke ausgeprobt worden4 ,sie hat damals die ber ,hedleys ursprngliche ,maschine berichteten ,leistungen tatschlich vollbracht4 #c4 ,der ,meister ,als alle diese bald frdernden1 bald zurckhaltenden ,begebnisse sich zutrugen1 war schon lngst der ,mann am ,leben1 der mit gewaltiger ,hand das ,schaffen so vieler ,geister zusammenfassen1 das mit so vieler ,mhe errichtete ,gebude endlich unter ,dach bringen sollte4 ,viele kleine und grere ,sterne hatten bereits am ,himmel der ,schienenwelt geleuchtet4 ,aber erst mit ,georg ,stephenson geht die ,sonne im ,eisenbahnland auf4 ,als die ,grotat ,stephensons wird zwar im allgemeinen der ,bau einer bestimmten1 hervorragend wirkungskrftigen ,lokomotive bezeichnet4 ,aber diese ,leistung umfat doch bei weitem nicht seine gesamte ,wirksamkeit4 ,georg ,stephenson war viel mehr als ein tchtiger ,lokomotivbauer -- er ist der erste wirkliche ,eisenbahningenieur4 ,vor seinem geistigen ,auge entstand zum erstenmal das ,bild des ,eisenbahnverkehrs in seiner ,gesamtheit4 ,er sah zu einer ,zeit1 als alle anderen nur ein ,herumstmpern auf den ,schienen wahrnahmen1 die ,millionen rollender ,rder auf dem ,eisenpfad1 die ,rauchfahnen der ,lokomotiven durch alle ,lnder ziehen1 die rumpelnden ,kutschen und ,frachtwagen von einem neuen ,verkehrsmittel endgltig abgelst4 ,es ist das keine bloe ,annahme2 ,stephenson selbst hat dieses treffende ,vorausschauen selbst in einer ,rede besttigt1 die er zu einer ,zeit hielt1 als noch nicht einmal der erste ,fahrgast von einem ,lokomotivzug ber ein ,gleis gezogen worden war4 ,dieser groe1 umfassende ,geist begngte sich nicht mit dem ,bau von ,lokomotiven4 ,er beschftigte sich auch mit der ,ausbildung der ,geleise1 er erkannte die ,notwendigkeit der ebenen ,bahnstrecke und brachte die zgernden ,zeitgenossen durch die ,kraft seiner ,persnlichkeit zum erstenmal dazu1 mit gewaltigen ,kosten einen groen1 neigungslosen ,schienenweg ber ,flu und ,moor hinweg1 ber ,tler und durch ,hgel hindurch anzulegen4 ,er bemhte sich1 die physikalischen ,gesetze1 die im ,eisenbahnbetrieb zur ,anwendung kommen1 zu durchforschen und ist so zum ,begrnder auch der ,wissenschaft von der ,eisenbahn geworden2 durch ihn ist die ,eisenbahnkunde fr immer aus dem ,urzustand herausgehoben worden1 in dem sie nur von der rohen ,erfahrung lernte4 ,georg ,stephenson wurde am #i4 ,juni #agha zu ,wylam bei ,newcastle am ,tyne in dem englischen ,landesteil ,northumberland geboren4 ,er wuchs inmitten dieser ,kohlenkammer ,nordenglands auf4 ,seine ,umgebung bestand fast ausschlielich aus ,arbeitern1 die in den benachbarten ,gruben beschftigt waren4 ,der ,vater ,robert1 genannt der alte ,bob81 war ,heizer an der ,pumpeinrichtung des ,bergwerks zu ,wylam4 ,er ist sein ,leben lang ber diese ,stellung nicht hinausgekommen4 ,der kleine ,georg hatte noch fnf ,geschwister1 und es fiel dem ,vater uerst schwer1 nur den nackten ,unterhalt fr die vielkpfige ,familie zu verdienen4 ,daher konnte er nicht daran denken1 seine ,kinder in die ,schule zu schicken1 und so kam es1 da der weltberhmte ,erfinder noch als ,jngling weder lesen noch schreiben konnte4 ,mit dem ,verkehr kam der junge ,stephenson schon frh in ,berhrung4 ,sein ,geburtshaus1 genannt das ,haus an der ,landstrae81 lag an dem alten ,postweg zwischen ,newcastle und ,hexham1 der von ,kutschen und ,reitern lebhaft benutzt wurde4 ,auch die schon erwhnte ,kohlenbahn1 fr die ,trevithick eine ,lokomotive gebaut hatte1 fhrte in nchster ,nhe vorber4 ,als ,georg mit acht ,jahren als erste ,aufgabe seines ,lebens die ,pflicht bernahm1 die ,herde einer ,witwe zu hten1 war es seine ,hauptaufgabe1 die ,khe von dem ,betreten der ,geleise abzuhalten4 ,man zahlte ihm fr diese ,ttigkeit #ah ,pfennig tglich4 ,abbildung3 #ae4 ,georg ,stephenson ,spter verrichtete der ,knabe als ,kohlenausleser die niedersten ,dienste auf der ,wylamer ,grube4 ,der ,vater gesellte ihn sich dann als ,hilfsheizer bei4 ,wie ,trevithick fhlte auch ,stephenson sich schon in ganz jungen ,jahren von den ,maschinen lebhaft angezogen4 ,die ,herstellung kleiner ,modelle aus ,lehm und ,schilfrohr war sein liebstes ,spiel1 das ,winken der eisernen ,balanzier-,arme1 das ,zischen des ,dampfs in den groen ,maschinen lockte ihn unwiderstehlich zu bewundernder ,betrachtung4 ,durch mancherlei ,hilfsleistungen1 mit denen er den ,wrtern beigesprungen war1 gelang es ihm denn auch1 mit #ag ,jahren von dem niedrigen ,kesseldienst fortzukommen und zum ,maschinenburschen aufzusteigen4 ,als solcher hatte er die ,pflicht1 die ,maschinen zu beaufsichtigen und rasch einen ,ingenieur herbeizurufen1 wenn etwas daran nicht in ,ordnung war4 ,der junge ,bursche nahm sofort jede ,gelegenheit wahr1 die ,maschinen genau kennenzulernen1 er berlegte sich1 was notwendig wre1 um sie in regelmigem ,lauf zu erhalten4 ,bald konnte er selbst beispringen1 wenn irgend etwas auszubessern war1 so da man ihm erlaubte1 solche ,arbeiten auszufhren1 ohne da einer der leitenden ,mnner zugegen war4 ,seine ,hauptbeschftigung aber war1 am ,schacht zu ,water-,row den groen ,aufzug zu bewachen und zu bedienen4 ,da die ,kohlengefe nur in greren ,abstnden hinauf- und hinabgingen1 so hatte ,stephenson hier viele lngere ,ruhepausen4 ,er benutzte sie1 um den ,arbeitern die ,schuhe auszuflicken und fertigte fleiig auch mancherlei ,nharbeit an4 ,das ,geld1 das er auf diese ,weise verdiente1 setzte ihn in den ,stand1 eine ,abendschule zu besuchen1 wo er sich nun notdrftig die ersten ,kenntnisse im ,lesen und ,schreiben verschaffte4 ,wie stolz war er1 als er mit #ai ,jahren seinen ,namen schreiben konnte4 ,er kaufte jetzt ein paar ,bcher und begann1 sich ein wenig ,bildung anzueignen4 ,trotz seiner rmlichen ,verhltnisse1 und weil er damals wohl glaubte1 da es ihm niemals sehr viel besser gehen wrde1 ging ,stephenson bereits #ahjb an die ,grndung eines ,hausstands4 ,er heiratete ein ,dienstmdchen aus einem benachbarten ,bauerndorf1 ,fanny ,henderson mit ,namen4 ,im folgenden ,jahr wurde dem ,paar ein ,sohn geboren1 der einer der grten ,ingenieure ,englands werden sollte4 ,robert ,stephenson hat an dem groen ,eisenbahnwerk seines ,vaters mitgeschafft1 es fortgesetzt und hat neben vielen anderen sehr bedeutenden ,leistungen die fr die damalige ,zeit groartigsten und khnsten ,brckenbauten geschaffen4 ,der ,vater tat alles1 um seinen ,sohn ,robert vor den ,kmmernissen zu bewahren1 die er selbst infolge seiner mangelnden ,schulbildung hatte durchmachen mssen4 ,schon nach zweijhriger ,ehe starb ihm die ,gattin1 und er zog nun nach ,killingworth1 wo er als einfacher ,maschinenwrter ,dienste nahm4 ,aber hier sollte endlich ein wenig ,helligkeit in sein trbes ,dasein kommen4 ,auf der ,grube war eine sehr groe ,pumpmaschine aufgestellt worden1 die aber1 als sie fertig war1 die in sie gesetzten ,erwartungen nicht erfllte4 ,es war unmglich1 sie in regelmigen ,gang zu bringen4 ,zahlreiche ,ingenieure hatten sich vergeblich darum bemht4 ,da erbot der einfache ,maschinenwrter ,stephenson sich dazu1 die ,pumpe herzurichten4 ,man vertraute ihm das ,werk an1 weil man der ,meinung war1 da an der ,maschine doch nichts mehr zu verderben sei4 ,aber siehe da1 schon nach vier ,tagen lief die ,pumpe wirklich1 und da sie dauernd in ,betrieb blieb1 war den ,grubenbesitzern eine groe1 bereits verloren gegebene ,summe erhalten geblieben4 ,kein ,wunder1 da sie den ,retter in der ,not reich belohnten und ihn zum ,maschinenmeister aufsteigen lieen4 ,stephenson erhielt nun hufig ,auftrge zur ,instandsetzung von ,pumpwerken1 und so war er bald in der ,lage1 seinen ,sohn ,robert fortab auf eine hhere ,schule zu schicken4 ,rasch hatte dieser den ,bezirk erreicht1 bis zu dem das ,wissen seines ,vaters reichte4 ,es ist rhrend1 sich vorzustellen1 wie nun ,vater und ,sohn allabendlich zusammensaen1 um gemeinschaftlich zu lernen und in gleicher ,weise sich fortzubilden4 ,robert hat spter die ,universitt in ,edinburgh besucht1 whrend der ,vater immer sein eigener ,lehrer geblieben ist4 ,jene ,rettungsarbeit an der widerspenstigen ,pumpe ist als ein ,wendepunkt im ,leben des spteren groen ,eisenbahnbauers zu bezeichnen4 ,der ,vorgang ist zugleich ein treffender ,beweis fr die innere ,unwahrheit der so hufig aufgestellten ,behauptung1 da der ,mensch1 um etwas zu leisten1 nicht nur ,begabung1 sondern auch ,glck ntig habe4 ,dem ist nicht so4 ,das ,glck hilft nicht der genialen ,begabung1 sondern diese zwingt das ,glck herbei4 ,gewi war es ein ,zufall81 da die ,ingenieure in ,killingworth die groe ,pumpe nicht in ,ordnung zu bringen vermochten4 ,aber wer vermchte im ,ernst zu bezweifeln1 da die reichen in ,stephenson schlummernden ,krfte ihm auch bei vielen anderen ,gelegenheiten die ,mglichkeit gegeben htten1 sein ,knnen zu offenbaren4 ,ein anderer jedoch als ein so ,hochbegabter htte jenen ,zufall8 nicht zu nutzen vermocht1 fr ihn wre er gar kein ,glcksfall gewesen1 weil er nicht verstanden htte1 das rasch vorberrollende ,glck am ,rockzipfel zu fassen4 ,es gilt nun einmal fr alle solche ,flle das tiefe ,wort des ,mephistopheles3 ,wie sich ,verdienst und ,glck verketten1 ,das fllt den ,toren niemals ein2 ,wenn sie den ,stein der ,weisen htten1 ,der ,weise mangelte dem ,stein4 ,bei der ,grube von ,killingworth stieg ,stephenson bald zur ,stellung eines ,ingenieurs auf4 ,seiner ganzen ,veranlagung nach begngte er sich1 sobald er auf die ,verhltnisse ,einflu zu nehmen vermochte1 nicht mit dem ,vorhandenen4 ,er sah1 da es notwendig sei1 die ,verkehrsverhltnisse in dem ,grubenbezirk zu verbessern4 ,hierfr schien ihm das beste ,mittel1 die ,pferde1 welche die ,kohlenzge mhsam schleppten1 durch ,lokomotiven zu ersetzen4 ,nun lagen damals die ,zeitverhltnisse noch nicht so1 da man irgendwo ,lokomotiven bestellen konnte4 berall wurden erst ,versuche gemacht1 und niemand geno ein so groes ,vertrauen1 da man ihm ein solches ,erzeugnis gern in ,auftrag gegeben htte4 ,so war ,stephenson gezwungen1 fr die ,kohlenfrderung auf der ,grube von ,killingworth selbst eine ,lokomotive herzustellen1 die erste1 die er geschaffen4 ,der knftige ,vater des ,eisenbahnwesens war #cc ,jahre alt1 als er jetzt zum erstenmal mit dem ,gegenstand in ,berhrung kam1 dem seine ,lebensarbeit gehren sollte4 ,eine eigenartige ,schwierigkeit1 die nicht technischer ,natur war1 stellte sich ihm bei diesem ,vorhaben entgegen4 ,die eigentlichen ,schlosser und ,mechaniker weigerten sich1 nach seiner ,anordnung zu arbeiten4 ,sie wollten nicht unter dem frheren ,kuhhirten und ,schuhflicker stehen4 ,so mute er die ,maschine durch ,huf- und ,grobschmiede zusammenbauen lassen1 und es ist deshalb um so erstaunlicher1 da ihm berhaupt ein ,dampfwagen gelang1 der zu fahren vermochte4 ,das hierzu ntige ,geld gab ihm ,lord ,ravensworth1 der ,hauptbesitzer der ,grube4 ,zu gleicher ,zeit mit ,hedley kehrte ,stephenson in weiser ,erkenntnis der ,tatsachen zur glatten ,schiene zurck1 die nun zum ,glck fr die ,entwicklung des ,eisenbahnwesens nicht mehr verlassen wurde4 ,am #be4 ,juli #ahad machte die ,lokomotive ,mylord8 ihre erste ,fahrt4 ,sie wurde im folgenden ,jahr von den ,arbeitern1 die damals von dem eben ber die ,franzosen bei ,waterloo errungenen ,sieg sehr begeistert waren1 in ,blcher8 umgetauft4 ,dieser ,mylord8 oder ,blcher8 war kein ,meisterwerk4 ,an dem recht minderwertig gearbeiteten ,kessel waren smtliche ,ausrstungsteile befestigt4 ,nirgends war eine ,federung angebracht1 so da durch die heftigen ,ste beim ,fahren leicht ,brche eintraten4 ,im ,kessel wurden die heien ,feuergase sehr schlecht ausgenutzt1 da nur ein einfaches ,flammrohr vorhanden war1 das von der ,feuerung am ,hinterende zum vorn angebrachten ,schornstein hindurchging4 ,dies bedeutete einen ,rckschritt1 da schon vorher von vielen anderen ,lokomotivbauern das rckkehrende ,flammrohr angewendet worden war4 ,die ,maschine machte beim ,fahren ein furchtbares ,gerusch1 so da alle schreckerfllt davonliefen1 wenn das ,ungeheuer herankam4 ,es stellte sich auch heraus1 da die ,schnelligkeit der ,lokomotive vor dem ,kohlenzug nicht grer war als die von ,pferden und da sie auch keine ,verringerung der ,kosten brachte4 ,dabei erschien sie durch die angewendete ,kesselspannung1 die fr die damalige ,zeit hoch erschien1 weit gefhrlicher1 denn ,pferde knnen ja bekanntlich nicht zerbersten4 ,stephenson erkannte1 da die schlechte ,wirkung der ,lokomotive in der ,hauptsache dadurch entstand1 da die ,heizflche zu klein war1 also nicht gengend ,dampf erzeugt werden konnte4 ,um das ,feuer lebhafter anzufachen1 griff er nun eine ,erfindung auf1 die ,trevithick bereits gemacht hatte4 ,er baute in seine ,lokomotive ein ,blasrohr ein4 ,der ,lebensschilderer unseres ,erfinders1 ,smiles1 behauptet1 da hier die erste ,anwendung des ,blasrohrs unter voller ,erkenntnis seiner ,wirksamkeit vorlge4 ,trevithick habe sich noch zwei ,jahre spter eine besondere1 auerhalb der ,maschine liegende ,vorrichtung patentieren lassen1 um das ,feuer seiner ,lokomotive anzublasen4 ,wenn dies richtig ist1 kme ,stephenson also auch das ,verdienst zu1 das ,blasrohr in den ,lokomotivbau endgltig eingefhrt zu haben4 ,wahrscheinlich gebhrt die ,ehre1 diese ,erfindung unter voller ,erkenntnis ihrer ,wirkung gemacht zu haben1 aber doch ,trevithick4 ,die ,wirkung des zugefgten ,bauteils war sogleich sehr bedeutend4 ,dadurch1 da der mit groer ,heftigkeit aus den ,zylindern strmende ,abdampf durch den engen ,schornstein strich1 ri er so viel ,frischluft durch die ,kesselfeuerung1 da diese sehr viel lebhafter brannte als vorher4 ,die ,dampferzeugung war viel strker1 und die ,kraft der ,maschine verdoppelte sich4 ,eine weitere ,verbesserung1 die ,stephenson anbrachte1 sollte die starken ,ste auf den ,kessel mildern4 ,er befestigte an dem ,rahmen der ,maschine vier senkrechte ,stangen1 die oben ,kolben trugen4 ,sie tauchten in vier ,zylinder ein1 denen aus dem ,kessel ,dampf zugefhrt wurde2 dieser sollte als ,stodmpfer dienen4 ,die ,bauform war recht verfehlt4 ,ein ,abbremsen der ,ste trat kaum ein1 aber die ,dampfpuffer sind doch weiter benutzt worden1 bis die sehr viel besser wirkenden sthlernen ,blattfedern erfunden waren4 ,trotz all dieser ,manahmen konnte aber die grundstzliche ,feindschaft gegen die ,lokomotive immer noch nicht besiegt werden4 ,die ,wirksamkeit der ,maschine war in der ,hauptsache beschrnkt durch die ,minderwertigkeit der gueisernen ,geleise4 ,stephenson blieb dieser ,zusammenhang nicht verborgen2 er erklrte schon damals1 ,schiene und ,rad gehrten zusammen wie ,mann und ,weib84 ,deshalb beschftigte er sich lebhaft mit der ,verbesserung der ,geleise1 schuf gnstigere ,schienenformen und erfand krftigere ,verbindungen der ,schienenstcke miteinander4 ,die gueisernen ,rder seiner ,lokomotive ersetzte er durch schmiedeiserne1 wodurch die ,rder zugleich leichter und dauerhafter wurden4 ,sein gedanklich immer tieferes ,eindringen in das ,wesen des ,dampfeisenbahnbetriebs veranlate ,stephenson im ,jahre #ahah1 gemeinschaftlich mit ,wood ,untersuchungen ber den ,zusammenhang von ,reibung und ,schwere vorzunehmen1 der ja fr den ,lokomotivbetrieb auf glatten ,schienen von hchster ,wichtigkeit ist4 ,er bestimmte die ,gre des ,widerstands1 den ,wagen auf ,schienen erfahren1 erkannte hierbei den ,wert der ebenen ,gleisfhrung und die ungnstige ,einwirkung1 den jede strkere ,steigung sofort auf die ,zugkraft der ,lokomotive ausbt4 ,diese ,untersuchungen sind grundlegend fr den gesamten ,eisenbahnbau geblieben4 ,fortab verfocht ,stephenson mit zhester ,beharrlichkeit den ,grundsatz1 da fr ,eisenbahnbauten aufgewendetes ,geld niemals besser angelegt werden knne1 als wenn man es zur ,herstellung ebener ,geleise verwendete4 ,in jene ,zeit fllt auch eine sehr wichtige ,erfindung ,stephensons1 die mit dem ,eisenbahnwesen nichts zu tun hat1 aber die ,sinnesart dieses in jeder ,beziehung groen ,manns deutlich erkennen lt4 ,als er noch ,bremser am ,schachtaufzug war1 geschah im ,jahre #ahjf in der ,grube1 die er zu bedienen hatte1 ein schweres ,unglck infolge der ,entzndung schlagender ,wetter durch die unzweckmigen ,lampen der ,arbeiter4 ,zehn ,bergleute wurden hierbei gettet4 ,drei ,jahre darauf ereignete sich ein neues ,unglck aus gleichen ,ursachen1 das zwlf ,opfer forderte1 und im ,jahre #ahab lie eine ,entzndung schlagender ,wetter in einem benachbarten ,bergwerk gar neunzig ,mnner und ,knaben durch ,ersticken und ,verbrennen umkommen4 ,stephensons ,herz1 das immer fr die ,not der ,menschheit warm geschlagen hat1 wurde durch diese ,begebnisse schwer bedrckt4 ,er nahm sich vor1 fr die ,bergleute eine ,lampe zu schaffen1 die nicht wie die bisherigen eine offen brennende ,flamme haben sollte4 ,ohne alle wissenschaftliche ,kenntnisse kam er auf denselben ,gedanken1 den fast zu gleicher ,zeit der berhmte ,chemiker ,humphrey ,davy seiner ,sicherheitslampe fr ,bergleute zugrunde legte4 ,unter hufiger ,einsetzung seines ,lebens machte ,stephenson viele ,versuche in ,bergwerken voll gefhrlicher ,gase1 bis er wirklich eine ,bauform fr die ,lampe gefunden hatte1 die volle ,sicherheit gegen ,entzndung schlagender ,wetter bot4 ,es erhob sich ein ,streit zwischen ihm und ,davy um das ,erstrecht an der ,erfindung4 ,der berhmte ,gelehrte1 der sich auch spter gegenber dem neu aufkommenden ,ruhm ,faradays recht wenig edel benommen hat1 ging sehr scharf gegen ,stephenson vor4 ,er behauptete1 da dieser ihm die ,erfindung gestohlen habe4 ,tatschlich mu der ,ruhm1 den ,bergleuten die so auerordentlich wichtige ,sicherheitslampe geschenkt zu haben1 heute beiden ,mnnern zugesprochen werden4 ,durch eine von den ,bergwerkbesitzern in ,northumberland veranstaltete ,sammlung erhielt ,stephenson damals #bj #jjj ,mark ausgezahlt4 ,in langsamem1 geduldigem ,ausbau wurden indessen die zu ,killingworth in immer grerer ,zahl arbeitenden ,lokomotiven weiter entwickelt4 ,es hie1 vielen ,schwierigkeiten gegenber das neue ,zugmittel durchzusetzen1 aber ,stephenson war doch allmhlich so weit gekommen1 da an einen ,ersatz der ,dampfwagen durch ,pferde nicht mehr gedacht wurde4 ,die ,lokomotiven hatten sich bewhrt1 seit ,jahren zogen sie in regelmiger ,arbeit die schwersten ,lasten1 und ihr ,betrieb war auch schon billiger geworden als der mit lebenden ,zugkrften4 ,merkwrdigerweise fanden diese so beraus wichtigen ,vorgnge1 die sich in ,killingworth vollzogen1 an keiner anderen ,stelle irgendeine ,beachtung4 ,die ,grube war sehr abgelegen1 keine der an der ,entwicklung des ,verkehrslebens beteiligten ,persnlichkeiten kam dorthin4 ,in der gleichen ,zeit1 als die englische ,regierung ,macadam fr seine ,erfindungen auf dem ,gebiet des ,landstraenbaus reiche ,untersttzungen bis zur ,hhe von #dj #jjj ,pfund ,sterling zukommen lie1 blieb ,stephenson ohne jede ,hilfe4 ,auch fr die ,kunst des ,eisenbahnbaus treffen ,schillers ,worte ber die deutsche ,kunst zu3 ,sie ward nicht gepflegt vom ,ruhme1 ,sie entfaltete die ,blume ,nicht am ,strahl der ,frstengunst4 ,selbst erschuf ,stephenson ihr den ,wert4 ,erst sechs ,jahre nach dem ,beginn der ,arbeiten in ,killingworth bot sich ihm wieder eine ,gelegenheit zur ,einrichtung einer ,lokomotiveisenbahn4 ,die ,besitzer der ,grube von ,hetton in der ,grafschaft ,durham beriefen1 als ihnen die ,anlage einer solchen wnschenswert erschien1 zu ,ingenieuren ,georg ,stephenson und seinen ,sohn ,robert1 der damals mit #ag ,jahren seine ,ausbildung auf der ,universitt zu ,edinburgh beendet hatte4 ,alle ,schienengeleise1 die bis jetzt benutzt worden waren1 hatten sich den ,wellenbewegungen des ,gelndes anpassen mssen4 ,es war noch nicht lohnend erschienen1 durch ,kunstbauten ebene ,strecken herzustellen4 ,auch die ,linie1 welche die beiden ,stephensons zu ,hetton schufen1 war noch keine solche1 wie sie heutigen ,anschauungen entspricht4 ,streckenweise wurde zwar die ,bahn eingeebnet1 dann aber waren wieder so starke ,steigungen eingeschaltet1 da keine von den fnf ,lokomotiven1 die fr die ,hettoner ,grube hergestellt wurden1 imstande war1 einen ,zug hinaufzuziehen4 ,es muten vielmehr an fnf ,stellen ,seilaufzge vorgesehen werden1 so da die ,bahn teilweise durch fahrende1 teilweise durch ortsfeste ,dampfmaschinen bedient wurde1 ein ,zustand1 der uns heute fremdartig genug erscheint4 ,wenn der ,zug auf der ebenen ,strecke am ,fu der ,steigung angekommen war1 wurde die ,lokomotive abgekuppelt1 das auf dem ,rcken des ,hgels ber eine ,trommel gelegte ,seil angeschlossen und der ,zug so hinaufgeschafft4 ,beim ,hinabrollen auf der anderen ,seite pflegten gewhnlich die beladenen ,wagen leere ,wagen hinaufzuziehen1 indem das ,seil1 welches die beiden auf zweigleisiger ,bahn fahrenden ,zge verband1 oben ber die vom ,antrieb losgekuppelte ,seilscheibe gefhrt wurde4 ,bei dieser eigenartigen ,anordnung war ,gelegenheit1 das ,arbeiten der fahrenden und der ortsfesten ,maschinen auf ,eisenbahnstrecken zu vergleichen4 ,dies war besonders wichtig darum1 weil zu jener ,zeit vielfach der ,plan gehegt wurde1 ,zge auf ,geleisen ganz durch ,seilzug zu befrdern4 ,ja mehrere ,strecken mit ,anlagen solcher ,art sind zur ,ausfhrung gelangt4 ,in ,hetton zeigte es sich1 da die ,lokomotiven vorteilhafter arbeiteten als die festen ,maschinen1 was sehr dazu beitrug1 den ,gedanken der ,lokomotiveisenbahn zu frdern4 ,seltsamerweise ist man in unseren ,tagen zu der genau entgegengesetzten ,anschauung gekommen4 ,ein ,hauptantrieb fr die ,einrichtung elektrischer ,fernbahnstrecken ist der ,umstand1 da auf so betriebenen ,linien nicht mehr viele hundert ,feuer unter den einzelnen ,lokomotivkesseln zu brennen brauchen1 sondern ein einziges groes ,feuer in dem ,kraftwerk gengt4 ,die dort aufgestellten gewaltigen ortsfesten ,maschinen vermgen die ,krafteinheit billiger zu liefern als die ,lokomotiven4 ,freilich kann dies nur unter ,ausnutzung minderwertigen ,brennstoffs1 wie aschereicher ,braunkohle1 geschehen1 die fr ,lokomotivfeuerung nicht zu verwenden ist4 ,abbildung3 ,aus ,steiner3 ,geschichte des ,verkehrs84 #af4 ,schiefe ,ebene der ,bahn ,stockton-,darlington ,zugfrderung durch ortsfeste ,dampfmaschine mit ,seilzug ,im ,jahre #ahba genehmigte die englische ,volksvertretung die ,anlage eines ,schienengleises in dem bedeutenden ,kohlenbezirk des nrdlichen ,englands1 dessen ,mittelpunkt die ,stadt ,darlington ist4 ,es war bestimmt1 die groen in dem ,bishop ,auckland-,tal oberhalb ,darlington gewonnenen ,kohlenmengen dem ,verladeplatz ,stockton in der ,nhe der ,mndung des ,teesflusses in die ,nordsee zuzufhren4 ,dies war die erste ,bahn1 die wirklich fern voneinander liegende ,orte verbinden sollte4 ,trotzdem drften die ,mitglieder des ,unterhauses1 als sie jene ,genehmigung erteilten1 keineswegs geahnt haben1 da sie damit den ,grundstein fr eine unabsehbare ,entwicklung legten4 ,denn wenn man die etwas spter gebaute ,bahn von ,manchester nach ,liverpool als die ,wurzel der ,eisenbahn bezeichnet1 so darf die ,strecke ,stockton-,darlington wohl das ,samenkorn genannt werden4 ,zur ,befrderung der ,zge waren auch hier ,pferde in ,aussicht genommen4 ,bevor jedoch der ,bahnbau begann1 erschien vor dem ,leiter der ,gesellschaft1 ,pease1 ein bescheidener ,mann1 der sich erbot1 ,lokomotiven zur ,herbeifhrung eines weit vorteilhafteren ,betriebs herzustellen4 ,da ,pease von dem ,wirken ,stephensons in ,hetton bereits gehrt hatte1 fate er ,vertrauen zu ihm4 ,stephenson sah18 so erzhlte ,pease spter1 so ehrlich1 so verstndig und zugleich so bescheiden aus4 ,er sprach die stark northumbrische ,mundart seiner ,gegend und erklrte blo1 da er der ,maschinenmacher von ,killingworth sei48 ,zum groen ,erstaunen des ,bahnleiters behauptete ,stephenson1 da eine ,lokomotive ebensoviel zu leisten vermge wie #ej ,pferde4 ,kommen ,sie einmal nach ,killingworth18 setzte er hinzu1 und berzeugen ,sie sich von den ,leistungen meines ,blcher#84 ,was das ,auge sieht1 das glaubt das ,herz1 ,herr48 ,abbildung3 ,nach einem ,bild im ,deutschen ,museum zu ,mnchen #ag4 ,stephensons ,lokomotive ,locomotion8 erbaut #ahbe fr die ,bahn ,stockton-,darlington2 erste ,anwendung der ,kuppelstange zur ,verbindung der ,treibrder ,pease ging wirklich nach ,killingworth1 sah dort ,stephensons ,schaffen1 und dieser wurde alsbald zum ,leiter des ,baus der ,linie zwischen ,stockton und ,darlington berufen4 ,er schlug sofort eine bessere ,fhrung der ,strecke vor1 wodurch diese um #d-a_/b ,kilometer krzer wurde4 ,zur ,anlegung einer durchgehenden ,ebene entschlo man sich aber auch hier noch nicht4 ,es blieb vielmehr eine sehr erhebliche ,steigung unmittelbar vor ,stockton bestehen1 die von ,lokomotiven nicht befahren werden konnte4 ,hier mute also wieder ,seilzug durch eine feststehende ,dampfmaschine angewendet werden4 ,da geeignete ,werksttten nicht vorhanden waren1 bewog ,stephenson1 der noch einen betrchtlichen ,teil der fr die ,sicherheitslampe erhaltenen ,summe zur ,verfgung hatte1 ,pease1 mit ihm zusammen eine ,lokomotivfabrik zu grnden4 ,der ,leiter der ,stockton-,darlington-,bahn ging hierauf ein und gab zu der ,grndung gleichfalls einiges ,geld her4 ,so entstand die erste ,lokomotivfabrik auf der ,erde4 ,sie wurde bei ,newcastle am ,tyne angesiedelt und entwickelte sich zu einem gewaltigen ,unternehmen1 das fr die ,lokomotiverzeugung schlielich dasselbe bedeutete1 wie die ,fabrik von ,watt ,boulton in ,soho fr die ,herstellung der ortsfesten ,dampfmaschinen4 ,auch die ,lokomotiven fr die ersten deutschen ,bahnen sind aus ,newcastle bezogen worden4 ,zunchst wurden drei ,lokomotiven gebaut4 ,eine von diesen war die berhmt gewordene und bis heute erhaltene ,locomotion81 eine immer noch recht schwerfllige ,maschine mit stehenden1 in den ,kessel hineingebauten ,zylindern und schwieriger bertragungseinrichtung durch lange ,schubstangen4 ,aber hier wendete ,stephenson zum erstenmal einen neuen ,bauteil an1 der bis heute unverndert im ,eisenbahnbetrieb gebraucht wird4 ,es waren nmlich an der ,locomotion8 die beiden ,rder auf jeder ,seite durch je eine ,kuppelstange miteinander verbunden4 ,damit war ,trevithicks erste ,achskupplung mittels ,zahnrdern durch eine wirklich brauchbare ,anordnung ersetzt4 ,ohne ,kuppelstange ist die heutige ,lokomotive nicht denkbar4 ,am #bg4 ,september #ahbe befrderte die ,lokomotive ,active8 zum erstenmal einen ,zug ber die ,strecke4 ,er mute zunchst von der ortsfesten ,maschine auf den ,hgel hinaufgezogen und auf der anderen ,seite wieder hinuntergelassen werden4 ,dann erst legte sich die ,lokomotive davor4 ,trotzdem ist der ,erffnungstag der ,linie ,stockton-,darlington fr die ,kulturgeschichte von hchster ,wichtigkeit4 ,denn in die ,wagen des ,zugs waren nicht nur ,gter geladen1 sondern es befanden sich auch ,menschen darin4 ,die ,strecke ,stockton-,darlington ist die erste1 wenn auch noch recht unbedeutende ,eisenbahnlinie1 die fr den ffentlichen ,verkehr freigegeben war und auch ,personen befrdern durfte4 ,der erste ,zug bestand aus #ab mit ,kohle und ,mehl beladenen ,gterwagen1 einem ,wagen fr den ,vorstand der ,eisenbahngesellschaft und #ba mit ,sitzen ausgestatteten ,fahrzeugen fr die ,gste4 ,diese ,wagen sahen seltsam genug aus4 ,denn man hatte1 soweit nicht die ,kohlenkarren auch zur ,menschenbefrderung benutzt wurden1 einfach die ,kutschaufbauten von ,postwagen heruntergenommen und sie auf ,untergestelle gesetzt1 die fr die ,eisenbahn einigermaen geeignet waren4 ,im ganzen waren also an die ,lokomotive #cd ,wagen gehngt1 in denen sich #dej ,personen befanden4 ,eine ungeheure ,menschenmenge hatte sich eingefunden1 um die erste ,fahrt mit anzusehen4 ,viele waren gekommen1 weil sie fhlten1 da hier ein wichtiges ,ereignis vor sich ginge1 manche hatte aber auch die ,hoffnung hingefhrt1 die ,reisemaschine81 wie man damals die ,lokomotive nannte1 in die ,luft fliegen zu sehen4 ,eine ,zeitung berichtete ber das auerordentliche ,ereignis in folgender ,weise3 ,nachdem das ,signal gegeben war1 setzte sich die ,maschine samt dem ungeheuren ,wagenzug in ,bewegung4 ,die ,geschwindigkeit war so gro1 da stellenweise zwlf ,meilen 7die englische ,meile ist gleich #a1f ,kilometern7 in der ,stunde zurckgelegt wurden4 ,die ,last betrug1 da die ,anzahl der mitfahrenden ,personen sich auf #dej belief1 mit ,einrechnung der ,wagen1 ,kohlen und anderen befrderten ,waren1 nahezu #ij ,tonnen4 ,mit dieser ihrer ,last langte die ,maschine nach #fe ,minuten in ,darlington an4 ,jetzt wurden die sechs mit ,kohlen beladenen ,wagen zurckgelassen1 da sie fr ,darlington bestimmt waren4 ,nachdem man neuen ,wasservorrat ein- und eine ,anzahl ,reisender1 sowie eine ,musikkapelle aufgenommen hatte1 setzte sich die ,maschine abermals in ,bewegung und erreichte das zwlf ,meilen entfernte ,stockton in drei ,stunden und sieben ,minuten1 wobei die ,zeit mit eingerechnet ist1 die man unterwegs zu ,aufenthalten brauchte4 ,in dem ,augenblick als der ,zug ,stockton erreichte1 befrderte er #fjj ,personen4 ,so viele saen in den ,wagen oder hatten sich daran angehngt48 ,der ,berichterstatter setzt hinzu3 ,gro war das ,aufsehen und das ,staunen1 das die ,ankunft des ,zugs in ,stockton erregte48 ,der ,erfolg der ,bahn war sehr zufriedenstellend4 ,zwar hob sich der ,personenverkehr nur recht langsam1 weil die meisten ,leute ,angst hatten1 sich dem gefhrlichen ,befrderungsmittel anzuvertrauen1 aber an ,gtern hatte man schon nach einigen ,jahren statt der angenommenen #aj #jjj ,tonnen #ejj #jjj ,tonnen zu befrdern4 ,man mu sich jedoch den ,betrieb dieser ersten ffentlichen ,eisenbahn nicht so vorstellen1 wie wir ihn heute gewhnt sind4 ,es wurden darauf durchaus nicht alle ,zge durch ,lokomotiven befrdert1 sondern zahlreiche von ,pferden gezogene ,wagen liefen dazwischen4 ,denn wie schon im #a4 ,abschnitt angedeutet wurde1 war der ,schienenweg ffentlich und fr jeden ,unternehmer zugnglich1 der die wenigen ihm von der ,gesellschaft hierfr auferlegten ,bedingungen erfllte4 ,die ,zge mit ,lokomotiven hatten nur insoweit ein ,vorrecht vor den mit ,pferden bespannten1 als sie nicht in das ,ausweichgleis hineinzufahren brauchten4 ,das muten vielmehr die anderen tun4 ,der ,personenverkehr bevorzugte unverkennbar den ,pferdebetrieb4 ,im ,auftrag der ,bahngesellschaft baute ,stephenson damals den ersten eigentlichen ,eisenbahnpersonenwagen4 ,dieser hatte auf jeder ,lngsseite eine ,bank1 ein langer ,tisch aus ,tannenholz stand in der ,mitte4 ,der ,wagen erhielt den ,namen ,experiment81 und die ,gesellschaft lie darauf ihr ,wappen und ihren ,wahlspruch malen ,periculum privatum1 utilitas publica8 7,die ,gefahr trifft nur den ,einzelnen1 die ,allgemeinheit hat den ,nutzen487 ,der ,wagen ,experiment81 der beschmenderweise stets mit ,pferdevorspann fuhr1 wirkte belebend auf den ,personenverkehr4 ,ein ,zeitgenosse schreibt darber3 ,die ,leute drngen sich in den ,wagen2 oft sind ihrer so viele1 da man1 wenn sie aussteigen1 wahrhaftig glaubt1 es gehe eine kleine ,kirchengemeinde auseinander48 ,mehrere ,gastwirte in ,stockton und ,darlington nutzten dies aus1 indem sie ebenfalls ,personenwagen bauen und diese von ,pferden auf der ,bahn ziehen lieen4 ,auch der ,anfang der ,beleuchtung von ,eisenbahnwagen ist hier bereits zu beobachten4 ,ein gewisser ,dickson1 der den ,wagen ,experiment8 fter als ,kutscher zwischen ,darlington und ,shildon hin und her fuhr1 empfand es als ,mangel1 da an finsteren ,winterabenden die ,fahrgste im ,dunkeln sitzen muten4 ,er kaufte deshalb fter ein ,groschenlicht und klebte es auf die ,tischplatte im ,innern des ,wagens4 ,aus dieser einfachen ,kerze heraus hat sich unsere heutige blendende ,zugbeleuchtung entwickelt4 ,an den ersten von ihr gebauten ,lokomotiven erlebte die ,fabrik in ,newcastle nicht ausschlielich freudige ,stunden4 ,es war sehr viel an den ,maschinen auszusetzen4 ,und das konnte gar nicht anders sein1 da sie1 wie wir heute wissen1 von einer wirklich brauchbaren ,bauart doch noch recht weit entfernt waren4 ,darum tauchte auch bei der ,leitung der ,bahngesellschaft immer wieder der ,plan auf1 die ,dampfwagen abzuschaffen und den ,betrieb ganz mit ,pferden durchfhren zu lassen4 ,abbildung3 ,aus ,steiner3 ,geschichte des ,verkehrs84 #ah4 ,erffnungszug der ,eisenbahn ,stockton-,darlington1 die als erste einen regelmigen ,personenverkehr aufnahm ,trotz dieser und noch manch anderer rgernisse aber war ,georg ,stephenson von der groen ,zukunft1 die der ,lokomotiveisenbahn bevorstand1 fest berzeugt4 ,schon whrend des ,bahnbaus hatte er einmal bei einer ,flasche ,wein zu seinen ,mitarbeitern folgendes gesprochen3 ,jungens1 ich glaube1 ihr werdet1 wenn auch ich selbst nicht so lange leben werde1 noch den ,tag sehen1 wo alle ,postkutschen auf den ,schienen fahren und die ,eisenbahn die ,hochstrae fr ,knige und ,untertanen sein wird4 ,die ,zeit wird kommen1 wo man billiger mit den ,dampfwagen als zu ,fu reisen kann4 ,ich wei wohl1 da man fast unberwindlichen ,hindernissen begegnen wird1 doch1 was ich gesagt habe1 wird kommen1 so wahr ich lebe6 ,mein hchster ,wunsch ist1 jenen ,tag zu erblicken1 obgleich ich dies nicht hoffen darf1 denn ich wei1 wie langsam alle menschlichen ,fortschritte sich vollziehen und mit welchen ,schwierigkeiten ich selbst zu kmpfen hatte1 bis ich es dahin brachte1 da meine ,lokomotiven trotz ihres mehr als zehnjhrigen ,erfolgs in ,killingworth weiter benutzt wurden48 ,die ,voraussage ,stephensons sollte in weit groartigerer ,weise in ,erfllung gehen1 als er sich es vorzustellen wagte4 ,schon die ,bahn ,stockton-,darlington offenbarte die auerordentliche ,einwirkung eines raschen ,befrderungsmittels auf die ,erzeugnisse eines ,landstrichs4 ,der ,kohle aus dem ,darlingtoner ,bezirk wurden pltzlich ganz neue ,mrkte erschlossen4 ,die ,frderung in den ,gruben konnte bald in strkster ,weise erhht werden4 ,sogar eine neue ,stadt lie diese erste ,eisenbahn am ,teesflu entstehen4 ,wo jetzt ,middlesborough liegt1 stand im ,jahre #ahbe nur ein einzelnes ,bauernhaus4 ,ringsumher war nichts als ,weideland und ,sumpf4 ,pease kaufte mit einigen ,freunden einen greren ,landbezirk in der ,nhe an4 ,es entwickelte sich hier im ,anschlu an die ,eisenbahn ein lebhafter ,hafenverkehr1 und nach zehn ,jahren wohnten bereits #fjjj ,menschen in ,middlesborough1 das heute eine blhende ,mittelstadt ist4 ,ermutigt durch diese ,erfolge ging ,stephenson mit hchstem ,eifer an die ,arbeit1 als ihm nun ,gelegenheit geboten wurde1 einen bedeutend greren und wichtigeren ,eisenbahnbau auszufhren4 #d4 ,das grte ,wunderwerk unserer ,zeit8 ,durch die ,erfindung des mechanischen ,webstuhls war die ,erzeugung von ,baumwollstoffen insbesondere in ,manchester und dessen ,umgebung zu einem ,gewerbebetrieb von ungeahnter ,gre emporgewachsen4 ,die ,rohbaumwolle1 die hierzu in groen ,massen gebraucht wurde1 kam ber ,see in der ,hafenstadt ,liverpool an1 war von dort nach ,manchester zu bringen1 und die fertigen ,waren muten in hnlicher ,flle ber den umgekehrten ,weg befrdert werden4 ,so war zwischen den beiden ,stdten1 die1 nach ,weber1 einander wie ,mund und ,magen bedingten1 ein ,verkehr von bis dahin noch nicht bekannter ,lebhaftigkeit entstanden4 ,in der ,hauptsache vollzog er sich auf den ,wasserstraen1 dem ,mersey-1 dem ,irwellflu und dem anschlieenden ,bridgewaterkanal4 ,aber diese ,wege waren schlielich nicht im entferntesten mehr imstande1 das zu leisten1 was man von ihnen forderte4 ,nur langsam konnten die ,schiffe hin und wieder fahren1 der ,winter brachte lang dauernde ,einstellungen der ,schiffahrt1 und auerdem sorgte die auf ihre ,alleinherrschaft pochende ,kanalverwaltung durch schwere ,nachlssigkeiten dafr1 da eine glatte ,abwicklung des ,verkehrs nicht mglich war4 ,waren1 die in #ba ,tagen von ,amerika ber den ,ozean in ,liverpool ankamen1 brauchten oft lngere ,zeit1 um von dort aus ,manchester zu erreichen4 ,die ,zustnde wurden allmhlich so arg1 da unbedingt ,abhilfe geschaffen werden mute4 ,man beschlo die ,anlage eines ,schienengleises zwischen den beiden ,stdten4 ,bereits im ,jahre #ahba begann man mit den ,vermessungen4 ,das war fr die ,leute1 die in jener ,gegend wohnten1 das ,zeichen zu heftigstem ,widerstand4 ,merkwrdigerweise frchteten sie1 da ihr ,wohlstand durch die ,fhrung der ,bahn ber ihre cker schweren ,schaden erleiden knnte4 ,es entstand ein richtiger ,kampf mit den ,landmessern4 ,smiles erzhlt1 da zu ,newton-in-the-,willow ein ,richter namens ,bourne seinen ,leuten befohlen hatte1 stndig aufzupassen1 um die unglckseligen ,mnner1 die mit den ,abmessungen betraut waren1 zu verjagen1 wo immer sie sich auf den ,feldern blicken lieen4 ,die ,pchter und ,tagelhner leisteten dem willig ,folge4 ,sie stellten sich auf den ,feldern mit ,gabeln1 oft sogar mit ,flinten bewaffnet auf1 um die ,eindringlinge zu vertreiben4 ,zu ,st4 ,helens wurde einer der ,unglcklichen1 welche die ,meketten zu tragen hatten1 von einem ,haufen ,kohlengrber umringt und damit bedroht1 da man ihn in eine ,kohlengrube hinabstrzen wrde1 wenn er sich wieder blicken liee4 ,weiber und ,kinder verfolgten berall die ,landmesser und berhuften sie mit ,schimpfworten4 ,die grte ,wut erweckte indessen derjenige unter den ,beauftragten1 der das ,mefernrohr selbst zu tragen hatte4 ,man nahm daher einen besonders krftigen ,burschen1 einen berchtigten ,boxer1 fr diesen ,dienst an4 ,aber bald trat ihm ein baumstarker ,kerl1 der gefrchtetste ,raufbold der ganzen ,gegend1 entgegen4 ,er wollte ihm durchaus das ,mefernrohr entreien4 ,es kam zu einem richtigen ,boxkampf1 wobei der ,raufbold den krzeren zog4 ,doch das versammelte ,landvolk wurde dadurch nur noch mehr zur ,wut angestachelt4 ,es hagelte ,steine1 bis das ,megert zerschlagen war4 ,so waren die ,vermesser oft gezwungen1 die ,nacht zu ,hilfe zu nehmen1 und es wird erzhlt1 da sie zur ,ausfhrung ihrer ,arbeiten in einem ,dorf gern die ,zeit benutzten1 in der die ,bewohner in der ,kirche weilten1 wo der ,geistliche in heftigsten ,ausdrcken gegen ihr ,vorhaben predigte4 ,unter solchen ,umstnden konnten die ,vermessungen nur recht unvollkommen vorgenommen werden1 was sich spter bitter rchen sollte4 ,der ,linienfhrung selbst stellten sich groe technische ,schwierigkeiten entgegen4 ,es waren tiefe ,einschnitte und viele kleine ,hhen zu berwinden2 die ,einfhrung der ,linie in die beiden ,endstdte erweckte schwerste ,bedenken1 obgleich vorlufig noch niemand an einen ,lokomotivbetrieb dachte4 ,das schlimmste ,stck der ganzen ,strecke aber war das groe zwischen ,liverpool und ,manchester liegende ,katzenmoor1 ein tiefer ,sumpf mit so weichem1 nachgiebigem ,boden1 da eine hineingesteckte ,eisenstange sofort vollkommen versank4 ,diese ,umstnde lieen es den ,leitern der ,bahngesellschaft erwnscht erscheinen1 einen besonders tchtigen ,mann als ,leiter des ,baus zu gewinnen4 ,stephensons ,name hatte nun doch schon einen gewissen ,klang1 und im ,jahre #ahba1 zu einer ,zeit also1 als die ,stockton-,darlington-,bahn noch im ,bau war1 begaben sich ,abgesandte nach ,killingworth1 um die dortigen ,anlagen zu besichtigen4 ,sie bekamen von der ,tatkraft und ,leistungsfhigkeit des dortigen ,maschinenmeisters den besten ,eindruck1 und er wurde einstimmig zum ,leiter des groen ,bahnbaus zwischen ,manchester und ,liverpool berufen4 ,es erffnete sich nun fr ,georg ,stephenson ein groes ,wirkungsfeld1 auf dem er denn auch unvergngliche ,taten vollbringen sollte4 ,sofort setzte er sich aufs strkste dafr ein1 da die neue ,bahnstrecke so eben wie mglich angelegt werde4 ,neue ,vermessungen wurden notwendig1 und der alte ,kampf mit den ,anwohnern begann von neuem4 ,am heftigsten widersetzten sich den ,vermessungen jetzt die ,lords ,derby und ,sefton1 ber deren ,landgter die ,strecke gefhrt werden sollte4 ,desgleichen wollte die ,verwaltung des ,bridgewaterkanals auf keinen ,fall die berbrckung dieses ,wasserlaufs gestatten1 weil sie sehr mit ,recht einen erfolgreichen ,wettbewerb frchtete4 ,lord ,derbys ,leute traten berall den ,messenden in den ,weg2 ,stephenson selbst wurde in ,knowsly von den ,parkwchtern vertrieben1 und ihm ein ttlicher ,angriff in ,aussicht gestellt1 falls er sich wieder auf dem ,grund und ,boden des edlen ,lords sehen lassen wrde4 ,im ,jahre #ahbe war trotzdem eine vorlufige ,vermessung beendet1 und man beschlo1 das ,unterhaus um ,genehmigung der ,linie zu ersuchen4 ,kaum war dies bekannt geworden1 da rsteten sich die an den ,wasserwegen beteiligten ,gesellschaften zu heftigstem ,widerstand4 ,zunchst machten sie die ,anwohner weiter aufrhrerisch1 indem sie erzhlten1 da die ,bahn vermutlich mit ,lokomotiven betrieben werden wrde1 was ein schreckliches ,unglck bedeuten wrde4 ,die aus dem ,schornstein der ,maschine herausfliegenden ,funken mten jedes in der ,nhe stehende ,haus anznden1 die ,luft wrde durch die ,rauchwolken verpestet werden4 ,die ,pferdezucht werde eingehen mssen1 und als ,folge davon mte auch die ,landwirtschaft aufhren1 weil kein ,tier mehr da sein wrde1 welches das ,heu fre4 ,die ,dampfkessel der ,reisemaschinen8 wrden hufig platzen1 so da kein ,mensch in der ,nhe der ,bahn mehr seines ,lebens sicher sein wrde2 der bloe ,anblick des vorberdonnernden ,eisenbahnzugs mte die ,tiere zu ,tode erschrecken1 ,menschen wahnsinnig machen4 ,man trug dafr ,sorge1 da in den ,parlamentsausschu1 der ber den ,antrag der ,eisenbahngesellschaft auf ,genehmigung des ,baus zu verhandeln hatte1 die tchtigsten und redegewandtesten ,mitglieder des ,unterhauses abgeordnet wurden1 damit sie den ,antrag geschickt zu ,fall brchten4 ,aber auch die ,bahngesellschaft traf beste ,vorsorge zur ,durchfhrung ihres ,plans1 indem sie eine ,reihe ausgezeichneter ,rechtsanwlte mit ihrer ,vertretung beauftragte4 ,es entspann sich dementsprechend vor dem ,ausschu ein ,kampf1 der lcherlich zu nennen wre1 wenn es sich dabei nicht um einen so bedeutenden ,gegenstand gehandelt htte4 ,stephenson mute als ,bauleiter der ,bahn ebenfalls vor dem ,ausschu erscheinen4 ,dem wenig redegewandten ,mann1 der noch dazu die breite ,mundart ,northumberlands sprach1 war dies durchaus nicht angenehm4 ber den ,beginn seiner ,vernehmung erzhlte er spter3 ,kaum befand ich mich in der ,vernehmungsbank1 da wre ich gern wieder zu einem ,loch hinausgekrochen4 ,ich konnte die ,worte nicht finden1 die fr den ,ausschu und in meinen eigenen ,augen berzeugend gewesen wren4 ,acht bis zehn ,rechtsvertreter stellten mit mir ein ,kreuzverhr an in der ,absicht1 mich zu verwirren4 ,ein ,ausschumitglied fragte1 ob ich ein ,auslnder wre1 ein anderes gab zu verstehen1 da ich nicht bei gesundem ,verstand sei4 ,ich aber lie mich alles dies wenig anfechten und machte fort48 ,stephenson wirkte von ,beginn an fr den ,lokomotivbetrieb auf der ,eisenbahn4 ,den wichtigsten ,beweggrund hierfr1 da nmlich mit der ,lokomotive eine ,geschwindigkeit von #cj ,kilometern in der ,stunde erreicht werden knnte1 durfte er jedoch nicht vorbringen4 ,seine besten ,freunde lachten ihn aus1 wenn er diese ,behauptung aufstellte4 ,alle erklrten1 eine solch unerhrte ,schnelligkeit sei berhaupt nicht mglich4 ,selbst die ernste ,zeitschrift ,quarterly ,review8 verspottete1 nach ,feldhaus1 eine solche ,behauptung1 indem sie sagte3 ,auch wenn man allen ,versicherungen ber die ,gefahrlosigkeit der ,lokomotiven ,glauben schenken wollte1 knnte man doch eher glauben1 da die ,einwohner von ,woolwich sich mit einer ,congreveschen ,rakete abfeuern lassen wrden1 als da sie sich einer so schnell fahrenden ,maschine anvertrauten48 ,so war ,stephenson gezwungen1 unter schwerer ,selbstberwindung immer nur von einer beabsichtigten hchsten ,geschwindigkeit von #af ,kilometern zu sprechen4 ,der bedauernswerte ,mann hatte es in dem ,kreuzverhr vor den ,abgeordneten wirklich nicht leicht4 ,es wurden die dmmsten ,einwnde vorgebracht4 ,nehmen wir an18 sagte ein ,ausschumitglied1 es komme bei einer ,geschwindigkeit von #ad oder #af ,kilometern eine ,kuh der ,maschine in den ,weg4 ,glauben ,sie nicht1 da das recht peinlich sein wrde88 -- ,in der ,tat18 war die ,antwort1 recht peinlich 4 4 4 fr die ,kuh68 ,werden die ,pferde auf der ,landstrae nicht scheu werden18 fragte ein anderer1 wenn sie den rotglhenden ,schornstein sehen88 -- ,ich hoffe18 antwortete ,stephenson1 die ,pferde werden denken1 da der ,schornstein nur rot angestrichen sei und werden ruhig bleiben48 ,der ,abgeordnete ,harrison meinte1 er habe gehrt1 da jeder ,regen das ,feuer in der ,lokomotive auslschen wrde4 ,man knnte die ,maschine ja zwar1 um dies zu verhten1 in ,decken einpacken1 aber dann wrde der ,wind kommen und die ,hllen wieder fortreien4 ,jeder ,sturm mte berhaupt die ,lokomotivfahrt verhindern1 weil er das ,feuer in der ,lokomotive so heftig anblasen wrde1 da der ,druck im ,kessel ansteigen und die ,maschine schlielich zum ,platzen bringen mte4 ,gegenber solchen ,einwnden war ,stephenson ziemlich machtlos4 ,er konnte in seiner ,unbehilflichkeit nicht recht etwas darauf entgegnen und wiederholte schlielich nur immer wieder den ihn sehr kennzeichnenden ,ausspruch3 ,ich kann's nicht sagen1 aber ich werde es machen68 ,gegen ,schlu des ,verhrs nahm der gelehrte ,alderson das ,wort zu einer zweitgigen ,vernichtungsrede1 in der er hauptschlich auf die ,schwierigkeiten des ,bahnbaus einging4 ,ich denke1 es ist erwiesen18 sagte er1 da der ,stephensonsche ,plan der abgeschmackteste ist1 der je in einem ,menschenkopf ausgeheckt wurde4 ,wer vermag daran zu zweifeln1 der ,gelegenheit hatte1 den ,mann bei seinen ,aussagen zu beobachten8 ,ich behaupte1 da er nie einen ,plan gehabt hat und glaube1 da er gar nicht fhig ist1 einen zu entwerfen4 ,sein ,geist schwankt hilflos in einemfort zwischen den entgegengesetzten ,schwierigkeiten hin und her4 ,er wei weder1 ob er ber ,wege oder ,flsse ,brcken bauen soll1 noch wei er1 wo ,dmme1 ,durchstiche oder schiefe ,ebenen angebracht werden mten4 ,ich erhebe feierlichen ,einwand gegen eine ,maregel1 die sich auf nichts ,besseres zu sttzen vermag als auf die ,aussagen solcher ,gewhrsmnner und auf solche ,berechnungen48 ,mit diesen letzten ,worten waren die unsicheren ,ergebnisse der ,vermessung gemeint1 die mit ,recht vielfach angefochten wurden4 ,bei der ,abstimmung wurde der ,antrag der ,bahngesellschaft mit #ai gegen #ac ,stimmen abgelehnt4 ,zwei ,monate lang hatte der ,kampf gewhrt4 ,man beschlo1 ihn fr jetzt aufzugeben und das nchste ,mal besser gerstet vor das ,unterhaus zu treten4 ,es ist recht schmachvoll1 da die ,durchbringung des ,genehmigungsgesetzes beim zweiten ,antrag schlielich nicht sachlichen ,grnden zu verdanken war1 sondern vorher ausgefhrten geschickten ,manahmen und allerhand ,schlichen und ,kniffen4 ,es gelang vor allem1 den ,marquis von ,stafford1 den ,hauptbeteiligten am ,bridgewaterkanal1 den ,plan dadurch gnstig zu machen1 da ihm ein ziemlich betrchtlicher ,teil der ,aktien zugebilligt wurde4 ,man vernderte auerdem den ,weg der ,strecke so1 da ,lord ,seftons ,gter ganz vermieden und das ,schlo ,lord ,derbys in bedeutender ,entfernung umgangen wurde4 ,alle ,wildgehege vornehmer ,herren lie man mit grter ,sorgfalt unberhrt4 ,und siehe da6 ,nun war auf einmal fast der ganze ,widerstand gegen die neue ,eisenbahn verschwunden4 ,zwar gab es immer noch ,leute1 denen die ,angelegenheit nicht pate1 und ,sir ,isaac ,coffin unternahm es vor dem zweiten ,ausschu noch einmal1 alle die schbigen ,einwnde der ,leute1 die vor dem ,neuen zurckbebten1 in anderer ,form zu wiederholen4 ,fr jeden mu es hchst unangenehm sein18 fhrte er aus1 eine ,eisenbahn unter seinem ,fenster zu haben4 ,und was soll1 so frage ich1 aus allen jenen werden1 die zur ,herstellung und ,verbesserung der ,landstraen ihr ,geld hergegeben haben8 ,was aus denen1 die auch ferner wie ihre ,vorfahren zu reisen wnschen1 das heit in ihren eigenen oder gemieteten ,wagen1 die es bald nicht mehr geben wird8 ,was aus ,sattlern und ,herstellern von ,kutschen1 aus ,wagenbesitzern und ,kutschern1 ,gastwirten1 ,pferdezchtern1 ,pferdehndlern8 ,wei das ,haus auch1 welchen ,rauch1 welches ,gerusch1 ,gezisch und ,gerassel die rasch vorbereilenden ,lokomotiven verursachen werden8 ,weder das auf dem ,feld pflgende1 noch das auf den ,triften weidende ,vieh wird diese ,ungeheuer ohne ,entsetzen wahrnehmen4 ,die ,eisenpreise werden sich mindestens verdoppeln1 wenn die ,vorrte an diesem ,metall1 was wahrscheinlich ist1 nicht ganz und gar erschpft werden4 ,die ,eisenbahn wird der grte ,unfug sein1 sie wird die vollstndige ,strung der ,ruhe und des krperlichen sowohl wie des geistigen ,wohlbefindens der ,menschen bringen1 die jemals der ,scharfsinn zu erfinden vermochte48 ,doch nun half alles nichts mehr4 ,huskisson und andere bedeutende ,mitglieder untersttzten den ,antrag1 und er wurde mit einer ,mehrheit von #hh gegen #da ,stimmen angenommen4 ,sofort nahm man den ,bau in ,angriff1 dessen ,oberleiter selbstverstndlich ,georg ,stephenson wurde4 ,um dem ,feld seiner ,ttigkeit mglichst nahe zu sein1 siedelte er jetzt nach ,liverpool ber4 ,so groe und kostspielige ,anlagen1 wie sie nun errichtet wurden1 hatte die ,welt noch nie gesehen4 ,galt es doch1 zum erstenmal eine wirklich ebene ,bahnstrecke herzustellen4 ,das ,sankeytal mit dem darin liegenden ,kanal mute durch eine gewaltige ,steinbrcke berschritten werden4 ,der ,irwell war in gleicher ,weise zu kreuzen4 ,im ganzen wurde fr die ,bahnlinie die ,errichtung von nicht weniger als #fc ,brcken notwendig4 ,man hhte ,senkungen auf und durchstach ,felsen4 ,die ,einfhrung der ,strecke in die ,stadt ,liverpool konnte nur mit ,hilfe eines ,tunnels erfolgen4 ,es entstand so das erste grere ,bauwerk dieser ,art auf der ,erde4 ,nur ein ,mann von ,stephensons auerordentlicher ,kraft vermochte alle ,hindernisse zu berwinden1 die hierbei auftraten4 ,im ,tunnelbau hatte man noch keine ,erfahrungen4 ,es fanden ,einbrche statt1 so da die ,arbeiter wegen der ,gefahr nicht mehr in den ,schacht wollten4 ,stephenson hatte dennoch ,gewalt genug ber die ,werkleute1 um sie stets von neuem hinein zu fhren4 ,das ,allerschwierigste aber war die ,grndung der ,strecke auf dem ,katzenmoor4 ,schttungen1 die immer von neuem gemacht wurden1 sanken in eine unergrndliche ,tiefe hinab4 ,stephenson mute eine ganz neue ,bauart mit ,abzugsgrben und ,stichkanlen erfinden1 damit er endlich festen ,boden gewann4 ,oft wollte die ,gesellschaft den ,bau an dieser ,stelle ganz aufgeben1 da sie kein ,gelingen mehr erhoffte4 ,aber der ,baumeister wute genau1 was er tat1 und schlielich war das ,moor mit einem ,kostenaufwand von #bh #jjj ,pfund ,sterling berbrckt1 whrend im ,parlament die ,hhe der ,kosten auf #bgj #jjj ,pfund geschtzt worden war4 ,stephenson hatte wegen der ,neuheit des ganzen ,gegenstands fr alles ,erdenkliche zu sorgen4 ,er zeigte seine glnzende ,begabung1 alles sorgsam zu gliedern und in lebendiger ,ttigkeit zu erhalten4 ,die ,arbeiter muten berall erst angelernt und in einsamer ,gegend untergebracht werden4 ,dann aber hatte ,stephenson auch die ,schienenbefestigungen1 die ,weichen1 die ,drehscheiben1 die ,signale zu erdenken1 ja sogar die ,wagen zu entwerfen4 ,und als all dieses schlielich berwunden war1 trat noch eine grundstzliche ,schwierigkeit auf4 ,trotz der furchtbaren ,kmpfe1 die um die ,lokomotive schon gefhrt worden waren1 hatten sich die ,leiter der ,bahn doch noch durchaus nicht fr dieses ,zugmittel entschlossen4 ,immerhin war man sich allmhlich darber klar geworden1 da ,pferde nicht in ,betracht kmen4 ,zwar hatten auch diese lebendigen ,schlepper ihre ,verteidiger1 aber nach ,besichtigung von ,stephensons ,anlagen in ,killingworth1 ,hetton und auf der ,strecke ,stockton-,darlington wurde es doch allen ,beteiligten klar1 da der mechanische ,antrieb den ,vorzug verdiene1 schon weil er keinen so hufigen ,wechsel der treibenden ,kraft notwendig machte4 ,aber auch damit kam man noch nicht unmittelbar zur ,lokomotive4 ,viele ,ingenieure traten dafr ein1 da man auch auf dieser ebenen ,strecke ortsfeste ,maschinen aufstelle1 die durch ,aufwickeln von ,seilen die ,zge bewegen sollten4 ,es berhrt uns heute hchst eigenartig1 da lngere ,zeit tatschlich der ,plan erwogen wurde1 die ,strecke in neunzehn ,abschnitte zu teilen und jedem von diesen eine feststehende ,dampfmaschine zuzuordnen1 die den ,zug am ,seil schleppen sollte4 ,es wre dann also notwendig gewesen1 bei jeder ,fahrt von ,manchester bis ,liverpool oder umgekehrt neunzehnmal ,seile abzukuppeln und wieder am ,zug zu befestigen4 ,welch eine ,reisegeschwindigkeit man mit einer solchen ,betriebsart erreicht htte1 ist leicht jedem klar4 ,andere ,techniker wieder schlugen vor1 die ,zge durch ,wasserkraft antreiben zu lassen oder auch durch geprete ,kohlensure4 ,es war auch noch nicht in allen ,kpfen der ,irrtum ausgerottet1 da die ,lokomotivrder auf den glatten ,schienen gleiten mten4 ,so konnte ein ,vorschlag entstehen1 eine dritte ,schiene in die ,mitte der ,geleise zu verlegen und durch zwei seitlich hieran geprete ,scheiben eine gengend krftige ,reibung herzustellen4 ,die leitenden ,mnner der ,bahngesellschaft wuten gegenber allen diesen ,vorschlgen bald nicht mehr aus noch ein4 ,nichts war erprobt1 und ,groes stand durch ihre ,entscheidung auf dem ,spiel4 ,es schien ihnen schlielich am zweckmigsten1 durch ein ,preisausschreiben die ,leistungsfhigkeit von ,lokomotiven mit einfachen ,reibungsrdern festzustellen4 ,der ,wettbewerb wurde ausgeschrieben1 und er fhrte zu dem weltberhmt gewordenen ,wettkampf bei ,rainhill4 ,die wichtigsten ,forderungen in dem ,preisausschreiben lauteten3 ,die ,maschine mu ihren ,rauch selbst verzehren4 ,sie mu imstande sein1 einen ,zug von #bj #jjj ,kilogramm ,gewicht mit einer ,geschwindigkeit von #af ,kilometern in der ,stunde zu ziehen4 ,der ,dampfdruck im ,kessel darf #c-a_/b ,atmosphren nicht bersteigen2 der ,kessel mu zwei ,sicherheitsventile haben1 von denen eins der ,einwirkung des ,maschinenwrters gnzlich entzogen sein mu4 ,maschine und ,kessel mssen durch ,federn getragen werden4 ,die ,maschine darf mit geflltem ,kessel nicht mehr als #fjjj ,kilogramm wiegen4 ,sie mu am #a4 ,oktober #ahbi vollstndig fertig und in einem zur ,erprobung geeigneten ,zustand am ,liverpooler ,ende der ,eisenbahn aufgestellt sein4 ,die ,lokomotive darf nicht mehr als #eej ,pfund ,sterling kosten4 ,georg ,stephenson beschlo sofort1 in seiner ,fabrik zu ,newcastle an die ,herstellung einer ,preislokomotive zu gehen4 ,er unterschtzte keinen ,augenblick die ,bedeutung der ,angelegenheit und die ,schwierigkeiten1 die zur guten ,erledigung der ,aufgabe zu berwinden waren4 ,er berief darum seinen ,sohn ,robert1 der zur ,ausfhrung von ,bauten in ,sdamerika weilte1 zurck4 ,es war bei dieser ,rckfahrt1 als ,robert ,stephenson in ,cartagena mit ,trevithick in der bereits geschilderten ,weise zusammentraf4 ,als er in ,newcastle angekommen war1 zeigte es sich1 da ,vater und ,sohn einander vorzglich verstanden und ergnzten4 ,von ,zeitgenossen wird berichtet1 da nun zwei mchtige ,geister zusammenarbeiteten1 die sich gegenseitig anfeuerten4 ,das strkste ,reizmittel zu groen ,taten ist die ,unzufriedenheit4 ,wer bewundernd vor seinen eigenen ,leistungen steht und sie fr das beste hlt1 das berhaupt vollbracht werden kann1 der hrt auf zu streben und vermag keine ,leistungen mehr zu vollbringen4 ,georg ,stephenson gehrte nicht zu den ,menschen solcher ,art4 ,seine ,lokomotiven liefen nun schon seit ,jahren auf vielen ,strecken4 ,sie waren die besten1 die es gab4 ,aber dennoch kannte er genau ihre ,schwchen4 ,fr den ,wettbewerb wollte er etwas ,hherentwickeltes hervorbringen4 ,in der ,hauptsache lag ihm daran1 die ,lokomotive zu strkerer ,dampferzeugung zu befhigen4 ,die immer noch geringen ,geschwindigkeiten fhrte er mit ,recht auf den zu kleinen ,dampfvorrat zurck1 den der ,kessel in jedem ,augenblick barg4 ,mancherlei ,mittel hatte er schon versucht1 um durch strkere ,anfachung des ,feuers hier ,besserung zu schaffen4 ,da er die vortreffliche ,wirkung des ,blasrohrs schon frh ausnutzte1 wissen wir bereits4 ,bei einer ,lokomotive fr die ,stockton-,darlington-,bahn war er1 um einen noch krftigeren ,durchzug von ,frischluft durch die ,feuerung hervorzubringen1 sogar so weit gegangen1 die ,maschine mit zwei ,schornsteinen und zwei ,blasrohren auszursten4 ,aber der ,nutzen dieser ,manahmen entsprach nicht den ,erwartungen4 ,ein wirklicher ,erfolg konnte nur durch eine ,vergrerung der ,heizflche erreicht werden4 ,es ist nun sehr merkwrdig1 da der ,gedanke1 der ,stephensons ,lokomotive zum endlichen ,sieg fhrte und dem ,lokomotivkessel die bis zum heutigen ,tag auf der ganzen ,erde bliche ,form gab1 dem ,gehirn eines ,nichtfachmanns entsprang4 ,der ,geschftsfhrer der ,bahn ,manchester-,liverpool1 ,henry ,booth1 mit dem ,stephenson schon frher manches ,jahr zusammengearbeitet hatte1 war es1 der ihm empfahl1 von der hinteren ,kesselwand zur vorderen eine groe ,anzahl dnner ,rhren zu fhren1 durch welche die heien ,gase bei ihrem ,weg von der ,feuerung zum ,schornstein hindurchstreichen muten4 ,die ,flche1 auf der die ,heizgase mit dem ,wasser in ,berhrung kamen1 wurde hierdurch auerordentlich vergrert4 ,versuche hnlicher ,art waren schon frher gemacht worden1 aber hierbei waren die ,rhren entweder senkrecht gestellt1 oder man fllte sie mit ,wasser1 whrend die ,heizgase die ,auenwnde der ,rhren umsplten4 ,es waren also ,siederohrkessel gebaut worden1 whrend ,booth den vielrohrigen ,flammrohrkessel empfahl1 der sich fortab als die geeignetste ,bauform fr die ,lokomotive erwiesen hat4 ,unabhngig von ,booth erfand ,sguin in ,frankreich gleichzeitig dieselbe ,bauform4 ,stephenson erkannte die ,vorzge des ,boothschen ,gedankens sogleich und nahm ihn fr den ,bau seiner ,preislokomotive auf4 ,die ,tatsache1 da er hier dem ,vorschlag eines anderen folgte1 mildert ,stephensons ,verdienst in keiner ,weise4 ,denn nur er vermochte durch die groartigen ,einrichtungen seiner ,fabrik und die ,erfahrungen1 die er im ,lokomotivbau hatte1 den ,gedanken zur ,ausfhrung zu bringen4 ,htte ,booth seinen ,vorschlag einem weniger tchtigen ,mann gemacht1 so wrde sich wieder einmal das ,schauspiel begeben haben1 da der ,weise dem ,stein der ,weisen gemangelt htte4 ,ganz aus eigener ,erwgung fgte ,stephenson der ,lokomotive noch manchen neu gestalteten ,bauteil an4 ,so wurden die ,zylinder schrg gestellt und die ,austrittsffnung des ,blasrohrs verengt1 wodurch eine bedeutende ,steigerung der ,dampfgeschwindigkeit und demgem eine ,erhhung des ,luftzugs durch die ,feuerung eintrat4 ,als die ,maschine ihre erste ,probefahrt machte1 war der ,erbauer selbst aufs hchste ber ihre ,leistungsfhigkeit erstaunt1 die alles bis dahin vorhandene weit in den ,schatten stellte4 ,robert ,stephenson erklrte in spteren ,jahren1 als die ,eisenbahn schon ein allgemein bliches ,verkehrsmittel war3 ,zwar hat seit dem ,tage1 da unsere ,maschine auf der ,manchester-,liverpool-,bahn aufgestellt wurde1 die ,lokomotive viele kleinere ,verbesserungen erfahren1 und man ist seitdem insbesondere bemht gewesen1 ihre verschiedenen ,teile mglichst sorgfltig herzustellen2 dennoch unterscheidet sich die heutige ,lokomotive in keinem wesentlichen ,punkt von jener48 ,das gilt auch noch fr die ,jetztzeit4 ,die ,maschine erhielt wegen der groen ,geschwindigkeit1 die sie zu entwickeln vermochte1 den ,namen ,rakete84 7,siehe das ,bild vor dem ,titel47 ,der fr den ,austrag des ,wettbewerbs festgesetzte ,tag rckte indessen heran4 ,der ,ausgang wurde in ganz ,england mit hchster ,spannung erwartet4 ,viele ahnten1 da hier ein hchst wichtiges ,ergebnis sich zutragen wrde4 ,nach englischer ,art1 die damals so war1 wie sie noch heute ist1 glaubte eine englische ,zeitschrift die ,bedeutung des ,kampfs nicht besser kennzeichnen zu knnen1 als indem sie erklrte1 da auch die vornehme ,welt dem ,vorgang gegenber soviel ,teilnahme zeige1 als wenn es sich um das ,st4 ,leger1 das bedeutendste aller ,pferderennen1 handle4 ,eine groe ,menschenmenge strmte herbei1 um das eigenartige ,schauspiel mit anzusehen4 ,als ,schlachtfeld8 war eine #ce ,kilometer lange1 ganz ebene ,strecke auf der ,bahnlinie ,manchester-,liverpool in der ,nhe von ,rainhill ausersehen4 ,folgende ,lokomotiven wurden zum ,wettbewerb angemeldet3 #a4 ,the ,novelty8 7,die ,neuheit87 von ,braithwaite und ,ericsson2 #b4 ,le ,sans ,pareil8 7,die ,unvergleichliche87 von ,hackworth2 #c4 ,the ,perseverance8 7,die ,ausdauer87 von ,burstall2 #d4 ,the ,rocket8 7,die ,rakete87 von ,stephenson4 ,noch eine fnfte ,maschine wollte mitfahren3 der ,zyklopenfu8 von ,brandreth4 ,sie wurde durch ein im ,innern ihres ,gehuses aufgestelltes -- ,pferd fortbewegt4 ,da dies dem ,sinn des ,preisausschreibens nicht entsprach1 das nur ,dampflokomotiven in ,betracht zog1 so mute sie abgewiesen werden4 ,bei der ,ausdauer8 zeigte es sich alsbald1 da sie die vorgeschriebene ,geschwindigkeit nicht wrde erreichen knnen1 und sie trat daher gleichfalls von dem eigentlichen ,wettbewerb zurck4 ,an diesem nahmen also tatschlich nur drei ,maschinen teil4 ,am #f4 ,oktober #ahbi fand die ,vorprfung der ,maschinen statt4 ,es entspricht ,stephensons ganzer ,art1 da seine ,lokomotive1 obgleich sie bestimmungsgem nicht als erste fahren sollte1 doch zuerst fertig war4 ,aus diesem ,grund gestattete man ihr1 auer dem ,wettbewerb eine erste ,versuchsfahrt zu machen4 ,sie legte hierbei unter des ,erbauers eigener ,fhrung #ai ,kilometer in #ec ,minuten zurck4 ,abbildung ,abbildung ,abbildung3 ,nach einer ,tafel im ,deutschen ,museum zu ,mnchen #ai4 ,die ,teilnehmer am ,lokomotiv-,wettkampf von ,rainhill #ahbi4 ,oben3 ,stephensons ,rakete82 in der ,mitte3 ,braithwaites und ,ericssons ,neuheit82 unten3 ,hackworth' ,unvergleichliche84 ,darauf fuhr die ,neuheit8 vor4 ,ihr ,verdampfungsraum lag senkrecht ber der ,feuerbchse1 von dort lief ein zweifach gekrmmtes ,flammrohr durch einen zylindrischen1 wagerecht liegenden ,kesselteil4 ,gleich hinter dem ,schornstein war ein besonderes ,geblse aufgebaut1 das der ,feuerung ,frischluft zudrckte4 ,die ,maschine hatte keinen ,tender1 sondern trug den ,kohlevorrat auf dem ,rcken des ,kessels2 der ,behlter fr das ,speisewasser befand sich darunter4 ,die ,unvergleichliche8 besa nur ein hin und her gehendes ,flammrohr4 ,schornstein und ,feuerung befanden sich also auf derselben ,seite4 ,ihre ,zulassung zum ,wettbewerb machte ,schwierigkeiten1 da sie etwas schwerer war1 als es den ,vorschriften entsprach4 ,sie wurde aber schlielich doch angenommen4 ,am ,tag darauf sollte der eigentliche ,wettbewerb beginnen4 ,er konnte jedoch nicht stattfinden1 da die ,blaseblge der ,neuheit8 in ,unordnung geraten waren und auch am ,kessel der ,unvergleichlichen8 sich ,fehler gezeigt hatten4 ,um die versammelten ,zuschauer nicht zu sehr zu enttuschen1 lie ,stephenson wieder seine ,rakete8 vorfahren1 hngte einen ,wagen mit #cj ,personen daran und durchfuhr die ,bahn mit einer ,geschwindigkeit von etwa #dj ,kilometern4 ,der ,jubel und das ,staunen ber diese ,leistung waren auerordentlich4 ,der #h4 ,oktober endlich brachte den wirklichen ,beginn des ,wettbewerbs4 ,die ,rakete8 machte ihre ,fahrten4 ,zwanzigmal durcheilte sie1 wie es vorgeschrieben war1 die ,bahn1 ohne da sich irgendein ,fehler an der ,maschine zeigte4 ,die hchste erreichte ,geschwindigkeit betrug an diesem ,tag #df ,kilometer in der ,stunde1 was bei den ,zuschauern ein geradezu unglubiges ,staunen erregte4 ,einer der ,leiter der ,bahngesellschaft1 der bis dahin stets fr die ,anwendung ortsfester ,maschinen eingetreten war1 hob voll ,bewunderung beide ,hnde in die ,hhe und rief aus3 ,endlich hat ,georg ,stephenson gezeigt1 was er kann48 ,er war1 wie alle anderen1 fr immer zu der ,lokomotive bekehrt4 ,wider ,erwarten konnten die ,ausbesserungsarbeiten an der ,geblsemaschine der ,neuheit8 nicht rechtzeitig beendet werden4 ,erst am #aj4 ,oktober vermochte sie zu fahren4 ,doch gleich als sie das erstemal ber die ,bahn ging1 brach ein ,rohr an der ,druckpumpe1 so da die ,maschine fortgebracht werden mute4 ,die ,unvergleichliche8 war gar erst am #ac4 ,oktober bereit1 aber auch an ihr barst alsbald ein ,pumpenrohr4 ,abbildung3 #bj4 ,englisches ,spottbild auf das ,lokomotiv-,wettrennen8 bei ,rainhill ,aus spterer ,zeit ,die ,rakete8 fuhr am folgenden ,tag noch einmal ohne jede ,schwierigkeit1 und nun war man bereit1 ihr den ,preis zuzuerkennen4 ,doch die ,besitzer der ,neuheit8 wollten noch einmal ,gelegenheit haben1 ihre ,maschine zu zeigen4 ,kaum war diese jedoch auf der ,bahn1 als wiederum ein ,bruch an einem wichtigen ,teil eintrat4 ,dem ,verlangen der ,unvergleichlichen81 gleichfalls noch einmal zugelassen zu werden1 wurde nicht mehr ,folge gegeben1 da die ,preisrichter nun genug milungene ,fahrten gesehen hatten4 ,abbildung3 ,aus ,das grte ,wunderwerk unserer ,zeit84 #ba4 ,bahnhof ,liverpool der ersten groen ,eisenbahnlinie3 ,manchester-,liverpool ,nach dieser ganzen ,kette von ,unfllen1 von denen die anderen ,lokomotiven ereilt wurden1 kann man wohl sagen1 da ihr ,bau fr die gestellten ,anforderungen nicht ausreichend war4 ,es ist daher keinem ,zufall zuzuschreiben1 da ,stephensons ,erzeugnis allein sich bewhrte4 ,nachdem also die ,neuheit8 zum alten ,eisen geworfen1 und die ,unvergleichliche8 einem ,wrack glich1 erhielt die ,rakete8 den ,preis von #ejj ,pfund ,sterling4 ,freudig bewegt lie ,stephenson die ,lokomotive nun nochmals vorfahren und allein1 ohne angehngten ,wagen1 die ,bahn durcheilen4 ,jetzt wurde die von niemandem erwartete und fr die damalige ,zeit ganz unerhrte ,geschwindigkeit von #ef ,kilometern in der ,stunde erreicht4 ,damit war der ,sieg der ,lokomotive fr immer entschieden4 ,niemand sprach mehr von ,pferden1 ,seilbahnen und hnlichen ,dingen4 ,sie waren fortab berlebt4 ,die ,aktien der ,bahngesellschaft stiegen sofort um zehn vom ,hundert4 ,wie die ,rakete8 an den ,tagen von ,rainhill wirklich ausgesehen hat1 wissen wir leider heute nicht mehr mit ,sicherheit4 ,sie hat sehr lange auf der ,manchester-,liverpool-,bahn ,dienste getan und dann noch in einem ,bergwerk ,kohlen geschleppt4 ,whrend dieser ,zeit ist sie oft umgebaut worden4 ,die heute im ,kensington-,museum zu ,london stehende ,rakete81 die unser ,titelbild zeigt1 drfte nur noch wenige ,bauteile der ursprnglichen ,maschine enthalten4 ,abbildung3 ,aus ,das grte ,wunderwerk unserer ,zeit84 #bb4 ,der erste ,eisenbahntunnel ,unterirdische ,einfahrt in ,liverpool ,die ,erffnung der ,bahnstrecke ,manchester-,liverpool fand am #ae4 ,september #ahcj statt4 ,dieser ,tag bedeutet den ,anbruch des ,verkehrszeitalters4 ,die erste ,eisenbahnlinie1 die auch heutigen ,anforderungen gegenber einigermaen bestehen knnte1 begann ihren ,betrieb4 ,auch das damalige ,england fhlte die ,bedeutung dieses ,ereignisses4 ,es wurde als eine ,art ,vaterlandsfest begangen4 ,an der ganzen ,bahnlinie entlang hatten sich wiederum ,tausende von ,zuschauern eingefunden1 die durch ,soldaten vom ,betreten der ,geleise abgehalten werden muten4 ,fr die erste ,fahrt1 die von ,liverpool aus stattfand1 standen acht von ,stephenson in ,newcastle gebaute ,lokomotiven zur ,verfgung4 ,acht ,zge wurden fertig gemacht1 in denen sich etwa #fjj ,personen befanden4 ,viele bedeutende ,persnlichkeiten hatten sich zur ersten ,fahrt eingefunden4 ,so der ,nationalheld ,herzog ,wellington1 der damals ,ministerprsident war1 der ,staatssekretr ,robert ,peel und der von den ,bewohnern ,liverpools in das ,unterhaus gewhlte ,abgeordnete ,huskisson1 der ja von ,beginn an ein lebhafter ,verteidiger der ,bahn im ,unterhaus gewesen war4 ,der erste ,zug wurde von der ,lokomotive ,northumbrian8 gezogen4 ,jeder ,wagen hatte einen eigenen ,namen wie ,traveller81 ,chinese8 oder ,wellington84 ,das ,gepck der ,reisenden lag auf dem ,dach4 ,die vornehmsten ,fahrgste hatten ihre eigenen ,kutschen auf ,plattformwagen setzen lassen und fuhren auf deren ,sitzen teilweise unter freiem ,himmel mit4 ,die ,gterwagen glichen ,vogelkfigen1 denn man hatte sie der greren ,leichtigkeit wegen nur aus ,gitterstben zusammengesetzt4 ,durch den ,tunnel unter ,liverpool konnte keiner der ,zge mit der ,lokomotive gefahren werden1 da der ,qualm die in den offenen ,wagen ,sitzenden allzusehr belstigt htte4 ,so muten die ,zge zu ,stephensons groem ,verdru durch die ,felsbohrung an ,seilen hinuntergelassen werden1 und dann erst wurden die ,lokomotiven vorgespannt4 ,abbildung3 ,aus ,das grte ,wunderwerk unserer ,zeit84 #bc4 ,fahrzeuge der ersten groen ,eisenbahnstrecke ,lokomotive ,northumbrian81 ,personen- und ,gterwagen der ,linie ,manchester-,liverpool ,ungefhr auf halbem ,weg1 beim ,bahnhof ,parkside1 wurde halt gemacht1 weil hier die ,lokomotiven ,wasser nehmen muten4 ,leider sollte sich an dieser ,stelle gleich das erste ,eisenbahnunglck zutragen4 ,der ,abgeordnete ,huskisson hatte seinen ,platz verlassen und stand neben einem der ,zge auf dem ,nachbargleis4 ,pltzlich brauste hier die ,rakete81 die1 losgekuppelt1 noch einmal ihre volle ,geschwindigkeit zeigen wollte1 heran4 ,es gelang ,huskisson nicht mehr1 rechtzeitig fortzuspringen4 ,er wurde von der ,maschine erfat1 die ihm ein ,bein zermalmte4 ,er rief noch aus3 ,ich mu sterben68 und wurde dann ohnmchtig4 ,seine ,worte sollten in ,erfllung gehen2 noch am ,abend desselben ,tags verschied er4 ,in ganz ,england wurde damals weit mehr als von dem traurigen ,ereignis von der ,tatsache gesprochen1 da die ,maschine ,northumbrian8 mit dem schwerverletzten ,huskisson in #be ,minuten eine ,strecke von #bd ,kilometer durcheilt hatte1 um ihn zu einem ,arzt zu bringen4 ,das war eine ,stundengeschwindigkeit von fast #eh ,kilometern1 die mit ,recht als ein groes ,wunder angestaunt wurde4 ,abbildung3 ,aus ,das grte ,wunderwerk unserer ,zeit84 #bd4 ,die ,sttte des ersten ,eisenbahn-,unfalls ,wasserfllstelle ,parkside auf der ,strecke ,manchester-,liverpool1 wo bei der ,erffnungsfahrt der ,abgeordnete ,huskisson berfahren wurde ,in die fr den ,erffnungstag aufgestellte ,festordnung brachte dieser ,unglcksfall eine schwere ,strung4 ,wellington und ,peel wollten sogleich ihren ,zug verlassen und nicht bis nach ,manchester mitfahren4 ,man stellte ihnen jedoch die ,enttuschung der vielen ,tausende vor1 die in jener ,stadt warteten1 und so lieen sie sich bewegen1 bis zu ,ende im ,zug zu bleiben4 ,an den ,festlichkeiten nahmen sie jedoch nicht teil4 ,doch dies war nur eine ,beeintrchtigung der uerlichkeiten1 das groe ,werk war glcklich zur ,vollendung gefhrt4 ,die ,person ,stephensons und sein ,werk begeisterten damals jedermann4 ,der ,ruhm des groen ,eisenbahnbaumeisters verdunkelte fast den ,namen ,wellingtons4 ,jeder1 der irgend ,gelegenheit hatte1 mit ,stephenson in ,berhrung zu kommen1 drngte sich dazu1 ihn und seine ,feuermaschinen kennenzulernen4 ,in ,liverpool hielt sich zu jener ,zeit ein ,schauspieler namens ,kemble mit seiner ,tochter auf4 ,frances ,anne ,kemble1 ein sehr schnes junges ,mdchen1 war wie ihr ,vater ein bedeutendes darstellerisches ,talent4 ,von allen groen ,dingen leicht begeistert1 bemhte sie sich um die ,erlaubnis1 mit dem ersten ,eisenbahnzug fahren zu drfen4 ,stephenson sah sie1 und ihrer ,anmut gelang es1 ihn zu bewegen1 sie sogar bei einer ,probefahrt mitzunehmen4 ber ihre ,erlebnisse hierbei hat ,frances ,anne1 die einen lebhaften ,geist besa und gut beobachten konnte1 in einem ,brief an ihre ,freundin sehr beachtenswerte ,angaben gemacht2 sie geben ein gutes ,bild von dem ,eindruck1 den die ,lokomotive und ihr groer ,vorkmpfer auf die ,zeitgenossen machten4 ,nach der bersetzung ,max von ,webers hie es in dem ,brief des ,frulein ,kemble3 ,wir wurden der kleinen1 munteren ,maschine vorgestellt1 die uns die ,schienen entlang ziehen sollte4 ,sie 7denn der zrtliche ,sprachgebrauch macht die kuriosen1 lieben kleinen ,feuerrosse alle zu ,stuten7 besteht aus einem ,kessel1 einem ,ofen1 einer ,bank und hinter der ,bank einem ,fasse mit genug ,wasser1 um ihren ,durst whrend eines ,rennens von fnfzehn ,meilen zu stillen -- das ,ganze ist nicht grer als eine gewhnliche ,feuerspritze4 ,abbildung3 ,aus ,das grte ,wunderwerk unserer ,zeit84 #be4 ,felseinschnitt bei ,olive ,mount auf der ,strecke ,manchester-,liverpool ,sie wandert auf zwei ,rdern1 die ihre ,fe sind1 und diese werden durch glnzende ,stahlbeine bewegt1 die sie ,kolben nennen4 ,zgel1 ,gebi und ,trense1 mit denen dies wundervolle kleine ,tier geritten wird1 bestehen zusammen aus einem kleinen ,stahlhebel1 der den ,dampf auf die ,beine 7oder ,kolben7 wirken lt oder ihn davon ablenkt4 ,ein ,kind knnte ihn handhaben4 ,abbildung3 ,aus ,das grte ,wunderwerk unserer ,zeit84 #bf4 ,brcke ber das ,sankey-,tal zwischen ,manchester und ,liverpool ,dieses schnarchende1 kleine ,tier1 das ich mich immer versucht fhlte zu ttscheln1 wurde nun vor unseren ,wagen gespannt1 und nachdem mich ,mr4 ,stephenson zu sich auf die ,bank genommen hatte1 fuhren wir ungefhr mit zehn ,meilen in der ,stunde ab4 ,du hast keinen ,begriff davon1 was das ,durchschneiden der ,luft fr ein ,gefhl war4 ,und dabei ist die ,bewegung so sanft wie mglich4 ,ich htte lesen oder schreiben knnen4 ,ich stand auf1 nahm den ,hut ab und trank die ,luft vor mir4 ,der ,wind war stark1 oder war es unser ,anfliegen gegen ihn1 er drckte mir unwiderstehlich die ,augen zu4 ,als ich sie geschlossen hatte1 war das ,gefhl des ,fliegens ganz zauberisch und sonderbar ber jede ,beschreibung -- aber trotzdem hatte ich das ,gefhl vollkommener ,sicherheit und nicht die geringste ,furcht4 ,an einer ,stelle lie ,mr4 ,stephenson1 um die ,kraft seiner ,maschine zu zeigen1 einen anderen ,dampfwagen1 der ohne ,feuer und ,wasser vor uns stand1 am ,vorderteil unserer ,maschine befestigen1 einen mit ,bauholz beladenen ,lastwagen aber hinter unseren mit ,personen schwer besetzten ,wagen bringen -- und mit alledem flog unser braver1 kleiner ,sie-,drache davon6 ,noch weiterhin fanden wir drei ,erdwagen1 die ebenfalls vor unsere ,maschine gebracht wurden1 und auch diese schob sie ohne ,zgern und ,schwierigkeit vor sich her4 ,wenn ich hinzufge1 da die scharmante1 kleine ,kreatur ebenso behende rckwrts wie vorwrts luft1 glaube ich1 ,dir einen vollstndigen ,bericht ber ihre ,fhigkeiten gegeben zu haben4 ,abbildung3 ,aus ,das grte ,wunderwerk unserer ,zeit84 #bg4 ,die erste ,moor-berschienung ,stephensons ,kunstbau ber das ,katzenmoor bei ,manchester ,nun noch ein ,wort ber den ,meister all der ,wunder4 ,ich bin in ihn ganz verzweifelt verliebt6 ,er ist ein ,mann1 fnfzig oder fnfundfnfzig ,jahre alt2 sein ,gesicht ist edel1 obwohl von ,sorgen gefurcht und trgt den ,ausdruck tiefer ,gedankenarbeit4 ,die ,art1 seine ,ideen darzulegen1 ist eigentmlich und sehr originell1 treffend und eindringlich1 und obwohl seine ,sprache deutlich seine nordgrafschaftliche ,abkunft bekundet1 ist sie doch fern von jeder ,gemeinheit oder ,plumpheit4 ,er hat mir in der ,tat gnzlich den ,kopf verdreht6 ,vier ,jahre haben gengt1 sein groes ,unternehmen zu vollenden4 ,die ,eisenbahn soll am #ae4 nchsten ,monats erffnet werden4 ,der ,herzog von ,wellington wird herkommen1 um dabei gegenwrtig zu sein1 und ich denke1 da das bei der ,masse der zusammenstrmenden ,zuschauer und der ,neuheit des ,schauspiels eine ,szene von nie vorher dagewesenem ,interesse geben wird48 ,ein mnnlicher ,augenzeuge schrieb1 gleichfalls nach ,weber1 ber seinen ,eindruck bei der ,erffnung der ,eisenbahn3 ,man mag vom ,pol zum quator1 von der ,strae von ,malakka bis zum ,isthmus von ,darien reisen und wird nichts so ,bewundernswrdiges sehen wie diese ,eisenbahn4 ,die ,donner der ,ausbrche des ,vesuv und tna1 die ,konvulsionen der ,natur bei einem ,hochgewitter erschttern durch ihre ,gre1 drcken aber den ,stolz des ,menschen tief darnieder1 whrend die ,szenen1 die wir hier vor uns sehen und die sich in ihrer ,macht nicht wrdig beschreiben lassen1 ein hohes ,selbstgefhl und eine ,bewunderung fr die ,geisteskraft des ,menschen entwickeln1 intensiver und lebendiger als alle ,produkte der ,poeten1 der ,maler und ,philosophen4 ,die ,erscheinung der ,zge in den ,tunnels und ihr ,durchflug durch diese hat etwas ,elektrisierendes4 ,das ,donnergeprassel bei der ,einfahrt1 das pltzliche ,versinken in tiefe ,nacht und das ,wiederdrhnen des ,maschinengetses in so engem ,raum vereinigen sich1 um einen momentanen ,schauder1 eine ,ahnung der ,vernichtung hervorzurufen -- welches beim ,wiederaustritt aus dem ,tunnel an das ,licht einem ,gefhl von ,erlsung und ,erheiterung ,platz macht4 ,kaum weniger nervenerregend als die ,durchfahrten durch ,tunnels sind die ,begegnungen der mit voller ,geschwindigkeit auf offener ,bahn aneinander vorberfliegenden ,zge4 ,die fast planetarische ,schnelligkeit ihres ,laufs1 die erschreckende ,nhe1 ja anscheinende ,identitt der eisernen ,bahnen1 in denen sich diese ,meteore zu bewegen scheinen1 fhren die ,mglichkeit eines ,zusammenstoes mit allen seinen entsetzlichen ,konsequenzen in erschreckender ,weise vor ,augen4 ,diese ,furcht dauert aber nur einen ,augenblick4 ,erblicken des entgegenkommenden ,zugs1 aneinander vorbeifliegen und wieder fern voneinander sein1 ist nur ,sache eines ,moments48 ,abbildung3 #bh4 ,das ,eisenbahnfieber in ,england ,spottbild aus einem ,witzblatt ,in ,deutschland erschien bereits im ,jahre #ahcb ein ,buch mit dem ,titel ,das grte ,wunderwerk unserer ,zeit oder die ,eisenbahn fr ,dampfwagen zwischen ,liverpool und ,manchester in ,england84 ,der ,titel dieses bei ,friedrich ,campe in ,nrnberg gedruckten und mit prchtigen ,kupferstichen gezierten ,werks zeigt deutlich das ,verstndnis1 das man auch bei uns dem ,begebnis in ,england entgegenbrachte4 ,die hier wiedergegebenen ,abbildungen von der ,manchester-,liverpool-,bahn sind zu einem groen ,teil diesem ,buch entnommen4 ,der ,erfolg der ,bahnstrecke berstieg rasch alle ,erwartungen4 ,wenn auch der ,gterverkehr nicht sofort mit voller ,strke einsetzte1 so machte sich doch alsbald ein ,sinken der ,steinkohlenpreise in jener ,gegend bemerkbar4 ,eine ,hebung der gesamten ,gewerbttigkeit schlo sich daran4 ,der ,gewinn1 den die ,bahn selbst abwarf1 ging ber die gehegten nicht geringen ,erwartungen schon bald um #bj #jjj ,pfund ,sterling jhrlich hinaus4 ,fr ,lndereien1 die in der ,nhe der ,bahn lagen1 wurden sogleich weit hhere ,preise gezahlt als bisher1 was ja einer spter in allen ,teilen der ,erde bemerkbaren ,einwirkung der ,eisenbahnen entspricht4 ,die stolzen ,lords1 die sich so feindselig gegenber dem neuen ,verkehrsmittel verhalten hatten1 bedauerten nun lebhaft1 da der ,schienenweg fern ab von ihren ,besitztmern lag4 ,lord ,derby und ,lord ,sefton bemhten sich nicht viel spter lebhaft darum1 eine zweite ,eisenbahnverbindung zwischen ,manchester und ,liverpool zustande zu bringen aber nur unter der ,bedingung1 da die ,geleise diesmal durch ihre ,gter gefhrt wrden4 ,eisenbahnvermessungsbeamte sind fortab nirgends mehr mit ,steinen beworfen worden4 ,ganz besonders lebhaft aber war der ,zustrom von ,fahrgsten zu der ,eisenbahn4 ,jedermann wunderte sich1 wo denn pltzlich die zahllosen ,fahrlustigen herkamen4 ,die ,erklrung ist recht einfach3 das groartige1 bequeme ,verkehrsmittel hatte den ,verkehr hervorgerufen4 ,zwar gab es immer noch genug ,menschen1 die sich vor dem rasselnden und feuerspeienden ,ungeheuer auf den ,schienen frchteten1 doch ihre ,zahl wurde rasch geringer4 ,zwei ,ingenieure aus ,edinburgh1 ,greinger und ,buchanan1 welche die neue ,eisenbahn besichtigten1 konnten sich1 nach ,smiles1 gar nicht genug darber wundern1 da man hier angenehmer und bequemer fahre als auf der ,landstrae4 ,voll ,erstaunen sagten sie in ihrem ,bericht3 ,selbst als die ,geschwindigkeit volle #dj ,kilometer in der ,stunde erreicht hatte1 konnten wir sehen1 wie die ,reisenden1 unter denen sich viele ,damen befanden1 mit grter ,kaltbltigkeit sich unterhielten48 ,der auerordentliche ,erfolg der ,rakete8 gengte ,stephenson noch nicht4 ,sein lebhaft strebender ,geist dachte an kein ,ausruhen4 ,kraftvoll und rastlos widmete er sich der weiteren ,ausbildung der ,lokomotive in seiner immer mehr aufblhenden ,fabrik zu ,newcastle4 ,jede ,maschine1 die das ,werk verlie1 trug eine neue ,verbesserung1 so da der ,lokomotivbetrieb immer sicherer und zuverlssiger wurde4 ,abbildung3 #bi4 ,eisenbahn durch die ,westminster-,abtei ,englisches ,spottbild auf das rasche ,vordringen der ,eisenbahnen ,dieses und der geldliche ,erfolg der ,manchester-,liverpool-,bahn bewirkten1 da sich nun in ,england allenthalben ,aktiengesellschaften zur ,errichtung und zum ,betrieb von ,eisenbahnen bildeten4 ,jede von ihnen suchte ,stephenson als ,mitarbeiter zu gewinnen4 ,es brach ein wahres ,eisenbahnfieber in dem ,inselreich aus4 ,jede grere ,stadt wollte die ,wohltaten des ,schienenwegs sich zunutze machen4 ,manchester1 das ja allen um einen wichtigen ,schritt voraus war1 wurde alsbald der ,mittelpunkt eines ganzen ,schienennetzes4 ,als die ,hauptstadt ,london daran ging1 ihre erste ,bahn zu bauen1 die nach ,birmingham lief1 wurden ,georg und ,robert ,stephenson auch hierhin als leitende ,ingenieure berufen4 ,es war fr sie eine ehrenvolle ,aufgabe1 die aber auch viele neue ,schwierigkeiten brachte4 ,war doch fr diese ,strecke der ,bau einer ganzen ,reihe von ,tunneln notwendig4 ,dabei kamen den ,stephensons ihre ,erfahrungen auf den ,steinkohlengruben in ,northumberland lebhaft zustatten4 ,als man die ersten lngeren ,tunnel zu bauen begann1 gab es wiederum vielerlei ngstliche ,bedenken4 ,selbst bedeutende rzte meinten1 der furchtbare ,lrm1 die von ,rauch erfllte ,luft und der pltzliche ,wechsel von hell und dunkel mten die ,gesundheit der ,reisenden arg gefhrden4 ,die ,tatsachen haben dann bald auch diese ,einwnde widerlegt4 ,als die ,herstellung neuer ,bahnlinien immer lebhafter betrieben wurde1 begrndete ,stephenson in ,london eine ,niederlassung1 in der ,rat erteilt und ,plne angefertigt wurden4 ,sehr viel groe ,eisenbahnbauten sind von hier aus entworfen und ausgefhrt worden4 ,bis zum ,jahre #ahcf war in ,england die ,bauerlaubnis fr ,eisenbahnen im ,wert von #hj ,millionen ,pfund ,sterling erteilt4 #ahef waren #ad #jjj ,kilometer in ,betrieb4 ,im ,jahre #ahce berief ,knig ,leopold ,i4 von ,belgien den groen ,eisenbahningenieur in sein ,land1 um ihn fr die ,erbauung von ,bahnen in dem ,knigreich zu ,rate zu ziehen4 ,zehn ,jahre darauf reiste ,stephenson nach ,spanien1 das ebenfalls mit dem ,bau von ,bahnen beginnen wollte4 ,von dort her kam er leidend zurck und hat sich nie wieder ganz erholt4 ,in den letzten ,jahren seines ,lebens zog sich ,stephenson daher von allen ,geschften zurck und lebte ruhig auf seinem ,besitztum ,taptonhouse4 ,neben der ,leitung seiner ,kohlengruben und ,kalkbrennereien widmete er sich hier ausschlielich dem ,gartenbau4 ,insbesondere war die ,zucht von ,sdfrchten seine grte ,leidenschaft4 ,er besa riesige ,treibhuser1 in denen er groe ,ananas und hnliches zog4 ,fast rhrend ist es1 den berwltiger ungeheurer ,hindernisse bei der ,bemhung zu sehen1 ,gurken zu einem geraden ,wuchs zu veranlassen4 ,wenn ihm das durch mancherlei ,manahmen einmal gelang1 so hatte er seine grte ,freude daran4 ,georg ,stephenson starb1 #fg ,jahre alt1 am #ab4 ,august #ahdh4 ,er wurde in der ,dreifaltigkeitskirche zu ,chesterfield beigesetzt4 ,das ,donnern der ,eisenbahnzge durch viele ,lnder1 dieses ,tnen1 das der ,menschheit so viel ,heil gebracht hat1 war seine ,grabmusik4 #e4 ,geschichte des ,gleises ,erst die ,vereinigung von ,lokomotive und eisernem ,gleis ergibt die ,eisenbahn4 ,keines der beiden vermag ohne das andere allzuviel ,nutzen zu bringen4 ,das bloe ,gleis ist nicht mehr als eine ,vorrichtung zur ,erleichterung des ,fahrens ohne die ,befhigung1 ,schnelligkeit zu verleihen4 ,die ,lokomotive auf der ,landstrae gleicht einem ,schwimmvogel1 der1 auf das ,land gesetzt1 unbeholfene ,bewegungen vollfhrt4 ,beide ,bestandteile zusammengebracht aber verwandeln sich zu einem vllig neuen ,ganzen mit groartigen ,eigenschaften4 ,dies ist ein ,vorgang1 der jenem in der ,chemie gleicht1 wenn das giftige ,chlor und das bei ,berhrung mit ,feuchtigkeit brennende ,natrium zum ,kochsalz sich vereinigen1 das fr den ,menschen unentbehrlich ist4 ,gerade wie der ,jngling und das ,mdchen1 die spter ein ,paar werden sollen1 heranwachsen1 ohne einander zu kennen1 so haben sich auch das ,schienengleis und die ,lokomotive getrennt voneinander entwickelt1 sie1 die doch schlielich1 nach ,stephensons bereits erwhntem ,ausspruch ,mann und ,weib8 geworden sind4 ,liebevoll wurden sie an verschiedenen ,orten gehegt und gefrdert1 und erst als man glaubte1 da jedes von ihnen eine gengende ,reife erlangt htte1 tat man sie zusammen4 ,aber auch hier gab es1 wie das ja bei den ,menschen gleichfalls manchmal vorkommen soll1 einige ,zeit nach der ,hochzeit mancherlei ,verdrielichkeiten1 was uns aus der ,schilderung von ,trevithicks ,wirken bereits bekannt ist4 ,erst nach lngerer ,zeit1 als beide gesetzter geworden waren1 gewhnten sich die ,gatten aneinander2 und als sie um die letzte ,jahrhundertwende die eiserne ,hochzeit begehen konnten1 da vermochten sie auf ein gemeinschaftliches ,lebenswerk von unerhrter ,groartigkeit zurckzublicken4 ,nachdem wir in den vorhergehenden ,abschnitten die ,entwicklung der ,lokomotive bis zum ,sieg der ,rakete8 beim ,wettkampf zu ,rainhill verfolgt haben1 liegt es nun ob1 den ,werdegang des ,gleises zu betrachten4 ,hierbei werden wir ein ,stck weiter in das neunzehnte ,jahrhundert vordringen mssen1 da das ,gleis um ein betrchtliches spter seiner heutigen ,form sich nherte als die ,lokomotive4 ,hufig wird angenommen1 da bereits die ,griechen zur klassischen ,zeit ,geleise gekannt haben4 ,es ist aber unsicher1 ob die ,rillen1 die sich tatschlich auf den steinernen ,wegen fr die ,opferfahrzeuge befunden haben1 nicht unbeabsichtigt durch die schleifende ,wirkung der ,rder entstanden sind4 ,bestenfalls knnte es sich hier immer nur um eine vertiefte ,spur handeln1 die mit dem heutigen ,gleis wohl den ,grundgedanken1 nicht aber die ,ausfhrungsform gemeinsam hat4 ,wir legen ja berall1 wo nicht ein querender ,verkehr es anders verlangt1 die ,schienen nicht in ,wege1 sondern auf diese4 ,mit ,sicherheit ist das ,vorhandensein von ,geleisen fr das zweite ,drittel des sechzehnten ,jahrhunderts festgestellt4 ,danach ist der ,ursprung der ,spurbahn in ,deutschland zu suchen4 ,zu jener ,zeit stand der deutsche ,bergbau1 gefrdert durch eine wissenschaftlich gut begrndete ,httenkunde1 in voller ,blte4 ,die im ,jahre #aedd erschienene ,cosmographia8 des ,sebastian ,mnster schildert eine ,vorrichtung1 welche die deutschen ,bergleute erfunden hatten1 um die kleinen1 mit ,erzen beladenen ,wagen leichter vorwrtsbringen zu knnen4 ,eine hnliche ,beschreibung findet sich in dem ,bergwerckbuch1 durch den hochgelehrten und weitberhmten ,herrn ,georgium ,agricolam1 der ,artznei ,doktorn _/ vnd ,brgermeister der ,churfrstlichen ,statt ,kemnitz _/ erstlich mit groem ,flei _/ ,mhe und ,arbeit in ,latein beschrieben84 ,dieses wurde im ,jahre #aeeg durch den hochgelehrten ,philippus ,beccius _/ der lblichen ,universitt zu ,basel ,professor8 neu herausgegeben und erlangte als brauchbares ,lehrbuch eine weite ,verbreitung4 ,danach benutzten die deutschen ,bergleute damals zum ,befrdern der ,lasten einen kleinen1 vierrdrigen ,wagen1 den sie ,hund8 nannten1 weil er so man ihn bewegt _/ ein thon gibet da etliche dunkt er habe ein thon _/ dem bellen der ,hunden nicht vngleich84 ,abbildung3 ,aus einem deutschen ,bergwerkbuch um #aeej4 #cj4 ,das lteste ,schienengleis ,weiter heit es bei ,agricola3 ,aber der ,hund ist wol halber weiter dann der ,laufkarren _/ aber vier ,werckschuh lang _/ dritthalben ,werckschuh breit vnd hoch _/ dieveil er aber gevierdt ist _/ so wird er auch mit dreyen gevierdten ,blchen vmbgeschlagen _/ vnd gebunden vnnd vber das auch mit eysenen ,stabeysen befestiget _/ zu seinem boden seind zwey eysene ,felchin angeschlagen _/ vmb welcher ,kpf zubeyden seiten hltzene scheiben vmbgehen _/ welche damit sie nicht aus den ,felchin _/ die vest seind herab fallen _/ so verwahrt man das mit kleinen eysenen ,neglen _/ da diese so der groe ,nagel der auch an boden ist geschlagen _/ kumpff ist vorden _/ nicht von dem gebahnten weg _/ das ist _/ aus der hle _/ oder au der glei der ,trmen so gelegt seind abweiche48 ,abbildung3 ,aus dem ,bergwerckbuch8 des ,agricola #aeeg #ca4 ,das lteste ,schienenfahrzeug3 ,frderhund mit ,spurnagel ,diese ,beschreibung ist so zu verstehen1 da die vier ,rder des ,hunds8 auf mehr oder weniger bearbeiteten ,baumstmmen rollten1 die so dicht aneinander lagen1 da nur eine schmale ,rinne zwischen ihnen blieb4 ,in diese ,rinne tauchte der ,spurnagel und verhinderte ein ,abgleiten des ,hunds8 vom ,gleis4 ,so also sah die erste ,zwangsspur aus4 ,in dem ,bergbuch8 von ,ettenhardi wird dann von sogenannten ,reibeisen berichtet1 die in der ,lnge von je einem ,klafter1 das ist etwa #a1h ,meter1 auf die hlzerne ,bahn genagelt wurden1 um diese zu schonen4 ,hierin hat man hufig bereits den ,anfang des eisernen ,gleises gesehen4 ,es scheint jedoch1 da diese ,reibeisen nicht auf die ,langhlzer1 sondern seitlich an deren ,innenflchen genagelt wurden1 um sie vor der ,abnutzung durch den ,spurnagel zu schtzen4 ,in der zweiten ,hlfte des sechzehnten ,jahrhunderts wurden die deutschen ,bergleute1 nachdem die ,bestimmung aufgehoben worden war1 da ,auslnder in den kniglichen ,werken nicht beschftigt werden durften1 nach ,england berufen1 um dessen stark zurckgebliebenem ,bergbau aufzuhelfen4 ,sie brachten den ,gedanken der ,lastenfrderung auf ,spurbahnen mit und schufen so die ersten ,geleise in dem ,land1 das die ,wiege der ,eisenbahn werden sollte4 ,aus der schon von ,agricola erwhnten ,benennung glei der ,trmen8 soll sich das ja heute noch lebendige englische ,wort tram8 entwickelt haben4 ,es scheint jedoch1 als wenn der ,beginn der ,entwicklung1 die zum heutigen ,eisenbahngleis fhrte1 nicht unmittelbar auf die ,hundslufe in den ,bergwerken zurckzufhren ist4 ,es wird vielmehr behauptet1 da der ,gedanke1 eine lngere vom ,bergwerk zur ,verschiffungsstelle fhrende ,strae mit einer hlzernen ,bahn zu belegen1 ganz selbstndig in der ,gegend von ,newcastle am ,tyne entstanden sei1 das spter die erste ,lokomotivfabrik auf der ,erde sah4 ,abbildung3 ,aus ,steiner3 ,geschichte des ,verkehrs84 #cb4 ,altes englisches ,holzgleis in einem ,bergwerk bei ,newcastle ,in der ,gegend von ,newcastle brachte man die ,kohle zu ,anfang auf dem ,rcken von ,pferden zum ,flu4 ,als dann die ,frderung in ,karren aufkam1 waren die schlechten ,wege bald so zerfahren1 da sie nicht mehr benutzt werden konnten4 ,man belegte sie daher mit zwei ,bohlenstreifen1 die den gleichen ,abstand voneinander hatten wie die ,karrenrder4 ,das drfte um #afbj der ,fall gewesen sein4 ,abbildung3 #cc4 ,holzgleis mit ,spurrndern1 die das ,hinunterrollen der ,wagen von den ,schienen verhindern sollten4 ,die ,last der schweren ,karren verdrckte jedoch die ,bohlen in dem weichen ,boden so stark1 da sie die ,spur nicht mehr einhielten4 ,da kam im ,jahre #afcj ein ,kohlengrubenbesitzer in ,northumberland1 namens ,beaumont1 auf den ,gedanken1 die gleichlaufenden ,bohlenbahnen durch ,querhlzer zu verbinden1 auf denen sie mit ,ngeln befestigt wurden4 ,die so angelegte ,spurbahn sieht schon wie ein richtiges ,gleis aus4 ,sie soll die ,mglichkeit geschaffen haben1 durch ein ,pferd eine viermal grere ,last zu befrdern1 als es bis dahin angngig war4 ,die einzelnen ,langhlzer1 die ,beaumont benutzte1 waren #a-a_/b ,meter lang1 #aa ,zentimeter breit und #c-a_/b ,zentimeter hoch4 ,als die ,holzbohlen sich allzu rasch abnutzten1 ging man daran1 sie mit eisernen ,bndern zu beschlagen4 ,es blieb die unangenehme ,erscheinung1 da die ,karren sehr leicht seitlich von der ,spurbahn hinunterrollten4 ,um dies zu verhindern1 setzte man an den ,auenkanten erhhte ,spurrnder an1 so da eine zwanglufige ,fhrung der ,fahrzeuge entstand4 ,doch auch mit diesem schon ziemlich weit fortgeschrittenen ,zustand war noch nichts endgltig ,brauchbares erreicht4 ,der dnne ,eisenbeschlag wurde von den schweren ,karren verbogen1 die ,ngel hinausgedrckt1 so da ein glattes ,fahren bald unmglich wurde4 ,auch eine ,verstrkung der ,eisenbnder nutzte nicht viel4 ,da brachte ein ,zufall die ,entwicklung um ein bedeutendes ,stck vorwrts4 ,im ,jahre #agfg litten die englischen ,eisenwerke stark unter einem ,rckgang des ,geschfts4 ,das aus den ,hochfen kommende ,eisen konnte nicht sogleich verkauft werden4 ,der ,mitbesitzer der ,eisenwerke zu ,coalebrookdale1 ,reynolds1 beschlo daher1 aus dem ,eisen dicke ,barren zu gieen und einen ,versuch zu machen1 ob ein solcher sehr krftiger ,belag der hlzernen ,schienen die ,karrenfrderung nicht gnstig beeinflussen wrde4 ,er wollte zunchst das ,eisen nur vorbergehend fr diesen ,zweck zur ,verfgung stellen1 es nachher1 sobald die ,geschfte wieder besser gingen1 wieder umgieen lassen und verkaufen4 ,die ersten ,barren wurden in ,coalebrookdale am #ac4 ,november #agfg gegossen4 ,kaum waren sie ausgelegt1 da zeigten sich die ,vorteile dieses krftigen ,belags der hlzernen ,balken so deutlich1 da an ein ,wiederaufnehmen des ,eisens niemals mehr gedacht worden ist4 ,der ,grubenbesitzer lie vielmehr seine smtlichen ,geleise in solcher ,weise ausstatten1 und sein ,vorgehen fand alsbald ,nachahmung4 ,auf der nun zum erstenmal erzeugten wirklich glatten ,bahn rollten die ,karren sehr viel leichter1 und die unaufhrlichen ,ausbesserungsarbeiten hrten infolge der ,widerstandsfhigkeit der ,anlage auf4 ,das ist der ,ursprung des heutigen eisernen ,gleises4 ,die ,entwicklung geht nun rasch weiter4 ,reynolds ,eisenbarren waren1 um die ,fahrzeuge in der ,spur zu halten1 mit einer schwachen ,vertiefung versehen4 ,da hierdurch ,entgleisungen nicht mit ,sicherheit verhindert wurden1 schuf ,benjamin ,john ,curr in dem ,bergwerk des ,herzogs von ,norfolk bei ,sheffield im ,jahre #aggf eine neue gueiserne ,schienenform1 die im ,querschnitt einen ,winkel darstellte4 ,der eine ,schenkel dieses ,winkels lag auf dem ,langholz1 der andere ragte senkrecht etwa fnf ,zentimeter empor4 ,durch diesen hohen ,rand war ein ,abweichen von der ,spur ausgeschlossen4 ,als einige der unter den ,winkelschienen liegenden ,langhlzer verfaulten1 und man an solchen ,stellen neue ,auflageflchen mittels ,querhlzern herstellte1 die unter dem ,gleis hindurchgesteckt wurden1 zeigte es sich1 da die eisernen ,schienen fest genug waren1 um auch ohne fortlaufende ,untersttzung die ,last der ,wagen zu tragen4 ,so wurde1 wiederum durch ,zufall1 das freitragende1 nur in gewissen ,abstnden aufgelagerte eiserne ,querschwellengleis erfunden4 ,als im ,jahre #ahjj die ,plymouthwerke zu ,merthyr-,tydvil ihre ,bahn nach ,aberdare-,junction erffneten1 da ruhten die verstrkten ,winkelschienen nur noch auf einzelnen untergesetzten ,steinwrfeln4 ,bis jetzt waren die ,schienen so gestaltet1 da jeder gewhnliche ,straenwagen darauf fahren konnte1 sobald nur sein ,radabstand zur ,spurweite pate4 ,die fahrenden ,rder bten jedoch ziemlich rasch einen zerstrenden ,einflu auf die ,currschiene aus4 ,sie fraen tiefe ,rinnen in das ,gleis1 so da immer noch zu hufige ,auswechselungen notwendig wurden4 ,da erkannte ,jessop1 da die ,dauerhaftigkeit und zugleich die ,tragfhigkeit der gueisernen ,schiene sehr verbessert wrde1 wenn man ihr eine im ,querschnitt pilzfrmige ,gestalt gbe4 ,seine ,schiene hatte einen schmalen1 senkrechten ,steg und darauf einen stark verbreiterten ,kopf4 ,bei dieser ,form konnte die gleiche ,tragfhigkeit mit weniger ,eisen erreicht werden4 ,ein ,einschleifen der ,rder war hier nicht mehr mglich4 ,um jedoch ein ,entgleisen der ,wagen auf solchen ,schienen zu verhindern1 muten die ,rder der ,fahrzeuge mit vorstehenden ,rndern versehen werden4 ,es entstand damals der ,spurkranz1 der bis heute jedem ,eisenbahnfahrzeug eigentmlich ist4 ,von nun an ist die ,ausgestaltung der fr ,schienenwege bestimmten ,wagen von denen getrennt1 die gebaut werden1 um auf der ,landstrae zu fahren4 ,dies ist fr die ,entwicklung der ,eisenbahn-,fahrzeuge1 die notwendig einen eigenen ,verlauf nehmen mute1 sehr ntzlich gewesen4 ,die ,beanspruchung einer solchen ,pilzschiene1 die freitragend zwischen je zwei festen ,auflagern ruht1 ist nach den ,gesetzen der ,festigkeitslehre am strksten1 wenn sich eine ,wagenachse gerade in der ,mitte der freitragenden ,schiene befindet4 ,es war darum bei ,verwendung des gegen ,durchbiegung wenig widerstandsfhigen ,gueisens wnschenswert1 den ,schienen eine ,form zu geben1 welche die ,tragfhigkeit in der ,mitte verstrkte4 ,dies war am bequemsten dadurch zu erreichen1 da man die ,hhe jeder ,schiene von den ,enden her nach der ,mitte zu wachsen lie4 ,auf diese ,weise entstand die ,fischbauchform der gueisernen ,schiene1 die lange ,zeit sehr weit verbreitet gewesen ist4 ,die ersten ,lokomotiven sind auf solchen ,fischbauchschienen gefahren4 ,so gro nun schon die ,verbesserung des ,gleises gegenber der ursprnglichen ,gestalt war1 so wissen wir doch aus den ,lebensgeschichten von ,trevithick und ,stephenson1 mit welchen ,schwierigkeiten sie stndig infolge der schlechten ,beschaffenheit der ,geleise zu kmpfen hatten4 ,die ,schienen waren sorglos verlegt1 so da die ,lokomotiven auf den ,geleisen hpften wie trabende ,pferde1 was denn auch den ersten ,maschinen ,stephensons in ,killingworth den ,beinamen iron horses8 verschaffte4 ,das ,scheitern von ,trevithicks ,versuchen ist unmittelbar auf die geringe ,widerstandsfhigkeit des ,gueisens gegen ,biegung und ,ste zurckzufhren4 ,wir wissen1 wie er seine ,londoner ,versuche aufgab1 als die ,lokomotive ,catch me who can8 wieder einmal durch ,schienenbruch entgleist war4 ,diese ,zerbrechlichkeit der gueisernen ,schienen schuf berall ,unannehmlichkeiten und ,unsicherheit1 so da der ,wunsch nach einem besseren ,baustoff mit grerer ,widerstandsfhigkeit sich regte4 ,die ,verwendung des ,schmiedeisens sollte den gewnschten ,erfolg in vollkommenster ,weise bringen4 ,das erste ,schmiedeisengleis wurde von dem ,ingenieur ,nixon auf der ,wallbottle-,kohlengrube bei ,newcastle ausgelegt4 ,es bestand aus einfachen quadratischen ,stben von #ch ,millimetern ,hhe4 ,in ,frankreich benutzte man lngere ,zeit eine noch schmalere1 aber sehr hohe rechteckige ,schiene aus ,schmiedeisen4 ,wie fast stets bei der ersten ,einfhrung von technischen ,neuerungen1 die spter groe ,bedeutung gewinnen1 blieben auch hier zunchst ,rckschlge nicht aus4 ,viele ,bahnen wandten sich wieder von den schmiedeisernen ,schienen ab1 weil deren scharfe ,kanten in die weichen ,krnze der gueisernen ,rder einschnitten und diese rasch zerstrten4 ,das ,gueisen behauptete noch lngere ,zeit weiter das ,feld4 ,dies wurde erst anders1 als durch eine tief eingreifende ,verbesserung des ,herstellungsverfahrens die richtige ,form fr die ,schmiedeisenschiene gefunden wurde4 ,obgleich das ,walzen des ,eisens schon recht lange erfunden war1 vermochte man doch bis zum zweiten ,jahrzehnt des neunzehnten ,jahrhunderts nicht ber die ,herstellung von glatten ,stben durch dieses ,verfahren hinauszukommen4 ,der ,leiter der ,bedlington-,eisenwerke in ,durham1 ,berkinshaw1 jedoch wollte die bei gueisernen ,schienen bereits erwiesenen ,vorteile der ,pilzform auch bei der schmiedeisernen ,schiene verwenden4 ,nach lang andauernden und uerst mhseligen ,versuchen gelang es ihm endlich1 ,walzschienen in ,pilzform herzustellen4 ,abbildung3 #cd-de4 ,die ,entwicklung der eisernen ,schiene a7 ,die erste ,eisenschiene1 gegossen von ,reynolds in ,coalebrookdale am #ac4 ,november #agfg4 -- b7 ,currs ,winkelschiene1 auf der gewhnliche ,wagen ohne ,spurkranzrder sicher fahren konnten4 -- c7 ,jessops ,pilzschiene4 ,diese ,schienenform machte zum erstenmal die ,anwendung von ,spurkranzrdern notwendig4 -- d7 ,fischbauchschiene1 eine lange ,zeit beliebte ,form der gueisernen ,schiene4 -- e7 ,berkinshaws ,walzschiene4 ,lange1 schmiedeiserne ,schiene mit ,fischbauchform4 ,alle folgenden gleichfalls aus ,schmiedeisen4 -- f7 ,schiene der ,eisenbahnlinie ,leipzig-,dresden4 ,flache ,form auf hlzernen ,langschwellen4 -- g7 ,doppelkopfschiene1 die noch heute in ,england hauptschlich verwendet wird4 -- h7 ,stevens' ,breitfuschiene4 ,grundform fr die heute am weitesten verbreitete ,schienenart4 -- i7 ,neuzeitliche preuische ,staatsbahn-,schiene4 -- ,sonderarten3 k7 ,brck-,schiene4 -- l7 ,schwellen-,schiene in ,sattelform1 die das ,unterlegen besonderer ,schwellen in der ,bettung unntig macht4 -- m7 ,schwellen-,schiene in ,trgerform4 ,mit der hierdurch erzielten gnstigen ,verteilung des ,eisens auf den ,querschnitt war zugleich die ,mglichkeit verbunden1 das einzelne ,schienenstck lnger zu machen4 ,whrend man bei der gueisernen ,schiene ber ,lngen von #a bis hchstens #a-a_/b ,meter nicht hinausgekommen war1 hatten ,berkinshaws ,walzschienen ,lngen von #d-a_/b ,meter4 ,hierdurch verringerte sich die ,zahl der ,schienenste auerordentlich1 was insbesondere damals bei den recht schlechten ,befestigungsarten sehr vorteilhaft war4 ,georg ,stephensons ,scharfblick lie ihn die ,vorzge der langen ,walzschiene sofort erkennen1 und er trat lebhaft dafr ein1 die ,bahnstrecke von ,stockton nach ,darlington1 die er zu jener ,zeit gerade baute1 mit einem solchen ,gleis zu versehen4 ,aber die ,liebe zum ,althergebrachten machte es auch damals unmglich1 die ,leiter der ,bahngesellschaft von der ,ntzlichkeit der neuen ,bauform durchgreifend zu berzeugen4 ,die ,linie ,stockton-,darlington ist deshalb nur zur ,hlfte mit schmiedeisernen ,schienen ausgerstet worden1 die andere ,hlfte erhielt ein gueisernes ,fischbauchgleis4 ,diese ,sucht der ,menschen1 beim sogenannten ,bewhrten zu beharren1 der wir nun schon recht hufig in der ,geschichte der ,eisenbahn begegnet sind1 behinderte auch in einer anderen recht merkwrdigen ,weise das rasche ,durchdringen der so sehr viel besseren ,walzschiene4 ,obgleich ,schmiedeisen gegen ,durchbiegung sehr viel widerstandsfhiger ist als ,gueisen1 so da die ,berkinshaw-,schiene ohne weiteres imstande gewesen wre1 die damals noch blichen1 verhltnismig geringen ,raddrcke zu tragen1 meinte man doch1 auch ihr die ,fischbauchform geben zu mssen1 die fr einen ganz anderen ,baustoff erdacht war4 ,mit groer ,mhe ward die glatt aus den ,walzen kommende ,schiene ausgebaucht4 ,diese schwere und teure ,arbeit1 die ganz berflssig war1 verhinderte das ,eindringen der schmiedeisernen ,schiene in den ,eisenbahnbetrieb lange ,zeit4 ,abbildung3 #df4 ,rechteckige ,schiene aus ,schmiedeisen mit scharfen ,kanten ,als man das ,schmiedeisen allgemeiner zu verwenden begann1 wurde auch der ,versuch gemacht1 ,flachschienen auf hlzerne ,langschwellen zu verlegen1 was eigentlich ein ,rckgreifen auf bereits veraltete ,formen bedeutete4 ,die erste grere ,eisenbahnstrecke in ,deutschland1 die ,linie von ,leipzig nach ,dresden1 wurde mit solchen ,flachschienen ausgerstet1 die jedoch nicht lange hielten und bald ersetzt werden muten4 #ahce erfand nach den einen ,robert ,stephenson1 nach den andern ,georg ,stephensons ,schler ,john ,locke die doppelkpfige ,schiene4 ,es war dies nichts anderes als eine doppelte ,pilzschiene mit gleichgeformten ,verdickungen am ,kopf wie am ,fu4 ,man versprach sich hiervon den ,vorteil1 jede ,schiene zweimal benutzen zu knnen1 indem man sie nach ,verschlei des einen ,kopfs einfach umdrehte4 ,bald jedoch zeigte es sich1 da der untere ,teil der ,schiene an den ,auflagestellen rasch so stark verdrckt wurde1 da beim ,wenden eine glatte ,fahrbahn nicht mehr erzielt werden konnte4 ,auf das ,umkehren der ,schiene mute daher von ,beginn an verzichtet werden4 ,dennoch ist die ,doppelkopfschiene in ,england bis zum heutigen ,tag die am meisten verwendete ,schienenform geblieben4 ,sie hat nur eine nderung durch ,umgestaltung zur sogenannten ,bullenkopfschiene erfahren1 indem man den ,fahrkopf jetzt sehr viel strker macht als die ,verdickung am ,fu4 ,die ,befestigung der bis dahin gebruchlichen ,schienenformen an den ,auflagestellen machte1 wie noch nher darzulegen sein wird1 groe ,schwierigkeiten1 da stets besondere ,einrichtungen zum ,festhalten notwendig waren4 ,diese ,not brachte den ,amerikaner ,robert ,stevens auf den ,gedanken1 eine ,schienenform zu schaffen1 die eine ,befestigung ohne zwischengeschaltete ,hilfsmittel ermglichen sollte4 ,er erfand die ,breitfuschiene1 die1 wenn auch in etwas abgenderter ,form1 in ,deutschland und den meisten anderen ,lndern der ,erde noch heute in allgemeinster ,anwendung ist4 ,zum erstenmal wurde sie bei der ,camden-,amboybahn in ,amerika verlegt4 ,stevens verbreiterte den ,fu besonders stark an den ,auflagestellen1 whrend bei der heutigen ,breitfuschiene ein gleichmiger ,querschnitt blich ist4 ,der verstrkte ,fu zusammen mit dem pilzfrmig verdickten ,kopf hat zugleich der ,schiene die beste ,tragform gegeben4 ,stellt sie doch im ,querschnitt nichts anderes dar als einen ,doppel-,t-,trger1 wie man ihn zur ,aufnahme schwerer ,lasten berall verwendet4 ,wird ein solcher ,trger1 der an seinen ,endpunkten untersttzt ist1 in der ,mitte belastet1 so tritt eine ,beanspruchung auf ,durchbiegung ein4 ,denkt man sich nun1 da der ,trger dieser ,beanspruchung nachgibt1 so werden die ,fasern an seinem ,kopf etwas zusammengedrckt1 whrend die ,fasern am ,fu gereckt werden4 ,zwischen der ,stauchung und der ,streckung mu notwendig ein ,abschnitt liegen1 in dem die ,fasern weder gestreckt noch gestaucht werden1 also unbeteiligt bleiben4 ,diese ,erkenntnis hat dazu gefhrt1 das ,eisen am ,kopf und ,fu der ,trger in breiten ,flanschen anzuhufen und fr die ,mitte nur einen dnnen ,steg auszubilden4 ,die ,schiene wird1 wenn man sich ein ,rad in der ,mitte eines auf zwei ,schwellen aufruhenden ,schienenstcks denkt1 in gleicher ,weise beansprucht1 und darum ist auch fr sie die ,trgerform am zweckmigsten4 ,das ,walzen dieser ,breitfuschiene machte erst auerordentliche ,mhe1 gelang aber alsbald zur ,zufriedenheit4 ,im ,jahre #ahcf fhrte ,vignoles die ,breitfuschiene1 freilich mit sehr niedrigem ,steg1 in ,england ein4 ,in ,deutschland ist sie bei dem spteren ,ausbau der ,strecke ,leipzig-,dresden zum erstenmal verlegt worden1 und seit der ,technikerversammlung des ,vereins ,deutscher ,eisenbahnverwaltungen im ,jahre #ahej ist sie bei uns die allgemein gebruchliche ,schienenform4 ,eine andere eigenartige ,schienenart wurde1 gleichfalls in ,amerika1 von ,strickland erfunden4 ,es war die hohle1 sogenannte ,brckschiene1 die in den verschiedensten ,querschnittformen gleichfalls weite ,verbreitung gefunden hat4 ,auch in ,deutschland ist sie hufig angewendet worden und wohl auch heute noch hier und da zu finden4 ,barlow entwickelte spter aus der ,brckschiene die ,sattelschiene1 welche die ,ausgangsform fr die ,schwellenschienen wurde4 ,es ist dies eine ,schienengattung1 die ohne ,schwellen in die ,bettung verlegt werden kann1 weil ihre ,form ihr gestattet1 die ,aufgabe der ,schwellen1 nmlich die bertragung der auftretenden ,krfte auf die ,bettung1 selbst zu bernehmen4 ,eine andere ,form der ,schwellenschiene ist die #ahed von ,adams erdachte ,trgerschiene4 ,in den sechziger ,jahren des vorigen ,jahrhunderts war schlielich die ,anzahl der blichen ,schienenformen verwirrend gro geworden4 ,jeder whlte nach ,gutdnken die ,gattung aus1 welche ihm pate1 ohne sich recht darber klar zu werden1 welche ,vorteile er dadurch erringen konnte4 ,schlielich aber setzten sich die ,doppelkopf- und die ,breitfuschiene so weit durch1 da sie heute auf der ganzen ,erde fast alleinherrschend sind4 ,abbildung3 ,aus ,steiner3 ,geschichte des ,verkehrs84 #dg4 ,kohlenwagen zu ,newcastle auf ,langschwellen-,gleis #agfe ,nicht weniger wichtig als die ,schiene ist fr die ,standfestigkeit und ,dauerhaftigkeit eines ,gleises die ,form und ,art der ,unterlage1 auf der die ,schienen ruhen4 ,die ,schwellen1 wie die ,einzelteile dieser ,unterlage genannt werden1 haben gleichfalls recht verschiedenartige ,entwicklungsabschnitte durchgemacht4 ,abbildung3 #dh4 ,gleis der ,bahn ,manchester-,liverpool ,verlegung auf ,steinwrfeln4 ,die ,bettung ist der besseren bersicht wegen fortgelassen ,die ,schwelle war1 wenn man es recht betrachtet1 frher vorhanden als das ,gleis1 denn bei den ersten ,spurbahnen fuhren die ,wagenrder1 wie wir gesehen haben1 auf ,langschwellen4 ,daraus folgte1 da auch die ersten richtigen ,schienen1 die nur zur ,erhhung der ,dauerhaftigkeit ber die ,holzspur gelegt wurden1 auf ,langschwellen ruhten4 ,die ,schienen hatten so eine fortlaufende1 ununterbrochene ,unterlage1 wie sie an nicht allzu wenigen ,stellen noch heute blich ist4 ,abbildung3 ,nach ,haarmann3 ,das ,eisenbahngeleise84 #di4 ,rammpfhle als ,schwellen auf der ,bahn ,camden-,amboy in ,amerika ,den schrfsten ,gegensatz zu den ,langschwellen bilden die ,einzelunterlagen aus ,stein oder aus ,holz4 ,auf ,steinwrfeln ruhten die ,schienen der ,bahn ,manchester-,liverpool und ebenso der ,eisenpfad der ersten deutschen ,eisenbahn von ,nrnberg nach ,frth4 ,auch ,holz ist einst in ,form von eingerammten ,pfhlen als ,einzelunterlage verwendet worden1 so z4 ,b4 bei der ,bahn von ,camden nach ,amboy in ,amerika4 ,doch beide ,arten der ,unterlage fr die ,schienen zeigten groe ,mngel4 ,die einzelnen ,steinwrfel oder ,holzpfhle vernderten allzu leicht ihre ,lage gegeneinander1 so da die ,spur nicht genau innegehalten wurde4 ,bei den ,langschwellen zeigten sich bald groe ,schwierigkeiten bei der ,entwsserung des ,bettungsstcks1 das zwischen den ,schwellen lag4 ,notwendigerweise mu ja die ,bahnbettung mglichst trocken gehalten werden1 weshalb sie1 wie wir spter bei der ,darstellung des neuzeitlichen ,oberbaus hren werden1 aus besonderen ,stoffen hergestellt wird4 ,da die zusammenhngenden ,langschwellen das auf die ,bettung fallende ,oberflchenwasser am seitlichen ,fortflieen behindern1 so bleibt der ,boden zwischen ihnen sehr lange feucht1 und rasches ,verfaulen des ,holzes ist die ,folge4 ,wir haben ja schon gehrt1 da man wegen dieses ,anfaulens der ,langschwellen durch ,zufall auf den ,querschwellenbau gekommen ist1 der heute am weitesten verbreitet ist4 ,seit dem ,jahre #ahgf ist diese ,bauform fr die deutschen ,bahnen als die beste erkannt und festgesetzt4 ,die ,holzquerschwellen hatten frher wechselnde ,querschnittformen4 ,so waren die halbrunde1 die dreieckige und die trapezfrmige ,schwelle im ,gebrauch4 ,heute wird ziemlich berall die rechteckige ,form bevorzugt4 ,abbildung3 ,nach ,haarmann3 ,das ,eisenbahngeleise84 #ej4 ltere ,formen hlzerner ,querschwellen ,als die ,bahnen sich immer weiter ausbreiteten1 kam der ,augenblick1 in dem man mit ,schrecken berdachte1 ob nicht der auerordentlich starke ,verbrauch von ,holz1 den die immer weitergehende ,vermehrung der ,schwellen erforderte1 allmhlich alle ,wlder auf der ,erde aufzehren wrde4 ,nach ,haarmann heit es in einer ,besprechung dieser volkswirtschaftlichen ,frage vom ,jahre #ahgf3 ,den wundesten ,punkt bildet der immer riesiger werdende ,bedarf an ,eisenbahnschwellen4 ,hier kann man mit ,recht fragen3 ,wo will das hinaus8#8 ,auf der ganzen ,erde wchst nur ein ,bruchteil von dem ,eichenholz hinzu1 das alljhrlich unter unsere ,schienen gebettet wird1 um dort trotz aller ,prparierung in wenigen ,jahrzehnten zu verfaulen4 ,es ist nur zu gewi1 da die zweite1 hchstens die dritte ,generation1 von uns an gerechnet1 vor der ,unmglichkeit stehen wird1 ,bahnen mit ,eichenschwellen zu bauen1 und wenn man sie mit ,gold aufwiegen wollte6 ,auch die ,schwellen aus anderen ,holzarten werden bei ihrer viel krzeren ,dauer immer teurer und seltener werden und zuletzt nicht mehr zu beschaffen sein48 ,diese schwarzseherische ,voraussage ist nicht in ,erfllung gegangen1 da der in der ,tat sehr starke ,holzbedarf der ,eisenbahnen ziemlich in allen ,lndern durch sorgsame ,forstwirtschaft wieder ausgeglichen wird4 ,dennoch blieb der ,wunsch rege1 ,schwellen aus einem anderen ,stoff benutzen zu knnen1 und auch hierzu bot sich als selbstverstndlich das ,eisen an4 ,die ,befrchtung1 die man im ,anfang hegte1 da man auf ,geleisen mit ,eisenschwellen hrter fahren wrde als auf solchen mit hlzernen ,querschwellen und da der ,rost die eisernen ,unterlagen zu schnell zerstren wrde1 haben sich als grundlos erwiesen4 ,gueiserne ,schwellen freilich bewhrten sich wegen ihrer leichten ,zerbrechlichkeit ebensowenig wie das gueiserne ,gleis1 und auch mit den ersten ,formen der aus ,schmiedeisen gewalzten ,schwellen erhielt man nicht sogleich gute ,ergebnisse4 ,man dachte zuerst1 da es genge1 den ,schwellen die ,form der 7,doppel-,t-7,trger zu geben4 ,das war jedoch verfehlt1 da die ,hauptaufgabe der ,schwelle nicht ist1 die ,schienen zu tragen1 sondern vor allem1 die ,beanspruchung der ,fahrbahn durch die ,fahrzeuge mglichst vollstndig auf die ,bettung zu bertragen und sie dort zu verteilen4 ,diese ,aufgabe erfllte schon bis zu einem gewissen ,grade die schmiedeiserne ,schwelle von ,le ,crenier aus dem ,jahre #aheh1 aber ihre ,wandstrke war noch zu gering4 ,die beabsichtigte ,wirkung trat erst vollstndig ein1 als man krftige ,schwellen walzte und sie mit ,endverschlssen versah1 so da ein bedeutender ,teil der ,bettung vollkommen von der trogfrmigen ,schwelle umschlossen wurde4 ,heute besteht die ,eisenschwelle vollberechtigt neben der ,holzschwelle2 beide haben ,vorteile und ,nachteile1 aber keine der beiden ,schwellenarten vermag die andere ganz zu verdrngen4 ,die ,befestigung der ,schienen auf den ,schwellen fand zu ,beginn nur an den ,enden der kurzen ,schienenstcke statt4 ,erst als die schmiedeisernen ,schienen die ,herstellung grerer ,lngen gestatteten1 wurden auch dazwischenliegende ,verbindungen mit den ,schwellen hergestellt4 ,zur ,festhaltung der englischen ,doppelkopfschiene war und ist noch heute das ,aufschrauben eines besonderen ,schienenstuhls notwendig1 in dem die ,schiene durch sehr krftiges ,eintreiben eines hlzernen ,keils gehalten wird4 ,die ,breitfuschiene wurde zunchst durch einfaches ,eintreiben von ,hakenngeln in die ,schwelle festgehalten4 ,da jedoch die ,ngel sich leicht lockerten1 so gab man ihnen einen widerhakenhnlichen ,ansatz1 der beim ,eintreiben des ,nagels sich einen besonderen ,weg in die ,schwelle bahnte und so das ,lockerwerden und ,herausfallen des ,nagels hinderte4 ,eine weit innigere ,verbindung stellte dann die heute noch in gleicher ,weise gebruchliche ,schienenschraube mit groem ,kopf her4 ,abbildung3 #ea4 ,erste ,schwelle aus ,schmiedeisen hergestellt von ,le ,crenier #aheh ,beim ,befahren durch die ,lokomotiven und ,wagen werden die ,schienen1 besonders in den ,krmmungen1 auch durch seitliche ,krfte beansprucht1 die sie nach auen umzukanten versuchen4 ,man ist dem schon frhzeitig dadurch entgegengetreten1 da man die ,schienen ber jeder ,schwelle mittels eiserner ,stangen verband1 die durch ,lcher in den ,stegen gingen und dort verschraubt waren4 ,auch besondere ,haltenasen1 die von auen den ,schienenkopf festhielten1 wurden angewendet4 ,es stellte sich jedoch schlielich heraus1 da das beste ,mittel zur ,abwendung des ,umkantens die ,einschaltung von ,unterlagsscheiben zwischen ,schienenfu und ,schwelle sei4 ,durch das stndige senkrechte ,hin- und ,herschwingen der ,schienen unter dem rasch auftretenden und wieder verschwindenden ,druck der ,rder fraen sich die ,schienenfe bald in die weichen ,schwellen ein4 ,die ,unterlagsplatte vergrert nun die ,auflageflche zwischen ,schiene und ,schwelle sehr bedeutend1 so da das ,einfressen geringer wird4 ,zugleich gestattet die ,unterlagsplatte die ,anbringung einer greren ,anzahl von ,schrauben und ,ngeln4 ,dadurch1 da man die ,auflageflche der ,unterlagsplatte auf der ,schienenseite nicht wagerecht macht1 sondern sie nach auen hin schrg ansteigen lt1 bewirkt man zugleich eine nach innen geneigte ,schrglage der ,schienen4 ,diese ist vorteilhaft1 weil hierdurch die stets etwas kegelfrmig abgedrehten ,radkrnze1 wenn sie seitlich auflaufen1 immer wieder in die gnstige ,mittellage zurckgedrngt werden4 ,da der ,schienenkopf in dieser ,stellung nach auen zu immer etwas hher liegt als innen1 so mu jedes ,rad bei dem ,versuch des seitlichen ,auflaufens nach oben klettern1 und die ,schwerkraft zieht es dann sofort wieder zurck4 ,auch diese ,schrglegung der ,schienen ist heute wohl auf der ganzen ,erde blich4 ,nheres ber die ,unterlagsplatten ist in ,abschnitt #ac zu finden4 ,abbildung3 #eb4 ,eisenschwelle neuzeitlicher ,form ,dem ,eisenbahnbau ist es im ,lauf der ,jahrzehnte gelungen1 unerhrte ,schwierigkeiten zu berwinden4 ,die viele tausend ,kilogramm schweren ,fahrzeuge rollen ber unergrndliche ,moore hinweg1 sie fliegen auf ,brcken ber grauenhafte ,abgrnde und haben sich einen ,weg durch die mchtigsten ,gebirgsstcke gebahnt4 ,die ,wste und das ,meer sind berwunden worden1 aber ein ,hindernis1 das ganz bescheiden aussieht1 hat bis zum heutigen ,tag allen ,bemhungen widerstanden1 mit denen man versuchte1 es unschdlich zu machen4 ,abbildung3 ,nach ,haarmann3 ,das ,eisenbahngeleise84 #ec4 ,englischer ,schienenstuhl zur ,festhaltung der ,doppelkopf-,schiene mittels eingetriebenen ,holzkeils ,wenn man noch jetzt auf der ,eisenbahn durch ein lebhaftes ,gerusch der fahrenden ,zge und hier und da unter ,erschtterungen leidet1 so sind daran weder der ,unterbau noch der ,oberbau schuld1 nicht die ,schwellen und nicht die ,schienen an sich verursachen diese ,unannehmlichkeit1 sondern ein ,bauteil1 im einzelnen von geringer ,gre aber durch seine ,vielfltigkeit von grter ,bedeutung1 ist der ,unheilstifter4 ,wie ein ,bazillus haust er im ,bahnkrper und hat sich bis jetzt allen ,austreibungsversuchen zu entziehen vermocht4 ,die ,schiene lt sich auch auf der ,walze nicht als endloses ,band herstellen1 und wenn dies mglich wre1 so mte man sie trotzdem in verhltnismig kurzen ,stcken anfertigen1 da jedes ,gleis stark wechselnden ,wrmegraden ausgesetzt ist4 ,hierbei verndert das ,eisen fortwhrend seine ,lnge1 indem es sich bei ,klte zusammenzieht und bei ,erwrmung wieder ausdehnt4 ,es ist notwendig1 in gewissen1 nicht allzu langen ,abstnden in die ,geleise ,lcken einzuschalten1 die einen ,ausgleich dieser ,lngenvernderungen gestatten4 ,der ,schienensto ist also eine ,notwendigkeit und wird es immer bleiben1 solange ,schienen ohne vollstndige ,einbettung daliegen4 ,whrend die ,rder ber die ,rcken der ,schienen glatt hinweglaufen1 erhalten sie jedesmal einen schweren ,schlag1 wenn sie am ,sto von einem ,schienenstck auf das andere bergehen4 ,es ist wohl gelungen1 hier einige ,verbesserungen gegen die ,anfangszeit zu schaffen1 aber im ,grund wirkt der ,sto1 wenn man die gesteigerte ,geschwindigkeit in ,betracht zieht1 heute gerade noch so schdlich wie zu der ,zeit1 als ,stephenson seine ,strecken baute4 ,abbildung3 ,nach ,haarmann3 ,das ,eisenbahngeleise84 #ed4 ,hakennagel mit ,sperransatz zur ,befestigung der ersten ,breitfuschienen auf ,holzschwellen ,abbildung3 #ee4 ,spurstange zur ,sicherung der ,schienen gegen ,umkanten ber die ,vorgnge1 die sich am neuzeitlichen ,schienensto vollziehen1 wird gleichfalls in ,abschnitt #ac ,nheres mitgeteilt werden4 ,hier haben wir nur von der ,entwicklung des ,schienenstoes bis in die ,nhe seiner heutigen ,form zu sprechen4 ,abbildung3 #ef4 ,haltenase zum ,verhindern des ,schienenumkantens ,die ,reynoldsschen ,gubarren wurden mit je drei ,ngeln auf die ,lngsbohlen genagelt4 ,eine besondere ,bercksichtigung des ,stoes fand nicht statt4 ,jessops ,pilzschienen hatten an den ,enden ,verbreiterungen zur ,aufnahme der ,befestigungsngel4 ,eine ,verbindung der ,schienenstcke untereinander wurde auch hier nicht vorgenommen4 ,um #ahbj trifft man die ersten ,stosthle an4 ,sie waren notwendig geworden1 weil die ,jessopschen ,verbreiterungen sehr leicht abbrachen4 ,es schien darum besser1 das ,befestigungsmittel von der ,schiene selbst zu trennen4 ,man hielt die ,schienen im ,stuhl dadurch fest1 da durch jedes der beiden ,schienenenden ein ,bolzen gesteckt wurde4 ,es stellte sich bald heraus1 da diese ,befestigungsart sehr schdlich auf die ,fahrzeuge einwirkte1 welche ber die ,schienen rollten4 ,jedesmal wenn ein ,rad von einem ,schienenstck auf das andere berging1 erhielt es einen schweren ,sto4 ,zusammen mit ,william ,losh erfand ,georg ,stephenson #ahaf den ersten berblattungssto4 ,hierbei stieen nun die ,schienen nicht mehr stumpf zusammen1 sondern die ,enden waren in ,z-,form ineinandergefgt und im ,stuhl durch einen gemeinschaftlichen ,bolzen befestigt4 ,hierdurch sollte ein gleichmigeres ,sinken der beiden ,schienenenden unter dem ,raddruck herbeigefhrt werden1 was in der ,tat auch bis zu einem gewissen ,grad gelang4 ,fr die ,bahn ,stockton-,darlington sind die ,schienen1 auch die aus ,schmiedeisen1 mit diesem ,sto verlegt worden4 ,abbildung3 #eg4 lteste ,stoverbindung ,stostuhl mit besonderen ,bolzen fr jedes ,schienenende ,abbildung3 #eh4 berblattungssto ,die ,schienenenden werden durch einen gemeinsamen ,bolzen zusammengehalten ,alle bis jetzt erwhnten ,schienenendbefestigungen sind feste ,ste4 ,durch ihre unmittelbare ,auflagerung auf den ,schwellen wirken sie hart und unnachgiebig auf die ,rder1 hammerartig auf die ,schwellen4 ,es war darum eine sehr bedeutende ,verbesserung1 als ,bridges ,adams im ,jahre #ahdg auf die ,vorzge des schwebenden ,stoes aufmerksam machte1 der seitdem berall eingefhrt worden ist4 ,der schwebende ,sto liegt zwischen den ,schwellen4 ,die ,schienenenden sind durch ,laschen miteinander verbunden4 ,adams legte diese noch ohne besondere ,befestigung in die ,sthle ein4 ,aber schon #ahej verwendete ,ashkroft ,laschen1 die durch je zwei ,schraubenbolzen an den zusammenstoenden ,schienenstcken befestigt waren4 ,insbesondere nachdem die ,schienen eine solche ,form erhalten hatten1 da die ,lasche als feste ,sttze zwischen den scharf unterschnittenen ,kopf und ,fu geklemmt werden konnte1 brgerte sich dieser verlaschte ,schienensto berall ein1 und er ist auch als die ,grundform fr die ,bauart unseres heutigen ,schienenstoes anzusehen4 ,abbildung3 #ei4 ,schwebender ,sto nach ,bridges ,adams ,die ,stofuge liegt zwischen den ,schwellen4 ,die ,laschen sind lose eingesetzt ,abbildung3 #fj4 ,schwebender ,sto von ,ashkroft mit verschraubten ,laschen ,wichtig ist noch die ,lage der ,ste in den ,schienen eines ,gleises zueinander4 ,man kann die ,ste winkelrecht einander gegenberlegen1 oder man kann sie gegeneinander versetzen4 ,im ersten ,fall spricht man vom ,gleichsto1 die zweite ,anordnung nennt man ,wechselsto4 ,abbildung3 #fa4 ,wechselsto ,die ,stofugen liegen im ,gleis nicht einander gegenber ,beim ,wechselsto schlagen die beiden ,rder einer ,achse nicht zu gleicher ,zeit gegen die ,schienenkpfe2 aber dieser ,vorzug ist doch sehr rasch als gering erkannt worden gegenber dem ,nachteil1 da fr das ,gefhl der ,fahrgste in den ,wagen die ,zahl der ,ste sich verdoppelt4 ,so hat der ,wechselsto auf der geraden ,strecke nur wenig ,anwendung gefunden4 ,in ,deutschland ist er niemals blich gewesen4 ,in ,krmmungen hat man ihn frher fter eingebaut1 da bei solcher ,schienenlage der vollkommene ,gleichsto nicht ohne weiteres zu erzielen ist4 ,im ,bogen ist ja die uere ,schiene lnger als die innere4 ,heute ist bei uns auch im gekrmmten ,gleis der ,gleichsto berall vorgeschrieben1 die ,unterschiede in den ,schienenlngen werden vor jedem ,sto durch ,ausgleichschienen behoben4 ,abbildung3 ,aufgenommen im ,kniglichen ,verkehrs- und ,bau-,museum zu ,berlin #fb4 ,knppelweiche in hlzernem ,gleis ,weichen dieser ,art sind heute noch in siebenbrgischen ,bergwerken in ,gebrauch ,die feste ,fhrung der ,fahrzeuge auf den ,spurbahnen macht es notwendig1 besondere ,einrichtungen vorzusehen1 damit man die ,zge von einem ,gleis auf das andere berfhren kann4 ,wir nennen diese ,einrichtungen ,weichen4 ,eine der ltesten ,weichen-,bauarten wird noch heute auf der ,apostelgrube ,brad in ,siebenbrgen verwendet4 ,eine solche ,weiche ist in der ausgezeichneten ,schienensammlung des ,kniglichen ,verkehrs- und ,baumuseums in ,berlin ausgestellt4 ,diese ,sammlung1 die ein unvergleichliches lebendiges ,bild von der ,entwicklung des ,gleises gibt1 ist dem ,museum von dem verstorbenen ,generaldirektor des ,georg-,marien-,bergwerks- und ,httenvereins in ,osnabrck1 ,haarmann1 gestiftet worden1 der sie mit auerordentlichem ,flei allmhlich zusammengebracht hat4 ,haarmann ist auch der ,verfasser des groen ,werks ,das ,eisenbahngeleise81 einer umfassenden geschichtlichen ,darstellung des ,gegenstands1 dessen ,darlegungen hier grtenteils gefolgt wurde4 ,die ,brader ,weiche hat nur ein einziges bewegliches ,stck1 in dem die beiden wichtigsten ,teile der ,weiche1 die ,zunge und das ,herzstck1 zusammengefat sind4 ,die ,weichenzunge hat die ,aufgabe1 das ,rad des ber sie rollenden ,fahrzeugs auf die ,abzweigung hinberzudrcken1 indem sie den ,spurkranz zur ,seite zwingt4 ,das ,herzstck ist diejenige ,stelle des ,gleises1 in der die dem abzweigenden ,strang nher liegende ,schiene des geraden ,strangs von der darber laufenden des abzweigenden ,strangs geschnitten wird4 ,an diesem ,punkt mu notwendigerweise eine ,unterbrechung des ,gleises stattfinden1 damit die ,spurkrnze der ,rder hindurchlaufen knnen4 ,die ,brader ,weiche1 die fr ein ,gleis von nur #dj ,zentimetern ,spurweite bestimmt ist und eine sehr scharfe ,krmmung hat1 ist so kurz1 da der ,drehpunkt der ,weichenzunge zugleich das ,herzstck bildet1 was im eigentlichen ,eisenbahngleis niemals vorkommt4 ,die ,zunge ist nichts weiter als ein ,holzknppel1 der mit dem ,fu verschoben werden kann4 ,schon bei den ,weichen1 die von ,stephenson auf der ,bahnstrecke ,stockton-,darlington angewendet wurden1 finden wir eine ,ausgestaltung1 die sich den heute blichen ,bauarten sehr stark nhert4 ,zungenteil und ,herzstck sind selbstverstndlich getrennt1 da auf ,lokomotivbahnen ganz scharfe ,knicke niemals angewendet werden konnten1 und es findet sich bereits eine ,zunge an jeder der beiden ,schienen1 was unserer heutigen ,zweizungenweiche entspricht4 ,bei manchen der ersten ,eisenbahnen1 z4 ,b4 auch bei der im ,jahre #ahce erffneten ,linie ,brssel-,mecheln war die sogenannte ,schleppweiche im ,gebrauch4 ,ihre ,bauart1 die auf ,bild #fd zu erkennen ist1 erlaubt eine sehr einfache ,ausgestaltung4 ,sie hat jedoch den schweren ,nachteil1 da jedes ,fahrzeug1 welches aus dem ,strang kommt1 fr den die ,weiche nicht gestellt ist1 notwendig entgleisen mu4 ,wegen dieser ,gefahr1 die sie bieten1 ist die ,anwendung von ,schleppweichen bei uns jetzt verboten4 ,eine ltere ,bauart1 die wir heute gleichfalls nicht mehr kennen1 ist die ,radlenkerweiche 7,bild #fe74 ,bei dieser waren zwei miteinander verbundene ,zwangsschienenstcke innerhalb des ,gleises beweglich4 ,das heranrollende ,rad lief1 je nach der ,stellung der ,weiche1 gegen die ,seitenflche der einen oder der anderen ,zwangsschiene und wurde so entweder auf das gerade oder auf das abzweigende ,gleis hinbergedrckt -- ein ,vorgang1 den man sich bei unseren heutigen ,schnellzgen nicht ohne ,bengstigung vorstellen kann4 ,dasjenige ,bahnma1 welches den grten ,einflu auf die ,gestaltung der feststehenden und beweglichen ,eisenbahnbauten ausbt1 ist die ,spurweite1 das heit der ,abstand der ,schienen eines ,gleises1 gemessen von ,innenkante zu ,innenkante des ,kopfs4 ,von ihr sind die ,ausmae des ,unterbaus und die zulssigen ,krmmungen ebenso abhngig1 wie die ,breiten der ,wagen und ,lokomotiven4 ,um so eigenartiger ist es1 da die heute vorherrschende sogenannte ,regelspur ohne rechte berlegung mehr zufllig entstanden ist4 ,man kann dem blinden ,schicksal1 das hier obwaltete1 kein ,loblied singen4 ,wenn es denkbar wre1 die ,spurweite der ,bahnen heute noch zu ndern1 so wrde man zum mindesten fr die ,hauptbahnen einen breiteren ,schienenabstand whlen4 ,insbesondere die ,lokomotivbauer werden durch den geringen ,raum1 der ihnen in der ,breite zur ,verfgung steht1 fortwhrend in ihren ,entwrfen behindert4 ,es fllt ihnen immer schwerer1 neue ,bauteile auf der ,lokomotive unterzubringen4 ,nachdem im achtzehnten ,jahrhundert bei den mit ,pferden betriebenen ,kohlenbahnen ,spurweiten von einem halben ,meter und weniger blich gewesen1 wurde fr die im ,jahre #ahjj erffnete ,merthyr-,tydvil-,bahn in ,england eine ,spur von #e ,fu #a1ebd ,meter gewhlt2 dieses ,ma bedeutet hier den ,abstand der ,innenflchen1 der an den ,currschen ,winkelschienen auen angeordneten ,spurrnder4 ,es wurde mit ,rcksicht auf die ,radabstnde der in ,nordengland damals gebruchlichen ,straenfuhrwerke gewhlt1 denen die ,mglichkeit gegeben werden sollte1 die ,bahn zu benutzen4 ,der ,betrieb auf der ,strecke mit dieser ,spur mu sich wohl als recht gnstig erwiesen haben1 denn der gleiche ,schienenabstand wurde beibehalten1 als durch die ,einfhrung der ,jessopschen ,pilzschiene ,wagen mit ,spurkranzrdern notwendig wurden1 so da ein ,befahren der ,geleise durch ,straenfuhrwerk nicht mehr mglich war4 ,stephenson wendete bei seinen ersten mit ,lokomotiven befahrenen ,bahnen die gleiche ,spurweite an1 deren ,ma1 das jetzt nicht mehr zwischen auen angeordneten ,spurrndern1 sondern zwischen ,schieneninnenkanten anzulegen ist1 #d ,fu #f ,zoll #a1cgb ,meter betrug4 ,als der ,meister sich dann aber spter beim ,bau seiner ,lokomotiven in der ,fabrik zu ,newcastle in dem ,raum zur ,unterbringung der ,dampfzylinder sehr beengt sah1 erweiterte er1 nach ,haarmann1 die ,spur der von ihm zu erbauenden ,bahnen1 so auch bereits bei der ,strecke ,stockton-,darlington1 um #b-a_/b ,zoll4 ,auf diese ,weise entstand die heutige ,regelspur von #d ,fu #h-a_/b ,zoll #a1dce ,meter4 ,ihre ,ausbreitung von ,england ber viele andere ,lnder1 zu denen auch ,deutschland gehrte1 geschah dadurch1 da in der ,anfangszeit des ,eisenbahnbaus fast smtliche ,lokomotiven aus ,newcastle bezogen wurden4 ,abbildung3 ,nach ,haarmann3 ,das ,eisenbahngeleise8 #fc4 lteste ,zweizungen-,weiche benutzt auf der ,bahn ,stockton-,darlington ,ganz ohne ,kampf aber konnte sich die ,regelspur doch nicht durchsetzen4 ,der berhmte ,erbauer des ersten ,tunnels unter der ,themse1 ,isambart ,kingdom ,brunel1 befrwortete im ,jahre #ahcc bei der ,erbauung der ,groen ,westbahn dringend eine grere ,spurweite1 weil er hoffte1 da man auf dem breiteren ,gleis mit den hierauf mglichen gerumigeren ,lokomotivkesseln eine hhere ,geschwindigkeit wrde erreichen knnen4 ,stephenson sprach sich in einem ,gutachten dagegen aus4 ,dennoch wurde die ,groe ,westbahn mit einer ,spur von #g ,fu #b1ace ,meter angelegt4 ,abbildung3 #fd4 ,schleppweiche ltere1 sehr einfache aber betriebsgefhrliche ,weichenform1 deren ,anwendung in ,deutschland verboten ist ,diesem ,beispiel folgten drei andere ,bahnen in ,england und ,irland4 ,und bald griff das bse ,beispiel so weit um sich1 da1 nach ,launhardt1 schlielich in ,grobritannien #gj verschiedene ,spurweiten vorhanden waren4 ,die ,abmessungen bewegten sich zwischen der #ei ,zentimeter breiten ,spur der ,bahn von ,festiniog nach ,port ,madoc und der ,spur von #b1ace ,meter auf der ,groen ,westbahn4 ,es wurde schlielich notwendig1 dem immer fhlbarer werdenden bel durch die ,gesetzgebung ein ,ende zu machen4 ,der ,spur-,ausschu des ,parlaments setzte fest1 da in ,england und ,schottland keine ,bahn mehr mit einer anderen als der ,regelspur gebaut werden drfe4 ,jede ,gesellschaft1 die eine andere ,spurweite anwende1 habe eine ,strafe von #abe ,mark fr jedes ,kilometer und fr jeden ,tag ihres ,bestehens zu bezahlen4 ,ja1 der ,staat erhielt das ,recht1 solche ,eisenbahnen einfach beseitigen zu lassen4 ,fr die ,insel ,irland wurde die ,spur von #a1f ,meter vorgeschrieben1 wie sie dort noch heute besteht4 ,abbildung3 ,nach ,haarmann3 ,das ,eisenbahngeleise8 #fe4 ,radlenker-,weiche mit verschiebbaren ,zwangsstcken fr die ,rder ,seltsamerweise durfte aber die ,groe ,westbahn ihre breitere ,spur noch beibehalten4 ,sie sah sich zwar schlielich gentigt1 eine dritte ,schiene zur ,ermglichung des ,durchgangsverkehrs einzulegen1 beseitigte jedoch die letzte ,breitspurstrecke erst im ,jahre #ahib4 ,in ,amerika versuchte man gleichfalls hier und da die ,breitspur4 ,sie hatte dort jedoch keinen groen ,erfolg4 berall wurde der breitere ,schienenabstand bald wieder zur ,regelspur umgebaut4 ,im ,jahre #ahga brachte eine kanadische ,bahn das echt amerikanische ,kunststck fertig1 ihre #edg ,kilometer lange ,strecke durch ein ,arbeiterheer von #bgbj ,mann an einem einzigen ,tag umzulegen4 ,deutschland blieb von dem ,kampf der ,spurweiten glcklicherweise fast vllig verschont4 ,die badischen ,bahnen1 die ,anfang der dreiiger ,jahre ein ,spurma von #a1h ,meter hatten1 fgten sich bald dem blichen ein4 ,breitspur haben heute in ,europa nur die ,bahnen in ,ruland 7#a1ebd ,meter7 und in ,spanien und ,portugal 7#a1fgf ,meter74 ,bei der ,entwicklung des ,eisenbahngleises ist von den ,ingenieuren khne und rasche ,arbeit geleistet worden4 ,mit ,flei und ,ausdauer wurde immer von neuem versucht1 die vorhandenen ,fehler zu beseitigen1 jeder neue ,gedanke ward erprobt und1 wenn er irgend brauchbar war1 ausgestaltet4 ,trotz alledem ist die eigentmliche ,tatsache zu beobachten1 da der an sich so einfache technische ,gegenstand1 den das ,eisenbahngleis darstellt1 noch heute1 nach mehr als neun ,jahrzehnten der ,entwicklung1 von der ,vollkommenheit sehr weit entfernt ist4 ,eigentlich probt und bastelt man an den verschiedenen ,bauarten heute noch geradeso herum wie zu ,stephensons ,lebzeiten4 ,das ,gleis ist ja eigentlich nichts anderes als eine ,brcke mit sehr engen ,jochen4 ,whrend aber bei den groen1 weit gespannten ,brcken ber ,flsse oder ,tler vollkommen zufriedenstellende ,festigkeitsergebnisse erreicht sind1 ist das bei der ,gleisbrcke nicht der ,fall4 ,der ,grund liegt darin1 da die ,krfte1 durch welche die ,brckenpfeiler beansprucht werden1 der ,berechnung verhltnismig leicht zugnglich sind4 ,das ,gleis aber liegt nicht fest auf seiner ,unterlage1 sondern in nachgiebiger ,bettung2 die ,joche erhalten an den ,schienensten fortwhrend furchtbare ,schlge1 deren ,kraft man nicht kennt1 so da hier immer wieder nur die nackte ,erfahrung mageblich ist4 ,die ,hoffnung1 zu einer endgltigen ,form des ,eisenbahngleises zu gelangen1 ist auch heute noch sehr gering4 ,das hat aber nicht den ungeheuren ,fortschritt gehindert1 den das ,stellen der ,fahrzeuge auf die eiserne ,bahn der ,menschheit gebracht hat4 #f4 ,eisenbahnfrhling in ,deutschland ,unser ,vaterland war in seiner ,gestaltung nach den ,freiheitskriegen nicht dazu geeignet1 eine so neue und groartige ,einrichtung1 wie ,stephenson sie geschaffen hatte1 rasch aufzunehmen und bei sich zu entwickeln4 ,ein ,grogewerbe gab es damals in deutschen ,landen berhaupt noch nicht2 der ,ackerbau war vorherrschend4 ,niemals hatte die ,kleinstaaterei in ppigerer ,blte gestanden4 ,jedes der kleinen und kleinsten ,lndchen schlo sich gegen das andere ab1 wollte sich grotun1 wollte ein ,mittelpunkt sein4 ,gegen alle ,vernunft und selbst gegen den eigenen ,nutzen wurde in jedem ,lndle ein ,verkehrsschwerpunkt hochgezchtet1 der eigentlich gar keiner war1 und durch diese knstliche ,stauung konnte ein natrliches ,flieen der ,verkehrsgegenstnde berhaupt nicht eintreten4 ,zu dieser ,migestalt des wirtschaftlichen ,lebens gesellten sich die kmmerlichen politischen ,zustnde4 ,es war die ,zeit des schrfsten ,rckschritts in ,deutschland4 ,der ,geist ,metternichs und der ,heiligen ,allianz erdrckte jede freiheitliche ,regung4 ,die ,regierungen waren ngstlich darum besorgt1 das ,selbstherrschertum gegen das immer dringendere ,begehren des ,volks nach ,mitwirkung bei der ,lenkung des ,staats zu schtzen1 und sie wandten sich voller ,scheu von jeder frischen ,neuerung ab1 weil der damals herrschende ,geist nur in dumpfen ,stuben zu gedeihen vermochte4 ,der ,eisenbahngedanke aber bedarf1 um sich entwickeln zu knnen1 eines weiten ,wirkungsfelds1 einer groen1 geschlossenen ,wirtschaftsgemeinschaft und zukunftsfreudiger ,seelen4 ,so ist es denn kein ,wunder1 da die ,anlage der ersten ,schienenwege in ,deutschland ohne rechten ,plan erfolgte und da die einzelnen ,glieder vorerst gar keinen ,zusammenhang miteinander hatten4 ,ganz lie sich trotz der redlichen ,bemhungen aller rckschrittlich ,gesinnten die groe neue ,erfindung nicht fernhalten4 ,denn auch in dem damaligen ,deutschland lebten ,mnner1 die im ,innersten ihres ,herzens fhlten1 da durch die ,einfhrung des neuen ,verkehrsmittels eine groe1 vaterlndische ,aufgabe zu lsen war4 ,zwei ,gestalten insbesondere sind es1 die aus der damaligen ,zeit bis heute hinberleuchten3 ,friedrich ,harkort und ,friedrich ,list4 ,sie sind die ,begrnder der deutschen ,eisenbahnen4 ,mit tiefer ,achtung1 ja ehrfurchtsvoll werden die ,namen der beiden ,mnner heute bei uns ausgesprochen4 ,aber zu der ,zeit1 als sie gegen unerhrte ,widerwrtigkeiten und rcksichtsloseste ,angriffe wirkten1 ward ihnen nur wenig ,vertrauen entgegengebracht4 ,beider ,lebensschicksale sind erschtternd4 ,der eine1 ,harkort1 sah wohl1 als er in hohem ,alter starb1 ,deutschland schon von ,eisenbahnlinien erfllt1 aber keine einzige der ,strecken ist schlielich durch seine unmittelbare ,einwirkung entstanden4 ,list gar schied als ein ,verkannter1 ,verdammter durch eigene ,entschlieung aus dem ,leben4 ,der endlich hervorbrechende volle ,strom des deutschen ,eisenbahnverkehrs ging ber die beiden ,mnner hinweg1 deren ,lebensarbeit es gewesen war1 die hindernden ,felsblcke aus seinem ,bett hinwegzurumen4 ,im ,erffnungsjahr der ,stockton-,darlington-,bahn1 im ,mrz #ahbe1 erschien in der westflischen ,zeitung ,hermann8 ein ,aufsatz1 der zum erstenmal die deutsche ffentlichkeit auf die ,bedeutung der ,eisenbahnen aufmerksam machte4 ,sein ,verfasser war ,friedrich ,harkort4 ,der ,aufsatz hatte folgenden ,wortlaut3 ,eisenbahnen 7,railroads74 ,durch die rasche und wohlfeile ,fortschaffung der ,gter wird der ,wohlstand eines ,landes bedeutend vermehrt1 welches ,kanle1 schiffbare ,strme und gute ,landstraen hinlnglich bewhren4 ,der ,staat sollte aus diesem ,grunde die ,weggelder nicht als eine ,finanzquelle betrachten1 sondern nur die ,kosten einer vorzglichen ,unterhaltung erheben4 ,grere ,vortheile wie die bisherigen ,mittel scheinen ,eisenbahnen zu bieten4 ,in ,england sind bereits zu diesem ,behuf ber #aej ,millionen ,preu4 ,thaler gezeichnet3 ein ,beweis1 da die ,unternehmungen die ffentliche ,meinung in einem hohen ,grade fr sich haben4 ,auch in ,deutschland fngt man an1 ber dergleichen ,dinge wenigstens zu reden1 und folgende ,bemerkungen liefern vielleicht einige ,beitrge dazu4 ,meine ,absicht ist nicht1 in die ,einzelheiten der ,sache einzudringen2 vorlufig gengen wohl einige allgemeine ,umrisse4 ,die westliche ,eisenbahn von ,london nach ,falmouth wird eine ,lnge von #djj engl4 ,meilen erhalten4 ,von ,manchester nach ,liverpool ist eine neue ,eisenbahn von #cb engl4 ,meilen in ,vorschlag gebracht1 obgleich eine ,wasserverbindung vorhanden4 ,versuche1 welche deshalb in ,killingworth angestellt wurden1 ergaben1 da eine ,maschine von #h ,pferde ,kraft ein ,gewicht von #dh ,tonnen mit einer ,geschwindigkeit von #g ,meilen pro ,stunde auf einer ,ebene bewegte4 ,denken wir uns nun eine solche ,flche von ,elberfeld nach ,dsseldorf1 so wrden #ajjj ,zentner in #b-a_/b ,stunden von einem ,orte zum andern geschafft werden1 mit einem ,kohlenaufwande von #e ,scheffel fr die ,reise4 ,eine ,maschine von #h ,pferde ,kraft wrde innerhalb #c ,stunden #ajjj ,scheffel ,kohlen von ,steele nach dem ,rheine schaffen1 das heit die ,ruhrschiffahrts-,cassa vllig aufs ,trockene setzen4 ,die smmtlichen ,ruhr-,zechen erhielten durch eine ,eisenbahn den unschtzbaren ,vortheil eines raschen1 regelmigen ,absatzes unter groen ,frachtersparungen4 ,innerhalb #aj ,stunden knnten #ajjj ,centner von ,duisburg nach ,arnheim geschafft werden2 die ,beurtschiffer liegen allein #h ,tage in ,ladung4 ,man macht vielleicht den ,einwand1 da nur selten eine ,ebene sich ausmitteln lt4 ,dagegen erwidere ich1 da zwar nach ,verhltni des ,steigens mehr ,kraft erforderlich ist oder die ,geschwindigkeit abnimmt1 die ,rckfahrt indessen um so viel rascher von ,statten geht und die mittlere ,geschwindigkeit bleibt4 ,die grte ,neigung des ,weges zu ,killingworth war #a ,fu in #hdj und das hchste ,steigen #a in #cbg4 ,die ,eisenbahnen werden manche ,revolutionen in der ,handelswelt hervorbringen4 ,man verbinde ,elberfeld1 ,kln und ,duisburg mit ,bremen oder ,emden1 und ,holland's ,zlle sind nicht mehr6 ,die ,rheinisch-,westindische ,compagnie darf ,elberfeld als einen ,hafen betrachten1 sobald der ,centner fr #aj ,silbergroschen binnen #b ,tagen an ,bord des ,seeschiffes in ,bremen zu legen ist4 ,zu diesem ,preise ist es fr die ,hollnder unmglich1 selbst vermittelst ,dampfbooten1 die ,gter zu bernehmen4 ,wie glnzend wrden die ,gewerbe von ,rheinland-,westfalen bei einer solchen ,verbindung mit dem ,meere sich gestalten6 ,mge auch im ,vaterlande bald die ,zeit kommen1 wo der ,triumphwagen des ,gewerbefleies mit rauchenden ,kolossen bespannt ist und dem ,gemeinsinne die ,wege bahnet68 ,diese ,darlegungen erregten groes ,aufsehen1 aber die ,schwerflligkeit des deutschen ffentlichen ,lebens sorgte dafr1 da sie nicht sogleich greifbare ,folgen nach sich zogen4 ,der ,mann1 der hier als ,vorkmpfer des neuen ,verkehrsmittels auftritt1 ,friedrich ,wilhelm ,harkort1 war am #bb4 ,februar #agic auf dem vterlichen ,hof ,harkorten in der ,grafschaft ,mark1 unweit ,hagen1 geboren4 ,er entstammte einem alten ,geschlecht1 das schon viele ,menschenalter hindurch auf eigenem ,boden gesessen hatte und in ganz ,westfalen ein groes ,ansehen besa4 ,zwischen ,hagen und ,schwelm erstreckt sich die alte ,enneper ,strae1 die schon ,ernst ,moritz ,arndt im ,auge hatte1 als er von der ,sttte sprach1 wo der ,mrker ,eisen reckt84 ,dort1 wo heute ein ,fabrikhaus neben dem andern liegt1 standen damals in kurzen ,zwischenrumen die ,huschen der ,eisenschmiede4 ,reckhmmer nannte man die ungefgen ,schlger1 durch deren ,aufpochen das ,eisen in seinem inneren ,gefge verbessert und in rohe ,form gebracht wurde4 ,die ,wasserkraft des ,ennepe-,flusses1 der in die ,ruhr fllt1 war es1 die jene ,hmmer in ,bewegung setzte4 ,hier ist die ,wiege des mchtigen rheinisch-westflischen1 ja des deutschen ,grogewerbes4 ,auch der ,vater ,friedrichs1 ,johann ,caspar ,harkort1 betrieb zusammen mit seinem ,bruder vier ,hammerwerke an der ,enneper ,strae4 ,so kamen die ,harkorter ,jungens8 -- ,friedrich hatte noch sechs ,brder -- schon frh mit dem ,handwerk in ,berhrung4 ,friedrich1 der als ein schner1 kraftvoll gebauter ,jngling geschildert wird1 machte als ,leutnant die ,feldzge von #ahad und #ae mit4 ,er wurde hierbei mehrfach verwundet1 so auch in der ,schlacht bei ,ligny4 ,des fteren hatte er ,gelegenheit1 sich als einer der ,tapfersten zu erweisen4 ,als nach ,napoleons ,sturz die ,heere aufgelst worden waren1 begann rasch jene ,zeit der ,unterdrckung aller politischen ,freiheiten4 ,auch ,friedrich ,harkort litt schwer darunter und beteiligte sich durch ,wort und ,schrift mit groer ,tatkraft an dem ,kampf4 ,aber ebensosehr lag es ihm am ,herzen1 das gewerbliche ,leben in ,deutschland zu erwecken4 ,er kannte die ,erfolge der ,englnder auf dem ,gebiet der ,eisenindustrie1 die ihnen insbesondere durch die ,ausnutzung der neuen ,wattschen ,dampfmaschine mglich geworden waren4 ,harkort meinte1 da man es bei gengendem ,eifer den ,englndern in ,deutschland wohl nachtun knnte4 ,so grndete er auf der alten ,burg ,wetter an der ,ruhr im ,jahre #ahah eine ,maschinenfabrik4 ,sie ist die ,lehrsttte der deutschen ,maschinenbauer geworden4 ,schon #ahbj war die erste in ,wetter gebaute ,frdermaschine in ,ttigkeit4 ,die ,bezirke von ,elberfeld und ,barmen1 in denen heute so viele ,tausende von ,rdern sich drehen1 erhielten1 nach dem ,schilderer von ,harkorts ,leben1 ,berger1 die ersten ,dampfmaschinen gleichfalls aus ,wetter4 ,im ,jahre #ahbb erklrte ,beuth1 die ,harkortsche ,fabrik gehre unter die merkwrdigsten und bewundernswerten ,anstalten in ,deutschland84 ,die ,maschinen1 die dort erzeugt wurden1 seien vollkommen und knnten sich den besten englischen an die ,seite stellen4 ,auch die ,einfhrung des fr die ,eisenaufbereitung so wichtigen ,puddelverfahrens in ,deutschland ist ,harkorts ,werk4 ,so kann man es verstehen1 da in ,westfalen das ,sprichwort umging3 ,fritz ,harkort macht uns das ,bett1 und wir andern legen uns hinein84 ,das ,vertrauen seiner ,mitbrger berief spter den khn schaffenden ,mann in die ,preuische ,nationalversammlung von #ahdh4 ,er hat dem ,norddeutschen und auch noch dem ersten ,deutschen ,reichstag angehrt4 ,es ist ganz selbstverstndlich1 da ein ,mann solcher ,art die in seiner ,umgebung bestehenden ,verkehrsbelstnde scharf empfinden mute4 ,harkort sah1 wie die ,hollnder1 welche sich seit dem ,wiener ,kongre im ,besitz der ,rheinmndungen befanden1 den deutschen berseehandel gewaltsam niederhielten1 indem sie unmig hohe ,ausgangszlle erhoben4 ,in seinem ,aufsatz im ,hermann8 betonte er darum1 da eine ,verbindung der ,rheinnebenflsse mit der ,ems oder der ,weser durch eine ,eisenbahn die ,mglichkeit schaffen wrde1 beim ,ausgang der ,handelsschiffe ins ,meer ,holland ganz zu vermeiden und ,bremen oder ,emden an die ,stelle von ,rotterdam zu setzen4 ,bei dem schlechten ,zustand der damaligen ,landstraen waren ja die ,flsse die einzigen verhltnismig bequemen ,verkehrswege1 die zur ,verfgung standen4 ,vorlufig konnte noch nicht weiter gedacht werden1 als die ,eisenbahn nur zur berbrckung solcher ,gebiete zu benutzen1 die nicht von einem schiffbaren ,wasserlauf durchzogen wurden4 ,harkort erhoffte insbesondere viel von der ,errichtung einer ,eisenbahn zwischen ,minden an der ,weser und ,lippstadt an der ,lippe1 einem ,nebenflu des ,rheins1 durch die ein ,gteraustausch zwischen den beiden groen voneinander getrennten ,flunetzen mglich werden sollte4 ,obgleich das ,ntzliche dieses ,gedankens jedem einleuchten mute1 und obwohl1 wie schon angedeutet1 der ,aufsatz ,harkorts im ,hermann8 viel beachtet wurde1 fand er doch keinen ,widerklang in den ,kreisen1 die dem ,werk wirklich htten frderlich sein knnen4 ,mit ,recht wies1 wie ,berger mitteilt1 eine ,zuschrift im ,hermann8 auf die fr die damalige ,zeit geltende ,wahrheit hin1 da in unserem ,vaterland ntzliche ,erfindungen gewhnlich erst dann in ,anwendung gebracht werden1 wenn uns das ,ausland den besten ,teil der ,vorteile1 die dadurch zu erreichen gewesen sein wrden1 vorweggenommen hat84 ,aber ,harkort war von der ,bedeutung der ,eisenbahnen so fest berzeugt1 da er sich nicht mit ,worten allein begngte4 ,er schritt1 seiner ganzen ,natur entsprechend1 sogleich zu einer ,tat4 ,im ,jahre #ahbf erbaute er im ,garten der ,museumsgesellschaft zu ,elberfeld eine ,probebahnstrecke4 ,leider whlte er hierfr nicht die in ,england bereits vielfltig bewhrte ,bauart der zweischienigen ,standbahn1 sondern benutzte als ,vorbild eine von ,palmer ersonnene1 etwas seltsame ,bahngattung4 ,es wurden ,baumstmme in die ,erde gerammt1 hierber eine hoch ber dem ,boden schwebende ,schiene befestigt und die ,wagen zu beiden ,seiten an darber gelegte ,querstangen gehngt4 ,es war also eine ,art ,schwebebahn1 wenn auch ganz verschieden von der heute gerade in ,elberfeld benutzten ,bauart4 ,groe ,erfolge lieen sich mit einer solchen ,bahnstrecke nicht erzielen4 ,dennoch wurde allen1 die den ,bau sahen1 klar1 da man wirklich auf einer eisernen ,schiene ,gefhrte weit leichter fortbewegen knne als auf der ,strae1 und darauf kam es ,harkort an4 ,die ,art des ,antriebs schien ihm gleichgltig4 ,in jener ,zeit war die ,lokomotive noch nicht viel mehr als ein fremdartiges ,tier4 ,der ,begriff ,eisenbahn8 bedeutete nichts weiter als einen ,schienenweg1 auf dem ,wagen durch irgendein ,zugmittel1 meistens durch ,pferde1 fortbewegt wurden4 ,es tauchte alsbald die ,absicht auf1 von ,steele an der ,ruhr eine ,eisenbahn nach ,elberfeld zu bauen1 um die ,ruhrkohle leichter dorthin schaffen zu knnen4 ,aber ehe noch der ,antrag zur ,genehmigung dieser ,bahnstrecke bei der ,staatsregierung gestellt war1 erwachten auch in ,westfalen jene ,geister1 die wir schon in ,england beim ,auftauchen der ersten ,eisenbahnentwrfe bei ihrer neuerungsfeindlichen ,ttigkeit gesehen haben4 ,es ertnte das gleiche ,geschrei wie jenseits des ,kanals3 da die ,einnahmen aus den ,landstraengeldern zum ,schaden der ,allgemeinheit fortfallen1 da die ,kohlenfuhrleute wie die ,wagenbauer zugrunde gehen mten1 wenn der ,staat derartige unsinnige ,unternehmungen begnstigte4 ,die mit lauter ,stimme vorgebrachten ,einwendungen hatten ,erfolg1 und am #ca4 ,oktober #ahbf wurde den ,antragstellern in der ,tat die ,genehmigung zur ,ausfhrung der ,strecke versagt4 ,es ist das die erste uerung der preuischen ,staatsregierung zur ,eisenbahnfrage4 ,die ,ergebnislosigkeit dieses ersten ,vorstoes ist vielleicht nicht so sehr zu bedauern1 da die von ,harkort erkorene ,einschienenbahn kaum zu gnstiger ,entwicklung htte gelangen knnen4 ,er ging denn auch bald von dieser ,bauart ab4 ,indessen mehrte sich der ,unwille gegen die ,willkrherrschaft der ,hollnder an den ,rheinmndungen weiter4 ,immer grere ,kreise erkannten die ,wichtigkeit einer ,eisenbahnverbindung zwischen ,weser und ,lippe1 das heit unter ,benutzung der ,ruhr mit dem ,rhein4 ,man lenkte die ,aufmerksamkeit des weitblickenden preuischen ,finanzministers von ,motz darauf1 und dieser griff den ,gedanken mit ,lebhaftigkeit auf4 ,im ,jahre #ahbh schrieb er in dem ,hauptverwaltungsbericht1 den er dem ,knig erstattete3 ,noch wichtiger 7nmlich als der ,ausbau der groen schlesischen ,landstrae7 ist es -- womglich mit einer ,eisenbahn von ,minden bis ,lippstadt und damit zugleich einer ,verbindung auf der schiffbaren ,lippe mit dem ,rhein -- eine ganz neue gewisse ,richtung fr den ,verkehr von ,bremen nach dem westlichen und sdlichen ,deutschland innerhalb der eigenen ,grenze ,ew4 ,kniglichen ,majestt ,staaten hervorzurufen48 ,mit den letzten ,worten deutete ,motz darauf hin1 da die ,eisenbahn nicht nur die ,umgehung ,hollands bringen1 sondern auch einen ganz in ,preuen verlaufenden ,verkehrsweg von der ,see nach ,sddeutschland erschlieen wrde1 auf dem man ,hannover und ,kurhessen1 also das ,ausland8 vermeiden knnte1 was bei ,benutzung der ,flulufe nicht mglich war4 ,trotzdem geschah auch jetzt nichts von seiten des ,staats zur ,frderung der ,angelegenheit4 ,da der allgewaltige ,finanzminister sich fr die ,frderung des ,eisenbahngedankens ausgesprochen hatte1 so standen diesem nun allerdings die ,beamten in ,westfalen nicht mehr so feindlich gegenber wie vorher4 ,auch die ,hollnder bekamen einen heilsamen ,schreck und ermigten ihre ,zlle4 ,so hat hier die ,eisenbahn schon allein in gedanklicher ,form verkehrsfrdernd gewirkt4 ,immerhin wurden in den nchsten ,jahren bereits ein paar kleine ,schienenwege fr ,pferdebetrieb in ,westfalen gebaut1 von denen der wichtigste die ,prinz ,wilhelm-,eisenbahn von ,steele nach ,vohwinkel war4 ,zu ihrer ,errichtung war auf ,harkorts ,veranlassung ein ,aktienverein gebildet worden1 die erste ,eisenbahngesellschaft in ,deutschland4 ,der damalige ,generalgouverneur von ,rheinland-,westfalen1 ,prinz ,wilhelm1 der sptere erste deutsche ,kaiser1 besichtigte die ,bahnstrecke im ,jahre #ahca und gab die ,erlaubnis1 ihr seinen ,namen beizulegen4 ,die ,kunde von dem ,lokomotivwettkampf zu ,rainhill erregte bald darauf alle fortschrittlichen ,geister in ,deutschland4 ,immer klarer traten der ,nutzen und die groe ,bedeutung der ,eisenbahnen hervor4 ,harkort bewirkte1 da der ,westflische ,provinziallandtag die ,ausfhrung der ,bahnstrecke ,minden-,lippstadt zur ,versorgung des ,wuppertals mit ,ruhrkohle beschlo und zwar als eine ,anlage1 die von den ,provinziallandstnden mit staatlicher ,beihilfe gebaut werden sollte4 ,es ist bemerkenswert1 da in diesem ,beschlu ausgedrckt wurde1 die ,bahn solle einer ,chaussee gleichen1 welche ein jeder unter ,wahrnehmung allgemeiner ,polizeivorschriften gegen ,erlegung des ,wegegelds befahren knne84 ,man war also auch hier der ,meinung1 da einheitlicher ,betrieb auf einer ,bahnstrecke nicht unbedingt notwendig sei4 ,es wurde eine ,bittschrift an den ,knig aufgesetzt1 die in der ,hauptsache von ,harkort verfat war und mit den ,worten schlo3 ,ew4 ,majestt gndige ,gesinnungen lassen uns hoffen1 da ein so groartiges und fr unsere ,provinz so rhmliches und ntzliches ,unternehmen durch ,allerhchstdero ,huld auf das baldigste ins ,leben gerufen werden mge48 ,diese ,hoffnung sollte jedoch nicht in ,erfllung gehen4 ,die ,eingabe des ,landtags blieb zunchst einmal #a-a_/b ,jahre lang unbeantwortet4 ,dann erging im ,juli #ahcb der ,bescheid1 da die ,regierung einer zu grndenden ,aktiengesellschaft mglichstes ,entgegenkommen bezeugen wolle1 da sie sich auch zur bernahme von ,aktien verstehen werde1 aber weiter zu gehen1 sei nicht angemessen1 weil das jetzige ,kommunikationsbedrfnis durch die ,chaussee gesichert sei und die knftige kommerzielle ,wichtigkeit der ,anlage auf unsicheren ,voraussetzungen beruhe84 ,da die ,regierung hiermit ausgedrckt hatte1 da sie ,eisenbahnen fr berflssig und nicht entwicklungsfhig halte1 so wurde trotz der in dem ,bescheid gewhrten ,zugestndnisse die ,entwicklung durch diese ,antwort weiter verzgert4 ,noch einmal entschlo sich ,friedrich ,harkort zu einem ,vorsto4 ,im ,jahre #ahcc verffentlichte er seine ,schrift ,die ,eisenbahn von ,minden nach ,kln81 die also1 nachdem der ,lippstdter ,plan gescheitert war1 fr eine grere ,linie unmittelbar zum ,rhein eintrat4 ,wie klar sein ,blick in die ,zukunft schaute1 beweisen die ,worte1 die er in dieser ,schrift ber die militrische ,bedeutung der ,eisenbahnen uerte3 ,die ,kunst der ,feldherren neuerer ,zeit besteht darin1 rasch groe ,streitmassen nach einem ,punkte zu bewegen4 ,whrend ein preuisches ,korps sich von ,magdeburg auf ,minden oder ,kassel begibt1 erreicht in derselben ,zeit ein franzsisches ,heer von ,straburg aus ,mainz1 von ,metz aus ,coblenz1 von ,brssel aus ,aachen2 wir verlieren also zehn ,tagemrsche1 welche oft einen ,feldzug entscheiden4 ,diesen ,nachteil wrde die ,eisenbahn heben1 indem #aej ,wagen eine ganze ,brigade in einem ,tage von ,minden nach ,kln schafften1 wo die ,leute wohl ausgeruht mit ,munition und ,gepck eintrfen4 -- -- ,denken wir uns eine ,eisenbahn mit ,telegraphen auf dem rechten ,rheinufer von ,mainz nach ,wesel4 ,ein ,rheinbergang der ,franzosen drfte dann kaum mglich sein1 denn bevor der ,angriff sich entwickelte1 wre eine strkere ,verteidigung an ,ort und ,stelle4 ,dergleichen ,dinge klingen jetzt noch seltsam1 allein im ,schoe der ,zeiten schlummert der ,keim so groer ,entwicklung der ,eisenbahnen1 da wir die ,resultate nicht zu ahnen vermgen68 ,der ,westflische ,provinziallandtag entschlo sich von neuem zu einem ,genehmigungsgesuch bei der ,regierung4 ,aber schon im ,rheinischen ,landtag dachte man anders ber die ,angelegenheit4 ,dort sagte der ,abgeordnete ,schuchart3 ,aber1 meine ,herren1 mir schaudert vor der furchtbaren ,umwlzung1 wenn ich mir denke1 da ,deutschland1 mit den schnsten ,kunststraen berset1 nach allen ,richtungen mit guten ,verbindungswegen versehen1 pltzlich mit einer ,eisenbahn durchschnitten werden sollte68 ,dieser ,meinung schlo sich das preuische ,ministerium an1 indem es erklrte1 die gewnschte ,zinssicherung fr die ,bahn nicht gewhren zu knnen1 da es die ,gelder vorschriftsmig nur zum allgemeinen ,besten8 verwenden drfe1 hier aber -- bei einer so bedeutenden ,eisenbahnstrecke6 -- kein ffentliches1 sondern nur ein rtliches ,interesse vorliege4 ,damit enden die ,bemhungen1 ,westfalen zum ,ursprungsbezirk des deutschen ,eisenbahnnetzes zu machen4 ,harkort hrte1 durch eigene ,sorgen1 durch die ,ttigkeit fr seine ,maschinenfabrik und anderes in ,anspruch genommen1 fortab auf1 weiter fr seinen ,lieblingsgedanken zu kmpfen4 ,im ,jahre #ahce klagte er einem ,freund3 ,heute sind es zehn ,jahre geworden1 als ich im ,hermann#8 zum erstenmal ber ,eisenbahnen schrieb4 ,groes htte man in ,preuen erreichen1 alles mit einem ,schlag voranbringen knnen1 wenn die ,sache damals energisch angegriffen wrde4 ,stattdessen ist nichts geschehen2 wir haben noch nicht eine ,meile ,bahn1 und unsere ,nachbarn1 das junge ,belgien voraus1 schpfen das ,fett von der ,suppe4 ,pfui ber unsere unberwindliche deutsche ,schlafmtzigkeit68 ,der ,mierfolg seines ,lebenswerks hat ,friedrich ,harkort nicht das ,herz gebrochen4 ,in der allgemeinen ,politik blieb er weiter ttig4 ,da er so getrost im ffentlichen ,leben fortwirken konnte1 nachdem in spteren ,jahren in ,westfalen eine ,eisenbahnstrecke nach der andern ohne sein ,zutun gebaut wurde1 erklrt sich vielleicht aus einem ,ausspruch1 den er ber sich selbst getan hat3 ,mich hat die ,natur zum ,anregen geschaffen1 nicht zum ,ausbeuten2 das mu ich anderen berlassen68 ,seine ,ttigkeit als ,anreger bleibt denn auch in der ,geschichte der deutschen ,eisenbahnen unvergessen4 ,sicherlich wren die tatschlichen ,anfnge1 die an anderen ,stellen erfolgten1 ohne sein ,wirken erst weit spter zutage getreten4 ,friedrich ,harkort ist1 #hg ,jahre alt1 im ,jahre #ahhj auf seinem ,gut ,hombruch bei ,dortmund gestorben4 ,vor dem ersten ,anreger8 ,harkort hat es in ,deutschland noch einen allerersten gegeben4 ,es war dies der bayerische ,oberbergrat ,ritter ,joseph von ,baader1 der schon im ,jahre #ahad darauf hingewiesen hatte1 da die benachbarte ,lage der ,stdte ,nrnberg und ,frth1 sowie der rege ,personenverkehr zwischen den beiden ,orten die ,anlage eines ,schienengleises als notwendig erscheinen lasse4 ,obgleich nun ,baader1 im ,gegensatz zu ,harkort1 nicht in einen ,kampf fr seinen ,gedanken eintrat1 sollte er doch dessen ,verwirklichung sehen4 ,an der ,stelle1 auf die ,baader aufmerksam gemacht hatte1 wurde die erste ,lokomotiv-,eisenbahnstrecke in ,deutschland erffnet4 ,allerdings war die ,linie nicht sehr bedeutend1 denn sie hatte nur eine ,lnge von sechs ,kilometern4 ,der unmittelbare ,urheber des ,eisenbahnbaus war der ,nrnberger ,brger ,johannes ,scharrer1 der neunzehn ,jahre nach dem ,vorschlag ,baaders mit groer ,tatkraft daran ging1 eine ,schienenverbindung zwischen den ,nachbarorten zu schaffen4 ,vom #bj4 ,januar #ahcc ab wurde1 um die ntigen ,anhaltspunkte zu schaffen1 vierzig ,tage lang eine ,zhlung der ,fugnger1 ,wagen und ,reiter veranstaltet1 die sich auf der ,landstrae zwischen ,nrnberg und ,frth bewegten4 ,es stellte sich heraus1 da durchschnittlich #agbj ,personen tglich den ,weg zwischen den beiden ,stdten zurcklegten4 ,das schien gengend1 um ein ,bahnunternehmen mit der ,hoffnung auf guten ,erfolg zu begrnden4 ,an eine ,gterbefrderung wurde berhaupt nicht gedacht1 und sie ist auch erst in spterer ,zeit aufgenommen worden4 ,am #ad4 ,mai #ahcc erschien die ,aufforderung zur ,zeichnung des ,aktienkapitals von #acb #jjj ,florin #bbd #jjj ,mark4 ,es wurde in ,aussicht gestellt1 da jeder ,aktienbesitzer zwlf vom ,hundert an ,zinsen erhalten sollte4 ,trotzdem nahm man die ,aufforderung keineswegs mit ,begeisterung auf4 ,es dauerte ein paar ,monate1 bis die erforderliche ,summe beisammen war4 ,die bayerische ,staatsregierung stellte sich dem ,unternehmen zwar nicht entgegen1 aber sie tat auch herzlich wenig zu seiner ,frderung4 ,der ,staat bernahm nur zwei ,aktien zu je #ajj ,florin2 es kostete die leitenden ,mnner sogar noch einige ,mhe1 diese kleine ,summe wirklich aus der ,staatskasse zu erhalten4 ,als endlich doch das ,geld in der gewnschten ,hhe beisammen war1 gestattete ,knig ,ludwig ,i41 da das ,eisenbahnunternehmen seinen ,namen erhielt4 ,an ,feinden hat es auch der ,ludwigs-,bahn nicht gefehlt4 ,die ,zpfe wackelten auch in ,bayern gewaltig ob dieser ,neuerung1 und selbst die hohe ,wissenschaft glaubte1 sich der neuen ,verkehrsgattung entgegenstellen zu sollen1 obgleich doch schon seit ,jahren ffentliche ,bahnen in ,england bestanden1 ohne da die ,welt deswegen aus den ,fugen gegangen oder die ,erde entvlkert worden wre4 ,in der ,werdezeit der ,nrnberg-,frther ,bahn war es1 als das bayerische ,obermedizinalkollegium sein kulturgeschichtlich unvergeliches ,gutachten abgab3 ,die schnelle ,bewegung mu bei den ,reisenden unfehlbar eine ,gehirnkrankheit1 eine besondere ,art des delirium furiosum erzeugen4 ,wollen aber dennoch ,reisende dieser grlichen ,gefahr trotzen1 so mu der ,staat wenigstens die ,zuschauer schtzen1 denn sonst verfallen diese beim ,anblick des schnell dahinfahrenden ,dampfwagens genau derselben ,gehirnkrankheit4 ,es ist daher notwendig1 die ,bahnstrecke auf beiden ,seiten mit einem hohen1 dichten ,bretterzaun einzufassen48 ,am #ah4 ,november #ahcc wurde dennoch die ,gesellschaft der ,ludwigs-,eisenbahn im ,rathaussaal zu ,nrnberg begrndet4 #bjg ,aktienbesitzer waren zugegen4 ,man nahm sogleich in ,aussicht1 einen oder zwei ,dampfwagen zu bestellen1 aber in der ,hauptsache sollte der ,betrieb durch ,pferde vollzogen werden4 ,nebst der ,kostenersparnis81 so hie es in dem erstatteten ,bericht1 wrde hieraus noch der ,vorteil hervorgehen1 da die ,fahrt auch zur ,nachtzeit im ,winter stattfinden knnte 7warum871 und da auch diejenigen ,personen fr die ,bahn gewonnen werden1 welche aus ,besorgnis oder ,furcht bei der ,dampffahrt zurckblieben1 jedenfalls wrde dadurch unsere ,unternehmung an ,sicherheit und an ,rente bedeutend gewinnen48 ,nachdem alle ,vorbedingungen glcklich erfllt waren1 hie es nun1 den ,baumeister fr die ,strecke zu bestellen4 ,man wandte sich an ,herrn von ,baader1 aber dieser hatte vielerlei ,bedenken und erklrte endlich1 er getraue sich's nicht48 ,da den leitenden ,mnnern in ganz ,deutschland kein ,ingenieur bekannt war1 so wandte man sich an ,stephenson nach ,newcastle und war gerade im ,begriff1 fr schweres ,geld einen englischen ,bauleiter kommen zu lassen1 als ,scharrer durch ,zufall mit dem bayerischen ,bezirksingenieur ,paul ,denis bekannt wurde4 ,dieser hatte auf seinen ,reisen in ,england und ,amerika den ,eisenbahnbau grndlich kennen gelernt und erklrte sich sofort bereit1 die ,ausfhrung zu bernehmen4 ,mit der ,wahl dieses ersten ,eisenbahningenieurs in ,deutschland tat die ,verwaltung der ,ludwigs-,eisenbahn einen vorzglichen ,griff4 ,nach kurzer ,zeit hatte ,denis bereits alle ,plne aufgestellt1 und nach einer ,bauzeit von nur neun ,monaten lag die ,bahn fertig da4 ,smtliche ,teile des ,oberbaus stammten aus deutschen ,fabriken4 ,aber das war nur deshalb der ,fall1 weil die bayerische ,regierung durchaus nicht den ,eingangszoll fr englische ,schienen erlassen wollte1 wie es die ,bahngesellschaft gewnscht hatte4 ,man htte gar zu gern die ,schienenbestellung nach ,england vergeben1 da man zu den deutschen ,fabriken gar kein ,vertrauen hatte4 ,trotzdem gelang es der ,firma ,remy ,cons4 in ,rasselstein bei ,neuwied1 die ,schienen zu vollster ,zufriedenheit herzustellen4 ,abbildung3 ,aus ,scharrer3 ,deutschlands erste ,eisenbahn mit ,dampfkraft8 #ff4 ,das ,gleis der ersten deutschen ,eisenbahn ,nrnberg-,frth ,querschnitt durch ,schienen1 ,steinschwellen und ,bettung2 rechts eine ,bettungsstampfe ,fr den ,oberbau hatte man die ,bahnlinien ,stockton-,darlington und ,manchester-,liverpool zum ,vorbild genommen4 ,die ,schienen ruhten auf steinernen ,pfosten1 die durch ringsherum gestampfte ,steine von ,faustgre im ,boden gehalten wurden4 ,auf den ,steinschwellen waren1 dem englischen ,vorbild entsprechend1 gueiserne ,sthle mit ,hilfe von eisernen ,ngeln in ,holzdbeln befestigt und in diese die ,schienen mit ,keilen festgeklemmt4 ,mit ,rcksicht auf den ,pferdebetrieb hatte man den ,raum zwischen den ,schienen gepflastert4 ,ein ,stck der ,bahn war jedoch auch auf ,holzquerschwellen verlegt4 ,abbildung3 ,aus ,scharrer3 ,deutschlands erste ,eisenbahn mit ,dampfkraft8 #fg4 ,schienenbefestigung auf der ersten deutschen ,eisenbahn ,eiserner ,schienenstuhl mit ,ngeln1 ,dbeln und ,filz-,unterlage auf ,steinschwelle ,da die ,lokomotive aus ,newcastle bezogen werden mute1 war selbstverstndlich4 ,sie leistete etwa #ae ,pferdestrken und kostete #bd #jjj ,mark4 ,man taufte sie auf den stolzen ,namen ,adler84 ,zur ,bedienung der ,maschine war ein ,mechaniker aus ,england mit hinbergekommen1 der alsbald sehr berhmte erste ,lokomotivfhrer in ,deutschland1 ,wilson4 ,auf allen ,bildern1 welche die ,nrnberg-,frther ,bahn in ihrer ,anfangszeit darstellen1 sieht man ihn mit der steifen ,haltung des ,stockenglnders auf der ,lokomotive stehen4 ,er mu jedoch ein sehr tchtiger ,mensch gewesen sein1 denn in einer der ersten ,generalversammlungen erklrte ein ,mitglied der ,bahnleitung1 da man sehr zufrieden wre1 einen so brauchbaren ,mann gefunden zu haben1 der sehr ntzlich sei1 obgleich es mit ,schwierigkeiten und ,kosten verbunden wre1 von seiner ,gegenwart den besten ,nutzen zu ziehen1 da er kein ,wort ,deutsch sprche84 ,die ,wichtigkeit dieses mit dem geheimnisvollen ,bau der ,lokomotive vertrauten ,manns drckte sich auch dadurch aus1 da er ein ,gehalt von #bbej ,mark bezog1 whrend der ,leiter der ,bahngesellschaft selbst nur ein ,einkommen von #acfj ,mark hatte4 ,bevor die ,ludwigs-,eisenbahn erffnet wurde1 hatte der ,vorstand der ,gesellschaft noch ,gelegenheit1 der ,einweihung der ,strecke ,brssel-,mecheln beizuwohnen1 wofr eine ,einladung der belgischen ,regierung nach ,nrnberg gelangt war4 ,am #e4 ,mai #ahce begannen die ,fahrten auf dieser ,strecke1 welche die erste ,lokomotivbahn auf dem europischen ,festland war4 ,am #g4 ,dezember desselben ,jahrs wurde dann die ,linie ,nrnberg-,frth erffnet4 ,die ,betriebsmittel waren zu ,beginn eine ,lokomotive und elf ,pferde4 ,es herrschte auch durchaus der ,pferdebetrieb vor2 im ersten ,jahr kamen auf je drei ,lokomotivfahrten immer acht ,pferdefahrten4 ,abbildung3 #fh4 ,der ,adler81 ,lokomotive der ersten deutschen ,eisenbahn erbaut in ,stephensons ,lokomotiv-,fabrik zu ,newcastle ,das ,unternehmen entwickelte sich sogleich sehr gnstig4 ,in der ,generalversammlung von #ahcf1 also nach einjhrigem ,betrieb1 konnte ,scharrer die erfreuliche ,mitteilung machen1 da von der ,bahn #dej #jjj ,personen befrdert worden und #ajb #jjj ,mark eingenommen worden wren4 ,mit besonderer ,freude betonte ,scharrer1 da sich kein einziger ,unfall ereignet htte4 ,auch das ,gleis liege ausgezeichnet1 und es sei fast noch keine ,schienenauswechslung notwendig gewesen4 ,stephensons ,dampfwagen aber sei ein ,meisterstck2 er habe whrend des ganzen ,jahrs mit ,ausnahme eines einzigen ,tags ununterbrochen im ,betrieb gestanden4 ,scharrer fgte hinzu3 ,die ,wirkung unserer ,anstalt beschrnkt sich nicht blo auf die so wichtige ,befrderung des ,gewerbsverkehrs der zwei hierin so innig verwandten ,stdte2 sie ist auch ein neues schnes ,glied in der ,kette des geselligen ,lebens1 ein erfreulicher ,vereinigungspunkt aller ,klassen und ,stnde1 ein wohlfeiles ,mittel des ,vergngens und der ,erholung1 eine ,wohltat fr die zahlreichen ,boten und ,lastentrger1 welche ehedem in glhender ,hitze oder ,klte auf den ,wegen ihre ,krfte erschpften und nun ,gelegenheit haben1 mit wenigen ,kosten ihre ,krfte und ,gesundheit zu schonen und einen reicheren ,erwerb zu gewinnen48 ,die weitere ,voraussage ,scharrers1 da das ,unternehmen alle ,aussicht habe1 sich gnstig fortzuentwickeln1 ist in ,erfllung gegangen4 ,keine ,wirklichkeit geworden aber ist ein anderes khnes ,bild1 das dem gern ins ,hohe und ,groe aufsteigenden ,geist dieses ,manns vorschwebte4 ,er meinte1 die ,ludwigs-,eisenbahn werde dereinst ein ,teil des ,landverkehrswegs von ,england nach ,ostindien sein1 weil sie einen ,bestandteil der groen ,kommunikationslinie bilde1 welche den europischen ,kontinent von ,westen nach ,osten durchschneidet und an die ,ksten ,asiens fhrt84 ,seltsamerweise ist vielmehr die ,ludwigs-,eisenbahn bis zum heutigen ,tag eine vereinsamte kleine ,strecke geblieben4 ,sie hat niemals auch nur den ,anschlu an das bayerische ,eisenbahnnetz gefunden4 ,die groe ,schnellzugstrecke ,mnchen-,nrnberg-,berlin1 die auch ,frth berhrt1 hat sich einen neuen besonderen ,schienenweg geschaffen4 ,die ,ludwigs-,eisenbahngesellschaft besteht noch jetzt selbstndig fort1 und sie betreibt nach wie vor nichts weiter als die sechs ,kilometer lange ,strecke zwischen ,nrnberg und ,frth4 ,die ,bedeutung1 die erste ,lokomotiveisenbahn in ,deutschland gewesen zu sein1 bleibt der kleinen ,strecke trotzdem erhalten4 ,wie stark die ,gemter damals durch das ,ereignis der ,bahnerffnung bewegt wurden1 zeigt am besten ein ,bericht des ,stuttgarter ,morgenblatts81 der hier1 nach ,vogtlnders ,quellenbchern1 wiedergegeben sei3 ,am #g4 ,dezember morgens um neun ,uhr fand die feierliche ,erffnung der ,ludwigs-,eisenbahn zwischen ,nrnberg und ,frth auf dem eingehegten ,platze statt1 welcher zu dem ,verwaltungslokal der ,eisenbahngesellschaft gehrt4 ,die freudigste und nicht zu erschpfende ,aufmerksamkeit widmete man dem ,dampfwagen selbst1 an welchem jeder so viel ,ungewhnliches1 ,rtselhaftes zu bemerken hat1 den aber in seiner speziellen ,struktur nach uerem ,ansehen selbst ein ,kenner nicht zu entrtseln vermag4 ,auf den ,achsen von ,vorder- und ,hinterrdern wie ein anderer ,wagen ruhend1 hat er mitten zwischen diesen zwei grere ,rder1 und diese sind es1 welche von der ,maschine eigentlich in ,bewegung gesetzt werden 7,die ,treibrder74 ,wie8 lt sich zwar ahnen1 aber nicht sehen4 ,zwischen den ,vorderrdern erhebt sich1 wie aus einem verschlossenen ,rauchfang1 eine ,sule von ungefhr #ae ,fu ,hhe1 aus welcher der ,dampf sich entladet4 ,zwischen den ,vorder- und ,mittelrdern erstreckt sich ein gewaltiger ,zylinder nach den ,hinterrdern1 wo der ,herd und ,dampfkessel sich befindet1 welcher von einem zweiten1 vierrdrigen angehngten ,wagen aus mit ,wasser gespeist wird4 ,dieser hintere ,wagen nmlich1 auf welchem der ,platz fr das ,brennmaterial ist1 hat auch einen ,wasserbehlter1 aus welchem ,schluche das ,wasser in die ,kanle des eigentlichen ,dampfwagens leiten4 ,auerdem bemerkt man eine ,anzahl von ,rhren1 ,hhnen1 ,schrauben1 ,ventilen1 ,federn1 die alle wahrzunehmen mehr ,zeit erfordert1 als uns vergnnt war4 berdies nahm das ruhige1 umsichtige1 ,zutrauen erweckende ,benehmen des englischen ,wagenlenkers uns ebenso in ,anspruch4 ,wer mchte in einem solchen ,mann nicht den ganzen ,unterschied der modernen und der alten1 wie der mittleren ,zeit personifiziert erblicken6 ,jedes krperliche ,geschick1 welches gleichwohl nicht fehlen darf1 tritt bei ihm in den ,hintergrund1 in den ,dienst der verstndigen ,beachtung auch des ,kleinsten1 als eines fr das ,ganze ,wichtigen4 ,jede ,schaufel ,steinkohlen1 die er nachlegte1 brachte er mit ,erwgung des rechten ,maes1 des rechten ,zeitpunktes1 der gehrigen ,verteilung auf den ,herd4 ,keinen ,augenblick mig1 auf alles achtend1 die ,minute berechnend1 da er den ,wagen in ,bewegung zu setzen habe1 erschien er als der regierende ,geist der ,maschine und der in ihr zu der ungeheuren ,kraftwirkung vereinigten ,elemente4 ,als der ,dampf sich stark zu entwickeln begann1 regnete es aus der sich augenblicklich bildenden ,wolke durch die etwas rauhe ,morgenluft auf uns herab2 ja1 der ,gegensatz der glhenden ,dmpfe und der ,atmosphre machte1 da zugleich ein ,hagelstaub niederfiel4 ,als darauf auch der nach einer ,heideloffschen ,zeichnung gefertigte1 sehr einfache ,denkstein mit der einfachen ,inschrift3 ,deutschlands erste ,eisenbahn mit ,dampfkraft4 #ahce8 enthllt war1 wurde ,sr4 ,maj4 dem ,knig ein ,lebehoch gebracht4 -- ,hierauf begann die erste ,fahrt in den mit ,fahnen geschmckten ,wagen2 ein ,kanonenschu verkndete den ,abgang des ersten ,zuges4 ,alle neun ,wagen waren angefllt und mochten etwa #bjj ,personen fassen4 ,der ,wagenlenker lie die ,kraft des ,dampfes nach und nach in ,wirksamkeit treten4 ,aus dem ,schlot fuhren nun die ,dampfwolken in gewaltigen ,sten1 die sich mit dem schnaubenden ,ausatmen eines riesenhaften antediluvianischen ,stieres vergleichen lassen4 ,die ,wagen waren dicht aneinandergekettet und fingen an1 sich langsam zu bewegen2 bald aber wiederholten sich die ,ausatmungen des ,schlotes immer schneller1 und die ,wagen rollten dahin1 da sie in wenigen ,augenblicken den ,augen der ,nachschauenden entschwunden waren4 ,auch die ,dampfwolke1 welche lange noch den ,weg1 den jene genommen1 bezeichnete1 sank immer tiefer1 bis sie auf dem ,boden zu ruhen schien2 die erste ,festfahrt war in neun ,minuten vollendet1 und somit eine ,strecke von #bj #jjj ,fu 7#f ,kilometer7 zurckgelegt4 ,die ,fahrt wurde an diesem ,tage noch zweimal wiederholt4 ,das zweitemal bin auch ich mitgefahren1 und ich kann versichern1 da die ,bewegung durchaus angenehm1 ja wohltuend ist4 ,wer zum ,schwindel geneigt ist1 mu es freilich vermeiden1 die vorberfliegenden1 nhergelegenen ,gegenstnde ins ,auge zu fassen4 ,es war eine unvergeliche ,menschenmenge vorhanden1 und sie jauchzte und jubelte zum ,teil den ,vorberfahrenden zu2 in der ,tat1 es gewhrt der ,anblick des vorberdrngenden ,wagenzuges fast ein greres ,vergngen1 als das ,selbstfahren4 ,wenigstens drngt sich uns das ,gefhl der gewaltigen1 wundersam wirkenden ,kraft bei jenem ,anblick weit mehr auf2 es imponiert1 wenn man den ,wagenzug mit seinen #bjj ,personen wie von selbst1 wenn auch nicht pfeilgeschwind1 doch gegen alle bisherige ,erfahrung schnell1 unaufhaltsam heran-1 vorber- und in die ,ferne dringen sieht4 ,das ,schnauben und ,qualmen des ausgestoenen ,dampfes1 der sich sogleich als ,wolke in die ,hhe zieht1 verfehlt auch seine ,wirkung nicht4 ,pferde auf der nahen ,chaussee sind daher beim ,herannahen des ,ungetms scheu geworden1 ,kinder haben zu weinen angefangen1 und manche ,menschen1 die nicht alle zu den ungebildeten gerechnet werden drfen1 haben ein leises ,beben nicht unterdrcken knnen4 ,ja1 es mchte wohl keiner1 der nicht vllig phantasielos ist1 ganz ruhigen ,gemtes und ohne ,staunen beim ersten ,anblick des wunderwrdigen ,phnomens geblieben sein48 ,abbildung3 ,nach dem ,wandgemlde von ,professor ,heinrich ,heim im ,treppenhaus des ,deutschen ,museums zu ,mnchen #fi4 ,erffnung der ersten deutschen ,eisenbahnstrecke ,nrnberg-,frth am #g4 ,dezember #ahce ,brgermeister ,binder bringt das ,hoch aus1 ,direktor ,scharrer spricht mit dem ,regierungsvertreter1 ,regierungsprsidenten von ,stichauer 7in ,uniform74 ,hinter ihnen der ,erbauer der ,strecke1 ,denis4 ,auf der ,lokomotive der englische ,fhrer ,wilson #g4 ,ein ,mrtyrer ,nun war der ,augenblick gekommen1 da der deutsche ,eisenbahnfrhling in die fruchtbringende ,zeit bergehen konnte4 ,doch der freundlichere ,sonnenglanz1 der fortab auf die schienenreifen ,gefilde unseres ,landes herniederstrahlte1 ward verdstert durch den ,schatten eines ,menschenschicksals1 dessen ,trger zu leuchtenden ,taten berufen war1 aber im ,dunkeln enden sollte4 ,deutschland hatte das ,glck1 da der erste ,denker auf der ,erde1 welcher ein wahres und tiefes ,verstndnis fr die umfassende ,wirkung und weitestgreifende ,bedeutung der ,eisenbahn hatte1 auf seinem ,boden geboren wurde und wirkte4 ,whrend in allen anderen ,lndern1 selbst in ,england1 immer noch planlos ,linien von nur rtlicher ,bedeutung ins ,leben gerufen wurden1 hat jener ,mann als erster ein ,eisenbahnnetz als ,ganzes deutlich vor seinem geistigen ,auge gesehen4 ,die ,alten1 wenn sie zum ,himmel blickten1 dachten1 da jeder der ,sterne ohne ,zusammenwirken mit den andern und ohne von ihnen beeinflut zu werden1 seine ,kreise am ,himmel zge4 ,aber es traten ,mnner wie ,kopernikus auf1 die lehrten1 da da droben jede der ,sternenbahnen mit den anderen eng verwoben sei1 da die ,harmonie der ,sphren8 nur deshalb bestehe1 weil eins mit dem anderen wirke und lebe4 ,auch die ,eisenbahn hat ihren ,kopernikus gehabt1 und er ist gleichfalls ein ,deutscher gewesen4 ,die tief eindringenden ,gedanken dieses ,manns machten nicht bei der ,erkenntnis halt1 da es fr das ,wohl der ,eisenbahn selbst notwendig sei1 von vornherein nicht einzelne ,strecken1 sondern sogleich groe1 zusammenhngende ,netze zu entwerfen4 ,denn seinem fr das ,vaterland glhenden ,herzen war selbst das ,riesengebilde der vielen eisernen ,verkehrswege1 die er vor ,augen hatte1 nichts anderes als ein ,werkzeug zur ,erhhung ,deutschlands4 ,er sah in ihnen das beste ,mittel1 die ,entwicklung seines ,vaterlands zu frdern1 es durch immer engere ,verkettung der einzelnen politischen ,mittelpunkte aus seiner jammervollen ,zerrissenheit emporzuheben zu grerer ,einheit4 ,er glaubte fest an das geeinte groe ,deutsche ,reich1 das er selbst niemals sehen sollte1 er opferte sein ,dasein diesem grten ,ziel1 dem er am ehesten durch ,frderung des ,eisenbahngedankens im grten ,mastab sich nhern zu knnen glaubte4 ,den ,schpfer der ersten deutschen ,eisenbahnlinie von wirklicher verkehrspolitischer ,bedeutung1 den ,grnder des ,handelsvereins1 aus dem dann der groe deutsche ,zollverein hervorging1 ,friedrich ,list1 nennen wir heute einen ,vorlufer ,bismarcks4 ,die ,zeitgenossen aber hatten fr diesen groen ,sohn deutscher ,erde nichts brig als ,krnkungen und ,verachtung4 ,man verfolgte ihn ob seines vorwrtsdrngenden ,wirkens1 man trieb ihn aus dem ,vaterland und endlich in die ,verzweiflung4 ,lists ,wirken fr die ,eisenbahn blieb nicht so ohne tatschliche ,erfolge wie das ,streben ,friedrich ,harkorts4 ,er hat wirklich die rasch dahinrollende ,lokomotive vor die ,masse der schwer zu bewegenden ,geister gespannt4 ,aber whrend der stmmige ,westfale trotz der ,ergebnislosigkeit seiner ,kmpfe ein ruhiges ,alter erreichte1 mute ,list an der ,flamme seines ,geistes1 die drauen nicht genug ,nahrung fand1 endlich selbst verbrennen4 ,er sah die erste von ihm geschaffene ,eisenbahnlinie1 die ,strecke ,leipzig-,dresden1 aufblhen und gedeihen1 er erblickte die segensreichen ,folgen1 welche an dieses ,werk sich schlossen1 indem ,deutschland sich mehr und mehr mit ,schienenwegen berzog1 aber man hatte ihn selbst von dem ,arbeitsplatz fortgestoen1 auf dem er den ersten ,hammerschlag fr das groe ,werk getan1 und so mute sein heies ,herz im ,alpenschnee verbluten4 ,treffend hat ,treitschke das ,auftreten und ,wirken ,lists mit folgenden ,worten umrissen3 ,alle die wohlgemeinten ,entwrfe frherer ,eisenbahnlinien waren doch nur auf das ,wohl einzelner ,stdte oder ,lndereien berechnet1 und fast schien es1 als sollten die ,deutschen durch den ,fluch ihres ,partikularismus verhindert werden1 die groe ,erfindung mit groem ,sinne zu benutzen4 ,da trat ,friedrich ,list hervor mit dem ,plan eines zusammenhngenden1 ganz ,deutschland umfassenden ,eisenbahnnetzes und zeigte durch die ,tat1 durch die glckliche ,vollendung einer groen ,bahnlinie1 da sein1 dem ,durchschnittsmenschen fast unfabares ,ideal sich verwirklichen lie4 ,als der ,bahnbrecher des deutschen ,eisenbahnwesens erwarb er sich sein grtes ,verdienst um die ,nation1 seine ,stellung in der vaterlndischen ,geschichte4 ,als er vor ,jahren fr die deutsche ,zolleinheit gearbeitet1 hatte er doch nur mutig ausgesprochen1 was die ,mehrzahl der ,zeitgenossen schon ersehnte und in der ,wahl der ,mittel vielfach fehlgegriffen4 ,jetzt aber mit seinen ,eisenbahnplnen eilte er allen ,landsleuten weit vor und bewhrte berall die geniale ,sicherheit seines ,seherblickes4 ,wenig gelehrt1 aber reich gebildet und im ,leben erfahren1 berragte er alle damaligen volkswirtschaftlichen ,publizisten48 ,friedrich ,list wurde im ,jahre #aghi in ,reutlingen als der ,sohn eines ,weigerbers geboren4 ,von ,beginn an ging er einen unregelmigen ,weg4 ,seine ,bildung wird ihm18 so sagt der erste ,schilderer seines ,lebens1 ,ludwig ,huer1 nicht auf dem gewohnten ,wege zugefhrt2 seine ,erfahrung mu er sich im bittersten ,kampfe mit ueren ,verhltnissen erringen1 und seiner ,lebensttigkeit berall unter entmutigenden ,hindernissen und ,opfern neue ,bahnen zu brechen suchen4 ,das ,autodidaktische in der geistigen ,erziehung des ,mannes1 das ,energievolle und ,selbstndige in seinem ,charakter1 das ,kampffertige und ,rhrige in seinem ffentlichen ,tun wird von frher ,zeit vorbereitet -- denn es ist ein bitteres1 vielbewegtes ,leben1 das ihn von ,anfang an in die harte ,zucht nimmt und seinen ,geist und ,charakter zu jenem seltenen ,grade von ,selbstndigkeit und schpferischer ,rhrigkeit heranbildet1 die ,lists hervorragendes ,verdienst1 aber auch die ,quelle seiner ,verkennungen war4 ,wie das ,ziel seines ,wirkens eigentmlich war und in der ,geschichte literarischer ,persnlichkeiten einen ganz neuen ,abschnitt fr ,deutschland bezeichnete1 wie der ,ausgang seines ,lebens ein ungemeines tragisches ,interesse weckte1 so waren auch die ,wege nicht gewhnlich1 auf denen das ,schicksal diese kostbare ,flle von ,krften prfte und sthlte48 ,nachdem er eine einfache ,schule besucht hatte1 ward ,list schon frh auf den ,kampf hingewiesen1 den er sein ganzes ,leben hindurch gefhrt hat3 das ,ringen gegen willkrliche1 dem ,leben abgewandte ,beamtenherrschaft1 wie sie zum ,schaden des ,vaterlands damals blhte4 ,eine seltsame ,verkettung von ,umstnden fgte es1 da der ,tod seiner ,mutter und seines ,bruders mittelbar durch harte ,eingriffe der ,behrden in die ,familienverhltnisse herbeigefhrt wurde4 ,dennoch war ,list gezwungen1 ,schreiber im ,dienst der wrttembergischen ,regierung zu werden4 ,in ,ulm begann er widerwillig diese ,laufbahn4 ,seine bedeutenden ,fhigkeiten fhrten ihn jedoch alsbald in hhere ,stufen4 ,er legte die ,prfung fr das obere ,verwaltungsfach ab und kam als ,rechnungsrat ins ,ministerium4 ,hier wurde der freisinnige ,minister von ,wangenheim auf die auerordentliche ,bildung aufmerksam1 die der junge ,mann sich selbst angeeignet hatte1 und schon mit #bh ,jahren sa ,friedrich ,list auf dem ,lehrstuhl fr ,staatskunde an der ,universitt zu ,tbingen4 ,doch nicht lange sollte er sich dieser ehrenvollen ,stellung erfreuen4 ,die sehr tatkrftigen wrttembergischen ,altrechtler8 strzten seinen ,gnner ,wangenheim1 und damit verschwand die starke ,sttze1 die der junge1 den ,fortschritt lehrende ,professor besa4 ,nach einem ,jahr bereits schied er aus ,tbingen4 ,unstet wandernd kam nun ,list #ahai auf einer ,reise durch ,sddeutschland nach ,frankfurt a4 ,m4 ,dort war eine ,zahl tchtiger ,kaufleute und ,fabrikanten im ,begriff1 sich zusammenzuschlieen1 um eine ,aufhebung der unzhligen ,zollgrenzen innerhalb des ,deutschen ,reichs zu erwirken4 ,list erschien ihnen als der geborene ,fhrer dieser ,vereinigung4 ,rasch brachte er den ,handelsverein zustande1 die ,urzelle des deutschen ,zollvereins4 ,von diesem81 so schrieb ,list spter1 datiert sich die ,wiedergeburt des deutschen ,unternehmungsgeistes1 der jahrhundertelang geschlafen hatte4 ,von ihm datiert sich die ,teilnahme des deutschen ,publikums an allen ,nationalangelegenheiten1 und erst der ,zollverein hat die ,deutschen die ,notwendigkeit und die ,ntzlichkeit der politischen ,ausbildung und ,einigung gelehrt48 ,die ,stadt ,reutlingen hatte indessen ihren bedeutenden ,sohn nicht vergessen4 ,die ,brger whlten ,list zum ,abgeordneten in die ,stndeversammlung4 ,diese ,stellung benutzte ,list1 wie man es von ihm erwartet hatte1 dazu1 durch heftige ,angriffe eine ,erneuerung des alten1 erstarrten ,beamtenstaats anzustreben4 ,es whrte nicht lange1 bis er sich eine ,klage wegen ,verleumdung der bestehenden ,staatsverwaltung und dringenden ,verdachts eines begangenen ,staatsverbrechens8 zuzog4 ,der ,volksvertreter geno damals noch nicht das gleiche ,recht der ,unverletzlichkeit wie heute1 und so erreichte die ,regierung1 da ,list aus der ,kammer ausgeschlossen wurde4 ,dazu gesellte sich alsbald eine ,verurteilung zu zehnmonatlicher ,festungsstrafe mit angemessener ,beschftigung innerhalb der ,festung84 ,um diese ,strafe nicht abben zu mssen1 begab sich ,list nach dem damals ja noch franzsischen ,straburg4 ,aber er hat niemals an einem ,ort ,ruhe gefunden1 der auerhalb der deutschen ,grenze lag4 ,so versuchte er nach kurzer ,zeit1 bald in dem einen1 bald in dem andern der vielen deutschen ,vaterlnder wieder ,fu zu fassen4 ,doch berall wute die wrttembergische ,regierung ihm den ,boden hei zu machen4 ,als er es nach ,ablauf von drei ,jahren gar wagte1 nach ,wrttemberg zurckzukehren1 wurde er wider ,erwarten sogleich ergriffen und auf dem ,asberg festgesetzt4 ,die im ,urteil ausgesprochene angemessene ,beschftigung8 bestand darin1 da der ,gefangene dem ,platzkommandanten ,abschreiberdienste leisten mute4 ,er ward zwar schon mehrere ,monate vor ,ablauf der ,strafzeit entlassen1 aber nur unter der ,bedingung1 da er innerhalb vier ,tagen ,wrttemberg verlasse4 ,nun sah ,list ein1 da er in ,deutschland kein ,wirkungsgebiet mehr habe1 und er siedelte mit seiner ,familie nach ,amerika ber4 ,erleichtert wurde ihm dieser ,entschlu durch eine ,einladung ,lafayettes1 des alten ,freiheitskmpfers und ,freunds ,washingtons1 den er schon frher einmal in ,paris kennen gelernt hatte4 ,durch ,lafayettes ,empfehlung fand ,list jenseits des ,weltmeers einen sehr freundlichen ,empfang4 ,er siedelte sich zu ,reading1 in dem ,kohlen- und ,eisenbezirk von ,pennsylvanien1 an4 ,dort in dem khn aufstrebenden ,land konnte er nun alle seine volkswirtschaftlichen ,anschauungen zur ,reife bringen4 ,die #ahbg erschienenen ,briefe ber die kosmopolitische ,theorie der konomie8 machten ihn drben zu einem weithin bekannten und hochangesehenen ,mann4 ,auch ,lists ,vermgensverhltnisse sollten sich rasch bessern4 ,bei einem ,ausflug ins ,gebirge entdeckte er zufllig neue1 reiche ,kohlenlager4 ,sein scharfer ,blick lie ihn die ,mglichkeiten einer guten ,nutzung erkennen1 und rasch gelang es ihm1 ,geldmnner fr den ,plan der ,anlegung eines ,bergwerks zu gewinnen4 ,er erweckte das ,vertrauen in sein ,unternehmen in der ,hauptsache dadurch1 da er sofort daran ging1 die ,verkehrsverhltnisse der abgelegenen ,gegend auf das grndlichste zu verbessern4 ,er erbaute eine ,eisenbahnlinie von ,tamaqua nach ,port ,clinton in der ,nhe von ,philadelphia1 auf der die ,kohle bequem zum ,schuylkillkanal gelangen konnte4 ,die ,strecke war #cd ,kilometer lang und wurde von einem ,lokomotivzug in #b-a_/b ,stunden durchfahren4 ,die neue ,verkehrsanlage hatte einen ausgezeichneten ,erfolg4 ,das ,bergwerk warf reiche ,ertrgnisse ab1 und auch der ,landstrich zu beiden ,seiten der ,bahn entwickelte sich zusehends in auerordentlicher ,weise4 ,dort1 wo bisher kein ,mensch gewohnt hatte1 waren bald vier kleine ,stdte entstanden und reich besiedelt4 ,dieser ,vorgang erinnert lebhaft an die ,entstehung von ,middlesborough unter dem ,einflu der ,bahn ,manchester-,liverpool4 ,der berraschende ,erfolg seiner kleinen ,bahn sollte richtunggebend fr ,lists ganzes ,leben werden4 ,es war ihm pltzlich durch ein lebendiges ,beispiel klar geworden1 welch ungeheuren ,nutzen die ,eisenbahn einem darniederliegenden ,land zu bringen vermag4 ,nicht der persnliche ,vorteil war es1 der sein ,herz aufs tiefste bewegte1 sondern der ,gedanke1 da hier das richtige ,mittel zur ,weiterentwicklung ,deutschlands gefunden sei4 ,mitten in den ,wildnissen der ,blauen ,berge81 so hat er spter geschrieben1 trumte mir von einem deutschen ,eisenbahnsystem2 es war mir klar1 da nur durch ein solches die ,handelsvereinigung in volle ,wirksamkeit treten knne4 ,diese ,ideen machten mich mitten im ,glck unglcklich4 ,notwendig mute die finanzielle und nationalkonomische ,wirksamkeit in ,deutschland um so grer sein1 je unvollkommener vorher die ,transportmittel im ,verhltnis zu der ,kultur1 ,gre und ,industrie der ,nation waren48 ,nachdem ,list dies erst einmal deutlich erkannt hatte1 hielt es ihn1 obgleich er zum erstenmal in seinem ,leben in gutem ,wohlstand und hchst angenehm lebte1 nicht mehr in ,amerika4 ,mir gehts81 so sagte er1 mit meinem ,vaterland wie den ,mttern mit ihren krppelhaften ,kindern3 sie lieben sie um so strker1 je krppelhafter sie sind4 ,im ,hintergrund all meiner ,plne liegt ,deutschland1 die ,rckkehr nach ,deutschland2 es ist wahr1 ich werde mich dort rgern ber die ,kleinstdterei und ,kleinstaaterei48 ,so erwuchs in der ,ferne fr ,deutschland der groe ,frderer seiner ,volkswirtschaft in diesem ,mann1 der im ,ausland die ,heimat nicht zu vergessen vermochte4 ,wer mte in diesem ,zusammenhang nicht an das ,wort eines anderen groen ,verbannten denken1 an ,heines ,denk' ich an ,deutschland in der ,nacht1 so bin ich um den ,schlaf gebracht68 ,bald begann ,list nun einen ,briefwechsel mit ,joseph von ,baader1 den wir bereits als einen alten ,anhnger des ,eisenbahngedankens kennen4 ,huer gibt aus einem ,brief ,lists an ,baader unter anderem folgende ,stellen wieder1 die erkennen lassen1 in welch bewundernswerter ,weise ,lists ,geist den ,eisenbahngedanken von dem bescheidenen ,anfang in eine groartige ,zukunft weiterspann4 ,zunchst weist der ,briefschreiber auf die ,segnungen hin1 welche die in jener ,zeit einzig vorhandene groe ,verkehrseinrichtung1 die ,schiffahrt1 der ,menschheit gebracht hat3 ,new-,york brennt die ,steinkohlen von ,new-,castle2 die ltesten ,huser von ,albany sind mit hollndischen ,backsteinen erbaut2 der ,philadelphier lt sich zuweilen die im niederschsischen ,sande gewachsene ,kartoffel wohlschmecken2 in ,savannah erheben sich ,gebude und ,denkmler von ,steinen1 die an der nrdlichen ,grenze von ,neu-,england gebrochen worden sind2 der ,mller in ,pennsylvanien mahlt mit ,steinen1 die ber #cjjj ,meilen weit herkommen2 in ,england it man pfel aus der ,jersey1 und whrend ich dieses schreibe1 lsche ich den ,durst mit italienischen ,limonen1 die mich wahrscheinlich nicht so hoch kommen als ,sie die ,ihrigen1 obschon ,sie dem ,platz wo sie gewachsen1 ungefhr #cjjj ,meilen nher sind als ich4 ,auch trinke ich wohlfeileren ,bordeaux als ,sie4 ,nun bedenke man1 wie unermelich die ,produktionskrfte von ganz ,deutschland gesteigert wrden1 wenn eine der ,seefracht an ,wohlfeilheit und ,schnelligkeit gleichkommende ,landfracht stattfnde4 ,alle mittel- und norddeutschen ,lnder wrden sich an einen regelmigen ,genu der ordinren ,rhein- und ,frankenweine gewhnen2 es wrde mehr ,wein in der ,traube dahin gefhrt als jetzt im ,fa oder in der ,bouteille4 ,essen wir doch hier ,trauben aus ,spanien und ,portugal zu billigen ,preisen4 ,regensburger ,bier kme in ,hamburg nicht teurer zu stehen als gegenwrtig in ,nrnberg 4 4 4 ,hamburg und ,bremen wrden bayerisches ,brot essen2 die ,feinschmecker in ,mnchen frische ,austern und ,seekrebse4 ,wie wrden nur allein die ,fischereien jener ,seepltze sich heben1 wenn aller ,tran1 alle gesalzenen und getrockneten ,fische1 die jetzt von ,holland den ,rhein heraufkommen1 von dort bezogen wrden4 ,vermittels ,eisenbahnen knnte die lothringische und rheinpreuische ,steinkohle und das ,holz aus den ,gebirgen so wohlfeil ins ,rheintal geschafft werden1 da man nicht mehr ntig htte1 einen bedeutenden ,teil des besten ,bodens zur ,holzpflanzung zu verwenden4 ,der ,harz1 das ,fichtelgebirge1 das ,erz- und ,riesengebirge1 wrden ihre ,erzeugnisse nach allen ,gegenden aufs ,wohlfeilste versenden und die ,getrnke und ,getreidefrchte der fruchtbaren ,gegenden entgegennehmen48 ,bald sollte sich fr ,list eine ausgezeichnete ,gelegenheit ergeben1 nach ,europa zurckzukehren4 ,der ,prsident der ,vereinigten ,staaten1 ,jackson1 war lngst auf seine bedeutenden ,fhigkeiten aufmerksam geworden und wollte sie dazu benutzen1 eine engere handelspolitische ,verbindung zwischen ,amerika und ,europa herbeizufhren4 ,er sandte ,list deshalb zunchst nach ,frankreich1 damit er dort fr einen lebhafteren ,gteraustausch mit den ,staaten wirke1 insbesondere aber fr die ,einfhrung amerikanischer ,steinkohle ttig sei4 ,man versprach ihm1 da er1 sobald diese ,aufgabe gnstig gelst wre1 zum amerikanischen ,konsul in ,hamburg ernannt werden wrde1 wodurch dem ,verbannten die ,rckkehr ins ,vaterland mglich werden konnte4 ,mich reizte aber81 so schrieb ,list spter1 weniger dies ,versprechen1 als die ,hoffnung1 dadurch ,gelegenheit zu erhalten1 die ,eisenbahn auf dem europischen ,kontinent einzufhren1 den ,antrag anzunehmen48 ,so ging er denn nach ,frankreich1 kehrte nach zufriedenstellendem ,wirken noch einmal nach ,amerika zurck und landete endlich im ,jahre #ahcb mit seiner ,familie in ,hamburg1 um nun fr immer in dem alten ,erdteil zu bleiben4 ,der ,rckkehrende war ein anderer ,mann als jener1 der einst ausgezogen4 ,der ,gelehrte hatte sich in einen schaffenden ,handelspolitiker verwandelt4 ,nur die ,liebe zum ,vaterland war die gleiche geblieben4 ,ein ,jahr lang lebte ,list nun in ,hamburg und begann schon dort seine ,werbettigkeit fr die ,errichtung von ,eisenbahnlinien in ,deutschland4 ,aber man belchelte seinen ,eifer und gab ihm kein ,gehr4 ,darum schaute er sich nach jener ,stelle innerhalb der deutschen ,grenze um1 die wohl am ehesten und besten zu einer ,ausnutzung des neuen ,verkehrsmittels geeignet wre4 ,er erkannte ,leipzig als den geeignetsten ,ausgangspunkt fr ein groes ,eisenbahnnetz4 ,dort lag18 wie er sich ausdrckte1 die ,herzkammer des deutschen ,binnenverkehrs1 des ,buchhandels und der deutschen ,fabrikindustrie48 ,die zahlreichen ,fremden1 die alljhrlich zweimal durch die ,messe herangezogen wurden1 trugen sehr viel zur ,belebung des ,menschenaustauschs bei4 ,auch eine ,besserung des ,gterverkehrs an dieser ,stelle schien ihm notwendig4 ,was leichter ,transport vermag und was schwerer und teurer nicht vermag1 darber knnen wir18 so schrieb er bald darauf1 die ,sandsteine von ,pirna zu ,zeugen aufrufen1 die zu ,wasser bis ,berlin1 ,hamburg und ,altona1 ja1 in noch grerer ,menge nach ,kopenhagen gegangen sind und noch gehen1 whrend es ihnen nie mglich war1 landwrts nur bis ,leipzig vorzudringen4 ,und doch bedrfte man ihrer hier sehr1 wre es auch nur1 um dieser sonst so schnen ,stadt ,trottoirs zu verschaffen48 ,khn entschlossen zog ,list nach ,leipzig und begann eine ausgedehnte ,werbettigkeit fr eine ,eisenbahnstrecke von dort nach ,dresden4 ,er suchte die ,verkehrsverhltnisse zwischen den beiden ,stdten genau kennenzulernen1 bereiste vielfach die ,strecke und machte sich mit den ,bodenverhltnissen bekannt4 ,zuerst begegnete ,list auch bei den ,leipzigern kalte ,zurckhaltung4 ,da aber verffentlichte er ein hochbedeutsames ,werk1 das in der ,geschichte der ,eisenbahn niemals vergessen werden wird4 ,es hie ber ein schsisches ,eisenbahnsystem als ,grundlage eines allgemeinen deutschen ,eisenbahnsystems84 ,er widerlegte darin zunchst die weitverbreitete ,meinung1 da ,eisenbahnen wohl in ,england und ,amerika mglich und ntzlich seien1 aber nicht in ,deutschland4 ,da hier bisher noch keine irgendwie bedeutende ,strecke gebaut worden sei1 habe seinen ,grund nicht darin1 da die ,verhltnisse dazu nicht geeignet und das ntige ,geld nicht vorhanden sei1 es wre vielmehr allein der mangelnde ,unternehmungsgeist1 der im ,gegensatz zu drben von dem groen ,werk abhielte4 ,in ,sachsen knne man sogar unter weit gnstigeren ,umstnden ,eisenbahnen bauen1 da hier die ,lhne niedriger seien und die weiten ,ebenen von der ,notwendigkeit entbnden1 groe ,bodenschwierigkeiten zu berwinden4 ,es sei auch keinesfalls zu befrchten1 da durch das neue ,verkehrsmittel einzelne ,gewerbe und ,personen bleibenden ,schaden erleiden wrden4 ,zur ,zeit der ,erfindung der ,buchdruckerkunst mgen in ,leipzig wohl fr den ,augenblick ber ein ,dutzend ,abschreiber arbeitslos geworden sein2 heute beschftigt hier die ,presse #ejjj ,menschen4 ,so gut es ,torheit gewesen wre1 den ,fortschritten des ,erfindungsgeistes ,einhalt zu tun1 um jene ,abschreiber in ,ttigkeit zu erhalten1 so tricht wre es heute1 um etlicher ,gastgeber und ,fuhrleute willen auf die unermelichen ,wohltaten der ,eisenbahn ,verzicht zu leisten48 ,es mutet uns heute seltsam an1 war aber damals eine dringende ,notwendigkeit1 da ,list in seiner ,schrift darauf hinwies1 die ,eisenbahnen wrden nicht nur den ,verkehr erleichtern1 sondern ihn auch heben4 ,zugleich mten sie den ,wert des ,eigentums steigern und das ,wohlbefinden aller ,klassen verbessern4 ,es wurde von ihm schon darauf hingedeutet1 da der ,staat wohl am ehesten dazu berufen wre1 ,eisenbahnen zu bauen4 ,groe1 ertragreiche ,strecken knnten zwar von nichtffentlichen ,gesellschaften ausgefhrt werden1 aber solche1 die an sich keinen ,verdienst abzuwerfen vermchten1 volkswirtschaftlich aber dennoch von groer ,wichtigkeit wren1 sollten auf ,staatskosten angelegt werden4 ,die sptere ,entwicklung ist tatschlich diesen ,weg gegangen4 ,ein ,entwurf fr die ,errichtung einer ,aktiengesellschaft zur ,erbauung der ,eisenbahn ,leipzig-,dresden war in der ,schrift enthalten4 ,ganz neu fr ,deutschland war auch ein darin ausgesprochener ,gedanke1 fr den ,list bereits in ,frankreich eingetreten war3 da nmlich den ,bahngesellschaften das ,enteignungsrecht verliehen werden msse1 ohne dessen ,besitz sie zur berwindung grter ,schwierigkeiten und oft zu schdlichen ,umwegen gezwungen wrden4 ,abbildung3 #gj4 ,friedrich ,lists ,entwurf fr ein deutsches ,eisenbahnnetz gezeichnet #ahcc4 ,smtliche ,linien sind heute tatschlich gebaut ,wenn auch ,list vorsichtigerweise vorlufig nur fr die ,erbauung der ,linie ,leipzig-,dresden eintrat1 so hatte er doch ein groes deutsches ,eisenbahnnetz stets vor ,augen4 ,der ,schrift war eine ,karte beigefgt1 welche die beste ,fhrung der groen ,eisenbahnlinien ber ganz ,deutschland andeutete4 ,nichts spricht deutlicher fr die ,fhigkeit dieses groen ,geistes1 knftige ,entwicklungen vorauszusehen1 als die ,tatsache1 da schon nach fnfzehn ,jahren die smtlichen von ,list vorgezeichneten ,eisenbahnlinien ohne seine unmittelbare ,einwirkung1 nur hervorgerufen aus dem tatschlichen ,bedrfnis1 wirklich vorhanden waren4 ,das ,national-,transportsystem8 steht immer im ,vordergrund von ,lists ,handeln4 ,zollverein und ,eisenbahnnetz nennt er die siamesischen ,zwillinge84 ,stets spricht er mit begeisterten ,worten von der groen und allgemeinen ,wirkung der ,eisenbahnen1 die er wie keiner seiner ,zeitgenossen begriffen und vorausgesehen hat4 ,was die ,dampfschiffahrt fr den ,see- und ,fluverkehr18 so schreibt er1 das ist der ,eisenbahnwagentransport fr den ,landverkehr -- ein ,herkules in der ,wiege1 der die ,vlker erlsen wird von der ,plage des ,krieges1 der ,teuerung und ,hungersnot1 des ,nationalhasses und der ,arbeitslosigkeit1 der ,unwissenheit und des ,schlendrians2 der ihre ,felder befruchten1 ihre ,werksttten und ,schchte beleben und auch den ,niedrigsten unter ihnen ,kraft verleihen wird1 sich durch ,besuch fremder ,lnder zu bilden1 in entfernten ,gegenden ,arbeit1 an fernen ,heilquellen und ,seegestaden ,wiederherstellung ihrer ,gesundheit zu suchen4 ,ja1 durch die neuen ,transportmittel wird der ,mensch ein unendlich glcklicheres1 vermgenderes und vollkommeneres ,wesen1 seine ,kraft und ,ttigkeit erweitert48 ,er steht nicht an1 die ,eisenbahn ein ,gottesgeschenk zu nennen4 ,wie er auf ihre ,wirkungen fr das ,groe und ,allgemeine hinweist1 so gedenkt er auch ihrer freundlichen ,wirkungen auf die ,familien- und die ,lebensverhltnisse des einzelnen3 ,wie vieler ,kummer wird nicht erspart1 wie viele ,freuden werden nicht gewonnen1 wenn entfernte ,verwandte und ,freunde sich mit ,blitzesschnelle von ihren ,zustnden und ,begebnissen ,nachricht geben knnen und ihnen das ,wiedersehen um so viel leichter erreichbar ist4 ,wie viele ,schmerzen werden nicht gestillt1 wenn auch der minder ,bemittelte durch ,zerstreuung und ,luftvernderung1 durch die regelmige und sanfte ,bewegung der ,dampfwagen1 durch die ,reisen nach einer ,heilquelle oder ins ,seebad1 durch ,versetzung in ein milderes ,klima oder in die frische ,bergluft die verlorene ,gesundheit1 ohne die er seiner ,familie den ,lebensunterhalt nicht zu erwerben imstande ist1 fr eine ,reihe von ,jahren wieder restaurieren kann1 whrend er bei den jetzigen ,transportverhltnissen aus ,mangel an ,mitteln1 oder weil er die ,beschwerlichkeiten der ,reise1 zumal das ,nachtfahren1 nicht ertragen kann1 mit seiner ,familie elendiglich verkmmern mu4 ,wie vieler ,sorgen werden nicht die ,eltern berhoben1 wenn ihnen nun ein so weiter ,kreis erffnet ist1 um den ,kindern die ihren ,vermgensumstnden und ,wnschen und den ,anlagen und ,neigungen der ,kinder entsprechenden ,bestimmungen zu geben4 ,um wieviel leichter werden diejenigen1 die in ihrer ,heimat kein zureichendes ,auskommen finden und die hier dem gemeinen ,wesen zur ,last fallen1 sich und ihre ,familien in andere ,gegenden1 ,lnder und ,weltteile versetzen1 um dort eine neue und glcklichere ,existenz zu grnden48 ,mit einer ,sicherheit1 die gerade heute fr uns verblffend ist1 macht ,list auf die militrische ,bedeutung der ,eisenbahnen aufmerksam3 ,ein vollstndiges ,eisenbahnsystem wird das ganze ,territorium einer ,nation in eine groe ,festung verwandeln1 die von der ganzen streitbaren ,mannschaft der angegriffenen ,nation mit der grten ,leichtigkeit1 mit dem geringsten ,kostenaufwand und den geringsten ,nachteilen fr das ,land verteidigt werden kann48 ,von der ,schrift ber das schsische ,eisenbahnsystem1 in der er vorsichtigerweise von der ,voraussetzung ausgeht1 da tglich nur #abj ,personen zwischen ,leipzig und ,dresden hin und her reisen wrden1 lie ,list #ejj ,drucke an alle wichtigen schsischen ,behrdestellen1 an die ,kammern und magebenden ,persnlichkeiten ,sachsens verteilen4 ,die ,wirkung war auerordentlich4 ,mit der ,verffentlichung dieser ,listschen ,schrift beginnt das ,verstndnis fr den ,eisenbahngedanken sich in ,deutschland zu verbreiten4 ,die schsische ,regierung1 die beiden ,kammern und die ,leipziger ,stadtverordneten sandten ,list ,danksagungsschreiben4 ,es wurde alsbald die ,grndung eines ,ausschusses beschlossen1 der die ,vorbedingungen fr den ,bau der ,strecke ,leipzig-,dresden ausarbeiten sollte4 ,die ttigsten ,mitglieder in diesem ,ausschu waren1 auer ,list1 die ,herren ,dufour-,fronce1 ,lange1 ,seiffert und ,gustav ,harkort1 ein ,bruder ,friedrichs1 der in ,leipzig ein groes ,ausfuhrgeschft betrieb4 ,wiederum entfaltete ,list eine auerordentliche ,ttigkeit1 bis alle ,punkte geklrt waren4 ,als dann aber mit ,genehmigung der schsischen ,regierung ein endgltiger ,arbeitsausschu von zwlf ,mnnern gewhlt wurde1 zu denen auch ,list gehren sollte1 da wurde die ,gltigkeit seiner ,wahl nicht anerkannt1 weil er nicht ,leipziger ,brger war4 ,es ist dies der ,beginn des ,unheils1 das fortab ,list wiederum auf allen seinen ,lebenswegen verfolgen sollte4 ,am ,tag der ,ausschreibung wurde das gesamte ,aktienkapital von #a-a_/b ,millionen ,mark sofort voll gezeichnet4 ,nach vier ,tagen zahlte man fr die ,papiere bereits ein ,aufgeld von #bb-a_/b vom ,hundert4 ,auch dieser ,vorgang verlieh dem weiteren ,vordringen der ,eisenbahnen in ,deutschland einen krftigen ,schwung4 ,obgleich es keinem ,zweifel unterliegen konnte1 da ,lists ,raten und ,taten die ausschlieliche ,ursache dieses glnzenden ,erfolgs war1 begann man doch von jetzt ab1 ihn planmig beiseite zu schieben4 ,die khne1 harte und heibltige ,art des groen ,manns behagte den ,durchschnittsbrgern im ,ausschu nicht4 ,es kam in den ,versammlungen zu sehr hlichen ,auftritten4 ,man unterbrach ,list bei seinen ,vortrgen1 man lud ihn schlielich zu den ,beratungen berhaupt nicht mehr ein und fand es unerklrlich1 da ein ,schwabe1 der ohne allen ,beruf ins ,land gekommen und offenbar nur oberflchliche ,kenntnisse ber die ,sache besitze1 sich mehr zutrauen wolle als den ,koryphen des ,leipziger ,handelsstandes84 ,es war um so leichter1 ,list aus seiner eigenen ,schpfung hinauszudrngen1 als dieser mit der ganzen ,sorglosigkeit des schpferischen ,geists und eines von seiner ,sache tief durchdrungenen ,manns sich kein bestimmtes ,entgelt fr seine ,ttigkeit ausbedungen hatte4 ,er begngte sich damit1 da ihm in unverbindlichen ,besprechungen in ,aussicht gestellt worden war1 er werde in spterer ,zeit1 wenn das ,unternehmen schon guten ,ertrag abwerfe1 zwei vom ,hundert der smtlichen ,aktien zum ,ausgabekurs zeichnen drfen4 ,da es ,list nur um die ,sache und gar nicht um seine ,person zu tun war1 sah er von einer festen ,abmachung um so eher ab1 als er frchten mute1 da die ffentlichkeit sonst leicht der ,meinung htte sein knnen1 da er nur zu seinem eigenen ,nutzen so warm fr das ,eisenbahnunternehmen eingetreten wre4 ,sein unbedingter ,glaube an die ,ehrlichkeit der ihm von hervorragenden ,brgern gemachten ,zusagen sollte ihn jedoch aufs bitterste enttuschen4 ,man glaubte1 genug zu tun1 wenn man ihm ein ,ehrengeschenk von #bjjj ,talern anbot1 im brigen aber nur leere ,dankesworte spendete4 ,fr die persnliche ,lage des so ,verratenen waren diese ,ereignisse um so schlimmer1 als er sein in ,amerika erworbenes und drben untergebrachtes ,vermgen durch eine nderung in der ,handelspolitik der dortigen ,regierung inzwischen wieder verloren hatte4 ,das ,ende von ,lists aufopfernder und fast beispiellos erfolgreicher ,ttigkeit fr das ,zustandekommen der ersten groen ,eisenbahnlinie in ,deutschland war1 da er endlich vollkommen verdrngt wurde1 da man einen anderen ,streckenzug whlte1 als er vorgeschlagen hatte1 und da bei der ,erffnung der ,bahn niemand mehr an ihn dachte4 ,die ,auszeichnungen und ffentlichen ,belobigungen erhielten andere ,ausschumitglieder2 ,list war schon an diesen ,festtagen in ,leipzig vllig vergessen4 ,welch eine groe ,seele man hier schmachvoll mihandelt hat1 zeigt am besten die ,tatsache1 da ,list trotzdem nicht davon abstand1 weiter fr den ,ausbau von ,eisenbahnen in ,deutschland zu wirken1 weil er sie als notwendig fr sein ,vaterland erachtete4 ,er ging zunchst nach ,berlin1 um vom ,knig von ,preuen die ,genehmigung fr eine ,bahn von dort nach ,magdeburg und nach ,leipzig zu erlangen4 ,es kam zu keinem ,ergebnis1 insbesondere weil auch in ,berlin1 wo man ,list zunchst sehr freundlich aufgenommen hatte1 bald eine ,erkaltung der ,gefhle ihm gegenber eintrat4 ,man hatte sich in ,leipzig nach seiner ,person erkundigt1 und ,gustav ,harkort stand nicht an1 den ,mann1 der ihn bei der ,eisenbahngesellschaft doch erst in den ,sattel gesetzt hatte1 zu verleumden1 ihn als phantastisch und unzuverlssig zu bezeichnen1 von den extravaganten ,plnen des ,herrn ,list8 zu sprechen4 ,abbildung3 #ga4 ,vom ,bau des ersten deutschen ,eisenbahntunnels fr die ,strecke ,leipzig-,dresden ,diesen beschftigte nach dem neuen ,mierfolg die ,anlage einer groen ,eisenbahnstrecke von ,frankfurt nach ,basel1 wobei er jedoch auch nichts zu erreichen vermochte1 da die beteiligten ,staaten die ,linie selbst anzulegen gedachten4 ,all das konnte auch jetzt noch ,lists eifrigste ,ttigkeit fr die ,ausbreitung des ,eisenbahngedankens nicht hemmen4 ,im ,jahre #ahce grndete er eine eigene ,zeitschrift1 das ,eisenbahn-,journal81 dessen ,zweck er selbst folgendermaen darstellte3 ,die ,vorbereitung eines allgemeinen deutschen ,eisenbahnsystems ist ein ,hauptzweck des ,blattes1 und die ,redaktion wird sich daher besonders bestreben1 richtige ,ansichten ber den ,nutzen der ,eisenbahn1 ber die zweckmigste ,bauart derselben und ber die ,richtung der ,hauptrouten zu vertreten4 ,sie wird die ,verhltnisse der einzelnen ,routen mit ,rcksicht auf ihren ,verkehr1 ihre ,lokalitt und ihre ,anlage- und ,transportkosten und folglich ihre ,ertragsfhigkeit beleuchten und denen1 die sich fr dergleichen ,unternehmungen interessieren1 mit gutem ,rat beistehen4 ,auch wird sie sich angelegen sein lassen1 das deutsche ,publikum ber ,bewegungen und ,fortschritte1 welche in dieser ,beziehung in dem ,in- und ,ausland stattfinden1 in fortlaufender ,kenntnis zu erhalten48 ,die uneigenntzige ,arbeit des unermdlichen ,manns fr die ihm so wichtig erscheinende ,ausbreitung der ,eisenbahnen geht also fort4 ,wirklich hat das ,blatt die ,gemter im ,listschen ,sinn weiter stark beeinflut und aufgerttelt4 ,das unmittelbare ,ergebnis aber war1 da das ,eisenbahn-,journal8 schon im ,jahre #ahcg in sterreich1 wo es sehr viele ,leser besa1 verboten wurde und deshalb eingehen mute4 ,jetzt verlegte ,list seine ,ttigkeit nach ,frankreich4 ,doch auch hier konnte er nichts ,rechtes erreichen1 weil man in ,frankreich zu jener ,zeit die ,eisenbahnaktien als geeignete ,gegenstnde fr das ,brsenspiel ansah1 wodurch der ,gegenstand fr ,list nicht mehr verlockend war4 ,als er nach ,deutschland zurckkehrte1 erhielt er davon ,kenntnis1 da die geplante ,linie von ,halle nach ,kassel eine ,richtung bekommen sollte1 die sehr dazu geeignet war1 das ,gedeihen der thringischen ,lnder zu schdigen4 ,sofort wies er in der ihm eigenen tatkrftigen ,art nach1 da es wichtiger sei1 ,stdte wie ,eisenach1 ,gotha1 ,erfurt und ,weimar zu berhren1 als eine krzere ,linie unter ,vermeidung der alten thringischen ,landesstrae zu schaffen4 ,wirklich setzte er eine ,abnderung der ,linienfhrung in seinem ,sinn durch4 ,zum ,dank erhielt er nichts als ein ,geschenk von #ajj ,louisdor fr diese ,ttigkeit1 die1 wie man anerkannte1 die thringischen ,staaten von tdlicher ,gefahr gerettet hatte84 ,abbildung3 #gb4 ,eingangstor des ersten deutschen ,eisenbahntunnels bei ,oberau ,auch in ,bayern1 wo man jetzt recht lebhaft an den weiteren ,ausbau der ,eisenbahnen ging1 bot ,list seine ,dienste an1 berall stellte er seine groen ,erfahrungen auf diesem ,gebiet zur ,verfgung4 ,er wurde viel befragt1 leistete berall ,hilfe1 aber nirgends kam es zu einer ,anstellung1 die er nun recht gern gehabt htte4 ,es bemchtigt sich ,lists allmhlich eine tiefe ,verstimmung ber den ,undank der ,welt4 ,bevor jedoch die ,trbsal allzusehr ,herr ber seinen ,geist werden konnte1 schuf er noch sein grtes volkswirtschaftliches ,werk1 das ,nationale ,system der politischen konomie84 ,es erschien #ahda und hat ihn als ,volkswirtschaftler unsterblich gemacht4 ,ein mit ,arbeit bis zum ,rand angeflltes ,leben hatte ,list nicht zu einem wohlhabenden ,mann gemacht4 ,die ,sorge um seinen ,lebensunterhalt wurde vielmehr immer rger4 ,es gesellten sich krperliche ,leiden hinzu1 die ihn befrchten lieen1 da er bald berhaupt nicht mehr imstande sein wrde1 geistig zu arbeiten4 ,immer deutlicher sah der rasch ,alternde ein1 da sein ,streben fr ,deutschlands ,gre ihm nichts anderes gebracht hatte1 als den ,verlust seines ,vermgens und die ,unmglichkeit des ,vorwrtskommens4 ,in einem ,brief aus jener ,zeit macht er eine recht trbselige ,zusammenstellung3 ,als ich im ,jahr #ahca aus ,amerika zurckkam1 hatte ich mir wieder ein unabhngiges ,vermgen erworben4 ,durch mein ,bestreben1 den ,eisenbahnbau und eine nationale ,handelspolitik emporzubringen1 glaubte ich mich um mein ,vaterland verdient zu machen und mich wenigstens bei meinem ,vermgen erhalten zu knnen4 ,mein ,lohn aber war ,verfolgung und der ,verlust eines groen ,teils meines ,vermgens4 ,jetzt den ,sechzigern nahe und von krperlichen beln heimgesucht1 sehe ich nur mit ,besorgnis in die ,zukunft1 ja ich traue mir nicht einmal mehr die ,kraft zu1 zum zweiten ,male nach ,nordamerika auszuwandern1 wohin mich meine dortigen ,freunde rufen1 und wo ich leicht in einigen ,jahren mich wieder erholen knnte48 ,es ist zu einer neuen bersiedlung nach ,amerika wirklich nicht mehr gekommen4 ,als ,list1 von ,kopfschmerzen und anderen ,leiden geqult1 eine ,reise nach ,meran antrat1 gelangte er nur bis ,kufstein4 ,dort brach er krperlich zusammen1 und eines ,tags1 am #cj4 ,november #ahdf1 fand man seine ,leiche halb verweht im ,schnee4 ,er hatte sich erschossen4 ,im uersten ,winkel des groen ,deutschen ,reichs1 fr das sein ,herz sein ,leben lang geschlagen hatte1 mute dieser ,mann verlassen und verzweifelt ein trauriges ,ende finden4 ,er hat einen echten ,mrtyrertod erlitten4 ,armer ,freund18 so rief ihm ,heinrich ,laube ins ,grab nach1 ein ganzes ,land konntest du beglcken1 aber dies ,land konnte dir nicht einen ,acker ,erde1 konnte dir nicht ein warmes ,haus geben fr die traurige ,winterzeit des ,alters6 ,dieser ,fluch des zerrissenen ,vaterlands1 in welchem man so kinderleicht heimatlos werden kann1 in welchem das ,genie selbst niemand angehren darf1 dieser ,fluch hat dich im ,schneesturme oberhalb ,kufsteins in den ,tod gejagt1 und unsere ,trnen1 unsere ,lorbeerkrnze1 was sind sie deiner verwaisten ,familie868 -- -- ,die ,strecke ,leipzig-,dresden war nach ,lists ,fortgang aus seinem ,wirkungsort weiter gebaut worden4 ,wie schon angedeutet1 hatte man die von dem geistigen ,urheber vorgeschlagene ,linienfhrung verworfen und1 nach dem ,rat eines englischen ,fachmanns1 die von dem ,oberingenieur ,kunz empfohlene ,strecke ausgefhrt4 ,diese erforderte eine schwierige berschreitung der ,elbe und viele andere ,kunstbauten1 wodurch sehr groe ,ausgaben entstanden4 ,auch den ,rat ,lists hatte man verworfen1 zunchst mglichst billig zu bauen1 um spter1 wenn das ,unternehmen selbst schon ,ertrag abgeworfen htte1 einen teureren ,unterbau auszufhren4 ,so kam es1 da das ,aktienkapital unter groen ,schwierigkeiten von #a-a_/b auf #d-a_/b ,millionen ,mark erhht1 also verdreifacht werden mute4 ,von ,leipzig bis ,wurzen wurde der ,bau mit ,flacheisen auf ,langschwellen nach der auf ,bild #ci wiedergegebenen ,form ausgefhrt4 ,diese ,bauart bewhrte sich jedoch so schlecht1 da man bereits fr die ,fortsetzung zu schwereren ,schienen in der ,breitfuform nach ,vignoles berging4 ,auch die ,anfangsstrecke mute nach #c-a_/b ,jahren fr diese ,schienen umgebaut werden1 da damals bereits alle ,langschwellen verfault waren4 ,die ,hauptkunstbauten auf der ,strecke waren der tiefe ,einschnitt von ,machern1 die ,elbbrcke bei ,riesa1 die ,talberbrckung bei ,rderau und der ,tunnel bei ,oberau4 ,dies war der erste ,tunnelbau in ,deutschland4 ,seine ,lnge betrug nur #ejj ,meter4 ,abbildung3 ,aus ,der ,dampfwagenreisende auf der ,leipzig-,dresdner ,eisenbahn8 #gc4 ,der lteste ,bahnhof in ,leipzig erffnet #ahcg ,am #bd4 ,april #ahcg war das ,teilstck von ,leipzig bis ,althen fertiggestellt4 ,erst am #h4 ,april #ahci1 spter als andere durch sie veranlate deutsche ,linien1 wurde die ganze ,strecke unter lebhafter ,teilnahme der ,bevlkerung erffnet4 ,sie hatte eine ,lnge von #aae ,kilometern4 ,im ,anfang fuhren tglich nur zwei ,personen- und zwei ,gterzge zwischen ,dresden und ,leipzig hin und her4 ,dennoch trug die ,linie zur ,belebung des gesamten ,verkehrs in ,mitteldeutschland sehr lebhaft bei und zog die ,ausfhrung anderer ,eisenbahnstrecken unmittelbar nach sich4 ,die ,dresdner ,gasthfe1 die im ,jahre #ahch nur #gjjj ,fremde beherbergten1 hatten im genannten ,erffnungsjahr bereits mehr als #dj #jjj ,gste aufzunehmen4 ,auch der ,gterverkehr entwickelte sich bald sehr lebhaft4 ,die ,fahrgste der dritten ,klasse wurden in offenen ,wagen befrdert1 die der zweiten in solchen mit einem ,dach1 aber ohne ,fenster2 nur wer eine ,fahrkarte erster ,klasse gelst hatte1 durfte in einem gnzlich geschlossenen ,wagen ,platz nehmen4 ,es kamen auch groe offene ,gterwagen zur ,verwendung1 auf welche die ,fuhrleute ohne weiteres mit ihren ,pferden hinauffuhren1 ohne diese auszuspannen4 ,so gelang es der ,eisenbahn recht rasch1 auch die ,lastenfrderung auf der ,strae an sich zu ziehen1 da die ,zeitersparnis auerordentlich war und die ,kosten der ,fahrt kaum mehr betrugen als die ,abgaben1 die beim ,vorbeifahren an den vielen ,schlagbumen zwischen ,leipzig und ,dresden zu entrichten waren4 ,abbildung3 ,aufnahme von ,dr4 ,trenckler ,co4 in ,leipzig #gd4 ,der neue ,leipziger ,hauptbahnhof der grte ,bahnhof ,europas1 vollendet #aiae ,abbildung3 #ge4 ,zug der ,eisenbahn ,berlin-,potsdam der ersten ,eisenbahnstrecke in ,preuen2 erffnet #ahch #h4 ,die ,entwicklung des deutschen ,netzes ,die ,kraft1 mit der ,friedrich ,list den ,eisenbahnfunken in ,deutschland angeblasen1 hat dafr gesorgt1 da er hier niemals wieder zum ,erlschen gekommen ist4 ,zunchst entwickelte sich aus ihm eine schmale ,flamme1 dann aber breitete diese sich als lodernder ,brand nach allen ,richtungen des ,reichs aus4 ,die ,eisenbahnbegeisterung erfate schlielich jeden1 und mit berraschender ,geschwindigkeit wurden die ,grundlinien des heutigen gewaltigen deutschen ,eisenbahnnetzes gezogen1 deren ,verlauf sich so eng an ,lists ,grundplan anschliet4 ,bevor noch die ,strecke ,leipzig-,dresden ihren ,betrieb erffnet hatte1 unter der bloen ,einwirkung des vielversprechenden ,grndungsvorgangs1 war die erste ,eisenbahnlinie in ,preuen zustande gekommen4 ,dem ,justizkommissar ,j4 ,c4 ,robert und dem ,bankier ,l4 ,arons wurde auf ihre ,eingabe an den damaligen ,handelsminister1 ,wirklichen ,geheimrat ,rother1 die ,erlaubnis zur ,anlegung einer ,eisenbahnlinie zwischen ,berlin und ,potsdam erteilt4 ,nach dem ersten ,entwurf sollte ein eingleisiger ,schienenweg von der ,schafbrcke1 der jetzigen ,potsdamer ,brcke1 zu ,berlin in ziemlich gerader ,richtung bis in die ,gegend der ,langen ,brcke bei ,potsdam fhren4 ,spter aber wurde beschlossen1 den ,beginn der ,bahn weiter in das ,innere von ,berlin zu rcken und den ,bahnhof in unmittelbarer ,nhe des ,potsdamer ,tors anzulegen4 ,der ,schafgraben1 der heutige ,landwehrkanal1 mute nun durch eine ,drehbrcke berschritten werden4 ,schon bei der ,anlage der ersten ,bahnhofsbauten wurde der kleine ,begrbnisplatz der ,dreifaltigkeitskirche an der ,hirschel-1 der heutigen ,kniggrtzer ,strae1 als recht strend empfunden4 ,dieser ,friedhof besteht bekanntlich heute noch4 ,damals forderte die ,kirchenbehrde die ,einfriedigung durch eine feste1 acht ,fu hohe ,mauer1 die gleichfalls noch heute vorhanden ist4 ,auerdem mute die ,bahngesellschaft fr den der ,kirchenkasse erwachsenden ,einnahmeausfall durch die vermeintliche ,wertverminderung des ,friedhofgelndes eine jhrliche ,entschdigung von #dj ,talern zahlen4 ,in ,wirklichkeit ist eine auerordentliche ,wertsteigerung des ,grundstcks eingetreten1 das heute vor dem spter in seiner jetzigen1 endgltigen ,gestalt errichteten ,gebude des ,potsdamer ,bahnhofs an der wichtigsten ,stelle der ,stadt liegt4 ,abbildung3 ,nach einem ,stahlstich #gf4 ltester ,bahnhof der ,berlin-,potsdamer ,eisenbahn zu ,berlin ,der ,potsdamer ,platz ist im ,hintergrund des ,bilds zu denken ,abbildung3 ,aufnahme von ,alice ,matzdorff in ,berlin #gg4 ,der heutige ,potsdamer ,bahnhof zu ,berlin ,links im ,vordergrund der alte ,friedhof der ,dreifaltigkeits-,gemeinde ,am #bb4 ,september #ahch wurde der ,betrieb auf der ,strecke ,zehlendorf-,potsdam1 am #bi4 ,oktober desselben ,jahrs auf der ganzen ,linie erffnet4 ,als ,zugmittel waren sechs aus ,newcastle bezogene ,dampfwagen bester ,qualitt8 und #de ,pferde vorhanden4 ,die ,begeisterung der ,berliner bei diesem ,anla war nicht gering4 ,der damalige ,kronprinz1 der sptere ,knig ,friedrich ,wilhelm ,,iv41 sprach bei der ,einweihung die voraussagenden ,worte3 ,diesen ,karren1 der durch die ,welt rollt1 hlt kein ,menschenarm mehr auf48 ,aber es gab auch in der preuischen ,hauptstadt ,leute1 die anders dachten4 ,als der erste ,eisenbahnzug von ,potsdam her ,berlins ,einwohner in ,raserei versetzte18 so erzhlt ein ,zeitgenosse1 habe ich selbst in der ,bhmeschen ,kirche einer ,predigt des alten ,gosner angewohnt1 worin die ,schflein instndigst gewarnt wurden1 sich ja von dem hllischen ,drachen1 dem ,dampfwagen1 um ihrer ,seligkeit willen fernzuhalten48 ,weniger ,gewissensangst als ganz gewhnliche ,furcht vor dem ,ungewhnlichen hielt denn auch noch lange genug manchen ,berliner von einer ,eisenbahnfahrt zurck4 ,obgleich in andern ,teilen des ,reichs alsbald grere ,eisenbahnstrecken gebaut wurden1 erweiterte ,berlin seinen ,bahnanschlu vorlufig nicht4 ,erst im ,jahre #ahda wurde das ,teilstck der ,anhalter ,bahn von ,berlin ber ,wittenberg nach ,cthen hergestellt1 so da man nun auf einem ,umweg ,magdeburg erreichen konnte1 das inzwischen mit ,leipzig verbunden worden war1 und ebenso ,dresden4 ,im ,jahre #ahdb folgten die ersten ,bahnen nach dem ,osten1 ,berlin-,angermnde in ,richtung auf ,stettin und ,berlin-,frankfurt a4 ,o4 ,das ,jahr #ahdf brachte die ,verbindung mit ,hamburg und die ,verlngerung der ,berlin-,potsdamer ,bahn bis ,magdeburg4 ,das beste ,zeugnis fr die groe ,wichtigkeit1 die man gleich nach ,inbetriebsetzung der ersten ,strecke nunmehr dem ,eisenbahnwesen in ,preuen beima1 ist der ,erla eines ,eisenbahngesetzes bereits am #c4 ,november #ahch4 ,es war das erste ,gesetz dieser ,art in ,deutschland und hat mit seinen zum grten ,teil sehr einsichtsvollen ,anordnungen und durch die einheitliche ,ordnung1 die es schuf1 der ,entwicklung lebhaften ,nutzen gebracht4 ,das ,gesetz enthlt eine ,reihe durchaus neuzeitlich anmutender ,bestimmungen4 ,so die ,mglichkeit der ,verleihung des ,enteignungsrechts an ,eisenbahngesellschaften2 ,ersatzpflicht fr jeden ,schaden1 der nicht durch nachgewiesene ,schuld des ,beschdigten oder durch unabwendbaren ueren ,zufall bewirkt worden ist2 die ,verpflichtung fr jede ,eisenbahngesellschaft1 den ,anschlu anderer ,linien zu gestatten und den ,vorbehalt1 da der ,staat nach ,ablauf einer gewissen ,zeit berechtigt sein solle1 jede ,bahnstrecke anzukaufen4 ,merkwrdig berhrt1 besonders in der ,nachbarschaft solcher guten ,gedanken1 die im ,absatz #bg den ,gesellschaften auferlegte ,verpflichtung1 auch anderen gegen ,entrichtung des ,bahngelds die ,benutzung des ,schienenwegs zu gestatten4 ,es ist dies die schon frher kurz gestreifte ,forderung des freien ,wettbewerbs auf der ,schiene84 ,tatschlich hat er infolge der technischen ,unmglichkeit in ,deutschland niemals stattgefunden4 ,am #a4 ,dezember #ahch war auch die erste ,staatsbahn in ,deutschland erffnet worden1 die ,strecke von ,braunschweig nach ,wolfenbttel und ,harzburg4 ,diese ,linie ist besonders bemerkenswert auch dadurch1 da sie im ,jahre #ahfi an eine ,aktiengesellschaft verkauft wurde1 was der einzige ,fall des bergangs einer deutschen ,staatsbahn in nicht ffentlichen ,besitz geblieben ist4 ,im ,jahre #ahde waren in ,deutschland bereits #bafb ,eisenbahnkilometer vorhanden4 berall wurden jetzt ,schienenwege gebaut4 ,auch die ,kleinstaaten blieben vom ,eisenbahnfieber nicht verschont4 ,sogar der ,herzog ,alexander von ,anhalt-,bernburg1 fhlte sich zu dem ,ausruf veranlat3 ,ich mu eine ,eisenbahn in meinem ,land haben1 und wenn sie mich tausend ,taler kosten sollte68 ,doch trotz der immer wachsenden ,ausbreitung fehlte dem ,netz noch jede ,geschlossenheit4 ,von ,berlin konnte man81 nach von ,mhlenfels1 im ,norden nur ,stettin1 im ,osten nur ,frankfurt a4 ,o41 im ,sden ,dresden1 ,leipzig1 ,werdau erreichen4 ,nach ,westen gelangte man ber ,magdeburg bis ,halberstadt1 ber ,oschersleben nach ,braunschweig1 ,harzburg und ,hannover4 ,aber zwischen ,frankfurt a4 ,o4 und ,bunzlau1 zwischen ,werdau und ,nrnberg1 ,halle und ,frankfurt a4 ,m41 zwischen ,hannover und dem ,rheinland klafften groe ,lcken4 ,im ,sdosten bestand nur die ,linie ,bunzlau1 ,liegnitz1 ,breslau1 ,oppeln und ,schwientochlowitz1 in ,bayern waren1 auer der ,ludwigs-,bahn1 ,nrnberg-,magdeburg1 ,augsburg-,donauwrth und ,mnchen-,augsburg fertig4 ,frankfurt a4 ,m4 und ,nassau hatten nur die ,taunusbahn1 dann die ,strecke von ,mannheim bis ,freiburg1 am ,rhein war ,kln mit ,bonn und ,aachen1 ,deutz mit ,dsseldorf1 ,aachen mit ,herbestal1 ,elberfeld mit ,dsseldorf verbunden4 ,in ,wrttemberg1 das im ,jahre #ahdc ein ,gesetz ber den ,bau von ,eisenbahnen erlie1 erffneten #ahde die ,staatsbahnen ihre erste ,strecke von ,cannstatt nach ,elingen4 ,im ,norden waren ,altona-,kiel und ,neumnster-,rendsburg im ,betrieb48 ,fortab machte sich dann der ,wunsch nach einem planmigen ,ausbau geltend4 ,sehr viel hierzu beigetragen hat ein ,zusammenschlu verschiedener ,verwaltungen1 dessen ,folgen segensreich bis zum heutigen ,tag fortwirken4 ,auf ,einladung der ,privatbahngesellschaft ,berlin-,stettin traten am #aj4 ,november #ahdf zehn ,verwaltungen zur ,beratung gemeinschaftlicher ,manahmen zusammen4 ,es wurde ein dauernder ,verband der preuischen ,eisenbahnen errichtet1 aus dem schlielich der heute noch bestehende ,verein deutscher ,eisenbahnverwaltungen hervorging4 ,im ,jahre #aiaj umfate diese ,vereinigung #fc ,verwaltungen und zwar #dj deutsche1 #ae sterreichisch-ungarische1 #d niederlndische1 eine luxemburgische1 eine belgische1 eine rumnische und eine russische4 ,fast ein ,drittel aller europischen ,bahnstrecken war bereits in diesem ,jahr angeschlossen4 ,die ,vereinsttigkeit hat sich auf die ,herbeifhrung gleichmiger ,befrderungseinrichtungen1 ,aufstellung wichtiger technischer ,grundstze und gemeinschaftliche ,wagenbenutzung erstreckt4 ,die ,allgemeinheit hat den grten ,nutzen aus diesem ,wirken gezogen1 das in den folgenden ,abschnitten noch sehr hufig zu erwhnen sein wird4 ,fr die ,herbeifhrung eines geschlossenen deutschen ,eisenbahnnetzes waren ferner die berbrckungen der groen deutschen ,strme sehr wichtig4 ,in den ,jahren #ahef bis #ahfe wurden der ,rhein bei ,kln1 ,mannheim und ,kehl1 die ,weichsel bei ,dirschau1 die ,nogat bei ,marienburg mit eisernen ,jochen berspannt4 ,nachdem in ,preuen lange die ,privatbahnen allein geherrscht hatten und der ,staat sich nur in loserer ,form an den ,unternehmungen beteiligt hatte1 brachte das ,jahr #ahgi durch das zielbewute ,vorgehen des ,eisenbahnministers von ,maybach den bergang zum ,staatsbahnsystem4 ,in den folgenden dreiig ,jahren wurden in ,preuen nicht weniger als #af #bjj ,kilometer ,privatbahnen im ,wert von #d-a_/b ,milliarden ,mark verstaatlicht4 ,da zu gleicher ,zeit auch der ,staat selbst viele neue eigene ,linien baute1 so entstand allmhlich das grte ,erwerbsunternehmen1 das es heute auf der ,erde gibt3 die preuische ,staatsbahn4 ,als die ,verstaatlichung der hessischen ,ludwigs-,bahn notwendig erschien1 deren ,linien zum ,teil auf preuischem1 zum ,teil auf hessischem ,gebiet lagen1 kam ein ,staatsvertrag zwischen den zwei ,lndern ber die gemeinschaftliche ,verwaltung des beiderseitigen ,eisenbahnbesitzes zustande4 ,seit #ahif besteht demzufolge die preuisch-hessische ,eisenbahn4 ,man glaubte damals1 da auch andere deutsche ,bundesstaaten dem ,beispiel ,hessens folgen und sich an ,preuen unmittelbar anschlieen wrden4 ,diese ,hoffnung ist nicht in ,erfllung gegangen1 eine einheitliche deutsche ,reichseisenbahn besteht bis zum heutigen ,tag nicht4 ,seit #aijh ist der deutsche ,staatsbahnwagenverband errichtet1 der die freie ,benutzung aller deutschen ,gterwagen ohne ,bercksichtigung des ,eigentumsrechts der einzelnen ,verwaltungen gestattet4 ,dadurch ist eine sehr bedeutende ,ersparnis infolge ,verringerung der ,leerlufe erreicht worden4 ,die ,gterwagenverteilung fr ganz ,deutschland erfolgt seitdem durch das beim ,eisenbahnzentralamt in ,berlin errichtete ,hauptwagenamt4 ,auch ber diese beispiellos groartige ,verkehrsvermittlungsstelle wird noch ausfhrlich zu sprechen sein4 ,am ,schlu dieses ,rckblicks auf die ,geschichte der ,eisenbahn mge eine ,zusammenstellung der ,erffnungszeiten einiger geschichtlich besonders wichtiger ,strecken ,platz finden3 ,stockton-,darlington3 #ahbe ,manchester-,liverpool3 #ahcj ,brssel-,mecheln 7erste ,lokomotivbahn auf dem ,festland73 #ahce ,nrnberg-,frth 7erste ,eisenbahnstrecke in ,deutschland73 #ahce ,berlin-,potsdam 7erste ,strecke in ,preuen73 #ahch ,braunschweig-,wolfenbttel 7erste deutsche ,staatsbahn73 #ahch ,leipzig-,dresden3 #ahci4 ,abbildung3 #gh4 ,sicherheitstrachten fr ,eisenbahnreisende ,spottbild auf ngstliche ,fahrgste der ,berlin-,potsdamer ,eisenbahn ,die ,gegenwart #i4 ,eine ,fahrt von ,berlin nach ,halle ,an einem sonnenhellen ,julitag im ,anhalter ,bahnhof zu ,berlin4 ,in der groen ,vorhalle drngt sich um die ,schalter eine dichte ,menge in frhlichster ,ferienstimmung4 ,kaum zwanzig ,schritt vom ,berliner ,innenverkehr getrennt1 sind die ,geister bereits vollkommen der ,stadt abgewendet4 ,in dem ,augenblick1 da das ,eingangstor des ,bahnhofs durchschritten ist1 fhlt sich ein jeder losgelst von der ,gegenwart1 getrennt von dem ,ort1 an dem er sich befindet4 ,was eben noch fernab lag1 ist pltzlich nher gerckt1 das oft viele hundert ,kilometer entfernte ,reiseziel scheint bereits in greifbarer ,nhe zu liegen2 denn jeder der ,reiselustigen sieht mit dem geistigen ,auge vor sich den glatten1 hindernisfreien1 sthlernen ,weg1 der vom ,anhalter ,bahnhof bis zu jenem ,ort hinfhrt4 ,so rasch es geht1 macht jeder ,reiselustige den ,schienenpfad zu seinem ,diener1 indem er eine ganz einfache ,handlung vollzieht3 das ,lsen der ,fahrkarte4 ,hinter den ,schalterfenstern treten die ,beamten unausgesetzt an die weit gedehnten ,schrnke1 entnehmen ihnen mit schnellem ,griff die ,fahrkarten1 drcken einen ,prestempel darauf und hufen die entrichteten ,betrge in den ,kassen an4 ,an manchen ,ausgabestellen sind keine ,schrnke mehr vorhanden1 an ihrer ,stelle steht eine langgestreckte ,maschine1 auf der fortwhrend ein ,schlitten geschoben und eine vielfach beschriebene ,walze gedreht wird4 ,hierauf werden die geforderten ,fahrkarten stets frisch gedruckt4 ,droben in der eigentlichen ,bahnhofshalle hngt am ,kopfende des letzten ,ausfahrgleises eine ,tafel mit der ,aufschrift3 ,schnellzug 7,d-,zug1 zuschlagpflichtig7 nach ,mnchen ber ,halle1 ,nrnberg84 ,das ,gleis selbst ist noch leer1 die ,sperre geschlossen4 ,vor der schmalen ,pforte stellen sich allmhlich immer mehr und mehr mit ,karten versehene ,fahrgste auf4 ,sie stehen im tiefen ,schatten des schweren ,hallendachs und blicken sehnschtig durch die drei schn gewlbten ,endbogen des ,bahnhofs hinaus in den hellen ,sonnenschein1 der auf den blanken ,schienen funkelnde ,lichter hervorruft1 auf diesen ,schienen1 die einen ununterbrochenen1 verbindenden ,strang mit dem ,reiseziel herstellen4 ,nun fllt ein ,schatten auch auf die ,schienen4 ,still und langsam wird der ,zug in die ,halle geschoben4 ,unsichtbar fr die vor der ,sperre ,wartenden liegt vor ihm eine kleine1 pustende ,verschiebelokomotive1 welche die ,wagen geschickt und vorsichtig bis in die ,nhe des ,endprellbocks drckt4 ,nachdem dies geschehen ist1 wird die ,kupplung des ersten ,wagens von der ,maschine gelst1 und diese fhrt eifrig puffend davon4 ,kraftvoll und ragend stehen die groen ,d-,wagen mit ihren einfachen1 angenehmen ,formen auf dem ,gleis1 jeder mit einem ,schild versehen1 welches das ,endziel seiner ,fahrt und die wichtigsten ,zwischenbahnhfe mitteilt4 ,die grte ,zahl der ,wagen geht nach ,mnchen und bestimmt damit die ,benennung des ,zugs4 ,aber es sind auch andere eingestellt1 die viel weiterliegende ,ziele zu erreichen haben4 ,lindau am ,bodensee1 ,chur1 das ,einfallstor fr das ,engadin1 ,innsbruck1 die ,schwelle fr so manche ,italienfahrt1 ,salzburg in den ,tiroler ,alpen4 ,fest und schwer gebaut wie ,huser1 scheinen die ,wagen jetzt unverrckbar auf dem ,gleis verwurzelt4 ,wer noch niemals eine ,eisenbahn gesehen hat1 vermchte nicht ohne weiteres zu glauben1 da diese groen ,gebude zur ,fortbewegung bestimmt sind4 ,am wenigsten knnte er sich wohl vorstellen1 da sie kurze ,zeit spter mit atembeklemmender ,geschwindigkeit weit1 weit ber die ,lande dahinfliegen werden4 ,dster ragen die vom ,rauch geschwrzten ,wnde der ,wagen ber den ,bahnsteigrand empor1 kalt und hart blicken die leeren ,fensterffnungen1 schweigend und einsam liegen die ,gnge und ,abteile da4 ,doch nun wird die ,sperre geffnet4 ,der ,bahnsteigschaffner durchschneidet mit seiner ,zange endgltig die ,scheidewand1 welche die ,reiselustigen noch von der lockenden ,ferne abtrennt4 ,die freudig erregte ,menge ergiet sich strudelnd wie ein ,wildbach in die ,wagen4 ,im ,augenblick ist deren ,aussehen verwandelt4 ,leichte ,rcke rauschen durch die ,gnge1 schmucke ,ledertaschen und derbe1 vollgestopfte ,ruckscke fllen die ,gepcknetze1 lachende ,kinderkpfe blicken berall aus den ,fenstern4 ,zwischen den auf dem ,bahnsteig ,gebliebenen und den ,insassen der ,wagen werden lebhafte1 schnelle ,gesprche gefhrt4 ,hier und da sieht man auch einmal ein betrbtes ,gesicht1 das ,abschiedsschmerz um einen fr lange ,zeit ,scheidenden ausdrckt4 ,meistens aber geht ein frhliches ,geplauder herber und hinber1 das angenehme ,gefhl des ,eisenbahnfiebers vor einer ,vergngungsreise hat alle ergriffen4 ,wer vermchte sich noch vorzustellen1 da diese reich und heiter bevlkerten ,rume derselben ,wagenburg angehren1 die eben kalt und einsam am ,rand des ,bahnsteigs stand6 ,die dsteren ,wnde scheinen verschwunden1 alles ,scharfkantige der ,nutzbauten ist verwischt1 man sieht nur noch ein luftiges ,gehuse zur ,aufnahme frhlicher ,menschenkinder4 ,zwischen den hell ,gekleideten hindurch drngt sich ein ruiger ,gesell4 ,in der rechten ,hand hlt er einen langgestielten ,hammer1 die linke trieft von l4 ,er mischt in die leichte ,heiterkeit um den ,zug den ,ernst des technischen ,betriebs und schafft einen ,gegensatz1 der fr den nachdenklich ,beobachtenden stets etwas ,ergreifendes hat4 ,den leichtsinnigen1 jauchzenden ,seelen dient ernst und mit lastendem ,verantwortungsgefhl eine andere ,menschengruppe1 die erst durch ihren ,ernst und ihre ,arbeit jene vertrauensvolle ,heiterkeit mglich macht4 ,der ,mann mit dem ,hammer ist der ,wrter1 dem die ,aufgabe obliegt1 jedes ,rad unter den ,wagen noch einmal daraufhin zu prfen1 ob es zuverlssig und in ,ordnung ist4 ,tnt der ,hammerschlag hell auf dem ,reifen1 so ist man sicher1 da er keinen ,sprung hat und nach aller menschlichen ,voraussicht imstande sein wird1 das gewaltige ,gewicht des ,wagens trotz der furchtbaren ,ste auf den ,schienen bis zum ,endpunkt der ,fahrt zu tragen4 ,zugleich hebt der ,wrter an jeder ,achse den ,verschludeckel des lbehlters empor1 um zu sehen1 ob gengend ,schmierstoff eingefllt ist1 so da keine der ,achsen ,gefahr luft1 sich unterwegs allzusehr zu erhitzen4 ,kurz hinter ihm schreitet der krftige1 schnurrbrtige ,zugfhrer1 mit der roten ,tasche um den soldatisch stramm aufgerichteten ,leib1 den ,zug entlang und verzeichnet in einem ,dienstbuch die ,nummern der ,wagen1 die seiner ,obhut anvertraut sind4 ,der ,schatten der ,bahnhofshalle schneidet mit ,messerschrfe in der ,mitte des vorletzten ,wagens ab4 ,der ,vorderteil des langen ,zugs steht schon auerhalb der ,wlbung in der brennenden ,sonne4 ,noch aber fehlt dem ,ganzen der ,kopf4 ,die ,lokomotive ist noch nicht vorgefahren4 ,da kommt sie langsam und majesttisch mit dem ,tender voran herbeigerollt4 ,der ,kuppler springt zwischen die ,puffer des ersten ,wagens1 der ,heizer1 der sich weit aus dem ,fahrstand der ,maschine herausgelehnt hat1 gibt dem ,lokomotivfhrer einige ,winke1 bis dieser durch wiederholtes geschicktes ffnen und ,schlieen des groen ,reglerhebels die ,lokomotive gerade so weit an den ,zug herangerckt hat1 da die ,puffer des ersten ,wagens ein wenig eingepret werden4 ,die ,insassen des ,zugs haben von diesem wichtigen ,vorgang1 der ihnen erst die ,mglichkeit des raschen ,davonfliegens erschliet1 gar nichts bemerkt4 ,rasch wirft der ,kuppler die schwere sthlerne se ber den ,haken am ,tender1 zieht die ,kupplungsschraube an1 hakt noch einmal zwei ,kettenteile ineinander und schliet endlich den ,bremsschlauch der ,lokomotive mit der unter dem ganzen ,zug dahinlaufenden ,rohrleitung zusammen4 ,prchtig ist der ,anblick der nun vor dem ,zug liegenden ,maschine4 ,sie ist der schnste ,ausdruck des ,zwecks1 dem sie dient4 ,die breite ,brust mit ihrer khnen ,wlbung bedeutet ,kraft4 ,alle die niedrigen1 aus ihrem ,leib herausragenden ,teile1 wie ,schornstein1 ,dampfdom und ,sandkasten scheinen anzuzeigen1 da sie sich zusammengeduckt hat1 um mglichst wenig im ,vorwrtsstrmen gehindert zu sein1 da sie alle ihre ,fhigkeiten zusammenfat auf das ,vorwrtseilen1 das alsbald seinen deutlichsten ,ausdruck finden soll durch das verwirrend eilige ,umlaufen der blanken ,stangen unten am ,triebwerk4 ,eine ,persnlichkeit ist die ,lokomotive1 wie sie jetzt mit klopfenden ,pulsen1 mit dampfenden ,flanken dem ,augenblick entgegenharrt1 in dem man ihr die ,freiheit lassen wird1 dahinzustrmen auf der ,bahn1 die von ihr allein beherrscht wird4 ,nun gibt es in den meisten ,wagen einen kleinen ,schreck3 denn pltzlich faucht und zischt es am ganzen ,zug4 ,der ,lokomotivfhrer hat das ,bremsventil bettigt1 um die ,bremsprobe vorzunehmen4 ,nachdem festgestellt ist1 da berall die ,bremskltze richtig angezogen haben1 ist der ,zug fahrtbereit4 ,eines von den vielen ,signalen1 die kurz vor der ,lokomotive auf einer hohen ,brcke stehen1 hat seinen ,arm schrg aufwrts erhoben4 ,es erschallt der ,ruf ,bitte1 ,platz nehmen681 das bekannte ,gerusch der zufliegenden ,tren wird hrbar1 die ,unterhaltung schwillt zu einem brausenden ,meer der ,stimmen an1 die ,kinder packen ihre ,hte fest1 die ,taschentcher werden gelpft1 und mit ernstem ,gesicht blickt der ,aufsichtsbeamte mit der roten ,mtze noch einmal den ganzen ,zug entlang4 ,dann hebt er mit einer kurzen ,bewegung den ,befehlsstab4 ,der ,lokomotivfhrer hat das ,zeichen wahrgenommen1 groe ,dampfwolken entstrmen der ,maschine1 langsam setzt der ,zug sich in ,bewegung4 ,noch eine halbe ,minute lebhaften ,winkens1 dann ist er um die nchste ,biegung verschwunden4 ,die ,zurckgebliebenen schauen ihm immer noch nach1 und kaum einer ist da1 dem man nicht das ,bedauern darber ansieht1 da er nicht auch1 wie jene glcklicheren ,reisenden1 losgelst von ,raum und ,zeit1 dahinfliegen kann ber die hellen ,lande4 ,einer ,trauerversammlung nicht unhnlich verlassen die ,begleiter mit schweren ,schritten durch die ,sperre hindurch den ,bahnsteig4 ,das leergewordene ,gleis lt wiederum keine ,ahnung mehr davon aufkommen1 welch ein von ,menschen wimmelnder1 gewaltiger ,bau eben noch auf ihm geruht hat4 ,indes hat der ,zug schon eine gesteigerte ,geschwindigkeit erreicht4 ,die ,lokomotive jauchzt ob des freigelassenen ,zgels1 ihre gewaltigen ,rder prasseln ber die ,schienen1 wie spielend zieht sie die ungeheure ,last der ,wagen hinter sich her1 whrend ber ihrem ,haupt triumphierend die ,rauchfahne hoch in die ,lfte flattert4 ,der ,heizer ffnet die ,feuertr und wirft mit geschicktem ,schwung eine gehufte ,schaufel mit ,kohlen nach der andern vom ,tender in das lodernde ,meer dort drinnen4 ,er regelt den ,wasserstand und hat unausgesetzt an den zahllosen ,hebeln und ,handrdern zu drehen4 ,indessen spht der ,lokomotivfhrer mit angespanntem ,ernst durch das rechte ,fensterchen des ,stands hinaus auf die ,strecke4 ,immer wieder nach wenigen ,minuten taucht ein kurzer ,pfahl mit vorgesetzter weier ,scheibe auf1 das ,vorsignal1 dann schneidet der fadendnn erscheinende ,gittermast des gezogenen ,hauptsignals tief in die ,landschaft ein4 ,dem ,fhrer zur ,hand liegen der blanke1 lange ,reglerhebel1 die ,kurbel fr die ,schiebereinstellung und der kurze ,griff der wichtigsten ,sicherheitseinrichtung am ,zug1 der ,druckluftbremse4 ,die ,maschine gibt willig die ganze ,kraft her1 die in ihr steckt1 so da der ,geschwindigkeitsmesser zwischen den ,zahlen #ij und #ajj ,kilometer in der ,stunde spielt4 ,so kann der ,lokomotivfhrer seine ganze ,aufmerksamkeit der ,beobachtung der ,signale widmen1 den einzigen ,zeichen1 welche die einsame ,lokomotivmannschaft noch mit der brigen ,welt verbinden4 ,er findet sie alle in der ,stellung ,fahrt ,frei4 ,das ,prasseln der ,rder verstrkt sich1 denn der ,zug rollt durch einen greren ,bahnhof -- ,luckenwalde liest man im ,vorbeifliegen --1 in dem das glatte ,gleis sich in zahlreiche ,schienenstrnge auflst4 ,an der ,zungenspitze einer jeden ,weiche gibt es einen verstrkten ,schlag1 aber dieser erschreckt den ,fhrer nicht1 denn das fr ihn geltende gezogene ,signal sagt ihm1 da alle ,weichen richtig gestellt sind und die ,zungen mit zuverlssiger ,festigkeit anliegen4 ,weiter gehts bis ,jterbog4 ,hier zweigt von der ,strecke nach ,halle die groe ,schnellzuglinie nach ,dresden ab4 ,zwei ,signale stehen an der ,trennungsstelle4 ,mit leichtem ,blick erkennt der ,lokomotivfhrer1 da das fr die ,richtung ,halle geltende auf ,fahrt ,frei gestellt ist1 und wiederum wei er hierdurch genau1 da sein ,zug in das richtige ,gleis hineinfahren und nicht etwa eine ,ablenkung auf den fr ihn falschen ,dresdner ,strang erfahren wird4 ,ernst und streng liegt die ,strecke vor dem ,auge des ,lokomotivlenkers4 ,mit ihren geraden mathematischen ,linien zieht sie1 allen ,zuflligkeiten abhold1 durch das lustige ,grn der ,wiesen1 ber ,bche und ,senkungen hinweg1 durch ,hgeleinschnitte hindurch weiter1 immer weiter4 ,an dem klapprigen lndlichen ,fuhrwerk1 an dem hochbeladenen ,dngerwagen vorbei1 die auf den ,landstraen halten1 fliegt die vornehme ,bildung des ,zugs1 von den weigedeckten ,tischen des ,speisewagens blicken die ,fahrgste auf die bescheidenen drflichen ,huschen1 in denen ein stilles karges ,leben auf der festen ,scholle sich abspielt4 ,wie ein gewaltiger ,herr1 der durch seine ,lande reist1 wird der ,zug berall dienend empfangen4 ,kein ,kaiser findet seinen ,weg so wohlvorbereitet1 so glatt und hindernisfrei wie er4 ,lngst ist sein ,herannahen durch ,glockenzeichen gemeldet1 jedes ,steinchen1 fast jedes ,stubchen ist vor ihm von den ,schienen entfernt1 alle das ,gleis querenden ,straen sind durch einen ,schlagbaum verschlossen4 ,diensteifrig steht der ,wrter am bergang und blickt ehrfurchtsvoll1 mit geschulterter ,notfahne1 zu dem donnernd vorbeistrmenden ,zug empor4 ,aus den ,fenstern der groen ,stellwerkstrme vor den mit voller ,fahrt durchsausten ,bahnhfen schauen die diensttuenden ,beamten hinab1 auf den ,bahnsteigen stehen die ,fahrdienstleiter stramm1 und die ,reisenden1 welche einem der folgenden ,personenzge entgegenharren1 drngen sich hinter den ,schranken4 ,so weit der ,zug zu sehen ist1 bleibt lngs der ,strecke bei seinem ,vorberfahren kein ,mensch gleichgltig4 ,der ,kutscher1 der auf seinem ,wagen vor der geschlossenen ,schranke sitzt1 der ,kartoffelgrber auf dem ,feld1 der pflgende ,landmann1 der spazierende ,stdter1 sie alle richten das ,gesicht dem ,zug entgegen1 und fr ,minuten ist ihr ,denken gnzlich von diesem eindrucksvollsten aller beweglichen ,gebilde gefangengenommen4 ,auch die ,tiere werden aufmerksam4 ,der ,hund bellt1 die ,pferde springen erschreckt durch das ,gras1 selbst die trge wiederkuenden ,khe hren fr einige ,zeit auf1 ihre ,kinnbacken zu bewegen4 ,weiter gehts in glatter ,fahrt ber die ,lande4 ,auch das tief eingeschnittene ,elbtal bei ,wittenberg ist kein ,hindernis fr die ,hundertkilometergeschwindigkeit des ,zugs4 ,auf langer1 eiserner ,brcke wird der ,flu berflogen1 als lge gewachsener ,boden unter den ,rdern4 ,beim raschen ,durchfahren des ,bahnhofs ,bitterfeld grt die ,dampflokomotive eine neu heraufkommende ,zeit1 denn dieser ,bahnhof ist berzogen von eisernen ,jochen1 an denen schwere ,porzellankltze und ,kupferdrhte hngen4 ,hier nimmt die erste elektrische ,vollbahnstrecke in ,preuen ,bitterfeld-,dessau ihren ,anfang4 ,weiter drehen sich die ,rder der ,lokomotive in tollem ,wirbel um und um4 ,die ,triebstangen fahren wild hin und her1 der ,dampf zischt aus dem ,blasrohr durch den ,schornstein1 der ,kohlenvorrat des ,tenders mindert sich mehr und mehr1 da die gefrige ,feuerung einen ,zentner nach dem andern aufzehrt4 ,nachdem kaum mehr als zwei ,stunden vergangen sind1 nhert sich der ,zug seiner ersten ,haltestelle1 dem ,bahnhof ,halle4 ,schon lange vorher schliet der ,lokomotivfhrer das ,reglerventil und sperrt damit die ,dampfzufuhr zu den ,zylindern ab4 ,zur rechten ,zeit setzt er die ,bremse in ,ttigkeit1 langsam sinkt die ,geschwindigkeit des ,zugs1 und1 nachdem er mehr als #afj ,kilometer frei durchfahren hat1 kommt er fast auf das ,zentimeter genau an der vorgezeichneten ,stelle leise und stolos zum ,halten4 ,whrend nun die ,wagentren sich wieder ffnen1 ,fahrgste aus und ein steigen1 lst sich die ,lokomotive vom ,zug und fhrt in den ,schuppen4 ,sie hat ihre ,pflicht mit wundervoller ,tatkraft und ,ausdauer erfllt1 nun wird ihr einige ,zeit zum ,ausruhen und zur ,erholung gegeben4 ,eine neue1 noch mchtigere ,maschine wird angekuppelt4 ,sie soll den ,zug ohne ,aufenthalt durch das halbe ,deutschland hindurch in #c-a_/b ,stunden bis nach ,nrnberg fhren4 ,wir sind sicher1 da sie gleichfalls ihre ,pflicht pnktlich auf die ,minute erfllen wird4 ,auch keiner der ,fahrgste zweifelt daran1 da er zur vorgeschriebenen ,zeit das ,endziel seiner ,fahrt erreichen wird4 ,und das um so weniger1 als sicherlich kein einziger von ihnen berhaupt seine ,gedanken auf den ,eisenbahnbetrieb richtet1 der ihm eine so schne glatte ,reise ermglicht4 ,was ist jedoch alles notwendig1 damit der ,zug wirklich in der geschilderten ,weise auch nur von ,berlin bis ,halle gelangen konnte6 ,welche auerordentlichen ,vorkehrungen muten in der ,vergangenheit getroffen1 welch eine ,unzahl von ,verrichtungen whrend der ,fahrt vollfhrt werden1 damit ,menschen die ,entfernung von ,berlin bis ,halle in zwei ,stunden zu berwinden vermochten6 ,es ist die ,aufgabe der folgenden ,abschnitte1 zu zeigen1 welche ,mittel vorhanden sein und angewendet werden mssen1 um eine ,eisenbahnfahrt unserer ,tage zu ermglichen4 #aj4 ,die neue ,linie ,auch dort1 wo heute die ,strecke ,berlin-,halle durch die ,lande zieht1 lagen einst ,feld1 ,wald und ,wiese in unberhrtem ,grn4 ,da erschienen eines ,tags die ,mnner mit bunten ,pfhlen1 ,fernrohren und ,merkbchern1 maen und schrieben eifrig1 und nicht lange nachher ward gegraben und gerodet1 das freundliche ,grn beseitigt1 der ,wald gefllt1 das ,wasser mit schweren ,jochen berdeckt1 bis schlielich ein unfruchtbarer1 grauer ,pfad dalag1 auf dem ein neues1 donnerndes ,leben anhub4 ,zwar ist es schon viele ,jahrzehnte her1 da diese ,vorgnge sich zwischen ,berlin und ,halle abspielten1 doch sehr viel anders drften die ,geschehnisse auch damals nicht gewesen sein1 als sie heute vor sich gehen1 wenn eine neue ,eisenbahnlinie angelegt werden soll4 ,sobald der ,entschlu gefat ist1 zwei bestimmte ,punkte durch eine ,eisenbahn zu verbinden1 mu man sich zunchst darber klar werden1 welche ,bahngattung gewhlt werden soll4 ,man hat die ,auswahl zwischen ,hauptbahn1 ,nebenbahn und ,kleinbahn4 ,ausschlaggebend fr den ,entschlu sind die ,strke des ,verkehrs1 der zwischen ,anfangs- und ,endpunkt der ,bahn zu erwarten ist1 die ,lnge der ,strecke und das ,gelnde1 welches durchzogen werden soll4 ,heutzutage wird in ,preuen1 dessen ,verhltnisse wir hier hauptschlich im ,auge haben1 der ,anfang einer neuen ,bahn fast stets ein ,bahnhof sein1 der ,endpunkt zum grten ,teil ebenfalls4 ,luft die ,bahn tot aus1 so kommt nur rtlicher ,verkehr fr sie in ,betracht1 und dann wird man einfachere ,bahngestaltung vorziehen4 ,beim ,lauf der neuen ,strecke von einem ,eisenbahnknotenpunkt zum andern aber ist darauf zu achten1 ob die ,linie dem groen ,durchgangsverkehr der ,gegend einen abkrzenden ,weg bietet4 ,in solchem ,fall ist es unwichtig1 ob der ,ortsverkehr gering ist oder nicht1 man wird dann stets eine voll gerstete ,hauptbahn zur ,ausfhrung bringen1 auf der die ,schnellzge mit der grten ,geschwindigkeit fahren knnen4 ,hierdurch ist man verpflichtet1 die ,bahn mit sehr geringen ,neigungen auszufhren1 die ,halbmesser der ,krmmungen sehr gro zu nehmen und den ,oberbau so krftig zu gestalten1 da er den vorgeschriebenen hchsten ,raddrcken zu widerstehen vermag4 ,die ,neigung der freien ,strecken auf preuischen ,hauptbahnen darf fr gewhnlich das ,ma von #a 3 #hj nicht berschreiten4 ,das heit auf einer ,lnge von #hj ,metern darf die ,bahn nicht um mehr als ein ,meter steigen oder fallen4 ,man drckt die ,neigung auch in ,tausendteilen aus2 #ab1e bedeutet dasselbe wie #a 3 #hj1 #be dasselbe wie #a 3 #dj4 ,bis zur ,anwendung eines ,neigungswinkels von #a 3 #dj darf in besonders schwierigen ,fllen mit ,erlaubnis der ,landesaufsichtsbehrden gegangen werden1 doch wendet man in ,preuen im allgemeinen keine strkeren ,neigungen als #a 3 #aej an4 ,der kleinste zulssige ,krmmungshalbmesser fr ,hauptbahnen ist #cjj ,meter1 mit besonderer ,genehmigung #ahj ,meter1 aber ein geringerer ,halbmesser als #ajjj ,meter kommt in ,wirklichkeit wenig in ,betracht4 ,hierdurch und wegen der ,flachheit der allgemein bei ihnen blichen ,neigungen gehren die preuischen und auch die brigen deutschen ,bahnen zu den bestgebauten auf der ganzen ,erde4 ,jeder ,punkt des ,oberbaus einer ,hauptbahn mu imstande sein1 eine ,last von #hjjj bis #ijjj ,kilogramm zu tragen4 ,bei der ,berechnung des ,oberbaus ist jedoch zu bedenken1 da es sich bei seiner ,beanspruchung nicht um ruhende ,lasten1 sondern um stndig wechselnde ,belastungen handelt1 die mit harten ,sten anzugreifen pflegen4 ,das ,gleis mu also sehr krftig durchgebildet werden4 ,aus den angegebenen ,grnden vermag eine ,hauptbahn am wenigsten sich den ,gelndeverhltnissen anzuschmiegen1 ihr ,bau wird darum am teuersten4 ,die ,lnge der ,strecke hat insofern einen ,einflu auf die ,wahl der ,bahngattung1 als bei einer kurzen ,linie die ,entwicklung einer bedeutenden ,geschwindigkeit keine allzu groe ,rolle spielt4 ,auf preuischen ,hauptbahnen drfen zur ,personenbefrderung bestimmte ,zge1 die eine durchgehende ,bremse besitzen1 mit einer ,hchstgeschwindigkeit von #ajj ,kilometern in der ,stunde fahren4 ,auf ,nebenbahnen sind nur #dj bis allerhchstens #ej ,kilometer ,hchstgeschwindigkeit zulssig4 ,dieser ,unterschied hat einen groen ,einflu auf die ,reisedauer1 wenn lange ,strecken zurckzulegen sind1 bei krzeren ,entfernungen aber ist ein ,zeitverlust bei geringerer ,fahrgeschwindigkeit wenig bemerkbar4 ,man kann sich also in einem solchen ,fall mit einer ,nebenbahn1 auch bei nicht allzu wichtigen ,durchgangsstrecken1 begngen1 wodurch groe ,summen gespart werden1 weil nun die ,neigungen grer1 die ,krmmungen schrfer werden drfen1 man also mit weit mehr ,rcksicht auf das ,gelnde bauen kann4 ,wenn die ,bahn nicht eine ,ebene durchschneidet1 sondern ber stark gewellten oder gar gebirgigen ,boden gefhrt werden mu1 so bestimmt diese ,bodengestaltung ber alle anderen ,gesichtspunkte hinaus die ,wahl der ,bahngattung4 ,bei stndiger ,anwendung der hchsten zulssigen ,neigung knnen ,zge auch ber eine ,hauptbahn nur mit geringer ,geschwindigkeit fahren1 und darum macht es wenig ,unterschied fr den ,verkehr1 wenn man hier nur ,nebenbahnausgestaltung anwendet4 ,die ,schmalspur mit ihrer groen ,schmiegsamkeit ist in solchen ,fllen am allergnstigsten und gestattet oft die ,vermeidung vieler ,brcken- und ,tunnelbauten4 ,wenn die ,bahngattung gewhlt ist1 beginnt man mit den allgemeinen ,vorarbeiten84 ,sie dienen bei ,privatbahnen als ,unterlage bei der ,einholung der staatlichen ,genehmigung1 bei ,staatsbahnen zur ,bildung eines endgltigen ,urteils darber1 ob die ,strecke bauwrdig ist und zu ,mitteilungen an den ,landtag beim ,ansuchen um die ,genehmigung der notwendigen ,bausumme4 ,wenn einer privaten ,gesellschaft die ,erlaubnis zur ,vornahme der allgemeinen ,vorarbeiten8 erteilt ist1 so erhlt sie damit zugleich das ,recht1 fremdes ,eigentum in dem notwendigen ,umfang betreten und dieses gegen ,ersatz beschdigen zu drfen4 ,jedoch gibt diese ,vorerlaubnis noch keinen ,anspruch auf wirkliche ,genehmigung des ,baus4 ,diese steht in ,preuen allein dem ,knig zu1 in anderen ,lndern ist ein ,gesetz notwendig4 ,lngst nicht alle ,linien1 die geplant werden1 kommen zur ,ausfhrung4 ,denn manchmal zeigen schon die ,vorarbeiten1 da der zu erwartende ,verkehr anfnglich berschtzt worden ist oder da die ,baukosten infolge ungnstiger ,bodenverhltnisse zu hoch werden4 ,darum ist auch die ,aufnahme der ,vorarbeiten an eine ,genehmigung geknpft4 ,denn durch diese wird stets eine gewisse ,beunruhigung bei den ,bewohnern der angrenzenden ,lndereien hervorgerufen1 indem ,hoffnungen auf ,landverkufe oder ,wertsteigerungen des ,bodens erweckt werden1 die nachher nicht in ,erfllung gehen4 ,am besten wre es natrlich1 wenn man den ,anfangs- und ,endpunkt der neuen ,bahn durch eine gerade ,linie verbinden knnte4 ,das wird jedoch nur in den allerseltensten ,fllen mglich sein4 ,falsch wre es jedoch1 bei den ,vorarbeiten nun diejenige ,streckengestaltung heraussuchen zu wollen1 welche die geringsten ,baukosten erfordert1 das heit sich bei der ,linienfhrung nur danach zu richten1 da man mglichst wenig ,einschnitte zu machen1 ,dammaufschttungen herzustellen oder andere ,kunstbauten auszufhren hat1 wenn auch ,neigungs- und ,krmmungsverhltnisse dadurch arg verschlechtert werden und groe ,umwege zu machen sind4 ,es mssen vielmehr von vornherein auch die knftigen ,bahnunterhaltungs- und ,betriebskosten in ,betracht gezogen werden4 ,jede strkere ,steigung1 jede schrfere ,krmmung erfordern grere ,zugkrfte und sind daher im ,betrieb teurer4 ,die einmalige ,ausgabe fr einen ,durchstich oder eine ,brcke darf deshalb nicht gescheut werden1 wenn man dadurch eine gnstigere ,bahngestaltung erreicht1 welche die spteren stndigen ,kosten mindert4 ,zwischen diesen beiden ,gegenstzen ist es oft schwer1 die richtige ,mitte zu finden1 und es gibt so manche ,strecke in ,deutschland und in anderen ,lndern1 die durchaus nicht so gnstig gebaut ist1 wie man es nachher gern gesehen htte4 ,man mu stets1 bis man auch nur zur vorlufigen ,festlegung der ,bahnfhrung gelangt1 vielerlei ,mglichkeiten gedanklich und zeichnerisch erwgen4 ,es gibt stets zahlreiche ,punkte1 an welche die ,bahn unbedingt herangefhrt werden mu1 und andere1 die sie ngstlich zu fliehen hat4 ,sehr treffend sagt ,blum1 da die ,streckengestaltung von anziehenden und abstoenden ,magnetpolen beeinflut werde4 ,unbedingt anziehend wirken groe ,stdte oder tiefe ,einsattelungen in ,gebirgszgen1 die zu berschreiten sind1 wie z4 ,b4 die ,westflische ,pforte4 ,das sind ,zwangspunkte1 die unter allen ,umstnden angegangen werden mssen4 ,als abstoende ,pole sind groe1 tiefe ,seen1 weite ,moore1 sumpfige ,ufer breiter ,flsse zu betrachten4 ,die ,lage der ,bahnhfe ist mit besonderer ,sorgfalt zu bestimmen1 denn diese bilden ja die einzige ,einnahmequelle der knftigen ,strecke4 ,wenn die ,linie hauptschlich auf ,ortsverkehr angewiesen ist1 so wird sie keiner greren ,siedelung aus dem ,weg gehen knnen4 ,kleinbahnen machen ,umwege fast wegen eines jeden ,dorfs4 ,eine ganz groe durchgehende ,schnellzugstrecke kann jedoch auch einmal einen sehr bedeutenden ,ort seitlich liegen lassen1 um eine allzu starke ,abweichung von der geraden ,linie zu vermeiden4 ,so geht die ,strecke ,frankfurt a4 ,m4-,basel bei ,oos vorbei1 ohne in das benachbarte ,tal einzubiegen1 in dem ,baden-,baden liegt4 ,recht sorgfltig wird man bei der ,linienfeststellung auch darauf zu achten haben1 wie oft ,landstraen und sonstige bedeutendere ,wege gekreuzt werden mssen4 ,in einem solchen ,fall ist jedesmal zu berlegen1 ob berkreuzung in ,schienenhhe zulssig ist1 oder ob die ,bahn mit einer ber- oder ,unterfhrung fortzuleiten ist4 ,die ,sonderbauten an ,wegekreuzungen verursachen jedesmal recht erhebliche ,kosten1 aber auch die ,kreuzung in ,schienenhhe ist oft nicht billig1 weil hufig grere ,verlegungen der alten ,wege notwendig sind4 ,um den ,fahrzeugen und ,fugngern auf der ,landstrae das berblicken der ,bahnstrecke zu erleichtern1 drfen die ,wege nicht in scharfem ,winkel auf diese zulaufen4 ,die ,kreuzung hat vielmehr mglichst unter einem rechten ,winkel zu erfolgen4 ,das macht ,gelndeerwerbungen sowie manche schwierige ,bauausfhrung notwendig1 und aus allen diesen ,grnden kann man darum auch ,wegkreuzungen als abstoende ,pole bezeichnen4 ,wo ,wasserlufe gekreuzt oder berhrt werden1 ist die ,bahn so zu fhren1 da sie vollkommen hochwasserfrei daliegt4 ,durch ,erkundigungen mu festgestellt werden1 wie die ,lufe sich zur ,hochwasserzeit verhalten2 danach ist die ,hhe der ,bahnkrone und die ,weite der ,durchlsse zu berechnen4 ,einen vielfach gekrmmten ,wasserlauf1 der die ,strecke hufig durchschneidet1 berwindet man unter ,vermeidung der sonst erforderlichen zahlreichen ,brcken manchmal dadurch1 da man ihn begradigt und ganz an die eine ,seite des ,bahnkrpers legt4 ,das lt sich hufig aber nicht ohne weiteres ausfhren1 da die ,vorflutverhltnisse der anliegenden ,lndereien mit in ,betracht gezogen werden mssen1 das heit das ,recht der ,anlieger1 ,abfallwsser oder solche aus ,trockenlegungsleitungen in den ,lauf hineinzufhren4 ,weiter ist bei den ,vorarbeiten eine ungemein groe ,anzahl von ,dingen zu erwgen4 ,in ,preuen z4 ,b4 wird man auch alle in der ,nhe der geplanten ,linie stehenden ,gebude anmerken mssen1 die mit ,stroh und ,schindeln gedeckt sind4 ,denn wegen der ,gefahr1 da diese ,dachbedeckung durch ,funkenflug von der ,lokomotive in ,brand gesetzt werden kann1 mssen solche ,huser vor ,inbetriebnahme der ,bahn umgedeckt werden1 wenn sie nicht mindestens im ,abstand der anderthalbfachen ,dammhhe vermehrt um #ch ,meter von der nchsten ,schiene stehen4 ,am besten ist es1 wenn man die ,bahn auf festen1 tragfhigen und trockenen ,boden legen kann4 ,auch die sonstige geologische ,beschaffenheit der ,umgebung ist wichtig1 weil der ,bahnbau sehr verbilligt wird1 wenn die notwendigen ,steine und der ,baustoff fr die ,bettung in groer ,nhe gewonnen werden knnen4 ,desgleichen mssen in gewissen ,abstnden ,quellen erschliebar sein1 damit das notwendige ,wasser fr die ,speisestellen der ,lokomotiven herangeschafft werden kann4 ,als zeichnerische ,grundlage fr die ,darstellung des ,ergebnisses der allgemeinen ,vorarbeiten benutzt man die beste bersichtskarte der ,gegend1 die zu haben ist4 ,in ,deutschland kommen hierfr hauptschlich die sogenannten ,metischbltter der ,generalstabskarten in ,betracht1 die im ,mastab von #a 3 #be #jjj hergestellt sind1 also fast jede ,einzelheit enthalten4 ,sonst mu man sich mit den weniger grndlichen ,generalstabskarten in den ,mastben von #a 3 #ej #jjj oder #a 3 #ajj #jjj begngen4 ,selbstverstndlich ist durch ,berechnungen und ,nachmessungen der augenblickliche ,zustand aufs sorgfltigste festzustellen4 ,zur ,erlangung der endgltigen ,genehmigung sind ,plne einzureichen1 in welche die ,lngs- und die ,hhenlage der ,bahn aufs genaueste einzutragen sind4 ,ferner mssen alle baulichen ,anlagen wie ,brcken1 ,durchlsse1 ber- und ,unterfhrungen1 ,wegebergnge1 ,bahnhfe1 ,haltestellen usw4 genau angegeben werden4 ,ein ,erluterungsbericht1 eine ,denkschrift1 ,ertragsberechnung und ein ,kostenberschlag sind beizufgen2 der letzte mu alle ,fragen eines feststehenden ,musterblatts beantworten1 damit nichts vergessen werden kann4 ,bevor die ,genehmigung erteilt wird1 sind die ,wnsche der ,verwaltungen von etwa in der ,nhe liegenden ,bergwerken1 der beteiligten ,forstbehrden1 der ,domnenverwaltungen1 der ,moorkulturausschsse1 der ,garnisonverwaltungen und der ,festungsbaubehrden zu hren4 ,erst wenn die wirkliche ,baugenehmigung erteilt ist1 beginnen die ausfhrlichen ,vorarbeiten1 die zu einer genauesten ,festlegung der ,strecke auf ,karten in dem ungeheuren ,mastab von #a 3 #bejj fhren4 ,es werden jetzt die endgltigen ,vermessungen vorgenommen1 und die ,strecke wird durch ,einschlagen von ,pfhlen in der ,mittellinie der knftigen ,bahnkrone in ,entfernungen von je hundert ,metern genau festgelegt4 ,im ,anschlu daran knnen die eigentlichen ,bauarbeiten beginnen4 #aa4 ,die ,erdveste ,auch bei der ,fahrt von ,berlin nach ,halle wird der aufmerksame ,reisende bemerken1 da die ,bahnstrecke nur uerst selten in ,einer ,ebene mit den angrenzenden ,lndereien liegt4 ,das ist hier ebensowenig mglich wie bei irgendeiner andern ,linie1 da die ,erdoberflche durch ihre ,wellenform ja fortwhrend von der ,ebene abweicht1 whrend die ,bahn1 wie wir wissen1 die flache ,gestaltung nach ,mglichkeit anzustreben hat4 ,so findet man denn auf jeder ,eisenbahnstrecke eine fast ununterbrochene ,folge von ,einschnitten und ,anschttungen2 es wechseln1 wie der ,fachmann sagt1 ,abtrag und ,auftrag stndig miteinander ab4 ,es ist die ,aufgabe des ,unterbaus1 die ,unebenheiten des ,gelndes auszugleichen4 ,beim ,aufsuchen einer neuen ,linie wird man auch dies in ,betracht ziehen mssen1 denn der ,unterbau wird sich dann am billigsten stellen1 wenn ,auftrag und ,abtrag einander ergnzen1 wenn man das an einem ,einschnitt gewonnene ,erdreich in geringer ,entfernung gleich wieder zur ,errichtung eines ,damms verwenden kann4 ,nicht immer ist solch ein ,massenausgleich mglich1 er bleibt jedoch stets erstrebenswert4 ,die eigentliche ,fahrbahn und ihre ,befestigungen ruhen grtenteils auf einem ,erdkrper4 ,dieser ,stoff fr den ,unterbau ist auch am meisten erwnscht1 da er billig zu haben ist und seine ,nachgiebigkeit ein angenehmes ,fahren ermglicht4 ,wo sich tiefere ,einschnitte im ,gelnde befinden1 wie bei der ,kreuzung von ,flutlern1 oder wo sie knstlich geschaffen werden mssen1 wie bei ,wegeunterfhrungen1 besteht der ,unterbau aus ,stein und ,eisen oder hnlichen haltbaren ,baustoffen wie ,beton4 ,auer auf den ,brcken fehlt der ,erdkrper meist auch in ,felsdurchstichen und ,tunneln1 wo dann der ,oberbau auf den gewachsenen ,fels aufgelegt wird4 ,die ,breite der durch den ,unterbau herzurichtenden ,bahnebene wird durch die fr den ,oberbau notwendigen ,mae bestimmt1 ber die ausfhrlicher in ,abschnitt #ac gesprochen werden wird4 ,hier seien nur einige wenige ,angaben vorausgenommen4 ,abbildung3 #gi4 ,erdkrper mit ,oberbau ,a ,b ,kronenbreite1 ,h ,bettungshhe1 ,c ,d ,bahnkrone ,man bezeichnet die ,linie ,a ,b auf unserem ,bild #gi1 das einen ,schnitt durch ,oberbau und ,erdkrper darstellt1 mit ,kronenbreite4 ,sie ist durch die ,unterkante der ,schienen bis zum ,schnitt mit den verlngert gedachten ,seitenkanten des ,unterbaus gezogen4 ,der ,abstand zwischen der ,oberkante des ,unterbaus und der ,unterkante der ,schwellen1 ,h1 heit ,bettungshhe4 ,die ,flche ,c ,d heit die ,bahnkrone4 ,die ,neigungen der unter ,a und ,b den ,unterbau begrenzenden ,flchen gegen die ,wagerechte zu ihren ,fen wird der ,bschungswinkel genannt4 ,der ,abstand der ,schnittpunkte ,a und ,b von der ,mitte der nchsten ,geleise hat bei ,hauptbahnen mindestens zwei ,meter zu betragen1 damit die ,bettung noch mindestens #ej ,zentimeter ber die ,schwellenenden hinausgefhrt werden kann4 ,fr scharfe ,krmmungen und hohe ,dmme wird von der ,bauordnung eine ,verbreiterung der ,bahnkrone empfohlen4 ,die ,bettungshhe ,h hat bei ,hauptbahnen mindestens #bj ,zentimeter zu betragen4 ,aus diesen ,zahlen lt sich die ,kronenbreite fr eingeleisige ,bahnen ohne weiteres ermitteln4 ,fr mehrgeleisige ,strecken sind noch einige weitere ,angaben notwendig4 ,der ,abstand der ,mitten zweier benachbarter ,geleise auf freier ,strecke mu bei ,hauptbahnen mindestens #c1ej ,meter betragen4 ,dies ,ma gilt jedoch nur fr zwei zusammengehrige ,geleise4 ,sobald noch ein weiteres oder mehrere hinzukommen1 ist der nchste ,abstand der ,gleismitten nicht unter #d ,metern zu bemessen4 ,auf ,bahnhfen und ,haltestellen ist ein ,gleismittenabstand von #d1ej ,meter vorgeschrieben2 dort1 wo ,bahnsteige eingelegt werden1 mu dieses ,ma mindestens #f ,meter betragen4 ,die ,grundlage fr diese letzten ,bestimmungen bildet die festgelegte ,umgrenzung des lichten ,raums81 das heit derjenige gedachte ,querschnitt durch den ,luftraum ber der ,schienenoberkante1 der unbedingt berall freigehalten werden mu4 ,eine ,verkrperung dieses nur gedachten ,querschnitts hat jeder ,reisende schon einmal gesehen4 ,auf jedem ,gterbahnhof steht ber einem der ,geleise ein rechteckiges eisernes ,tor1 von dessen oberster ,kante ,kugeln an verschieden langen ,ketten oder ein vielfach gekrmmter ,bgel hinunterhngen4 ,dieser leicht bewegliche ,bgel oder die gebrochene ,linie1 durch die man sich die untersten ,punkte der ,kugeln verbunden denken kann1 stellen die ,umgrenzung des lichten ,raums in seinem oberen ,teil dar4 ,hochbepackte ,gterwagen1 von denen man frchtet1 da ihre ,ladung an irgendeiner ,stelle ber die ,umgrenzungslinien hinausragen knnte1 werden durch diese ,tore hindurchgefahren1 um zu sehen1 ob hierbei das ,joch oder eine der ,kugeln ins ,schwanken gert4 ,wenn das der ,fall ist1 mu die ,form der ,ladung gendert werden1 damit diese bei der ,fahrt nicht an ,brckentrger oder ,tunnelwnde anstoen kann1 die oft vom ,gleis nicht weiter abstehen1 als eben die ,umgrenzung des lichten ,raums vorschreibt4 ,der ,abstand der ,gleismitten ist so gro gewhlt1 damit ein verderblicher ,anprall auch dann nicht stattfinden kann1 wenn zwei ,zge einander auf freier ,strecke begegnen1 whrend vielleicht gerade eine ,tr offensteht4 ,bei den ,d-,wagen1 die zur ,unterbringung des ,gangs breiter sind als die andern ,eisenbahnfahrzeuge1 sind die ,trffnungen in der bekannten eigentmlichen ,weise etwas eingezogen1 weil sonst die erwhnte gefhrliche ,berhrung doch stattfinden knnte4 ,abbildung3 #hj4 ,eisenbahndamm im ,einschnitt mit ,sickerkanal fr das ,niederschlagswasser ,abbildung3 #ha4 ,verdrckungen im ,erdkrper hervorgerufen durch ,schwellenpressung auf wasserundurchlssigem ,boden ,jeder ,unterbau ist so hoch auszufhren1 da die ,bahnkrone wenigstens #fj ,zentimeter ber dem hchsten1 erfahrungsgem jemals zu erwartenden ,hochwasserstand liegt4 ,die ,festigkeit der ,strecke wird jedoch nicht nur durch das auf dem ,boden ruhende oder flieende ,wasser bedroht1 sondern auch von den ,niederschlgen4 ,damit die hlzernen oder eisernen ,schwellen eine mglichst lange ,lebensdauer haben1 ist es notwendig1 ihre ,umgebung so trocken wie nur irgend mglich zu halten4 ,aus diesem ,grund werden sie stets in eine wasserdurchlssige ,schicht1 in die ,bettung aus kleinen ,steinen oder ,kies1 gelegt4 ,das niedergehende ,wasser dringt sofort durch diese hindurch und fllt auf die ,oberflche des ,unterbaus4 ,hier mu es stets leicht abflieen knnen4 ,deshalb darf diese ,flche niemals muldenfrmig oder auch nur wagerecht gestaltet sein1 sondern sie mu ,neigungen nach beiden ,seiten haben4 ,abbildung3 ,aus ,eisenbahntechnik der ,gegenwart8 #hb4 ,bettung mit ,packlage1 hergestellt #ahgi ,abbildung3 ,aus ,eisenbahntechnik der ,gegenwart8 #hc4 ,derselbe ,bettungskrper im ,jahre #ahhh ,der ,erdkrper ist verdrckt2 die ,packlage hat sich in der ,bettung verstreut ,durch solche ,abdachungen sind ein- und zweigeleisige ,strecken auf ,dmmen ziemlich leicht zu entwssern4 ,liegt die ,bahn jedoch in einem ,einschnitt1 wo das ,wasser nicht zur ,seite abflieen kann1 oder ist die ,dammkrone sehr breit1 weil sie mehrere ,geleise zu tragen hat1 so kommt man mit den einfachen ,abdachungen nicht mehr aus4 ,es mssen vielmehr besondere ,entwsserungseinrichtungen geschaffen werden1 z4 ,b4 ein ,sickerkanal in der ,mitte1 dem alles durch die ,bettung dringende ,wasser zufliet und der mit einer ,neigung in der ,bahnrichtung bis zum ,ende des ,einschnitts gefhrt ist2 dort kann das ,wasser nun zur ,seite ablaufen4 ,auf ,bahnhfen sind oft sehr umfangreiche ,entwsserungsanlagen zum gleichen ,zweck notwendig4 ,zum ,auffangen des von der ,bahnkrone ablaufenden ,wassers ist jede ,strecke fast stets auf beiden ,seiten von ,abzugsgrben begleitet4 ,die ,bschungen tiefer ,einschnitte knnen sehr leicht durch herabstrzendes ,wasser beschdigt werden4 ,aus diesem ,grund legt man meist droben an der ,bschungskante einen ,graben an1 der wenigstens das vom angrenzenden ,land zuflieende ,wasser auffngt und verhindert1 da auch dieses ber die ,bschungswnde hinunterluft4 ,abbildung3 #hd4 ,frostsichere ,bettung ,sehr hoher ,bettungskrper zur ,verhtung von ,frosteinwirkung auf die ,bahnkrone ,besonders gefhrlich wird das ,wasser bei solchen ,unterbauten1 die nicht aus durchlssigem ,sand1 sondern aus ,lehm oder ,ton bestehen2 dieser quillt beim ,feuchtwerden leicht auf und wird dann locker4 ,ein solcher aufgeweichter ,boden gibt dem ,druck der ber ihm liegenden ,schwellen allmhlich nach1 und es bilden sich unter diesen in der zuerst ganz glatten ,dammkrone muldenfrmige ,vertiefungen4 ,wenn diese ,eindrckungen anfangs auch nur klein sind1 so wachsen sie doch verhltnismig rasch an1 weil sie sogleich ,sammelbecken fr das ,wasser bilden1 das fortab noch grndlicher seine schdliche ,einwirkung ben kann4 ,auch der ,frost wirkt auf einen solchen ,unterbau in zerstrender ,weise ein1 indem das hufig gefrierende ,wasser den ,boden auflockert4 ,man hat versucht1 durch ,packlagen aus ,steinen solche schdlichen ,einwirkungen zu vermeiden1 aber das ist nicht gelungen4 ,bild #hb zeigt1 nach der ,eisenbahntechnik der ,gegenwart81 eine zweigeleisige1 mit eisernen ,langschwellen ausgerstete ,bahnstrecke in einem ,toneinschnitt1 die im ,jahre #ahgi mit solcher ,packlage versehen wurde4 ,schon neun ,jahre spter hatte sich die ,krone arg verdrckt1 und die ,steine waren infolge der wechselnden schweren ,ste der ber die ,schienen rollenden ,fahrzeuge durch die ganze ,bettung verstreut4 ,weit besser wirkt die ,anbringung einer sehr krftigen ,bettung1 die oft ber einen ,meter hoch wird1 aber nun den ,tonboden vor ,angriffen des ,frosts sichert und das ,wasser nur so langsam hindurchlaufen lt1 da es ,zeit hat1 ber die ,abdachungen nach den ,seiten abzuflieen4 ,die ,gestaltung der ,dammquerschnitte und ebenso der ,einschnitt-,umgrenzungen ist abhngig von der ,art des aufgehhten oder angeschnittenen ,bodens4 ,die ,bschungswinkel knnen bei lehmfreiem ,sand oder ,kies steiler sein als bei ,tonboden oder ,lehm4 ,die ,gre der ,bschungswinkel spielt keine geringe ,rolle fr die ,anlagesumme einer ,bahn1 da bei sehr breit ausladenden ,bschungen weit mehr ,gelnde erworben werden mu1 als wenn man steil hinab- oder hinaufgehen kann4 ,darum schreitet man bei allzu wenig haltbarem ,boden oft dazu1 die ,erdbschungen durch ,mauern zu ersetzen4 ,der ,augenblick hierfr ist gekommen1 wenn die ,kosten1 die durch das ,auffhren der ,mauern entstehen1 bertroffen werden von den ,ersparnissen beim ,landerwerb1 oder wenn gar das ,abbrechen von nahe am ,bahnkrper stehenden ,husern hierdurch vermieden werden kann4 ,erdbschungen werden stets sofort best1 damit das wachsende ,gras oder ,buschwerk ,absplungen verhindert4 ,dem ,unterbau zuzurechnen sind auch die ,anlagen zum ,schutz des der ,bahn naheliegenden ,gelndes gegen ,feuer und der ,bahn selbst gegen ,schneebedeckungen4 ,die aus dem ,schornstein der ,lokomotive trotz mancher ,vorkehrungen doch immer wieder hinausgeschleuderten glhenden ,kohleteilchen bilden eine stndige ,gefahr4 ,da mit ,stroh oder ,schindeln bedeckte ,huser in ,preuen nicht in der ,nhe einer ,bahnstrecke stehen drfen1 wurde bereits erwhnt4 ,arg bedroht sind aber auch die ,wlder4 ,erfahrungsgem entsteht ein ,waldbrand fast stets dadurch1 da die trockene ,bodenbedeckung zu brennen beginnt1 woraus sich dann ein geschwind vordringendes ,lauffeuer entwickelt4 ,die ,baumkronen werden fast niemals zuerst vom ,feuer ergriffen4 ,es ist deshalb vorgeschrieben1 da berall dort1 wo die ,bahn durch ,wald1 ,heide oder trockenes ,moor gelegt ist1 ein ,streifen zu beiden ,seiten der ,strecke wund1 das heit von ,bodenbewachsung freigehalten werden mu4 ,um die ,ausbreitung eines trotzdem immer noch mglichen ,brands zu verhten1 werden durch ,wlder1 in denen brennbares1 geschlagenes ,holz lagert1 vertiefte ,wundstreifen gezogen1 die von den ,flammen nur schwer berschritten werden knnen4 ,der ,funkenwurf der ,lokomotive ist besonders lebhaft1 wenn die ,feuerung neu beschickt wird4 ,bei der ,fahrt durch ,wlder und an sonstigen besonders gefhrdeten ,stellen ist das ,nachfeuern darum mglichst zu unterlassen4 ,an solchen ,streckenabschnitten sind die ,telegraphenstangen mit breiten weien ,bndern bemalt1 die dem ,heizer sagen1 da er hier nur mit ,vorsicht ,kohle aufwerfen darf4 ,in unmittelbarer ,nhe der ,strecke sind die ,wlder so weit zu roden1 da nicht vom ,wind umgebrochene ste auf die ,geleise fallen knnen4 ,ein gefhrlicher ,feind des regelmigen ,bahnbetriebs im ,winter ist der ,schnee4 ,nicht die niederfallenden ,flocken wirken strend1 denn die ganz vorn an den ,lokomotiven angebrachten ,bahnrumer knnen selbst eine #ae ,zentimeter hohe ,schneedecke bequem von den ,schienen fegen4 ,es mssen schon grere ,massen auf den ,geleisen liegen1 bis die gewaltige ,kraft der vorwrtsstrmenden ,lokomotive von ihnen so weit vernichtet wird1 da der ,zug stecken bleibt4 ,die ,strme sind es1 welche leicht wahre ,schneemauern auf den ,geleisen auftrmen knnen4 ,sie raffen die auf den ,feldern liegenden weien ,massen von weit her zusammen und werfen sie in den ,einschnitt4 ,darum ist die ,bahn dort am allermeisten gefhrdet1 wo der ,wind ber groe1 leere ,flchen streichen kann4 ,in ,wldern kommen ,schneetreiben nicht vor4 ,bei der ,anlage von ,eisenbahnstrecken nimmt man von vornherein auf den ,schneeschutz sorgsam ,bedacht4 ,man verlt sich nicht darauf1 da nach einem ,schneetreiben ,arbeitergruppen die ,strecke wieder freischaufeln1 sondern man schafft ,maregeln1 die nach ,mglichkeit ein ,verwehen der ,strecke von vornherein verhten4 ,die ,schneewehe mu aufgehalten werden1 bevor sie die ,bahn erreicht4 ,das geschieht am besten durch das ,anbringen einer ,schutzwehr1 also von durcheinandergepflanzten hohen und niedrigen ,nadelbumen1 durch ,erddmme oder durch ,zune4 ,die ,schutzwehr darf jedoch niemals unmittelbar an den ,rand des ,einschnitts gesetzt werden4 ,denn gerade dicht hinter dieser pflegen sich die ,schneemassen am strksten anzuhufen4 ,die ,gewalt des ,sturms wird nmlich an der ,schutzwehr gebrochen1 und hinter ihr entsteht ein windstiller ,streifen4 ,dadurch hat der ,schnee ,gelegenheit niederzugehen4 ,es mu also ein ,lagerungsabschnitt zwischen der ,schutzwehr und der ,einschnittkante vorgesehen sein4 ,die ,ermittlung der gnstigsten ,hhe fr die ,wehr ist ,aufgabe sorgfltiger ,berechnungen4 ,es sind recht schwierige mathematische ,formeln1 die hier in ,anwendung gebracht werden mssen4 ,man hat auch versucht1 an ,stelle der ,schutzwehren geneigte ,leitbahnen an den ,seiten der ,bahn anzubringen1 die der herannahenden ,schneewehe eine solche ,richtung geben sollen1 da sie unschdlich ber die ,geleise hinweggeht4 ,die hiermit angestellten ,versuche sind jedoch nicht gelungen4 ,die am hufigsten zur ,schneeabwehr benutzten ,zune werden aus alten ,schwellen hergestellt1 die entweder senkrecht in den ,boden eingelassen oder wagerecht bereinander zwischen geeigneten ,haltern angebracht werden4 ,vielfach sind auch ,brettertafeln in ,gebrauch1 die nicht stndig zwischen den fr sie vorgesehenen ,pfosten stecken1 sondern1 da sie leicht zu bewegen sind1 erst eingesetzt werden1 wenn ein ,schneetreiben zu erwarten ist4 ,ihre ,anwendung ist darum billig1 weil man immer nur1 je nach der ,richtung des ,winds1 die eine oder die andere ,seite der ,bahn abzudecken braucht1 so da nur halbsoviel ,bretterwnde vorzuhalten sind wie bei festen ,zunen4 ,die ,einsteckpfosten mssen selbstverstndlich auf beiden ,seiten vorgerichtet werden4 ,an ,stelle der ,holzwehren verwendet man auch ,geflechte aus ,binsen oder ,weidenruten4 ,manche ,verwaltungen halten frei aufstellbare ,bockzune bereit4 ,ein ,schutz der deutschen ,bahnen gegen ,lawinengefahr ist nur im sdlichen ,bayern notwendig4 ,in ,gebirgslndern sind zu diesem ,zweck aber hufig recht groe ,bauten ausgefhrt1 die entweder ,abstrze von der ,strecke fernhalten sollen oder dafr sorgen1 da die ,lawinen ber die ,bahnstrecke hinbergehen4 ,die ,bernina-,bahn z4 ,b41 die ,st4 ,moritz mit ,tirano in ,italien verbindet1 besitzt sehr viele solcher ,lawinen-,leitanlagen4 #ab4 ber ,tler und ,berge ,die ,schaffung des ,eisenbahnunterbaus1 die vielfach zu eintniger ,maulwurfsarbeit zwingt1 gibt an einzelnen ,stellen auch ,anla zur ,herstellung kunstvoller ,bauten4 ,die berfhrung von ,strecken ber tief eingeschnittene ,tler hat ,werke entstehen lassen1 die zu den groartigsten ,leistungen der ,technik gehren4 ,die ,kunst des ,brckenbaus wre niemals zu so hoher ,vollendung gelangt1 wenn die ,eisenbahn nicht die ,bewltigung grter ,gewichte gefordert htte4 ,die ,beherrschung der ,baustoffe ist hierdurch in auerordentlicher ,weise gefrdert worden4 ,und infolge der tief eindringenden wissenschaftlichen ,erkenntnis ber die wirklichen ,beanspruchungen von ,bauteilen schwerer ,brcken ist man dazu gelangt1 auch an andern ,stellen1 wie bei der ,herstellung groer ,hallen1 ,leistungen von oft schwindelerregender ,khnheit zu vollbringen4 ,auch ,deutschland1 das infolge seiner meist ebenen ,gestaltung an ragenden ,eisenbahnbauten nicht gerade reich ist1 weist eine ,reihe hchst eindrucksvoller ,brcken auf4 ,im ,jahre #aiaj waren fr die vollspurigen ,eisenbahnen in ,deutschland #ecd ,brcken mit einer ,gesamtlnge von annhernd #gd ,kilometern errichtet4 ,die technische ,kraft1 durch welche es gelang1 die heutigen groen ,eisenbahnbrcken in aller ,welt zu schaffen1 hat ihre ,wurzeln so sehr in den ,anfngen der ,brckenbaukunst1 da es zum besseren ,verstndnis der nun erreichten ,leistungen notwendig ist1 den ,blick ein wenig rckwrts zu wenden4 ,in lteren ,zeiten waren ,holz und ,steine die einzigen ,baustoffe1 die fr ,brcken verwendet werden konnten4 ,die erste eiserne ,brcke entstand in den ,jahren #aggf bis #aggi auf englischem ,boden in der ,nhe der ,grube von ,coalebrookdale1 wo zehn ,jahre vorher ,reynolds die ersten ,schienen gegossen hatte4 ,die ,brcke hatte eine ,spannweite von nur #ca ,metern und war aus ,gueisen gefertigt4 ,auf dem ,festland wurde die erste eiserne ,brcke in ,deutschland errichtet und zwar im ,jahre #agif in ,schlesien1 wo sie heute noch das ,striegauer ,wasser berspannt4 ,gueisen ist jedoch fr ,brckenbauten ein wenig zweckmiger ,baustoff4 ,es besitzt zwar eine sehr groe ,druckfestigkeit1 jedoch kann es ,zug- und ,biegungskrften nur in geringem ,ma ,widerstand leisten4 ,als man daher breitere ,wasserlufe berbrcken wollte1 wurde es notwendig1 eine ,eisensorte zu benutzen1 die ,beanspruchungen aller ,art auszuhalten vermag4 #ahah-ahbf baute ,telford die erste schmiedeiserne ,brcke4 ,sie berschreitet den schmalen ,meeresarm zwischen der ,westkste von ,wales und der ,insel ,anglesey1 die ,menai-,strae4 ,telford schuf hier mit einer fr die damalige ,zeit auerordentlichen ,khnheit eine weitgespannte ,hngebrcke4 ,er mute bei den ,abmessungen der einzelnen ,teile meist nach dem ,gefhl arbeiten1 da zuverlssige ,zahlen ber die ,haltbarkeit des ,eisens und ,formeln zur ,berechnung der ,beanspruchungen noch nicht vorhanden waren4 ,es wird erzhlt1 da sich der ,bauleiter1 als das ,sttzgerst unter der ,brcke weggeschlagen wurde1 in das ,brckenhuschen zurckzog1 dessen ,fensterlden geschlossen waren1 um dort zu beten4 ,es ging jedoch alles gut4 ,diese erste ,hngebrcke der ,welt bewhrte sich vortrefflich1 weil sie von einem hochbefhigten ,mann mit sicherem ,gefhl geschaffen worden war4 ,abbildung3 #he4 ,die erste eiserne ,brcke entworfen von ,abraham ,darby2 in ,gueisen erbaut bei ,coalebrookdale in ,england #aggf-aggi ber ,telfords ,brcke lief nur eine ,landstrae4 ,fr die verhltnismig geringen ,belastungen1 die auf solchen ,wegen auftreten1 waren die leichten ,hngebrcken jener ,zeit denn auch sehr gut geeignet4 ,aber es zeigte sich doch bald1 da ihre ,steifigkeit nicht allzu gro war4 ,hier und da kam es vor1 da ,brcken solcher ,art bei heftigen ,strmen stark ins ,schwanken gerieten und wohl auch einmal abgerissen wurden4 ,man konnte daher nicht daran denken1 diese ,bauform auch fr ,eisenbahnberfhrungen anzuwenden4 ,es war der bedeutende ,sohn des groen ,georg ,stephenson1 der das von seinem ,vater begonnene ,eisenbahnwerk durch die ,schaffung der ersten gewaltigen ,eisenbahnbrcke fortsetzte4 ,robert ,stephenson erbaute in den ,jahren #ahdf-ej seine weltberhmte ,britannia-,brcke1 die gleichfalls ber die ,menai-,strae fhrt2 sie wird noch heute von der ,eisenbahnlinie benutzt1 die von ,chester nach dem wichtigen ,hafen ,holyhead auf ,anglesey luft4 ,die ,brcke ist #eei ,meter lang4 ,sie stellt technisch nichts anderes dar1 als zwei gleichlaufende gewaltige eiserne ,balken1 deren ,inneres entfernt ist4 ,der ,querschnitt ist also kastenfrmig4 ,der an zwei ,enden aufgelagerte ,balken ist ja die einfachste ,form einer berbrckung1 da sich die bei ,belastung in einem solchen ,balken auftretenden ,krfte am leichtesten bersehen lassen4 ,wird ein ,gewicht auf den ,balken aufgelegt1 so sucht er sich durchzubiegen4 ,hierbei erleiden die untersten ,fasern eine ,streckung1 die obersten werden zusammengedrckt4 ,dazwischen mu ein unbeanspruchter ,bezirk liegen4 ,darum kann man auch mit gutem ,erfolg ,balken mit ganz schmalem ,mittelteil verwenden1 wie es heute bei den ,schienen und bei den ,doppel-,t-,trgern geschieht1 oder man vermag1 wenn man die ,rnder nur krftig genug ausbildet1 das ,innere auch ganz fortzulassen4 ,diesem ,gedanken folgend1 schuf ,robert ,stephenson die beiden groen ,ksten der ,britannia-,brcke4 ,das ,bauwerk erscheint uns heute ungefge und grob zusammengehauen4 ,den ,eindruck aber1 den es kurz nach seiner ,errichtung auf einen sachverstndigen ,zeitgenossen machte1 kennen wir aus einer ,schilderung ,max von ,webers3 ,schwindelhoch1 turmhoch und in der ,tat wie auf ,trmen auf schlanken ,pfeilern ruhend1 liegt das zweihunderttausend ,zentner schwere1 gewaltige ,eisenrohr ber dem vierzehnhundert ,fu breiten ,arm des ,st4 ,georg-,kanals1 der die ,insel ,anglesey von der ,westkste von ,wales trennt4 ,selbst wie eine ,schpfung1 die nur der ,allmacht gelingen zu knnen scheint1 steht das ,bauwerk ohnegleichen1 seiner ungeheueren ,gliederung gem1 mit feinem ,formensinn aus ,elementen gyptischen ,stils in hohem ,ernst aufgebaut1 an beiden ,ufern von riesenmigen ,sphinxen bewacht1 in der tiefblauen ,meeresflut zwischen paradiesischen ,ksten4 ,tief drunten die tiefazurne1 mit weiem ,schaum um die ,brckenpfeiler brandende ,flut1 und auf ihr vor der frischen ,morgenbrise hingleitende1 sanftgeneigte1 schwellende ,segelmassen tragende ,schiffe4 ,abbildung3 ,aus ,kohl3 ,beschreibung der ,gltzsch-1 ,elstertal- und ,britannia-,rhrenbrcke8 #hf4 ,die erste ,eisenbahnbrcke3 ,britannia-,rhrenbrcke ,erbaut von ,robert ,stephenson #ahdf-ahej ber die ,menai-,meeresstrae4 ,im ,hintergrund die ,kettenbrcke von ,telford1 die erste schmiedeiserne1 erbaut #ahah-ahbf ,wie die ,vgel des ,himmels schauen wir von der ,himmelshhe der ,brckenrhre hinab auf das schlanke ,spierenwerk der darunter hinrauschenden ,dreimaster4 ,vor uns stehen die zauberisch feinen1 streng geometrischen und doch so unnachahmlich grazisen ,linien von des groen ,telford ,wunderwerk1 der ,menai-,kettenbrcke1 die1 nur eine ,viertelmeile von der ,britanniabrcke entfernt1 die ,chaussee seit dreiig ,jahren ber dieselbe ,meerenge fhrt1 ber welche die ,britanniabrcke die ,eisenbahn trgt4 ,von welch groer1 anregender ,wirkung ist der ,kontrast der ,formen dieser beiden ,meisterstcke der neueren ,brckenbaukunst1 die der ,blick gleichzeitig umfat6 ,feenhaft fein1 wie aus ,sonnenfden gewebt1 bogig1 leichtgeschwungen1 scheint die ,brcke ,telfords ber dem ,wasser zu schweben1 whrend ,stephensons ,bau massig1 gewaltig1 unerschtterlich in scharfen1 geraden ,linien und ,kanten darber her ruht und es mit unermelichem ,gewichte bedrckt und beherrscht48 ,der deutsche ,ingenieur ,max von ,weber hatte kurz nach seinem ,besuch der ,britanniabrcke ,gelegenheit1 in ,robert ,stephensons ,haus zu weilen und hierbei einem ,bericht des groen ,baumeisters ber den wichtigsten und aufregendsten ,augenblick bei der ,erbauung der ,brcke zu lauschen4 ,abbildung3 ,aus ,kohl3 ,beschreibung der ,gltzsch-1 ,elstertal- und ,britannia-,rhrenbrcke8 #hg4 ,blick in die ,britannia-,rhrenbrcke ,die beiden hohen ,kastenrhren -- fr jede ,fahrtrichtung eine -- waren nicht am ,ort ihrer endgltigen ,aufstellung zusammengenietet1 sondern dicht am ,ufer auf ,gersten hergestellt worden1 die ber das ,wasser ragten4 ,um sie zwischen die ,pfeiler zu bringen1 benutzte ,robert ,stephenson ein ,verfahren1 das noch heute vielfach angewendet wird4 ,beim ,beginn der ,flut wurden zwei krftige ,schiffe mit aufgebauten starken ,sttzpfeilern so unter jedes ,rohr gestellt1 da sie beim weiteren ,steigen des ,wassers schlielich den ,brckenteil von den festen ,gersten abheben und selbst tragen muten4 ,alsdann fuhr man mit den ,schiffen so zwischen die ,pfeiler1 da sich die ,rohre whrend der ,ebbe auf vorbereitete ,lager aufsetzten1 von denen sie spter nur noch senkrecht bis zur vollen ,hhe der ,pfeiler hinaufgewunden zu werden brauchten4 ,an ,khnheit lt dieses ,verfahren1 insbesondere wenn man das gewaltige ,gewicht der ,britannia-,brckenrohre in ,betracht zieht1 nichts zu wnschen brig1 und ,robert ,stephenson war denn auch aufs freudigste ergriffen1 als kurz vor dem ,beginn der ,arbeit zwei ,mnner1 die gleich ihm damals der ,stolz des technischen ,england waren1 freiwillig ihre ,hilfe fr das ,einschwimmen der ,brcke anboten4 ,es waren ,isambart ,brunel1 der ,schpfer des ersten ,themse-,tunnels1 und ,william ,fairbairn1 der ,erbauer der ersten eisernen ,schiffe4 ,die ,schilderung des aufregenden ,vorgangs aus ,robert ,stephensons ,mund gibt ,max von ,weber so wieder3 ,ich war am ,morgen1 der um zehn ,uhr den ,eintritt der verhngnisvollen ,flut bringen sollte1 vor ,tagesanbruch unten am ,ufer des ,menai-,kanals4 ,es war strmisch1 ich hrte die hohe ,brandung durch die ,nacht brausen4 ,weithin brannten auf beiden ,ufern die ,wachtfeuer und ,fackeln1 bei denen die ,nacht ber gearbeitet wurde4 ,mir lag es schwer auf der ,seele4 ,da rief mich eine helle ,stimme durch die ,nacht an3 ,all right6 ,all goes well6 ,good morning6#81 und ich erkannte ,brunel1 der schon vom ,werkplatz kam4 ,ich bin nicht poetisch1 aber ich mu gestehen1 der handfeste1 kleine1 groe englische ,ingenieur erschien mir in diesem ,momente wie ein lichter ,engel6 ,der ,augenblick kam1 wo die ,flut eintrat4 ,ich stand auf der zuerst zu flenden ,rhre1 die seit ,jahr und ,tag1 seitdem die ,arbeit an ihr begonnen wurde1 bergfest auf ihren ,werklagern ruhte1 volle zwei ,millionen ,pfund schwer4 ,totenstille auf beiden ,ufern1 mit ihren ,hunderten von ,arbeitern1 die1 ,hand am ,griff1 vor ihren ,ankerwinden standen1 mit ,tausenden zugestrmter ,zuschauer4 ,ich sah ,fairbairn wie einen ,punkt am ,anglesey-,ufer auf seinem ,gerst stehen1 unter mir1 an der ,hauptwinde des ,wales-,ufers1 stand ,brunel1 die klugen ,augen nach mir heraufgerichtet -- alle totenstill -- nur die steigende ,flut brodelte um die ,pontons1 in deren gewaltigem ,zimmerwerk und ,rippen es knackte1 knarrte und polterte1 je mchtiger das ,wasser sie gegen die groe ,last1 die sie heben sollte1 prete4 ,endlich wurde auch dies ,prasseln still -- sie muten ihre volle ,last haben -- ich sah nach der ,uhr und den ,wassermassen -- die ,flut war fast auf ihrer ,hhe -- die ,eisenmasse rhrte sich nicht -- mir stand das ,herz fast still -- da pltzlich fhlte ich1 wie es wie ein ,zittern durch die kolossale ,rhre unter meinen ,fen lief -- der eiserne feste ,boden wich -- und im selben ,moment sah ich1 wie die ,gerste sich gegen uns verschoben4 ,die ,arbeitermannschaften brachen unaufhaltsam in unermeliche ,cheers aus1 die aus tausend ,kehlen weit und breit an den ,ufern widerhallten4 ,die ungeheure ,rhre schwamm6 ,rasch packte die ,flut die ,pontons -- ich gab meine ,signale4 ,meine groen ,rivalen folgten dem ,wink meiner ,hand6 ,die ,flut spritzte von den angestrafften ,tauen und ,ketten turmhoch empor oder brodelte ber die erschlafft ins ,wasser sinkenden mit einer ,przision1 als belebe ein einziger ,wille die ,hunderte von ,mnnern hben und drben4 -- -- -- ,abbildung3 #hh4 ,gitterbalkenbrcke ber die ,weichsel bei ,dirschau ,vollendet #aheg ,ich will ,sie nicht mit der ,erzhlung davon ermden1 es ist bekannt1 wie die ,rhre ohne ,unfall und mit bewunderungswrdiger ,genauigkeit1 trotz ,sturm und ,stromschnellen zwischen die ,pfeiler trieb1 und die sinkende ,flut1 sie auf ihren ,lagern liegen lassend1 lustig die davon gelsten ,pontons mit fortnahm1 whrend ich mit ,entzcken das ,knirschen hrte1 mit dem der ,kolo sich sicher auf die ,steinunterlage bettete4 ,aber ,sie werden verstehen1 da ich mich nie so gehoben und so klein zugleich gefhlt habe1 wie damals1 als meine ,rivalen zu mir auf die ,rhre kletterten und mir die ,hand drckten48 ,heute1 wo man im beruhigenden ,besitz jahrzehntelanger ,erfahrungen ist1 werden derartige ,arbeiten ohne ,erregung und ohne ,hochgefhle erledigt4 ,das ,einschwimmen eines neuzeitlichen ,brckenbogens1 und zwar auf der ,donau bei ,passau1 zeigt unser ,bild #if4 ,die ,britannia-,brcke hat den fr den ,eisenbahnbetrieb recht unangenehmen ,mangel1 da es in ihrem ,innern dunkel ist4 ,bei spter errichteten ,balkenbrcken ging man daher vom vollen ,balken ab2 man lste ihn in einen ,gittertrger auf4 ,ein schnes ,beispiel einer solchen ,gitterbalken-,bauart ist die groe ,weichselbrcke bei ,dirschau1 durch deren ,errichtung im ,jahre #aheg in ,verbindung mit der ganz gleichartig gestalteten ,nogatbrcke bei ,marienburg der bis dahin durch die tiefen ,flutler unterbrochene ,schienenstrang von ,knigsberg nach ,schneidemhl und ,kreuz endlich geschlossen wurde4 ,auch die ,dirschauer und ,marienburger ,brcken von #aheg1 neben denen heute schon neue ,bauwerke stehen1 sehen noch recht schwerfllig aus4 ,bei ihrem ,anblick hat man nicht das ,gefhl1 das jede gutgebaute neuzeitliche ,brcke im ,beschauer auslst1 nmlich das eines vollstndigen ,gleichklangs1 die ,empfindung1 da all die zahllosen ,trger und ,stangen smtlich dort stehen1 wo wirklich ,krfte auftreten1 und da sie ,abmessungen haben1 die der ,gre dieser ,krfte in jedem ,augenblick entsprechen4 ,die spter geschaffenen ,ausleger- und ,bogenbrcken sind mit viel weniger ,eisen gebaut1 und sie erscheinen dem ,auge doch weit zuverlssiger und fester4 ,abbildung3 #hi4 ,eisenbahnbrcke ber den ,firth of ,forth in ,schottland ,die weitest gespannte ,auslegerbrcke ,die weitest gespannte ,auslegerbrcke auf der ,erde1 zugleich eines der mchtigsten ,eisenbauwerke1 das jemals errichtet wurde1 ist die ,brcke ber den ,firth of ,forth bei ,queensferry in ,schottland4 ,sie schliet die ,hauptstadt ,edinburg ber die einem ,meeresarm gleiche1 weit gedehnte ,mndung des ,forth-,flusses hinweg an das ,eisenbahnnetz ,nordost-,schottlands an4 ,die ,entstehungsgeschichte der in den ,jahren #ahhc-ij errichteten ,forth-,brcke hngt eng mit der ,geschichte einer anderen schottischen ,eisenbahnbrcke zusammen4 ber den etwas weiter nrdlich liegenden1 schmaleren ,firth of ,tay war schon in den siebziger ,jahren eine ,eisenbahnbrcke gespannt worden4 ,ihr damals ob der ,khnheit seines ,werks viel bewunderte ,erbauer1 ,bouch1 hatte fr die ,sttzpfeiler sehr viel ,gueisen verwenden mssen1 das1 wie wir wissen1 kein zuverlssiger ,brckenbaustoff ist4 ,ein anderer englischer ,ingenieur1 ,john ,fowler1 warnte hufig davor1 diesem ,bauwerk zu trauen4 ,bevor die ,brcke noch irgendeinem andern ,mitrauen einflte1 hatte dieser kluge ,mann ihre ,schwche so genau erkannt1 da er seinen ,familienmitgliedern strengstens verbot1 mit der ,eisenbahn ber den ,tay zu fahren4 ,und er sollte nur allzu sehr recht behalten4 ,in der ,nacht zum #bh4 ,dezember #ahgi brach ,bouchs ,brcke bei einem ,orkan pltzlich zusammen1 als gerade ein ,zug darber fuhr4 ,die ,mittelbogen strzten mit dem ,zug ins ,wasser4 ,es ist dies der folgenschwerste ,unglcksfall1 der sich je auf einer ,eisenbahnstrecke ereignet hat2 #bjj ,menschen kamen dabei ums ,leben4 ,das furchtbare ,begebnis ist von ,theodor ,fontane in seinem berhmten ,gedicht ,die ,brck' am ,tay8 behandelt worden1 und der ,dichteringenieur ,max ,eyth hat es in seinem schnen ,buch ,hinter ,pflug und ,schraubstock8 unter der berschrift ,berufstragik8 ausfhrlich beschrieben4 ,er erzhlt da1 wie er zusammen mit dem alten ,brckenwrter in wtendem ,sturm und dunkler ,nacht die ,brcke abschreitet1 nachdem die ,vermutung aufgetaucht war1 da auf dieser ein ,unglck geschehen sei3 ,es war kein ,kinderspiel1 dieser ,gang4 ,zum ,glck hatten wir vollauf mit uns zu tun1 so da wir kaum an das ,unglck denken konnten1 das uns vorwrts trieb4 ,knox ging voraus1 drehte sich aber um1 so oft er ein paar ,dutzend ,schritte gemacht hatte1 um mir zu leuchten4 ,ich folgte ihm stetig und langsam1 vor jedem ,schritt versuchend1 ob ich fest genug stand1 um dem wechselnden ,luftdruck ,trotz bieten zu knnen4 ,wir hatten so den ,brckenkopf erreicht4 ,zwischen seinen monumentalen ,granitblcken war man etwas geschtzt und konnte aufatmen4 ,dann traten wir auf die ,brcke1 indem wir uns mit beiden ,hnden an dem luftigen ,eisengelnder anklammerten und daran fortarbeiteten4 ,unser ,steg war die etwa drei ,fu breite ,dielung1 die nach der ,innenseite der ,brcke an die linksseitige ,bahnschiene anstie4 ,dies war die gefhrlichere ,seite1 denn zwischen den ,schienen und den bloliegenden ,schwellen ghnte der schwarze ,abgrund1 und der ,wind blies uns mit boshaften ,sten in diese ,richtung4 ,nach der andern ,seite hatten wir wenigstens das ,gelnder und den ,winddruck zu unserm ,schutz4 ,gut war es1 da der ,blick nicht in die ,tiefe dringen konnte1 wo ein zischender ,lrm die hereinbrechende ,sturmflut ankndigte4 ,auf ,augenblicke nur sah man dort unten weie ,flocken blinken1 ohne abschtzen zu knnen1 ob sie sich ganz nahe oder turmtief unter uns bewegten4 ,das waren die ,schaumkronen der sturmgepeitschten ,wellen4 ber uns war die ,nacht ein ,whlen und ,wallen1 ein ,sausen und ,seufzen1 ein ,klatschen und ,krachen1 als ob der wilde ,jger und der fliegende ,hollnder sich in den ,haaren lgen4 ,aber wir kamen vorwrts1 ,schritt fr ,schritt4 ,die ,brcke zitterte fhlbar1 aber sie stand noch4 ,wenn es so fortging1 konnte vielleicht alles gut werden4 ,da nach zwanzig ,schritten das ,ufer in undurchdringlicher ,finsternis versunken war1 und uns das gleiche1 bleierne ,schwarz entgegenstarrte1 zhlte ich die ,pfeiler1 ber die wir kamen1 um ungefhr zu wissen1 wo wir uns befanden4 ,es war dies mglich1 obgleich sie nicht zu sehen waren1 weil das ,gelnder auf jedem ,pfeiler von einem hheren1 reichornamentierten ,pfosten getragen wurde1 der uns sozusagen durch die ,finger ging4 ,so wute ich1 wie langsam wir vorwrts kamen1 und nachdem wir fnf1 sechs ,pfeiler hinter uns hatten und ber einer scheinbar unendlichen ,see hingen1 die einfrmig1 unablssig1 in schwarzer ,wut unter uns toste1 gewhnte ich mich an unsern krebsartigen ,gang und fing an1 mich ber meine kalt werdenden ,hnde zu rgern1 wie wenn es eine alltgliche ,beschftigung wre1 so in die unergrndliche ,nacht hinauszuklettern4 ,auch ging es nach jedem ,pfeiler rascher4 ,ich glaube1 ich wre frmlich munter geworden1 wenn nicht das leise1 unheimliche ,zittern der ,brcke mich von ,zeit zu ,zeit daran erinnert htte1 da wir auf einem ,todesgang begriffen waren4 ,jetzt hrte man aus weiter ,ferne den hartklingenden ,schlag eines ,eisens -- jetzt wieder4 ,dies war unerklrlich1 unnatrlich4 ,ich hielt an und lauschte1 hrte dann aber nur das ,pfeifen des ,windes und das dumpfe1 summende ,zischen des ,wassers unter meinen ,fen4 ,weiter6 ,da pltzlich war die ,schattengestalt meines ,vordermanns verschwunden4 ,das ,gelnder1 das ich jetzt auf dreiig ,meter ganz deutlich sehen konnte1 war leer4 ,er konnte doch nicht abgestrzt sein4 ,ich schrie laut3 ,knox6 ,knox6#8 ,keine ,antwort4 ,ich lie jetzt selbst das ,gelnder mit der ,rechten los und lief vorwrts1 so schnell ich konnte4 ,knox6 ,knox66#8 ,abbildung3 #ij4 ,pfeiler der ,forthbrcke im ,bau ,nein1 er war nicht abgestrzt4 ,dort sa er auf dem ,bretterboden1 die ,beine ber den ,schienen zwischen den ,schwellen herabhngend1 die ,arme auf den ,knien1 den ,kopf auf den ,armen1 wie ein ,igel1 der sich zusammengerollt hat4 ,abbildung3 ,aus ,kohl3 ,beschreibung der ,gltzsch-1 ,elstertal- und ,britannia-,rhrenbrcke8 #ia4 ,gltzschtalbrcke im schsischen ,vogtland auf der ,eisenbahnstrecke ,leipzig-,hof ,er richtete sich ein wenig auf und deutete mit dem linken ,arm nach vorwrts4 ,zum erstenmal1 seit wir auf dem ,wege waren1 zerri das ,gewlke unter der dnnen ,mondsichel und lie einen grellgrnlichen ,fleck des ,himmels erscheinen4 ,man sah mit einemmal ziemlich weit nach allen ,seiten4 ,es war1 als stnde man in der ,mitte einer ,zauberkugel1 tief unter uns in einem dmmerigen ,kreis die schaumbedeckte ,see1 um uns bestimmt und klar die ,schienen1 die ,schwellen1 das ,gelnder1 vor uns1 pltzlich scharf abgeschnitten1 das ,ende der ,brcke1 das ins leere ,nichts hinausragte4 ,ich ging noch zwanzig ,schritte vorwrts1 fast ohne zu denken1 einem qualvollen ,drange folgend1 der mich weitertrieb4 ,dann klammerte ich mich wieder mit beiden ,hnden ans ,gelnder und sah in das dunstige ,blau hinaus1 wo noch vor zwei ,stunden die riesigen1 tunnelartigen ,gitterbalken begonnen hatten4 ,sie waren verschwunden1 spurlos weggeblasen4 ,in weiter1 weiter ,ferne sah man die ,brcke wieder1 das ,ende1 das vom ,nordufer der ,bucht kam1 wie einen schlanken senkrechten ,pfahl1 der hoch aus dem ,wasser emporragte4 ,zwischen diesem ,ende und dem unsern war eine leere ,strecke1 fast ein ,kilometer breit1 ber die in ungestrter ,kraft und ,freiheit das heraufstrmende ,meer hinwogte4 ,nur eine ,reihe weier ,punkte bezeichnete ber die ,wasserflche weg die ,linie der einstigen ,brcke4 ,es war die ,brandung1 die an den ,resten der verschwundenen ,pfeiler aufschumte4 ,ich zhlte sie mechanisch1 ohne zu denken4 ,zwlf6 ,ich wute1 dies war die ,zahl der groen ,pfeiler1 auf denen der hhere ,teil der ,brcke geruht hatte4 ,wenn ich trumte1 so trumte ich mit entsetzlicher ,folgerichtigkeit4 ,so mute es gekommen sein4 ,die ganze ,lnge der hochliegenden ,gitterbalken war eingestrzt48 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg #ib4 ,eisenbahnbrcke ber die ,isar bei ,grohesselohe #aiab durch ein neues ,bauwerk ersetzt ,derselbe ,bouch1 dessen ,werk unter so erschtternden ,umstnden vernichtet wurde1 hatte auch einen ,entwurf fr die ,forth-,brcke gemacht1 der dann glcklicherweise nicht zur ,ausfhrung kam4 ,fowler konnte nachweisen1 da auch dieser ,plan schwere ,fehler enthielt4 ,ihm wurde dann zusammen mit ,benjamin ,baker das groe ,werk der berquerung des ,forth-,busens bertragen4 ,die ,gestaltung der ,brcke ist hchst eigenartig2 sie hat nicht ihresgleichen auf ,erden4 ,die ,mittelstcke der gewaltigen ,bogen sind infolge einer eigenartigen ,anordnung der ,ausleger ganz schwach durchgebildet1 was einen geradezu abenteuerlichen ,eindruck macht4 ,die ganze ,forth-,brcke ist #bdgj ,meter lang4 ,die ,spannweiten der beiden ,mittelffnungen betragen je #eda ,meter4 ,die ,schienen liegen etwa #ej ,meter ber dem ,wasserspiegel4 ,die ,pfeiler erreichen eine ,hhe von #ajj ,metern4 ,die ,gesamtbaukosten1 einschlielich der ,anschlsse an die vorhandenen ,bahnstrecken1 haben #c #cfg #fbe ,pfund ,sterling1 das sind #fg #ceb #ejj ,mark1 betragen4 #ej ,millionen ,kilogramm ,eisen sind fr das ,bauwerk verbraucht worden4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg #ic4 ,ein khner ,brckenbau ,gerstfreie ,herstellung des ,mittelbogens bei der ,eisenbahnbrcke ber den ,inn bei ,knigswarth ,fast alle greren ,eisenbahnbrcken in ,deutschland sind in ,eisen ausgefhrt4 ,eine der an ,zahl uerst geringen ,ausnahmen macht die ,brcke1 welche seit dem ,jahre #ahea die ,eisenbahnstrecke von ,leipzig nach ,hof ber das ,gltzschtal trgt4 ,ihre kleinen1 in ,stockwerken bereinandergestellten ,bogen erinnern an die ,wasserleitungsbauten der ,rmer4 #aejj ,arbeiter sind bei ihrer ,herstellung fnf ,jahre lang ttig gewesen4 ,die ,beanspruchung jedes auf zwei ,pfeilern liegenden ,brckenteils durch die ,belastung ist in der ,mitte am strksten4 ,der gerade durchgefhrte ,gitterbalken entspricht darum nicht den tatschlichen ,verhltnissen4 ,weit mehr kommt diesen ein ,balken mit gekrmmten ,gurtungen nahe1 wie ihn unter den ,ersten die ,erbauer der ,isarbrcke bei ,grohesselohe fr die ,eisenbahnstrecke ,mnchen-,holzkirchen angewendet haben4 ,dieses ,bauwerk1 das schon sehr feine1 dem ,auge wohlgefllige ,linien aufwies1 ist im ,auftrag der ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg im ,jahre #aheg von ,pauli errichtet worden4 ,die ,bauaufsicht fhrte damals ,heinrich ,gerber1 der ,erfinder des nach ihm benannten1 fr den ,brckenbau noch heute wichtigen ,gerberbalkens4 ,als die ,tragfhigkeit dieser ,brcke fr die stark gestiegenen ,zuggewichte nicht mehr ausreichte1 wurde sie im ,jahre #aiab abgebrochen und durch eine neue ersetzt4 ,die geschichtliche ,wichtigkeit dieses hervorragenden deutschen ,bauwerks ist dadurch geehrt worden1 da einzelne ,teile aus den eisernen ,bogen herausgeschnitten und im ,deutschen ,museum fr ,meisterwerke der ,naturwissenschaft und ,technik in ,mnchen aufgestellt worden sind4 ,khner noch als das ,einschwimmen fertiger ,brckenteile ist das heutzutage nicht selten angewendete ,freibauverfahren4 ,es ist an manchen ,stellen nicht mglich1 ,sttzgerste fr die ,brcken aufzubauen4 ,die ,trger mssen alsdann von den ,seiten frei vorgestreckt werden1 und sie schweben whrend dieser ,zeit1 bis die beiden ,teilstcke einander getroffen haben und verbunden sind1 in geradezu bengstigender ,weise frei in der ,luft4 ,nur eine ganz genaue ,beherrschung des ,baustoffs und eindringliche ,kenntnisse der auftretenden ,beanspruchungen ermglichen diese khne ,bauweise4 ,sie ist auch bei der ,errichtung des mchtigsten deutschen ,eisenbahnbauwerks1 der ,kaiser ,wilhelm-,brcke ber das ,wuppertal bei ,mngsten1 im ,zuge der ,strecke ,solingen-,remscheid1 angewendet worden4 ,der ,mittelbogen hat hier eine ,spannweite von #agj ,metern1 der ,scheitel des ,bogens liegt nicht weniger als #ajg ,meter ber dem tief eingeschnittenen ,flutal4 ,als die ,brcke #ahig fertig war1 stellte sie die weitest gespannte ,bogenbrcke auf dem europischen ,festland dar4 ,die ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg hatte durch ihre ,herstellung der deutschen ,eisenbaukunst ein besonders glnzendes ,zeugnis ausgestellt4 ,heute fhrt ber den ,viaurflu in ,frankreich eine ,brcke1 deren ,mittelbogen #bcj ,meter weit gespannt ist4 ,wenn eine ,brcke so tief ber das ,wasser gelegt werden mu1 da der ,schiffsverkehr darunter nicht unbehindert stattfinden kann1 so ist es notwendig1 das ,bauwerk beweglich zu machen4 ,man mu imstande sein1 den ,schiffen jederzeit eine ,durchfahrt von ausreichender ,breite freizugeben4 ,es kann dies durch drei verschiedene ,verfahren geschehen4 ,die ,brcke wird entweder in ihrer ganzen ,erstreckung wagerecht emporgehoben1 also gleich einer ,hebebhne bewegt2 sie wird aufgeklappt1 indem die ,fahrbahn um eines der ,endlager schwingt1 oder sie wird auf einem ,mittelpfeiler gedreht1 so da zu dessen beiden ,seiten ,durchfahrten frei werden4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg #id4 ,die weitest gespannte ,bogenbrcke in ,deutschland ,kaiser ,wilhelm-,brcke ber das ,wuppertal bei ,mngsten ,abbildung3 #ie4 ,freibau an einem ,bogen der ,mngstener ,eisenbahnbrcke ,eine ,klappbrcke mit ungewhnlich groen ,abmessungen ist von der ,deutschen ,maschinenfabrik-,aktiengesellschaft in ,duisburg ber den ,hafen von ,husum zur berfhrung der ,strecke von ,elmshorn nach ,tondern gebaut worden4 ,fr jedes der beiden ,geleise ist eine von der andern unabhngige ,klappe vorgesehen4 ,bei derartig groen1 frei in die ,luft ragenden ,bauwerken mu der ,winddruck sehr aufmerksam als ,belastung in ,rechnung gezogen werden4 ,denn es ist ohne weiteres klar1 da ein ,sturm1 der gegen so riesige ,platten blst1 auf diese eine starke ,kraftuerung bt4 ,bei der ,husumer ,klappbrcke hat man1 abgesehen von den sehr krftigen ,versteifungen in dem ,bau selbst1 den ,winddruck auch bei der ,anordnung des ,hubwerks bercksichtigt4 ,das ,aufklappen kann bei ,sturm mit geringerer ,geschwindigkeit vorgenommen werden als bei ,windstille4 ,im ersten ,fall dauert das ffnen der ,brcke zwei ,minuten1 sonst nur eine ,minute1 was bei den anzuhebenden ,gewichten gewi keine geringe ,leistung ist4 ,da die ,brcke von ,schnellzgen befahren wird1 so ist auf eine besonders gute ,sicherung derjenigen ,stellen ,wert gelegt1 an denen die auf den ,klappen liegenden ,schienen mit den festen ,geleisen zusammenstoen4 ,vom ,steuerhaus der ,brcke aus werden durch ein ,hebelwerk sehr krftige1 keilfrmige ,laschen an beiden ,enden der niedergelegten ,brcke gegen die zusammenstoenden ,schienenenden gepret4 ,selbstverstndlich sind die ,signale vor der ,brcke so eingerichtet1 da sie nur dann auf ,fahrt ,frei gezogen werden knnen1 wenn die ,brcke geschlossen und fest verriegelt ist4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg #if4 ,ein fahrender ,brckenbogen ,einschwimmen des am ,land fertiggestellten ,mittelteils der ,donaubrcke bei ,passau ,in ,schweden ist eine sehr groe ,klappbrcke anderer ,form von einer deutschen ,firma erbaut worden4 ,sie fhrt ber den ,trollhtta-,kanal4 ,man hat hier besonderen ,wert auf rasche und leichte ,beweglichkeit der ,brckenbahn gelegt1 da sowohl ,wasserlauf wie ,eisenbahn lebhaften ,verkehr haben4 ,es ist darum am ,ende der ,klappe ein ,gegengewicht angebracht1 das der ,brcke die ,form einer ,wippe gibt4 ,das ,gegengewicht bildet mit den ,brckenbalken ein verschiebliches ,parallelogramm4 ,die ,gewichte sind so ausgeglichen1 da bei jeder ,bewegung immer nur der ,reibungswiderstand zu berwinden ist4 ,dadurch wird bei dem hier notwendigen1 sehr hufigen ffnen der schweren ,brcke sehr viel an ,betriebskosten gespart1 und die ,bewegung vollzieht sich rasch4 ,diese ,wippbrcke hat eine ,lnge von #db ,metern4 ,die ,firma ,gollnow ,sohn in ,stettin hat sie in den ,jahren #aiad-af trotz aller ,schwierigkeiten1 die der ,krieg verursachte1 rechtzeitig fertiggestellt4 ,ein ganz besonders eindrucksvolles ,werk deutscher ,brckenbaukunst im ,ausland ist die ,eisenbahnbrcke auf der ,strecke ,amsterdam-,zaandam1 die ber den vom ,amsterdamer ,hafen zur ,nordsee laufenden groen ,seekanal fhrt4 ,die ,unterkante der ,brcke liegt zwlf ,meter ber dem ,wasserspiegel1 so da kleine ,dampfer ohne weiteres hindurchfahren knnen4 ,das ffnen erfolgt durch ,drehen des #abh ,meter langen ,mittelteils4 ,er ist #aej #jjj ,kilogramm schwer1 kann aber trotzdem in einer ,minute um #ij ,grad gedreht werden4 ,den ,antrieb besorgen ,elektromotoren1 die sich ber dem gewaltigen1 einem ,turm gleichen ,mittelpfeiler befinden4 ,ein ,zahngetriebe greift zum ,hervorrufen der ,bewegung in einen ,zahnkranz ein4 ,die ,drehbrcke ruht nicht auf einem ,spurlager1 sondern sie steht auf #dh ,stahlrollen1 die in einem kreisfrmigen ,rahmen gelagert sind4 ,diese grte ,drehbrcke auf dem europischen ,festland ist von der ,firma ,august ,klnne in ,dortmund hergestellt worden4 ,wer ,amsterdam besucht1 wird von seinen ,freunden stets auch zu dieser ,sehenswrdigkeit gefhrt1 obgleich sie recht weit von der ,stadt abliegt4 ,es gibt in der ,tat wenige ,brcken in ,europa1 die einen so mchtigen ,eindruck machen wie diese ungeheure1 um den ,kopf eines ,turms sich drehende eiserne ,fahrbahn4 ,die vollspurigen ,eisenbahnen ,deutschlands besaen zwar schon im ,jahre #aiaj #fci ,tunnel1 aber es befindet sich kein einziges ,bauwerk darunter1 das im ,vergleich zu den groen ,alpendurchstichen irgendwie bemerkenswert genannt werden knnte4 ,der lngste deutsche ,tunnel ist der1 mit welchem die ,moselbahn das ,randgebirge des ,flusses1 den sie sonst treu begleitet1 bei ,kochem durchstt4 ,das ,bauwerk ist #dbjj ,meter lang und hat die ,aufgabe1 einen ,bogen von #bb ,kilometern1 den die ,mosel an dieser ,stelle bildet1 geradlinig abzuschneiden4 ,vom ,eingang bis zum ,ausgang des ,kochemer ,tunnels fhrt die ,eisenbahn sechs ,minuten2 das ,dampfschiff braucht fr die gleiche ,strecke stromab #a-a_/b1 stromauf #b-a_/b ,stunden4 ,da die ,rauchgase aus diesem ,tunnel sehr schlecht abziehen1 befindet sich an seinem ,eingang eine groe1 durch ,maschinen betriebene ,lftungsanlage4 ,der zweitgrte ,felsdurchstich in ,deutschland ist der neue ,tunnel unter dem ,diestelrasen1 der seit wenigen ,jahren die ,spitzkehre von ,elm abschneidet4 ,der ,begriff der ,spitzkehre wird alsbald nher errtert werden4 ,unter der ,brandleite bei dem bekannten ,thringer ,badeort ,oberhof liegt der drittgrte ,tunnel ,deutschlands2 er ist #cjcj ,meter lang4 ,alle brigen sind weit krzer4 ,die ,anlagen aber1 mit deren ,hilfe die ,eisenbahn groe vorgelagerte ,gebirge berschreitet1 gehren zu den groartigsten ,werken1 die jemals von ,menschenhand ausgefhrt worden sind4 ,auch in ,europa sind zur berschienung der ,alpen1 die sich in der ,schweiz1 in einem ,teil von sterreich und beim ,vordringen nach ,italien der ,eisenbahn entgegenstellen1 viele gewaltige ,tunnelanlagen mit groartigen ,zufahrtsstraen hergestellt worden1 deren ,errichtung die hchste ,kunst der ,ingenieure erfordert hat4 ,der deutsche ,boden hat keinen ,anteil an diesen ,leistungen1 wohl aber der deutsche ,geist1 da es zu einem groen ,teil ,baumeister deutscher ,abstammung gewesen sind1 welche diese wahrhaft erhabenen ,werke erdacht und ausgefhrt haben4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,deutschen ,maschinenfabrik-,aktiengesellschaft in ,duisburg #ig4 ,eine ,riesenklappbrcke ,eisenbahn-berfhrung ber den ,hafen von ,husum2 ,brcke geffnet ,noch weniger als im flachen ,land kann die ,eisenbahn im ,gebirge den krzesten ,weg whlen4 ,hat sie doch hier fortwhrend groe ,hhenunterschiede zu berwinden1 wobei eine gewisse ,weglnge niemals unterschritten werden darf1 damit die ,steigungen in zulssigen ,gren bleiben4 ,geht es allzu steil aufwrts1 so versagt die einfache ,reibungsbahn1 und man mu zur ,anwendung des ,zahnrads bergehen4 ,bei ,benutzung dieser ,vorrichtung aber knnen die ,strecken nur mit so geringer ,geschwindigkeit befahren werden1 da ein groer durchgehender ,verkehr darauf nicht mehr zu bewltigen ist4 ,zur ,herbeifhrung schneller ,befrderung zieht man daher vor1 den ,gebirgsbahnen knstliche ,lngenentwicklungen zu geben4 ,wenn diese auch groe ,umwege in sich schlieen1 so kommt man doch immer noch schneller von ,punkt zu ,punkt1 als auf der krzeren ,strecke mit ,zahneinrichtung4 ,abbildung3 #ih4 ,die ,riesenklappbrcke ber den ,hafen von ,husum geschlossen ,im ,vordergrund der in der ,bildmitte liegenden ,klappe die ,verriegelungs-,vorrichtungen fr das ,gleis ,die einfachste ,form der knstlichen ,lngenentwicklung1 zugleich aber die am wenigsten vorteilhafte1 ist die ,spitzkehre4 ,ein jeder kennt sie von den ,gebirgsstraen her1 wo sie in der ,form der sogenannten ,schlangenwege auftritt4 ,damit der ,wanderer nicht allzu scharf emporzusteigen braucht1 wird die ,strae nicht geradlinig an der ,berglehne hinaufgefhrt1 sondern sie zieht im ,zickzack dahin1 weicht bald weit nach rechts1 bald weit nach links aus1 um sich in spitzem ,winkel stets wieder zurckzuwenden1 damit fr das ,emporklimmen eine grere ,zahl von ,schritten gemacht werden kann1 bei jedem einzelnen also nur eine geringere ,hebung des ,krpers notwendig ist4 ,auf diese ,weise vermag auch die ,eisenbahn an einem steilen ,hang hinaufzuklettern4 ,freilich kann der ,zug an dem spitzen ,ende des ,umwegs nicht ohne weiteres umkehren1 wie das der ,fugnger vermag4 ,beim ,befahren von ,spitzkehren mu der ,zug vielmehr bald vorwrts1 bald rckwrts laufen1 indem er jedesmal auf dem ,weg zwischen zwei ,spitzen etwas in die ,hhe steigt4 ,es ist also notwendig1 bei jeder ,spitze anzuhalten und die ,lokomotive an das andere ,ende des ,zugs zu bringen4 ,hierdurch wird ein absatzweises1 also sehr langsames ,fahren bedingt4 ,abbildung3 ,erbaut von ,j4 ,gollnow ,sohn in ,stettin #ii4 ,wippbrcke ber den ,trollhtta-,kanal in ,schweden ,das ffnen der ,klappe ist durch ,anbringen eines ,gegengewichts erleichtert ,von einer solchen ,spitzkehren-,anlage macht die ,bahn1 welche aus der indischen ,ebene zu dem berhmten ,badeort ,darjeeling im ,himalaya emporfhrt1 einen reichen ,gebrauch4 ,auch in ,deutschland sind auf ,bahnstrecken mehrmals ,spitzkehren vorhanden4 ,die ,harzbahn ,blankenburg-,tanne besitzt eine solche auf ihrem ,bahnhof ,bast-,michaelstein1 und ferner waren zwei ,spitzkehren bis vor kurzem auch in die groe ,schnellzugstrecke ,berlin-,bebra-,frankfurt a4 ,m4 bei ,bebra und in der ,nhe des bereits erwhnten ,bahnhofs ,elm eingeschaltet4 ,sie liegen heute beide in ,nebenstrecken4 ,die ,bahn hat bei ,elm die ,wasserscheide zwischen dem ,main und der ,weser zu bersteigen4 ,um die ,kosten mglichst gering zu halten1 suchte man bei der ,anlage der ,strecke ber die ,hhe von #cah ,metern dadurch hinwegzukommen1 da man die ,bahn vom ,bahnhof ,schlchtern aus1 gleichlaufend mit dem ,hhenrcken in einem langen ,umweg nach ,elm fhrte1 dort die ,zugrichtung umkehrte und wieder an dem ,hhenrcken1 aber auf dessen anderer ,seite1 entlang zurckfuhr1 bis bei ,flieden die eigentliche ,fahrtrichtung von neuem erreicht war4 ,die ,entwicklung der ,strecke ,berlin-,bebra-,frankfurt a4 ,m4 zu einer der wichtigsten ,durchgangslinien lie jedoch diese zeitraubende ,hhenberwindung so lstig erscheinen1 da man sich vor einigen ,jahren entschlo1 statt der weit ausbiegenden ,spitzkehre einen ,tunnel zwischen ,schlchtern und ,flieden durch den ,diestelrasen-,berg anzulegen4 ,infolge dieser ,neuanlage ist der ,weg jetzt um #f1h ,kilometer abgekrzt und die ,steigung um #cf ,meter vermindert4 ,jeder ,schnellzug gewinnt dadurch #ae ,minuten1 eine ,zeitersparnis1 durch welche allein die sehr bedeutenden ,ausgaben fr den ,bau des ,diestelrasentunnels wohl gerechtfertigt wren1 wenn sich nicht auch noch weitere ,vorteile ergben4 ,bei den ,alpenberquerungen lt sich auch auf den ganz groen1 durchgehenden ,strecken die ,anlage von ,kehren nicht vermeiden4 ,man verbessert sie aber dadurch1 da man an der ,stelle1 wo die ,fahrtrichtung umkehrt1 nicht eine ,spitze anordnet1 sondern einen sanften ,bogen1 den der ,zug durchfhrt1 ohne anzuhalten1 und ohne da die ,maschine umgesetzt zu werden braucht4 ,es entsteht auf einer solchen ,rundkehre also kein grerer ,zeitverlust als er von der unvermeidlichen ,durchfahrung des ,umwegs erheischt wird4 ,man legt1 wenn es irgend mglich ist1 solche ,rundkehren oder ,schleifen in ,seitentler1 weil bei solcher ,anordnung die geringste ,zahl von ,kunstbauten notwendig ist4 ,abbildung3 #ajj4 ,die ,wippbrcke ber den ,trollhtta-,kanal geschlossen ,das ,gegengewicht ist emporgehoben ,abbildung3 ,erbaut von ,august ,klnne in ,dortmund #aja4 ,drehbrcke ber den ,nordsee-,kanal bei ,amsterdam ,der ,mittelteil kann vollstndig herumgedreht werden ,abbildung3 #ajb4 #aej #jjj ,kilogramm ,drehlast ,tragpfeiler und ,drehlager fr den beweglichen ,mittelteil der ,amsterdamer ,kanalbrcke ,bild #aje stellt eine solche ,seitentalschleife dar4 ,beim geradlinigen ,durchfahren der ,strecke zwischen den ,hhenlagen #ajj und #agj ,meter wrde die ,bahn eine unzulssige ,steigung zu berwinden haben2 daher lt man sie einen ,umweg durch das ,seitental machen1 das gerade gnstig zur ,hand liegt4 ,hier klettert sie an der ,berglehne der einen ,talseite langsam empor1 kehrt1 immer steigend1 am ,ende des ,tals in einem ,bogen um und klettert langsam weiter1 bis die ,hhenlage #agj ,meter erreicht ist4 ,ein schnes ,beispiel einer solchen ,seitental-,ausfahrung findet sich auf der ,bahn ber den ,semmering1 wo die ,bahnhfe ,gloggnitz und ,eichberg in der ,luftlinie nahe beieinander liegen1 der eine sich jedoch #aga ,meter ber dem anderen befindet4 ,dieser groe ,hhenunterschied wird durch eine weit ausholende ,schleife im ,seitental ber ,payerbach erstiegen4 ,abbildung3 #ajc4 ,wie die ,eisenbahn ,berghnge erklettert ,spitzkehre im ,himalaya ,abbildung3 #ajd4 ,spitzkehre bei ,elm frher in der ,schnellzugstrecke ,berlin-,bebra-,frankfurt a4 ,m4 ,abbildung3 #aje4 ,rundkehre im ,seitental zur ,vermeidung zu starker ,steigung im ,haupttal ,auch die ,strecke ber den ,brennerpa besitzt eine ,anlage dieser ,art4 ,hier zeigt die ,eisenbahn einmal1 da sie schwerflliger ist als die ,landstrae4 ,zu ,fu gelangt man von ,schellenberg nach ,gossensa weit schneller als im ,abteil des ,d-,wagens4 ,die ,landstrae steigt zwischen den in der ,luftlinie nur #aajj ,meter voneinander entfernten ,orten ziemlich geradlinig hinunter4 ,die ,bahn aber mu sich1 um #agf ,meter tief in das ,tal der ,eisack zu gelangen1 seitlich weit in das ,pflerschtal hineinwenden1 da ihr die unmittelbare berwindung einer ,neigung von #a 3 #f versagt ist4 ,sieben ,kilometer werden hier -- vom reinen ,verkehrsstandpunkt betrachtet -- unntig durchfahren1 aber nun betrgt die grte ,neigung auf der ganzen ,strecke nur #a 3 #de4 ,seitentler sind jedoch nicht immer zur ,verfgung4 ,alsdann mu die knstliche ,lngenentwicklung in dem von der ,bahn benutzten ,haupttal selbst stattfinden4 ,dies gibt ,anla zu den groartigsten und berraschendsten ,bauten1 insbesondere dann1 wenn doch eine ,seitenentwicklung durch die hchst merkwrdige ,anlage von ,kehrtunneln gewaltsam ermglicht wird4 ,in diesen ,bauarten hat die ,bahn ber den ,st4 ,gotthard zum erstenmal besonders ,hervorragendes geleistet4 ,in der ,nhe des ,pfaffensprungs steigt das hier sehr schmale1 beiderseits von ragenden ,felsen eingeschlossene ,tal der ,reu weit rascher auf1 als da die ,bahn der ,talhebung ohne weiteres zu folgen vermchte4 ,es ist hier auch keine ,gelegenheit1 irgendwohin ohne weiteres auszubiegen1 und so mute eine ,seitenausladung dadurch erzwungen werden1 da man in den ,berg selbst einen eigenartig geformten ,tunnel hineintrieb1 der nun also die ansteigende ,seitentalschleife zu ersetzen hat4 ,in dem rckkehrenden ,tunnel mu daher eine allmhliche ,hebung der ,bahn stattfinden1 so da dieser die ,form einer ,schraubenlinie mit ,einer ,windung erhlt4 ,bei der ,einfahrt in den ,pfaffensprung-,berg liegt die ,bahn #ggd ,meter hoch1 bei der ,ausfahrt hat sie #hji ,meter erreicht1 so da sie im ,berg um #ce ,meter gestiegen ist4 ,solcher groen ,kehrtunnel1 in denen die ,bahn steigend ihre ,fahrtrichtung einmal umkehrt1 besitzt die ,gotthardbahn jenseits des groen ,scheiteltunnels noch vier1 von denen die zwei in der ,biaschina-,schlucht liegenden einander fast berhren4 ,dies schon ist ein besonders deutliches ,zeichen dafr1 welche auerordentlichen ,umwege einer ,gebirgsbahn mit gewhnlichem ,anhaftungsgleis zugemutet werden drfen1 ohne da dessen ,vorteile gegenber dem ,zahngleis verloren gehen4 ,der grte ,umweg1 den die ,gotthardstrecke macht1 befindet sich jedoch bei dem ,ort ,wasen1 bald hinter dem ,pfaffensprung4 ,hier sind die nicht ganz geschlossenen ,kehrtunnelschlingen als ,enden zweier langer ,schleifen in dem breiten ,haupttal ausgebildet4 ,in drei ,stockwerken liegen die ,bahnabschnitte in khnstem ,bau bereinander4 ,da die ,umkehr der ,fahrtrichtung an den ,enden der beiden ,schleifen in verdeckten ,kehren1 nmlich im ,wattinger und ,leggistein-,tunnel stattfindet1 so da sie mit dem ,auge nicht verfolgt werden kann1 vermag der ,reisende1 der keine ,karte zur ,hand hat1 sich keine ,vorstellung von dem ,weg der ,bahn zu machen4 ,welche ,verwirrung die dreimalige ,rckkehr zu dem gleichen ,punkt in manchem ,kopf anzustiften vermag1 zeigt eine bekannte ,anekdote1 deren ,schauplatz die ,wasener ,schleifenstrecke ist4 ,abbildung3 #ajf4 ,kehrtunnel ,bahnsteigung in einem ,berg ,abbildung3 #ajg;a4 ,kehren der ,gotthardbahn bei ,faido und ,dazio ,grande ,abbildung3 #ajg;b4 ,doppelkehre der ,gotthardbahn in der ,biaschina-,schlucht ,ein ,reisender1 der des ,landes unkundig ist1 fhrt zusammen mit einem ,schweizer in einem ,abteil des ,gotthardzugs4 ,nachdem der ,pfaffensprung-,kehrtunnel verlassen ist1 fragt der ,reisende den ,schweizer1 indem er zum rechtsliegenden ,fenster hinausdeutet4 ,was ist das fr ein ,bauwerk da oben88 -- ,das ist die ,kirche von ,wasen18 lautet die ,antwort4 ,es vergeht etwa eine ,viertelstunde1 und der ,fremde sieht ein ,gebude dicht neben sich4 ,und was ist dies88 fragt er wieder4 ,das ist die ,kirche von ,wasen18 sagt der ,schweizer4 ,der ,fremde glaubt nicht recht gehrt zu haben1 denn dieselbe ,antwort hatte er ja schon vor einer ,viertelstunde erhalten1 und damals lag die ,kirche hoch ber der ,bahn4 ,stumm blickt er weiter hinaus1 bis er pltzlich wiederum einen ,turm weit unter sich1 und zwar auf der linken ,seite1 erblickt4 ,und diese ,kirche dort1 wie heit sie88 spricht er den ,mitreisenden von neuem an4 ,das ist die ,kirche von ,wasen18 lautet die ,antwort4 ,nun aber wird der ,reisende wtend1 er blickt den ,schweizer zornig an1 weil er glaubt1 da dieser ihn zum ,narren halten wolle1 und richtet whrend der ganzen ,zeit1 in der sie noch zusammen im ,abteil sitzen1 kein ,wort mehr an ihn4 ,abbildung3 #ajh;a7 ,doppelschleife der ,gotthardbahn bei ,wasen ,abbildung3 #ajh;b7 ,blick auf ,wasen mit den drei bereinanderliegenden ,eisenbahnlinien 77 ,in der ,wasener ,doppelschleife1 deren ,anfangs- und ,endpunkte in der ,geraden nur drei ,kilometer voneinander entfernt sind1 steigt die ,bahn um #bef ,meter4 ,der ,zweck all dieser ,kehren und ,schleifen ist die ,erreichung des eigentlichen ,gebirgsdurchbruchs1 des groen1 meist ganz gerade durch die ,gebirgsmasse hindurchfhrenden ,tunnels4 ,man mu diese ,bauten notgedrungen in eine gewisse ,hhe legen1 da sie nher am ,fu des ,gebirges zu lang werden wrden und auch der ,druck des bergelagerten ,gebirges beim ,bau kaum zu bewltigen wre4 ,bis zu welcher ,hhe man jedesmal hinaufgehen soll1 ist ,sache oft sehr langer und beschwerlicher ,erwgungen4 ,die groen ,gebirgstunnel liegen denn auch in sehr verschiedenen ,hhen4 ,am hchsten von allen ,bahnlinien klettert die ,peruanische ,zentralbahn ,callao-,lima-,oroya hinauf4 ,der ,galera-,tunnel1 in dem sie die sdamerikanischen ,anden durchfhrt1 liegt #dggd ,meter ber dem ,meeresspiegel4 ,das ist fast die ,hhe des ,mont ,blanc1 dessen ,gipfel #dhaj ,meter emporragt4 ,man vermag in ,peru die ,geleise so hoch hinaufzufhren1 weil dort1 nicht allzuweit vom quator1 die ,grenze des ewigen ,schnees in einer ,hhe von #ejjj ,metern liegt1 whrend die ,alpen schon von #bhjj ,metern ab vereist sind4 ,eine ,fahrt mit der ,peruanischen ,andenbahn wird als ein besonderer ,naturgenu gerhmt4 ,es ist jedoch keine reine ,freude1 die man hierbei geniet4 ,denn schon in einer ,hhe von #djjj ,metern beginnt die ,bergkrankheit sich bemerkbar zu machen4 ,die ,eisenbahn klettert trotz aller ,umwege viel zu schnell empor1 als da der menschliche ,krper ,zeit htte1 sich langsam an den verminderten ,luftdruck zu gewhnen4 ,so stellen sich denn1 ehe noch der ,galera-,tunnel erreicht ist1 bei den meisten ,reisenden ,atemnot1 ,herzklopfen und eine sehr unangenehme ,mattigkeit in den ,gliedern ein4 ,wenn der ,zug in ,oroya angelangt ist1 fllt sich das dortige ,hotel meist rasch mit ,kranken1 die einige ,stunden brauchen1 um sich wieder zu erholen4 ,so nehmen die ,gewalten1 welche das heutige ,antlitz der ,erde schufen1 dem ,menschen einen groen ,teil des ,genusses wieder fort1 den der ,anblick der ungeheuren ,gebirgsbildungen ihm zu gewhren vermag4 ,die hchste ,lage von allen ,eisenbahnen in ,europa -- abgesehen von den eigentlichen ,bergstrecken -- erreicht die ,brennerbahn mit #acfg ,metern ber dem ,meeresspiegel4 ber den ,brenner luft der lteste ,verkehrsweg zwischen ,nordeuropa und ,italien1 weil hier die tiefste ,alpeneinsattelung liegt4 ,aus demselben ,grund wurde an dieser ,stelle auch der erste ,schienenweg ber das gewaltige ,gebirge gelegt4 ,die ,brennerbahn ist die einzige von allen ,alpenberschienungen1 die keinen groen ,durchbruchstunnel besitzt4 ,die ,pahhe wird vielmehr in einem offenen ,einschnitt berschritten4 ,dies bedeutet einen groen ,vorzug der ,brennerbahn1 sowohl was die ,baukosten1 als was die ,annehmlichkeiten fr die ,reisenden bedeutet4 ,die ,vermeidung eines ,tunnelbaus ist jedoch nur mglich1 wenn die ,schienenoberkante1 wie hier1 nicht tiefer als #ae ,meter unter den ,bergrcken gelegt werden mu4 ,von da ab wrde die ,herstellung eines ,einschnitts zu teuer werden4 ,die weltberhmten groen ,alpendurchstiche haben folgende ,hhenlagen3 ,arlberg 7,schweiz-sterreich7 #acbj ,meter ,mont ,cenis 7,schweiz-,frankreich7 #abid ,meter ,ltschberg 7,nordwest-,schweiz-,italien7 #abde ,meter ,gotthard 7,nordost-,schweiz-,italien7 #aaed ,meter ,simplon 7,sdwest-,schweiz-,italien7 #gjd ,meter4 ,durch diese gewaltigen ,bauten hat die ,schweiz ihr ,land an die groen zwischenstaatlichen ,verkehrswege angeschlossen4 ,abbildung3 ,simplon-,tunnel erbaut von #ahih bis #aije fr die ,eisenbahn ,genua-,genf ,lngster ,tunnel der ,erde ,st ,gotthard-,tunnel1 erbaut von #ahgb bis #ahha fr die ,eisenbahn ,mailand-,zrich4 ,ltschberg-,tunnel1 erbaut von #aijf bis #aiab fr die ,eisenbahn ,genua-,basel ,mont ,cenis-,tunnel1 erbaut von #aheg bis #ahga fr die ,eisenbahn ,turin-,lyon ,arlberg-,tunnel erbaut von #ahhj bis #ahhd fr die ,eisenbahn ,innsbruck-,bregenz ,kaiser ,wilhelm-,tunnel bei ,kochem erbaut von #ahgd bis #ahgh fr die ,eisenbahn ,koblenz-,trier ,lngster ,tunnel in ,deutschland ,hauenstein-,tunnel erbaut von #ahec bis #aheg fr die ,eisenbahn ,basel-,olten ,semmering-,tunnel erbaut von #ahdi bis #aheb fr die ,eisenbahn ,wien-,triest ,nach einer ,tafel im ,deutschen ,museum zu ,mnchen #aji4 ,vergleichende ,angaben ber die wichtigsten ,tunnelbauten ,in diesem ,zusammenhang mu noch der ,bahn ber den ,semmering besondere ,erwhnung getan werden1 da sie in den ,jahren #ahdh-ahed als erste groe ,gebirgsbahn des europischen ,festlands erbaut wurde4 ,sie dient der ,verbindung zwischen ,wien und dem groen ,adriahafen ,triest4 ,alle ,gebirgsbahnbauer auf der ,erde haben aus dieser ,anlage gelernt2 was hier geschaffen war1 wurde unmittelbar zum ,vorbild fr die berschienung des ,schwarzwalds und alsdann der ,alpen4 ,infolge ihrer verschiedenen ,hhenlagen haben die groen ,alpentunnel auch verschiedene ,lngen4 ,auer beim ,mont ,cenis-,durchstich wchst die ,lnge mit abnehmender ,hhenlage4 ,die ,lngen betragen in abgerundeten ,zahlen3 beim ,arlberg-,tunnel #aj ,kilometer beim ,mont ,cenis-,tunnel #ab ,kilometer beim ,ltschberg-,tunnel #ad ,kilometer beim ,gotthard-,tunnel #ae ,kilometer beim ,simplon-,tunnel #bj ,kilometer4 ,dieser letzte ist der bei weitem lngste ,tunnel auf der ,erde4 ,der ,bau eines ,tunnels wird stets mit einem sogenannten ,richtstollen begonnen4 ,es ist dies ein schmaler1 niedriger ,durchbruch in der gewhlten ,richtung1 der nur gerade so viel ,raum bietet1 da man darin arbeiten und das gefrderte ,gestein hinausschaffen kann4 ,vom ,richtstollen aus wird dann die ,ausweitung nach allen ,seiten hin vorgenommen4 ,der endgltige ,querschnitt mu so gro sein1 da jederzeit1 ohne ,beeintrchtigung des ,bahnverkehrs1 ein ,gerst fr ,ausbesserungsarbeiten im ,tunnel aufgeschlagen werden kann4 ,der ,bau wird1 damit man nicht allzuviel ,zeit aufzuwenden braucht1 stets von beiden ,seiten zugleich begonnen4 ,dies setzt eine allergenaueste ,feststellung der ,richtung voraus1 da die beiden ,stollen ja in der ,mitte zusammentreffen mssen4 ,mit ,recht ist diese ,richtungs-,festlegung eine der am meisten bewunderten ,leistungen menschlichen ,geistes4 ,ihre ,grundlagen seien ganz kurz angegeben4 ,die beiden ,tunneltore liegen bei den groen ,bauten stets so1 da man von dem einen aus weder das andere1 noch irgendeinen ,punkt von dessen ,umgebung wahrzunehmen vermag4 ,man kann auch nicht eine ,vermessungslinie ber den ,bergrcken legen und von dort etwa ,bohrlcher hinuntertreiben1 da deren ,lnge viel zu gro werden wrde und furchtbare ,abgrnde1 sowie die ,vergletscherung das ,betreten des zwischenliegenden ,bergrckens an vielen ,stellen unmglich machen4 ,es mu daher eine mittelbare ,verbindung hergestellt werden4 ,deren ,ziel ist1 auf beiden ,seiten den ,winkel festzulegen1 den die gewhlte ,tunnelrichtung mit je einer bekannten ,linie im ,gelnde bilden mu4 ,abbildung3 #aaj4 ,messungen vor ,beginn eines groen ,tunnelbaus von beiden ,seiten ,festlegung der ,tunnelrichtung durch trigonometrische ,aufnahme im ,gelnde ,wir wollen1 um ein ,beispiel zu geben1 annehmen1 da aus der nchsten ,umgebung des ,punkts1 an dem das eine ,tunneltor errichtet werden soll1 eine ,landstrae mit vielen ,windungen in die ,nhe des andren ,tors hinberfhrt1 wie das auf ,bild #aaj der ,fall ist4 ,man kann alsdann diese ,landstrae genau abmessen1 die ,lnge jeder gradlinigen ,erstreckung festlegen und mit ,hilfe der trigonometrischen ,hilfsmittel auch ganz genau den ,winkel bestimmen1 den jede genderte ,richtung zu der vorhergehenden bildet4 ,nach ,beendigung dieser ,arbeit ist man imstande1 die ,landstrae mit vollkommener ,genauigkeit in eine ,karte einzuzeichnen4 ,verbindet man nun die beiden ,anfangspunkte des ,tunnels durch eine gerade ,linie und verlngert diese so weit nach beiden ,seiten1 bis sie die eingezeichnete ,landstrae schneidet1 so kann man auf der ,karte den ,winkel abmessen1 den die ,tunnelachse zu den geschnittenen ,landstraenstcken diesseits und jenseits bilden mu4 ,damit liegt die ,richtung genau fest1 und es kommt jetzt nur darauf an1 sie auch im ,gelnde abzustecken und beim ,bau aufs genaueste innezuhalten4 ,zu diesem ,zweck wird zunchst auf jeder ,seite der von der ,karte entnommene ,winkel zwischen dem letzten ,straenstck und der ,tunnelachse abgemessen1 und es werden zwei starke ,pfosten in der genauen ,tunnelrichtung in die ,erde gesetzt4 ,auf ihnen werden die ,richtungs-,festpunkte angebracht4 ,alsdann wird hinter dem ersten ,pfosten ein ,fernrohr aufgestellt1 in dem ein senkrechter und ein wagerechter ,faden1 das ,fadenkreuz1 so angebracht sind1 da sie einander genau in der ,mittelachse des ,fernrohrs kreuzen4 ,man richtet das ,fernrohr so1 da seine ,mittelachse genau in der ,richtung der ,verbindungslinie liegt1 die von dem ,festpunkt des ersten ,pfostens zum zweiten fhrt4 ,wenn man nun an der ,bergwand eine kleine ,lampe derartig aufhngt1 da sie beim ,schauen durch das so eingestellte ,fernrohr gerade im ,kreuzungspunkt der beiden ,fden erscheint1 dann ist damit der ,anfang der ,tunnelachse bestimmt4 ,sobald der ,richtstollen ein kleines ,stckchen vorgetrieben ist1 lt man von der ,decke wiederum ein ,lmpchen hinunterhngen und verschiebt es so lange1 bis der durch das ,fernrohr ,blickende es in gerader ,linie hinter den beiden ,pfostenmarken und der ersten ,lampe liegen sieht4 ,so wird allmhlich ,lampe hinter ,lampe gehngt1 neue mit vollkommenster ,genauigkeit festgelegte ,pfostenmarken werden auch im ,tunnel in gewissen ,abstnden immer wieder geschaffen1 und auf diese ,weise ist man imstande1 von beiden ,seiten aus die ,achsrichtung innezuhalten4 ,die ,genauigkeit der ,richtungshaltung hngt natrlich von der ,vollkommenheit der verwendeten ,winkelmessungswerkzeuge ab4 ,bei dem vor kurzem von der deutschen ,firma ,julius ,berger in der ,schweiz gebauten neuen ,hauenstein-,tunnel1 der #hbjj ,meter lang ist1 betrug beim ,durchschlag die ,achsabweichung der beiden ,bauseiten nicht mehr als zwei ,zentimeter2 selbst bei dem #bj ,kilometer langen ,simplontunnel waren es nur #bj ,zentimeter4 ,der ,metechnik kann kein glnzenderes ,zeugnis ausgestellt werden als durch diese eindrucksvollen ,tatsachen4 ,der ,tunnel mu so gebaut werden1 da seine ,sohle von beiden ,seiten her gegen die ,mitte etwas ansteigt1 damit das ,wasser1 sowohl zugefhrtes wie auch angeschlagenes ,gebirgswasser1 abflieen kann4 ,fr die ,heranschaffung von ,frischluft zur ,lftung und ,khlung mu whrend der ganzen ,bauzeit in lebhaftester ,weise ,sorge getragen werden4 ,sobald der ,durchschlag erfolgt ist1 pflegen sich die ,tunnel1 insbesondere durch die ,mithilfe der fahrenden ,zge1 selbst zu lften1 da zwischen den beiden ,toren gewhnlich ein starker ,unterschied des ,luftdrucks besteht4 ,wenn die ,selbstlftung nicht ausreicht1 mssen1 wie beim ,kochemer ,tunnel und auch auf dem ,gotthard1 knstliche ,luftzufhrungs-,einrichtungen geschaffen werden4 ,die ,tunnelbaukunst ist in den letzten ,jahrzehnten lebhaft vervollkommnet worden4 ,frher mute man die zur ,aufnahme des ,sprengstoffs dienenden ,bohrlcher mit der ,hand herstellen4 ,ein ,arbeiter drehte den ,bohrer1 eine mit sthlerner ,spitze versehene ,eisenstange1 whrend ein anderer daraufschlug4 ,sehr viel geschwinder arbeiten natrlich ,bohrmaschinen1 von denen die ersten beim ,mont ,cenis-,tunnel verwendet wurden4 ,heute besitzt man vorzgliche ,einrichtungen dieser ,art1 die durch ,prewasser1 ,druckluft oder ,elektrizitt betrieben werden knnen4 ,auch die ,maschinenbohrer arbeiten smtlich so1 da die ,bohrstange zugleich gestoen und gedreht wird4 ,man vermag heute mehrere ,lcher zu gleicher ,zeit herzustellen1 und da auch die ,wirkung der ,sprengstoffs bedeutend vervollkommnet ist1 wodurch man mit einer immer geringeren ,zahl von ,lchern auskommen kann1 so vollziehen sich die ,tunnelbauten immer rascher4 ,beim ,gotthard-,tunnel vermochte man in den gnstigsten ,monaten nur um je #aaa ,meter vorwrts zu kommen1 beim ,arlberg-,tunnel brachte man es schon auf #aff ,meter im ,monat1 und der ,simplon-,tunnel wurde in der gleichen ,zeit um je #bgj ,meter vorgetrieben4 ,abbildung3 ,nach einer ,tafel im ,deutschen ,museum zu ,mnchen #aaa4 ,zahl der ,bohrlcher bei verschiedenen ,tunnelbauten ,durch ,verbesserung der ,sprengmittel ist die ,zahl der fr jede ,sprengung notwendigen ,bohrlcher rasch geringer geworden ,noch deutlicher sprechen die folgenden ,zahlen4 ,fr die ,herstellung des im ,jahre #ahhj durchgeschlagenen1 #ae ,kilometer langen ,gotthard-,tunnels brauchte man #h ,jahre1 fr den #ahga vollendeten1 um #c ,kilometer krzeren ,mont ,cenis-,tunnel sind #ac ,jahre ,bauzeit notwendig gewesen4 ,der #bj ,kilometer lange ,simplon-,tunnel ist von der ,hamburger ,firma ,brandt1 ,brandau ,co4 trotz vieler unerwarteter ,hindernisse in nur #f-a_/b ,jahren hergestellt worden4 ,die ,gesamtkosten betrugen #gh ,millionen ,franken4 ,welche ,schwierigkeiten bei der ,fhrung eines ,tunnels durch eine gewaltige ,gebirgsmasse zu berwinden sind1 welch furchtbare ,kmpfe der ,mensch hierbei mit den unterirdischen ,gewalten auszufechten hat1 die ihm immer neue ,hindernisse in den ,weg stellen1 zeigt am besten eine ,schilderung vom ,bau des ,simplon-,tunnels1 den die schweizerischen ,bundesbahnen verffentlicht haben3 ,bald erhhte der ,berg die ,wrme im ,innern zu unertrglicher ,hitze1 bald schob er heimtckisch weiches1 