,,karel ,,apek ,,kreuzwege ,,leipzig ,,kurt ,,wolff ,,verlag ,b,,cherei ,,der ,j,,ngste ,,tag ,,band #fd ,,gedruckt ,,bei ,,dietsch ,,br,,ckner ,,in ,,weimar ,,einzig ,,berechtigte ,,bertragung ,,aus ,,dem ,,tschechischen ,,von ,,otto ,,pick ,,stocken ,,der ,,zeit ,warum ist jener1 an den ich denke1 welcher sich ber den ,schreibtisch beugt1 warum ist er so unbewegt1 warum wartet er und horcht1 da etwas auer ihm geschehe2 als ob ihm irgendein ,ding einen ,wink im ,kummer geben knnte und einen ,abschlu dieser unendlichen ,reihe von ,unsicherheiten1 die ihn durchwallt4 ,alle ,dinge um ihn herum sind nur melancholieverhangene ,gewohnheiten2 nur die gegenberstehende ,wand der ,gasse hat in der formlosen ,stille einen ungewhnlich dummen und so unangenehmen ,ausdruck1 da der ,mensch1 leidend1 sich dankbar an das ,rasseln einer ,droschke auf dem ,pflaster hlt1 als einem ,ausgangspunkt von dieser ,sekunde zur nchsten4 ,klapp-klapp der ,hufe im ,rderknarren1 langes rhythmisches ,kettchen und ,poltern hinter der ,ecke1 rasches ,rasseln auf den ,steinen2 das ist etwas1 was sich aufrollt in die ,ferne wie ein ,knuel1 jetzt schon von weitem immer schwcheres ,klappern1 ein ,ticken so lang wie ein dnner gespannter ,faden1 so dnn1 da er fast nicht mehr ist1 schon nichts mehr ist als angespannte ,entfernung1 unmgliche ,lnge1 und ,stille4 ,die ,stille von innen und auen flossen zusammen wie zwei von nichts gekruselte und durchaus gleichartige ,wasserflchen4 ,alles ist durchaus gleichartig wie eine ,flche1 unbewegt und gespannt4 ,der ,mensch beim ,tisch hlt den ,atem an und sein ,herz steht wie eine ,flche4 ,die ,stille ist gespannt wie ein ,tuch1 und alles ist still1 alle ,dinge sind ,stcke der ,stille1 hineingeplttet in die glatte ,ebene ohne ,regung ,tisch und ,wnde1 alle ,dinge zusammen sind wie eine ,zeichnung auf gegltteter ,flche1 klar1 ohne ,verkrzung und ,schatten4 ,sie sind eine gespannte ,oberflche1 die ohne ,falten und ,rauheit ist2 alle sind in dieser unstofflichen ,ebene enthalten wie in ,eis festgefrorene ,halme4 ,nicht einmal der ,mensch beim ,tisch ist auerhalb ihrer3 er ist dort1 ohne ,regung1 in der unendlichen ,ebene der ,dinge1 und kann sich ihr nicht entraffen2 wenn er sich rhrte1 fhlt er1 wrde eine ,entgleisung und ein ,zusammensturz aller ,teile erfolgen1 ein furchtbares ,zusammenschrumpfen der gespannten ,oberflchen4 ,ohne ,erstaunen1 ohne ,inneres1 ohne ,zeit4 ,angst1 da dies vielleicht der ,tod sei1 ein ,abgang1 ,vernichtung4 ,nicht fhlen1 das ist das positive ,gefhl des ,nichtseins und ein starkes ,leiden am ,nichtsein2 unbewegter ,kampf des ,unbewuten um den ,gedanken und ,beklemmung in den ,grenzen der ,leere4 berall ,ebene mit trauriger toter ,oberflche4 ,und dieses1 was steht1 ist die ,zeit2 wre es mglich1 sie zu bewegen1 so zerfiele sie sogleich in tausende ,sekunden1 die1 tot1 wie ,staub zerflatterten4 ,doch der ,mensch beim ,tisch frchtet sich zu rhren2 mit all seiner ,bangheit und ,machtlosigkeit ist er in der ,stille festgelegt wie ein ,insekt in durchsichtigem ,bernstein2 er ist einfach eingestellt4 ,und da ,schritte auf dem ,gehsteig1 schne1 laute und ordentliche4 ,die ,welt in der reglosen ,flche ist in lautloser ,explosion auseinandergefallen2 die eckigen und massiven ,dinge reckten sich krachend auf1 der ,mensch an seinem ,tische breitet sich aus in alle ,richtungen des ,raums im ,gefhl seiner reichen ,verzweigung und seiner in die ,welt getauchten ,bewegungen4 ,die ,kanten und ,winkel aller ,dinge kndeten sich in rauhem ,rauschen des ,raums3 so rasch liefen sie in ihren ,richtungen1 mit ,selbstgewiheit und ,hrte4 ,das ,herz des ,menschen ergriff seinen alten ,schmerz1 mit starken1 starken ,schlgen2 jener1 an den ich denke1 erhob sich1 um seiner ,trauer ,gewicht zu ertragen1 und das groe ,rad des ,seins dreht sich in immer weiteren und schnelleren ,kreisen4 ,,historie ,,ohne ,,worte ,tief sind die ,wlder in der ,nacht wie ein grundloser ,see1 und du blickst schweigend auf einen ,stern ber ,melatn1 denkst an das ,wild1 das in der ,tiefe das ,waldes schlft1 an den tiefen ,schlummer aller und an alles1 was niemals in dir entschlafen wird4 ,lang1 endlos lang sind dmmrige ,tage2 wie oft durchschrittest du die ,wlder an solchen ,tagen1 o ,schritte und ,erinnerungen ohne ,zahl1 und nie bist du an das ,ende der ,schritte und ,erinnerungen gelangt3 so lang und tief sind die ,wlder ber ,melatn4 ,aber da heut ein flammender ,augustmittag ist -- brennende ,lcken in den ,baumkronen und des ,lichtes ,sichel die ,forste durchfahrend2 da ein so klarer ,tag ist1 wie wenn ihr schtterer wrdet1 tiefe ,wlder1 und vor der ,sonne auseinandertrtet4 ,die ,glut hat meine ,erinnerungen ausgetrunken und fast schlief ich ein1 ich wei nicht ob vor ,lust oder ,ermattung1 eingewiegt von den weien ,dolden1 die ber meinem ,haupte schwanken4 -- ,an einem solchen ,tage ging ,jeek durch den ,wald1 zufrieden1 da er an nichts dachte und denken konnte4 ,breit atmete die ,wrme zwischen den ,bumen4 ,ein ,tannenzapfen ri sich los1 -- er hatte sich festzuhalten vergessen1 weil es so windstill war2 die ,kronen kruselten sich und berall zitterte ,licht4 ,oh1 welch schner1 herrlicher ,tag6 ,wie schimmern silbern die schwanken hrchen des ,windhalms6 ,eingewiegt von ,freude oder ,langweile lauschte ,jeek dem warmen ,summen des ,waldes4 ,geblendet stand er am ,rande der ,lichtung1 wo unhrbar die ,glut zitterte4 ,wer liegt da8 ,es ist ein ,mensch4 ,er liegt mit dem ,gesicht auf der ,erde und ohne ,regung4 ,fliegen weiden auf der ausgestreckten ,hand1 die sie nicht verscheucht4 ,ist er etwa tot8 ,andchtig und mit ,grauen bckte sich ,jeek ber die gereckte ,hand1 welche noch den alten ,schlapphut hielt4 ,die ,fliegen entflohen nicht einmal4 ,an dem verblaten ,futter waren noch einige ,buchstaben leserlich3 44,,erta4 ,,el ,,sol4 ,puerta del ,sol1 erriet ,jeek erstaunt und neigte sich ber das ,antlitz des ,toten4 ,aber da ffnete dieser die ,augen und sagte3 ,mchten ,sie mir nicht eine ,zigarette geben8 ,recht gern1 atmete ,jeek in nicht geringer ,erleichterung eifrig auf4 ,der ,mensch nahm die ,zigarette1 knetete sie sorgfltig1 wlzte sich auf die ,seite und lie sich ,feuer geben4 ,danke1 sagte er und begann nachzusinnen4 ,er war nicht jung1 durchgraut1 mit breitem und unbestimmtem ,gesicht2 er war irgendwie sehr abgemagert in seinen ,kleidern1 so da sie in seltsamen1 leblosen ,falten an ihm lagen4 ,so war er ausgestreckt auf der ,seite und rauchte1 unbewegt irgendwohin zu ,boden blickend4 ,puerta del ,sol1 berlegte ,jeek1 ,tor der ,sonne2 was hat er nur in ,spanien gemacht8 ,nach einem ,touristen sieht er nicht aus4 ,vielleicht ist er nicht gesund1 da er so heilige ,augen hat4 ,puerta del ,sol in ,madrid4 ,sie waren in ,madrid8 sprach er unversehens aus4 ,der ,mensch atmete zustimmend durch die ,nase und schwieg4 ,er knnte sagen1 wer er ist1 berlegte ,jeek2 ein ,wort gibt das andere1 und das brige errtst du4 -- ,er knnte brigens sagen3 ,ja1 ich war in ,madrid2 aber es ist nicht der entfernteste ,ort1 wo ich gewesen1 und es gibt noch schnere ,orte und ein wunderbareres ,leben4 ,allerlei knnte er lgen4 ,siehe1 jetzt besinnt er sich4 ,der ,mensch winkte leicht mit der ,hand1 unbestimmt und versonnen nirgendwohin blickend4 ,vielleicht sagt er3 ,ich sehe1 da ,sie mich teilnehmend betrachten2 ,sie haben mich fr tot gehalten und sich mitleidig ber mich gebeugt4 ,ich will ,ihnen also die ,historie meines ,lebens berichten4 ,unterbrechen ,sie mich nicht1 falls ,ihnen etwas unzusammenhngend oder unmotiviert erscheint4 ,lesen ,sie nur auf meinem ,gesicht1 ob ich leicht und einfach gelebt habe4 ,so irgendwie wrde er etwa beginnen4 ,aber der ,mensch rauchte schweigend und langsam1 die hellen1 blicklosen ,augen ins ,unendliche geheftet4 ,sicherlich wird er etwas sagen1 dachte ,jeek2 es ist schwer1 ,worte fr eines ,lebens ,verlauf zu finden4 ,es sei1 ich warte4 ,leise legte er sich auf den ,rcken4 ,die ,sonne schlug ihm in die ,augen und drang durch die geschlossenen ,lider hindurch2 