---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,gesperrter ,text ist als gesperrt dargestellt1 ,antiqua-,schrift als ,antiqua4 ,eine ,liste der nderungen befindet sich am ,ende des ,buchs4 ---------------------------------------- -------------------------- ,james ,watt und die ,erfindung der ,dampfmaschine ,illustration ,die ,technischen ,monatshefte sind die erste auch allgemeinverstndliche technische ,zeitschrift4 ,der vorliegende ,band ist von den ,technischen ,monatsheften1 ,stuttgart1 herausgegeben4 ,er geht den ,abonnenten des ,jahrgangs #aiaa dieser ,zeitschrift kostenlos zu4 ,technische ,monatshefte ,zeitschrift fr ,technik1 ,kultur und ,leben ,unter ,mitwirkung hervorragender ,fachleute herausgegeben von ,ing4 ,dr4 phil4 et jur4 ,j4 ,kollmann und ,dipl4-,ing4 ,dr4 ,ad4 ,reitz4 ,von den zahlreichen ,mitarbeitern nennen wir nur3 ,dipl4-,ing4 ,direktor ,l4 ,brinkmann1 ,madrid4 ,dir4 ,ing4 ,friedrich ,dessauer1 ,aschaffenburg4 ,dr4-,ing4 ,e4 ,foerster1 ,blankenese4 ,prof4 ,dr4 ,franz1 ,charlottenburg4 ,hanns ,gnther1 ,stuttgart4 ,dr4-,ing4 ,ludwig ,gnther1 ,berlin4 ,dr4 ,bruno ,heinemann1 ,assistent an der ,handelskammer1 ,magdeburg4 ,otto ,kahn1 ,mailand4 ,prof4 ,dr4 ,lassar-,cohn1 ,knigsberg4 ,joseph ,aug4 ,lux1 ,mnchen4 ,walter ,mahlberg1 ,dozent a4 d4 ,handelshochschule1 ,kln4 ,prof4 ,dr4 ,bruno ,meyer1 ,berlin4 ,diplomingenieur ,michel1 ,cthen4 ,dr4 ,oskar ,nagel1 ,chemiker1 ,new ,york4 ,geh4 ,hofrat ,prof4 ,dr4 ,ostwald1 ,grobothen4 ,dr4 ,alfons ,paquet1 ,frankfurt a4 ,m4 ,dr4-,ing4 ,ritzmann1 ,karlsruhe4 ,prof4 ,dr4 ,f4 ,schoen1 ,cahoes 7,frankreich74 ,dipl4-,ing4 ,otto ,ernst ,sutter1 ,frankfurt a4 ,m4 ,rechtsanwalt ,dr4 ,ludwig ,wertheimer1 ,frankfurt a4 ,m4 ,dr4 ,a4 ,zart1 ,vohwinkel4 ,prof4 ,otto ,kammerer1 ,charlottenburg4 ,die ,technischen ,monatshefte wollen dem strebenden ,laien und der studierenden ,jugend stete ,belehrung und ,anregung bieten1 daneben aber auch der ,allgemeinbildung der ,techniker1 ,industriellen1 ,kaufleute und ,beamten dienen4 ,die ,technischen ,monatshefte erscheinen monatlich etwa im ,umfang von #b ,bogen4 ,sie enthalten ein ,hauptblatt und dazu die ,beibltter ,technik und ,schule1 ,technik und ,hygiene und ,industrielle ,monographien1 denen sich spter weitere angliedern sollen4 ,die ,technischen ,monatshefte bieten ihren ,abonnenten ganz besondere ,vorteile4 ,es werden auer den vornehm ausgestatteten ,monatsheften jhrlich vier in sich abgeschlossene1 reich illustrierte ,buchbeigaben geliefert4 ,im ,jahre #aiaj erschienen3 #a4 ,max ,eyth1 ein deutscher ,ingenieur und ,dichter4 #b4 ,der ,ingenieur4 ,essays verschiedener ,verfasser4 #c4 ,deutsche ,elektrotechnik im ,ausland4 #d4 ,deutsche ,arbeit ,bd4 ,i3 ,das ,saargebiet4 ,fr #aiaa sind vorgesehen3 #a4 ,james ,watt und die ,erfindung der ,dampfmaschine4 #b4 ,musterkatalog3 ,technische ,bcherei4 #c4 ,deutsche ,arbeit4 ,bd4 ,,ii3 ,die deutsche ,schmuckindustrie4 #d4 ,aus ,industrie und ,werkstatt4 ,technische ,plaudereien4 ,der ,preis der ,technischen ,monatshefte betrgt jhrlich nur ,m #g4--4 ,dafr werden also #ab ,hefte und #d ,bcher als ,sonderbeilagen geliefert4 ,verlag der ,technischen ,monatshefte1 ,stuttgart 7,franckh'sche ,verlagshandlung74 ,probehefte sind durch jede ,buchhandlung kostenlos zu beziehen4 -- ,abonnement jederzeit1 bereits ,erschienenes wird nachgeliefert4 ,james ,watt und die ,erfindung der ,dampfmaschine ,eine biographische ,skizze von ,dr4 ,georg ,biedenkapp ,mit #bc ,abbildungen ,illustration #aiaa ,verlag der ,technischen ,monatshefte 33 ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart 33 ,inhalt ,seite ,watt und ,nietzsche #e ,watts engere ,heimat und ihre berhmten ,mnner #g ,watts ,vorfahren #h ,watts ,jugend #i ,watts ,lehrzeit #ac ,watt als ,universittsmechaniker #ae ,geschichte der ,dampfmaschine bis auf ,watt #ag ,eine verbesserte ,newcomenmaschine im ,roman #bg ,watt erfindet den ,kondensator #bi ,watts erste ,maschine im ,modell #ca ,many a clip 'twixt cup and lip #cc ,mein ,herz blutet fr ihn #cd ,boulton #cg ,die ,retterin der ,cornwallgruben #ci ,drehbewegung1 ,doppelwirkung1 ,dampfsteuerung1 ,drosselklappe #dc ,prozesse #dg ,andre ,entdeckungen und ,erfindungen ,watts #di ,watt1 ,darwins ,grovater und ,goethe #ea ,watts ,lebensabend und ,tod #ec ,illustration ,watt und ,nietzsche4 ,eine tolle ,zusammenstellung1 wird vielleicht mancher sagen1 wenn er diese beiden ,groen so nebeneinander gerckt findet6 ,was hat der ,erfinder eines zwar sehr ntzlichen1 aber sonst den ,mechanismus1 -- was hat der ,frderer menschlicher ,bequemlichkeit und des krassen ,materialismus mit dem idealen ,streben eines einsamen ,philosophen gemein1 der erhabenste ,gedanken der ,schnellkraft geflgelter ,worte anvertraute und sich der ,massenwucht1 der ,herrschaftslsternheit der ,pbeltriebe entgegenstemmte8 ,was hat der nchterne ,techniker und ,mechaniker ,watt mit dem poetisch gestaltenden ,denker zu schaffen8 ,wie kommt die ,grauheit des ,fabrikbetriebs zur ,buntheit der ,nietzscheschen ,gedankenwelt8 ,verbietet es wirklich nicht der gute ,geschmack1 den ,mann1 der ,millionen von ,pferdekrften aus dem ,boden stampfte und dem ,menschen eine bis dahin unerhrte ,macht ber die ,elemente und ,schtze der ,natur gab1 in einem ,atem zu nennen mit dem ,lenker der ,geister1 der neue seelische ,schtze ans ,licht hob und ,millionen von ,geisteskrften freimachte8 ,soll im ,ernste der ,schpfer der modernen ,dampfmaschine mit dem ,umwerter aller ,werte verglichen werden8 ,ohne mit einer ,wimper zu zucken1 behaupten wir1 da jeder nur zu seinem ,nutzen und ,besten sich von dem bertriebenen ,gerede ber die ,umwertung aller ,werte durch ,nietzsche hinwenden wird zu dem ,urheber der gewaltigen ,umwertung vieler ,werte1 als der ,james ,watt unbestritten in aller ,zukunft wird gelten mssen4 ,wir wollen ,nietzsche das ,verdienst nicht absprechen1 da er dazu beitrug1 das bessere ,individuum gegenber den ,herdentrieben zur ,selbstbesinnung zu bringen4 ,wir wollen uns vieler seiner glnzenden1 scharfsinnigen1 in so knstlerische ,form gegossenen ,gedanken freuen1 darber wollen wir aber auch ihre ,mngel1 ihr unlogisches ,widereinanderstreben1 ihr schwachen ,gemtern gefhrliches ,wesen nicht bersehen6 ,gerade aber weil mit der ,umwertung aller ,werte1 als einer ,leistung ,nietzsches1 soviel ,unfug getrieben worden ist und immer noch getrieben wird1 wollen wir zeigen1 da der groe ,schotte und ,mehrer menschlicher ,machtmittel eine jedenfalls ganz unbersehbare1 heute noch nicht zum ,stillstand gelangte ,umwertung der ,werte eingeleitet hat4 ,mehr noch als der erste ,napoleon1 dessen glnzende ,taten und ,leistungen immer mit dem entsetzlichsten ,blutgeruch behaftet bleiben werden1 hat der vom ,norden ,englands gekommene ,erfinder das uere ,antlitz der ,erde umgestaltet4 ,die ,revolution im ,wirtschaftsleben1 die von ,watts ,hirn ihren ,ausgang nahm1 war wohl nicht minder folgenreich als die groe franzsische ,revolution1 die bald nach der ,erfindung der ,dampfmaschine ausbrach4 ,denn durch den still beschaulichen ,spro einer schottischen ,mathematikerfamilie ist ,dampf hinter alle ,dinge gekommen1 konnten die ,schchte tiefer in die ,erde getrieben werden1 wurden ,meere ausgetrocknet1 ,berge versetzt1 ,znfte und ,sticklfte beseitigt1 die schaffenstchtige ,menschheit um ,millionen leidloser1 eiserner ,knechte bereichert1 zahlreiche ,gewerbe umgeschaffen und die ,bevlkerungsmglichkeit der ,kulturlnder ganz gewaltig gesteigert4 ,eine unmittelbare ,folge der ,dampfmaschine waren ,dampfschiff und ,eisenbahn1 und diese neuen ,verkehrsmittel haben berhaupt erst das ,aufblhen ,europas und ,amerikas ermglicht4 ,sie gaben dem ,volkskrper der weien ,rasse1 der sich ber ,europa hinaus reckte1 neue ,nerven und ,adern1 neue ,arme1 ,beine und ,hirne4 ,als ,watt ,armeen eiserner1 unfhlender ,diener fast aus dem ,boden stampfte1 schuf er einen neuen ,begriff menschlicher ,leistungsfhigkeit1 gab er dem ,denken ,vertrauen zu sich selber1 half er somit den menschlichen ,geist aus den starren ,banden aufgepfropfter oder eingewurzelter ,vorstellungen befreien4 ,schon dadurch also war er ein ,umwerter vieler ,werte4 ,durch ,eisenbahn und ,dampfschiff1 die ,watt erst ermglichte1 schrumpften ,rume und ,zeiten zusammen4 ,die ,entfernungen verkrzten sich1 die ,begriffe nah und fern1 lang und kurz1 schnell und langsam wurden umgewertet4 ,mit dem ,anfang der ,eisenbahnen in ,deutschland war das ,ende der traurigen ,kleinstaaterei gekommen4 ,der ,unfug hrte auf1 da der ,sachse1 der ,thringer1 der ,schwabe schon innerhalb eines ,tagemarsches oder binnen weniger ,stunden ins ,ausland gelangen konnten4 ,fortab war der ,deutsche nicht mehr ,auslnder fr den ,deutschen4 ,mithin haben wir hier ein ,beispiel fr politische ,umwertungen1 und nur eines fr viele4 ,geldfrstentmer von unerhrtem ,reichtume wuchsen aus dem ,boden4 ,der alte ,schwertadel verarmte4 ,dazwischen schob sich durch streberhafte ,gefgigkeit emporgekommener mteradel4 ,mit solchen ,wandlungen aber ergab sich eine ,umwertung der ,begriffe reich und arm1 hoch und niedrig1 vornehm und gemein1 edel und unedel1 gut und schlecht4 ,und nur logische ,folgerungen aus technischen ,prmissen waren die ,untersuchungen ,nietzsches ber die ,begriffe gut und bse4 ,unverstndige und belwollende gefallen sich gern darin1 die ,technik als die ,mutter der ,mechanismen1 als die ,amme eines krassen ,materialismus anzuschwrzen4 ,nicht nur wird dabei geflissentlich bersehen1 da die ,technik oft die ,retterin aus grten ,nten war2 man will auch nicht ,wort haben1 da die ,technik hohen ,gemtswert besitzt1 da sie eine poetische ,seite hat und zur ,quelle sthetischer ,befriedigung werden kann4 ,dichter und ,ingenieure in einer ,person waren nicht nur und nicht erst die ,deutschen ,max ,eyth und ,heinrich ,seidel4 ,james ,watt selber war ,poet und ,mechaniker zugleich1 wie ,nietzsche ,poet und ,philosoph4 ,und die vielseitigere ,natur besa vielleicht der ,schotte4 ,denn er vereinigte mit der nchternen ,sachlichkeit des tiefgrndigen ,forschers die zhe ,beharrlichkeit des ,tatmenschen und den ,phantasiereichtum einer knstlerischen ,persnlichkeit4 ,erasmus ,darwin1 des berhmten ,zoologen ,grovater1 war vom ,zauber der ,wattschen ,dampfmaschine so sehr entzckt1 da er ihr eine lngere ,dichtung widmete1 die in seinem ,werke ,der ,botanische ,garten erschien4 ,so alt ist also bereits das ,thema von der ,poesie der ,technik1 und auch hier ist ,watt der ,einleiter einer ,umwertung geworden4 ,in der gleichen ,stadt ,glasgow1 wo ,watt seine ,laufbahn als ,mechaniker begann1 war der berhmte ,begrnder der ,nationalkonomie1 ,adam ,smith1 als ,professor ttig1 und ,watt und ,smith gehrten1 wie ,smiles in einem ,werke ber ,boulton und ,watt erzhlt1 einem ,klub an4 ,der groe ,nationalkonom aber hat spter in seinem ,werke ber die ,ursachen des ,reichtums der ,nationen gerade die ,berufsttigkeit nicht gengend beachtet und veranschlagt1 die von ,watt vertreten wurde1 die ,technik4 ,das war sein ,schaden1 denn das wurde zur ,fehlerquelle des ,werks4 ,so schreibt mit ,recht ,eugen ,dhring in seiner ,geschichte der ,nationalkonomie3 ,wie ,adam ,smith schon die ,technik berhaupt nicht als erste produktive ,macht ansah1 so konnte er insbesondere noch viel weniger die ,bedeutung wrdigen1 die diejenigen ausschlielich geistigen ,ttigkeiten haben1 die auf ,erfindungen hinarbeiten oder sie unmittelbar machen4 ,die auf technische ,erfindungen gerichtete ,forschung ist so gewaltig produktiv1 da sich mit ihr keine andere wirtschaftliche ,macht messen kann4 ,man wird es dem ,schotten ,adam ,smith zugut halten mssen1 da erst durch seinen jngeren ,landsmann ,james ,watt der ,welt in glnzendster ,weise dargetan werden mute1 was technische ,schpferkraft und ,erforschung der ,natur wirtschaftlich zu bedeuten haben4 ,indem ,watt also die noch von ,smith nicht gebhrend gewrdigte ,technik zu ,glanz und ,geltung brachte1 hat er auch in dieser ,richtung ,werte umgewertet4 ,die ,herausbildung neuer ,berufsstnde1 nmlich der ,ingenieure1 ,monteure usw41 knpft sich zu einem wesentlichen ,teile an das ,schaffen des ehemaligen ,mechanikers4 ,prozentual nehmen im ,volkskrper die ,personen zu1 die einen ,teil ihrer ,vorbildung auf den strengsten ,gebieten der ,wissenschaft empfangen1 auf den ,gebieten der ,mathematik und ,mechanik4 ,somit sehen wir hier ,james ,watt als den ,ausgangspunkt sozialer ,verschiebungen und ,umwertungen4 ,nur eines kurzen ,hinweises bedarf es auf die ,arbeiterfrage1 die sich beim ,heraufkommen des ,maschinenzeitalters entwickelt hat4 ,auch hier trug ,watt dazu bei1 da neue ,fragestellungen sich erhoben1 ,werte zusammenbrachen und neue entstanden4 ,die von ihm unabsichtlich eingeleitete ,wertumwertung ist heute noch nicht zu ihrem ,abschlu gelangt4 ,es wre eine reizvolle ,aufgabe1 den ,vergleich ,watts mit ,nietzsche ausfhrlicher zu behandeln1 als es hier im ,rahmen einer ,wattbiographie mglich ist4 ,aber auf einige weitere ,vergleichspunkte sei doch noch kurz hingewiesen4 ,wie ,nietzsche seinen ,zarathustra auf sonnigen ,spaziergngen binnen wenigen ,tagen im ,geiste entwarf1 so empfing ,watt die ,hauptidee seiner ,erfindung auf einem ,spaziergang im ,freien4 ,wie der ,dichterphilosoph seine ,werke zur ,welt brachte unter jahrelangen ,kopfschmerzen1 so zieht sich durch die ,schaffenszeit ,watts die immer wiederholte ,klage ber das gleiche ,elend4 ,wie ,nietzsche ein ,entzcken gerade an der gedrungenen ,begriffsflle der lateinischen ,sprache empfand1 so begegnen wir in ,watts ,briefen einer ,menge lateinischer ,zitate1 die man dem ,mechaniker bei all seiner ,belesenheit kaum zutrauen sollte4 ,um die ,erfinder neuer ,werte dreht sich die ,welt1 sagt der ,einsiedler von ,sils-,maria1 unhrbar dreht sie sich4 ,die stillsten ,stunden sind es1 die den ,sturm bringen4 ,der ,pbel aber glaubt1 die ,welt drehe sich um die ,erfinder neuen ,lrms4 ,ist es nicht eine hbsche ,gleichlufigkeit dazu1 wenn ,watt an seinen ,freund und ,geschftsteilhaber1 den vornehmen ,industriellen ,boulton1 in einem ,briefe ber die ,aufstellung einer der ersten ,dampfmaschinen im ,cornwaller ,grubenbezirk folgendes berichtet3 ,geschwindigkeit1 ,kraft1 ,gre und der furchtbare ,lrm der ,maschine haben jetzt alle1 die sie sahen1 ob ,freund1 ob ,feind1 befriedigt4 ,ich hatte sie ein- oder zweimal so eingestellt1 da ihr ,gang ruhiger war1 und sie weniger ,lrm machte2 aber ,mister ,wilson 7der ,besitzer7 kann nicht schlafen1 wenn sie nicht tobt4 ,da habe ich sie denn dem ,maschinenwrter berlassen4 ,nebenbei gesagt -- die ,leute scheinen von der ,gre des ,lrms auf die ,kraft der ,maschine zu schlieen4 ,das bescheidene ,verdienst wird hier ebensowenig anerkannt wie bei den ,menschen4 ,watts engere ,heimat und ihre berhmten ,mnner4 ,seiner ,herkunft nach ist ,watt ein ,sohn ,schottlands1 in dessen nrdlichsten ,teil vor einem ,jahrtausend die ,kelten von den andringenden ,angelsachsen zurckgedrngt wurden4 ,heute noch wird im schottischen ,hochland meist keltisch gesprochen4 ,das ,land ist durchweg gebirgig4 ,tiefe ,meeresbuchten zerfransen die ,kste4 ,wald und ,weide1 ,seen und zahlreiche ,wasserlufe erhhen die landschaftlichen ,reize1 die aber wiederum durch ,nebel1 ,regen und mehr windiges als kaltes ,wetter beeintrchtigt werden4 ,noch zu ,beginn des vorigen ,jahrhunderts1 also noch zu ,lebzeiten ,watts1 zhlte ,schottland im ganzen nicht mehr ,einwohner als eine moderne ,riesenstadt3 etwas ber anderthalb ,millionen4 ,aber darin gleicht dieses dnn bevlkerte ,land andern merkwrdigen europischen ,landstrichen wie ,schweden1 der ,normandie1 dem ,elsa1 ,schwaben1 ,thringen und dem ,harzgebiet1 da es eine auffallend groe ,zahl ganz ausgezeichneter ,mnner hervorbrachte4 ,hervorragende ,kenner der ,wissensgeschichte pflegen den feineren schottischen ,geist ber den grberen englischen zu stellen1 der sich in breiten ,ausspinnungen gefllt4 ,zur selben ,zeit1 da ,watt durch seine ,dampfmaschine eine ,umwertung vieler ,werte einleitete1 lebte1 wie schon erwhnt1 der ,schotte ,adam ,smith1 dann ,hume1 ,black und ,burns1 lauter berhmte ,schotten4 ,burns war der bekannte ,lyriker1 der auch in ,deutschland ,nachahmer und ,bewunderer fand4 ,adam ,smith begrndete die moderne ,nationalkonomie2 er machte die ,arbeit zum ,grundstein seines ,systems1 whrend vor ihm der ,boden oder der ,handel als alleinige ,ursachen des ,wohlstandes der ,vlker in den ,vordergrund gerckt worden waren4 ,smith bewies in seinem ,werke bereits groes ,wohlwollen fr die arbeitende ,klasse und wollte die ,einmischung des ,staates in die wirtschaftlichen ,vorgnge aufs uerste beschrnkt wissen4 ,mit ,smith eng befreundet war der aus ,edinburg stammende berhmte ,philosoph ,david ,hume1 der durch seine klassischen ,arbeiten drei wissenschaftlichen ,gebieten angehrt1 der ,philosophie1 der ,geschichtsschreibung und der ,nationalkonomie4 ,wir brauchen uns nur zu vergegenwrtigen1 was ,kant dem schottischen ,denker schuldet1 um einen ,begriff von ,humes ,bedeutung zu bekommen4 ,humes ,untersuchungen ber den menschlichen ,verstand waren es1 die den ,knigsberger ,philosophen aus seinem dogmatischen ,schlummer erweckten4 ,hume setzte die von ,locke begonnene ,erkenntniskritik fort4 ,er bte tief einschneidende ,kritik an den metaphysischen ,ideen und erweckte dem ,verstand wieder ,lust und ,vertrauen zu sich selbst4 ,bis auf den heutigen ,tag hat ,hume in ,sachen des ,denkens einen wachsenden ,einflu ausgebt4 ,erinnern wir uns deshalb hier1 da auch ,watts mehr in die ,augen fallende ,leistung dazu beigetragen hat1 dem menschlichen ,geiste einen erhhten ,begriff von seinen ,fhigkeiten und ,mglichkeiten beizubringen6 ,wie ,smith auf nationalkonomischem1 ,hume auf philosophischem und historischem1 ,watt auf technischem ,gebiete ein ,bahnbrecher war1 so erstand in ,black1 der erst in ,glasgow1 dann in ,edinburg als ,professor der ,medizin wirkte1 ein ,bahnbrecher auf dem ,gebiete der ,chemie und der ,physik4 ,black war der erste ,chemiker1 der den ,gewichtsvernderungen einen entscheidenden ,einflu auf die ,erklrung von chemischen ,vorgngen einrumte1 und der erste ,entdecker eines von der ,luft verschiedenen ,gases3 der ,kohlensure1 die er fixe ,luft nannte4 ,ferner hat ,black die latente oder ,schmelzwrme entdeckt und dadurch auch ,beziehungen zur ,geschichte der ,dampfmaschine erhalten4 ,wir werden noch sehen1 wie gerade seine ,freundschaft sich fr ,watt als sehr ntzlich erwies4 ,hier aber wollen wir nochmals betonen1 wie merkwrdig es doch ist1 da ein so kleines1 dnn bevlkertes ,stckchen ,europas1 wie ,schottland1 um die gleiche ,zeit vier auf modernen ,gebieten bahnbrechende ,mnner hervorbringen konnte1 einen ,hume1 ,smith1 ,black und ,watt6 ,und wie vorher den ,logarithmenerfinder ,lord ,napier1 so hat es spter noch den ,philanthropen ,carnegie hervorgebracht4 ,watts ,vorfahren4 ,watts ,urgrovater war als ,pchter bei ,aberdeen ansssig und kam in einem ,gefecht der presbyterianischen ,covenanter gegen die kniglichen ,truppen ums ,leben4 ,dessen ,sohn1 also ,watts ,grovater1 wurde von ,verwandten erzogen und lie sich spter in einem ,orte bei ,greenock als ,lehrer der ,mathematik und ,schiffahrtskunde nieder4 ,sein ,protestantismus stempelte ihn in den ,augen der damaligen ,regierung zu einem widerspenstigen1 gesetzeswidrigen ,schulmeister 7disorderly schoolmaster officiating contrary to law74 ,aber das hinderte nicht1 da ,thomas ,watt in seiner ,gemeinde brgerliche und kirchliche mter versah1 bis er hochangesehen im ,alter von #ib ,jahren als ,professor der ,mathematik das ,zeitliche segnete4 ,er bekleidete in ,greenock verschiedene mter1 war ,ratsherr1 ,gemeinderechner und ,brgermeister4 ,watts ,vater hatte1 obwohl der ,mathematikprofessor ,watt seinen beiden ,shnen ,vermgen hinterlie1 einen praktischen ,beruf ergriffen1 whrend der ,oheim des ,erfinders1 also der andre ,sohn des ,mathematikprofessors1 wiederum ,mathematiker wurde4 ,der ,vater des ,erfinders entwickelte als ,huser- und ,schiffsbauer1 als ,schreiner1 ,tischler1 ,zimmermann1 als ,reeder1 ,kaufmann und ,schiffsgerteverfertiger im ,laufe eines langen ,lebens eine bedeutende ,vielseitigkeit1 die offenbar durch die drftigen ,verhltnisse des kleinen ,platzes bedingt wurde4 ,denn ,greenock war zu ,beginn des #ah4 ,jahrhunderts nur ein ,fischerdorf1 entwickelte sich aber bald darauf derart1 da es das rtchen ,crawfordsdyke1 wo ,watts ,grovater sich angesiedelt hatte1 berholte und in sich aufnahm4 ,die mnnliche ,linie der ,familie ,watt starb im ,jahre #ahdh mit dem ,sohne des ,erfinders aus4 ,auch dieser ,sohn hatte eine mathematisch-technische ,bildung erhalten1 so da wir von vier ,generationen dieser ,familie sagen knnen3 sie gehrten dem mathematisch-mechanischen ,gebiete an1 erreichten alle vier ein auerordentlich hohes ,alter1 waren aber dennoch ein aussterbendes ,geschlecht4 ,auf ,rechtschaffenheit und ,glaubenstreue wurde von ,urgrovaters ,zeiten her besonders gehalten4 brigens wollen wir nicht unerwhnt lassen1 da uns der ,familienname ,watt als der eines adligen ,geschlechtes in der ,schweiz begegnet4 ,ein ,joachim von ,watt1 #adhd in ,sankt ,gallen geboren1 studierte in ,wien1 fhrte dort eine ,zeitlang ein tolles ,raufleben1 wurde mit dreiig ,jahren ,professor und lie sich spter in ,sankt ,gallen als ,arzt nieder4 ,mit ,zwingli1 ,erasmus und ,luther befreundet1 war er ein ,hauptfrderer der ,reformation und amtierte auch als ,brgermeister4 ,von seinen zahlreichen ,schriften ist seine ,chronik der bte von ,sankt ,gallen die wichtigste4 ,das ,kloster ,sankt ,gallen ist von irischen oder1 wie sie im ,mittelalter genannt wurden1 skotischen1 also schottischen ,mnchen gegrndet worden4 ,indessen ist es hchst unwahrscheinlich1 da etwa schottische ,watts sich im ,schutze des genannten ,klosters angesiedelt htten4 ,eher mchte man vermuten1 da ,abkmmlinge des schweizerischen ,rittergeschlechtes nach ,england auswanderten4 ,so sehen wir zum ,beispiel den ,erfinder selbst die ,hilfe eines aus der ,schweiz zugewanderten ,frbers in ,anspruch nehmen1 um ,deutsch zu lernen1 dessen er zum ,verstndnis von ,leupolds ,theatrum machinarum bentigte4 ,vielleicht gelingt es einer knftigen ,forschung1 hier noch ,licht zu schaffen4 ,watts ,jugend4 ,den ,vater haben wir schon als ungemein rhrigen1 vom ,vertrauen seiner ,mitbrger getragenen ,mann kennen gelernt4 ,die ,mutter des ,erfinders wird als unbertreffliche ,frau von groem ,liebreiz1 mit trefflichen ,gaben des ,geistes und des ,gemtes geschildert4 ,sie entstammte einer ,familie ,muirhead1 die zu ,professorenkreisen gehrte2 ein ,professor ,muirhead1 ,verwandter von ,watts ,mutter1 war durch eine ,homerausgabe berhmt4 ,von fnf ,kindern starben drei in frhester ,jugend1 ein ,bruder ,watts1 der auf einem ,schiffe seines ,vaters nach ,amerika fuhr1 fand bei ,sturm auf hoher ,see den ,untergang4 ,fr das ,verhltnis des einzig berlebenden ,sohnes ,james zu seiner ,mutter ist es bezeichnend1 da sie in ihm alles fand1 was sie von einer ,tochter ,liebes htte erwarten drfen4 ,denn ,watt war ein auerordentlich schwchliches ,kind und gedieh nur dank sorgsamster ,pflege4 ,so wurde er eben ein ,muttershnchen4 ,und weil er infolge hufiger ,krnklichkeit und oft wochenlangen ,kopfschmerzes nicht mit den brigen ,knaben mittun1 nicht mit ihnen an den ,ufern des ,clyde herumspielen oder ,entdeckungs- und ,ruberfahrten in die ,umgebung machen konnte1 im ,gegenteil wegen seiner ,schwchlichkeit dem ,spott und der ,roheit der strkeren ,jungen ausgesetzt war1 so mute sich das ganze ,wesen dieses ,kindes nach innen entfalten und ,anschlu bei der ,mutter suchen4 ,erinnern wir uns hier1 da die alten ,vlker1 die schwchliche ,kinder einfach beseitigten1 sich gerade dadurch oft der besten1 nmlich der geistigsten1 ,krfte beraubten6 ,ein ,kepler1 ein ,newton1 ein ,watt wren im alten ,sparta ,kinder des ,todes gewesen4 ,ein hbscher ,zufall wollte es1 da der wohl grte ,techniker seiner ,zeit fast in der gleichen ,woche wie der wohl grte ,mathematiker der gleichen ,epoche zur ,welt kam4 ,lagrange wurde am #be4 ,januar #agcf zu ,turin geboren1 ,watt am #ai4 oder #ca4 ,januar dieses ,jahres zu ,greenock am ,clydeflusse4 ,in allen ,biographien ,watts findet man als ,geburtsdatum den #ai4 ,januar angegeben4 ,das mu aber auf einem mit rhrender ,treue immer wieder nachgeschriebenen ,irrtum beruhen1 vielleicht dadurch veranlat1 da ,watt am #ai4 ,august des ,jahres #ahai starb4 ,er selbst schreibt am #ca4 ,januar #aggj an seinen ,freund ,dr4 ,small in ,birmingham3 ,ich trat heute 7to-day7 in das #ce4 ,jahr meines ,lebens und ich glaube1 ich habe noch nicht fr #ce ,pfennig ,gutes auf der ,welt getan1 aber ich kann's nicht ndern4 ,hier bezeichnet also ,watt den #ca4 ,januar als seinen ,geburtstag4 ,aber ob so oder so1 es sind nur wenige ,tage ,unterschied vom ,geburtstage des groen franzsischen ,mathematikers4 ,im ,mannesstamm sind die ,familien ,watt und ,lagrange heute ausgestorben4 ,allerhand ,anekdoten werden von der ,frhreife des spteren ,erfinders berliefert4 ,dabei ist zu beachten1 da selbst ,personen1 wie der franzsische ,naturforscher ,arago1 sie ohne ,zweifelsbekundung wiedergeben und von ,watts ,sohne selber ,berichte empfingen oder empfangen konnten4 ,von der ,mutter im ,lesen1 vom ,vater im ,schreiben und1 den ,familientraditionen entsprechend1 frh in ,mathematik unterrichtet1 soll er bereits als ,sechsjhriger ber geometrischen ,aufgaben gesessen haben4 ,mit einem ,stck ,kreide in der ,hand stand er am ,herde1 als ein ,bekannter seines ,vaters zu diesem uerte1 er solle doch den ,knaben in die ,schule schicken1 statt ihn zu ,hause seine ,zeit vertrdeln zu lassen4 ,sehen ,sie erst1 was der ,junge macht1 versetzte der ,vater1 bevor ,sie ihn verurteilen4 ,klein-,jamie befate sich gerade mit einer geometrischen ,aufgabe4 ,ein andermal tadelte ihn seine ,tante mtterlicherseits1 weil er seit einer ,stunde1 ohne ein ,wort zu sprechen und ohne ein ntzliches ,buch zur ,hand zu nehmen1 am ,teekessel spielte1 indem er ber die ,mndung bald einen ,lffel1 bald eine ,tasse hielt und die ,tropfen zhlte1 die sich bildeten4 ,whrend ,arago in seiner ,wattbiographie dies jugendliche ,experiment als eine ,vorbereitung zu spteren ,dampfbndigungstaten darstellt1 hat ,watt selber jedenfalls in seinen ,auslassungen ber die ersten ,anregungen zum ,studium der ,dampfmaschine nichts von solchen ,kindheitserinnerungen erwhnt1 und dies ,schweigen scheint mir gegen die ,anekdote zu sprechen4 ,auch ,smiles mit in seiner groen ,biographie ,boulton und ,watt der ,anekdote keine ,bedeutung bei4 ,von auerordentlicher ,tragweite war dagegen der ,umstand1 da ,watt neben und in einer ,werkstatt aufwuchs1 wo er die ,handhabung aller mglichen ,gerte kennen lernte1 die ,zimmerleute und ,mechaniker bei ihrer ,arbeit sah und selber von klein auf bosselte und drechselte4 ,die ,werkleute seines ,vaters sagten von ihm1 er habe ein ,vermgen in seinen ,fingern4 ,schon in frhester ,kindheit also beginnt bei ihm die ,vorbereitung fr den spteren ,beruf eines ,mechanikers1 und wir knnen uns hier erinnern1 da einem ,heinrich ,hertz1 einem ,philipp ,reis und ,grafen ,zeppelin die frh erworbene ,geschicklichkeit der ,hand und ,fertigkeit im ,drechseln und ,bosseln fr ihre ,erfindungen von groem ,nutzen gewesen ist4 ,regelmigen ,schulunterricht empfing ,watt vor dem vierzehnten ,jahre nicht4 ,teils war seine ,krnklichkeit die ,ursache1 teils wohl auch der ,wille des ,vaters1 der sich sagen mochte1 da der schwchliche ,junge von mechanischen ,arbeiten gleichen ,nutzen fr den ,krper wie fr den ,geist haben wrde4 ,soweit aber ,james die ,schule besuchte1 erwies er sich als unter dem ,durchschnitt1 als dumm und hinter seinen ,jahren zurckgeblieben4 ,das nderte sich erst1 als er in die ,mathematikklasse kam1 wo er sich bald auszeichnete4 ,wir haben hier also ein neues ,beispiel zu der langen ,reihe berhmter ,forscher und ,erfinder1 die auf der ,schule sehr geringe ,erwartungen weckten und spter durch ihr ,leben und ,wirken glnzend enttuschten3 ,robert ,mayer1 ,darwin1 ,gustav ,jger1 ,liebig1 ,berzelius1 ,linn1 ,bessel1 ,alexander v4 ,humboldt1 ,werner ,siemens1 ,riggenbach1 ,list1 ,thaer u4 a4 ,der gleiche ,knabe1 der seinen ,lehrern so schwerfllig und zurckgeblieben erschien1 konnte ,erwachsene durch seine frei erfundenen ,erzhlungen stundenlang in hchste ,spannung versetzen4 ,man kann als sicher annehmen1 da ,watt1 als ,sohn eines ,geistlichen und infolgedessen zuerst vorwiegend mit ,literatur und ,sprachen genhrt1 wohl einer der fruchtbarsten ,dichter ,schottlands geworden wre4 ,ehe er vierzehn ,jahre zhlte1 brachte ihn seine ,mutter ,luftwechsels wegen zu ,verwandten nach ,glasgow4 ,damals war es ein kleines ,universittsstdtchen1 das noch keinen einzigen groen ,fabrikschornstein kannte4 ,jeden ,abend vor dem ,schlafengehen begann ,jung-,jamie seine ,tante in ein ,gesprch zu verwickeln1 in dessen ,verlaufe er eine ,geschichte nach der andern1 frhlichen oder gruseligen ,inhalts1 erzhlte1 whrend die ganze ,familie auf den jedesmaligen ,ausgang gespannt war4 ,so verstrichen die ,stunden1 und die gute ,tante kam nicht mehr zu gengendem ,schlafe1 so da sie den ,jungen nach ,greenock zurckbrachte1 um die ,ordnung ihres ,lebens wieder ins ,geleise zu bringen4 ,an der ,glaubhaftigkeit dieser ,anekdote drfte um deswillen nicht zu rtteln sein1 weil auch ,walter ,scott aus eigner ,beobachtung und von ,hrensagen wute1 da noch der hoch betagte ,erfinder ein ,meister in selbsterfundenen ,geschichten war4 ,als er in hohem ,alter in ,gesellschaft eines ,tages den ,faden seiner frei erfundenen ,erzhlung nicht schnell genug weiterspinnen konnte1 vielmehr durch reichliche ,griffe in die ,schnupftabaksdose ,kunstpausen erzielte und dadurch die ,frage veranlate1 ob er heute etwa eine von ihm selbst erfundene ,geschichte berichte1 soll er geantwortet haben3 ,diese ,frage setzt mich in ,erstaunen4 ,seit vielen ,jahren verbringe ich meine ,abende in ihrer ,gesellschaft und tue nichts anderes4 ,wir haben also sowohl aus der ,jugend wie aus dem ,alter die gut bezeugte berlieferung1 da ,watt einen unerschpflichen ,phantasiereichtum1 eine seltene ,gabe fr packende1 anschauliche ,erzhlungen besa4 ,der groe ,mechaniker war auch ein hochbegabter ,poet1 und seine ,briefe1 fast die einzigen von ihm erhaltenen ,schriftstcke literarischen ,charakters1 besttigen diese ,behauptung1 denn ,watts ,sprache verrt einen wahren ,bilderreichtum4 ,doch verfolgen wir den ,gang seiner weiteren ,schulbildung4 ,von der ,handelsschule1 die er bis zu seinem vierzehnten ,jahre mit reichlichen ,unterbrechungen besuchte1 kam er in die ,latein- oder ,grammarschule4 ,dort machte er gute ,fortschritte in ,latein und ,griechisch1 noch bessere aber in ,mathematik4 ,in diesem ,fache war er der ,beste4 ,zu ,hause wurde ,zeichnen1 ,schnitzen1 ,konstruieren gebt2 ,jamie besserte ,kompasse1 ,quadranten und sonstige ,schiffsinstrumente aus4 ,watts ganze ,denkrichtung hatte sich durch den ,mangel an krperlicher ,bettigung frh von den ,trieben der gleichaltrigen ,jugend abzweigen mssen4 ,vater1 ,mutter und gute ,bcher bildeten den hauptschlichen ,umgang4 ,und da der ,umgang mit ,bchern immer auch ein ,umgang mit den ,menschen ist1 die diese ,bcher schrieben1 so wuchs eben ,jamie in der besten ,gesellschaft auf1 die damals in ,greenock zu haben war4 ,unterhaltungslektre1 ,balladen und ,geschichten las er so oft1 bis er die besten ,sachen auswendig wute4 ,in die ,jugendzeit ,watts fiel das letzte ,aufflackern der schottischen ,rebellion gegen die britische ,herrschaft4 ,bis in die unmittelbare ,nhe von ,greenock kam eine ,streifschar wilder ,bewohner der ,hochlande4 ,so lernte der ,knabe denn die ,aufregungen des ,krieges1 die ihm aus vielen ,erzhlungen bekannt waren1 auch aus dem unmittelbaren ,erleben in der engeren ,heimat kennen4 ,aber mehr fesselten ihn doch ,instrumente und ,maschinen1 deren ,geheimnis zu entrtseln er keine ,ruhe hatte4 ,wir erfahren1 da er vor ,vollendung des fnfzehnten ,jahres mit grter ,aufmerksamkeit bereits zweimal die ,elemente der ,naturphilosophie1 wir wrden sagen der ,naturwissenschaft1 von 's ,gravesande durchgegangen hatte4 ,das ,buch gehrte seinem ,vater und ist vermutlich das groe zweibndige ,werk 's ,gravesandes1 betitelt ,physices ,elementa ,mathematica experimentis confirmata1 das #agbj erschien1 und von dem mir eine vierte ,auflage aus dem ,jahre #agdh vorliegt1 also aus einem ,jahre1 da ,watt #ab ,winter zhlte4 ,dies ,werk ist lateinisch geschrieben1 mit schnen groen lateinischen ,typen gedruckt und so reich mit ,kupferstichen ausgestattet1 wie man es heute kaum bei einem wissenschaftlichen ,werke findet4 ,selbst wenn ,watt aus der englischen ,ausgabe in englischer bersetzung gelernt haben sollte1 so drfte doch anzunehmen sein1 da auch diese die ,gesetze der ,mechanik1 des ,luft- und ,dampfdruckes1 des ,lichtes1 der ,elektrizitt usw4 mit reichlichen ,illustrationen erlutert hat4 ,vergegenwrtigen wir uns berhaupt einmal1 welcherlei naturwissenschaftlich wichtige ,tatsachen als ,neufunde in den ,gesichtskreis des jungen ,watt getreten sein mgen1 um uns ein ,bild der damaligen ,zeit in wissenschaftlicher ,hinsicht zu machen6 ,das ,werk 's ,gravesandes selbst veranschaulicht uns auf das lebhafteste1 mit welchem ,anteil man der ,zusammensetzung des weien ,lichtes aus den bunten ,farben nachging1 mit welchem ,eifer man elektrische ,versuche anstellte1 wie man sich freute1 einen luftleeren ,raum herstellen zu knnen1 nachdem das ,mittelalter mit seinem ,glauben an den ,abscheu der ,natur vor dem ,leeren abgewirtschaftet hatte4 ,man lebte unter dem ,eindruck eines glnzenden ,aufschwungs der auf ,versuche sich sttzenden ,forschung und der ,mathematik4 ,die ,zeit unmittelbar vor ,watt war an naturwissenschaftlichen ,entdeckungen vielleicht noch reicher als unsre eigene4 ,galilei hatte mit dem ,fernrohr neue ,welten am ,firmament entdeckt1 hatte den leichten ,hauch1 das ,nichts1 die ,luft gewogen4 ,sein ,schler ,torricelli ma den ,luftdruck4 ,das ,barometer wurde erfunden4 ,otto von ,guericke hatte die ,luftpumpe und die erste ,elektrisiermaschine erdacht4 ,huygens konstruierte eine ,pulverexplosionsmaschine1 in der die ,pulvergase einen luftverdnnten ,raum erzeugten und der uere ,luftdruck verwendet wurde1 durch die ,maschine ,wasser in die ,hhe zu heben4 ,von da aus nahm die ,geschichte der ,dampfmaschine ihren ,anfang4 ,newton hatte ,versuche ber die ,zusammensetzung des ,lichtes angestellt1 das ,gravitationsgesetz gefunden1 die ,infinitesimalrechnung geschaffen4 ,huygens bewies1 da das ,licht eine ,art ,wellenbewegung sein msse4 ,der ,schotte und ,landsmann ,watts1 ,lord ,napier von ,merchiston1 hatte die ,logarithmen eingefhrt und damit eine neue ,art ,hexerei gelehrt4 ,gerade auf den ,gebieten der exakten ,wissenschaften ist also das ,jahrhundert vor ,watts ,geburt ein klassisches zu nennen4 ,aber man wrde sich gewaltig irren1 wenn man meinte1 alle die hochinteressanten ,dinge1 die uns heute ber das ,leben der ,tiere und ,pflanzen1 insbesondere ber die ,kleinlebewelt1 ber die ,insekten und ,polypen in ungezhlten volkstmlichen ,schriften dargeboten werden1 seien jenem ,zeitalter fremd geblieben4 ,hales hatte in ,england physiologische ,versuche ber das ,leben der ,pflanze verffentlicht4 ,linn war fast zwei ,jahrzehnte vor ,watt geboren4 ,der ehemalige ,angestellte eines ,tuchgeschftes ,anton ,leeuwenhoek hatte mit einem selbstgefertigten ,kleinseher 7,mikroskop nennt man es auf deutsch7 die ,welt der kleinen ,ungeheuer im ,wassertropfen entdeckt4 ,swammerdam lehrte den kunstvollen ,bau eines ,bienenleibes kennen4 ,als ,watt acht ,jahre alt war1 gab der ,genfer ,trembley seinen ,zeitgenossen die merkwrdige ,entdeckung bekannt1 da der zentimetergroe ,swasserpolyp sich ,umstlpung und zehnfache ,zerschneidung gefallen lt1 ohne da sein ,leben endet4 ,jedes ,schnittstck wird sogar wieder ein ganzer ,polyp4 ,in die ,kindheit ,watts fllt die ,herausgabe eines sechsbndigen ,werkes ber das ,leben der ,insekten1 in dem der franzsische ,physiker ,raumur1 der gleiche1 dem wir die bekannte ,thermometerskala verdanken1 die erstaunlichen ,leistungen der ,insekten im ,weben und ,spinnen1 im ,bauen und ,zusammenarbeiten schildert4 ,und als ,watt aus seinem 's ,gravesande die damals noch mit dem ganzen ,reiz der ,neuheit verklrten elektrischen ,versuche und ,tatsachen kennen lernte1 da dauerte es keine drei ,jahre mehr1 bis aus ,amerika die ,nachricht kam1 dort habe einer den ,beweis erbracht1 der ,blitz sei nur eine groe elektrische ,entladung -- worber sich die ,londoner ,knigliche ,gesellschaft der ,wissenschaften pflichtschuldig erst lustig machte4 ,ja1 so gro war im ,anfang des #ah4 ,jahrhunderts die ,anteilnahme an den ,naturwissenschaften1 da der ,hamburger ,dichter ,brockes in seinen poetischen ,werken1 die er ,irdisches ,vergngen in ,gott betitelte1 gar nicht so ble ,verse auf allerhand physikalische1 zoologische und sonstige ,erscheinungen brachte1 ,verse1 die man auch heute noch lesen kann4 ,ich wnschte1 ich knnte dem ,leser hier einen ,begriff geben1 mit wie zahlreichen belehrenden ,abbildungen ,werke damaliger ,zeit ausgestattet waren1 um glaubhaft zu machen1 da ,james1 ein unersttlicher ,leser in seiner ,jugend1 voll ,interesse fr ,physik und ,mechanik1 fr ,botanik und ,geologie1 der lebhaftesten ,anregungen selbst in dem weltentlegenen ,greenock mit seinen ,strohdchern nicht entbehrte4 ,und wenn der ,fnfunddreiigjhrige spter einmal klagt1 er habe noch nichts auf der ,welt gentzt1 so wollen wir angesichts dieser ,bekundung von ,ehrgeiz nicht unerwhnt lassen1 da auch das ,gercht von andren als wissenschaftlichen ,heldentaten an sein jugendliches ,ohr drang3 die ,taten ,friedrichs des ,groen1 des ,philosophen auf dem ,throne1 der einen ,voltaire1 einen ,lagrange in seine ,umgebung berief und ein ,kriegsheld ersten ,ranges war4 ,ein ,genie ohne die ,fhigkeit zum ,alleinsein1 ohne ,hang zur ,einsamkeit und ,zwiesprache mit sich selbst1 drfte ein ,widerspruch in sich sein4 ,daher wird uns auch von ,watt berichtet1 da er gerne bei ,nacht einsame ,spaziergnge machte1 ,mond und ,sterne beobachtete1 ohne ,begleitung ausgedehnte ,streifzge in die ,umgebung unternahm1 in einsame ,tler und zu endlos sich streckenden ,wasserflchen4 ,ein ,sohn der ,schmerzen1 insonderheit des ,kopfwehs von ,jugend auf1 las er auch gerne medizinische ,bcher1 wo er ihrer habhaft werden konnte1 und zu seinem ,sohne soll er spter gesagt haben1 er wre ,arzt geworden1 htte er sich fhig gefhlt1 das ,leiden der ,kranken mitanzusehen4 ,bekanntlich kamen auch ,darwin und ,herder1 beide ,vter der ,entwicklungslehre1 dadurch vom medizinischen ,studium ab1 da sie den ,anblick der zu ihrer ,zeit freilich noch entsetzlich blutig verlaufenden ,operationen nicht ertragen konnten4 ,gerade weil aber fr feinere ,naturen das rztliche ,studium schwere ,hindernisse bietet1 will es mir um so unglaubhafter erscheinen1 was durch ,smiles und ,arago1 die beide aus bester ,quelle schpfen konnten1 berichtet wird3 ,watt sei eines ,tages dabei betroffen worden1 wie er den ,kopf eines an einer ungewhnlichen ,krankheit gestorbenen ,kindes in sein ,zimmer trug1 um ihn zu sezieren4 ,dazu gehrten doch wohl nicht nur starke1 sondern auch rohe ,nerven4 ,das ,fehlen nherer ,einzelheiten1 nach denen doch die berlieferer dieser ,nachricht htten forschen mssen1 macht die ,sache hchst unglaubhaft4 ,zur ,ehre ,watts wollen wir annehmen1 da es eine auf ,miverstndnis beruhende ,anekdote ist4 ,wir wissen ja aus unsrer eignen ,zeit1 wie selbst berhmte lebende ,forscher in wissenschaftlichen ,nachschlagewerken tot oder als im ,irrenhaus befindlich verzeichnet wurden2 wir wissen1 wie ,unwahrheiten sich jahrzehntelang in wissenschaftlichen ,werken trotz lngst erfolgter ,widerlegungen erhalten3 da mag leicht auch ber einen berhmten ,mann des #ah4 ,jahrhunderts eine unwahrscheinliche ,anekdote vermeintlich zu seiner ,ehre1 in ,wahrheit zu seinem ,schaden in ,umlauf gebracht worden sein4 ,es entspricht ein solcher ,zug durchaus nicht dem ,charakter des groen ,erfinders4 ,watt war es ein unertrglicher ,gedanke1 da andre ,leute durch seine technischen ,projekte sollten zu ,schaden kommen2 wie htte er sich da auch nur im ,geiste an einer ,kindesleiche1 an den ,gefhlen der nichtsahnenden ,eltern versndigen knnen1 abgesehen davon1 da es frher selbst groe ,gelehrte ,kmpfe gekostet hat1 in den ,besitz von ,leichen zu gelangen4 ,auf diese ,art sich ,wissen zu verschaffen1 stimmt auch nicht zum ,wesen eines ,mannes1 der in seinen ,kindertagen tglich im ,hause auf die ,bilder zweier solcher ,geistesriesen zu schauen gewohnt war1 wie ,newtons und des ,logarithmenschpfers ,lord ,napiers4 ,schon aus den bisher vorgetragenen ,bemerkungen ber wissenschaftliche und literarische ,neigungen des jungen ,watt drfte hervorgehen1 da hier eine auerordentlich vielseitige geistige ,beanlagung1 ein hchst seltenes ,beieinander verschiedenster ,talente vorhanden war1 die ,hand geschickt zu feinsten ,zeichnungen1 zum ,schnitzen1 ,bosseln und ,drechseln1 -- der ,verstand den mathematischen ,naturwissenschaften zugewandt und gewachsen1 -- die ,phantasie ppig sprudelnd wie die des fruchtbarsten ,romanschriftstellers1 -- und ein ,charakter1 dem es vielleicht zur ,empfehlung gereicht1 da er sich mit der brigen ,jugend nicht gemein machen konnte1 sondern lieber fr sich blieb4 ,wir haben ,schilderungen1 die den jungen ,mann und den ehrwrdigen ,greis im gleichen ,sinne darstellen4 ,hier sei zunchst nur das ,zeugnis ,walter ,scotts angefhrt1 von welcher reichen ,vielseitigkeit ,watt in seinen alten ,tagen noch glnzende ,proben ablegte4 ,in der ,vorrede zum ,kloster uert sich der schottische ,romanschriftsteller folgendermaen3 ,watt war nicht nur der tiefste ,gelehrte und derjenige1 der mit dem glcklichsten ,erfolge aus gewissen ,kombinationen von ,zahlen und ,krften brauchbare ,anwendungen gezogen hatte1 er nahm nicht nur unter denen1 die durch die ,allgemeinheit ihrer ,bildung sich auszeichnen1 einen der ersten ,pltze ein3 er war auch der beste1 der liebenswrdigste ,mensch4 ,das einzige ,mal1 wo ich mit ihm zusammengetroffen bin1 war er von einer kleinen ,gesellschaft ,gelehrter aus dem ,norden umgeben4444 ,da sah und hrte ich1 was ich niemals wieder sehen und hren werde4 ,der muntere1 liebenswrdige1 wohlwollende ,greis von #ha ,jahren nahm an allen ,fragen einen lebhaften ,anteil2 seine ,kenntnisse standen jedem zur ,verfgung1 der sie in ,anspruch nahm4 ,er verbreitete ber jeden ,gegenstand die ,schtze seiner ,talente und seiner ,einbildungskraft4 ,unter den ,gentlemen befand sich ein gelehrter ,philologe2 ,watt unterredete sich mit ihm ber den ,ursprung des ,alphabets1 als wenn er der ,zeitgenosse des ,kadmos gewesen wre4 ,als ein berhmter ,kunstrichter sich zu ihnen gesellte1 htte man behaupten mgen1 da der ,greis sein ganzes ,leben dem ,studium der schnen ,wissenschaften oder der ,nationalkonomie gewidmet habe4 ,es wrde berflssig sein1 die exakten ,wissenschaften zu erwhnen3 sie bildeten seine glnzende und spezielle ,lebensaufgabe2 wenn er indessen mit unserem ,landsmann ,jedediah ,cleishbotham sprach1 so htte man darauf geschworen1 da er der ,zeitgenosse ,claverhouses und ,burleys1 der ,verfolger und der ,verfolgten1 gewesen wre2 da er wirklich genau die ,flintenschsse gezhlt htte1 die die ,dragoner auf die flchtigen ,covenanter abfeuerten4 ,wir entdeckten endlich1 da kein ,roman von nur einigem ,ruf ihm entgangen war1 und da die ,leidenschaft des berhmten ,gelehrten fr diese ,art von ,schriften derjenigen an ,lebhaftigkeit gleichkam1 die sie einer jungen ,putzmacherin von #ah ,jahren einflen4 ,indessen sollte sich doch diesem so reich beanlagten und verschwenderisch ausgestatteten ,jngling1 dem ,sohn eines der angesehensten und wohlhabendsten ,brger von ,greenock1 nicht die gelehrte ,laufbahn ffnen4 ,watts ,vater war durch kaufmnnische ,unternehmungen1 durch den ,verlust von ,seeschiffen in seinen ,vermgensverhltnissen zurckgekommen4 ,er mute deshalb darauf ,bedacht nehmen1 den ,sohn und dessen jngeren ,bruder bald etwas ,praktisches lernen zu lassen4 ,die ,aussicht1 ,professor der ,mathematik oder ,naturwissenschaft zu werden1 war durch dstere finanzielle ,wolken verhngt4 ,daher galt es1 eine ,wahl zu treffen1 die der ,forderung der angeborenen ,neigungen und des praktischen ,nutzens gleicherweise entsprach3 ,watt entschied sich fr den ,beruf eines mathematischen ,instrumentenmachers1 um als ,feinmechaniker immer noch den berlieferungen der ,vorfahren1 dem ,geiste ,newtons und ,napiers1 den ,mahnungen ihrer ,wandbilder1 treu bleiben zu knnen4 ,wir kommen damit zu ,watts ,lehrjahren4 ,watts ,lehrzeit4 ,achtzehn ,jahre alt1 verlie ,james ,watt das ,vaterhaus1 um in dem nicht allzuweit entfernten ,stdtchen ,glasgow bei einem geeigneten ,meister in die ,lehre zu treten4 ,dort fehlte es ihm nicht an einflureichen ,verwandten1 und von der ,gefahr1 auf ,abwege zu geraten1 konnte keine ,rede sein4 ,nur zwei sich kreuzende ,hauptstraen besa das ,stdtchen damals1 dessen meiste ,huser aus ,holz gebaut und mit ,stroh gedeckt waren4 ,selten1 da sich auf dem vorbeiflieenden ,clyde ein greres mehrmastiges ,schiff zeigte1 obwohl die angesehensten ,brger ,hndler mit ,virginiatabak waren1 die gar stolz in ihren ,scharlachrcken1 ,hahnfederhten und ,puderzpfen die kurze ,hauptstrae durchwandelten4 ,wirtshuser und ,zeitungen gab es nicht2 die ,neuigkeiten der ,welt kamen den ,glasgowern eine ,woche spter durch ein ,londoner ,blttchen zur ,kenntnis4 ,man traf sich1 nach ,beruf und ,neigung zusammengefhrt1 abends in den ,klubs4 ,theater waren ebenfalls nicht zu finden1 und als im ,jahre #ageb ein hlzernes ,theater errichtet wurde1 fand sich das ,volk in seinen religisen ,gefhlen so verletzt1 da es die ,bude strmte und die ,besucher mihandelte4 ,und als der ,bau eines ,theaters im ,jahre #agfb wiederum ins ,auge gefat wurde1 wollte niemand ,grund und ,boden dazu verkaufen4 ,zu neuen ,ausschreitungen kam es zwei ,jahre spter1 als man vor den ,stadttoren dennoch ein ,theater baute4 ,waren also die biederen ,glasgower zwar ,feinde des ,theaters1 so doch nicht eines krftigen und reichlich bemessenen ,trunkes1 eine ,schwche1 die dem nie ganz gesunden ,watt jedenfalls nichts anhaben konnte4 ,zunchst freilich sollte sein ,aufenthalt in dem kleinen ,universittsstdtchen1 in dem er nach einigen ,jahren die wichtigste ,erfindung fr die ,dampfmaschine machte1 nicht von langer ,dauer sein4 ,der ,meister1 bei dem er in die ,lehre trat1 nannte sich zwar ,optiker und war auch ein sehr vielseitiger ,mann1 der ,brillen1 ,geigen und ,spinette verkaufte oder zur ,ausbesserung annahm1 auch einfachere mathematische ,instrumente zur ,not wieder instand setzte1 aber um des ,lebens ,notdurft willen auch ,angelruten und ,fischnetze oder was sonst gewnscht wurde1 herstellte4 ,da man sich aber die ,ausbildung des jungen ,watt zum mathematischen ,instrumentenmacher doch etwas grndlicher und tiefer vorgestellt hatte1 so erhielt ,watt von dem ,professor der ,naturwissenschaft ,dick den ,rat und die ntigen ,empfehlungsbriefe zur bersiedlung nach ,london4 ,sie erfolgte in ,begleitung eines ,verwandten4 ,hoch zu ,ro gelangte der ,jngling in ebensoviel ,tagen von ,glasgow nach der britischen ,hauptstadt1 wie es heute mit der ,eisenbahn ,stunden erfordert1 wenn man den bummeligsten ,zug nimmt4 ,watts ,unterbringung bei einem ,londoner ,meister machte aber groe ,schwierigkeiten4 ,niemand wollte oder durfte ihn nehmen1 da er die vorgeschriebene ,bedingung1 nmlich siebenjhrige ,lehrlingschaft bei einem eingesessenen ,meister1 weder erfllt hatte noch erfllen konnte4 ,nach vierzehntgigem vergeblichem ,suchen schrieb ,watt an seinen ,vater1 hchstens gegen ,draufzahlung eines ,lehrgeldes wrde ihn ein ,meister fr ein ,jahr bei sich aufnehmen4 ,so entschlo er sich denn1 zunchst bei einem ihm durch seinen ,verwandten bekannt gewordenen ,uhrmacher namens ,neale ohne jede ,vergtung in ,dienst zu treten4 ,bei diesem bte er sich in der ,kunst des ,gravierens4 ,bald jedoch glckte es ihm1 bei einem regelrechten ,verfertiger mathematischer ,instrumente1 namens ,morgan1 gegen ein ,lehrgeld von zwanzig ,guineen und berlassung seiner ,arbeitsergebnisse fr ein ,jahr unterzukommen4 ,rasch erwarb sich der eifrige ,jngling ,fertigkeit in der ,herstellung von messingnen ,transporteuren1 ,quadranten1 ,azimutalkompassen1 ,theodoliten1 ,verhltniszirkeln und was der mathematischen ,instrumente noch mehr sind4 ,er lernte auch die ,vorteile einer weitgehenden ,arbeitsteilung kennen4 ,im ,bestreben1 mglichst bald keiner vterlichen ,zuschsse mehr zu bedrfen1 schrnkte sich ,watt aufs uerste ein1 und wo er durch ,arbeiten in seiner ,freizeit etwas verdienen konnte1 setzte er die ,stunden der ,nacht daran4 ,schlimme ,zustnde herrschten damals in ,london und seiner ,umgebung4 ,das ,schicksal1 das den deutschen ,dichter ,seume und viele andre unglckliche ,opfer frstlicher ,habsucht und ,gewissenlosigkeit traf1 ber ,see als ,soldat verkauft zu werden1 drohte auch einem ,watt1 wenn er unvorsichtig war4 ,truppen von ,werbern griffen junge ,mnner auf und zwangen sie1 ,matrosen zu werden2 ,agenten der ,ostindiengesellschaft fhrten dieser zwangsweise ,leute fr den ,kolonialdienst zu1 ,seelenverkufer lieferten eingefangenes ,menschenmaterial auch an die amerikanischen ,pflanzer4 ,wehe dem1 der in seinen ,personalverhltnissen nicht ganz einwandfrei war6 ,er entrann nicht mehr seinen ,hschern1 und ,watt htte sich ebenfalls nicht vor dem ,lordmayor gengend legitimieren knnen1 denn er befand sich in einer gesetzlich nicht erlaubten ,lehrlingsstellung1 er hatte die vorgeschriebenen sieben ,jahre ,lehrzeit nicht durchgemacht4 ,so konnte er sich immer noch in der ,werkstatt seines ,meisters am sichersten fhlen1 seine zehn ,stunden herunterarbeiten und abends1 abgerackert und mit zitternden ,hnden1 wie er selbst schrieb1 sein ,lager aufsuchen4 ,sein ,arbeitsplatz in der ,nhe der ,ladentr zog ihm aber eine schlimme ,erkltung1 ,husten und ,rheumatismus zu4 ,das bel wich nicht1 so da ,watt im ,herbst #agef nach der schottischen ,heimat zurckkehrte1 mit ,bions ,werk ber mathematische ,instrumente und allem ,handwerkszeug versehen1 das zur ,niederlassung als ,meister im ,norden erforderlich war4 ,watt als ,universittsmechaniker4 ,nachdem der ,zwanzigjhrige in der ,pflege des ,elternhauses seine ,gesundheit wiederhergestellt hatte1 wollte er sich im benachbarten ,glasgow als ,meister niederlassen4 ,aber der ,mann1 dessen revolutionre1 in ,eisen gebundene ,werke bald alle ,zunftschranken ber den ,haufen strzen sollten1 mute sich zunchst von der ,glasgower ,zunft der ,hammerschmiede bedeuten lassen1 da es am ,ort keinen ,raum fr jemanden gbe1 der nicht die regelmige ,lehrzeit bei einem ,glasgower ,meister durchgemacht noch einen eingesessenen ,brger zum ,vater habe4 ,es ist ja so ziemlich in den meisten ,fllen fr die einem ,zeitalter allerntigsten ,menschen kein ,raum gewesen4 ,in ,watts ,falle aber wurde der ,schaden1 den die eine ,zunft stiftete1 durch eine andere ,zunft1 die ,glasgower ,professoren1 gutgemacht4 ,watt war mit den ,professoren ,muirhead und ,anderson verwandt4 ,den ,professor ,anderson mu man schon um deswillen rhmend hervorheben1 weil er der erste war1 der ,vorlesungen fr ,arbeiter und ,handwerker einfhrte1 ,naturwissenschaft ins ,volk zu bringen suchte und die volkstmlichen ,zwecken gewidmete ,andersonian ,university stiftete4 ,professor ,dick verschaffte dem jungen ,meister zunchst den ,auftrag1 eine ,sammlung mathematisch-astronomischer ,instrumente wieder instand zu setzen4 ,diese ,instrumente waren ber ,see gekommen und zum ,teil verrostet4 ,sie entstammten dem ,nachla eines auf ,jamaika gestorbenen ,kaufmanns ,macfarlane1 der sich in seinen ,muestunden mit astronomischen ,beobachtungen beschftigte4 ,und weil die ,glasgower ,handwerkerzunft ,watt nicht einmal eine ,werkstatt zu ,experimenten beziehen lassen wollte1 so ernannte die ,professorenschaft den jungen ,verwandten zweier ihrer ,mitglieder zum ,universittsmechaniker1 der den ,professoren der ,naturwissenschaft mit der ,herstellung von ,instrumenten an die ,hand gehen sollte4 ,innerhalb der ,universittsrume1 in denen die ,handwerker nichts zu sagen hatten1 wurde ,watts ,werkstatt eingerichtet1 auch durfte er sich noch einen ,laden nach der ,strae zu halten4 ,freilich1 zu verdienen bekam er nicht viel4 ,es bestand keine zureichende ,nachfrage nach seinen ,instrumenten1 und der ,vater mute hier und da noch aushelfen4 ,watt verlegte sich auf den ,verkauf von ,karten1 besserte ,geigen1 ,flten und ,gitarren aus1 fertigte auch solche ,instrumente und baute sogar auf ,bestellung ,drehorgeln4 ,es ist nicht ohne einen geheimen ,reiz1 da der ,schpfer der vervollkommten ,dampfmaschine eine ,zeitlang ,musikinstrumentenmacher war2 die reine ,unterhaltungs- und ,vergngungskunst der ,musik war hier1 wie in manch andern interessanten ,fllen1 die ,amme der ,technik4 ,so begann auch der englische ,physiker ,wheatstone1 den die ,geschichte der ,telegraphie kennt1 seine ,laufbahn als ,musikinstrumentenmacher1 ,hughes war erst ,musiklehrer1 ehe er in die ,telegraphie eingriff1 ,chladni kam von der ,musik her zur ,physik1 und derartige ,beziehungen zwischen ,musik und ,technik1 zwischen einem sthetischen und dem rein praktischen ,gebiet1 gibt es noch mehrere1 ein ,vergngen fr ,leute1 die gerne verknpfende ,fden zwischen ,gegenstzen aufsuchen4 ,aus jener ,zeit so schlechten ,geschftsganges wird uns berichtet1 da ,watt auch1 seine ,mue auszufllen1 ,erzhlungen und ,verse schrieb -- schade1 da uns davon nichts erhalten ist4 ,dank seiner ,vielseitigkeit und den ,freundschaften1 die er sich erst in ,professorenkreisen1 dann bei ,studenten und ,glasgowern ,brgern zu erwerben verstand1 brachte er allmhlich sein ,geschft doch in die ,hhe4 ,er mietete einen ,laden in der ,stadt1 verband sich #agfj mit einem gewissen ,craig1 der die kaufmnnische ,leitung bernahm1 und beschftigte vier ,jahre spter bereits #af ,arbeiter4 ,da er nun achtundzwanzig ,jahre zhlte1 war es ,zeit1 sich nach einer ,lebensgefhrtin umzuschauen4 ,die ,wahl fiel auf eine ,base1 namens ,miller1 ein ,mdchen1 das ihm eine treue1 nie verzagende1 aber leider frh entrissene ,gefhrtin wurde4 ,ein ,jahr nach seiner ,verheiratung machte ,watt1 als ,frucht sorgfltiger experimenteller ,forschungen1 jene fr die ,umgestaltung der ,dampfmaschine so folgenreiche ,erfindung des ,kondensators4 ,ehe wir darauf weiter eingehen1 mssen wir unsre ,aufmerksamkeit noch einer ,person zuwenden1 die etwa ums ,jahr #ageh den jungen ,watt zum ersten ,male auf die ,verwertung der ,dampfkraft hinlenkte4 ,robison war es1 der1 noch etwas jnger als ,watt und voll ,interesses fr mechanische ,erfindungen und ,gesetze1 die ,absicht hegte1 einen durch ,dampfkraft getriebenen ,wagen zu erfinden und zu diesem ,zwecke ,watts ,mitarbeit wnschte4 ,deshalb wollen wir einige ,stellen sowohl aus ,watts uerungen ber ,robison als aus dessen ,mitteilungen ber ,watt hierhersetzen4 ,den ,siebzigern nahe1 schrieb ,watt in seinen ,erinnerungen an den eben verstorbenen1 im ,leben treu bewhrten ,robison folgendes3 ,unsre ,bekanntschaft begann im ,jahre #agef oder #eg1 als ich von der ,universitt ,glasgow beauftragt wurde1 einige astronomische ,instrumente1 die ihr ,doktor ,macfarlane in ,jamaika vermacht hatte1 in ,ordnung zu bringen4 ,mr4 ,robison war damals ein sehr hbscher junger ,mann und ziemlich jnger als ich4 ,er fhrte sich bei mir ein1 und ich war glcklich1 in ihm eine ,person zu finden1 die so viel besser ber mathematische und philosophische ,gegenstnde unterrichtet war als ich und1 whrend sie uerst mitteilsam war1 eine sehr klare ,art besa1 ihre ,gedanken darzulegen4 ,zwischen zwei jungen ,leuten feurigen ,geistes und hnlicher ,ziele bildete sich bald eine ,freundschaft4 -- -- ,bald darnach lie ich mich als mathematischer ,instrumentenmacher im ,glasgower ,universittshause nieder und wurde hufig durch ,mr4 ,robisons ,gesellschaft beglckt1 bis er gegen ,ende #ageh die ,universitt verlie und1 wie ich glaube1 in einem von ,sr4 ,majestt ,schiffen auf ,see ging4 ,whrend dieser ,periode lenkte er meine ,aufmerksamkeit auf die ,dampfmaschine1 eine ,maschine1 von der ich damals sehr wenig ,kenntnis besa1 und meinte1 da sie verwendet werden knnte1 ,rderwagen ,bewegung zu geben1 und da es zu diesem ,zwecke sehr angebracht sein wrde1 den ,zylinder mit seinem offenen ,ende nach unten zu setzen1 um die ,notwendigkeit zu vermeiden1 einen ,balancier zu gebrauchen4 ,diese letztere ,idee hatte er einige ,zeit zuvor im ,universal ,magazine verffentlicht4 ,demgem begann ich ein ,modell1 mit zwei ,zylindern von ,zinnblech1 die mittels ,zahngetriebes abwechselnd auf zwei ,rder auf der ,achse der ,wagenrder wirken sollten4 ,aber das ,modell entsprach1 weil zu leicht und ungenau gearbeitet1 nicht den ,erwartungen4 ,beide1 ,mr4 ,robison und ich1 hatten andre ,geschfte1 die dringend zu erledigen waren2 und da keiner von uns beiden eine ,idee von den wahren ,prinzipien der ,maschine hatte1 so wurde der ,plan verlassen4 ,watt erzhlt weiter1 wie er dann seine ,experimente wieder aufnahm1 wie ferner noch einmal im ,jahre #agfe ,robison ihm die ,anregung gab1 einen perspektivischen ,zeichenapparat des ,doktor ,lind zu verbessern1 wie drei ,jahrzehnte spter1 #agii1 ,robison1 obwohl schwer leidend1 im ,winter von ,edinburg nach ,london reiste1 um in ,watts ,patentproze ein glnzendes ,zeugnis fr den ,erfinder abzulegen4 ,zum ,schlu entwirft ,watt noch mit einigen ,strichen ein glnzendes ,charakterbild seines ,freundes1 dem er nachrhmt1 da niemand ihm in der schnellen und klaren ,erfassung wissenschaftlicher ,probleme gleichkam4 ,in sehr anmutiger ,weise wird diese ,schilderung des ,charakters ,robisons durch dessen ,worte ber ,watt ergnzt4 ,wir mssen sie hierhersetzen1 schon weil sie uns den bezaubernden ,eindruck beschreiben1 den der junge ,feinmechaniker auf seine studierte oder studierende ,umgebung ausbte4 ,freilich mssen wir dabei1 um kritisch zu bleiben1 mit veranschlagen1 da der also gelobte ,watt damals bereits der berhmte ,erfinder war1 den in jungen ,jahren gekannt und bewundert zu haben man stolz sein durfte4 ,robison nun gibt folgende ,schilderung3 ,ich sah einen ,handwerker und erwartete nicht mehr2 war aber erstaunt1 einen ,forscher zu sehen1 so jung wie ich selbst und allzeit bereit1 mich zu belehren4 ,ich hatte die ,eitelkeit1 mich fr einen ansehnlich weit vorgeschrittenen ,kopf in meinem ,lieblingsfache 7,naturwissenschaft und ,mechanik7 zu halten1 fhlte mich aber ziemlich vernichtet1 ,mr4 ,watt mir so sehr berlegen zu finden4 ,weiter schildert ,robison1 wie er ,watt immer auf vorher nicht von andern betretenen ,wegen fand1 und wie er selber1 statt ,fhrer zu sein1 ihm folgen mute4 ,alle jungen ,leute1 die wegen irgendeiner wissenschaftlichen ,liebhaberei bekannt waren1 wurden ,besucher ,watts2 und sein ,zimmer war ein ,stelldichein fr all dergleichen ,leute4 ,kam irgendeinem von uns eine zu harte ,nu zwischen die ,zhne1 so gingen wir zu ,mr4 ,watt4 ,er brauchte nur angeregt zu werden2 alles wurde ihm ,ausgangspunkt eines neuen und ernsthaften ,studiums1 und wir wuten1 da er es nicht fahren lassen wrde1 bis er entweder seine ,bedeutungslosigkeit entdeckt oder etwas daraus gemacht hatte4 ,einerlei1 in welcher ,richtung1 -- ,sprachen1 ,altertum1 ,naturgeschichte1 ja sogar auch ,poesie1 ,kunstkritik1 ,werke von ,geschmack wie auch jedes beliebige in der ,richtung auf ,zivil- oder ,kriegsingenieurkunst -- er war berall zu ,hause und bereit zu unterrichten4 ,kaum je wurden ,projekte wie ,kanle1 ,fluvertiefungen1 ,kartenaufnahmen oder dergleichen in der ,nachbarschaft unternommen1 ohne ,mr4 ,watt zu befragen2 und er wurde sogar dazu gedrngt1 sich einige betrchtliche ,arbeiten auf den ,hals zu laden1 obwohl sie derart waren1 da er darin nicht die geringste ,erfahrung besa4 ,fgt man noch zur berlegenheit seines ,wissens1 die jedermann zugab1 die ungezwungene ,einfachheit und ,lauterkeit von ,mr4 ,watts ,charakter1 so ist es kein ,wunder1 da die ,anhnglichkeit seiner ,bekannten stark war4 ,ich habe ein ,stck von der ,welt gesehen und ich mu sagen1 da ich nie einen zweiten ,fall so allgemeiner und herzlicher ,zuneigung zu einer ,person1 die alle als ihnen berlegen anerkannten1 gesehen habe4 ,doch wurde diese berlegenheit unter der liebenswrdigsten ,lauterkeit verborgen1 unter bereitwilliger ,anerkennung jeden ,verdienstes eines andern4 ,mr4 ,watt war der erste1 der ,begabung eines ,freundes ,dinge zuzuschreiben1 die oft nichts anderes waren als seine eignen ,anregungen1 weiter entwickelt und ausgestaltet durch einen andern4 ,ich bin wohl berechtigt dies zu sagen1 denn ich habe es oft in meinem eignen ,falle erfahren4 ,weiter fhrt ,robison in seinem begeisterten ,lobeshymnus auf den jungen ,watt aus1 wie dieser ,deutsch lernte1 nur um ,leupolds ,schauplatz der ,maschinen verstehen zu knnen1 wie ,robison selber deshalb ebenfalls die schwere ,sprache in ,angriff nahm1 wie sie beide in einem andern ,falle sich an das ,italienische machten4 ,und dann hebt ,robison hervor1 da ,watt sein ,wissen nicht fr sich1 sondern stets zum allgemeinen ,besten erstrebt und aufgespeichert habe4 ,so mitteilsam und offenherzig sei er hinsichtlich seiner ,erfindungen und ,ideen gewesen1 da er in andern ,kreisen1 etwa in ,london1 seines geistigen ,eigentums htte leicht beraubt werden knnen1 da andre auf ,erfindungen1 von denen er kein ,aufhebens machte1 gleich mehrere ,patente genommen haben wrden4 ,tatschlich werden ja mehrere ,erfindungen ,watts auf dem ,gebiete der ,nivellierkunst und der ,vermessung namhaft gemacht1 auf die andre sich frher oder spter ,patente erteilen lieen4 ,brachte es doch sogar der ,knopffabrikant ,pickard fertig1 sich die ,watt durch ,verrat entwendete ,idee der ,kurbelbenutzung zur ,erzielung von ,drehbewegung patentieren zu lassen1 whrend der erste ,erfinder gezwungen war1 seine eigne1 aber einem andern patentierte ,idee zu umgehen4 ,zahlreiche ,erfahrungen solcher ,art1 dazu die jahrelangen ,kmpfe nur um das nackte ,dasein und das ,gelingen seiner ,plne machten freilich aus dem allseits beliebten jungen ,manne fast einen ,menschenfeind1 der sich in den strksten ,ausdrcken ber ,plagiate und ,schuftigkeit des grten ,teiles der ,menschheit erging4 ,neun ,zehntel seien schurkig1 der ,rest meist ,narren4 ,oder ,die ,schuftigkeit der ,menschheit bersteigt jede ,vorstellung4 ,er hatte von seinem ,standpunkte aus recht4 ,gerade die berquellende ,begeisterung des bei seinen ,landsleuten berhmten ,professors ,robison darf uns eine ,gewhr sein1 da der junge ,meister ,watt jene ,erfahrung durchlebte1 die ,schiller in seinem kleinen ,gedichte ,licht und ,wrme folgendermaen beschreibt3 ,der bessre ,mensch tritt in die ,welt ,mit frhlichem ,vertrauen ,und glaubt1 was ihm die ,seele schwellt1 ,auch auer sich zu schauen1 ,und weiht1 von edlem ,eifer warm1 ,der ,wahrheit seinen treuen ,arm4 ,doch alles ist so klein1 so eng4 ,hat er es erst erfahren1 ,so sucht er in dem ,weltgedrng ,sich selbst nur zu bewahren4 ,das ,herz in kalter1 stolzer ,ruh' ,schliet endlich sich der ,liebe zu4 ,erst als ,watt1 der ,existenzsorgen und ewigen ,kopfleiden enthoben1 sich eines behaglichen ,alters erfreuen konnte1 scheint das ,gewinnende und ,einnehmende seiner ,jugend wiedergekehrt zu sein4 ,doch wir haben uns nunmehr dem ,hauptabschnitt seines ,lebens zuzuwenden1 der die ,geschichte seiner ,dampfmaschine umfat4 ,und da ist es an der ,zeit1 die ,geschichte der ,dampfmaschine vor dem ,eingreifen ,watts kurz hier vor ,augen zu fhren4 ,geschichte der ,dampfmaschine bis auf ,watt4 ,illustration3 ,abb4 #a4 ,pstrich4 7,aus ,feldhaus1 ,ruhmesbltter der ,technik47 ,illustration3 ,abb4 #b4 ,vorrichtung zum ffnen von ,tempeltren4 7,aus ,feldhaus1 ,ruhmesbltter der ,technik47 ,mindestens seit fnftausend ,jahren hat die europische und asiatische ,menschheit in oft riesigen bauchigen ,gefen1 die1 mit ,wasser gefllt1 ber dem ,feuer hingen oder standen1 sich ,dampf entwickeln sehen4 ,unmittelbar vor ,augen hatten da denkende ,kpfe ein ,beispiel fr die auch sonst in der ,natur beobachtete ,verwandlung eines ,stoffes in einen anderen1 von ,wasser in ,luft1 -- denn der ,dampf wurde noch vor einigen ,jahrhunderten eben als ,luft bezeichnet1 -- von ,feuer oder ,wrme in ,wasser -- denn das ,wasser nahm die ,wrme1 das ,feuer also1 in sich auf1 -- und da das ,wasser ,erde in sich enthlt1 lehren die ,flsse3 gypten z4 ,b4 ist ja ein ,geschenk des ,niles6 ,den umgekehrten ,weg der ,stoffverwandlung beobachtete man beim ,gewitter3 aus der ,regenwolke 7dem ,dampfe7 fllt ,wasser und ,feuer herunter2 ,wasser scheint1 zumal in heien ,lndern1 die ,pflanzen pltzlich zu nhren2 die ,pflanzen wieder1 die ,hlzer1 geben ,feuer6 ,so bildete sich bereits vor mindestens dreitausend ,jahren hier und da1 bei ,indern und ,griechen nachweisbar1 wohl auch bei ,babyloniern und gyptern und spter auch bei den ,germanen1 die ,einheitslehre1 da das ,feuer das ,urelement der ,welt sei1 das ,feuer1 das in den ,gestirnen1 in der ,sonne1 im ,blitz1 im ,wolkenwasser1 im ,bauch der ,tiere und ,menschen sitzt1 das ,feuer1 das aus den roten ,rosen und anderen gelben oder flammroten ,blten hervorlodert4 ,erst heute fassen wir1 belehrt durch lteste ,mythologie1 ,philosophie und ,dichtung1 bei vergleichender ,betrachtung dieser ,gebiete1 welch groe ,denkarbeit bereits von scheinbar kindlichen ,zeitaltern geleistet worden ist4 ,aber noch weit war der ,weg1 den ,urgott1 das ,urelement ,feuer1 in der ,feuermaschine 7wie die ,dampfmaschine noch im vorigen ,jahrhundert hie7 uns dienstbar zu machen4 ,erst hat sich der ,feuergott reichlich verehren und von den ,priestern zu mancherlei ,volksbetrug mibrauchen lassen1 ehe im alexandrinischen ,zeitalter1 nachdem eine vielhundertjhrige ,aufklrungsarbeit durch griechische ,philosophen geleistet war1 ,gelehrte ohne ,schaden fr ihr leibliches ,wohl1 gewissermaen ohne ,furcht vor der ,rache des verratenen ,feuergottes1 so manches ,priesterkunststckchen in ihren ,bchern beschreiben konnten1 bei dem unter ,benutzung von ,dampf oder erhitzter ,luft dem ,volke ,wunder vor ,augen gefhrt wurden4 ,ja1 wenn wir heute dank babylonischer ,forschungsarbeit erkennen1 wie selbst ausgeprgte ,religionslehren und ,kultgebruche in merkwrdiger1 auffallender bereinstimmung sich von ,vorderasien bis nach ,nordeuropa hin erstrecken1 -- wenn wir in den ,pstrichen des germanischen ,mittelalters 7,abb4 #a7 noch ,nachkommen jener ,dampfmaschinerien erblicken drfen1 mit denen man ,gtterfurcht erzeugte1 dann mchte man fast glauben1 da der ,dampf im ,geheimwissen der ,priester bereits seit fnftausend ,jahren eine vlkerbezwingende ,rolle spielte4 ,vielleicht hat sich mit seiner ,hilfe das ,priestertum vom ,ganges-1 ,nil- und ,euphratgebiet bis nach ,britannien hin organisiert4 ,freilich geben uns zu solchen fast tollkhn scheinenden ,vermutungen erst ,forschungsergebnisse der jngsten ,vergangenheit die ,berechtigung4 ,heron von ,alexandria1 der zu einer ,zeit lebte1 wo er von ,arminius und den ersten ,christen gehrt haben konnte1 beschreibt uns ein ,modell1 bei dem mit ,hilfe des ,druckes1 den eingeschlossene und erwrmte ,luft ausbt1 ein ,gewicht abwrts bewegt und dadurch zwei ,tempeltren geffnet werden 7,abb4 #b74 ,er beschreibt uns auch eine ,turbine oder1 wenn man will1 ,dampfmaschine1 die auf dem ,rcksto ausstrmenden ,dampfes beruht4 ,der olipile oder dem olsball strmten aus einem ,wassergef durch seitlich einmndende ,rhren ,dmpfe zu4 ,die gleichen ,dmpfe entwichen dann aus angelteten ,rhrchen und fhrten eine ,drehung herbei4 ,dergleichen kann man ja heute bei ,rasensprengern in ,grten beobachten4 brigens hatte man nicht erst die ,vorgnge im ,heronsball 7,abb4 #c7 ntig1 um das ,erdbeben unter ,berufung auf ,dampfausbrche zu erklren4 ,schon das ,bullern des siedenden ,wassers im ,kessel leistete diesen ,dienst4 ,sicher hat das ,mittelalter noch manche ,kunde von ,dampfmechanismen aus dem ,altertum besessen1 die verloren gegangen sind4 ,eine ,dampfkanone1 den ,erzdonnerer1 beschreibt uns ,leonardo da ,vinci1 der gewaltige1 seiner ,zeit oft um ein halbes ,jahrtausend vorauseilende ,denker1 ,knstler und ,forscher1 der schon ein ,jahrhundert vor ,galilei eindringlich experimentelle ,naturwissenschaft trieb und sie dem ,wortgelehrtentum der ,aristoteliker entgegensetzte4 ,leonardo schreibt die ,dampfkanonen einem als bekannt vorausgesetzten ,archimedes zu1 der aber nicht unbedingt identisch zu sein braucht mit dem groen griechischen ,mathematiker und ,verteidiger von ,syrakus4 ,in einen erhitzten ,raum wurde ,wasser eingelassen1 so da es pltzlich verdampfte und eine ,kugel vom ,gewicht eines ,talentes sechs ,stadien1 also rund einen ,kilometer1 weit schleuderte4 ,wieder hundert ,jahre spter beschreibt uns der ,italiener ,branca1 ein ,zeitgenosse ,galileis1 in einem ,werke ber seine verschiedenen ,maschinen einen ,turbinenapparat 7,abb4 #d74 ,aus dem ,munde eines ,mannskopfes hervorstrmender ,dampf treibt ein ,schaufelrad1 wie ein ,waldbach das ,rad einer ,mhle4 ,diese ,drehung wird dann zum ,drehen von ,bratspieen verwendet1 und es lag nahe1 entsprechende ,variationen zu ersinnen1 zum ,beispiel ein kleines ,farbenstampfwerk treiben zu lassen4 ,wenn ,giambattista della ,porta in seinem #afjf1 also noch vor ,branca erschienenen ,buche einen ,apparat beschreibt1 womit durch den ,druck des ,dampfes ,wasser gehoben wird1 so war dies auch im ,prinzip nichts andres als jene von ,heron beschriebene ,heiluftverwendung zum ffnen von ,tempeltren2 ,dampf war ja bis in die ,neuzeit hinein nichts anderes als ,luft4 ,illustration3 ,abb4 #c4 ,heronsball 7olipile74 ,illustration3 ,abb4 #d4 ,brancas ,dampfrad #afbi4 ,da bei genauerem ,durchsuchen der lteren ,literatur immer mehr ,schriftsteller gefunden werden1 die von fern her in die ,geschichte der ,dampfmaschine gehren1 darf nicht wundernehmen4 ,sie haben aber meist nur das ,verdienst1 ein ,problem am ,einschlafen verhindert zu haben4 ,ein ,salomon de ,caus verschwindet unter dieser neueren ,betrachtung fast ganz aus der ,vorgeschichte der ,feuermaschine1 nachdem er durch ,dokumentenflscher zu einem ,mrtyrer der ,technik und ,forschung geworden war4 ,was es fr eine ,bewandtnis mit der ,maschine des ,englnders ,david ,ramseye hat1 der #afcj ein ,patent auf die ,erfindung nahm1 ,wasser aus tiefen ,gruben durch ,feuer zu heben1 wissen wir nicht4 ,ebensowenig ist man sich darber klar1 was es mit der ,maschine des ,englnders ,edward ,somerset1 ,marquis of ,worcester1 auf sich hat4 ,dieser tief in die politischen ,kmpfe seiner ,zeit verwickelte ,edelmann kam in der ,kerkerhaft dazu1 unter hundert angeblich von ihm erfundenen ,maschinen und ,vorrichtungen auch eine wunderbare und hchst kraftvolle ,art zu erwhnen1 ,wasser durch ,feuer in die ,hhe zu treiben4 ,vieles ,phantastische in den #affc verffentlichten ,hundert ,namen und ,proben solcher ,erfindungen1 die er versucht und vollkommen gemacht zu haben sich rhmt1 machten den katholischen ,royalisten in den ,augen nchterner ,forscher seiner ,zeit verdchtig1 es mehr auf ,geld und ,reklame als auf ,ehre abgesehen zu haben4 ,indessen scheint doch der ,marquis nur einem verstndnislosen ,zeitalter gegenber gestanden zu haben1 denn da die grten ,gelehrten ihn verwarfen1 darf nicht irremachen2 auch in den letzten ,menschenaltern haben grte ,gelehrte gediegenste ,erfindungen und ,entdeckungen verworfen oder nicht zu wrdigen verstanden4 ,merkwrdig ist noch1 da der #affg verstorbene unglckliche ,marquis sich eines deutschen ,mechanikers ,kalthof bei seinen ,erfindungen bediente2 vielleicht war gerade dieser ,mechaniker der spiritus rector1 wie man denn auch im #ai4 ,jahrhundert ,mechanikererfindungen1 um ihnen besseren ,absatz zu sichern1 mit ,professorennamen taufte4 ,gerade das hchst unglckliche ,schicksal des ,marquis spricht wohl dafr1 da er ein bedeutender ,kopf war1 der sich bei wirklichen ,schwindelabsichten leicht ein besseres ,dasein htte schaffen knnen4 ,in einer #afhc erschienenen ,schrift ber die ,hebung von ,wasser durch ,maschinen schreibt der ,englnder ,samuel ,moorland1 das durch die ,kraft des ,feuers verdampfte ,wasser werde sogleich einen zweitausendmal greren ,raum als zuvor einnehmen1 so pltzlich1 da es1 nach den ,gesetzen der ,statik regiert und von der ,wissenschaft dem ,gesetze von ,ma1 ,druck und ,gleichgewicht unterworfen1 als ,dampf seine ,last tragen werde1 guten ,pferden vergleichbar4 ,wie man sieht1 ziehen sich durch das ganze #ag4 ,jahrhundert ,versuche hin1 ,wasser durch ,feuer zu heben4 ,kein ,wunder1 denn schon im #af4 ,jahrhundert waren die ,schriften ,herons von ,alexandria wieder im ,druck erschienen4 ,da man wesentlich ber die ,knste des ,altertums auf diesem ,gebiete hinauskam1 hing aber nunmehr mit der ,forschungsttigkeit ,galileis zusammen4 ,er hat die ,gesetze der ,bewegung und der ,kraftbettigung mathematisch und durch ,versuche festgestellt1 hat dem ,verstand1 der in ,anbetung des ,aristoteles erstarb1 durch ,widerlegung der ,aristotelischen ,weisheit bezglich des freien ,falles wieder ,lust und ,vertrauen zu sich selber geschaffen1 auch bewiesen1 da die ,luft ,gewicht habe1 und sich die ,krone des ,mrtyrers erworben1 als er die kopernikanische ,lehre vertrat und sttzte4 ,von seinen ,bewegungsgesetzen fhrt eine ununterbrochene ,linie zur rasend beschleunigten ,bewegung von ,gtern1 ,menschen und ,gedanken im #ai4 ,jahrhundert4 ,aristoteles hatte gelehrt1 da die ,luft absolute ,leichtigkeit1 d4 h4 das ,bestreben habe1 sich in gerader ,richtung vom ,mittelpunkte der ,erde fortzubewegen4 ,galilei meinte1 dann msse verdichtete ,luft noch leichter sein als gewhnliche denn das ,bestreben nach oben sei strker4 ,durch ,abwgen aber stellte er fest1 da ein ,glaskolben mit hineingepreter1 also verdichteter ,luft schwerer ist als bei ,fllung mit gewhnlicher ,luft6 ,die ,aristoteliker lehrten1 um das ,saugen1 das ,aneinanderhaften von ,platten1 das ,aufsteigen von ,flssigkeiten in ,pumpen zu erklren1 die ,natur habe einen ,abscheu vor dem leeren ,raum1 den bekannten horror vacui4 ,galilei suchte durch ,versuche die ,gre des ,widerstandes zu bestimmen1 den dieser angebliche ,horror bietet4 ,und es machte ihn stutzig1 da das ,wasser in ,pumpen trotz allen ,abscheus nicht mehr in die ,hhe stieg1 wenn das ,saugrohr ber zehn ,meter lang war4 ,sein ,schler ,torricelli verfolgte die ,sache weiter4 ,da mit einer ,wassersule von zehn ,metern ,hhe nicht leicht zu experimentieren war1 so ersann er den ,versuch1 wie gro der ,abscheu der ,natur bei der ,benutzung von ,quecksilber wre4 ,man nahm eine mit ,quecksilber gefllte ,glasrhre von einem ,meter ,lnge und stlpte sie ber ein mit ,quecksilber geflltes flaches ,gef1 so da ein ,teil des ,quecksilbers aus der langen ,rhre auslief4 ,es zeigte sich1 da die lange ,rhre noch etwa zu drei ,vierteln gefllt war1 das leere ,viertel mute einen richtigen leeren ,raum darstellen1 hier war also der ,beweis erbracht1 da die ,natur nicht immer die ,leere scheut4 ,offenbar hielt die ,quecksilbersule in der langen ,rhre einer ,luftsule vom gleichen ,querschnitt und von der ,hhe der ,atmosphre das ,gleichgewicht4 ,der ,franzose ,pascal lie dann gleich im nchsten ,jahre durch einen ,versuch auf dem ,puy de ,dome feststellen1 da die ,lnge der ,quecksilbersule in der ,glasrhre um so mehr abnimmt1 je hher man sich ber den ,meeresspiegel erhebt4 ,das ,barometer war damit erfunden4 ,um die gleiche ,zeit machte ,magdeburgs ,brgermeister1 ,otto v4 ,guericke1 ebenfalls ,versuche ber den horror vacui4 ,er erfand dabei die ,luftpumpe und erregte durch das bekannte ,experiment mit den ,magdeburger ,halbkugeln das grte ,aufsehen4 ,diese ,leistungen ,torricellis und ,guerickes fielen um die ,mitte des #ag4 ,jahrhunderts4 ,jetzt fehlte nur noch die erste ,verwertung dieser ,entdeckungen1 die um so erstaunlicher waren1 als sie einen fast zweitausendjhrigen ,aberglauben beseitigten4 ,die ,luft1 von der man sich bisher nur hatte ,segel blhen und ,windmhlen treiben lassen1 mute nun zum ersten ,male dem ,menschen auch bei vlliger ,windstille ,dienste leisten1 ohne erst angefeuert1 das heit erwrmt zu werden1 wie es in jenen ,heiluftmaschinen1 die ,heron beschrieb1 erforderlich war4 ,der franzsische ,mechaniker ,hautefeuille beschreibt in einem #afgh erschienenen ,buche1 wie er durch ,pulverexplosion in einem geschlossenen ,behlter unter ,verdrngung der ,luft einen luftverdnnten ,raum schafft1 in den der uere ,luftdruck ,wasser hineindrcken soll4 ,ferner beschreibt er die erste ,gaskraftmaschine1 wie sie erst im vorigen ,jahrhundert zur ,ausbildung gekommen ist4 ,drei ,jahre spter schlug ,huygens vor1 die ,fliehkraft der ,pulvergase fr eine ,kolbenmaschine nutzbar zu machen4 ,das war das gleiche1 was ,hautefeuille wollte4 ,huygens ,schler und ,assistent aber war ,denis ,papin1 der die erste den ,namen mit ,recht tragende ,dampfmaschine entwarf und erprobte4 ,es lassen sich im ,leben oft genug ,beispiele beobachten1 wie ,leutchen kleinen ,talentes1 aller ,stmpereien ungeachtet1 immer nur die ,treppe hinauffallen1 ,befrderung auf ,befrderung erlangen1 ohne es verdient zu haben4 ,umgekehrt gibt es nicht selten begabte ,menschen1 die mit jeder noch so fruchtbaren ,idee1 jeder noch so tchtigen ,leistung sich nur die ,treppe hinabbefrdern1 ,leute1 die sich gewissermaen mit jedem ,werk ihres ,geistes ein ,gewicht mehr schaffen1 das sie beim ,schwimmen im ,lebensstrom in die ,tiefe zu ziehen trachtet4 ,solch ein ,genie war der #afdg in ,blois in ,frankreich geborene ,denis ,papin4 ,ein auerordentlich fruchtbarer ,erfinder1 reich an ,gedanken und an praktischem ,geschick1 ein scharfer ,denker und ,freund von ,huygens1 ,boyle1 ,leibniz1 ist er schlielich in ,london verschollen4 ,von ihm ging der ,gedanke aus1 statt des explodierenden ,pulvers zur ,herstellung eines luftverdnnten ,raumes die ,spannkraft des ,wasserdampfes zu benutzen1 der einen ,kolben fortzudrcken htte4 ,sein ,digestor1 in dem er grere ,dampfspannungen zum ,garmachen unter ,heizmaterialersparnis verwendete1 seine ,zentrifugalpumpe1 der ,zentrifugalventilator1 ein ,entwurf zur ,kraftbertragung1 die ,verbesserung der ,luftpumpe1 der ,versuch eines ,unterseeboots1 das ,modell eines ,dampfwagens und noch eine ,menge andrer ,erfindungen und ,ideen zu solchen begrnden seine ,ansprche auf dauernden ,nachruhm4 ,nur ist es falsch1 ihm das erste ,dampfschiff zuzuschreiben1 und dafr ist ihm in ,kassel sogar ein ,denkmal errichtet worden4 ,anfangs lie sich ,papins ,laufbahn gut an1 insofern er unter einem so groen ,mathematiker und ,physiker wie ,huygens1 dem ,erfinder der ,pendeluhr1 als dessen ,assistent arbeiten durfte4 ,noch ehe ihm die ,aufhebung des ,ediktes von ,nantes den ,aufenthalt in ,frankreich unmglich machte1 ging er nach ,london und hatte auch dort den ,beifall der ,besten fr sich4 ,aber allzugut mgen seine ,leistungen nicht honoriert worden sein1 sonst wre er nicht einem ,rufe des ,landgrafen von ,hessen nach ,marburg gefolgt4 ,in der kleinen hessischen ,universittsstadt und spter in ,kassel verbrachte er1 wenigstens der allerdrckendsten ,nahrungssorgen einigermaen enthoben1 die fruchtbarsten ,jahre seines ,lebens4 ,eine ,berufung nach ,london schlug er aus1 da ihm gerade damals gute ,aussichten auf ,verwirklichung seiner ,lieblingsplne winkten4 ,aber es kam anders4 ,enttuschungen folgten auf ,enttuschungen1 so da er schlielich sich aufmachte1 in ,london nochmals sein ,glck zu versuchen4 ,das ,schiff1 mit dem er die ,weser hinabfuhr1 wurde ihm von der ,schiffergilde im ,streit um die ,durchfahrt zerstrt4 ,die ,privilegien der ,gilde gestatteten nicht1 da jemand1 der nicht zur ,gilde gehrte1 die ,weser befuhr4 ,wie ,watt1 der ,vollender1 so mute ,papin1 der ,beginner1 die ,gegnerschaft jener ,znfte erfahren1 deren ,dasein gerade durch die ,dampfmaschine untergraben worden ist4 ,in ,london wollte man aber den ,mann1 den man erst zu gewinnen gesucht hatte1 seinem ,schicksale1 das heit dem ,untergange1 berlassen4 ,die ,knigliche ,akademie der ,wissenschaften lie alle ,gesuche ,papins unbeachtet4 ,nicht einmal eine ,stelle als ,physiklehrer erhielt er4 ,gerade1 da er lange mit ,leibniz in ,verbindung gestanden hatte1 schadete ihm hier4 ,leibniz war in den ,augen der ,briten der1 der ihrem ,newton die ,differentialrechnung entwendet hatte4 ,im tiefsten ,grunde waren es wieder die engherzigen und neidischen ,gelehrten1 die einen ,beweis eigner berlegenheit zu liefern whnten1 wenn sie einen berlegenen ,mann elend verkommen lieen4 ,unter welchen ,umstnden ,papin #agab aus dem ,leben schied1 wissen wir nicht genau4 ,es besagt genug1 wenn er im letzten uns erhaltenen ,briefe klagt1 selbst wenn er das ,beste leiste1 ziehe er sich nur ,feindschaft zu4 ,achten wir darauf1 da die ,orte seines ,wirkens ,paris1 ,london und ,marburg waren1 so erinnert uns das an den ,schicksalsverwandten ,giordano ,bruno1 der gleichfalls von ,paris ber ,london nach ,marburg ging1 stets das ,gegenteil der ,sippe1 die die ,treppe hinauffllt1 zum ,scheiterhaufen schlielich klaglos bereit1 weil ihm das ,leben gengend verleidet war4 ,illustration3 ,abb4 #e4 ,papins ,pulvermaschine #afhh4 ,huygens ,pulvermaschine hatte ,papin durch ,anbringung einer ,zndpfanne verbessert 7,abb4 #e74 ,aber das erzielte ,vakuum war zu gering und der ,betrieb zu gefhrlich4 ,statt des ,pulvers versuchte es nun der ,gelehrte mit dem ,wasserdampf4 ,ein zylindrisches ,gef wurde zum geringen ,teile mit ,wasser gefllt1 auf dessen obere ,flche sich der ,kolben aufsetzte4 ,die ,kolbenstange fhrte durch den ,deckel des ,gefes4 ,eben durch diesen ,deckel konnte auch durch eine ffnung ,luft entweichen4 ,wurde das ,wasser verdampft1 so schob der ,dampf den ,kolben in die ,hhe1 drngte die ,luft aus dem ,zylinder und drckte den ,kolben so weit nach oben1 bis eine ,klinke in die ,nut der ,kolbenstange einschnappte und den ,kolben jetzt festhielt4 ,durch ,entfernung der ,feuerung kam der ,dampf zur ,verdichtung4 ,es entstand ein luftverdnnter ,raum4 ,gab man jetzt die ,kolbenstange wieder frei1 so wurde sie durch den ueren ,luftdruck heruntergetrieben4 ,dabei konnte sie ein ,gewicht hochziehen1 das mit ihr durch eine ber ,rollen geleitete ,schnur in ,verbindung stand 7,abb4 #f74 ,papin wollte bereits seine ,maschine fr den ,bergwerkbetrieb verwenden1 sie sollte ,wasser und ,erze aus den ,gruben schaffen1 aber auch unter ,benutzung von ,schaufelrdern ,schiffe gegen den ,wind treiben4 ,die ,umwandlung der hin und her gehenden ,bewegung in eine ,drehbewegung sollte durch eine ,vorrichtung geschehen1 die im vorigen ,jahrhundert ,otto1 der ,erfinder der atmosphrischen ,gasmaschine1 benutzte3 eine gezahnte ,kolbenstange griff beim ,heraufgehen in ,triebrder ein1 die lose auf ihrer ,achse liefen1 beim ,herabgehen des ,kolbens aber durch ,sperrklinken mit der ,welle gekuppelt wurden1 so da die auf der ,welle sitzenden ,rder1 ,schaufelrder oder ,wagenrder1 zur ,drehung gelangten4 ,die ,ausfhrung dieser ,maschine gelang aber ,papin nicht1 weil es weder geeignete ,werkleute noch eine zulngliche ,technik zur ,herstellung der groen ,zylinder gab4 ,hatte noch zwei ,menschenalter spter ein ,watt trotz seiner ,verbindung mit ,englands grten ,industriellen ein ,jahrzehnt ntig1 um nur geeignete ,zylinder zu erhalten1 so war ,papin in noch schlimmerer ,lage4 ,schon #afij empfahl er daher die ,errichtung einer ,fabrik fr groe ,zylinder4 ,dazu htten aber ,geld1 sichere ,absatzaussichten und weitblickende ,mnner gehrt1 und das war alles nicht vorhanden4 ,illustration3 ,abb4 #f4 ,papins atmosphrische ,kolbenmaschine #afij4 ,papin baute eine zweite ,maschine1 in der er den ,dampf zum ,heben des ,wassers benutzte1 ohne dabei das ,hinstrmen der ,luft nach einem luftverdnnten ,raume zu verwenden4 ,die ,hilfe des ,landgrafen von ,hessen1 in dessen ,diensten er zwanzig ,jahre stand1 und der eine ,maschine zum ,wasserheben wnschte1 erlangte er nach anfangs milungenen ,versuchen erst wieder1 als von ,england die ,nachricht kam1 dort baue ,savery eine ,maschine1 die im ,bergwerkbetriebe ,verwendung finden solle4 ,wir wollen uns also zunchst zu ,saverys ,dampfdruckmaschinen wenden4 ,savery1 um die gleiche ,zeit wie ,papin geboren1 entstammte einer in ,devon ansssigen ,familie1 war also nicht weit von dem groen ,bergwerksgebiet ,cornwall entfernt1 in dem seine1 ,newcomens und ,watts ,maschinen der ,reihe nach ihre erste ,verbreitung fanden4 ,als ,ingenieuroffizier machte er verschiedene ,erfindungen1 aber mit seinem ,schaufelradboot fand er beim ,marineamt keine ,gegenliebe1 wohl aber ,anla zu bitteren ,beschwerden ber das ,beamtentum und seinen grnen ,tisch4 ,die ,not des ,cornwaller ,bergbaus mit den die ,gruben ersufenden ,wassern veranlate ,savery1 der ja in dieser ,gegend aufgewachsen war1 sich um eine geeignete ,maschine zu bemhen4 ,dabei machte man ihm den ,vorwurf1 er habe ,worcesters ,gedanken benutzt4 ,selbst wenn das geschehen ist1 so bleibt ihm immer das ,verdienst der praktischen ,ausgestaltung1 die ja immer noch wahre ,erfindungsarbeit im kleinen und ,unvorhergesehenen erheischt4 ,ein ,patent auf eine ,feuermaschine zum ,wasserheben aus ,bergwerken1 zur ,wasserversorgung von ,stdten1 zum ,mhlenbetriebe und andern ,zwecken erhielt er #afih auf #ad ,jahre1 eine ,frist1 die ihm spter noch verlngert wurde1 da er nachwies1 wieviel ,geld und ,arbeit ihn die ,maschine gekostet habe4 ,in der ,schrift ,der ,freund des ,bergmanns beschrieb er #agjb die ,maschine1 die sich in der tatschlichen ,ausfhrung folgendermaen gestaltete 7,abb4 #g74 ,in zwei eichelfrmigen kupfernen ,behltern wurde abwechselnd1 das heit innerhalb desselben ,behlters und zwischen den beiden ,behltern abwechselnd1 durch ,dampfeinla und ,dampfverdichtung ein luftverdnnter ,raum erzeugt4 ,dieser saugte von unten durch die ,saugrhre ,wasser herauf1 das dann durch neuen ,dampf weiter nach oben in die ,druckrhre gehoben wurde4 ,der ,dampfzutritt nach den kupfernen ,eicheln wurde durch eine auf dem ,deckel des ,dampfkessels befindliche schwingende ,platte geregelt1 das lteste ,dampfverteilungsorgan1 das1 durch eine ,stange von der ,hand bewegt1 im selben ,augenblick den ,dampf von der einen ,eichel absperrte1 wo es dem ,dampf zum andern ,arbeitsraum1 zur andern ,eichel1 den ,zutritt ffnete4 ,die ,dampfverdichtung erfolgte durch bergieen der ,eicheln mit ,wasser1 das aus einem ber die ,eichel gerckten ,rohrende strmte4 ,diese ,maschine des ,thomas ,savery wurde vielfach fr ,wasserversorgung von ,stdten und ,schlssern verwandt2 fr die ,bergwerke war ihr ,betrieb meist zu teuer und nicht wirksam genug4 ,auch schreckten hufige ,explosionen ab4 ,immerhin war sie ein groer ,fortschritt4 ,savery kannte auch schon die ,expansionswirkung1 das ,vermgen des ,dampfes1 bei der ,ausdehnung noch ,arbeit zu leisten4 ,er fhrte als ,ma der ,arbeitsleistung die ,pferdestrke ein1 denn die ,pferde wurden beim ,gpelbetriebe verwandt1 mit dem man ,wasser1 ,erze und ,gesteine aus den ,schchten heraufbefrderte1 die ,dampfmaschine aber ersetzte die ,arbeit der ,pferde4 ,illustration3 ,abb4 #g4 ,saverys ,dampfpumpe4 ,als die erste ,zeichnung einer ,saveryschen ,maschine durch ,leibnizens ,vermittlung an ,papin gelangte1 vermochte dieser den hessischen ,landgrafen zu berzeugen1 da jene ,maschine im ,prinzip mit der von ,papin geplanten bereinstimme4 ,er erhielt die ,mittel zu weiteren ,versuchen1 bei denen er aber von ,dampfverdichtung und luftverdnntem ,raume absah4 ,die #agjg beschriebene ,konstruktion war eine ,dampfdruckpumpe ohne ,kondensation 7,abb4 #h74 ,aus dem links befindlichen ,kessel1 der mit ,ventil versehen ist1 strmt der ,dampf in den in der ,mitte stehenden zylindrischen ,arbeitsraum1 wo er eine ,kolbenflche nach unten drckt4 ,dadurch wird ,wasser in einen 7rund einen halben ,dezimeter breiten und fast vierzehnmal so hohen7 ,zylinder gehoben1 von wo aus es ein ,wasserrad oder dergleichen in ,bewegung setzen kann4 ,die ,kolbenbreite oder der ,schwimmer im mittleren ,gef hatte eine ,vertiefung1 in die von auen glhendes ,eisen gehalten wurde1 um die ,spannkraft des ,dampfes zu erhhen4 ,hatte der ,dampf unter ,entspannung ,arbeit geleistet1 so konnte er durch einen ,hahn am mittleren ,zylinder entweichen4 ,leibniz machte ,papin darauf aufmerksam1 da der ,abdampf verwandt werden knnte1 die ,luft in dem ,behlter rechts zu erwrmen1 die dann auch ihrerseits das ,wasser noch weiter heben oder drcken knnte4 ,auch wies ,leibniz darauf hin1 da das ffnen und ,schlieen der ,hhne bei dieser ,maschine durch deren ,gang selbstttig bewirkt werden knnte4 ,das wird besonders jetzt betont1 seit man die ,erfindung des ,knaben ,potter1 die automatische ,steuerung1 ins ,reich der ,fabeln verweisen zu mssen glaubt4 ,eine im ,jahre #agjf dem ,landgrafen vorgefhrte ,maschine hob ,wasser ein ,stockwerk hoch4 ,aber die ungnstigen politischen ,verhltnisse wendeten das ,interesse des ,frsten von der ,technik ab1 und ,papin1 der meist sein eigner ,zeichner1 ,schmied und ,monteur gewesen war1 schiffte sich im nchsten ,jahre nach ,england ein1 wo man ihn wohl nicht nur als den ,freund von ,leibniz1 sondern auch als den ,rivalen ,saverys jeder ,hilfe oder auch nur vom ,anstand gebotenen ,untersttzung verlustig gehen lie1 so da er dort im ,elend verkam4 ,illustration3 ,abb4 #h4 ,papins ,dampfpumpe #agjg4 ,gleich ,savery stammt aus der ,gegend von ,cornwall auch ,newcomen1 der nchste in der ,reihe der ,mnner1 die ,watts ,vorlufer waren4 ,er wurde zu ,dartmouth an der ,sdkste ,cornwalls geboren4 ,einem ,newcomen als ,grobschmied und ,eisenhndler kam es zustatten1 da er bei seinen ,schmiedearbeiten nicht auf fremde ,leistungen angewiesen war4 ,von seinem ,leben wissen wir sonst wenig4 ,er soll als frommer ,baptist selber sonntglich gepredigt haben und fr ,savery ein ,gegenstand der ,ausnutzung gewesen sein4 ,da er in der ,nhe ,saverys lebte1 so ist es glaubhaft1 da er von dessen ,bemhungen um eine ,maschine fr den ,cornwaller ,bergbau ,kunde bekam1 zumal ,savery stets nach geschickten ,werkleuten suchte4 ,andererseits wird auch berichtet1 ,newcomen sei bei der ,patentierung seiner ,maschine von dem einflureichen ,savery berholt und verdrngt worden4 ,ob er mit seinen ,maschinen viel verdiente1 wissen wir nicht4 ,aber seine ,maschine war fr ,watt die nachhaltige ,anregung und der ,anla zu einer ,reihe von weittragenden ,verbesserungen4 ,bemerkt sei noch1 da ,newcomen geschftlich mit einem ,glaser namens ,cawley verbunden war1 der sehr rhrig und verstndnisvoll dem schlichten und frommen ,maschinenbauer beistand4 ,als ,newcomen im ,jahre #agbi in ,london starb1 war seine atmosphrische ,maschine schon ziemlich verbreitet4 ,nur zgernd aber hatte sie sich vom ,jahre #agab ab ,eingang verschafft4 ,newcomen soll sich1 als er sich mit der ,absicht trug1 eine ,maschine eigner ,erfindung zu bauen1 zunchst an den berhmten ,gelehrten ,hooke gewandt haben4 ,dieser verwies ihn -- wie man erzhlte -- auf ,papins ,versuche 7die ,newcomen aber wahrscheinlich gekannt hat7 und riet ihm im ganzen von ,bemhungen gerade in dieser ,richtung ab4 ,newcomen mu wohl den gelehrten ,herrn trotz dessen ,berhmtheit richtig eingeschtzt haben4 ,denn er baute seine ,maschine doch1 und wenn sie im ,prinzip gar nichts anderes ist als die erste ,papinsche ,kolbenmaschine mit ,erzeugung luftverdnnten ,raumes1 so bleibt ihm doch der ,ruhm1 das ,projekt zur ,lebensfhigkeit gebracht und im groen ausgefhrt zu haben4 ,er lief damit ja eine ,gefahr1 deren ,gre wir aus den uns nher bekannten ,schicksalen ,watts ermessen knnen1 und die wir wahrlich nicht gering veranschlagen drfen4 ,illustration3 ,abb4 #i4 ,newcomenmaschine #agab4 ,bei ,newcomen drfen wir auch nicht bersehen1 da er eben nur ein ,grobschmied war und nicht zur ,zunft derer gehrte1 die gelehrte ,geschichte schreiben4 ,sonst wrde er wohl lngst unter die genialen ,erfinder gerckt worden sein1 denn1 wie wir noch sehen werden1 hat er durch eine ,beobachtung und ihre richtige ,deutung sowie praktische ,verwertung die ,dampfmaschine bedeutend leistungsfhiger gemacht4 ,in der ,dampfmaschine ,newcomens 7,abb4 #i7 strmt der ,dampf aus dem ,kessel in den ,zylinder und schiebt dort einen dicht abschlieenden ,kolben in die ,hhe4 ,dabei wird der ,kolben gleichzeitig durch das ,pumpengestnge1 das vom andern ,ende des ,schwingbalkens oder ,balanciers in die ,tiefe des ,schachtes hinabhngt1 hochgezogen4 ,hat der ,kolben seine ,hchstlage erreicht1 so wird der darunter befindliche ,dampf verdichtet4 ,anfangs geschah dies nur durch ,khlung des ,kupferbehlters von auen durch ,einla von ,wasser in den ,zwischenraum zwischen dem ,zylinder und einem ihn umschlieenden ,mantel4 ,unter dem ,kolben entstand ein luftverdnnter ,raum4 ,damit erhielt aber die oben auf den ,kolben drckende ,luftsule ber das ,pumpengestnge das bergewicht und drckte den ,kolben hinab4 ,das entgegengesetzte ,ende des ,balancier genannten ,wagebalkens ging gleichzeitig in die ,hhe und damit auch das ,pumpengestnge1 das unten im ,schacht das zu hebende ,wasser ansaugte und in die ,hhe befrderte4 ,eines ,tages fiel es ,newcomen auf1 da seine ,maschine pltzlich viel schneller arbeitete4 ,er forschte der ,ursache nach und prfte1 ob der ,kolben berall noch gut abdichte4 ,es fand sich ein ,loch im ,kolben1 durch das ,wasser von der ber dem ,kolben zur besseren ,dichtung befindlichen ,wasserschicht in den luftverdnnten ,raum dringen konnte4 ,sofort soll ,newcomen sich gesagt haben1 da das eindringende ,wasser die ,verdichtung des ,dampfes beschleunigte und es deshalb rtlich sei1 regelrecht ,wasser in den ,arbeitsraum des ,dampfes und nachfolgenden ,vakuums einzuspritzen4 ,dieser ,gedanke1 mag er nun dem ,zufall oder der berlegung entsprungen sein1 erwies sich auerordentlich wertvoll4 ,an ,stelle der ,oberflchenkondensation des ,dampfes trat jetzt die ,einspritzverdichtung4 ,das vermehrte die ,hubzahl der ,maschine bedeutend4 ,die beiden ,hhne1 von denen der eine den ,dampf vom ,kessel nach dem ,zylinder1 der andre das ,einspritzwasser in den dampfgefllten ,zylinder strmen lie1 wurden sehr bald derart mit der ,bewegung des ,wagbalkens oder ,schwingbaums verbunden1 da die ganze ,steuerung der ,maschine selbstttig arbeitete4 ,da der berhmte ,knabe ,humphrey ,potter zuerst die ,hebel der von ihm gewarteten ,hhne mit dem ,balancier verbunden hat1 wird jetzt stark angezweifelt1 doch auch nicht gengend widerlegt4 ,und man fragt vergebens1 ob sich eine derartige berlieferung habe aus der ,luft greifen lassen4 ,noch zu ,newcomens ,lebzeiten wurde durch ,henry ,beighton die selbstttige ,steuerung folgendermaen gestaltet 7,abb4 #aj74 ,ein sogenannter ,steuerbaum hing vom diesseitigen ,hebelarm des ,balanciers herunter und bewegte sich mit ihm auf und ab4 ,zapfen an diesem ,steuerbaum drckten auf die ,steuerhebel1 brachten berfallgewichte zum ,kippen und bewirkten dadurch ein schnelles ffnen oder ,schlieen der ,dampf-1 bzw4 ,einspritzffnung4 ,illustration3 ,abb4 #aj4 ,beightons ,steuerung #agah4 ,beim ,dampfeinla wurde eine ,platte1 die sich auf der ,innenseite des ,kessels befand und sich mit einer durch die ,kesselwand gehenden beweglichen ,achse drehte1 weggeschoben4 ,diese ,achse wurde mittelbar durch den ,steuerbaum hin und her gedreht4 ,ebenso lie sich der ,einspritzhahn durch ,hin- und ,herdrehen einer ,achse unter ,vermittlung des ,steuerbaums bewegen4 ,abbildung #aj veranschaulicht die selbstttige1 von ,beighton eingefhrte ,steuerung sehr klar4 ,links den ,steuerbaum mit den quergesteckten ,zapfen denke man sich aufwrts bewegt4 ,der oberste ,zapfen wird dann den gebogenen ,hebelarm heben und dadurch die obere ,steuerwelle drehen1 so da das oben befindliche ,gewicht kippt und der eine ,gabelarm des umgekehrten ,ypsilons in den ,querzapfen einer wagrecht angeordneten ,zugstange eingreift4 ,man verfolge nun den ,weg zum ,dampfeinla4 ,dann wird man leicht bemerken1 da die gestrichelt gezeichnete schwingende ,dampfeinlaplatte sich innen im ,kessel vor den ,dampfausla stellen mu4 ,der untere ,zapfen am ,steuerbaum aber wird beim ,hinaufgehen den ,hebel in die ,hhe drcken1 der die zweite ,steuerwelle dreht4 ,daran befindet sich ein ,zahnradabschnitt4 ,dieser gezhnte ,sektor greift in einen zweiten gleichartigen ,zahnradabschnitt ein und bettigt den ,hahn der ,khlwassereinspritzleitung4 ,schon vor ,smeaton1 dem ,rechtsanwaltssohn1 der die ,newcomenmaschine durch systematische ,forschung bedeutend verbesserte1 wurde ein ,organ zur ,regulierung der ,hubzahl oder ,arbeitsgeschwindigkeit der ,maschine verwandt1 ,katarakt 7,wasserfall7 genannt 7,abb4 #aa74 ,der ,gang der ,maschine war abhngig vom ,tempo der ,khlwassereinspritzung4 ,diese ,einspritzung wurde ausgelst durch das ,emporgehen des links unten in dem ,behlter befindlichen schrg gestellten ,hebelarms des ,winkelhebels4 ,sein senkrechter ,winkelarm trgt ein ,trichtergef1 das von oben durch ,wasserflu so weit gefllt wird1 bis es umkippt und den nach unten gerichteten ,hebelarm in die gestrichelt gezeichnete hhere ,lage bringt4 ,dadurch wird unten eine ,klinke ausgehoben und der ,khlwassereinla geffnet4 ,die ,hubzahl konnte daher durch ,einstellung des kleinen ,zufluhahnes ber dem ,katarakt beliebig bemessen werden4 ,im ,munde der ,bergleute hie der ,katarakt scherzweise ,jack in the box 7,hans in der ,bchse74 ,das ,einspritzwasser1 das seine ,arbeit getan hatte1 wurde durch eine ,abflurhre aus dem ,zylinder entfernt4 ,die ,luft gelangte durch das sogenannte ,schnffelventil aus dem ,dampfarbeitsraum ins ,freie1 indem sie ein ,ansatzrohr am unteren ,zylinderende passierte und1 ,blasen werfend1 durch das ,wasser entwich1 das sich ber dem ,klappventil befand1 um das ,eindringen der ueren ,luft zu verhindern4 ,aus unserer ,beschreibung geht zur ,genge hervor1 da sich an dieser atmosphrischen ,maschine vor dem ,eingreifen ,watts bereits mancher hchst sinnreiche ,mechanismus befand1 da das ,ganze sich berhaupt schon der ,papinschen ,vakuumkolbenmaschine gegenber im ,verhltnis des etwas noch plumpen1 aber doch ausgewachsenen ,mannes zum unbehilflichen1 aber alle ,anlagen enthaltenden ,kindlein befand4 ,illustration3 ,abb4 #aa4 ,katarakt4 ,eine verbesserte ,newcomenmaschine im ,roman4 ,die ,newcomenschen ,feuermaschinen wurden in der ,folgezeit mannigfach verbessert4 ,besondere ,ersparnisse an ,feuerungsmaterial erzielte der ,erbauer des ,eddystoneleuchtturmes ,smeaton1 der berhmte ,ingenieur und ,freund ,watts1 der ,watt nach dessen eigenem ,zeugnis wie die jngeren ,ingenieure berhaupt technisch denken gelehrt hat4 ,als die ,wattschen ,maschinen aufkamen1 hrte man noch lange nicht auf1 ,newcomensche ,feuermaschinen zu bauen1 zumal da1 wo die ,kohle reichlich und billig war4 ,auch ,wattsche ,verbesserungen wurden dabei verwandt1 so zum ,beispiel die ,schlieung des ,zylinders auch oben1 die ,durchfhrung der ,kolbenstange durch eine gutgedichtete ,stopfbchse1 die ,lenkung des ,dampfes so1 da er bald ber1 bald unter dem ,kolben eintritt und so die ,arbeit bernimmt1 die vorher der ,luftdruck allein besorgt hatte4 ,eine solche ,maschine beschreibt uns ,max ,eyth in seinem ,roman ,der ,schneider von ,ulm4 ,sie war zu ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts in der ,friedrichsgrube bei ,tarnowitz in ,oberschlesien ttig2 gerade aber die bedeutendsten ,wattschen ,verbesserungen1 der getrennte ,kondensator und das ,parallelogramm zur ,geradfhrung der ,kolbenstange1 fehlten nach der ,beschreibung4 ,diese ,maschine1 im ,grunde eine ,mischung ,newcomenscher und ,wattscher ,ideen1 ist aber gerade1 weil ihr das ,wichtigste der ,wattschen ,maschine abgeht1 nmlich der gesonderte ,dampfverdichtungsraum oder ,kondensator1 mehr als eine ,newcomensche denn als ,wattsche ,feuermaschine zu bezeichnen4 ,weil sie den bergang von der einen zur andern gut veranschaulicht1 wollen wir die ,stelle aus dem ,eythschen ,roman hierhersetzen3 ,auf dem ,weg nach dem ,maschinenhaus hrten sie die dumpfen1 geheimnisvollen ,schlge des ,ungetms mit jedem ,schritt deutlicher4 ,vor dem ,haus schien der ,boden zu zittern1 ,ketten klirrten1 ,stangen rasselten2 hinter dem ,haus hrte man ,wasser rauschen1 als ob ein mchtiger ,bach ber ,felsen strzte4 -- ,als sie in den hohen1 matt erhellten ,raum eintraten1 war es zunchst schwierig1 irgend etwas zu unterscheiden4 ,ein finsteres1 formloses ,ding1 wie die ,trommel einer riesigen ,sule1 stand auf einem ,untersatz aus roh behauenen ,quadern4 ,dies war der neue ,zylinder1 aus dem eine blinkende1 runde ,stange emporscho1 um sodann wieder in seinem ,inneren zu versinken4 ,die ,stange hing an einer schweren ,kette1 die hoch oben1 fast am ,dach des ,gebudes1 von einem ,arm aus wuchtigen ,holzbalken in die ,hhe gezogen wurde1 der sich langsam und feierlich auf und ab bewegte1 aber bei jedem ,niedergang mit drhnendem ,lrm auf eine ,unterlage aufschlug1 die im ,mauerwerk angebracht war4 ,hinter dem ,steinpfeiler1 der den ,drehzapfen dieses wagebalkenartigen ,doppelarmes trug1 hing1 wieder an einer ,kette1 das gewaltige ,pumpengestng1 das in der unergrndlichen ,tiefe einer schwarzen ,schachtffnung verschwand4 ,von den ,armen des ,schwingbaums hingen vor und hinter dem ,pfeiler weitere ,stangen herab1 von denen die eine an wunderlich geformten ,hebeln und ,knaggen zog und drckte1 die manchmal dem ,gang der ,stange folgten1 dann wieder pltzlich1 als ob sie rgerlich wren1 selbstndige1 unerwartete1 schnappende ,bewegungen machten4 ,die ,stange auf der andern ,seite des ,pfeilers saugte an einer kleinen ,pumpe1 die in einer ,grube verdeckt stand und in heftigen ,sten dampfendes ,wasser in eine ,rinne warf1 das gurgelnd durch ein ,loch in der ,mauer davonlief4 ,das also war die ,feuermaschine4 ,neben ihr1 in einen unfrmlichen ,backsteinmantel eingemauert1 stand der ,dampfkessel1 vor dessen feuersprhender ,esse ein schweitriefender1 kohlenschwarzer ,mann hantierte4 ,wenn er die ,feuertr ffnete1 um frische ,kohlen auf die sausende ,glut zu werfen1 glhten der ganze ,raum1 die ,hebeln und ,knaggen1 die blinkende ,kolbenstange und die schwarzen ,ketten in flammrotem ,licht1 das wildbewegte1 fast greifbare ,schatten in die ,ecken und ,winkel des finsteren ,gebudes warf4 ,das ,unheimlichste waren die ,tne des ,ungetms4 ,das knarrte und chzte1 knallte und krachte1 zischte und sauste1 seufzte und sthnte1 bald da1 bald dort1 als ob in jedem ,winkel ein andrer ,kobold se4 ,alles aber bertnte der donnerhnliche ,schlag in der ,hhe1 wenn der ,schwingbaum auf seine ,unterlage traf4 ,dem ,schlag folgte eine fnf ,sekunden lange feierliche ,stille4 ,dann war es1 als ob jemand auf den ,boden1 auf ein ,blech klopfte2 langsam1 widerwillig setzte der ,schwingbaum sich wieder in ,bewegung1 unten im ,schacht rusperten sich die ,pumpen1 und das grause ,spiel1 das chzen und ,sthnen1 das ,sausen und ,zischen1 das ,knallen und ,schlagen begann aufs neue4 ,wer erinnert sich an all das1 wenn er in den spiegelblanken ,salon tritt1 in dem heutzutage eine ,dampfmaschine von tausend ,pferdekrften mit einem kaum hrbaren ,seufzer1 wenn nicht ganz lautlos1 ihre ,riesenarbeit verrichtet8 ,so aber sah und hrte es sich an1 als die ,dampfmaschine in ihrer ,kindheit die ,glieder zu regen begann6 ,die folgende ,schilderung von der ,dampfsteuerung bald ber1 bald unter den ,kolben betrifft eine ,anordnung1 die erst ,watt aufgebracht hat2 dagegen beachte man1 da die ,kondensation nicht in einem besonderen ,behlter wie bei ,watt1 sondern unmittelbar noch wie bei ,newcomen unter dem ,kolben erfolgt4 ,von der fundamentalsten ,erfindung ,watts ist also hier kein ,gebrauch gemacht4 ,es heit da im ,roman weiter3 ,die ,knaggen und ,hebel1 die ein vom ,schwingbaum auf- und abgezogener ,rahmen in ,bewegung setzte1 ffneten und schlossen die ,ventile1 die den ,dampf bald in den oberen1 bald in den unteren ,zylinderraum eintreten lieen4 ,das aber ging so zu3 zuerst strmte der ,dampf in den oberen ,zylinderraum und drckte den ,kolben nach unten4 ,war der ,kolben am ,boden angelangt1 so schlo sich das ,einlaventil1 und ein anderes ffnete sich1 so da der ,dampf aus dem oberen in den unteren ,zylinderraum treten konnte1 whrend das ,gewicht des ,pumpengestnges am andern ,ende des ,schwingbaums den ,kolben nach oben zog4 ,war der ,kolben wieder oben und infolgedessen aller ,dampf im ,zylinder in den unteren ,zylinderraum getreten1 so schlo sich das ,ventil zwischen dem oberen und unteren ,raum4 ,gleichzeitig spritzte eine kleine ,hilfspumpe kaltes ,wasser in den ,zylinder1 so da sich der dort befindliche ,dampf kondensierte und ein luftleerer ,raum entstand1 der den ,kolben wieder herabzusaugen suchte4 ,wenige ,sekunden nachher ffnete sich aber auch das ,ventil wieder1 das frischen ,dampf in den oberen ,zylinderraum zulie1 so da sich der ,kolben wieder mit voller ,kraft abwrts bewegte und das ,pumpengestng aufs neue emporhob1 worauf sich diese ,bewegungen wie zuvor wiederholten4 ,das ,gewicht des ,pumpengestnges drckten die ,grubenwasser in die ,hhe2 was die ,feuermaschine tat1 war1 nach jedem ,pumpensto das ,gestng wieder zu heben oder1 in andern ,worten1 die vierzig ,pferde zu ersetzen1 die vordem an dem ,pumpengestng gezogen hatten4 ,watt erfindet den ,kondensator4 ,watts jugendlicher ,freund ,robison hatte die ,aufmerksamkeit des ,erfinders zum ersten ,male auf die ,dampfmaschine gelenkt1 als er ihm vorschlug1 die in ,newcomenschen ,maschinen bereits so erfolgreich verwertete ,dampfkraft zur ,bewegung von ,wagen heranzuziehen4 ,das ist nach ,watts eigner ,angabe #agei1 vielleicht oder schon etwas frher gewesen4 ,sobald seine ,geschfte es ihm wieder erlaubten1 befate er sich mit ,versuchen1 indem er auf einen ,papinschen ,digestor oder ,kochtopf eine ,rhre mit beweglichem ,kolben aufsetzte1 den hochgespannten ,dampf durch eine verschliebare ffnung in diese ,rhre treten und darin den ziemlich belasteten ,kolben hochschieben lie4 ,in dieser ,richtung auf eine ,dampfmaschine hinzuarbeiten1 gab er aber auf1 als ihm klar wurde1 da gengende ,dichtung nicht zu erreichen und die ,explosionsgefahr zu gro war4 ,jedenfalls aber sah er sich bereits in der ,literatur ber ,dampfmaschinen um1 zumal1 als ihm #agfc von der ,universitt der ,auftrag wurde1 das ,modell einer ,newcomenschen ,maschine 7,abb4 #ab7 wieder instand zu setzen4 ,diesen ,auftrag hatte ,watt vielleicht selbst durch ,vermittlung des ihm befreundeten ,professors ,anderson herbeigefhrt1 als ihm bekannt wurde1 da dies ,modell vorhanden war und sich bei einem ,londoner ,mechaniker zur ,ausbesserung befand1 ohne dort in ,angriff genommen zu werden4 ,watt studierte fleiig die ,werke von ,desaguliers und ,belidor ber die ,geschichte der ,dampfmaschine4 ,nachdem er jenes ,modell vom mechanischen ,standpunkt aus vllig instand gesetzt hatte1 fand er1 da trotz des groen ,kessels nicht gengend ,dampf erzeugt wurde1 um einen ,hub zu erzielen1 dabei war der ,dampfkessel im ,gegensatz zu den wirklichen ,maschinen sogar unverhltnismig gro4 ,dies setzte ,watt in nicht geringes ,erstaunen4 ,wo lag der ,grund1 da im kleinen trotz verhltnismig greren ,kessels der ,apparat nicht arbeitete8 ,watt stellte ,versuche an1 ob vielleicht das ungnstige ,verhltnis der ,gesamtoberflche des ,zylinders zum ,zylinderinhalt schuld trge4 ,er stellte sich ferner ,zylinder aus anderm ,material1 aus ,eisen und ,holz statt aus ,bronze her1 woraus der ,zylinder des ,modells gemacht war4 ,vielleicht waren die ,wrmeleitungsverhltnisse dieser ,stoffe entscheidend8 ,aber alle diese ,versuche fhrten zu keinem befriedigenden ,ergebnis4 ,was er da fand1 stand in schwer vereinbarem ,gegensatz zu den ,tatsachen bei groen ,maschinen4 ,erzielte er durch strkere ,khlwassereinspritzung ein schnelleres1 greres und krftigeres ,vakuum1 so bedurfte es gleich hinterher wieder viel mehr ,dampfes1 da die ,abkhlung der ,zylinderwnde grer geworden war und nunmehr ein ,teil des ,dampfes seiner ,elastizitt durch die grere ,abkhlung verlustig ging4 ,auch ward es ,watt offenbar1 da bei minder starker ,abkhlung im ,vakuum ein ,teil des ,einspritzwassers unter dem niedrigeren ,druck schneller verdampfte als unter ,atmosphrendruck4 ,illustration3 ,abb4 #ab4 ,modell einer atmosphrischen ,maschine 7,newcomenmaschine7 um #agej1 wie es ,watt zur ,instandsetzung bergeben wurde4 ,es half nichts4 ,wollte der junge ,mechaniker eine auf ,ma1 ,zahl und ,gewicht zurckgefhrte ,klarheit ber diese ,verhltnisse gewinnen1 so mute untersucht werden1 bei welchen ,temperaturen ,wasser unter greren als atmosphrischen ,drucken kocht1 mute festgestellt werden1 welche ,menge ,dampfes sich aus einer bestimmten ,menge ,wassers entwickelt1 mute erforscht werden1 wieviel ,wrme der ,dampf an ,wasser abgibt1 wenn er dessen ,wrme auf seine eigene ,temperatur erhht4 ,als ,arago1 ein franzsischer ,physiker1 der das ,leben ,watts im ,rahmen eines ,akademievortrages behandelte1 diese von ,watt noch vor seiner ,haupterfindung angestellten ,untersuchungen aufzhlte1 kam er zu dem ,schlusse1 das sei ,stoff genug gewesen1 das ,leben eines fleiigen ,naturforschers auszufllen1 und damit drfte er nicht so unrecht haben4 ,aber wie einfach waren die ,mittel1 mit denen ,watt seine ,untersuchungen machte6 ,nicht einmal ein ,laboratorium stand ihm zur ,verfgung1 und doch gelangte er zu ,ergebnissen1 die ein halbes ,jahrhundert spter mit weitaus besseren ,mitteln nicht wesentlich genauer erzielt wurden4 ,er untersuchte das ,verhltnis1 in dem bei wachsenden ,temperaturen die ,spannungen des ,wasserdampfes zunehmen4 ,die ,werte der ,temperaturen trug er als ,abszissen1 der ,spannungen als ,ordinaten in ein ,koordinatensystem ein und fand1 da die ,temperaturen im arithmetischen1 die ,spannungen im geometrischen ,verhltnis zunehmen4 ,in dem ,werke ,desaguliers stie er bei der ,berechnung1 welches ,quantum ,dampf einer bestimmten ,menge ,wassers bei ,atmosphrendruck entspricht1 auf einen groben ,rechenfehler4 ,das ermutigte ihn1 diese ,frage noch einmal zu untersuchen4 ,in einen ,glaskolben fllte er eine geringe ,menge ,wassers und befestigte in der ,mndung eine beiderseits offene1 unten bis auf das ,wasser reichende ,glasrhre1 so da ,luft aus diesem ,gefe nur durch die ,rhre entweichen konnte4 ,das ,gef wurde dann in einem ,ofen so erhitzt1 da das ,wasser darin verdampfte4 ,der aufsteigende ,dampf ri an ,luft alles1 was nicht schon infolge der ,wrme entwichen war1 mit sich zur ,rhre hinaus4 ,als der letzte ,wassertropfen verdampft war1 wurde die ,glasrhre geschlossen1 das ,gef aus dem ,ofen genommen1 und ein kalter ,luftstrom gegen eine ,stelle des ,gefes gerichtet1 damit sich der darin befindliche ,dampf verdichte4 ,abwiegen des ,gefes mit und ohne den jetzigen ,inhalt1 weiter des gnzlich ausgetrockneten und danach des mit ,wasser ganz gefllten ,gefes ergab die ,werte1 aus denen ,watt berechnete1 da ein bestimmtes ,wasserquantum bei ,verwandlung in ,dampf von der ,temperatur des siedenden ,wassers sich auf das ,achtzehnhundertfache seines ,rauminhalts ausdehnt4 ,es war ,watt aufgefallen1 da eine verhltnismig sehr groe ,menge ,einspritzwassers durch die ,dampffllung des ,zylinders1 die aus einer sehr viel geringeren ,menge ,wassers herrhrte1 so stark erwrmt wurde4 ,um die ,sache genauer zu untersuchen1 stellte er ,wasser in einem gegen ,wrmeverluste geschtzten ,behlter neben einen ,teekessel1 in dem ,wasser verdampft wurde4 ,der ausstrmende ,dampf wurde so lange durch eine erst wagrecht1 dann senkrecht verlaufende ,glasrhre in den ,wasserbehlter geleitet1 bis das ,wasser darin fast kochte1 d4 h4 aufhrte1 noch lnger ,dampf zu verdichten4 ,beim ,wiegen fand sich1 da das erwrmte ,wasser1 das den ausstrmenden ,dampf aufgenommen hatte1 sich um seines ,gewichtes vermehrt hatte4 ,watt folgerte1 da ,wasser1 in ,dampf verwandelt1 sechsmal sein eignes ,gewicht ,brunnenwassers zur ,siedehitze bringe4 ,damit war ,watt fr seine ,person selbstndig zur ,entdeckung der latenten ,wrme gelangt1 und er wurde nicht wenig berrascht1 da der ihm befreundete ,dr4 ,black1 ein ,mediziner an der ,glasgower ,universitt1 dem er seine ,resultate mitteilte1 schon frher zur ,entdeckung dieser ,tatsachen gelangt war4 ,black hatte gefunden1 da eine bestimmte ,gewichtsmenge ,eis von #j ,c in einer gleichen ,gewichtsmenge ,wassers von #hj ,c schmilzt und da die ,temperatur der beiden ,gewichtsmengen flssigen ,wassers #j ist1 whrend eine ,gewichtsmenge ,wassers von #j ,c1 mit gleicher ,gewichtsmenge ,wassers von #hj ,c gemischt1 eine gemeinsame ,temperatur von #dj ,c ergibt4 ,er schlo daraus1 es mte die aus dem ,eise hervorgegangene ,wassermenge #hj ,c ,wrme in sich aufgenommen haben1 ohne da diese verborgene 7latente7 ,wrme fr unsere ,instrumente unmittelbar mebar wre4 ,wenn ,watt nun feststellte1 da verdampftes ,wasser das ,sechsfache seines eignen ,gewichtes an ,brunnenwasser auf ,siedehitze bringen knne1 so war diese ,temperaturerhhung auch nur mglich dank der im ,dampf latenten1 mit dem ,thermometer nicht mebaren ,wrme4 ,an ,wasserstandsglsern1 die ,watt statt der ,probierhhne bei den ,dampfkesseln einfhrte1 konnte er jederzeit ablesen1 wieviel ,wasser verdampft war4 ,er konnte also auch feststellen1 wievielmal eine bestimmte ,menge ,wassers den ,zylinder mit ,dampf fllte4 ,den ,schlu1 den er nun aus allen diesen mehrfach abgenderten ,versuchen und ,feststellungen zog1 htte er vielleicht auch ohne sie gewinnen knnen4 ,es ist nicht abzusehen1 warum der ,gedanke1 die ,dampfkondensation in einen besonderen ,raum abseits vom ,zylinder zu verlegen1 nicht htte auftauchen knnen1 nachdem man sich einmal klar geworden war1 da die abwechselnde ,erhitzung und ,abkhlung des ,zylinders berflssigerweise viel ,brennstoff vertat4 ,dergleichen lt sich aber nur hinterher leicht sagen4 ,gerade die zahlenmigen ,feststellungen gaben ,watt erst recht deutliche ,vorstellungen1 erhhten sein ,erstaunen und schrften sein ,nachdenken1 wie der ,brennstoffverschwendung abzuhelfen sei4 ,helmholtz schilderte einmal in einer ,tischrede1 wie ihm am besten und ehesten erlsende ,gedanken kmen1 wenn er wochenlang der gleichen ,sache nachging und sie auf ,spaziergngen in sonniger1 bergiger ,landschaft mit sich herumtrge4 ,nietzsche schuf unter hnlichen ,umstnden seinen ,zarathustra4 ,watt hat sich auf eine ,anfrage ,harts ber das erstmalige ,aufblitzen der erlsenden ,idee1 nmlich des getrennten ,dampfverdichtungsraumes1 folgendermaen geuert3 ,eines ,sonntagnachmittags hatte ich im ,glasgower ,grn einen ,spaziergang unternommen3 als ich halbwegs zwischen ,hirts ,haus und ,arns ,brunnen war und meine ,gedanken sich natrlicherweise mit jenen ,experimenten beschftigten1 die ich gerade anstellte1 um ,wrme im ,zylinder zu sparen1 so kam mir eben auf jener ,wegstrecke der ,gedanke in den ,sinn1 da1 weil ,dampf ein elastischer ,dunst 7,vapour7 war1 er sich ausdehnen und in einen vorher luftleer gemachten ,raum strzen wrde2 und da1 wenn ich einen luftverdnnten ,raum in einem getrennten ,gef herstellen wrde1 dazu auch eine ,verbindung zwischen dem ,dampf im ,zylinder und dem luftleer gemachten ,gef1 jene ,folge eintreten mte4 ,es war im ,anfang des ,jahres #agfe1 da ,watt diese nachtrglich so selbstverstndlich erscheinende ,idee fate4 ,mit ihr zugleich ergaben sich binnen zwei ,tagen alle brigen ,erfindungen zur ,verbesserung der ,dampfmaschine gewissermaen nur als ,ergnzungen und von selbst4 ,die ,entfernung des ,einspritz- und ,kondensationswassers sowie der mit dem ,wasser eingedrungenen ,luft mute durch ,pumpen erfolgen4 ,die ,dichtung des ,kolbens in der ,newcomenmaschine durch eine auf der oberen ,kolbenflche ruhende1 immer neu ergnzte ,wasserschicht vertrug sich nicht mit dem neuen ,prinzip1 den ,zylinder andauernd so hei als mglich zu erhalten4 ,das ,wasser ber dem ,kolben wre verdampft oder htte den ,zylinder gekhlt4 ,andre ,dichtungsmittel1 ,wachs1 ,talg1 ,fett1 ,dung1 muten somit erprobt werden4 ,auch die ,luft ber dem ,kolben konnte in dem oben offenen ,newcomenschen ,zylinder dessen ,temperatur erniedrigen4 ,also war der ,zylinder oben zu schlieen4 ,die ,kolbenstange mute durch ein ,loch des ,deckels1 durch eine ,stopfbchse1 durchgehen4 ,dann lie sich aber auch der ,dampf ber den ,kolben leiten und dazu verwenden1 den ,druck der atmosphrischen ,luft zu ersetzen und den ,kolben herabzudrcken4 ,um nun auch von auerhalb des ,zylinders die ,khlung durch umgebende ,luft zu verhindern1 mute der ,zylinder von einem ,mantel umgeben werden1 der ,wrme nach auen nicht abgab und weit genug vom ,zylinder abstand1 damit zwischen ,mantel und ,zylinderwandung ,dampf eintreten konnte1 der die ,temperatur innerhalb des ,zylinders gleichmig erhielt4 ,alle diese ,verbesserungen ergaben sich1 wie ,watt selbst schreibt1 in einem oder zwei ,tagen ungezwungen aus der einzigen1 so fruchtbaren ,idee vom getrennten ,kondensator4 ,und nun machte sich ,watt an die experimentelle ,prfung1 um auch hier wieder zu zeigen1 mit wie geringen ,mitteln das ,genie ,groes leistet4 ,watts erste ,maschine im ,modell4 ,viel ,zeit und mehr ,geld1 als sich mit einem schuldenfreien ,dasein vertrug1 hatte ,watt an seine theoretischen und experimentellen ,untersuchungen gewandt1 um die ,grenbeziehungen zwischen ,wasser1 ,dampf1 ,zylinderfllung und verdampftem ,wasser herauszubekommen4 ,lange war er im dunkeln weitergetappt1 gefoppt von manchem ,irrlicht1 bis ihm in wenig ,stunden eine ganze ,reihe neuer ,ideen oder eine ,hauptidee1 die aber eine ,reihe andrer in ihrem ,schoe barg1 aufblitzte4 ,sofort machte er sich an die ,herstellung eines ,maschinenmodells4 ,dieser denkwrdige ,apparat 7,abb4 #ac7 ist noch erhalten4 ,er befindet sich in ,london im ,kensingtonmuseum4 ,ich nahm eine groe ,messingspritze1 eindreiviertel ,zoll ,durchmesser und zehn ,zoll lang1 machte aus ,zinnblech einen ,deckel und ,boden daran1 dazu eine ,rhre1 die 7zu der als ,zylinder dienenden ,spritze7 vom ,kessel her den ,dampf nach beiden ,enden des ,zylinders fhren sollte2 eine zweite ,rhre hatte den ,dampf von dem oberen ,ende des ,zylinders nach dem ,kondensator zu leiten -- denn um ,apparat zu sparen1 kehrte ich den ,zylinder um 7so da die ,kolbenstange nach unten hing und das ,vakuum oberhalb des ,kolbens erzeugt wurde72 ich bohrte der ,lnge nach durch die ,kolbenstange ein ,loch und befestigte am unteren ,ende ein ,ventil1 das ,wasser herauszulassen1 das bei der ersten ,zylinderfllung durch den verdichteten ,dampf entstehen wrde4 ,der ,kondensator1 den ich benutzte1 bestand aus zwei ,rhren dnnen ,zinnblechs1 zehn oder zwlf ,zoll lang und etwa ein sechstel ,zoll ,durchmesser4 ,diese ,rhren standen senkrecht und waren oben in ,verbindung mit einer kurzen wagrechten ,rhre groen ,durchmessers4 ,letztere hatte auf der ,oberseite eine ffnung1 die durch ein nach auen gehendes ,ventil geschlossen wurde4 ,diese ,rhren wurden unten verbunden mit einer andern senkrechten ,rhre1 die als ,luft- und ,wasserpumpe diente4 ,beide ,kondensatorrhren und die ,luftpumpe wurden in eine kleine1 mit kaltem ,wasser gefllte ,bchse gestellt4 ,diese ,konstruktion des ,kondensators wurde gewhlt1 weil ich wute1 da ,wrme sehr rasch dnne ,metallplatten durchdrang1 und bedachte1 da1 wenn keine ,einspritzung in ein luftleer gemachtes ,gef erfolgte1 nur das ,wasser1 aus dem der ,dampf bestanden hatte1 und die ,luft1 die mit dem ,dampf oder durch undichte ,stellen eintrat1 herauszuschaffen wren4 ,die ,dampfrhre wurde an einen kleinen ,kessel befestigt4 ,illustration3 ,abb4 #ac4 ,watts erstes ,modell einer ,dampfmaschine mit getrenntem ,kondensator #agfe4 7,aus ,zeitschr4 d4 ,vereins ,d4 ,ingenieure #ahif1 ,s4 #igi47 ,der erzeugte ,dampf wurde in den ,zylinder gelassen und trat bald durch die ,hhlung der ,kolbenstange und am ,ventil des ,kondensators aus4 ,als angenommen werden konnte1 da die ,luft hinausgetrieben war1 wurde der ,dampfhahn 7der den ,kessel mit dem ,zylinder verband7 geschlossen1 und die ,luftpumpenkolbenstange in die ,hhe gezogen2 sie lie dadurch die kleinen ,rhren des ,kondensators im ,zustand eines luftverdnnten ,raumes1 der ,dampf scho da hinein und wurde 7weil die ,kondensatorenrhren von kaltem ,wasser umsplt waren7 verdichtet4 ,unmittelbar darauf ging der ,kolben des ,zylinders in die ,hhe und hob damit ein ,gewicht von achtzehn ,pfund1 das ans untere ,ende der ,kolbenstange gehngt war4 ,der ,auspumphahn 7der den ,zylinder mit den ,kondensatorrhren in ,verbindung setzte7 wurde geschlossen1 der ,dampf von neuem in den ,zylinder gelassen1 und der ,vorgang wiederholt2 die ,menge verbrauchten ,dampfes und gehobenen ,gewichtes wurde beobachtet1 und1 abgesehen von der ,nichtanwendung eines ,dampfmantels und uerer ,umkleidung1 war die ,erfindung vollstndig1 soweit die ,ersparung von ,dampf und ,brennstoff in ,betracht kam4 ,ein groes ,modell mit einem ueren ,zylinder und einem hlzernen ,behlter darum wurde gleich darnach hergestellt2 die damit gemachten ,versuche besttigten die ,erwartungen1 die ich hegte1 und erhoben den ,vorteil der ,erfindung ber jeden ,zweifel4 ,spter wurde es dienlich gefunden1 den ,rhrenkondensator durch ein leeres ,gef zu ersetzen1 gewhnlich von zylindrischer ,form1 in das eine ,einspritzung spielte1 und weil nunmehr ,wasser und ,luft herauszuziehen war1 mute die ,luftpumpe vergrert werden4 ,diese nderung wurde vorgenommen1 weil zur ,verdichtung des ,dampfes einer groen ,maschine eine gengend ausgedehnte ,oberflche beschafft werden mu1 der ,rhrenkondensator aber alsdann einen zu groen ,raum beansprucht htte1 und weil das schlechte ,wasser1 womit die ,maschinen hufig gespeist werden1 die ,zinnplatten berkrustete und sie verhindert haben wrde1 die ,wrme rasch genug nach auen abzugeben4 ,die ,zylinder wurden mit ihren ,mndungen nach oben gestellt und mit einem ,arbeitsbalken1 dem ,balancier1 und andern ,vorrichtungen versehen1 die in den alten ,maschinen blich waren1 denn die ,umkehrung des ,zylinders oder richtiger nur der ,kolbenstange im ,modell war ja nur ein ,mittel gewesen1 leichter die neue ,erfindung zu versuchen1 bei groen ,maschinen unterlag sie manchen ,bedenken4 ,mit diesen ,worten1 zu denen wir nur in ,klammern einige ,verdeutlichungen zufgten1 beschreibt ,watt selber sein erstes ,versuchsmodell4 ,seinem ,freunde ,robison teilte er brigens die gefundene ,lsung zunchst nur andeutungsweise mit1 denn er hatte es belgenommen1 da ,robison in einer andern ,angelegenheit ,anvertrautes nicht vorsichtig genug bewahrt hatte4 ,robison schrieb spter ein ,werk ber ,mechanical philosophy1 wir wrden sagen ber die ,prinzipien der ,mechanik1 worin er auch natrlich der ,erfindung1 der er so nahe stand1 eingehend gedenkt4 ,watt hat ,zustze und ,berichtigungen dazu geschrieben1 da ,robison vor ihm aus dem ,leben schied4 ,robison stellt es so dar1 als habe ,professor ,black die ,untersuchungen ber die ,wrmeverhltnisse der ,newcomenmaschine bei ,watt angeregt und sei dadurch ,miturheber der ,erfindung geworden4 ,aber ,watt stellt mit klaren entschiedenen ,worten die ,mitvaterschaft ,blacks in ,abrede4 ,auch beruft er sich auf ,black selbst1 der in einer schriftlichen ,niederlegung ausdrcklich ,watts alleiniges ,verdienst um die ,erfindung des ,kondensators hervorhebt4 ,many a clip 'twixt cup and lip4#a ,htte ,watt geahnt1 was die ,erfindung ihn noch fr ,aufregungen1 ,entbehrungen und bittere ,erfahrungen kosten wrde1 htte er vorausgesehen1 da nacheinander zwei der tatkrftigsten ,unternehmer und selber als geniale ,mnner anerkannte ,industrielle hart an den ,rand des ,untergangs gelangen wrden1 ehe seine von ihnen bernommenen ,patente wenigstens dem ,erfinder selbst ein sorgenfreies ,dasein zu bereiten begannen1 -- htte ihm jemand den rger vorausgesagt1 den er im ,laufe mehrjhriger ,prozesse ber ,patentverletzungen1 ,advokatenleistungen und ,richterstumpfsinn durchkosten mute1 dann wrde er vielleicht seine ,erfindung von vornherein verflucht haben4 ,denn uerungen wie ,i curse my inventions 7ich verwnsche meine ,erfindungen7 oder of all things in life there is nothing more foolish than inventing 7von allen ,dingen im ,leben ist nichts trichter als das ,erfinden71 -- solche ,aussprche finden sich viele ,jahre lang in ,watts ,briefwechsel4 ,er war genau im ,denken und ,forschen1 aber auch wohl genau in ,geldsachen4 ,wir haben noch einen ,brief seines ,sohnes1 worin dieser sich in einer ,geldverlegenheit nicht an seinen ,vater1 sondern an dessen ,geschftsteilhaber ,boulton wendet1 -- bezeichnend genug6 ,aus dieser ,genauigkeit in ,geldsachen verstehen wir auch seine uerung1 er knne den ,gedanken nicht ertragen1 da andre ,leute durch seine ,plne ,geld verlieren wrden4 ,und gerade diesem peinlich denkenden ,manne sollte es beschieden sein1 in ,schulden zu geraten1 einen seiner ,frderer ,bankrott machen zu sehen und seinen ,geschftsteilhaber ,boulton in eine sehr bedenkliche ,lage zu bringen4 ,zwanzig ,jahre schwerster ,mhen dauerte es noch1 bis ,watt mit einiger ,ruhe in die ,zukunft sehen konnte6 ,grndlich mute er die ,wahrheit des ,sprichwortes erproben3 ,there is many a clip -- 'twixt cup and lip -- eine ,lebensweisheit1 die ,watt auch launig anders wiedergab3 ,in mechanics many things fall out between the cup and the mouth1 ,in der ,mechanik geht viel zugrund zwischen ,bechersrand und ,mund4 ,so gab es schon bei den ,versuchsmaschinen1 die ,watt zunchst immer noch in kleinerem ,mastabe ausfhrte1 mancherlei ,schwierigkeiten und unvorhergesehene ,zwischenflle4 ,mit einer gewissen ,heimlichkeit muten die ,versuche schon gemacht werden1 sollte das ,wesen der neuen ,erfindung nicht rasch ,gemeingut der ,erfindungsdiebe werden4 ,so mietete ,watt einen gerumigen ,keller1 und dort baute er mit ,hilfe eines ,klempnermeisters die erste ,versuchsmaschine4 ,der ,feinmechaniker mute sich jetzt zum ,maschinenbauer ausbilden4 ,die neuartigen ,teile1 die er ,schmieden und ,klempnern in ,arbeit gab1 wurden oft genug verkehrt angefertigt4 ,besondere ,mhe machte die ,herstellung passender ,zylinder4 berall fehlte es an geschulten ,arbeitern und einer zuverlssigen ,zylinderbohrtechnik4 ,natrlich konnte sich ,watt nicht mehr so eingehend um sein ,geschft kmmern1 das ja ohnehin seine ,arbeitskraft in die verschiedensten ,richtungen zersplittert hatte4 ,als sein ,partner ,craig starb1 gab deshalb ,watt das ,geschft ganz auf4 ,die neue ,maschine lie seine ,gedanken nicht mehr los4 ,aber die ,versuche kosteten immer mehr ,geld4 ,watt hatte ,familie1 und wenn ihn auch seine brave1 tapfere ,frau stets ermutigte und ihm ,trost zusprach1 so drckten doch die ,schulden4 444 ,und dann kamen wieder einmal die bsen ,kopfschmerzen dazwischen1 das alte bel1 unter dessen ,pein der ,erfinder die ,zukunft nur in den schwrzesten ,farben sah4 ,aber ,watts hochmgende ,freunde1 besonders der ,professor ,black1 waren ihm immer noch zugetan4 ,black1 der von sich selbst spter gestand1 das ,geldsparen und ,kapitalistwerden mache ihm ,freude1 half fters mit kleineren ,summen aus4 ,noch wichtiger aber war1 da ,black1 der berhmte schottische ,chemiker1 ,beziehungen zu ,roebuck hatte1 dem ,besitzer der ,carronwerke1 und da er diesen ,mann auf ,watt aufmerksam machte1 so da unser ,erfinder nun mit einem kapitalkrftigen und unternehmungslustigen ,industriellen ,verbindung erhielt4 ,wer war nun dieser ,dr4 ,roebuck1 dem die ,geschichte immer das groe ,verdienst nachzurhmen haben wird1 dem ,vervollkommner der ,dampfmaschine zuerst tatkrftig unter die ,arme gegriffen zu haben8 #a ,manch eine ,klippe zwischen ,becher und ,lippe1 oder auch3 ,zwischen ,lipp' und ,kelchesrand schwebt der dunklen ,mchte ,hand4 ,mein ,herz blutet fr ihn4 ,in krzeren ,darstellungen des ,lebens unsres ,erfinders1 in ,lesebuchstcken und ,lexikonartikeln finden wir ,dr4 ,roebuck fast ausnahmslos mit schndem ,undank behandelt4 ,es heit da1 ,watt habe sich mit einem ,industriellen namens ,roebuck verbunden1 der ,mann habe aber bald ,bankrott gemacht und ,watt htte ,mhe gehabt1 aus dem ,schiffbruch des ,kapitalisten auch nur sein nacktes ,patent zu retten4 ,roebuck gehrt aber nicht nur selber unter die ,erfinder1 sondern auch unter die groen ,mnner der ,tat4 ,das gleiche ,nachschlagewerk1 das ihm nicht einmal ein besonderes ,artikelchen widmet1 mu ,roebuck in der ,liste der ,erfinder und ,entdecker bringen4 ,mitten unter den stolzesten ,namen des #ah4 ,jahrhunderts befindet sich auch der seine als des ,erfinders der ,schwefelsurefabrikation in ,bleikammern4 ,der ,schilderer des ,lebens so vieler berhmter englischer ,ingenieure und ,erfinder1 ,samuel ,smiles1 verzeichnet in einem ,buche spttisch das gleiche1 was wir hier tadelten4 ,in der zu ,glasgow erschienenen ,cyclopedia of ,biography1 einem biographischen ,nachschlagewerke1 heit es nmlich von ,roebuck3 ,roebuck1 ,john1 ein ,arzt und ,experimentalchemiker1 geboren #agah zu ,sheffield2 starb1 nachdem er sich durch seine ,projekte selber ruiniert hatte1 #agid4 ,das ist alles6 ,als ,sohn eines ,messerfabrikanten in der ,stadt ,sheffield1 fhlte sich der junge ,roebuck unwiderstehlich zu wissenschaftlichen ,studien hingezogen4 ,er studierte ,medizin und ,chemie1 war in ,edinburg mit keinem ,geringeren als ,hume befreundet1 erwarb in ,leiden den ,doktortitel und lie sich in ,birmingham als ,arzt nieder4 ,hier wurde er auf die ,drftigkeit der ,materialien und ,methoden in der ,birminghamer ,metallfabrikation aufmerksam und machte sich daran1 ein neues ,eisenschmelzverfahren zu erfinden4 ,dies gelang ihm unter ,verwendung der ,steinkohle statt der ,holzkohle4 ,ferner ersann er andre ,verfahren zur ,reindarstellung von ,gold und ,silber4 ,auch verdanken wir ihm vorteilhaftere ,verfahren zur ,gewinnung verschiedener ,chemikalien1 insbesondere die schon erwhnte ,herstellung von ,schwefelsure in ,bleikammern in groen ,mengen1 whrend sie bis dahin nur in kleinen ,mengen in ,glasgefen hatte gewonnen werden knnen4 ,in ,schottland errichtete er #agdi eine glnzend rentierende ,schwefelsurefabrik4 ,und dort schuf er auch bei ,prestonpans eine ,porzellan- und ,tonwarenfabrik4 ,von seinen ,erfolgen verleitet1 wohl auch von dem edlen ,ehrgeiz befangen1 dem ,lande ntzliche ,industrien zuzufhren1 errichtete ,roebuck mit ,heranziehung des ,geldes von ,verwandten und ,freunden am ,carronflusse ein groes ,eisenwerk1 das erste in ,schottland4 ,geschickte ,werkleute1 ,gieer und ,schmiede wurden aus ,england herbergeholt1 und #agfj der erste ,hochofen angeblasen4 ,roebuck leistete gleichzeitig als ,erfinder1 der immer neue ,patente entnahm1 und als ,geschftsmann in vielseitigster ,ttigkeit ,hervorragendes4 ,die ,carronwerke erlangten ,berhmtheit4 ,die ,befrderung der neuen ,industrieerzeugnisse erzwang geradezu neue ,verkehrswege4 ,daher begann in den nchsten ,jahrzehnten der ,bau oder die ,vermessung verschiedener ,kanle4 ,das waren ,arbeiten1 bei denen auch ,watt einige ,jahre sein ,brod fand1 so da schon hier ,roebuck im ,grunde vorteilhaft in ,watts ,leben eingriff4 ,roebuck machte sich aber auch daran1 die reichen ,kohlenlager in ,schottland auszubeuten4 ,immer neue ,kapitalien wurden in aussichtsreiche ,unternehmungen gesteckt1 bis auf einmal1 ehe noch die ,unternehmungen ,frchte trugen1 das ,geld knapp wurde und ,roebuck ,konkurs machte4 ,doch eilen wir dem ,verlauf der ,dinge nicht vor4 ,roebuck brauchte fr seine ,kohlenschchte zur ,herausschaffung der ,grubenwasser leistungsfhigere ,maschinen1 als es die ,newcomenschen waren4 ,black1 der ,chemiker1 machte ihn auf seinen jungen ,freund ,watt aufmerksam1 der da eben eine neue1 vielversprechende ,erfindung gemacht habe4 ,das ,prinzip dieser neuen ,schpfung mute einem erfinderischen ,kopfe wie ,roebuck schnell einleuchten4 ,er bernahm daher die ,deckung der ,schulden1 die ,watt bisher fr seine ,versuche gemacht hatte4 ,da sie sich auf #bjjjj ,mark beliefen1 mchte ich nicht glauben1 obwohl alle einschlgigen ,schriftsteller das nachbeten4 ,wahrscheinlich ist in dieser ,summe gleichzeitig eine ,vergtung fr ,watt einbegriffen gewesen4 ,roebuck machte sich ferner anheischig1 die ,kapitalien fr fernere ,versuche aufzubringen4 ,dafr sollte er des ,gewinns von dem ,bau der ,maschine erhalten4 ,um seinen ,kohlenbergwerken nahe zu sein1 hatte ,roebuck den ,edelsitz ,kinneil ,house am ,firth of ,forth1 der frher dem ,herzog von ,hamilton gehrte1 bezogen4 ,in dessen ,nhe baute ,watt in ziemlicher ,heimlichkeit eine kleinere ,maschine1 an der aber bald dies1 bald jenes miriet4 ,whrend das den ,mut ,watts stets sinken lie1 regte es ,roebucks ,tatkraft nur zur ,weiterarbeit an4 ,wohl nicht ohne ,berechtigung mag ,roebucks ,gattin die uerung getan haben1 ohne ,roebuck wrde ,watt selber seine ,erfindung aufgegeben haben4 ,nicht am ,prinzip1 sondern an der noch mangelhaften ,technik der ,zylinderherstellung und der feineren ,mechanikerarbeiten sowie am ,fehlen geschulter ,arbeiter lag die ,schuld4 ,watt konnte nicht immer zugegen sein2 war er aber abwesend1 dann ging alles verkehrt1 und man mute hernach die ,arbeit von neuem anfangen4 ,da die ,maschine ,geld brachte1 daran war fr die nchste ,zeit nicht zu denken4 ,so mute sich denn ,watt entschlieen1 von seiner ,kenntnis der ,meinstrumente und der ,mathematik ,gebrauch zu machen3 er wurde ,zivilingenieur und ,geometer1 der teils ,vermessungsarbeiten fr die ,kanalgesellschaften1 teils ,ingenieurarbeiten fr ,glasgow und die ,nachbarorte bernahm4 ,nach seinen ,entwrfen wurde z4 ,b4 die ,clydebrcke bei ,hamilton gebaut4 ,auch ,hafenanlagen1 ,krane und was ihm sonst der ,zufall an hnlichen ,auftrgen brachte1 fhrte er aus4 ,dazwischen wurde langsam an der ,maschine weitergearbeitet4 ,der ,kanalbauten wegen mute ,watt #agfg nach ,london reisen1 um dort vom ,parlament gewisse ,genehmigungen zu erlangen4 ,aber er wute weder die ,arbeiter1 die seinem ,befehle unterstanden1 noch die hartgesottenen ,politiker des ,parlamentes richtig zu behandeln4 ,er konnte wohl die ,natur bemeistern1 indem er ihre schwache ,seite herausfand4 ,aber ,menschen zu meistern1 war ihm1 dem feinen ,kopf und ,verchter des ,gemeinen1 nicht gegeben4 ,er hate ,geschftsverhandlungen und wollte lieber -- wie er schrieb -- vor eine geladene ,kanone treten als eine ,rechnung aufsetzen oder einen ,handel abschlieen1 fr den er verantwortlich war4 ,wohl erreichte er sein ,ziel in der britischen ,hauptstadt2 aber bezeichnend ist1 was er ber die ,parlamentarier uerte3 er habe nie eine grere ,menge fauler ,kpfe 7wrongheaded men7 beisammen gesehen4 ,das stimmt berein mit dem1 was ein andrer ,schotte1 der berhmte ,schmieder der ,volkswirtschaftslehre ,adam ,smith1 sagt3 der ,politiker sei ein insidious animal1 ein hinterhaltiges ,tier4 ,aber mit dem verwnschten ,parlament mute ,watt bereits im nchsten ,jahre wieder in ,verbindung treten2 es galt1 ein ,patent auf seine ,maschine zu erwirken4 ,es wre ein ,wunder1 wenn wir nicht aus dieser ,zeit ,klagen ber ,zeitverlust durch bequemes ,beamtentum htten4 ,kopfschmerzen und schlaflose ,nchte brachten ,watt in eine verzweifelte ,stimmung1 aber ,roebuck drngte zur ,weiterarbeit4 ,eine leistungsfhigere ,maschine war ja der ,bergwerkindustrie ntig wie das liebe ,brot4 ,auf der ,heimkehr von ,london hatte ,watt die erste ,begegnung mit dem ,metallwarenfabrikanten ,boulton in ,soho1 dessen ,fabrik er schon im vorhergehenden ,jahre als einen groen1 gut geleiteten1 siebenhundert ,arbeiter zhlenden ,betrieb kennen gelernt hatte4 ,schon seit einiger ,zeit bearbeitete nmlich ,watt seinen ,freund ,dr4 ,small1 da dieser den ihm eng befreundeten1 weitschauenden und sehr begabten ,boulton fr seine ,maschine gewinnen mge4 ,boulton wurde durch ,watts ,wesen von vornherein eingenommen1 aber es dauerte doch noch ein halbes ,dutzend ,jahre1 ehe er der ,wattschen ,erfindung auch mit ,kapital nher trat4 ,mittlerweile trstete ,small1 ein ausgezeichneter ,mann1 den ,erfinder brieflich3 er hoffte immer noch mit einem ,feuerwagen ,wattscher ,herkunft fahren zu knnen4 ,da ,watt sich nach einem andern ,kapitalisten umsah1 hing mit ,roebucks pltzlich sehr milich gewordenen ,vermgensverhltnissen zusammen4 ,es war berhaupt eine ,zeit schlechten ,geschftsganges4 ,daher bei ,boulton keine ,lust zu neuen ,unternehmungen1 bei ,roebuck aber ,geldschwierigkeiten1 die so gro wurden1 da er nicht einmal mehr die ,kosten fr die ,patententnahme #agfi aufbringen konnte4 ,wenn ,black nicht die ,summe vorgeschossen htte1 wre ,watt bel daran gewesen4 ,und dann fielen wieder neue ,versuche mit der ,maschine in ,kinneil ,house nicht befriedigend aus1 wiederum ein ,grund fr ,boulton zurckzuhalten4 ,watt geriet in eine verzweifelte ,stimmung4 ,doch ein ,trost war es1 da wenigstens im vorhergehenden ,jahre1 #agfi1 das ,patent gesichert war1 im gleichen ,jahre mit ,arkwrights ,patent auf die durch ,wasserkraft getriebene ,garnspinnmaschine4 ,illustration3 ,abb4 #ad4 ,faksimile von ,watts ,handschrift3 ,vorschlag des ,schraubenpropellers4 7,nach ,muirhead47 ,im ,jahre #aggj schickte ,watt ,zeichnungen der in ,kinneil ,house errichteten ,maschine nach ,soho4 ,boulton wollte dort1 wo bessere ,werkleute und besseres ,material zur ,verfgung standen1 einen ,versuch mit dem ,bau einer ,wattschen ,maschine machen4 ,damals trug sich ,boulton mit dem ,gedanken1 auf einem bei ,birmingham vorbeifhrenden ,kanal die ,boote durch ,dampfmaschinen befrdern zu lassen4 ,small schrieb ,watt von diesem ,plane4 ,watt schlug in seinem ,antwortschreiben vor1 ,spiralruder anzuwenden4 ,so haben wir eigentlich schon bei ,watt den ,schraubenpropeller 7,abb4 #ad71 als dessen ,erfinder ,ressel gilt1 obwohl die ,idee sogar schon vor ,watt vertreten war4 ,man wrde irren1 wenn man glaubte1 der ,erfinder habe sich damals nur mit der ,dampfmaschine beschftigt4 ,seine ,vermessungsarbeiten fhrten ihn auf mancherlei ,verbesserungen der ,nivellierinstrumente und auf neue ,erfindungen auch auf diesem ,gebiete4 ,dazwischen gab es gelegentlich chemische ,versuche4 ,black und ,roebuck1 mit denen ,watt damals verkehrte1 waren ja beide ,chemiker4 ,freilich kamen dann auch ganze ,monate1 in denen ,watt froh war1 sein ,tagewerk bei ,schnee und ,regen1 in ,schmutz und ,sturm1 voll rger ber ,arbeiter und ,unternehmer hinter sich zu haben4 ,aber gesundheitlich bekam ihm der ,aufenthalt im ,freien nicht schlecht4 ,dafr war er wieder wochenlang von seinen ,lieben getrennt1 und nachts zehrte die ,sorge3 er wurde grau1 ohne fr ,weib und ,kind ,ersparnisse gemacht zu haben4 ,infolge der groen ,geldschwierigkeiten1 in die ,roebuck geraten war1 stockte auch die ,weiterentwicklung der ,maschine4 ,watt verdiente damals bei den ,vermessungsarbeiten am ,monklandkanal1 wo er hundert ,mann unter sich hatte1 #djjj ,mark im ,jahre4 ,auch war er bei einer ,tpferei beteiligt1 die nach seiner eignen uerung scheulich schlechte ,ware erzeugte1 aber doch blhte4 -- ,freilich dauerte die ,herrlichkeit nicht lange1 denn schon das nchste ,jahr 7#aggb7 brachte wieder eine ,geschftskrise4 ,die ,kanalarbeiten stockten1 und ,watt wurde entlassen4 ,aber er fand bald wieder ,arbeit am ,kaledonischen ,kanal1 der freilich erst ein ,menschenalter spter fertig wurde4 ,die spteren ,ingenieure benutzten dabei noch ,watts als vorzglich anerkannte ,gelndeaufnahmen4 ,in diesem ,jahre traf ein harter ,schlag unsern ,erfinder4 ,durch die ,krankheit seiner ,frau wurde er pltzlich von seinen ,arbeiten abgerufen4 ,daheim fand er eine ,tote4 ,in einem ,briefe schildert er1 wie er damals beim ,betreten seines ,hauses allen ,mut zusammennehmen mute1 wenn ihm nicht mehr1 wie frher1 die treue1 bewhrte ,lebensgefhrtin entgegenkam1 die nur seine ,sorgen und ,mhen1 nicht seinen ,sieg miterlebte4444 ,der finanzielle ,zusammenbruch ,roebucks war die ,ursache1 da ,boulton sich entschlo1 der ,wattschen ,erfindung auch als ,teilhaber nher zu treten4 ,roebuck hatte das ,vermgen seiner ,frau und seiner ,verwandten herangezogen1 um seine weitangelegten1 riesigen ,unternehmungen ber ,wasser zu halten4 ,der ,zusammenbruch verschlang alles4 ,von der ,hhe einer glnzenden und fr das ,gemeinwohl hoch verdienstlichen ,laufbahn strzte der gewaltige ,mann in die ,tiefe4 ,unbeachtet und zurckgezogen lebte er noch bis #agid4 ,wie schmerzlich mu es wohl fr ihn gewesen sein zu sehen1 da er eine ,erfindung in der ,hand gehabt hatte1 die spter so glnzende ,einnahmen erzielte6 ,watt gibt ,roebuck das ,zeugnis1 da er ohne ihn unter seiner ,last zusammengebrochen wre4 ,mein ,herz blutet fr ihn1 schrieb er einem ,freunde1 aber ich kann nichts fr ihn tun2 ich habe lange bei ihm ausgehalten1 die ,pflicht fr meine ,familie zwingt mich1 nach einem andern ,unternehmer mich umzutun4 ,boulton4 ,mit ,recht ist gesagt worden1 ,watt htte ganz ,europa durchsuchen knnen1 ohne einen geeigneteren ,mann als ,boulton zu finden1 um seine ,erfindung in die ,praxis einzufhren4 ,man hrt in unsern ,tagen oft das phrasenhafte ,wort vom kniglichen ,kaufmann2 auf ,boulton angewandt1 ist es aber am ,platze4 ,ein hoch begabter1 trefflich gebildeter1 ehrenhaft denkender ,mann1 hatte sich ,boulton die ,aufgabe gestellt1 den wenig guten ,ruf der ,birminghamer kunstgewerblichen ,erzeugnisse zu heben4 ,nur erstklassige ,fabrikate sollten seine ,metallwerksttten verlassen4 ,boulton beschftigte ,knstler aus ,italien und ,frankreich und erwarb sich ein ,verdienst durch die ,vervielfltigung vornehmster ,kunstwerke1 wobei ihn sein ,knig und der ,adel durch leihweise berlassung ihrer ,kunstschtze zur ,nachbildung untersttzten4 ,der ,ruf seiner ,firma drang weit ber ,englands ,grenzen4 ,kaiser und ,knige1 ,knstler und ,gelehrte verfehlten nicht1 die berhmte ,fabrik zu ,soho zu besichtigen und sich von ihrem gastlichen und vornehmen ,besitzer bewirten zu lassen4 ,boultons grtes ,verdienst war aber nicht nur die ,durchbringung der ,dampfmaschine1 sondern auch sein ,kampf und ,sieg ber die ,mnzflschungen4 ,nachdem er nmlich der ,wattschen ,erfindung durch seine auerordentliche ,tatkraft unter grten finanziellen ,bedrngnissen zum ,siege verholfen hatte1 warf er sich mit ,macht auf das ,mnzproblem1 d4 h4 die ,herstellung von schwer durch ,flscher nachzumachenden ,mnzen4 ,ein groer ,teil des damals umlaufenden ,geldes war das ,erzeugnis von ,flschern4 ,boulton hat ihnen durch neue ,mnzprgemaschinen das ,handwerk erschwert4 ,zu den ,letzten1 die seiner ,mnze ,auftrge gaben1 gehrten natrlich seine lieben ,landsleute4 ,daran war aber nur der trge ,beamtenstand schuld4 ,die kniglichen ,mnzbeamten sahen nmlich mit ,verdru1 da wieder ein ,kaufmann1 keiner der ,ihren1 die ,initiative ergriff1 dem ,mnzbel zu wehren4 ,so rhrten sie sich nicht1 den ,mann zu untersttzen1 der erst auf dem ,wege ber das ,ausland zur ,autoritt fr sie werden mute4 ,boulton war selbst auch1 wie ,roebuck1 ,erfinder und ,ingenieur1 seine ,vielseitigkeit sei beleuchtet durch die ,anschaffung einer wertvollen ,virgilausgabe1 durch ,fossiliensammlungen1 chemische und elektrische ,versuche1 seine ,freundschaft mit ,mnnern wie ,watt1 ,erasmus ,darwin1 ,priestley1 ,small1 ,wilhelm ,herschel u4 a4 ,boulton war um so eher fr ,watts ,erfindung zu gewinnen1 als er selbst schon mit einem eigenen ,dampfmaschinenmodell ,versuche gemacht hatte4 ,roebuck1 frher in ,birmingham ansssig1 war mit ,boulton befreundet4 ,dieser hatte ihm #bdjjj ,mark geliehen und konnte sie von ihm nicht zurckerhalten4 ,auf ,anregung ,watts war ,boulton bereit1 unter ,verzicht auf die geliehene ,summe den ,anteil ,roebucks an ,watts ,erfindung1 also ,zweidrittelgewinn1 zu bernehmen4 ,das war fr ,watt ,grund zu neuen ,hoffnungen6 ,schon hatte er in verzweifelter ,stimmung daran gedacht1 wenn sonst kein ,geld aus der ,erfindung zu machen sei1 wenigstens ein ,buch darber zu schreiben und die ,ehre der ,erfindung zu retten4 ,seiner schottischen ,heimat war er damals so berdrssig1 da er ,land und ,leute1 ,klima und ,vermessungsarbeiten frmlich hate4 ,bis ins ,herz fhlte er sich krank4 ,ihn drngte es hinaus aus ,verhltnissen1 die ihn fast nur an ,mierfolge und gar an den ,tod einer geliebten1 edlen ,frau mahnten4 ,da mute er es wohl mit ,freuden begren1 da er nunmehr die in ,kinneil hergestellten ,maschinenteile nach ,soho schicken konnte1 um selbst in ,boultons ,dienste zu treten4 ,zunchst galt es1 die ,maschine in ,soho zusammenzusetzen4 ,dabei bernahm aber ,watt auch gelegentlich andre ,dienstleistungen fr ,boulton4 ,und ein ,glck war es1 da die zusammengesetzte ,maschine gute ,arbeit leistete6 ,jetzt knpfte ,boulton seine ,bereitwilligkeit1 mit aller ,kraft die ,fabrikation in ,angriff zu nehmen1 nur noch an eine freilich schwere ,bedingung3 ,watt mute nach ,london und bei den querkpfigen 7wrongheaded7 ,parlamentsmitgliedern um ,verlngerung seines ,patentes einkommen4 ,von den vierzehn ,jahren gewhrten ,schutzes waren bereits fast sechs herum4 ,die brigen acht ,jahre waren eine zu kurze ,frist1 um das groe ,geschftsrisiko zu wagen1 das in der ,fabrikation eines so gnzlich neuen und bald von andern ,fabriken nachgeahmten ,artikels bestand4 ,zwar die ,bergwerksbesitzer und ,minenpchter1 die bereits davon gehrt hatten1 es sei eine neue ,kraftmaschine erfunden1 die von keinem ,geringeren als dem bekannten und einflureichen ,boulton hergestellt werde1 boten alles auf1 einen ,parlamentsbeschlu zu hintertreiben1 der ihnen die ,benutzung der neuen ,erfindung verteuern mute4 ,aber sie richteten nichts aus4 ,das ,parlament bewilligte die ,verlngerung des ,patentes auf #be ,jahre in ,anbetracht der ,schwierigkeit und der groen ,geldaufwendungen1 die das neue ,unternehmen erforderte4 ,watt hatte nun nicht mehr ntig1 sich nach einer ,stelle umzusehen1 wo er taglhnern konnte4 ,selbst das ,anerbieten1 das ihm von ,ruland auf ,vorschlag des dorthin gegangenen ,robison damals gemacht wurde1 gegen eine ,besoldung von #bjjjj ,mark jhrlich dorthin berzusiedeln1 konnte er ablehnen4 ,und das tat er um so lieber1 als er kein ,vertrauen in die ,freiheitsbrgschaften dieses ,reiches setzte4 ,aber nicht nur in den ,hafen der fabrikmigen ,herstellung seiner ,erfindung lief ,watt damals ein4 ,er gelangte auch1 ein ,jahr darnach1 in den ,hafen einer neuen ,ehe4 ,bei einem ,besuche ,glasgows lernte der nun vierzigjhrige ,erfinder die ,tochter ,anna des ,frbers ,macgregor kennen4 ,seine ,werbung fand ,gehr1 doch der vorsichtige ,schwiegervater wollte1 bevor er seine ,einwilligung gab1 ,einsicht in die ,vermgensverhltnisse und ,zukunftsaussichten des ,tochtermanns haben1 und dieser schwiegervterlichen ,hrte verdanken wir ein ,schriftstck1 worin ,boulton auf ,watts ,bitte hin ausdrcklich schriftlich die zwischen ihm und ,watt bereits mndlich getroffenen ,vereinbarungen anerkennt4 ,es ist schwierig1 so schreibt der ,fabrikant1 den wirklichen ,wert ,ihrer ,eigentumsrechte bei unsrer ,teilhaberschaft festzusetzen4 ,jedenfalls will ich es bestimmt bezeichnen1 und ich kann wohl sagen1 ich wrde ,ihnen gern zwei-1 auch dreitausend ,pfund fr die bertragung ,ihres ,drittels an dem ,patent geben4 ,es wrde mir aber leid tun1 mit ,ihnen einen fr ,sie so unvorteilhaften ,handel abzuschlieen1 und ich wrde jedes ,geschft bedauern1 das mich ,ihrer ,freundschaft1 ,zuneigung und tatkrftigen ,hilfe berauben wrde4 ,ich hoffe1 da wir in ,liebe und ,eintracht die #be ,jahre zusammen aushalten werden1 und das wird mir lieber sein1 als wenn ich als alleiniger ,inhaber so reich wie ein ,nabob werden knnte4 ,ich wrde ,ihnen gerne sofort die betreffende ,anweisung und den ,vertrag ber unsere ,teilhaberschaft bersenden4 ,leider ist es mir unmglich1 da der ,rechtsanwalt ,herr ,dadley pltzlich nach ,london gerufen wurde und ich das ,aktenstck nicht vor seiner ,rckkehr erhalten kann4 ,wenn ,sie aber vielleicht mit ,ihren ,freunden darber verhandeln wollen1 so knnen ,sie ihnen von folgenden ,hauptpunkten eine ,abschrift geben4 ,ich habe sie aus unsrer ,korrespondenz ausgezogen1 und soviel ich wei1 enthalten sie das ,hauptschlichste unsres ,vertrages4 ,sie berweisen mir des ,patentes unter folgenden ,bedingungen3 ,ich habe die ,kosten fr die ,versuche1 fr die ,erwerbung des ,patentes sowie fr das1 was fr die ,maschine vom ,juni #agge gebraucht wurde1 zu tragen1 auch die ,ausgaben fr die ferneren ,versuche zu bestreiten4 ,all dies ,geld ist von mir unverzinslich herzugeben und darf nicht gegen ,sie verrechnet werden4 ,die ,versuchsmaschinen sind mein ,eigentum1 da sie von meinem ,gelde gekauft werden4 ,ferner habe ich das ,kapital1 das zum ,geschftsbetriebe ntig ist1 gegen bliche ,zinsen vorzuschieen4 ,der ,gewinn des ,geschftes nach ,bezahlung oder ,abschreibung der ,zinsen1 der ,arbeitslhne und aller ,geschftsunkosten1 soweit sie sich auf unser ,dampfmaschinengeschft beziehen1 ist in #c ,teile zu teilen1 von denen ,sie einen1 ich zwei erhalte4 ,sie haben die ,zeichnungen zu entwerfen1 die ,angaben zu machen und die ,leitung zu bernehmen4 ,die ,auslagen fr ,geschftsreisen ersetzt das ,geschft4 ,ich habe die ,bcher genau zu fhren und dafr ,sorge zu tragen1 da jhrlich ,abschlu gemacht wird4 ,ferner habe ich ,sie in der ,leitung der ,arbeiter zu untersttzen1 ,geschfte abzuschlieen sowie berhaupt alles das zu tun1 was wir beide von ,interesse fr das ,geschft halten4 ,ein ,buch ist zu fhren1 worin alle neueren bereinkommen zwischen uns zu ,protokoll genommen werden1 die1 mit unsrer beider ,unterschrift versehen1 dieselbe ,kraft haben wie unser ,vertrag4 ,keiner darf seinen ,anteil ohne ,zustimmung des andern veruern4 ,sollte einer von uns sterben oder zu gemeinsamer ,ttigkeit unfhig werden1 so soll der andere der einzige ,leiter sein1 ohne ,kontrolle der ,erben1 ,testamentsvollstrecker oder gesetzlichen ,nachfolger4 ,die ,bcher jedoch knnen von ihnen eingesehen werden1 auch kann der ttige ,teilhaber eine vernnftige ,entschdigung fr seine ,mhewaltung beanspruchen4 ,der ,vertrag tritt mit dem #a4 ,juni #agge auf #be ,jahre in ,kraft4 ,unsre ,erben1 ,testamentsvollstrecker usw4 sind zur ,beobachtung des ,vertrages verpflichtet4 ,im ,falle wir beide sterben1 sind unsre ,erben usw4 unsre ,nachfolger auf ,grund des gleichen ,vertrages4 ,und damit wenden wir uns den ,arbeiten zu1 die jetzt von ,soho aus in die ,welt gingen1 den black devils1 schwarzen ,teufeln1 oder iron angels1 eisernen ,engeln4 ,die ,retterin der ,cornwallgruben4 ,vom nrdlichsten zum sdlichsten ,teile der britischen ,halbinsel1 das war der ,wechsel1 den die nchsten ,jahre fr ,watt nach seiner bersiedlung zur ,sohoer ,fabrik brachten4 ,vom nrdlichen ,schottland1 wo er ,kanle vermessen hatte1 warf ihn das ,schicksal nach dem ,bergwerkbezirk ,cornwall4 ,denn von hier kamen die meisten ,bestellungen auf ,wattsche ,maschinen1 weil viele ,grubenbesitzer und ,pchter vor dem ,ruin1 vor ,aufgabe ihres ,grubenbetriebes standen1 wenn es nicht gelang1 die die ,gruben ersufenden unterirdischen ,wasser rechtzeitig heraufzuschaffen4 ,erst ,wasserrder1 die ,schpfwerke hnlich den ,eimerreihen unsrer ,baggermaschinen antrieben1 -- dann die ,verwendung vieler ,hunderte von ,pferden1 um die ,bewegung eines wagrechten ,rades auf ein senkrechtes zu bertragen1 ,pumpen zu betreiben1 die das ,wasser emporschafften1 -- schlielich die ungefgen ,newcomenschen ,maschinen1 die die ,pferde ersetzten3 das waren die ,mittel1 mit denen sich der ,bergbau damals gegen die ,wasser der ,tiefe wehrte4 ,im ,grubenbezirk von ,cornwall war zur ,zeit ,watts die ,not aufs uerste gestiegen4 ,viele ,schchte schienen verlassen werden zu mssen1 weil mit den ,newcomenschen1 von ,smeaton verbesserten ,feuermaschinen nichts mehr zu erreichen war4 ,ein ganzer ,landstrich1 ,tausende von ,familien sahen schlimmsten ,zeiten entgegen4 ,kaum war es daher bekannt1 da ,boulton und ,watt eine eigne ,fabrik zur ,herstellung neuer ,kraftmaschinen errichteten1 als auch schon ,bestellungen einliefen4 ,und weil von dem ,ausfall der ersten ,maschinen und ihrer ,leistungen in den bedrohtesten ,gruben der ,ruf des ganzen ,unternehmens der ,firma ,boulton und ,watt abhing1 so weilte ,watt selber in den nchsten ,jahren mit kurzen ,unterbrechungen meist im ,cornwaller ,grubenbezirk4 ,es war eine aufregende ,zeit fr ,watt4 ,die ,cornwaller ,bergwerkbesitzer und ,pchter und erst recht die ,arbeiter waren gerade kein gemtlicher ,umgang4 ,immer wieder mute er hinaus ins feindliche ,leben1 widerspenstige ,maschinen in ,ordnung zu bringen und die ,maschineninhaber zum ,bezahlen anzuhalten4 ,davon schienen diese ,leute meist keine ,freunde zu sein1 ging es ihnen doch oft selber schlecht4 ,so suchten sie sich ihren ,verpflichtungen zu entziehen1 indem sie mit ,boulton und ,watt rechteten4 ,ein ,drittel der ,kohlenersparnis sollten sie zahlen1 und dies nachzurechnen hatte ,watt einen ,hubzhler am ,schwingbaum angebracht4 ,aber bald fhlte sich dieser1 bald jener ,pchter im berechneten ,quantum ersparter ,kohle benachteiligt4 ,das gab schwere ,verdrielichkeiten1 und zehn ,jahre dauerte es1 bis die ,sohoer ,firma berschsse erzielte4 ,fast eine ,million1 genauer vier ,fnftel dieses ,betrags1 hatte ,boulton in das ,geschft stecken mssen4 ,boulton wute oft am ,sonnabend nicht1 womit er seine ,arbeiter lhnen sollte4 ,von den ,bankiers waren nur mit ,mhe ,vorschsse zu erlangen und die neu eingegangenen ,schulden drckten auf ,watts ,gemt bis zur verzweifeltsten ,schwarzseherei4 ,dazu traten immer neue ,aufgaben4 ,er mute ,zeichnungen neuer ,maschinen entwerfen1 konstruktive ,einzelheiten durchprobieren1 dann aber bei andrngender ,arbeitsflle wegen ,kopfschmerzen alles liegen lassen4 ,das gab oft recht schwere ,zeiten4 ,als sich aber die ersten ,maschinen in den ,bergwerkbetrieben bewhrt hatten1 kamen auch bald zahlreiche ,bestellungen1 und es dauerte nicht lange1 da waren fast alle ,newcomenschen ,feuermaschinen aus ,cornwall verdrngt und durch ,wattsche ersetzt4 ,zunchst war es die einfachwirkende ,niederdruckmaschine1 die dort berall ,eingang fand1 und wir haben jetzt diese ,retterin ,cornwalls kurz zu betrachten 7,abb4 #ae74 ,illustration3 ,abb4 #ae4 ,watts einfachwirkende ,dampfmaschine #aghh4 7,nach ,farey47 ,rechts zeigt die ,abbildung den ,kessel c1 in dem der ,dampf erzeugt wird4 ,in den ,kessel fhren zwei ,wasserstandsrhren y hinein4 ,die ,flammen und ,rauchgase gehen von unten um den ,kessel herum durch den ,kanal #i in den ,schornstein4 ,ein ,dmpfer w kann durch ,zug an seinem ,gegengewicht1 mit dem er durch eine ber eine ,rolle fhrende ,kette verbunden ist1 hher oder niedriger gestellt werden und dadurch die ,strke des ,luftstroms beeinflussen1 der den ,kamin durchstreicht1 mithin den ,brand unter dem ,kessel anfachen oder dmpfen4 ,oben vom ,kessel fhrt die ,rhre a den ,rauch hinber nach den ,nstern oder nozzles des ,zylinders1 nmlich zu den ,ventilgehusen b und e und der senkrechten ,rhre d4 ,das ,ventilgehuse b enthlt das ,ventil1 durch welches der ,dampf in den ,zylinder ,e gelassen wird1 wenn der ,kolben herabgehen soll4 ,der ,zylinder ist oben geschlossen1 die ,kolbenstange geht durch eine mit einer ,hanfpackung luftdicht gemachte ffnung des ,zylinderdeckels4 ,der ,zylinder ist von einem ,behlter eingeschlossen1 und zwar so1 da zwischen ,zylinder und ,behlter eine heie ,dampfschicht lagert1 die von der ,rhre a aus durch eine kurze ,rohrabzweigung rechts oben beim ,zylinder eintritt4 ,hat der ,dampf durch das ,ventil b ,eintritt erlangt1 so geht er durch c nach dem ,raum ber dem ,kolben4 ,ist das ,ventil im ,ventilgehuse e geffnet1 so tritt der ,dampf durch dieses und die wagerechte ,rhre f in den ,raum unter dem ,zylinder4 ,das ,ventil e heit ,gleichgewichtsventil1 weil nunmehr der ,dampf ber und unter dem ,kolben durch die ,rhre d miteinander in ,verbindung steht4 ,der ,kolben geht in die ,hhe nur durch das bergewicht des ,pumpengestnges1 das am linken ,ende des ,schwingbaumes ,,ll aufgehngt ist4 ,die senkrechte ,rhre g verbindet den ,raum unter dem ,kolben mit dem ,kondensator ,f1 wenn das ,ventil im ,gehuse i geffnet ist4 ,der ,kondensator ,f1 gleich der links von ihm befindlichen ,luftpumpe ,h von kaltem ,wasser umsplt1 ist der ,raum1 wo der ,dampf verdichtet wird1 so da unter dem ,kolben im ,zylinder ein luftleerer ,raum entsteht und nun der ber dem ,kolben drckende ,dampf den ,kolben herunterdrckt4 ,dabei wird das ,pumpengestnge gehoben und unten im ,schacht ,wasser angesaugt4 ,bei x fhrt eine kleine ,kupferrhre nach auen4 ,die uere ,mndung endigt unter ,wasser4 ,durch diese ,rhre kann die ,luft beim ,ingangsetzen der ,maschine ins ,freie austreten1 nachdem sie durch das ,wasser gegangen ist4 ,das nach auen sich ffnende ,ventil ist das ,schnffelventil4 ,es hat seinen ,namen von dem ,gerusch1 das die durch das ,wasser aufquellende ,luft erregt4 ,links vom ,kondensator befindet sich1 gleichfalls im ,khlwasserbehlter ,,gg1 die ,luftpumpe ,h4 ,ihr ,kolben ist doppelt durchbohrt1 die oberen ffnungen sind durch nach oben gehende ,klappen verschlossen4 ,durch diese ,klappen kann ,wasser und ,luft aus dem ,kondensator nach oben entweichen1 ohne da das ,khlwasser von auen in die ,luftpumpe dringt4 ,die ausgepumpte ,luft oder ,flssigkeit passiert dann noch das ,ventil m2 da das ,kondenswasser aber warm ist1 so wird es jetzt aus dem ,behlter ,j1 der vom ,khlwassergef getrennt ist1 durch die ,pumpe ,s1 die vom ,schwingbaum aus bettigt wird1 gleich wieder durch die mit #h bezeichnete1 wagrechte1 gestrichelt angedeutete ,rhre hinber nach ,t und hinunter in den ,kessel zur ,dampferzeugung geleitet4 ,nachtragen mssen wir noch1 da sich auch zwischen dem ,kondensatorraum und der ,luftpumpe unten ein ,ventil k befindet1 das wie m nur nach links den ,weg gibt1 nicht nach rechts4 ,der ,dampf im ,kondensatorraum wird durch eine ,einspritzung niedergeschlagen1 die vom ,khlwasserbehlter durch ein ,ventil im ,gef j ausgeht4 ,das ,einspritzventil wird ebenfalls mittelbar vom ,schwingbaum aus bettigt4 ,der eichene ,wagebalken1 ,schwingbaum oder ,balancier ,,ll dreht sich um den ,zapfen p4 ,von dem ,kreisstck #g geht die ,stange l senkrecht nach unten4 ,ihr breites ,mittelstck ist der ,steuerbaum4 ,das untere ,ende bettigt die ,luftpumpe4 ,der ,steuerbaum hat an drei ,stellen1 von denen man auf der ,abbildung nur #a und #b sieht1 vorspringende ,zapfen4 ,sie stoen beim ,auf- und ,niedergehen des ,steuerbaums an die ,handgriffe r1 s1 #c der ,dampfsteuerungen1 die nach den ,ventilgehusen b1 e und i gehen4 ,bei t1 u und #d befinden sich