brckelndes ,gestein in die zu erbohrende ,bahn1 bald suchte er mit lastender ,masse das ,gewlbe einzudrcken1 und bald lie er wieder aus seinem ,scho mchtige kalte und warme ,quellen1 wahre ,bergbche1 in die mhsam gebauten ,stollen einbrechen1 ,vernichtung und ,untergang drohend4 ,bis zum ,november #aijc sollte nach der ursprnglichen ,berechnung der ,tunnel erbohrt sein4 ,nach den ,fortschritten der ersten ,zeit glaubte man den ,durchschlag noch frher ermglichen zu knnen4 ,als man jedoch auf der ,nordseite beim sechsten ,kilometer angelangt war1 stieg pltzlich die ,gesteinswrme in erschreckender und ganz ungeahnter ,weise4 ,fr den siebenten ,kilometer hatte man auf #cf-cg ,grad gerechnet2 statt dessen fand man aber #de-ef ,grad2 #ejj ,meter weiter waren es bereits #ec ,grad1 und immer noch schien die ,hitze sich steigern zu wollen4 ,die bloe ,zufhrung kalter ,luft gengte nicht mehr1 um die weiteren ,bohrarbeiten zu ermglichen2 es muten besondere ,vorrichtungen aufgestellt werden1 die durch mchtige ,sprhregen von eisigkaltem ,wasser die ,luft vor ,ort so weit abkhlten1 da die ,arbeit wieder aufgenommen und fortgesetzt werden konnte4 ,war es im ,nordstollen die ,hitze1 so waren es im ,sden das nachdrckende ,gestein und die gewaltigen ,wassereinbrche1 welche die ,arbeiten fast vllig zum ,stillstand brachten4 ,der ,druck des ,bergs war ungeheuer2 er zersplitterte die strksten eingebauten ,holzstmme und verbog mchtige ,eisenbalken4 ,erst durch den ,einbau gewaltiger ,zementblcke und strkster ,eisentrger gelang es1 der frchterlich lastenden ,wucht dauernden ,widerstand zu leisten4 ,die einbrechenden kalten und warmen ,quellen1 die den ,tunnel berschwemmten1 muten mit unendlicher ,mhe gefat und abgeleitet werden4 ,durch die ,spalten des ,gesteins rinnen jetzt ungefhr #ajjj ,sekundenliter ins ,gewlbe und durch den ,parallelstollen ins ,freie4 ,das ,maximum des ,arbeiterstands zeigte die ,ziffer von #djjj ,mann4 ,weit ber eine ,million ,kubikmeter ,ausbruchsmaterial mute aus dem ,berginnern ins ,freie geschafft werden4 ,zu den ,sprengungen wurden etwa #acej ,tonnen ,dynamit verwendet2 dazu kamen etwa #d ,millionen ,sprengkapseln und ungefhr #ecjj ,kilometer ,zndschnre4 ,die ,anzahl der erforderlichen ,bohrlcher betrug rund #d ,millionen48 ,der strkste der ,wassereinbrche1 der pltzlich einsetzte1 begrub eine ,anzahl von ,arbeitern im nachstrzenden ,gestein4 ,an der ,stelle1 wo sie gestorben sind1 liegen sie noch heute im steinernen ,ehrengrab1 ber dem sich als das mchtigste aller ,denkmler die gewaltige ,masse des ,simplon hoch emporwlbt4 #ac4 ,der sthlerne ,pfad ,tack6 ,tack6 ,tack6 machen die ,rder unseres nach ,halle fahrenden ,schnellzugs4 ,es ist ein eintniges1 in gleichen ,abstnden immer wiederkehrendes ,gerusch1 das seltsam einschlfernd auf die ,nerven wirkt4 ,die ,gleichmigkeit dieses ewig klingenden ,tons weckt die ,erinnerung an manche gern gehrte ,weise2 whrend der auf seinen ,federn sich schaukelnde ,wagen uns langsam einwiegt1 scheint es einem jeden1 als sngen die ,rder sein ,lieblingslied4 ,der ,zug fliegt ber den blanken1 sthlernen ,pfad1 ber die ,schienen1 wie man einfach sagt4 ,nichts scheint leichter als die ,ausstreckung der vier silberigen ,strnge vor der ,maschine4 ,und doch ist die ,arbeit von vielen ,geschlechtern1 die angestrengte ,ttigkeit unzhliger ,geister notwendig gewesen1 um nur den heutigen ,zustand zu erreichen1 der von ,vollkommenheit noch weit entfernt ist4 ,die ,unterlage fr die ,fahrbahn haben wir bereits besprochen4 ,es bleibt uns brig1 ,bettung1 ,schwellen1 ,schienen und das zugehrige ,kleineisenzeug in den ,arten und ,formen1 wie sie heutzutage angewendet werden1 erst im einzelnen1 dann in ihrem ,zusammenhang1 also den ,oberbau zu betrachten4 ,es ist ein weites ,feld1 wie ,effi ,briests ,vater in ,fontanes ,roman zu sagen pflegt4 ,wir wissen aus ,abschnitt #e1 da es die ,aufgabe der ,bettung ist1 fr die ,schwellen einen ,lagerbezirk zu schaffen1 in dem diese fest und mglichst trocken liegen4 ,der ,bettungsstoff mu daher ,wasser sehr leicht durchlassen und doch fest genug sein1 um die sehr groen ,krfte1 die von oben und von den ,seiten her gegen die ,schienen und ,schwellen wirken1 aufnehmen und ber eine weite ,flche verteilen zu knnen4 ,auerdem mu die ,form der einzelnen ,bettungsstcke so beschaffen sein1 da man sie leicht unter die ,schwellen schlagen kann1 um deren durch den ,betrieb immer wieder bewirkte ,senkung auszugleichen4 ,die deutschen ,bahnen sind entweder in ,kies oder in ,steinschlag verlegt4 ,die tiefste ,lage der ,bettung auf dem ,unterbau1 die nur zu tragen1 aber keine seitlichen ,krfte aufzunehmen hat1 wird auch fter aus gut zusammengesetzten1 greren ,steinen1 der sogenannten ,packlage1 gebildet4 ,der ,steinschlag besteht bei uns zumeist aus ,basalt1 ,porphyr1 ,quarzit oder ,grauwacke und zwar in ,form von scharfkantigen kleinen ,stcken mit einer ,seitenlnge von drei bis vier ,zentimetern4 ,die ,lngsschwellen1 mit denen der ,eisenbahnoberbau einst begann1 sind heute als berlebt zu betrachten4 ,der ,querschwellenbau herrscht vor4 ,er wird aus hlzernen oder eisernen ,stcken zusammengesetzt1 neuerdings hat man auch ,versuche mit ,schwellen aus ,beton mit ,eiseneinlage gemacht4 ,auch die ,schwellenschiene1 das heit eine ,schiene mit sehr breit ausladendem ,fu1 der die ,schwelle ersetzt1 kommt vor1 jedoch nur selten und meist in ,nebengeleisen4 ,abbildung3 ,nach ,haarmann3 ,das ,eisenbahngeleise8 #aab4 ,wie ,holzschwellen aus einem ,stamm geschnitten werden ,die ,bevorzugung des ,querschwellengleises ist leicht begreiflich durch die groen ,vorteile1 die es bietet3 die sichere ,festhaltung der ,spur ohne besondere ,vorkehrungen und die leichte ,mglichkeit des ,erneuerns einzelner ,stcke4 ,bei dieser ,bauart kann man auch in einfacher ,weise eine ,verstrkung der ,tragfhigkeit des ,gleises bewirken1 da man in solchem ,fall nur ntig hat1 die ,zahl der ,schwellen fr die ,lngeneinheit zu erhhen4 ,auf den preuischen ,bahnen1 deren ,verhltnisse auch hier wieder als ,beispiel herangezogen werden sollen1 ist der ,querschnitt der ,schwellen stets ein ,rechteck1 meist mit abgeschrgten ,kanten an der oberen ,flche4 ,bei den ,holzschwellen1 die wir nun zunchst betrachten1 entstehen diese sogenannten ,waldkanten1 die man aus ,grnden der ,holzersparung zult1 meist von selbst2 sie ergeben sich fr viele ,schwellen durch die ,art1 wie diese aus dem vollen ,baumstamm herausgeschnitten werden4 ,die beiden ,schwellen oben und unten auf ,bild #aab knnen keinen voll rechteckigen ,querschnitt mehr erhalten4 ,die blichen ,abmessungen fr die ,schwellen sind3 ,breite #bf ,zentimeter1 ,hhe #af ,zentimeter1 ,lnge #b1gj ,meter4 ,eine ,bearbeitung der ,oberflche findet heute fr gewhnlich nicht mehr statt1 da die seitliche ,neigung der ,schienen durch ,zwischenlegen von ,unterlagsplatten hergestellt wird4 ,die ,lcher1 welche spter die ,befestigungsmittel fr die ,schienen1 ,ngel oder ,schrauben1 aufzunehmen haben1 werden vor dem ,verlegen auf einer ,seite vorgebohrt1 auf der anderen ,seite geschieht das ,bohren erst whrend des ,auslegens1 damit man imstande ist1 die hufig vorkommenden1 kleinen ,abweichungen von der ,regelspur auszufhren4 ,bei uns werden in der ,hauptsache ,eiche1 ,buche1 ,fichte1 ,tanne und ,kiefer1 diese letzte in grter ,zahl1 zu ,schwellen verarbeitet4 ,unter ihnen ist seltsamerweise das ,buchenholz1 obgleich es zu den sonst besonders widerstandsfhigen ,harthlzern gehrt1 am leichtesten vergnglich4 ,die ,buchenschwellen faulen so rasch1 da sie ohne die ,anwendung besonderer ,erhaltungsverfahren gar nicht verwendet werden knnen4 ,da es durch dieses ,verfahren gelungen ist1 auch die ,weichhlzer sehr haltbar zu machen1 so geht der ,verbrauch der teuren ,eiche allmhlich immer weiter zurck4 ,in neuerer ,zeit wird die ,brauchbarkeit der ,weichholzschwellen auch dadurch erhht1 da man die ,ngel und ,schrauben nicht mehr unmittelbar in ihren ,krper einsetzt1 sondern an den in ,betracht kommenden ,stellen zunchst sehr starke1 in der ,mitte durchbohrte ,bolzen aus ,hartholz einschraubt4 ,diese ,dbel erst nehmen die eisernen ,befestigungsmittel auf4 ,abbildung3 #aac4 ,hartholzverdbelung ,verstrkung von ,weichholzschwellen durch ,einschrauben von ,hartholzdbeln zur ,aufnahme der ,schraubenlcher ,die ,holzschwellen verderben im natrlichen ,zustand deshalb leicht1 weil der ,holzsaft ,eiwei und andere ,stoffe enthlt1 die sich im toten ,holz zersetzen und das ,gefge locker machen4 ,ferner ist die ,schwelle der ,gefahr des ,faulens so stark wie kaum ein anderer ,baustoff gleicher ,art ausgesetzt1 da ,trockenheit und ,feuchtigkeit im ,bahnbett unaufhrlich miteinander abwechseln4 ,man macht die ,schwellen standhaft gegen diese schweren ,angriffe1 indem man sie mit fremden ,stoffen vollkommen durchtrnkt4 ,durch besondere ,verfahren wird der ,holzsaft ausgesogen1 und an seine ,stelle werden unter sehr krftigem ,druck ,kreosot1 ,chlorzink oder kreosothaltiges ,teerl zwischen die ,fasern gepret4 ,die ,lebensdauer der ,schwellen steigt dadurch sehr bedeutend4 ,eichenholz hlt roh #ad bis #af ,jahre1 getrnkt #bj ,jahre2 bei ,buchenholz ist der ,unterschied sehr viel grer1 nmlich #c ,jahre gegen #ab-ah4 ,die ,zahlen fr ,kiefernholz lauten #g-h ,jahre gegen #ad-ah4 ,die ,einfhrung des ,trnkens bedeutet also eine auerordentlich groe ,ersparnis bei der ,unterhaltung des ,gleisoberbaus und dies um so mehr1 als man die ,beobachtung gemacht haben will1 da das ,trnken die ,schwellen auch widerstandsfhiger gegen uere ,angriffe macht4 ,abbildung3 #aad4 ,lage der ,eisenschwelle in der ,bettung ,es wurde in dem ,abschnitt ber die ,geschichte des ,gleises bereits kurz angedeutet1 da die eisernen ,schwellen erst brauchbar wurden1 nachdem man ihnen eine vollkommen geschlossene1 trogfrmige ,gestalt gegeben hatte4 ,sie sind dadurch imstande1 einen groen ,teil der ,bettung vollkommen zu umgreifen und sich gegen jede ,verschiebung zu sichern1 indem sie diesen ,bettungsteil zwingen1 sich bei ,bewegungen auf der darunter liegenden ,flche zu reiben4 ,die ,eisenschwellen werden heute smtlich aus ,flueisen oder ,flustahl gewalzt4 ,die am meisten gebruchlichen ,formen zeigt unser ,bild #aae2 die ,kreuzschwelle wird jedoch immer seltener verwendet4 ,damit man die ,befestigungsmittel fr die ,schienen durch die ,eisenschwellen hindurchstecken kann1 mssen diese an der ,decke durchlocht werden4 7,siehe auch ,bild #eb auf ,seite #gh47 ,ausschlaggebend fr die ,strke des ,oberbaus ist die ,schwellenteilung1 das heit der im allgemeinen stets gleichmige ,abstand der einen ,schwellenmitte von der anderen4 ,bei stark befahrenen ,hauptbahnen pflegen in ,preuen auf einem ,kilometer #afge ,schwellen zu liegen4 ,nur am ,sto werden die ,schwellen nher zusammengelegt1 als der gewhnliche ,abstand betrgt4 ,auch die drei nchsten ,schwellen werden noch etwas herangerckt4 ,bei ,eisenschwellen bildet man am ,sto eine zusammenhngende ,doppelschwelle aus4 ,abbildung3 #aae4 ,querschnitte von ,eisenschwellen ,alle die bisher erwhnten ,vorkehrungen im ,unterbau und ,oberbau haben doch zuletzt nur den ,zweck1 die ,schienen unverrckbar festzuhalten4 ,diese selbst werden heute ausschlielich aus ,flustahl bereitet4 ,zur ,herstellung dieses ,stoffs wird das aus dem ,hochofen gewonnene ,roheisen im ,siemens-,martin-,ofen oder in der ,thomasbirne von dem zu starken ,kohlenstoffgehalt befreit4 ,es ist ein prchtiges ,schauspiel1 dem ,arbeiten von ,thomasbirnen in einem groen ,eisenwerk zuzuschauen4 ,in seinem ,buch ,das ,reich der ,kraft8 schreibt der ,verfasser ber die ,eindrcke1 die er bei dem ,besuch einer ,schienenfabrik empfing3 ,die unter dem hochgewlbten ,dach einer groen ,halle aufgehngten ,birnen fr die ,stahlbereitung werden von auen nicht geheizt4 ,denn das ,eisen wird in flssigem ,zustand eingefllt und ,preluft hindurchgedrckt1 so da drinnen eine rasende ,glut entsteht4 ,von ,zeit zu ,zeit ruspert sich eines der ,ungeheuer und blst einen ,klumpen flssigen ,feuers hinaus1 der1 von einem ,funkenregen begleitet1 dumpf zur ,erde niederfllt4 ,dann schlgt die ,lohe mit erneuter ,kraft aus dem glhenden ,maul und ein rollendes ,gerusch dringt hervor4 ,wenn der ,vulkan dort drinnen ein paar ,stunden lang getobt hat1 wird durch elektrische ,kraft ein groer ,bottich hinzugefahren4 ,mit einem pltzlichen ,ruck senkt das flammengekrnte ,haupt sich abwrts1 und das ,ungeheuer speit seine ganze ,flammenseele aus4 ,weithin wird alles von einem blendenden ,licht bergossen4 ,eine schwere1 breite1 mchtig flutende ,feuerwelle gleitet in den ,bottich1 ein ,schwarm blendend weier ,funkensterne fliegt weit hinaus4 ,minutenlang rinnt das ,feuer in krftigem ,strom und verbreitet eine kaum zu ertragende ,hitze1 ein ,licht1 heller als tausend ,bogenlampen4 ,dann endlich hrt die ungeheure ,birne auf zu speien und zu brausen1 richtet sich langsam und stolz wieder in die ,hhe1 und der mit dem feuerflssigen ,eisen bis an den ,rand gefllte ,bottich fhrt1 chzend unter seiner ,last1 davon4 ,sein ,inhalt wird in eiserne ,gefe gegossen2 es entstehen mehrere ,walzblcke1 die darauf von kleinen ,lokomotiven auf einer ,feldeisenbahn dem groen ,kran in der ,walzhalle zugefhrt werden4 ,wir folgen solch einem ,block1 aus dessen ,leib ,eisenbahnschienen hergestellt werden sollen1 auf seinem ,weg und haben nun ,gelegenheit1 einem ,vorgang beizuwohnen1 der an ,pracht und ,groartigkeit von wenigen auf ,erden bertroffen wird4 ,im ,sonnenglanz dunkelt die mchtige1 nach allen ,seiten hin weit geffnete ,halle4 ,unter dem groen ,wellblechdach ist alles ,leuchten des ,tags erloschen4 ,man steht in einer silbergrauen ,wolke1 die leicht auf und ab wallt und den ,blick einschliet4 ,doch das ,auge gewhnt sich rasch an den feinen ,nebel und vermag ihn zu durchdringen4 ,abbildung3 #aaf4 ,eiserne ,doppelschwelle fr ,stountersttzung ,menschen mit ledernen ,panzern1 groe spitze ,eisenstangen1 abenteuerlich geformte ,zangen gleich ,waffen in den ,hnden1 bewegen sich lautlos und mit seltsamen ,gebrden um ein hochragendes schwarzes ,gerst1 das in erhabener ,gre dasteht4 ,ein dumpfes ,rollen ertnt4 ,langsam heranbewegt1 erscheint hoch droben1 dicht unter dem ,hallendach1 der glhende1 funkensprhende ,eisenblock4 ,der ,kran1 der ihn vom ,wagen genommen hat1 fhrt leicht auf hochliegendem ,gleis2 sein ,gerst biegt sich nicht unter der ,last der zweitausend ,kilogramm4 ,der ,block ist dunkelrot4 ,man merkt1 da sein ,bau1 der eben erst aus flssigem ,eisen gefgt wurde1 sich noch nicht bei sich selbst zu ,hause fhlt4 ,knisternd springen ,funken auf1 hier und da zischt eine kleine ,feuergarbe an ihm empor4 ,wechselnde ,farbenschattierungen laufen ber die ,eisenmasse4 ,es ist als frre sie in der kalten ,welt2 man knnte denken1 der mchtige ,klotz atme4 ,eine ungeheure ,glut entstrmt ihm4 ,noch in weiter ,entfernung glaubt man die ,augen versengt1 man wei nicht ob von der ,hitze oder von der ,flut des hereinstrmenden ,lichts4 ,es dringt durch den ,dunst der ,halle und macht tausend ,einzelheiten deutlich4 ,eine neue knstliche ,sonne ist hier drinnen unter dem ,wellblechdach aufgegangen4 ,aber sie hat keine ,ewigkeit4 ,sie bleibt nicht lange droben an dem wellblechenen ,himmel4 ,der ,kran ist an den mchtigen dunklen ,eisenbau herangefahren1 vor dem die ,arbeiter mit ihren ,werkzeugen wartend stehen1 wie die ,priester vor dem ,hochaltar1 um das ,opfer in ,empfang zu nehmen4 ,langsam steigt die ,krankette nieder4 ,der rote1 frierende ,eisenblock wird sanft und fast geruschlos niedergelegt4 ,von selbst lsen sich die ,klemmbacken1 die ,kette rollt in die ,hhe1 der ,kran zieht sich ruhig und langsam1 wie er gekommen1 zurck1 ganz ungerhrt davon1 da er eben um eine ,riesenlast erleichtert worden ist4 ,leise sprhen kleine weie ,funken vom roten ,block4 ,pltzlich ein dumpfes ,drhnen4 ,aus der breiten eisernen ,brcke1 die von dem ,ruheplatz des ,blocks zur ,walze fhrt1 ragen in kurzen ,zwischenrumen die ,rcken krftiger sthlerner ,rollen um wenige ,zentimeter heraus4 ,diese ,rollen haben sich in ,bewegung gesetzt1 und sie schieben nun1 indem eine ihn der andern zufhrt1 den schweren ,block mit einer ,schnelligkeit und spielenden ,leichtigkeit vorwrts1 die aufs hchste berrascht4 ,von ,rolle zu ,rolle tanzend1 strzt der ,block rasend wie ein wildes ,tier vorwrts4 ,da lt ein donnerndes ,getse den ,boden und die ,halle erbeben4 ,jenes hohe schwarze ,gerst beginnt zu leben4 ,die ,walze hat sich in ,bewegung gesetzt4 ,eine ,dampfmaschine von dreitausend ,pferdestrken dreht mit groer ,geschwindigkeit die schweren1 sthlernen ,walzenrder1 zwischen denen der ,eisenblock hindurchgetrieben werden soll1 um an ,dicke zu verlieren1 an ,lnge und innerer ,festigkeit zu gewinnen4 ,in tollem ,lauf wirbeln die ,massen an der ,walze um und um1 der rotglhende ,block faucht und prasselt ber den ,rollgang1 die ,erde bebt1 das ,hallendach zittert4 ,jetzt hat der ,block die ,walze erreicht1 er fhrt gegen die beiden ,walzenrder1 die zwischen sich einen ,spalt offen lassen1 niedriger als die ,hhe des ,blocks4 ,dieser will sich hineinzwngen1 die ,walzenrder packen ihn -- und nun kommt ein ,augenblick1 der dem ,zuschauer den ,atem stocken lt1 wo er mit aufgerissenen ,augen erwartet1 da ein verheerendes ,unglck eintritt4 ,in dem ,augenblick1 als die ,walzen den ,block faten1 ist pltzlich lautlose ,stille eingetreten4 ,die gewaltige ,maschine ist mit einem ,ruck stehengeblieben1 dreitausend ,pferdestrken wurden im ,bruchteil einer ,sekunde angehalten und vernichtet4 ,man meint1 da der ungeheure ,sto1 der eine ,quadermauer umstrzen wrde1 auch die ,walzmaschine zersprengen mte4 ,doch diese hlt mit ihrer wuchtigen ,kraft ruhig stand4 ,in drei ,sekunden hat die ,zugmaschine auch schon gengend ,kraft aufgeholt1 ,gebrll und ,getse erheben sich von neuem1 die ,walzrder wirbeln1 der ,eisenklotz wird durch den ,spalt gequetscht1 und schon liegt er1 gereckt und immer noch ,funken sprhend1 auf der andern ,seite der ,walze4 ,wieder ein ,augenblick der ,stille4 ,lautlos drehen sich die mchtigen ,schraubenspindeln am ,kopf der ,walzmaschine und schieben die beiden langen ,walzrder ein wenig enger aneinander1 so da der ,spalt zwischen ihnen niedriger wird4 ,dann fhrt der ,rollgang1 in umgekehrter ,richtung1 von neuem an1 der ,block saust wieder durch den ,spalt1 um nun schon als eine dicke ,stange hervorzukommen4 ,dieser ,vorgang wiederholt sich noch mehrere ,male4 ,bald treiben dreitausend ,pferdestrken die ,walzrder rechts herum1 bald laufen sie in umgekehrter ,richtung1 unsichtbare ,hnde spielen mit den ungeheuren ,krften wie ,kinder mit ihrem ,fangeball4 ,es ist1 als sei der ,mensch ,herr jeder ,strke1 jeder ,kraft1 als knne er ,berge von ihrem ,platz rcken und ,weltenkrper aus ihrer ,bahn zwingen4 ,man sieht hier eine bewundernswerte ,beherrschung des ,stoffs1 ein freies ,schalten mit ,krften1 die des ,menschen geringe ,muskelstrke so unendlich weit berragen4 ,es dauert nicht fnf ,minuten1 und aus dem kurzen gedrungenen ,block ist eine mehr als dreiig ,meter lange1 in roter ,glut strahlende ,eisenbahnschiene geworden4 ,der ,rollgang1 der das fertige ,walzerzeugnis aus der ,maschine empfngt1 gibt es sofort weiter in die ,halle hinein1 wo an einer ,stelle schon eine klobige ,kreissge wartet1 die von der glhenden ,schienenstange mit ,gekreisch und ,gesprhe ,stcke in der vorgeschriebenen ,lnge einer preuischen ,staatsbahnschiene abschneidet48 ,bei dieser ersten ,bearbeitung der neugeborenen ,schiene mu darauf acht gegeben werden1 da der ,stahl jetzt noch hei ist4 ,die ,abschnitte sind also so zu bemessen1 da nach dem ,erkalten die richtige ,schienenlnge vorhanden ist1 das heit1 da man ein ,stck fr die ,verkrzung beim ,erkalten1 das sogenannte ,schwindma1 zugeben mu4 ,alsdann wird jede ,schiene noch aufs genaueste ausgerichtet1 da beim ,walzen doch hier und da ,verbiegungen vorkommen4 ,man bearbeitet sie in noch glhendem ,zustand auf einer groen eisernen ,unterlage1 dem ,warmlager1 mit ,holzhmmern und fgt spter1 wenn es ntig ist1 noch ein ,kaltrichten hinzu1 damit eine vollkommen gerade ,erstreckung unbedingt erreicht wird4 ,die ,ansprche1 welche eine ,schiene fr ,eisenbahnen zu erfllen hat1 sind nicht gering4 ,der ,kopf soll1 da er fortwhrend den gewaltigen ,schlgen der ,rder ausgesetzt ist1 eine mglichst groe ,hrte besitzen2 der ,fu aber1 der auf ,biegung beansprucht wird1 mu mglichst zh sein4 ,beide einander fast entgegengesetzte ,eigenschaften lassen sich in einem gleichmigen ,stahlstck natrlich nicht erwirken1 und darum mu man den ,schienenstoff so whlen1 da seine ,eigenschaften die ,mitte zwischen den beiden begehrten halten4 ,es gelingt heute1 einen ,schienenstahl herzustellen1 der ,hrte und ,zhigkeit zugleich besitzt4 ,bei der ,abnahme durch die ,eisenbahnverwaltung werden die ,schienen einer schweren ,prfung durch ,schlag-1 ,biege- und ,zerreiproben unterzogen4 ,kugeln1 die man mit einer bestimmten ,kraft gegen den ,kopf drckt1 drfen nicht allzu tief eindringen1 kalt gebogene ,schienen drfen bis zu einer bestimmten ,krmmung nicht bersten1 und bei den ,zerreiproben mu jedes ,quadratmillimeter des ,querschnitts einen ,zug von #fj bis #gj ,kilogramm aushalten knnen4 ,von der vorgeschriebenen ,hhe darf keine der ,schienen um mehr als ein halbes ,millimeter abweichen4 ,man sollte meinen1 da eine solche ,genauigkeit bei dem recht groben ,verfahren1 welches das ,walzen immerhin darstellt1 nicht leicht einzuhalten sei2 sie gelingt heute jedoch fast stets4 ,die ,form des ,kopfs der heutigen ,schiene ist in engem ,zusammenhang mit der ,form des ,radreifens durchgebildet4 ,die ,laufflche ist eben1 um dem ,reifen als ,auflager zu dienen4 ,der bergang zur ,seite wird1 entsprechend der ,hohlkehle am ,rad1 abgerundet2 die ,seitenflche selbst hat die ,aufgabe1 den ,spurkranz zu fhren4 ,nicht selten1 insbesondere in ,krmmungen1 kommt es vor1 da das ,rad sich vollstndig gegen die ,schiene pret4 ,alsdann mu eine berall passende ,auflageflche vorhanden sein1 damit keine ,ste entstehen4 ,die bergnge vom ,kopf zum ,steg und von dort zum ,fu mssen scharf unterschnitten sein1 damit die ,lasche am ,sto sich fest zwischen ,kopf und ,fu pressen kann4 ,an sich scheint es begehrenswert1 im ,gleis so lange ,schienen zu verlegen1 wie sie durch das ,walzverfahren nur irgend herzustellen sind4 ,denn die ,zahl der ,ste wird ja dadurch herabgesetzt4 ,wir haben aber eben gehrt1 da der aus der ,walze hervorgehende ,schienenstahl zerschnitten wird4 ,diese ,krzung ist um so bedauerlicher1 als eine lange ,schiene mit ihren zahlreichen ,befestigungen weit besser geeignet wre1 die sehr starken1 auf sie einwirkenden ,seitenkrfte aufzunehmen4 ,erfahrungsgem ist selbst das ,niederbeugen des ,schienenendes beim ,befahren eines ,stoes bei langen ,schienenstcken geringer als bei krzeren4 ,leider aber ist es nicht mglich1 in der ,schienenlnge ber ein gewisses ,ma hinauszugehen4 ,der ,hinderungsgrund sind die ,witterungsverhltnisse und die aus den ,wrmeschwankungen folgenden ,lngenvernderungen jeder ,schiene4 ,abbildung3 #aag4 ,radstand im ,gleis ,den ,spurkrnzen wird ein ,spielraum gelassen ,die ,wrme unter freiem ,himmel schwankt in unseren ,breiten zwischen etwa -#be ,grad ,celsius im kltesten ,winter und #fj ,grad ,celsius bei strkstem ,sonnenbrand1 also um nicht weniger als #he ,grad4 ,eisen und ,stahl verndern bei wechselnden ,wrmegraden wie alle andern ,krper ihre ,ausdehnung4 ,bei einer ,erwrmung um #ajj ,grad dehnt sich ein jeder ,stahlstab um #a_/ijj seiner ,lnge aus4 ,eine #i ,meter lange ,schiene wrde also in einem solchen ,fall #aj ,millimeter lnger werden4 ,da infolge der eben erwhnten ,verhltnisse mit einer ,wrmeschwankung von #he ,grad im ,gleis zu rechnen ist1 so mu schon bei #i ,metern ,lnge der ,abstand des einen ,schienenendes vom nchsten bei strkster ,klte mindestens #he_/ajj #aj #h-a_/b ,millimeter betragen4 ,bei einer ,schienenlnge von #ah ,metern mte die ,wrmelcke bereits #ai ,millimeter gro sein1 und da man fr ,ungenauigkeiten in der ,bearbeitung des ,schienenendes und fr ,schieflagen bei ,krmmungen stets noch #b ,millimeter zugeben mu1 sogar #ba ,millimeter4 ,eine so groe ,lcke im ,gleis ist jedoch bereits nicht mehr zulssig4 ,um ein ,einsinken der ,rder in die ,wrmelcke zu verhten1 darf diese #ae bis #ah ,millimeter keinesfalls berschreiten4 ,demzufolge knnen bei uns ,schienen von #ah ,metern ,lnge nur in ,tunneln oder unter ,bahnhofshallen verwendet werden1 wo die ,wrmeschwankungen nicht so gro sind4 ,auf freier ,strecke sind #i oder #ab1 hchstens #ae ,meter zulssig4 ,wrde man eine gengende ,wrmelcke nicht offen lassen1 so da im ,sommer die ,schienenenden fest aneinander stieen1 bevor die ganze ,dehnung ausgefhrt ist1 dann wren die ,zge grten ,gefahren ausgesetzt1 da durch ,werfen der ,schienen ,spurerweiterungen oder ,spurverengungen eintreten wrden1 die beide gleich bedrohlich sind4 ,die ,kraft der ,wrmespannung in einem ,krper ist auerordentlich gro4 ,wir haben kein ,mittel1 ihre ,wirkung in einem offen daliegenden ,gleis anders aufzuheben1 als da wir ihr durch ,fugen freies ,spiel lassen4 ,anders liegen die ,verhltnisse bei ganz eingebetteten ,geleisen1 wie z4 ,b4 denen der ,straenbahnen4 ,diese sind dem ,sonnenbrand zum grten ,teil entzogen1 da nur der ,kopf frei liegt1 und auerdem verhindert die allseitig fest anliegende ,straenbettung auch die ,verwerfung4 ,straenbahnschienen knnen darum zu einem einheitlichen ,strang zusammengeschweit werden1 was leider beim ,eisenbahngleis unmglich ist4 ,so ist nicht darauf zu rechnen1 da hier der ,sto1 dieser bse ,feind1 jemals verschwinden wird4 ,die ,verbindung der ,schienen mit den ,schwellen durch ,befestigungsmittel1 auch ,kleineisenzeug genannt1 erfolgt heute nicht mehr1 wie zu ,beginn1 nur am ,sto1 sondern wird bei jeder ,schwelle sorgfltig vorgenommen4 ,das ,einschieben von ,unterlagsplatten zwischen ,schiene und ,schwelle ist heute in ,deutschland allgemein blich4 ,durch ,abschrgung der eisernen ,plattenoberflche wird in bequemster ,weise die ,neigung der ,schiene nach innen mit einem ,abfall der ,kopfflche von #a 3 #bj1 entsprechend der kegelfrmigen ,abdrehung des ,radkranzes1 hergestellt4 ,die feste ,platte bewirkt ferner dadurch1 da alle in die ,schwelle zu treibenden ,befestigungsmittel durch sie hindurchgehen1 deren ,zusammenwirken gegen ,verschiebungen durch die auftretenden ,krfte4 ,ferner wird durch die ,unterlagsplatte die ,auflageflche der ,schiene auf der ,schwelle vergrert1 und so das ,einpressen des ,schienenfues am wirksamsten verhindert4 ,in ,frankreich1 wo man ,unterlagsplatten weniger gern verwendet1 mssen die ,schwellen unter dem ,schienenfu ausgearbeitet1 gedechselt1 werden1 was erfahrungsgem ihre ,lebensdauer durch ,begnstigung der ,fulnis verkrzt4 ,durch ,versuche von ,sarrazin ist festgestellt worden1 da innerhalb sechs ,jahren von ,schwellen mit ,unterlagsplatten #ia1h vom ,hundert wegen mechanischer ,zerstrung und nur #h1b vom ,hundert wegen fortgeschrittener ,fulnis ausgewechselt werden muten4 ,durch die ,anwendung der ,platten erhhte sich die ,lebensdauer der ,eichenschwellen von #aj1c auf #af1f ,jahre1 der ,kiefernschwellen von #ab1h auf #ae1e ,jahre4 ,abbildung3 #aah4 ,ausgearbeitete 7gedechselte7 ,schwelle in einem ,gleis ohne ,unterlagsplatten ,auf ,stowellen verwendet man in ,preuen heute stets ,hakenplatten1 bei denen der auen um den ,schienensto greifende ,haken die sonst notwendigen anderen ,befestigungsmittel ersetzt4 ,bei ,mittelschwellen kommen noch hufig offene ,unterlagsplatten zur ,verwendung4 ,abbildung3 #aai4 ,unterlagsplatte ohne ,haken ,abbildung3 #abj4 ,unterlagsplatte mit ,haken ,die eigentliche ,verbindung zwischen ,schienen und ,schwellen geschieht durch eingetriebene ,hakenngel oder durch ,schrauben4 ,in durchgehenden ,geleisen werden jetzt ausschlielich ,schrauben verwendet1 bei leichterem ,oberbau in ,nebengeleisen berwiegen mehr die ,ngel4 ,diese knnen natrlich durch die unvermeidliche ,auf- und ,abwrtsbewegung der ,schiene beim ,befahren leichter ausgezogen werden als ,schrauben1 da ihre ,verbindung mit dem ,schwellenholz weniger innig ist4 ,man gibt den ,ngeln am ,kopf seitliche1 ber den ,schaft hinausragende ,verbreiterungen1 damit sie mit einfachen ,klauen bequem ausgezogen werden knnen4 ,der heutige ,schienennagel hat keine ,spitze1 sondern besitzt eine ,schneide1 die mit der ,schienenerstreckung gleichgerichtet ist4 ,sie durchschneidet beim ,einschlagen die ,holzfasern1 ohne ein ,spalten der ,schwelle zu bewirken1 was als das vorteilhafteste erkannt ist4 ,die ,schwellenschrauben haben am ,kopf einen quadratischen oder rechteckigen ,aufsatz1 auf den der ,schlssel fr das ,eindrehen gesteckt werden kann4 ber dem ,aufsatz befindet sich eine ,spitze1 manchmal auch ein ,buchstabe1 deren ,beschaffenheit nach fertig eingezogener ,schraube deutlich erkennen lt1 ob diese nicht etwa aus ,bequemlichkeit mit ,hammerschlgen eingetrieben worden ist4 ,das darf natrlich nicht geschehen1 weil das fr die ,festigkeit so wichtige ,einlagern des ,gewindes in das ,schwellenholz sonst nicht stattfinden wrde4 ,damit die ,schrauben nicht nur einseitig auf dem ,schienenfu aufsitzen1 damit also die ,unterflche des ,kopfs ein vollstndiges ,auflager findet1 werden hufig noch ,klemmplatten auf die ,unterlagsscheibe gelegt4 ,auf diese ,weise wird ein ,verbiegen des ,schraubenschafts verhindert4 ,abbildung3 #aba4 ,hakennagel ,abbildung3 #abb4 ,schwellenschraube ,die ,zahl der ,verbindungsmittel bei eisernen ,schwellen ist durch eine ,erfindung von ,haarmann stark verringert worden4 ,er schuf eine ,unterlagsplatte mit einem ,haken an der ,unterflche1 der unter die ,decke der eisernen ,schwelle greift und jede weitere ,befestigung der ,schiene an der ,auenseite unntig macht4 ,innen wird die ,schiene durch einen ,bolzen mit ,mutter festgemacht1 dessen rechteckiges ,schaftende durch eine gleichfalls rechteckige ffnung in der ,schwellendecke hindurchgesteckt und dann um #ij ,grad gedreht wird1 so da die breite ,ausladung des ,schafts nunmehr ber die schmale ,erstreckung der ffnung hinbergreift und sich gegen die ,unterseite der ,schwellendecke legt4 ,die ,muttern mssen gegen das ,losrtteln durch besondere ,mittel gesichert werden4 ,abbildung3 #abc4 ,hakenplatte fr eiserne ,schwellen mit ,bolzen ,die ,ausrstung des ,stoes selbst beruht heute auf dem ,gedanken1 die an dieser ,stelle unterbrochene ,schiene durch einen anderen ,trger zu ersetzen4 ,nach vielerlei ,versuchen hat sich als die am wenigsten schlechte ,bauart das krftige ,einklemmen von ,laschen zwischen ,kopf und ,fu1 ohne ,berhrung des ,stegs auf beiden ,seiten der ,schiene erwiesen4 ,eine wirkliche ,lsung dieser so wichtigen ,aufgabe wird1 wie wir ja alle an unserm eigenen ,krper oft genug erfahren haben1 auch hierdurch nicht erreicht4 ,es ist nun einmal nicht zu verhindern1 da die ,schiene1 von der das ,rad beim ,fahren abluft1 etwas nach unten sinkt4 ,der ,kopf der ,auflaufschiene ragt dadurch etwas hher empor1 und ein geradezu furchtbarer ,schlag eines jeden ,rads gegen den ,kopf der ,auflaufschiene ist1 insbesondere bei schnell fahrenden ,zgen1 unvermeidlich4 ,hierbei wird die ,auflaufschiene nicht nur wie durch einen ,hammer jhlings nach unten geschlagen1 sondern sie erhlt auch einen ,sto in wagerechter ,richtung1 der sie vorwrts treiben will4 ,dadurch entsteht das so gefrchtete ,wandern der ,schienen in der ,fahrtrichtung1 das aber auch durch die ,bewegung der ,rder auf der glatten ,laufflche verursacht wird1 insbesondere an ,stellen1 wo hufig gebremst werden mu4 ,die ,stoausrstung hat also eine doppelte ,aufgabe3 sie mu den bergang von einem ,schienenstck zum andern mglichst glatt gestalten und das ,wandern der ,schienen verhindern1 das leicht zu ,spurvernderungen und zu einer gefhrlichen ,aufhebung der ,wrmelcken fhren kann4 ,in den ,laschen selbst sind die ,lcher zur ,aufnahme der ,bolzen lnglich geformt1 damit die ,wrmeausdehnung der ,schienen ohne ,verbiegung der ,bolzen stattfinden kann4 ,da heute allgemein der schwebende ,sto1 also eine ,lage der ,stolcke zwischen zwei ,schwellen1 nicht auf einer von diesen1 blich ist1 wurde bereits in ,abschnitt #e erwhnt4 ,die ,vorzge dieser ,anordnung gegenber dem ruhenden ,sto sind folgende4 ,bei guter ,laschenverbindung wird die ,last durch zwei ,schwellen auf die ,bettung bertragen statt durch eine4 ,das hammerartige ,niederschlagen des ,kopfs der ,auflaufschiene trifft keine ,schwelle unmittelbar4 ,die ,laschenverbindung kann wegen der greren wirksamen ,lngserstreckung weit krftiger ausgebildet werden4 ,um die sehr unangenehmen ,wirkungen des ,stoes zu verringern1 hat man auch versucht1 der ,fuge selbst eine andere ,form zu geben als die1 welche bisher ausschlielich erwhnt worden ist4 ,so hat die preuische ,staatsbahn eine ,zeitlang den ,versuch gemacht1 den stumpfen ,sto durch den ,blattsto zu ersetzen4 ,hierbei ist jedes ,schienenende rechteckig ausgeklinkt1 und die eine ,schiene berblattet die andere um ein mehr oder weniger langes ,stck 7,bild #abg74 ,dieser von ,haarmann im ,anschlu an einen ,gedanken ,stephensons erfundene ,blattsto1 der lange ,zeit auf der ,berliner ,stadtbahn lag1 wo es ganz besonders auf ,verminderung des ,geruschs der fahrenden ,zge ankommt1 hat sich jedoch1 wie alle hnlichen ,bauarten1 im ,betrieb nicht bewhrt4 ,zunchst scheint es bestechend1 da das ,rad bereits von der ,auflaufschiene getragen wird1 whrend es noch auf der ,ablaufschiene ruht4 ,eine gnstige ,wirkung trat jedoch nur bei neuen ,sten und bei nicht abgenutzten ,radreifen ein4 ,spter zeigten sich ,sprnge in der ,lngsfuge1 die das ,schlagen der ,rder noch verstrkten4 ,abbildung3 #abd4 ,schienensto der preuisch-hessischen ,staatsbahnen ,querschnitt ,auch die ,stofanglasche hat zu keinem durchgreifenden ,erfolg gefhrt4 ,hierbei wird die ,schiene an der ,auenseite rechteckig ausgeklinkt1 und der ,laschenkopf steigt bis zur ,fahrhhe auf1 so da er das ,rad ber die ,stofuge hinwegleiten kann4 ,trotz mancherlei ,ausbildungsarten haben sich wesentliche ,vorteile nicht ergeben4 ,der untere ,teil der auf ,bild #abe dargestellten ,lasche ist das wirksamste ,mittel zur ,verhinderung des ,schienenwanderns4 ,die ,bewegung der ,schienen wird dadurch1 da die ,lasche die ,klemmplatten umfat1 auf die ,unterlagsplatten und ,schwellen bertragen und durch diese unter ,zuhilfenahme der ,bettung aufgehalten4 ,damit mglichst viele ,schwellen bei der ,verhinderung des ,wanderns mitwirken1 stellt man hier und da ,lngsverbindungen zwischen mehreren ,schwellen durch darber genagelte ,hlzer oder eiserne ,bnder her4 ,da1 wo ein besonders starkes ,wandern der ,schienen zu befrchten ist wie bei ,gefllen1 die mit stark gebremsten ,rdern befahren werden1 befestigt man auch an anderen ,stellen der ,schienen als am ,sto besondere ,stemmlaschen1 die an den ,schienensteg geschraubt sind und die ,klemmplatten oder die ,haken der ,unterlagsplatten umschlieen4 ,ferner gelangen ,keilklemmen zur ,anwendung1 die sich unter dem ,schienenfu gegen die ,schwellen legen4 ,abbildung3 #abe4 ,schienensto von der ,seite gesehen ,das ,gleis mu imstande sein1 die schwerste vorkommende ,belastung zu ertragen1 ohne schnell der ,zerstrung anheimzufallen4 ,vollstndig aber lassen sich die schdlichen ,einflsse des ,betriebs auf das ,gleis nicht hintanhalten1 so da stndige ,unterhaltungsarbeiten notwendig sind1 die sehr groe ,ausgaben verursachen4 ,darber wird noch spter zu sprechen sein4 ,in ,preuen ist der hchste zulssige ,raddruck auf #ijjj ,kilogramm festgesetzt1 das heit1 keine ,fahrzeugachse darf mit mehr als #ah #jjj ,kilogramm belastet werden4 ,bei der ,berechnung des ,gleises ist jedoch in ,betracht zu ziehen1 da infolge der raschen ,bewegung die ,kraftwirkung etwa das ,doppelte des ruhenden ,raddrucks erreichen kann4 ,die ,regelspurweite betrgt bei uns1 wie wir bereits wissen1 #a1dce ,meter1 gemessen zwischen den ,innenkanten der ,schienenkpfe4 ,damit ein ,klemmen der ,rder zwischen den ,schienen unbedingt vermieden wird1 macht man den ,abstand zwischen den ,spurkrnzen der ,rder auf einer ,achse kleiner als die ,spurweite4 ,der ,radstand1 wie wir dieses ,ma1 abweichend von der amtlichen ,gewohnheit1 nennen wollen1 darf1 ein ,zentimeter unter der ,laufflche gemessen1 nicht mehr als #a1dbe1 aber auch nicht weniger als #a1dae ,meter betragen4 ,es entsteht hierdurch ein ,spielraum im ,gleis1 der infolge des ,schwankens der ,fahrzeuge selbst auf glatter ,strecke notwendig ist4 7,siehe ,bild #aag1 ,seite #aga47 ,abbildung3 #abf4 ,die ,ursache des ,rderschlagens auf den ,schienen ,sto unter der ,last eines ,wagenrads ,abbildung3 #abg4 ,blattsto von ,haarmann ,aber dieser ,spielraum gengt nicht mehr1 wenn ,krmmungen mit einem geringeren ,halbmesser als #ajjj ,meter durchfahren werden4 ,bei mehrachsigen ,fahrzeugen mssen sich die ,rder in den ,krmmungen notwendigerweise schief zur ,gleisrichtung einstellen4 ,die ,achsen liegen nicht in der ,richtung des ,halbmessers1 sondern hiergegen verschoben4 ,damit auch jetzt kein ,klemmen der ,spurkrnze zwischen den ,schienenkanten eintritt1 mu an solchen ,stellen die ,spur erweitert werden4 ,da die ,laufflche der ,radkrnze ja eine ziemliche ,breite besitzt1 #ac bis #ae ,zentimeter1 so braucht man mit dieser ,spurerweiterung1 die auerordentlich viel zum ruhigen ,fahren beitrgt1 nicht allzu ngstlich zu sein4 ,sie kann bei uns auf ,hauptbahnen bis zu drei ,zentimetern betragen4 ,bei einem ,krmmungshalbmesser von #djj ,metern ist die ,spurerweiterung auf #a1e ,zentimeter festgesetzt1 bei einem ,halbmesser von #bjj ,metern auf #b1d ,zentimeter4 ,in ,betracht zu ziehen ist bei der ,bemessung der ,spurerweiterung auch der ,achsstand der ,fahrzeuge1 von denen die ,strecke befahren wird4 ,je weiter solche ,achsen voneinander abstehen1 die unverrckbar am ,fahrzeug befestigt sind1 desto strker wird die ,schiefstellung im ,gleis4 ,es sei hier bemerkt1 da der ,abstand der ,achsen eines ,fahrzeugs voneinander amtlich ,radstand genannt wird4 ,diese ,bezeichnung ist jedoch wenig glcklich1 und im ,anschlu an die in vielen ,fachwerken heute bereits bestehende blichkeit wollen wir stets das deutlichere ,wort ,achsstand hierfr anwenden4 ,um bei den sehr langen ,achsstnden1 die heute an ,lokomotiven und ,wagen vorkommen1 die ,spurerweiterung nicht allzu weit treiben zu mssen1 sind statt der steifen1 im ,gleis bewegliche ,achsen eingefhrt worden4 ,nheres darber wird bei der ,behandlung der ,lokomotiven und ,wagen gesagt werden4 ,abbildung3 #abh4 ,radgestell in einer ,gleiskrmmung ,die ,achsen stehen schief im ,gleis1 denn ihre ,richtung weicht von der 7gestrichelten7 ,halbmesserlinie ab ,die ,spurerweiterung wird stets durch ,verschieben der in der ,krmmung innen liegenden ,schiene herbeigefhrt4 ,die uere ,schiene lt man unverndert durchlaufen1 weil sie ja infolge der ,abdrngung der bewegten ,masse vom ,krmmungs-,mittelpunkt1 welche durch die ,fliehkraft verursacht wird1 die ,fahrzeuge zu fhren hat4 ,es ist darauf zu achten1 da die ,erweiterung sich aus dem ,gleis mit gewhnlicher ,spurweite ganz langsam entwickelt4 ,man lt sie gewhnlich von #aj zu #aj ,schwellen um je drei ,millimeter anwachsen4 ,wenn zwei ,krmmungen entgegengesetzter ,richtung aufeinander folgen1 darf die eine nicht ohne weiteres in die andere bergehen1 weil der pltzliche ,richtungswechsel die ,fahrzeuge allzu sehr erschttern wrde4 ,es ist dann stets eine ,zwischengerade ins ,gleis einzulegen4 ,in ,krmmungen zeigen die ,spurkrnze der ,rder leicht eine ,neigung1 auf die ,auenschiene hinaufzuklettern4 ,dadurch entsteht eine starke ,entgleisungsgefahr4 ,um sie zu beseitigen1 setzt man neben die ,innenschiene1 gleichgerichtet mit dieser und in kurzem ,abstand1 eine ,schutzschiene1 die das auf der ,innenschiene laufende ,rad seitlich fhrt4 ,diese ,schutzschiene dient zugleich auch zur ,entlastung der ,auenschiene1 die ja sehr starken seitlichen ,pressungen ausgesetzt ist4 ,ein sehr viel wirksameres ,mittel gegen ,entgleisungsgefahr und ,fliehkraftdruck ist jedoch die fr schrfere ,krmmungen berall vorgeschriebene berhhung des ,gleises4 ,um die ,fahrzeuge mglichst krftig nach dem ,mittelpunkt der ,krmmung zu drngen1 hebt man die ,auenschiene an4 ,die ,berechnung der gnstigsten berhhung ist deshalb besonders schwierig1 weil sie von zwei ,umstnden abhngt3 einmal von dem ,halbmesser der ,krmmung1 dann von der ,geschwindigkeit1 mit der die ,zge hindurchfahren4 ,diese ist dazu noch bei den ,zgen verschiedener ,gattung nicht gleich4 ,es ist leicht einzusehen1 da eine berhhung1 die einen ,schnellzug sehr glatt durch die ,krmmung hindurchbringt1 fr den langsameren ,gterzug zu hoch sein mu4 ,dieser wird infolge der geringeren ,fliehkraft bei allzu hoher ,rampe stark gegen die ,innenschiene absinken1 so da die ,spurkrnze seiner ,rder krftig an dieser schleifen4 ,man mu also bei der ,anlegung der berhhungen einen ,mittelweg einschlagen4 ,abbildung3 #abi4 ,die ,gefahren der ,neigungswechsel ,wagen beim berfahren eines ,neigungswechsels ohne ,ausrundung ,abbildung3 #acj4 ,krmmungs-,tfelchen ,gibt ,halbmesser1 ,bogenlnge1 berhhung und ,spurerweiterung fr die ,krmmung an ,im allgemeinen betrgt die berhhung bei einem ,krmmungshalbmesser von #ajjj ,metern und einer hchsten ,fahrgeschwindigkeit der ,zge von #fj ,kilometern in der ,stunde #c ,zentimeter1 bei #ajj ,kilometern ,stundengeschwindigkeit #e ,zentimeter4 ,abbildung3 #aca4 ,neigungszeiger ,nach links wagerechtes1 nach rechts ansteigendes ,gleis ,die ,zwischengerade bei ,gegenkrmmungen soll nach ,mglichkeit so lang gemacht werden1 da sie die ,anlufe fr die beiden berhhungsrampen aufnehmen kann1 die ja in solchem ,fall zuerst unter der einen1 dann unter der andern ,schiene liegen mssen4 ,allmhliche bergnge mssen auch bei ,neigungswechseln vorgesehen werden4 ,wrde man eine ,steigung unmittelbar an ein fallendes ,gleis anschlieen1 so mten die ,mittelachsen langer ,fahrzeuge sich am ,brechpunkt vom ,gleis abheben 7,bild #abi74 ,daher sind an solchen ,stellen ,ausrundungen vorgeschrieben4 ,damit bei ,gleisumbauten alle vom blichen abweichenden ,gleislagen aufs genaueste wiederhergestellt werden knnen1 ohne da man erst in den ,plnen nachzusehen braucht1 sind die ,abweichungen durch dauerhafte ,angaben auf der ,strecke angezeichnet4 ,am ,beginn und am ,ende einer jeden ,krmmung steht ein ,tfelchen1 auf dem der ,halbmesser1 die ,bogenlnge1 die berhhung und die ,spurerweiterung angegeben sind4 ,bei jedem ,neigungswechsel ist ein ,pfahl mit zwei ,armen aufgestellt1 die nach rechts und links deuten4 ,wenn eine ,steigung folgt1 ist der betreffende ,arm nach oben gerichtet1 bei beginnender ,senkung abwrts4 ,jeder ,arm gibt das ,neigungsverhltnis und die ,lnge der ,neigung an4 ,also z4 ,b43 auf #ahj ,meter #a 3 #aij4 ,bei wagerechter ,strecke liegt auch der ,neigungszeiger wagerecht und trgt die ,aufschrift3 #a 3 7unendlich74 ,nachdem wir uns -- vielleicht etwas mhselig -- durch die ,flle der ,gegenstnde hindurchgearbeitet haben1 welche fr die dauerhafte ,verlegung des sthlernen ,pfads notwendig sind1 knnen wir nun daran gehen1 der ,erbauung einer neuen ,strecke selbst beizuwohnen4 ,sobald die ,auslegung der ,schienen vor sich gehen soll1 bevlkert sich der ,landstrich1 der oft bis dahin ganz still dagelegen hat1 pltzlich mit einem ,heer von ,werkleuten4 ,in langsamerem1 ruhigen ,schaffen ist schon vorher der ,unterbau fertiggestellt und eingeebnet1 die ,bettung bis fnf ,zentimeter unter die ,schwellenunterkanten aufgetragen worden4 ,nun erfolgt durch ,mebeamte ein uerst genaues ,abstecken der ,gleisrichtung und der wechselnden ,hhenlagen der ,schienenoberkanten4 ,richtung und ,hhen werden durch ,einschlagen von ,pfhlen festgelegt1 bleibende ,merkpfosten aus ,stein errichtet4 ,bei zweigeleisigen ,bahnen steckt man so die ,bahnmittellinie ab1 bei eingeleisiger ,strecke eine ,linie1 die sich seitlich in einem ,abstand von zwei ,metern von der ,mittellinie des ,gleises befindet4 ,in den ,geraden werden die ,pfhle in einem ,abstand von #ajj ,metern eingeschlagen1 bei den ,krmmungen betrgt die ,entfernung der ,pfhle nur #be ,meter1 und auerdem wird an jedem ,anfangs- und ,endpunkt eines ,bogens1 sowie bei jedem ,neigungswechsel ein ,pfahl eingeschlagen4 ,die ,oberflche des ,pfostens liegt genau in der ,hhe der knftigen ,schienenoberkante4 ,ein ,sgeschnitt1 der knftigen ,gleiserstreckung gleichgerichtet1 bezeichnet die ,stelle1 von der aus in der ,wagerechten gemessen werden soll4 ,die ,baustoffe waren bereits vorher an geeigneter ,stelle angeliefert4 ,sie wurden sorgfltig und luftig gelagert1 so da die ,schwellen nicht faulen1 die ,schienen nicht rosten konnten4 ,bei der ,lagerung der ,schienen war auf die ,schaffung einer guten glatten ,unterlage geachtet worden1 damit sich die einzelne ,schiene nicht durch das ,gewicht des darberliegenden ,stapels verbiegen konnte4 ,da heutzutage fast jede neue ,strecke an einem ,bahnhof zu beginnen pflegt1 so wollen auch wir von einem solchen ausgehen4 ,die ,zufuhr der ,baustoffe zur ,arbeitsstelle erfolgt in diesem ,fall stets durch einen ,arbeitszug4 ,die ,wagen mit den ,schienen fahren voraus1 dann folgen die ,fahrzeuge mit der ,bettung1 hieran schliet sich ein ,wagen zur ,unterbringung der ,mannschaft und meistens auch des ,kleineisenzeugs4 ,die schiebende ,lokomotive bildet den ,schlu4 ,zuerst werden die ,schwellen abgeladen und auf der ,bettung so ausgelegt1 da die ,schwellenmitten genau in der ,mittellinie des ,gleises liegen4 ,mit ,hilfe eines ,bandmaes1 das mit ,lchern1 entsprechend der beabsichtigten ,schwellenteilung versehen ist1 werden die ,abstnde genau geregelt4 ,abbildung3 #acb4 ,spurma ,sobald die hlzernen oder eisernen ,unterlagen in dieser ,weise ausgerichtet sind1 wird eine ,schiene vor den ,kopf der letzten1 bereits liegenden gebracht1 ein ,stolckenblech eingelegt1 und die ,lasche mit vorlufig nur zwei ,bolzen angeschlossen4 ,die ,dicke der ,lckenbleche mu entsprechend der ,tageswrme ausgewhlt werden4 ,im ,winter also werden starke1 im ,sommer dnne ,bleche verwendet4 ,zur ,vereinfachung des ,arbeitsvorgangs begngt man sich jedoch mit nur drei verschiedenen ,blechdicken4 ,damit ,irrtmer leicht ausgeschlossen werden knnen1 hat ,launhardt fr die ,lckenbleche drei verschiedene ,farbanstriche vorgeschlagen3 hei wei lau blau ,frost rost4 ,bei dem ,anstoen ruht die ,schiene nicht auf den ausgelegten ,schwellen1 sondern auf drei ,holzkltzen1 die in ,zwischenrume gestellt sind und die ,schwellendecken etwas berragen4 ,so knnen die ,unterlagen leichter gerckt werden4 ,durch ,kreidestriche wird die ,schwellenteilung genau auf die ,schiene gezeichnet4 ,bei ,regenwetter geschieht dies in dem geschtzten ,bezirk der ,stegflche4 ,alsdann lt man die ,schwellen hochheben1 fest an die ,schiene pressen und bringt die ,ngel oder ,schrauben ein1 so da eine innige ,verbindung entsteht4 ,darauf wird die zweite ,schiene herbeigeschafft1 in gleicher ,weise angestoen und befestigt4 ,hierbei ist auf genaueste ,einhaltung des ,spurabstands ,achtung zu geben4 ,die berwachung geschieht durch das ,einlegen von ,spurmaen4 ,abbildung3 #acc4 ,stopfhacke zum ,unterschlagen von ,bettungsstoff unter die ,schwellen ,whrend die ,schwellen auf der einen ,seite stets bereits vor dem ,auslegen vorgebohrt sind1 werden die ,lcher auf der anderen ,seite grtenteils erst whrend des ,auslegens mittels ,schnellbohrmaschinen hergestellt1 damit ,spurerweiterungen leicht anzubringen sind4 ,zur ,herstellung von ,krmmungen mit einem ,halbmesser von mehr als #gjj ,metern knnen gerade ,schienen verwendet werden2 der ,stahl federt gengend durch1 um so geringe ,verbiegungen ohne weiteres zu gestatten4 ,fr engere ,krmmungen mssen die ,schienen vorher gebogen werden1 was durch einfache ,schraubvorrichtungen geschieht4 ,wenn auf diese ,weise eine lngere ,gleisstrecke fertiggestellt ist1 werden die fehlenden ,laschenbolzen eingezogen1 die ,holzkltze entfernt4 ,das ,gleis liegt nun auf der ,unterbettung1 ohne jedoch schon die genaue ,hhe zu haben4 ,zu ihrer ,herstellung ist eine sehr schwierige und sehr eigentmliche ,arbeit vorzunehmen4 ,es wird ,bettungsstoff herangebracht und zwischen die ,schwellen geschttet4 ,nachdem die ,gleisrichtung nach den ,weisungspfhlen ganz genau eingestellt ist1 werden die ,schwellen gestopft4 ,dies geschieht1 indem man mit besonders geformten xten1 den ,stopfhacken1 ,bettungsstoff darunterschlgt4 ,das ,stopfen kann nur von sehr geschickten und gebten ,arbeitern ausgefhrt werden4 ,mu doch hier mit einem ganz rohen ,stoff eine fast feinmechanische ,genauigkeit erzielt werden4 ,denn die festgelegte ,hhe der ,schienen-,oberkante1 auch in den berhhungen mu durch das ,stopfen ganz scharf erreicht werden4 ,das ,stopfen erfolgt von beiden ,lngsseiten der ,schwelle zu gleicher ,zeit1 wobei sorgfltigstes ,zusammenarbeiten von zwei oder vier ,mann notwendig ist1 damit der ,grund unter jeder ,schwelle gengend gefestigt wird4 ,man beginnt das ,stopfen an den ,schwellenkpfen1 stopft dann unter den ,schienenfen und weniger krftig unter den ,schwellenmitten4 ,die ,stoschwellen werden zuerst auf diese ,weise in die endgltige ,lage gebracht1 darauf eine ,schwelle in der ,mitte und dann erst die dazwischenliegenden4 ,liegt einmal eine ,schwelle nach ,beendigung der ,stopfarbeit zu hoch1 so darf der berstand keinesfalls durch ,aufschlagen auf die ,schwelle wieder beseitigt werden1 weil dadurch eine ,lockerung des ,stopfgrunds eintreten wrde4 ,die ,bettung mu vielmehr mit groer ,vorsicht seitlich abgegraben und dann von neuem untergestopft werden4 ,nach ,abschlu des ,stopfens werden smtliche ,befestigungsmittel noch einmal genau nachgesehen und darauf die ,stolckenbleche entfernt4 ,jetzt erst darf das ,gleis von einer ,lokomotive befahren werden1 weil vorher ein ,verbiegen der ,schienen durch die schwere ,auflast htte stattfinden knnen4 ,wenn die ,lokomotive mehrmals ber den neu verlegten ,streckenabschnitt gefahren ist1 wird durch ,vergleich mit den ,hhen der ,weisungspfhle festgestellt1 ob die angestopfte ,hhenlage auch erhalten geblieben ist4 ,wo durch ,zusammenpressen der ,bettung ,senkungen stattgefunden haben1 mu nachgestopft werden4 ,nach ,beendigung auch dieser ,arbeit wird das noch fehlende ,bettungsmaterial bis zur ,hhe der ,schwellen-,oberkanten aufgeschttet4 ,in der ,schwellenmitte wird die ,bettung etwas niedriger gehalten1 damit die ,streckenlufer bequemer im ,gleis gehen knnen4 ,sie vermgen dann von ,schwelle zu ,schwelle zu schreiten1 ohne die mit scharfen ,steinkanten durchsetzte ,bettungsoberflche mit den ,sohlen zu berhren4 ,nun ist der ,bau der ,strecke vollendet4 ,als ein neues ,glied des gewaltigen ,schienennetzes liegt sie in ,erwartung des ,verkehrs da1 dem sie alsbald zu dienen hat4 ,der sthlerne ,pfad erstreckt sich zwar heute ohne ,unterbrechung und in stets gleicher ,art von ,memel bis ,marseille1 von ,hamburg bis ,konstantinopel1 aber die silbernen ,linien der ,geleise sind nicht berall gleichmig und glatt1 sie laufen nicht kalt und abweisend nebeneinander her1 sondern treten fter in ,verbindung miteinander4 ,insbesondere vor und in ,bahnhfen ist hierdurch die ,gltte der ,schienenflche zerrissen und zerschnitten1 allerdings nicht in einer ,weise1 welche die ,durchfahrt der ,zge verhindert1 sondern vielmehr durch ,anordnungen1 welche eine ,erhhung der ,fahrmglichkeiten bringen4 ,damit ein wirklicher ,eisenbahnbetrieb aufrechterhalten werden kann1 ist es notwendig1 die einzelnen ,geleise so zusammenzuschlieen1 da ,fahrzeuge und ganze ,zge von einem auf das andere bergefhrt werden knnen4 ,hierfr gibt es drei ,mittel3 die ,schiebebhnen1 die ,drehscheiben und die ,weichen4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg #acd4 ,schiebebhne in einer ,eisenbahnwerkstatt ,abbildung3 #ace4 ,versenkte ,drehscheibe ,abbildung3 #acf4 ,der ,knigsstuhl ,lagerung einer ,drehscheibe2 ,querschnitt durch die ,versenkgrube mit ,entwsserungskanal ,schiebebhnen1 die in senkrechter ,richtung zur ,gleiserstreckung beweglich sind und ,fahrzeugen1 die von einem ,gleis auf die davorstehende ,bhne gefahren sind1 die ,mglichkeit geben1 auf ein anderes ,gleis zu gelangen1 sind fast ausschlielich in ,eisenbahnwerksttten in ,gebrauch4 ,drehscheiben hingegen werden auf ,bahnhfen in groer ,zahl verwendet4 ,nur in sehr seltenen ,fllen wird man sie benutzen1 um mit ihnen ,wagenverschiebungen auszufhren2 in der ,hauptsache dienen sie dem ,wenden von ,lokomotiven und dem bersetzen der ,maschinen auf andere ,geleise4 ,insbesondere an ,stellen1 wo von einem ,stammgleis her sehr viele ,abzweigungen erreichbar sein mssen1 wie vor ,lokomotivschuppen1 sind die ,drehscheiben sehr brauchbare ,hilfsmittel4 ,sie werden von ,hand oder durch mechanische ,antriebe bewegt und sind trotz ihrer schweren ,bauart ziemlich leicht zu drehen1 da die ,hauptlast nur auf einem ,mittelzapfen1 dem sogenannten ,knigsstuhl1 aufruht4 ,in durchgehende ,geleise1 wie das frher oft vorkam1 drfen ,drehscheiben bei uns heute nicht mehr eingeschaltet sein4 ,die ,festigkeit ihres ,mittellagers und der seitlichen ,auflager1 die auf einem ,drehkranz laufen1 ist nicht so stark1 da man mit groer ,geschwindigkeit ber sie hinwegfahren knnte4 ,zur berfhrung geschlossener ,zge von einem ,gleis zum anderen und mit jeder beliebigen ,geschwindigkeit sind nur ,weichen verwendbar4 ,sie gestatten ,ablenkungen und das ,zusammenfhren getrennter ,fahrwege in die gemeinsame ,fortsetzung4 ,wegen der sehr starken ,beanspruchungen1 denen die gekrmmten ,weichenstrnge ausgesetzt sind1 mu der ,grund unter ihnen besonders fest und unerschtterlich gestaltet werden4 ,hier ist stets bester ,bettungsstoff zu verwenden und sorgfltigstes ,stopfen der ,schwellen vorzunehmen4 ,in ,preuen werden jetzt unter ,weichen fast stets eiserne ,schwellen eingebaut4 ,abbildung3 #acg4 ,rechtsweiche ,abbildung3 #ach4 ,linksweiche ,abbildung3 #aci4 ,doppelweiche ,die am hufigsten vorkommende ,form der ,ablenkung ist die einfache ,weiche4 ,sie stellt sich1 je nach der ,richtung des abzweigenden ,gleises1 als ,rechts- oder ,linksweiche dar 7gesehen gegen die ,spitze74 ,wegen ,platzmangels ist es in ,bahnhfen oft nicht mglich1 zwei aufeinander folgende ,weichen1 die also vom ,stammgleis in zwei ,abzweigungen geleiten1 hintereinander anzuordnen1 sondern man mu sie so zusammenschieben1 da die ,spitzen in ganz kurzem ,abstand aufeinander folgen4 ,alsdann entsteht die verschrnkte ,doppelweiche4 ,wenn das ,stammgleis nicht gerade1 sondern an der ,abzweigungsstelle gleichfalls gekrmmt ist1 ergibt sich eine ,anordnung1 die man ,zweibogenweiche nennt4 ,an den ,stellen1 wo zwei ,geleise einander in gleicher ,hhe kreuzen1 sieht man gern die ,mglichkeit des bergangs von einem zum andern vor4 ,die ,anbringung von ,weichen an solchen ,stellen ist jedoch nur mglich1 wenn der ,kreuzungswinkel ein gewisses ,ma nicht berschreitet4 ,so kann z4 ,b4 eine rechtwinklige ,kreuzung nicht ohne ,anlage von lngeren berfhrungsgeleisen mit ,weichen ausgerstet werden4 ,wohl aber ist dieses bei schiefwinkligen ,kreuzungen mglich4 ,hier kann man1 je nach ,bedarf1 eine einfache oder eine doppelte ,kreuzungsweiche einbauen4 ,die auf ,bild #add wiedergegebene ,kreuzung gestattet selbst nur ,fahrten von ,a nach ,b und von ,a nach ,b1 sowie in umgekehrter ,richtung4 ,die einfache ,kreuzungsweiche aber erschliet auch die ,mglichkeit1 von ,a nach ,b zu fahren4 ,will man nun ferner den vierten ,weg1 nmlich den von ,a nach ,b erffnen1 so mu eine doppelte ,kreuzungsweiche 7,bild #ade7 eingebaut werden4 ,die ,ablenkungsvorrichtung selbst besteht an den heutigen ,weichen immer aus zwei beweglichen1 gleich langen ,zungen1 die meist an ihren ,wurzeln drehbar im ,zungenstuhl gelagert sind und ihre seitliche ,bewegung auf untergelegten ,gleitplatten ausfhren knnen4 ,statt der ,weichen mit ,drehsthlen1 die hufiger ,nacharbeitung bedrfen1 kommen immer mehr federnde ,zungenweichen zur ,anwendung2 nach ,ausschneiden des ,schienenfues an der ,drehstelle federt die in ,zungenform gehobelte ,schiene selbst gengend durch1 um die notwendige kleine ,bewegung zu gestatten4 ,die ,zungen sind an den ,spitzen miteinander durch eine ,stange verbunden und knnen durch eine ,stellvorrichtung bewegt werden4 ,wenn die eine ,zunge an ihrer ,backenschiene anliegt1 mu die andere von der zugehrigen ,backenschiene gengend weit abstehen1 damit die ,spurkrnze der ,rder durch die ,lcke hindurchlaufen knnen4 ,abbildung3 #adj4 ,zweibogenweiche ,abbildung3 #ada4 ,rechtwinklige ,kreuzung ,diejenige ,stelle des ,gleises1 an der die ,abzweigung beginnt1 die ,weichenspitze1 bedarf einer uerst sorgfltigen ,durcharbeitung4 ,nach jahrzehntelangen ,versuchen verfhrt man in ,preuen heute so1 da man zur gnzlichen ,vermeidung von ,sten die ,fahrkante der ,backenschiene an der ,ablenkungsstelle unverndert durchlaufen lt4 ,die ,zungen laufen1 damit die ,richtungsnderung der ,fahrzeuge ganz allmhlich eintritt1 sehr schlank aus4 ,dadurch werden die ,zungen an der ,spitze stark verschwcht1 so da sie hier nicht imstande sind1 eine ,last zu tragen4 ,um nun ein ,verbiegen zu vermeiden1 das gerade an dieser ,stelle uerst gefhrlich wre1 sorgt man dafr1 da die ,zunge von dem ,raddruck nicht erreicht werden kann1 solange sie nicht gengend tragfhig ist4 ,darum schlgt die ,zungenspitze nicht in der ,hhe der ,fahrflche an die ,backenschiene an1 sondern ihre ,oberkante senkt sich hier ab1 so da die ,zunge unterschlgt4 ,von rckwrts gesehen erreicht die ,zunge die ,hhe der ,fahrebene erst dann1 wenn sie eine gengende ,breite besitzt1 um ,lasten tragen zu knnen4 ,die ,verschiebung des ber die unterschlagende ,weichenspitze gleitenden ,fahrzeugs erfolgt dadurch1 da der ,spurkranz durch die sich allmhlich verbreiternde ,zunge seitlich abgedrngt wird4 ,abbildung3 #adb4 ,weiche mit ,herzstck ,abbildung3 #adc4 ,schiefwinklige ,kreuzung ,bei jeder ,abzweigung mssen notwendigerweise die ,innenschienen der beiden ,geleise einander durchschneiden4 ,an dieser ,stelle mu also gleichfalls ,raum fr die ,spurkrnze geschaffen werden4 ,es ist daher notwendig1 da hier die ,fahrkanten1 von denen die ,rder fest gefhrt werden1 eine ,unterbrechung erleiden4 ,jede dieser sehr schwierigen berschneidungs- und ,unterbrechungsstellen wird als besonderer ,bauteil ausgebildet4 ,man nennt ihn das ,herzstck4 ,jeder seiner ,teile mu mit uerster ,sorgfalt hergerichtet werden1 weil hier je ein ,rad einer jeden ,achse ber eine ,lcke hinweg mu1 bei deren berschreitung es die feste ,fhrung auf der ,laufschiene verliert4 ,abbildung3 #add4 ,einfache ,kreuzungsweiche ,zum leichteren ,verstndnis der nun folgenden ,ausfhrungen betrachte man ,bild #adg4 ,die an der ,lcke fehlende ,tragflche der gewhnlichen ,laufschiene wird durch die abgebogenen ,flgelschienen ersetzt1 welche die ,fortsetzung der ,laufschienen bilden4 ,infolge seiner ,breite greift der ,radkranz1 whrend er ber die ,lcke hinweggeht1 auf die ,flgelschienen ber und wird von ihnen getragen1 bis er die ,herzstckspitze berschritten und nun eine neue ,auflageflche erreicht hat4 ,wren die ,flgelschienen nicht vorhanden1 so mte das ,rad an der ,unterbrechungsstelle tief einsinken und mit furchtbarer ,gewalt gegen die ,herzstckspitze schlagen4 ,auch diese ist an ihrer schmalsten ,stelle aus denselben ,grnden wie die ,zungenspitze etwas nach unten gesenkt4 ,abbildung3 #ade4 ,doppelte ,kreuzungsweiche ,whrend die ,flgelschienen also die fehlende1 gewhnliche ,tragflche fr das ,rad ersetzen1 ist der gegenber jeder ,lcke an dem nicht unterbrochenen ,strang angebrachte ,radlenker 7,bilder #acg und folgende7 diejenige ,vorkehrung1 welche fr die gleichfalls fehlende ,fhrung an der ,fahrkante eintritt4 ,der ,radlenker verhindert durch seitliche ,begrenzung des ,spielraums fr das uere ,rad1 da das andere fhrungslose ,rad in unzulssiger ,weise seitlich ausweicht4 ,es entstnde ja ohne diese ,vorkehrung fr das ber die ,herzstcklcke hinweggehende ,rad die ,gefahr1 sich soweit zu verschieben1 da der ,spurkranz gegen die ,spitze des ,herzstcks schlge1 oder gar auf dessen falscher ,seite anliefe4 ,abbildung3 #adf4 ,schnitt durch eine ,weichenspitze mit unterschlagender ,zunge ,trotz aller dieser ,vorkehrungen ist es aber doch ein ,wunder1 da die ,herzstcke von den auerordentlich schweren ,lokomotiven1 die wir heute besitzen1 mit einer ,geschwindigkeit von hundert ,kilometern in der ,stunde und mehr durchfahren werden knnen4 ,nur eine ,edelzucht jedes kleinsten ,bestandteils durch jahrzehntelange geistige ,durchdringung der geringsten ,vorgnge1 die sich beim ,durchfahren der ,herzstcke abspielen1 und eine kaum genug zu bewundernde ,gte des ,baustoffs fr diese machen eine solche ,beanspruchung mglich4 ,neuerdings bringt man die ,herzstcklcken in durchlaufenden ,schnellzuggeleisen dadurch zum ,verschwinden1 da man eine der ,flgelschienen beweglich macht4 ,wir wollen annehmen1 da die wagerecht liegende ,laufschiene auf ,bild #adg zu einem solchen ,hauptgleis gehrt4 ,alsdann ist die nach oben ragende ,flgelschiene drehbar4 ,sie wird durch starke ,federn gegen die ,herzstckspitze gepret4 ,die ,rder1 welche ber das durchgehende ,gleis laufen1 finden alsdann eine glatte1 ununterbrochene ,fahrbahn vor4 ,diejenigen ,rder aber1 die aus dem ,nebenstrang durch das ,herzstck fahren wollen1 mssen mit ihren ,spurkrnzen die federnde ,laufschiene wegdrcken1 damit die ,spurkrnze hindurchknnen4 ,eine solche ,vorrichtung kann daher nur an solchen ,stellen angebracht werden1 wo das schneidende ,nebengleis stets mit geringer ,geschwindigkeit durchfahren wird4 ,die federnde ,laufschiene trgt sehr viel zum ruhigen ,laufen schneller ,zge bei4 ,abbildung3 #adg4 ,rad im ,herzstck ,wo ,weichen vorhanden sind1 besteht die ,mglichkeit1 da ein ,fahrzeug1 welches auf dem einen ,gleis steht1 dem ,nebengleis so nahe kommt1 da es von einem auf diesem laufenden ,fahrzeug gestreift werden knnte4 ,um diese ,gefahr auszuschlieen1 sind an allen ,gleisberschneidungen wei und rot gestrichene ,grenz- oder ,merkpfhle angebracht1 die anzeigen1 wie weit ein ,fahrzeug hchstens vorgeschoben werden darf1 ohne da es in die ,umgrenzung des lichten ,raums fr das ,nachbargleis hineinragt4 ber die ,signale an den ,weichen und ber die besonderen1 sehr ausgedehnten ,sicherungseinrichtungen an diesen1 sowie ber den ,zusammenhang zwischen ,weichenlage und ,signalstellungen wird in ,abschnitt #ba ausfhrlich zu sprechen sein4 ,abbildung3 #adh4 ,herzstck #ad4 ,die ,lokomotive ,nunmehr haben wir die ,strae kennen gelernt1 die gebaut sein mute1 damit unser ,schnellzug seine ,fahrt vom ,anhalter ,bahnhof in ,berlin nach ,mnchen antreten konnte4 ,denn trotz der auerordentlichen ,mhen und ,anstrengungen1 die man an die ,herrichtung einer ,eisenbahnstrae wendet1 ist diese doch kein ,selbstzweck4 ,sie stellt fr sich nur ein ruhendes1 nutzloses ,gebilde dar4 ,und doch hat man allmhlich die ,erde mit einem dichten ,netz dieser drren1 brunlichen ,dammstreifen berzogen -- weil sie der ,schemel sind fr die ,fe eines hheren4 ,abbildung3 #adi4 ,anfahrender ,schnellzug ,erst die schnelle ,bewegung auf der gebahnten ,strae fllt den ,begriff ,eisenbahn84 ,das an strotzendem ,leben1 behender ,kraft und eindrucksvoller ,wirkung reichste ,gebilde1 das je aus ,menschenhand hervorging1 ist es1 das ganz allein die brausende ,bewegung auf dem sthlernen ,pfad hervorruft4 ,wir haben vorhin den zur ,abfahrt fertigen ,schnellzug betrachtet4 ,die ,bahnhofshalle1 in der er stand1 das ,gleis1 auf dem seine ,rder aufruhten1 die groen ,d-,wagen selbst1 sie alle waren nur unbeseelte ,gebilde aus ,holz und ,eisen4 ,die ,lokomotive allein ist im ,bereich der ,schienenwelt eine ,persnlichkeit4 ,das atmende1 pochende ,leben erst1 das in ihrem wohlgebildeten ,leib eingeschlossen ist1 bringt die herrliche ,erscheinung des ber die ,schienen sausenden ,zugs zustande1 ihre ,riesenkraft allein macht die lastenden ,wagenburgen leicht beweglich4 ,winden wir uns nunmehr durch das ,gewhl1 welches auf dem ,steig des ,anhalter ,bahnhofs um den zur ,fahrt nach ,halle bereiten ,schnellzug herrscht1 und beschauen wir das ungeheure ,pferd1 das vor ihn gespannt ist4 ,welch eine andere ,maschine sehen wir hier vor uns1 als die es gewesen1 welche vor noch nicht #ij ,jahren beim ,wettkampf zu ,rainhill von dem ,meister ,stephenson zum ,sieg gefhrt wurde4 ,die ,rakete8 leistete zehn ,pferdestrken4 ,unsere ,schnellzuglokomotive vermag mehr zu leisten als #abjj ,pferde4 ,im ,kessel der ,rakete8 drckte der ,dampf mit einer ,pressung von #c1c ,kilogramm auf jedes ,quadratzentimeter1 und man frchtete damals schon ein ,zerspringen4 ,heute ist der ,dampf im ,kessel bis zu #af ,atmosphren angespannt4 ,das ,gewicht der ,maschinen ist von #hjjj ,kilogramm auf #abj #jjj ,kilogramm gestiegen4 ,die ,hchstgeschwindigkeit vor dem ,zug1 die damals #dj ,kilometer in der ,stunde betrug1 ist auf #abj ,kilometer angewachsen4 ,abbildung3 ,erbaut von ,j4 ,a4 ,maffei in ,mnchen #aej4 ,die schnellste ,lokomotive ,diese fr die bayerische ,staatsbahn erbaute ,vierzylinder-,verbund-,lokomotive erreichte auf ebener ,strecke mit einem daranhngenden ,zug von #aej #jjj ,kilogramm ,gewicht eine ,stunden-,geschwindigkeit von #aee ,kilometern4 ,dienst-,gewicht #hd #jjj ,kilogramm2 ,achsanordnung #b ,b #b ,abbildung3 ,erbaut von ,j4 ,a4 ,maffei in ,mnchen #aea4 ,vierzylinder-,verbund-,lokomotive der ,gotthard-,bahn ,dienstgewicht #gf #djj ,kilogramm2 ,achsanordnung #a ,d ,die schne ,frances ,anne ,kemble1 die mit ,georg ,stephenson auf der ,rakete8 mitfahren durfte1 sprach in dem ,brief1 den sie ber dieses ,erlebnis an ihre ,freundin schrieb1 und der in ,abschnitt #d mitgeteilt wurde1 von der kleinen und munteren ,maschine81 die nur aus einem ,kessel1 einer ,bank und einem ,fa dahinter8 bestehe4 ,ein einziger kleiner ,stahlhebel18 so bemerkte sie1 ist zur ,lenkung des ,ganzen vorhanden48 ,wer heute eine ,fahrt auf der ,lokomotive zu beschreiben hat1 kommt mit so einfachen ,wendungen den ,tatsachen nicht mehr nahe4 ,die geistige ,arbeit von vielen ,geschlechtern der ,eisenbahntechniker ist jetzt in dem ,hebelgewirr der ,lokomotive vereinigt4 ,sie ist weder klein noch munter1 sondern riesenhaft gefgt und trgt den tiefen ,ernst nutzbaren und unentbehrlichen ,schaffens im ,dienst der ,menschheit auf dem khnen ,antlitz1 das unsere durch ihren ,anblick stark erregte ,vorstellungskraft ihrem ,krper anfgt4 ,die ,schilderung ihres ,baus und ihres ,arbeitens lt sich nicht mehr in ein paar ,stzen zusammenfassen4 ,bevor wir diese ,beschreibung beginnen1 wollen wir noch einen ,augenblick bei dem ,namen verweilen1 den die ,maschine heute trgt1 der aber zu ,lebzeiten des ,fruleins ,kemble noch nicht in der heutigen ,art gebruchlich war4 ,es gibt nur sehr wenige ,benennungen1 die sich1 allen ,sprachgrenzen zum ,trotz1 so weit ber die ,erde verbreitet haben1 wie das ,wort ,lokomotive84 ,es ist aus zwei lateinischen ,worten gebildet1 dem der klassischen ,zeit entstammenden ,wort locus ,ort und dem spt-lateinischen motivus beweglich4 ,in der ,patentschrift1 die ,stephenson im ,jahre #ahae einlieferte1 spricht er von einer construction of locomotive engines84 ,der heutige ,name wird hier als ,eigenschaftswort gebraucht4 ,erst um #ahdj fngt dieses1 nach einem ,aufsatz von ,metzeltin in den ,hanomag-,nachrichten81 an1 sich zum ,hauptwort umzuwandeln4 ,von da an beginnt sein ,siegeslauf durch die ,lnder zahlreicher ,vlker1 gleichgltig ob sie eine romanische oder eine germanische ,sprache reden4 ,der ,englnder sagt heute the locomotive81 der ,franzose la locomotive81 im italienischen heit es la locomotiva81 in ,portugal a locomotiva82 der ,rumne spricht von einer locomotiva81 der ,hollnder sagt de locomotief81 der ,dne und ,schwede locomotivet84 ,nur im ,spanischen findet sich eine ,abweichung2 hier heit es la locomotora84 ,abbildung3 ,erbaut von der ,hannoverschen ,maschinenbau-,aktien-,gesellschaft 7,hanomag7 als #hjjj4 ,lokomotive #aeb4 ,zwillings-,schnellzug-,lokomotive der oldenburgischen ,staatsbahn ,dienst-,gewicht #gb #jjj ,kilogramm2 ,achsanordnung #a ,c #a2 ,ventil-,steuerung ,auch wir ,deutschen haben uns dem allgemeinen ,gebrauch in dieser ,beziehung angeschlossen1 was ja bei unserer bedauerlich leichten ,hinneigung zu ,fremdworten wahrlich kein ,wunder ist4 ,die ,bezeichnung ,lokomotive8 ist so tief in unseren ,sprachschatz eingedrungen1 da bis zum heutigen ,tag ein wirklich deutsches ,ersatzwort hierfr fehlt4 ,in ,verdeutschungs-,wrterbchern findet man wohl ,dampfwagen8 und ,dampfro8 angegeben4 ,beide sind fr den wirklichen ,gebrauch nicht verwendbar4 ,das ,wort ,dampfwagen8 ist durch die technische ,sprachbung fr eine besondere ,gattung von ,eisenbahnfahrzeugen belegt1 nmlich fr solche1 bei denen die ,dampfmaschine und der zur ,aufnahme von ,fahrgsten bestimmte ,wagenkasten baulich zu einem untrennbaren ,ganzen vereinigt sind4 ,dampfro8 ist eine ausschlielich in gehobener1 dichterischer ,sprache zulssige ,wendung1 und auch hier ist sie nicht gerade schn1 weil der bildliche ,vergleich1 den sie ausdrckt1 durch allzu hufige ,benutzung bereits stark abgeblat ist4 berhaupt kann heute keine ,ersatzbildung1 welche die ,worte ,dampf8 oder auch ,feuer8 in sich schliet1 also etwa ,feuerwagen81 mehr in ,gebrauch genommen werden1 da sie fr die elektrische ,lokomotive keinesfalls passend sein wrde4 ,ob vorgeschlagene ,neubildungen wie ,beweger81 ,treibling8 oder ,treibzeug8 sich jemals die deutsche ,sprache werden erobern knnen1 mu abgewartet werden4 ,wnschenswert bliebe es natrlich1 da unsere so berquellend reiche ,muttersprache auch an dieser ,stelle den eingedrungenen ,fremdling erfolgreich vertriebe4 ,bemerkenswert ist noch der ,hinweis von ,metzeltin1 da einstmals in ,deutschland ein ,streit darber getobt hat1 ob man die ,lokomotive8 oder das ,lokomotiv8 sagen solle4 ,heute ist dieser ,kampf ja vollstndig zugunsten des weiblichen ,geschlechts entschieden4 ,aber an der ,bahnstrecke ,salzburg-,hallein gibt es noch immer ein ,gasthaus zum ,lokomotiv84 -- -- ,abbildung3 ,erbaut von der ,hanomag #aec4 ,schwere ,gterzug-,tender-,lokomotive der javanischen ,staatsbahn ,achsanordnung #a ,f #a ,wir haben uns die ,erlaubnis erwirkt1 in den ,fhrerstand der ,lokomotive hinaufsteigen zu drfen4 ,sobald wir nach berwindung der steilen ,stufen auf der eisernen ,plattform angelangt sind1 blicken wir zuerst durch das lnglich runde ,fenster an der rechten ,seite der vorderen ,abschluwand des ,fhrerstands hinaus auf die ,strecke4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,hanomag #aed4 ,mallet-,lokomotive der ,arica-,la ,paz ,bahn in ,chile ,dienstgewicht #fb #fjj ,kilogramm2 ,achsanordnung ,c ,c ,wie ganz anders stellt sich uns der ,eisenbahnkrper jetzt dar1 als wir ihn gewhnlich1 in unserer ,eigenschaft als einfache ,reisende1 zu sehen gewohnt sind6 ,alles heitere gesellschaftliche ,treiben1 das wir eben noch am ,zug beobachtet haben1 ist verschwunden4 ,kalt und streng recken sich die ,schienen ber der mit grter ,sauberkeit hingebreiteten ,bettung aus4 ,man kann zwar1 wenn man zur ,seite blickt1 die ,bahnsteige auf der ,ankunftsseite des ,anhalter ,bahnhofs sehen1 aber diese haben pltzlich die hervortretende ,bedeutung1 welche sie fr jeden ,reisenden besitzen1 vollstndig verloren4 ,sie sind bescheidene ,auswchse am endlos sich ausreckenden ,streckenkrper geworden4 ,mit haarscharfer ,deutlichkeit heben sich die ,arme der ,signale vom leuchtenden ,sommerhimmel ab4 ,man begreift pltzlich1 welche ungeheure ,bedeutung diesen ,zeichengebern innewohnen kann1 wenn sie sinnvoll bedient und in ihren wechselnden ,stellungen richtig verstanden werden4 ,zu den ,fen der ,signalmaste wimmelt1 wie das ,unterholz im ,hochwald1 das ,gestrpp der ,weichenlaternen mit ihren weien ,pfeilen1 viereckigen und runden ,scheiben4 ,die sanft geschwungenen ,bogen der ,weichen selbst durchschneiden die glatten ,schienenstrnge in einem tollen ,durcheinander2 sie bringen1 so scheint es1 ,verwirrung in die geraden ,geleise1 so etwa wie ein ,,abc-,schtze die ,sauberkeit der vorgezogenen ,linien vernichtet1 wenn er auf der ,seite seines ,schreibhefts ,zeichenbungen anstellt4 ,aber wir wissen schon1 da die ,anordnung jeder dieser vielen ,dutzende von ,weichenlagen genauester berlegung entsprungen ist4 ,weit mehr noch werden wir verwirrt1 wenn wir uns nun im ,fhrerstand selbst umblicken4 ,da sind massige und zierliche ,hebel zu sehen1 groe und kleine ,rder1 ,handgriffe1 die hinauf1 hinab1 nach rechts oder nach links bewegt werden knnen1 ,zifferbltter1 ,klappen und allerhand ,kurbeln4 ,nur wenige dieser ,vorrichtungen sind bezeichnet1 so da wir uns vorlufig ber ihre ,wirksamkeit nicht klar werden knnen4 ,aber jetzt hat der ,aufsichtsbeamte drauen auf dem ,bahnsteig das ,zeichen zur ,abfahrt gegeben1 und wir haben nun ,gelegenheit1 den ,lokomotivfhrer beim ,bedienen einer groen ,zahl dieser ,hilfswerkzeuge zu beobachten4 ,whrend die ,maschine anfhrt1 gibt er uns einige ,erluterungen4 ,zunchst dreht er an einer blanken1 mit einem breit gezahnten ,rad versehenen ,kurbel1 die unter seinem ,fenster angebracht ist4 ,es bewegt sich drauen eine ,stange1 die fast bis zur ,vorderwand des ,kessels reicht4 ,sie legt die ,dampfsteuerung der ,maschine durch ,verstellen der ,schieber so um1 da der nun alsbald in die ,zylinder tretende ,dampf die ,lokomotive zum ,vorwrtsfahren bringt4 ,bis dahin haben die ,schieber in der ,mitte1 in ,abschlustellung1 gestanden4 ,ein ,drehen der ,kurbel nach der anderen ,seite htte ,rckwrtsfahrt verursacht4 ,sobald die richtige ,schieberstellung erreicht ist1 fllt ein krftiger ,daumen in eine ,vertiefung des gezahnten ,rads und hlt ,kurbel und ,steuerungsstellung unverrckbar fest4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,hanomag #aee4 ,gterzug-,lokomotive fr ,venezuela mit ,tender auf zwei ,drehgestellen4 ,dienstgewicht #ba #cjj ,kilogramm2 ,achsanordnung #a ,c4 ,kessel sehr hoch liegend2 ,sonnendach am ,fhrerstand ,abbildung3 ,erbaut von ,a4 ,borsig in ,berlin-,tegel #aef4 ,zugespitzte8 ,lokomotive der ,paris-,lyon-,mittelmeer-,bahn4 ,achsanordnung #b ,c4 ,die abgeschrgten ,flchen sollen eine mglichst widerstandslose ,durchschneidung der ,luft herbeifhren4 ,durch ,zug an einem kleinen ,griff ffnet der ,fhrer nun ,ventile1 die sich ganz vorn an den ,zylindern befinden4 ,sofort tropft1 was wir allerdings von unserem ,stand aus nicht beobachten knnen1 ,wasser auf den ,bahnkrper hinunter4 ,es ist der ,niederschlag1 der sich in den ,zylindern beim ,stillstand der ,maschine aus dem erkalteten ,dampf gebildet hat2 dieser mu bei den ersten ,kolbenhben einen freien ,ausweg finden1 damit keine schdlichen ,wasserschlge gegen die ,zylinderwnde entstehen4 ,dann ist der groe ,augenblick gekommen1 in dem der mchtigste1 auch fr das ,auge stark vortretende1 blanke ,hebel in der ,mitte des ,fhrerstandes bewegt wird3 der ,regler4 ,er gibt dem im ,kessel schon ungeduldig brausenden1 hochgespannten ,dampf den ,weg zu den ,zylindern frei4 ,erst zischt es aus den immer noch offenen ,zylinderhhnen hinaus1 dann luft die ,maschine1 deren ungeheures ,gewicht bisher wuchtig und anscheinend unverrckbar auf den ,schienen geruht hat1 langsam an1 die ,last der ,wagen unwiderstehlich hinter sich her ziehend4 ,drauen auf dem ,bahnsteig beginnt das ,abschiedswinken1 aber hier im ,fhrerstand bemerken wir nichts davon4 ,der ,fhrer hlt den ,reglerhebel fest gepackt und ffnet1 indem er ihn auf einer kleinen kreisfrmigen ,gleitbahn verschiebt1 das ,dampfventil immer weiter4 ,dann schliet er die ,zylinderhhne1 das ,zischen dort vorn hrt auf1 so da man nun allein das ,ausstoen des von seiner ,arbeit in den ,zylindern kommenden ,dampfs aus dem ,blasrohr unter dem ,schornstein hrt4 ,noch einmal wird an dem ,steuerungshebel gedreht1 bis der daran angebrachte ,zeiger auf einer ,zahleneinteilung eine bestimmte ,ziffer anzeigt4 ,jetzt ist die ,steuerung in jene ,stellung gebracht1 die erfahrungsgem den geringsten ,dampfverbrauch sicherstellt4 ,die ,maschine befindet sich in voller ,fahrt4 ,mit der ,tabakspfeife im ,mund steht der ,fhrer hinter seinem ,fenster4 ,der ,blick1 der sich ihm von dort auf die ,strecke ffnet1 ist nicht vllig frei4 ,er kann das ,gleis erst in einer ,entfernung von mehreren ,metern erblicken1 denn zunchst streckt sich vor dem ,fenster der mchtige ,leib des ,kessels aus1 der alles unter ihm liegende zudeckt4 ,die ,maschine wiegt sich bei dem ,laufen ber die ,schienenste auf ihren ,federn1 und der ,beschauer bemerkt auf einmal1 wie richtig doch das abgegriffene ,bildwort ,dampfro8 den ,eindruck der laufenden ,maschine wiedergibt4 ,sie hpft und springt wirklich wie ein ,pferd1 die ,kesselwlbung gleicht dem ,rcken eines ,rosses1 und die ,mhne wird durch die wehenden1 flatternden ,wlkchen gebildet1 die aus dem ,schornstein dringen4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,elingen #aeg4 ,lokomotive mit zwei ,dampfdomen die durch ein ,rohr verbunden sind4 ,achsanordnung #b ,b ,jetzt sind es einzig die ,signale1 nach denen der ,fhrer emsig spht4 ,sie allein knnen ihm durch ihre ,stellung anzeigen1 ob die ,strecke fr ihn frei ist1 oder ob er anhalten soll4 ,hier und da nur wirft er einen ,blick auf die ,zifferbltter der zahlreichen ,druckmesser1 die vor seinen ,augen angebracht sind und den ,dampfdruck im ,kessel1 im ,schieberkasten1 die ,luftpressung in dem groen ,bremsbehlter sowie in der ,bremsleitung anzeigen4 ,abbildung3 ,erbaut von ,a4 ,borsig in ,berlin-,tegel #aeh4 ,kran-,lokomotive ,fr die ,aufrechterhaltung des richtigen ,kesseldrucks und der sonstigen fr die ,maschine vorgeschriebenen ,ordnung hat sein ,gefhrte1 der ,heizer1 zu sorgen4 ,dessen ,hauptaugenmerk ist der richtigen ,unterhaltung der ,feuerung zugewendet4 ,in kurzen ,abstnden ffnet er die ,tr1 und der ,blick vermag nun in die lodernde ,hlle dort drinnen zu sphen4 ,blendende ,helligkeit bricht aus der schwarz umrahmten ffnung heraus4 ,ein roter ,vorhang ist aufgezogen1 der alle ,bauformen verdeckt4 ,schmale1 schwarze ,streifen1 gebildet von den aus dem ,brennstoff dringenden ,dmpfen1 ziehen sich hindurch4 ,knatternd und prasselnd pfeift die durch den ,blasrohrzug von unten her angesaugte ,luft durch die glhenden ,kohlen4 ,in den ,pausen aber zwischen den hufigen ,versorgungen der ,feuerung lt der ,heizer nicht ab1 den ,stand des ,wassers in dem an den ,kessel geschraubten ,glasrohr zu beobachten4 ,sobald eine bestimmte ,hhe unterschritten ist1 setzt er geschwind die ,pumpe in ,bewegung1 die nun neues ,wasser aus dem ,vorratsbehlter auf dem ,tender in den ,kessel wirft4 ,ununterbrochen bedient er die verschiedenen ,griffe1 deren ,bedeutung wir aber erst nach genauerer ,kenntnis des ,lokomotivkrpers recht werden verstehen knnen4 ,abbildung3 #aei4 ,lokomotive am ,kran in der ,zusammenbauhalle der ,maschinenfabrik ,elingen ,keinen ,augenblick lt die ,aufmerksamkeit der beiden ,mnner nach1 welche die ,verantwortung fr das ,leben der vielen ,reisenden dort drinnen in den ,wagen tragen2 unablssig ist der eine bemht1 sich von dem ,zustand der ,strecke1 der andere von dem ,wohlbefinden der ihm anvertrauten ,maschine zu berzeugen4 ,endlich kommen die gewlbten ,kuppeln des ,bahnhofs ,halle in ,sicht4 ,der ,fhrer fat einen ,griff1 an den er bisher noch nicht gerhrt hat3 das ,fhrerbremsventil4 ,mit wohl abgewogenen ,bewegungen des schwachen kleinen ,hebels hemmt er langsam die ,riesenwucht des mit einer ,geschwindigkeit von hundert ,kilometern dahinsausenden ,zugs4 ,noch ein ,zischen der gepreten ,luft1 und die ,wagenburg ist an der richtigen ,stelle zum ,halten gebracht4 ,die ,stimmen vieler ,menschen1 die man nicht sieht1 tnen aus der ,ferne zum ,fhrerstand hinauf1 der solange ganz von hartem ,drhnen erfllt gewesen ist4 ,aus der besonderen ,welt1 in der wir zwei ,stunden lang geweilt haben1 sind wir nun dem allgemeinen ,leben wiedergegeben4 ,wir haben das ruhige1 selbstbewute ,arbeiten der ,lokomotivmannschaft im ,gewirr der ,hebel und ,griffe beobachtet1 ohne doch noch im entferntesten den ,sinn all dieser ,vorrichtungen zu begreifen4 ,deshalb beschlieen wir1 zunchst den ,bau der ,lokomotive nher kennen zu lernen4 ,hierzu haben wir beste ,gelegenheit1 da unsere ,maschine nunmehr vom ,zug abgekuppelt wird1 um einer anderen mit noch unverbrauchter ,kraft ,platz zu machen4 ,nachdem unsere ,lokomotive auf ihrem ,ruheplatz angelangt ist1 umschreiten wir ihren ,krper1 um zunchst einmal dessen uere ,formen nher kennen zu lernen4 ,fnf ,hauptbauteile sind es1 die das ,auge eines sorgsamen ,beobachters an der ,lokomotive ohne groe ,mhe unterscheiden kann4 ,recht deutlich heben sich voneinander ab3 der ,kessel1 der ,rahmen1 das ,triebwerk1 das ,laufwerk und der ,tender4 ,wie eine groe ,kuppel einen mchtigen ,hallenbau krnt und ihm seinen ,ausdruck verleiht1 so beherrscht der langgestreckte ,rundkessel den ,krper der ,lokomotive4 ,neben seiner ,gre verschwinden fast die ,anbauten1 die sich ihm vorn und hinten gesellen und heute untrennbar zu ihm gehren4 ,den hinteren ,abschlu des ,rundkessels bildet ein kleinerer1 oben gleichfalls gerundeter1 aber an seinem ,fuende eckiger ,kessel1 in dem sich die ,feuerkiste befindet4 ,vorn erblickt man eine ,erweiterung der ,rundung4 ,es ist die ,rauchkammer1 aus deren ,wlbung der ,schornstein nur noch zu einem kargen ,teil heraussieht4 ,nicht ohne ,erstaunen wird man inne1 da die ,kesselform heute noch ganz die gleiche ist wie bei ,stephensons ,rakete84 ,und das nicht nur im ueren1 sondern auch in dem ganzen inneren ,aufbau4 ,neu hinzugekommen ist nur die ,rauchkammer1 die jener ,ahne der ,lokomotive noch gefehlt hat4 ,auf dem ,rcken des ,rundkessels erblicken wir den ,dampfdom1 in welchem die ,dampfzufhrungsrohre fr die ,zylinder ihren ,anfang nehmen1 und eine zweite ,erhebung3 den ,sandkasten4 ,kantig springt unter dem ,rundkessel die ,grundveste hervor1 die ihn trgt und untersttzt4 ,es ist dies der breit und wuchtig gefgte ,lokomotivrahmen2 er verleiht dem ,ganzen ,festigkeit und hartes ,widerstandsvermgen4 ,an ihn gehngt ist das ,triebwerk1 bestehend aus den ,zylindern und einem ,gewimmel blanker ,stangen4 ,die ,zahl der ,zylinder knnen wir von auen nicht mit ,sicherheit erkennen4 ,nur zwei von ihnen werden ganz vorn als wohlgerundete1 seitliche ,schwellungen sichtbar4 ,wenn die ,lokomotive noch mehr ,zylinder besitzt1 was bei den groen ,schnellzugmaschinen heute stets der ,fall ist1 so bleiben diese dem ,auge des ,beschauers verborgen1 da sie durch den ,rahmen verdeckt werden4 ,die ,zylinder sind die ,erzeuger der ,antriebskraft fr die ganze ,maschine4 ,von hier geht der ,antrieb fr das ,laufwerk aus1 der durch die ,triebstangen dorthin bermittelt wird4 ,in jedem der sorgfltig ausgebohrten ,zylinder steckt ein genau abschlieender1 scheibenfrmiger ,kolben4 ,durch die beim ,laufen der ,maschine selbstttig eintretende ,bewegung der ,steuerungsteile wird bewirkt1 da der ,dampf bald vor1 bald hinter die ,kolbenscheibe tritt1 so da diese hin und her bewegt wird4 ,die gleiche ,bewegung macht die ,kolbenstange4 ,von ihrem in einer ,geradfhrung gelagerten ,ende geht die auch in der senkrechten ,ebene bewegliche ,pleuel- oder ,schubstange aus1 die mittels einer ,kurbel an einer der ,radachsen angreift4 ,auf diese ,weise wird die hin und her gehende ,bewegung der ,kolben in eine drehende verwandelt4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,hanomag #afj4 ,lokomotiv-,kessel ,rechts1 an der ,fhrerstandseite1 der ,stehkessel mit ,stehbolzenkpfen1 daran anschlieend ,rundkessel mit ffnungen fr die ,heizrohre an der ,rauchkammerseite4 ,die oberste groe ffnung ist zum ,durchla fr das ,dampf-,zufhrungsrohr zu den ,zylindern vorgesehen4 ,die oberen ,heizrohre sind zur ,unterbringung der berhitzer-,einrichtung weiter gehalten ,die ,hauptkurbel ist durch weitere ,stangen mit kleineren ,kurbeln an jenen ,achsen verbunden1 die ferner noch angetrieben werden sollen4 ,dieses ,gestnge zusammen mit dem vielfach gegliederten ,antrieb der ,steuerung bildet auf jeder ,seite der ,maschine die blanke ,mannigfaltigkeit des ,triebwerks4 ,gleich den ,zylindern sind auch die ,achsen der ,lokomotive in den ,rahmen eingesetzt4 ,ihre ,zahl wechselt bei den verschiedenen ,maschinen-,gattungen sehr lebhaft4 ,auch die ,gre der auf die ,achsen gesteckten ,rder ist auerordentlich mannigfaltig4 ,neben den angetriebenen ,achsen findet man noch solche1 an die keine ,kuppelstangen angelenkt sind4 ,man nennt sie ,laufachsen4 ,der letzte der ,hauptbauteile gehrt nicht eigentlich mehr zum ,lokomotivkrper selbst4 ,es ist ein selbstndiges ,fahrzeug1 das durch eine schwere1 sehr kurze ,kupplung mit dem ,maschinenwagen verbunden ist4 ,der ,tender trgt den ,mundvorrat fr den immer gefrigen ,kessel3 das ,wasser in einem geschlossenen ,behlter1 die ,kohle hoch aufgetrmt darber4 ,der ,kohlenvorrat ist durch eine zwischen ,fhrerhaus und ,tenderplattform gelegte ,brcke fr den ,heizer ohne weiteres zugnglich1 das ,wasser wird durch bewegliche ,rohre oder biegsame ,schluche hinbergesaugt4 ,damit haben wir das uere der ,lokomotive aufmerksamen ,auges berblickt4 ,wir haben aber von ihrer ,fgung jetzt noch nicht mehr erfahren als etwa von der des menschlichen ,krpers1 wenn wir nur die auf der ,strae vorbergehenden1 wohl angekleideten ,brger betrachten4 ,selbst viele wichtige ,einzelheiten1 die auch nach auen hervortreten1 sind uns entgangen1 und gar nichts wissen wir von den inneren ,teilen4 ,um zu erkennen1 wie es mglich ist1 da auf so kargem ,raum1 wie er bei der ,lokomotive trotz ihrer ,riesenhaftigkeit nur zur ,verfgung steht1 so viel ,kraft vereinigt sein kann1 wie man imstande ist1 die fast unzhligen ,hilfsmittel fr ihre ordnungsgeme ,unterhaltung so unterzubringen1 da auch die whrend der ,fahrt nicht zugnglichen ,maschinenteile stndig beeinflut werden knnen1 wie vier ,hnde von einem schmalen ,bezirk aus die ganze gewaltige ,bildung zu bndigen und den zahllosen ,anforderungen entsprechend zu beeinflussen vermgen -- um das zu erkennen1 mssen wir auch in das ,innere der ,maschine hineinschauen4 ,das aber vermgen wir weder in der ,bahnhofshalle1 noch im ,lokomotivschuppen zu tun2 zu diesem ,zweck mssen wir uns in die ,fabrik begeben1 wo der ,bau aus seinen einzelnen ,teilen langsam aufgefhrt wird4 ,abbildung3 #afa4 ,stehkessel mit innerer ,feuerkiste beim ,zusammenbau4 ,stehbolzenlcher in den ,wnden noch nicht gebohrt ,abbildung3 ,hanomag #afb4 ,schnitt durch ,stehkessel und ,feuerkiste ,der ,raum zwischen den krftig gezeichneten ,wnden wird mit ,wasser gefllt ,abbildung3 #afc4 ,stehbolzen ,verschraubungsstellen in den ,kesselwandungen geschnitten ,der ,stoff1 welcher in der ,lokomotiv-,maschine ,arbeit leistet1 wird in dem ,dampfkessel erzeugt4 ,es sind fr diesen ,zweck der hintere ,stehkessel mit der darin liegenden eigentlichen ,feuerkiste und der daran sich anschlieende ,rundkessel zur ,verfgung1 durch den die heien ,feuergase ziehen4 ,die ,gesamtheit der von diesen bestrichenen ,flchen nennt man die ,heizflche2 von ihrer ,gre ist die ,menge des in jeder ,minute erzeugten ,dampfs abhngig4 ,die ,ausgangsstelle fr die ,wrme1 die notwendig ist1 um das in den ,kessel gefllte ,wasser in ,dampf zu verwandeln1 ist die ,feuerung4 ,durch eine ffnung in der hinteren ,wand der ,feuerkiste1 die ,feuertr1 wird ,kohle auf einen in den ,boden der ,feuerkiste eingesetzten ,rost geworfen4 ,das ,glhen der ,kohlenschicht wird durch immer neue zwischen den ,roststben eintretende ,luft unterhalten4 ,die ,feuerung entwickelt eine ,hitze von #aejj bis #afjj ,grad4 ber die eigentliche ,feuerkiste ist mit einem schmalen ,abstand aller ,wandungen eine zweite1 an den ,seiten gleichfalls ebene1 oben jedoch gewlbte ,schale gestlpt4 ,sie bildet die ueren ,wandungen des ,stehkessels4 ,unten sind innerer ,kistenkrper und ,auenschale durch einen wagerechten ,bodenring vereinigt4 ,an diesem hngt der ,aschkasten1 in dem auch die durch den ,rost fallenden glhenden ,kohlestckchen aufgefangen werden1 damit sie nicht auf die ,strecke gelangen und die hlzernen ,schwellen in ,brand setzen4 ,der ,aschkasten ist an den ,seiten geschlossen1 nach vorn und hinten dagegen offen4 ,durch ,klappen1 die vom ,fhrerstand her zu bedienen sind1 kann er nach ,belieben auch hier abgeschlossen werden4 ,in dem ,raum zwischen den inneren und ueren ,wnden des ,stehkessels1 der die ,feuerung umschliet1 befindet sich ,wasser1 damit auch schon hier die ,hitze der entwickelten ,feuergase ausgenutzt werden kann4 ,doch die ,wassermenge1 die man an dieser ,stelle unterzubringen vermag1 ist gering4 ,sie spielt im ,gesamthaushalt des ,kessels nur eine bescheidene ,rolle4 ,es ist sehr merkwrdig1 da sich die viereckige ,form des ,feuerungsraums1 die ,stephenson bei der ,rakete8 anwendete1 bis zum heutigen ,tag unverndert erhalten hat4 ,die ,benennung ,feuerkiste8 ist sehr treffend1 denn der ,querschnitt ergibt ein richtiges1 wenn auch an den ,ecken abgerundetes ,rechteck4 ,man hat bis jetzt fr diesen ,kesselteil keine bessere ,form finden knnen1 die ,raum fr den tiefliegenden ,rost gewhrt und zugleich den bergang zu dem anstoenden ,rundkessel gestattet4 ,die geradwandige ,kiste ist jedoch ziemlich die ungnstigste ,form1 um so hohen ,kesseldrucken zu widerstehen1 wie sie heute angewendet werden4 ,gehen wir doch bis zu ,dampfpressungen von #af ,atmosphren hinauf1 das heit jedes ,quadratzentimeter der ,wnde wird so stark gepret1 als wenn es mit einem ,gewicht von #af ,kilogramm belastet wre4 ,damit die geraden ,wnde des ,stehkessels hiergegen gengenden ,widerstand leisten knnen1 ist die ,einfgung sehr schwieriger ,versteifungen zwischen ihnen notwendig gewesen4 ,man sorgt dafr1 da beide ,wandungen1 die vom pressenden ,dampf in entgegengesetzter ,richtung beansprucht werden1 sich gegenseitig untersttzen4 ,diese ,hilfshandlung wird erreicht durch das ,einziehen von ,stehbolzen an den ,seiten1 sowie von ,decken- und ,querankern unter der ,wlbung des ,stehkessels4 ,in geringen ,abstnden sind die beiden ,stehkesselwandungen durchbohrt und die ,lcher mit tiefgngigen ,gewinden versehen4 ,krftige ,stangen1 die an ihren ,enden je ein entsprechendes ,auengewinde tragen1 werden hindurchgeschraubt und dann auen vernietet1 so da die beiden ,wandungen unverrckbar gegeneinander versteift sind4 ,die ,decken- und ,queranker1 die zum ,teil noch durch aufgeschraubte ,muttern gesichert sind1 haben die gleiche ,aufgabe zu erfllen4 ,bis zum ,ausbruch des ,weltkriegs wurden in ,deutschland sowohl die ,feuerkiste wie auch die ,stehbolzen aus ,kupfer hergestellt4 ,dieser ,stoff ist bei uns stets sehr teuer gewesen1 und man kann sich leicht denken1 da besonders zwingende ,umstnde vorgelegen haben mssen1 damit man sich zum ,verbrauch so groer ,kupfermengen veranlat sah4 ,der ,grund hierfr ist die geringe ,empfindlichkeit von ,kupfer gegen wechselnde ,spannungen seines ,gefges4 ,das ,feuer brennt ja unter den ,lokomotiven durchaus nicht immer4 ,zwischen den ,arbeitszeiten1 in denen mit aller ,macht geheizt wird1 liegen immer wieder ,stunden1 in denen nur ein schwaches ,feuer unterhalten wird1 und es kommen auch ,zeiten1 in denen dieses ganz erlischt1 wie bei langen ,betriebspausen1 ,untersuchungen und ,ausbesserungsarbeiten4 ,durch die wechselnde ,erhitzung und ,abkhlung werden nun die ,stoffe1 die in unmittelbarer ,nachbarschaft des ,feuers liegen1 durch die rasch aufeinanderfolgenden ,dehnungen und ,zusammenziehungen fortwhrend hin und her gezerrt4 ,abbildung3 #afd4 ,lokomotivkessel-,reihe in einer ,halle der ,hanomag ,man ist in ,amerika schon seit vielen ,jahrzehnten der ,meinung gewesen1 da auch ,eisen imstande ist1 solchen ,beanspruchungen gengenden ,widerstand zu leisten1 ohne zu reien4 ,in den ,vereinigten ,staaten hat man1 obgleich dort ,kupfer im eigenen ,land reichlich zur ,verfgung steht1 schon seit ,jahrzehnten eiserne ,feuerkisten sowie ,stehbolzen aus gleichem ,stoff verwendet und damit gute ,erfahrungen gemacht4 ,der ,krieg hat auch uns dazu gezwungen1 auf das ,kupfer an dieser ,stelle zu verzichten4 ,ein abschlieendes ,urteil ber die ,bewhrung der eisernen ,feuerkisten und ,stehbolzen bei uns wird sich erst nach lngerer ,zeit fllen lassen4 ,wenn wir nicht zu dem gleichen gnstigen ,ergebnis kommen sollten wie die ,amerikaner1 so kann das seinen ,grund darin haben1 da drben fast smtliche ,lokomotiven mit doppelter ,mannschaft besetzt sind1 sich also bis zum ,eintritt grerer ,schden ununterbrochen im ,dienst und demgem in gleicher ,wrme befinden4 ,die ,schwankungen sind deshalb im ,betrieb der deutschen ,bahnen mit ihrer zum ,teil einfachen ,lokomotivbesetzung und den daraus folgenden zahlreichen ,ruhepausen der ,maschinen sehr viel hufiger4 ,jeder einzelne der ,stehbolzen hat eine wichtige ,sicherungsaufgabe zu erfllen4 ,sie sind gerade in der ,zahl eingezogen1 die fr die gengende ,befestigung der ,feuerkistenwnde notwendig ist4 ,die fortwhrenden ,zerrungen bewirken jedoch ein verhltnismig nicht allzu seltenes ,brechen der ,stehbolzen4 ,es ist notwendig1 da dieses sofort kenntlich wird4 ,aus diesem ,grund ist jeder der ,stehbolzen in seiner ,mittelachse von vorn und von hinten angebohrt4 ,tritt ein ,bruch ein1 der niemals in der ,mitte des ,bolzens1 sondern stets am ,ende der fest eingespannten ,gewindestcke erfolgt1 so dringt entweder aus der ueren oder der inneren ,bohrung sofort ein feiner ,wasser- oder ,dampfstrahl hervor4 ,die ,lokomotivmannschaft wei nun1 da ein neuer ,stehbolzen eingezogen werden mu4 ,der bei weitem grte ,teil der von der ,feuerung entwickelten ,hitze wird aber erst in dem ,rundkessel verwendet4 ,an seinen ,wandungen geben die heien ,gase den grten ,teil ihrer ,wrme ab4 ,damit die ,berhrungsflchen so ausgedehnt wie mglich sind1 damit also eine mglichst groe ,wasserflche durch die metallenen ,wandungen hindurch von den ,heizgasen erwrmt wird1 ist der ,wasserraum des ,rundkessels von vielen wagerechten ,rohren durchzogen4 ,jedes von ihnen bildet ein gasdurchstrmtes ,heizrohr4 ,was hier zu hchst wirksamer ,verwendung gelangt1 ist der alte ,boothsche ,gedanke1 der schon die ,rakete8 befhigt hat1 alle ihre ,gegner zu berwinden4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,hanomag #afe4 ,blick in die ,rauchkammer ,in der ,mitte1 hinter dem wagerechten ,verschlubalken fr die ,rauchkammertr1 das ,blasrohr1 darber der ,funkenfnger4 ,an den ,seiten ,dampf-,einstrmrohre fr die ,zylinder4 ,lokomotive fr ,java ,die ,heizrohre haben jedoch heute nicht mehr in allen ,lagen gleichen ,durchmesser1 sondern sie sind bei den meisten der groen ,maschinen oben weiter gehalten als unten2 dies geschieht aus einem ,grund1 den wir noch kennen lernen werden4 ,die ,rohre werden in senkrechten ,reihen bereinander angeordnet1 damit die sich entwickelnden ,dampfblasen berall leicht aufsteigen knnen4 ,auf seinem ,rcken hat der ,rundkessel noch eine hohe ,ausbuchtung1 die nach auen als ,dom zutage tritt4 ,an der hchsten ,stelle des ,doms liegt1 wie wir schon gehrt haben1 die ,dampfentnahmestelle1 welche durch den ,reglerhebel geffnet und geschlossen werden kann4 ,diese ,stellung fr die ,ausstrmungsffnung ist gewhlt1 weil man mglichst trocknen ,dampf in die ,zylinder leiten will4 ,die im ganzen ,wasserraum des ,kessels an den ,wnden der ,heizrohre sich entwickelnden ,dampfblasen reien ja immer etwas ,wasser in feinsten ,trpfchen mit4 ,der ,wasserreichtum des ,dampfs wird immer geringer1 je hher dieser aufsteigt4 ,auerdem sorgt auch ein in besonderer ,weise durchbrochener ,abschlu der ,domausbuchtung nach unten zu fr reichliche ,abscheidung des ,wassers4 ,dieses will man von den ,zylindern mglichst fernhalten1 da ja nur der ,dampf ,arbeit leisten kann1 ,wasser jedoch toter ,ballast ist4 ,den trockensten ,dampf liefert eben die ,kuppel des ,doms4 ,um mglichst viel ,dampf in geeigneter ,form zur ,verfgung zu haben1 werden manche ,lokomotiven auch mit zwei ,domen ausgerstet1 die dann durch ein ,rohr miteinander verbunden sind4 ,die groen ,rohre1 die den ,dampf vom ,dom zu den ,zylindern leiten und ihn von dort nach geleisteter ,arbeit wieder abflieen lassen1 fhren durch die ,rauchkammer4 ,diese wird heute breit ausladend und sehr tief gebaut1 damit die glhenden ,kohlestckchen1 die von den ,heizgasen durch die ,kesselrohre mit hindurchgerissen werden1 sich an der ,vorderwand ablagern knnen4 ,der ,schornstein ist aus dem gleichen ,grund etwas nach hinten zurckgesetzt4 ,er steckt zum groen ,teil im ,innenraum der ,rauchkammer1 nur ein ,stumpf seines kegelfrmigen1 nach oben breiter werdenden ,baus schaut noch heraus1 damit die ,umgrenzung des lichten ,raums nicht berschritten wird4 ,hierdurch bekommen unsere neuen groen ,maschinen ihr geducktes ,aussehen4 ,vor die untere ,schornsteinmndung ist stets noch ein ,funkenfnger gesetzt4 ,feuerkiste und ,rauchkammer stehen durch die ,heiz- oder ,rauchrohre in engstem ,zusammenhang miteinander4 ,auf dem ,weg zwischen ihnen findet die ,ausnutzung der heien ,gase fr die ,erwrmung des ,wassers statt4 ,nur diejenige ,wrme ist nutzbar angewendet1 welche die ,gase vor ihrem ,eintritt in der ,rauchkammer abgegeben haben4 ,bei ordnungsgemem ,zusammenarbeiten aller ,vorrichtungen drfen die ,gase1 die in der ,feuerkiste bis zu #afjj ,grad erhitzt waren1 in der ,rauchkammer nur noch #cjj bis #ejj ,grad haben4 ,diese ,wrme ist ein ,rest1 der notwendigerweise verloren gehen mu4 ,die ,lokomotive ist eben auch eine ,dampfmaschine und hat darum letzten ,endes ein ebenso geringes ,nutzergebnis wie alle anderen ,vorrichtungen dieser ,art4 ,das ,hineinsaugen der ,heizgase in die ,rauchkammer geschieht durch die ,wirkung des ,blasrohrs1 dessen ffnung genau unter der ,mitte des ,schornsteins sitzt4 ,der in gewaltigen ,sten rasch ausstrmende ,dampf erzeugt in der ,rauchkammer eine ,luftverdnnung4 ,es mu darum ,luft nachstrmen1 und das kann nur dadurch geschehen1 da sie vom ,aschkasten her durch den ,rost und die ,feuerung hindurch eintritt1 indem sie diese anfacht4 ,das ,blasrohr spielt im ,wrmehaushalt der ,lokomotive eine auerordentlich groe ,rolle4 ,es vermag jedoch naturgem nur zu arbeiten1 wenn aus den ,zylindern ,dampf ausstrmt1 das heit also nur dann1 wenn die ,maschine sich in ,bewegung befindet4 ,beim ,anheizen der ,lokomotive und auch beim ,nachfeuern whrend des ,stillstands auf ,bahnhfen mchte man trotzdem nicht vollstndig auf die anfachende ,blaswirkung verzichten4 ,aus diesem ,grund ist ber dem ,hauptblser stets noch ein ,hilfsblser angebracht1 dem durch ,bettigen eines ,hebelzugs im ,fhrerstand ,frischdampf unmittelbar aus dem ,kessel zugefhrt werden kann4 ,der ,funkenfnger1 welcher1 um das ,herausfliegen kleiner glhender ,kohlestckchen aus der ,rauchkammer zu verhindern1 deren ,raum gegen den ,schornstein abschliet1 darf keine zu geringen ffnungen haben1 denn dadurch wrde die durch die ,blasrohrwirkung erzielbare ,luftverdnnung in der ,kammer stark herabgesetzt werden4 ,man bildet die ,funkenfnger daher nicht immer aus engmaschigen ,sieben1 sondern bringt im oder am ,schornstein auch gebogene ,flchen an1 die sich dem senkrecht nach oben gerichteten ,funkenstrom entgegenstellen1 die ,stckchen anprallen lassen1 so da sie wieder in die ,rauchkammer zurckfallen4 ,ein ganz besonders wirksames ,mittel gegen allzu reichlichen ,funkenwurf befindet sich noch in der ,feuerung4 ,unmittelbar unter dem ,ansatz des ,rundkessels ist1 von der hinteren ,wand der ,feuerkiste oder aus deren unmittelbarer ,nhe vorspringend1 ein ,schirm aus feuerfesten ,steinen aufgemauert4 ,ein groer ,teil der vom ,luftstrom hochgerissenen1 glhenden ,kohlestckchen wird bereits von dessen ,unterflche zurckgehalten4 ,der ,feuerschirm hat dazu die noch weit wichtigere ,aufgabe1 ein allzu rasches ,abstrmen der ,heizgase in den ,rundkessel zu verhten4 ,er sorgt dafr1 da ihre ,hitze auch fr den ,wasserraum im ,stehkessel nutzbar wird1 indem er die ,gase zwingt1 um seine weit vorspringende ,vorderkante herumzustreifen1 also etwas lnger in der ,feuerkiste zu verweilen4 ,auerdem schtzt er auch die ,enden der ,heizrohre vor allzu scharfem ,angriff durch das ,feuer4 ,um die im ,kessel erzeugte ,hitze mglichst wenig nach auen abstrmen zu lassen1 ist dieser in seiner ganzen ,ausdehnung mit ,einschlu des ,doms und der ,zylinder1 die ja auch noch zum ,dampfraum gehren1 mit einer ,verkleidung bedeckt4 ,sie besteht aus dnnen ,blechen1 die in einem ,abstand von mehreren ,zentimetern um die gesamten ,auenflchen herumgefhrt sind4 ,es wird hierdurch um den ,dampfraum eine ruhende ,luftschicht gebildet1 die bekanntlich ein sehr gutes ,wrmeschutzmittel ist4 ,die ,zylinder werden noch besonders durch zwischengelegte ,asbesttcher geschtzt1 und das gleiche geschieht an den ,kesselwandungen1 die dem ,innern des ,fhrerhauses zugekehrt sind1 um die ,mannschaft nach ,mglichkeit vor der ,wrmestrahlung zu schtzen4 ,whrend des ,kriegs ist man1 da ,asbest bald nicht mehr zu haben war1 zu einem ,ersatz der ,wrmeschutzpackung durch ,glasgespinst geschritten4 ,allerfeinste ,glasfden sind zu wattehnlichen1 weichen ,tafeln verarbeitet und mit bestem ,gelingen als ,wrmeschutztcher verwendet worden4 ,diese ,glaswolle1 neben der auch ,gespinste aus ,hochofenschlacke in ,anwendung gekommen sind1 ist als eine der vielen dauernden ,bereicherungen der ,technik zu betrachten1 die der ,krieg uns gebracht hat4 ,infolge des ,wrmeschutzanzugs1 den jeder ,kessel trgt1 kann man von auen her weder die ,stehbolzenkpfe am hinteren ,kessel1 noch die ,nietnhte an ,dom und ,rundkessel wahrnehmen4 ,abbildung3 #aff4 ,feuerschirm ,steinerne ,wlbung im hinteren ,teil der ,feuerkiste4 ,aus einer ,borsig-,lokomotive ,mit harter ,eckigkeit ragt unter der wohlgerundeten ,fgung des ,kessels nach allen ,seiten die sthlerne ,quader hervor1 die ihn auf ihrem ,rcken trgt4 ,der ,rahmen1 der die ,aufgabe hat1 wie eine gewaltige ,klammer den ,gesamtbau der ,lokomotive zusammenzuhalten1 der ,kessel1 ,trieb- und ,laufwerk erst zu einem einheitlichen ,kraftkrper zusammenfat1 besteht entweder aus starken ,blechen oder aus schmalen eisernen ,trgern1 die zusammengenietet oder geschweit sind4 ,im ersten ,fall spricht man von einem ,platten-1 im anderen von einem ,barrenrahmen4 ,der ,rundkessel1 der in ,quersttzen auf dem ,rahmen liegt1 ist an ihm nur in der ,nhe der ,rauchkammer festgeschraubt4 ,sonst liegt er frei gleitend auf den ,trgern und ist auch hinten in die ,feuerkistenhalter so eingelegt1 da er sich um ein gewisses ,stck nach vorwrts und rckwrts verschieben kann4 ,das ist notwendig1 um dem langen ,kesselbau die ,zusammenziehung und ,ausdehnung nach den wechselnden ,graden seiner ,erwrmung zu ermglichen4 ,abbildung3 #afg4 ,zusammensetzung der ,lokomotiv-,hauptteile ,kessel mit ,fhrerstand1 ,dampfdom1 ,sandkasten und ,rauchkammer2 ,rahmen mit ,zylindern2 ,laufwerk ,damit der immerhin zarte ,bau des ,rhrenkessels und der gleichfalls auf dem ,rahmen erbaute ,fhrerstand vor den argen ,sten geschtzt werden1 die durch das berfahren der ,schienenste entstehen1 ist der ,rahmen nicht fest und unmittelbar mit den ,laufachsen verbunden1 sondern federnd auf diese gesetzt4 ,das ,zwischenglied wird durch lange ,blattfedern gebildet1 die aus mehreren ,lagen krftiger ,stahlbleche zusammengesetzt sind2 die ,stahlbleche werden in der ,mitte durch einen ,bund zusammengehalten4 ,die ,enden der ,federn sind durch verstellbare ,gehnge mit dem ,rahmen verbunden1 der mittlere ,federbund ruht auf dem ,gehuse des ,achslagers oder ist darangehngt4 ,die ,federn haben nicht allein die ,aufgabe1 die ,ste zu mildern1 sie werden auch gleichzeitig dazu benutzt1 einen ,ausgleich zu schaffen1 wenn zwei benachbarte ,achsen der ,lokomotive infolge von ,erschtterungen verschiedenartig belastet werden4 ,zu diesem ,zweck sind die ,enden benachbarter ,federn durch ,ausgleichhebel miteinander verbunden4 ,wird die eine der ,federn durch die senkrecht ber ihr aufgestellte ,last stark niedergedrckt und gespannt1 so zieht sie auch die andere an1 so da durch verstrkten ,druck des ,federbunds auch die ,nachbarachse an der ,belastung mittrgt4 ,ein solcher ,ausgleichhebel ist zwischen ,mittel- und ,hinterachse des auf ,bild #ahi dargestellten ,tenders deutlich zu erkennen4 ,der ,kessel liegt heute oft recht hoch ber dem ,rahmen und damit auch in ziemlich betrchtlicher ,hhe ber der ,schienenoberkante4 ,man gibt ihm diese ,stellung1 weil man den ,durchmesser der ,rundung gern grer macht1 als der ,raum zwischen den oft sehr hohen ,rdern es ermglicht4 ,ein gerumiger ,kessel ist dringend ntig1 um die fr den heutigen scharfen ,betrieb erforderlichen groen ,dampfmengen stets zur ,verfgung zu haben4 ,abbildung3 #afh4 ,blattfeder ,die ,entwicklung der ,lokomotive ist eine ,zeitlang dadurch aufgehalten worden1 da man sich frchtete1 den ,schwerpunkt des ,kessels hochzulegen4 ,man glaubte1 da die ,maschine dann beim ,fahren allzu stark schwanken wrde oder gar in ,krmmungen kippen knnte4 ,crampton schuf nur aus diesem ,grund im ,jahre #ahdf eine heute recht seltsam aussehende ,lokomotive mit nur einer ,treibachse1 die weit hinter dem ,kessel angebracht war1 damit er diesen recht tief legen und doch ziemlich gerumig ausgestalten konnte4 ,die ,cramptonsche ,lokomotive hat lange auch bei uns in ,deutschland eine recht groe ,rolle gespielt1 da sie als einzige den begehrten groen ,dampfraum besa4 ,wogegen ,crampton mit seinem eigenartigen ,bau ankmpfte1 war die allzu groe ,schmalheit der ,regelspur1 wie wir sie ja noch heute besitzen4 ,fr ,brunel wurde die ,schwierigkeit der ,kesselvergrerung auf der ,regelspur der ,grund1 beim ,bau der ,groen ,west-,eisenbahn in ,england die ,breitspur einzufhren4 ,denn hierbei konnte er die ,rder weiter auseinander legen1 also ohne ,schwierigkeit einen greren ,kessel einbauen und so die ganze ,bahn leistungsfhiger machen4 ,hierber ist auch bereits auf ,seite #hd gesprochen worden4 ,heute ist die ,furcht vor einer hohen ,kessellage berwunden4 ,man hat vielmehr eingesehen1 da ein ,emporschieben des ,schwerpunkts die ,ste des ,fahrzeugs gegen das ,gleis mildert1 dieses schont und rckwirkend auch die ,maschine selbst4 ,manchmal geht man hierin jetzt sogar ber das unbedingt notwendige hinaus1 nur um nebenschliche ,vorteile zu erringen4 ,so zeigt die von der ,hannoverschen ,maschinenbau-,aktiengesellschaft fr eine ,bahnstrecke in ,venezuela erbaute1 auf ,bild #aee dargestellte ,lokomotive eine besonders hohe ,kessellage1 durch die das innen liegende ,triebwerk sehr bequem zugnglich wird4 ,abbildung3 ,von einer ,hanomag-,lokomotive #afi4 ,kolbenschieber einer ,vierzylinder-,verbund-,maschine2 steuert die ,dampf-,zufhrung fr je einen ,hochdruck- und ,niederdruck-,zylinder ,lokomotiven mit hochliegenden ,kesseln sind dem ,auge nicht wohlgefllig4 ,man beschaue die auf ,bild #aej dargestellte ,lokomotive4 ,sie zeigt einen schnen ,zusammenklang aller ,einzelformen1 befriedigt aber doch das knstlerische ,gefhl nicht so wie die andere ,maffei-,lokomotive1 die auf dem ,bild vor dem ,titel wiedergegeben wird4 ,da diese eine ,gterzugmaschine mit niedrigen ,rdern ist1 so konnte der ,kessel hier sehr viel tiefer gelegt werden4 ,unser ,schnheitsempfinden nimmt fr diesen ,fall seinen ,mastab wahrscheinlich vom ,bau der ,tiere her4 ,niemals finden wir in der heutigen ,tierwelt massige ,leiber auf lange1 dnne ,beine gestellt1 wie dies bei unseren groen ,schnellzug-,maschinen der ,fall zu sein scheint4 ,sie sehen so aus1 als wenn ihr ,unterbau fr die darauf ruhende ,last nicht gengend krftig wre1 und das verhindert die ,auslsung eines ,gefhls voller ,befriedigung bei ihrem ,anblick4 ,die ,zylinder sind unter gewhnlichen ,umstnden heute stets vorn am ,rahmen aufgehngt4 ber ihrer ,wlbung liegt der ,schieberkasten1 in dem sich die ,vorrichtung fr die ,steuerung des ,dampfs hin und her bewegen kann4 ,die ,schieber sind entweder flache ,teller oder runde ,kolben1 die den aus den ,zustrmungsrohren kommenden ,dampf bald vor die eine1 bald vor die andere ,seite des ,kolbens treten lassen4 ,auch ,steuerung durch ,ventile1 wie sie bei den ortsfesten ,maschinen schon lngst mit bestem ,erfolg in ,gebrauch sind1 wird heute bisweilen bei groen ,lokomotiven angewendet4 ,abbildung3 #agj4 ,zylinder-,gustck vom ,kran aus der ,giegrube gehoben ,die ,zylinderkrper selbst bestehen aus ,gueisen und stellen oft recht gewaltige ,gustcke dar4 ,der scheibenfrmige ,kolben gleitet in dem mit uerster ,genauigkeit ausgebohrten ,gehuse und ist durch eingesetzte1 federnde ,ringe aus ,gueisen abgedichtet4 ,um den ,lokomotiven fr die sehr schnell fahrenden ,zge1 welche der ,personenbefrderung dienen1 und fr das ,schleppen der immer schwerer werdenden ,gterzge gengend ,krfte zu verleihen1 ist es notwendig1 mglichst groe ,kolbenflchen zu schaffen1 auf die der ,dampf wirken kann4 ,das erheischt zugleich eine ,vergrerung der ,zylinder4 ,aber wegen der schmalen ,begrenzung des lichten ,raums ist man mit den ,durchmessern der einzelnen ,zylinder in ziemlich enge ,grenzen gebannt4 ,wenn man trotzdem groe ,kolbenflchen zur ,verfgung haben will1 bleibt nichts brig1 als die ,zahl der ,zylinder zu vermehren4 ,in der ,tat gibt es heute weit weniger ,lokomotiven mit nur zwei ,zylindern1 als der ,nichtfachmann auf ,grund seiner rein uerlichen ,betrachtungen annimmt4 ,er sieht stets nur die beiden auenliegenden ,dampfbehlter1 dazwischen sind aber bei den groen ,maschinen meist noch ein oder zwei weitere ,zylinder untergebracht4 ,aus besonderen ,grnden ist es auch fter notwendig1 die vier ,zylinder so anzuordnen1 da zwei ,paare hintereinander liegen4 ,ja es sind in ,amerika bereits ,maschinen mit drei ,zylinderpaaren gebaut worden4 ,die ,fhrung des ,dampfs zu und zwischen diesen vielen ,zylindern1 von denen oft zwei durch denselben ,schieber gesteuert werden1 ist sehr vielfltig durchgebildet und macht oft sehr groe ,schwierigkeiten4 ,davon werden wir noch zu sprechen haben4 ,abbildung3 ,hanomag #aga4 ,kraftkrper einer ,vierzylinder-,maschine ,oben ,schiebergehuse1 unten die beiden kleinen ,hochdruck- und die zwei greren ,niederdruck-,zylinder4 ,zwei groe ,gustcke ,die bertragung der durch den ,dampfdruck auf den ,kolben hervorgerufenen ,bewegung auf das ,laufwerk geschieht durch das ,triebgestnge4 ,dieses1 einschlielich des ,kolbens1 trgt die ,hauptschuld an dem trotz aller ,bemhungen immer noch merkbaren nickenden und zuckenden ,gang der ,lokomotiven4 ,denn das ,triebwerk ist nicht in gleichfrmiger ,bewegung4 ,seine schweren ,gewichte wechseln unaufhrlich ihre ,geschwindigkeit1 ja sogar die ,richtung ihrer ,bewegung4 ,trotz vieler ,manahmen gelingt es bis heute niemals ganz1 diese hin und her gehenden ,massen abzugleichen4 ,am ehesten gelangt man noch zu einem vollstndig ruhigen ,gang bei ,vierzylinder-,lokomotiven1 weil hier die ,bewegungen der ,triebwerke so gegeneinander verschoben werden knnen1 da die hergehenden ,massen stets den hingehenden entgegenarbeiten4 ,an dem ,kolben ist die ,kolbenstange befestigt1 die durch eine ,stopfbchse aus dem hinteren ,deckel des ,zylinders ins ,freie tritt4 ,diese ,stopfbchse sowohl wie alle anderen ,abschlsse an ,stellen1 wo bewegte ,teile aus dem ,dampfraum der ,lokomotive hervortreten1 sind hohe technische ,kunstwerke4 ,mssen sie doch gleichzeitig eine spielend leichte ,bewegung der ,stangen gestatten und dem hochgespannten ,dampf den ,weg nach auen versperren4 ,durch die ,packung in den ,stopfbchsen wird tatschlich eine fast vollkommene ,abdichtung erreicht4 ,die ,kolbenstange selbst ist so fein geschliffen1 da ihr ,durchmesser nicht um mehr als den hundertsten ,teil eines ,millimeters von der vorgeschriebenen ,gre nach oben oder unten abweicht4 ,abbildung3 #agb4 ,dampfkolben ,die gueisernen ,dichtungsringe1 welche in die ausgedrehten ,nuten eingesetzt werden1 sind der ,deutlichkeit wegen an die ,kolbenstange gehngt ,abbildung3 ,a4 ,borsig1 ,berlin-,tegel #agc4 ,steuerkurbel zum ,verstellen der ,steuerung vom ,fhrerstand aus3 #a4 ,kurbelgriff1 #b4 ,festhalte-,klinke1 #c4 ,zahleneinteilung zum ,ablesen der ,steuerungsstellung1 #d4 ,steuerspindel1 #e4 ,steuerstange ,das dem ,zylinder abgekehrte ,ende der ,kolbenstange ruht in einer ,geradfhrung1 die nach einem aus dem ,englischen stammenden ,wort der ,kreuzkopf heit4 ,dieser bewegt sich auf einer feinst vorgerichteten ,gleitbahn4 ,vom ,kreuzkopf zu der mchtigen ,hauptkurbel fhrt die ,schubstange4 ,von der ,hauptkurbel wiederum wird durch eine ,kuppelstange der ,antrieb fr das nchste ,kuppelrad abgeleitet1 und von dessen ,kurbel geht es1 falls dies notwendig ist1 auf die gleiche ,weise weiter zu den anderen ,kuppelrdern4 ,neben der ,hauptkurbel ist dann noch eine kleinere ,kurbel angebracht1 mit deren ,hilfe die ,bewegung eines besonderen ,teils des ,steuerungsgestnges1 der ,schwinge1 hervorgerufen wird2 ein zweiter ,antrieb der ,steuerung erfolgt gewhnlich vom ,kreuzkopf aus4 ,abbildung3 ,hanomag #agd4 ,triebwerk #a4 ,kolbenstange1 #b4 ,kreuzkopf1 #c4 ,gleitbahn1 #d4 ,schubstange1 #e4 ,hauptkurbel1 #f41 #g41 #h4 ,kuppelstangen1 #i4 ,voreilhebel der ,steuerung1 #aj4 ,antrieb fr die ,schwinge 7zur ,steuerung gehrig71 #aa4 ,schwinge1 #ab4 ,gleitbahn fr den ,schwingenstein1 #ac4 ,steuerungszugstange und ,angriffshebel der ,steuerkurbel im ,fhrerstand1 #ad4 ,umsteuerungsstange ,diese doppelte ,anlenkung der ,steuerung lt schon erkennen1 da dieser ,triebwerksteil recht verwickelte ,bewegungen auszufhren hat4 ,sie sind notwendig1 weil von der ,anordnung und den ,verschiebungen der ,steuerungswerkzeuge die ,gte der ganzen ,maschine in hohem ,grad abhngig ist4 ,gute oder schlechte ,steuerungen knnen den ,verbrauch von viel oder wenig ,kohle herbeifhren1 denn sie bestimmen hauptschlich den ,dampfverbrauch4 ,die alten ,stephenson-,lokomotiven waren richtige ,kohlenfresser1 weil ihre ,steuerungen nichts weiter taten1 als den ,dampf im ungefhr richtigen ,augenblick bald vor die eine1 bald vor die andere ,kolbenseite zu fhren4 ,die ,zylinderrume blieben whrend des ganzen ,hubs mit dem ,kessel in ,verbindung1 so da stets der in diesem herrschende1 volle ,druck auf sie wirkte4 ,sie arbeiteten1 wie man sagt1 mit ganzer ,fllung4 ,heute bewirkt man durch die ,steuerung einen ,abschlu vor ,beendigung jedes ,kolbenhubs1 weil sonst die ,dehnungsfhigkeit des ,dampfs nicht ausgenutzt wrde4 ,ist nmlich der ,zylinderraum zum ,teil mit ,dampf gefllt1 so hat dieser das ,bestreben1 sich mit groer ,kraft auszudehnen4 ,es gengt also1 wenn man den ,zylinder nur whrend eines ,teils des ,kolbenhubs mit dem ,kessel in ,verbindung lt4 ber den ,rest seines ,wegs wird der ,kolben dann von der sich dehnenden ,dampfmenge geschoben4 ,es ist klar1 da man durch diese ,voreilung des ,schiebers weniger ,dampf und damit auch weniger ,kohle verbraucht4 ,abbildung3 #age;a4 ,treibachse einer ,zweizylinder-,maschine mit ,hauptkurbel und ,antriebskurbel fr die ,steuerung a7 ,lagerzapfen1 b7 ,kurbelzapfen ,abbildung3 #age;b4 ,treibachse einer ,dreizylinder-,maschine ,den gnstigsten ,augenblick des ,zylinderabschlusses fr jede ,maschine zu ermitteln1 ist ,sache eingehender ,berechnungen4 ,aber der ,fllungsgrad hat sich auch nach den wechselnden ,anstrengungen der ,lokomotive zu richten4 ,auf ,steigungen ist der beste ,fllungsgrad ein anderer als bei ,fahrten in der ,ebene1 bei hchster ,geschwindigkeit ein anderer als bei langsamer ,fahrt4 ,aus diesem ,grund ist das ,schiebergestnge so eingerichtet1 da die ,fllung jederzeit mechanisch gendert werden kann und zwar vom ,fhrer aus durch die uns bereits bekannte ,steuerungskurbel4 ,die ,verstellung wird dadurch ermglicht1 da das ,ende der ,antriebsstange fr den ,schieber nicht fest1 sondern verschiebbar gelagert ist4 ,es kann in der ,vorrichtung1 von welcher die ,bewegung der ,stange abgeleitet wird1 der ,schwinge1 nach oben und unten verschoben werden1 wodurch bewirkt wird1 da die ,stange bald lngere1 bald krzere ,bewegungen vollfhrt4 ,hierdurch wird nicht nur die ,fllung verndert1 sondern es kann auch durch vollstndige ,umstellung der ,steuerung ,vorwrtsfahrt in ,rckwrtsfahrt umgewandelt werden4 ,an dem verschiebbaren ,teil1 dem ,schwingenstein1 der trotz seiner ,benennung natrlich aus ,stahl gefertigt ist1 greift die lange1 vom ,fhrerstand herkommende ,stange an4 ,abbildung3 #age;c4 ,treibachse einer ,vierzylinder-,maschine ,die heute verwendeten ,steuerungen weisen eine ,flle der verschiedenartigsten ,bauarten auf4 ,wie jede andere ,kolben-,dampfmaschine ist auch die ,lokomotive eine ,maschine mit totem ,punkt4 ,wenn die ,kurbel eines ihrer ,triebwerke genau wagerecht liegt1 wenn also ,kolbenstange und ,schubstange eine gerade ,linie bilden1 so ist hier eine ,drehwirkung nicht mglich4 ,bei ortsfesten ,maschinen berwindet man diese bei jedem ,kolbenhub zweimal eintretenden toten ,punkte durch das ,beharrungsvermgen des ,schwungrads4 ,bei der ,lokomotive1 an welcher eine solche ,vorrichtung nicht anzubringen ist1 kommt man ber die ,totlagen dadurch hinweg1 da man bei doppeltem ,triebwerk die ,kurbeln um #ij ,grad gegeneinander versetzt4 ,liegt also z4 ,b4 die rechte ,kurbel wagerecht1 wobei sie keine ,drehung hervorzurufen vermag1 so befindet sich die andere gerade in der senkrechten ,mittelstellung1 welche die grte ,angriffsleistung ermglicht4 ,kessel1 ,rahmen und ,maschine werden vom ,laufwerk1 den ,achsen und ,rdern1 getragen4 ,die ,rder dienen gleichzeitig dazu1 die ,bewegung der ,kolben in ,fortbewegung der ,lokomotive auf dem ,gleis zu verwandeln1 indem sie diese bei ihrer ,drehung durch ,reibung auf den ,schienen vorwrtstreiben4 ,abbildung3 #age;d4 ,kuppelachse ,die ,achsen sind die am hchsten beanspruchten ,teile jeder ,lokomotive4 ,jede von ihnen mu eine sehr schwere ,belastung aushalten und gleichzeitig die schweren ,ste an den ,schienenenden ohne nachgiebiges ,zwischenwerk aufnehmen4 ,dazu kommt noch die hohe ,beanspruchung durch die ,kolbendrcke1 welche bis zu #dj #jjj kg betragen kann4 ,achsen werden daher stets aus dem besten1 zhesten ,stahl in einem ,stck geschmiedet4 ,der zuverlssigste ,baustoff1 der berhaupt erlangt werden kann1 ist fr sie gerade gut genug4 ,bei ,zwei-,zylinder-,maschinen sind die ,achsen stets gerade1 bei ,anwendung einer greren ,zahl von nebeneinanderliegenden ,zylindern mssen sie dagegen gebogen1 gekrpft1 werden4 ,eine ,kropfachse ist1 insbesondere weil die ,genauigkeit der ,herstellung sehr gro sein mu1 stets ein uerst schwieriges ,arbeitsstck4 ,die ,rder bestehen heute immer aus zwei ,teilen3 dem inneren ,stern und dem diesen umfassenden ,laufkranz4 ,der ,stern1 ein schmaler ,ring mit den zur ,nabe laufenden ,speichen1 wird meist aus ,stahlformgu hergestellt4 ,er mu gegenber den ,sten eine gewisse federnde ,nachgiebigkeit haben4 ,der ,laufkranz oder ,reifen dagegen soll hart sein1 damit er auf den ,schienen so wenig wie mglich abgenutzt wird4 ,von der ,erhaltung seiner runden ,form ist der ruhige ,gang der ,maschine in hohem ,grad abhngig4 ,abbildung3 ,aufnahme von ,alice ,matzdorff in ,berlin #agf4 ,bei einem ,unfall verbogene ,lokomotivachse ,aus dem ,kniglichen ,verkehrs- und ,bau-,museum in ,berlin ,abbildung3 ,aufnahme von ,alice ,matzdorff in ,berlin #agg4 ,achsprobe ,lokomotivachse1 zur ,erprobung der ,zhigkeit des ,stahls kalt zusammengebogen4 ,aus dem ,kniglichen ,verkehrs- und ,bau-,museum ,in frheren ,zeiten1 als auf der ,eisenbahn noch geringe ,geschwindigkeiten und bescheidene ,lokomotivgewichte blich waren1 stellte man den ,radreifen her1 indem man einen sthlernen ,stab rund bog und die ,enden zusammenschweite4 ,eine solche ,schweistelle aber bedeutet immer eine ,verschwchung4 ,auch bei sorgfltigster ,arbeit ist ein vollkommenes ,zusammenfgen der beiden ,stabenden nicht mglich4 ,die ,haltbarkeit ist an der ,schweinaht stets geringer als in dem brigen1 gleichfrmig gefgten ,teil4 ,ein ,reifenbruch aber gehrt zu den gefhrlichsten ,erscheinungen im ,eisenbahnbetrieb4 ,es kommt heute wohl vor1 da ein ,rad nach ,abspringen des ,laufkranzes auch auf seinem ,stern ein kurzes ,stck weiterluft1 ohne zu zerbrechen1 aber das ist doch ein ,ausnahmefall4 ,meistenteils pflegt das ,springen des ,reifens eine ,zerstrung des ganzen ,rads und damit einen schweren ,zugunfall nach sich zu ziehen4 ,bei den heutigen hohen ,geschwindigkeiten und riesigen ,achslasten knnen daher nur noch ,reifen verwendet werden1 die ohne jede ,schweinaht aus einem vllig gleichfrmigen ,gustahlstck bestehen4 ,der nahtlose ,reifen fr ,eisenbahnrder ist eine ,erfindung ,alfred ,krupps4 ,man kann sagen1 da er hierdurch das ,eisenbahnwesen geradezu gerettet hat4 ,die ,entwicklung htte ohne den vollkommen zuverlssigen ,reifen nicht weiterkommen knnen4 ,abbildung3 ,aufnahme von ,alice ,matzdorff in ,berlin #agh4 ,ein widerstandsfhiger ,radstern ,dieser ,radstern einer ,lokomotivachse ist nach ,bruch und ,abspringen des ,reifens noch #gj ,kilometer gelaufen1 ohne zu brechen4 ,aus dem ,kniglichen ,verkehrs- und ,bau-,museum in ,berlin ,was ,alfred ,krupp der ,eisenbahn so schenkte1 hat diese ihm reichlich zurckgezahlt4 ,denn seltsamerweise verdankt der sptere ,kanonenknig den ,aufstieg seiner ,fabrik diesem ,friedenswerk4 ,die groen ,summen1 die er in den fnfziger und sechziger ,jahren fr ,ausprobung und ,verbesserung der ,geschtzrohre ausgeben mute1 hatte er nur dadurch zur ,verfgung1 da er bedeutende ,einknfte aus dem ,verkauf der nahtlosen ,radreifen zog4 ,das heutige riesenhafte ,vermgen der ,familie ,krupp hat hier seine ,wurzel4 ,noch heute sind drei ineinander gesteckte ,radreifen das ,fabrikzeichen der ,firma ,fried4 ,krupp in ,essen4 ,abbildung3 #agi4 ,fabrikzeichen der ,firma ,fried4 ,krupp in ,essen ,drei nahtlose ,eisenbahn-,radreifen ,die ,herstellung der ,reifen geschieht nach dem ,kruppschen ,verfahren auf folgende ,weise4 ,einer der viereckigen ,stahlkltze1 wie sie aus der ,giegrube kommen1 wird rund vorgeschmiedet und darauf von ihm ein ,stck von gengender ,dicke abgeschlagen4 ,die volle1 sthlerne ,scheibe kommt nunmehr unter eine ,wasserpresse1 die mit ungeheuren ,krften ausgestattet ist4 ,der mit furchtbarer ,gewalt niedergehende ,stempel der ,presse drckt aus der ,scheibe einen ,pfropfen heraus1 so da diese in ihrer ,mitte nunmehr eine runde ffnung hat4 ,alfred ,krupp selbst1 dem ,pressen von gengender ,strke noch nicht zur ,verfgung standen1 mute die ffnung in der ,stahlscheibe weit mhsamer schaffen4 ,mit ,meieln wurde ein ,spalt in der ,scheibe erzeugt und dieser dann langsam zu einem kreisfrmigen ,loch erweitert4 ,die gelochte ,stahlscheibe wird darauf zum ,reifenwalzwerk gebracht4 ,sie wird zwischen zwei ,walzen hindurchgedreht1 von denen die eine in der ,mittelffnung steckt1 die andere von auen gegen den ,reifen gepret wird4 ,beim ,durchgang zwischen den ,walzen1 die allmhlich enger gestellt werden1 wird die ,dicke des ,reifens immer geringer1 whrend der ,durchmesser wchst4 ,eine ,ausdrehung in der ueren ,walze bewirkt1 da der ,reifen zugleich in roher ,form den richtigen ,querschnitt mit ,spurkranz erhlt4 ,nach dem ,walzen wird der ,reifen auf der ,drehbank weiter bearbeitet4 ,da die ,laufflche des ,kranzes ganz glatt und unbeschdigt bleiben mu1 so kann dieser nun nicht etwa mittels hindurchgesteckter ,schrauben mit dem ,stern verbunden werden4 ,solche ,schraubenverbindungen1 ja selbst ,vernietungen1 wrden auch bei den starken ,erschtterungen1 denen jedes ,rad ausgesetzt ist1 nicht halten4 ,die ,verbindung von ,kranz und ,stern wird darum auf eine andere ,weise hergestellt1 die das ,naturgesetz der ,wrmedehnung in schnster ,weise ausnutzt4 ,der innere ,durchmesser des ,radreifens wird um ein ,tausendstel seiner ,lnge kleiner gehalten als der uere ,durchmesser des ,sterns4 ,der ,reifen ist also nicht ohne weiteres darber zu schieben4 ,damit dies aber doch mglich wird1 bringt man ihn in ein ,rundfeuer1 das den ,laufkranz von allen ,seiten her gleichmig erwrmt4 ,er dehnt sich aus und kann nun leicht ber den ,stern gelegt werden4 ,vorlufig ist die ,verbindung noch uerst locker4 ,sobald der ,reifen aber erkaltet1 zieht er sich mit auerordentlicher ,kraft zusammen und pret sich derartig um den ,stern1 da er mit diesem geradezu ein einheitliches ,ganzes bildet4 ,eine ,trennung kann nur noch erfolgen1 wenn der ,reifen an einer ,stelle springt4 ,um in einem solchen ,fall1 falls er einmal whrend des ,rollen des ,rads auf den ,schienen eintreten sollte1 ein vollstndiges ,loslsen des ,reifens zu verhindern1 wird an der ,stelle1 wo der ,kranz auf dem ,stern aufliegt1 seitlich ein sogenannter ,sprengring eingefgt1 der wie eine ,klammer ,kranz und ,stern am ganzen ,umfang umfat und zusammenhlt 7,bild #aha74 ,abbildung3 #ahj4 ,entstehung eines nahtlosen ,radreifens a7 ,abgehauener ,stahlblock1 rund geschmiedet4 b7 ,stahlblock gelocht4 c7 ,aufgewalzter ,reifen4 d7 ,fertig gedrehter ,radreifen ,auch der lichte ,durchmesser der ,radnabe wird etwas geringer gehalten als der ,durchmesser des ,achszapfens1 auf den das ,rad aufgesetzt werden soll4 ,die ,vereinigung erfolgt hier durch kaltes ,aufpressen mit einem ,druck von #abj #jjj bis #aej #jjj ,kilogramm4 ,damit die ,radnabe diese gewaltsame ,einwirkung gut bersteht1 mu sie sehr starkwandig sein4 ,das ,rad sitzt dann aber auch ohne ,keil oder sonstige ,verbindung unverrckbar auf der ,achse4 ,an die ,radsterne werden in der ,nhe des ,kranzes ,gegengewichte angegossen1 welche die ,aufgabe haben1 die beim ,laufen der ,maschine wechselnd auf die ,achsen einwirkenden lebendigen ,krfte der sich ungleichfrmig drehenden und hin und her gehenden ,teile des ,triebwerks nach ,mglichkeit auszugleichen4 ,abbildung3 #aha4 ,sprengring ,hlt ,rad-,reifen und -,stern so zusammen1 da der ,reifen nach einem ,bruch nicht abfliegen kann ,abbildung3 #ahb4 ,treibradstern einer ,schnellzug-,lokomotive ,aus dem ,kniglichen ,verkehrs- und ,bau-,museum in ,berlin ,man unterscheidet an der ,lokomotive drei ,arten von ,achsen3 ,trieb-1 ,kuppel- und ,laufachsen4 ,diejenige ,achse1 an der die ,maschinenkraft angreift1 an deren ,kurbel also die von ,kolbenstange und ,kreuzkopf herkommende ,schubstange angelenkt ist1 heit die ,treibachse4 ,alle mit der ,hauptkurbel durch ,stangen verbundenen ,achsen nennt man ,kuppelachsen4 ,die ,summe von ,treibachse und ,kuppelachsen ergibt die ,zahl der angetriebenen ,achsen4 ,der ,rest sind vom ,antrieb freie ,laufachsen4 ,der ,durchmesser der auf den angetriebenen ,achsen sitzenden ,rder ist entsprechend der ,geschwindigkeit zu bemessen1 die man mit der ,maschine erzielen will4 ,bei jedem vollen ,gang des ,kolbens1 also bei jeder ,vor- und ,rckwrtsbewegung1 drehen sich die an den angetriebenen ,achsen befestigten ,rder einmal herum4 ,ist ihr ,durchmesser gro1 so wird hierbei ein langer ,weg zurckgelegt1 bei kleinem ,durchmesser ein entsprechend krzerer4 ,schnellzug-,lokomotiven haben daher stets groe ,rder1 ,gterzug-,lokomotiven kleine4 ,bei diesen ,maschinen steht damit zugleich grere ,zugkraft zur ,verfgung4 ,denn die vom ,dampfdruck durch ,bewegen des ,kolbens erzeugte ,arbeit lt sich1 wie jede andere1 in die beiden ,bestandteile ,kraft und ,weg auflsen4 ,das physikalische ,gesetz lautet3 ,arbeit ,kraft ,weg4 ,wird bei einem ,kolbenhub nur ein kurzer ,weg zurckgelegt1 so ist die zur ,verfgung stehende ,zugkraft um so grer4 ,fr die ja stets sehr schweren ,gterzge wird diese notwendigst gebraucht und wirkt vermindernd auf die ,geschwindigkeit ein4 ,die ,durchmesser aller angetriebenen ,rder einer ,lokomotive mssen stets gleich sein4 ,die ,laufrder dagegen knnen verschiedene ,gren haben4 ,die ,gesamt-,achszahl der ,lokomotive ist abhngig von ihrem ,gewicht4 ,der ,druck eines ,rads auf die ,schiene darf bei ,hauptbahnen1 wie wir wissen1 #ijjj ,kilogramm nicht berschreiten1 der ,achsdruck darf also keinesfalls grer sein als #ah #jjj ,kilogramm4 ,eine ,maschine1 die #he #jjj ,kilogramm wiegt1 mu also mindestens fnf ,achsen haben4 ,die ,zahl der gekuppelten ,achsen wird bestimmt durch die ,zugkraft1 welche die ,maschine entfalten soll4 ,damit die ,lokomotive berhaupt eine ,last ziehen kann1 mssen die ,rder1 an denen die ,maschinenkraft angreift1 mit einem gewissen ,druck gegen die ,schienen gepret werden4 ,wir wissen1 da man frher ein ,gleiten der ,rder auf den glatten ,schienen befrchtete1 wenn an den ,zughaken der ,lokomotive eine ,last gehngt wrde4 ,darum bauten ja ,blenkinsop1 ,brunton1 ,chapman und andere ihre eigenartigen ,dampfwagen4 ,die ,furcht vor dem ,drehen der ,rder auf der ,stelle war jedoch weit bertrieben4 ,ein ,gleiten tritt1 wie wir heute wissen1 unter gewhnlichen ,umstnden nur ein1 wenn man von der ,maschine mehr als #a_/f der ,kilogramm an ,zugkraft verlangt1 die das ,reibungsgewicht betrgt4 ,hat man eine mit dem hchsten zulssigen ,gewicht von #ah #jjj ,kilogramm belastete ,achse1 so kann man also durch diese1 eine gengende ,leistung der ,antriebsmaschine vorausgesetzt1 getrost #cjjj ,kilogramm ziehen lassen4 ,will man #ab #jjj ,kilogramm ,zugkraft haben1 so mu man mindestens drei angetriebene ,achsen nehmen usw4 ,gterzug-,lokomotiven1 die sehr schwere ,zge zu befrdern haben1 mssen also mehr gekuppelte ,achsen erhalten als ,schnellzug-,maschinen4 ,um aber eine gengend leistungsfhige ,maschine zur ,verfgung zu haben1 ist es notwendig1 den ,kessel1 insbesondere bei den ,schnellzug-,maschinen mit ihren wenigen ,kuppelachsen1 so schwer zu machen1 da diese allein das ,gewicht des hoch belasteten ,rahmens nicht zu tragen vermgen4 ,dann mu man eben noch eine entsprechende ,zahl von ,laufachsen hinzufgen4 ,die hohen ,gewichte der heutigen ,lokomotiven bringen es mit sich1 da ihr ,gesamtachsstand1 das heit die ,entfernung der ,mitte der ersten ,achse von der ,mitte der letzten1 zehn und mehr ,meter betrgt4 7,es sei hier nochmals darauf hingewiesen1 da in diesem ,buch fr die ,entfernung der ,achsen voneinander der ,ausdruck ,achsstand gebraucht wird1 im ,gegensatz zu der in ,deutschland blichen amtlichen ,bezeichnung ,radstand1 die weit weniger treffend ist47 ,solche langen ,achsstnde erschweren aber den ,lokomotiven auerordentlich das ,durchfahren von ,gleisbogen1 ja dies wrde selbst bei den sanften1 auf den deutschen ,hauptbahnen blichen ,krmmungen unmglich sein1 wenn man nicht an dem ,laufwerk besondere ,vorkehrungen fr die ,fahrt durch ,gleisbogen getroffen htte4 ,der ,rahmen der ,lokomotive ist ein starres1 gerades ,stck4 ,die ,rder der an ihm fest angebrachten ,achsen stehen also immer in einer vollkommen geraden ,linie hintereinander4 ,das ,gleis aber bildet in der ,krmmung eine ,bogenlinie1 weshalb die ,rder imstande sein mssen1 dieser sich anzuschmiegen1 wenn sie nicht entgleisen sollen4 ,es mu also mit anderen ,worten dafr gesorgt werden1 da bei ,lokomotiven mit langen ,achsstnden die ,verbindungslinie der ,achsmitten aus einer geraden ,linie sich so weit wie irgend mglich in eine ,bogenlinie verwandeln kann4 ,man vermag dies annhernd zu erreichen1 indem man einzelne ,achsen seitlich verschiebbar macht1 ihnen ein ,seitenspiel gibt4 ,solche verschiebbaren ,achsen vermgen1 je nach der ,lage der ,gleiskrmmung1 etwas nach rechts oder links auszuweichen1 so da sie sanft und ohne ,ste durch die ,krmmung rollen4 ,besondere ,vorkehrungen sind notwendig1 um1 trotz der ,verschieblichkeit1 eine feste ,lagerung der ,achsen zu erzielen4 ,damit ein ,hin- und ,herschieben in den ,lagern whrend der ,fahrt durch gerade ,strecken vermieden wird1 werden die verschiebbaren ,achsen meist durch krftige ,federn in der ,mittellage festgehalten4 ,erst beim ,anlaufen des ,spurkranzes am ueren ,rad gegen den ,kopf der gekrmmten ,schiene tritt die ,seitenverschiebung ein4 ,die ,verschiebbarkeit darf natrlich wenige ,zentimeter nicht berschreiten4 ,abbildung3 #ahc4 ,beweglichkeit der ,lokomotivachsen im ,gleis #a4 ,steife ,achsen4 #b4 ,vorderachse verschiebbar4 #c4 ,vorderachse einstellbar 7in der ,richtung des ,krmmungshalbmessers7 ,durch den ,einbau von verschiebbaren ,achsen wird fr die ,ruhe und ,sicherheit des ,lokomotiv-,gangs schon recht viel erreicht4 ,die hiermit ausgestatteten ,lokomotiven durchfahren ,krmmungen um so leichter1 als ja der ,radstand1 der etwas schmaler ist als die ,spurweite1 den ,achsen ohnedies ein gewisses ,spiel lt4 ,aber die ,stellung der verschiebbaren ,achsen im gekrmmten ,gleis ist doch nicht die am meisten erwnschte4 ,in den ,geraden stehen die ,achsen immer senkrecht zur ,schienenerstreckung4 ,nur bei dieser ,stellung liegt die ,laufflche richtig auf dem ,schienenkopf1 und der ,spurkranz hat keine ,neigung1 hinaufzulaufen4 ,in den ,krmmungen aber stehen steife ,achsen wie verschiebbare ,achsen1 stets schief im ,gleis4 ,am weichsten wrde man durch ,krmmungen fahren1 wenn jede ,achse sich stets in der ,richtung der vom gedachten ,mittelpunkt des ,krmmungsbogens zum ,gleis gezogenen ,linie1 also gleichgerichtet mit dem ,halbmesser1 einstellen wrde4 ,solche ,verschiebungen gegen die ,lokomotivlngsachse sind nun bei gekuppelten ,achsen nicht mglich1 da die ,zapfenmitten der aufgesteckten ,kurbeln stets den gleichen1 durch das ,triebgestnge festgelegten ,abstand voneinander und von der ,kreuzkopfmitte haben mssen4 ,wohl aber ist ,einstellbarkeit bei freien ,laufachsen denkbar und auch ausgefhrt4 ,es war um so wnschenswerter1 gerade den ,laufachsen groe ,beweglichkeit im ,gleis zu geben1 als diese ja an den uersten ,enden des ,achsstands zu liegen pflegen1 also am meisten der ,schmiegsamkeit bedrfen4 ,im groen unterscheidet man zwei verschiedene ,anordnungen zur ,herbeifhrung der ,einstellbarkeit von ,achsen3 solche fr ,laufachsenpaare und fr ,einzelachsen4 ,abbildung3 #ahd4 ,adamsachse ,lokomotiv-,laufachse1 die sich in ,gleiskrmmungen in ,richtung des ,halbmessers einstellen kann4 #a4 ,adamsachse im graden ,gleis1 #b4 ,adamsachse im gekrmmten ,gleis1 um #hj ,millimeter ausgeschlagen ,ein ,laufachsenpaar kann man in einem ,drehgestell zusammenfassen4 ,es wird ein besonderer1 selbstndiger1 kleiner ,wagen aus einem ,rahmen und den hieran befestigten beiden ,achsen gebildet4 ,der kleine ,rahmen ist nur durch einen senkrechten1 runden ,zapfen1 der am ,hauptrahmen befestigt ist und in ein entsprechendes ,lager im kleinen ,rahmen eingreift1 mit dem ,gesamtbau der ,lokomotive verbunden2 das ,gestell kann sich also bequem in der wagerechten ,ebene drehen4 ,die ,achsen solcher ,drehgestelle1 die man in mannigfachster ,weise baut1 werden sich stets in ,richtung des ,halbmessers einstellen4 ,sie fhren ein besonders weiches1 stoloses ,durchfahren der ,krmmungen herbei4 ,auch hier wird die ,mittellage durch krftige ,federn sichergestellt4 ,auf die ,drehgestellbauarten wird nher bei ,besprechung der ,laufwerke an ,personenwagen eingegangen4 ,eine ,anordnung1 die man besonders hufig anwendet1 um ,einzelachsen einstellbar zu machen1 ist die ,adamsachse4 ,hierbei sind die ,achslager nicht mehr mit geraden ,fhrungen in den ,rahmen gelegt1 sondern mit solchen1 deren ,flchen nach einem ,kreisbogen gekrmmt sind 7,bild #ahd74 ,die ,achse selbst geht selbstverstndlich nach wie vor in vollkommenster ,geradheit durch2 nur die ,auenflchen der ,lagerbchsen sind gekrmmt4 ,sobald durch ,anlaufen eines ,spurkranzes gegen eine gekrmmte ,auenschiene ,seitenverschiebung eintritt1 weicht die ,adamsachse nicht geradlinig seitlich aus1 sondern macht eine ,drehung1 als wre sie mit einer ,deichsel in dem ,mittelpunkt des ,kreises befestigt1 nach dem die ,lagerachsen gekrmmt sind2 sie stellt sich also schrg ein4 ,hierbei sucht die ,achse die ihr bequemste ,stellung zu erreichen1 und das ist die in ,richtung des ,halbmessers vom durchfahrenen ,gleisbogen4 ,die ,rckstellung erfolgt auch hier durch ,federn4 ,es wurde bereits gesagt1 da ,einstellbarkeit bei ,kuppelachsen nicht mglich ist4 ,doch auch mit der seitlichen ,verschiebbarkeit allein kommt man unter ,mitwirkung des ,spielraums1 der durch den ,lngenunterschied zwischen ,radstand und ,spurweite entsteht1 beim ,durchfahren von ,krmmungen noch aus1 wenn die ,maschine nicht mehr als fnf oder sechs gekuppelte ,achsen hat4 ,bei schwersten ,gterzug-,maschinen aber1 insbesondere wenn sie ber ,steigungen zu fahren haben1 ist es oft notwendig1 ber diese ,kuppelachszahl noch hinauszugehen4 ,acht1 zehn1 ja zwlf ,kuppelachsen sind hier manchmal notwendig4 ,da kann nun der blo durch seitliche ,verschiebbarkeit geminderte feste ,achsstand nicht mehr beibehalten werden4 ,um berhaupt den ,bau von ,lokomotiven mit so hohem ,reibungsgewicht und entsprechender ,zugkraft zu ermglichen1 hat man sich zu ganz besonders kunstvollen ,bauarten und zu einer tief eingreifenden nderung in der ,anlage des ,lauf- und ,triebwerks entschlieen mssen4 ,abbildung3 #ahe4 ,einstellbarkeit von ,treibachsen ,laufwerk einer ,c ,c-,mallet-,lokomotive4 ,der hintere ,laufwerkrahmen ist mit dem ,hauptrahmen starr verbunden1 der vordere ,laufwerkrahmen ist beweglich ,um eine ,lokomotive mit sehr vielen ,kuppelachsen1 wie sie z4 ,b4 ,bild #b zeigt1 in ,krmmungen gengend beweglich zu machen1 ist man davon abgegangen1 smtliche ,achsen von einer einzigen ,maschine antreiben zu lassen4 ,man legt vielmehr unter den ,kessel zwei ,dampfmaschinen1 von denen jede eine gleiche ,zahl ,kuppelachsen antreibt4 ,die vier ,zylinder liegen jetzt nicht mehr nebeneinander1 sondern sind paarweis hintereinander angebracht4 ,hierdurch gewinnt man die ,mglichkeit1 eine kleine ,zahl von ,kuppelachsen in einen den ,drehgestellen hnlichen ,sonderwagen zu legen1 in dem sie sich1 obgleich starr gegeneinander1 zu den brigen in verschiedenen ,winkeln einstellen knnen4 ,die beiden vorderen ,zylinder drehen sich hierbei mit4 ,um dies zu ermglichen1 mu die ,dampfzufhrung zu diesen ,zylindern durch eine bewegliche ,leitung erfolgen4 ,lange ,zeit nachdem der ,gedanke der frei beweglichen ,kuppelachs-,gestelle bereits vorhanden war1 kam es nicht zu einer im ,betrieb wirklich brauchbaren ,ausfhrung1 weil man nicht imstande war1 die beweglichen ,dampfleitungen gengend dicht zu halten4 ,hatten sie doch den sehr hohen ,druck der vollen ,kesselspannung aufzunehmen4 ,erst ,mallet und gleichzeitig einem ,deutschen1 ,rimrott1 gelang die ,lsung1 da sie aus einem ,grund1 den wir alsbald kennen lernen werden1 dem beweglichen ,kuppelgestell ,dampf niedrigerer ,spannung zufhren konnten4 ,erst die ,mallet-,rimrott-,maschine mit ihren vielen ,kuppelachsen hat die ,mglichkeit geschaffen1 auch schwerste ,zge mit nicht mehr als zwei ,lokomotiven ber starke ,steigungen zu bringen4 ,eine ,lokomotive mit acht gekuppelten ,achsen und einem ,reibungsgewicht von #abb #ejj ,kilogramm ist schon ein ziemlich gewaltiges ,gebilde4 ,bei uns ist man vorlufig hierber nicht hinausgegangen4 ,in ,amerika aber1 wo man auch in ,eisenbahndingen gern ins ,riesenhafte hinausschweift1 sind bereits ,maschinen mit zwlf ,kuppelachsen gebaut worden4 ,diese finden nicht mehr smtlich unter der eigentlichen ,lokomotive ,platz1 die letzten liegen vielmehr bereits unter dem ,tender1 was den ,vorteil bringt1 da auch dessen ,reibungsgewicht fr die ,zugkraft mit ausgenutzt werden kann4 ,die ,riesen-,lokomotive der ,erie-,bahn1 welche unser ,bild #ahf zeigt1 wird von drei getrennten ,dampfmaschinen angetrieben1 von denen die vorderste mit ihren ,achsen in einem beweglichen ,gestell liegt1 die hintere ihre ,einstellbarkeit durch die ,tender-,kupplung gewinnt4 ,abbildung3 #ahf4 ,riesen-,lokomotive der ,erie-,bahn in ,amerika mit sechs ,zylindern und drei gesonderten ,triebwerken2 das hinterste unter dem ,tender4 ,diese #a ,d ,d ,d #a ,lokomotive hat #bh ,rder ,ein anders gearteter ,versuch1 um ,lokomotiven mit sehr langen ,achsstnden durch ,krmmungen zu bringen1 ist von der ,atchison-1 ,topeca- und ,santa ,f-,eisenbahn gemacht worden4 ,smtliche unter dem sehr langen ,kessel verteilte ,kuppelachsen liegen hier im ,rahmen fest4 ,dieser selbst aber und auch der ,kessel sind mit einem ,gelenk ausgestattet1 das also eine ,anschmiegung an die ,gleiskrmmung gestattet4 ,die ,anbringung dieses ,gelenks erzwang eine vollstndige nderung des ,kesselbaus4 ,die ,heizrohre reichen nur vom ,fhrerhaus bis zum ,gelenk4 ,der vordere ,kesselteil enthlt die ganze ,hilfsausrstung4 ,in ,europa hat man sich zu einer solchen ,bauart noch nicht entschlieen gekonnt4 ,im allgemeinen ist zu sagen1 da alle die schwierigen und oft mit vielem ,aufwand geistiger ,arbeit erdachten ,vorkehrungen1 um die ,lokomotiv-,laufwerke in ,krmmungen beweglich zu machen1 dem ,eisenbahnbetrieb groe ,vorteile gebracht haben4 ,fast noch gnstiger aber wirkt jede ,erhhung des zulssigen ,achsdrucks1 weil es dadurch mglich wird1 mit weniger ,achsen und dementsprechend einfacheren ,maschinen die gleiche ,zugkraft zu erreichen4 ,freilich setzt die leicht aussprechbare ,zahl eines erhhten ,achsdrucks gewaltige ,vorarbeiten voraus4 ,der gesamte ,oberbau1 insbesondere auch die ,brcken1 mu ja fr die schwerere ,belastung verllich hergerichtet werden4 ,abbildung3 #ahg4 ,zylinder einer amerikanischen ,riesen-,lokomotive ,abbildung3 #ahh4 ,groe amerikanische ,lokomotive mit ,gelenkkessel ,das ,gelenk im ,kessel und ,rahmen ermglicht der langen ,lokomotive das ,durchfahren von ,gleiskrmmungen ,die ,lokomotive hat bei ihrem raschen ,lauf durch die ,lande einen treuen ,begleiter1 der ihr unablssig folgt4 ,nur bei ,maschinen1 die ausschlielich kurze ,reisen zu erledigen haben1 gestattet er sich fter1 zu ,hause zu bleiben4 ,lokomotiven1 die nur fr ,vorspann- oder ,verschiebedienst bestimmt sind1 ferner ,stadt- und ,vorortbahn-,lokomotiven besitzen meistens keinen besonderen ,tenderwagen4 ,sie knnen den verhltnismig geringen ,wasser- und ,kohlevorrat1 den sie brauchen1 auf den eigenen ,achsen mitnehmen4 ,der technische ,sprachgebrauch will1 da man solche ,maschinen ohne selbstndigen ,tender ,tender-,lokomotiven nennt4 ,alle ,maschinen fr groe ,fahrt aber haben ,schlepptender4 ,denn die bedeutenden ,mengen an ,wasser und an ,kohle1 die sie mit auf die ,reise nehmen mssen1 sind so schwer1 da die ohnedies stark belasteten ,lokomotivachsen sie nicht mehr zu tragen vermgen4 ,auerdem ist hierfr auch infolge der scharfen ,raumausnutzung bei solchen ,maschinen kein ,platz aufzutreiben4 ,der ,vorrat mu also auf einen besonderen ,wagen geladen werden1 der infolge seiner eigenartigen ,ausbildung seinesgleichen in dem mannigfaltigen ,fahrzeugpark der ,eisenbahnen nicht hat4 ,auch die ,tenderachsen werden sehr schwer belastet4 ,fr ,gterzug-,lokomotiven haben die ,tender etwa #af ,kubikmeter ,wasser und #gjjj ,kilo ,kohle mitzunehmen4 ,bei ,schnellzgen mit ihren langen ,lokomotivwegen wchst die ,last auf #cj ,kubikmeter ,wasser und etwa #aj #jjj ,kilo ,kohle an4 ,das ist eine ,gesamtlast von #dj #jjj ,kilogramm1 da jedes ,kubikmeter ,wasser bekanntlich #ajjj ,kilo #a ,tonne wiegt4 ,das ,wasser wird im ,innern des ,tenderkastens untergebracht4 ,der fr seine ,aufnahme bestimmte ,behlter ist oben durch ein ,deckblech abgeschlossen2 dessen ,lage zwischen den senkrechten ,wnden des ,tenders ist auch von auen her1 beim ,blick von der ,seite1 deutlich durch die gebrochene ,linie zu erkennen1 die von den sehr krftigen ,nieten gebildet wird4 ,das ,deckblech luft1 von hinten angefangen1 zuerst wagerecht1 alsdann ein ,stck schrg nach unten1 um dann noch einmal in eine kurze ,wagerechte berzugehen4 ,diese ,lage gibt man ihm1 weil es zugleich die ,aufgabe hat1 die ,kohlen zu tragen1 die nun ber die ,schrge hinweg stets selbstttig nach vorn rutschen1 so da sie von der ,schaufel des ,heizers stets bequem erreicht werden knnen4 ,um ein berstrzen des ,kohlebergs in den ,fhrerstand zu verhten1 wird ganz vorn von oben her stets noch eine ,bohle eingeschoben4 ,der ,wasserbehlter hat krftige ,versteifungen und ,querwnde1 die verhindern1 da durch die ,erschtterungen die ganze ,wassermenge in gleichmige ,bewegung gert und mit groer ,gewalt gegen die ,auenwnde schlgt4 ,der ,kohlekasten reicht auf dem ,tenderwagen nicht bis ganz nach hinten1 weil dort noch ,platz fr eine ffnung zum ,einfllen des ,wassers bleiben mu4 ,diese ,fllffnung wird stets so gerumig gemacht1 da ein ,mann hindurchsteigen und den ,innenzustand des entleerten ,wasserkastens feststellen1 ntigenfalls kleine ,nacharbeiten oder eine grndliche ,reinigung ausfhren kann4 ,die ,fllffnung darf nicht hher als #b1ge ,meter ber der ,schienenoberkante liegen1 damit die ,ausleger der ,wasserkrane noch eingeschwenkt werden knnen4 ,mit den ,speisevorrichtungen am ,lokomotivkessel ist der ,wasserbehlter auf dem ,tender durch bewegliche ,rohre oder durch ,fllschluche verbunden4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,hanomag #ahi4 ,tender ,es wre wirtschaftlich nicht richtig1 die ,abmessungen der ,tender ber ein gewisses ,ma hinaus zu steigern4 ,der ,wasservorrat1 der fr jede einzelne ,lokomotive mitgefhrt werden kann1 ist also in gewissen ,grenzen erschpfbar4 ,die ,lnge der ,strecken1 welche von ,schnellzgen ohne ,aufenthalt durchfahren werden knnen1 wird hierdurch eingeschrnkt4 ,in ,england und ,amerika sucht man auf einigen ,bahnen diesem ,zwang durch eigenartige ,anordnungen zu entgehen4 ,man schafft nmlich die ,mglichkeit1 den ,tender nicht nur bei ,stillstand1 sondern auch whrend der ,fahrt fllen zu knnen4 ,zu diesem ,zweck wird an geeigneter ,stelle in der ,gleismitte ein etwa #ejj ,meter langer ,trog eingebaut1 der nach seinem ersten ,erbauer ,ramsbottomscher ,flltrog heit4 ,vom ,tender hngt ein ,mundstck hinab1 das fr gewhnlich frei ber die ,schwellenoberkanten hinweggeht4 ,neben der ,erstreckung des ,trogs aber sind die ,schienen um #h bis #aj ,zentimeter gesenkt1 so da der ,fllansatz in das ,wasser hineinreicht1 aber auch selbstttig vor dem ,ende des ,trogs durch neues ,ansteigen der ,schienen wieder herausgehoben wird4 ,auf diese ,weise vermag der ,tender seinen ,wasservorrat whrend der ,fahrt in wenigen ,sekunden zu erneuern4 ,man hat in ,deutschland trotz des auch hier bestehenden lebhaften ,bestrebens1 die aufenthaltlos durchfahrenen ,schnellzugstrecken zu verlngern1 bisher auf die ,anordnung von ,flltrgen verzichtet4 ,die ,grnde hierfr sind ausreichend genug4 ,in unseren ,breiten wrde das ,wasser im ,trog whrend mehrerer ,monate eines jeden ,jahrs gefroren sein4 ,besondere ,heizeinrichtungen hinzuzufgen1 wre sicherlich zu teuer und zu umstndlich4 ,auerdem gelangen in das ,trogwasser hufig grobe ,unreinlichkeiten1 welche leicht die ,durchgangsffnungen der ,speisevorrichtungen an der ,maschine verstopfen knnen4 ,whrend des ,speisens bei schneller ,fahrt spritzt das ,wasser aus dem ,trog nach den ,seiten hoch empor1 so da der ,tender vollstndig in eine ,wasserwolke eingehllt wird4 ,das ,bewssern aller ,teile ist betrieblich recht unerwnscht4 ,damit man die ,menge des im ,tenderkasten noch vorhandenen ,wassers stets leicht erkennen kann1 ist an der vorderen ,querwand ein ,zeiger angebracht1 der durch einen auf der ,wasseroberflche ruhenden ,schwimmer bewegt wird4 ,die ,kupplung zwischen ,lokomotive und ,tender ist in ,abschnitt #ag behandelt4 ber diese ,kurzkupplung hinweg wird eine ,brcke aus geriffeltem ,blech gelegt1 die an der ,lokomotive mit ,drehangeln befestigt ist4 ,wie schon fter angedeutet wurde1 haben die letzten ,jahrzehnte dem ,bau der ,lokomotive1 der sich sonst gedanklich immer noch so eng an die ,gestaltung der ,rakete8 anlehnt1 hauptschlich zwei ,neuerungen gebracht1 die eine durchgreifende ,wirkung gebt haben4 ,das ,ziel beider war die ,herbeifhrung einer bedeutenden ,kohlenersparnis1 die denn auch erreicht worden ist4 ,die eine dieser ,neuerungen betrifft die ,fhrung des ,dampfs durch die ,maschine1 die andere eine nochmalige ,bearbeitung des aus dem ,wasser gewonnenen ,dampfs im ,bereich der ,heizrohre2 diese ist etwa dem ,durchkneten zu vergleichen1 durch das der ,bcker den bereits fertiggestellten ,teig fr den ,gebrauchszweck geeigneter macht4 ,die nun zu besprechenden beiden wichtigsten ,errungenschaften des ,lokomotivbaus sind3 die ,schaffung der ,verbund-,maschine und die ,erfindung der ,dampfberhitzung1 also der ,bau der ,heidampf-,maschine4 ,die heutigen ,lokomotiven arbeiten1 wie wir bereits gehrt haben1 lngst nicht mehr mit ganzer ,fllung4 ,der ,zylinderraum wird schon vor ,beendigung jedes ,kolbenhubs vom ,kessel abgesperrt1 so da der ,dampf sich ausdehnen kann4 ,aber auch hierbei wird er noch nicht vllig entspannt4 ,es wohnt ihm1 wenn er den ,kolben bis ans ,ende seines ,hubs gefhrt hat1 immer noch eine ziemlich bedeutende ,arbeitskraft inne1 die frher verloren ging4 ,bei ,lokomotiven1 an denen die neue ,bauart nicht verwendet wird1 hrt man denn auch den ,dampf mit auerordentlich krftigem ,sto durch das ,blasrohr entweichen4 ,dies ist ein ,zeichen dafr1 da hier ,kraft verloren geht4 ,der ,gedanke1 die ,arbeitsfhigkeit des ,dampfs1 die er immer noch besitzt1 nachdem er seinen ,kolben bis zum ,hubende gebracht hat1 weiter auszunutzen1 wurde zuerst bei der ortsfesten ,maschine angewendet4 ,man lt hier schon seit langem den vom ,kessel kommenden ,frischdampf nicht gleichzeitig in beide ,zylinder eintreten1 sondern gibt nur dem einen von diesen eine ,verbindung mit dem ,kessel1 whrend der zweite ,zylinder von dem ,auspuffrohr des ersten her gespeist wird4 ,so kann der ,dampf also nun zum zweiten ,mal ,arbeit leisten4 ,da auf diese ,weise eine ,verbindung zwischen den beiden ,zylindern geschaffen wird1 nennt man ,maschinen mit solcher ,einrichtung ,verbund-,maschinen4 ,nach gengender baulicher ,durchbildung konnte durch diese ,einrichtung eine erhebliche ,kohlenersparnis erzielt werden4 ,die bertragung auch auf die bewegliche ,dampfmaschine gelang1 wie stets1 erst nach vielen ,mhen4 ,infolge ihrer eigenartigen ,bauart1 des geringen ,raums1 der bei ihr zur ,verfgung steht1 und wegen sonstiger besonderer ,eigenschaften1 zwingt die ,lokomotive ja stets zu lebhaftestem ,aufwand geistiger ,arbeit1 wenn eine ,neuerung bei ihr eingefhrt werden soll4 ,mit dem bloen ,gedanken ist es hier noch weniger getan1 als auch sonst in der ,technik4 ,der fachunkundige ,erfinder glaubt meistens1 schon etwas ,groes geleistet zu haben1 wenn der ,plan zu einer wnschenswerten ,neuerung in schattenhaften ,umrissen seinem ,gehirn entsprungen ist4 ,damit ist aber noch lngst nicht die ,neuerung selbst erdacht1 sondern eigentlich nur der ,wunsch geboren1 da diese ,eigentum der ,technik werden mge4 ,erst jetzt beginnt die wirkliche ,erfindungsarbeit4 ,die ,neuerung mu so geformt und hergerichtet werden1 da sie allen ,ansprchen der sehr harten technischen ,wirklichkeit zu entsprechen vermag4 ,hieran pflegen bei weitem die meisten ,erfindungen zu scheitern1 wodurch sie beweisen1 da sie in ,wirklichkeit gar keine gewesen sind4 ,nirgend ist es schwerer1 einen ,erfindungsgedanken zu vlliger ,reife zu bringen1 wie gerade im ,eisenbahnbetrieb mit seinen unzhligen1 unabweisbaren ,betriebsforderungen4 ,es ist heute kaum noch denkbar1 da ein ,nichtfachmann auf diesem ,gebiet etwas ,neues zu schaffen vermag1 das wirklich ersprielich ist4 ,der ,gedanke1 die ,verbund-,anordnung fr ,lokomotiven anzuwenden1 wurde zum ersten ,mal von einem ,deutschen ausgesprochen4 ,in einem ,patent1 das der deutsche ,ingenieur ,gerhard ,moritz ,roentgen im ,jahre #ahcd in ,frankreich auf eine ,verbund-,einrichtung fr ortsfeste ,dampfmaschinen nahm1 heit es3 ,dieselben ,vorteile werden sich auch bei bertragung dieser ,verbund-,anordnung auf die ,eisenbahn-,maschinen ergeben48 ,roentgen hat dieser ,anregung jedoch keine ,tat folgen lassen2 sein ,patent blieb auf dem ,papier stehen1 gerade so wie ,erfindungen vieler anderer auf diesem ,gebiet4 ,die erste ,verbund-,lokomotive ist erst im ,jahre #ahgf von dem schweizerischen ,ingenieur ,anatole ,mallet gebaut worden4 ,sie wurde von der ,firma ,schneider ,co4 in ,creusot fr die ,bahn ,bayonne-,biarritz in ,frankreich hergestellt4 ,seit dem ,jahre #ahhj hat sich dann der damalige ,maschinen-,inspektor bei der ,eisenbahn-,direktion ,hannover1 ,august von ,borries1 groe ,verdienste um die ,durchbildung der ,verbund-,maschine erworben4 ,die erste ,lokomotive dieser ,art fr die preuische ,bahn wurde im gleichen ,jahr von ,schichau in ,elbing gebaut4 ,seitdem sind die ,verbund-,maschinen im ,bereich der preuischen ,bahnverwaltung in immer grerer ,zahl zur ,verwendung gelangt4 ,die heutige ,verbund-,maschine gewhrt eine ,kohlenersparnis von etwa #bj vom ,hundert4 ,um die ,anordnung wirklich nutzbar verwerten zu knnen1 war der ,einbau einer ganzen ,anzahl besonderer ,vorrichtungen auf der ,lokomotive notwendig4 ,die ,spannung des ,dampfs ist1 wenn dieser durch den ersten ,zylinder hindurchgegangen1 natrlich hinabgesetzt1 der ,druck1 den er auf jedes ,quadratzentimeter ,kolbenflche nun noch auszuben vermag1 also geringer4 ,da man jedoch auf beiden ,seiten der ,lokomotive die gleiche ,arbeitsleistung haben will1 so mu diese ,druckminderung ausgeglichen werden4 ,dies geschieht durch eine ,vergrerung des ,kolbens und damit des ,zylinders auf derjenigen ,lokomotivseite1 die den ,dampf aus zweiter ,hand empfngt4 ,das ,ergebnis der ,rechnung ,dampfdruck ,kolbenflche1 welches die ,leistung ergibt1 mu auf der ,hochdruck- wie auf der ,niederdruckseite das gleiche sein4 ,es ist ferner nicht mglich1 die beiden ,zylinder nur durch ein einfaches ,rohr miteinander zu verbinden4 ,denn der ,hochdruck-,zylinder sendet dem ,niederdruck-,zylinder den ,dampf durchaus nicht immer in dem ,augenblick zu1 in welchem dieser ihn am meisten bentigt4 ,wenn der ,hochdruckkolben am ,ende eines ,hubs angelangt ist1 steht der ,niederdruckkolben wegen der ,versetzung der ,kurbeln um #ij ,grad gerade in der ,mitte4 ,dies ist der ,augenblick hchsten ,dampfbedarfs bei ihm2 der ,hochdruck-,zylinder kann aber gerade jetzt fast nichts abgeben4 ,aus diesem ,grund schaltet man zwischen die beiden ,zylinder einen ziemlich gerumigen ,behlter ein1 aus dem die ,niederdruckseite sich unabhngig von der ,kolbenstellung drben versorgen kann4 ,die grte ,kraftleistung hat die ,lokomotive stets beim ,anfahren zu vollbringen4 ,jeder ,krper ist ja leichter in ,bewegung zu erhalten1 als zu dieser zu bringen4 ,wie eine ,beharrung der ,bewegung gibt es auch eine ,beharrung der ,ruhe4 ,niemals empfindet die ,lokomotive die ,last des angehngten ,zugs so stark1 wie wenn sie1 nach gegebenem ,abfahrtzeichen1 anfahren mu4 ,in diesem schwierigsten ,augenblick versagt aber die ,verbund-,maschine manchmal4 ,da der ,dampf ja erst den ,hochdruck-,zylinder durchlaufen mu1 um zur ,niederdruckseite zu gelangen1 so knnen beim ,anfahren nicht beide ,maschinen wirken4 ,aus dem ,zwischenbehlter kann der ,niederdruck-,zylinder in diesem ,augenblick gleichfalls nicht schpfen1 weil sich darin bei ,beginn des ,anfahrens berhaupt kein ,dampf befindet4 ,man hat aus diesem ,grund dazu schreiten mssen1 ein ,steuer-,ventil anzubringen1 das dem ,fhrer gestattet1 die ,verbundwirkung whrend des ,anfahrens aufzuheben4 ,nach ffnung dieses ,ventils erhalten beide ,zylinder ,frischdampf1 so da die ,maschine nicht mit ,verbund-1 sondern mit ,zwillingswirkung arbeitet4 ,die ,vorzge der ,verbund-,maschine verschwinden also bei solchen ,lokomotiven1 die hufig anfahren mssen1 wie ,verschiebe-1 ,gterzug- und ,stadtbahn-,lokomotiven4 ,die preuische ,eisenbahn-,verwaltung baut darum ,maschinen dieser ,art stets mit ,zwillingswirkung1 whrend ,lokomotiven fr ,schnellzge und ,eil-,gterzge heute allermeist mit ,verbundwirkung versehen sind4 ,bei ,maschinen mit vier ,zylindern werden zwei fr ,hoch- und zwei fr ,niederdruck verwendet4 ,jedem ,hochdruck- wird ein ,niederdruck-,zylinder zugeordnet4 ,hierbei ergibt sich nun ein besonderer ,vorteil fr solche ,maschinen1 die zum bequemen ,durchfahren von ,krmmungen ein frei bewegliches ,triebwerk haben4 ,mallet und ,rimrott kamen auf den ,gedanken1 hierbei die beiden ,niederdruck-,zylinder an dem beweglichen ,triebwerk-,rahmen anzubringen4 ,die biegsamen ,dampfleitungen brauchten nun also nicht mehr den ,hochdruck des ,kessels aufzunehmen1 sondern nur noch gegen den weit geringeren ,niederdruck abgedichtet zu werden4 ,auf diese ,weise gelang es also zum ersten ,mal1 wirklich brauchbare ,maschinen mit einstellbaren ,kuppelachsen auszursten4 ,in ,deutschland ist die erste ,mallet-,rimrott-,maschine bei ,j4 ,a4 ,maffei in ,mnchen hergestellt worden4 ,noch weit wichtiger als die ,ausnutzung der ,verbundwirkung ist fr den ,lokomotivbau die ,einfhrung des berhitzten oder ,heidampfs geworden4 ,der aus dem ,wasser des ,kessels erzeugte ,dampf enthlt stets noch ,wasser in ,form mitgerissener1 feinster ,trpfchen4 ,diese sind fr die ,wirkung der ,maschine sehr schdlich1 wenn sie in die ,zylinder gelangen1 weil sie dort keinerlei ,wirkung auszuben vermgen1 jedoch dem arbeitsfreudigen ,dampf den ,platz fortnehmen4 ,schon in frheren ,jahrzehnten hat man sich deshalb damit beschftigt1 den ,dampf vor seinem ,eintritt in die ,zylinder zu trocknen1 indem man ihn so lange im ,bereich der ,heizung lie1 bis das mitgerissene ,wasser gleichfalls verdampft war4 ,groe ,vorteile ergaben sich aber erst1 als man mit der ,erhitzung des ,dampfs weit ber den ,wrmegrad hinausging1 der zur ,trocknung notwendig ist4 ,wenn nmlich auch vllig trockener ,dampf in den ,zylinder eintritt1 so schlgt sich ein ,teil davon stets sofort zu ,wasser nieder1 weil seine ,wrme durch ,berhrung mit den verhltnismig kalten ,zylinderwnden1 aber auch durch die ,ausdehnung beim ,vorschieben des ,kolbens sogleich hinabgesetzt wird4 ,wieder erhlt man so im ,zylinder totes1 schdliches ,wasser4 berhitzter ,dampf jedoch1 das heit solcher1 der bis zu einer ,wrme von etwa #cfj ,grad gebracht ist1 kann eine ,abkhlung wohl vertragen1 ohne sich niederzuschlagen4 ,er behlt noch lange die ,eigenschaft eines ausdehnungsfhigen ,gases4 ,durch die berhitzung kann man also eine weit bessere ,ausnutzung des ,dampfs erzielen1 indem alle seine ,teile zum ,arbeiten gelangen1 anstatt als ,wasser ungenutzt verloren zu gehen4 ,die ,erkenntnis von der ,ntzlichkeit des berhitzten ,dampfs ist nicht neu1 aber eine verwendbare ,ausfhrung von ,heidampf-,lokomotiven war lange ,zeit hindurch nicht mglich4 ,muten doch alle ,vorkehrungen1 die notwendig sind1 um den ,nadampf von #ajj ,grad auf #cfj ,grad zu bringen1 so beschaffen sein1 da sie sich am ,lokomotivkessel anbringen lieen1 ohne da dessen bewhrter ,bau grundstzlich verndert zu werden brauchte4 ,eine uerste ,anpassung an rumlich beschrnkte ,verhltnisse war hierbei erforderlich4 ,abbildung3 #aij4 ,eine seltsame ,lokomotive ,erbaut von ,petiet im ,jahre #ahfd zur ,heidampferzeugung ,um dem ,heidampf wirklich freie ,bahn zu erffnen1 durfte man nicht solche ,lokomotiven bauen1 wie ,petiet in ,frankreich es tat1 der hierbei1 wie ,bild #aij zeigt1 so ziemlich alle ueren ,formen des ,kessels vernderte4 ,es war auch notwendig1 darauf zu achten1 da die ,heidampf-,ausrstung das ,gewicht der ,lokomotive nicht allzu sehr steigerte4 ,die einzelnen ,vorrichtungen muten leicht anzubringen sein1 und endlich war es noch erforderlich1 alle ,maschinenteile wie ,kolbenringe1 ,schieber1 ,stopfbchsen1 ,dichtungen und insbesondere das ,schmierl so herzurichten1 da sie imstande waren1 den auerordentlichen ,hitzegraden zu widerstehen1 welchen sie fortab ausgesetzt werden muten4 ,die wirklich brauchbare ,ausfhrung der ,heidampf-,lokomotive1 die alsbald einen fast beispiellosen ,siegeszug durch alle ,lnder der ,erde angetreten hat1 gelang als erstem dem deutschen ,ingenieur ,wilhelm ,schmidt in ,cassel zu ,anfang dieses ,jahrhunderts4 ,er berwand alle ,schwierigkeiten und hat durch seine ,arbeit einen erneuten ,beweis dafr geliefert1 da der deutsche ,techniker auf ,grund seiner wissenschaftlichen ,schulung zu den grten ,taten fhig ist4 ,nachdem ,schmidt zuerst einige andere ,bauarten versucht hatte1 so z4 ,b4 den ,rauchkammer-berhitzer1 ist heute allgemein der ,heiz- oder ,rauchrhren-berhitzer in ,gebrauch4 ,die berhitzung des ,dampfs geschieht hier dadurch1 da dieser nach ,durchstrmen des geffneten ,reglerventils im ,dom auf einem langen ,weg mit den heien ,feuerungsgasen in engste ,berhrung gebracht und dann erst den ,zylindern zugefhrt wird4 ,zur ,aufnahme der berhitzer-,einrichtung sind die ,heiz- oder ,rauchrhren in den ,reihen1 die im oberen ,teil des ,kessels liegen1 weiter gehalten als die anderen4 ,in jede ,rhre taucht ein berhitzer-,teilstck ein1 ein ,rohrstrang1 der von einem vor der vorderen ,querwand des ,kessels1 also in der ,rauchkammer1 liegenden ,sammelgef fr den ,nadampf herkommt und mit seinem ,ende an das ,sammelgef fr ,heidampf angeschlossen ist4 ,abbildung3 ,schmidtsche ,heidampf-,gesellschaft in ,cassel #aia4 ,heidampf-,erzeugung ,lngsschnitt durch eine ,lokomotive zur ,veranschaulichung der ,lage der berhitzerrhren in den ,heizrohren ,jedes berhitzer-,teilstck ist ein zweifaches1 ,u-frmig gebogenes ,rohr4 ,der ,dampf durchluft erst die eine ,schleife1 dann die andere1 wird also in jedem ,rauchrohr zweimal hin und zurck gefhrt1 wobei er von den ,heizgasen1 welche die ,u-,rohre von auen umsplen1 bis auf #cfj ,grad erhitzt wird4 ,abbildung3 #aib4 ,rauchrhren-berhitzer nach ,wilhelm ,schmidt ,sammelgef in der ,rauchkammer und berhitzerrhren4 ,die ,rhrenenden sind verstrkt ,es ist erstaunlich1 da man vermocht hat1 gezogene ,stahlrohre herzustellen1 die in der auerordentlichen sie umgebenden ,hitze nicht durchbrennen4 ,die ,heizrohre werden zwar in gleicher ,weise erwrmt1 aber das ,wasser1 welches sie stndig umsplt1 verursacht eine grndliche ,khlung4 ,diese fllt bei den dampferfllten berhitzerrohren fort4 ,die grten ,schwierigkeiten machte es1 die ,endstellen haltbar zu machen1 an denen die ,u-,rohre umgebogen sind1 weil diese dem vollen ,ansturm der heien ,gase ganz besonders ausgesetzt sind4 ,heute ist durch das ,aufschweien einer verstrkenden ,kappe auf die ,rohrenden auch hier eine gengende ,haltbarkeit erreicht4 ,eine gewisse ,khlung1 wenn man einen solchen ,ausdruck fr diese ,hlle berhaupt anwenden kann1 erhalten die berhitzerrohre immerhin solange1 wie sie vom ,dampf durchstrmt werden4 ,sobald das ,regler-,ventil geschlossen wird1 hrt jedoch die ,dampfzufuhr auf1 und die ,wandungen sind nicht mehr imstande1 ,wrme abzugeben und fortleiten zu lassen4 ,aus diesem ,grund wird dafr gesorgt1 da bei geschlossenem ,regler-,ventil die ,erhitzung der ,u-,rohre vermindert wird4 ,abbildung3 #aic4 berhitzer-,anordnung in der ,rauchkammer ,aus dem oberen ,sammelgef gehen die sehr weiten ,dampfzustrmungsrohre fr die ,zylinder ab ,abbildung3 ,nach einem ,modell im ,kniglichen ,verkehrs- und ,bau-,museum zu ,berlin #aid4 ,blick in den ,kessel einer ,heidampf-,lokomotive ,vorn berhitzer-,anordnung in der ,rauchkammer4 ,in den geschnittenen ,rauchrhren doppelte berhitzerschlangen ,wenn man eine ,heidampf-,lokomotive von vorn her anschaut1 bemerkt man gleich hinter der ,rauchkammer an der rechten ,seite des ,rund-,kessels einen kleinen wagerecht liegenden ,zylinder4 ,er ist an der ,lokomotive auf ,bild #aeb deutlich zu erkennen4 ,in diesem ,zylinder ist ein ,kolben untergebracht1 der durch hinten eintretenden ,dampf aus seiner ,ruhelage verschoben wird1 solange das ,regler-,ventil offen ist1 die ,heizrohre also mit ,dampf versorgt sind und die ,maschine arbeitet4 ,sobald ,abschlu erfolgt1 kehrt der ,kolben in seine ,ruhelage zurck4 ,er verstellt hierbei mit ,hilfe einer ,hebelbersetzung eine breite ,klappe in der ,rauchkammer4 ,diese geht aus ihrer wagerechten ,lage in die senkrechte ber und verschliet die ,ausgangsffnungen derjenigen ,heizrohre1 in denen die berhitzerrhren liegen4 ,der ,durchzug der heien ,gase durch diese ,rohre wird dadurch stark vermindert1 die ,erhitzung sinkt4 ,im ,fhrerstand ist ein ,handrad angebracht1 mit dessen ,hilfe auch bei geffnetem ,regler-,ventil die berhitzerklappe nach ,belieben verstellt werden kann4 ,hierdurch vermag die ,lokomotivmannschaft den ,grad der berhitzung nach ,vorschrift einzustellen4 ,eine elektrische ,vorrichtung ermglicht stndig das ,ablesen des ,hitzegrads auf einem ,zifferblatt im ,fhrerstand4 ,um die ,entwicklung der ,heidampf-,maschine hat sich die preuische ,staatsbahnverwaltung ein groes ,verdienst erworben4 ,wagemutig1 wie sie stets hoffnungsvollen technischen ,neuerungen gegenber zu sein pflegt1 nahm sie sich dieser ,erfindung schon in einer ,zeit der ,entwicklung an1 als der ,ausgang noch nicht abzusehen war4 ,viele ,millionen wurden fr ,versuche ausgegeben1 die1 wie man heute wei1 ganz gewi nicht umsonst geopfert worden sind4 ,tausende von ,heidampf-,lokomotiven sind heute in ,preuen im ,betrieb4 ,abbildung3 ,nadampflokomotive ,heidampflokomotive #aie4 ,erhhung der ,zugkraft durch ,dampfberhitzung ,vergleichende ,darstellung der hchsten ,zugleistungen einer ,nadampf- und einer ,heidampf-,lokomotive bei gleichem ,kohlenverbrauch und gleichem ,lokomotiv-,gewicht ,die ,ersparnisse1 die sich aus der ,benutzung des berhitzten ,dampfs ergeben1 sind nicht gering4 ,man rechnet1 da man hierdurch an ,wasser bei ,verbund-,maschinen bis zu #bf vom ,hundert1 bei ,zwillings-,maschinen bis zu #cc vom ,hundert erspart1 an ,kohle bei ,verbund-,lokomotiven #ab bis #ah vom ,hundert1 bei ,zwillings-,lokomotiven #bj bis #be vom ,hundert4 ,angesichts des auerordentlich groen ,kohlebedarfs der ,eisenbahnen1 der durch ihre weitere ,ausbreitung immer hher steigt1 mu jede ,mglichkeit1 die eine ,ersparnis erhoffen lt1 ausgenutzt werden4 ,so hat man sich denn in der letzten ,zeit entschlossen1 die ,lokomotive noch mit einem weiteren ,bauteil zu belasten1 das eine solche ,wirkung herbeifhrt4 ,man sorgt jetzt dafr1 da das ,wasser1 welches aus dem ,vorratsraum des ,tenders in den ,kessel gepumpt wird1 nicht mehr kalt in diesen eintritt1 sondern schon vorher stark angewrmt wird4 ,wir werden gleich noch hren1 da die ,lokomotive mit zwei ,speisevorrichtungen ausgerstet ist3 mit dem ,strahlapparat und der ,kolbenpumpe4 ,beim ,strahlapparat tritt eine gewisse ,vorwrmung von selbst ein1 da das ,wasser beim ,hineinwerfen in den ,kessel mit ,dampf vermischt wird4 ,die ,benutzung der ,kolbenpumpe trat bis vor kurzem mehr in den ,hintergrund1 weil diese nur ganz kaltes ,wasser abzugeben vermochte4 ,jetzt wird sie hufiger benutzt als der immer recht empfindliche ,strahlapparat1 weil zwischen sie und den ,kessel der ,speisewasser-,vorwrmer geschaltet werden kann4 ,dieser besteht aus einem runden oder flachen eisernen ,gef1 in dem ein ,rohrbndel untergebracht ist4 ,ungefhr den siebenten ,teil des ,abdampfs1 der aus den ,zylindern kommt1 leitet man statt zum ,blasrohr in den ,vorwrmer1 wo er den ,raum innerhalb der ,wandungen erfllt4 ,das von der ,pumpe in den ,kessel zu drckende ,wasser durchluft das ,rohrbndel1 und zwar mittels ,u-frmiger ,verbindungen eines dieser ,rohre nach dem andern1 so da eine sehr ausgedehnte ,berhrung mit dem heien ,dampfraum stattfindet4 ,der ,vorteil1 den diese ,neu-,einrichtung gebracht