,ruth ,schaumann ,die ,kathedrale ,gedichte ,kurt ,wolff ,verlag ,mnchen ,bcherei der ,jngste ,tag ,band #hc ,gedruckt bei ,e4 ,haberland in ,leipzig ,copyright #aibj by ,kurt ,wolff ,verlag in ,mnchen ,sonett ,es greifen rote ,strucher in die weien ,und ,au und ,himmel um bewrmte ,stmme2 ,den ,himmel wieder enge ,felsenkmme ,mit scharfen ,zgen in die ,hhe reien4 ,und ,pferdeleiber brunen durch die ,schwemme1 ,sich bersplend mit erloschnem ,gleien4 ,ich wei wie ich und diese alle heien1 ,und alle ,namen sind wie hohe ,dmme1 ,die unsre ,ahnen furchtsam aufgefhrt1 ,um nah gelegne ,strme weit zu trennen4 ,wir haben erbhaft nie daran gerhrt -- ,wie lange whrt dies ,nur beim ,namen nennen ,wann sind die vielen ,wasser reif geschrt ,sich brausend ineinander zu bekennen4 ,die ,arche ,noah ,hoch liegt die ,luke offen und beklommen ,das ,grau erschpfter ,tage ihr im ,rahmen ,und heilt des ,vogels ,weg1 den er entkommen4 ,die ,luft ist jedem ,raume am ,erlahmen1 ,nicht kann die berschwere ,kuh gebren1 ,die ,speicher seufzen nachts vom ,drang der ,samen4 ,und ,holz beginnt im letzten ,schacht zu gren1 ,und ,nsse graut herein1 als wenn die ,snden ,des toten ,volks in sie gesammelt wren4 ,wir heben uns von den zerstreuten ,bnden ,und schichten sie und spreiten sie nach ,stunden ,erneut zum ,schlafen ber ,deinen ,grnden4 ,du hast mein ,leben auf dem ,fels gefunden1 ,den ,gipfel1 den kein ,blick einst ganz erklrte1 ,und ,deine ,reue bleibt an mich gebunden4 ,viel schmerzt die ,lende mich1 die unbewhrte2 ,im ,traum zeugt sie mir immer ,kain zu ,abel -- ,und doch lockt schon der ,taube ,brutgefhrte ,ihr zu und junges ,reis aus ihrem ,schnabel4 ,prfung ,abrahams ,gib den erwhlten ,berg aus diesen ,massen2 ,im zweiten ,tag selbst will der ,pfad nicht enden ,und jeder ,schritt versucht mich ,dich zu lassen4 ,der volle ,grtel greift in meine ,lenden2 ,schon fhle ich den ,knaben ,fragen sinnen -- ,sei gndig diese von mir abzuwenden4 ,nur jene ,wolke la uns nicht gerinnen2 ,wohl drstet seine mde ,haut1 doch trocken ,ist alles ,reisig auf den ,eselinnen4 ,durch keinen ,stein erlaubst ,du mir zu stocken1 ,es geht so still einher1 die ,halfter schwanken1 ,und durch die ,zehen fllt der ,staub in ,flocken4 ,ich mchte ,dir wie sonst den ,abend danken1 ,nur wei ich keines seiner ,worte wieder2 ,denn unter ,dir die armen ,sinne sanken ,wie aufgewhlter ,wegsand in sich nieder4 ,david ,mich fremdet matt1 wie ,leinen mich berhrt1 ,das grne1 brustgekreuzt mit ,lederriemen1 ,da meine ,schulter jenen kleinen ,striemen ,von eines ,erstlings ,tragung wieder sprt4 ,auf eines ,hgels ,schwinge lag ich her ,und wurde brudergleich dem ,angeschauten1 ,den ,wolken und der ,wrze blauer ,rauten1 ,selbst ,berge berstanden mich nicht mehr4 ,in ,allem war ich1 ,alles war in mir ,und lag auf sich bewegt in ,deinem ,schoe1 ,bis unbewut ich mich daraus verstoe ,und meine ,herde weide unter ,dir4 ,tempelgang ,mari ,da ist die groe ,treppe und der ,bogen ,voll ,dunkelheit1 darein die ,leute sinken1 ,von ihrer hchsten ,schwelle aufgezogen4 ,nein1 meine ,mutter1 ich mag nicht mehr trinken1 ,nimm ,du den ,reiseschlauch1 ich mchte warten ,bis jene ,greise in den ,grund verwinken4 ,in ,rcken1 die von ,gold und ,steinen starrten ,sind die und doch so milde1 als die ,blten ,ausruhn und offen stehn im ,mittaggarten4 ,und alle gehn wie ,hirten1 so sie hten2 ,und wieder gleichend meinem jngsten ,lamme ,nach meinem ,ruf und dann der ,hand ,begten4 ,und wo sie einziehn1 ist wohl eine ,flamme2 ,mit andern ,augen treten sie von innen ,und schatten ab vom steingebauten ,stamme4 ,und blicken um ein ,tierlein zu gewinnen2 ,keins wird gebracht1 nun wird ihr ,feuer kleiner2 ,und sterben4 -- ,unter meinen ,fen rinnen ,die ,stufen abwrts und nun trgt mich einer4 ,der ,engel ,gabriel ,mir strubten alle ,federn aus den ,poren ,vom ,schimmern ihres ,haares und dem ,streifen ,geneigter ,stirn1 und ich vernahm das ,reifen ,von meiner ,gegenwart in ihren ,ohren4 ,und hob die ,botschaft an1 in unsern ,worten2 ,nur denkend1 aber schon verstand die ,leise ,im ,auseinanderrinnen roter ,kreise1 ,vor deren ,zug die meinen wie verdorrten4 ,in steilen ,flgeln hing ich bis sie schwangen ,und ich geblendet glitt vom ,sonnenstaube1 ,gefolgt vom tiefen ,schlummerruf der ,taube1 ,die sich dem reinsten ,nestraum unterfangen4 ,st4 ,joseph ,und vorber wchst der ,mondenflecken1 ,meine ,kniee drfen sich nicht strecken1 ,denn sie wrden mich dem ,schlaf verschwachen1 ,und noch ist in ihrer ,zelle ,wachen4 ,und ich mu auf frischgedeckten ,kissen ,wieder1 mir so fremd1 die ,jungfrau wissen4 ,hrbar wird aus tiefem ,atemsammeln ,ses1 immer wiederholtes ,stammeln4 ,nun nichts mehr1 als ,duft von ,simons ,schafen1 ,um das ferne ,kind ist sie entschlafen1 ,und ich darf mich bis zum ,ruf der ,gassen ,meines ,lagers ,einsamkeiten lassen4 ,advent ,nach hohem ,schweben ward die ,kerze den ,schnee am ,sims gewahr ,und sprach ihn durch die ,scheiben auf seine ,weise warm2 ,vor mein ,gert zurck fand neigend mich ,dein ,arm ,und ferne schwang dahin verzogene ,gefahr4 ,und meiner ,tage viele gabst ,du ,dir anzusehn1 ,so wie ,gedanken blhn bevor der ,mund sie spricht2 ,und ,abende fr mich trug sinnend ,dein ,gesicht ,und lie vor schwerem ,glck sie auseinandergehn4 ,und alles hob heran und senkte vor mein ,knien ,der einen ,stunde ,scho1 die mich nach ,deiner ,macht ,in sich empfangen wird so weit wie eine ,nacht1 ,wo aus dem ,fall der ,frucht die mden ,zweige ziehn4 ,die ,hirten auf dem ,felde ,auf brach die ,nacht im ,himmel1 wie von ,frchten ,die wir in heier ,asche berstend rsten4 ,als ,finsternisse dann vom ,quellen lsten ,hing es wie ,sturz und sah uns alle flchten4 ,da ward die ,glanzfaust mild1 uns bereilend1 ,gekehrt in ,strahlen wider unser ,staunen4 ,in ihrem ,anfang aber und ,posaunen ,stand eine ,stimme hin1 sich uns erteilend4 ,und wurde tief1 da er uns leuchten solle1 ,in die verstummte ,luft als ,stern geschlagen2 ,und lt sein ,licht vor uns vom ,felde tragen ,auf reger ,herden ,hgelmeer und ,wolle4 ,mari ,trauer ,war dieses ,krglein meiner ,hand zu schwer -- ,so schchtern kommt sie aus den heilgen ,wochen1 ,nun netzt es keines ,wandrers ,drre mehr4 ,an meiner ,vorsicht habe ich's zerbrochen2 ,wie nach ,erfllung war es leere ,khle ,und hat doch s vom letzten ,trank gerochen4 ,geschah dies also -- wie ich mich befhle1 ,da nach dem schweren1 morgenroten ,wein ,kein ,wasser den geneigten ,rand besple8 ,der ,flu1 der ,regen -- sind denn die gemein8 ,was wei ich wohl davon in meinem ,stalle -- ,ich mchte nun nie mehr voll ,wassers sein4 ,herr1 ,vater meines ,sohns1 gib mir zu sterben1 ,nur da ich ,dir entlang getrstet falle ,und ,du zu ,fen ,dir am ,boden findest ,vom ,dufte ,deines ,weins belebte ,scherben4 ,das ,engelkonzert ,da sie im ,rosenhage aus dem ,kinde ,sein ,lcheln frug1 wie es noch nie gegeben1 ,stand ein gemeines ,rispengras daneben1 ,das bog sich an ihr ,kleid geheimem ,winde4 ,die ,innigsten vom himmlischen ,gesinde ,gelangten aus des ,mittags ,lichtbestreben2 ,vertieften sich in ihr verklrtes ,leben ,und wagten es im ,spiel zum ,angebinde4 ,entzckte ,einfalt1 ehemals in ,taten ,von einer armen ,magd1 ward hier zu ,klngen ,die zart des ,kindes ,zehentraum umbaten4 ,so kam von angeschwungnen ,saitenstrngen ,der ,engelschar ,erinnern und ,erraten -- ,und ,gottes ,mutter lie die ,lider hngen4 ,nach ,christi ,tempelweile ,nicht mde bin ich1 ,sohn1 ich stand ganz stille2 ,die ,wege alle waren es1 die gingen1 ,die namenlos vor meiner ,sorge zogen4 ,nur einmal sah ich braune ,vgel singen ,und einen ,apfelbaum in ,blten schweigen1 ,wo kleine1 strohgewebte ,nester hingen4 ,da dachte ich1 dies sollte ich ,dir zeigen2 ,doch ,du warst fort und ich um ,dich zu finden ,und lie die ,straen durch die ,augen steigen4 ,ich fhlte groe ,leeren aus mir schwinden1 ,auf jede folgten viele schmerzlich neue1 ,dann glaubte ich fr immer zu erblinden4 ,die ,stadt kam auf mich zu so ohne ,reue1 ,dein weies ,kleid das kam und ,du darin -- ,sieh mir nicht an1 wie mhsam ich mich freue4 ,es ist mir nur wie graues ,haar gekommen1 ,da ich nun1 da ,dich ,gott ergriffen hat1 ,wohl nichts mehr als ein ,nest im ,frhling bin1 ,das groe ,hnde pltzlich ausgenommen4 ,die ,schwestern des ,lazarus ,nun kann ich die verborgne ,sonne hren2 ,ihr ,sinken rauscht noch hinter ,hgeln weiter1 ,nicht ,tier noch ,blatt wagt dies ,gerusch zu stren4 ,nur ,du blickst laut1 weil ich dem ,abend heiter ,darin zum viertenmal des ,bruders ,schuhe ,so rechtlos liegen bei der ,dattelleiter4 ,er aber in des ,felsens kalter ,ruhe ,mit ,tod durchtrnkt den ,wohlgeruch der le1 ,der ,kruter und die ,linnen ,deiner ,truhe4 ,als wir ihn damals trugen bis zur ,hhle ,erwartet ich den ,meister jede ,wendung1 ,und da er uns zu halten anbefhle4 ,doch nach des ,grabes zgernder ,beendung ,empfing ich ,freude aus dem ,wuchs der ,weile1 ,die uns der ,herr nicht kommt auf alle ,sendung4 ,auch dieser ,tag ist fromm in karger ,eile1 ,und noch vor ,nacht sich neue ,knospen weiten1 ,mich fr das ,kommen einer lichten ,steile ,die grer als ,dein ,trauern zu bereiten4 ,die ,jnger im ,garten ,zur atemlosen ,einsamkeit des ,hgels ,hat sich der ,meister zagend aufgetrauert4 ,wir wachen ,ihm im ,schutz des lbaumflgels4 ,der ,garten hat sich zu uns hingekauert2 ,stumm lauschend wie in seinem dunkeln ,grunde ,ein ,vogel seine bange ,brut bedauert4 ,die ,ferne murrt gleich einem mden ,hunde ,sich in die eigne ,wrme mit ,behagen2 ,und tief am ,himmel heilt des ,nachtrots ,wunde4 ,nun bettet ,christi ,mutter sich in ,klagen1 ,denn wieder ist ,er undurchdenkbar eigen ,und was ,er tut will nichts als ,tod besagen4 ,saht ihr sie einmal bla die ,lippen neigen ,im ,anblick der verlanen ,muttertiefe1 ,die nichts ersehnt1 als da ihr ,sohn im ,schweigen ,noch einmal ,leib und ,seele in sie schliefe4 ,der ,grabwchter ,christi ,ich schlief vom ,stehn hernieder1 nur gewahr ,der feuchten ,erde dann mit flachem ,haupte2 ,als nchstes noch ein ,strauch1 der sich belaubte1 ,in meiner ,stirn und herb den ,nstern war4 ,getrum verschlang mich mehrmals1 doch der ,geist ,blieb blo und schwimmend auf der ,tiefe liegen ,und hrte ,hauch vom ,grab1 und schwach entfliegen ,das ,siegelband1 bis taumelnd es verkreist4 ,khl1 wie ein ,talraum seine ,frhe1 blies ,durch ,felsenfugen ,staunen in den ,garten ,und berschwand betubend mein ,erwarten1 ,bis schwarz die offne ,tr mich in sich stie4 ,apostelweg ,das ,haar uns in vollbrachte ,strecke steht1 ,vom ,sturm und ,sturz der ,bume so gehalten2 ,aus den ,gesichtern flattern alle ,falten ,und im ,gewand die ,leiber sind verweht4 ,dazwischen ruht ,dein ,wort und ,bildnis blo ,greift aufgerichtet in die schwanken ,seiten1 ,bezwingt sie in ein heies ,vorwrtsschreiten ,und ,deine ,stille lt darin nicht los4 ,wenn in entrckter ,stadt1 wohin ,du willst1 ,erst unsre ,glieder wieder um ,dich schlieen1 ,von ,dir wird unser ,krper berflieen1 ,bis ,du auch dort ,dir neu ein ,strombett schwillst4 ,st4 ,agnes ,stumm steigt ihr ,schatten vor ihr ber ,feld1 ,streift aus der ,luft verlane ,falterkreise ,und ruht nun knieend in dem ,ackergleise ,vom ,blhn der wilden ,blumen dicht durchstellt4 ,und ber ihren braunen ,nacken truft ,der ,sonne ,hgelabend wie ein ,sinnen1 ,da samtnes ,bunt sich im vertieften ,linnen ,aus dem ,gezirp gepflckter ,stengel huft4 ,blick hin6 ,der grnen ,hecke mder ,flaum ,weht auf vor eines ,widderlammes ,helle1 ,und einsam treibt an ihres ,herzens ,quelle ,des langgelockten ,fliees weier ,schaum4 ,trennung ,mit allen ,tagen nun vergeht die liebe ,farbe1 ,von ,sonnenwegen voll in ,dein ,gesicht gelangt2 ,auch ,deine ,hnde sind1 wie wenn der ,meerstrand darbe ,und ,sand durch seiner ,flut ,versinken sichtbar bangt4 ,dir gleich sah ich allein nur einen ,hirten hren1 ,besorgt ob seine ,schar am letzten ,na schon leckt -- ,die ,heide blhte wohl1 stand rot in ,bienenchren1 ,doch ,lamm an ,lamm umsonst zum ,quellenbett gestreckt4 ,die ,hnge fern der ,stadt sind jetzt vom ,herbst erworben1 ,auch ,deiner ,neigung ,duft ist dort vom ,gras verbraucht4 ,erkundend steht ,dein ,blick1 bevor er halb erstorben ,aus leerem ,feld zurck in ,deinen ,herzschlag taucht4 ,herbst ,wie ,flaum an totem ,vogelleib im ,sand ,bewegt mein ,nahn das ,haar an ,deiner ,schlfe1 ,als