die ,steuerwellen4 ,wenn zum ,beispiel #a auf r drckt1 dann geht der ,hebelarm rechts von t in die ,hhe4 ,damit geht aber auch die ,zugstange hoch1 die den ,hebelarm des ,ventils b auerhalb des ,ventilgehuses b hebt und infolgedessen innen im ,ventilgehuse das gezhnte ,kreisstck1 das ,zahnstangenstck1 in das der ,hebelarm eingreift1 hinabdrckt4 ,dadurch wird das ,ventil geschlossen4 ,geht der ,zapfen bei #a wieder in die ,hhe1 so wird das ,ventil b dadurch geffnet1 da ein ,gewicht auf einen ,hebelarm wirkt1 der die ,steuerwelle t von links nach rechts dreht4 ,gewicht und ,hebelarm sind auf der ,abbildung nicht zu sehen4 ,in gleicher ,weise werden die beiden andern ,ventile geschlossen und geffnet4 ,man mu sich1 um eine klare ,vorstellung zu bekommen1 mit einiger ,geduld in die ,zeichnung versenken und sich vor allem vergegenwrtigen1 da die ,steuerwellen t1 u und #d1 die senkrecht zur ,papierflche stehen1 noch wagrechte kurze1 nicht gezeichnete ,hebelarme tragen1 an denen ,gewichte so ziehen1 da die ,steuerwelle eine ,drehung beschreibt1 sobald nicht die ,handgriffe r1 s und #c von den ,zapfen des ,steuerbaums oder von der ,hand des ,maschinisten auf einen bestimmten ,weg gezwungen werden4 ,wir verweisen hier auf die zwei ,dampfsteuerungen von ,maschinen1 die im ,gegensatz zu der hier beschriebenen einfachwirkenden doppelt wirkend sind4 ,es heit das1 da der ,dampf bei ihnen nicht nur ber und unter den ,kolben tritt1 sondern da er auch auf beiden ,seiten ,arbeit leistet 7,abb4 #af u4 #ag74 ,illustration3 ,abb4 #af4 ,steuerung an den ersten doppeltwirkenden ,wattschen ,maschinen4 ,illustration3 ,abb4 #ag4 ,zylinder1 ,steuerung1 ,kondensator1 ,luftpumpe1 ,schnffelventil an ,watts doppeltwirkenden ,maschinen mit ,drehbewegung #aghg-ahjj4 ,wie fast alles ,neue1 hatte auch die ,wattsche ,kondensatormaschine gerade in znftigen ,kreisen ihre ,gegner1 die mit berlegener ,miene erklrten und im ,lande aufschrien1 diese ,maschine stelle so hohe ,anforderungen an genaue ,werkstttenarbeit1 da keine ,werkleute noch ,werkzeugmaschinen ihnen entsprechen knnten1 und da daher die ,maschinen selbst sich nie bewhren wrden4 ,boulton und ,watt konnten mit ,ruhe gegen derartige ,aussprengungen ihre ,erfolge reden lassen4 ,in ganz ,england und bald auch im ,ausland wurde bekannt1 was die ,maschinen in den ,cornwaller ,bergwerken leisteten4 ,mancher ,besitzer von ,kupferwalzwerken oder ,mhlen oder wer sonst auf ,wasserrder als ,betriebskraft angewiesen war1 wnschte sich im stillen1 wenn ,drre oder ,frost das ,wasserrad zum ,stillstand brachte1 ebenfalls die ,vorteile der neuen ,dampfmaschine1 die die ,grubenbesitzer ihr nachrhmten4 ,die ,dampfmaschine konnte ,tag und ,nacht1 winters und sommers arbeiten4 ,frost oder ,drre lie sie1 bei aller ,wrme1 kalt4 ,obwohl nun ,watt angesichts der vielen neuen ,aufgaben wenig ,lust hatte1 die ,dampfmaschine auch fr andre ,betriebe einzurichten1 so drngte ihn doch ,boulton unaufhrlich1 diesem ,gedanken nher zu treten4 ,boulton sah voraus1 da das ,bergwerksgeschft1 der ,absatz fr ,grubenbezirke1 ein zu beschrnktes ,feld sei4 ,er wollte die neue ,maschine fr alle mglichen ,gewerbebetriebe verwendet sehen1 und ,watt mute nachgeben4 ,vor allem war es ntig1 die hin und her gehende ,bewegung der ,balanciermaschine in eine drehende zu verwandeln4 ,man hatte damals noch keine ,erfahrung auf diesem ,gebiete1 so da selbst ein so gewiegter ,ingenieur wie ,smeaton1 dem ,watt nachrhmt1 da seine ,lehren und ,beispiele sie alle zu ,ingenieuren gemacht htten1 #agha erklrte1 eine ,dampfmaschine sei niemals als ,ersatz eines ,wasserrades fr den gleichmigen ,betrieb zu gebrauchen1 dabei sei es ganz einerlei1 ob sie mit ,kurbel oder sonst etwas zur ,erzeugung der ,drehbewegung versehen sei4 ,drehbewegung1 ,doppelwirkung1 ,steuerung1 ,drosselklappe4 ,illustration3 ,abb4 #ah4 ,sonnen- und ,planetenradgetriebe4 ,schon #agga sprach ,watt sich dahin aus1 da man bei der ,verwendung einer ,kurbel eine drehende ,bewegung erzeugen knne4 ,spter1 als er sich schon lange vom ,sohoer ,werk zurckgezogen hatte1 uerte er sich ber den wirklichen ,erfinder der ,kurbeldrehbewegung als einen ,mann1 der leider nicht gttlich gesprochen worden sei1 obwohl er die gewhnliche ,fudrehbank erfunden habe4 ,diese ,kurbelbewegung auf die ,maschine zu bertragen1 htte nicht mehr ,erfindungsgeist erfordert als der ,gedanke1 ein ,brotmesser zum ,kseschneiden zu verwenden4 ,durch die ,versuche ,watts1 mit der ,kurbel bei der ,dampfmaschine ,drehbewegungen zu erzielen1 wurden ,fremde1 die fast immer bei ,boulton und ,watt ,neues auszuspionieren suchten1 aufmerksam gemacht4 ,und eines ,tages lie sich der ,birminghamer ,knopffabrikant ,pickard1 dem durch ,washborough1 einen sonst fhigen ,erfinder1 die ,sache zu ,ohren gekommen war1 ein ,patent auf die ,anwendung der ,kurbel bei der ,dampfmaschine geben4 ,da ,watt dies ,patent nicht anfechten wollte1 weil er seinen zahlreichen ,feinden damit vielleicht einen ,anla bot1 unter ,berufung auf ,scheingrnde auch seine eigenen ,patente anzufechten1 so war er jetzt von der ,benutzung seiner eignen ,idee ausgeschlossen4 ,von verschiedenen ,arten1 eine ,drehbewegung zu erzielen1 die er sich #agha patentieren lie1 verwertete er praktisch das sogenannte ,sonnen- und ,planetenradgetriebe 7,abb4 #ah71 das eigentlich ,murdock erfunden haben soll1 auf den wir noch zurckkommen werden4 ,vermutlich sah sich ,watt als den geistigen ,vater dieser ,erfindung an1 die sofort wieder aufgegeben und durch einfache ,kurbelbewegung ersetzt wurde1 als das ,pickardsche ,patent erlosch4 ,im nchsten ,jahre 7#aghb7 nahm ,watt ein ,patent auf die doppeltwirkende ,maschine1 deren ,idee er schon fnfzehn ,jahre vorher ausgesprochen hatte4 ,jetzt wurde1 wie schon beschrieben1 auf beiden ,seiten des ,kolbens der ,dampf und ebenso auf beiden ,seiten die ,luftverdnnung durch ,kondensation benutzt4 ,solche ,maschinen konnten auch bei kleineren ,ausmessungen mehr leisten als die einfachwirkenden4 ,aber es bedurfte bei ihnen auch wieder neuer ,erfindungen in ,einzelheiten4 ,hier wendete ,watt zuerst die ,geradlenkung der ,kolbenstange1 das ,wattsche ,parallelogramm an1 auf das er1 obschon nicht um ,ruhm besorgt1 am stolzesten zu sein gelegentlich vorgab4 ,bei diesem ,parallelogramm 7,abb4 #ai7 drfte auch sein ,freund ,robison ein kleines ,verdienst haben4 ,vor vielen ,jahren1 als ,watt noch ,meister in ,glasgow war1 hatte ,robison ihn angeregt1 einen perspektivischen ,zeichenapparat durch ,verwendung einer ,parallelogrammvorrichtung zu verbessern1 und ,watt war mit ,erfolg dieser ,anregung nachgekommen4 ,das ,patent auf die ,lenkergeradfhrung fiel in das ,jahr #aghd4 ,die ,dampfverteilungsvorgnge bei der doppeltwirkenden ,maschine veranschaulichen uns die ,abb4 #af u4 #ag4 ,bei ,abb4 #ag mu man sich vorstellen1 da der ,steuerbaum auf die ,handgriffe mit seinen ,knaggen oder ,zapfen aufdrckt und dadurch eine ,drehung der ,steuerwellen verursacht4 ,oben und unten befinden sich je zwei ,ventile untereinander1 ein ,ein- und ein ,auslaventil4 ,wie ,abb4 #ag zeigt1 sind abwechselnd zusammen oben das ,einla- und unten das ,auslaventil1 oder umgekehrt oben das ,ausla- und unten das ,einlaventil geschlossen4 ,gewichte1 die an den scheinbar abgebrochenen1 senkrecht herabhngenden ,stangen hngen1 bewirken1 sobald der daumenartige1 kurze ,hebel der ,steuerwelle aus der ihn festhaltenden ,klinke befreit wird1 das ffnen der ,ventile4 ,illustration3 ,abb4 #ai4 ,ausgefhrte ,niederdruckmaschine mit dem ,wattschen ,parallelogramm 7rechts und links am ,balancier74 ,ein ,schwungrad gestaltete den ,gang der doppeltwirkenden ,maschine mglichst gleichmig4 ,es glich aber nur periodische ,schwankungen von ,kraft und ,widerstand aus1 wie sie die ,kurbelbewegung mit sich brachte4 ,fr pltzlich eintretende nderungen des ,dampfdruckes oder der ,belastung durch die in ,bewegung gesetzten oder ausgerckten ,arbeitsmaschinen bedurfte es des ,regulators 7,abb4 #bj74 ,er wirkte auf eine ,klappe im ,dampfzuleitungsrohr1 die so verstellt wurde1 da sie mehr oder weniger ,dampf durchlie4 ,die ,klappe drosselte einen ,teil des ,dampfes ab1 daher der ,name ,drosselklappe4 ,die nderung der ,klappenstellung wird durch eine ,hebelanordnung herbeigefhrt1 auf die die ,drehung eines ,kugelpaares ,k ,k wirkt4 ,von den ,trgern der ,kugeln gehen ,arme nach der ,hlse ,h1 die auf der von ihr umfaten1 durch die ,achse des ,schwungrades mitgedrehten ,stange auf und ab gleitet1 je nachdem die ,kugeln bei schnellerer oder langsamerer ,drehung der senkrechten ,stange durch die ,zentrifugalkraft weiter aus- oder nher aneinander gehen4 ,die ,hebung und ,senkung der ,hlse wirkt wieder auf das ,hebelsystem1 das mit der ,drosselklappe ,d in ,verbindung steht4 ,diesen ,zentrifugalregulator bernahm ,watt aus dem ,mhlenbetriebe4 ,illustration3 ,abb4 #bj4 ,regulator4 ,den ,muschelschieber im ,dampfverteilungsraum 7,abb4 #ba71 den wir aus ,abbildungen der ,dampfmaschine in ,schulbchern kennen1 hat ,watt nicht selbst erfunden4 ,dies ,verdienst gebhrt dem als bedeutenden ,erfinder bekannten obersten ,betriebsingenieur des ,sohoer ,werkes3 ,murdock1 der #aggi als einfacher ,arbeiter bei ,boulton und ,watt eintrat4 ,ein herkulisch gebauter ,mann1 ,sohn eines ,mhlenbauers und selber ,mhlenbauer1 fand ,murdock bei ,boulton sofort ,arbeit1 als ,boulton darauf aufmerksam wurde1 da ,murdock einen ,hut eigner ,erfindung und ,herstellung in der ,hand trug4 ,murdock war in den nchsten ,jahren der einzige ,arbeiter1 auf den man sich immer verlassen konnte4 ,whrend die andern1 stolz auf ihre ,stellung in dem berhmten ,werke1 sich oft gewaltige ,rusche leisteten1 kam es ,murdock nicht darauf an1 ,tage und ,nchte durchzuarbeiten1 um einen ,maschinendefekt1 eine ,betriebsstrung in ,ordnung zu bringen4 ,wo alles nichts mehr half1 mute ,murdock kommen4 ,die ,grubenbesitzer in ,cornwall1 mit deren ungeberdigen ,betriebsfhrern ,murdock manchen schweren ,handel buchstblich ausboxte1 boten ihm eine groe ,summe1 falls er die berwachung ihrer ,maschinen bernhme4 ,doch ,murdock blieb seiner ,firma treu4 ,er baute #aghd das erste ,modell einer ,lokomotive mit ,benutzung der ,wattschen ,maschine und im ,jahre #aghe die erste ,dampfmaschine mit schwingendem ,zylinder4 ,auch fhrte er zuerst in der ,fabrik von ,soho und in andern ,birminghamer ,betrieben die ,gasbeleuchtung ein4 ,als er spter zum ,schutze seiner ,erfinderehre von einer ,parlamentskommission vernommen wurde1 meinte einer der weisen ,politiker1 ,murdock versuche doch zuviel zu beweisen1 wenn er sich anheischig mache1 ein ,licht ohne ,docht zu liefern4 ,auch die ,erfindung des ,d-,schiebers1 aus dem sich der ,muschelschieber als ,dampfverteilungsorgan entwickelte1 war ,murdocks ,verdienst4 ,er hat viele ,jahre lang das ,werk in ,soho als erster ,ingenieur geleitet1 eine schlichte1 markige1 vorbildliche ,persnlichkeit1 eine wrdige ,gestalt neben ,boulton und ,watt4 ,illustration3 ,abb4 #ba4 ,muschelschieber im ,dampfverteilungsraum4 ,die ,abbildungen veranschaulichen gleichzeitig die ,bewegung des ,kolbens unter dem ,druck des ,dampfes4 ,watt baute nur sogenannte ,niederdruckmaschinen1 in denen hchstens #a ,atmosphrendruck verwendet wurde4 ,den ,typus von ,maschinen mit hheren ,dampfspannungen stellt ,abbildung #bb dar4 ,illustration3 ,abb4 #bb4 ,hochdruckmaschine1 wie sie erst nach ,watt gebaut wurde1 vertikale ,einzylindermaschine4 ,e ,dampfweg vom ,kessel nach dem ,dampfverteilungsbehlter oder ,schieberkasten ,k1 zwischen ,e und ,k die ,drosselklappe4 ,a ,dampfzylinder1 e und d lassen den ,dampf ein und aus1 der entweichende ,dampf geht durch g und r ins ,freie4 ,b ,kolben1 ,r ,kreuzkopf1 ,p ,pleuel- 7oder ,kurbelstange71 ,q ,kurbelzapfen1 f ,exzenterscheibe1 auf der durch ,q gedrehten ,welle sitzend1 die auch das ,schwungrad x dreht1 die ,exzenterscheibe bewegt den ,dampfschieber in ,k auf und ab2 h a v ,regulator1 hochgehendes h hebt b und dreht die ,drosselklappe zwischen ,k und ,e4 c ,exzenterscheibe1 bettigt ,speisepumpe o1 die den ,dampfkessel mit ,wasser versorgt4 ,die ,verwendung der ,expansion des ,dampfes1 das heit der ,eigenschaft des ,dampfes1 im ,zylinderraum ,arbeit durch ,entspannung zu leisten1 obwohl die ,dampfzufuhr abgesperrt wird1 wenn erst ein kleiner ,bruchteil des ,zylinderraums gefllt ist1 diese in der spteren ,entwicklung der ,dampfmaschine nach ,watt bedeutungsvoll gewordene ,eigenschaft des ,dampfes beschrieb ,watt selber bereits in einem ,briefe an ,dr4 ,small im ,jahre #agfi4 ,ich erwhnte gegen ,sie ein ,verfahren1 das mich in ,stand setzt1 auf ziemlich leichte ,weise die ,wirkung des ,dampfes zu verdoppeln1 indem man die ,spannkraft des ,dampfes1 die jetzt unbenutzt im ,kondensator verloren geht1 wirken lt4 ,das wrde aber zu groe ,zylinder erfordern4 ,die ,idee ist daher am ersten fr rotierende ,dampfmaschinen von ,bedeutung4 ffnen ,sie das eine ,dampfventil und lassen ,sie so viel ,dampf ein1 bis der vierte ,teil des in ,frage kommenden ,raumes mit ,dampf gefllt ist1 schlieen ,sie jetzt den ,dampfzutritt ab1 dann wird der ,dampf fortfahren1 sich auszudehnen1 und mit abnehmender ,kraft seine ,wirkung ausben1 bis er mit einem ,viertel der anfnglichen ,kraftuerung endet4 ,die ,summe dieser ,reihe werden ,sie grer finden als 1 obwohl nur des ,dampfes angewendet wurde4 ,die ,kraftleistung wird allerdings ungleichmig sein1 doch kann man diesem belstand durch ein ,schwungrad oder auf andre ,weise abhelfen4 ,nachdem die ,expansion mit der ,sohoer ,versuchsmaschine erprobt worden1 baute ,watt fr ein ,londoner ,wasserwerk die erste ,expansionsdampfmaschine mit ,fllung4 ,ein ,patent auf die ,expansionsmaschine nahm er im ,jahre #aghb4 ,von der ,ausfhrung dieser ,maschine kam er aber bald zurck1 weil die ,dampfmaschinenwrter lieber mit vollem ,dampf arbeiteten4 ,dafr waren die ,verhltnisse des ,kessels natrlich nicht vorgesehen1 der ,kessel lieferte bald nicht mehr gengend ,dampf1 und ,klagen ber ,klagen liefen bei der ,firma ein4 ,so beschlo ,watt1 keine weiteren ,expansionsmaschinen zu bauen1 solange mit der ,untauglichkeit des ,wrterpersonals zu rechnen sei4 ,dagegen fhrte sich die doppeltwirkende ,maschine mit ,drehbewegung rasch in die verschiedensten ,betriebe ein1 so in ,walzwerke und ,mhlen aller ,art4 ,fr die ,geblse von ,eisenhtten war die einfachwirkende ,maschine mit hin und her gehender ,bewegung verwendbar4 ,um in ,london aller ,welt vor ,augen zu fhren1 was die doppeltwirkende ,maschine mit ,drehbewegung leisten knne1 errichtete ,boulton #aghf unter groen ,kosten eine ,dampfmhle4 ,das ,kapital wurde von einer ,gesellschaft aufgebracht4 ,diese ,dampfmhle1 die den strksten ,widerstand der ,mhlenbesitzer erfuhr1 arbeitete anfangs nicht richtig4 ,da mute ,murdock herbei1 um sie in ,gang zu bringen4 ,die ,albionmhle wurde ein ,stelldichein fr die vornehme ,welt4 ,man bewunderte das neue ,werk der ,firma ,boulton und ,watt und wollte sogar ein ,maskenfest darin abhalten4 ,das gestattete aber ,watt keineswegs4 ,einige ,jahre warf die ,maschine keinen ,gewinn ab1 obwohl sie in einer ,woche ,mehl fr #aejjjj ,menschen mahlte4 ,als man hoffen durfte1 da sie sich bezahlt mache1 wurde sie bswillig in ,brand gesteckt1 ein groer ,geldverlust fr die ,gesellschafter4 ,die ,tter ermittelte man nie4 ,prozesse4 ,vom ,jahre #aghe ab begann endlich das ,werk zu ,soho berschsse zu zeitigen4 ,watt wurde in kurzer ,zeit ein vermgender ,mann4 ,er beeilte sich1 sein sauer verdientes ,vermgen in ,grundbesitz anzulegen1 so da er ,boulton nicht einmal beispringen konnte1 als dieser nach einigen ,jahren noch einmal mit groen ,geldschwierigkeiten zu kmpfen hatte4 ,eine stete ,sorge war von den ersten ,jahren des ,sohoer ,betriebes an die ,furcht vor unlauterem ,wettbewerb gewesen4 ,man hatte unter verschiedenen ,patentverletzungen zu leiden4 ,die widerrechtlich von ,konkurrenten hergestellten ,maschinen taugten nichts1 und dann hie es1 die ,wattsche ,maschine enttusche4 ,das schdigte natrlich den ,ruf der ,firma sehr4 ,mit groer ,besorgnis blickte ,watt auch auf die ,bemhungen fhiger ,ingenieure1 sein ,patent zu umgehen1 d4 h4 ebenfalls eine ,wattsche ,dampfmaschine zu bauen1 aber ohne in juristisch nachweisbarer ,form ,watts ,patent zu verletzen1 wenn immer schon die ,idee die gleiche war4 ,jonathan ,hornblower war der ,ingenieur1 von dem man am ehesten ,wettbewerb zu besorgen hatte4 ,schon #aggf baute er eine ,maschine mit ,expansion4 ,er bentzte zwei verschieden groe ,zylinder1 lie den ,dampf aus dem kleineren in den greren ,zylinder weichen und auch darin auf den ,kolben wirken4 ,diese ,maschine wurde #agha patentiert4 ,watt sah darin eine ,verletzung seines ,patentes4 ,die ,hornblowers hatten im ,dienste der ,firma ,boulton und ,watt seine ,maschine genau kennen gelernt4 ,im letzten ,jahrzehnt des ,schutzes fr die ,wattsche ,maschine kam es daher noch zu schwierigen ,patentprozessen1 die sich jahrelang hinzogen4 ,die ,rechtsanwlte schienen1 wie ,watt bemerkte1 sich verabredet zu haben1 den ,proze zu einer milchenden ,kuh zu machen4 ,und von den ,richtern war nicht zu verlangen1 da sie in heier ,inbrunst1 dem ,verletzten ,recht zu schaffen1 ihre ,pflicht taten4 ,eine einzige ,anwaltsrechnung fr ,bemhungen in ,patentprozessen in den vier letzten ,schutzjahren #agif-ahjj belief sich auf mehr als #ajjjjj ,mark4 ,nun berlege man aber1 was diese ,prozesse ,mnner wie ,watt und ,boulton noch an ,zeit1 ,aufregungen und ,verdrielichkeiten gekostet haben6 ,wir begegnen ja im ,leben auch andrer hchst verdienter ,erfinder solchen ,patentprozessen1 die ,hunderttausende von ,mark verschlangen4 ,die verklagten ,patentverletzer erhoben gegen das ,wattsche ,patent vom ,jahre #agfi die lcherlichsten ,einwendungen3 die ,patentschrift sei nicht klar genug1 um auf ihrer ,grundlage eine ,maschine zu bauen4 ,deshalb verdienten die ,patentinhaber keinen ,schutz4 ,ein zweiter ,einwand war der1 da ,watt seine ,einspritzmethode nicht nher gekennzeichnet habe4 ,in dieser ,beziehung wollte aber ,watt gar nichts ,neues erfunden haben4 ,drittens machte man geltend1 ,watt habe nicht die ,grenverhltnisse angegeben1 in denen sich ,zylinder1 ,kondensator und ,luftpumpe zueinander befinden4 ,ferner sollte sich von den verschiedenen ,dichtungsmitteln1 die ,watt erwhnt habe1 nur eins1 ,tierfett1 bewhrt haben4 ,und fnftens bemngelten die ,verletzer das ,fehlen einer ,zeichnung oder eines ,modells bei der ,patentschrift4 ,aber ,watt hatte sich weislich auf ,blacks und ,smalls ,rat gehtet1 in seiner ,spezifikation eine einzelne ,maschine mit bestimmten ,abmessungen zu beschreiben4 ,denn dann wren sofort die ,nachahmer gekommen1 htten die gleiche ,maschine in andern ,grenverhltnissen und mit unwesentlichen ,abweichungen gebaut und htten sich1 falls sie verklagt wurden1 darauf berufen1 die geschtzte ,maschine sei ja ganz verschieden von der ihren4 ,deshalb hatte ,watt sich eine ,methode patentieren lassen1 den ,dampfverbrauch und ,brennstoffverbrauch durch gewisse ,grundstze zu verringern1 von denen der ,kondensator der wichtigste und die ausschlaggebende neue ,erfindung war4 ,watt gibt selbst zu1 alles andre an der ,dampfmaschine nenne er nicht sein4 ,von groem ,gewicht im ,prozesse gegen ,hornblower war das ,zeugnis des damals berhmten ,professors ,robison1 der mitten im ,winter von ,edinburg herbeieilte1 trotz krperlicher ,leiden vor ,gericht eine begeisterte ,rede auf ,watt zu halten4 ,obwohl ,watt im ,prozesse siegte1 uert er doch die ,bemerkung1 es habe ihm die juristische ,zulnglichkeit der ,richter nicht gerade imponiert4 ,mit der ,ungunst der ,richter war insofern zu rechnen1 als ,watt und ,boulton ein ,monopol genossen1 und schon von den ersten ,dampfmaschinen an die ,grubenbesitzer in ,cornwall undankbar genug die ,inhaber der ,sohoer ,firma ,monopolisten1 ,tyrannen1 ,unterdrcker nannten4 ,die ,richter hatten vielleicht ,verwandte1 denen das ,patent unbequem war1 wer wei8 ,schon oft hatten die ,richter1 die ja in weltgeschichtlich berhmten ,prozessen selten die ,gelegenheit verpaten1 sich der schlechteren ,sache zuzuneigen1 in ,patentprozessen andrer ,erfinder1 zum ,beispiel ,arkwrights1 dem ,unrecht zum ,rechte verholfen4 ,wenn sich brieflich auch einmal bei ,watt die uerung findet1 da er mehr auf die ,richter als auf die ,gesetze vertraue1 so ist doch wieder eine andere uerung des ,erfinders bezeichnend1 da er ,prozesse verabscheue und eine ,sache fr halb verloren erachte1 die vor ,gericht msse4 ,den ,eindruck1 den ,watt von den ,spitzfindigkeiten sowohl der ,advokaten wie der ,richter empfing1 kennzeichnen des ,erfinders ,worte3 ,seit ich mich soviel unter den zweifelschtigen ,gliedern der ,juristenzunft bewege1 ist es mir wahrhaft unmglich1 eine feste ,ansicht ber irgend etwas zu gewinnen4 ,und wenn ,watt spter eine bertriebene ,rechnung zu bezahlen hatte1 pflegte er zu bemerken1 diese ,rechnung knnte beinahe einem ,londoner ,rechtsanwalt ,ehre machen4 ,von den im ,proze gegen ,hornblower verhrten gegnerischen ,zeugen rhrte sich spter noch in einem ,schmhschriftstcke der als geschickter ,mechaniker und ,erfinder bekannte ,joseph ,bramah4 ,man wei im ,publikum sehr wenig von den ,leuten1 die als ,zeitgenossen eines ,genies sich selber fr weiser und besser hielten und sich in den unglaublichsten ,schmhungen der ,mnner ergingen1 an die sie nicht heranreichten4 ,welche elende1 unreife ,brschchen haben sich sogar dem groen ,galilei gegenber als ,meister aufspielen wollen6 ,welche dreisten ,subjekte verhhnten einen ,robert ,mayer6 ,und ein ,bramah warf einem ,watt ,unklarheit1 unverdaute1 unzusammenhngende1 unmgliche ,ideen vor1 nannte den ,kondensator eine verzwickte und fragwrdige ,sache3 ,watt htte in ,wahrheit nichts erfunden1 als was dem ,publikum mehr ,schaden denn ,nutzen zu bereiten geeignet wre6 ,und in einer #ahbg erschienenen ,geschichte der ,dampfmaschine von ,tredgold wird behauptet1 die ,idee des ,kondensators htte auch einem andern frher oder spter kommen mssen1 und die ,erzgruben wren dann schon lange vor dem ,erlschen des ,wattschen ,patentes besser entwssert worden4 ,andre ,erfindungen und ,entdeckungen ,watts4 ,warum hat ,watt nicht bereits selber seine ,dampfmaschine dazu verwendet1 ,schiffe und ,wagen zu bewegen8 ,aus dem sehr einfachen ,grunde1 weil er ,geld verdienen mute1 um fr seine ,familie zu sorgen1 und seine ganze ,arbeitskraft brauchte1 um die ,maschinen fertigzustellen1 die fr die ,bergwerke1 die ,walzwerke1 ,brauereien1 ,hochfen und sonstige ,betriebe bentigt wurden4 ,zwanzig ,jahre lang hatte es gedauert1 bis er auf einen grnen ,zweig zu kommen begann4 ,zehn ,jahre1 das heit3 solange die ,sohoer ,fabrik noch keine berschsse erzielte1 war ,watt dem ,namen nach ,geschftsteilhaber von ,boulton1 im ,grunde aber1 da er jhrlich von der ,firma #ffjj ,mark ,gehalt erhielt1 deren freilich unentbehrlicher ,ingenieur4 ,indessen haben die ,lebensschicksale andrer ,erfinder1 zum ,beispiel ,porters1 gezeigt1 da kaufmnnische ,leiter intelligent genug sein knnen1 den besten und unentbehrlichsten ,mann aus dem ,geschfte zu drngen4 ,wre ,boulton nicht mehr als ein reiner ,geschftsmensch gewesen1 ,watt htte schwerlich bei ihm ausgehalten4 ,vorlufig war er ja nur ,angestellter und dachte gar nicht daran1 immer auf neue ,erfindungen auszuschauen1 die sich vielleicht erst nach ,jahrzehnten verwerten lieen4 ,lief er ja doch bei jeder ,erfindung ,gefahr1 bestohlen und um die ,frchte seines ,geistes gebracht zu werden4 ,als ,murdock1 nach den ,besitzern der beste ,mann der ,firma1 #aghd eine ,lokomotive baute1 war ,watt dagegen1 nicht nur1 weil er einen ,eingriff in seine ,patentrechte befrchtete1 sondern weil er einen so fhigen und unersetzlichen ,mann wie ,murdock nicht auf ,gebieten sehen wollte1 wo er von den dringenden ,aufgaben des ,tages abgezogen wrde4 ,wenn nun aber ,watt auch sich nicht weiter mit der ,verwertung der ,dampfmaschine fr ,schiffahrt und ,fuhrwerke befate1 so hat er doch immer noch eine ganze ,reihe andrer ,erfindungen und ,entdeckungen gemacht4 ,die allerbekannteste und heute in kaufmnnischen ,betrieben berall verbreitete ist die ,kopiermaschine 7,abbild4 #bc74 ,watt hatte1 whrend er von ,boulton getrennt war -- es mute sich ja jahrelang fast immer einer von den beiden im ,minenbezirk ,cornwall aufhalten1 um bei den ,maschinen nach dem ,rechten zu sehen1 -- fast tglich ausfhrliche ,briefe an ,boulton zu schreiben4 ,beide ,mnner standen schriftlich in ununterbrochenem ,gedankenaustausch4 ,da brachte die lstige ,pflicht1 ,abschriften von diesem ,briefwechsel zu machen1 den ,erfinder auf ein mechanisches ,verfahren zur ,herstellung solcher ,abschriften4 ,die ,kopierpresse1 anfnglich als ,walzenpresse ausgefhrt1 wurde erfunden4 ,boulton fhrte sie #aghj ins ,geschftsleben ein1 indem er sie zuerst in ,london der vornehmen ,welt und den ,parlamentariern zeigte4 ,die ,maschine begegnete groem ,widerwillen4 ,man frchtete1 die ,mnz- und ,notenflscher wrden das ,papiergeld auch mit einer solchen ,maschine nachahmen1 und an falschem ,gelde lief im ,lande schon genug um4 ,einige ,tage lang schimpfte ganz ,london ber die ,erfindung4 ,hrte ,boulton doch selber1 wie man ihn an den ,galgen wnschte4 ,trotzdem trat die ,maschine bald ihren ,siegeszug um die ,erde an4 ,illustration3 ,abb4 #bc4 ,kopierpresse 7,zeitschr4 d4 ,ver4 ,d4 ,ing4 #ahif47 ,fr die verschiedenen ,typen von ,maschinen1 die in ,soho hergestellt wurden1 stellte ,watt in ,verbindung mit ,southern ,rechenformeln zur ,abmessung der voneinander abhngigen ,gren auf4 ,da er den gewhnlichen ,rechenschieber durch ,zufgung logarithmischer ,skalen verbesserte1 erinnert uns an ,watts ,landsmann ,lord ,napier1 den ,erfinder der natrlichen ,logarithmen1 zu dessen ,bild ,watt von ,kind auf im ,vaterhause aufgeschaut hatte4 ,napier war auch ,erfinder der ,rechenstbchen1 die die ,vielfachen der einzelnen ,ziffern bis zum ,neunfachen enthalten4 ,watt aber war eine ,zeitlang damit beschftigt1 eine ,rechenmaschine zum ,multiplizieren und ,dividieren zu erfinden4 ,das ,bestreben1 in den ,kesselfeuerungen eine mchlichst rauchfreie ,verbrennung zu erzielen1 fhrte ,watt #aghg im ,briefwechsel mit ,argand zu ,vorschlgen fr verbesserte ,lampen mit stndiger lzufuhr durch ein kleines ,pumpwerk mit ,federbelastung und ,aufziehwerk4 ,dieser ,gedanke ist1 wie ,prof4 ,ernst in seiner ,arbeit ber ,watt und die ,grundlagen