---------------------------------------- ---------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,die ,markierung mit ,gleichheitszeichen 7 7 zeigt eine gesperrte ,phrase zur ,hervorhebung an1 das ,einfassen mit ,unterstrichen 7 7 die ,verwendung einer anderen ,schriftart 7,antiqua7 fr ,phrasen in einer ,fremdsprache 7lateinisch1 englisch1 franzsisch7 im ,original4 ,tilden 7 7 markieren fettgedruckte ,passagen4 ,zur ,kennzeichnung hochgestellter ,zeichen wurde das ,caret-,symbol 7 7 verwendet4 ,die ,zeichenfolge steht fr das ,sonderzeichen fr verstorben4 ,bei groen ,zahlen im fortlaufenden ,text sind die ,leerstellen zwischen ,million und ,tausend durch ,punkt und ,komma ersetzt1 so zum ,beispiel #bj-be1jjj statt #bj-be #jjj und #a4ijj1jjj statt #a #ijj #jjj4 ,im ,inhaltsverzeichnis wird auf ,kapitel ,,viii1 ,abschnitt #d4 d7 auf den ,punkt #b4 ,poesie und schne ,literatur auf ,s4 #gg verwiesen4 ,im ,original fehlt diese berschrift4 ,in ,kapitel ,,vi1 ,abschnitt #h4 e7 ist die ,verteilung des fortlaufenden ,textes und der ,tabellen geringfgig verndert1 indem wenige ,textzeilen zwischen einem ,seitenkopf oder -fu und ,tabelle der vorhergehenden oder folgenden ,seite zugeordnet sind4 ,zeichensetzung und typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert ---------------------------------------- ---------------------------- ,illustration3 ,it is better to fight for the good1 than to rail at the ill4 ,neupauer ,der ,kollektivismus und die soziale ,monarchie ,dr4 ,joseph ,r4 v4 ,neupauer ,der ,kollektivismus und die soziale ,monarchie ,motto3 ,nach ,sidney ,whitman sagte ,bismarck einmal3 ,wenn ich die ,gestalt whlen knnte1 in der ich noch einmal leben mchte1 wei ich nicht1 ob ich nicht ganz gerne eine ,ameise sein wrde4 ,jede ,ameise mu arbeiten1 ein ntzliches ,leben fhren1 jede ,ameise ist fleiig4 ,da gibt es vollkommene ,subordination1 ,disziplin und ,ordnung4 ,sie sind glcklich1 denn sie arbeiten4 ,illustration ,dresden #aiji -- ,richard ,lincke ,alle ,rechte vorbehalten4 ,unbefugter ,nachdruck wird gerichtlich verfolgt4 ,copyright #aiji by ,e4 ,pierson's ,verlag4 ,druck von ,e4 ,pierson's ,verlag 7,richard ,lincke71 ,dresden4 ,inhaltsverzeichnis4 ,seite ,einleitung ,,ix ,i4 ,die kollektivistische ,gesellschaftsordnung in ihren allgemeinsten ,umrissen und die ,rechtsgrundstze1 nach welchen sie ins ,leben einzufhren und nach ihrer ,einfhrung die ,verwaltung zu fhren sein wird #a ,,ii4 ,das kollektivistische ,rechtssubjekt #af ,,iii4 ,die ,verfassung eines kollektivistischen ,staates #bj #a4 ,allgemeines #bj #b4 ,das souverne ,volk #ba #c4 ,das ,stimm- und ,wahlrecht4 ,form der ,ausbung #bd #d4 ,wahlen #bh #e4 ,das ,objekt der ,volksbeschlsse #cj #f4 ,die ,erhaltung der ,staatseinheit #cb ,,iv4 ,die ,monarchie und der ,adel #cd ,v4 ,die ,beamtenorganisation #da #a4 ,der ,verwaltungsorganismus4 ,detailverwaltungsmter #da #b4 ,der rztliche ,dienst #ej #c4 a7 ,der ,erziehungs- und ,unterrichtsdienst #eh b7 ,hherer ,unterricht #fa c7 ,die ,akademie #fd ,,vi4 ,dauernde ,einrichtungen und ,verwaltungsbehelfe #fg #a4 ,die ,wohnungsansiedelungen #fg a7 ,urgemeinden oder ,drfer #fg b7 ,die ,bezirksvororte #gj c7 ,die stdtischen ,ansiedlungen #ga #b4 ,die ,verteilung der ,bevlkerung #gc #c4 ,die ,evidenthaltung der ,bevlkerung #gg #d4 ,die ,kommunikationen #gh a7 ,eisenbahnen1 ,schiffahrt #gh #a4 ,ihre ,bentzung fr allgemeine ,zwecke #gi #b4 ,ihre ,bentzung fr ,zwecke des ,einzelnen #ha b7 ,automobile #hd #e4 ,telegraph und ,telephon #he a7 ,ihre ,einrichtung und ,bentzung fr allgemeine ,zwecke #he b7 ,ihre ,bentzung fr die ,zwecke des ,einzelnen #hh #f4 ,die ,post #hi #g4 ,tagesbltter der ,verwaltung #ia #h4 ,die ,verrechnung und ,statistik #id a7 ,ihre ,aufgabe #id b7 ,die ,bevlkerungsstatistik #ie c7 ,die ,gter- und ,verkehrsstatistik #if d7 ,zustandekommen und ,einrichtung der ,verrechnung und ,statistik #ih e7 ,beispiele von statistischen ,tabellen #ajj ,,vii4 ,der ,kollektivismus und die ,erhaltung1 ,vermehrung und natrliche ,veredlung des ,volkes #abf #a4 ,die ,bevlkerungspolitik #abf #b4 ,ehe1 ,familie1 ,elternrecht1 ,wahlmtter1 ,anteil des ,staates an der ,erziehung #acf #c4 ,geschlechtliche ,sittlichkeit4 ,freie ,liebe #adf #d4 ,die ,frauenkurie #aee #e4 ,die ,erziehung #aeh a7 ,pflichten des ,staates der ,jugend gegenber #aeh b7 ,erziehungsorgane #afa c7 ,die physische ,erziehung #aff d7 ,intellektuelle ,erziehung #afi e7 ,der ,unterricht im vorschulpflichtigen ,alter #aga f7 ,der ,elementarunterricht4 ,in sterreich der ,unterricht in einer zweiten ,sprache des ,reiches #agb g7 ,fachschulen niederer ,ordnung und fr fremde ,sprachen #age h7 ,andere ,anstalten zur ,volkserziehung4 #a4-ac4 #agf i7 ,ethische ,erziehung4 #a4-aj4 #ahc #f4 ,die ,rechtspflege #aia ,,viii4 ,der ,kollektivismus und der allgemeine ,fortschritt #aid #a4 ,fortbildung #aid #b4 ,das ,vereinswesen #aif #c4 ,die ,sammlungen #bjb #d4 ,zeitschriften1 ,bcher1 ,bibliotheken #bjc a7 ,die ,presse fr ,staats- und allgemeine ,angelegenheiten #bjd b7 ,die ,fachpresse #bjg c7 ,die ,unterhaltungspresse und schne ,literatur #bjh d7 ,bcher #bji #a4 ,die wissenschaftliche ,literatur #bji #b4 ,poesie und schne ,literatur #baa e7 ,bibliotheken #bae #e4 ,die ,verteilung der ,konsumtibilien #bag #f4 ,die ,forschung #bba #g4 ,die ,kunst #bba a7 ,schpferische ,kunst #bbb b7 ,kunstreproduktion #bbd c7 ,das ,kunstgewerbe #bbd #h4 ,die technische ,erfindung #bbe #i4 ,die ,anerkennung der ,verdienste hheren ,grades im ,kollektivstaate #bca a7 ,das ,arbeitsleitungsrecht #bcc b7 ,ehrenvorzge #bcd c7 ,das ,vorrecht der ,wahl #bce d7 ,vorzge in ,beziehung auf die ,wohnung #bcf e7 ,vorzge in ,beziehung auf ,kleidung #bcg f7 ,vorzge in ,beziehung auf ,nahrung #bcg g7 ,das ,vorrecht in ,beziehung auf einen eigenen ,hausstand #bch h7 ,vorrechte in ,beziehung auf ,geselligkeit #bci i7 ,vorrechte in ,beziehung auf ,konzerte1 ,theater #bdj k7 ,reisen im ,in- und ,auslande #bdj l7 ,das ,vorrecht in ,beziehung auf die in ,,viii1 #e1 geschilderten ,verteilungen #bdj m7 ,das ,vorrecht der ,arbeitsfreiheit #bdj n7 ,das ,vorrecht der freien ,wahl des ,domizils #bda o7 ,andere berufsmige ,vorrechte #bdb p7 ,das ,vorrecht1 ,pferde1 ,wagen und ,automobile zu halten #bdb #aj4 ,religion1 ,kultus1 ,festlichkeiten #bdg #aa4 ,die ,wettbewerbungen1 ,glcksspiele #bed #ab4 ,nachweis der konomie der in diesem ,werke vorgeschlagenen ,organisation des ,verteilungs-1 ,sanitts- und ,unterrichtsdienstes #bee ,,ix4 ,darstellung der ,befriedigung der wichtigsten ,bedrfnisse des ,volkes im ,kollektivstaat #bfb #a4 ,befriedigung des ,wohnungsbedrfnisses #bfb #b4 ,befriedigung des ,nahrungsbedrfnisses #bgc #c4 ,bekleidung #bge #d4 ,die sonstigen ,bedrfnisse auer ,wohnung1 ,nahrung und ,kleidung #bgf ,x4 ,die ,sachproduktion im ,kollektivstaate #bgh #a4 ,die ,kultur der ,zerealien #bha #b4 ,der ,futterbau #bhc #c4 ,die ,viehzucht #bhd #d4 ,kleinvieh und ,geflgelzucht #bhh #e4 ,wasserwirtschaft #bhi ,,xi4 ,die ,verteilung im ,kollektivstaate #bib #a4 ,die ,verteilung der ,arbeit #bib a7 ,der ,arbeitstag #bic b7 ,sonntag1 ,feiertage1 ,ferien #bif c7 ,arbeitsbefreiung #big d7 ,arbeitszuweisung #bih #b4 ,die ,verteilung der ,gter #cja ,,xii4 ,die ,beziehungen des ,kollektivstaates zum ,auslande #cjc #a4 ,der ,gteraustausch #cjc #b4 ,der ,reiseverkehr #cje #c4 ,die ,aus- und ,einwanderung #cjg #d4 ,politische ,beziehungen und ,landesverteidigung #caa ,,xiii4 ,vorteile und ,nachteile des ,kollektivismus #cag ,,xiv4 ,umwandlung der ,staaten zur ,einfhrung der kollektivistischen ,gesellschaftsordnung #ccc ,einleitung4 ,in einer ,rede des sterreichischen ,ministerprsidenten ,baron ,beck im sterreichischen ,herrenhause vom #bd4 ,juli #aijg sagt derselbe3 ,damit hat sich eines der wichtigsten ,staatsprobleme auf die ,tagesordnung gestellt4 ,dieses ,problem ist3 ein richtiges ,gleichgewicht herzustellen zwischen dem erwachten ,selbstbewutsein breiter ,volksschichten und den unerllichen ,forderungen1 die im ,interesse kraftvoller ,durchfhrung des ,staatswillens und der sicheren ,erreichung der ,staatszwecke erhoben werden mssen4 ,das sind die zwei ,pole1 zwischen denen sich das ffentliche ,leben bewegt und zwischen denen die ,ausgleichung gefunden werden mu4 ,soll die ,monarchie ihrer geschichtlichen ,stellung gerecht werden1 dann mu sie unter ihre ,aufgaben an oberster ,stelle die soziale ,frsorge fr die breiten ,schichten der ,bevlkerung aufnehmen4 ,ich fr meinen ,teil glaube1 da ein gesunder sozialer ,fortschritt und die ruhige ,entwickelung zu einem wahrhaft modernen ,staat1 der seinem ,wesen nach ,wirtschaftsstaat und soziale ,frsorgeanstalt sein mu1 nicht nur neben einer starken monarchischen ,gewalt1 sondern gerade mit ihr und durch sie mglich ist4 ,ich begre es1 da unserem alten1 ehrwrdigen ,staatsgebilde die ,aufgabe geworden ist1 den hervorragenden ,beruf der ,monarchie fr die modernen sozialen ,aufgaben darzutun4 ,mit ,zuversicht in die ,zukunft blickend1 drfen wir die neue ,bahn betreten in der festen berzeugung1 da unser geliebtes ,vaterland nicht nur den gewaltigen ,problemen der ,neuzeit sich gewachsen zeigen1 sondern gerade an diesen gesteigerten ,aufgaben wieder seine unverwstliche1 ewig blhende ,lebenskraft erweisen wird4 ,fr diese ,aufgaben erbitte ich mir die ,autoritt des hohen ,hauses und da ich mich mit ihm eins wei in dem ,gedanken an eine machtvolle ,monarchie1 so hoffe ich1 da meiner ,bitte die ,erfllung nicht versagt bleiben wird4 ,nicht irre machen darf uns1 da der ehemalige ,ministerprsident ,baron ,beck so groe ,ideen angekndet1 dann aber nicht das ,geringste getan hat1 um die ,verwirklichung dieser ,ideen vorzubereiten und um den ,staat in einen wahrhaft modernen ,staat1 in einen ,wirtschaftsstaat1 in eine soziale ,frsorgeanstalt umzugestalten4 ,denn die sterreichischen ,staatsmnner vermgen gar wenig4 ,da aber sterreich auf keine ,weise zur ,ruhe kommen kann1 so lange es sich in den ausgefahrenen ,geleisen der ,individualwirtschaft fortbewegt1 knnen wir mit ,sicherheit darauf rechnen1 da die sterreichische ,staatskunst sich doch eines ,tages dieses ,ideals bemchtigen wird4 ,diese ,worte zeigen1 da die sterreichische ,regierung der ,monarchie und insbesondere den ,habsburgern die ,sendung vindiziert1 neue staatliche ,grundlagen zu schaffen und ,aufgaben zu lsen1 die ohne ,staatsomnipotenz nicht gelst werden knnen4 ,diese ,ideen sind in belletristischer ,form bereits in meinem ,romane sterreich im ,jahre #bjbj zum ,ausdrucke gekommen und in diesem ,werke werden sie philosophisch1 volkswirtschaftlich und staatspolitisch dargelegt4 ,die ,intelligenz mu sich derselben bemchtigen1 weil sie nur durch ,mitarbeit an der bevorstehenden ,umgestaltung sicherstellen kann1 da diese ,umgestaltung auch den hheren ,interessen1 der ,kunst1 der ,forschung und dem technischen ,fortschritte zugute kommen wird1 whrend die sozialdemokratische ,partei1 in dogmatische ,irrtmer verrannt1 uns der sozialen ,revolution und damit der ,anarchie entgegentreibt und1 wenngleich gegen ihren ,willen1 die ganze ,kultur in ,frage stellt4 ,i4 ,die kollektivistische ,gesellschaftsordnung in ihren allgemeinsten ,umrissen und die ,rechtsgrundstze1 nach welchen sie ins ,leben einzufhren und nach ihrer ,einfhrung die ,verwaltung zu fhren sein wird4 ,ich bin bei meinen ,untersuchungen des sozialen ,problems folgenden ,weg gegangen4 ,ich habe mir vorgestellt1 da der ,staat wirtschaftlich allmchtig geworden sei4 ,er sei ,alleineigentmer allen ,besitzes1 er allein kann ,arbeit geben1 er allein produziert und wird ,eigentmer der durch ,arbeit erzeugten ,gter1 von ihm allein kann man ,gter1 also vor allem den ,unterhalt1 aber auch alles andere1 was wir brauchen1 erlangen1 und nun stellte ich mir vor1 wie er die vorhandenen ,arbeitskrfte verteilen1 was er produzieren und wie er ber die von der ,natur freiwillig gebotenen und die durch ,arbeit erzeugten ,gter verfgen wrde4 ,ich betrachtete den ,umsatz von ,arbeitskrften und ,gtern so1 wie er sich bei gnzlicher ,aufhebung des ,privateigentums und der ,geldwirtschaft1 also bei ausnahmsloser ,naturalwirtschaft gestalten mte1 und indem ich dieses ,prinzip auf die ganze ,produktion und auf die ganze ,gterverteilung anwendete1 mute offenbar jeder belstand1 der damit verbunden wre1 und jede ,undurchfhrbarkeit einer ,anwendung des ,prinzips auf irgend einen ,teil der ,produktion oder ,verteilung an den ,tag kommen4 ,da der ,staat zunchst ,eigentmer aller ,gter wird und die ,einzelnen nur von ihm etwas erlangen knnen1 mute die ,frage immer zur ,untersuchung kommen1 in welchen ,fllen der ,staat das ,eigentum zu gunsten des ,einzelnen aufgeben msse1 damit der ,verteilungszweck erreicht werden kann und es ergab sich1 da nur dann das ,staatseigentum aufgegeben werden mu1 wenn die ,gter dem ,einzelnen zum ,verbrauche fr seine ,person berlassen werden mssen4 ,das ist bei der ,nahrung unzweifelhaft der ,fall1 niemals aber beim ,verbrauche fr die ,zwecke der ,gtererzeugung1 welche ja der ,staat fr seine eigene ,rechnung betreibt1 wodurch sich also ,gter der einen ,art in ,gter der andern ,art verwandeln1 wobei aber darum doch die einen und die anderen ,staatseigentum bleiben4 ,wrde man ,teile der ,produktion den ,einzelnen fr ihre persnlichen ,zwecke berlassen1 wie beim ,verkochen von ,nahrungsmitteln im ,familienhaushalte1 so wrde eine ,eigentumsbertragung zu diesem ,ende stattfinden mssen4 ,allein ich nahm als die ,regel an1 da der ,staat auch die ,speisenbereitung fr ,rechnung der ,gesamtheit betreibt und da also erst beim ,verzehren der gekochten ,speisen das ,staatseigentum aufgegeben werden mu4 ,ausnahmen zugunsten ,einzelner kommen vorlufig nicht in ,betracht4 ,gegenstnde1 die nicht durch ,verbrauch sondern durch ,bentzung dem ,einzelnen dienstbar gemacht werden1 wie ,kleider1 ,wsche1 ,mobilien1 ,bcher1 ,instrumente1 bedrfen keiner ,eigentumsbertragung1 um in diese ,art der ,konsumtion berzugehen und so wurde zunchst der ,grundsatz aufrecht erhalten1 da diese ,gegenstnde ,staatseigentum bleiben1 also der ,reihe nach mehreren ,personen zum ,gebrauche dienen knnen1 und1 wenn sie unbrauchbar werden1 wieder ,material fr die ,staatsproduktion liefern4 ,damit ist die dauernde ,gebrauchszuweisung immerhin vereinbar4 ,doch zeigt sich da1 da es ,flle gibt1 in welchen der ,einzelne bei ,gebrauchsgtern1 ja selbst bei ,produktionsmitteln das ,recht haben mu1 nach seinem ,gutdnken damit zu verfahren1 weil er sonst in seiner ,freiheit zu sehr beschrnkt wre und weil sonst der ,verteilungszweck1 die ,wohlfahrt ,aller1 nicht erreicht wrde4 ,so ist es mir offenbar nicht erlaubt1 ein ,stck ,papier zu beschreiben1 oder mit ,zeichnungen zu bedecken1 welches fremdes ,eigentum ist4 ,man knnte also keinen ,brief schreiben und viele andere persnliche ,zwecke nicht erreichen1 wenn man immer nur ber das verfgen drfte1 was man zu seiner ,ernhrung verzehrt4 ,daraus folgt nun1 da eine gewisse ,menge von sehr mannigfaltigen ,gtern zur ,verteilung unter die ,bevlkerung zu dem ,ende gelangen mu1 damit der ,einzelne damit machen kann1 was er fr gut hlt4 ,doch soll der ,staat auch an diesen ,stoffen und den daraus hergestellten ,dingen eine ,art von ,obereigentum behalten1 damit keine dem ,staatswohl zuwiderlaufenden ,zwecke verfolgt werden knnen und damit der ,staat in die ,lage kommen soll1 hhere ,zwecke des ,gemeinwesens auch mit diesen ,gtern zu verfolgen1 wenn ein ,anla vorliegt4 ,so soll er auf ,briefe1 die von einer historisch berhmten ,persnlichkeit herrhren1 eine ,art von ,vorrecht haben1 desgleichen auf ,bilder1 ,statuen1 ,manuskripte1 die von einem ,einzelnen nicht berufsmig1 also fr ,rechnung des ,staates1 sondern im freien ,schaffen gemalt1 modelliert und verfat worden sind1 insofern es im ,gesamtinteresse liegt1 da selbe erhalten1 verwahrt und ,allen zugnglich gemacht werden knnen1 was immerhin nicht ausschliet1 da das ,privatgebrauchsrecht auf eine oder mehrere ,generationen unbeschadet jenes ,obereigentums geduldet werden kann4 ,nur das ,recht der ,zerstrung knnte der ,staat verwehren1 wenn ein wirklicher ,wert geschaffen wurde und die ,staatsverwaltung das ,obereigentum geltend zu machen erklrt hat4 ,auch ist es unzweifelhaft1 da auf dem oben bezeichneten ,wege auch ,stoffe zur ,verteilung gelangen werden1 welche man auerberuflich zu chemischen ,versuchen verwendet4 ,wrden aber ,gifte oder ,explosivstoffe auf diese ,art hergestellt werden und ein schdlicher ,gebrauch zu besorgen sein1 so mu dem ,staate das ,recht der ,konfiskation der verteilten ,stoffe und der daraus hergestellten ,produkte auf ,grund seines ,obereigentums zustehen4 ,fr die zur ,verteilung gelangenden ,stoffe1 ,mal- und ,zeichen- oder ,schreibrequisiten1 ,gespinnste1 ,gewebe1 ,holz1 ,metalle1 gesammelte ,naturprodukte1 auch selbstgesammelte1 schlage ich den ,ausdruck ,konsumtibilien vor1 weil den damit ,beteiligten der ,verbrauch freisteht1 obschon das ,staatseigentum nie erlischt4 ,von dieser ,verteilung wird in ,,viii1 #e1 ausfhrlicher gesprochen4 ,diese ,art des ,staatseigentums und beziehungsweise ,staatsobereigentums bietet eine groe ,menge von ,vorteilen4 ,der ,eigentmer einer ,sache ist in einem solchen ,staate nie zweifelhaft und darum ist ,diebstahl und ,veruntreuung1 auer zum persnlichen ,verbrauche in ganz kleinen ,mengen1 unmglich4 ,der ganze ,handelsumsatz -- nmlich durch ,kauf und ,verkauf -- ist berflssig und dadurch werden viele hunderttausende1 ja ,millionen von ,arbeitskrften fr wichtigere ,zwecke frei4 ,die ,bentzung materieller ,mittel zu verbrecherischen ,zwecken wird auerordentlich erschwert1 wenn sie gleich nicht ganz unmglich gemacht werden kann4 ,endlich trifft jeder ,zufall den ,eigentmer1 daher dieser ,grundsatz des ausnahmslosen ,staatseigentums als ,versicherung fr den ,gebrauchsberechtigten wirkt1 ein zuflliger ,gewinn aber immer der ,gesamtheit zustatten kommt4 ,es wird sehr genau gezeigt werden1 da keine ,art von wnschenswerter ,verteilung fr ,gebrauchs- und ,verbrauchszwecke durch diese ,grundstze erschwert oder vereitelt wird1 vielmehr ist alles viel beweglicher1 jeder nicht gemeinschdliche ,privatzweck viel leichter erreichbar als dort1 wo jeder ,gebrauch oder ,verbrauch eine ,erwerbung und ,eigentumsbertragung voraussetzt4 ,eine besondere ,sorgfalt wurde der ,untersuchung der ,frage gewidmet1 wie die ,rechnungslegung und die ,sicherstellung der gesetzmigen ,gebarung mit dem ,staatseigentum und dem ,staatseinkommen durchzufhren wre und es ist dieser ,gegenstand in einem besonderen ,kapitel errtert worden4 ,mit dem ,geldverkehre hrt auch die ,geldverrechnung auf und es vertritt die statistische ,tabelle die ,stelle unserer heutigen ,kassenjournale4 ,doch ist eine tgliche ,statistik1 wie sie von mir vorgeschlagen und in ,,vi1 #h1 e1 exemplifiziert wird1 nicht nur ,statistik1 also ,feststellung wirtschaftlicher ,werte bei ,ablauf einer lngeren ,periode1 sondern zugleich ,ermittlung der kleinsten ,bewegungsstufen4 ,sie verhlt sich zur heutigen ,statistik wie das ,journal zur ,bilanz4 ,es wurde geprft1 ob die ,statistik aller schnell verbrauchten ,gter1 wie ,milchprodukte1 ,eier und das ,fleisch geschlachteter ,tiere1 durch statistische ,tabellen1 und zwar im ,zusammenhange mit einer ,statistik der ,verteilung der ,bevlkerung dergestalt durch den ,druck verffentlicht werden knnte1 da alle ,produktion und ,verbrauch dieser ,gter tglich allgemein bekannt gemacht wird und zwar in einem solchen ,zusammenhange mit dem ,nachweise des ,verpflegstandes einer jeden ,gemeinde und eines jeden ,quartiers1 da jeder ,volksgenosse sich ber die ,rechtmigkeit dieser ,verteilung jederzeit orientieren kann4 ,doch hat eine genaue ,prfung1 die ich mir jederzeit habe angelegen sein lassen1 ergeben1 da eine solche tgliche ,verffentlichung in einem ,mae1 da jeder ,volksgenosse die ,verteilung selbst prfen kann1 wahrscheinlich doch einen zu groen ,papierverbrauch zur ,folge htte4 ,man kann nmlich ziemlich genau statistisch feststellen1 wieviel das ,volk pro ,kopf und ,jahr im ,ganzen an ,papier verbraucht und wieviel davon durch solche ,verffentlichungen verbraucht wrde4 ,da zeigt sich nun1 da eine solche ,verffentlichung in jenem ,ausmae1 wie es wnschenswert erschiene1 vielleicht eine allzu groe ,belastung des ,papierbudgets ergeben knnte1 daher zwar vorgeschlagen wird1 da fr die ,verwaltung und die ,bevlkerung eines jeden ,bezirkes die statistischen ,ausweise dieser ,art tglich abgeschlossen und schriftlich zur ,prfung aufgelegt werden sollen1 da aber1 wenn eine tgliche ,verffentlichung dieser ,statistik des ,papierverbrauches wegen sich als untunlich erweisen sollte1 nur die ,kreis-1 ,provinz- und ,reichsstatistik tglich1 die ,bezirksstatistik aber nur von ,woche zu ,woche allgemein und durch den ,druck verffentlicht werden sollen4 ,das ,nhere hierber enthalten die ,abschnitte ,,vi1 #g und #h ber das ,zeitungswesen und die ,statistik4 ,zum ,zwecke der ,beurteilung der ,administration und des ,arbeitsaufwandes fr ,verwaltung1 ,erziehung1 ,volksunterricht und das ,sanittswesen wurde angenommen1 da die ,landgemeinden auf einen ,bevlkerungsstand von beilufig tausend ,kpfen gebracht1 grere ,gemeinden und ,stdte aber in ,quartiere von einer ,bevlkerungszahl von beilufig tausend ,kpfen geteilt werden sollen4 ,diese ,verteilung der ,bevlkerung und die ,verringerung der eigentlichen stdtischen ,bevlkerung auf hchstens #b-c der ,gesamtbevlkerung ist von unermelichen ,vorteilen fr die ,hygiene1 die ,landwirtschaft1 die ,verwaltung1 die ,volkserziehung1 den ,volksunterricht und die konomie4 ,und daraus ergibt sich nun auch eine sehr genaue bersicht1 wieviele ,personen in jenen ,berufen anzustellen sein werden und wie gro die ,arbeitslast fr die einzelnen ,angestellten sein wird4 ,nun ist zwar der angenommene ,bevlkerungsstand der ,gemeinden und ,quartiere keineswegs pedantisch festzuhalten1 und er wird auch innerhalb gewisser ,grenzen schwanken1 allein es wird sich ergeben1 da der ,verwaltung vielerlei ,auswege zu ,gebote stehen1 um eine sehr empfindliche ,verschiebung hintanzuhalten4 ,die ,aufhebung des ,privateigentums1 welches den ,domizilwechsel sehr erschwert1 der gemeinsame ,staatsbetrieb und die leichtere ,versetzbarkeit der nicht produktiven ,bevlkerung1 dann die ,notwendigkeit1 in einem ,staate von #de ,millionen ,bewohnern 7ich nehme die ,verhltnisse sterreichs zur ,grundlage7 alljhrlich dem ,volkszuwachse entsprechend mindestens #bjj-cjj ,ortsgemeinden neu aufzubauen1 werden immer eine ,ausgleichung des ,bevlkerungsstandes der einzelnen ,gemeinden und ,quartiere ermglichen1 wo es fr die ,verwaltung ein ,bedrfnis ist4 ,die ,notwendigkeit1 alle ,wohnungsansiedelungen nach und nach fr die ,zwecke der ,kollektivwirtschaft umzubauen1 mu ins ,auge gefat werden und es ist davon in ,,vi1 #b1 die ,rede4 ,die ,versorgung eines groen ,bruchteiles der ,bevlkerung1 welcher heute verkmmert und bei uns mehr in ,stllen haust1 als in menschlichen ,wohnungen1 mit ,wohnhusern1 die ,anpassung der ,landwirtschaft an den ,kollektivbetrieb1 die ,assanierung vieler vernachlssigter ,gemeinden1 macht ohnehin viele ,neubauten notwendig und1 da die ,umwandlung unserer ,gesellschaftsordnung auch nur nach und nach erfolgen und die bergangsperiode auf #dj-ajj ,jahre veranschlagt werden kann1 so ist der notwendige ,bauaufwand wohl zu bestreiten1 besonders da viele verwendbare ,baumaterialien und ,baubestandteile beim ,abbruche der alten ,bauten gewonnen werden4 ,hat ,nordamerika in weniger als hundert ,jahren ,wohnungen fr #gj ,millionen ,menschen bei rasch steigender ,volkszahl und ohne ,abbruchmaterialien schaffen knnen1 so mu ein ,staat von #de ,millionen bei verhltnismig stationrem ,bevlkerungsstande den ,bauaufwand fr die notwendige ,umgestaltung in ein bis zwei ,generationen aufzubringen vermgen4 ,der ,bauaufwand wird im kollektivistischen ,staate dann aufzubringen sein1 wenn die ,verwaltung ohne ,vernachlssigung anderer ,produktionszweige so viele ,prozente der verfgbaren ,arbeitskrfte im ,bauwesen verwenden kann1 als zur ,bewltigung der festgesetzten ,bauarbeiten innerhalb der angenommenen ,umgestaltungsperiode erforderlich sind4 ,die ,forderung1 da der ,staat zum ,kollektivismus bergehe1 wird nicht aus ,gefhlsduselei und ,mitleid1 aus ,gerechtigkeitsgrnden1 aufgestellt1 sondern aus volkswirtschaftlichen und staatspolitischen ,erwgungen und im ,interesse der ,kultur und des ,fortschrittes4 ,es wird nur die ,aufopferung eingebildeter ,interessen gefordert und ich erwarte sie nicht von der ,gte der ,einzelnen4 ,der ,staat soll nur die wirtschaftliche ,macht schonungslos gebrauchen1 die er bereits besitzt1 und er wird ohne ,rechtsbruch zur ,omnipotenz gelangen4 ,die ,rechtskontinuitt mu gewahrt1 die revolutionre ,umgestaltung mu verhindert1 jede ,gewalt ohne ,schwche unterdrckt werden1 aber ,aufgabe der ,regierungen ist es1 die hier angegebenen ,ziele anzustreben4 ,die ,staatsmnner1 welche diesen ,zielen zustreben1 werden sich ebenso sicher finden1 wie es nicht fehlen konnte1 da sich ,staatsmnner fanden1 die1 den ,frsten zum ,trotze1 die ,einheit der deutschen ,nation herbeifhrten4 ,wer dieses ,buch liest1 wird sich berzeugen1 da unsere ,gesellschaftsordnung eine ,maschine mit einem lcherlich hohen ,reibungskoeffizienten ist4 ,die ,rechtsgrundstze1 von welchen ich fr die ,umgestaltung ausgehe1 sind folgende3 ,die ,besitzenden1 welche durch ,mibrauch ihres wirtschaftlichen bergewichtes ,reichtmer angesammelt und die ,besitzlosigkeit der ,massen herbeigefhrt haben1 knnen sich nicht darber beschweren1 wenn der ,staat seinerseits ihnen gegenber sein wirtschaftliches bergewicht zur ,geltung bringt und sie so expropriert1 wie sie andere expropriert haben4 ,ihr wirtschaftliches bergewicht konnten sie niemals erlangen1 ohne ,gesetze1 welche die ,staatsgewalt zu gunsten des freien ,vermgenserwerbes#a1 zum ,schutze des ,privateigentumes und zur ,begrndung eines ,erbrechtes erlassen hat4 ,diese ,gesetze zu ndern1 ist der ,staat jederzeit berechtigt und dadurch kann der ,proze der ,verstaatlichung des ,besitzes beschleunigt werden4 ,wenn damit nur stufenweise und langsam vorgegangen wird1 so hat das nicht darin seinen ,grund1 da in einer sofortigen ,einziehung des ,besitzes gegen zeitlich beschrnkte ,renten eine ,rechtsverletzung lge1 sondern da es nicht im ,interesse des ,staatswohles gelegen wre1 den ,umbildungsproze zu bereilen4 ,jede ,art von ,besteuerung bildet eine ,verkrzung von ,privatinteressen und ,privatbesitzrechten4 ,im ffentlichen ,interesse wurde das ,besteuerungsrecht doch seit ,jahrtausenden gebt und die progressive ,einkommensteuer1 welche man lngst fr statthaft erkannt hat1 zeigt einen der vielen ,wege1 welche zur ,erreichung des angestrebten ,zieles1 die wirtschaftliche ,macht des ,staates auf ,kosten der ,besitzenden zu erweitern1 fhren knnen4 #a ,plato fordert die ,beschrnkung des freien ,vermgenserwerbes als eine erste ,forderung der sozialen ,wohlfahrt4 ,aber auch viele ,gesetze1 welche die ,beherrschten in ,griechenland und in ,rom ertrotzten1 waren auf ,beschrnkung des ,rechtes des ,bodenerwerbs1 auf ,neuverteilung des mobilen ,besitzes1 auf ,schuldentilgung gerichtet und ,julius ,csar erlie durch ein ,gesetz den rmeren ,brgern die ,miete1 welche sie fr ihre ,wohnungen den ,hausbesitzern schuldeten4 ,das sind die ,rechtsgrundstze1 welche fr die ,umwandlung der sozialen ,zustnde magebend sind4 ,diese ,umwandlung ist kein ,bruch mit der ,vergangenheit1 sondern eine ,entwickelung und ,fortbildung der bestehenden ,zustnde4 ,sie fhrt auch nicht im eigentlichen ,sinne zur ,aufhebung des ,privateigentums1 wohl aber zu dessen ,aufsaugung zugunsten des wirtschaftlich ,strksten1 des ,staates und zur ,erreichung der hchsten ethischen ,ziele und der ,erfolg dieser ,aufsaugung ist die ,zurckgewinnung eines verhltnismigen ,anteiles am ,volksvermgen fr jedes einzelne ,mitglied der ,gesellschaft4 ,die ,rechtsgrundstze fr die kommende ,zeit der ,staatsomnipotenz1 welche der ,verteilung von ,arbeit und ,gtern zugrunde liegen1 sind folgende3 ,wer ,mitglied der staatlichen ,gesellschaft werden und bleiben will1 und fr die der staatlichen ,erziehungsgewalt unterworfene ,jugend wird das vorausgesetzt1 mu die ,grundlagen dieser ,gesellschaft anerkennen und sich ihnen unterordnen4 ,wer aufhren will1 dieser ,gesellschaft anzugehren1 mu entweder auswandern1 oder seinen ,anteil am staatlichen ,gesamtbesitze absondern4 ,letzteres kann er nicht wnschen1 weil er neben einem so mchtigen wirtschaftlichen ,krper eine ,sonderexistenz umsoweniger fhren kann1 als er von ,jugend auf an das ,wohlleben des ,kollektivismus gewhnt ist4 ,eine ,frage wre1 ob man ,auswanderern eine ihrem ,anteil am ,gesamtvermgen entsprechende ,summe hinauszahlen solle4 ,das ,ma dieser ,abfertigung knnte nach ,altersstufen und ,berufskategorien in einen ,tarif gebracht werden4 ,diese ,auseinandersetzung wrde aber gesetzlich geregelt und ein privatrechtlicher ,anspruch niemals anerkannt werden4 ,die ,hinauszahlung einer ,summe an ,auswanderer wre kein ,bruch mit dem ,prinzipe der ,naturalwirtschaft1 die nur auf dem ,territorium des ,kollektivstaates1 nicht fr seinen ,verkehr mit auswrtigen ,staaten gilt4 ,die ,geldmittel erwirbt der ,kollektivstaat durch den ,warenhandel mit ,staaten1 welche ,geldwirtschaft haben und durch den ,fremdenverkehr mit ,angehrigen solcher ,staaten4 ,wird es in ,zukunft solche ,staaten berhaupt nicht mehr geben oder mit solchen kein auf ,erwerb gerichteter ,verkehr mehr unterhalten1 so knnte eine ,abfertigung von ,auswanderern nie anders1 als durch ,zuweisung beweglicher ,sachen erfolgen4 ,unter solchen ,umstnden1 welche sowohl die ,absonderung in vermgensrechtlicher ,beziehung als die ,auswanderung mit ,anspruch auf ,abfertigung ermglichen1 kann von einer ,vergewaltigung oder unbilligen ,abhngigkeit1 wie sie heute der ,besitzlose zu tragen hat1 niemals die ,rede sein4 ,fr jene1 die ,staatsbrger sind und bleiben wollen1 gelten folgende ,verteilungsgrundstze3 ,da der verhltnismige ,anteil des ,einzelnen am ,gesamtvermgen ohne ,arbeit zur ,deckung des ,lebensunterhaltes weitaus ungengend ist1 ist jeder zur ,arbeit verpflichtet1 um zur ,deckung des ,gesamtaufwandes beizutragen4 ,an die ,stelle der ,steuerpflicht tritt im ,kollektivstaat die ,arbeitspflicht4 ,die ,erfllung dieser ,arbeitspflicht wird erzwungen1 wie der ,militrdienst4 ,das ,ausma der ,minimalarbeitsschuldigkeit1 sagen wir achtstndige ,arbeit an #cjj ,tagen im ,jahre1 und die ,verteilung der verschiedenen ,arbeiten nach den ,krften und der ,befhigung der ,arbeitsfhigen erfolgt nach dem ,gesamtwillen4 ,der ,einzelne wird1 da er nicht ,eigentmer der ,produktionsmittel1 insbesondere der ,naturquellen ist1 auch nicht ,eigentmer der durch seine ,arbeit hervorgebrachten ,gter4 ,diese fallen dem ,staate zu1 der sie zum ,verbrauche1 beziehungsweise zum ,gebrauche unter die ,mitglieder der ,gesellschaft verteilt4 ,auch diese ,verteilung erfolgt nach dem ,gesamtwillen4 ,alle ,glieder der ,gesellschaft haben zunchst1 ob sie arbeiten knnen oder nicht knnen1 auch wenn sie von der ,arbeit befreit sind1 ein ,recht auf naturalwirtschaftliche ,befriedigung aller ihrer ,bedrfnisse nach dem durch den ,gesamtwillen festgesetzten ,mastabe4 ,ebenso werden alle jene ,kategorien von ,arbeiten festgesetzt1 welche der ,staat von jedermann zu beanspruchen berechtigt ist und jene1 welche ein ,sonderbereinkommen zwischen dem ,staat und den ,arbeitern voraussetzen1 sei es1 da die ,gefahren und ,belstigungen einer ,arbeit ,anspruch auf ,begnstigungen gewhren1 oder da sich nicht jeder zu einem ,berufe eignet4 ,im ersten ,falle werden den ,berufen solche ,begnstigungen eingerumt1 da sich eine gengende ,anzahl von ,freiwilligen meldet1 im zweiten ,falle setzt der ,staat die ,bedingungen fest1 unter welchen man die ,zulassung zu einem bestimmten ,berufe erlangen kann1 so z4 ,b4 ,prfungen1 lngere erfolgreiche ,vorbereitung oder ,befhigungsnachweis4 ,von der staatlich geregelten ,arbeit befreit sind folgende ,kategorien von ,volksgenossen3 #a4 ,die ,arbeitsunfhigen4 ,arbeitsunfhig sind die ,kinder1 die ,kranken und die ,gebrechlichen aller ,altersstufen4 ,diese ,arbeitsbefreiung ist aber eine begrenzte1 denn der ,kollektivstaat wird ,viele in seiner groen ,organisation verwenden knnen1 die in unserer ,gesellschaftsordnung wegen ,gebrechen keine ,arbeit finden4 #b4 ,die ,pensionierten4 ,von der staatlich geregelten ,arbeit befreit sind nach dem vom ,gesamtwillen festgesetzten ,mastab alle jene1 welche in ihrem ,beruf die vorgeschriebene ,altersgrenze erreicht haben1 wenngleich sie noch arbeitsfhig sind4 #c4 ,auch durch ,geburt oder ,verdienst kann die ,befreiung von jeder staatlich geregelten ,arbeit erlangt werden4 ,nach besonderen ,gesetzen knnen hervorragende ,verdienste um das ,volk auch vor ,erreichung der ,altersgrenze mit ,befreiung von aller staatlich geregelten ,arbeit belohnt werden4 ,das gilt insbesondere von sehr erfolgreichen ,dichtern1 ,knstlern1 ,forschern und ,erfindern4 ,die ,einrumung dieser ,befreiung erfolgt in der ,regel durch die ,staatsverwaltung1 aber die ,gesetze knnen auch anders darber verfgen und nach einem gewissen ,turnus den ,gemeinden1 oder ,bezirken oder ,kreisen die ,befugnis einrumen1 solche ,begnstigungen von ,zeit zu ,zeit je einer ,person zu erteilen4 ,wer von ,geburt aus von jeder geregelten ,arbeit befreit ist1 wird gleichfalls durch die ,gesetze bestimmt4 ,diese ,begnstigung kann durch die ,gesetze eingerumt werden den ,mitgliedern einer ,dynastie1 den ,mitgliedern einer ,anzahl von adeligen ,familien1 den ,personen1 welche zur ,beschleunigung des ,umwandlungsprozesses ihr ,vermgen von einer gewissen ,ausdehnung vor der ,zeit abgetreten haben und ihren ,nachkommen4 ,die ,gesetze knnen bestimmen1 da die durch ,geburt erworbene ,arbeitsbefreiung an gewisse ,beschrnkungen gebunden ist und da sie nur einer beschrnkten ,anzahl von ,nachkommen zustatten kommt1 soda z4 ,b41 wenn die ,familienmitglieder der ,dynastie ber eine gewisse ,anzahl anwachsen1 den berzhligen ,mitgliedern diese ,begnstigung entzogen wird1 sowie1 da nur jene ,nachkommen der dynastischen ,familie diese ,begnstigung genieen knnen1 die einer monogamen ,ehe zwischen besonders geeigenschafteten ,personen entspringen und dergl4 ,die ,monarchie ist mit dem ,kollektivismus durchaus vereinbar1 vorausgesetzt1 da auch die ,dynastie dem allgemeinen ,gesetze der ,eigentumslosigkeit und der ,naturalwirtschaft unterworfen ist und da ihre verfassungsmige ,stellung der ,volkssouvernitt keinen ,abbruch tut4 ,die ,aufrechterhaltung der ,monarchie wird sich insbesondere dort empfehlen1 wo sie zur ,aufrechterhaltung der staatlichen ,einheit notwendig erscheint4 ,damit im ,zusammenhange kann auch der ,fortbestand einer ,anzahl hochadeliger ,familien entsprechend erscheinen1 besonders dann1 wenn die ,dynastie und jene ,familien1 welchen die ,adelsqualitt zuerkannt wird1 den bergang in die neue ,ordnung begnstigen1 ,staat und ,volk zu reprsentieren geeignet und sie den sozialen ,frieden zu schirmen bereit sind4 ,die ihnen zukommenden sozialen ,funktionen werden verfassungsgem zu ordnen sein4 ,die ,gesetze knnen auch da verhindern1 da die dem hohen ,adel angehrigen ,personen eine gewisse ,anzahl entweder in den einzelnen ,familien oder im ,ganzen bersteigen1 wenn sie bestimmen1 da die ber diese ,zahl geborenen ,nachkommen der ,adelsvorzge nicht teilhaftig werden4 ,da der ,dynastie und dem ,hochadel in einem ,kollektivstaate sthetische ,aufgaben und eine soziale ,stellung eingerumt werden knnen1 welche im ,interesse des gesamten ,volkes liegen und weder seiner ,wohlfahrt noch seiner ,freiheit abtrglich werden knnen1 glaube ich in meinem ,roman sterreich im ,jahre #bjbj klar gezeigt zu haben4 ,was die ,personen und die ,nachkommen jener ,personen anbelangt1 die nach obigen ,grundstzen sich die ,arbeitsbefreiung und demnach auch einen prozentualen ,anteil an ,gtern und ,genssen fr sich und ihre ,nachkommen gewissermaen erkaufen1 so wird diese wohl nur fr eine gewisse ,zahl von ,generationen bewilligt werden und dann erlschen4 ,ihre ,stellung und die der monarchischen ,familie und der ,familien des ,hochadels zum ,volke wre eine verschiedene4 ,die letztgedachten ,familien htten eine soziale ,funktion zu erfllen1 die ,nachkommen der ,geldaristokraten aber nicht1 ihre ,freiheit wre absoluter4 ,darum wrde diese ,freiheit immer unertrglicher werden1 whrend die ,ausnahmsstellung jener ,familien1 wenn sie ihren ,aufgaben gewachsen sind1 immer mehr gerechtfertigt scheinen wird4 ,der ,rechtsgrundsatz der ,festsetzung eines