rote und schwarze ,kreise haben sich zu drehen begonnen und tanzen brennend vor den ,augen4 ,die ,wrme atmet in langen1 feurigen ,wellen1 und ,jeek fhlt sich so wohl1 als wrde er entfhrt von den schwarzen und roten ,kreisen1 von der ,flut langgezogener ,wellen1 von unendlicher und unfortschreitender ,bewegung4 ,wohin fliet diese starke hinreiende ,bewegung8 ,ach nichts2 nur die ,bewegung des ,lebens an seinem ,ort4 ,pltzlich wandte er sich4 ber die ,hand lief ihm eine helle ,ameise1 nicht wissend wohin auf der allzu groen ,flche4 ,auch uns1 dachte ,jeek1 ,ameislein1 auch uns regt die allzugroe ,welt auf3 diese ,fernen1 ,wanderer1 diese hartnckige ,panik4 ,warum lufst du so8 ,warte1 verweile2 ich tu dir nichts1 wenn ich auch gro bin4 ,ach1 kleiner ,abenteurer1 ist's nur ,verwirrung1 die dich so jagt8 ,wilde und verzweifelte ,verwirrung der ,einsamkeit8 irgendeine ,angst8 ,wo ist denn ein ,tor1 durch das du entrnnest8 ,nahe1 auf ,griffweite nah hat sich ein ,schmetterling mit weit geffneten ,flgeln auf eine ,blume niedergelassen1 wiegt sich auf der weien ,dolde und bewegt die leichten ,flgel1 schliet sie und breitet sie aus mit einer zauberischen und wollstigen ,bewegung1 berauschend s4 ,ach bleibe1 o ,lust6 ,verzaubere mein ,herz nicht mit dieser ewigen ,gebrde des ,entfliehens6 ,bleib und lasse dich schaukeln1 liebliches ,weilchen1 ,sekunde ohne ,gleichgewicht1 unaussprechlicher ,wink6 ,edle ,begegnung nach solchen ,qualen der ,reise6 ,jungfrulich erbebten die ,zauberflgel und jh1 unbegreiflich entschwindet der ,falter1 ,sekunde1 ,wollust1 als schlsse sich pltzlich ein ,tor hinter ihm4 ,jeek blickt empor4 ,wohin ist all das entflogen8 ,wohin entfliegt ihr1 leuchtende ,wolken1 in zielloser und unermdlicher ,bewegung8 ,ach1 so entfhrt zu werden1 wegen nichts1 aus gar keinem andern ,grunde als wegen der ,gre des ,himmels2 so entfhrt zu werden1 weil der ,raum gro ist und nicht endet6 ,weil die ,sehnsucht gro ist und nicht endet4 ,sanfter ,himmel1 meine ,seele ist friedlich wie meine ,augen4 ,aber warum blickt ihr bis hinter den ,horizont1 friedliche ,augen8 ,warum1 friedlichste ,seele1 findest du immer die dmonische ,tugend der ,unrast in dir8 ,wie hoch segeln die ,wolken1 schwindlig hoch1 -- du mchtest sagen1 bis am ,tore der ,sonne hin4 ,puerta del ,sol4 ,jeek sah sich um4 ,der ,mensch1 den er gefunden hatte1 war wieder eingeschlafen1 und sein ,antlitz erschien unklar und zerqult1 friedlich und weit4 -- ,da stand ,jeek auf1 um ihn nicht zu wecken1 und ging durch den warmen ,wald1 zerstreut1 ohne ,frage und wie gesttigt4 ,ihm war1 als htte er die ,historie eines ,lebens vernommen1 eine wenig klare1 aber nahe ,geschichte1 unzusammenhngend1 aber nichtsdestoweniger eine ,geschichte4 -- ,ihm war1 als htte er die ,historie eines ,lebens vernommen und begnne schon sie zu vergessen4 ,,verlorener ,,weg ,aber wir haben ja den ,weg verloren6 ,augenscheinlich4 ,wohin sind wir geraten8 ,sehen ,sie etwas8 ,wo ist die ,allee8 ,ich wei nicht4 ,wo sind wir8 ,sahen ,sie jemals1 da hier ein ,heidefeld wre8 ,nein4 ,aber wie konnten wir nur die ,landstrae verlieren8 ,wir htten ja ber den ,graben gemut -- -- ,hren ,sie1 sind wir nicht vielleicht ber den ,graben gegangen8 ,ich wei nicht4 ,das ist absurd4 ,die ,strae kann doch nicht unter den ,fen verloren gehn4 ,wo sind ,sie8 ,ich hab' mich gesetzt4 ,auf dem ,weg geht man doch anders als im ,gras4 ,hart und laut4 ,geradeso wie ich uns auf der ,landstrae gehen gehrt4 ,das waren ,sie1 der so lrmend ging4 ,um so eher6 ,es ist doch geradezu undenkbar ''' ,das ist das ,sonderbarste1 was ich je -- -- ,mensch1 schlafen ,sie nicht6 ,ich schlafe nicht4 ,wo sind wir eigentlich8 ,es war eine dunkle und fast sternlose ,nacht2 nur etwas lichtes ,gestein auf der ,erde und kleine1 aufrechte ,wacholderstrucher1 winzigen reglosen ,gestalten gleichend2 von fern der ,ruf eines ,kuzchens nur drehte die unbekannte ,weite in die stockende ,finsternis her4 ,lachen ,sie mich nicht aus1 sagte der stehende ,mann1 aber mir gefllt das nicht4 ,wir haben berhaupt die ,richtung verloren4 ,wir mssen auf irgendeinen ,weg gelangen1 wohin immer er fhre2 ein ,weg zeigt wenigstens vorwrts1 aber das ,unwegsame schweigt4 ,das ,unwegsame schmeckt gleichsam nach ,unendlichkeit2 sie ist hier um uns herum auf allen ,seiten2 hren ,sie1 das ist eine unmgliche ,lage4 ,setzen ,sie sich1 sagte der andere4 ,ich will nicht4 ,ich setze mich erst irgendwo am ,weg1 mitten zwischen die rechte und linke ,hand1 damit ich wei1 wo ich bin4 ,wer auf dem ,wege geht1 dem ist die ,welt rechts und links eine ,kulisse ohne ,bedeutung und die ,wnde eines langen ,ganges2 aber das ,weglose ist wie der ,gipfel eines ,berges2 zu sehr im ,all2 zu offen nach allen ,seiten4 ,gehn wir von hier6 ,warten ,sie noch1 ich kann nicht4 ,ist ,ihnen etwas geschehn8 ,ich kann nicht4 ,ja1 mir ist etwas geschehn4 ,ich bin auf etwas gekommen1 gerade als wir irrezugehn begannen4 ,vielleicht genau in jenem ,augenblick4 ,wo war das8 ,ich wei nicht4 ,ganz pltzlich tauchte es vor mir auf4 ,ich hatte schon seit ,jahren nicht mehr daran gedacht1 und jetzt kam es von selbst4 ,vielleicht gerade deshalb1 weil wir auf einmal den ,weg verloren4 ,irgendeine ,erinnerung8 ,erinnerung1 nein4 ,eine ,lsung4 ,eine ,antwort4 ,etwas1 was ich das ganze ,leben lang gesucht habe1 selbst wenn ich nicht daran dachte4 ,o ,gott1 ist das furchtbar kompliziert6 ,dadurch ndert sich mein ganzes ,leben -- -- ,alles hngt zusammen4 ,begreifen ,sie das8 ,durchaus nicht4 ,ich auch nicht4 ,offenbar mute ich vom ,weg abkommen1 um darauf zu kommen4 ,von ,allem abkommen1 was dir bekannt ist6 ,darum gingen sie in die ,wste6 ,aber verlasse dein ,haus und deine ,familie2 deine ,logik ist aus ,gewohnheiten gewebt und deine ,wege aus tausenderlei vergangenen ,schritten2 darum komme ab von ,allem und beginne zu irren1 um im ,unbekannten zu suchen4 ,dich selbst findest du dann in dem1 was das ,seltsamste und ,ungewohnteste ist4 ,das sagen ,sie mir8 ,das sage ich mir selbst1 weil ich es gefunden habe4 ,dich selbst hast du gefunden und kannst dich nicht erkennen2 und doch ist es das einzige1 was du je gesucht hast4 ,mein ,gott1 so viele ,jahre6 ,und pltzlich diese ,lsung3 dir kommt das freudige und wortlose ,gefhl1 da es da ist2 das1 was noch kein ,gedanke ist1 sondern nur eine blendende ,weile und wunderbare ,gewiheit4 ,hren ,sie1 mein ,leben verndert sich wahrscheinlich1 vielleicht gehen unsere ,wege auseinander2 aber ich bin froh1 da ich diesen ,augenblick mit ,ihnen erlebt habe4 ,wenn ,sie mir wenigstens sagen wrden -- ,ich kann nicht4 ,jetzt kann ich noch nichts unterscheiden4 ,die ,wahrheit mut du genieen wie ein ,gefhl1 bevor sie dir zum ,wort wird4 ,du mut in sie hineingeraten wie in einen ,raum1 der nirgendwohin fhrt1 sondern nach allen ,seiten sich ffnet2 denn dein ,nachsinnen ist nur ein ,weg in einer ,richtung1 wie ein ,gang zwischen ,mauern4 ,dein ,denken geht nur vorwrts auf irgendeinem der vielen ,wege3 aber die einzige ,wahrheit geht nirgendwohin und zielt nirgendwohin1 sondern besteht wie die ,ausdehnung4 ,der stehende ,mann schwieg und horchte gespannt in die ,ferne4 ,in der tausendfachen ,stille der ,nacht1 schien es ihm1 entfaltete sich irgendwo ein winziger1 klangloser ,rhythmus4 ,er schien von der ,tiefe der ,stille berschwemmt zu sein1 aber er war da und brach sich unaufhaltsam ,bahn4 ,menschenschritte6 ferne ,schlge auf hartem ,weg4 ,der stehende ,mann atmete auf4 ,dort also ist die ,landstrae1 sagte er und wunderte sich pltzlich ber seine ,stimme2 um soviel klarer und farbiger klang sie als zuvor4 ,der sitzende ,mann erwachte gleichsam4 ,was8 ,die ,strae8 ,sie gehen schon nach ,hause8 ,sie wollen vielleicht hier bleiben8 ,ja1 ich erklre es ,ihnen dann4 ,es ist malos kompliziert4 ,warten ,sie noch6 ,erklren ,sie es mir lieber unterwegs4 ,wenn ich mir das notieren knnte6 ,was mir alles einfllt6 ,o ,gott1 wie zahllos6 ,notieren ,sie sich's zu ,hause4 ,ich begleite ,sie schon4 ,ich danke ,ihnen4 ,wo sind wir8 ,ich wei