des modernen ,dampfmaschinenbaues schreibt1 erst vor fnf ,jahrzehnten in ,deutschland bei der ,moderateurlampe verwendet1 durch die ,petroleumbeleuchtung aber verdrngt worden4 ,im ,jahre #aghh teilte ,watt seinem berhmten ,freunde ,black mit1 er habe ein neues ,instrument erfunden1 das gestatte1 sehr einfach das spezifische ,gewicht von ,flssigkeiten zu ermitteln4 ,es war eine sich in zwei ste gabelnde ,glasrhre1 die mit der ,mndung des einen ,astes auf die ,einheitsflssigkeit1 mit der andern auf die zu bestimmende ,flssigkeit gesetzt wurde4 ,dabei standen die beiden ,flssigkeitsspiegel gleich hoch4 ,saugte man oben an dem gemeinsamen ,stiel1 so traten die ,flssigkeiten in die ,rhrenste ein1 die leichteren hher1 die schwereren tiefer4 ,ma man nun1 das ,wievielfache der niederen die hhere ,flssigkeitssule war1 so hatte man das spezifische ,gewicht der zu bestimmenden ,flssigkeit in ,hinsicht auf die als ,einheitsflssigkeit bentzte4 ,die bleichende ,wirkung des ,chlors lernte ,watt durch einen franzsischen ,freund ,berthollet kennen1 und er veranlate daraufhin seinen ,schwiegervater ,macgregor1 die ,chlorbleiche in die ,gewebeindustrie einzufhren4 ,ebenfalls fr seinen ,schwiegervater ttig war er durch ,erfindung der ,walzentrockenmaschine mit ,dampfheizung 7#agha74 ,bis in die letzten ,tage seines ,lebens beschftigte er sich mit der ,herstellung einer ,kopiermaschine fr ,medaillen und ,bsten in ,metall1 ,holz1 ,stein und ,elfenbein4 ,viele dieser ,bsten gelangen sehr gut und wurden ,freunden als ,versuche eines jungen ,anfngers1 geschenkt1 wie ,watt scherzend zu sagen pflegte4 ,auf seine ,erfindungen zur ,verbesserung der ,nivellierinstrumente1 das prismatische ,mikrometer1 eine ,teilungsschraube1 die einen ,zoll in tausend ,teile teilte1 und dergleichen wollen wir nicht weiter eingehen4 ,watt gehrte als ,boultons ,freund der sogenannten ,mondgesellschaft an1 einem erlesenen ,kreis hervorragender ,mnner der ,wissenschaft und ,literatur1 der sich zur ,vollmondszeit versammelte1 damit das groe ,licht den ,heimweg erleuchte4 ,zu diesem ,kreise gehrte auch ,priestley1 der ,verfasser liberaler theologischer ,streitschriften1 einer ,geschichte der ,elektrizitt und ,entdecker des ,sauerstoffs1 ein ungemein vielseitiger ,mann1 der sich den glcklichsten ,menschen nannte1 immer heiter dreinblickte und doch stets in einen ,federkrieg verwickelt war4 ,watt erlebte es mit1 da zur ,zeit der franzsischen ,revolution eine betrte ,volksmenge unter dem ,rufe ,kirche und ,knig das ,haus ,priestleys anzndete4 ,der groe ,chemiker und ,theologe mute damals fliehen1 und tagelang wtete die offenbar von orthodoxen ,geistlichen aufgestachelte ,menge in ,birmingham1 so da auch ,boulton und ,watt fr ihre ,sicherheit frchteten1 obwohl sie bekannt dafr waren1 da sie mit ,kirche und ,knig gingen4 ,durch ,priestley lernte ,watt den ,versuch kennen1 bei dem eine bestimmte ,mischung brennbarer und entphlogistisierter 7unentzndlicher7 ,luft 7modern ausgedrckt3 eine ,mischung von ,wasserstoff und ,sauerstoff oder von gewhnlicher ,luft und ,wasserstoff7 durch den elektrischen ,funken entzndet wird4 ,dabei wurde beobachtet1 da sich nach der ,entladung am ,glasgef innen ,flssigkeitstrpfchen wie ,tau ansetzten4 ,warltire stellte das gleiche ,experiment an1 um zu sehen1 ob ,wrme schwer ist oder nicht4 ,wir mssen uns in diese ,zeit zurckversetzen1 die noch nicht die ,zusammensetzung des ,wassers1 auch nicht die ,natur der ,wrme als einer ,kraft kannte1 sie vielmehr fr einen ,stoff hielt4 ,auch ,cavendish1 der die ,zusammensetzung der ,luft entdeckt hatte1 machte #agha diesen ,versuch1 und er beobachtete ebenfalls den feuchten ,niederschlag4 ,cavendish soll sofort vermutet haben1 da das ,verschwinden der entphlogistisierten ,luft1 des ,sauerstoffs1 und das ,erscheinen des wssrigen ,niederschlages im ,zusammenhang stnden und auf die ,zusammensetzung des ,wassers hinwiesen4 ,ende ,januar #aghd stellte ,cavendish seine ,versuche an und gab dann seine ,auffassung1 da ,wasser aus ,wasserstoff und ,sauerstoff bestehe1 der ,gelehrtenwelt bekannt4 ,vor ihm aber hatte ,watt schon als der ,mann1 der seit ,jahrzehnten ,zeuge war1 wie ,wasser in ,luft 7das heit in ,dampf7 berging1 herausgefunden1 da1 wenn ganz trockene brennbare ,luft 7,wasserstoff7 und ganz trockene entphlogistisierte ,luft 7,sauerstoff7 durch den elektrischen ,funken entzndet wurden1 nach ,abkhlung des ,gefes die ,menge des an der ,innenwand des ,gefes haftenden ,wassers nahezu dem ,gewicht der ganzen ,luft gleich war4 ,daraus schlo ,watt3 das ,wasser entsteht aus entphlogistisierter ,luft 7,sauerstoff7 und brennbarer ,luft 7,wasserstoff7 oder ,phlogiston1 das seiner latenten ,wrme teilweise beraubt ist und sich mit ,wrme und ,licht vereinigt hat4 ,und wenn ,licht nur eine ,modifikation von ,wrme ist oder ein wesentlicher ,bestandteil von ,phlogiston1 dann besteht reine ,luft aus ,wasser1 das seines ,phlogistons oder seiner latenten ,wrme beraubt ist4 ,das heit3 reine ,luft ist ,wasser ohne ,wasserstoff1 also ,sauerstoff4 ,in einem ,briefe an ,priestley setzte ,watt #aghc seine ,theorie auseinander4 ,dieser ,brief1 bestimmt vor der angesehensten ,londoner ,gelehrtengesellschaft1 der ,royal ,society1 vorgelesen zu werden1 kam durch ,watts eigene ,schuld erst ,april #aghd zum ,vortrag1 nachdem ,cavendish im ,januar vorher seine ,ansicht gleicher ,richtung bekanntgegeben hatte1 ohne ,watt zu nennen4 ,watt hat ,cavendish des plagiarism1 des wissenschaftlichen ,diebstahls einer ,idee1 beschuldigt1 auch gibt es von ihm folgende briefliche ,bemerkung3 ,ich hatte1 wie andere groe ,mnner1 die ,ehre1 mir meine ,ideen gestohlen zu sehen4 ,nachdem ich meinen ersten ,aufsatz ber den ,gegenstand schrieb1 setzte ,dr4 ,blagden 7,cavendishs ,freund und ,vermgenserbe7 meine ,theorie ,herrn ,lavoisier in ,paris auseinander4 ,bald darnach erfand ,lavoisier sie selber und las einen ,aufsatz ber den gleichen ,gegenstand vor der ,kniglichen ,akademie der ,wissenschaften4 ,seitdem hat ,herr ,cavendish eine ,abhandlung vor der ,kniglichen ,gesellschaft ber die gleiche ,idee vorgelesen1 ohne mich im mindesten zu erwhnen4 ,lassen ,sie uns beide immer in unsrer ,vorwurfslosigkeit verharren und solche ,verfahren verachten6 ,spter1 nach ,jahren1 soll ,watt sich weniger scharf ber ,cavendish ausgesprochen haben4 ,doch ist hier nicht der ,ort1 diese ,frage zu entscheiden4 ,es gengt1 da ,watt unbestritten als erster ,entdecker in ,frage kommt4 ,und nun haben wir noch ein ,verdienst ,watts zu erwhnen3 seinen ,anteil an der ,einfhrung eines fr ,europa und damit fr die ,erdenmenschheit einheitlichen ,ma- und ,gewichtssystems4 ,wir erinnern uns1 da ,watt ,deutsch lernte1 um ,leupolds groes technisches ,werk ,schauplatz der ,maschinen lesen zu knnen4 ,ebenso erlernte er nach ,robisons ,zeugnis das ,italienische4 ,watt fand beim ,studium fremdsprachlicher ,gelehrtenwerke den ,mistand1 da zur ,vergleichung der ,grenangaben immer von einem ,land zum andern umgerechnet werden mute4 ,so schlug er denn schon #aghc vor1 man solle von der ,lngeneinheit ausgehen1 zur ,gewichtseinheit die mit ,wasser gefllte ,kubikeinheit nehmen1 die ,gewichtseinheit nach dem ,zehnersystem von #a bis #ajjjj abstufen1 die ,flssigkeiten wgen1 nicht messen und die ,gewichte der ,gase auf die ,kubikeinheit des ,wassers beziehen1 so da spezifische und absolute ,gewichte durch die gleiche ,gewichtseinheit ausgedrckt wrden4 ,als ,lngeneinheit sollte das ,sekundenpendel gelten1 wie es ,huygens bereits vorgeschlagen hatte4 ,statt des ,sekundenpendels wurde spter von der franzsischen ,akademie der ,wissenschaften das ,meter gewhlt4 ,schon #aghc brachte ,watt dieses ,ma- und ,gewichtssystem franzsischen ,gelehrten nahe1 und da ,watt mit ,laplace1 ,monge1 ,berthollet und andern hervorragenden ,franzosen ,briefe tauschte1 auch bei einem ,aufenthalt in ,paris persnlich mit ihnen verkehrte1 so ist sein ,verdienst um diese ideelle ,einigung ,europas nicht abzustreiten4 ,auch in dieser ,hinsicht hat er fast buchstblich ,werte umgewertet4 ,watt1 ,darwins ,grovater und ,goethe4 ,wie hoch ,watt seiner persnlichen ,eigenschaften wegen auch von dem ,grovater ,darwins1 dem ,dichter und ,arzte ,erasmus ,darwin1 geschtzt wurde1 der ebenfalls der ,mondgesellschaft angehrte1 geht aus einer ,bitte ,e4 ,darwins hervor4 ,fr seinen ,botanischen ,garten wnschte er eine von ,watt geschriebene1 kurze ,geschichte der ,dampfmaschine1 soweit diese ,geschichte von ,watt selber gemacht worden war4 ,fr die ,vorgnger wollte ,darwin selber etwas zusammenschreiben4 ,eine ,stelle aus ,watts ,antwort auf diese briefliche ,bitte ist fr den ,charakter des ,mannes bezeichnend3 ,bei dem1 was ich ,ihnen zu schicken gedenke1 sollen ,sie nicht befrchten1 da ich mich auf ,rechnungen oder ,mathematik einlassen werde4 ,meine ,seele verabscheut beide und alle andern abstrakten ,wissenschaften4 ,ich werde ,ihnen einige ,tatsachen mitteilen zur ,erklrung einiger ,warum und ,weswegen1 aber ich hoffe1 ,ihre ,zeit nur mit zwei ,quartseiten in ,anspruch zu nehmen4 ,die ,wahrheit zu sagen1 obwohl ich nicht glaube1 da alle ,ruhmsucht 7vain glory7 bei mir erstorben ist1 so ist doch der ,wunsch nach ,ehre fast gesttigt2 nichts bleibt jetzt brig als das ,verlangen nach ,geld2 es zu bekommen1 kann ich mir gleichwohl nicht viel ,mhe geben4 ,ich finde nmlich1 es kann weder ,gesundheit noch ,glck kaufen4 ,deshalb wrde ich meinetwegen mir nicht die ,mhe machen zu schreiben1 was ,sie wnschen1 aber ich kann mich nicht weigern1 auf ein so ehrendes ,ersuchen einzugehen4 ,doch verspreche ich ,ihnen1 es nur unter der ,bedingung zu tun1 da ,sie mir kein unmiges ,lob zollen1 wie ,sie es letzthin taten1 als ,sie die ,gte hatten1 die ,maschine im ,druck zu erwhnen4 ,ohne mdchenhafte ,schchternheit zu erheucheln3 -- ,sie machten mich in meinen eigenen ,augen verchtlich1 wenn ich bedenke1 wieweit meine ,ansprche oder die der ,dampfmaschine zurckblieben auf der ,leiter menschlicher ,erfindung -- ich1 der selber wei1 da ich dem grten ,teile erleuchteter ,mnner in den meisten ,dingen nachstehe6 ,habe ich mich wirklich ausgezeichnet1 so denke ich1 es war durch ,zufall und durch das ,versehen andrer4 ,bewahren ,sie die ,wrde eines ,forschers und ,geschichtsschreibers2 melden ,sie die ,tatsachen und lassen ,sie die ,nachwelt richten4 ,verdiene ich es1 so mgen einige meiner ,landsleute1 von ,patriotismus begeistert1 sagen3 ,hoc a ,scoto factum fuit 7dies wurde von einem ,schotten geleistet74 ,in ,preuen lebte zur ,zeit1 da ,watt seine ,maschinen in ,cornwall aufstellte1 noch ,friedrich der ,groe4 ,ihn machte der ,geheimrat ,gansauge1 der auf seinem ,kohlenbergwerk bereits eine ,feuermaschine verwendete1 auf die neue ,erfindung aufmerksam1 und der alte ,fritz beauftragte seine ,beamten1 alles daran zu setzen1 um den ,bau der ,wattschen ,maschinen genau kennen zu lernen4 ,der ,oberbergrat ,waitz von ,eschen und der ,bergassessor ,bckling wurden nach ,england gesandt1 die ,wattsche ,maschine auszukundschaften4 ,england hatte damals ,ausfuhrverbote erlassen und suchte seine ,industriegeheimnisse durch hohe1 auf ihren ,verrat gesetzte ,strafen zu schtzen4 ,die preuischen ,sendlinge muten ,arbeiter der ,sohoer und andrer ,werke aushorchen4 ,bckling soll sogar als ,arbeiter in ,watts ,betrieb gelangt und so genauer ,kenner seiner ,maschinen geworden sein2 schlielich habe er fliehen mssen1 um schwerer ,strafe zu entgehen4 ,auch der ,freiherr vom ,stein wird unter denen genannt1 die sich das ,werk in ,soho besahen4 ,ein ,jahr vor dem ,tode des groen ,knigs wurde bei ,hettstedt im ,mansfelder ,kreise eine einfachwirkende ,wattsche ,dampfniederdruckmaschine in ,betrieb gesetzt4 ,danach wurden in ,oberschlesien bei ,tarnowitz ,maschinen aufgestellt4 ,die erste ist wohl die1 die wir aus der ,eythschen ,beschreibung kennen lernten4 ,goethe hat die ,feuermaschine auf einer ,reise durch ,oberschlesien vielleicht nur an diesem ,exemplar kennen gelernt2 #agij schrieb er in das ,fremdenbuch1 das den ,besuchern der ,feuermaschine in ,oberschlesien vorgelegt wurde3 ,fern von gebildeten ,menschen1 am ,ende des ,reiches1 wer hilft ,euch ,schtze finden und sie glcklich bringen ans ,licht8 ,nur ,verstand und ,redlichkeit helfen2 es fhren die beiden ,schlssel zu jeglichem ,schatz1 welchen die ,erde bewahrt4 ,indessen war man nicht gerade durch ,redlichkeit zu den ,feuermaschinen gekommen2 und die ,schlesier haben sich bei ,goethe beschwert1 da er sie fern von gebildeten ,menschen nennt6 ,aber diese ,zeilen beleuchten noch nicht das ,verhltnis des ,dichters zur ,dampfmaschine oder zu ,watt4 ,vielmehr nahm ,goethe ,interesse an einer kleinen ,dichtung des ,harfenmachers ,j4 ,a4 ,stumpf1 die unter der berschrift ,der ,kampf der ,elemente die ,dampfmaschine verherrlichte4 ,goethe feilte die ,dichtung durch und rckte sie in seine ,zeitschrift ein1 weil sie ,zeugnis ablegt1 wie mchtig poetische ,gemter von dem neuen ,triumph menschlichen ,geistes bewegt wurden4 ,so seien diese ,verse hier mitgeteilt1 als ,beweis1 wie frhe schon die ,poesie der ,technik sich regte1 die sich erst in jngster ,vergangenheit ein wenig ,beachtung erobert1 nachdem schon sogar im #af4 ,jahrhundert der ,franzose ,nicolaus ,bourbon in lateinischen ,versen eine ,dichtung ,der ,eisenhammer verfat hatte 7,ferraria1 bersetzt und erlutert von ,dr4 ,l4 ,h4 ,schtz1 ,gttingen #ahie73 -- ,gott sah1 was er gemacht1 und siehe1 es war gut4 ,so schrieb ein ,mann mit groem ,geist und ,mut4 ,doch diese ,lehre will der ,welt nicht mehr behagen4 ,der ,zweifler macht bedenklich bittere ,klagen4 ,er ruft3 ,man werfe nur1 nur einen flcht'gen ,blick ,in's ,lebensspiel2 was blickt man8 ,menschenglck8 ,nein1 ,not und ,tod und ,elend sieht man hausen1 ,die ,elemente stets im ,wechselkampfe brausen1 ,und ,sturm der ,leidenschaft1 die ewig ,feindschaft brten4 ,so murrt gar mancher trb1 raubt sich des ,lebens ,frieden6 ,warum denn wurden wir so rund umgeben ,vom rohen ,stoff1 von ,krften aller ,art8 ,was will in unserer ,brust das stete ,streben1 ,das sich mit ewig reger ,neugier paart8 ,gestalten soll der ,herr die ,erden8 ,harrt hier nicht alles auf des ,bildners ,hand8 ,ein ,schpfer soll der ,mensch1 wie ,gott wohlttig werden8 ,drum gab er ihm ,stoff1 ,krfte und ,verstand4 ,so jener ,mann1 dem manches ,werk gelungen1 ,und dessen ,geist nach ,wahrheit stets gerungen1 ,geprft des ,feuers1 des ,wassers ,macht1 ,kurz1 der zuerst das ,werk erdacht1 ,wie durch der ,elemente ,kampf1 ,des ,feuers ,wut1 des ,wassers ,dampf1 ,der ,mensch ,gewinn und nicht ,verderben fand4 ,die ,wut des ,feuers1 des ,wassers ,macht ,ward von dem ,knstler angefacht1 ,er trennt durch eine dnne ,wand ,die ,feinde1 die von ,wut entbrannt4 ,die ,flammen an dem ,kessel wten1 ,in dem voll ,zorns die ,wellen sieden ,und streben1 sich am ,feind zu rchen1 ,den starken ,kerker zu zerbrechen4 ,ein blanker ,stab steigt magisch hoch empor ,vom ,dampf verfolgt1 durch ein gewaltig ,rohr2 ,im ,nu strzt in die heie ,flut ,ein kalter ,strom1 schreckt seine ,wut2 ,gleich sinkt der ,stab -- im ,augenblick ,scheucht ihn der heie ,dampf zurck1 ,der blanke ,stahl steigt auf und nieder1 ,belebt zum ,streben alle ,glieder ,nach einem ,ziel1 der groe ,bau ,folgt stets des ,meisters ,sinn genau -- ,wie mancher tadelt nicht den ,wunderlauf der ,dinge ,und ungeprft schilt1 was er nicht versteht4 ,der ,forscher sieht entzckt1 wie in der ,wesen ,ringe ,sich ,teil und ,ganzes stets im schnsten ,bunde dreht4 ,da ,goethe an diesen ,versen nicht achtlos vorberging1 sollte denen zu denken geben1 die vom den ,materialismus der ,technik reden und es nicht ,wort haben wollen1 da hier nicht nur fr den ,kopf1 sondern auch fr das ,herz etwas entstanden ist4 ,wenn ,goethe im zweiten ,teil des ,faust seinen ,helden die reinste und die hchste ,freude empfinden lt1 als dem ,meere ,land abgerungen wird1 so hat die ,dampfmaschine bei der ,entwsserung der ,haarlemer ,bucht in ,holland gezeigt1 wie ,land im groen der ,see abgetrotzt werden kann4 ,damit begann die ,dampfmaschine ja in ,cornwall ihren ,siegeszug um die ,erde1 da sie innerhalb der ,bergwerke das ,land den ,fluten der ,schchte entri4 ,watts ,lebensabend und ,tod4 ,im ,alter von #fc ,jahren hatte ,watt noch die ,aufregungen eines ,patentprozesses zu durchkosten4 ,ein ,jahr spter erlosch der ihm gewhrte ,erfindungsschutz1 und damit zog sich ,watt ganz vom ,geschft zurck4 ,sein ,sohn ,james und ,boultons ,sohn waren schon seit ,jahren als ,mitinhaber in das ,geschft eingetreten und bewhrten sich zur ,freude ihrer ,vter4 ,boulton hatte sich auf ,watts ,ersuchen dazu verstanden1 ihm statt des vertraglich zustehenden die ,hlfte des ,reingewinns zu zahlen4 ,so wurde ,watt an seinem ,lebensabend noch ein reicher ,mann1 auch seine ,gesundheit besserte sich4 ,wie nach einem regnerischen und strmischen ,tage abends schlielich noch die ,sonne hervorkommt und den ,mann1 der tagsber stark geistig gearbeitet hat1 hinaus ins ,freie lockt1 so gestaltete sich ,watts ,leben im ganzen3 geistige ,freuden bei strmischen1 widrigen ,schicksalen1 gegen ,schlu aber ,durchbruch sonnigen ,friedens und ,wohlstands4 ,watts ,vater war #ge ,jahre alt geworden4 ,er selber brachte es auf #hc4 ,natrlich sah er die meisten ,freunde vor sich aus dem ,leben scheiden3 den rstigen ,boulton1 der #ahji starb1 ,erasmus ,darwin und ,black1 ,robison u4 a4 ,von seinen ,kindern berlebte ihn nur der ,sohn ,james aus erster ,ehe1 der #ahdh kinderlos starb4 ,damit endigte die mnnliche ,linie der ,familie ,watt1 die sich von dem ,mathematikprofessor ableitete1 dessen ,vater noch als ,pchter bei ,aberdeen in ,schottland gesessen hatte4 ,aus der ersten ,ehe waren ,watt zwei ,kinder in jugendlichem ,alter gestorben1 ein ,kind wurde totgeboren4 ,aus der zweiten ,ehe starben erst eine ,tochter an einem ,lungenleiden1 dann ein herrlich aufgeblhter1 mit allen ,gaben des ,krpers und ,geistes ausgestatteter ,jngling ebenfalls an ,schwindsucht4 ,fr den greisen ,erfinder war es ein schwerer ,schlag1 an tckischem ,leiden einen ,sohn hinsiechen zu sehen1 von dem die hchsten ,leistungen zu erwarten waren4 ,sein ,sohn ,james hatte eine ,zeitlang in der franzsischen ,revolution eine ,rolle gespielt4 ,soll er doch ein ,duell zwischen ,danton und ,robespierre vereitelt haben1 von ,robespierre aber dann als englischer ,spion verdchtigt1 in tosender ,versammlung den ,verleumder zur ,seite gestoen und sich glnzend vom ,verdachte gereinigt haben4 ,vor dem ,ha ,robespierres mute er dann fliehen4 ,in ,england wurde er von ,burke als ,jakobiner denunziert1 vom selben ,burke1 der einst gegen ,watts ,patent gearbeitet hatte4 ,der alte ,watt war einige ,zeit in groer ,sorge ber das ,schicksal des ,sohnes4 ,offenbar aber hatte ,james doch ,temperament und ,anlagen4 ,wir wollen nicht verfehlen1 dies hervorzuheben1 denn es ist sehr selten und fast nur in ,mathematikerfamilien nachzuweisen1 da vier ,generationen oder mehr in gerader ,linie immer tchtige1 den ,durchschnitt berragende ,leute hervorbringen4 ,auf seinem ,landgute in ,heathfield bei ,birmingham hatte sich der greise ,erfinder eine ,schmiede und ,werkstatt hergerichtet1 und bis ins letzte ,jahr hinein beschftigten ihn allerlei ,erfindungen1 zumal die oben erwhnte ,skulpturkopiermaschine4 ,alljhrlich reiste er einmal nach ,london1 dort an den ,schaufenstern und besonders den ,buchlden sich freuend1 zugleich wahrnehmend1 wie seine ,dampfmaschine die ,welt allmhlich umgestaltete4 ,im ,jahre #ahjb unternahm er eine ,reise nach ,belgien1 den ,rhein hinauf und nach ,frankfurt a4 ,main1 dann ber ,straburg nach ,paris4 ,kleinere ,reisen durch ,englands schnste ,gegenden brachten ,abwechslung in das ,leben des ,mannes1 dem ein ,freund nach dem andern im ,tode voranging4 ,da ,watt ein wenig unter dem ,pantoffel stand1 berliefert uns sein ,biograph ,smiles4 ,watts ,frau1 die ,frberstochter1 hielt mit militrischer ,strenge auf ,sauberkeit4 ,ihren ,mann durfte sie im ,arbeitskostm nicht zu ,gesicht bekommen4 ,seine ,schnupftabaksdose schlo sie weg1 wo immer sie ihr in die ,hnde fiel4 ,um des lieben ,friedens willen und als weiser ,mann fgte sich ,watt dem gestrengen weiblichen ,regimente4 ,waren abends ,freunde bei ihm zu ,gast1 so erwartete seine ,frau1 wenn sie sich aus dem ,speisezimmer zurckgezogen hatte1 da er bald nachfolgte4 ,geschah es nicht1 so kam ein ,diener und drehte das von ,murdock erfundene ,gaslicht ab4 ,und der groe ,erfinder fgte sich lchelnd3 ,wir mssen gehen6 ,dafr aber war er in seiner ,werkstatt in eignem ,reich1 und er soll sich dort auch oft ,essen gekocht haben1 um ungestrt bei der ,arbeit bleiben zu knnen4 ,vielleicht aber lag die hausfruliche ,strenge in ,watts eigenstem1 gesundheitlichen ,interesse4 ,im selben ,jahre1 in dem der erste ,dampfer1 die ,savannah1 teilweise noch mit ,segelbentzung1 den ,ozean von ,amerika nach ,europa durchkreuzte1 starb ,watt1 am #ai4 ,august #ahai4 ,seine ,geisteskrfte waren ihm bis ans ,ende erhalten geblieben4 ,dankbar segnete er das ,leben1 das ihm soviel ,freude bereitet habe4 ,ohne schweres ,leiden verschied er nach kurzer ,krankheit4 ,neben ,boulton wurde er in der ,handsworth ,church bei ,heathfield beigesetzt4 ,nicht weit davon wurde auch der treue1 nie versagende ,murdock1 der ebenfalls ein hohes ,alter erreichte1 zur ,ruhe bestattet4 ,wir wollen nicht lang und breit erzhlen1 welche ,ehren dem groen ,erfinder von ,gelehrten- und andern ,gesellschaften erwiesen wurden4 ,auch nur erwhnen wollen wir die ,aufstellung von ,watts ,bste in der ,westminsterabtei unter den ,helden des ,krieges1 der ,dichtung und ,wissenschaft4 ,die von ,lord ,brougham verfate ,inschrift feiert den ,erfinder als den ,mann1 der die ,hilfsquellen seines ,landes erweiterte und die ,kraft des ,menschen vermehrte4 ,statt uns aber auf solche ,ruhmeshymnen einzulassen1 die dem ,erfolge oft genug auch da nachtrotten1 wo das ,verdienst kaum zulnglich ist1 wollen wir von ,watt lieber damit ,abschied nehmen1 da wir uns noch einige seiner ,aussprche merken1 damit nicht nur durch sein ,werk1 sondern auch durch sein ,wort der groe ,mann noch in unsrer ,erinnerung lebe4 ,vielleicht sind es besonders drei uerungen ,watts1 die man sich mit ,nutzen merken kann3 ,without a hobby-horse1 what is life3 ,ohne ein ,steckenpferd1 was ist da das ,leben8 ,nature can be conquered1 if we can but find out her weak side3 ,die ,natur kann besiegt werden1 wir mssen nur ihre schwache ,seite finden4 ,it is a great thing to know what to do without3 ,es ist wichtig zu wissen1 ohne was man etwas machen kann6 ,auf den ,gebieten der freien und angewandten ,kunst1 der ,literatur1 des ,theaters usw4 haben wir in ,deutschland eine ganze ,reihe von ,sammelwerken1 die in ,einzeldarstellungen schildern1 was daraus dem ,gebildeten zu wissen notwendig ist4 ,fr die ,industrie und die ,technik1 die bestimmenden ,faktoren unserer ,zeit1 fehlen derartige ,werke noch vollkommen4 ,und doch bezeichnet sich unser ,jahrhundert selber mit eherner ,stimme als das ,jahrhundert der ,technik ,ist es da nicht die ,pflicht jedes ,gebildeten1 sollte es nicht das eifrige ,streben jedes wahrhaft modernen ,menschen sein1 dies ,jahrhundert in seinem innersten ,fhlen verstehen zu lernen8 ,man wird die ,frage selten verneinen1 aber man wird meist hilflos dastehen1 wenn man diese ,erkenntnis in die ,tat umsetzen will1 weil es keinen kundigen ,fhrer gibt1 der hier die ,wege weist4 ,solche ,fhrer braucht also unsere ,zeit ebenso wie ,fhrer fr die ,reise nach fernen ,lndern4 ,fhrer in die deutsche ,industrie u4 ,technik wollen nun die ,bnde sein1 die wir unter dem ,sammeltitel ,deutsche ,arbeit im ,anschlu an unsere ,technischen ,monatshefte herausgeben4 ,berufene ,fachleute sollen in diesen ,bnden darstellen1 was sie von ihrem ,spezialgebiet fr allgemein wissenswert halten4 ,reiche bildliche ,darstellungen werden den ,text ergnzen4 ,als erster dieser ,fhrer erschien3 ,j4 ,kollmann1 ,die ,groindustrie des ,saargebiets4 ,mit #a ,karte und #ej ,abbildungen1 geh4 ,m #b4--1 geb4 ,m #b4hj4 ,demnchst werden sich anschlieen3 ,die deutsche ,schmuckindustrie4 ,das rheinisch-westflische ,industriegebiet4 ,deutsche ,werftbetriebe4 ,deutsche ,porzellanfabriken4 ,der oberschlesische ,industriebezirk4 ,deutsche ,glashtten4 usw4 usw4 ,der ,preis der einzelnen ,bnde wird je nach ,umfang und ,ausstattung ,m #a4-- bis ,m #b4-- fr das geheftete1 ,m #b4-- bis ,m #c4-- fr das gebundene ,exemplar betragen4 ,so wird auch dem ,minderbemittelten die ,anschaffung mglich sein und jeder wird sich hier ,kenntnisse verschaffen knnen1 die praktisches ,wissen darstellen1 das sich im ,lebenskampf jederzeit nutzbar machen lt4 ,in unserer ,sammlung ,lebensbilder aus ,industrie und ,technik erschien als erster ,band ,max ,eyth ein deutscher ,ingenieur und ,dichter ,eine biographische ,skizze1 mit ,proben aus seinen ,werken und vielen ,abbildungen von ,dr4 ,georg ,biedenkapp ,abnehmer des ,jahrgangs #aiaj der ,technischen ,monatshefte erhalten den ,band kostenlos4 ,ladenpreis kart4 ,m #a4--1 in hbschem ,leinwandband ,m #a4hj ,in ,vorbereitung befinden sich als weitere ,bnde der ,sammlung ,george ,stephenson ,alfred ,krupp ,leonardo da ,vinci ,morse und ,reis ,john ,ericsson usw4 usw4 ,die ,abonnenten der ,technischen ,monatshefte erhalten die einzelnen ,bnde jeweils kostenlos oder zu sehr ermigten ,preisen4 ,verlag der ,technischen ,monatshefte 7,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart7 ---------------------------------------- ---------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,inkonsistenzen wurden beibehalten1 wenn beide ,schreibweisen gebruchlich waren1 wie3 andere -- andre benutzte -- bentzte ,bergwerkbesitzer -- ,bergwerksbesitzer ,brod -- ,brot danach -- darnach eigene -- eigne gezahnte -- gezhnte ,pumpengestng -- ,pumpengestnge ,schwingbaumes -- ,schwingbaums unsere -- unsre ,wagbalken -- ,wagebalken wagerechte -- wagrechte ,wohlstandes -- ,wohlstands ,interpunktion wurde ohne ,erwhnung korrigiert4 ,im ,text wurden folgende nderungen vorgenommen3 ,s4 #bj ,moorland in ,morland gendert4 ,s4 #bg ,gradfhrung in ,geradfhrung gendert4 ,s4 #cd ,nachschlagwerke in ,nachschlagewerke gendert4 ,s4 #ec der vertraglich zustehenden #b_/c in des vertraglich zustehenden #a_/c gendert4 ,s4 #ec ,dante in ,danton gendert4 ---------------------------------------- ----------------------