sehr hoch gegriffenen 7etwa #ij;igen7 ,versorgungsminimums fr alle1 auch die ,arbeitsunfhigen1 rechtfertigt sich aus einem ,versicherungsbedrfnisse der ,arbeitsfhigen1 welche den ,verlust ihrer ,arbeitsfhigkeit jederzeit zu frchten haben4 ,die ,opfer1 die sie aus dem ,ertrage ihrer ,arbeit fr ,arbeitsunfhige zu bringen haben1 dienen also als ,versicherungsprmie4 ,aus demselben ,grundsatze ist die ,versorgung der ,kinder und ,alten gerechtfertigt1 denn die ,arbeitsfhigen haben ,ersatz zu leisten fr den eigenen ,unterhalt und ,erziehung in der ,jugend durch die ,tragung des ,versorgungs- und ,erziehungsaufwandes fr die nachwachsende ,generation und in der ,versorgung der ,alten leisten sie die ,prmie fr die eigene ,altersversorgung4 ,zur ,versorgung der heranwachsenden ,jugend haben nicht nur die ,eltern1 sondern gleichermaen die ,kinderlosen beizutragen1 weil auch diese von der heranwachsenden ,generation ,altersversorgung beanspruchen werden4 ,noch mehr ,grund haben die ,massen zur ,entlohnung der ,hochverdienten1 da sie die ,frchte ihrer ,leistungen genieen4 ,darum ist aber auch von einer ,ausbeutung der ,starken durch die ,schwachen keine ,rede4 ,trotz des sehr hoch gegriffenen ,versorgungsminimums ist die ,verteilung so einzurichten1 da ein prozentuell zu bestimmender ,teil des ,jahresproduktes und der persnlichen ,dienstleistungen zur ,entlohnung hherer ,verdienste1 auch gemeiner ,art1 verwendet wird4 ,das wird am besten in der ,form der ,schaffung von ,dienstkategorien geschehen1 in welche man im ,befrderungswege einrcken kann4 ,da keine anderen ,verdienste anerkannt werden1 als solche1 die dem gesamten ,volke zum ,vorteil gereichen1 so hat jeder ,einzelne ein egoistisches ,interesse1 zu dieser ,entlohnung beizutragen4 ,es ist demnach auch keine ,rede von einer mechanischen ,gleichheit zwischen allen ,gliedern der ,gesellschaft und diese gehrt auch nicht zum ,wesen des ,kollektivismus und zwar gerade aus dem ,grunde1 weil die geplante ,vermgensverwaltung das ,wohl ,aller zu verwirklichen hat4 ,der ,kollektivismus beschrnkt sich nicht auf die ,produktion und ,verteilung von ,sachgtern1 sondern er hat auch die ,aufgabe1 alle ,arten persnlicher ,dienstleistungen sicher zu stellen und die ,sachgterproduzenten und jene1 die persnliche ,dienste zu leisten haben1 in ein richtiges gegenseitiges ,verhltnis zu bringen4 ,da jeder ,einzelne von allen ,berufsklassen ,vorteile empfngt1 wenn ihm das auch oft nicht zum ,bewutsein kommt1 so ist er auch allen verpflichtet und den ,austausch von ,gtern und ,dienstleistungen in einem richtigen ,verhltnisse zu ordnen1 ist eine ,hauptaufgabe der staatlichen ,verteilung4 ,das richtige ,ma der ,verteilung festzustellen dient als ,hauptgrundlage die ununterbrochene ,ermittelung der ,sterblichkeit in den verschiedenen ,berufsklassen4 ,da der ,staat alle ,kinder versorgt1 steht ihm auch das ,recht zu1 auf ,ehe und ,kindererzeugung gesetzgeberischen ,einflu zu ben und die ,fortpflanzung degenerierter und krankhafter ,individuen zu unterdrcken4 ,das wird in jenem ,ausmae zu geschehen haben1 welches einer migen ,vermehrung der ,bevlkerung nicht im ,wege steht4 ,es ist hier kein ,grundsatz aufgestellt1 der richtig angewendet nicht im ,interesse eines jeden einzelnen ,mitgliedes der ,gesellschaft lge4 ,da alle ,gter an den ,staat abgeliefert und alle ,gter von ihm verteilt werden und nirgends die vermeintliche quivalenz im ,austausche zwischen den ,einzelnen1 sondern allgemeine ,verteilungsgrundstze fr den ,gtertausch magebend sind1 entsteht eine enorme ,vereinfachung der ,umsatzarbeit1 wie insbesondere bei der ,betrachtung der ,funktionen der ,verteilungsbeamten und bei der ,errterung der statistischen ,verrechnung zur ,evidenz gebracht werden wird4 7,siehe ,v4 #a1 ,alinea ,dieser ,beamte und ,,vi4 #h47 ,das ,schlagwort ,utopie hat hier keine ,berechtigung4 ,insofern es sich um ,zustnde handelt1 die nirgends und niemals waren1 ist zwar1 was ich fordere1 ein ,nirgendwo1 allein das gilt von allem1 was die ,entwicklung bringt4 ,seit noch nicht hundert ,jahren haben wir ,eisenbahnen1 ,telegraphen1 elektrische ,wunderwerke1 die niemals vorher waren4 ,darum wurde das ,alles doch verwirklicht4 ,wer aber dergleichen hundert ,jahre vorher versprochen htte1 wre ein ,utopist gewesen1 weil er nicht wissen konnte1 welche damals noch geheimen ,krfte die ,erde birgt und wie sie den ,menschen dienstbar gemacht werden knnen4 ,allein was ich verspreche1 ist lediglich vom ,willen der ,menschen abhngig4 ,es setzt keine neuen ,wunder der ,erfindung voraus1 und rechnet auf nichts1 was nicht durchfhrbar wre und es handelt sich nur um die ,frage1 ob wir ,grund haben1 die ,ausfhrung alles dessen1 was ich empfehle1 zu wollen und ob es mglich sein wird1 die widerstrebenden ,elemente1 welche heute allerdings die ,macht in der ,hand haben1 zu berwinden4 ,diese ,frage wird dort beleuchtet werden1 wo die ,wege besprochen werden1 die in das neue ,land fhren4 ,die groen ,verbrechen unserer ,zeit1 die politische ,zersetzung1 die sich berall1 am strksten in sterreich1 bemerkbar macht1 die furchtbaren ,hilfsmittel1 welche staatsfeindliche ,elemente zur ,verfgung haben1 ich erinnere nur an die ,zerstrungen in ,salonichi im ,april #aijc1 beweisen1 da neue ,organisationen notwendig sind1 will man die heutige ,kultur beschtzen4 ,so werden die ,gedanken der ,staatsmnner auf das gebracht werden1 was in dem von mir angedeuteten ,sinne liegt4 ,zuerst folgt eine ,besprechung der ,verfassung und der ,regierungsform1 der dauernden ,einrichtungen mit ,inbegriff der ,populationsgesetze1 der ,volkserziehung und des ,volksunterrichtes1 dann aller ,zweige der ,verteilung der ,arbeit1 ,gter und persnlichen ,dienstleistungen4 ,sohin erst sollen ,vorteile und ,nachteile des ,kollektivismus errtert werden und zuletzt werden die schon jetzt erkennbaren ,mittel vorgeschlagen1 welche die ,umwandlung der ,zustnde bezwecken4 ,die umstndliche ,errterung der dem ,kollektivismus angepaten ,organisation ist darum erforderlich1 weil man sich klar werden mu1 ob ein so groer ,wirtschaftskomplex rationell verwaltet werden kann4 ,ist der ,kollektivismus ausfhrbar und welche ,umgestaltungen mssen vorausgehen8 ,,ii4 ,das kollektivistische ,rechtssubjekt4 ,nicht leicht gibt es auf irgend einem ,gebiete des menschlichen ,lebens so viel ,unklarheit1 wie auf dem ,gebiete des ,sozialismus4 ,die ,sozialisten wollen offenbar ,produktion und ,verteilung andere ,grundlagen geben1 aber bestimmte ,formen hat die ,vorstellung von der zuknftigen ,gesellschaftsordnung nicht angenommen4 ,besonders ist der ,begriff der ,gesellschaft1 den man mit dem ,begriffe ,staat in ,gegensatz setzt1 etwas ganz ,nebelhaftes4 ,eine bestimmte ,gestaltung hat die ,gesellschaft nur in den ,kpfen der ,freilnder angenommen4 ,sie fordern die ,fortdauer des ,staates und sagen1 der ,staat msse alle ,produktionsmittel in seine ,gewalt bringen1 ,eigentmer aller ,produktionsmittel werden1 er drfe aber nicht selbst produzieren1 sondern msse die ,produktionsmittel den frei gebildeten ,assoziationen zur ,bewirtschaftung berlassen4 ,nur fr einige ,produktionszweige gestatten die ,freilnder die staatliche ,produktion und das ,charakteristische der ,freilandstheorie ist der freie ,anschlu eines jeden ,individuums an eine oder mehrere der bestehenden ,genossenschaften4 ,solche ,ideen haben auch manche ,anhnger des ,anarchismus und manche sozialdemokratischen ,theoretiker scheinen auch an eine genossenschaftliche ,organisation der ,bewirtschaftung der ,produktionsmittel zu denken4 ,andere wieder scheinen sich die ,kommune oder ,ortsgemeinde als souverne wirtschaftliche ,einheit zu denken4 ,menger#b geht von der ,anschauung aus1 die ,vertreter der ,ersetzung des ,staates durch die ,gesellschaft meinten1 da alle ,arbeitsorganisationen aus ,vertrgen hervorgehen1 und da also die ,gesetze durch ,vertrge ersetzt werden sollen4 #b ,menger1 ,neue ,staatslehre pag4 #bbf4 ,er spricht zwar an dieser ,stelle nur von den ,anarchisten1 aber es ist klar1 da das von allen ,wirtschaftsformen gilt1 welche genossenschaftliche ,organisation zur ,grundlage haben4 ,dieser ,ruf1 der ,staat solle durch die ,gesellschaft ersetzt werden1 beruht auf einem ,grundirrtum der ,sozialisten4 ,sie wollen dadurch die ,freiheit allen ,gliedern des ,volkes sichern4 ,allein solange es ein ,staatsterritorium1 das heit ein begrenztes ,gebiet1 auf dem sich das wirtschaftliche ,leben abspielt1 gibt1 gibt es einen ,staat4 ,der ,staat hat ,grenzen1 er hat heimatsberechtigte ,bewohner1 er hat eine ,gesetzgebung1 welche sich auf das ,staatsgebiet und dessen ,bewohner erstreckt und dann ist der ,staat in der ,regel unabhngig von allen ueren ,mchten4 ,obgleich fr eine sehr ferne ,zukunft die ,mglichkeit eines ,allerweltskommunismus nicht geleugnet werden soll1 kann zunchst an nichts anderes gedacht werden1 als an eine ,vernderung der ,gesellschaftsordnung und der ,eigentumsordnung auf dem ,gebiete eines oder mehrerer ,staaten und darum ist die ,erhaltung der ,staaten im ,interesse des sozialistischen ,ideals und der vernnftige ,sozialist bekmpft die vom ,staate unabhngige wirtschaftliche ,macht1 nicht den ,staat1 der dazu berufen ist1 in ,zukunft den ,sozialismus zu verwirklichen und die sozialistische ,wirtschaft zu betreiben4 ,die unklaren ,kpfe1 die ber ,sozialismus reden und schreiben1 wollen den ,staat abschaffen1 weil sie sehen1 da die ,gesetze nicht fr ,alle1 sondern nur fr die herrschenden ,klassen gemacht sind4 ,darum glauben viele1 die ,anarchisten1 da die ,abschaffung der ,gesetze genge1 um der ,ungerechtigkeit ein ,ende zu machen4 ,die ,gesetze sollen nun allerdings nicht im ,interesse der herrschenden ,klassen und ,individuen gemacht werden1 aber auch die ,freiheit ,aller hat die ,herrschaft von ,gesetzen1 wenn auch anderer ,gesetze zur ,voraussetzung4 ,absolute ,freiheit ,aller1 ,anarchismus1 ist schon wirtschaftlich unmglich4 ,bebel und andere ,sozialisten meinen1 der ,staat sei blo im ,interesse des ,privateigentums geschaffen worden und habe nur ihm zu dienen1 daher er gegenstandslos sei1 sobald das ,privateigentum aufhre4 ,allein der ,staat hat schon lange aufgehrt1 nur dem ,privateigentum zu dienen4 ,er ist auch schon zu einem ,viertel kollektivistisch und hat auch die ,geschfte der kollektivistischen ,einrichtungen zu besorgen4 ,gar nichts steht dem im ,wege1 durch den ,staat selbst ,alles in ,gemeineigentum zu verwandeln4 ,schon ,aristoteles sagt1 es sei eine falsche ,auffassung vom ,staat1 da er keinen anderen ,beruf habe1 als die ,privatrechte zu beschtzen und selbst ,napoleon sagte3 ,les lois ont pour but le bonheur de touts4 ,andere wieder glauben1 die knftige ,gesellschaftsordnung knne nur international zur ,herrschaft gelangen und das sei der ,grund1 weshalb der ,staat1 eben weil er ein begrenztes ,gebiet hat1 verschwinden msse4 ,diese ,anschauung ist aber falsch4 ,da der internationale ,verkehr auch zwischen ,staaten verschiedener ,gesellschaftsordnung mglich ist1 wird in diesem ,werke nachzuweisen sein4 ,ebenso gewi ist1 da auch zwei ,staaten der gleichen ,gesellschaftsordnung1 zwei ,kollektivstaaten1 sich verschiedene ,wirtschaftsziele setzen knnen4 ,darum unterliegt es keinem ,zweifel1 da mit der kollektivistischen ,gesellschaftsform die ,trennung der ,vlker in mehrere ,staaten nicht nur nicht unvereinbar1 sondern fr die nchste ,zeit sogar unvermeidlich ist4 ,mten alle ,vlker der ,erde1 oder alle ,vlker eines ,kontinentes1 oder selbst nur alle ,individuen auf einem ,staatsgebiete gleichzeitig zur kollektivistischen ,gesellschaftsordnung bergehen1 so wre dieser bergang fr alle ,zeiten unmglich1 weil die nderung der ,gesellschaftsordnung sich dann nicht evolutionistisch vollzge4 ,ich spreche demnach von ,kollektivstaaten1 vom bergange einzelner ,staaten aus der heutigen ,gesellschaftsordnung in die kollektivistische ,gesellschaftsordnung und werde dabei insbesondere das sterreichische ,staatsgebiet und dessen besondere ,verhltnisse ins ,auge fassen4 ,da ich zunchst an sterreich denke1 hat nicht nur seinen ,grund darin1 da ich sterreicher bin und das ,gute zuerst fr mein ,vaterland wnsche1 noch darin1 da ich mit sterreichischen ,verhltnissen besser vertraut bin1 als mit denen anderer ,lnder und ,vlker1 sondern ich wende das kollektivistische ,staatsideal deshalb zuerst auf sterreich an1 weil ich glaube1 da sterreich und die habsburgische ,dynastie nur durch den ,kollektivstaat vor dem ,untergange gerettet werden knnen1 da also der ,selbsterhaltungstrieb1 der dem sterreichischen ,staatsgebilde innewohnt1 mit ,notwendigkeit den ,gedanken reifen mu1 gewissermaen in extremis dieses letzte ,heilmittel zu versuchen4 ,die ,krankheit sterreichs wurzelt im ,privateigentum1 um welches sich in letzter ,auflsung alle politischen ,kmpfe drehen4 ,meines ,erachtens ist die politische ,zersetzung sterreichs als ,bankerott der herrschenden ,klassen in sterreich aufzufassen1 diese ,klassen mssen als ,gegner der ,dynastie1 als ,gegner des ,staatsganzen1 aber vor ,allem als ,gegner des produktiven ,volkes erkannt werden4 ,sie sind das zwar in allen ,lndern1#c aber nirgends sind sie in ihrer gemeinschdlichen ,ttigkeit so weit vorgeschritten als in sterreich und nirgends halten sie sich so sehr gegenseitig das ,gleichgewicht1 nirgends ist ihre ,politik so festgefahren1 wie bei uns1 nirgends ist ihre ,gemeinschdlichkeit so fr ,jedermann evident4 ,der ,kampf der politischen ,parteien frit am ,mark des ,staates1 fhrt zur ,frechheit gegen den ,trger der ,krone1 bedroht die ,dynastie und zugleich schdigt er ,brger1 ,bauern und ,proletarier durch ,unterbindung der ,produktion1 daher sterreich nur gerettet werden kann durch eine ,allianz der ,krone mit den beherrschten ,klassen gegen die herrschenden ,klassen1 welche ihrer politischen ,macht beraubt werden mssen1 was natrlich zur ,untergrabung der wirtschaftlichen ,macht dieser ,klassen fhren mu4#d #c ,in einer zu ,provincetown am #bj4 ,august #aijg gehaltenen ,rede sagte ,prsident ,roosevelt3 ,es mu entschieden werden1 wer unsere freie ,regierung beherrschen soll1 das ,volk oder ein paar rcksichtslose ,mnner1 deren ,reichtum sie besonders gefhrlich macht4 #d ,diese ,anschauungen waren lngst im ,manuskripte dieses ,werkes niedergelegt1 als im ,jahre #aijf sich die ,allianz zwischen ,kaiser ,franz ,josef und der ,masse des ,volkes vollzog4 ,,iii4 ,die ,verfassung eines kollektivistischen ,staates4 #a4 ,allgemeines4 ,das natrliche ,ziel der ,entwickelung der ,gesellschaft ist die ,volkssouvernitt1 von welcher man heute nur theoretisch spricht4 ,sobald das ,privateigentum und der ,reichtum1 also das wirtschaftliche bergewicht1 ,einzelner unterdrckt ist1 gibt es keine ,macht mehr1 welche sich dem ,volke gegenber behaupten knnte4 ,mit der ,volkssouvernitt ist aber die ,monarchie recht wohl vereinbar4 ,sie wrde bedeuten1 da die oberste ,leitung der ,staatsgeschfte1 wie sie heute dem ,staatsoberhaupte in den ,kulturstaaten1 seien diese ,monarchien oder ,republiken1 zusteht1 einer ,familie erblich bertragen ist und vom ,oberhaupt dieser ,familie ohne persnliche ,verantwortlichkeit ausgebt wird4 ,selbstverstndlich wird die ,regierungsgewalt des ,staatsoberhauptes in einem ,kollektivstaate eine wesentlich andere sein1 als in einem ,staate unserer ,gesellschaftsordnung und auch das ,staatsoberhaupt wird1 wie jeder andere ,volksgenosse1 mehr ,freiheit zu ntzen1 aber viel weniger ,freiheit zu schaden haben1 als heute4 ,vereinbar mit der ,volkssouvernitt ist die ,monarchie dann1 wenn die monarchische ,gewalt namens des ,volkes ausgebt1 von ihm abhngig erklrt wird und wenn das ,volk das ,recht hat1 die ,monarchie abzuschaffen1 den ,monarchen abzusetzen1 die ,successionsordnung abzundern4 ,es ist hchst wahrscheinlich1 da sich die ,monarchie1 wo sie heute besteht1 wenigstens fr eine ,reihe von ,generationen auch in der neuen ,gesellschaftsordnung dann erhalten wird1 wenn die ,dynastie der ,umwandlung der ,gesellschaftsordnung ,vorschub geleistet hat4 ,die ,befugnisse des ,monarchen werden nach mancher ,richtung sehr beschrnkt sein und die ,hauptaufgabe des ,monarchen wird nicht sein ,anteil an der ,gesetzgebung und ,verwaltung1 sondern die soziale ,reprsentation des ,volkes und ,staates sein4 ,der ,monarch wird die ,personifikation des ,volkes und ,staates darstellen und diese ,stellung wird vorzglich zum ,ausdrucke kommen bei groen ,festlichkeiten und bei den obersten und prchtigsten geselligen ,vereinigungen1 deren ,mittelpunkt regelmig der ,monarch sein wird4 ,er und seine ,familie werden eine oberste ,stellung einnehmen und damit er imstande sein soll1 die umfassenden reprsentativen ,aufgaben zu lsen1 welche der ,monarchie gestellt sind1 wird zu prfen sein1 ob nicht eine kleine ,zahl adeliger ,familien fortbestehen soll1 die den ,monarchen dabei untersttzen4 ,der ,monarch1 seine ,familie und der ,adel1 wenn ein solcher forterhalten wird1 knnen ebensowenig ,privateigentum haben1 wie irgend ein anderer ,volksgenosse und den ,aufwand der ,hofhaltung bestreiten sie aus den ihnen vom ,volke jhrlich naturalwirtschaftlich angewiesenen ,mitteln an ,arbeitskrften und ,naturalien4 ber diese ,hofhaltung wird in ,,iv1 ,nheres gesagt werden4 #b4 ,das souverne ,volk4 ,die bloe ,erklrung1 das ,volk sei souvern1 ist ohne allen ,wert4 ,man mu erst wissen1 wer das ,volk ist1 da doch mindestens ,suglinge keinen ,anteil an der ,souvernitt haben knnen und man sich ber die ,grenzen des ,alters der ,unselbstndigkeit erst einigen mu4 ,auch braucht jede ,vereinigung von ,menschen1 die gemeinsame ,zwecke verfolgen soll1 bestimmte ,organisationsformen1 die umso schwieriger zustande kommen1 je zahlreicher die ,glieder einer solchen sind4 ,verfassungen mssen daher immer oktroyiert werden und zwar entweder von einem ,monarchen1 oder einer provisorischen ,regierung1 einem ,diktator oder einer konstitutionellen ,versammlung4 ,darum kann hier dieser ,gegenstand nur theoretisch besprochen werden und die ,verwirklichung der ,volkssouvernitt wird einen ,teil der ,umgestaltungsarbeiten bilden1 welche die neue ,gesellschaftsordnung herbeifhren sollen4 ,vor allem entsteht die ,frage1 wer bei der ,fassung von ,volksbeschlssen eine ,stimme haben soll1 und es scheint fr den ,zukunftsstaat das ,natrlichste1 das ,stimmrecht jedem mnnlichen und weiblichen ,volksgenossen einzurumen1 der das #ah4 ,lebensjahr vollendet hat1 wenn die ,gesetze bestimmen1 da mit dem vollendeten #ah4 ,lebensjahre die ,erziehungsgewalt der ,familie und des ,staates beendet und der junge ,mensch1 sei es ,mann oder ,weib1 selbstndig ist4 ,bezglich der ,jugend1 welche dieses ,alter noch nicht erreicht hat1 knnten verschiedene ,grundstze angenommen werden1 sie knnte #a4 ganz unvertreten bleiben1 #b4 ihre ,vertretung knnte dem ,monarchen oder sonstigem ,staatsoberhaupte eingerumt werden1 endlich #c4 knnte man sie in die ,hnde der ,eltern1 vielleicht nur der ,mutter oder ,wahlmutter legen4 ,dann htten diese ,personen fr sie die ,stimme abzugeben4 ,pluralstimme4 #a4 ,die unselbstndige ,jugend knnte ganz unvertreten bleiben1 weil sie1 noch ohne gengende ,arbeitsleistung1 dem ,staate zur ,last fllt und weil sie1 der ,natur der ,sache nach nicht jene ,reife des ,urteils besitzt1 die zur ,ausbung des ,stimmrechtes erforderlich ist4 ,nehme man auch an1 da viele schon in einem frheren ,lebensalter als mit #ah ,jahren verstandesreif sind1 so mte doch jedenfalls fr den ,beginn der ,selbstndigkeit und des ,stimmrechtes eine natrliche1 leicht erkennbare ,grenze gezogen werden4 ,die ,beschrnkung der ,erziehung auf das ,alter unter #ah ,jahren wird in ,,vii1 #e1 a1 begrndet werden4 #b4 ,wenn aber auch eine selbstndige ,ausbung des ,stimmrechtes vor vollendetem #ah4 ,lebensjahre nicht zugestanden werden knnte1 so kme noch immer eine stellvertretende ,ausbung des ,stimmrechtes zur ,wahrung der ,interessen der ,jugend in ,frage und eine solche knnte in zwei ,formen zur ,einfhrung gelangen4 ,den modernen ,monarchen hat man in der ,regel als den ,vertreter aller jener ,volksschichten zu betrachten1 welche in der ,gesetzgebung nicht vertreten sind4 ,darum knnte auch im ,kollektivstaate diese ,vertretung der ,jugend dem ,monarchen oder dem sonstigen ,staatsoberhaupte eingerumt werden4 ,betrgt die erziehungsbedrftige ,jugend #dj der ,bevlkerung und setzt man sie der ,bedeutung nach dem #aj4 ,teile des ,gesamtvolkes gleich1 so knnte man dem ,monarchen oder ,staatsoberhaupte zur ,geltendmachung der ,interessen der ,jugend gewisse1 jener ,bedeutung angemessene ,vertretungsrechte einrumen4 ,es wre nicht zu empfehlen1 ihm ein effektives ,stimmrecht1 etwa in der ,form einzurumen1 da er bei ,volksabstimmungen ein ,zehntel aller ,stimmen abgeben knnte1 weil eine solche ,macht in einer einzigen ,hand vereiniget gefhrlich wre4 ,wohl aber knnte zur ,geltendmachung dieser ,interessen ein beschrnktes ,vetorecht eingerumt werden1 etwa so1 da ein ,beschlu auf beschrnkte ,zeit sistiert werden knnte1 oder da dem ,monarchen ein ,vetorecht dann zustnde1 wenn die ,majoritt nicht mehr als fnf ,neuntel aller ,stimmen oder aller abgegebenen ,stimmen betrge4 #c4 ,den ,mttern oder ,wahlmttern1 siehe darber ,,vii1 #b1 knnte1 wie gesagt1 auch die ,abgabe einer ,stimme fr ihre ,kinder nach ,art der ,pluralvoten unserer ,zeit eingerumt werden4 ,nachdem den ,frauen aber ohnehin schon die ,hlfte aller ,stimmen1 ja bei den heutigen ,bevlkerungszahlen der mnnlichen und der weiblichen ,bevlkerung1 erheblich mehr als die ,hlfte aller ,stimmen gebhrt1 so wrden solche ,pluralvoten der ,mtter1 wenn sie fr alle ,abstimmungen zugestanden wrden1 zu einer gefhrlichen berstimmung der mnnlichen ,bevlkerung fhren4 ,man knnte sich aber wohl denken1 da ein proportional berechneter ,teil des ,volkseinkommens fr die ,jugend ausgeschieden wrde und wenn es sich nur um ,verteilungsbeschlsse in ,beziehung auf diesen ,anteil am ,volkseinkommen handelte1 wre ein solches bergewicht der ,frauenstimmen ganz unbedenklich4 ,vielleicht wrde ein so mchtiger ,einflu1 der vorwiegend doch nur den verheirateten ,frauen zustatten kme1 etwas dazu beitragen1 um die ,eheflucht1 die nach ,,vii1 #c1 zu frchten wre1 einzudmmen und den verheirateten ,frauen den ,kindersegen erwnscht scheinen zu lassen4 ,da aber die ganze ,bevlkerung1 auch die ,mnner und die unverheirateten ,personen1 ein groes ,interesse daran haben1 da die neue ,generation aufgezogen und zu einem tchtigen ,geschlechte herangebildet werde1 scheint ein ,bedrfnis1 die ,jugend als solche besonders vertreten zu sehen1 nicht gerade evident zu sein und nachdem in allen ,dingen1 insbesondere auch in ,verfassungsfragen die grte ,einfachheit erwnscht ist1 drfte man von allen solche ,knsteleien absehen4 ,auch den ,mnnern knnte die ,verfassung ein bergewicht ber die ,frauen verschaffen1 wenn das ,pluralvotum den ,vtern statt den ,mttern zugestanden wrde4 ,doch scheint es fr die knftige ,gesellschaftsordnung so natrlich1 da die vterliche ,gewalt durch eine mtterliche ,gewalt ersetzt werde1 wie in ,,vii1 #b1 gezeigt wird1 da ein solcher ,vorschlag kaum begrndet erscheinen knnte4 #c4 ,das ,stimm- und ,wahlrecht4 ,form der ,ausbung4 ,das souverne ,volk kann so wenig durch ,verfassungsformen gebunden werden1 wie frher der absolute ,monarch durch ,gesetze oder selbst durch seinen eigenen ,willen dauernd in seiner ,freiheit beschrnkt werden konnte4 ,das ,volk wird demnach nicht verpflichtet werden knnen1 ,abgeordnete zu whlen und ihnen die gesetzgebende ,gewalt zu bertragen4 ,die ,regel wird die ,volksabstimmung sein1 welche allerdings auch darauf gerichtet sein kann1 fr einen bestimmten ,fall oder fr eine bestimmte ,zeit ,vertreter zu whlen1 welche als ,vollmachtstrger zu betrachten sind4 ,so knnten auch zur ,vorberatung der jhrlichen ,beschlsse ber ,produktion und ,verteilung1 oder neuer ,gesetze ,deputierte gewhlt werden mit ,vorbehalt der ,volksabstimmung zur ,ratifizierung ihres ,operates4 ,im ,kollektivstaate ist die ,trennung der gesetzgebenden und der ausbenden ,gewalt viel notwendiger1 als im heutigen ,staate1 wo die ,gegenstnde der staatlichen ,kompetenz viel weniger ausgedehnt sind1 und wo die gesetzgebenden ,krper nur ber dasjenige entscheiden1 was die ,besitzenden ihnen berlassen4 ,im ,kollektivstaate wrde das ,volk die ganze ,zeit mit gesetzgeberischen und ,verwaltungsakten zubringen mssen1 wenn es der ,verwaltung keine ausbende ,gewalt einrumen wollte4 ,aber nicht die ,notwendigkeit oder das ,verlangen1 die ,volkssouvernitt zu beschrnken1 sondern die ,macht der ,tatsachen zwingt dazu1 der ,verwaltung ausgedehnte ,befugnisse einzurumen4 ,das ,volk schreibt nur allgemeine ,grundstze vor1 deren ,anwendung der ,staatsverwaltung bertragen ist4 ,in ,betreff des ,volkshaushaltes bestimmt das ,volk nur1 was und in welcher ,ausdehnung es produziert werden soll und nach welchen ,grundstzen die ,verteilung von ,arbeit und ,gtern erfolgt4 ,die ,durchfhrung der ,beschlsse ist die ,aufgabe der ,staatsverwaltung4 ,wie die mit diesen ,geschften betrauten ,personen bestellt werden1 ist selbst wieder ,gegenstand der ,gesetzgebung und davon wird in ,v1 #a1 gehandelt4 ,wenn ein ,analogon der heutigen ,budgetierung im ,kollektivstaate fortbestnde1 so wrden jhrlich ,beschlsse gefat ber den ,staatshaushalt in dem ,sinne1 da fr das kommende ,jahr bestimmt wrde1 was und in welcher ,ausdehnung es produziert und wie die ,gter verteilt werden sollen4 ,man kann sich aber auch recht wohl denken1 da man von solchen jhrlichen ,festsetzungen der ganzen ,staatswirtschaft absehen und ohne ,festsetzung von ,terminen oder ,zeitabschnitten nach ,bedarf ,beschlsse ber ,abnderung der ,produktion und ,verteilung fassen wrde4 ,ein einzelner ,verteilungsbeschlu wird in einer ,note zu ,,viii1 #d1 zur ,anschauung gebracht1 wo es sich um die ,verteilung von ,druckpapier zu verschiedenen ,zwecken handelt4 ,auer den ,beschlssen ber den ,volkshaushalt gibt es noch andere ,gegenstnde der ,gesetzgebung4 ,so ber ,beschrnkungen der ,einzelnen auch in anderen ,dingen als in ,beziehung auf ,arbeit und ,gter4 ,besonders sind ,gegenstand der ,gesetzgebung die ,ehe1 das ,recht der ,zeugung1 die ,erziehung und das ,familienrecht1 der auereheliche ,geschlechtsverkehr1 das ,strafrecht1 die ,disziplin und auch sonst alles1 was das ,volk in den ,kreis seiner ,gesetzgebung ziehen will4 ,auch fr diese ,gesetzgebungsgegenstnde kann der ,staatsverwaltung ein sehr weitgehendes ,verordnungsrecht eingerumt werden1 aber selbstverstndlich mit dem ,rechte des ,widerrufes durch ,volksbeschlsse und der ,einschrnkung in ,beziehung auf eine ,reihe von bestimmten ,gegenstnden4 ,da die ,volksabstimmung nur mit ,ja oder ,nein erfolgen kann1 ist es notwendig1 ,vorlagen zu machen1 auf welche sich die ,volksabstimmung bezieht4 ,diese ,vorlagen einzubringen1 ist die ,aufgabe der ,staatsverwaltung4 ,das ,volk kann aber nicht darauf beschrnkt werden1 blo ber das abzustimmen1 was die ,staatsverwaltung vorschlgt1 weil das einer ,konfiskation der ,volkssouvernitt zugunsten der ,staatsverwaltung gleichkme4 ,es mu also ein genau definiertes ,recht der ,einbringung von freien ,antrgen oder von ,abnderungsantrgen eingerumt werden4 ,beschrnkt mu dieses ,recht der ,einzelnen werden1 weil sonst die ,abstimmungen ins ungemessene gingen4 ,demgem wird einmal nicht blo der ,staatsverwaltung1 wie auch dem ,volksbeamtentum1 wovon in ,v1 #a1 die ,rede ist1 die ,pflicht1 beziehungsweise das ,recht bertragen werden1 ,gesetzesvorschlge und ,abnderungsantrge einzubringen1 sondern auch eine gewisse ,anzahl von ,kreisen1 ,bezirken oder ,gemeinden1 welche sich auf ,abnderung eines ,gesetzes- oder ,abnderungsvorschlages einigen1 wird dieses ,recht zustehen4 ,hat also die ,staatsverwaltung ihre ,vorlagen fr den ,jahreshaushalt oder ein ,gesetz verffentlicht1 so kann jeder beantragen1 da diese oder jene von der ,staatsverwaltung in ,antrag gebrachte oder bisher nach den ,gesetzen gebte ,produktion oder ,verteilung eingeschrnkt oder erweitert werde1 zur ,abstimmung kann ein solcher ,antrag aber nur gelangen1 wenn entweder die ,staatsverwaltung1 oder das ,volksbeamtentum1 oder etwa zwei ,kreise oder tausend ,gemeinden dem ,antrage beitreten4 ,da alle solche ,antrge verffentlicht werden1 so steht es nmlich jeder ,gemeinde zu1 darber probeweise abzustimmen und den ,antrag1 wie man sich heute ausdrcken wrde1 zu untersttzen1 und wird ein ,antrag gengend untersttzt1 so wird darber allgemein abzustimmen sein4 ,wie leicht ein ,gemeindebeschlu zustande kommt1 wird weiter unten1 ,alinea ,die ,gemeinden sind1 gezeigt werden4 ,die ,vorlagen der ,staatsverwaltung werden vom ,ministerium beraten und beschlossen4 ,die untergeordnete ,beamtenschaft hat das ,recht1 ber eine ,anfrage der ,regierung oder aus eigenem ,entschlusse ,antrge zu stellen1 ber welche das ,ministerium zu beraten hat1 die aber auch1 wenn sie nicht als ,regierungsantrge eingebracht werden1 jeder ,beamte und jede ,beamtenkorporation einzubringen berechtigt ist1 insofern sie die erforderliche ,untersttzung finden4 ,hat das ,volk ,beschlsse gefat1 wonach bestimmte ,entscheidungen ber ,fragen des ,volkshaushaltes oder der ,gesetzgebung nicht im ganzen ,staat einheitlich geregelt werden1 sondern nur mit ,gltigkeit innerhalb einer ,provinz1 eines ,kreises oder fr einen ,bezirk oder eine ,gemeinde beschlossen werden sollen1 so hat die ,bevlkerung jenes ,gebietes darber zu entscheiden1 fr welche das ,gesetz oder die ,maregel ,gltigkeit haben soll4 ,doch mu ein allgemeiner ,volksbeschlu immer die ,kraft haben1 solche ,gesetze oder ,volksbeschlsse kleinerer ,gebiete aufzuheben1 weil sonst der ,staat nach und nach in ,gemeinden zerfiele und der ,besitz des gesamten ,volkes zum ,gemeindebesitze gemacht werden knnte4 ,dadurch wrde man sich dem ,individualismus wieder nhern4 ,die ,verfassung wird bestimmen1 wie lange vor dem ,tage einer ,abstimmung ,vorlagen der ,regierung verffentlicht werden mssen4 ,die ,verffentlichung von ,vorlagen fr eine allgemeine ,abstimmung geschieht durch das ,reichsblatt4 ,kann eine ,provinz oder ein ,kreis fr deren ,gebiet ein ,spezialgesetz beschlieen1 so geschieht die ,verffentlichung der ,vorlage durch das ,provinzblatt beziehungsweise das ,kreisblatt4 ,der ,kundmachung der ,vorlagen wird der ,tag der ,abstimmung beizufgen sein4 ,die ,vorlagen werden der ,gegenstand der ,errterung in den ,blttern sein und ,fr und ,wider in dem der ,staatsverwaltung und dem den ,volksorganen vorbehaltenen ,teile der ,bltter1 siehe ,,vi1 #g1 ,alinea3 ,die genannten amtlichen ,bltter1 besprochen werden4 ,gemeinden und ,bezirke knnen ,redner beauftragen1 die ,vorlage zu prfen und in den ,versammlungen der ,gemeinde oder des ,bezirkes darber zu referieren4 ,in den ,gemeinden knnen die ,versammlungen tglich abgehalten werden1 fr den ganzen ,bezirk aber an jedem ,sonntage4 ,die stimmfhigen ,mitglieder der ,gemeinde werden sich in ,sektionen teilen1 in welchen alle ,vorlagen beraten werden1 damit jeder ,stimmberechtigte auch an der ,beratung teilnehmen und in engerem ,kreise zu ,worte kommen kann4 ,probeabstimmungen werden der endgltigen ,abstimmung vorhergehen und das ,ergebnis der ,probeabstimmung wird zu verffentlichen sein4 ,die ,gemeinden sind als verfassungsmige ,krperschaft in ,permanenz4 ,bei jeder ,mahlzeit kann jeder1 dem es beliebt1 beantragen1 zu einer bestimmten ,stunde abends zusammenzutreten1 um einen ,gegenstand zu beraten und darber und mit ,beschrnkung der ,wirksamkeit auf die ,gemeinde1 soweit allgemeine ,beschlsse nicht im ,wege stehen1 zu beschlieen1 oder ,gegenstnde allgemeiner ,geltung zu beraten und ,probeabstimmungen einzuleiten4 ,auf solche ,art werden auch selbstndige ,antrge oder ,abnderungsantrge der ,gemeinden zu stande kommen1 welche1 um die ,untersttzung anderer ,gemeinden zu erlangen1 durch das ,kreisblatt oder ,provinzblatt zu verffentlichen sind4 ,fr autonome ,gemeindebeschlsse wird ein ,quorum festgesetzt werden1 fr ,finalabstimmungen des ,reiches wird man darauf halten1 da jeder ,stimmberechtigte seine ,stimme abgibt und die ,stimmenthaltung wird als ,pflichtverletzung betrachtet werden4 ,das ,stimmrecht kann an jedem ,aufenthaltsorte innerhalb des ,reiches1 nicht blo am ,wohnorte des ,abstimmenden1 ausgebt werden1 wenn es sich um ,reichsabstimmungen handelt4 ,durch ,festsetzung der ,abstimmung auf eine genau bestimmte ,zeit wird die ,abgabe von ,doppelvoten unmglich gemacht4 ,gegen die ,abgabe von ,stimmen durch ,unbefugte schtzt die ,legitimationskarte1 ohne welche ,niemand sich auerhalb des ,bezirkes aufhalten kann4 ,an ,abstimmungen und ,wahlen fr ein begrenztes ,wirksamkeitsgebiet werden nur stimmberechtigte ,angehrige jenes ,gebietes und wenn sie sich1 obschon auerhalb ihrer ,gemeinde1 doch innerhalb jenes ,gebietes1 fr welche ,abstimmung oder ,wahl wirksam ist1 aufhalten1 teilnehmen knnen4 #d4 ,die ,wahlen4 ,das ,wahlrecht kann nach besonderem ,volksbeschlusse ausgebt werden1 um ,abgeordnete mit der ,erledigung bestimmter ,angelegenheiten mit oder ohne ,vorbehalt der ,ratifikation zu betrauen4 ,es kann solchen ,abgeordneten die ,beschlufassung ber grere ,arbeiten bertragen werden1 welche vorgeschlagen wurden2 ber ,monumental-1 ,eisenbahn- und ,kanal-,straen- oder ,brckenbauten1 deren ,zweckmigkeit nur von ,personen beurteilt werden kann1 welche die ,vorlagen eingehend prfen4 ,das ,wahlrecht kann ferner ausgebt werden1 um ,beamte fr die ,fhrung der ,geschfte zu ernennen4 ,in einem anderen ,abschnitte1 ,v1 #a1 wird errtert werden1 weshalb sich die ,bestellung der ,verwaltungsbeamten1 ,unterrichtspersonen und rzte durch ,volkswahlen nicht empfiehlt1 da es aber zweckmig erscheint1 den staatlich bestellten ,verwaltungsbeamten zur ,mitarbeit und zur ,wahrnehmung der ,rechte der ,einzelnen vom ,volke gewhlte berwachungsorgane1 ,volksbeamte1 beizugeben4 ,diese ,wahl hat das ,volk1 nmlich die stimmberechtigte ,bevlkerung des ,gebietes1 fr das die ,wahl ,geltung hat1 zu vollziehen4 ,die ,volksbeamten wird man aber nicht nur den ,beamten untersten ,ranges1 sondern auch den bergeordneten ,beamten und den ,ministern an die ,seite stellen mssen1 vielleicht auch als ,mitberater des ,monarchen und der ,hofmter bestellen1 und da entsteht die ,frage1 ob es zweckmig ist1 auch die ,volksbeamten hherer ,ordnung durch das ,volk whlen zu lassen4 ,innerhalb der ,gemeinden und innerhalb des ,bezirkes wird es viele ,personen geben1 welche allen ,gemeindegenossen und allen ,bezirksgenossen sehr genau persnlich bekannt sind und darum kann die ,wahl von ,volksbeamten fr die ,gemeinden und ,bezirke durch das ,volk ohne ,zweifel gutgeheien werden4 ,allein ein ,kreis hat schon eine so groe ,ausdehnung1 da die ,wahl nicht leicht auf ,jemand fallen knnte1 der der ,mehrzahl der ,stimmberechtigten bekannt wre4 ,es knnte also die ,wahl der ,volksbeamten hherer ,ordnung den ,volksbeamten selbst berlassen werden1 wenn anzunehmen ist1 da sie durch die ,geschftsfhrung und infolge der ,zusammenknfte eine genauere ,kenntnis der ,mnner erlangen1 welche ihrem ,berufe angehren und sich fr einen hheren ,rang eignen4 ,dieses ,wahlrecht wre immer nur ein stellvertretendes4 ,da die ,gemeinden fr die eigenen1 die ,allgemeinheit nicht berhrenden autonomen ,angelegenheiten geschftsfhrende ,vertreter whlen werden1 ist nicht wahrscheinlich1 weil es geringe ,schwierigkeiten macht1 zu einer ,vollversammlung zusammenzutreten1 und eines der stimmfhrenden ,mitglieder jeweilig zur ,leitung der ,verhandlung zu bestimmen4 ,doch setzt das die ,gemeindeeinrichtungen voraus1 welche in diesem ,werke zur ,grundlage genommen sind1 nmlich mit ,gemeindehaushalt statt des ,familienhaushaltes und mit eng zentralisierten ,wohnbauten4 ,alle durch ,wahl bestellten ,vertreter und ,organe des ,volkes wird das ,volk auch wieder abzurufen berechtigt sein4 ,so oft ein darauf bezglicher ,antrag eingebracht wird1 wird er sofort in ,verhandlung gezogen und nur ,beschlufassungen dieser ,art1 an welchen sich das ganze ,volk oder ganze ,provinzen oder ,kreise beteiligen mssen1 werden einen in den ,zeitungen verffentlichten ,antrag voraussetzen1 der die ,zustimmung weiterer ,kreise hat4 ,bestnden keine solchen ,beschrnkungen1 so wrde das ,volk durch zahllose ,abstimmungen belstigt werden4 ,wahlen werden daher am besten auf unbestimmte ,zeit1 bis zur ,abberufung vollzogen werden und eine im vorhinein bestimmte ,dauer der ,mandate ist in einem ,staate mit ,volkssouvernitt nicht zu empfehlen4 ,der ,zwang1 einem ,gewhlten das ,mandat vor ,ablauf einer gesetzlich bestimmten ,periode nicht zu entziehen1 nach deren ,ablauf aber neuerlich zu einer ,wahl zu schreiten1 ist