nicht1 kommen ,sie nur4 ,geben ,sie acht1 hier ist eine ,schlucht6 ,ich sehe nichts4 ,reichen ,sie mir die ,hand4 ,christus1 wie sind wir eigentlich hiehergeraten8 ,achtung6 ,warten ,sie1 hier kann ich nicht ''' ,gehn wir zurck6 ,das geht nicht1 der ,weg ist vor uns4 ,wo stecken ,sie8 ,hier oben4 ,und ,sie8 ,im ,wasser4 ,bleiben ,sie dort1 ach6 ,ist ,ihnen etwas geschehn8 ,nein1 danke4 ,wenn ich nur unten bin4 ,jetzt folgen ,sie mir4 ,so6 ,und die beiden ,mnner stolperten den ,hang empor und wieder hinunter2 es war ein mhseliger1 zerfurchter ,boden1 wo sie mit tausendfacher ,vorsicht gehen muten2 es gab ,gestruch da1 durch das sie sich hindurcharbeiten muten2 es waren breite1 bebaute ,ackerfelder da1 ber welche sie rcksichtslos wie ,eber dahinfuhren4 ,endlich ein ,graben und die ,landstrae4 ,und nun sagen ,sie mir1 rief der1 welcher vorausging1 wie konnten wir berhaupt dort hinauf gelangen8 ,ich wei nicht1 sagte der andere etwas bedrckt1 es ist wirklich seltsam4 ,ich mte es mir berlegen ''' ,ich habe jetzt so viel nachzudenken6 ,sagen ,sie mir nun1 worauf ,sie gekommen sind8 ,ja4 ,es ist sonderbar mit diesem ,verirren6 ,gewi fand ich es gerade in dem ,augenblick1 als wir den ,weg verloren4 ,wr' ich schon zu ,hause6 ,wovon handelt es8 ,von der ,seele ''' ,nun schritten beide rasch und schweigend aus2 sie kamen durch einen ,wald und durchliefen ein ,dorf2 einige ,fenster leuchteten menschlich in der tiefen ,finsternis2 und wieder tat sich eine weite und ferne ,heide auf4 ,was wollen ,sie also sagen8 ,wovon8 ,von dem1 worauf ,sie dort oben gekommen sind -- von der ,seele4 ,ach ja1 ,sie haben recht4 ,sagte ich1 von der ,seele8 ,eigentlich war es nicht blo das ''' ,hren ,sie1 sagte nach einer recht langen ,weile sein ,gefhrte1 wie ist es also mit dieser ,seele8 ,sie sind schrecklich zerstreut4 ,ich8 ,im ,gegenteil4 ,ich dachte gerade darber nach4 ,ist es nicht merkwrdig1 da sich der ,mensch im ,wesen nicht kennt8 ,und ,ihre ,lsung8 ,was fr eine ,lsung8 ,das ist auf ewig nur ein ,problem4 ,aber ,sie hatten irgendeine ,lsung4 ,das war bestimmt nicht von der ,seele4 ,das waren eher andere ,fragen1 vom ,leben berhaupt ''' ,ich dachte soeben darber nach1 womit zu beginnen4 ,mit dem1 was ,ihnen zuerst aufblitzte4 ,zuerst8 ,das war nur eine ,ahnung ''' ,es ist hchst schwierig zu formulieren4 -- ,ich wei wirklich nicht1 was mir zuerst aufblitzte4 ,es kam das alles so auf einmal6 ,also beginnen ,sie womit immer4 ,das geht nicht4 ,alles war ein ,ganzes ''' ,ja1 das alles hing zusammen4 ,knnte ich es nur umfassen6 ,sie werden es mir ein andermal sagen8 ,nein1 lieber gleich jetzt4 ,nur1 bis ich es ein wenig geordnet habe4 ,aber mich strt es1 wie laut wir gehen4 ,setzen wir uns also4 ,ja1 ich danke ,ihnen4 ,vor allem bedenken ,sie ''' ,so klar leuchtete es mir ein ''' ,zunchst folgt daraus1 wie elend und sinnlos alles war1 was ich bis jetzt gelebt4 ,pltzlich durchdrang es mich wie ein ,messer2 ich entsetzte mich vor mir selbst und begriff1 da ich so viele ,jahre1 o ,gott1 nur einen unaussprechlichen und ungeahnten ,schmerz gelebt habe4 ,so viele ,jahre6 ,dies also blitzte in mir auf1 was ich war und wie ich unbewut gelitten2 und alles war vergeblich und irrig1 und eng wie ein ,kerker2 und mir war furchtbar zumute1 wenn mein ganzes ,leben sich mir als ein gefundener ,fehler erwies4 ,ach1 ,vieles erklre ich ,ihnen noch nher4 ,aber zweitens1 warten ,sie1 zweitens -- ,was ist zweitens8 fragte nach einer ,weile der ,gefhrte4 ,warten ,sie1 es war doch etwas von der ,seele darin1 aber jetzt wei ich nicht4 -- ,ja1 es war etwas ,unermeliches von der ,seele4 ,gott1 was war es eigentlich8 ,in welchem ,sinne von der ,seele8 ,ich wei nicht1 es waren berhaupt keine ,worte1 es war nur eine ,gewiheit -- -- es ist so flchtig6 ,besinnen ,sie sich doch6 ,ja1 gleich4 ,etwas von der ,seele8 ,was war es8 ,denken ,sie nur nach1 ich warte4 ,ich danke ,ihnen4 ,gleich werde ich es haben4 ,die ,nachtzeit lag unbewegt auf den schwarzen und formlosen ,dingen4 ,und siehe1 da geht der erste morgendliche ,mensch ber die leere ,landstrae4 ,ist das nicht der ,schrei eines ,hahns im ,dorfe8 ,hat sich die ,nacht nicht in ihrem stillen ,innern gerhrt8 ,haben ,sie es gefunden8 ,ach gleich1 nur noch etwas -- ,am ,horizonte dmmerte es schwach4 ,die ,erde und ihre ,dinge nahmen eine khle1 schemenhafte ,blsse an2 stndig ausgebleichter und schrfer hoben sie sich empor1 und es ward ,licht4 ,also was haben ,sie gefunden8 ,ich wei nicht ''' ,es ist mir entglitten4 ,alles habe ich verloren1 und ich werde es niemals mehr wissen4 ,und berhaupt nichts1 vollkommen nichts ist ,ihnen davon geblieben8 ,vollkommen nichts2 nur das1 was mir auf ewig klar geworden ber mein ,leben4 ,,die ,,aufschrift ,ein ,weilchen verschnaufend stand ,kvala an der ,tr und freute sich3 ,matys ist krank1 er wird ,freude haben1 da ich gekommen bin3 ich werde ihm ein wenig vorplaudern am ,bett1 um ihn zu zerstreuen4 ,die ,glocke ertnte so abgerissen1 da es ,kvala qulend beklemmte2 ihm war1 als ob sich der ,klang drinnen so aufgescheucht und blind einen ,weg bahne durch die allzuabgestandene ,stille1 und er lauschte mit der ,hand an der ,glocke4 ,es kam das alte ,mtterchen in ,hausschuhen ffnen und bat ihn flsternd einzutreten4 ,kvala ging auf den ,spitzen1 er wute selbst nicht warum2 durch die offene ,tr sah er ,matys mit dem ,gesicht zur ,wand im ,bett liegen1 wie wenn er schliefe4 ,wer ist das8 fragte der ,kranke gleichgltig4 ,der ,herr ,kvala1 flsterte die alte ,frau und entfernte sich4 ,matys wandte sich mit aufgeheiterten ,augen dem ,freunde zu4 ,das ist brav von ,ihnen4 ,oh1 es ist nichts2 nur eine ,brustfellentzndung1 irgendein ,exsudat ''' ,in vierzehn ,tagen werde ich gehen4 ,kvala lchelte gezwungen4 ,ihm war schwl in dem heien ,zimmer1 wo er den schwachen und faden ,geruch von ,umschlgen1 ,urin1 ,tee und ,eiern sprte4 ,ihn rhrte das unrasierte ,kinn des ,matys und seine strahlenden ,augen2 er bedauerte1 da er vergessen hatte1 eine kalte ,orange oder ein nasses ,struchen mitzubringen1 um sie auf das ,nachttischchen zwischen die zerknllten ,taschentcher1 ,speisereste und ungelesenen ,bcher zu legen4 ,im ganzen bermannte ihn eine matte belkeit4 ,er bemhte sich zu plaudern2 er erzhlte irgendwelche ,neuigkeit und rgerte sich ber seine fremde1 gleichsam belegte ,stimme2 er fhlte die ,augen des ,kranken aufmerksam und doch entfernt auf sich geheftet2 und da verschluckte er seine ,neuigkeit und sehnte sich zu verschwinden4 ,matys erkundigte sich nach ,bekannten2 aber ,kvala sprte die besondere ,rcksichtnahme des ,kranken auf die ,gesunden heraus und antwortete immer schwerer4 ,schlielich war alles erschpft4 ,wenigstens das ,fenster ffnen6 ,horchen1 was drauen geschieht6 ,nur einen ,teil seiner selbst dorthin bertragen6 ,verdrossen wich ,kvala den starren und abwesenden ,blicken des ,freundes aus2 seine ,augen wichen dem heien und zerdrckten ,bette aus2 er wich der eingetrockneten ,hlichkeit des ,nachttischchens aus2 und heftete den ,blick auf das ,fenster1 das blasse halbundurchsichtige ,fenster1 das ,fenster1 welches ins ,freie fhrt4 ,schauen ,sie her1 sagte pltzlich der ,kranke und wies mit dem ,finger auf die ,wand zu ,hupten des ,bettes4 ,kvala beugte sich vor2 an die ,wand war grau und verwischt und zweimal unterstrichen mit ,bleistift das ,wort zurck geschrieben4 ,zurck1 las ,kvala4 ,was sagen ,sie dazu8 fragte ,matys still4 ,jemand hat es hingeschrieben4 ,es steht offenbar schon viele ,jahre dort4 ,wieviel ,jahre denken ,sie8 ,ich wei nicht4 ,vielleicht fnf oder zehn -- ,wann wurde hier das letztemal gemalt8 ,ich habe die ,mutter gefragt1 sagte ,matys und schaute zu der trben ,zimmerdecke empor4 ,vor mehr als zehn ,jahren4 ,ich wollte es niemals erlauben4 ,kvala lie seine ,blicke hastig zum ,fenster zurckkehren4 ,sehen ,sie nur her1 ntigte der ,kranke1 fllt ,ihnen nichts auf8 ,kvala neigte sich wieder ber das ,bett4 ,es ist von einer ,mnnerhand geschrieben4 ,jemand schrieb es in ,aufregung und ungeduldig1 so da hier der ,graphit abgebrochen ist4 ,er hat geradezu in die ,wand geritzt4 ,und im ,dunkeln4 ,dieses ,hkchen ist ein wenig seltsam ''' ,diese langen ,striche auf dem u und sehen irgendwie entschlossen aus4 ,zurck1 wiederholte ,matys4 ,wissen ,sie nicht1 was wohl damit gemeint ist8 ,gott wei1 vielleicht irgendein ,entschlu4 ,vielleicht1 etwas zurckzugeben4 ,oder selber zu etwas zurckzukehren8 ,mglich4 ,warum fragen ,sie8 ,nur so4 ,ich berlege1 weshalb es hier geschrieben steht4 ,jemand hatte wohl einen ,einfall oder eine ,eingebung -- ,er schrieb es sich blo als ,leitwort auf1 um nicht daran zu vergessen4 ,weshalb interessiert es ,sie so8 ,weil es mit meiner ,schrift geschrieben ist4 ,ich habe es offenbar selbst geschrieben1 aber jetzt wei ich berhaupt nichts mehr und kann mich nicht entsinnen1 wann und warum4 ,andauernd berdenke ich1 was das bedeuten sollte4 ,jetzt bedeutet es nichts mehr4 ,jetzt nicht1 aber damals4 ,ich fand es hier whrend der ,krankheit4 ,nie zuvor hatte ich es beachtet1 bis jetzt4 ,und so sinne ich aus ,langweile nach -- ,worber8 fuhr ,kvala nach einer ,weile auf4 ,nie habe ich an die vergangenen ,jahre gedacht1 sagte ,matys mit geschlossenen ,augen4 ,wozu auch8 ,alles ,vergangene ist so selbstverstndlich4 ,der ,mensch gewhnt sich an die vergangenen ,dinge4 ,alle dnken ihm bekannt4 -- ,aber jetzt wei ich nicht1 zu was ich mich damals entschlossen habe2 ich wei nicht1 zu was ich zurckwollte und weshalb es mir so unertrglich war1 und wei nicht1 wann es berhaupt war4 ,niemals wird es mir klar werden ''' berrascht und beunruhigt ,sie nicht manchmal etwas ,vergangenes8 ,nein1 sagte ,kvala aufrichtig4 ,der ,kranke bewegte ungeduldig die ,schultern und schwieg4 ,ich wei nicht1 wann und warum ich es geschrieben habe1 begann er2 aber mir sind viele ,augenblicke eingefallen1 in denen mir dies ,wort als ,erlsung erscheinen konnte1 und ich finde stndig neue ,augenblicke1 wo ich es htte schreiben knnen4 ,oder lieber erfllen4 ,wie erfllen8 ,ich wei nicht4 ,schon lange sinne ich darber nach1 wie es sich erfllen liee4 ,zurck1 ja zurck1 aber zu was8 ,ich liege da und erinnere mich an allerlei3 zu was von alledem zurckzukehren8 ,ich kann mich vieles ,schnen entsinnen4 ,vieles tut mir leid4 ,manche ,liebe4 ,hie und da leuchtet ein alter ,gedanke auf4 ,und viel1 unzhlig viel habe ich vergessen1 und daran denke ich am meisten4 ,es gibt furchtbar viele vergangene ,dinge4 ,die ,vergangenheit ist schwindelerregend4 ,kvala seufzte2 ihm ward immer schwler4 ,ach1 die ,gasse hinter dem ,fenster6 ,licht1 ,raum6 ,schnelligkeit und ,bewegung dort drauen6 ,die ,vergangenheit ist nicht so selbstverstndlich1 wie ich's mir dachte1 sagte ,matys wie fr sich selbst4 ,sie ist unermelich unklar4 ,zeitweilig geschahen merkwrdige und unmgliche ,dinge4 ,mir ist als stnde ich am ,rande einer halb unbekannten ,welt2 etwas habe ich schon entdeckt1 aber der ,rest geht unendlich weiter und breiter1 als ich geahnt4 ,ich hatte keine ,vorstellung davon ''' ,das ist ein barmherziger ,irrtum1 da uns die eigene ,vergangenheit bekannt erscheint2 wir kennen nur etwas1 aber alles brige ''' ,das ,meiste sollten wir erst erleben6 ,kvala horchte3 ,drauen klingelt der ,tramway1 die ,schritte vermehren sich1 breit schttet sich ,wagenrasseln hin2 dnn und klar flog ein ,kinderschrei auf4 ,aber hierher kommen nur die ,schatten der unstofflich durch das ,glas hindurchgegangenen ,laute2 sie sind alles ,nahen und ,wirklichen beraubt2 entfremdet den ,lauten1 die von auen her an das ,fenster sich pressen2 mit der ,stille vermengt4 ,es ist still hier1 sagte der ,kranke1 und die ,zeit ist lang4 ,ich denke an vergangene ,dinge4 ,sie htten noch nicht entschwinden sollen4 ,und woran ich immer nur denke1 nichts htte noch schwinden sollen4 ,ich mte es erst erleben1 aufmerksam verweilend -- selbst die schlimmsten ,augenblicke4 ,so als htte ich sie alle zwischen den ,fingern entgleiten lassen1 noch unwissend wie sie sind3 und beraus seltene darunter -- ,sie sind hier zu sehr allein1 sagte ,kvala4 ,ja4 ,und in vierzehn ,tagen stehe ich wieder auf und erinnere mich vielleicht nicht mehr1 da ich einmal zurck geschrieben habe4 ,aber jetzt ist es da als ,aufschrift an irgendeiner ,wand4 ,zurck6 ,alles ,vergangene ist nur ein ,stichwort2 alles ist unvollendet geblieben1 angedeutet als ,anfang und ,ahnung ''' ,zurck6 ,vielleicht fhlt es ein jeder einmal und mchte zurckkehren1 so als wre es nach ,hause -- zurck6 ,es ist nicht1 ach es ist nicht ,rckkehr zu seinen ,anfngen1 -- zu den ersten ,schritten2 aber zurck zu den ,enden1 zur ,aussprache und ,beendung seiner selbst1 zu den letzten ,schritten ''' ,unmgliche ,rckkehr6 ,niemals zurck6 ,kvala erhob sich4 ,in vierzehn ,tagen1 lchelte ,matys4 ,entschuldigen ,sie1 eine ,woche schon hab' ich mit niemandem geredet4 ,gren ,sie alle4 ,seine ,hand war hei und trocken4 ,oh1 hinaus6 ,lautere ,khle1 ,gasse1 ,menschen1 ,menschen -- und vorwrts in diesem allen6 ,,die ,,versuchung ,lange schon ging ,rika wie in ,nebel herum4 ,er wehrte sich hartnckig dagegen und ersann ohne ,ende ,grnde fr und gegen1 bewies sich etwas1 rgerte sich4 ,hart kmpfte er um ,sammlung und sehnte sich zugleich3 sich endlich ohne ,gedanken und ,richtung entfhren zu lassen4 -- ,so wie ein schwarzer ,pfahl am ,teiche im ,nebel1 dachte er2 ber dem ,wasser schreit die ,mwe und lt sich herab1 um die ,flche in die ,klauen zu ergreifen2 das ,wasser erbebt1 und die ,mwe entflieht wie ein ,gassenjunge2 erst ,gott wei1 wo sie auflachen wird ''' ,rika blieb stehen3 ,reise ich oder bleibe ich8 -- ,alle ,grnde starben ab und er vermochte sich ihrer nicht mehr zu bemchtigen2 alle starben ab und wurden starr und er konnte sich ihrer nicht mehr entledigen4 ,grnde1 die ihn nicht mehr freuten4 ,sie waren in diesem engen ,zimmer verwelkt4 ,in dem ,zimmer1 das ihn nicht mehr freute4 ,grnde dafr1 da er blieb und nicht verreiste und nicht diese paar ,chancen berflssig verwarf4 ,ruhe1 ,beruf1 ,gewohnheiten1 ,lampe1 ,bett1 ,lehnstuhl -- mehr brauche ich ja nicht1 sagte er sich2 ich bleibe und erflle dies alles mit der ,wahrheit des ,lebens4 ,mein ,platz ist schmal1 aber ich kann ihn vertiefen4 ,ach1 auf immer bleiben6 ,oder fortgehn1 sagte er sich beklommen2 sich von neuem versuchen und in die ,welt schleudern wie ein ,stein ins ,wasser ''' ,mte man sich nur nicht entschlieen6 ,knnte ich mich1 ohne zu wissen wie1 irgendwo in der ,welt finden und nichts haben als vor mir den ,tag1 o ,gott6 was wre das fr ein ,tag6 ,es geschehe mir als ,schicksal oder ,zufall1 -- ich nehme alles an2 aber selbst wollen ist furchtbar4 -- ,reise ich oder bleibe ich8 ,ich gehe aus1 entschlo er sich endlich 7wenigstens etwas tun6 was immer671 ein bichen hinaus1 zgerte er bei der ,tre1 den ,abend genieen1 ntigte er sich2 aber bleib1 sprechen ,lampe1 ,bett1 ,lehnstuhl1 ,langweile1 wozu gehn8 ,gehn ist so anstrengend2 ,bleiben so einfach2 ,gehn so verzweifelt2 ,bleiben so verzweifelt2 bleib6 ,nein1 heute nicht1 entschied er sich mit ,gewalt1 und ging4 ,bleib1 sprechen die entflammten ,gassen1 wir stren dich nicht mehr2 du hast uns so oft durchmessen1 da du uns nicht mehr siehst4 ,auch ihr seht mich gar nicht1 wandte er ein1 und eure ,fenster blinken mir nicht mitrauisch zu wie ein ,blick1 lchelnd wie ein ,blick1 durchsichtig wie ein ,blick des ,zufalls4 ,ich gehe tglich hier3 wir sind einander fremd geworden4 ,ja1 nach so vielen ,jahren6 ,rika nahm1 sich zerstreut erholend1 ,zuflucht zu einem ,kaffeehaus1 froh1 da er so verloren war in der ,zersplitterung von ,lichtern und ,stimmen1 da er sich selber entschwand in der ,menge1 da die ,spiegel strahlten und die ,glser klirrten2 er schrieb mit dem ,finger ein ,fragezeichen auf den ,tisch und entdeckte in der ,marmorplatte interessante ,adergnge1 ein ,zufallsnetz1 zahllose ,bahnen ohne ,ziel4 -- ,verreise ich oder bleibe ich8 ,augen6 wer sieht mich da an8 ,mdchen1 lachte sein ,blick1 was willst du von mir8 ,glatte ,augen glitten ab1 flchteten hinter die ,lider und blickten s1 dunkel nirgendwohin4 ,nichts1 