ob auch ,dich des ,laubes ,siechtum trfe ,welkt ,lcheln ber ,deines ,mundes ,rand4 ,sich selbst umschlingend gleiten durch den ,zaun ,der ,wiese silbergrau geweifte ,fden -- ,du legst die ,lider auf wie weie ,lden ,und lt mich leere ,sterberume schaun4 ,dachraum ,im ,fenstergarten wird das ,farben matt1 ,beharrlich gilbt daraus nur eine ,winde1 ,in sich gedeckt1 wie er sich sternig finde1 ,steht der ergraute ,abend auf der ,stadt4 ,die eingelegten ,scheiben lassen schon ,die ,spiegelzge unsres ,bundes blassen2 ,und aus den ,giebeln stimmenmder ,gassen ,erweitert sich ein ,mond wie roter ,mohn4 ,wir wissen nicht1 was nun an uns geschieht1 ,wo wir nicht lcheln knnen und ,nichts denken ,als nur des ,tones klagenloses ,senken ,am ,ende einem alten ,pilgerlied4 ,neigung ,mehr als ,du meinst1 da ich vollendet sei ,wenn erst ich ,dich durch meinen ,tod begreife1 ,will ich ,dir werden1 da an meiner ,reife ,dein ,mund sich netze einer ,furche frei4 ,um diesen ,willen weit ,du und die ,gier1 ,der nicht gengt was ,du mir zugeboren1 ,und siehst mich doch nicht an wie einen ,toren ,und berlt die ,erde offen mir4 ,gibst mir die hohe ,sonnenwiese hin1 ,auf da ich teil aus ihrem ,leben habe ,und1 eh ,du ,dich versehen1 ,deine ,labe ,vor der ,erschaffung eines ,abends bin4 ,versenkung ,als ich mein letztes ,anschaun hingeschenkt1 ,in feierlicher ,freude wie an ,erben1 ,den ,rstern vor der ,tr1 den frhlingsherben1 ,ward ,nacht um sie und ich in ,dich versenkt4 ,kelchgleich empfingest ,du und lieest mich ,bis in den tiefsten ,deiner ,kreise gleiten1 ,da mein ,gefhl aus seinen flachen ,weiten ,gesegnet in sich selbst zusammenwich4 ,wie eine ,abendlilie am ,stiel ,sankst ,du1 und ich verging in langem ,rollen ,beschwert1 ein ,tau1 mit sen ,bltenpollen1 ,der duftend im gebeugten ,leib zerfiel4 ,zuflucht ,die ,seele nimm mir auf und halte bitte ,fr eine kurze ,weile ihr ,verzagen1 ,wie man mich trug in kranken ,kindertagen1 ,da ich des ,lagers ,hrten nicht so litte4 ,geduldig la mich ,dir in ,armen zittern1 ,wie ,du auch duldest ,beben eines ,blattes1 ,dem kleinen ,lamm entschuldigst sein ,ermatten ,beim ,schmerzen fremder ,kruter1 selten bittern4 ,aus ,deiner ,hnde liebendem ,befassen ,strmt ,gte in mich ein von ,deinem ,herzen1 ,und unbesorgt kannst ,du gleich freien ,kerzen ,mich wieder klar alleine brennen lassen4 ,die ,brcke ,kleid und ,leib durchstreicht mir ,frost1 ,da sie um mich sind wie ,rinde4 ,schattenbltter einer ,linde ,kommen aus des ,gitters ,rost4 ,der gefllte ,mond zerbrach ,im ,gestrpp der ,uferpflanzen1 ,wellen1 die vor ihnen tanzen1 ,salben ihn einander nach4 ,wartend liegt mein weitrer ,gang ,sich voll ,tau und ,nebelschwaden1 ,mich bedacht hinweg zu baden ,als der ,stelle berschwang4 ,domplatz ,obgleich schon ,mittag in den ,uhren der vielen ,trme summt1 ,bleibt dieses ,morgens ,knospe verhalten wie mein ,herz1 ,das sich nicht rhren kann und ungestillten ,schmerz ,gleich einen ,sugling durch ein immer altes ,wort umstummt4 ,du stehst mir bei1 wie einst aus ,joseph auch ,marie1 ,der nur mit fernem ,blick ihr ,haupt vom ,strohbett trug1 ,bis die gedrngte ,stirn ein blauer ,schwei beschlug ,und ,deines ,sohnes ,bild in ,deine ,gnade schrie4 ,kein ,laut und ,mensch des ,wegs vom ,stadtdom tritt mich ein1 ,die ,augen sind mir fremd im ,angesicht gemacht1 ,behorchend1 wie gebannt1 den geistgelegnen ,schacht ,dem aus der ,wandung blickt1 von ,dir begehrt1 ein ,stein4 ,ruf ,wie in ein ,feld von weien ,orchideen ,steigt blank in ,wolken ab des ,himmels ,schein2 ,noch einmal wacht zu atemreichem ,drehen ,das ,kraut und jedes ,blatt der ,buchen ein4 ,der ,umri meines ,krpers steht vom ,wege ,als schwarzes ,ma dem goldnen ,rainberg vor1 ,und nimmt ein seitwrts schattendes ,gehege ,und dunkles ,abbild eines ,farns empor4 ,und eines ,kiesels ,lsung lautet zagend ,die nchste ,steinwand her und vor dem ,grund ,erneuter ,stille ffnet sich versagend ,um ,deines ,namens ,heiligkeit mein ,mund4 ,fiat ,behalte mich ,dir vor1 so ,du begehrst ,da einer ,deines ,namens wegen leide1 ,demtig sich in hnfne ,stricke kleide ,vor ,hnden1 die ,du auserwhlt bewehrst4 ,mir sind gewi die ,pfeile nicht zu scharf1 ,der ,lanzen keine sollte meiner schonen1 ,denn jede lt mich tiefer in ,dir wohnen1 ,in den ich bis zur ,neige gehen darf4 ,wund stehst ,du vor mir und ich liebe ,dich1 ,noch auer ,dir und schon in ,dich genommen -- ,und ,viele wird der ,eingang berkommen1 ,da sie ihn selig suchen1 ,herr1 wie ich4 ,ahnung ,diese ,nacht war ich nur ,dank ber allen meinen ,trumen1 ,als von starken ,fensterbumen ,blatt zu ,blatt vorbersank4 ,hrbar gaben sie sich kahl1 ,hofwrts und durch ,nichts belichtet1 ,doch das ,rauschen ging gesichtet ,hin vor ,deiner ,augen ,tal4 ,und ich sprte irgendwo ,schon den ,tag beim ,atemfinden1 ,und ward willig zum ,erblinden ,meiner ,zeit bereit und froh4 ,bergung ,bewege ,dich und sei mir gtesacht ,nur eine weite ,hhle ohne ,feuchte1 ,da ich mich selbst darinnen ganz verleuchte ,vor fremden ,wesen und der groen ,nacht4 ,ich werde dort mich wie ein armes ,wild ,warm1 aber stumm und hungerlos verhalten1 ,nur wunde ,glieder aus den ,schmerzen falten1 ,denn ,deine ,finsternis ist keusch und mild4 ,der ,tag krankt unter mir und nahend ist ,geruch von ,nachtgetier und ,lavaflssen1 ,und dennoch stirbt mir jedes ,frchtenmssen1 ,weil ,du schon dunkel wachsend um mich bist4 ,endung ,mir wird die ,wendung meines ,wegs bewut1 ,da nun mein ,gang so anders in mich lautet1 ,wie ber ,hnge1 wo der ,sommer krautet ,fr sich und ohne zeitlichen ,verlust4 ,ich rege mich nur wie ein ,gras sich regt1 ,doch stetig ist die ,gegend mehr entlegen ,und naht ,dich immer falicher zugegen1 ,da schon die ,hand sich mir zum ,herzen legt2 ,das atmend widergeht1 als wenn es bald ,gelind die dnngewachte ,wand durchtrete1 ,sich innig dann in sein ,verhngnis bete1 ,wie eine ,vogelstimme in den ,wald4 ,elevation ,nur eines ,lcheln fehlt noch1 sonst begnne ,ich schlanken ,aufstieg mit geschlonen ,fen1 ,da bald mich von des ,hanges ,grsergren ,der hochverklrte ,stundenduft gewnne4 ,und ich auf ,licht in gleicher ,hhe stnde ,mit dem verschmiegten ,nest der braunen ,meise1 ,da ihres ,brtens scheues ,lauschen leise ,in mein ,gefhl durch weiche ,augen fnde4 ,und weilte in ,erhebung aller ,stille2 ,vernehmend durch die ,bildung innrer ,schleier ,den zarten ,bruch der ersten ,vogeleier ,bevor ich mir an ,deine ,brust entquille4 ,frhwinter ,immer klarer lasse ich ,die ,gestalt im ,schneetrieb ragen ,und ein auferlstes ,tagen ,fhlt und leuchtet sie an ,dich4 ,durch das netzgewordne ,wehn ,deiner ,zeit und ,deiner ,himmel ,fat sich ganz mein ,wortgewimmel ,in ein stummes ,eingestehn4 ,leise1 whrend ich dabei ,unverschrien mit ,dir alleine1 ,schmilzt der schwersten ,flocken eine ,sich auf meiner ,lippe frei4 ,fllung ,nah fhle ich1 in meine ,seele sinkt ,geweihte ,schwere1 dunkel sie erweiternd2 ,still wird sie wie ein ,kind1 das schlaferheiternd ,die erst geballten ,hnde offen trinkt4 ,nicht bete ich mehr1 denn mein ganzes ,sein ,ist nach erblater ,scheu ,dir unterlegen1 ,und keine ,frage duldet ,dir entgegen1 ,weil alles ohne ,wort und ,wille ,dein4 ,nur die vollbrachte ,tiefe ruft ,dich an1 ,des letzten irdischen ,gesichts gedenkend1 ,wo eine weie ,birke niedersenkend ,in offne ,grserkelche ,tau verrann4 ,gottesstunde ,verbrachte ,stunden sammeln sich der ,seele2 ,etwelche jeder ,art von der ich lebe1 ,undringlich kommen sie1 da auch sich hebe ,die jngste auf1 gleich einer armen ,schmele4 ,und einzig dieser gnnst ,du ein ,bewegen ,vor ,dir und mir durch segnendes ,umschweigen1 ,befiehlst dem ,dunkel rings und ihrem ,steigen ,ist keine ,wand und keine ,zeit entgegen4 ,und so entgeht sie mir1 wie gute ,hnde ,aus andrer ,halt sich nehmen ohne ,struben1 ,erblht mich ferner und ihr ,samenstuben ,beginnt auf eines ,deiner ,nachtgelnde4 ,heimgang ,nur ,weidornbuschwerk duftet meine ,lider ,noch manchmal auf fr ein verhaltnes ,schauen2 ,sonst ohne ,blicke und der ,steine ,stauen ,gerate ich den ,tannengang hernieder1 ,der finster wird1 wie ich voll sem ,schmen1 ,denn ,deine ,trift und goldne ,wolkenriesen ,hast ,du dem ,wald zuvor in mich gewiesen ,als in den ,raum1 da sie zu schlafen kmen4 ,herbergend habe ich1 nun sie sich legen1 ,was ich besa gebreitet wie auf ,dielen ,gelste ,garben ,strohs1 da in sie fielen ,der ,schlfer groes ,atmen und ,bewegen4 ,terrasse ,der wilde1 rote ,wein ward schwarz und hngt im ,abend ,und ,zeit der ,sterne ist1 die hinter ,wolken stehn1 ,aus ,husern kommt das ,licht1 in ,bumen sich erlabend1 ,die dunkel eingewlbt nur noch im ,innern wehn4 ,bewegung trumt mein ,sitz im ,steinbalkon als stammten ,die ,zge ,dir vom ,mund1 der ,deinen ,atem wiegt1 ,und wieder werde ich in allen ,tiefen samten ,und wunschlos wie ein ,tod1 wenn er mit ,lcheln liegt4 ,bis in die ,augen steigt mir ,ruhe ohne ,gleiche1 ,rinnt in die khle ,nacht1 noch warm von meinem ,sinn4 ,ernst wie dem groen ,wild sein spter ,durst zum ,teiche ,rhrt ,deine ,zuversicht auf alle ,stille hin4 ,mond ,wie der ,geist von ,deinem ,geist ,strmt der ,mond in meine ,zge1 ,khlt zu reinlichster ,genge ,dinge1 die noch ,nichts gespeist4 ,laut und lauter klingt das ,licht ber