eine ,einschrnkung der ,souvernitt4#e #e ,die hier vorgeschlagenen ultrademokratischen ,einrichtungen werden nicht von allem ,anfang an in ,geltung sein1 sondern den ,abschlu der ,verfassungsentwicklung bilden4 ,es werden schon feste bewhrte ,grundlagen des ,kollektivismus bestehen1 die ,umwandlung des ,staates beendet sein und jene ,erziehung sich eingelebt haben1 wie in ,,vii1 #e geschildert ist1 ehe die so weitgehende demokratische ,verfassung mglich sein wird4 #e4 ,das ,objekt der ,volksbeschlsse4 ,was das ,verfassungsleben im ,kollektivstaate anbelangt1 so ist leicht einzusehen1 da die organisatorischen ,arbeiten whrend der ,umgestaltungsperiode sehr mannigfaltig und schwierig wren1 da aber1 wenn einmal das richtige ,gleichgewicht gefunden ist1 die gesetzgeberischen ,aufgaben1 wenngleich der ,volkswille fr jede ,produktion und jede ,verteilung magebend ist1 viel einfacher sind als heute1 dafr allerdings von weit grerer ,tragweite4 ,die ,unterschiede des ,berufes1 der ,klassen und des ,besitzes zwischen den ,brgern der heutigen ,staaten schaffen eine ungeheuere ,menge von ,verwickelungen1 eine ,menge hchst schdlicher ,reibungsflchen1 welche im ,kollektivstaat entfallen4 ,man denke nur an die ,zollgesetzgebung und an die ,handelsvertrge1 welche wir von ,zeit zu ,zeit schlieen mssen und deren ,zustandekommen deshalb so schwierig ist1 weil jede einzelne ,bestimmung dieser ,gesetze und ,vertrge fr viele ,tausende ein ,vorteil1 dafr fr viele ,tausende ein ,schaden ist4 ,meist werden ganze ,gewerbe zugrunde gerichtet1 andere zur ,blte gebracht und es ist ganz unmglich1 die ,folgen einer nderung in den ,zllen und ,handelsvertrgen fr das ,ganze und fr die ,einzelnen zu berechnen4 ,hat man doch in sterreich durch ein ,menschenalter ,ausfuhrprmien fr den ,zucker bewilligt1 und als diese durch die ,brsseler ,konvention beseitigt wurden1 wurde der ,zucker in sterreich fr die ,konsumenten um #aj billiger und auerdem stieg die ,zuckerausfuhr betrchtlich4 ,im ,kollektivstaat gehen die ,volksbeschlsse fr den internationalen ,gteraustausch dahin1 die ,staatsverwaltung zum ,verkaufe oder ,austausche der ihr namhaft gemachten berschsse an ,gtern der einen ,art an das ,ausland und zum ,einkauf und ,eintausch anderer ,gter vom ,auslande zu ermchtigen und die ,verwaltung hat nur darauf zu sehen1 die gnstigsten ,bedingungen zu erzielen4 ,aller ,schaden und ,vorteil des internationalen ,gteraustausches verteilt sich verhltnismig auf ,alle und nicht ein einziges ,gewerbe1 nicht ein einziger ,beruf1 insofern man darunter die ,angehrigen dieser ,berufe und ihre ,einzelinteressen versteht1 kann darunter leiden1 niemand sich daran bereichern1 niemand dadurch ruiniert werden1 so da auch hier die ,totalversicherung1 als welche sich der ,kollektivismus darstellt1 sich automatisch vollzieht4 ,eine rasche ,entscheidung solcher ,fragen1 wie ber ,aus- und ,einfuhr1 oder ber ,produktion und ,verteilung1 oder ber ,ehe1 ,zeugung1 ,familienrechte usw41 kann aber nur dann im ,kollektivstaate erwartet werden1 wenn das ,volk sich damit begngt1 der ,staatsverwaltung grundstzliche ,direktiven zu erteilen1 allgemeine ,weisungen1 und dazu wird das ,volk von selbst gedrngt werden4 ,man lese die ,gefechtsdispositionen eines ,feldherrn und man wird erkennen1 da die schwerwiegendsten ,entscheidungen in wenige ,worte zusammengefat werden mssen1 welche dem ,untergebenen einen weiten ,spielraum der ,initiative berlassen4 ,im ,kollektivstaate kann es mit den ,volksbeschlssen auch nicht anders gehalten werden4 ,um das aber in seiner ,durchfhrbarkeit zu erkennen1 ist es notwendig1 die ,einfachheit der ,verteilung und der ffentlichen ,rechnungslegung zu erfassen1 welche im ,abschnitte ber die ,statistik ,,vi1 #h1 dargelegt werden wird4 ,auch bedarf diese ,art der ,verwaltung einen wohlgefgten und gutgeschulten ,beamtenkrper4 ,wrde man1 was ich fr durchaus fehlerhaft hielte1 die ,verwaltungsbeamten whlen1 so wrde sich eine solche ,abhngigkeit der ,beamten von den ,whlern geltend machen1 da es niemals das allgemeine ,wohl wre1 das die ,beamten im ,auge htten und wegen des hufigen ,wechsels und der mangelnden ,schulung wre auch zu besorgen1 da gewhlte ,beamte sich nicht zu helfen wten und aus ,mangel an ,erfahrung ,fehler auf ,fehler machen1 insbesondere1 da sie nicht organisch zusammen wirken wrden4 ,der ,beamtenberuf setzt1 wie jeder andere ,beruf1 eine bestimmte ,vorbildung1 ,schulung und ,erfahrung voraus1 weshalb in ,v1 #a1 die ,ergnzung des ,beamtenkrpers nicht durch ,wahl1 sondern durch ,ernennung vorgeschlagen wird4 #f4 ,die ,erhaltung der ,staatseinheit4 ,es entsteht die ,frage1 wie dem bel vorgebeugt werden soll1 da die ,staaten wieder zerfallen und fort und fort sich in kleinere ,teile auflsen4 ,gegen den ,willen der ,gesamtheit wrde sich eine im ,innern des ,staatsgebietes gelegenen ,gemeinde oder ein solcher ,bezirk nicht leicht von dem greren ,krper lostrennen knnen4 ,der ,gtertausch ist ein so starkes ,bedrfnis1 da die ,gemeinden kein ,interesse haben knnen1 sich loszusagen4 ,eine solche ,gemeinde wrde sofort boykottiert werden und kme in einigen ,tagen in groe ,verlegenheiten1 ohne einen erdenklichen ,vorteil dagegen zu erlangen4 ,auch wrde der ,grundsatz des ausnahmslosen ,staatseigentumes den ,staat berechtigen1 das ganze mobile ,eigentum aus einer solchen ,gemeinde wegzuschaffen und diese knnte es auf keine ,weise sich ersetzen4 ,es gilt dies nicht nur von ,stdten1 die auf den ,bezug von ,nahrungsmitteln aus dem flachen ,lande angewiesen sind1 sondern auch von den kleinsten ,gemeinden4 ,aber an der ,grenze gelegene ,gemeinden knnten leicht ein ,interesse haben1 sich von dem ,staate loszusagen und sich dem ,nachbarstaat1 falls er ein ,kollektivstaat wre1 anzuschlieen4 ,geht man von der ,anschauung aus1 und htte sich diese vollkommen eingelebt1 da aller ,besitz ,eigentum des ganzen ,volkes sei1 so wrde sich eine solche ,sezession als eine ,rechtsverletzung darstellen1 die freilich deshalb von sehr geringem ,belang wre1 weil eine solche ,lostrennung zugleich eine ,verzichtleistung auf den ,mitbesitz der auerhalb der ,gemeinde befindlichen ,gter und auf alle persnlichen ,ansprche der ,gemeindemitglieder gegen den ,staat 7z4 ,b4 auf ,altersversorgung7 mit sich brchte4 ,auch knnte ohne ,mitwirkung der ,nachbarstaaten eine solche ,lostrennung niemals stattfinden und selbst mit ihrer ,zustimmung nur dann1 wenn es ,kollektivstaaten sind1 und dagegen wrde man sich wohl durch internationale ,vertrge schtzen4 ,es wre aber sonderbar1 wenn solche ,fragen mit ,gewalt entschieden wrden und man wird nur darauf hoffen mssen1 da ein organisches ,ganzes eine groe ,anziehungskraft auf alle ,teile ausben msse und daher ist anzunehmen1 da1 wo es an einer solchen ,anziehungskraft fehlt1 ein ,gebrechen an der ,gerechtigkeit und an der zweckmigen ,verwaltung vorliegen mu4 ,plato nennt ein ,gemeinwesen1 in dem eine wahre ,solidaritt besteht1 ein knigliches ,geflecht und ein solches zusammenzuweben1 mu jeder ,staatsmann als seine ,aufgabe betrachten4 ,auch setzte die ,sezession voraus1 da der ,nachbarstaat das neue ,glied als gleichberechtigten ,bestandteil aufzunehmen einwilligte1 und es ist nicht anzunehmen1 da das so leicht geschehen wird1 weil zwischen den ,brgern verschiedener ,staaten sich immer ,verschiedenheiten herausbilden werden1 welche den bestehenden ,zusammenhang verstrken1 neue ,angliederungen erschweren4 ,im ,einvernehmen mit den beteiligten ,staaten wrde sich aber auch eine solche ,vernderung schmerzlos vollziehen1 vorausgesetzt1 da beide beteiligten ,staaten die kollektivistische ,gesellschaftsordnung angenommen haben4 ,ist der ,nachbarstaat noch nicht zum ,kollektivismus bergegangen1 so ist eine solche ,sezession wohl undenkbar1 weil die ,mitglieder der ,grenzgemeinde in dem neuen ,verbande ihre ,rechnung nicht finden knnten1 der ,nachbarstaat aber das kollektivistische ,ferment frchten wrde1 welches die neuen ,brger einschleppen mten4 ,,iv4 ,die ,monarchie und der ,adel4 ,ist ein ,volk nchtern und sein ,sinn nur auf das ,ntzliche gerichtet1 so wird ihm die ,monarchie im ,kollektivstaate etwas sehr berflssiges erscheinen1 ist ein ,volk aber prachtliebend und von sehr reicher ,phantasie1 so wird ihm die ,hofhaltung eines ,monarchen1 die glnzende ,reprsentation nach auen und der strkere ,aufwand fr das ,schne und ,kostbare willkommen sein4 ,im kollektivistischen ,staate ist eine ,gefahr fr die ,volksfreiheit mit der ,institution der ,monarchie und des ,adels nicht verbunden4 ,der ,monarch besorgt die ihm durch die ,verfassung und den ,volkswillen bertragenen ,geschfte als ,mandatar und besitzt keine ,autoritt als jene1 die ihm das ,volk auf jeweiligen ,widerruf bertrgt4 ,er ist nicht ,knig von ,gottesgnaden1 sondern von ,volkes ,gnaden4 ,er ist ebenso eigentumslos1 wie ein anderer ,volksgenosse1 aber er hat einen zwar genau umschriebenen1 aber immerhin ausgedehnten ,wirkungskreis1 ist unverantwortlich und fr seine ,person dem ,gesetze nicht unterworfen4 ,er ist das oberste ,organ des ,volkes und arbeitet mit ,ministern1 die die ,verantwortlichkeit fr seine ,regierungshandlungen tragen1 er ernennt die ,minister und die obersten ,beamten1 es mag ihm das ,recht eingerumt werden1 zu begnadigen und gewisse ,ehrenvorzge zu verleihen1 er vertritt das ,reich nach auen1 empfngt die angesehensten ,gste des ,volkes und ist -- doch immer ohne fr seine ,person zur ,verantwortung gezogen werden zu knnen oder einem ,tadel unterworfen zu sein -- schuldig1 die ihm vom ,volke anvertrauten ,mittel zur ,verherrlichung des ,volkes zu verwenden und zu diesem ,ende ,kunst und ,forschung zu frdern4 ,seine groen ,mittel dienen vorzglich zur ,pflege der edelsten ,geselligkeit1 an welcher das gesamte ,volk ,anteil zu nehmen berechtigt ist4#f ,seine ,gehilfen fr gesellige ,veranstaltungen sind die ,mitglieder des hohen ,adels wenn ein solcher noch fortbesteht4 ,wie immer auch seine ,befugnisse in militrischen und auswrtigen ,angelegenheiten festgesetzt werden1 so ist es doch seine ,aufgabe1 nicht nur den ,frieden zu erhalten1 sondern auch auf ,schaffung solcher internationaler ,einrichtungen hinzuwirken1 die das stehende ,heer und die ,kriegsmarine entbehrlich machen knnen4 ,diese ,verteidigungsanstalten werden brigens ganz berflssig werden1 sobald der ,kollektivismus sich ber ganz ,europa ausgedehnt haben wird1 denn auch der ,krieg ist nur eine ,krankheit unserer ,gesellschaftsordnung4 #f ,anfnge zu allen zuknftigen ,gestaltungen1 die auf den ,kollektivismus hinauslaufen1 knnen schon heute beobachtet werden4 ,in sterreich werden die ,abgeordneten1 wenn sie auch ,bauern oder ,arbeiter sind1 zu den ,hoffesten herangezogen1 was noch vor #ej ,jahren unmglich schien und in ,dnemark soll es ,hofsitte sein1 zu jeder ,hoftafel einen ,gewerbsmann zu laden4 ,die dem ,monarchen fr seine ,person1 seine ,familie und allenfalls den hohen ,adel und fr die ,erfllung all seiner ,aufgaben eingerumten ,mittel wird das ,volk bestimmen4 ,man setze den ,fall1 da das ,volk hierfr den hundertsten ,teil des ,besitzes und des ,volkseinkommens widmet1 so mag es die ,schlsser1 ,burgen und ,wohnbauten1 die ,parke und ,anlagen1 vielleicht auch einen bestimmten ,teil des ,gebietes der ,hauptstadt1 dann ,juwelen1 ,stoffe1 ,hausrat1 ,tiere und ,kostbarkeiten bezeichnen1 welche1 jedoch mit ,vorbehalt des dem ,staate oder ,volke zustehenden ,eigentumsrechtes1 der ,hofhaltung gewidmet sind und welche die ,monarchie zu erhalten1 zu pflegen1 beziehungsweise zu vollenden hat4 ,es werden ihr auerdem ,arbeitskrfte und ein ,teil der jhrlich geschaffenen ,gter zugewiesen4 ,von den ,arbeitskrften werden dem ,hofe insbesondere ,hausgenossen1 ,handwerker1 ,knstler1 ,gelehrte1 ,forscher und ,erziehungs- und ,unterrichtspersonen zugewiesen4 ,bezglich der ,auswahl der ,personen und ,sachen wird sich der ,hof mit der ,regierung und den obersten ,volksbeamten zu verstndigen haben4 ,als ,rechtssubjekt steht der ,monarch hierin dem ,volke nicht gegenber1 es ist nur von anvertrauten1 auf ,widerruf gewidmeten ,sachen die ,rede1 wie ja auch heute die ,zivilliste immer nur auf ein einziges ,jahr bewilligt wird4 ,der ,monarch ist nur ,verwalter4 ,die ,hausgenossen1 welche fr die ,bedienung der ,gste1 fr ,kche und ,keller1 fr ,gebude1 ,stallungen und ,tiere1 und fr die ,verwaltung der mobilen und immobilen ,gter der dynastischen ,familie und des ,adels zu sorgen haben1 werden nicht den dienenden ,personen der heutigen ,zeit zu vergleichen sein1 sondern als ,familienglieder behandelt werden4 ,die schnsten ,mdchen und jungen ,mnner werden ausgewhlt werden1 damit sie auch durch ihre persnlichen ,vorzge die ,schnheit der ,hofhaltung erhhen4 ,den ,mdchen und ,jnglingen dieser ,art wird es obliegen1 bei ,tisch und den ,abendunterhaltungen die ,glieder der ,dynastie und der ,adelsfamilien und deren ,gste zu bedienen1 sie werden aber1 wenn sie dienstlos sind1 selbst auch ,gste des ,hofes sein1 wie in unseren ,familien jngere ,schwestern und ,brder den ,gsten aufwarten und mit ihnen trotzdem auf gleichem ,fue verkehren4 ,auch aus den ,reihen der ,alten mgen manche dem ,hofe zugewiesen werden1 wenn sie es wnschen und sie werden nur zu bequemen ,dienstleistungen verwendet werden1 die sie gerne freiwillig bernehmen4 ,so wird ihnen die berwachung der ,kostbarkeiten bertragen und sie werden dafr sorgen1 da alles1 was aus der ,schatzkammer entlehnt wird1 wieder an seinen ,platz kommt4 ,auch die ,wagenlenker1 ,pferdewrter1 ,jger1 ,trsteher und ,boten werden nur wie ,familienmitglieder behandelt werden drfen1 auch knnen sie nicht gezwungen werden1 gegen ihren ,wunsch in diesen ,stellungen zu dienen4 ,die ,natur dieser ,beziehungen gehrt zur sthetik der ,gesellschaftsordnung und diese sthetik ist wieder ein wesentlicher ,vorzug der knftigen ,gesellschaftsordnung4 ,hof und ,adel haben in den ,reprsentationspalsten und -,schlssern ,empfang zu halten und fr eine angemessene ,verteilung der ,einladungen zu sorgen1 von welchen ,niemand ganz ausgeschlossen werden soll4 ,auer den bevorzugten ,gsten1 den ,knstlern1 ,gelehrten1 ,forschern1 ,erfindern1 den angesehensten ,besuchern aus dem ,auslande1 den hohen ,beamten1 schnsten ,frauen usw4 werden alle ,volksgenossen1 welche in die ,nhe des ,hofes kommen1 heranzuziehen sein und so werden auch hier alle ,glieder des ,volkes mitinteressiert werden1 wie an ,kunst und ,forschung4 ,in den ,sommermonaten wird das ,hofleben sich vorzglich in den ,schlssern und ,burgen entfalten1 im ,winter in der ,residenz1 aber die ,hofbaulichkeiten werden das ganze ,jahr in ,benutzung stehen1 um soviel als mglich ,freude zu schaffen4 ,so wie jedes ,dorf1 so wird auch die ,hauptstadt nach und nach niedergerissen und nach einem grandiosen ,plane neu aufgebaut werden4 ,darum wird ein neuer ,stadtplan fr die ,reichshauptstadt 7vielleicht in sterreich fr zwei ,reichshauptstdte7 zu entwerfen sein1 aber nicht fr eine ,bevlkerung von ,millionen1 sondern hchstens zur ,aufnahme von etwa #djj1jjj ,menschen1 die ,reisenden inbegriffen4 ,diese ,neubauten werden aber verschoben werden1 bis die ,masse des ,volkes reichlich mit ,wohnungen versorgt ist1 denn allem anderen geht die ,aufgabe vor1 die ,snden der ,vergangenheit zu tilgen4 ,dem ,volke gebhrt ein entsprechender ,einflu auf die ,erziehung der ,jugend in der kaiserlichen ,familie und den adeligen ,familien4 ,wie derselbe geltend zu machen sei1 bestimmen die ,gesetze4 ,diese ,familien mssen im ,bewutsein erhalten werden1 da sie dem ,volke zu dienen berufen seien und niemals den ,dienst in ,herrschaft verwandeln drfen4 ,die ,erziehung mu eine vorzugsweise sthetische sein1 weil es der ,beruf dieser ,familien ist1 das ,schne zu pflegen4 ,die ,kenntnis der lebenden ,sprachen besonders der greren ,kulturvlker und der im ,reiche verbreiteten ,idiome ist in in diesen ,familien einheimisch zu machen1 weil sie berufen sind1 das heimatliche ,volk den fremden ,vlkern gegenber zu reprsentieren und den nationalen ,frieden im ,lande zu erhalten4 ,die ,mitglieder des ,adels unterstehen den allgemeinen ,strafgerichten1 die ,mitglieder der dynastischen ,familie mgen der ,strafgewalt des ,monarchen unterstehen1 aber unter der ,bedingung1 da die ,straferkenntnisse und deren ,vollzug verffentlicht werden und da ber die ,mitschuldigen die ordentlichen ,gerichte erkennen4 ,zu den wichtigsten ,angelegenheiten gehrt die ,ehe in diesen ,familien und das ,familienleben ,jener1 die man bisher die ,groen zu nennen gewhnt war4 ,der ,gebrauch in den souvernen ,familien1 ihre ,glieder nur mit den ,angehrigen anderer souverner ,familien zu verheiraten1 ist verwerflich1 weil er zur ,verwandtschaftsehe und zur ,dekadenz fhrt4#g ,auch soll sie die ,ehe nicht an auswrtige ,familien knpfen4 ,es scheint daher das ,zweckmigste zu sein1 da die ,mitglieder der ,familie des ,monarchen sich mit ,angehrigen der ,familien des einheimischen ,adels ehelich verbinden und da diese ihre anderweitigen ,ehen mit ,volksgenossen der anderen ,schichten schlieen1 um so einen gesunden ,blutumlauf im sozialen ,krper herbeizufhren4 ,der ,krone wre das ,recht einzurumen1 gegen unvernnftige ,ehen in diesen ,familien ,verbot einzulegen4 ,die ,vernnftigkeit dieser ,ehen ist vom ,standpunkte der wahrscheinlichen ,fortpflanzungserwartungen zu beurteilen4 ,handelt es sich um ,ehen1 die nach der vom ,volke genehmigten ,ehegesetzgebung1 ,,vii1 #b1 berhaupt unstatthaft sind1 so knnen sie berhaupt nicht geschlossen werden1 sind sie aber deshalb nicht zu billigen1 weil sie nicht nach der ,richtung ntzlich erscheinen1 das ,geschlecht vom biologischen ,gesichtspunkte zu veredeln1 so wrde die ,versagung der ,ehegenehmigung seitens des ,monarchen die ,wirkung haben1 da die eheschlieenden ,teile1 welche dem ,willen der ,krone entgegen sich verbinden1 und ihre ,nachkommen von der dynastischen ,familie und den adeligen ,familien ausgeschlossen werden4 ,die ,frauen folgen den ,mnnern1 das heit1 die nichtadeligen ,frauen werden durch die regelmige ,verbindung mit ,adeligen in die ,adelsfamilie1 die weiblichen ,glieder des ,adels durch ihre ,ehe mit ,mnnern aus dem ,volke in die ,volksschichten aufgenommen4 ,dadurch wird einerseits eine fortgesetzte ,auffrischung des adeligen ,blutes sichergestellt1 andererseits die ,krone und der ,adel an dem ,wohle des ,volkes auch durch verwandtschaftliche ,bande interessiert4 ,so drfte es gelingen1 den ,kastengeist zu unterdrcken und die ,eigentumslosigkeit der monarchischen ,familie und des ,adels verknpfen sie auch sonst mit dem ,volkswohle4 ,es wrde so jenes knigliche ,geflecht geschaffen1 das ,plato vorschwebte4 brigens wird hier1 wenngleich die ,vermhlung der ,adeligen mit ,tchtern des ,volkes beantragt wird1 der ,rassenfrage nicht vorgegriffen1 da auch im ,volke die ,urrassen nicht ganz erloschen sind und1 wenn z4 ,b4 die blonde ,rasse als die vom vorwiegend sthetischen ,gesichtspunkte edlere sich bewhrte1 deren ,bevorzugung fr diese ,ehen umsoweniger ,bedenken erregen knnte1 als der ,individualismus1 die ,erbkrankheit der blonden ,rasse1 in einem solchen ,staate nicht zu frchten ist4 #g ,die ,rassenfanatiker empfehlen zuweilen fr solche ,familien sogenannte krasse ,inzucht1 nmlich ganz nahe ,verwandtschaftsehen4 ,allein sie fhrt zur ,verbldung und diese ,anschauung beruht auf einer grundfalschen ,anschauung ber den ,wert der ,rassen4 ,man beruft sich auf die ,erfahrungen der ,tierzchter1 aber auch sie mssen meistens in der #c4 oder #d4 ,generation von diesem ,system ,abstand nehmen4 ,die ,zahl der adeligen ,familien mte eine sehr geringe sein und drfte wohl auch in einem groen ,reiche #bjj nicht berschreiten4 ,dem ,adel wren alle ,stellungen in der ,verwaltung oder den allgemeinen ,berufen vorenthalten1 weil von ihren ,mitgliedern praktische ,einsicht nicht vorauszusetzen ist und1 weil sie sonst danach streben wrden1 hhere ,rangstufen zu erklimmen1 ohne sich darum verdient zu machen4 ,bei ,volksabstimmungen und ,wahlen mgen sie ihre ,stimme abgeben1 welche aber nicht mehr gilt1 als die eines anderen ,volksgenossen4 ,wenn in vielen ,beziehungen die ,einrichtungen1 welche hier fr die ,familien des ,monarchen und des ,adels vorgeschlagen werden1 jenen gerade entgegengesetzt sind1 welche heute bestehen1 und noch vielmehr jenen1 welche in frheren ,jahrhunderten bestanden1 so ist das eine ,folge davon1 da im ,kollektivstaate es das ,volk ist1 welches ,herr im ,lande ist1 und es ist in bereinstimmung mit der ,evolution1 die wir in den sozialen ,verhltnissen der letzten #bjj ,jahre beobachten knnen4 ,die geschlechtlichen ,beziehungen der ,glieder der kaiserlichen ,familie und des ,adels auerhalb der ,ehe werden vom ,gesichtspunkte der allgemeinen ,grundstze der ,sexualethik zu beurteilen sein4 ,da wir wirklich einer ,periode so groen ,rigorismus entgegengehen1 wie viele meinen1 ist doch zu bezweifeln1 aber abgesehen von allgemeinen ,gesetzen sexualethischer ,natur wird man darauf sehen1 da die ,stellung jener ,familien nicht dazu mibraucht werde1 um ,liebesgunst zu erringen und da sich keine ,tochter des ,volkes ohne ,liebe wegwirft an jenen1 der ihr eine bevorzugte ,stellung bei ,hof und reichlichere ,gensse bietet4 ,darum wird der ,volkswille jedes ,mdchen oder ,frau in ihre ,heimatsgemeinde zurckrufen knnen1 die sich in diesem ,sinne vergeht und die ,prinzen oder ,grafen1 welche an ,maitressenwirtschaft denken1 werden zu befrchten haben1 die bevorzugte ,stellung zu verlieren1 deren sie sich unwrdig machen4 ,da aber von der ,ehe ausgeschlossene ,glieder des ,volkes1 der dynastischen ,familie und des ,adels1 von verchtlichen ,nebenabsichten abgesehen1 die ,freuden der ,liebe nicht wie alle anderen sollten genieen drfen1 wre wohl kaum gerechtfertigt und davon handelt der ,abschnitt ,,vii1 #c4 ,v4 ,die ,beamtenorganisation4 #a4 ,der ,verwaltungsorganismus4 ,was ist die ,aufgabe des sozialen ,staates8 ,in letzter ,instanz ist es die ,verteilung von ,arbeit und ,genu4 ,die ,grundstze und ,ziele bestimmt das ,volk1 aber die ,verwirklichung dieser ,grundstze und ,ziele liegt einem ,organe des ,volkes1 der ,regierung und ihren ,beamten ob und zwar nach dem ,prinzipe der ,arbeitsteilung1 welche jede menschliche ,leistung besonders dafr geschulten ,personen bertrgt1 die nur ein und dieselbe ,arbeit zu besorgen haben4 ,in allen ,zweigen der menschlichen ,arbeit1 wozu auch die der ,verwaltungsbeamten gehrt1 findet man eine hierarchische ,gliederung1 deren unterste ,auslufer am meisten auf einfache ,handgriffe angewiesen sind und gewissermaen die kleinste ,spalte der ,gesamtleistung besorgen4 ber diesen sind jene1 die diese ,teilleistungen verbinden und ,hhere1 die sie zu einem ,ganzen vereinigen1 whrend noch hhere ,organe die ,leistungen vergleichen1 die ,ttigkeiten berwachen und ,plne entwerfen1 bis endlich die ,oberleitung des ,ganzen in den ,hnden eines ,einzigen oder eines obersten beratenden ,krpers vereinigt ist4 ,diese ,organisation ist vergleichbar dem ,nervensystem im tierischen ,krper4 ,aber so wie in jedem einzelnen ,berufe alle ,teilnehmer zu einer ,einheit zusammengefat sind und in viele ,stufen zerfallen1 in welchen die ,angehrigen des ,berufes vom ,einzelnen zu immer ,allgemeinerem aufsteigen und in welchen auch die ,trger der einzelnen ,stellen der ,autoritt und dem ,ansehen nach abgestuft sind1 so sind auch die einzelnen ,berufe untereinander hierarchisch gegliedert und im ,ansehen und der ,autoritt abgestuft4 ,da kommt man nun zur ,einsicht1 da ein eigener ,verwaltungsdienst eingerichtet werden mu1 welcher die ,hauptaufgabe des ,staates1 die ,verteilung von ,arbeit und ,genu in letzter ,instanz zu lsen hat4 ,diese ,aufgabe ist die oberste1 zusammenfassendste und es ist niemand im ,staate1 der nicht von dieser ,krperschaft abhinge1 whrend sie nur vom ,volke abhngt4 ,denn es handelt sich darum1 das ,gesamtleben des ,volkes in eine wirkliche ,einheit zusammenzufassen1 wie das ,herz mit dem ganzen ,apparate von ,arterien und ,venen das ,blut bis in die uersten ,krperteile treibt und von dort wieder zurckerhlt1 um es wieder in die ,arterien zu treiben4 ,die spezielle ,aufgabe des ,verwaltungsbeamten setzt nicht die ,einseitigkeit eines ,fachmenschen voraus1 sondern einen berblick ber das ,ganze1 die ,aufeinanderbeziehung aller ,teile1 die ,bewertung aller ,leistungen und aller ,gter1 die ununterbrochene ,evidenthaltung aller wirtschaftlichen ,faktoren und aller ,produkte4 ,der ,verwaltungskrper hat auch alljhrlich 787 dem ,volke einen ,vorschlag ber den ,volkshaushalt und ,gesetzesvorlagen zu machen1 welche die ,gegenstnde seines ,berufes betreffen4 ,dieser ,volkshaushalt hat aber mit ,geldsummen nichts zu tun1 sondern mit ,arbeitskrften und materiellen ,gtern1 welche in ,anspruch genommen werden1 um gewisse ,mengen von ,gtern herzustellen oder gewisse ,dienste zu leisten4 ,jemehr jemand zum ,fachmann herangebildet und geeignet ist1 umsoweniger meistens taugt er zu allgemeinen ,aufgaben zusammenfassender ,natur2 universelle ,kpfe1 das heit philosophische ,talente1 die auch philosophisch geschult sind1 werden dem ,verwaltungsdienste zuzuweisen sein und da sie alles zu vergleichen1 alles abzuwgen und jeden an seine ,stelle zu bringen haben1 wird ihnen auch berall innerhalb ihrer streng territorial abgegrenzten ,kompetenz jeder dienstlich untergeordnet sein4 ,dienstliche ,unterordnung braucht aber ,kameradschaftlichkeit auer ,dienst nicht auszuschlieen4 ,doch mu ich bemerken1 da ich glaube1 es knne der ,verwaltungsbeamte auer der obersten allgemeinen ,leitung seines ,gebietes auch die oberste ,leitung fr einzelne ,produktionszweige eines weiteren ,sprengels besorgen1 wenn er auer der allgemeinen ,schulung fr den ,verwaltungsdienst auch ,fachkenntnisse fr ein besonderes ,produktionsgebiet erworben htte4 ,der eigentliche ,verwaltungsdienst beansprucht nmlich schwerlich die ganze ,zeit des ,verwaltungsbeamten1 denn1 wenn sich die ,verteilungsgrundstze einmal eingelebt haben und es sich nur um berwachung und ,verbesserung handelt1 wird die im bloen ,verwaltungsdienste zu leistende ,arbeit selbst fr einen einzigen ,beamten in einer ,gemeinde von tausend ,kpfen nicht erheblich sein4 ,und doch ersetzt dieser eine ,beamte die ,ttigkeit der ,richter1 politischen und ,finanzbeamten1 und berdies die der ,kaufleute und wenn irgendwelche richterlichen ,geschfte1 insbesondere eine ,strafjustiz noch fortdauern mten1 so wrden keine eigentlichen ,strafbehrden eingesetzt1 sondern eine ,art von ,volksjustiz gebt werden1 wie die ,schffen und ,geschworenen und zwar ohne fachjuristische ,leitung4 ,um also die erforderliche ,einheit in die ,verwaltung zu bringen1 wird der ,verwaltungsbeamte niedersten ,ranges ,vorstand einer ,gemeinde und ihres ,territoriums oder eines stdtischen ,quartiers werden und zwar derart1 da alle ,menschen und ,sachen auf diesem ,territorium ihm unterstehen und ihm die oberste ,leitung aller ,arbeit und die oberste ,verteilung aller ,gensse und ,gter auf diesem ,gebiete zusteht4 ,in jeder ,ansiedlung und in jedem stdtischen ,quartier regiert ein solcher ,beamter4 ,die weitere ,gliederung des ,verwaltungsdienstes baut sich nun so auf1 da etwa #bj ,gemeinden unter einem ,bezirksbeamten1 etwa #bj ,bezirke unter einem ,kreisbeamten1 etwa #aj ,kreise unter einem ,provinzialbeamten stehen und die ,provinzialbeamten der ,zentralregierung direkt untergeordnet sind4 ,es ist sorgfltig zu erwgen1 welche ,verteilungsgeschfte den ,verwaltungsbeamten innerhalb ihrer rtlichen ,kompetenz persnlich zuzuweisen und welche von ihren ,organen unter ihrer ,oberleitung und ,mitverantwortung zu besorgen sind4 ,da nun diese ,verteilungsgeschfte keineswegs eine ganze ,tagesarbeit eines ,beamten in ,anspruch nehmen1 ist leicht zu zeigen1 wenn man die ,zahl von #ajjj ,kpfen als ,grundlage der ,berechnung annimmt4 ,es ist im ,auge zu behalten1 da der ,beamte nach den natrlichen ,verhltnissen des ,kollektivismus mit allen ,gliedern seiner ,gemeinde lebt1 jeden persnlich kennt1 auch zahlreiche ,interessen mit ihnen gemein hat4 ,dieser ,beamte hat auf ,grund der ,berichte des ,arztes und nach anderen ,daten die ,geburten1 ,trauungen und ,sterbeflle in ,evidenz zu halten1 allerdings mit der genauesten ,angabe der nheren ,umstnde4 ,so sollen ,geburten und ,sterbeflle mit ,angabe von ,stunde1 ,minute und ,sekunde verzeichnet werden1 soweit sie bekannt sind oder in ,fllen unvorhergesehener ,ereignisse abgeschtzt werden knnen4 ,alle ,geburten und ,sterbeflle zusammen werden #cj-cf im ,jahre kaum bersteigen und wenn sie selbst die doppelte ,zahl erreichen1 fiele nur ein solches ,ereignis in fnf ,tagen4 ,die ,verfgungen ber die dienstlichen ,vernderungen innerhalb der ,gemeinde und die an den ,bezirksbeamten zu erstattenden ,antrge in ,fllen einer ,versetzung auerhalb der ,gemeinde oder der ,besetzung einer ,stelle durch gemeindefremde ,personen stehen dem ,verwaltungsbeamten zu1 aber wenn jeder ,einzelne #aj solche ,vernderungen1 ,versetzungen und ,befrderungen in seinem ,leben zu erwarten htte1 eine ,ziffer1 die ohnehin hoch gegriffen ist1 so wrden bei #eej in regelmigen ,arbeitsalter stehenden ,gemeindegenossen im ,jahre #abj solche ,vernderungen vorfallen oder #aj im ,monate4 ,beurlaubungen kmen tglich zwei zur ,behandlung4 ,disziplinre und friedensrichterliche ,erkenntnisse hchstens zwei oder drei in der ,woche4 ,auerdem hat der ,beamte von ,zeit zu ,zeit jede ,betriebsstelle1 ,fabrik1 ,schule1 ,spital usw4 zu inspizieren und dafr zu sorgen1 da tglich der erforderliche ,gteraustausch zwischen ,gemeinde und ,bezirk richtig abgewickelt wird4 ,dabei sind aber immer andere mitverantwortliche ,personen beteiligt und die ,beispiele im ,abschnitte ber die ,statistik ,,vi1 #h1 e1 insbesondere die ,tabelle ber ,milchproduktion und ,verteilung zeigen klar1 da es sich da immer um beinahe automatisch sich vollziehende ,bewegungen handelt1 die dem ,beamten mehr ,aufsicht1 als ,arbeit zur ,aufgabe machen4 ,die ,angaben ber die tgliche ,arbeitsleistung des ,einzelnen und ber den ,verbrauch der ,gemeinde im ,tage empfngt der ,beamte von den unteren ,organen und er wird fr deren ,richtigkeit und genaue ,buchung zu sorgen haben1 wobei die ,summierung und die ,ermittelung von ,verhltniszahlen1 sofern sie von der vorgesetzten ,behrde gefordert werden1 von ,lehrern1 hauswirtschaftlichen ,personen1 ,schulkindern1 hauptschlich aber auch vom ,volksbeamten1 der ja auch als ,gehilfe gedacht wird1 unter gegenseitiger ,kontrolle besorgt werden knnen4 ,alle diese ,arbeit ist1 soweit sie der ,gemeindebeamte persnlich leisten mu1 gering4 ,in einem ,staate von #de ,millionen ,einwohnern wrde der ganze ,verwaltungsbeamtenstab mit ,inbegriff der hierarchisch bergeordneten ,beamten #ej-fj1jjj ,kpfe und wenn1 nach den unten entwickelten ,vorschlgen1 neben jedem ,staatsbeamten ein gewhlter ,volksbeamter als ,gehilfe und ,kontrollorgan se1 #ajj-abj1jjj ,kpfe betragen1 nur ein kleiner ,bruchteil des ,handelspersonals1 das eine gleich zahlreiche ,bevlkerung heute beschftigt4 ,der ,beamte htte berdies den regelmigen ,versammlungen der ,beamten des ,bezirks unter dem ,vorsitze des ,bezirksbeamten beizuwohnen und einen geselligen ,verkehr mit den ,gemeindegenossen einerseits und am ,sitze des ,bezirks- und des ,kreisbeamten mit ,gleichgestellten und hher gestellten ,personen andererseits zu unterhalten4 ,man merke1 da die statistische ,arbeit1 wenn sie gehrig verffentlicht wird1 das ,volk in die ,lage setzt1 ,fortschritt und ,rckschritt auf allen ,gebieten der ,produktion und ,verteilung zu verfolgen und da diese ,arbeit es mglich macht1 die ,krankheits- und ,sterbestatistik von ,tag zu ,tag mit ,genauigkeit festzustellen1 und das ,durchschnittsalter auf ,minuten zu ermitteln und wie das gemacht wird1 wird in dem ,abschnitte ber ,statistik ,,vi1 #h1 genau aufgezeigt werden4 ,freilich hat der ,verwaltungsbeamte auch eine ,verteilungsarbeit zu besorgen bezglich der ,instrumente und ,apparate1 welche zum ,inventar seines ,bezirkes gehren und bezglich der ,bentzung der ,gesellschaftsrume zu besonderen ,zwecken4 ,so kann es vorkommen1 da die ,benutzung der musikalischen ,instrumente von so vielen ,personen beansprucht wird1 da der ,vorrat nicht reicht1 oder da sich viele ,gesellschaften in der ,gemeinde bilden1 welche ,rume fr ihre bungen und ,verhandlungen beanspruchen und da die ,gesellschaften sich wechselseitig im ,wege stehen4 ,ordnung zu schaffen1 ist ,aufgabe des ,verwaltungsbeamten4 ,mit ,rcksicht auf diese ,natur des ,verwaltungsdienstes1 die zwar ein scharfes ,auge und richtiges ,urteil voraussetzt1 aber wenig ,arbeit verursacht1 scheint es nun1 da dem ,beamten auer dieser leitenden ,ttigkeit noch irgend welche andere ,arbeit aufgebrdet werden sollte und darum scheint es zweckmig1 da mit der ,ausbildung im ,verwaltungsdienste auch anderer ,fachunterricht verbunden werden sollte1 damit jeder der ,gemeindeverwaltungsbeamten noch einen ,produktionszweig fr den ganzen ,bezirk solle berwachen knnen4 ,das gilt besonders fr solche ,aufgaben1 die ihrer ,natur nach zusammenfassend fr grere ,territorien zu lsen sind1 so ,straen- und ,wasserbau1 ,forstwesen1 ,kulturtechnik1 die ,abfassung von landwirtschaftlichen ,betriebs- und ,anbauplnen1 chemische ,untersuchungen und dergl41 wobei dann die ,gemeindebeamten immer mit dem fachtechnisch gebildeten ,kollegen in ,fhlung zu stehen htten4 ,ist bei der ,anstellung von ,verwaltungsbeamten auf dieses ,bedrfnis ,rcksicht genommen1 so bildet das ,beamtenkollegium eines ,bezirkes eine ,krperschaft1 deren ,mitglieder ber die mannigfaltigsten ,fachkenntnisse verfgen4 ,das sind ,ideen1 die sich bei der ,untersuchung unseres ,problemes von selbst aufdrngen1 aber es wird erst die ,erfahrung whrend der ,umwandlung unserer ,gesellschaftsordnung lehren1 ob eine so beschaffene ,organisation die beste ist4 ,sie wird nur dann gut sein1 wenn der unterste ,beamte1 der eigentlich das wichtigste ,glied der ,organisation ist1 nicht berbrdet1 aber so beschftigt ist1 da er sich mit allen ,zweigen der ,produktion und ,verteilung auf seinem ,gebiete vertraut machen und dort alles1 soweit als die ,einheitlichkeit des ,dienstes es erfordert1 durch seine ,hand gehen mu4 brigens mu ihm das ,recht zustehen1 sich seine ,organe zu whlen1 und jedem ,einzelnen ,hilfeleistungen aufzutragen1 zu welchen er befhigt ist und welche mit seinem eigenen ,berufe vereinbar sind1 oder zu welchen er sich freiwillig erbietet4 ,die ,vereinigung der ganzen ,verteilungsarbeit in einer leitenden ,hand lst alle ,kompetenzkonflikte1 welche die heute bliche ,trennung der ,ressorts mit sich bringt1 die im ,betriebe der ,kollektivwirtschaft wenig ,sinn htte4 brigens vertreten die dem ,verwaltungsbeamten untergebenen ,organe die einander gegenberstehenden sachlichen und persnlichen ,interessen4 ,die ,belastung der ,beamten im gleichen ,range wird so ziemlich gleich sein1 wenn die ,glieder einer ,gemeinde1 oder eines ,quartiers der ,zahl nach nicht sehr verschieden sind4 ,aber die ,verwaltungsbeamten der ,quartiere in den ,stdten drften etwas weniger belastet sein1 weil sie ein kleineres ,gebiet haben und weil in den ,stdten weniger ,produktion ist4 ,darum eignen sich diese ,posten1 die auch sonst grere ,annehmlichkeiten bieten1 als ,ruheposten fr ltere1 verdiente ,beamte4 ,ich bemerke noch1 da ich nicht fr die ,wahl der ,verwaltungsbeamten durch das ,volk bin1 weil das zu einer gefhrlichen ,dezentralisation fhren mte1 und dadurch einerseits das ,parteiwesen wieder grogezogen1 andererseits eine ,desorganisation in der ,wirtschaft herbeigefhrt wrde4 ,es wrde dann berall nach verschiedenen ,grundstzen produziert und damit ein groer ,teil der ,vorteile des ,gesamtbetriebes aufs ,spiel gesetzt werden4 ,auch wren die ,angaben der ,verwaltungsbeamten ber die ,produktionsergebnisse1 welche die ,hauptgrundlage der ,verteilung bilden1 nicht mehr verllich1 wenn die ,beamten von der ,gemeinde gewhlt wrden4 ,der ,grundgedanke des ,kollektivismus ist die ,zentralisation1 die ,wahl der ,beamten aber htte immer eine dezentralisierende ,tendenz4 ,es ist auch besser1 das ,staatsinteresse den ,staatsbeamten1 das ,interesse der ,gemeinde und des ,einzelnen immer dem ,volksbeamten anzuvertrauen und so einen mglichst genauen ,gleichgewichtszustand herbeizufhren1 wobei aber immer noch im ,zweifel das ,staatsinteresse berwiegen mte1 daher auch nur der ,staatsbeamte eine entscheidende ,stimme htte1 der ,volksbeamte nur zu hren wre1 zu beaufsichtigen htte und bei den vorgesetzten ,behrden ,einspruch oder ,berufung einlegen knnte4 ,diese ,verwaltungsbeamten wren also wie heute durch die ,zentralstelle