hat1 ist so bedeutend1 da man nachtrglich auch ltere ,maschinen mit ,vorwrmern ausgestattet hat4 ,die ,lokomotiven der ,berliner ,stadtbahn z4 ,b4 tragen die ziemlich unfrmigen ,vorwrmerkasten jetzt fast smtlich auf ihren runden ,rcken4 ,abbildung3 #aif4 ,speisewasser-,vorwrmer ,bauart ,knorr ,abbildung3 #aig4 ,rohrbndel im ,speisewasser-,vorwrmer1 durch das ,wasser hindurchgepret wird ,zu den besonders beachtenswerten ,neuerungen1 welche die letzten ,jahrzehnte dem ,lokomotivbau gebracht haben1 gehren auch die ,vorrichtungen zur ,rauchverbrennung oder besser ,rauchminderung4 ,es ist ja kein ,zweifel1 da die ,freude am ,eisenbahnfahren durch den aus dem ,schornstein der ,lokomotive dringenden ,rauch und den ,ru1 der aus den schwarzen ,wolken herabrieselt1 stark herabgesetzt wird4 ,doch nicht nur der ,reisende empfindet die ,rauchplage als belstand1 sie ist auch ein ,feind des ,betriebs4 ,denn die dem ,schornstein entquellenden ,verbrennungsrckstnde enthalten schwefligsaure ,gase1 welche die ,eigenschaft haben1 alle lackierten und blanken ,flchen anzugreifen4 ,sie sind es1 welche die ,auenwnde der ,eisenbahnfahrzeuge so rasch unansehnlich machen1 die ,hallendcher anfressen und dazu zwingen1 eiserne ,brcken hufiger anzustreichen1 als es sonst fr deren ,erhaltung notwendig wre4 ,am unangenehmsten ist die ,wirkung des ,rauchs in den ,tunneln1 wo allzu starke ,abstrmung von ,gasen aus den ,lokomotiven sogar eine ,erstickungsgefahr fr ,reisende und insbesondere fr die im ,freien stehende ,lokomotivmannschaft bringen kann1 wenn die ,gewlbe schlecht gelftet sind4 ,im ,jahre #ahih ist es tatschlich vorgekommen1 da in dem #cjjj ,meter langen1 wegen seiner schlechten ,lftungsverhltnisse berchtigten ,giovi-,tunnel auf der ,strecke ,turin-,genua ,heizer und ,fhrer eines ,personenzugs im ,qualm erstickt sind4 ,der ,zug rollte1 da er sich auf einer starken ,steigung befand1 rckwrts und stie auf einen folgenden ,gterzug auf4 ,viele ,menschen kamen hierbei um4 ,auch aus diesem ,unfall1 der allerdings sehr seltener ,art ist1 sieht man1 da die ,rauchverbrennung ein ,ziel ist1 aufs innigste zu wnschen4 ,die ,rauchbildung erfolgt dadurch1 da beim ,verbrennen des ,heizstoffs auf dem ,rost ,kohlenwasserstoffe aus diesem ausgetrieben werden4 ,fr gewhnlich reicht die ,hitze der ,feuerung nur aus1 um hiervon den leicht entzndlichen ,wasserstoff zu verbrennen4 ,alsdann scheidet sich reiner ,kohlenstoff in kleinen ,stckchen ab1 die wir ,ru nennen4 ,infolge des ,blasrohrzugs gelangen die ,ruteilchen trotz der angebrachten ,funkenfnger durch den ,schornstein ins ,freie1 da ja1 wie wir wissen1 die ,maschen der ,funkenfangvorrichtungen nicht allzu eng sein drfen4 ,es gelingt nun1 den ,kohlenstoff der ,feuerungsgase zu einem groen ,teil gleichfalls zu verbrennen1 wenn man auer der ,luft1 die vom ,aschkasten her durch den ,rost in die ,feuerkiste gelangt1 noch ber der ,feuerung neue ,frischluft zufhrt und dafr sorgt1 da diese sich grndlich mit den ausstrmenden ,gasen mengt4 ,die ,vorrichtung1 welche die beste ,wirkung in dieser ,hinsicht erzielt1 wird von ,marcotty in ,berlin gebaut4 ,sie ist heute fast an allen greren preuischen ,lokomotiven angebracht4 ,marcotty erreicht eine sehr starke ,rauchminderung auf folgende ,weise3 ,abbildung3 ,aus ,hanomag-,nachrichten #aih4 ,ohne ,rauch-,verbrennung6 ,gterzug im amerikanischen ,felsengebirge ,durch die dem ,fhrerstand zugekehrte ,wand der ,feuerkiste sind in zwei hohle ,stehbolzen zwei ,dsen gesteckt1 aus denen ein ,dampfschleier in ,richtung zum ,feuerschirm geblasen wird4 ,dieser ,schleier berdeckt die ganze ,feuerung in einiger ,hhe ber der obersten ,kohleschicht4 ,durch besondere ffnungen neben der eigenartig durchgebildeten ,feuertr wird zugleich ,oberluft zugefhrt1 und diese nun durch die ,dampfwirbel in dem ,schleier mit den ,gasen gemengt4 7,bilder #aii-bja47 ,damit fr die oft wechselnden ,beanspruchungen der ,lokomotive stets die wirksamste ,einstellung der ,rauchverbrennungs-,vorrichtungen bewirkt werden kann1 ist eine ,reihe von ,hebeln am ,fhrerstand vorgesehen1 die eine ,regelung des ,dampfschleiers sowie eine ,erhhung und ,verminderung des ,durchzugs der ,oberluft gestatten4 ,bei sorgfltiger ,bedienung tut die ,marcotty-,einrichtung sehr gute ,wirkung4 ,sie soll auch die ,ausnutzung des ,heizstoffs verbessern4 ,das ,qualmen der ,lokomotiven vermag sie jedenfalls vollstndig zu verhindern4 ,durch alle die hier geschilderten neuen ,errungenschaften des ,lokomotivbaus wird heute im ,eisenbahnbetrieb in der ,tat eine sehr bedeutende ,kohlenersparnis erzielt4 ,nach einer ,zusammenstellung von ,hammer muten in ,preuen im ,jahre #ahid zur ,erzeugung jeder ,pferdekraftstunde1 d4 h4 fr jede ,pferdestrke1 die eine ,stunde lang geleistet wird1 #b1g kg ,kohle verbrannt werden4 ,im ,jahre #aiji waren nur noch #b1b kg fr dieselbe ,leistung notwendig4 ,das bedeutete1 wenn man die ,verlade- und ,frachtkosten mitberechnet1 die sonst fr den ,mehraufwand an ,kohle notwendig gewesen wren1 eine ,ersparnis von #be ,millionen ,mark jhrlich4 ,heute ist der ,kohlenverbrauch bis auf #a1b kg fr die ,pferdekraftstunde hinabgedrckt4 ,die ,gesamtausgabe fr ,kohle im ,bereich der preuisch-hessischen ,eisenbahnen betrug im ,jahre #aiac #add ,millionen #gea #jjj ,mark4 ,ohne den ,einbau der sparenden ,neuanlagen wren wohl #bjj ,millionen fr den gleichen ,zweck erforderlich gewesen4 ,trotz all der ,zutaten und ,verfeinerungen1 mit denen die ,lokomotiven heute ausgerstet sind1 ist ihr ,anschaffungspreis1 bezogen auf die ,leistungseinheit1 doch ganz bedeutend geringer geworden4 ,nach ,matscho kostete zu ,stephensons ,zeiten jede ,pferdestrke1 welche die ,maschine leisten konnte1 bei der ,anschaffung #bdj ,mark2 heute sind nur noch #eb ,mark dafr zu entrichten4 ,nach alledem1 was der ,leser hier ber die ,lokomotive gehrt hat1 wird er gewi zugeben1 da diese ,maschine einer der khnsten ,wunderbauten ist1 die bisher von der ,technik aufgefhrt worden sind4 ,aber es ist nicht die ,aufgabe dieses ,baus1 in stolzer ,ruhe zu prangen4 ,er mu vielmehr mit seinen zahlreichen ,gemchern und krnenden ,zieraten durch die ,lande schweifen4 ,der ,mensch will sich nicht an ihm erfreuen1 sondern er soll ihm schwere ,dienste leisten4 ,um dies tun zu knnen1 verlangt der ,bau wiederum sorgfltigste ,wartung und treueste ,pflege4 ,so ungeheuer mannigfaltig wie seine ,fgung1 so zahlreich sind seine ,bedrfnisse4 ,unablssig ist in seinem ,innern zu rumen und zu schaffen1 damit kein ,versagen eintritt4 ,einsam zieht die ,lokomotive ihre ,bahn4 ,nur vier ,augen und vier ,hnde sind es1 die man ihr zugesellt hat4 ,es gehrt mehr als handwerkliche ,fertigkeit dazu1 die groe ,maschine whrend einer ununterbrochnen ,schnellzugfahrt von mehr als vier ,stunden so zu versehen1 da sie in jedem ,augenblick ihr ,bestes hergibt4 ,die ,mnner auf dem ,fhrerstand mssen ,knstler in ihrem ,fach sein4 ,sie mssen das ihnen anvertraute mchtige ,werkzeug aufs genaueste kennen1 aber zugleich auch ,mut und rasche ,entschlukraft besitzen1 wenn sie den sehr hohen ,anforderungen nachkommen wollen1 welche die uerst straff gespannten ,fahrplanzeiten an die ,schnellzuglokomotiven stellen4 ,auch das ,gefhl der ,pflicht1 die sie gegenber den ,fahrgsten in den wohl abgeschlossenen ,wagen hinter ihnen bernommen haben1 mu die ,mnner auf der ,lokomotive stets beseelen4 ,die ,beamten drfen nicht gefhrliche ,handlungen vornehmen1 um eine selbstverschuldete ,unregelmigkeit zu verdecken1 sie drfen auch bei bedrohlichen ,vorgngen ebensowenig zuerst an sich denken1 wie das der ,kapitn eines ,schiffs tut4 ,man darf sagen1 da solche ,tugenden von den ,lokomotivmannschaften keines ,lands mehr gebt werden als von denen ,deutschlands4 ,mit ,recht hat der deutsche ,lokomotivfhrer ein ausgeprgtes ,standesbewutsein4 ,er kennt seine ,bedeutung im ,rahmen des ,eisenbahnbetriebs1 und es gibt keine ,verwaltung1 die ihn nicht in entsprechender ,weise behandelte4 ,abbildung3 #aii4 ,marcottysche ,rauchverbrennung ,wagerechter ,schnitt durch ,stehkessel und ,feuerkiste4 e3 in zwei hohle ,stehbolzen eingesetzte ,dsen1 aus denen ein ,dampfschleier ber die ,feuerung geblasen wird ,wir haben die ,lokomotivbesatzung schon bei einem kurzen ,besuch am ,werk gesehen4 ,nun aber1 nachdem wir den ,bau der ,lokomotive selbst besser kennen gelernt haben1 wollen wir ihr ,wirken etwas nher betrachten2 wir wollen uns1 soweit sie nicht bereits behandelt wurden1 die ,ausrstungsteile der ,maschine1 die ihrer ,instandhaltung und ,beflgelung dienen1 nun genauer ansehen4 ,die ber den ,wunderbau der ,lokomotive gesetzten ,wchter sind im ,fhrerstand untergebracht4 ,es wird heute von den deutschen ,verwaltungen groer ,wert darauf gelegt1 der ,mannschaft den ,aufenthalt auf der ,maschine so angenehm und bequem wie nur mglich zu machen4 ,man will hierdurch eine rasche ,ermdung vermeiden und glaubt1 da persnliches ,wohlbefinden das beste ,mittel sei1 um die ,aufmerksamkeit der ,mnner stets wach zu erhalten4 ,solche ,meinung hat nicht zu allen ,zeiten geherrscht4 ,die ,lokomotiven der ersten ,eisenbahnen hatten nur ,plattformen fr die ,mannschaft1 aber keinerlei darumgebaute ,schutzwnde4 ,die ,besatzung war hier allen ,unbilden der ,witterung ausgesetzt4 ,solange die schwerflligen ,lokomotiven der ,anfangszeit noch langsam dahinfuhren1 waren die ,beschwerden nicht allzu gro4 ,aber man blieb bei den offenen ,fhrerstnden auch1 als die ,geschwindigkeiten bereits stark zugenommen hatten4 ,man glaubte nmlich1 da die ,lokomotivmannschaft nicht mehr sorgsam auf die ,strecke achten wrde1 wenn man ihren ,aufenthaltsort mit schtzenden ,wnden umgbe4 ,die damals sehr rcksichtslosen ,bahnverwaltungen trugen keinerlei ,bedenken1 derartig gegen die ,gesundheit ihrer ,angestellten zu freveln4 ,max v4 ,weber1 der1 wie man von ihm gesagt hat1 die ,poesie der ,schiene8 entdeckte1 war auch der erste1 der ein offenes ,auge und ein ,mitempfinden fr die ,leiden der ,eisenbahnangestellten besa4 ,in seinem ,aufsatz ,eine ,winternacht auf der ,lokomotive8 schildert er die qualvolle ,arbeit1 die zu seiner ,zeit von der ,lokomotivmannschaft im ,winter bei ,sturm und ,schneegestber verrichtet werden mute4 ,man findet darin die folgende ergreifende ,schilderung3 ,pfeifen6 ,und hinaus geht es unaufhaltsam in die eiskalte ,schneesturmnacht1 die mit #ae ,grad kalter1 schneidender ,zugluft die schweigetrnkten ,haare der ,mnner auf der ,maschine in wenig ,sekunden in starrende ,eisnadeln verwandelt4 ,vorwrts6 ,vorwrts6 ,der ,sturm hat aufgefrischt4 ,von unten nach oben strzenden ,katarakten hnlich1 treibt er von den groen ,flchen der ,dammbschungen den staubartigen1 feinen1 kalten ,schnee empor1 der auf der ,flche der ,bahn wie in wilden ,wogen dahinjagt1 deren ,brandungen an die eilende ,maschine anschlagen und1 hoch ber ihren ,schornstein hinwirbelnd1 die stillen ,mnner mit immer neuen ,fluten von stechenden ,eisnadeln berstrmen oder sich an windstillen ,orten heimtckisch zu lockeren ,windwehen zusammenlagern4 ,im voraneilenden ,licht der ,lokomotivlaternen prallen diese pltzlich1 wie weie1 ber der ,bahn liegende ,mauern gespenstisch aus der ,nacht empor und jagen dem beherztesten ,fhrer jedesmal1 wenn er mit seiner ,lokomotive in die weiche unheimliche ,masse hineinstrmt1 einen ,schauder durch die ,seele4 ,hoch bumen sie sich vor der wilddurchbrechenden ,maschine auf1 sie mit solchen ,schneemassen berschttend1 da die ,mnner auf dieser sich am ,gelnder festhalten mssen1 um nicht durch den wuchtigen ,schlag herabgeschleudert zu werden4 ,es schneit stark6#8 sagen die ,passagiere1 die im ,wagen einen ,augenblick erwachen und1 sich streckend1 ein ,fenster1 an das sie den ,schnee knisternd anschlagen hren1 mit der ,wagenquaste zu subern versuchen4 ,wir fahren schlecht1#8 fgen sie1 ghnend nach der ,uhr sehend1 hinzu1 verflucht beschwerlich das ,nachtreisen im ,winter6#8 -- -- wickeln sich in die weichen ,pelze und drcken die ,kpfe in die weichen ,wagenecken4 -- ,vorwrts6 ,vorwrts6 ,die ,teile der ,lokomotive tropfen1 aus dem ,schornstein1 von den ,sicherheitsventilen1 der ,pfeife1 den ,pumpen spritzt ,wasser fein zerteilt ab1 das hier an der ,maschine herabrieselt und an ihren auenliegenden ,organen gefriert oder vom ,sturm weggeblasen wird1 dort aber ,pelz und ,mtze und ,gesicht der ,mnner bersprht1 die schweigend auf dem ,trittbrett stehen4 ,nach und nach behngt sich die ,maschine mit schweren ,eiszapfen1 dicke ,eisbuckel wachsen selbst an ihren schnellstgedrehten1 am raschesten schwingenden ,organen1 alle ,zwischenrume fllen sich mit hartgefrorenem ,schnee1 und der ,blick in die ,teile der ,maschine wird schwieriger und unsicherer4 ,ich glaube1 die ,pumpen frieren zu bei dem ,wetter#81 sagt ,zimmermann 7der ,fhrer74 ,wir wollen sie ein wenig spielen lassen4#8 ,er will die ,hand nach den ,griffen ausstrecken1 den ,kopf dahin wenden1 fhlt aber die krftige ,faust am ,krper festgehalten und empfindlichen ,schmerz am ,kinn4 ,die nasse ,kleidung der ,mnner hat sich in einen starren ,eispanzer verwandelt1 ,bart und ,pelz sind in eine ,eismasse zusammengeronnen1 die dicke ,pelzmtze ist zu einem drckenden ,helm geworden1 an den ,augenwimpern hngende ,eiskgelchen lassen die ,lichter der auftauchenden zweiten ,station in tausend ,farben spielen4 ,sie reien die am ,rock festgefrornen rmel los1 strecken prasselnd und knisternd die ,glieder1 sie tauen die am ,lippenbarte hngenden ,eiszapfen im ,munde auf1 der1 selbst halb erstarrt1 nur schwierig ,worte artikuliert48 ,abbildung3 #bjj4 ,kipp-,feuertr ,anordnung nach ,marcotty4 ,die ,tr schlgt nach innen auf4 ,zu beiden ,seiten ,anstze zur ,einfhrung von ,oberluft in die ,feuerkiste4 ,die ,zustrmungs-,querschnitte knnen durch ,hebel verndert werden1 die an ,platten angreifen ,weber1 der so lebhaft mit den ,mnnern auf der ,lokomotive fhlte1 ist es denn auch gewesen1 der die ,bahnverwaltungen schlielich zur ,errichtung von ,schutzhusern veranlat hat4 ,die ,einrichtung geschah hauptschlich infolge seiner #ahfb erschienenen ,schrift3 ,die ,gefhrdung des ,personals beim ,maschinen- und ,fahrdienst48 ,heute ist durch mglichst vollstndigen ,abschlu des ,fhrerstands durch ,vorderwand und ,seitenwnde ein guter ,schutz der ,mannschaft erreicht4 ,bei ,geschwindigkeiten von #ajj ,kilometern und darber wre auch sonst ein ,bedienen der ,lokomotive nicht mglich4 ,immerhin ist auch jetzt noch der ,dienst im ,winter nicht ganz leicht1 weil ein jeder ,schritt vorwrts oder rckwrts die ,lokomotivmannschaft in ,bezirke mit sehr verschiedenen ,wrmegraden bringt4 ,wenn der ,heizer eben bei offener ,feuertr den ,rost gereinigt hat und dann zum ,tender hinbertreten mu1 so kommt er zur ,winterszeit aus einer kochenden ,hlle sofort in grimmige ,klte4 ,im ,sommer wiederum ist das ,arbeiten in den ganz geschlossenen ,tenderlokomotiven infolge der ,ausstrahlungen des ,kessels sehr anstrengend4 ,die ,lokomotivbauer sind fortwhrend darauf bedacht1 durch gute ,khlung den ,fahrbeamten auf solchen ,maschinen ,erleichterung zu verschaffen4 ,man baut ,fhrerstnde mit doppelten ,dchern1 in deren ,zwischenrumen die ,luft sich fngt und in das ,fhrerhaus gepret wird4 ,verstellbare ,einrichtungen sorgen dafr1 da sowohl bei ,vorwrts- wie bei ,rckwrtsfahrt mglichst viel frische ,luft eingefangen werden kann4 ,das ,dach des ,fhrerhauses wird allmhlich auch immer weiter nach hinten verlngert1 damit auf ,strecken1 die von ,sden nach ,norden laufen1 die ,sonne den beiden ,mnnern nicht ungehindert auf ,rcken und ,genick brennen kann4 ,sogar ,sitzgelegenheiten sind heute im ,fhrerstand vorgesehen4 ,man hat nicht gehrt1 da durch alle diese ,vorkehrungen die ,zahl der ,eisenbahnunflle sich vermehrt htte4 ,abbildung3 #bja4 ,kipptr in ,mittelstellung1 die beim ,durcharbeiten der ,feuerung zum besseren ,schutz des ,heizers gegen die ,hitze benutzt wird ,wie alle anderen ,vorrichtungen an der ,lokomotive1 bei deren ,formgebung ja stets eine ganze ,reihe von ,gesichtspunkten bercksichtigt werden mu1 weil bei dieser ,maschine alles gar so eng bei einander wohnt1 ist auch die ,feuertr heute nicht mehr ein ganz einfaches ,ding4 ,die ffnung1 durch welche die ,kohle in die ,feuerkiste geworfen wird1 wird auf groen ,maschinen nicht mehr durch eine bloe ,klappe verschlossen1 die sich in ihren ,angeln dreht4 ,bei derartigen ,tren besteht nmlich die ,gefahr1 da sie beim ,bersten eines ,heizrohrs1 wenn ,dampf mit starkem ,druck in die ,feuerung strmt1 aufspringt1 so da nun ,massen glhender ,kohle in den ,fhrerstand geblasen werden knnen4 ,marcotty hat darum zusammen mit seiner ,rauchverbrennungseinrichtung eine nach innen aufschlagende ,tr eingefhrt1 die in solchen ,gefahrfllen durch den ,druck gegen die ,feuerkiste fest zugeworfen wird4 ,diese ,tranordnung hat den zweiten ,vorteil1 da sie in geffnetem ,zustand keinen ,platz in dem engen ,fhrerstand wegnimmt4 ,sie braucht auch nicht immer ganz geffnet zu werden1 sondern man kann sie in eine ,zwischenstellung bringen4 ,diese benutzt der ,heizer hufig1 wenn er mit dem langen ,haken den ,rost bearbeitet4 ,das dauert oft eine ziemlich lange ,zeit1 und bei ganz geffneter ,tr wrde allzuviel kalte ,luft in den ,feuerraum gelangen4 hnliche ,vorteile bieten auch die ,schiebetren1 die jetzt wieder hufiger angewendet werden2 auch sie springen beim ffnen nicht in den ,fhrerstand vor und gestatten zahlreiche ,abstufungen in der ffnungsbreite4 ,beide ,teile einer ,schiebetr werden durch denselben ,hebel bedient4 ,wenn man den ,heizer beim ,feuern genauer beobachtet1 sieht man sogleich1 da er nicht einfach eine ,schaufel ,kohle nach der andern durch das ,feuerloch hindurchwirft4 ,er mu das ,feuer vielmehr in sehr berlegter ,weise unterhalten1 wenn die ,spannung im ,kessel nicht sinken soll4 ,vor allem ist dafr zu sorgen1 da der ,rost stets mit einer gleichmigen ,kohleschicht bedeckt ist4 ,es drfen sich nicht vorn ,berge anhufen1 whrend am hinteren ,ende des ,rosts leere ,flchen vorhanden sind4 ,die durch den ,blasrohrzug eingesaugte ,luft wrde in solchen ,fllen die ,heizrohre stark abkhlen und ein wahres ,gestber von ,funken in die ,rauchkammer und zum ,teil auch in den ,schornstein jagen4 ,der ,heizer bringt also bedchtig jede ,schaufel ,kohlen am rechten ,ort unter1 so da berall in der ,feuerkiste eine mglichst gleichmige ,wrme herrscht4 ,der groe blanke ,hebel1 mit dessen ,hilfe in den ,bau der ,lokomotive ,bewegung gebracht1 oder durch den er wiederum still gesetzt werden kann1 liegt dem ,fhrer bequem zur ,hand4 ,durch ,bewegung des ,reglers ffnet er mittels einer bis in die ,wlbung des ,doms laufenden ,stange dort einen ,schieber oder ein ,ventil1 die nun den ,dampf durch die ,einstrmungsrohre zu den ,schieberksten und damit zu den ,zylindern gelangen lassen4 ,solange der ,regler geschlossen ist1 werden die ,abschlustcke im ,dom durch den einseitigen ,druck des ,dampfs sehr krftig gegen ihre ,lager gepret4 ,die berwindung des vollen ,drucks auf den langen ,schieber oder das groe ,ventil wrde jedesmal bei ffnung des ,reglers eine recht bedeutende ,kraftanstrengung ntig machen4 ,dieser ,hebel soll jedoch mglichst leicht zu bewegen sein1 damit er seinen wichtigen ,einflu auf den gesamten ,gang der ,maschine rasch und ohne ,hindernis zu ben vermag4 ,aus diesem ,grund ist die ,reglerstange an dem ,hauptschieber oder an dem ,hauptventil im ,dom so angelenkt1 da1 bevor diese selbst bewegt werden1 eine kleine ffnung im ,dampfweg freigemacht wird4 ,der ,dampf kann nun schon in geringer ,menge auf die andere ,seite des ,abschlusses berstrmen1 und das gengt1 um den bisher einseitigen ,druck stark zu vermindern4 ,durch die beim ffnen des ,reglers so zuerst eintretende ,erffnung eines schmalen ,durchgangswegs fr den ,dampf wird zugleich auch ein sanftes ,ingangsetzen der ,maschine herbeigefhrt4 ,abbildung3 ,hanomag #bjb4 ,fhrerstand einer ,gterzug-,lokomotive #a4 ,reglerhebel1 #b4 ,wasserstandglas hinter ,schutzschirm1 #c4 ,kesselprobierhhne1 #d4 ,feuer-,kipptr1 #e4 ,hahn zum ,spritzschlauch1 #f4 ,hahn fr ,preluftsandstreuer1 #g4 ,schmierpumpe fr ,brems-,luftpumpe1 #h4 ,handrad zur ,steuerungsspindel1 #i4 ,fhrer-,bremsventil1 #aj4 ,zylinder-,ventilzug1 #aa4 ,schmiergefe fr hintere ,feuerkastenfhrung1 #ab4 ,dampfstrahlpumpe auf der ,fhrerseite1 #ac4 ,pfeifenzug1 #ad4 ,ventil der ,dampfmaschine zum ,antrieb der ,brems-,luftpumpe1 #ae4 ,dampfstrahlpumpe auf der ,heizerseite1 #af4 ,dampfstutzen1 #ag4 ,ventil zur ,dampfheizung1 #ah4 ,zug fr ,hilfsblser und ,rauchverbrennung1 #ai4 ,zug fr ,rauchkammerspritzhahn1 #bj4 ,ventil der ,dampfmaschine zum ,antrieb der ,speisewasser-,pumpe1 #ba4 berhitzerklappenzug1 #bb4 ,schmierpumpe fr ,speisewasserpumpe1 #bc4 ,schmierpumpe fr ,zylinder und ,schieber1 #bd4 ,aschkastenklappenzge1 #be4 ,druckmesser fr ,hauptluftbehlter der ,bremse1 #bf4 ,druckmesser fr ,bremshauptleitung1 #bg4 ,elektrischer berhitzungsmesser1 #bh4 ,druckmesser fr ,schieberkasten1 #bi4 ,druckmesser fr ,dampfkessel1 #cj4 ,druckmesser fr ,dampfheizung1 #ca4 ,druckmesser fr ,speisewasserpumpe1 #cb4 ,druckmesser fr ,bremsluftpumpe4 ,ganz unten ffnung fr die ,tenderkupplung ,die beiden von einander unabhngigen ,vorrichtungen1 die zur ,fllung des ,kessels mit ,wasser immer bereit stehen1 sind in ihrer ,bauart sehr verschieden4 ,wo kein ,vorwrmer vorhanden ist1 wird fr gewhnlich der ,dampfstrahlapparat benutzt4 ,er ist so geformt1 da ein sehr scharfer ,dampfstrahl ber das enge ,ende eines ,rohrs streicht1 die in diesem enthaltene ,luft mitreit1 so eine ,luftverdnnung erzeugt und dadurch das ,wasser im ,tender zum ,nachstrmen zwingt4 ,der aus einer engen ,dse strmende ,dampf mu hierbei stark genug sein1 die ,kesselspannung zu berwinden1 aus der er selbst stammt1 und gegen ihren ,druck ,wasser in den ,raum hineinzuwerfen4 ,dies wird durch pltzliche ,verengung des ,dsenrohrs erreicht1 die dem ,dampf eine unwiderstehliche ,beschleunigung verleiht4 ,zugleich fhrt er durch seine ,mischung mit dem ,wasser eine gewisse ,vorwrmung herbei4 ,die zweite ,speiseeinrichtung ist eine ,kolbenpumpe1 die durch eine eigene kleine ,dampfmaschine betrieben wird4 ,wenn der ,dampfzuflu zu dieser durch einen ,griff im ,fhrerstand erffnet ist1 drckt die ,pumpe ,wasser aus dem ,tender in den ,kessel1 bis sie wieder abgestellt wird4 ,den richtigen ,augenblick zum ,an- und ,abstellen der ,speisevorrichtungen erkennt der ,heizer gewhnlich am ,wasserstandglas4 ,es ist dies ein ,rohr1 das zwischen zwei aus dem ,kesselinnern herausragende hohle ,stutzen gesetzt ist4 ,in dem ,rohr steht nach dem ,gesetz der zusammenhngenden ,rhren das ,wasser stets genau so hoch wie im ,kessel4 ,oben und unten sind am ,wasserstandrohr ,marken angebracht1 die den hchsten und den niedrigsten zulssigen ,wasserstand bezeichnen4 ,wird zuviel ,wasser in den ,kessel gedrckt1 so ist fr die ,dampfentwicklung kein ,raum mehr1 das ,feuer kann die groe ,wassermenge auch nicht mehr gengend durchwrmen4 ,die ,dampfspannung mte also stark sinken4 ,ferner kann das sprudelnde ,wasser durch den ,dom in die ,zylinder dringen1 wo es bei bewegten ,kolben sehr schdlich zu wirken vermag1 da ,wasser bekanntlich nicht zusammendrckbar ist4 ,es wird schlielich durch das ,blasrohr zum ,schornstein hinausgeworfen2 die ,maschine spuckt1 wie der ,fachmann sagt4 ,bei zu niedrigem ,wasserstand ist ein ,teil der ,heizrohre in ,gefahr1 durchzubrennen1 weil sie nicht mehr durch verdampfendes ,wasser gekhlt werden4 ,in einem solchen ,fall wrde eine uerst gefhrliche ,dampfentladung eintreten4 ,der ,wasserstand darf niemals tiefer sinken als #aj ,zentimeter ber der ,feuerkistendecke4 ,es bedeutet eine sehr beachtenswerte ,leistung der ,glastechnik1 da es gelungen ist1 aus diesem ,stoff ,rhren herzustellen1 die imstande sind1 einen ,druck von #ad-af ,atmosphren und dazu starke ,wrmeschwankungen auszuhalten4 ,wenngleich man den ,wasserstandsglsern heute derartige ,pressungen ohne weiteres zutrauen darf1 so kommt es doch immerhin nicht allzu selten vor1 da infolge der ,sprdigkeit1 die jedem ,glas durch seine ,natur nun einmal innewohnt1 ein ,springen des ,schaurohrs erfolgt4 ,um zu vermeiden1 da in einem solchen ,fall groe ,dampfmengen aus den nun freigegebenen recht gerumigen ,querschnitten ausstrmen1 sind die ,anschlustutzen so eingerichtet1 da sie sich in einem solchen ,augenblick sofort selbst abdichten4 ,der ,druck in ihnen ist ja jetzt nur noch einseitig1 und das wird benutzt1 um eine ,abschluvorrichtung in ,ttigkeit zu setzen4 ,damit die ,mannschaft gegen die mit groer ,gewalt abgeschleuderten ,glassplitter geschtzt ist1 mu das ,wasserstandglas stets mit einem ,schutzmantel umgeben sein1 der entweder aus dicken ,glasscheiben oder aus einem gut durchsichtigen ,drahtnetz besteht4 ,infolge des im ,kessel stets vorhandenen ,schlamms und ,kesselsteins kann es vorkommen1 da die ,stutzen des ,wasserstandrohrs verstopft werden4 ,die ,erkennung der ,hhe des ,wasserspiegels im ,kessel ist jedoch so wichtig1 da sie in jedem ,augenblick unbedingt gesichert sein mu4 ,kann doch ein ,irrtum hierber ein ,zerspringen des ,kessels herbeifhren4 ,aus diesem ,grund sind fr die ,erkennung der ,wasserhhe zwei von einander unabhngige ,vorrichtungen auf jeder ,lokomotive vorhanden4 ,die zweite besteht aus drei ,hhnen1 die in schrger ,linie untereinander am ,kessel angebracht sind4 ,wenn der ,verdacht besteht1 da das ,wasserstandglas nicht richtig zeigt1 so kann die ,mannschaft sich durch ffnen eines oder des andern dieser drei ,hhne davon berzeugen1 bis zu welcher ,hhe der ,kessel noch mit ,wasser gefllt ist4 ,entquillt dem obersten ,hahn beim ffnen ,wasser1 so ist zuviel davon im ,kessel1 lt der untere ,hahn beim ,aufdrehen ,dampf ausstrmen1 so ist es hchste ,zeit1 wieder zu speisen4 ,unter dem ,ende der drei ,hhne ist eine ,tropfrhre angebracht1 aus der das beim ,proben abflieende ,wasser oder der niedergeschlagene ,dampf durch eine kleine ,rohrleitung ins ,freie abgefhrt werden4 ,abbildung3 #bjc4 ,sicherheits-,ventil ,mittels des langen ,hebels kann das ,ventil vom ,fhrerstand aus angelftet werden ,eine ,gefahr fr den ,kessel entsteht auch1 wenn der ,dampfdruck darin zu hoch steigt4 ,da dies trotz aller ,aufmerksamkeit immerhin einmal eintreten kann1 so ist eine ,einrichtung vorgesehen1 die in solchen ,fllen selbstttig den ,kesseldruck am weiteren ,steigen verhindert4 ,zwischen ,dom und ,fhrerhaus ist1 gleichfalls auf dem ,rundkessel1 das ,sicherheitsventil aufgebaut4 ,es ist ein recht gerumiger ,rohrstutzen1 der fr gewhnlich durch einen unter dem ,druck sehr starker ,federn stehenden ,ventilkolben abgeschlossen ist4 ,der allzu hoch steigende ,dampfdruck aber berwindet schlielich die ,federkraft und schlgt das ,ventil auf4 ,der ,dampf kann nunmehr in den freien ,luftraum entweichen1 wodurch eine ,entspannung im ,kessel eintritt4 ,beim ,versagen der ,selbstttigkeit kann das ,ventil durch ,hochschieben eines in den ,fhrerstand ragenden ,hebels auch durch die ,mannschaft angelftet werden4 ,sollte der ,kesseldruck einmal so hoch gestiegen sein1 da trotz krftigen ,abblasens des ,sicherheitsventils keine gengende ,erleichterung im ,kessel eintritt1 so mu der ,heizer das ,feuer sofort herausreien4 ,ablschen ist durchaus verboten1 weil die dann in der fast ganz geschlossenen ,feuerkiste sich bildenden ,dampfmassen zersprengend wirken knnten4 ,abbildung3 #bjd4 ,dampfpfeife ,der ,heizer soll das ,feuer stets so regeln1 da ein ,abblasen durch das ,sicherheitsventil nicht eintritt4 ,zugleich aber ist es auch seine ,pflicht1 die ,dampfspannung immer so hoch zu halten1 da die ,maschine in jedem ,augenblick das leisten kann1 was von ihr verlangt wird4 ,die grte ,anstrengung der ,lokomotive bedeutet das ,anfahren4 ,wenn also z4 ,b4 ein ,schnellzug auf dem ,bahnhof hlt1 so wird der ,heizer dafr sorgen1 da zum ,losbringen des ,zugs mglichst viel ,lokomotivkraft zur ,verfgung ist4 ,er facht das ,feuer darum so an1 da es im vorausbestimmten ,augenblick der ,abfahrt gerade den hchsten zulssigen ,dampfdruck herbeifhrt4 ,nun kommt es aber manchmal vor1 da der ,zug nicht zur verabredeten ,zeit abgelassen werden kann4 ,alsdann ist es unmglich1 das ,feuer sogleich wieder zu dmpfen1 und in solchen ,fllen wird es sich am hufigsten ereignen1 da dichte ,dampfwolken mit sehr starkem ,zischen dem ,sicherheitsventil entstrmen4 ,jeder aufmerksame ,fahrgast wird einen solchen ,vorgang gewi schon einmal beobachtet haben4 ,aus dem ,kessel mssen im ,bereich des ,fhrerstands sehr viele ,dampf-,leitungen nach auen gefhrt werden4 ,um nun den unter so auerordentlich hohem ,druck stehenden sthlernen ,leib nicht allzu oft durch ,anbohrungen schwchen zu mssen1 setzt man hoch oben auf die ,wlbung ein ,anschlustck1 das an eine einzige ,kesselffnung geschraubt ist1 selbst aber durch mehrfache ,anbohrungen viele ,wege fr den ,dampf freigibt4 ,eine groe ,zahl von ,arbeits- und ,meeinrichtungen sind an diesen ,dampfstutzen angeschlossen4 ,unter anderem nimmt auch hier die ,leitung ihren ,anfang1 die jeden fr ,personenbefrderung bestimmten ,zug whrend der kalten ,jahreszeit mit ,heizdampf versorgt4 ,die ,dampfmenge1 die in die ,heizleitung gelassen wird1 kann schon im ,fhrerstand der ,auenwrme einigermaen angepat werden4 ,die genauere ,einstellung findet in jedem einzelnen ,wagen statt4 ,das ,ziehen an einem bestimmten ,hebel im ,fhrerstand bewirkt1 da ein ,wasserstrahl in die unteren ,teile der ,rauchkammer hineinspritzt4 ,von ,zeit zu ,zeit mu dieser ,hebelzug geffnet werden1 damit die glhenden ,kohleteilchen1 die von der ,feuerung her in die ,rauchkammer hineingerissen werden1 die sogenannte ,lsche1 berieselt und die ,rauchkammerwandungen vor allzu groer ,erhitzung behtet werden4 ,eine kurze ,schlauchleitung1 die leicht beweglich in der ,nhe des ,heizerstandorts am ,kessel angebracht ist1 ermglicht1 durch eine ffnung im ,boden den ,aschkasten auszuspritzen und auch von ,zeit zu ,zeit die ,kohlen auf dem ,tender zu nssen1 falls der ,kohlestaub die ,mannschaft zu stark belstigt4 ,zwei ,griffe dicht ber dem ,boden des ,fhrerstands gestatten1 die vordere und hintere ffnung des ,aschkastens nach ,belieben zu verschlieen4 ,wenn die ,lokomotive ihre ,fahrtrichtung ndert1 mssen die ,klappen jedesmal verstellt werden1 weil man immer diejenige ,seite des ,aschkastens offenhlt1 die beim ,fahren vorn liegt1 also mglichst viel ,frischluft der ,feuerung zufhren kann4 ,fr die ,unterhaltung des regelmigen ,gangs der ,lokomotive spielt ferner eine ,vorrichtung eine bedeutende ,rolle1 die bei oberflchlicher ,betrachtung leicht nur als uere ,zutat erscheint4 ,hinter dem ,dampfdom wlbt sich auf dem ,rcken des ,rundkessels stets noch eine zweite ,erhhung empor1 die zu nichts anderem als zur ,unterbringung von ,streusand dient4 ,dieser ,stoff scheint so gar nicht zur ,lokomotive zu passen1 und doch wird er ihr ein wackerer ,helfer in ,nten4 ,wenn die ,maschine ihre strkste ,kraft hergeben mu1 beim ,anfahren1 tritt am leichtesten eine gefrchtete ,erscheinung ein3 das ,schleudern der ,rder4 ,der trge ,zug will aus der ,ruhe durchaus nicht in die ,bewegung bergehen1 und die in solchen ,augenblicken ber ihr ,reibungsgewicht hinaus belastete ,lokomotive mu sehen1 da ihre ,rder sich zwar drehen1 da sie aber selbst nicht vom ,fleck kommt4 ,dieses ,drehen der ,rder auf der ,stelle oder ,schleudern1 wobei durch die starke ,erhitzung der ,schienenkpfe wahre ,funkengarben hervorschieen1 ist fr ,gleis wie ,rder gleich schdlich1 da es die ,laufflchen beider aus der ,form bringt4 ,man kann nun nicht1 um dennoch loszukommen1 das ,reibungsgewicht der ,maschine pltzlich erhhen1 wohl aber ist man imstande1 den ,grad der ,reibung zwischen ,schienen und ,rdern zu verstrken4 ,wenn der ,fhrer ein ,schleudern der ,rder beobachtet1 so setzt er den ,sandstreuer in ,ttigkeit4 ,feine scharfe ,krnchen fallen nun vor die ,rder1 und mit ihrer ,hilfe fat die ,maschine sofort an4 ,es ist klar1 da dies nur geschehen kann1 wenn der ,sand wirklich unmittelbar an die ,radkrnze herangeworfen wird4 ,daher gengt es nicht1 da von dem ,sandkasten auf dem ,kessel nur ein einfaches ,abfallrohr bis zu den ,schienen hinunterfhrt4 ,der ,sand mu vielmehr krftig hinausgeschleudert und gegen die ,rder geblasen werden4 ,dies geschieht meistens durch ,anwendung von ,preluft1 die dem ,hauptluftbehlter fr die ,bremse entnommen wird4 ,ein mit erheblicher ,kraft ausgeschleuderter ,sandstrahl luft auch nicht ,gefahr1 durch jeden ,windzug verweht zu werden1 so da er statt auf die ,schienen neben diese fllt4 ,das ,schleudern der ,rder tritt besonders hufig ein1 wenn die ,schienen feucht sind4 ,dann sinkt der ,reibungswert zwischen ihnen und den ,rdern unter das gewhnliche ,ma4 ,aber auch ,laubfall kann die gleiche ,wirkung ben oder eine klebrige ,schicht1 die von kriechenden ,tieren ber die ,schienen gezogen ist4 ,heuschreckenschwrme1 wenn sie in groen ,massen die ,geleise bedecken und von den ,rdern der ,maschine zermalmt werden1 machen die ,schienen gleichfalls schlpfrig4 ,in dem schon erwhnten ,giovi-,tunnel sind es die in der feuchten ,finsternis zu ,tausenden lebenden ,schnecken1 welche beim ,befahren der im ,tunnel ansteigenden ,strecke oft die ,rder zum ,schleudern bringen4 ,maschine und ,triebwerk sind bei stundenlangen ,fahrten fr jeden helfenden ,zugriff unzugnglich4 ,kolben1 ,schieber1 ,achslager1 ,kurbelzapfen1 die ,gleitbahn fr die ,kreuzkpfe und viele andere reibende ,teile mssen aber unausgesetzt mit ,schmierstoff versorgt werden4 ,da es nicht mglich ist1 an ,ort und ,stelle gengende ,mengen hiervon aufzuhufen1 so geschieht auch diese ,versorgung1 wie ja so unendlich viel anderes1 vom ,fhrerstand aus4 ,an einer geeigneten ,stelle des ,triebwerks ist ein ,antriebshebel angelenkt1 der eine kleine im ,fhrerstand aufgestellte ,pumpe in ,ttigkeit setzt4 ,mit ihrer ,hilfe werden durch dnne ,kupferrohre1 die am ,rundkessel entlang bis nach vorn geleitet sind1 stndig kleine lbche zu den ,maschinenteilen gedrckt1 die der ,gefahr einer ,erhitzung ausgesetzt sind4 ,der ,heizer kann am ,beginn jeder lleitung beobachten1 in welchem ,grad diese von der ,pumpe versorgt wird1 und er kann regelnd in die verschiedenen lzuflsse eingreifen4 ,meist werden auch die ,spurkrnze der ,lokomotivrder geschmiert1 damit ihre ,reibung bei seitlichem ,anlaufen gegen die ,schienenkpfe gemindert wird4 ,das ,reibungsgewicht ruht ja auf den ,laufkrnzen4 ,die ,seitenreibung kann die ,zugkraft nur mindern1 sie aber nicht erhhen4 ,die ,schmierung der ,spurkrnze geschieht dadurch1 da gefettete ,polster an einer ,stelle gegen die ,hohlkehle des ,kranzes gepret werden4 ,man lt auch zum gleichen ,zweck das mit l durchsetzte ,wasser1 welches sich in den ,abdampfleitungen niederschlgt1 auf den ,spurkranz tropfen4 ,um weithin hrbare ,signale abgeben zu knnen1 bedient sich der ,fhrer der ,dampfpfeife4 ,der ,ton1 den diese abgibt1 richtet sich nach ,gre und ,form der ,luftmasse1 die nach ffnen des ,pfeifenzugs von dem nun ausstrmenden ,dampf in ,schwingung versetzt werden kann4 ,die ,strke des ,tons ist abhngig von dem ,inhalt der ,pfeifenglocke1 welche die schwingende ,luft birgt2 die ,hhe des ,tons wird durch die ,lnge der ,glocke beeinflut4 ,ein schriller ,ton entsteht bei ,benutzung von ,pfeifen mit kleinen niedrigen ,glocken2 solche mit groen und langen ,glocken geben einen tiefen ,ton4 ,bei ,zgen fr ,personenbefrderung wird bei uns die ,pfeife heute nur noch selten benutzt4 ,frher war das ,abgeben eines ,pfeifensignals bei jedesmaligem ,anfahren der ,lokomotive vorgeschrieben4 ,man hat das inzwischen als unntiges ,lrmmachen erkannt4 ,nur bei der ,einfahrt in ,tunnel pflegt regelmig gepfiffen zu werden1 um ,beamte1 die vielleicht gerade in der engen ,tunnelrhre beschftigt sind1 mglichst frhzeitig vom ,herannahen des ,zugs in ,kenntnis zu setzen4 ,im ,ausland pflegen noch heute zwei begegnende ,zge einander durch ,pfeifensignale zu begren1 was betrieblich vollkommen berflssig ist4 ,in ,amerika werden an ,stelle der ,pfeifen grtenteils kleine ,lutewerke benutzt1 oft nur ganz einfache ,glocken1 die durch ,zug an einem ,strick vom ,fhrerstand her in ,bewegung gesetzt werden knnen4 ,unentbehrlich aber sind die ,pfeifensignale bei den ,gterzgen1 wo sie die ,bremser zur ,bedienung der ,hemmvorrichtungen aufrufen4 ,durch verschiedene ,folge kurzer und langer ,pfeifentne knnen verschiedene ,manahmen an den ,bremsen befohlen werden4 ,abbildung3 ,bauart ,latowski #bje4 ,dampf-,lutewerk fr ,nebenbahn-,lokomotiven #bjf4 ,schnitt durch das ,dampf-,lutewerk ,bauart ,latowski2 der zum ,anheben des ,ventil-,kolbens in den kleinen ,innenzylinder strmende ,dampf wird durch einen ueren ,dampfmantel warmgehalten ,lokomotiven fr ,nebenbahnen pflegen noch eine besondere ,signal-,einrichtung mit sich zu fhren4 ,bei solchen ,strecken sind ja die berwege zum grten ,teil nicht bewacht1 und es ist daher notwendig1 das ,herannahen eines ,zugs mglichst deutlich kenntlich zu machen4 ,zu diesem ,zweck ist auf dem ,kessel eine groe ,glocke aufgestellt1 gegen die mit ,dampfes ,hilfe ein starker ,klppel geschlagen wird4 ,die kleine ,dampfmaschine1 die hier zum ,antrieb benutzt wird1 ist sehr sinnreich und einfach hergestellt4 ,sobald der ,fhrer das ,ventil zum ,lutewerk geffnet hat1 strmt der ,dampf gegen einen ,kolben in diesem4 ,er hebt ihn in die ,hhe und damit zugleich den ,klppel4 ,jetzt aber1 nachdem der ,kolben emporgegangen1 ist der kleine ,zylinder innerhalb der ,glockenschale nicht mehr geschlossen1 der ,dampf strmt frei ab1 er kann keine ,druckwirkung mehr ben1 und ,kolben und ,klppel fallen herunter1 wobei der ,schlag gegen die ,glockenschale bewirkt wird4 ,nun drckt der ,dampf wieder gegen den ,kolben1 und so wiederholt sich das ,spiel stets von neuem wie bei dem klappernden ,deckel eines ,teekessels4 ,der ,fhrer erhlt den ,befehl1 das ,lutewerk durch ffnen eines ,ventils anzustellen1 durch groe1 mit einem ,l versehene ,tafeln zur ,seite der ,strecke4 ,diese ,l-,tafeln sind ein ,ausrstungsgegenstand1 der fr ,bimmelbahnen8 kennzeichnend ist4 ,damit der ,fhrer stets imstande ist1 die ,druckverhltnisse in allen ,teilen des gewaltigen ,lokomotivkrpers zu beobachten und seine ,manahmen danach einzurichten1 ist in seinem engen ,haus eine ,reihe von ,zifferblttern angebracht1 auf denen unter dem ,einflu zahlreicher ,vorgnge in der ,maschine ,zeiger bewegt werden4 ,die wichtigste ,vorrichtung dieser ,art ist der ,druckmesser1 welcher die ,pressung im ,lokomotivkessel anzeigt4 ,durch die ,zahl1 die den zulssigen ,hchstdruck angibt1 ist ein roter ,strich gezogen4 ,sobald der ,zeiger diesen ,strich berschreitet1 schlgt das ,sicherheitsventil auf und verhtet weitere ,drucksteigerung4 ,eine zweite ,mevorrichtung zeigt den ,dampfdruck im ,schieberkasten an1 wodurch der ,fhrer darber aufgeklrt wird1 ob nicht etwa bei dem ,weg vom ,kessel zum ,zylinder der ,dampf eine unzulssige ,drosselung an irgendeiner ,stelle erfahren hat4 ,weiter werden die ,luftpressungen im ,bremshauptbehlter und in der durch den ,zug gehenden ,bremsleitung selbst gemessen4 ,desgleichen kann jederzeit auf einem ,zifferblatt der ,dampfdruck in der ja so wichtigen ,zuleitung zur ,speisewasserpumpe festgestellt werden4 ,in das ,rohr1 welches den ,heizdampf zu den ,wagen berfhrt1 ist ein weiterer ,druckmesser eingeschaltet4 ,die elektrische ,anzeige-,vorrichtung fr den ,grad der berhitzung wurde bereits erwhnt4 ,die ,gebilde1 welche man heute mit dem ,wort ,dampf-,lokomotive8 bezeichnet1 sind gewi nicht alle gleicher ,gattung4 ,diese groe ,familie besitzt vielmehr ,mitglieder uerst verschiedener ,arten1 deren ,aussehen1 ,leistungsfhigkeit und ,arbeitsgebiete sehr stark voneinander abweichen4 ,die ,riesenmaschine vor dem ,schnellzug ist eine ,lokomotive1 das kleine puffende eiserne ,tier auf dem ,bauplatz ist es gleichfalls4 ,damit man nun leichter die ,fhigkeiten der einzelnen ,lokomotive kurz und schlagend benennen kann1 ist eine ,gliederung notwendig gewesen4 ,man hat ,bezeichnungen eingefhrt1 welche die ,grenzen der ,benutzungsmglichkeit in einfacher ,weise angeben4 ,von dem frher blichen ,brauch1 jede ,maschine mit einem ,namen zu versehen und gleichartige dadurch zu kennzeichnen1 da man ihnen ,namen von leicht erkennbarer ,zusammengehrigkeit beilegte1 wird neuerdings abgesehen2 dafr ist die ,familie lngst zu vielkpfig geworden4 ,man bezeichnet die ,lokomotiven heute in sehr geschickter ,weise durch ,buchstaben und ,zahlen4 ,die ,maschinen gliedern sich zunchst in ,lokomotiven mit ,schlepptender und solche1 die keinen besonderen ,tender besitzen2 diese heien ,tender-,lokomotiven1 abgekrzt ,t4 ,die drei ,hauptgruppen1 ,schnellzug-1 ,personenzug-1 ,gterzug-,lokomotiven1 werden durch die ,buchstaben ,s1 ,p1 ,g gekennzeichnet4 ,v bedeutet1 da auf der ,lokomotive ,verbund-,wirkung angewendet wird1 ,h1 da sie mit ,heidampf-,erzeugung versehen ist4 ,eine ,zusammenstellung solcher ,buchstaben ergibt schon eine ganz brauchbare ,kennzeichnung4 ,so bedeutet ,g ,h ,t1 da es sich um eine ,gterzug-,tender-,lokomotive mit ,dampfberhitzung handelt4 ,am allerwichtigsten ist es aber fr die ,betriebsleiter auf der ,eisenbahn1 die ,achs-,anordnung jeder ,lokomotive aus ihrer ,bezeichnung entnehmen zu knnen4 ,hieraus ist ja am besten auf ihre ,leistungsfhigkeit zu schlieen1 sowohl was die ,zugkraft wie auch was die ,beweglichkeit in ,krmmungen betrifft4 ,bis vor wenigen ,jahren war es blich1 die ,achsanordnung durch einen ,bruch anzugeben1 in dessen ,zhler man die ,zahl der gekuppelten ,achsen1 in dessen ,nenner man die ,gesamtzahl der ,achsen setzte4 #c_/e bedeutete also eine ,maschine mit fnf ,achsen1 von denen drei gekuppelt sind4 ,hieraus konnte man jedoch noch nicht die ,lage der ,achsgruppen zueinander erkennen4 ,aus diesem ,grund ist neuerdings eine ,reihung von ,zahlen und ,buchstaben eingefhrt1 die erschpfendes ber die ,achsen aussagt4 ,hierbei wird jede ,laufachse mit einer ,ziffer1 jede ,kuppelachse durch einen ,buchstaben bezeichnet4 ,mit wachsender ,achszahl schreiten die ,ziffern und ,buchstaben in ihrer blichen ,folge fort4 ,ziffern und ,buchstaben liegen zueinander wie die ,achsgruppen unter der ,lokomotive1 von vorn nach hinten gesehen4 ,so bedeutet #a ,a #a eine ,lokomotive1 die hinter dem ,schornstein zuerst eine ,laufachse1 dann die ,treibachse1 dann wieder eine ,laufachse hat4 #b ,b #a ist eine ,maschine mit zwei ,laufachsen1 zwei darauf folgenden ,kuppelachsen und wieder einer ,laufachse4 #b ,c bedeutet zwei ,laufachsen1 drei ,kuppelachsen4 ,e ist eine ,lokomotive1 die ausschlielich fnf gekuppelte ,achsen besitzt1 also1 wie wir uns leicht denken knnen1 eine schwere ,gterzug-,maschine ist4 ,die ,lokomotive auf ,bild #aej ist also eine #b ,b #b-,maschine1 ,bild #aea stellt eine #a ,d-,maschine dar1 ,bild #aeb eine #a ,c #a-,maschine und ,bild #aec eine #a ,f #a-,tender-,lokomotive4 ,bei solchen ,maschinen1 die zwei getrennte ,triebwerke besitzen1 also z4 ,b4 bei der groen ,mallet-,maschine auf dem ,bild vor dem ,titel dieses ,buchs1 werden die ,achs-,bezeichnungen fr jedes zu einem ,triebwerk gehrige ,laufwerk gesondert zusammengestellt1 und beide ,gruppen durch ein ,pluszeichen verbunden4 ,die schwerste ,lokomotive ,europas auf jenem ,bild ist also eine ,d ,d-,maschine4 ,die wichtigsten ,ziffern1 die sonst noch ber ,lokomotiven angegeben zu werden pflegen1 sind ihr ,leergewicht1 das heit also die ,zahl der ,kilogramm1 die eine ,wgung ohne ,vorrte ergibt1 ferner das ,dienstgewicht1 also das ,ergebnis der ,wgung bei gefllten ,vorratbehltern1 und das ,reibungsgewicht1 das heit derjenige ,teil des ,gewichts1 der auf die gekuppelten ,achsen entfllt4 ,dies allein ist mageblich fr die ,zugkraft4 ,der vielgegliederte ,krper der ,lokomotive mu stndig unter sorgfltigster ,aufsicht gehalten werden4 ,nach ,beendigung jeder ,fahrt sind alle ,teile sorgfltig zu berprfen und jeder entstandene ,schaden sofort auszubessern1 damit die ,maschine wieder vollgewappnet den neuen ,dienst antreten kann4 ,wenn grere ,eingriffe am ,kessel notwendig sind1 mu freilich erst das ,abkhlen abgewartet werden1 wodurch es erforderlich wird1 die ,maschine fr lngere ,zeit aus dem ,betrieb zu ziehen4 ,das ,ablassen des ,dampfs1 das nur langsam geschehen darf und meist durch ffnen des ,heizleitungs-,anschlusses geschieht1 dauert mehrere ,stunden4 ,die kleinen ,gebrechen pflegen sich jedoch weit hufiger als an dem auf dem ,rahmen ruhenden ,kesselbau an den bewegten ,maschinenteilen einzustellen1 wo sie schneller ausgebessert werden knnen4 ,in bestimmten ,abstnden findet ein ,auswaschen des ,kessels statt1 um ihn von dem ,schlamm zu befreien1 der sich stets aus dem ,speisewasser niederschlgt1 wenn dieses auch noch so gut vorgereinigt ist4 ,es mu hierbei auerdem der ,kesselstein entfernt werden1 das ist eine stark kalkhaltige ,schicht1 die sich insbesondere um die ,heizrohre bildet und die ,dampf-,erzeugung mindert4 ,sie schlgt sich aus dem ,wasser dadurch nieder1 da dessen chemische ,beimengungen bei der ,dampfbildung ausgeschieden werden4 ,beim ,auswaschen werden zahlreiche1 hierfr vorgesehene ffnungen am ,kessel freigemacht1 warmes ,wasser wird unter starkem ,druck eingespritzt und ferner mit besonderen ,kratzvorrichtungen mglichst in alle ,ecken und ber smtliche ,rohre gefahren4 ,sptestens acht ,jahre nach ,inbetriebsetzung jeder ,lokomotive findet eine ,hauptuntersuchung statt4 ,hierbei wird die ,maschine vollstndig auseinandergenommen1 und auch der ,kessel wird im ,innern untersucht4 ,damit man diese ,prfung vornehmen kann1 mssen smtliche ,heizrohre entfernt werden4 ,eine ,wiederholung der ,hauptuntersuchung hat alsdann alle sechs ,jahre stattzufinden4 ,in engem ,zusammenhang mit der sorgfltigen ,unterhaltung der ,lokomotive steht eine betriebliche ,streitfrage1 die bis heute noch nicht entschieden ist4 ,in den ,fachzeitschriften finden noch immer ,errterungen darber statt1 ob es besser ist1 jede ,lokomotive nur mit ,einer ,mannschaft zu besetzen oder der einzelnen mehrere ,mannschaften zuzuordnen4 ,ist die ,lokomotive nur einmal besetzt1 so werden die ,ruhepausen1 die sie einhalten mu1 durch die ,grenzen der menschlichen ,leistungsfhigkeit bestimmt4 ,die ,beamten mssen ja nach einer lngeren ,zahl von ,dienststunden stets ,gelegenheit haben1 sich eine ,zeitlang auszuruhen4 ,sie ermden weit schneller als die ,lokomotive4 ,wenn eine ,schnellzug-,maschine nach langer ,fahrt von der ,schlacke befreit worden ist1 die sich auf dem ,rost gebildet hat1 wenn sie nachgesehen1 frisch geschmiert und mit neuen ,vorrten versehen worden ist1 so kann sie alsbald wieder auf die ,reise gehen4 ,die ,mannschaft aber ist hierzu nicht immer fhig4 ,whrend deren ,ruhezeit steht die ,lokomotive also fr gewhnlich unntigerweise still1 die fr sie aufgewendete ,anschaffungssumme trgt whrend dieser ,zeit keinen ,nutzen4 ,andererseits aber bildet sich durch die ,besetzung jeder ,lokomotive mit nur ,einer ,mannschaft ein gewisses ,freundschaftsverhltnis zwischen ,menschen und ,maschine heraus4 ,fhrer und ,heizer haben sich nur mit ihrer8 ,lokomotive zu beschftigen4 ,sie kennen deren ,eigenheiten sehr genau1 wissen1 in welcher ,beziehung sie besonders schonungsbedrftig ist1 und durch welche ,manahmen man das ,letzte der ,kraft aus ihr herausholen kann4 ,wenn die ,mannschaften wechseln1 wird leicht einmal eine ,ausbesserungsarbeit nicht vorgenommen1 weil einer diese gern dem andern berlt1 zumal die ,verantwortlichkeit nachher nicht mehr mit ,sicherheit festzustellen ist4 ,die ,dinge liegen heute so1 da bei jeder deutschen ,bahnverwaltung stets eine groe ,anzahl von ,lokomotiven doppelt oder dreifach besetzt ist4 ,bei den meisten ,verwaltungen ist die mehrfache ,besetzung noch in der ,minderzahl4 ,so waren in ,preuen im ,jahre #aiac #da vom ,hundert aller ,lokomotiven mehrfach besetzt1 auf den gesamten deutschen ,bahnen #de vom ,hundert1 in ,baden allerdings bereits #gh vom ,hundert4 ,in ,amerika steht die mehrfache ,besetzung weit voran4 ,der ,dauerbetrieb bt natrlich einen nachteiligen ,einflu auf das ,alter der ,lokomotiven aus4 ,ihre ,lebensdauer wird dadurch hinuntergesetzt4 ,aber das ist kein durchschlagender ,gesichtspunkt fr die ,beibehaltung einfacher ,besetzung4 ,denn infolge der heute sehr rasch aufeinanderfolgenden ,neuerungen veralten ,lokomotiven meist weit frher als sie infolge ,verfalls ihrer ,hauptteile reif zum ,abwracken werden4 ,es ist deshalb anzunehmen1 da die mehrfache ,besetzung noch immer weiter zunehmen wird4 ,schon heute ist das ,durchschnittsalter der ,lokomotiven sehr gering4 ,in ,preuen betrgt es jetzt nicht mehr als zehn ,jahre4 ,das ist ein deutliches ,zeichen dafr1 wie rasch diese ,verwaltung alle neuen ,errungenschaften ihrem ,maschinenpark dienstbar macht4 ,das ,durchschnittsalter aller deutschen ,lokomotiven ist zwlf ,jahre4 ,es gibt aber auch unter ihnen sehr ehrwrdige ,erscheinungen1 deren ,fortleben bis in unsere ,tage fr die sehr bedeutende ,haltbarkeit und ,widerstandsfhigkeit auch der lteren ,lokomotivbauten spricht4 ,die lteste ,lokomotive1 die bei ,kriegsbeginn vorhanden war1 stammte erstaunlicherweise aus dem ,jahre #ahfb4 ,sie gehrte der schsischen ,staatsbahn4 ,die badischen ,staatsbahnen besitzen eine ,maschine1 die #ahfc das ,licht der ,schienenwelt erblickte1 ferner zwei aus dem ,jahre #ahfd4 ,das gleiche ,geburtsjahr haben drei heute noch in ,betrieb befindliche wrttembergische ,lokomotiven4 ,die ltesten bayerischen ,maschinen1 fnf an der ,zahl1 wurden #ahff gebaut1 die lteste preuische stammt aus dem ,jahre #ahgc4 ,aus den ,angaben1 die in diesem ,abschnitt gemacht worden sind1 geht wohl deutlich hervor1 welch ein groartiger ,bau eine neuzeitliche ,lokomotive ist4 ,was hier an tatschlichen ,leistungen und an wirtschaftlicher ,ausnutzung des ,brennstoffs geleistet wird1 mu um so mehr in ,erstaunen setzen1 als gerade die ,lokomotiv-,maschine gezwungen ist1 unter den ungnstigsten ,umstnden zu arbeiten4 ,die ortsfesten ,dampfmaschinen sind grtenteils in schmucken ,husern untergebracht1 sie ruhen auf riesigen1 unerschtterlichen ,grundvesten und befinden sich unter stndiger fachmnnischer ,aufsicht4 ,jeder ihrer ,pulsschlge wird in jedem ,augenblick behorcht1 stets ist der ,wrter bereit1 bei eintretender ,unregelmigkeit des ,laufs sofort einzugreifen4 ,die ,lokomotiv-,maschine mu dagegen stundenlang fahren1 ohne da sie fr eine menschliche ,hand zugnglich ist4 ,sie ist allen ,unbilden des ,wetters ausgesetzt1 sie mu durch ,staub und ,schmutz hindurch1 grausame ,ste erschttern fortwhrend ihren ,leib4 ,dabei ist es notwendig1 alle die zahlreichen ,bauteile auf geringstem ,raum unterzubringen und sie so weit zu verfeinern1 da ein engbegrenztes ,gesamtgewicht nicht berschritten wird4 ,man mu das wirtschaftlich verhltnismig gnstige ,arbeiten der ,lokomotiven aber noch mehr bestaunen1 wenn man wei1 da ihnen eine ,einrichtung vollstndig fehlt1 die jede ortsfeste ,dampfmaschine zur ,erleichterung ihrer ,arbeit besitzt4 ,schon ,james ,watt hatte erkannt1 da die ,wirkung des ,dampfdrucks auf die eine ,kolbenseite dadurch vermindert wird1 da1 wenn besondere ,vorrichtungen fehlen1 die andere ,kolbenseite dem ,gegendruck der ,auenluft in ,hhe von #a ,atmosphre ausgesetzt ist4 ,lt man den ,dampf1 nachdem er im ,zylinder ttig gewesen1 ohne weiteres in die ,luft entweichen1 arbeitet die ,maschine also mit ,auspuff1 so ist dieser ,gegendruck der ,atmosphre stets vorhanden4 ,man kann ihn aber fortschaffen1 wenn man den benutzten ,dampf zu besonderen ,gefen leitet1 in denen er mit kalten ,wnden in ,berhrung kommt und sogleich niedergeschlagen wird4 ,der ,raum1 den er einnimmt1 wird dadurch stark verkleinert4 ,wenn in den ,kondensator1 wie man die ,einrichtung zum ,niederschlagen des ,dampfs technisch benennt1 keine ,luft nachstrmen kann1 so mu sich in diesem ein ,unterdruck ausbilden4 ,dieser ,unterdruck hilft nun dem auf der anderen ,kolbenseite arbeitenden ,dampf1 indem er eine saugende ,wirkung auf den ,kolben ausbt4 ,die ,einrichtung an den ortsfesten ,maschinen ist so getroffen1 da jede ,zylinderseite durch den ,schieber wechselnd bald mit dem ,kessel1 bald mit dem ,niederschlagsraum in ,verbindung gebracht wird4 ,zur ,khlung verwendet man ,wasser1 das entweder in das ,abdampfgef eingespritzt wird oder es durchzieht1 indem es durch zahlreiche ,rhren luft4 ,hierbei erwrmt sich das ,wasser und mu1 da man es aus wirtschaftlichen ,grnden gern stets von neuem verwendet1 gekhlt werden4 ,man leitet das ,wasser zu diesem ,zweck in ,trme1 auf deren ,hhe es hinaufgepumpt wird1 um dann in ,tropfenform ber zahlreiche quergestellte ,bretter wieder hinabzuflieen1 wobei es reichlich ,gelegenheit hat1 seine ,wrme an die ,auenluft abzugeben4 ,fr jede groe1 ortsfeste ,dampfmaschinen-,anlage sind heute die oft ganz gewaltigen1 hlzernen ,khltrme ein besonderes ,kennzeichen4 ,es braucht nicht gesagt zu werden1 da an der ,lokomotive ,khltrme nicht angebracht werden knnen1 ja es fehlt selbst jede ,mglichkeit1 an ihr einen ,niederschlagsraum vorzusehen1 weil dieser nur einen ,zweck hat1 wenn er rumlich sehr ausgedehnt ist4 ,die ,lokomotive ist also eine ,dampfmaschine1 die ohne ,kondensation1 das heit gegen den ,atmosphrendruck arbeiten mu1 was ihre ,ttigkeit lebhaft erschwert4 ,um so mehr ist das1 was mit dieser in ihren ,einzelteilen eng zusammengeballten und sozusagen verkrppelten ,dampfmaschine erreicht wird1 als eine ,meistertat der ,technik zu bezeichnen4 ,der immer weiter herabgeminderte ,kohlenverbrauch fr die ,pferdekraftstunde wurde schon erwhnt4 ,die hchste ,schnelligkeitsleistung in ,europa vollbrachte am #b4 ,juli #aijg die auf ,bild #aej dargestellte #b ,b #b-,lokomotive von ,j4 ,a4 ,maffei in ,mnchen auf der ,strecke ,mnchen-,augsburg4 ,sie entfaltete hierbei whrend einiger ,minuten eine ,stunden-,geschwindigkeit von fast #aee ,kilometern4 ,man hatte geglaubt1 da die ,dampflokomotive mit ihren hin und her gehenden ,teilen eine so bedeutende ,schnelligkeit nicht wrde entfalten knnen4 ,durch diesen ,versuch wurde aber bewiesen1 da diese ,maschine noch lange imstande sein wird1 allen ,geschwindigkeits-,anforderungen1 die man an sie stellt1 zu entsprechen4 ,stundengeschwindigkeiten von #abj bis #abe ,kilometern whrend lngerer ,zeit kommen heute schon hufig vor4 ,garbe sagt1 es msse als bald erreichbares ,ziel betrachtet werden1 da mittelschwere ,zge im ,flachland mit einer ,durchschnitts-,geschwindigkeit von #ajj ,kilometern sicher gefahren werden knnen4 ,hierzu sind vorbergehende ,stundengeschwindigkeiten von #aaj bis #abj ,kilometern erforderlich4 ,auch von ,stockert ist der ,meinung1 da die ,dampflokomotive hierfr durchaus geeignet sei4 ,die ,dampflokomotiv-,fabriken sind1 getrieben insbesondere durch den immer strkeren ,wettbewerb der elektrischen ,lokomotiven1 heute aufs lebhafteste bemht1 das ,letzte aus den von ihnen erbauten ,maschinen herauszuholen4 ,jeder ,monat bringt neue ,verbesserungsvorschlge4 ,die ,durchfhrung einer sehr grndlichen ,manahme1 durch die man mit verhltnismig einfachen ,maschinen-,anordnungen groe ,leistungssteigerungen erreichen kann1 hngt jedoch nicht von den ,fabriken ab4 ,es ist die ,erhhung des zulssigen ,achsdrucks4 ,in ,amerika ist man hierbei heute bereits bis auf #cj #jjj ,kilogramm hinaufgegangen1 gegen #ah #jjj ,kilogramm bei uns1 die erst in neuester ,zeit zugelassen sind4 ,hochgetrmte ,lokomotiven werden durch ,vergrerung des ,achsdrucks ausfhrbar4 ,aber auch die ,lnge1 und damit die ,achszahl1 wchst in ,amerika unausgesetzt4 ,notwendig mu eine ,vergrerung der ,feuerungsflche hiermit ,hand in ,hand gehen2 wegen der engen ,spurweite kann diese nicht nach den ,seiten1 sondern nur in ,richtung der ,lngsachse stattfinden4 ,schon ist man drben zu so langen ,rosten gelangt1 da deren ,versorgung mit ,kohle von ,hand nicht mehr mglich ist4 ,der ,heizer kann durch seinen ,schaufelwurf die hinteren ,rostteile nicht mehr sorgfltig versehen4 ,die ,amerikaner sind mit ihrer raschen ,entschlossenheit nicht davor zurckgeschreckt1 nun sogleich mechanische ,beschickungsvorrichtungen einzufhren4 ,man hat sich in ,europa zu dieser ,beschwerung der ,lokomotive mit einem neuen ,bauteil noch nicht entschlossen und drfte das auch in absehbarer ,zeit nicht tun4 ,vielfltig sind auch die ,manahmen1 die dem ,fhrer der ,lokomotive seine ,arbeit dadurch erleichtern wollen1 da sie ihm einen gnstigeren ,aufstellungsort geben1 als er ihn bis heute fr gewhnlich hat4 ,der ,blick auf ,strecke und ,signale aus dem kleinen ,fhrerhausfenster ist bereits jetzt sehr beengt4 ,die ,blickbegrenzung wird immer strender1 je hher die ,kessel sich emporwlben4 ,die kurzen ,schornsteine lassen ,rauch und ,dampf allzusehr in das ,gesichtsfeld des ,fhrers dringen4 ,man strebt darum eine grundstzliche ,neuanordnung des ,fhrerstands an1 indem man ihn nach vorn hin verlegt4 ,es gibt bereits hier und da ,lokomotiven1 auf denen sich der ,platz des ,fhrers vor dem ,schornstein ber der vordersten ,pufferbohle befindet4 ,der ,blick des ,beamten kann von dorther1 unbehindert durch den sonst so strenden ,vorbau des ,kessels1 die ,strecke nah und fern vollkommen umfassen4 ,notwendig mu man dem ,fhrer auf seinen neuen ,posten die ,haupthebel fr die ,regelung der ,geschwindigkeit mitgeben1 also wenigstens den ,regler1 die ,schiebersteuerung und das ,fhrer-,brems-,ventil1 wodurch in ,rcksicht auf die unbedingte ,sicherheit bei der ,bedienung technisch nicht ganz einfach zu bewltigende ,neuanordnungen notwendig werden4 ,unerllich ist ferner die ,mglichkeit einer ,verstndigung mit dem ,heizer1 der ja den ,platz vor der ,feuertr nicht verlassen darf4 ,es zeigt sich hierbei rasch1 da die ,dampflokomotive in der freien ,beweglichkeit der ,mannschafts-,aufstellung gegenber der elektrischen ,lokomotive ganz bedeutend im ,nachteil ist4 ,abbildung3 #bjg4 ,dampflokomotive mit vorn liegendem ,fhrerstand ,die ganze ,maschine ist von ,schutzwnden umschlossen4 ,der ,fhrerstand kann vom ,zug aus durch einen ,seitengang erreicht werden ,die ,aufstellung des ,fhrers im ,vorderteil der ,lokomotive bringt es auch mit sich1 da der ,beamte sich dort allein befindet1 was als unzulssig bezeichnet werden mu4 ,man kann die ,fhrung des ,zugs nicht ,einem ,menschen ausschlielich anvertrauen1 da dieser krperlichen ,zuflligkeiten ausgesetzt ist1 die seine ,entschlu- und ,handlungskraft zu mindern imstande sind4 ,es ist darum eine ,dampflokomotive durchgebildet worden1 die einen ,verbindungsgang zum vorderen ,fhrerstand besitzt1 dem ,zugfhrer also die ,mglichkeit gibt1 den ,lokomotivleiter whrend der ,fahrt hufig aufzusuchen4 ,diese ,lokomotive hnelt in ihren ueren ,formen schon sehr der elektrischen1 sie gewhrt dem ,fhrer einen angenehmen ,aufenthalt in vollstndig geschlossenem ,haus4 ,auf italienischen ,bahnen sind ,lokomotiven im ,gebrauch1 die stndig rckwrts fahren und gleichfalls einen vllig geschlossenen ,fhrerstand mit verglaster ,vorderwand besitzen4 ,die ,kohlen sind1 wie bei den ,tender-,lokomotiven1 in ,taschen rings um den ,stand untergebracht1 der an der ,schornsteinseite angehngte ,tender ist nur noch ,wasserwagen und demgem als runder ,behlter ausgebildet4 ,es sind nun noch einige ,lokomotiv-,abarten zu erwhnen1 die besonderen ,zwecken dienen4 ,hufiger mssen ,geleise in ,bezirken befahren werden1 fr deren ,bereich die ,anwendung offenen ,feuers unzulssig ist4 ,in ,betracht kommen hierfr groe ,lagerschuppen1 in die beladene ,eisenbahnwagen mit ,lokomotivkraft gebracht werden1 ,schiffsanlegepltze mit hlzernen ,bollwerken1 ,fabrikgrundstcke und hnliches4 ,lokomotiven gewhnlicher ,art knnen hier nicht verwendet werden1 da sie ja die geborenen ,brandstifter sind4 ,wenn man trotzdem in solchen ,bereichen auf ihre straffe ,kraftwirkung nicht verzichten will1 dann bedient man sich einer ,sonderart3 der feuerlosen ,lokomotive4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,hanomag #bjh4 ,feuerlose ,lokomotive ,erneuerung des ,dampfs am ,fllstand ,dies sind ,dampfmaschinen ohne eigene ,feuerung4 ,ihr ,dampfkessel weicht in seinem ,bau von der gewhnlichen ,art ab1 was auch schon uerlich dadurch erkennbar wird1 da der ,schornstein fehlt4 ,der zum ,antrieb der ,kolben erforderliche ,dampf wird aus einem ortsfesten ,erzeuger fertig eingefllt4 ,wir haben also hier eine ,dampfmaschine zweiter ,art vor uns1 eine ,speicher-,einrichtung1 vergleichbar den elektrischen1 durch ,stromerzeuger gespeisten ,batterien4 ,die ,abhngigkeit von einem fremden ,dampferzeuger bringt es mit sich1 da der ,fahrbereich der feuerlosen ,lokomotiven beschrnkt ist4 ,sie knnen nicht ber ungezhlte ,kilometer hinwegrollen1 sondern mssen immer rechtzeitig zur ,versorgungsstelle zurckkehren knnen4 ,alle vom ,dampf berhrten ,flchen sind bei dieser ,lokomotivart besonders grndlich geschtzt1 weil hier die einmal verlorene ,wrme bei derselben ,fllung nicht mehr erneuert werden kann4 ,die ,zylinder sind darum hufig im ,innern des ,rahmens zwischen den ,rdern angebracht1 wo sie von der kalten ,auenluft schwerer erreicht werden knnen4 ,der ,kessel1 der nichts anderes ist als ein einziges weites ,rohr1 wird1 wie bei den eigentlichen ,lokomotiven1 mit einem ,blechmantel zur ,erzeugung einer schtzenden1 ruhenden ,luftschicht umgeben1 darauf wird aber noch eine ,filzlage gepackt und ein neues ,umhllungsblech ber das ,ganze gelegt4 ,auf diese ,weise hat der ,kessel der feuerlosen ,maschine ein warmes ,kleid an1 und dieses umhllt ihn so gut1 da abends eingefllter ,dampf am nchsten ,morgen hufig noch eine ,spannung von mehreren ,atmosphren hat4 ,wo kein ,dampf fr die ,fllung zur ,verfgung steht1 oder wo leicht entflammbare ,gase die ,anwendung von ,maschinen mit heien ,flchen verbieten1 wie z4 ,b4 in ,bergwerken mit ,schlagwettergefahr1 verwendet man kalte ,lokomotiven4 ,der ,antrieb der ,kolben erfolgt hier durch ,luft1 die in groe ,stahlflaschen gepret ist4 ,auch hier ist eine ,erneuerung des ,antriebsmittels nach einer gewissen ,zeit notwendig1 wenngleich die groen ,behlter in dem ohnehin beschrnkten ,gebiet einer ,grube eine recht lange ,nutzung gestatten4 ,es gibt aber auch feuerlose ,lokomotiven1 die ber unbegrenzte ,strecken zu fahren vermgen4 ,ihr ,antrieb schpft aus der gleichen ,quelle wie die ,maschine des ,kraftwagens4 ,es sind ,lokomotiven mit ,verbrennungsmotoren4 ,die ,motor-,lokomotive hat sich zwar nicht die ,vollbahn erobert1 obgleich ,versuche mit groen1 durch ,diesel-,motore angetriebenen ,maschinen -- ganz abgesehen von den noch zu behandelnden ,triebwagen -- bereits gemacht worden sind4 ,aber in ,bergwerken1 auf ,waldbahnen1 im ,verschiebedienst und auch auf ,kleinbahnen mit ,personenbefrderung bieten sie viele ,vorteile4 ,die ,motor-,lokomotiven sind von einer bestimmten ,fllstelle unabhngig1 da der im ,behlter mitgefhrte ,betriebsstoff sehr lange ausreicht und an vielen ,orten erneuert werden kann1 sie stehen jederzeit betriebsfertig da1 bedrfen1 weil ihre ,wartung sehr einfach ist1 nur ,eines ,manns zur ,bedienung und brauchen nicht die ,last groer ,vorrte mitzuschleppen4 ,abbildung3 ,erbaut von ,a4 ,borsig in ,berlin-,tegel #bji4 ,druckluft-,lokomotive fr niedrige ,bergwerkstollen ,das neueste ,triebmittel im ,bereich der ,welt auf ,schienen und zugleich dasjenige1 dem sich die grte ,zukunft erffnet1 ist die elektrische ,lokomotive4 ,an sie knpfen sich alle ,hoffnungen fr eine grundstzliche ,weiterbildung des ,eisenbahnwesens4 ,wir werden die groartigen ,eigenschaften dieser neuen ,maschine spter in einem besonderen ,abschnitt unseres ,buchs ausfhrlich zu behandeln haben4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,gasmotoren-,fabrik ,deutz in ,cln-,deutz #baj4 ,benzinmotor-,lokomotive mit doppelseitiger ,anordnung4 ,die kleinen ,schornsteine dienen zur ,abfhrung der geringen ,dampfmengen1 die sich durch die ,motorhitze aus dem ,khlwasser bilden ,abbildung3 ,erbaut von ,gebr4 ,gastell in ,mainz-,mombach #baa4 ,personenwagen aus dem ,jahre #ahdg #ae4 ,die rollenden ,huser ,die ,lokomotive des gen ,halle brausenden ,schnellzugs zieht hinter sich die lange ,kette der ,wagen einher4 ,es ist ein prchtiges ,schauspiel1 zu sehen1 wie der ,zug durch alle ,krmmungen des ,gleises geschmeidig hindurchgleitet1 wie er wirklich gleich einer ,kette mit ,leichtigkeit sich hin- und herbiegen kann4 ,und dies geschieht1 obwohl jedes der ,kettenglieder ungefhr #bj ,meter lang ist und etwa #ce #jjj ,kilogramm wiegt4 ,whrend wir beim ,blick in den ,fhrerstand der ,lokomotive ernste ,arbeit und angestrengte ,ttigkeit beobachtet haben1 sehen wir in den ,personenwagen sorgloses1 frhliches ,treiben4 ,nicht allein die ,hoffnung1 ein ersehntes ,ziel zu erreichen1 macht die ,menschen dort drinnen heiter1 es ist auch1 den meisten freilich unbewut1 die ,lust an der raschen ,fortbewegung1 die ,freude an dem leichtbeflgelten ,sausen durch den ,raum1 das die ,gesichter leuchten lt4 ,dabei fhlt man sich wohlgeborgen in einem ,haus1 in einem verzauberten freilich1 denn es steht nicht auf ruhenden ,pfosten1 sondern fliegt mit seinen krftigen vier ,wnden und seinem stark gefgten ,dach eilig dahin4 ,fassen wir einen ,reisenden genauer ins ,auge1 der in der ,fensterecke eines ,abteils zweiter ,klasse sitzt4 ,sein ,krper ist in einen bequemen ,sessel gebettet1 wie er in einem wohleingerichteten wirklichen ,haus nicht besser geboten werden kann4 ,ein mchtiges ,fenster lt die ,helligkeit des sonnigen ,julitags voll und klar in das hochgewlbte1 freundliche und gerumige ,abteil einfallen4 ,die ,augen des ,reisenden1 die durch das ,fenster schweifen1 nehmen nichts wahr als lachende ,fluren1 freundliche ,huschen1 ,menschen1 die von der ,feldarbeit sehnschtig dem vorbereilenden ,zug nachblicken1 hier und da ihm sogar freundliche ,winke zusenden4 ,nichts wird dem beschaulich am ,fenster sitzenden ,fahrgast von den auerordentlichen ,veranstaltungen bewut1 die getroffen werden muten1 damit er in so angenehmer ,weise mit einer ,geschwindigkeit von hundert ,kilometern in der ,stunde seinem ,reiseziel zustreben kann4 ,die ,erdveste und der sthlerne ,pfad1 welche die ,rder tragen1 sind verdeckt1 die fauchende und zischende ,lokomotive ist nicht zu sehen1 und man hrt auch nichts von ihrer ,arbeit4 ,nur der regelmige ,takt1 den das ,schlagen der ,rder an den ,schienensten erzeugt1 erinnert daran1 da man nicht1 von geheimnisvollen ,krften gezogen1 durch die ,luft fliegt4 ,abbildung3 ,vergleich eines lteren und neueren ,personenwagens4 ,personenwagen ,,iii4 ,klasse der bayer4 ,sts4 ,eisenb4 aus d4 ,j4 #ahdc4 #dj ,personen im ,wagen1 #djjj kg ,wagengewicht1 #ad qm ,bodenflche im ,wagen--d4s4 #j1ce qm pro ,person4 ,personenwagen ,,iii4 ,klasse der bayer4 ,sts4 ,eisenb4 aus d4 ,j4 #aiaj4 #fd ,personen im ,wagen1 #chjjj kg ,wagengewicht1 #ea qm ,bodenflche im ,wagen--d4s4 ca #j1h qm pro ,person4 ,nach einer ,tafel im ,deutschen ,museum zu ,mnchen #bab ,wie ganz anders ist eine ,eisenbahnfahrt heutigen ,tags1 so denkt der ,reisende1 wenn er einiges aus der ,geschichte des ,eisenbahnwesens kennt1 als in den ersten ,jahrzehnten nach ,stephenson4 ,da sa man1 wenn man eine ,fahrkarte dritter ,klasse gelst hatte1 in offenen1 kaum gefederten ,wagen4 ,selbst die zweite ,klasse bot nur ein ,dach gegen den ,regen1 in der ersten ,klasse allein war man auch durch ,seitenwnde und ,fensterscheiben geschtzt4 ,die schlossen aber so schlecht und klapperten so frchterlich1 da von einem ,reisevergngen keine ,rede sein konnte4 ,was waren das fr ,zeiten1 als auf den ,bahnhfen noch ,brillen und ,gesichtsmasken zum ,verkauf feilgehalten wurden6 ,sie sollten den ,reisenden einigen ,schutz vor der durchruten ,luft gewhren1 die whrend der ,fahrt ungehindert gegen sie anstrmte4 ,da dachte noch niemand daran1 die ,gleisunebenheiten den ,insassen der ,wagen mglichst unmerkbar zu machen1 die ,sitze so auszugestalten1 da man nicht schon nach einer ,fahrtstunde ,schmerzen im ,rckgrat empfand1 den ,fahrgsten ,bewegungsfreiheit innerhalb des ganzen ,zugs zu gewhren4 ,die immer grer werdende ,schnelligkeit der ,zge erst zwang dazu1 die gewaltigen1 festverschlossenen ,kapseln zu schaffen1 in denen die ,menschen heute auf den ,bahnstrecken befrdert werden2 die ,eisenbahnwissenschaft erst1 genaueste ,beobachtung der am meisten strenden ,erscheinungen und ihre ,beseitigung durch sorgfltig abgewogene ,einrichtungen1 lie die prachtvollen neuzeitlichen ,fahrzeuge entstehen1 die in den zusammenhngenden ,saalwagen der ,zge auf den groen ,weltstrecken mit vieltgiger ,fahrtdauer ihren vorlufigen ,gipfelpunkt gefunden haben4 ,der ,mann in der ,fensterecke schmunzelt1 wenn er sich des freundlich wiegenden ,laufs bewut wird1 mit dem sein rollendes ,haus ihn ber das ,gleis trgt1 anstatt ihn bei jedem ,sto rauh in die ,hhe zu werfen1 bei jeder ,krmmung gegen die ,seitenwand zu puffen4 ,gern mchte er wissen1 wodurch dieser ruhige ,gang der ,d-,wagen erzielt worden ist1 so da diese so angenehm gegen die alten ,knochenschttler abstechen4 ,wir wollen ihn aufklren3 den grten ,einflu in dieser ,richtung hat die ,vergrerung der ,wagenlngen gebt1 womit eine ,erhhung des ,gewichts und der ,zwang zu besonderer ,ausgestaltung des ,laufwerks notwendig verbunden waren4 ,in den frhen ,zeiten des ,eisenbahn-,verkehrs1 als die ,anzahl der zu befrdernden ,reisenden noch gering war1 bediente man sich kleiner1 leichter ,wagen1 die auf zwei eng gestellten ,achsen ruhten4 ,als es aber galt1 immer mehr ,menschen in einem ,zug zu befrdern1 wurde es wirtschaftlich notwendig1 den ,fassungsraum jedes einzelnen ,wagens zu vergrern4 ,das konnte nur durch ,verlngerung geschehen1 denn in den ,breitenmaen war man ja durch die ,umgrenzungslinien des lichten ,raums beschrnkt4 ,zur ,untersttzung der schweren ,wagen mute die ,zahl der ,achsen gesteigert1 vor allem aber der ,achsstand vergrert werden1 weil es sich gezeigt hatte1 da lange1 schwere ,wagenkasten1 deren ,enden nur wenig berhngen1 das heit ber die ,befestigungsstellen der uersten ,achsen hinausragen1 den angenehmsten ,gang aufweisen4 ,entsprechend dieser ,erkenntnis ist man denn auch in geradezu khner ,weise vorgegangen1 hat die mchtigen ,personenwagen von heute geschaffen1 die sich das ,schlingern1 ,drhnen und ,klirren gnzlich abgewhnt haben4 ,auf ihren festgespannten ,federn schwanken sie nur leise auf und nieder4 ,doch das ,verhindern des ,schlingerns1 der unangenehmsten ,bewegung an laufenden ,fahrzeugen1 konnte nicht durch die ,gewichtssteigerung und bessere ,abfederung allein erreicht werden1 sondern wurde erst durch eine besondere ,einrichtung am ,laufwerk erzielt1 die sich mit zunehmenden ,wagenlngen als unbedingt erforderlich erwies4 ,je grer nmlich der ,abstand der uersten ,achsen eines ,wagens voneinander wurde1 je mehr der ,achsstand wuchs1 desto grer wurden die ,schwierigkeiten beim ,durchfahren enger ,gleisbogen4 ,wir sind dieser ,erscheinung bereits bei der ,betrachtung des ,lokomotiv-,laufwerks begegnet4 ,schon bei ,wagen mit nur drei ,achsen wurde es notwendig1 das ,laufwerk im ,gleis schmiegsam zu machen4 ,es war ein harter ,kampf notwendig1 bis die einstellbaren ,achsen unter den ,wagen sich durchsetzten4 ,galt es doch als gefesteter ,grundsatz1 da ,wagen1 die wirklich sicher laufen sollten1 stets genau gleichgerichtete ,achsen haben mten4 ,in ,preuen aber1 das ja immer in ,eisenbahndingen mutig vorangegangen ist1 machte man schon ,anfang der achtziger ,jahre ,versuche mit ,wagenachsen1 die sich in ,gleiskrmmungen so einstellen konnten1 wie es fr einen ruhigen1 von ,schlingerbewegungen freien ,lauf am besten ist1 nmlich in der ,richtung nach dem ,mittelpunkt des ,gleisbogens4 ,doch erst im ,jahre #ahif fhrte der ,verein ,deutscher ,eisenbahnverwaltungen in seiner damals tagenden ,techniker-,versammlung die einstellbaren ,achsen bei allen in ihm zusammengeschlossenen ,bahnen ein4 ,sie wurden ,vereins-,lenkachsen genannt und brachten fr den ,lauf der ,wagen gerade so durchgehende ,verbesserungen wie ihre ,genossen unter den ,lokomotiven4 ,die fr die einstellbaren ,achsen mageblichen ,grundstze kennen wir bereits aus dem vorhergehenden ,abschnitt 7,seite #bag74 ,da die ,achsen unter den ,wagen jedoch bei weitem nicht so stark belastet sind wie die ,lokomotiv-,achsen1 so kann man hier die ,einstellbarkeit durch weit einfachere ,vorkehrungen erzielen4 ,man gibt ihnen ,bewegungsmglichkeit durch eine besondere ,aufhngung der ,blattfedern1 mit denen die ,wagenkasten auf die ,achsbchsen gestellt sind4 ,wenn die ,achsbchsen sich in den zu diesem ,zweck mit einem ,spielraum versehenen ,achshaltern seitlich verschieben1 so stellen sie die ,tragfedern hierdurch etwas schief ein4 ,ihre ,enden sind nun ungleich belastet1 die ,winkel1 welche die ,aufhngungslaschen zum ,gleis bilden1 verschieden gro1 und dadurch werden die ,achsen sofort wieder zur ursprnglichen ,stellung zurckgezwungen1 wenn ein gerades ,gleisstck erreicht ist 7,bild #bac74 ,abbildung3 #bac4 ,vereins-,lenkachse an ,personen- und ,gterwagen ,zur ,herbeifhrung einer ,beweglichkeit der ,achsen in ,gleiskrmmungen sind die ,feder-,enden an drehbaren ,laschen aufgehngt4 ,die ,achsen knnen sich im ,achshalter bewegen und darum in ,richtung auf den ,mittelpunkt des ,gleis-,bogens einstellen ,die in solcher ,weise mit freien ,lenkachsen ausgersteten dreiachsigen ,wagen haben sich bis zu ,stundengeschwindigkeiten von #ij ,kilometern sehr gut bewhrt4 ,in den ,schnellzgen trifft man sie heute jedoch fast gar nicht mehr an4 ,da das ,gewicht1 das fr den einzelnen ,platz aufgewendet werden mu1 in den neuzeitlichen ,schnellzug-,wagen sehr gro ist1 kommt man hier auch mit drei ,achsen nicht mehr aus1 sondern mu vier und mehr ,achsen verwenden4 ,bei diesen ,vielachsern aber lt sich die ,schmiegsamkeit im ,gleis weit besser als mittels einstellbarer ,achsen durch ,drehgestelle erreichen4 ,man fat je zwei oder drei ,achsen in einem besonderen ,rahmen zusammen1 schafft so besondere ,radwgelchen1 die nur durch einen runden ,zapfen mit dem ,wagenkasten verbunden sind4 ,das ,wesen dieser in ,amerika erfundenen ,drehgestelle haben wir gleichfalls bereits im vorigen ,abschnitt 7,seite #bah7 besprochen4 ,das unermdliche ,streben der ,eisenbahn-,techniker1 das ,fahren auf den ,geleisen mglichst angenehm zu machen1 hat bei der ,ausbildung der ,drehgestelle fr ,personenwagen zur ,anbringung einer geradezu verschwenderischen ,flle von ,abfederungen gefhrt4 ,der ,drehgestellrahmen ist natrlich federnd auf seine ,radachsen gesetzt4 ,aber das reicht noch nicht aus1 um dem ,wagen einen gengend ruhigen ,lauf zu sichern4 ,aus diesem ,grund legt man noch eine zweite sehr krftige ,abfederung zwischen den ,teller1 der das ,zapfenlager1 also die ,aufsatzstelle des ,wagenkastens1 trgt1 und das ,drehgestell4 ,drei bis vier auerordentlich groe und krftige ,blattfedern tragen auf ihrem ,rcken einen frei beweglichen1 wagerechten ,balken1 in den der ,drehteller eingelassen ist4 ,da der ,balken mit dem eigentlichen ,drehgestell nicht ganz fest verbunden ist1 so macht er auch nicht alle seitlichen ,schwankungen mit1 zu denen dieses durch das ,gleis gezwungen wird4 ,mit ,recht hat man diese ,anordnung die ,wiege8 genannt2 sie hlt alle harten ,bewegungen vom eigentlichen ,wagen fern1 teilt ihm nur sanfte ,schwankungen mit4 ,trotzdem begngt man sich oft mit der zweifachen ,abfederung an den ,achsbchsen und in der ,wiege nicht1 sondern fgt noch eine dritte hinzu1 indem man die ,enden der eigentlichen ,achsfedern nicht unmittelbar am ,drehgestellrahmen angreifen lt1 sondern hier noch einmal einen ,gummipuffer oder eine ,schraubenfeder zwischenschaltet4 ,abbildung3 ,erbaut von ,gebr4 ,gastell in ,mainz-,mombach #bad4 ,zweiachsiges ,drehgestell ,in der ,mitte die auf drei ,blattfedern ruhende ,wiege ,amerika hat neuerdings eine besondere ,form der ,drehgestelle geschaffen1 die auch bei uns immer hufiger angewendet wird4 ,hierbei ruht der ,drehgestellrahmen nicht mehr durch bloe ,zwischenschaltung der ,blattfedern auf den ,achslagern1 sondern er ist auf einen ,trger gestellt1 der die ,achslager verbindet 7,bild #bae74 ,der eigentliche ,tragbalken liegt ziemlich tief1 damit die sehr starken ,wickelfedern1 die auf ihm ruhen1 untergebracht werden knnen4 ,die ,trgerenden sind dann in eigentmlich geschwungener ,form ber die ,achsbchsen hinaufgebogen1 was der ganzen ,trageinrichtung den sehr treffenden ,namen ,schwanenhals8 verschafft hat4 ,diesen amerikanischen ,drehgestellen wird ein besonders ruhiger ,lauf nachgerhmt4 ,da selbst die schwersten ,wagen bei weitem nicht so hohe ,gewichte haben wie die ,lokomotiven1 werden ihre ,rder nicht immer aus dem besten1 teuersten ,baustoff1 nmlich aus ,stahl1 hergestellt1 obgleich das ,stahlrad auch im ,wagenbau vorherrscht4 ,abbildung3 ,erbaut von ,gebr4 ,gastell in ,mainz-,mombach #bae4 ,amerikanisches ,drehgestell mit ,schwanenhals8-,trger ,nicht allzu hufig und meist nur unter ,gterwagen1 trifft man gueiserne ,rder an1 die keine ,speichen haben1 sondern in der ,seitenansicht eine volle ,scheibe darstellen4 ,fr ihre ,bereitung wird das ,eisen nicht in gewhnlicher ,weise gegossen1 sondern so behandelt1 da es sehr rasch erstarrt1 wodurch der ,rand1 auf dem die ,scheibe luft1 uerst hart wird4 ,diese ,hartgurder sind die einzigen ,vollrder1 die in der ,eisenbahn-,technik zur ,anwendung kommen1 das heit solche1 bei denen der ,laufkranz nicht durch einen besonderen ,reifen1 sondern durch den ,radkrper selbst gebildet wird4 ,das ,gefge des ,hartgusses kann jedoch seiner ganzen ,natur nach nicht so gleichmig sein1 wie der durchgeschmiedete und durchgewalzte ,gustahl1 aus dem die aufgesetzten ,radreifen gefertigt werden1 und daher zeigen die ,hartgurder eine ,neigung1 beim ,laufen rasch unrund zu werden1 indem die weniger festen ,teile sich schneller abnutzen4 ,in ,deutschland drfen sie nur bei ,wagen benutzt werden1 die in ,zgen mit hchstens #ej ,kilometern ,stundengeschwindigkeit laufen2 auch drfen sie nicht gebremst werden1 da es sich gezeigt hat1 da sie durch die bei wiederholtem ,bremsen auftretende ,erhitzung leicht ,sprnge bekommen4 ,in ,amerika1 wo man ja leichtsinniger vorzugehen pflegt1 sind hierdurch einige ,male ,unflle hervorgerufen worden4 ,die englischen ,eisenbahnwagenbauer haben eine lebhafte ,vorliebe fr hlzerne ,rder4 ,man rhmt diesen nach1 da sie durch ihre ,nachgiebigkeit das rollende ,gerusch verringern und das ,springen der ,reifen verhindern4 ,sie bestehen aus keilfrmigen ,holzstcken1 die so aneinandergefgt sind wie ,tortenstcke1 und werden durch den umlaufenden ,stahlreifen zusammengehalten4 ,auf den ,vereinsbahnen sind sie nicht zugelassen4 ,ihre ,dauerhaftigkeit ist nicht sehr gro1 da das ,holz sich zusammenzieht1 und alle ,schrauben und ,verbindungen hierdurch rasch lose werden4 ,da es auch ,eisenbahnrder aus ,papier gibt1 kann nur dem seltsam erscheinen1 der nicht wei1 da stark zusammengepretes ,papier eine auerordentliche ,hrte und ,widerstandsfhigkeit erlangt4 ,man liebt ,rder aus solchem ,baustoff namentlich in ,amerika4 ,sie werden hergestellt1 indem man etwa #ej dnne ,pappscheiben zusammenleimt1 sehr grndlich trocknet und alsdann mit gewaltigem ,druck pret4 ,die ,scheibe ist nun so fest1 da sie gleich dem ,eisen auf der ,drehbank bearbeitet werden kann4 ,mittels vorn und hinten aufgelegter ,bleche werden die ,papierscheiben zwischen den sthlernen ,naben und ,reifen befestigt4 ,die ,bolzenlcher mu man unter dem ,dampfhammer hindurchtreiben4 ,durch die ,bauart ihrer ,kasten werden die ,personenfahrzeuge in zwei groe ,gruppen geschieden3 in ,abteil-,wagen und ,durchgangs-,wagen4 ,die ,abteil-,wagen sind gleich zu ,beginn des ,eisenbahnwesens in ,england entstanden4 ,sie haben ihren ,ursprung in dem ,absonderungs-,bedrfnis der einzelnen ,bevlkerungsklassen1 das jenseits des ,kanals und ja auch bei uns recht stark ausgeprgt ist4 ,dadurch1 da man die ,wagenkasten mittels ,querwnden in viele einzelne ,rechtecke teilt1 wird eine strenge ,sonderung der verschiedenen ,gruppen von ,reisenden erzielt4 ,die ,insassen des einzelnen ,abteils bilden eine kleine ,gemeinschaft fr sich und haben nicht ntig1 an dem ,leben in den brigen ,rumen des ,zugs teilzunehmen4 ,die ,abteil-,wagen ermglichen aber auch infolge der vielen ,tren1 die sie besitzen1 ein sehr rasches ,ein- und ,aussteigen1 weshalb sie auf ,stadt- und ,vorortbahnen mit kurzen ,haltezeiten sehr beliebt sind4 ,heute strebt man bei uns danach1 die vollstndig gegen ihre ,nachbarrume abgeschlossenen ,abteile allmhlich ganz zu beseitigen1 weil hier und da vorgekommene berflle auf ,reisende gezeigt haben1 da sie eine ,minderung der ,reisesicherheit bedeuten4 ,bei sehr stark besetzten ,zgen verhindern die vollstndig von einer ,seitenwand zur andern durchlaufenden ,querwnde auch einen ,ausgleich der ,besetzung innerhalb eines ,wagens4 ,jeder ist gezwungen1 in dem ,abteil zu bleiben1 in das er zufllig eingestiegen ist1 und mu hier stehen1 whrend vielleicht im ,nebenabteil noch ,pltze frei sind4 ,die ,berliner ,stadtbahn besitzt heute ,abteile1 bei denen die ,querwnde gekrzt sind1 so da an einer ,seite von einem ,abteil ins andere hinbergegangen werden kann4 ,die ,abteile in ,fernzug-,wagen sind1 um den ,abort von mehreren ,rumen aus zugnglich zu machen1 oft durch ,tren miteinander verbunden4 ,die ersten ,eisenbahnfahrzeuge1 in denen an ,stelle dieser stets sehr schmalen ,verbindungen ein bequemer und freier ,durchgang von einer ,stirnwand zur anderen mglich war1 erschienen in ,deutschland in den sechziger ,jahren4 ,der ,gang lag in der ,mitte des ,wagens1 wie das noch heute bei sehr vielen ,fahrzeugen in ,sddeutschland und den fremden ,nachbarlndern blich ist4 ,es wird hierdurch bewirkt1 da das ,zugpersonal seine berwachende ,ttigkeit leichter ausben kann und auch den ,reisenden fr ,fragen und ,beschwerden whrend der ,fahrt zur ,verfgung ist4 ,bis dahin1 insbesondere vor ,einfhrung der ,bahnsteigsperre1 muten die ,schaffner1 um die ,karten der ,reisenden nachzusehen1 whrend der ,fahrt auf den ueren ,trittbrettern an den ,wagen entlangklettern4 ,viele ,unflle wurden dadurch hervorgerufen1 bis endlich ,preuen mit der ,prfung der ,fahrkarten an den ,bahnhofseingngen vorging und das ,begehen der ,trittbretter whrend der ,fahrt verbot4 ,die ,einrichtung des fr die ,fahrgste freigegebenen ,durchgangs bewirkt auch eine bequemere ,unterbringung der ,aborte4 ,in ,norddeutschland sind jedoch die ,wagen mit ,mittelgang niemals beliebt gewesen4 ,man kann auch in der ,tat nicht leugnen1 da bei dieser ,anordnung jeder ,reisende1 der durch den ,wagen geht1 die anderen strt1 was namentlich nachts sehr unangenehm empfunden wird4 ,es wurde darum lebhaft begrt1 als die preuische ,eisenbahnverwaltung daranging1 in freiem ,anschlu an amerikanische ,bauarten die ,durchgangs-,wagen so auszubilden1 da sie die ,vorteile von ,abteil-,wagen in sich schlieen4 ,man fhlt sich heute auf seinem ,platz im ,schnellzug doppelt wohl1 weil man wei1 da man nicht fr die ganze1 viele ,stunden dauernde ,fahrt an seinen ,platz gebannt ist4 ,man kann1 wenn man will1 aufstehen und den ganzen ,zug durchschreiten4 ,trotzdem wird man in seiner ,beschaulichkeit nicht fortwhrend durch vorberlaufende ,kinder gestrt1 denn man befindet sich in einem geschlossenen ,abteil4 ,diese ,wirkung wird dadurch hervorgebracht1 da in den ,fahrzeugen1 die wir heute als ,d-,wagen bezeichnen1 der ,durchgang an der ,seite liegt4 ,die ,vorteile1 welche ,einzelabteile bieten1 bleiben hierdurch erhalten1 und diese ,fahrzeuge sind daher als ein besonders treffliches ,mittel zur angenehmen ,gestaltung weiter ,reisen zu begren4 ,in den ersten ,d-,wagen waren die ,abteile nach dem ,seitengang hin offen1 jetzt knnen sie durch ,tren von diesem abgeschlossen werden1 was die ,heimelichkeit des einzelnen ,abteils bedeutend erhht4 ,die bergnge von ,wagen zu ,wagen werden durch eiserne ,brcken ermglicht1 die allseitig von ,faltenblgen umschlossen sind4 ,in ,amerika und vielen europischen ,lndern legt man auf ,abteil-,sonderung gar keinen ,wert4 ,dort haben die ,wagen meistens nur einen einzigen zusammenhngenden ,raum1 in dem ,bnke aufgestellt sind4 ,wer von uns in solchen ,wagen gereist ist1 wird jedoch wahrgenommen haben1 da sie einen sonderlich angenehmen ,eindruck nicht gewhren4 ,es ist kein erfrischender ,anblick1 zu gleicher ,zeit viele ,menschen in bequemen ,stellungen zu schauen oder sie mitgebrachte ,ewaren aus ,papieren verzehren zu sehen4 ,namentlich an heien ,sommertagen1 wenn man sichs ein wenig bequem gemacht hat1 und ganz besonders whrend der ,nacht1 erblickt man ,gruppen1 die weit weniger unangenehm auffallen1 wenn sie zwischen enge ,abteilwnde gebannt sind4 ,es wirkt recht wenig schn1 wenn man gleichzeitig ein halbes ,dutzend ,damen erblickt1 die ihre ,kpfe schlummernd an die ,brust ihres ,ehegemahls gebettet haben4 ,abbildung3 ,aus ,eisenbahntechnik der ,gegenwart8 #baf4 ,pullmann-,wagen ,inneres eines amerikanischen ,schnellzug-,wagens fr ,tag- und ,nachtaufenthalt4 ,die ,lager sind whrend des ,tags an die ,decke geklappt2 nachts werden sie in der im ,bild angedeuteten ,weise wagerecht auf die ,sitzlehnen gestellt4 ,in ,europa hat jeder einzelne ,personenwagen stets nur eine verhltnismig kurze ,strecke zu durchfahren4 ,es gengt uns hier vorlufig1 wenn dafr ein gepolsterter ,sitz zur ,verfgung steht4 ,anders liegen die ,dinge in ,amerika1 wo die riesigen ,entfernungen ununterbrochene ,fahrten durch mehrere ,tage notwendig machen4 ,man begann darum drben schon frhzeitig1 besonders bequem und prchtig ausgestattete ,wagen zu schaffen1 um die langen ,eisenbahnfahrten ertrglicher zu gestalten und mglichst zu einem ,vergngen zu machen4 ,die ,entwicklung ist dort auch bis zum heutigen ,tag emsig in dieser ,richtung fortgeschritten1 da der ,wettbewerb zwischen den einzelnen ,privatbahnen1 die ,reisende zwischen den gleichen ,stdten befrdern1 antreibend wirkt4 ,die ,einrichtung von ,eisenbahnwagen1 die eine ,ausstattung ber die notwendigsten ,bedrfnisse hinaus besitzen1 knpft an den ,namen ,pullmann an4 ,er war es1 der im ,jahre #aheh die ersten ,prachtwagen auf der ,strecke ,chicago-,buffalo einfhrte4 ,deutschland kann sich eines ,anteils auch an dieser ,errungenschaft rhmen1 da ,pullmann von hier aus nach ,amerika eingewandert war4 ,die auch bei uns sehr berhmt1 ja sprichwrtlich gewordenen ,pullmann-,wagen sind ,fahrzeuge1 die sowohl fr ,tag- wie fr ,nachtaufenthalt eingerichtet sind4 ,ein gerumiger1 prchtig ausgestatteter ,saal ist mit ,sitzbnken versehen4 ,die ,schlaflager sind whrend des ,tags gegen die ,decke geklappt1 und auf ihnen liegen auch in dieser ,zeit die ,matratzen1 ,decken und ,kissen 7,bild #baf74 ,wenn der ,abend hereinbricht1 werden die ,klappen mittels ,sttzen1 die auf die ,seitenlehnen der ,bnke aufsetzen1 wagerecht gestellt1 die ,betten hergerichtet1 und jede der ,lagersttten durch ,vorhnge gegen den ,gang und gegen die ,nachbarn abgeschlossen4 ,das ,entkleiden ist nur mglich1 whrend man auf dem ,bett liegt1 denn zwischen den ,vorhngen und diesem steht kein ,raum zur ,verfgung4 ,es ist auch selbstverstndlich1 da die ,vorhnge niemals ganz dicht schlieen1 so da in einem solchen amerikanischen ,schlafwagen keine vollstndige ,sonderung der ,schlafenden voneinander und von denen1 welche den ,gang durchschreiten1 erzielt wird4 ,whrend des ,tags bieten zudem die hochgeklappten1 schrgen ,lager keinen sonderlich hbschen ,anblick1 und sie verengen dazu den ,luftraum im ,wagen4 ,es ist begreiflich1 da die ,einfhrung solcher ,pullmann-,wagen bei uns von den wirklichen ,kennern der ,verhltnisse niemals fr erstrebenswert gehalten wurde4 ,auch in ,amerika pflegen besonders zahlungskrftige ,fahrgste vollkommen geschlossene ,abteile zu mieten1 die sich an den ,wagenenden befinden4 ,die ,entwicklung konnte in ,deutschland von vornherein einen anderen ,lauf nehmen1 da hier eine ,doppelform der ,wagen fr ,tag- und ,nachtfahrten nicht ntig ist4 ,mit ,ausnahme der wenigen zwischenstaatlichen ,zge kommt es bei uns recht selten vor1 da man lnger als zwlf ,stunden in demselben ,wagen sitzt4 ,es erwies sich daher als gnstiger1 eine ,wagenform auszubilden1 die ausschlielich ,schlaflager enthlt4 ,abbildung3 ,erbaut von van der ,zypen ,charlier in ,cln-,deutz #bag4 ,dreiachsiger ,saalwagen ,abbildung3 #bah4 ,ein fahrender ,saal ,groer ,aufenthaltsraum in dem auf dem vorhergehenden ,bild dargestellten ,wagen ,die preuischen ,schlafwagen sind ,d-,wagen mit streng geschlossenen ,abteilen4 ,jedes von diesen enthlt zwei ,schlaflager4 ,fr die wenigen ,stunden1 die man am ,abend oder am ,morgen vor oder nach ,benutzung des ,schlaflagers in dem ,abteil sich aufzuhalten hat1 ist in diesem durch ,herunterklappen des oberen ,lagers eine sehr bequeme1 gepolsterte ,sitzbank zur ,verfgung4 ,die beiden ,lager werden durch ,ausziehen des ,sitzes und ,hochklappen der ,sitzbanklehne bis in wagerechte ,stellung hergerichtet4 ,eine ,leiter zum ,besteigen des oberen ,lagers befindet sich im ,abteil4 ,desgleichen birgt es einen ,spiegelschrank1 in dem sich ,wasserkaraffe und ,glser befinden1 sowie einen aufklappbaren ,waschtisch mit ,becken aus ,nickelblech1 dem man nach ,belieben frisches ,wasser zuflieen lassen kann4 ,in neuerer ,zeit werden die ,abteile grer gemacht4 ,insbesondere ist der bisher recht schmale ,raum zwischen ,waschtisch und ,bett dadurch vergrert worden1 da die ,wand1 welche zwei benachbarte ,abteile voneinander trennt1 nicht mehr senkrecht zur ,wagenachse steht1 sondern schrg gestellt ist4 ,fr ,reisende erster ,klasse1 die ein ganzes ,abteil fr sich allein beanspruchen knnen1 wird die ,annehmlichkeit auch dadurch erhht1 da in den ,wagen dieser neueren ,bauart die ,rckenlehne nicht mehr emporgeklappt zu werden braucht4 ,das ist in den lteren ,wagen trotz der ,nichtbenutzung des oberen ,lagers notwendig1 weil das untere bei senkrechter ,stellung der ,lehne zu schmal werden wrde4 ,man ist in solchen neu angeordneten ,abteilen vorzglich gebettet1 hat1 wenn man den ,fahrpreis fr die erste ,klasse entrichtet1 den ganzen ,raum bis zur ,decke des ,wagens frei ber sich und kann sich sogar in ein richtiges ,schlafzimmer versetzt glauben1 wenn man mit einem ,angehrigen zusammen zwei nebeneinanderliegende ,abteile mietet und die sehr breiten ,zwischentren aufklappt4 ,diese neuen preuischen ,schlafwagen sind um ein ,meter lnger als die lteren4 ,sie entsprechen hierdurch nicht mehr den zwischenstaatlichen technischen ,vereinbarungen und drfen daher auf auslndische ,strecken nicht bergehen4 ,das ist wiederum ein deutliches ,zeichen fr die besondere ,raschheit des ,fortschritts im ,bereich der preuischen ,eisenbahnverwaltung4 ,in ,schweden ist man uns allerdings mit der ,einrichtung von ,schlafwagen dritter ,klasse voraus4 ,ihre ,einfhrung drfte aber auch bei uns jetzt nicht mehr lange auf sich warten lassen4 ,da der ,preis fr ein ,schlaflager dieser ,art nicht zu hoch bemessen werden darf1 wird es notwendig sein1 drei ,lager bereinander in einem ,abteil einzurichten4 ,zur ,erzielung eines ganz besonders ruhigen ,laufs haben smtliche neueren ,schlafwagen sechs ,achsen4 ,desgleichen ruhen die einzigen ,saalwagen1 die bei uns im allgemeinen ,verkehr zur ,verwendung kommen1 nmlich die ,speisewagen1 meist auf je zwei dreiachsigen ,drehgestellen4 ,auch diese letztgenannte ,wagengattung ist eine ,erfindung von ,pullmann1 der sie in den siebziger ,jahren zuerst einfhrte4 ,heute ist der ,speisewagen vom ,tages-,d-,zug untrennbar4 ,ohne seine ,einfhrung wre es auch kaum mglich gewesen1 so weite ,strecken1 wie es heute blich ist1 mit nur ganz kurzen ,aufenthalten zu durchfahren4 ,die ,reisenden1 welche nicht gengend ,mundvorrat von ,hause mitgebracht haben1 mten sonst ,hunger leiden1 denn auf den ,bahnhfen ist zu zweckmiger ,versorgung meist keine ,zeit4 ,fr recht betrchtliche ,gebhr und unter besonderen ,bedingungen kann man auf den deutschen ,bahnen auch saalartig ausgestattete ,sonderwagen mieten4 ,der ,hauptvorzug dieser ,fahrzeuge ist die verhltnismige ,weitrumigkeit1 die sie bei vollstndigem ,abschlu gegen die brigen ,teile des ,zugs gewhren4 ,sie pflegen gewhnlich einen groen ,raum zu enthalten1 der mit ,sofa1 ,sesseln und ,tisch ausgestattet ist2 daran stt mindestens ein recht gerumiges ,schlafgemach1 und alsdann folgen gewhnliche ,abteile fr ,begleitung und ,dienerschaft4 ,ein ,doppelboden macht die ,schlge der ,rder fast ganz unhrbar4 ,die innere ,ausstattung der lteren ,saalwagen kann unseren heutigen ,geschmack nicht mehr befriedigen4 ,sie hnelt zu sehr der vornehmen ,zimmer-,einrichtung8 aus den achtziger ,jahren und will in die strengen1 zweckmigen ,linien der anderen ,eisenbahnfahrzeuge nicht mehr recht hineinpassen4 ,in den neueren ,saalwagen ist man von solchen ,verirrungen wieder abgekommen4 ,abbildung3 ,erbaut von ,gebr4 ,gastell in ,mainz-,mombach #bai4 ,wohnraum im ,saalwagen des ,groherzogs von ,hessen ,eine grere ,anzahl von ,sonderwagen steht stndig zur ,verfgung der hchsten ,beamten1 der ,frstlichkeiten und der ,herrscher4 ,viele von diesen besitzen ganze ,sonderzge4 ,so besteht der ,hofzug des deutschen ,kaisers aus neun ,wagen3 zwei ,gepckwagen1 in denen zugleich die ,zugbeamten und eine kleine ,werkstatt untergebracht sind1 einem ,kchenwagen1 einem ,speisewagen1 zwei ,wagen fr das ,herrengefolge mit einem besonders gerumig ausgebildeten ,raum fr den ,oberhofmarschall1 je einem ,saalwagen fr den ,kaiser und die ,kaiserin1 sowie einem ,wagen fr das ,damengefolge4 ,der ,wagen des ,kaisers enthlt einen groen ,aufenthaltsraum fr den ,tag1 ein ,schlafzimmer mit anschlieendem ,waschraum sowie zwei groe ,abteile fr den ,flgel-,adjutanten und den ,leibdiener4 ,um allen ,ansprchen nach ,mglichkeit dienen zu knnen1 halten die deutschen ,eisenbahnen ferner ,saalwagen fr besondere ,zwecke bereit4 ,so gibt es ,krankensaal-,wagen mit einer ihrem ,benutzungszweck besonders angepaten ,einrichtung4 ,sie sind einfach ausgestattet und leicht zu reinigen4 ber dem gewhnlichen ,wagendach ist ein zweites errichtet1 das die ,sonnenhitze nach ,mglichkeit fernhalten soll4 ,der ,krankenraum hat eine ,tr mit ,doppelflgeln1 damit die ,bahre bequem hineingebracht werden kann4 ,auer dem ,bett finden zwei ,sofas1 ein ,sessel und mehrere ,sthle darin ,platz4 ,es schliet sich der ,waschraum an1 der mit der ,kche vereinigt ist4 ,abteile fr ,begleiter1 ,diener und sonstige ,fahrt-,teilnehmer fllen den noch brigen ,teil des ,wagens4 ,der ,abort an einem ,fahrzeugende ist durch einen ,seitengang zu erreichen4 ,abbildung3 ,erbaut von ,gebr4 ,gastell in ,mainz-,mombach #bbj4 ,wohnraum in einem ,saalwagen der preuisch-hessischen ,gemeinschafts-,direktion ,mainz ,damit auch minderbemittelte ,kranke die ,wohltat einer ,befrderung in abgesondertem ,raum genieen knnen1 hat die preuische ,eisenbahnverwaltung ,abteilwagen dritter ,klasse so eingerichtet1 da durch ,herausnehmen einer ,wand1 die zwei ,abteile voneinander trennt1 ein gengend groer ,krankenraum hergestellt werden kann4 ,nach dem ,lsen einiger ,schrauben am ,boden und an den ,seiten knnen drei ,bnke leicht entfernt werden1 worauf ein in sich gefedertes ,bahrgestell durch die gleichfalls doppelflgelige ,tr in den ,raum geschafft werden kann4 ,der eine ,trflgel ist bei gewhnlicher ,benutzung des ,wagens fest verriegelt4 ,es werden in dem ,krankenraum ferner ein ,lehnstuhl1 ein ,klapptisch und ein ,waschschrank aufgestellt1 die auf dem ,heimatbahnhof des ,wagens stets vorrtig sind4 ,im ,abort wird ein ,gaskocher angebracht und mit der ,gasleitung verbunden4 ,von sonstigen ,personenwagen1 die besonderen ,zwecken dienen1 seien noch erwhnt die ,fahrzeuge fr ,leichenbefrderung1 in die ein ,kapellenraum eingebaut ist1 und ,wagen zur berfhrung von ,gefangenen mit gewhnlich zwlf recht engen ,zellen4 ,in ,ruland sind ,kirchenwagen sehr beliebt2 sie werden an ,sonntagen bald hier1 bald dort auf ,nebengeleisen aufgestellt und geben ,gelegenheit zur ,abhaltung von ,andachten durch den mitfahrenden ,geistlichen4 ,unter den ,saalwagen verdient noch besonders einer hervorgehoben zu werden1 der auf der sibirischen ,bahn verkehrt4 ,da die ,reisenden1 die von ,moskau etwa nach ,irkutsk wollen1 sich nicht weniger als acht ,tage ununterbrochen im ,zug aufhalten mssen1 so ist es wirklich kaum noch als berflu zu bezeichnen1 wenn man ihnen darin ,gelegenheit zu einiger ,abwechslung und krperlicher ,bewegung bietet4 ,der in die lange laufenden sibirischen ,zge eingestellte ,saalwagen besitzt ein ,aussichts-,abteil mit sehr groen ,fenstern1 einen ,gesellschaftsraum im ,stil ,ludwigs ,,xvi4 mit ,bcherei und ,klavier1 dann folgen ein ,turnraum mit verschiedenen ,gerten und einem ,zimmer-,fahrrad1 eine ,barbierstube und ein ausgedehnter ,baderaum4 ,es sei hier darauf hingewiesen1 da auch fr unsere1 ber krzere ,strecken fahrenden ,zge der ,einbau neuer ,einrichtungen angestrebt wird1 die eine ,erhhung der ,bequemlichkeit bieten sollen4 ,so haben bereits verschiedene ,handelskammern den ,wunsch ausgedrckt1 in den groen ,tages-,schnellzgen ,wagen mit ,geschfts-,abteilen laufen zu lassen4 ,es sollen in diesen ein ,schreibtisch mit ,ausrstung1 ein bequemer ,stuhl und sonst noch einiges ,schreibstubengert aufgestellt werden1 so da etwa der ,rechtsanwalt oder der ,kaufmann imstande sind1 hier ,akten zu lesen und zu ordnen1 ,schriftstcke zu prfen oder auszufertigen1 kurz ,arbeiten zu verrichten1 die man im gewhnlichen ,abteil aus ,mangel an ,schreibgelegenheit und vor allem wegen der lstigen ,beobachtung durch die ,mitreisenden nicht gut erledigen kann4 ,abbildung3 ,aus ,eisenbahntechnik der ,gegenwart8 #bba4 ,vierachsiger ,kranken-,saalwagen ,grundri eines vermietbaren ,wagens der preuisch-hessischen ,staatsbahnen ,die bei weitem am meisten verbreitete ,art von ,sonderfahrzeugen wird durch die ,postwagen gebildet4 ,sie enthalten alle ,einrichtungen1 die zur glatten ,aufarbeitung der eingeladenen ,postsachen notwendig sind4 ,groe ,schrnke mit ,fchern1 ,tische zum ,ordnen1 ,behlter fr ,zeitungen1 ,vorrichtungen zum ,spannen der ,briefbeutel sind darin aufgestellt4 ,die ,postwagen erhalten weit hhere ,oberlicht-,aufbauten als die anderen ,personenwagen1 weil die ,fenster hufig durch ,schrnke verstellt werden4 ,alle ,fensterffnungen pflegen mit ,schutzgittern versehen zu sein1 die verhindern sollen1 da ,papiere durch pltzlichen ,luftzug hinausgeweht werden4 ,die in ,amerika hier und da an den ,postwagen angebrachten ,einrichtungen zum ,aufnehmen von ,briefbeuteln whrend der ,fahrt haben sich nicht bewhrt4 ,wie wir noch im ,abschnitt ber das ,signalwesen hren werden1 ist es stets etwas technisch ,unrichtiges1 wenn man ruhende ,gegenstnde innerhalb des ,bruchteils einer ,sekunde in schnelle ,bewegung berfhren will4 ,ebensowenig hat sich das ,ausladen von ,postsachen aus fahrenden ,zgen bewhrt1 da die ,beutel hierbei meist zerrissen wurden oder unter die ,rder gerieten4 ,es ist blich1 bei ,zgen1 in denen der ,packwagen aus irgendeinem ,grund nicht an der ,spitze des ,zugs luft1 den ,postwagen unmittelbar hinter der ,lokomotive einzustellen und ihn so als ,schutzwagen zu benutzen4 ,das bedeutet eine hhere ,gefhrdung der in dem ,fahrzeug beschftigten ,beamten4 ,die sorgsam arbeitenden deutschen ,verwaltungen sind daher in den letzten ,jahren dazu bergegangen1 die ,postwagen mit besonderen ,schutzabteilen auszursten4 ,an beiden ,enden sind schmale1 aber sehr fest gebaute ,rume abgetrennt1 die zu stndigem ,aufenthalt nicht benutzt werden drfen4 ,sie sind entweder ganz leer1 oder man bringt allenfalls die ,waschgelegenheit darin unter4 ,es ist schon hier und da bei ,zusammensten vorgekommen1 da diese ,schutzabteile die beabsichtigte gnstige ,wirkung gebt haben4 ,die einzelnen ,wagenklassen unterscheiden sich in fast allen ,lndern hauptschlich durch die verschiedenartige ,ausgestaltung der ,sitzpltze voneinander4 ,die erste und zweite ,klasse besitzen bei uns ,polsterbnke in verschiedenen ,farben1 die dritte ,klasse ,bnke aus hlzernen ,latten1 whrend in der vierten ,klasse nur ganz einfache ,bretterbnke aufgestellt sind4 ,diese gewhren aber nicht so vielen ,personen ,platz1 wie vorschriftsmig in den ,wagen befrdert werden drfen1 weshalb noch ,raum fr ,stehpltze und auch fr das ,abstellen von ,traglasten vorgesehen ist4 ,es hat eine ,zeit gegeben1 in der die ,ausrstung der beiden unteren ,klassen nach dem ,abschreckungs-,verfahren8 hergerichtet war4 ,die vierte ,klasse hatte gar keine ,bnke1 die dritte ,klasse solche von recht unbequemer ,bauart4 ,man wollte hierdurch mglichst viele ,reisende dazu veranlassen1 eine hhere ,klasse zu benutzen1 als ihrer ,vermgenslage eigentlich entsprach4 ,ihr gesunder ,sinn und das ,empfinden fr die ,bedrfnisse des ,volks hat die ,eisenbahnverwaltungen indessen lngst dazu veranlat1 von diesem ,weg abzugehen4 ,man ist sich klar darber geworden1 da die ,fahrgste aus den verschiedenen nun einmal bestehenden ,besitzklassen1 soweit es mglich ist1 in gleich entgegenkommender ,weise behandelt werden mssen4 ,aus diesem ,grund ist namentlich die vierte ,klasse durch ,einfhrung von ,nichtraucher- und ,frauen-,abteilen bedeutend verbessert worden2 die ,form der ,bnke in der dritten ,klasse wurde in sorgfltiger ,weise den ,krperformen angepat1 so da man auf diesen heute weit bequemer sitzt als frher4 ,es bleibt trotzdem selbstverstndlich1 da den ,reisenden der ersten und zweiten ,klasse1 da sie ja ein hheres ,fahrgeld entrichten1 immer noch bedeutend grere ,bequemlichkeiten geboten werden4 ,die ,abteile dieser ,klassen sind breiter als die anderen1 in der zweiten ,klasse wird in den ,d-,zgen jede ,bank nur mit drei1 in der ersten ,klasse gar nur mit zwei ,reisenden besetzt1 whrend in der dritten ,klasse auf derselben ,banklnge vier ,personen sich einrichten mssen4 ,die erste ,klasse besitzt gegenber der zweiten eine sorgfltiger ausgefhrte ,polsterung1 ,rckenlehnen1 die in halber ,hhe stark eingezogen sind1 so da man auch mit ,kopfbedeckungen bequem sitzen kann4 ,bewegliche ,kissen ermglichen das ,anbringen eines ,zusatzpolsters an jedem gewnschten ,ort4 ,bis vor einigen ,jahren konnten in den ,abteilen erster ,klasse durch ,zusammenschieben der einander gegenberliegenden ,sitze und ,verstellen der ,rckenlehnen einigermaen bequeme ,schlafpltze hergestellt werden4 ,heute werden solche ,einrichtungen nicht mehr gebaut1 da die inzwischen eingefhrten ,schlafwagen ihre ,benutzung uerst selten gemacht haben4 ,es wird jetzt vielfach angestrebt1 an ,stelle der vier ,klassen -- in ,bayern und ,baden ist allerdings die vierte ,klasse bis zum heutigen ,tag nicht eingefhrt -- nur zwei ,abteilgruppen in smtlichen ,zgen laufen zu lassen4 ,es soll nur eine gewhnliche und eine ,polsterklasse geben4 ,man rechnet damit1 da die ,zuglngen hierdurch bedeutend verringert werden knnten1 da die vorhandenen ,pltze besser ausgenutzt wrden4 ,das gesamte wirtschaftliche ,ergebnis des ,eisenbahnbetriebs mte sich dadurch bessern4 ,es ist jedoch fraglich1 ob die alt eingewurzelten ,gewohnheiten die ,abschaffung der ersten und vierten ,klasse in absehbarer ,zeit zulassen werden4 ,in ,amerika findet man die ,wagen hufig mit ,wendelehnen ausgerstet1 das heit mit ,einrichtungen1 welche die ,mglichkeit geben1 da alle ,fahrgste stets in der ,fahrtrichtung sitzen4 ,ohne ,zweifel bedeutet diese ,anordnung an sich eine ,annehmlichkeit4 ,aber wenn mehr als zwei ,personen miteinander fahren1 knnen sie sich nicht in so bequemer ,weise zusammensetzen wie bei uns4 ,die ,unterhaltung wird erschwert1 und da diese nun einmal der angenehmste ,zeitvertreib auf ,reisen ist1 so hat man sich in ,deutschland zur ,einrichtung von ,wagen mit ,wendelehnen noch nicht entschlieen knnen4 ,sehr vielen ,reisenden aber drfte dies wnschenswert erscheinen1 da das ,anstarren vom gegenberliegenden ,platz fortfllt1 und man von allzu gesprchigen mitreisenden ,fremden weit weniger belstigt werden kann4 ,in seinem technischen ,aufbau stellt jeder ,personenwagen ein eigenartiges und unter ,bercksichtigung der verschiedensten ,gesichtspunkte sorgfltig zusammengefgtes ,gebilde dar4 ,die ,fahrzeuge bestehen1 vom ,laufwerk abgesehen1 aus dem ,untergestell und dem eigentlichen ,wagenkasten4 ,bei zwei- und dreiachsigen ,wagen wird das ,untergestell als besonderes ,baustck ausgefhrt1 bei den ,vielachsern ist es ein untrennbarer ,teil des ,kastens4 ,der ,unterbau ist stets der am krftigsten ausgefhrte ,teil des ,fahrzeugs1 da er ja die ,last des ,kastens sowie der ,besetzung aufzunehmen und auf die ,achsen zu bertragen hat4 ,ferner mu er den ,krften ,widerstand bieten1 die von den ,stovorrichtungen zwischen den einzelnen ,wagen auf ihn ausgebt werden4 ,das ,untergestell ist daher stets ein aus schweren eisernen ,trgern zusammengesetzter ,rahmen1 der mit krftigen ,versteifungen versehen ist4 ,die ,bden der eigentlichen ,wagenkasten bestehen aus einer ,reihe starker hlzerner ,schwellen1 die mit dem ,unterbau verbunden sind4 ,darauf sind meist zwei sorgfltig gefgte ,bretterbden gelegt1 zwischen die zur ,minderung des ,geruschs ,seegras1 ,kokosfaser oder ,korkmasse gestopft wird4 ,die ,wnde sind im allgemeinen in ,holz-,fachwerk ausgefhrt1 das durch krftige ,verbindungen und ,benutzung harter ,hlzer mglichst widerstandsfhig gemacht ist4 ,bei uns werden die ,wnde auen stets mit ,blech verkleidet1 auslndische ,bahnverwaltungen bevorzugen hufig hlzerne ,verschalung4 ,die ,dcher haben entweder eine durchgehende ,wlbung oder sie tragen in der ,mitte einen ,aufbau mit seitlichen ,fenstern4 ,preuen bevorzugt diese letzte ,bauart1 weil die ,lftungs-,einrichtungen hier sehr bequem unterzubringen sind4 ,der ,aufsatz macht die ,wagen jedoch etwas schwerer1 und das ,dach wird weniger widerstandsfhig1 da die ,dachspriegel nicht ohne ,unterbrechung durchlaufen knnen4 ,manche sddeutsche ,verwaltungen erzielen auch mit gewlbten ,dchern ,rume1 die gengend hoch erscheinen1 aber die ,wagen sehen nicht so hbsch aus1 wie die mit ,aufbau4 ,am wenigsten ist dies bei ,d-,wagen der ,fall1 wenn der ,scheitel der ,wlbung in der ,mitte des ,wagens liegt4 ,das ,dach steht dann schief ber jedem ,abteil1 da ja der eine ,abstieg zum ,teil ber dem ,seitengang liegt4 ,hier und da ist denn auch bereits eine zweite1 innere ,wlbung eingebaut worden1 die ihren ,scheitel in der ,lngsmitte der ,abteile hat4 ,die ,lngswnde sind bei den ,abteilwagen nicht senkrecht bis zum ,untergestell hinabgefhrt1 sondern werden unten stark eingezogen4 ,hierdurch entsteht die den ,abteilwagen eigentmliche1 nach unten verjngte ,querschnittform4 ,der ,einzug ist notwendig1 damit man bequeme ,eintrittstufen anbringen kann und trotzdem mit der uersten ,kante des untersten ,trittbretts noch in den ,umgrenzungslinien des lichten ,raums bleibt4 ,d-,wagen haben wegen der besonderen ,anordnung der ,eingnge rechteckige ,querschnitte4 ,die ,breite der ,wagen ist so zu bemessen1 da alle ihre ,teile1 in welcher ,lage sie sich auch befinden mgen1 innerhalb der ,umgrenzungslinien bleiben4 ,das mu auch bei den ,tren der ,fall sein1 wenn sie sich in ungnstigster ,stellung1 das heit im rechten ,winkel zur ,lngswand1 befinden4 ,durchgangswagen knnen daher breiter sein1 denn ihre ,eingnge sind zur ,anbringung bequemer ,trittstufen tief eingezogen4 ,doch auch die ,lnge der ,wagen ist begrenzt und zwar deshalb1 weil die steifen ,kasten sich in den ,krmmungen schief zum ,gleis einstellen4 ,bei allzu groer ,lnge knnte die ,schiefstellung so bedeutend werden1 da der ,wagen mit seinen ,endkanten ber die ,umgrenzungslinien hinausgert4 ,diese ,gefahr ist besonders gro1 wenn die ,wagenenden weit ber die uersten ,achsen oder ,drehzapfen hinausragen4 ,alsdann kann die ,entfernung aus der ,gleismitte auch so bedeutend werden1 da die ,puffer nicht mehr aufeinanderstoen4 ,eine solche ,verschiebung wrde natrlich1 wenn sie am fahrenden ,zug stattfindet1 eine schwere ,gefahr fr diesen bedeuten4 ,es wurde bereits gesagt1 da die ,einfhrung der ,d-,wagen durch die preuische ,staatsbahn-,verwaltung das ,reisen sehr viel angenehmer und bequemer gemacht hat4 ,wie alle wirklich guten technischen ,dinge schliet diese ,bauform aber auch noch einen weiteren1 sehr bedeutenden ,vorzug in sich4 ,der ,reisende fhrt in den ,d-,wagen nicht nur bequemer1 sondern auch sehr viel sicherer4 ,es ist dies eine ,tatsache1 die kaum einem der ,reisenden jemals zum ,bewutsein kommt4 ,bei den ,d-,wagen sind ja die ,lngswnde nicht durch ,tren unterbrochen4 ,aus diesem ,grund ist es mglich1 die ,wandgerippe aus durchlaufenden ,balken herzustellen4 ,ja man ist soweit gekommen1 unter den ,fenstern richtige schwere ,brckentrger auszubilden4 ,eine derartige ,bauform ist selbstverstndlich geeignet1 bei ,unfllen einer ,zusammendrckung des ,wagens sehr viel strkeren ,widerstand entgegenzusetzen4 ,hufig genug war bei ,unfllen schon zu beobachten1 da ein ,d-,wagen seine ,form noch einigermaen bewahrte1 wo ein ,abteilwagen vollkommen zermalmt worden wre4 ,die ,bauart der ,durchgangswagen ist daher auch aus diesem ,gesichtspunkt als ein groer ,gewinn des ,eisenbahnwesens zu betrachten1 und man nimmt gern den in ,fernzgen nicht allzuwichtigen ,nachteil in ,kauf1 da die ,entleerung der ,fahrzeuge weniger schnell stattfinden kann1 da sie ja nur an den ,enden ,tren besitzen4 ,es ist als gedanklich falsch zu bezeichnen1 wenn ,eisenbahnverwaltungen in anderen ,lndern1 wie ,frankreich und ,holland1 in den ,seitengngen ,tren anbringen1 um das ,aus- und ,einsteigen zu beschleunigen4 ,dann geht eben der ,vorzug der durchlaufenden ,lngswand-,bauten verloren4 ,in der ersten ,zeit nach ihrer ,einfhrung wurde den ,d-,wagen gegenber der ,vorwurf erhoben1 da man bei ,unfllen aus ihnen schwerer entkommen knne als aus vieltrigen ,fahrzeugen4 ,ein solches schnelles ,entweichen ist1 abgesehen von dem aus seelischen ,beweggrnden entstehenden ,bestreben jedes ,reisenden1 einen umgestrzten ,wagen mglichst rasch zu verlassen1 auch deshalb stets wnschenswert1 weil ja durch die meist noch unter den ,wagen aufgehngten ,gasbehlter nach ,unfllen hufig ,brnde entstehen4 ,in der ,tat war die ,behauptung1 da man in ,d-,wagen der ersten ,bauart ziemlich hilflos eingekerkert blieb1 sobald die ,wagenenden nicht mehr erreicht werden konnten1 oder die dort befindlichen ,tren nicht mehr zu ffnen waren1 nicht unberechtigt4 ,die deutschen ,regierungen beschlossen darum alsbald besondere ,manahmen zur ,erhhung der ,sicherheit in ,durchgangswagen1 deren ,einfhrung im ,jahre #aija allen ,eisenbahnverwaltungen aufgegeben wurde4 ,der ,einbau von ,nottren in den ,gngen und ,abteilen wurde aus dem bereits erwhnten ,grund verworfen1 zumal alsdann auch die ,wagenbreite htte eingeschrnkt werden mssen4 ,hingegen wurden die ,fenster so ausgebildet1 da sie sich fortab zum ,entkommen besonders eignen4 ,abbildung3 ,van der ,zypen ,charlier in ,cln-,deutz #bbb4 ,eiserner ,d-,wagen im ,bau ,zur ,erzielung grerer ,rammsicherheit ist der ,wagen vollstndig aus ,eisen hergestellt ,abbildung3 #bbc4 ,kastengerippe des eisernen ,d-,wagens ,es wird seitdem dafr gesorgt1 da die hinablabaren ,fensterscheiben so weit hinuntergehen knnen1 da sie gnzlich in der ,brstung verschwinden4 ,die freien ,fensterffnungen werden auerordentlich gro bemessen1 so da man sehr bequem hindurchschlpfen kann4 ,die hufig an den ,fenstern angebrachten ,schutzstangen sind so angelegt1 da sie jederzeit leicht und ohne ,anwendung von ,gewalt entfernt werden knnen4 ,die unter den ,fenstern dahinlaufende ,heizvorrichtung wird als ,trittstufe ausgebildet2 die ,vorhangstangen ber den ,fenstern sind aus krftigem ,eisen gefertigt1 so da man sich zum ,hinausschwingen an ihnen emporziehen kann4 ,an den ,auenwnden der ,wagen laufen unter den ,fenstern ,griffstangen4 ,am ,kastenboden ist eine1 wenn auch wegen der ,nhe der ,umgrenzungslinie sehr schmale1 ,trittstufe angebracht4 ,unter jedem ,wagen hngen ,leitern1 die im ,notfall gegen die ,fensterbrstungen gelehnt werden knnen4 ,in jedem ,seitengang ist ein kleiner ,glaskasten angebracht1 der ein ,beil und eine ,sge enthlt1 mit deren ,hilfe man ,bauteile1 die sich in den ,weg stellen1 mglichst rasch entfernen kann4 ,das ,bestreben zur ,herbeifhrung grter ,sicherheit fr die ,reisenden1 von dem alle ,eisenbahn-,verwaltungen beseelt sind1 wenn auch meist in ,formen1 die den nichtfachmnnischen ,fahrgsten verborgen bleiben1 hat sich mit diesen ,einrichtungen nicht begngt4 ,um die ,d-,wagen in noch weit hherer ,weise rammsicher zu gestalten1 geht man unter dem ,vorantritt ,amerikas jetzt dazu ber1 ,fahrzeuge zu bauen1 die ganz aus ,stahl bestehen4 ,es wird durch solche ,bauart nicht nur die ,stauchfestigkeit der ,fahrzeuge erhht1 sie erlangen auch eine vollstndige ,feuersicherheit4 ,ferner fllt das ,splittern des ,holzes fort1 das schon hufig schwere ,verletzungen herbeigefhrt hat4 ,das ,verbiegen der ,eisenteile bei einem ,unfall ist weit weniger gefhrlich4 ,die ,aufgabe1 sthlerne ,personenwagen zu bauen1 war nicht leicht lsbar1 da die ,fahrzeuge ein gewisses ,gewicht keinesfalls berschreiten und beim ,lauf kein drhnendes ,gerusch hervorrufen drfen4 ,jetzt aber sind geeignete ,bauarten bereits vorhanden1 und es kann keinem ,zweifel unterliegen1 da ihnen die ,zukunft gehrt4 ,auch in ,deutschland laufen heute bereits zahlreiche ,d-,zge1 die mit ,ausnahme der ,innen-,einrichtung keinen hlzernen ,bauteil mehr besitzen4 ,ihre ,formen gleichen den bekannten so sehr1 da die ,neuerung den ,reisenden verborgen bleibt4 ,der ,prsident der ,pennsylvania-,bahn1 ,cassatt1 hat1 nach der ,eisenbahntechnik der ,gegenwart81 die folgenden allgemein giltigen ,gesichtspunkte fr den ,bau von sthlernen ,personenwagen aufgestellt3 #a4 ,der ,wagen soll unbedingt feuersicher sein4 #b4 ,er mu ,ste auf die ,sto-,vorrichtung bis zu #ahj #jjj ,kilogramm aufnehmen knnen1 ohne irgendwie nachzugeben oder ,formvernderungen zu erleiden4 #c4 ,das ,kastengerippe soll so widerstandsfhig sein1 da der ,wagen ohne ,schaden ber einen ,damm hinuntergerollt werden kann4 #d4 ,die ,verbindung des ,wagenkastens mit dem ,untergestell soll an den ,stirnseiten so krftig sein1 da das ,abstreifen des ,kastens vom ,untergestell durch einen aufsteigenden anderen ,wagen ausgeschlossen ist4 #e4 ,der fertige ,wagen soll so leicht sein1 wie es sich mit den vorstehenden ,bedingungen vereinbaren lt4 ,von ,stockert fordert1 da man dazu bergehen solle1 sehr schnell fahrende ,zge aus wenigen1 uerst widerstandsfhigen ,wagen zusammenzusetzen4 ,es hat sich auch bereits die ,anschauung ,bahn gebrochen1 da die vielachsigen1 schweren ,wagen die grte ,sicherheit gewhren4 ,in ,deutschland findet man in ,schnellzgen daher kaum noch ,wagen1 die weniger als vier ,achsen haben4 ,zwei- und dreiachsige ,fahrzeuge drfen heute mit ,vielachsern nicht mehr zusammenlaufen1 da es vorgekommen ist1 da sie dem ganzen ,zug ,gefahr gebracht haben4 ,beim ,durchfahren von ,krmmungen mit zu hoher ,geschwindigkeit pflegen die leichten ,fahrzeuge zuerst aus dem ,gleis zu springen und dadurch die anderen mit sich zu reien1 die sonst vielleicht glatt durch den ,bogen hindurchgekommen wren4 ,von ,stockert macht ferner auf eine ,unfallursache aufmerksam1 die noch viel zu wenig beachtet wird4 ,es hat sich nmlich in ,gegenden1 die besonders heftigen ,strmen ausgesetzt sind1 zugetragen1 da ,zge oder ,zugteile whrend der ,fahrt durch den ,winddruck aus der ,bahn gehoben wurden und umstrzten4 ,solche ,wirkung bt z4 ,b4 hier und da der ,nordwestwind ,mistral an der ,mittelmeerkste ,frankreichs4 ,am #bg4 ,februar #aijc wurde1 nach von ,stockert1 auf der ,brcke ber den ,levenflu bei ,ulverstone ein ,personenzug durch den ,sturm umgeworfen4 ,auf der russischen ,sdwestbahn zwischen ,birzula und ,elisabethgrad strzten am #aa4 ,juni #ahhf in einem langsam fahrenden ,gterzug von #de ,wagen #ah ,wagen infolge starken ,sturms ab4 ,in ,dalmatien wurde im ,jahre #aijd ein ,zug durch die ,bora ber einen acht ,meter hohen ,damm hinuntergeworfen4 ,es ist selbstverstndlich1 da ,leichtgewichtswagen derartigen ,gefahren am meisten ausgesetzt sind4 ,abbildung3 ,van der ,zypen ,charlier in ,cln-,deutz #bbd4 ,blick in die ,zusammenbauhalle einer ,eisenbahnwagen-,fabrik ,am ,laufkran hngt ein eiserner ,d-,wagen ,der ,eindruck1 den ein ,personenwagen auf das ,empfinden der ,reisenden ausbt1 wird hauptschlich durch die ,zahl und ,gre seiner ,fenster bestimmt4 ,diese gleichen den ,augen im ,gesicht des ,menschen4 ,es gibt ,wagen1 die wenige1 kleine1 bsartig zusammengekniffene ,augenffnungen haben1 wodurch sie uns grimmig und zurckweisend anzublicken scheinen4 ,die neuzeitlichen ,d-,wagen sehen stets hellugig und freundlich aus4 ,noch zu ,anfang des letzten ,viertels des vorigen ,jahrhunderts pflegte man ,fenster nur in den ,tren der ,wagen vorzusehen4 ,ihre ,breite war dadurch begrenzt4 ,als sehr bedeutende ,verbesserung wurde es begrt1 als auch die ,wandteile neben den ,sitzbnken mit ,fensterffnungen versehen wurden4 ,die ,scheiben waren frher smtlich schmal und noch dadurch verengt1 da sie in breite ,holzrahmen gefat wurden4 ,die weit ber jedes einst denkbare ,ma hinausgehenden mchtigen ,scheiben in den ,d-,wagen haben als ,rahmen nur schmale ,leisten aus ,metall1 wodurch sie noch grer geworden sind4 ,es mu dafr gesorgt werden1 da die beweglichen ,scheiben in geschlossenem ,zustand so in die ,tren oder ,wnde eingesetzt werden knnen1 da sie weder ,staub noch ,regen hindurchlassen4 ,aus diesem ,grund laufen sie alle heute in tiefen ,falzen1 die eine seitliche ,abdichtung hervorbringen4 ,das hochgezogene ,fenster wird auf die ,brstung aufgesetzt1 damit auch unten ein dichter ,abschlu entsteht4 ,die immer mehr steigenden ,ansprche an die ,fernhaltung uerer ,witterungseinflsse haben zu ,einrichtungen gefhrt1 welche die ,fenster mit ,druck gegen die ,hinterwand des ,falzes pressen1 in welcher ,stellung sie sich auch befinden mgen4 ,wo solche beweglichen ,druckrahmen angebracht sind1 werden in der ,tat1 solange die ,fenster geschlossen sind1 ,staub und ,ru gnzlich vom ,wageninnern ferngehalten4 ,man kommt bei der ,bauart der ,fenster den ,reisenden sogar so weit entgegen1 da man ihnen die ,mhe des ,bewegens der oft allerdings sehr schweren ,scheiben mglichst erleichtert4 ,wenn man eins der groen ,fensterglser im ,d-,wagen hinablt1 so spannt man hierbei entweder starke ,federn an oder zieht ,gegengewichte empor4 ,beide ,einrichtungen helfen alsdann beim ,wiederanheben der ,scheibe mit1 so da hierfr keine allzu groe ,kraftaufwendung ntig ist4 ,hufig sind die ,hilfsvorrichtungen so ausgebildet1 da sie das ,gewicht der ,scheibe gerade ausgleichen4 ,diese bleibt alsdann in jeder ,stellung stehen1 ohne da es ntig wre1 einen ,riemen mit seinem ,knopfloch ber den dafr vorgesehenen ,halter zu ziehen4 ,hierdurch sind die sehr beliebten riemenlosen ,fenster entstanden1 die noch eine ,hebelvorrichtung zum ,abheben des ,druckrahmens in den ,augenblicken der ,fensterbewegung besitzen4 ,damit die ffnungen1 in welche die ,scheiben hinuntergleiten1 von hineinfallenden ,gegenstnden und vom ,staub leicht gereinigt werden knnen1 sind dicht ber dem ,fuboden durch ,klappen verschlossene ,zugnge angebracht4 ,in der gleichen ,tiefe pflegen auf einer krftigen ,leiste ,gummipuffer zu stehen1 die den ,aufprall der ,scheibe bei raschem ,hinunterlassen hemmen1 so da diese nicht zerspringt4 ,die ,fensterffnungen dienen nicht nur dazu1 ,tageslicht in die ,wagen einzulassen1 sie haben auch in der ,hauptsache die ,luftzufhrung zu besorgen4 ,zum groen ,schmerz der ,eisenbahntechniker sind die ,fenster auch heute noch die wichtigste ,lftungseinrichtung4 ,denn es ist leider noch nicht gelungen1 ,vorrichtungen zu schaffen1 die1 wie es wnschenswert wre1 im ,sommer khle und vor allem von ,staub- und ,ruteilen befreite1 im ,winter vorgewrmte ,luft in die ,wagen schaffen4 ,der ,betrieb knstlicher ,lftungseinrichtungen in ,eisenbahnwagen1 wie man sie heute wohl bauen knnte1 wrde allzu teuer sein1 und man begngt sich deshalb damit1 die verbrauchte ,luft absaugen zu lassen1 worauf infolge des hierdurch entstehenden ,unterdrucks ,frischluft von drauen durch die ,ritzen an ,fenstern und ,tren eindringt4 ,die ,saugvorrichtungen befinden sich auf den ,wagendchern4 ,sie sind meist schornsteinhnlich und bezwecken nichts weiter1 als den durch das ,fahren erzeugten ,wind zwischen zwei ,flchen hindurchstreichen zu lassen1 wobei er die ,luft mitreit1 die sich in dem mit dem ,wageninnern verbundenen ,rohr befindet4 ,bei ,fahrzeugen mit ,mittelaufbauten sind die ,schornsteinenden mit ffnungen in den ,seitenwnden der ,aufstze verbunden2 diese knnen1 nach dem ,belieben der ,reisenden1 durch ,klappen verengt oder ganz geschlossen werden4 ,bei ,wagen mit gewlbtem ,dach mssen besondere ,lftungsffnungen in die ,wlbung eingebaut werden4 ,auch ber den ,laternen pflegt man meist noch ,lftungsffnungen anzubringen1 die besonders lebhaft wirken1 wenn die ,lampe brennt und der aufsteigende warme ,luftstrom die ,bewegung in den ,schornstein hinein verstrkt4 ,es sind bereits ,versuche gemacht worden1 besondere ,frischluftkanle anzubringen1 in denen die zustrmende ,luft durch ,filter hindurchgehen mu4 ,aber wegen der vielen ,unreinlichkeiten1 die sich gerade in der ,nhe von fahrenden ,zgen in der ,luft zu befinden pflegen1 verstopfen sich die feinen ,filterffnungen allzu schnell1 so da sie bald keine ,luft mehr hindurchlassen4 ,sehr viel groartiger sind die ,einrichtungen1 welche die ,warmhaltung der ,wagen in der kalten ,jahreszeit besorgen4 ,eine wirksame ,heizung fr ,eisenbahnfahrzeuge mu sehr krftig sein1 weil die ,wagen auerordentlich groe ,abkhlungsflchen besitzen1 die noch dazu stndig einem scharfen ,luftzug ausgesetzt sind4 ,auerdem werden die geheizten ,rume durch das ffnen der ,tren nur allzu hufig mit der kalten ,auenluft in unmittelbare ,verbindung gebracht4 ,in den ersten ,jahrzehnten des ,eisenbahnwesens behalf man sich damit1 den ,reisenden durch das ,aufstellen von ,wrmkasten auf den ,boden der ,abteile wenigstens die ,fe zu wrmen4 ,die ,behlter waren entweder mit heiem ,wasser oder mit erhitztem ,sand gefllt4 ,noch heute begngt man sich in ,lndern mit milder ,witterung1 wie in ,sdfrankreich oder in ,italien1 mit diesen ,vorrichtungen1 die aber auch noch in vielen belgischen ,zgen den ,fahrgsten gengen mssen4 ,abbildung3 ,bauart ,julius ,pintsch1 ,a4-,g4 in ,berlin-,frstenwalde #bbe4 ,anzeige-,vorrichtung fr ,einstellung der ,heizung in ,d-,wagen ,das verstellbare ,tfelchen befindet sich im ,seitengang und steht mit dem ,regelhahn der ,heizung in ,verbindung ,abbildung3 ,aus ,eisenbahntechnik der ,gegenwart8 #bbf4 ,inneres der ,anzeige-,vorrichtung fr ,d-,wagen-,heizung ,der nchste ,schritt geschah durch das ,einschieben von ,blechkasten mit glhenden ,kohlen unter die ,bnke4 ,es ist selbstverstndlich1 da auch hierdurch keine dauernde ,erwrmung herbeigefhrt werden konnte1 wenn der ,brennstoff nicht in kurzen ,abstnden erneuert wurde4 ,auerdem war die ,kohleheizung nicht regelbar1 im hchsten ,grad feuergefhrlich und sehr umstndlich in der ,bedienung4 ,besser ist bereits die ,ofenheizung1 die auch heute noch auf ,nebenstrecken in grorumigen ,fahrzeugen1 wie ,wagen der vierten ,klasse oder dem ,packwagen1 blich ist4 ,die ,feuergefhrlichkeit ist aber auch hier sehr gro4 ,von den ,einzelheizungen -- im ,gegensatz zu den durchlaufenden ,zugheizungen -- vermag den heutigen ,ansprchen nur noch die ,warmwasserheizung zu gengen1 wie sie fr ,schlaf- und ,saalwagen angewendet wird4 ,sie stellt die bei weitem beste aller ,erwrmungsvorkehrungen fr ,eisenbahnfahrzeuge dar4 ,ein ,ofen ist auch hier notwendig4 ,aber da jeder dieser fen einen eigenen ,wrter besitzt1 so ist die ,feuersgefahr gering1 und sie wird noch dazu durch besonders ausgebildete ,fllvorrichtungen gemindert4 ,in dem ber der ,feuerung des ,ofens angebrachten ,rohr steigt das erwrmte ,wasser1 das ja infolge der ,ausdehnung leichter wird1 zu einem ,gef empor1 das sich unter dem ,wagendach befindet4 ,von hier luft das heie ,wasser durch ein ,rhrennetz den ,heizkrpern in den einzelnen ,abteilen und in den ,gngen zu4 ,das abgekhlte ,wasser gelangt wieder in den ,ofen und steigt zu neuem ,kreislauf empor4 ,die ,einrichtung gleicht grundstzlich den ,warmwasser-,heizungen in den ,husern4 ,sie ist den herrschenden ,witterungsverhltnissen ausgezeichnet anzupassen1 da die ,ofenfeuerung1 und damit die ,wasserwrme1 stets entsprechend geregelt werden kann4 ,auerdem bewirkt das ,verstellen der ,hebel an den ,heizkrpern in den ,abteilen eine besonders wirksame ,abstufung der ,erwrmung4 ,im allgemeinen ,zugverkehr herrscht heute die fr alle ,wagen gemeinschaftliche1 durchlaufende ,dampfheizung vor4 ,der ,betriebsstoff wird aus dem ,lokomotivkessel entnommen1 der eine reiche ,quelle hierfr ist4 ,bei sehr langen ,zgen und an besonders kalten ,tagen werden hufig noch ,heizkessel-,wagen an den ,enden der ,zge eingestellt1 damit die ,lokomotive nicht allzuviel ,dampf abzugeben braucht4 ,bei sehr scharfem ,frost kommt es sonst auch vor1 da die lange ,leitung einfriert4 ,die ,heizwagen enthalten nichts weiter als einen ,kessel mit ,feuerung und den notwendigsten ,regel-,einrichtungen4 ,eine besondere ,bedienung ist freilich notwendig1 was diese ,zusatzheizung1 abgesehen von der ,vermehrung der ,zugachsen1 recht teuer macht4 ,die ,dampfheizung erfordert eine ,rohrleitung1 die von der ,lokomotive aus unter allen ,wagen hindurchgeht4 ,die ,rohrstcke werden an den ,wagenenden durch ,schluche miteinander verbunden4 ,fr die ,zugbildung ist dies recht lstig1 da ja in der kalten ,jahreszeit stets eine besondere ,heizverbindung zwischen den einzelnen ,wagen hergestellt werden mu4 ,die ,schlauchkupplungen1 die zugleich die tiefsten ,stellen der ,heizleitung darstellen1 enthalten kleine ffnungen1 aus denen das ,niederschlagwasser abtropfen kann4 ,man unterscheidet drei ,arten der ,dampfheizung3 ,hochdruck-1 ,niederdruck- sowie vereinigte ,hoch- und ,niederdruck-,heizung4 ,am einfachsten ist die ,hochdruck-,heizung4 ,hier tritt der ,dampf in walzenfrmige ,krper mit dem vollen ,druck von drei bis vier ,atmosphren ein1 der in der ,hauptleitung herrscht4 ,die der ,leitung abgewendeten ,enden der ,krper liegen etwas hher1 so da das ,niederschlagwasser in die ,leitung ablaufen kann4 ,die ,regelung des ,wrmegrads im ,abteil erfolgt durch die ,reisenden1 indem sie mittels eines ,hebels ,teile der ,heizkrper von der ,dampfzufuhr absperren4 ,die ,wirkung der ,hochdruck-,heizung ist nicht sehr angenehm1 da die einzelnen ,krper sehr hei werden und die ,insassen der ,abteile durch strahlende ,wrme belstigen4 ,auerdem verbrennt der auf ihnen lagernde ,staub und erzeugt die im ,halse kratzend wirkende ,atmungsluft1 die fr gewhnlich als zu trocken8 bezeichnet wird4 ,das ,anheizen geht ferner bei dieser ,anordnung recht langsam vor sich1 da die in den ,krpern vorhandene ,luft nur ganz allmhlich durch den eindringenden ,dampf hinausgedrckt wird4 ,diese ,nachteile fallen bei der ,niederdruck-,heizung zum grten ,teil fort4 ,mit ,hilfe eines ,druckminderungs-,ventils tritt der ,dampf in die hierfr angeordneten1 mehrfach gewundenen ,heizschlangen nur mit einem kaum mebaren ,druck ein4 ,die ,erhitzung der einzelnen ,flchenteile wird dadurch geringer1 so da die lstige strahlende ,wrme fortfllt4 ,die ,enden der ,niederdruck-,heizschlangen sind offen2 sie laufen in zwei ,rohre aus1 von denen das eine unter den ,boden hinab1 das andere zum ,dach des ,wagens emporgefhrt ist4 ,unten tropft das ,niederschlagwasser ab1 oben pflegt ein leichter ,dampfhauch zu entweichen4 ,in jedem ,abteil sind zwei ,heizschlangen von verschiedener ,gre vorgesehen1 so da mit ,hilfe des ,regelhebels drei verschiedene ,wrmegrade eingestellt werden knnen1 indem entweder nur die groe1 nur die kleine oder beide ,schlangen geffnet werden4 ,fr die hochgestellten ,ansprche in den ,d-,wagen gengt aber auch diese ,regelung nach ,dritteln der ,heizflche noch nicht4 ,man baut darum hier eine in feineren ,stufen regelbare ,heizung ein1 die eine ,vereinigung der beiden eben beschriebenen ,arten darstellt4 ,in den ,abteilen der ,d-,wagen befinden sich drei ,heizkrper3 eine groe ,niederdruck-,schlange1 die #d_/g1 eine kleine1 die #b_/g und ein ,hochdruck-,heizkrper1 der #a_/g der ,heizflche ausmacht4 ,die ,wrme in dem ,hochdruckkrper kann von den ,reisenden durch ,drehen des bekannten ,hebels geregelt werden1 wodurch ,wrmenderungen bis zu #e ,grad hervorgerufen werden knnen4 ,die ,niederdruckheizung bildet einen durch den ganzen ,wagen hindurchlaufenden ,rohrstrang1 dessen ,wrmegrad vom ,wagenwrter eingestellt wird4 ,dieser ist imstande1 durch die ,regelung des ,druckminderungs-,ventils1 indem er es ganz schliet1 oder fr drei verschiedene ,drcke einstellt1 vier ,wrmeabstufungen herbeizufhren4 ,die ,regelvorrichtung befindet sich im ,gang und ist mit einem verschiebbaren ,tfelchen versehen1 an dem die ,reisenden ohne weiteres ablesen knnen1 fr welche ,auenwrme die ,wagenheizung eingestellt ist4 ,in dem ,seitengang ist eine besondere ,niederdruckheizung angebracht4 ,gleich jedem ordentlichen festen ,haus mssen auch die rollenden ,huser ,vorrichtungen zu ihrer ,beleuchtung besitzen4 ,die ,anschauung1 da in den ,personenwagen whrend der ,dunkelheit ,lampen brennen mssen1 hat nicht immer geherrscht4 ,in dem ersten ,jahrzehnt ihres ,bestehens strubten sich die deutschen ,eisenbahngesellschaften berhaupt dagegen1 ,nachtzge fahren zu lassen1 da ihnen dies infolge der mangelhaften ,sicherheits-,einrichtungen zu gewagt schien4 ,als der immer mehr sich steigernde ,verkehr sie jedoch schlielich hierzu zwang1 wollten sie die ,mehrausgaben fr ,beleuchtung gern vermeiden4 ,in ,preuen mute diese notwendige und wohlttige ,einrichtung erst durch ,eingreifen des ,knigs ,friedrich ,wilhelm ,,iv4 erzwungen werden4 ,der ,kabinetts-,minister von ,bodelschwingh sah sich auf ,gehei des ,knigs veranlat1 am #aa4 ,november #ahdd das folgende ,schreiben an die ,minister des ,innern und der ,finanzen zu richten3 ,des ,knigs ,majestt halten es der ,sicherheit und des ,anstands wegen fr wnschenswert1 da die ,eisenbahnwagen whrend der nchtlichen ,zge erleuchtet werden und haben mir aufgetragen1 ,eure ,exzellenzen auf diesen ,gegenstand unter dem ,ersuchen aufmerksam zu machen1 entweder ,anordnungen in diesem ,sinn zu treffen oder sich gegen ,seine ,majestt ber die etwaigen ,hindernisse uern zu wollen48 ,solche ,hindernisse traten in der ,tat noch auf1 und einige ,verwaltungen konnten erst durch ,ordnungsstrafen zur ,einfhrung der ,beleuchtung in den ,personenwagen gezwungen werden4 ,in dem ,buchteil ber die ,geschichte der ,eisenbahn haben wir bereits gehrt1 da die erste ,eisenbahn-,beleuchtung aus einer ,kerze bestand1 die ein mildherziger ,beamter der ,stockton-,darlington-,bahn in einem von ,pferden gezogenen ,wagen auf den darin aufgestellten ,tisch klebte4 ,auch in ,deutschland wurden im ,anfang ,kerzen benutzt1 die nicht lange nachher durch ,rbl-,lampen ersetzt wurden4 ,petroleum wurde als zu gefhrlich angesehen und fand keine grere ,verwendung4 ,die neuzeitliche ,eisenbahnwagen-,beleuchtung beginnt erst mit den ,arbeiten des deutschen ,ingenieurs ,julius ,pintsch1 der sich ein auerordentliches ,verdienst um diesen ,gegenstand erworben hat4 ,die ,erzeugnisse der groen1 von ihm begrndeten ,berliner ,fabrik werden heute in aller ,herren ,lnder in grter ,zahl verwendet4 ,pintsch fhrte die ,gasbeleuchtung in den ,eisenbahnbetrieb ein4 ,abbildung3 ,erbaut von ,julius ,pintsch ,a4-,g4 in ,berlin-,frstenwalde #bbg4 ,gasbehlter-,wagen ,dient zur berfhrung des ,beleuchtungs-,gases von der ,erzeugungsstelle zu den ,zgen ,die ,aufgabe war deshalb schwer zu lsen1 weil erst ein ,gas geschaffen werden mute1 das sich krftig zusammenpressen lie1 ohne dadurch an ,leuchtkraft zu verlieren4 ,denn die ,gasbehlter1 die unter den ,wagen angebracht werden knnen1 mssen klein sein1 weshalb sie einen gengenden ,vorrat von ,gas nur mitzunehmen vermgen1 wenn dieses in zusammengepretem ,zustand eingefllt wird4 ,pintsch erfand im ,jahre #ahfg das ,fettgas1 welches alle fr die ,wagenbeleuchtung erwnschten ,eigenschaften besitzt4 ,es wird aus flssigen ,fettstoffen1 aus ,petroleumrckstnden oder ,paraffinl1 in ,deutschland zumeist aus den bei ,vergasung der ,braunkohle zurckbleibenden ,teerlen gewonnen4 ,seit dem ,jahre #ahgj begann der ,siegeslauf der ,fettgasbeleuchtung4 ,man fhrt den ,brennstoff den ,behltern unter den ,wagenkasten entweder von festen ,fllstellen her zu oder bringt ihn in besonderen fahrbaren ,gasbehltern auf solche ,bahnhfe1 die keine eigenen ,erzeugungsanstalten besitzen4 ,diese ,gaswagen mit ihren meist drei sehr groen1 walzenfrmigen ,behltern sind berall auf den ,bahnhfen zu sehen4 ,abbildung3 #bbh4 ,gasdruck-,regler ,sorgt fr immer gleichen ,gasdruck in den ,brennern ,der kleine ,gasbehlter1 der unter jedem ,wagen mit ,gasbeleuchtung zwischen den ,achsen angebracht ist1 nimmt ,brennstoff fr #cj bis #dj ,leuchtstunden auf4 ,in den ,lampen selbst kann das ,gas mit dem ,behlterdruck von #f ,atmosphren nicht verwendet werden4 ,es ist notwendig1 die ,pressung zu vermindern1 und das gibt gleichzeitig ,gelegenheit1 ein gleichmiges ,brennen der ,flammen trotz der allmhlich eintretenden ,entspannung im ,behlter herbeizufhren4 ,es ist das groe ,verdienst von ,pintsch1 einen ,druckregler fr diesen ,zweck geschaffen zu haben1 der den ,gasstrom zu den ,flammen auf immer gleichen ,druck bringt und trotz seiner aufs feinste wirkenden ,teile gegen die starken bei ,eisenbahnwagen auftretenden ,erschtterungen ganz unempfindlich ist4 ,dieser ,druckregler1 den unser ,bild #bbh darstellt1 ist folgendermaen gebaut4 ,er besteht aus einem gueisernen ,topf1 von dem die ,gasleitung zu den ,lampen abgeht1 und der oben mit einer ,lederhaut abgeschlossen ist4 ,diese wird gegen uere ,angriffe durch einen bergelegten eisernen ,deckel geschtzt4 ,an der ,lederhaut ,a ist die ,stange ,b angebracht1 die einen unter ,druck der ,feder ,d stehenden ,hebel ,c bewegen kann4 ,dieser ,hebel ,c wirkt durch seine ,bewegung auf ein ,ventil ein1 das den ,zuflu des ,gases aus dem ,hauptbehlter in den ,reglertopf beeinflut4 ,wenn in dem ,topf der ,gasdruck herrscht1 der fr die ,lampen der geeignetste ist1 so wird die ,lederhaut ,a etwas nach oben gedrckt1 die ,stange ,b zieht an1 und der ,hebel ,c verschliet das ,zufluventil4 ,sinkt der ,druck im ,reglertopf1 so lt ,c mittels seines ,ventils ein wenig ,gas aus dem ,behlter nachstrmen4 ,auf diese ,weise herrscht in der ,leitung zu den ,lampen stets der gleiche ,druck1 wenn sich die ,pressung im ,behlter auch stark mindert4 ,als das ,azetylen erfunden war1 mischte man dieses dem ,fettgas bei4 ,vom ,jahre #aijj ab wurde dieses ,mischgas berall verwendet und mit ihm eine #aemal grere ,leuchtkraft in den gleichen ,brennern erzielt1 wie sie fr das ,fettgas verwendet wurden4 ,der ,preis fr die ,kerzenstunde sank auf die ,hlfte4 ,eine weitere1 sehr bedeutende ,verbesserung der ,gasbeleuchtung in ,eisenbahnwagen brachte die ,einfhrung des ,glhlichts1 nachdem es gelungen war1 die von ,auer von ,welsbach erfundenen ,glhstrmpfe so haltbar zu machen1 da sie starke ,erschtterungen auszuhalten vermgen4 ,zunchst verwendete man stehende ,glhlichtbrenner2 sie gewhrten jedoch wegen des starken ,schattens1 den die ,brennerarme nach unten warfen1 keine volle ,befriedigung4 ,die heutige vorzgliche ,gasbeleuchtung in ,eisenbahnwagen ist erst vorhanden1 seit geeignete ,bauarten hngender ,glhlichtkrper erfunden sind4 ,bei ,verwendung von ,glhkrpern ist zur ,erzielung einer bedeutenden ,lichtstrke die ,beimischung des teuren ,azetylens zum ,fettgas nicht mehr notwendig4 ,seit #aiji sind denn auch im ,bereich der preuischen ,eisenbahnverwaltung die ,betriebe der ,mischgas-,anstalten eingestellt worden2 man ist seitdem wieder zum reinen ,fettgas zurckgekehrt4 ,trotzdem ist seither die ,lichtstrke in allen ,wagenklassen1 ohne ,erhhung der ,betriebskosten1 wiederum etwa auf das doppelte gestiegen4 ,diese kurze ,betrachtung ber die geschichtliche ,entwicklung der ,gasbeleuchtung zeigt deutlich1 wie rasch die ,technik unserer ,tage arbeitet4 ,die eine ,verbesserung wird schon nach kurzer ,zeit von der folgenden berholt4 ,wie wenige andere technische ,verwaltungen sind die ,eisenbahnbetriebe gezwungen1 allen auftretenden ,neuerungen ,beachtung zuzuwenden4 ,sie mssen sie aufs genaueste prfen und drfen selbst vor sehr hohen ,umnderungskosten nicht zurckscheuen1 sobald die ,neuerung erfolgversprechend erscheint4 ,die ,ausgaben1 welche durch ,einbau der immer neu gestalteten ,gasbeleuchtungsarten entstanden1 haben sich durch ,betriebsersparnisse mehrfach bezahlt gemacht4 ,seit mehr als einem ,jahrzehnt ist nun der ,gasbeleuchtung in allen ihren ,formen ein neuer ,mitbewerber in ,gestalt der elektrischen ,beleuchtung erstanden4 ,das ,gas herrscht heute in den ,eisenbahnwagen noch vor1 und es ist keineswegs schon jetzt abzusehen1 wann sein ,gegner die berhand gewinnen wird4 ,die elektrische ,beleuchtung fr ,eisenbahnwagen ist heute noch bedeutend weniger einfach1 als die ,anordnungen fr die ltere ,lichtart4 ,die ,kosten fr die ,kerzenstunde sind noch nicht geringer1 die ,ausgaben fr die notwendigen ,einrichtungen an jedem einzelnen ,wagen bedeutend hher4 ,doch auch auf diesem ,gebiet werden wir sicher rasch vorwrtskommen1 und einstens wird der ,tag oder1 richtiger1 der ,abend da sein1 an dem die elektrische ,beleuchtung als ,siegerin dastehen wird4 ,so ausgezeichnete ,dienste das ,gaslicht bei der ,eisenbahn geleistet hat und noch heute in weitestem ,ma leistet1 ist dennoch seine ,ersetzung durch elektrisches ,licht aus verschiedenen ,grnden wnschenswert4 ,insbesondere wrde die ,feuersicherheit in den ,wagen bedeutend erhht werden4 ,die ,brnde1 welche hufig nach ,unfllen ausbrechen und die zwischen den ,wagentrmmern eingeklemmten1 manchmal gnzlich unbeschdigten ,reisenden aufs schwerste gefhrden1 haben ihre ,ursache hufig in der ,entzndung des mitgefhrten ,leuchtgases1 in das beim ,ausstrmen aus den beschdigten ,behltern ein ,funke fllt4 ,der elektrische ,strom kann in dieser unheilvollen ,weise nicht wirken4 ,zwar bergen elektrische ,anlagen stets die bekannte ,kurzschlugefahr in sich4 ,aber gerade bei der ,eisenbahnwagenbeleuchtung ist diese am allerwenigsten zu frchten1 da infolge der sehr kurzen ,entfernung von der ,erzeugungsstelle mit einer sehr niedrigen ,spannung -- gewhnlich #cb ,volt -- gearbeitet werden kann4 ,bei ,anwendung der elektrischen ,beleuchtung braucht die ,lichtquelle jedes ,abteils nicht mehr aus einem einzigen ,krper zu bestehen1 sondern die ,lampen knnen zerstreut angebracht werden1 was das ,lesen sehr viel bequemer macht4 ,als die ,mischgasbeleuchtung noch herrschte1 hatte man aus dieser ,erkenntnis heraus bei einer groen ,reihe von ,d-,wagen in den ,abteilen erster und zweiter ,klasse bereits elektrische ,leselampen hinter den ,sitzen angebracht4 ,seit ,einfhrung des sehr viel krftiger wirkenden ,gasglhlichts sind diese ,zusatzlampen1 da sie nicht mehr notwendig erschienen1 wieder beseitigt worden4 ,die ,einschaltung der elektrischen ,beleuchtung kann fr jeden ,wagen von einer einzigen ,stelle aus bewirkt werden1 ohne da es notwendig wre1 wie beim ,gas1 ,zndflammen zu unterhalten1 die immerhin durch ihre sehr bedeutende ,gesamtzahl einen nicht geringen ,gasverbrauch haben4 ,die ,erfindung der ,metallfadenlampe mit ihrem geringen ,stromverbrauch hat die ,verbreitung der elektrischen ,beleuchtung im ,eisenbahnbetrieb bereits bedeutend gefrdert4 ,es ist selbstverstndlich nicht daran zu denken1 den mit ,dampf betriebenen ,zgen ,elektrizitt fr die ,beleuchtung dadurch zuzufhren1 da neben den ,geleisen feste ,leitungen verlegt werden1 von denen der ,strom mittels ,gleitschuhen abgenommen wird4 ,ein ,leitungsnetz von so ungeheurer ,ausdehnung allein fr diesen nebenschlichen ,zweck zu schaffen1 wre viel zu kostspielig4 ,selbst die durchgehende ,beleuchtung geschlossener ,zge von einer gemeinsamen1 mitgefhrten ,stromquelle aus hat vorlufig keine ,hoffnung auf weitere ,verbreitung4 ,man hat ,versuche auf diesem ,gebiet gemacht1 indem man auf der ,lokomotive einen kleinen1 durch besondere ,dampfturbine angetriebenen ,erzeuger aufstellte4 ,es hat sich jedoch herausgestellt1 da eine weitere ,belastung der ohnedies stark angestrengten ,lokomotivmannschaft durch diese neue ,anordnung nicht zulssig war4 ,insbesondere aber ist1 sowohl bei ,aufstellung des ,erzeugers auf der ,lokomotive wie im ,packwagen1 was auch bereits oft versucht worden ist1 die ,fhrung zweier ,leitungen ber den ganzen ,zug notwendig4 ,das ,kuppeln1 bei dem heute schon auer der ,zusammenfgung der eigentlichen ,zugverbindungsglieder die ,herstellung der durchlaufenden ,brems- und ,heizleitungen notwendig ist1 wird dadurch weiter erschwert1 was sich wegen der notwendigen ,schnelligkeit bei der ,zugabfertigung als uerst strend erwiesen hat4 ,es wre ferner notwendig1 jeden ,wagen1 der fr geschlossene ,zugbeleuchtung eingerichtet ist1 auch mit allen ,vorkehrungen fr ,gaslicht zu versehen1 da die ,wagen ja nicht stets im gleichen ,zug bleiben1 sondern die ,fhigkeit haben mssen1 in verschiedene ,zge eingestellt zu werden1 wo sie durchaus nicht immer ,vorkehrungen fr elektrische ,beleuchtung vorfinden4 ,will man die doppelte ,beleuchtungs-,einrichtung vermeiden1 so hrt die ,freizgigkeit der ,wagen auf1 was keineswegs zulssig ist4 ,abbildung3 ,gesellschaft fr elektrische ,zugbeleuchtung in ,berlin #bbi4 ,stromquelle fr die elektrische ,beleuchtung eines ,schlafwagens ,speicher-,batterie1 zum ,aufladen vorgezogen ,abbildung3 ,gesellschaft fr elektrische ,zugbeleuchtung in ,berlin #bcj4 ,elektrischer ,kaffeekocher im ,dienstabteil eines ,schlafwagens ,so wird denn heute bei der elektrischen ,beleuchtung der ,hauptwert auf ,einrichtungen fr ,einzelwagen-,beleuchtung gelegt4 ,am einfachsten sind die hierfr notwendigen ,vorrichtungen1 wenn man den ,strom ,speicherbatterien entnimmt1 die unter dem ,wagenkasten bequem aufgestellt werden knnen4 ,die ,einzelzellen solcher ,batterien werden meist in ,kasten aus ,hartgummi untergebracht4 ,man kann die ,batterien1 wenn sie entladen sind1 entweder rasch gegen voll aufgeladene auswechseln oder ihre ,kraft an vorgesehenen ,ladestellen erneuern4 ,der erste ,vorgang ist sehr beschwerlich1 da die ,zellen groes ,gewicht haben1 bei der zweiten ,art mu der betreffende ,wagen eine ,zeit lang aus dem ,betrieb gezogen werden4 ,trotzdem hat sich die ,einzelwagen-,beleuchtung durch ,speicherbatterien bereits bei manchen ,sonderfahrzeugen bewhrt1 die ohnedies nicht stndig zu laufen pflegen1 wie bei ,bahn-,postwagen und bei ,schlafwagen4 ,bei ,schlafwagen sind die ,vorzge der elektrischen ,beleuchtung besonders gro4 ,es wird dadurch die ,gefahr beseitigt1 welche durch ,ausstrmen selbst sehr geringer ,gasmengen in den engen ,abteilen entstehen kann4 ,ferner verschwindet jeglicher ,geruch1 und es wird das ,anbringen beweglicher ,lampen mglich1 das gerade hier sehr erwnscht ist4 ,gewhnlich schliet man noch einen elektrischen ,kocher im ,dienstabteil an1 auf dem der ,wrter ,morgenkaffee fr die ,reisenden bereiten kann4 ,bei reiner ,speicherbeleuchtung wrde aber der freie ,umlauf gewhnlicher ,abteilwagen allzu sehr eingeschrnkt werden1 da sie ja von ,zeit zu ,zeit auer ,betrieb gestellt werden mten1 und vor allem1 weil sie von ,ladestellen abhngig wrden4 ,aus diesem ,grund versieht man jeden solcher ,wagen1 der mit elektrischer ,beleuchtung ausgerstet ist1 mit einem eigenen ,stromerzeuger2 dessen ,antrieb erfolgt durch eine ,wagenachse4 ,da diese aber weder gleichmig noch stndig in ,bewegung ist1 so leuchtet ohne weiteres ein1 da besondere ,vorkehrungen zur ,herbeifhrung eines gleichmig brennenden ,lichts getroffen werden mssen4 ,die elektrische ,einzelwagen-,beleuchtung mit ,stromerzeuger hat denn auch zum ,bau hchst sinnreicher und mannigfaltiger ,vorrichtungen gefhrt1 die insbesondere deshalb hchst bewundernswert erscheinen1 weil sie gestatten1 die ,schaltungen und ,regelungen verschiedenster ,art1 die hier notwendig sind1 mittels verhltnismig sehr einfacher1 selbstttiger ,vorrichtungen zu bewirken4 ,der ,strom wird von den ,erzeugern nicht immer unmittelbar den ,lampen zugefhrt1 sondern es werden durch die ,maschine stets ein oder zwei ,speicherbatterien aufgeladen1 welche die ,speisung der ,lampen whrend des grten ,teils der ,fahrt bernehmen4 ,in ,deutschland sind insbesondere zwei ,bauarten fr diese ,beleuchtungsart in reger ,anwendung3 die der ,gesellschaft fr elektrische ,zugbeleuchtung und die ,bauart ,pintsch-,grob4 ,die ,gesellschaft fr elektrische ,zugbeleuchtung verwendet nur ,eine ,speicherbatterie4 ,zum ,aufladen dient eine ,rosenberg-,maschine1 die an der ,stirnseite eines ,drehgestells aufgehngt und durch ,riemen mit einer ,wagenachse verbunden ist4 ,sie liefert trotz der wechselnden ,geschwindigkeiten der ,wagenachsen1 und obgleich diese ja in kehrenden ,richtungen laufen1 stets ,strom gleicher ,spannung und gleicher ,richtung1 wie es fr ,gesundhaltung der ,batteriezellen notwendig ist4 ,wenn die ,batterie gengend stark aufgeladen ist1 schaltet sie sich selbstttig ab4 ,solch ein ,abschalten ist aber auch dann notwendig1 wenn bei noch nicht vollstndig aufgeladener ,batterie der ,zug stehen bleibt4 ,denn in solchem ,fall wrde ja ,strom aus der ,batterie in die ,maschine flieen1 was unbedingt vermieden werden mu4 ,ein besonderer ,apparat verhindert1 gleichfalls selbstttig1 diesen ,vorgang4 ,wrde man die ,lampen in den ,abteilen ohne weiteres von der ,batterie aus speisen lassen1 whrend die ,maschine diese fortwhrend nachladet1 so wrden die ,reisenden ein starkes ,schwanken der ,lichtstrke wahrnehmen4 ,eine ,regelung ist also auch hier notwendig4 ,sie geschieht durch ,vorschalten von ,eisendrahtwiderstnden bei jeder ,lampe4 ,eisen hat die ,eigenschaft1 seinen ,widerstand sehr stark zu erhhen1 wenn es in der ,nhe der ,rotglut weiter erhitzt wird4 ,man sorgt daher dafr1 da die ,eisendrahtwiderstnde bei der gewnschten ,lichtstrke jeder ,lampe so hei werden1 da sie fast zu glhen beginnen4 ,steigt jetzt die ,spannung in der ,zuleitung an1 so verzehren die ,eisendrahtwiderstnde den berschu1 und das ,licht bleibt unverndert4 ,die ,widerstnde werden in lampenhnlichen ,glasgefen untergebracht1 die mit ,wasserstoff gefllt sind4 ,bei der ,bauart ,pintsch-,grob kommen zwei ,speicherbatterien zur ,anwendung4 ,hier wird der ,lampenstrom den ,batterien nur solange entnommen1 wie die ,zuggeschwindigkeit unter einem bestimmten ,ma bleibt4 ,alsdann legt die ,fliehkraft zweier sich drehender ,gewichte die ,leitung so um1 da die ,maschine unmittelbar an die ,lampen geschaltet1 und gleichzeitig eine der beiden ,batterien wieder aufgeladen wird4 ,bei jedem ,stillstand des ,zugs wird an die ,stelle der bis dahin aufgeladenen ,batterie selbstttig die andere gesetzt1 so da beide stndig gengende ,ladung besitzen4 ,abbildung3 ,bauart ,pintsch-,grob #bca4 ,stromerzeuger fr elektrische ,einzelwagen-,beleuchtung ,die ,maschine ist an der ,stirnseite eines ,drehgestells aufgehngt und wird mittels ,riemens von der nchsten ,achse angetrieben ,die ,fortschritte1 welche im ,lauf der ,jahrzehnte im ,bau der ,personenwagen gemacht worden sind1 werden am besten durch die ,zunahme der sogenannten toten ,last gekennzeichnet4 ,man bezeichnet damit die ,zahl der ,kilogramme1 die sich ergibt1 wenn man das ,gesamtgewicht eines ,wagens durch die ,anzahl der vorhandenen ,pltze teilt4 ,in den lteren zweiachsigen ,wagen der preuisch-hessischen ,staatseisenbahnen betrgt das tote ,gewicht fr jeden ,platz etwa #ejj ,kilogramm1 in den dreiachsigen ,wagen schon #hjj ,kilogramm1 in den vierachsigen ,d-,wagen sind mehr als #aajj ,kilo fr jeden ,platz mitzuschleppen1 bei den sechsachsigen ,schlafwagen steigt die tote ,last gar auf ber #adjj ,kilogramm4 ,wenn man bedenkt1 da ein erwachsener ,mensch im ,durchschnitt #gj ,kilogramm wiegt1 so geht hieraus deutlich hervor1 welche ,verschwendung getrieben wird1 um ein mglichst angenehmes ,fahren zu erzielen4 ,die ,ausstattung der rollenden ,huser ist eben allmhlich sehr stark verbessert worden1 und jede ,verbesserung bringt eine ,erhhung des ,gewichts mit sich4 ,in dieser ,entwicklung sind wir bei uns durchaus noch nicht an der ,grenze angelangt4 berschreitet doch die tote ,last in den besonders groartigen ,saalwagen der amerikanischen ,pennsylvania-,bahn1 die dem gewhnlichen ,tagesverkehr dienen1 #agjj ,kilogramm fr den ,platz4 ,abbildung3 ,erbaut von ,gebr4 ,gastell in ,mainz-,mombach #bcb4 ,gterwagen aus dem ,jahre #ahdg #af4 ,die ,lasttrger ,nicht immer rollen ,zge ber die ,strecke1 aus deren hellen ,fenstern ,menschenaugen neugierig in die ,landschaft hinausblicken4 ,nicht jedesmal1 wenn die ,schienen unter der ,last eines darberbrausenden ,zugs erdrhnen1 zieht eine feurige1 khn dahinbrausende ,lokomotive eine gleichmig gebaute ,reihe wohlgeformter rollender ,huser hinter sich4 ,die ,geleise haben nicht nur die ,aufgabe1 ,menschen rasch von einem ,erdenwinkel zum anderen zu befrdern1 sie werden in weit strkerem ,ma noch zum ,austausch der ,gter benutzt1 die zur ,aufrechterhaltung des menschlichen ,lebens und der menschlichen ,ttigkeit dienen4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,elingen #bcc4 ,geflgelwagen einer italienischen ,bahn4 ,die ,einstiege ermglichen ein ,fttern und ,trnken der ,tiere whrend der ,reise ,im ersten ,abschnitt dieses ,buchs ist bereits darauf hingewiesen worden1 da mehr als #fd vom ,hundert der ,einnahmen bei den deutschen ,eisenbahnen aus dem ,gterverkehr stammen4 ,dieser berragt also den ,personenverkehr ganz bedeutend4 ,auf den groen ,durchgangsstrecken insbesondere sieht man viel hufiger1 als das blendende ,schauspiel des mit fast unglaubwrdiger ,geschwindigkeit vorberstrmenden ,schnellzugs sich zeigt1 eine unabsehbar lange ,wagenkette langsam und keuchend herankommen4 ,die ,fahrzeuge sind nicht gleichmig geformt4 ,die ,dachkanten solcher ,zge erinnern nicht mehr1 wie bei den fr ,menschenbefrderung bestimmten1 an die glatte ,linie1 in der etwa die ,kimm1 die ,trefflinie von ,himmel und ,wasser1 das ,gesichtsfeld auf dem ,meer abschneidet1 sie hneln jetzt dem arg zerrissenen ,rcken eines ,gebirges1 das in der ,ferne zu den ,wolken ragt4 ,jh steigt die ,dachlinie aufwrts und abwrts4 ,hochgetrmte ,wagen wechseln mit niedrigen ,fahrzeugen ab1 ,eckiges folgt auf ,wohlgerundetes2 hier ist festgestopftes ,heu mit einer mchtigen ,leinwanddecke umhllt1 dort hebt eine landwirtschaftliche ,maschine ihren eigentmlich geformten1 nackten ,arm in die ,hhe4 ,der finsteren ,schwrze des ,kohlenwagens folgt das brennende ,rot geschichteter ,ziegelsteine1 hinter der wuchtigen ,schwere eines roh gegossenen ,maschinenrahmens1 der allein einen ganzen ,wagen einnimmt1 rollt ein heiteres ,vlkchen eng geschichteter ,rben4 ,im ,gegensatz zu der flinken ,munterkeit der ,personenzge fhrt der ,gterzug ernst und streng ber den trostlos grauen ,bahndamm4 ,kein freundliches ,lmpchen wirft des ,nachts seinen ,schein hinaus1 schweigend und schwerfllig zieht er mit klirrenden ,kupplungen seinen ,weg4 ,sobald er einen ,schnellzug in seinem ,rcken wei1 geht er ihm scheu und ngstlich aus dem ,weg4 ,die hellen1 wohlgepflegten ,bahnsteige sind fr den ,lastenschlepper nicht vorhanden2 als wre er ihm feindlich gesinnt1 lenkt der ,stellwerkswrter den ,zug vor jedem ,bahnhof durch ,abzweigstellung der ,weichen hinber in das krause ,gestrpp der ,verschiebegeleise4 ,was den ,gterwagen entsteigt1 wird nicht mit ,blumenstruen und freundlichen ,gren empfangen1 sondern von harten ,hnden rauh herausgerissen und mhsam in ,schuppen oder auf ,fuhrwerke gewlzt4 ,whrend die ,schnellzge hundert ,kilometer in der ,stunde durchfahren1 die ,personenzge #fj bis #gj1 mssen sich die ,gter mit einer stndlichen ,fahrgeschwindigkeit von nur #cj bis #dj ,kilometern begngen4 ,dafr aber ist der ,wagenpark1 der ihnen fr ihre ,reisen zur ,verfgung steht1 von berraschendster ,mannigfaltigkeit4 ,man unterscheidet drei ,hauptarten von ,gterwagen3 bedeckte1 offene und fr besondere ,zwecke bestimmte4 ,aber innerhalb jeder dieser ,gattungen gibt es die zahlreichsten ,einzelformen4 ,rollen doch im ,gterverkehr nicht nur ,wagen1 die den ,eisenbahngesellschaften gehren1 sondern auch solche1 die von anderen ,besitzern erbaut und in ,betrieb gegeben werden4 ,sie zeigen1 ihren sehr verschiedenartigen ,bestimmungen und ,fhigkeiten entsprechend1 alle erdenklichen ,bildungen4 ,freilich werden von den ,bahngesellschaften ,privatwagen nur unter besonderen ,bedingungen zugelassen2 sie mssen ganz genauen ,vorschriften unterliegen1 denn wir wissen ja heute sehr genau1 da der freie ,wettbewerb auf der ,schiene8 ein ,unding ist4 ,der allgemeinen ,benutzung sind ferner die ,bahndienstwagen entzogen1 die von den ,bahngesellschaften selbst fr den inneren ,betrieb erbaut und verwendet werden4 ,whrend smtliche ,personenwagen mit ,bremsen versehen sein mssen1 gibt es unter den ,gterwagen einen sehr groen ,teil1 der gar keine ,hemmvorrichtungen besitzt4 ,die ,bremswagen wieder zerfallen in solche mit durchgehender ,bremse und andere1 die nur mit einzeln zu bettigender ,hemmeinrichtung versehen sind4 ,die bremslosen ,wagen besitzen hufig ,leitungen1 die ihre ,einstellung in ,zge mit durchgehender ,bremse gestatten1 ohne da durch sie die von der ,lokomotive bis zum ,zugschlu laufende ,druckluftleitung unterbrochen wird4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg #bcd4 ,kesselwagen zum ,befrdern von ,trinkwasser auf der deutsch-ostafrikanischen ,mittellandbahn ,daressalaam-,morogoro-,tabora ,abbildung3 ,erbaut von ,gebr4 ,gastell in ,mainz-,mombach #bce4 ,topfwagen fr ,surebefrderung ,das wichtigste ,merkmal eines jeden ,gterwagens ist das fr ihn zugelassene ,ladegewicht4 ,es besteht auf allen deutschen ,bahnen daher die ,vorschrift1 da es durch deutliche ,aufschriften auf beiden ,langseiten angegeben sein mu4 ,gterwagen mit zulssigem ,ladegewicht unter #ae #jjj ,kilogramm werden heute in ,deutschland kaum noch gebaut4 ,bei den offenen ,wagen werden solche mit #bj #jjj ,kilogramm ,ladefhigkeit1 insbesondere fr ,kohlenbefrderung1 immer beliebter4 ,plattformwagen fr ,lasten von #cj #jjj und #ce #jjj ,kilogramm sind keine ,seltenheit mehr4 ,bei der ,bestimmung der ,achszahl fr ,gterwagen mit so hohen ,ladegewichten mu natrlich darauf ,rcksicht genommen werden1 da der hchste zulssige ,achsdruck niemals berschritten wird4 ,zwar herrscht heute im ,gterwagenpark der ,zweiachser noch vor2 sehr hufig ist aber bereits in ,rcksicht auf die ,einstellbarkeit in die rascher fahrenden ,personenzge der ,dreiachser1 und auch ,wagen mit zwei zweiachsigen ,drehgestellen sind keineswegs mehr auffallende ,erscheinungen4 ,fr die ,beweglichkeit der ,achsen im ,gleis gilt dasselbe1 was bereits in dem ,abschnitt ber die ,personenwagen gesagt wurde4 ,die ,bauart der ,gterwagen ist sehr viel einfacher als die von ,fahrzeugen fr ,personenbefrderung4 ,die ,wnde werden bei den bedeckten ,wagen zum grten ,teil aus ,winkel- oder hnlichen ,formeisen zusammengenietet und mit schmalen1 wagerecht liegenden ,brettern verschalt1 die hinter dem ,eisengerst angebracht sind4 ,damit ,luft auch bei geschlossenen ,tren in den ,wagen gelangen kann1 werden zwei bis vier schmale ffnungen dicht unter dem ,dach angebracht1 die durch ,klappen verschlossen werden knnen4 ,es ist bekannt1 da die bedeckten ,gterwagen im ,krieg eine wichtige ,rolle bei der ,befrderung von ,mannschaften und ,pferden spielen4 ,ihre ,beladungsfhigkeit fr diese ,flle ist schon im ,frieden durch ,aufschriften gekennzeichnet1 z4 ,b4 #dh ,mann oder #f ,pferde4 ,vorrichtungen zum ,aufstellen einfacher ,holzbnke und zum ,anhngen von ,gepck sind stets vorhanden1 desgleichen auch1 wie in smtlichen ,abteilen der ,personenwagen1 ein eiserner ,stutzen zum ,anbringen einer ,laterne4 ,im ,frieden dienen die bedeckten ,wagen zur ,befrderung von ,tieren und von solchen ,gtern1 die vor ,witterungseinflssen geschtzt werden mssen4 ,sie sind verschliebar1 so da ,entwendungen whrend der ,befrderung ohne gewaltsamen ,eingriff nicht stattfinden knnen4 ,die ,fahrzeuge geben auch ,gelegenheit1 ,waren unter festem ,zollverschlu ber die ,landesgrenzen hinauszufhren4 ,unter den bedeckten ,wagen gibt es ein ,geschlecht der ,riesen4 ,es sind die allgemein mit dem ,namen ,hohlglaswagen bezeichneten ,fahrzeuge1 die zur ,befrderung besonders sperriger ,gter dienen4 ,beim ,verladen von ,glasgefen gleicher ,form1 die nicht ineinander gestellt werden knnen1 ist es bei gewhnlichen ,ausmaen der ,wagen nicht mglich1 ihre ,tragfhigkeit auszunutzen4 ,das gleiche gilt fr die ,befrderung von ,papierhlsen1 ,spielwaren1 ,strohhllen und hnlichem4 ,aus diesem ,grund werden ,wagen1 die solchen ,zwecken dienen1 mglichst breit und mglichst hoch gemacht4 ,im ,krieg haben sich die ,hohlglaswagen an der ,front und in der ,etappe besonderer ,vorliebe zu erfreuen gehabt4 berall1 wo ,truppenteile lngere ,zeit in ,eisenbahnwagen wohnen muten1 was sehr hufig vorkam1 suchte jede ,abteilung1 sich nach ,mglichkeit grorumige ,wagen zu sichern1 weil der ,aufenthalt in diesen selbstverstndlich sehr viel bequemer ist4 ,vorzglich ausgestattet sind bedeckte ,wagen1 die zur ,befrderung von ,renn- und edlen ,reitpferden dienen4 ,sie haben stark gepolsterte ,wnde4 ,durch ,aufstellen von gleichfalls gepolsterten ,scheidewnden knnen zwei bis drei ,einzelstlle hergerichtet werden1 die mit ,futtertrgen ausgerstet sind4 ,derartige ,wagen enthalten gewhnlich auch ein gut eingerichtetes ,abteil fr die ,begleiter4 ,die ,fahrzeuge sind mit allen ntigen ,vorrichtungen1 wie ,druckluftbremse und ,heizleitung versehen1 damit sie auch in ,schnellzge eingestellt werden knnen4 ,gter1 die durch ,wrmeeinwirkung leicht verderben knnen1 werden in ,wrmeschutzwagen befrdert4 ,es kommen hierfr insbesondere ,versendungen von ,bier1 ,milch1 feinem ,obst und anderen ,ewaren in ,betracht4 ,zwei- und dreifach verschalte ,dcher halten die ,sonnenstrahlung ab4 ,wnde und ,bden sind gleichfalls doppelt ausgefhrt1 und die ,zwischenrume der ,verschalungen mit ,stoffen wie ,kieselgur oder ,torfstreu ausgefllt1 welche die ,wrme schlecht leiten4 ,besondere ,behlter gestatten das ,einlegen von ,eis4 ,bayern besitzt allein #bjjj ,bierwagen solcher ,art4 ,damit auch der ,frost keine schdliche ,wirkung ausben kann1 sind die ,wagen zum groen ,teil mit ,heizvorrichtungen fr ,kohlefeuerung versehen4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg #bcf4 ,gertewagen eines ,hilfszugs ,fischwagen enthalten groe ,wasserbehlter aus ,metall1 die durch ,scheidewnde in mehrere ,abteilungen zerlegt sind1 damit nicht die ganze ,wassermasse auf einmal ins ,schwanken geraten und schdliche ,schlge ausfhren kann4 ,die ,fischbehlter haben oft einen ,inhalt von #bj ,kubikmetern4 ,eine meist durch ,benzinmotor angetriebene ,pumpe sorgt dafr1 da das ,wasser sich in stndigem ,umlauf befindet und mit frischer ,luft durchsetzt wird4 ,zur ,versendung von ,kleinvieh ist eine groe ,zahl bedeckter ,wagen mit einem zweiten ,boden in halber ,hhe versehen4 ,zwei weitere ,bden knnen rasch durch bereit gehaltene ,bretter hergestellt werden1 so da ,gnse oder anderes ,geflgel in groer ,zahl darin untergebracht werden knnen4 ,wenn die ,tiere ber lngere ,strecken befrdert werden mssen1 werden ,wagen verwendet1 die ein ,betreten des ,innern zur ,vornahme der ,ftterung und ,trnkung gestatten4 ,eine besondere ,art vollkommen geschlossener ,eisenbahnfahrzeuge stellen die ,kesselwagen dar4 ,in ihnen werden ,flssigkeiten befrdert4 ,die ,kesselwagen haben groe ,bedeutung fr das chemische ,gewerbe4 ,petroleum1 ,benzin1 ,treibl1 ,teer1 ,teerl1 ,terpentin knnen in ihnen bequem versandt werden4 ,in ,wstengegenden werden sie auch vielfach zur ,befrderung von ,wasser verwendet4 ,auch die bei der ,beleuchtung der ,personenwagen erwhnten ,gaswagen sind betrieblich dieser ,gattung zuzurechnen4 ,das ,fllen erfolgt durch einen oben aufgesetzten ,dom1 die ,entleerung durch ein ,bodenventil4 ,damit dicke ,flssigkeiten1 wie z4 ,b4 ,teer1 rascher auslaufen1 sind ,heizvorrichtungen angebracht4 ,suren werden sehr geschwind durch ,einlassen von ,druckluft hinausgeschafft1 ,spiritus durch ,pumpen ausgesaugt4 ,damit die ,dmpfe1 die sich aus den ,flssigkeiten hufig bilden1 die ,kesselwagen nicht sprengen knnen1 sind ,sicherheitsventile vorgesehen4 ,zur ,verhinderung von ,schlgen durch ungehemmte ,bewegungen des ,inhalts werden ,querwnde eingebaut4 ,suren1 die imstande sind1 ,metallwnde anzufressen1 werden in groen ,steintpfen befrdert4 ,diese stellt man mit ,hilfe hlzerner ,gerste sehr fest und unverrckbar auf4 ,kalk und ,salz reisen in ,fahrzeugen1 die im allgemeinen wie offene gebaut1 aber durch ,klappdeckel zu verschlieen sind4 ,auf jedem greren ,bahnhof werden stndig ,hilfszge in ,bereitschaft gehalten1 die bei einem ,unfall stets sofort abfahren knnen und die zu raschen ,hilfeleistungen notwendigen ,vorkehrungen enthalten4 ,die wichtigsten ,teile dieser ,hilfszge sind der ,arzt- und der ,gertewagen4 ,der erste enthlt einen kleinen ,operationsraum1 sowie eine ,apotheke und ,lagersttten1 in dem anderen sind ,ketten1 ,winden1 ,beile1 ,schraubenschlssel und viel anderes ,werkzeug sowie eine kleine ,feldschmiede untergebracht4 ,zur ,herrichtung der ,hilfszge werden ausschlielich bedeckte ,gterwagen verwendet4 ,teils zum ,gter-1 teils zum ,personenwagenpark gehren die ,packwagen4 ,sie dienen vor allem zur ,unterbringung des ,gepcks der ,reisenden1 enthalten aber auerdem noch den ,dienstraum fr den ,zugfhrer4 ,der ,fuboden ist hier so hoch gelegt1 da der ,zugfhrer von seinem ,arbeitsplatz1 der aus ,polstersessel und ,tisch besteht1 den ganzen ,zug und die ,strecke durch die ,seitenfenster eines besonderen ,aufbaus berschauen kann4 ,der weitaus grte ,teil des ,gterwagenparks der deutschen ,bahnen besteht aus offenen ,wagen4 ,in ihnen werden alle ,gter versendet1 die gegen ,witterungseinflsse1 gegen ,regen und ,staub nicht sehr empfindlich sind4 ,ein gewisser ,schutz kann den so befrderten ,waren auch dadurch gewhrt werden1 da man sie mit ,plandecken einhllt4 ,die ,eisenbahnverwaltungen halten diese ,decken in groer ,zahl vorrtig4 ,betrieblich sind offene ,wagen sehr viel bequemer als bedeckte1 denn man kann sie von oben her beladen1 indem man schwere ,laststcke durch ,krne einbringt1 ,erz1 ,kohle1 ,sand oder ,getreide durch ,schttrinnen4 ,bedeckte ,wagen lassen nur ,beladung von der ,seite her zu1 weshalb bei ihnen am hufigsten das ,einkarren des ,guts stattfindet1 das eigentlich keine neuzeitliche ,frderungsart mehr ist4 ,abbildung3 ,erbaut von ,gebr4 ,gastell in ,mainz-,mombach #bcg4 ,eiserner ,kohlenwagen fr ein ,ladegewicht von #bj #jjj ,kilogramm ,abbildung3 ,erbaut von van der ,zypen ,charlier in ,cln-,deutz #bch4 ,kbelwagen zur ,befrderung von schttbarem ,gut1 das beim ,auf- und ,abladen geschont werden mu ,man unterscheidet bei den offenen ,wagen hochbordige1 niederbordige und bordlose2 die letzten besitzen an ,stelle der ,seitenwnde zum ,befestigen der ,plantcher oder zum ,anbinden hufig einzelne ,stangen oder ,rungen1 die herausnehmbar sind4 ,die ,bordwagen sind zur bequemen ,entladung gewhnlich mit doppelten ,flgeltren an jeder ,lngswand versehen4 ,sie werden in auerordentlich groer ,zahl zur ,befrderung von ,kohle aber auch von ,zuckerrben zu deren ,erntezeit verwendet4 ,massengter1 die beim ,auf- und ,abladen geschont werden sollen1 weil ,zerkleinerung ihren ,wert beeintrchtigt1 werden hufig auf besonderen ,kbelwagen versendet4 ,die ,kbel werden vom ,kran bewegt und knnen sehr vorsichtig hinauf- und hinabgehoben werden4 ,das ,abstrzen des ,guts fllt hierdurch fort4 ,damit man sehr schwere ,gter1 wie ,schienen oder ,trger1 die ohne ,seitenbefestigung gelagert werden knnen1 leicht auf- und abzuladen vermag1 sind die bordlosen oder ,plattform-,wagen vorgesehen4 ,auf ihnen werden auch ,mbelwagen1 ,automobile und hnliche ,gter befrdert4 ,eine besondere ,art der ,plattformwagen bilden die ,geschtzrohrfahrzeuge der ,kruppschen ,fabrik in ,essen4 ,hier handelt es sich um die ,befrderung einer ganz ungewhnlich schweren ,last1 die nicht geteilt werden kann4 ,es mu also1 damit der ,druck auf die einzelne ,achse nicht zu hoch wird1 ein ,fahrzeug mit sehr vielen ,achsen geschaffen werden4 ,der mchtigste ,wagen dieser ,art hat nicht weniger als #cb ,rder4 ,er besteht aus vier vierachsigen ,drehgestellen1 von denen je zwei kurz gekuppelt und mit ,zapfen in ein gemeinsames ,traggestell eingesetzt sind4 ,auf die beiden ,traggestelle wiederum ist der eigentliche gewaltige ,rohrtrger gelegt4 ,die ,verbindung geschieht auch hier durch ,drehzapfen1 so da sich das lange ,gefhrt bequem durch alle ,gleiskrmmungen hindurchwinden kann4 ,abbildung3 #bci4 ,wagen zur ,befrderung schwerer ,geschtzrohre ,tragfhigkeit #ajj #jjj ,kilogramm ,abbildung3 #bdj4 ,der krftigste ,lasttrger ,dient zur ,befrderung schwerster ,geschtzrohre der ,kruppschen ,fabrik4 ,tragfhigkeit #adj #jjj ,kilogramm4 ,der ,wagen fhrt auf vier ,drehgestellen mit insgesamt #cb ,rdern ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg #bda4 ,langholz-,wagen mit ,drehschemel ,zur ,befrderung langer ,hlzer werden zwei solcher ,wagen zusammengekuppelt ,auch die ,versendung von ,baumstmmen und anderem ,langholz macht besondere ,schwierigkeiten1 da das ,gut selbst sich ja den ,bahnkrmmungen nicht anzupassen vermag4 ,um nun fr solche leichten ,gter nicht besondere ,drehgestellwagen bereithalten zu brauchen1 hilft man sich1 indem man die ,langhlzer auf zwei miteinander sonst nicht verbundene ,plattformwagen ladet1 von denen jeder einzelne einen eisernen ,schemel trgt2 dieser kann sich um einen ,zapfen im ,wagenboden drehen4 ,das gengt vollstndig fr die ,einstellung in den ,gleisbogen4 ,in den ,fabriken werden hufig ,gegenstnde geschaffen1 die so gro sind1 da sie beim ,verladen auf gewhnlichen offenen ,wagen die ,umgrenzungslinie des lichten ,raums nach oben berschreiten wrden4 ,das ist keinesfalls zulssig4 ,um aber auch solche ,gter mit der ,eisenbahn befrdern zu knnen1 wendet man eine besondere ,bauart fr die hierzu bestimmten ,wagen an4 ,man nennt derartig hergerichtete ,fahrzeuge ,tiefladewagen1 weil ihre ,plattform1 soweit sie zwischen den ,achsen liegt1 weit nach unten gezogen ist1 so da eine tiefliegende ,tragflche entsteht4 ,auf diese ,weise kann man hochragende ,gegenstnde1 wie z4 ,b4 ,transformatoren1 ohne berschreitung der ,umgrenzungslinien befrdern4 ,auch ,lokomotiven fr ,ruland und ,spanien1 die ja auf unserer ,spur nicht laufen knnen1 werden auf solchen ,fahrzeugen fertig bis zu den ,grenzbahnhfen geschafft4 ,zur ,befrderung von groen ,spiegelscheiben stellt man in den ,tiefladewagen besondere ,bockgerste