blasses ,gesichtchen unter schwarzem ,htchen1 ,spielzeug aus ,elfenbein1 die jungen ,hnde spielen auf dem ,schoe mit nichts4 ,das groe ,schwarze ist die ,mama und besieht die ,modebltter4 ,die grauen ,augen fliegen verstohlen herber1 fliehen1 bleiben nicht da2 anmutig sind die ,lider der ,augen1 gesenkte ,lider1 anmutige ,trauer1 ,liebe und ,musik1 ,abend1 ,frage und nichts1 lieblich der ,augen ,blick1 ,freude1 ,kleider1 ,musik und ,frage1 liebliches ,lieben1 lieblicher ,frhling1 ,veilchen auf der ,strae1 rosige ,blte1 rosiges ,lcheln1 lieblicher ,blick1 und in die ,augen6 gerade in die ,augen1 stark und direkt1 kurz und fragend lieblicher ,blick6 ,die glatten ,wangen sind rosig erglht4 ,schn sind weie und errtete ,wangen2 schn und traurig die ,haare2 traurig und schlank die ,hnde im ,scho1 auf schwarzem ,trauerrock4 ,genug1 baten die grauen ,augen1 soviel ,lob1 mein ,gott1 -- wohin soll ich jetzt mit den ,augen1 mit ,lidern und ,hnden8 ,sehen ,sie mich nicht an1 ich lasse das ,glas fallen2 um keinen ,preis sehe ich ,sie mehr an4 ,schlanke ,hnde1 dachte er gerhrt1 wie einer ,geigerin ,hnde2 ach1 welch ein ,tremolo1 gegenstandsloses ,weinen1 ,lied1 welches endet und nicht2 ob ich es jemals vernehme1 dies bange und feine ,lied8 ,diese feine1 kindlich rauhe ,stimme8 ,gott1 das nicht6 ,was wrde ich ,ihnen sagen8 ,ich kann nicht bis fnf zhlen4 ,wer sind ,sie8 ,warum schauen ,sie so8 ,warum schauen ,sie nicht8 ,wenn ich sehe1 denke ich an die ,leute ringsum1 an ,sie1 an ,ihren ,atem1 an die ,liebe1 an alles1 was ich dir sagen mchte1 -- ich wei nicht1 woran ich denke1 wenn ich schaue2 aber wenn ich nicht schaue1 denke ich an ,sie1 an alles1 was ich nicht sehe1 an mich selbst1 an den glcklichen ,zufall1 und hauptschlich an dich4 ,hren ,sie auf6 ,hren ,sie auf6 -- ,drben haben neue ,menschen sich gesetzt1 und in ihrer ,mitte -- ,ach sehen ,sie doch1 riefen die grauen ,augen aus1 wie schn sie ist6 -- ja1 schn1 tatschlich schn1 o ,mdchen1 wie gro und schn6 ,warum ist sie gekommen1 wen sucht sie mit den dunklen ,augen6 ,ach1 wer ertrge der ,schnheit vernichtenden ,blick8 ,wie erbebte er nicht in ,verwirrung und ,schrecken1 wie schlge er nicht nieder die ,augen8 ,wehe1 da sie ihn angeblickt6 ,langsam1 ohne ,unsicherheit hefteten sich die groen schwarzen ,blicke der neu angekommenen ,frau auf sein ,gesicht4 ,da stockte sein ,herz vor ,erstaunen und schwieg4 ,ich bin schn4 ,so viele sind mir untertan4 ,sieh4 ,ich verreise1 entgegnete er finster4 ,bleib4 ,ich bin schn4 ,du begegnest mir auf den ,straen1 in den ,basaren und auf ,festen4 ,suche mich in den ,logen der ,theater4 ,du wirst mir begegnen1 wenn du willst4 ,wir knnen einander kennen lernen und -- wer wei8 ,ich reise1 wiederholte er hartnckig4 ,bleib4 ,ich habe so wenig ,unterhaltung1 so wenig4 ,ich bin so schn4 ,du wirst mich oft sehn1 tglich1 wenn du willst1 und so nahe6 ,bleib6 ,nein1 sagte er mit brennender ,pein1 ich reise2 ich verreise und kehre wieder mit ,lippen1 bitter von ,meer und ,fremde2 ich kehre mit anderer ,seele zurck4 ,mit einer ,seele ohne ,staunen und ,beben2 mit einer rauhen1 mutigen1 wilden und schamlosen ,seele2 mit einer unruhigen und grausamen ,seele2 mit einer ,seele fr dich4 ,aber dann6 ,da diese herrlichsten ,augen weinen6 ,da die ,schnheit erbebe6 ,da ich schlimmer sei als du6 ,da du mich liebest4 ,da sich das ,schicksal erflle4 ,da ich ,gott nicht frchte4 ,da ich dir gleichkomme4 ,nichts ist furchtbarer als ,schnheit und ,mut4 ,die schwarzen ,pupillen wandten sich ab und zauberten weich ins ,unendliche4 ,sei es1 fhlte er1 geschehe mir dies als ein ,schicksal4 ,ich gehe hinweg1 um zu wagen4 ,bleiben ,sie1 sprachen verloren die grauen ,augen1 ach1 bleiben ,sie6 ,ich kme knftigen ,samstag wieder her4 ,manchmal begegne ich ,ihnen4 ,ich laufe nicht weg1 selbst wenn ,sie mich anreden4 ,warum wollen ,sie nicht bleiben8 ,ach1 ,mdchen1 weinte sein ,herz in sinnlicher ,zrtlichkeit1 ich mchte bleiben2 wie mchte ich nicht bleiben wollen8 ,aber gerade du hast mich an einen ,tag in der ,fremde erinnert1 eines unglcklichen ,menschen in der ,fremde1 ich wei nicht warum so unglcklich und so verloren2 du hast mich erinnert an glcklichen ,zufall1 ,lcheln1 freundliches ,wort in fremder ,zunge und lieblichen ,blick1 der nicht mehr wiederkehrt3 die ,freude1 wenn du wtest1 und der herrliche ,tag in der ,fremde6 ,nichts ist schner als ,liebe und glcklicher ,zufall1 nichts vergleicht sich einer guten ,begegnung1 die nicht wiederkehrt4 ,ich wrde bleiben3 aber du hast in mir die ewige ,sehnsucht nach dem ,zufall erweckt4 ,,spiegelung ,achtung6 rief ,lhota dem unbekannten ,fischer zu1 er schnappt6 ,ach1 ich danke ,ihnen1 entgegnete der ,angeredete freundlich1 wollen ,sie sich ihn nicht herausziehn8 ,lhota glitt rasch den ,damm hinunter und ergriff die ,rute4 ,die ,angel war leer2 und als ,lhota das ,haar heranzog1 entdeckte er an dem ,angelhaken festgebunden eine rote ,schnur4 ,das da geben ,sie statt des ,wurms8 fragte er mimutig4 ,ja1 sagte der ,fischer mit schchternem ,lcheln4 ,haben ,sie schon etwas gefangen8 ,niemals4 ,lhota blieb auf dem ,damme sitzen1 unschlssig ob er lachen oder zrnen solle4 ,wie ist das mglich1 dachte er1 wie ist es berhaupt mglich1 so ,fische zu fangen8 ,ich angle nmlich nicht1 uerte der ,fischer1 ich sitze nur mit der ,rute so da1 damit die ,leute nicht ber mich lachen1 wenn sie mich hier sehn4 ,sie sind ein ,hiesiger8 ,ich wohne in dem ,huschen hinter uns4 ,schon viele ,jahre gehe ich her1 weil es mir hier gefllt4 ,und angle nicht4 ,lhota blickte in die groen1 hellen ,augen des ,fischers4 ,sie sind krank1 nicht8 ,ich kann nicht gehn4 ,schon seit ,jahren4 ,viele ,jahre bin ich nicht weiter gewesen als hier4 -- ,aber hier ist es schn4 ,tatschlich1 sagte ,lhota unsicher4 ,unabsehbar zogen sich die kahlen ,dmme hin1 und zwischen ihnen strmte der breite1 graue ,flu4 ,sie sollten bei ,sonnenuntergang hier sein1 sagte der ,kranke1 oder am ,morgen4 ,ich sitze seit frh hier1 und niemals ist mir langweilig oder leer zumute2 wenn ich dann abends heimkomme1 schlafe ich ohne ,traum1 ,nacht fr ,nacht schlafe ich herrlich und ohne ,traum4 ,erst im ,winter -- ,was im ,winter8 ,nichts1 die ,trume4 ,im ,winter kann ich nicht1 und ich schlafe bei ,tag und bei ,nacht1 ohne ,rast1 bis ich vor ,mdigkeit nicht mehr schlafen kann4 ,aber im ,sommer bin ich tglich da4 ,lhota blickte sinnend in das ,wasser3 ,es strmte breit und unfrmig dahin1 rieb sich mit der unendlichen ,flanke an dem ,gestein2 gewellt1 gekruselt1 bewegt1 da ihm die ,augen bergingen4 ,und es war schon kein flieender ,flu mehr2 nur ein ,rauschen1 das nicht verharrt1 sondern ohne ,ende verluft und entschwindet2 ein ,vorbei ohne ,grenzen1 ohn ,ende ,vergehen von ,allem -- ,auch im ,winter trume ich nur vom ,wasser1 sagte der ,kranke4 ,es ist der einzige ,traum1 den ich ganze ,tage und ,nchte und ganze ,monate trume1 nur dann unterbrochen1 wenn ich aus dem ,schlafe auffahre4 ,erst im ,sommer vergeht er1 wenn ich das wirkliche ,wasser sehe4 ,lhota schlo in schwachem ,schwindel die ,augen4 ,ich mchte nicht von strmendem ,wasser trumen4 ,nein1 das strmt berhaupt nicht1 sagte der ,kranke4 ,mir trumt nicht von wirklichem ,wasser4 ,es ist das ein groer ,flu1 der ohne ,regung steht1 und auf ihm schwimmen ,reflexe4 ,sie eilen auf ihm dahin wie jene ,bltter1 welche von der ,strmung mitgerissen werden4 ,was fr ,reflexe8 ,gespiegelte ,dinge4 ,ufer1 die sich in der ,flche reflektieren4 ,sie gleiten ber das ,wasser hin1 rasch wie diese ,wellen und kruseln es nicht4 ,vielleicht kommen sie bis vom ,gebirge her4 ,es sind groe ,bume1 die sich still und mit der ,krone abwrts zu neigen1 als hingen sie in einen grundlosen ,himmel hinein4 ,auch der ,himmel gleitet auf diesem reglosen ,flusse mit ,sonne und ,wolken und ,sternen dahin4 ,ich sah die ,reflexe von ,bergen und ,drfern am ,fluufer mitsamt den ,menschen dahinschwimmen4 ,ein andermal ist es ein weies einsames ,haus oder ein erleuchtetes ,fenster4 ,das ist ein absurder ,traum1 sagte ,lhota4 ,ein furchtbarer4 ,manchmal segelt eine gespiegelte ,stadt und ,quais mit flammenden ,lichtern4 ,auf der ,flche bebt das ,laub der ,bume1 als wehte der ,wind1 aber das ,wasser kruselt sich nicht4 ,ein ,mdchen ringt die weien ,hnde und wird weitergetragen4 ,und ich sehe in der ,spiegelung1 als stnde jemand am andern ,ufer und wollte auf mich blicken oder mir ein ,zeichen geben2 aber das ,bild auf dem ,wasser entgleitet mitsamt der an die ,augen gelegten ,hand4 ,der ,kranke schwieg eine ,weile4 ,und manchmal1 begann er wieder1 ist es nur die brennende ,laterne eines verlassenen ,hafens am ,ufer des ,flusses2 sie schaukelt wie im ,novemberwind1 und schwimmt davon4 ,nichts kann innehalten und nichts verweilt4 ,nichts runzelt das ,wasser und nichts ist oberhalb oder auerhalb seiner4 ,die ,ewigkeit ist frchterlich4 ,lhota blickte schweigend in das ,wasser2 ,welle um ,welle kehrte endlos zu dem ,gestein unter seinen ,fen zurck und flo wieder ab in hartnckigem ,spiel1 das ihn reizte und beschwichtigte4 ,oft erwache ich1 redete der ,kranke1 mit ,schwei bedeckt und zu ,tode entsetzt2 und da sage ich mir3 ,die ,ewigkeit ist frchterlich4 ,welle um ,welle kommt1 um am ,stein zu zerbrechen2 ,stein um ,stein wlzt sich hinab zu den ,wellen1 die ihn davontragen4 ,aber ich habe eine ,flche gesehen1 die sich an nichts bricht und nicht zerbricht4 ,lichter und ,schatten von ,allem gleiten ber sie hin4 ,berge wlzen sich fort und ,bume eilen von dannen2 es schwimmen ,stdte und ,felsen1 ein ,mdchen ringt vergeblich die ,hnde und ,anfang und ,ende der ,welt gleitet vorbei wie eine ,spiegelung4 ,eine ,flche1 die niemals sich kruselt und zu kruseln vermag4 ,die nichts berhrt und niemals berhren kann4 ,und wer hineinblickt1 sieht immer nur bloe ,reflexe der ,dinge fliehen1 der ,wirklichkeit entledigt4 ,auf dem ,damm gegenber blieb ein ,mann stehen und schaute eine ,weile zu4 ,also was1 rief er endlich1 schnappen sie8 ,sie schnappen nicht1 erwiderte der ,kranke lustig4 ,ich sitze gern hier1 sprach er wieder zu ,lhota4 ,wenn ein ,blatt in das ,wasser fllt1 dann zittert das ,wasser1 und auch ich zittere1 aber ohne ,angst4 ,manchmal bei ,sonnenuntergang1 da denke ich an ,gott4 ,die ,ewigkeit ist frchterlich4 ,lhota wendete sich fragend4 ,manchmal1 fuhr der ,sieche fort1 sah ich ein so merkwrdiges ,kruseln auf dem ,wasser1 da man nicht begreifen kann1 woher es kommt4 ,manchmal bricht sich eine ,welle und erglnzt schner als die andern2 und es sind auch ,erscheinungen am ,himmel -- das geschieht sehr selten4 ,und da denke ich mir3 warum knnte das nicht ,gott sein8 ,vielleicht ist er gerade das ,flchtigste in der ,welt2 vielleicht ist auch seine ,wirklichkeit ein jhes ,brechen der ,welle und ein ,schimmer2 unfabar1 ausnahmsweise erscheint er1 und vergeht --4 ,oft habe ich darber nachgedacht2 aber sehn ,sie1 ich habe einen so kleinen ,horizont1 durch ,jahre kam ich nicht weiter als hierher4 ,es ist mglich1 da auch unter den ,menschen ein solches ,sichkruseln oder ,aufblitzen sich ereignet und wieder zerbricht4 ,es mu zerbrechen4 ,die echte ,wirklichkeit mu mit dem ,untergang bezahlt werden4 ,ach1 die ,sonne versinkt schon4 ,ein barfiges ,mdchen stand schweigend hinter dem kranken ,herrn4 ,ja1 gehen wir1 sagte der ,sieche4 ,gute ,nacht1 ,herr4 ,schauen ,sie1 jetzt1 jetzt1 zeigte er auf den ,flu4 ,nie ist es zweimal dasselbe4 ,gute ,nacht4 ,langsam und gleichgltig fhrte ihn das ,mdchen nach ,hause4 ,der ,flu war perlmutterlicht1 wechselnd ohne ,ende1 und ,lhota schaute leise schwindelnd dem hartnckigen ,spiel der ,wellen zu4 ,,der ,,wartesaal ,ich verbringe die ,nacht in der ,restauration1 dachte ,zruba1 als der ,zug schon einfuhr1 oder ausgestreckt irgendwo im ,wartesaal2 ich verschlafe drei oder vier ,stunden1 und mit dem ersten ,morgenzuge fahre ich weiter4 ,gott1 nur rasch6 ,noch verbleibt ,hoffnung1 und ,alles kann gerettet werden2 ach1 so viele ,stunden4 ,aber die ,restauration war schon geschlossen und den einzigen ,warteraum erfllte ein ,soldatentransport4 ,sie schliefen auf ,bnken und ,tischen1 lagen berall auf der ,erde1 den ,kopf auf ,tischleisten1 auf ,spucknpfe1 auf zerknlltes ,papier gebettet1 das ,gesicht zu ,boden und gehuft wie ,hgel von ,leichen4 ,zruba rettete sich auf den ,gang2 es war kalt da1 und zwei ,gasflammen zitterten geqult in dem feuchten ,halbdunkel1 das vom ,teer und ,urin der ,aborte stank2 einige ,menschen frstelten und ghnten auf den ,bnken in der stumpfen ,geduld langen ,wartens4 ,aber es war wenigstens ein bichen ,platz da1 ein bichen ,platz fr einen ,menschen1 wenigstens ein bichen ,platz fr den stillen ,schlummer eines ,mden4 ,zruba fand eine ,bank und lagerte sich so warm wie mglich1 so fest wie nur mglich2 aus sich selbst erbaute er einen ,winkel fr seinen ,schlaf1 ,bett1 ,bettleiste1 ,viereck1 ,asyl4 -- ,ach1 die ,unbequemlichkeit1 fuhr er aus dem ,halbschlaf empor2 wie nur die ,glieder legen8 ,lange und angestrengt dachte er darber nach2 schlielich kam ihm der kindliche ,wunsch1 zu liegen1 und er streckte sich auf der ,bank aus4 ,aber die ,bank war zu kurz4 ,zruba kmpfte verzweifelt mit seinem ,ausma1 ergrimmt ber einen so rcksichtslosen ,widerstand2 schlielich lag er gleichsam gefesselt1 regungslos1 knabenhaft klein1 und sah auf die groen funkelnden ,kreise1 die sich im ,dunkeln drehen1 auf die kreisenden ,scheiben4 -- ,ich schlafe ja schon1 durchblitzte es ihn1 und in diesem ,augenblicke ffnete er die ,augen2 da sah er den ,winkel zweier ,wnde verschwimmen und ward furchtbar verwirrt3 ,wo bin ich denn8 ,was ist das eigentlich8 ,entsetzt suchte er eine ,orientierung1 vermochte aber weder ,raum noch ,richtung zu erraten2 da raffte er alle ,kraft zusammen und erhob sich4 ,neuerlich sah er den langen und kalten ,gang1 aber er sah ihn trauriger als frher1 und erkannte1 da er schon durchaus aus dem ,schlafe gerissen sei und er versprte den bittern ,geschmack des ,wachens im ,munde4 ,auf die ,knie gesttzt dachte er ber seine ,angelegenheit nach4 ,das ,letzte tun1 sich fr die ,rettung einzusetzen1 ja1 aber noch so viele ,stunden6 ,zerstreut blickte er auf das schmutzige ,pflaster des ,ganges2 er entdeckte zertretene ,papiere1 ekelhaften ,auswurf1 den ,schmutz von zahllosen ,fen -- und das dort ist wie die ,form eines ,gesichts1 ,augen aus ,kot und aus ,speichel der ,mund1 abscheulich zu lcheln bemht ''' ,angeekelt hob er den ,blick empor4 ,dort liegt ein ,soldat auf der ,bank1 schlft mit hintenberhangendem ,kopfe und sthnt wie ein ,sterbender4 ,irgendeine ,frau schlft1 eines ,mderls ,haupt im ,schoe2 sie hat ein bses und armseliges ,gesicht1 sie schlft2 aber das ,mderl blickt mit blassen ,augen und flstert etwas fr sich2 es hat ein langes1 vorstehendes ,kinn und einen breiten ,mund in mageren ,bckchen1 eine kindliche ,greisin mit traurigen1 weiten1 fliegenden ,augen4 -- ,sieh da1 der ,beleibte1 wie er schlft1 aufgedunsen vor ,schlfrigkeit1 haltlos von der ,bank fallend1 erstaunt und stumpfsinnig2 weiche ,masse1 die sich auf den ersten ,sttzpunkt herabwlzt4 -- ,unter einem grnen ,hute blinzeln die schwarzen muntern ,augen eines jungen ,mannes4 ,komm her1 pfeift er durch die ,lcken der zerfressenen ,zhne dem blaugigen ,mdchen zu2 komm her1 flstert er und lacht4 ,das ,mdchen windet sich verlegen und lchelt ein furchtbares greisenhaftes ,lcheln2 sie ist zahnlos4 ,komm her1 pfeift der ,jngling und setzt sich selber zu ihr4 ,wie heit du8 ,und streichelt ihr mit der flachen ,hand die kleinen ,knie4 ,das ,mdchen lchelt ngstlich und unschn4 ,der schlafende ,soldat rchelt wie in der ,todesstunde4 ,zruba schttelte sich vor ,klte und belkeit4 ,eine ,stunde von ,mitternacht4 ,die ,zeit schlich qulend langsam dahin1 und ,zruba fhlte sich von ihr verschleppt1 gedankenlos zerzogen in wachsender und zielloser ,spannung4 ,gut1 sagte er sich1 ich schliee die ,augen und halte es so ohne ,gedanken1 ohne ,bewegung so lang wie mglich aus1 ganze ,stunden hindurch1 bis sich die ,zeit umwlzt4 -- ,und so sa er starr da1 zwang sich1 mglichst lange auszuhalten2 