zu ernennen und so ist es ja auch mit dem ,unterrichtspersonale1 den rzten und den technischen ,beamten und ,vorstnden4 ,um nun jedem ,einzelnen aus den kleinen ,volksgruppen der ,gemeinde1 des ,bezirkes1 ,kreises usw4 den grten ,schutz zu verleihen1 scheint es mir1 wie schon gesagt1 zweckmig1 da das ,volk in diesen ,gruppen je einen ,volksbeamten whlen sollte1 der vom ,gemeindebeamten bis zum ,minister dem ,verwaltungsbeamten beigegeben werden soll1 der in allen mechanischen ,arbeiten ,gehilfe des ,verwaltungsbeamten wre und dem ,staatsinteresse gegenber das ,teil- und ,einzelinteresse wahrzunehmen htte4 ,nicht er1 sondern der ,staatsbeamte htte zu dezernieren1 der ,volksbeamte aber mte immer vorher gehrt werden und er knnte an den ,bezirksbeamten berufen oder vielleicht auch in wichtigen ,fllen eine ,sistierung der angefochtenen ,entscheidung erwirken4 ,durch ,vermittelung des ,fernsprechers1 der alle mter verbindet1 kann das in wenigen ,minuten geschehen4 ,diese ,volksbeamten wrden von der ,gemeinde und dem ,bezirke durch das ,votum aller stimmberechtigten ,volksgenossen gewhlt und es scheint1 da es vernnftiger wre1 auf unbestimmte ,zeit zu whlen als auf eine bestimmte ,zeit1 wie der ,amerikaner sagt1 during good behaviour4 ,die periodischen ,wahlen haben gar keinen vernnftigen ,sinn4 ,eine ,neuwahl wird stattfinden1 so oft sie begehrt wird und sobald ein anderer ,volksbeamter fr eine ,stelle gewhlt ist1 hat der frhere abzutreten4 ,sehr zweckmig wre es auch1 den ,kreis- und ,provinzialverwaltungsbeamten1 sowie auch den ,ministern einen solchen ,vertreter des ,volkes mit gleicher ,kompetenz beizugeben und selbst dem ,monarchen wrde es die ,geschfte erleichtern1 wenn er einen solchen ,vertrauensmann des ,volkes1 oder in sterreich etwa ,vertrauensmnner aller ,nationalitten an der ,seite htte1 die er hren knnte1 aber es scheint nicht zweckmig1 da diese hheren ,organe durch das ,volk unmittelbar gewhlt werden1 weil die whlbaren ,personen in diesen groen ,sprengeln nicht so allgemein bekannt sind1 da das ,volk selbst whlen knnte4 ,besser wrde es sich empfehlen1 da die ,volksbeamten des ,kreises den dem ,kreisbeamten beizugebenden ,volksbeamten und so weiter die ,volksbeamten der ganzen ,provinz der ganzen ,nation oder des ganzen ,reiches diese hheren ,organe des ,volkswillens whlen wrden4 ,dies ist die wnschenswerte ,organisation des ,verwaltungsdienstes und es scheint nicht notwendig zu erwhnen1 da die ,kreis- und ,provinzialbeamten und die ,minister eine ,reihe von geringeren ,beamten als ,mitarbeiter haben mten4 ,detailverwaltungsmter4 ,zur unmittelbaren ,leitung von ,produktionszweigen und ,fabriken werden in jeder ,gemeinde oder ,quartier nach ,art unserer ,verwalter und ,direktoren ,leute1 erforderlichen ,falles von hherer ,ausbildung und dann auch von angemessen hherem ,range1 zu bestellen sein1 welchen die erforderlichen ,hilfsorgane zur ,seite zu stellen sind und welche dem ,verwaltungsbeamten untergeordnet sind4 ,so wird fr die ,futterwirtschaft1 die ,viehzucht1 eine industrielle ,anstalt und fr die gesamte ,hauswirtschaft ein oberster ,leiter in jeder ,gemeinde1 fr manche andere ,betriebe1 so die ,forstwirtschaft1 wo sie einen greren ,umfang hat1 fr einen etwaigen ,bergbau1 den ,hochbau1 ,straen- und ,wasserbauten in jedem ,bezirke ein ,produktionsleiter oder ,direktor anzustellen sein1 welche ,personen wieder hheren mtern ihres ,faches unterzuordnen sind4 ,sie haben die ,arbeits-1 ,materials- und ,produktionsstatistik fr ihren ,produktionszweig herzustellen1 die rechtzeitige ,anschaffung aller ,maschinen1 ,werkzeuge und ,stoffe1 die ,einstellung und ,ausbildung der ,arbeitskrfte1 die ,einrichtung und ,instandhaltung der ,gebude und sonstigen baulichen ,anlagen1 die zweckmige ,verteilung der verschiedenen ,arbeiten unter ihre ,arbeiter1 dann die ,befrderung der geeigneten ,personen zu besorgen und ,antrge wegen ,verbesserung der ,produktion zu stellen4 ,besonders jene ,statistik1 die den organischen ,einrichtungen zufolge nicht tglich abzuschlieen und zu verffentlichen ist1 ist von ihnen fr ihren ,betrieb doch so viel als mglich tglich zu journalisieren1 so beim ,empfange von ,stoffen1 bei der ,hinausgabe von ,stoffen und anderen ,verbrauchsartikeln an den einzelnen ,arbeiter1 bei der ,abgabe der ,produkte von einer ,werksttte zur anderen1 von einem ,arbeiter an den anderen und schlielich bei der ,ablieferung fertiger ,erzeugnisse an die ,magazine und aus den ,magazinen an die ,frchter und alle diese ,verrechnungsarbeiten1 wofr in jeder ,betriebssttte ,instruktionen bestehen1 sind von den untergeordneten ,organen gegenzuzeichnen1 vom ,verwaltungsbeamten zu berwachen und zu revidieren4 ,da doch alles1 was durch die ,produktionsverwaltungen an andere ,verwaltungen abgegeben wird1 von diesen wieder in ,empfang zu stellen ist1 und so doppelte ,buchungen geschehen1 so ist eine genaue ,verrechnung sichergestellt und es ist auch der ,gesamterfolg einer ,betriebsanstalt leicht zu beurteilen1 da ein ,vergleich mit ,betrieben gleicher ,art ergibt1 ob fr eine bestimmte ,gesamtleistung mehr als anderwrts an ,material oder ,arbeit verrechnet wurde1 wie auch die ,verwendung aller ,stoffe1 ,werkzeuge1 ,halbfabrikate und ,erzeugnisse immer feststellbar sein mu4 ,bei absoluter ,naturalwirtschaft kann in den ,betrieben nicht leicht ein ,unterschleif vorkommen4 ,kassegebarung gibt es nicht1 falsche ,buchungen sind der ,gegenbuchungen wegen nicht wohl mglich1 wrden aber auch keinen ersichtlichen ,zweck haben und wer ,material oder ,fabrikate defraudieren wollte1 fnde keinen ,frchter und ,abnehmer1 htte viele ,mitwisser1 daher die sichere ,entdeckung zu frchten und so wre nur ein rechtswidriger ,verbrauch von ,dingen1 die man unmittelbar verzehren kann1 von ,milch1 ,eiern1 ,obst zu frchten und auch das knnte nicht lange verborgen bleiben1 keinesfalls aber knnte sich jemand daran bereichern4 ,alle ,arten von ,betrieben haben ihre hierarchisch abgestuften ,oberleitungen1 deren ,zentralorgane wieder ,fachorgane der ,ministerien bilden4 ,von der ,verwaltung der ,hauswirtschaft und der ,bekleidungsindustrie wird noch im ,abschnitte ,,ix1 besonders zu sprechen sein1 weil sie von unmittelbarem ,interesse fr die ,einzelnen sind4 #b4 ,der rztliche ,dienst4 ,der rztliche ,dienst im ,kollektivstaate hat die ,aufgabe1 fr alles zu sorgen1 was zur ,verlngerung des ,lebens eines jeden ,einzelnen dienen kann4 ,die ,heilung von ,krankheiten kommt weniger in ,betracht1 als die ,verhtung von ,krankheiten und die ,sammlung aller jener ,erfahrungen1 welche der ,vervollkommnung des ,sanittswesens frderlich sein knnen4 ,die ,aufgabe1 ,krankheiten zu verhten1 bedingt auch1 da der ,arzt auf die ,gestattung von ,ehen1 die ,propagation und die ,berufswahl als ,fachmann ,einflu nimmt4 ,es ist unbedingt notwendig1 in jeder ,gemeinde und jedem stdtischen ,quartier einen ,arzt anzustellen1 dem innerhalb des ,gemeindegebietes fr alles zu sorgen obliegt1 was in die ,kompetenz des ,sanittsdienstes fllt4 ,ich halte es aber auch fr notwendig1 da ein weiblicher ,arzt dem ,gemeindearzte beigegeben werde4 ,es scheint der ,natur der ,sache zu entsprechen1 da der weibliche ,arzt dem als ,sanittsbeamten fungierenden mnnlichen ,arzte untergeordnet werde4 ,hat der weibliche ,arzt im eigentlich rztlichen ,berufe mit ,einschlu der ffnung der weiblichen ,leichen zu wenig ,beschftigung1 um die ,arbeitszeit auszufllen1 so ist der rztin ,heilmittelbereitung 7,apotheke71 ,leitung der ,krankenpflege1 ,mitwirkung bei ,aufstellung der ,sanittsstatistik zuzuweisen1 bis ihre ,arbeitskraft gengend ausgentzt ist4 ,die rztin mu genau denselben rztlichen ,unterricht1 wenngleich vorzglich gynkologischer und vorwiegend frauen-physiologischer und weiblich anatomischer ,art und etwa von weiblichen ,professoren empfangen1 wie der ,arzt und es ist brigens die ,meinung1 da der ,arzt der rztin bergeordnet sein solle1 nichts weniger als ein ,dogma2 erweist sich das ,gegenteil als zweckmiger1 so ist bald abgeholfen4 ,die ,frsorge fr den ,einzelnen bringt es mit sich1 da schon whrend der ,schwangerschaft der ,frau alles vorgekehrt werde1 was vom rztlichen ,standpunkte im ,interesse nicht nur der ,mutter1 sondern auch der ,frucht notwendig erscheint4 ,der ,arzt wird also dafr zu sorgen haben1 da der ,schwangeren und ,wchnerin keine ,berufsgeschfte aufgebrdet werden1 die nachteilige ,folgen fr ,mutter und ,kind haben knnten und er wird auch sonst seinen ,einflu geltend machen1 da die ,lebensweise der schwangeren ,frau zweckentsprechend geregelt werde4 ,lebt sie mit ihrem ,manne etwa auerhalb einer ,gemeinde in einem einzelnen ,gehfte oder auf einer ,alpe1 so wird der ,arzt darauf dringen1 da sie in die ,gemeinde bersiedelt4 ,dem ,ehemanne wird er jede ,schonung der ,frau auferlegen1 die ihrem ,zustande entspricht4 ,ntigenfalls wird er auch bei der ,geburt die ,hilfe leisten1 welche zu leisten die rztin nicht vermag4 ,nach der ,geburt wird der ,arzt1 wenn ich vom ,arzte spreche1 so setze ich immer eine zweckmige ,arbeitsteilung zwischen dem ,arzte und der rztin voraus1 die richtige ,pflege des ,neugeborenen berwachen und das um so sorgfltiger1 je unerfahrener die ,mutter ist4 ,er wird das ,kind anfangs hufiger sehen mssen1 als spter und dafr sorgen1 da alle jene ,beobachtungen regelmig gemacht und notiert werden1 die fr die ,wissenschaft und ,statistik sowohl1 als auch direkt fr den individuellen ,pflegezweck dienlich erscheinen4 ,er wird ferner mitwirken bei der physischen ,erziehung und im ,vereine mit dem ,pdagogen bei der intellektuellen und moralischen ,erziehung1 er wird sowohl beim ,eintritte in die ,schule1 als bei der ,zuweisung zu einem bestimmten ,berufe seine ,stimme erheben gegen alles1 was das ,leben des jungen ,menschen gefhrden knnte4 ,auch liegt ihm die ,begutachtung ob1 ob die jungen ,leute sich fr die ,fortpflanzung eignen oder nicht1 insoferne die ,gesetze gestatten1 zur ,fortpflanzung ungeeigneten ,individuen die ,ehe zu versagen4 ,,vii1 #a1 ,alinea3 ,bei dem heutigen4 ,seine ,aufgabe wird es sein1 auch anscheinend ganz gesunde ,menschen in bestimmten ,intervallen nach der ihm vorgeschriebenen ,methode zu untersuchen und alles schriftlich zu fixieren1 was in spteren ,jahren zu wissen von ,wichtigkeit sein mag1 oder die wissenschaftlichen ,interessen frdern kann4 ,in ,krankheitsfllen hat der ,lokalarzt zu ordinieren und sich auch dann an der ,diagnostizierung und ,behandlung zu beteiligen1 wenn etwa auf ,wunsch des ,kranken oder seiner ,angehrigen ein anderer als der kompetente ,arzt die eigentliche ,behandlung leitet4 ,kranke1 die das ,bett hten mssen1 werden am ,besten in gemeinsamen oder nahe der ,wohnung des ,arztes gelegenen ,gemchern untergebracht werden1 um dem ,arzte ein hufiges ,erscheinen am ,krankenbette zu ermglichen4 ,die ,wartung der ,kranken1 an der sich untersttzend auch ,angehrige beteiligen knnen1 erfolgt unter ,oberleitung des ,arztes durch geeignete -- wahrscheinlich weibliche -- ,personen1 die einen ,beruf daraus machen4 ,in ,fllen1 welche besondere ,erfahrungen voraussetzen oder eine ,operation erforderlich machen1 wird der ,arzt durch ,vermittlung des ,bezirksarztes schleunigst fr ,beiziehung eines ,spezialarztes und1 wo ,ansteckung zu besorgen ist1 fr ,separierung1 und zwar ntigenfalls durch ,unterbringung in besonderen ,spitlern1 die nach ,bedarf zu errichten sind1 sorgen4 ,alle ,leichen hat er zu sezieren und er wird alles das durch ,beschreibung1 ,photographieren und durch ,prparate fixieren1 was fr die ,wissenschaft1 vielleicht auch fr die rztliche ,behandlung der ,nachkommen und fr die ,vererbung von ,bedeutung sein kann4 ,fr jeden ,bewohner seines ,bezirkes wird er einen ,akt anlegen1 in dem alles notiert wird1 was fr eine sptere ,behandlung von ,interesse ist und dieser ,akt wird im ,falle eines ,domizilwechsels an jenen ,arzt bersendet werden1 in dessen ,kompetenz die fernere ,behandlung bergeht4 ,die ,aufgabe des ,arztes ist auch1 die ,sanittsstatistik nach den erteilten ,vorschriften zusammenzustellen und er wird verpflichtet sein1 regelmig mit seinen ,fachgenossen im ,bezirke zu gemeinsamen ,beratungen zusammenzukommen4 ,er untersteht in allgemeiner disziplinrer ,hinsicht dem ,verwaltungsbeamten1 in ,ausbung seines ,amtes aber untersteht er auch der fachwissenschaftlichen ,kontrolle des ,bezirksarztes1 durch den ihm auch die ,auftrge der ,regierung und der wissenschaftlichen ,institute zukommen4 ,durch ,vortrge im ,versammlungslokale der ,gemeinden wird der ,arzt alles zu verbreiten suchen1 was der ,einzelne selbst fr seine ,gesundheit tun soll4 ,er hat alles zu prfen1 was zur ,assanierung der ,ansiedlung zu geschehen hat1 ,abhilfe zu fordern1 wo es not tut und die ,ausfhrung der beschlossenen ,maregeln zu berwachen4 ,die ,mitwirkung eines anderen ,arztes aus einer benachbarten ,gemeinde oder ,quartier wird1 wie schon angedeutet1 der ,kranke oder seine ,familie beantragen knnen4 ,auerdem hat der ,bezirksarzt persnlich oder durch rztliche ,inspektionsbeamte die ,gemeinderzte zu berwachen4 ,die hheren ,sanittsbehrden haben dafr zu sorgen1 da das notwendige ,material fr ,spitalszwecke1 ,diagnostizierung von ,krankheiten1 an ,heilmitteln und ,apparaten fr alle ,flle berall ausreichend vorhanden sei und das ,material ebenso wie das ,personal an ,spezialrzten zweckmig ber das ganze ,reich verteilt werde1 um tunlichst rasche ,hilfe zu ermglichen4 ,jeder zur ,heilung von ,krankheiten und vollkommenen ,wiederherstellung der ,kranken erforderliche ,aufwand ist ohne ,ansehen der ,person auf ,kosten der ,gesamtheit zu machen und sofern bestimmte rztliche ,personen ,reisen zu dem ,kranken zu machen haben1 ist ihnen das schnellste ,befrderungsmittel und auf den ,eisenbahnen ein ,separatzug zur ,verfgung zu stellen4 ,die ,gemeinden werden aber auch fr den klinischen ,unterricht und die ,anatomie das erforderliche ,material an ,kranken1 ,leichen und ,prparaten beizustellen haben4 ,jeder ,arzt erhlt alle erforderlichen ,fachbltter zugestellt und hat bemerkenswerte ,krankheitsflle und ,heilerfolge genau zu beschreiben und den ,fachblttern einen ,bericht zuzusenden4 ,auch die jedem ,arzte unentbehrliche ,bibliothek fr alles1 was das ,sanittswesen betrifft1 ebenso die ,sanittsstatistik aller auswrtiger ,staaten findet er am ,bezirksorte4 ,es ist zu bemerken1 da die gesamte ,bevlkerung an den ,gedanken gewhnt werden mu1 da jede ,leiche geffnet und wissenschaftlich durchforscht werden mu4 ,wenn religise ,vorurteile dagegen sprechen1 so mssen sie bekmpft werden4 ,denn im ,kollektivstaate gibt es keine ,leichen degradierter ,auswrflinge1 welchen man die ,sezierung gewissermaen strafweise zufgt und so wrden1 wenn solche ,vorurteile fortbestnden1 die ,anatomiesle gar kein ,material haben4 ,die ununterbrochene ,arbeit des gesamten ,sanittspersonales ist darauf zu wenden1 mit ,bentzung des statistischen ,materiales die ,schdlichkeiten aller ,berufe dergestalt zu ermitteln1 da1 insofern sie nicht unterdrckt werden knnen1 durch ,anpassung der ,verteilungsgrundstze ausreichender ,ersatz geboten werde4 ,wie das geschehen kann1 ist in ,,xi1 d1 entwickelt worden4 ,der ,sanittsdienst hat dabei mitzuwirken4 ,allgemeiner ,grundsatz ist1 da jedes zur ,welt gekommene menschliche ,wesen ,anspruch auf alle jene ,frsorge hat1 die ihm angeborener oder erworbener ,gebrechen wegen zur ,erlangung eines gewissen ,grades von ,lebensglck ntig ist4#h ,in ,nordamerika allein sind erfolgreiche ,versuche gemacht worden1 jene ,unglcklichen zum geistigen ,verkehre mit den ,mitmenschen zu erwecken1 die schon in frher ,jugend ,gesicht und ,gehr verloren haben4 ,ist es notwendig1 da eine oder mehrere ,personen ihr ganzes ,leben in den ,dienst einer solchen besonderen ,aufgabe stellen1 so hat der ,staat diese ,personen zu bestellen und berdies so viel als mglich die ,bevlkerung zu ermuntern1 da sie freiwillig ihre ,ttigkeit diesem ,zwecke widme1 wodurch sich die ,last auf viele verteilen wird4 #h ,das widerspricht scheinbar den ,ideen ,nietzsches und ,darwins1 aber statt ihrer brutalen ,ideen lehre ich1 das ,aussterben der ,schwcheren im ,wege der ,unterdrckung der ,fortpflanzung erblich ,belasteter herbeizufhren4 ,der ,staat darf seine ,absicht nicht darauf richten1 ,schwchlinge zu ,grunde gehen zu lassen1 sondern hat durch fortgesetzte ,wirksamkeit zu verhten1 da degeneriertes ,menschenmaterial gezeugt wird4 ,der ,grundsatz1 ,unbrauchbares zu ,grunde gehen zu lassen1 wrde zu dem ,grundsatze fhren1 den die alten ,germanen beobachteten1 die ,alten1 die nicht mehr arbeiten konnten1 zu tten oder im ,walde hilflos auszusetzen4 ,diesem ,grundsatze zufolge mten auch ganz normale ,menschen1 die verunglckt sind1 dem gnzlichen ,untergange preisgegeben werden4 ,jeder ,mensch ist gleichmig daran interessiert1 da dieser ,grundsatz nicht zur ,geltung kommt4 ,das ,leben hoffnungslos ,leidender gegen ihren ,willen zu erhalten1 ist darum noch keine evidente soziale ,pflicht4 ,nietzsche hat das ,trichte seiner ,lehre am eigenen ,leibe erfahren1 nach dieser ,lehre htte man ihn tten1 statt an die ,irrenanstalt abgeben mssen4 ,zu den ,aufgaben der rzte1 die sie im ,einvernehmen mit den ,pdagogen zu lsen haben1 gehrt auch die ,ermittlung der ,vererbungsgesetze nicht nur in ,beziehung auf normale physische ,konstitution1 sondern auch auf ethische und intellektuelle ,anlagen und auf ,geschicklichkeiten4 ,dementsprechend werden sie die zur ,fortpflanzung bestimmten ,personen auswhlen und auch fr die zweckmige ,paarung ,gesetze zu ermitteln trachten4 ,in wieferne der ,staat schwchliche oder erblich belastete ,individuen von der ,fortpflanzung auszuschlieen und auf die ,gattenwahl ,einflu zu nehmen berechtigt ist1 wird in ,,vii1 #a1 besprochen4 ,zunchst handelt es sich um ,aufklrung und ,rat2 ,gesetze und ,gewalt knnen erst dann in ,betracht gezogen werden1 wenn das ,volk zur berzeugung ihrer ,notwendigkeit und ,gerechtigkeit gelangt ist4 ,als ,hilfsorgane der rzte werden ,zahnrzte1 zugleich ,zahntechniker1 zu bestellen sein1 welche die ,gebisse aller ,bewohner eines ,bezirkes regelmig zu untersuchen und die erforderlichen ,operationen teils selbstndig1 teils unter ,aufsicht des ,arztes vorzunehmen haben4 ,es handelt sich aber nicht blo um ,verhtung des ,verlustes und der ,krankheit der ,zhne und eventuell ihren ,ersatz1 sondern auch die ,vererbung guter ,zhne kommt in ,betracht1 weil ein gutes ,gebi der schnste ,schmuck des ,menschen und gewi auch ein ,zeichen einer guten ,konstitution ist4 ,eine ,statistik der vorhandenen und der fehlenden gesunden und kranken ,zhne und der verschiedenen ,zahnleiden wre sehr interessant und knnte leicht beschafft werden4 ,der ,arzt untersteht in fachwissenschaftlicher ,hinsicht dem ,bezirksarzte1 dieser dem ,provinzialarzte und dieser dem ,chefarzte des ,reiches4 ,in den hheren ,instanzen werden selbstverstndlich zahlreiche ,krperschaften dem ,chefarzte beigeordnet sein4 ,die ,hierarchie dient dazu1 um verdienten rzten eine ,befrderung zu erffnen und um eine ,organisation zu schaffen1 durch welche die sanitren ,beobachtungen auf ,grund der ,statistik und der ,berichte der ausbenden rzte zur ,sammlung und ,verarbeitung gelangen4 ,instruktionen werden erlassen werden1 inwieferne der ,gemeindearzt seinen ,vorgesetzten ber jeden einzelnen ,krankheitsfall durch ,bulletin auf dem ,laufenden zu erhalten hat4 ,diese ,berichterstattung kann so eingerichtet werden1 da der ,bezirksarzt daraus sofort erkennen kann1 ob ,zweifel an der ,richtigkeit der ,diagnose oder der ,behandlung bestehen1 in welchem ,falle er selbst zur berprfung schreiten1 oder einen anderen ,arzt seines ,bezirkes damit beauftragen kann4 ,diese berwachung der ,gemeinderzte erstreckt sich auch auf ,gutachten ber ,krankheitsurlaube1 den ,besuch von ,thermen1 ,berufseignung oder ,fortpflanzungstauglichkeit1 dann auf ,spitalsverwaltung und sanitre ,anstalten4 ,spezialrzte verschiedener ,fcher werden zu bestellen und ber das ,land zweckmig zu verteilen sein4 ,vorzglich kommt da das ,fach der ,operateure in ,betracht4 ,wahrscheinlich wird sich auch das ,fach der operativen ,heilkunde in viele ,zweige spalten4 ,weiter wird es ,fachrzte fr die ,erkrankungen einzelner ,organe1 wie heute1 fr ,infektionskrankheiten1 gewisse ,arten von ,diagnosen1 chemische ,untersuchungen und besondere ,heilverfahren1 wie ,kaltwasser1 ,elektrizitt1 ,pneumatik1 ,massage1 ,belichtung1 ,heiluftbehandlung usw4 geben4 ,die ,sanittsverwaltung wird verfgen1 inwieferne sich solche rzte an ,ort und ,stelle zu begeben haben1 oder die ,kranken zum ,arzte geschickt oder in ,sanatorien aufgenommen werden sollen und insbesondere wie weit die ,kompetenz des ,gemeindearztes in weniger bedeutenden oder besonders dringenden ,spezialfllen geht4 ,die ,sanittsverwaltung hat auch die ,einrichtung von ,kurorten und die ,verfgung der ,aufnahme der einzelnen ,kranken in dieselben ber sich4 ,was die ,unterbringung von ,kranken und die ,krankenpflege anbelangt1 so wird man eigentliche ,spitler tunlichst vermeiden4 ,nur insoferne die ,isolierung von ,kranken geboten erscheint1 oder wo es der klinische ,unterricht erfordert1 wird man eigentliche ,krankenhuser errichten4 ,in einem ,staate von #de ,millionen ,einwohnern erfordert der rztliche ,dienst nach obigen ,grundstzen mit ,inbegriff der ,spezialisten und der bergeordneten ,organe etwa #fj ,tausend rzte und ebensoviele weibliche rzte1 somit #abj ,tausend ,personen4 ,in sterreich ist gegenwrtig die ,zahl der wissenschaftlich gebildeten rzte sehr gering1 somit ist eine groe ,vermehrung erforderlich4 ,auch das ,wartepersonal1 welches in sterreich gegenwrtig nicht zahlreich ist1 wird sehr vermehrt werden mssen4 ,die ,untersuchung1 welche ,berufe im ,sozialstaate ganz entfallen1 oder geringere ,arbeitskrfte beanspruchen1 wird in ,,viii1 #aa1 folgen und daraus sich ergeben1 wie der hhere ,arbeitsaufwand in manchen ,berufen1 somit auch im rztlichen und ,wrterberuf hereingebracht werden wird4 ,fr die ,verhinderung der ,einschleppung von ,kontagien oder ansteckenden ,krankheiten1 insbesondere auch von ,geschlechtskrankheiten1 kann in einem so stramm organisierten ,staate leicht gesorgt werden4 ,personen1 welche nicht aus einem ebenso gut verwalteten ,gebiete kommen1 knnen beim berschreiten der ,grenzen einer rztlichen ,untersuchung unterzogen werden4 ,der ,warenverkehr ber die ,grenze kann jederzeit auf lngere ,zeit gnzlich abgesperrt werden1 weil der ,staat immer fr ,vorrte solcher ,waren sorgen wird1 fr die man auf das ,ausland angewiesen ist4 ,prft man diese ,organisation des rztlichen ,dienstes1 so gewinnt man die berzeugung1 da damit alles fr den ,einzelnen und die ,gesamtheit erreicht werden kann1 was man heute fr notwendig erkennt1 aber in der individualistischen ,gesellschaftsordnung undurchfhrbar ist4 ,die rzte drngen sich in den groen ,stdten zusammen1 in den lndlichen ,gemeinden fehlt es oft an aller ,hilfe fr ,kranke und ,verunglckte und jedenfalls an den ,anstalten1 die fr besondere ,flle notwendig sind4 ,nun aber alle anderen ,dienste1 die ein so eingerichteter rztlicher ,krper dem ,einzelnen und der ,gesamtheit und der ,wissenschaft leisten knnte4 ,der ,arzt wird bei obiger ,organisation nicht gerufen1 er sucht diejenigen1 fr deren ,gesundheit er verantwortlich ist1 auf4 ,er ist ihnen ,freund1 ,berater fr das ,leben und ersetzt ihnen auch ,priester und ,beichtvater4 ,er frdert die wahre ,moral in viel hherem ,mae1 als es heute die ,kirche vermag4 ,keinerlei entstehendes ,leiden1 erbliche ,belastung1 ,disqualifikation zu bestimmten ,berufen1 zur ,zeugung oder fr die ,ertragung der ,schwangerschaft und ,entbindung kann dem ,arzte oder seiner ,gehilfin entgehen4 ,sie knnen die ,weitervererbung von ,krankheiten und deren bertragung auf kommende ,generationen verhindern4 ,nur im ,kollektivstaate kann man ,lues1 ,tuberkulose und ,alkoholismus unterdrcken oder in der ersten ,zeit wenigstens fr ,dritte vllig unschdlich machen4 ,jeder ,arzt ist zugleich ,anthropologe und im ,dienst der anthropologischen ,forschung4 ,in seinem ,berufe liegt es nicht nur1 die ,degeneration des ,volkes zu verhindern1 sondern von ,generation zu ,generation ein immer herrlicheres ,geschlecht heranzubilden4 ,das alles ist zum ,teile allerdings von der ,menge der anzustellenden rzte1 ebensosehr aber von der ,verteilung der rzte und der ,verteilung der ,bevlkerung und von der ,organisation des ,dienstes abhngig4 ,nicht nur diese ,verteilung1 sondern auch die ,anstellung der erforderlichen ,anzahl von rzten ist ohne ,kollektivismus nicht denkbar4 ,noch sei bemerkt1 da in ,deutschland bei den ,krankenkassen statistisch ermittelt wurde1 da auf ein ,kassenmitglied im ,durchschnitt #f ,krankheitstage im ,jahre kommen4 ,obwohl bei den hygienisch vorzglichen ,einrichtungen des ,kollektivstaates und bei der ,verminderung aller ,berufsschdlichkeiten und anderer gnstiger ,umstnde wegen der ,krankenstand betrchtlich sinken mte1 wre selbst nach diesem ,verhltnisse der ,durchschnitt in einer ,gemeinde von ,tausend ,kpfen nicht mehr als etwa #fjjj ,krankheitstage im ,jahre4 ,das gibt einen ,tagesdurchschnitt von #af-ah ,kranken1 zu deren ,behandlung zwei rzte zur ,verfgung stnden4 ,es blieben also dem rztlichen ,personale viele ,stunden des ,tages fr andere ,aufgaben als die ,behandlung der ,kranken brig1 fr berwachung der ,kinderpflege1 fr ,untersuchungen der ,gesunden1 ,beeinflussung der ,lebensweise1 ,statistik und andere ,amtsgeschfte1 wissenschaftliche ,beobachtungen und ,gutachten4 ,da in jeder ,wohnansiedlung eine besondere ,abteilung fr ,krankenzimmer einzurichten wre1 und immerhin einige von den ,kranken ambulant1 andere in ihren ,wohngemchern behandelt wrden1 so wren etwa #af ,krankenzimmer unbedingt ausreichend fr ,spitalzwecke4 #c4 a7 ,der ,erziehungs- und ,volksschul-,unterrichtsdienst4 ,das ,erziehungs- und ,unterrichtswesen der ,gemeinde und des ,quartiers untersteht einem ,pdagogen4 ,er wird selbst am ,unterricht sich beteiligen1 vorzglich aber die ,oberaufsicht jener ,geschfte fhren1 die das ,erziehungs- und ,unterrichtswesen betreffen4 ,er stellt die ,erziehungs- und ,unterrichtsstatistik zusammen1 hat fr die ,beobachtung der ,gesetze und eventuell deren ,ergnzung zu sorgen1 in den ,disziplinarfllen des ihm untergeordneten ,personals dem ,verwaltungsbeamten ,vortrag zu halten und den leitenden ,einflu auf die gesamte geistige ,bewegung in der ,gemeinde 7dem ,quartier7 zu nehmen4 ,auer ihm werden in jeder ,gemeinde 7,quartier7 mit volksschulpflichtigen ,kindern sieben oder acht ,fachlehrer fr die acht oberen ,klassen bestellt werden und der ,unterricht in den ersten vier ,klassen wird vier ,personen des weiblichen ,erziehungspersonales berlassen werden knnen4 ,der ,pdagoge und die ,lehrer werden sich verdient machen1 wenn sie sich ab und zu an den ,vortrgen beteiligen1 die vor der gesamten ,gemeinde ber die ,fortschritte in den einzelnen ,wissenszweigen nach ,art der university extension gehalten werden sollen1 wobei brigens auch auf ,gelehrte1 ,forscher1 ,akademiker1 hhere ,lehrpersonen und ,erfinder gerechnet werden wird und wobei tunlichst viele ,demonstrationen vorgefhrt werden sollen4 ,da man annehmen kann1 da die ,volksschullehrer der acht oberen ,klassen in wissenschaftlicher ,beziehung auf der ,hhe unserer heutigen ,mittelschulprofessoren stehen werden1 kann der populrwissenschaftliche ,vortrag an mindestens einem ,tage in der ,woche fr jede ,urgemeinde gewi sichergestellt werden4 ,sind besondere ,klassen fr ,mdchen eingerichtet1 so werden fr selbe weibliche ,fachkrfte zu bestellen sein4 ,fr die berwachung des ,erziehungs- und ,schuldienstes werden im ,bezirke1 ,kreise1 der ,provinz hhere ,lehrpersonen1 ,einzelne oder ,kollegien1 zu bestellen sein1 welche den ,geschftsgang zwischen den untersten ,organen und der ,zentralverwaltung zu vermitteln haben4 ,wir wissen1 welches ,interesse unsere ,universitten fr die psychologischen ,versuchsanstalten in neuerer ,zeit gezeigt haben4 ,sie werden ntzliche ,vorarbeiten leisten1 welche dem knftigen ,erziehungs- und ,verwaltungsdienste zustatten kommen werden4 ,doch wird man sich dann mit vereinzelten ,beobachtungen nicht begngen1 sondern soviel als mglich ,beobachtungen an jedem einzelnen ,individuum machen und die einzelnen ,personen zu ,selbstbeobachtungen heranbilden4 ,die ,unterrichtspersonen werden #d oder #e ,lehrstunden im ,tage geben knnen1 nachdem die ,zahl der ,schler #be in einer ,klasse nicht bersteigen soll und demnach auch die ,revision der ,aufgabenhefte weniger ,arbeit macht4#i ,die ,ferien werden wohl etwas krzer bemessen werden als heute4 #i ,da in einer ,gemeinde von #ajjj ,kpfen nicht mehr als #bdj ,kinder und junge ,leute von #f-ah ,jahren wohnen und eine betrchtliche ,abweichung von dieser ,durchschnittsziffer nach ,,vi1 #b1 leicht vermieden werden kann1 diese ,anzahl von ,schlern sich aber auf zwlf ,jahrgnge verteilt1 davon die oberen ,klassen nicht strker1 sondern schwcher besetzt sind1 ist die ,maximalzahl von #be unberschreitbar4 ,dem ,lehrer arbeiten auch jene begabten ,schler in die ,hand1 welchen die ,korrepetition berlassen werden kann4 ,der ,volksunterricht ohne ,spezialschulen und hhere ,unterrichtsanstalten wird in einem ,staate von #de ,millionen fr die acht hheren ,jahrgnge #cfj1jjj ,personen in ,anspruch nehmen1 nmlich #h ,lehrpersonen fr #ajjj ,bewohner4 ,vom untergeordneten ,erziehungspersonale ist in ,,vii1 b1 die ,rede4 ,es haben sich die ,lehrkrfte an der ,erziehung selbstverstndlich mit zu beteiligen und besonders die ,oberaufsicht im ,verein mit den ,pdagogen zu besorgen4 ,es werden ferner auch die ,lehrkrfte vorzglich zu ,hilfsarbeiten fr die ,verwaltungsbeamten herangezogen werden und die statistischen ,kalkulationsarbeiten besorgen oder1 sofern die ,menge dieser ,arbeiten so gro wre1 da ,schulkinder zu deren ,bewltigung herangezogen werden mten1 diese ,arbeiten organisieren und leiten4 ,auerdem erwartet man von den ,lehrpersonen nicht nur1 da sie sich in den ,fortschritten ihrer wissenschaftlichen ,fcher auf dem ,laufenden erhalten1 zu welchem ,ende ihnen die ,verwaltung entsprechende ,wochenschriften zusenden und mindestens in den ,bezirksvororten vollstndige ,sammlungen der wissenschaftlichen ,behelfe einrichten und fortlaufend ergnzen wird1 sondern es wird auch vorausgesetzt1 da sie sich an der ,forschung beteiligen1 in welcher ,richtung durch ,vermittelung der ,akademie eine gewisse ,art von ,organisierung stattfinden knnte1 da nmlich jedem gewisse ,forschungsprobleme zugewiesen wrden4 ,auch den ,lehrpersonen wrden regelmige ,zusammenknfte am ,bezirksvororte und den ,vertretern der einzelnen ,fcher am ,kreisvororte zur ,pflicht gemacht4 ,zeigt es sich1 da die ,frauen fr den ,betrieb der ,wissenschaften als ,schler1 ,lehrer und ,forscher eine der der ,mnner ebenbrtige ,veranlagung haben1 so wird es sich empfehlen1 ihnen die ,hlfte aller ,lehrkanzeln offen zu halten4 b7 ,hherer ,unterricht4 ,zur ,pflege der eigentlichen ,wissenschaft und ,kunst und der ,technik in allen ihren ,zweigen dienen die ,hochschulen1 welche in der ,reichshauptstadt vereiniget werden4 ,die ,grnde dieser ,konzentrierung sind folgende3 ,da die ,reichshauptstadt in einem monarchischen ,staate1 wir haben hier sterreich im ,auge1 das eine habsburgische ,monarchie bleiben oder zerfallen mu1 der regelmige ,wohnsitz der ,familien des hchsten ,adels ist1 so entwickelt sich naturgem dort die hchste ,blte geselligen ,lebens1 also jene ,atmosphre1 in welcher1 wenn sie der richtige ,geist erfllt1 das geistige ,leben die meisten ,anregungen empfngt4 ,so wohl angebracht der ,individualismus auf dem ,gebiete der ,forschung und der ,kunst ist1 so hat sich auch fr dieses ,gebiet des menschlichen ,schaffens die ,organisation zum ,teile bewhrt1 wie die organisierte ,kooperation der ,sternwarten sich lngst als frderlich erwiesen hat4 ,gerade jene groen ,geister1 die an der ,spitze der geistigen ,bewegung wirken1 bedrfen auch ihrerseits der mannigfaltigsten ,anregungen1 sind dafr am meisten empfnglich und verbreiten auch wieder die mannigfaltigsten ,anregungen1 die gerade bei den hervorragendsten ,mnnern und ,frauen ihres ,kreises am befruchtendsten wirken4 ,es hat also kaum einen ,zweck1 diese ,personen zu trennen und in eine grere ,anzahl von ,orten zu zerstreuen1 sie werden sich am wohlsten fhlen in einer groen ,zentrale1 welche alles umfat1 was gro und herrlich ist1 an ,geist1 schpferischer ,kraft und andererseits wieder an ,schnheit und ueren ,vorzgen4 ,damit ist nur gesagt1 da ein solcher ,mittelpunkt des geistigen ,lebens gegeben sein wird1 nicht da die geistigen ,gren dorthin gebannt werden mssen1 da sie1 sofern sie ihr ,beruf daran nicht hindert1 sich auch in die ,stille der ,einsamkeit zurckziehen mgen4 ,der ,staat knnte einem ,virchow auch auf jeder ,alpe ein wissenschaftliches ,institut ersten ,ranges einrichten und ihm einen ,stab von ,hilfsarbeitern beigeben4 ,aber das sind jedenfalls ,ausnahmsflle und es wird schwerlich ein ,rufer im ,streit der ,wissenschaft ein solches ,bedrfnis empfinden4 ,diese ,schicht der ,bevlkerung bedarf fr ihre ,wirksamkeit eines unermelichen ,schatzes an ,gtern1 ,sammlungen1 ,bibliotheken1 ,maschinen1 ,stoffen und ,instrumenten1 ein ,schatz1 der in seiner ganzen ,vollstndigkeit nur an einem ,orte vereinigt sein kann1 dort aber ,allen zugnglich sein wird1 die seiner bedrfen4 ,es gibt im kollektivistischen ,staate keinen ,grund1 der eine ,dezentralisation dieser ,anstalten wnschenswert machen wrde4 ,im kollektivistischen ,staate sind ,provinzen1 ,kreise1 ,bezirke keine sogenannten historischen ,individualitten1 sondern ihre ,hauptorte ,knotenpunkte fr ,administration1 ,reiseverkehr1 ,umsatz von ,gtern und diese ,stdte haben keinen ,grund1 auf die ,reichshauptstadt eiferschtig zu sein4 ,denn in diesen ,stdten gibt es keine ,eigentmer von ,husern und ,grundstcken1 die1 auf die ,erhhung des ,wertes ihres ,besitzes bedacht1 einen ,anla htten1 die ,errichtung einer ,anstalt innerhalb des ,weichbildes ihrer ,stadt zu verlangen1 ein ,begehren1 das sich in der heutigen ,gesellschaftsordnung als politischer ,faktor geltend macht4 ,in unserer ,gesellschaftsordnung macht sich der ,besitz immer zum ,schaden des ,gemeinwohles geltend4 ,so wie die ,unbewohnbarkeit der ,drfer fr ,menschen1 die eine hhere ,kultur beanspruchen1 demnach auch die ungesunde ,verteilung der ,bevlkerung auf die einzelnen ,ortschaften1 so ist auch wieder die ,dezentralisation1 wo sie nicht am ,platze ist1 lediglich eine ,folge unserer ,gesellschaftsordnung und demnach knnen die ,erfahrungen unserer ,tage keinen ,beweis dafr liefern1 da die ,verlegung der ,universitten in kleinere ,stdte irgendwie von ,vorteil ist4 brigens wird es von der politischen ,geschichte1 die sterreich bis zum bergange zum ,kollektivismus durchzumachen haben wird1 abhngen1 ob eine gleichberechtigte ,metropole fr ,ungarn in ,budapest aufrecht zu erhalten sein wird4 ,die heutige ,gestaltung der ,universitten wird in einer vernnftigen staatlichen ,einrichtung kaum noch mehr einen ,bestand haben knnen1 ja es scheint1 als htten sie sich auch fr die heutige ,gesellschaftsordnung berlebt4 ,das berwiegen der theologischen und juristischen ,studien1 obwohl diese beiden ,fakultten nichts als ,abrichtungsanstalten fr den praktischen ,dienst der ,kirche und der heutigen ,staatsverwaltung sind und sie als wissenschaftliche ,forschungszentren gar keinen ,wert haben1 ist ebenso unnatrlich1 wie das ,zusammenpferchen mannigfaltiger und unendlich reicher wissenschaftlicher ,disziplinen in einer einzigen philosophischen ,fakultt und der ,ausschlu der ,technik1 ,bodenkultur und ,forstwirtschaft1 dann der ,kunst aus dem ,bereiche der ,universitten1 wonach viele ebenbrtige ,gebiete geistigen ,schaffens an der ,universitt gar nicht vertreten1 viele kmmerlich vertreten1 dafr aber die rckstndigen ,disziplinen in den ,vordergrund geschoben sind4 ,brutanstalten des ,aberglaubens stehen wahrem ,wissen nicht nur gleichberechtigt an der ,seite1 sondern sie berwuchern und dominieren1 und so wird ,vieles an den knftigen ,universitten zu hohem ,ansehen gelangen und als gleichwertiger ,teil einer wahren universitas scientiarium et artium am ,hochschulleben teilnehmen1 whrend ,vieles nach und nach absterben wird1 was vor #hjj ,jahren in ,bologna oder ,padua1 oder in ,paris eine hervorragende ,rolle spielte4 ,es verdienten diese ,wissenschaften schon heute keinen hervorragenden ,platz mehr1 und sie werden im ,kollektivstaat nur kulturgeschichtlich in ,betracht kommen4 ,die ,universitt wird als ,forschungsanstalt im organischen ,verbande mit der ,akademie stehen und ber unermeliche ,mittel fr ,forschungszwecke verfgen4 ,da der gesamte ,verwaltungs-1 ,sanitts- und ,unterrichtsdienst mit wissenschaftlich gebildeten ,personen besetzt sein soll1 wird ein jhrlicher ,ersatz von #bj1jjj ,abiturienten der ,hochschulen erforderlich sein und es werden demnach an #ajj1jjj ,universittshrer die ,hochschule frequentieren1 zu deren ,ausbildung eine ,anzahl von etwa #aj1jjj ,professoren erforderlich sein wird1 welche in einem ,staat1 wie sterreich in den verschiedenen ,landessprachen zu dozieren haben werden4 ,die staatliche ,organisation vertrgt im allgemeinen keine berproduktion auf irgend einem ,gebiete4 ,man wird daher den ,hochschulunterricht in jedem ,fache auf eine gewisse1 nicht allzu eng bemessene ,zahl von ,hrern beschrnken und wird wenigstens fr einen bestimmten ,teil von ,lehrfchern vorschreiben1 welche ,kollegien die ,studierenden zur ,ausbildung fr einen bestimmten ,beruf zu hren und welche ,seminare sie zu besuchen haben werden4 ,da der ,staat die ,absolventen auch zu versorgen und auch ,jene zu erhalten hat1 die keine wissenschaftliche ,tauglichkeit erlangen1 wird der ,staat nicht nur die ,berufung an die ,universitt auf jene beschrnken1 welche sich am besten dafr eignen1 sondern es wird auch zu den ,obliegenheiten der ,professoren und ihrer ,assistenten gehren1 sich von den ,fortschritten der ,hrer in ihren ,studien zu berzeugen1 wozu eben die ,seminare die ,gelegenheit bieten4 ,als stimmfhigen ,brgern des ,reiches1 eine ,eigenschaft1 die man wahrscheinlich mit dem zurckgelegten achtzehnten ,jahre1 also vor ,eintritt in die ,universittsstudien1 erlangen wird1 wird den ,studierenden ,anteil an den ffentlichen ,angelegenheiten natrlich freistehen1 ja ,pflicht sein1 aber die politische ,demonstration1 wie sie in unserer ,zeit betrieben wird1 wird man der studierenden ,jugend ganz verwehren4 ,an den geselligen ,vereinigungen sollen sich die ,lehrkrfte tunlichst beteiligen4 ,renitente ,hrer wird man heimschicken und zu ,sense und ,sichel greifen lassen4 ,auch am hheren gesellschaftlichen ,leben werden die ,studierenden ,anteil nehmen und sie werden daher ,einladungen zu ,hof und von ,seite des ,hochadels erhalten und ebenso werden ihnen die ,bildungsanstalten offen stehen1 welche dem sthetischen ,bedrfnisse entgegenkommen2 ,theater und musikalische ,veranstaltungen u4 dergl4 ,der ,wechsel der ,unterrichtsfcher und des wissenschaftlichen ,berufes1 fr den sich die ,hrer ausbilden1 wird zu gestatten sein1 wenn es sich nicht blo um eine ,laune handelt und dabei wird es nicht darauf ankommen1 ob die ,studienzeit verlngert wird4 ,mdchen werden als gleichberechtigte ,hrer zu den ,universittsstudien zugelassen werden1 nach ,magabe jedoch des ,bedarfes fr jene wissenschaftlichen ,berufe1 die den ,frauen erffnet werden4 c4 ,die ,akademie4 ,es wurde bereits hervorgehoben1 da die ,akademie als oberste ,vereinigung aller ,jener1 die auf dem ,gebiete des geistigen ,vermgens ber alle hervorragen1 in einem organischen ,verband mit der ,zentralhochschule stehen soll4 ,der ,akademiker bekleidet den hchsten ,rang im ,staate1 wird in der ,regel aus der ,reihe der ,hochschulprofessoren hervorgehen1 entweder durch die ,wahl der ,akademie selbst1 mit oder ohne ,besttigung des ,monarchen1 seinen ,platz einnehmen oder von der ,unterrichtsverwaltung ernannt werden1 er wird unabsetzbar sein und die grten ,ehrenvorzge und materiellen ,vorteile1 immer mit ,ausschlu jeden ,eigentums1 genieen4 ,inwiefern seine ,familie an jenen ,vorteilen1 so lange er lebt1 teilnimmt1 wird zu erwgen sein4 ,wenn zu den materiellen ,vorteilen auch ein reicher ,hausstand1 ausgedehnte ,wohnungs- und ,reprsentationsrume gehren1 werden ,frau und ,tchter allerdings die oberste ,leitung des ,hauswesens und der ,hausgenossen ber sich haben knnen1 aber im allgemeinen ist der ,grundsatz zu beobachten1 da ,verdienste nicht vererbbar sind und der ,lohn sich auf denjenigen zu beschrnken hat1 der sich verdient gemacht hat4 ,es gibt nur einen ,erben1 den ,staat1 und so erbt er auch die ,verdienste4 ,der ,akademiker kann auch zugleich ,professor sein1 jedenfalls werden ihm alle wissenschaftlichen ,institute seines ,faches fr seine eigenen ,forschungsarbeiten und die seiner ,hilfsarbeiter zu ,gebote stehen und1 so wie die ,zahl der ,akademiker eine unbeschrnkte ist1 da mit der ,ausdehnung und fortgesetzten ,spaltung und ,differenzierung der verschiedenen ,wissenschaften sich immer neue ,lcken auftun werden1 die man auszufllen gentigt sein wird1 so wird sich auch die ,akademie nach den jeweiligen ,bedrfnissen in ,sektionen und ,unterabteilungen gliedern1 welche gesonderte und ,einzelberatungen mglich machen4 ,die ,aufgabe der ,akademie wird es sein1 jeweilig die wichtigsten ,forschungs- und ,kunstziele fr die nchste ,zeit festzustellen und bekannt zu machen4 ,die ,akademie wird nicht nur ,forscher1 sondern auch ,techniker und ,knstler jeder ,art1 welche einen alle berwiegenden ,rang erklommen haben1 als gleichberechtigte ,mitglieder aufnehmen und sich nicht auf jene wissenschaftlichen ,zweige beschrnken1 die heutzutage in den ,akademien vertreten sind4 ,der naturwissenschaftlichen und astronomischen ,forschungen wegen wird sich das ,reich nicht mit dem vaterlndischen ,boden allein begngen knnen1 sondern wissenschaftliche ,stationen in allen ,teilen der ,erde zu errichten trachten1 welche unter der obersten ,leitung der ,akademie stehen4 ,so wird der ,kollektivismus auf allen ,gebieten einen ,fortschritt entfesseln1 welcher alles bertrifft1 was bisher bekannt war und fr dessen ,befruchtung die heutige ,gesellschaftsordnung die ,mittel nicht schaffen kann4 ,noch sei erwhnt1 da das weibliche ,geschlecht von den ,lehrkanzeln der ,hochschulen und von den curulischen ,sthlen der ,akademie keineswegs ausgeschlossen sein wird1 vielmehr die ,lehrkanzeln fr ,frauenkrankheiten und das weibliche ,geschlechtsleben mit ,inbegriff der anatomischen1 pathologischen und physiologischen ,hilfsinstitute der ,gynkologie geradezu den ,frauen als ,forschern1 ,lehrern und ,schlern reserviert sein werden4 ,die ,fachabteilungen der ,akademie werden auch der ,verwaltung ,anfragen zu beantworten und ,antrge und ,gutachten zu erstatten haben4 ,sie werden auch literarische ,arbeiten begutachten4 ,,vi4 ,dauernde ,einrichtungen und ,verwaltungsbehelfe4 #a4 ,die ,wohnungsansiedelungen4 ,die heutigen ,wohnungsansiedelungen sind fr den kollektivistischen ,staat ziemlich ungeeignet und nur weil eine vllige ,umgestaltung innerhalb kurzer ,zeit unmglich ist1 wird man sich anfangs mit den vorhandenen ,wohnbauten und ,ortschaften behelfen mssen4 ,im nachfolgenden werden die ,wohnungsansiedelungen verschiedener ,ordnung besprochen1 wie sie mit ,rcksicht auf ,produktion1 ,verwaltung1 ,erziehung1 ,unterricht1 ,geselligkeit1 die ,bedrfnisse des ,einzelnen und der ,gesamtheit im ,kollektivstaate einzurichten wren4 ,insbesondere wird man ,wohnungsansiedelungen irgend welcher ,art nicht in solchen ,gegenden dulden oder errichten1 wo erfahrungsmig grere ,gefahren von ,elementarereignissen drohen1 ,lawinen1 ,eruptionen von ,vulkanen1 ,erdbeben1 berschwemmungen usw4 a7 ,urgemeinden und ,drfer4 ,die ,gemeinden niederster ,ordnung1 welche man bisher ,drfer oder ,weiler nannte1 wollen wir die ,urgemeinden nennen4 ,sie sollen die gesamte produktive ,bevlkerung beherbergen1 nicht nur die der ,urproduktion sich widmende1 wesentlich buerliche ,bevlkerung1 sondern auch die gesamte ,industrie- und gewerbliche ,bevlkerung wird ausschlielich in diesen ,urgemeinden und den ,bezirksvororten1 welche schon um eine ,stufe hherer ,ordnung sind1 angesiedelt und dadurch dem belstande abgeholfen1 da der ,bildungs- und ,kulturstand der ,bauern und der ,industriebevlkerung ein wesentlich verschiedener ist4 ,die ,dorfbewohner knnen unter den heutigen ,verhltnissen nur eine sehr unvollkommene ,schulbildung erlangen1 whrend die in den ,stdten angesiedelte industrielle und gewerbliche ,bevlkerung in den stdtischen ,volks- und ,brgerschulen eine viel hhere ,ausbildung erlangen kann4 ,auch die ,weltanschauung dieser beiden ,bevlkerungsschichten ist heute eine wesentlich verschiedene4 ,in den ,drfern hat ,klerus und ,religion eine viel grere ,bedeutung als in der ,industriebevlkerung der ,stdte4 ,und wenn diese beiden ,volksschichten in den ,urgemeinden und ,bezirksvororten angesiedelt und die ,stdte nur einer ausgewhlten ,bevlkerung hherer wissenschaftlicher ,ausbildung1 dann den ,hochschulen und dem ,reiseverkehr vorbehalten werden sollen1 so soll das nicht geschehen1 um die ,ausbildung der ,industriebevlkerung zu verkmmern1 sondern vielmehr um sie betrchtlich ber das heutige ,niveau hinauszuheben1 aber die heutige buerliche oder ,dorfbevlkerung ihr in der ,ausbildung vollkommen gleichzustellen4 ,aber nicht nur dieses wesentlich soziale ,bedrfnis soll durch die hier vorgeschlagene ,ausdehnung der ,urgemeinden und die damit zusammenhngende ,verteilung der ,bevlkerung befriediget werden1 auch zahlreiche wirtschaftliche ,vorteile hngen damit zusammen und die ,ermglichung einer1 das ganze ,volk umfassenden staatlichen ,erziehung1 ein intensiverer ,landbau1 eine grere ,frachtkonomie und vieles andere ist davon abhngig4 ,auch eine wirkliche ,assanierung der lndlichen und der stdtischen ,ansiedlungen ist anders1 als wie die ,ansiedlungen hier gedacht sind1 kaum mglich4 ,durch diese ,verteilung der ,bevlkerung und die ,einrichtung der ,urgemeinden1 welchen im ,wesentlichen die nchst hhere ,stufe der ,wohnungsansiedelungen1 die ,bezirksvororte1 beizuzhlen sind1 soll die ,besiedelung der ,urgemeinden auf rund #ajjj ,kpfe gebracht werden1 welche hchstens #bdj ,kinder im schulpflichtigen ,alter1 das fr den kollektivistischen ,staat vom #f4 bis zum #ah4 ,jahre1 also zwlf ,jahre dauern soll1 enthalten wird4 ,das gibt eine entsprechende ,anzahl von durchschnittlich #bj ,schulkindern in jedem der ,schuljahrgnge und ermglicht einen auerordentlich vollkommenen ,volksschulunterricht1 welchem entsprechend der ,unterrichtsdienst1 wie in ,v1 #c1 a1 dargestellt1 organisiert sein soll4 ,alle ,altersstufen sind in einer solchen ,urgemeinde gengend besetzt1 die ,geselligkeit wird eine reichhaltige sein und1 hlt man sich an eine solche ,maximalzahl von #ajjj ,kpfen1 so kann man die ,urgemeinden nach einem gewissen ,schema erbauen1 hat nicht ntig der ,volksvermehrung wegen die bestehenden ,ansiedlungen zu erweitern1 sondern wird fr sie immer wieder neue ,urgemeinden erbauen4 ,ein solches ,schema fr die ,urgemeinden1 wie es in seinen ,hauptzgen nachfolgend geschildert wird1 steht doch einer groen ,mannigfaltigkeit und ,individualisierung der einzelnen ,urgemeinden1 insbesondere in der ,architektur1 der dekorativen ,ausschmckung und in der ,bentzung der ,terrainverhltnisse nicht im ,wege4 ,wie der ,bevlkerungsstand der ,urgemeinden1 nicht pedantisch aber innerhalb gewisser1 durch die ,verwaltungsinteressen gezogener ,grenzen1 konstant erhalten werden kann1 ist in ,,vi1 #b1 genau angegeben4 ,in der ,urgemeinde wird es sich empfehlen1 die eigentliche ,wohnungsansiedlung von den ,wirtschaftsgebuden und ,betriebssttten zu trennen1 besonders weil die ,stallungen einen schlechten ,geruch verbreiten und sich dort ,ungeziefer und ,insekten aufhalten1 welche lstig werden4 ,auch andere ,betriebssttten verderben die ,luft1 daher es am besten wre1 wenn sie von der eigentlichen ,wohnungsansiedlung durch einen breiten ,streifen dichten ,waldes getrennt wren4 ,die ,landstrae 7oder ,eisenbahn1 ,kanal usw47 wird an den ,wirtschaftsgebuden und ,betriebssttten vorbeifhren und zwischen ihnen und der ,wohnungsansiedlung eine ,zweigstrae1 vielleicht mit einer ,geleisanlage1 hergestellt werden4 ,die ,mitte der eigentlichen ,wohnungsansiedlung wird ein groer ,bau -- den ich ,gemeindepalast nennen will -- einnehmen1 in welchem sich ,kchen1 ,wscherei1 ,keller1 gewisse ,arten von ,bdern1 dann die ,versammlungssle fr die gemeinsamen ,mahlzeiten und ,geselligkeit1 ,schulzimmer1 ,amtsrume und ,bibliothek befinden4 ,in vier groen ,gebuden1 welche den ,gemeindepalast umgeben1 knnten je #bef1 zusammen #ajbd ,schlafzellen 7richtiger ,wohnungseinheiten fr die ,nachtruhe7 erbaut werden1 nmlich in #d ,gebuden1 jedes mit #d ,flgeln1 die von einer ,zentralstiege aus zugnglich sind1 und in jedem der vier ,stockwerke1 einem ,hochparterre1 #a41 #b4 und #c4 ,stock1 je #af ,wohnungseinheiten1 #h zu beiden ,seiten des ,kommunikationsganges1 enthalten4 ,diese ,wohnungseinheiten wrden nach ,wunsch der ,ortsinsassen in ,wohnzellen zum ,alleinbewohnen1 oder grere und kleinere gemeinschaftliche ,schlafgemcher1 oder auch ,familienwohnungen abgeteilt4 ,zwischen diesen fnf groen ,gebuden wren ,grten anzulegen1 ,freibder und ,eislaufpltze einzurichten und ,verbindungen durch gedeckte ,gnge herzustellen4 ,fr gewisse ,arten von ,bdern wre in jedem ,stockwerke der ,schlafhuser ,vorsorge zu treffen4 ,um die ,fkalien jeden ,tag entfernen zu knnen1 wird es sich empfehlen1 die ,abortgruben durch unterirdische ,gnge zu verbinden und diese an einer entsprechenden ,stelle ins ,freie mnden zu lassen4 ,nach bestimmten ,typen wre fr ,beheizung1 ,beleuchtung1 ,ventilation1 gesundes ,wasser1 ,spaziergnge usw4 vorzusorgen4 ,in manchen ,beziehungen knnen auch ,verschiedenheiten in den ,gemeinden zugestanden werden1 daher es sich empfehlen wrde1 jeder ,gemeinde ein bestimmtes ,ma von ,aufwand1 ausgedrckt in ,material und ,arbeit1 zu dem ,zwecke einzurumen1 um ,gemeindeanstalten nach dem ,wunsche der ,ortsbewohner zu errichten1 welche ihnen besondere ,annehmlichkeiten bieten und eine ,individualisierung der ,ansiedlungen ermglichen sollen4 ,man knnte an ,wintergrten1 ,volieren1 ,glashuser1 ,aussichtstrme1 ,parkwege denken4 ,in diesen ,urgemeinden1 mit ,einschlu der ,bezirksvororte1 von welchen sofort die ,rede sein wird1 sollen #ie-ih der ,bevlkerung angesiedelt sein1 ja mehr noch1 da in den stdtischen ,ansiedlungen der grere ,teil der ,besiedelung die ,reisenden sind1 wovon wieder die meisten beurlaubte ,bewohner der ,urgemeinde sein werden4 ,der allgemeine ,charakter der ,urgemeinden wre also3 ,besiedelung nicht nur durch jene ,bevlkerung1 die wir heute die buerliche nennen und durch die ,arbeiter der ,urproduktion1 sondern auch durch die ,industrie- und gewerbliche ,bevlkerung und eine groe ,zahl wissenschaftlich gebildeter ,personen1 ,trennung der ,wirtschaftsgebude und ,betriebssttten von der eigentlichen ,wohnungsansiedlung1 in dieser ,trennung der ,schlafhuser vom ,gemeindepalaste und ,einrichtung der ,bauten fr eine ,gesamthauswirtschaft1 welche gemeinsame ,speisebereitung und die ,zentralisierung aller heute familienweise betriebenen hauswirtschaftlichen ,arbeiten ermglicht4 b7 ,die ,bezirksvororte4 ,nach einem bestimmten ,verhltnisse und teilweise dem ,charakter des ,landes angemessen wren nach ,art der heutigen ,mrkte ,ortschaften1 die zu den ,urgemeinden gehren1 zu ,bezirksvororten zu erweitern und sie werden etwa zwei ,gemeindepalste und sechs ,schlafhuser enthalten und ,raum fr #aejj ,bewohner bieten4 ,hier werden ,verwaltungsbeamte1 rzte und ,unterrichtspersonen von hherem ,range ihren ,sitz haben1 etwa eine ,fachlehranstalt fr ,gewerbe1 ,landbau1 ,gartenbau1 ,bergbau oder fr ,musik1 bildende ,kunst1 ,kunstgewerbe errichtet1 eine grere ,fabrik betrieben1 grere ,magazine eingerichtet und schon fr ,fremdenbeherbergung gesorgt1 da die ,reisenden1 welche das ,land zu ,fu durchziehen1 oder sich eines ,fahrrades oder ,reitpferdes bedienen1 nur in sehr geringer ,zahl in den ,urgemeinden ,unterkunft finden knnen4 ,auch eine groe ,zahl von arbeitsbefreiten ,alten1 ,,xi1 #a1 e1 wird in den ,bezirksvororten ,platz finden4 ,hier werden grere ,bcherbestnde und ,sammlungen untergebracht1 ,versammlungen der ,verwaltungsbeamten1 rzte und ,lehrpersonen1 dann ,volksversammlungen des ganzen ,bezirkes abgehalten und kleine ,bhnen eingerichtet fr ,vorstellungen fliegender ,truppen oder von ,dilettanten und fr grere ,konzertauffhrungen4 ,wo es konomische ,verhltnisse gebieterisch fordern1 da viele ,tausende von ,arbeitern an einem ,orte vereiniget werden1 um in ,bergwerken oder groen ,fabriken zu arbeiten1 wird man das vorstehende ,schema der ,ansiedlungen verlassen mssen4 ,aber das wird so viel als mglich zu vermeiden sein4 c7 ,die stdtischen ,ansiedlungen4 ,hierher gehren nur die ,kreisstdte1 etwa hundert fr einen ,staat wie sterreich1 die ,provinzialstdte1 etwa #aj-ae fr einen solchen ,staat1 und die ,reichshauptstadt4 ,doch sollen1 die ,reisenden eingeschlossen1 die ,kreisstdte nur je #djjj ,personen1 die ,provinzstdte je #ae-bj1jjj ,personen1 die ,reichshauptstadt nur #djj1jjj ,personen beherbergen knnen4 ,die stabile ,bevlkerung werden nur die hheren ,behrden und ,unterrichtsanstalten mit einem kleinen ,stabe von ,handwerkern und hauswirtschaftlichen ,arbeitern 7,kchinnen1 ,wscherinnen1 ,stubenmdchen u4 dergl47 bilden und in der ,reichshauptstadt auer der kaiserlichen ,familie und dem hohen ,adel1 wenn ein solcher fortbesteht1 die ,beamten der ,zentralbehrden1 die ,akademiker1 ,universittsprofessoren und ,hochschler bleibend wohnen4 ,die stdtischen ,ansiedlungen sollen in ,quartiere zerlegt werden1 deren jedes tausend ,personen beherbergen und verpflegen kann4 ,ein solches ,quartier untersteht der ,leitung eines ,verwaltungsbeamten untersten ,ranges und verfgt ber dasselbe rztliche ,personal1 wie eine ,urgemeinde4 ,ob aber auch das ,erziehungs- und ,unterrichtspersonal fr ein ,quartier aufgestellt wird1 wie fr eine ,urgemeinde1 hngt von ,umstnden ab4 ,es mag eines der ,quartiere einer ,kreisstadt eine ,volksschule haben fr die ,kinder der wenigen dauernd angesiedelten ,familien4 ,aber ,quartiere1 welche nur ,studenten oder ,reisende aufnehmen1 brauchen keine ,volksschule4 hnliche ,verhltnisse werden fr die ,provinzialstdte und die ,reichshauptstadt gelten4 ,eine ganze ,reihe von ,quartieren solcher ,stdte brauchen keine ,volksschulen und kein ,volkserziehungspersonal4 ,die ,urgemeinden eines ,bezirkes wrden mit dem ,bezirksvororte und dieser mit der ,kreisstadt durch ,telephone verbunden1 welche von den ,amtslokalitten direkt zu den ,amtslokalitten gingen2 weiterhin wrde eine telephonische und eine telegraphische ,verbindung von den ,kreisstdten zu den ,provinzstdten und von hier zur ,reichshauptstadt fhren4 ,diese ,verteilung der ,ansiedlungen und ihre hier vorgeschlagene ,einrichtung mu man sich vor ,augen halten1 um die sonstigen organischen ,einrichtungen1 wie sie im nachfolgenden entworfen sind1 zu verstehen1 wobei kein einziger ,vorschlag als etwas ,unabnderliches oder das ,beste gedacht ist1 aber die ,orientierung bieten soll1 welche ,vorteile die ,zentralisation von ,produktion und ,verteilung und die ,naturalwirtschaft der individualistischen ,gesellschaftsordnung gegenber fr konomie1 ,kultur und die hchsten ,gesellschaftszwecke haben wrde4 ,whrend im ,kollektivismus das allgemeine ,interesse immer den ,vorrang hat und der ,individualismus nur geduldet wird1 wo er sich als ntzlich erweist1 also nicht in wirtschaftlichen ,dingen1 ist in unserer ,gesellschaftsordnung der ,staat von den ,individuen abhngig1 welche sich im ,besitze der politischen ,macht befinden4 ,in unserer ,gesellschaftsordnung ist der ,staat nur geduldet und er wird von den herrschenden ,parteien fr ihre ,zwecke ausgebeutet4 ,der ,kollektivismus macht dem ein ,ende4 ,je genauer und ausschlielicher die gesamten ,wohnungseinrichtungen den hier geschilderten kollektivistischen ,charakter an sich tragen werden1 um so schwieriger werden sie es machen1 wieder zum ,individualismus zurckzukehren1 daher revolutionre ,angriffe1 weil gegenstandslos1 nicht mehr zu frchten sind4 #b4 ,die ,verteilung der ,bevlkerung4 ,nach den in ,,vi1 #a1 a1 entwickelten ,grundstzen wren die ,urgemeinden fr je #ajjj ,bewohner einzurichten und die eigentlich stdtische ,bevlkerung in den ,kreisstdten1 ,provinzialstdten und der ,reichshauptstadt wrde selbst in einem groen ,reiche weniger als eine ,million betragen4 ,ein groer ,teil der stdtischen ,quartiere wrde zur ,beherbergung von ,reisenden dienen4 ,wenn in unserer ,zeit es zahlreiche ,stdte mit einer ,bevlkerung von mehr als #ajj1jjj ,bewohnern gibt und die ,reichshauptstdte ,millionen von ,bewohnern zhlen1 so ist das eine offenbare ,krankheit1 welche im innigsten ,zusammenhange mit der ,gesellschaftsordnung steht4 ,die sanitren belstnde der ,riesenstdte sind schon oft errtert worden1 aber hier werden die sozialen und volkswirtschaftlichen ,vorteile einer anderen ,verteilung der ,bevlkerung zur ,sprache kommen4 ,im allgemeinen htte jeder ,volksgenosse das ,recht1 im ,lande zu wohnen1 ohne eigentlich ein ,heimatsrecht in einer bestimmten ,gemeinde zu haben4 ,als ,grundsatz htte zwar zu gelten1 da jeder in der ,gemeinde dauernd bleibe1 wo er geboren wurde1 aber davon wrde eine ,reihe von ,ausnahmen gemacht werden4 ,zunchst wrde sich ein solches ,recht1 im ,geburtsorte dauernd zu wohnen1 nicht auf die stdtischen ,quartiere erstrecken1 in welche nur ausgewhlte ,personen zur ,ausbung eines bestimmten ,berufes oder ,einzelne ohne ,beruf zur ,belohnung ihrer persnlichen ,verdienste aufgenommen wrden1 wodurch aber ihre ,ehegenossen und ,kinder kein eigenes ,recht erlangen wrden1 vielmehr einer ,urgemeinde zugeschrieben blieben4 ,bis zu einem gewissen ,alter wrden die ,kinder von ihrer ,heimatszugehrigkeit abgesehen1 den ,eltern in ihren ,wohnsitz zu folgen haben und ebenso in der ,regel die ,frau dem ,manne4 ,letztere ,regel knnte eine ,ausnahme erleiden1 wenn die ,frau eine hervorragende ,stellung einnehmen wrde1 wodurch sie an einen bestimmten ,ort gebunden ist1 whrend der ,mann eine untergeordnete ,stellung einnhme1 fr welche das ,domizil weniger entscheidend wre4 ,eine ,vernderung des ,domizils wre teils mit ,einwilligung der ,staatsverwaltung gestattet1 teils mit dem ,wechsel des ,berufes oder einer ,anstellung von selbst gegeben4 ,besonders liberal wrde die ,vernderung des ,wohnsitzes jenen zugestanden werden1 die von der geregelten ,arbeit befreit sind1 sei es wegen ,erreichung der ,altersgrenze1 oder erblich1 oder als ,lohn fr hervorragende ,dienste1 oder weil ihnen vom ,staate die ,ausbung eines ,berufes gestattet wre1 der naturgem an einen bestimmten ,wohnsitz nicht gebunden ist4 ,siehe ,,viii1 #i1 n4 ,da die ,wohnsttten gleicher ,art nicht so vollstndig gleiche ,annehmlichkeiten bieten1#aj da es jemand ganz gleichgltig sein knnte1 in welcher ,gemeinde oder in welchem ,quartier er wohnt1 und da auch die ,nachbarschaft von ,freunden1 ,verwandten oder von gleichstrebigen ,personen den ,wunsch1 da oder dort zu wohnen1 bestimmen kann1 wird innerhalb der ,grenzen der ,verwaltungsinteressen die freie ,wahl des ,wohnortes als ,lohn bewilligt1 die unerwnschte ,versetzung als ,strafe verhngt werden1 wie es auch heute mit ,offizieren und ,staatsbeamten gehalten wird4 ,dabei wird aber auch das ,mitinteresse der ,familienmitglieder in ,betracht kommen4 ,verwaltungsinteressen knnen in ,frage kommen1 welche aus der ,verteilung der ,betriebssttten oder aus der ,stellung eines ,individuums im ,amte oder an einer ,betriebssttte hergeleitet werden4 ,ein qualifizierter ,arbeiter einer bestimmten ,art von ,fabriken wird immer nur in einer ,fabrik gleicher ,art ,verwendung finden knnen1 und vorausgesetzt1 da dort eine ,stelle fr ihn frei wird4 ,das ,verwaltungsinteresse kann auch bedingen1 da jemand von einem ,orte wegversetzt wird1 der bervlkert ist1 oder nach einem ,ort versetzt wird1 der neu erbaut wird1 oder entvlkert ist1 oder wo eine freie ,stelle besetzt werden mu4 #aj ,hier wird schon eine ,frage der ,verteilung von ,genssen besprochen4 ,ob es im ,interesse der ,produktion gelegen sein wird1 auch in ,zukunft vereinzelte ,wohnsttten auerhalb der geschlossenen ,ortschaften1 z4 ,b4 auf einer ,alpe anzulegen1 wird die ,erfahrung lehren4 ,auch hier wird die ,versetzung an solche einsame ,gehfte als ,lohn oder als ,strafe zu gelten haben4 ,eine ,familie aber1 welcher erziehungs- und schulpflichtige ,kinder angehren1 wird nur in geschlossenen ,ortschaften wohnen knnen4 ,ein junges ,ehepaar wird vielleicht recht gern die ,honigwochen auf einer ,alpe oder in einem einsamen ,gehfte verbringen4 ,im ,interesse der gleichmigen ,verteilung der ,bevlkerung auf die ,gemeinden und im ,interesse einer gleichmigen ,besetzung der ,schulklassen wird es liegen1 zeitweilig kleine1 unmerkliche ,verschiebungen der ,bevlkerung vorzunehmen1 wobei vor allem die ,zustimmung der ,beteiligten entscheidend sein wird4 ,da aber vielen ,menschen der ,vernderungstrieb angeboren ist1 so wird dies ohne groe ,reibung mglich sein4 ,wenn auch die ,gewhnung an eine bestimmte ,gegend und ,gemeinde1 an ,freunde und ,verwandte die meisten ,bewohner einer ,gemeinde fesseln wird1 so wird sich bei einigen auch ein entgegengesetztes ,bestreben geltend machen und dieses kann bentzt werden1 um eine unmerkliche ,verschiebung von einer ,gemeinde zur ,nachbargemeinde und so fort vorzunehmen1 damit die ,verteilung der ,bevlkerung tunlichst konstant erhalten bleibe4 ,dabei werden am meisten ,personen in ,frage kommen1 die einem geeigneten ,berufe angehren1 landwirtschaftliche ,arbeiter und ,fabrikarbeiter4#aa #aa ,hier wird es klar1 welche enormen ,vorteile die ,aufhebung des ,privateigentums bietet1 da das ,eigentum an ,husern und ,grundstcken auch eine sehr erwnschte ,beweglichkeit der ,einzelnen verhindert4 ,da bei einer ,bevlkerung von #de ,millionen und einem ,jahreszuwachse der ,bevlkerung von #e vom ,tausend die ,bevlkerung in sterreich jhrlich im ganzen um #bjj1jjj bis #bej1jjj ,kpfe zunimmt1 so wird es sich empfehlen die ,urgemeinden jhrlich um #b-cjj zu vermehren und so viele ,urgemeinden jhrlich neu aufzubauen1 welche zur ,aufnahme des zu erwartenden nchsten ,jahreszuwachses erforderlich sind4 ,es ist das bei konstanten ,verhltnissen leicht auf ,jahre hinaus zu berechnen4 ,ob die ,staatsverwaltung darber und ber die ,verlegung gewisser ,betriebssttten nach der neuen ,gemeinde und ber die ,zuweisung von ,grund und ,boden1 ,nutztieren usw4 an dieselben1 selbstndig zu entscheiden haben wird1 oder ob darber ,volksbeschlsse einzuholen sind1 wird die ,verfassung oder der jeweilige ,volkswille bestimmen4 ,auch die ,besiedlung der ,gemeinden wird ,gelegenheit geben1 eine ,verschiebung der ,bevlkerung in der oben angedeuteten ,richtung vorzunehmen1 da es die ,natur der ,sache mit sich bringt1 da die ,bewohner der neuen ,urgemeinden vorzglich aus bervlkerten ,gemeinden genommen werden4 ,da durchschnittlich in jedem ,kreise jhrlich #b-c neue ,urgemeinden aufgebaut werden1 drfte die ,entscheidung1 welche ,familien und ,einzelpersonen dahin bersiedeln sollen1 den ,kreisbehrden berlassen werden1 nur insofern jemand aus anderen ,kreisen oder ,provinzen dahin verpflanzt werden soll1 wird die ,verfgung von der ,provinzialbehrde oder den ,zentralstellen zu erlassen sein4 ,da anzunehmen ist1 da diese ,urgemeinden von ,jahr zu ,jahr reicher ausgestattet werden1 weil das dem ,fortschritte der ,erfindungen entspricht1 mu man vermuten1 da sich immer mehr ,personen zur bersiedlung anmelden1 als neue ,wohnstellen frei werden und die administrativen ,interessen werden bei der ,auswahl unter den ,bewerbern den ,ausschlag geben4 ,im ,ganzen gibt es also ,hilfsmittel genug1 um eine im groen und ganzen den staatlichen ,interessen entsprechende ,verteilung der ,bevlkerung aufrecht zu erhalten4 ,eine absolute ,freizgigkeit kann natrlich nicht zugestanden werden1 schon deshalb nicht1 weil der ,staat ,alleineigentmer aller ,wohnbauten ist1 also niemand ohne ,erlaubnis des ,staates sich irgendwo niederlassen kann4 ,aber praktisch wird die freie ,beweglichkeit von ,ort zu ,ort viel grer sein1 als in den heutigen ,verhltnissen4 ,wenn1 allen ,vorsichten bei der ,anlage zum ,trotze1 durch ,brnde1 ,erdbeben1 ,bergrutschungen und andere ,elementarschden dieser ,art ,wohnungen zerstrt werden1 werden die obdachlosen ,bewohner sofort in anderen ,husern1 erforderlichenfalls in anderen ,gemeinden untergebracht werden nach dem ,grundsatze1 da alle ,gter fr alle ,volksgenossen bestimmt sind4 ,in unserer ,gesellschaftsordnung ist das mit der grten ,schwierigkeit verbunden4 #c4 ,die ,evidenthaltung der ,bevlkerung4 ,die ,wohngemeinde eines ,kollektivisten ist in der ,regel auch seine ,aufenthaltsgemeinde1 wobei aber die tunlichst freie ,bewegung innerhalb des ganzen ,bezirkes gestattet werden soll1 soda nicht nur am ,sonntag der freie ,verkehr im ganzen ,bezirke wird stattfinden knnen1 sondern auch den ,erwachsenen freigestellt werden kann1 das ,abendmahl gegen rechtzeitige ,meldung in einer anderen ,gemeinde des ,bezirks einzunehmen oder selbst dort die ,nacht zu verbringen1 wenn nur die ,arbeit nicht versumt wird4 ,auerdem aber kann ein ,kollektivist auch sonst dauernd oder vorbergehend den ,aufenthalt auerhalb der ,wohngemeinde und des ,wohnbezirkes nehmen4 ,so dauernd ein noch in der ,erziehung stehendes ,kind oder ein junger ,mensch1 wenn er fern von seiner ,familie in eine ,unterrichtsanstalt aufgenommen wird1 in welchem ,falle seine ,mutter oder ,wahlmutter eine ,pflegemutter zu bestellen hat1 die nebst dem ,erziehungspersonal die ,aufsicht fhrt1 und ,erwachsene knnen durch ihren ,beruf gentigt werden1 auf lngere ,zeit auerhalb des ,wohnbezirkes ,aufenthalt zu nehmen1 so ,bedienstete der ,verkehrsanstalten1 oder bei einem ,bau ,beschftigte1 ,abgeordnete1 ,,iii1 #c1 #a4 ,alinea oder auch ,arbeitsbefreite1 welche auswrts ,besuche machen4 ,vorbergehend ist der auswrtige ,aufenthalt der ,reisenden1 sei es1 da sie beurlaubt sind1 oder da ,arbeitsbefreite eine ,reise unternehmen1 ohne ihren ,wohnsitz aufzugeben4 ,in der ,wohngemeinde und im ,wohnbezirke soll jedermann sobald als mglich mit der ganzen ,bevlkerung bekannt gemacht werden1 wenn er seine ,wohngemeinde wechselt4 ,er ist schon vorher vom ,verwaltungsbeamten der verlassenen ,gemeinde 7,quartier7 dem ,verwaltungsbeamten der neuen ,wohngemeinde 7,quartier7 angemeldet und es ist ihm ,herberge und ,verpflegung bereits bereitet4 ,er mu sich zunchst dem ,verwaltungsbeamten1 dem ,arzt und dem ,haushaltungsvorstand und wenn er in ,arbeit steht1 dem ,arbeitsvorstande1 vorstellen und sich dann mit dem ,aufsichtspersonale des ,schlafhauses bekannt machen1 wo ihm sein ,zimmer angewiesen wird4 ,man wird darauf halten1 da er bei der ersten gemeinsamen ,mahlzeit von einer kleinen ,tribne aus die neue ,wohngemeinde 7,quartier7 begrt und ,namen1 ,beruf und frhere ,wohngemeinde bekannt gibt4 ,nher wird er sofort mit den ,tischgenossen bekannt4 ,am nchsten ,sonntag soll er sich mit der ,beamtenschaft des ,bezirksortes und nach und nach mit der ,bevlkerung der anderen ,gemeinden des ,wohnbezirkes bekannt machen4 ,gehrt der ,neuangekommene der ,beamtenschaft an1 so wird er sich auch im ,kreisorte beim ,abendempfang des ,kreisbeamten diesem vorstellen und soviel als mglich mit anderen ,personen von ,stellung persnlich bekannt machen1 soweit er noch fremd ist4 ,wer sich auerhalb des ,wohnbezirkes begibt1 sei es1 da er beurlaubt ist und reist1 oder sonst dauernd oder vorbergehend ,aufenthalt nimmt1 hat seine ,legitimationskarte1 eventuell ,reisebewilligung mitzubringen4 ,die ,legitimationskarte enthlt die ,photographie des ,trgers1 ,namen1 ,beruf und ,wohngemeinde1 zur ,identifizierung die anthropometrischen ,mae und eventuell geheime ,mitteilungen1 so ber ansteckende ,krankheiten1 ,verlust des ,stimm- und ,wahlrechtes1 besondere ,ditanweisungen u4 dergl4 ,es soll sich kein ,unberufener einer fremden ,legitimationsurkunde bedienen knnen4 ,einheimische ,reisende sollen angehalten werden1 die ,aufenthaltsgemeinde1 wo sie bernachten1 tglich mittels ,postkarte dem ,verwaltungsbeamten der ,wohngemeinde bekannt zu geben4 ,legitimationen der ,auslnder werden in ,,xii1 #b1 ,alinea3 ,es wird besprochen4 ,es soll kein ,einheimischer verloren gehen1 kein ,auslnder sich einschleichen knnen4 ,so kann man sich vor auswrtigen ,verbrechern schtzen und gegen diesen ,vorteil haben die ,annehmlichkeiten der ,anonymitt keine ,bedeutung4 #d4 ,die ,kommunikationen4 a7 ,eisenbahnen1 ,schiffahrt4 ,der heutige ,staat wird dem ,kollektivstaat auf dem ,gebiete des ,eisenbahnbaues nicht viel zu tun brig lassen4 ,selbst ,kleinbahnen zu bauen wird dieser kaum einen ,anla haben4 ,vielleicht wird es sich eher um fliegende ,bahnen handeln1 welche in bestimmten ,fllen von ,vorteil sein mgen4 ,so beim ,aufbau ganzer ,ortschaften1 bei der ,abholzung ganzer ,waldstrecken usw4 ,dagegen wird es immer an den ,einrichtungen der bestehenden ,eisenbahnen1 an ihrer ,ausrstung und der ,ausntzung etwas zu verbessern und zu ergnzen geben4 #a4 ,ihre ,bentzung fr allgemeine ,zwecke4 ,fr allgemeine ,zwecke dient der ,personentransport der ,eisenbahnen beinahe gar nicht1 der ,gtertransport aber kommt wieder beinahe ausschlielich fr die ,zwecke der ,gesamtheit in ,betracht4 ,es kann sein1 da der ,personen- und der ,gtertransport zeitlich getrennt werden1 da nmlich ,lastzge nur zur ,nachtzeit1 ,personenzge nur zur ,tageszeit verkehren1 wie vormals in der ,schweiz4 ,das wrde nicht ausschlieen1 da jeder ,personenzug auch eine geringe ,menge von ,gtern1 das ,reisegepck ungerechnet1 und da der ,lastzug auch eine kleine ,anzahl von ,personen mit befrdert1 letztere besonders1 wenn sie in ,amtsgeschften reisen4 ,was den ,gtertransport anbelangt1 so wird er beinahe nur ,massentransport sein und es werden beinahe nur ganze ,wagenladungen1 oft ganze ,zge von einer ,betriebssttte zur anderen oder an eine oder mehrere nahe gelegene ,abladestellen abgehen4 ,eine ,papierfabrik1 eine ,weberei1 eine ,gieerei1 eine ,holzwarenerzeugungssttte wird immer trachten1 nur ganze ,wagen zu verladen1 oder nur fr einen bestimmten ,ort ,gter zu verfrachten4 ,eigene ,zge werden die wenigen kleinen ,sendungen aufnehmen1 welche in verschiedenen ,orten abzuladen sind4 ,besonders wichtig ist die rasche ,befrderung der ,zeitungen ,,vi1 #g4 ,diese kann durch eigene ,blitzzge geschehen1 welche in keiner ,station anhalten4 ,in diesem ,falle werden die an den ,stationen abzuladenden ,zeitungspakete entweder ausgeworfen1 oder auf bewegliche ,behlter1 die der ,zug streckenweise mitnimmt1 abgeladen4 ,das ,auswerfen von ,sendungen ist auch heute im ,gebrauche1 aber nur1 wo die ,eisenbahnverwaltung an ihre eigenen ,organe versendet4 ,ebenso kann es mit kleinen ,sendungen gehalten werden1 die ausnahmsweise eine besonders dringende ,befrderung notwendig machen4 ,solche ,blitzzge wrden selbst nach den heutigen ,einrichtungen der ,dampfeisenbahnen in sterreich den ,transport vom ,mittelpunkt des ,reiches bis an die entfernteste ,grenze in #f-h ,stunden bewerkstelligen knnen1 so da ,zeitungen1 die um ,mitternacht von der ,reichshauptstadt abgeschickt werden1 zwischen #h und #aj ,uhr morgens in allen1 auch von der ,eisenbahn entfernten ,urgemeinden eintreffen knnen4 ,die ,befrderung der ,transporte wird also viel konomischer und rascher sein als heute4 ,aber auch der ,betrieb der ,eisenbahnen im ,kollektivstaat ergibt eine groe ,menge von ,ersparnissen4 ,absender und ,empfnger ist immer derselbe1 ,staatsorgane senden ,gter an ,staatsorgane und auch wo es sich um ,einzelne handelt1 sind die ,staatsorgane ihre ,mandatare4 ,kassen und ,kontrolle entfallen1 ,verrechnungen und ,erstze werden erspart und das ,begleitungspersonal knnte gewi sehr vermindert werden1 wenn nicht die bertriebene ,ausntzung des ,personals in der heutigen ,gesellschaftsordnung einer humaneren ,behandlung der geringeren ,eisenbahnbediensteten ,platz machen und aus diesem ,grunde eine ,vermehrung des ,personals nach anderer ,richtung wieder stattfinden mte4 ,dabei kommt nun weiters in ,betracht1 da im ,kollektivstaat1 wenn obige ,vorschlge fr die ,verteilung der ,bevlkerung angenommen werden1 die ,gtertransporte der ,eisenbahnen im ,verhltnisse zur ,gesamtmenge der ,produkte vermindert werden4 ,es wird ein viel grerer ,bruchteil der ,produkte am ,produktionsort oder in dessen ,nhe konsumiert und im letzteren ,falle der ,transport mit ,pferden betrieben und auch die ,pferde verfrachten wieder mit geringerem ,aufwand an ,zugkraft und geringerer ,begleitung4 ,inwiefern die ,straengterfrachten durch ,automobile statt der ,pferde werden befrdert werden1 ist eine bloe ,frage der konomischen ,berechnung1 wofr der ,staatsverwaltung alle entscheidenden ,daten vorliegen4 ,dabei wird in ,betracht kommen1 ob nicht die ,pferdezucht zu anderen ,zwecken und nicht blo fr den ,transport1 volkswirtschaftliches