auf4 ,schwungrder und eiserne ,ringe fr ,schachtauskleidungen1 die oft sehr groe ,durchmesser haben1 werden in gleicher ,weise verladen4 ,unter den ,bahndienstwagen1 die hauptschlich zur ,befrderung von ,schienen1 ,kies1 ,erde1 ,steinschlag1 ,schlacke dienen1 mu eine ,gattung besonders erwhnt werden4 ,sie wird zur ,prfung der ,wgevorrichtungen fr ,eisenbahnfahrzeuge benutzt4 ,jedes beladene ,fahrzeug mu ja1 bevor es zur ,befrderung zugelassen wird1 ber eine ,gleiswage laufen1 damit die zu erhebende ,gebhr festgestellt und auch nachgeprft werden kann1 ob das zulssige ,ladegewicht nicht berschritten ist4 ,wgevorrichtungen mssen sehr genau zeigen1 und ihr ,gang wird daher fter durch ,belastung mit einem ,fahrzeug beobachtet1 dessen ,gewicht vorher auf einer als verllich gehend bekannten ,wage festgestellt worden ist4 ,man schafft diese ,prfgewichte1 indem man einen ,plattformwagen mit ,altschienen oder anderem ,eisen beladet4 ,hufig werden hierzu auch alte ,tender benutzt4 ,abbildung3 #bdb4 ,tiefladewagen zur ,befrderung besonders hoher ,gegenstnde4 ,auf dem ,bild ist ein ,riesen-,transformator der ,allgemeinen ,elektricitts-,gesellschaft in ,berlin aufgeladen ,obgleich die deutschen ,bahnen alljhrlich eine sehr groe ,anzahl ,gterwagen neu herstellen lassen1 herrscht doch infolge der lebhaften ,ttigkeit im deutschen ,gewerbe ein hufiger ,wagenmangel4 ,es ist darum notwendig1 alles zu tun1 um die ,ruhezeiten der ,wagen nach ,mglichkeit abzukrzen1 das heit das ,be- und ,entladen soweit zu beschleunigen1 wie es irgend mglich ist4 ,in dieser ,beziehung ist bei uns noch mancherlei zu tun4 ,fr das ,beladen werden mechanische ,vorrichtungen durchaus noch nicht so hufig herangezogen1 wie es mglich wre4 ,das ,schleppen und ,karren herrscht noch vor1 auch wo es sich um offene ,wagen handelt2 der ,kran ist auf ,bahnhfen eine noch viel zu seltene ,erscheinung4 ,fr schttbare ,massengter wie ,kohle1 ,koks1 ,erze1 ,steine1 ,sand1 ,schlacke1 ,schotter1 ,rben und ,kartoffeln gibt es eine ,entladungsart1 die auerordentlich beschleunigend zu wirken vermag4 ,hierfr mssen die ,wagen mit ,selbstentladungseinrichtungen versehen sein4 ,abbildung3 #bdc4 ,selbstentlade-,wagen bersichts-,querschnitte von ,bauarten der ,orenstein ,koppel-,arthur ,koppel-,a4-,g4 in ,berlin a7 ,seiten-,entleerer mit wagerechter ,bodenklappe1 b7 ,trichterfrmiger ,seiten-,entleerer1 c7 ,boden-,entleerer mit ,klappen1 d7 ,boden-,entleerer mit ,schiebern1 die in ,richtung der ,wagenlngsachse aufgezogen werden knnen1 e7 ,vereinigter ,boden- und ,seiten-,entleerer in ,trichterform1 f7 ,vereinigter ,boden- und ,seiten-,entleerer mit flachem ,boden ,durch besonders eingerichtete ,bauart der ,wagen kann man bewirken1 da beim ffnen von ,klappen im ,unterteil das ganze ,gut sofort selbstttig herausfllt4 ,zu unterscheiden sind hierbei ,seitenentleerer und ,bodenentleerer1 sowie ,fahrzeuge1 die zugleich nach unten und nach den ,seiten entleeren knnen4 ,die ,zusammenstellung auf ,bild #bdc zeigt einige ,bauarten1 die hierfr verwendet werden4 ,seitenentleerung1 die meist nach beliebiger ,seite geschehen kann1 hat den ,vorzug1 da die ,schienen nicht beschttet werden4 ,nach ,mglichkeit sucht man die ,selbstentlader so auszubilden1 da sie flache ,bden besitzen1 so da sie auch fr gewhnliche ,stckgter verwendet werden knnen4 ,abbildung3 ,erbaut von van der ,zypen ,charlier in ,cln-,deutz #bdd4 ,seiten-,entleerer ,der ,wagen kann den ganzen ,inhalt beliebig nach der einen oder anderen ,seite des ,gleises ausschtten4 ,an der ,stirnwand ,handrder fr die ,klappenbedienung mit ,feststell-,vorrichtungen ,abbildung3 ,erbaut von der ,orenstein ,koppel-,arthur ,koppel-,a4-,g4 in ,berlin #bde4 ,selbst-,entlader bei der ,entleerung ,abbildung3 ,erbaut von der ,orenstein ,koppel-,arthur ,koppel-,a4-,g4 in ,berlin #bdf4 ,vierachsiger ,selbst-,entlader zur ,befrderung von ,braunkohle ,abbildung3 ,wagen erbaut von der ,orenstein ,koppel-,arthur ,koppel-,a4-,g4 in ,berlin #bdg4 ,selbstentlader-,zug der nach ffnen der ,bodenklappen seine ,sandladung ausschttet ,freilich ist es1 damit die ,selbstentlader wirklich groen ,nutzen bringen knnen1 notwendig1 hochliegende ,geleise fr sie zu schaffen4 ,es hat ja wenig ,zweck1 das ,gut zunchst auf die flache ,erde laufen zu lassen und es dann mhsam auf die ,straenfahrzeuge hinaufzuschaufeln4 ,die ,eisenbahnwagen werden sehr schnell wieder fahrtbereit1 aber der ganze ,umladevorgang wird teurer4 ,wie man allmhlich auf allen ,bahnhfen ,laderampen zum bequemen ,einkarren geschaffen hat1 wird man nach und nach auch dazu kommen1 hochliegende ,absturzgeleise fr ,selbstentlader einzufhren1 damit ohne weiteres in die ,straenfuhrwerke eingeschttet werden kann4 ,noch besser ist es1 unter den ,hochgeleisen ,bunker anzubringen1 in die das ankommende ,gut zunchst eingefllt wird1 und aus denen es alsdann nach ,bedarf entnommen werden kann4 ,daraus1 da derartige ,anlagen heute noch nicht vorhanden sind1 erklrt es sich wohl1 da die ,selbstentladung bei uns noch verhltnismig wenig angewendet wird4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,deutschen ,maschinenfabrik-,aktien-,gesellschaft in ,duisburg #bdh4 ,kohlenwagen auf fahrbarem ,kipper ,der ,wagen wurde zur ,entleerung mittels einer ,drahtseilwinde emporgezogen ,abbildung3 ,deutsche ,maschinenfabrik-,aktien-,gesellschaft in ,duisburg #bdi4 ,fahrbarer ,kipper in ,entlade-,stellung ,nach ,umschwenken des ,kipperkopfs kann der ,wagen seine ,ladung seitlich ausschtten ,oberbaurat ,scheibner hat berechnet1 da man bei allgemeiner ,verwendung von ,selbstentladern fr ,massengter auf den deutschen ,bahnen #dd #jjj ,arbeiter und #ch ,millionen ,mark jhrlich ersparen knnte4 ,die ,ausnutzung dieser ,mglichkeit ist gewi ein lockendes ,ziel4 ,an der ,zahl der ,bedienungsmannschaften fr ,selbstentlader1 die schon ohnedies sehr gering ist1 kann man noch weiter sparen1 wenn man geschlossene ,selbstentladerzge mit einer durchlaufenden ,druckluftanlage versieht1 durch deren ,bettigung alle ,klappen zu gleicher ,zeit geffnet werden4 ,in ,amerika ladet man1 nach ,eisenbahntechnik der ,gegenwart81 schttbare ,gter von ganzen ,zgen1 die aus gewhnlichen ,plattformwagen mit herausnehmbaren ,wnden bestehen1 sehr rasch dadurch ab1 da auf dem letzten ,wagen ein schneepflughnlicher ,rumer aufgestellt ist1 der nach ,ankunft an der ,bestimmungsstelle des ,zugs durch ,drahtseile mit der ,lokomotive verbunden wird4 ,diese wird losgekuppelt und zieht den ,rumer zwischen ,fhrungen ber die ,plattformen smtlicher ,wagen1 so da diese alsbald freigemacht sind4 ,in ,fabriken und ,umschlaghfen1 die tglich zahlreiche ,kohlenwagen zu entladen haben1 hilft man sich ber den ,mangel von ,selbstentladevorrichtungen an den ,wagen dadurch hinweg1 da man diese auf groe ,kippvorrichtungen stellt4 ,das ist eine ,plattform1 die einseitig mehrere ,meter schrg emporgehoben werden kann4 ,vor dem ,hinunterrollen wird der ,wagen dadurch geschtzt1 da eine ,achse durch krftige ,haken festgehalten wird4 ,sobald der ,wagen schrg genug gestellt ist1 wird die fr diese ,zwecke aufklappbar gemachte untere ,kopfwand geffnet1 und die ,kohle strzt in wenigen ,augenblicken hinaus4 ,um solche ,kippvorrichtungen auch an ,stellen zur ,verfgung haben zu knnen1 wo sie nur vorbergehend gebraucht werden1 sind fahrbare ,kipper gebaut worden4 ,sie tragen ein ,gleis1 das schrg von den ,fahrschienen emporsteigt1 und besitzen eine ,windevorrichtung zum ,emporziehen der ,wagen mittels ,drahtseils4 ,das hochgezogene ,fahrzeug kann dann noch nach ,belieben rechts oder links hin geschwenkt werden1 damit es seinen ,inhalt zur ,seite entleert4 ,der ,kipper selbst ist zusammenlegbar1 so da er in ,gterzgen befrdert werden kann4 ,in ,europa pflegen tglich sehr viele ,gterwagen die ,landesgrenzen zu berfahren4 ,durch ,vorkehrungen fr zollsicheren ,verschlu1 ber den besondere zwischenstaatliche ,vereinbarungen bestehen1 ist dieser ,verkehr ohne weiteres mglich4 ,er bringt den auerordentlichen ,vorteil1 da die schweren ,lasten an den ,grenzen nicht umgeladen zu werden brauchen4 ,ein solcher ,wagenbergang ist jedoch an ,deutschlands ,ostgrenze nicht ohne weiteres mglich4 ,denn hier beginnt ja die russische ,spurweite1 die um #hi ,millimeter breiter ist als die unsrige4 ,der ,wunsch1 deutsche ,gterwagen auch nach ,ruland und russische nach ,deutschland laufen lassen zu knnen1 hat zur ,erbauung besonderer ,einrichtungen gefhrt1 die auch hier einen bergang ohne ,umladung ermglichen4 ,wagen1 die ber die russisch-deutsche ,grenze hinbergehen knnen1 nennt man ,umsetz- oder -- nach ihrem ,erfinder -- ,breidsprechersche ,wagen4 ber beide ,spurweiten zu laufen1 werden sie dadurch befhigt1 da man ihre ,radstze auswechselbar macht4 ,wenn ein ,wagen1 der nach ,ruland bergehen soll1 etwa in ,eydtkuhnen ankommt1 so wird sein ,untergestell vorn und hinten so auf je einen ,karren gesetzt1 da die ,wagenrder selbst nicht mehr tragen4 ,die ,achshalter werden nun geffnet1 und der ,wagen langsam vorwrts geschoben4 ,das ,regelspurgleis senkt sich allmhlich unter die ,hhe der ,karrenfahrbahn1 so da die ,achsen von selbst aus den ,achshaltern gleiten und im ,regelspurgleis zurckbleiben4 ,bei ,weiterfahrt des auf den ,karren ruhenden ,wagens steigt aus der ,vertiefung ein ,breitspurgleis allmhlich auf4 ,besondere ,fangeisen an den ,achshaltern umfassen die auf dem ,breitspurgleis bereit gehaltenen ,achsen1 und langsam setzt sich der ,wagen auf diese ,achsen mit dem breiteren ,radstand auf1 worauf sie an dem ,untergestell befestigt werden4 ,alsdann ist nur noch das ,bremsgestnge so zu verstellen1 da die ,bremskltze auf die weiter auseinanderstehenden ,rder auftreffen4 ,beim bergang von ,ruland nach ,deutschland vollzieht sich derselbe ,vorgang in umgekehrter ,reihenfolge4 ,abbildung3 ,deutsche ,maschinenfabrik-,aktien-,gesellschaft in ,duisburg #bej4 ,fahrbarer ,kipper1 zusammengelegt1 im ,gterzug ,personenwagen mit ,umsetzvorrichtungen gibt es im gewhnlichen ,verkehr nicht1 da die menschliche ,last sich ja weit leichter selbst in andere ,wagen verfrachten kann4 ,das einstige russische ,kaiserhaus besa jedoch eine ganze ,reihe umsetzbarer ,saalwagen fr ,fahrten durch das brige ,europa4 ,besondere ,vorkehrungen fr ,wagenbergang sind auch da notwendig1 wo ,gter1 die in ,vollspurwagen geladen sind1 nach ,orten geschafft werden sollen1 zu denen nur eine ,schmalspurbahn fhrt4 ,man hilft sich hier dadurch1 da man die ,vollspurwagen rittlings auf andere ,fahrzeuge aufsetzt1 die fr das ,schmalspurgleis gebaut sind4 ,man nennt sie ,rollbcke4 ,es sind zweiachsige ,wgelchen mit sehr kurzem ,achsstand1 auf denen sich je ein ,drehschemel befindet4 ,zwei an dessen ,enden angebrachte ,halter nehmen je eine ,achse des ,vollspurfahrzeugs auf4 ,das berladen auf die ,rollbcke erfolgt in besonderen ,gruben4 ,das ,vollspurgleis luft an deren ,rand glatt durch4 ,die ,rollbcke stehen unten auf einem ansteigenden ,gleis4 ,es wird nun ganz hnlich verfahren wie bei den ,breidsprecherschen ,wagen4 ,die ,fangeisen der ,rollbcke werden zunchst lose an den ,achsen des ,vollbahnwagens befestigt4 ,alsdann wird dieser solange auf seinem ,gleis verschoben1 bis die ,achsen fest in den ,gabeln der aufsteigenden ,rollbcke liegen4 ,nach dem ,verschlieen der ,gabeln werden die ,rollbcke ganz aus der ,grube gezogen1 so da der ,wagen nunmehr mit freien ,rdern auf ihnen schwebt4 ,es werden auch ,rollbcke gebaut1 auf denen nicht die ,achsen1 sondern die ,rder des ,vollbahnwagens aufruhen4 ,die ,rollbockgruppen unter den einzelnen ,wagen werden bei ,herstellung der ,zge durch steife ,kupplungen miteinander verbunden4 ,da die ,tragschemel der ,rollbcke drehbar sind1 so gestatten diese infolge ihres sehr kurzen ,achsstands das ,durchfahren der sehr engen ,krmmungen von ,schmalspurgeleisen mit jedem ,vollbahnwagen4 ,deren ,achsstand spielt gar keine ,rolle mehr4 ,es findet auch eine vorzgliche ,verteilung des ,achsdrucks auf das schwchere ,schmalspurgleis dadurch statt1 da die doppelachsigen ,rollbcke an die ,stelle jeder einzelnen ,vollspurachse zwei schmalspurige setzen4 ,diese unscheinbaren ,vorrichtungen stellen darum eine sehr wichtige1 neuere ,errungenschaft des ,eisenbahnverkehrs dar4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,aktien-,gesellschaft fr ,fabrikation von ,eisenbahnmaterial zu ,grlitz #bea4 ,rollbock ohne ,bremse ,dient zum ,befrdern von ,vollspur-,wagen auf ,schmalspur-,strecken ,der bergang der ,gterwagen von ,strecke zu ,strecke wird naturgem ganz besonders schwierig an solchen ,stellen1 wo groe ,seen oder gar ,meere trennend dazwischentreten4 ,die auerordentliche ,kraft1 die dem ,eisenbahnbetrieb innewohnt1 die unerschrockene ,tatenlust der ,ingenieure haben jedoch auch solche ,gewsser zu berwinden gewut1 denen selbst mit gewaltigsten ,brckenbauten nicht beizukommen ist4 ,der ,eisenbahnverkehr macht in unseren ,tagen weder an den ,ufern groer ,binnenseen1 noch an den ,ksten der ,meere halt4 ,er ist heute gewohnt1 sich solcher ,werkzeuge zu bedienen1 die noch vor hundert ,jahren als mrchenhaft galten4 ,es ist seine ,art1 mit ,tausend-,zentner-,gewichten ,fangeball zu spielen1 lchelnd selbst die grten ,schwierigkeiten beiseite zu stoen1 die fr jeden anderen ,betrieb unberwindlich wren4 ,das ,wasser1 welches die ,eisenbahn nicht auf einer ,brcke ber- oder in einem ,tunnel unterschreiten kann1 vermag nur mit ,schiffen berwunden zu werden4 ,ein ,eisenbahnzug auf dem ,schiff1 das ist wirklich ein abenteuerlicher ,gedanke6 ,es ist kaum etwas anderes1 als wenn man etwa ein ,pferd auf dem ,rcken eines ,elefanten oder den elektrischen ,funken mittels der ,rohrpost befrdern wollte4 ,eigentmlich genug nimmt sich denn auch der flinke ,renner ,eisenbahn auf einem schweren breitbauchigen ,fhrschiff aus2 die selbstndige ,beweglichkeit seiner schnellen ,fe ist hier unmglich1 vom ,befrderer wird er zum ,befrderten4 ,der sthlerne ,pfad1 das ewig ,ruhende im sonst rastlosen ,bezirk der ,eisenbahn1 wird hier pltzlich mit bewegt1 der ,unterbau ist keine ,erdfeste mehr1 sondern ein schwankendes ,schiffsdeck4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,elingen #beb4 ,rollbock mit ,bremse ,aber wenn auch die ,befrderung durch das widerstehende ,wasser mit ungewohnter ,bedchtigkeit vor sich geht1 so sind doch die ,fhren sehr ntzliche ,mitglieder des ,eisenbahnbetriebs geworden4 ,ohne sie wrde die ,eisenbahn nicht nur die ,befrderung der ,gter ber das ,wasser selbst verlieren1 auch die ,zufahrtgleise zu den ,ufer- und ,kstenorten wrden weit weniger benutzt werden1 da sonst wegen des zweimaligen ,umladens auf die zwischengeschalteten gewhnlichen ,schiffe und von diesen wieder auf die ,bahnwagen die ,verfrachtung gewisser ,gter auf ,eisenbahnlinien berhaupt vermieden werden wrde4 ,der ,handel wrde das ,schiff schon mglichst am ,beginn der ,frachtstrecke bevorzugen4 ,der ,reisende staunt am ,ausgangspunkt einer ,fhrstrecke oft darber1 da eine so gewaltige ,einrichtung geschaffen ist1 nur um ihm die recht geringe ,unbequemlichkeit des ,umsteigens von der ,bahn zum ,schiff und umgekehrt aus dem ,weg zu rumen4 ,in ,wirklichkeit aber wird der ,personenverkehr auf den ,fhren nur gerade geduldet4 ,niemals htte man fr ihn allein so umfangreiche ,veranstaltungen getroffen4 ,die ,fhren sind infolge der schwereren ,beweglichkeit der ,lasten entstanden2 sie haben nebenbei die ,liebenswrdigkeit1 auch lebende ,fracht zusammen mit ihren ,aufenthaltshusern1 den ,personenwagen1 mitzunehmen4 ,die ,annehmlichkeit1 die den ,reisenden hieraus erwchst1 ist immerhin nicht zu unterschtzen2 und es kommt noch hinzu1 da auf bewegtem ,wasser das ,gespenst der ,seekrankheit fast vllig verbannt ist1 wenn man sich auf einem stark belasteten1 schwer beweglichen ,fhrschiff befindet1 statt ein sehr viel kleineres ,dampfboot zu benutzen4 ,die erste ,eisenbahnfhre wurde im ,jahre #ahea zwischen den ,orten ,granton und ,burntisland am ,firth of ,forth in ,schottland benutzt1 in der ,nhe jener ,stelle1 wo heute die gewaltige ,forth-,brcke ber den ,flu fhrt4 ,in ,deutschland waren es die wrttembergischen ,bahnen1 die sich zuerst des ,fhrbetriebs bedienten2 im ,jahre #ahfh fuhr die erste ,eisenbahnfhre ber den ,bodensee1 der ja als eines der grten europischen ,binnengewsser heute von zahlreichen ,linien solcher ,art durchzogen wird4 ,ganz besonders viel angewendet wird der ,fhrbetrieb in ,dnemark1 das durch seine ,lage auf einer groen ,zahl von ,inseln hierzu beste ,gelegenheit bietet4 ber die groen amerikanischen ,seen werden fter ganze ,schnellzge geschlossen hinbergefahren4 ,deutschland besitzt eine kleine und zwei sehr groe ,fhrstrecken ber das ,meer4 ,von ,stralsund aus gelangen ,personen und ,gter nach ,altefhre auf ,rgen1 indem der drei ,kilometer breite1 dazwischenliegende ,meeresarm mittels einer ,fhre bersetzt wird4 ,von ,warnemnde aus fahren solche ,schiffe #de ,kilometer weit ber die ,ostsee nach ,gjedser in ,dnemark und von ,sanitz aus gar ber eine #ajg ,kilometer lange ,meeresstrecke nach ,trelleborg in ,schweden4 ,diese ,schweden-,fhren sind ganz besonders gerumig4 ,jede von ihnen kann #ah beladene ,gterwagen auf einmal mitnehmen4 ,fr den bergang der ,wagen von der festen ,eisenbahnstrecke zu den ,gleisstcken auf dem ,fhrschiff sind besondere ,vorkehrungen notwendig4 ,zunchst mssen die ,schiffe beim ,landen stets sehr genau an die gleiche ,stelle geleitet werden1 damit ,land- und ,schiffsgleis eine durchlaufende knicklose ,linie bilden4 ,man lt die ,fhren beim ,anlegen keine ,seitendrehung machen1 sie fahren vielmehr mit der ,spitze gegen das ,land4 ,zur ,herbeifhrung der genauen ,lage werden sie unmittelbar vor ,ende ihres ,laufs durch ,leitwerke oder ,fhrbetten aufgenommen4 ,diese haben die ,form des vorderen ,schiffskrpers4 ,um den ,sto beim ,auffangen des ,schiffs im ,leitwerk mglichst zu mildern1 sind dessen ,bohlen federnd an ,rammpfhlen oder ,betonpfeilern befestigt4 ,die ,fhren werden mit schweren ,trossen am ,land festgehalten4 ,bei unruhigem ,wasser lt man wohl auch die ,schiffsschraube stndig langsam vorwrts arbeiten1 damit die ,spitze des ,fahrzeugs stets fest anliegt4 ,die ,verbindung zwischen ,landgleis und ,fhrgleis wird durch eine bewegliche ,brcke hergestellt1 die am ,land ein festes ,drehgelenk besitzt und mit ihrem anderen ,ende auf dem ,fhrdeck aufliegt4 ,die ,brcke mu eine ,beweglichkeit in der senkrechten ,ebene besitzen1 um den verschiedenen ,hhenlagen folgen zu knnen1 die das ,schiff bei wechselndem ,wasserstand und je nach der ,strke seiner ,beladung einnimmt4 ,es ist aber auch notwendig1 der ,brcke eine gewisse seitliche ,beweglichkeit zu geben4 ,denn auf den groen ,fhren liegen stets mehrere ,geleise nebeneinander1 die nicht zu gleicher ,zeit beladen werden knnen2 infolge der ungleichmigen ,belastung beider ,lngshlften tritt hufig eine schiefe ,seitenlage der ,fhre1 die sogenannte ,krngung1 ein4 ,wenn diese ,krngung auch bei ,abfahrt des ,schiffs noch vorhanden ist1 wird sie durch ,einlassen von ,wasser in hierzu vorgesehene ,ballastrume ausgeglichen4 ,abbildung3 ,van der ,zypen ,charlier in ,cln-,deutz #bec4 ,vollspurzug auf ,schmalspur-,gleis ,rollbcke mit ,rderfesthaltung ,abbildung3 ,aus ,eisenbahntechnik der ,gegenwart8 #bed4 ,eisenbahn-,fhre in der ,landungs-,vorrichtung ,querschnitt durch das ,fhrbett ,um mglichst wenig ,zeit fr das ,anlegen der ,fhrschiffe opfern zu mssen1 macht man sie meist doppelendig1 das heit1 man gibt ihnen eine solche ,form1 da sie sowohl von der ,spitze wie vom ,heck her beladen werden knnen4 ,bei den ,sanitz-,fhren ist das aber nicht der ,fall4 ,diese besitzen einen gewhnlichen1 hohen ,vordersteven und mssen daher vor dem ,einlaufen in das ,leitwerk stets gewendet werden4 ,man ist bei dieser ,linie so vorgegangen1 weil man den ,schiffen eine mglichst seetchtige ,form fr die lange ,fahrt ber das offene ,meer geben wollte4 ,ein hoher ,steven ist schon deshalb notwendig1 weil das ,wasser von der ,spitze her besonders leicht berkommt4 ,um ein bersplen des ,decks nach ,mglichkeit zu vermeiden1 sind darum auch die von beiden ,enden her beladbaren ,warnemnder ,fhren mit einem hohen ,stevenaufsatz versehen4 ,wenn ,wagen ber die ,spitze auf das ,deck gefahren werden sollen1 mu der oberste ,teil des ,stevens1 der das ,deck berragt1 aus dem ,weg gebracht werden4 ,er ist darum beweglich eingerichtet und kann mittels einer ,winde so hochgeklappt werden1 da er senkrecht steht und wie ein ,tor die ,einfahrt berwlbt4 ,das ,deck der ,fhren1 das ja eine sehr hohe ,belastung aufzunehmen hat1 ruht auf eisernen ,sulen1 die durch den ganzen ,schiffsraum hindurchgehen und sich unten auf die ,kielbalken sttzen4 ,die ,eisenbahnfahrzeuge mssen auf den ,fhrengeleisen festgemacht werden1 damit sie beim unvermeidlichen ,schwanken des ,schiffs nicht in ,bewegung geraten4 ,man befestigt zu diesem ,zweck an den ,puffern ,hngeeisen1 die zangenartig um die ,schienenkpfe geklemmt werden4 ,bei besonders unruhigem ,wasser werden noch schrge ,ketten angewendet4 ,durch leichte ,schraubenwinden1 die man zwischen ,untergestell der ,wagen und ,deckboden klemmt1 hebt man das ,federspiel der ,fahrzeuge auf1 damit kein senkrechtes ,schwanken der schwer beladenen ,wagenkasten eintreten kann4 ,an den ,gleisenden pflegen sich krftige ,prellbcke zu befinden1 die whrend des ,beladens zur ,seite fortgeklappt werden knnen4 ,der ,reisende hat in begreiflicher berschtzung seines ,ichs meist die ,ansicht1 die ,eisenbahn sei hauptschlich eine ,einrichtung zur ,personenbefrderung4 ,der ,gterverkehr scheint ihm etwas ,nebenschliches1 ein ziemlich bedeutungsloser und stiefmtterlich behandelter ,teil des ,eisenbahnbetriebs4 ,wir wissen aber bereits1 da die ,tatsachen in ,wirklichkeit umgekehrt liegen4 ,betrieblich und geldlich fllt dem ,gterverkehr die bei weitem berragende ,rolle zu4 ,die baulichen ,einrichtungen fr den ,personenverkehr sind zwar liebenswrdiger gestaltet1 aber rumlich sehr viel beschrnkter4 ,was bedeutet der ,potsdamer ,hauptbahnhof in ,berlin gegenber der riesenhaften ,gteranlage1 die sich in seinem ,rcken dehnt6 ,wie bescheiden ist die ,gesamtzahl der ,personenwagen gegenber der ungeheuren ,ausdehnung des ,gterwagenparks6 ,wenn auch die ,personenbahnhfe prchtige ,eingangshallen und wohlberdachte ,bahnsteige besitzen1 seine strkste ,kraft schpft der ,eisenbahnverkehr doch aus den karg gestalteten1 abseits liegenden ,gterbahnhfen4 ,nicht die gepolsterten ,bnke der ,personenwagen1 sondern die harten ,bden der ,gterfahrzeuge befrdern die ,fracht1 welche die grten ,einnahmen liefert4 #ag4 ,auf ,zug und ,sto ,das ,vorstellungsvermgen hat vor dem ,leser dieses ,buchs bereits fter das ,bild der ber die ,strecke dahinrollenden ,zge erstehen lassen4 ,technisch aber sind die ,fahrzeuge bisher nur als ,einzelwesen behandelt worden4 ,wir haben die ,glieder der ,kette betrachtet1 aber unsere ,aufmerksamkeit noch nicht den ,vorkehrungen zugewendet1 welche diese einzelnen ,glieder zu einem ,ganzen zusammenfgen und dem ,zug1 obgleich er aus starren ,stcken besteht1 die ,geschmeidigkeit einer ,schlange verleihen4 ,die in einem ,zug vereinigten ,fahrzeuge ben zwei verschiedenartige ,kraftwirkungen aufeinander aus3 den ,zug und den ,sto4 ,wenn die ,wagenreihe anfhrt1 reit der eine ,wagen den nchsten hinter sich fort1 beim ,bremsen und ,anhalten stoen die ,fahrzeuge mehr oder weniger heftig aufeinander4 ,die ,verbindungen zwischen ihnen mssen daher so gestaltet sein1 da sie beide ,angriffe auszuhalten und so aufzunehmen vermgen1 da die ,wagen selbst mglichst wenig erschttert werden4 ,zur ,aufnahme der ,ste dienen die ,puffer1 zur schonenden bertragung der ,zugkrfte die ,kupplungen4 ,puffer sind als weitest vorspringende ,teile zwischen die einzelnen ,fahrzeuge geschaltet4 ,die ,schfte ihrer ,teller setzen sich gegen sehr krftige ,wickelfedern1 die bei jedem ,sto zusammengedrckt werden und so den ,anprall von dem ,wagen selbst fernhalten oder ihn doch nur in verminderter ,strke bertragen4 ,damit die ,puffer in ,krmmungen1 wenn die ,wagen sich schief gegeneinander einstellen1 nicht abbrechen1 ist durch eine besondere ,vorschrift bewirkt1 da einem flachen ,teller stets ein gewlbter ,pufferkopf gegenbersteht4 ,dies wird durch die einfache ,anordnung herbeigefhrt1 da der beim ,anschauen der ,stirnseite jedes ,fahrzeugs rechts stehende ,puffer stets eben1 der linke jedoch gewlbt sein mu4 ,fr die schweren ,d-,wagen gengt die einfache ,pufferfederung nicht mehr4 ,hier ist hinter der ,pufferbohle1 die das ,untergestell nach vorn abschliet1 noch eine zweite1 schwchere ,federung eingefgt4 ,da infolge der sehr langen ,kasten der ,drehgestellfahrzeuge die ,schiefstellung in den ,krmmungen sehr gro ist1 der innen liegende ,puffer also sehr krftig eingedrckt wird1 whrend der andere fast gnzlich entlastet ist1 sind ,ausgleichhebel eingeschaltet2 sie bertragen die auf den einen ,puffer ausgebte ,kraft auf den anderen und zwingen ihn zur ,mitwirkung4 ,auf den deutschen ,vollbahnen werden ausschlielich ,seitenpuffer verwendet4 ,auf ,schmalspurstrecken mit ihren leichteren ,fahrzeugen trifft man hufig ,mittelpufferung mit nur ,einem ,pufferkrper an4 ,diese ,anordnung ist heute in ,amerika auch auf den groen ,strecken die ,regel4 ,sehr viel wichtiger noch ist betrieblich die ,ttigkeit1 welche die ,kupplungen zu leisten haben4 ,diese sind es ja eigentlich1 welche die ,einzelfahrzeuge zu dem ,ganzen des ,zugs vereinigen4 ,die heutige ,form der ,kupplungen ist mit groer ,ausdauer allmhlich so gestaltet worden1 da die ,verbindungsglieder durchaus haltbar und zuverlssig sind4 ,mit diesen ,eigenschaften mu die ,kupplung aber auch rasche ,lsbarkeit vereinigen1 damit das ,anhngen und ,absetzen von ,wagen mglichst geschwind vor sich gehen kann4 ,die ,kupplungen drfen nicht starr mit den ,fahrzeugen verbunden sein1 sondern mssen federnd an diesen angebracht werden1 um ein ,anziehen ohne ,ruck zu ermglichen4 ,abbildung3 #bee4 ,puffer ,federnde ,kupplungen erleichtern der ,lokomotive das ,anfahrgeschft dadurch1 da nicht sofort der ganze ,zug in ,bewegung gesetzt zu werden braucht1 sondern infolge des ,federspiels ein ,wagen nach dem anderen sich fest an den ,zughaken der ,maschine hngt4 ,namentlich bei den schweren ,gterzgen ist dies wichtig4 ,um hier ein ganz allmhliches ,anziehen zu ermglichen1 werden die ,kupplungen an ,gterzgen nicht fest angespannt1 man lt vielmehr einen kleinen ,spielraum zwischen den ,puffern bestehen1 so da der ,zug beim ,anfahren sich streckt1 der letzte ,wagen erst angezogen wird1 wenn die vordersten sich bereits in ,fahrt befinden4 ,bei ,zgen fr ,personenbefrderung ist ein gleiches ,verfahren nicht mglich1 weil die ,wagen bei loser ,kupplung leicht in ein ,schwanken geraten1 das empfindlichen ,reisenden ein der ,seekrankheit hnliches ,gefhl verursachen wrde4 ,allzu krftiges ,anziehen der ,kupplung ist jedoch auch hier zu vermeiden1 damit der ,zug keinen starren ,block bildet4 ,wegen der ,schiefstellung der ,wagenenden in den ,krmmungen werden die ,kupplungskpfe bei langen ,wagen meist so angeordnet1 da sie sich in der wagerechten ,ebene um ein ,gelenk drehen knnen4 ,die ffnung in der ,pufferbohle1 durch welche der ,kupplungsschaft hindurchgreift1 ist dann schlitzartig ausgebildet4 ,in ,europa wird heute allgemein die ,schraubenkupplung verwendet und zwar in der ,form1 wie sie ,bild #bef darstellt4 ,die ,vorrichtung ist spannbar1 gestattet also1 die ,vereinigung der aufeinanderfolgenden ,fahrzeuge verschiedenartig1 fest oder lose1 zu gestalten4 ,die an jedem ,hakenschaft aufgehngte ,schraubspindel wird mittels eines ,bgels mit dem ,haken des nchstfolgenden ,fahrzeugs verbunden4 ,alsdann wird mit ,hilfe eines ,schwengels die ,schraubspindel gedreht4 ,sie hat ,rechts- und ,linksgewinde1 so da die von beiden ,seiten her auf das ,gewinde der ,spindel gesteckten ,muttern sich gleichzeitig nach der ,mitte der ,spindel bewegen4 ,bei ,zgen fr ,personenbefrderung wird die ,kupplung so angespannt1 da die ,puffer eine mige ,spannung gegeneinander haben4 ,abbildung3 #bef4 ,schraubenkupplung mit zusammengefgter ,notkupplung ,da jedoch trotz des vorzglichen ,stoffs1 aus dem die ,kupplungen gebaut sind1 ein ,zerreien vielmals auerhalb des ,bereichs der ,mglichkeit liegt1 ist noch eine ,hilfskupplung vorgeschrieben4 ,zu diesem ,zweck ist an jeden festen ,haken noch ein lose herabhngender ,haken angelenkt4 ,da beim ,kuppeln zweier ,wagen stets ein ,schraubengehnge frei ist1 so ergibt dessen ,vereinigung mit dem hngenden ,haken ohne weiteres die ,doppelkupplung4 ,sie ist fr gewhnlich ganz lose1 strafft sich jedoch sofort von selbst an1 wenn die eigentliche ,kupplung reit4 ,abbildung3 #beg4 ,zugstangen-,federung ,verbindung der durchgehenden ,zugstange mit dem ,wagen-,untergestell ,durch ,bgel1 die weiter an die ,hilfskupplungshaken angehngt sind1 kann auch nach ,bruch beider ,schraubspindeln noch eine ,verbindung hergestellt werden4 ,in frheren ,jahrzehnten wurde die ,hilfskupplung durch zwei ,kettenpaare bewirkt1 die unter den ,puffern angebracht waren4 ,es hat sich jedoch gezeigt1 da die ,ketten1 sobald sie nach ,bruch der ,kupplung straff gezogen wurden1 meistens durchrissen4 ,man ist daher zu der heute blichen1 weit festeren ,hilfskupplung bergegangen4 ,wenn die ,enden der ,kupplungen an den ,pufferbohlen befestigt sind1 so mssen notwendigerweise die ,untergestelle der ,wagen alle auftretenden ,zugkrfte aufnehmen4 ,das ,untergestell des ersten unmittelbar hinter der ,lokomotive laufenden ,wagens hat also das gesamte sehr bedeutende ,zuggewicht fortzuziehen4 ,das ergibt eine ,beanspruchung der ,wagenuntergestelle1 die diesen nicht gnstig ist4 ,der ,verein ,deutscher ,eisenbahnverwaltungen hat darum bereits im ,jahre #ahff die ,anordnung eines ,zwischenglieds eingefhrt1 das die ,untergestelle vollkommen entlastet4 ,es ist dies die durchgehende ,zugstange4 ,abbildung3 #beh4 ,kupplung zwischen ,tender und ,lokomotive ,kurzkupplung mit ,seitenpuffern und drei ,zugeisen ,die ,kupplungen werden seitdem nicht mehr am vorderen und hinteren ,quertrger der ,untergestelle angebracht1 sondern sie sind durch eine ,stange miteinander verbunden1 die unter dem ganzen ,wagen durchluft4 ,hierdurch wird ber die ,einzelkupplungen hinweg eine gesonderte ,zugverbindung vom ,tenderhaken bis zum letzten ,wagen geschaffen4 ,die ,einrichtung hat sich als auerordentlich gnstig erwiesen4 ,selbstverstndlich mu jede ,zugstange an einer ,stelle mit dem ,untergestell ihres ,wagens in ,verbindung stehen1 damit dieser mitgenommen wird1 und diese ,verbindung1 die sich in der ,mitte der ,wagenlngsachse befindet1 mu federnd sein4 ,in welcher ,form sie ausgefhrt wird1 zeigt ,bild #beg4 ,die ,zugstangen und auch die ,kupplungen selbst sind so zu berechnen1 da jede von ihnen das hchste ,zuggewicht zu ziehen vermag1 da ja jeder ,wagen imstande sein mu1 als erster im ,zug zu laufen4 ,der ,kupplungshaken greift mit einem ,vierkant durch die ,pufferbohle hindurch1 whrend die ,zugstangen rund sind4 ,durch den ,vierkant wird ein senkrechter ,keil gesteckt1 der sich beim ,bruch der ,zugstange gegen die ,pufferbohle legt und den beschdigten ,wagen mit seinem ,vorgnger in ,verbindung hlt1 solange der ,kupplungshaken selbst nicht bricht und der ,keil die ,belastung aushlt4 ,manche ,zugzerreiung1 die ja stets von schweren ,folgen begleitet sein kann1 ist durch diese kleine ,noteinrichtung bereits verhindert worden4 ,das ,vorderende der ,lokomotive und das ,hinterende des ,tenders mssen gleichfalls ,kupplungen gewhnlicher ,bauart besitzen4 ,ganz besonders geartet aber ist die ,verbindung zwischen ,lokomotive und ,tender4 ,sie mu sehr krftig ausgestaltet sein1 damit ein ,bruch vollstndig ausgeschlossen ist4 ,dieser wrde ja nicht nur ein ,zerreien des ,zugs an ungnstigster ,stelle bewirken1 sondern wahrscheinlich auch den ,absturz der ,lokomotivmannschaft herbeifhren4 ,die ,kupplung zwischen ,maschine und ,tender hat ferner die ,aufgabe1 die schlingernden ,bewegungen1 die jede ,lokomotive gern macht1 dadurch einzuschrnken1 da die ,tenderlast fest an das ,ende der ,lokomotive gehngt wird4 ,aus diesem ,grund werden1 wie ,bild #beh zeigt1 ,tender und ,lokomotive unter ,zwischenschaltung eines federnden ,glieds dreifach gegeneinander verspannt4 ,die im ,querschnitt dreieckigen ,kopfplatten der kleinen ,puffer am ,tender1 die sich gegen entsprechend geformte1 aus hartem ,stahl gefertigte ,gehuse an der ,lokomotive legen1 stehen unter einem ,druck von mindestens #ejjj ,kilogramm1 der von einer gemeinschaftlichen ,blattfeder auf sie ausgebt wird4 ,in der ,lngsachse beider ,fahrzeuge ist das ,hauptzugeisen befestigt1 durch das auf beiden ,seiten sehr krftige ,bolzen gesteckt sind4 ,rechts und links davon liegt je ein weiteres ,zugeisen als ,notkuppelung2 diese ,verbindungsstcke besitzen auf der ,lokomotivseite lngliche ,augen1 damit die durchgesteckten ,bolzen in den ,krmmungen gengendes ,spiel haben4 ,die ,verbindung zwischen ,tender und ,lokomotive ist eine ,kurzkupplung4 ,derartige ,einrichtungen findet man auf der ,berliner ,stadtbahn und zahlreichen ,vorortstrecken auch an anderen ,stellen der ,zge4 ,hier werden nmlich je zwei ,wagen kurz miteinander gekuppelt1 damit die ,lnge der ,zge geringer ausfllt4 ,die so verbundenen ,wagen bilden betrieblich eine ,einheit1 da sie nur in der ,werkstatt voneinander getrennt werden knnen4 ,die ,ausgaben fr die ,unterhaltung der ,kupplungen sind bei allen ,eisenbahnverwaltungen sehr gro4 ,wie ,steinbi im ,deutschen ,eisenbahnwesen der ,gegenwart8 mitteilt1 haben die preuisch-hessischen ,staatseisenbahnen in dem ,betriebsjahr #aijh-aiji rund #cjj #jjj ,ersatzkupplungen verbraucht4 ,fr deren ,beschaffung und ,anbringung wurden rund drei ,millionen ,mark ausgegeben4 ,unter ,hinzurechnung der ,kosten fr die in den ,werksttten ausgebesserten ,kupplungen schtzt ,steinbi den jhrlichen ,gesamtaufwand fr ,kupplungsunterhaltung im ,bereich der preuisch-hessischen ,staatsbahnen auf mindestens fnf ,millionen ,mark4 ,keine ,arbeit ist im ,bezirk der ,schienenwelt so hufig vorzunehmen1 wie das ,kuppeln4 ,milliardenfach wiederholt sich alljhrlich das ,verbinden und ,lsen der ,wagen4 ,leider stellt diese ,einrichtung zugleich eine der gefhrlichsten ,handhabungen dar4 ,die grte ,zahl der im ,betrieb ,verunglckten kommt auf die ,wagenkuppler4 ,sind sie doch gezwungen1 zwischen ,fahrzeuge zu treten1 die sich in ,bewegung befinden1 wobei ihnen besonders die weit vorspringenden ,seitenpuffer ,gefahr bringen4 ,man ist daher bereits seit ,jahrzehnten bestrebt1 die heute bei uns noch ausschlielich vorhandene ,zug- und ,stoverbindung mit ,seitenpuffern und gesonderter ,mittelkupplung durch ,vereinigung beider ,glieder einfacher und durch ,selbstttigkeit der ,kupplungen vollkommen gefahrlos zu gestalten4 ,abbildung3 #bei4 ,selbstttige ,krupp-,kupplung in ,verbindung mit ,schraubenkupplung fr die bergangszeit4 ,klaue geschlossen ,abbildung3 #bfj4 ,selbstttige ,krupp-,kupplung in ,kuppelstellung ,in den ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika ist bereits vor mehr als #bj ,jahren eine selbstttige ,kupplung mit ,mittelpuffer zwangsweise auf allen ,bahnen eingefhrt worden4 ,die ffentliche ,meinung war damals ber die vielen ,unflle1 von denen die ,wagenkuppler getroffen wurden1 so erregt1 da die ,gesetzgebung sich der ,angelegenheit bemchtigte4 ,nun ist es leicht1 die ,einfhrung einer technischen ,anordnung durch ,gesetz zu befehlen1 schwerer aber1 eine wirklich brauchbare ,ausfhrungsform zu finden4 ,trotz der groen ,sorgfalt1 welche die deutschen ,eisenbahnen dem ,wohlergehen ihrer ,beamten zuwenden1 haben sie sich dennoch bis zum heutigen ,tag zur ,einfhrung der amerikanischen selbstttigen ,kupplung nicht entschlieen knnen1 da diese gar zu viele technische ,mngel zeigt4 ,das ,bestreben aber1 hier etwas wirklich ,brauchbares zu finden1 ist nach wie vor sehr lebhaft und wird sicherlich in absehbarer ,zeit zum ,erfolg fhren4 ,eine selbstttige ,kupplung mu nicht nur die in ihrem ,namen liegende ,eigenschaft besitzen1 das heit1 eine ,verbindung der ,wagen ohne menschliche ,mitwirkung herstellen1 sie mu auch von der ,seite her lsbar sein1 so da das ,treten zwischen die ,wagen ganz fortfllt4 ,ferner aber hat sie die ,aufgabe1 ein wirklich verlliches ,bindeglied darzustellen4 ,sie mu auerdem so gestaltet sein1 da sich jede ,kupplung nach der ,lostrennung in einer solchen ,stellung befindet1 da eine neue ,zusammenkupplung ohne weiteres vollzogen werden kann4 ,abbildung3 #bfa4 ,lsekurbel fr die ,kruppkupplung ,bereits im ,jahre #ahgc erlie der ,verein ,deutscher ,eisenbahnverwaltungen ein ,preisausschreiben fr eine selbstttige ,mittelpufferkupplung4 ,seitdem sind auf diesem ,gebiet zahllose ,erfindungen gemacht worden4 ,ein ,wettbewerb1 der im ,jahre #aiji ausgeschrieben wurde1 brachte allein den ,einlauf von mehr als #bjjj ,entwrfen4 ,als wirklich brauchbar hat sich keiner von diesen erwiesen4 ,es kommt hinzu1 da die europischen ,eisenbahnverwaltungen hier nur gemeinsam vorgehen knnen4 ,die zwischenstaatlichen ,vereinbarungen schreiben die ,kupplungsform fr alle ,staaten vor1 ber deren ,grenzen ,wagen hinweggehen sollen4 ,die ,ausgaben bei ,einfhrung einer neuen ,kupplung sind auerordentlich hoch4 ,in der bergangszeit werden sich nicht unbedeutende ,schwierigkeiten ergeben1 da ja nicht alle ,wagen gleichzeitig mit der neuen ,vorrichtung versehen werden knnen2 diese mu vielmehr imstande sein1 auch mit der alten ,schraubenkupplung zusammenzuarbeiten4 ,aus all diesem ergibt sich1 da ernstlich an die ,einfhrung einer selbstttigen ,kupplung erst herangegangen werden kann1 wenn eine groe ,eisenbahnverwaltung nach langer ,erprobung eine ,form gefunden hat1 die auch nach ,meinung der anderen beteiligten ,verwaltungen -- und das sind die ,eisenbahngesellschaften in fast allen ,lndern ,europas -- unbedingt einwandfrei1 zuverlssig und allen billigen ,anforderungen gewachsen ist4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,l4 ,steinfurth in ,knigsberg #bfb4 ,selbstttige ,scharfenberg-,kupplung ,vor dem ,kuppeln2 whrend des ,kuppelns2 gekuppelt ,augenblicklich werden in ,preuen hauptschlich zwei selbstttige ,kupplungen erprobt1 deren ,einrichtungen hier kurz geschildert sein mgen4 ,es sind die ,kruppsche ,kupplung und die ,scharfenberg-,kupplung1 die von der ,eisenbahnwagenfabrik ,steinfurt in ,knigsberg gebaut wird4 ,abbildung3 #bfc4 ,selbstttige ,scharfenberg-,kupplung am ,wagen ,die ,krupp-,kupplung schliet sich eng an die amerikanische ,bauart nach ,janney an4 ,ihre ,form zeigt ,bild #bei4 ,die ,klauen sind beweglich4 ,sobald die an ihnen angebrachten seitlichen ,vorsprnge nach innen gestoen werden1 was beim ,aufeinanderprallen der ,wagen geschieht1 schlieen sich die ,klauen1 und die ,vorsprnge werden durch ,bolzen1 hinter die sie geglitten sind1 festgehalten4 ,nunmehr liegt eine ,klaue fest in der anderen1 die ,kupplung ist vollzogen4 ,die ,lsung kann von der ,seite her leicht durch ,anheben des ,festhaltebolzens mittels einer durch ,kurbel drehbaren ,stange geschehen4 ,der ,kupplungskopf stellt gleichzeitig den ,mittelpuffer dar4 ,die ,seitenpuffer sind dann also nicht mehr notwendig4 ,die ,bilder #bei und #bfj zeigen den ,einbau whrend der bergangszeit1 wobei der ,kupplungskopf schwenkbar angeordnet ist1 so da nach seiner ,umlegung zur ,seite die nun vorn liegende ,schraubenkupplung benutzt werden kann4 ,sehr viel beachtet wird die ,scharfenberg-,kupplung4 ,sie besteht aus einem eigentmlichen1 trichterfrmigen ,gehuse1 in dem ein drehbares1 rundes ,herzstck befestigt ist4 ,dieses hat an der einen ,seite einen ,haken1 an der anderen einen hinausragenden ,bgel4 ,stoen zwei ,scharfenberg-,kupplungen aufeinander1 so dreht jeder der beiden ,bgel sein ,herzstck herum1 weil er von dem gegenberliegenden in den ,trichter gepret wird1 und hierbei spannt sich zugleich eine krftige ,zugfeder an 7,bild #bfb74 ,nach gengender ,drehung der ,herzstcke fallen die ,bgel in die ,haken1 die ,herzstcke schnellen zurck1 und nun sind die ,wagen gekuppelt4 ,die ,verbindung wirkt sehr zuverlssig1 weil jedes ,herzstck jetzt von beiden ,seiten mit gleicher ,kraft gezogen wird1 also keine ,drehung mehr vollfhren kann4 ,das ,lsen der ,kupplung geschieht dadurch1 da von der ,seite her ein ,herzstck so lange nach auen gedreht wird1 bis beide ,bgel gleichzeitig aus den ,haken springen4 ,alsdann zieht die ,zugfeder die ,herzstcke wieder in die ,kuppelstellung zurck4 ,auch die ,scharfenberg-,kupplung besitzt einen ,schwenkkopf fr die bergangszeit4 ,man mu hoffen1 da auf die eine oder die andere ,weise recht bald eine ,lsung der ,kupplungsfrage in zufriedenstellender ,weise gelingt4 ,das ,leben vieler arbeitsamer ,mnner wrde hierdurch geschont werden4 ,die ,zahl der ,betriebsunflle auf den ,bahnen wrde sich bedeutend vermindern1 ein dunkler ,fleck auf dem blanken ,schild des ,eisenbahnwesens damit verschwinden4 #ah4 ,der ,zgel ,der ,zweck einer jeden ,zugfahrt ist ,befrderung4 ,der ,zug hat die ,aufgabe1 ,menschen oder ,gter mglichst rasch von ,ort zu ,ort zu bringen4 ,zu diesem ,ende mu er geschwinde ,fahrt machen knnen1 aber er mu ebenso in der ,lage sein1 genau am vorausbestimmten ,ort anzuhalten4 ,wenn die ,zge nur ,vorkehrungen besen1 die gestatten1 sie in ,bewegung zu setzen und diese ,bewegung nach ,willkr zu beschleunigen1 nicht aber ,einrichtungen htten1 um die erreichte ,geschwindigkeit nach ,belieben abzudrosseln und genau am gewollten ,ort ganz aufzuheben1 dann wre die ,eisenbahn nicht in der ,lage1 ihre ,aufgabe zu erfllen4 ,das vermag sie nur1 wenn ebenso wie der ,beginn jeder ,fahrt auch deren ,ende an bestimmter ,stelle des ,zielbahnhofs gesichert ist4 ,ebenso mu unterwegs nach freiem ,entschlu des ,fhrers jederzeit angehalten werden knnen4 ,nicht weniger wichtig als die ,lokomotive1 die den ,zug vorwrts bringt1 sind also die ,vorrichtungen1 die seinen ,lauf hemmen4 ,wo ein ,sporn ist1 da mu auch ein ,zgel sein4 ,ein ,d-,zug mit #dj ,achsen strmt ber die ,schienen4 ,da pltzlich nimmt der ,lokomotivfhrer ganz hinten am ,ende seines ,gesichtsfelds ein ,signal wahr1 das auf ,halt liegt4 ,er ist noch eine betrchtliche ,strecke1 etwa #hjj ,meter1 von dem warnenden ,arm entfernt1 hinter dessen ,aufstellungsort dem ,zug ,gefahr droht4 ,wenn der ,fhrer nun nichts weiter tun knnte1 als den ,dampf abstellen1 so wrde die ,wagenreihe1 deren physikalisch kleinste ,teilchen ganz mit der ungeheuren ,geschwindigkeit von #ajj ,kilometern in der ,stunde durchtrnkt sind1 trotzdem weiter und weiter rollen1 lange ber das ,signal hinaus1 wahrscheinlich bis zum ,aufstoen auf das ,hindernis1 vor dem gewarnt wurde4 ,ein ungehemmter ,schnellzug unserer ,tage luft nach ,aufhebung der ,zugkraft auf ebener ,strecke noch zwei bis drei ,kilometer weit4 ,hchst selten nur kann der ,lokomotivfhrer die ,strecke so weit bersehen4 ,ein rechtzeitiges ,abstoppen bei ,gefahr wre also unter solchen ,umstnden unmglich4 ,man bedenke ferner1 in welcher ,art ein ,zug ohne ,anwendung von ,hemmungsvorrichtungen zum ,stehen kommen wrde4 ,nach ,abstellen des ,dampfs sinkt die ,geschwindigkeit ganz allmhlich4 ,beim ,beginn des letzten halben ,kilometers ist sie bereits auerordentlich gering geworden4 ,der ,zug schleppt sich ganz langsam ber die ,strecke1 aber er steht noch nicht still4 ,er verbraucht eine sehr lange ,zeit fr das ,geschft des ,anhaltens4 ,die ,folge ist eine durchaus unstatthafte ,verzgerung des gesamten ,verkehrs4 ,die ,strecke bleibt durch jeden ,zug whrend einer unverhltnismig langen ,zeit besetzt1 der nchstfolgende mu eine kleine ,ewigkeit warten1 bis er nachfolgen kann4 ,der neuzeitliche ,eisenbahnbetrieb wrde auch hierdurch unmglich gemacht4 ,aus all diesen ,grnden eben versieht man jeden ,zug mit einem krftig wirkenden ,zgel4 ,der ,zeitpunkt und die ,strke seiner ,anwendung werden allein von dem ,mann bestimmt1 der am ehesten den ,zustand der ,strecke zu berschauen vermag1 der pflichtgem ber die ,sicherheit des ,zugs zu wachen hat3 vom ,lokomotivfhrer4 ,erst dadurch1 da er nicht nur die ,peitsche1 in ,form des ,reglerhebels1 sondern auch den ,zgel1 nmlich die ,bremse1 zur ,hand hat1 wird er zum wirklichen ,beherrscher des ,zugs4 ,freilich kann der ,fhrer keine unumschrnkte ,herrschaft ausben4 ,seine ,regierungsmanahmen sind vielmehr abhngig von der ,verfassung1 welche die ,natur dem ,schienenreich gegeben hat4 ,der ,zgel mag noch so krftig1 seine ,wirkung so rasch wie nur irgend mglich sein1 er darf nicht in einer ,weise angezogen werden1 die ein augenblickliches ,anhalten des mit voller ,geschwindigkeit laufenden ,zugs bewirkt4 ,denn in diesem wohnt die lebendige ,kraft4 ,sie kann1 je nach ihrer ,strke1 nur nach ,ablauf einer lngeren oder krzeren ,zeit zum ,verschwinden gebracht werden1 wenn der ,zug nicht schwer gefhrdet werden soll4 ,die lebendige ,kraft1 die einem ,schnellzug unserer ,tage eigen ist1 gleicht der eines ,geschosses1 das aus weitem ,rohr abgefeuert ist4 ,trifft ein solches mitten auf seinem ,weg ein festes ,ziel1 etwa einen ,schiffspanzer1 der seine ,bewegung pltzlich aufhebt1 so wird sein ,mantel innerhalb des ,bruchteils einer ,sekunde rotglhend4 ,die lebendige ,kraft kann eben nach dem ,gesetz ber ihre ,erhaltung1 das wir durch ,julius ,robert ,mayer und ,helmholtz kennen1 auf keine ,weise restlos vernichtet werden4 ,mit ,vorliebe wandelt sie sich in ,wrme um4 ,alle ,teile eines in rascher ,bewegung befindlichen1 jhlings gehemmten ,krpers aber1 die nicht unverrckbar festgehalten werden1 setzen mit auerordentlicher ,kraft die ,bewegung fort4 ,gelnge es also auch1 die ,wagen eines ,schnellzugs so machtvoll zu zgeln1 da sie auf der ,stelle stehen blieben1 so wrde doch alles1 was sich in den ,abteilen befindet1 mit ungeheurem ,sto gegen die ,vorderwand geschleudert werden4 ,die ,gepckstcke wrden wie ,kanonenkugeln durch die ,luft sausen1 die ,menschen mit frchterlicher ,gewalt von den ,sitzen geschleudert werden4 ,alle ,erscheinungen eines ,eisenbahnzusammenstoes wrden auftreten1 denn dessen zerstrende ,wirkung entsteht ja durch nichts anderes1 als eben durch die pltzliche ,abdrosselung der lebendigen ,kraft des ,zugs4 ,aus diesem ,grund sind die ,bemhungen all der zahllosen ,erfinder unsinnig1 die sich immer von neuem damit abqulen1 ,vorrichtungen zum augenblicklichen ,anhalten von ,schnellzgen zu erdenken4 ,was sie durch ihre ,erfindung verhindern wollen1 die ,folgen eines urpltzlichen ,stoes1 wrde gerade durch diese ,art der ,zgelung herbeigefhrt werden4 ,es kann sich also nicht darum handeln1 zur ,hemmung der ,zge etwa ,pfhle von der ,lokomotive oder den ,wagen aus senkrecht in die ,bettung zu stoen1 sondern man mu fr die ,beendigung der ,zugbewegung ein ,mittel anwenden1 das zwar rasch wirkt1 aber die lebendige ,kraft doch nur allmhlich vernichtet4 ,man mu ihr unbedingt eine gewisse ,zeit lassen1 eines natrlichen ,todes zu sterben4 ,so will es die ,allmeisterin ,natur1 gegen deren ,verfgungen es keine ,berufung gibt4 ,als bestes ,mittel zum ,anhalten der ,zge in dieser ,art hat sich das ,andrcken von ,bremskltzen gegen die ,laufkrnze der ,rder erwiesen4 ,hierbei tritt eine ,umwandelung der lebendigen ,kraft des ,zugs in ,wrme ein4 ,kltze und ,radreifen erhitzen sich4 ,frher einmal hat man versucht1 die ,schlittenbremse zu verwenden1 bei der ,platten gegen die ,schienenkpfe gepret wurden4 ,aber diese ,platten richteten beim ,schleifen ber ,weichenzungen und ,herzstcke bse ,zerstrungen im ,gleis an1 sie entlasteten ferner die ,achsen der ,fahrzeuge1 so da ,entgleisungsgefahr entstand4 ,heute ist darum ausschlielich die ,rderbremse in ,anwendung4 ,mit ihrer ,hilfe ist man imstande1 selbst die schwersten ,schnellzge aus der ,hchstgeschwindigkeit von #ajj ,kilometern in der ,stunde mit einem ,bremsweg von #ejj bis #fjj ,metern zum ,halten zu bringen4 ,als ,bremsweg bezeichnet man die ,strecke1 die der ,zug vom ersten ,anstellen der ,bremse bis zum vlligen ,stillstand durchluft4 ,sie darf keinesfalls um ein betrchtliches grer sein1 als eben angegeben1 da sonst die ,stellung der ,signale in einer ,weise gendert werden mte1 die nicht angngig ist4 ,darber werden wir in ,abschnitt #ba noch ,nheres hren4 ,die bei den heutigen ,bremsen unmittelbar wirkenden ,teile1 die ,bremskltze1 werden aus ,gueisen hergestellt1 das mit ,stahlabfllen zusammengeschmolzen ist4 ,werden ihre ,oberflchen gegen die sthlernen ,radreifen gepret1 so ergibt das eine gengend starke ,reibung1 um die ,geschwindigkeit der ,fahrzeuge hinunterzusetzen4 ,die ,strke der ,bremsung ist abhngig von dem ,grad der ,reibung zwischen ,kltzen und ,rdern4 ,dessen ,gre aber bleibt bei gleichem ,bremsdruck nicht unverndert4 ,der ,wert der ,reibung zwischen ,klotz und ,radreifen wchst nmlich mit sinkender ,geschwindigkeit4 ,drckt man im ,anfang die ,bremsen auch nur sanft an1 so entsteht hierdurch1 wenn der ,zug sich dem ,stillstand nhert1 ganz von selbst eine sehr starke ,bremskraft4 ,die ,bremsung darf also nicht zu krftig einsetzen1 was an sich wnschenswert wre1 da sonst ein ruckendes ,anhalten des ,zugs stattfinden wrde4 ,und dies ist um so mehr zu befrchten1 als die heute bei uns blichen ,bremsbauarten ein ,verringern des ,bremsdrucks innerhalb eines und desselben ,bremsvorgangs nicht gestatten4 ,schon hieraus geht hervor1 da das ,bedienen der ,bremsen keine rein handwerksmige ,arbeit ist1 sondern eine recht bedeutende ,kunstfertigkeit erfordert4 ,in ganz besonders sorgfltiger ,weise mu darauf geachtet werden1 da die ,rder durch die ,kltze nicht vollkommen festgestellt werden4 ,sie mssen sich1 solange der ,zug in ,bewegung ist1 immer noch etwas drehen knnen4 ,die ,erfahrung hat nmlich die eigenartige ,tatsache gelehrt1 da die ,reibung eines auf der ,schiene wenn auch noch so langsam rollenden ,rads weit grer ist als die des nur gleitenden ,rads4 ,die krftigste ,reibung1 also die ,vollbremsung1 tritt ein1 wenn die ,rder sich nur noch ganz sacht drehen4 ,da gerade am ,ende der ,bewegung die hchste ,bremskraft ausgebt werden mu1 damit genau an der bestimmten ,stelle gehalten werden kann1 mssen die ,kltze so eingestellt werden1 da die ,rollgrenze der ,rder nicht berschritten wird4 ,wenn dies der ,fall ist1 sinkt die ,bremswirkung pltzlich sehr bedeutend4 ,auerdem wrde das ,gleiten ein ,unrundwerden der ,rder verursachen1 das beim ,fahren sehr unangenehme ,bewegungen der ,fahrzeuge hervorruft1 und auch die ,schienen wrden in ungnstiger ,weise abgenutzt4 ,hierauf also hat der ,lokomotivfhrer sehr genau zu achten4 ,abbildung3 #bfd4 ,bremsklotz ,er mu auch unmittelbar vor dem ,stillstand des ,zugs die ,bremsen wieder lsen4 ,tut er dies nicht1 so schwingen die ,wagenkasten1 wenn das ,laufwerk bereits stillsteht1 auf ihren nachgiebigen ,federn noch ein ,stck weiter nach vorn4 ,alsbald aber reien die ,federn die ,kasten wieder zurck1 wodurch der bekanntlich sehr unangenehme ,rcksto beim ,anhalten entsteht4 ,ein ,lokomotivfhrer1 der das ,bremshandwerk gut versteht1 kann diesen ,sto vermeiden1 indem er durch rechtzeitiges ,lsen der ,bremsen einen etwas lngeren ,auslauf herbeifhrt4 ,die ,kltze werden nicht aus vollem ,eisen hergestellt1 sondern haben in ihrem ,rcken einen tiefen ,einschnitt4 ,dieser wird angebracht1 damit die ,kltze eine mglichst groe ,oberflche erhalten4 ,je ausgedehnter diese ist1 desto rascher knnen die ,eisenstcke die ,wrme ausstrahlen1 die ihnen durch die ,reibung bei der ,bremsung zugefhrt wird4 ,im gelsten ,zustand sollen alle ,teile der kreisfrmig gebogenen ,klotzoberflchen sich in einem ,abstand von etwa einem ,zentimeter vom ,radreifen befinden4 ,da die ,kltze sehr stark abgenutzt werden1 so mssen im ,bremsgestnge1 das die ,kraft des ,bremsmittels zu den ,kltzen bertrgt1 ,vorrichtungen zum ,nachstellen vorhanden sein4 ,viele ,gestnge sind so eingerichtet1 da diese ,nachstellung selbstttig erfolgt4 ,wenn der ,verschlei weit vorgeschritten ist1 mssen die ,kltze natrlich ausgewechselt werden4 ,durch die in den ,vorschriften fr die ,wagen festgelegten ,untersuchungen ist eine gengende ,beaufsichtigung unbedingt gewhrleistet4 ,das ,gestnge sorgt dafr1 da smtliche ,bremskltze eines ,wagens mit gleicher ,kraft angedrckt werden4 ,es steigert den ,bremsdruck um ein ,mehrfaches1 indem es ihn durch ungleicharmige ,hebel auf die ,kltze bertrgt4 ,man bringt heute an jedem ,rad stets zwei ,kltze an1 die einander in der ,durchmesserlinie gegenberstehen4 ,hierdurch wird verhindert1 da ein einseitiger ,druck gegen die ,achsen entsteht1 wodurch diese verbogen werden knnten4 ,auch ein ,heilaufen der ,lager durch einseitige ,beanspruchung wre sonst zu befrchten4 ,die ,bremswirkung1 die auf einen ,zug ausgebt werden kann1 hngt ab von der ,zahl der bremsbaren ,achsen4 ,am raschesten wird man ohne ,sto anhalten knnen1 wenn alle ,achsen bremsbar sind4 ,dies ist daher in ,deutschland fr alle rascher fahrenden ,zge vorgeschrieben4 ,bei gewhnlichen ,gterzgen mit ihrer geringen ,fahrgeschwindigkeit wird die ,bremsbarkeit aller ,achsen nicht als notwendig erachtet4 ,damit aber auch jeder von diesen ,zgen mit einem ,bremsweg von #fjj bis hchstens #gjj ,metern stets mit ,sicherheit zum ,stillstand gebracht werden kann1 mu jeder eine bestimmte ,zahl bremsbarer ,achsen haben4 ,in ,bremstafeln1 die auf ,grund langer ,erfahrungen und wissenschaftlicher ,erkenntnis berechnet sind1 ist vorgeschrieben1 wieviel ,bremsachsen fr jede der wechselnden ,gesamtachsenzahlen der ,gterzge notwendig sind4 ,ferner ist bei dieser ,bestimmung auch die strkste ,neigung in ,betracht zu ziehen1 die sich auf der vom ,gterzug zu durchfahrenden ,strecke befindet4 ,je strker die ,strecke abfllt1 desto mehr ,bremsachsen mssen sich im ,zug befinden4 ,bei ,gebirgsbahnen ist daher auch in ,gterzgen stets eine sehr erhebliche ,zahl der ,achsen gebremst4 ,der ,gterwagenpark ist in bremsbare und in nicht bremsbare ,wagen geteilt4 ,in ,preuen sowohl wie in ganz ,deutschland ist nicht mehr als ein ,drittel aller ,gterwagen mit ,bremsvorrichtungen versehen4 ,neben der ,kraft der ,bremsung1 die auf das ,einzelfahrzeug ausgebt wird1 kommt ferner die ,art ihres ,auftretens im ,verlauf des ganzen ,zugs in ,betracht4 ,am besten wird eine solche ,bremse wirken1 die ihre ,kraft ganz gleichmig und gleichzeitig an allen ,zugteilen uert1 alle bremsbaren ,fahrzeuge gleichmig verlangsamt4 ,whrend der ,fahrt hat der ,zug eine gestreckte ,form4 ,bei ,personenzgen sind die ,pufferfedern fast ganz1 bei den lose gekuppelten ,gterzgen vollstndig entlastet4 ,die ,kupplungen sind gestrafft4 ,wenn jetzt eine ,ungleichmigkeit beim ,bremsen auftritt1 z4 ,b4 die vorderen ,wagen bereits stark gehemmt sind1 whrend die ,bremsung am ,zugende gerade erst einsetzt1 dann entsteht ein ,zusammendrcken des ,zugs1 indem die letzten ,wagen auf die vorderen auflaufen4 ,die gepreten ,pufferfedern ben alsbald einen ,rcksto aus1 und es entsteht so eine hin und her gehende ,bewegung1 ein ,zucken im ,zug1 das leicht ein ,zerreien von ,kupplungen herbeifhren kann4 ,wenn die fr den ,zug verwendete ,bremsart ungleichmiges ,abstoppen befrchten lt1 mu langsam gebremst werden4 ,der ,bremsweg wird hierdurch lnger4 ,man unterscheidet heute in der ,hauptsache drei ,arten von ,bremsen3 die ,einzelbremsen1 bei denen die auf jeden ,wagen ausbbare ,bremskraft unabhngig von der bei jedem anderen ist1 die durchgehenden ,bremsen1 die eine zusammenhngende ,einwirkung auf den ganzen ,zug ermglichen und die zwischen diesen beiden ,arten liegenden ,gruppenbremsen1 welche gestatten1 mehrere aufeinanderfolgende ,wagen eines ,zugs von einer ,stelle aus gleichzeitig zu bremsen2 die einzelnen ,gruppen sind dann durch nicht bremsbare ,wagen getrennt4 ,die ,gruppenbremse kommt hauptschlich fr gemischte ,zge in ,betracht1 also fr solche1 in die ,personen- und ,gterwagen durcheinander eingestellt werden4 ,es ist selbstverstndlich1 da die durchgehende ,bremse die gleichmigste ,wirkung hat4 ,werden doch hier von ,einer ,stelle aus alle ,wagen des ,zugs zur selben ,zeit gebremst4 ,die ,stelle1 von der aus die ,bremsung eingeleitet wird1 ist naturgem die ,lokomotive4 ,damit aber auch eine wirklich gleichmige ,bremsung eintritt1 mu das ,bremsmittel so beschaffen sein1 da seine ,wirkung berall mglichst zu gleicher ,zeit eintritt4 ,die auf der ,lokomotive eingeleitete ,bremsung mu raschest auch am letzten ,wagen zu wirken beginnen4 ,das ist nur mglich1 wenn die ,durchschlagsgeschwindigkeit des ,bremsmittels sehr gro ist4 ,als ,krfte zur ,ausbung der ,bremsung werden heute angewendet3 die ,kraft des menschlichen ,arms1 die lebendige ,kraft des ,zugs1 ,gewichtsdruck1 ,dampf1 ,druck der atmosphrischen ,luft gegen ,kolben in ,rumen mit verdnnter ,luft 7,luftsaugebremse7 und geprete ,luft 7,druckluftbremse74 ,obgleich die ,technik heute bestrebt ist1 den ,menschen von schwerer krperlicher ,arbeit1 soweit es irgend mglich ist1 zu entlasten1 und obwohl die ,anwendung von ,maschinenkrften fr die ,zugbremsung aufs beste bewhrt ist1 herrscht seltsamerweise in ,deutschland die von ,menschenhand bettigte ,eisenbahnbremse heute noch vor4 ,wegen der geringen ,kraft1 die der ,mensch auszuben vermag1 ist die ,handbremse nur als ,einzelbremse verwendbar4 ,die ,bettigung der ,handbremse geschieht meistens dadurch1 da der ,bremser eine wagerecht stehende ,kurbel im ,sinn des ,uhrzeigers bewegt4 ,hierdurch dreht er eine senkrecht stehende ,spindel1 die an ihrem ,ende ein krftiges ,gewinde hat4 ,auf diesem ,gewinde wird eine ,mutter emporgeschraubt4 ,an dieser sind ,hngeeisen befestigt1 welche die ,bewegung der ,mutter auf das ,bremsgestnge bertragen und so das ,andrcken der ,kltze bewirken4 ,die ,anordnung ist auf ,bild #bff 7am ,schlu des ,buchs7 oben links zu erkennen4 ,auch die ,wagen der ,personenzge sind fast smtlich mit ,handbremsen ausgerstet1 die dann benutzt werden sollen1 wenn die durchgehende ,bremse versagt4 ,in den ,d-,wagen befinden sich keine wagerechten ,kurbeln1 sondern es ist zur ,ersparung von ,platz an der einen ,stirnwand jedes ,wagens im durchlaufenden ,gang ein senkrecht liegendes ,handrad mit umlegbarem ,griff angebracht4 ,die ,drehung wird durch ,kegelrder auf die senkrechten ,spindeln bertragen4 ,seltener werden ,handbremsen durch ,gewichtshebel bettigt4 ,hierbei wirkt ein auf dem langen ,arm eines ungleicharmigen ,hebels aufgeschraubtes ,gewicht nach ,umlegen des ,hebels so1 da es die mit dem ,bremsgeschirr verbundene ,stange anhebt4 ,fr ,tender in ,preuen sind derartige ,gewichts- oder ,wurfhebelbremsen vorgeschrieben4 ,in ,deutschland werden heute noch smtliche ,gterzge1 ausgenommen die ,eilgterzge1 mit ,handbremsen gefahren4 ,eine durchgehende ,bremse lie sich hier bisher nicht anwenden1 weil noch bis vor kurzem keine solche vorhanden war1 deren ,durchschlagsgeschwindigkeit fr die bei ,gterzgen blichen1 sehr bedeutenden ,lngen gengte4 ,eine groartige nderung steht aber in diesem ,bezirk bevor2 wir werden hiervon am ,ende dieses ,abschnitts hren4 ,die ,handbremse hat sehr viele ,nachteile4 ,zunchst verursacht ihre ,bedienung groe ,kosten1 da zu diesem ,zweck eine zahlreiche ,mannschaft ber den ganzen ,zug verteilt sein mu4 ,auf jedem mit ,bremse versehenen ,wagen mu sich ein ,mann befinden4 ,obgleich also bei dieser ,anordnung menschliche ,denkkraft ber jeder einzelnen ,bremse waltet1 tritt doch die ,bremswirkung nirgend so unregelmig ein wie gerade hier4 ,der ,befehl zum ,anziehen der ,bremsen wird durch den ,lokomotivfhrer gegeben4 ,nach der ,signalordnung fr die ,eisenbahnen ,deutschlands hat er zunchst mit der ,dampfpfeife einen langen ,ton abzugeben1 der ,achtung68 bedeutet4 ,ein darauffolgender kurzer ,pfiff befiehlt miges ,anziehen der ,bremsen1 drei kurze ,tne schnell hintereinander fordern zu krftiger ,bremsung auf4 ,das ,lsen wird durch zwei lange ,tne anbefohlen4 ,es ist leicht einzusehen1 da ein gleichmiges ,bremsen auf diese ,weise nicht erwirkt werden kann4 ,das ,pfeifensignal wird nicht berall zu gleicher ,zeit gehrt1 da mancher ,bremser drauen auf der ,plattform steht1 whrend andere in ihren fest verschlossenen ,huschen sitzen4 ,sehr hufig verschlingt das ,rasseln des ,zugs1 insbesondere auf eisernen ,brcken und in ,tunneln1 den ,ton der ,pfeife vollstndig4 ,nebelige ,luft wird von den ,schallwellen nur schwer durchdrungen4 ,so kommt es1 da schon der ,befehl die einzelnen ,bremser zu ungleicher ,zeit erreicht4 ,dann aber ist auch die ,geschwindigkeit verschieden1 mit welcher der einzelne ,mann sich zur ,kurbel begibt4 ,whrend der eine rasch heranspringt1 wird der andere sich1 insbesondere im ,winter1 wenn schwere ,bekleidung die ,bewegungen hemmt1 nur langsam von seinem ,sitz erheben und die ,kurbel erst anfassen1 wenn andere die ,bremse schon fest angezogen haben4 ,auch die ,geschwindigkeit der ,kurbeldrehung ist ungleich4 ,ste beim ,bremsen sind daher in ,gterzgen ganz unvermeidlich4 ,darum kann ihre ,geschwindigkeit ber #cj bis #dj ,kilometer in der ,stunde nicht gesteigert werden4 ,die ,besprechung der neuen ,gterzugbremse wird uns noch ,gelegenheit geben1 zu errtern1 welchen unliebsamen ,einflu diese langsamen ,gterzugfahrten auf den gesamten ,eisenbahnverkehr ausben4 ,die ,lokomotiven knnten ohne ,schwierigkeiten schwer und stark genug gemacht werden1 um auch mit den lngsten ,zgen sehr viel schneller zu fahren4 ,eine ,zeitlang haben die ,eisenbahntechniker ihre ,aufmerksamkeit der ,ausnutzung der lebendigen ,kraft der ,zge fr die ,herbeifhrung der ,bremsung zugewendet4 ,diese lebendige ,kraft ist es ja gerade1 die beim ,bremsen vernichtet werden soll1 sie bietet sich also zur ,verwendung fr die ,hemmung von selbst an4 ,stephenson bereits hat das ,zusammendrcken des ,zugs bei ,verlangsamung der ,lokomotivfahrt zum ,aufhalten der ,wagen benutzt4 ,beim ,eindrcken der ,stovorrichtungen wurden die ,bremsgestnge bewegt1 und die ,kltze dadurch angezogen4 ,aber da die ,wirkung einer solchen ,bremse erst eintritt1 wenn das ,auflaufen der ,wagen bereits stattgefunden hat1 so ergaben sich sehr starke ,ste1 die schon bei geringen ,zuggeschwindigkeiten ,zerreiungen der ,kupplungen herbeifhrten4 ,diese ,bremsart ist deshalb alsbald verlassen worden4 ,gnstigere ,ergebnisse brachte bereits die ,anordnung von ,heberlein 7,bild #bfe74 ,hier ist auf eine ,achse jedes ,bremswagens eine besondere runde ,scheibe geschraubt4 ,wenn gebremst werden soll1 senkt sich eine ,vorrichtung so lange1 bis sich eine daran befestigte ,rolle gegen die ,scheibe auf der ,achse legt4 ,sobald diese ,rolle sich mitdreht1 wickelt sie eine ,kette auf1 die ber eine bertragung hinweg eine zweite am ,bremsgestnge angreifende ,kette anzieht4 ,auch bei uns ist die ,heberlein-,bremse einstmals ziemlich viel verwendet worden2 sie ist noch heute auf ,nebenstrecken bei ganz langsam fahrenden ,zgen in ,gebrauch4 ,zahlreiche ,schwchen1 die sie besitzt1 verhindern jedoch ihre ,verwendung auf ,hauptbahnen4 ,zunchst ist bei dieser ,anordnung die ,bremswirkung abhngig von dem ,zustand der ,scheiben und ,rollen1 die sich gegeneinander pressen4 ,feuchtigkeit1 ,eis und ,schnee setzen den ,reibungswert stark hinunter4 ,das ,absenken der ,bremsvorrichtungen erfolgt durch ,nachlassen eines ,seils1 das ber die ,dcher der ,wagen hinluft4 ,eis macht das ,seil steif und zerstrt es schnell4 ,fr das ,auf- und ,abrollen ist eine ,haspel auf der ,lokomotive aufgestellt4 ,da jedesmal groe ,seillngen auf- oder abgewunden werden mssen1 so ermdet hufiges ,bremsen die ,lokomotivmannschaft ganz bedeutend4 ,bei ,zgen mit vielen ,wagen werden die ,seillngen allzu gro4 ,die ,durchschlagsgeschwindigkeit ist naturgem so gering1 da ein gleichmiges ,abbremsen solcher ,zge unmglich wird4 ,in hnlicher ,weise wirkt die ,gewichtsbremse1 die in der durch von ,borries geschaffenen ,form auf ,nebenbahnen heute noch hier und da verwendet wird4 ,hier ist gleichfalls ein ,seil ber die ,wagendcher gespannt4 ,bei seinem ,nachlassen drckt ein hinuntergehendes ,gewicht die ,bremskltze durch unmittelbare ,beeinflussung des ,gestnges an4 ,eine ,abhngigkeit der ,bremskraft von der ,witterung ist hier nicht mehr vorhanden4 ,die ,haspel wird meist im ,gepckwagen aufgestellt1 wo der ,zugfhrer sie1 entsprechend den durch die ,pfeife gegebenen ,befehlen des ,lokomotivfhrers1 zu bedienen hat4 ,der ,anwendungsbereich der ,gewichtsbremsen wird ebenfalls durch geringe ,durchschlagsgeschwindigkeit und schwere ,bedienbarkeit eingeschrnkt4 ,abbildung3 ,aus ,eisenbahntechnik der ,gegenwart8 #bfe4 ,heberlein-,bremse ,durch ,seilzug bettigte1 durchgehende ,bremse fr langsam fahrende ,zge 7,bilder #bff und #bfg am ,schlu des ,buchs7 ,zur ,bettigung einer krftig wirkenden1 durchgehenden ,bremse scheint auf den ersten ,blick der ,dampf besonders geeignet4 ,ist er doch im ,kessel stets in groen ,mengen vorhanden1 seine ,leistungsfhigkeit auer ,zweifel4 ,dennoch wird er fr ,zugbremsung nirgend angewendet4 ,der ,dampf hat ja die strende ,eigenschaft1 durch ,erkalten seine ,wirksamkeit rasch zu verlieren und sich zu ,wasser niederzuschlagen4 ,da die ,bremsleitungen nur absatzweise1 nach oft sehr langen ,pausen1 benutzt werden1 so wrde bei ,anwendung von ,dampf sich in ihnen rasch sehr viel schdliches ,wasser bilden1 das nicht schnell genug entfernt werden knnte4 ,fr die ,lokomotive selbst werden ,dampfbremsen jedoch hufig verwendet1 da die vom ,kessel kommenden ,leitungen hier nur kurz sind und stets warm gehalten werden knnen4 ,in ,notfllen kann der ,dampf als beraus krftige1 freilich mit starken ,sten wirkende ,bremse dadurch verwendet werden1 da der ,fhrer die ,steuerung der ,maschine rasch fr die entgegengesetzte ,fahrtrichtung umlegt1 also ,gegendampf gibt4 ,alsdann wirkt der in die ,zylinder tretende ,dampf der ,kolbenbewegung stets entgegen und verlangsamt sie sehr geschwind4 ,durch eine nunmehr in vier ,jahrzehnten des ,eisenbahnwesens gewonnene ,erfahrung hat sich herausgestellt1 da einzig ,luft1 gepret oder verdnnt1 das geeignete ,mittel fr die ,schaffung einer durchgehenden ,bremse ist4 ,in ,deutschland wird fast ausschlielich ,preluft oder ,druckluft angewendet1 weshalb wir hier nur die ,druckluftanordnungen ausfhrlicher besprechen wollen4 ,es besteht bei uns die ,vorschrift1 da auf ,hauptbahnen alle ,zge1 die mit #fj und mehr1 auf ,nebenbahnen alle ,zge1 die mit mindestens #cj ,kilometern ,stundengeschwindigkeit fahren1 durchgehende ,bremsen haben mssen2 diese ,anordnung ist tatschlich gleichbedeutend mit der ,bestimmung1 da alle ,zge dieser ,art mit ,druckluftbremsen ausgerstet sein mssen4 ,wagen1 die in solchen ,zgen laufen sollen1 mssen entweder ,bremsvorrichtungen besitzen oder mit ,rohren und ,kupplungsschluchen zur ,fortleitung des ,bremsmittels versehen sein4 ,sie heien dann ,leitungswagen4 ,eine durchgehende ,bremse1 die allen ,anforderungen des neuzeitlichen ,zugbetriebs entsprechen soll1 mu viele ,bedingungen erfllen4 ,eine ,anordnung1 die tatschlich smtliche erwnschten ,fhigkeiten besitzt1 ist im ,augenblick noch nicht in ,anwendung4 ,aber auch die bei den deutschen ,bahnen schon heute allgemein verbreiteten ,bremsarten sind ganz vorzglich4 ,sie gengen vollstndig zur ,aufrechterhaltung eines auf ,einhaltung grter ,pnktlichkeit gestellten ,betriebs und zur ,abwendung vieler ,gefahren1 soweit dies berhaupt durch eine ,bremse mglich ist4 ,eine vollkommene durchgehende ,bremse mte den folgenden ,ansprchen gengen3 #a4 ,die ,handhabung mu einfach sein2 #b4 die ,bremswirkung mu an allen ,wagen mglichst gleichzeitig auftreten2 #c4 die ,bremse mu die ,mglichkeit geben1 den ,zug fr gewhnlich durch stufenweise ,erhhung der ,bremskraft langsam und stofrei anzuhalten 7,betriebs-,bremsung72 #d4 im ,gefahrfall mu der hchstmgliche ,bremsdruck sofort hervorgerufen werden knnen 7,schnellbremsung72 #e4 die angezogenen ,bremsen sollen stufenweis lsbar sein2 #f4 die ,bremsen sollen unerschpfbar1 das heit das ,bremsmittel auch nach noch so vielen ,anwendungen stets in gengender ,menge vorhanden und fr eine neue ,bremsung bereit sein2 #g4 die ,bremse mu selbstttig sein1 also bei ,beschdigung der ,leitung oder ,zerreiung des ,zugs auch ohne ,mitwirkung des ,fhrers in ,ttigkeit treten4 ,die erste ,anforderung versteht sich von selbst4 ,die zweite ist wegen des sonst entstehenden ,auflaufens der ,wagen notwendig1 was bereits errtert wurde4 ,die ,abstufbarkeit der ,bremsung 7,forderung #c7 macht den ,fhrer erst wirklich zum ,herrn des ,zugs4 ,er kann hierdurch die ,schnelligkeit der ,fahrt nach seinem ,belieben abdrosseln1 dem ,zug eine mige ,geschwindigkeit geben1 ohne ihn anzuhalten1 und auch in langen ,gefllen vermag er ihn vollkommen unter seine ,botmigkeit zu zwingen4 ,die ,schnellbremsung 7,forderung #d7 ist das beste ,mittel zur ,abwendung pltzlich auftretender ,gefahren1 und sie allein gewhrt die ,mglichkeit1 noch rechtzeitig anzuhalten1 wenn ein ,signal1 das ,fahrt ,frei zeigt1 kurz bevor die ,maschine an ihm vorbeigeht1 pltzlich auf ,halt gestellt wird4 ,die stufenweise ,lsbarkeit 7,forderung #e7 ist in langen ,gefllstrecken besonders wichtig4 ,wo sie nicht vorhanden ist1 mu der ,fhrer1 wenn er zu stark gebremst hat1 so da der ,zug unbeabsichtigt stehen bleibt1 die ,bremsen vollstndig lsen1 ehe er eine neue1 schwchere ,bremsung einleiten kann4 ,whrend des ,lsens kann der nun ungehemmte ,zug aber leicht eine zu groe ,geschwindigkeit erlangen1 so da ,entgleisungsgefahr entsteht4 ,auch fr die ,einfahrt in ,bahnhfe ist die ,lsbarkeit sehr erwnscht1 weil sonst bei zu stark verzgerter ,einfahrgeschwindigkeit oder gar bei verfrhtem ,anhalten stets die ,einleitung einer neuen ,bremsung notwendig ist1 die leicht zum berfahren der vorgeschriebenen ,haltestelle fhren kann1 da bis zum ,eintritt ihrer ,wirkung ja stets eine gewisse ,zeit vergehen mu4 ,auch der starke ,luftverbrauch durch das gnzliche ,ablassen der einmal benutzten ,bremsluft und die notwendige ,verwendung stets neuer ,druckluft kommen in ,betracht1 da fr deren ,bereitung viel ,kraft und eine entsprechende ,menge ,kohle verbraucht wird4 ,eine vollkommene ,bremse mu stets in voller ,bereitschaft sein 7,forderung #f74 ,auch nach ,vornahme mehrerer ,betriebsbremsungen1 ja selbst nach einer ,schnellbremsung1 mu immer wieder sofort ein neuer ,bremsvorgang mglich sein1 denn jede ,sekunde kann neue ,gefahren bringen4 ,die ,eigenschaft steter1 unbedingter ,bereitschaft kann aber nur eine solche durchgehende ,bremse besitzen1 deren ,kraftquelle unerschpfbar ist4 ,als ganz besonders wichtig ist ,forderung #g1 die ,selbstttigkeit der durchgehenden ,bremse1 berall anerkannt4 ,ohne diese ,eigenschaft ist jede ,anordnung solcher ,art unbrauchbar4 ,der ,fhrer mu sich ja auf die ,bereitschaft seiner ,bremse stets verlassen knnen4 ,es wre schlimm1 wenn diese schon bei jeder in einem ,schlauch auftretenden ,undichtigkeit versagte4 ,die ,selbstttigkeit bringt nun mit sich1 da bei starken ,undichtigkeiten und noch vielmehr beim ,zerreien des ,zugs die ,bremsen berall von selbst anschlagen4 ,abgetrennte ,zugteile bleiben von selbst stehen1 da sie festgebremst werden4 ,sie knnen also auf ,steigungen nicht rckwrts rollen1 was schwerste ,gefahren hervorrufen wrde4 ,die ,selbstttigkeit gibt ferner die ,mglichkeit1 den ,zug von jedem ,abteil aus durch ,ziehen an einem ,handgriff abzubremsen4 ,man sieht aus diesen sieben ,forderungen1 da es keineswegs leicht ist1 eine wirklich brauchbare durchgehende ,bremse zu bauen4 ,die ,bremsarten1 die heute berhaupt noch in ,betracht kommen knnen1 drfen allenfalls die ,forderungen #e und #f 7stufenweise ,lsbarkeit und ,unerschpfbarkeit7 unerfllt lassen4 ,allen brigen aber mu restlos entsprochen werden4 ,wenn man ,druckluft als ,bremsmittel verwendet1 so wre die folgende ,bauart am einfachsten3 ,auf der ,lokomotive befindet sich eine dampfangetriebene ,pumpe1 die geprete ,luft in einem ,behlter speichert4 ,unter ,einschaltung eines durch den ,fhrer steuerbaren ,ventils geht von diesem ,behlter eine ,rohrleitung ab1 die den ,zug bis zu seinem ,ende durchluft4 ,unter jedem ,fahrzeug befindet sich eine ,abzweigung zu dem an das ,untergestell gehngten ,bremszylinder4 ,in diesem ist ein luftdicht eingesetzter ,kolben beweglich angeordnet4 ,sobald der ,fhrer durch ffnen des ,ventils ,druckluft in die ,leitung lt1 wird der ,kolben im ,zylinder vorgetrieben1 er bewegt das ,bremsgestnge und drckt die ,kltze an4 ,durch das gleiche ,fhrerventil in anderer ,stellung kann die ,leitung unter ,abschlu vom ,behlter mit der ,auenluft in ,verbindung gebracht werden4 ,je nach der ,menge der ,druckluft1 die man hierbei austreten lt1 findet ein stufenweises ,lsen der ,bremsen statt4 ,auch fr das ,anziehen ist eine ,abstufung ohne weiteres erreichbar1 und desgleichen kann eine ,schnellbremsung durch ,erffnung einer weiten ,verbindung mit dem ,druckluftbehlter leicht herbeigefhrt werden4 ,dadurch wird den ,forderungen #a1 #c1 #d1 #e und1 bei sehr groem ,speicherbehlter1 auch der ,forderung #f entsprochen4 ,aber das ,anziehen der ,bremsen erfolgt nicht gleichzeitig unter allen ,fahrzeugen1 und die ,vorrichtung ist nicht selbstttig4 ,die ,forderungen #b und #g bleiben also unerfllt4 ,ihre ,wichtigkeit ist aber so bedeutend1 da ,bremsen der eben geschilderten ,art heute fr ,vollbahnen nicht mehr in ,betracht kommen knnen4 ,bei der eben beschriebenen ,anordnung mu die ,luft1 um die ,bremsung auch des letzten ,wagens herbeizufhren1 jedesmal die ganze ,leitung von der ,lokomotive an durcheilen und smtliche ,bremsbehlter anfllen4 ,hierzu braucht sie ,zeit4 ,und sind es auch nur wenige ,sekunden1 so gengen diese doch schon1 um ein schdliches ,auflaufen herbeizufhren4 ,tritt eine ,beschdigung der ,leitung ein1 so spricht die ,bremse nicht mehr an4 ,eine ,notbremsung von den einzelnen ,abteilen aus ist nicht mglich4 ,auch das ,lsen der ,bremsen geht sehr langsam vor sich1 da die ,luft ja nur eine einzige ,austrittsffnung im ,fhrerventil hat4 ,der ,verbrauch an ,luft ist auerordentlich gro1 was viel ,geld kostet4 ,aus all diesen ,grnden ist man von der an sich einfachen ,bauart mit unmittelbarer ,wirkung der ,druckluft ganz abgekommen4 ,alle heute gebruchlichen ,luftbremsen haben mittelbare ,wirkung4 ,ferner ist kennzeichnend fr sie die ,aufspeicherung der ,bremskraft unter jedem ,wagen4 ,die in ,deutschland zuerst angewendete durchgehende ,bremse mit mittelbarer ,wirkung und ,selbstttigkeit war die in frheren ,jahrzehnten bei uns weit verbreitete ,bauart nach ,carpenter4 ,es war eine ,zweikammerbremse4 ,bei der ,fahrt- und ,lsestellung der ,bremse befand sich der ,kolben im ,zylinder in einer ,mittelstellung1 so da er den ,zylinder in zwei ,rume oder ,kammern teilte4 ,wenn die ,leitung unter ,druck gesetzt wurde1 so strmte ,druckluft unter den ,kolben und durch eine schmale ,nut in der ,zylinderwandung auch ber den ,kolben1 so da auf dessen beiden ,seiten gleicher ,druck herrschte4 ,in diesem ,zustand1 wenn also ,hauptleitung und beide ,zylinderkammern unter ,druck standen1 war die ,bremse geladen1 das heit zur ,arbeit bereit4 ,sobald der ,fhrer bremsen wollte1 stellte er sein ,bremsventil so1 da die ,hauptleitung mit der ,auenluft in ,verbindung kam4 ,alsbald verminderte sich der ,druck in der ,hauptleitung und auch in der ,kammer auf der ,unterseite des ,kolbens1 die mit der ,leitung in unmittelbarer ,verbindung stand4 ,hierdurch wurde der ,kolben einseitig entlastet4 ,die in die obere ,kammer gesperrte ,druckluft bewegte den ,kolben nach unten1 und sogleich entfernte sich dieser aus dem ,bereich der kurzen ,verbindungsnut zwischen den beiden ,kammern4 ,fortab war also die ,oberkammer luftdicht abgeschlossen4 ,je nach dem ,grad der ,druckverminderung in ,hauptleitung und ,unterkammer wurde der ,kolben mehr oder weniger weit vorgeschoben1 und die ,bremse dementsprechend angezogen4 ,eine stufenweise ,lsbarkeit war ohne weiteres durch ,wiederaufpumpen von ,leitung und ,unterkammern mglich4 ,obgleich die ,carpenter-,bremse also ganz vorzgliche ,eigenschaften hatte1 ist sie heute doch von den ,vollbahnen gnzlich verschwunden4 ,um ein krftiges ,anziehen der ,bremsen herbeizufhren1 mute nmlich bei ihr eine sehr groe ,luftmenge durch das ,fhrerbremsventil entweichen1 da ja der gesamte ,inhalt der ,hauptleitung und der ,unterkammern durch die einzige ffnung im ,fhrerbremsventil hinausgelassen werden mute4 ,naturgem entleerten sich die ,unterkammern der vorderen ,wagen geschwinder als die der hinteren1 wodurch ungleichmige ,bremsung eintrat4 ,diesen ,fehler hat man zwar durch ,anbringung einer ,hilfseinrichtung1 nmlich von ,auslaventilen an den einzelnen ,wagen1 schlielich zu beseitigen vermocht1 aber der ,bremsvorgang in seiner ,gesamtheit ging1 insbesondere bei ,gefahrfllen1 doch nicht schnell genug vor sich4 ,bei den heutigen langen und schnellfahrenden ,zgen ist aber eine solche ,verzgerung ganz unzulssig1 weil sie schwere ,gefahren bringen kann4 ,auch der ,druckluftverbrauch der ,zweikammerbremse war sehr gro1 was den ,bremsbetrieb verteuerte und erschwerte4 ,man ist darum zur ,einkammer-,bauart bergegangen1 die heute bei uns alleinherrschend ist4 ,auch hierbei befindet sich die durchgehende ,hauptleitung stets unter ,druck4 ,auer dem ,bremszylinder1 welcher hier an der einen ,kolbenseite1 nmlich dort1 wo die ,stange hinausgeht1 offen ist1 befindet sich unter jedem ,wagen noch ein ,hilfsluftbehlter1 in dem die ,bremsluft gespeichert wird4 ,dieser ,behlter kann durch das ,steuerventil sowohl mit der geschlossenen ,kammer des ,bremszylinders wie mit der ,hauptleitung verbunden werden4 ,in dem ,steuerventil finden wir die ,seele der gesamten ,anordnung eingeschlossen4 ,obgleich es mit seinem ,gehuse kaum grer als zwei ,fuste ist1 vermag es doch auerordentliches zu leisten4 ,nur der aufs hchste verfeinerten mechanischen ,kunst unserer ,tage ist es zu verdanken1 da einem schmchtigen ,apparat so viele wechselnde ,verrichtungen berlassen werden knnen4 ,die kleinen ,kolben der ,steuerventile allein sorgen fr die ,sicherheit des ,zugs4 ,von ihrer ,verllichkeit1 die trotz der schweren ,erschtterungen aller ,fahrzeuge gewahrt bleiben mu1 hngt es ab1 ob der ,zug dem auferlegten ,zgel gehorcht oder nicht4 ,in der ,fahrt- und ,lsestellung sind bei der ,einkammerbremse die ,hauptleitung1 der ,hilfsluftbehlter und das ,gehuse des ,steuerventils mit ,druckluft geladen4 ,die ,kammer des ,bremszylinders 7das heit immer die geschlossene ,kammer7 steht mit der ,auenluft in ,verbindung4 ,eine gegen die andere ,seite des ,kolbens drckende ,feder hlt diesen eingezogen und damit die ,bremskltze in ,abstand von den ,radkrnzen4 ,wenn gebremst wird1 verbindet der ,lokomotivfhrer durch geeignete ,stellung des ,bremsventils wiederum die ,hauptleitung mit der freien ,luft4 ,sobald hierdurch der ,druck in der ,hauptleitung nachlt1 vermindert er sich auch im ,gehuse des ,steuerventils2 dessen ,kolben1 der nun einseitig entlastet ist1 macht eine kleine ,bewegung1 wodurch er den ,hilfsluftbehlter von der ,hauptleitung abschaltet1 die ,verbindung der ,kammer des ,bremszylinders mit der ,auenluft unterbricht und gleichzeitig eine ,verbindung zwischen ,hilfsbehlter und ,bremskammer herstellt4 ,die in ihrem ,druck nicht verminderte ,luft aus dem ,hilfsbehlter tritt darauf in die ,bremskammer ber1 drckt den ,kolben je nach der ,hhe der ,druckverminderung1 die in der ,hauptleitung eingetreten ist1 mehr oder weniger stark vor sich her1 wodurch ein entsprechendes ,anziehen der ,bremsen stattfindet4 ,das ,lsen erfolgt durch erneute ,erhhung des ,drucks in der ,hauptleitung4 ,hierdurch legt sich das ,steuerventil wieder um1 stellt die ,verbindung zwischen ,bremskammer und ,auenluft von neuem her1 so da die dort hineingelangte ,druckluft hinaus kann4 ,zugleich wird der ,hilfsluftbehlter wieder mit der ,hauptleitung verbunden1 so da auch er von neuem aufgefllt werden kann4 ,die ,selbstttigkeit dieser ,bremsbauart ist gewhrleistet4 ,die ,gleichmigkeit des ,bremsenanzugs ist sehr gro1 da durch die ffnung im ,fhrerbremsventil ja nur ein ,teil der in dem dnnen ,hauptleitungsrohr enthaltenen ,luft zu entweichen braucht1 dagegen keine ,entleerung groer ,kammern mehr stattfinden mu wie bei der ,carpenter-,bauart4 ,rckwrtige ,lsbarkeit aber ist nicht mglich1 da die ,luft aus den ,bremszylindern nur ganz1 aber nicht teilweise hinausgeschafft werden kann4 ,nachdem wir uns so ber die ,wirkungsart der ,einkammerbremse im allgemeinen unterrichtet haben1 wollen wir die wichtigsten ,einzelheiten ihres ,baus an dem ,beispiel der bei uns weitverbreiteten ,knorr-,bremse besprechen4 7,siehe die ,klappbltter am ,ende des ,buchs47 ,wie bei allen ,druckluftbremsen wird die ,preluft auch bei der ,knorr-,bremse durch eine auf der ,lokomotive aufgestellte ,pumpe bereitet4 ,nach dem ffnen eines ,ventils im ,fhrerstand tritt eine kleine1 senkrecht stehende ,dampfmaschine in ,ttigkeit1 deren ,kolbenstange nach unten ber den ,dampfzylinder hinaus verlngert ist und einen zweiten ,kolben trgt1 der sich gleichfalls in einem ,zylinder bewegen kann4 ,durch das ,hin- und ,hergehen der ,kolben wird ,luft in dem zweiten ,zylinder zusammengepret und in dem ,hauptluftbehlter gespeichert1 der unter dem ,kessel der ,maschine aufgehngt ist4 ,in diesem ,behlter herrscht gewhnlich ein ,druck von #h ,atmosphren4 ,durch das ,zusammenpressen auf so hohen ,druck wird die ,luft im ,pumpenzylinder sehr stark erhitzt1 was das ,arbeiten der ,vorrichtung ungnstig beeinflut4 ,man ist daher neuerdings dazu bergegangen1 die ,pressung bis zur ,hhe von #h ,atmosphren nicht in ,einem ,arbeitsvorgang stattfinden zu lassen1 sondern die ,druckerhhung in zwei ,stufen zu zerlegen4 ,die ,luftpumpe hat dann zwei ,luftzylinder1 die untereinander liegen4 ,die ,auenwandungen der ,zylinder sind mit ,rippen versehen1 damit sie bei der ,fahrt mglichst stark abgekhlt werden4 ,der zweite1 kleinere ,zylinder ist bei manchen ,luftpumpen von auen her nicht ohne weiteres zu sehen1 da er oft schon in und unter dem ,rahmen der ,lokomotive liegt4 ,das ,anstellen der ,pumpe bei zu tiefem ,sinken des ,drucks im ,hauptluftbehlter findet entweder von ,hand statt oder vollzieht sich mittels eines ,regelventils selbstttig2 in gleicher ,weise kann die ,abschaltung bei gengend hohem ,druck herbeigefhrt werden4 ,der ,abdampf der ,luftpumpe wird durch ein ,rohr in den ,schornstein geleitet1 wo er mit einem sthnenden ,gerusch zu entweichen pflegt4 ,man hrt dieses taktmige ,sthnen regelmig an ,maschinen1 die abfahrtbereit vor einem ,zug liegen4 ,vom ,hauptluftbehlter geht die ,hauptleitung ab1 die unter allen ,fahrzeugen des ,zugs durchluft4 ,sie wird zunchst zum ,fhrerbremsventil gefhrt4 ,dieses ist wiederum eine hchst verwickelt gebaute ,vorrichtung1 ein feinmechanisches ,kunstwerk wie das ,steuerventil4 ,der ,fhrer ist imstande1 den ,bremshebel sechs verschiedene ,stellungen einnehmen zu lassen4 #a4 ,fllen und ,lsen2 #b4 ,fahrtstellung2 #c4 ,mittelstellung2 #d4 ,abschlustellung2 #e4 ,betriebsbremsung2 #f4 ,schnellbremsung4 ,wenn der ,bremshebel sich in ,stellung #a befindet1 ist der ,hauptluftbehlter mit der ,hauptleitung verbunden4 ,durch den hierbei infolge des hohen ,hauptbehlterdrucks von #h ,atmosphren in der ,bremsleitung erzeugten ,druckstoes wird ein rasches ,auffllen der ,leitung1 der ,hilfsluftbehlter und der ,steuerventilksten bewirkt4 ,der ,fhrer darf den ,hebel aber nicht lange in ,stellung #a lassen1 da der ,betriebsdruck in der ,leitung und in den ,hilfsluftbehltern nicht mehr als #e ,atmosphren betragen darf4 ,er mu deshalb den ,hebel rechtzeitig in ,stellung #b bewegen1 bei der die unmittelbare ,verbindung zwischen ,hauptluftbehlter und ,leitung aufgehoben ist4 ,auch whrend der ,fahrt nimmt der ,hebel diese ,stellung ein4 ,in ihr ist die ,hauptleitung mit dem ,hauptluftbehlter nur noch ber ein selbstttiges ,druckminderungsventil verbunden1 das in der ,hauptleitung den vorgeschriebenen ,betriebsdruck von #e ,atmosphren aufrecht erhlt4 ,beim ,sinken des ,drucks in der ,hauptleitung unter den ,betriebsdruck1 das durch kleine ,undichtigkeiten hervorgerufen werden kann1 lt dies ,ventil gengend ,druckluft aus dem ,hauptluftbehlter selbstttig nachstrmen4 ,die dritte ,stellung1 ,mittelstellung1 wird nur verwendet1 wenn die ,maschine bei ,vorspann als zweite ,lokomotive fhrt1 von der aus der ,zug nicht gebremst wird4 ,alsdann ist das ,fhrerbremsventil nur ein ,teil der bis zur ersten ,lokomotive durchlaufenden ,hauptleitung4 ,nach jeder ,betriebsbremsung wird der ,hebel des ,fhrerventils in die vierte1 die ,abschlustellung1 gebracht4 ,alsdann bleibt in der ,leitung die durch die ,betriebsbremsung herbeigefhrte ,druckverminderung bestehen1 die gewollte ,bremsstufe erhalten4 ,bei ,betriebsbremsung wird in ,stellung #e gegangen4 ,je nach der ,lnge der ,zeit1 whrend welcher der ,fhrer den ,hebel hier dauern lt1 entweicht mehr oder weniger ,luft aus der ,leitung1 und es tritt eine entsprechende ,bremsstufe ein4 ,die ,hauptleitung wird bei diesem ,vorgang jedoch nicht unmittelbar mit der ,auenluft in ,verbindung gebracht1 das ,fhrerbremsventil lt vielmehr nur ,luft aus einem ,ausgleichbehlter abstrmen4 ,erst ein zwischen diesen ,behlter und die ,hauptleitung geschaltetes ,ausgleich-,ventil verbindet dann die ,hauptleitung solange mit der ,auenluft1 bis ,druckausgleich zwischen ,hauptleitung und ,ausgleichbehlter stattgefunden hat4 ,dieser zunchst merkwrdig erscheinende ,umweg ist eine ganz besondere ,feinheit der ,bremsanordnung4 ,wrde das ,fhrerbremsventil der ,luft in der ,hauptleitung ohne weiteres den ,ausweg erffnen1 so mte der ,fhrer1 um bei verschiedenen ,zgen die gleiche ,bremsstufe herbeizufhren1 den wechselnden ,zuglngen entsprechend jedesmal anders bremsen4 ,damit in einem ,zwlfwagenzug die gleiche ,druckverminderung in der ,leitung entsteht wie bei einem ,sechswagenzug1 mu natrlich mehr ,luft abgelassen werden1 was lnger dauert4 ,eine solche wechselnde ,anpassung der ,betriebsbremsung an die verschiedenen ,zuglngen wre aber zu schwierig4 ,das ,bremsen1 das schon ohnedies eine ,kunst ist1 wrde alsdann niemals mehr mit der notwendigen ,genauigkeit ausgefhrt werden knnen4 ,der ,ausgleichbehlter aber1 aus dem der ,fhrer durch sein ,ventil die ,druckluft unmittelbar abstrmen lt1 verndert seine ,gre niemals4 ,der ,fhrer hat gelernt1 das ,bremsen ein fr allemal der ,gre des ,behlters entsprechend auszufhren4 ,der in diesem hervorgerufene ,unterdruck besorgt das verschieden lange ,offenhalten des ,auslaventils fr die ,leitung alsdann von selbst1 sowie es den wechselnden ,zuglngen entspricht4 ,die #f4 und letzte ,stellung des ,hebels am ,fhrerbremsventil fhrt eine ,schnellbremsung herbei4 ,dies geschieht dadurch1 da ein sehr weiter ,ausla der ,hauptleitung ohne weiteres geffnet wird1 so da eine sehr rasche1 sturzartige ,entleerung der ,leitung stattfindet4 ,selbst in langen ,personenzgen schlagen die ,bremsen bei diesem ,vorgang so gut wie gleichzeitig berall sehr krftig an1 es wird der krzeste ,bremsweg ohne ,zerrungen im ,zug erzielt1 zumal das ,steuerventil in solchem ,fall1 wie wir noch hren werden1 einen besonders krftigen ,bremsdruck entstehen lt4 ,die ,bremsen an ,lokomotive und ,tender sind fr unmittelbare ,wirkung der ,druckluft eingerichtet4 ,sie brauchen ja nicht selbstttig zu sein1 da ein ,abreien des ,tenders von der ,lokomotive unmglich zu geschehen vermag1 ohne da der ,fhrer es bemerkt1 und weil das ,fhrerbremsventil hier auch als ,notbremse verwendet werden kann4 ,bei den ,lokomotiven sind meist senkrecht stehende ,bremszylinder blich1 whrend diese an den ,wagen wagerecht zu liegen pflegen4 ,ein besonderer ,lsehebel gestattet alleiniges ,lsen der ,bremse an ,lokomotive und ,tender1 whrend die ,wagen gebremst bleiben4 ,die unter den ,wagen durchlaufende ,hauptleitung besteht aus einem fest angebrachten1 eisernen ,rohr4 ,die ,verbindung von ,wagen zu ,wagen wird durch ,gummischluche hergestellt4 ,diese werden durch ,bremskupplungen miteinander verbunden4 ,beim ,zusammenfgen der ,kupplungen werden durch einfache ,drehung der ,kupplungskpfe ,gummiringe so fest aufeinander gepret1 da eine luftdichte ,verbindung entsteht4 ,vor jedem ,schlauchansatz befindet sich ein ,hahn1 mit dem die feste ,wagenleitung abgeschlossen werden kann4 ,an einem ,zug1 der sich in ,bremsbereitschaft befindet1 sind smtliche ,hhne geffnet1 bis auf den letzten1 der sich in ,abschlustellung befindet4 ,wir wissen bereits1 da sich unter jedem ,wagen ein ,bremszylinder1 ein ,hilfsluftbehlter und ein ,steuerventil in seinem ,gehuse befinden4 ,die beiden erstgenannten sind meist in einem einzigen ,baustck vereinigt4 ,der ,hilfsluftbehlter ist nichts weiter als ein leerer ,kasten zur ,luftspeicherung4 ,das ,steuerventil1 das die ,verbindung zwischen ,hilfsluftbehlter und ,bremskammer zu beeinflussen hat1 ist baulich nicht zwischen beide gesetzt1 sondern an der ,rckwand des ,hilfsluftbehlters angebracht4 ,da der bertritt der ,luft vom ,hilfsbehlter zur ,bremskammer durch die ,steuervorrichtung hindurch erfolgen mu1 so ist ein ,verbindungsrohr zwischen ,steuerventil und ,bremskammer quer durch den ,hilfsbehlter hindurchgefhrt1 dessen ,innenraum also erst auf diesem ,umweg mit der baulich unmittelbar anstoenden ,bremskammer verbunden ist4 ,whrend der ,fahrt sind ,leitung1 ,hilfsluftbehlter und ,steuerventilkasten mit ,preluft von #e ,atmosphren ,druck gefllt4 ,die sonst geschlossene ,kammer des ,bremszylinders steht durch eine ffnung im ,steuerventil in ,verbindung mit der ,auenluft4 ,der ,bremskolben ist durch die ,druckfeder zurckgepret4 ,bei einer ,betriebsbremsung geht folgendes vor sich4 ,der ,druck in der ,hauptleitung und im ,steuerventilkasten sinkt4 ,der ,steuerventilkolben verschiebt sich1 verschliet die ,verbindung des ,bremszylinders mit der freien ,luft und des ,hilfsluftbehlters mit der ,leitung4 ,zugleich wird der ,hilfsluftbehlter durch das querende ,rohr mit der ,bremskammer verbunden1 und in diese tritt ,druckluft ein4 ,das ,steuerventil wirkt hierbei als ,druckminderungsventil1 das je nach der ,menge der ,luft1 die der ,fhrer aus der ,leitung hat entweichen lassen mehr oder weniger ,druck aus dem ,hilfsluftbehlter in die ,bremskammer lt4 ,hierdurch kann der ,fhrer ein stufenweises ,bremsen herbeifhren4 ,wird aber der ,hebel des ,fhrerbremsventils in die ,schnellbremsstellung gelegt1 dann vermindert sich der ,druck in der ,hauptleitung sehr rasch4 ,die ,steuerventile schlagen smtlich sogleich in ihre ,endstellung zurck1 wodurch nicht nur das bertreten von ,druckluft aus den ,hilfsbehltern1 sondern auch unmittelbar aus der ,hauptleitung in die ,bremszylinder bewirkt wird4 ,das hat einen doppelten ,vorteil4 ,die ,hauptleitung wird rasch leer1 weil nicht mehr ihr gesamter ,inhalt allein durch das ,fhrerbremsventil hinaus mu1 so da eine groe ,gleichmigkeit im ,anziehen der ,bremsen eintritt1 und die ,kltze werden weit krftiger angedrckt als sonst1 da ja der volle ,leitungsdruck sich dem ,druck aus den ,hilfsluftbehltern noch zugesellt4 ,sollen die ,bremsen wieder gelst werden1 so legt der ,fhrer seinen ,hebel in die ,fll- und ,lsestellung4 ,sofort strmt aus dem ,hauptluftbehlter ,druckluft in die ,leitung1 worauf die ,steuerventile so umschalten1 da die ,hilfsbehlter neu aufgeladen werden und die ,bremskammern wieder mit der ,auenluft verbunden sind4 ,sie entleeren sich sogleich1 worauf die ,druckfeder die ,bremsen lst4 ,damit das pfeifende ,gerusch der aus den ,bremskammern strmenden ,luft nicht mehr so laut hrbar wird1 wie es frher der ,fall war1 ist jetzt von der ,ausstrmungsffnung1 die nicht am ,bremszylinder selbst liegt1 sondern in der ,wand des ,steuerventilkastens1 ein ,rohr zu dem vorderen1 offenen ,raum des ,bremszylinders gefhrt1 der nun als ,schalldmpfer wirkt4 ,es geht aus dieser ,schilderung hervor1 da ein stufenweises ,lsen bei der ,knorr-,bremse so wenig wie bei irgendeiner anderen der bisher gebruchlichen ,einkammerbremsen mglich ist4 ,wenn die einmal hervorgerufene ,bremskraft vermindert werden soll1 mu stets die gesamte ,druckluft aus der ,bremskammer hinausgelassen1 und der ,zug dann von neuem angebremst werden4 ,dabei kann leicht eine ,erschpfung der ,bremse eintreten4 ,mu der ,fhrer nmlich sofort wieder bremsen1 so gengte die ,lsezeit nicht1 um den ,hilfsluftbehlter wieder richtig aufzufllen4 ,nach mehrmaligem derartigen ,bremsen nimmt deshalb der ,druck im ,hilfsluftbehlter so stark ab1 da keine ausreichende ,bremswirkung mehr mglich ist4 ,dies kann besonders in ,gefllen schdlich wirken4 ,um sich bei der ,fahrt ber lange ,gefllstrecken vor einem ,durchgehen des ,zugs mglichst schtzen zu knnen1 steht dem ,lokomotivfhrer noch die ,zusatzbremse zur ,verfgung4 ,es ist dies eine ,schaltvorrichtung1 die gestattet1 ohne ,hervorrufen einer ,bremsung am ,zug nur die ,bremsen an ,lokomotive und ,tender selbst anzuziehen4 ,es wird hier in einfachster ,art unmittelbare ,wirkung der ,druckluft verwendet1 so da stets wieder ganz schnell gebremst werden kann4 ,hat der ,fhrer im ,geflle zu stark gebremst1 so da der ,zug stehen zu bleiben droht1 mu er wieder lsen1 um von neuem schwcher zu bremsen4 ,hierbei kann der1 wenn auch nur fr kurze ,zeit1 von jeder ,hemmung befreite ,zug leicht in zu rasche ,bewegung geraten4 ,da hilft die ,zusatzbremse1 die in der gefhrlichen ,zeit wenigstens die ,rder der ,lokomotive und des ,tenders gefesselt hlt4 ,im ,zugfhrerabteil befinden sich ein besonderer ,bremshahn und ein ,druckmesser1 der stndig den in der ,leitung herrschenden ,druck kundgibt4 ,der ,zugfhrer soll darauf achten1 ob dieser auch stets hoch genug ist4 ,der ,lokomotivfhrer kann in seinem ,stand an zwei ,druckmessern die ,pressung im ,hauptluftbehlter und in der ,hauptleitung erkennen4 ,oft ist auch noch ein ,druckmesser fr den ,bremszylinder der ,lokomotive vorgesehen4 ,dieselbe ,wirkung wie das ,fhrerbremsventil in seiner #f4 ,stellung bringt die von einem ,fahrgast gezogene ,notbremse hervor4 ,das eiserne ,kstchen ber dem ,notbremsgriff in jedem ,abteil birgt weit weniger geheimnisvolle ,vorkehrungen1 als die ,fahrgste oft zu vermuten pflegen4 ,es ist nmlich nichts weiter darin1 als ein kleiner ,kniehebel1 an den mittels einer ,klemme ein durch den ganzen ,wagen laufendes ,drahtseil angeschlossen ist4 ,wird durch krftiges ,herunterziehen des ,griffs dieses ,drahtseil bewegt1 so ffnet es ein ,ventil1 das sich auen an der einen ,stirnseite des ,wagens befindet4 ,eine groe ffnung der ,hauptleitung wird hierdurch blogelegt1 und rasches ,ausstrmen der ,leitungsluft tritt ein4 ,die lteren ,notbremsventile brachten keine ganz so geschwinde ,wirkung hervor4 ,hierdurch ereignete es sich manchmal1 da der ,lokomotivfhrer die ,notbremsung mit einer pltzlich eingetretenen ,undichtigkeit in der ,leitung verwechselte1 und ihr durch rasches ,aufpumpen der ,leitung entgegenwirkte4 ,das ist heute ausgeschlossen1 da man die ,notbremsventile so ausgestaltet hat1 da sie sich trotz des starken ,gegendrucks in der ,leitung1 der sie geschlossen hlt1 schon bei einigermaen krftigem ,zug an dem ,drahtseil ganz ffnen4 ,die lteren ,leser werden sich noch des frher auf den deutschen ,bahnen allgemein blichen ,notsignals erinnern4 ,damals war am ganzen ,zug entlang auf der -- in der ,fahrtrichtung gesehen -- rechtsliegenden ,auenseite eine ,leine zwischen ,dachkante und oberem ,fensterrand gezogen4 ,mit ihrer ,hilfe konnte man1 wenn man sie zu erreichen vermochte1 die ,lokomotivpfeife zum ,ertnen bringen und damit dem ,fhrer das ,zeichen zum ,anhalten geben4 ,mit ,recht ist diese ,notleine viel bespttelt worden4 ,denn es war in der ,tat kaum anzunehmen1 da ein ,reisender1 den ein anderer totschlagen wollte1 in der kurzen ,zeit1 die ,mrder ihren ,opfern zur berlegung zu lassen pflegen1 imstande sein wrde1 das ,fenster zu ffnen1 hoch nach oben zu greifen und die ,leine ein paar ,meter lang herabzuziehen4 ,die ,vorkehrung war mehr ein ,beruhigungsmittel fr ngstliche ,gemter als eine wirkliche ,sicherheitsvorkehrung4 ,oft verwickelte sich die ,leine auch in einer der zahlreichen sen1 durch die sie hindurchgefhrt war1 und im ,winter konnte sie niemals ordentlich bewegt werden1 weil sie so steif gefroren zu sein pflegte1 da sie einer ,eisenstange glich4 ,in anderen europischen ,lndern1 wie z4 ,b4 sterreich und ,frankreich1 wo die selbstttigen ,bremsen noch nicht berall durchgefhrt sind1 benutzt man heute als ,notsignal vielfach elektrische ,stromschlieer4 ,bei ,zug an einem ,hebel im ,abteil ertnt eine ,glocke auf der ,lokomotive4 ,auch diese ,vorkehrung kann man so einrichten1 da sie selbstttig wirkt1 also bei ,zugzerreiung von selbst die ,notglocke ertnen lt4 ,dies ist bei der ,bauart von ,prudhomme der ,fall4 ,es sind hier zwei gleich starke ,stromquellen1 die sich im ersten und im letzten ,zugwagen befinden1 so gegeneinander geschaltet1 da fr gewhnlich kein ,strom durch die ,leitung fliet4 ,sobald jedoch der ,zug zerreit1 entstehen zwei getrennte ,stromkreise und1 wenn entsprechend vorgesorgt ist1 ertnt nun im vorderen wie im hinteren ,zugteil je eine ,glocke4 ,mit der grndlichen ,wirkung der echten ,notbremse aber ist die eines solchen ,notsignals nicht zu vergleichen4 ,die eben beschriebene ,knorr-,bremse ist eine ,fortbildung der von dem ,amerikaner ,george ,westinghouse geschaffenen ,vorrichtung1 die zum erstenmal die ,selbstttigkeit bei der ,druckluftbremse brachte4 ,noch heute hat die ,westinghouse-,bremse die grte ,verbreitung bei uns4 ,sie wird aber allmhlich immer mehr von der ,knorr-,bremse abgelst1 weil diese eine einfachere ,gestaltung des ,steuerventils besitzt und auch sparsamer im ,luftverbrauch ist4 ,im ,bereich verschiedener deutscher ,eisenbahnverwaltungen ist die ,schleifer-,bremse1 gleichfalls eine ,einkammerbauart1 in ,anwendung4 ,andere europische ,lnder haben der ,luftsaugebremse1 insbesondere in der von ,hardy geschaffenen ,form1 den ,vorzug gegeben4 ,sie bietet bei voller ,selbstttigkeit den ,vorteil1 da sie nach rckwrts lsbar ist4 ,fr ,gebirgsbahnen ist sie darum ganz besonders geeignet4 ,bei der ,hardy-,bremse herrscht in der ,leitung nicht ein erhhter1 sondern ein verminderter ,luftdruck4 ,die ,bremskolben werden nicht durch ,preluft gegen den ,atmosphrendruck bewegt1 sondern die ,auenluft selbst hebt die ,kolben an1 indem sie diese in einen ,raum mit verdnnter ,luft hineinschiebt4 ,die ,hardy-,bremse besitzt zwei wirksame ,kammern4 ,auf der ,lokomotive befindet sich ein mit ,dampf betriebener ,luftsauger4 ,er stellt durch ,absaugen eine ,luftverdnnung in der ,hauptleitung und in den beiden ber und unter dem ,bremskolben liegenden ,kammern her4 ,wenn gebremst werden soll1 lt der ,fhrer nach und nach ,auenluft in die ,leitung und in die untere ,bremskammer eintreten4 ,hierdurch wird der ,kolben angehoben und die ,bremswirkung hervorgerufen4 ,durch erneutes ,absaugen kann der ,luftdruck beliebig wieder vermindert werden1 so da ein stufenweises ,lsen stattfindet4 ,beim ,zerreien des ,zugs tritt selbstttige ,bremswirkung ein1 ,notbremsung ist uerlich in derselben ,weise mglich wie bei den ,druckluftbremsen4 ,da der wirksame ,druck bei der ,hardy-,bremse nur gering ist1 nmlich kaum mehr als eine halbe ,atmosphre1 im ,gegensatz zu den meist #e ,atmosphren der ,druckluftbremse1 so mssen zur ,erzielung eines starken ,bremsdrucks die ,kolben hier sehr viel grer gemacht werden4 ,das ,gewicht des ,bremsgeschirrs wird also bedeutend hher4 ,freilich ist das ,abdichten der einzelnen ,teile bei dem geringen herrschenden ,druck leichter4 ,obgleich die ,luftsaugebremse in ,deutschland nur auf ,klein- und ,nebenbahnen ,eingang gefunden hat1 findet man doch auf den ,hauptbahnen eine groe ,reihe von ,wagen damit ausgerstet4 ,es sind dies die fr den durchgehenden ,verkehr bestimmten ,wagen1 welche nach sterreich1 ,schweden und ,dnemark laufen sollen4 ,damit sie hier ohne weiteres in ,zge eingestellt werden knnen1 sind sie auer mit ,druckluft- auch mit ,saugluftbremsen ausgerstet4 ,aus dem gleichen ,grund findet man an ihnen hier und da ,notsignaleinrichtungen fr nicht selbstttige ,bremsen1 insbesondere die ,bauart ,prudhomme4 ,eine ,luftsaugebremse deutscher ,bauart ist die ,krting-,bremse4 ,bei der auerordentlichen ,wichtigkeit1 welche die ,bremse fr die ,sicherheit des ,zugs besitzt1 bestehen bei uns sehr genaue ,vorschriften fr ihre ,prfung vor der ,abfahrt eines jeden ,zugs4 ,bevor der ,fahrdienstleiter auf dem ,ursprungsbahnhof das ,zeichen zur ,abfahrt gibt1 mu an dem fertig gereihten ,zug festgestellt sein1 ob sich die ,bremsen berall in ordnungsmigem und gebrauchsfhigem ,zustand befinden4 ,zu diesem ,zweck werden die wichtigsten ,einzelteile nachgesehen1 und als schrfste ,untersuchung findet die ,bremsprobe statt4 ,nach ,aufforderung durch den hierfr bestimmten ,beamten hat der ,lokomotivfhrer eine ,betriebsbremsung vorzunehmen4 ,jeder kennt dieses pltzliche ,anschlagen der ,bremsen kurz vor der ,abfahrt1 das1 wie wir gesehen haben1 auch die ,fahrgste unseres im ,anhalter ,bahnhof stehenden ,schnellzugs ein wenig erschreckte4 ,der ,beamte1 dem die ,beaufsichtigung der ,bremsprobe bertragen ist1 sieht nun an smtlichen ,wagen genau nach1 ob auch alle ,bremskltze richtig an den ,radreifen liegen4 ,wenn dies der ,fall ist1 so wurde damit zugleich die ,feststellung gemacht1 da alle ,abschluhhne in der ,hauptleitung1 bis auf den letzten1 geffnet sind4 ,darauf gibt der ,beamte dem ,lokomotivfhrer das ,zeichen zum ,lsen der ,bremsen4 ,oft werden1 um die fr lngere ,wege notwendige ,zeit zu ersparen1 die ,befehle ,bremsen anziehen8 und ,bremsen lsen8 durch eine elektrische ,signalleitung gegeben4 ,die kleinen ,einschalttasten1 die meist mit einem besonderen ,schlssel bettigt werden mssen1 sind gewhnlich in der ,mitte des ,bahnsteigs angebracht4 ,nach ,beendigung der ,bremsprobe hat der ,fhrer bei ,fahrtstellung seines ,ventils den ,druckmesser fr die ,hauptleitung zu beobachten4 ,der ,zeiger soll jetzt fast genau auf #e ,atmosphren einspielen4 ,sinkt er allmhlich1 so ist das ein ,zeichen1 da sich ,undichtigkeiten in der ,leitung befinden4 ,diese mssen unbedingt vor der ,abfahrt behoben sein4 ,ist der ,schaden nicht schnell genug auszubessern1 so mu der betreffende ,wagen aus dem ,zug genommen werden4 ,die ,bremsprobe ist auf allen ,zwischenbahnhfen zu wiederholen1 in denen ,wagen in den ,zug eingestellt oder von diesem abgehngt werden4 ,die ,untersuchung ber das richtige ,anliegen der ,bremskltze kann hier jedoch auf den letzten ,wagen beschrnkt werden4 ,auch die ,wagenkuppler haben der ,herstellung einer sicheren ,bremsverbindung besondere ,aufmerksamkeit zuzuwenden4 ,vor dem ,auseinandernehmen der ,kupplungsschluche zwischen zwei ,wagen sind die ,leitungshhne auf beiden ,seiten zu schlieen4 ,geschieht dies nicht1 so wird beim ,entkuppeln der ganze ,zug durch ,entleerung der ,leitung abgebremst4 ,es besteht auch ,gefahr1 da die ,luftpressung im ,innern der ,schluche die ,enden beim ,entkuppeln scharf auseinander schleudert1 so da der ,bedienungsmann schwer getroffen werden kann4 ,nicht gekuppelte ,schluche sind durch ,leerkupplungen1 die an jeder ,pufferbohle hngen1 zu verschlieen1 damit nicht ,fremdkrper in die ,leitung gelangen knnen4 ,wenn an festgebremsten ,wagen1 die nicht mehr mit einer ,lokomotive in ,verbindung stehen1 die ,bremsen gelst werden sollen1 so kann an jeder ,lngsseite des ,wagens an einem ,griff gezogen werden1 der eine ,entleerung des ,hilfsluftbehlters und damit ,umschalten des ,steuerventils auf ,lsestellung herbeifhrt4 ,es wurde bereits angedeutet1 da die heute benutzten ,bremsen fr die erhhten ,zuggeschwindigkeiten nicht mehr gengen werden1 die man fr die nahe ,zukunft anstrebt4 ,es darf als erwiesen gelten1 da die ,dampflokomotive auch ,stundengeschwindigkeiten von #aej ,kilometern einwandfrei zu leisten vermag4 ,die ,krmmungen unserer ,hauptbahnstrecken sind flach genug1 der ,oberbau ist gengend krftig1 um derartige ,schnelligkeiten ohne wesentliche nderungen und ,verstrkungen zuzulassen4 ,da auch die gengende ,maschinenkraft unschwer erzeugt werden kann1 so besteht kein technischer ,grund1 weshalb man nicht einzelne ,schnellzge mit #aej ,kilometern ,stundengeschwindigkeit fahren sollte4 ,die ,bremsen mssen sich dieser ,schnelligkeitssteigerung anpassen4 ,die ,aufgabe ist deshalb besonders schwer zu lsen1 weil die lebendige ,kraft eines fahrenden ,zugs nicht entsprechend der ,schnelligkeitssteigerung1 sondern unverhltnismig viel rascher wchst4 ,die lebendige ,kraft setzt sich zusammen aus der bewegten ,masse und der ,geschwindigkeit4 ,sie steigt mit dem ,quadrat der ,geschwindigkeit an4 ,ein ,zug1 der mit #ace ,stundenkilometern dahinfhrt1 braucht nicht um die ,hlfte mehr ,bremskraft als ein gleich schwerer ,zug1 der #ij ,kilometer in der ,stunde zurcklegt1 sondern es mu fr ihn die doppelte ,bremskraft aufgewendet werden4 ,bei einer ,steigerung von #fj auf #ahj ,kilometer -- um noch ein reines ,zahlenbeispiel zu nennen -- ist nicht die dreifache1 sondern die neunfache ,bremskraft notwendig4 ,da die ,bremswege bei den schnellfahrenden ,zgen der ,zukunft aus den schon erwhnten ,grnden der ,signalstellung keinesfalls lnger ausfallen drfen1 so mu also eine ,bremse vorhanden sein1 die sie sehr viel machtvoller hemmt4 ,ein gutes ,mittel zur ,abkrzung der ,bremswege ist die regelmige ,anwendung des ,sandstreuers4 ,auf gesandetem ,gleis kommt ein ,zug sehr viel eher zum ,halten als auf glatten ,schienen4 ,aus ,sicherheitsgrnden aber ist die ,sandstreuvorrichtung immer nur als ,zusatzbremse zu verwerten4 ,man kann sich allein auf sie nicht verlassen4 ,es wre nun am einfachsten1 eine gut wirkende ,schnellbahnbremse dadurch herzustellen1 da man durch ,vergrerung der ,gestnge-bersetzung zu den ,bremskltzen den auf die ,rder ausbbaren ,bremsdruck verstrkt4 ,das geht aber nicht ohne weiteres4 ,wir wissen bereits1 da mit wachsender ,geschwindigkeit der ,reibungswert zwischen ,bremskltzen und ,radreifen abnimmt4 ,eine wirksame ,schnellbahnbremse mu deshalb um so mehr mit sehr starkem ,druck einsetzen4 ,sobald aber die ,geschwindigkeit sich ermigt1 wchst der ,reibungswert rasch an1 und bei hohem ,anfangsdruck besteht die ,gefahr1 da die ,rder vor ,anhalten des ,zugs festgestellt werden1 also auf den ,schienen gleiten1 wodurch eine pltzliche1 sehr starke ,verminderung der ,bremskraft eintreten wrde4 ,mit ,hilfe des ,fhrerbremsventils lt sich innerhalb desselben ,bremsvorgangs eine ,minderung des ,drucks der angezogenen ,bremsen wegen der mangelnden ,lsbarkeit der bei uns verwendeten ,bauarten nicht erreichen4 ,es mu also versucht werden1 diese ,verminderung bei der ,schnellbahnbremse auf anderem ,weg herbeizufhren4 ,geheimer ,oberbaurat ,kunze hat eine sehr beachtenswerte und auch bereits mit guter ,wirkung ausgeprobte ,bauart fr ,schnellbahnbremsen angegeben1 die eine solche ,wirkung hat4 ,die ,bremskltze sind hierbei nicht mehr an einer nur in der wagerechten ,ebene verschiebbaren ,stange angebracht2 der sie tragende ,gestngeteil ist vielmehr auch in der ,senkrechten verschiebbar4 ,sobald bei ,verminderung der ,zuggeschwindigkeit die ,reibung zwischen ,kltzen und ,radreifen eine gewisse ,strke berschreitet1 werden die ,bremskltze von den ,radreifen bei ihrer ,drehung etwas mitgenommen4 ,entgegenwirkende ,federkrfte werden berwunden1 der eine ,bremsklotz rckt etwas nach unten1 der andere nach oben4 ,hierdurch werden ,luftauslaventile geffnet1 so da der ,bremsdruck in den ,zylindern sinkt4 ,durch diese ,zwischeneinrichtung wird es mglich1 das ,bremsen mit sehr hohen ,anfangsdrcken zu beginnen1 ohne da spter ein ,feststellen der ,rder eintritt4 ,die ,kunzesche ,schnellbahnbremse wird zur ,erzielung hoher ,anfangsdrcke mit zwei ,bremszylindern ausgerstet4 ,es ist bereits mglich gewesen1 mit ihrer ,hilfe einen ,zug1 der mit #abj ,stundenkilometern fuhr1 nach einem ,bremsweg von nur #edj ,metern stolos anzuhalten1 whrend bei ,anwendung der ,westinghouse-,bremse der ,bremsweg #gfj ,meter betrug4 ,die ,schnellbahnbremse kann durch jede ,lokomotive bedient werden1 die ,einrichtung fr gewhnliche ,druckluftbremsung hat4 ,mit dieser ,bauart also ist wiederum ein ,tor geffnet1 das in die ,zukunft fhrt4 ,weit groartigere ,hoffnungen noch erffnet eine allerneueste ,bremsbauart1 die uerlich in bescheidenem ,gewand auftritt1 aber geeignet ist1 geradezu eine ,umwlzung im ,eisenbahnverkehr herbeizufhren4 ,trotz der vorzglich wirkenden ,bauarten durchgehender ,druckluftbremsen1 die wir besitzen1 herrscht die hchst unzeitgeme ,handbremsung auf den deutschen ,bahnen immer noch vor4 ,der ,grund fr diesen wenig wnschenswerten ,zustand ist einzig und allein die ,tatsache1 da die ,durchschlagsgeschwindigkeiten der ,druckluftbremsen bisher fr lange ,gterzge nicht gro genug waren4 ,die ,einwirkungen der ungleichmigen und darum hchst mangelhaften ,bremsung der ,gterzge auf den gesamten ,eisenbahnverkehr sind zahlreich und uerst hinderlich4 ,die gewhnlichen langen ,gterzge knnen nicht mit greren ,geschwindigkeiten als #cj bis hchstens #de ,kilometer in der ,stunde gefahren werden4 ,sie halten also die ,strecken bermig lange besetzt4 ,fortwhrend mssen berholungen durch schneller fahrende ,personenzge stattfinden1 was weiter zeitraubend wirkt4 ,ein ,heer von ,bremsern mu sich stndig auf den ,gterzgen befinden1 wodurch unter hohen ,gehaltsaufwendungen ein nicht mehr zeitgemer ,dienstzweig erhalten bleibt1 der schwerste ,anforderungen an die ,beamten stellt und wenig begehrenswert ist4 ,von jeher ist der ,bremser eine von niemandem beneidete ,erscheinung im ,eisenbahnbetrieb gewesen4 ,mit lebhaftestem ,bedauern sah man vor ,jahrzehnten1 wenn man sich vielleicht gerade im ,dmmer eines kalten1 schneedurchwehten ,winterabends auf einem ,bahnhof befand1 auf den offenen ,dachsitzen der ,wagen eines ausfahrenden ,gterzugs zusammengekauerte ,mnner sitzen1 die unfrmige1 turbanartige ,mtzen tief ber den ,kopf gezogen1 dicke1 haarige ,mntel um sich geschlagen1 die ,hnde in die rmel gesteckt hatten und dennoch erbrmlich in dem schneidenden ,wind froren1 der durch die ,vorwrtsbewegung in der eisigen ,winterluft entstand4 ,wenn ein ,maler menschliche ,trostlosigkeit veranschaulichen wollte1 knnte er keinen besseren ,gegenstand whlen1 als die ,darstellung eines ,bremsers auf einem solchen ,dienstplatz1 wo er allen ,unbilden eines unbarmherzigen ,wetters preisgegeben ist4 ,heute sind die offenen ,bremsersitze lngst verschwunden4 ,die ,verwaltung der preuisch-hessischen ,staatsbahnen hat in ihrem ,machtbereich auf allen ,wagen1 die ,handbremsen besitzen1 kleine ,huschen erbauen lassen1 die den ,bremsern ,unterkunft whrend der ,fahrt gewhren4 ,aber wenn die ,mnner auf den ,gterwagen nun auch gegen die rgsten ,sturmgewalten geschtzt sind1 so ist ihre ,arbeit whrend des langen ,winters doch kaum angenehmer geworden4 ,stundenlang haben sie in engem1 immer noch eiskalten ,raum zu sitzen1 oft mssen sie bei vlliger ,finsternis hinaustreten auf die schmale1 beeiste ,plattform1 immer mu ihre ,aufmerksamkeit gespannt sein1 damit sie nicht das ,pfeifensignal der ,lokomotive berhren1 das ein ,anziehen der ,bremse befiehlt4 ,whrend all ihrer vielen ,dienststunden sind sie von jeglichem ,verkehr mit ihren ,mitmenschen abgeschnitten1 an einen rauhen1 hchst unwirtlichen ,ort gebannt4 ,die ,einfhrung der durchgehenden ,gterzugbremse wrde also nicht nur betrieblich durch die dann mgliche ,beschleunigung der ,gterzge einen auerordentlichen ,fortschritt herbeifhren1 sie wrde auch einem ganzen ,heer von ,menschen ,befreiung von einem ,dienst bringen1 der von einer ,art ist1 wie man sie heute den ,menschen mglichst nicht mehr zumutet4 ,ein ,heer von ,beamten wrde fr andere ,dienste frei1 und das ist gerade im jetzigen ,augenblick von hchstem ,wert1 wo durch den ,krieg so viele dienstkrftige ,menschenleben ausgelscht sind1 so da auch auf den ,eisenbahnen berall ein ,beamtenmangel sich fhlbar macht4 ,um so mehr ist es zu begren1 da die groe1 hchst bedeutsame ,frage der ,herstellung einer durchgehenden ,gterzugbremse whrend des ,kriegs gelst worden ist4 ,seit dem ,ende des ,jahres #aiaf ist diese ,bremse vorhanden4 ,ihre ,schaffung hat einen ganz ungewhnlichen ,aufwand von ,kosten1 sowie technischer und wissenschaftlicher ,arbeit erfordert4 ,ist es doch1 wie immer von neuem betont werden mu1 im ,eisenbahnbetrieb noch weniger als in allen anderen technischen ,bezirken damit abgetan1 da in jemandes ,gehirn der ,grundgedanke fr eine ,erfindung aufblitzt4 ,der ,herausbildung des wirklich brauchbaren ,gegenstands trmen sich stets ungeheure ,hindernisse entgegen1 der praktische ,betrieb stellt ,forderungen an ihn1 die unbedingt erfllt werden mssen1 obgleich sie auerhalb des engeren ,bereichs der ,erfindung liegen4 ,nur nach ,bewhrung im eigentlichen ,eisenbahnbetrieb kann eine ,erfindung als wirklich anwendbar bezeichnet werden4 ,darum ist es so sehr bedauerlich1 da immer wieder sogenannte ,erfinder1 die dem ,eisenbahnbetrieb vollkommen fernstehen1 ihre ,zeit und ihr ,geld an die ,schaffung von ,neuerungen wenden1 die nachher meist aus irgendeinem dem ,nichtfachmann verborgenen1 aber dennoch durchgreifenden ,grund nicht verwendbar sind4 ,die ,versuche1 die endlich zur ,herstellung der durchgehenden ,gterzugbremse fhrten1 haben nicht weniger als zwlf ,jahre gewhrt4 ,der ,verein ,deutscher ,eisenbahnverwaltungen1 der sich ja so zahlreiche und groe ,verdienste um die ,fortentwicklung des gesamten ,eisenbahnwesens auf der ,erde erworben hat1 gab auch hierzu die ,anregung1 mehrere der in ihm vereinigten deutschen ,staatsbahnverwaltungen1 sowie auch die sterreichischen und ungarischen ,staatsbahnen haben sich um die ,entwicklung der neuen ,gterzugbremse lebhaft bemht4 ,das grte ,verdienst aber kommt wiederum der preuisch-hessischen ,staatsbahnverwaltung zu1 die denn auch schlielich die endgltige ,bauart geschaffen hat4 ,diese ist heute bereits von smtlichen deutschen ,staatsbahnverwaltungen fr den ,einbau in ,gterzge angenommen worden1 desgleichen haben sterreich und ,ungarn die ,einfhrung beschlossen4 ,inmitten des ,kriegs ist so im ,scho der schwer bedrngten ,mittelmchte ein in seiner ,bedeutung gar nicht hoch genug einzuschtzender ,kulturfortschritt emporgewachsen4 ,trotz der ungeheuren1 eine hohe ,zahl von ,millionen fordernden ,ausgaben1 welche die ,einfhrung der neuen ,bremse verursachen wird1 ist mit ihrem ,einbau bereits begonnen worden1 und nach wenigen ,jahren wird der ,handbremser im ,bereich der ,mittelmchte gnzlich verschwunden sein4 ,es kann keinem ,zweifel unterliegen1 da die angrenzenden ,staaten in nicht allzu ferner ,zeit die ,bremse gleichfalls annehmen werden4 ,sie hat neben ihrer ,wirkung auf den ,gterzugverkehr noch den ,vorteil1 da sie auch an ,personenwagen in gleicher ,bauart verwendet werden kann4 ,in ,zukunft werden wir also eine ,einheitsbremse besitzen1 so da man alsdann ,personen- und ,gterwagen in beliebiger ,weise und ohne ,schnelligkeitsverminderung der ,zge durcheinander in diese wird einstellen knnen4 ,es wird nach ,einfhrung der neuen ,bremse die seit langem in den ,fachkreisen bitter genug empfundene ,tatsache verschwinden1 da die langsam fahrenden ,gterzge auf vielen wichtigen ,strecken der deutschen ,bahnen die dringend erforderliche ,verdichtung des ,verkehrs sowohl fr ,personen wie fr ,gter hemmen4 ,tag und ,nacht folgen auf den groen ,linien die ,zge einander in engstem ,zwischenraum4 berholungsgeleise1 die in immer steigender ,zahl angelegt werden1 knnen doch nur mit ,mhe ein ,durchbringen der ,schnellzge ermglichen4 ,die ,schienenpfade sind an vielen und gerade den wichtigsten ,stellen am ,ende ihrer betrieblichen ,leistungsfhigkeit angelangt4 ,darum haben allmhlich die ,stimmen derer immer mehr ,bedeutung gewonnen1 die eine grundstzliche ,trennung des langsamen ,gter- vom schnellen ,personenverkehr verlangten4 ,sicherlich wre auf sehr vielen ,strecken die ,verlegung dritter und vierter ,geleise binnen kurzem unabwendbar geworden1 wenn nun nicht die sichere ,aussicht bestnde1 durch eine grundstzliche ,beschleunigung des ,gterverkehrs eine durchgreifende ,entlastung der ,strecken herbeizufhren4 ,die vielen ,millionen1 welche fr die neue ,bremse ausgegeben werden mssen1 lassen sich also durch ,ersparnis der auerordentlich hohen ,ausgaben fr den ,ankauf neuer ,gelndestreifen und ,anlegung von ,erweiterungsgeleisen wieder einbringen4 ,um so mehr mu man den ,entschlu der preuischen ,eisenbahnverwaltung zu raschem ,einbau der neuen ,bremse billigen4 ,diese fhrt den ,namen ,kunze-,knorr-,bremse1 da sich der bereits als ,schpfer der ,schnellbahnbremse genannte ,geheime ,oberbaurat ,kunze um ihre ,erschaffung die grten ,verdienste erworben hat2 auch die ,knorrbremse-,aktien-,gesellschaft ist in hervorragendem ,ma hierbei beteiligt4 ,die ,kunze-,knorr-,bremse ist eine ,einkammerbremse mit einem durch einen beweglichen ,kolben in zwei ,kammern geteilten ,hilfsluftbehlter4 ,dieser geteilte ,hilfsluftbehlter gibt dadurch1 da man auf seiner ,steuerkammerseite einen kleinen berdruck zu erzeugen vermag1 die ,mglichkeit1 die ,bremse auch rckwrts stufenweise zu lsen4 ,die ,vorrichtung wird dadurch auch unerschpfbar1 so da sie die erste ,bremse darstellt1 die alle auf ,seite #cac zusammengestellten sieben ,forderungen vollkommen erfllt4 ,die ,bauart des ,hilfsluftbehlters gestattet auerdem1 ihn nach ,erfllung seines eigentlichen ,zwecks mit zum ,bremsen heranzuziehen1 d4 h4 mit seiner ,hilfe die ,bremskraft ber das bisher bliche ,ma zu erhhen4 ,zu diesem ,zweck wird nach ,erreichung des ,druckausgleichs zwischen dem ,hilfsluftbehlter und dem ,einkammerzylinder selbstttig ein ,ventil geffnet1 welches den ,rest der im ,hilfsluftbehlter eingeschlossenen ,druckluft ins ,freie entweichen lt4 ,der ,kolben im ,hilfsluftbehlter kommt dann unter dem ,druck der ,steuerkammerseite zum ,anliegen an das ,bremsgestnge1 so da auf dieses jetzt zwei ,kolben wirken1 und die ,bremskraft entsprechend verstrkt wird4 ,diese zustzliche ,kraft wird an den ,gterwagen benutzt1 um auch das ,ladegewicht abzubremsen4 ,wenn nmlich ein ,gterwagen voll beladen ist1 so mu1 um ihn von voller ,fahrt zum ,stillstand zu bringen1 natrlich eine weit grere lebendige ,kraft vernichtet werden1 als wenn er leer luft4 ,eigentlich mte also jeder leere ,wagen anders abgebremst werden als ein beladener4 ,das war nun von den ,handbremsern niemals mit gengender ,genauigkeit zu erreichen4 ,auch keine ,luftsauge- oder ,druckluftbremsart besa bisher diese ,vernderlichkeit4 ,erst die ,kunze-,knorr-,bremse gestattet eine ,doppeleinstellung an jedem einzelnen ,wagen4 ,es wird sich nach ihrem ,einbau an den beiden ,lngsseiten jedes ,gterwagens je ein besonderer ,handgriff befinden4 ,ist der ,wagen unbeladen1 so wird der ,hebel nach links1 auf ,bremsung fr den leeren ,wagen1 ist das ,gefhrt belastet1 so wird der ,griff nach rechts1 auf ,bremsung fr den beladenen ,wagen1 eingestellt4 ,im ersten ,fall wirkt nur der ,kolben des ,einkammer-,zylinders1 im zweiten auch noch derjenige des ,zweikammer-,hilfsluftbehlters auf das ,bremsgestnge ein4 ,der beladene ,wagen wird also weit krftiger abgebremst als der leere4 ,freilich wird durch diese ,einrichtung die ,abfertigung der ,gterzge mit einer neuen ,verrichtung1 nmlich der ,einstellung des ,bremsgriffs1 belastet4 ,aber das will herzlich wenig bedeuten gegenber den auerordentlich groen ,vorteilen1 die hierdurch beim ,bremsen der ,zge entstehen4 ,durch ein besonderes ,entgegenkommen der preuischen ,eisenbahnverwaltung hatte der ,verfasser ,gelegenheit1 eine der letzten ,fahrten zur ,ausprobung der ,kunze-,knorr-,bremse mitzumachen4 ,als ,erprobungsstrecke war eine ,linie mit besonders steilen ,gefllen1 nmlich die ,strecke zwischen ,arnstadt und ,suhl1 gewhlt4 ber seine ,eindrcke bei dieser ,fahrt berichtete der ,verfasser in der ,frankfurter ,zeitung83 ,am ,morgen eines ,herbsttags fuhren wir vom ,hauptbahnhof des thringischen rtchens ,arnstadt aus4 ,es war fr die ,versuchsfahrten ein ,gterzug von #abj ,achsen zusammengestellt1 der eine ,lnge von fast #gjj ,metern hatte4 ,vorn zog eine starke ,lokomotive und hinten waren zwei ,schiebemaschinen angesetzt1 denn bald hinter ,arnstadt1 von ,grfenroda ab1 steigt die ,strecke im ,verhltnis von #a 3 #ej an4 ,der hchste ,punkt der thringischen ,strecke liegt ungefhr in der ,mitte des groen1 mehr als drei ,kilometer langen ,brandleite-,tunnels1 unmittelbar vor dem ,bahnhof ,oberhof4 ,von dort ab geht es ber ,zella-,st4 ,blasii bis ,suhl ebenso steil hinab1 und in dem ,geflle zwischen ,oberhof und ,suhl1 also auf einer fr den ,bremsbetrieb besonders beschwerlichen ,strecke1 sollten die ,versuche stattfinden4 ,es ist selbstverstndlich1 da eine ,bremse1 die einen schweren ,zug in so starkem ,geflle zu meistern vermag1 auch auf den ,flachlandstrecken allen ,anforderungen gengen wird4 ,als ,beobachtungsstelle fr die ,versuchsfahrten war hinten an den ,gterzug ein ,saalwagen gehngt1 in dem ein groer ,tisch mit ,mevorrichtungen aufgestellt war4 ,in dem ,wagen befanden sich die mit der ,leitung der ,versuche beauftragten ,beamten des preuischen ,eisenbahnzentralamts1 sowie ,vertreter anderer deutscher ,eisenbahnverwaltungen4 ,die ,schiebemaschinen blieben vor dem ,tunnel zurck1 so da fr die eigentlichen ,mefahrten von ,oberhof hinab nach ,suhl nur die eine ,lokomotive an der ,spitze1 die ziehende ,lokomotive1 verwendet wurde4 ,der letzte ,wagen des ,zugs war fr die ,beobachtung und die ,messungen am geeignetsten1 weil ja hier allein1 im weitesten ,abstand vom ,fhrerbremsventil auf der ,lokomotive1 die ,bremswirkung durch den ganzen ,zug genau festgestellt werden konnte4 ,jede ,bewegung des ,fhrerbremsventils auf der ,maschine1 das durch ein ,kabel mit dem ,metisch verbunden war1 verursachte in dem ,mewagen besondere ,kontaktschlsse1 so da die erreichten ,bremswege1 die ,durchschlagszeiten der ,bremswirkung und die ,vorgnge in den ,bremszylindern und ,luftbehltern selbstttig aufgezeichnet wurden4 ,fr die ,beobachtungen im ,zug waren noch drei andere ,mewagen auf die ganze ,lnge des ,zugs gleichmig verteilt1 die mit ,beamten besetzt und an das zwischen dem letzten ,mewagen und der ,lokomotive ber die ,dcher hinlaufende ,telephonkabel angeschaltet waren2 hierdurch konnten bestimmte ,versuche durch ,fernspruch nach ,belieben angeordnet werden4 ,die ,strecke hat viele enge ,krmmungen1 und an einer dieser ,biegungen geno ich beim ,hinaussehen aus einem geffneten ,fenster des ,beobachtungswagens einen ,anblick1 der hchst neuartig war4 ,der ganze1 endlos lange ,zug war bis zur ,maschine vollstndig zu berschauen4 ,wir fuhren mit einer ,geschwindigkeit von etwa #fj ,kilometern in der ,stunde bergab1 und doch befand sich kein einziger ,bremser im ganzen ,zug4 ,mit einem kleinen ,ventilhebel1 der so bescheiden aussieht wie ein ,trgriff1 beherrschte der ,lokomotivfhrer das riesige ,zuggewicht2 er vermochte1 den wechselnden telephonischen ,befehlen vom letzten ,wagen her folgend1 dem ,zug trotz des starken ,geflles jede gewnschte ,geschwindigkeit zu geben1 ja ihn auf wenige hundert ,meter zum ,halten zu bringen4 ,den ,fahrgsten in den auf dem anderen ,gleis vorbereilenden ,personenzgen wird unser ,probezug nicht als etwas ,besonderes aufgefallen sein4 ,in ,wirklichkeit stellte er durch die ausgezeichnete ,wirkung der neuen ,bremse ber eine ,zuglnge von fast #gjj ,metern ein hchst erstaunliches technisches ,kunstwerk dar4 ,wir hatten zu beobachten1 ob der ,zug mit ,hilfe seiner ,bremse imstande sein wrde1 im ,geflle jede gewnschte ,geschwindigkeit innezuhalten und von jeder ,geschwindigkeit aus rasch genug zum ,stehen gebracht werden knnte4 ,es gelang alles berraschend gut1 so da diese ,versuchsfahrt als eine der letzten angesehen1 und die ,bauart der neuen ,bremse als gelungen betrachtet werden konnte4 ,auf ,befehl brachte der ,lokomotivfhrer die ,fahrt des ,zugs von #fj auf #cj und spter auf #aj ,kilometer hinunter und fuhr so1 whrend der ,zeiger des ,geschwindigkeitsmessers sich bestndig auf #aj einspielte1 ber mehrere ,kilometer den steilen ,berg hinab4 ,das ist angesichts des ,zuggewichts und des ,neigungswinkels der ,strecke eine richtige technische ,kunstleistung4 ,bei dieser ,regelung und auch bei der ,schnellbremsung aus #fj ,kilometern ,stundengeschwindigkeit auf ,stillstand empfand man im ,zug keine ,schwankung1 keinen ,ruck oder ,sto1 was ganz besonders beachtenswert ist4 ,niemals noch ist ein ,gterzug so weich abgebremst worden4 ,spter weilte ich bei gleichen ,versuchen1 die auf der langen ,gefllstrecke von ,oberhof nach ,grfenroda stattfanden1 auf der ,lokomotive1 um die ,ttigkeit des ,fhrers bei den ,bremsungen beobachten zu knnen4 ,es war eine ganz gewhnliche ,gterzuglokomotive1 an deren ,handgriffen nichts gendert worden war4 ,den telephonischen ,anordnungen folgend1 meisterte der ,fhrer den ,zug mit grter ,sicherheit und ,leichtigkeit4 ,er war gar nicht anders in ,anspruch genommen als sonst1 hatte reichlich ,zeit1 die ,dampfregelungsventile zu bettigen und in ,ruhe die ,signale zu beachten4 ,er uerte auf meine ,frage seine ,freude darber1 da es dem ,lokomotivlenker fortab auch bei ,gterzgen mglich sein wrde1 den ganzen ,zug selbst zu beeinflussen1 und da er nicht mehr von dem guten ,willen der weit entfernten einzelnen ,bremser abhngig zu sein brauchte4 ,er betrachtete das1 gerade wie die ,aufsichtsbeamten1 als eine ,erleichterung des ,dienstes und zugleich als eine starke ,erhhung der ,sicherheit auf der ,strecke4 ,die ,vorteile1 die nach ,einfhrung der neuen ,kunze-,knorr-,bremse eintreten werden1 sind1 um sie noch einmal zusammenzufassen1 folgende3 ,die ,handbremsen der ,gterzge muten bis jetzt mit ,bremsern besetzt werden1 weil die bisherigen ,bauarten durchgehender ,bremsen fr lange ,zge ungeeignet waren4 ,die neue ,bremse bewirkt dadurch1 da diese ,bremser fortab fehlen knnen1 eine sehr bedeutende ,verbilligung des ,gterzugbetriebs4 ,jede ,bremsung kann nach rckwrts abgestuft werden4 ,vor allem aber steigt trotz ,erhhung der ,geschwindigkeit die ,betriebssicherheit der ,gterzugfahrten infolge zuverlssiger und gleichmiger ,abbremsung von einer einzigen ,stelle aus4 ,der ,lokomotivfhrer beherrscht den ganzen ,zug mit eigener ,hand und trgt die gesamte ,verantwortung fr ihn4 ,die ,geschwindigkeit der ,gterzge kann erheblich gesteigert werden4 ,daraus folgt eine durchgreifende ,entlastung der ,strecken1 so da der ,neubau dritter und vierter ,geleise an sehr vielen ,stellen berflssig wird und viele hundert ,millionen gespart werden knnen4 ,die freilich auch nicht geringe ,ausgabe fr den ,einbau der neuen ,bremse selbst tritt hiergegen zurck4 ,gterwagen und ,personenwagen knnen fortab in gemischten ,zgen weiter leichter durcheinander eingestellt werden4 ,infolge der durchlaufenden ,bremsleitung kann kein ,zerreien eines ,zugs mehr stattfinden1 ohne da der ,lokomotivfhrer dies durch das selbstttige ,anschlagen der ,bremsen sofort merkt4 ,es findet gleichmig wirkende ,bremsung leerer und beladener ,gterwagen durch die ,einstellbarkeit der neuen ,bremse statt4 ,hiernach wird man es verstehen1 da auch die ,zeitung des ,vereins ,deutscher ,eisenbahnverwaltungen8 die ,schaffung der neuen ,bremse als den fr die nchsten ,jahrzehnte vielleicht bedeutungsvollsten ,fortschritt zur ,erhhung der ,leistungsfhigkeit und ,betriebssicherheit der ,eisenbahnen81 als einen ,markstein in der ,geschichte des ,eisenbahnwesens8 bezeichnet4 #ai4 ,der ,ursprung ,wir haben nunmehr smtliche ,teile betrachtet1 aus denen unser ,schnellzug ,berlin-,mnchen zusammengesetzt ist und auch die anderen auf demselben ,gleis rollenden ,zge gebildet zu sein pflegen4 ,auch die ,teile der ,teile haben wir uns angesehen1 soweit sie einen wesentlichen ,einflu auf die ,zugfahrt zu ben vermgen4 ,nunmehr ist es ,zeit1 den eiligen ,lufer als ,ganzes ins ,auge zu fassen4 ,da drngen sich uns zunchst die ,fragen auf3 ,woher kam der ,zug1 den wir fertig gebildet aus dem ,gleisgewirr des ,auenbezirks in die ,halle des ,anhalter ,bahnhofs einfahren sahen8 ,wie sieht die ,stelle aus1 an der er seinen ,ursprung hatte8 ,welche ,handlungen sind notwendig1 damit im ,lauf von #bd ,stunden alle die unzhligen ,zge fertig gebildet in den ,bahnhfen zur ,verfgung stehen8 ,zur ,beantwortung dieser ,fragen mssen wir ein ,gebiet betreten1 das abseits der von den ,reisenden durchzogenen groen ,eisenbahnstraen liegt4 ,es ist dazu verurteilt1 den ,fahrgsten unbekannt zu bleiben4 ,der ,ursprung eines jeden ,personenzugs ist die ,zugbildungsstelle4 ,wichtigste ,vorgnge vollziehen sich hier1 von denen keine ,kunde nach auen dringt4 ,es gibt noch manche andere solcher geheimnisvollen ,sttten im ,eisenbahnbetrieb1 und daher erscheint dieser dem ,auenstehenden sehr viel einfacher als er in ,wirklichkeit ist4 ,der ,fahrgast sieht nur den scharf geregelten1 glatten ,ablauf des ,verkehrs und ist bei oberflchlicher ,betrachtung leicht der ,meinung1 da dieser sich ohne sonderliche ,bemhungen abzuspielen vermag4 ,aber gerade damit eine strungsfreie ,abwicklung der ,zugfahrten mglich wird1 sind auerordentliche ,veranstaltungen abseits von jenen ,sttten notwendig1 die von den ,reisenden und auch von den ,auflieferern der ,gter betreten werden4 ,es geht in der ,welt auf ,schienen hnlich zu wie in der ,welt des ,theaters4 ,wenn der ,vorhang sich hebt1 steht der ,schauplatz fertig da1 die ,schauspieler treten1 wie selbstverstndlich1 zur rechten ,zeit auf1 die ,musik setzt im gegebenen ,augenblick ein1 es wird zur richtigen ,zeit hell oder dunkel auf der ,bhne1 und auch das ,gewitter lt keinesfalls auf sich warten1 wenn es nach des ,dichters ,vorschrift sich abspielen mu4 ,aber hier wei selbst der unbefangenste ,zuschauer1 da sich vorher hinter den ,kulissen eine rege ,arbeitsttigkeit abgespielt hat1 da ,anordnungen und ,verabredungen vielfltiger ,art haben vorangehen mssen1 damit die ,aufzge glatt heruntergespielt werden knnen4 ,solche ,ttigkeiten hinter den ,kulissen8 gibt es auch bei der ,eisenbahn in sehr groer ,zahl4 ,die ,voraussicht der ,spielleiter mu aber hier sehr viel weitergehend sein als auf der ,bhne1 denn in diesem ,bereich handelt es sich nicht um ,scheinvorfhrungen1 sondern um hartes ,leben1 nicht darum1 den ,schauplatz fr ein ,dichtwerk zu bereiten1 sondern die strmischen ,erscheinungen der ,zge glatt und stolos ber weite ,landstrecken zu fhren4 ,man kann den ,eisenbahnverkehr auch mit einem ,riesenuhrwerk vergleichen1 bei dem die ,zhne aller ,rder genau ineinander greifen4 ,es gengt aber nicht1 da die oberste ,leitung diese gewaltige ,uhr einfach aufzieht1 die ,arbeit der einzelnen ,teile mu in jedem ,augenblick sorgfltig berwacht und immer wieder aufs genaueste in zwanglufige bereinstimmung gebracht werden4 ,auch bei der ,bildung der ,personen- und ,gterzge ist stets nach fest umrissenen ,vorschriften zu handeln4 ,diese sind das ,ergebnis sehr eingehender1 oft langwieriger ,erwgungen und ,verhandlungen im ,scho der leitenden ,behrde4 ,die ,fahrplne bilden die ,grundlage der ,vorschriften fr die ,zusammenfgung der einzelnen ,wagen zu ,zgen1 deren regelmiger ,lauf ja der ,zweck all der ungeheuren ,einrichtungen ist4 ber die ,fahrplanrcksichten hinaus unterliegt die ,lnge der ,zge einer ,begrenzung aus einem uns bereits bekannten1 rein technischen ,grund4 ,die ,bremsen besitzen nur eine bestimmte hchste ,durchschlagsgeschwindigkeit1 weshalb die ,wagen nicht in willkrlicher ,zahl aneinandergereiht werden drfen4 ,die ,fahrdienstvorschriften8 setzen die ,strke der ,zge nach verschiedenen ,gattungen und ,geschwindigkeiten fest4 ,da die ,lnge der ,wagenkasten sehr stark wechselt1 so werden nicht ,meterzahlen1 sondern ,achszahlen angegeben1 die einen gleichmigeren ,mastab darstellen4 ,in dem ,abschnitt ,bildung der ,zge8 sagen die ,fahrdienstvorschriften1 da ,personenzge auf ,hauptbahnen bei ,geschwindigkeiten bis zu #ej ,kilometern nicht ber #hj ,wagenachsen bis zu #fj ,kilometern nicht ber #fj ,wagenachsen bis zu #hj ,kilometern nicht ber #eb ,wagenachsen darber hinaus nicht mehr als #dd ,wagenachsen stark sein drfen4 ,in ,schnellzgen1 die sechsachsige ,wagen fhren1 drfen diese ,achszahlen fr jeden solcher ,wagen um zwei ,achsen berschritten werden1 jedoch nur bis zur ,hchstzahl von #fj und #eb ,achsen in den beiden letztgenannten ,fllen4 ,gterzge drfen auf ,hauptbahnen bei ,geschwindigkeiten bis zu #de ,kilometern nicht ber #abj ,wagenachsen bis zu #ej ,kilometern nicht ber #ajj ,wagenachsen bis zu #ee ,kilometern nicht ber #hj ,wagenachsen bis zu #fj ,kilometern nicht ber #fj ,wagenachsen stark sein4 ,auf ,strecken1 die besonders gnstige ,neigungs- und ,krmmungsverhltnisse1 sowie gengend ausgedehnte ,bahnhofsanlagen besitzen1 kann die ,eisenbahndirektion mit ,genehmigung der ,landesaufsichtsbehrde fr ,gterzge mit ,geschwindigkeiten bis zu #de ,kilometern #aej ,wagenachsen als ,hchstzahl zulassen4 ,wagen mit ,gegenstnden1 die leicht ,feuer fangen1 drfen nicht in unmittelbare ,nhe der ,lokomotive oder von ,wagen mit ,ofenheizung gestellt werden4 ,ganz besondere ,vorsichtsmaregeln sind bei solchen ,wagen anzuwenden1 die ,sprengstoffladung enthalten4 ,da die ,erfahrung gezeigt hat1 da bei ,unfllen der erste hinter der ,lokomotive laufende ,wagen gewhnlich die schwersten ,beschdigungen erleidet1 so ist vorgeschrieben1 da in allen zur ,personenbefrderung bestimmten ,zgen1 die eine grere ,stundengeschwindigkeit als #ej ,kilometer haben1 der erste ,wagen mit ,reisenden nicht besetzt werden darf1 sondern als ,schutzwagen laufen mu4 ,wo ein ,packwagen im ,zug ist1 wird dieser als ,schutzwagen eingestellt4 ,die ,postwagen sollen diesem ,zweck nur dienen1 wenn es unvermeidbar ist4 ,diese ,notwendigkeit tritt z4 ,b4 ein1 wenn ein ,zug unterwegs in einem ,kopfbahnhof gewendet wird4 ,es ist in solchem ,fall meistens weder ,zeit noch ,gelegenheit1 den ,packwagen an das andere ,ende des ,zugs zu bringen4 ,der ,postwagen luft alsdann bis zur ,wendestelle als letzter ,wagen1 von hier an als erster4 ,um die ,beamten der ,fahrpost nach ,mglichkeit zu sichern1 werden1 wie bereits erwhnt wurde1 in den neueren ,postwagen an beiden ,stirnseiten besonders widerstandsfhig ausgebildete ,abteile eingerichtet1 die unbesetzt bleiben mssen4 ,es ist uns gleichfalls bereits bekannt1 da in ,schnellzge zweiachsige ,wagen nicht oder doch nur auf ganz besondere ,anordnung eingestellt werden drfen4 ,ferner drfen zwischen ,wagen mit ,drehgestellen ,wagen anderer ,bauart nur mit ausdrcklicher ,genehmigung der ,eisenbahndirektion laufen4 ,die ,verwendung dreiachsiger ,wagen in ,schnell- und ,eilzgen ist gleichfalls beschrnkt2 sie drfen hierzu nur benutzt werden1 wenn sie einen ,achsstand von mindestens sechs ,metern und #af #jjj ,kilogramm ,eigengewicht haben4 ,fr die ,anordnung der ,abteile gilt folgendes4 ,in den ,personenzgen ist die ,hlfte der ,abteile erster1 zweiter und dritter ,klasse1 ohne ,einrechnung der ,frauenabteile1 fr ,nichtraucher zu bestimmen4 ,nichtraucherabteile drfen innerhalb der vorgeschriebenen ,zahl nicht zu ,raucherabteilen umgewandelt werden1 auch wenn die ,raucherabteile nicht ausreichen4 ,bei ,schnell- und ,eilzgen soll von jedem ,abteil aus ein ,abort zugnglich sein4 ,ein ,abteil erster oder zweiter ,klasse darf1 auch wenn der ,zug nur diese ,klassen fhrt1 nicht als ,dienstabteil fr die ,zugbegleitbeamten eingerichtet werden4 ,die in den ,personenzgen laufenden ,wagen werden unterschieden in ,stammwagen1 das heit solche ,wagen1 die stndig auf der ganzen1 vom ,zug durchfahrenen ,strecke laufen und ber diese ,strecke nicht hinausgehen2 ,kurswagen1 die auf eine ,anschlustrecke bergehen oder von einer solchen herankommen2 ,verstrkungswagen1 die auer dem ,stamm des ,zugs nur an bestimmten ,tagen oder nur auf einer ,teilstrecke laufen2 ,bereitschaftswagen1 die zur auergewhnlichen ,verstrkung der ,zge oder als ,ersatz fr schadhafte und untersuchungspflichtige ,wagen bereitgehalten werden4 ,um den ,reisenden das ,aufsuchen der ,pltze zu erleichtern1 pflegt man die ,wagen mit ,abteilen gleicher ,klasse mglichst zusammenzustellen4 ,das ist aber vollkommen nur innerhalb des ,stamms der ,zge durchzufhren4 ,kurswagen mssen so eingestellt werden1 da sie auf einfachste ,weise vom ,zug losgelst werden knnen2 sie werden also meist am ,ende laufen1 so da oft ,abteile erster und zweiter ,klasse hinter einer ganzen ,reihe von ,wagen mit dritter ,klasse neu auftauchen4 ,den ,zugbildungsstellen stehen stndig so viele ,wagen zur ,verfgung1 wie sie fr das ,zusammenfgen der abgehenden ,zge brauchen4 ,ferner sind ihnen ,verstrkungs- und ,bereitschaftswagen in gengender ,zahl zugeteilt4 ,damit die ,zugbildungsstellen die notwendigen ,wagen stets zur ,hand haben1 mssen sie stndig und ununterbrochen damit versorgt werden4 ,es findet ein fortwhrendes ,abflieen nach der ,strecke hin statt1 dem ein ,nachschub in umgekehrter ,richtung entgegenwirken mu4 ,denn die ,quelle der ,wagen ist ja nicht die ,werkstatt1 aus der immer neue ,fahrzeuge ausgespien werden1 sondern die ,wagen kehren aus dem vollen ,leben der ,strecke stets von neuem in die verhltnismige ,einsamkeit der ,zugbildungsstelle zurck4 ,diese oder ihre nchste ,nachbarschaft dient zugleich als ,abstellbahnhof fr die ,zge1 deren ,lauf beendet ist1 und hier werden die ,wagen auch gereinigt und nachgesehen4 ,niemand wird zweifeln1 da besonders klug erdachte1 sorgfltig erwogene und haarscharf mit den tatschlichen ,verhltnissen bereinstimmende ,vorschriften erlassen sein mssen1 damit auf allen ,zugbildungsstellen in jedem ,augenblick die erforderlichen ,wagen vorhanden sind4 ,da die ,fahrdienstvorschriften soweit gehen1 da sie fr jeden ,zug nicht nur die ,zahl seiner ,wagen1 sondern auch die ,art der ,abteile angeben1 die er enthalten mu1 so wrde es nicht gengen1 wenn die ,zugbildungsstellen fortwhrend einen neuen ,wust von ,wagen erhielten1 aus denen sie sich nun die am besten brauchbaren heraussuchen mten4 ,es ist vielmehr dafr zu sorgen1 da zu bestimmten ,stunden immer wieder ganz bestimmte ,wagen eintreffen4 ,wenn man nun bedenkt1 wie gro die ,zahl der ,zge ist1 die stndig in ,deutschland durcheinander fahren1 wenn man im ,auge behlt1 da manche ,zge nur ber ganz kurze ,strecken rollen1 andere zwlf und mehr ,stunden bis zur ,ankunft am ,bestimmungsort brauchen1 wenn man in ,betracht zieht1 da zahllose ,zge unterwegs zerlegt werden1 ,teile sogar ber die ,reichsgrenzen hinausgehen1 so mu es fast unmglich dnken1 da der einzelne ,wagen stndig in seinem ,lauf verfolgt werden1 da in jedem ,augenblick sein ,aufenthaltsort festgestellt werden kann4 ,die ,aufgabe scheint einer solchen zu gleichen1 die verlangt1 da aus einem durcheinanderquirlenden ,ameisenhaufen eine ganz bestimmte ,ameise herausgesucht werden soll4 ,dennoch steht jeder ,wagen genau zur vorgeschriebenen ,zeit stets von neuem zur ,verfgung4 ,dies wird hauptschlich durch eine grundlegende ,festsetzung bewirkt3 ein jeder ,personenwagen hat einen ganz bestimmten ,heimatbahnhof1 zu dem er immer wieder zurckkehrt4 ,wie die ,natur dem ,menschen die ,sehnsucht nach der ,heimat ins ,gemt gepflanzt hat1 so bewirken die ,fahrdienstvorschriften1 da auch jeder ,personenwagen immer wieder dem heimatlichen ,bahnhof zustrebt1 ihn nach ,beendigung seines ,reiseauftrags stets aufs schnellste zu erreichen sucht4 ,hier ist der ,ort1 wo er gewissermaen liebevoll empfangen wird1 wo man sich seiner annimmt1 ihn pflegt1 indem man genau nachforscht1 ob er sich unterwegs vielleicht irgendein ,leiden zugezogen hat1 das geheilt werden mu1 wo man seine ,achslager besonders sorgfltig mit neuem ,schmierstoff versieht1 ihn vom ,reisestaub befreit und sauber putzt4 ,zur ,erzielung eines glatten ,rcklaufs in die ,heimat wird mglichst je ein ,wagensatz1 der den ,stamm darstellt1 fr einen hin- und rcklaufenden ,zug benutzt4 ,diese beiden ,zge nennt man dann ein ,zugpaar4 ,die ,wagen laufen von der ,zugbildungsstelle bis zur ,wendestelle und gehen alsdann mglichst bald wieder auf den umgekehrten ,weg4 ,bei ,aufstellung der ,fahrplne ist auf diesen ,stammwagen-,umlauf sorgfltig ,rcksicht zu nehmen4 ,der ,gegenzug zu demjenigen ,zug1 der die ,stammwagengruppe zur ,wendestelle bringt1 darf erst zu einer ,zeit abgehen1 die von der ,ankunftszeit an der ,wendestelle so weit abliegt1 da auch im ,fall einer ,versptung des ankommenden ,zugs die ,wagen fr den abgehenden ,zug mit ,bestimmtheit zur ,stelle sind1 und da ,zeit zum ,reinigen der ,wagen1 sowie zur ,instandsetzung und der meist ntigen ,umstellung der ,gruppe bleibt4 ,wenn die ,zugfahrt bis zur ,wendestelle nicht lnger als zehn ,stunden whrt1 kommt man mit ,einem ,wagensatz aus4 ,sonst mssen fr denselben ,zug deren mehrere vorhanden sein4 ,bei krzeren ,fahrzeiten kann ein ,wagensatz mehrere ,hin- und ,herfahrten innerhalb eines ,tags ausfhren1 oder man benutzt ihn fr zwei bis drei aneinanderschlieende ,zuglufe4 ,immer aber mu er zuletzt wieder im ,heimatbahnhof eintreffen4 ,fr die ,kurswagen mssen hnliche ,umlaufsplne aufgestellt werden4 ,hier handelt es sich oft um auerordentlich lange ,lufe1 welche die ,wagen viele ,tage lang von der ,heimat fernhalten4 ,man denke nur an die durchlaufenden ,wagen ,berlin-,rom oder ,berlin-,marseille4 ,damit auch hier eine bersicht in bequemer ,weise gewonnen wird1 behandelt man jeden ,kurswagen so1 als wre er ein ganzer ,wagensatz4 ,entsprechendes gilt fr die ,sonderwagen1 welche die ,zge entweder nur am ,tag oder nur in der ,nacht begleiten3 die ,speise- und ,schlafwagen4 ,die ,zusammensetzung jedes einzelnen ,personenzugs wird den ,zugbildungsstellen beim ,wirkungsbeginn jedes neuen ,fahrplans vorgeschrieben4 ,es geschieht dies durch die ,zugbildungsplne4 ,jeder von diesen enthlt zwei ,abschnitte4 ,der erste1 ,ordnungsplan genannt1 fhrt jeden ,zug mit seiner ,nummer auf und nennt dann die ,wagenklassen1 ,bremsgattung und ,heizungsart1 die der ,zug fhren soll2 hierauf werden die ,wagen genau in der ,reihenfolge angegeben1 wie sie1 von der ,lokomotive angefangen1 in den ,zug einzustellen sind4 ,mit diesem ,ordnungsplan1 den jeder ,direktionsbezirk fr sich aufstellt1 werden alle ,zge whrend ihres ,umlaufs innerhalb des ,bezirks verfolgt4 ,abteilung #b1 ,wagenumlaufsplan1 enthlt1 nach ,zugbildungsstellen geordnet1 ,abgangs- und ,ankunftszeiten jedes ,wagensatzes1 sowie die gleichen ,angaben fr dessen ,wendestelle4 ,wie beide ,teile des ,zugsbildungsplans zusammenarbeiten1 wird aus den folgenden ,darlegungen hervorgehen4 ,fr die ,aufstellungen im ,zugbildungsplan werden ,abkrzungen verwendet1 die vom telegraphischen ,verkehr herstammen4 ,es ist selbstverstndlich1 da trotz aller sorgfltig abgewogenen ,zuweisungen unausgesetzt telegraphische ,anweisungen ber ,wagenlufe an die ,zugbildungsstellen zu geben sind1 und da auch diese oft ,anforderungen zu machen haben4 ,schwankungen im ,verkehr1 grere ,wagenausflle oder ,stauungen aus unvorhergesehenen ,ursachen treten ja fter ein und mssen ausgeglichen werden4 ,es wre nun hchst umstndlich1 jede ,wagenart im ,telegramm stets ausfhrlich zu benennen4 ,vereinbarte ,krzungen ersparen viel ,zeit und ,telegraphierarbeit4 ,wenn ein ,bahnhof z4 ,b4 einen ,d-,wagen haben will1 der ,abteile zweiter und dritter ,klasse enthalten soll1 ferner einen ,abteilwagen mit erster und zweiter ,klasse und einen ,wagen vierter ,klasse1 so braucht er dies nach den ,vereinbarungen nicht ausfhrlich an die ,zuteilungsstelle zu telegraphieren4 ,er drahtet vielmehr nur3 aus den und den ,grnden erwnscht ,,bcc1 ,,ab1 ,d4 ,die ,lsung dieses ,buchstabenrtsels ergibt sich aus folgendem4 ,bei ,personenwagen werden die vier ,klassen mit den ,buchstaben ,a1 ,b1 ,c1 ,d bezeichnet4 ,hat der ,wagen mehr als drei ,achsen1 also vier oder sechs1 ist er folglich ein ,drehgestellwagen1 so wird der letzte ,buchstabe verdoppelt4 ,packwagen heien ,p1 vierachsige ,packwagen ,,pp4 ,bahnpostwagen werden mit ,post bezeichnet2 wenn sie die besondere ,lnge von #ag ,metern haben1 tritt noch eine #ag hinzu4 ,,ek sind ,eilgut-,kurswagen4 ,weiter sind als ,zustze blich3 fr ,wagen mit ,durchgang und bergangsbrcken1 die durch ,faltenblge geschtzt sind 7,d-,wagen72 i fr ,wagen mit ,durchgang 7meist ,mitteldurchgang7 und offenen bergangsbrcken2 post fr ,wagen mit ,postraum4 ,danach bedeutet z4 ,b43 ,,ab einen zwei- oder dreiachsigen ,wagen mit ,abteilen erster und zweiter ,klasse ,,abb einen vier- oder sechsachsigen ,wagen mit erster und zweiter ,klasse ,c einen zwei- oder dreiachsigen ,wagen mit ,abteilen dritter ,klasse ,,cc einen vier- oder sechsachsigen ,wagen dritter ,klasse ,d einen ,wagen vierter ,klasse ,,abcc einen vier- oder sechsachsigen ,wagen mit ,abteilen erster bis dritter ,klasse ,,abcc einen ebensolchen ,d-,wagen ,,cc einen ,d-,wagen dritter ,klasse ,ppost einen ,packwagen mit ,postraum4 ,angaben des ,ordnungsplans der ,eisenbahndirektion ,halle sehen z4 ,b4 folgendermaen aus3 #a #b #c #d #e #f #g #h #i ---------------------------------------- ---------------------- ,zug ,wa- ,brem-,hei- ,anzahl1 ,kommt ,wagenlauf ,geht ,nr4 ,nr4gen- se zung ,gattung aus ber des klas- und ,zug in ,ab- se ,reihenfolge ,zug schnit- der ,wagen tes ,,ii ,d #a_/c ,wsbr ,d #a ,,pp #cg ,berlin-,stuttgart #cg #di #ch #a ,,abcc #cg ,berlin-,saarbrcken #cg #ej #a ,,abb1 #cg ,berlin-,stuttgart #cg #di #a ,,bcc #b ,,cc1 #b ,schlaf #a ,post #ag #cg desgl4 #cg -- --------- #cf ,achsen ,d #a_/c ,wsbr ,d #a ,post #ag #ch ,stuttgart-,berlin #ch -- #cg #a ,,abcc #ch ,saarbrcken-,berlin #ch #ej #b ,,cc1 #a ,,bcc #a ,,abb1 #b ,schlaf #a ,,pp #ch ,stuttgart-,berlin #ch #di --------- #cf ,achsen ,es handelt sich hier um ein ,zugpaar mit erster bis dritter ,klasse4 ,die ,wagen haben ,westinghouse-,bremse und ,dampfheizung4 ,die ,fahrzeuge sind smtlich ,d-,wagen1 die in der angegebenen ,reihenfolge1 von der ,lokomotive an gerechnet1 aufgestellt sind4 ,der ,stamm des ,zugs luft von ,berlin nach ,stuttgart und zurck4 ,ein ,wagen mit erster1 zweiter und dritter ,klasse jedoch luft zwischen ,berlin und ,saarbrcken4 ,die ,wagen1 aus denen die ,zugbildungsstelle in ,berlin den ,d #ch bildet1 entnimmt sie dem ankommenden ,d #cg4 ,nach ,beendigung der ,fahrt von ,d #ch gehen die ,wagen an den ,endstellen wieder in ,d #cg ber1 um von neuem nach ,berlin zu laufen4 ,man sieht schon aus diesem ,beispiel1 da auf den ,zugbildungsstellen viele ,verschiebebewegungen auszufhren sind1 weniger freilich als im ,gterzugverkehr4 ,spalte #i des ,ordnungsplans weist auf den ,abschnitt #b des ,zugbildungsplans1 den ,wagenumlaufsplan1 hin4 ,hier heit es unter den ,nummern #di und #ej1 die fr die ,zugbildungsstelle ,berlin-,anhalter ,bahnhof aufgestellt sind3 ,rr,g -- ,hauptreinigung ,r ,zwischenreinigung r ,gasfllung ,g #a #b #c #d #e #f #g #h #i ---------------------------------------- --------------------- ,nr4 ,um- ,zug- ,wagen-,ankunft,rr,g,abfahrt ,anzahl und ,die lauf-gat- lauf ,gattung der ,wagen tage tung ,wagen stellt und ,nr4 #di #a ,berlin #geda ,,pp1 ,berl4 ,anh4 ,d#ch #a ,,abb1 ,b4 #b ,stutt- #ieh,r #hbca ,,bcc1 ,mitropa gart #b ,,cc ,d#cg 7#b ,schlaf7 ,berlin #idh,r ,g ---------------------- #a ,,pp1 ,berl4 ,anh4 #a ,,abb1 ,b4 #a ,,bcc1 ,mitropa #b ,,cc 7#b ,schlaf7 #ej #a ,berlin #ged7a ,,abcc7 ,d4 ,lud- ,d#ch wigshafen #b ,lud- #ajcd #hbh ---------------------- wigs- 7#a ,,abcc7 ,d4 ,lud- hafen wigshafen ,d#cf #c ,saar- #ajje,r ,g#eje br- cken ,d#cg ,berlin #idh,r ,g ,hier kann man unter ,nr4 #di zunchst den ,lauf des ,zugstamms verfolgen4 ,er fhrt um #g ,uhr #ed ,min4 abends aus ,berlin mit ,d #ch ab und trifft um #i ,uhr #eh ,min4 morgens in ,stuttgart ein4 ,dort wird er -- nach dem ,wagenumlaufsplan fr die ,zugbildungsstelle ,stuttgart -- umgereiht1 fhrt um #h ,uhr #bc ,min4 abends wieder aus ,stuttgart fort1 und zwar mit ,d #cg1 kommt #i ,uhr #dh ,min4 morgens in ,berlin an4 ,in ,stuttgart und in ,berlin findet je eine ,hauptreinigung statt1 ,gasfllung jedoch nur auf dem ,heimatbahnhof in ,berlin4 ,da die ,wagengruppe zwei ,umlaufstage hat1 so mu sie auf der ,zugbildungsstelle zweimal vorhanden sein1 was durch ,doppelaufzhlung der ,wagen ausgedrckt wird4 ,die ,krzung ,mitropa sagt1 da die ,schlafwagen von der ,mitteleuropischen ,schlafwagen- und ,speisewagen-,aktien-,gesellschaft gestellt werden4 ,der ,lauf des ,kurswagens ,berlin-,saarbrcken1 den die pflzische ,eisenbahndirektion ,ludwigshafen stellt1 ist aus ,nr4 #ej des ,wagenumlaufsplans zu ersehen4 ,die darin enthaltenen ,angaben erklren sich aus dem vorher ,gesagten4 ,es sei noch der ,ordnungsplan eines ,personenzugs angefhrt1 aus dem man ersehen kann1 wie vielfltig der ,lauf der einzelnen ,wagen sein kann1 aus denen ein geschlossener ,zug gebildet ist3 #a #b #c #d #e #f #g #h #i ---------------------------------------- --------------------- ,zug ,wa- ,brem-,hei- ,anzahl1 ,kommt ,wagenlauf ,geht ,nr4 ,nr4gen- se zung ,gattung und aus ber des klas- ,reihenfolge ,zug in ,ab- se der ,wagen ,zug schnit- tes ,,ii #hda #b_/d ,wsbr ,d #hhi ,frankfurt 7,m47- #hei -- bis #a ,postbeiw4 ,leipzig ,hbf4 ,witt4 #a ,post #hhi ,frankfurt 7,m47- #hjh -- #a_/d #a ,,pp ,berlin ab #a ,d1 #a ,c #hdb ,cassel-,berlin #hdb #gh ,witt4 #a ,,ab #hjf ,wittenberg- #hjf #ajj #b ,d1 #a ,b1 ,berlin #b ,c #hjb desgl4 #hjb #hh #a ,d1 #a ,c #haj ,cassel-,berlin #hdb #gh #a ,postbeiw4 #hdb ,eisenach-,berlin #hdb #gi #a ,d -- ,halle-,berlin -- -- #a ,,cc1 #hjf ,jterbog-,berlin #hjf #ajj #a ,,bcc #ahf ,naumburg-,halle #ahf #bfd #d ,c1 #e ,d ,vrz4 ,corbetha-,halle ,vrz4 #bff #a ,postbeiw4 #bjb #hjb #fjie ,corbetha-,halle #fjia -- ,besonders bersichtlich sind die bildlichen ,plne1 welche die bayerischen ,staatseisenbahnen fr das pflzische ,netz verwenden4 ,hiervon gleichfalls ein ,beispiel3 ------------- ,,pp ,straburg- ,frankf4 a4 ,m4 ,mz ------------- ,,cc ,straburg- ,frankf4 a4 ,m4 ,mz ------------- ,,cc ,straburg- ,frankf4 a4 ,m4 ,mz ------------- - aus ,d #aje ,,abb ,straburg- ,frankf4 a4 ,m4 ,mz ------------- ,,cc ,straburg- ,frankf4 a4 ,m4 ,mz ------------- ,,cc ,straburg- ,frankf4 a4 ,m4 ,mz _/ ------------- ,,cc ,neustadt- aus ,e #ij ,l'hafen fr ,e #agb ,mz ------------- ,c ,neustadt- fr #bjh ,l'hafen ,nd ------------- -- --------------- ,ferner gibt es in jedem ,direktionsbezirk eine ,nachweisung der ,personen- und ,gepckwagen84 ,sie enthlt den ,steckbrief jedes einzelnen ,wagens unter der an ihm mit groen ,ziffern angebrachten ,nummer4 ,bei ,anforderungen kann die ,zuteilungsstelle aus der ,nachweisung sogleich ersehen1 welche ,wagen fr den betreffenden ,zweck brauchbar sind4 ,aus den ,zuteilungen und aus dem ,zugbildungsplan ist zu entnehmen1 wo jeder ,wagen im ,augenblick weilt und zu erreichen ist4 ,hier einige ,beispiele aus der ,wagennachweisung3 #a #b #c #d #e #f ---------------------------------------- ----- ,nr4 ,gattungs-,heimatstation,ach- ,rad- ,eigen- des zeichen sen-stand gewicht ,wagens zahl m t #jcadj ,,abb ,berlin ,ahb4 #d #ae1fe #db1j #jbaea ,,cc ,leipzig ,hbf4 #d #ae1ej #da1f #dig ,a,bi ,leipzig ,hbf4 #c #h1ej #bj1i #ige ,,bc ,cottbus #c #g1ej #ai1h #bbaf ,d ,cottbus #c #g1ej #ag1d #a #g #h #i ---------------------------------------- ------------------- ,nr4 ,anzahl ,abteile des der ,abteile der ,pltze mit ,wagens--------------------------------- ------- ,abort #a4 #b4 #c4 #d4 #a4 #b4 #c4 #d4 ,klasse ,klasse #jcadj #b #e -- -- #h #cj -- -- #g #jbaea -- -- #h -- -- -- #fd -- #h #dig #a-a_/b #c -- -- #f #ah -- -- #d-a_/b #ige -- #b #d -- -- #ab #cb -- #f #bbaf -- -- -- #c 7#b7 -- -- -- #fj #c #a #aj #aa #ab #ac #ad ---------------------------------------- - ,nr4 ,bremse ,heizung ,be- ,liefe-,werk- des leuch-rungs-statt ,wagens tung jahr #jcadj ,ksbr1 ,br,n u4 ,h ,dhz ,gg #aa ,tf #jbaea ,wsbr1 ,br,n u4 ,h ,dhz ,gg #jg ,de #dig ,wsbr1 ,br,n u4 ,h ,dhz ,gg #ig ,de #ige ,ksbr1 ,br,n u4 ,h ,dhz ,gg #jg ,cs #bbaf ,ksbr1 ,br,n ,dhz ,gg #ab ,cs ,hierzu ist zu bemerken3 ,der erste ,wagen ist ein ,d-,wagen mit vier ,achsen1 deren uerster ,abstand1 hier ,radstand genannt1 #ae1fe ,meter betrgt4 ,das ,eigengewicht ist #db ,tonnen1 gleich #db #jjj ,kilogramm4 ,die ,unterstreichung der ,zahl in ,spalte #i bedeutet1 da die ,aborte mit ,wascheinrichtung versehen sind4 ,der ,wagen hat1 nach den ,angaben in den ,spalten #aj bis #ab1 ,knorr-,schnellbremse und ,handbremse1 ,niederdruck- und ,hochdruck-,dampfheizung1 ,gasglhlichtbeleuchtung4 ,hergestellt ist er in der ,werkstatt ,tempelhof4 ,wsbr4 bedeutet ,westinghouse-,schnellbremse1 die ,unterstreichung des ,radstands 7,achsstands7 in ,spalte #e sagt1 da der ,wagen mit ,vereins-,lenkachsen ausgerstet ist4 ,de ist die ,werksttte ,delitzsch1 ,cs bedeutet ,werksttte ,cottbus4 hnliche ,nachweisungen1 wie sie fr die ,wagen vorhanden sind1 gibt es auch fr die ,laufschilder1 welche an diesen befestigt werden4 ,es ist mglich1 den ,verbleib jedes einzelnen ,schilds im ,bereich aller deutschen ,bahnen genau zu verfolgen4 ,das vorhin angefhrte ,bildungsbeispiel fr die ,zge ,d #cg und ,d #ch hat bereits erkennen lassen1 da in einem und demselben ,zug ,wagen durcheinanderlaufen knnen1 die verschiedenen ,verwaltungen gehren4 ,das setzt natrlich eine ,verstndigung zwischen den einzelnen ,wageneigentmern voraus4 ,alljhrlich zweimal1 im ,frhjahr fr den ,sommerdienst1 im ,sptsommer fr den ,winterdienst1 finden ,wagenbeistellungs-,beratungen statt4 ,in ihnen setzen die hierzu abgeordneten ,vertreter der deutschen ,verwaltungen fest1 wo durchlaufende ,zge oder1 bei geringerem ,verkehr1 durchlaufende ,wagen gefhrt werden sollen4 ,in ,friedenszeiten beteiligen sich auch auerdeutsche ,bahnverwaltungen an diesen ,beratungen1 und ihr ,ergebnis ist dann jedesmal der europische ,wagenbeistellungs-,plan1 auf ,grund dessen die groen zwischenstaatlichen ,zuglufe bestimmt werden1 der aber auch die durchgehenden ,zuglufe im ,reich in sich schliet4 ,jedes ,kilometer1 das ein ,wagen im ,bereich einer fremden ,verwaltung durchfhrt1 wird dieser auf ,rechnung gestellt4 ,jeder ,wageneigentmer rechnet nach bestimmten ,zeiten aus1 wieviel ,kilometer seine ,fahrzeuge nach dem ,wagenbeistellungs-,plan fr die brigen ,verwaltungen geleistet haben4 ,alle diese ,aufstellungen werden dann einer ,vermittlungsstelle1 nmlich dem ,eisenbahnzentralamt in ,berlin1 bersandt1 und dieses sucht nun nach ,mglichkeit einen ,naturausgleich zu schaffen4 ,dies will sagen1 da die ,schuld1 die eine ,verwaltung der anderen gegenber angesammelt hat1 nicht in bar1 sondern wieder in ,wagenachs-,kilometern ausgeglichen wird und das unter ,anwendung einer ,gesamtaufrechnung4 ,ist z4 ,b4 die ,verwaltung ,a der ,verwaltung ,b ,wagenachs-,kilometer schuldig1 whrend sie gegenber der ,verwaltung ,c einen berschu hat1 so wird das durch ,verrechnung zwischen ,b und ,c ausgeglichen4 ,selbstverstndlich kommt es kaum jemals vor1 da die ,zahlen sich zu ,null ergnzen2 die ,ausgleichstelle sorgt jedoch dafr1 da keine ,rechnung allzuhoch anschwillt4 ,wenn ein ,personenzug auf dem fr seinen ,lauf festgesetzten ,endbahnhof angekommen1 der letzte ,fahrgast ausgestiegen ist und die ,wagen in die abgelegenen ,gefilde des ,abstellbahnhofs geschafft sind1 dann nimmt der ,zug alsbald ein ganz anderes ,gesicht an4 ,er ist nicht mehr ein vornehmer ,herr1 der mit steifer ,gelassenheit ,gste empfngt1 sondern gleicht mehr einem ,burschen1 der nach langer ,reise heimkehrt und nichts anderes im ,sinn hat1 als sich zunchst einmal ordentlich zu subern4 ,zunchst drckt der ,zug seine ,absicht1 lngere ,zeit an seinem ,abstellort zu verweilen1 dadurch aus1 da er sogleich die ,lokomotive fortschickt1 die ihn vielleicht hundert ,kilometer weit bis hierher gezogen hat4 ,an ihre ,stelle tritt eine gemtliche ,verschiebe-,lokomotive1 die ihn in den ,reinigungsschuppen bringt4 ,dort drinnen wird er bereits von einer dienstbereiten ,schar erwartet4 ,sie strzt sich auf ihn1 und nun werden die ,wagendcher abgefegt1 die ,wasserablaufrinnen gesubert1 mit nassen ,tchern und ,besen werden die ,auenwnde von ,ru und ,schmutz befreit1 die ,lager1 ,untergestelle und ,einsteigtritte vom ,staub und ,sand gesubert1 im ,winter werden die ,eiskrusten weggeschlagen4 ,darauf sind aus jedem ,abteil die darin liegengebliebenen ,gegenstnde aufzulesen1 das ,papier in bereitgestellte ,krbe zu werfen4 ,alsdann wird nach ,entfernung der ,fudecken ausgefegt1 die ,polster werden geklopft oder durch ,staubsauger gereinigt4 ,die ,heizkrper sind abzustauben1 die ,aschenbecher zu reinigen1 die ,spucknpfe sauber auszuwaschen4 ,die ,fenstervorhnge und die ,stoffblenden an den ,lampen sind auszubrsten1 die ,lftungsschieber von ,flugasche zu befreien4 ,nachdem die ganz groben ,arbeiten erledigt sind1 geht es an das ,putzen der ,fenster1 der ,spiegel und der blanken ,teile4 ,sobald das letzte ,stubchen entfernt ist1 kommt wieder eine ,verschiebe-,lokomotive heran1 zieht den ,zug in ein ,ausziehgleis und ordnet durch zahlreiche ,bewegungen die ,wagen so1 da sie fr die nchste ,fahrt die richtige ,reihenfolge nach der ,vorschrift des ,zugsbildungsplans haben4 ,darauf wird der ,zug in ein ,gleis fr fertige ,zge geschoben1 wo die ,achsbehlter mit neuem ,schmierstoff versehen1 der ,gasvorrat ergnzt wird4 ,im ,winter findet auch ein ,vorheizen aus ortsfesten ,dampfanlagen statt4 ,die ,wasserbehlter in den ,aborten mit ,wascheinrichtungen werden gefllt1 die hierzu vorgesehenen ,behlter mit ,handtchern und ,seife neu ausgestattet4 ,aufsichtsbeamte sehen die ,laufwerke noch einmal grndlich daraufhin nach1 ob an ihnen irgendein betriebsgefhrlicher ,schaden wahrzunehmen ist4 ,manchmal treffen auf einem ,abstellbahnhof auch ,wagen ein1 deren ,suberung so rasch nicht vorgenommen werden kann4 ,in gewhnlichen ,zeiten rollen die deutschen ,personenwagen ja vielfach ber die ,landesgrenzen1 und dort kommen sie fter in die ,gefahr1 mit ,ungeziefer behaftet zu werden4 ,wird ein ,wagen entdeckt1 dem ein solches ,migeschick widerfahren ist1 so darf er nicht wieder in ,betrieb genommen werden1 bevor die unliebsamen ,gste mit ,sicherheit gettet und entfernt sind4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,julius ,pintsch-,a4-,g4 in ,berlin #bfh4 ,entseuchungs-,vorrichtung fr ,eisenbahnwagen ,ein ,schlafwagen fhrt in das eiserne ,rohr ein4 ,der ,abschludeckel ist seitlich ausgefahren ,abbildung3 #bfi4 ,blick in das ,entseuchungsrohr ,eine solche ,wagenreinigung war nun frher nicht anders mglich1 als da zunchst einmal smtliche ,polsterteile und auch die ,wandbekleidungen abgenommen wurden4 ,hierdurch entstanden viel ,zeitverlust und ,kosten1 und es war stets die ,gefahr vorhanden1 da die reinigende ,werkstatt gleichfalls vom ,ungeziefer befallen wurde4 ,die ,firma ,julius ,pintsch hat eine in den letzten ,jahren viel verwendete ,vorrichtung geschaffen1 die das ,abtten der ,tiere bewirkt1 ohne da besondere ,manahmen am ,wagen selbst notwendig sind4 ,es wird zu diesem ,zweck auf dem ,abstellbahnhof eine gewaltige ,rhre aufgebaut1 die aus einzelnen gueisernen ,ringen von etwa fnf ,metern ,durchmesser besteht4 ,die hintere ffnung wird fest abgeschlossen1 die vordere erhlt eine aufschiebbare ,tr1 die an den ,rohrkrper luftdicht angepret werden kann4 ,der zu reinigende ,wagen wird hineingeschoben1 die ,tr geschlossen1 und alsdann wird der ganze ,raum durch ein innen angebrachtes1 mit ,dampf beschicktes ,rhrennetz bis auf #ej ,grad erwrmt4 ,eine ,luftpumpe fhrt darauf eine sehr starke ,luftverdnnung in dem ,rohr herbei1 und hierdurch wird das sichere ,abtten der ,insekten bewirkt4 ,falls man annimmt1 da der ,wagen auch noch ,krankheitsstoffe enthlt1 so wird der ,raum nunmehr mit ,formalin-,dmpfen erfllt1 die ein ,entseuchen mit ,sicherheit bewirken1 da bei der vorhandenen ,luftverdnnung das ,formalin in die kleinsten ffnungen eindringt4 ,die ,lokomotive ist indessen geradenwegs zur ,kohlenlagerstelle gefahren4 ,hier wird der ,vorrat auf dem ,tender mittels ,handkrben oder unter ,benutzung eines ,krans ergnzt4 ,zu gleicher ,zeit wird ,wasser nachgefllt4 ,nun begibt sich die ,lokomotive zur ,feuerreinigungsstelle4 ,zwischen den beiden ,schienen ist hier eine tiefe1 ummauerte ,grube vorgesehen1 in die ,stufen hinabfhren4 ,ein ,schuppenfeuermann steigt1 mit seltsamen ,werkzeugen beladen1 auf die ,lokomotive4 ,seine ,aufgabe ist es1 die ,schlackenschicht1 welche sich whrend der langen ,fahrt auf dem ,rost gebildet hat1 zu entfernen1 die ,feuerung wieder in guten ,zustand zu bringen4 ,der ,mann reit die ,feuertr auf und fhrt zunchst mit einer ,krcke hinein1 die einen viele ,meter langen ,stiel hat4 ,er kann mit ihrer ,hilfe auch die hintersten ,teile des ,rosts unter dem ,feuerschirm erreichen4 ,hackend und kratzend lockert er die ,schlacke auf1 so da sie nicht mehr an den ,eisenteilen festbackt1 sondern leicht entfernt werden kann4 ,zu diesem ,zweck fhrt er nach ,entfernung der ,krcke mit einer ebenso lang gestielten ,schaufel hinein und bringt eine ,last ,hllenglut nach der anderen heraus1 um sie nebenan auf den ,sand zu werfen2 bei ganz groen ,maschinen1 wo das ,ausschlacken in dieser ,art zu schwer sein wrde1 kann mit einer groen ,zange in die ,feuerung hineingegangen werden1 um mehrere der nur lose eingelegten ,roststbe in der ,mitte herauszuziehen4 ,da vorher schon der ,aschkasten entfernt worden ist1 fllt die ,schlacke nunmehr durch den ,rost hindurch in die ,grube4 ,nachdem er die ,feuerung so in ,ordnung gebracht hat1 liegt es dem ,feuermann noch ob1 die ,rauchkammer zu leeren und zu subern4 ,er ffnet mit ,hilfe des groen1 vor der ,brust der ,lokomotive angebrachten ,handrads die vordere ,drehtr und schaufelt die auf dem ,boden der ,rauchkammer angesammelte ,lsche hinaus4 ,heizer und ,lokomotivfhrer1 die ausdrcklich von diesem schweren ,geschft der ,feuerungsreinigung befreit sind1 sehen indessen die ,lokomotive in allen ihren ,teilen nach1 len sie ab1 ziehen lose gewordene ,schrauben an1 prfen das ganze ,gebude von allen ,seiten und auch von unten her1 indem sie in die ,grube hinuntersteigen4 ,darauf darf die ,maschine in den ,schuppen fahren1 wo der ,dienst1 wenn sie nur einfache ,besetzung hat1 nun fr einige ,zeit zu ,ende ist4 ,das ,feuer erlischt dann allmhlich4 ,schon mehrere ,stunden vor der neuen ,abfahrtszeit wird die ,maschine von ,schuppenleuten frisch angeheizt4 ,mindestens zwei ,stunden vor ,zugabgang sind auch ,fhrer und ,heizer wieder zur ,stelle1 um das richtige ,dampfmachen zu berwachen1 die letzten ,ausbesserungen vorzunehmen4 ,zu genau festgesetzter ,minute verlt die ,lokomotive den ,schuppen und legt sich vor den ,zug1 der bereits vorher von einer ,verschiebelokomotive an den ,bahnsteig gebracht worden ist4 -- -- ,in ganz anderer ,weise1 als wir es bei den ,personenwagen gesehen haben1 gehen ,zugbildung und ,zuglufe im ,bereich des ,gterverkehrs vor sich4 ,hier herrschen ,verhltnisse1 die mit jenen im ,bezirk der ,personenbefrderung nur noch wenig hnlichkeit haben4 ,eine einfache berlegung schon zeigt1 da im ,gterverkehr mit festen ,zugbildungsplnen und ,heimatbahnhfen nichts anzufangen ist4 ,die ,personenzge laufen innerhalb eines ,fahrplanabschnitts tglich in gleicher ,form4 ,die ,anforderungen1 die an sie gestellt werden1 sind immer dieselben1 wenn man von einigen ,unregelmigkeiten absieht1 die leicht zu bewltigen sind4 ,monatelang knnen die ,personenzge daher in der ein fr alle ,male festgesetzten ,form gefahren werden4 ,im ,gterverkehr aber herrscht ein tglicher ,wechsel4 ,jeder ,tag stellt infolge der ganz unregelmig auftretenden ,wnsche der ,versender andere ,anforderungen an den ,wagenpark4 ,es ndert sich unausgesetzt nicht nur die ,zahl der zur ,bewltigung des ,verkehrs ntigen ,wagen sondern auch ihre ,art4 ,jede der verschiedenen ,gtersorten verlangt anders gebaute1 nur fr sie passende ,fahrzeuge4 ,fr ,massengter mssen offene1 fr ,getreide oder ,vieh gedeckte1 fr ,papier-1 ,hohl-1 ,glas- oder ,strohwaren grorumige1 fr chemische ,erzeugnisse ,kesselwagen usw4 zur ,verfgung gestellt werden4 ,gewisse sehr lebhafte ,verkehrsarten treten nur zu bestimmten ,jahreszeiten auf1 so die ,versendung von ,kali und ,zuckerrben4 ,dann gibt es ,gegenden1 die weit mehr versenden1 als sie empfangen1 wie insbesondere die ,kohlenbezirke1 und ,stellen1 bei denen der ,empfang berwiegt1 wie die ,grostdte4 ,hierdurch allein schon ist ein nutzbringendes1 einfaches ,hin- und ,rcklaufen der ,wagen ausgeschlossen4 ,die ,schwierigkeiten der ,regelung werden um so grer1 als die einzelnen ,verwaltungsbezirke nicht mehr wie bei den ,personenwagen in der ,hauptsache ihre eigenen ,fahrzeuge benutzen1 sondern in sehr viel grerem ,umfang fremde ,wagen zu verarbeiten haben4 ,in bezug auf die ,gterwagen besteht heute bereits eine annhernde ,reichseinheit1 indem smtliche deutsche ,staatsbahnen sich seit #aiji zum ,deutschen ,staatsbahnwagen-,verband zusammengeschlossen haben4 ,auch ein groer ,teil der ,privatbahnen ist durch ,einstellen ihrer ,wagen in den ,park einer ,staatsbahn dem ,verband beigetreten4 ,seitdem wird fast der gesamte ,gterwagenpark ,deutschlands -- mit ,ausnahme der ,spezialwagen -- als einheitliches ,ganzes behandelt4 ,durch diese grozgige ,vereinbarung ist es mglich geworden1 bedeutende ,ersparnisse zu erzielen1 indem eine sehr groe ,anzahl von ,wagenleerlufen fortgefallen ist4 ,frher mute jeder beladen eintreffende ,gterwagen einer anderen ,verwaltung alsbald in deren ,bezirk zurckgesendet werden1 auch wenn keine ,ladung fr den ,rcklauf in dieser ,richtung vorhanden war4 ,hierdurch wurden nutzlose ,befrderungskosten von bedeutender ,hhe verursacht4 ,desgleichen war ein geradezu ungeheuerliches ,schreibwerk fr ,abrechnung erforderlich4 ,heute drfen -- immer mit ,ausnahme der ,spezialwagen -- smtliche ,gterwagen der dem ,staatsbahnwagen-,verband angehrigen ,verwaltungen von jeder anderen ,verwaltung wie eigene behandelt und nach jeder ,richtung hin versendet werden4 ,die ,abrechnung erfolgt nach ,pauschbetrgen im ,verhltnis der ,wagenachsbestnde bei jeder einzelnen ,verwaltung4 ,infolge dieses uerst nutzbringenden ,zusammenschlusses erwchst jedoch nunmehr die fast abenteuerliche ,aufgabe1 tglich von neuem ber den gesamten deutschen ,gterwagenpark -- das sind mehr als #fjj #jjj ,fahrzeuge -- so zu verfgen1 da jedem einzelnen der vielen tausend ,bahnhfe1 von denen aus ein ,versand stattfindet1 mglichst die von ihm als notwendig bezeichnete ,wagenzahl und auch in der gewnschten ,art zur ,verfgung steht4 ,zu diesem ,zweck ist eine ,einrichtung geschaffen1 die an ,groartigkeit ihresgleichen kaum hat1 eine ,leitstelle1 von der aus zuletzt eine einzige ,hand die tglichen ,gterwagenumlufe im ganzen ,deutschen ,reich lenkt4 ,smtliche deutschen ,bahnhfe stellen tglich einmal den ,bestand fest1 den sie an ,gterwagen haben1 und den ,bedarf1 der im ,lauf der nchsten #bd ,stunden voraussichtlich bei ihnen auftreten wird4 ,jeder ,bahnhof gibt alsdann eine telegraphische ,meldung hierber auf1 berall