endlos stockte die ,dauer der ,minuten1 ein ,zhlen ohne ,zahlen1 ,verzug um ,verzug4 -- ,endlich1 nach unberlebbarer ,zeit1 ffnete er die ,augen4 ,fnf ,minuten nach ,eins4 ,der ,gang1 die ,papiere1 das ,kind1 das gleiche verlegene1 greisenhafte ,lachen ''' ,nichts hatte sich verndert4 ,alles war zu unfortschreitender1 bleibend naher ,gegenwart erstarrt4 ,und pltzlich entdeckte ,zruba einen ,menschen4 ,er sa regungslos wie er selbst in einem ,winkel und schlief nicht4 ,der ist wie ich1 dachte ,zruba2 er kann auch nicht schlafen wegen der ,zeit4 ,woran denkt er8 ,an das ,warten ohne ,ende wie ich8 ,der ,mensch erbebte1 wie wenn ihm diese ,frage unlieb wre4 ,zruba blickte unwillkrlich in sein formloses ,gesicht2 er gewahrte darauf eine unruhige ,bewegung1 wie wenn jemand eine zudringliche ,fliege verjagt4 ,auf einmal stand dieser ,mensch auf1 berschritt auf den ,spitzen den ,gang und setzte sich geradezu neben ihn4 ,ihnen war es unangenehm1 da ich ,sie ausschaue1 sagte ,zruba gedmpft4 ,ja4 ,beide schwiegen lang4 ,schauen ,sie1 flsterte endlich der ,mensch und wies mit dem ,finger auf die ,erde1 das da sieht aus wie ein menschliches ,gesicht4 ,ich habe schon vorhin geschaut4 ,sie haben schon geschaut1 wiederholte der ,mensch schwermtig1 ,ihnen war also auch so -- ,wie8 ,nichts ist schwerer als ,warten1 erwiderte der ,mensch4 ,wie war mir8 ,schwer4 ,es ist schwer zu warten4 ,was immer auch komme1 es ist ,erlsung4 ,warten ist schwer4 ,weshalb reden ,sie davon8 ,weil es schwer ist1 zu warten4 ,auch ,sie haben ,gesichter gelesen1 geschrieben in ,speichel und ,staub4 ,auch ,sie haben sich geqult4 ,nichts ist qualvoller als die ,gegenwart4 ,warum8 ,weil ,warten schwer ist4 ,der ,mensch verstummte und blickte zu ,boden4 ,wohin fahren ,sie8 fragte ,zruba nach einer ,weile4 ,ich fahre nur so1 antwortete der ,gefragte zerstreut1 zum ,vergngen4 ,oft findet man nmlich schne ,stdte4 ,sie fahren so weit1 da ,sie bereits an nichts mehr denken1 und auf einmal sind ,sie an einer solchen ,stelle2 es ist ein ,bach oder ,brunnen im ,hain1 oder ,kinder1 etwas ,unerwartetes und ,schnes -- und da begreifen ,sie berrascht1 was ,glck ist4 ,was ist ,glck8 ,nichts4 ,sie begegnen ihm einfach4 ,es ist1 kurz gesagt1 zum ,verwundern4 ,haben ,sie je an die heidnischen ,gtter gedacht8 ,nein4 ,das war so3 ,niemand erwartete sie1 und unverhofft erblickte er sie4 ,irgendwo im ,wasser oder im ,gebsch oder in den ,flammen4 ,deshalb waren sie so schn4 ,oh1 wenn ich das ausdrcken knnte6 ,wenn ich es nur ausdrcken knnte6 ,warum denken ,sie an ,gtter8 ,nur so4 ,dem ,glck mu man rasch und unverhofft begegnen4 ,es ist solch ein besonderer ,zufall6 ,solch ein jhes ,ereignis1 da man sagen mchte3 ach1 welch ein ,abenteuer6 ,ist es ,ihnen jemals begegnet8 ,es ist mir begegnet4 ,und da war ,ihnen wie im ,traum4 ,das ,herrlichste ist nur ein ,abenteuer4 ,dort1 wo die ,liebe aufhrt1 ein ,abenteuer zu sein1 wird sie eine ,qual4 ,warum1 warum ist das so6 ,ich wei nicht4 ,sie knnte nicht dauern1 wenn sie keine ,qual wre4 ,schauen ,sie1 die ,alten hatten einen einzigen ,namen fr ,glck und ,zufall4 ,aber es war ein ,gttername4 ,fortuna1 dachte ,zruba beklommen4 ,wenn sie mir begegnete auf dieser ,reise6 ,aber es ist schwer1 auf den ,zufall zu warten6 ,warten ist schwer1 begann der ,mensch wieder1 so schwer und qulend1 da1 was immer ,sie erwarten1 ,sie nur eines abwarten3 des ,wartens ,ende1 ,erlsung vom ,warten4 ,so schwer1 da das1 was ,sie als ,erfllung erleben werden1 weder schn noch glcklich mehr sein kann2 sondern an sich sonderbar und gleichsam traurig1 schmerzlich durch all dies ,warten -- ich wei es gar nicht zu sagen4 ,jede ,erlsung ist so3 niemals ist es das rechte ,glck4 ,warum sagt er das8 dachte ,zruba2 wie1 wre ich nicht glcklich1 wenn ich die ,erfllung erlebte8 ,sie haben ,gott selber erwartet1 fuhr der ,mensch fort2 ach1 was fr ein ,mensch ist da gekommen1 um ,sie vom ,warten zu erlsen8 ,weder ,ansehen noch ,schnheit waren an ihm1 der letzte der ,mnner1 ein ,mann des ,schmerzes2 unsere ,gebrechen hat er getragen und unsere ,schmerzen ertragen1 so als wre er gar kein ,gott4 ,warum reden ,sie davon8 ,warten1 sehen ,sie1 ist schwer2 selbst einen ,gott zerbricht und demtigt es4 ,erwarten ,sie jahrelang irgendein ,glck1 ein groes und schnes ,ereignis2 endlich kommt es1 irgendwie klein und trbselig wie irgendein ,schmerz2 aber ,sie sagen3 ja1 ,gott1 das ist es1 worauf ich so viele ,jahre gewartet habe1 auf da es mich erlse6 ,was meinen ,sie damit8 ,damit meine ich3 ,der einzige ,lohn fr das ,warten ist das ,ende des ,wartens2 und nur darum steht das ,warten dafr4 ,darum1 darum ist es notwendig zu warten4 ,das ist der ,sinn unseres ,glaubens4 ,welchen ,glaubens8 ,welchen immer1 sagte der ,mensch und schwieg4 ,die ,leute auf dem ,gange erwachten und begannen herumzugehn4 ,das zahnlose ,mderl war jetzt in den ,armen der ,mutter eingeschlafen1 verloren unter dem ,shawl4 ,etwas ,leben strmte durch den ,gang2 es war ziellos und unordentlich1 aber es regte sich und vermochte sich zu erhalten4 ,was haben ,sie mit diesen ,gttern gemeint8 fragte ,zruba pltzlich laut4 ,sie waren schn1 sagte der ,mensch2 es gengte blo ,glck oder ,zufall1 um sie zu erblicken und dadurch selbst ein wenig ein ,gott zu werden4 ,ich denke mir also3 wunderlich ist das ,glck1 so beraus seltsam ist ,schnheit und ,glck1 da es nur durch ,wunder und ,zufall geschehen kann4 ,aber wer wartet1 der wartet auf etwas1 das geschehen mu2 etwas mu kommen1 das sein ,warten beendet4 ,sehen ,sie1 jeder wartet '''1 auch ,sie2 wir sind vom ,wege der ,freude abgekommen1 um groe ,dinge zu erwarten4 ,ach1 warten ist eine groe ,spannung des ,lebens1 fast wie der ,glaube4 ,aber je mehr wir warten -- -- was immer auch komme1 wir werden1 wir werden erlst werden4 ,schauen ,sie1 es ist schon ,tag4 ,in den ,bahnhof wlzte sich ein ,menschenstrom herein mit ,lachen1 ,husten und ,geschrei4 ,wie ein groer ,besen fuhr der ,lrm durch den ,gang1 fegte die angesetzte ,stille fort und blies die verstaubten ,stimmen an4 ,die ,passagiere erhoben sich von den ,bnken1 schttelten die ,spinnweben des ,schlummers ab und blickten einander ohne ,mibehagen an1 verbndet durch die gemeinsame ,nacht4 ,aber drauen1 hinter den ,fenstern1 dmmerte der ,tag4 ,der ,mensch1 der gesprochen hatte1 verlor sich ,zruba zwischen den ,leuten4 ,eine neue ,schar1 ,fahrkarten1 ,geschrei und ,glockenzeichen -- der schwarze und lrmende ,zug fuhr in den ,bahnhof ein1 verschlang die ,schar1 zischte1 fauchte und fuhr dem ,ziele zu4 ,gott1 nur schnell1 dachte ,zruba1 noch ist nicht alles verloren3 noch bleibt ,hoffnung4 ,,hilfe6 ,er wurde gewahr1 da er sich an einem weiten1 mit schnen ,bumen bewachsenen ,hange befand4 ,das ist ja ,frankreich1 erriet er pltzlich1 ich bin wohl in einen falschen ,zug eingestiegen4 ,es ist wirklich ein seltsamer ,zug1 -- lauter fremde ,gesichter1 die ber ihn lachen1 als wre er schlecht gekleidet2 und der ,zug fhrt wild1 da die ,fenster klirren4 ,bro fuhr aus dem ,traum empor4 ,jemand klopfte ans ,fenster4 ,was ist8 schrie ,bro mit verklebter ,zunge4 ,ich bitte ,sie1 sagte drauen eine zitternde ,frauenstimme1 wenn ,sie uns rasch zu ,hilfe kmen6 ,gehn ,sie zum ,teufel6 erwiderte ,bro wtend und whlte den ,kopf in die ,kissen hinein4 ,nur den zerrissenen ,faden des ,traums einzufangen6 den ,schlummer eben dort wieder anzuknpfen1 wo er unterbrochen worden6 ,ein ,zug1 etwas von einem ,zug1 zwang sich ,bro2 und pltzlich fiel ihm peinlich klar ein3 ,ich htte fragen sollen1 was ihnen geschehn ist6 ,er sprang aus dem ,bett und lief das ,fenster ffnen4 ,khl1 schwarz wehte die de ,nacht herein4 ,wer ist da8 rief er1 aber nichts antwortete4 ,da schttelte ihn die ,klte1 und er ging sich legen2 in den ,federbetten fand er seine eigene trockene ,wrme wieder und geno sie gierig und unbegrenzt2 wieder sanken ihm die ,lider und die ,glieder lockerten sich zu einem ,komma4 ,ach1 schlafen6 ,mit weit geffneten ,augen schaute ,bro in die ,finsternis4 ,wer das wohl gewesen war8 ,niemand