und militrisches ,bedrfnis sein wird1 wobei sich vielleicht ergeben wird1 da ein bestimmter ,pferdestand unbedingt erhalten werden mu1 dessen ,ausntzung fr ,transportzwecke aus diesem ,grunde konomischer ist1 als ein ,automobiltransport1 der vielleicht dann konomischer wre1 wenn man die ,pferde ganz eingehen lassen knnte4 ,der ,kollektivismus hat in vielen ,einzelheiten eine konomische ,berechnung1 die fr unsere ,verhltnisse nicht zutreffend wre4 #b4 ,ihre ,bentzung fr die ,zwecke des ,einzelnen4 ,hier kommt vorwiegend der ,personentransport in ,betracht4 ,geschftsreisen werden im ,kollektivstaate nur wenige und nur als ,dienstreisen vorkommen4 ,in unseren ,verhltnissen sind es ,agenten1 ,kaufleute1 ,marktfahrer1 ,anwlte1 ,zeugen und ,streitparteien1 welche die ,waggons fllen4 ,mit dem ,wegfallen des ,handels und der ,verminderung der ,streitigkeiten wird das anders4 ,im ,kollektivstaat ist es das ,vergngen und die ,belehrung1 welchen die ,bahnen als ,personentransportanstalten dienstbar sind4 ,man wird fr sterreich annehmen knnen1 da es zur ,zeit der ,errichtung des ,kollektivstaates mehr als #fjjj deutsche ,meilen ,vollbahnen und ebensoviel ,kleinbahnen haben wird1 deren ,erweiterung sich fr die genderten ,verhltnisse kaum als wnschenswert erweisen wird1 wenn auch die ,verteilung der ,bevlkerung in ,zukunft eine andere sein wird4 ,diese genderte ,verteilung wird brigens die ,wirkung haben1 da die ,personenzge eine gleichmigere und nicht eine so schwankende ,besetzung haben werden4 ,denn wo ungeheure ,bevlkerungszentren mit kleinsten ,orten abwechseln1 bemerkt man ein pltzliches ,gedrnge1 das mit vlliger ,entlastung abwechselt4 ,es ist sehr fraglich1 ob der ,kollektivstaat etwaige ,lcken1 welche sich in den ,eisenbahnen vorfinden mgen1 ergnzen1 und nicht lieber andere ,befrderungsarten einschieben wird4 ,die ,befrderungsmengen sind im ,kollektivstaat viel konstanter als heute1 und sie sind viel leichter und vollstndiger zu ermitteln1 daher die konomische ,berechtigung neuer ,bahnen mit absoluter ,sicherheit im vorhinein festzustellen sein wird4 ,eher als eine ,vermehrung der ,vollbahnen wird fr die ,reisen innerhalb der ,bezirke und von den ,urgemeinden zur ,bahn das ,fahrrad1 dann das ,automobil1 unter ,umstnden der ,automobilomnibus1 und fr die gebirgigen ,gegenden die elektrische ,kleinbahn in ,betracht kommen4 ,wenn im ,kollektivstaate ,eisenbahnen oder neue ,straen oder hnliche groe ,anstalten ausgefhrt werden1 ist der ,arbeitsaufwand viel geringer als heute4 ,aller ,besitz ist in einer ,hand und es entfallen alle jene ,geschfte die notwendig sind1 um die ,geldmittel zu beschaffen1 ,arbeitsleute anzuwerben1 ,grund und ,boden anzukaufen und die vielen ,schwierigkeiten zu beheben1 die entgegenstehende ,privatinteressen verursachen4 ,die ,volksbeschlsse1 welche sich auf den ,bau neuer ,eisenbahnen1 ,kanle und anderer solcher ,kommunikationen beziehen1 werden wahrscheinlich zu jenen gehren1 welche nach ,,iii1 #c1 ,alinea ,das souverne ,volk ,anla geben1 ausnahmsweise ,abgeordnete zu whlen1 obwohl auch solche ,fragen in der ,schweiz heute schon durch das ,referendum entschieden werden1 wenigstens insofern es sich um den ,ankauf solcher ,unternehmungen fr den ,staat handelt1 wobei wir allerdings in ,betracht ziehen mssen1 da ein fertiges1 seit langem betriebenes ,unternehmen leichter vom ,volke beurteilt werden kann1 als ein ,projekt fr die ,neuschpfung solcher gewaltigen ,unternehmungen4 ,die ,volksbeschlsse aber1 welche sich auf den fr den ,personentransport bestimmten ,betrieb der ,eisenbahnen und wohl auch anderer groen ,kommunikationsanstalten beziehen1 werden in der ,art erfolgen1 da der ,staatsverwaltung vorgeschrieben wird1 wie viele ,personenzge regelmig jede ,strecke zu befahren haben und unter welchen ,voraussetzungen und in welchem ,ausmae ,sonderzge einzuleiten sind4 ,auch die ,geschwindigkeiten der ,zge und die ,zahl der bei den einzelnen ,zgen einzustellenden ,personenwagen werden durch ,volksbeschlsse vorgeschrieben werden4 ,dem entsprechend wird dann die ,verwaltung alles einzuleiten haben1 was dieser ,verkehr bedingt4 ,ist die ,gesamtlnge der ,eisenbahnen z4 ,b4 fr sterreich-,ungarn #ab1jjj deutsche ,meilen1 welche viermal1 zweimal hin und zweimal zurck mit je soviel ,sitzpltzen zu befahren sind1 so ergibt das #dh1jjj ,zugsmeilen tglich1 wodurch die ,produktionsmenge festgestellt erscheint4 ,andererseits wrden fr die ,verteilung der ,pltze auf den ,zgen allgemeine ,normen erlassen4 ,der ,staatsverwaltung ,vorschriften wegen des ,betriebes der ,transporte zu machen1 wird weder notwendig noch zweckmig sein1 weil die ,transportbewegung von ,produktion und ,konsumtion 7im weiteren ,sinne1 wonach auch ,bezug von ,sachen zur ,bentzung als ,konsum gerechnet wird7 abhngt und es sich nur um konomie in der ,disposition ber die ,gterverfrachtung handelt4 ,das ist nun offenbar ,verwaltungssache und diese ,dispositionen hngen auch von ,umstnden ab1 die nicht vorauszubestimmen sind1 so von ,ernteergebnissen und von ,elementarereignissen4 ,der ,gtertransport ist brigens ein integrierender ,bestandteil des ,produktionsbetriebes1 weil die ,produktion erst beendet ist1 wenn die ,gter am ,verbrauchs- beziehungsweise am ,bentzungsorte angelangt sind4 ,daher geht jeder ,warentransport fr ,rechnung des ganzen ,volkes1 nicht fr ,rechnung des ,konsumenten1 whrend heute die grere ,entfernung vom ,erzeugungsorte grere ,kosten fr den ,konsumenten verursacht4 ,hierin liegt einerseits eine ,versicherung des ,einzelnen gegen den ,zufall1 der in der ,ortsansssigkeit begrndet ist1 andererseits aber der groe wirtschaftliche ,nutzen1 der in der ,ersparung einer groen und wichtigen ,arbeit fr ,spekulation1 ,vertrge und ,verrechnung begrndet ist1 wie auch andererseits die ,verfrachtung ausschlielich fr ,rechnung des ,staates allen ,aufwand an ,arbeit fr ,frachtversicherung entbehrlich macht4 brigens werden diese volkswirtschaftlichen ,vorteile des ,kollektivismus zum grten ,teile dort in ,anschlag kommen1 wo die ,kosten der heutigen ,gesellschaftsordnung an ,handelsarbeit errtert werden4#ab #ab ,was die ,lage des ,domizils heute fr ,wirkungen hat1 empfinden die ,beamten und ,offiziere1 die an manchem ,orte um #bj-cj ,prozent teurer leben1 als am andern1 daher das durch ,teuerungsbeitrge ausgeglichen wird4 ,so gewhrt der ,staat seinen ,organen heute in etwas roher ,art das1 was er als ,kollektivstaat allen gewhren mu4 ,die ,preisdifferenz zwischen verschiedenen ,provinzen sterreichs in den ,jahren #ahcj-ahhj1 allerdings vor ,entwickelung des ,eisenbahnwesens1 betrgt beispielsweise fr ,roggen #ahcb #b4aa1 gegen #d4cc1 #ahcc #a4fe1 gegen #e4af1 #ahde #c4jb1 gegen #f4bd1 #ahdh #c4gf1 gegen #g4ej1 #ahgi #c4ih1 gegen #h4hj1 und fr ,gerste #ahcj #a4ea1 gegen #e4ej1 #ahci #b4bh1 gegen #e4gi1 #ahdh #b4he1 gegen #f4bg1 #ahhj #d4cg1 gegen #i4cf1 also von #a 3 #b bis #a 3 #c4 ,wie einfach lst der ,kollektivstaat diese ,frage und zugleich erspart er die ,arbeit in den ,administrationen4 ,so wie die ,eisenbahnen1 werden auch die ,kanle und die ,schiffahrt auf ,seen und ,meeren fr ,rechnung des ,staates und vorzglich zur ,frachtenbefrderung betrieben werden4 ,aber alle diese ,kommunikationen dienen auch zur ,personenbefrderung und zwar fr ,inlnder mit ,ausschlu der ,geldwirtschaft4 ,daher werden die ,anweisungen auf ,befrderung von ,reisenden nicht von den ,verwaltungsmtern der ,kommunikationsanstalten1 sondern von den ,verwaltungsbeamten des ,domizils des ,reisenden ausgefertigt4 ,der beurlaubte ,arbeiter1 der in eine andere ,gemeinde versetzte ,arbeiter erhlt die erforderliche ,anweisung auf ,befrderung von seinem ,verwaltungsbeamten4 ,fremde erhalten sie von den ,verwaltungsbeamten der ,einbruchstationen2 ,pensionisten gleichfalls von dem ,verwaltungsbeamten des ,domizils4 ,die ,bewohner von ,ortschaften1 die an der ,bahn1 oder an ,kanlen1 ,seen oder ,meeresufern gelegen sind1 knnen fr beschrnkte ,entfernungen ,anweisungen auf ,befrderung fr jeden ,tag oder gewisse ,wochentage erhalten1 insofern dadurch der ,dienst nicht gefhrdet wird1 und diese ,anweisungen ersetzen die heutigen ,abonnements4 ,das kann fr ,zusammenknfte mit ,verwandten und ,freunden oder ,versammlungen von grtem ,interesse sein4 ,wer auf solche ,anweisungen ,anspruch hat1 bestimmen die ,verteilungsgesetze4 ,ebenso bestimmen sie1 wem ,pferd und ,wagen zu berlassen ist4 ,wahrscheinlich wird man eine ,anzahl von ,wagen1 dann auch ,reittiere1 den ,beamten1 rzten und ,lehrpersonen in jeder ,gemeinde und ,quartier nicht nur fr ,dienstfahrten1 sondern auch fr ,lustfahrten und als ,reitgelegenheit zuweisen4 ,in grerem ,mae wird man natrlich in den ,stdten ,reitpferde und ,wagen aufstellen4 b7 ,automobile4 ,ob solche zum ,transport von ,waren und zum ,massentransport von ,personen zur ,verwendung gelangen1 wird ein ,gegenstand konomischer ,berechnung sein4 ,es ist wahrscheinlich1 da fr grere ,stdte1 die aber weniger besiedelt sind1 als heute1 das ,automobil als allgemeines ,verkehrsmittel gute ,dienste leisten knnte4 ,als ,sport wird das ,volk die ,automobilfahrt schwerlich betreiben knnen4 ,was den ,aufwand fr ,automobile anbelangt1 so wrden die dynastische ,familie und der ,adel denselben aus den ihnen angewiesenen ,mitteln bestreiten knnen und ebenso werden die ,verteilungsgesetze bestimmen1 welchen ,personen1 die die hchsten ,stellen erklommen haben1 ,akademikern1 ,knstlern1 ,erfindern usw4 ,automobile und die ,betriebsmittel zur ,verfgung zu stellen sind4 ,allein die ,gefhrdung von ,personen und ,sachen durch diesen ,sport wird man nicht dulden4 ,was den ,transport und nicht nur den ,transport auf den ,eisenbahnen und mit ,maschinenbetrieb1 sondern auch den ,transport mit ,zugtieren anbelangt1 so ist er im ,kollektivstaat schon deshalb viel konomischer1 weil er durchaus ,massentransport ist4 ,die ,versorgung der ,produktionssttten1 die nicht an einer ,eisenbahn liegen1 mit ,material wird auch nicht in geringen ,mengen1 sondern auch nach ,tunlichkeit in ,wagenladungen erfolgen4 ,so braucht eine ,schuhmacherwerksttte viele ,hunderte von ,zentnern ,leder1 die ,bekleidungsindustrie und ,wschefabrikation viele ,tausende von ,metern ,stoff in einem ,jahre1 wobei brigens zu bemerken ist1 da hchstwahrscheinlich ,stoffe und ,leder schon in den ,webereien und ,gerbereien zugeschnitten1 auch ,holz im ,walde nahezu fertig bearbeitet werden wird1 was bei der ,massenfabrikation im ,kollektivstaate das natrlichste ist4#ac #ac ,aus ,pohlmanns ,geschichte des antiken ,kommunismus und ,sozialismus1 ,,ii4 ,seite1 #afe1 ersehen wir1 da schon im griechischen ,altertum die ,arbeitsteilung soweit vorgeschritten war1 da es ein besonderes ,zuschneidegewerbe gab und wie es scheint1 nicht blo fr ,schuhwerk1 sondern auch fr ,kleider4 ,die enge ,zentralisation der ,pferdetransporte ergibt auch bei diesen eine groe ,ersparnis an ,begleitpersonen4 #e4 ,telegraph und ,telephon4 ,beide ,einrichtungen haben allgemeinen und privaten ,zwecken zu dienen und1 da die ersteren die wichtigeren sind1 ist bei der ,anlage beider vor allem den ,bedrfnissen der ,verwaltung ,rechnung zu tragen4 a7 ,ihre ,einrichtung und ,bentzung fr allgemeine ,zwecke4 ,telegraph und ,telephon haben sich der staatlichen ,organisation anzuschlieen1 daher sie die ,reichshauptstadt mit allen ,provinzialstdten1 diese mit den ,kreisstdten1 die ,kreisstdte mit den ,bezirksorten und die ,bezirksorte mit den ,urgemeinden zu verbinden haben4 ,bei den ,verbindungen auf grere ,entfernungen hat der ,telegraph1 in den kleineren ,verzweigungen das ,telephon1 die grere ,bedeutung4 ,inwiefern in den ,gemeinden wieder eine ,verzweigung des ,telephons einzurichten wre1 ist eine ,frage der konomie4 ,selbstverstndlich ist eine solche ,verzweigung in den stdtischen ,gemeinden1 aber auch in den ,urgemeinden wird eine ,abzweigung vom ,gemeindepalast nach den ,wirtschaftsgebuden1 vielleicht auch nach verschiedenen ,teilen des ,gemeindepalastes und nach den ,schlafhusern sich empfehlen4 ,ebenso knnte man an fliegende ,leitungen nach einzelnen ,arbeitsstellen denken1 so nach den ,feldern1 ,wiesen1 und ,wldern1 wenn die ,entfernung dafr spricht1 da dadurch konomische ,vorteile erzielt werden4 ,die ,verzweigung des ,telephons bis in die ,gemeinden erfordert keinen ,aufwand1 der grer wre1 als man schon heute macht1 denn es wrden dadurch im ,ganzen nur #ej-fj1jjj ,sprechstellen fr einen ,staat mit #de ,millionen ,einwohnern bedingt4 ,fr die ,verwaltung hat eine solche ,verzweigung1 vorzglich des ,telephons1 die allergrte ,bedeutung1 da sich diese ,bedeutung fr alle greren ,produktionssttten lngst erwiesen hat und jede ,urgemeinde eine ,produktionssttte im groen ,mastabe ist4 ,alle ,mitteilungen ffentlicher ,natur werden so in krzester ,zeit allgemein verbreitet und es wrde im ,falle einer ,kriegserklrung mglich sein1 innerhalb einer ,stunde das ganze ,volk aufzurufen4#ad #ad ,die ,fernsprechleitung zur ,verbindung aller ,gemeinden mit den ,bezirksvororten1 dieser mit den ,kreisstdten1 der ,kreisorte mit den ,provinzialorten und dieser mit der ,zentrale wrde in sterreich-,ungarn zirka #ej1jjj ,kilometer ,leitungsdrhte und #fj1jjj ,sprechstellen erfordern4 ,deutschland aber hatte schon #ahii #aie1jjj ,sprechstellen1 aber allerdings viel geringere ,leitungslnge4 ,jedes ,verwaltungsamt wrde in die unmittelbarste ,verbindung mit jenen ,kommunikationen gebracht4 ,besonders die ,verwaltungsbeamten fr ,urgemeinden1 ,bezirke und ,kreise wrden das ,telephon entweder in ihrem ,arbeitszimmer1 oder in einem ganz nahe gelegenen ,raume haben1 und keiner ,hilfskrfte bedrfen1 um untereinander zu verkehren4 ,da im ,bezirksorte und den ,kreisstdten oft ,verbindungen des ,telephons herzustellen sein werden1 wird eine ,bedienung des ,telephons zu diesem ,ende allerdings notwendig sein1 aber man wird darum keine ,beamten anstellen1 sondern den ,dienst durch das hauswirtschaftliche ,personal versehen lassen4 ,besonders wrde sich dazu jener ,mann oder jene ,frau eignen1 welche im ,bibliotheksaale ohnehin zu schaffen hat und in diesem ,falle wrde auch dort die ,telephonzentrale ihren ,platz haben4 ,es gibt auch noch andere ,dienstleistungen1 die an einen bestimmten ,raum im ,gemeindepalaste gebunden sind4 ,so wrde die ,besorgung und ,verwaltung der ,vorrte an ,kleidern und ,wsche und ,konsumtibilien1 ,,viii1 #e1 eine ,frau den ganzen ,tag ber beschftigen und an einen bestimmten ,raum binden1 wohin die ,telephonzentrale verlegt werden knnte4 ,es ist zu beachten1 da sowohl die ,bezirkszentrale als die ,kreiszentrale1 wenn keine ,doppelleitungen bestehen1 nur je zirka zwanzig ,sprechstellen zu bedienen hat4 ,eine konomische ,frage ist die1 ob sich nebst den oben geschilderten ,verzweigungen der elektrischen ,leitungen auch ,transversalleitungen empfehlen1 so da man von einer ,gemeinde auch mit ,umgehung der ,kreiszentrale mit ,gemeinden anderer ,kreise oder selbst anderer ,provinzen in ,verbindung treten knnte4 ,wesentlich ist die ,organisation der ,verwaltung so gedacht1 da die hierarchische ,ordnung nicht umgangen werden und der ,verwaltungsbeamte nur mit seinem ,bezirksvorsteher1 der ,bezirksvorsteher nur mit seinem ,kreisvorsteher verkehren soll4 ,aber eine ,umgehung dieser ,vorschrift wird sich durch den ,mangel an ,transversalleitungen nicht verhindern lassen4 ,fr den ,privatverkehr aber wren ,transversalleitungen sehr wnschenswert1 damit die ,sperrung der wenigen ,linien nicht zu oft eintreten und zu lange dauern soll4 ,fr die ,kreis- und ,provinzialstdte1 welche nur #e1jjj und #bj1jjj ,bewohner und ,fremde im ,maximum beherbergen sollen1#ae wre je eine ,telephonzentrale und ihre ,bedienung durch ,angehrige des hauswirtschaftlichen ,personalstandes fr die ,lokalgesprche vollkommen ausreichend und es wren der geringen ,leitungslnge wegen vier- und fnffache ,verbindungen der einzelnen ,quartiere mit der ,zentrale ohne erheblichen ,aufwand herzustellen4 ,was aber die ,reichshauptstadt mit einem ,stande von #djj1jjj ,kpfen an ,bewohnern und ,fremden anbelangt1 so wre vielleicht die ,anlage von ,zwischenzentralen zu empfehlen4 ,die ,natur der ,sache wird es mit sich bringen1 da auch in der ,reichshauptstadt je zwanzig ,quartiere zu einem ,bezirke vereinigt und der ganzen ,stadt ein ,kreisbeamter vorgesetzt werde4 ,die ,quartiere werden der ,urgemeinde sehr hnlich eingerichtet sein und einen von ,schlafhusern umgebenen ,palast fr ,geselligkeiten und ,mahlzeiten enthalten1 in welchem der ,quartierverwaltungsbeamte die ,verwaltungsgeschfte besorgt4 ,so htten auch die ,bezirksbeamten und der ,kreisbeamte in der ,hauptstadt ihre besonderen ,palste fr ,verwaltungs- und ,reprsentationszwecke und die ,telephonzentralen wren in den1 den ,verwaltungskanzleien zunchstgelegenen ,rumen dieser ,palste unterzubringen4 ,da diese ,beamten hchst wahrscheinlich ,kanzleidiener und ,hilfsbeamte zur ,verfgung htten1 so wre fr die ,herstellung von ,verbindungen der einzelnen ,sprechstellen kaum ein besonderes ,personal anzustellen4 #ae ,uns erscheinen heute solche ,normierungen sonderbar1 da aber der ,staat es ist1 der ,eigentmer von ,grund und ,boden und von allen ,husern ist und ,jeden mit ,wohnung zu versorgen hat1 ist er in der ,lage1 die ,bewohnerzahl aller ,ortschaften zu normieren und er kann damit sehr wichtige ,zwecke verfolgen4 ,es scheint1 da nur der telegraphische ,korrespondenzdienst der ,kreismter1 ,provinzmter und der ,zentralverwaltung die ,anstellung von eigentlichen ,telegraphenbeamten1 welche ausschlielich fr den telegraphischen ,depeschendienst angestellt werden1 notwendig machen wrde1 und so drfte auch das ,bedienungspersonal fr ,telephone und ,telegraphen auerordentlich vermindert werden knnen1 bei viel intensiverer ,ausntzung dieser ,anstalten sowohl fr ,verwaltung1 als fr ,privatgesprche und ,privatdepeschen4 ,die ,verwaltungsgeschfte werden bei kollektivistischer ,organisation der ,produktion und ,verteilung viel einfacher und doch viel rascher und wirksamer abgewickelt1 als die ,verwaltungsgeschfte der ,privatunternehmer und ,kaufleute4 ,vielleicht wird dem ,leser das berzeugend dargetan durch den ,abschnitt ,,vi1 #h1 ber die ,statistik1 welche die ,grundlage fr die ,verfgungen der ,verwaltungsbeamten bietet4 ,freilich werden allabendlich stattliche und enorm viele ,zahlenreihen durch die elektrische ,kommunikation von ,amt zu ,amt befrdert1 aber diese ,telegramme ersetzen auch eine ,unzahl von ,telegrammen1 welche heute die ,kaufleute austauschen mssen4 b7 ,ihre ,bentzung fr die ,zwecke der ,einzelnen4 ,wenn auch die amtlichen ,gesprche den ,vorrang vor ,privatgesprchen haben1 so dient doch der telephonische und telegraphische ,verkehr auch fr die ,gesprche und ,mitteilungen der ,einzelnen4 ,schon bei einer ,einschrnkung der telephonischen ,verbindungen auf ihre ,fortsetzung bis in den ,gemeindepalast1 somit bei der ,einschrnkung des ,telephons auf etwa #fj1jjj ,sprechstellen fr einen ,staat wie sterreich ist doch jeder ,staatsbrger des ,reichs mit jedem anderen ,reichsgenossen telephonisch verbunden1 wenn er sich nur in den ,gemeindepalast bemht und eine ,zeit whlt1 wo wahrscheinlich auch der ,angesprochene im ,gemeindepalaste seiner ,urgemeinde sich aufhlt1 oder einer seiner ,gemeindegenossen ihm die ,botschaft zu bringen bernimmt4 ,letzteres wird vielleicht die ,regel sein4 ,naturgem wird das ,privatgesprch mit ,bewohnern desselben ,bezirkes die ,regel sein1 seltener werden ,privatgesprche mit anderen ,bezirken desselben ,reiches und sehr selten solche auf grere ,entfernungen sein4 ,es wird wohl auch die ,wichtigkeit der ,mitteilung entscheidend sein und es gengt wohl1 da fr besondere ,flle jeder mit jedem telephonisch verbunden werden kann4 ,verbindungen mit dem ,auslande sind auch mglich und das ,vorrecht auf ,benutzung des ,telephons auf grere ,entfernungen ist eine ,verteilungsfrage4 ,es werden auch ,sammelgesprche vorkommen4 ,so kann eine ,person zu einer ,zeit1 wo das ,telephon fr dienstliche ,zwecke nicht beansprucht wird1 ,mitteilungen und ,fragen fr zehn oder zwanzig ,gemeindegenossen an zehn oder zwanzig ,angehrige einer bestimmten ,gemeinde richten1 welche dort wieder von einer einzigen ,person fr viele bernommen werden4 ,so kann das ,telephon fr ,privatzwecke strker ausgentzt werden4 ,dem ,zwecke dieser ,untersuchungen entsprechend wird hier keinerlei ,fortschritt in den heute bekannten ,einrichtungen des elektrischen ,verkehrs vorausgesetzt1 nicht einmal die ,einfhrung des ,ferndruckers1 der schon heute in ,berlin in ,verwendung steht1 noch das ,verfahren fr beschleunigtes ,telegraphieren von ,viragh ,pollack1 noch die drahtlose ,telegraphie1 die brigens schwerlich je fr eine ,massenbenutzung brauchbar sein wird4 ,es handelt sich nur um organisatorische ,fragen und darauf bezgliche ,anregungen sind hier oben gegeben worden4 #f4 ,die ,post4 ,sie wird auch zunchst der ,verwaltung zu dienen haben und im ,felleisen alles befrdern1 was von ,amt zu ,amt geht4 ber diesen ,gegenstand ist nichts weiter zu sagen1 als da die ,post keine ,geldsendungen befrdert und fr den ,privatverkehr auch keine sogenannten eingeschriebenen ,briefe oder ,pakete4 ,sollte man doch etwas hnliches in ,ausnahmefllen zulassen1 so wrden eingeschriebene ,privatbriefe in die amtliche ,korrespondenz aufgenommen und die ,aufgabe vom ,verwaltungsbeamten besttigt werden4 ,so knnten auch ,wertsendungen1 die nach dem1 was ber die ,konsumtibilien in ,,viii1 #e1 gesagt wird1 auch zwischen ,privaten denkbar1 aber jedenfalls sehr selten wren1 befrdert werden4 ,es wird nichts verschlagen1 wenn solche ,privatsendungen einen halben ,tag lnger als heute unterwegs sind1 denn viel wichtiger1 als die ,beschleunigung von ,privatsendungen dieser ,art ist die ,ersparnis im ,aufwande fr die ,post1 von der sofort die ,rede sein wird4 ,es bedarf nmlich im ,kollektivstaate keiner besonderen ,postmter mehr2 der ,briefkasten nimmt die abgehenden ,briefe auf und die ankommenden kann man sich in der ,gemeindekanzlei beheben oder bei den ,mahlzeiten durch eine ,frau des hauswirtschaftlichen ,personals verteilen lassen4 ,die ,briefksten knnen mit ,abteilungen versehen sein1 wodurch schon der ,absender eine erste ,sortierung nach den ,hauptrichtungen1 die die ,eisenbahnbefrderung einschliet1 vornimmt4 ,dabei handelt es sich meist nur um zwei ,richtungen der den nchsten ,eisenbahnort durchfahrenden ,eisenbahn1 selten um drei oder vier ,richtungen und ist einmal der ,brief so in den richtigen ,weg geleitet1 so ist die weitere ,instradierung vom ,zugsbegleitungspersonale zu besorgen1 wobei eine zweckmige ,adressierung diese ,arbeit sehr erleichtert4 ,man knnte vom ,absender verlangen1 da er die ,adressen mit ,angaben versieht1 die dem ,zugbegleitungs- und ,frachtpersonale die ,instradierung erleichtern4 ,nur in der ,reichshauptstadt und den ,provinzorten wird ein eigenes ,postdienstpersonal anzustellen sein1 um die ,briefpost so rasch als mglich1 etwa von ,stunde zu ,stunde1 zuzustellen und die nach auswrts gehende ,post zu sortieren4 ,selbstverstndlich ist die ,post unentgeltlich und es kann jeder ,bewohner des ,reiches -- auch jeder ,fremde -- ,briefe und ,karten aufgeben1 so viel ihm beliebt4 ,beschrnkt ist er nur insofern1 als er nur eine bestimmte ,menge von ,papier1 ,kouverts und ,briefkarten zur ,verfgung hat1 welche nach ,,viii1 #e1 als ,konsumtibilien verteilt werden4 ,man wird daher sparen1 um das ,jahr ber mit seinem ,vorrate auszukommen1 man wird aber auch von solchen ,gemeindegenossen1 die einen berschu haben1 leicht ,papier und ,kuverts berlassen erhalten1 wenn man alles verbraucht hat4 ,man wird brigens nur eine kleine ,ecke der ,adreseite einer ,karte oder eines ,kuverts mit der ,adresse beschreiben und kann den ,rest fr ,korrespondenz bentzen1 da alle heute bestehenden ,beschrnkungen entfallen knnen4 ,es mu nur erkenntlich sein1 da das ,schriftstck als ,postsendung zu behandeln ist4 ,poststempel sind ganz unntig4 ,ein ganzer ,pack ,zeitungen1 welcher auf der ,adreschleife die ,zahlen einer ,gemeinde trgt1 kommt in die betreffende ,gemeinde und wird dort den ,lesern zur ,verfgung gestellt und es entfallen auch hier wieder eine groe ,menge von ,adressen und die ,adressenregister4 ,es ist nicht uninteressant1 da die ,post in einem ,staat wie sterreich bei ganz ungengender ,entlohnung ihrer niederen ,organe einen ,aufwand von beinahe #ahj ,millionen ,kronen im ,jahre macht und da der damit ausgedrckte ,aufwand im ,kollektivstaat beinahe ganz in ,ersparung gebracht wird durch die ,vereinfachung in der ,verteilung1 durch die ,beseitigung der ,geldwirtschaft1 der ,wertsendungen an ,einzelne und durch ,ausnutzung der ,arbeitskrfte in der ,hauswirtschaft und ,zugsbegleitung4 ,es zeigt sich hierin der konomische ,wert der durch den ,kollektivismus bedingten und ermglichten ,organisation4 #g4 ,tagesbltter der ,verwaltung4 ,wenn auch das ,zeitungswesen1 soweit es den ,vereinszwecken1 der ,unterhaltung1 der ,kunst und ,wissenschaft zu dienen hat1 an einem anderen ,orte zu behandeln ist1 so mu doch hier noch das ,zeitungswesen besprochen werden1 insofern es der ,verwaltung1 der ,statistik und der ,errterung der ffentlichen ,angelegenheiten zu dienen hat1 weil das zum ,verstndnisse des ,verwaltungsapparates erforderlich ist4 ,in seiner ,gesamtheit zerfllt das ,zeitungswesen a7 in die periodischen ,verffentlichungen der ,staatsverwaltung1 die ffentliche ,errterung der ,gesetzesvorlagen und ,wahlvorschlge und in die statistischen ,publikationen1 welcher ,teil des ,zeitungswesens hier besprochen wird1 und b7 in die der ,vereinspublikationen1 der schnen ,literatur1 der ,kunst und ,wissenschaft gewidmeten ,zeitungsorgane1 die in ,,viii1 #d1 a1 b1 und c1 behandelt werden4 ,die ,tagesbltter der ,verwaltung zerfallen in die ,bezirks-1 ,kreis- und ,provinzialbltter und das ,reichsblatt4 ,sie erscheinen tglich und enthalten -- wenn es konomisch ausfhrbar ist -- tgliche1 monatliche und jhrliche statistische ,ausweise1 worber im folgenden ,abschnitte ,,viii1 das ,nhere enthalten ist4 ,man wrde insbesondere von den statistischen ,ausweisen auf diese ,art nicht nur die ,reichssummarien1 sondern auch die ,provinzial-1 ,kreis- und ,bezirkssummarien1 welch letztere sich aus den statistischen ,ausweisen der ,urgemeinden aufbauen1 verffentlichen und die ,richtigkeit der ,ausweise der ,urgemeinden knnen nicht nur die ,verwaltungsbeamten einerseits der ,urgemeinden1 andererseits der ,bezirke und alle ihre ,hilfsorgane nachprfen1 sondern auch jeder ,bewohner der betreffenden ,urgemeinde und jeder ,besucher aus anderen ,gemeinden4 ,hier werden die offiziellen ,bltter nur nebenher besprochen1 ,ausfhrliches ist in ,,viii1 #d1 a1 enthalten4 ,man kann sich gerade von der konomie der ,druckindustrie besonders der ,papierproduktion1 welche fr die ,beurteilung1 ob die hier erwhnten ,publikationen in dem ,mae verffentlicht werden knnen1 wie ich verspreche1 entscheidend ist1 eine ziemlich genaue ,vorstellung machen1 da man eine verlliche ,statistik der ,papierproduktion besitzt4 ,man schtzt den heutigen ,verbrauch von ,papier in sterreich auf #c-a_/b bis #d ,kilo pro ,kopf und ,jahr1 das macht #aj ,gramm pro ,kopf und ,tag4 ,demnach entfallen auf eine ,gemeinde von #ajjj ,kpfen #aj ,kilo ,papiererzeugnisse fr den ,tag1 wovon man die ,hlfte auf ,druckpapier rechnen kann4 ,doch ist schon heute der ,verbrauch in ,nordamerika doppelt so gro wie in sterreich1 man berechnet ihn auf #h ,kilo ,papiererzeugnisse fr den ,kopf1 und es wrde sich die konomie der ,papierproduktion ebenso1 wie die des ,verbrauches im ,kollektivstaat gnstiger stellen4 ,was die ,erzeugung anbelangt1 so gestattet der ,kollektivismus eine viel vollkommenere und raschere ,sammlung aller jener ,abflle1 die als ,lumpen zur ,papiererzeugung verwendet werden und ebenso die vollstndige und rasche ,sammlung der ,papierabflle1 wovon heute der grte ,teil gnzlich verwstet wird4 ,und was die konomie des ,verbrauches anbelangt1 so ist in ,betracht zu ziehen1 da eine ,unmasse von ,packpapier und ,enveloppen in der geschilderten ,kollektivwirtschaft dadurch in ,ersparung gebracht wrde1 da die ,gter nicht an die einzelnen ,familien1 sondern an die ,urgemeinden geliefert werden4 ,da man heute auf ,papier und dergleichen im ,handel verbrauchte ,papierprodukte1 allerdings mit ,inbegriff von ,tapeten1 #ae ,vierzigstel der ,papierprodukte dem ,gewichte nach rechnet1 so wird im ,kollektivstaate ein groer ,teil davon erspart und verhltnismig mehr ,druckpapier erzeugt werden knnen4 ,die ,verteilung der erwhnten ,tagesbltter wrde in der ,weise erfolgen1 da eine allgemeine ,verlautbarung der ,publikationen der ,bezirksbltter nur in den ,gemeinden des ,bezirkes und der ,publikation der ,kreisbltter nur in den ,gemeinden des ,kreises u4 s4 f4 stattfinden1 eine ,verlautbarung1 welche wohl nicht mehr voraussetzte1 als da zehn ,exemplare eines solchen ,blattes in jeder ,urgemeinde der betreffenden ,zirkumskription durch eine ,woche ffentlich aufliegen4 ,doch wrde man in jeder ,kreis- und ,provinzstadt und in der ,reichshauptstadt je ein oder zwei ,exemplare aller ,bezirks-1 ,kreis- und ,provinzialbltter in einer bestimmten ,bibliothek ffentlich auslegen1 damit jene1 die sich darum interessieren1 dort alles finden knnen1 was verffentlicht wird4 ,da brigens neun ,zehntel der aufgelegten ,exemplare nach einer ,woche wieder in die ,papiermhlen wandern1 knnten sie vorher noch ,vereinen oder einzelnen ,personen zur ,einsicht zugemittelt werden1 die sich entweder um die ,kontrolle der ,staatsverwaltung verdient machen1 oder die wissenschaftliche ,zwecke verfolgen und diese ,publikationen als ,quellen bentzen wollen4 ,das ,provinz- und ,reichsblatt braucht wohl nur in je #e ,exemplaren den ,urgemeinden zugesandt zu werden4 ,die genannten amtlichen ,bltter wrden auer den statistischen ,nachweisen noch andere ,verlautbarungen bringen1 so neue ,verordnungen1 ,erledigungen1 ,besetzungen1 ,errterung von ,fragen allgemeiner ,natur1 dann insbesondere die ,bekanntgabe und ,errterung von ,wahlvorschlgen und ,vorschlge fr neue ,gesetze4 ,die ,wahlen gingen die ,staatsverwaltung nichts an1 aber die ,errterung der ,fragen des ffentlichen ,wohles und neuer ,gesetzes-,vorschlge sollte zwischen den ,verwaltungs- und den ,volksbeamten und eventuell den von ihnen bestellten ,redakteuren polemisch gefhrt werden1 dergestalt1 da ,erstere alle ,grnde der ,staatsverwaltung fr ihre ,vorschlge und zwar mit bestndiger ,hinweisung auf das allgemein bekannte ungeheure statistische ,material dem ,volke mitteilen1 und da die aus dem ,volke laut werdenden ,stimmen von der ,organisation der ,volksbeamten und ihren ,redakteuren verwertet und von ihnen ntigenfalls die ,grnde der ,staatsverwaltung bekmpft werden4 ,das wird bei der hohen ,bildung und ,urteilsfhigkeit des ,volkes mit viel weniger ,worten und viel eindringlicher geschehen knnen1 als heute in den ,parlamenten4 #h4 ,die ,verrechnung und ,statistik4 a7 ,ihre ,aufgabe4 ,die ,statistik im ,sozialstaate dient nicht nur fr wissenschaftliche und ,verwaltungszwecke1 sondern auch der nicht nur der ,staatsverwaltung1 sondern auch dem gesamten ,volke und jedem ,einzelnen zustehenden ,kontrolle der ,verteilung1 nmlich1 ob den ,gesetzen gem verwaltet wurde4 ,sie umfat alle ,vernderungen1 die mit ,personen und ,sachen vor sich gehen und zerfllt in eine tgliche1 eine wchentliche1 monatsweise und ,jahresstatistik4 ,welche ,vernderungen tglich zu erheben und zu fixieren sind1 wird von den ,volksbeschlssen abhngen1 man kann aber schon jetzt als ,grundsatz aufstellen1 da die ,bevlkerungsstatistik1 die ,statistik ber die ,arbeitsverteilung in ihren ,hauptgruppen1 der ,verbrauch gewisser ,nahrungsmittel1 der ,gterverkehr zwischen ,staat1 ,provinzen1 ,kreisen1 ,bezirken und ,gemeinden tglich zu erheben1 amtlich zu prfen und zu verffentlichen ist4 ,im ,gegensatze dazu wird die ,statistik ber das ,inventar und die ,wohnungsbauten und ber die ,wirtschafts- und ,industriebauten nur einmal im ,jahre aufzustellen und zu verffentlichen sein4 ,doch ist hier nur von dem ,bestand an ,wirtschafts-1 ,industrie- und ,wohnbauten und ihren ,bestandteilen selbst1 nicht von der ,arbeitsverteilung und dem ,gterverkehre fr die ,zwecke der ,bauerhaltung und ,bauherstellung die ,rede1 welche in krzeren ,intervallen statistisch zu bearbeiten sind4 ,wchentlich oder monatlich mgen ,sanitts- und ,schulstatistik u4 dergl4 zu verffentlichen sein4 ,bezglich der ,statistik sind die stdtischen ,quartiere den ,urgemeinden als unterste ,einheiten gleichzuhalten4 ,als ,zeitabschnitt fr die ,statistik ist die geeignetste ,stunde am ,tage1 z4 ,b4 #f ,uhr abends1 zu bestimmen4 b7 ,die ,bevlkerungsstatistik4 ,die ,bevlkerungsstatistik umfat das genaue ,alter einer jeden ,person und alle wichtigen persnlichen ,verhltnisse und die ,verteilung der ,bevlkerung auf die einzelnen ,wohnungsansiedelungen4 ,die ,feststellung des ,alters soll womglich bis auf ,minute und ,sekunde erfolgen4 ,insofern in einzelnen ,fllen bei ,geburts- und ,sterbefllen die erforderliche ,genauigkeit der ,zeitangabe untunlich ist1 sind ,schtzungen vorzunehmen1 welche im ,gesetzes- oder ,verordnungswege vorzuschreiben sind4 ,anfang und ,ende eines ,menschenlebens am ,geburts- und ,sterbetage kann in wenigen ,fllen und innerhalb sehr enger ,grenzen zweifelhaft sein4 ,der ,alterszuwachs der in den ,gemeinden und ,quartieren versorgten ,personen ist aber leicht in ,evidenz zu halten1 da dem ,gesamtalter dieser ,personen nur tglich so viele ,lebenstage zuzurechnen sind1 als der ,gemeinde oder dem ,quartiere ,personen angehren4 ,dagegen wird bei ,geburts- oder ,sterbefllen nur die entsprechende ,anzahl von ,stunden1 ,minuten und ,sekunden hinzugerechnet4 ,entdeckte ,irrtmer z4 ,b4 bei der ,auffindung der ,leiche eines ,vermiten werden in der ,statistik jeweilig als ,zuwachs oder ,abfall eingestellt4 ,diese ,genauigkeit der ,feststellung betrifft aber nur die ,beschreibung der einzelnen ,individuen2 fr die zu verffentlichende ,statistik wird weiter unten eine ,vereinfachung vorgeschlagen4 ,der ,verwaltungsbeamte hat mit dieser ,statistik1 wenn sie tglich gemacht wird1 nur wenig zu tun1 da in der ,woche kaum eine ,vernderung durch ,geburt oder ,sterbefall unter tausend ,menschen eintritt4 ,die ,bevlkerungsstatistik hat ferner zum ,gegenstande3 ,berufszuweisung1 ,beurlaubung1 ,domizilsvernderung1 ,berufsnderung1 ,abwesenheit von ,gemeindegliedern1 ,anwesenheit ,fremder1 ,anthropologie1 ,unterricht1 ,erziehungsergebnisse1 ,arbeitsbefreiung1 ,arbeitsverteilung1 z4 ,b4 in der ,landwirtschaft1 und nicht alle ,teile dieser ,statistik erfordern eine tgliche ,verffentlichung4 ,es kann auch fr gewisse ,betriebe1 abgesehen von der allgemeinen ,ziffer der tglich darin beschftigten ,personen eine wchentliche oder monatliche statistische ,feststellung der ,arbeitsverteilung innerhalb des ,betriebes stattfinden1 um z4 ,b4 im ,glasfabriksbetriebe oder in ,maschinenfabriken den vernderlichen ,arbeitsaufwand fr verschiedene ,produkte1 oder ,bestandteile eines ,produktes zu ermitteln4 ,demnach knnen auch fr solche ,betriebe ,betriebsstatistiken in bestimmten ,perioden verffentlicht werden4 c7 ,die ,gter- und ,verkehrsstatistik4 ,die ,gter- und ,verkehrsstatistik hat festzustellen ,produktion und ,verbrauch der ,gter und wie die ,gter rtlich verteilt und welche ,vernderung mit ihrer ,verteilung im ,laufe des ,tages vorgegangen sind4 ,das gilt besonders von ,gtern1 die1 wie ,fleisch1 ,eier1 ,milch1 einem baldigen ,verderben ausgesetzt wren1 daher rasch verbraucht werden4 ,vorrat1 ,zuwachs und ,abfall der ,verbrauchsgter 7nicht aber der ,gebrauchsgter7 sind tglich zu ermitteln und die ,statistik behrdlich zu prfen4#af ,dasselbe gilt vom ,gterverkehr von einer ,gemeinde in die andere1 so von ,holz1 ,cerealien1 ,leder1 ,tuch1 ,werkzeugen1 ,maschinen1 ,mobilien1 dann auch von anderen1 als den oben bezeichneten ,arten von ,lebensmitteln1 als ,mehl1 ,gewrzen usw4 ,da aller ,verkehr im ,groen ausgefhrt wird1 werden die groen ,fabriken tglich ganze ,wagen- und ,lastzugsladungen an die ,bezirksvororte versenden1 von wo die ,verteilung an die ,urgemeinden erfolgt4 ,es knnen aber auch mehrere an der ,bahn gelegene ,gemeinden als ,ablade- und ,lagerstellen bestimmt werden1 wenn dadurch der ,verteilungstransport vereinfacht werden kann4 ,die ,disposition darber bliebe aber dem ,bezirksbeamten vorbehalten und es wrde zunchst die ,bezirksgemeinde damit1 wie der ,kaufmann sagt1 belastet4 ,ob die ,abschreibung in der ,gemeinde der absendenden ,fabrik erfolgt am ,tage der ,versendung