verstreute ,sammelstellen sichten diese ,depeschen1 stellen aus ihnen ,bestand und ,bedarf ihres ,bezirks zusammen und geben diese ,meldungen alsdann an eine ganz geringe ,zahl von ,amtsstellen weiter4 ,jede von diesen entwirft nun ein ,bild des ,bestands und ,bedarfs von noch grerem ,umfang4 ,nachdem die ursprnglichen ,bahnhofstelegramme so zweimal zusammengemahlen und gemengt worden sind1 erhlt die oberste ,leitstelle telegraphisch die ,gesamtbersicht zugestellt4 ,sofort setzt sie mit ihrer allumfassenden ,arbeit ein4 ,nach genauer ,betrachtung des ,bedarfs im ganzen ,reich1 der ihr allein bekannt ist1 gibt die ,leitstelle jedem ,bezirk bindende ,anweisung1 wie er seinen ,bestand auszuteilen hat1 wieviele und wie geartete ,wagen er selbst behalten darf1 wieviele er anderen ,bezirken zusenden mu und lt ihm ,mitteilung darber zukommen1 was ihm von dort wiederum zuflieen wird4 ,bereits zu einer frhen ,nachmittagsstunde jedes ,werktags sind alle ,bahnhfe bis zur letzten ,haltestelle mit ,gterverkehr darber unterrichtet1 wie sie ihre ,bestnde an ,gterwagen zu behandeln haben1 und was ihnen innerhalb der nchsten #bd ,stunden zur ,befriedigung des eigenen ,bedarfs zur ,verfgung stehen wird4 ,die mchtige ,leitstelle1 deren ,anweisungen den gesamten deutschen ,eisenbahnverkehr tglich bis in die tiefsten ,tiefen beeinflussen1 ist das ,hauptwagenamt in ,berlin1 das dem ,eisenbahnzentralamt angegliedert ist4 ,die ,ttigkeit dieser ,amtsstelle fr den deutschen ,eisenbahnkrper ist etwa mit der des ,herzens zu vergleichen4 ,jeder ,gterwagen ist ein ,blutstropfen1 der immer wieder zum ,herzen fliet und von dort auf die verschiedenen ,blutbahnen verteilt wird4 ,wenn ein ,krperteil besonders schwer zu arbeiten hat1 so wird ihm von dem hochempfindlichen ,herzen mehr ,blut zugepret2 er lt dann auch entsprechend mehr abflieen4 ,in gleicher ,weise verstrkt das ,hauptwagenamt die ,strme nach scharf beanspruchten ,bahnpunkten und lt sie nach beendeter ,arbeit wieder zurckebben4 ,freilich wei der nervse ,steuerungsapparat des ,herzens nichts davon1 ob z4 ,b4 eine ,fingerspitze besonders starke ,zufuhr ntig hat4 ,wre der ,hauptleitstelle im menschlichen ,krper die ,blutumlaufsregelung bis zu jeder feinsten ,verstelung bertragen1 so wrde sie mit ,melde- und ,befehlsleitungen so berlastet sein1 da ein folgerichtiges ,arbeiten gar nicht mglich wre4 ,dementsprechend sind auch vor das ,hauptwagenamt zahlreiche andere mter geschaltet1 denen die ,einzelmeldungen zugehen4 ,von hier aus werden die ,stellen nchsthherer ,ordnung benachrichtigt1 und diese erst lassen dem ,hauptwagenamt ihre ,meldungen zugehen4 ,die ,arbeit des tglichen ,gterwagenausgleichs in ,deutschland vollzieht sich tatschlich in folgenden ,formen4 ,am ,vormittag werden smtliche ,geleise jedes ,bahnhofs von ,beamten abgeschritten1 die jeden vorhandenen ,gterwagen aufschreiben4 ,ferner wird an ,hand von eingegangenen ,mitteilungen geschtzt1 was im ,lauf des ,nachmittags und der ,nacht noch an solchen ,wagen eintreffen wird1 die bis zum nchsten ,mittag entladen1 also zur ,weiterbenutzung verfgbar sein werden4 ,weiter sind die ,wagen aufzunehmen1 die im ,lauf des ,tags aus den ,werksttten und ,entseuchungsanlagen kommen werden4 ,die ,gesamtsumme der ,zuflsse aus allen diesen ,quellen bildet den ,bestand4 ,andererseits ist festzustellen1 wieviel ,wagen von ,gewerbetreibenden bestellt sind1 wieviel fr die ,abfuhr von ,stckgtern1 fr den inneren ,dienst1 als ,schutzwagen1 ,postbeiwagen usw4 gebraucht werden4 ,hieraus ergibt sich der ,bedarf4 ,bestand und ,bedarf sind dann bis zur ,mittagsstunde1 nach ,wagengattungen geordnet1 dem zustndigen ,wagenbro mitzuteilen4 ,dies ist die ,hauptmeldung4 ,eine solche telegraphische ,hauptmeldung sieht etwa so aus3 ,bd ,g #aj #jj #c ,s,sl #a ,veg #b ,bst ,n #b ,g #a ,r ,h,hsz #a #jm #be4 ,hierin bedeutet3 ,bd ,bedarf1 ,g zwei- oder dreiachsige bedeckte ,gterwagen 7von denen #aj vorhanden sind71 #jj vierachsige offene ,gterwagen mit ,wnden von mehr als #j1dj ,meter ,hhe1 ,s,sl ,schienenwagen mit mehr als #ab ,meter ,lnge der ,ladeflche1 ,veg bedeckte ,viehwagen mit ,zwischenboden fr ,gnsebefrderung1 ,bst ,bestand1 ,n bedeckte ,gterwagen mit ,luftbremse oder ,luftleitung1 zur ,benutzung in schnellfahrenden ,zgen geeignet1 ,r offene ,wagen von mindestens #i1i ,meter ,lnge der ,ladeflche mit langen1 hlzernen ,seitenpfosten 7,rungen71 ,h,hsz ,holzwagenpaar1 ausgerstet mit ,kuppelstangen und mit ,zinken auf den ,wendeschemeln1 #jm offene ,gterwagen von mindestens #ae #jjj1 aber weniger als #bj #jjj ,kilogramm ,ladegewicht4 ,jedes ,wagenbro empfngt ein starkes ,bndel solcher ,hauptmeldungen1 dazu noch eine ganze ,reihe von ,nebenmeldungen und stellt daraus die ,bedarfs- und ,bestandszahlen der einzelnen ,wagengattungen schleunigst zusammen4 ,es meldet sie fr seinen ganzen ,bezirk umgehend der ,gruppen-,ausgleichstelle4 ,dort mssen die ,telegramme bis #a-a_/d ,uhr eingetroffen sein4 ,solcher ,gruppen-,ausgleichstellen gibt es im ganzen ,deutschen ,reich nur zehn3 ,bezeichnung ,ausgleichgebiet ,ausgleichstelle 7,verwaltungsbezirke7 ,gruppe ,i ,breslau1 ,posen1 ,kattowitz ,wagenbro ,breslau ,gruppe ,,ii ,bromberg1 ,danzig1 ,knigsberg ,wagenbro ,bromberg i4 ,pr4 ,gruppe ,,iii ,berlin1 ,stettin1 ,magdeburg1 ,hauptwagenamt ,halle a4 ,s41 ,erfurt1 ,mecklen- burg ,gruppe ,,iv ,hannover1 ,altona1 ,mnster i4 ,wagenbro ,hannover ,w41 ,oldenburg ,gruppe ,v ,frankfurt a4 ,m41 ,cassel ,wagenbro ,frankfurt a4 ,m4 ,gruppe ,,vi ,cln1 ,essen a4 d4 ,ruhr1 ,elber- ,wagenbro ,cln feld ,gruppe ,,vii ,reichseisenbahnen in ,elsa- ,wagenbro ,straburg i4 ,e4 ,lothringen1 ,ludwigshafen1 ,saarbrcken ,gruppe ,,viii ,baden1 ,mainz1 ,wrttemberg ,wagenbro ,karlsruhe ,gruppe ,,ix ,augsburg1 ,mnchen1 ,nrnberg1 ,wagenbro ,mnchen-,laim ,regensburg1 ,wrzburg ,gruppe ,x ,sachsen ,wagenbro ,dresden ,aus dieser ,zusammenstellung ersieht man1 in welcher ,weise groe ,gebiete immer in einer ,ausgleichstelle zusammengefat sind4 ,das ,hauptwagenamt in ,berlin ist gleichzeitig ,ausgleichstelle fr ,gruppe ,,iii1 die den besonders wichtigen ,bezirk ,berlin umfat4 ,hierdurch wird seine bersicht ber das ,ganze wesentlich erleichtert4 ,nachdem die ,gruppen-,ausgleichstellen die von den ,wagenbros zusammengestellten ,meldungen erhalten haben1 fertigen sie nunmehr eine bersicht ber ihren ganzen ,ausgleichbezirk an und bermitteln diesen telegraphisch dem ,hauptwagenamt4 ,dort treffen die ,meldungen bis #b ,uhr ein4 ,das ,hauptwagenamt behandelt die ihm zugeflossenen zehn ,meldungen zusammen mit den ,nachrichten1 die bei ihm sonst ber den ,verkehrszustand und die ,verkehrsanforderungen eingetroffen sind1 so1 da es einen mglichst klaren berblick erhlt1 welche ,gegenden besonders grndlich zu versorgen sind1 woher viel entnommen werden kann usw4 usw4 ,den einzelnen ,gruppenausgleichstellen werden dann die ,wagen so zugeteilt1 da ein mglichst glatter ,umlauf entsteht4 ,oft ist es in ,rcksichtnahme auf das hhere ,ganze notwendig1 einer ,ausgleichstelle trotz eigenen ,bedarfs8 ,wagen fr eine andere fortzunehmen4 ,das ,hauptwagenamt hat eben in jedem ,augenblick die wichtigsten ,verkehrsarten besonders zu bedenken1 und nur diese ,stelle allein kann das tun1 da ausschlielich sie es ist1 die das ,ganze berschaut4 ,nachdem der ,hauptausgleich vorgenommen ist1 drahtet das ,hauptwagenamt die ,wagenabnahmen und -zuweisungen an die ,gruppen-,ausgleichstellen4 ,jede von diesen nimmt demzufolge den endgltigen ,ausgleich fr den ,bereich jedes ihr unterstellten ,wagenbros vor und teilt diesen ,stellen das ,ergebnis bis #c-c_/d ,uhr mit4 ,am frhen ,nachmittag sind bereits alle ,bahnhfe unterrichtet1 und sofort kann damit begonnen werden1 die leeren ,wagen in der angeordneten ,weise in ,bewegung zu setzen4 ,die hier geschilderte ,art der ,verteilung bezieht sich jedoch in der ,hauptsache nur auf bedeckte ,wagen4 ,die offenen ,gterwagen fr ,kohle- und ,koksbefrderung nehmen eine ,ausnahmestellung ein4 ,sie werden in auerordentlich groer ,zahl stndig in den ,hauptkohlebezirken1 also in ,oberschlesien1 ,niederschlesien1 im ,ruhr- und ,saargebiet gebraucht4 ,da also nach dorthin stndig ,rcklufe leerer ,wagen stattfinden mssen1 so besteht fr bestimmte ,bezirke1 nach denen die ,kohle regelmig in groen ,mengen versendet wird1 allgemein die ,anordnung1 die entladenen ,kohlenwagen an bestimmte ,orte in den genannten ,bezirken zurcklaufen zu lassen4 ,diese selbstttig arbeitenden ,zufhrungsgebiete8 sind scharf umrissen1 so da man in ,schlesien1 an der ,ruhr und an der ,saar tglich auf eine sehr groe ,zahl eingehender ,leerwagen rechnen kann4 ,es gibt eine ganze ,reihe von ,gterwagen1 die besondere ,formen und ,vorrichtungen besitzen4 ,diese sind gewhnlich den ,bedrfnissen eines bestimmten ,bezirks angepat1 und hier besteht immer ein besonderer ,wunsch1 sie ladebereit zur ,hand zu haben4 ,so hat z4 ,b4 eine ,gegend1 in der viele ,fabriken fr ,hohlglaswaren sich befinden1 einen starken ,bedarf an grorumigen ,wagen1 ,bezirke mit einem ausgedehnten chemischen ,gewerbe brauchen viele ,kesselwagen1 andere in reichem ,ma ,fahrzeuge fr ,kalkbefrderung usw4 ,viele der in besonderer ,weise ausgebildeten ,wagen tragen darum die ,bezeichnung ,spezialwagen84 ,derartige ,fahrzeuge drfen an ihrer ,ankunftsstelle nur dann neu beladen werden1 wenn die ,waren nach dem ,heimatbezirk eines solchen ,wagens oder nach einem ,ort bestimmt sind1 der in der ,richtung zu diesem ,heimatbezirk liegt4 ,ist keine geeignete neue ,ladung vorhanden1 so mssen ,spezialwagen leer zurckgesendet werden4 ,das gleiche gilt sinngem fr die ,stationswagen81 die auf einem bestimmten ,bahnhof mit ,sonderbedrfnis beheimatet sind4 ,durch diese ,anordnung wird die ,zahl der ,leerlufe erhht1 und es besteht das ,bestreben1 die ,zahl der ,spezialwagen immer mehr zu vermindern4 ,je ausgedehnter der ,wagenpark der deutschen ,bahnen wird1 je mehr ,wagen jeder ,gattung also vorhanden sind1 um so geringer darf die ,zahl der nicht ganz freizgigen ,spezialwagen werden4 ,die ,schwankungen im ,gterverkehr der deutschen ,eisenbahnen sind auerordentlich gro4 ,im ,frhjahr und ,herbst werden oft stoweis auerordentliche ,mengen von ,wagen aller ,art angefordert1 im ,sommer dagegen stehen zuzeiten #fj #jjj bis #hj #jjj ,wagen unbenutzt da1 so da sich trotz der ausgedehnten ,vorkehrungen ein ,mangel an ,aufstellgeleisen bemerkbar macht4 ,will man unter diesen ,umstnden ein wirtschaftliches ,ergebnis aus dem ,gterwagenumlauf erzielen1 was ja auch bei den ,staatsbahnen als den ,hauptsttzen der ,staatshaushalte notwendig ist1 so kann der ,wagenpark nicht gut so weit vermehrt werden1 da er dem hchsten ,tagesbedarf1 der vielleicht nur sieben- oder achtmal im ,jahr eintritt1 zu gengen vermag4 ,wenn so viele ,wagen tatschlich vorhanden wren1 wie an solchen ,tagen gebraucht werden1 so wrde whrend eines groen ,teils des ,jahrs eine gewaltige ,geldsumme ungenutzt bleiben4 ,es ist daher nicht gut mglich1 das ,gespenst des ,wagenmangels vollstndig zu bannen4 ,immerhin betrachten es die deutschen ,bahnen als ihre ,aufgabe1 den ,wagenpark stndig so weit zu vermehren1 da ,schdigungen einzelner ,gewerbe durch lnger andauernden ,wagenmangel vermieden werden4 ,meistens handelt es sich bei ,wagenausfllen nur um krzere1 zeitliche ,verschiebungen4 ,die ,fahrzeuge1 die heute nicht zur ,verfgung stehen1 sind in zwei oder drei ,tagen meistens schon zur ,stelle4 ,die groen ,gewerbe1 in deren ,natur ein stoweis anschwellendes ,versandbedrfnis liegt1 knnten freilich den ,bahnverwaltungen auch dadurch mehr entgegenkommen1 da sie eine bessere zeitliche ,verteilung ihres ,warenversands vornhmen1 als dieses bis heute geschieht4 ,lagerstellen an zerstreut im ,reich liegenden ,orten1 die vorzeitig versorgt werden knnten1 sind noch in viel zu geringer ,zahl vorhanden4 ,ihre weitere ,ausbildung wrde den ,wagenumlauf und damit die ,verzinsung der in den ,eisenbahnmitteln untergebrachten ffentlichen ,gelder sehr gnstig beeinflussen4 ,nach ,magabe der geschilderten grozgigen ,verteilung rollen tglich die zahllosen ,gterzge ber die deutschen ,bahnen4 ,die ,zusammensetzung jedes einzelnen ist stets eine andere1 eine immer wiederkehrende ,erscheinung ist meist nur der ,packwagen1 der auch in allen ,gterzgen luft4 ,er dient hier jedoch nicht mehr zur ,aufnahme von ,ladung1 sondern zum ,unterbringen der begleitenden ,mannschaft1 des ,zugfhrers und der ,packmeister4 ,gewhnlich steht der ,wagen ganz vorn im ,zug1 damit der ,zugfhrer und die ,lokomotivmannschaft sich beim ,anhalten des ,zugs rasch miteinander verstndigen knnen4 ,um den ,verkehr der beladenen und leeren ,gterwagen mglichst bequem und leichtflssig zu machen1 werden drei ,arten von ,gterzgen unterschieden3 ,fern-,gterzge1 ,durchgangs-,gterzge und ,nah-,gterzge4 ,die ,fern-,gterzge dienen insbesondere der ,befrderung von ,massengtern1 wie ,kohle1 ,erz1 chemische ,erzeugnisse1 und dem ,rcklauf leerer ,wagen4 ,sie durchfahren sehr weite ,strecken1 ohne ihren ,bestand zu ndern4 ,aus diesem ,grund knnen die ,wagen ohne besondere ,ordnung in sie eingestellt werden2 sie laufen bunt81 wie der ,fachmann sagt4 ,am ,zielbahnhof werden die ,fern-,gterzge aufgelst1 und die von ihnen mitgebrachten ,wagen dienen1 soweit sie nicht fr den ,zielbahnhof selbst bestimmt sind1 nun zur ,bildung von ,durchgangs- und ,nah-,gterzgen4 ,die ,durchgangs-,gterzge haben die ,aufgabe1 den ,verkehr zwischen den groen ,bahnhfen eines ,bezirks1 insbesondere den ,hauptknotenpunkten1 zu vermitteln4 ,sie pflegen deshalb auch nur dort anzuhalten und dann ihren ,bestand gruppenweis zu ndern4 ,die kleinen ,bahnhfe schlielich werden von ,nah-,gterzgen versorgt1 die berall anhalten1 an allen ,orten einzelne ,wagen ein- und aussetzen4 ,damit dieses ,geschft rasch und unter mglichst geringer ,vergeudung von ,lokomotivkraft erledigt werden kann1 werden die ,wagen in den ,nah-,gterzgen gleich am ,abgangsbahnhof in bestimmter ,ordnung eingestellt4 ,hinter die ,lokomotive kommt zuerst der ,packwagen1 dann folgen die ,wagen fr den nchsten ,bahnhof1 darauf die fr den zweitnchsten und so fort bis zum ,schlu1 wo die fr den ,zielbahnhof bestimmten ,wagen stehen4 ,die ,zge sind bahnhofsweis geordnet84 ,kommt der ,zug auf einem ,zwischenbahnhof an1 so bringt die ,lokomotive die vordersten ,wagen auf ein ,nebengleis1 setzt neu einzustellende ,wagen1 die meist bis zum nchsten ,knotenpunkt und darber hinaus zu laufen haben1 an das ,ende des ,zugs1 worauf dieser dann weiterfahren kann4 ,fast gar kein ,wagenwechsel findet bei ,stckgterzgen statt1 die keine geschlossenen ,wagenladungen zu befrdern haben4 ,sie fhren ,einzelsendungen1 die in den ,wagen gestapelt sind4 ,die einzelnen ,ballen1 ,kisten usw4 werden auf den angegebenen ,bestimmungsorten in ,schuppen oder in bereitstehende ,bahnhofswagen ausgeladen4 ,gter1 fr die eine besonders rasche ,befrderung vorgeschrieben oder notwendig ist1 so unter anderem auch ,wagen mit lebendem ,vieh1 werden in ,eilgterzgen befrdert4 ,diese haben eine sehr viel geringere ,wagenzahl1 sind mit durchgehenden ,bremsen ausgerstet und knnen mit annhernder ,personenzug-,geschwindigkeit gefahren werden4 ,dienen ,zge auer zur ,gter- auch zur ,personenbefrderung1 indem geeignete ,wagen in sie eingestellt werden1 so nennt man sie gemischte ,zge4 ,zur ,bildung der ,gterzge sind an den groen ,knotenpunkten umfangreiche ,anlagen notwendig4 uerst zahlreiche ,verschiebe-,bewegungen mssen ausgefhrt werden1 bis die ,wagen in jedem einzelnen ,zug richtig gereiht sind4 ,damit dieses vielgestaltige ,geschft mglichst ungestrt durch andere ,dienste vor sich gehen kann1 sind besondere ,verschiebebahnhfe angelegt1 in denen nichts anderes vorgenommen wird als nur das ,reihen der ,gterzge4 ,das ,bewegen der ,wagen wird an solchen ,orten heute fast ausnahmslos unter ,zuhilfenahme der ,schwerkraft ausgefhrt4 ,frher geschah das ,verschieben der ,wagen ausschlielich durch ,hin- und ,herfahren der ,lokomotiven und ,abstoen4 ,wenn die ,wagen eines ankommenden ,zugs auf verschiedene ,geleise verteilt werden muten1 so wurden sie nacheinander von der hinter den ,zug gesetzten ,verschiebelokomotive dort hineingestoen4 ,das fortgesetzte ,hin- und ,herfahren und immer wiederkehrende pltzliche ,bremsen nutzte die ,wagen stark ab1 die ,kupplungen wurden oft zerrissen1 ,puffer verbogen und das ,bremsgestnge bermig in ,anspruch genommen4 ,auch die ,ladungen litten unter den stoweisen ,bewegungen4 ,ferner gingen durch das hufige ,hin- und ,zurckfahren auch viel ,zeit und ,kraft unntig verloren4 ,an vereinzelten ,stellen ist man dann dazu bergegangen1 ganze ,verschiebebahnhfe in ,geflle zu legen1 so da die ,wagen von den hochliegenden ,einfahrgeleisen aus selbstttig in die ,einzelgeleise ablaufen4 ,diese ,anordnung wird jetzt seltener ausgefhrt1 da jeder im ,bahnhof stehende ,wagen festgehalten werden mu und ,verschiebe-,bewegungen in der ,gegenrichtung uerst unbequem sind4 ,als vorzgliches ,mittel hat sich jedoch der ,ablaufberg oder ,eselsrcken bewhrt4 ,um die neuzeitliche ,verschiebearbeit mit ,benutzung des ,ablaufbergs kennenzulernen1 begeben wir uns auf einen groen ,bahnhof1 der damit ausgerstet ist4 ,er mge eine ,anordnung haben1 wie sie auf ,bild #bgj dargestellt ist4 ,wir nehmen an1 da auf den ,strecken a1 b1 c und d ,fern-,gterzge ankommen2 sie bringen von weither ,wagen fr die verschiedenen ,bahnhfe1 die im ,nahbereich der hier dargestellten ,verschiebeanlage liegen4 ,die ,fernzge sind also aufzulsen1 und es mssen aus ihnen ,nah-,gterzge mit ,bahnhofsordnung gebildet werden4 ,bei unserer ,ankunft laufen nacheinander in den ,einfahrgeleisen vier ,fern-,gterzge ein4 ,sogleich wird von jedem ,zug die ,lokomotive abgekuppelt1 und jede ,maschine fhrt ber das ,lokomotivgleis zu ihrem ,schuppen4 ,alsbald kommt eine ,verschiebelokomotive herbei und setzt sich hinter einen der angekommenen ,zge4 ,in der ,zwischenzeit ist bereits ein ,beamter an diesem ,zug entlang gegangen1 hat von dem jedem ,wagen aufgeklebten ,zettel seinen ,bestimmungsort abgelesen und eine entsprechende ,nummer mit ,kreide an eine ,seitenwand geschrieben4 ,es ist dies die ,nummer des ,richtungsgeleises1 in das der ,wagen eingelassen werden soll4 ,zugleich werden smtliche ,kupplungen zwischen den ,wagen lose geschraubt1 aber nicht von den ,haken gelst4 ,abbildung3 #bgj4 ,verschiebe-,bahnhof ,neuzeitliche ,anordnung mit ,ablaufbergen und ,harfengeleisen ,abbildung ,die ,spitze des ,zugs1 also dasjenige ,ende1 an dem sich jetzt keine ,lokomotive befindet1 steht dicht vor dem ,ablaufberg4 ,es ist dies ein ,sandhgel1 zu dem das ,gleis an der einen ,seite sanft hinauffhrt1 whrend es drben steil hinunterfllt4 ,in einiger ,entfernung von dem ,berg spaltet sich das ,ablaufgleis alsdann in eine grere ,zahl von ,richtungsgeleisen1 die wie die ,saiten einer ,harfe nebeneinanderliegen4 ,am ,verzweigungspunkt liegt ein ,stellwerk1 durch dessen ,hebel die ,weichen zum wechselnden ,einla in die verschiedenen ,richtungsgeleise gestellt werden knnen4 ,am ,fu des ,ablaufbergs ist ein ,wrter aufgestellt1 der neben sich einen ,befehlsapparat hat1 hnlich dem des ,schiffskapitns auf der ,kommandobrcke4 ,durch ,drehen einer ,kurbel kann er den ,zeiger eines ,zifferblatts auf verschiedene ,zahlen einstellen1 die den ,nummern der ,richtungsgeleise entsprechen4 ,im ,stellwerk ist ein ebensolches ,zifferblatt angebracht1 auf dem der ,zeiger in gleicher ,weise einspielt4 ,auf diese ,art vermag der ,wrter am ,ablaufberg dem ,stellwerkswrter die ,einstellung bestimmter ,fahrstraen zu befehlen4 ,der ,mann am ,ablaufberg stellt das dicht vor diesen gesetzte1 eigentmlich geformte ,signal 7,bild #bgb7 auf rasche ,fahrt1 das heit senkrecht nach unten1 worauf die ,verschiebelokomotive geschwind den ,zug so weit vordrckt1 da der erste ,wagen schon den ,fu des ,ablaufbergs berhrt4 ,sobald die ,hebung beginnt1 drcken sich die ,puffer der beiden ersten ,wagen etwas zusammen1 die ,kupplung wird ganz schlaff und kann nun durch einen hlzernen ,hebel von der ,seite her leicht vom ,haken abgeworfen werden4 ,darauf geht das ,ablauf-,signal in schrge ,stellung1 was langsame ,fahrt bedeutet1 und vorsichtig steigt der erste ,wagen bis zur ,spitze des ,hgels empor4 ,whrenddessen liest der ,wrter die mit ,kreide seitlich angeschriebene ,nummer des ,richtungsgleises1 in das der ,wagen laufen soll1 und teilt diese ,nummer mit ,hilfe des elektrischen ,meldeapparats dem ,stellwerk mit4 ,dieses richtet die ,weichen demgem4 ,vom ,hgel fhrt nun der erste ,wagen mit ziemlicher ,geschwindigkeit hinunter und in sein ,richtungsgleis ein4 ,die ,schiebelokomotive drckt in ganz langsamer1 aber ununterbrochener ,fahrt -- und das ist ein groer ,vorzug des ,ablaufbergbetriebs -- einen ,wagen nach dem andern auf die ,kuppe des ,hgels2 jedesmal wird vorher die ,kupplung abgeworfen1 die ,gleisnummer gemeldet1 die ,weichenlage richtig besorgt4 ,es ist ein prachtvoller ,anblick1 die mchtigen ,fahrzeuge nach allen ,seiten in die groe ,harfe einlaufen zu sehen4 ,bald rennt ein ,wagen nach rechts hinber1 bald nach links1 bald in ein ,zwischengleis1 berall sieht man ein lebhaftes ,treiben rollender ,fahrzeuge2 die ,weichen werden unausgesetzt umgestellt1 und schon nach wenigen ,minuten ist ein langer ,gterzug zerlegt4 ,sogleich kommt ein zweiter daran1 und so luft der ,betrieb auf einem groen ,verschiebebahnhof ununterbrochen den ganzen ,tag4 ,es vergehen1 solange es hell ist1 oft aber auch in der ,nacht1 kaum ein paar ,minuten1 ohne da sich ein ,wagen auf dem ,berg von seinem ,genossen ablst und eine ,sonderfahrt in sein ,richtungsgleis antritt4 ,abbildung3 ,bauart ,siemens ,halske in ,berlin-,siemensstadt #bga4 ,elektrische ,gleismelde-,anlage am ,ablaufberg ,oben3 ,geber am ,fu des ,bergs4 ,unten3 ,empfnger im ,weichenstellwerk ,so vorzglich die ,einrichtung des ,ablaufbergs wirkt1 ist sie dennoch nicht ohne besondere ,schutzvorkehrungen zu benutzen4 ,die ,wucht1 mit der die ,wagen ablaufen1 ist durchaus nicht immer die gleiche4 ,sie ist vielmehr in starkem ,mae abhngig von der ,witterung1 ferner von der ,bauart der ,wagen und von dem ,gewicht ihrer ,ladung4 ,im ,sommer1 wenn die ,geleise blank und sauber sind1 wird ein ,wagen mit grerer ,geschwindigkeit hinunterlaufen als im ,winter1 wenn ,eis und ,schnee auf den ,schienen liegen und die ,schmiermittel durch die ,klte weniger wirksam sind4 ,weht der ,wind der ,ablaufrichtung entgegen1 so hlt er die ,wagen in ihrem ,lauf auf2 im entgegengesetzten ,fall beflgelt er sie4 ,ein bedeckter ,wagen wird vom ,wind weit mehr beeinflut als ein offener2 ein schwer beladener ,wagen luft mit grerer ,geschwindigkeit ab als ein leerer4 ,abbildung3 ,bauart ,jdel ,co4 in ,braunschweig #bgb4 ,ablaufsignal a7 ,halt6 b7 ,langsam abdrcken6 c7 ,mig schnell abdrcken6 ,die ,vorschrift sagt1 da die ,wagen in den ,richtungsgeleisen nur so weit laufen sollen1 da sie etwa ein ,meter vor dem ersten darin bereits stehenden ,wagen zum ,halten kommen4 ,das ,anstoen1 das die ,wagenbauten und auch die ,ladungen so stark erschttert1 soll vermieden werden4 ,aus diesem ,grund steht neben jedem ,richtungsgleis ein ,wrter1 der in gengender ,entfernung von dem ersten feststehenden ,wagen einen ,hemmschuh auf das ,gleis legt4 ,der anrollende ,wagen luft auf diesen auf und kommt nach kurzem ,schleifen des ,hemmschuhs ber die ,schiene zum ,stehen4 ,je mehr ,wagen abgelaufen sind1 desto krzer wird die freie ,fahrstrecke in jedem ,richtungsgleis1 und desto mehr mssen die ,hemmschuhe vorgerckt werden4 ,die ,geschwindigkeit1 mit der die ,wagen in die ,richtungsgeleise laufen1 mu jedoch einigermaen gleichmig sein1 damit die ,hemmschuhe richtig wirken4 ,all das zusammen macht es notwendig1 eine ,vorrichtung anzubringen1 welche gestattet1 die ,ablaufgeschwindigkeit vom ,berg her fr jeden einzelnen ,wagen zu regeln4 ,auf die grundverschiedenen ,verhltnisse1 die im ,sommer und im ,winter herrschen1 wird an vielen ,stellen dadurch ,rcksicht genommen1 da man nebeneinander einen ,sommerberg und einen ,winterberg aufbaut4 ,der letzte ist etwas hher1 so da bei seiner ,benutzung die ,grundgeschwindigkeiten grer werden2 hierdurch wird den durch ,schnee und ,verdickung der ,schmiermittel eintretenden ,hemmungen entgegengewirkt4 ,eine ,einzelregelung aber kann naturgem hierdurch nicht herbeigefhrt werden4 ,diese tritt erst durch das ,anbringen der ,gleisbremse auf dem ,gleisstck ein1 das zwischen dem ,ablaufberg und der ,spitze der ersten ,verteilungsweiche liegt4 ,diese ,bremsung wird gleichfalls durch einen ,schuh hervorgerufen1 den man auf eine ,schiene legt4 ,da es sich hier jedoch nicht1 wie am ,ende des freien ,raums in den ,richtungsgeleisen1 um das ,festhalten von ,wagen1 sondern nur um eine ,geschwindigkeitsregelung handelt1 so mu dafr gesorgt werden1 da der ,schuh nur fr kurze ,zeit den ,umlauf der vorderen ,achse hemmt1 alsdann jedoch diese selbstttig wieder freigibt4 ,die ,schiene1 auf welcher der ,schuh schleift1 ist deshalb an einer ,stelle nach auen abgebogen4 ,unter ,einhaltung eines schmalen ,zwischenraums setzt an der ,ausbiegungsstelle ein der ,weichenzunge hnliches1 aber festliegendes ,stck an1 das in das gerade ,gleis weiterfhrt4 ,an der gegenberliegenden ,schiene ist an dieser ,stelle ein ,radlenker angebracht4 ,die ganze ,vorrichtung wirkt nun so1 da beim ,vorbeigehen an der ,zungenspitze der ,wagen im geraden ,gleis bleibt1 der ,schuh aber selbstttig auf der ,ausbiegung weggeschleudert wird4 ,fortab luft der ,wagen ohne ,hemmschuh weiter1 bis er im ,richtungsgleis angehalten wird4 ,der ,mann1 der die ,gleisbremse auslegt1 kann nun jeden ,wagen mehr oder weniger stark hemmen1 je nachdem er den ,schuh weit vor die ,auswerfstelle oder dicht vor diese legt4 ,der ,hemmungsgrad wird ihm von dem ,wrter am ,ablaufberg anbefohlen1 der die langsam hinaufsteigenden ,wagen nach ihrer ,art und ,ladung zu beurteilen vermag4 ,demgem gibt er mit ,hilfe eines ,druckknopfs dem ,gleisbremswrter ein1 zwei oder drei ,klingelzeichen1 die kurze1 lngere oder besonders lange ,hemmung anordnen4 ,der ,mann1 der die ,bremse bedient1 mu rasch entschlossen und unerschrocken sein4 ,wenn er das ,klingelzeichen vernimmt1 hat der zu hemmende ,wagen gewhnlich schon die ,hgelkuppe berschritten4 ,er rollt donnernd und mit furchtbarer ,gewalt heran4 ,unmittelbar vor seine erste ,achse legt der ,wrter den ,schuh1 und kaum hat er seine ,hand zurckgezogen1 dann tnt auch schon das gellende ,kreischen des auf der ,schiene schleifenden ,eisens4 ,das gehemmte ,rad dreht sich noch ein wenig auf dem ,schuh1 denn so stark ist die ,wucht des von der ,erhhung herabkommenden ,wagens1 da die ,achse nicht sofort zum ,stillstand kommt4 ,sobald das ausbiegende ,gleisstck erreicht ist1 fliegt der ,schuh mit geschohnlicher ,geschwindigkeit von der ,schiene und schlgt drhnend in einen ,blechkasten4 ,der ,wagen aber rollt verlangsamt weiter4 ,in neuerer ,zeit hat die ,firma ,siemens ,halske eine ,ablaufanlage hergestellt1 in der die ,verteilung der ,wagen ohne ,mitwirkung eines von ,hand bettigten ,stellwerks fast ganz oder auch vollstndig selbstttig erfolgt4 ,jeder ,wagen stellt bei seinem ,lauf die ,weichen so um1 wie es fr ihn erforderlich ist4 ,wer die ,anordnung nicht genauer kennt1 vermchte zu glauben1 da der ,wagen jedesmal1 wenn er sich einer ,weichenzunge nhert1 berlegt1 ob er sie umstellen oder liegen lassen mu1 um sein vorgeschriebenes ,gleis zu erreichen1 und dann entsprechend dieser berlegung handelt4 ,auf den ersten ,blick sieht es so aus1 als befnde man sich in einem sthlernen ,zaubergarten4 ,in ,wirklichkeit denkt natrlich nicht der ,wagen1 sondern der beaufsichtigende ,mensch4 ,das ,stellwerk am ,ablaufberg ist verschwunden4 ,an seiner ,stelle befindet sich nur ein einfacher ,aufenthaltsraum fr den ,wrter4 ,dieser hat an ,stelle des ,gleismelders eine ,druckknopfreihe zur ,verfgung1 die soviel ,knpfe enthlt1 wie ,richtungsgeleise vorhanden sind4 ,beim ,auftauchen jedes neuen ,wagens auf der ,hgelkuppe drckt der ,wrter den ,knopf nieder1 welcher der an dem ,fahrzeug angeschriebenen ,gleisnummer entspricht4 ,beim weiteren ,lauf des ,wagens stellen sich nun die mit elektrischem ,antrieb ausgersteten ,weichen selbstttig stets so um1 da das vorgeschriebene ,gleis erreicht wird4 ,eine solche ,wirkung zu erzielen wre noch verhltnismig leicht1 wenn beim ,druck auf den ,knopf alle ,weichen ihre richtige ,lage zu gleicher ,zeit einnehmen wrden4 ,dies darf jedoch nicht sein4 ,bei gleichzeitiger ,umstellung aller zehn oder zwlf ,weichen1 die manchmal zwischen ,ablaufberg und dem zu erreichenden ,gleis liegen1 mte jeder folgende ,wagen warten1 bis der vorhergehende die ganze ,weichenstrae durchlaufen hat4 ,die ,pausen zwischen den einzelnen ,wagenlufen wrden sehr gro werden1 die ,lokomotive knnte nicht mehr ununterbrochen den ,zug ber den ,berg drcken1 die ganze ,verschiebearbeit mte sich arg verzgern4 ,da dies bei den scharfen ,ansprchen an die ,ausnutzung der ,ablaufanlage auf groen ,bahnhfen nicht angngig ist1 mu die ,einrichtung so getroffen sein1 da der ,druck auf den ,knopf nur die ,einleitung zur ,herbeifhrung der richtigen ,weichenlagen bildet1 das ,umlegen oder ,liegenlassen der ,zungen an jeder ,weiche aber erst dann bewirkt wird1 wenn der ,wagen sich kurz davor befindet4 ,eine sehr fein ausgearbeitete ,schaltanlage ist notwendig1 um dieses ,ergebnis herbeizufhren4 ,schlielich ist es auch mglich1 selbst den ,wrter am ,ablaufberg zu entbehren4 ,der ,zugfhrer hat in seinem ,buch smtliche ,wagen seines ,zugs und ihre ,reiseziele verzeichnet4 ,mit ,hilfe dieser ,aufschreibung stellt er eine ,karte her1 auf der in senkrechten ,linien die ,wagen und in wagerechten ,linien die ,ablaufgeleise verzeichnet sind4 ,mit einem ,stanzapparat locht er jede senkrechte ,wagenlinie dort1 wo sie die ,linie des ,geleises schneidet1 in das der ,wagen auf dem ,verschiebebahnhof hineinlaufen soll4 ,vor ,beginn des ,abdrckens wird die ,karte in einen ,schaltapparat gesteckt1 wo sie jedesmal nach ,ablaufen eines ,wagens um eine ,reihe vorrckt4 ,das ,ablaufgeschft kann nun ohne alle menschliche ,mitwirkung erledigt werden1 nur die ,gleisbremse mu selbstverstndlich weiter in ,ttigkeit treten4 ,nachdem durch ,verarbeitung der angekommenen ,fernzge die ,richtungsgeleise gefllt sind1 befinden sich in jedem von ihnen die ,wagen fr einen ,nah-,gterzug4 ,aber sie stehen noch bunt durcheinander4 ,um sie bahnhofsweis zu reihen1 wie es ja notwendig ist1 mu jede ,wagengruppe noch einmal geordnet werden4 ,dies geschieht mit ,hilfe eines zweiten ,ablaufbergs1 der am andern ,ende der ,richtungsgeleise liegt1 und hinter dem sich die ,harfe der ,bahnhofsgeleise ausbreitet 7,bild #bgj74 ,wiederum drckt eine ,schiebemaschine die ,wagen ber den ,berg2 jeder von ihnen luft in ein ,bahnhofsgleis4 ,ist dieses geschehen1 dann setzt sich die ,lokomotive vor die ,wagen1 die fr den nchsten ,bahnhof bestimmt sind1 zieht sie heraus1 holt alsdann die ,wagen fr den nchsten ,bahnhof usw41 bis der ,nah-,gterzug fertig ist4 ,dieser wird alsdann in eins der ,ausfahrgeleise gesetzt1 der ,packwagen wird davorgestellt1 und alsbald kommt aus dem ,schuppen die ,lokomotive herbei1 die den ,zug ber die ,strecke zu fhren hat4 ,nachdem das ,ausfahrsignal gezogen ist1 kann sich der ,nah-,gterzug in ,bewegung setzen1 um in den einzelnen ,bahnhfen der ,linie ,wagen abzusetzen4 ,abbildung3 ,erbaut von ,august ,klnne in ,dortmund #bgc4 ,wasserturm auf ,bahnhof ,diez a4 d4 ,lahn ,auf den ,gterbahnhfen1 die von den ,verschiebebahnhfen wohl zu unterscheiden sind1 an den meisten ,stellen jedoch zu einer zusammenhngenden ,gruppe mit diesen vereinigt zu sein pflegen1 mssen ,gleisanlagen zur ,aufstellung der ,wagen vorhanden sein1 die zu beladen und zu entladen sind4 ,die ankommenden und abgehenden ,gter bestehen aus zwei ,hauptarten3 den ,stckgtern und den ,wagenladungsgtern4 ,stckgter werden von der ,eisenbahnverwaltung ab- und aufgeladen und in verschliebaren ,schuppen aufbewahrt1 bis sie von den ,empfngern abgerufen werden1 oder bis nach erfolgter ,einlieferung die ,wagen fr das ,einladen zur ,verfgung stehen4 ,die ,wagenladungsgter werden von den ,empfngern unmittelbar vom ,wagen auf ,straenfuhrwerke genommen und in umgekehrter ,weise von den ,versendern aufgegeben4 ,zur ,erledigung derartiger ,geschfte mssen ,freiladegeleise vorhanden sein1 die an ,freiladestraen liegen4 ,mancherlei ,vorrichtungen sind hier anzubringen4 ,rampen fhren in sanftem ,anstieg von der ,straenflche bis zur ,hhe der ,wagenbden hinauf1 damit die ,gter von hier aus ohne ,anheben in die ,wagen geschafft werden knnen4 ,man unterscheidet ,seitenrampen und ,kopframpen4 ,die letzten werden besonders nutzbringend fr das ,einladen von ,kraftwagen1 ,mbelwagen und hnlichen ,gegenstnden benutzt1 bei denen eine ,seitenbewegung schwierig ist4 ,um ,tiere in die ,wagen zu schaffen1 werden hufig fahrbare ,rampen vorrtig gehalten1 die an einzelne ,wagen angelegt werden knnen4 ,rutschen fr krnige oder stckige ,massengter und ,krane dienen weiter zur ,erleichterung des ,ladegeschfts4 ,bei der ,behandlung der ,auenbahnhfe ist noch kurz auf den ,verwendungszweck der hohen ,bauten hinzuweisen1 die man hufig auf ihrem ,gelnde emporragen sieht4 ,es sind dies die ,wassertrme4 ,zu dem in ihrem hchsten ,stockwerk untergebrachten ,behlter wird das ,wasser hinaufgepumpt1 das die ,bahnen fast stets in eigenen ,anlagen gewinnen1 da der ,bedarf hierfr auf jedem groen ,bahnhof recht bedeutend ist4 ,die anspruchvollsten ,verbraucher sind die ,lokomotivkessel1 die des ,wassers zu ihrer ,speisung bedrfen2 dann aber wird es auch zum ,auswaschen der ,lokomotiven1 zum ,reinigen von ,wagen1 insbesondere von gebrauchten ,viehwagen1 zu ,feuerlschzwecken1 zum ,nahalten von ,kohlenlagerpltzen1 bei denen immer eine gewisse ,selbstentzndungsgefahr besteht1 ferner in den ,werksttten und fr ,trinkzwecke gebraucht4 ,der ,abstand1 in dem ,wasserentnahmestellen auf einer ,strecke anzulegen sind1 hat sich nach dem ,bedarf der ,lokomotiven zu richten4 ,gterzug-,tender-,lokomotiven1 die nur kleine ,behlter seitlich des ,kessels besitzen und oft sehr angestrengt arbeiten1 mssen ihren ,wasservorrat alle #bj bis #cj ,kilometer ergnzen4 ,das ist fr die ,abstnde ausschlaggebend1 und es ntzt nichts1 da ,gterzug-,lokomotiven mit ,schlepptender nur etwa alle #fj1 ,schnellzug-,lokomotiven alle #ahj ,kilometer ,wasser zu nehmen brauchen4 ,in der letzten ,zeit vor dem ,krieg hat es in ,deutschland sogar eine ununterbrochene ,schnellzugfahrt von #cad ,kilometern ,lnge1 nmlich von ,halle nach ,nrnberg1 gegeben4 ,die ,tender der fr diese ,fahrt verwendeten ,lokomotiven muten gro genug ausgebildet sein1 um gengend ,wasser fassen zu knnen4 ,da die auf den ,wassertrmen untergebrachten ,behlter hher liegen als alle anderen ,anlagen des zugehrigen ,bahnhofs1 so fliet das ,wasser aus ihnen bequem allen ,gebrauchsstellen zu4 ,die ,verteilungsleitungen bringen es unter anderem auch zu den bekannten ,schwenkkrnen1 die zur ,fllung der ,tenderbehlter dienen4 ,wenn sie nicht benutzt werden1 stehen ihre ,ausleger gleich gerichtet mit dem ,gleis2 zum ,fllen werden sie herumgeschwenkt4 ,nach ffnen eines ,abschluschiebers strzt das ,wasser hinaus4 ,je grer die lichte ,weite der ,zufhrungsrohre gehalten ist1 desto mehr ,wasser kann in einer ,minute in den ,tender gefllt werden4 ,heute pflegen in dem genannten ,zeitraum etwa fnf ,kubikmeter aus den ,schwenkkrnen zu flieen4 ,eine ,schnellzug-,lokomotive kann deshalb ihren ,wasservorrat schon in zwei bis drei ,minuten ergnzen4 ,abbildung3 #bgd4 ,ablaufberg mit ,verteilungsweichen ,das fr die ,speisung der ,lokomotivkessel verwendete ,wasser mu von ,verunreinigungen frei sein und mglichst wenig ,kalk und andere ,salze in ,auflsung enthalten1 weil diese sich beim ,verdampfen auf den ,rhren niederschlagen und ,bildung von ,kesselstein herbeifhren4 ,es ist darum meist notwendig1 das ,wasser vor dem ,einpumpen in den ,hochbehlter mechanisch und oft auch chemisch zu reinigen4 ,bei der baulichen ,ausgestaltung der ,wassertrme ist frher sehr viel gesndigt worden4 ,es gibt heute noch ,bauten dieser ,art1 die wahre ,ungetme darstellen4 ,manchmal sehen sie wie groe ,luftballons von ,blech aus1 die durch eiserne ,stangen am ,boden festgehalten werden4 ,oft sind es ,wellblechgehuse mit ,formen1 die in keinen ,stil hineinpassen4 ,das ist um so schlimmer1 als solch ein ,wasserturm meist schon aus weiter ,entfernung zu sehen ist und die ,landschaft beherrscht4 ,heute nimmt man durch ,ausbildung wohlgeflliger ,steinbauten hierauf ,rcksicht4 ,an manchen ,orten bilden die ,eisenbahnwassertrme deshalb ,wahrzeichen1 welche die ,gegend nicht mehr verschandeln1 sondern zu ihrem ,schmuck beitragen1 indem sie sich den ortseingesessenen ,bauformen anpassen4 ,abbildung3 ,erbaut von ,august ,klnne in ,dortmund #bge4 ,wasserturm des ,betriebsbahnhofs ,grunewald bei ,berlin #bj4 ,die gastlichen ,hallen ,einige der in ,abschnitt #a genannten ,zahlen haben uns bereits darber belehrt1 da der ,gterumlauf auf den ,eisenbahnen eine sehr viel wichtigere ,rolle spielt als der ,personenverkehr4 ,die ,gewinne1 welche die ,staaten oder die ,eisenbahngesellschaften aus der ,gterbefrderung ziehen1 sind weit grer als die berschsse1 die sich aus den ,personengeld-,einnahmen ergeben4 ,auch die ,zahl der ,gterzuglufe und der vorhandenen ,gterwagen berragt die entsprechenden ,aufwendungen fr den ,personenverkehr ganz bedeutend1 und dementsprechend sind auch die ,bahnhofsanlagen1 die dem ,gterverkehr dienen1 sehr viel weiter gedehnt4 ,trotzdem wird der uere ,eindruck1 den jede ,bahnlinie macht1 unbedingt von dem ,aussehen der ,bahnhfe fr ,personenverkehr beherrscht4 ,diese sind zugleich die einzigen ,sttten1 an denen der nicht im ,bahnbetrieb ,beschftigte aufs innigste mit diesem in ,berhrung kommt4 ,hier sieht er ,zge in nchster ,nhe aus- und einfahren1 er darf sich an den ,rndern der ,geleise tummeln1 was ihm sonst streng verboten ist1 hier allein kann sich der ,fremde inmitten des ,bahnbetriebs bewegen1 ohne in die vier ,wnde eines ,wagenkastens fest eingeschlossen zu sein4 ,die auffallende ,gestaltung der ,personenbahnhfe1 ihre ,ausstattung mit mchtigen ,husern1 die besondere ,sorgfalt1 welche man ihrer ,durchbildung im ,gegensatz zu den sehr viel einfacher gestalteten ,gteranlagen zuteil werden lt1 erklrt sich aus dem ,umstand1 da hier ein ,gut besonderer ,art zu behandeln ist3 nmlich ,menschen4 ,diese lassen sich nicht so bequem und willenlos in die ,wagen schaffen1 wie die toten ,gegenstnde in den ,gterschuppen und auf den ,ladestraen4 ,sie verlangen1 eigene ,wege machen zu drfen1 wollen aber doch durch die ganze ,anlage so gefhrt werden1 da sie keinen ,schaden an ,leib und ,leben erleiden4 ,ferner aber wnschen die hier zu befrdernden ,edelgter1 im ,bereich der ,eisenbahn mglichst freundliche ,aufenthaltsorte zu finden2 sie wollen auf dem ,weg vom und zum ,zug oder beim ,umsteigen vom schlechten ,wetter nicht belstigt werden -- kurz1 sie sind sich durchaus nicht bewut1 da sie wegen der geringeren ,einnahmen1 die sie den ,eisenbahnen gewhren1 eigentlich weit bescheidener auftreten mten als die gewhnlichen ,gter4 ,sie sind unendlich viel anspruchsvoller als diese4 ,den ,eisenbahnen ist nichts anderes briggeblieben1 als diesen ,wnschen der menschlichen ,fracht zu entsprechen4 ,namentlich in den letzten ,jahrzehnten sind in ,deutschland viele gewaltige ,bauten fr ,personenbahnhfe entstanden1 deren knstlerische ,schnheit leider manchmal zweifelhaft ist1 die aber an stolzer ,pracht und vornehmer ,weitrumigkeit kaum etwas zu wnschen briglassen4 ,in den groen ,stdten empfangen unsere ,eisenbahnen heute ihre ,gste in wahren ,schlssern und mit einer ,freudigkeit1 an die man frher nicht zu denken wagte4 ,noch stehen deutlich in unserer ,erinnerung die alten ,bahnhofsbauten in ,hamburg und in ,leipzig4 ,sie waren infolge des langsamen ,entstehens der sehr ausgedehnten ,neubauten gewissermaen als ,denkmler einer lngst vergangenen ,zeit bis in unsere ,tage stehen geblieben4 ,wenn man einen dieser ,bahnhfe berhren mute1 hatte man das ,gefhl1 da in keiner anderen deutschen ,stadt so wenig gereist werden mte wie in ,hamburg und in ,leipzig4 ,solche ,bahnhofshuser wren1 so meinte man1 wohl geeignet1 selbst den ,reiselustigsten von dem ,antritt einer ,fahrt zurckzuhalten4 ,diese grauschwarzen ,mauern mit den sprlich eingesetzten1 klglich bunten ,fensterchen1 diese niedrigen1 dsteren ,hallen1 die ,engbrstigkeit der ,bahnsteige1 die jmmerlich kleinen und kaum auffindbaren ,anlagen fr ,fahrkartenentnahme und ,gepckbefrderung wirkten zusammen1 um einen geradezu niederschlagenden ,eindruck hervorzubringen4 ,man htte meinen knnen1 da sich niemand in dieses traurige ,gemuer hineinbegbe1 der hierzu nicht unbedingt gezwungen wre4 ,wie anders sieht es heute auf den neuen ,bahnhfen dieser ,stdte aus6 ,da sind heiter geschmckte ,stirnwnde1 prunkende ,vorrume von groartiger ,weitrumigkeit2 mchtig sich emporwlbende ,hallen berspannen die ,geleise1 das ,licht flutet voll herab auf die breiten1 wohlgeordneten ,bahnsteige1 alles lockt und ladet dazu ein1 das groartige ,verkehrswerkzeug zu benutzen1 das hier seine ,empfangsstelle hat4 ,es gibt keine ,zahlenaufstellung1 die den ,einflu von ,bahnhofsbauten auf die ,reisefreudigkeit erkennen lt4 ,doch ist es nicht zweifelhaft1 da die prachtvollen ,bauten neuerer ,zeit anfeuernd hierauf einwirken4 ,der beherrschende ,eindruck1 den die ,personenbahnhfe auf das ,angesicht der ganzen ,strecke ausben1 wird dadurch verstrkt1 da sie den ,stdten immer sehr nahe liegen1 mglichst sogar tief in diese hineingerckt sind1 whrend man die brigen ,anlagen1 namentlich wenn sie sehr ausgedehnt sind1 gern weiter drauen ansiedelt4 ,reine ,betriebseinrichtungen1 wie ,abstell- und ,verschiebebahnhfe1 befinden sich oft weit entfernt in sonst unbewohnten ,gegenden1 die ,gterbahnhfe pflegt man meist nicht so weit abzurcken1 um die ,wege fr die ,frachtfuhrwerke nicht allzu lang zu machen4 ,in den ,personenbahnhfen lsen sich die ganz wenigen von der ,strecke hineinlaufenden ,schienenpfade in eine groe ,zahl von ,geleisen auf4 ,mit mehr oder weniger scharfen ,krmmungen erstrecken sie sich gleich ,mndungsarmen eines groen ,flusses nach rechts und nach links4 ,es ist jedoch streng darauf zu achten1 da die ,hauptgeleise glatt und mglichst gerade durch die ganze ,anlage durchgefhrt werden4 ,sie heien durchgehende ,geleise und heischen das ,vermeiden scharfer ,krmmungen und allzuvieler berkreuzungen1 damit der durchgehende ,verkehr sich mglichst hemmungslos abspielen kann1 nichthaltende ,schnellzge mit kaum verminderter ,geschwindigkeit durchzufahren vermgen4 ,das ,zusammenfhren vieler ,strecken in den ,bahnhfen groer ,knotenpunkte macht auerordentliche bautechnische ,schwierigkeiten4 ,von den verschiedensten ,seiten ziehen die ,schienenpfade herbei2 sie mssen in die ,hallen in ganz anderer ,ordnung eingefhrt werden1 als sie drauen zueinander liegen4 ,das ist besonders deshalb eine schwer zu lsende ,aufgabe1 weil hhengleiche ,kreuzungen auf offener ,strecke unerwnscht sind1 und auch das ,zusammenfhren von ,linien vor dem ,bahnhof vermieden werden mu4 ,jede ,strecke wird heute einzeln bis in den ,bahnhof hineingeleitet1 damit seitliches ,anfahren ausgeschlossen ist4 ,die ,kreuzungsstellen drauen erfordern oft umfangreiche ,bauten zur ,herbeifhrung einer hhenungleichen berfhrung der einen ,strecke ber die andere4 ,diese ,kreuzungen in verschiedenen ,hhenlagen sind nicht nur aus ,sicherheitsgrnden unbedingt erforderlich1 sie frdern auch die ,schnelligkeit des ,zugumlaufs sehr bedeutend4 ,ist es doch auf diese ,weise nicht ntig1 da der ,zug der einen ,strecke warten mu1 bis der andere eingelaufen ist2 die ,fahrplne der verschiedenen ,linien knnen ohne ,rcksicht aufeinander aufgestellt werden4 ,wo zwei ,bahnlinien einander kreuzen1 da wird man natrlich nach ,mglichkeit auch eine ,zusammenfhrung der ,geleise anordnen1 um ,zugbergnge zu ermglichen4 ,dazu ist aber1 nach dem vorher ,gesagten1 die ,anlage eines ,bahnhofs mit seiner ,steigerung der ,sicherheitsanlagen und der mit ihm verbundenen erhhten ,aufsicht notwendig4 fter sind solche ,kreuzungsstellen die ,urzellen zur ,entstehung ganz neuer ,orte geworden4 ,als die ,ostbahn von ,berlin nach ,schneidemhl gebaut wurde1 da kreuzte sie die ,strecke ,stargard-,posen an einer menschenleeren ,stelle4 ,es entstand die ,bahnhofsanlage ,ostbahn-,kreuz81 an deren ,stelle heute der ,ort ,kreuz liegt4 ,die ,bahnhfe werden betriebstechnisch in ,haltepunkte1 kleine1 mittlere und groe ,bahnhfe eingeteilt4 ,haltepunkte sind ,anlagen ohne ,weichen4 ,wo nur eine einzige ,weiche vorhanden ist1 spricht man betriebstechnisch bereits von einem ,bahnhof4 ,die ,unterscheidung der einzelnen ,bahnhofsklassen ist nicht scharf umrissen4 ,im allgemeinen kann man sagen1 da an kleinen ,bahnhfen weder ,schnell- noch ,eilzge anhalten1 an den mittleren ,bahnhfen einige der wichtigeren ,durchgangszge1 whrend in den groen ,bahnhfen in der ,regel alle ,zge ,aufenthalt nehmen4 ,eine ,einteilung der ,personenbahnhfe ergibt sich auch aus der ,lage der ,geleise in ihnen und der ,art des ,betriebs1 der sich darauf abspielt4 ,man unterscheidet3 ,endbahnhfe1 ,zwischenbahnhfe1 ,anschlubahnhfe1 ,kreuzungsbahnhfe4 ,endbahnhfe entstehen dort1 wo eine ,eisenbahnlinie endigt1 entweder weil ,bodengestaltung oder mangelndes ,verkehrsbedrfnis eine ,weiterfhrung unvorteilhaft erscheinen lassen1 weil die ,meereskste oder das ,ufer eines groen ,binnenwassers erreicht ist1 oder weil eine groe ,stadt sich vor die ,linie legt4 ,in besonders reicher ,zahl findet man ,endbahnhfe in ,berlin1 wo smtliche ,fernbahnhfe1 die nicht durch die ,stadtbahn miteinander verbunden sind1 dieser ,gattung angehren1 nmlich der ,anhalter1 der ,grlitzer1 ,stettiner1 ,lehrter und ,potsdamer ,bahnhof4 ,hier endigen smtliche einlaufenden ,zge ohne ,ausnahme4 ,am hufigsten von allen ,arten findet man die ,zwischenbahnhfe4 ,sie sind nichts weiter als ,fahrtunterbrechungsstellen1 die ,gelegenheit zum ,aus- und ,einsteigen von ,reisenden geben4 ,anschlubahnhfe nennt man ,anlagen1 bei denen von einer durchlaufenden ,linie eine oder mehrere ,strecken seitlich abschwenken4 ,kreuzungsbahnhfe sind ,stellen1 an denen zwei oder mehrere ,linien einander treffen und berkreuzen1 das heit ebenso gesondert weiterlaufen1 wie sie einzeln herangekommen sind4 ,die ,endbahnhfe haben naturgem stets ,kopfform1 das heit alle ,geleise enden in ihnen stumpf4 ,bei den ,zwischenbahnhfen herrscht weitaus die ,durchgangsform vor1 bei der die an der einen ,seite hineinlaufenden ,geleise drben wieder hinausgefhrt sind4 ,bei ,anschlu- und ,kreuzungsbahnhfen findet man beide ,formen4 ,wenn auch bei den allermeisten von ihnen die ,geleise in geradliniger ,erstreckung durchgehen1 so sind doch auch viele mit endigenden ,geleisen durchgebildet4 ,das ist namentlich dort der ,fall1 wo sich frher reine ,endbahnhfe befanden1 bei denen sich erst spter ein bergangsverkehr von einer der einmndenden ,linien zur anderen ausgebildet hat4 ,an solchen ,stellen mssen alle durchgehenden ,zge gewendet werden1 sie mssen ,kopf machen84 ,das ist z4 ,b4 der ,fall in ,leipzig1 ,frankfurt a4 ,m41 ,braunschweig1 ,wiesbaden1 ,altona4 ,derartige ,durchgangsbahnhfe in ,kopfform sind fr den ,betrieb recht unbequem4 ,die berfhrung der ,zge von dem ,ankunftsgleis auf das ,abfahrgleis1 das ja notwendigerweise stets ein anderes sein mu1 macht viele hhengleiche ,kreuzungen notwendig4 ,will man nicht an den ,bahnsteigenden1 also meist in unmittelbarer ,nhe des ,empfangsgebudes1 viele ,weichen oder ,drehscheiben anordnen1 so ist stets ,maschinenwechsel erforderlich4 ,das bersetzen der ,kurswagen ist gleichfalls beschwerlich4 ,so ist die ,entstehung der meisten ,kopfbahnhfe nur aus der schon erwhnten geschichtlichen ,entwicklung zu verstehen4 ,hier und da aber kommt auch einmal eine ,neuanlage dieser ,art vor1 wovon der ,leipziger ,hauptbahnhof ja das sprechendste ,beispiel ist4 ,er mute in ,kopfform durchgebildet werden1 weil man ihn tief in die ,stadt hineingezogen hat4 ,eine in ,deutschland nicht sehr hufig vorkommende ,mischung von ,kopf- und ,durchgangsbahnhof stellt der ,dresdner ,hauptbahnhof dar4 ,die endigenden ,zge laufen hier in ,straenhhe auf ,stumpfgeleisen ein1 whrend die anderen auf erhhter ,fahrbahn durchgefhrt werden4 ,dort1 wo zwei ,strecken einander in einem ,bahnhof kreuzen1 wird meistens dafr ,sorge getragen1 die ,linien vor dem ,bahnhof gleich zu richten und sie alsdann in ,einer ,ebene einzufhren4 ,hierdurch entstehen groe ,betriebsbequemlichkeiten1 indem die bergnge ganzer ,zge oder einzelner ,wagen von einer ,strecke auf die andere aufs einfachste ber ,weichen hinweg stattfinden knnen4 ,an nicht wenigen ,stellen aber finden wir in ,deutschland auch heute noch ,kreuzungsbahnhfe1 in denen die ,strecken in sehr steilem ,winkel zusammentreffen und in verschiedenen ,hhen eingefhrt sind4 ,solche ,turmbahnhfe sind in der ,zeit der ,privatbahnen vielfach entstanden1 weil man damals noch nicht an eine ,betriebsmittelgemeinschaft dachte4 ,jede ,strecke wurde als selbstndiges ,ganzes betrachtet4 ,der ,turmbahnhof ist fr die heutige ,zeit1 die allerorten bergangsmglichkeiten herbeizufhren sucht1 eine sehr unbequeme ,bauart4 ,wird doch hier der ,einbau vieler1 fr den eigentlichen ,zugbetrieb unntiger ,anlagen erforderlich1 weil ,wagenbergnge von der einen ,gleislage zur anderen nur durch ,einschaltung besonderer ,verbindungsgeleise stattfinden knnen1 die lang genug sind1 um ohne allzu schroffe ,steigungen die berwindung des ,hhenunterschieds zu gestatten4 ,viele verlorene ,fahrten mssen infolge des erschwerten bergangs stattfinden4 ,solche ,turmbahnhfe1 wie sie heute nicht mehr angelegt werden1 findet man als ,reste ehemaliger ,eisenbahnkleinstaaterei z4 ,b4 noch in ,kstrin1 ,osnabrck1 ,dobrilugk-,kirchhain1 ,delitzsch4 ,fr die ,ausbildung der ,bahnhfe ist ferner die ,lage der ,empfangsgebude von ausschlaggebender ,wichtigkeit4 ,bei ,kopfbahnhfen wird man das ,gebude meistens quer vor die stumpfen ,gleisenden setzen4 ,doch ist dies durchaus nicht immer der ,fall4 ,beim ,lehrter ,bahnhof in ,berlin liegt das ,empfangsgebude zur ,seite4 ,auf der ,abfahrtseite allein ist es gerumiger durchgebildet1 whrend die ,ankunftseite nur mit den notwendigsten ,anlagen versehen ist4 ,in ,wiesbaden hat man neuerdings die gleiche ,form gewhlt4 ,die bauknstlerisch groartig ausgestattete ,stirnseite ist hier eigentlich nur noch ,baumaske4 ,die abschlieende ,querlage des ,empfangsgebudes wird besonders hufig bei solchen ,kopfbahnhfen verlassen1 die ,endbahnhfe sind4 ,dies geschieht in vorsorglicher ,weise berall dort1 wo man glaubt1 da die ,bahn noch einmal weitergefhrt werden knne4 ,als ,beispiel sei ,tegernsee erwhnt1 das heute noch einen ,endbahnhof hat1 bald aber ,durchgangsbahnhof sein wird4 ,andererseits kommt auch ,kopflage des ,empfangshauses bei ,durchgangsbahnhfen vor1 wie z4 ,b4 in ,hamburg1 wo die ,geleise des ,hauptbahnhofs tief unter ,straenhhe in einem ,einschnitt liegen1 so da das ,haus quer darbergestellt werden konnte4 ,lbeck weist die gleiche ,bauart auf4 ,die ,seitenlage des ,empfangsgebudes ist jedoch durchaus am weitesten verbreitet4 ,man legt das ,haus dann1 wenn irgend mglich1 auf diejenige ,seite1 von der dem ,bahnhof der strkste ,verkehr zufliet4 ,die ,zugnglichkeit der ,bahnsteige ist bei dieser so hufig gewhlten ,anlageform eigentlich am unbequemsten4 ,nur ,ein ,gleis kann unmittelbar von der ,eingangshalle aus erreicht werden4 ,alle anderen sind nur dann ohne weiteres zugnglich1 wenn das berschreiten von ,schienen gestattet ist4 ,bei kleinen ,bahnhfen mit nur zwei durchgehenden ,geleisen wird dies noch hufig zugelassen4 ,aber auch hier erwachsen schon besondere ,unbequemlichkeiten1 indem dafr gesorgt werden mu1 da nicht ein ,zug auf ,gleis #a einfhrt1 whrend auf ,gleis #b bereits ein anderer ,zug steht1 zu dem und von dem ,verkehr von ,reisenden stattfindet4 ,die ,zuglufe auf den beiden ,richtungsgeleisen der ,strecke werden dadurch von einander abhngig1 was betrieblich unerwnscht ist4 ,nachdem vor etwa drei ,jahrzehnten auf dem ,bahnhof ,steglitz bei ,berlin ein neu einlaufender ,zug in die ,schar der ,reisenden hineingefahren war1 die sich ber das ,gleis hinweg gerade zu einem dahinter haltenden ,zug begeben wollten1 wodurch ein wahres ,blutbad angerichtet wurde1 hat man der ,beseitigung solcher ,gefahren besondere ,aufmerksamkeit zugewendet4 ,fr jeden ,bahnhof1 bei dem noch hhengleiche ,gleisberschreitungen zugelassen sind1 bestehen genaue ,vorschriften1 wo derjenige ,zug zu halten hat1 der als zweiter einluft4 ,die ,aufstellung erfolgt stets so1 da der ,weg der zu- und abgehenden ,reisenden von dem neu einlaufenden ,zug nicht geschnitten wird4 ,bei allen greren deutschen ,bahnhfen aber ist heute bereits das berschreiten der ,geleise durchaus verboten4 ,die ,reisenden werden von dem ,hauptbahnsteig1 der unmittelbar am ,empfangsgebude liegt1 zu den ,zwischenbahnsteigen durch ,brcken oder ,tunnel geleitet4 ,es ist dies eine ausgezeichnete und durchgreifende ,sicherheitsmaregel4 ,trotzdem lt sich nicht verkennen1 da sie eine groe ,unbequemlichkeit bedeutet4 ,mu doch der umsteigende und auch der einsteigende ,reisende1 wenn der ,zug nicht gerade am ,hauptbahnsteig hlt1 auf jedem ,weg zwei ,treppenlufe berwinden4 ,er mu einmal hinab und wieder hinauf1 was fr gebrechliche ,personen und alle1 die viele ,gepckstcke in den ,hnden tragen1 reichlich unangenehm ist4 ,da jedoch die ,sicherheit von ,leib und ,leben der ,reisenden jeder anderen ,rcksicht voranzugehen hat1 so bleibt trotzdem der weitere ,ausbau dieser ,anlagen1 die auerordentliche geldliche ,aufwendungen ntig machen1 wnschenswert4 ,brcken zum hhenungleichen berschreiten der ,geleise pflegen sich billiger zu stellen als ,tunnel4 ,dennoch werden sie selten gebaut1 weil die ,umgrenzung des lichten ,raums bei ,hochlage des ,verbindungswegs und nicht erhhten ,bahnsteigen lngere ,treppenlufe notwendig macht4 ,ferner stren die ,brcken leicht die bersichtlichkeit der ,bahnanlage1 indem sie ,signale und sonstige ,merkzeichen verdecken4 ,am bequemsten wird die ,zugnglichkeit1 wenn das ,empfangsgebude hher oder tiefer liegt als die ,geleise4 ,alsdann kommt man1 mit ,ausnahme des ,umsteigeverkehrs1 bei jedem ,weg mit ,einer ,treppe aus4 ,ist die ,gleisanlage durch die ,errichtung vieler ,zwischenbahnsteige sehr breit1 dann wachsen bei ,seitenlage des ,empfangshauses die ,entfernungen zu den letzten ,steigen oft allzu stark an4 ,die ,wege vom und zum ,zug werden sehr weit4 ,die ,reisenden mssen aus den ,warteslen schon sehr frhzeitig aufbrechen1 um den ,zug zu erreichen4 ,bei kurzen ,aufenthalten wird ihnen das ,aufsuchen der ,warterume unmglich gemacht1 da sie fr den ,hin- und ,rckweg allzu viel ,zeit gebrauchen4 ,das ist nicht unwichtig1 wenn man an die sehr groe ,schar der ,reisenden denkt1 die mit ,personenzgen fahren2 in diesen laufen ja keine ,speisewagen4 ,um hier eine ,besserung zu schaffen1 wird das ,haus zwischen die ,geleise gesetzt4 ,es erhlt ,insellage4 ,hierdurch entsteht aber wieder der ,nachteil1 da die ,halle1 in der sich ,fahrkartenschalter1 ,gepckabfertigung und ,warterume befinden1 von der ,strae aus nur unter berwindung von ,treppen erreicht werden kann4 ,das ist z4 ,b4 in ,konitz1 ,schneidemhl1 ,gieen der ,fall4 ,kann der ,hauptflur des ,gebudes ber oder unter die ,geleise gesetzt werden1 dann entsteht auch bei ,insellage eine besonders gnstige ,anordnung4 ,abbildung3 ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg #bgf4 ,probeaufbau einer ,bahnhofshalle im ,werkhof ,teil der ,bahnhofshalle1 die jetzt in der siamesischen ,hauptstadt ,bangkok aufgestellt ist ,abbildung3 #bgg4 ,der neue ,bahnhof zu ,basel im ,bau ,wenn zwei ,bahnlinien in spitzem ,winkel zueinander in den ,bahnhof eingefhrt werden mssen1 dann setzt man das ,gebude gern in den ,zwickel4 ,es entsteht alsdann ein ,bahnhof in ,keilform1 die eine ,sonderausfhrungsart der ,insellage ist4 ,man gelangt zur ,keilform meist nur dann1 wenn in den ,bahnhof zwei ,linien von ziemlich gleicher ,verkehrsbedeutung hineinlaufen4 ,an solcher ,stelle wird auf dem ,bahnhof stets ein ,linienbetrieb stattfinden4 ,auf den beiden zu jeder ,seite des ,hauses liegenden ,geleisen verkehren die ,zge einer ,linie2 es finden auf ihnen also ,fahrten in den beiden entgegengesetzten ,richtungen statt4 ,bei reiner ,insellage ist hufig ,richtungsbetrieb eingerichtet1 wobei die ,geleise gleicher ,fahrtrichtung nebeneinander gelegt1 die ,einzelgeleise jeder ,linie also getrennt eingefhrt sind4 ,die ,empfangsgebude mssen so angelegt sein1 da sie den besonderen ,verhltnissen entsprechen1 die auf einem ,bahnhof vorliegen4 ,die ,fahrgste befinden sich hier ja meist in ,hast und ,unruhe1 und es mu auch immer im ,auge behalten werden1 da dem grten ,teil von ihnen die rtlichkeit unbekannt ist4 ,die wichtigsten ,anlagen sind daher zusammenzufassen und so unterzubringen1 da sie leicht aufgefunden werden knnen4 ,das ist vor allem fr ,fahrkartenschalter1 ,gepckabfertigung1 ,wartesle und ,abortanlagen notwendig4 ,wo es mglich ist1 sollen die ,strme der ankommenden und der abfahrenden ,reisenden getrennt gefhrt werden1 damit kein lstiges ,gegeneinanderlaufen stattfindet4 ,man hrt heute oft die verwunderte ,frage1 warum denn das ,einsteigen in die ,zge nicht allgemein dadurch erleichtert wird1 da smtliche ,bahnsteige grundstzlich in die ,hhe der ,wagenfubden gelegt werden4 ,es ist kein ,zweifel1 da das ,besteigen und ,verlassen der ,wagen hierdurch auerordentlich erleichtert wird1 wie jeder besttigen kann1 der einmal die ,berliner ,hoch- und ,untergrundbahn benutzt hat4 ,leider ist jedoch eine solche ,anlage1 die auch die ,zugabfertigung in sehr wnschenswerter ,weise beschleunigen wrde1 auf den meisten ,fernbahnhfen nicht mglich1 da auf ihnen ein dienstlicher ,querverkehr von ,post- und ,gepckkarren stattfinden mu1 der nicht fortwhrend groe ,hhenunterschiede berwinden kann4 ,wollte man das ,anheben der ,bahnsteige bis zu der recht bedeutenden ,hhe der ,wagenfubden grundstzlich berall durchfhren1 so wrden dadurch ganz unverhltnismig hohe ,kosten entstehen4 ,ist aber nur ein einziger ,bahnhof vorhanden1 auf dem die ,steige tief liegen1 so ist der ,nutzen aller brigen erhhten ,anlagen recht zweifelhaft4 ,denn es mssen ja in diesem ,fall smtliche ,wagen mit den bekannten zwei ,trittstufen versehen sein1 die weit vorspringen4 ,hochliegende ,steige sind jedoch nur dann gefahrlos1 wenn sie ganz dicht an die ,rnder der ,wagenkasten gesetzt werden knnen4 ,das wird aber durch die ,trittstufen unmglich gemacht4 ,auf der ,berliner ,stadtbahn1 wo erhhte ,steige vorhanden sind1 tritt dies sehr deutlich in ,erscheinung1 da bei den hier verkehrenden ,zgen1 die auch weit drauen liegende ,vororte anlaufen1 die ,trittstufen bisher noch nicht beseitigt werden konnten4 ,trotzdem findet man heute auch schon auf zahlreichen ,fernbahnhfen erhhte ,steige1 wie z4 ,b4 in ,hamburg und in ,breslau4 ,sollte im ,lauf der ,jahre die ,zahl dieser ,anlagen sich vermehren1 so ist jedenfalls aufs strengste darauf zu achten1 da ein ,gleis nicht auf beiden ,seiten von hohen ,bahnsteigen eingesumt wird4 ,alsdann wre nmlich das ,untersuchen von ,radreifen1 von ,achslagern1 sowie von ,brems- und ,heizleitungen an den auf solchem ,gleis haltenden ,zgen nicht mehr mglich4 ,recht lstig wird das ,hin- und ,herfahren von ,post- und ,gepckkarren auf den dem ,personenverkehr dienenden ,bahnsteigen empfunden4 ,bei neueren greren ,bahnhofsanlagen geht man daher immer mehr dazu ber1 besondere ,gepckbahnsteige einzurichten1 auf denen sich der ,karrenverkehr ausschlielich abspielt4 ,es wechseln dann immer ein ,personen- und ein ,gepckbahnsteig miteinander ab1 wie das in ,wiesbaden1 ,leipzig1 ,frankfurt a4 ,m4 grundstzlich durchgefhrt ist4 ,die ,karren werden in solchem ,fall meist durch ,fahrsthle zu den ,steigen befrdert4 ,der ,querverkehr findet darunter oder darber in besonderen ,quertunneln oder auf ,querbrcken statt4 ,zum ,schutz der ,reisenden gegen ,witterungsunbill werden die ,bahnsteige berdacht4 ,man errichtet entweder eine einzige ,halle ber smtlichen ,geleise1 oder man wendet ,einzel-1 hufig auch ,gruppenberdachung an4 ,groe1 einschiffige ,hallen sind selbstverstndlich baulich am eindrucksvollsten4 ,sie stellen sich jedoch sehr teuer und sind schwer zu unterhalten4 ,die ,ausbesserungsarbeiten1 die in groen ,hhen vorgenommen werden mssen1 sind recht unbequem und kostspielig1 was insbesondere darum ins ,gewicht fllt1 weil sie sehr hufig notwendig werden4 ,die aus den ,lokomotivschornsteinen strmenden ,rauchgase greifen infolge ihres ,suregehalts die ,eisenteile sehr stark an1 so da fortwhrende ,untersuchungen und ,instandhaltungen erforderlich sind4 ,man wird daher groe ,hallen nur dort errichten1 wo ein ausdrucksvoller baulicher ,eindruck des ,bahnhofs erwnscht ist4 ,wie der ,brcken- und ,tunnelbau1 so ist auch der ,hallenbau durch die ,eisenbahn sehr bedeutend gefrdert worden4 ,wurden doch den ,bauknstlern hier so bedeutende ,aufgaben gestellt1 wie kaum an anderer ,stelle4 ,die ,technik des ,hallenbaus ist hieran zu ihrer heutigen1 viel bewunderten ,hhe erstarkt4 ,die grte ,scheitelhhe und zugleich die grte ,sttzweite aller ,bahnhofshallen in ,deutschland besitzt der ,hamburger ,hauptbahnhof4 ,die ,halle ist #cf ,meter hoch und #gb ,meter breit4 ,es folgt der ,anhalter ,bahnhof in ,berlin mit seiner #cd1b ,meter hohen1 #fj1g ,meter breiten ,halle4 ,bei diesem ,bahnhof sind die drei ,bogen1 welche das ,haus nach der ,ausfahrseite zu abschlieen1 baulich sehr beachtenswert4 ,sie haben eine wundervolle ,linie und gewhren dem ruhig beschauenden ,auge besonders dann ein starkes ,ergtzen1 wenn durch ihre ffnungen hindurch heller ,sommersonnenschein in die dunklere ,halle fllt4 ,die grte berwlbte ,flche aber besitzt der ,bahnhof ,leipzig1 unter dessen ,halle #ff #jjj ,quadratmeter ,bodenflche liegen4 ,es folgt dann ,frankfurt mit #ca #jjj ,quadratmetern 7ohne die ,erweiterung7 und ,dresden mit fast #bi #jjj ,quadratmetern4 ,bei dem ,bau der ber jedem ,bahnsteig getrennt errichteten ,bedachungen geht man1 besonders im ,bereich der preuisch-hessischen ,staatsbahnen1 immer mehr von der zweistieligen ,sttzanordnung zur einstieligen ber4 ,wo die ,dcher von ,sttzen in ,jochform getragen werden1 mssen die ,pfosten notwendigerweise dicht an den ,bahnsteigkanten stehen1 also gerade dort1 wo der ,platz am meisten gebraucht wird4 ,sie stren auch die bersicht ber die haltenden ,zge recht empfindlich4 ,die ,einzelsttzen stehen in der ,mitte1 wo sie am wenigsten hinderlich sind4 ,man ist bei der ,ausbildung dieser ,dacharten zu ,formen gekommen1 die in ihrer ,einfachheit sehr schne ,wirkungen ergeben4 ,unter den etwa #ac #jjj ,haltepunkten und ,bahnhfen1 die es heute in ,deutschland gibt1 verdient eine ,anlage besondere ,beachtung1 die diesseits des ,weltmeers ihresgleichen nicht hat4 ,in ,leipzig1 wo die lteste grere ,bahnlinie in ,deutschland ihren ,ursprung hatte1 ist an demselben ,ort1 wo die erste bescheidene ,haltestelle stand1 heute der grte ,bahnhof ,europas errichtet4 ,die gnstige ,lage der ,stadt1 die schon ,friedrich ,list dazu veranlate1 hier seine ,eisenbahnplne zur ,ausfhrung zu bringen1 hat dazu gefhrt1 da heute nicht weniger als elf ,linien in der zweiten ,hauptstadt ,sachsens zusammenlaufen4 ,sie gehren teils der preuischen1 teils der schsischen ,staatsbahnverwaltung4 ,die ,privatbahnwirtschaft der frheren ,jahrzehnte hatte dazu gefhrt1 da jede ,linie in ,leipzig einen eigenen ,bahnhof besa4 ,nachdem sich ein sehr reger bergangsverkehr ausgebildet hatte1 fhrte dies allmhlich zu unhaltbaren ,zustnden4 ,schon gegen ,ende der achtziger ,jahre tauchte der ,gedanke auf1 alle diese ,anlagen zu einem einzigen groen ,bahnhof zusammenzufassen4 ,aber mehr als ein ,vierteljahrhundert mute vergehen1 bis die beispiellos groartige ,verbesserung ausgefhrt war4 ,vierzehn ,jahre lang ist in und bei ,leipzig gebaut worden1 wahre ,sandgebirge muten durcheinandergewhlt werden1 um die ,einfhrung der vielen ,geleise in zweckmigen ,lagen zu ermglichen4 ,man kann sagen1 da das ganze weite ,gebiet1 in dem heute die zum ,hauptbahnhof fhrenden ,schienenpfade liegen1 durch die ,bauarbeiten geographisch vollstndig verndert worden ist4 ,hgel sind an die ,stellen von ,tlern getreten1 ,ebenen dort entstanden1 wo kleine ,bergkuppen sich emporwlbten4 ,endlich1 im ,dezember #aiae1 whrend des ,kriegs1 konnte das gewaltige ,werk durch eine feierliche ,einweihung seinen ,abschlu erhalten4 ,abbildung3 #bgh4 ,der grte ,bahnhof in ,europa ,grundri des ,leipziger ,hauptbahnhofs mit #bf ,geleisen und #bg ,bahnsteigen4 7,vorderansicht auf ,bild #gd1 ,seite #aab74 ,im ,gebiet des ,leipziger ,hauptpersonen- und des anschlieenden ,gterbahnhofs1 die sich ber eine ,strecke von zwei ,kilometern ausdehnen1 liegen heute #aej ,kilometer ,gleis1 was der ,entfernung ,leipzig-,berlin entspricht4 #ibj ,weichen sind eingebaut1 #bf ,geleise liegen unter den sechs ,hallen des ,empfangsgebudes1 daneben und dazwischen #bg ,bahnsteige1 die abwechselnd dem ,personen- und dem ,gepck- sowie ,postverkehr dienen4 ,nach dem gewhnlichen ,fahrplan verkehren in dem ,bahnhof tglich etwa #ejj ,zge1 so da also dort alle drei ,minuten ein ,zug abgefertigt wird4 ,die mittlere ,lngsachse des ,bahnhofs trennt den preuischen vom schsischen ,teil4 ,abbildung3 ,aufnahme von ,dr4 ,trenkler ,co4 in ,leipzig #bgi4 ,eingangshalle des ,leipziger ,hauptbahnhofs ,preuische ,seite ,abbildung3 ,aufnahme von ,dr4 ,trenkler ,co4 in ,leipzig #bhj4 ,querbahnsteig im ,leipziger ,hauptbahnhof ,rechts die groen ,eisenbetonbogen1 hinter denen die berdachung der ,zungenbahnsteige beginnt ,entsprechend der groen ,zahl der zu umfassenden ,geleise hat das ,empfangsgebude die auerordentliche ,breite von #cjj ,metern4 ,die ,fahrgste gelangen nach ,durchschreiten der ,eingangstore zunchst in zwei mchtige1 gewlbte ,hallen1 von denen eine die preuischen1 die andere die schsischen ,fahrkartenschalter1 ,gepckabfertigungen usw4 birgt4 ,alles ist so weitlufig gehalten1 da niemals ein ,gedrnge entstehen kann4 ber ein paar ,stufen je einer sehr breiten ,treppe hinweg geht es dann auf den ,querbahnsteig1 wo die einzelstaatliche ,teilung nicht mehr besteht4 ,von einer glatten1 #be ,meter breiten ,strae gehen smtliche ,zungenbahnsteige aus4 ,das bauliche ,bild ist hier besonders eindrucksvoll4 ,bei smtlichen lteren ,bahnhofsanlagen sind die eisernen ,gleishallen unmittelbar an das ,empfangsgebude herangefhrt4 ,die ,sttzen sind berall an die steinerne ,abschluwand gesetzt4 ,das ergibt immer einen wenig reizvollen ,gegensatz zwischen der ungegliederten ,schwere der steinernen ,wnde und dem daran geklebten1 auseinanderstrebenden ,geflecht der ,eisensttzen4 ,in ,leipzig wurde dieser schroffe ,gegensatz in groartiger ,weise vermieden4 ,der ,querbahnsteig ist mit einer eigenen ,halle berwlbt2 erst hinter dieser beginnen die ,eisenbauten4 ,sechs ungeheure ,tore schlieen den ,querbahnsteig nach der ,schienenseite hin ab4 ,zur ,zeit ihrer ,errichtung stellten sie die mchtigsten in ,eisenbeton ausgefhrten ,bauwerke dar4 ,die ,wlbung und der ,torabschlu des ,querbahnsteigs ergeben zusammen mit der ,hinterwand des ,empfangsgebudes eine geschlossene ,baugruppe von einheitlicher1 sehr starker ,wirkung4 ,die hinter den ,toren beginnenden eisernen ,hallen sind ein so zierlich und leicht gefgtes ,gewebe1 da die ,dunkelheit aller lteren ,bahnhofswlbungen hier von einer fast blendenden ,lichtflle abgelst ist4 ,die ,sttzpfeiler scheinen nur ganz leicht auf dem ,boden aufzustehen1 alles wuchtig ,lastende ist fr das ,auge verschwunden1 man sieht einen fast lustig bewegten ,bau1 der dennoch als ,ganzes in machtvoller ,ruhe dasteht4 ,erbauer der ,anlage sind die ,architekten ,lossow und ,khne in ,dresden4 ,zur ,errichtung des ,bahnhofs ist eine geradezu abenteuerliche ,menge von ,baustoffen verwendet worden4 ,allein an ,eisenteilen stecken81 nach einer ,zusammenstellung der ,wochenschrift fr deutsche ,bahnmeister#81 im ,hauptbahnhof ber sieben ,millionen ,kilogramm oder #add #beb ,zentner4 ,rechnet man das ,ladegewicht eines ,eisenbahnwagens zu #bjj ,zentnern1 so htte man zur ,befrderung der ,eisenteile des ,hauptbahnhofs einen ,zug mit #gba ,wagen ntig4 ,die ,glasbedachung der sechs ,lngsbahnsteighallen -- es handelt sich um die riesige ,flche von rund #bi #jjj ,quadratmetern -- hat ein ,gewicht von mehr als #ab #ejj ,zentnern2 wollte man das ,glas in einem ,zug befrdern1 so wren demnach #fc ,bahnwagen dazu ntig4 ,sind das schon ,mengen und ,gewichtszahlen1 die man sich schwerlich vorzustellen vermag1 so erscheinen sie noch als unbedeutend1 wenn man die ,menge des zum ,hauptbahnhof bentigten ,betons betrachtet4 ,von einer ,anzahl ,firmen sind z4 ,b4 allein ber #ae #jjj ,kubikmeter ,zement geliefert worden4 ,rechnet man das ,kubikmeter ,zement zu #de ,zentnern1 so ergibt sich das stattliche ,gewicht von #fhe #gaj ,zentnern4 ,in ,bahnwagen verladen1 erfordert diese ,menge eine ,zahl von etwa #cdjj ,wagen4 ,hierzu kommen aber nun noch ber #bb #jjj ,kubikmeter ,sand1 ,kies und ,kleinschlag4 ,das drfte einem ,gewicht von rund einer ,million ,zentnern entsprechen1 und man htte zu deren ,fortbewegung etwa #ejjj ,eisenbahnwagen ntig4 ,an ,mauersteinen und ,tonklinkersteinen hat eine ,firma ber #aa ,millionen verwendet1 dazu noch gegen #bej #jjj porse ,mauersteine4 ,zur ,befrderung der ,steine hatte man mehr als #cejj ,loren ntig4 ,der ,zementverbrauch eines ,baugeschfts betrug weit ber #dj #jjj ,sack1 der in mehr als #bjj ,wagen ankam4 ,an ,kalk verarbeitete man hier #gej ,loren oder rund #bhjj ,kubikmeter4 ,wenn man allein die ,baustoffe von sechs stark beteiligten ,geschften in einem ,bahnzug befrdern wollte1 so htte man dazu nicht weniger als etwa #ac #fjj ,eisenbahnwagen ntig48 ,abbildung3 ,aufnahme von ,dr4 ,trenkler ,co4 in ,leipzig #bha4 ,eisenhallen des ,leipziger ,hauptbahnhofs ,besondere ,sorgfalt hat man in dem neuen ,leipziger ,hauptbahnhof auch der ,sicherung der ,gleisenden zugewendet4 ,hier liegt ja bei allen ,kopfbahnhfen ein besonders wichtiger und gefhrlicher ,punkt1 weil an dem ,quersteig die ,welt der ,eisenbahn pltzlich mit einem jhen ,schlu zu ,ende geht4 ,eben noch hat die mchtige1 hochrderige ,maschine des einfahrenden ,zugs ein unabsehbar scheinendes ,stck der glatten1 fr sie geschaffenen ,schienenbahn vor sich1 da1 nach der ,einfahrt in die ,halle1 hrt das ,gleis pltzlich auf4 ,der viele hundert ,zentner schwere ,zug darf kaum ein ,meter weiterfahren1 als ihm vorgeschrieben ist1 wenn nicht schweres ,unheil entstehen soll4 ,aus diesem ,grund ist es notwendig1 den ,kopf eines jeden dieser ,bahnhfe krftig zu schtzen1 ihn mit einer mglichst festen1 eisernen ,stirn zu versehen1 die nicht so leicht eingestoen werden kann4 ,die ,zge sollen mit mglichster ,geschwindigkeit ihre ,fahrt zu ,ende fhren2 im ,kopfbahnhof mssen sie beinahe auf ein ,dezimeter genau abgebremst werden4 ,das schliet eine gewisse ,gefahr in sich4 ,lange vor der ,einfahrt in einen ,kopfbahnhof schon hat der schwere ,schnellzug seine ,geschwindigkeit zu ermigen4 ,die ,vorschrift befiehlt1 die lebendige ,kraft des ,zugs vor der ,einfahrt so weit abzubremsen1 da die ,wagen zuletzt nicht mehr von selbst laufen1 sondern durch die ,lokomotive geschleppt werden mssen4 ,die ,erfllung dieser ,vorschrift1 die selbstverstndlich stets aufs sorgfltigste angestrebt wird1 ist aber nur dann mglich1 wenn die ,bremse richtig arbeitet4 ,geschieht dies aus irgend einem ,grund nicht1 versagt die ,hemmvorrichtung einmal kurz vor ,einfahrt in einen ,kopfbahnhof1 dann ist ein berfahren des ,gleisendes unvermeidlich1 wenn dieses nicht in besonderer ,weise gesichert ist4 ,viele ,bauarten sind schon frher an dieser ,stelle versucht worden4 ,zunchst hat man auf den lteren ,kopfbahnhfen erst einmal dafr gesorgt1 da die ,lokomotive keinesfalls aus ihrem ,reich hinaus auf den ,querbahnsteig und von dort in das ,bahnhofshaus oder gar auf die ,strae fahren kann4 ,man lt darum das letzte ,stck des ,geleises etwas ansteigen und schttet eine dicke ,lage ,sand darber4 ,endlich bringt man dann noch einen festen ,gleisabschlu an1 der auch von dem schwersten ,zug vermutlich nicht umgeworfen werden kann4 ,so sind z4 ,b4 auf dem ,stettiner ,bahnhof in ,berlin an den ,gleisenden ,mauerblcke errichtet1 die eine ,breite von mehreren ,metern haben4 ,abbildung3 #bhb4 ,eisenbahnunglck auf ,bahnhof ,dlken ,entstanden durch berfahren des ,prellbocks am ,gleisende1 #f4 ,november #aijg ,durch ,sandgleis und ,puffermauern sind dann die ,menschen gesichert1 welche drauen auf den ,zug warten4 ,nicht so die ,fahrgste des ,zugs selbst4 ,denn wenn der zu rasch einfahrende ,zug in das ,sandgleis oder auf die ,mauer luft1 kommt er pltzlich mit einem starken ,sto zum ,stehen1 und das ist dann eben ein richtiges ,eisenbahnunglck4 ,man mu immer im ,auge behalten3 die verheerende ,wirkung eines solchen ,ereignisses entsteht stets dadurch1 da der schwere ,krper des fahrenden ,zugs von rascher ,fortbewegung pltzlich zu vollkommener ,ruhe gezwungen wird4 ,eine sanfte ,bremsung der zu schnell einfahrenden ,zge von auen her1 wenn die eigentliche ,zugbremse versagt1 mute also auch an den ,gleiskpfen versucht werden4 ,aufgabe war1 nicht eine unbewegliche ,zyklopenmauer dem ,zug in den ,weg zu stellen1 sondern eine ,vorrichtung zu ersinnen1 die ihn aufnimmt und langsam zum ,stehen bringt4 ,man hat eine solche langsame ,abbremsung der ,zge durch die ,aufstellung von ,wasserprellbcken herbeizufhren gesucht4 ,diese haben mehrere ,meter lange ,puffer1 deren ,schfte in ,zylinder eintauchen4 ,in diesen befindet sich ,wasser1 das zur ,vermeidung des ,einfrierens mit ,glyzerin vermischt ist4 ,werden die ,puffer eingedrckt1 so kann das ,wasser durch schmale ,nuten aus dem ,zylinder hinausgedrckt werden1 wobei es einen ,widerstand ausbt4 ,dieser wird immer strker1 je tiefer die ,puffer hineingeschoben werden1 da die ,nuten sich nach hinten zu verengen1 so da der ,austrittsquerschnitt fr das ,wasser sich verringert4 ,man will hierdurch einen langsam ansteigenden ,gegendruck bewirken1 der den ,zug allmhlich zum ,stehen bringt4 ,aber die ,pufferlngen sind viel zu kurz1 um ein auch nur einigermaen stoloses ,aufhalten des ,zugs zu ermglichen4 ,sehr gute ,wirkungen dieser ,art aber haben die neuerdings viel verwendeten ,bremsprellbcke mit ,schlepprosten1 wie sie in ,leipzig an jedem ,gleisende stehen4 ,durch ,versuche ist festgestellt worden1 da sie selbst sehr schwere ,zge ohne ,schdigung aufzuhalten vermgen1 auch wenn diese mit recht erheblicher ,geschwindigkeit auffahren4 ,die ,prellbcke dieser ,art werden einige ,meter vor dem ,gleisende aufgestellt4 ,sie sind auf dem ,gleis selbst verschiebbar4 ,die ,schienen des ,gleises sind von dem letzten vor dem ,prellbock liegenden ,sto ab nicht mehr auf fest eingebetteten ,schwellen verlegt1 sondern sie ruhen auf ,schwellen1 die nur einfach auf den ,kiesboden gelegt sind4 ,die losen ,schwellen sind miteinander und mit dem ,prellbockkrper selbst durch bewegliche ,gelenke nach ,art der ,nrnberger ,schere verbunden4 ,sie bilden also einen auseinanderziehbaren ,rost4 ,abbildung3 ,aus3 von ,stockert3 ,eisenbahnunflle8 #bhc4 ,absturz einer ,lokomotive ,der ,unfall fand am #bc4 ,oktober #ahie auf dem ,bahnhof ,mont ,parnasse in ,paris durch berfahren eines ,prellbocks statt ,fhrt ein ,zug zu rasch in den ,bahnhof ein1 so stt die ,lokomotive gegen den ,prellbock4 ,dieser wird nunmehr auf dem ,gleis verschoben4 ,sogleich beginnt der ,schwellenrost sich auszuziehen4 ,die ,vorderachsen der ,lokomotive belasten den ,rost4 ,das ,verschieben des ,prellbocks kann also nur unter berwindung dieser ,last geschehen1 welche die ,reibung der auf dem ,kiesboden rutschenden ,schwellen sehr stark erhht4 ,ist der ,prellbock etwa ein viertel ,meter verschoben1 so zieht er schon zwei ,schwellen hinter sich her4 ,alsbald rcken dann eine dritte1 eine vierte ein usw4 ,inzwischen aber sind auch weitere ,achsen der ,lokomotive und1 wenn der ,anprall besonders stark war1 auch des ,tenders oder gar noch eines folgenden ,wagens auf das ,schienenstck gekommen1 durch welches der ,schlepprost belastet wird4 ,abbildung3 ,erbaut von ,a4 ,rawin in ,osnabrck #bhd4 ,bremsprellbock ,hlt zu schnell einfahrende ,zge durch ,ausziehen eines beweglichen ,schwellenrosts auf1 da hierdurch eine starke und allmhlich wachsende ,reibung auf der ,bettung entsteht ,der sich verschiebende ,prellbock hat also eine immer schwerer werdende1 langsam sich steigernde ,reibungslast zu berwinden4 ,je mehr ,rderpaare sich auf den ,rost stellen1 desto schwerer wird es1 den ,prellbock vorzurcken4 ,allmhlich bewirkt der immer weiter steigende ,druck auf den ,rost1 da der ,schlitten zum ,stehen kommt1 und so wird ein ziemlich sanftes ,anhalten des ,zugs herbeigefhrt4 ,der vom ,zuggewicht steigend belastete1 gleitende ,bremsprellbock wirkt auf den ,zug selbst ungefhr so1 wie dessen eigene ,druckluftbremse1 wenn sie einmal vom ,lokomotivfhrer bei einer ,schnellbremsung sehr scharf angestellt wird4 ,der einlaufende ,zug wird von diesem ,prellbock also nicht jh aufgehalten1 sondern abgebremst1 das ,versagen der inneren ,bremse wird durch eine von auen gerade im wichtigsten ,augenblick eintretende ,bremsung ausgeglichen4 ,das bedeutet einen groen ,fortschritt4 ,kein ,wunder1 da man diese ,vorrichtung in dem groartigen ,bau des ,leipziger ,hauptbahnhofs reichlich zur ,anwendung gebracht hat4 #ba4 ,die schtzenden ,arme ,wir kehren zu unserem von ,berlin nach ,halle fahrenden ,schnellzug zurck4 ,mit sausender ,geschwindigkeit sahen wir ihn ber die ,schienen dahinstrmen4 ,mchtig greift die ,lokomotive aus1 ein ,kilometer nach dem anderen schlingt sie in wenigen ,augenblicken in sich hinein4 ,ungeheuer ist die ,wucht der in raschester ,bewegung dahingerissenen ,wagenburg2 trotz des trefflich wirkenden ,zgels1 den der ,fhrer mittels seines ,bremsventils jeden ,augenblick anzuziehen vermag1 ist sie vor keinem ,fahrthindernis zum ,stillstand zu bringen1 das in einem ,abstand von weniger als einem halben ,kilometer pltzlich auf dem ,gleis auftauchen wrde4 ,ruhig und gelassen steht der ,lokomotivfhrer auf seiner ,maschine4 ,sein ,herz wird nicht beklemmt durch den ,gedanken1 da er die lebendige ,kraft des ,zugs hinter seinem ,rcken auch bei abgestelltem ,dampf und durch ,anziehen der ,bremse erst nach ,zurcklegung von mehreren hundert ,metern zum ,stillstand bringen knnte4 ,was gibt ihm diese ,sicherheit8 ,das ,gleis gehrt doch nicht seinem ,zug allein6 ,woher wei er1 da der ,personenzug1 der eine halbe ,stunde vor ihm1 der ,gterzug1 der eine ,stunde vor ,abfahrt des ,schnellzugs aus ,berlin abgegangen ist1 nicht pltzlich vor den ,puffern seiner ,lokomotive auftauchen wird8 ,warum frchtet er keinen ,augenblick1 da irgendeine leer fahrende ,schnellzuglokomotive seinen ,zug von hinten her einholt und ber den ,haufen rennt8 ,was ermutigt ihn1 durch ,bahnhfe wie ,jterbog und ,bitterfeld mit ihren vielen ,weichen hindurchzurasen1 ohne die ,furcht zu hegen1 da eine ,verschiebelokomotive pltzlich den ,pfad seines ,zugs kreuzen knnte8 ,er ist frei von solchen ,bedenken4 ,scharfen ,auges spht er unermdlich auf die ,strecke hinaus1 von der aus er nach kurzen ,abstnden immer wieder beruhigende ,mitteilungen ber den ,zustand seines sthlernen ,pfads erhlt1 wo er an seltsam geformten ,zeichen erkennen kann1 da sein ,zug nach vorn1 nach hinten und gegen die ,seitengeleise hin in jedem ,augenblick gedeckt ist4 ,knnte ein mit bermenschlicher ,sehkraft begabtes ,geschpf sich an einem wolkenfreien ,tag so hoch ber die ,erde erheben1 da es ganz ,deutschland mit ,einem ,blick zu berschauen vermchte1 es wrde berall zwischen den ,flecken1 die menschliche ,ansiedelungen darstellen1 kleine dunkle ,striche sich bewegen sehen4 ,tausende und ,abertausende von ,zgen sind in jedem ,augenblick unterwegs von einem ,ort zum anderen4 ,wie die ,perlen auf einer ,schnur sind sie auf den ,schienenpfaden hintereinander aufgereiht4 ,aber sie befinden sich nicht in ,ruhe1 sondern rasen einer hinter dem anderen her4 ,keine ,sphrenharmonie8 hlt ihre ,bahnen sorgfltig auseinander1 wie es bei den ,himmelskrpern geschieht2 einer setzt vielmehr dem anderen in blinder ,wut nach4 ,in unaufhrlicher ,folge berhren viele ,zge denselben ,raumpunkt4 ,dabei sind ihre ,geschwindigkeiten ganz ungleich4 ,dem schleichenden ,gterzug folgt der flinke ,personenzug1 diesem heftet sich der strmende ,schnellzug an die ,fersen4 ,es scheint ein gefhrliches ,spiel1 wie die ,zge so auf ihrer schmalen ,bahn einander jagen4 ,und es wre in der ,tat unmglich1 ,menschen mit so hohen ,geschwindigkeiten1 wie es heute geschieht1 ber die ,erdoberflche zu befrdern1 wenn nur die in den ,lokomotiven verkrperten ,zugkrfte geschaffen wren1 nicht aber auch ,vorkehrungen1 mit deren ,hilfe ,ordnung in das ,gewimmel der ,renner auf den ,schienen gebracht wird4 ,abbildung3 ,aus ,klima3 ,die ,technik im ,lichte der ,karikatur8 #bhe4 ,patent8 zur ,verhtung von ,eisenbahnzusammensten ,scherzzeichnung des ,dorfbarbier8 aus dem ,jahre #ahea ,schmchtig und bescheiden stehen zur ,seite der ,geleise die ,signalmaste4 ,ihre ausgestreckten ,arme berhren die ,zge nicht4 ,sie winken nur1 aber erzwingen die ,befolgung ihrer ,befehle nicht2 sie sind nach ihrem bei ,fernbahnen blichen ,aufbau nicht imstande1 den ,zug festzuhalten1 wenn er ihren ,aufforderungen keine ,folge leistet4 ,dennoch stellen sie die gewaltigste ,schutzmacht im ,eisenbahnbetrieb dar4 ,mit nur wenig bertreibung knnte man sagen1 da die ,zge allenfalls ohne ,schienen1 niemals aber ohne ,signale in der heutigen ,art zu fahren vermchten4 ,eine so tiefgreifende ,wirksamkeit eines an sich ohnmchtigen ,gegenstands1 wie es jedes ,signal ist1 kann nur in einem hoch kultivierten ,kreis stattfinden4 ,nichts ist fr den ,lokomotivfhrer leichter1 als an einem ,signal vorberzufahren1 das seinem ,zug ,halt gebietet1 denn es wehrt sich in keiner ,weise dagegen4 ,was den ,fhrer an die ,befehle dieses schwchlichen ,knders bindet1 ist erst eine sittliche ,verpflichtung1 die er eingegangen4 ,das moralische ,gesetz in uns81 welches ,kant ebenso bewunderungswrdig erschien wie der gestirnte ,himmel ber uns1 lt den lebendigen ,menschen auf der ,lokomotive sich blindlings den ,anordnungen des toten1 fhllosen1 ohnmchtigen ,masts neben der ,strecke unterwerfen4 ,ein ,geflecht von eisernen ,stangen ist durch allgemeine bereinkunft zum ,gesetzgeber erhoben1 und nun besitzt es unentrinnbare ,macht ber jeden1 der in seinem ,bezirk zu wirken hat4 ,unser ,berliner ,schnellzug fhrt durch die ,helle eines sommerlichen ,tags4 ,da heben sich vor den ,augen des ,lokomotivfhrers die immer wieder auftauchenden ,signale gegen den blauen ,himmel so scharf ab1 wie ein ,schattenri auf weiem ,papier4 ,kilometerweit wird ihre ,form oft schon erkennbar1 ihr ,aufstellungsort ist mit groer ,sorgfalt stets so gewhlt1 da sie dunkel gegen einen hellen ,hintergrund stehen4 ,der ,lokomotivfhrer wei nichts von dem ,zustand der ,welt rings um ihn her1 seitdem er den ,anhalter ,bahnhof verlassen hat4 ,die ,signale sind die einzige ,verbindung1 die er mit der ,umgebung hat4 ,an sie klammert er sich1 nach ihnen spht er1 an ihnen hngt sein ganzes geistiges ,sein4 ,doch nun wollen wir uns auf die ,lokomotive eines ,zugs schwingen1 der im nchtlichen ,dunkel dahinfhrt4 ,da sind die ,signalmaste und ihre ,arme verschwunden4 ,sie sind hinter dem schwarzen ,vorhang untergetaucht1 der berall dort in schweren ,falten um die ,maschine hngt1 wo die ,leuchtkraft der beiden ,stirnlaternen nicht hinreicht4 ,an ihre ,stelle sind farbige ,lichter getreten4 ,whrend alles ringsum dunkel ist1 taucht gleich einem gespenstischen ,auge hier und da ein rotes1 grnes oder gelbes ,leuchten empor4 ,die ,lichter scheinen frei in der ,luft zu hngen1 gleich den ,sternen ohne ,sttzen im ,raum zu schweben4 ,nun ist die ,sicherheit des ,zugs allein von dem dnnen ,leuchten ihrer ,farben abhngig4 ,die ,kleinheit allen ,menschenwerks wird uns pltzlich bewut4 ,wir haben das ,riesengetriebe des ,eisenbahnverkehrs geschaffen1 die unabsehbaren ,kilometer der ,schienen ausgelegt1 die riesenhaften ,gefge der ,lokomotive errichtet1 und nun1 whrend wir im ,zug weilen1 ist unser eigenes ,leben abhngig von diesen bescheidenen ,lichtchen4 ,eine elende ,glasscheibe ist es1 o ,mensch1 an der gar oft dein ,dasein hngt6 ,von der grnen oder roten ,farbe eines ,klmpchens ,glasflu wird es bestimmt1 ob du morgen noch deine ,frau und deine ,kinder wiedersehen1 deine vielleicht hei gehegten ,plne zur ,ausfhrung bringen knnen oder mit zerschmetterten ,gliedern auf dem ,feld neben dem ,eisenbahndamm liegen wirst6 ,du hast ,groes und ,bewundernswertes auch mit der ,einrichtung der ,eisenbahnsignale geschaffen1 aber sie sind doch nicht mehr als ,menschenwerk1 deine eigene ,fehlbarkeit ist in deine ,schpfung mit hineingebaut1 und sie vermag jeden ,augenblick die ,grenzen deines ,knnens dir selbst in furchtbarer ,weise zu offenbaren4 ,wenn man das ,brgerliche ,gesetzbuch aufschlgt1 findet man es in ,abschnitte eingeteilt4 ,jede einzelne dieser ,abteilungen sagt etwas ,wichtiges und ,unentbehrliches aus4 ,aber ihr ,wirkungsbereich ist bescheiden4 ,erst die ,summe aller ,abschnitte1 ihre ,verbindung untereinander1 die ,ergnzung und ,erweiterung1 die jeder seinem ,nachbarn gibt1 machen das ,buch zu einem mchtig wirkenden ,ganzen4 ,so ist auch das einzelne ,signal nur ein ,machthaber in schmal begrenztem ,bezirk4 ,dadurch erst1 da wir die ,arme geistig miteinander verbunden1 den einen in ,abhngigkeit von einem oder mehreren anderen gebracht haben1 werden sie zu weit wirkenden ,herrschern4 ,solange jedes einzelne ,signal ohne ,rcksicht auf alle anderen gestellt werden konnte1 gab es keine wirkliche ,sicherheit im ,eisenbahnbetrieb4 ,niemals wre es ohne ,einfhrung der ,signalabhngigkeiten mglich gewesen1 den heutigen ,zugverkehr durchzufhren4 ,das einzelne ,signal mute seine ,unabhngigkeit aufgeben1 damit ein lastender ,zwang vom ,eisenbahnverkehr abfallen konnte4 ,so hat auch hier die ,aufgabe der ,freiheit im einzelnen dem ,ganzen erst die ,freiheit gebracht4 ,das ,ziel der gesamten ungeheuer umfangreichen und vielgestaltigen ,signaleinrichtungen ist1 jeden fahrenden oder stillstehenden ,zug davor zu bewahren1 da ein anderer mit zerstrender ,wucht gegen ihn stt4 ,als die ,eisenbahnen noch jung waren1 fuhren die ,zge im ,zeitabstand hintereinander her4 ,wenn ein ,zug den ,bahnhof verlassen hatte und man meinte1 da gengend lange ,zeit verstrichen sei1 der ,zug also eine betrchtliche ,anzahl von ,kilometern zurckgelegt haben msse1 lie man den nchsten ,zug nachfolgen4 ,eine wirkliche ,sicherheit konnte durch diese einfache ,manahme natrlich nicht erreicht werden4 ,es mute1 damit der vorher abgegangene ,zug nicht pltzlich vor dem nachfolgenden auftauchte1 immer die ,voraussetzung erfllt sein1 da der ,vorzug seine ,strecke stndig mit der ihm vorgeschriebenen ,geschwindigkeit durchfahren hatte4 ,es gibt ja aber genug ,vorkommnisse1 die einen ,zug dazu zwingen knnen1 auf offener ,strecke liegen zu bleiben4 ,in solchem ,fall entstand stets die dringende ,gefahr eines ,zusammenstoes4 ,denn ,vorkehrungen1 wie sie ein witziger ,zeichner auf unserem ,bild #bhe dargestellt hat1 solche nmlich1 die es mglich machen1 da ein ,zug gefahrlos ber einen anderen hinwegfahren kann1 wren selbst bei den damaligen geringen ,geschwindigkeiten nicht gut ausfhrbar gewesen4 ,spter ging man dazu ber1 vom nchsten ,bahnhof her den angekommenen ,zug dem ,abfahrtbahnhof durch ein telegraphisches ,zeichen zurckzumelden4 ,diese ,benachrichtigung mute abgewartet werden1 bis wieder ein ,zug abgelassen werden durfte4 ,wie leicht aber konnte ein ,irrtum ber das ,eintreffen des ,rckmeldezeichens entstehen6 ,bei der heutigen raschen ,folge von ,zgen1 bei der groen ,zahl von ,strecken1 die hufig von ,einem ,bahnhof ausgehen1 wre es ganz unmglich1 von den ,beamten zu verlangen1 da sie sich das ,einlaufen der ,rckmeldesignale stets genau merkten oder stndig im ,eintragebuch nachshen4 ,und ein ,gedchtnisfehler knnte von furchtbaren ,folgen sein4 ,ein wirklicher ,schutz entsteht erst dann1 wenn durch unentrinnbare ,zwangsmaregeln bewirkt wird1 da jeder ber die ,strecke fahrende ,zug ein auf ,halt liegendes ,signal hinter sich hat4 ,diesem erwchst nun dieselbe ,aufgabe wie der ,nachhut eines vor dem ,feind abziehenden ,heers4 ,es hat eine unbedingte ,rckendeckung zu bewirken4 ,man mu bedenken1 da es berhaupt kein anderes ,mittel gibt1 um einen fahrenden ,zug zum ,stehen zu bringen1 als die ,haltstellung eines ,signals4 ,es ist daher unausweichliche ,notwendigkeit1 da sich zwischen zwei hintereinander herfahrenden ,zgen stets mindestens ,ein solcher ,zeichengeber befindet4 ,mu der ,vorzug pltzlich halten1 so trifft der folgende ,zug1 bevor er ihn erreicht1 auf der ,strecke immer ein ,signal an1 durch das er rechtzeitig gestellt werden kann4 ,schafft man nun ,vorkehrungen1 die bewirken1 da ein hinter dem ausgefahrenen ,zug auf ,halt gelegtes ,signal erst dann wieder auf ,fahrt ,frei gezogen werden kann1 nachdem dieser ,zug hinter dem nchsten auf ,halt gelegten ,signal in ,deckung gegangen ist1 so hat man eine gengende ,sicherung erreicht4 ,es erwchst hieraus der ,hauptgrundsatz der ,signalordnung3 ,ein ,zug darf erst dann in einen von zwei ,signalen begrenzten ,streckenabschnitt einfahren1 wenn der ,vorzug diesen verlassen hat4 ,oder mit anderen ,worten3 ,zwischen zwei ,signalen darf sich stets nur ,ein ,zug befinden4 ,nur auf diese ,weise ist eine ordentliche ,signaldeckung auf groen1 vielbefahrenen ,strecken zu erreichen4 ,die ,durchfhrung dieses ,grundsatzes wird zwanglufig durch die ,blockeinrichtung erwirkt4 ,das englische to block bedeutet sperren4 ,wir haben dieses ,wort1 wie so manches andere1 aus dem ,ursprungsland der ,eisenbahn bernommen4 ,die auf den deutschen ,bahnen heute ausschlielich verbreiteten ,blockeinrichtungen1 die als die besten auf der ganzen ,erde gelten drfen1 sind jedoch auf ,grund einer in ,deutschland gemachten ,erfindung erbaut4 ,noch heute ist der im ,jahre #ahgj entstandene ,erfindungsgedanke frisch lebendig4 ,die ,zugsicherung auf der allergrten ,zahl der deutschen ,bahnen wird heute noch auf ,grund der damals erdachten ,vorrichtungen ausgebt1 wenn diese inzwischen auch sehr bedeutend verbessert und erweitert worden sind4 ,wenn ein ,zug aus dem ,bahnhof ausfhrt1 auf welchem er seinen ,ursprung hat1 so legt er den ,arm des ,ausfahrsignals selbstttig hinter sich auf ,halt4 ,er hat nun also eine ,deckung hinter sich4 ,damit der ,wrter imstande ist1 das ,signal fr einen folgenden ,zug von neuem zu ziehen1 mu er den zugehrigen ,hebel1 der noch in ,fahrt ,frei-,stellung geblieben ist1 gleichfalls in die ,haltstellung zurcklegen4 ,sobald er das aber getan hat1 springt in den ,hebel eine ,sperre ein1 welche diesen festhlt4 ,das ,signal kann vorlufig nicht zum zweiten ,mal gezogen werden4 ,um die knftige ,entriegelung des ,signalhebels vorzubereiten1 ist der ,wrter weiter gezwungen1 die ,handlung des ,blockens vorzunehmen4 ,er drckt eine ,taste nieder und dreht eine ,kurbel1 die einen elektrischen ,strom durch seinen ,apparat und in die lngs der ,strecke ausgelegte ,leitung sendet4 ,hierdurch erwirkt er zweierlei4 ,einmal macht er die ,sperrung seines ,signalhebels abhngig von einer elektrischen ,einwirkung1 die von der ,strecke her ankommen kann4 ,ferner meldet er dem ,mann1 der das nchstfolgende ,blocksignal bedient1 den abgelassenen ,zug vor4 ,dieser ,wrter zieht nach ,eingang der ,vormeldung sein ,signal1 wenn sonst nichts dagegen spricht1 auf ,fahrt ,frei4 ,der ,zug fhrt darauf an dem zweiten ,signal vorber4 ,hierauf ist der zweite ,wrter gezwungen1 sein ,signal auf ,halt zu legen4 ,tut er das nicht1 so kann niemals wieder ein ,zug folgen1 denn das ,ausfahrsignal des rckliegenden ,bahnhofs ist ja1 wie wir wissen1 gesperrt4 ,nach dem ,einschlagen seines ,signals mu auch der zweite ,wrter die ,blockhandlung vornehmen4 ,sobald er seine ,taste gedrckt und die ,kurbel gedreht hat1 lst der ,strom1 welcher nun in die nach rckwrts laufende ,leitung fliet1 die ,sperrung am ,ausfahrsignal des ,abgangsbahnhofs auf4 ,jetzt erst kann dieses ,signal wieder gezogen werden4 ,und das kann nun auch ohne ,gefhrdung des voraufgegangenen ,zugs geschehen1 denn dieser hat ja jetzt das zweite1 auf ,halt gelegte ,signal wiederum als ,deckung hinter sich4 ,da die ,entblockung von der zweiten ,stelle zur ersten nur stattfinden kann1 nachdem das zweite ,signal auf ,halt gelegt ist1 so hat man durch diese ,abhngigkeit der ,signale voneinander die erwnschte unbedingte ,sicherheit4 ,zugleich mit der ,entblockung nach rckwrts hat der zweite ,wrter einem dritten den ,zug vorgemeldet2 zwischen der dritten ,stelle und der zweiten vollzieht sich bald danach derselbe ,entblockungsvorgang1 und so fhrt der ,zug von einem ,signal zum anderen1 whrend immer das zunchst hinter ihm stehende auf ,halt festgelegt ist4 ,auf diese ,weise wird ,ordnung in das bewegte ,durcheinander der ,zge gebracht4 ,wie das ,brgerliche ,gesetzbuch in ,abschnitte1 ein ,gedicht in ,strophen eingeteilt1 ein ,musikwerk in ,takte geordnet ist1 so werden die ,zugfahrten durch die ,haltsignale voneinander gesondert4 ,der ,strom der ,zge1 der sonst in gefhrlichen ,strudeln dahinschumen wrde1 ist wie durch niedergelassene ,wehrbalken zu geregeltem ,lauf abgedmpft4 ,doch auer der ,gefahr1 da ein ,zug von hinten durch einen anderen gerammt wird1 besteht auch die ,mglichkeit1 da er von der ,seite her angefahren werden kann4 ,im ,bahnhof ,jterbog z4 ,b4 laufen die beiden groen ,schnellzugstrecken zusammen1 die von ,halle und von ,dresden nach ,berlin fhren4 ,vier ,geleise ziehen in den ,bahnhof1 aber nur zwei fhren wieder hinaus4 ,die ,schnellzge pflegen ,jterbog ohne ,aufenthalt zu durchfahren4 ,vor der ,stelle1 wo die beiden ,strecken tatschlich zusammengefhrt werden1 stehen zwei ,signale3 eines1 durch dessen ,stellung auf ,fahrt ,frei die ,einfahrt von ,dresden her in das gemeinschaftliche ,gleis nach ,berlin zugelassen wird1 ein anderes1 wodurch die ,einfahrt von ,halle aus gestattet werden kann4 ,wir wollen nun annehmen1 da dem ,wrter von der ,halleschen ,strecke aus ein nahender ,schnellzug vorgemeldet worden ist1 und er diesem das ,signal fr die ,einfahrt in die gemeinschaftliche ,strecke gezogen hat4 ,kurz darauf aber wird ihm von der ,dresdner ,strecke her ein ,eilgterzug vorgemeldet1 der gleichfalls in ,jterbog nicht hlt4 ,der ,wrter hat in der ,flle seiner ,geschfte vergessen1 da er dem ,schnellzug aus ,halle bereits das ,signal gezogen hat1 und er gibt nun auch dem von ,dresden her kommenden ,eilgterzug die ,einfahrt in das gemeinschaftliche ,gleis frei4 ,wenn das ,geschick es nun wollte1 da beide ,zge zu gleicher ,zeit an der ,zusammenfhrungsstelle eintrfen1 so mte ein schweres ,unglck durch seitliches ,anfahren entstehen4 ,nach dem1 was wir bis jetzt bereits ber die ,signaleinrichtungen gehrt haben1 wird es uns selbstverstndlich erscheinen1 da derartige ,vorkommnisse zwanglufig verhindert werden4 ,wir wollen davon absehen1 da man schon die ,fahrplne zweier zusammenlaufender ,strecken so einrichtet1 da nicht zu gleicher ,zeit zwei ,zge aus den verschiedenen ,richtungen an der ,einmndungsstelle eintreffen knnen4 ,denn dann mte ja doch jedesmal einer auf den anderen warten4 ,durch ,versptung kann aber immerhin einmal eine solche an sich gefhrliche ,zuglage eintreten4 ,da greift nun aber die ,sicherungseinrichtung ein4 ,hat der ,wrter in ,jterbog das ,signal fr den ,halleschen ,zug auf ,fahrt ,frei gezogen1 so kann er keinesfalls die ,einfahrt von ,dresden her gleichfalls freigeben4 ,ebenso wird das ,umgekehrte verhindert4 ,die beiden ,signale1 welche die ,einfahrt von zwei ,strecken aus in ein gemeinschaftliches ,gleis decken1 sind in ,abhngigkeit voneinander gebracht4 ,sie sind feindliche ,signale81 wie ein sehr treffender ,betriebsausdruck lautet4 ,niemals knnen sie gleichzeitig auf ,fahrt ,frei stehen4 ,selbst die ,blocksicherung erstreckt sich auf beide4 ,ist ein ,zug von ,halle her in das gemeinschaftliche ,gleis eingefahren1 so kann auch die ,einfahrt von ,dresden in dieses nicht frher freigegeben werden1 als bis der ,zug die nchste ,signaldeckung erreicht hat4 ,aber alle diese vortrefflichen ,vorschriften reichen nicht aus1 sobald es sich um die ,ausfahrten groer ,bahnhfe handelt4 ,da hier bergnge der ,betriebsmittel von jeder ,strecke auf jede andere mglich1 ,verbindungen aller ,geleise miteinander hergestellt sein mssen1 dementsprechend ,fahrten herber und hinber stattfinden1 so gibt es an solchen ,orten gefhrliche ,zusammenfhrungen und hhengleiche ,kreuzungen in groer ,zahl4 ,da jedoch in diesen ,bezirken die ,fahrgeschwindigkeiten gering sind1 so darf man den ,signalen hier eine strkere ,wirksamkeit zuschreiben1 und die ,einbeziehung der ,weichen in die ,signalabhngigkeiten schafft weitere ,sicherheit4 ,die schtzenden ,arme stehen in groer ,zahl vor und hinter jedem ,bahnhof2 oft sieht man ein ,dutzend von ihnen auf einer einzigen groen ,brcke beieinander4 ,um ,zugfahrten1 die einander gefhrden knnen1 auch innerhalb eines ,bahnhofs auszuschlieen1 mssen die ,signale in vielverschlungene ,abhngigkeiten zueinander gebracht werden4 ,hufig kommt es vor1 da die fr eine bestimmte ,zugfahrt erteilte ,erlaubnis sechs andere ,zugfahrten und mehr ausschliet4 ,das ,eine gezogene ,signal mu alsdann entsprechend viele andere verriegeln4 ,um die ,verhltnisse klarzulegen1 wird vor ,inbetriebnahme eines ,bahnhofs ein genauer ,verschluplan aufgestellt4 ,er dient alsdann zur ,grundlage fr die ,anbringung der ,abhngigkeiten an den ,signalhebeln4 ,die ,wirksamkeit dieser ,verschlsse ist so grndlich1 da man ohne ,bedenken einem ,kind das ,spielen mit den ,signalhebeln erlauben knnte1 ohne hierdurch eine ,gefhrdung des ,verkehrs herbeizufhren4 ,jedes gegebene ,fahrt ,frei-,signal schliet die ,freigabe jeder anderen gefhrlichen ,zugfahrt aus4 ,das ,kind knnte den ,betrieb wohl aufhalten1 indem es ,signale unntigerweise auf ,halt stellte1 aber es vermchte keinen ,zusammensto durch falsche ,signalfreigabe herbeizufhren4 ,die eiserne ,wehr der ,signalriegel versperrt jeden gefhrlichen ,weg4 ,aber mit dem ,ziehen der richtigen ,signale allein ist es1 wie schon angedeutet1 bei der ,bahnhofssicherung noch nicht getan4 ,damit ein einlaufender oder auslaufender ,zug auch wirklich die ,gleisabschnitte befhrt1 die ihm durch das gezogene ,signal als frei bezeichnet worden sind1 ist es notwendig1 eine solche ,lage smtlicher von dem ,zug befahrenen ,weichen zu erzwingen1 da sie diesen eben in die richtigen ,gleisabschnitte hineinbringen4 ,zu jedem ,signal gehrt die hinter ihm liegende ,fahrstrae4 ,meist mu eine groe ,zahl von ,weichen eine ganz bestimmte ,lage haben1 damit die ,fahrstrae richtig eingestellt ist4 ,erinnern wir uns der ,angabe1 da in dem ,bezirk des ,leipziger ,hauptbahnhofs nicht weniger als #ibj ,weichen eingebaut sind1 so erscheint die ,erfllung der ,forderung1 da in jedem ,augenblick eine ganze ,reihe von ,fahrstraen richtig liegen mu1 damit die von den ,signalen gegebenen ,zeichen berhaupt einen ,sinn haben1 als eine ,aufgabe1 deren ,lsung auerordentliche ,schwierigkeiten bietet4 ,wen hat nicht schon ein jhes ,angstgefhl durchzuckt1 wenn er1 an einem ,fenster in der ,abschluwand des letzten ,wagens eines ,d-,zugs stehend1 hinter dem ,zug das ,schienengewirr eines ,bahnhofs hin- und herspringen sah1 indes der ,zug mit voller ,geschwindigkeit hindurchraste6 ,wer hat sich da nicht schon ngstlich gefragt3 werden die zahllosen ,weichen auf den vielen ,bahnhfen1 die wir noch zu durchfahren haben1 auch smtlich richtig liegen8 ,wird nicht der eine oder andere ,wrter eine ,weiche in falscher ,stellung liegen gelassen haben8 ,jeder ,reisende ist sich wohl darber klar1 da ein einziges solches ,versehen ein furchtbares ,schicksal ber den ,zug heraufbeschwren knnte4 ,hinge das ,legen der ,weichen ausschlielich von der ,umsicht und der ,gedchtniskraft der bedienenden ,wrter ab1 dann wre diese ,furcht voll gerechtfertigt4 ,unter der ,brcke1 welche die ,einfahrsignale z4 ,b4 des ,bahnhofs ,neudietendorf trgt1 luft jetzt ein ,gterzug ein1 der zum ,gterbahnhof berzuleiten ist4 ,bald darauf folgt ein ,schnellzug1 der1 ohne anzuhalten1 gen ,eisenach-,frankfurt strebt2 der nchste ,ankmmling ist ein anderer ,schnellzug1 der auf die abzweigende ,strecke nach ,oberhof-,kissingen gefhrt werden mu4 ,jedesmal ist ein anderes ,signal zu ziehen1 um dem ,lokomotivfhrer darzutun1 da die fr ihn bestimmte ,fahrstrae richtig gelegt ist4 ,eine groe ,zahl von ,weichenumlegungen mu in jedem dieser ,flle whrend der kurzen ,pausen zwischen den aufeinanderfolgenden ,zgen vorgenommen werden4 ,es wre wahrlich ein ,wunder1 wenn der ,wrter nicht einmal eines schnen ,tags hierbei einen ,fehler machte und vor einem durchfahrenden ,schnellzug die ,weichen so stellte1 da der ,zug auf ein scharf gekrmmtes ,gtergleis gelenkt wrde1 wo er entgleisen mte6 ,damit ein solches ,versehen mit seinen unabsehbaren ,folgen niemals vorkommen kann1 ist eine zweite beraus wichtige ,vorkehrung in das ,eisenbahnsicherungswesen eingeschlossen4 ,die ,signale sind nicht nur untereinander abhngig1 ihre ,stellung wird auch von der ,lage der zugehrigen ,weichen beeinflut4 ,jedes ,signal deckt eine bestimmte ,fahrstrae1 die dadurch entsteht1 da eine ganz bestimmte ,anzahl von ,weichen sich in einer bestimmten ,lage befindet4 ,will der ,wrter das ,signal fr eine ,fahrstrae ziehen1 so mu er vorher smtliche ,weichen1 die bei der ,fahrt durch diese hindurch vom ,zug berhrt werden1 in die vorgeschriebene ,lage bringen4 ,tut er das nicht1 vergit er auch nur eine einzige ,weiche richtig zu legen1 so bleibt der ,signalhebel verschlossen4 ,das ,signal kann nicht gezogen werden4 ,erst wenn smtliche ,weichen der ,fahrstrae1 die durch das ,signal gedeckt wird1 vorschriftsmig liegen1 kann dieses auf ,fahrt ,frei gezogen werden4 ,doch auch eine ,beaufsichtigung dieser ,art allein gengt noch nicht1 um eine wirklich ausreichende ,sicherheit zu gewinnen4 ,zwischen den ,weichenhebeln und den ,weichenzungen befinden sich bertragungsglieder1 nmlich die ,bewegungsvorrichtungen4 ,auch diese sind ,menschenwerk und deshalb ,fehlbarkeiten unterworfen4 ,es kann selbst bei sorgsamster ,unterhaltung etwas daran in ,unordnung geraten1 so da trotz richtiger ,lage des ,weichenhebels doch die zugehrigen ,weichenzungen in falscher ,lage geblieben sind oder in richtiger ,stellung sich nicht ganz dicht an die ,mutterschiene angelegt haben4 ,die vorhin besprochene ,prfung erstreckt sich aber nur auf die ,weichenhebel4 ,es findet deshalb noch eine weitere berprfung der ,stellungen statt1 welche die ,weichenzungen tatschlich einnehmen4 ,die ,bewegungsvorrichtung1 welche vom ,signalhebel zum zugehrigen ,signal fhrt1 ist dicht an jeder der zugehrigen ,weichen vorbergefhrt4 ,es befinden sich ,glieder besonderer ,bauart darin1 die nur dann erlauben1 das ,signal auf ,fahrt ,frei zu ziehen1 wenn zwei ,prfstangen1 deren jede unmittelbar an einer der ,weichenzungen befestigt ist1 die richtige ,lage haben4 ,liegt die ,weiche falsch1 liegt auch nur eine der beiden ,zungen in unrichtiger ,stellung oder hat sie sich nicht ganz fest an die ,mutterschiene gepret1 so ist der ,signalzug gesperrt4 ,der ,arm kann nicht in die ,fahrt ,frei-,stellung gezogen werden4 ,es ist dies eine so unmittelbare ,prfung der richtigen ,weichenlagen1 da in ihrem ,bannkreis gefahrbringende ,signalstellungen ganz unmglich sind4 ,es kommt noch ein ,weiteres hinzu4 ,man kann es nicht als ausreichend erachten1 da durch den ,signalzug nur die ,lage derjenigen ,weichen geprft wird1 die der ,zug tatschlich befhrt1 wenn er durch die ,fahrstrae geht4 ,auch danebenliegende ,weichen knnen die ,sicherheit der ,zugfahrt beeinflussen4 ,ihre ,stellung bedarf daher gleichfalls der berprfung4 ,nehmen wir an1 da dicht neben dem durchgehenden ,schnellzuggleis ein ,verschiebegleis liegt1 das in der ,mitte des ,bahnhofs eine ,verbindung mit dem durchgehenden ,gleis hat4 ,es gibt dann eine ,weiche1 die den auf dem ,verschiebegleis rollenden ,wagen die ,mglichkeit erffnet1 entweder auf dem ,verschiebegleis bis zu dessen ,ende weiterzulaufen oder1 wenn sie sich in umgekehrter ,lage befindet1 in das ,schnellzuggleis hineinzugelangen4 ,wenn nun unmittelbar vor der ,durchfahrt des ,schnellzugs eine ,verschiebebewegung auf dem ,nebengleis stattfindet1 wenn auf diesem etwa ,wagen abgestoen werden1 so knnten diese ,fahrzeuge1 falls die ,weiche auf ,abzweigung liegt1 gerade in dem ,augenblick auf das ,schnellzuggleis gelangen1 wenn der ,schnellzug den ,bahnhof durchrast4 ,auch ein solcher ,vorgang mte schlimme ,folgen haben4 ,man zieht daher eine ,weiche1 die derartige ,bewegungen zu gestatten vermag1 in den ,prfungsbereich des zugehrigen ,fahrstraensignals ein4 ,dieses kann nur gezogen werden1 wenn die betreffende ,weiche in ,schutzstellung liegt1 das heit nur ,fahrten innerhalb des ,verschiebegleises gestattet4 ,man spricht in einem solchen ,fall von einer ,schutzweiche4 ,verschiebegeleise1 die aus betrieblichen ,grnden nicht weiter gefhrt zu werden brauchten als bis zu ihrem ,einlauf in ein durchgehendes ,gleis1 werden ausschlielich aus ,sicherheitsgrnden verlngert1 damit eine ,schutzstellung der ,weiche mglich wird4 ,wo dies nicht angngig ist1 werden ,gleissperren angebracht4 ,eine ,schiene des ,verschiebegleises wird ein ,stck vor dem ,einlauf in das durchgehende ,gleis dadurch unfahrbar gemacht1 da vom ,stellwerk aus mit ,hilfe eines gewhnlichen ,weichenhebels ein eiserner ,schuh darauf gekippt wird2 dieser bringt in seiner ,abwehrstellung jedes ,fahrzeug1 das auf dem ,verschiebegleis weiterlaufen1 also in das ,hauptgleis hineingleiten will1 zum ,entgleisen4 ,auch die ,lage der ,gleissperre wird vom zugehrigen ,signalzug geprft2 das ,signal1 welches die ,durchfahrt auf dem ,hauptgleis freigibt1 ist nicht zu ziehen1 solange die ,gleissperre nicht auf der ,schiene liegt4 ,alle diese ,abhngigkeiten der ,signale untereinander1 sowie zwischen ,signalen und ,weichen1 ,schutzweichen und ,gleissperren erzeugen eine ,sicherheit der ,zugfahrten1 die kaum mehr bertroffen werden kann4 ,es wre ganz unmglich gewesen1 jemals so groe ,bahnhofsanlagen zu errichten1 wie etwa der ,leipziger oder der ,frankfurter ,hauptbahnhof es sind1 wenn die sichernden ,abhngigkeiten nicht vorhanden wren4 ,kein ,lokomotivfhrer wrde es sonst wagen1 in dieses ,gleisgestrpp hineinzufahren4 ,nun aber fhlt er sich1 wenn sein ,signal auf ,fahrt ,frei steht1 so sicher hindurchgeleitet1 als wre sein ,zug das einzig ,bewegliche in dem ganzen ,gebiet der ,welt auf ,schienen4 ,in den ersten ,jahrzehnten des ,eisenbahnbetriebs kam man mit sehr einfachen ,bedienungseinrichtungen fr die ,signale aus4 ,damals wurden jedes ,signal und jede ,weiche einzeln gestellt4 ,die ,vorrichtungen1 mit deren ,hilfe man ihre ,lage verndern konnte1 befanden sich am ,fu jedes ,signalmasts1 neben der ,spitze jeder ,weiche4 ,zur ,herbeifhrung der ,abhngigkeiten aber mute man ,fernbedienung von ,weichen und ,signalen einfhren4 ,es war notwendig1 smtliche ,hebel1 die zum ,bewegen dieser ,einrichtungen dienen1 mglichst nahe zusammenzulegen4 ,so entstanden die groen ,stellwerke1 die man heute berall vor und hinter den ,bahnhfen liegen sieht4 ,in ihnen sind auch die ,blockvorrichtungen untergebracht4 ,die ,stellwerke gestatten zugleich1 einen groen ,bezirk zu beherrschen1 ohne das fortwhrend lange ,wege zurckgelegt werden mssen4 ,wenn man aus einem fahrenden ,zug ein wenig aufmerksam auf die ,strecke blickt1 kann man durch die groen ,fenster der ,stellwerkshuser die grnen ,blechwnde und die blanken ,hebel der darin aufgestellten ,vorrichtungen gewahren4 ,aus jedem der ,huser blickt bei der ,vorbeifahrt des ,zugs ein ,mann ernsthaften ,antlitzes auf die ,strecke4 ,er erfllt damit eine ,vorschrift1 die ihm gebietet1 jede ,zugfahrt zu beobachten4 ,der ,verfasser hat in seinem ,buch ,das ,reich der ,kraft8 den ,eindruck wiedergegeben1 den er bei seinem ersten ,besuch in einem ,stellwerk empfing4 ,einiges aus dieser ,schilderung sei hier mitgeteilt4 ,droben auf seinem ,turm steht in reiner1 einsamer ,hhe der ,stellwerkswrter4 ,durch die ,fenster seines ,arbeitsraums berblickt er weithin sein ,herrschaftsgebiet4 ,aus blauer ,ferne laufen die von nimmermden ,zugachsen schimmernd polierten ,silberbnder von vier ,schienenpaaren heran1 um sich wieder in blaue ,ferne zu verlieren4 ,bevor aber die acht reinen ,linien1 die von ,sden herangekommen sind1 im ,norden wieder in gleicher ,zahl und ,klarheit davonziehen1 haben sie sich1 wie ein ,flu im ,bruchgebiet1 in ein ,geflecht kleiner ,arme aufgelst1 die herber und hinber flieen1 durcheinanderschieen1 sich kreuzen1 berschneiden1 das ,schienengewirr eines groen ,bahnhofs bilden4 ,das ist das ,herrschaftsgebiet des ,manns dort oben auf dem ,stellwerksturm4 ,seine ,hand1 dieses schwchliche ,gebilde aus ,fleisch und ,bein1 fhrt die ungeheuren ,schnellzugmaschinen1 die mit ihren zwlfhundert ,pferdestrken und der ,last eines ganzen ,d-,zugs am ,fu seines ,turms ohne ,halten vorbeistrmen1 auf ihrer ,bahn1 sie zwingt den hundert ,achsen langen ,gterzug an einer bestimmten ,stelle unter zornigem ,dampfpusten und unwilligem ,bremsenknirschen haltzumachen1 sie erteilt durch eine gndige ,bewegung dem vollbesetzten ,personenzug die ,erlaubnis1 die sehnschtigen ,menschen aus der dunklen ,bahnhofshalle hinauszutragen in den ,sonnenschein und in die ,welt dort weit1 weit hinter dem ,saum des ,walds1 der die silbernen ,schienenbnder in sein ,dunkel aufnimmt4 ,es sind vier enge ,wnde1 zwischen denen der ,stellwerksmann haust1 aber sie umschlieen das ,schicksal ,unzhliger4 ,in dem schmalen ,raum wird ber das ,leben all derer gewacht1 die vertrauensvoll und ohne ,kenntnis der fr sie getroffenen ,sicherheitsmaregeln am ,turm vorbeifahren4 ,mit einer ,geschwindigkeit von neunzig ,kilometern in der ,stunde strmt der ,d-,zug heran4 ,die ,fenster des ,turms erbeben unter dem ,gewicht der bewegten ,massen4 ,gen ,norden drngt die ungeheure ,lokomotive4 ,da -- der ,herzschlag stockt dem eines solchen ,anblicks ungewohnten ,besucher des ,stellwerks -- kommt von ,norden her eine im ,verschiebedienst ttige ,lokomotive auf einem ,gleis angekeucht1 das in die ,schnellzugsbahn einmndet4 ,wenn beide sich an der ,kreuzungsstelle trfen6 ,welch ein unabsehbares ,unglck6 ,und schon ist der ,schnellzug heran und auch schon wieder weit weg4 ,es ist ihm nichts geschehen4 ,der ,mann im ,stellwerk hat die ,verschiebe-,lokomotive durch ein auf ,halt stehendes ,signal rechtzeitig zurckgehalten1 ja er hat auf das ,verschiebegleis sogar einen schweren1 feuerrot angestrichenen ,eisenschuh geklappt1 der die ,verschiebe-,lokomotive zur ,entgleisung gebracht htte1 wenn sie sich dem ,schnellzugsgleis trotz des warnenden ,signals allzuweit genhert haben wrde4 ,aus dem ,bahnhof am ,fu des ,stellwerks ist eben ein ,personenzug nach dem nchsten ,bahnhof abgelassen worden4 ,der ,signalflgel war vom ,stellwerk aus auf ,fahrt ,frei gezogen worden1 und ber ein halbes ,dutzend ,weichen hinweg hatte der ,zug glcklich seinen ,weg in die ,ferne gefunden4 ,jetzt steht an derselben ,stelle im ,bahnhof ein anderer ,zug1 dessen ,fahrt hier zu ,ende ist1 der auf ein ,abstellgleis bergefhrt werden soll4 ,dorthin geht es nur durch ein sthlernes ,gestrpp1 durch eine ,wirrnis von ,schienen4 ,das ungebte ,auge vermag die ,anzahl der ,weichen gar nicht zu bersehen1 die umgestellt werden mssen1 damit die ,fahrt ohne ,unfall von statten gehen kann4 ,werden sie auch alle richtig liegen8 fragt man sich nicht ohne ,bangen4 ,ein zweiflgeliges ,signal steigt empor1 und der ,leerzug fhrt ab4 ,mit grter ,sicherheit rollen die ,achsen quer ber zehn ,strnge hinber1 gleiten in ,anschlsse hinein1 wieder aus ihnen hinaus1 bis der ,zug glcklich das ,abstellgleis erreicht hat4 ,all die beweglichen ,schienenstcke1 alle ,weichenznglein haben richtig gelegen1 der ,mann im ,stellwerk verdient ein ,lob4 ,der ,mann im ,stellwerk8 ,er ist es nicht so sehr1 der das ,lob beanspruchen darf1 wie das ,stellwerk selbst und die in ,verbindung mit ihm aufgestellte ,blockeinrichtung4 ,eine groe ,zahl elektrischer ,stromschlieknpfe ist daran angebracht1 und in langen ,reihen liegen die ,hebel griffbereit da4 ,was wir hier vor uns sehen1 ist das ,gehirn des ,bahnhofs4 ,die ,hand des ,wrters kann viel bewirken3 ,signale stellen1 ,weichen verschieben1 ,scheiben und ,laternen drehen auf einem ,gebiet1 so weit das ,auge reicht -- sie kann nur eins nicht1 nmlich einen ,fehler machen4 ,hinter den grnen ,wnden der ,block- und ,stelleinrichtung wacht mit hellen ,augen ein ,geist1 der sich durch kein ,lokomotivengebraus1 kein ,knacken und ,klingeln beirren lt1 wie es vielfach bei den ,meldungen ertnt4 ,wenn der ,wrter einen falschen ,griff tun will1 wird seine ,hand sofort aufgehalten1 damit sie nicht ,unheil schafft4 ,in das ungeheure ,wirrsal des ,bahnhofs wird von diesem ,ort aus ,ordnung gebracht2 soweit menschliche ,knste gehen1 ist hier zuverlssigste ,sicherheit geschaffen4 ,zu den ,obliegenheiten eines ,stellwerks gehrt aber nicht allein die ,besorgung des eigenen ,bahnhofs1 es steht auch mit der davor- und dahinterliegenden ,strecke in stndiger ,verbindung4 ,der rckliegende ,bahnhof meldet den eben abgelassenen ,zug vor1 damit der ,blockwrter seine ,fahrstrae fr den zu erwartenden1 ihm seiner ,art nach durch den ,fahrplan bekannten ,zug richtig und rechtzeitig zusammenstellen kann1 so da kein unntiger ,aufenthalt entsteht4 ,der angekommene ,zug ist zurckzumelden1 denn der rckliegende ,bahnhof kann sein ,ausfahrsignal erst dann wieder ziehen1 wenn diese ,benachrichtigung eingetroffen1 die ,strecke also frei ist4 ,nun mu man aber nicht etwa glauben1 da die ,zge selbst bei allen diesen ,vorgngen nur eine leidende ,rolle spielen4 ,o nein6 ,es ist ihnen reichlich ,gelegenheit gegeben1 ihre ,gegenwart und ihr ,davongehen dem ,stellwerk ganz unmittelbar auf elektrischem ,weg kundzutun4 ,an bestimmten ,stellen befinden sich unter den ,schienen ,stromschlieer1 die durch das ,gewicht des hinberfahrenden ,zugs bettigt werden4 ,im ,stellwerk werden dadurch hrbare und sichtbare ,signale ausgelst1 es werden auch auf diesem ,weg durch die ,zugachsen ,weichen und ,signalverriegelungen aufgehoben oder hervorgerufen1 ja die ,zge legen oft von selbst ihre ,signale hinter sich auf ,halt und lsen ihre ,fahrstraen auf1 was dann dem ,stellwerk wieder durch ein ,signal kund wird4 ,danach stelle man sich vor1 welch ein wilder ,tanz farbiger ,scheiben hinter den kleinen ,fenstern des groen grnen ,apparatekastens und welch ein hllisches ,konzert von ,klingel- und ,knacksignalen sich in einem groen ,stellwerk zu lebhaften ,verkehrszeiten abspielen4 ,es ist ein ewiges ,auf und ,ab1 ein ,schrillen und ,hmmern1 ein ,klirren und ,knacken1 in das noch das ,rollen der ,zge und das ,zischen des ,lokomotivdampfs hineinschallen4 ,der gellende ,schrei des modernen ,verkehrs tnt von den vier engen ,wnden wieder48 ,bei nherer ,betrachtung der einzelnen ,vorrichtungen1 die der ,eisenbahnsicherung dienen1 drngt sich uns die ,beobachtung auf1 da die wichtigsten1 zu diesem ,zweck an den ,geleisen aufgestellten ,vorrichtungen1 nmlich die ,signale selbst1 doch eigentlich recht drftiger ,natur sind4 ,nichts anderes als ein kurzer beweglicher ,arm kndet den grundlegend wichtigen ,unterschied an1 ob eine ,strecke frei oder besetzt ist4 ,so gewaltig sich alle ,einrichtungen des ,eisenbahnbetriebs im ,lauf der ,jahrzehnte gewandelt haben1 die ,signale haben sich seit siebzig ,jahren kaum verndert4 ,sie regelten schon den ,lauf der langsamen ,zge in der ,mitte des vorigen ,jahrhunderts genau in derselben ,art1 wie sie heute zu den ,schnellzgen mit mehr als hundert ,kilometern ,stundengeschwindigkeit sprechen4 ,nun ist es aber ein anderes1 die ,stellung eines ,signalarms bei #cj ,kilometern ,stundengeschwindigkeit1 oder bei annhernd der vierfachen ,schnelligkeit mit den ,augen zu erfassen4 ,wie die ,unfallzahlen zeigen1 sind aber diese einfachen ,signale heute doch noch ausreichend2 ein guter ,beweis dafr1 da das ,einfache in der ,technik stets besondere ,vorzge hat4 ,feststehende ,signale -- im ,gegensatz zu solchen1 die von ,bahnwrtern in der ,hand getragen werden -- sind schon im ,jahre #ahcd auf der ,bahn ,manchester-,liverpool verwendet worden4 ,es waren rechteckige1 rot angestrichene ,tafeln1 die1 sobald man sie dem ,zug entgegenkehrte1 ,halt bedeuteten4 ,das ,signal ,fahrt ,frei wurde nicht besonders ausgedrckt4 ,war die ,strecke unbesetzt1 so drehte man die ,tafel mit ihrer ,schmalseite in die ,zugrichtung1 wodurch sie fast gnzlich unsichtbar wurde4 ,dieser erster ,zuglaufregler war in der ,hauptsache ein ,farbensignal4 ,es zeigte sich jedoch bald1 da fr die ,signalgebung am ,tag ,farben nicht recht brauchbar sind4 ,aus weiter ,entfernung und namentlich bei grellem ,sonnenlicht sehen alle ,farben gleich aus4 ,man ging darum alsbald zu dem reinen ,formsignal ber1 das wir noch heute fr ,tagesmeldung in kaum vernderter ,art verwenden4 ,abbildung3 #bhf4 ,das ,vorbild der ,eisenbahn-,signale ,optischer ,telegraph aus dem ersten ,drittel des neunzehnten ,jahrhunderts ,der ber die ganze ,erde verbreitete ,eisenbahnsignalarm1 den wohl jeder ,mensch1 wenn er nicht gerade in ,mittel-,afrika zu ,hause ist1 als ein ,wahrzeichen des ,verkehrs kennt1 ist nicht die ,erfindung eines ,eisenbahningenieurs1 sondern eines ,manns1 der sich mit dem ,ausbau der ,telegraphie beschftigte4 ,seine ,ttigkeit fllt bereits in das ,ende des achtzehnten ,jahrhunderts1 als die ,elektrizitt fr das ,geben von ,nachrichten noch nicht in ,betracht kam4 ,claude ,chappe schuf im ,jahre #agid die erste groe ,schau-,telegraphenlinie von ,paris nach ,lille4 ,es wurde zwischen den beiden ,orten eine groe ,zahl von bermittlungsstellen eingerichtet1 deren jede mit einem ,zeichengeber und einem ,fernrohr ausgerstet war4 ,der ,sender bestand aus einem langen ,balken1 der drehbar an hoher ,stange befestigt war und an seinen ,enden zwei schwenkbare ,arme trug4 ,durch die verschiedenartigen ,stellungen des ,balkens und der ,arme konnten smtliche ,buchstaben des ,,abc dargestellt werden4 ,jede ,telegraphenstelle beobachtete durch ihr ,fernrohr die ,zeichen1 welche vom vorhergehenden ,posten gegeben wurden1 telegraphierte sie dann selbst mit ,hilfe ihrer ,balkenvorrichtung an die nchste1 und so gelangten die ,nachrichten mit einer ,geschwindigkeit1 die zwar unseren heutigen ,begriffen sehr gering erscheint1 damals aber gegenber der langsamen ,fahrpost eine groe ,beschleunigung bedeutete1 von einer ,endstelle zur anderen4 ,als ,preuen im ,jahre #ahcb seine lngste ,schau-,telegraphenlinie schuf1 die von ,berlin nach ,koblenz lief1 da war der ,zeichengeber dadurch vereinfacht1 da der drehbare ,balken ganz verschwunden1 und nur noch sechs bewegliche ,arme vorhanden waren1 von denen jeder in vier ,stellungen gebracht werden konnte4 ,es ist gewi berraschend1 zu hren1 da man mit ,hilfe dieser ,vorkehrung imstande war1 #djif verschiedene ,zeichen abzugeben4 ,eine ,nachbildung des auf dem ,nllenkopf bei ,ehrenbreitstein aufgestellten ,sendemasts befindet sich im ,deutschen ,museum zu ,mnchen4 ,bild #bhf stellt ihn in einer bersichtszeichnung dar4 ,mit nur geringer ,abnderung1 der hier gebrauchten ,arme1 schuf ,gregory ein ,mastsignal fr ,eisenbahnen1 das im ,jahre #ahdb bei der ,croyden-,bahn in ,england zuerst aufgestellt wurde4 ,seine ,anwendung verbreitete sich bald auf alle englischen ,strecken und wurde auch von ,deutschland sowie von fast allen anderen ,lndern bernommen4 ,england hat noch heute den glatten ,flgel1 whrend die ,signalarme in ,deutschland an ihrem ,ende eine kreisfrmige ,verbreiterung tragen4 ,grundgesetz ist bei unseren rechts fahrenden ,bahnen1 da der ,signalflgel stets nach rechts weisen mu4 ,der ,mast soll1 so weit es irgend mglich ist1 rechts vom zugehrigen ,gleis aufgestellt werden4 ,das ,formsignal ist bei ,dunkelheit natrlich nicht anwendbar4 ,hier mu mit ,lichtsignalen gearbeitet werden4 ,schon ,chappe hat ,untersuchungen darber angestellt1 welche ,farben am weitesten sichtbar sind4 ,wie vorauszusehen1 vermag das weie ,licht die grten ,entfernungen zu durchdringen4 ,es kann jedoch als ,signalgeber im ,eisenbahnwesen nicht angewendet werden1 da allzu leicht eine ,verwechslung mit anderen ,lichtquellen mglich ist4 ,die ,beleuchtung der ,bahnhfe1 selbst die erhellten ,fenster von ,husern1 die neben der ,strecke liegen1 senden ja weies ,licht aus1 so da ,irrtmer fortwhrend eintreten knnten4 ,unfarbige ,nachtsignale sind daher heute bei uns nur noch an ,weichenlaternen in ,anwendung1 wo sie sehr scharf ausgeprgte ,formen erhalten knnen1 die nirgendwo wiederkehren4 ,abbildung3 ,bauart der ,,aeg in ,berlin #bhg4 ,einflgeliges ,hauptsignal auf ,halt ,abbildung3 #bhh4 ,einflgeliges ,hauptsignal auf ,fahrt ,frei ,es mute also fr die ,signalgebung bei ,dunkelheit zu farbigen ,lichtern gegriffen werden4 ,chappe fand1 da1 wenn man die ,leuchtkraft des weien ,lichts gleich #a setzt1 ,rot #a_/c1 ,grn #a_/e und ,blau #a_/g der ,durchschlagskraft besitzen4 ,die brigen ,farben haben eine noch schwchere ,wirkung4 ,rot und ,grn werden daher allerorten vorzugsweise berall fr ,nachtsignale verwendet4 ,in ,deutschland bedeutet ,rot berall ,halt 7am ,tag wagerechter ,flgel71 ,grn meldet ,fahrt ,frei 7am ,tag schrg nach aufwrts gerichteter ,flgel74 ,bayern allein verwendet auch blaues ,licht fr das ,signal ,ruhe84 ,dieses kndet an1 da in dem so gedeckten ,gleis eine ,zugfahrt nicht zu erwarten ist1 ,verschiebebewegungen darauf also gefahrlos ausgefhrt werden knnen4 ,der ,arm ist in diesem ,fall senkrecht nach unten gerichtet4 ,abgesehen von dieser ,sonderverwendung des ,ruhesignals in ,bayern und einer einzigen ferneren ,abweichung in dem gleichen ,staat herrscht in ,deutschland heute vollkommene ,signaleinheit4 ,das steht in grellem ,gegensatz zu dem unendlichen ,wirrwarr1 der gerade auf diesem ,gebiet noch in den sechziger ,jahren bestand4 ,es waren damals in den deutschen ,staaten kaum weniger als #ajjj verschiedene ,signal-,formen in ,anwendung4 ,dasselbe ,licht1 das auf der einen ,strecke ,fahrt ,frei bedeutete1 gebot auf einer anderen ,halt4 ,das gleiche galt fr die ,armstellungen4 ,da jede der ,bahnstrecken damals noch fr sich und ohne ,zusammenhang mit den anderen betrieben wurde1 war dieser ,zustand nicht unbedingt gefahrbringend4 ,als jedoch bei den groen ,truppenverschiebungen in den ,jahren #ahff und #ahgj vielfach ,lokomotiven von einer ,bahn auf die andere bergingen1 entstanden schwere ,mistnde1 und zahlreiche ,unglcksflle muten darauf zurckgefhrt werden1 da die ,lokomotivfhrer in der ,bedeutung der ,signale nicht gengend schnell umlernen konnten4 ,die ,folge war die erste ,signalordnung fr das ,deutsche ,reich1 welche am #d4 ,januar #ahge erlassen wurde und die so sehr wnschenswerte ,vereinheitlichung brachte4 ,am #a4 ,august #aijg wurde die letzte ,neuordnung erlassen1 die bis zum heutigen ,tag gltig ist4 ,danach werden die ,signale eingeteilt in3 ,hauptsignale1 ,vorsignale1 ,wrtersignale1 ,weichen- und ,gleissperr-,signale1 ,signale am ,zug und an einzelnen ,fahrzeugen4 ,es kommen das ,signal am ,wasserkran1 die ,lutesignale1 ,signale des ,zugpersonals und ,verschiebesignale als weniger bedeutend hinzu4 ,abbildung3 ,bauart ,jdel ,co4 in ,braunschweig #bhi4 ,zweiflgeliges ,hauptsignal auf ,halt ,abbildung3 #bij4 ,zweiflgeliges ,hauptsignal auf ,fahrt ,frei ,die ,hauptsignalarme sind stets an hohem ,mast befestigt4 ,die ,stellung jedes einzelnen wird auf das sorgfltigste ausgesucht1 und der ,mast1 so weit es irgend mglich ist1 so gestellt1 da der ,arm sich deutlich von einem hellen ,hintergrund abhebt4 ,bei klarem ,wetter sind die ,hauptsignale mehrere ,kilometer weit sichtbar4 ,bei ,eintritt der ,dunkelheit werden ,laternen an den ,masten so angebracht1 da ihr ,licht bei wagerechtem ,arm rot1 bei schrg gerichtetem ,arm grn abgeblendet ist4 ,damit man auch von hinten her1 also vom ,stellwerk aus1 bei ,dunkelheit die ,stellung des ,arms beobachten kann1 verschiebt sich mit dem ,arm eine ,blechscheibe vor der hinteren ,laternenscheibe so1 da bei ,haltstellung die ganze ,laterne1 bei ,fahrt ,frei-,stellung nur ein ,lichtpunkt oder ein sternfrmiger ,ausschnitt sichtbar sind4 ,ein und derselbe ,signalmast kann zur ,deckung mehrerer ,fahrstraen verwendet werden4 ,liegen die ,weichen so1 da der ,zug glatt durch den geraden ,strang gefhrt wird1 so erscheint ,ein schrg nach oben gerichteter ,flgel4 ,ist eine bestimmte abzweigende ,fahrstrae eingestellt1 so werden zwei schrg gerichtete ,flgel sichtbar1 nach ,legung einer anderen abzweigenden ,fahrstrae erblickt der ,lokomotivfhrer drei schrg nach oben gerichtete ,flgel4 ,die ,verwendung von mehr als drei ,flgeln an einem ,signalmast ist in ,deutschland nicht blich4 ,zweigen von einem durchgehenden ,gleis mehr als zwei ,fahrstraen ab1 so ist jede der weiteren durch ein besonderes ,wegsignal zu kennzeichnen4 ,es steht also vor dem ,beginn jeder dieser ,abzweigungen ein weiteres ,signal4 ,das ,haltzeichen wird stets nur durch den obersten1 wagerecht liegenden ,flgel gegeben4 ,die anderen ,arme werden bei ,haltstellung durch ,anlegen an den ,mast unsichtbar gemacht4 ,desgleichen gibt es nur ,ein rotes ,licht an jedem ,mast1 hingegen ein1 zwei oder drei grne ,lichter bei ,fahrt ,frei-,stellung fr jede der zu deckenden ,fahrstraen4 ,die ,fahrt ,frei-,stellung eines ,hauptsignals ist die wichtigste und folgenschwerste ,meldung1 die im ,eisenbahnbetrieb berhaupt gegeben werden kann4 ,es mu deshalb dafr gesorgt werden1 da sie wirklich nur dann erscheint1 wenn alle ,voraussetzungen gegeben sind4 ,beim ,reien der ,stelldrhte hrt die ,beeinflussung der ,armstellung durch den ,hebel im ,stellwerk auf4 ,darum ist die ,stellanordnung so getroffen1 da beim ,reien eines ,drahts das ,signal sofort selbstttig auf ,halt geht4 ,es ist ja selbstverstndlich1 da man die ,aufhaltung des ,betriebs durch ein unntig auf ,halt gefallenes ,signal der unabsichtlichen ,fahrt ,frei-,stellung mit ihren groen ,gefahren vorzieht4 ,abbildung3 #bia4 ,dreiflgeliges ,hauptsignal auf ,halt ,abbildung3 #bib4 ,dreiflgeliges ,hauptsignal auf ,fahrt ,frei ,ein ,hauptsignal ist unbedingter ,herrscher in seinem ,gebiet4 ,sobald sein ,arm auf ,halt liegt1 darf es unter keinen ,umstnden ohne besonderen1 in genau festgelegter ,form erteilten ,befehl von einem ,zug berfahren werden4 ,hier liegt der ,kern der ganzen ,eisenbahnsicherung4 ,der wagerechte ,arm des ,hauptsignals bedeutet einen ,abschlu4 ,sein ,anblick mu auf den ,lokomotivfhrer gerade so wirken1 als she er wenige ,meter vor sich das ,gleis aufgerissen4 ,nicht um ein ,zentimeter darf er ber den ,mast hinausfahren4 ,alle erdenklichen ,anordnungen sind getroffen1 um ihm die ,wichtigkeit dieser ,bestimmung immer wieder vor ,augen zu fhren4 ,doch kein ,herrscher ist imstande1 den ihm unterworfenen ,bereich allein zu verwalten4 ,der mchtige ,gebieter ,hauptsignal macht hiervon keine ,ausnahme4 ,zur ,erzwingung des unbedingten ,gehorsams hat er sich deshalb einen ,helfer beigesellt1 der seine ,befehle wiederholt und darum noch wirksamer macht4 ,bei regnerischem und namentlich nebligem ,wetter wird die ,fernsichtbarkeit der ,hauptsignale sehr stark hinabgesetzt4 ,von einer ,wirkung ber viele ,kilometer hinweg ist dann keine ,rede mehr1 oft kann der ,lokomotivfhrer die ,stellung des ,arms erst wenige hundert ,meter vor dem ,mast wahrnehmen4 ,nun wissen wir aber aus ,abschnitt #ah1 da die ,bremswege der heutigen ,schnellzge #ejj bis #fjj ,meter lang sind4 ,nimmt der ,lokomotivfhrer eines mit voller ,geschwindigkeit dahinstrmenden ,d-,zugs die ,haltstellung eines ,hauptsignals an einem ,nebeltag erst in einer ,entfernung von #djj oder gar #cjj ,metern wahr1 so ist er nicht mehr imstande1 den ,zug vor dem ,signalmast zum ,halten zu bringen1 wie das unbedingt der ,fall sein mu4 ,abbildung3 ,erbaut von ,jdel ,co4 in ,braunschweig #bic4 ,signalbrcke ,es ergab sich hieraus die ,notwendigkeit1 ,vorsorge dafr zu treffen1 da die ,stellung des ,hauptsignals unter allen ,umstnden in einer ,entfernung erkennbar ist1 die mindestens die ,lnge des grten ,bremswegs betrgt4 ,dies fhrte zur ,einrichtung von ,ankndigungs- oder ,wiederholungssignalen1 die wir ,vorsignale nennen4 ,auf jeder ,strecke1 die von ,zgen mit hherer ,geschwindigkeit durchfahren wird1 steht heute in einer ,entfernung von etwa #gjj ,metern vor jedem ,hauptsignal ein niedriger ,mast1 der eine bewegliche1 runde1 leuchtend gelb angestrichene ,scheibe trgt4 ,zeigt das ,hauptsignal ,halt1 so ist die volle ,scheibe der ,strecke zugekehrt4 ,bei ,fahrt ,frei-,stellung des ,hauptsignals wird die ,scheibe so umgeklappt1 da ihre ,flche wagerecht liegt4 ,sie ist dann so gut wie unsichtbar1 da nur die ,kante der schmalen ,blechtafel der ,strecke zugekehrt ist4 ,bayern macht hierbei seine zweite1 bereits angedeutete ,ausnahme von der deutschen ,signalordnung1 indem sich auf den dortigen ,strecken bei ,fahrt ,frei-,stellung am ,hauptsignal die ,hlften der geteilten ,vorsignal-,scheibe so aneinanderlegen1 da ein kurzer1 schrg aufwrts gerichteter ,flgel sichtbar wird4 ,da im brigen ,deutschland das ,vorsignal in gezogenem ,zustand sozusagen verschwindet1 der ,ort seiner ,aufstellung aber doch stets genau gekennzeichnet bleiben soll1 ist vor jedes dieser ,signale eine besondere ,merktafel gestellt1 deren ,flche stets und unvernderlich zwei einander zugekehrte1 schwarze ,pfeilspitzen auf weiem ,grund zeigt4 ,bei ,dunkelheit erscheinen bei ,haltstellung des ,hauptsignals am ,vorsignal zwei1 unter einem ,winkel von #de ,grad bereinanderstehende gelb geblendete ,laternen1 bei ,fahrt ,frei-,stellung sind diese beiden ,laternen grn geblendet4 ,das ,vorsignal ist kein ,gebieter mehr1 sondern nur der ,diener seines ,herrn4 ,erblickt der ,lokomotivfhrer die volle gelbe ,scheibe oder die beiden gelben ,lichter1 so ist dies fr ihn kein ,haltbefehl1 sondern bedeutet nur die ,kundgebung3 ,am ,hauptsignal ist ,halt zu erwarten84 ,der ,fhrer wird nun sofort die ,bremse anstellen und hat unbedingt die ,mglichkeit1 seinen ,zug vor dem ,hauptsignal zum ,halten zu bringen4 ,die fortgeklappte ,scheibe oder die zwei grnen ,lichter geben dem ,lokomotivfhrer zu gar keiner ,manahme ,anla1 denn ihm ist ja dadurch mitgeteilt3 ,am ,hauptsignal ist ,fahrt ,frei zu erwarten84 ,abbildung3 ,bauart ,jdel ,co4 in ,braunschweig #bid4 ,vorsignal auf ,halt ,die feste ,merktafel 7siehe ,bild #cbg7 ist entfernt ,abbildung3 #bie4 ,vorsignal auf ,fahrt ,frei ,infolge seiner ,eigenschaft als ,vormelder braucht das ,vorsignal keine weit wirkende ,kndkraft zu haben4 ,notwendig ist allein1 da seine ,stellung fr den ,lokomotivfhrer im ,augenblick des ,vorbeifahrens bei jedem ,wetter sichtbar ist4 ,die ,vorsignale sind deshalb nicht an hohen ,masten angebracht1 sondern stehen auf niedrigen ,pfosten1 so da die ,scheibe sich gerade auf derselben ,hhe befindet wie die ,augen des ,lokomotivfhrers4 ,selbst bei dichtestem ,nebel kann er infolge dieser ,lage das ,signal deutlich erkennen4 ,das ,stellen des ,vorsignals erfolgt entweder gleichzeitig mit der ,beeinflussung des ,hauptsignals durch einen gemeinschaftlichen ,drahtzug1 oder man trifft die ,einrichtung so1 da die ,fahrt ,frei-,stellung am ,vorsignal erst erscheint1 nachdem der ,flgel des ,hauptsignals auf ,fahrt ,frei gegangen ist1 und da die gelbe ,scheibe bereits auf ,halt fllt1 wenn der ,hauptsignal-,flgel diese ,bewegung erst beginnt4 ,da die ,vorsignale weit vor die ,hauptsignale hinausgeschoben werden mssen1 entstehen hufig sehr bedeutende ,lngen fr die bedienenden ,drahtzge4 ,je lnger ein solcher ,drahtzug wird1 desto schwerer ist aber naturgem seine ,bewegung durch den ,hebel im ,stellwerk4 ,damit die ,wrter dort drinnen keine allzu harte krperliche ,arbeit zu leisten haben1 ist die grte ,lnge eines ,signaldrahtzugs bei uns auf #abjj ,meter festgelegt4 ,wenn der ,abstand des ,vorsignals vom ,stellwerk grer sein mu1 so schaltet man eine andere ,kraftquelle ein4 ,gut bewhrt hat sich ,kohlensure-,antrieb fr die ,stellung der ,vorsignale4 ,der ,drahtzug reicht alsdann nur bis zum ,hauptsignal4 ,am ,mast des ,vorsignals ist eine eiserne ,flasche mit zusammengepreter ,kohlensure aufgestellt1 wie sie im ,handel berall erhltlich ist4 ,durch ein ,druckverminderungsventil strmt das ,gas zunchst in eine kleinere ,flasche ber1 von der aus es einen ,kolben nach unten drcken kann1 sobald eine ,durchlaffnung freigegeben ist4 ,der niedergehende ,kolben stellt die ,vorsignalscheibe auf ,fahrt ,frei1 bei entweichendem ,druck fllt sie von selbst auf ,halt zurck4 ,die ,einlaffnung zu dem ,zylinder1 in dem der ,kolben sich bewegt1 wird durch ein elektromagnetisches ,ventil beeinflut4 ,das ,ventil kann einmal ,druck ber den ,kolben treten lassen1 das andere ,mal verbindet es den ,zylinder mit der ,auenluft4 ,die ,steuerung des ,ventils erfolgt auf elektrischem ,weg durch den ,flgel des ,hauptsignals1 der auf diese ,weise die ,stellung des ,vorsignals entsprechend seiner eigenen ,lage bestimmt4 ,die ,fllung einer einzigen ,kohlensureflasche reicht fr #fjjj ,signalstellungen aus1 und die ,ersetzung verbrauchter ,flaschen durch andere ist sehr einfach4 ,abbildung3 ,erbaut von ,siemens ,halske in ,berlin-,siemensstadt #bif4 ,vorsignal mit ,kohlensure-,antrieb ,in den ,stahlflaschen1 vor denen der ,wrter steht1 befindet sich geprete ,kohlensure1 die auf einen ,hubkolben wirken kann4 ,das ,einlaventil wird elektromagnetisch gesteuert ,hufiger als heute wurden1 wenn dichter ,nebel ber der ,bahnstrecke lag1 frher auch bei uns hrbare ,warnsignale verwendet4 ,man befestigt in solchem ,fall auf einer der ,schienen kleine ,blechkapseln1 die mit ,pulver gefllt sind und laut knallend zerspringen1 wenn das erste ,lokomotivrad ber sie fhrt4 ,neuerdings hat man die ,ladung auch so gestaltet1 da zugleich eine sehr scharf leuchtende1 farbige ,lichterscheinung auftritt4 ,die ,knallsignale wirken alsdann auf zwei ,sinnesorgane1 auf das ,ohr und auf das ,auge1 ein4 ,sie knnen von ,hand auf die ,schiene gelegt werden1 es ist aber auch mglich1 die ,kapseln ein fr alle ,male an schwenkbaren ,armen anzubringen1 welche die ,kapseln stets auf die ,schienenoberkante klappen1 wenn das ,hauptsignal auf ,halt steht4 ,in ,england werden die ,knallsignale auch heute noch in sehr groem ,umfang verwendet1 wenn der auf der ,insel ja nicht seltene1 undurchdringliche ,nebel ber das ,land fllt4 ,viele hundert ,wrter mssen alsdann pltzlich aufgeboten werden1 um die ,auslegung zu besorgen4 ,mit den ,erfolgen dieser ,einrichtung ist man drben sehr zufrieden1 man schreibt ihnen die ,verhtung vieler ,zugzusammenste in dichtem ,nebel zu4 ,abbildung3 #big4 ,signalbilder an den ,hauptsignalen der deutschen ,eisenbahnen a7 ,halt bei ,tag bei ,dunkelheit b7 ,fahrt ,frei fr das durchgehende ,gleis bei ,tag bei ,dunkelheit c7 ,fahrt ,frei fr ein abzweigendes ,gleis bei ,tag bei ,dunkelheit d7 ,fahrt ,frei fr ein anderes abzweigendes ,gleis bei ,tag bei ,dunkelheit ,abbildung3 #bih4 ,signalbilder an den ,vorsignalen der deutschen ,eisenbahnen ,oben3 ,vorsignal meldet3 ,am ,hauptsignal ist ,halt zu erwarten68 bei ,tag bei ,dunkelheit ,unten3 ,vorsignal meldet3 ,am ,hauptsignal ist ,fahrt ,frei zu erwarten68 bei ,tag bei ,dunkelheit ,abbildung3 #bii4 ,wrtersignale ,oben3 ,halt68 bei ,tag bei ,dunkelheit ,unten3 ,der ,zug soll langsam fahren68 bei ,tag bei ,dunkelheit ,wir wissen bereits1 da die ,signale auf viel befahrenen ,hauptbahnen voll wirksame ,sicherheitsvorkehrungen erst dadurch werden1 da sie durch die ,blockeinrichtung in gegenseitige ,abhngigkeit voneinander gebracht sind4 ,die allgemeine ,bedeutung der ,blockanlagen wurde schon errtert4 ,wir wollen nunmehr das ,arbeiten dieser groartigen ,einrichtung nebst den anschlieenden ,vorgngen in der ,stellerei im einzelnen betrachten4 ,die ,hauptaufgabe der ,blockeinrichtung ist1 wie noch einmal wiederholt sein mge1 zu erwirken1 da sich zwischen zwei ,signalen immer nur ,ein ,zug befinden kann1 da jeder ,zug ein auf ,halt liegendes ,signal als ,deckung hinter sich hat4 ,wir fassen drei ,blockstellen einer ,strecke1 ,a1 ,b und ,c1 ins ,auge4 ,a sei ein ,verzweigungsbahnhof1 auf dem der ,zug1 dessen ,lauf wir verfolgen wollen1 seine ,fahrt beginnt4 ,b und ,c heien die folgenden ,blockstellen auf der ,strecke4 ,da ein ,signal immer erst auf ,fahrt ,frei gezogen werden kann1 wenn das nchstfolgende hinter dem abgelassenen ,zug auf ,halt gelegt ist1 so wird der ,fahrplan abhngig von der ,entfernung der ,blocksignale voneinander4 ,der ,folgezug mu warten1 bis der nchste in ,deckung gegangen ist4 ,bei der heutigen raschen ,zugfolge kann man sich daher nicht mehr darauf beschrnken1 ,blocksignale nur an den ,bahnhfen aufzustellen2 man mu vielmehr die einzelnen ,blockstellen krzer machen1 als der ,abstand der ,bahnhfe voneinander ist4 ,aus diesem ,grund werden ihrer viele auf freier ,strecke errichtet4 ,meist sind hier gar keine ,weichen vorhanden1 so da also die ,freigabe der ,signalhebel nur von dem ,zustand des ,blocks abhngt4 ,unser ,zug steht im ,bahnhof ,a fahrtbereit da4 ,in fnf ,minuten soll er fahrplanmig abgelassen werden4 ,wenn der ,stellwerkswrter jetzt den ,hebel umzulegen versucht1 mit dessen ,hilfe das fr unseren ,zug geltende ,ausfahrsignal auf ,fahrt ,frei gezogen werden kann1 findet er ihn verriegelt4 ,er kann das ,signal nicht ziehen4 ,und das darf auch nicht sein4 ,denn die zugehrige ,fahrstrae liegt noch nicht richtig4 ,eben findet noch eine ,verschiebebewegung quer ber das ,ausfahrgleis statt4 ,nachdem diese beendet ist1 tritt der ,stellwerkswrter an die ,weichenhebel heran und bringt diese in eine solche ,stellung1 da die vorschriftsmige ,fahrstrae fr den ,zug gelegt ist1 sowie die ,schutzweichen auf ,abweisung stehen4 ,hierdurch ist die ,verriegelung des ,signalhebels aber durchaus noch nicht aufgehoben4 ,die ,weichenhebel mssen erst in der richtigen ,lage verschlossen werden4 ,es wre ja am einfachsten1 das ,verschlieen unmittelbar durch den ,signalhebel bei seiner ,umlegung bewirken zu lassen4 ,man sieht hiervon jedoch aus einem ,grund ab1 den wir gleich kennen lernen werden1 und lt die ,weichen durch einen besonderen ,fahrstraenhebel verschlieen4 ,liegen alle ,weichen richtig1 so kann der ,stellwerkswrter den ,fahrstraenhebel umlegen1 wodurch er smtliche zu dieser ,fahrstrae gehrigen ,weichen1 einschlielich der ,schutzweichen und ,gleissperren1 mechanisch festlegt4 ,nachdem dies geschehen1 ist ,eine ,sperrung aus dem ,signalhebel verschwunden1 die ihn bisher festhielt4 ,aber er kann immer noch nicht bewegt werden4 ,abbildung3 ,bauart ,siemens ,halske in ,berlin-,siemensstadt #cjj4 ,schienenstromschlieer ,bettigung erfolgt durch das ,gewicht der ber die ,schiene fahrenden ,zugachsen ,der ,wrter mu vielmehr nun eine ,taste hinunterdrcken1 die sich ber dem ,fahrstraenhebel befindet4 ,auer der mechanischen ,fahrstraenverriegelung mu noch die elektrische ,fahrstraenfestlegung vorgenommen werden1 was bei unmittelbarer ,benutzung des ,signalhebels zur ,weichenverriegelung nicht mglich wre4 ,durch die elektrische ,fahrstraenfestlegung1 deren ,zweck wir noch kennen lernen werden1 wird der ,fahrstraenhebel in der ,verriegelungsstellung festgehalten4 ,aus dem ,signalhebel hingegen ist hierdurch wiederum eine ,sperrung beseitigt4 ,die ,fahrstrae liegt nunmehr endgltig fest4 ,es ist dem ,wrter unmglich1 jetzt noch irgend eine nderung in der ,weichenlage vorzunehmen4 ,wenn er trotzdem das ,signal jetzt immer noch nicht ziehen kann1 so hat das seinen ,grund in der rtlichen ,lage des ,stellwerks4 ,dieses ist nmlich vor der ,bahnhofshalle aufgebaut1 und der ,wrter kann nicht sehen1 ob der ,zugfahrt nicht etwa irgendein ,hindernis innerhalb des engeren ,bahnhofsbezirks entgegensteht4 ,das kann nur der ,fahrdienstleiter feststellen1 der dort beschftigt ist und die ,aufsicht zu fhren hat4 ,jedes ,ein- und ,ausfahrsignal ist deshalb unter seine ,botmigkeit gebracht4 ,wenn auch alle ,weichen richtig liegen und verriegelt sind1 so bleibt der ,signalhebel doch so lange verschlossen1 bis der ,fahrdienstleiter die ,erlaubnis gegeben hat1 ihn zu ziehen4 ,die ,signale sind unter den ,verschlu der ,bahnhofsblockung gelegt4 ,abbildung3 #cja4 ,schnitt durch den ,schienenstromschlieer ,beim ,niederdrcken der ,schiene wird aus dem darunter liegenden ,hohlraum ,quecksilber in das ,steigrohr rechts emporgepret1 an dessen hochliegendem ,ende es einen elektrischen ,kontakt hervorruft ,der ,fahrdienstleiter auf unserem ,bahnhof hat sich inzwischen berzeugt1 da die ,zugfahrt erfolgen kann1 und er gibt nunmehr dem ,stellwerkswrter drauen seine ,zustimmung zum ,ziehen des ,signals4 ,diese ,zustimmungserteilung geschieht wiederum durch ,niederdrcken einer ,taste an dem ,blockapparat im ,dienstraum des ,fahrdienstleiters und durch gleichzeitiges mehrmaliges ,drehen einer ,kurbel1 die seitlich angebracht ist4 ,diese ,kurbel wird uns bei der ,besprechung der weiteren ,vorgnge immer wieder begegnen4 ,sie ist nichts anderes als der ,antrieb einer kleinen magnetelektrischen ,maschine1 bei deren ,bettigung ein elektrischer ,strom in die angeschlossenen ,leitungen fliet4 ,was diese ,maschine aussendet1 ist ,wechselstrom1 also ein ,strom1 der seine ,flierichtung innerhalb jeder ,sekunde viele ,male umkehrt4 ,die meisten ,blockvorgnge werden durch ,wechselstrme hervorgebracht1 damit nicht etwa irgendein von auen her eindringender ,stromsto eine unabsichtliche ,auflsung herbeifhren kann4 ,hierzu mte er genau dieselbe ,wechselzahl haben wie der richtige ,strom1 was nicht anzunehmen ist4 ,beim ,festlegen der ,fahrstrae fr die ,ausfahrt wurde nur eine ,taste gedrckt1 die ,kurbel aber nicht gedreht1 weil hier ausnahmsweise ,gleichstrom benutzt werden mu4 ,nach der ,zustimmungserteilung durch den ,fahrdienstleiter ist der ,signalhebel nunmehr endlich frei4 ,der ,wrter zieht das ,ausfahrsignal1 und der ,zug wird abgelassen4 ,bald nachdem die ,lokomotive an dem ,signalmast vorbeigegangen ist1 fllt der gezogene ,arm selbstttig auf ,halt4 ,dies wird dadurch bewirkt1 da die ,lokomotive durch ihr ,gewicht einen ,stromschlieer bettigt1 der in einiger ,entfernung jenseits des ,signals unter einer der ,schienen angebracht ist4 ,er besteht aus einem eisernen ,gef1 in dem sich ,quecksilber befindet4 ,ein biegsames ,blech berdeckt das ,quecksilber1 und das ,blech wird hinuntergedrckt1 sobald die ber dem ,stromschlieer liegende ,schiene belastet wird4 ,alsdann steigt das ,quecksilber in einem seitlich angebrachten ,rohr zu einem hher liegenden ,gef auf1 wo es zwei ,metallteile leitend miteinander verbindet4 ,durch diesen ,stromschlu wird eine ,magnetvorrichtung bettigt1 die am ,signalmast angebracht ist4 ,ein ,anker fllt ab1 wodurch die ,zugstange des ,signalarms von der ,drahtleitung abgekuppelt wird4 ,infolgedessen mu der ,signalarm durch seine eigene ,schwere auf ,halt zurckfallen4 ,der abgelassene ,zug hat nunmehr seine ordnungsgeme ,deckung4 ,sie wird an dieser ,anfangsstelle selbstttig durch ,befahren des ,schienenstromschlieers herbeigefhrt1 whrend dies an den ,folgestellen nicht ntig ist4 ,denn der ,signalwrter an der ,anfangsstelle knnte ja vergessen1 das ,signal hinter dem ausgefahrenen ,zug auf ,halt zu legen4 ,da in dem ,bahnhof1 ganz unabhngig von der zurckliegenden ,strecke1 immer neue ,zge gebildet und zur ,abfahrt bereit gestellt werden knnen1 wre es auf diese ,weise mglich1 da ein zweiter ,zug auf das noch von der ,abfahrt des vorangegangenen ,zugs stehen gebliebene ,ausfahrsignal auf die ,strecke ginge4 ,alsdann knnte es sich ereignen1 da sich zwei ,zge in dem gleichen ,blockabschnitt befinden1 was ja unbedingt verhindert werden mu4 ,nunmehr werden wir auch die ,notwendigkeit der doppelten ,weichenfestlegung verstehen knnen1 nunmehr wird es uns klar werden1 weshalb man zu der mechanischen ,weichenverriegelung noch die elektrische ,festlegung gesellt4 ,abbildung3 #cjb4 ,elektrische ,fahrstraenfestlegung ,oben3 ,weichenhebel frei beweglich2 ,signal auf ,halt4 -- ,unten3 ,weichenhebel verriegelt und ,fahrstrae festgelegt4 ,signal auf ,fahrt ,frei ,im oberen ,bild ist der zur ,fahrstrae gehrige ,weichenhebel1 schematisch dargestellt durch den ,querschnitt ,e seines ,verschlu-,ansatzes1 frei beweglich4 ,das ,signal ,k1 welches die ,fahrstrae deckt1 mu daher auf ,halt liegen4 ,dies wird erzwungen1 weil das ,sperrstck ,d in einen ,ausschnitt der mit dem ,hebel ,b verbundenen ,stellrolle ,a eingreift4 ,das ,sperrstck ,d kann die ,stellrolle und damit den ,signalzug erst freigeben1 wenn der ,fahrstraenschieber ,c so umgelegt ist1 da sein ,ausschnitt senkrecht ber ,d liegt4 ,alsdann aber ist ,weichenhebel ,e1 wie aus dem unteren ,bild zu erkennen1 festgelegt4 ,die ,verriegelung des ,fahrstraenschiebers mu durch ,anheben von ,d vorgenommen sein1 bevor der ,signalstellhebel ,b bewegt werden kann4 ,das untere ,bild zeigt die ,fahrstraen-,festlegungs-,einrichtung in dem ,zustand1 in welchem sie sich bei ,durchfahrt eines ,zugs befindet4 ,beim ,rcklegen des ,signals auf ,halt1 das jederzeit mglich sein mu1 wrde durch ,ausspringen von ,d aus dem ,fahrstraenschieber ,c dessen ,rckstellung und damit ,freigabe der ,weiche whrend der ,fahrt des ,zugs ber die ,fahrstrae mglich sein4 ,um zu verhindern1 da hierdurch eine ,weiche unter dem fahrenden ,zug umgestellt werden kann1 wird ,d noch einmal durch die senkrechte ,stange ,j der elektrischen ,festlegung in seiner oberen ,lage gesichert4 ,die elektrische ,fahrstraenfestlegung1 vollzogen durch ,niederdrcken der ,taste ,f1 gibt ,d erst frei1 wenn der ,elektromagnet ,g durch ,anziehen des ,sperrstcks ,h der gesenkten ,stange ,j die ,mglichkeit gibt1 wieder nach oben zu gehen4 ,die ,erregung des ,magneten ,g erfolgt aber erst1 nachdem die letzte ,achse des durchfahrenden ,zugs die ,fahrstrae verlassen hat4 ,der ,signalflgel ist kurz nach ,abfahrt des ,zugs auf ,halt gegangen4 ,der zugehrige ,signalhebel kann jetzt und knnte auch vorher in jedem ,augenblick auf ,halt zurckgelegt werden4 ,denn der ,wrter mu natrlich stets in der ,lage sein1 ein bereits gegebenes ,fahrtsignal zu widerrufen1 falls ein pltzliches ,hindernis auftritt4 ,er ist also auch imstande1 seinen ,signalhebel auf ,halt zurckzulegen1 whrend der ,zug gerade die ,fahrstrae durchfhrt1 die ,rder also ber die ,weichenzungen hinberrollen4 ,der auf ,fahrt ,frei gezogene ,signalhebel verriegelt natrlich auch den ,fahrstraenhebel4 ,sobald der ,signalhebel aber zurckgelegt ist1 wre der ,stellwerkswrter1 wenn die elektrische ,festlegung nicht vorhanden wre1 in der ,lage1 jetzt auch den ,fahrstraenhebel sogleich zurckzuziehen1 die ,verriegelung der ,weichen damit aufzuheben und1 wenn er grob unaufmerksam ist1 nunmehr ,weichen unter dem fahrenden ,zug umzulegen4 ,da die ,folge hiervon eine ,zugzerreiung und ,entgleisung vieler ,wagen sein mte1 ist selbstverstndlich4 ,denn es wrde ja beispielsweise der ,vorderteil des ,zugs in dem geraden ,gleis bleiben1 whrend die hinteren ,wagen in das abzweigende ,gleis hineingedrckt wrden4 ,unsere ,fahrstrae aber bleibt trotz des bereits auf ,halt gefallenen ,signals und unabhngig von der ,stellung des zugehrigen ,hebels im ,stellwerk festgelegt1 da die elektrische ,sperre noch nicht aufgelst ist4 ,das geschieht erst1 wenn die letzte ,achse des ,zugs den ,bereich der ,weichen verlassen und auf die freie ,strecke hinausgelangt ist4 ,alsdann wird infolge der ,aufhebung einer leitenden ,verbindung zwischen einer isoliert liegenden ,schiene und dem brigen ,gleis mittels eines ,zwischenapparats ein ,stromsto in den ,blockapparat gesendet1 der die elektrische ,fahrstraenfestlegung aufhebt4 ,jetzt erst kann der ,fahrstraenhebel zurckgelegt werden1 nun erst sind die ,weichen wieder frei4 ,besondere ,einrichtungen bewirken1 da die ,auflsung der elektrischen ,fahrstraensperrung nicht etwa schon durch die erste ,achse des ,zugs erfolgt1 sondern erst wenn die letzte ,achse die isolierte ,schiene verlassen hat4 ,hierdurch ist die vollstndige ,rumung der ,fahrstrae vor ,aufhebung der ,festlegung gesichert4 ,nachdem wir den ,zug glcklich aus dem ,bahnhof hinausgeleitet haben1 mssen wir nunmehr beobachten1 ob das von ihm auf ,halt gelegte ,ausfahrsignal auch wirklich so lange festgelegt bleibt1 bis er an dem nchsten ,signal vorbergefahren und dieses hinter ihm auf ,halt gelegt worden ist4 ,das stellt ja die eigentliche ,blocksicherung im engeren ,sinn dar4 ,abbildung3 ,bauart ,siemens ,halske in ,berlin-,siemensstadt #cjc4 ,blockvorrichtung in einer ,blockstelle ,fr elektrisch angetriebene ,signale ,wir sahen1 wie durch das ,befahren des ,schienenstromschlieers der ,flgel des ,ausfahrsignals an der ,blockstelle ,a auf ,halt ging4 ,um das ,signal fr die nchste ,ausfahrt wieder ziehen zu knnen1 mute der ,wrter den zugehrigen ,hebel im ,stellwerk gleichfalls auf ,halt zurcklegen4 ,sobald er dies aber getan hat1 ist in den ,hebel1 der infolge seiner groen ,bedeutung schon so viele berwachungen erdulden mute1 eine ganz besondere1 bisher von uns noch nicht beobachtete ,sperre eingesprungen1 die mechanische ,festhaltung4 ,jetzt kann der ,hebel1 auch wenn alle vorher erwhnten ,manahmen1 nmlich richtige ,legung der ,weichen in der ,fahrstrae1 mechanische ,fahrstraen-,verriegelung1 elektrische ,fahrstraen-,festlegung und ,freigabe vom ,bahnhofsblock her vorgenommen sind1 dennoch nicht wieder auf ,fahrt ,frei gestellt werden4 ,die mechanische ,festhaltung tritt dem hindernd entgegen4 ,diese rein rtliche ,sperrung aber kann der ,stellwerkswrter leicht beseitigen4 ,doch nur1 wenn er eine andere an ihre ,stelle setzt1 die er selbst niemals1 wohl aber der ,wrter in der ,blockstelle ,b1 auflsen kann4 ,nach ,zurcklegung des ,signalhebels vollzieht der ,wrter in ,a die ,handlung des ,blockens4 ,er drckt eine bestimmte ,taste nieder und dreht die ,stromkurbel4 ,das runde ,fensterchen im ,blockapparat1 das sich unter der ,taste befindet und bisher wei zeigte1 wird nun rot4 ,die mechanische ,festlegung des ,signalhebels ist beseitigt1 an ihre ,stelle ist eine ,riegelstange getreten1 die den ,signalhebel gleichfalls festhlt4 ,sie springt erst aus1 wenn die ,stelle ,b einen ,strom durch die ,leitung schickt4 ,durch das ,blocken hat der ,wrter in ,a nicht nur sein eigenes ,blockfeld in ,rot verwandelt1 sondern auch das gleiche bei einem ,blockfeld in ,b getan4 ,die an solchen ,blockstellen aufgestellten ,apparate haben hufig die ,form1 welche auf ,bild #cjc wiedergegeben ist4 ,die ,signalstellung erfolgt hier nicht durch ,hebel mit ,drahtzug1 sondern durch ,drehen der kleinen ,kontaktknpfe1 die man aus dem ,kasten unter dem ,firmenschild hervorragen sieht4 ,wir werden ber die elektrische ,stellerei noch zu sprechen haben4 ,fr unsere jetzige ,betrachtung ist es gleichgltig1 ob die ,signale mechanisch oder elektrisch gezogen werden2 das erste ist bei einfachen ,blockstellen hufiger4 ,die ,blockstelle ,b besitzt fr jede ,fahrtrichtung zwei ,blockfelder1 nmlich fr eine jede ein ,anfangs- und ein ,endfeld4 ,jedes ,blockfeld ist mit einem runden ,fensterchen versehen4 ,dadurch1 da der ,wrter in ,a blockte1 hat er hinter dem am weitesten rechts befindlichen ,fensterchen des ,apparats auf unserem ,bild eine rote ,scheibe erscheinen lassen4 ,damit ist der ,zug nach ,b vorgemeldet1 ,b ist in dem ,endfeld der ,strecke ,,ab vorgeblockt4 ,der ,wrter in ,b zieht nunmehr1 wenn sonst kein ,grund dagegen spricht1 sein ,signal auf ,fahrt ,frei4 ,das ,signal in ,a liegt noch immer fest4 ,dessen ,entblockung kann der ,wrter in ,b nur vornehmen1 wenn er die ber dem erwhnten ,blockfeld befindliche ,taste niederdrckt und die ,kurbel dreht4 ,wrde er das jetzt schon versuchen -- oder gar1 bevor er noch das ,signal gezogen hatte1 versucht haben -- so wrde er finden1 da die ,taste festgehalten ist4 ,sie kann nicht hinuntergedrckt1 ein ,entblocken von ,a also nicht vorgenommen werden4 ,ein senkrecht nach oben gehender ,teil der ,tastenvorrichtung wird nmlich in dem ,kstchen1 das man ber der ,taste angebracht sieht1 durch eine ,sperre festgehalten4 ,erst wenn diese ,sperre ausgelst ist1 kann der ,wrter in ,b die ,taste niederdrcken und ,a entblocken4 ,bis jetzt ist das noch nicht geschehen4 ,unser ,zug kommt nunmehr heran und fhrt an dem ,blocksignal von ,b vorber4 ,dessen ,arm legt er nicht mehr selbstttig auf ,halt4 ,das ist nicht notwendig1 weil ja ohnedies von ,a vorlufig kein ,zug nachzufolgen vermag4 ,der ,wrter in ,b kann nicht vergessen1 sein ,signal auf ,halt zurckzulegen1 weil sonst niemals mehr ein ,zug von ,a her nachkommen knnte4 ,hinter dem ,signal bei ,b befhrt der ,zug jedoch gleichfalls einen ,schienenstromschlieer4 ,dieser wirkt hier bei der einfachen ,blockstelle auf die ,tastensperre ein1 die sich in dem ,kstchen ber der ,taste befindet4 ,die ,sperre wird durch den eintretenden ,stromsto aufgelst4 ,die ,taste aber kann trotzdem noch nicht niedergedrckt werden1 weil nmlich eine ihrer nach unten reichenden ,stangen von dem noch auf ,fahrt ,frei liegenden ,signalhebel1 gleichgltig ob er der mechanischen oder elektrischen ,bettigung dient1 aufgehalten wird4 ,erst wenn das ,signal auf ,halt zurckgelegt ist1 kann die ,taste niedergedrckt werden4 ,das ,entblocken von ,a kann also keinesfalls frher erfolgen1 als bis der ,zug wieder ein auf ,halt liegendes ,signal hinter sich als ,deckung hat4 ,abbildung3 #cjd4 ,blockfeld ,oben ,drucktaste1 unten ,riegelstange ,will der ,wrter in ,b den ,wrter in ,a instand setzen1 wieder einen ,zug abgehen zu lassen1 so mu er sein eigenes ,signal nunmehr festblocken4 ,er drckt die ,taste nieder und dreht die ,kurbel4 ,hierdurch bewirkt er dreierlei4 ,er legt seinen eigenen ,signal-,hebel unter elektrischen ,verschlu1 er lst die ,blocksperre in ,a auf1 so da dessen ,signal nun wieder frei wird1 und er blockt nach ,c vor4 ,in ,c wird das ,endfeld rot1 in ,a wird das nun wieder freie ,anfangsfeld wei1 das ,endfeld in ,b1 also das rechte ,fensterchen1 wird gleichfalls wei1 zum ,zeichen1 da kein ,zug von ,a unterwegs ist1 aber das zweite ,fensterchen1 das ,anfangsfeld fr die ,richtung nach ,c1 wird rot1 zum ,zeichen1 da sich ein ,zug zwischen ,b und ,c bewegt1 dieser ,blockabschnitt also gesperrt ist4 ,nachdem der ,wrter in ,c das angekommene ,vorblockungszeichen wahrgenommen hat1 zieht auch er sein ,signal1 und es spielen sich bei ihm die gleichen ,vorgnge ab1 die eben bei ,b geschildert wurden4 ,sobald der ,zug an seinem ,signal vorbeigefahren1 die ,tastensperre aufgelst und das ,signal auf ,halt gelegt ist1 nimmt der ,wrter in ,c die ,blockhandlung vor1 wodurch er wieder sein eigenes ,signal festlegt und ,b entblockt1 soda dessen ,anfangsfeld fr die ,strecke nach ,c wieder wei wird2 er meldet ferner gleichzeitig den ,zug nach ,d vor4 ,auf diese ,weise wird der ,zug in seinem ,lauf stndig von der ,blockeinrichtung berwacht4 ,gleich ,herolden laufen die ,blockstrme vor ihm her1 und wie eine sorgsame ,leibwache decken sie ihm den ,rcken4 ,die ,abhngigkeiten der ,signale voneinander sind dabei bis in die letzte ,mglichkeit hinein gesichert4 ,solange der ,wrter nicht zehnmal geheiligte ,verschlsse an seinem ,apparat zerstrt1 ist er nicht imstande1 die fest gespannte ,kette der ,sicherungen zu durchbrechen4 ,die unbertrefflich groartige ,einrichtung der ,blocksicherung ist im ,jahre #ahgj von dem deutschen ,ingenieur ,carl ,frischen erfunden und von der ,firma ,siemens ,halske1 in deren ,diensten ,frischen stand1 seither in hervorragendster ,weise aus- und durchgebildet worden4 ,die ,blockeinrichtungen von ,siemens ,halske sind auf fast smtlichen deutschen ,eisenbahnen zu finden und auch weit im ,ausland verbreitet4 ,als die deutschen ,truppen im ,jahre #aiad in ,belgien eingedrungen waren1 fiel ihnen die ,wiederherstellung der zerstrten ,eisenbahnsicherungs-,anlagen besonders leicht1 weil diese fast smtlich ,erzeugnisse der genannten ,firma waren4 ,besonders umfangreich sind die ,blocksicherungen naturgem bei eingeleisigen ,bahnen4 ,gilt es doch hier1 nicht nur die ,folge von hintereinanderfahrenden ,zgen nach ,blockabschnitten einzuteilen1 es mssen ganz besonders auch ,fahrten von ,zgen gegeneinander ausgeschlossen werden4 ,dies gelingt gleichfalls vollstndig2 kein ,blockwrter ist imstande1 einen ,zug in einen ,blockabschnitt einzulassen1 wenn sich in diesem ein anderer in der ,gegenrichtung bewegt4 ,es ist gewi bereits eine stolze ,flle von ,sicherheitsvorkehrungen1 die wir bis jetzt im ,bereich der ,signale beobachten konnten4 ,dabei haben wir aber die ,weichen noch nicht nher ins ,auge gefat1 deren ,bewegungsvorrichtungen ja in engster ,berhrung mit den ,signalzgen stehen4 ,sie beeinflussen aufs lebhafteste die ,stellungen der schtzenden ,arme und werden umgekehrt wieder von diesen beherrscht4 ,die ,bauformen der ,weichen sind bereits auf den ,seiten #ahc-ahg beschrieben worden4 ,mit der grndlichen ,durcharbeitung derjenigen ,teile aber1 die wirklich von den ,fahrzeugrdern befahren werden1 ist es bei weitem nicht getan1 sobald die ,fahrtsicherungen mit in ,betracht gezogen werden4 ,eine ,weichenspitze ist ein gefhrliches ,ding4 ,whrend sonst das zu befahrende ,gleis kraftvoll befestigt ist1 mu hier ein leicht bewegliches ,stck eingelegt werden4 ,sogleich tritt die ,forderung auf1 leichte ,beweglichkeit mit unverrckbarer ,festigkeit zu vereinigen4 ,die ,weichenzungen werden1 gleichgltig ob sie durch einen ,hebel in unmittelbarer ,nhe oder von einem weiter entfernten ,stellwerk aus bewegt werden1 stets mit krftigem ,druck gegen die ,mutterschiene gepret4 ,aber hiermit ist man durchaus noch nicht zufrieden4 ,man verlangt1 da die anliegende ,zunge nicht etwa durch bloe ,erschtterung von ihrer ,anlagestelle abgedrngt werden kann4 ,es mu auer dem ,anpressen der ,zungen noch ein richtiges ,anschlieen an die ,backenschiene stattfinden4 ,eine sehr weit verbreitete ,vorkehrung zur ,herbeifhrung dieser ,sicherung ist das ,hakenschlo4 ,wir finden es in verschiedenen ,lagen auf ,bild #cje dargestellt4 ,auf dem ,teilbild #a liegt die rechte ,zunge an der ,backenschiene4 ,man sieht1 da von der ,stellstange aus ein ,haken abgeht1 der sich auen fest um ein ,verschlustck legt4 ,die ,weichenzunge ist hierdurch gegen ,verrckung verschlossen4 ,das gleiche mu bei umgekehrter ,lage der ,weiche mglich sein4 ,teilbild #b zeigt1 wie die ,stellstange1 wenn die ,weiche umgelegt werden soll1 zuerst den ,haken vom ,verschlustck abzieht1 dann erst 7,teilbild #c7 die ,weichenzungen in ,bewegung setzt und darauf1 sobald die tatschliche ,umlegung stattgefunden hat1 die andere ,zunge durch ,schieben des linken ,hakens ber das zugehrige ,verschlustck verschliet 7,teilbild #d74 ,abbildung3 #cje4 ,spitzenverschlu fr ,weichen3 ,hakenweichenschlo #a4 ,weiche in ,grundstellung verschlossen4 #b4 ,verriegelung gelst1 ,weiche wird verschoben4 #c4 ,weiche umgelegt4 #d4 ,weiche in umgelegter ,stellung verschlossen4 ,durch eine solche oder hnliche ,vorrichtungen wird die ,weiche fr das ,befahren gegen die ,spitze festgelegt4 ,es mu aber auch noch fr die ,fahrten durch die ,weichen vom ,herzstck her besondere ,vorsorge getroffen werden4 ,bei ,betrachtung der ,bilder #acg und #ach 7,seite #ahc7 ist deutlich zu erkennen1 da die ,weiche auch fr das ,befahren von hinten her notwendigerweise nur fr einen ,strang richtig liegen kann1 entweder fr den geraden oder fr den krummen ,strang4 ,trotzdem darf eine ,entgleisungsgefahr nicht entstehen1 wenn einmal ein ,fahrzeug aus demjenigen ,strang in die ,weiche einfahren will1 fr den sie nicht gestellt ist4 ,wir haben bereits gehrt1 da aus diesem ,grund die in ihrer ,bauart so einfache ,schleppweiche 7,seite #hc7 bei uns nicht verwendet werden darf1 weil sie ein ,befahren vom falschen ,strang her unmglich macht4 ,durch solche ,erwgungen kommt man bei unseren heutigen ,weichen zu der ,forderung ihrer leichten ,auffahrbarkeit84 ,fhrt bei der ,weiche auf ,bild #acg ein ,fahrzeug von der ,herzstckseite her auf dem abzweigenden ,strang ein1 so mte es1 wenn die anliegende ,zungenspitze unverrckbar verriegelt bliebe1 die ,zungen zerstren1 indem auf der einen ,seite der ,radkranz sich zwischen ,backenschiene und ,zunge klemmen1 auf der anderen die spurverengende1 abliegende ,zunge wegdrcken wrde4 ,da nun derartige falsche ,einfahrten auf groen ,verschiebebahnhfen mit ihren zahlreichen ,weichen nicht allzu selten vorkommen1 wrde man1 falls die ,dinge so lgen1 fortwhrend neue ,weichen einzulegen haben1 von der ,gefhrdung der ,fahrzeuge ganz abgesehen4 ,abbildung3 ,bauart ,jdel ,co4 #cjf4 ,weichenhebel in ,grundstellung ,obere ,verschlustcke stoen an ,abbildung3 #cjg4 ,weichenhebel umgelegt ,untere ,verschlustcke stoen an ,abbildung3 #cjh4 ,weiche aufgefahren6 ,smtliche ,verschlustcke stoen an4 ,stellrolle am ,weichenhebel verdreht2 ,warnscheibe sichtbar ,abbildung3 ,bauart ,siemens ,halske #cji4 ,weichen- und ,signal-,drahtzge ,in ,wirklichkeit spielt sich der ,vorgang des falschen ,durchfahrens von hinten her so ab1 da die abliegende ,zunge1 die zuerst vom ,radkranz berhrt wird1 sich ohne greren ,widerstand hinberdrngen lt4 ,der ,haken des ,hakenschlosses geht vom ,verschlustck bei der anliegenden ,zunge ab1 genau als wenn die ,weiche umgelegt wrde4 ,es findet eine richtige ,umstellung der ganzen ,weichenanlage statt1 so da1 nachdem die erste ,achse des falsch eingelaufenen ,fahrzeugs die ganze ,weiche durchfahren hat1 diese auf die andere ,seite hinbergeworfen und auch in dieser ,lage verriegelt ist4 ,was vorher abliegende ,zunge war1 ist jetzt anliegende ,zunge geworden und umgekehrt4 ,abbildung3 ,bauart ,siemens ,halske #caj4 ,umlenkung von ,drahtzgen an einem groen ,stellwerk ,da die ,stellstange der ,weiche1 die hierbei den ganzen ihr zur ,verfgung stehenden ,weg zurckgelegt hat1 ja mit dem ,weichenantrieb untrennbar vereinigt1 und dieser wieder durch den ,drahtzug mit der ,weichenstell-,vorrichtung im ,stellwerk fest verbunden ist1 so mu1 da der ,draht bei einer solchen ,bewegung natrlich nicht reien darf1 gleichzeitig auch eine ,bewegung der ,stellvorrichtung im ,stellwerk stattfinden4 ,das ist in der ,tat der ,fall4 ,abbildung3 ,bauart ,jdel ,co4 #caa4 ,spannvorrichtung in einem ,weichen-,drahtzug ,die ,verbindung zwischen den ,stellhebeln und den ,weichenantrieben1 sowie auch mit den ,signalen geschieht stets durch ,doppeldrahtzge4 ,es wird eine geschlossene ,drahtschleife gebildet1 die von den ,hebeln zu den zu stellenden ,vorrichtungen und wieder zurck luft4 ,man ist jetzt auch bei den ,signalen von den lteren einfachen ,drahtzgen abgekommen1 weil diese allzu leicht ,umstellungen durch ,unbefugte zulieen4 ,es brauchte z4 ,b4 nur jemand mit dem ,fu krftig auf einen solchen frei liegenden ,stahldraht zu treten1 um die ,stellung eines ,signals zu verndern4 ,das ist bei ,doppeldrahtzgen nicht mglich1 weil hier das ,hervorrufen einer ,bewegung nur stattfinden kann1 wenn der eine ,draht angezogen und der andere gleichzeitig nachgelassen wird4 ,die ,drahtschleife geht bei den ,stellhebeln jedesmal um eine ,rolle1 die durch ,umlegen der ,hebel gedreht wird4 ,in ihren ,endlagen oben und unten werden die ,hebel dadurch1 da federnde ,handfallen in ,ausschnitte der festen ,stellbcke eingreifen1 unverrckbar festgehalten1 solange die ,handfallen nicht durch ,andrcken an den ,hebelschaft ausgeklinkt werden 7,bild #cjf74 ,whrend nun an den ,signalhebeln die ,stellrollen fest mit dem ,hebel verbunden sind1 ist das bei den ,weichenhebeln nicht der ,fall4 ,hier kann sich bei ,ruhelage des ,hebels die ,stellrolle frei bewegen4 ,erst beim ,anziehen der ,handfalle wird sie mit dem ,hebel gekuppelt4 ,wird nun die ,weiche aufgefahren1 werden der ,antrieb und der ,doppeldrahtzug hierdurch in ,bewegung gesetzt1 so macht die ,stellrolle am ,hebel im ,stellwerk die ,bewegung mit4 ,sie dreht sich1 indem sie den ,widerstand krftiger ,federn berwindet1 herum4 ,dem ,stellwerkswrter wird dieser ,vorgang1 der ja in die ganze ,sicherungsanlage tief eingreift1 dadurch kund1 da eine ,marke1 die sonst unsichtbar ist1 vorrckt1 entweder ein roter ,fleck oder ein besonderes ,schildchen1 die an geeignetem ,ort der ,stellrolle befestigt sind4 ,der ,wrter wei jetzt1 da die ,weiche aufgefahren ist1 und er kann sie mit ,hilfe eines besonderen ,schlssels durch ,zurckdrehen der ,stellrolle wieder einscheren 7,bild #cjh74 ,die ,drahtzge1 die von den ,stellwerken ausgehen1 werden mit uerster ,sorgfalt zu den ,orten hingefhrt1 wo sie ,arbeit zu leisten haben4 ,sie sind entweder oberirdisch oder unterirdisch in ,kanlen verlegt4 ,in kurzen ,abstnden werden die ,drhte ber ,rollen gefhrt1 die ihre ,richtung immer wieder festlegen4 ,an ,orten1 wo eine ,umlenkung stattfindet1 wo die ,drhte also in einem ,winkel weitergefhrt werden1 liegen ,rollen von groem ,durchmesser1 damit keine ,knickungsgefahr fr den einzelnen ,draht eintritt4 ,auf den ,zustand der ,drhte bt naturgem die ,luftwrme einen groen ,einflu aus4 ,ein langer ,drahtzug1 der im ,winter mit strammer ,spannung verlegt ist1 wird im ,sommer durch die ,wrmedehnung schlaff4 ,toter ,gang mu jedoch unbedingt vermieden werden4 ,man schaltet deshalb selbstttig wirkende ,spannvorrichtungen in die ,drahtzge ein4 ,es sind dies z4 ,b4 lange ,hebel1 an deren einem ,ende ,gewichte befestigt sind1 whrend die anderen ,arme ,rollen tragen1 ber welche die ,drahtzge in ,schleifenform gefhrt sind4 ,die ,hebelgewichte drcken stndig gegen den ,drahtzug und halten ihn stramm1 indem sie sich senken1 wenn die ,drahtspannung nachlt4 ,die ,einrichtung ist so getroffen1 da beim ,stellvorgang nicht etwa das ,spanngewicht angehoben wird1 denn dann wrde sich die ganze am ,stellhebel geleistete ,arbeit hierdurch erschpfen1 an der ,weiche oder am ,signal wrde keine ,lagevernderung stattfinden4 ,senkrecht unter dem groen ,stellbock im ,stellwerk sind die ,spanngewichte reihenweis angebracht4 ,jeder abgehende ,drahtzug wird hier zunchst einmal belastet1 dann ferner auf der ,strecke durch ,einschalten weiterer ,spanngewichte nach ,bedarf4 ,abbildung3 #cab4 ,spannwerk unter einem ,stellwerk ,neben der ,wrmeausgleichung im ,drahtzug ben die ,spannwerke noch einen weiteren gnstigen ,einflu