,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original fetter ,text ist so ausgezeichnet4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription finden sich am ,ende des ,buches4 ,illustration3 ,die ,milchstrae von ,dr4 ,fritz ,kahn ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 ,stuttgart ,die ,gesellschaft ,kosmos will die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes verbreiten4 -- ,dieses ,ziel glaubt die ,gesellschaft durch ,verbreitung guter naturwissenschaftlicher ,literatur zu erreichen mittels des ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde ,jhrlich #ab ,hefte4 ,preis ,m #b4hj2 ferner durch ,herausgabe neuer1 von ersten ,autoren verfater1 im guten ,sinne gemeinverstndlicher ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts4 ,es erscheinen im ,vereinsjahr #aiae 7nderungen vorbehalten73 ,wilh4 ,blsche1 ,die ,zukunft des ,menschen4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,dr4 ,kurt ,floericke1 ,gepanzerte ,ritter4 ,aus der ,naturgeschichte der ,krebse4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k4 #a4bj h 4 ,w4 ,dr4 ,kurt ,weule1 ,schrift und ,sprache4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k4 #a4bj h 4 ,w4 ,ferner sind vorgesehen ,bnde von ,dr4 ,herm4 ,dekker und ,arno ,marx4 ,falls diese nicht rechtzeitig fertig werden1 da beide ,verfasser im ,krieg sind1 werden sie durch andere gleichwertige ersetzt werden1 worber noch im ,kosmos-,handweiser berichtet wird4 ,diese ,verffentlichungen sind durch alle ,buchhandlungen zu beziehen2 daselbst werden ,beitrittserklrungen 7,jahresbeitrag nur ,m #d4hj7 zum ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde 7auch nachtrglich noch fr die ,jahre #aijd_/ad unter den gleichen gnstigen ,bedingungen71 entgegengenommen4 7,satzung1 ,bestellkarte1 ,verzeichnis der erschienenen ,werke usw4 siehe am ,schlusse dieses ,werkes47 ,geschftsstelle des ,kosmos3 ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart4 ,die ,milchstrae ,von ,dr4 ,fritz ,kahn ,mit einem farbigen ,umschlag und zahlreichen ,abbildungen nach ,photographien u4 ,zeichnungen von ,georg ,helbig1 ,r4 ,oeffinger und andern ,illustration ,stuttgart ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,geschftsstelle3 ,franckh'sche ,verlagshandlung #aiad ,alle ,rechte1 besonders das bersetzungsrecht vorbehalten4 ,gesetzliche ,formel fr den ,rechtsschutz in den ,vereinigten ,staaten von ,amerika3 ,copyright by ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart4 ,,stuttgarter ,,setzmaschinen-,,druckerei ,,holzinger ,,co4 ,,stuttgart ,illustration ,wenn man in einer klaren ,sternennacht aus der ,lichtnhe menschlicher ,behausungen in die ,dunkelheit hinaustritt und den ,blick zum ,himmel wendet1 sieht man zuerst nur die hellsten ,sterne als leuchtende ,punkte auf schwarzem ,grund4 ,je lnger man aber im ,finstern weilt1 um so mehr ,sterne tauchen aus dem ,dunkel2 ,hunderte1 ,tausende1 erst vereinzelt1 dann in ,scharen1 und wenn sich das ,auge gnzlich an die ,finsternis gewhnt hat1 so gewahrt es tief hinter dem ,heer der brigen ,sterne einen schimmernden ,nebelstreifen1 der sich wie ein silbergraues ,band um die ,himmelskugel schlngelt -- die ,milchstrae4 ,sie erhebt sich als ein #aj--ab ,mondscheiben breiter ,lichtstreifen von unregelmiger ,helle und ,gestalt zwischen den beiden auffallenden ,sternen ,sirius und ,prokyon ber den ,horizont1 steigt zwischen dem glnzenden ,bild des ,orion und den ,zwillingssternen ,kastor und ,pollux aufwrts durch das ,dreieck des ,fuhrmanns empor mitten durch den ,perseus und berbrckt im ,w der ,kassiopeia den ,zenit in ihrer grten ,annherung an den ,himmelspol4 ,von der ,kassiopeia luft sie zum hellen ,stern ,deneb im ,schwan1 wo sie sich in zwei ,arme teilt1 von denen der hellere und breitere genau ber den ,stern ,atair im ,adler1 der schmlere und schwchere dagegen am ,sternbild der ,leier vorber den ,horizont hinabstrebt1 um sich fr unsere ,breiten hier im ,dunst der ,atmosphre zu verlieren4 ,auf der uns unsichtbaren ,sdhlfte des ,himmels setzt sich die ,milchstrae in genau der gleichen ,weise fort4 ,die beiden ,arme laufen getrennt zwischen ,schtze und ,skorpion und vereinigen sich1 nachdem sie ein ,drittel des ganzen ,kreisumfangs gesondert waren1 am hellen ,stern ,alpha im ,centauern4 ,von hier aus luft der ungeteilte ,ring durch das schnste aller ,sternbilder1 das ,kreuz1 dem ,sdpol zu und steigt dann durch das ausgedehnte ,bild des ,schiffes hinber in die ,gegend des ,orion1 wo sich der ,milchstraengrtel wieder unserem nrdlichen ,firmament nhert4 ,illustration3 ,abb4 #a4 ,die ,milchstrae auf der sdlichen ,himmelshlfte4 ,erhbe man sich so hoch ber die ,erde1 da kein irdischer ,horizont mehr den ,blick begrenzte1 so wrde man demnach die ,milchstrae als einen ununterbrochenen ,ring um das ganze ,himmelsgewlbe ziehen sehen wie einen silbernen ,reifen um eine glserne ,kugel4 ,die ,milchstrae ist keineswegs ein regelmige ,gebilde4 ,in einem ,drittel ihres ,laufes vom ,schwan bis zum ,centauern ist sie in zwei ,arme geteilt wie ein ,flu1 der eine ,insel umfliet4 ,ihre ,breite wechselt1 erreicht ihr grtes ,ma im ,bild des ,skorpions1 ihre geringste ,ausdehnung nahe dem ,sdpol im ,kreuz4 ,seitenarme zweigen von ihr ab1 verlieren sich allmhlich im ,dunkel des ,himmels oder brechen scharf und hart ab1 als seien sie abgeschnitten4 ,ihre ,lichthelle ist wechselnd4 ,an manchen ,stellen erscheint sie wolkenartig zusammengeballt und auffallend lichtstark1 dicht daneben schwach1 schattenhaft1 zerrissen und zerklftet1 ja vllig von finsteren ,rumen und ,gngen durchbrochen1 von denen man die zwei grten sdlich im ,kreuz und nrdlich im ,schwan als die beiden ,kohlenscke der ,milchstrae bezeichnet hat4 7,abb4 #a47 ,illustration3 ,abb4 #b4 ,die ,milchstrae auf der nrdlichen ,himmelshlfte4 ,uns1 die wir in hellerleuchteten ,stdten leben und1 wenn wir reisen1 im ,exprezug sicher unsere ,schienenstrae zwischen ,telegraphendrhten entlangsausen1 kommt das ,sternenband der ,milchstrae nur selten zu ,gesicht4 ,wir mssen es suchen1 um es zu finden4 ,uns ,kindern der ,kultur ist zwischen ,bogenlampe und ,laternenpfahl der ,glanz der ,sterne entschwunden1 und der ,silbergrtel der ,milchstrae gehrt nicht zu den ,schnheiten unserer tglichen ,betrachtung4 ,wozu brauchen wir zu den ,sternen aufzuschauen8 ,wann mten wir durch einen ,blick zum ,himmel einen ,weg erkunden1 eine ,stunde berechnen1 eine ,jahreszeit bestimmen8 ,der ,sekundenschlag der ,uhren zhlt uns unsere ,minuten1 ,turmglocken und ,fabriksignale knden uns den ,mittag1 der ,kalender fhrt uns durch ,wochen und ,monde1 ,telegraphenstangen und ,eisenbahngleise weisen uns den ,weg ber wohlgepflegte ,straen und ,dmme1 ,seekarte und ,kompa leiten unsere ,dampfer ber die ,weiten vielbefahrener ,meere4 ,was sind uns die ,sterne8 ,sind sie uns mehr als ein ,abendschmuck der ,natur8 ,ist es uns nicht ein ,erlebnis1 wenn wir einmal auf ,gebirg oder ,meer den ,sternenhimmel in ungetrbter ,schnheit sehen8 ,wer von uns kennt den ,lauf des nchtlichen ,nebelbandes der ,milchstrae8 ,aber es gab ,zeiten1 in denen es anders war4 ,kein ,rauch aus steinernen ,schloten hllte die ,stdte ein1 kein ,lichterglanz der ,straen rtete den ,himmel ber den ,dchern der ,huser4 ,der ,schein der ,sterne fiel in ungedeckte ,hallen und in stillvertrumte ,grten4 ,auf seinem ,wege durch das ,land begleitete den ,wanderer nichts als am ,tag die ,sonne und des ,nachts die ,gestirne4 ,von ,meilenstein zu ,meilenstein ber ,busch und ,tal waren ihm die ,himmelsbilder die einzigen ,weiser seines ,pfades4 ,den ,schiffen auf weitem ,meere zeigte nichts den ,weg zur ,heimat als die ,plejaden und die ,milchstrae4 ,odysseus sitzt des ,nachts am ,steuer und schaut empor zum ,groen ,bren2 die drei ,weisen wandern aus dem ,morgenland einem ,sterne nach gen ,bethlehem2 ,kolumbus segelt ber das ,weltmeer unter dem blauen ,banner der ,sterne4 ,monde und ,jahre wurden durch nichts anderes bestimmt als durch die ,stellung der ,gestirne4 ,wenn der ,strahl des ,sirius zum ersten ,male durch den ,mauerspalt des ,hathortempels fiel und den ,altar des ,heiligtums mit mildem ,glanze bergo1 verkndete der gyptische ,priester die ,sonnenwende1 und der ,jahrestanz zu ,dendera begann4 ,wenn das ,regengestirn in der ,dmmerung emporstieg1 kehrt der ,fischer heim vom ,meere zur attischen ,kste1 treibt der ,hirte seine ,herde von den ,bergen des ,apennin1 bricht der rmische ,imperator in ,britannien seine ,zelte ab1 denn sie alle wissen1 da der ,herbst mit seinen ,strmen naht4 ,den alten ,vlkern war der ,sternenhimmel die ,weltenuhr und die ,milchstrae der groe ,zeiger auf dem gestirnten ,zifferblatt4 ,der ,mensch der ,vorzeit fand sich am ,himmel unter den ,sternen zurecht wie wir uns in ,fahrplan und ,kalender zwischen ,zahlen und ,rubriken4 ,dem ,menschen der ,vergangenheit war der ,sternenhimmel ebenso vertraut1 wie er dem ,menschen der ,gegenwart es nicht ist4 ,leider4 ,denn jenseits von allem trockenen ,wissen geht dem ,menschen1 der den ,himmel nicht kennt1 ein sittlicher ,reichtum verloren1 der ihm in der maschinenschnellen ,zeit der ,moderne doppelt not und doppelt teuer wre4 ,klein ist die ,mhe1 gro und nimmer endend der ,lohn1 ihn zu kennen4 ,ein abendlicher ,blick vom ,fenster seines ,zimmers1 vom ,wege seines ,gartens1 von der ,luke seines ,daches1 ein kurzes ,stillestehen beim nchtlichen ,gang durch den ,park oder beim berschreiten einer ,wiese1 und bald ist dem ,naturfreund mit ,hilfe einer ,sternenkarte oder eines ,sternbchleins der ,himmel bekannt4 ,wir wollen absehen von dem ,hochgenu1 den ihm das ,wissen ber die ,natur des ,himmels bereitet4 ,jedes ,wissen birgt ,gensse4 ,aber einzig und unvergleichlich ist die ,wirkung auf das ,gemt1 die aus der ,kenntnis des gestirnten ,himmels auf den ,menschen niederstrahlt4 ,wer zu den ,sternen aufschaut wie zu nimmer wankenden ,freunden1 dem gibt ihre ewige ,ruhe im ,strom des ,lebens ein ,bild von der ,unendlichkeit und ,gre der ,welt1 von der ,kleinheit und ,flchtigkeit menschlichen ,erlebens1 den erhebt ihr ,anblick ber die kleinlichen ,nte des menschlichen ,tagesdaseins und lenkt allabendlich wie ein ,nachtgebet seine ,gedanken aus der ,tiefe des ,alltagslebens zur ,natur1 zum ,weltempfinden1 zur ,ewigkeitsidee4 ,und wenn er mit seinen ,gedanken aus den ,fernen des ,universums zurckkehrt zu sich1 zur ,menschheit1 zur ,erde und bedenkt1 da in derselben ,stunde ,tausende ,gleichgesinnter in allen ,zonen der ,erde zu diesem ,himmelsbilde aufschauen1 ,tausende in seinem ,anblick das ,wesen der ,welt bedenken1 ,ruhe1 ,kraft und ,erbauung finden1 da ,hunderte von ,sternkundigen ihre ,teleskope ebenso auf den ,hhen der ,cordilleren wie auf den ,trmen des ,vatikans1 ebenso an den eisigen ,felsenksten des ,nordens wie in der dunklen ,tropennacht des ,kaps auf diese ,sternenpunkte richten1 alle von gleichem ,empfinden beseelt1 von der gleichen ,schnheit bezaubert -- dann findet seine nchtliche ,gedankenfahrt ins ,reich der ,sterne einen wrdigen ,abschlu durch das erhebende ,gefhl von der ,einheit der strebenden ,menschheit1 von dem friedlichen ,zusammenschlu1 von der geistigen ,brderschaft aller naturforschenden und naturverehrenden ,vlker und ,menschen4 ,unter allen ,erscheinungen des ,sternenhimmels mute von frhester ,zeit an das ,band der ,milchstrae ,geist und ,phantasie des ,himmelsbetrachters am strksten locken4 ,ein ,nebelweg hoch zwischen glitzernden ,sternen1 der sich vom ,firmament aus unerforschter ,ferne emporhebt1 in schwindelnder ,hhe das ,land berbrckt und jenseits hinter den ,bergen1 hinter denen das ,glck wohnt1 geheimnisvoll versinkt -- kann etwas die ,sehnsucht des ,menschen mehr reizen1 den ,wissensdurst des ,denkers mehr entfachen8 ,in den ltesten ,volksmrchen und ,gttersagen der grauen ,vorzeit taucht das ,problem der ,milchstrae hervor4 ,zeus1 so erzhlt die griechische ,sage1 wollte seinem ,lieblingssohn ,herkules ,unsterblichkeit verleihen und legte ihn daher heimlich an die ,brust der schlafenden ,hera4 ,als diese erwachte1 schleuderte sie im ,zorn den ihr verhaten ,sugling von sich fort1 da sich die ,milch im ,bogen ber den ,himmel ergo und so die ,milchstrae bildete4 ,nach einer anderen ,sage entstand die ,milchstrae bei jenem ,weltbrand1 den ,phaton verschuldete4 ,phaton1 ein ,sohn des ,sonnengottes1 beschwor seinen ,vater1 ihn einmal den ,sonnenwagen ber den ,himmel lenken zu lassen4 ,der ,fhrung unkundig und in der ungewohnten ,hhe schwindelig geworden1 verlor er die ,herrschaft ber das ,gefhrt1 die ,sonnenrosse jagten zgellos ber das ,gewlbe und entfachten jenen ungeheuren ,himmelsbrand1 durch den nach griechischer ,auffassung die ,wsten verdorrten1 die ,vulkane entflammten und die ,neger schwarz gebrannt wurden4 ,als ,spur dieses ,feuerweges1 gleichsam als ,asche dieses ,weltbrands ist die ,milchstrae geblieben4 ,in der rmischen ,mythologie beschreibt ,ovid die ,milchstrae als den ,weg1 auf dem die ,gtter vom ,olymp zum ,palast des ,zeus hinschreiten1 und zu dessen ,seiten die ,behausungen der ,unsterblichen liegen4 ,bei den ,arabern ist sie die ,mutter des ,himmels1 die mit ihrer ,milch die ,sternkinder nhrt1 oder der groe ,himmelsflu1 an dem die ,sternbilder der ,tiere zur ,trnke ziehen4 ,schn und sinnvoll nannten die ,mexikaner die ,milchstrae die ,schwester des ,regenbogens1 poetisch und gedankenreich nennen andere ,vlker sie den ,pfad der ,toten hinber ins ,land der ,seligkeit4 ,im ,kreise dieser ,volksvorstellungen wurde die ,wissenschaft geboren4 ,bei ,chinesen1 ,indern1 gyptern und ,chaldern blhte die ,astronomie1 als ,europa noch eine ,wildnis war4 ,aber ihre ,wissenschaft war auf das ,praktische gerichtet und beschrnkt auf ,landvermessung1 ,kalenderkunde und ,finsternisberechnungen4 ,fr die ,nebelferne der ,milchstrae hatten die ,astronomen zu ,peking und die ,irispriester am ,nil kein ,auge4 ,um sich mit einer so wenig hervortretenden schattenhaften ,erscheinung zu befassen1 mute man ,philosoph sein und den ,himmel nicht als ein ,kalendarium1 sondern als eine ,naturerscheinung1 als ein ,weltrtsel betrachten1 das man zu lsen sucht4 ,daher finden wir die ersten ernsten ,gedanken ber die ,milchstrae bei den griechischen ,philosophen4 ,wie es sich oft ereignet1 da man in kindlicher ,unbefangenheit im ersten ,zugreifen der ,wahrheit nher kommt als durch gewissenhafte ,bemhungen1 so erfaten die griechischen ,philosophen ohne alle wissenschaftlichen ,grundlagen nur von ,vernunft1 ,gedankenklarheit1 ,schnheitssinn und ,wahrheitsdrang geleitet das ,bild der ,welt in jenen ,grundzgen der ,wahrheit1 die erst durch eine jahrtausendlange ,forschung ,allgemeingut der ,menschheit geworden sind4 ,man knnte die griechischen ,philosophen geradezu die ,propheten der ,wissenschaft nennen4 ,pythagoras hat das ,wesen der ,algebra1 ,euklid die ,fundamente der ,geometrie1 ,aristoteles die ,methoden der ,naturbeschreibung1 ,demokrit die ,atomlehre1 ,aristarch die ,mechanik unseres ,sonnensystems1 ,epikur mit ,lukrez spter den ,entwicklungsgedanken mit allen seinen ,konsequenzen durchgefhrt4 ,unsere ganze moderne naturwissenschaftliche ,weltanschauung1 die sich erst im #ai4 ,jahrhundert zur vollen ,blte entfaltete1 finden wir bei den griechischen ,philosophen vor ber #bjjj ,jahren als ,knospe sprieen4 ,im ,kreise dieser ,mnner wurde das ,milchstraenproblem zum ersten ,mal als wissenschaftliche ,frage aufgeworfen4 ,die ,pythagorer knpfen noch an die ,phatonmythe an und erklren die ,milchstrae fr die ,spur einer ehemaligen ,sonnenbahn4 ,aristoteles hlt sie fr ein gewaltiges ,meteor1 sein ,nachfolger ,theophrast beschreibt sie als die ,fuge zwischen den beiden ,halbkugeln des ,himmels1 durch die das ,licht des ,zentralfeuers hindurchschimmere4 ,demokrit von ,abdera1 der geistvolle ,begrnder der ,atomlehre 7#dfj v4 ,chr471 war der erste ,sterbliche1 der die ,milchstrae als das erkannte1 was sie nach den unzweifelhaften ,ergebnissen der modernen ,wissenschaft in ,wahrheit ist3 als eine ,anhufung unendlich ferner dichtgedrngter ,sterne4 ,die ,gre dieser ,vorstellung im ,hirn eines antiken ,griechen knnen wir heute kaum noch wrdigen4 ,man mu bedenken1 da sie im ,kopf eines ,menschen reifte1 der in den ,anschauungen erzogen wurde1 ,wald und ,triften seien bevlkert von ,nymphen und ,faunen1 drben ber den ,schneegipfeln des ,olymp wohnten in ,saus und ,braus die weltregierenden ,gtter1 die ,sonne sei der ,wagen des ,phoebus ,apollo1 dem die ,mondgttin ,luna in der ,nacht verliebt ber die himmlischen ,gefilde nachschweife1 und das ,tal zu ,delphi sei der ,nabel der ,welt4 ,in ,demokrit verehren wir den ,vater der ,milchstraenforschung4 ,wie all die kstliche ,prophetenweisheit der griechischen ,philosophen1 so verhallten auch die ,seherworte des ,demokrit von der ,natur der ,milchstrae in der allgemeinen ,nacht der naturwissenschaftlichen ,unbildung des ,mittelalters4 ,kein einziger ,forscher der nchsten zwei ,jahrtausende befat sich ernsthaft mit dieser ,frage1 nur in ,legenden und theologischen ,weltbeschreibungen wird hie und da die ,milchstrae kurz gestreift4 ,sie soll die ,hufspur der ,pferde des ,attila sein1 berichtet eine ,knigssage4 ,kirchengelehrte halten sie fr die ,weltfuge1 in der die beiden ,schalen des ,firmaments zusammengefgt sind1 und betrachten die ,milchstrae sozusagen als den ,leim1 der die beiden ,kugelhlften zusammenkleistert4 ,niemand nimmt den groen ,gedanken des ,demokrit mehr auf4 ,war das edle ,wissen der ,griechen spurlos in alle ,winde zerflattert8 ,war der ,menschengeist im ,mittelalter wirklich so verkommen und gesunken1 wie es uns die ,zeit zu lehren scheint8 ,schwankt die ,kurve der geistigen ,entwicklung der ,menschheit wirklich so zwischen steiler ,hhe und tiefem ,abfall8 ,mit nichten4 ,wie in der ,entwicklung der ,lebewelt die einzelnen ,tierarten nacheinander die ,erde beherrschen1 die ,kreidetiere1 die ,ammoniten1 die ,lurche1 die ,saurier sich abwechseln und heute die ,menschen den ,planeten regieren1 so beherrschen in der geistigen ,entwicklung nacheinander die verschiedenen ,ideenarten die ,menschheit4 ,die ,art1 die ,richtung1 nicht die ,hhe des ,geistes schwankt in den ,jahrhunderten4 ,derselbe ,sinn1 der im ,altertum die schnsten ,frchte wissenschaftlicher und knstlerischer ,leistungen reifen lie1 war im ,mittelalter auf das ,religise1 auf das ,mystisch-,phantastische gerichtet und daher fr die ,wissenschaft unfruchtbar4 ,ein ,mensch1 der zur ,zeit der ,pythagorer durch seine geistigen ,gaben auffiel1 wurde zu den ,naturphilosophen in die ,schule gebracht und wurde ,philosoph1 ,mathematiker1 ,naturforscher4 berragte ein ,knabe im ,mittelalter seine ,genossen1 so kam er ins ,kloster und wurde im ,ideenkreis der ,religion erzogen und in die ,laufbahn kirchlicher ,wrden gedrngt4 ,die ,intelligenz des ,mittelalters wurde von der ,kirche aufgesogen wie das ,wasser eines ,beckens von einem riesigen ,schwamm1 und wir finden in ihrem ,dienste alle geistigen ,elemente vom frmmsten bis zum unreligisesten vereinigt3 kriegerische ,ppste1 weltlich gesinnte ,kirchenfrsten1 schrzenjgerische ,kardinle1 freigeistige ,mnche1 der ,wissenschaft mehr als dem ,glauben huldigende ,priester4 ,wieviel echte ,milchstraenforscher mag es unter ihnen gegeben haben6 ,in wieviel ,tausend erleuchteten ,geistern1 die nie eine ihrer berzeugungen zu ,papier gebracht1 nie eine ihrer ,ideen zu ,papier bringen durften1 mag der ,gedanke ,demokrits nachgeleuchtet haben8 ,wie oft mgen ,freunde1 die in stiller ,nacht ber ,fluren wandelten1 zu den ,sternen emporgeblickt und ber das ,nebelband zu ihren ,hupten gesprochen haben1 wie oft mgen ,priester1 wenn sie auf dem ,turm ihrer ,kirche standen1 ,mnche auf dem ,hof ihrer ,abtei1 ,talmudisten in der ,gasse ihres ,ghettos sich in den ,anblick der ,milchstrae versenkt1 sie als ferne ,sternenheere erkannt haben und in ,andacht versunken sein vor dieser geisterhaften ,offenbarung der ,unendlichkeit8 ,kein ,lied1 kein ,heldenbuch nennt ihre ,namen1 versunken und vergessen 444 #bjjj ,jahre nach ,demokrit1 um #aeej1 trat ,kopernikus1 der ,domherr zu ,frauenburg1 mit seiner ,schrift ber die ,bewegungen der ,gestirne auf1 in der er die antike ,weltanschauung1 da die ,erde im ,mittelpunkt des ,alls stehe und die ,sonne um sie kreise1 widerlegte und durch die ,lehre ersetzte1 da die ,sonne das ,zentrum sei1 um das ,erde und ,planeten sich bewegten4 ,durch diesen ,weltgedanken erwarb sich ,kopernikus unsterbliche ,verdienste um den ,fortschritt der ,menschheit4 ,aber er begrndete keineswegs1 wie die meisten ,menschen annehmen1 unsere moderne ,auffassung vom ,universum4 ,er glaubte1 da die ,sonne der ruhende ,pol des ganzen ,weltalls sei1 und da die ,fixsterne an einem ,kugelhimmel angeheftet sich mit diesem um die ,sonne drehten4 ,seine ,theorie1 ideenreich und gedankentief genug1 den ganzen ,inhalt eines groen ,forscherlebens auszufllen1 erstreckte sich nur auf den ,raum unseres ,planetensystems4 ,zum ,flug ins ,universum hinauf in die ,ferne der ,milchstrae reichte seines ,geistes ,flgelkraft nicht hin4 ,das war seinem jngeren ,zeitgenossen und begeisterten ,herold seiner ,lehre1 ,giordano ,bruno 7geboren #aedh71 vorbehalten4 ,giordano ,bruno war wie ,kopernikus im ,dienst der ,kirche aufgewachsen4 ,als ihm das ,buch des ,kopernikus zu ,gesicht kam1 griff er diese neue ,weltidee mit ,feuereifer auf1 entfloh im offenen ,zwiespalt mit der ,kirchenlehre dem ,kloster und wurde auf jahrelangen ,reisen durch ganz ,europa der ,wanderprophet der neuen ,weltanschauung4 ,giordano ,bruno ist in der ,tat ein prophetisches ,phnomen4 ,in noch ausgeprgterer ,art als bei den griechischen ,philosophen erleben wir an ihm das ,wunder1 da ein ,mensch ohne alle ,mittel sicheren ,wissens1 nur von ,gefhl1 ,vernunft und ,phantasie geleitet die wissenschaftlichen ,ergebnisse der kommenden ,jahrhunderte vorausahnt4 ,er hat den ,beweis erbracht1 da der phantasiebeschwingte ,gedanke1 der ,sinn fr ,wahrheit1 ,gre1 ,rhythmus und ,einheit mit seinen ,dichterflgeln weiter reicht als aller grbelnde ,verstand1 hinausreicht ber den ,kreis der ,planeten in das ,reich der ,sterne und ber die ,grenzen der ,milchstrae hinaus in jene ,bezirke der ,unendlichkeit1 in denen sich fr alle ,zeit der menschliche ,gedanke hoffnungslos verlieren wird4 ,giordano ,bruno ist der ,kopernikus des ,universums4 ,was jener fr das ,sonnensystem1 ist ,giordano ,bruno fr die ,fixsterne1 fr die ,milchstrae1 fr das ,weltall4 ,whrend ,kopernikus als ,abschlu des erforschlichen ,diesseits die ,kristallsphre der ,alten mit den in ihr schwebenden ,fixsternen bestehen lie1 zerbrach ,giordano ,bruno das glserne ,gewlbe1 zerstrte den ,wahn von der bersinnlichkeit der ,sternenwelt und erffnete der ,forschung das ,universum1 die schrankenlose thererfllte ,unendlichkeit1 wie er es selbst in poetischer ,verzckung ausgesprochen in den ,versen3 ,die ,schwingen darf ich selbstgewi entfalten1 nicht frcht' ich ein ,gewlbe von ,kristall1 wenn ich des thers blauen ,duft zerteile1 und nun empor zu ,sternenwelten eile1 tief unten lassend diesen ,erdenball und alle niederen ,triebe1 die hier walten4 ,als erster ,sterblicher1 der die ,gedankenfahrt hinauswagt aus dem engen ,bezirk unseres ,sonnensystems in die unermeliche ,weite der ,sternenwelt1 berauscht sich ,giordano ,bruno frmlich an der ,gre und ,schnheit des ,alls4 ,einzig ist der ,himmel1 so beginnt einer seiner berhmten ,dialoge1 der unermeliche ,raum1 das ,universum1 der allumfassende ther1 in dem sich alles regt und bewegt4 ,in ihm sind unzhlige ,gestirne1 ,weltkugeln1 ,sonnen und ,planeten1 wahrnehmbare und unzhlige andere nicht mehr wahrnehmbare mssen vernnftigerweise angenommen werden4 ,es gibt zahllose ,sonnen und zahllose ,erden1 die alle in gleicher ,weise ihre ,sonnen umkreisen1 so wie wir es an den sieben ,planeten unseres ,systems sehen4 ,wir erblicken nur die ,sonnen1 weil sie die grten ,krper sind und leuchten4 ,ihre ,planeten aber bleiben1 weil sie kleiner sind und nicht leuchten1 fr uns unsichtbar4 ,er durchdenkt diesen ,gedanken bis in seine letzten ,folgerungen und kommt zur berzeugung von der ,bewohnbarkeit der ,welten3 ,die unzhligen ,welten des ,alls sind um nichts schlechter und nichts weniger bewohnt als unsere ,erde4 ,denn unmglich kann ein vernnftiger ,verstand sich einbilden1 da jene unzhligen ,welten1 die doch ebenso und vielleicht noch prchtiger sind als unsere1 denen doch ebenso wie uns eine ,sonne befruchtende ,strahlen zusendet1 unbewohnt seien und nicht hnliche oder gar vollkommenere ,bewohner trgen als unsere ,erde4 ,die ungezhlten ,welten des ,alls sind alle von der gleichen ,gestalt1 demselben ,rang1 denselben ,krften und denselben ,gesetzen untertan4 ,mit seinem ,seherauge schaut er in die ,zukunft kommender ,jahrhunderte und prophezeit der ,wissenschaft ihre ,aufgaben und ,erfolge3 ,schenk uns die ,lehre von der ,universalitt der irdischen ,gesetze auf allen ,welten und von der ,gleichheit aller kosmischen ,stoffe6 ,vernichte die ,theorien von dem ,weltmittelpunkt der ,erde6 ,zerschmettere die berirdischen ,mchte1 die die ,welt bewegen sollen1 und die ,schalen der sogenannten ,himmelskugeln6 ffne uns das ,tor1 durch welches wir hinausblicken knnen in die unermeliche1 einheitliche1 ohne ,unterschiede zusammengesetzte ,sternenwelt1 zeige uns1 da die anderen ,welten im thermeer schwimmen wie die unsere6 ,erklre uns1 da die ,bewegungen aller ,welten aus inneren ,krften hervorgehen1 und lehre uns im ,lichte solcher ,anschauungen mit sicherem ,schritt vorwrts schreiten in der ,erforschung und der ,erkenntnis der ,natur4 ,hoffnungsvoll ruft er seinen ,jngern das ,zukunftswort entgegen3 ,seid getrost1 die ,zeit wird kommen1 wo alle sehen werden1 was ich sehe6 ,schner1 als er es ahnen konnte1 kam diese ,zeit4 ,zwar schien es hoffnungslos1 da man jemals das ,rtsel der ,sterne lsen knnte4 ,keine ,kunde dringt zu uns aus jenen ,fernen1 keine ,sphrenmusik klingt1 wie die ,pythagorer glaubten1 durch den ,weltraum4 ,nacht fr ,nacht zieht das ,heer der ,sterne schweigend herauf und hernieder4 ,nur ein einziger stummer ,bote eilt vom ,himmel zu uns herab3 das ,licht4 ,aber bringt uns dieser ,bote auf leuchtenden ,schwingen auch eine ,kunde8 ,birgt sich hinter diesen ,lichtpnktchen des ,himmels eine ,sprache wie hinter den ,punkten des ,morsetelegramms8 ,wird je eine ,zeit kommen1 in der die ,menschen diese ,himmelssprache auch entrtseln8 ,diese ,zeit kam4 ,kaum war die ,asche verraucht auf dem ,scheiterhaufen ,giordano ,brunos1 auf dem er am #af4 ,februar #afjj zu ,rom fr sein ,weltbekenntnis den ,mrtyrertod erlitten1 da drang aus ,holland die ,kunde nach ,italien1 da man durch ,zusammenstellung mehrerer ,linsen ein ,instrument verfertigen knnte1 durch das man ferne ,gegenstnde nahe sieht4 ,galilei baute ein solches ,instrument3 das ,fernrohr war erfunden4 ,das goldene ,zeitalter der ,astronomie brach an4 ,galilei richtete sein ,rohr zum ,himmel und machte wunderbare ,entdeckungen4 ,er sah1 da der ,mond eine ,kugel war wie die ,erde1 mit ,bergen1 ,tlern und ,meeresflchen1 da der ,jupiter von ,monden umkreist wurde wie unser ,planet1 da die ,sonne ein glhender ,ball war1 auf dem es loderte und brodelte wie in ,feuerschlnden1 und da er sich um seine ,achse drehte wie ,erde1 ,mond1 ,jupiter und ,saturn4 ,die ,einheit des ,sonnensystems war erkannt1 der ,sieg der ,kopernikanischen ,lehre ber die alte ,weltanschauung wurde in allen ,lndern proklamiert4 ,aber fr die ,milchstraenforschung war der ,frhlingstag noch nicht gekommen4 ,sie hatte von der neuen ,erfindung keinen ,gewinn4 ,im ,gegenteil1 man war grenzenlos enttuscht und konnte sich des ,spottes der ,gegner nicht erwehren4 ,die ,fixsterne erschienen im ,fernrohr noch kleiner und punkthafter als vordem4 ,die ,milchstrae blieb ein undurchdringlicher ,nebel1 der im schmalen ,gesichtsfeld des ,fernrohrs noch geisterhafter1 berirdischer1 unerforschlicher aussah4 ,nur schchtern wagte ,galilei angesichts der ,unzahl der im ,fernrohr sichtbaren ,sterne den ,gedanken ,demokrits aufzunehmen1 da die ,milchstrae aus dichtgedrngten ,sternscharen bestehe4 ,die ,gegner des ,kopernikus triumphierten4 ,ihr habt recht1 sagten sie1 ,erde und ,planeten drehen sich um die ,sonne4 ,aber die ,sonne ist der ,mittelpunkt der ,welt1 das ,herz des ,universums4 ,jenseits des ,saturn wird die ,welt vom kristallenen ,himmelsgewlbe begrenzt1 in dem die himmlischen ,lichter der ,fixsterne aufgehngt sind4 ,die beobachtende und rechnende ,astronomie war ohnmchtig gegenber der ,erscheinung der ,milchstrae4 ,aber der grbelnde ,sinn des ,menschen gibt sich nicht zufrieden mit den ,schranken des ,wissens4 ,was er sieht1 will er begreifen1 und was er nicht mehr zu sehen vermag1 sucht er durch ,ideen auszufllen4 ,wo das exakte ,wissen aufhrt1 setzt der ,vernunftsschlu1 setzt die ,spekulation ein4 ,die ,grenze der ,wissenschaft ist der ,markstein der ,philosophie2 wo jene endet1 nimmt diese ihren ,anfang4 ,so finden wir im #ah4 ,jahrhundert das ,milchstraenproblem wieder wie in den ,tagen ,alt-,griechenlands in den ,hnden der ,philosophen und sehen1 wie wissensdurstige ,mnner unabhngig von ,berechnung und ,instrument sich auf den ,flgeln ihres ,geistes erheben1 um das ,geheimnis der ,milchstrae zu entschleiern1 und wir erleben abermals die ,genugtuung1 da der khne geistvolle ,gedanke1 da die klare logische ,idee ber die ,grenzen unseres ach1 so beschrnkten ,wissens hinaus auch die letzten und grten ,wahrheiten in ihren ,grundzgen zu erfassen vermag2 ja1 was die ,leser dieser ,zeilen als ,freunde der ,natur ganz besonders fesseln wird1 die befruchtenden ,gedanken ber das ,wesen der ,milchstrae1 die zu den erhabensten gehren1 die je dem ,menschengeist entsprungen sind1 gingen nicht aus von zahlenkundigen ,astronomen1 nicht von ,mnnern mit ,doktorhut und akademischen ,wrden1 sondern von ,menschen niederster ,herkunft und einfachster ,bildung1 von ,dilettanten in der ,wissenschaft1 die nichts anderes mitgebracht als ,liebe zur ,allnatur und ihrer ,erkenntnis1 ,wissensdrang und unablssige ,streben nach den ,quellen der ,wahrheit4 ber das ,weltmeer fhrt ein armer ,matrose4 ,er war als ,sohn eines ,zimmermanns geboren1 zwischen ,takelwerk und ,teerfa aufgewachsen und fhrte nun ein hartes ,dasein in ,wind und ,wellen4 ,strmisch wie der ,ozean war sein ,leben1 einsam und freudlos wie die ,wasserwste waren seine ,tage4 ,aber nachts1 wenn die ,sterne heraufzogen ber das ,meer1 dann lag er vorn am ,bug des ,seglers auf den ,tauen und blickte auf zu den ,lichtern1 die ber der ,wasserflche glnzten1 und wenn in der ,klarheit der ,meeresluft das ,band der ,milchstrae mit all seinem ,reichtum an ,nebeln1 ,wolken1 ,unterbrechungen und ,seitenarmen hervortrat1 dann versenkte sich dieser einfache ,seemann in die ,wunder des ,himmels und seine ganze ,sehnsucht ging dahin1 dieses ,weltband zu entrtseln4 ,er erkannte auf seinen ,reisen durch alle ,zonen1 da die ,milchstrae ein lckenloser ,ring war um den ganzen ,himmel4 ,als ihm spter in seinem englischen ,heimatland ein sorgenloses ,dasein winkte1 da schrieb dieser ehemalige ,matrose eine ,schrift ber das ,wesen der ,milchstrae und den ,bau der ,welt unter dem ,titel ,neue ,hypothese ber das ,weltall #agdj4 ,zwei ,mnner schpften aus dieser ,schrift des ,seemanns ,thomas ,wright ihre ,ideen ber den ,aufbau des ,universums4 ,der eine war ein ,schneidergeselle aus dem ,elsa1 der es durch ,flei und ,talent und durch die verdiente ,gunst ,friedrich des ,groen bis zum ,mitglied der ,akademie der ,wissenschaften brachte1 ,heinrich ,lambert4 ,seine populr geschriebenen ,kosmologischen ,briefe 7#agfa7 erregten berall durch ihren feurig-enthusiastischen ,stil die ,begeisterung des ,publikums und wurden in vielen ,tausend ,exemplaren ber alle ,lnder verbreitet4 ,der andere war der ,sohn eines ,sattlers4 ,er kam nie ber die ,grenze seiner abgelegenen ,vaterstadt hinaus4 ,aber sein ,geist kannte keine ,schranken und erhob sich bis in die ,weiten des ,himmels1 dessen ,bau und ,entwicklung er so grundlegend darstellte1 da wir noch heute auf seinem ,werke fuen4 ,dieser dritte war ,immanuel ,kant4 ,diese drei ,mnner1 vor allem in hchster ,vollendung ,kant1 bauten folgendes ,weltbild auf4 ,wir leben auf unserer ,erde im ,sonnensystem4 ,in der ,mitte unseres ,systems steht die strahlende ,sonne1 um sie kreisen in elliptischen ,bahnen die ,planeten1 deren einer unsere ,erde ist4 ,im ,gegensatz zur leuchtenden ,sonne sind die ,planeten infolge ihrer ,kleinheit erkaltet und dunkel4 ,dieses ,planetensystem ist als ein ,system erster ,ordnung zu betrachten4 ,jeder ,stern am ,himmel ist eine glhende ,sonne wie unsere4 ,diese ,sonnen sind so unausdenklich fern1 da sie uns als ,punkte erscheinen und selbst im ,fernrohr kleinste ,punkte bleiben4 ,mit grter ,wahrscheinlichkeit besitzt jede dieser ,sonnen um sich ein ,system von ,planeten1 die wir aber wegen der groen ,entfernung und ihrer ,dunkelheit nicht wahrnehmen4 ,mit ebenso groer ,wahrscheinlichkeit sind diese ,planeten zum ,teil bewohnt wie die ,erde4 ,illustration3 ,abb4 #c4 ,sternhaufen im ,centaurn4 7,photogr4 von ,gill47 ,diese ,idee von der ,sonnennatur der ,sterne1 von den unsichtbaren ,planeten dieser ,sonnen und der ,bewohnbarkeit dieser ,welten hatte schon ,giordano ,bruno ausgesprochen4 ,nun aber berflgeln ihn die drei ,weltdenker des #ah4 ,jahrhunderts vermge ihrer greren astronomischen ,kenntnisse4 ,es waren nmlich durch das ,fernrohr am ,himmel auer einer ,unzahl kleinerer ,sterne ungefhr #ajj ,sternhaufen und ,nebelflecke entdeckt worden4 ,mit unbewaffnetem ,auge sind die grten ,sternhaufen eben als verschwommene ,lichtpnktchen wahrnehmbar wie der berhmte ,sternhaufen im ,perseus99#a genau in der ,mitte zwischen dem ,w der ,kassiopeia und den ,hauptsternen des ,perseus4 ,im ,fernrohr enthllt sich solch ein ,sternhaufen als eine kugelfrmige ,anhufung ,hunderter1 ja ,tausender ,sterne1 die eng zusammengedrngt sind wie die ,brillanten eines ,diadems4 ,der ,anblick eines solchen ,himmelsdiadems gehrt zu dem schnsten1 das die ,natur berhaupt dem ,menschen zu offenbaren vermag 7,abb4 #c74 #a ,smtliche mit einem ,stern bezeichnete ,himmelsobjekte sind auf der ,sternkarte ,s4 #ba hervorgehoben4 ,auer diesen ,sternhaufen entdeckte man noch nebelig verwaschene ,gebilde von teils unregelmig zerklfteter1 teils regelmig scheiben-1 ring- und linsenfrmiger ,gestalt1 die man ,nebelflecke nannte4 ,auch von ihnen sind die grten mit bloem ,auge gerade noch wahrnehmbar1 so der ,nebelfleck im ,bilde der ,andromeda99 und als grter von allen der berhmte ,nebel im ,orion99 dicht unter dem ,dreigestirn des ,jakobstabes4 ,die ,sterne sind1 so schlossen ,wright1 ,lambert und ,kant1 nicht regellos im ,raum verteilt1 sondern zu ,sternenhaufen gruppiert4 ,diese ,sternenhaufen sind die ,systeme zweiter ,ordnung4 ,auch wir leben im ,innern eines ,fixsternhaufens4 ,unsere ,sonne bildet mit allen helleren ,sternen des nchtlichen ,himmels zusammen einen ,sternenhaufen1 wie wir ihn im ,bilde des ,centaurn oder des ,perseus aus groer ,ferne erblicken4 ,uns erscheinen die helleren ,sterne am ,himmel so verstreut1 weil wir uns inmitten dieses ,haufens befinden und nach allen ,seiten von diesen ,nachbarsternen umgeben sind4 ,wrden wir aber aus anderen ,sternhaufen1 beispielsweise aus dem abgebildeten ,haufen im ,centaurn auf unsere ,sonne herniederschauen1 so wrden wir die ,sterne des ,centaurnhaufens rings um uns am ,himmel verteilt sehen als hellere ,sterne1 unsere ,sonne dagegen im ,innern eines fernen zusammengedrngten ,sternhaufens nach ,art des abgebildeten als lichtschwaches ,pnktchen erblicken4 ,aber auch diese ,sternhaufen sind nicht regellos im ,raum zerstreut4 ,sie sind genau so zu einem ,system geordnet wie die ,planeten unseres ,sonnensystems4 ,sie sind alle in einer ,ebene neben- und hintereinander1 aber nicht bereinander gelagert1 so wie unsere ,planeten alle in einer ,ebene1 der sogenannten ,ekliptik1 schweben1 und kreisen in dieser ,ebene wahrscheinlich um einen ,weltmittelpunkt wie die ,planeten um die ,sonne4 ,whrend die ,sternhaufen als ,ganzes in dieser ,ebene dahinfliegen1 bewegen sich die ,sonnen innerhalb ihres einzelnen ,haufens um den ,mittelpunkt desselben1 so wie die ,monde whrend der ,sonnenreise ihrer ,planeten diese in ,kreisen umschwingen4 ,lambert hielt den ,orionnebel1 ,kant den ,sirius99 fr den ,mittelpunkt unseres ,sternhaufen4 ,alle diese ,sternhaufen zusammen bilden ein ,system dritter ,ordnung4 ,die ,gestalt dieses ,systems ist die einer ,linse1 wie man sie erhlt1 wenn man zwei ,suppenteller mit ihren ,rndern aufeinanderstellt4 ,der ,sternhaufen1 dem unsere ,sonne angehrt1 befindet sich in der ,mitte einer solchen ungeheuren ,weltlinse4 ,schauen wir durch diese ,sternenhaufenlinse nach den ,breitseiten1 den ,polen zu1 so sehen wir verhltnismig wenig ,sterne4 ,blicken wir dagegen flach durch das ganze ,linsensystem1 in der ,richtung der ,sternhaufenebene1 so mssen wir durch die ganze ,masse der ,sterne und ,sternhaufen hindurchsehen1 und sie erscheinen uns als ein ,ring von dichtgedrngten ,sternen und ,sternhaufen1 so fein und so dicht1 da wir ihre ,gesamtmasse nur als einen zusammenhngenden1 verwaschenen ,nebelgrtel rings um den ,himmel wahrnehmen1 -- die ,milchstrae4 ,illustration3 ,abb4 #d4 ,sternkarte mit ,hervorhebung der fr die ,milchstraenforschung wichtigen und erwhnten ,himmelsobjekte4 ,die ,milchstrae ist also nach der ,hypothese dieser drei ,mnner die ,erscheinung eines ungeheuren ,sternsystems1 einer linsenfrmigen ,weltinsel1 in deren ,mitte sich unsere ,sonne als ein ,stern in einem ,sternhaufen befindet 7,abb4 #e74 ,von den sichtbaren ,sternen gehren die helleren unserem ,sternhaufen1 die schwcheren und alle jene1 deren ,licht wir nur als ,nebel wahrnehmen1 den andern ,sternhaufen an1 alle aber dem einen groen ,weltsystem der ,milchstrae4 ,man stelle sich vor1 wir stnden nachts auf dem ,deck eines illuminierten ,schiffes4 ,vor1 hinter1 neben und ber uns sehen wir die ,lichter unseres ,schiffes in den ,masten und am ,bordrand hngen4 ,in allen ,himmelsrichtungen sind wir also von einzelnen hellen1 uns sehr nahen ,lampen umgeben4 ,in weiter ,ferne ist das ganze ,meer bevlkert von gleichfalls illuminierten ,schiffen4 ,man sieht von diesen ,schiffen1 da es ,nacht ist1 nur die ,lichter4 ,die nheren erkennt man als zusammengedrngte ,haufen von ,lichtern4 ,hier eine solche ,anhufung von ,lichtern1 ein ,schiff1 dort eine andere ,lichtergruppe1 ein zweites ,schiff4 ,von den fernen ,schiffen nimmt man keine einzelnen ,lichtpunkte mehr wahr1 sondern nur noch einen unbestimmten ,schimmer4 ,da die ,schiffe weiter verteilt sind1 als unser ,auge reicht1 und allseitig um uns das ,meer befahren1 so sind wir rings umgeben von einem mattleuchtenden nebeligen ,schein1 von einem ,lichtgrtel1 der den ,horizont ringfrmig umschliet4 ,das ,meer ist der ,weltraum4 ,das ,schiff1 auf dem wir uns befinden1 ist der ,sternhaufen1 dem unsere ,sonne angehrt4 ,die nchste grte ,laterne ist unsere ,sonne selbst4 ,die kleinen ,lichter ber1 neben und hinter uns sind die brigen ,sterne unseres ,haufens4 ,in miger ,entfernung1 aber immer noch tausendmal weiter als die letzten ,sterne unseres ,haufens sehen wir andere ,sterngruppen als ,sternhaufen4 ,die weitaus meisten ,sternhaufen aber sind von uns so weit entfernt1 da ihr ,glanz mit dem der brigen hinter1 neben und vor ihnen verschwimmt1 und so ihre ,gesamtheit uns als leuchtender ,grtel1 als ,milchstrae umgibt4 ,hrt die ,welt jenseits der ,milchstrae auf8 ,nein4 ,die ,milchstraenlinse ist zwar unvorstellbar gro1 aber ein durchaus festbegrenztes endliches ,gebilde4 ,sie ist eine ,weltinsel4 ,das ,weltall aber ist unendlich4 ,andere ,milchstraensysteme bevlkern es4 ,diese fremden ,milchstraensysteme sehen wir als ,nebel von ,linsengestalt aus ungeheurer ,ferne schimmern4 ,der ,andromedanebel ist solch ein fernes ,milchstraensystem1 das wir weit auerhalb unserer ,weltinsel im ,raum schweben sehen4 ,unendlich wie das ,all ist die ,zahl solcher ,milchstraen4 ,auch sie sind wieder zu ,systemen geordnet1 ,systemen #d41 #e4 und #f4 ,ordnung1 kreisen um- und ineinander wie ,rder1 jede von ihnen ein ,rad im ,getriebe einer groen ,weltmaschine1 ein ,rdchen an der groen ,weltenuhr1 deren unerforschlicher ,gang dem ,menschen ein ewiges ,rtsel bleibt 444 ,illustration3 ,abb4 #e4 ,das ,milchstraensystem als ,weltlinse nach ,wright1 ,kant und ,lambert4 ,kann etwas khner sein als die ,hypothese dieser drei ,mnner8 ,kopernikus stie die ,erde von ihrem ruhenden ,thron und wlzte sie zu ewigem ,lauf um ihre ,sonne4 ,diese ,mnner hoben die ,sonne aus ihrer ,angel und stieen sie hinein in den ,weltraum1 da sie in ihm kreise1 ein ,stern unter ,sternen1 ein ,lichtpunkt im groen ,weltgewhl der ,milchstrae4 ,sie ordnen mit weltenschpferischer ,kraft das ,heer der ,sterne zum wahren ,kosmos1 zum ,schmuck1 zur ,weltordnung1 zur harmonischen ,einheit von ,raum und ,materie1 ,kraft und ,stoff1 ,masse und ,bewegung4 ,was konnten sie zur ,begrndung einer solch khnen ,weltanschauung vorbringen8 ,konnten sie beweisen1 da die ,sonne nur ein ,stern war und nicht1 wie ,kepler glaubte1 das ,herz des ,universums8 ,da die ,sterne ,sonnen waren und nur ihrer ,ferne wegen als ,punkte erschienen8 ,konnten sie beweisen1 da ,planeten um sie kreisen1 und sie sich wirklich zu ,haufen gruppieren8 ,da die ,sonne sich in einem solchen ,haufen befindet8 ,da sich die ,sterne im ,raum bewegen und keine prima sphaera immobilis1 keine hchste unbewegliche ,himmelssphre bildeten8 ,da sie eine ,einheit waren aus gleichen ,stoffen gebaut1 von gleichen ,krften regiert8 ,da die ,milchstrae in der ,tat aus ,sternen zusammengesetzt und keine ,fuge im ,himmelsgewlbe ist1 und da die ,nebelflecke ferne ,milchstraensysteme vorstellen8 ,alles das htten sie ,punkt fr ,punkt beweisen mssen1 wenn sie ihre philosophische ,spekulation zum ,rang einer wissenschaftlichen ,hypothese erheben wollten4 ,und was konnten sie beweisen8 ,nichts4 ,der ,mond war erforscht1 die ,sonne studiert1 ,planetenbahnen waren berechnet1 ,kometen bestimmt1 aber die ,welt der ,sterne1 die ,milchstrae1 war ein unerforschte ,land4 ,sie schien aller irdischen ,erkenntnis zu spotten und fr die ,menschheit1 die auf diesem winzigen ,erdplaneten gebannt ist1 ein ,rtsel ohne ,lsung zu bleiben4 ,wer htte auch in jene ,fernen dringen knnen8 ,in jene ,fernen1 in denen ,sonnen zu ,punkten werden und selbst im ,fernrohr sich nicht einmal zur kleinsten ,scheibe verbreitern1 ja1 in denen selbst diese ,punkte schwinden und in ihrer ,unzahl zu einem milchigen ,schimmer verschwimmen1 der uns als ,nebelgrtel umleuchtet2 und in jene noch tausendmal greren ,fernen1 in denen ganze ,systeme dieser ,art1 ganze ,milchstraen zu einem ,wlkchen verblassen1 so klein1 da das ,auge sie kaum in den klarsten ,nchten als ,fleckchen wahrnimmt6 ,mute nicht fr alle ,zeiten das junggeniale ,machtwort ,schillers hier dem ,menschen eine ewige ,grenze bieten3 ,steh6 du segelst umsonst -- vor dir ,unendlichkeit6 ,steh6 ,du segelst umsonst -- ,pilger1 auch hinter mir6 -- ,senke nieder1 ,adlergedank'1 dein ,gefieder6 ,khne ,seglerin1 ,phantasie1 ,wirf ein mutloses ,anker hie4 ,wer htte in jene ,fernen dringen knnen1 in denen selbst die ,phantasie ein mutlos ,anker wirft8 ,wer8 ,im ,jahre #agei zog die ,regimentskapelle der ,hannoverschen ,grenadiere nach ,england4 ,mit ihr wanderte ihr ,hoboeblser1 ein blutarmer #ai;jhriger ,musikant1 dessen ,vater selbst ,militrmusiker gewesen war1 aus seiner ,heimat aus4 ,in ,england entsagte er bald dem ,dienst und schlug sich kmmerlich als ,musiklehrer durch4 ,in den ,pausen zwischen den ,stunden aber setzte er sich hin und studierte die ,gesetze der ,optik1 um sich ein ,fernrohr zu bauen1 da er kein ,geld besa1 ein fertiges zu erwerben4 ,des ,nachts richtete er seine selbstkonstruierten ,rohre gegen den ,himmel und studierte die ,welt der ,sterne4 ,das ,geheimnis der ,milchstrae zu entschleiern1 war das ,ideal seines ,lebens4 ,bruder und ,schwester entflammte er fr sein hohes ,ziel1 und dieser arme1 aber erlauchte ,kreis der drei ,geschwister wetteiferte im ,studium der ,milchstrae4 ,kein ,rohr gengte dieser ,aufgabe4 ,da die ,linsen1 je grer sie geschliffen wurden1 um so unschrfere ,bilder lieferten1 baute er ,spiegelteleskope1 in denen ein ,hohlspiegel das ,bild der ,sterne auffngt und in einem ,brennpunkt sammelt4 ,immer grere ,spiegel stellte er her1 immer lngere ,rohre setzte er zusammen4 ,es entstanden ,teleskope von unerhrten ,dimensionen4 #agha entdeckte er mit seinem ,rieseninstrument den ,planeten ,uranus1 sein ,ruhm drang bis zum ,knig1 der ihn zum ,hofastronomen ernannte und ihm ein sorgenfreies ,leben fr weitere ,forschungen verschaffte4 ,mit seinem neuen ,instrument1 dessen ,spiegel #abf cm ,durchmesser und dessen ,rohr #ab m ,lnge besa1 durchbrach der ehemalige ,militrmusiker ,william ,herschel1 wie es auf seiner ,grabschrift heit1 die ,schranken des ,himmels und begrndete so die moderne ,fixstern- und ,milchstraenforschung4 ,herschels ,riesenteleskope waren die ersten ,instrumente1 die die ,milchstrae wirklich auflsten4 ,er berichtet ber seine erste ,beobachtung der ,milchstrae der ,kgl4 ,gesellschaft im ,juni #aghd3 ,als ich mein ,fernrohr auf einen ,teil der ,milchstrae richtete1 fand ich1 da es den weien ,nebel in kleine ,sterne auflste1 was meine frheren ,rohre nicht vermocht hatten4 ,die bewunderungswerte ,zahl von ,sternen aller ,gre1 die sich hier meinem ,blick offenbarten1 war in der ,tat zum ,erstaunen4 ,ich lie whrend einer ,stunde die ,sterne der ,milchstrae durch das ,gesichtsfeld meines ,teleskopes ziehen und vermochte nicht weniger als #ejjjj einzelne zu zhlen4 ,aber es waren gewi doppelt so viel1 von denen ich aber wegen ihrer ,lichtschwche nur einen unbestimmten ,schimmer wahrnehmen konnte4 ,die ,zahl aller mit seinem ,rohr erkennbaren ,sterne schtzte ,herschel auf ungefhr #cj ,millionen4 ,die ,unzhlbarkeit der ,sterne1 die ,sternnatur der ,milchstrae war bewiesen4 ,auch ,herschel kam zu der berzeugung1 da das ,milchstraensystem tatschlich eine ,weltinsel aus vielen ,millionen ,sternen sei4 ,die meisten dieser ,sterne sind zu ,haufen gruppiert1 die in einer linsenfrmigen ,schicht von groer ,ausdehnung und verhltnismig geringer ,dicke verteilt sind4 ,zwischen diesen ,haufen von ,sternen schweben weite ,nebelmassen von verschiedenster ,gestalt4 ,da ihm aber seine ,rohre in der ,milchstrae jene mannigfachen ,einzelheiten1 ,verzweigungen1 ,wolken1 ,schattierungen1 ,spalten und ffnungen enthllten1 die wir bei der ,beschreibung des ,lichtgrtels erwhnten1 konnte das ,milchstraensystem nach seiner ,ansicht nicht die ,gestalt einer regelmigen ,linse1 sondern nur die ,form einer unregelmig verzweigten ,sternenplatte besitzen1 deren ,umrisse er durch sorgfltige ,studien zu bestimmen suchte 7,abb4 #f74 ,auch die ,stellung der ,sonne in diesem ,system suchte er durch folgende berlegung zu bestimmen4 ,da der ,milchstraengrtel uns allseitig fast in gleicher ,breite erscheint1 mssen wir uns ungefhr in der ,mitte des ,systems befinden4 ,die nrdliche ,hlfte ist etwas breiter als die sdliche1 also stehen wir dieser etwas nher und nicht genau im ,zentrum4 ,auerdem schwebt die ,sonne nicht ganz genau in der ,mittelebene des ,systems1 sondern etwas nrdlich ber der allgemeinen ,ebene der ,sternhaufen4 ,aber je weiter sich ,herschel in die ,wunder der ,milchstrae versenkte1 um so klarer erkannte er1 da sein ,milchstraenbild unvollkommen war und keineswegs die ,mannigfaltigkeit der ,erscheinungen erschpfte4 ,es war seinem ,wissen als ,forscher und seinem ,scharfsinn als ,denker nicht mglich1 alle ,widersprche zu bannen und alle ,probleme durch ein groes einheitliches ,weltbild zu umspannen4 ,er widerrief in spteren ,jahren seine ,hypothese und bekannte resigniert1 da weder ,fernrohr noch ,gedanke reiche1 ein zufriedenstellendes ,bild der ,welt zu geben1 und da es einem spteren ,geschlecht vorbehalten sei1 das ,land1 das er entdeckt1 in seiner wahren ,gestalt zu erforschen4 ,da ,herschel als erster1 mit groen ,instrumenten ausgerstet1 zielbewut die ,milchstrae erforschte1 und ein1 wie er selber gestand1 ungengende ,bild ihrer ,natur entwarf1 reicht wahrlich nicht hin1 ihm eine so fhrende ,stellung in der modernen ,wissenschaft anzuweisen1 da man ihn den ,vater der ,stellarastronomie nennt4 ,herschels unvergleichliches ,verdienst liegt tiefer3 er lehrte uns das ,fernrohr fr die ,erforschung der ,fixsternwelt und des ,milchstraengrtels anzuwenden4 ,herschel lehrte uns sehen4 ,illustration3 ,abb4 #f4 ,das ,milchstraensystem nach ,herschel4 ,das ,auge des ,menschen ist eine ,camera obscura wie der photographische ,apparat4 ,er besteht aus einer ,linse1 die das ,licht der ,auenwelt auffngt1 sammelt1 und als verkleinertes verschrftes ,bild auf eine lichtempfindliche ,platte1 die ,netzhaut1 wirft4 ,linse und ,netzhaut sind die beiden wesentlichen ,teile des ,auges4 ,das ,fernrohr ist eine knstliche ,linse1 die sich der ,mensch zur ,verstrkung seiner natrlichen vor das ,auge stellt4 ,die teleskopische ,linse ist hundertmal grer1 schrfer1 lichtstrker4 ,dadurch verhundertfacht sie die ,leistungen des menschlichen ,auges4 ,whrend das ,auge gnstigenfalls #fjjj ,sterne am ganzen ,himmel1 also von einem ,standpunkt aus #cjjj wahrnimmt1 die man nach ihrer ,helligkeit in sechs ,klassen von der ersten bis sechsten ,gre einteilt1 sieht das ,fernrohr viele ,millionen bis zur #ab41 #ac4 und #ad4 ,gre4 ,auf einer ,himmelsflche von dem ,umfang einer ,mondscheibe zhlte ,herschel #bdjj ,sterne6 ,man sieht also im ,fernrohr tatschlich wie ,gras der ,nacht ,myriaden ,welten keimen4 ,neben der ,erkenntnis der ungeheueren ,zahl der ,milchstraensterne ermglicht das ,fernrohr genaue ,untersuchungen ber die ,verteilung dieser ,sternheere4 ,herschel begann diese ,untersuchungen mit seinen berhmten ,sterneichungen1 d4 s4 ,auszhlungen der ,sterne nach ,stichproben2 vollendet wurden sie in unseren ,tagen durch die eingehenden ,untersuchungen ber die ,verteilung der ,fixsterne des ,mnchener ,forschers v4 ,seeliger4 ,diese mhevollen ,studien gipfeln in dem ,ergebnis1 da alle uns sichtbaren ,sterne tatschlich1 wie ,wright1 ,kant und ,lambert angenommen haben1 in einer flachen1 linsenfrmigen ,scheibe1 dem ,milchstraensystem1 angeordnet sind4 ,je mehr man sich von den ,polen ausgehend dem ,milchstraenquator nhert1 um so zahlreicher1 dichtgedrngter erscheinen die ,sterne als ,zeichen ihrer ,anordnung in einer groen ,ebene1 der ,milchstrae4 ,fast noch wichtiger als die ,bestimmung der allgemeinen ,sternverteilung ist die genaue ,ortsbestimmung einzelner ,sterne durch gewissenhafte ,fernrohrbeobachtung1 da sie allein zur ,ermittlung der ,sternentfernung fhren kann4 ,die ,kunst1 das ,fernrohr zu gebrauchen1 sollte bald auf diesem ,gebiet die schnsten ,frchte reifen lassen4 ,wenn wir uns in einem ,eisenbahnzug durch eine ,landschaft bewegen1 so fliegen die ,bume und ,kirchturmspitzen an uns vorbei1 wobei sie sich gegen ihren ,hintergrund1 den ,horizont1 verschieben4 ,je ferner ein ,gegenstand sich von uns befindet1 umso geringer ist diese scheinbare ,verschiebung4 ,man nennt diese scheinbare ,verschiebung eines ,gegenstandes gegen seinen ,hintergrund bei ,ortswechsel des ,betrachters die ,parallaxe4 ,man halte seinen ,zeigefinger vor dieses ,buch und betrachte ihn abwechselnd mit dem rechten und dem linken ,auge4 ,dann verschiebt sich seine scheinbare ,stellung gegen den ,buchhintergrund4 ,aus dieser ,parallaxe des ,fingers kann man seine ,entfernung vom ,auge berechnen1 wenn man den ,abstand der beiden ,augen voneinander kennt4 ,bekanntlich steht die ,erde nicht still1 sondern bewegt sich in einem ,kreis um die ,sonne4 ,der ,durchmesser dieser ,erdbahn betrgt #cjj ,millionen ,kilometer4 ,wir stehen im ,frhling um #cjj ,millionen ,kilometer von jener ,stelle entfernt1 an der wir uns im ,herbst befunden haben4 ,es mssen sich demnach die ,gestirne zwischen der ,frhlings- und der ,herbstbetrachtung gegen den ,himmelshintergrund genau so verschieben1 wie der ,finger1 den wir einmal mit dem rechten1 einmal mit dem linken ,auge betrachten 7,abb4 #g74 ,illustration3 ,abb4 #g4 ,entstehung der ,sternparallaxe infolge des ,erdumlaufs um die ,sonne4 ,diese ,verschiebung ist so minimal1 da sie weder ,galilei noch ,herschel trotz eifrigster ,bemhungen feststellen konnten4 ,dieses gelang erst im ,jahre #ahcg dem berhmten ,knigsberger ,astronomen ,bessel1 der in seiner ,jugend ,kaufmann gewesen war1 mit einem neuen stereoskopartigen ,fernrohr1 dem ,heliometer4 ,das von ,fraunhofer konstruierte ,heliometer ist ein so feines ,instrument1 da man damit in der ,entfernung eines ,kilometer die ,verschiebung eines ,krpers um mm auf das genaueste bestimmen kann4 ,nach jahrelanger1 unverdrossener ,beobachtung bestimmte ,bessel die ,parallaxe eines kleinen ,sternes #fa im ,schwan und berechnete seine ,entfernung auf #hj ,billionen km1 d4h4 auf das #ejjjjj;fache der ,sonnenentfernung1 die #aej ,millionen km betrgt4 ,die unvorstellbare ,entfernung der ,fixsterne war bewiesen4 ,sternentfernungen zu fassen1 ist ,menschensinnen versagt4 ,wir knnen uns ,meter und ,kilometer vorstellen1 aber nicht ,sonnenabstnde oder ,sternenweiten4 ,die khnste ,phantasie scheitert an jedem ,versuch1 die ,rume des ,universums zu messen4 ,wir sind ,erdenshne und durch unsere irdische ,organisation an planetarische ,mae gebunden4 ,was jenseits dieser ,erdenwelt gelegen1 knnen wir bewundern1 verehren1 aber fassen knnen wir es nicht4 ,astronomische ,entfernungen in ,kilometer auszudrcken ist ebenso tricht wie ein ,land in ,quadratmillimetern zu vermessen4 ,fehler1 die selbst ,millionen dieser ,einheiten betrgen1 wren immer noch unbestimmbar klein4 ,daher hat man als ,normalma in der ,astronomie das ,lichtjahr eingefhrt4 ,die ,lichtschwingung des ,weltthers ist die schnellste ,bewegung1 die wir kennen4 ,die ,lichtwelle pflanzt sich in einer ,sekunde um #cjjjjj km fort4 ,man lege seine ,hand an seinen ,puls und zhle4 ,zwischen zwei ,pulsschlgen schwingt die ,lichtwelle achtmal um den ,erdball4 ,diesen ,weg bezeichnet man als ,lichtsekunde4 ,den ,weg1 den das ,licht in einem ,jahr zurcklegt1 ein ,jahr hat ber #cj ,millionen ,sekunden1 d4h4 also #aj ,millionen mal eine ,million km #aj ,billionen km bezeichnet man als ein ,lichtjahr und sagt1 ein ,stern ist #aj ,lichtjahre von uns entfernt1 wenn das ,licht #aj ,jahre braucht1 um von ihm zu uns zu gelangen4 #a km verhlt sich zu einem ,lichtjahr wie eine ,sekunde zu #fjjjj ,jahren4 ,die ,entfernungen zwischen den einzelnen ,sternen sind ungeheuer4 ,sie betragen ,lichtjahre1 ,lichtjahrzehnte1 ,lichtjahrhunderte4 ,selbst zwischen den benachbarten ,sternen einer ,gruppe ghnen ,rume von unheimlicher ,lnge und ,weite1 unberbrckbar selbst fr den ,gedanken4 ,der nchste ,stern ist von der ,sonne ber #d ,lichtjahre entfernt1 ,million mal weiter als sie von uns4 ,nur durch ein ,bild kann man sich einer ,vorstellung von den ,maen der ,sternenwelt nhern4 ,denkt man sich die ,erdkugel1 unsere schne groe weite ,erdkugel zu einer ,erbse geschrumpft1 so lge die ,sonne #ajj m von ihr als ein groer ,krbis4 ,lge dieses ,sonnensystem in ,berlin1 wo wrde dann das nchste ,fixsternsystem liegen8 ,das allernchste8 ,drauen vor der ,stadt8 ,oder in einem ,vorort8 ,oder gar in ,leipzig8 ,in ,mnchen8 ,vielleicht selbst in ,rom1 #aejj km weit entfernt8 ,nein1 es lge ber zehnmal weiter1 #bejjj km weit1 also irgendwo im ,innern ,australien oder in der ,sdsee jenseits dieses ,erdteils nahe dem ,sdpol4 ,der zweitnchste ,stern1 um die ,hlfte weiter entfernt1 fnde auf ,erden gar keinen ,raum mehr und schwebte jenseits des ,gegenpols drauen im ,weltraum6 ,wir ,menschen sind ,wesen auf einer ,erbse1 die irgendwo im ,grase versteckt in ,mitteleuropa liegt4 ,im ,polareis des ,sdpols zwischen den gefrorenen ,schollen liegt ein krbisgroer ,stein und einige ,schritte von ihm entfernt liegen wahrscheinlich einige ,erbsen1 das ist unsere nchste ,schwesterwelt im ,universum6 ,wenn wir seiner berhaupt fhig waren1 welch trostloses ,einsamkeitsgefhl mte uns ergreifen6 ,welch grauenhafte de umschauert uns als toter kalter dunkler ,raum6 ,was ist der ,mensch im ,all8 ,wenn die ,erde eine ,erbse wre in einem ,raum so gro wie ein ,zimmer1 so wre sie schon klein zu nennen und nicht wert1 den ,mittelpunkt der ,welt zu bilden4 ,schon dann wre es ,hochmut1 wenn der ,mensch1 der auf dieser ,erbse in ganzen ,vlkerscharen lebt1 sich fr den ,herrn der ,welt1 fr die ,krone der ,schpfung hielte4 ,eine ,erbse inmitten einer groen ,stadt ist schon ein ,nichts1 ein unauffindbares1 verschwindendes ,nichts1 dessen ,dasein oder ,nichtdasein am ,bilde der ,stadt auch nicht einen ,deut vernderte4 ,aber irgendwo im ,grase eines leeren ,europa1 vielleicht im ,gerll der ,alpen oder in einem ,sumpfried der sibirischen ,steppe oder im den ,sande der ,sahara oder in den ,wellen des ,atlantischen ,ozeans eine ,erbse zu sein und auf ihr zu leben1 weniger1 #ajjjjj mal weniger als ein ,bazillus -- wenn ich den ,himmel anschaue1 den ,mond und die ,sterne1 was ist der ,mensch1 da du seiner gedenkst1 und der ,menschensohn1 da du auf ihn achtest8 ,nur von den allernchsten ,sternen1 die naturgem die grte ,parallaxe besitzen1 sind zuverlssige ,bestimmungen gelungen1 so da wir von nur ungefhr #bjj der nchsten ,sterne die genaue ,entfernung kennen1 whrend wir von all den brigen ,millionen nur sagen knnen1 da sie um ein vielfaches ferner sein mssen als diese ,schwesterwelten1 mit denen wir zusammen eine ,sterngruppe bilden4 ,von den bekannten ,sternen sind von uns entfernt3 ,alpha ,centauri1 der nchste aller ,fixsterne #d1c ,lichtj4 ,sirius im ,groen ,hund #h1f ,prokyon im ,kleinen ,hund #i1e ,atair im ,adler #ad ,kastor in den ,zwillingen #ag ,aldebaran im ,stier #cj ,regulus im ,lwen #cf ,wega in der ,leier #ci ,kapella im ,fuhrmann #dj ,polarstern im ,kleinen ,bren #df ,pollux in den ,zwillingen #eg ,arktur im ,bootes #acf ,beteigeuze im ,orion #adb ,rigel im ,orion #cbj ,man wende seinen ,blick zum glnzenden ,pollux994 ,die ,lichtwellen1 die jetzt unser ,auge treffen1 haben vor #eg ,jahren diese ,sonne verlassen4 ,dieser ,stern steht gar nicht an jener ,stelle1 wo wir ihn jetzt sehen1 so wenig wie der ,sirius oder die ,kapella sich in ,wirklichkeit jetzt an ihrem scheinbaren ,platz befinden1 sondern stand vor #eg ,jahren an diesem ,punkt4 ,als diese therwellen1 die jetzt unsere ,netzhaut erregen1 dem flammenden ,chaos dieser ,welt vor #eg ,jahren entwirbelten1 waren wir noch nicht geboren1 unsere ,eltern kannten sich in jener ,stunde noch nicht1 und whrend jener ,strahl durch den ,weltraum zu uns eilte1 #eg ,jahre lang in jeder ,sekunde #cjjjjj km fliegend1 wuchsen wir heran aus einer kleinen ,gallertzelle1 wurden wir als ein hilf- und ahnungsloses ,wesen geboren1 lagen wir in der ,wiege1 lernten wir gehen und sprechen1 lesen und schreiben vom ,,abc und ,einmaleins durch ,mrchenbuch und ,rubergeschichte bis zu diesen ,zeilen1 die uns ,kunde bringen von den ,wundern1 die uns umschwingen4 ,was haben wir nicht alles in dieser ,zeit gesehen und gehrt1 erlebt und erlitten8 ,was ist nicht alles geschehen auf diesem kleinen ,erdball in #eg ,jahren6 ,und was auf jener ,sternenwelt dort droben8 ,vielleicht ist sie in dieser ,zeit erloschen1 vielleicht zusammengeprallt mit einem dunklen ,krper und in den ,weltraum zerstoben1 ist vielleicht vor #cj ,jahren in glhenden ,nebel verdampft und existiert nicht mehr4 ,wir aber sehen dann in dieser ,stunde etwas1 was gar nicht mehr ist1 und werden es morgen noch sehen und in zehn und in zwanzig ,jahren1 und wenn die ,lichtwellen1 die jetzt jene ,welt verlassen1 in #eg ,jahren unsere ,atmosphre berfluten1 liegen wir lngst drauen im ,feld unter dem ,rasen1 heimgekehrt in den ,allmutterscho der ,erde1 und kein ,sehnerv zittert mehr in unserer ,augenhhle1 keine ,zellfaser schwingt mehr in unserer ,hirnschale in dem ,gedanken von der ,gre und ,erhabenheit der ,welt -- kurz ist die ,frist1 die dem ,menschen gegeben1 zu forschen und zu fhlen1 krzer als die ,spanne1 die das ,licht von einem ,stern zum andern schwingt -- carpe diem1 ntzen wir den ,tag und die ,stunde6 ,die uersten ,sterne des ,milchstraensystems1 deren verschwommener1 zusammenflieender ,schein das ,milchlicht dieses ,grtels erzeugt1 sind von uns #ajjjj ,lichtjahre entfernt4 ,wenn wir auf den ,planeten einer solchen ,sonne lebten und unsere ,erde beobachten knnten1 so shen wir die ,welt vor drei-1 sechs-1 acht-1 zehntausend ,jahren4 ,die ,bewohner einer ,sternenwelt in der noch migen ,entfernung von #cjjj ,lichtjahren shen heute ,griechen und ,trojaner in der ,ebene von ,ilion kmpfen1 shen den greisen ,priamus im ,kreis der ,alten auf der ,mauer1 die schne ,helena auf ihrem ,ruhelager im frstlichen ,gemach1 ,achill grbelnd in seinem ,zelte sitzen und ,hektor im ,kampf mit dem fallenden ,patroklus4 ,wenn wirklich denkende ,wesen uns aus dieser ,ferne beobachteten -- und wer will diese ,mglichkeit in unserer ,welt der ,wunder einfach leugnen8 -- so shen sie ,europa als ,sumpf und ,urwald1 bevlkert von ,heiden und ,barbaren1 und spotten vielleicht unserer1 nicht ahnend1 da auf derselben ,stelle1 wo sie ,gtzenaltre und ,gttereichen sehen1 in ,wahrheit schon ,kuppelhallen stehen mit gewaltigen ,teleskopen1 elektrischen ,uhren1 ,tabellen und ,sterntafeln1 und da ,menschen unter ihnen sitzen1 die die ,geheimnisse des ,weltalls bis in tausendjhrige ,lichtentfernungen ergrnden 444 ,bei den genauen ,ortsbestimmungen1 die zur ,feststellung der ,parallaxe notwendig waren1 entdeckte ,bessel an manchen ,sternen kleine ,verschiebungen1 die sich nicht durch die ,bewegung der ,erde um die ,sonne erklren lieen4 ,vor allem an den beiden hellen ,sternen ,sirius und ,prokyon fielen ihm kleine periodische ,bahnbewegungen auf1 die er nach jahrelanger reiflicher ,beobachtung und berlegung auf die ,anwesenheit unsichtbarer ,trabanten zurckfhrte4 ,der ,sirius sollte von einer ,begleitsonne umkreist werden1 die ihn in #ej ,jahren umluft und durch ihre ,anziehungskraft die ,strungen der ,siriusstellung hervorruft4 ,dieser von ,bessel vermutete ,siriusbegleiter war aber selbst in den strksten ,fernrohren nicht zu entdecken4 #ah ,monate nach ,verffentlichung seiner ,arbeit ber den unsichtbaren ,siriusbegleiter starb ,bessel4 ,sein ,nachfolger ,peters fhrte die ,untersuchungen fort und berechnete1 da dieser ,begleiter augenblicklich in dem und dem ,abstand an einem ganz bestimmten ,punkt stehen mte4 ,eine verwegene ,behauptung6 ,einen ,krper in einer ,entfernung von ,millionen ,sonnenweiten1 den kein menschliche ,auge sehen konnte1 nicht nur zu vermuten1 sondern sogar genau seine ,bahn1 seine ,bewegungsgeschwindigkeit1 seinen ,standort zu berechnen6 ,klingt es nicht wie ein ,mrchen1 da ein ,mensch im ,dunkel nie gesehener ,welten1 in ,fernen1 die sich keine ,vorstellung mehr auszudenken vermag1 unsichtbare ,trabanten berechnet1 und mit der ,bestimmtheit einer eidlichen ,versicherung ihr ,gewicht1 ihre ,entfernung1 ihre ,bahn und ihre ,geschwindigkeit zu kennen behauptet8 ,wer sollte den ,sternenguckern solche ,phantasien glauben1 zumal niemand selbst mit den immer besseren ,teleskopen der folgenden ,jahre diesen ,begleiter zu entdecken vermochte6 ,aber es kam anders1 als die ,zweifler glaubten und die ,sptter lachten4 #bj ,jahre nach dem ,tode ,bessels erprobte der berhmte amerikanische ,linsengieer ,clark sein neuestes ,glas1 richtet es auf den ,sirius -- und entdeckt genau an der ,stelle1 die ,peters fr dieses ,jahr als ,stand des ,siriustrabanten angegeben hatte1 ein ,sternchen6 ,man verfolgte seinen ,lauf und siehe da1 es bewegte sich in #ej ,jahren um den ,sirius und stand in jedem ,jahr an jenem ,punkt1 den ,bessel und ,peters vor seiner ,entdeckung fr diese ,zeit berechnet hatten6 ,welches ,wunder ist grer8 ,da es ,welten gibt in dieser ,flle und in diesen ,fernen1 die sich umkreisen wie ,sonne und ,planeten1 oder da auf einem dunklen ,sonnenstubchen zwischen ihnen ein ,eintagswesen lebt mit einer grauen ,gallertmasse in seiner ,schdelschale1 das die ,bahnen dieser ,welten bestimmt1 ohne sie in ihrer ,gre und ,entfernung sich vorstellen zu knnen1 ja selbst ohne sie im schrfsten ,fernrohr berhaupt zu sehen8 ,sterne1 die mit einem anderen ,stern ein kreisendes ,system bilden1 nennt man ,doppelsterne4 ,fast jeder dritte ,stern unserer nheren ,umgebung ist ein ,doppelstern1 so da wir heute ungefhr #aejjj ,doppelsterne kennen4 ,weit auseinander stehende ,doppelsterne wie das ,sternpaar rechts neben dem ,aldebaran99 kann man mit bloem ,auge als solche erkennen1 die meisten aber sind erst im ,fernrohr und sehr viele auch mit diesem nicht mehr zu trennen4 ,die ,umlaufszeiten der ,doppelsterne schwanken zwischen einigen ,tagen und mehreren ,tausend ,jahren1 je nach dem ,abstand der ,sonnen1 wie ja auch die ,umlaufszeiten unserer ,planeten von ,merkur bis ,neptun zwischen #hh ,tagen und #afe ,jahren voneinander abweichen4 ,die ,umlaufszeiten betragen im ,doppelsystem des ,prokyon #dj ,jahre ,sirius #ej ,alpha ,centauri #hg ,kastor #iig ,es gibt aber nicht nur ,systeme von zwei ,sonnen1 sondern solche von #c1 #d1 #f1 #h1 #af1 ja #bj ,sonnen4 ,dicht neben der ,wega in der ,leier steht ein ,sternsystem991 von dem ein miges ,auge nur ein ,pnktchen sieht2 ein gutes ,auge sieht diesen ,stern als lngliche ,linie2 ein sehr gutes ,auge erkennt zwei eng zusammenstehende ,sterne #e4 ,gre4 ,schon ein kleines ,fernrohr aber zerlegt jeden dieser beiden ,sterne in zwei ,krper1 so da wir hier ein ,sternsystem von vier ,sonnen vor uns haben4 ,der hellste ,stern der ,plejadengruppe199 ,alkyone1 ist ein vierfacher1 der mittlere ,deichselstern im groen ,wagen ,mizar99 ist ein fnffacher ,stern4 ,der ,lichtschimmer des ,orionnebels99 unter dem ,jakobstab geht von einem sechsfachen ,sternsystem aus1 das seiner ,gestalt wegen ,trapez genannt wird4 ,die ,entdeckung dieser ,doppelsterne und ihrer ,bewegungen bedeutet einen groen ,fortschritt in der ,erkenntnis des ,milchstraensystems4 ,diese umeinanderkreisenden ,sonnen beweisen uns das ,wirken der ,schwerkraft zwischen den ,sternsystemen anderer ,welten4 ,dieselbe ,kraft1 die uns an den ,boden unseres ,planeten fesselt1 die den ,mond an die ,erde1 die ,erde an die ,sonne kettet1 waltet droben zwischen den ,sonnen der ,milchstraenferne und heit sie umeinanderkreisen in nimmer endendem ,doppellauf4 ,die ,doppelsterne beweisen die ,einheit und ,allheit der ,schwerkraft im ,system der ,milchstrae4 ,aber nicht nur dies4 ,die ,planeten unseres ,systems bewegen sich nach bestimmten ,gesetzen um die ,sonne1 die nach ihrem ,entdecker die ,keplerschen ,gesetze genannt werden4 ,die drei ,keplerschen ,gesetze sagen1 da die ,planeten sich in ,ellipsen um die ,sonne bewegen1 die im ,brennpunkt dieser ,ellipsen steht1 da die ,bewegung der ,planeten um so rascher wird1 je nher sie der ,sonne kommen1 und da ihre ,umlaufszeiten in bestimmtem ,verhltnis von ihrer ,sonnenentfernung abhngig sind4 ,als man die ,bahnen der ,doppelsterne verfolgte1 fand man1 da sie sich genau nach den ,keplerschen ,gesetzen wie die ,planeten unseres ,systems bewegen4 ,mit ,hilfe der ,keplerschen ,gesetze kann man1 und das haben ja die ,vorentdecker des ,sirius- und ,prokyontrabanten getan1 die ,stellung jedes ,doppelsterns fr jeden beliebigen ,zeitpunkt der ,zukunft ebenso genau bestimmen1 wie wir es von den ,ortsbestimmungen der ,planeten gewhnt sind4 ,durch diese ,entdeckung ist neben der ,einheit der ,kraft die ,einheit des ,gesetzes innerhalb des ,milchstraensystems bewiesen4 ,die ,planetengesetze wirken im ,all4 ,gibt es aber auch ,planeten1 die ihnen folgen8 ,werden die ,sonnen von dunklen ,krpern umkreist wie unsere8 ,es gibt dunkle ,sterntrabanten4 ,rechts abseits von der hellen ,sternlinie des ,perseus steht ein einzelner aufflliger ,stern #b4 ,gre1 ,algol994 ,dieser ,stern wechselt seine ,lichtstrke4 ,zwei ,tage #bj ,stunden #dh ,minuten #ec ,sekunden ist er hell1 dann sinkt sein ,licht innerhalb #d ,stunden von der #b4 auf die #d4 ,gre1 so da er ein unscheinbares ,pnktchen wird1 verharrt #ah ,minuten in dieser ,lichtschwche1 um danach wieder in #d ,stunden zur gewhnlichen ,helle anzusteigen4 ,derartige ,algolsterne kennt man ber #ej1 und jhrlich werden neue ,vertreter dieses ,algoltypus entdeckt4 ,das charakteristische fr die ,algolsterne liegt in der astronomischen ,pnktlichkeit ihrer ,periode4 ,mit derselben ,genauigkeit1 mit der sich eine ,sonnenfinsternis fr #ajj und fr #ajjj ,jahre voraussagen lt1 kann man von jedem ,algolstern die ,zeiten seiner ,verdunkelungen auf die ,sekunde vorhersagen1 so da es keinem ,zweifel unterliegt1 da wir hier tatschlich die ,verfinsterungen von ,sonnen durch dunkle ,begleiter wahrnehmen 7,abb4 #h74 ,alle ,algolsterne sind ,sonnen1 die von dunklen ,trabanten umkreist und verfinstert werden4 ,die ,algolsterne beweisen die allgemeine ,existenz von ,planeten um die ,sonnen des ,milchstraensystems4 ,illustration3 ,abb4 #h4 ,das ,algolsystem im ,augenblick der grten ,verfinsterung4 ,natrlich knnen wir nur groe und den ,sonnen nahe ,planeten wahrnehmen1 denn nur solche knnen eine merkliche ,verfinsterung verursachen4 ,ein ,planet von der ,gre und der ,sonnenentfernung der ,erde1 der sich zu seiner ,sonne verhlt wie einer dieser hier gedruckten ,lettern zur ganzen ,buchseite und dabei von dieser ,seite noch #cj m entfernt wre1 kann keinen verdunkelnden ,schatten durch den ,weltraum werfen4 ,auerdem knnen nur solche ,planeten nachgewiesen werden1 deren ,bahn in der ,blickrichtung gelegen ist1 also von uns aus gesehen an der ,sonnenscheibe vorbei und nicht daneben oder darber hinwegzieht1 da sonst von uns keine ,verfinsterung beobachtet werden kann4 ,infolge ihrer ,gre und ,sonnennhe leuchten diese ,planeten vom ,algoltypus meist noch selbststndig4 ,wenn es aber groe leuchtende sonnennahe ,planeten gibt1 die nach den ,keplerschen ,gesetzen ihr ,zentralgestirn umkreisen1 so gibt es auch ganz gewi kleinere kalte und sonnenferne ,planeten1 wie wir sie in unserem ,system sehen und wie einer von ihnen unsere ,erde ist2 und um diese ,planeten schwingen ganz gewi ,ringe und ,monde wie um ,erde1 ,mars und ,saturn4 ,so erhebt uns die ,kenntnis der ,algolsterne abermals um eine ,stufe auf der ,leiter der ,milchstraenerforschung4 ,blicken wir empor zu den ,sternen1 die uns zu ,hupten glhen und die zu ,myriaden zusammengedrngt den ,schimmer der ,milchstrae zu uns niedersenden -- jeder einzelne von ihnen ist eine ,sonne1 umkreist von ,trabanten1 eine ,welt von ,planeten und ,monden1 von denselben ,krften1 denselben ,gesetzen beherrscht wie unsere1 und so weitet sich uns der ,anblick des sternbesten ,firmaments zu einem ,gedanken von berwltigender ,gre und ,erhabenheit1 whrend andererseits vor dem geistigen ,auge des ,weltbetrachters unser gro-gewaltiges harmonisches ,sonnensystem mit all seinem ,reichtum an ,licht1 ,farben1 ,krpern und ,leben abermals schrumpft1 zusammenschrumpft zu einem ,pnktchen im ,all1 einem ,lichtfnkchen in dem groen leuchtenden ,sonnenkranz der ,milchstrae4 ,auf allen ,lippen schwebt an dieser ,stelle eine ,frage3 sind diese ,welten auch bewohnt wie unsere8 ,wir wissen es nicht4 ,wie knnten wir auch aus diesen ,weiten1 in denen ganze ,welten ,punkte werden1 ein ,lebenszeichen erwarten8 ,aber es gibt ein hheres als das verstandesmige ,wissen1 das uns ,instrument und ,zahlenreihe vermitteln1 das ist der ,gedankenschlu der ,vernunft4 ,dieselbe ,vernunft1 die ,demokrit und ,giordano ,bruno1 ,wright1 ,kant und ,lambert geleitet und ihrem ,seherauge die ,welt in jenem ,lichte offenbarte1 in dem sie sich ,jahrhunderte spter unseren ,instrumenten enthllte1 dieselbe ,vernunft lt uns mit ,giordano ,bruno schwren1 da es unzhlige bewohnte ,welten gibt4 ,anzunehmen1 da unsere ,erde1 dieses dunkle unsichtbare ,sonnenstubchen1 dieses ,nichts im ,system der ,milchstrae einzig und allein belebt sei1 whrend jene #ajj ,millionen andere ,sonnensysteme1 jene ,milliarden andere ,planeten der ,milchstrae1 die alle aus den gleichen ,stoffen und in den gleichen ,gren wie unsere ,welt gebaut sind1 von denselben ,krften und denselben ,gesetzen gelenkt werden wie diese1 unter den gleichen ,bedingungen sich entwickeln1 da alle diese tot und de wren1 zu nichts und abernichts kreisten1 als allein um unsere ,nacht zu schmcken1 dieses anzunehmen1 verlangte einen ,mut1 den man nur als ,hochmut bezeichnen kann4 ,der ,schimmelpilz1 der in einem dunklen ,honigtopfe wuchert und sich fr das einzig lebende ,wesen auf der ,erde erklrt1 ist weniger anmaend als der ,mensch1 der sich zum ,alleinbewohner des ,universums proklamiert4 ,was ntzen uns alle ,wissenschaften1 was alle ,zahlen mit #aj ,nullen1 alle ,teleskope mit ihren ,schrauben und ,hebeln1 alle ,kenntnisse des ,weltenbaues1 wenn wir nichts lernen68 ,kopernikus und ,kepler1 ,newton und ,herschel htten umsonst gelebt1 wenn wir uns in dieser hchsten aller ,fragen1 in der ,lebensfrage zurckbegben auf den geistigen ,standpunkt des ,ptolemus1 der das ,weltall um die ,erde kreisen lt4 ,hten wir uns1 da wir nicht gro sind in ,taten und klein in ,gedanken4 ,khn wie das ,fernrohr und zielsicher wie die ,rechnung des ,astronomen sei unser ,geist und fge sich den ,wundern1 die die ,wissenschaft entdeckt3 wenn die ,sonne ein ,stern ist unter ,legionen von ,sternen gleicher ,art1 unser ,system eine ,welt unter ungezhlten ,schwesterwelten1 die ,erde ein ,planet unter ,milliarden hnlicher ,planeten1 dann sind auch wir ein ,volk unter ,vlkern1 eine ,blte am groen ,stamm des ,lebens1 der sich durch den ,sonnengarten des ,universums rankt4 ,aus allewigem ,grn des ,frhlings steigt der ,lebensbaum empor2 ,milchstra' und ,plejaden reichen diesem ,baum zur ,leiter nicht4 ,wenn die ,milchstrae wirklich ein groes ,sternsystem darstellt1 in dem die ,schwerkraft wirkt1 mssen sich alle ,glieder dieses ,systems gegenseitig anziehen -- und bewegen4 ,dann knnen die ,gestirne keine ,fixsterne1 ,haftsterne sein1 angeheftet an das ,himmelsdach wie die ,glhbirnen an die ,decken unserer ,zimmer1 sondern mssen ,sonnen sein1 die im ,raume schweben wie die unsere und der ,schwerkraft unterliegen1 sich in ,bahnen bewegen wie ,planeten1 ,planeten jenes einzig wahren groen ,sonnensystems1 dessen ,sternenflle uns als ,milchstraengrtel nchtlich umschimmert4 ,illustration3 ,abb4 #i4 ,der groe ,wagen vor #ejjjj ,jahren1 heute und in #ejjjj ,jahren4 ,als im ,jahre #agah der berhmte ,kometenberechner ,halley die ,sternkarten seiner ,zeit mit denen des ,altertums verglich1 bemerkte er1 da der ,stern ,aldebaran sich um 1 ,arktur um #a und ,sirius sogar um #b ,vollmondbreiten von ihrem ,standpunkt vor ungefhr #bjjj ,jahren entfernt haben mten4 ,diese erste ,bemerkung von ,sternortsvernderungen wurde spter durch mehrere ,forscher besttigt4 ,die ,sterne sind kein festgenagelt unbeweglich ,heer1 sondern bewegen sich4 ,natrlich ist diese ,sternbewegung nicht unmittelbar zu verfolgen4 ,die kurze ,spanne eines ,menschenlebens von #gj ,jahren reicht nicht aus1 die ,ortsvernderungen eines ,sternes zu bemerken1 so wenig #gj ,sekunden gengen1 um die ,bewegung eines ,schiffes am ,horizont festzustellen1 selbst wenn es in voller ,fahrt dahinsegelt4 ,wenn ,aristoteles aus seinem ,todesschlaf erstnde und den ,himmel anschaute1 wrde er an seinem falschen ,lehrsatz von der ewigen ,unvernderlichkeit des ,himmels festhalten4 ,das ,bild des ,orion1 die ,plejaden und der ,groe ,br wrden ihm in derselben ,stellung erscheinen1 die er vor #bj ,jahrhunderten sich einprgte4 ,wrde er dagegen den ,himmel nach #bj ,jahrtausenden wieder erblicken1 so bte sich ihm ein vllig verndertes ,bild1 und der groe ,forscher des ,altertums wrde des ,satzes belehrt1 den wir mit unseren ,instrumenten als unwiderlegliche ,tatsache erkannt haben3 alle ,sterne bewegen sich4 ,der groe ,himmelswagen konnte ebensowenig vor #ejjjj ,jahren in der ,urzeit als ein ,wagen gelten wie nach #ejjjj ,jahren in der ,zukunft1 denn seine ,sterne streben gruppenweise in verschiedener ,richtung auseinander 7,abb4 #i74 ,der ,sirius bewegt sich in je #aejj ,jahren um eine scheinbare ,vollmondsbreite von seinem ,standort und wrde demnach in #a ,million ,jahren den ganzen ,himmel umkreist haben4 ,die grte im ,bild festgehaltene ,sternverschiebung zeigt der ,stern #ahcj1 der sich zwischen den ,jahren #ahjj und #aijj um ,vollmondsbreite gegen das benachbarte ,sternenpaar verschoben hat 7,abb4 #aj74 ,als man die ,sterne in der ,umgebung dieses ,objektes untersuchte1 stellte man eine auffallend hnlich starke ,eigenbewegung an den beiden benachbarten ,sternen #babeh und #baahe fest4 ,man verfolgte die ,richtungen1 aus denen diese drei schnellfliegenden ,sterne kommen1 und fand zur groen berraschung1 da sie von einem gemeinsamen ,punkt nach verschiedenen ,seiten auseinanderstreben wie die ,splitter einer explodierten ,granate4 ,sind sie vielleicht ,weltensplitter einer ,sonnenexplosion8 ,illustration3 ,abb4 #aj4 ,ortsverschiebung des ,sternes #ahcj zwischen den ,jahren #ahjj und #aijj4 ,wir wissen es nicht4 ,aber wir sehen hier drei ,weltkrper in einer ,bewegung1 die mit grter ,wahrscheinlichkeit eine treibende ,ursache besitzt4 ,wir sehen hier drei ,sterne in einer offenbaren ,gruppenbewegung4 ,diese ,beobachtungen regten die ,forscher an1 auch die ,sonnen der groen ,sterngruppen ,plejaden991 ,hyaden991 ,haar der ,berenice99 auf ihre ,eigenbewegung zu untersuchen4 ,wie erstaunt war man1 als man in der ,tat an diesen groen ,sterngruppen einheitliche ,bewegungen entdeckte6 ,die fnf mittleren ,hauptsterne des ,groen ,bren bilden nicht nur eine scheinbare1 sondern tatschlich zusammengehrige ,brenfamilie4 ,ihre durchschnittliche ,entfernung von uns betrgt #f ,millionen ,sonnenweiten #ajj ,lichtjahre4 ,auch untereinander ist ihr ,abstand trotz ihrer ,zusammengehrigkeit noch gewaltig4 ,der uerste ,stern ,merak in der rechten unteren ,ecke des ,vierecks ist von ,mizar in der ,deichsel viermal weiter als der ,sirius von uns entfernt1 und das ,licht braucht zum ,durcheilen dieser ,strecke #cj ,jahre4 ,trotzdem verraten diese ,sterne durch bereinstimmung ihrer ,entfernung1 ,gre1 ,farbe1 ,temperatur1 stofflichen ,beschaffenheit und ,bewegung ihre unzweifelhafte ,zusammengehrigkeit4 ,sie bewegen sich smtlich mit der gleichen ,geschwindigkeit in der ,richtung auf den ,stern ,wega99 in der ,leier und legen auf diesem ,sonnenlauf jhrlich #fjj ,millionen ,kilometer zurck4 ,weniger schwer als bei dieser ausgedehnten ,sternfamilie lt sich die ,zusammengehrigkeit jener eng gedrngten ,sonnen verstehen1 die wir als die bekannten ,sternhaufen ,plejaden1 ,krippe und ,hyaden am ,himmel erblicken4 #de von den #aej helleren ,sternen der ,plejaden99 besitzen neben gemeinsamer ,entfernung1 ,gre1 ,temperatur und ,stoffbeschaffenheit eine gemeinsame ,eigenbewegung1 an der sich von den mit bloem ,auge sichtbaren ,sternen ,elektra1 ,atlas und das ,alkyonesystem beteiligen4 ,fast noch aufflliger ist die gemeinsame ,bewegung der benachbarten ,hyadengruppe im ,stier rings um den ,hauptstern ,aldebaran4 ,ihre ,entfernung von uns betrgt ungefhr #abj ,lichtjahre4 ,zeichnet man die ,bewegung dieser ,sterne auf1 so laufen alle ,richtungslinien in einem ,punkt des ,fuhrmanns zusammen 7,abb4 #aa74 ,eilen diese ,sterne unaufhaltsam einer ,katastrophe entgegen8 ,werden sie eines ,tages an diesem ,punkt zusammenprallen