finstere ,platanen2 ,und das sonst gedrngte ,ahnen ,dehnt sich aus und ruht sich schlicht4 ,alle ,sterne stehn wie ,wald ,blau erhht an beiden ,ufern1 ,wo ,getn von frommen ,rufern ,in der ,stillung ,bann verhallt4 ,anhhe ,behutsam darf ich aus dem ,saum des ,ranftes ,des ,lwenzahnes graues ,lichtrund steigern1 ,was taubeschwert die ,winde ihm verweigern ,erfllen als ein unbedenkbar ,sanftes4 ,so lst mein leise abgesetztes ,blasen ,die stillen ,scharen der geschirmten ,samen1 ,und folgsam treiben sie in ,deinem ,namen ,wie eine ,zirruswolke in den ,rasen4 ,du aber schweigst dabei den ,abend tiefer1 ,der ,du die ,erde bist und bist mein ,hauchen ,und meines ,wesens flieend ,untertauchen ,im fernen ,einglhn einer schwarzen ,kiefer4 ,der ,mnch ,wer bin ich1 da der ,himmel mir sein ,falben ,bis in die stillsten ,farbentne deutet ,und meiner ,sinne ,suchen ausgereutet ,vom ,fluggetmmel abendtrunkner ,schwalben4 ,da ,glied um ,glied1 das ,schlummer vorgekostet1 ,demtig wird im ,hngen und ,berhren ,des groben ,hanfes in den ,lendenschnren1 ,die ,sonnenheimgang zrtlich berrostet4 ,du lt die ,klarheit also um mich schwellen1 ,da ich im satten ,bade nicht zerfalle1 ,nur ausgebaut zum ruhenden ,kristalle ,durchscheinend allen ,ufern1 allen ,wellen4 ,die ,sternnacht ,meine ,augen schlossest ,du ,nur ein ,blick blieb auer ihnen1 ,im ,gesumm der ,sternenbienen ,sieht er meinen ,hnden zu4 ,wie sie schwer und ewig tun ,um ein ,nachtgebet geflochten1 ,also vor den ,brunnen mochten ,herden einst um ,jakob ruhn4 ,und der ,decke ,leinwand liegt ,unter ihnen mir am ,leben1 ,liegt auch so1 nur ohne ,schweben1 ,wenn es eingeholt versiegt4 ,abend ,der ,anblick schlafgedmpfter ,vogelspiele ,durch knospenschwere ,zweige sanfte ,sicht ,auf letzte hingetriebne ,wolkenkiele ,baut lautlos meinen ,tag vollendungsdicht4 ,ein ,raum steigt er empor und ich empfinde ,ihn grer in mir als den ,leib umher1 ,und ist lebendig still1 wie khle ,winde ,in ,dnen sind aus nahversenktem ,meer4 ,und wie ihn nun der ,mond1 aus fernem ,tale ,durch halben ,abend gleitend1 ruhig schliet1 ,steht er als endlich werte ,kathedrale ,gewrtig1 da ,du rauschend sie beziehst4 ,inhalt3 ,sonett #e ,die ,arche ,noah #f ,prfung ,abrahams #g ,david #h ,tempelgang ,mari #i ,der ,engel ,gabriel #aj ,st4 ,joseph #aa ,advent #ab ,die ,hirten auf dem ,felde #ac ,mari ,trauer #ad ,das ,engelkonzert #ae ,nach ,christi ,tempelweile #af ,die ,schwestern des ,lazarus #ag ,die ,jnger im ,garten #ah ,der ,grabwchter ,christi #ai ,apostelweg #bj ,st4 ,agnes #ba ,trennung #bb ,herbst #bc ,dachraum #bd ,neigung #be ,versenkung #bf ,zuflucht #bg ,die ,brcke #bh ,domplatz #bi ,ruf #cj ,fiat #ca ,ahnung #cb ,bergung #cc ,endung #cd ,elevation #ce ,frhwinter #cf ,fllung #cg ,gottesstunde #ch ,heimgang #ci ,terrasse #dj ,mond #da ,anhhe #db ,der ,mnch #dc ,die ,sternnacht #dd ,abend #de ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert wie hier aufgefhrt 7vorher_/nachher73 ,s4 #ba3 444 ,des langgelocken ,fliees weier ,schaum4 444 444 ,des langgelockten ,fliees weier ,schaum4 444