auf die ,weichen aus4 ,es kann ja vorkommen1 da der ,drahtzug whrend des ,umstellens reit4 ,alsdann wrde die ,weiche in gefhrlichster ,lage1 nmlich in ,mittelstellung1 stehen bleiben1 wobei keine ,zunge fest anliegt4 ,bei ,drahtbruch senken sich aber die ,spanngewichte scharf nach unten und ziehen das unverletzt gebliebene ,drahtstck so weit mit sich1 da die ,weiche sicher in eine ,endlage kommt und dort verschlossen wird4 ,reit der ,drahtzug bei ,ruhelage des ,stellhebels1 dann entsteht ein ,spannungsunterschied zwischen den beiden ,drhten der ,schleife1 die bisher gleichen ,zug ausbten4 ,wiederum liegt hier die ,gefahr vor1 da die ,weiche von selbst in eine ,mittelstellung rckt4 ,dies wird dadurch verhindert1 da ,federn am ,weichenantrieb1 deren ,spannung durch den zweiseitigen ,zug bisher niedergehalten wurde1 ein ,sperrstck vorschieben1 das1 wenn die ,weichenzungen sich bewegen wollen1 jetzt gegen einen ,anschlag stt1 an dem es sonst frei vorbergeht 7,bild #cac74 ,an ,stelle von ,drahtzgen werden an manchen ,orten auch ,gestnge zum ,stellen von ,signalen und ,weichen benutzt4 ,sie sind meist aus ,gasrhren zusammengeschraubt und werden mittels ,kniehebeln um die ,winkel herumgeleitet1 die sich bei der ,fortfhrung ergeben4 ,in ,england und auch in ,sd-,deutschland werden diese ,gestnge von vielen ,verwaltungen bevorzugt4 ,aus dem vorher ,gesagten wissen wir1 da mit dem bisher ,geschilderten die ,sicherheitsvorkehrungen an den ,weichen noch nicht erschpft sind4 ,bei dem mchtigen ,einflu1 den diese verschieblichen ,gleisstcke auf die ,zugfahrten ben1 gengt es nicht1 da die richtige ,lage der ,stellhebel allein beobachtet wird1 es mu auch stndig geprft werden1 ob die ,zungen sich wirklich in der entsprechenden ,lage befinden4 ,darum werden ja1 wie wir wissen1 die ,signaldrahtzge an allen ,weichen der zugehrigen ,fahrstrae vorbeigefhrt1 und die ,signale sind nur dann auf ,fahrt ,frei zu stellen1 wenn die ,zungen sich wirklich in der richtigen ,lage befinden4 ,fr die ,zungenprfung sind in unmittelbarer ,nhe der zu der betreffenden ,fahrstrae gehrigen ,weichen in den ,signaldrahtzug wagerecht liegende ,rollen eingeschaltet1 die sich mit diesen bewegen mssen4 ,von jeder der beiden ,weichenzungen kommt eine ,stange her1 die mit je zwei ,ausschnitten versehen ist4 ,die ,riegelrolle im ,signaldrahtzug kann sich nur dann drehen1 der ,signaldrahtzug kann also nur dann bewegt werden1 wenn die ,ausschnitte in den beiden ,zungenprfstangen so liegen1 da bestimmte ,anstze an den ,riegelrollen durch sie hindurchgehen knnen4 ,anderenfalls bleibt der ,signalzug unbeweglich4 ,abbildung3 ,bauart ,jdel ,co4 #cac4 ,weichenantrieb fr ,doppeldrahtzug ,spannfedern zum ,verriegeln der ,weiche bei ,reien des ,drahtzugs ,die ,riegelvorrichtung1 die wir jetzt kurz besprechen wollen1 gehrt zu zwei ,fahrstraen4 ,vor der ,weiche steht ein ,signal mit zwei ,flgeln4 ,liegt die ,weiche auf den geraden ,strang1 so erscheint beim ,zeichen ,fahrt ,frei ,ein schrg nach aufwrts gerichteter ,flgel1 liegt die ,weiche auf den abzweigenden ,strang1 so werden zwei schrg nach aufwrts gerichtete ,flgel sichtbar4 ,im ,stellwerk sind fr diesen ,zweck zwei getrennte ,hebel vorhanden4 ,die ,umlegung des einen ,hebels bringt das einflgelige1 die ,umlegung des anderen ,hebels das zweiflgelige ,signal hervor4 ,beide ,male aber geschieht das ,ziehen des ,signals durch dieselbe ,drahtzugschleife4 ,der eine ,hebel dreht die ,schleife in der einen ,drehrichtung1 der andere in der anderen1 und das ,hubwerk am ,signalmast ist so eingerichtet1 da hierdurch einmal nur ,ein ,flgel1 das andere ,mal zwei ,flgel in die ,stellung ,fahrt ,frei gebracht werden4 ,die ,riegelrolle an den ,weichenzungen macht entsprechende ,bewegungen4 ,sie dreht sich einmal rechts1 das andere ,mal links herum1 je nachdem1 ob ein einflgeliges oder ein zweiflgeliges ,signal gezogen werden soll4 ,demzufolge ist es ntig1 die ,hemmvorrichtung an der ,riegelrolle so auszubilden1 da sie bei der ,drehrichtung fr ,stellen des ,einflgelsignals nur dann durch die ,ausschnitte der ,weichenprfstangen hindurch kann1 wenn die ,weiche auf den geraden ,strang liegt1 bei der ,drehrichtung fr das ,zweiflgelsignal nur dann1 wenn die ,weiche fr den abzweigenden ,strang gelegt ist4 ,eine viel benutzte ,bauart ist in den bersichtszeichnungen auf ,bild #cad dargestellt4 ,der eigentmlich geformte1 gestrichelt gezeichnete ,teil der ,riegelrolle ist erhaben4 ,die ,weichenprfstange 7es ist hier der besseren bersicht halber nur ,eine ,prfstange gezeichnet7 liegt darber und hat ,ausschnitte1 durch die sich der ,riegel bei richtiger ,lage der ,stange hindurchdrehen kann1 whrend er sonst anstt4 ,auf ,teilbild a ist die ,weiche fr den geraden ,strang gestellt1 aber unverriegelt4 ,auf ,teilbild b hat sich die ,riegelrolle mit dem ,riegel in der ,pfeilrichtung gedreht4 ,das war nur mglich1 wenn die ,weichenzungen richtig fr den geraden ,strang lagen4 ,teilbild a lt deutlich erkennen1 da bei geringer ,verschiebung der ,prfstange der rechts unten gezeichnete ,ansatz des ,riegels durch sie nicht hindurchgekonnt htte4 ,bewegung des ,riegels in anderer ,drehrichtung wre gleichfalls unmglich gewesen1 weil der andere ,riegelansatz gegen ein festes ,stangenstck gestoen wre4 ,abbildung3 #cad4 ,weichenriegel a7 ,weiche in ,grundstellung unverschlossen4 b7 ,weiche in ,grundstellung verschlossen4 c7 ,weiche umgelegt und unverschlossen4 d7 ,weiche in umgelegter ,stellung verschlossen ,auf ,teilbild c ist die ,weiche fr den abzweigenden ,strang gelegt und noch unverriegelt4 ,wrde der ,wrter jetzt wiederum versuchen1 das ,einflgelsignal zu ziehen1 die ,riegelrolle also entgegengesetzt der ,richtung des ,pfeils in ,teilbild c zu drehen1 so wrde er daran verhindert werden4 ,auf ,teilbild d ist die ,verriegelung fr die ,weiche zur ,fahrt in die ,abzweigung vollzogen4 ,bild #cae zeigt einen wirklichen ,weichenriegel4 ,bei allen ,weichen1 die in durchgehende ,geleise fhren und dementsprechend in die ,prfung durch die ,signaldrahtzge einbezogen sind1 wird dem ,lokomotivfhrer ihre ,lage durch die ,stellung des davorliegenden ,signals kenntlich gemacht4 ,eine weitere ,ankndigung der ,weichenlage wre in solchem ,fall also entbehrlich4 ,da es aber in den ,gter-1 ,verschiebe- und ,abstellgeleisen eine weitere sehr groe ,anzahl von ,weichen gibt1 die keine ,zungenprfung haben und auch nicht zu haben brauchen1 so kann die ,anbringung besonderer ,signaleinrichtungen an den ,weichen nicht entbehrt werden4 ,der ,einheitlichkeit halber sind sie an smtlichen ,weichen angebracht1 in den letzten ,jahren allerdings an durchgehenden ,hauptgeleisen bereits hufig beseitigt4 ,abbildung3 ,bauart ,siemens ,halske #cae4 ,riegelrolle fr ,weichen ber der ,rolle die ,zungenprfstangen ,auch der ,lokomotivfhrer1 dessen ,maschine im ,verschiebedienst ttig ist1 mu in gengendem ,abstand von jeder ,weiche ber deren ,stand unterrichtet werden4 ,nhert er sich der ,weiche gegen ihre ,spitze1 so mu er wissen1 ob er in den geraden oder in den abzweigenden ,strang geleitet werden wird1 kommt er von hinten heran1 so ist ihm erst recht kundzutun1 wie die ,weiche liegt1 denn er mu wissen1 ob nicht etwa ein ,auffahren zu befrchten ist4 ,in solchem ,fall darf er nicht in die ,weiche hinein1 da das ,auffahren als unvorschriftsmige ,handlung geahndet wird4 ,abbildung3 #caf4 ,gleissperre ,das ,gleis ist verschlossen ,abbildung3 #cag4 ,gleissperre geffnet ,signal veraltet ,die ,zungenlage selbst ist nun erst in nchster ,nhe zu erkennen2 gewhnlich ist es dann fr das ,bremsen bereits zu spt4 ,deshalb ist jede ,weiche mit einem besonderen ,zeichengeber ausgerstet1 einem ungefhr wrfelfrmigen ,kasten1 der bei ,tag und bei ,dunkelheit die gleichen weien ,formsignale erscheinen lt4 ,am ,tag erblickt man mit weiem ,glas hinterlegte1 hell schimmernde ,ausschnitte in tiefschwarzem ,blech1 bei ,dunkelheit werden die ,ausschnitte durch eine in den ,blechwrfel gestellte ,laterne beleuchtet1 so da sie gleichfalls scharf hervortreten4 ,man nennt die ,vorrichtung gewhnlich ,weichenlaterne4 ,sie dreht sich beim ,umlegen der ,weiche um eine wagerechte ,achse und zeigt hierdurch in beiden ,fahrrichtungen wechselnde ,signalbilder4 ,ist die ,weiche fr den geraden ,strang gestellt1 so erblickt der ,lokomotivfhrer1 sowohl wenn er gegen die ,spitze1 wie wenn er gegen die ,wurzel der ,weiche fhrt1 eine rechteckige ,scheibe4 ,steht die ,weiche auf ,ablenkung1 dann wird bei ,anfahrt gegen die ,spitze ein schrg aufwrts gerichteter ,pfeil sichtbar4 ,seine ,spitze deutet nach der ,richtung der ,ablenkung hin4 ,bei ,einfahrt von der ,wurzel her sieht der ,fhrer bei ,ablenkungslage der ,weiche eine kreisrunde1 weie ,flche4 ,auf groen ,bahnhfen ist stets ein ungeheures ,gewimmel von ,weichenlaternen zu erblicken4 ,es bedarf sehr groer ,aufmerksamkeit der ,lokomotivfhrer1 um deren ,lage stets richtig zu erkennen4 ,bei doppelten ,kreuzungsweichen1 wo vier getrennte ,weichenanlagen auf kurzem ,raum vereinigt sind1 ist die ,anbringung von vier ,weichenlaternen erforderlich1 um alle ,stellungen nach beiden ,richtungen anzukndigen4 ,man strebt jetzt danach1 diese verwirrende ,flle von ,signalen dadurch zu mindern1 da man an jeder doppelten ,kreuzungsweiche nur eine einzige ,laterne anordnet1 die imstande ist1 allein die ,stellung smtlicher vier ,weichen kundzutun4 ,in recht sinnflliger ,weise geschieht das durch die in ,bild #cai wiedergegebene ,kreuzungsweichen-,laterne4 ,stellung #a zeigt durch das ,bild der weien ,scheiben deutlich an1 da die ,weichen fr die ,fahrt durch den geraden ,strang in der ,richtung ,,ab gelegt sind1 ,stellung #b zeigt ,durchfahrt von ,a nach ,b an1 ,stellung #c bedeutet ,weichenlage zur ,fahrt im geraden ,strang von ,a nach ,b1 ,stellung #d zur ,fahrt von ,a nach ,b4 ,ein besonderes ,laternensignal ist dort angebracht1 wo das ,gleis durch ,auflegen einer ,sperre auf eine ,schiene verschlossen werden kann4 ,der ,verschlu wird durch einen wagerechten1 schwarzen ,balken auf weiem ,grund angekndigt4 ,ist die ,sperre fortgenommen1 so ist durch ,verdrehen der ,laterne gar kein ,signal sichtbar4 ,vor einiger ,zeit noch erschien in diesem ,fall ein schrg gerichteter ,balken auf weiem ,grund1 um den ,lokomotivfhrern immer wieder in ,erinnerung zu rufen1 da an dieser ,stelle die ,mglichkeit einer ,gleissperrung bestehe4 ,abbildung3 #cah4 ,weichensignale #a4 ,die ,weiche steht auf den geraden ,strang6 ,gleiches ,signal fr ,ansicht gegen die ,weichenspitze und vom ,herzstck aus4 #b4 u4 #c4 ,die ,weiche steht auf den krummen ,strang6 ,gegen die ,weichenspitze gesehen2 der ,pfeil zeigt die ,richtung der ,ablenkung an4 #d4 ,die ,weiche steht auf den krummen ,strang6 ,vom ,herzstck aus gesehen4 #e4 ,das ,gleis ist gesperrt6 ,trotz der zahlreichen ,meldungen ber ,weichenlagen und ,zugfahrten1 die der ,stellwerkswrter in seinem ,arbeitsraum erhlt1 ist er dennoch keineswegs von der ,pflicht entbunden1 die ,strecke jederzeit zu beobachten4 ,insbesondere darf die rckwrtige ,strecke nicht entblockt werden1 bevor der ,wrter das ,schluzeichen am vorberfahrenden ,zug erblickt hat4 ,bei ,gterzgen1 die keine durchgehende ,bremse haben1 besteht ja immer die ,mglichkeit einer ,zerreiung des ,zugs1 die vom ,lokomotivfhrer nicht bemerkt wird4 ,sobald auch nur ein ,teil des ,zugs ber den ,schienenstromschlieer hinberfhrt1 der im ,blockapparat die ,tastensperre beeinflut1 wird diese aufgelst und damit die ,mglichkeit des rckwrtigen ,entblockens gegeben4 ,diese ,freigabe wre aber im ,fall einer ,zugzerreiung eine ,falschmeldung1 denn die ,strecke ist ja tatschlich nicht frei1 sie ist noch durch den abgerissenen ,zugteil besetzt4 ,die ,wahrnehmung des ,schluzeichens1 das sich1 wie sein ,name sagt1 immer am letzten ,wagen des ,zugs befinden soll1 durch den ,stellwerkswrter1 ist also wichtig4 ,nach ,einfhrung der durchgehenden ,bremse fr alle ,zge wird die ,vorschrift der ,zugschlubeobachtung vielleicht verschwinden1 weil alsdann wegen des ,anschlagens aller ,bremsen eine ,zugzerreiung1 die vom ,lokomotivfhrer unbemerkt bleibt1 nicht mehr mglich ist4 ,damit die ,stellwerkswrter ihr ,herrschgebiet mglichst gut zu berschauen vermgen1 wendet man alle ,sorgfalt an1 ihnen ,arbeitspltze mit guter bersicht zu schaffen4 ltere1 dicht ber dem ,erdboden errichtete ,stellwerke werden heute an vielen ,orten nachtrglich hochgelegt1 die niedrigen ,huser in sogenannte ,trme verwandelt1 wie man das in den letzten ,jahren z4 ,b4 auf der ,berliner ,stadtbahn in ausgedehntem ,ma beobachten konnte4 ,man bringt mglichst viele ,fenster in den ,wnden der ,stellwerksrume an1 rstet auch jeden von ihnen nach ,mglichkeit mit einem ,erker aus1 von dem freie ,sicht nach drei ,seiten mglich wird4 ,abbildung3 ,bauart ,,aeg #cai4 ,signal an einer doppelten ,kreuzungsweiche ,die ,weiche ist gelegt fr ,fahrt3 #a4 von ,a nach ,b4 #b4 von ,a nach ,b4 #c4 von ,a nach ,b4 #d4 von ,a nach ,b ,die grte ,zahl der ,stellwerkshuser steht heute noch seitlich neben den ,strecken4 ,neuerdings herrscht das ,bestreben vor1 den gleich zu besprechenden ,kraftstellwerken1 welche nicht mit den hieran hindernden ,drahtzgen belastet sind1 die weit gnstigere ,stellung senkrecht zur ,richtung der ,geleise zu geben4 ,befindet sich der ,stellwerksraum so quer ber der ,strecke1 dann vermag man von ihm aus an jeder ,stelle frei nach vorwrts und nach rckwrts zu schauen4 ,bei dieser ,aufstellungsart mu jedoch sehr an ,raum gespart werden4 ,man kann meistens keinen einfachen1 in seinem ,querschnitt berall rechteckigen ,bau ausfhren1 sondern mu fr den geringen ,raum zwischen den ,geleisen schmale ,sttzen ausbilden4 ,so gibt es groe ,stellwerkshuser1 die auf richtigen ,brcken liegen4 ,man hat pilzfrmige ,gestaltung1 also einen schmalen ,fu mit breiter oberer ,ausladung angewendet1 oder noch fter jochartige ,ausbildung gewhlt4 ,jedes ,stellwerk und jede ,blockstelle haben eine abgekrzte ,bezeichnung fr den telegraphischen ,anruf4 ,diese ,bezeichnung wird auf einer ,tafel fast stets auch an einer ,auenwand angebracht4 ,meist ist die ,bezeichnung aus dem ,anfangsbuchstaben des ,bahnhofs und der ,himmelsrichtung gebildet1 in der das ,stellwerk liegt4 ,so bedeutet z4 ,b4 ,fs ,fulda-,sd1 ,bot ,breslau-,ostturm1 ,no ,naumburg-,ost1 ,hnt ,hnefeld-,nordturm1 ,bwt ,blzig-,westturm4 ,wir haben bisher ausschlielich von der ,bedienung der ,signale und ,weichen durch die ,kraft des menschlichen ,arms gesprochen4 ,nur bei der ,errterung besonders weit vorgeschobener ,vorsignale wurde eine andere ,kraftquelle erwhnt4 ,auf groen ,bahnhfen geht man jedoch mehr und mehr dazu ber1 den ,stellwerksmannschaften die krperliche ,arbeit beim ,bewegen der ,signale und ,weichen ganz abzunehmen4 ,sie haben so viele ,beobachtungen zu machen1 trotz aller ,sicherungen so viel an ,aufmerksamkeit zu leisten1 da man ihren ,geist nicht durch krperliche ,arbeitsleistung ermden will4 ,in groen ,stellwerken ist ja ein unaufhrliches ,bewegen von ,signalen und ,weichen erforderlich1 und die ,bereiche1 die im ,wirkungsfeld solcher ,anlagen liegen1 wachsen immer mehr4 ,es wird auch schlielich das ,gewimmel der beweglichen ,drahtzge so gro1 da es in den schmalen ,rumen zwischen oder neben den ,geleisen nicht mehr untergebracht werden kann4 ,alle diese ,grnde haben dazu gefhrt1 die ,signal- und ,weichenstellungen durch andere ,krfte besorgen zu lassen1 die menschliche ,hand nur noch zur ,anregung der ,bewegung zu benutzen4 ,abbildung3 ,bauart ,siemens ,halske #cbj4 ,mechanisches ,stellwerk ,die kurzen ,griffe ber den ,stellhebeln sind die ,fahrstraenhebel4 ,darber ,blockkasten ,hier und da ist ,prewasser zu diesem ,zweck in ,benutzung1 hufiger ,druckluft4 ,die weiteste ,verbreitung aber hat der elektrische ,strom auch in diesem ,bereich gefunden4 ,wo ,weichen und ,signale elektrisch gestellt werden1 mu an jedem ,signal und an jeder ,weiche ein ,motor angebracht werden4 ,im ,stellwerk gibt es dann keine groen ,hebel mehr1 sondern nur noch ,schaltgriffe1 deren ,drehung jedesmal ein ,einschalten des zum ,motor laufenden ,stroms bewirkt4 ,der ,motor kann in zwei ,richtungen laufen3 hin sowohl wie zurck4 ,hat der ,anker die ,umstellung beendet1 so schaltet er sich von selbst ab und bewirkt durch ,bewegung von ,steuerschaltern mittels einer ,steuerscheibe1 da der nchste ,stromzuflu seine ,drehung im anderen ,sinn bewirkt4 ,bild #cca 7,seite #daa7 zeigt1 wie diese ,umschaltung bei einem ,weichenmotor vor sich geht4 ,die bertragung der ,motorbewegung auf den ,antrieb geschieht durch eine ,schnecke1 die in ein ,zahnrad eingreift4 ,bei den ,signalantrieben1 die in senkrecht stehenden eisernen ,ksten untergebracht werden1 ist die ,zugstange1 die zum ,signalarm aufsteigt1 mittels verschiedener ,hebel an dieses ,zahnrad angelenkt4 ,bei ,weichenantrieben1 die wagerecht liegen1 ist auf der ,achse des ,zahnrads ein zweites1 kleineres ,zahnrad befestigt1 das in eine ,zahnstange eingreift4 ,diese wird durch ,drehung der ,zahnrder hin und her geschoben1 wodurch ,umlegung der ,weichenzungen erfolgt4 ,abbildung3 ,bauart ,jdel ,co4 #cba4 ,verschlu-,einrichtung in einem ,drahtzugstellwerk ,hinter dem ,stellbock mit den ,hebeln sind die von vorn nach hinten laufenden ,verschlu-,lineale sichtbar1 welche mittels der ,fahrstraenhebel bewegt werden ,abbildung3 #cbb4 ,stellwerkshaus in ,pilzform ,signal- wie ,weichen-,antriebe haben recht verwickelte ,bauarten1 da in unmittelbarer ,nhe der ,bewegungsvorrichtungen zahlreiche berwachungsmittel eingebaut sind4 ,die wirklichen ,stellungen der ,signalarme werden mit ,hilfe von berwachungsmagneten an die ,stellwerke zurckgemeldet1 und in hnlicher ,weise erfolgt die ,prfung der ,weichenzungen4 ,die selbstttigen ,haltfallvorrichtungen an ,signalen und die ,auffahrbarkeit der ,weichen erfordern weitere ,vorkehrungen4 ,abbildung3 #cbc4 ,stellwerkshaus auf eiserner ,brcke vor der ,einfahrt in den ,brsseler ,hauptbahnhof ,abbildung3 #cbd4 ,stellwerkshaus in ,jochform ,leipziger ,hauptbahnhof ,die berwachung und die ,herbeifhrung der ,abhngigkeiten ergeben in den elektrischen ,stellwerken sehr mannigfaltige ,stromfhrungen und ,schalterbauten4 ,das ,ergebnis dieser ,wirrnis ist jedoch eine auerordentlich scharfe ,sicherung aller ,fahrstraen4 ,die beraus zahlreichen ,meldungen1 die stndig im elektrischen ,stellwerk einlaufen1 die ,unzahl der ,festhaltungen1 die hier untergebracht sind1 bewirken1 da die ,sicherheit in elektrischen ,stellbezirken die in mechanischen noch bei weitem bertrifft4 ,die ,signalordnung fr das ,deutsche ,reich handelt nicht nur von den bereits besprochenen1 feststehenden ,signalen1 sie sieht auch bewegliche ,zeichengeber vor4 ,hiervon gibt es zwei ,gruppen3 die ,wrtersignale und die ,signale am ,zug4 ,will ein ,wrter einen ,zug aus irgendeinem ,grund auf offener ,strecke zum ,halten bringen1 so stellt er rechts vom ,gleis eine rechteckige1 rote1 weigernderte ,scheibe auf4 ,bei ,dunkelheit wird ber die ,scheibe eine rot geblendete ,laterne gehngt4 ,die zur ,abgabe dieses ,signals notwendigen ,vorrichtungen hat jeder ,wrter in seiner ,bude1 desgleichen die ,scheiben fr das ,langsamfahrsignal 7,bild #bii74 ,abbildung3 ,bauart ,siemens ,halske #cbe4 ,elektrischer ,signalantrieb ,abbildung3 #cbf4 ,einrichtung des elektrischen ,signalantriebs ,unten der ,motor1 der durch eine ,schnecke das ,getriebe in ,bewegung setzt ,dies ,signal dient dazu1 eine ,strecke zu kennzeichnen1 die1 weil darin ,bauarbeiten stattfinden1 oder weil etwa das ,gleis sich gelockert hat1 mit geringerer ,geschwindigkeit durchfahren werden soll1 als sonst hierfr vorgeschrieben ist4 ,der ,anfang dieser ,strecke wird durch eine gelbe ,scheibe kenntlich gemacht1 auf die ein ,a gezeichnet ist1 am ,ende wird eine grne ,e-,scheibe aufgestellt4 ,bei ,dunkelheit treten an die ,stelle der gelben ,scheibe zwei unter #de ,grad bereinander hngende gelb geblendete ,laternen1 die grne ,scheibe wird durch zwei ebenso aufgesteckte grne ,laternen ersetzt4 ,auch der ,zug selbst kann ,signalmeldungen abgeben 7,bild #ccg hinter ,seite #daf74 ,seine ,spitze wird am ,tag nicht besonders gekennzeichnet1 da das ,herannahen ja schon aus weiter ,ferne sichtbar wird4 ,bei ,dunkelheit trgt die ,lokomotive zwei weileuchtende ,laternen4 ,befhrt der ,zug auf zweigeleisiger ,bahn ausnahmsweise das falsche ,gleis1 so trgt die ,lokomotive bei ,tag eine rote ,scheibe1 bei ,dunkelheit wird eine der beiden ,lokomotiv-,laternen rot geblendet4 ,der ,zugschlu1 dessen ,hervorhebung fr die ,blockwrter ja von besonderer ,wichtigkeit ist1 wird am ,tag dadurch gekennzeichnet1 da an den1 in der ,fahrtrichtung gesehen1 rechts liegenden ,puffer des letzten ,fahrzeugs eine rote ,scheibe gehngt und auf ,halter am ,dach ,oberwagenscheiben1 zwei nach vorn und nach hinten sichtbare1 viereckige1 rot und wei gestrichene ,blechplatten gesteckt werden4 ,bei ,dunkelheit wird die ,schluscheibe am ,puffer durch eine rot geblendete ,laterne ersetzt4 ,an die ,stelle der ,oberwagenscheiben treten ,oberwagenlaternen1 die aber nunmehr nach jeder der beiden ,richtungen ein anderes ,licht aussenden4 ,sie sind nach hinten rot geblendet1 nach vorn dagegen grn4 ,durch diese ,einfhrung ist es mglich1 die ,bewegungsrichtung eines jeden ,zugs1 der sichtbar wird1 schon von weit her zu erkennen4 ,ein ,zug1 der sich vom ,beschauer fortbewegt1 zeigt stets rotes ,licht4 ,wenn er auf den ,beschauer zukommt1 sieht man zwei grne ,lichter4 ,abbildung3 ,bauart ,siemens ,halske #cbg4 ,vorsignal mit elektrischem ,antrieb ,davor die ,merktafel ,einzeln fahrende ,lokomotiven oder ,triebwagen fhren das ,schluzeichen nur am ,puffer4 ,in sehr einfacher und wirksamer ,weise werden die ,signale am ,zug dazu benutzt1 ganz bestimmte ,meldungen1 die auf anderem ,weg nicht mehr rasch genug erteilt werden knnen1 weithin sichtbar ber die ,strecke zu tragen4 ,ist eine der beiden rechteckigen1 rot und wei gestrichenen ,oberwagenscheiben durch eine runde1 weie1 schwarz gernderte ,scheibe ersetzt1 oder bei ,dunkelheit an ,stelle einer der nach rckwrts rot geblendeten ,oberwagenlaternen eine solche getreten1 die nach rckwrts weies ,licht aussendet1 so bedeutet dies3 ,ein ,sonderzug folgt nach68 ,eine weie1 schwarz gernderte ,scheibe1 die in einen ,halter vor den ,schornstein der ,lokomotive gesteckt ist oder eine wei leuchtende ,laterne an dieser ,stelle sagen3 ,ein ,sonderzug kommt in entgegengesetzter ,richtung68 ,eine runde1 gelbe ,scheibe am selben ,ort ruft den ,bahnbediensteten zu3 ,die ,telegraphen- und ,fernsprechleitung ist zu untersuchen68 ,bei ,nacht wird dieses letzte ,signal nicht gegeben1 da die entsprechenden ,arbeiten im ,dunkeln nicht ausgefhrt werden knnen4 ,inmitten des weiten1 farbenstrahlenden ,meers der sichtbaren ,signale befindet sich ein ,inselchen1 das der tnenden ,signalgebung gewidmet ist4 ,nach den eindrucksvollsten ,erscheinungen im ,eisenbahnbetrieb1 den ,lokomotiven und den ,hauptsignalen1 ist die im allgemeinen ,kreis bekannteste ,einrichtung wohl die groe1 wrdevoll dastehende ,wrterglocke4 ,jeder hat beim ,spaziergang ber stille ,fluren sicherlich schon einmal von weither ihren hallenden ,klang vernommen1 welcher der einzige wohlklingende ,ton im ,eisenbahnbetrieb ist4 ,zu all dem schrillen ,knirschen und ,pfeifen1 das sonst aus der ,welt auf ,schienen hervordringt1 wirkt er doppelt angenehm4 ,abbildung3 #cbh4 ,elektrischer ,weichenantrieb ,abbildung3 #cbi4 ,elektrischer ,weichenantrieb geffnet ,rechts der ,motor2 links unten hinausragend3 ,stellstange fr die ,weichenzungen ,abbildung3 #ccj4 ,zahnstangenantrieb bei elektrischer ,weichenbewegung4 ,weichenantrieb von unten gesehen ,die betriebstechnische ,aufgabe dieser groen ,lutewerke ist1 die auf freier ,strecke aufgestellten ,wrter und ,wchter ber ,ereignisse zu benachrichtigen1 die sich demnchst auf den ,geleisen in ihrer ,nhe abspielen werden4 ,bestimmte ,amtsstellen1 ,zugmeldestellen genannt1 sind mit der ,abgabe der ,lutesignale beauftragt4 ,der ,wirkungsbereich geht immer bis zur nchsten ,zugmeldestelle4 ,dort beginnt der nchste ,meldebezirk4 ,nach der ,signalordnung fr das ,deutsche ,reich knnen vier verschiedene ,lutesignale gegeben werden4 ,sie bestehen aus einer bestimmten ,anzahl von ,glockenschlgen1 gewhnlich fnf1 die gruppenweis aneinander gereiht werden4 ,signal #a3 -- -- -- -- -- bedeutet3 ,ein ,zug fhrt in der ,richtung von ,a nach ,b68 ,signal #b3 -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- sagt3 ,ein ,zug fhrt in der ,richtung von ,b nach ,a68 ,signal #c3 -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- heit3 ,der ,zugverkehr ruht68 ,dasselbe ,signal wird gegeben1 falls eins der beiden vorher erwhnten ,ablutesignale zurckgenommen werden soll4 ,signal #d3 -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- ist das ,gefahrsignal4 ,es befiehlt1 alle ,zge aufzuhalten1 weil sich etwas ,auerordentliches ereignet hat4 ,sobald ein ,streckenwrter dieses ,signal hrt1 hat er sofort mit geschwungener roter ,fahne1 die ja immer in seinem ,besitz ist1 oder mit der rotgeblendeten ,laterne jedem nahenden ,zug entgegenzulaufen und ihn zu stellen4 ,so wird es mglich1 ,zge auch an solchen ,orten aufzuhalten1 wo sich kein feststehendes ,signal befindet4 ,abbildung3 #cca4 ,die ,steuerschalter am elektrischen ,weichenantrieb #a4 ,weiche in ,grundstellung4 ,ausleger des oberen ,steuerschalters im ,ausschnitt der ,steuerscheibe3 ,motor fr ,umlegung der ,weiche aus der ,grundstellung geschaltet4 #b4 ,beide ,schalterausleger auf dem ,rcken der ,steuerscheibe3 ,motor luft4 #c4 ,ausleger des unteren ,steuerschalters im ,ausschnitt der ,steuerscheibe3 ,motor fr ,rcklegung der ,weiche geschaltet ,abbildung3 ,erbaut von ,siemens ,halske #ccb4 ,elektrisches ,stellwerk ,an die ,stelle der groen mechanischen ,hebel sind kleine runde ,schaltergriffe getreten ,abbildung3 ,erbaut von der ,,aeg #ccc4 ,elektrische ,abhngigkeiten8 in einem groen elektrischen ,stellwerk ,die ,lutewerke werden elektrisch bettigt4 ,der ,strom1 der ihnen durch die ,leitung zufliet1 besorgt jedoch nicht selbst die ,bewegung des schweren ,glockenhammers1 er gibt vielmehr nur die ,anregung fr die ,schlge4 ,im ,krper des ,lutewerks ist ein krftiges ,uhrwerk untergebracht1 das durch ein ,gewicht in ,bewegung gesetzt wird1 sobald eine ,hemmung aus einem der ,zahnrder entfernt ist4 ,das ,rderwerk luft alsdann um1 ein im ,gehuse nach oben steigendes ,drahtseil wird in bestimmten ,abstnden angerissen1 wodurch der ,hammer hochgeworfen wird1 um alsbald in scharfem ,schlag gegen die ,glockenschale zurckzufallen4 ,von ,zeit zu ,zeit mu das ,gewicht mit ,hilfe einer ,kurbel hochgewunden werden4 ,die ,lutewerke sind so hoch gebaut1 damit das ,gewicht einen nicht allzu geringen ,fallraum unter sich hat1 so da das ,aufziehen nicht zu hufig vorgenommen zu werden braucht4 ,der elektrische ,strom besorgt hier also nichts weiter als das ,auslsen der ,hemmung1 indem er einen ,elektromagnet erregt1 der darauf seinen ,anker1 das ,sperrglied1 anzieht4 ,wrde der ,strom selbst das ,bewegen des ,glockenhammers besorgen mssen1 so wren sehr viel strkere ,stromquellen notwendig1 als sie fr diesen ,zweck vorhanden sind4 ,abbildung3 #ccd4 ,streckenlutewerk ,lutewerke mit dieser ,anordnung sind bereits im ,jahre #ahdf von ,leonhardt auf der thringischen ,eisenbahn zuerst eingefhrt worden4 ,es ist dies derselbe ,leonhardt1 in dessen ,werkstatt ,werner ,siemens zum ersten ,mal veranlat wurde1 seine ,aufmerksamkeit den ,telegraphenapparaten zuzuwenden4 ,leonhardts ,beschftigung mit dem ,wheatstoneschen ,nadeltelegraphen regte ,werner ,siemens zu dessen ,verbesserung an1 was den ,anfang der beraus fruchtbaren ,lebensarbeit dieses groen ,manns auf dem ,gebiet der elektrischen ,zeichengebung bedeutete4 ,die ,eisenbahnlutewerke haben dann spter1 nmlich im ,jahre #ahef1 ,werner ,siemens unmittelbar zu einer seiner bedeutendsten ,erfindungen veranlat4 ,der ,auslsestrom wurde bis dahin durch einfaches ,einschalten galvanischer ,elemente gegeben4 ,deren ,unterhaltung war sehr unbequem und kostspielig4 ,siemens setzte an ihre ,stelle die magnetelektrische ,maschine1 die durch eine ,kurbel bewegt wird4 ,es ist dies eben die ,stromkurbelvorrichtung1 der wir bereits an den ,blockwerken begegnet sind1 und die auch an den heutigen ,fernsprechern1 wie an so vielen anderen ,stellen1 unverndert benutzt wird4 ,ihr ,hauptteil ist der damals von ,siemens geschaffene ,doppel-,t-,anker 771 eine besonders gnstige ,form fr den beweglichen ,teil solcher kleinen magnet-elektrischen ,maschinen4 ,wenn ein ,bahnwrterposten an einer ,stelle untergebracht ist1 wo mehrere ,strecken vorbeifhren1 so wird dort eine der ,streckenzahl entsprechende ,anzahl von ,lutewerken aufgestellt4 ,der ,wrter mu nun ohne weiteres unterscheiden knnen1 von welcher ,strecke her ihm ein ,lutesignal gegeben wird4 ,zu diesem ,zweck gibt es auer den gewhnlichen ,lutewerken mit ,einer ,glockenschale solche mit zwei und mit drei ,glockenschalen4 ,aus dem ,einklang1 ,zweiklang oder ,dreiklang erkennt der ,wrter die zeichengebende ,richtung4 ,da alle zwischen zwei ,zugmeldestellen aufgestellten ,lutewerke hintereinander in eine durchgehende ,leitung geschaltet sind1 so ertnen sie smtlich1 sobald in der zugehrigen ,zugmeldestelle die ,stromkurbel gedreht wird1 zu gleicher ,zeit4 ,der ,zeitabstand zwischen dem ,ertnen des ,lutesignals und der ,ankunft des vorgemeldeten ,zugs ist also an jedem ,posten ein anderer4 ,der ,wrter kennt ihn aus ,erfahrung4 ,es ist eine allbekannte ,tatsache1 das nichts belehrender wirkt als ,fehler1 die man begangen hat4 ,man mu sie freilich als solche erkennen und ihren ,ursachen nachspren1 um diese auszurotten4 ,wer sich ohne ,fehl dnkt1 wird dies freilich nicht ntig zu haben glauben und deshalb nicht zum ,besseren aufsteigen4 ,es wre begreiflich1 wenn die ,eisenbahnsicherungs-,ingenieure1 die mit den eben beschriebenen1 feinnervigen und bis ins letzte durchdachten ,vorrichtungen arbeiten1 zu der ,meinung gekommen wren1 da hier nichts mehr zu bessern sei4 ,nach ,menschenfhigkeit ist alles geschehen1 um das ,leben der ,eisenbahnfahrgste zu schtzen1 eine lckenlose ,schutzwehr scheint aufgerichtet4 ,dennoch ist der ,himmel1 der sich ber der ,schienenwelt ausspannt1 nicht immer heiter4 ,ohne da ,wolkenansammlungen vorhergegangen sind1 zuckt urpltzlich der ,blitz des ,verhngnisses nieder4 ,eisenbahnunglck6 ,ein furchtbares ,wort6 ,es greift selbst in den ,tagen1 da man fortwhrend von blutigen ,schlachten liest1 noch schwer an alle ,herzen4 ,die auf den ,kampffeldern dahinsinken1 sind ausgezogen1 um ihr ,leben frs ,vaterland hinzugeben1 die aber neben dem ,eisenbahndamm blutend auf dem ,feld liegen1 sind mit dem ,gedanken an das ,leben in die ,ferne hinausgefahren4 ,sie strebten freudig und hoffnungsvoll einem fernen ,ziel entgegen1 da griff ihnen der ,tod jh ans ,herz4 ,aus dem heibewegten ,leben des ,eisenbahnzugs fhrte der ,weg in einem ,augenblick zu der ewigen ,unbeweglichkeit der ,grabesruhe4 ,eisenbahnunflle kommen immer wieder vor4 ,das wei ein jeder1 und dennoch denkt niemand an die ,gefahr1 wenn er in den ,zug steigt oder mit der unerhrten1 stets zerstrungsbereiten ,geschwindigkeit von hundert ,kilometern in der ,stunde dahinfhrt4 ,und ganz mit ,recht hlt der auf der deutschen ,eisenbahn ,reisende den ,gedanken an ein solches ,vorkommnis von sich fern4 ,da jemand auf der ,eisenbahn durch ein ,unglck umkommt1 ist hchst unwahrscheinlich und wird immer unwahrscheinlicher4 ,nach der ,statistik kamen im ,jahre #aijj auf #aj ,millionen befrderte ,personen acht verunglckte1 im ,jahre #aijf waren es sechs1 im ,jahre #aiji nur noch fnf ,verunglckte auf die gleiche ,zahl der ,befrderten4 ,obgleich im ,jahre #aijj nur #hdd #age #gdg ,personen1 #aiji dagegen #a #ddc #dgb #jcj befrdert wurden1 ist in diesem ,zeitraum die ,zahl der ,verunglckten doch gesunken4 #aijj waren es #gjd ,gettete und ,verletzte1 #aiji nur noch #fgj4 ,es liegen ungnstigere ,jahre dazwischen1 die immer strker werdende ,verminderung der ,unglcksflle ist jedoch deutlich erkennbar4 ,in jedem ,jahr ist eine gewisse ,zahl solcher hchst bedauerlichen ,ereignisse ,schwchen in der ,eisenbahnsicherung zuzuschreiben4 ,daraus geht hervor1 da auch in diesem so krftig und sorgsam angebauten ,bezirk immer noch ,verbesserungen vorzunehmen sind4 ,wo hier angepackt werden mu1 wird man am besten durch prfende ,betrachtung der ,fehlerursachen erkennen4 ,der bekannte ,eisenbahntechniker ,ludwig ,ritter von ,stockert hat auf diesem ,gebiet durch sein hchst lehrreiches ,buch ,eisenbahnunflle8 trefflich vorgearbeitet4 ,er hat hierin eine sehr groe ,anzahl von ,eisenbahnunfllen zusammengestellt und nach ihren ,ursachen geordnet4 ,einige der ,schilderungen ,stockerts seien hier nacherzhlt4 ,zunchst mgen zwei ,unglcksflle dargestellt werden1 aus denen die nachdrckliche ,wirkung der ,blockeinrichtung klar erhellt4 ,die beiden furchtbaren ,ereignisse htten nicht eintreten knnen1 wenn die ,zge unter ,blockschutz gefahren wren4 ,abbildung3 ,aus von ,stockert3 ,eisenbahnunflle8 #cce4 ,eisenbahnunfall durch ,fehler in der ,streckensicherung ,nach dem ,zugzusammensto bei ,ludhiana in ,indien am #be4 ,dezember #aijg ,am #be4 ,dezember #aijg um vier ,uhr frh sind auf der eingeleisigen indischen ,nordwestbahn1 zwischen den ,bahnhfen ,ludhiana und ,ladhowal zwei ,personenzuge in voller ,fahrt aufeinandergestoen4 ,hierbei haben sich beide ,lokomotiven fast senkrecht aufgerichtet und sind in dieser seltsamen ,stellung1 die ,bild #cce zeigt1 stehen geblieben4 ,die ,maschinen sowohl wie die ,wagen beider ,zge wurden schwer beschdigt1 einige ,wagen gnzlich zertrmmert4 #ba ,personen1 darunter #f ,zugbegleiter1 blieben tot1 #h ,personen1 darunter #d ,bahnbedienstete1 wurden schwer verletzt4 ,der ,schaden an ,betriebsmitteln belief sich auf rund #bej #jjj ,mark4 ,abbildung3 ,aus von ,stockert3 ,eisenbahnunflle8 #ccf4 ,eisenbahnunfall im ,nebel ,folgen eines ,zugzusammenstoes bei ,mhlheim a4 ,m4 am #h4 ,november #aijj ,die ,strecke besitzt keine ,blockeinrichtung der hier geschilderten ,art4 ,das ,unglck entstand dadurch1 da der zustndige ,verkehrsbeamte auf der ,station ,ladhowal einen ,zug in der ,richtung auf ,ludhiana ausfahren lie1 whrend ein ,gegenzug von dort her unterwegs war4 ,etwas hnliches geschah am #g4 ,august #aije auf der eingleisigen ,strecke ,spremberg-,grlitz1 die keine ,streckenblockung besa4 ,durch einen unbegreiflichen und in der ,geschichte der deutschen ,eisenbahnen beraus seltenen ,fehler wurde der von ,spremberg nach ,grlitz fahrende ,berliner ,schnellzug in den ,abschnitt zwischen ,spremberg und ,schleife eingelassen1 obgleich auf demselben ,gleis ein entgegenkommender ,schnellzug zu erwarten war4 ,beide ,zge befanden sich bei der ,annherung in voller ,fahrt1 so da der ,zusammensto von den rgsten ,folgen begleitet war4 ,beide ,lokomotiven1 vier ,gepckwagen und fnf ,personenwagen sind entgleist und zum grten ,teil zerstrt worden4 #ag ,tote1 darunter beide ,lokomotivfhrer und ,heizer1 #ad ,schwerverletzte und zahlreiche ,leichtverwundete waren die ,opfer4 ,der entstandene ,sachschaden wurde auf eine ,million ,mark beziffert4 ,abbildung3 #ccg4 ,signale am ,zug a7 ,kennzeichnung der ,spitze bei ,tag bei ,dunkelheit 7kein besonderes ,signal7 b7 ,der ,zug befhrt ausnahmsweis das falsche ,gleis bei ,tag bei ,dunkelheit c7 ,ein ,sonderzug kommt in entgegengesetzter ,richtung bei ,tag bei ,dunkelheit d7 ,die ,telegraphenleitung soll untersucht werden ,dieses ,signal wird nur bei ,tag gegeben e7 ,zugschlu-,signal bei ,tag bei ,dunkelheit f7 ,ein ,sonderzug folgt nach bei ,tag bei ,dunkelheit ,whrend1 wie gesagt1 die hoch entwickelte ,blockeinrichtung1 welche stets ohne ,gedankenfehler arbeitet1 diese ,vorkommnisse unmglich gemacht htte1 wenn sie vorhanden gewesen wre1 ist aus anderen1 freilich ungemein seltenen ,beispielen doch zu erkennen1 da auch sie nicht immer vollkommen durchgreifende ,hilfe zu gewhren vermag4 ,das freilich sei ein fr alle ,male festgestellt3 wird auf einer ,strecke der ,block benutzt und sind die unter seinen ,einflu gestellten ,signale nicht durch besondere ,umstnde in ihrer ,wirkung beeintrchtigt1 dann kann ein ,unglck durch mangelnde ,zugdeckung niemals eintreten4 ,aber ,menschenwerk1 wenn es auch noch so sorgsam errichtet ist1 bleibt eben doch immer ein ,ding1 das mit ,fehlern behaftet ist4 ,wie geschickt die kalte ,hand des ,verhngnisses selbst durch das dicht gesponnene ,netz der besten ,eisenbahnsicherung hindurchzugreifen vermag1 zeigen1 geradezu an einem ,schulbeispiel1 die ,hergnge1 die sich vor dem ,eisenbahnzusammensto zwischen ,mhlheim a4 ,main und ,offenbach am #h4 ,november #aijj abspielten4 ,der ,d-,zug ,berlin-,frankfurt a4 ,m4 war vom ,bahnhof ,mhlheim in der ,richtung nach ,offenbach versptet abgefahren4 ,als er sich der zwischen den beiden ,bahnhfen liegenden ,blockstelle #aa nherte1 stand deren ,signal auf ,halt1 weil sich zwischen der ,blockstelle und dem ,bahnhof ,offenbach eine rckkehrende ,lokomotive befand4 ,es herrschte an diesem ,tag dichter ,nebel4 ,der ,fhrer des ,d-,zugs erkannte das ,haltsignal zu spt und fuhr um etwa #bjj ,meter darber hinaus4 ,der ,wrter in der ,blockstelle sah den ,d-,zug im ,nebel verschwinden4 ,da die ,strecke im gleichen ,augenblick vom ,bahnhof ,offenbach her freigeblockt wurde1 focht ihn dies nicht weiter an2 der ,streckenabschnitt bis ,offenbach mute ja nun frei sein1 und dem ,d-,zug1 den er in voller ,weiterfahrt nach ,offenbach whnte1 konnte nichts ,gefhrliches zustoen4 ,der ,wrter lste1 nach ,entfernen eines ,bleisiegels1 die vom ,zug wegen der ,haltstellung des ,signals ja nicht ordnungsgem beeinflute ,tastensperre mit der ,hand auf1 stellte1 um seinen ,block in ,ordnung zu halten1 das ,signal rasch auf ,fahrt ,frei und auf ,halt und entblockte nun die vom ,d-,zug ja gerumte rckliegende ,strecke nach ,mhlheim4 ,der ,lokomotivfhrer des ,d-,zugs aber hatte whrend des ,vorbeifahrens gesehen1 da sein ,signal auf ,halt lag4 ,er brachte seinen ,zug in der schon genannten ,entfernung vom ,signal zum ,halten und drckte ihn nun langsam hinter das ,signal zurck4 ,von der nur einen ,augenblick whrenden ,fahrt ,frei-,stellung des ,signals hatte er nichts wahrgenommen4 ,er blieb nun vor dem ,signal stehen und wartete auf die ,freigabe4 ,erst einige ,zeit spter erblickte der ,blockwrter1 dessen ,fernsicht durch den dichten ,nebel stark beschrnkt war1 zu seinem ,entsetzen den ,d-,zug vor dem ,signal4 ,da er die ,strecke nach ,mhlheim hin bereits entblockt hatte und infolge der ,versptung des ,d-,zugs unmittelbar hinter diesem einen ,personenzug erwartete1 lief er eiligst zur ,lokomotive und forderte den ,fhrer zur ,weiterfahrt auf4 ,es war jedoch bereits zu spt4 ,der ,fhrer des nachfolgenden ,personenzugs erkannte ebenfalls erst in unmittelbarer ,nhe das ,haltsignal der ,blockstelle und die ,schlulichter des zurckgeschobenen ,zugs4 ,ein ,auffahren war unvermeidlich1 und es geschah mit groer ,heftigkeit4 ,der letzte ,wagen des ,d-,zugs wurde derart zusammengedrckt1 da die ,tren nicht mehr geffnet werden konnten4 ,der ausstrmende ,inhalt des beschdigten ,gasbehlters entzndete sich an dem ,feuer der aufgefahrenen ,lokomotive4 ,ein ,teil der ,reisenden konnte sich noch retten1 doch haben #ab ,personen hierbei das ,leben eingebt1 #d wurden verletzt4 ,der ,unfall hatte neben einer ,reihe anderer ,manahmen die ,vorschrift zur ,folge1 da ein ,zug1 der ein auf ,halt stehendes ,signal berfahren hat1 nicht ohne ,zustimmung der zugehrigen ,blockstelle zurckgedrckt werden darf4 ,ein ,ereignis wie das eben geschilderte mit seiner seltsamen ,verkettung von ,umstnden drfte sich kaum jemals wiederholen4 ,aber immer wieder wird es naturgem eine neue ,zusammenballung von ,ereignissen geben1 die ,unheil herbeizufhren vermag4 ,die vielfach gepanzerte ,verteidigungsstellung1 welche durch die ,blockeinrichtung gebildet wird1 ist freilich nur unter ganz besonderen ,umstnden zu berrennen4 ,die dstere1 gegen die ,sicherheit auf der ,eisenbahn anstrmende ,macht sucht daher auch meist den ,stirnangriff zu vermeiden1 indem sie von der ,seite her die ,stellung umgeht4 ,auf diese ,weise findet die unheilvoll ,waltende hier und da weitere ,gelegenheit zu heftigen ,schlgen4 ,die ,blockeinrichtung ist vortrefflich4 ,aber ihre ,macht reicht nicht weiter als bis zu den ,flgeln der ,signale4 ,sie sorgt dafr1 da diese sich stets1 wenn es erforderlich ist1 in deckender ,stellung befinden4 ,damit jedoch endet der ,einflu des ,blocks4 ,wenn die ,signale nicht beachtet werden1 so sind alle die feinen ,sicherungen umsonst aufgewendet gewesen4 ,wir verfgen in ,deutschland ber ein vorzglich geschultes und uerst pflichttreues ,lokomotivpersonal4 ,dennoch wiederholt sich das berfahren von ,haltsignalen immer wieder4 ,ein paar ,augenblicke der ,unaufmerksamkeit gengen1 um den ,lokomotivfhrer an einem auf ,halt liegenden ,signal vorbeifahren zu lassen1 das er bei vielen hundert frheren ,fahrten stets in ,erlaubnisstellung1 also auf ,fahrt ,frei1 vorgefunden hat4 ,insbesondere spielt das ,wetter hier eine bedeutende ,rolle4 ,ist die ,luft klar1 so sind die ,form des ,hauptsignals am ,tag1 die ,farbe seines ,lichts in der ,nacht schon so weit sichtbar1 da selbst bei ,hundertkilometer-,geschwindigkeit eine sehr deutliche ,warnung mglich wird4 ,sobald aber der jedem ,eisenbahnbetriebsmann so sehr verhate ,nebel fllt1 wird die ,fernsicht auerordentlich verringert1 zuzeiten verschwindet sie ganz4 ,der ,stand des ,vorsignals mu dann oft in einem kurzen ,augenblick aufgenommen werden4 ,wird dieser verfehlt1 oder irrt sich der ,fhrer gar bei der raschen ,beobachtung1 dann luft der ,zug mit ,sicherheit an dem ,halt gebietenden ,hauptsignal vorbei1 dessen ,befehl ja auch erst im letzten ,augenblick kund wird4 ,die nimmer ruhende ,technik der ,eisenbahnsicherung rechnet mit derartigen ,vorfllen und sucht1 sie unschdlich zu machen4 ,als besonders eindringliches ,mittel hat sich hier die vielfache ,wiederholung des ,vorsignals und des ,hauptsignals bewhrt4 ,es handelt sich um eine ,lichtwiederholung1 weil bei ,nebel sofort alle ,signale beleuchtet werden4 ,formen sind dann berhaupt nicht mehr wahrzunehmen4 ,bei der verstrkten ,sicherung tritt an die ,stelle der einzeln stehenden ,masten fr ,vorsignal und ,hauptsignal eine ,mastenreihe4 ,den beiden allgemein blichen ,meldevorrichtungen werden in kurzen ,abstnden weitere beigefgt1 die smtlich das ,licht des ,hauptsignals aufblinken lassen4 ,so ist die sehr stark befahrene und hufigen ,nebeln ausgesetzte ,strecke der belgischen ,staatsbahnen zwischen ,brssel und ,antwerpen besonders wirksam mit derartigen ,lichtwiederholungssignalen versehen4 ,vor den ,vorsignalen stehen drei1 vor den ,hauptsignalen zwei ,wiederholer in ,abstnden von je #aej ,metern4 ,jeder von ihnen trgt in einer gemeinschaftlichen ,schutzkappe zwei ,laternen mit farbigen ,glhlampen fr ,halt und ,fahrt ,frei4 ,durch den ,flgel des ,hauptsignals wird immer die seiner ,stellung entsprechende ,laterne eingeschaltet4 ,wenn an einer ,stelle der ,strecke das ,hauptsignal auf ,halt liegt1 so huschen an dem ,lokomotivfhrer nun nicht mehr zwei einsame1 durch ,nebelwolken getrbte ,warnungslichtchen vorbei1 sondern er fhrt gewissermaen durch eine ,strae von roten ,lichtern hindurch4 ,ein bersehen des ,haltsignals ist hier nahezu unmglich4 ,abbildung3 ,erbaut von ,siemens ,halske #cch4 ,nebelsignal ,vorrichtung zum ,wiederholen des ,signallichts am ,hauptsignal bei unsichtigem ,wetter4 ,in der ,mitte des ,hintergrunds steht ein zweites ,nebelsignal ,zur ,verstrkung der ,lichtwirkung hat man ferner die ,anwendung von ,blinklichtsignalen versucht1 wie sie auf ,leuchttrmen und bei ,hafeneinfahrten blich sind4 ,das ,haltsignal leuchtet hier nicht mehr ruhig hinaus1 sondern wird fortwhrend ruckweise unterbrochen1 wodurch eine strkere ,einwirkung auf die ,netzhaut des ,beobachters zu erwarten ist4 ,man neigt heute immer mehr der ,meinung zu1 da die ,signallichter strkere ,wirkung ben als die ,signalflgel4 ,bestrebungen sind im ,gange1 ,signaleinrichtungen zu schaffen1 die bei ,tag und bei ,nacht in gleicher ,weise durch ,lichter ihre ,zeichen abgeben4 ,es ist bereits gelungen1 die ,laternen1 die in einen schwarz gestrichenen ,blechkasten tief eingesetzt werden1 so wirksam zu machen1 da sie selbst bei strkster ,sonnenstrahlung deutlich sichtbar bleiben4 ,man kann auf diese ,weise eine nicht geringe ,vereinfachung der ,signaleinrichtungen erreichen1 indem die ,flgelbewegung ganz fortfllt4 ,hierfr ist immer ein besonderer ,kraftantrieb notwendig1 whrend die ,lichter durch einfache ,schaltungen bedient werden knnen4 ,der neuste ,vorschlag dieser ,art geht dahin1 durch zwei an einer dunklen ,wand angebrachte ,lichterreihen1 die wechselnd geschaltet werden knnen1 nmlich durch eine wagerechte und eine schrg nach oben gehende ,reihe1 die ,flgelstellungen nachzuahmen4 ,hierbei wre es ein leichtes1 durch ,anbringung einer dreifachen ,lichterreihe1 etwa unter ,hinzufgung einer schrg nach unten laufenden1 einen dritten ,signalbefehl hinzuzufgen1 nmlich ,langsame ,fahrt1 der vielfach zur ,beschleunigung des ,zugumlaufs gewnscht wird4 ,man wre dadurch imstande1 ,zge1 die heute am ,haltsignal stehenbleiben mssen1 in vorsichtiger ,fahrt nher an den vorliegenden ,zug heranzubringen4 ,immerhin bleibt es wnschenswert1 auch bei noch so deutlichen und oft wiederholten ,signallichtern die ,aufmerksamkeit der ,lokomotivfhrer stets von neuem wachzurufen4 ,zeigt doch da und dort einmal ein ,vorkommnis1 da die menschliche ,natur auch hier1 wo es sich um das eigene ,sein und das ,leben vieler anderer ,menschen handelt1 grobe ,fehler nicht gnzlich ausschliet4 ,am #cj4 ,dezember #aijf ist zum ,beispiel bei dichtem ,nebel und ,frost der mit ,vorspann fahrende ,schnellzug ,hamburg-,cln in der ,station ,ottersberg mit voller ,geschwindigkeit auf einen ,gterzug aufgefahren4 ,es kamen hierbei fnf ,personen ums ,leben1 zehn wurden verletzt4 ,die rckliegende ,strecke war durch nicht weniger als drei voll beleuchtete ,signale gedeckt4 ,sie sind von den ,mannschaften beider ,lokomotiven des ,schnellzugs nicht beachtet worden4 ,derartige ,vorgnge haben von neuem ,erwgungen darber wachgerufen1 wie mit der ,wirksamkeit der ,signale auf das ,auge auch solche auf das stets aufnahmebereite ,ohr verbunden werden knnten4 ,die ,anbringung von laut heulenden ,sirenen oder ,hupen auf der ,strecke drfte kaum je in grerem ,mastab stattfinden1 da ja jede neue ,einrichtung1 die besondere ,bewegungsvorkehrungen oder ,schaltungen erfordert1 mglichst vermieden werden mu4 ,tritt doch dadurch immer eine neue ,fehlerquelle hinzu4 ,beachtenswert ist vielleicht der ,gedanke1 vor den ,signalen ,schallwnde neben der ,strecke anzubringen1 das heit ,zune1 die so gestellt sind1 da sie das ,gerusch des vorberfahrenden ,zugs grell widertnen lassen1 so da die ,lokomotivmannschaft an solchen ,stellen in besonderer ,weise zur ,aufmerksamkeit aufgerttelt wird4 ,einen ganz neuen ,gedanken in die ,signalgebung bringen die ,bestrebungen1 die ,befehlsgeber auf die ,lokomotive selbst zu setzen4 ,hier laufen die ,plne zweier ,gruppen der ,eisenbahnsicherungs-,ingenieure nebeneinander4 ,die einen wollen auf der ,lokomotive nur ein ,aufmerkzeichen anbringen4 ,sie wnschen nur zu erwirken1 da die ,aufmerksamkeit des ,lokomotivfhrers vor jedem ,signal von neuem wachgerufen wird1 whrend er die wirkliche ,stellung des ,signals von dem an der ,strecke stehenden ,mast ablesen mu4 ,die anderen gehen weiter1 indem sie auch die ,signalstellung selbst auf der ,lokomotive kundtun wollen4 ,es sind dies ,vorschlge1 die nicht nur eine uere nderung der ,signalzeichen in sich schlieen1 sondern gedanklich tief in das ,eisenbahnsicherungswesen eingreifen4 ,vielfach wird es fr unumgnglich notwendig erachtet1 die ,aufmerksamkeit des ,lokomotivfhrers immer wieder auf die ,strecke hinzulenken4 ,auf dem ,gleis kann ja in jedem ,augenblick ein ,fahrthindernis auftauchen4 ,das soll der ,lokomotivfhrer mglichst frh wahrnehmen4 ,wenn er unausgesetzt nach ,signalen zu sphen hat1 die drauen stehen1 so wird er die ,strecke keinen ,augenblick auer ,acht lassen drfen4 ,von der unmittelbaren ,zeichengebung auf der ,lokomotive befrchtet man ein ,nachlassen der ,streckenbeobachtung durch den ,lokomotivfhrer4 ,das ist eine hnliche ,befrchtung1 wie sie bereits vor ,jahrzehnten1 vor der ,einfhrung der geschlossenen ,fhrerhuser1 auftauchte4 ,damals wurde behauptet1 wie auf ,seite #bcc dieses ,buchs erwhnt1 die ,aufmerksamkeit der ,lokomotivfhrer wrde abnehmen1 wenn man sie nicht mehr durch die freie ,luft fahren liee1 sondern ihren ,stand mit schtzenden ,blechwnden umbaute4 ,diese ,befrchtung hat sich als grundlos erwiesen1 und ein gleiches ,ergebnis kann mglicherweise auch nach ,einfhrung der unmittelbaren ,signalmeldung auf der ,lokomotive eintreten4 ,heute sind auch in ,deutschland vielfach ,versuche mit ,vorrichtungen im ,gange1 die entweder ein bloes ,aufmerkzeichen im ,fhrerstand geben oder dort das ,signalbild selbst darstellen4 ,infolge der groen ,bedeutung dieser ,angelegenheit hat das preuische ,eisenbahnministerium schon vor vielen ,jahren recht bedeutende ,mittel fr die ,ausprobung gewhrt1 und eine ganze ,reihe preuischer ,lokomotiven ist heute bereits damit ausgerstet4 ,will man nur das ,aufmerkzeichen geben1 so gengt die ,anbringung eines festen ,anschlags neben der ,strecke4 ,im andern ,fall mu dieser ,anschlag verstellbar eingerichtet werden4 ,die ,aktiengesellschaft ,c4 ,stahmer schlgt zur ,herbeifhrung eines ,aufmerkzeichens vor1 an einem galgenartigen ,ausleger einen krftigen ,dauermagneten ber der ,mittelachse des ,gleises aufzuhngen4 ,ein auf dem ,dach des ,fhrerhauses der ,lokomotive angebrachter ,magnetschalter soll1 sobald er darunter hinwegfhrt1 beeinflut werden und so ein ,signal im ,fhrerstand auslsen4 ,siemens ,halske stellen neben dem ,gleis eine eiserne ,streichschiene auf1 gegen die ein aus dem ,krper der ,lokomotive seitlich herausragender ,besen aus ,kupferdrhten gedrckt wird4 ,der hierdurch entstehende ,stromschlu verursacht die ,auslsung des ,aufmerksignals4 ,besonders hbsch sind ,ausfhrungsformen1 die neuerdings von ,siemens ,halske und von der ,,aeg geschaffen wurden4 ,beide vermeiden es1 ,arme1 die an der ,lokomotive angebracht sind1 gegen feste ,anschlge auf der ,strecke stoen zu lassen4 ,ist doch der ,zusammenprall bei ,schnellzuggeschwindigkeit so hart1 da allzu leicht ,beschdigungen eintreten knnen4 ,die erstgenannte ,firma ersetzt an der ,stelle des ,gleises1 wo das ,lokomotivsignal gegeben werden soll1 die gewhnliche ,schiene durch eine solche aus ,nickelstahl4 ,von der ,maschine hngt ein ,elektromagnet so tief hinab1 da er in kurzem ,abstand von der ,schienenoberkante ber diese hinweggleitet4 ,der elektrische ,zustand der ,spule1 die um den ,magnetkern gewickelt ist1 ndert sich ziemlich stark1 wenn den ,polen pltzlich die ,nickelstahlschiene gegenbersteht4 ,dies gengt zur ,signalauslsung4 ,die ,,aeg lt an der ,spitze eines engen ,rohrs stndig einen scharfen ,strahl des ,kesseldampfs vorbeiflieen4 ,hierdurch wird1 wie bei den ,blumenspritzen mit ,pustrohr1 eine ,luftverdnnung in dem ,rohr sowie in einem anschlieenden ,behlter erzielt4 ,eine im ,boden des ,behlters angebrachte ,klappe wird in diesem ,zustand durch den atmosphrischen ,gegendruck noch in wagerechter ,lage gehalten4 ,sobald aber der ,dampfstrahl auf ein ,hindernis stt1 verliert er seine ,saugkraft1 die ,luftverdnnung im ,behlter hrt auf1 die ,platte fllt hinunter und schaltet das ,lokomotivsignal ein4 ,die ,zerstrung des ,dampfstrahls kurz vor einem ,signal wird in einfachster ,weise durch ein mehrere ,meter langes1 wagerecht liegendes ,blech hervorgerufen1 ber das die ,dampfrohrmndung hinweggeht4 ,das ,signal im ,fhrerstand hat meist eine doppelte ,wirkung4 ,unmittelbar vor den ,augen des ,lokomotivfhrers befindet sich ein ,kasten mit einem ,fensterchen1 hinter dem fr gewhnlich eine weie ,scheibe sichtbar ist4 ,sobald das ,signal eingeschaltet wird1 fllt eine rote ,scheibe hinunter1 und der ,kesseldampf lt gleichzeitig eine ,pfeife ertnen4 ,das ,pfeifen dauert so lange1 bis der ,fhrer durch ,druck auf einen ,knopf das ausgelste ,signal wieder abstellt4 ,diese ,bewegung1 die er machen mu1 um das recht unangenehme ,gerusch zu beendigen1 ist sicher geeignet1 seine ,aufmerksamkeit aufzurtteln4 ,soll die ,signalstellung auf der ,maschine erkennbar sein1 so mu das ,schauzeichen in zwei verschiedenen ,formen gegeben werden knnen1 wozu ein ,wechseln des ,anschlags neben dem ,gleis gehrt4 ,leicht wre es auch1 mit der ,haltmeldung des ,schauzeichens ein selbstttiges ,auslsen der ,zugbremse zu verbinden4 ,doch wird man mit der ,anbringung einer solchen ,einrichtung auf ,dampflokomotiven uerst zurckhaltend sein mssen1 da sie geeignet ist1 den ,fhrer von seiner ,verantwortlichkeit in weitem ,ma zu entbinden1 was nicht wnschenswert erscheint4 ,knnte er sich doch nach einem ,unfall nur allzuleicht auf ein ,versagen der selbstttigen ,bremsvorrichtung berufen4 ,abbildung3 ,erbaut von ,siemens ,halske #cci4 ,elektrischer ,zugabrufer auf dem ,bahnhof ,zoologischer ,garten in ,berlin ,auf einzelnen groen ,bahnhfen wird neuerdings auch das ,stellen der ,zugrichtungsschilder auf den ,bahnsteigen den ,beamten bertragen1 welche den ,zugumlauf durch ,stellung der ,signale regeln4 ,die ,bahnsteigbeamten1 die im allgemeinen das ,ziehen der ,richtungsschilder zu bewirken haben1 tun dies nach den ,anweisungen des ,fahrplans1 der sich in ihren ,hnden befindet4 ,sobald aber einmal aus besonderen ,grnden ein ,zug ausfllt1 oder wenn durch ,versptung eine ,umstellung in der ,reihenfolge der ,zge stattfindet1 knnen sie leicht falsche ,hinweise geben4 ,sie erhalten ja von derartigen nderungen keine unmittelbare ,nachricht4 ,in ,stunden sehr lebhaften ,verkehrs1 wenn auf den ,bahnsteigen starkes ,gedrnge herrscht1 macht es ,schwierigkeiten1 den ,schilderziehern immer wieder durch ,boten die ,umnderungen mitzuteilen4 ,andererseits ist das richtige und verlliche ,stellen der ,richtungsschilder fr die ,zugabfertigung sehr wichtig1 da die auf den ,bahnsteigen ,wartenden nur hierdurch erkennen knnen1 ob es ihr8 ,zug ist1 der einfhrt2 die fortwhrenden sehr strenden ,erkundigungen bei den ,beamten sollen mglichst fortfallen4 ,abbildung3 #cdj4 ,einstellen des elektrischen ,zugabrufers ,die ,schaltvorrichtung im ,stellwerk ,in der ,befehlsstelle des ,bahnhofs wei man selbstverstndlich stets aufs genaueste ber die ,zugfolge ,bescheid1 weshalb hier die beste ,stelle zur ,bedienung der ,richtungsschilder ist4 ,der von dieser ,stelle aus bedienbare ,zugabrufer ist eine elektrisch gesteuerte ,vorrichtung4 ,in der ,ausfhrungsform von ,siemens ,halske liegen1 in einem ,blechkasten verborgen1 hintereinander die ,schilder fr die ,fahrtrichtungen aller ,zge1 die den ,bahnhof durchlaufen4 ,ferner kann die ,zugart angegeben werden1 und es knnen auch weitere ,mitteilungen wie die1 ob es sich um den ,hauptzug1 einen ,vorzug oder ,nachzug handelt1 sichtbar gemacht werden4 ,im ,stellwerk ist eine runde ,scheibe mit entsprechenden ,aufschriften angebracht4 ,eine ,kurbel mit ,zeiger gleitet darber hinweg4 ,nach ,einstellung der ,kurbel auf eine bestimmte ,angabe und darauf folgendem ,niederdrcken eines ,schalters erscheint auf dem ,bahnsteig das zugehrige ,schild4 ,ein wiederholtes ,niederdrcken des ,schalters lt das ,schild wieder verschwinden4 ,ein ,glockenzeichen kann mit der ,auslsung verbunden werden4 ,wenn der ,leser den ,ausfhrungen dieses umfangreichen ,abschnitts mit ,aufmerksamkeit gefolgt ist1 wird er sicher den ,eindruck haben1 da auf den ,eisenbahnen ,auerordentliches getan wird1 um das ,leben der ,fahrgste zu behten4 ,es mu jedoch darauf hingewiesen werden1 da das hier ,geschilderte nicht mehr ist1 als eine ,darlegung der ,sicherheitseinrichtungen in ganz groen ,zgen4 ,von der ,flle der ,vorkehrungen1 die tatschlich in diesem ,bezirk getroffen sind1 hat der ,leser nicht mehr wahrgenommen1 als etwa ein ,besucher des ,grnen ,gewlbes in ,dresden von den dort untergebrachten ,kostbarkeiten sieht1 wenn er die ,sammlung in zehn ,minuten durchluft4 ,alle ,schnheiten1 die sich erst dem sorgfltiger sphenden ,auge offenbaren1 sind auch uns bei dem ,geschwindschritt1 den wir gemacht haben1 verborgen geblieben4 ,aber bereits das ,vorgetragene drfte geeignet sein1 den ,leser bei der nchsten ,eisenbahnfahrt etwas geduldiger und nachsichtiger zu stimmen1 wenn irgendeine kleine ,strung im ,zugumlauf eintritt4 ,hat sie ihren ,grund doch meist in der ,haltstellung eines ,signals1 also in einer ,sicherungsmanahme4 ,wer auch nur ein wenig eingeweiht ist1 wird die hierfr geschaffenen ,vorrichtungen nicht anders als mit hoher ,achtung betrachten knnen4 ,was ,menschen fr ,menschen leisten konnten1 ist fr die ,sicherung der ,zugfahrten geschehen4 ,doch an den ,grenzen des menschlichen ,knnens endet auch die ,wirksamkeit der ,eisenbahnsicherungen4 #bb4 ,das dienstbare ,heer ,sorgsam und feierlich wie kein ,knig der ,erden wird jeder ,eisenbahnzug geleitet und empfangen4 ,eine ungeheure ,mannschaft ist in jedem ,augenblick an und auf den ,strecken eifrigst ttig1 um den fahrenden ,zgen die ,bahn frei zu machen und frei zu halten1 um dafr zu sorgen1 da ihnen kein ,hindernis entgegentritt1 durch welches das glatte ,erreichen des ,ziels gefhrdet werden knnte4 ,allein in ,deutschland gibt es bei der ,eisenbahn #hjj #jjj ,beamte und ,arbeiter4 ,sie alle dienen dem ,betrieb1 welchem sie sich gewidmet haben1 mit dem ,einsatz ihrer ganzen ,persnlichkeit4 ,an die ,arbeitskraft der ,eisenbahnbeamten werden unausgesetzt hohe ,anforderungen gestellt1 stndig sind sie ,gefahren ausgesetzt1 die nur durch groe ,aufmerksamkeit unschdlich gemacht werden knnen4 ,rasche berlegung1 geschwinde ,entschlufhigkeit sind unentbehrliche ,eigenschaften1 die jeder von ihnen besitzen mu1 wenn er sich als ntzliches ,glied in das ,ganze fgen will4 ,kann doch der kleinste ,fehler die bsesten ,folgen zeitigen4 ,die ,verhltnisse1 die hier obwalten1 sind mit jenen beim ,wasserbau zu vergleichen4 ,im ,schutz eines gewaltigen ,damms sind ,hunderte von ,arbeitern ttig1 um ein bedeutendes ,werk auszufhren4 ,kunstvoll werden tief unter dem ,spiegel des auf der anderen ,seite hoch anstehenden ,wassers eiserne ,trger zusammengefgt1 ,betonschttungen vorgenommen4 ,da frit das ,wasser einen ,verbindungsweg zur ,baustelle hindurch1 der nicht weiter ist als die ,strke eines ,bleistifts betrgt4 ,ein dnner ,strahl rieselt kaum sichtbar hindurch1 aber nach einer ,stunde bereits ist der ,damm eingesunken1 alles mhsam ,geschaffene im ,wasser ertrnkt4 ,so kann das ,versagen der berlegungskraft eines ,eisenbahnfahrdienst-,beamten whrend des ,bruchteils einer ,minute einer groen ,menschenzahl das ,leben rauben1 unabsehbaren ,schaden verursachen und den ,betrieb tagelang lahmlegen4 ,damit die ,beamten sich ihrer groen ,verantwortung in jedem ,augenblick bewut sind1 legen die deutschen ,eisenbahnverwaltungen ,wert darauf1 jeden in seinem ,rahmen selbstndig arbeiten zu lassen4 ,obgleich durch sorgfltigst erwogene und selbst das ,kleinste umfassende ,vorschriften jede ,dienstverrichtung geregelt ist1 bleibt dennoch ,platz fr die geistige ,arbeit des einzelnen4 ,dieses ,vorgehen hnelt der ,ausbildung des deutschen ,soldaten1 der gleichfalls in jedem ,augenblick den ,befehlen der ,vorgesetzten unterworfen ist1 dennoch aber dazu erzogen wird1 im ,ernstfall selbstndig innerhalb seines engen ,bezirks ttig zu sein4 ,der ,eisenbahnbeamte soll nicht maschinenmig arbeiten4 ,auch die beste und verllichste ,maschine1 die zu seiner ,verfgung ist1 nimmt ihm die ,verantwortung nicht ab4 ,der ,blockwrter darf nicht an der ,sperrung seiner ,hebel erkennen wollen1 ob er sie bewegen darf oder nicht1 er mu1 bevor er seinen ,hebel berhrt1 sich geistig darber klar geworden sein1 ob ihm der betriebliche ,zustand in diesem ,augenblick das ,bewegen des ,hebels erlaubt4 ,die gute ,schulung und die ,pflichttreue des ,heers der deutschen ,eisenbahnbeamten bewirken neben der vorzglichen ,ausbildung aller technischen ,mittel die stndige ,verringerung der ,unflle1 die aus der ,statistik deutlich ersichtlich ist4 ,es seien hier einige allgemeine ,angaben ber die ,gliederung des ,beamtenkrpers in dem grten aller ,eisenbahnbetriebe1 der preuisch-hessischen ,staatsbahn1 gemacht4 ,an der ,spitze steht das ,ministerium der ffentlichen ,arbeiten1 dem auch die allgemeine ,staats-,bauverwaltung unterstellt ist4 ,es wird seit mehr als einem ,jahrzehnt von ,exzellenz ,dr4 von ,breitenbach geleitet1 der sich in dieser ,zeit sehr bedeutende ,verdienste erworben hat4 ,sie erstrecken sich nicht nur auf seinen ,verwaltungsbereich1 sondern betreffen das ,eisenbahnwesen im allgemeinen1 da whrend der ,amtszeit des ,ministers durch ,neueinfhrungen und ,versuche in grtem ,mastab sowohl die ,verwaltungs- wie die reine ,technik der ,eisenbahnen in umfassendster ,weise weitergebildet worden sind4 ,seit der ,neuordnung vom #a4 ,april #ahie besteht das preuische ,ministerium der ffentlichen ,arbeiten in seinem ,eisenbahnbezirk aus fnf ,abteilungen3 ,bauabteilung1 ,verkehrsabteilung1 ,verwaltungsabteilung1 ,finanzabteilung1 maschinentechnische ,abteilung1 denen in neuester ,zeit noch eine ,betriebsabteilung angefgt ist4 ,dem ,ministerium sind das ,eisenbahnzentralamt und #ba ,eisenbahndirektionen unterstellt4 ,dem den ,direktionen gleichgeordneten ,zentralamt1 an dessen ,spitze wie bei den ,direktionen ein ,prsident steht1 ist die ,erledigung einer ,reihe von ,geschften bertragen1 die gleiche ,bedeutung fr den gesamten ,staatsbahnbereich haben4 ,hierdurch wird die wnschenswerte ,gleichmigkeit in solchen ,anordnungen und ,manahmen erreicht1 die ber die ,grenzen der einzelnen ,direktionen hinaus die ,gesamtheit angehen4 ,so gehren zum ,geschftsgebiet des ,eisenbahnzentralamts die ,leitung der ,geschfte des deutschen ,staatsbahnwagen-,verbands und der europischen ,personenwagen-,beistellung4 ,es hat die ,gesamteinteilung des ,fahrparks zu besorgen1 sowie dessen ,ausnutzung zu beobachten und zu verbessern4 ,auch die ,beaufsichtigung des ,sicherungswesens ist ihm bertragen4 ,ein wichtiger ,teil des ,eisenbahnzentralamts1 das ,hauptwagenamt1 dem die tgliche ,gterwagenverteilung obliegt1 wurde bereits erwhnt4 ,es werden ferner von dieser ,stelle aus ,bau und ,beschaffung von ,lokomotiven und ,wagen1 die ,anschaffungen fr den ,eisenbahnoberbau und dessen ,herstellung geregelt4 ,das ,eisenbahnzentralamt hat gemeinsame ,dienstanweisungen auszuarbeiten1 es verwaltet die ,wohlfahrtseinrichtungen1 und es liegt ihm die ,durchfhrung von ,versuchen aller ,art ob1 welche dazu bestimmt sind1 die ,leistungsfhigkeit und ,betriebssicherheit auf den preuisch-hessischen ,staatsbahnen zu erhhen4 ,die letzte und vielleicht bedeutungsvollste ,schpfung des ,eisenbahnzentralamts1 die neue durchgehende ,bremse fr ,gterzge1 haben wir bereits kennen gelernt4 ,jeder der #ba ,eisenbahndirektionen unterstehen3 ,betriebsmter1 ,verkehrsmter1 ,maschinenmter1 ,werkstttenmter und ,bauabteilungen4 ,die ,verkehrsmter haben die ,gterabfertigung und ,gterkassen1 die ,bahnhofskassen1 ,gepckabfertigungen1 ,fahrkartenausgaben und einen ,teil der ,geschfte auf den ,bahnhfen zu verwalten4 ,derjenige ,teil der ,bahnhofsgeschfte1 der sich auf den ,betrieb bezieht1 wird von den ,betriebsmtern geleitet1 denen auch die ,bahnmeistereien nachgeordnet sind4 ,aufgabe der ,bahnmeister ist es1 fr die ,bahnunterhaltung und ,bahnbewachung zu sorgen4 ,ihnen unterstehen das ,bahnunterhaltungspersonal1 die ,streckenlufer und ,rottenarbeiter1 die ,bahn- und ,schrankenwrter sowie alle anderen an der freien ,strecke beschftigten ,beamten4 ber deren ,ttigkeit soll im nchsten ,abschnitt gesprochen werden4 ,auf den ,bahnhfen werden den ,reisenden in der ,hauptsache nur die ,beamten sichtbar1 denen die ,regelung des eigentlichen ,verkehrs obliegt4 ,der ,verkehr wird aber erst mglich1 nachdem ,ordnung des gesamten ,betriebs stattgefunden hat4 ,es mu daher auf den ,bahnhfen auch eine groe ,zahl von ,beamten vorhanden sein1 deren ,aufgabe die ,erledigung des nicht geringen ,schreibwerks fr den ,betriebsdienst ist2 es sind ferner neben vielem anderen die ,regelung des ,wagendiensts1 des ,telegraphendiensts1 die ,aufsicht ber die ,beamten1 die ,verteilung der ,zugbegleitmannschaften1 die ,annahme von ,arbeitern und ihre ,entlohnung1 ,beaufsichtigung der ,bahnhofsmannschaft1 die ,wahrnehmung des ,bahnpolizeidiensts1 die ,aufsicht ber die ,bahnhofswirtschaft zu besorgen4 ,so kommt es1 da auf ganz groen ,bahnhfen1 wie etwa ,leipzig1 ,frankfurt a4 ,m4 oder ,mnchen je #bjjj bis #cjjj ,beamte und ,arbeiter beschftigt sind4 ,wir haben hier insbesondere die ,ttigkeit der ,beamten in demjenigen ,bereich zu betrachten1 der unmittelbare ,wirkung auf den ,lauf der ,zge bt und ,fahrdienst heit4 ,die ,besetzung jedes ,zugs mit ,beamten besteht aus der ,lokomotivmannschaft und der ,zugbegleitmannschaft4 ,die ,zugbegleiter unterstehen whrend der ,fahrt dem ,zugfhrer4 ,dieser mu sich vor ,antritt jeder ,fahrt davon berzeugen1 ob die ,mannschaft vollzhlig zur ,stelle und dienstfhig ist4 ,er hat den ,zug1 die gesamte ,handhabung des ,diensts an ihm1 die ,aufrechterhaltung der ,ordnung im ,zug und dessen ,sicherheit stndig zu berwachen4 ,so oft es mglich ist1 soll er sich von dem betrieblichen ,zustand des ,zugs berzeugen und auch1 soweit ihm das seine sonstigen ,dienstobliegenheiten gestatten1 auf den ,stand der ,signale und die ,lage der ,wegschranken achten4 ,damit der ,zugfhrer die ,strecke zu berblicken vermag1 ist in jeden ,packwagen1 wo er allermeist seinen ,dienstplatz hat1 ein erhhter ,sitz eingebaut4 ,durch die ,stirnfenster der ,dachberhhung vermag er ber ,wagen und ,maschine hinwegzublicken4 ,um dem ,zugfhrer die ,mglichkeit zu geben1 den ,zug im ,gefahrfall sofort anzuhalten1 ist eine ,bremsvorrichtung neben seinem ,sitz angebracht4 ,desgleichen kann er in ,zgen mit ,druckluftbremse jederzeit an einem ,druckmesser die ,luftpressung in der ,bremshauptleitung erkennen4 ,sieht der ,zugfhrer1 da der ,lokomotivfhrer ein auf ,halt stehendes ,signal berfahren will1 so hat er den ,zug abzubremsen4 ,derartige ,vorkommnisse sind zu melden4 ,ebenso ist es seine ,pflicht1 ,meldung zu erstatten1 wenn beim ,vorberfahren des ,zugs eine ,wegschranke nicht geschlossen war4 ,der ,lokomotivfhrer hat hierauf gleichfalls sein ,augenmerk zu richten4 ,sowohl der ,lokomotivfhrer wie der ,zugfhrer mssen streckenkundig sein4 ,ehe ein ,lokomotivfhrer eine ,zugfahrt selbstndig leiten darf1 mu er die ,strecke lange ,zeit als ,heizer befahren haben1 wobei ihm neben der ,handhabung der ,maschine selbst der ,standort jedes ,signals1 alle ,krmmungen1 alle besonderen ,merkmale genau bekannt werden4 ,er fhrt stets nur in seinem engen ,bezirk hin und her4 ,wird er auf eine andere ,strecke versetzt1 so mu er diese erst wieder durch eine ,reihe von ,dienstfahrten genau kennen lernen1 bis man ihm auch hier einen ,zug anvertraut4 ,wenn ein ,lokomotivfhrer mit seiner ,maschine pltzlich zur ,aushilfe auf eine ihm nicht genau bekannte ,strecke geschickt wird1 so mu er1 gerade wie der ,kapitn bei der ,einfahrt in den ,hafen1 einen ,lotsen in seinem ,stand mitnehmen4 ,auch der ,zugfhrer macht vor bernahme des selbstndigen ,diensts unter ,leitung eines streckenkundigen ,dienstgenossen bei ,tag und ,nacht ,belehrungsfahrten in beiden ,richtungen der ,strecke4 ,whrend des ,diensts hat er einen ,fahrbericht zu fhren4 ,die ,eintragungen sind in die ,spalten eines ,vordrucks zu setzen4 ,der ,zugfhrer hat ferner dafr zu sorgen1 da der ,zug bei ,eintritt der ,dunkelheit rechtzeitig beleuchtet wird1 und da auch bei ,tag die ,lampen angezndet werden1 wenn ,fahrt durch einen ,tunnel bevorsteht1 in dem die vollstndige ,verfinsterung lnger als eine ,minute dauert4 ,nimmt der ,zugfhrer eine ,unregelmigkeit im ,lauf der ,fahrzeuge oder eine ,beschdigung an diesen wahr1 bemerkt er ,mngel in der ,gleislage1 ,fehler in der ,stellung1 ,bedienung oder ,beobachtung der ,signale1 oder erhlt er hiervon ,mitteilung1 so hat er eine ,meldekarte auszufllen und sie dem ,aufsichtsbeamten auf dem nchsten ,bahnhof zu bergeben4 ,dieser leitet die ,meldung dann schriftlich weiter oder benachrichtigt die zustndige ,stelle telegraphisch1 wenn es sich um einen betriebsgefhrlichen ,vorgang handelt4 ,beobachtet der ,zugfhrer hufiger einen berflu oder ,mangel an ,pltzen1 die eine nderung der ,zugzusammensetzung erforderlich erscheinen lassen1 so hat er dies gleichfalls durch ,meldekarte dem ,betriebsbro der zustndigen ,eisenbahndirektion anzuzeigen4 ,der ,lokomotivfhrer hat aus seinem ,bereich gleichfalls derartige ,meldungen zu erstatten4 ,abbildung3 #cda;a4 ,fahrbericht des ,zugfhrers ,spalte #a bis #g ,abbildung3 #cda;b4 ,fahrbericht des ,zugfhrers ,spalte #h bis #ac ,damit die ,zge auf der ,strecke ordnungsgem und sicher verkehren knnen1 mssen alle ,dienststellen1 die fr die ,regelung der ,zugfahrten in ,betracht kommen1 von dem ,lauf der ,zge unterrichtet sein4 ,im allgemeinen ist die ,zugfolge durch die ,fahrplne bekannt gegeben4 ,aber das ,einsetzen von ,sonderzgen1 die ,regelung der ,zugfahrten bei ,versptungen1 die ,manahmen bei ,unglcksfllen oder bei sonstigen ,strungen machen ,vorkehrungen notwendig1 durch die alle ,posten stets sehr rasch von derartigen ,vorgngen unterrichtet werden knnen4 ,zu diesem ,zweck sind die ,dienststellen durch ,fernschreiber und ,fernsprecher miteinander verbunden4 ,diejenigen ,dienststellen1 welche bei der ,regelung der ,zugfahrten mitwirken1 werden unterschieden in ,zugfolgestellen und ,zugmeldestellen4 ,zugfolgestellen heien alle ,betriebsstellen1 die einen ,streckenabschnitt begrenzen1 in den kein ,zug einfahren darf1 bevor ihn der vorausgefahrene ,zug verlassen hat4 ,zugfolgestellen1 die nicht zu ,bahnhfen gehren1 heien ,blockstellen4 ,zugmeldestellen sind solche ,zugfolgestellen1 an denen es mglich ist1 ,zge beginnen1 endigen1 wenden1 kreuzen1 berholen1 von einem ,hauptgleis auf das andere gelangen oder auf eine abzweigende ,bahnstrecke bergehen zu lassen4 ,sie spielen bei der ,regelung der ,zugfahrten natrlich eine sehr wichtige ,rolle4 ,es besteht die ,vorschrift1 da auf eingeleisigen ,bahnen jeder ,zugfahrt1 die zwischen zwei ,zugmeldestellen stattfindet1 eine ,verstndigung zwischen diesen vorangehen mu4 ,die ,zugmeldestelle1 welche bei der ,zugfahrt zunchst berhrt wird 7,abfahrtstelle71 hat der nchsten 7,ankunftstelle71 den ,zug anzubieten2 die ,ankunftstelle hat den ,zug1 wenn nichts dagegenspricht1 anzunehmen4 ,ist der ,zug an der zweiten ,meldestelle vorbergefahren und durch ,haltsignal gedeckt1 so ist er an die erste zurckzumelden4 ,auf zweigeleisigen ,strecken fllt das ,anbieten und ,annehmen fort4 ,hier ist jeder ,zug von der vorherliegenden ,zugmeldestelle1 sobald er an dieser vorbergefahren ist1 an die nchste abzumelden und von dieser zurckzumelden4 ,wo ,blockeinrichtung besteht1 werden diese ,vorschriften bereits durch die ,blockbedienung erfllt1 auf zweigeleisigen ,strecken z4 ,b4 durch das ,vorblocken 7,abmelden7 und ,entblocken 7,zurckmelden74 ,wo aber keine ,blockeinrichtung vorhanden ist1 oder wo auf einer damit versehenen ,strecke der ,block infolge einer ,strung nicht benutzt werden kann1 tritt das telegraphische ,zugmeldeverfahren mit seiner ganzen ,umstndlichkeit und seinen bis ins kleinste geregelten ueren ,formen in ,ttigkeit4 ,hierdurch wird gleichfalls eine sehr weitgehende ,sicherung erreicht4 ,auf eingeleisigen ,strecken spielt sich das ,zugmeldeverfahren nach folgenden ,vorschriften und in folgenden ,formen ab3 ,die ,abfahrtstelle ruft die ,ankunftstelle mit deren telegraphischem ,rufzeichen an1 das aus einer bestimmten ,anordnung von ,punkten und ,strichen des ,morse-,,abc besteht4 ,sobald die ,ankunftstelle den ,anruf erhalten hat1 meldet sie sich ihrerseits bei der ,abfahrtstelle1 indem sie gleichfalls ,morsezeichen dorthin sendet4 ,auf dem ,morsestreifen der ,abfahrtstelle erscheint dann3 ,hier 7,rufzeichen der ,ankunftstelle76 ,darauf antwortet die ,abfahrtstelle3 ,verstanden 7,rufzeichen der ,abfahrtstelle74 ,wird ,zug #aa angenommen8 7,in telegraphischer ,abkrzung3 ,z #aa ag87 ,ist die ,ankunftstelle damit einverstanden1 da der ,zug abgelassen wird1 so antwortet sie3 ,zug #aa ja6 ,hierauf gibt die ,abfahrtstelle ihr eigenes ,rufzeichen und das ein fr alle ,male festgesetzte ,besttigungszeichen4 ,nun darf der ,zug abfahren4 ,wenn die ,ankunftstelle den ,zug nicht annehmen kann1 so drahtet sie3 ,nein warten6 ,der ,eingang dieser ,meldung wird von der ,abfahrstelle gleichfalls durch ihr ,rufzeichen und das ,besttigungszeichen bescheinigt4 ,von dem ,grund der ,ablehnung hat die ,ankunftstelle die ,abfahrtstelle1 soweit es erforderlich ist1 in ,kenntnis zu setzen4 ,ist der ,hinderungsgrund fortgefallen1 dann meldet die ,ankunftstelle3 ,jetzt ,zug #aa ja6 worauf die ,abfahrtstelle wieder ihr ,rufzeichen und das ,besttigungszeichen abgibt4 ,sobald der ,zug an der nchsten ,zugfolgestelle mit seinem ,schlusignal vorbeigegangen und das ,streckensignal hinter ihm auf ,halt gelegt ist1 meldet diese ,zugfolgestelle den ,zug zurck in der ,form3 ,zug #aa hier6 ,dadurch wird besttigt1 da die ,zugfahrt ordnungsmig verlaufen und der vom ,zug verlassene ,gleisabschnitt wieder frei ist4 ,damit eine vollkommene ,sicherheit in der ,verstndigung erreicht wird1 ist vorgeschrieben1 da die ,ankunftstelle auch dann ,nein warten68 zurcktelegraphieren mu1 wenn1 obgleich der ,zugfahrt nichts entgegensteht1 das ,anbieten nicht genau in der vorgeschriebenen ,form erfolgt ist4 ,durchaus zweifelsfreie ,verstndigung in den festgesetzten ,formen ist also die ,voraussetzung jeder ,zugfahrt beim telegraphischen ,meldeverfahren4 ,auf zweigeleisigen ,bahnen hat zwar das ,rckmelden in gleicher ,form stattzufinden1 aber an die ,stelle des ,anbietens und ,annehmens tritt hier1 wo ,fahrten von ,zgen gegeneinander ja nicht stattfinden knnen1 das sehr viel einfachere ,abmelden4 ,die ,abfahrtstelle hat an die ,ankunftstelle den abfahrenden oder -- bei ,zgen1 die an der ,abfahrtstelle nicht halten -- den durchfahrenden ,zug abzumelden4 ,wiederum wird die ,ankunftstelle wie beim ,anbieten angerufen1 sie antwortet wie dort1 und alsdann meldet die ,abfahrstelle3 ,zug #ha ab #c1cg6 ,hierauf gibt die empfangende ,stelle das eigene ,ruf- und ,besttigungszeichen4 ,auf ,nebenbahnen mit nicht mehr als #dj ,kilometern hchster ,fahrgeschwindigkeit knnen die ,zugmeldungen auch durch den ,fernsprecher stattfinden4 ,das gleiche ist der ,fall1 wenn auf anderen ,bahnen einmal die ,block- und die telegraphische ,verbindung gleichzeitig gestrt sind1 der ,fernsprecher aber noch benutzbar ist4 ,da mndliche ,meldungen als nicht so sicher anzusehen sind wie schriftliche1 ist bestimmt1 da jede im ,zugmeldeverfahren durch den ,fernsprecher abzugebende ,meldung vorher in das ,zugmeldebuch einzutragen und aus diesem der ,empfangstelle vorzulesen ist4 ,jede eingegangene ,meldung ist gleichfalls in das ,zugmeldebuch einzutragen und aus diesem als ,besttigung des ,eingangs der meldenden ,stelle vorzulesen4 ,fr die ,benutzung auf zweigeleisigen ,strecken haben die ,bltter des ,zugmeldebuchs folgende ,form3 ,abbildung3 #cdb4 ,eintragungen in das ,zugmeldebuch ,mit ,hilfe der beim telegraphischen ,meldeverfahren bedruckten ,morsestreifen oder durch ,nachprfung der ,eintragungen in das ,zugmeldebuch sind die vorgesetzten ,dienststellen stets in der ,lage1 den gesamten ,dienst in den ,zugmeldestellen zu verfolgen1 nach ,unglcksfllen etwa vorgekommene ,unregelmigkeiten zu ermitteln und ,schuldige zur ,verantwortung zu ziehen4 ,zur bermittlung der zahlreichen dienstlichen ,meldungen1 die dem ,zug vorauflaufen oder die ,kunde von seinem ,verbleib rckwrts tragen1 aber auch fr die sonstigen1 sehr zahlreichen dienstlichen ,telegramme1 die ,blockstrme und ,lutesignale1 laufen neben den ,strecken die ,drahtleitungen einher4 ,der ,dieb1 der im ,zug dem ,ort seiner ,tat entflieht1 sieht mit ,schrecken diese ,trger schnellster ,nachrichten unerbittlich neben seinem ,reiseweg entlanglaufen4 ,die ,zugmannschaft aber erblickt sie mit stiller ,freude4 ,schtzen diese in luftiger ,hhe angebrachten1 dnnen1 glatten ,drhte die ,freiheit der ,zugbahn doch weit grndlicher als der sorgfltigst geflochtene ,verhau aus ,stacheldraht es vermchte4 ,nicht alle ,drhte an den ,eisenbahnstrecken dienen den ,zwecken der ,bahnverwaltung4 ,an dem ,gestnge werden meist auch ,postleitungen mitgefhrt1 um die ,kosten fr die ,anlage besonderer ,linien zwischen gleichen ,orten zu vermeiden4 ,in ,preuen sind die bahneigenen ,leitungen heute schon fast berall dadurch gekennzeichnet1 da die ,porzellanisolatoren1 an denen die ,drhte befestigt sind1 einen grnen ,streifen tragen4 ,ganz besonders mannigfaltig sind die ,bestimmungen1 welche die ,wahrnehmung des ,fahrdiensts in ,bahnhfen regeln4 ,hier ist ja nicht nur fr eine ordnungsgeme und gesicherte ,durchbringung der ,zge zu sorgen1 es mssen auf greren ,bahnhfen auch ,zge gebildet1 zerlegt und umgebildet werden1 ,gterwagen sind an die ,schuppen zu schieben1 neu eintretende ,personenzge eine gewisse ,zeit vor der ,abfahrt an den ,bahnsteig zu stellen usw4 ,die ,ausfhrung all dieser eben genannten ,arbeiten untersteht besonderen ,bahnhofsaufsichtsbeamten oder sie wird vom ,fahrdienstleiter mit besorgt4 ,diesem liegt es1 wie wir schon wissen1 ferner ob1 den meist an den ,bahnhofsenden stehenden ,stellwerken die ,erlaubnis zum ,ziehen der ,ein- und ,ausfahrsignale zu geben1 nachdem er sich berzeugt hat1 da innerhalb des ,bahnhofs der ,zugfahrt kein ,hindernis entgegensteht1 das betreffende ,gleis gerumt ist1 die ,weichen der ,fahrstrae richtig liegen4 ,bei den sehr langen ,fahrstraen1 die heute auf groen ,bahnhfen vorkommen1 ist es nicht mglich1 da der ,fahrdienstleiter sich vor jeder ,zugfahrt persnlich von der ,lage jeder einzelnen ,weiche berzeugt4 ,er wird von dieser ,verpflichtung dort enthoben1 wo die ,weichen mit den ,signalen derart in ,abhngigkeit gebracht sind1 da ein ,ziehen des fr eine ,fahrstrae geltenden ,signals nur mglich ist1 wenn alle zugehrigen ,weichen1 einschlielich der ,schutzweichen1 die richtige ,lage haben4 ,trotzdem sind in diesem ,bezirk so viele ,geschfte wahrzunehmen1 da auf einem einzigen ,bahnhof oft eine grere ,zahl von ,fahrdienstleitern beschftigt ist2 jedem von ihnen untersteht dann ein bestimmter ,bezirk oder mehrere von diesen4 ,auf kleinen ,bahnhfen kann dem einzigen vorhandenen ,fahrdienstleiter neben der ,verkehrsaufsicht auch das ,stellen der ,signale mit eigener ,hand bertragen werden4 ,hufig hat der ,fahrdienstleiter seinen ,dienstraum nicht im ,bahnhofsgebude1 sondern im ,stellwerk1 von wo aus er die ,zuglufe und die ,fahrstraen sehr viel besser berschauen kann4 ,die ,gleisstcke freilich1 die unter den ,bahnhofshallen selbst liegen1 kann er von dort aus nicht sehen4 ,alsdann wird ihm fr die ,beaufsichtigung dieser ,gleisabschnitte noch eine ,hilfskraft beigesellt1 die ,einflu auf die ,signalfreigabe hat4 ,in dem auerordentlich groen ,stellwerk1 das vor der ,einfahrt in den ,leipziger ,hauptbahnhof steht1 sind mehrere ,fahrdienstleiter ttig4 ,bevor einer von ihnen ein ,einfahr- oder ,ausfahrsignal zieht1 mu er die ,zustimmung eines ,beamten erwirken1 der das ,innere des ,hallenbaus zu bersehen vermag4 ,der ,mann hat einen luftigen ,standplatz4 ,sein ,posten befindet sich nmlich innerhalb der inneren ,quertrger1 welche die hintere ,abschluwand der ,bahnhofshalle tragen4 ,wenn der ,fahrdienstleiter im ,stellwerk etwa die ,einfahrt fr das ,hallengleis #e freigeben will1 so drckt er auf einen ,knopf4 ,am ,standplatz des ,hallenwrters fllt alsdann eine ,klappe mit der ,zahl #e4 ,der ,wrter berzeugt sich nun1 ob ,gleis #e frei ist und drckt dann seinerseits einen mit der ,zahl #e bezeichneten ,knopf nieder4 ,im ,stellwerk wird hierdurch gleichfalls ein ,signal ausgelst und eine der ,festhaltungen an dem ,stellhebel des ,einfahrsignals fr ,gleis #e gelst4 ,whrend die ,erlaubnis zu ,einfahrten nur durch ,signale erteilt wird1 gehrt zur ,genehmigung der ,ausfahrt auch der ,abfahrauftrag an den ,lokomotivfhrer4 ,dieser ,befehl darf gleichfalls nur mit ,zustimmung des ,fahrdienstleiters erteilt werden1 nachdem die ,abfertigung des ,zugs beendet ist4 ,ist mit der ,erteilung des ,abfahrauftrags ein besonderer ,aufsichtsbeamter auf dem ,bahnsteig betraut1 was auf groen ,bahnhfen stets der ,fall ist1 so gilt das ,ziehen des ,ausfahrsignals zugleich als diese ,erlaubniserteilung durch den ,fahrdienstleiter4 ,die ,benutzung der ,geleise in jedem ,bahnhof1 die fr die ,ein-1 ,aus- und ,durchfahrten von ,zgen bestimmt sind1 wird fr jeden ,fahrplanabschnitt durch eine besondere ,vorschrift1 die ,bahnhofsfahrordnung1 festgesetzt4 ,diese bestimmt aufs genaueste1 welches ,gleis jeder ,zug zu benutzen hat und gibt an1 wie lange es von ihm benutzt wird4 ,jedes bersetzen von ,zgen von einem ,hauptgleis aufs andere1 die ,fahrt jeder ,lokomotive vom ,schuppen bis zum ,vorlegen vor einen fahrplanmigen ,zug sind in der ,bahnhofsfahrordnung angegeben4 ,jedes ,gleisstck1 das hierbei benutzt1 jede ,weiche1 die durchfahren wird1 sind genannt4 ,auf diese ,weise werden ,strungen durch willkrliche ,gleisbenutzungen vermieden1 alles vollzieht sich planmig wie der ,ablauf eines ,uhrwerks4 ,auf den ,verschiebegeleisen hingegen findet ein freier ,betrieb statt4 ,von der ,bahnhofsfahrordnung darf nur in besonderen ,fllen und nur auf ausdrckliche ,anordnung des ,fahrdienstleiters abgewichen werden4 ,soll dies geschehen1 so sind alle ,dienststellen1 die ,manahmen fr diese nderung auszufhren haben1 vorher davon zu benachrichtigen4 ,ein ,stellwerkswrter1 der den ,auftrag erhlt1 eine bestimmte ,fahrstrae im durchgehenden ,gleis zu einer ,zeit einzustellen1 die mit den ,angaben in der geltenden ,bahnhofsfahrordnung nicht bereinstimmt1 darf dies keinesfalls tun1 wenn er nicht vorher von der ,umnderung der ,bestimmung in ,kenntnis gesetzt ist4 ,er hat sich in solchem ,fall vielmehr erst mit dem ,fahrdienstleiter in ,verbindung zu setzen und diesen zu fragen1 ob er eine nderung verfgt hat4 ,damit die ,lokomotiv- und ,zugbegleitmannschaft wei1 welches ,gleis in jedem zu durchfahrenden ,bahnhof zu benutzen ist1 werden fr jede ,strecke allgemeine ,fahrordnungen aufgestellt4 ,in diesen sind alle diejenigen ,angaben der einzelnen ,bahnhofsfahrordnungen zusammengestellt1 welche fr die ,zugmannschaft wissenswert sind4 ,die allgemeine ,fahrordnung enthlt aber nicht nur die ,angaben ber die ,gleisbenutzung1 sondern sie teilt auch die ,signalbilder mit1 die vor und hinter jedem ,bahnhof bei ,erteilung einer bestimmten ,ein- oder ,ausfahr-,erlaubnis entstehen4 ,auf allen greren ,bahnhfen ist ja eine ,anzahl von ,signalmasten aufgestellt4 ,jeder ,flgel an diesen ,masten hat seine besondere ,bedeutung4 ,es ergibt sich also bei jeder ,erlaubniserteilung ein anderes ,gesamtbild4 ,die allgemeine ,fahrordnung stellt diese wechselnden ,gesamtbilder zusammenhngend und mit ,angabe ihrer ,bedeutung dar1 wie das ,beispiel auf der folgenden ,seite zeigt4 ,der ,fahrdienstleiter darf keinen fr ,personenbefrderung bestimmten ,zug vor dessen fahrplanmiger ,abfahrzeit ablassen4 ,bei ,gterzgen aber ist es erlaubt1 die ,abfahrzeit bis zu zehn ,minuten vorzurcken4 ,ein ,bedrfnis hierfr kann durch die ,verkehrsverhltnisse auf einem ,nachbarbahnhof eintreten4 ,hat z4 ,b4 der ,bahnhof ,b an einem ,tag besonders viele ,wagen zu verarbeiten1 so kann er1 falls er sich hiervon eine ,erleichterung des ,verschiebegeschfts verspricht1 einen flligen ,gterzug bis zu zehn ,minuten frher1 als der ,fahrplan es anordnet1 vom ,bahnhof ,a erbitten4 ,allen zwischen den beiden ,bahnhfen liegenden ,zugmelde- und ,zugfolgestellen ist die nderung anzuzeigen2 die ,streckenwrter werden durch die uns ja bereits bekannten ,lutesignale drei ,minuten vor der tatschlichen ,abfahrt des ,zugs benachrichtigt4 ,wenn ein ,sonderzug abgelassen werden soll1 so ist dies rechtzeitig vorher allen an der ,regelung der ,zugfahrt beteiligten ,beamten kundzutun4 ,mglichst soll die ,meldung an alle ,blockposten1 aber auch an die ,schrankenwrter und sonstige auf der ,strecke beschftigten ,beamte auf schriftlichem ,weg unter genauer ,angabe des ,fahrplans fr den ,sonderzug erfolgen4 ,reicht die ,zeit fr die ,abgabe einer schriftlichen ,meldung nicht aus1 so wird der ,fernsprecher benutzt oder ein ,zug1 der vorher ber die ,strecke geht1 mit den auf ,bild #ccg 7hinter ,seite #daf7 unter c oder d wiedergegebenen ,signalen ausgerstet4 ,die ,mannschaft eines jeden ,sonderzugs erhlt den ,abdruck des hierfr aufgestellten ,fahrplans zugestellt4 #a #b #c #d #e #f ---------------------------------------- ----------------- ,bezeichnung ,einfahrt ,gleis ,ausfahrt der ,zge ------------------- ------------------- ,richtung,signalbild ,signalbild,richtung von von ,bahnhof ,nakel ,smtliche ,schnei- ,abbildung #a ,abbildung,bromberg ,personenzge demhl bei ber- holungen ,smtliche desgl4 ,abbildung #b ,abbildungdesgl4 ,personen- u4 ,gterzge ,gterzge ,schnei- ,abbildung #d ,abbildung,bromberg bei ber- demhl holungen ,gterzug #fgec desgl4 ,abbildung #e ,abbildungdesgl4 und nach ,bedarf ,gterzge nachdesgl4 ,abbildung #f ,abbildungdesgl4 ,bedarf ,smtliche ,bromberg,abbildung #c ,abbildung,schnei- ,personen- u4 demhl ,gterzge ,gterzug #fged desgl4 ,abbildung #d ,abbildungdesgl4 und ,personen- u4 ,gterzge bei berho- lungen #cdc4 ,aus der ,bahnhofs-,fahrordnung ,signalbilder einer ,bahnhofs-,ein- und ,ausfahrt ,bei noch so sorgfltiger ,durchfhrung aller ,verkehrsvorschriften lassen sich ,versptungen nicht immer vermeiden4 ,die hierdurch eintretenden zeitlichen ,umlagerungen von ,zugfahrten ben natrlich einen tiefgreifenden ,einflu auf die ,strecken- und ,bahnhofsfahrordnungen aus4 ,sinngeme ,umnderungen sind alsdann notwendig1 ber die ,verstndigungen zwischen den einzelnen in ,betracht kommenden ,dienststellen stattfinden mssen4 ,wenn die ,versptung den ,lauf einer greren ,zahl von ,zgen beeinflut1 so sind die wichtigeren ,zge vor den minder wichtigen abzufertigen4 ,es gilt eine bestimmte ,rangordnung4 ,allen anderen voran gehen ,sonderzge besonderer ,art1 dann folgen der ,bedeutung nach ,schnell- und ,eilzge1 ,personenzge1 ,eilgterzge1 ,ferngterzge1 ,durchgangsgterzge1 ,nahgterzge4 ,hilfszge1 die infolge eines ,unfalls angefordert sind1 haben berall den ,vorrang4 ,zum ,ausgleich der ,versptungen wird die schnellste auf jeder ,strecke zulssige ,geschwindigkeit angewendet4 ,die ,sicherheit des ,zugs aber darf keinesfalls leiden1 so da also nach wie vor in scharfen ,krmmungen1 auf ,brcken und an sonstigen besonderen ,stellen langsam gefahren werden mu4 ,um den ,reisenden das ,erreichen von ,anschlssen nach ,mglichkeit zu wahren1 haben ,anschluzge auf den verspteten ,zug zu warten4 ,da die aus dem ,warten entstehende ,versptung der ,anschluzge aber wieder ,unregelmigkeiten in den ,bezirk hineinbringt1 den diese zu durchfahren haben1 so sind die ,wartezeiten beschrnkt4 ,sie werden in besonderen ,vorschriften fr jeden ,bezirk festgesetzt1 z4 ,b43 #a #b #c #d #e #f #g #h ---------------------------------------- -------------------- ,bahn- ,es wartet hof der ,zug auf den ,zug ,nr4 nach ,abf4 hch-,nr4 von ,ank4 stens ,min4 ,berlin #ac ,danzig #aacj #e #de ,frankfurt #aajb ,schles4 a4 ,m4 ,bhf4 #c ,gumbinnen #aabj #e #ac ,cln #aaji ,brom- #egj ,wongrowitz #hcg #bj #be ,berlin #hcj berg #dag ,schnsee #hdj #de #be #hcj #bee ,thorn #hdg #cj #be #hcj #dh ,dirschau #iaf #aj #bej ,thorn #ijd ,roga- #fdb ,posen #hdd #aj #edc ,sagen-,goray #hba sen #edd,sagen-,goray #ijf #bj #fdb,schneidemhl #hdj #edc;,hohensalza #iji #ae #hdj #fdi,schneidemhl #abah #aj #edf ,hohensalza #abjj #fdd ,posen #abcc #ae #ede ,wongrowitz #abdj #dj #fdd,schneidemhl #abbh #edf,sagen-,goray #abdf #bj ,lngere ,versptungen werden den ,fahrkartenausgaben mitgeteilt und von diesen den ,reisenden durch ,ausfllung der ,versptungstafeln auf den ,bahnsteigen bekanntgegeben4 ,ist es notwendig1 da auf zweigeleisiger ,strecke ein ,zug infolge ,gleissperrung oder wegen einer anderen ,strung ausnahmsweise das falsche ,gleis befahren mu1 so treten ganz besondere ,vorsichtsmaregeln ein4 ,alle beteiligten ,zugmeldestellen sind zu verstndigen4 ,am ,blockapparat1 am ,fernschreiber und ,fernsprecher ist eine ,tafel mit der ,aufschrift ,strecke gesperrt8 anzubringen1 damit der auergewhnliche ,zustand nicht in ,vergessenheit gert4 ,eine vorhandene ,blockeinrichtung tritt auer ,ttigkeit1 da sie ja fr den jetzigen ,zustand nicht eingerichtet ist1 und es wird das ,zugmeldeverfahren unter ,anwendung besonderer ,verschrfungen zur ,erreichung genauester ,verstndigung angewendet4 ,abbildung3 #cdd;a4 ,befehl ,a8 zum ,befahren des falschen ,gleises ,abbildung3 #cdd;b4 ,befehl ,a8 zum ,vorberfahren an einem auf ,halt liegenden ,signal ,die auf falschem ,gleis fahrenden ,zge drfen einander nur in den ,abstnden der ,zugmeldestellen folgen4 ,der ,lokomotivfhrer darf den ,zug erst auf das falsche ,gleis hinberfhren1 wenn ihm schriftlicher ,befehl auf besonderem ,formblatt1 dem ,befehl ,a81 erteilt ist4 ,bevor der erste ,zug das falsche ,gleis befhrt1 sind alle ,schrankenwrter und ,streckenposten durch ,fernsprecher hiervon zu benachrichtigen4 ,ist dies nicht mehr mglich1 so hat der erste ,zug so langsam zu fahren1 da sein ,herannahen von den ,schrankenwrtern und von ,arbeitern1 die auf der ,strecke beschftigt sind1 rechtzeitig wahrgenommen werden kann4 ,das ,befahren des falschen ,gleises tritt stets ein1 wenn eine ,schiebelokomotive einen ,zug nur bis zu einem ,punkt mitten auf der ,strecke begleitet und alsdann zum ,ausgangsbahnhof zurckfhrt4 ,jedesmal1 wenn ein ,zug mit ,schiebelokomotive1 die von der freien ,strecke aus zurckkehrt1 an einer ,zugmelde- oder ,zugfolgestelle vorbeigefahren ist1 hat diese am ,blockwerk1 ,fernschreiber und ,fernsprecher die ,tafel ,strecke gesperrt8 anzubringen1 die erst beseitigt werden darf1 wenn die ,lokomotive wieder vorbeigefahren ist4 ,soll ein ,zug auf einem ,bahnhof1 den er fahrplanmig zu durchfahren hat1 ausnahmsweise anhalten1 so gengt es nicht1 das ,ausfahrsignal des ,bahnhofs auf ,halt zu legen4 ,denn abgesehen davon1 da immer die ,mglichkeit des bersehens eines solchen ,haltesignals besteht1 ist das ,bahnhofs-,ausfahrsignal fr das unerwartete ,aufhalten von ,zgen besonders ungeeignet1 da es meist erst aus kurzer ,entfernung zu erblicken ist4 ,es mu daher bei auerfahrplanmigem ,anhalten auch das ,einfahrsignal des ,bahnhofs auf ,halt gelegt werden2 der ,zug darf erst1 nachdem er dort gestellt ist1 in den ,bahnhof eingelassen werden4 ,nach ,mglichkeit soll der ,zug von dem auerfahrplanmigen ,aufenthalt schon auf dem letzten ,bahnhof verstndigt werden1 in dem er fahrplanmig zu halten hat4 ,an einzelnen ,stellen ist es erlaubt1 ,schnell- oder ,eilzge auerfahrplanmig stets dann anzuhalten1 wenn sie ,anschlsse neu ermglichen knnen1 die durch ,versptungen verloren gegangen sind4 ,wo dies geschehen darf1 ist in den ,vorschriften besonders angegeben4 ,hiervon ein ,beispiel3 ,auerfahrplanmiges ,halten von ,schnell- und ,eilzgen #a #b #c #d #e #f ---------------------------------------- ------------------------- ,der ,schnell- oder ,eilzug ,nr4 hat bei hat bei auf derzum ,aufnehmen oder ,bemerkungen vorfahr- ,voraus- ,strecke ,absetzen von planm- fahrt ,reisenden zu halten iger des ,per- in3 berholung sonen- des ,perso- zugs nenzugs ,nr4 ,nr4 #a #cee ,berlin- ,cstrin-,kietz ,cstrin #c #cjc ,kreuz- berholungsstation ,hlt nur1 wenn ,schnei- und ntigenfalls inbergangsreisende demhl ,filehne ,nord1 fr ,d #c1 ,d #ac ,ascherbude1 ,stieg- oder ,d #bc auf- litz1 ,schnlanke zunehmen sind und ,stwen #e #cfa ,berlin- ,cstrin-,kietz ,cstrin #fa #cgf ,gnesen- berholungsstation ,posen und den folgenden ,haltestationen des ,pz4 #cgf1 jedoch nur dann1 wenn ,rei- sende aufzunehmen sind1 die in ,posen auf die ,zge ,d #af und ,d #ef ber- gehen ,eine gewisse ,zurckhaltung wird man sich bei der ,anordnung neuer ,anhaltepunkte deswegen auferlegen1 weil diese naturgem auf die ,gesamt-,befrderungszeit verlngernd einwirken und ferner ,geldausgaben verursachen4 ,wird doch bei jedem ,anhalten durch das ,bremsen lebendige ,kraft vernichtet1 die dann durch die ,anfahr-,arbeit1 also durch erhhten ,kohlenverbrauch1 wieder neu erzeugt werden mu4 ,man rechnet1 da die ,durchschnittskosten fr das ,halten bei einem ,schnellzug #d1ce ,mark1 bei einem ,personenzug #a1ej ausmachen4 ,bei ,eisenbahnunfllen1 bei groen ,brnden oder sonstiger gemeiner ,gefahr drfen alle ,zge zum ,aufnehmen oder ,absetzen von rzten1 ,feuerwehr1 ,rettungsmannschaft oder bewaffneter ,macht aufgehalten werden4 ,auf offener ,strecke kann ein ,zug durch ,winken mit einer roten ,fahne1 im ,notfall auch schon durch ,schwenken der ,dienstmtze oder der bloen ,hand zum ,stehen gebracht werden4 ,ist ,zeit genug fr seine ,aufstellung vorhanden1 so soll das auf ,bild #bii dargestellte ,haltsignal benutzt werden4 ,es kann vorkommen1 da zwar der ,vorbeifahrt des ,zugs an einem ,hauptsignal nichts entgegensteht1 dessen ,flgel aber nicht auf ,fahrt ,frei gezogen werden kann1 weil an der ,stellvorrichtung etwas in ,unordnung ist4 ,keinesfalls darf nun zur ,aufrechterhaltung des ,betriebs den ,lokomotivfhrern an geeigneter ,stelle einfach mitgeteilt werden1 das betreffende ,signal sei in ,unordnung1 und sie drften an ihm vorbeifahren1 auch wenn es auf ,halt liegt4 ,die ,ehrfurcht vor dem ,halt gebietenden ,hauptsignal mu unbedingt aufrechterhalten werden4 ,soll ein ,lokomotivfhrer ein auf ,halt liegendes ,hauptsignal berfahren1 so mu er hierzu schriftlichen ,befehl in ,hnden haben4 ,dieser wird auf ,befehlsblatt ,a in ,abschnitt d erteilt 7,bild #cdd;b74 ,abbildung3 #cde4 ,formblatt zur ,meldung eines ,eisenbahnunfalls ,der ,inhalt wird im ,auftrag des ,zugfhrers vom nchsten ,fernsprecher aus weitergegeben ,abweichungen von dieser ,vorschrift kommen nur auf ,stadt- und ,vorortbahnen vor1 die eine ,zugfolge in bestimmten ,abstnden haben4 ,hier gengt1 wenn ein ,hauptsignal ungangbar ist1 mndlicher ,befehl an den ,lokomotivfhrer1 der aber bei jeder ,vorbeifahrt stets von neuem wiederholt werden mu4 ,signale1 die bei ,haltstellung auf mndlichen ,befehl berfahren werden drfen1 sind durch eine ,tafel mit einem ,m besonders gekennzeichnet4 ,auf der ,berliner ,stadtbahn sind solche ,m-,tafeln in groer ,zahl zu sehen4 ,wenn ein ,zug liegen bleiben mu1 weil die ,strecke unfahrbar oder die ,maschine in ,unordnung geraten ist1 so mu er durch besondere ,manahmen nach hinten gesichert werden1 falls die ,haltezeit lnger als acht ,minuten whrt4 ,wenn mglich1 ist der nchste ,bahnwrter damit zu beauftragen1 in gengender ,entfernung hinter dem ,zug die ,haltescheibe aufzustellen1 oder ein ,schaffner ist abzuschicken1 der bei hellem ,tag durch ,schwenken einer roten ,fahne1 bei ,dunkelheit oder ,nebel durch ,emporhalten einer ,signalfackel einen trotz der ,signaldeckung dennoch herankommenden ,zug aufzuhalten hat4 ,fahnen und ,fackeln1 die selbst starken ,nebel zu durchdringen vermgen1 werden stets im ,packwagen mitgefhrt4 ,abbildung3 #cdf4 ,gleisrumungskran ,sehr starker fahrbarer ,schwenkkran einer amerikanischen ,bahn zum raschen ,wegrumen verunglckter ,eisenbahnfahrzeuge von den ,geleisen ,hat sich ein ,eisenbahnunglck zugetragen1 so hat der ,zugfhrer alle ntigen ,maregeln anzuordnen4 ,ihm steht der ,befehl zu4 ,der ,zug ist nach hinten zu decken1 vor allem aber ist1 wenn durch den ,unfall auch das ,nachbargleis fr die ,gegenrichtung unfahrbar geworden ist1 fr das ,aufhalten der entgegenkommenden ,zge ,sorge zu tragen4 ,das ,unglck wrde sich ja verdoppeln1 wenn ein ,gegenzug in die auf seinem ,gleis liegenden1 umgestrzten ,fahrzeuge hineinfhre4 ,etwa verunglckten ,reisenden ist in jeder ,weise ,hilfe zu leisten4 ,kann die ,lokomotive mit dem vorderen ,zugteil sich noch bewegen1 so ist sie zur nchsten ,zugmeldestelle zu senden1 um dort ,mitteilung von dem ,vorgefallenen zu machen4 ,andernfalls hat der ,zugfhrer1 sobald die ,hilfeleistungen fr verunglckte ,reisende ihm dazu ,zeit lassen1 den auf der vorhergehenden ,seite wiedergegebenen ,meldezettel genau auszufllen und einen ,boten damit an den nchsten ,streckenfernsprecher zu senden1 wo dieser den ,inhalt wrtlich weiterzugeben hat4 ,in welcher ,richtung der nchste ,streckenfernsprecher zu erreichen ist1 wird durch ,pfeile angezeigt1 die an jeder ,telegraphenstange angebracht sind4 ,jede ,wrterbude1 in der ein ,streckenfernsprecher untergebracht ist1 trgt an der ,vorderwand ein groes ,f4 ,bei allzu weiten ,abstnden der ,wrterbuden voneinander sind an der ,strecke fter auch ,fernsprecher in kleinen ,holzzellen allein aufgestellt4 ,sobald die ,nachricht von einem ,unfall den nchsten ,bahnhof erreicht hat1 setzt die ,hilfeleistung sofort ein4 ,damit in der ,erregung nicht etwa ,wichtiges vergessen wird1 sind in den ,dienstrumen ,tafeln aufgehngt1 auf denen man alle fr solche ,flle erforderlichen ,manahmen zusammengestellt findet4 ,auch die vorgeschriebenen ,meldungen sind hier verzeichnet4 ,bei greren ,unfllen werden die hchsten ,stellen der ,bahnverwaltung1 das ,reichseisenbahnamt1 die ,staatsanwaltschaft und die ,polizeibehrden benachrichtigt4 ,sobald die ,anforderung durch die ,meldung des ,zugfhrers eingetroffen ist1 wird der auf jedem greren ,bahnhof stets bereitstehende ,hilfszug abgelassen4 ,sein ,stamm besteht aus dem rztewagen mit ,operationsraum und dem ,hilfsgertewagen 7siehe ,bild #bcf1 ,seite #bhd74 ,zum ,mitnehmen von weiteren ,beamten1 ,krankentrgern1 ,arbeitern und anderen ,personen werden gewhnliche ,wagen angehngt4 ,das ,hilfswerk hat sich zunchst auf die ,dienstleistung an verletzten ,personen zu erstrecken1 alsdann sind die gesperrten ,geleise frei zu machen und der verletzte ,oberbau wiederherzustellen4 #bc4 ,wache und ,pflege ,alle die ,vorrichtungen und ,dienstmanahmen1 welche wir in den beiden letzten ,abschnitten kennen gelernt haben1 dienten keinem anderen ,zweck als der ,sicherung unseres nach ,halle fahrenden ,schnellzugs gegen seine ,genossen auf den ,schienen4 ,doch damit ist noch nicht genug fr den unbedingten ,schutz getan1 den er fr seinen ,weg verlangt4 ,gefahr droht ihm nicht nur von anderen ,zgen1 es knnen auch pltzliche ,hindernisse auf der ,fahrbahn auftreten1 die seinen ,lauf bedrohen4 ,neben den ,zugsicherungs-,einrichtungen mu die ,bewachung und ,unterhaltung der ,strecke einhergehen4 ,stndige ,aufsicht ist notwendig1 damit die schmale ,rinne1 durch die sich der ,strom des ,eisenbahnverkehrs gurgelnd ergiet1 stndig von allen ,gegenstnden freigehalten wird1 die nicht der ,welt auf ,schienen zugehren4 ,da der sthlerne ,pfad immer von neuem ungeheure ,gewichte zu tragen hat1 so darf man keinen ,augenblick darin nachlassen1 seine ,festigkeit und ,tragfhigkeit zu prfen4 ,die ,bewachung der ,strecke und ihre ,pflege sind in ,preuen unmittelbare ,aufgabe der ,bahnmeistereien4 ,auch alle ,bauarbeiten1 die auf der ,strecke vorgenommen werden1 unterstehen der ,aufsicht des ,bahnmeisters4 ,er ist sozusagen der ,hausvater der ,strecke4 ,sie mu ihm bis ins letzte ,winkelchen bekannt sein1 an den kleinsten ,zeichen mu er erkennen1 wo ein ,gebrechen sich auszubilden beginnt1 wo schwache ,stellen vorhanden sind4 ,sein ,auge mu immer wieder sorgend und prfend ber die ,strecke schweifen1 sein ,denken so innig mit ihrem ,wesen verwachsen sein1 da sie ihm ,fehler offenbart1 die noch kein anderer wahrnimmt4 ,um so enge ,beziehungen zwischen dem ,bahnmeister und der ihm anvertrauten ,strecke zu erwirken1 macht man auf ,hauptbahnen seinen ,bezirk nicht grer1 als da er ihn jeden ,tag einmal in aller ,ruhe begehen kann4 ,eine ,bahnmeisterei1 die nur eine glatte ,strecke zu versorgen hat1 kann immerhin mehrere ,kilometer lang sein4 ,wenn jedoch eine ,mehrzahl von ,geleisen zu beaufsichtigen ist1 oder wenn gar ein grerer ,bahnhof im ,bezirk liegt1 so wird die zugeteilte ,streckenlnge stark verkrzt4 ,auf eingeleisigen ,nebenbahnen wachsen die ,lngen der ,bahnmeistereien naturgem am meisten an4 ,um dem leitenden ,beamten allzu lange ,mrsche zu ersparen1 stellt man ihm fr die ,bereisung seines ,bezirks meist ein ,fahrrad zur ,verfgung1 das auf den ,schienen laufen und leicht ber deren glatte ,oberflche bewegt werden kann4 ,es ist ein ,dreirad2 seine ,form lt sich jedoch am treffendsten als die eines ,zweirads bezeichnen1 das auf einer ,schiene luft und durch einen langen ,ausleger gesttzt wird1 der zur anderen ,schiene hinbergeht und dort in einem kleinen ,rad endet4 ,fr die ,bewachung der ,strecken werden in ,deutschland sehr bedeutende ,summen ausgegeben4 ,eine ,hauptbahn gilt nach der ,betriebsordnung als bewacht1 wenn sich in allen ,blockposten diensttuende ,beamte befinden1 die ,wegbergnge besetzt oder von einem in nicht allzu groer ,entfernung aufgestellten ,posten durch ,schranken verschlossen werden knnen1 und wenn ferner dreimal tglich eine ,untersuchung der ,strecke stattfindet4 ,bei ,nebenbahnen brauchen nur besonders verkehrsreiche oder unbersichtliche ,wegbergnge besetzt zu sein1 und dies auch nur whrend der ,vorberfahrt eines ,zugs4 ,hier gengt auch eine einmal tglich vorgenommene ,untersuchung der ,strecke4 ,alle ,beamten1 die mit der ,bewachung der ,strecke und der ,wegbergnge betraut sind1 ferner auch ,bahnsteigschaffner und ,bahnhofspfrtner besitzen die ,eigenschaft von ,eisenbahnpolizeibeamten4 ,sie sind als solche vereidigt oder durch ,handschlag an ,eidesstatt verpflichtet4 ,ihr ,amtsbereich umfat das gesamte ,bahngebiet der ,verwaltung1 bei der sie beschftigt sind4 ,sie mssen bei ,ausbung des ,diensts ,uniform oder ein ,dienstabzeichen tragen oder mit einem sonstigen ,ausweis ber ihre amtliche ,eigenschaft1 etwa einer ,blechmarke1 versehen sein4 ,die ,bahnpolizeibeamten sind befugt1 jeden vorlufig festzunehmen1 den sie beim ,begehen einer strafbaren ,handlung antreffen1 oder der nach ,vollfhrung einer solchen fluchtverdchtig erscheint4 ,wenn der ,festgenommene nicht alsbald wieder in ,freiheit gesetzt werden kann1 ist er unverzglich dem ,amtsrichter oder der ,polizeibehrde des ,bezirks vorzufhren1 in dem die ,festnahme erfolgte4 ,unter den ,beamten1 die bei der ,streckenbewachung wirken1 nimmt der ,bahnwrter am ,wegbergang eine besondere ,stelle ein4 ,durch die rtliche ,lage seines ,postens bildet er ein ,verbindungsglied zwischen der brigen ,welt dort drauen und der ,schienenwelt1 die sich sonst aufs strengste abgeschlossen verhlt4 ,geheimnisvoll und unverstndlich erscheint der ,dienst der meisten anderen ,eisenbahnbeamten dem ,auenstehenden1 aber den ,bahnwrter und sein ,tun kennt jeder2 alle haben ihn schon fter bei seiner ,ttigkeit beobachtet4 ,es gibt in der ganzen ,weltliteratur sicherlich kein ,buch1 in dem ein mit der ,blockbedienung betrauter ,beamter vorkommt1 obgleich sein tgliches ,tun genug ,gelegenheit zur ,anknpfung einer dramatischen ,verwicklung gbe4 ,den ,lokomotivfhrer trifft man in der ,lyrik1 der epischen und dramatischen ,dichtung nur selten an4 ,der ,bahnwrter aber ist eine ,gestalt1 die hufig von der ,sonne der ,dichtkunst berstrahlt wird4 ,die besondere ,aufmerksamkeit1 der sich dieser ,mann zu erfreuen hat1 mag daher rhren1 da die ,ausbung seines ,diensts so innig mit seinem huslichen ,leben verknpft ist4 ,er und seine ,familie wohnen dicht am ,bahnbergang in ihrem kleinen1 stets bescheidenen1 aber oft recht malerischen ,huschen4 ,die ,frau hilft dem ,mann beim ,dienst4 ,oft dienen auch die ,kinder schon der ,eisenbahn4 ,es ist das einer der seltenen ,flle1 in denen diese ,familienbeziehungen anknpft4 ,der ,wrter hat meistens neben seinem ,huschen ein ,stckchen ,land1 das er als ,landwirt bebaut1 in dem er grbt1 dngt und jtet1 um nur dann aus einem ,landwirt sich in einen ,beamten umzuwandeln1 wenn gerade drauen auf der ,strecke1 die unfruchtbar neben seinem freundlich blhenden ,feld liegt1 ein ,zug vorberrast4 ,in solchen ,augenblicken steht er stramm vor seiner herabgelassenen ,schranke2 aber kaum ist der ,zug vorbei1 so ist die ,rckwandlung zum ,ackerbauer schon wieder geschehen4 ,der ,bahnwrter am berweg hat nur eine recht lose ,verbindung mit dem ,eisenbahnbetrieb4 ,das gewaltige ,getriebe redet zu ihm ausschlielich durch die ,schlge der ,meldeglocke1 die neben seinem ,huschen steht4 ,noch heute spricht man auch dienstlich von ,wrterbuden4 ,aber die ,wohnungen1 welche diesen ,beamten jetzt zugewiesen werden1 unterscheiden sich doch recht bedeutend von den hlzernen ,buden1 die einstmals wirklich an den ,wegbergngen standen4 ,dort pflegten die ,wrterfamilien im ,winter ein jmmerliches ,dasein hinter nur lose zusammengefgten ,brettern zu fristen4 ,heute wohnen sie in steinernen ,huschen1 von denen jedes zwei bis drei bewohnbare ,rume und gewhnlich noch einen ,stall enthlt4 ,die neuzeitlichen bauknstlerischen ,bestrebungen sind auch an diesen kleinsten ,huschen nicht vorbergegangen4 ,hbsche ,formen wurden geschaffen1 die der umgebenden ,landschaft zur ,zierde gereichen4 ,fr ,dienstzwecke hat jeder ,bahnwrter in seinem ,huschen die ,wrtersignale1 welche auf ,bild #bii dargestellt sind1 ferner eine rote ,notfahne1 die gewhnlich zusammengerollt in einer ,lederhlse steckt1 ein ,signalhorn1 um ,streckenarbeitern damit ,warnungszeichen zu geben1 ,laternen1 die mit farbigen ,blenden versehen werden knnen1 ,bahnunterhaltungsgert1 wie ,schraubenschlssel1 ,nagelhammer und ,stopfhacke1 damit er kleine ,schden1 die ihm an der ,strecke auffallen1 sofort auszubessern vermag4 ,ferner ist ihm ein ,tagebuch zum ,eintragen aller wichtigen ,betriebsereignisse bergeben1 und er hat im ,besitz einer verllich gehenden ,uhr zu sein4 ,zum ,aufziehen des ,lutewerks besitzt er eine ,kurbel4 ber den ,fahrplan seiner ,strecke mu der ,wrter genau unterrichtet sein1 damit er auch bei ,ausbleiben des ,lutesignals die ,schranke rechtzeitig schliet4 ,er hat das ,gleis im ,bezirk des ,wegbergangs sauber zu halten1 ,fremdkrper aus der ,spurrinne zu entfernen1 bei ,glatteis die ,schienen mit ,sand zu bestreuen1 damit weder ,tiere noch ,menschen1 die hinbergehen1 zu ,fall kommen knnen4 ,von der ,begehung der ,strecke ist er heute meistens befreit1 deren ,beaufsichtigung liegt vielmehr den ,streckenlufern ob4 ,kurz nach ,ertnen des ,lutesignals hat der ,wrter die berwegschranke zu schlieen4 ,er darf dies nicht zu spt tun1 aber auch nicht zu frh1 damit der querende ,verkehr mglichst kurze ,zeit behindert wird4 ,die unmittelbar besetzten ,schranken werden durch einen ,hebel oder durch ein ,griffrad niedergelegt4 ,dies geschieht entweder auf beiden ,seiten zugleich durch eine ,kupplung zwischen den ,schrankenbumen1 oder es wird jede ,seite einzeln geschlossen4 ,auer den hauptschlich verwendeten ,schranken1 die beim ffnen hochgewunden werden1 gibt es auch solche1 die seitlich hinausgezogen oder zur ,seite fortgedreht werden knnen4 ,viele ,schranken werden durch ,wrter bedient1 die in einiger ,entfernung von ihnen an einem anderen berweg aufgestellt sind4 ,auf diese ,weise spart man besondere ,posten4 ,die ,fernbedienung geschieht alsdann durch eine ,kurbel1 die einen ,drahtzug bewegt4 ,damit kein ,vorbergehender von den pltzlich niedergehenden ,schranken getroffen werden kann1 ist ein ,warnsignal eingeschaltet4 ,wenn die ,kurbel in ,bewegung gesetzt wird1 wirkt der sich bewegende ,drahtzug zunchst nicht auf die ,schrankenbume selbst ein1 sondern er bettigt zuvor eine ,glocke1 die etwa zehn ,schlge ertnen lt4 ,erst nach ,beendigung dieses ,vorlutens gehen die ,schrankenbume nieder4 ,diese bestehen manchmal aus ,holz1 meistens aber aus ,stahlblechrohren1 die aneinander genietet sind und gegen die ,spitze des ,schrankenbaums zu sich verjngen4 ,bei ,lngen ber acht ,meter sind die ,schrankenbume durch ein eisernes ,sprengwerk gegen ,durchbiegung gesichert4 ,ein bis zum ,boden hinabhngendes ,gitter soll ,kindern das ,hindurchkriechen verwehren4 ,die ,last der ,schrankenbume ist durch krftige ,gegengewichte ausgeglichen2 die ,bume mssen in jeder ,stellung angehalten werden knnen4 ,die ,anschauungen ber die ,sicherung der ,wegbergnge sind in den einzelnen ,lndern sehr verschieden4 ,in ,england findet man bergnge in ,schienenhhe selten4 ,man fhrt dort die ,strecke allermeist auf einer ,brcke darber oder in einer ,unterfhrung drunter durch4 ,die ,baukosten fr die ,strecken erhhen sich dadurch ganz erheblich4 ,bei uns wirkt man den ,gefahren der hhengleichen ,wegbergnge durch sorgfltige ,bewachung entgegen4 ,an allen verkehrsreichen ,stellen1 namentlich in greren ,orten oder in deren ,nhe1 werden auch bei uns immer mehr hhenungleiche berfhrungen unter ,aufwendung sehr groer ,summen gebaut4 ,den ,gegenpol bildet ,amerika1 wo man die ,gefahren der hhengleichen ,wegbergnge mit einem fr uns unbegreiflichen ,leichtsinn behandelt4 ,whrend der ,eisenbahnverkehr in ,europa seine ,opfer zu allermeist bei ,zugzusammensten oder infolge von ,verschiebebewegungen fordert1 kommen in ,amerika jhrlich viele ,tausende beim berschreiten der ,wegbergnge ums ,leben1 oder weil sie die ,geleise als ,verkehrsweg benutzen4 ,bei uns ist jedes ,betreten der ,bahnanlagen auerhalb der bergnge strengstens verboten4 ,in ,amerika aber1 namentlich im ,westen1 wo es noch immer nur wenige ,landstraen gibt1 gilt der ,schienenstrang zugleich als ffentlicher ,fuweg4 ,ist er als solcher auch nicht behrdlich anerkannt1 so wird seine ,benutzung in dieser ,weise doch stillschweigend geduldet4 ,es ist nach der ,zeitung des ,vereins deutscher ,eisenbahnverwaltungen8 berechnet worden1 da in den ,jahren #ahib bis #aiab in den ,vereinigten ,staaten tglich #ad ,leute gettet und ebensoviel verletzt worden sind1 weil sie sich beim ,vorberfahren von ,zgen auf dem ,gleis befanden1 wo sie nichts zu suchen hatten4 ,im ,betriebsjahr #aiaa_/ab wurden annhernd #ecjj ,personen beim berschreiten von ,eisenbahngeleisen gettet4 ,es kann dies nicht wundernehmen1 da es in ,amerika an den ,wegbergngen keinerlei ,schutzvorrichtungen gibt4 ,die ,eisenbahngesellschaften struben sich noch immer gegen die ,einfhrung von ,schranken1 indem sie diese als unwirtschaftlichen ,luxus8 bezeichnen4 ,dabei soll es allein im ,staat ,new-,york noch #hjjj ,punkte geben1 an denen ,eisenbahnen von ,straen in ,schienenhhe gekreuzt werden4 ,obgleich gegenber derartigen ,nachlssigkeiten unsere ,wegbergangssicherungen vortrefflich erscheinen1 lt sich doch nicht bersehen1 da auch bei uns hier noch mancherlei zu tun ist4 ,es kann natrlich nicht ausbleiben1 da hier und da ein ,bahnwrter die ,schranken nicht rechtzeitig schliet4 ,die ,zeit ist vielleicht nicht mehr fern1 in der man auch diese ,sicherungseinrichtung zwanglufig in den ,eisenbahnbetrieb selbst hineinzieht4 ,wie die ,zge durch ,bettigung von ,schienenstromschlieern ,sperrungen in den ,blockksten auslsen1 wie sie ,signale hinter sich auf ,halt legen1 so knnten sie durch ,befahren von ,schienenstromschlieern auch rechtzeitig und nach ,abgabe eines warnenden ,vorlutesignals die ,schranken vor ihrem ,weg niederlegen4 ,das ,befahren eines anderen ,schienenstromschlieers knnte nach berquerung des ,wegs das ,wiederaufrichten der ,stangen herbeifhren4 ,freilich ist die ,frage offen1 ob das immer mgliche ,versagen der ziemlich verwickelten elektromechanischen ,vorrichtungen1 die fr diesen ,zweck angebracht werden mten1 nicht eine reichlicher flieende ,fehlerquelle sein wrde als die ,vergelichkeit der ,bahnwrter4 ,hoffnungsvoller erscheinen ,einrichtungen1 die auf ,nebenbahnen mit unbewachten bergngen das ,luten der ,warnglocke auf der ,lokomotive durch ,streckenlutewerke am berweg selbst ersetzen wollen4 ,die ,glocke wird durch den fahrenden ,zug eingeschaltet1 wenn dieser sich noch in einiger ,entfernung befindet1 und sie lutet1 bis die ,lokomotive am berweg vorbergefahren ist4 ,damit wre die ,unsicherheit aus der ,welt geschafft1 die fter durch ,undeutlichkeit des ,lokomotivlutens entsteht1 wenn die ,windrichtung ungnstig ist oder in eine ,bahnkrmmung hineingeschobene ,hgel oder ,waldstcke die ,schallwellen zurckhalten4 ,die vorgeschriebenen ,begehungen der ,strecken von ,hauptbahnen werden grtenteils von besonderen ,streckenlufern vorgenommen4 ,man sieht sie vom ,wagenfenster aus hufig in den ,geleisen schreiten1 die ,notfahne umgehngt1 den ,schraubenschlssel in der ,hand4 ,sie gehen auf zweigeleisigen ,strecken stets der ,zugrichtung entgegen4 ,abbildung3 ,bauart ,siemens ,halske #cdg4 ,ersatz fr berwegschranken ,warnglocke zum ,verknden der ,zugannherung an der ,wegkreuzung einer ,nebenbahn ,aufgabe der ,streckenlufer ist es1 dreimal tglich jedes ,hauptbahngleis abzugehen und alle eingetretenen ,fehler abzustellen4 ,sie haben ihr ,augenmerk auf ,vernderungen im ,gleis1 schlechte ,lage von ,schwellen1 ,schienenbrche1 ,beschdigung der ,bettung durch ,frost oder ,niederschlagswasser1 auf lockere ,schrauben1 herausgezogene ,schienenngel1 auf den ,zustand der ,bschungen1 ,brcken und ,durchgnge sowie der ,drahtleitungen auf der freien ,strecke zu richten4 ,funde von ,wert sind abzugeben1 ber besondere ,vorkommnisse ist ein ,bericht zu erstatten4 ,der ,streckenwrter sammelt zugleich fortgeworfenes ,papier und hnliche ,reste von der ,strecke1 jtet das ,unkraut ab1 so da der ,bahnkrper immer sauber aussieht4 ,ferner haben die ,streckenlufer die ,zge bei ihrer ,vorberfahrt daraufhin zu beobachten1 ob die ,fahrzeuge ruhig laufen1 oder ob auffallende ,bewegungen eine ,unordnung im ,gleis ankndigen4 ,sie haben aufzupassen1 ob eine ,tr im ,zug offen steht1 was im nchsten ,bahnhof zur ,einleitung von ,nachforschungen ber die ,ursache zu melden ist1 sie sollen darauf achten1 ob die ,ladung auf einem ,gterwagen sich etwa verschoben hat1 so da hierdurch eine ,gefahr fr begegnende ,zge entstehen knnte4 ,ferner ist ,achtung darauf zu geben1 ob der vorberfahrende ,zug das ,schlusignal hat1 oder ob eine ,scheibe an der ,lokomotive einen ,sonderzug ankndigt4 ,in ,notfllen mssen die ,streckenlufer den ,zug durch ,winken mit der roten ,fahne aufhalten4 ,ist die ,bahnbewachung whrend der ,sommermonate verhltnismig leicht auszuben1 so erfordert sie im ,winter1 wenn ,schnee und ,eis die ,schwellen und ,schienenbefestigungen berdecken1 ganz besondere ,aufmerksamkeit4 ,die ,bahnwrter mssen die ,spurrinnen stndig von neuem auskehren1 der ,streckenlufer hat jede ,schienenauflagestelle freizukehren1 damit er ihren ,zustand beobachten kann4 ,aber trotz aller ,sorgfalt bei der ,instandhaltung drohen dem ,verkehr doch stets von neuem ,strungen durch starke ,schneeflle4 ,wir haben in ,abschnitt #aa auf den ,seiten #acd und #ace die ,vorkehrungen errtert1 die getroffen sind1 um die ,geleise vor ,schneeverwehungen nach ,mglichkeit zu bewahren4 ,ihre ,wirkung ist ausgezeichnet1 aber sie stellen doch kein ,allheilmittel dar4 ,wie immer1 wenn der ,mensch mit der ,natur kmpft1 bleibt diese in besonderen ,fllen ,sieger4 ,aufzuhalten ist ja berhaupt nur der vom ,wind seitlich herangetriebene ,schnee4 ,wenn tagelang ununterbrochen die ,flocken vom ,himmel herniederfallen1 so mssen natrlich auch die ,geleise allmhlich durch meterhohe ,schneelasten verschttet werden4 ,es gibt ferner schneereiche ,jahre1 in denen die weien ,massen auf den ,feldern sich so hoch anhufen1 da die ,wehen ber die ,zune und ,schutzhecken hinbergehen4 ,einen ,winter mit besonders starken ,schneefllen brachte das ,jahr #ahhf4 ,nach ,eisenbahntechnik der ,gegenwart8 sind im ,dezember dieses ,jahrs auf deutschen ,bahnen1 ausschlielich ,bayerns1 infolge von ,schneeverwehungen #bgaf ,zge ganz1 #gaa ,zge streckenweise ausgefallen4 #bcae ,zge haben den ,anschlu versumt4 ,die ,stadt ,erfurt war fnf ,tage lang von jedem ,verkehr abgeschnitten4 ,in dieser ,zeit wurden bei den dortigen ,postmtern #ad #jjj ,depeschen mehr aufgegeben als unter gewhnlichen ,verkehrsverhltnissen4 ,abbildung3 ,lokomotive der ,hanomag #cdh4 ,schneepflug an einer schwedischen ,schnellzuglokomotive ,so gewaltige ,schneeverwehungen treten glcklicherweise nicht hufig auf1 aber in jedem ,jahr ist doch ausgedehnte ,arbeit fr die ,aufrumung eingeschneiter ,strecken aufzuwenden4 ,im ,jahre #aiac betrugen die ,ausgaben der deutschen ,bahnen hierfr fnfeinhalb ,millionen ,mark1 das sind nicht weniger als #hg ,mark fr jedes ,kilometer der vorhandenen ,fahrgeleise4 ,man ist bestrebt1 mit allen ,mitteln ,verkehrsstrungen durch ,schnee hintanzuhalten1 und mannigfache ,vorrichtungen stehen fr diesen ,zweck zur ,verfgung4 ,unter den ,puffern jeder ,lokomotive1 vor dem ersten ,rderpaar1 befinden sich starke ,eisen1 die genau ber den ,schienen laufen und bis in eine ,entfernung von wenigen ,zentimetern ber der ,schienenoberflche hinabreichen4 ,diese ,bahnrumer vermgen1 insbesondere wenn ,streichbleche oder ,besen an ihnen befestigt werden1 noch #ae ,zentimeter hohen ,schnee mit ,leichtigkeit von der ,laufflche zu entfernen4 ,wchst die ,schneedecke hher an1 dann gengt es nicht mehr1 die ,schienen selbst freizuhalten1 es mu auch der ,raum dazwischen und daneben gesubert werden1 da sonst niedrig hngende ,teile der ,fahrzeuge1 wie insbesondere die ,aschkasten der ,lokomotiven1 abgerissen werden knnten4 ,die ,umgrenzungslinien des lichten ,raums mssen stets schneefrei gehalten werden4 ,es werden zu diesem ,zweck groe ,pflugscharen bereit gehalten1 die vorn an den ,lokomotiven befestigt werden knnen4 ,sie heben den ,schnee an und werfen ihn infolge ihrer gewundenen ,seitenflchen weit fort4 ,zge1 die eine hhere ,geschwindigkeit als #cj ,kilometer in der ,stunde haben1 drfen jedoch nicht mit vorgesetzten ,pflgen fahren4 ,man pflegt dann1 um ihnen das ,durchkommen zu erleichtern1 einzeln fahrende ,lokomotiven mit vorgesetzten ,pflgen vorauszuschicken4 ,auch in den ,zugpausen finden solche ,fahrten statt1 damit der ,schnee sich nicht allzu hoch anhuft4 ,wenn ,zge im ,nebengleis entgegenkommen1 sollen schneepflgende ,lokomotiven stehen bleiben4 ,in ,gegenden1 die besonders stark von ,schneeverwehungen heimgesucht werden1 hlt man sehr groe ,pflge bereit1 die auf eigenen ,rdern fahren und oft von mehreren ,lokomotiven vorwrts gedrckt werden4 ,in ,amerika1 wo sehr heftige ,schneestrme hufig vorkommen1 sind ,vorrichtungen besonderer ,art fr die ,streckenreinigung erfunden worden1 die auch bei uns jetzt mehr und mehr in ,aufnahme kommen4 ,es sind dies die ,schneeschleudermaschinen4 ,ein ,gterwagen1 in dem eine besondere groe ,dampfmaschine aufgestellt ist1 trgt vorn ein umfangreiches ,schaufelrad1 das in rasche ,umdrehung versetzt werden kann4 ,die scharfen ,kanten der ,schaufeln schneiden den ,schnee ab1 worauf die ,masse in hohem ,bogen fortgeschleudert wird4 ,je nach der ,windrichtung lt man das ,schaufelrad bald rechts1 bald links herum laufen1 damit der ,schnee mit dem ,wind fortgeschleudert werden kann1 so da dieser ihn nicht von neuem auf die ,strecke zu blasen vermag4 ,die ,antriebsmaschine hat entweder einen eigenen ,dampfkessel1 oder es wird ihr der ,dampf durch ein bewegliches ,kupferrohr von einer ,lokomotive zugefhrt4 ,das ,vorschieben mu alsdann von einer zweiten ,lokomotive besorgt werden2 oft ist es auch notwendig1 noch mehr ,maschinen anzusetzen4 ,die ,schleudern leisten vortreffliche ,arbeit4 ,sie vermgen wahre ,schneegebirge zu durchdringen und in kurzer ,zeit abzutragen4 ,bei einem ,versuch mit der von der ,aktiengesellschaft fr ,fabrikation von ,eisenbahnmaterial zu ,grlitz erbauten ,schneeschleudermaschine 7siehe die nchste ,seite7 wurden #dbe ,meter eines ,gleises1 das mit #c bis #c1e ,meter hohem ,schnee bedeckt war1 in acht ,minuten gerumt4 -- -- ,der ,zweck der stndigen ,streckenbeaufsichtigung ist das mglichst rasche ,entdecken von ,fehlern4 ,im ,anschlu daran werden die stndigen ,unterhaltungsarbeiten vorgenommen4 ,die ,bahnpflege setzt ein4 ,die ,festigkeit des ,oberbaus wird stndig durch die schdigenden ,wirkungen des ,wassers und des ,rosts beeintrchtigt4 ,stehendes ,wasser erweicht den ,unterbau1 ,frost lockert ihn auf4 ,das ,kleineisenzeug und auch die ,schienen werden vom ,rost zerfressen4 ,es kommt der ,einflu der ,wrmeschwankungen auf die ,geleise hinzu4 ,durch das unvermeidliche ,wandern der ,schienen knnen die ,stolcken so sehr verengt werden1 da bei starker ,hitze keine gengende ,wrmeausdehnung mehr stattzufinden vermag4 ,die gleiche ,gefahr droht1 wenn die ,laschenschrauben an den ,sten allzu fest angezogen sind1 so da die ,schiene sich zwischen den ,laschen nicht zu bewegen vermag4 ,die ,schraubenschlssel sollen daher niemals lnger als #fj ,zentimeter sein4 ,sind sehr hohe ,spannungen im ,gleis vorhanden1 so kann eine ,verwerfung der ,schienen auf langer ,strecke pltzlich eintreten1 wenn zur ,vornahme von ,unterhaltungsarbeiten ,schrauben gelst oder ,bettungsteile zwischen den ,schwellen entfernt werden4 ,die ,fahrzeuge wirken fortwhrend zerstrend auf den ,oberbau ein4 ,das immer wiederkehrende und rasch verschwindende ,gewicht der ,rder bringt ,bewegungen in der ,senkrechten hervor4 ,an den ,sten werden die ,schienenkpfe zerhmmert4 ,in den ,krmmungen wird ungleichmiges ,wandern des innen und auen liegenden ,strangs bewirkt1 so da die ,ste bald nicht mehr einander gegenberliegen4 ,die ,spurweite wird an den gleichen ,stellen durch die ,fliehkraft verndert1 die ,schwellenbefestigungsmittel werden durch die fortwhrenden ,erschtterungen und ,beanspruchungen allmhlich lose4 ,ein stndiges berprfen der ,spurweiten und der ,hhenlagen mu stattfinden4 ,es gibt ,vorrichtungen1 die ein genaues ,beobachten nach diesen beiden ,hinsichten zu gleicher ,zeit gestatten4 ,man ist sogar durch ,befahren der ,geleise mit besonderen ,apparaten imstande1 alle ,lagennderungen auf einem ,papier genau aufzeichnen zu lassen4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,a4-,g4 fr ,fabrikation von ,eisenbahnmaterial zu ,grlitz #cdi4 ,dampfkreisel-,schneeschaufel in ,ttigkeit ,um jede ,gefhrdung der ,zge durch ,verschwchungen oder ,vernderungen im ,oberbau zu vermeiden1 finden stndig ,teilunterhaltungsarbeiten statt1 nach gewissen ,zeiten mssen vollstndige ,erneuerungen vorgenommen werden4 ,abgenutzte ,oberbauteile1 die aus ,schnellzugstrecken entfernt werden muten1 sind oft in ,nebenbahngeleisen noch gut verwendbar4 ,das brige wird verkauft4 ,besondere ,sorgfalt ist der ,unterhaltung der ,weichen zuzuwenden4 ,gefhrlich ist hier besonders das ,verbiegen der ,weichenzungen in der ,wagerechten1 so da sie schnbeln81 das heit an den ,spitzen nicht mehr eng der ,mutterschiene anliegen4 ,verbiegungen der ,zungen in der ,senkrechten verursachen schlechtes ,aufliegen auf den ,gleitsthlen1 wodurch leicht ,brche entstehen knnen4 ,durch verschiedene ,abnutzung der aneinandergefgten ,einzelteile der ,weichen kann ,stufenbildung an den ,fahrkanten eintreten4 ,diese ,stufen mssen durch ,nacharbeiten oder ,auswechseln einzelner ,teile beseitigt werden4 ,am besten werden die ,weichen vor ,beschdigungen dadurch bewahrt1 da man die ,schwellen1 auf denen sie liegen1 hufig nachstopft1 so da berall eine feste ,auflage vorhanden ist4 ,abbildung3 #cej4 ,leistung der ,dampfkreisel-,schneeschaufel ,von der ,strecke geschaffte ,schneelasten ,im ,jahre #aiac sind auf den deutschen vollspurigen ,eisenbahnen fr ,unterhaltung1 ,erneuerung und ,ergnzung des ,oberbaus mehr als #bci ,millionen ,mark ausgegeben worden4 ,auf ein ,kilometer ,gleislnge entfielen durchschnittlich #cijj ,mark4 ,diese sehr erhebliche ,ziffer lt es wnschenswert erscheinen1 die ,bahnpflegearbeiten nach ,mglichkeit zu verringern4 ,das beste ,mittel zur ,herabsetzung der ,unterhaltungskosten ist gute und sorgfltige ,grundanlage aller ,bauten4 ,je fester die ,geleise von ,beginn an gefgt sind1 desto lnger werden sie den zerstrenden ,einflssen widerstehen knnen4 ,ganz besonders sorgfltig mssen die ,brckenbauwerke gepflegt werden4 ,ist doch ein ,brckeneinsturz wohl das furchtbarste ,unglck1 das im ,eisenbahnbetrieb vorkommen kann4 ,mindestens einmal im ,jahr wird jede von ,eisenbahnzgen befahrene ,brcke untersucht4 ,in lngeren ,abstnden finden auerdem noch besonders eingehende ,hauptprfungen statt4 ,hierbei wird jede ,niet- und ,schraubenverbindung auf ihre ,festigkeit betrachtet4 ,gleich beim ,bau mu ,rcksicht darauf genommen werden1 da jede ,verbindungsstelle besichtigt werden kann4 ,die ,erfahrung hat gelehrt1 jede gelockerte ,schraube1 jedes lose gewordene ,niet zu erkennen4 ,ergnzungsarbeiten finden sofort statt4 ,durch ,belastung mit den hchsten zulssigen ,gewichten wird festgestellt1 ob unzulssige ,formnderungen in dem ,bauwerk stattfinden4 ,sehr kleine ,mae drfen hierbei nicht berschritten werden4 ,um die ,zugnglichkeit aller ,brckenteile zu sichern1 werden ,stellen1 die man nicht ohne weiteres erreichen kann1 z4 ,b4 die ,unterseiten von ,bogen hochliegender ,brcken1 sofort beim ,bau mit ,einrichtungen zum ,befahren versehen4 ,es sind oft richtige ,wagen unter die ,brcken gehngt1 die in der ,lngsrichtung von ,pfeiler zu ,pfeiler verschoben werden knnen und so breit sind wie die ,brcke selbst4 ,abbildung3 #cea4 ,schneerumungs-,lokomotive der ,berninabahn in der ,schweiz ,abbildung3 #ceb4 ,schneerumer auf der ,berninabahn bei der ,arbeit ,die immer hher anwachsenden ,gewichte der ,zge machen fortwhrende ,verstrkungen an alten ,brcken notwendig4 ,in ,preuen sind namentlich whrend der letzten ,jahre vor dem ,krieg viele durchgreifende ,arbeiten auf diesem ,gebiet ausgefhrt worden4 ,so wurde eine ,verstrkung bei allen ,bauwerken der ,berliner ,stadtbahn vorgenommen1 bei deren ,errichtung ,lasten1 wie die heutigen ,d-,zge sie darstellen1 noch unbekannt waren4 ,groartige ,eisenbahnbrckenbauten aus der ,mitte des vorigen ,jahrhunderts sind schon abgebrochen oder auer ,betrieb gesetzt1 weil sie fr die heutigen ,verhltnisse nicht mehr ausreichten4 ,so die ,rheinbrcke bei ,kln und die eisernen berschreitungen der ,weichsel und ,nogat bei ,dirschau und ,marienburg4 ,eine wichtige ,rolle fr die ,erhaltung der eisernen ,bauwerke spielt der ,anstrich4 ,der ,rost frit ja ununterbrochen an jedem ,eisen1 das der freien ,luft ausgesetzt ist4 ,schon nach wenigen ,monaten kann man starke ,abbltterungen wahrnehmen4 ,derartige ,verschwchungen drfen bei ,brcken natrlich nicht zugelassen werden4 ,aus diesem ,grund werden sie hufig mit rostverhtender ,farbe gestrichen4 ,da die ,eisenbahnbrcken auf diese ,weise stets sauber und frisch getnt aussehen1 soweit der ,rauch sie nicht schwrzt1 ist eine angenehme ,nebenwirkung4 ,ursache des oft erneuten ,anstrichs aber ist nicht die ,absicht1 auf das ,auge des ,beschauers angenehm zu wirken4 ,in den ,tunneln mu die ,erneuerung des ,oberbaus grtenteils weit hufiger stattfinden als auf den freiliegenden ,strecken4 ,in dem lngsten ,tunnel ,deutschlands1 bei ,kochem an der ,mosel1 sind die ,schienen meist schon nach sechs ,jahren so stark angefressen1 da sie ausgewechselt werden mssen4 ,ursache ist die schweflige ,sure1 die in den ,lokomotivabgasen enthalten ist und in den ,gewlben natrlich ungestrter ihre schdigende ,wirkung zu ben vermag als unter freiem ,himmel4 ,eisenschwellen knnen in ,tunneln kaum verwendet werden1 da sie hier weit geringere ,haltbarkeit haben als ,holzschwellen4 ,die ,tunnelgewlbe mssen1 hnlich den ,brcken1 hufig nachgesehen werden4 ,obgleich sie einer ,krafteinwirkung durch die fahrenden ,zge nicht unterliegen1 sind doch ,vernderungen an ihnen1 selbst lange ,zeit nach ,fertigstellung des ,tunnels1 nicht unmglich4 ,in dem bergelagerten ,gebirge sind ja ,wasserbecken und ,wasserlufe eingeschlossen1 die ,verlagerungen hervorrufen knnen4 ,so ist am #bc4 ,juli #aije nach mehrtgigen ,regengssen das ,gewlbe eines ,tunnels in der ,nhe des ,bahnhofs ,altenbeken bei der ,durchfahrt eines ,personenzugs eingestrzt4 ,die aufgelagerten ,gebirgsmassen hatten das ,mauergewlbe durchschlagen und beide ,geleise auf #bj ,meter ,lnge verschttet4 ,dreizehn ,reisende wurden bei diesem ,vorgang verletzt4 ,also auch an solchen ,stellen1 von denen man glauben sollte1 da sie in ihrer vollkommenen ,ruhe ,vernderungen nicht ausgesetzt seien1 sind stndige ,wartung und ,pflege notwendig4 ,um ,risse oder andere ,vernderungen in ,tunnelgewlben genau erkennen zu knnen1 werden auf den preuischen ,bahnen ,wagen besonderer ,bauart benutzt2 ,bild #cec stellt einen solchen ,tunneluntersuchungswagen dar4 ,durch auen angeordnete ,lampenkrnze wird beim ,befahren ein ,gewlbestreifen nach dem anderen taghell beleuchtet4 ,zugleich knnen vom ,dach des ,wagens her ,messungen vorgenommen werden4 ,die ,kosten fr ,unterhaltung und ,ergnzung der ,fahrzeuge auf den deutschen vollspurigen ,eisenbahnen betrugen im ,jahre #aiac #bee ,millionen ,mark4 ,die ,pflege jeder ,lokomotive hat durchschnittlich #dbej ,mark erfordert1 auf jede ,personenwagenachse kamen #bde ,mark1 auf jede ,gter- und ,packwagenachse #fa ,mark4 ,in den ,werksttten waren tglich durchschnittlich #ajg #jjj ,arbeiter mit ,unterhaltungsarbeiten beschftigt4 ,diese haben die sofortige ,abstellung aller an den ,fahrzeugen auftretenden ,mngel zum ,ziel4 ,zu deren ,auffindung sind ,untersuchungen in regelmigen ,zwischenrumen vorgeschrieben1 und ihre sorgsame ,ausfhrung wird aufs strengste berwacht4 ber die ,lokomotivuntersuchungen haben wir bereits in ,abschnitt #ad auf ,seite #bdd gesprochen4 ,die ,personen-1 ,post- und ,packwagen werden vor ,antritt jeder lngeren ,fahrt1 zumeist auf den ,abstellbahnhfen1 berprft4 ,insbesondere werden das ,laufwerk1 die ,puffer1 ,kupplungen1 das ,bremsgeschirr1 die ,beleuchtung und ,heizung nachgesehen1 die bergangsvorrichtungen werden auf ,sicherheit geprft1 die ,trverschlsse und ,fenster auf ihre ,gangbarkeit untersucht4 ,bei lngeren ,aufenthalten werden diese ,prfungen stets wiederholt1 immer von neuem findet das ,abklopfen der ,radreifen und das ,befhlen der ,achsen daraufhin statt1 ob sie sich nicht warm gelaufen haben4 ,eine ,hauptuntersuchung hat1 nach der ,betriebsordnung1 bei ,wagen1 die in ,schnellzgen laufen drfen1 alle sechs ,monate1 bei den brigen ,personen-1 ,pack- und ,postwagen alljhrlich stattzufinden4 ,gewhnliche ,gterwagen werden nur alle drei ,jahre untersucht4 ,wo ,luftbremseinrichtungen vorhanden sind1 findet deren ,prfung wegen der besonderen ,wichtigkeit dieser ,sicherheitsvorrichtung und unabhngig von der ,wagengesamtuntersuchung1 halbjhrlich statt4 ,hierbei werden alle vielteiligen ,stcke1 wie ,fhrerbremsventil1 ,steuerventil1 ,bremszylinder1 ganz auseinandergenommen1 gereinigt und neu eingefettet4 ,abbildung3 ,accumulatoren-,a4-,g4 ,berlin und ,hagen #cec4 ,tunnel-,untersuchungswagen der preuischen ,staatsbahnen ,die ,lampenkrnze dienen zur ,beleuchtung der ,tunnelwnde und -,decke ,bei ,vornahme der ,hauptuntersuchung wird jeder ,wagen durch einen ,kran oder durch ,winden angehoben4 ,die ,achsen1 die ,lager und die ,tragfedern werden entfernt1 das ,bremsgeschirr1 die ,puffer und ,kupplungen abgenommen4 ,jedes ,stck wird nun einzeln aufs genaueste berprft1 ,teile1 die mit dick gewordenem l berdeckt sind1 werden ausgekocht1 bis vollstndige ,suberung mglich ist4 ,es gibt ,auskochvorrichtungen selbst fr ganze ,drehgestelle4 ,nach dem ,ergebnis der ,untersuchung werden die ,ergnzungs- und ,instandsetzungsarbeiten vorgenommen4 ,auch die ,tren und ,fenster nimmt man auseinander und prft jeden einzelnen ,teil4 ,die ,dcher werden daraufhin untersucht1 ob sie noch wasserdicht sind1 die ,blechverkleidung der ,seitenwnde wird vom ,rost befreit4 ,alle vier bis sechs ,jahre findet ein vollstndiger ,neuanstrich nach ,abbeizung der alten ,farbe statt4 ,die ,personenwagen werden dazwischen wohl ein- bis zweimal neu auflackiert4 ,vor dem ,verlassen der ,werkstatt wird jeder ,wagen noch einmal von dem obersten ,werkstattbeamten genau nachgesehen1 insbesondere auch sein ,verhalten bei einer ,probefahrt betrachtet4 ,sorgfltige ,pflege aller ,bahnbauten und ,fahrzeuge ist ein krftiges ,mittel zur ,verhinderung von ,unfllen4 ,nachlssigkeit rcht sich hier in schwerster ,weise4 ,die ,bau- und ,betriebsordnung fr die deutschen ,eisenbahnen hat deshalb besonders scharfe ,bestimmungen in dieser ,beziehung getroffen4 #bd4 ,auf die ,minute6 ,abfahrt #h ,uhr #bc84 ,so war unter der ,tafel zu lesen1 welche die ,aufstellung unseres ,schnellzugs nach ,halle1 ,nrnberg und ,mnchen im ,anhalter ,bahnhof anzeigte4 ,schon eine halbe ,stunde vor dieser in den ,fahrplnen festgesetzten ,abfahrtzeit waren die ,wagen in die ,halle geschoben worden1 die ,lokomotive lag um #h ,uhr #aj vor dem ,zug1 #h ,uhr #ac hatte sie die ,bremsprobe beendigt4 ,drei ,minuten vor der vorgeschriebenen ,abfahrtzeit ertnte der ,ruf der ,schaffner ,bitte ,platz nehmen68 ,um #h ,uhr #ba waren alle ,tren geschlossen1 der ,zug abfahrbereit4 ,der ,aufsichtsbeamte auf dem ,bahnsteig heftete seine ,augen auf das ,zifferblatt der groen ,uhr4 ,in dem ,augenblick1 als der ,zeiger von der ,minutenzahl #bb zu #bc hinbersprang1 hob er den ,befehlsstab1 und der ,zug setzte sich in ,bewegung4 #aj ,uhr #ah war als ,ankunftszeit auf dem nchsten ,anhaltepunkt1 im ,bahnhof ,halle1 festgesetzt4 ,wir sahen den ,zug auch dort auf die ,minute genau einlaufen4 ,er war die ganze ,strecke hindurch mit ,geschwindigkeiten gefahren1 die ausschlielich durch den ,zustand der ,strecke bestimmt wurden4 ,in der ,geraden strmte er mit einer ,stundenschnelligkeit von hundert ,kilometern vorwrts1 bei der ,durchfahrt durch ,gleiskrmmungen und grere ,bahnhfe ging es etwas langsamer4 ,aber der ,lokomotivfhrer hatte in der ,nhe von ,halle weder notwendig1 nun das letzte aus der ,maschine herauszuholen1 um rechtzeitig anzukommen1 noch durch gemchliches ,schleichen eine berhastung wieder auszugleichen4 ,bei ,fahrten1 die ohne ,unterbrechung stundenlang whren1 wrde derartiges unvermeidlich sein1 wenn die festgesetzten ,fahrplne nur ,abfahrt- und ,ankunftszeit bestimmen wrden4 ,in ,wirklichkeit ist die gesamte ,zugmannschaft und also auch der ,lokomotivfhrer im ,besitz einer ,zeitaufstellung1 die ihm aufs genaueste vorschreibt1 zu welcher ,minute er zwischenliegende ,bahnhfe und andere ,teilpunkte der ,strecke zu durchfahren hat4 ,dieser ,dienstfahrplan1 von dem wir noch zu sprechen haben werden1 fhrt ihn von ,streckenabschnitt zu ,streckenabschnitt2 er gibt den ,takt fr die ,musik der ,lokomotivrder an1 wie das ,metronom den ,spielenden in jedem ,augenblick treibt und zgelt4 ,die ,regelmigkeit des ,zugumlaufs1 welche durch die genauen ,angaben der ,fahrplne erzwungen wird1 bedeutet trotz aller ,signal- und ,blockeinrichtungen1 trotz ,weichenprfung und ,zugmeldeverfahren doch die strkste ,sicherung des ,eisenbahnbetriebs4 ,wie man vor der ,erbauung eines ,hauses auf der ,zeichnung die ,wnde mit grter ,leichtigkeit verrcken kann1 so vermag der ,entwerfer des ,fahrplans die mchtigen ,zge mit der ,spitze seines ,bleistifts auf den ,schienen hin und her zu schieben4 ,seine ,zahlenreihen stellen sie so auf den ,geleisen auf1 da sie weder ineinander fahren1 noch sich gegenseitig durchschneiden knnen4 ,wenn der ,fahrplan es unmglich macht1 da an einer gefhrlichen ,kreuzungsstelle zwei ,zge zu gleicher ,zeit durchlaufen knnen1 so ist ein ,unfall aufs grndlichste ausgeschlossen4 ,die ,blockposten und die ,beamten1 welche mit der ,ausbung des ,zugmeldeverfahrens betraut sind1 knnen ihre ,arbeit am besten und sichersten dann erledigen1 wenn ,tag fr ,tag zur selben ,minute die ,stellung aller ,zge auf den ,geleisen die gleiche ist4 ,im ,personenzugverkehr wird diese ,gleichmigkeit fr ungefhr halbjhrige ,abschnitte durch den ,fahrplan erzwungen4 ,der ,gterzugverkehr allerdings mu sich den wechselnden ,ansprchen anschmiegen und hufigere nderungen ber sich ergehen lassen4 ,auch diese nimmt man nach ,mglichkeit so vor1 da sie fr lngere ,zeitabschnitte ,geltung behalten4 ,der ,fahrplan hat neben seiner groen betriebstechnischen auch eine beraus wichtige volkswirtschaftliche ,bedeutung4 ,er ist die groe ,brcke1 die eine ,verbindung zwischen dem ,eisenbahnbetrieb und dem ,leben der in dem durchfahrenen ,land wohnenden ,menschen herstellt4 ,der ,zugumlauf in ganzen ,verwaltungsbezirken darf niemals nach betrieblichen ,rcksichten allein geregelt werden1 es ist vielmehr von den ,lebensbedingungen des ,lands auszugehen4 ,die ,eisenbahn hat sich den volkswirtschaftlichen ,ansprchen anzupassen1 sie zu frdern2 ja eine gut geleitete ,verwaltung wird es sich angelegen sein lassen1 neue ,entwicklungsmglichkeiten zu schaffen4 ,sorgfltig mu darauf geachtet werden1 welche ,verschiebungen sich im ,land vollziehen4 ,auf dflchen entstehen heutzutage mit erstaunlicher ,raschheit groe ,fabriksiedlungen4 ,schwach bevlkerte ,orte vermehren die ,zahl ihrer ,einwohner4 ,ein neu gegrabener ,kanal verwandelt einen stillen ,flu geschwind in eine groe ,verkehrsstrae4 ,die ,fahrplanaufstellung hat sich diesen ,umlagerungen rasch anzupassen4 ,ein ,nachhinken hinter den ,erfordernissen darf keinesfalls stattfinden1 damit nicht ,unzutrglichkeiten und ,unzufriedenheit entstehen4 ,die ,eisenbahn ist auch imstande1 volkswirtschaftliche ,umlagerungen selbst hervorzurufen1 indem sie z4 ,b4 eine in der ,nhe der ,grostadt liegende ,siedlungsstelle durch ,einrichtung einer raschen ,zugfolge aufschliet4 ,gerade auf diesem ,gebiet ist in den letzten ,jahren die ,wirkung der ,eisenbahnen durchgreifend gewesen4 ,die ,besserung der ,arbeiterwohnverhltnisse in vielen deutschen ,grostdten ist in bedeutendem ,ma den ,bahnen zu verdanken1 freilich nicht den groen ,fernstrecken1 sondern den ,vorort-1 ,stadt- und ,straenbahnen4 ,nichts frdert das gesunde ,drauenwohnen mehr1 als wenn der ,arbeiter geschwind von der ,wohnsttte zur ,arbeitsstelle gelangen kann4 ,die berzeugung1 da er hierzu imstande sein wird1 verschafft ihm der verffentlichte ,fahrplan4 ,der ,eisenbahn sind freilich auch ,grenzen gezogen1 ber die hinaus sie den ,fahrplanwnschen der ,bevlkerung nicht mehr ohne weiteres zu folgen vermag4 ,stellen die ,eisenbahnen doch1 insbesondere in ,deutschland1 nicht nur ,verkehrsunternehmungen dar1 sie sind vielmehr zugleich die strksten ,sttzen der ,staatseinknfte4 ,es folgt hieraus der ,zwang fr die ,eisenbahnverwaltungen1 wirtschaftlich zu arbeiten4 ,wird z4 ,b4 der begrndete ,wunsch geuert1 zwischen zwei groen ,stdten1 die zwar weit auseinanderliegen1 aber doch rege ,beziehungen miteinander unterhalten1 eine neue ,verbindung zu schaffen1 so mu sorgfltig in ,betracht gezogen werden1 ob die entstehenden ,kosten noch im ,verhltnis zu den erhofften ,vorteilen stehen4 ,ein neuer ,zuglauf ,berlin-,mnchen etwa macht wegen der ,regelung des ,wagenumlaufs auch einen ,gegenzug notwendig4 ,die jhrlichen ,ausgaben hierfr bleiben nicht weit unter #djj #jjj ,mark4 ,das ist eine ,summe1 die man nicht ohne durchaus zwingende ,grnde opfern kann4 ,die in den ,fahrplnen ausgedrckten ,festsetzungen der ,zugumlufe geschehen nicht ausschlielich im ,scho der ,eisenbahnverwaltungen4 ,es werden vielmehr hierzu ,vertreter aller ,kreise gehrt1 auf deren ,geschfte der ,verkehr ,einflu bt4 ,ein erster ,entwurf fr jeden am #a4 ,mai und am #a4 ,oktober zur ,einfhrung gelangenden ,fahrplan wird nach den ,betriebserfahrungen und nach den ,beschlssen der ,fahrplanberatungen aufgestellt1 die halbjhrlich unter ,teilnahme smtlicher deutschen1 in gewhnlichen ,zeiten auch der wichtigsten anderen europischen ,eisenbahnverwaltungen stattfinden4 ,dieser erste ,entwurf geht den ,vertretern der ,landesvolkswirtschaft zu4 ,in ,preuen sind sie im ,landeseisenbahnrat vereinigt4 ,die hier geuerten ,wnsche werden1 soweit sie mit dem ,betrieb in ,einklang zu bringen sind1 durch nderung des ,fahrplanentwurfs bercksichtigt4 ,die so entstehende zweite ,aufstellung wird den einzelnen ,dienststellen vorgelegt1 die nun weitere ,verbesserungsvorschlge machen4 ,wenn man bedenkt1 da die einzelnen ,zuglufe von einander abhngig sind und einander beeinflussen wie die einzelnen ,teile des menschlichen ,krpers1 so wird man verstehen1 welch umfangreiche ,arbeit jedesmal vor dem ,fahrplanwechsel zu bewltigen ist4 ,man kann aus dem sorgsam gefgten ,gewlbe nicht ein einzelnes ,steinchen herauslsen1 ohne da das ,ganze in ,bewegung gert4 ,fortwhrende grundlegende nderungen verbietet die ,sicherheit1 die zu einem groen ,teil auf ,gleichfrmigkeit beruht4 ,dennoch mu ein ,fortschreiten stattfinden1 und es gilt1 hier jedesmal den richtigen ,mittelweg zu finden4 ,der ,fahrplan fr die ,personenzge wird zuerst aufgestellt4 ,der ,gterzugfahrplan hat sich diesem anzupassen4 ,die ,zeiten1 zu denen nderungen im ,umlauf der ,gterzge am besten vorgenommen werden sollten1 fallen nicht mit den ,fahrplanabschnitten fr den ,personenzug-,umlauf zusammen4 ,dennoch sieht man darauf1 die ,neuordnungen tunlichst gleichzeitig erfolgen zu lassen1 damit sich das ,einspielen der ,beamten fr den ,betrieb mit vernderten ,zuglagen mglichst mit einem ,schlag vollziehen kann4 ,sind die ,fahrplne ausgearbeitet1 dann mssen im ,anschlu daran die ,diensteinteilungen fr das ,beamtenheer1 die ,zugbildungsplne1 die ,umlufe der ,wagen und ,lokomotiven neu geregelt werden4 ,es ist ein gewaltiger ,block1 unter den jedesmal die umwlzende ,hebelstange geschoben werden mu4 ,der ffentlichkeit werden die ,fahrplne durch ausgehngte ,tafeln und durch die ,kursbcher bekannt gegeben4 ,nach der ,verkehrsordnung sind whrend der letzten ,geltungsstunden des alten ,fahrplans die neuen ,plne auf smtlichen ,bahnhfen anzuheften4 ,um die bersicht zu erleichtern1 werden in ,deutschland die ,wandfahrplne der eigenen ,verwaltung1 d4 h4 der1 welcher der einzelne ,bahnhof untersteht1 stets auf gelbem1 die anderen auf weiem ,papier gedruckt4 ,die ,zusammenstellungen auf groen ,tafeln sind zu unhandlich1 um die ,reisenden stndig zu begleiten4 ,deshalb sind die ,fahrplne in ,buchform geschaffen worden4 ,mit ,recht darf gesagt werden1 da das deutsche ,reichskursbuch als die beste und bersichtlichste aller ,fahrplanaufstellungen in ,buchform gelten kann4 ,es ist hervorgegangen aus dem ,eisenbahn-1 ,post- und ,dampfschiff-,kursbuch81 das im ,jahre #ahej vom ,kursbro des ,reichspostamts zum erstenmal herausgegeben wurde4 ,seit #ahgh fhrt es den ,namen ,reichskursbuch und wird noch immer von der gleichen ,behrde bearbeitet4 ,unzhlige haben seit dieser ,zeit aus dem gelben ,band sich ,rats erholt4 ,er bleibt auf keine ,frage die ,antwort schuldig1 gibt stets zuverlssigste und eindeutige ,auskunft4 ,die ,flle des ,stoffs1 die in dem ,reichskursbuch vereinigt ist1 hat freilich die ,wirkung1 da der ,ungebte nicht ohne weiteres darin zu lesen vermag4 ,findet man auf diesen ,blttern doch nicht nur smtliche ,zuglufe innerhalb des ,deutschen ,reichs angegeben1 das ,buch teilt auch die ,dampfschiff-,fahrten auf deutschen ,gewssern1 die ,reiseverbindungen auf ,landwegen mit und gibt ,auskunft ber den ,verkehr auf den wichtigsten ,eisenbahnstrecken in den brigen europischen ,lndern4 ,ferner sind die ,dampfschifflinien des ,weltverkehrs lckenlos darin enthalten4 ,neben den einfachen ,fahrplanaufstellungen sind weitere ,abschnitte eingerichtet1 aus denen besonders wichtige ,reiseverbindungen ohne weiteres entnommen werden knnen2 so die sehr beliebten ,zusammenstellungen unter den ,nummern #gaf und #gee1 welche die ,zuglufe zwischen den wichtigsten deutschen ,stdten und von ,berlin nach allen bedeutenderen ,orten enthalten4 ,der ,hauptteil des ,reichskursbuchs ist in ,streckenabschnitte unterteilt4 ,mit vollkommenster ,genauigkeit kann man aus diesen ersehen1 welche ,zugfahrten whrend des ,tags zwischen dem ,anfangs- und dem ,endbahnhof jeder ,strecke stattfinden4 ,die ,absicht1 vollkommen grndlich und ausfhrlich zu sein1 hat diese ,einteilung verursacht4 ,sie macht jedoch demjenigen ,schwierigkeiten1 der den ,gang eines ,zugs auf einer langen1 durchgehenden ,fernstrecke kennen zu lernen wnscht4 ,wer z4 ,b4 den ,lauf unseres ,schnellzugs ,berlin-,mnchen genau verfolgen will1 mu unter den ,nummern #ic1 #aic1 #aie;a und #bie nachsehen4 ,das erfordert groe ,aufmerksamkeit und eine gewisse ,gebtheit in der ,beobachtung all der kleinen ,hinweise1 die von einer ,fahrplannummer zur anderen hinberleiten1 oder grndliches ,anschauen der beigegebenen ,karte4 ,andererseits findet jemand1 der von ,berlin nach ,bitterfeld reisen will1 smtliche zwischen diesen beiden ,bahnhfen laufenden ,zge nebeneinander aufgezhlt1 obgleich sie drei verschiedenen ,fernstrecken1 ,berlin-,frankfurt a4 ,m41 ,berlin-,oberhof-,kissingen und ,berlin-,halle-,nrnberg1 zugehren4 ,der ,ungebte empfindet ferner eine sehr gute ,eigenschaft des ,reichskursbuchs oft als strend1 nmlich die unermdliche ,aufzhlung aller ,anschlsse innerhalb der durchgehenden ,fahrplne4 ,es ist nicht jedem gegeben1 die kleinen ,breitenverschiebungen1 durch welche die ,anschlsse als ,einschiebsel gekennzeichnet sind1 zu erkennen1 er wird leicht stutzig und verwirrt1 wenn er den ,zuglauf1 den er verfolgt1 fortwhrend unterbrochen und denselben ,bahnhofsnamen mehrfach wiederkehrend findet4 ,der gewandte ,kursbuchleser allerdings sieht in diesen ,unterbrechungen einen ganz besonderen ,vorzug1 weil hier eine unbertreffliche ,verkettung und ,hinberleitung von einem der ,fahrplne zum anderen gegeben ist4 ,die ,tatsache1 da die heutige ,kursbuchanordnung vortrefflich ist1 wenn es sich darum handelt1 mglichst rasch smtliche ,fahrverbindungen zwischen bestimmten ,bahnhfen derselben ,linie zu ermitteln1 da es aber recht unhandlich wirkt1 wenn man sich ber eine durchgehende ,fernstrecke unterrichten will1 haben den ,wunsch auftauchen lassen1 das ,kursbuch in zwei ,teile1 in einen fr den ,nahverkehr und einen fr den groen ,fernverkehr1 zu teilen4 ,wer von ,berlin nach ,mnchen reisen will1 dem ist es gleichgltig1 ob zwischen ,hof und ,nrnberg zu gewissen ,stunden ,personenzge mit uerst langer ,fahrtdauer verkehren4 ,beim ,aufsuchen des schnellsten ,zugs zwischen ,hannover und ,aachen wirkt die ,aufzhlung aller um ,dortmund verkehrenden ,zge nur strend4 ,bei ,aufstellung des ,fernkursbuchs knnte man von der ,streckenaufteilung absehen und alle groen ,verbindungen geschlossen und bersichtlich darstellen4 ,das ,lloyd-,kursbuch hat hierin bereits den ,weg gewiesen4 ,der ,wunsch nach ,neuordnung innerhalb des ,reichskursbuchs kann jedoch den ,wert der ,vollstndigkeit und straffen ,gliederung1 die es bereits heute besitzt1 in keiner ,weise herabmindern4 ,es wird gewi viele geben1 fr die1 gleich dem ,verfasser1 das beste ,vergngen an einer ,reise die ,ermittelung des geeigneten ,zugs im ,reichskursbuch ist4 ,die ,fahrplanangaben in ,form von ,zahlen1 wie man sie auf den ,tafeln an den ,wnden der ,bahnhfe und in den ,kursbchern findet1 geben dem ,betriebsmann keine gengende bersicht4 ,er kann aus ihnen wohl die ,lage jedes einzelnen ,zugs erkennen1 aber nicht in jedem ,augenblick die ,stellungen smtlicher ,zge ersehen1 die auf einer ,strecke gleichgerichtet oder einander entgegengesetzt laufen4 ,dies ist jedoch aus sehr vielen ,grnden wnschenswert1 ja unerllich4 ,ein vortreffliches ,mittel1 eine unmittelbare bersicht ber alle ,zuglufe auf einer ,strecke zu erhalten1 sie gewissermaen smtlich gleichzeitig vor dem ,auge vorberrollen zu sehen1 gewhren die bildlichen ,fahrplne4 ,auf ihnen ist jeder ,zuglauf als eine ,linie dargestellt4 ,diese ,linie wird in ein ,rechteck eingezeichnet1 auf dessen senkrechten ,seiten die ,zeitabschnitte1 auf dessen wagerechten ,seiten die ,streckenabschnitte aufgetragen sind4 ,unser ,schnellzug ,berlin-,mnchen wird in diesem ,rechteck eine schrge ,linie bilden mssen1 indem er um #h ,uhr #bc morgens seinen ,anfang nimmt und um #f ,uhr #dj abends endet1 sein ,lauf also als ,verbindungslinie zwischen diesen beiden ,zeitpunkten quer durch das ,rechteck hindurchgehen mu4 ,wenn nun an der oberen wagerechten ,seite des ,rechtecks smtliche ,bahnhfe und ,blockstellen in ,abstnden angetragen sind1 die ihren wirklichen ,abstnden entsprechen1 so lassen die ,schnittpunkte dieser senkrechten ,linien mit der ,zugschaulinie ohne weiteres den ,zeitpunkt ablesen1 zu welchem der ,zug an jedem einzelnen dieser ,bahnhfe oder an jeder der ,blockstellen vorberfhrt 7siehe ,bild #ced74 ,trgt man in der gleichen ,weise smtliche ,zge einer ,strecke in das ,rechteck ein1 so ergeben sich alle ,begegnungen1 ,kreuzungen usw4 aus den ,schnittpunkten der einzelnen ,linien4 ,es ist ohne weiteres einzusehen1 da die ,linienzge fr die eine ,richtung von oben rechts nach unten links1 die anderen von oben links nach unten rechts laufen mssen4 ,die einzelnen ,zuggattungen werden durch verschiedenartige ,ausbildung der ,schaulinien1 wie starke1 schwache oder gestrichelte ,linien1 gekennzeichnet4 ,aus der mehr oder weniger starken ,neigung der ,linien geht die ,zuggeschwindigkeit hervor4 ,vergleicht man z4 ,b4 auf ,bild #ced die ,neigungen der ,schaulinien fr den ,d-,zug #cg ab ,jterbog #h ,uhr #ch1 den ,personenzug #hje ab ,jterbog #i ,uhr #cg und den ,nahgterzug #ghjg ab ,jterbog #h ,uhr #dh miteinander1 so sieht man1 da die ,schaulinie fr den ,lauf des letztgenannten am strksten geneigt ist1 die des ,d-,zugs sich am meisten der ,wagerechten nhert4 ,zum ,durchlaufen der gleichen ,entfernung braucht demzufolge der ,d-,zug am wenigsten1 der ,nahgterzug die meiste ,zeit4 ,zugleich sind aus den ,schaulinien die ,aufenthalte abzulesen4 ,d #cg luft in glatter ,linie von ,jterbog bis zum ,anhalter ,bahnhof in ,berlin durch4 ,er ermigt seine ,geschwindigkeit nur kurz vor der ,einfahrt in den ,kopfbahnhof1 was durch ,abfall der ,linienrichtung im rechten ,abschnitt deutlich zu erkennen ist4 ,der ,personenzug #hje aber hlt in ,luckenwalde1 ferner in ,trebbin1 ,ludwigsfelde und ,teltow4 ,das ist durch ,abstze in den ,linien dargestellt4 ,die ,lnge der ,aufenthalte geht aus den angeschriebenen ,minutenzahlen hervor4 ,sehr deutlich sind die hufigen langen ,aufenthalte des ,nahgterzugs #ghjg zu erkennen4 ,wie vorzglich die ,lage der ,zge zueinander aus dem bildlichen ,fahrplan zu erkennen ist1 sei an folgendem ,beispiel erlutert4 ,der ,eilgterzug #fjic kommt um #h ,uhr #ad in ,scharfenbrck an1 um #h ,uhr #ba ist der rascher fahrende ,d-,zug dort fllig4 ,wrde man den ,eilgterzug nun nach einem ,aufenthalt von etwa fnf ,minuten in ,scharfenbrck wieder auf die ,strecke lassen1 so wrde seine ,schaulinie alsbald von der des ,d-,zugs auf freier ,strecke gekreuzt werden1 d4 h4 der ,d-,zug wrde den ,eilgterzug einholen4 ,um dies zu verhindern1 mu der ,eilgterzug sich im ,bahnhof ,scharfenbrck vom ,d-,zug berholen lassen1 was denn auch durch ,einrichtung eines zehn ,minuten langen ,aufenthalts von #h ,uhr #ad bis #h ,uhr #bd geschieht4 ,die bildlichen ,fahrplne gewhren die einzige ,mglichkeit1 die ,einwirkung der ,vernderung eines ,zuglaufs auf alle anderen zu erkennen4 ,soll ein ,sonderzug eingelegt werden1 so mu man dessen ,schaulinie so anordnen1 da sie keine andere gleicher ,richtung auf offener ,strecke schneidet4 ,bei eingeleisigen ,strecken ist rasch zu sehen1 wohin die ,kreuzungen am besten zu legen sind4 ,neuaufstellungen von ,fahrplnen sind ohne die bildlichen ,darstellungen ganz unmglich4 ,auf den bildlichen ,fahrplnen sind zugleich die ,steigungsverhltnisse der ,strecke1 smtliche ,krmmungshalbmesser1 die ,gleislagen auf den ,bahnhfen1 die ,drehscheiben1 ,lokomotivschuppen usw4 angegeben1 so da ohne weiteres auch erkannt werden kann1 wo und in welcher ,weise ,zusammenfhrungen1 ,neubildungen1 ,aufstellungen zur berholung und ,kreuzungen vorgenommen werden knnen4 ,man hat auf dem bildlichen ,fahrplan stndig die ganze ,strecke wie aus der ,vogelschau gesehen vor sich4 ,zur besseren bersicht fr die ,beamten ist in den bildlichen ,fahrplnen jeder ,zug mit einer ,nummer bezeichnet1 und diese ,nummern sind auch in die ,zahlenfahrplne bergegangen4 ,man nimmt gewhnlich fr die ,zge ,einer ,richtung gerade ,nummern1 fr die der anderen ,richtung ungerade ,nummern4 ,die ,schnell- und ,eilzge erhalten die niedrigsten ,ziffern zugeteilt1 ,personenzge die mittleren1 ,gterzge sehr hohe ,nummern4 ,man kann also schon aus der ,zugnummer auf die ,zuggattung schlieen4 ,die bereits mehrfach erwhnten ,fahrplanbcher1 welche der ,zugbegleitmannschaft bergeben werden1 sind wiederum nach anderen ,gesichtspunkten hergestellt4 ,hier ist es ja nicht mehr notwendig1 den ,zusammenhang der ,zuglufe zu betrachten1 sondern es handelt sich um mglichst klare ,darstellung des einzelnen ,zuglaufs1 den die ,mannschaft zu leiten oder zu begleiten hat4 ,man findet in dem dienstlichen ,fahrplanbuch also einen besonderen ,fahrplan fr jeden einzelnen ,zug und hierzu noch eine ,reihe anderer fr die ,mannschaft sehr wichtiger ,angaben4 ,in dem auf ,seite #dfj wiedergegebenen ,plan ist die ,teilfahrt des ,schnellzugs ,berlin-,schneidemhl-,thorn-,allenstein auf der ,strecke zwischen ,schneidemhl und ,thorn dargestellt4 ,mit ,grundgeschwindigkeit wird diejenige ,fahrgeschwindigkeit bezeichnet1 die der ,zug in der wagerechten1 geraden ,strecke zu bester ,ausnutzung der ,lokomotivkraft einhalten soll4 ,die ,grundgeschwindigkeit ermigt sich vor ,bahnhfen1 in denen gehalten werden mu1 und beim ,anfahren des ,zugs1 beim ,befahren von strkeren ,steigungen1 schrferen ,krmmungen usw4 ,spalte #a gibt die ,entfernungen zwischen den einzelnen ,streckenpunkten in ,kilometern an4 ,spalte #b zhlt nicht nur die ,bahnhfe1 sondern auch alle dazwischenliegenden ,zugmeldestellen auf4 ,in ,spalte #c sind die gewhnlichen ,fahrzeiten zwischen den durch ,querstriche hervorgehobenen ,bahnhfen angegeben1 auf denen ,aufenthalt stattfindet4 ,spalte #f enthlt die ,abfahrzeiten fr smtliche ,bahnhfe und ,zugmeldestellen1 also auch fr diejenigen1 an denen der ,zug keinen ,aufenthalt hat4 ,spalte #g wird bei einer zweigeleisigen ,strecke1 wie der hier vorliegenden1 nicht ausgefllt1 da die ,kreuzungen ja hier nur in ,form von ,zugbegegnungen stattfinden1 wobei die ,zge einen ,einflu aufeinander nicht ben4 ,fr eingeleisige ,strecken dagegen ist ,spalte #g sehr wichtig4 ,nach ,spalte #h hat unser ,d-,zug drei ,gterzge1 gekennzeichnet durch ihre hohen ,nummern1 und einen ,personenzug zu berholen4 ,bei ,versptungen sind die ,angaben der ,spalten #aj;a und #aj;b wichtig4 ,sie geben nmlich die krzesten ,fahrzeiten fr den ,zug in ,rcksicht auf seine jedesmalige ,achsenzahl an4 ,wenn fr gewhnlich zur ,fahrt zwischen ,schneidemhl und ,nakel nach ,spalte #c #eb ,minuten gebraucht werden sollen1 so darf diese ,zeit bei ,versptung und wenn der ,zug nicht mehr als #dd ,achsen hat1 auf #da ,minuten hinuntergesetzt werden4 ,rascher darf unter keinen ,umstnden gefahren werden4 ,wie sich die verkrzte ,fahrzeit auf die einzelnen ,streckenabschnitte verteilt1 sagen die angegebenen ,minutenziffern4 ,abbildung3 #ced4 ,bildlicher ,fahrplan ,anzeiger der ,zuglufe fr ,dienstzwecke ,d #be4 ,schnellzug4 ,berlin-,schneidemhl-,thorn-,allenstein ,grundgeschwindigkeit3 von ,schneidemhl bis ,bromberg #hj km1 von ,bromberg bis ,thorn #gj km #a #b #c #d #e #f #g ---------------------------------------- ------------------- ,ent- ,stationen und ,fahr- ,ankunft ,auf- ,abfahrt ,kreu- fer- ,blockstellen zeit ent- zung nung halt mit ,zug ,kilo- ,m4 ,u4 ,m4 ,m4 ,u4 ,m4 meter ,schneidemhl -----#gjh #fgad --- #f1f ,selgenau ,blockst4 4 4 4 4 #bb 4 4 #c1g ,erpel 7,pos47 --- #be --- #e1b ,bergtal ,blockst4 4 4 4 4 #bi 4 4 #d1g ,friedheim --- #cc --- #g1a ,weienhhe 4 4 4 4 #ci 4 4 #e1i ,freymark #eb --- --- #dc --- #e1h ,netzthal 4 4 4 4 #dh 4 4 #e1c ,hedwig ,blockst4 --- --- #eb --- #d1a ,walden 4 4 4 4 #ee 4 4 #c1f ,elsenort --- --- #eh --- #c1f ,lubasch ,blockst4 4 4 4 4#hja 4 4 #d1g ,nakel -----#hjf #a #jg --- #f1f ,slesin 4 4 --- #ad 4 4 #g1a ,strelau --- 4 4 #ai --- #g1e #bc ,fang bst4 4 4 --- #be 4 4 #c1j ,jgerhof ,blockst4 --- 4 4 #bg --- #b1f ,bromberg -----#hcj #c #cc 4 4 #c1b ,bleichfelde ,blockst4 --- 4 4 #ch --- #c1e ,karlsdorf b4 ,bbg4 4 4 --- #dj 4 4 #c1d #bb ,brahnau --- 4 4 #dd --- #d1e ,steindorf ,blockst4 4 4 --- #di 4 4 #e1e ,schulitz -----#hee #a #ef --- #g1c ,weichselthal 4 4 ---#ijf 4 4 #e1c ,wodek ,blockst4 --- 4 4 #aa --- #f1h #cb ,schirpitz 7,kr4 ,th47 4 4 --- #ag 4 4 #g1i ,schlsselmhle --- 4 4 #bc --- #b1f --- ,thorn ,hbf4 #ibh #aj #ich 4 4 ----- ----- ---- #acf1h #abi #e ,briefbeutel durch ,zugpersonal #b #h #i #aj;a #aj;b #aa #ab ---------------------------------------- ------------------------ ,stationen und berholung ,krzeste ,es sind ,tonnen ,blockstellen ,fahrzeit von #ajj hat zu des durch #de-eb bis #dd ,wagenachsenbefr- ,zuges ,zug ,achsen ,achsen zu bremsen dern ,m4 ,m4 ,m4 ,m4 ---- ---- #hh 7#fj7 ,s #c ,schneidemhl --- --- 7#ajj7 ----- #g1j #f1g ,s #e ,selgenau ,blockst4 4 4 4 4 #c1a #b1g ,erpel 7,pos47 --- --- #c1f #c1a ,bergtal ,blockst4 4 4 4 4 #c1b #b1h ,friedheim --- --- #d1i #d1c ,weienhhe 4 4 4 4 #d1adf1d #c1eda1j ,freymark --- --- #d1a #c1e ,netzthal 4 4 4 4 #c1h #c1c ,hedwig ,blockst4 --- --- #c1j #b1e ,walden #geia 4 4 #b1g #b1a ,elsenort --- --- #b1g #b1c ,lubasch ,blockst4 4 4 4 4 #d1e---- #d1a---- ,nakel #fgec --- 7#fe7 #f1f #f1j 7#ajj7 ,slesin 4 4 4 4 #d1h #d1a ,strelau --- --- #e1bba1e #d1fai1b ,fang bst4 4 4 4 4 #b1a #a1i ,jgerhof ,blockst4 --- --- #b1h---- #b1f---- ,bromberg #bec 4 4 7#fe7 #bgb #fgfc #d1d #c1i 7#ajj7 --- ,bleichf4 ,blockst4 --- --- #cbf #b1d #b1a ,karlsdorf b4 ,bbg4 4 4 4 4 #b1daf1h #b1dae1f ,brahnau --- --- 7#ij7 #c1b #b1h 7#ajj7 ,steindorf ,blockst4 4 4 4 4 #d1d---- #d1d---- ,schulitz --- --- #g1g #g1e ,weichselthal 4 4 4 4 7#he7 #c1g #c1b 7#ajj7 ,wodek ,blockst4 --- --- #d1gbd1e #d1abb1d ,schirpitz 7,kr4 ,th47 4 4 4 4 #e1j #d1d ,schlsselmhle --- --- #c1d---- #c1b---- ,thorn ,hbf4 4 4 4 4 #cfj 7#dj7 --- #dcb ,spalte #aa gibt ,auskunft darber1 wieviele von je hundert ,wagenachsen auf der betreffenden ,strecke jedesmal bremsbar sein mssen4 ,hieraus lt sich die erforderliche ,bremsachszahl fr jeden ,zug entsprechend seiner ,gesamtachszahl leicht berechnen4 ,die eingeklammerten ,zahlen nennen die ,geschwindigkeiten1 die fr die ,berechnung der ,bremsachszahl mageblich gewesen sind4 ,spalte #ab endlich gibt die ,gattungszeichen fr die ,lokomotiven an1 mit denen der ,zug befrdert werden soll und darf4 ,die darunter stehenden ,zahlen nennen die ,tonnenzahl1 die jeder ,lokomotive im ,hchstfall angehngt werden darf4 ,der ,d-,zug hat keine ,bahnpost1 die ,zugmannschaft nimmt aber geschlossene ,briefbeutel zur ,befrderung mit4 ,es mge noch ein ,fahrplan fr einen ,gterzug folgen1 der nicht tglich gefahren werden mu1 aber auf ,anforderung jederzeit eingelegt werden kann3 #fgej4 ,bedarfs-,gterzug4 ,thorn-,bromberg ,grundgeschwindigkeit #cj km #a #b #c #d #e #f #g ---------------------------------------- --------------------- ,ent- ,stationen und ,fahr- ,ankunft ,auf- ,abfahrt ,kreu- fer- ,blockstellen zeit ent- zung nung halt mit ,zug ,kilo- ,m4 ,u4 ,m4 ,m4 ,u4 ,m4 meter -,thorn ,gbf4- --- --- -#hej- --- #a1c ,schlsselmhle ----- 4 4 4 4 -#ee- 4 4 #g1f ,schirpitz 7,kr4 ,th47 --- --- -#iab- --- #f1h ,wodek ,blockst4 #fb 4 4 4 4 -#bf- 4 4 #e1c ,weichselthal --- --- -#cf- --- #g1c ,schulitz ----- -#ieb- #h -#ajjj- 4 4 #e1e ,steindorf ,blockst4 --- --- -#ac- --- #d1e ,brahnau 4 4 4 4 -#bb- 4 4 #c1d ,karlsdorf b4 ,bbg4 --- --- -#cj- --- #c1e ,bleichfelde ,blockst4 #dh 4 4 4 4 -#cg- 4 4 #c1b -,bromberg- --- --- -#de- --- #a1b -,bromberg ,gbf4- -#ajdh- 4 4 4 4 4 4 ----- ----- ---- #di1f #aaj #h #b #h #i #aj #aa #ab #ac ---------------------------------------- --------------------- ,stationen und berholung,krzeste ,es sind ,tonnen ,blockstellen ,fahrzeit von #ajj hat zu des durch ,wagenachsen befrdern ,zuges ,zug zu bremsen ,m4 ,m4 -,thorn ,gbf4- --- --- #g7cj7 ,g #d;,g #g #d1f ,schlsselmhle 4 4 4 4 ---- #ae1j ,schirpitz 7,kr4 ,th47 --- --- #ac1jej1h ,wodek ,blockst4 4 4 4 4 #aj1j ,weichselthal --- --- #ae1f ,schulitz 4 4 4 4 ---- #aa1j ,steindorf ,blockst4 --- --- #i1j ,brahnau 4 4 4 4 #f1h ,karlsdorf b4 ,bbg4 --- --- #dd1f #g1j ,bleichfelde ,blockst4 4 4 4 4 #f1d -,bromberg- --- --- #hei #ajic #c1d -,bromberg ,gbf4- 4 4 4 4 ---- ,aus den ,angaben des ,fahrplanbuchs ist alles zu entnehmen1 was fr den ,zuglauf wichtig ist4 ,jeder dieser ,einzelzug-,fahrplne ist eine kurzgefate1 bersichtliche und erschpfende ,beschreibung4 ,viele preuische ,verwaltungen teilen in den ,fahrplanbchern auch die ,stellen mit1 an denen die ,zugmannschaften alkoholfreie ,getrnke in mglichster ,nhe der ,zugankunftsstellen erhalten knnen4 ,da der ,uhrzeiger an jedem ,tag zweimal den ,kreis von #ab bis #ab durchschreitet1 ist es notwendig1 in den ,fahrplnen die eine ,stundenart1 die zum grten ,teil in der ,nacht liegt1 von der anderen1 die hauptschlich den ,tag umfat1 zu unterscheiden4 ,seit dem ,jahre #ahgh werden1 nach dem schon vorher im ,postkursbuch blichen ,verfahren1 in den amtlichen deutschen ,fahrplnen die ,zeitangaben1 die sich auf die ,stunden von #f ,uhr abends bis #e ,uhr #ei morgens beziehen1 durch ,unterstreichen der ,minutenziffern gekennzeichnet4 ,in anderen ,lndern1 wie z4 ,b4 in ,italien1 benutzt man eine fortlaufende ,stundenbenennung von #a-bd4 ,es hat dies gewisse ,vorzge fr die mndliche ,benennung1 gibt sicherlich auch ,ungebten weniger ,anla zu ,irrtmern4 ,dennoch hat sich bei uns die #bdstndige ,einteilung in den ,fahrplnen bisher nicht durchgesetzt4 ,aus den ,angaben des dienstlichen ,fahrplanbuchs haben wir bereits gesehen1 da die ,zge durchaus nicht immer mit der hchstmglichen ,geschwindigkeit fahren4 ,dies wrde eine beranstrengung der ,lokomotiven bedeuten1 und man htte auch keinen berschu zum ,einholen von ,versptungen4 ,die ,fahrzeiten der ,zge sind bei uns aber bereits sehr straff gehalten4 ,auf den ,schnellzgen kann nur eine wirklich gut geschulte und tchtige ,mannschaft ,pnktlichkeit auf die ,minute herbeifhren4 ,die anbefohlene ,hchstgeschwindigkeit setzt bereifrigen ,lokomotivfhrern eine ,grenze in der ,beschleunigung des ,zugs4 ,wenn diese allzu hoch hinaufgesteigert wird1 knnten1 insbesondere bei der ,fahrt durch ,krmmungen1 schwerste ,gefahren auftreten4 ,die ,sicherheit des ,betriebs mu aber selbstverstndlich stets der ,pnktlichkeit vorangehen4 ,es ist ferner zu beachten1 da fr den ,reisenden die hchsten ,fahrgeschwindigkeiten eines ,zugs durchaus nicht das wichtigste sind4 ,ausschlaggebend bleibt fr ihn vielmehr die ,zeit1 welche er zur ,zurcklegung der ,strecke zwischen zwei ,orten gebraucht4 ,dies ist die ,reisegeschwindigkeit4 ,sie setzt sich aus der ,fahrgeschwindigkeit und den ,aufenthalten nebst ihren ,nebenerscheinungen zusammen4 ,personenzge haben fter ebenso hohe ,fahrgeschwindigkeiten wie ,schnellzge1 aber ihre ,reisegeschwindigkeiten sind sehr viel geringer1 da sie hufig anhalten mssen1 wobei durch die ,verlangsamung beim ,bremsen und die nur allmhlich ansteigende ,geschwindigkeit nach der ,abfahrt viel ,zeit verloren geht4 ,ihre ,reisegeschwindigkeit ist also sehr viel geringer4 ,es ist deshalb zur ,erzielung rascher ,verbindungen wichtiger1 lange aufenthaltslose ,fahrten zu schaffen als besonders hohe ,grundgeschwindigkeiten4 ,das ,bestreben1 ,schnellzge sehr lange ,strecken ohne ,aufenthalt durchlaufen zu lassen1 ist denn auch heute bei allen ,bahnverwaltungen zu beobachten4 ,hierin stand ,deutschland bis zum ,ausbruch des ,kriegs nicht an der ,spitze1 ,frankreich und ,england waren uns vielmehr voraus4 ,fr die ,unterscheidung der drei ,zugarten im ,personenverkehr bieten die ,fahrplne den besten ,anhalt4 ,sie sagen deutlich1 was ein ,personenzug1 was ein ,eil- und was ein ,schnellzug ist4 ,tatschliche1 untrgliche ,merkmale fr deren ,unterscheidung sind nicht vorhanden1 am wenigsten kann man die ,betrachtung der ,grundgeschwindigkeiten hierzu heranziehen4 ,im allgemeinen ist zu sagen1 da ein ,personenzug auf smtlichen ,bahnhfen der von ihm durchfahrenen ,strecke anhlt1 der ,eilzug an allen ,knotenpunkten1 der ,schnellzug nur auf ganz groen ,bahnhfen4 ,in ,deutschland werden allmhlich smtliche ,schnellzge als ,d-,zge gefahren1 wodurch ein zwar uerliches1 aber deutliches ,unterscheidungsmerkmal herbeigefhrt wird4 ,damit die ,reisenden aus den hohen ,fahrgeschwindigkeiten der ,schnellzge einen wirklichen ,nutzen ziehen knnen1 mssen diese ,zge so gelegt sein1 da ,abfahr- und ,ankunftszeiten als bequem empfunden werden4 ,am liebsten fhrt man an nicht zu frhen ,morgenstunden oder in den ,abendstunden ab4 ,fr die ,ankunft werden die gleichen ,stunden bevorzugt4 ,es htte wenig ,zweck1 einen ,schnellzug zu beschleunigen1 um ihn statt um #aa ,uhr nachts erst gegen #ab ,uhr abfahren zu lassen4 ,die ,reisenden wrden hierdurch wenig gewinnen1 da die freie ,nachtstunde doch nicht ausgenutzt werden kann4 ,die ,personenzge werden zweckmig so gelegt1 da sie den ,reisenden von solchen ,bahnhfen aus1 an denen die ,schnellzge nicht halten1 ,gelegenheit geben1 am nchsten groen ,knotenpunkt in den ,schnellzug berzugehen1 und da sie die aus den ,schnellzgen kommenden ,reisenden auf die folgenden kleineren ,bahnhfe verteilen4 ,aus all diesem geht hervor1 da die ,fahrplanaufstellung unter ,bercksichtigung sehr vieler ,gesichtspunkte vorgenommen werden mu4 ,stndige ,kenntnis und ,erkenntnis des ,lebens auerhalb der ,welt auf ,schienen ist fr den ,entwerfer eine ,notwendigkeit4 ,die berhmte ,pnktlichkeit auf die ,minute hat einen wirklichen ,zweck nur dann1 wenn die ,zuglufe in sinnvoller ,weise angeordnet sind4 #be4 ,die ,papptfelchen ,unsere ,ferienreisenden1 die wir so heiter den ,anhalter ,bahnhof im ,d-,zug verlassen sahen1 hatten sich die ,mglichkeit1 den ,zug zu benutzen1 dadurch erwirkt1 da sie ,fahrkarten am ,schalter lsten4 ,hierdurch war der ,befrderungsvertrag zwischen ihnen und der ,eisenbahnverwaltung geschlossen worden4 ,der ,beamte am ,schalter war nicht berechtigt1 dem einen oder dem anderen1 der eine ,fahrkarte erwerben wollte1 diese zu verweigern4 ,die ,eisenbahn hat ja bei uns ein tatschliches1 nur neuerdings durch den ,kraftwagenverkehr ein wenig beeintrchtigtes ,alleinrecht der ,schnellbefrderung zwischen verschiedenen ,orten4 ,aus diesem ,grund ist ihr gesetzlich die ,befrderungspflicht auferlegt4 ,sie darf nur unter besonderen ,umstnden den ,vertragsabschlu verweigern4 ,insbesondere sind ,personen1 die mit ansteckenden ,krankheiten behaftet sind oder aus anderen ,grnden den ,mitreisenden besonders lstig fallen wrden1 vom ,befrderungsrecht ausgeschlossen4 ,dieses ,recht1 das man mit dem ,erwerb der ,fahrkarte gewinnt1 gibt jedoch der ,eisenbahn gegenber keinen so ausgedehnten ,anspruch auf ,schadenersatz bei ,nichterfllung1 wie dies innerhalb anderer ,vertrge der ,fall ist4 ,zweifellos ist die ,eisenbahn schadenersatzpflichtig1 wenn in den amtlichen ,aushngefahrplnen1 nicht aber