und das ,firmament durch einen ungeheuren ,weltbrand entflammen8 ,nein4 ,diese ,sterne entfernen sich von uns und laufen auf diesem ,wege parallel nebeneinander her wie die ,gleise einer ,eisenbahn1 und wie die ,schienen scheinbar in der ,ferne zusammenlaufen1 whrend sie in ,wahrheit in immer gleichem ,abstand bleiben1 so scheinen die ,hyaden auf ihrem ,lauf in die ,himmelstiefe zusammenzustrmen1 whrend sie in der ,tat nur in einer ,richtung nebeneinander eilen4 ,um #dj km entfernen sie sich in jeder ,sekunde von uns1 enger und enger fr unsere ,blicke zusammenstrmend wie die roten ,lichter eines enteilenden ,zuges4 ,in #ejjjj ,jahren haben sie sich um die ,lnge der eingezeichneten ,pfeile bewegt1 in #ej ,millionen ,jahren ist die ausgedehnte ,gruppe fr uns in der ,weltraumferne zusammengeschrumpft zu einem winzigen ,haufen1 in dem nur das ,fernrohr kleinste ,sterne #aj4 ,gre wahrnimmt -- fr immer verschwunden wie ein ,zug von ,vgeln1 der sich im ,blau der ,ferne als ,punkt verliert4 ,nicht sehr fern von den ,hyaden steht eine ,sterngruppe1 ,praesepe oder ,krippe99 genannt4 ,zehn ,sterne dieser ,gruppe stimmen in der ,richtung ihrer ,bewegung1 in ihrer ,schnelligkeit1 ihrer physischen ,beschaffenheit1 ,temperatur und ,gre so vollkommen mit den ,hyadensternen berein1 da an einer inneren ,verwandtschaft zwischen den ,sternen dieser beiden ,gruppen wohl kaum ein ,zweifel bestehen kann4 ,leider gestattet die ,lckenhaftigkeit unserer ,kenntnisse uns heute noch nicht einmal eine ,wahrscheinlichkeitshypothese ber das ,wesen der ,verwandtschaft zwischen diesen beiden hervorragenden ,sternfamilien4 ,illustration3 ,abb4 #aa4 ,gruppenbewegung der ,hyaden4 ,die ,lnge der ,pfeile gibt die ,ortsvernderung in #ejjjj ,jahren an4 ,diese ,gruppenbewegungen der ,sterne offenbaren uns ein neues ,prinzip in der ,mechanik der ,milchstrae3 es herrscht ,ordnung im ,milchstraensystem und in den ,bewegungen seiner ,sonnen4 ,die ,sterne sind nicht regellos wie der ,sand am ,meer verstreut1 die ,schwerkraft treibt sie nicht wahllos durch den weiten ,plan4 ,sie sind geordnet zu ,paaren und ,familien1 sie bewegen sich in ,gruppen und ,zgen1 wie ,zugvgel fliegen sie durch das ,all4 ,angesichts dieser ,gruppenbewegungen fhlen wir das ,wirken sonnenordnender ,mchte und weltbeherrschender ,gesetze1 uns durchweht ein ,ahnen vom ,kosmos1 vom groen ,schmuck des ,alls1 von der ,weltenordnung des ,universums4 ,aber die ,grenzen dieses ,wissens und ,gefhls sind beschrnkt4 ,alle jene ,sterne1 deren ,gruppenbewegung wir verfolgt1 sind unsere ,nachbarwelten1 sind ,glieder jenes kleinen im ,ring der ,milchstrae verschwindend kleinen ,haufens1 in dessen ,mitte unsere ,sonne sich befindet4 ,was wir ber die ,bewegung dieser helleren ,sterne erfahren1 betrifft immer nur das ,leben dieser kleinen ,sternenfamilie von einigen hundert ,sternen und nicht den groen millionenzhligen ,sonnenstrom der ,milchstrae4 ,um die allgemeine ,sternbewegung im ,system der ,milchstrae zu ergrnden1 mten wir die ,ortsverschiebung all jener unzhligen kleinsten und feinsten ,lichtpnktchen1 deren ,herschel ,tausende auf dem ,raum einer ,vollmondscheibe zhlte1 erforschen1 mten wir den ,sternort jedes dieser ,sonnenfnkchen1 deren ,gesamtlicht uns als ,milchschimmer entgegendmmert1 aufs genaueste bestimmen4 ,ein aussichtsloses ,unternehmen6 ,welcher ,menschenflei knnte diese ,scharen bannen8 ,eine ,armee von ,astronomen mte dieser ,riesenarbeit ihr ,leben opfern4 ,ganze ,batterien von ,teleskopen mten gegen die ,milchstrae aufgefahren werden4 ,und auch dann wre es unmglich1 sich mit ,menschensinnen ohne ,irren zurechtzufinden in dem ,lichtgeflimmer dieser dichtgedrngten ,legionen4 ,wer kann die ,tropfen zhlen1 die aus ,wolken fallen1 wer die ,flocken berechnen1 die im ,schneegestber wirbeln8 ,der ,mensch htte bedingungslos auf die ,erfllung dieses ,wunsches verzichten mssen1 wenn es ihm nicht gelungen wre1 der ,erfindung des ,fernrohrs1 das ihm diese ,wunder enthllte1 eine zweite hinzuzufgen1 die ihm diese ,wunder festhielt3 die ,photographie4 ,die photographische ,kamera kann man das dritte ,auge der ,menschheit nennen4 ,sie ist ein echtes ,auge4 ,sie besteht aus einem ,augenkasten1 der wie der menschliche ,augapfel schwarz ausgekleidet ist1 einer ,linse wie die menschliche ,linse und einer lichtempfindlichen ,tapete wie die ,netzhaut unseres ,augenhintergrundes4 ,genau wie das menschliche ,auge stellt sich dieses dritte ,auge ein auf nah und fern4 ,aber es bertrifft das ,menschenauge in der verschiedensten ,weise4 ,das menschliche ,auge besitzt nur einen ,momentverschlu4 ,es nimmt nur ,augenblicksbilder von jedem ,punkt auf4 ,bei scharfer ,einstellung auf einen ,punkt ermdet es nach wenigen ,augenblicken und liefert nunmehr nur noch verschwommene ,bilder4 ,das photographische ,auge arbeitet mit ,zeitaufnahmen4 ,es sieht #aj ,minuten1 #aj ,stunden4 ,je lnger es offen steht1 desto mehr sieht es4 ,es blickt #e ,tausendstel ,sekunden hin und sieht die #bj hellsten ,sterne erster ,gre4 ,es blickt #aj ,tausendstel ,sekunden und sieht die #ej ,sterne #b4 ,gre4 ,es schaut #cj ,tausendstel ,sekunden und erblickt #bjj ,sterne #c4 ,gre4 ,es ffnet sich #a ,zehntel ,sekunde und bannt #fjj ,sterne #d4 ,gre auf seine knstliche ,netzhaut4 ,nach #b ,zehntel ,sekunden gibt es uns das ,bild von #abjj ,sternen #e4 ,gre und nach #e ,zehntel ,sekunden das von #djjj ,sternen #f4 ,gre4 ,wir sind an die ,grenze dessen gelangt1 was das menschliche ,auge unbewaffnet sieht4 ,eine ,sekunde braucht das photographische ,auge1 um die ,sterne #g4 ,gre1 #c ,sekunden1 um die der #h4 ,gre1 #h ,sekunden1 um die der #i41 #bj ,sekunden1 um die ,sterne #aj4 und #cj ,sekunden1 um die ,sterne #aa4 ,gre1 die in der ,entfernung von #ajjj ,lichtjahren leuchten1 festzuhalten4 ,nach #b ,minuten sieht es alle ,sterne der #ab41 nach #e ,minuten alle ,sonnen #ac4 ,klasse4 ,in #ac ,minuten hat es #dd ,millionen ,sterne #ad4 ,klasse erfat1 in #cc ,minuten #acd ,millionen #ae4 und in #hj ,minuten #djj ,millionen ,sterne #af4 ,gre4 ,die drei ,bilder der ,abb4 #ab illustrieren die ,sehkraft des photographischen ,auges4 ,das unbewaffnete ,auge sieht an dieser ,stelle nur den ,stern ,deneb994 ,im ,fernrohr nimmt es noch die ,sterne des oberen ,feldes wahr1 die photographische ,platte erblickt in vier ,stunden die ,sterne des mittleren und in #ac ,stunden die ,sterne des unteren ,feldes4 ,da die photographische ,platte auerdem im ,gegensatz zum menschlichen ,auge fr die unsichtbaren ultravioletten ,strahlen sehr empfindlich ist1 sieht die ,camera obscura ,tausende von ,sternen ultravioletter ,farbe1 die das ,menschenauge selbst in phantastisch groen ,teleskopen nie erblicken knnte4 ,das photographische ,auge sieht also mehr4 ,es sieht aber auch ohne ,fehler4 ,es flscht nicht wie der menschliche ,sehapparat4 ,wenn ein ,astronom einen ,sternort bestimmt1 mu er das ,bild von seiner ,netzhaut in die ,sehsphre des ,grohirns1 von hier ins ,muskelerregungszentrum leiten1 von hier durch die ,nervenbahnen des ,rckenmarks in die ,handmuskeln schicken1 die das ,bild des ,sternes in ein vorgedrucktes ,netz eintragen4 ,wieviel ,fehler knnen und mssen sich auf diesem mehrfachen ,schaltweg einschleichen8 ,das photographische ,auge kennt keine ,umschaltung4 ,es vereinigt auf seiner ,netzhaut ,sehen1 ,erfassen und ,zeichnen4 ,was es sieht1 hat es schon erfat1 und was es erfat hat1 ist schon in seinem ,bilde eingezeichnet4 ,es hlt das ,bild da fest1 wo es physikalisch in ,wirklichkeit erscheint4 ,jedes ,pnktchen1 und sei es das kleinste1 steht an seiner ,stelle und keinen ,deut daneben4 ,das photographische ,auge arbeitet schneller4 ,in einer ,stunde entwirft es eine ,himmelskarte1 zu deren ,anfertigung ein ,astronom ein ,jahr gebraucht4 ,whrend nmlich das menschliche ,auge zu einer ,zeit nur eine ,stelle scharf erkennen kann1 das menschliche ,hirn nur eine ,ortsbestimmung bernehmen1 die menschliche ,hand nur eine ,sternzeichnung ausfhren kann1 sieht das photographische ,auge zu gleicher ,zeit #ajjj ,sterne und zeichnet alle #ajjj in ,sekunden auf die ,platte ein4 ,jedes ,bromsilberkrnchen in der ,gelatineschicht einer ,platte ist ein ,auge1 ein ,hirn1 eine ,hand fr sich1 ist ein ,mensch1 der fr uns sieht1 denkt und zeichnet1 und eine einzige unscheinbare gelbe ,platte ersetzt die ,arbeitskraft einer ganzen ,warte4 ,die ,photographie hat durch den automatisch technischen ,betrieb das ,maschinentempo in die ,himmelsforschung eingefhrt4 ,das photographische ,auge besitzt eine grenzenlose ,erinnerung4 ,whrend der ,eindruck eines ,bildes auf der menschlichen ,netzhaut verblat1 sobald der ,lidverschlu sich senkt1 und von nun an immer mehr verwischt1 so da ein ,bild1 das nicht sofort bertragen wird1 schon nach ,minuten fr alle ,zeit verloren ist1 bewahrt die photographische ,platte den ,eindruck des ,moments fr alle ,zukunft4 ,was es in der ,nacht gesehen1 enthllt das photographische ,auge am ,tage1 was es in den ,tropen erschaut1 erzhlt es ohne einen ,schattenhauch zu lgen nach einem ,jahr in ,london und ,paris4 ,ehedem mute der ,astronom in ,nacht und ,klte an dem ,fernrohr sitzen1 ,stern fr ,stern aufsuchen1 einstellen1 ausmessen1 berechnen und einzeichnen4 ,an einem anderen ,abend mute er diese ,arbeit genau so wiederholen1 um die ,ergebnisse zu kontrollieren und bei ,entdeckung von ,fehlern zum dritten ,male ausfhren4 ,und heute8 ,am hellen ,tage bei ,wolkenhimmel und ,nebelatmosphre werden alle ,vorbereitungen fr eine ,sternphotographie erledigt4 ,man erwartet die ,nacht1 prft den ,stand des ,rohres1 ein ,hebeldruck1 das photographische ,auge ffnet sich1 blickt stumm in ,finsternis1 die ,menschenaugen nichts enthllt1 stumm schliet es sich -- tausend ,sterne sind fixiert4 ,illustration3 ,abb4 #ab4 ,die ,gegend des ,sternes ,deneb1 wie sie sich #a4 dem ,auge4 #b4 der photographischen ,platte nach vier ,stunden1 #c4 nach #ac ,stunden offenbart4 ,nur dem photographischen ,auge verdanken wir die ,erfllung eines ,wunsches1 der vor #ajj ,jahren einem ,herschel und selbst vor #ej noch einem ,argelander als mrchenhafter ,traum erscheinen mute und fr die ,milchstraenforschung ein ,ereignis ersten ,ranges bedeutet3 die ,anfertigung einer ,himmelskarte1 in der alle ,sterne bis zu den kleinsten hinab aufs genaueste eingezeichnet sind4 ,im ,jahre #ahhg trat in ,paris ein internationaler ,astronomenkongre zusammen1 der die ,ausfhrung einer photographischen ,himmelskarte beschlo4 ,die ,aufgabe1 nach festgelegten ,grundstzen mit einem bestimmten ,instrument den ganzen ,himmel photographisch aufzunehmen1 wurde verteilt unter die ,sternwarten ,greenwich1 ,oxford1 ,helsingfors1 ,potsdam1 ,paris1 ,san ,fernando1 ,tacubaya1 ,perth1 ,kapstadt1 ,sidney1 ,melbourne1 ,santiago1 ,hyderabad1 ,kordoba und ,la ,plata4 ,jede ,sternwarte hatte eine ,himmelszone zu photographieren und zwar in zwei ,serien4 ,sie hat #abjj ,aufnahmen von #e ,minuten und #abjj von #ej ,minuten ,belichtungsdauer anzufertigen4 ,die kurzen ,aufnahmen1 die #djjjjj ,sterne bis zur #aa4 ,gre festhalten1 werden zu einem ,katalog vereinigt1 die langen ,aufnahmen1 die ber #c ,millionen ,sterne fixieren1 sind fr einen ,himmelsatlas bestimmt4 ,jede ,platte umfat den #ajcac4 ,teil des ,himmels4 ,dadurch1 da die ,ecke jeder folgenden ,platte mit dem ,mittelpunkt der vorhergehenden zusammenfllt1 ist jeder ,stern auf zwei verschiedenen ,platten aufzufinden1 wodurch vorkommende ,plattenfehler aufgedeckt und ausgeschaltet werden4 ,im ganzen werden #djjjj ,platten angefertigt1 die in ,paris gesammelt und mit besonderen ,meapparaten ausgemessen werden4 ,gerade in unseren ,tagen geht dieses ,gigantenwerk seiner ,vollendung entgegen4 ,nicht das ,werk eines ,mannes1 nicht die ,tat eines ,volkes1 nicht die ,leistung eines ,kontinents1 hier wird ein ,menschheitswerk vollbracht4 ,lnder berbrcken ihre ,grenzen1 ,vlker reichen sich die ,hnde1 ,antipoden gren sich4 ber den ,dchern von ,paris1 in den ,ebenen ,schottlands1 an ,spaniens sdlichster ,kste1 am ,kap der guten ,hoffnung1 am ,abhang des sdamerikanischen ,hochgebirges1 auf den ,mauern indischer ,festen1 an den ,ksten des #e4 ,erdteils in der ,sdsee -- berall richten sich die ,rohre gegen den ,himmel1 ffnen sich die stummen ,augen der ,camera obscura1 und ihr ,blick bannt auf die glserne ,netzhaut fr alle ,zeit das ,bild der ,sterne1 wie es sich der ,menschheit um die ,wende des #bj4 ,jahrhunderts darbot4 ,schon der ,geist1 der ber diesem internationalen ,friedenswerke liegt1 ist erhebend1 und um seinetwillen ist es die ,mhe wert4 ,menschen1 die sich nie gesehen1 nie voneinander gehrt1 ihre ,sprache nicht verstehen1 einen sich zu gemeinsamem ,tun1 dienen einer ,idee2 widmen ihre ,arbeitskraft1 ihre ,lebensideale einem ,werk1 an das sich nie der ,name derer knpft1 die es verwirklicht1 von dem die ,schaffer nicht einmal den ,lohn genieen werden4 ,denn die photographische ,himmelskarte ist ein ,werk der ,zukunft4 ,die ,astronomen1 die heute den ,himmel photographieren1 handeln selbstlos wie jener ,greis1 der ,bume pflanzte1 damit die ,enkel ,schatten und ,frchte genieen4 ,sie selbst pflcken nicht die ,frchte ihrer ,arbeit4 ,aber die ,saat1 die sie ausstreuen1 verheit den ,enkeln eine reiche ,ernte4 ,in #ej ,jahren nmlich wird man die photographische ,himmelskarte wiederholen1 und dann wird jede noch so geringe ,verschiebung auch der kleinsten und letzten ,sternchen aufs genaueste festgestellt werden4 ,nach der ,neuauflage der internationalen ,himmelskarte in einem halben ,jahrhundert wird man die ,eigenbewegungen nicht von hundert1 sondern von #ajjjjj ,sternen feststellen knnen1 und einen1 wenn auch infolge der kurzen ,zeitspanne nur allgemeinen1 so doch umfassenden ,einblick in das ,wesen der ,sternbewegungen innerhalb der ,milchstrae gewinnen4 ,bei aller ,groartigkeit gibt uns die photographische ,mamethode doch nur ein einseitiges ,bild von den ,bewegungen im ,weltall4 ,sie unterrichtet uns nur ber die seitlichen ,verschiebungen der ,sterne in der ,bildflche1 ber die ,sternbewegungen in der ,bildtiefe1 in der ,blickrichtung gibt sie uns keinen ,aufschlu4 ,der einfache ,verstand kann sich keine einzige ,methode ausdenken1 die uns ber die ,annherung oder die ,entfernung der ,sterne ,aufschlu zu geben vermchte4 ,jeder dieser ,sterne ist ein ,pnktchen1 seit ,jahrtausenden unverndert1 und er mte um ein ,zehntel1 um ein ,viertel1 um die ,hlfte seines ungeheuren ,abstandes nher oder weiter rcken1 mte also in viel tausend ,jahren phantastisch groe ,strecken zurcklegen1 ehe wir an der ,zu- oder ,abnahme seiner ,helligkeit die ,richtung seiner ,bewegung erkennen knnten4 ,und wenn wir selbst durch irgendeinen wunderbaren ,apparat die ,richtung dieser ,bewegung in kurzer ,zeit feststellen1 knnten wir jemals hoffen1 die ,geschwindigkeit dieser ,bewegung zu erfahren8 ,knnten wir nicht eher glauben1 da die ,trume ,jules ,vernes von der ,mondfahrt und der ,reise ins ,zentrum der ,erde ,wahrheit wrden1 als da wir sagen knnen1 der ,sirius nhert sich uns in jeder ,sekunde um #g km1 ,aldebaran dagegen entfernt sich von der ,erde mit einer ,sekundeneile von #ej km8 ,mten dazu nicht ,mrchen ,wahrheit werden8 ,diese ,mrchen sind ,wahrheit geworden4 ,zwar kmmert sich die groe ,welt nicht um diese ,wunder1 wei nichts von ihnen4 ,seit jeher war es so der ,lauf der ,dinge1 da ,marktgeschrei und ,tagessensation die ,menschen locken4 ,vor einem neuen ,gauklertrick jauchzt das ,parterre1 vor einem neuen ,lichteffekt staut sich die ,menge1 ein neuer ,sportrekord begeistert das ,publikum1 und das ,wunder sucht man in ,bhnenromantik und am ,spiritistentisch4 ,einen altrmischen ,knig nicht zu kennen1 die ,jahreszahl eines ,kreuzzuges nicht zu wissen1 den ,roman des neuesten ,tagesdichters nicht gelesen zu haben1 schmt sich der ,gebildete4 ,aber am wahren ,wissen1 an den wahren ,wundern geht die ,welt vorber4 ,denn die wahren ,wunder sind stumm und bescheiden4 ,das ,fernrohr ist die knstliche ,linse1 die photographische ,platte die knstliche ,netzhaut der ,menschheit4 ,sie sind nichts anderes als ,verbesserungen unseres natrlichen ,sehapparates4 ,sie erschlieen uns nichts neues1 unbekanntes1 sondern verstrken nur die beiden ,grundfhigkeiten unseres ,auges3 mit der ,linse ,licht zu sammeln und ein ,bild zu entwerfen1 mit der ,netzhaut dieses ,bild aufzunehmen und festzuhalten4 ,das dritte ,instrument des ,astronomen aber bereichert uns um eine ganz neue ,anschauungsmglichkeit1 es schenkt uns ein neues ,organ1 gleichsam einen sechsten ,sinn4 ,es erffnet uns eine ganz neue ,welt1 sozusagen eine vierte ,dimension4 ,dieses neue ,weltbetrachtungsorgan ist das ,prisma4 ,jeder kennt das ,prisma oder den ,dreikant4 ,zu ,dutzenden hngt es an den alten ,kronleuchtern und hat uns schon als ,kind ,freude gemacht durch die ,buntheit seiner ,lichter4 ,jede geschliffene ,spiegelkante ist ein ,prisma4 ,der ,kristallschliff unserer ,vasen und ,schalen zerlegt die glatte ,glasflche in lauter kleine ,prismen4 ,jeder ,diamant ist in seinem ,schliff ein vielfaches ,prisma4 ,das ,prisma ist das ,gegenteil der ,linse4 ,die ,linse ist rund1 glatt und strebt nach ,breite und ,wlbung4 ,das ,prisma ist eben1 eckig und strebt nach ,kante und ,spitze4 ,die ,linse sammelt das ,licht zu einem ,punkt1 das ,prisma breitet es aus zu einem ,band4 ,wenn man den ,lichtstrahl mit einem ,zentimeterband vergleicht1 so kann man sagen3 die ,linse rollt dieses ,band zusammen1 das ,prisma rollt es auseinander4 ,diese ,fhigkeit des ,prismas1 ,lichtbndel bandartig zu entfalten1 ist den ,organismen fremd4 ,wenn es ,menschen gbe1 die ,fernrohrlinsen in den ,augen und photographische ,platten als ,netzhaut trgen1 so wrden sie die ,welt genau so sehen wie wir4 ,wenn es aber ,menschen gbe mit ,prismen statt ,linsen im ,auge1 so wrden sie ein vllig neues ,bild der ,welt erhalten4 ,sie wrden alle ,dinge statt verkleinert und zu ,bildern zusammengedrngt1 auseinandergezerrt und zu bunten ,bndern entfchert sehen4 ,welch anderes und doch auch wiederum naturgetreue ,bild wrden jene ,wesen mit ,prismenaugen von der ,welt erhalten6 ,wie anders wrden sie die ,welt erforschen und beurteilen6 ,da wir von ,natur aus nicht gewohnt sind1 mit ,prismen statt mit ,linsen zu sehen1 so sind uns seine ,eigenschaften nicht so vertraut und ohne gewisse ,vorkenntnisse ber die ,natur des ,lichtes nicht verstndlich4 ,das ,licht fassen wir als eine ,wellenbewegung des ,weltthers auf4 ,der ,weltther ist ein unendlich feiner ,stoff mit einzigartigen ,eigenschaften1 der das ganze ,weltall von den kleinsten ,zwischenrumen zwischen den einzelnen ,atomen bis zu den ,rumen zwischen den ,sternen ausfllt4 ,entsprechend seiner ,feinheit -- er soll #ae ,trillionen mal leichter sein als die ,luft1 -- pflanzen sich die ,wellen dieses thers unvorstellbar schnell fort1 und zwar mit der ,geschwindigkeit von #cjjjjj km in der ,sekunde4 ,aber nicht alle ,lichtwellen sind gleich lang4 ,so wie ein groer ,dampfer grere ,wasserwellen von sich wirft als ein kleiner1 wie eine ,kanone grere ,luftwellen aussendet als eine ,pistole1 so senden die schwingenden ,molekle und ,atome je nach ihrer ,gre therwellen von verschiedener ,lnge aus4 ,die ,rntgenrhre erzeugt therwellen von ein ,zehnmilliontstel mm1 die ,rntgenstrahlen1 die infolge ihrer ,kleinheit die meisten ,stoffe durchdringen4 ,der ,telefunkenapparat entsendet therwellen von #e km ,lnge1 die infolge ihrer ,gre ber den ganzen ,erdball schwingen4 ,da alle therwellen unabhngig von ihrer ,lnge in der ,sekunde #cjjjjj km zurcklegen1 schwingen die langen in der ,sekunde nicht so hufig wie die kurzen1 so wie ein ,mensch mit langen ,beinen nicht so viel ,schritte zu machen braucht wie ein ebenso schnell laufender mit kurzen ,beinen4 ,es folgen sich in der ,sekunde nur #fjjjj telegraphische ,wellen1 dagegen viele ,tausend ,billionen ,rntgenwellen4 ,wir knnen nur einen ganz bestimmten ,teil von therwellen direkt wahrnehmen4 ,wir empfinden nur therwellen zwischen #ajj und #ajjj ,billionen ,schwingungen in der ,sekunde1 die erste ,hlfte davon als ,wrme1 die zweite ,hlfte davon als ,licht1 und zwar als rot ther- von #gjj million- mm ,lnge mit #dej ,billionen ,wellen wellen stel orange #fjj #ejj gelb #eej #eej grn #ejj #fjj blau #dge #fej indigo #dbe #gjj violett #djj #gge ,diese therwellen werden von den schwingenden ,atomen und ,moleklen der leuchtenden ,krper erzeugt4 ,die schwingenden ,atome eines glhenden ,sternes schlagen den ,weltther1 wie ,mhlrder oder ,schiffsschaufeln ,wasser in ,wellen von sich schlagen4 ,diese ,wellen pflanzen sich im ,weltther des ,weltraumes fort1 gelangen in unsere ,atmosphre1 und wir empfinden sie als das ,licht des ,sternes4 ,von der ,geschwindigkeit der ,atomumdrehungen1 von der ,zahl und ,lnge der ,wellen hngt die ,farbe eines ,krpers ab4 ,schwingt eine ,atomart z4 ,b4 das ,natriumatom allein in ungestrtem ,rhythmus1 so erzeugt sie eine therwellenart von bestimmter ,gre und ,zahl und zwar #eej ,billionen in der ,sekunde1 also gelb erscheinende ,wellen4 ,natriumlicht ist gelb4 ,die therwelle der ,kaliumatome erscheint rot1 der ,indiumatome blau usf4 ,schwingen dagegen die ,atome verschiedener ,stoffe mit verschiedenem ,rhythmus durcheinander1 so laufen diese verschiedenen therwellen neben- und durcheinander her1 und es entsteht kein reiner ,rhythmus1 keine reine ,farbe1 sondern ein ,gemisch von verschiedenen ,farben3 wei4 ,das weie ,licht ist gemischtes ,licht und verhlt sich zu den einzelnen ,farben wie ein vielstimmiges ,gerusch zu den einzelnen ,tnen4 ,die ,sterne senden gemischtes ,licht aus4 ,treffen therwellen nun ein ,prisma1 so werden sie von diesem abgelenkt1 weil das ,glas des ,prismas fr therwellen ein hnliches ,hindernis bildet wie etwa ein ,wehr fr ,wasserwellen oder ein ,sandhaufen fr einen ,fugnger4 ,aber das ,prisma hlt nicht alle therwellen gleichmig auf1 sondern lenkt natrlich die groen und krftigen therwellen weniger ab als die kleinen und schwachen1 wie eine ,klippe im ,meer die groen ,wellen weniger strt als die kleinen4 ,kommt also ein schmales ,bndel ,sternenlicht1 das alle ,wellenarten enthlt1 durch ein ,prisma1 so lenkt dieses die einzelnen ,wellenarten nach ihrer ,lnge geordnet1 die lngsten roten am wenigsten1 die krzesten violetten am strksten von ihrem ,wege ab und breitet so das weie ,lichtbndel1 in dem alle diese ,strahlen zusammenlaufen zu einem ,band auseinander1 in dem die einzelnen ,wellenarten1 d4 h4 ,farben nach ,wellenlnge sortiert nebeneinander erscheinen4 ,solch ein ,farbenband1 das die ,farben rot1 orange1 gelb1 grn1 blau1 indigo1 violett nebeneinander enthlt1 nennt man ,spektrum 7,abb4 #ac74 ber einem solchen ,spektrum1 das jedermann vom ,anblick des ,regenbogens kennt1 kann man eine ,skala anbringen1 die die ,anzahl der therwellen an den einzelnen ,punkten des ,spektrums anzeigt4 ,am roten ,ende steht dann die ,zahl #dej 7,billionen71 ber dem orange #ejj1 an der ,grenze zwischen grn und blau #fjj1 am violetten ,ende die ,zahl #hjj4 ,man wei dann1 an dem ,teilstrich #hjj des ,spektrums treffen in der ,sekunde #hjj ,billionen therwellen ein1 die die ,farbenempfindung violett in uns hervorrufen1 an dem ,teilstrich #ejj #ejj ,billionen ,wellen1 die orangefarben erscheinen4 ,illustration3 ,abb4 #ac4 ,entstehung eines ,spektrums bei ,durchgang eines ,lichtbndels durch ein ,prisma4 ,bewegt sich nun eine ,lichtquelle mit groer ,geschwindigkeit auf uns zu1 so treffen uns natrlich in der ,sekunde mehr therwellen1 entfernt sie sich von uns1 so nimmt die ,zahl der ,wellen in der ,sekunde ab4 ,steht ein ,stern im ,raum still1 und entrollen wir durch ein ,prisma sein ,licht zu einem ,spektrum1 so werden an dem ,teilstrich #fjj unserer ,skala in der ,sekunde #fjj ,billionen ,wellen in der ,sekunde eintreffen4 ,es wird hier die ,grenze zwischen grn und blau liegen4 ,nhert sich uns dieser ,stern mit einer gewissen ,geschwindigkeit1 so treffen statt #fjj ,billionen #fej ,billionen therwellen ein1 diese ,stelle des ,spektrums erscheint blau4 ,entfernt sich dieser ,stern1 so kommen nur #eej ,billionen therwellen in der ,sekunde an und diese ,stelle erscheint grn4 ,genau so ndert sich natrlich das ,spektrum in allen seinen anderen ,teilen4 ,bei ,annherung der ,lichtquelle wandelt sich das ,rot in ,orange1 das ,gelb in ,grn1 das ,blau in ,indigo und dieses in ,violett um4 ,bei ,annherung der ,lichtquelle verschiebt sich das ganze ,spektrum im ,vergleich zum ,farbenband eines ruhenden ,krpers nach der ,seite des ,violett1 bei ,entfernung der ,lichtquelle verschiebt es sich umgekehrt nach dem roten ,ende4 ,aus der ,gre dieser ,verschiebung1 die in ,wahrheit natrlich nur mikroskopisch wahrnehmbar ist1 lt sich die ,geschwindigkeit selbst der fernsten ,sterne bis auf km ,genauigkeit fr die ,sekundenbewegung in der ,blickrichtung bestimmen 7,abb4 #ad74 ,die ,anwendung dieser einfach erscheinenden ,methode ist in der ,praxis uerst kompliziert4 ,das ,prisma wird in einen ,apparat eingebaut1 den man ,spektroskop nennt4 ,dieser wird an ein ,fernrohr angeschlossen4 ,um das winzige ,spektrum breit auseinanderzuziehen1 schaltet man eine ganze ,reihe von ,prismen hintereinander1 von denen jedes folgende das ,spektrum des vorhergehenden wieder verbreitert4 ,in neuester ,zeit verwendet man an ,stelle der ,prismen die wirkungsvolleren ,beugungsgitter1 ,spiegel mit feinsten eingeschliffenen ,querstrichen1 die so eng zusammenstehen1 da #fjj von ihnen zwischen #b ,millimeterstrichen nebeneinander laufen4 ,diese ,rowlandschen ,konkavgitter stellen sozusagen ,tausende kleinster ,prismen nebeneinander vor4 ,das ,spektrum wird nicht mit dem ,auge betrachtet1 sondern photographiert4 ,das photographische ,spektroskop nennt man ,spektrograph4 ,die ,photographie wird mit besonders eingerichteten ,mikroskopen durchmustert4 ,neben der ,genauigkeit und ,arbeitsersparnis deckt die ,photographie1 da das ,bromsilber fr die unsichtbaren ultravioletten ,strahlen sehr empfindlich ist1 noch jene ultravioletten ,teile des ,spektrums jenseits des violetten ,endes auf1 die das ,auge nicht mehr wahrnimmt4 ,dagegen ist die photographische ,platte fr die langwelligen unsichtbaren ultraroten ,strahlen jenseits des roten ,spektralendes nicht empfindlich4 ,aber diese ,strahlen erzeugen weit ber die ,grenze der ,sichtbarkeit hinaus noch ,wrme4 ,diese ,wrme wird mit einem thermoelektrischen ,apparat des ,amerikaners ,langley gemessen1 dem ,bolometer4 ,dieser ,apparat registriert ,temperaturunterschiede von ein ,zehnmillionstel ,grad ,celsius4 ,also whrend ein gewhnliches ,thermometer um einen einzigen ,grad ohne ,zwischenstufe steigt1 kann das ,bolometer auf dieser ,strecke an #aj ,millionen verschiedenen ,punkten haltmachen4 ,ja1 selbst ,schwankungen von ein ,hundertmillionstel ,grad ergeben am ,bolometer noch einen nachweisbaren ,ausschlag des ,zeigers4 ,das ,bolometer hat im dunklen ,reich des ,lichts ,entdeckungen gemacht1 wie sie in hnlicher ,feinheit selbst ,auge und ,photographie im sichtbaren ,teile des ,spektrums nicht erreichen knnen4 ,mit dem ,bolometer erwies sich der unsichtbare ,teil des ,spektrums jenseits des ,rot um #bjmal lnger als der sichtbare6 ,mit ,hilfe dieser ,spektroskopie kann man die ,bewegungsgeschwindigkeit der ,sterne auf uns zu und von uns weg aufs genaueste berechnen4 ,die ,fehlergre betrgt selbst bei ,sternen1 die #ajj ,lichtjahre von uns entfernt sind1 noch nicht #a km4 ,man bedenke3 wir sehen ber uns am ,himmelsgrund kleine ,pnktchen1 die sich selbst im grten ,fernrohr nicht verndern4 ,seit ,menschengedenken stehen diese ,pnktchen angeheftet an ihrem ,himmelsplatz wie aufgehngte ,lampen4 ,wir wissen nun nicht nur1 da diese ,pnktchen ,sonnen sind wie unsere ,sonne1 da sie #ajj ,lichtjahre von uns entfernt sind1 von ,planeten umkreist werden wie unsere ,sonne1 nein1 wir richten unser ,rohr auf solch einen ,punkt1 stellen einen ,prismenapparat an sein ,okular und schrauben an das untere ,ende eine photographische ,kamera4 ,wir ffnen den ,lichtschlitz1 schlieen ihn nach einer ,weile wieder1 gehen mit einer verschlossenen ,kassette in ein ,dunkelzimmer1 tauchen eine gelbe ,glasplatte in ein ,bad1 legen sie unter ein ,mikroskop und sagen3 diese ,sonne in #ajj ,lichtjahren ,entfernung bewegt sich auf uns zu mit einer ,sekundengeschwindigkeit von #bc km4 ,wir sind bereit zu schwren1 da es nicht #cj und nicht #bj sind1 sondern #bc4 ,ist der ,mensch nicht auch ein ,wunder1 den grten ,wundern des ,weltalls ebenbrtig8 ,illustration3 ,abb4 #ad4 ,verschiebung der ,spektrallinien eines ,sternes bei 7oben7 #ch1 7unten7 #gb km ,entfernung in der ,sekunde4 ,man erkennt deutlich1 wie die ,linien gegen das ,spektrum des ruhenden ,eisens 7die weien ,linien an den ,rndern7 nach rechts verschoben sind4 ,die spektroskopischen ,untersuchungen haben auch bei diesen ,sternbewegungen die ,einheit des ,milchstraensystem glnzend bewiesen4 ,smtliche ,sterngeschwindigkeiten schwanken innerhalb kleiner ,grenzen4 ,es gibt im ,system der ,milchstrae keine gesetzlosen ,ausnahmen4 ,phantastische ,sonnengeschwindigkeiten1 die etwa der ,lichteile gleichkommen1 sind in ihm ebensowenig zu finden wie ,stillstand1 grere ,abweichungen vom ,mittelwert als das ,zehnfache werden kaum gefunden4 ,im allgemeinen bewegen sich die ,sterne mit denselben ,schnelligkeiten1 die wir an den ,welten unseres ,planetensystems bemerken4 ,die ,geschwindigkeit des ,erdlaufes um die ,sonne1 #cj km in der ,sekunde oder #ajjjjj km in der ,stunde1 ist geradezu ein ,mittelwert fr die ,bewegungen der ,sterne innerhalb der ,milchstrae4 ,von den bekannten ,sternen entfernen sich von uns3 ,pollux ,sek4-,geschwindigkeit #c km ,bellatrix #i ,rigel #ag ,beteigeuze #ag ,sterne d4 ,jakobstabes der linke #ah der rechte #bc ,kapella #bd ,die ,hyaden #dj ,aldebaran #ea nhern sich uns3 ,kastor ,sek4-,geschwindigkeit #a km ,deneb #b ,algol #d ,arktur #e ,brenfamilie #f ,prokyon #f1e ,sirius #g1e ,regulus #i ,wega #ac ,polarstern #ac ,mizar #ca ,atair #ch ,der ,gedanke1 da eine gewaltige ,sonne wie der ,sirius sich uns in jeder ,stunde um #bejjj km nhert1 bt zuerst einen eigenartig unheimlichen ,eindruck aus4 ,in der ,phantasie sieht man diesen glhenden ,weltball grer und grer werden1 zur ,scheibe anschwellen1 unsere ,nacht zum ,tag erleuchten1 uns mit ,wrme berfluten1 schlielich das ,firmament mit seiner gewaltigen ,sonnensphre fllen und eines ,tages1 nachdem gewaltige ,strungen das ganze ,planetensystem ins ,schwanken gebracht haben1 zerschellt unsere ,welt an dem ,kolo1 und in einem feurigen ,rachen versinkt die ganze ,herrlichkeit unseres ,daseins6 ,weit gefehlt6 ,nur der ,mensch in seiner eingeborenen ,beschrnktheit kann sich einem solchen ,trugbild hingeben4 ,selbst der nahe ,sirius braucht fast eine ,million ,jahre1 ehe er unseren jetzigen ,standpunkt im ,weltall erreicht4 ,aber wenn alles kreist und alles sich bewegt1 kann dann die ,sonne stille stehen8 ,ist sie der ruhende ,pol in der ,erscheinungen ,flucht1 das ,herz des ,universums1 wie es ,kepler glaubte8 ,nein1 die ,sonne ist ein ,stern unter ,sternen1 schwebt dahin mit ihrem ganzen ,anhang von ,planeten wie alle ,sterne3 ,die ,sonne tnt in alter ,weise in ,brudersphren ,wettgesang1 und ihre vorgeschriebene ,reise vollendet sie mit ,donnergang4 ,die ,sonne bewegt sich mit einer ,sekundengeschwindigkeit von ungefhr #bi km durch den ,weltraum1 und wenn der ,sirius in #a ,million ,jahren jene ,stelle passiert1 an der wir uns jetzt befinden1 ist die ,sonne um #fjj ,billionen km1 um #fj ,lichtjahre von ihrem heutigen ,standort entfernt4 ,unser ,sonnensystem fliegt durch den ,weltraum6 ,whrend wir uns auf der ,erdkugel um die ,erdachse bewegen und durch diese ,drehung im ,lauf von #bd ,stunden aus der ,sonnenseite in die ,schattenhlfte herumrollen 7,tag und ,nacht71 und whrend wir mit einer ,sekundengeschwindigkeit von #cj km in gewaltiger ,bahn um die ,sonne kreisen und durch die ,jahreszeiten ,frhling1 ,sommer1 ,herbst und ,winter rollen1 fliegt unser ganzes ,system von der ,sonne bis zum ,neptun mit all seinem ,inhalt durch den ,weltraum4 ,wir stehen im ,sonnenschein auf dem ,deck eines ,schiffes und spielen mit einem ,kreisel4 ,dieser ,kreisel ist die ,erde4 ,er dreht sich rasch um seine eigene ,achse1 jeder ,punkt seiner ,oberflche luft bei jeder ,drehung zur ,hlfte ber die ,sonnenseite1 zur ,hlfte ber die abgekehrte ,schattenseite4 ,dies ist das ,spiel von ,tag und ,nacht4 ,der ,kreisel steht aber nicht still an seinem ,fleck4 ,in langsamem ,lauf beschreibt er groe ,kreise ber den ,boden des ,decks4 ,diese ,kreise sind der ,jahreslauf der ,erde um die ,sonne4 ,auerdem fhrt das ganze ,schiff ber das ,weltmeer4 ,das ,schiff ist das ,sonnensystem1 das ,weltmeer ist das ,weltall4 ,wie dieses ,schiff1 so steuert auch das ,sonnensystem nicht ziellos durch den ,weltraum4 ,es bewegt sich um das ,schwerkraftzentrum des ,sternenhaufens1 in dessen ,innern es sich befindet1 gemeinsam mit allen helleren ,sternen des ,himmels1 die diesem ,haufen angehren4 ,die ,sonne luft auf einer ,linie1 die ungefhr vom ,sirius99 zur ,wega99 in der ,leier oder dem benachbarten ,stern ,deneb99 im ,schwan fhrt4 ,welch wundersames ,empfinden mu den denkenden ,menschen berschleichen1 wenn er den hellen ,stern ,wega betrachtet4 ,zu ihm ist unsere ,sonnenfahrt gerichtet4 ,in jeder ,sekunde1 da wir ihn anschauen1 nhern wir uns ihm um #cj km4 ,ehe wir diese ,seite hinabgelesen haben1 sind wir ihm schon um #ajjj km nhergerckt1 und wenn wir ihn heute abend betrachtet haben1 uns niederlegen1 morgen unser kurzes ,tagewerk verrichten und ihn des ,abends wieder anschauen1 so sind wir ihm in diesen #bd ,stunden um #b ,millionen km nher gekommen4 ,tag fr ,tag zwei ,millionen ,kilometer1 und dabei steht sein ,bild seit ,jahrtausenden unverrckt1 als gbe es keine ,bewegung im ,all6 ,tglich #b ,millionen km6 ,das sind die ,pendelschlge der groen ,weltuhr1 auf der die ,tage ,sekunden1 die ,jahre ,minuten1 ,jahrhunderte die ,stunden und ,jahrtausende die ,tage sind4 ,empfand nicht schon der biblische ,snger diesen ,rhythmus des ,weltenlaufs1 als er die ,worte sprach3 ,und tausend ,jahre sind vor ihm als wie ein ,tag8 ,die ,ansicht der lteren ,astronomen1 da die ,sternbewegungen regellos seien1 ist im ,hinblick auf die wunderbare ,harmonie der ,weltbewegungen geradezu unbegreiflich4 ,wie knnte in einem so entwickelten ,system1 wie es die ,milchstrae darstellt1 irgendwo ,gesetzlosigkeit und ,anarchie herrschen8 ,die neueren ,forschungen haben sogar ber die erwhnten ,gruppenbewegungen hinaus eine ,gesetzmigkeit der ,sternbewegungen aufgedeckt1 die geradezu an den ,kreislauf des ,blutes im tierischen ,krper erinnert und so abermals in die ,harmonie des ,weltganzen einen neuen vollen ,akkord hineintrgt4 ,die ,mehrzahl der untersuchten ,sterne bewegt sich nmlich in gewissen ,sternstrmen1 in zwei ,heerstraen1 die in entgegengesetzter ,richtung aneinander vorbeilaufen wie zwei sich begegnende ,eisenbahnzge1 oder1 noch richtiger1 sich wahrscheinlich in ,kreislinien aneinander vorbeibewegen1 wie die beiden ,ringe mancher modernen ,karussels1 von denen der innere ,ring sich links herum1 der uere rechts herum im ,kreise dreht4 ,der eine ,sternstrom ist gegen das ,bild des ,orion zum ,stern ,beteigeuze gerichtet499 ,in ihm fliegen die ,hyaden4 ,der andere entgegengesetzte ,strom1 dem unsere ,sonne angehrt1 strebt in die ,gegend zwischen ,adler1 ,schwan und ,leier499 ,in ihm fliegen die ,sterne des ,groen ,bren1 die ,brenfamilie4 ,beide ,strme liegen in der ,ebene der ,milchstrae4 ,als man #aibd ,sterne auf ihr ,verhalten zu diesen beiden ,heerstraen untersuchte1 fand man1 da sich unzweifelhaft #ajbc in dem einen ,strom1 #egd in dem anderen bewegten4 ,bei #bjg ,sternen ist die ,zugehrigkeit noch zweifelhaft1 whrend nur #aaj ,sterne1 also ungefhr #e sich abweichend von den ,heerstraen bewegen4 ,es ist nicht zu entscheiden1 ob diese ,heerstraen den allgemeinen groen ,sternzgen in der ,milchstrae angehren oder ob sie nur die ,bahnen der ,sterne in unserem ,sonnensternhaufen darstellen4 ,hchstwahrscheinlich ist letzteres der ,fall4 ,unsere ,sonne kreist mit allen ihr benachbarten ,sternen in diesen ,heerstraen innerhalb ihres ,sternhaufens um einen gemeinsamen ,schwerpunkt1 und whrend diese ,sonnen auf ihren beiden aneinander vorbeiflieenden ,heerstraen diesen abgeschlossenen ,sternhaufen wahrscheinlich in steigenden und fallenden ,spiralbahnen durchwandern1 fliegt die ganze kreisende ,sterngruppe auf einer weiteren ,bahn durch das groe allgemeine ,system der ,milchstrae4 ,wie dem auch sei1 auf jeden ,fall enthllt diese ,entdeckung der entgegenlaufenden ,heerstraen1 da die ,sternbewegungen zwar keineswegs plan- und gesetzlos sind1 da aber andererseits in den ,sternhaufen und wahrscheinlich ebenso in der ,milchstrae nicht jene einfach einheitliche ,bewegungsmechanik herrscht wie im ,planetensystem1 in dem sich alle ,sterne in einer ,richtung und einer ,ebene bewegen4 ,die ,entdeckung der ,heerstraen beweist die ,einheit und ,gesetzmigkeit der ,sternbewegungen im ,milchstraensystem4 ,so wichtig und grundlegend die ,entdeckung der ,heerstraen auch ist1 so hat sie uns doch nur ber die ,existenz geordneter ,sonnenstrme1 nicht ber die ,natur und ,bahn der ,sternbewegungen innerhalb der ,milchstrae aufgeklrt4 ,kommende ,geschlechter1 die die begonnene ,arbeit unserer zeitgenssischen ,astronomen fortsetzen1 werden erst die ,pfade entschleiern1 auf denen die ,sonnen im ,system kreisen4 ,die ,kraft1 die diese ,sterne in die ,bahnen geordneter ,heerstraen bannt1 kann entweder eine ,explosivkraft sein1 die die ,sonnen wie die ,funken einer explodierenden ,rakete in ,wirbeln durch den ,weltraum treibt oder eine ,schwerkraft1 die von ,massen ausgeht4 ,die lteren ,astronomen1 an der ,spitze ,lambert und ,kant1 suchten nach einer riesigen ,zentralsonne1 die im ,mittelpunkt des ,systems stehend die ,sterne um sich kreisen lt wie die ,sonne die ,planeten4 ,lambert hielt den ,orionnebel1 ,kant den ,sirius1 ,mdler spter den ,hauptstern der ,plejadengruppe ,alkyone fr die ,zentralsonne1 und diese ,vorstellung einer gewaltigen ,allweltssonne erfllte sie und ihre ,zeitgenossen so tief1 da sie selbst in den ,dichtern ,widerhall fand4 ,schillers ,lied an die ,freude ist ein ,hymnus ber die ,organisation des ,weltalls4 ,klopstock sang3 ,um ,erden wandeln ,monde1 ,erden um ,sonnen2 ,aller ,sonnen ,heere wandeln ,um eine groe ,sonne4 ,die moderne ,astronomie hat diese ,idee einer ,zentralsonne aufgegeben4 ,eine ,sonne1 die durch ihre ,anziehungskraft eine solche ,unzahl von ,sternen um sich bewegt1 mte durch ihre phantastische ,gre nicht nur alle ,grenzen der ,wahrscheinlichkeit berschreiten1 sondern auch mit den ,gesetzen der ,physik und ,chemie in ,widerspruch stehen4 ,heute wei man1 da ein ,system ein ,schwerkraftszentrum besitzen kann ohne eine ,masse im ,mittelpunkt4 ,es gibt keine ,zentralsonne im ,milchstraensystem4 ,die ,milchstrae ist im ,gegensatz zum monarchischen ,sonnensystem1 in dem die bermchtige ,herrscherin ,sonne im ,mittelpunkt steht1 ein republikanisches ,sternsystem1 in dem sich alle ,sterne gegenseitig anziehen und im ,gleichgewicht halten4 ,sucht man das ideale ,zentrum der uns bekannten ,sternbewegungen1 so findet man als ,achsenpunkt der beiden ,heerstraen eine ,stelle im ,schwan1 die genau mit dem von ,easton berechneten ,mittelpunkt des gesamten ,milchstraensystems bereinstimmt4 ,aber der glserne ,zauberstab des ,astronomen1 das ,prisma1 hat uns mehr gelehrt als die ,einheit der ,sternbewegungen4 ,es hat uns die letzte grte und grundlegendste ,einheit des ,milchstraensystems bewiesen1 die ,einheit des ,stoffes und seiner ,entwicklung4 ,das ,licht ist eine ,schwingung des ,weltthers1 wie der ,schall eine ,schwingung der ,luft ist4 ,diese therwellen werden von den schwingenden ,atomen der ,elemente erzeugt wie die ,luftwellen von schwingenden ,saiten4 ,wie es verschiedene ,arten von ,saiten gibt1 so gibt es verschiedene ,atomarten1 die wir als einzelne ,elemente bezeichnen4 ,eisen1 ,gold1 ,wasserstoff1 ,stickstoff1 ,natrium1 ,kalzium1 ,titan sind ,elemente4 ,wie jede ,saitenart eine ganz bestimmte ,luftschwingung1 einen bestimmten ,ton hervorbringt1 so erzeugt jede ,atomart bei ihren ,schwingungen eine bestimmte ,art von ,lichtwellen4 ,die a-,saite sendet immer #dce ,luftwellen aus1 den ,ton a1 eine c-,saite #ecj ,wellen1 die wir als den ,ton c empfinden4 ,die ,atome des ,elements ,natrium senden immer #eje ,billionen therwellen aus1 die als gelbe ,farbe erscheinen1 das ,element ,kalzium #gej ,billionen ,wellen1 die als ,violett empfunden werden4 ,lt man in einem ,zimmer vor einem offenen ,klavier eine a-,saite schwingen1 so versetzt der ,rhythmus dieser #dce ,wellen in der ,sekunde von allen ,saiten des ,klaviers natrlich nur jene in ,schwingungen1 die ebenfalls #dce mal in der ,sekunde schwingen kann1 also die ,saite a4 ,an den ,schwingungen der ,saite a im ,klavier kann man1 ohne die tnende ,saite zu sehen oder zu hren1 erkennen1 da hier am ,entstehungsort der ,luftwellen eine a-,saite schwingt4 ,genau dasselbe geschieht mit den therwellen im ,prisma4 ,glht das ,element ,natrium1 und man lt die therwellen durch ein ,prisma gehen1 so tritt im ,spektrum in der ,klaviatur der ,farben an dem ,teilstrich #eje der ,skala eine gelbe ,linie auf1 die nur das ,natrium aussendet4 ,erscheint also in einem ,spektrum an dieser ,stelle eine gelbe ,linie1 so kann man mit absoluter ,sicherheit sagen1 diese ,lichtwellen gehen von glhendem ,natrium aus4 ,erscheinen an einem ganz bestimmten ,platz zwei rote ,linien1 so wei man1 da hier das ,element ,kalium glht1 denn keine andere ,atomart entsendet diesen ,doppelton des ,lichts4 ,jedes ,element erzeugt im ,spektrum ganz bestimmte unvernderliche helle ,linien1 an deren ,farbe1 ,stellung1 ,zahl und ,verteilung man dieses ,element erkennen kann4 ,glht ,sauerstoff1 so erscheinen zwei ,linien im ,rot bei #cib und #dcc 7,billionen therwellen71 leuchtet ,wasserstoff1 so erscheinen drei ,linien bei #ded im ,gelb1 #fac im ,blaugrn und #fid im ,violett usw4 ,der ,anblick eines ,spektrums gibt uns also genau ,auskunft ber die chemische ,natur der ,stoffe1 die in der ,lichtquelle glhen4 ,man nennt diese ,methode1 aus dem ,spektrum die chemische ,natur der glhenden ,stoffe zu erkennen1 die ,spektralanalyse4 ,in der ,praxis ist die ,spektralanalyse ein uerst schwieriges ,verfahren4 ,neben den erwhnten ,hauptlinien erscheinen nmlich noch ,nebenlinien1 die das ,bild eines ,spektrums bis zur ,unkenntlichkeit verwirren4 ,die ,zahl dieser ,linien steigt im allgemeinen mit der ,hhe des ,atomgewichts1 also mit der ,gre des ,atoms1 mit der ,zahl der ,elektronen1 die ein ,atom aufbauen4 ,die ,linienzahl betrgt bei den leichten ,elementen ,natrium #h1 ,chlor #aa1 ,kohlenstoff #ac1 ,kalium #bg1 ,stickstoff #hi2 bei den schweren ,elementen ,silber #cgb1 ,eisen #aeag1 ,thorium #bjgj1 ,uran #ebgj4 ,im ganzen sind bis heute ungefhr #ejjjj ,spektrallinien bestimmt worden4 ,aber fr die ,schwierigkeit entschdigt die ,feinheit der ,methode im vollsten ,ma4 ,die ,genauigkeit des spektroskopischen ,nachweises bertrifft nmlich nicht nur alle brigen ,verfahren1 sondern berhaupt jede menschliche ,vorstellung4 ,man kann mit dem ,spektroskop von dem ,element ,natrium noch den #c ,milliardstel ,teil eines ,gramms #a_/cjjjjjjjjj g nachweisen4 ,wo uns nur ein ,lichtpnktchen entgegenstrahlt1 stark genug1 da wir es zum ,bande auseinanderziehen knnen1 da wir die ,linien erkennen1 die in seinem ,streifen leuchten1 da gibt dieses ,lichttelegramm uns ,kunde von den ,stoffen1 die in ,sternweiten auf fremden ,sonnen glhen4 ,in ,flammenlettern1 die niemals trgen1 spricht das ,universum zu uns4 ,und was hat es uns gekndet8 ,kurz und bndig wie ein ,telegramm ist das ,spektrum eines ,sternes4 ,wie ein ,depeschenstreifen entrollt es sich1 und wie ,morsezeichen stehen die ,linien auf dem ,band4 ,aber wie ein ,telegrammstreif dem ,kundigen in ,strichen und ,punkten ,schlachtberichte und ,liebesgre1 ,freudenbotschaft und ,hiobsposten kndet1 so erzhlt das ,lichttelegramm dem ,wissenden die ganze ,lebensgeschichte des ,weltalls4 ,die spektralanalytische ,untersuchung von ber #ajjjj ,sternen erwies1 da auf allen ,sternen die gleichen chemischen ,elemente glhen1 die wir in unserer ,sonne leuchten sehen und die sich am ,aufbau der ,erde beteiligen4 ,wenn es auch noch nicht gelungen ist1 all die ,tausende von ,spektrallinien restlos zu entziffern1 so hat uns die ,spektralanalyse dennoch schon heute die stoffliche ,einheit des ,milchstraensystems in geradezu grandioser ,beweisfhrung dargelegt4 ,die spektroskopische ,erforschung des ,weltalls ist einer der grten ,triumphe des ,menschengeists und das ,diadem in der ,kette der ,beweise fr die ,einheit des ,milchstraensystems4 ,aber hinter diesen telegraphisch kurzen ,flammenlinien der ,lichtdepeschen bergen sich tiefere ,geheimnisse4 ,wenn in einem ,raum #aj verschiedene ,saiten frei nebeneinander schwingen1 so sendet jede ihre ,wellenart aus1 und im ,nebenraum zittern am offenen ,klavier die #aj entsprechenden ,saiten mit und belehren uns ber die ,natur der im ,nachbarzimmer schwingenden ,saiten1 ohne da wir sie zu sehen oder zu hren brauchen4 ,wenn #aj verschiedene ,atomarten frei schwingen1 erscheinen #aj verschiedene ,liniensysteme im ,spektrum1 und wir erkennen die ,natur der #aj glhenden ,elemente4 ,saiten knnen nur frei vibrieren1 wenn ihnen gengend ,platz zur ,verfgung steht1 ,atome nur frei schwingen1 wenn ihnen ,raum dazu gegeben ist4 ,dies ist nur der ,fall1 wenn sie sich in jenem fein verteilten ,zustand befinden1 den wir als den gasfrmigen ,zustand bezeichnen4 ,sind dagegen die #aj ,saiten zusammengespannt oder zu ,bndeln gefat1 so knnen sie beim ,anschlagen nicht frei schwingen1 stren sich gegenseitig und erzeugen keine reinen #aj ,tne1 sondern zittern unregelmig und rufen ein ,gerusch hervor1 in dem alle mglichen ,wellenarten durcheinander schwirren4 ,in diesem ,gerusch sind alle ,tne1 alle ,wellenarten neben-1 durch- und nacheinander enthalten1 und so schwingen am offenen ,klavier nicht die #aj entsprechenden ,saiten mit1 sondern alle ,saiten vibrieren4 ,man kann also die ,natur der schwingenden ,saiten nicht erkennen1 wei nicht1 welche #aj ,saiten schwingen1 wohl aber1 da sie eng zusammengepackt sein mssen4 ,glhen #aj ,elemente nicht in freier ,gasform1 sondern in festem oder flssigem ,zustand1 so sind die ,atome so zusammengedrngt1 da sie ihre ,schwingungen nicht frei ausfhren knnen1 sich gegenseitig stren und alle mglichen ,arten von therwellen aussenden4 ,folglich erscheinen im ,farbenklavier des ,spektrums nicht die #aj ,einzelsysteme von ,linien1 sondern alle ,linien1 alle ,farben treten auf1 so dicht aneinandergedrngt1 da sie zusammenflieen zu breiten ,farbenbndern4 ,der ,regenbogen1 das ,spektrum hinter den ,prismen der ,kronleuchter sind solche ,farbenbnder4 ,aus der ,art des ,spektrums kann man also auf den ,zustand der glhenden ,materie ,schlsse ziehen4 ,erscheint ein zusammenhngendes ,bnderspektrum1 wie es der ,regenbogen darstellt1 so befindet sich der leuchtende ,stoff in festem oder flssigem ,zustand2 erscheinen im ,spektrum einzelne scharfe ,linien1 so befindet sich der leuchtende ,stoff in gasfrmigem ,zustand4 ,wir schlagen im ,nebenzimmer #aj verschiedene ,saiten an1 von denen eine eine a-,saite ist4 ,am offenen ,klavier zittern die #aj entsprechenden ,saiten1 und wir erkennen1 welche ,saiten drben schwingen4 ,jetzt schlieen wir die beiden ,zimmer schalldicht voneinander ab und lassen nur eine kleine ffnung in der ,zwischenwand1 durch die die ,schallwellen hindurchdringen4 ,in diese ffnung spannen wir eine a-,saite4 ,schlagen wir jetzt drben die #aj ,saiten an1 so dringen alle ,wellen ungehindert durch die ffnung4 ,die ,wellen der a-,saite dagegen werden1 da sie genau die ,lnge und ,hufigkeit der a-,saitenschwingung besitzen1 die in der ,wandffnung eingespannte a-,saite in ,bewegung setzen und hierbei ihre ,kraft einben4 ,sie werden bei der ,ankunft am ,klavier fehlen4 ,die a-,saite bleibt stumm4 ,spannen wir nun die #aj ,saiten zu einem ,bndel zusammen und lassen dieses schwingen1 so entsteht ein ,gerusch1 und alle ,saiten des ,klaviers erzittern1 nur die a-,saite ruht1 da eine a-,saite in der ffnung eingespannt ist1 die von allen ,wellenarten nur die a-,wellen auffngt4 ,an dem ,ruhen der a-,saite erkennen wir die ,existenz einer a-,saite zwischen der ,tonquelle und dem ,klavier4 ,wir ahmen dieses ,experiment mit den ,lichtwellen und dem ,spektrum nach4 ,wir bringen in die ,wandffnung statt der a-,saite ein ,gef mit ,natriumdampf4 ,dann lassen wir ein ,lichtbndel1 das von den verschiedensten glhenden ,elementen in flssigem ,zustand ausgeht1 durch diese ffnung laufen1 fangen es drben mit dem ,prisma auf und beobachten das ,spektrum4 ,alle ,lichtwellen laufen ungehindert durch den ,natriumdampf1 das ganze ,spektrum leuchtet als ,farbenband auf4 ,nur die ,natriumwellen fehlen4 ,sie haben beim ,passieren des ,natriumdampfes die ,natriumatome in ,schwingungen versetzt1 hierbei ihre ,kraft verloren und fehlen im ,spektrum4 ,wo sie sonst stehen1 an der ,zahl #eje der ,skala1 ist eine dunkle ,lcke im ,spektrum1 tritt im farbigen ,band eine schwarze ,linie auf 7,abb4 #ae74 ,das ,auftreten von dunklen ,linien im ,spektrum beweist1 da das ,licht dieses ,spektrums durch eine ,dampfhlle hindurchgegangen ist1 in der jene ,elemente sich befinden1 deren ,linien im ,farbenband fehlen4 ,nehmen wir an1 die ,erde wrde in ihrem heutigen ,zustand leuchten und wir fingen ihre ,strahlen im ,weltraum mit einem ,prisma auf4 ,die ,lichtwellen mten dann die ,lufthlle1 in der sich ,stickstoff und ,sauerstoff befinden1 durchlaufen4 ,die ,strahlen aller irdischen ,elemente wrden diese ,atmosphre ungehindert passieren1 nur die ,stickstoff- und ,sauerstoffwellen wrden in der ,atmosphre dadurch1 da sie die ,stickstoff- und ,sauerstoffatome in ,schwingungen versetzen1 ihre ,kraft verlieren und wrden fehlen4 ,an dem ,fehlen der ,stickstoff- und ,sauerstofflinien im ,spektrum wrden wir erkennen3 die ,erde besteht aus einem festen1 leuchtenden ,kern1 der von einer ,atmosphre umgeben ist1 in der sich ,stickstoff und ,sauerstoff befinden4 ,das ,spektrum der ,sterne zeigt ein ,farbenband1 in dem nicht eine1 nicht #aj dunkle ,linien1 sondern viele ,hunderte und ,tausende von verschiedener ,stellung und ,strke stehen 7,abb4 #ad74 ,diese viellinigen ,farbenbnder beweisen uns1 da ,sonne und ,sterne aus einem feuerflssigen oder festgasigen leuchtenden ,kern bestehen1 der von einer ,gashlle1 einer ,dampfatmosphre umgeben ist1 in der jene ,elemente sich befinden1 deren ,linien mit den dunklen ,lcken im ,spektrum bereinstimmen4 ,illustration3 ,abb4 #ae4 ,die ,auslschung der hellen ,natriumlinie 7unten7 beim ,durchgang von ,licht durch ,natriumdampf4 ,diese ,erklrung der ,sternspektren1 die uns jetzt so einfach1 fast selbstverstndlich erscheint1 war ein ,jahrhundert hindurch eines der schwersten ,probleme der ,naturwissenschaft4 ,man versetze sich in die ,lage der ersten ,beobachter4 ,sie sehen hinter dem ,prisma1 das das ,sternenlicht ablenkt1 ein ,farbenband erscheinen1 durch das ,tausende dunkler ,linien ziehen1 bald weiter auseinanderstehend1 bald dicht aneinandergedrngt1 bald einzeln1 bald zu ,gruppen sich findend4 ,was konnten diese ,linien bedeuten8 ,man denke sich1 wir senden den ,marsbewohnern ein ,morsetelegramm aus ,strichen und ,punkten zusammengesetzt2 wie sollen sie es entzaubern8 ,ein stummer ,streifen1 aus nichts als ,linien und ,punkten zusammengesetzt6 ,geht es uns anders8 ,die ,sterne senden uns ,lichttelegramme1 bunte ,bnder1 und in den ,farben ,linien1 ,linien1 nichts als ,linien6 ,assyrische ,hieroglyphen zu entziffern1 ist ein ,kinderspiel gegenber der ,aufgabe1 ein ,spektrum zu lsen4 #cj ,zeichen hat die ,sprache der ,tonscherben1 jedes von anderer ,gestalt2 #cjjjj hat die ,sprache der ,sonnen1 eines wie das andere eine ,linie4 ,um dieses ,riesenalphabet des ,weltalls zu erfassen1 mute ein ,genie geboren werden4 ,dieses ,genie war ,joseph ,fraunhofer4 ,als ,sohn eines armen ,glasers geboren1 hatte er als ,schleiferlehrling das ,unglck oder vielmehr ,glck1 von einem strzenden ,spiegel schwer verletzt zu werden4 ,fr die #ah ,dukaten ,schmerzensgeld nmlich1 die ihm der ,knig von ,bayern zahlen lie1 kaufte er sich ,bcher und ,instrumente und wurde einer der grten ,optiker und scharfsinnigsten ,naturforscher1 die je gelebt haben4 ,er entdeckte zu ,beginn des vorigen ,jahrhunderts im ,spektrum der ,sonne die nach ihm benannten ,fraunhoferschen ,linien4 ,ehe er sie zu erklren vermochte1 starb er im frhen ,alter von #ci ,jahren zum unersetzlichen ,schaden der ,wissenschaft4 ,sein vorzeitiger ,tod hielt den ,fortschritt der ,himmelskunde um ein halbes ,jahrhundert auf4 ,denn #ej ,jahre whrte es1 bis ,mnner von ihm ebenbrtigem ,genie das ,spektrum erforschten und das ,wesen der dunklen ,linien erkannten4 ,diese beiden ,mnner waren ,kirchhoff