in diesem ,dorf hier kmmert sich um mich4 ,wer hat bei mir ,hilfe gesucht8 ,es war eine ,frauenstimme4 ,es war eine unsglich schmerzliche ,stimme4 ,vielleicht ging es ums ,leben4 brigens1 ich bin kein ,arzt4 ,aber vielleicht ging es ums ,leben4 ,zerqult wandte sich ,bro dem ,fenster zu4 ,es zeichnete sich wie ein kaltblaues ,rechteck in der schwarzen1 raumlosen ,dunkelheit ab4 ,nirgends brennt es4 ,es ist still1 nur die ,uhr zu ,hupten tickt spitzig4 ,was ist nur geschehn8 ,was fr ein ,unglck8 ,vielleicht ist es in der ,nachbarschaft2 jemand stirbt2 irgendwo wird ratlos mit dem schweren ,augenblick gekmpft4 ,ich bin schlielich kein ,arzt4 ,aber das ,bett knarrt und brennt ermdend4 ,bro setzte sich im ,bette auf und nahm gewohnheitsmig die ,brille4 ,wodurch vermchte ich berhaupt1 berlegte er1 zu helfen8 ,wie nur zu ntzen8 ,verstehe ich mich denn auf etwas ,hilfreiches8 ,gott1 nicht einmal raten1 nicht einmal trsten2 nicht einmal mit ,worten vermchte ich einen ,teil der ,last von irgend jemandem zu nehmen2 nicht einmal durch ,anteilnahme jemand zu sttzen4 ,ich will ja selber nichts1 als ,ruhe haben2 als mich der andern zu entledigen4 ,was mag da geschehen sein8 ,indem fiel es ihm ein1 die ,lampe zu entznden4 ,vielleicht bemerken sie1 da ich leuchte1 sagte er sich1 und kommen abermals4 ,ich werde leuchten wie ein ,leuchtturm4 ,kommen sie1 so frage ich1 was geschehn ist2 wenigstens erkenne ich1 da ich wirklich nicht habe helfen knnen4 -- ,im voraus getrstet bettete sich ,bro die ,polster hinter den ,rcken2 gespannt lauerte er1 da das ,pfrtchen knarren und dieselbe ,frauenstimme hinterm ,fenster bitten werde4 ,aber der tickende ,gang der ,uhr qulte ihn4 ,vergeblich bemhte er sich1 sie zum ,stehen zu bringen4 ,es war drei ,uhr4 ,auf einmal schnrte ihm ein hliches ,gewicht von ,unruhe und ,erregung die ,brust zusammen4 ,niemand kam4 ,zgernd und hastig begann sich ,bro anzukleiden4 ,sicherlich1 sagte er sich1 werden sie dort leuchten1 wo etwas geschehen ist1 und ich werde ans ,fenster pochen4 ,sowieso wrde ich nicht mehr schlafen4 ,ich werde dort nichts ntzen1 aber -- vielleicht sind sie so ratlos -- ,bro verwirrte sich in der ,hast und verfluchte leise die ,schuhbnder2 schlielich gelang ihm ein ungewhnlicher ,knoten1 und er lief vor das ,haus hinaus4 ,es war schwarz1 durchaus schwarz4 ,bro begab sich die ,gasse hinab und suchte ein erleuchtetes ,fenster2 nie zuvor hatte er ein so bis ins ,bewutlose entschlummertes ,dorf gesehen1 so fremd allem ,wachenden1 so fremd -- nirgends waren klagende ,nachtlampen1 nirgends ein ,lichtstreifen hinter den ,fensterscheiben4 ,entsetzt hielt er inne vor der ,kapelle3 in den ,fenstern zitterte und irrte das matte ,licht einer ,flamme4 ,die ewige ,lampe1 begriff er nach einer ,weile und ging weiter2 aber nirgends war beleuchtet2 berall dunkel1 nur etwas ,blsse1 von den ,wnden ausgeschwitzt --4 ,leise kehrte ,bro zurck und lauschte vor den stummen ,huschen4 ,wird drinnen kein ,jammern ertnen1 wird nicht stille ,ohnmacht erbeben8 ,wird keine ,frauenstimme weinen8 ,bebend sondierte ,bro die verschlossenen ,rume des ,schweigens2 nichts1 kein dichter ,atem1 nichts -- fliegt nicht aus der ,weite der ,nacht1 aus irgendeiner ,ferne1 von irgendeiner ,seite der ,welt ein herzzerreiender ,schrei um ,hilfe heran8 ,wie fremd ist diese schlafende ,welt1 die nicht spricht6 ,die nicht vor ,schmerz aufschreit6 ,die nicht nach ,erlsung ruft6 ,wenn jetzt der leiseste ,klageruf sich erhbe1 wrde er nicht feurig nach ihm langen1 wrde er sich nicht an ihn lehnen wie an eine ,sule1 wrde er ihn nicht erfassen wie ein im ,dunkel entzndetes ,licht ''' ,andern willst du helfen1 ertnte es spttisch und klar in ihm1 und kannst dir selber nicht helfen6 ,aber was1 dachte ,bro in schmerzlichem ,erstaunen1 ist dem wirklich so8 ,doch eher darum1 ach1 gerade darum1 weil du dir selber nicht helfen kannst -- wer sich zu helfen vermag1 wird sich selber helfen2 aber du1 der du dir nicht helfen kannst1 hier bist es nicht eben du ''' ,bro blieb wie geschlagen stehen4 ,dir selber kannst du nicht helfen8 ,aber ist es denn wirklich so8 ,brauch ich berhaupt ,hilfe ''' von mir selbst oder von irgendwem8 ,ist mir so schlimm8 ,gott1 das nicht6 ,ich lebe ja nach meinem ,sinn und mehr will ich nicht4 ,nur meine ,tage fr mich allein zu verleben4 ,ich habe keine unerfllten ,wnsche4 ,vielleicht habe ich berhaupt keine ,wnsche4 ,mir selbst kann ich nicht helfen ''' ,worin auch4 ,nie ist es mir in den ,sinn gekommen4 ,bleibe alles1 wie es ist3 ,tag um ,tag1 bis ins ,unabsehbare4 ,tag um ,tag8 ,bro setzte sich auf einen ,eckstein und blickte unbewegt in die ,finsternis1 als trumte er heimlich den unterbrochenen ,traum zu ,ende2 oder als trumte er ihn ,tag um ,tag1 ,monat und ,jahr1 bis ins ,unabsehbare4 -- ,nichts mehr verndert sich2 was sollte sich auch ndern8 ,die ,ereignisse fliehen und die ,jahre vergehen2 aber ,tag um ,tag kehrt zurck1 so als geschhe berhaupt nichts4 ,ein ,tag ist vergangen3 was liegt daran8 ,es wird ja derselbe ,tag1 derselbe ,tag mir morgen kommen4 ,nur wenn die ,zeit vergeht6 ,und tglich kann ich mir sagen3 ,ich habe nichts verloren als einen ,tag4 ,nichts mehr als einen ,tag6 ,warum also diese ,angst8 ,bro rieb sich hart die ,stirn4 ,ich sollte mich fassen4 ,ich bin unausgeschlafen4 ,ich bin stehengeblieben1 und die ,tage sind um mich gewachsen wie ,mauern2 ,tag um ,tag haben sich glatt und schwer geschichtet wie ,wnde4 ,schon erwache ich allmhlich3 aber wird es ein neuer und niegewesener ,tag sein1 den ich ringsum finde8 ,oder ein ,tag1 zusammengesetzt aus tausend vergangenen -- wie ,mauern8 ,und sage ich mir wieder3 das ist also wieder ein weiterer ,tag unter tausend aufgerichteten -- wie ,mauern8 ,warum ist er geworden8 gestern war doch nur um einen weniger6 ,stand es dafr1 wegen dieses einen ,tages zu erwachen8 ,alle ,schlfrigkeit fiel pltzlich von ihm ab4 ,das ist ja ein ,kerker1 begriff er entsetzt2 so viele ,jahre habe ich wie im ,kerker gelebt6 ,weit tat er die ,augen auf2 ihm war1 als erhellten sich traurig all diese ,jahre3 seltsam fremd1 seltsamer bekannt2 alles1 nichts1 ,tage ohne ,zahl ''' ,ach1 ein ,kerker1 ri sich ,bro los4 ,werde ich denn niemals erwachen in niegewesenem ,tag8 ,warte ich denn nicht tglich darauf 7-- ach1 ,kerker67 und habe ich nicht vielleicht immer gewartet1 begriff er pltzlich 7-- vergangene ,jahre klrten sich auf71 ach1 bin ich eigentlich nur deshalb stehen geblieben1 um den ungeahnten ,tag zu erwarten8 ,vergangene ,jahre klrten sich auf4 ,sieh1 ,gott1 flsterte ,bro1 zum ,himmel emporblickend1 ich verschweige es dir nicht lnger2 ich habe auf deine ,hilfe gewartet1 auf eine wunderbare ,erlsung2 da ein groes ,ereignis geschhe1 ein jhes ,licht in den ,ritzen1 und nach heftigen ,schlgen in die ,tr eine starke ,stimme gebte3 ,lazarus1 steh auf6 ,so viele ,jahre habe ich die ,stimme des ,siegers erwartet2 du kamst nicht1 und ich verlasse mich nicht mehr darauf4 ,aber wenn ich noch harre1 so ist es auf ,hilfe und ,erlsung4 ,auf eine ,stimme1 die mich aus meinem ,gefngnisse ruft4 ,vielleicht ist sie nicht so stark1 sondern so schwach1 da ich sie mit der eigenen ,stimme untersttzen mu4 ,vielleicht ist es keine gebietende1 sondern eine flehende ,stimme3 ,lazarus1 steh auf1 uns zu helfen6 -- ,dir selbst kannst du nicht helfen3 wer wird dir helfen8 ,wer kommt dich befreien1 der du es selbst nicht vermagst8 ,alles schlft in unbewutem ,frieden2 kindlich piept der ,schmerz auf des ,schlafenden ,lippen2 ein knabenhafter ,traum1 etwas von einem ,zug1 ein flchtiger ,traum zeichnet sich an den ,wnden des ,gefngnisses ab4 ,aber unversehens kommt er -- pocht an dein ,fenster und ruft dich aus dem ,traume der niegewesene ,tag4 ,ob du ihn erkennst und unverschlafen aufspringst8 ,vielleicht hast du ein ,weltbeben erwartet3 hre ein stilles1 flehendes ,rufen4 ,vielleicht kommt der ,tag1 den du erwartest1 gar nicht wie ein ,feiertag2 nur ein ,wochentag1 ,montag des ,lebens1 neuer 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