in den ,kursbchern1 ein ,fehler enthalten ist1 durch den etwa eine ,zugversumnis veranlat wird4 ,aber auch hier ist die ,inanspruchnahme der ,eisenbahn schon stark herabgesetzt durch den ,paragraphen #bed des ,brgerlichen ,gesetzbuchs1 der beim ,eintritt eines ungewhnlich hohen ,schadens ein ,mitverschulden des ,geschdigten annimmt1 falls dieser es unterlassen hat1 den anderen ,beteiligten auf die ,mglichkeit des ,eintritts eines ungewhnlich hohen ,schadens aufmerksam zu machen4 ,wenn nun jemand etwa1 um ein groes ,geschft abzuschlieen1 zu bestimmter ,stunde an einem bestimmten ,ort sein mu1 den ,anschlu jedoch durch einen ,fehler im ,fahrplan versumt1 und das ,geschft zu seinem dauernden ,schaden hierdurch nicht zustande kommt1 so kann er die ,eisenbahn deswegen nicht voll belangen1 da er ja sicherlich vor ,lsen der ,fahrkarte dem ,schalterbeamten keine ,mitteilung von der ,sachlage gemacht hat4 ,die ,eisenbahnverkehrsordnung setzt weitere ,einschrnkungen fr die ,vertragserfllung fest4 ,wenn in dem ,zug1 den der ,reisende benutzen will1 kein ,platz mehr vorhanden ist1 auch nicht in einer hheren ,wagenklasse als der1 fr welche die ,fahrkarte gelst ist1 so kann der ,reisende1 falls er zurckbleibt1 nur ,erstattung des ,fahrgelds sowie der ,gepckfracht verlangen4 ,eine ,entschdigung steht ihm nicht zu4 ,die versptete ,abfahrt oder ,ankunft oder das ,ausfallen eines ,zugs begrnden keinen ,anspruch auf ,entschdigung4 ,wird infolge einer ,versptung der ,anschlu an einen anderen ,zug versumt1 so kann der ,reisende auch nur das ,fahrgeld und die ,gepckfracht fr die nicht durchfahrene ,strecke zurckfordern4 ,gibt der ,reisende in einem solchen ,fall die ,weiterfahrt auf und kehrt mit dem nchsten gnstigsten ,zug ohne ,fahrtunterbrechung zum ,abgangsbahnhof zurck1 so sind ihm ,fahrgeld und ,gepckfracht ganz zu erstatten1 auch freie ,rckbefrderung in der fr die ,hinreise bezahlten ,wagenklasse zu gewhren4 ,wenn ,naturereignisse oder andere zwingende ,umstnde die ,fahrt auf einer ,strecke verhindern1 so hat die ,eisenbahn zwar tunlichst fr die ,weiterbefrderung bis zu jenem ,punkt zu sorgen1 von dem ab die ,strecke wieder fahrbar ist1 aber eine ,schadenersatzpflicht erwchst ihr in solchem ,fall erst recht nicht4 ,nur in sehr seltenen ,fllen wird der ,eisenbahnreisende von derartigen ,beschrnkungen berhrt4 ,zu allermeist erwirbt er sich mit der gesetzlich festgelegten ,vorausbezahlung des ,fahrpreises beim ,erwerb der ,fahrkarte das ,recht1 auf dem prachtvoll glatten ,stahlpfad dahinzugleiten1 bis der ,bestimmungsort erreicht ist4 ,in den allermeisten ,fllen hat der ,fahrtausweis1 der den ,eintritt in den ,eisenbahnbezirk ermglichte1 die ,form des ,papptfelchens4 ,auch diese ,fahrkartenform hat es nicht von ,beginn an gegeben4 ,in den ersten ,jahrzehnten waren auch auf den ,eisenbahnen ,fahrtausweise in ,form von dnnen ,scheinen blich1 wie sie die ,personenfahrpost angewendet hatte4 ,fahrziel und ,fahrpreis wurden handschriftlich eingetragen4 ,erst in den sechziger ,jahren wurden die fertigen ,papptfelchen von ,edmonson eingefhrt4 ,sie knnen leichter unversehrt erhalten werden1 die zahlreichen aufgedruckten ,angaben bleiben besser lesbar1 die ,abfertigung geht durch den ,fortfall alles ,schreibwerks sehr viel rascher vor sich4 ,die ,zahl der ,fahrkarten1 die an jedem ,schalter vorgehalten werden mssen1 ist sehr bedeutend4 ,eine groe ,ersparnis wird dadurch erzielt1 da jedes ,papptfelchen durch ,abtrennung des unteren ,abschnitts in eine nur mit dem halben ,preis zu bezahlende ,kinderfahrkarte umgewandelt werden kann4 ,ebenso spart man die ,auflegung besonderer ,fahrkartenstze fr ,schnellzge dadurch1 da besondere ,zuschlagkarten ausgegeben werden4 ,mit ,hilfe von nur sechs ,arten der ,zuschlagkarten1 nmlich solcher fr die drei ,zonen und die zwei hierbei zu unterscheidenden ,wagenklassen -- erster und zweiter zu gleichem ,preis1 sowie dritter -- knnen alle ,ansprche befriedigt werden4 ,die unmittelbar fr ,schnellzge gltigen ,fahrkarten1 die auf groen ,bahnhfen zur ,beschleunigung der ,abfertigung dennoch vorhanden sind1 werden durch einen senkrecht durchlaufenden roten ,strich gekennzeichnet4 ,zur weiteren ,einschrnkung der ,auflage hlt man ,fahrkarten fr ,verbindungen1 die seltener benutzt werden1 nicht fertig vor4 ,die ,ausweise hierfr werden vielmehr auf ,verlangen durch handschriftliche ,eintragungen in ,blankfahrscheine hergestellt4 ,die ,ausstellung erfolgt mittels unverwischbaren ,tintenstifts im ,pausverfahren4 ,die ,urschrift bleibt zur ,verrechnung am ,schalter1 die ,pause wird dem ,fahrgast ausgehndigt4 ,es knnen auf ,einem solchen ,fahrschein gleichartige ,fahrtausweise fr mehrere ,personen hergestellt werden4 ,diese ,einrichtung bringt eine besondere ,erleichterung dadurch1 da auf diese ,weise das ,gepck sofort bis zum ,reiseziel abgefertigt werden kann1 was nicht mglich wre1 wenn nur eine ,teilfahrkarte gelst werden mte4 ,fr ,fahrten ber sehr lange ,strecken1 welche die ,bezirke vieler ,verwaltungen berhren und wahlweise auf verschiedenen ,wegen ausgefhrt werden knnen1 erhlt der ,reisende einen ,fahrtausweis in ,buchform4 ,es ist hier eine groe ,zahl von ,prfungsabschnitten zusammengeheftet1 die unterwegs ausgetrennt werden und als ,unterlage fr die ,abrechnung dienen4 ,da der ,reisende verschiedene ,wege benutzen darf1 so wre auf andere ,weise nicht festzustellen1 durch welchen ,bahnbezirk er wirklich gefahren ist1 welche ,verwaltungen also ein ,anrecht auf ,bezahlung von ,teilstreckenfahrten durch diejenige ,verwaltung haben1 welche den ,fahrtausweis ausgegeben und das ,geld fr die ganze ,fahrt erhalten hat4 ,der ,mensch ist niemals ungeduldiger1 als wenn er im ,begriff ist1 eine ,eisenbahnfahrkarte zu lsen4 ,wie jeder wei1 wartet der ,zug nicht1 und wie wenige wissen1 erlischt der ,anspruch auf ,verabfolgung einer ,fahrkarte fnf ,minuten vor der fr den ,zug festgesetzten ,abgangszeit4 ,viele kommen erst im letzten ,augenblick an den ,schalter1 und alles drngt auf rascheste ,abfertigung4 ,den ,beamten wird auf groen ,bahnhfen die ,arbeit dadurch sehr erschwert1 da die groe ,zahl der vorrtigen ,fahrkartengattungen die ,auflageschrnke allmhlich hchst umfangreich gemacht hat4 ,fortwhrend sind lngere ,wege zurckzulegen1 die ,zeit erfordern4 ,man hat die ,einrichtung der ,schrnke zwar mit groem ,bedacht so getroffen1 da jedes ,fahrkartenlager mglichst wenig ,platz einnimmt1 aber auch das bringt bei der immer weiter anwachsenden ,zahl der ,verkehrsverbindungen keine grundlegende ,hilfe4 ,von der liegenden ,form der ,fahrkartenstapelung in den ,schrnken ist man neuerdings zur stehenden ,form bergegangen4 ,bei der erstgenannten ,anordnung wird die auszugebende ,fahrkarte von unten herausgezogen1 bei der anderen ist stets die oberste zu greifen4 ,die ,schichtung nach ,nummern mu entsprechend einmal von unten nach oben1 das andere ,mal umgekehrt geschehen4 ,man spart bei der stehenden ,anordnung die ,anbringung besonderer ,schilder vor jedem ,fahrkartensatz1 da die ,aufschriften der ,papptfelchen hier deutlich zu lesen sind4 ,eine ,beschleunigung bei der ,ausgabe wird jedoch nicht erzielt1 wohl aber ist die ,abrechnung beim ,dienstwechsel erleichtert1 da an den freiliegenden ,nummern durch ,vergleich mit dem bei ,dienstbeginn aufgenommenen ,verzeichnis ohne weiteres zu erkennen ist1 wieviel ,karten von jedem ,stapel verkauft worden sind4 ,die ,fahrkartenabrechnung ganz im allgemeinen ist ein sehr umfangreiches ,gebiet4 ,man darf ja nicht bersehen1 da jede ,fahrkarte ein ,wertpapier darstellt4 ,in den ,druckereien mssen die ,tfelchen schon unter ,aufsicht hergestellt werden1 damit kein ,mibrauch stattfindet4 ,die ,auslieferung der ,pakete an die einzelnen ,ausgabestellen erfordert genaues ,auszhlen und ,besttigung des ,empfangs jeder einzelnen ,kartenart nach ihrer ,zahl4 ,bei ,neuanforderung ist der ,verbrauch der alten ,bestnde durch ,rechnungslegung nachzuweisen4 bergibt ein ,schalterbeamter dem anderen seinen ,schrank1 so mte eigentlich jedesmal eine vollstndige ,nummernaufnahme stattfinden1 damit der neuantretende ,beamte genau wei1 in welchem ,zustand er den ,fahrkartenvorrat bernommen hat4 ,die ,arbeitszeit der ,beamten wrde aber hierdurch so bedeutend verlngert werden1 da eine solche ordentliche bergabe nicht jedesmal vorgenommen werden kann1 zumal man auch meist den ,schalter nicht so lange geschlossen zu halten vermag4 ,es kommt hinzu1 da die ,aufbewahrung dieser ,wertpapiere recht unsicher ist4 ,die ,eisenbahnverwaltung kann ja nicht jeden der groen ,fahrkartenschrnke mit ,stahlplatten einbruchsicher ausbilden4 ,das wrde viel zu groe ,kosten verursachen4 ,eine stndige ,bewachung ist deshalb notwendig4 ,eine seit den letzten ,jahren immer hufiger benutzte ,maschine scheint berufen zu sein1 alle diese ,erschwerungen und ,umstndlichkeiten zu beseitigen4 ,an zahlreichen groen ,schaltern erhlt der ,reisende heute nicht mehr fertig daliegende ,fahrkarten aus ,lagerschrnken1 sondern die ,papptfelchen werden vor seinen ,augen frisch gedruckt4 ,auf den ersten ,blick mag dies als eine ,erschwerung der ,abfertigung erscheinen4 ,denn an allen anderen ,orten geht die ,abfertigung schneller vor sich1 wenn die begehrte ,ware fertig vorhanden ist1 als wenn sie erst besonders hergestellt werden mu4 ,der ,fahrkartendrucker arbeitet jedoch uerst geschwind1 und er macht das ,absuchen langer ,schrnke unntig4 ,die nur etwa #a-a_/b ,meter lange ,maschine gestattet das ,drucken vieler hundert ,fahrkartenarten von fast stets der gleichen ,stelle aus4 ,vor allem aber beseitigt sie die schwierigen ,abrechnungsverfahren gnzlich und schliet ,diebstahl aus4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,,aeg #cee4 ,fahrkartendrucker ,in den durch ,sicherheitsschlsser geschtzten und vollkommen unzugnglichen ,krper des ,fahrkartendruckers sind so viele ,druckplatten eingeschlossen1 wie der ,schalter ,fahrkartensorten ausgeben kann4 ,auf einem langen1 drehbaren ,zylinder sind die ,sorten verzeichnet4 ,ein ,schlitten kann davor auf und ab fahren4 ,indem der ,beamte auf eine vor dem ,apparat liegende wagerechte ,stange mit der ,hfte drckt1 kann er den ,zylinder drehen und denjenigen ,streifen1 der die gewnschte ,fahrkartensorte nennt1 nach vorn bringen4 ,alsdann wird der ,schlitten vor dem ,zylinder so weit verschoben1 bis ein daran angebrachter ,zeiger auf die richtige ,angabe deutet4 ,das alles geschieht in wenigen ,sekunden4 ,nun greift der ,beamte aus einem ,stnder ein leeres ,papptfelchen in der ,farbe der gewnschten ,wagenklasse heraus1 schiebt es in den ,schlitten1 zieht an dem darauf angebrachten ,hebel1 und die ,fahrkarte ist durch ,anheben des betreffenden ,tfelchens fertig gedruckt4 ,zugleich wird in jede ,fahrkarte die ,tagesangabe eingepret1 so da der besondere ,arbeitsgang hierfr fortfllt4 ,abbildung3 #cef4 ,drucktfelchen des ,fahrkartendruckers ,es werden bei diesem ,vorgang ferner zwei fortlaufende ,streifen mit derselben ,druckangabe versehen wie die ,fahrkarte4 ,der eine dieser ,streifen verbleibt unzugnglich im ,apparat und zeigt an1 welche ,fahrkarten mit dessen ,hilfe hergestellt worden sind4 ,der andere dringt nach auen und wird von dem ,beamten1 sobald sein ,dienst beendet ist1 abgeschnitten4 ,er hat dann nur die bequem ausgeworfenen ,fahrgeldzahlen zusammenzuzhlen und mit seinem ,kassenbestand zu vergleichen4 ,eine besondere bergabe braucht nicht mehr stattzufinden4 ,abbildung3 #ceg4 ,fahrkartendrucker an einer groen ,ausgabe ,hauptbahnhof ,breslau ,abbildung3 ,erbaut von der ,,aeg #ceh4 ,elektrischer ,fahrkartendrucker ,nach ,einstecken des ,stpsels ,st fllt die neu gedruckte ,fahrkarte sofort heraus ,wenn eine nderung in den ,tarifstzen stattfindet1 so muten bisher smtliche ,fahrkarten1 deren ,fahrpreisangabe hierdurch unrichtig geworden war1 vernichtet werden4 ,das ist beim ,gebrauch des ,schalterfahrkartendruckers nicht mehr notwendig1 da es hier ,vorrte berhaupt nicht gibt4 ,man braucht nur die ,sicherheitsschlsser zu ffnen und das ,drucktfelchen fr die betreffende ,fahrkarte gegen ein neues auszuwechseln4 ,die uerste ,bequemlichkeit und ,schnelligkeit bewirkt der elektrische ,fahrkartendrucker1 der in ,form eines kleinen ,schranks hergestellt wird und weder ,drehzylinder noch beweglichen ,schlitten hat4 ,bei seiner ,benutzung ist nichts weiter notwendig1 als einen ,kontaktstpsel in die ,klinke neben der zutreffenden ,angabe zu stecken4 ,sofort fllt die gewnschte ,fahrkarte fertig gedruckt heraus4 ,hat das ,papptfelchen seine ,pflicht erfllt1 indem es den ,reisenden bis ans ,ende seiner ,fahrt geleitete1 so wird es an der ,bahnsteigsperre abgenommen4 ,die ,schaffner werfen die ,fahrkarten in verschlossene ,ksten1 die1 sobald sie gefllt sind1 besonderen ,prfstellen bergeben werden4 ,dort sondert man die ,fahrkarten nach ,tagen und ,zgen und vermag zu erkennen1 ob ein ,beamter an der ,sperre sich durch ,entgegennahme unrichtiger ,fahrkarten hat tuschen lassen4 ,die ,nummernfolge gestattet auch einen ,schlu darauf1 ob aus den ,fahrkartenschrnken ,fahrkarten zu ,betrugszwecken auer der ,reihe entnommen worden sind4 ,nachdem dies erledigt ist1 haben die ,papptfelchen nur noch ,stoffwert4 ,sie werden alsbald zu ,brei eingestampft1 und aus der unfrmlichen ,masse entstehen alsdann neue ,fahrkarten1 die wiederum ,menschen in ,freud oder ,leid whrend einer ,eisenbahnfahrt begleiten4 99 99 99 99 99 ,die ,aufgabe1 welche wir uns in ,abschnitt #i stellten1 ist nunmehr erfllt4 ,wir haben den ,d-,zug ,berlin-,mnchen auf seiner ,teilfahrt zwischen ,berlin und ,halle von ,kilometer zu ,kilometer begleitet1 wir haben seine ,fahrbahn1 seinen ,bau1 die zu seiner ,sicherung getroffenen ,einrichtungen betrachtet1 sind tief eingetaucht in den ,ozean1 der inmitten der ,welt auf ,schienen schumt und brandet4 ,die ,flle dessen1 was wir auf dem ,grund dieses ,meers sahen1 ist niederdrckend und erhebend zugleich2 niederdrckend1 weil wir erfahren muten1 da der ,mensch gezwungen war1 so gewaltige1 an ,zahl und ,wirkungskraft unvergleichliche ,vorkehrungen zu schaffen1 nur um mit einigermaen befriedigender ,geschwindigkeit sich ber seinen ,heimatstern bewegen zu knnen2 erhebend1 weil wir erkannten1 wie durch unbeirrbar zielstrebiges ,zusammenwirken vieler ,geschlechter die ,entstehung eines so mchtigen ,werkzeugs1 des gewaltigsten ,hilfsmittels mglich wurde1 das die ,menschheit sich geschaffen hat4 ,wir haben hier und da schon ,seitenblicke von der groen ,hauptstrecke weg auf besondere ,eisenbahneinrichtungen geworfen4 ,es bleibt uns noch brig1 drei ,sondererscheinungen zu betrachten1 die eine wichtige ,rolle in der ,gesamtheit des ,eisenbahnbetriebs spielen1 zum ,teil erst im ,beginn ihrer ,entwicklung stehen4 ,abbildung3 ,aufnahme von ,photoglob in ,zrich #cei4 ,von der ltesten ,zahnbahn in ,europa ,schnurtobelbrcke der ,strecke ,vitznau-,rigi-,kulm #bf4 ,mit ,zahn und ,seil ,die ,eisenbahn ist ein ,kind der ,ebene4 ,sobald die ,zge eine steigungslose ,strecke vor sich haben1 knnen sie auf den ,flgeln des ,dampfs mit ,urkraft und khner ,geschwindigkeit dahinstrmen4 ,aber wie der unhrbare ,zauberspruch eines ,gotts den ,arm des ,helden1 so lhmt schon eine kaum sichtbare ,steigung den vorwrtsdrngenden ,willen der ,lokomotive4 ,ihr ,atem geht nur noch stoweis1 ihre ,zugkraft und ,geschwindigkeit vermindern sich stark4 ,bereits ein verhltnismig geringer ,steigungswinkel setzt die ,lokomotivleistung tief hinunter4 ,dies klar erkannt zu haben1 ist ja eines der ,hauptverdienste des groen ,georg ,stephenson4 ,als die ,menschheit in ihrem unhemmbaren ,vorwrtsdrngen daran ging1 auch die hemmenden ,wlle der groen ,gebirge zu berschienen1 da waren besondere1 auerordentlich kostspielige ,vorkehrungen notwendig1 um auch hier einigermaen ausreichende ,geschwindigkeiten zu erzielen4 ,damit die ,zge nicht zu hoch hinaufzusteigen brauchten1 durchbohrte man mit unendlicher ,mhe die ,berge4 ,aber auch die ,zufahrten zu den ,tunneln muten in besonderer ,weise ausgestaltet werden4 ,spitzkehren1 ,ausfahrungen von ,seitentlern1 groe ,schlingen und ,schleifen wurden gebildet1 um die ,steigung fr jeden ,meter der ,vorwrtsfahrt gering zu halten4 ,die ,bergspitzen1 nach denen so mancher sehnschtige ,blick emporschweifte1 blieben trotzdem vom ,eisenbahnverkehr ausgeschlossen4 ,erst vier ,jahrzehnte1 nachdem die ,eisenbahn fr die ,ebene geschaffen war1 gelang es1 die ,lokomotive auch in die ,erhabenheit der ,bergwelt emporzufhren4 ,abbildung3 ,aufnahme von ,photoglob in ,zrich #cfj4 ,bergbahn ,lauterbrunnen-,mrren 7,schweiz7 ,bergbahnen haben zu allermeist nur die ,aufgabe1 ,aussichtspunkte zu erschlieen4 ,das lt sie betrieblich von vornherein als ,bahnen zweiter ,ordnung erscheinen4 ,gterverkehr kommt nur in migem ,umfang vor1 ein ,durchgangsverkehr ist uerst selten zu bewltigen1 meist handelt es sich nur um eine ,betriebszeit whrend weniger ,monate des ,jahrs4 ,das legt aus geldlichen ,rcksichten ,beschrnkungen auf4 ,man kann nicht daran denken1 die sehr starken ,steigungen1 die hier vorkommen1 durch knstliche ,lngenentwicklungen zu berwinden1 denn diese gehren zu den allerkostspieligsten ,anlagen4 ,ein neuer ,gedanke mute entstehen1 die ,schaffung einer besonderen ,bahngattung war notwendig1 um hier zum ,ziel zu gelangen4 ,abbildung3 #cfa4 ,talbrcke auf der ,mrrenbahn ,im ,hintergrund von links nach rechts ,eiger1 ,mnch und ,jungfrau ,nachdem die einzig richtige und zweckmige ,art des ,vorgehens gefunden war1 sind die ,bergbahnen ein wichtiges ,glied in der alles umschlieenden ,kette menschlicher ,kultur geworden4 ,an keiner anderen ,stelle als auf einem hohen ,gipfel vermag der ,mensch die ,erhabenheit der ,natur in ihrer ganzen erschtternden ,gre zu erkennen4 ,neben und unter sich erblickt er die ,schpfungen der ungeheuren ,krfte1 die dereinst das ,antlitz der alten ,erde zerfurchten4 ,im niemals schmelzenden ,firnschnee ergreift ihn eine ,ahnung von der ewigen ,gre des ,todes1 und aus den grnen ,matten darunter lacht ihm das volle heitere ,leben entgegen4 ,glcklich1 wer dieses erschtternde ,bild auf sich wirken lassen kann6 ,doch nur wenigen sind die krperliche ,kraft und die ausharrende ,entschlossenheit gegeben1 ber ,gletscher und ,schroffen hinweg die ,spitzen zu erklimmen4 ,erst die ,bergbahnen haben den hohen ,genu eines ,gipfelbesuchs zum ,allgemeingut gemacht4 ,man spreche nicht von ,entweihung6 ,der ,einsamkeiten gibt es noch gengend auf den ,alpengipfeln1 und die ,berggeister sind sicher zufrieden1 wenn sich unter je hundert ,gsten1 die aus den ,bahnwagen steigen1 immer nur fnf finden1 denen die ,fahrt in diese ,hhe tiefstes ,erlebnis1 freudigstes ,erkennen der ,schpfergre in der ,natur bedeutet4 ,man darf auch nicht bersehen1 da wichtigste gesundheitliche ,einrichtungen1 nmlich die ,bergheilsttten1 die so vielen ,wiedererstarkung der verlorenen ,krperkraft bringen1 erst durch die ,bergbahnen mglich geworden sind4 ,abbildung3 #cfb4 ,die steilste ,zahnbahn ,aufstieg zum ,pilatus4 ,lochersche ,zahnstange ,die ,reibung zwischen den ,lokomotivrdern und den glatten ,schienen ist gro genug1 um eine lohnende ,zugfrderung noch bei einer ,steigung von #a 3 #cj zu gestatten4 ,freilich ist die ,geschwindigkeit bei derartig raschen ,hebungen schon stark hinuntergesetzt1 auch die ,ausgaben fr den ,heizstoff werden sehr hoch4 ,wenn aber jedesmal beim ,zurcklegen von #cj ,metern mehr als die ,hhe von einem ,meter erstiegen werden mu1 dann ist der ,betrieb mit ,reibungslokomotiven nicht mehr lohnend4 ,zahnbahnen aber berwinden noch mit gutem ,erfolg ,steigungen von #a 3 #d1 ,seilbahnen auf fester ,schienenunterlage knnen bis zu ,steigungen von #a 3 #a1f verwendet werden1 und die ,seilschwebebahnen gar gestatten1 bis zum uersten ,grenzfall1 nmlich bis zum senkrechten ,hub zu gehen4 ,abbildung3 #cfc4 ,anordnung von ,oberbau und ,lokomotiv-,hauptachse fr ,zahnbahnen ,rechts und links ,laufrder1 in der ,mitte das ,zahnrad1 in die ,zahnstange eingreifend ,freilich mu man bei ,verwendung all dieser ,sonderbahngattungen auf irgendwie betrchtliche ,geschwindigkeiten verzichten4 ,von den hundert ,stundenkilometern des ,schnellzugs in der ,ebene sinken wir hier auf #aj ,kilometer in der ,stunde hinunter4 ,dies ist der ,grund1 weshalb man fr groe ,gebirgsstrecken1 wie z4 ,b4 die ,gotthardbahn1 welche ,durchgangsverkehr zu bewltigen haben1 die auerordentlichen ,ausgaben fr knstliche ,linienentwicklung der ,anwendung des ,zahn- oder ,seiltriebs vorzieht4 ,der lebhafte ,verkehr auf den ,hauptlinien nimmt derartige gewaltsame ,hemmungen nur auf sich1 wenn keine ,mglichkeit der ,vermeidung besteht4 ,fr die ,erreichung eines ,aussichtspunkts aber spielt1 insbesondere weil die ,strecken meistens recht kurz sind1 die ,geschwindigkeit keine ausschlaggebende ,rolle mehr4 ,die lteste ,zahnbahn ist uns bereits bekannt4 ,auf den ,seiten #cc und #cd wurde erzhlt1 wie ,blenkinsop im ,jahre #ahaa unter ,verkennung des ,reibungswerts zwischen eisernen ,rdern und glatten ,schienen die ebene ,strecke von ,leeds nach ,middleton mit einer ,zahnstange ausrstete4 ,hier war die ,verzahnung unmittelbar mit den ,laufschienen verbunden4 ,im ,jahre #ahdg machte dann ,cathcart den erfolglosen ,versuch1 zwischen ,madison und ,indianapolis in ,nordamerika eine ,zahnbahn mit gueiserner ,ausrstung zu bauen4 ,als der ,vater der ,bergbahnen ist jedoch der ,schweizer ,nikolaus ,riggenbach anzusehen4 ,riggenbach war ,maschinenmeister bei der schweizerischen ,zentralbahn4 ,auf der starken ,steigung1 welche die ,strecke im ,hauensteintunnel zu berwinden hatte1 bemerkte er1 da die ,rder auf den ,schienen glitten und selbst durch ,streuen von ,sand nicht zu richtigem ,lauf gezwungen werden konnten4 ,er sann nach1 wie diesem bel zu steuern sei1 und kam endlich auf den ,gedanken1 der bis zum heutigen ,tag grundlegend geblieben ist4 ,er erkannte1 da die ,lokomotive auf scharfer ,steigung gnstig arbeiten wrde1 wenn sie ein ,zahnrad bewegte1 das in eine ,zahnstange eingriffe4 ,eine uere ,anregung zeigte ihm1 wo eine geeignete ,stelle fr die ,anlegung einer ersten ,zahnbahn zu finden sei4 ,in der ,beschreibung seines eigenen ,lebens1 die er ,erinnerungen eines alten ,mechanikers8 nennt1 sagt ,riggenbach3 ,ich zgerte nicht1 kleine ,modelle zu konstruieren und allen mich besuchenden ,technikern zu zeigen1 zumal ,herr ,professor ,dr4 ,culmann vom ,zricherischen ,polytechnikum1 der in der ,hauptwerksttte ,olten fters ,proben mit andern ,erfindungen anstellen lie1 mich in meinen ,gedanken sehr bestrkte4 ,abbildung3 #cfd4 ,leiterzahnstange nach ,riggenbach ,freilich fanden meine ,ansichten nicht allenthalben die gleiche ,anerkennung1 und je mehr ich mit meinen ,plnen und ,modellen herumreiste1 um so mehr wurden mir die ,schwierigkeiten der ,ausfhrung vorgestellt4 ,in der ,schweiz wollte jedenfalls niemand etwas von der ,sache wissen4 ,da htte ich1 um die technischen ,fachmnner und ,behrden fr meine ,ideen zu gewinnen1 schon ein ,auslnder sein mssen1 und als ich1 hoffend auerhalb meines ,vaterlandes eher als ein ,prophet angesehen zu werden1 mit meinen ,modellen nach ,stuttgart zu einer dort stattfindenden ,ingenieur- und ,architekten-,versammlung reiste1 so ging es mir auch nicht besser4 ,meine deutschen ,freunde schttelten den ,kopf und sprachen untereinander mit ,bedauern es aus1 der gute ,riggenbach sei ein ,narr geworden4 ,zwar wurde ich einstweilen noch nicht in einer ,anstalt versorgt1 wie vor etwa #bhj ,jahren der arme ,salomon de ,caus1 der ,pfadfinder der ,dampfmaschine1 aber ich wurde doch wenigstens vielfach mit mitleidigem ,achselzucken angesehen4 ,abbildung3 #cfe4 ,abtsche ,stufenzahnstange mit drei ,stufenstangen ,wie ein ,sonnenstrahl erhellte dieses ,dunkel ein prophetisches ,wort des schweizerischen ,generalkonsuls in ,washington1 ,herrn ,john ,hitz4 ,dieser wackere ,mann war bei ,anla eines ,besuches in der ,schweiz1 aus welcher er ja gebrtig ist1 auch nach ,olten gekommen1 und als ich nun auch ihm1 wie allen ,besuchern meines ,bureaus1 die ,bergbahnmodelle vorwies1 rief er aus3 ,well1 ,mr4 ,riggenbach1 ,sie bauen eine ,eisenbahn auf die ,rigi6#8 ,damit war meinen bisherigen1 mehr theoretischen ,studien und ,plnen zum erstenmal ein praktisches ,ziel gegeben4 ,auch machte mir das ,wort des trefflichen ,mannes ,mut1 meine ,ideen immer weiter zu verfolgen und auf eine immer sorgfltigere ,verbesserung der ,plne und ,modelle hinzuarbeiten4 ,das erste ,patent fr meine ,erfindung erhielt ich in ,frankreich am #ab4 ,august #ahfc1 sechs volle ,jahre1 bevor ich von einer hnlichen ,erfindung des ,amerikaners ,marsh ,kunde erhielt1 zwei ,jahre1 bevor ich ,amerika bereiste4 ,die boshafte ,aussage meiner spteren ,konkurrenten1 ich habe mein ,system in ,amerika abgesehen1 ist geradezu lcherlich2 meine ,erfindung war schon im ,sommer #ahfc patentiert1 meine amerikanische ,reise fand #ahfe-ff statt1 der ,amerikaner ,marsh aber trat erst #ahfi am ,mount ,washington mit seiner ,erfindung hervor68 ,abbildung3 #cff4 ,die ,zahnstange der ,jungfraubahn ,bauart ,strub ,abbildung3 #cfg4 ,fischgrten-,zahnstange der ,pilatusbahn ,bauart ,locher ,tatschlich ist also die erste wirklich brauchbare ,zahnbahn in ,amerika entstanden2 sie fhrte auf den berhmten ,aussichtspunkt ,mount ,washington in den ,weien ,bergen4 ,nach dem1 was wir eben gehrt haben1 steht jedoch ,riggenbach das erste ,recht auf den ,gedanken zu4 ,abbildung3 #cfh4 ,weiche auf der ,zahnbahn ,stuttgart-,degerloch ,beim ,umstellen der ,weiche rcken die ,zungenspitzen a und b wie gewhnlich2 d entfernt sich von dem ,zahnstangenstck c nach links1 ebenso f von e2 h legt sich an g und k an die ,zahnstange i ,abbildung3 ,nach einem ,modell im ,deutschen ,museum zu ,mnchen #cfi4 ,die erste ,zahnbahn-,lokomotive in ,europa ,erbaut von ,riggenbach im ,jahre #ahga fr die ,bahn ,vitznau-,rigi-,kulm ,die ,bahn von ,vitznau auf den ,rigi wurde am #ee4 ,geburtstage ,riggenbachs1 am #ca4 ,mai #ahga1 erffnet4 ,bei der ,probefahrt ereignete es sich1 wie der ,erfinder selbst erzhlt1 da ein in voller ,blte stehender ,birnbaum1 der in die ,bahnlinie hinberragte und beim ,bau htte entfernt werden sollen1 mit dem ,kamin der ,lokomotive etwas karambolierte1 so da sich von den berhngenden sten ein wahrer ,bltenregen auf die ,maschine ergo4 ,am ,bankett der ,erffnungsfeier begrte ,universittsprofessor ,dr4 ,rtimeyer in sinniger ,weise diesen kleinen ,vorfall als glckverheiendes ,omen fr die ,unternehmung3 und in der ,tat1 die ,bahn ,vitznau-,rigi hat bis jetzt blhende ,geschfte gemacht48 ,abbildung3 ,erbaut von ,arnold ,jung in ,jungental #cgj4 ,neuzeitliche ,zahnbahn-,lokomotive mit getrennten ,triebwerken fr ,reibungsrder und ,zahnrad4 ,das ,zahngetriebe besitzt eine ,bandbremse ,abbildung3 ,nach einem ,modell im ,deutschen ,museum zu ,mnchen #cga4 ,giebach-,seilbahn mit ,wasserballast-,betrieb und ,bremszahnstange4 ,die beiden ,wagen sind durch ein ,seil verbunden1 das oben ber eine ,rolle gelegt ist ,abbildung3 #cgb4 ,selbstttige ,ausweiche fr ,seilbahnen ,die ,auenrder der ,wagen haben doppelte ,spurkrnze1 die ,innenrder sind spurkranzlos ,heute fhren bereits drei ,bahnen auf den ,rigi1 der damit der ,hauptaussichtspunkt der ,schweiz geworden ist4 ,in ,deutschland sind nach der ,bauart ,riggenbach unter anderen die ,zahnbahnen von ,knigswinter auf den ,drachenfels und die ,niederwaldbahn errichtet worden4 ,der ,grundgedanke1 den ,riggenbach in den ,bau der ,bergbahnen gebracht hat1 ist1 da zwischen die ,laufschienen eine ,zahnstange gelegt wird1 in welche ein an der ,lokomotive befestigtes ,zahnrad eingreift4 ,die ,zahnstange der ,vitznau-,rigi-,bahn besteht aus zwei aufrecht gestellten ,platten1 zwischen welche ,bolzen gesetzt sind1 so da das ,ganze einer ,leiter hnelt4 ,beim ,fahren klettert die ,lokomotive gewissermaen an dieser ,leiter empor4 ,ein ,schler ,riggenbachs1 ,roman ,abt1 schuf im ,jahre #ahhb fr die ,harzbahn ,halberstadt-,blankenburg eine wichtige ,verbesserung4 ,bei der ,leiterstange greift immer nur ,ein ,zahn des ,lokomotivrads in die ,stange ein4 ,dieser ,zahn mu also imstande sein1 den gesamten ,druck auszuhalten1 den das ,gewicht des ,zugs ausbt4 ,es spricht gewi fr die ,trefflichkeit unserer ,eisentechnik1 da ein solcher ,zahn fhig ist1 bis zu #aj #jjj ,kilogramm ,druck zu ertragen4 ,wenn man jedoch besonders schwere ,zge1 z4 ,b4 ,gterzge1 befrdern will1 so kommen noch grere ,zahndrcke vor4 ,abt berwindet sie1 indem er dafr sorgt1 da zwei1 manchmal sogar drei ,zhne1 gleichzeitig eingreifen4 ,seine ,zahnstange besteht aus zwei oder drei nebeneinander gesetzten1 hochkant gestellten ,platten1 in welche die ,zhne eingeschnitten1 also nicht mehr wie bei ,riggenbach eingesetzt sind4 ,die ,zhne sind gegeneinander verschoben1 bei doppelter ,stange um eine halbe ,zahnteilung1 das heit um die ,hlfte des ,abstands einer ,zahnmitte von der anderen4 ,bei dreiteiliger ,stange betrgt die ,verschiebung ein ,drittel der ,zahnteilung4 ,das an der ,lokomotive befindliche ,zahnrad besteht gleichfalls aus zwei oder drei fest miteinander verbundenen ,scheiben1 deren ,zhne gegeneinander versetzt sind4 ,bevor noch der ,zahn der ersten ,scheibe den ,eingriff in die ,stange beendet hat1 hat schon ein ,zahn der nchsten ,scheibe den ,eingriff begonnen1 und so wirken stets mehrere ,zhne zusammen4 ,die ,maschine steigt stufenweise empor1 weshalb die ,abtsche ,vorrichtung auch ,stufen-,zahnstange heit4 ,da die ,zahnwechsel hier glatter vor sich gehen1 entsteht auch ein ruhigerer ,lauf der ,zge4 ,im ,jahre #ahif schuf ,strub fr die ,jungfraubahn eine neueste ,zahnstangenart4 ,sie wurde notwendig1 weil bei sehr starken ,steigungen die ,gefahr besteht1 da das ,zahnrad auf der ,stange aufsteigt1 das heit1 der ,zahn1 statt den ,zug vorwrts zu ziehen1 die ,maschine in die ,hhe hebt1 indem er an der ,eingriffstelle senkrecht emporklettert4 ,die ,folge mute natrlich sein1 da der ,eingriff verloren ginge und der ,zug ins ,rutschen kme4 ,abbildung3 #cgc4 ,zangenbremse fr ,seilbahnen ,abbildung3 #cgd4 ,wagen der ,seilbahn auf den ,virgl bei ,bozen ,strub verhindert das ,aufsteigen1 indem er der ,zahnstange die ,form einer ,breitfuschiene mit keilfrmig verdicktem ,kopf gibt4 ,in diesen ,kopf werden die ,zhne eingeschnitten4 ,von der ,lokomotive hngen zwei zangenfrmige ,eisen hinunter1 die um den ,keilkopf der ,schiene herumgreifen1 diesen umfassen1 ohne jedoch fr gewhnlich die ,zahnstange zu berhren 7,bild #cgc74 ,ein ,aufsteigen des ,zahnrads ist dadurch unmglich gemacht4 ,die ,zange lt sich auch vortrefflich als ,bremse benutzen4 ,die ,gefahr des ,aufsteigens hatte schon im ,jahre #ahhe beim ,bau der steilsten aller bis zum heutigen ,tag vorhandenen ,zahnbahnen1 nmlich der ,bahn auf den ,pilatus1 zur ,schaffung einer besonderen ,zahnstange gefhrt1 die aber an keiner ,stelle ,nachahmung gefunden hat4 ,fr ,steigungen von #a 3 #b1h1 wie sie bei der ,pilatusbahn vorkommen1 verwendet man nmlich besser ,seilantrieb4 ,locher1 der ,erbauer der ,pilatusbahn1 benutzte als ,zahnstange eine liegende ,platte1 in deren beide ,seiten die ,zhne eingeschnitten sind4 ,ein ,zahnrad greift von jeder der beiden ,seiten ein1 so da ,neigung zum ,aufsteigen wie beim ,eingriff von oben nicht entstehen kann4 ,die ,anlagen zur berfhrung der ,fahrzeuge von einem ,gleis aufs andere sind bei ,zahnbahnen nicht so einfach wie bei gewhnlichen ,bahnen4 ,weichen findet man bei den lteren ,leiterstangen-,strecken berhaupt nicht1 bei der ,bauart ,locher sind sie gnzlich unausfhrbar4 ,man mu sich dann mit ,drehscheiben oder ,schiebebhnen behelfen1 die sehr langsam arbeiten und kostspielig sind4 ,immerhin lt sich auch bei der ,leiterstange durch ,beseitigung der ,seitenplatten eine ,weichenanlage schaffen1 wie ,bild #cfh zeigt4 ,es sind hierbei nicht nur die ,zungenspitzen beweglich1 sondern auch ,zahnstangenstcke1 sowie weitere ,teile der ,weichenzungen4 ,auf unserem ,bild ist die ,zahnstangenweiche zur ,fahrt nach rechts gestellt1 soll der ,zug nach links fahren1 dann sind alle die bei dem ,bild errterten ,umlegungen vorzunehmen4 ,es handelt sich hier also um eine vielteilige und sehr schwerfllige ,anordnung4 ,abbildung3 ,aufnahme von ,photoglob in ,zrich #cge4 ,seilbahn auf den ,brgenstock 7,schweiz7 mit ,abtscher ,zahnstange zur ,bremsung ,die ,weichenanordnung gestaltet sich bei ,abtschen und ,strubschen ,stangen einfacher1 wenn die ,zahnstange etwas hher liegt als die ,laufschienen1 so da die ,zahnrder glatt ber diese hinweggehen knnen4 ,beim ,betrieb der ,zahnbahnen sind zwei ,arten zu unterscheiden4 ,die eigentlichen ,bergbahnen1 bei denen an allen ,stellen starke ,steigungen berwunden werden mssen1 sind durchgehend mit der ,zahnstange ausgerstet4 ,eine groe ,zahl von ,strecken ist jedoch so angelegt1 da geringere ,steigungen eingeschaltet sind4 ,zur ,erzielung grerer ,geschwindigkeiten werden auf derartigen ,linien1 die oft recht bedeutende ,ausdehnung haben und auch einem gewissen ,durchgangsverkehr dienen1 die flacheren ,abschnitte ohne ,zahnstange unter ausschlielicher ,benutzung der ,reibung und demzufolge auch mit grerer ,geschwindigkeit durchfahren4 ,bei reinen ,zahnbahnen steht die ,lokomotive stets talwrts4 ,beim ,emporfahren schiebt sie den ,zug1 bei der ,talfahrt hlt sie ihn auf4 ,der gemischte ,betrieb gestattet verschiedene ,mglichkeiten der ,lokomotivanordnung4 ,man lt teils den ,zug von reinen ,reibungs-,lokomotiven ber die ,abschnitte mit flacher ,steigung befrdern und ersetzt sie fr die ,zahnstrecken durch besondere ,zahnrad-,lokomotiven1 die dann gleichfalls stets talwrts vor dem ,zug stehen4 ,wenn ein hufiger ,wechsel zwischen ,reibungs- und ,zahnstrecken stattfindet1 wie z4 ,b4 bei der ,brnigbahn zwischen ,luzern und ,interlaken1 dann wendet man gern gemischte ,lokomotiven an1 die sowohl als ,reibungs- wie als ,zahn-,lokomotiven arbeiten knnen4 ,abt ist es gelungen1 solche gemischten ,lokomotiven ohne allzu verwickelte ,einrichtungen mit zwei gesonderten ,triebwerken auszustatten1 so da nach ,belieben nur die ,reibungsrder oder nur das ,zahnrad angetrieben werden knnen4 ,die in ,preuen liegenden ,zahnbahnen werden ausschlielich mit solchen ,lokomotiven betrieben4 ,abbildung3 #cgf4 ,stck eines ,tragseils fr ,seil-,schwebebahnen ,die dritte ,mglichkeit ist1 der ,reibungs-,lokomotive auf der ,zahnstrecke ihre ,arbeit dadurch zu erleichtern1 da eine ,zahn-,lokomotive zum ,schieben hinten an den ,zug gesetzt wird4 ,dies geschieht z4 ,b4 auf der ,hllentalbahn im ,schwarzwald1 die von ,freiburg nach ,donaueschingen fhrt und nur eine verhltnismig kurze ,zahnstrecke besitzt4 ,die erste von ,riggenbach erbaute ,zahnbahn-,lokomotive hatte einen stehenden ,kessel4 ,heute ist man lngst auch bei diesen ,maschinen zu dem bewhrten liegenden ,kessel bergegangen4 ,wenn bei gemischtem ,betrieb kein ,lokomotivwechsel stattfindet1 so luft auch auf den ,zahnstrecken die ,lokomotive vor dem ,zug4 ,andernfalls drften auch die ,reibungsstrecken nur mit geringer ,geschwindigkeit befahren werden1 da das ,schieben der ,zge grere ,schnelligkeit aus ,sicherheitsgrnden ausschliet4 ,beim ,ziehen auf starken ,steigungs-,einrichtungen werden die ,kupplungen auerordentlich stark beansprucht4 ,die gewhnlichen ,verbindungen zwischen den einzelnen ,zugteilen knnen hierbei nicht angewendet werden1 man mu vielmehr verstrkte ,kupplungen benutzen4 ,bei reinem ,zahnbetrieb1 wo die ,lokomotive stets talwrts steht1 werden die ,zugteile berhaupt nicht miteinander gekuppelt4 ,denn die ,verbindung zwischen den ,fahrzeugen1 die sonst als eine besondere ,sicherheitsvorkehrung angesehen wird1 kann hier leicht zu schwerster ,gefhrdung fhren4 ,versagt nmlich die ,bremse der ,lokomotive1 so mte deren hohes ,gewicht1 wenn ,verbindungen vorhanden wren1 den ganzen ,zug talwrts reien4 ,deutlich geht das aus der ,schilderung eines ,unfalls hervor1 der sich auf der ,pikes ,peak-,zahnbahn in ,nordamerika ereignete und in der ,eisenbahntechnik der ,gegenwart8 wie folgt geschildert wird3 ,die ,lokomotive hatte mit einem von ,eisenbahnbeamten besetzten ,wagen die ,talfahrt vom ,gipfel herab angetreten1 als die ,triebstange der ,lokomotive auf einer der steilsten ,gefllstrecken pltzlich nachgab und die ,lokomotiv-,bremse versagte4 ,whrend sich die ,geschwindigkeit bedenklich steigerte1 wurde der ,wagen schleunigst von der ,lokomotive losgekuppelt und mit der ,handbremse zum ,stehen gebracht4 ,lokomotivfhrer und ,heizer sprangen noch rechtzeitig ab und kamen mit leichten ,verletzungen davon4 ,die ,lokomotive raste inzwischen in wildester ,fahrt mit grter ,geschwindigkeit abwrts2 als sie an eine scharfe ,krmmung der ,strecke gelangte1 entgleiste sie und strzte in den ,abgrund1 wo sie in vllig zertrmmertem ,zustand liegen blieb48 ,abbildung3 ,erbaut von ,a4 ,bleichert ,co4 in ,leipzig-,gohlis #cgg4 ,seil-,schwebebahn auf den ,kohlern bei ,bozen ,hier wurde also ein schweres ,unglck nur dadurch verhindert1 da die ,kupplung von der ,maschine her durch eine besondere ,vorrichtung gelst werden konnte4 ,fortab sind solche lsbaren ,kupplungen auf allen ,zahnbahnen eingefhrt1 die sehr steile ,streckenteile1 aber auch lngere ebene ,abschnitte haben1 so da die ,lokomotive stets an der ,spitze der ,zge luft4 ,der ,ausrstung des ,zugs mit ,bremsen ist bei ,zahnbahnen ganz besondere ,sorgfalt zuzuwenden4 ,ein ,versagen mte hier stets weit schlimmere ,folgen haben als auf ebenen ,strecken4 ,die ,lokomotiven besitzen darum auer dem treibenden stets noch ein besonderes ,brems-,zahnrad1 ebenso ist jeder ,wagen mit einem solchen ausgerstet4 ,es wird ,vorsorge getroffen1 da die ,wagen-,bremsrder auf einfachste ,weise durch ,ziehen an einem ,notbremsgriff von jedem ,abteil aus festgehalten werden knnen und so den ,wagen zum ,stehen bringen4 ,als gewhnliche ,lokomotivbremse sind die in der ,ebene bewhrten ,bremskltze und auch andere ,reibungsbremsen1 wie andrckbare ,bnder1 nicht zweckmig4 ,zwar besitzen die ,zahnlokomotiven meist auch ,bremskltze an den ,laufrdern und ,bandbremsen fr den ,zahntrieb1 aber dieses sind nur ,noteinrichtungen fr den ,fall des ,versagens der ,hauptbremse4 ,bei der ,talfahrt mu diese ja andauernd in ,ttigkeit sein1 um die ,zuggeschwindigkeit zu hemmen4 ,bremskltze und ,bnder wrden infolge der langen ununterbrochenen ,anwendungszeit bald glhend werden4 ,man ersetzt sie daher bei den ,berglokomotiven durch eine besondere ,art der ,luftbremse4 ,abbildung3 #cgh4 ,wagen der ,kohlern-,schwebebahn ,die ,dampfzufhrung zu den ,zylindern wird bei der ,talfahrt abgesperrt1 und die ,steuerung1 wenn die ,lokomotive vorwrts fhrt1 auf ,rckwrtsfahrt geschaltet4 ,die ,folge ist1 da die ,kolben bei jedem ,hub ,luft ansaugen und diese beim ,zurckgehen zusammenpressen4 ,durch einen verstellbaren ,hahn kann der ,lokomotivfhrer die zusammengeprete ,luft rascher oder langsamer ausstrmen lassen1 wodurch eine sehr schmiegsame ,bremsung entsteht4 ,da hier durch die ,luftpressung sehr viel ,arbeit vernichtet wird1 entwickelt sich nach dem unentrinnbaren ,gesetz von der ,erhaltung der ,kraft sehr hohe ,wrme4 ,die ,erhitzung der zusammengepreten ,luft wird dadurch gemindert1 da man stndig kaltes ,wasser in die ,lokomotiv-,zylinder einspritzt4 ,die ,maschinen besitzen auch hufig eine dritte ,bremse1 die selbstttig angezogen wird1 wenn die ,geschwindigkeit ber das erlaubte ,ma hinausgeht4 ,auf ,zahnbahnen mit gemischtem ,betrieb1 bei denen kein ,lokomotivwechsel stattfindet1 mssen die ,zahnrder am ,zug imstande sein1 ohne ,fahrtunterbrechung in die ,zahnstange an deren ,beginn einzugreifen4 ,es ist nun nicht zu erwarten1 da der ,stand jedes einzelnen ,zahnrads stets ein glattes ,eingreifen in die starre ,stange ermglicht4 ,vielmehr wird es hufig vorkommen1 da ,zahnkopf auf ,zahnkopf trifft4 ,um ,zerstrungen zu verhindern1 werden deshalb besondere ,zahnstangeneinfahrten angeordnet4 ,ein mehrere ,meter langes ,stck der ,zahnstange ist so angebracht1 da es von den ,zahnkpfen am ,rad leicht hinuntergedrckt werden kann4 ,sobald der ,eingriff erfolgt ist1 wird die ,zahnstange durch sehr starke ,federn1 die untergesetzt sind1 wieder emporgehoben4 ,man erleichtert das ,zustandekommen des richtigen ,eingriffs noch dadurch1 da man die ,kpfe der ersten ,zhne an der ,stange etwas niedriger hlt oder zunchst eine etwas abweichende ,zahnteilung anwendet4 ,abbildung3 ,erbaut von ,a4 ,bleichert ,co4 #cgi4 ,antriebsmaschine fr die ,kohlern-,schwebebahn ,bei ,steigungen ber #a 3 #d whlt man1 wie schon erwhnt1 heute stets ,seilantrieb4 ,auf derartigen ,bahnen1 die meist eine ,spurweite von einem ,meter bis hinab zu achtzig ,zentimetern haben1 laufen fr gewhnlich zwei ,wagen1 die sich stets zu gleicher ,zeit und in entgegengesetztem ,sinn bewegen4 ,sie sind miteinander durch ein ,drahtseil verbunden1 das an der hchsten ,stelle der ,bahn ber eine ,rolle gefhrt ist4 ,in einfachster ,weise kann der ,antrieb dadurch erfolgen1 da ein ,behlter an dem in der ,berghaltestelle stehenden ,wagen mit ,wasser gefllt wird1 so da er beim ,hinuntergehen durch sein bergewicht den anderen ,wagen emporzieht4 ,unten angekommen1 wird der ,wasserbehlter entleert1 der andere inzwischen oben eingetroffene ,wagen wird gefllt4 ,ein ,betrieb dieser ,art findet z4 ,b4 auf der ,giebach-,seilbahn am ,brienzer ,see und auf der ,strecke statt1 die von ,lugano-,stadt zum ,bahnhof hinauffhrt4 ,abbildung3 ,erbaut von ,j4 ,pohlig ,akt4-,ges4 in ,kln #chj4 ,talbahnhof der ,seil-,schwebebahn auf den ,pa de ,assucar bei ,rio de ,janeiro ,im ,hintergrund links der ,gipfel des ,bergs ,es hat sich jedoch gezeigt1 da ,wasserballast kein besonders wnschenswertes ,antriebsmittel ist1 da er auch dort1 wo ,wasser auf der ,hhe leicht beschafft werden kann1 durch sein ,gewicht zu bedeutenden ,ausgaben zwingt4 ,es ist nmlich die ,einrichtung eines besonders starken ,oberbaus1 insbesondere schwere ,durchbildung der ,brcken notwendig4 ,auch ist im ,gefahrfall ein ,umkehren der ,fahrtrichtung nicht mglich4 ,aus diesen ,grnden geht man immer mehr dazu ber1 die ,seilrolle1 um die das ,seil in solchem ,fall mehrfach herumgeschlungen wird1 durch ,maschinenkraft1 entweder durch ,dampf oder durch ,elektrizitt1 anzutreiben4 ,die fr ,seilbahnen angewendete ,zugkraft mu den ,widerstand des ,wagens und das ,gewicht des ,seils berwinden4 ,der ,zug1 den das ,seil auf die antreibende ,rolle ausbt1 bleibt jedoch nicht gleich4 ,je weiter der talwrts gehende ,wagen nach unten gelangt1 desto lnger wird der hinabhngende ,teil des ,seils1 der ziehend wirkt4 ,man braucht also eigentlich eine immer geringer werdende ,zugkraft an der ,rolle4 ,da hier jedoch vollstndige ,gleichmigkeit erwnscht ist1 so mu man einen ,ausgleich anstreben4 ,am besten ist es1 wenn die ,steigung nach oben zu immer steiler wird4 ,die ,erleichterung des ,antriebs durch das talwrts hngende lange ,seilstck wird dann durch den greren ,widerstand des aufsteigenden ,wagens ausgeglichen4 ,eine solche ,streckengestaltung lt sich jedoch nicht berall erwirken4 ,man hilft sich in solchem ,fall dadurch1 da man die ,hinterenden der beiden ,wagen gleichfalls durch ein ,seil verbindet1 dessen ,gewicht nun dem des eigentlichen ,zugseils entgegenwirkt4 ,auch durch allmhliches ,ablassen von ,wasser aus dem zu ,tal gehenden ,wagen wird gleichbleibende ,belastung der ,seilrolle herbeigefhrt4 ,seilbahnen werden entweder eingeleisig angelegt1 oder sie erhalten drei ,schienen1 wobei alsdann die mittlere ,schiene fr beide ,fahrrichtungen benutzt wird4 ,dort1 wo die ,wagen einander begegnen1 also in der ,mitte der ,strecke1 mu eine ,ausweichmglichkeit geschaffen sein4 ,das ,gleis teilt sich hier1 und eine einfache ,vorkehrung sorgt dafr1 da jeder ,wagen stets selbstttig auf eines der beiden ,ausweichgeleise gedrngt wird4 ,man gibt zu diesem ,zweck den ,rdern1 die auf der auen liegenden ,schiene laufen1 doppelte ,spurkrnze4 ,die ,rder auf der anderen ,seite haben berhaupt keine ,spurkrnze1 sind also nur einfache ,walzen4 ,die ,auenschiene luft an der ,ausweichstelle glatt durch4 ,durch die ,spurkrnze werden die ,rder gezwungen1 der ,schienenkrmmung zu folgen1 und so mssen sie auf getrenntem ,pfad aneinander vorbeigleiten4 7,siehe ,bild #cgb auf ,seite #dgg47 ,abbildung3 #cha4 ,auf dem ,pa de ,assucar ,gipfelbahnhof der ,seil-,schwebebahn von ,rio de ,janeiro ,bei ,seilbahnen besteht die ,gefahr eines ,emporhebens des ,wagens in noch hherem ,grad als bei ,zahnbahnen4 ,man wirkt dem ,auftrieb entgegen1 indem man den ,fahrschienen einen keilfrmigen ,kopf gibt und diesen durch ,zangen umgreifen lt4 ,wenn man die ,mglichkeit schafft1 die ,zangenschfte mittels ,schrauben einander zu nhern1 so kann man die ,zangen zugleich vortrefflich als ,bremsen benutzen4 ,bei der ,jungfraubahn1 einer ,zahnbahn1 wird1 wie schon erwhnt1 die ,zangenbremse an die ,zahnstange angepret4 ,auch auf ,seilbahnen findet man hufig eine ,zahnstange zwischen den ,geleisen verlegt1 so z4 ,b4 auf der ,bergbahn1 die von ,heidelberg am ,schlo vorbei zur ,molkenkur hinauffhrt4 ,der ,volksmund spricht in solchem ,fall meist von ,zahnradbahnen1 was jedoch eine ,tuschung ber die tatschlichen ,betriebsverhltnisse ist4 ,die ,zahnstange wird hier nur zum ,bremsen benutzt1 indem ein nicht angetriebenes1 aber feststellbares ,zahnrad am ,wagen in die ,stange eingreift4 ,damit die sich bewegenden ,seile nicht durch ,schleifen auf dem ,boden abgenutzt werden1 sind zwischen den ,schienen ,seilrollen aufgestellt1 gegen welche sich die ,seile nach ,vorberfahrt des ,wagens legen4 ,sehr lange ,seilstrecken werden in mehrere ,abschnitte unterteilt1 zwischen denen umgestiegen werden mu1 damit die auf den einzelnen ,antrieb fallenden ,seilgewichte nicht allzu hoch werden4 ,bis jetzt haben wir nur von solchen ,seilbahnen gesprochen1 welche die ,form von ,standbahnen haben4 ,in sehr groer ,zahl sind sie jedoch auch als ,schwebebahnen in ,benutzung4 ,hierbei knnen die ,wagen auf festen ,schienen laufen1 die an ,pfeilern befestigt sind1 wie bei der ,schwebebahn zwischen ,dresden und ,loschwitz1 oder es treten fest ausgespannte ,seile an die ,stelle der ,schienen4 ,derartige ,drahtseilbahnen sind besonders von deutschen ,fabriken in allen ,weltteilen erbaut worden4 ,sie dienen meist der ,lastenbefrderung1 z4 ,b4 von ,bergwerken zu ,schiffsladepltzen oder innerhalb groer gewerblicher ,anlagen1 werden jedoch auch zur ,personenbefrderung benutzt4 ,abbildung3 #chb4 ,selbstttige ,seilschmierung auf einer ,schwebebahn ,der ,schmierwagen auf der ,strecke ,der ,hauptvorzug dieser ,drahtseilbahnen ist1 da auch tief zerrissenes ,gelnde von ihnen durchfahren werden kann4 ,wollte man zum ,durchfahren eines ,gebirgsteils der fortwhrend von tief eingeschnittenen ,tlern durchbrochen ist1 eine ,standbahn anlegen1 so wre diese gezwungen1 sich allen ,windungen des ,gelndes anzupassen4 ,der ,weg mte hierdurch sehr lang werden1 so da die ,bahn sehr teuer wrde4 ,die ,drahtseile kann man glatt von einem ,gelndepunkt zum andern hinberlegen1 ohne ,rcksicht darauf1 was sich dazwischen befindet4 ,die ,spannweiten knnen ein ,kilometer und mehr betragen1 so da die ,aufstellung von nur verhltnismig wenigen ,pfeilern notwendig ist4 ,wo es sich um ,personenbefrderung handelt1 also vollkommenste ,sicherheit erforderlich ist1 legt man stets zwei ,tragseile aus1 von denen jedes das ,wagengewicht mindestens zehnmal auszuhalten vermag4 ,selbst der ,bruch eines der ,seile wrde also noch keine ,gefahr heraufbeschwren4 ,die ,tragseile werden an dem einen ,ende fest verankert1 am anderen ,ende hngen sie frei hinunter und sind mit ,gewichten belastet1 so da die ,wrmedehnung ausgeglichen wird und ein gleichmiges ,durchhngen gesichert ist4 ,fr den ,antrieb der ,wagen werden besondere ,zugseile benutzt4 ,auch diese werden zumeist doppelt ausgefhrt1 damit beim ,reien des einen ,zugseils der ,wagen noch in die ,haltestelle geschafft werden kann4 ,selbstttige1 ausreichend erprobte ,hemmvorrichtungen verhindern ein ,hinabgleiten selbst im ,fall des ,reiens beider ,zugseile4 ,abbildung3 ,wagen erbaut von van der ,zypen ,charlier in ,kln-,deutz #chc4 ,die ,elberfelder ,schwebebahn ,streckenstck ber der ,wupper ,eine besondere ,schwebebahnart befindet sich seit dem ,beginn des ,jahrhunderts in ,elberfeld als ,stadtschnellbahn in ,betrieb4 ,zum grten ,teil stand fr diese ,bahn nur der ,raum ber dem ,flubett der ,wupper zur ,verfgung4 ,es mute daher eine leichte ,fahrbahn erbaut werden1 die sich an die schrg ber den ,flu gestellten ,sttzen anhngen lie4 ,die gewhlte ,bauart ,langen-,cln hat sich vortrefflich bewhrt4 ,jeder ,wagen hngt an zwei ,jochen1 welche die ,fahrschiene von oben und unten umgreifen1 so da eine ,entgleisung ausgeschlossen ist4 ,die vier ,rder jedes ,jochs werden durch ,elektromotoren angetrieben4 ,abbildung3 ,nach einer ,tafel im ,deutschen ,museum zu ,mnchen #chd4 ,linienerstreckung der ,jungfraubahn a7 ,ursprungsstelle ,kleine ,scheidegg1 b7 ,haltestelle ,eigergletscher1 c7 ,haltestelle ,eigerwand1 d7 ,haltestelle ,eismeer1 e7 ,haltestelle ,jungfraujoch1 f7 ,endstelle am ,gipfel ,abbildung3 ,aufnahme von ,photoglob in ,zrich #che4 ,haltestelle ,eigergletscher der ,jungfraubahn 7#bhcj ,meter7 ,im ,hintergrund ganz links der ,eiger 7#cige ,meter71 ganz rechts der ,mnch 7#daje ,meter7 ,unter allen ,bergbahnen nimmt die ,jungfraubahn eine ganz besondere ,stelle ein4 ,und das ist der ,fall1 obgleich sie weder die hchst gelegene ,haltestelle aller ,bahnen der ,erde hat1 noch selbst die am weitesten hinaufdringende ,bergbahn ist4 ,die schon auf ,seite #aei erwhnte ,peruanische ,anden-,bahn ,callao-,lima-,oroya berschreitet den ,pa auf #dggd ,meter ,hhe4 ,die ,bergbahn auf den ,pikes ,peak in ,nordamerika fhrt bis zu #dcbj ,metern ,hhe hinauf4 ,der ,gipfel der ,jungfrau aber ist nur #daff ,meter hoch1 die grte von der ,bahn bis jetzt erreichte ,hhe betrgt #cdeg ,meter4 ,aber in den ,alpen liegt die ,schneegrenze sehr viel niedriger als an den erwhnten ,stellen in ,amerika1 so da die ,jungfraubahn die einzige ist1 welche die ,groartigkeit der ,gletscherwelt in bequemster ,weise erschliet4 ,abbildung3 ,aufnahme von ,photoglob in ,zrich #chf4 ,tunnelausfahrt auf der ,jungfraubahn ,blick auf den ,mnch ,vielfach war schon der ,plan gehegt worden1 die erhabenen ,schnheiten der ,jungfrau durch eine ,bergbahn zu erschlieen4 ,es bedurfte aber erst des groen ,gedankens eines mit knstlerischem ,blick begabten ,manns1 um die richtige ,bahnlage herauszufinden4 ,nach den ersten ,plnen stieg die ,bahn stets geradenwegs auf den ,berg hinauf1 so da sich von allen ,punkten aus immer das gleiche ,landschaftsbild den ,augen geboten htte1 nur mit zunehmender ,hhenlage immer weiter sich ausbreitend4 ,der ,schweizer ,industrielle ,guyer-,zeller erkannte1 da man nicht nur auf das ,ziel1 sondern auch auf den ,weg zu achten habe3 damit die ,bahn ausreichenden ,ertrag abwerfen knnte1 mute sie viele wechselnde ,bilder erschlieen4 ,der ,gedanke1 wie das gemacht werden knne1 kam ihm als echter ,genieblitz pltzlich wie eine ,erscheinung4 ,am #bg4 ,august #ahic bestieg er mit seiner ,tochter von ,mrren aus den ,gipfel des ,schilthorns1 von dem man eine prchtige ,aussicht auf die zusammenhngende ,bergmasse ,eiger-,mnch-,jungfrau hat4 ,guyer war die ganze ,zeit ber sichtlich mit einem ,gedanken beschftigt2 beim ,aufstieg blieb er pltzlich stehen und rief3 ,nun habe ich's gefunden68 ,noch in derselben ,nacht fertigte er trotz der ,mdigkeit1 welche die schwere ,bergwanderung dem mehr als fnfzigjhrigen ,mann verursacht haben mute1 eine ,zeichnung an1 die den ihm vorschwebenden ,lageplan der ,jungfraubahn darstellte4 ,abbildung3 ,aufnahme von ,photoglob in ,zrich #chg4 ,postablage auf der ,haltestelle ,eismeer der ,jungfraubahn 7#cafa ,meter7 ,die ,zeichnung trgt den ,vermerk3 #aa - #a-a_/b ,uhr nachts1 ,zimmer ,nr4 #db1 ,kurhaus1 #bg4 bis #bh4 ,august #ahic4 ,g4-,z48 ,die genaue ,datierung verrt1 da ,guyer sich der ,tragweite seines ,gedankens voll bewut war4 ,und wirklich ist die ,bahn genau so gebaut worden1 wie er ihre ,lage damals vorgezeichnet hat2 selbst nach seinem ,tod wurde nichts ,wesentliches daran gendert4 ,die ,strecke steigt jetzt erst nach weitem ,umweg durch ,eiger und ,mnch zur ,jungfrau hinauf4 ,dadurch wird bewirkt1 da jede ,haltestelle einen ganz neuen und berraschenden ,blick erffnet1 da die ,aussicht in angenehmer ,steigerung stets an ,groartigkeit zunimmt4 ,am #ai4 ,september #ahih wurde die erste ,haltestelle ,eigergletscher8 eingeweiht4 ,erst vier ,jahre nach ,guyer-,zellers ,tod war der nchste ,bahnhof ,eigerwand8 erreicht4 #aije folgte die ,haltestelle ,eismeer8 und #aiab war das ,jungfraujoch8 erstiegen4 ,die ,fortsetzung ist noch nicht begonnen4 ,es besteht die ,absicht1 die eigentliche ,bahn nicht unmittelbar auf den ,gipfel hinaufzufhren1 sondern sie unter diesem enden zu lassen und fr das letzte ,stck einen senkrechten ,aufzug vorzusehen4 ,die ,jungfraubahn entspringt auf der ,kleinen ,scheidegg1 wo sie sich an die von ,lauterbrunnen und ,grindelwald herkommende ,wengern-,alp-,bahn anschliet4 ,sie ist eine ,zahnradbahn mit elektrischem ,antrieb4 ,bis zur ,haltestelle ,eigergletscher8 fhrt sie auf offenem ,gleis4 ,von da ab steigt sie in geschlossenem1 in den ,fels gesprengten ,tunnel empor4 ,die ,haltestellen sind ,durchschlge des ,tunnels durch den ,fels1 ,fenster gewissermaen1 die in den ,bergwnden erffnet wurden4 ,auf dem ,bahnhof ,eismeer8 befindet sich ein groes1 modern eingerichtetes ,hotel1 das mit elektrischer ,kche und elektrischer ,heizung alle ,bequemlichkeiten bietet4 ,das ,entzcken1 welches die ,ausblicke von den ,haltestellen der ,jungfraubahn den ,reisenden gewhren1 ist unvergleichlich2 keine andere ,bahnstrecke auf der ,erde vermag auch nur hnliche ,naturgensse zu bieten4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,maschinenfabrik ,elingen #chh4 ,dampftriebwagen #bg4 ,der ,einsame ,wenn der gute ,onkel um die ,weihnachtszeit das ,fritzchen fragt1 was es am liebsten geschenkt haben mchte1 dann ist eine hufige ,antwort3 ,eine ,eisenbahn68 ,das ,kind will damit durchaus nicht sagen1 da es eine groe ,bahnanlage mit ,geleisen1 ,hochbauten und ,signalen wnscht1 sondern es meint bescheidentlich nur einen ,zug4 ,zug und ,eisenbahn sind fr den ,begriff des ,kinds und auch der meisten ,erwachsenen dasselbe4 ,das ,fritzchen ruft3 ,dort fhrt eine ,eisenbahn681 aber auch der ,vater sagt3 ,morgen fahre ich mit der ,eisenbahn681 whrend er doch dabei im ,sinne hat1 da er in den ,zug steigen wird4 ,abbildung3 #chi4 ,lokomotivwagen ,dampftriebwagen auf der ,otavibahn in ,deutsch-,sdwestafrika ,diese ,benennung eines ,teils mit dem ,namen des ,ganzen1 dieses totum pro parte1 hat hier einen tiefen innerlichen ,sinn4 ,alle ,eisenbahnanlagen sind ja nur geschaffen1 damit die ,zge befrdert werden knnen4 ,die hufige ,anwendung der erwhnten ,redeform aber hat ihre ,ursache in der alles beherrschenden prachtvollen ,erscheinung der dahinstrmenden langen ,zge4 ,bis vor wenigen ,jahren haben sie auch ausschlielich die ,befrderung besorgt4 ,seit kurzer ,zeit aber sieht man hufiger und hufiger an ,stelle der hinter der ,lokomotive zusammengeschlossenen ,wagengemeinschaft ein einsames ,fahrzeug ber die ,schienen rollen1 durch dessen ,fenster ,gesichter von ,reisenden blicken4 ,man fhrt heute nicht mehr ausschlielich mit der ,eisenbahn8 im kindlichen ,sinn1 die immer vielfltiger werdenden ,verkehrsansprche haben einen neuartigen ,bewohner der ,welt auf ,schienen entstehen lassen4 ,den ,verkehrsansprchen der ,jetztzeit gengt es nicht mehr1 wenn selbst auf einer verkehrsrmeren ,strecke nur drei- bis viermal am ,tag ,befrderungsgelegenheit gegeben ist4 ,die ,eisenbahnverwaltungen aber1 die doch ein wirtschaftliches ,ergebnis aus ihrem ,betrieb erzielen mssen1 knnen ,zge zumeist nur dann laufen lassen1 wenn auf einigermaen gengende ,besetzung zu rechnen ist4 ,vor jedem ,zug liegt ja eine ,lokomotive1 und diese arbeitet uerst unwirtschaftlich1 wenn ihre ,zugkraft nur zum ,teil ausgenutzt wird4 ,man hat zur ,ausfllung grerer ,verkehrspausen leichte ,zge mit verhltnismig schwachen ,lokomotiven eingefhrt1 ohne jedoch zu einem geldlich befriedigenden ,ergebnis gekommen zu sein4 ,um die hier sehr erwnschte1 grndliche ,abhilfe zu schaffen1 mute eine noch leichtere kleinere ,verkehrseinheit geschaffen werden4 ,sie ist in dem ,triebwagen gefunden worden4 ,abbildung3 ,accumulatoren-,akt4-,ges4 in ,berlin und ,hagen #cij4 ,elektrischer ,triebwagen ,speicher-7,akkumulatoren-7,doppelwagen der preuischen ,staatsbahnen ,dieser vereinigt in einem einzigen ,fahrzeug ,antriebsmaschine und ,rume fr die ,reisenden4 ,so lt sich ein niedriges ,gesamtgewicht erzielen1 die tote ,last1 die auf jeden einzelnen ,platz kommt1 ist gering1 die ,bedienung kann durch einen einzigen ,mann vorgenommen werden1 der ,lokomotivfhrer1 ,heizer und ,schaffner zugleich ist4 ,whrend jeder ,zug an der ,endstelle umstndlich kehren mu1 indem zum mindesten die ,lokomotive von einem ,zugende an das andere umsetzt1 knnen die ,triebwagen ohne weiteres ihre ,fahrtrichtung wenden4 ,sie vermgen auch auf solchen ,bahnhfen zu kehren1 die keine gengenden ,einrichtungen fr ,verschiebebewegungen von ,zgen haben4 ,so ist der ,triebwagen das schmiegsamste aller ,befrderungsmittel2 die uerst gnstigen ,betriebseigenschaften1 welche ihm innewohnen1 lassen seine ,bedeutung mehr und mehr wachsen4 ,abbildung3 ,accumulatoren-,akt4-,ges4 in ,berlin und ,hagen #cia4 ,speicherraum ,zellenaufstellung vor der ,stirnwand des ,triebwagens ,auf den preuischen ,staatsbahnen gab es im ,jahre #aijg erst fnf ,triebwagen1 die zur ,erprobung ihrer ,leistungsfhigkeit erbaut waren4 ,im ,jahre #aiaj waren bereits #ajj dieser ,fahrzeuge im ,betrieb2 heute laufen in ,preuen #cfg ,triebwagen1 auf allen deutschen ,bahnen #dgj4 ,sie dienen dazu1 grere ,pausen im ,zugverkehr auszufllen1 sie bringen von ,nebenlinien ,fahrgste zu den ,schnellzgen der ,hauptstrecke und verbessern die ,anschlsse auf den ,hauptstrecken selbst4 ,ihr ,antrieb erfolgt durch ,dampf1 durch ,elektrizitt und hier und da auch durch ,gas- oder lmotoren4 ,das ,neueste ist die ,verbindung von ,gas-,krafterzeuger und elektrischen ,antriebsmaschinen auf ,einem ,fahrzeug4 ,abbildung3 ,accumulatoren-,akt4-,ges4 in ,berlin und ,hagen #cib4 ,elektrizitts-,speicher ,bleiplatten in der ,speicherzelle eines ,triebwagens ,die ,kesselanlagen der ,dampftriebwagen unterscheiden sich grundstzlich von denen der ,lokomotiven4 ,kommt es doch hier darauf an1 uerst billig zu arbeiten und mit der ,bedienung der gesamten ,dampfanlage durch ,einen ,mann auszukommen4 ,man richtet die ,feuerung mglichst so ein1 da sie sich selbstttig beschickt1 indem etwa der ,brennstoff in einem auf dem ,dach liegenden ,bunker untergebracht ist1 von wo er1 durch besondere ,vorkehrungen geregelt1 nach ,bedarf dem ,rost zurutscht4 ,der ,kessel ist sehr klein1 er birgt fast gar keinen ,vorrat an ,wasser2 dieses wird ihm vielmehr stndig zugefhrt4 ,meist enthlt der ,kessel nur gerade so viel ,dampf1 wie die ,maschine in jedem ,augenblick gebraucht4 ,sehr rasches ,anheizen ist auf diese ,weise mglich1 so da der ,triebwagen stets sofort in ,betrieb gesetzt werden kann und die ,vorbereitungszeiten fortfallen4 ,sehr gnstig wirken die ,anwendung hoher berhitzungsgrade und auergewhnlicher ,dampfspannungen1 die bis zu #ce ,atmosphren hinaufgehen4 ,hufig ist ein ,fhrerstand nur auf ,einer ,stirnseite des ,dampfwagens vorgesehen1 nmlich dort wo der ,kessel liegt4 ,dann aber ragt der ,stand nach beiden ,seiten ber die ,wagenbreite hinaus1 damit der ,fhrer auch bei ,rckwrtsfahrt die ,strecke berschauen kann und ein ,wenden des ,triebwagens auch in diesem ,fall unntig wird4 ,andere ,dampfwagen haben zwei ,fhrerstnde1 wobei dann von der einen ,seite ,zugstangen zu den eigentlichen ,maschinengriffen hinbergeleitet werden mssen4 ,in solchem ,fall wird man meist noch einen besonderen ,heizer vorsehen mssen1 da der ,kessel nicht gut ganz ohne ,aufsicht gelassen werden kann4 ,die weitaus grte ,zahl der heute in ,deutschland verkehrenden ,triebwagen wird durch elektrische ,speicherbatterien 7,akkumulatoren7 angetrieben4 ,obgleich diese ,antriebsart bei den ,straenbahnen versagt hat und sich bei ,kraftwagen nur in sehr migen ,grenzen bewhrt1 hat sie sich fr ,eisenbahn-,triebwagen als recht gnstig erwiesen4 ,der ,grund ist1 da hier eine erschtterungsarme ,fahrbahn vorhanden ist1 und sachgeme ,wartung und ,aufsicht in jedem ,augenblick zur ,verfgung stehen4 ,es kommt die ,aufstellungsart der ,speicherkasten hinzu1 die hier gnstiger sein kann als bei den ,straenbahnen4 ,bei den ersten ,triebwagen mit ,elektrizittsspeichern standen die ,kasten mit den stromgebenden ,zellen wie bei den ,straenbahnen unter den ,sitzbnken4 ,hier waren sie schlecht zugnglich1 whrend des ,ladens fllten sie die ,abteilrume mit schlecht riechenden ,gasen an4 ,auf den ,vorschlag ,wittfelds ist grndliche ,abhilfe dadurch geschaffen1 da die ,speicherbatterien jetzt in besonderen1 den ,stirnseiten der ,wagen vorgelagerten ,rumen untergebracht werden4 ,so entstand die eigentmliche ,form des heutigen elektrischen ,triebwagens1 die sich mehr und mehr ,platz erobert4 ,als besonders wirtschaftlich hat sich die ,anwendung groer ,speicherbatterien herausgestellt4 ,der von ihnen angetriebene ,wagen mute entsprechend der ,leistungsfhigkeit der ,motoren ziemlich lang ausfallen4 ,um ihm eine gengende ,schmiegsamkeit in den ,gleiskrmmungen zu wahren1 wird er meist in der ,mitte durchgeteilt4 ,es bildete sich der ,doppel-,triebwagen mit ,kurzkupplung zwischen den beiden ,teilen heraus4 ,sie stellen zusammen eine ,einheit dar1 ihre ,trennung kann nur in der ,werkstatt vorgenommen werden4 ,abbildung3 ,bauart der ,bergmann-,elektrizittswerke in ,berlin #cic4 ,fahrerstand eines ,triebwagens mit ,fahrschalter1 ,luftbremse und ,handbremse ,die ,speicherbatterien bestehen aus einzelnen ,zellen1 die in surefest ausgeftterte ,holzkasten eingesetzt sind4 ,es befindet sich verdnnte ,schwefelsure darin1 in die besonders durchgebildete ,bleiplatten eintauchen4 ,wenn den ,zellen gengend lange ,zeit ,strom von auen zugefhrt ist1 sind sie nachher imstande1 ,strom abzugeben und damit die unter dem ,wagen angebrachten ,motoren anzutreiben4 ,hieraus geht hervor1 da die ,triebwagen dieser ,art von ,ladestellen abhngig sind4 ,meist sind sie nur befhigt1 mit einer einzigen ,ladung #ajj ,kilometer zurckzulegen2 sie drfen sich also niemals weiter als #ej ,kilometer von ihrer ,ladestelle entfernen1 damit sie auch wieder zu dieser zurckkehren knnen4 ,neuerdings gibt es auch ,speichertriebwagen mit einer ,fahrfhigkeit von #ahj ,kilometern4 ,die ,stundengeschwindigkeit betrgt hchstens #fj ,kilometer4 ,abbildung3 ,accumulatoren-,akt4-,ges4 in ,berlin und ,hagen #cid4 ,einrichtungen im ,fahrerstand eines ,triebwagens der preuischen ,staatsbahnen ,in dem ,schaltschrank3 #a4 ,motorsicherung1 #b4 ,batteriesicherung1 #c4 ,batterieumschalter1 #d4 ,motorausschalter1 #e4 ,fahrschalter mit #f4 ,sicherheitsfahrkurbel1 #g4 ,hebel zur ,druckluftbremse1 #h4 ,selbstttiger ,hilfsschalter1 #i4 ,selbstttiger ,luftpumpenschalter ,diese ,abhngigkeit der elektrischen ,triebwagen mit ,speichern von ihren ,ladestellen hat alsbald den ,wunsch entstehen lassen1 ,fahrzeuge zu schaffen1 denen die groen ,vorzge des elektrischen ,antriebs erhalten bleiben1 die aber dennoch volle ,freizgigkeit auf den ,geleisen besitzen4 ,man hat dieses ,ziel auf einem recht seltsamen ,umweg erreicht3 man baut nmlich einen ,stromerzeuger in den ,triebwagen ein4 ,es werden hierzu ausschlielich ,benzin-1 ,benzol- oder ,diesel-,motoren benutzt1 die alle bereits als selbstndige ,bewegungsmaschinen in reichlicher ,anwendung sind4 ,hier dienen sie nur dazu1 eine ,dynamo-,maschine anzutreiben1 die ihrerseits ,strom in die ,elektromotoren unter dem ,wagen schickt4 ,dieser eigentmliche ,umweg ist notwendig1 weil alle diese sogenannten ,verbrennungsmotoren einen gnstigen ,wirkungsgrad nur bei einer bestimmten ,umdrehungszahl haben4 ,der ,antrieb von ,eisenbahnfahrzeugen verlangt aber wechselnde ,geschwindigkeiten1 da beim ,anfahren und in ,steigungen eine erhhte ,kraftleistung von der ,maschine verlangt wird1 die nur durch ,herabsetzung der ,geschwindigkeit gewonnen werden kann4 ,es ist daher bei unmittelbarem ,antrieb durch den ,verbrennungsmotor1 wie er hier und da vorkommt1 die ,zwischenschaltung einer vernderlichen bersetzung zwischen ,motorachse und angetriebener ,wagenachse notwendig4 ,ferner mu die ,drehrichtung der ,triebwagenachsen umkehrbar sein4 ,der ,verbrennungsmotor gewhrt diese ,mglichkeit ohne weiteres nicht4 ,es mu also ein besonderes ,wendegetriebe vorgesehen sein4 ,hinzu kommt1 da der ,verbrennungsmotor nur anluft1 wenn er frei von ,last ist4 ,demgem ist eine ,kupplung vorzusehen1 mit deren ,hilfe der ,motor whrend des ,anlassens von den ,treibachsen getrennt werden kann4 ,alle diese ,vorkehrungen machen den unmittelbaren ,antrieb von ,eisenbahnfahrzeugen durch ,verbrennungsmotoren uerst verwickelt4 ,man hat bei uns von derartigen ,einrichtungen abgesehen4 ,schaltet man ,dynamo-,maschine und ,elektromotor zwischen ,verbrennungsmaschine und ,treibachsen1 so gelangt man trotz des ,umwegs zu einer weit einfacheren ,vorrichtung4 ,der grere ,kraftbedarf beim ,anfahren und auf ,steigungen kann aus einer ,speicherbatterie befriedigt werden1 die whrend des glatten ,laufs ber die ebene ,strecke aufgeladen wird4 ,die ,umkehrung der ,bewegungsrichtung erfolgt durch einfaches ,umlegen eines ,schalthebels4 ,der ,leeranlauf wird durch ,abschalten der ,dynamo-,maschine von den ,leitungen bewirkt4 ,das ,ergebnis ist ein in jeder ,beziehung brauchbares und vollstndig selbstndiges ,eisenbahnfahrzeug4 ,der ,einsame ist in dieser ,form ganz auf sich selbst gestellt1 er vermag sein einsiedlerisches ,leben in vollstndiger ,unabhngigkeit durchzufhren4 ,obgleich die ,verbrennungsmaschine in ,form des ,benzinmotors die besten ,ergebnisse liefert1 wie der ,kraftwagenbau lehrt1 wendet man auf den deutschen ,eisenbahnen doch meist benzolelektrische ,triebwagen an4 ,benzol wie ,benzin sind flssige ,kohlenwasserstoffe1 die leicht vergasen4 ,das ,benzin wird aus ,erdl gewonnen1 das ,benzol aus ,steinkohlen hergestellt4 ,erdl findet man in ,deutschland nicht1 whrend der ,kohlenreichtum unseres ,vaterlands gro ist4 ,die ,anwendung des ,benzols macht die ,eisenbahn-,triebwagen also unabhngig von der ,einfuhr aus dem ,ausland und zwingt nicht zum ,abflieen grerer ,geldsummen dorthin4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,,aeg #cie4 ,benzolelektrischer ,triebwagen des ,khedive von gypten ,neben seiner etwas ungnstigeren ,ausnutzbarkeit im ,verbrennungsraum der ,maschinen hat das ,benzol die weitere lstige ,eigenschaft1 da es bereits bei #j ,grad zu erstarren beginnt1 whrend ,benzin weit hhere ,kltegrade ertrgt4 ,man hlt darum whrend der kalten ,jahreszeit zum ,anlassen der ,motoren immer einen kleinen ,benzinvorrat bereit4 ,wenn der ,motor luft1 wird der ,benzolbehlter durch die heien ,abgase geheizt4 ,diese dienen gleichzeitig dazu1 einen flammenerstickenden ,mantel um den ,brennstoffbehlter zu legen1 damit die darin befindliche ,flssigkeit nicht entzndet werden kann4 ,oft sind auch besondere ,abdeckungen durch eine ,kohlensure- oder ,stickstoffschicht vorgesehen4 ,abbildung3 ,erbaut von den ,bergmann-,elektrizittswerken in ,berlin #cif4 ,benzol-elektrischer ,triebwagen der preuischen ,staatsbahnen mit ,khlwassergef ber dem ,dach ,die benzol-elektrischen ,triebwagen ruhen auf zwei ,drehgestellen1 von denen das eine die ,antriebs- und ,stromerzeugungsmaschine1 das andere die ,elektromotoren trgt4 ,die ,einschaltung des bereits erwhnten1 kleinen ,elektrizittsspeichers gestattet eine stndig gleiche ,beanspruchung der ,verbrennungsmaschine4 ,deren ,anlassen erfolgt mittels ,druckluft1 die ohnedies fr die ,bremse bereitet werden mu1 oder durch ,elektrizitt1 indem die ,dynamo-,maschine an die ,speicher geschaltet wird und fr kurze ,zeit als ,motor luft4 ,whrend der ,wagen stillsteht1 kann die ,umdrehungszahl der ,kraftmaschine auf die ,hlfte hinuntergesetzt werden1 wodurch die whrend dieser ,zeit besonders merkbaren ,erschtterungen sich mindern4 ,wie beim ,kraftwagen ist zur ,khlung der ,zylinderwnde ,khlwasser erforderlich4 ,es wird teils unter dem ,wagenkasten1 manchmal auch auf dem ,dach in einem ,behlter untergebracht1 der vorn ein feines ,rohrnetz trgt1 damit eine mglichst groe ,wasserflche mit der kalten ,luft in ,berhrung kommt4 ,bevor das an den ,zylinderwandungen erhitzte ,wasser dem ,khler zufliet1 durchluft es im ,winter ,rhren unterhalb der ,sitze in den ,wagenabteilen1 wobei es diese erwrmt1 also als ,heizung dient4 ,die wenig angenehm riechenden ,abgase der ,verbrennungsmaschinen1 als welche auch ,diesel-,motoren mit ,schwerlspeisung in ,anwendung sind1 werden durch einen ,schornstein ber das ,wagendach hinweggefhrt4 ,die ,triebwagen bilden ein ,verbindungsglied zwischen den dampfgetriebenen ,eisenbahnzgen und einer neuen ,antriebsart1 die mehr und mehr ,platz zu gewinnen sucht4 ,schon wenn man einen der ,einsamen ber die ,schienen rollen sieht1 wird man inne1 da die alte1 prchtige ,dampflokomotive nicht mehr ,alleinherrscherin in der ,welt auf ,schienen ist4 ,aber auch bei der ,frderung groer1 schwerster ,zge erwchst ihr ein immer krftiger auftretender ,wettbewerber4 ,der ,anwendung der ,elektrizitt auf den ,vollbahnen1 einem ,gebiet1 das bereits in die ,zukunft weist1 sei der letzte ,abschnitt dieser ,betrachtungen ber die ,eisenbahntechnik der ,gegenwart gewidmet4 ,abbildung3 ,accumulatoren-,akt4-,ges4 in ,berlin und ,hagen #cig4 ,elektrische ,kran-,lokomotive mit ,speichern als ,stromquelle ,abbildung3 ,elektrische ,einrichtung von der ,,aeg #cih4 ,zug der elektrischen ,vorortbahn ,berlin-,lichterfelde-,ost ,triebwagen mit ,stromzufhrung durch dritte ,schiene4 ,gleichstrom von #ejj ,volt ,spannung #bh4 ,unter dem ,fahrdraht ,wir fahren ber die ,landstrae zu dem ,riesenkraftwerk1 das die ,eisenbahnen einer ganzen ,provinz mit ,strom versorgt4 ,in fnf ,minuten wrden wir angekommen sein1 sagt unser ,fhrer4 ,angestrengt blicken wir geradeaus1 um den sicherlich doch sehr groen und ragenden ,bau auftauchen zu sehen4 ,wir suchen die hohen ,schornsteine1 die ,zinnen und ,dcher2 wir sphen nach dem ,wasserturm und den groen ,frderanlagen4 ,doch nichts davon ist zu sehen4 ,der ,wagen hlt4 ,wir sind an ,ort und ,stelle1 und noch immer suchen unsere ,augen das ,riesenkraftwerk4 ,der groe ,toreingang1 vor dem wir gehalten haben1 fhrt anscheinend ins ,innere der ,erde4 ,doch wenn wir ihn durchschreiten1 betreten wir keine finstere1 feuchte ,hhle1 sondern einen gut gelfteten und mit natrlichem ,licht reichlich versorgten ,maschinensaal4 ,gewaltige ,stromerzeuger wlben ihre ,rcken und drehen sich1 von gleichfalls riesigen ,maschinen angetrieben4 ,wir sind im ,eisenbahnkraftwerk4 ,keine ,schornsteine1 kein ,wasserturm1 keine bautechnisch glanzvoll durchgebildeten ,umfassungsmauern verraten weithin den ,ort1 wo es sich befindet4 ,in einer natrlichen ,gelndewelle ist ein gengend groer ,raum ausgeschachtet1 mit schweren ,eisenbeton-,trgern berwlbt und nochmals durch mehrfache ,steinpacklagen nach oben hin gesichert4 ,das ,ganze ist mit ,wiesenboden berdeckt2 nur verhltnismig kleine ,aussparungen gestatten dem ,licht und der ,luft gengenden ,eintritt4 ,kein feindlicher ,flieger wird imstande sein1 ein solches ,kraftwerk der ,zukunft durch eigene ,sicht zu finden4 ,und er wird es auch nicht durch ,bombenwrfe zu zerstren vermgen1 falls ihm der ,ort seiner ,lage durch ,verrat genau kundgegeben wird4 ,dieses ,werk braucht keine weithin sichtbaren ,schornsteine und keinen ,wasserturm zu haben1 weil es nicht mit ,dampf1 sondern mit ,gasmaschinen betrieben wird4 ,solche ,anlagen lassen sich leicht verstecken1 ohne da sie durch irgendeinen ,qualm ihren ,aufstellungsort kennzeichnen4 ,die ,kosten fr den bombensicheren ,einbau der ,maschinen werden vermutlich reichlich dadurch aufgewogen werden1 da man auf die prchtige bauknstlerische ,ausstattung verzichten darf1 die heute bei derartigen groen ,bauten1 wenn sie frei in der ,landschaft stehen1 nicht mehr umgangen werden kann4 ,bei der ,fortsetzung unserer ,zukunftswanderung sehen wir noch mehr ,merkwrdigkeiten4 ,abbildung3 #cii4 ,zug der elektrischen ,vorortbahn ,ohlsdorf-,hamburg-,blankenese ,triebwagen mit ,stromzufhrung durch ,oberleitung4 ,wechselstrom mit #fjjj ,volt ,spannung ,die gewaltigen ,brennstoffmassen1 die dem ,werk zur ,bereitung des ,betriebsgases fr die ,maschinen zugefhrt werden mssen1 kommen durch einen ,tunnel an1 damit auch die ,bewegung der zahlreichen ,gterwagen nicht gleich einem ,finger dem ,flieger das ,kraftwerk zu weisen vermag4 ,die ,abgase der ,antriebsmaschinen gehen nicht in die ,luft1 sondern werden in einer zugehrigen ,fabrik auf ,salpetersure verarbeitet1 die sie in groen ,mengen liefern4 ,auch elektrische fen zur ,bereitung von ,stahl auf neuzeitlichste ,art1 vielleicht noch eine ,aluminiumfabrik finden wir angegliedert4 ,die groe ,schalttafel lehrt uns1 da im ,kraftwerk nicht nur der ,strom fr die ,bahnen und die angegliederten ,nebenbetriebe1 sondern auch zur ,versorgung des ,gewerbes und der ,wohnhuser in einem groen ,umkreis erzeugt wird4 ,so sehen die ,plne aus1 die man heute in ,preuen fr die ,krafterzeugung zum ,zweck des elektrischen ,betriebs der ,vollbahnen hegt4 ,bekanntlich wurden bereits vor dem ,krieg von militrischer ,seite starke ,bedenken gegen den elektrischen ,ausbau von ,vollbahnen in weitem ,umfang gehegt1 weil man frchtete1 da durch ,zerstrung eines der offen daliegenden und daher von ,fliegern leicht auffindbaren ,kraftwerke alle ,bahnen in einem weiten ,landgebiet zu gleicher ,zeit stillgelegt werden knnten4 ,das fliegersichere ,kraftwerk1 das ohne ,schwierigkeiten zu schaffen ist1 entkrftet derartige ,einwrfe4 ,der groe ,krieg aber hat uns etwas noch viel ,wichtigeres ber den ,zusammenhang zwischen feindlichem ,angriff und ,aufrechterhaltung des ,eisenbahnbetriebs gelehrt1 das auerordentlich zugunsten der ,einfhrung des elektrischen ,betriebs spricht4 ,abbildung3 #djj4 ,die ,fahrschienen als ,stromrckleiter berbrckung des ,schienenstoes durch einen leitenden ,kupferdraht ,auf den ,dampflokomotiven kann ausschlielich ,steinkohle verfeuert werden4 ,nun besitzt ,deutschland groe und vorlufig unerschpfliche ,fundstellen fr diesen ,brennstoff4 ,aber die ,steinkohlenbergwerke liegen alle am ,grenzrand4 ,das ,saargebiet wie der ,ruhrbezirk und noch weit mehr die oberschlesischen ,gruben knnten beim ,eindringen eines ,feinds ber unsere ,grenzen verhltnismig leicht verlorengehen4 ,mit solchen ,mglichkeiten mu1 auch wenn man sie fr recht unwahrscheinlich hlt1 stets gerechnet werden4 ,die ,bahnkraftwerke bedrfen der ,steinkohle nicht4 ,in ihnen knnen ,braunkohle und auch ,torf verbrannt oder vergast werden4 ,diese ,brennstoffe aber besitzen wir in grter ,flle im ,herzen des ,reichs4 ,sie werden immer zur ,verfgung sein4 ,die geschilderte ,kraftwerkanlage und ,erwgungen wie die eben angegebenen rumen alle wirklich beachtenswerten ,einwnde gegen die ,anlegung elektrischer ,vollbahnen weg1 soweit sie sich auf die ,landesverteidigung beziehen4 ,denn die leichte ,zerstrbarkeit der ,fahrleitungen kann nicht als durchschlagend angefhrt werden1 da hnliches von den ,geleisen gilt4 ,ein von der ,stromleitung unabhngiger ,lokomotivpark freilich wird1 um militrischen ,nachschub ber die ,grenzen hinaus knftig nicht unmglich zu machen1 auch weiter vorhanden sein mssen4 ,die lgespeiste ,diesel-,lokomotive drfte fr diesen ,zweck entwickelt und eine gengend groe ,zahl dieser ,maschinen im ,betrieb1 also stets zur ,verfgung gehalten werden4 ,die ,einfhrung elektrischer ,zugfrderung wird einen gnzlichen ,umsturz der bisherigen ,eisenbahnverhltnisse zur ,folge haben4 ,wenn man an eine so vollkommene ,umgestaltung einer altbewhrten ,einrichtung denkt1 so mssen die ,vorzge1 die sie bietet1 gro sein4 ,und das ist in der ,tat der ,fall4 ,zwar liegen die ,dinge durchaus nicht so1 da man die ,hauptbahnen heute unbedingt und schleunigst fr elektrischen ,betrieb umbauen mte4 ,man ist hier nicht am ,ende der betrieblichen ,mglichkeiten angelangt1 wie es z4 ,b4 bei den ,pferdebahnen der ,fall war1 als deren elektrischer ,umbau vollzogen wurde4 ,die ,straenbahnen haben dadurch eigentlich erst ihre ,lebensberechtigung im neuzeitlichen ,verkehrsgetriebe erkmpft4 ,die ,vollbahnen aber sind1 wie wir gesehen haben1 auch bei der ,verwendung von ,dampfkraft durchaus als neuzeitliche und befriedigende ,betriebsmittel anzusprechen4 ,wenn trotzdem ihre ,umgestaltung kraftvoll und sicherlich unaufhaltsam angestrebt wird1 so mu das ,grnde besonderer ,art haben4 ,abbildung3 #dja4 ,fahrleitungstrger der ,strecke ,dessau-,bitterfeld ,in der ,mitte3 ,diabolo-,isolator zum ,tragen des ,hngedrahts ,man kann die ,vorteile des elektrischen ,vollbahnbetriebs kurz in folgenden ,punkten zusammenfassen3 ,durch ,vereinigung der gesamten ,krafterzeugung in wenigen groen ,werken werden die ,betriebskosten hinabgesetzt4 ,es knnen minderwertige ,brennstoffe verwendet und aus ihnen ,nebenerzeugnisse gewonnen werden4 ,die elektrische ,lokomotive vermag eine grere ,leistungsfhigkeit zu entfalten4 ,sie braucht kein totes ,gewicht in ,form von ,vorrten mitzuschleppen4 ,die elektrische ,lokomotive kann lnger in ununterbrochenem ,dienst bleiben1 lt sich also weit besser ausnutzen4 ,abbildung3 ,bauart der ,,aeg 7ohne ,hilfsdraht7 #djb4 ,fahrleitung der ,strecke ,dessau-,bitterfeld ,abbildung3 ,erbaut von den ,bergmann-,elektrizittswerken in ,berlin #djc4 ,fahrleitung der ,mittenwald-,bahn ,der ,dienst der ,lokomotivbeamten wird bedeutend erleichtert1 da die ,handhabung der elektrischen ,steuerung einfach und bequem ist4 ,die ,reisenden werden nicht mehr durch ,rauch belstigt2 die ,beschdigungen der ,eisenbahnanlagen durch die im ,rauch enthaltenen ,suren fallen fort1 desgleichen die ,flurschden1 welche durch den ,funkenwurf der ,lokomotiven entstehen4 ,die ,errichtung groer ,bahnkraftwerke gibt ,gelegenheit1 elektrischen ,strom fr ,gewerbe und ,beleuchtung zu billigen ,preisen ber weite ,landstrecken abzugeben4 ,die ,energie fr elektrischen ,bahnbetrieb kann durch ,wasserkrfte erzeugt werden4 ,im folgenden sollen nun diese ,hauptvorzge des elektrischen ,bahnbetriebs nher betrachtet und im einzelnen begrndet werden4 ,die elektrische ,zugfrderung allein macht es mglich1 die ,krafterzeugung in wenigen ,sttten zusammenzufassen1 die mit groen ,maschineneinheiten ausgerstet sind4 ,das ist von umfassender ,wichtigkeit4 ,denn der ,betrieb von ,eisenbahnen1 wie er jetzt im allgemeinen noch besteht1 unterscheidet sich zu seinen ,ungunsten von den allgemein anerkannten ,grundstzen technischer ,anlagen4 ,in jeder ,fabrik ist man bestrebt1 die ,krafterzeugung an ,einem ,punkt zu vereinigen4 ,eine einzige groe ,maschinenanlage liefert die ,krafteinheit stets billiger als eine grere ,zahl verstreuter kleiner ,anlagen4 ,die ,summe der ,einzelteile1 welche der ,abnutzung unterliegen und stndiger ,wartung bedrfen1 wird dann geringer2 die vielen kleinen ,baustcke lassen sich zu groen ,maschinenteilen entwickeln1 die weniger ,verluste durch ,reibung und hnliches ergeben4 ,insbesondere aber ist die ,ausnutzung des ,heizstoffs ins ,auge zu fassen4 ,schon wenn man an ,stelle der vielen ,einzelfeuer unter den ,lokomotivkesseln ,einen gewaltigen ,brand in einem groen ,dampfkraftwerk entzndet1 geniet man viele ,vorteile2 insbesondere dadurch1 da in den groen ortsfesten ,krafterzeugungsstellen minderwertiger ,brennstoff verfeuert werden kann4 ,auf dem ,tender der ,lokomotive mu stets beste ,steinkohle liegen4 ,sie allein ermglicht es1 die ,feuerung bei mehrstndigen ,fahrten gangbar zu erhalten1 weil sie verhltnismig wenig ,schlacke bildet4 ,der ,heizer auf einer groen ,schnellzuglokomotive ist ja voll beschftigt1 wenn er stndig fr rechtzeitige ,zufhrung der ,kohle sorgt und die zahlreichen ,hebel an der ,maschine bedient4 ,es ist ausgeschlossen1 da er hufiger grndliche ,reinigungen des ,rosts vorzunehmen vermag4 ,in der ortsfesten ,anlage dagegen kann die sehr aschereiche1 billige ,braunkohle in grorumigen ,anlagen bequem verfeuert werden4 ,durch ,anordnung von ,treppenrosten und sonstigen ,hilfsanlagen kann eine grndliche ,verbrennung herbeigefhrt werden4 ,abgesehen von der ungnstigen ,zerteilung der ,krafterzeugung durch die ,einzelfeuer entstehen durch ,benutzung der ,dampflokomotive groe ,verluste am ,volksvermgen auch dadurch1 da wichtige und teure ,stoffe1 die in der ,kohle enthalten sind1 nicht ausgenutzt werden knnen1 sondern gnzlich verlorengehen mssen4 ,die groen chemischen ,errungenschaften der letzten ,zeit gestatten1 aus der ,kohle1 wenn man sie nicht unmittelbar auf dem ,rost verbrennt1 sondern vorher in groen ,anlagen vergast1 le1 ,teerpech1 ,ammoniumsulfat1 ein vortreffliches ,dngemittel1 ,salpetersure und noch manches andere zu gewinnen4 ,das ,gas kann unter ,dampfkesseln verbrannt oder zum ,betrieb von ,gasmaschinen verwendet werden1 jedenfalls aber ist man imstande1 durch das ,festhalten der ,nebenstoffe in groen ortsfesten ,werken bedeutende ,werte zu gewinnen4 ,abbildung3 ,bauart der ,,aeg #djd4 ,weichenanlage auf der ,strecke ,dessau-,bitterfeld ,die zahlreichen ,einrichtungen1 die sich heute bereits zur letzten ,ausnutzung der ,kesselleistung an der ,lokomotive befinden1 sind kaum noch zu vermehren4 ,aus den ,lokomotiven von der bisher gebruchlichen ,gre knnen also bedeutend hhere ,kraftleistungen nicht gut mehr herausgeholt werden4 ,die ,schwere der ,zge und die ,ansprche1 die an deren ,geschwindigkeit gestellt werden1 wachsen jedoch unaufhrlich4 ,wenn man mit ,hilfe von ,dampflokomotiven diesen ,anforderungen entsprechen will1 mte man die ,maschinen noch weiter vergrern4 ,eine ,verbreiterung ist wegen der nahen ,nachbarschaft der ,nebengeleise ausgeschlossen1 die ,lokomotiven knnten also nur in der ,lnge wachsen4 ,lngere ,roste aber mit der ,hand gut zu beschicken1 ist nicht mehr mglich1 man mte sich zur ,anwendung von ,wanderrosten oder hnlichen knstlichen ,beschickungsanlagen entschlieen4 ,in ,amerika hat man einige ,versuche in dieser ,hinsicht gemacht1 in ,europa betrachtet man eine weitere ,belastung der ,lokomotive mit derartigen ,neueinrichtungen als nicht zweckmig1 wie bereits auf ,seite #bdg dargelegt worden ist4 ,abbildung3 #dje4 ,fahrleitungsanlage ber einem ,bahnhof ,abbildung3 ,anlage ausgefhrt von den ,siemens-,schuckert-,werken #djf4 ,eisbildung auf einer ,fahrleitung ,abklopfen des ,eises vom ,fahrdraht der schwedischen ,lapplandbahn ,die ,beschrnkung des ,feuerungs- und ,kesselraums setzt also der ,leistungsfhigkeit der ,dampflokomotive eine ,grenze nach oben4 ,freilich wird diese ,maschine wahrscheinlich noch sehr lange imstande sein1 selbst die schwersten gebruchlichen ,zge zu schleppen4 ,elektrische ,lokomotiven knnen fr jede beliebige ,leistung gebaut werden4 ,abbildung3 #djg4 ,spanngewichte ,belastung des ,fahrdrahts zum ,ausgleich der ,wrmenderungen ,eine weitere ,vergrerung der ,dampflokomotive wrde auch zur ,folge haben1 da die tote ,last der ,vorrte1 welche von ihr stndig mitgeschleppt werden mu1 eine ,vergrerung erfhre4 ,bei ,schnellzgen betrgt das ,gewicht von ,kohle und ,wasser auf dem ,tender bei ,anfang der ,fahrt heute bereits nicht weniger als zwlf vom ,hundert des gesamten ,zuggewichts4 ,beim ,gterzug sind es immer noch fnf vom ,hundert4 ,die elektrische ,lokomotive braucht gar keine tote ,last mit sich zu fhren4 ,die ,ausnutzungsfhigkeit der ,dampflokomotive wird dadurch stark herabgemindert1 da sie nach ,fahrleistungen von wenigen ,stunden immer wieder fr lngere ,zeit von der ,strecke zurckgezogen werden mu1 damit der ,rost gereinigt1 die ,rauchkammer entleert und sonstige ,hilfsarbeiten an ihr ausgefhrt werden knnen4 ,eine ,dampflokomotive1 die gnzlich auer ,betrieb gesetzt war1 braucht lange ,zeit1 bis sie so weit angeheizt ist1 da sie wieder vor den ,zug gelegt werden kann4 ,die ,mannschaften haben fr ,instandhaltung und ,inbetriebsetzung der ,maschinen sehr viel ,arbeit zu leisten1 die dem eigentlichen ,betrieb nicht zustatten kommt4 ,bei der elektrischen ,lokomotive fllt das alles fort4 ,sie kann ununterbrochen im ,betrieb bleiben1 bis die ,notwendigkeit einer ,ausbesserung eintritt1 was sehr viel seltener der ,fall sein wird als bei der lteren ,maschine mit ihrer bedeutend greren ,anzahl von ,einzeleinrichtungen4 ,vorbereitungen sind bei ihr nicht notwendig4 ,sie ist stets sofort voll betriebsbereit4 ,auch die lstige ,arbeit des ,wendens1 die bei ,dampflokomotiven mit ,tendern so oft notwendig wird1 fllt fort1 da die elektrische ,lokomotive ,fhrerstnde an beiden ,stirnseiten besitzt4 ,eine geradezu umwlzende ,verbesserung in ihren dienstlichen ,verhltnissen bringt die elektrische ,lokomotive den darauf beschftigten ,beamten4 ,der bergang vom vllig ungeschtzten ,stand zum heutigen ,fhrerhaus war kaum durchgreifender als die ,verbesserung ist1 welche die neue ,maschinenform gewhrt4 ,trotz aller ,schutzvorkehrungen leidet die ,lokomotivmannschaft im ,winter1 insbesondere bei ,strmen1 noch immer recht lebhaft unter der ,witterung4 ,in unmittelbarer ,nhe des ,kessels herrscht starke ,hitze1 whrend ein einziger ,schritt rckwrts in grimmige ,klte bringt4 ,abbildung3 ,bauart ,siemens ,halske #djh4 berwegschutz ,warnungstafeln am ,wegbergang1 deren ,unterkante tiefer liegt als die ,fahrleitung ,der elektrische8 ,fhrer steht in einem nach allen ,seiten geschlossenen1 angenehm geheizten ,haus4 ,er ist nicht schlechter daran als die ,insassen der ,abteile4 ,ihn belstigen weder ,wrmeausstrahlungen noch kalte ,winde4 ,hinter einer groen ,glasscheibe stehend1 berblickt er das ,gleis ohne ,hinderung4 ,der verdeckende1 lange ,vorbau des ,kessels fllt fort1 keine ,dampfwolke verhllt mehr die ,signale1 kein ,donnerkrachen der auf den ,schienen rollenden ,rder gellt ihm ungehindert in die ,ohren4 ,abbildung3 ,accumulatoren-,akt4-,ges4 in ,berlin und ,hagen #dji4 berwachungswagen ,fahrzeug zum ,nachsehen und ,ausbessern der elektrischen ,oberleitung ,es ist kein ,zweifel1 da die ,gestalt des ,lokomotivfhrers knftig viel von dem geheimnisvollen ,schimmer verlieren wird1 mit dem sie heute noch umwoben ist4 ,die ,abtrennung der ,lokomotivmannschaft vom brigen ,zug findet nicht mehr statt1 wahrscheinlich wird der ,zugfhrer knftig seinen ,platz neben dem ,lokomotivfhrer erhalten und trotzdem jederzeit von dort die brigen ,fahrzeuge des ,zugs erreichen knnen4 ,abbildung3 ,erbaut von der ,hanomag4 ,elektrische ,ausrstung von der ,,aeg #daj4 ,elektrische ,gterzug-,lokomotive mit ,blindwelle und ,schubstangenantrieb4 ,achsanordnung ,d ,die ,fahrgste selbst werden nach dem bergang zu der neuen ,betriebsart unmittelbar und mit besonderer ,freude den ,wegfall der recht unangenehmen ,rauchbelstigung bemerken4 ,auch die allerreinlichsten ,menschen werden es knftig kaum noch notwendig haben1 stundenlang mit ,handschuhen in der ,eisenbahn zu sitzen1 weil sie nicht mehr zu befrchten brauchen1 da sie sich beim ,anfassen irgendeines ,gegenstands sofort die ,finger beruen4 ,das ,hinabrieseln der feinen1 aus dem ,schornstein der ,maschine mitgerissenen ,kohleteilchen auf die ,wagen des ,zugs wird aufhren4 ,sie werden nicht mehr so beruchert aussehen1 und ebenso werden die ,bahnhfe ein viel freundlicheres ,gesicht zeigen4 ,die ,verwaltungen werden viel ,geld fr ,anstrichfarben sparen knnen1 die starken ,verletzungen1 welche alle ,eisenbauten durch die im ,lokomotivrauch enthaltenen ,suren erleiden1 werden nicht mehr eintreten4 ,ferner wird den ,verwaltungen eine bedeutende ,ersparnis durch den ,wegfall der ,flurschden erwachsen1 die trotz aller ,schutzstreifen und ,grben fortwhrend durch den ,funkenwurf der ,lokomotiven entstehen4 ,die elektrische ,lokomotive wird zwar -- bildlich gesprochen -- durch den weithin zuckenden ,funken getrieben1 aber sie wirft ganz gewi keine zndenden ,funken aus4 ,weniger bequem als bei ,benutzung der ,dampflokomotive ist beim elektrischen ,betrieb vorlufig die ,durchfhrung der ,heizung4 ,am einfachsten wre es1 wie es auch heute in ,einzelfllen bereits geschieht1 die ,wagen dadurch zu erwrmen1 da man unter den ,sitzen ,widerstandskrper aufstellte1 die durch hineingeleiteten ,strom erhitzt werden4 ,es ist aber fr unabsehbare ,zeit nicht darauf zu rechnen1 da alle ,zge mit elektrischen ,lokomotiven gefahren werden4 ,noch lange wird der ,dampfbetrieb bei weitem berwiegen1 so da an ein ,entfernen der ,dampfheizkrper nicht gedacht werden kann4 ,um ,freizgigkeit der ,wagen zwischen ,dampfzgen und elektrischen ,zgen zu erwirken1 werden darum die elektrischen ,lokomotiven mit ,dampfentwicklern fr die ,heizung versehen sein mssen4 ,abbildung3 #daa4 ,elektrische ,lokomotive der ,rhtischen ,bahn 7,chur-,st4 ,moritz7 mit ,schneepflug ,achsanordnung #a ,d #a ,es ist also whrend des ,winters der ,betrieb eines ,heizkessels auf solchen ,lokomotiven notwendig4 ,die ,wrmeerzeugung erfolgt hier entweder durch ,koks- oder durch lfeuerung4 ,die technisch schnere elektrische ,heizung mittels ,widerstnden stellt sich zu teuer4 ,durch die ,einfhrung der ,verbundeinrichtung und der ,dampfberhitzung1 neuestens auch der ,vorwrmung des ,speisewassers1 ist die ,ausnutzung der ,kohle auf der ,dampflokomotive erheblich gesteigert4 ,der elektrische ,betrieb wird nur dann wettbewerbsfhig1 wenn er die ,krafteinheit auerordentlich billig an die ,lokomotivrder liefert4 ,verfeuerung billigen ,heizstoffs1 dessen ,vergasung1 insbesondere aber die ,gewinnung von ,nebenstoffen werden viel hierzu beitragen4 ,dennoch wrde die ,krafteinheit noch zu teuer werden1 wenn das ,bahnkraftwerk ausschlielich fr die ,strecke und kleinere ,nebenbetriebe arbeitete4 ,die ,maschinen mssen ja stets so berechnet sein1 da sie dem hchstmglichen ,kraftbedarf zu gengen vermgen4 ,dieser wird aber von der ,stelle hchster ,beanspruchung1 von der ,strecke her1 innerhalb #bd ,stunden immer nur whrend einer kurzen ,zeit angefordert4 ,in den brigen ,stunden wre also eine vllige ,ausnutzung der vorhandenen ,krfte nicht mglich4 ,dieser unerwnschte ,zustand kann sehr bedeutend dadurch verbessert werden1 da das ,bahnkraftwerk ,strom auch fr andere ,zwecke in bedeutendem ,ma abgibt4 ,deshalb ist es gut1 wenn die umliegenden ,ortschaften von ihm mit elektrischer ,kraft versorgt werden4 ,auf diese ,weise aber wird die elektrische ,vollbahn zum ,vorkmpfer fr die ,verbesserung der ,lebensverhltnisse im ganzen ,land und fr weitere gewerbliche ,erstarkung4 ,der kleine ,elektromotor1 der immer nur ,kraft verbraucht1 wenn er in ,betrieb ist1 hebt erfahrungsgem das ,kleingewerbe1 aber auch groe ,fabriken entstehen leicht in der ,nhe leistungsfhiger ,kraftlieferungsstellen4 ,die ,ausnutzung dieser ,wirkungsmglichkeit wird eine bedeutende ,aufgabe beim ,ausbau der ,vollbahnen fr den elektrischen ,betrieb sein4 ,ganz besonders wichtig ist ferner1 da zur ,erzeugung von ,bahnstrom in ganz groen ,werken mit ,kraftabgabe nach auen das fallende ,wasser umfassend ausgenutzt werden kann4 ,in ,deutschland bietet sich hierzu insbesondere in ,bayern ,gelegenheit4 ,einige elektrisch betriebene ,bahnstrecken empfangen dort bereits heute ihren ,strom aus ,wasserkraftwerken4 ,eine groartige ,ausnutzung des ,hhenunterschieds zwischen ,walchensee und ,isar einerseits1 dem ,kochelsee andererseits ist in ,vorbereitung4 ,da elektrische ,vollbahnen bei uns heute schon in immerhin betrchtlicher ,zahl in ,betrieb sind1 zeigt die folgende ,zusammenstellung von derartig ausgebauten ,strecken3 ,dessau-,bitterfeld 7,preuisch-,hessische ,staatsbahnen74 ,lauban-,knigszelt im ,riesengebirge 7,preuisch-,hessische ,staatsbahnen74 ,murnau-,oberammergau 7,lokalbahn-,aktiengesellschaft74 ,salzburg-,berchtesgaden 7,bayerische ,staatsbahnen74 ,garmisch-,partenkirchen-,griesen 7,bayerische ,staatsbahnen74 ,garmisch-,partenkirchen-,landesgrenze-7 ,innsbruck7 ,mittenwald-,bahn 7,bayerische ,staatsbahnen74 ,basel-,zell ,wiesental-,bahn 7,badische ,staatsbahnen74 ,karlsruhe-,herrnalb 7,badische ,lokal-,eisenbahnen74 ,ehe man zur ,einfhrung des elektrischen ,betriebs auf diesen ,bahnen gelangte1 war es vor allem notwendig1 die gnstigste ,stromart zu ermitteln1 die hierbei in ,anwendung kommen sollte4 ,wiederum war es die ,verwaltung der preuisch-hessischen ,staatsbahnen1 die hierbei fhrend mitgewirkt hat4 ,sehr bedeutende ,verdienste hat sich in diesem ,bezirk insbesondere der ,geheime ,oberbaurat ,dr4-,ing4 e4 h4 ,wittfeld1 vortragender ,rat im ,ministerium der ffentlichen ,arbeiten1 erworben4 ,in den ,jahren #aijj-aijb verkehrte bereits ein elektrischer ,versuchszug auf der ,wannseebahn zwischen deren ,endbahnhof in ,berlin und ,zehlendorf4 ,hierbei wurden ,triebwagen benutzt1 die ,antriebsmaschinen waren also in einen ,personenwagen eingebaut4 ,es wurde ,gleichstrom von #gej ,volt ,spannung angewendet4 ,der elektrische ,zug lief zwischen ,dampfzgen4 ,der ,betrieb vollzog sich damals schon glatt1 es stellte sich jedoch heraus1 da er etwas teurer war als die ,zugfrderung durch ,dampflokomotiven4 ,im ,jahre #aijc wurde alsdann die #i ,kilometer lange ,vorortstrecke ,berlin 7,potsdamer ,bahnhof7-,lichterfelde-,ost fr den elektrischen ,betrieb eingerichtet1 der dort bis heute fortdauert4 ,es wird wiederum ,gleichstrom benutzt1 aber mit einer ,spannung von nur #ejj ,volt4 ,die ,stromzufhrung erfolgt1 wie es bei dem ,versuchsbetrieb auf der ,wannseebahn der ,fall gewesen1 durch eine dritte ,schiene1 die isoliert neben dem ,gleis auf dem ,boden angebracht ist4 ,abbildung3 ,bauart der ,,aeg #dab4 ,lokomotive mit vorgebauten ,motoren ,achsanordnung ,b ,b4 ,zwischen den ,rdern die ,schutzkapseln fr den ,antrieb der ,blindwellen4 ,in der ,mitte steht der ,transformator2 die ,khlschlangen fr das ,isolierl1 das zwischen dessen ,spulen umluft1 sind sichtbar ,abbildung3 ,bauart der ,siemens-,schuckert-,werke #dac4 ,elektrische ,lokomotive mit zwei innen liegenden ,antriebsmaschinen ,achsanordnung #a ,d #a ,die ,erfahrungen1 welche man auf der ,lichterfelder ,strecke gemacht hat1 haben gezeigt1 da der ,gleichstrombetrieb auf kurzen ,strecken sehr gute ,leistungen ergeben kann4 ,die ,entwicklung des elektrischen ,antriebs fr ,vollbahnen mute jedoch andere ,wege einschlagen4 ,man war gezwungen1 zum ,wechselstrom berzugehen4 ,der magebliche ,unterschied zwischen ,straenbahnen1 ,stadtschnellbahnen und ,vorortstrecken einerseits1 die bis zum heutigen ,tag allermeist mit ,gleichstrom betrieben werden1 und den ,vollbahnen liegt in ihrer ,lngenerstreckung4 ,der ,gleichstrom hat ,eigenschaften1 die seine ,benutzung auf sehr weite ,entfernungen im allgemeinen verbieten4 ,jede ,leitung setzt der fortgeleiteten elektrischen ,arbeit einen ,widerstand entgegen1 der kraftverzehrend wirkt4 ,je lnger die ,leitung ist1 desto mehr ,arbeit geht durch den ,leitungswiderstand verloren4 ,es hat sich jedoch gezeigt1 da dieser ,verlust klein gehalten werden kann1 wenn man ,strom mit sehr hoher ,spannung durch die ,leitung schickt4 #ej #jjj1 #fj #jjj1 ja #ajj #jjj ,volt sind gebruchliche ,spannungszahlen geworden4 ,der ,stromerzeuger aber ist im allgemeinen nicht imstande1 hhere ,spannungen zu liefern1 als etwa #ejjj ,volt4 ,schon fr eine ,bahnlinie von ,berlin bis ,halle reicht das wegen der ,verluste in der ,leitung bei weitem nicht aus4 ,abbildung3 ,lokomotive erbaut von den ,siemens-,schuckert-,werken #dad4 ,herausheben eines ,lokomotivmotors nach ,entfernen des einen ,stromabnehmers ,um derartige ,strecken zu versorgen -- und es handelt sich doch fr die ,zukunft noch um ganz andere ,entfernungen -- mu man die ,spannung des aus dem ,erzeuger kommenden ,stroms erhhen4 ,das ist bei ,gleichstrom nur dadurch mglich1 da man ,umformer einschaltet1 die sich drehen1 laufende ,maschinen also1 welche einer stndigen ,wartung bedrfen und selbst ,energie verzehren4 ,der ,wechselstrom aber gestattet1 ,spannungsnderungen in bequemster ,weise durch ruhende ,maschinen vornehmen zu lassen1 die ohne jede ,aufsicht zu arbeiten vermgen4 ,sie fhren in der ,technik die ,bezeichnung ,transformatoren4 ,mit ,hilfe solcher ,transformatoren kann man die ,spannung eines hineingeschickten ,wechselstroms in beliebigen ,grenzen hinauf- und hinabsetzen1 und die ,umnderung verbraucht fast gar keine ,arbeit4 ,die groen ,wechselstrom-,transformatoren gehren zu den ,maschinen mit bestem ,wirkungsgrad4 ,der ,arbeitsverlust in ihnen betrgt kaum mehr als ein bis zwei vom ,hundert4 ,bedingung fr die ,verwendung des ,wechselstroms im ,bahnbetrieb war die ,schaffung eines geeigneten ,wechselstrom-,motors1 der bis in die ersten ,jahre dieses ,jahrhunderts noch nicht vorhanden war4 ,abbildung3 ,erbaut von den ,siemens-,schuckert-,werken #dae4 ,lokomotive der schwedischen ,lapplandbahn nach einer ,fahrt im ,schneesturm ,die preuische ,staatsbahnverwaltung gab der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft ,gelegenheit1 in den ,jahren #aijc bis #aije einen ,probebetrieb mit dem neuen1 von ihr entwickelten ,wechselstrom-,motor auf der ,vorortstrecke ,niederschneweide-,spindlersfeld bei ,berlin einzurichten4 ,die ,ergebnisse waren so befriedigend1 da vom ,jahre #aijg ab die wichtige ,vorortstrecke ,ohlsdorf-,hamburg-,blankenese fr ,betrieb mit ,wechselstrom von #fjjj ,volt eingerichtet werden konnte4 ,man erzielte auf dieser ,linie nach berwindung einiger1 allerdings ziemlich schwerer ,kinderkrankheiten alsbald einen ganzen ,erfolg1 der zu weiteren ,schritten anregte und dazu ermutigte1 nun auch eine ,vollbahn als ,probestrecke elektrisch zu betreiben4 ,whrend jedoch bisher ausschlielich ,triebwagen benutzt worden waren1 wurden fr die ,vollbahn ,lokomotiven ausgefhrt1 das heit ,antriebsfahrzeuge1 die nicht mit ,personen-,abteilen fest verbunden sind4 ,am #ah4 ,januar #aiaa konnte die erste elektrische ,vollbahn in ,preuen1 die ,strecke ,bitterfeld-,dessau1 dem ,betrieb bergeben werden4 ,der ,ausbau war in kurzer ,zeit nach den ,angaben ,wittfelds durch die ,eisenbahndirektion ,halle unter ,heranziehung der drei fhrenden elektrotechnischen ,firmen ,deutschlands1 der ,,aeg1 der ,siemens-,schuckert-,werke und der ,bergmann-,elektrizitts-,werke1 sowie der ,maffei-,schwartzkopff-,werke und der ,firma ,brown1 ,boveri ,co4 ausgefhrt worden4 ,die ,strecke ist bis zum ,ausbruch des ,kriegs in ,betrieb gewesen4 ,die elektrische ,zugfrderung soll alsbald noch ber beide ursprnglichen ,endpunkte hinaus um ein bedeutendes ,stck erweitert werden und alsdann die ,strecke von ,magdeburg ber ,dessau und ,bitterfeld bis ,leipzig und von dort nach ,halle mit einer ,lnge von #aed ,kilometern umfassen4 ,abbildung3 #daf4 ,elektrische ,schnellzug-,lokomotive vor einem ,d-,zug auf der ,strecke ,bitterfeld-,dessau ,abbildung3 ,elektrische ,anlage ausgefhrt von den ,siemens-,schuckert-,werken #dag4 ,ein ,gterzug der schwedischen ,lapplandbahn ,auch diese ,anlage brachte bald befriedigende ,ergebnisse1 die zeigten1 da man die neue ,betriebsart schon damals technisch vollkommen beherrschte4 ,heute nun darf man auf ,grund der in jahrelangem ,betrieb gewonnenen ,erfahrungen sagen1 da die ,form der elektrischen ,vollbahn fertig dasteht4 ,auch ber die wichtigste ,streitfrage1 die ,wahl der geeignetsten ,stromart1 ist volle ,klarheit geschaffen4 ,die ,staatsbahnverwaltungen von ,preuen1 ,bayern1 ,baden1 sterreich1 ,schweden und der ,schweiz haben in bereinstimmung mit den elektrotechnischen ,grofirmen dieser ,lnder nach grndlichen ,vorarbeiten auf dem ,papier und auf den ,strecken die ,betriebsform mit einfachem ,wechselstrom von hoher ,fahrdrahtspannung und niedriger ,wechselzahl als die fr den ,hauptbahnbetrieb im ganzen geeignetste ,zugfrderungsart erkannt4 ,durch die ,betrachtung der ,probestrecke ,bitterfeld-,dessau1 der eine geschichtliche ,bedeutung zukommt1 gewinnt man einen berblick darber1 wie die elektrischen ,vollbahnen der ,zukunft aussehen werden4 ,abbildung3 #dah4 ,fahrerstand einer elektrischen ,schnellzug-,lokomotive ,zur ,errichtung des ,kraftwerks fr die ,linie1 das freilich noch mit ,dampfmaschinen und ohne ,nebenbetriebe arbeitet1 ist ein ,gelnde in unmittelbarer ,nhe des kleinen ,bahnhofs ,muldenstein ausgewhlt worden1 der an der ,strecke ,berlin-,halle unweit von ,bitterfeld liegt4 ,es ist dies ein ,punkt inmitten eines ausgedehnten ,braunkohlengebiets1 das gro genug erscheint1 um fr lange ,zeit den ,bedarf an ,heizstoff zu decken4 ,es kann also hier billiger ,brennstoff verwendet werden1 ohne da er weithin verfrachtet zu werden braucht2 es wurde schon darauf hingewiesen1 da dies fr das wirtschaftliche ,ergebnis des elektrischen ,betriebs von ausschlaggebender ,wichtigkeit ist4 ,der ,wrmewert der ,kohle wird in einer neuzeitlich ausgestatteten ,kesselanlage auf das grndlichste ausgenutzt4 ,es sind in ,muldenstein zwanzig ,wasserrohrkessel in ,betrieb1 in denen die ,rohre sehr steil gestellt sind1 damit die ,flugasche1 welche beim ,verbrennen der ,braunkohle in reichlichen ,mengen entsteht1 sich nicht auf den ,rohrwandungen absetzen und deren ,wrmeaufnahme vermindern kann1 sondern stets sofort nach unten abrutscht4 ,fr eine bequeme ,entschlackung der in besonderer ,weise durchgebildeten ,roste und fr die ,mglichkeit der ,asche-,entnahme whrend des ,betriebs ist ,sorge getragen4 ,die ,eisenbahnwagen1 welche die ,kohle heranbringen1 fahren ber eine ,rampe in ein hochliegendes ,stockwerk des ,kesselhauses1 wo sie ihren ,inhalt in ,bunker entleeren4 ,aus diesen rutscht die ,kohle selbstttig in die ,feuerung4 ,eine ,schaufel gibt es in dem ,muldensteiner ,kesselhaus berhaupt nicht mehr4 ,ein einziger ,mann ist imstande1 mehrere ,kessel zu bedienen4 ,der hier entwickelte ,dampf treibt ,turbinen an1 mit denen die groen ,stromerzeuger gekuppelt sind4 ,sie bringen einen ,wechselstrom von #djjj ,volt ,spannung und #af-b_/c ,pulsen hervor1 das heit der ,strom fliet innerhalb einer ,sekunde #af-b_/c mal im positiven und ebenso oft im negativen ,sinn4 ,diese ,pulszahl des einfachen ,bahnwechselstroms ist genau #a_/c der sekundlichen ,pulszahl #ej des dreifachen ,wechselstroms 7,drehstroms71 wie ihn unsere berlandleitungen meistens fhren4 ,man whlte solchen ,wechselstrom1 um spter ,bahn- und berlandkraftwerk mglichst bequem vereinigen zu knnen4 ,im ,kraftwerk wird der ,strom in riesigen ,transformatoren auf die ,spannung von #fj #jjj ,volt gebracht und in dieser ,form einem ,unterwerk zugefhrt1 das in der ,nhe von ,bitterfeld unmittelbar an der ,strecke errichtet ist4 ,eine weitere ,transformatorenanlage setzt den ,strom hier auf die ,spannung von #ae #jjj ,volt hinunter1 mit der er in die ,fahrleitung fliet4 ,diese ist an festen ,tragjochen ber den ,geleisen aufgehngt4 ,die ,lokomotiven nehmen den ,strom mit ,schleifbgeln aus der ,leitung ab4 ,bevor er den ,antriebsmaschinen zufliet1 durchluft er den ,lokomotiv-,transformator1 wodurch seine ,spannung auf einige hundert ,volt hinuntergesetzt wird1 da die ,elektromotoren so wenig wie die ,dynamos ganz hohe ,spannungen zu ertragen vermgen4 ,es findet also eine dreimalige ,spannungsnderung des ,stroms statt4 ,der ,weg1 den er zurckzulegen hat1 ist deshalb recht verwickelt4 ,dennoch befriedigt die ,anlage in ,wirkungsgrad und bersichtlichkeit alle technischen ,ansprche4 ,das ,hinauftransformieren des ,bahnstroms im ,kraftwerk auf die ,hhe von #fj #jjj ,volt erfolgt1 wie wir bereits wissen1 damit die ,verluste in der langen ,fernleitung mglichst gering werden4 ,nun ist aber der ,fahrdraht ber den ,geleisen gleichfalls nichts anderes als eine ,fernleitung4 ,an sich wre es also richtig1 den ,hochspannungsstrom unverndert in die ,fahrleitung hineinzusenden4 ,zweifellos wrde das wirtschaftlich am vorteilhaftesten sein4 ,der ,fahrdraht stellt jedoch eine ,leitung besonderer ,art dar4 ,er hat nicht nur elektrische ,beanspruchungen auszuhalten wie die ,speiseleitung vom ,kraftwerk zum ,unterwerk1 er wird auch mechanisch stark angegriffen4 ,es ist daher notwendig1 den ,fahrdraht sehr viel hufiger zu befestigen als die ,speiseleitung4 ,eine sehr groe ,zahl von ,isolatoren mu vorgesehen werden1 und man wrde zu einer uerst kostspieligen und ganz unbersichtlichen ,anlage kommen1 wenn man jeden dieser ,isolatoren so stark machen mte1 da er die ,spannung von #fj #jjj ,volt aushielte4 ,um das zu vermeiden1 nimmt man lieber einen strkeren ,spannungsabfall im ,fahrdraht durch ,verwendung einer niedrigeren ,voltzahl in ,kauf4 ,bei ,stadt-1 ,schnell- und hnlichen ,bahnen pflegt man in allen ,lndern die ,stromzufhrung als eine dritte ,schiene neben den ,geleisen zu verlegen4 ,das ist bequem und billig und hat den ,vorteil1 da der ,luftraum ber dem ,bahnkrper frei von strenden ,einbauten bleibt4 ,es ist jedoch nicht daran zu denken1 eine derartige ,stromzufhrung auch fr ,fernbahnen zu verwenden4 ,schon die hohe ,spannung1 die zur ,anwendung gelangt1 verbietet dies4 ,whrend bei den krzeren ,stadtbahnen ,gleichstrom von #ejj bis #gej ,volt in ,anwendung ist1 dessen ,durchgang der menschliche ,krper unter nicht allzu ungnstigen ,umstnden meist ertrgt1 handelt es sich bei den ,vollbahnen um #ae #jjj ,volt ,wechselstrom1 eine unbedingt tdlich wirkende ,spannung4 ,es mu also dafr gesorgt werden1 da gleichzeitige ,berhrung von ,stromleitung und ,fahrschiene1 die ja als ,rckleitung dient1 durch einen lebenden ,krper unmglich ist4 ,eine todbringende ,spannung auf einer ,erdschiene ber ,felder und ,landstraen hinwegzufhren1 ist selbstverstndlich unmglich4 ,es ergibt sich also die ,notwendigkeit1 eine hoch liegende ,oberleitung auszufhren4 ,die bekannten ,straenbahnoberleitungen konnten als ,vorbilder nicht dienen4 ,denn es ist ein anderes1 eine ,leitung fr langsam fahrende ,wagen auszulegen oder eine solche herzustellen1 unter der ,lokomotiven mit #abj1 vielleicht auch einmal #aej ,kilometern ,stundengeschwindigkeit dahinfahren sollen4 ,abbildung3 #dai4 ,im ,motorraum einer elektrischen ,lokomotive ,anker mit ,stromzufhrungsbrsten ,die ,straenbahnleitungen sind an dnnen ,stahlquerdrhten befestigt4 ,man zieht sie nicht straff an1 sondern lt sie in leichtem ,bogen durchhngen4 ,die ,leitung bildet also eine stndig auf- und absteigende gekrmmte ,linie4 ,die ,bgel- oder ,rollenstromabnehmer der ,straenbahnwagen folgen unter dem ,druck der auf sie wirkenden ,federn bequem den wechselnden ,hhenlagen des ,fahrdrahts4 ,die ,lokomotivbgel aber haben viel grere ,massen4 ,bei hohen ,geschwindigkeiten knnten diese sich nicht rasch genug hin und her bewegen1 wenn die ,hhenlage des ,fahrdrahts ber ihnen stndig wechselte4 ,auf ,vollbahnen ist es also notwendig1 diesen genau in gerader ,linie auszulegen4 ,das kann nur geschehen1 wenn der ,draht sehr scharf angespannt wird4 ,dnne ,stahldrhte als ,trger knnen hierbei nicht mehr verwendet werden1 da sie in der wagerechten ,ebene zu sehr nachgeben wrden4 ,aber auch der ,kupferdraht der ,leitung selbst kann so starke ,zugkrfte nicht aushalten1 da ,kupfer keine gengende ,festigkeit gegen ,zerreien besitzt4 ,eine ,verstrkung des ,querschnitts ber die ,forderungen der elektrischen ,beanspruchung hinaus ist nicht zulssig1 da ,kupfer ja ein sehr teurer ,stoff ist4 ,man hat demzufolge zu ,hilfsanordnungen schreiten mssen1 durch welche die ,fahrleitung fr ,vollbahnen eine recht verwickelte1 vielteilige ,anordnung geworden ist4 ,man kann nicht sagen1 da die berbauung der ,eisenbahnlinien mit ,fahrdrhten die ,schnheit der durchzogenen ,landschaften verbessern wird4 ,auch der ,reisende1 der aus den ,fenstern blickt1 wird fortwhrend aufragende ,bauteile an seinen ,augen vorberflirren sehen1 welche die ,aussicht beeintrchtigen4 ,immerhin drfte dies nicht allzu strend empfunden werden1 wie man ja auch an das ,telegraphengestnge1 das oft zu beiden ,seiten der ,bahn steht1 bereits gewhnt ist4 ,die ,ausfhrungsform der ,fahrleitung auf der ,strecke ,bitterfeld-,dessau1 die als grundlegend angesehen werden kann1 sieht nun so aus3 ,in ,entfernungen von je #ajj ,metern sind zu beiden ,seiten der ,strecke krftige ,gittermaste aufgerichtet4 ,sie sind durch wagerecht ber den ,geleisen liegende1 eiserne ,joche miteinander verbunden4 ,diese treten an ,stelle der ,querdrhte ber den ,straenbahnlinien4 ,sie verbiegen sich nicht in der wagerechten ,ebene1 wenn sie scharf in dieser ,richtung beansprucht werden4 ,zwischen den ,jochen ist ber jedem ,gleis und gleichgerichtet mit diesem ein ,tragseil aus ,stahldraht befestigt1 das nicht straff angezogen ist1 sondern in einem ,bogen1 einer ,kettenlinie1 durchhngt4 ,an diesem ,tragseil sind in kurzen ,abstnden senkrechte ,hngedrhte angebracht1 deren ,enden smtlich in gleicher ,hhe liegen4 ,die ,hngedrhte halten einen sthlernen ,hilfsdraht von groer ,zugfestigkeit4 ,dieser ist ganz genau in gerader ,linie ausgelegt und scharf angespannt4 ,der eigentliche ,fahrdraht aus ,kupfer ist dicht unter dem ,hilfsdraht mit kurzen1 in kleinsten ,abstnden aufeinanderfolgenden ,klammern befestigt4 ,er hat also fast gar keine mechanische ,beanspruchung auszuhalten und liegt doch ganz gerade da4 ,im ,gegensatz zu der von den ,siemens-,schuckert-,werken ausgefhrten ,bauform fehlt der ,hilfsdraht bei der ,bauart der ,,aeg4 ,um die ,lngennderungen unschdlich zu machen1 welche durch die wechselnden ,wrmegrade in dem ,fahrdraht auftreten1 ist er mit ,hilfe einer sehr geschickten ,anordnung in ,abstnden von #a bis #a-a_/b ,kilometern durch krftige ,gewichte belastet1 die ihn stets anspannen4 ,die gesamte ,leitungsanordnung folgt nicht genau der ,gleismittellinie4 ,sie bildet vielmehr ein fortwhrend nach rechts und links ausweichendes ,zickzack4 ,man geht in dieser ,weise vor1 damit die ,schleifbgel der ,lokomotiven nicht immer an der gleichen ,stelle vom ,fahrdraht berhrt werden4 ,es lge sonst die ,gefahr vor1 da die ,bgel an dieser ,stelle ausgesgt wrden1 da sich eine ,kerbe bildete1 in welcher der ,fahrdraht sich schlielich verfangen1 und wodurch er hinabgerissen werden knnte4 ,dnne ,rohrausleger1 die in ,fahrdrahthhe von den ,gittertrgern seitlich zum ,gleis vorspringen1 sichern die ,zickzacklinien4 ,jeder der zwei oder drei ber einem jeden ,gleis liegenden ,drhte1 das ,tragseil1 der ,fahrdraht und -- wo vorhanden -- der ,hilfsdraht1 mssen gegen die tragenden ,sttzen isoliert sein4 ,man hat sich wegen der immer noch hohen ,spannung nicht mit einfacher ,isolation begngt1 sondern den ,grundsatz durchgefhrt1 da an jeder ,aufhngungsstelle eine doppelte ,isolierung vorhanden sein mu4 ,strombergang in tragende ,teile kann also nach menschlichem ,ermessen niemals stattfinden4 ,es hat sich gezeigt1 da als ,isolationsstoff nur ,porzellan in ,betracht kommt4 ,trotz ihrer ,zerbrechlichkeit ist diese ,masse allein fest genug1 um die sehr hohen mechanischen ,beanspruchungen auszuhalten4 ,bedeutet doch das ,tragen eines ,stahl- oder ,kupferdrahts von hundert ,metern ,lnge eine ziemlich starke ,belastung4 ,als gnstigste ,gestaltung der ,isolatoren hat sich die von ,wittfeld angegebene ,diaboloform erwiesen 7siehe ,bild #dja71 die dem bekannten ,spielzeug nachgebildet ist4 ,obgleich die ,fahrleitung in einer ,hhe von fnf ,metern ber der ,schienenoberkante verlegt ist1 sind dennoch an den ,wegbergngen besondere ,vorkehrungen getroffen1 um eine ,berhrung unmglich zu machen4 ,bestnde doch die ,gefahr1 da ein hoch beladener ,heuwagen oder die ,spitze einer ,fahne1 die in einem ,aufzug getragen wird1 an die ,leitung stoen knnte4 ,um dies mit ,sicherheit auszuschlieen1 sind an jedem berweg zu beiden ,seiten der ,leitung und gleichgerichtet mit dieser lange ,warnungstafeln aufgehngt1 deren ,unterkanten ein bis zwei ,meter tiefer liegen als die ,fahrleitung4 ,ein zu hoher ,gegenstand1 mit dem die ,geleise berquert werden sollen1 mte also schon vorher gegen eine dieser ,tafeln stoen4 bergnge mit besonders lebhaftem ,verkehr haben trotzdem noch eine weitere ,sicherung erfahren4 ,die ,fahrleitung fhrt an diesen ,stellen ,strom nur dann1 wenn die ,wegschranken geschlossen sind4 ,solange der bergang geffnet ist1 geht der ,strom durch ein unterirdisch verlegtes ,kabel von einer ,wegseite zur anderen4 ,neben der guten ,eigenschaft1 sich bequem transformieren zu lassen1 hat der ,wechselstrom die unheilvolle ,fhigkeit1 ,stromleitungen1 die in einiger ,nhe gleichgerichtet mit seiner ,flierichtung verlaufen1 ungnstig zu beeinflussen4 ,er erregt in ihnen oft sehr starke ,fremdstrme4 ,das ,telegraphieren und ,fernsprechen in ,drahtleitungen1 die neben einer mit ,wechselstrom betriebenen ,bahnstrecke laufen1 ist ohne besondere ,vorkehrungen unmglich4 ,die ,schwachstromleitungen mssen an solchen ,stellen daher meist in ganz anderer ,weise als bisher verlegt oder mit besonderen ,schutzvorkehrungen ausgerstet werden4 ,abbildung3 #dbj4 ,an der ,martinswand ,streckenstck der elektrischen ,mittenwald-,bahn ,die ursprngliche ,versuchsstrecke ,bitterfeld-,dessau mit ihren sehr geringen ,steigungen hat insbesondere dem ,sammeln von ,erfahrungen ber den elektrischen ,vollbahnbetrieb in der ,ebene gedient4 ,um auch die ,ergebnisse in stark hgeligem ,gelnde kennen zu lernen1 hat die preuische ,eisenbahnverwaltung einen zweiten ,versuchsbetrieb auf der ,linie ,lauban-,knigszelt in den ,vorbergen des ,riesengebirges sowie einigen ,anschlustrecken eingerichtet1 der spter bis nach ,breslau und ,grlitz ausgedehnt werden soll4 ,man kann hier das ,verhalten der elektrischen ,lokomotive auf starken ,steigungen beobachten4 ,den ,fahrgsten erwchst ein groer ,vorteil durch die sofortige ,abkrzung der ,fahrzeiten1 weil bei der neuen ,betriebsart auf ansteigender ,strecke nicht mehr so langsam gefahren zu werden braucht wie beim ,dampfbetrieb4 ,denn die elektrische ,lokomotive kann leicht fr kurze ,zeit eine berlastung vertragen1 die ,zge also mit wenig verminderter ,geschwindigkeit in die ,hhe schleppen4 ,whrend die ,leistungsfhigkeit der ,dampflokomotive etwa bei #bejj ,pferdestrken ihr ,ende erreichen drfte1 besteht bei der elektrischen ,lokomotive eigentlich gar keine ,leistungsgrenze4 ,maschinen mit #cjjj ,pferdestrken sind heute schon vorhanden4 ,man kann soviel ,antriebsfahrzeuge aneinander reihen1 wie notwendig ist und braucht doch fr alle zusammen nur ,einen ,bedienungsmann4 ,ob die ,lokomotiven oder fhrerstandlosen ,triebgestelle hierbei unmittelbar hintereinanderlaufen oder ber den ganzen ,zug verteilt sind1 ist gleichgltig4 ,damit keine ,gefhrdung des ,zugs eintritt1 falls der ,fhrer einmal ohnmchtig werden sollte1 ist der ,fahrschalter mit einer ,notvorrichtung versehen4 ,sobald die ,kurbel aus der ,nullstellung herausgedreht ist1 die ,antriebsmaschinen also ,strom erhalten1 mu ein ,knopf an dem ,griff niedergedrckt sein4 ,liegt die ,hand des ,fhrers nicht auf der ,kurbel1 dann hebt sich der ,knopf1 die ,kurbel geht von selbst auf ,null zurck1 der ,strom ist damit abgeschaltet1 und nach zwei oder drei ,sekunden kann sich1 wenn man will1 die ,druckluftbremse von selbst anstellen4 ,freilich wird sich auf ,vollbahnen der ,fahrer niemals ganz allein in seinem ,stand befinden1 da der ,zugfhrer1 wie schon gesagt1 seinen ,platz in unmittelbarer ,nhe haben wird4 ,im ,gegensatz zu den ,antriebsmaschinen bei ,straen- und ,schnellbahnen pflegt man bis heute die ,motoren bei ,lokomotiven nicht zwischen die ,achsen zu legen1 sondern sie auf den ,fuboden des ,maschinenwagens zu stellen4 ,hieraus ergibt sich eine hohe ,lage des ,schwerpunkts1 die nach den auf ,seite #bje dieses ,buchs wiedergegebenen ,erwgungen als gnstig angesehen werden mu4 ,bei ,motoren1 die auf den ,achsen gelagert sind1 glaubte man eine ganz besonders ungnstige ,einwirkung auf den ,oberbau befrchten zu mssen1 auch war man der ,meinung1 da die sehr betrchtlichen ,massen der ,motoren in solchem ,fall gar nicht abgefedert werden knnten4 ,das ,hochlegen ergab ferner auch den ,vorteil1 da die ,durchmesser der ,maschinen beliebig vergrert werden konnten1 so da man imstande ist1 bedeutende ,leistungen durch wenige ,maschinenstze hervorzubringen4 ,freilich zwingen die hochliegenden ,motoren dazu1 an der elektrischen ,lokomotive wieder ,teile anzubringen1 die nicht vollstndig um und um laufen4 ,da die ,motoren auf dem ,wagenboden stehen1 folgen sie dem ,federspiel4 ,der ,abstand von den ,mitten der ,motorachsen zu den ,mitten der ,treibachsen ndert sich demgem fortwhrend4 ,eine unmittelbare ,verbindung durch ,zahnrder ist deshalb ausgeschlossen4 ,man hat zur ,anwendung eines ,zwischenglieds greifen mssen4 ,der ,motor treibt meist mittels einer ,schubstange1 oft aber auch durch ,zahnrder eine im ,rahmen festgelagerte1 radlose1 sogenannte ,blindwelle an1 die gleichfalls dem ,federspiel unterworfen ist1 also ihren ,abstand von der ,motorachse nicht verndert4 ,die ,blindwelle ist mit den ,treibachsen durch wagerechte ,kuppelstangen verbunden1 die das ,federspiel unschdlich machen4 ,abbildung3 #dba4 ,schnellbahnwagen der ,siemens-,schuckert-,werke1 der bei ,probefahrten im ,jahre #aijc eine ,stundengeschwindigkeit von mehr als #bjj ,kilometern erreichte4 ,ausrstung der ,strecke mit ,drehstromzuleitung ,abbildung3 #dbb4 ,schnellbahnwagen der ,,aeg1 der bei ,probefahrten im ,jahre #aijc eine ,stundengeschwindigkeit von #baj ,kilometern erreichte ,die ,erfahrung hat aber gelehrt1 da die ,einwirkung selbst sehr schwerer unabgefederter ,massen auf den ,oberbau lngst nicht so unheilvoll ist1 wie man geglaubt hat4 ,auch gibt es heute ziemlich einfache ,mittel fr ihre ,abfederung4 ,so ist man denn jetzt wieder im ,begriff1 bei elektrischen ,lokomotiven zum ,achsmotorbau zurckzukehren1 insbesondere nachdem es gelungen ist1 die ,zahnrder1 selbst solche von sehr kleinem ,durchmesser1 so widerstandsfhig zu machen1 da sie sehr bedeutende ,leistungen ohne nennenswerte ,abnutzung dauernd zu bertragen vermgen4 ,es wird sich hieraus eine weitgehende ,vereinfachung im ,bau der elektrischen ,lokomotiven ergeben4 ,ob hiermit die endgltige ,form fr die neue ,antriebsmaschine gefunden ist1 wird die ,zukunft lehren4 ,jedenfalls sind die in den beiden letzten ,jahren vor dem ,krieg gebauten elektrischen ,lokomotiven1 wie die ,erfahrungen auf den schlesischen ,gebirgsstrecken gezeigt haben1 als vllig betriebstchtige ,maschinen anzusehen1 die jeder ,anforderung zu gengen vermgen4 ,es kann sich bei der weiteren ,entwicklung daher nur noch um ,verbesserungen einer bereits hervorragend brauchbaren ,einrichtung handeln4 ,bei der ,jugend der elektrischen ,lokomotive stellt das eine treffliche ,leistung dar2 ist doch der ,bau der ,dampflokomotive nach mehr als acht ,jahrzehnten nicht als abgeschlossen zu betrachten4 ,am #bh4 ,oktober #aijc vollzog sich auf der sonst so bescheiden stillen ,strecke der ,militr-,eisenbahn zwischen ,marienfelde und ,zossen bei ,berlin ein ,ereignis von hchst bemerkenswerter ,art4 ,an diesem ,tag lief ein ,eisenbahnfahrzeug mit einer ,geschwindigkeit ber die ,strecke1 die weder vorher noch nachher von einem auf dem ,boden ruhenden ,fahrzeug erreicht worden ist4 ,der ,wagen erzielte eine ,stundengeschwindigkeit von #baj ,kilometern4 ,es war ein elektrischer ,triebwagen1 erbaut von der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft4 ,diese ,firma hatte sich mit den ,siemens-,schuckert-,werken vereinigt1 um durch ,versuche festzustellen1 welche ,geschwindigkeiten beim gegenwrtigen ,stand der ,technik durch den elektrischen ,antrieb auf ,eisenbahnen zu erreichen seien4 ,der ,wagen der ,siemens-,schuckert-,werke vollbrachte gleichfalls eine hchst erstaunliche ,leistung1 indem er mit einer ,stundengeschwindigkeit von mehr als #bjj ,kilometern ber die ,strecke fuhr4 ,obgleich der ,vorgang damals mit ,recht ungeheures ,aufsehen auf der ganzen ,erde erregte1 hat er doch keine tatschlichen ,folgen erbracht4 ,von einem ,vortrupp ist in stolzer ,hhe ein ,merkzeichen aufgerichtet worden1 dem die geschlossene ,menge der ,vollbahnen sich noch nicht genhert hat4 ,die ,versuche auf der ,militr-,eisenbahn wurden mit ,drehstrom gemacht4 ,es waren drei ,fahrdrhte neben1 nicht ber den ,geleisen verlegt4 ,der ,strom wurde durch seitlich abstehende ,bgel von den ,fahrleitungen entnommen4 ,es zeigte sich alsbald1 da eine dreifache ,fahrleitung fr den wirklichen ,betrieb kaum in ,frage kommen knne4 ,die ,entwicklung hat denn auch den ,drehstrom fast gnzlich verlassen und1 wie wir wissen1 den einfachen ,wechselstrom vorgezogen4 ,diese nderung erklrt aber allein nicht den ,fortfall weiterer ,bemhungen auf dem ,gebiet der ,schnelligkeitssteigerung bei den ,eisenbahnen4 ,diese wre auch mit einfachem ,wechselstrom erreichbar4 ,es ist vielmehr das in der ,jetztzeit noch mangelnde ,bedrfnis gewesen1 welches die ,einfhrung der #bjj-,kilometer-,geschwindigkeit in den wirklichen ,betrieb verhindert hat4 ,denn hiermit wren geradezu ungeheure ,aufwendungen verbunden4 ,die ,zossener ,versuche waren vorausgenommene ,zukunft4 ,was wir von dieser erwarten knnen1 soll im ,schluabschnitt betrachtet werden4 #bi4 ,zukunft ,nachdem wir auf den vorhergehenden ,blttern der ,eisenbahn so manche ,huldigung dargebracht haben1 brauchen wir es uns nun um so weniger zu versagen1 dieser groen ,schpfung menschlichen ,geists auch ihre ,schwchen vorzuhalten4 ,wenn man die heutige ,schnellzuggeschwindigkeit dem ,gezottel der ,postkutsche gegenberstellt1 so bemerkt man einen fast unvergleichlichen ,fortschritt4 ,aber unser ,vorstellungsvermgen trgt uns rasch noch sehr weit ber das tatschlich ,errungene hinaus4 ,nach den eben erwhnten ,zossener ,versuchen ist es nicht sehr schwer1 sich ,schnellzugfahrten zu denken1 die mit dem ,doppelten der heutigen ,geschwindigkeit vor sich gehen4 ,da schon vor #a-a_/b ,jahrzehnten ,antriebsmaschinen vorhanden waren1 die ein ,fahrzeug derartig zu beflgeln vermochten1 so kann es der ,technik unserer ,tage keineswegs schwer fallen1 den ,schnellzug mit einer ,stundengeschwindigkeit von #bjj ,kilometern zu schaffen4 ,das wrde eine ,abkrzung der ,reisezeiten auf die ,hlfte bedeuten4 ,der geistige ,urheber der ,zossener ,schnellfahrversuche1 ,emil ,rathenau1 der ,begrnder der ,,aeg1 sagte ber die ,wirkung solcher beschleunigten ,fahrten3 ,bei einer ,geschwindigkeit von #bjj ,kilometern wrde der ,geschftsmann die ,strecke ,berlin-,hamburg gewissermaen ohne jeden ,zeitverlust zurcklegen4 ,morgens knnte er seine ,post erledigen1 bei einer ,abreise um #aj ,uhr vormittags nhme er unterwegs sein ,frhstck ein1 knnte einige ,stunden den ,angelegenheiten auswrts widmen1 gegebenenfalls an der ,brse mit einer ganzen ,anzahl ,parteien verhandeln1 um #d ,uhr wieder zurck sein und den ,nachmittag und ,abend fr die ,korrespondenz und seine sonstige ,ttigkeit zur ,verfgung haben4 ,kaum1 da man den ,seinigen noch von einer solchen ,reise erst ,kenntnis zu geben brauchte48 ,in der ,tat wrde man fr eine ,fahrt von ,berlin nach ,hamburg nicht mehr als #a-a_/b ,stunden gebrauchen4 ,die ,entfernung von ,berlin nach ,leipzig knnte in weniger als einer ,stunde durcheilt werden4 ,in ,mnchen vermchte man von der ,reichshauptstadt aus nach unterbrechungsloser ,fahrt1 wie sie dann selbstverstndlich wre1 in #c-a_/d ,stunden anzulangen4 ,es wre also auch bei dieser groen ,entfernung mglich1 unter ,aufwendung nur ,eines ,reisetags1 und ohne da man die ,nacht im ,schlafwagen zubringen mte1 seine ,geschfte abzuwickeln und wieder zurckzukehren4 ,unntig ist es auszufhren1 welche groe ,bedeutung eine solche ,abkrzung der ,reisezeiten fr ,handel und ,verkehr haben wrde4 ,ihre ,herbeifhrung aber ist ohne ,aufwendung ungeheurer ,summen nicht mglich4 ,keine der vorhandenen ,eisenbahnstrecken knnte hierfr benutzt werden4 ,eine so hoch gesteigerte ,schnelligkeit der ,zge verlangt wegen der gewaltig erhhten ,stokraft der bewegten ,massen einen sehr viel strkeren ,oberbau1 als die ,bahnen ihn heute besitzen4 ,eine durchgehende ,geschwindigkeit von #bjj ,kilometern lt sich nur entfalten1 wenn die ,strecken ganz schwache ,krmmungen haben4 ,wegkreuzungen in ,schienenhhe sind wegen der gesteigerten ,gefahr unmglich4 ,aus dem gleichen ,grund knnte man auch nicht langsam fahrende ,zge zwischendurch verkehren lassen4 ,ohne die ,auslegung ganz neuer ,geleise ist also dieser ,fortschritt technisch nicht ausfhrbar4 ,es wre notwendig1 fremdes ,gelnde anzukaufen1 ,schienen von bisher nicht gebruchlicher ,hhe mten darauf verlegt1 krftigere ,schwellen zur ,anwendung gebracht werden4 ,und da entsteht die ,frage1 ob das tatschlich vorhandene ,bedrfnis diese riesenhaften ,aufwendungen rechtfertigen wrde4 ,die ,fahrpreise fr derartig beschleunigte ,zge mten sehr hoch sein1 und es ist zweifelhaft1 ob sich gengend viel ,reisende finden wrden1 die bereit wren1 fr den ,gewinn weniger ,stunden das vier- oder fnffache des jetzt blichen ,fahrgelds aufzuwenden1 whrend sie auf den alten ,strecken1 die doch bestehen blieben1 auch weiter fr das jetzige ,entgelt fahren knnten4 ,zur ,befriedigung von ,seelenwnschen allein aber kann kein ,staat1 keine ,eisenbahnverwaltung so groe ,summen opfern4 ,billiger lieen sich die ,schnellstrecken ja herstellen1 wenn man von der heutigen ,art der ,standbahnen abginge und die ,einschienenbahn anwendete4 ,doch da stehen wir heute noch einem technischen ,rtsel gegenber4 ,ob es wirklich mglich ist1 die ,wagen auf der ,einschienenbahn auch bei einer ,stundengeschwindigkeit von #bjj ,kilometern in ,krmmungen aufrecht zu erhalten1 ist noch nicht erwiesen4 ,die ,erfolge von ,probeveranstaltungen mit leichten ,wagen und geringer ,schnelligkeit geben keinen sicheren ,anhalt4 ,die ,anforderungen des wirklichen ,betriebs an das aufrichtende ,hilfsmittel wrden unverhltnismig viel hrter sein4 ,beim ,einschienenfahrzeug befinden sich ,rder nur unter der mittleren ,lngsachse4 ,der ,wagen steht also an sich nur in schwebendem ,gleichgewicht auf seinem ,gleis4 ,auer der ,antriebsmaschine ist darin aber noch ein sehr schwerer ,kreisel mit senkrechter ,drehachse untergebracht1 der vor ,antritt der ,fahrt in uerst rasche ,umdrehung versetzt wird4 ,ein solcher schnell gedrehter ,kreisel hat die ,eigenschaft1 die ,richtung seiner ,drehachse mit groer ,kraft festzuhalten4 ,es erwchst ihm hier die ,aufgabe1 das ,einschienenfahrzeug daran zu hindern1 auf seiner ,schiene hin und her zu schwanken oder gar in ,krmmungen umzukippen4 ,die starke ,richtkraft schwerer1 rasch bewegter ,kreisel ist unzweifelhaft erwiesen4 ,nur fehlt bisher die ,ausprobung der ,anlage im wirklichen dauernden ,betrieb4 ,die geringere ,reibung infolge ,herabsetzung der ,achslagerzahl und die ,verminderung der ,unebenheiten im einfachen ,gleis wrden1 eine ausreichende ,wirkung des ,kreisels vorausgesetzt1 die ,herbeifhrung groer ,geschwindigkeiten sicherlich erleichtern und verbilligen4 ,man brauchte dann aber bei #bjj ,kilometern in der ,stunde nicht stehen zu bleiben4 ,denn das ist durchaus noch keine so schwindelnde ,schnelligkeit1 da man vor ihrer berschreitung zurckschrecken mte4 ,freilich drfte bei noch hherer ,steigerung der ,geschwindigkeit die berwindung des ,luftwiderstands eine sehr bedeutende ,rolle spielen4 ,jeder hat die ,geschwindigkeit von #bjj ,kilometern in der ,stunde schon recht hufig und sogar unter besonders ungnstigen ,umstnden wahrgenommen1 ohne da er eine ble ,einwirkung empfunden htte4 ,wenn nmlich zwei der heute blichen ,schnellzge einander auf offener ,strecke begegnen1 so hat jeder gegenber dem anderen annhernd eine ,geschwindigkeit von #bjj ,kilometern1 da ja die beiden ,eigengeschwindigkeiten zusammengezhlt werden mssen4 ,obgleich bei dieser ,gelegenheit die so rasch bewegten ,gegenstnde einander uerst nahe sind1 ist es doch bei einiger ,aufmerksamkeit noch ganz gut mglich1 ,einzelheiten zu erkennen1 wie etwa die ,fenster und die ,lcken zwischen den einzelnen ,wagen4 ,sicherlich wrde also auch vor den ,augen der ,reisenden1 die in einem mit der wirklichen ,geschwindigkeit von #bjj ,kilometern dahinfahrenden ,schnellzug sen1 die ,gegenstnde im ,gelnde nicht als dunstige ,gebilde vorbergleiten1 sondern man wrde sie1 namentlich soweit sie in grerer ,entfernung liegen1 auch dann noch ganz gut in ihrer ,art und ,form aufzufassen vermgen4 ,das ist brigens auch schon durch die ,beobachtungen whrend der ,schnellfahrversuche auf der ,militrbahn erwiesen4 ,mit ,fahrzeugen1 die beim ,vorwrtsdringen eine sehr viel geringere ,reibung und einen kleineren ,luftwiderstand zu berwinden haben1 sind tatschlich auch bereits ,geschwindigkeiten erreicht worden1 welche ber die #bjj ,stunden-,kilometer hinausgehen4 ,flieger haben schon vor dem ,krieg whrend lngerer ,zeit ,stundengeschwindigkeiten von #bbj und #bcj ,kilometern eingehalten4 ,und hier tritt uns dasjenige technische ,werkzeug entgegen1 welches1 aller ,voraussicht nach1 im ,personen- und ,postschnellverkehr die ,eisenbahn berflgeln wird4 ,der ,krieg hat die ,flugzeugtechnik in kaum genug zu bewundernder ,weise gefrdert4 ,die ,sicherheit des ,fliegens1 selbst in ,wetter und ,sturm1 ist sehr gro geworden4 ,riesenhafte ,einheiten zur ,aufnahme vieler ,menschen sind geschaffen4 ,keiner1 der sich zuknftige ,entwicklungen auch nur ein wenig auszumalen vermag1 kann daran zweifeln1 da die ,zukunft des hochgesteigerten ,schnellverkehrs in der ,luft liegt4 ,die ,geschwindigkeitsgrenzen fr ,flugzeuge sind sehr viel weiter gesteckt als fr die ,eisenbahnen1 und diese ,fahrzeuge sind ferner in der ,lage1 stets den krzesten ,weg zwischen zwei ,orten1 nmlich die gerade ,luftlinie1 zu whlen4 ,die mhsame ,errichtung von ,unterbauten1 das ,ausstrecken von ,schienen ist nicht notwendig1 um eine ,verkehrslinie fr ,flugzeuge herzustellen4 ,die verhltnismig leichte ,herrichtung von ,landungspltzen und deren zweckmige ,ausstattung gengen4 ,sicher kommt einmal der ,tag1 da der ,luftreisende von seinem erhabenen ,sitz aus gerade so spttisch auf den unter ihm schneckenartig dahinkriechenden ,eisenbahnzug hinabsehen wird1 wie heute der ,fahrgast des ,schnellzugs die vor der ,schranke haltende ,postkutsche betrachtet4 ,gibt es doch im menschlichen ,leben keine anderen ,werte als solche1 die durch ,vergleich entstehen1 wechselt doch die ,bewertung jedes ,gegenstands unausgesetzt nach den ,zeitumstnden4 ,seit der ,mitte des ,jahres #aiag hat die ,eisenbahn-,fachliteratur begonnen1 sich mit dem ,flugzeugverkehr zu beschftigen4 ,man wittert ,morgenluft4 ,die beteiligten ,kreise sehen ein1 da hier ein ,wettbewerber fr besonders hochwertigen ,verkehr heranwchst4 ,freilich wird die unausbleibliche ,entwicklung auch hier nur allmhlich vor sich gehen4 ,aber der ,menschenaustausch zwischen den ganz groen ,stdten1 den ,lndern und ,erdteilen drfte immer hufiger durch die ,luft vor sich gehen4 ,es ist mehr als wahrscheinlich1 da die so ungeheuer kostspieligen ,anlagen der neuen #bjj ,kilometer-,eisenbahnen dadurch unntig gemacht werden4 ,vorlufig gehrt ja noch immer einiger ,mut dazu1 in ein ,flugzeug zu steigen4 ,doch die ,mglichkeit uerst rascher ,befrderung wird viele die gesteigerte ,gefahr vergessen lassen1 und sicherlich wird es auch bald gelingen1 den groen ,luftomnibus annhernd soweit flugsicher zu machen1 wie die ,eisenbahn unfallsicher ist4 ,man darf ja nicht bersehen1 da dem ,flugzeug schon heute1 wenn es ein paar hundert ,meter ber dem ,boden fliegt1 nur noch sehr wenige ,gefahren drohen4 ,der einzige ,vorgang1 der wirklich unrettbares ,verderben ber die ,insassen zu bringen vermag1 ist das ,abbrechen der ,tragflchen4 ,die ,kunst des ,flugzeugbaus ist nun jedoch bereits so vollkommen1 da hiermit keinesfalls mehr gerechnet zu werden braucht4 ,das ,versagen des ,motors in der ,luft aber ist ganz ungefhrlich4 ,jedes ,flugzeug ist ja imstande1 ohne die geringste ,gefhrdung im ,gleitflug zur ,erde niederzugehen4 ,befindet sich der ,apparat in einer ,hhe von #ajjj ,metern ber dem ,boden1 was bei den ,linienflgen spter wahrscheinlich regelmig der ,fall sein wird1 so kann der ,fhrer in aller ,ruhe sich einen ,landungsplatz im ,umkreis von #ae bis #ag ,kilometern aussuchen4 ,wenn berall im ,land1 in der ,nhe jeder groen ,stadt ein ,flughafen vorhanden ist1 so wird fast stets ,gelegenheit sein1 unter ,ausschlu jeder ,gefahr auf einen solchen niederzugehen4 ,am ,tag werden diese ,landungsorte durch weithin sichtbare ,zeichen zu erkennen sein1 in der ,nacht wird man sie durch ,lichter1 bei ,nebel durch ,rauchsulen oder andere geeignete ,manahmen weithin kenntlich machen4 ,jedes ,flugzeug wird also stets einen sicheren ,hafen zur ,verfgung haben4 ,weitere bedeutende ,sicherheit wird dadurch entstehen1 da die ,zahl der ,betriebsmaschinen gesteigert wird4 ,einer unserer besten und erfahrensten ,friedensflieger1 ,hellmuth ,hirth1 erzhlt in seinem ,buch ,meine ,flugerlebnisse81 wie er sich die ,entwicklung in dieser ,beziehung vorstellt3 ,wenn man bedenkt1 da in unseren jetzigen ,flugzeugen ein ausgewachsener ,mensch gezwungen ist1 stundenlang auf einem kleinen ,sitz zu verharren1 so komme ich zu der berzeugung1 da unsere heutigen ,flugmaschinen bald riesige ,dimensionen annehmen werden4 ,unsere ,technik ist jetzt schon erfreulicherweise so weit1 da sie uns den ,bau von riesenhaften ,flugzeugen1 von #fjj1 #bjjj und mehr ,pferdestrken gestattet4 ,diese werden eine vllige ,umwlzung des augenblicklichen ,luftbetriebs herbeifhren4 ,der ,fhrer oder besser der ,flugzeugkapitn wird dann lediglich den ,start und die ,landung beaufsichtigen4 ,ein ,mann wird fr die ,seitenstabilitt sorgen1 ein anderer die ,hhensteuer bedienen4 ,dann ist die ,zeit gekommen1 die ,flugzeuge mit automatischen ,stabilisatoren 7selbstttigen ,vorrichtungen zum ,ausgleich der ,schwankungen7 auszursten4 ,es wird ,platz vorhanden sein wie in einem groen ,speisewagen4 ,ein derartiges groes ,flugzeug mit #bjjj ,pferdekrften kann leicht #fj ,personen #ej ,stunden lang befrdern4 ,dann fngt die ,fliegerei erst an1 gemtlich zu werden4 ,wenn derartige groe ,flugschiffe #ab ,motoren -- sagen wir einmal zu je #afj ,,ps -- besitzen1 wird der ganze ,flug ruhig und sicher verlaufen4 ,wind und ,wetter wrden ihm wenig mehr anhaben4 ,es knnen bis fnf ,motoren ihre ,arbeit whrend des ,flugs einstellen1 ohne die ,sicherheit des ,flugs zu gefhrden1 und nach dem heutigen ,stand der ,motorentechnik kann man mit ,sicherheit annehmen1 da von zwlf ,motoren sieben fehlerfrei arbeiten48 ,bevor noch derartige ,riesenmaschinen gebaut werden konnten1 hat der ,luftverkehr bereits begonnen4 ,zwischen dem italienischen ,festland und der ,insel ,elba besteht eine ,flugpostlinie4 ,spanien geht daran1 seinen wegen der schlechten ,eisenbahnverhltnisse recht mangelhaften ,postverkehr durch ,einfhrung von ,flugpostlinien zu verbessern4 ,in ,dnemark ist das ,streben nach gleichen ,einrichtungen sehr rege1 da die ,zerklftung des ,lands in viele kleine ,inseln starke ,verzgerungen des ,verkehrs ber die ,erdoberflche verursacht4 ,mit ,hilfe des ,flugzeugs knnte die ,post zwischen ,kopenhagen und ,jtland1 also dem ,festland1 in zwei ,stunden1 statt wie bisher in #bd ,stunden befrdert werden4 ,lord ,montagu hat in durchaus ernsthafter ,weise ,vorschlge fr eine baldigst zu errichtende ,flugverbindung zwischen ,england und ,indien gemacht4 ,nach seinen ,plnen soll sich ein ,flug zwischen dem englischen ,mutterland und dessen wichtigster ,kolonie knftig folgendermaen gestalten3 ,man fliegt um #g ,uhr morgens von ,london ab und kommt um #a_/b #ab ,uhr mittags in ,marseille an1 wo eine ,stunde ,aufenthalt zum ,einnehmen des ,frhstcks gemacht wird4 ,um sechs ,uhr abends ist man in ,neapel4 ,nchtliche ,flge schliet ,lord ,montagu vorlufig noch aus1 da er sie fr zu gefhrlich erachtet4 ,die ,reise geht also erst am nchsten ,morgen weiter4 ,frhstckspause findet in ,kreta statt1 und am ,abend des zweiten ,tags ist ,alexandrien erreicht4 ,nach bernachtung in dieser ,stadt geht es nach ,basra und am vierten ,tag nach ,karachi1 einem wichtigen ,knotenpunkt der indischen ,eisenbahnen4 ,in einer ,gesamtreisezeit von #hc-a_/b ,stunden knnte auf diese ,weise eine ,entfernung zurckgelegt werden1 fr die man heute bei schnellster ,fahrt #ad ,tage gebraucht4 ,die reine ,flugzeit betrgt aber nur #ci-a_/d ,stunden4 ,denkt man sich ,hirths ,speisewagenflugzeug benutzt1 wodurch ,frhstcks-,aufenthalte unntig werden wrden1 und nimmt man an1 da auch whrend der ,nacht geflogen werden kann1 was ja durchaus im ,rahmen der ,mglichkeit liegt1 so wird unter ,einrechnung einiger trotzdem nicht zu umgehender ,zwischenaufenthalte die ,reise von ,england nach ,indien vielleicht schon in #b-a_/b ,tagen zu erledigen sein4 ,es wrde alsdann von selbst geschehen1 da sich eine weitere ,fluglinie ber ,singapore nach ,australien anschlsse1 die vielleicht gestatten wrde1 die ,entfernung ,london-,sidney in einer ,woche zurckzulegen4 ,weit wichtiger noch wird die ,flugverbindung zwischen ,europa und ,nord-,amerika sein4 ,die berquerung des ,atlantischen ,ozeans bildet unter ,benutzung der ,azoren als ,zwischenlandungsstelle keine unberwindlichen ,schwierigkeiten4 ,sollte es sich jedoch wirklich als besonders schwierig herausstellen1 da ein ,riesenflugzeug gengend ,betriebsstoff und l mitnehmen kann1 um die ,entfernung zwischen den eben genannten ,inseln und dem amerikanischen ,festland in ununterbrochenem ,flug zurckzulegen1 so wre die ,zwischenaufstellung von ,schiffen denkbar1 von denen aus so groe ,schwimmflchen auf das ,wasser gelegt werden1 da ,flugzeuge darauf zu landen vermgen4 ,hier knnten sie neu versorgt werden4 ,von diesen ,weltlinien abgesehen1 werden dem ,flugzeug aber auch in ,europa selbst sehr bedeutende ,aufgaben zukommen4 ,in dem ,augenblick1 da man an ,luftreisen denkt1 erscheint die ,eisenbahnfahrt von ,berlin nach ,konstantinopel1 von ,paris nach ,moskau und weiter nach ,wladiwostok1 der ,ausgangsstelle fr das bersetzen nach ,japan1 als eine hchst jmmerliche ,befrderungsart4 ,stellt man alle ,plne fr knftigen ,luftverkehr zusammen1 die augenblicklich in ,deutschland1 ,frankreich1 ,schweden und den bereits genannten ,lndern erwogen werden1 so zeigt sich ziemlich deutlich1 da ,berlin als die einzige ,weltstadt1 die im ,herzen ,europas liegt1 berufen sein wird1 ein ,mittelpunkt des knftigen ,luftverkehrs zu werden4 ,die europischen ,verkehrslinien drften hier ihren ,knotenpunkt haben4 ,es wre verfrht1 heute schon in irgendeiner ,weise die ,formen voraussagen zu wollen1 in denen sich der ,luftverkehr im einzelnen abspielen wird4 ,das ,unerwartete drfte hier ,ereignis werden4 ,sicher ist jedoch1 da die ,frage des ,reisegepcks eine groe ,wichtigkeit haben wird4 ,das zu befrdernde ,gewicht spricht ja bei ,flugzeugen mehr mit als auf den ,eisenbahnen mit ihrer festen ,untersttzung4 ,man wird gezwungen sein1 jedem ,reisenden immer nur das ,mitnehmen eines leichten ,pckchens zu gestatten4 ,die ,dame1 welche mit den bekannten zehn ,koffern zu reisen gewhnt ist1 wird vorlufig also entweder auf die ,luftbefrderung verzichten oder sich mit dem ,gedanken vertraut machen mssen1 da ihr ,gepck sehr viel spter als sie selbst mit der ,eisenbahn am ,bestimmungsort ankommt4 ,da der ,kulturmensch aber auch bei bescheidenen ,ansprchen zur ,mitnahme vieler ,gegenstnde gezwungen ist1 so kann man hier eine ,schwche des ,luftverkehrs wahrnehmen1 die viele sonst zur ,luftfahrt bereite ,reisende weiter bei der ,eisenbahn festhalten wird1 bis dereinst ,riesen-,riesenflugzeuge auch zehn ,koffer fr jeden ,fahrgast mit ,leichtigkeit werden mitnehmen knnen4 ,hiermit sind wir schon bei einer fernen ,zukunft angelangt4 ,vorlufig bleibt es noch wichtigste ,aufgabe1 die ,eisenbahnen weiterzuentwickeln4 ,mancherlei ist da zu tun4 ,sind doch noch zahlreiche ,gegenden1 selbst in ,europa1 mit ,geleisen zu durchdringen4 ,man denke nur an ,ruland1 wo viele ,stdte mit #dj #jjj und #fj #jjj ,einwohnern bis heute des ,bahnanschlusses entbehren4 ,in den anderen ,erdteilen ist das ,bedrfnis weit grer4 ,fr ,deutschland freilich ist der ,bau neuer groer ,hauptlinien kaum mehr zu erwarten4 ,unser ,vaterland ist in dieser ,beziehung gesttigt4 ,die ,verdichtung des ,schienennetzes durch ,errichtung von ,nebenstrecken und insbesondere durch ,vermehrung der ,kleinbahnen wird aber weiter fortschreiten4 ,in den ,zgen selbst wird den ,reisenden immer mehr ,bequemlichkeit geboten werden mssen4 ,da die ,einrichtung von ,geschftsabteilen gewnscht wird1 wurde bereits erwhnt4 ,neuerdings hat dieser ,wunsch einen unmittelbaren ,ausdruck in einem ,antrag gefunden1 der von der ,handelskammer in ,cln dem preuischen ,eisenbahn-,minister bersandt worden ist4 ,es wird hierin die ,einrichtung von ,geschfts-,abteilen oder die ,einstellung ganzer ,geschftswagen in ,d-,zge mit langer ,fahrtdauer angeregt4 ,die ,abteile sollen mit je einem groen ,tisch1 ,sthlen und ,schreibzeug versehen sein1 so da die ,erledigung von schriftlichen ,arbeiten und auch die ,abhaltung von ,besprechungen ohne die ,anwesenheit fremder ,reisender mglich ist4 ,fr die ,benutzung der ,abteile soll eine ,gebhr von etwa zwei ,mark fr die ,stunde erhoben werden4 ,professor ,schimpff weist darauf hin1 da fr die gute ,benutzbarkeit derartiger ,wagen mit ,geschfts-,abteilen besonders gute ,bauart ,bedingung ist4 ,nur ,fahrzeuge mit sechsachsigen ,drehgestellen wrden bei den heutigen ,schnellzuggeschwindigkeiten ruhig genug laufen1 um sicheres ,schreiben von ,stenogrammen und ,arbeiten auf der ,schreibmaschine zu gestatten4 ,nach ,schimpffs ,angaben wrde der ,wagen wie ein gewhnlicher ,d-,zugwagen mit ,abteilen und einem ,seitengang auszustatten sein4 ,fr ,besprechungen wren ,vollabteile mit einem groen ,tisch und sechs ,sesseln einzurichten1 als ,arbeitsrume ,halbabteile mit herunterklappbaren ,wandschreibtischen und ,sthlen fr drei ,personen4 ,schreibtische und ,sthle mssen so miteinander verbunden sein1 da ihre ,bewegungen stets gemeinsam stattfinden4 ,da auch die ,mitfhrung von ,sekretrinnen in ,frage kommt1 wre fr diese in der ,mitte des ,wagens ein ,abteil zu schaffen1 in dem sie sich aufhalten und ,stenogramme auf die ,schreibmaschine bertragen knnten4 ,dabei kme in erster ,linie die ,mitfhrung von eigenen ,sekretrinnen1 in zweiter ,linie ,mitnahme eisenbahnseitig angestellter ,damen in ,frage4 ,fr den ,wagen wre eine besondere ,bedienung 7,bursche7 zu schaffen1 um den ,wagen sauber zu halten und auf den ,zwischenstationen ,telegramme und ,zeitungen zu besorgen4 ,da es sich wenigstens zunchst kaum darum handeln drfte1 sogleich einen ganzen ,wagen fr ,geschftszwecke einzurichten1 drfte es zweckmig sein1 einen ,teil des ,wagens zu ,abteilen erster ,klasse zu benutzen48 ,gewi wird es nicht lange dauern1 bis auch die ,barbierstube und das ,badezimmer in den ,schnellzgen zu finden sein werden4 ,die ,vervollkommnung des drahtlosen ,verkehrs wird in absehbarer ,zeit gestatten1 im fahrenden ,eisenbahnzug ,telegramme aufzugeben und zu empfangen4 ,mit der ,freiheit von geschftlichen ,erregungen1 die heute jede ,eisenbahnfahrt gewhrt1 wird es dann leider vorbei sein4 ,und noch rger wird man im ,genu einer schnen ,gegend1 durch die der ,wagen rollt1 gestrt werden1 wenn in jedem ,zug erst ein drahtloser ,fernsprechapparat hngt4 ,das ,schlaf-,abteil mit ,bad und ,fernsprecher ist zugleich ein schner und ein abscheulicher ,gedanke4 ,die ,zge1 welche derartige ,einrichtungen besitzen1 werden elektrische ,frderung haben4 ,damit wird der schmutzende ,ru von den ,strecken verschwunden sein4 ,die ,fahrzeuge werden mit freundlichen1 hellen ,farben angestrichen sein1 da kein ,rauch mehr vorhanden sein wird1 dessen ,suren den ,lack rasch unansehnlich machen4 ,um auch die letzte ,belstigung der ,reisenden hintanzuhalten1 wird man die ,bahnkronen mit bindenden ,flssigkeiten bergieen1 so da die fahrenden ,zge keinen ,staub mehr aufwirbeln knnen4 ,wenn dann noch die ,lftungseinrichtungen in den ,wagen verbessert sein werden1 drfte eine ,eisenbahnfahrt einer ,frischluftkur nicht mehr unhnlich sein4 ,sicherlich ist es ,aufgabe der ,eisenbahnverwaltungen1 dafr zu sorgen1 da das ,reisen an sich immer mehr zu einem ,vergngen wird4 ,wird die ,welt auf ,schienen auch einst in ,trmmer gehen wie alle anderen ,welten1 so strahlt sie doch heute in hellstem ,glanz4 ,und die nchste ,zukunft wird ihr sogar noch weitere machtvolle ,entfaltung bringen4 ,die gewaltige ,arbeit1 welche die ,menschheit an die ,erbauung der ,eisenbahnen gesetzt hat1 ist ihr reichlich vergolten worden4 ,die ber die ,schienen brausenden ,zge machen den ,erdbewohnern ihr ,haus erst wohnlich1 verhelfen ihnen zu dessen vollem ,besitz4 ,was wren uns die ,herrlichkeiten der ,erde ohne die ,eisenbahnen6 ,eine ,sage1 etwas unerreichbar ,fernes fr die meisten6 ,man nehme aus unserer ,welt die ,welt auf ,schienen1 und sie wandelt sich aus sorgsam angebautem ,land in eine unbetretbare ,wildnis zurck4 ,abbildung3 ,aus ,klima3 ,die ,technik im ,licht der ,karikatur8 ,die ,eisenbahn als ,spinne ,verzeichnis der ,verwaltungen der deutschen ,staats- und ,privatbahnen mit ,regelspur 7,aus ,statistik der im ,betrieb befindlichen ,eisenbahnen ,deutschlands87 ,gesamtlnge der ,bahnstrecken in ,staatsbahnen3 ,kilometern 7#aiac7 #a4 ,reichseisenbahnen in ,elsa-,lothringen #bjcj1ig #b4 ,militr-,eisenbahn #gj1eb #c4 ,vereinigte preuische und hessische ,staatseisenbahnen #ciabe1ef #d4 ,bayerische ,staatseisenbahnen #hbcj1dh #e4 ,schsische ,staatseisenbahnen #bhca1cj #f4 ,wrttembergische ,staatseisenbahnen #aiig1fg #g4 ,badische ,staatseisenbahnen #ahjc1de #h4 ,groherzoglich ,mecklenburgische ,friedrich-,franz-,eisenbahn #ajid1cj #i4 ,oldenburgische ,staatseisenbahnen4 #fgc1gd ,privatbahnen3 #aj4 ,cln-,bonner ,kreisbahnen #dc1hb #aa4 ,eutin-,lbecker ,eisenbahn #ci1ag #ab4 ,ludwigs-,eisenbahn 7,nrnberg-,frth7 #f1jd #ac4 ,lbeck-,bchener ,eisenbahn #afa1jg #ad4 ,achern-,ottenhfener ,eisenbahn #aj1da #ae4 ,altona-,kaltenkirchener ,eisenbahn #dg1jb #af4 ,badische ,lokaleisenbahnen1 ,aktiengesellschaft in ,karlsruhe #if1ge #ag4 ,bayerische ,bahnen der ,lokalbahn-,aktiengesellschaft in ,mnchen #adg1hf #ah4 ,bentheimer ,kreisbahn #gc1gh #ai4 ,biberach-,oberharmersbacher ,eisenbahn #aj1ef #bj4 ,birkenfelder ,eisenbahn 7unter preuischer ,staatsverwaltung7 #e1bc #ba4 ,brandenburgische ,stdtebahn #abe1eh #bb4 ,braunschweigische ,landes-,eisenbahn #ajh1jj #bc4 ,braunschweig-,schninger ,eisenbahn #gj1fi #bd4 ,butzbach-,licher ,eisenbahn #ec1gi #be4 ,crefelder ,eisenbahn #fb1hj #bf4 ,cronberger ,eisenbahn #i1fb #bg4 ,dahme-,uckroer ,eisenbahn #ab1ec #bh4 ,deggendorf-,mettener ,eisenbahn #d1bb #bi4 ,dessau-,wrlitzer ,eisenbahn #ah1gj #cj4 ,eisern-,siegener ,eisenbahn #ad1bd #ca4 ,elmshorn-,barmstedt1 ,oldesloer ,eisenbahn #eb1ff #cb4 ,esperstedt-,oldislebener ,eisenbahn #d1bj #cc4 ,farge-,vegesacker ,eisenbahn 7unter preuischer ,staatsverwaltung7 #aj1dd #cd4 ,freien ,grunder ,eisenbahn #ac1gd #ce4 ,georgs ,marienhtte-,eisenbahn #i1jj #cf4 ,gotteszell-,viechtacher ,eisenbahn #bd1ig #cg4 ,greifswald-,grimmener ,eisenbahn #dh1dc #ch4 ,greuen-,ebeleben-,keulaer ,eisenbahn #cg1fh #ci4 ,halberstadt-,blankenburger ,eisenbahn #hg1be #dj4 ,haltingen-,kanderner ,eisenbahn #ac1jj #da4 ,hildesheim-,peiner ,kreisbahn #ca1dd #db4 ,hoyaer ,eisenbahn #f1cj #dc4 ,ilmebahn 7unter preuischer ,staatsverwaltung7 #ac1be #dd4 ,kahlgrund-,eisenbahn #bc1jj #de4 ,knigsberg-,cranzer ,eisenbahn #dh1ec #df4 ,kreis ,oldenburger ,eisenbahn 7unter preuischer ,staatsverwaltung7 #dc1fe #dg4 ,krozingen-,staufen-,sulzburger ,eisenbahn #aa1jj #dh4 ,lam-,ktztinger ,eisenbahn #ag1ge #di4 ,lausitzer ,eisenbahnen #hj1ia #ej4 ,liegnitz-,rawitscher ,eisenbahn #abi1jh #ea4 ,lwenberg-,lindow-,rheinsberger ,eisenbahn #cg1fj #eb4 ,meckenbeuren-,tettnanger ,eisenbahn #d1df #ec4 ,mecklenburgische ,friedrich ,wilhelm-,eisenbahn #ajb1fd #ed4 ,meppen-,haselnner ,eisenbahn #bi1jj #ee4 ,mittweida-,dreiwerden-,ringethaler ,eisenbahn 7unter schsischer ,staatsverwaltung7 #aj1ec #ef4 ,mhlhausen-,ebelebener ,eisenbahn #be1cc #eg4 ,nauendorf-,gerlebogker ,eisenbahn #ae1ae #eh4 ,neubrandenburg-,friedlnder ,eisenbahn #be1fh #ei4 ,neuhaldensleber ,eisenbahn #cj1fd #fj4 ,neustadt-,gogoliner ,eisenbahn #da1fj #fa4 ,niederbiegen-,weingartener ,eisenbahn #d1hi #fb4 ,niederlausitzer ,eisenbahn #aac1cj #fc4 ,oberschefflenz-,billigheimer ,eisenbahn #h1ej #fd4 ,oschersleben-,schninger ,eisenbahn #bg1fc #fe4 ,osterwieck-,wasserlebener ,eisenbahn #ba1cc #ff4 ,paulinenaue-,neuruppiner ,eisenbahn #cj1cj #fg4 ,peine-,ilseder ,eisenbahn #g1ie #fh4 ,prignitzer ,eisenbahn #fa1di #fi4 ,rappoltsweiler ,straenbahn #d1jj #gj4 ,reinickendorf-,liebenwalde-,gro-,schneb ecker ,eisenbahn #fb1jb #ga4 ,rinteln-,stadthagener ,eisenbahn #bj1dj #gb4 ,rthenbach bei ,lindau-,weilerer ,eisenbahn 7unter bayerischer ,staatsverwaltung7 #e1gc #gc4 ,rosheim-,st4 ,naborer ,eisenbahn #aa1fe #gd4 ,ruppiner ,eisenbahn #acb1ga #ge4 ,schaftlach-,gmund-,tegernseer ,eisenbahn #ab1ce #gf4 ,stendal-,tangermnder ,eisenbahn #ac1bc #gg4 ,stralsund-,tribseer ,eisenbahn #cc1gc #gh4 ,sddeutsche ,eisenbahn-,gesellschaft in ,darmstadt #agi1bb #gi4 ,teutoburger ,wald-,eisenbahn #aja1cc #hj4 ,trossinger ,bahn #d1df #ha4 ,vorwohle-,emmerthaler ,eisenbahn #ca1hj #hb4 ,weimar-,berka-,blankenhainer ,eisenbahn #ca1dj #hc4 ,wenigentaft-,oechsener ,eisenbahn #aj1aa #hd4 ,westflische ,landes-,eisenbahn #bfe1gh #he4 ,wittenberge-,perleberger ,eisenbahn #aj1ed #hf4 ,wrttembergische ,eisenbahn-,gesellschaft in ,stuttgart #hd1fg #hg4 ,wrttembergische ,nebenbahnen #fd1jj #hh4 ,wutha-,ruhlaer ,eisenbahn #g1ca #hi4 ,zschipkau-,finsterwalder ,eisenbahn #cb1ib ,quellenverzeichnis ,allgemeine ,fahrordnung fr ,hauptbahnen der ,kniglich ,preuischen ,staats-,eisenbahn84 ,berlin und seine ,eisenbahnen #ahdf-ahif81 herausgegeben im ,auftrag des ,kniglich ,preuischen ,ministers der ffentlichen ,arbeiten4 ,berlin #ahif1 ,verlag von ,julius ,springer4 ,das ,buch der ,erfindungen84 ,band #i4 ,leipzig1 ,verlag von ,otto ,spamer4 ,der ,dampfwagen-,reisende auf der ,leipzig-,dresdner ,eisenbahn84 ,leipzig #ahch1 ,verlag von ,j4 ,j4 ,weber4 ,das deutsche ,eisenbahnwesen der ,gegenwart84 ,berlin #aiaa1 ,verlag von ,reimar ,hobbing4 ,eisenbahn-1 ,bau- und ,betriebsordnung84 ,verlag von ,wilhelm ,ernst ,sohn in ,berlin4 ,die ,eisenbahn-,technik der ,gegenwart81 herausgegeben von ,blum1 v4 ,borries1 ,barkhausen1 ,courtin und v4 ,wei4 #a4 und #b4 ,auflage4 ,wiesbaden1 ,c4 ,w4 ,kreidels ,verlag4 ,eisenbahn-,signalordnung84 ,berlin #aiac1 ,verlag ,wilhelm ,ernst ,sohn4 ,eisenbahn-,verkehrsordnung fr das ,deutsche ,reich84 ,verlag von ,emil ,roth in ,gieen4 ,enzyklopdie des ,eisenbahnwesens81 herausgegeben von ,dr4 ,freiherrn von ,rll1 #b4 ,auflage4 ,berlin und ,wien #aiab1 ,verlag von ,urban ,schwarzenberg4 ,die ersten deutschen ,eisenbahnen ,nrnberg-,frth und ,leipzig-,dresden81 herausgegeben von ,friedrich ,schulze4 ,leipzig1 ,r4 ,voigtlnders ,verlag4 ,fahrdienstvorschriften der ,preuischen ,eisenbahnverwaltung84 #aiac4 ,festschrift ber die ,ttigkeit des ,vereins ,deutscher ,eisenbahnverwaltungen #ahdf-ahif84 ,berlin #ahif1 ,naucksche ,buchdruckerei4 ,die ,gotthardlinie84 #aiji herausgegeben vom ,publizittsdienst der ,schweizerischen ,bundesbahnen4 ,das grte ,wunderwerk unserer ,zeit84 ,nrnberg #ahcb1 ,verlag von ,friedrich ,campe4 ,gterwagenvorschriften des ,deutschen ,staatsbahnwagenverbands84 ,das ,kniglich ,preuische ,eisenbahn-,gesetz vom #c4 ,november #ahch84 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,list3 ber ein schsisches ,eisenbahn-,system als ,grundlage eines allgemeinen deutschen ,eisenbahn-,systems und insbesondere ber die ,anlegung einer ,eisenbahn von ,leipzig nach ,dresden84 ,leipzig #ahcc1 ,verlag von ,a4 ,g4 ,liebeskind4 ,conrad ,matscho3 ,die ,entwicklung der ,dampfmaschine84 ,berlin #aijh1 ,verlag von ,julius ,springer4 ,c4 ,merckel3 ,schpfungen der ,ingenieurtechnik der ,neuzeit84 ,leipzig #aijg1 ,verlag von ,b4 ,g4 ,teubner4 ,dr4 ,albert ,neuburger3 ,erfinder und ,erfindungen84 ,berlin #aiac1 ,verlag von ,ullstein ,co4 ,nikolaus ,riggenbach3 ,erinnerungen eines alten ,mechanikers84 ,basel #ahij1 ,c4 ,detloffs ,buchhandlung4 ,johannes ,scharrer3 ,deutschlands erste ,eisenbahn mit ,dampfkraft84 ,nrnberg #ahcg1 bei ,riegel ,wiener4 ,dipl4-,ing4 ,friedrich ,steiner3 ,bilder aus der ,geschichte des ,verkehrs84 ,prag #ahhj1 ,verlag von ,h4 ,dominicus4 ,ing4 ,ludwig ,ritter von ,stockert3 ,eisenbahn-,unflle84 ,leipzig #aiac1 ,verlag von ,wilhelm ,engelmann4 ,max ,maria v4 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,gedankens willen1 der den ,leser mit einer ,flle interessanten ,stoffes belehrt und unterhlt1 sondern um der ganz unrationalistischen ,achtung willen1 die beide ,verfasser von vornherein dem groen ,material entgegenbrachten4 ,vielleicht kennzeichnen wir ihre ,methode am besten1 wenn wir die ,leichtfalichkeit herausheben1 mit der selbst verknotete wissenschaftliche ,fragen klar formuliert und glcklich beantwortet sind4 ,paul ,busson im ,neuen ,wiener ,tagblatt3 4 4 4 ,so erscheint uns endlich dieses lehrreiche und schne ,buch als ein ,heldenepos der ganzen ,menschheit und lt tiefe ,sehnsucht in uns aufwachen nach jenen ,tagen1 in denen unsere ,kraft und ,erfindungsgabe nicht mehr auf sinnlose ,vernichtung1 sondern auf den ,ausbau des herrlichen ,wissensbaues gerichtet ist1 der ein ,tempel aller ,menschen auf dieser ,erde ist4 ,die ,post1 ,berlin3 ,das ist ein ,vorzug des ,buches1 da es keine ,erklrungen zu geben sucht1 sondern in flssiger ,sprache die ,seltsamkeiten der ,erscheinungen lediglich registriert 4 4 4 ,eine schier unermeliche ,flle1 die aber in jeder ,einzelheit interessant und anregend ist4 ,westermanns ,monatshefte3 ,mit ,flei und ,geschick haben die ,verfasser ihren ,ameisenberg zusammengetragen4 ,hchst anregende mathematische ,probleme und entzckende ,spielereien zugleich enthlt namentlich die ,abteilung ,zahlenwunder2 das der ,mystik gewidmete ,kapitel schildert geheimnisvolle1 oft seltsam erschtternde ,erlebnisse solcher ,menschen1 die sich von ,geistern umgeben glaubten4 ,in engster ,nachbarschaft mit ernster ,wissenschaft aber wandeln wir1 wenn wir von den ,wundern der ,erde und des ,himmels lesen2 berraschende ,seltsamkeiten bringen die ,wunder der ,sprache4 -- ,unsere ,vorfahren saen1 wenn sie sich im ,familienkreise anmutig belehren und staunend unterhalten wollten1 vor dem ,orbis pictus4 ,das war ein recht unbequemes und umstndliches ,buch4 ,wieviel leichter haben wir's6 ,frnkischer ,kurier1 ,nrnberg3 ,wenn man das ,durchlesen des vorliegenden ,werkes beendet hat1 mu man wohl zu der berzeugung kommen1 da sein ,erscheinen ein besonderes ,ereignis auf dem ,gebiete der ,literatur bedeutet4 4 4 4 ,das #djj ,seiten enthaltende ,belehrbuch8 wird sowohl fr die reifende ,jugend als auch fr ,erwachsene1 gleichviel welchen ,berufsstnden sie angehren1 eine solche ,flle von ,neuheiten und ,anregungen bringen1 da es sich bald von selbst empfehlen wird4 ,man mu es gelesen haben4 ,vossische ,zeitung1 ,berlin3 ,ein vielseitiges1 reichhaltiges und amsantes und dabei ein ernstes ,buch4 ,die ,verfasser treten vllig unvoreingenommen und objektiv an ihr ,problem heran4 ,ihnen sind ,wahrtrume und die ,erscheinungen der ,eusapia ,palladino in gleicher ,weise ,wunder wie die denkenden ,pferde von ,elberfeld und der kluge ,hans4 ,die ,wolkenkratzer ,new ,yorks und die ,chinesische ,mauer sind ihnen wunderbar wie die ,odyssee des ,leberegels oder der ,roman des ,bandwurmes4 ,sie schtzen die ,wunder des ,relativittsprinzipes nicht geringer als die der ,periodizitt4 ,dabei fordern sie weder ,glauben noch ,skepsis2 sie geben keine ,werturteile ab1 sondern stellen lediglich fest auf ,grund einwandfreier ,berichte1 deren ,kritik sie dem ,leser berlassen4 ,so kann ein jeder das ,buch nach seiner ,fasson lesen und ein jeder kann darin die ,besttigung seines ,glaubens oder seiner ,zweifel finden4 ,wer gern ,anekdoten1 amsante und erstaunliche ,geschichten erzhlt1 dem bietet sich in diesem ,buche eine ,fundgrube1 der gegenber die berhmteste ,anekdotensammlung verblat4 ,wer ,ideen sucht1 der findet sie hier dutzendweise4 ,wer sich und andere gerne gruseln macht1 kommt ebenso auf seine ,rechnung wie einer1 der gerne durch anscheinende1 aber unwiderlegbare ,unmglichkeiten verblfft4 ,aber ber diese leichte ,unterhaltungsform hinweg leitet das ,buch unmerklich zu einem groen glubigen ,staunen1 das in der ,mcke kein geringeres ,wunder sieht als in der ,raumzeitwelt8 der ,relativittstheorie1 und das unmittelbar einfhrt in das eine groe ,wunder des ,lebens4 ,zeitschrift fr ,bcherfreunde1 ,leipzig3 ,dieses hchst originelle ,buch wird ,tausende von ,lesern erobern4 ,es wird rasch klar1 was die ,verfasser eigentlich wollen4 ,alles was sie erzhlen1 sind natrlich keine ,wunder1 sondern solche seltsame und sonderbare ,tatsachen1 deren khle1 sachgeme ,beobachtung unsere ,verwunderung erregt4 ,vieles ist uns so ganz im allgemeinen bekannt1 aber erst die ,vorfhrung der ,einzelheiten gibt uns ein konkretes ,bild4 ,und immer und immer wieder staunen wir4 ,was frher eine dumpfe ,vorstellung war1 nimmt eine bewute ,gestalt an1 und auch der gebildete1 vieles wissende ,mensch fhlt sich bereichert4 ,wir wandern mit den ,verfassern durch zwlf ,kapitel3 4 4 4 und bleiben immer gefesselt4 ,wo wir das ,buch aufschlagen1 erleben wir irgendeine berraschung4 ,deutsche ,luftfahrerzeitschrift3 4 4 4 ,das ,buch selbst trgt noch mehr dazu bei1 da die ,wunder der ,technik1 ,wissenschaft und ,natur uns mehr1 als bisher bekannt1 gelufig werden1 da wir beobachten lernen1 wie das ganze ,alltagsleben in seinen oft unbedeutenden ,erscheinungen groe ,wunderwerke enthlt1 die uns nach ,lektre des ,buches ganz anders verstndlich werden und vor ,augen treten als frher4 ,welch ungeheuerer ,reichtum an ,stoff aus allen ,gebieten der ,wissenschaften1 aus dem ,menschen- und ,tierleben1 von ,erd- und ,himmelskunde drngt sich in den #bgf ,abschnitten dieser ,sammlung zusammen1 so da man nur wenig ,seiten lesen kann1 um schon erdrckt von der ,flle des ,gehrten das ,buch zu schlieen und nachzudenken1 zu trumen von den vergangenen ,wunderwerken1 von denen der ,jetztzeit1 die sich von ,tag zu ,tag berbieten1 zu erstaunen und beinahe erbangend sich zu fragen3 ,was soll denn noch alles kommen86 ,gerade die ,abschnitte ber die neuesten ,entdeckungen1 die noch nicht abgeschlossen sind1 aber schon ein ungefhres ,ziel ahnen lassen1 sind mit ausgezeichneter ,klarheit abgefat und lassen uns ngstlich zu den ,hhen hchster ,wissensentfaltung unserer ,forscher aufblicken1 deren ,arbeiten zielbewut ,geheimnissen nachforschen1 die uns wie das verschleierte ,bild zu ,sais1 heilig und unberhrbar1 vorkommen -- und die spteren ,geschlechtern so alltglich sein werden1 da sie das ,groe und ,erhabene der ,erkenntnis solcher ,ziele gar nicht mehr verstehen 4 4 4 ,man kann sagen3 das ,buch sammelt ,wissenswertes1 bringt einen berblick1 einen groen inneren ,zusammenhang in die ,wunder der ,menschheit und der ,welt1 aber es ist auch ein ,nirwana8 von ,aufzhlungen1 ein ,zusammenwerfen von groen ,erscheinungen1 das ein unermdliches ,weiterdenken und ,fragen1 eine innere ,ruhelosigkeit im ,leser auslst6 ,es ist aber vor allem ein ,werk1 das wir dringend bentigten in der ,zeit sinnlosester ,vernichtung von hchsten ,werten1 in einer ,zeit1 in der alle ,wunderwerke der ,technik und ,wissenschaft nur angewendet werden1 um ,zerstrungs- und ,mordwerkzeuge hchster1 d4 h4 grausamster ,vervollkommnung hervorzubringen6 ,da sind es ,stunden der inneren ,erhebung1 wenn man ,seite um ,seite neue ,wunder der ,kultur lesen darf in sich stets berbietender ,groartigkeit und ,unermelichkeit4 ,und es ist ein doppeltes inneres ,erleben dadurch gewhrleistet1 da mit den gewaltigsten ,wunderwerken und den erfolgreichsten ,grotaten so sehr viele deutsche ,namen genannt werden knnen6 ,deshalb sollte in jedem deutschen ,hause das ,buch einen ,ehrenplatz einnehmen4 ,johanniter ,ordensblatt3 ,zu den amsantesten ,bchern1 die je geschrieben wurden1 gehrt unbedingt ,das ,buch der #ajjj ,wunder8 von ,frst und ,moszkowski aus dem ,verlage von ,albert ,langen in ,mnchen4 ,mit einem erstaunlichen ,aufwand von ,belesenheit und einer wahren ,freude daran1 alt und jung aus einer berraschung in die andere zu jagen1 haben die beiden ,verfasser da aus den ,riesenbchern der ,natur und des ,menschenlebens zusammengetragen1 was irgend an seltsamem1 wunderbarem1 schier unbegreiflichem ,tatsachenmaterial sich herausfinden lie1 und unterbreiten es mit einer ,sprachgewandtheit1 der kein technisches und kein wissenschaftliches ,problem zu schwierig ist1 um es jedem ,laien mundgerecht zu machen1 dem halbbetubten ,leser zum weiteren berdenken ihres ,rtselchaos1 das sich nach ihrer ,versicherung doch eben nur an verbrgte ,tatsachen hlt4 ,von den sieben ,weltwundern der ,alten geht es zu den modernen ,bauwundern4 ,wir hren von den ,wundern des ,menschen- und des ,tierlebens4 ,die anregendsten mathematischen ,spielereien liefert die ,zahlenwelt4 ,wunder der ,sprache1 des ,wahns1 ,wunder der ,technik1 der ,physik und ,chemie1 ,wunder der ,erde und des ,himmels wirbeln durcheinander4 ,genug1 es ist ein ,buch de omnibus rebus et de quibusdam aliis1 das sich eigentlich nie ausliest4 ,protestantenblatt1 ,berlin3 ,ich habe dies ,buch mit ebenso starkem ,interesse gelesen1 wie meine heranwachsenden ,kinder4 ,liest der eine die ,geschichten aus dem ,tierleben1 wie er ,mrchen liest1 lernt der andere ,geheimnisse der ,technik spielend kennen und eignet sich allerlei ,anekdoten1 ,zahlenspielereien usw4 fr gesellschaftliche ,unterhaltungen an1 so bietet es dem religis interessierten und theologisch suchenden ,leser unendliches ,material nicht nur zur eigentlichen ,wunderfrage3 ,die ,wunder der ,erde und des ,himmels sind ,anmerkungen und ,beispiele zu einer modernen ,auslegung der ,naturpsalmen2 das theologisch wichtigste ,kapitel sind die mystischen ,wunder1 die unter weitgehender ,kritik von ,swedenborg1 der ,seherin von ,prevorst und vielen andern erzhlen1 ins ,unterbewutsein und das ,traumleben hineinfhren und etwas ahnen lassen von den vielen ,dingen zwischen ,himmel und ,erde1 von denen die ,schulweisheit sich nichts trumen lt4 ,man liest das ,buch bei seiner volkstmlichen ,darstellung wissenschaftlicher ,gedankengnge gern oder man blttert darin zwischen der ,arbeit2 der ,theologe entnimmt daraus mancherlei ,zge fr ,predigt1 ,unterricht und ,familienabende4 ,prometheus1 ,leipzig3 ,eine hchst seltsame ,erscheinung auf dem 7oft so langweiligen7 ,markte populrwissenschaftlicher8 ,bcher6 4 4 4 die beiden1 die da also ausschreien1 sind zwei tchtige1 bewhrte ,leute1 und wer ihnen nher ins ,gesicht schaut1 erkennt den tiefen ,ernst1 mit dem sie ihr ,handwerk ausben4 ,sie wissen3 ,aus dem ,staunen ber das ,wunderbare wird der ,drang zur ,erkenntnis geboren1 und sie drcken daher den aus ihrer ,jahrmarktsbude ,austretenden einen ,zettel in die ,hand fr den ,fall1 da sie sich weiter mit den ,dingen beschftigen8 wollen4 ,eintreten1 lieber ,leser6 -- ,volksstimme1 ,chemnitz3 ,dieses ,buch wird 4 4 4 sehr viele ,kufer finden4 ,und die es kaufen1 werden ihre ,freude daran haben4 ,in den ,arbeiterbibliotheken wird es sicherlich bald zu ,hause sein4 ,es birgt eine groe ,flle ernsthaft unterhaltenden und belehrenden ,inhalts aus allen ,gebieten4 ,wer einmal angefangen hat1 darin zu lesen1 mchte nicht wieder aufhren4 ,welche ,seite wir auch aufschlagen1 immer fesselt uns1 was dort geschrieben steht4 ,mit findigem ,geiste haben die ,verfasser alles hchst ,bemerkenswerte aus dem ,menschenleben -- das ,wunderbare -- aus der ,natur und dem ,reiche der ,gedanken herausgegriffen1 um es 7und seien es die schwierigsten ,probleme7 in leichtverstndlicher ,sprache auch dem ,nicht-,vorgebildeten bildkrftig vorzutragen 4 4 4 ,dr4 ,karl ,busse in ,velhagen und ,klasings ,monatshefte81 ,berlin3 ,viel ,vergngen und ,belehrung hat mir auch ,das ,buch der #ajjj ,wunder8 verschafft4 ,zwei ,sammler haben darin ,unbegreifliches1 berraschendes1 ,seltsames aus ,erscheinungs- und ,gedankenwelt zusammengetragen2 sie haben das ,wunderbare gesucht1 alles1 was aus der ,regel herausfllt1 und es dem ,leser mundgerecht gemacht4 ,bauwunder und ,wunder des ,menschenlebens1 ,wunder der ,tierwelt und ,wunder des ,wahns1 mystische ,wunder und ,zahlenwunder1 ,wunder der ,physik und ,chemie und ,wunder der ,technik1 ,wunder der ,erde und des ,himmels1 der ,sprache und der ,schnheit werden uns vorgesetzt und beschftigen unsre ,phantasie4 ,ich schlug das ,buch auf und fand den ,satz3 ,weie mnnliche ,katzen mit blauen ,augen sind stets taub1 ,katzen mit gelb1 wei und schwarz geflecktem ,fell sind stets weiblich4 ,warum8 ,man wei es nicht48 ,nach diesen ,worten war ich entschlossen1 weiterzulesen1 und wochenlang habe ich allnchtlich vor dem ,einschlafen in dem ,werke geschmkert4 ,vielleicht macht es auch anderen ,leuten ,spa4 ,wie sehr es sich in die ,stimmung eines romantischen ,geschlechts fgt1 das mit ,ibsens ,nora noch immer das ,wunderbare erwartet und in erster ,linie von der ,phantasie aus zugnglich ist1 braucht ja nicht gesagt zu werden4 ,druck von ,hesse ,becker in ,leipzig ,einbnde von ,e4 ,a4 ,enders in ,leipzig ,abbildung3 #bff4 ,anordnung der durchgehenden ,druckluftschnellbremse1 ,bauart ,knorr1 an einer ,tender-,lokomotive und einem ,personenwagen ,seitenansicht und ,ansicht von unten ,abbildung3 #bfg4 ,die einzelnen ,bauteile der ,knorr-,schnellbremse an ,lokomotive 7rechts7 und ,wagen 7links7 ,anmerkungen zur ,transkription ,auer wie unten erwhnt1 ist der gedruckte ,text des ,originalwerkes wrtlich beibehalten1 einschlielich ungewhnliche ,rechtscreibung4 ,s4 #aga1 ,berechnung der ,wrmelcke3 so wie gedruckt1 nicht korrigiert4 ,s4 #cja3 444 ein ,zerreien vielmals auerhalb des ,bereichs der ,mglichkeit liegt 4443 wie gedruckt2 8niemals0 wre vielleicht logischer4 ,in ,abhngigkeit von der verwendeten ,hard- und ,software1 knnen mglicherweise nicht alle ,elemente gezeigt werden wie beabsichtigt4 nderungen und ,korrekturen ,einige klare ,fehler in ,rechtschreibung1 ,interpunktion usw4 sind stillschweigend korrigiert worden4 ,s4 ,,vii3 ,nummer #ebc eingefgt 7,zukunft7 ,s4 #cb3 ,easten ,square - ,euston ,square ,s4 #cf3 ,whylam - ,wylam ,s4 #ch3 erstand - entstand ,s4 #dg3 7,die ,gefahr - 7,die ,gefahr ,s4 #afg3 hindurchstrecken - hindurchstecken ,s4 #aij3 de locomotif - de locomotief ,s4 #bjb3 ,innenraum die ,rauchkammer - ,innenraum der ,rauchkammer ,s4 #bab3 ,bild #agg3 #ij rotiert ,s4 #bbf3 ,stoffbchsen - ,stopfbchsen ,s4 #bbi3 der eine solche ,wirkung - das eine solche ,wirkung ,s4 #caj3 ermglichten - ermglichen ,s4 #cbh3 bestndig auf #aj einspielte - sich bestndig auf #aj einspielte ,s4 #ccf3 ,beispiel der bildlichen ,plne3 #ij rotiert ,s4 #ebg3 ,kurachi - ,karachi4