und ,bunsen1 deren spektralanalytische ,gesetze das ,fundament dieser einzigartigen ,wissenschaft bilden1 die uns die chemische ,einheit des ,weltalls bewies4 ,wie einfach in ihren ,mitteln1 wie groartig in ihren ,resultaten ist diese ,spektralanalyse6 ,ein glsernes ,prisma lehrt uns die ,stoffe1 den ,zustand1 die ,temperatur1 den ,kern und die ,hlle fernster ,sonnen erkennen6 ,ein ,glassplitter wird unter den ,hnden vernunftgem handelnder ,menschen zum ,diamant1 der alle ,brillantgeschmeide der ,welt berstrahlt4 ,was haben die ,diamanten aus den ,gruben ,afrikas der ,menschheit gentzt8 ,steingewordene ,trnen sind sie1 und das ,gold1 das sie umrahmt1 ist geschmolzene ,blut4 ,kriege wurden um sie gefhrt1 ganze ,vlker in ,amerika ihretwegen ausgerottet1 und tagtglich zerstren ,menschen um diesen ,flitterglanz1 an dem alles hngt und zu dem alles drngt1 ,frieden und ,glck ihres ,lebens und ,hauses4 ,aber der einfache ,dreikant aus ,glas wurde in der ,hand forschender ,geister zum ,schlssel der ,himmelspforte und hat uns den ,glanz der ,himmelsherrlichkeit schner erschauen lassen1 als es die ,vergangenheit selbst in ihren khnsten ,hoffnungen je erwarten konnte4 ,den ,abschlu und die ,krone der spektralanalytischen ,forschung bildet die ,enthllung des ,entwicklungsprinzips im ,weltall4 ,im ,system der ,milchstrae herrschen nicht nur jene ueren ,bewegungsformen1 die wir als ,planetenumlufe1 als ,trabantenbahn und ,sternenflug erkundet haben1 in ihm herrscht das weltbewegende und weltenfrdernde ,prinzip der ,entwicklung in dem gleichen ,sinn1 in dem es ,darwin fr die irdische ,welt uns enthllte4 ,sterne werden geboren1 entwickeln sich1 entfalten ,kraft und ,glanz1 altern und sterben wie ,mensch1 ,tier und ,pflanze4 ,ein ,prinzip ist es1 das die ,sonnen oben in den ,himmeln leitet und den ,wurm im ,sande lenkt1 durch dessen ,macht im ,gras die ,blumen blhen und im ,raum ,kometen glhen1 das den ,stein am ,grunde formt und den ,stern im ,nebel ballt -- ,entwicklung4 ,illustration3 ,abb4 #af4 a ,spektrum eine ,nebelflecks1 b ,spektrum eines ,sternes #a4 ,klasse 7,deneb im ,schwan71 c ,spektrum eines ,sternes #b4 ,klasse 7,sonne71 d ,spektrum eines ,sternes #c4 ,klasse 7roter ,stern74 ,sterne entstehen aus ,nebel4 ,wenn das ,fernrohr das ,milchstraensystem durchstreift1 entdeckt es eine ,flle von ,nebeln kugeliger ,gestalt4 ,tausende sind bekannt1 ,hunderttausende existieren4 ,diese ,nebel erscheinen im ,fernrohr als matte ,scheiben wie ,planeten1 weswegen man ihnen den schlechten ,namen planetarische ,nebel gegeben hat1 obwohl sie mit ,planeten und unserem ,planetensystem nichts gemein haben4 ,sie sind ,gaskugeln1 von denen die kleinsten vielleicht unser ,sonnensystem bis zur ,neptunbahn ausfllen wrden1 whrend die greren tausend- und hunderttausendmal grer sein mssen 7,abb4 #ah;a74 ,diese ,gaskugeln schweben zwischen den ,sternen der ,milchstrae in auerordentlichen ,entfernungen von uns und bewegen sich wie diese mit ,geschwindigkeiten zwischen #e und #ej km in der ,sekunde in der allgemeinen ,milchstraenebene4 ,das ,spektrum dieser ,kugelnebel beweist uns1 da wir leuchtende ,materie im gasigen ,zustand vor uns sehen4 ,es erscheinen in ihm drei helle ,linien auf dunklem ,grund1 eine im ,blau1 die dem ,wasserstoffgas entspricht1 und zwei im ,grn1 von denen eine hchstwahrscheinlich dem ,stickstoff angehrt1 whrend die andere noch nicht gedeutet ist 7,abbildung #af;a74 ,offenbar befindet sich die ,materie in einem solchen kosmischen ,gasball in einem ,urzustand1 wie wir ihn auf der chemisch hochentwickelten ,erde nicht mehr finden1 und wahrscheinlich sehen wir hier die ,elemente in ,vorstufen1 vielleicht sogar in ihrer gemeinsamen ,mutterform als jenes ,urelement vor uns1 aus dem sich alle brigen entwickeln4 ,seitdem man durch die ,radiumforschung die ,wandlungsfhigkeit der ,elemente experimentell bewiesen hat1 gewinnt die ,ansicht1 da alle ,elemente sich aus einem ,urelement allmhlich entwickeln1 immer mehr an ,wahrscheinlichkeit4 ,wenn alles sich entwickelt1 kann dann die ,materie selbst1 aus der sich dieses alles bildet1 ohne ,entwicklung bleiben8 ,ist nicht alle ,entwicklung von ,stein1 ,pflanze1 ,tier eigentlich nichts anderes als ,entwicklung der ,materie1 der ,elektronen1 ,atome und ,molekle8 ,auch die ,elemente1 die wir als die ,grundstoffe aller ,dinge anzusehen gewhnt sind1 stellen schon hohe ,stufen der ,weltentwicklung1 der ,materiebildung dar1 die in jenen ,gasnebeln noch nicht erreicht sind4 ,offenbar entwickeln sich aus dieser ,urmaterie nach- und nebeneinander die einzelnen ,elemente1 und zwar scheinen sich zuerst die leichten ,atomarten ,wasserstoff und ,stickstoff1 die ja noch heute auf unserer ,erde die verbreitetsten und grundlegendsten ,elemente sind1 zu bilden1 whrend die brigen in gesetzmiger ,reihenfolge nacheinander auftreten1 wie in der ,entwicklungsgeschichte der ,tierwelt in geordneter ,folge ,urtiere1 ,wrmer1 ,fische1 ,lurche1 ,suger erscheinen4 ,die weitverstreuten ,atome des ,gasnebels ziehen sich gegenseitig an1 nhern sich1 wodurch der ganze ,nebelball sich verdichtet und geraten dadurch in immer schnellere ,schwingung3 es entsteht ,wrme4 7,abb4 #ah;b74 ,durch die ,zusammendrngung der ,materie im ,zentrum der ,kugel entsteht ein glhender ,kern1 um den der ,nebel eine ungeheure ,gashlle bildet1 -- der ,nebel ist zum ,stern geworden4 ,infolge der ,zusammenziehung ist seine ehemals gewaltige scheibenfrmige ,ausdehnung auf die ,punktgre aller ,sterne gesunken1 und nur das ,spektroskop gibt uns durch die ,spektrallinien ,kunde von der ,nebelnatur dieser jngsten ,sterne4 ,man bezeichnet diese jungen weitausgedehnten dnngasigen ,sterne als ,nebelstern 7,abb4 #ah;c74 ,illustration3 ,abb4 #ag4 ,die ,plejaden4 ,aus diesen kugeligen ,nebeln entstehen nicht nur einzelne ,sterne1 sondern bei gengender ,anhufung von ,materie ganze ,sternhaufen4 ,wie sich die ,tropfen in einem dampferfllten ,zimmer an den kalten ,wnden und ,scheiben niederschlagen1 treten aus dem ,dunst des ,nebelballs infolge der ,abkhlung durch die ,weltraumklte ,sonnen hervor4 ,man kennt solche ,gaskugeln im ,stadium der ,sternhaufenbildung4 ,im ,herkules sieht man solch einen entstehenden ,sternhaufen991 in dem #cjjj ,sonnen sich aus ,nebelmaterie bilden4 ,in der ,mitte dieses ,systems stehen die ,sonnen so dicht1 da sich ihre ,nebelatmosphren berhren1 an den ,rndern stehen sie weit voneinander und bilden isolierte freischwebende ,sonnensysteme 7vgl4 ,abb4 #c ,s4 #ai74 ,ein vorgeschrittenes ,stadium der gruppenweisen ,sternbildung aus ,nebelmaterie stellen die ,plejaden99 dar1 die schnste aller ,sterngruppen des nrdlichen ,sternhimmels4 ,diese ,gruppe ist1 wie die ,photographie enthllt hat1 von ungeheuren ,nebeln durchzogen und umwoben1 von ,sonne zu ,sonne ziehen sich ,nebelbrcken durch das ganze ,system1 und weit ber die ,grenzen der ,gruppe hinaus kann man die verwehenden ,reste des chaotischen ,nebels verfolgen 7,abb4 #ag74 ,auf dieser ,stufe der ,entwicklung1 auf der die ,sterne eben aus ,nebeln hervortreten1 erreichen sie ihren grten ,glanz und ihre hchste ,temperatur1 die man auf #bjjjj ,grad schtzt4 ,in ihrer weiten ,atmosphre glht neben dem ,wasserstoff vor allem das ,helium in so herrschendem ,ma1 da man diese heiesten ,sterne auch ,heliumsterne nennt4 ,khlt sich die ,atmosphre dieser ,sterne ab1 so da ihr eigenes ,licht schwcher wird als das des inneren ,kernes1 so fngt die ,gashlle in der beschriebenen ,weise die einzelnen ,wellen des ,kernlichtes ab1 und es erscheinen die dunklen ,fraunhoferschen ,linien im ,spektralband4 ,zuerst wenig und schwach und fast nur ,wasserstofflinien 7,abb4 #af;b74 ,dem ,auge erscheint ihr ,licht strahlend wei4 ,sirius1 ,wega in der ,leier1 ,deneb im ,schwan1 ,atair im ,adler1 ,regulus im ,lwen1 ,prokyon im ,kleinen ,hund gehren dieser nach dem ,vorschlag des verstorbenen ,potsdamer ,astronomen ,vogel als #a4 ,spektralklasse zusammengefaten ,gruppe an1 die man nach ihrem glnzendsten ,vertreter als ,klasse der ,siriussterne bezeichnet4 7,abb4 #ah;d74 ,fast alle jene zahllosen kleinen ,sterne1 die den ,nebelschimmer der ,milchstrae erzeugen1 sind heie ,sonnen der ersten ,spektralklasse1 vielleicht darum in der ,milchstrae so zahlreich erscheinend1 weil sie hier wirklich in der berzahl sind1 vielleicht auch nur darum1 weil aus jenen ,fernen nur ihr strahlendes ,licht1 aber nicht mehr das der schwcheren klteren ,sterne zu uns dringt4 ,die ,temperatur dieser ,siriussterne in ,weiglut betrgt ungefhr #abjjj ,grad4 ,illustration3 a ,planetarischer ,nebel b ,verdichteter ,nebel c ,nebelstern d ,siriusstern e ,sonnenstern f ,roter ,stern g ,vernderlicher ,stern h ,erloschener ,stern ,abb4 #ah4 ,entwicklungsgeschichte der ,sterne4 ,die zunehmende ,verdichtung und hierdurch bedingte ,wrmeerzeugung der ,sterne vermag der ,abkhlung durch die ,weltraumklte nicht die ,wagschale zu halten4 ,die ,sonnen khlen sich unaufhaltsam ab 7,abb4 #ah;e74 ,ist die ,temperatur eines weien ,sternes der ersten ,klasse um abermals ungefhr die ,hlfte auf #fjjj ,grad gefallen1 so treten neue ,elemente in der glhenden ,atmosphre auf4 ,neben dem noch immer berwiegenden ,wasserstoff erscheint vor allem das ,kalzium1 dessen ,verbindungen als ,kalk am ,aufbau der ,weltkrper groen ,anteil haben1 daneben durch ,tausende schwarzer ,spektrallinien sich ankndend ,eisen1 ,nickel1 ,kobalt1 ,titan1 ,mangan1 ,chrom1 ,kohle1 ,magnesium1 ,natrium1 ,silizium1 ,aluminium1 ,strontium1 ,baryum1 ,kupfer1 ,zink1 ,silber1 ,zinn1 ,blei1 ,kalium und andere ,metalle4 ,das ,spektrum dieser ,sterne1 die nicht mehr wei1 sondern schon blasser in gelbem ,lichtton leuchten1 stimmt so vllig mit dem unserer ebenfalls gelben ,sonne berein1 da man sie als #b4 ,spektralklasse oder ,sonnensterne bezeichnet 7,abb4 #af;c74 ,whrend die heien weien ,sterne der ersten ,klasse vornehmlich in dem weiten ,bogen der ,milchstrae angehuft scheinen1 stehen die gelben khleren ,sterne in ihrer ,mehrzahl uns nher4 ,arktur1 ,aldebaran1 der ,mittelstern im ,perseus1 ,pollux sind ,sonnensterne2 das ,spektrum der ,kapella im ,fuhrmann gleicht sogar bis in die feinsten ,einzelheiten seiner #bjjjj dunklen ,linien so vollkommen dem unseres ,zentralgestirns1 da man die ,kapella geradezu als ,bruderstern unserer ,sonne bezeichnen mu1 und kaum ein ,zweifel an der innigsten ,verwandtschaft dieser beiden ,sterne bestehen kann4 ,wahrscheinlich ging unser ,sonnensystem unter denselben ,umstnden aus der gleichen ,nebelmaterie hervor wie die ,welt der ,kapella1 die wir als unsere ,schwesterwelt im ,all verehren knnen1 wenngleich ihr entgegengesetzter ,lauf sie von uns um die ,weite von #dj ,lichtjahren entfernte4 ,offenbar bilden die gelben ,sonnensterne im ,gegensatz zu den weien ,milchstraensternen jenen groen ,haufen1 in dessen ,mitte sich unsere ,sonne mit ungefhr #djj ,nachbarwelten befindet4 ,aus groer ,ferne betrachtet1 wrden wir unsere ,sonne wahrscheinlich inmitten dieses ,sternenhaufens sehen1 dessen ,glieder ,kapella1 ,arktur1 ,aldebaran1 ,pollux und viele andere wren1 und in dem die ,sterne sich ebenso an ,gre1 ,alter und ,beschaffenheit gleichen1 wie die ,sterne der ,plejaden und der ,hyaden oder des ,sternenhaufens im ,herkules und im ,centaurn4 ,illustration3 ,abb4 #ai4 ,entstehung des ,lichtwechsels des ,sternes ,mira ,ceti nach ,zoellner4 ,wie das ,eisen1 das weiglhend aus dem ,feuer geholt wird1 zuerst in ,gelbglut bergeht und dann rot und rter glht und verglht1 wie die ,sonne1 wenn sie sich dem ,untergange nhert1 im ,dunst der ,atmosphre immer blasser1 gelber1 rter strahlt und schlielich als glutroter ,sonnenball den ,horizont berhrt1 so verglhen die ,sonnen im ,all auf ihrer ,lebensbahn4 ,rot ist die ,farbe des ,sternenalters4 ,schon der rtliche ,arktur ist lter1 klter als die ,sonne1 sein ,spektrum ist linienreicher1 verwaschener4 ,der rtliche ,stern ,beteigeuze99 in der linken oberen ,ecke des ,orionbildes ist der auffallendste ,vertreter dieser ,klasse der alternden roten ,sterne4 7,abb4 #af;d u4 #ah;f74 ,hchst bemerkenswert ist1 da man in der ,gashlle dieser roten ,sterne nicht nur freie ,elemente1 sondern sogar die ,verbindungen dieser ,elemente und unter diesen ,kohlenstoffverbindungen nachgewiesen hat1 dieselben ,kohlenstoffverbindungen1 aus denen bei weiterer ,entwicklung auf unserer ,erde das ,leben1 die hchste ,form des uns bekannten kosmischen ,daseins1 entstanden ist4 ,auch unsere ,sonne zeigt ,spuren des nahenden ,alters1 sozusagen ,falten und ,runzeln auf ihrem strahlenden ,antlitz1 das sind die ,sonnenflecken4 ,sonnenflecke sind dunkle1 in ihrem ,wesen noch keineswegs aufgeklrte ,stellen der ,sonnenoberflche1 an denen wir jedenfalls1 wie die ,spektralanalyse beweist1 die ,sonnenmaterie in einem vorgeschritteneren ,zustand der ,abkhlung vor uns sehen4 ,das ,spektrum der roten ,sterne stimmt mit dem der ,sonnenflecken so vollkommen berein1 da man diese geradezu als ,sonnenfleckensterne bezeichnen kann4 ,unter zunehmender ,erkaltung der ,sonne und ,ausbreitung der ,flecken mssen schlielich ungeheure ,schollen die ,oberflche solcher ,sterne bedecken1 ganze ,kontinente erkalteter ,materie mssen auf den glhenden ,feuermeeren dieser ,sonnen schwimmen 7,abb4 #ah;g74 ,sind diese ,massen unregelmig verteilt wie ,meere und ,festlnder auf unserer ,erde1 und dreht sich solch ein ,stern wie unsere ,sonne um seine ,achse1 so wenden sich uns bald die leuchtenden ,meere1 bald die dunklen ,schollen zu1 die ,helligkeit dieses ,sternes wird also wechseln4 ,dieser ,lichtwechsel wird zwar auch gem der ,umdrehungszeit des ,sternes in ziemlich regelmigen ,zeitabstnden eintreten1 aber je nach der ,form der ,schlackenkontinente in unregelmiger ,folge und keineswegs in jener mathematischen ,kurve wie bei den ,algolsternen ablaufen1 die von ,planeten verfinstert werden4 ,tatschlich finden sich auffallend viele unregelmig vernderliche ,sterne gerade unter den roten ,sternen4 ,seit ,jahrhunderten berhmt ist die ,mira ,ceti991 der ,wunderstern im ,walfisch1 dessen ,helligkeit in einer ,periode von ungefhr #aa ,monaten zwischen #b4 und #i4 ,gre in unregelmiger ,kurve schwankt 7,abb4 #ai74 ,schlielich ist die ganze ,sonnenoberflche von ,flecken berdeckt1 verdunkelt1 erkaltet1 -- der ,stern ist erloschen2 als dunkler toter ,krper kreist er durch das ,all 7,abb4 #ah;h74 ,da man als sicher annehmen mu1 da der ,glutzustand im ,leben eines ,sternes1 so wie die ,jugend im ,menschendasein1 nur den krzeren ,teil seiner ,entwicklung darstellt1 so treiben gewi mehr erloschene ,sonnen als leuchtende im ,raum4 ,wenn sich uns #ajj ,millionen strahlende ,sterne durch ihren ,glanz offenbaren1 so mgen ,milliarden nichtleuchtender ,sonnen das ,all bevlkern1 unsichtbar fr ,menschenblicke1 unerforschbar fr die ,wissenschaft1 bis der ,flei der ,astronomen auch diese durch ,zahl und ,formel aus dem ,dunkel hebt1 so wie ,adams und ,leverrier den unentdeckten ,neptun1 wie ,bessel und ,peters die unsichtbaren ,trabanten des ,sirius und ,prokyon1 wie ,vogel und ,scheiner die dunkle ,dreiwelt des ,algol1 ohne da ein ,menschenauge sie gesehen1 nach ,gre1 ,zahl1 ,gewicht und ,bahn berechnet haben4 ,illustration3 ,abb4 #bj4 ,photographie der ,nebelspiralen um den neuen ,stern im ,perseus #aija von ,ritchey4 ,jahrtausende1 ,jahrmillionen treiben diese erloschenen ,sonnen durch den ther mit ihrem ,anhang von erkalteten ,planeten und verglhten ,kometen4 ,alles ,leben ist auf ihnen erstorben1 die ,kultur1 die auf diesen ,erden blhte1 ist in ,nacht und ,eis versunken4 ,das ganze ,system ein gewaltiger ,friedhof4 ,wie ein ,wrack mit seinen leeren ,kabinen1 seinen verrosteten ,maschinen1 seinen verwesten ,leichnamen ber das ,weltmeer treibt1 so wandert solch ein erstorbenes ,sonnensystem als unheimliches ,gespensterschiff durch das thermeer des ,weltalls4 onen mag es gefahrlos durch die ,rume treiben1 denn die ,weltkrper sind ja so sprlich verteilt1 als wenn man ein ,dutzend ,erbsen ber den ,atlantischen ,ozean verstreute und sie treiben liee4 ,selbst wenn sich die ,sonnen1 was nicht der ,fall ist1 in geraden ,linien regellos durcheinander bewegten1 und wenn es hundertmal mehr erloschene ,sonnen gbe1 als wir wahrnehmen knnen1 so trfe die ,wahrscheinlichkeit eines ,sternzusammenstoes je einmal in #ajjjjjj mal #ajjjjjj ,jahren ein4 ,aber sind im ,all nicht tausend ,jahre wie ein ,tag8 ,gibt es in der ,ewigkeit ,jahrhunderte und ,jahrmillionen8 ,schlielich kommt auch fr jedes erloschene ,system die ,zeit des vlligen ,unterganges -- und der ,wiedergeburt4 ,die tote ,sonnenwelt gert in das ,anziehungsbereich einer anderen ,sonne1 die beiden ,weltkrper lenken sich ab von ihrer ,bahn1 umkreisen sich in weiten1 dann in immer engeren ,spiralen als ,doppelstern1 nher und nher1 schneller und schneller sich umschwingend1 bis sie in rasender ,spiraldrehung zusammenprallen2 oder das dunkle ,system gert auf seiner ,fahrt in eine jener weit verbreiteten ,nebelwolken1 die den leeren ,raum erfllen2 oder es saust in einen ,hagel kosmischen ,staubes1 in eine ,meteorwolke -- wie die ,sternschnuppe1 die in unsere ,atmosphre jagt1 durch die ,reibung an der ,luft aufglht und zerstiebt1 so entflammt der erstarrte ,sonnenkrper bei dieser ,katastrophe und verdampft wie ein gewaltiges ,meteor4 ,in ,spiralen1 die durch die ,kreisnatur aller kosmischen ,bewegung entstehen1 verflchtet sich der glhende ,nebel in ,nacht und ,raum4 ,am #ba4 ,februar #aija genossen wir das ,schauspiel eines solchen ,sonnenunterganges4 ,in der ,milchstraenebene im ,bilde des ,perseus leuchtete innerhalb #cj ,stunden ein bis dahin unsichtbarer ,stern zu solcher ,helligkeit auf1 da er nur vom ,sirius an ,glanz bertroffen wurde4 ,das ,spektroskop zeigte1 da das ,licht von zwei ,massen ausging1 von denen die eine die normale ,geschwindigkeit von #bj km besa1 die andere dagegen fast #ej mal schneller auf diese zustrzte4 ,ihre ,bewegungen waren gegeneinander gerichtet4 ,die ,entfernung des ,katastrophenortes betrug ungefhr #bjj ,lichtjahre1 so da der ,zusammensto in ,wahrheit um das ,jahr #agjj erfolgt sein mute4 ,die ,materie der zusammengeprallten ,welten -- oder vielleicht auch jener einen ,welt1 die hier in eine ,meteorwolke geraten war1 -- verdampfte4 ,man sah die glhenden ,gase in ,spiralen mit ,lichtgeschwindigkeit hinauseilen in den ,weltraum -- zwei tote ,sonnen1 die sich einst aus ,nebel geballt1 geleuchtet hatten und erloschen waren1 kehrten hier zurck in die ,urform des ,sterndaseins1 in den ,urzustand aller ,materie1 in den ,nebel 7,abb4 #ba74 ,illustration3 ,abb4 #ba4 ,der ,kreislauf der ,sternmaterie vom ,spiralnebel zum ,doppelstern ber die ,sternenkatastrophe zurck zum ,spiralnebel4 ,der ,kreislauf ist vollendet4 ,von ,nebel zu ,sonne1 von ,sonne zu ,nebel1 das ist der ,kreislauf im ,leben der ,sterne4 ,staub bist du und ,staub wirst du sein6 ruft man dem ,erdensohn an seinem ,grabe nach1 ,nebel warst du und ,nebel wirst du sein6 kann man den ,sternen in ihrer flammenden ,todesnacht entgegenrufen4 ,da nicht nur die ,sonnen innerhalb ihres ,haufens einsam durch ihre ,bezirke wandern1 sondern ganze ,sterngruppen1 ganze ,sternhaufen dahinziehen wie die ,hyaden1 die ,brenfamilie1 der ,sternhaufen im ,perseus1 so gehen nicht nur einzelne ,sonnen1 sondern ganze ,sonnenhaufen unter4 ,dann mu sich ein ,weltbrand von berwltigender ,gre und ,tragik abspielen4 ,whrend wir ,untergang und ,wiedergeburt von ,einzelsternen schon mehrere hundert ,male sahen und jetzt mit der photographischen und spektroskopischen ,methode alljhrlich beobachten1 wurde solch ein ,schauspiel1 das sich in sichtbarer ,nhe vielleicht in ,trillionen ,jahren einmal zutragen mag1 von ,menschenaugen nicht erschaut4 ,aber wir sehen einen gewaltigen ,nebel1 der mglicherweise durch den ,untergang eines ,sternhaufens entstanden ist1 und in dessen wilddurchwhltem ,chaos sich nun die ,sonnengeburt neuer ,weltsysteme vollzieht3 den ,orionnebel994 ,illustration3 ,abb4 #bb4 ,photographie des ,orionnebels4 7,phot4 ,wolf47 ,die ,entfernung dieses grten aller ,himmelsnebel1 den selbst ein ungebtes ,auge mhelos unter den drei ,sternen des ,jakobstabes schimmern sieht1 schtzt man auf #ejj ,lichtjahre4 ,wenn man auch seit den #cj ,jahren der ,himmelsphotographie noch keine ,vernderung wahrgenommen hat1 so ist doch alles an ihm untrglich in ,wallen und ,wogen begriffen wie in ,sturmeswolken1 die der ,orkan zerfetzt4 ,welche ,flle phantastischer ,bilder zaubert der ,anblick dieses ,nebels nicht in uns hervor6 ,phantasien ohne ,ende1 ohne ,schranken1 aber auch ohne ,halt und ,beweis4 ,daher wollen wir uns bescheiden mit dem1 was die ,photographie uns als ,tatsache von dieser ,urwelt offenbarte3 whrend in den ,auenbezirken die ,nebel in weiten ,bgen und ,zgen zehnmal weiter sichtbar1 als dieses ,bild hier reicht1 sich im ,raum verlieren1 bilden sich im ,kern schon neue ,sonnen1 neue ,welten -- aus der ,asche steigt verjngt der ,phnix des ,alls empor4 ,und wir8 ,unsere ,sonne leuchtet nicht mehr in ,weiglut1 ,sonnenflecken1 die ,runzeln des ,alters auf dem ,antlitz der ,sterne1 trben schon den ,glanz ihrer ,oberflche1 die uersten ,planeten1 einst die ,lieblingskinder der ,mutter ,sonne1 sind erkaltet1 erstorben1 sind tote ,felsenkugeln1 auf denen selbst die ,luft zu ,eis gefror4 ,mag es noch ,millionen und ,millionen ,jahre dauern1 einst wird auch unsere ,sonne in ,rotglut verglhen und dann -- auf ,erden ist lngst alles ,leben erstarrt -- treiben wir hin durch den ,raum1 ein ,totenschiff im weiten ,ozean des ,alls1 hin in jene ,gegend1 in der das ,bild des ,schwanes glnzt4 ,eine alte ,sage erzhlt1 da die ,milchstrae den ,schwalben den ,weg zeige auf ihrem ,flug1 und da sie dem ,schwan am ,himmel folgten4 ,die ,legende des ,volkes wird im ,gewand der ,wissenschaft zur ,wahrheit4 ,fliegen wir nicht dahin wie ein ,schwarm von ,vgeln1 wir ,planeten und ,monde1 geschart um unsere ,fhrerin im glnzenden ,gefieder1 um unsere ,mutter ,sonne1 fliegen und fliegen1 bis sich an uns das tragisch-schne ,dichterwort erfllt3 ,einst wird vom raschen ,flug ihr strahlend ,heer1 ein mdes ,schwalbenvolk1 heruntersinken8 ,mit diesem ,flammentod der ,sterne findet nicht nur ihre ,entwicklungsgeschichte1 sondern auch unser ,wissen ber die ,sonnen1 die das ,milchstraensystem zusammensetzen1 einen natrlichen ,abschlu4 ,wir haben von der ,zusammensetzung1 von den ,einzelgliedern der ,milchstrae ein zwar in fast allen ,einzelheiten unsicheres1 in seinen ,grundzgen aber gewilich zutreffendes ,bild gewonnen4 ,was alle hervorragenden ,weltbetrachter seit ,demokrit vermutet haben1 ist nunmehr wissenschaftlich bewiesen3 die ,milchstrae ist ein ungeheures ,sternsystem4 ,ihr grtelfrmiger ,anblick entsteht durch unsere ,stellung inmitten dieser ,weltinsel4 ,alle ,sterne1 die wir am ,himmel erblicken1 gehren diesem ,system an4 ,die helleren von ihnen sind uns verhltnismig nah und bilden mit unserer ,sonne einen ,sternhaufen1 wie wir deren im ,centaurn1 im ,herkules1 im ,tukan und an vielen anderen ,stellen sehen4 ,die ,zahl der ,sterne1 die das ganze ,system vereinigt1 schtzt man auf #ej--bjj ,millionen leuchtende und vielleicht hundertmal mehr nichtleuchtende ,weltkrper4 ,der ,abstand der ,sterne voneinander ist unvorstellbar gro3 das ,licht braucht ,jahre1 um ihn zu berbrcken4 ,nichtsdestoweniger bildet das ,milchstraensystem eine geschlossene ,einheit4 ,alle seine ,sterne werden durch die ,schwerkraft zusammengehalten4 ,jeder ,stern ist eine ,sonne von hnlicher ,gre und ,beschaffenheit wie unsere ,sonne1 alle ,sonnen sind aus den gleichen ,elementen aufgebaut2 alle entstehen in gleicher ,weise aus ,nebelkugeln durch ,abkhlung und ,zusammenziehung der gasigen ,materie1 leuchten zuerst wei1 dann gelb und verglhen schlielich in ,rotglut2 viele1 wahrscheinlich alle werden von dunklen ,planeten umkreist1 die sich genau wie unsere ,planeten nach den ,keplerschen ,gesetzen in ,ellipsen um ihr ,zentralgestirn bewegen und wie diese auf einem gewissen ,stadium der ,abkhlung nach allen ,voraussetzungen der ,vernunft und ,wahrscheinlichkeit als bewohnbar und bewohnt anzusehen sind2 alle diese ,sonnensysteme bewegen sich mit ungefhr gleicher ,geschwindigkeit von durchschnittlich #cj km in der ,sekunde in ihren ,sternhaufen und diese wieder durch das ,milchstraensystem2 diese ,bewegung ist nicht regellos1 sondern erfolgt einerseits in ,gruppen 7,plejaden1 ,hyaden71 andererseits in bestimmten ,strmen1 den sog4 ,heerstraen der ,sterne2 auf ihrer ,sonnenfahrt geraten die ,sterne frher oder spter in das ,anziehungsbereich eines ,nachbarsterns1 bilden mit ihm ein ,doppelsystem1 indem sie sich in immer engeren ,spiralen umkreisen1 bis sie nach unvorstellbar langem ,lebenslauf1 meist lngst erloschen1 zusammenprallen und wieder zu ,nebel verdampfen1 womit der ,kreislauf der ,weltmaterie von neuem beginnt4 ,an der ,existenz des ,milchstraensystems und seiner ,einheit in ,kraft1 ,stoff1 ,gesetz1 ,form und ,entwicklungsgang kann somit kein ,zweifel mehr bestehen4 ,das ,milchstraensystem existiert4 ,aber nun erst tauchen die groen ,schlufragen nach ,gestalt1 ,gre und ,mechanik des ,gesamtsystems in ihrer ganzen ,inhaltsschwere vor uns auf4 ,die ersten mehr philosophierenden als forschenden ,milchstraenbetrachter hielten sie fr ein einfaches linsenfrmiges ,system1 in dem die ,sterne gleichmig verteilt sind4 ,nach ihrer ,ansicht ist die ,milchstrae nicht etwa1 wie es uns scheint1 als ein ,ring von ,sternen um uns vorhanden1 sondern tritt nur dadurch in ,erscheinung1 da wir in der ,richtung der ,linsenflche auerordentlich viel weiter durch die gleichmig verteilten ,sterne hindurchsehen mssen als in der ,richtung der kurzen ,linsenachse4 ,allein von dieser ,annahme einer gleichmigen ,verteilung der ,sterne kam schon ,herschel durch seine ,sterneichungen ab4 ,er erkannte1 da die ,sterne in der ,milchstraenebene viel dichter zusammengedrngt stehen als auerhalb dieser ,flche1 da also die ,milchstrae keine einfache optische ,erscheinung infolge der ,linsengestalt des ,systems1 sondern das ,innenbild einer tatschlich existierenden ,sternebene ist4 ,von dieser ,ansicht1 da die ,mehrzahl der ,sonnen des ,milchstraensystems in einer ,hauptebene zusammengedrngt sind1 ist kein spterer ,forscher mehr abgewichen4 ,schon ,kant bekennt sich zu ihr und vergleicht in tiefdenkerischer ,betrachtung die ,sonnenebene der ,milchstrae mit jener ,ebene1 in der sich die ,planeten des ,sonnensystems bewegen 7,ekliptik74 ,um jenen ,spalt1 der den ,milchstraengrtel auf ein ,drittel seines ,umfangs in zwei ,strme teilt1 zu erklren1 nehmen ,herschel und ,kant nicht eine1 sondern zwei ,hauptebenen im ,system an1 die gegeneinander leicht geneigt sind und sich kreuzen wie die ,bahnebenen der ,planeten1 und deren ,auseinanderweichen uns als ,stromspalt erscheint4 ,aber die genauere ,durchforschung der ,milchstrae mit ,fernrohr und vor allem mit der photographischen ,platte hat eine solche ,flle von ,einzelheiten und so viele ,spuren feinerer ,struktur in ihr zutage gefrdert1 da auch diese ,hypothesen nicht zur ,erklrung der tatschlichen ,erscheinungen ausreichen4 ,schon die verschiedenen ,seitenarme1 die von der ,milchstrae ausgehen und entweder scharf im ,dunkel des ,raumes abbrechen oder sich allmhlich in den ,weiten des ,universums verlieren1 widerstehen der ,annahme einer ,linsengestalt des ,systems1 auch wenn man diesem ,system zwei sich kreuzende ,hauptebenen zuspricht4 ,einer dieser ,seitenste trennt sich im ,bild der ,kassiopeia vom ,hauptstrom und verliert sich zwischen ,hyaden und ,plejaden4 ,ein anderer ,nebenast geht von der ,teilungsstelle bei ,alpha ,centauri ab und verliert sich im ,sternbild des ,wolfs4 ,ein dritter scharf abbrechender ,auslufer ist im sdlichen ,bilde des ,schiffes wahrzunehmen4 ,auerdem bemerkt schon das unbewaffnete ,auge1 da die ,milchstrae keineswegs in gleichmigem ,lichte schimmert1 da sie also nicht aus gleichmig verteilten ,sternen besteht1 sondern da die ,sterne in ,haufen1 ,wolken und ,zgen angeordnet sind4 ,nicht ,myriaden einzelner ,sterne1 sondern hunderttausend ,sternhaufen1 deren jeder einige ,hundert oder ,tausend ,sonnen vereinigt1 setzen das ,system zusammen4 ,wie die ,wolken ber uns in einzelnen ,ballen und ,haufen ziehen1 wie ein ,heer nicht aus einzelnen ,soldaten1 sondern aus ,regimentern und ,bataillonen zusammengesetzt ist1 so schweben die ,sonnen in der ,milchstrae in ,gruppen1 ,scharen und ,heereszgen4 ,die auffallendste der leicht wahrnehmbaren ,wolken ist die berhmte ,lichtwolke im ,schwan499 ,bei ihrem ,anblick kann man sich des ,gefhls nicht erwehren1 da hier ,teile der ,milchstrae uns bedeutend nher stehen als die brigen lichtschwcheren ,partien4 ,neben solchen ,lichtwolken und ,sternanhufungen findet man wieder1 wie ebenfalls schon erwhnt wurde1 auffallend stern- und nebelarme ,stellen1 ja direkte ,lcken1 ,risse1 ,spalten1 ,kanle und ,lcher4 ,die grte ,milchstraenffnung liegt gerade dicht neben der ,lichtwolke im ,schwan und wurde von ,oehl die dunkle ,weltwolke genannt1 von den spteren ,forschern dagegen mit dem jetzt blichen ,namen nrdlicher ,kohlensack99 bezeichnet4 ,der groe sdliche ,kohlensack liegt im ,kreuz4 ,der hervorragende ,milchstraenforscher ,easton1 der #aj ,jahre seines ,lebens von #ahhb bis #ahib dem ,studium der ,milchstrae widmete1 fhrt in einem besonderen ,katalog #afd helle und dunkle ,flecke in ihrem ,grtel an4 ,von diesen geben uns die prachtvollen ,photographien der ,milchstrae1 wie sie uns namentlich ,wolf1 ,barnard1 ,gill1 geliefert haben1 eine anschauliche ,vorstellung4 ,illustration3 ,abb4 #bc4 ,photographie eines ,teiles der ,milchstrae4 ,welch eine ,macht strahlt uns von diesen ,bildern6 ,kann ein ,abendmahl von ,leonardo1 eine ,madonna von ,raffael1 eine ,toteninsel von ,bcklin tiefer auf uns wirken als diese schwarze ,flche besprenkelt mit ,punkten und ,pnktchen8 ,jeder ,punkt eine ,welt6 ,wir selbst1 unsere groe weite ,erde1 ja unsere ganze ,sonnenwelt bis zum #djjj ,millionen km entfernten ,neptun1 nichts als ein kleiner leuchtender ,punkt6 ,gibt es einen ,gedanken1 der einerseits gewaltiger und erhabener ist1 andererseits uns zu tieferer ,demut fhren kann als ein solches ,bild der ,milchstrae8 ,verwirklicht sich in diesen ,photographien nicht geradezu jene ,vision1 die den jugendlichen ,schiller angesichts des ,himmels begeisterte zu der ,hymne von der ,gre der ,welt3 ,anzufeuern den ,flug weiter zum ,reich des ,nichts1 ,steur' ich mutig fort1 nehme den ,flug des ,lichts1 ,neblicht trber ,himmel an mir vorber1 ,weltsysteme1 ,fluten im ,bach1 ,strudeln dem ,sonnenwanderer nach4 ,gewinnt nicht das ,goethesche ,wort ,seele des ,menschen1 wie gleichst du dem ,wasser1 ,schicksal des ,menschen1 wie gleichst du dem ,wind angesichts dieser ,offenbarungen des ,himmels einen geradezu kosmischen ,inhalt8 ,wehen diese ,sonnen nicht dahin im ,all wie ,sand im ,winde8 ,bezeugt uns nicht jedes dieser ,pnktchen1 da nicht nur das ,leben des einzelnen ,menschen1 sondern das ,leben unseres ganzen ,geschlechts1 der ganzen ,erde1 unserer ganzen immensen ,sonnenwelt nur eine ,welle ist im groen ,ozean der ,welt1 emportaucht als eine ,welle aus dem ,chaos des ,urnebels1 um nach kurzen ,rhythmen zu verrinnen im groen ,strom der ,sonnen8 ,aber zu der ,demut1 im ,ring der ,milchstrae mit all unserem ,knnen1 ,wissen und ,wollen1 mit unserer ganzen hei errungenen ,kultur und ,kulturgeschichte nur ein ,staubkorn in der ,nhe eines solchen leuchtenden ,pnktchens zu sein1 fgt sich der ,stolz1 von diesem ,sonnenstubchen ,erde dieses ,bild der ,welt erfat zu haben kraft des ,geistes1 der uns beseelt1 kraft der moralischen ,idee1 die uns befiehlt1 das ,erforschliche zu erforschen und das ,unerforschliche zu verehren1 und die ,kant1 der groe bahnbrechende ,milchstraenforscher1 der ,macht des ,himmels als einzig wrdig gegenber gestellt in seinem berhmten ,satz3 ,zwei ,dinge erfllen das ,gemt mit immer neuer und zunehmender ,bewunderung und ,ehrfurcht1 je fter und anhaltender sich das ,nachdenken damit beschftigt3 der bestirnte ,himmel ber mir und das moralische ,gesetz in mir4 ,illustration3 ,abb4 #bd4 ,milchstraensystem nach ,proktor4 ,um alle ,einzelheiten des ,milchstraenanblicks durch eine einheitliche ,hypothese zu erklren1 nahm ,proktor an1 sie sei ein ,ringsystem von ,sternen1 wie es uns der berhmte ,ringnebel in der ,leier vor ,augen fhrt 7,abb4 #be74 ,entweder sei sie ein offener aufgerollter ,ring1 dessen eines ,drittel sich nahe an uns vorbei winde und so erstens die ,lichthelle der ,schwanwolke1 zweitens infolge des ,durchblicks die ,stromspaltung und drittens durch seine ffnung den ,kohlensack neben der ,schwanwolke erklre 7,abb4 #bd;a74 ,oder aber1 und das schien ihm wahrscheinlicher1 die ,milchstrae sei ein ,doppelringsystem mit leicht spiralischer ,aufrollung1 das aus einem inneren kleineren ,ring besteht1 in dem sich die ,sonne befindet und dem die hellen ,milchstraenteile angehren1 und einem entfernteren greren ,ring1 dem die matten ,teile des ,grtels entsprechen4 ,durch die ,lage der ,bnder1 durch ,unregelmigkeiten1 ,unterbrechungen und ,schlingen lieen sich die ,einzelheiten des ,milchstraenbildes erklren 7,abb4 #bd;b74 ,die ,milchstraenhypothese von ,proktor ist als ein groer ,fortschritt gegenber den ,kant-,herschelschen ,ideen zu bezeichnen1 da sie wenigstens die ,haupterscheinungen zu erklren sucht4 ,aber abgesehen davon1 da sie in vieler ,hinsicht einer tieferen ,kritik nicht standhlt1 ist ihre ,hauptsttze1 nmlich der ,hinweis auf das ,vorhandensein hnlicher ringfrmiger ,sternsysteme am ,himmel1 hinfllig geworden4 ,alle ,ringnebel sind1 wie die ,spektralanalyse bewiesen hat1 echte ,gasnebel in verhltnismig geringer ,entfernung1 stehen unzweifelhaft innerhalb der ,milchstrae und sind keine entfernten nebelig erscheinenden ,sternsysteme4 ,der ,ringnebel in der ,leier99 ist nur ungefhr #cb ,lichtjahre von uns entfernt1 also eines der uns allernchsten ,himmelsobjekte und dementsprechend kein gewaltiges ,sternsystem1 sondern nur etwa #ajj- bis #ajjj;fach grer als unser ,sonnensystem4 ,der ,ring1 der schon einzelne ,lichtknoten zeigt und offenbar kurz vor seinem ,zerfall in einzelne ,weltkrper steht1 umluft sein schon stark verdichtetes ,zentrum in schtzungsweise #ajjjj ,jahren4 ,dagegen hat ein anderer ,forscher1 ,easton1 mit grerem ,glck versucht1 die ,milchstrae gewissen ,nebelgebilden gleichzusetzen1 die wir am ,himmel erblicken1 nmlich den ,spiralnebeln4 ,um nmlich von einem ,nebel sagen zu knnen1 er sei ein sehr fernes als ,nebel erscheinendes ,milchstraensystem1 mu man von ihm beweisen oder wenigstens wahrscheinlich machen knnen1 da er nicht innerhalb unserer ,milchstrae1 sondern weit auerhalb derselben im freien ,allraum schwebt4 ,wenn es uns auch bis heute noch nicht gelungen ist1 von irgendeinem ,nebel eine sichere zahlenmige ,bestimmung seiner ,entfernung auszufhren1 so kann man doch von den meisten aus ihrer ,stellung ihre ,zugehrigkeit zum ,milchstraensystem erkennen4 ,die planetarischen ,nebel1 aus deren ,gaskugeln sich durch ,verdichtung die ,sonnen bilden1 und die eigentlich nichts anderes vorstellen als ,sonnen und ,sonnenhaufen in jugendlichem ,zustand1 finden sich fast ausschlielich in der schmalen ,zone der ,milchstrae und hier in solcher ,flle1 da ihre ,zugehrigkeit zur ,milchstrae nicht angezweifelt werden kann4 ,ebenso schlieen sich die ihnen verwandten ,ringnebel1 wie jener in der ,leier1 eng an die ,milchstrae an4 ,die ,sternhaufen1 die aus diesen ,kugel- und ,ringnebeln entstehen1 und deren ,entfernung wir ebenfalls nicht genau bestimmen knnen1 sind in der ,milchstraenebene so dicht zusammengedrngt1 da sie geradezu eine ,kette bilden1 die mit der ,milchstrae zusammen den ,himmel umschliet4 ,zeichnet man in eine ,sternkarte unter ,fortlassung der ,milchstrae alle bekannten ,sternhaufen ein1 so erhlt man ein ,sternhaufenband1 das genau dem ,laufe der ,milchstrae entspricht und das man die ,milchstrae der ,sternhaufen nennen knnte4 ,illustration3 ,abb4 #be4 ,ringnebel in der ,leier 7,phot4 ,ritchey47 ,im ,gegensatz zu den regelmigen ,nebeln und den ,sternhaufen1 die im ,milchstraenzug gruppiert sind1 bekunden die unregelmig gestalteten ,gasnebel ihre ,zugehrigkeit zum ,system gerade durch ihre ,stellung auerhalb der ,milchstraenzone und durch ihre ,anhufung an den ,polen der ,milchstrae1 also an jenen ,stellen1 die von dieser am weitesten entfernt sind4 ,der nrdliche ,pol99 der ,milchstrae liegt im ,haar der ,berenice1 nicht weit vom ,arktur4 ,hier sind die ,nebel so dicht zusammengedrngt1 da sie ganze ,ketten und ,gruppen bilden1 die man ,nebelnester nennt4 ,der erfolgreiche ,milchstraenforscher ,max ,wolf in ,heidelberg1 dem wir die meisten unserer ,nebelphotographien verdanken1 entdeckte hier auf einer einzigen photographischen ,platte #aebh einzelne ,nebel6 ,in gleicher ,flle sind am entgegengesetzten ,sdpol1 der jedoch bei weitem noch nicht so genau erforscht ist1 ,tausende von ,gasnebeln aufs engste zusammengeschart4 ,aber auch zwischen ,milchstraenpol und quator ist der ganze ,himmel mit ,nebeln aller ,art geradezu berst4 ,die photographische ,durchforschung des ,himmels1 die bisher schon ,zehntausende entdeckt hat1 wird diese ,zahl auf #ajjjjj vermehren4 ,trotz der berflle der ,nebel1 die den ganzen ,raum um uns allseitig bevlkern1 scheinen auch hier gewisse ,verteilungsgesetze zu wirken4 ,so zieht ein besonders dichter ,zug vom ,milchstraenpol ber das ,bild des ,groen ,bren1 kreuzt die ,milchstrae im ,w der ,kassiopeia und luft durch die ,andromeda zum ,sdhimmel hinber1 wo er sich offenbar fortsetzt1 um sich wieder zum vollstndigen ,kreis zu schlieen4 ,dieser ,nebelstrang1 den man die ,milchstrae der ,nebelflecke99 genannt hat1 luft also senkrecht zur ,milchstraenebene von ,pol zu ,pol1 so wie die ,erdachse senkrecht zur quatorebene von ,nordpol zu ,sdpol luft4 ,fr die weitere ,erklrung der ,milchstraenmechanik wird diese ,nebelstrae von groer ,bedeutung sein4 ,jedenfalls verrt die ,stellung der planetarischen ,nebel und der aus ihnen hervorgehenden ,sternhaufen in der ,milchstraenebene und der unregelmigen ,nebel in der ,nhe und in der ,verbindungslinie der ,milchstraenpole einen ,gegensatz1 der gewi nicht seiner tieferen ,ursachen entbehrt und in jedem ,erklrungsversuch des ,milchstraensystems unbedingt weitgehendste ,bercksichtigung erfahren mu4 ,illustration3 ,abb4 #bf4 ,photographie des ,heringsnebels 7nach ,wolf74 ,von diesen unzweifelhaft systematisch verteilten und dem ,milchstraensystem angehrenden echten ,gasnebeln sind jene ,nebelflecke streng zu trennen1 die nicht aus leuchtenden ,gasen1 sondern aus einzelnen ,weltkrpern zusammengesetzt sind4 ,im ,fernrohr sind sie von jenen nicht zu unterscheiden und wurden -- und werden noch leider allzuhufig -- mit ihnen ohne ,unterschied zusammengestellt und zusammen behandelt1 als seien es dieselben ,gebilde4 ,whrend sich aber alle echten ,gasnebel durch ihr helliniges ,spektrum als leuchtende ,urmaterie zu erkennen geben und einzig darum so hell und plastisch erscheinen knnen1 weil sie uns verhltnismig nahe stehen1 enthllen uns die nun zu besprechenden ,nebelgebilde ein von dunklen ,linien durchzogenes schwaches ,bnderspektrum1 wie es die ,sonne und die ,sterne zeigen1 und charakterisieren sich uns damit als tausendmal weiter entfernte gewaltige ,sternsysteme1 als ,weltinseln1 als ,milchstraen1 die von uns so fern sind1 da ihr ganzer ,glanz zu einem blassen ,nebelschimmer verschwimmt1 den kein ,auge1 kein ,fernrohr1 sondern nur noch das ,spektroskop und die photographische ,platte als ,sonnenwelt erkennen4 ,wem ist es nicht schon zugestoen1 da er eine ,wolke1 die im ,abendglhen ber seinem ,hause schwebte1 fr eine ,alpenlandschaft ansah1 in der er ,berge und ,tler1 ,firne und ,gletscher1 ,nebel und ,himmel und dahinter ein weites blaues ,meer zu sehen vermeinte8 ,und wer sah nicht schon ein ,gebirge in der ,ferne am ,horizont aus dem ,dunst der ,atmosphre emportauchen mit echten ,bergen und ,tlern1 ,firnen und ,gletschern1 so weit und so entfernt1 da es wie eine ,wolke erschien1 die am ,firmamente hngt8 ,wie die nahe ,wolke so umschweben uns in ,sternennhe jene ,nebel aus leuchtenden ,gasen4 ,aber wie das wolkenartig schattenhaft erscheinende ,gebirge1 so schimmern aus ,unendlichkeitsfernen jenseits unserer ,milchstraenwelt uns die fremden ,sternsysteme entgegen1 ,wolken scheinend1 doch in ,wahrheit ,sonnenwelten1 ,milchstraen4 ,illustration3 ,abb4 #bg4 ,photographie des ,nebels ,h4 ,v4 #bd 7nach ,wolf74 ,diese ,milchstraensysteme besitzen ausnahmslos ,spiralgestalt1 die sich je nach der ,lage des ,systems mehr oder minder deutlich zu erkennen gibt4 ,im ,haar der ,berenice entdeckte ,wolf den ,nebel der ,abb4 #bf1 den die ,astronomen den ,hering nennen4 ,aber dieser ,hering ist ein ,weltsystem von unerkennbar vielen ,sonnen1 ist eine ,milchstrae von der ,kante gesehen4 ,wenn uns eine ,macht in jene ,fernen des ,weltalls fhrte1 in denen dieser ,heringsnebel schwebt1 und uns in sein ,inneres versetzte1 so weitete sich dieses ,wlkchen vor und um uns zum ,milchstraengrtel1 der unseren ,himmel umringte1 unsere ,milchstrae hinter uns aber schrumpfte und schrumpfte1 bis sie in der ,ferne entschwnde1 verdmmernd zu einem ,heringsstreif4 ,dicht daneben fand ,wolf den ,nebel der ,abb4 #bg1 der zu den schnsten ,erscheinungen des ,himmels gehrt4 ,er unterscheidet sich vom ,hering durch seinen deutlich hervortretenden ,kern1 wodurch er auffllig an den ringsumkreisten ,saturn erinnert4 ,aber dieser ,nebel ist kein naheschwebender ,planet im frhen ,zustand seines ,werdens1 auch er ist ein ,weltsystem von ,sonnen wie unsere ,milchstrae1 das durch seine ungeheure ,entfernung1 -- ,wolf schtzt sie auf #ejjjjj ,lichtjahre -- als zierlicher ,nebel erscheint4 ,schon an diesem flach gesehenen ,nebel kann man besonders in der oberen ,hlfte deutlich die ,spiralen erkennen1 in denen die ,sonnen um das ,zentrum des ,systems kreisen4 ,erheben wir uns mit unserem ,blick noch mehr ber die ,flche einer solchen ,sonnenwelt1 so erscheint sie uns in der entrollten ,schnheit des groen ,andromedanebels991 den das unbewaffnete ,auge in klaren ,nchten rechts neben dem oberen ,leitstern im ,bilde der ,andromeda als verwaschenes ,fleckchen erkennt 7,abb4 #bh74 ,linse1 ,prisma und photographische ,platte haben sich erfolgreich wie in keinem anderen ,fall zur ,entrtselung dieses ,nebelpnktchens verbndet und unter der ,feldherrnfhrung scharfsinniger ,astronomen einen der schnsten ,triumphe der entdeckenden ,himmelsforschung erstritten4 ,kein ,himmelsgebilde jenseits unseres ,planetensystems ist mit dem gleichen ,aufwand von ,flei und ,ausdauer erforscht worden wie dieser ,nebel4 ,der ,astronom ,bohlin allein soll den ,andromedanebel ber #djjjj mal eingestellt haben4 ,aber wie berall1 wo sich ,knnen und ,wollen zur ,tat vereinigten1 ist auch hier die ,mhe belohnt worden1 denn ber keine ,erscheinung hnlicher ,art sind wir annhernd so gut unterrichtet wie ber den ,andromedanebel4 ,auch hier glhen uns nicht1 wie es den ,anschein hat1 leuchtende ,gase in chaotischer ,glut entgegen1 sondern ,sonnen3 der ,andromedanebel ist ein fernes ,sternsystem und zwar von allen das unserer ,milchstrae nach ,bau1 ,entwicklungsstand und ,form hnlichste4 ,wie in unserer ,milchstrae sind in ihm echte ,sonnen und verstreute ,nebelmaterie gemischt4 ,diese ,sonnen1 die wir einzeln nicht erkennen1 sondern nur mit ,hilfe der ,spektralanalyse durch die ,natur ihres ,gesamtlichts erforschen knnen1 bestehen wie die ,sonnen unserer ,milchstraen aus einem feuerflssigen oder festgasigen ,kern und einer leuchtenden ,gasatmosphre4 ,in diesen ,sonnen des ,andromedanebels glhen dieselben ,stoffe ,wasserstoff1 ,helium1 ,eisen1 ,kohlenstoff1 ,titan unter denselben ,bedingungen wie in unserer ,milchstrae4 ,die ,welt ist eines1 einzig und einig6 ,whrend aber in unserer ,milchstrae die jungen heien ,siriussonnen der ersten ,spektralklasse weitaus berwiegen und die klteren ,sterne von der ,art unserer ,sonne in der ,minderzahl sind1 setzt sich das ,andromedasystem aus vorwiegend gelbleuchtenden ,sternen der zweiten ,spektralklasse zusammen4 ,das ,andromedasystem ist lter als unsere ,milchstrae4 ,ganz unverkennbar ist die ,spiralnatur dieser ,welt4 ,von einer gewaltigen ,sternanhufung im ,mittelpunkt laufen die ,sonnenstrme in drei groen ,spiralwindungen um das ,zentrum4 ,die einzelnen ,spiralen sind durch sternleere ,spalten getrennt4 ,an den ,umbiegungsstellen der ,spiralen scheinen die ,sonnen dichter zusammenzustehen als in den ,lngsseiten4 ,die ,entfernung des ,systems schtzt ,wolf auf #cbjjj1 ,scheiner sogar auf #ejjjjj ,lichtjahre4 ,seine ,eigenbewegung im ,raum nhert es uns in jeder ,sekunde um #cjj km4 ,illustration3 ,abb4 #bh4 ,photographie des ,andromedanebels4 ,wer kann von nun an ohne tieferes ,gefhl zu diesem ,wolkenpnktchen am ,himmel aufschauen8 ,der ,andromedanebel ein ,weltsystem wie unsere ,milchstrae6 #ajj ,millionen ,sonnen kreisen in ihm wie in unserer ,milchstrae1 jede einer ,schar von ,planeten und ,monden ,licht und ,wrme spendend1 ,planeten1 auf denen ,wesen wohnen wie auf unserer ,erde oder gewohnt haben wie auf ,neptun und ,uranus oder einst wohnen werden1 wie vielleicht auf ,jupiter und ,venus6 ,auf wieviel ,myriaden sonnenbeschienener ,planeten dieses ,weltsystems mgen ,wesen wohnen auf der gleichen ,stufe der geistigen und krperlichen ,entwicklung wie auf unserem ,erdball1 auf wievielen mgen naive ,wesen hinausschauen in die ,nacht und ,mrchen und ,legenden spinnen ber die leuchtende ,pracht zu ihren ,hupten1 wie es unsere ,vorfahren getan4 ,auf wieviel anderen mgen forschende ,wesen ansssig sein1 die mit ,instrumenten1 mit ,fernrohrlinsen1 ,prismenapparaten ins ,universum lugen und unsere ,milchstraenwelt als ein ,wlkchen am ,firmament erblicken1 unseren groen himmelfllenden ,sonnenkranz1 unsere weltumspannende ,milchstraenherrlichkeit -- ein ,wlkchen in dunkler ,nacht6 ,der ,andromedanebel ist das einzige ,gebilde1 von dem man mit einer ,wahrscheinlichkeit1 die fast an ,gewiheit grenzt1 behaupten kann1 da es ein fernes ,milchstraensystem darstellt4 ,hier mte alles trgen1 wenn wir nicht eine ,milchstraenwelt vor uns sehen4 ,weit weniger sicher erscheint uns die ,milchstraennatur des ,spiralnebels im ,groen ,bren1 der ebenfalls aus ,sonnen und ,nebeln zusammengesetzt ist und unzweifelhaft jenes ,bild darbietet1 das eine ,milchstraenspirale in voller ,flchenansicht uns vor ,augen fhren wrde 7,abb4 #bi74 ,von einem ,nebelzentrum laufen sternbeste ,spiralen in harmonischen ,windungen nach allen ,seiten aus wie die ,feuerarme einer kreisenden ,rakete1 bis sie in immer schwcheren ,lufen sich in ,nacht und ,nichts verlieren4 ,aber im ,gegensatz zu dem dmmerig schimmernden ,andromedanebel1 in dem alle ,teile der breiten ,spiralen in gleichmiger ,mattheit verschwimmen1 ist dieser ,nebel so plastisch reich an ,einzelheiten1 an scharfen ,kontrasten zwischen ,lichtknoten und dunklen ,stellen1 an bergngen und ,auslufern1 ,nebelschweifen und ,wolkenbrcken1 da man sich des ,gefhls -- nur das ,gefhl vermag hier zu entscheiden -- nicht erwehren kann1 dieses ,gebilde ist uns unverhltnismig nher als der ,andromedanebel1 schwebt innerhalb unserer ,milchstrae und ist kein ,weltsystem1 sondern ein ,sternnebel1 aus dem sich die ,sonnen eines engen ,haufens aus ,nebelchaos ringen4 ,mag er nur #cgj1 oder1 wie ,wolf schtzt1 #cgjjjj ,lichtjahre von uns entfernt sein1 mag er ein wahres ,schwestersystem unserer ,milchstrae sein oder nur ein ,sternhaufen in ihr und uns nur lehren1 da im ,kosmos auch das kleinere ,einzelsystem ein treues ,spiegelbild des groen ,ganzen ist1 auf jeden ,fall gibt uns dieser ,spiralnebel eine anschauliche ,vorstellung von dem ,anblick einer ,sternspirale in ihrer ganzen ,flchenausbreitung4 ,illustration3 ,abb4 #bi4 ,photographie des ,spiralnebels im ,groen ,bren 7nach ,wolf74 ,die ,reihenbersicht ber die ,spiralgebilde vom ,kantenbild des ,herings ber die ,schrgansicht des ,andromedanebels zur ,flchenbetrachtung des ,sternsystems im ,groen ,bren wird vervollstndigt durch die ,erscheinung -- der ,milchstrae4 ,die ,milchstrae ist nach der ,hypothese von ,easton das ,innenbild einer groen ,weltspirale4 ,wir leben im ,innern eines ,spiralsystems1 wie wir es als ,andromedanebel in weiter ,ferne erblicken4 ,von ihrer genaueren ,gestalt entwarf ,easton folgendes ,bild4 ,von einem ,zentralkern1 der von uns aus betrachtet in der ,richtung des ,schwans gelegen ist1 und den wir als ,lichtwolke im ,schwan leuchten sehen1 laufen die ,sternzge in drei breiten ,hauptspiralen aus4 ,der erste uns nchste ,arm umkreist uns direkt und luft -- immer in der scheinbaren ,projektion auf die uns nahen ,sternbilder gesehen -- vom ,schwan ber den ,adler um den ganzen sdlichen ,himmel1 bis er sich an der ,gegenseite in der ,nhe des ,sirius verluft4 ,der zweite ,hauptarm liegt von uns aus betrachtet hinter dem ersten1 ist uns also ferner und daher lichtschwcher4 ,indem er sich dicht hinter seiner ,ursprungsstelle vom ersten ,arm trennt und bald darauf wieder mit ihm vereinigt1 entsteht nahe der ,lichtwolke im ,schwan der nrdliche ,kohlensack1 durch den wir zwischen den beiden ,armen in den dunklen ,raum hinausschauen4 ,nach seiner ,trennung vom ersten ,arm umkreist er das ganze ,system und hat den ,hauptanteil an der ,grtelerscheinung der sdlichen ,milchstrae4 ,der dritte kurze krftige ,hauptarm luft in entgegengesetzter ,richtung nach ,norden ins ,bild des ,perseus1 wo er ziemlich scharf und unvermittelt abbricht4 ,zwischen seinem und des ersten ,armes ,ende bleibt eine ,lcke im ,milchstraenring1 jene dunkle ,gasse1 die wir zwischen dem ,fuhrmann und dem ,perseus erkennen4 ,diese drei ,spiralarme liegen nicht genau in einer ,ebene1 sondern weichen hnlich wie die ,planetenbahnen im ,sonnensystem etwas vom idealen quator des ,systems ab4 ,da auerdem zwischen ihnen ebenso wie zwischen den ,armen des ,andromedasystems sternfreie ,spalten bleiben1 so sehen wir zwischen den beiden ,hauptspiralen hindurch in den dunklen ,weltraum hinaus -- die ,milchstrae erscheint uns in einem ,drittel ihres ,laufes durch einen dunklen ,spalt in zwei ,strme geteilt4 ,dieser oft erwhnte ,milchstraenspalt entspricht also genau den dunklen ,spalten1 die wir zwischen den ,spiralwindungen des ,andromedanebels erkennen4 ,die wahre ,gre dieser ,spirale kann man natrlich nur schtzungsweise bestimmen4 ,die ,milchstrae ist offenbar wie der ,andromedanebel ungefhr halb so breit wie lang und von geringer ,hhe1 so da man an die ,linsengestalt des ,systems1 wie sie ,kant und ,herschel vorschwebte1 festhalten kann4 ,aus der ,entfernung der uersten ,sterne hat man die ,lngsachse des ,systems auf #aejjj--ejjjj ,lichtjahre1 die ,querachse auf #ejjj--bjjjj ,lichtjahre geschtzt1 ,grenzwerte1 die zwar in ihren ,zahlen stark voneinander abweichen1 aber bereinstimmen in einem1 in ihrer ,unfalichkeit fr menschliche ,begriffe4 ,illustration3 ,abb4 #cj4 ,milchstraensystem nach ,easton 7unter ,benutzung einer ,zeichnung von ,riem74 ,mit grerer ,sicherheit lt sich die ,stellung unserer ,sonne in diesem ,spiralsystem bestimmen4 ,da uns der ,milchstraengrtel von ,einzelheiten abgesehen allseitig fast gleich breit und hell erscheint1 mssen wir uns im zentralen ,teil des ,systems befinden4 ,stnde die ,sonne genau in der quatorebene der ,milchstrae1 so mte ihr ,ring den ,himmel in zwei genau gleiche ,hlften teilen1 sie mte1 wie der technische ,ausdruck lautet1 einen grten ,kreis am ,himmel beschreiben4 ,dies ist aber nicht der ,fall4 ,die ,milchstrae schneidet den ,himmel in zwei ,teile1 die sich wie #g3h verhalten4 ,da der nrdliche ,teil der grere ist1 steht unsere ,sonne etwas nrdlich von der ,mittelebene des ,systems4 ,sie schwebt aber nicht etwa isoliert auerhalb der allgemeinen ,ebene1 sondern inmitten eines kugeligen1 leicht abgeplatteten ,haufens1 dem fast alle helleren ,sterne des uns sichtbaren ,himmels angehren1 und dessen ,mittelebene gegen die ,milchstrae um #bj ,grad geneigt ist4 ,der ,mittelpunkt dieses ,haufens1 gegen den sich die ,sterne ebenso verdichten wie in dem ,s4 #ai abgebildeten ,haufen im ,centaurn1 liegt im ,sternbild ,norma 7auf dem sdlichen ,himmel nicht weit von ,alpha ,centauri74 ,in diesem ,sternhaufen1 dessen ,sterne fast smtlich der #b4 ,spektralklasse1 dem ,sonnentyp1 angehren1 stehen wir ziemlich weit in der ,richtung auf den ,perseus vom ,zentrum entfernt4 ,unsere ,sonne bildet hier mit den #f ,sternen ,kapella1 ,beteigeuze1 ,wega1 ,atair1 ,theta im ,groen ,bren und dem berhmten ,doppelstern #fa im ,schwan1 an dem ,bessel die erste ,fixsternentfernung bestimmte1 eine engere ,gruppe nach ,art der ,plejaden1 die durch eine gemeinsame ,gruppenbewegung auch uerlich charakterisiert ist4 ,vielleicht gehren diesem ,siebengestirn1 dessen ,entdeckung wir dem verdienstvollen ,fixsternforscher ,kobold in ,kiel verdanken1 noch die drei ,sterne ,antares im ,skorpion1 ,aldebaran und ,etha in der ,kassiopeia an4 ,die beiden fernsten ,sterne dieser ,gruppe1 ,beteigeuze und ,antares1 stehen #aej ,lichtjahre1 also fnfmal weiter auseinander als die beiden uersten ,sterne der ,brenfamilie ,merak und ,mizar4 ,rings um den groen ,sternhaufen1 in dem dieses ,siebengestirn eine kleine ,gruppe bildet1 liegt eine sternarme ,zone wie um den ,haufen im ,centaurn4 ,aber auch dieser groe ,haufen ist keineswegs vom allgemeinen ,spiralzug der ,milchstraensterne getrennt4 ,es scheint vielmehr1 als ob von ihm aus zwei kleinere ,sternstrme ins ,milchstraeninnere fhren1 einer direkt zum ,knotenpunkt im ,schwan1 der andere in die ,gegend des ,fuhrmanns laufend1 so da uns in diesen beiden ,richtungen die ,sterne mittlerer ,gre1 also jene ,sterne1 die uns nher stehen als die eigentlichen ,milchstraensterne aber ferner als die ,sterne unseres ,haufens1 dichter und zahlreicher erscheinen als in den brigen ,teilen des ,himmels4 ,die ,entfernung unseres ,sonnensternhaufens von der ,lichtwolke im ,schwan1 dem ,knotenpunkt der ,milchstraenspirale1 betrgt ungefhr #acjj ,lichtjahre4 ,so sind wir im ,rahmen einer grozgigen ,hypothese ber die ,gestalt des ,milchstraensystem und ber unsere ,stellung in ihm gut unterrichtet4 ,bedeutend haltloser ist unser ,wissen ber den ,ursprung1 die ,entwicklung und den ,bewegungsmechanismus dieser ,sterninsel4 ,da unsere ,milchstraenwelt keine tote ,schpfung1 kein starr glitzerndes ,naturgemlde1 sondern eine treibende ,weltmaschine ist1 bedarf keines ,beweises mehr4 ,wenn es uns die ,tatsachen der allgemeinen ,sternbewegungen1 das ,aufleuchten neuer ,sterne1 das ,dahinstieben dampfender ,nebel und der ,reichtum der bergnge von heien ,nebelsternen bis zu halberloschenen ,sonnenkrpern nicht untrglich verraten htten1 so wrde es uns ebenso der ,anblick der fremden ,weltnebel auf allen ,stadien der ,entwicklung und ,bewegung wie die ,umschau in der ,milchstrae selbst bezeugen4 ,die ,spiralsysteme des ,himmels sind sprhende ,weltraketen und jeder ,funke ist eine ,sonne6 ,wir sehen diese ,bewegung nicht1 sehen nicht das ,sprhen und ,glhen1 ,drehen und ,wehen1 wir nicht1 wir staubgeborenen ,erdenshne4 ,denn wenn eine einzige ,umdrehung dieser ,weltraketen nach der ,schtzung der ,astronomen #bj ,millionen ,jahre dauert1 und wenn1 wie wir erfahren haben1 diese ,sonnenrder so weit von uns entfernt sind1 da die ganze ,milchstraenpracht zu einem ,nebelpnktchen verblat1 wie sollten ,menschen1 die #gj ,jahre leben1 auch nur die ,hlfte1 ein ,viertel1 ja ein ,hundertstel oder ,zehntausendstel solcher ,umdrehung sehen8 ,wir stehen vor diesen ,welten wie ein ,mensch1 dem man in finsterer ,nacht eine hundertrdrige ,maschine whrend eines kurzen ,blitzes schauen lt4 ,die ,maschine dreht sich1 aber die ,blitzsekunde ist zu kurz1 um auch nur einen ,radlauf1 einen ,kolbengang1 einen ,hebelschwung zu sehen -- die kreisende ,maschine steht vor seinem ,auge still4 ,kann man erwarten1 da dieser ,mensch den ,mechanismus der ,maschine in diesem ,bruchteil der ,sekunde begreift8 ,illustration3 ,abb4 #ca4 ,der ,kokon-,nebel im ,schwan4 7,phot4 ,wolf47 ,unbeweglich starr und stumm steht die ,milchstrae in allen ihren ,teilen vor uns4 ,aber selbst in ihrer ,starrheit gibt uns jeder ,punkt und jedes ,wlkchen ,kunde von dem groen 1 dem alles fliet im ,sternenstrom der ,welt4 ,wohin wir das ,fernrohr richten1 berall sehen wir neben dem ruhigen ,flu der groen ,milchstraenspiralen die ,spuren gewaltiger katastrophaler ,bewegungen4 ,allenthalben entdeckt das ,fernrohr ,nebelstrme1 ,wolkenzge1 vom ,weltsturm zerfetzte ,streifen1 vom ,strom der ,sonnen durchflutete ,kanle2 bald kreuzen sich die ,zge1 bald spalten sich die ,straen2 hier lodern ,nebel wie ,weltenfackeln1 dort stieben ,sonnen auseinander wie ,granatensplitter2 feurige ,kugeln bahnen sich durch kosmisches ,gewlk ihren ,flammenweg1 alles verheerend1 was sich ihnen entgegenstellt1 beiseite schiebend1 was ihnen ihren ,sonnenflug versperrt4 ,wie eine ,karttsche durch ,wolkenfetzen schlgt1 so bahnt sich jener ,feuerball1 den wir als den sog4 ,kokonnebel im ,bild des ,schwans erblicken1 seinen ,weg durch die ,weltwolken der ,milchstrae1 weit hinter sich durch eine dunkle ,gasse die ,spuren seines ,pfades verratend4 7,abb4 #ca74 ,wieviel ,trillionen ,meilen mag sich diese ,weltgranate durch den ,sternenstrom geschlagen haben1 seit wieviel onen von ,jahren mag sie schon auf ihrer ,fahrt begriffen sein8 ,wieviel ,myriaden von ,welten mag sie auf ihrer ,flammenbahn zermalmt1 versengt1 vernichtet haben8 ,im ,schlangentrger sehen wir einen ,kranz von glhenden ,welten wie ,fackeln in neblichter ,nacht schwelen 7,abb4 #cb74 ,leuchten hier die ,totenfackeln einer ,sternengruppe1 hnlich den ,plejaden unserer ,nachbarschaft1 ,totenfackeln1 die uns an die ,vergnglichkeit aller ,dinge dieser ,welt1 auch an den ,tod der ,sterne mahnen8 ,illustration3 ,abb4 #cb4 ,photographie der ,milchstrae im ,schlangentrger4 7,phot4 der ,yerkes-,sternwarte47 ,im ,bilde des ,schwans1 jener ,himmelsstelle1 an der uns die ,milchstrae durch ihre wahrscheinliche ,nhe die grte ,zahl von ,wundern offenbart1 fand ,wolf auf photographischem ,weg einen ,nebel1 von dem selbst das strkste ,fernrohr keine ,spur entdecken lie1 weil er in ultraviolettem ,lichte leuchtet4 ,er nannte diesen ,nebel wegen seiner hnlichkeit mit dem amerikanischen ,kontinent den ,amerikanebel4 7,abb4 #cc74 ,wir sehen diese ,nebelwolke nur in der ,flche4 ,man mu sie sich aber als plastischen ,krper denken1 von der ,gestalt eines ,kreisels1 wahrscheinlich sogar hohl wie ein ,trichter4 ,dieser ,nebeltrichter sprudelt offenbar in rasender ,wirbelbewegung mit seiner abwrts gerichteten ,spitze nach vorn durch den ,raum1 alle ,welten1 denen er sich naht1 in seinen feurigen ,wirbel reiend1 so da er rings von einer sternarmen ,hlle1 von einer verdeten ,himmelszone umrndert ist4 ,wo gibt es eine ,phantasie1 die sich die ,wirklichkeit1 die hinter diesem wallenden ,nebel sich verschleiert1 auszumalen imstande wre1 wo einen ,geist1 der diese ,welttragdie1 deren ,aktschlu wir hier in ,flammenschrift geschrieben sehen1 in ,gedanken zu umspannen vermchte8 ,so berzeugend diese ,bilder fr die ,bewegungen im ,milchstraensystem sprechen1 so wenig klren sie uns ber die ,natur und die ,gesetze dieser ,bewegung auf4 ,nur eines knnen wir unmittelbar aus dem berblick ber die ,richtungen der ,nebelzge1 ,brcken und ,kanle wahrnehmen4 ,die allgemeine ,drehrichtung des ,milchstraensystems ist eine einheitliche und zwar ebenso wie die unseres ,planetensystems und die der ,doppelsterne eine linkslufige1 dem ,uhrzeiger entgegengesetzt4 ,die ,einheitlichkeit der ,gesamtbewegung des ,systems erhellt auch aus der ,spiralgestalt1 die nur durch eine gesetzmige ,drehung zustande kommen kann4 ,es ist unentschieden1 ob diese ,spirale durch den ,zusammensto zweier sich bewegender ,systeme entstand1 wie wir es von den ,gasnebeln1 z4 ,b4 dem ,orionnebel annehmen mssen1 oder ob sie sich1 was wahrscheinlicher ist1 als natrliche ,folge einfacher ,systemdrehungen einstellt4 ,da sich nmlich in jedem kreisenden ,system die inneren ,massen schneller bewegen als die ueren1 so bleiben diese hinter jenen zurck1 wodurch das ,system allmhlich ,spiralgestalt annimmt 7,abb4 #cd74 ,illustration3 ,abb4 #cc4 ,photographie des ,amerikanebels 7nach ,wolf74 ,auch unser ,planetensystem ist in ,wirklichkeit ein ,spiralsystem1 dessen wahre ,gestalt wir nicht wahrnehmen1 weil es nur aus wenigen ,krpern besteht4 ,wren die ,planeten durch ,nebelmassen verbunden oder in so groer ,zahl vorhanden wie die ,milchstraensterne1 so wrde auch dieses uns als ,spirale erscheinen4 ,denn whrend sich der uerste ,planet ,neptun einmal um die ,sonne bewegt1 haben ,uranus #b1 ,saturn #f1 ,jupiter #ae1 die ,erde #bjj und ,merkur fast #ajjj ,umlufe vollendet4 ,je lter ein ,spiralsystem ist1 je mehr ,umdrehungen seine ,glieder vollfhrt haben1 um so windungsreicher mu es werden1 wovon der ltere ,andromedanebel mit seinen #e ,hauptwindungen gegenber dem dreiarmigen ,milchstraensystem ein ,zeugnis gibt4 ,da auerdem die ,sonnen eines solchen ,spiralsystems nach den ,gesetzen der ,schwerkraft dem ,mittelpunkt zustreben mssen1 so wie unsere ,planeten der ,sonne in ,spiralzgen nher und nher rcken1 mu sich ein ,milchstraensystem mit zunehmendem ,alter im ,mittelpunkt verdichten4 ,der ltere ,andromedanebel scheint in der ,tat ein viel dichteres ,zentrum zu besitzen als unsere ,milchstrae1 in der die berzahl der ,sonnen noch in den ueren ,spiralzgen zerstreut ist4 ,versucht man alle ,ergebnisse der ,milchstraenforschung mit diesen theoretischen ,erwgungen in ,einklang zu bringen1 so kann man im ,rahmen einer ,hypothese ein groartiges ,naturgemlde vom ,entwicklungsgang und ,kreislauf des ,milchstraensystems entwerfen1 das an uerer ,gre und innerem ,reichtum einzig dasteht und unser gesamtes ,wissen vom ,weltall in eine groe ,formel bringt4 ,eine solche ,hypothese ist unter anderen von ,adolf ,drescher vertreten worden und verdient durch ihre bereinstimmung mit den ,tatsachen der ,forschung und durch die sinngeme ,verwertung des ,gedankens von der ,entwicklung und dem ,kreislauf aller ,materie wohl als ideale ,krone unsere ,betrachtungen ber die ,milchstrae zum ,abschlu zu bringen4 ,illustration3 ,abb4 #cd4 ,entstehung der ,milchstraenspirale infolge der schnellen ,umdrehung der ,innenteile4 ,nach dieser ,hypothese bewegen sich die ,sonnen zu ,haufen geordnet im ,spiralsystem der ,milchstrae von den ueren ,windungen nach dem inneren ,zentrum4 ,sie beginnen ihre ,spiralfahrt als ,nebel1 als kugelige ,gasmassen1 die wir als planetarische ,nebel in der ,milchstrae schwebend sehen4 ,whrend diese ,nebel in der ueren ,spirale ihren ,umlauf vollenden1 khlen sie sich ab1 verdichten sie sich und werden zu ,sonnen oder ,sonnenhaufen1 zuerst zu ,nebelsternen1 dann zu den heien weiglhenden ,siriussternen der ersten ,klasse1 wie wir sie in allen ,teilen der fernen ,milchstrae neben den planetarischen ,nebeln angehuft finden4 ,auf der ,spiralfahrt ins ,zentrum schreitet der ,abkhlungs- und ,verdichtungsproze immer weiter fort4 ,die ,sonnen schnren ,planeten ab und bilden jene ,sonnensysteme1 in denen alle ,bedingungen fr die hhere ,entwicklung der ,materie und fr das ,auftreten des ,lebens gegeben sind4 ,in den inneren ,windungen angekommen -- man kann einen ,umlauf in den ueren auf #ajj1 in den inneren ,spiralen auf #bj ,millionen ,jahre schtzen -- haben die ,sonnen ber die ,hlfte ihrer ,wrme verloren und leuchten nunmehr nur noch in gelblichem ,licht wie unsere ,sonne4 ,die meisten ,sterne unserer ,nachbarschaft1 die mit uns nicht weit vom ,zentrum des ,systems in einer inneren ,windung kreisen1 sind im ,gegensatz zu den ,siriussonnen der ueren ,windungen1 deren ,weiglut eine ,hitze von #afjjj ,grad vermuten lt1 ,sterne der #b4 ,spektralklasse vom ,sonnentyp1 deren ,wrme auf #fjjj ,grad gesunken ist4 ,je mehr sich die ,sonnen dem ,mittelpunkt des ,systems nhern1 um so enger werden natrlich die ,spiralen1 um so geringer der ,raum1 so da sie immer nher aneinander rcken mssen4 ,sie gelangen in das ,machtbereich einer ihrer ,nachbarsonnen1 werden von dieser abgelenkt1 beginnen mit ihr um einen gemeinsamen ,schwerpunkt erst in groen1 dann in immer engeren ,bahnen zu kreisen1 bis sie mit ihr ein ,doppelsystem1 einen ,doppelstern bilden4 ber ein ,drittel der sonnennahen ,sterne ist bereits in dieses ,stadium der ,doppelsysteme gelangt4 ,die ,wrmeerzeugung durch ,verdichtung wird immer geringer1 die ,schnelligkeit der ,abkhlung immer grer1 die ,temperatur der ,sonnen sinkt um ,tausende von ,graden1 die ,sonnenflecken werden grer und grer1 das gelbe ,licht geht in ,rotglut ber1 ,schlacken bedecken ihre ,oberflche und verdunkeln in unregelmiger ,kurve ihren ,glanz3 die ,sterne werden vernderlich1 eine ,sonne nach der anderen erlischt4 ,als tote ,weltkrper treiben die erloschenen ,sonnen und ,doppelsonnen in den innersten ,spiralen dem ,knotenpunkt der ,milchstrae zu1 immer enger sich zusammendrngend1 bis sie schlielich in der ,mitte des ,zentrums mit unvorstellbarer ,geschwindigkeit gegen einander rasend zusammenprallen4 ,der ,zusammensto entfacht mit der ,gewalt einer ,explosion ungeheure ,energien1 die gehemmte ,bewegung des ,gesamtkrpers setzt sich um in ,schwingung seiner kleinsten ,teile1 der ,atome1 in ,wrme4 ,die zusammengeprallten ,sonnen leuchten auf als neue ,sterne4 ,ihre ,materie verdampft und eilt als glhender ,nebel in ,spiralen aus dem ,innern des ,systems davon1 nach allen ,richtungen sich verbreitend1 zurck in die ,milchstrae und hier jene ,nebel1 ,feuerkugeln und ,kanle bildend1 die wir hier zu ,hunderten entdecken1 aber auch ber die ,ebene der ,milchstrae hinaus hinauf nach den ,polen des ,systems fliehend4 ,in ihrer feinen ,verteilung entschwinden uns diese leuchtenden ,gase bald1 so wie der ,rauch einer ,zigarre verweht4 ,aber je weiter diese ,gasmassen hinauseilen in den kalten ,weltraum1 desto mehr khlen sie sich ab1 verdichten sie sich wieder1 und wie die ,wasserdmpfe1 die unsichtbar der ,erde entfliehen1 sich in den khleren ,hhen zu sichtbaren ,wolken verdichten1 so ballen sich an den ,polen der ,milchstrae hoch ber der ,ebene der ,sternspirale die ,sonnengase zu ,wolken zusammen1 zu jenen ,nebeln1 die wir in der ,polachse der ,milchstrae und besonders an ihren ,polen selbst als ,nebelzge und ,nebelnester auftauchen sehen4 ,je weiter diese ,nebel hinauseilen1 um so mehr verlieren sie an lebendiger ,bewegung4 ,mit zunehmender ,verdichtung unterliegen sie wieder der gegenseitigen ,anziehung und der ,schwerkraft des ganzen ,systems1 die ,spiralbahnen1 in denen sie wie ,tabaksdmpfe hher und hher entflohen1 werden flacher und flacher1 bis sie umkehren und sie wieder zur ,milchstraenebene hinabfhren4 ,an den ,grenzen des ,systems treiben die ,nebel in weiten ,spiralen aus der ,polhhe zur quatorebene hinab1 wo sie durch die stndige ,verdichtung und den dauernden ,zustrom kosmischer ,materie als ,gaskugeln wieder in die ,milchstraenebene einmnden und hier von neuem ihren ,kreislauf von ,nebelkugel zum ,sonnenball beginnen 7,abb4 #ce74 ,illustration3 ,abb4 #ce4 ,kreislauf der ,sonnen im ,milchstraensystem4 ,diese ,milchstraenhypothese1 die nach ,zeit1 ,raum und ,inhalt wohl der umfassendste ,gedanke ist1 den ein ,mensch auf naturwissenschaftlichem ,boden erdenken kann1 setzt uns in den ,innenteil einer groen ,sternspirale als ,trabantenbewohner einer erlschenden ,sonne1 der das ,schicksal winkt1 mit einer ihrer ,schwestern einst zusammenzuprallen und im ,zentrum des ,systems zu verdampfen4 ,aber keine bange ,menschenfurcht um unser kleines ,leben braucht darum das ,herz zu beschleichen4 ,millionen und ,abermillionen ,jahre werden vergehen1 ehe wir an jenem ,end- und ,sterbepunkt des ,sonnenstromes angelangt sind und hier in ,asche und ,dampf zerschellen4 ,lngst ist bis dahin alles ,sein auf ,erden geschwunden4 ,selbst auf der erkaltenden ,sonne hat ,leben sich entwickelt1 geblht und ist lngst wieder erstorben1 denn aller ,lebenslauf vom ,urschleim bis zum ,menschen und ber ihn hinaus bis zum ,endglied1 das trotz ,technik und ,kultur im ,planeteneis erfriert und unter der ,eisdecke der kristallisierten ,luft in ,weltraumklte versteint1 -- das alles ist im ,strom des ,sonnenlaufs nur wie ein ,frhling und ein ,herbst auf ,erden4 ,wenn also in ,wirklichkeit jenes ,katastrophenende kommt1 -- sterben wir dann nicht1 um neu zu leben8 ,flammt dann nicht alles1 was kalt1 erloschen1 tot1 morsch und gefhllos ist1 auf zu neuem ,kreislauf1 neuem ,dasein1 neuem ,leben8 ,ist dieses ,ende nicht eine ,erlsung1 eine ,auferstehung1 eine ,wiedergeburt8 ,so groartig1 so gewaltig1 so gerecht1 wie kein ,weltgericht gerechter1 grer und gewaltiger sein kann8 ,sonnen werden neu geboren1 ,planeten erwachen1 ,monde verjngen sich4 ,und was als flammende ,wiedergeburt hinausdampft in den ,weltenraum1 das sind wir1 das ist die ,materie1 die in uns gelebt und geliebt1 gelitten und genossen4 ,was in jener ,katastrophennacht den ,sternenwelten des ,alls als neuer ,stern entgegenstrahlt1 das hat einst als ,goethe1 ,darwin1 ,plato und ,homer ber diese ,welt geleuchtet1 und was als ,dampf dort neu entfacht hinauseilt1 das trgt in sich den ,keim zu neuen ,welten1 neuem ,leben1 neuer ,kultur4 ,vielleicht fhrt diese ,neugeburt uns ber ,nebelwolken und ,sonnenglut einem schneren ,dasein zu mit weiteren ,entwicklungsmglichkeiten1 hheren ,erkenntnisfhigkeiten1 durch die wir tiefer einzudringen vermgen in das ,rtsel der ,milchstrae1 als es uns die ,wissenschaft des ,menschenhirns gewhrt4 ,denn selbst im hchsten ,stolze seines ,wissens darf der wahre ,weltbetrachter eines nie vergessen3 mgen wir das ,system der ,milchstrae mit ,linse1 ,platte und ,prisma noch so tief erforschen1 mgen uns ,instrumente mit tausendmal greren ,krften zur ,verfgung stehen1 so da wir lckenlos das ,sternendasein vom ,nebelchaos bis zur ,sonnenkatastrophe berschauen1 so enthllt sich uns durch diese ,wissenschaft doch immer nur die ,form und die ,mechanik des ,weltgeschehens4 ber das innere ,wesen des ,universums1 ber den ,sinn all dieser ,sonnenwelten und ,weltspiralen1 ber ihren ,ursprung und den ,zweck ihres ,daseins gibt uns weder die astronomische ,forschung noch irgendeine andere geistige ,erkenntnismglichkeit1 mag sie sich ,philosophie1 ,wissenschaft oder ,glaube nennen1 auch nur den kleinsten ,aufschlu4 ,niemals knnen wir als ,teile des ,ganzen das ,ganze begreifen1 knnen wir als ein ,produkt der ,welt die ,welt entrtseln1 niemals werden wir1 selbst nichts als denkende ,materie1 das ,wesen dieser ,materie erdenken4 ,seien wir auch am ,abschlu dieses erhabensten ,naturbildes1 das der menschlichen ,forschung zugnglich ist1 im ,angesicht der ,milchstrae uns dieser ewigen ,grenzen menschlichen ,wissens bewut4 ,sachregister4 ,algol #ce ,algolsterne #ce1 #cf ,amerikanebel #id ,andromedanebel #hf ff4 ,br ,gr4 #ci1 #dj1 #eg ,bessel #bh ,beteigeuze #ga ,bewohnbarkeit der ,welten #ae1 #cg ,bohlin #hf ,bolometer #ec ,bunsen #fd ,clark #cc ,demokrit #aa ,deneb #dc ,doppelsterne #cd1 #gc1 #ig ,easton #hj1 #hb1 #hi ff4 ,fernrohr #bg ,fraunhofer #fd ,fraunhofersche ,linien #fd ,galilei #af ,gruppenbewegung der ,sterne #dj1 #da ,halley #ch ,heerstraen der ,sterne #ef ,heliumsterne #fh ,heringsnebel #hd1 #he ,herschel #be ,himmelskarte1 photogr4 #df1 #dg ,hyaden #da ,kant #ah ,kirchhoff #fd ,kohlensack #g1 #gi1 #ha1 #ij ,kopernikus #ac ,krippe #da ,lambert #ah ,lichtjahr #bi ,lichtwolke im ,schwan #gh1 #ha1 #hi ,milchstrae -- quator #bc1 #ih -- ,drehrichtung #ie -- ,entstehung der ,spirale #ie -- ,gre #ij -- ,hypothese von ,demokrit #aa -- ,hypothese von ,easton #hi ff4 -- ,hypothese von ,herschel #be -- ,hypothese von ,proktor #ha1 #hb -- ,hypothese von ,wright1 ,kant1 ,lambert #ah ff4 -- ,kohlenscke #g1 #gi1 #ha1 #ij -- ,lauf am ,himmel #e -- ,mechanik #ig ff4 -- ,pol #bc1 #hc -- ,seitenste #gh -- ,stromspalt #e1 #ha1 #ij -- ,umlaufszeit #ih -- ,zahl der ,milchstraensonnen #gf -- ,zentralsonne #eh -- ,zentrum #hi ,mira ,ceti #gj1 #gb ,nebel -- ,amerikanebel #id -- ,andromedanebel #hf ff4 -- ,nebel im gr4 ,bren #hh -- ,entfernung #hb ff4 -- ,entstehung #gc -- ,gestalt #bj -- ,heringsnebel #hd1 #he -- ,kokonnebel #ic -- ,nebel in der ,leier #hb1 #hc -- ,milchstrae der ,nebelflecke #hd -- ,nebelnester #hc -- ,orionnebel #ge -- ,planetarische ,nebel #fe -- ,ringnebel #hb1 #hc -- ,nebel im ,schlangentrger #id -- ,spektrum #ff -- ,spiralnebel #hb ff4 -- ,verteilung #hc1 #hd -- ,zahl #hc ,nebelsterne #fg ,neue ,sterne #gc ,orionnebel #ge ,parallaxe #bh ,peters #cc ,photographie #dc ff4 ,plejaden #dj1 #fg ,prisma #dh ,rowlandsches ,konkavgitter #eb ,sirius #ca1 #cc1 #ch1 #ed ,siriussterne #fh ,sonne #ee1 #fi1 #gj1 #gc1 #gf1 #ij1 #ia1 #ajj ,sonnenflecke #ga ,sonnensterne #gj ,spektralanalyse #ei ff4 ,spektrograph #eb ,spektroskop #eb ,spektrum #ea1 #ei ff4 ,sterne -- ,algolsterne #ce1 #cf -- ,bewohnbarkeit #ae1 #cg -- ,chemische ,beschaffenheit #fj ff41 #fh -- ,eigenbewegung #ch ff41 #ec1 #ed -- ,entfernung #bi ff4 -- ,entwicklung #fe ff4 -- ,erloschene ,sterne #gb -- ,gruppenbewegung #dj -- ,heliumsterne #fh -- ,kreislauf der ,sterne #gc1 #ig ff4 -- ,nebelsterne #fg -- ,neue ,sterne #gc -- ,rote ,sterne #ga -- ,siriussterne #fh -- ,spektren #fe ff4 -- ,untergang #ih -- ,vernderliche ,sterne #ce1 #cf #ga ff4 -- ,verteilung #bh -- ,zahl #gf -- ,zusammensto #gc1 #ih ,sternhaufen -- im ,centaurn #bj -- im ,herkules #fg -- ,sonnenhaufen #ia ,vernderliche ,sterne #ce1 #cf1 #ga ff4 ,vogel #fh ,wega #dj1 #ef ,weltuntergang #gc1 #ajj ,wolf #hc ff4 ,wright #ah ,zentralsonne #eh ,zoellner #gj ,naturwissenschaftliche ,bildung ist die ,forderung des ,tages6 ,zum ,beitritt in den ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 laden wir alle ,naturfreunde jeden ,standes1 sowie alle ,schulen1 ,volksbchereien1 ,vereine usw4 ein4 -- ,auer dem geringen ,jahresbeitrag von nur ,m #d4hj 7,beim ,bezug durch den ,buchhandel #bj ,pf4 ,bestellgeld1 durch die ,post ,porto besonders47 ,k #e4hj h 4 ,w4 ,frs #f4dj erwachsen dem ,mitglied keinerlei ,verpflichtungen1 dagegen werden ihm folgende groe ,vorteile geboten3 ,die ,mitglieder erhalten laut #e als ,gegenleistung fr ihren ,jahresbeitrag im ,jahre #aiae kostenlos3 ,i4 ,die ,monatsschrift ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde4 ,reich illustr4 ,mit mehreren ,beiblttern4 ,preis fr ,nichtmitgl4 ,m4 #b4hj4 ,,ii4 ,die ordentlichen ,verffentlichungen4 ,nichtmitglieder zahlen den ,einzelpreis von ,m #a4-- pro ,band4 ,wilhelm ,boelsche1 ,die ,zukunft des ,menschen4 ,dr4 ,kurt ,floericke1 ,gepanzerte ,ritter4 ,aus der ,naturgeschichte der ,krebse4 ,dr4 ,kurt ,weule1 ,schrift und ,sprache4 ,ferner sind vorgesehen die ,bnde von ,dr4 ,herm4 ,dekker und ,arno ,marx4 ,falls diese nicht rechtzeitig fertig werden1 da beide ,verfasser im ,krieg sind1 werden sie durch andere gleichwertige ersetzt werden1 worber noch im ,kosmos-,handweiser berichtet wird4 ,,iii4 ,vergnstigungen beim ,bezuge von hervorragenden naturwissenschaftlichen ,werken 7siehe nchste ,seite74 ,jedermann kann jederzeit ,mitglied werden4 ,bereits ,erschienenes wird nachgeliefert4 ,die ,mitglieder des ,kosmos haben bekanntlich nach ,paragraph #e ,,iii das ,recht1 auerordentliche ,verffentlichungen und die den ,mitgliedern angebotenen ,bcher zu einem ,ausnahmepreis zu beziehen4 ,es befinden sich u4 a4 darunter folgende ,werke3 -------------- ,preis ,mit- f4 glieder- ,nicht-preis mitgl4 -------------- ,altpeter1 ,,abc der ,chemie #b4dj #a4-- ,bergmiller1 ,erfahr4 a4 d4 ,gebiete d4 hoh4 ,jagd4 ,geb4 #d4ej #c4ej ,blsche1 ,w41 ,der ,sieg des ,lebens4 ,fein gebunden #a4hj #a4ej ,diezels ,erfahrungen a4 d4 ,gebiete d4 ,niederjagd4 ,geb4 #d4ej #b4ij ,ewald1 ,mutter ,natur erzhlt4 ,gebunden #d4hj #c4fj ,ewald1 ,der ,zweifssler4 ,gebunden #d4hj #c4fj ,ewald1 ,vier feine ,freunde4 ,gebunden #d4hj #c4fj ,fabre1 ,j4 ,h41 ,sternhimmel4 ,gebunden #d4hj #c4fj ,fabre1 ,j4 ,h41 ,bilder a4 d4 ,insektenwelt4 ,i_/,,ii1 ,,iii_/,,iv4 #b ,bde4 geb4 je #d4ej #c4dj ,fabre1 ,j4 ,h41 ,blick ins ,kferleben4 ,broschiert #a4-- --4#ej ,floericke1 ,dr4 ,kurt1 ,deutsches ,vogelbuch4 ,gebunden#aj4-- #h4dj ,floericke1 ,dr4 ,kurt1 ,taschenbuch zum ,vogelbestimmen4 ,geb4 #c4hj #b4ij ,fruwirth1 ,die ,pflanzen der ,feldwirtschaft4 ,geb4 #c4hj #b4ij ,grbner1 ,taschenbuch zum ,pflanzenbestimmen4 ,geb4 #c4hj #b4ij ,hepner1 ,cl41 #ajj neue ,tiergeschichten4 ,gebunden #c4fj #b4hj ,jaeger1 ,prof4 ,dr4 ,gust41 ,das ,leben im ,wasser4 ,kart4 #d4ej #a4gj ,kuhlmann1 ,wunderwelt des ,wassertropfens4 ,brosch4 #a4-- --4#ej ,lange1 ,der ,garten und seine ,bepflanzung4 ,geb4 #d4ej #c4ej ,leben der ,pflanze4 ,bd4 ,i1 ,,ii1 ,,iii1 ,,iv1 ,v1 ,,vi1 ,,vii1 ,,viii1 geb4 je #ae4jj #ac4ej ,lindemann1 ,die ,erde4 ,bd4 ,i4 ,gebunden #i4-- #h4-- ,lindemann1 ,die ,erde4 ,bd4 ,,ii4 ,gebunden #i4-- #h4-- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,die gyptische ,finsternis4 ,geb4 #c4-- #a4ij ,monographien unserer ,haustiere4 ,bd4 ,i ,schumann1 ,kaninchen2 ,bd4 ,,ii ,schuster1 ,hauskatze2 ,bd4 ,,iii ,morgan1 ,hund2 ,bd4 ,,iv ,schwind1 ,haushuhn #a4dj #a4je ,sauer1 ,prof4 ,dr4 ,a41 ,mineralkunde4 ,gebunden #ac4fj #ab4bj ,schrader1 ,liebesleben der ,tiere4 ,broschiert #a4dj #a4aj ,schroeder-,rothe1 ,handbuch f4 ,naturfreunde4 ,bd4 ,i geb4 #d4bj #c4fj ,schroeder-,rothe1 ,handbuch f4 ,naturfreunde4 ,bd4 ,,ii geb4 #c4hj #c4cj ,schwind-,gemen1 ,rosenbchlein4 ,gebunden #a4ej #a4be ,stevens1 ,frank1 ,ausflge ins ,ameisenreich4 ,geb4 #b4ej #a4he ,stevens1 ,frank1 ,die ,reise ins ,bienenland4 ,geb4 #b4ej #a4he ,strandbchlein4 ,gebunden #a4be #a4-- ,stridde1 ,allgemeine ,zoologie4 ,gebunden #g4-- #f4bj ,thompson1 ,e4 ,s41 ,bingo u4 a4 ,tiergeschichten4 ,geb4 #d4hj #c4fj ,thompson1 ,e4 ,s41 ,prrietiere und ihre ,schicksale4 ,fein geb4 #d4hj #c4fj ,thompson1 ,e4 ,s41 ,tierhelden4 ,fein gebunden #d4hj #c4fj ,wurm1 ,waldgeheimnisse4 ,gebunden #d4hj #c4fj und zahlreiche andere ,werke mehr4 ,vollstndige ,chronik des europisch4 ,krieges ,der ,krieg ,illustrierte ,chronik des ,krieges #aiad ,monatlich zwei reich illustrierte ,hefte ,preis je #cj ,pfennig ,die ,herausgeber dieser ,kriegs-,chronik haben sich die ,aufgabe gestellt1 aus der ,flle der sich oft widersprechenden und bertriebenen ,nachrichten mit scharfem ,blick von erhhter ,warte aus das ,wesentliche und ,wahre des gewaltigen ,kampfes der ,vlker ,europas herauszuschlen und historisch richtig darzustellen4 ,jedes der reich ausgestatteten ,hefte wird eine fortlaufende ,chronik der wichtigeren ,ereignisse enthalten1 dann packende ,schlachtschilderungen aus der ,feder erster ,schriftsteller wie ,dr4 ,kurt ,floericke1 ,anton ,fendrich u4 a4 ,lebensbilder der ,heerfhrer2 ,berichte von ,see- und ,luftkrieg und vieles andere mehr4 ,besonderer ,wert wird gelegt auf vorzglichen ,bilderschmuck und gutes ,kartenmaterial2 von allen in ,betracht kommenden ,lndern erscheinen ausgezeichnete ,reliefkarten4 ,bestellungen nimmt jede ,buchhandlung entgegen ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart ,das ,kriegsbuch der ,gebildeten ,illustration ,illustration ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtlich fehlerhafte ,zeichensetzung wurde stillschweigend korrigiert4 ,die ,darstellung der ,ellipsen wurde vereinheitlicht4 ,der ,schmutztitel wurde entfernt4 ,korrekturen 7das korrigierte ,wort ist in eingeschlossen73 ,s4 #dg3 ist ist es um seinetwillen ist es die ,mhe wert ,s4 #ec3 ,sonnen ,sonne da diese ,pnktchen ,sonnen sind wie unsere ,sonne