oder erst beim ,eintreffen in der ,gemeinde1 welche empfngt1 oder ob eine ,belastung und ,entlastung der ,transportanstalten fr die ,dauer der ,fahrt zu geschehen hat1 ist eine ,frage der ,zweckmigkeit1 worber die ,erfahrung entscheiden wird4 ,im allgemeinen wird man ,gromagazinage soviel als mglich vermeiden und alle ,vorrte so rasch als mglich in die ,verbrauchsorte abzustoen suchen4 ,so werden die ganzen ,auflagen neuer ,werke der ,literatur sofort in die ,bibliotheken verteilt4 ,die ,gterstatistik hat also tglich festzustellen1 in welchen ,gemeinden oder ,quartieren die ,urstoffe1 ,halbfabrikate und die zum ,verbrauche bestimmten ,ganzprodukte sich befinden4 ,der ,vorstand der ,gemeinde oder ,quartier1 das ist der ,verwaltungsbeamte untersten ,ranges1 hat wieder in ,evidenz zu halten1 wer in der ,gemeinde die ,verantwortung fr die einzelnen ,werte hat1 und auch da wird ein unter ,umstnden in der ,gemeindeverrechnung festzustellender ,verkehr stattfinden1 z4 ,b4 vom ,viehzuchtbetriebe an die ,fleischhauerei1 von dieser an die ,kchen- oder ,hausverwaltung4 ,diese nur innerhalb der einzelnen ,gemeinden vollzogenen ,verschiebungen werden aber bei ,gtern in der ,regel nicht verffentlicht1 weil sie nur zur ,orientierung der ,gemeindeglieder dienen1 welchen alle ,gemeindeausweise zur ,einsicht offen stehen mssen und die gedruckten oder sonst verffentlichten statistischen ,ausweise nur fr die wechselseitige ,verrechnung zwischen ,gemeinden1 ,bezirken1 ,kreisen1 ,provinzen und dem ,staate bestimmt sind4 #af ,es wird sich zeigen1 da die ,gterstatistik ein vortrefflicher ,ersatz der heutigen ,geldverrechnung1 angepat der ,naturalwirtschaft1 ist4 ,es wird also zu unterscheiden sein1 ob die in einer ,gemeinde befindlichen ,gter schon definitiv der ,gemeindeverwaltung zum eigenen ,verbrauche zugewiesen sind1 oder ob sich in der ,gemeinde ,gter befinden1 welche sie noch dem ,bezirke zu verrechnen hat4 ,im ersteren ,falle sind sie in der ,statistik des ,bezirkes nicht mehr zu buchen1 sondern es ist darber nur den ,gemeindegliedern ,rechnung zu legen1 im anderen ,falle sind die ,gter so lange gewissermaen als anvertrautes1 dem ,staate zu verrechnendes ,vermgen zu fhren1 bis die ,zuweisung fr die ,gemeindezwecke erfolgt4 d7 ,zustandekommen und ,einrichtung der ,verrechnung und ,statistik4 ,die nachfolgende ,untersuchung soll dartun1 da die ,vollstndigkeit der ,rechnungslegung auch in der ,naturalwirtschaft gesichert werden kann und wie sie in ,absicht auf diesen ,zweck eingerichtet werden mu1 wie die ,kontrolle nicht nur der unteren ,organe durch die hheren ,organe der ,staatsverwaltung1 sondern auch der ,staatsverwaltung durch die ffentlichkeit ermglicht wird und zwar in tglichen ,zeitabschnitten1 wo die ,gter rasch verzehrt werden1 also sich der spteren ,feststellung entziehen wrden1 und weiteres dartun1 da die dadurch bedingte ,arbeit von der ,verwaltung leicht geleistet werden kann4 ,dem ,verwaltungsbeamten der ,gemeinde beziehungsweise des ,quartiers haben die verschiedenen ,abteilungsvorstnde die fr die statistische ,verrechnung erforderlichen ,angaben in der vorgeschriebenen ,form schriftlich zu machen und die von allen ,produktions- und ,verteilungsstellen einlaufenden und gesammelten ,daten hat der ,beamte oder eine von ihm dazu bestimmte ,person zur bestimmten ,zeit dem ,bezirksbeamten1 wo es der raschen ,verffentlichung wegen dringend ist1 durch den ,telegraphen oder das ,telephon1 sonst schriftlich bekannt zu geben und dieser hat die ,hauptsummen der unterstehenden ,gemeinden und ,quartiere samt den daraus ermittelten ,hauptsummen des ,bezirkes auf dieselbe ,art dem ,kreisbeamten mitzuteilen1 der wieder die ,hauptsummen der ,bezirke als ,einzelposten und die daraus ermittelten ,hauptsummen des ,kreises dem ,provinzbeamten zu bermitteln hat1 der wieder ,kreis- und ,provinzsummarien an die ,zentralregierung weitergibt4 ,die tglich aufzustellende ,gemeinde- und ,bezirksstatistik ist dann zunchst vom ,bezirks- und in ,stichproben auch vom ,kreisbeamten persnlich oder erforderlichenfalles durch ,vertrauenspersonen an ,ort und ,stelle zu berprfen4 ,hieraus ergibt sich1 da berschsse und ,abgnge1 die eine ,ausgleichung und ,gterbewegung notwendig machen1 nicht nur dem ,gemeindebeamten1 sondern auch den ,bezirks- und ,kreisbeamten tglich bekannt werden und da ,provinzialverwaltung und ,zentralregierung sich auch ber ,abgnge und berschsse in ,kreisen und ,provinzen tglich orientieren1 aus den ihnen zugehenden ,bezirksausweisen aber auch die ,vorrte bis in jedes ,quartier und in jede ,gemeinde verfolgen knnen4 ,die ,provinz- und die ,zentralverwaltung hat immer eine ,detailaufstellung der ,verteilung der ,bevlkerung und der ,gter vor sich und dem entsprechend verfgt jeder ,verwaltungsbeamte innerhalb seiner ,kompetenz die fr den nchsten ,tag erforderlichen ,vernderungen4 ,zunchst wird jeder ,abgang1 den man ja auf ,wochen vorhersehen kann1 und zwar tunlichst mit ,ausntzung von ,hin- und ,rckfracht1 aus den berschssen im ,bezirke gedeckt und der ,kreisbeamte hat nur eine nderung zu verfgen1 wenn die ,vorrte im ganzen ,bezirke nicht ausreichen4 ,allein es kann sich als zweckmig erweisen1 da auch vor ,erschpfung der ,gesamtvorrte des ,bezirkes ein ,abgang aus einem ,nachbarbezirke oder ,nachbarkreise gedeckt wird1 sei es1 da der ,transport dadurch weniger belastet wird1 oder da andere ,rcksichten dafr sprechen4 ,darber haben sich die ,verwaltungsbeamten zu verstndigen4 ,das ,volk ist in der ,lage1 die ,zweckmigkeit und ,gesetzmigkeit der ,verteilungsarbeit aus den verffentlichten ,ausweisen ,tag fr ,tag und ,woche fr ,woche zu ermitteln und auch festzustellen1 ob alle ,summen richtig bertragen und in ,hauptsummen zusammengezogen wurden4 ,das wird am besten geschehen1 wenn sich vorzugsweise die ,arbeitsbefreiten1 also die ,alten1 dieser ,arbeit annehmen und sich nach einer zwischen ihnen angenommenen ,ordnung in die ,aufgabe teilen1 so da einer die richtige ,aufnahme der ,gemeindestatistik in die ,bezirksstatistik1 ein anderer die ,richtigkeit der ,gemeindestatistik1 andere die richtige ,summierung im ,kreis-1 ,provinz- und ,reichsblatte prfen1 wieder ein anderer ,stichproben ber die ,richtigkeit in anderen ,kreisen und ,provinzen machen wird4 ,da in einem ,staate wie sterreich mindestens ein und eine halbe ,million mnnlicher und weiblicher ,personen zu den ,alten gerechnet werden mssen1 ist die ,last dieser ,kontrolle eine sehr geringe1 wenn man sie vernnftig aufteilt4 ,in ,,viii1 #b1 ist auch von der ,schaffung eines ,vereins fr die ,zwecke dieser ,kontrolle die ,rede4 ,es ist aber ganz offenbar1 da1 wollte man nach ,art unserer ,jahresrechnungen nur jhrlich eine ,gesamtabrechnung verfassen und wenigen zur ,prfung bergeben1 von einer wirksamen ,kontrolle keine ,rede wre4 ,diese fortlaufenden ,ermittlungen und ,verffentlichungen sind fr die ,verwaltung unentbehrlich1 fr die ,wissenschaft von unermelichem ,werte und geben dem ,volke ,gelegenheit1 eine ,mitkontrolle zu ben4 ,die ,bevlkerungsstatistik ist wesentlich auch die ,grundlage fr die ,vervollkommnung der ,verteilung4 ,die ,gerechtigkeit der ,verteilung1 ,,xi1 wird dann am vollkommensten sein1 wenn jeder die gleiche ,hoffnung hat1 das hchste ,alter zu erreichen4 ,ein ,beruf1 der eine grere ,sterblichkeit zu tragen hat1 als ein anderer1 ist zu stark belastet4 ,es mu ihm durch ,erleichterung der ,arbeit oder greren ,aufwand zur ,beseitigung der ,schdlichkeiten eine ,begnstigung geboten werden4 ,die ,bevlkerung selbst und der ,beamtenkrper werden sich ununterbrochen die ,erfahrungen zu nutze machen1 welche sich aus der ,verarbeitung des statistischen ,materials ergeben4 ,die ,bevlkerungs- und ,sanittsstatistik wird insbesondere der ,verwaltung als ,wegweiser dienen1 wo ,gebrechen vorliegen1 welche ,abhilfe erfordern4 ,ein grerer ,krankenstand oder grere ,sterblichkeit sind sofort erkennbar und zwar nicht nur fr den zunchst verantwortlichen ,beamten1 sondern auch fr die hheren ,organe der ,staatsverwaltung1 freilich fr die hheren ,behrden weniger1 weil sie ihre ,aufmerksamkeit zunchst den hheren ,summarien zuzuwenden haben1 in welchen sich eine sehr groe ,sterblichkeit in der einen oder anderen ,gemeinde leicht im ,durchschnitt verlieren kann4 ,man wird brigens auch den ,kreismtern1 welchen die ,verhltnisse aller ihrer ,gemeinden bekannt sein mssen1 zur ,pflicht machen1 gewisse berschreitungen des mittleren ,kranken- und ,todesfallstandes unter ,namhaftmachung der betreffenden ,gemeinden der vorgesetzten ,behrde besonders anzuzeigen1 damit sie ihrer ,aufmerksamkeit nicht entgehen knnen4 ,den genauen ,sachverhalt entnimmt dann selbst die ,zentralbehrde dem betreffenden ,bezirksblatte4 ,so wird die ,aufmerksamkeit der ,behrden immer in krzester ,frist dorthin gelenkt1 wo ,abhilfe am dringendsten ist4 e7 ,beispiele der statistischen ,tabellen4 ,es folgen nun hier einige ,beispiele der tglich festzustellenden und den ,bezirks- und ,kreisbeamten vorzulegenden1 wenn mglich auch tglich zu verffentlichenden ,statistiken1 wobei bemerkt wird1 da fr die ,altersangaben der ,menschen der ,geburtstag als ein ganzer ,tag gerechnet1 der ,todestag aber nicht gerechnet wird4 ,bei der ,ermittlung des durchschnittlichen ,lebensalters in der ,gemeinde werden ,ortsabwesende mitgerechnet1 aber ,fremde nicht gerechnet4 ,dafr werden bei ,ermittlung des ,verpflegstandes wieder die ,fremden mitgerechnet und die ,ortsabwesenden nicht gerechnet4 ,es ist wohl mglich1 da man bald von dieser allzupeinlichen ,genauigkeit ,umgang nehmen wird1 wenn das ,vertrauen in die staatliche ,organisation sich einmal eingelebt hat1 aber so lange man das ,bedrfnis fhlt1 den ,beamten auf die ,finger zu sehen1 wird man wissen wollen1 wie der ,verpflegstand1 welcher auf den ,aufwand von ,nahrungsmitteln ,einflu hat1 von ,tag zu ,tag hin und her schwankt4 ,obwohl es nun dabei nicht blo auf die ,zahl der ,personen ankommen wird1 sondern auch auf ,alterskategorien1 ,geschlecht1 ,krankenstand und mglicherweise auch auf ,rangstufen1 insofern zu den den verdienten ,personen einzurumenden ,vorzgen auch die ,anweisung verfeinerter und seltener ,speisen und ,getrnke gehren wird1 so wird man das einer ,ausgleichung zwischen ,gemeinden und zwischen ,bezirken1 vielleicht auch zwischen ,kreisen berlassen und nur in lngeren ,intervallen etwas darber verffentlichen4 7,siehe ,seite #ajb47 ,eine vollkommen gleichartige ,tabelle stellt den ,personenstand der ,mdchen im ersten ,lebensjahre fr den ,bezirk dar4 ,die erste ,kolonne in ,a #a gibt die ,ordnungszahl der ,gemeinde an4 ,die #b4 und #c4 ,kolonne bringt die ,zahl der ,knaben im ersten ,lebensjahre und die ,zahl ihrer ,lebenstage am ,vortage des ,rechnungstages4 ,dabei ist1 wie oben erwhnt1 der ,geburtstag zwar als voller ,tag gerechnet1 aber es wird der ,todestag dafr nicht gerechnet4 ,es wird sich das im ,durchschnitte aller ,geborenen und ,gestorbenen ziemlich ausgleichen4 ,fr die ,verffentlichung ist diese unbedeutende ,ungenauigkeit offenbar belanglos und sie knnte brigens auch von ,zeit zu ,zeit1 wenigstens fr das ,reichssummarium1 durch eine besondere ,rektifikationstabelle ausgeglichen werden4 ,denn fr wissenschaftliche ,zwecke und1 um alles so genau als mglich festzustellen1 wird es sich empfehlen1 ,geburts- und ,todeszeit in jedem ,falle auf ,minute und ,sekunde zu notieren4 ,allein zuweilen1 obwohl in seltenen ,fllen1 wird das unmglich sein4 ,bevlkerungsstatistik des ,bezirkes #h1 #g1 #ai4 vom #aj4 ,juli #bjja ,a #a4 ,knaben bis einschlielich ein ,jahr4 ,am ,vortage ,zuwachs ,abfall ,am ,schlu des ,ordnungs- ,verrechnungs- zahl der ,tage am ,tage am ,tage am tages ,gemeinde ,zahl ,vortage ,zahl ,vortage ,zahl ,vortage ,zahl ,tage ---------------------------------------- --------------------- #a #i #adhe #a #j -- -- #aj #adie #b #aj #ahbb -- -- -- -- #aj #ahcb #c #g #acgj #b #djc -- -- #i #aghb #d #h #aeaa -- -- -- -- #h #aeai #e #i #abhh -- -- -- -- #i #abig #f #aa #aiaa -- -- -- -- #aa #aibb #g #aj #agii -- -- -- -- #aj #ahji #h #h #adhi -- -- -- -- #h #adig #i #i #abee -- -- -- -- #i #abfd #aj #g #acjd #a #ceb -- -- #h #affd #aa #i #acgg -- -- -- -- #i #achf #ab #h #achi -- -- -- -- #h #acig #ac #aa #aiag -- -- #c #gee #h #aagj #ad #aj #aghe -- -- #a-;,a- #cfe #i #adbi #ae #aa #ahhi -- -- #a-;,b- #cab #aj #aehg #af #i #adab -- -- -- -- #i #adba #ag #h #abjc -- -- -- -- #h #abaa #ah #aj #agjf -- -- -- -- #aj #agaf #ai #i #acgf -- -- -- -- #i #ache #bj #i #aced -- -- -- -- #i #acfc ---------------------------------------- --------------------- ,summa #ahb #cjfdb #d #gee #e #adcb #aha #cjadf ,a ,der in der ,gemeinde #ad in ,abfall gebrachte ,knabe wurde am ,vortage ein ,jahr alt und ist daher am ,verrechnungstage in die ,tabelle ,a #b4 bertragen worden4 ,b ,der in der #ae4 ,gemeinde abgeschriebene ,knabe wurde in den ,bezirk #h1 #g1 #bj versetzt4 ,eine ,frau kann von der ,geburt berrascht werden und ein ,reisender kann an einem einsamen ,orte sterben2 auch im ,auslande1 wo genaue ,feststellungen berhaupt nicht gemacht werden1 kann ein ,geburts- oder ,sterbefall von ,reichsangehrigen vorkommen4 ,ist eine ,person im ,inlande unbeobachtet gestorben1 so wird sich jedenfalls der ,tag feststellen lassen1 weil ermittelt werden kann1 wo und wann sie zuletzt gesehen wurde4 ,werden ,geburts- und ,sterbeflle erst nach lngerer ,zeit bekannt1 so wird nach tunlichster ,feststellung des genauen ,zeitpunktes eine nachtrgliche ,richtigstellung der ,statistik erfolgen4 ,zu bemerken ist1 da in der ,gemeinde die ,bevlkerungsstatistik nur zur ,zhlung der ,gemeindeglieder gemacht wird4 ,stirbt ein ,gemeindeglied in einer fremden ,gemeinde1 so wird die ,verwaltung dieser ,gemeinde es der ,heimatsgemeinde telegraphisch melden1 damit die ,statistik vollstndig sei4 ,stirbt in der ,gemeinde ein ,fremder1 so erscheint das nicht in ihrer ,bevlkerungsstatistik4 ,die ,zugehrigkeit ist1 wie in ,,vi1 #c1 gezeigt1 niemals zweifelhaft1 weil jedermann in seiner bisherigen ,heimatsgemeinde so lange gefhrt wird1 bis die ,abschreibung hier und zugleich die ,zuschreibung in der neuen ,heimatsgemeinde geschieht4 ,eine spezielle ,konstatierung der ,sterbeflle ,fremder kann in besonderen ,ausweisen immerhin auch fr die ,aufenthaltsgemeinden erfolgen4 ,in der #d4 und #e4 ,kolonne weist jede ,gemeinde den ,zuwachs -- hier an erstjhrigen ,knaben -- aus und in der obigen ,tabelle liegt in der ,gemeinde #a ein ,zuwachs durch ,geburt vor4 ,das am ,verrechnungstage neugeborene ,kind wird in der #e4 ,kolonne nach den oben entwickelten ,grundstzen fr den ,vortag mit #j ,tagen angefhrt4 ,es ist ferner aus diesem ,beispiel ersichtlich1 da weiters in der #d4 und #e4 ,kolonne fr die #c4 und #aj4 ,gemeinde ein ,zuwachs von #c ,knaben1 beziehungsweise #b und #a ,knaben ausgewiesen erscheint1 welche aus der ,gemeinde #ac stammen und in jenen ,gemeinden bleibend aufgenommen wurden4 ,die ,abschreibungen kommen in den ,kolonnen #f und #g nach ,zahl und ,alter am ,vortage vor und ,kolonnen #h und #i geben ,zahl und ,alter smtlicher ,gemeindegenossen dieses ,alters in jeder einzelnen ,gemeinde und im ganzen ,bezirke am ,schlu des ,verrechnungstages an4 ,da in #i dem ,alter vom ,vortage fr jeden ,kopf ein ,lebenstag zugerechnet ist1 weil ,kolonne #c nur die ,alterstage des ,vortages angibt1 daher so viele ,tage1 als ,kolonne #h als ,bevlkerungsstand angibt1 in ,kolonne #i zugerechnet werden1 so erscheint auch das neugeborene ,kind am ,schlusse des ,verrechnungstages mit einem ,lebenstage angegeben1 was dem ,grundsatze1 der hierfr aufgestellt wurde1 entspricht4 ,in den ,kolonnen #f und #g ist in den ,gemeinden #ad und #af noch je ein ,knabe abgeschrieben1 wovon ersterer am ,vortage #cfe ,tage zhlte1 also -- da es kein ,schaltjahr war -- das erste ,lebensjahr vollendete4 ,deshalb mute er am ,verrechnungstage in die ,tabelle der ,knaben des hheren ,alters bertragen werden1 wie wir im nchstfolgenden ,beispiele sehen werden4 ,hier ist eine ,funote der ,tabelle angefgt1 woraus dies zu entnehmen ist4 ,fr einen ,sachkundigen wre diese ,note nicht erforderlich1 da die ,zahl der ,alterstage1 das ,jahr vom #aj4 ,juli #bjjj bis #aj4 ,juli #bjja enthlt keinen ,schalttag1 und der ,vergleich der ,tabellen ,a #a und ,a #b vollkommen klar machen1 was die ,note besagt4 ,in der #ae4 ,gemeinde liegt der ,fall vor1 da ein erstjhriger ,knabe in ,abfall gebracht ist1 der in keiner ,gemeinde des ,bezirkes als ,zuwachs erscheint1 daher er entweder gestorben1 oder in eine ,gemeinde eines anderen ,bezirkes aufgenommen worden wre1 was in einer ,funote der ,tabelle anzufgen sein wird4 ,diese ,funote wird immer notwendig sein1 weil sonst nicht ersichtlich wre1 ob die ,abschreibung wegen ,todesfalles oder ,auswanderung aus dem ,bezirke erfolgte1 noch wohin der ,knabe versetzt wurde4 ,vergleicht man die ,kolonnen #c und #i1 so bemerkt man1 da die ,zahl der ,alterstage am ,schlusse des ,verrechnungstages auch in jenen ,gemeinden grer angegeben ist1 in welchen die ,zahl der erstjhrigen ,knaben gleich geblieben ist4 ,so waren am ,vortage in der #b4 ,gemeinde #aj ,knaben mit #ahbb ,alterstagen verzeichnet1 welche gem der in der ,kolonne #h angefhrten ,gesamtzahl in der #i4 ,kolonne mit #ahcb ,alterstagen angegeben erscheinen4 ,da nmlich jeder ,knabe um einen ,tag lter wurde1 ist die ,gesamtzahl der ,tage um #aj ,tage gewachsen und so erscheint auch der in der #a4 ,gemeinde ,geborene in der #i4 ,kolonne mit einem ,tage angerechnet1 wogegen fr einen ,gestorbenen ein ,zuwachs nicht mehr berechnet wrde1 weil er in der #h4 ,kolonne nicht mehr gezhlt erscheint4 ,abgesehen von dieser ,lebenstagezuschreibung aus der ,zahl in ,kolonne #h wird die ,gesamtzahl der ,lebenstage durch die ,zahl der ,lebenstage der in ,zuwachs oder ,abfall gekommenen ,individuen beeinflut1 die in der in die ,kolonne #i aufgenommene ,zahl entweder zugeschrieben oder abgeschrieben werden4 ,aus dem ,bezirkssummarium unter dem ,striche der ,tabelle ersieht man die ,bewegung im ganzen ,bezirke4 ,vergleicht man die ,zahl der ,abgeschriebenen und der ,zugeschriebenen1 so mu die sich dabei ergebende ,differenz auch in den ,summen der ,kolonnen #b und #h zum ,ausdrucke kommen4 ,rechnet man in der ,summe der ,tage zur ,summe der ,lebenstage am ,vortage die ,summe der ,lebenstage der ,zugewachsenen und den ,tageszuwachs der ,alterstage1 hier fr den ganzen ,bezirk #aha ,tage1 und rechnet man davon ab die ,lebenstage der ,abgeschriebenen1 so gelangt man zu den ,einzelziffern und zur ,summe der #i4 ,kolonne und die bereinstimmung der ,additionen in der vertikalen und horizontalen ,summierung ist zugleich eine ,probe fr die ,richtigkeit der ,summen in den einzelnen ,gemeinden4 ,es ist zwar diese ,tabelle nur ein ,teil der tglichen ,statistik und das ,ganze betrgt etwa das dreiig- oder fnfzigfache1 allein wie gering die ganze ,arbeit ist1 ist ganz evident4 ,jeder der zwanzig ,verwaltungsbeamten der ,gemeinden eines ,bezirkes hat nur eine ,zeile dieser ,tabelle zu liefern und selbst diese ,zeile hat der ,sanittsbeamte zu bearbeiten1 wie die spter zu erwhnenden ,tabellen der ,milchgebarung von den ,vorstnden des betreffenden ,produktionszweiges einzuliefern sind4 ,der ,verwaltungsbeamte1 der berdies wahrscheinlich die ,hilfe eines ,volksbeamten nach ,v1 #a1 ,alinea3 ,um aber jeden zu beanspruchen hat1 hat nur die richtige ,berechnung zu prfen und in die ,bevlkerungstabellen etwa ,zu- und ,abschreibungen durch ,wanderung einzutragen1 weil diese1 ber welche ja dem ,verwaltungsbeamten das unmittelbare ,verfgungsrecht zusteht1 nicht in die ,kompetenz eines ,fachvorstandes fllt4 ,nimmt man an1 da genau um #f ,uhr abends die tgliche ,statistik abgeschlossen wird1 so mu sptestens #cj ,minuten spter jede schriftliche ,feststellung der statistischen ,daten in den einzelnen ,gemeinden abgeschlossen sein und sie wird dann telegraphisch oder telephonisch dem ,bezirksbeamten bekannt gegeben4 ,dieser kann die ,richtigkeit der ,angaben spter prfen oder prfen lassen oder sich mit ,stichproben begngen4 ,seine weitere ,arbeit aber besteht fr jetzt nur darin1 da er fr die ,summierung der ,posten sorgt1 die ,schluziffern1 welche in der obigen ,tabelle #be ,ziffern umfat1 berprft und die ,tabelle zum ,drucke vorbereitet4 ,nun ist aber das ,bezirksblatt bis auf die fehlenden ,ziffern schon gesetzt und zwar1 es ist nicht nur der sonstige ,inhalt schon gesetzt1 vieles vielleicht schon gedruckt1 sondern es sind auch der ,kopf und die drei ersten ,kolonnen der ,tabelle schon gesetzt und es sind nur die ,ziffern der fnf folgenden zu setzen1 daher man sagen kann1 da das ,bezirksblatt im ,laufe des nchstfolgenden ,vormittags1 hier im ,laufe des ,vormittags des #aa4 ,juli #bjja1 schon verschickt werden kann4 ,aus den beim ,kreisbeamten einlaufenden ,bezirksblttern stellt dieser dann die ,kreistabellen zusammen und so wird das ,kreisblatt mit den ,kreistabellen fr den #aj4 ,juli am #ab4 ,juli vormittags gedruckt und versendet1 das ,provinzblatt mit der ,provinztabelle fr den #aj4 ,juli am #ac4 ,juli vormittags gedruckt und versendet und das ,reichsblatt mit den ,reichstabellen fr den #aj4 ,juli am #ad4 ,juli vormittags gedruckt und versendet4#ag #ag ,ich dachte einmal daran1 durch telephonische ,mitteilung der ,ziffern an den ,kreisbeamten und von diesem telegraphisch an den ,provinzbeamten und weiter an die ,zentralbehrde zu ermglichen1 da auch diese ,tabellen fr den #aj4 schon am #aa4 gedruckt versendet werden1 allein das wrde eine ungeheure ,belastung der ,telegraphenmter mit sich bringen und es wre kein groes ,interesse1 das dazu zwnge1 denn die ,bezirksstatistik ist schon eine alles umfassende ,statistik1 welche in den ,kreis-1 ,provinz- und ,reichsblttern nur verarbeitet wird und es ist frhzeitig genug1 wenn deren ,tabellen in den folgenden ,tagen versandt werden und darum knnen sie auf ,grund der gedruckten ,bezirkstabellen vom #aj4 bearbeitet werden4 ,es ist nun aber noch der besondere ,nachweis zu liefern1 da die ganze ,verrechnungs- und statistische ,arbeit in jeder ihrer ,stufen in verhltnismig kurzer ,zeit hergestellt werden kann1 was fr ,bezirke1 ,kreis1 ,provinz und ,reich wegen der ,arbeit1 welche die ,summierung erfordert1 bei dem stetig anschwellenden ,material viel schwieriger ist1 als in den ,gemeinden1 wo keine greren ,summierungen stattfinden4 ,mten nun die ,verwaltungsbeamten der ,bezirke1 ,kreise1 der ,provinzen und der ,zentralstellen die mechanische ,rechnungsarbeit selbst leisten oder htten sie nur die ,untersttzung der ihnen beigegebenen ,volksbeamten1 so knnte diese ,arbeit allerdings in wenigen ,stunden des nchstfolgenden ,vormittags nicht bewltigt werden4 ,allein es wurde schon in ,v1 #c1 a1 ,alinea3 ,die ,unterrichtspersonen1 bemerkt1 da die ,schuljugend jeder ,gemeinde zu gewissen ,arbeiten herangezogen werden kann und dazu eignen sich besonders die einfachen1 mechanischen ,rechnungsarbeiten4 ,nachdem sich in jeder ,urgemeinde und im ,bezirksvororte eine ,schule mit einem ,schlerstande von je etwa #bdj ,kpfen1 in stdtischen ,ansiedlungen ist diese ,zahl natrlich grer1 befindet1 wovon mindestens #bjj im ,rechnen vollkommen sicher sein mssen1 so ist die erforderliche ,rechnungsarbeit in den ,bezirks-1 ,kreis- und ,provinzstdten und in der ,reichshauptstadt1 die lediglich in der ,laterierung einer stattlichen ,anzahl von ,ziffernreihen besteht1 durch die ,schuljugend leicht zu besorgen4 ,man teilt sie in #f oder #g ,serien von #cj oder #be ,schlern1 deren jede an einem ,wochentage ,dienst hat und verteilt unter sie die aus den ,gemeinden einlaufenden ,telegramme und die ,exemplare der ,bltter1 aus welchen die ,tabellen zusammengestellt werden mssen1 woraus jeder ,schler zwei oder drei ,tabellen wie die oben aufgefhrte zusammenstellt und dann die ,summen zieht1 wobei sich dann die ,schler gegenseitig kontrollieren4 ,wo sich ,differenzen ergeben1 sind diese sofort zu beheben und so ist nun die ,arbeit in #bj-cj ,minuten leicht zu bewltigen4 ,mit einiger ,gewandtheit ist die ,tabelle ,a in fnf ,minuten zu bearbeiten und durch die ,summierung1 beziehungsweise ,subtraktion der ,summe in den ,kolonnen #b-h und ,vergleichung des ,ergebnisses mit der ,summe in ,kolonne #i die ,selbstkontrolle zu besorgen4 ,davon kann sich der ,leser selbst berzeugen4 ,hier ist brigens der ,gebrauch von ,rechenmaschinen und anderen ,erleichterungen gar nicht in ,betracht gezogen1 die bei den ,kreis-1 ,provinz- und ,reichsmtern sicher in ,anwendung kommen werden4 ,diese ,verwendung der ,volksschler bei einer sehr wichtigen1 aber mechanischen ,arbeit wre auch von groem erziehlichem ,werte4 ,man wrde die geistigen ,krfte der jungen ,leute kennen lernen1 denn die ,schnelligkeit und ,sicherheit in der dauernden ,bewltigung solcher mechanischen ,arbeiten bildet einen ,mastab zur ,feststellung einer sehr wertvollen ,anlage4 ,der junge ,mensch fhlt sich berdies als ein ,glied der ,organisation1 er lernt frh den ,amtseifer kennen1 er lernt den ,wert und die ,leistungen des ,beamtenapparates schtzen1 er fhlt1 da er einen wichtigen ,platz ausfllt1 da er pnktlich am ,arbeitsorte erscheinen mu1 und er wird auch nach und nach mit dem ,sinne und der ,wichtigkeit dieser ,arbeit vertraut4 ,dabei wird sich sofort der ,eifer zeigen1 der durch ,arbeiten geweckt wird1 die in grerer ,gesellschaft geleistet werden4 ,der zeitweilige ,ausschlu von der ,mitarbeit knnte als ,strafe besonders dann verhngt werden1 wenn ein ,fehler nachtrglich aufgedeckt oder eine ,verzgerung der ,arbeiten verschuldet wird4 ,es ist noch zu bemerken1 da die vorgesetzten ,beamten die ,angaben der ,verwaltungsbeamten der ,urgemeinden und stdtischen ,quartiere ber die ,produktion keineswegs so auf ,treu und ,glauben hinzunehmen1 sondern sie zum ,teile nachtrglich zu prfen haben4 ,die ,urgemeinden und ,quartiere haben nmlich nicht nur statistische ,tabellen fr die ,verffentlichung zu liefern1 sondern auch ,bcher zu fhren1 welche genaue und individuelle ,angaben ber den ganzen ,personalstand und auch ber ,tiere1 ,vorrte1 ,maschinen1 ,werkzeuge usw4 enthalten1 wie auch die ,gebarung der ,hausverwaltung zum ,gegenstande haben4 ,diese ,bcher enthalten von jedem ,menschen genaue ,angaben der ,geburtszeit und aller ,arten von ,vernderungen1 die mit ihm vor sich gehen4 ,so werden auch bei ,tieren ,abkunft1 ,unterscheidungsmerkmale1 ,rasse und ,namen1 bei ,khen ,belegung1 ,zeit des ,trockenstehens1 die ,zeit des ,klberns1 des ,sugens1 ferner die ,schwankungen im ,gewichtsstande1 ,milchertrag1 ,krankheiten usw4 eingetragen1 vom ,bezirks- und ,kreisbeamten gleichfrmige ,bcher zu fhren und sie ber alles1 was ,gegenstand der ,eintragung ist1 auf dem ,laufenden zu erhalten sein4 ,aus diesen ,bchern werden die vorgesetzten ,beamten genau1 beziehungsweise wenigstens schtzungsweise entnehmen knnen1 ob die ,angaben der statistischen ,tabellen1 z4 ,b4 ber den ,milchertrag1 richtig sind4 ,um aber ,irrungen in der ,wiedergabe der statistischen ,daten zu verhindern1 werden alle ntigen ,vorsichten beobachtet werden4 ,der ,empfnger telegraphischer oder telephonischer ,angaben wird sie zurcktelephonieren1 damit ein etwaiger ,irrtum berichtigt werde4 ,die ,selbstkontrolle der statistischen ,tabellen -- in ,horizontal- und ,vertikalreihen -- wird gleichfalls auf etwaige ,irrungen fhren4 ,auerdem wird man ,vorsorge treffen1 da alle ,rechnungen und ,ermittelungen schon in den ,urgemeinden und ,quartieren doppelt gemacht werden4 ,auch sind alle bloen ,verschiebungen von ,personen oder ,sachen nicht blo vom bergebenden ,teile anzugeben1 sondern auch vom empfangenden ,teile zu besttigen4 ,dieser ,gegenstand wurde aus dem ,grunde so umstndlich dargestellt1 weil die ,frage von der grten ,tragweite ist1 ob es mglich ist1 ,jedem ,einblick in die ,verteilung zu gewhren1 deren erste ,grundlage ja die ,bevlkerungsstatistik und die ,statistik der rasch dem ,verbrauche zugefhrten ,nahrungsmittel ist4 ,die spter folgenden ,tabellen ber die ,erzeugung und ,verteilung der ,milchprodukte und ber den ,verpflegstand der einzelnen ,gemeinden1 welche mit dem ,bevlkerungsstande nicht bereinstimmt1 und noch andere ,errterungen werden berzeugend dartun1 da die ,administration eines solchen ,staates sehr einfach und unendlich erfolgreich ist4 ,man kann hier auch die berzeugung schpfen1 da die ,tagesstatistik1 wenn man selbst annimmt1 da sie aus #ej ,tabellen gleicher ,art besteht1 keinen allzugroen ,raum der in ,,vi1 #g1 geschilderten ,bltter einnehmen wird1 nur etwa #d groe ,folioseiten4 ,die ,natur der ,sache bringt es mit sich1 da die uerste konomie im ,raume angestrebt wird4 ,auer der oben exemplifizierten ,tabelle ber die erstjhrigen ,knaben werden noch ,tabellen aufgestellt werden #b4 fr die ,knaben1 welche mehr als #a ,jahr1 aber nicht mehr als #f ,jahre alt sind1 ferner #c4 fr die ,knaben1 welche mehr als #f ,jahre1 aber nicht mehr als #ah ,jahre alt1 also schulpflichtig sind1 dann #d4 die arbeitspflichtigen ,mnner1 endlich #e4 fr die von der geregelten ,arbeit befreiten ,mnner4 ,endlich werden #f4 von den arbeitspflichtigen ,mnnern jene ausgewiesen1 welche derzeit vorbergehend von der ,arbeit befreit sind1 so ,kranke und ,beurlaubte4 ,da jede dieser ,tabellen auch fr den weiblichen ,teil der ,bevlkerung zu machen ist1 so gibt das zwlf ,tabellen fr die ,bevlkerungsstatistik und dazu noch eine oder zwei alle ,tabellen zusammenziehende ,gesamttabellen4 ,es folgt nun die ,tabelle fr die ,knaben1 welche lter als #a ,jahr1 aber nicht lter als #f ,jahre1 also noch nicht schulpflichtig sind4 ,bevlkerungsstatistik des ,bezirkes #h1 #g1 #ai1 vom #aj4 ,juli #bjja4 ,a #b4 ,knaben ber #a ,jahr bis einschlielich #f ,jahre4 ,ordnungs- ,vom ,vortage ,zuwachs ,abfall ,am ,tagesschlusse zahl der ,alters- ,alters- ,alters- ,alters- ,gemeinde ,kpfe tage ,kpfe tage ,kpfe tage ,kpfe tage ---------------------------------------- --------------------- #a #fe #ghjjj #fe #ghjfe #b #ff #ghjae #a-;,a- #aaij #fe #gfhij #c #ei #ggbcc #e-;,b- #fabd #fd #hcdba #d #fh #gijja #fh #gijfi #e #gj #hjbcf #gj #hjcjf #f #fi #gijab #b #bdje #fg #gffgd #g #fc #ggbcj #fc #ggbic #h #fd #gfhai #fd #gfhhc #i #fg #ggcdd #fg #ggdaa #aj #ei #gbefa #ei #gbfbj #aa #fb #ggcdd #fb #ggdjf #ab #fj #gbcjd #fj #gbcfd #ac #fh #giaje #fh #giagc #ad #ff #ghaeh #a-;,c- #cfe #fg #gheij #ae #fg #gheef #fg #ghfbc #af #fi #haacg #a #abac #fh #giiib #ag #ga #hcaae #b #bejf #fi #hjfgh #ah #fb #gggbb #b-;,d- #ahfe #fj #geiag #ai #fe #ggbjd #fe #ggbfi #bj #fh #hjabc #fh #hjaia ---------------------------------------- --------------------- #acjh #aefjbai #f #fdhi #h #iagi #acjf #aeehhce -,a- ,zugeschrieben dem ,bezirke #h1 #g1 #bj4 -,b- ,zugewandert aus den ,gemeinden #f1 #af und #ag4 -,c- ,aus der ,tabelle ,a #a4 bertragen4 -,d- ,zugeschrieben dem ,bezirke #h1 #g1 #bj4 ,es erscheint nicht notwendig die ,nachweisungen der hheren ,altersstufen und des weiblichen ,geschlechtes zu exemplifizieren und es folgen noch ,beispiele der ,molkereistatistik und der ,verpflegstandsausweise4 ,so wie die ,einwohner drften auch die wichtigsten ,tiere fortlaufend gezhlt werden1 besonders ,rinder und ,pferde1 dann aber auch ,schweine und ,schafe2 es wird aber gengen1 wenn der ,stand nach ,gemeinden1 ,bezirken1 ,kreisen und ,provinzen alle ,wochen einmal verffentlicht wird4 ,dabei drfte es sich empfehlen1 ,jungvieh1 ,nutztiere und mnnliche und weibliche ,tiere zu sondern4 ,es drfte sich empfehlen auch von ,woche zu ,woche das ,gewicht der ,rinder1 ,schweine und ,schafe festzustellen und statistisch zu verffentlichen4 ,davon zu unterscheiden ist die ,ermittlung und ,verlautbarung des ,gewichtes der geschlachteten ,tiere an ,fleisch1 ,fett1 ,blut1 ,knochen und ,fellen4 ,es entsteht nun die ,frage1 ob ,bienenstcke1 ,geflgel1 ,gemse und ,obst nicht aus dem ,staatseigentum ausgeschieden und zu ,gemeindeeigentum erklrt werden sollten1 weil eine ,verrechnung dem ,staate gegenber eine allzu umstndliche ,sache wre4 ,es knnte das so geschehen1 da den ,gemeinden eine gewisse ,menge von ,futter1 eine gewisse ,anzahl von ,arbeitskrften1 ,bodenflchen und baulichen ,anlagen fr diese ,produktionszweige zugewiesen wrden1 wogegen die ,gemeinden die ,ergebnisse dieser ,produktion nicht zu verrechnen htten4 ,es ist wohl kaum zu bezweifeln1 da die staatliche ,kontrolle dieser ,art von ,produktion und die ,verteilung dieser ,produkte durch die ,staatsverwaltung zu umstndlich und zeitraubend wre4 ,es blieben dann der ,ertrag von ,honig1 ,wachs1 ,eiern1 ,fleisch1 ,geflgel und ,federn1 an ,gemsen und ,obst den ,gemeinden zur freien ,verfgung und in diesem ,falle knnte auch entweder den ,stdten der ,betrieb einer eigenen ,geflgelzucht1 ,gemse und ,obstproduktion in verhltnismigem ,umfange ermglicht1 oder den ,dorfgemeinden die ,lieferung von ,eiern1 ,geflgel1 ,gemse und ,obst wie eine ,art von ,giebigkeit an die ,stdte auferlegt werden4 ,denn der ,bedarf an diesen ,produkten kann regelmig durch die ,gemeinden selbst gedeckt werden und ein ,gtertausch scheint nicht notwendig zu sein4#ah ,es wrde sich aus dieser ,einrichtung eine ,entlastung der staatlichen ,verwaltung und ,statistik ergeben ohne die geringste ,gefahr fr die ,gesellschaftsordnung4 ,doch htte der ,staat immer das ,recht auch solche ,produktionen zurckzunehmen und ausschlielich oder neben den ,gemeinden fr ,staatsrechnung zu betreiben1 so wenn die ,obstproduktion im ,groen betrieben wird und nicht blo zur ,versorgung der ,gemeinde mit ihrem ,bedarf4 #ah brigens ist ein solcher ,gteraustausch durch ,vermittlung der ,staatsverwaltung recht wohl mglich4 ,so knnte eine ,gemeinde oder ein ,bezirk des ,sdens #ajj ,meterzentner ,feigen an eine ,gemeinde oder ,bezirk ,bhmens liefern in ,tausch gegen #ajj ,meterzentner ,zwetschen4 ,die ,staatsverwaltung stellt den ,transport und besorgt1 wenn nicht ,bevollmchtigte aufgestellt werden1 bernahme und ,ablieferung4 ,was die ,versorgung der ,gemeinden mit ,kalb-1 ,schweine- und ,schaffleisch anbelangt1 so wird eine ,groschlchterei wie fr die ,rindviehschlachtung sich fr diese ,tiere kaum empfehlen4 ,durch die ,bezirksverwaltung wrden den ,gemeinden die zu schlachtenden ,tiere nach dem ,lebendgewichte und den ,verpflegstnden zur ,schlachtung und zum ,verbrauche des ,fleisches zugewiesen und die ,gemeinden htten nur die ,hute und gewisse ,knochen1 dann die ,wolle der ,schafe1 abzuliefern4 ,zur ,versorgung der ,stdte mit dieser ,art von ,fleisch wrde durch ,abfuhr von ,kleinvieh oder von ,fleisch geschlachteten ,kleinviehs an selbe gesorgt werden4 ,je nach der ,verteilungsart wre auch die ,statistik einzurichten4 ,die tgliche ,feststellung der ,verteilung des ,fleisches des ,groviehes wre von der grten ,wichtigkeit1 weil es rasch verbraucht wird und ,art und ,gewicht nach lngerer ,zeit nicht mehr ermittelt werden knnte4 ,dasselbe gilt von der ,milch und den ,milchprodukten und darum soll ein ,beispiel der statistischen ,erhebung der ,produktion und des ,verbrauches von ,milch und ,milchprodukten hier vorgefhrt werden4 ,die ,rindviehschlchterei knnte fr einen ganzen ,bezirk in einer einzigen ,gemeinde betrieben werden4 ,vor der ,schlachtung wre das ,lebendgewicht der ,tiere zu ermitteln4 ,die ,statistik htte ferner das ,ergebnis jeder einzelnen ,schlachtung in ,gewichtsmengen von ,fleisch1 ,fett1 ,herz1 ,nieren1 ,leber1 ,gehirn1 ,gedrmen1 ,blut1 ,knochen und ,haut1 und den gnzlich wertlosen ,nebenprodukten darzustellen4 ,fleischer behaupten1 da bei vollstndiger ,ermittelung des ,gewichtes aller dieser ,teile ,lebendgewicht und ,schlachtgewicht sich bis auf eine geringe ,differenz gleichstellen msse1 und diese ,differenz erklre sich nur aus verspritztem ,blute4 ,statistische ,tabelle ber ,erzeugung und ,verteilung der ,milchprodukte im ,bezirke #h1 #g1 #ai1 am #aj4 ,juli #bjja4 ,gemeinde #a #b #c #d ,milch #a4 ,ermolken #acje #f #hje-- #adcf #g #aejiaj #b4 ,zu- u4 ,abf4 #bac #h - #gjfb - #gadaj - #gjecg #c4 ,deren ,verbr4 i4 ,g4 #hjc-- #gcdch #gbaig #hjcgc #d4 ,buttererz4 #cagb -- -- -- -- -- -- #e4 ,kseerz4 #hjgh -- -- -- -- -- -- #f4 ,abfall #fjcfd -- -- -- -- -- -- #g4 ,dessen ,zu- u4 ,abf4 - #baidd #cgi-- #chj-- #che-- ,butter #h4 ,dessen ,zu- u4 ,abf4 - #aaib #ahaa #aghh #aiij #i4 ,verbrauch i4 d4 ,gem4 #aihj #ahaa #aghh #aiij ,kse #aj4 ,vorrat am #i4 #g4 #aefgg-- -- -- -- -- -- -- #aa4 ,summa aus #e1 #aj #aegeggh -- -- -- -- -- -- #ab4 ,verpflegs- stand #aajj-- #ajjf-- #ihi-- #aaja-- ,verpflegstandsstatistik im ,bezirke #h1 #g1 #ai1 am #aj4 ,juli #bjja4 ,ordnungszahl der ,gemeinde #a #b #c #d #e #f ,bevlkerungsstand #ajjc #iii #ajaj #ajbj #ajje #ajjg ,abwesend #bc #ai #ba #bj #be #be ,fremd #abj #bf -- #aja #gb #ac ,verpflegungsstand #aajj #ajjf #ihi #aaja #ajeb #iie ,verteilungsschlssel3 #gc ,zentiliter ,vollmilch und #ah ,gramm ,butter pro ,kopf4 ,das vorstehende ist die naturalwirtschaftliche ,abrechnung ber eine ,tagesproduktion und den ,verbrauch eines ,wertes von #djaf ,statistische ,tabelle ber ,erzeugung und ,verteilung der ,milchprodukte im ,bezirke #h1 #g1 #ai1 am #aj4 ,juli #bjja4 #e #f #g #h #i #aj #acjgab #afja #c #gjcad #afcb #e #aaje #d #abjf #h #baeafi - #hgdfh #gbhe - #hhdec - #cbcid - #djjaf #gfgif #gbfce #ggeii #gdgeb #ghaaj #hjeib #aba #h -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- #cjhdi -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- #bbfabh -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- - #ahgg-- #chg-- #chd-- #chc-- #che-- #che-- - #ajbaj #agia #aiac #ahdc #aibf #aihg #ahih #agia #aiac #ahdc #aibf #aihg #fcjjg-- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- #fccaedi -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- #ajeb-- #iie-- #ajfc-- #ajbd-- #ajgj-- #aajd-- ,verpflegstandsstatistik im ,bezirke #h1 #g1 #ai1 am #aj4 ,juli #bjja4 #g #h #i #aj #aa #ab #ac #ad #ae #ajaa #ajjg #ajji #ajja #ajac #ajae #ajjd #ajjh #aehj #bg #be #bi #ah #bd #be #bf #bc #ce #gi #db #ij #aba #hg #ea #cd #cj #eg #ajfc #ajbd #ajgj #aajd #ajgf #ajda #ajab #ajae #ajjb ,verteilungsschlssel3 #gc ,zentiliter ,vollmilch und #ah ,gramm ,butter pro ,kopf4 ,kronen nach der gegenwrtigen ,verrechnung in den ,molkereien in der ,nhe von ,innsbruck1 welche den ,bauern #af ,heller pro ,liter ,statistische ,tabelle ber ,erzeugung und ,verteilung der ,milchprodukte im ,bezirke #h1 #g1 #ai1 am #aj4 ,juli #bjja4 #aa #ab #ac #ad #ae #af #acje #b #aade #d #afbj #c #ijgab #adcf #e #aebg #f #eaied #bjefgb - #hhabg - #affag - #bffei #adhhgf #ghedh #geiic #gchgf #gdjie #aafidf #gdecc -- -- #ajihh -- -- -- -- -- -- #ajaee -- -- #bijab -- -- -- -- -- -- #bgede -- -- #bjdahc -- -- -- -- -- -- #ahicdi #che-- - #afejfc #cha-- #cha-- #dbjai - #aebj-- #aiec - #iaad #ahbb #ahbg #bihd - #hcag #aiec #ahgd #ahbb #ahbg #bhhd #ahch -- -- #eddjb-- -- -- -- -- -- -- #ejcja-- -- -- #edfibab -- -- -- -- -- -- #ejegfde #ajgf-- #ajda-- #ajab #ajae-- #afjb-- #ajba-- ,verpflegstandsstatistik im ,bezirke #h1 #g1 #ai1 am #aj4 ,juli #bjja4 #af #ag #ah #ai #bj ,summe #ajja #ajjc #ajji #ajjc #ajjb #bjgaj #bg #bi #be #bg #bh #eja #dg #cf #bh #acj #bh #aaib #ajba #ajaj #ajab #aajf #ajjb #badja ,verteilungsschlssel3 #gc ,zentiliter ,vollmilch und #ah ,gramm ,butter pro ,kopf4 abgelieferter ,milch bezahlen4 ,diese ,tagesproduktion entspricht der ,anzahl der im ,bezirke eingestellten ,khe1 welche unter dem ,durchschnitte ,statistische ,tabelle ber ,erzeugung und ,verteilung der ,milchprodukte im ,bezirke #h1 #g1 #ai1 am #aj4 ,juli #bjja4 ,summe oder ,verkehr #ag #ah #ai #bj ,differenz nach auen #abca #h #acjfae #aajhag #ijfag #beajaeh -- -- - #dicgh #dicgh - #cjjgi - #agdgc - #cjjbi #cjjbi #gcgcj #gchgf #hjgch #gcadf #aefbbgc -- -- -- -- #dgge -- -- -- -- #daaih -- -- -- -- #abgcd -- -- -- -- #ajhbah -- -- -- -- #hhf #h -- -- -- -- #gfhfcb -- -- #chb--- #ejcab #chg-- #cha-- -- -- -- -- #ahah- #biec #aiia #ah #d -- -- #bfch #ahah #ahbb #aiia #ah #d #chefj -- -- -- -- #bbejc-- -- -- -- -- #bjehij-- -- -- -- -- #bbfcjcd -- -- -- -- #bjfigbah -- -- #ajaj-- #ajab-- #aajf-- #ajjb-- #badja-- -- -- ,verteilungsschlssel3 #gc ,zentiliter ,vollmilch und #ah ,gramm ,butter pro ,kopf4 mit #ceej ,stck angenommen wurde4 ,nach einem migen ,durchschnittsertrag von #g1e ,liter pro ,kuh wrden diese ,khe #bffcb ,liter geben und es sind also um #aejj ,liter ,milch weniger angenommen1 als zu erwarten wre4 ,danach kann man den ,wert der ,tagesproduktion in #bjjj ,bezirken auf #h ,millionen ,kronen tglich oder nahezu #c ,milliarden ,kronen im ,jahr veranschlagen und mit diesen kleinen ,tabellen wird ein so groer ,wert nach ,produktionsmenge und ,verteilung verrechnet4#ai #ai ,in ,deutschland rechnet man den ,wert der ,milchproduktion ohne ,butter und ,kse und zum offenbar zu geringen ,preise von #i ,pfennig pro ,liter auf #agjj ,millionen ,mark gegen #ihf ,millionen ,mark ,roheisen und #aagj ,millionen ,mark ,kohlenproduktion1 es ist also die ,milch offenbar der wertvollste ,produktionsgegenstand und dadurch die ,wahl der ,milch zur ,exemplifikation der ,produktions- und ,gterverteilungsstatistik gerechtfertigt4 ,freilich ist der ,wert dieses ,produktes in der ,nhe der ,stdte auch fr den ,bauer etwas hher1 als im ,gesamtdurchschnitt1 aber bei den heutigen ,verhltnissen sind noch erhebliche ,handelsunkosten und ,transportkosten fr die stdtische ,verproviantierung hinzuzurechnen4 ,die ,kse- und ,butterproduktion ist meinen ,erkundigungen zufolge erheblich zu hoch angenommen1 was aber1 weil fr unsere ,zwecke unwesentlich1 eine ,neuberechnung der ,tabelle nicht notwendig gemacht hat4 ,noch ist zu bemerken1 da die ganze ,magermilch wohl kaum auf ,kse verarbeitet wrde1 wie da angenommen ist1 auch sind an #ajjj ,liter ,buttermilch1 die hier entfallen drften1 als ,getrnk nicht ganz wertlos1 hier aber als ,abfall eingestellt4#bj #bj ,die ,buttererzeugung ist um #ef ,kilo1 die ,kseerzeugung um #ejf ,kilo zu hoch angegeben4 ,die ,kseverteilung drfte nur monatlich erfolgen und auch nur monatlich verrechnet werden1 daher sie in die vorstehende ,tabelle nicht eingetragen wurde4 ,am ,ende der ,horizontalkolonne #h ist eingetragen1 da #bf1ch ,kilo ,butter aus dem ,bezirke ausgingen und zufolge ,horizontalkolonne #i wurden im ,bezirk #che1fj ,kilo ,butter verbraucht1 welche ,summen zusammen die ,menge der laut ,horizontalkolonne #b an diesem ,tage erzeugten ,butter ergeben4 ,es wird in den vorstehenden statistischen ,tabellen angenommen1 da die ,gemeinde #ae die ,bezirksgemeinde ist1 welche einen hheren ,bevlkerungs- und ,verpflegstand und daher einen hheren ,verbrauch an ,milch hat4 ,als ,regel knnte gelten1 da der ,quotient an ,milch und ,butter und etwa auch an ,kse und ,fleisch1 fr lngere ,zeit bestimmt wrde1 soda die ,verwaltung der ,molkerei und eventuell auch der ,fleischerei zum ,verbrauche in den ,gemeinden tglich das aus dem bestimmten ,verpflegstande der ,gemeinde sich ergebende ,quantum an die ,hausverwaltungen abzugeben htte4 ,da am ,schlusse der ,verpflegstand eingesetzt ist1 fr dessen ,ausweisung brigens eine besondere1 unten angefgte1 aber eigentlich zu den ,bevlkerungstabellen gehrige ,tabelle dient1 so kann jedermann berechnen1 ob die in den ,horizontalkolonnen #c und #i erfolgte ,zuweisung von ,milch und ,butter1 eventuell nach einer anderen ,tabelle auch die ,zuweisung von ,fleisch1 dem ,verpflegstande genau entspricht4 ,es ist nur fr ,milch1 ,butter und ,fleisch eine tgliche ,ausweisung notwendig1 dagegen braucht sich die ,verteilung von ,kse in nichts von anderen ,verteilungen1 wie von ,mehl1 ,zucker1 ,gewrzen1 ,feuerungs- und ,beleuchtungsstoffen usw4 zu unterscheiden1 welche in ungleichen ,intervallen und greren ,posten je nach der ,frachtgelegenheit geschehen knnte4 ,zur ,erklrung der ,tabelle ber die ,milchprodukte dient folgendes3 ,die erste und zweite ,horizontalkolonne weist aus1 wieviel ,milch die ,produktion der einzelnen ,gemeinden nach ,empfang von ,milch aus anderen ,gemeinden1 beziehungsweise nach ,abfuhr von ,milch an andere ,gemeinden erbrigt4 ,in #ae ,gemeinden bleibt nur die ,menge zurck1 welche an die ,hausverwaltung abgegeben wird1 weil diese ,gemeinden -- der ,annahme zufolge -- keine ,molkereien haben4 ,die ,menge1 welche an die ,hausverwaltung abgegeben wird1 wird in ,horizontalkolonne #c ausgewiesen und was in den ,gemeinden #a1 #e1 #ab1 #af und #ah nach ,abrechnung des ,verbrauches erbrigt1 wird zu ,butter und ,kse verarbeitet und die ,horizontalkolonnen #d1 #e und #f weisen das ,produktionsergebnis aus4 ,der ,abfall wird nicht1 wie hier aufgefhrt ist1 einen genauen ,ausgleich der vorausgegangenen ,ziffern ergeben1 das umsoweniger1 als ,milch und ,abfall in ,litern1 ,butter und ,kse in ,kilo angesetzt sind1 allein mit ,rcksicht auf den geringen ,wert des nach der ,verksung verbleibenden1 nur als ,futter verwendbaren ,produktes wird diese ,art der ,verrechnung sich am meisten empfehlen und als bekannt angenommen werden1 da ein ,hektoliter ,abfall um so viel ,prozente von der ausgewiesenen ,menge differiert4 ,milch und ,butter wird jedenfalls tglich vollkommen aufgeteilt und es ist daher niemals ein ,rest vom ,vortage auszuweisen4 ,wenn in den einzelnen ,hausverwaltungen ,reste von einem ,tag auf den andern bleiben1 so kommt das in der staatlichen ,verrechnung nicht zum ,ausdruck4 ,anders bei ,kse1 der erst nach lngerer ,ablagerung in ,verwendung genommen wird4 ,hier mu ,empfang vom ,vortage und verbleibender ,vorrat nach jeder ,verteilung ausgewiesen werden4 ,zweifelhaft ist1 ob der bloe ,verpflegstand nach ,kpfen fr diese ,verteilungen magebend ist4 ,die verhltnismige ,anzahl der ,kinder und ,kranken und die ,anwesenheit in der ,verteilung bevorzugter ,personen kann auf die ,verteilung von ,einflu sein4 ,dann mte fr die ,verteilung eine andere ,grundlage als die bloe ,kopfzahl der zu verpflegenden ,personen angenommen werden1 wie ja auch der ,umstand von ,einflu ist1 wenn die ,fremden sich nur kurz an einem ,orte aufhalten und etwa nur eine einzige ,mahlzeit einnehmen4 ,aber da solche genauen ,konstatierungen sehr verwickelte ,nachweisungen voraussetzen und bei einem ,verpflegstand von #ajjj-aajj ,kpfen kleine ,differenzen nicht empfindlich sind1 wird man sich darber hinaussetzen und blo bestimmen1 in welcher ,gemeinde ein ,fremder fr den ,verpflegstand zu rechnen sei1 der unter ,tags von einer ,gemeinde in die andere bersiedelt4 ,man wird kleinliche ,konstatierungen lieber vermeiden4 ,sollte das ,volk aber die grte ,genauigkeit fordern1 so lge in den nicht verffentlichten ,aufstellungen der ,hausverwaltungen der ,gemeinden das ,material fr die genauesten ,konstatierungen vor und man knnte dann von ,woche zu ,woche ,ausgleichungen machen1 die der ,bezirksbeamte zu verfgen htte4 ,da aber diese ,ausgleichungen nur eine ,art von ,virement innerhalb der einzelnen ,gemeinde von ,tag zu ,tag1 dann erst von ,gemeinde zu ,gemeinde und von ,bezirk zu ,bezirk zur ,folge htte1 und nur sehr groe ,schwankungen1 die wohl sehr selten vorkommen wrden1 auch ,ausgleichungen zwischen den ,kreisen erforderlich machen wrden1 so wird davon in den ffentlichen ,rechnungen und in der betreffenden ,statistik nur in letzteren ,ausnahmefllen ,notiz zu nehmen sein4 ,in der #b4 #g4 und #h4 ,horizontalkolonne ist ,zu- und ,abfuhr zwischen den ,gemeinden dargestellt und um die ,zeilen nicht zu vermehren1 sind die ,zeichen und - eingefhrt4 ,es ist nun zu bemerken1 da1 wenn die ,gemeinden eines ,bezirkes nur unter sich eine ,gterbewegung haben1 aber weder von fremden ,bezirken empfangen noch an fremde ,bezirke abgeben1 in der ,bezirksstatistik ,zu- und ,abfuhr sich ausgleichen mssen4 ,das ist in der #g4 ,horizontalkolonne der ,fall4 ,in der #bb4 ,vertikalkolonne wird die ,gterbewegung nach oder von auswrtigen ,bezirken ausgewiesen und weil ,zu- und ,abfuhr auf einer ,zeile stehen1 mit und - unterschieden4 ,so wird es auch dann gehalten werden1 wenn eine andere ,gemeinde als die ,bezirksgemeinde direkt mit auswrtigen ,gemeinden tauscht4 ,jeder ,gterverkehr zwischen zwei ,gemeinden desselben ,bezirks mu in jeder von dieser entweder als ,zufuhr oder als ,abfuhr zur ,buchung gelangen1 ganz nach ,art der doppelten ,buchhaltung4 ,ihre bereinstimmung bietet dem ,bezirksbeamten eine ,sicherheit1 da diese ,angaben der ,gemeinden richtig sind4 ,wrde der ,ausgleich fehlen und der ,ausgleich auch nicht im ,verkehr mit anderen ,bezirken liegen1 so wre das ein ,beweis1 da eine ,irrung vorliegt1 welche der ,bezirksbeamte durch telephonische ,anfrage aufklren wird1 ehe man zur ,drucklegung der ,verrechnung schreitet4 ,bei einer unmittelbaren ,lieferung an eine auswrtige ,gemeinde1 kann der ,bezirksbeamte bei dieser direkt anfragen oder es ist in anderer ,form fr dessen ,orientierung zu sorgen4#ba #ba ,ein ,statistiker von heute mag fr unglaublich halten1 da diese statistischen ,arbeiten bewltigt werden knnen1 allein es arbeiten daran im ,kollektivstaate viele hunderttausende von ,personen mit und sie sind keine volkswirtschaftliche ,last1 weil dafr alle ,geldverrechnung aufhrt1 an der heute jede ,hausfrau und ,kchin1 jeder ,schuster1 ,schneider1 ,kaufmann mitarbeiten mu4 ,aus den ,vertikalkolonnen #ba und #bb ist ersichtlich1 da im ,bezirk um #cjj ,liter #gi ,zentiliter mehr ,vollmilch und um #bf ,kilo #ch ,deka mehr ,butter abgefhrt1 als zugefhrt wurde4 ,die ,kreistabelle wird zeigen1 wohin selbe gelangten4 ,das wird der ,beitrag des ,bezirks zur ,versorgung der groen ,stdte sein4 ,die ,richtigkeit der ,angaben1 welche nur einseitig erfolgen1 nmlich der ,produktionsmenge1 mu kontrolliert werden4 ,es liegen dem ,bezirksbeamten genaue ,ausweise vor1 woraus sich die ,richtigkeit jener ,angaben wenigstens mit ziemlicher ,genauigkeit erschlieen lt1 wie aus dem obigen ,absatze1 ,alinea3 ,es ist noch zu bemerken1 ,seite #aji zu entnehmen ist4 ,so ersieht der ,bezirksbeamte aus dem genauen ,viehstandsverzeichnisse alles1 was zur ,beurteilung der ,richtigkeit der ,angaben ber den ,milchertrag erforderlich ist1 wann jede einzelne ,kuh aufgenommen und wann sie gekalbt hat1 seit wann sie trocken steht usw4 ,er kann ab und zu selbst kontrollieren oder abwechselnd diese oder jene ,person damit beauftragen4 ,auch haben schon dem ,gemeindeverwaltungsbeamten die einzelnen ,verwaltungszweige von mehreren ,personen unterfertigte schriftliche ,angaben einzuliefern4 ,es ist ersichtlich1 da bei der ,naturalwirtschaft nicht der ,beamte es ist1 der sich einer ,hinterziehung schuldig machen knnte1 sondern nur die ihm unterstehenden ,organe und auch das ist in ,betracht zu ziehen1 da der aus etwaigen ,unregelmigkeiten entstehende ,schaden nicht einzelne ,personen1 sondern den ,staat benachteiligt1 da sich der ,schaden auf alle verteilt1 was als ,versicherung wirkt4 ,bedenklich wre nur1 wenn ganze ,gemeinden als solche falsche ,angaben machten1 um sich eine gnstigere ,verteilung zu sichern4 ,denn wenn das zu besorgen wre1 so wrde bald eine allgemeine ,demoralisation einreien und andere ,gemeinden wrden sich selbst ,recht zu verschaffen suchen durch gleiche ,unlauterkeit4 ,allein es scheint das nicht wohl mglich1 es mte immer eine ,verschwrung einer groen ,anzahl von ,personen vorausgehen1 der ,staatsbeamte mte im ,einverstndnis sein und es wird nicht leicht eine ,gemeinde geben1 in der nicht ,fremde weilen1 die ja auch das ,recht haben1 ,konstatierungen vorzunehmen1 was aus der ,natur des ,kollektivismus hervorgeht1 da alles fr alle geerntet wird4 ,die ,hausverwaltung hat dann wieder fr ihre ,gebarung eine genaue ,rechnung zu fhren1 welche nicht durch den ,druck verffentlicht wird1 weil sie nur die ,gemeindegenossen angeht4 ,wenn bei der ,verteilung von ,fleisch an die ,gemeinden1 nicht im ,gewichte1 aber in der ,qualitt eine ,benachteiligung von ,gemeinde zu ,gemeinde stattfnde1 so wre das durch ,vermittlung des ,bezirksbeamten von ,zeit zu ,zeit auszugleichen4 ,noch sei bemerkt1 da bei ,entwerfung obiger statistischer ,tabelle ber die ,milchprodukte angenommen wurde1 da nicht jede ,gemeinde ihre eigene ,molkerei zur ,verarbeitung der ,milch hat4 ,ob das konomischer ist1 als das ,prinzip1 diese ,arbeit in jeder ,gemeinde besorgen zu lassen1 wird die ,erfahrung lehren4 ,es ist anzunehmen1 da jede ,urgemeinde einen ,viehstand hat1 durch den ihr ,bedarf an ,milch nicht nur voll gedeckt1 sondern auch ein betrchtlicher berschu zur ,butter- und ,kseerzeugung erbrigt wird4 ,nach der ,annahme in obiger ,tabelle wrde aus der ,zentralisierung der ,milchverarbeitung in wenigen ,gemeinden eine ,transportbewegung von mehr als #abj ,meterzentnern tglich1 allerdings nur auf eine durchschnittliche ,entfernung von weniger als eine ,stunde entstehen4 ,diese wrde sich sehr betrchtlich1 vielleicht auf weniger als #bj ,meterzentner vermindern1 wenn die ,gemeinden nur berschsse von ,kse1 ,butter und ,abfall1 ausnahmsweise zur ,stdteversorgung auch von ,milch1 austauschen und jede ,gemeinde die ,verarbeitung der ,milch auch selbst betreiben wrde4 ,es ist nicht die ,aufgabe dieser ,untersuchungen1 diese ,frage zu lsen1 sondern nur zu zeigen1 da in der kollektivistischen ,wirtschaft jede konomische ,aufgabe auf das vollkommenste und rascheste gelst werden kann4 ,bei den in diesem ,abschnitte entwickelten ,vorschlgen wird von der ,statistik das uerste an ,genauigkeit vor ihrer ,verffentlichung die grte ,schnelligkeit und ,allgemeinheit gefordert und es wurde gezeigt1 da diesen ,anforderungen mit spielender ,leichtigkeit entsprochen werden kann4 ,sich ber die ,verteilung von ,produkten1 die ihrer ,natur nach sofort konsumiert werden mssen1 so rasch als mglich zu orientieren1 ist fr den ,kollektivismus offenbar ein ,bedrfnis4 ,niemand wrde es aber fr mglich halten1 da das ohne erheblichen ,arbeitsaufwand an einem dem ,verrechnungstage nchstfolgenden ,tage und zwar zur ,orientierung eines jeden ,einzelnen mglich sein wird1 wenn ich mir nicht die ,mhe genommen htte1 diese ,arbeit zu unternehmen4 ,das durfte aber nicht blo in allgemeinen ,stzen behandelt werden1 sondern erforderte eine anschauliche ,darstellung1 die jeden ,zweifel ausschliet4 ,in abstrakten ,stzen ist schon ,unsinn genug gegen und fr den ,kollektivismus geschrieben worden1 da ich mich davon ferne halte4 ,freilich wirken bei der ,verrechnung auch die ,art der ,verteilung der ,bevlkerung1 die ,beamtenorganisation1 und die ,ersetzung des ,familienhaushaltes durch den ,gemeindehaushalt mit1 aber diese ,einrichtungen entsprechen so sehr zugleich dem ,fortschritte im ,volksunterrichte1 in der ,volkserziehung1 im geselligen ,leben und nach vielen anderen ,richtungen1 da die hier errterten ,vorteile keineswegs erkauft werden durch irgend welche belstnde anderer ,art1 sondern die ,organisation ist gleich fruchtbar fr alle ,arten von ,produktion und ,verteilung1 ganz insbesondere zwar fr die idealsten ,interessen1 aber1 wie gezeigt werden wird1 auch in hohem ,mae fr die materiellen ,interessen4 ,fr die hauptstdtischen ,verteilungen wre die ,statistik noch viel einfacher4 ,die ,reichshauptstadt wrde einen ,bevlkerungs- und ,verpflegstand haben1 der dem eines ,kreises vergleichbar wre4 ,fr ,milchprodukte wre die ,hauptstadt eine ,konsum-1 nicht aber1 oder jedenfalls nur im geringsten ,mae auch eine ,produktionssttte1 fr ,fleisch eine ,produktionssttte nur dann1 wenn ,mastanstalten und dem entsprechend auch ,schlachthuser in die ,hauptstadt verlegt wrden4 ,zu untersuchen1 ob das konomisch wre1 ist nicht ,aufgabe dieser ,arbeit und wahrscheinlich wrden verlliche ,beobachtungen ber die konomischen ,vorteile und ,nachteile erst im ,kollektivstaate mglich sein4 ,die konomische ,statistik der ,hauptstadt wrde1 abgesehen eventuell von der ,auseinandersetzung mit dem ,hofhaushalte nach dem ,kapitel ,,iv1 wenn die ,monarchie fortbestnde1 in einem ,kreisblatte verffentlicht werden1 da die ,reichshauptstadt ihres ,umfanges wegen einen eigenen ,kreis zu bilden htte4 ,die ,bevlkerungs- und ,verpflegstandsstatistik dieses ,kreises wre allerdings einigermaen kompliziert1 wegen des bestndigen ,wechsels der ,fremden und des ,verpflegstandes4 ,dagegen htte diese ,statistik wenig mit der ,gterproduktion zu schaffen1 da die ,reichshauptstadt ihren ,bedarf an ,gtern grtenteils vom flachen ,lande bezge und nur ,finalproduktion betreiben wrde4 ,fr den ,hofhaushalt wre eine besondere ,statistik aufzustellen4 ,diese htte zunchst auszuweisen1 da der ,hofhaushalt nicht mehr an ,gtern vom ,gesamthaushalt bezieht1 als das ,volk bewilligt hat4 ,auerdem wre auch eine innere ,verwaltungsrechnung aufzustellen und in angemessenen ,formen zu verffentlichen1 nachdem auch diese ,gebarung das ,volk ebenso angeht wie jede andere1 und weil nicht das ,privatinteresse der ,familien des ,monarchen und des ,adels1 sondern das allgemeine ,volksinteresse allein fr diese ,gebarung magebend sein darf4 ,was den ,verbrauch anderer ,gter fr die ,ernhrung anbelangt1 welche nicht wie ,fleisch1 ,milch1 ,eier u4 dergl4 dem raschen ,verderben unterliegen1 insbesondere den ,verbrauch von ,mehl und den verschiedenen ,gewrzen1 so werden diese ,gter auch den einzelnen ,gemeinden und ,quartieren im ,verhltnisse zum ,verpflegstande zuzuweisen sein1 hnlich wie es oben bezglich der ,zuweisung von ,milch gezeigt wurde4 ,allein es wird sich da nicht um tgliche ,zuweisungen handeln1 es wird gengen1 wenn die ,zuweisung reichlich fr einen ,monat im vorhinein erfolgt und die ,monatsstatistik den ,verbrauch nach ,magabe des ,verpflegstandes feststellt und den berschu ausweist1 wonach dann eine neuerliche ,zuweisung zur ,deckung des ,monatsbedarfs zu erfolgen htte4 ,ebenso wre es mit den ,heiz- und ,beleuchtungsstoffen zu halten4 ,fr den ,verbrauch dieser ,stoffe wre der ,verpflegstand wohl nicht magebend4 ,insoweit ,heiz- und ,beleuchtungsstoffe in den ,betriebssttten verbraucht werden1 kommen sie nicht als ,aufwand fr die ,einzelnen1 sondern als ,aufwand in der ,produktion in ,betracht4 ,insofern es sich aber um den ,aufwand zur ,beheizung und ,beleuchtung der ,schlafhuser und der dem geselligen ,leben gewidmeten ,rume handelt1 wrden fr die ,verteilung der ,rauminhalt und das ,klima magebend sein4 ,auch hier wird ein statistischer ,monatsausweis vollkommen gengen4 ,was die ,wohnbauten und die ,nutzbauten fr landwirtschaftliche und industrielle ,zwecke anbelangt1 so werden sie getrennt auszuweisen sein4 ,fr die ,bauten gengt eine ,jahresstatistik4 ,diese wird fr die ,wohnbauten insbesondere den ,rauminhalt der ,schlafstuben1 der ,kommunikationen1 ,treppenhuser1 ,aborte und ,bodenrume1 dann der dem geselligen ,leben1 der ,schule und dem ,amte gewidmeten ,rume ausweisen4 ,dieser statistische ,ausweis hat zunchst nach ,gemeinden und ,quartieren zu erfolgen1 woraus die ,bezirkssummarien1 ,kreis-1 ,provinz- und ,reichssummarien zu bilden sind4 ,das ,verhltnis der ,bevlkerungsziffer und der ,wohnbautenstatistik wird ergeben1 ob berall gleichmig fr das ,wohnbedrfnis gesorgt ist und worin die ,vorteile der nach den ,verteilungsgesetzen bevorzugten ,personen bestehen4 ,dabei wird aber auch der ,aufwand fr die ,ausstattung der ,wohn- und ,gesellschaftsrume in ,betracht kommen4 ,dieser ,aufwand findet seinen ,ausdruck in der ,anzahl der aufgewendeten ,arbeitstage1 jede ,art von ,arbeit reduziert auf einen gemeinen ,arbeitstag1 und in der ,menge und ,art der aufgewendeten ,materialien4 ,aber auch fr die ,bauerhaltung und die ,instandhaltung der ,ausstattung wird ein statistischer ,jahresausweis zu liefern sein4 ,analog ist der ,bestand1 die ,neuerrichtung und die ,instandhaltung der ,nutzbauten statistisch nachzuweisen4 ,ebenso ist es mit dem ,inventar zu halten4 ,es ist zu trennen das ,inventar fr die ,wohn- und ,gesellschaftsrume vom ,inventar an ,werkzeugen und ,maschinen fr den ,betrieb der ,urproduktion und der ,industrie4 ,das ,kcheninventar gehrt ebenso wie das ,kellerinventar zu dem ,inventar der ersten ,kategorie4 ,auch bezglich des ,inventars handelt es sich um den ,bestand vom ,vorjahr1 um ,neuanschaffungen1 um ,erhaltungsaufwand und um ,abschreibungen4 ,noch eine dritte ,art von ,inventar wird man aufzustellen haben1 nmlich von ,gegenstnden1 die fr die ,zwecke der ,kunst und ,wissenschaft dienen4 ,dahin gehren ,bcher und den ,bchern verwandte ,gegenstnde1 wie ,atlanten1 ,sammlungen von ,kfern u4 dergl4 ,dann ,medikamente und andere ,bedrfnisse des rztlichen ,dienstes1 ,instrumente und ,apparate und die rtliche ,verteilung aller dieser ,sachen4 ,fr die ,zwecke des ,sanitts- und ,unterrichtsdienstes und der ,kunst und ,wissenschaft werden auch ,verbrauchsgter gewidmet werden mssen1 worber eine besondere ,nachweisung zu liefern sein wird4 ,was musikalische ,instrumente und sonstige ,behelfe fr diese ,kunstbung anbelangt1 so knnte wohl die ,nachfrage grer sein1 als mit dem ,vorrat zu befriedigen wre4 ,darum soll fr diese ,verteilung die ,mitwirkung der ,vereine1 ,,viii1 #b1 ,alinea3 ,sehr zu frdern mitbestimmend sein4 ,am ,schlusse des ,jahres wird eine eigentliche ,statistik aufgestellt werden1 umfassend die ,bevlkerung1 den ,gesamtbesitz an unbeweglichen und beweglichen ,sachen1 die ,gesamtproduktion1 den ,gesamtverbrauch im ,laufe des ,jahres und den ,gesamtvorrat an verbrauchbaren ,gtern1 welcher auf das kommende ,jahr zu bertragen ist4 ,diese ,statistik aber baut sich auf aus der ,statistik der ,gemeinden1 ,bezirke1 ,kreise und ,provinzen1 welche im ,reichssummarium zusammengefat werden4 ,ebenso wird es mit der ,bevlkerungsstatistik1 der ,sanitts- und ,erziehungs- und ,unterrichtsstatistik zu halten sein4 ,,vii4 ,der ,kollektivismus und die ,erhaltung1 ,vermehrung und ,veredlung des ,volkes4 #a4 ,die ,bevlkerungspolitik4 ,der ,kollektivstaat hat nicht nur die ,aufgabe der ,produktion und ,verteilung der ,sachgter und der persnlichen ,dienstleistungen im weitesten ,sinne des ,wortes1 sondern er hat1 da unser grtes ,gut die ,mitmenschen sind1 besonders auch ,einflu auf die ,propagation und ,veredlung des ,volkes zu nehmen4 ,dem ,lande gehrt jeder an1 der von seinen im ,lande heimatsberechtigten ,bewohnern gezeugt wurde4 ,wie sonst die ,staatsbrgerschaft erworben wird und wie sie verloren geht1 bestimmen die ,gesetze1 auch1 inwiefern von ,inlndern mit ,auslndern erzeugten ,kinder als ,inlnder zu betrachten sind4 ,es scheint der ,natur der ,sache zu entsprechen1 da die ,kinder der ,staatsbrgerschaft der ,mutter folgen4 ,mater certa1 pater incertus4 ,die ,geschichte des neunzehnten ,jahrhunderts beweist1 da ein ,steigen der heimatsberechtigten ,bevlkerung innerhalb gewisser ,grenzen ertrglich ist4 ,dagegen ist nicht zu bezweifeln1 da eine allzu rasche ,vermehrung der ,bevlkerung von bel wre1 weil die ,pflege1 ,ernhrung und der ,unterricht einer allzu zahlreichen ,nachkommenschaft eine zu groe ,anzahl von ,arbeitskrften in ,anspruch nehmen wrde und demgem auch die ,wohnungsbauten zu rasch vermehrt werden mten4 ,auch beweist die ,erfahrung1 da kein ,volk der ,erde sich in dem ,mae vermehrt1 als nach der ,zeugungskraft der ,menschen mglich wre4 ,ein ,geburtenberschu von eins vom ,hundert im ,jahre wrde schon in siebzig ,jahren zur ,verdoppelung der ,bevlkerung fhren1 und das mte schon in zwei- bis dreihundert ,jahren eine bervlkerung zur ,folge haben4 ,die ,meinung1 da dem durch ,auswanderung leicht abgeholfen werden knnte1 wre falsch1 weil man1 insofern fr die ,zeugung nur das ,recht des ,einzelnen1 nicht das ffentliche ,interesse in ,betracht kommt1 nicht leicht ein ,gesetz aufstellen knnte1 wer auszuwandern hat1 und es auch1 sobald die berproduktion von ,menschen in ,europa allgemein wrde1 unmglich wre1 den ,transport des berschusses in berseeische ,lnder zu bewltigen4 ,auch bringt es die ,natur der ,sache mit sich und lehrt die ,erfahrung1 da durch die ,auswanderung die besseren und tchtigeren1 insbesondere die arbeitsfhigeren ,elemente auer ,land gefhrt werden1 whrend die kinderreichen ,familien zurckbleiben4 ,bei allgemeiner bervlkerung mten sich die benachbarten ,vlker wechselseitig gefhrlich werden1 da es viel nher liegt1 den ,nachbarn den ,boden streitig zu machen1 als den ,menschenexport im ,groen zu betreiben4 ,trotzdem knnte man im ,kollektivstaat an eine solche zwangsweise ,expatriierung denken und jene1 die die bevlkerungspolitischen ,gesetze nicht beobachten1 des ,staatsbrgerrechtes berauben und gewaltsam auer ,landes schaffen1 zu welchem ,ende man ,kolonien in unbewohnten oder schwachbevlkerten1 aber fruchtbaren berseeischen ,lndern errichten oder sonst einen ,ausweg1 wovon spter die ,rede sein wird1 finden mte4 ,das setzt aber eben voraus1 da man zwischen legitimen1 den heimischen bevlkerungspolitischen ,gesetzen entsprechenden1 und illegitimen ,zeugungen unterscheide1 da man also doch bevlkerungspolitische ,gesetze erliee und die ,expatriierung als ,strafe verhngte4 ,dann aber ist die ,zeugung kein gleiches ,recht fr alle mehr4 ,es ist ein groer ,irrtum1 wenn man die tatschliche ,zahl der ,geburten in unserer heutigen ,gesellschaftsordnung fr das ,ergebnis der natrlichen ,fruchtbarkeit der ,menschen hlt4 ,die ,zahl der ,geburten wre aber eine viel grere1 wenn die ,menschen sich in der ,propagation lediglich von den ,gesetzen der ,natur beherrschen lieen4 ,die mannigfaltigsten ,lebensgrundstze1 die mehr oder weniger mit der ,sittlichkeit vereinbar sind1 nehmen ,einflu auf die ,verminderung der ,zeugungen4 ,scheinbar einwandfrei ist die ,enthaltsamkeit jungfrulicher ,frauenspersonen1 welche sich der ,ehe enthalten oder keine entsprechende ,ehe einzugehen ,gelegenheit finden4 ,es ist aber immer noch die ,frage1 ob diese ,enthaltsamkeit nicht groe bel im ,gefolge hat4 ,die nicht befriedigte ,natur fllt oft dafr weit greren ,verirrungen anheim4 ,wir wissen1 da ,unzucht mit geschlechtsunreifen ,kindern1 mit ,tieren und andere ,verirrungen sehr hufig vorkommen und wahrscheinlich viel hufiger1 als beobachtet wird4 ,noch viel grer als der ,einflu der vlligen geschlechtlichen ,enthaltsamkeit ist der ,einflu der oft als unsittlich verworfenen ,manahmen1 welche auf ,unfruchtbarkeit der ,umarmungen abzielen oder die ,frucht zu beseitigen berechnet sind4 ,die abscheulichste ,ursache der ,verminderung der ,geburten ist die ,prostitution4 ,bekanntlich ist die ,geburtenziffer in ,tirol eine auffallend niedere1 und in diesem ,lande kann man folgendes beobachten4 ,unter den ,bauern findet man hufig1 da die ,mdchen das ,alter von #de ,jahren und darber erreicht haben1 ehe sie zur ,heirat schreiten1 und oft verzgert sich die wirkliche ,eheschlieung bei ,bruten in diesem vorgeschrittenen ,alter noch um ein oder zwei ,jahre1 so da die ,absicht1 von welcher sie geleitet werden1 unverkennbar ist4 ,es scheint1 da diese ,ehen widerlicher sind als manche andere ,verirrung hnlicher ,art4 ,so viel ist gewi1 da fr die ,menschen zwingende ,verhltnisse vorliegen mssen1 die eine natrliche ,vermehrung als unheilvoll erscheinen lassen1 wenn sie zu so mannigfaltigen und oft auch abscheulichen ,mitteln greifen1 die natrliche ,vermehrung einzuschrnken4 ,es ist gewi1 da die mit der ,kultur vereinbare ,regelung der ,volksvermehrung das schwierigste ,problem ist1 das den ,menschen gestellt ist1 und man kann nur wnschen1 da es im ,kollektivstaat eine richtige ,lsung finde1 wenn auch vielleicht erst nach ,generationen4 ,man mu annehmen1 da unter #ajj ,menschen mindestens #bj ,frauenspersonen leben1 die sich im zeugungsfhigen ,alter befinden4 ,sinkt trotzdem die ,zahl der ,geburten bei allen ,vlkern unter fnf vom ,hundert1 bei vielen bis auf nahezu zwei vom ,hundert im ,jahre1 so kann man sich vorstellen1 welchem ,zwange der ,verhltnisse die ,menschen ausgesetzt sein mssen4 ,und selbst rohe ,vlker verhalten sich der ,propagation gegenber nicht anders als die ,kulturvlker4 ,so hat der spanische ,reisende ,azarra bei wilden ,vlkern in ,sdamerika ,gewohnheiten konstatiert1 die offenbar darauf berechnet waren1 ,totgeburten herbeizufhren und die ,kindersterblichkeit zu vermehren4 ,die klassischen ,vlker haben die ,aussetzung neugeborener ,kinder fr erlaubt gehalten1 sie scheint auch bei ,juden vorgekommen zu sein1 ebenso bei den ,germanen4 ,was die ,juden anbelangt1 ist die ,aussetzung des ,moses ein klassisches ,beispiel4 ,der ,geburtenberschu1 welcher fr die ,propagation entscheidend ist1 hngt nicht allein von der ,zahl der ,geburten ab1 sondern vom ,verhltnisse der ,geburten zu den ,todesfllen1 und wird in einem ,lande die ,versorgung des ganzen ,volkes durch den ,kollektivstaat nach den ,grundstzen geleistet1 welche hier entwickelt worden1 so mu man annehmen1 da die ,todesflle auf viel weniger als #a1e vom ,hundert im ,jahre herabgingen1 weil ein so niederer ,prozentsatz der ,sterbeflle schon heute in vielen sanitr gut eingerichteten ,stdten beobachtet wird4 ,nimmt man nun an1 da die ,sterbeflle auf #a1b vom ,hundert im ,jahre herabgingen1 so wre die wnschenswerte ,maximalzahl der ,geburten auf #ag bis #bj vom ,tausend im ,jahre zu veranschlagen4 ,eine ,geburtenziffer von wenig ber #b ,prozent wird auch heute schon tatschlich in ,frankreich1 ,tirol und manchen ,staaten von ,nordamerika beobachtet1 obwohl gerade in ,nordamerika ,platz genug wre1 sich im ,lande auszubreiten4 ,es wird demnach im ,kollektivstaat ,gegenstand der jeweiligen ,volksbeschlsse sein1 die ,grundstze fr die ,bevlkerungspolitik festzusetzen1 die ,verhltniszahl der ,geburten zu normieren und der ,staatsverwaltung die ,maregeln vorzuschreiben1 durch welche auf die ,einhaltung dieser ,verhltniszahl hingewirkt werden soll4 ,vorausgesetzt1 da solche ,gesetze und ,maregeln fr zulssig erachtet werden1 entsteht die ,frage1 wem die ,zeugung verwehrt werden soll und wie diesen ,gesetzen ,achtung zu verschaffen ist4 ,dabei wird die weibliche ,bevlkerung zuerst in ,betracht kommen1 weil es nur darauf ankommt1 wie die ,frauen1 nicht wie die ,mnner sich zu diesen ,gesetzen verhalten4 ,nach dem1 was wir in ,,vii1 #c1 ber die freie ,liebe entwickeln werden1 ist brigens kaum zu erwarten1 da sich jemand den staatlichen ,vorschriften wegen der ,ehe und ,zeugung nicht fgen wird1 und es wre eher zu besorgen1 da eine ,eheflucht einrisse1 die ihrerseits dem ,staate gefhrlich werden mte1 daher man daran wird denken mssen1 die ,ehe den dazu ,berufenen wnschenswert zu machen4 ,doch wollen wir zunchst prfen1 wie der bervlkerungsgefahr vorgebeugt werden knnte4 ,man knnte die ,einschrnkung der ,zeugungen nach zwei verschiedenen ,richtungen normieren4 ,entweder wrde man zwar jeder ,frauensperson die ,zeugung gestatten1 aber nur bis zu einer bestimmten ,anzahl von ,kindern1 also fr etwa zwei ,kinder1 oder man wrde eine grere ,anzahl von ,frauenspersonen von der ,zeugung ganz ausschlieen1 den anderen aber die ,zeugung von ,kindern ohne jede ,einschrnkung freigeben4 ,in beiden ,fllen wrden jene ,geburten1 welche im ,widerspruche mit den ,gesetzen stattfnden1 als illegitim anzusehen sein4 ,bei dem heutigen ,stande der ,dinge wre der zweite ,weg der bessere4 ,er wrde uns die ,mglichkeit bieten1 die gesndesten ,frauen und1 wenn die ,ehe beibehalten wrde1 die gesndesten ,mnner auszuwhlen und ihnen die ,propagation freizugeben1 diese aber den anderen ganz zu verwehren4#bb ,da die ,gestattung der ,zeugung noch nicht bedingen wrde1 da von der ,erlaubnis ,gebrauch gemacht und welcher ,erfolg erzielt wird1 so mte durch ununterbrochen fortgesetzte ,beobachtung des ,verhltnisses der ,geburten zu den ,todesfllen festgestellt werden1 ob die ,verehelichungsbewilligungen vermehrt oder vermindert werden sollen4 ,auch dazu wrden die ,bevlkerungstabellen dienen1 die in ,,vi1 #h1 e1 angefhrt worden sind4 #bb ,nach einem ,berichte der ,politisch anthropologischen ,revue ,,iii ,s4 #cih hat ein russischer ,grogrundbesitzer eine ,zchtung besonders schner ,menschen mit groem ,erfolge versucht1 indem er unter seine ,arbeiter nur schne ,menschen aufnahm und die ,ehen der ,schnsten unter ihnen begnstigte4 ,so kamen #dj besonders viel versprechende ,paare zustande1 von welchen schon #ajj auerordentlich schne ,kinder gezeugt wurden1 unter welchen wieder die erste ,ehe geschlossen wurde zwischen einem reizenden ,mdchen und einem ,antinous von einem ,jngling4 ,man knnte nun dagegen sagen1 da niemand das ,recht habe1 jemand das ,zeugen von ,kindern zu verwehren4 ,es scheint aber1 da man mit diesem ,rechtsgrundsatze den ,kollektivismus unmglich machen wrde4 ,darum hat auch der ,liberalismus1 dem der ,kollektivismus verhat war1 jenes ,recht der freien ,selbstbestimmung in der ,liebe und ,ehe verbunden mit dem sozialen ,gesetze1 da niemand als die ,erzeuger fr die ,kinder1 welche geboren werden1 zu sorgen habe1 vertreten1 und diese ,grundstze konnten nur die ,folge haben1 da die bervlkerung zwar keine allgemeine1 wohl aber eine ,plage fr die einzelnen ,familien wurde4 ,man trstete sich damit1 da jeder schlafe1 wie er sich bettet4 ,allein es waren ja nicht blo die ,eltern1 die die ,lasten der allzu zahlreichen ,geburten zu tragen hatten1 vielmehr die erzeugten ,kinder selbst und mittelbar doch auch die ,gesellschaft1 welche keineswegs unberhrt bleibt von dem ,elend und der ,verkmmerung eines groen ,teiles der ,mitbrger und von der ,verwahrlosung der ,jugend4 ,darum gert die ,gesellschaft auch wieder mit sich selbst in ,widerspruch1 denn es werden ,werke der ,mildttigkeit eingeleitet1 um dem ,elende1 das die ,gesetze verschuldet haben1 abzuhelfen1 und so schwankt man hin und her und macht wieder teilweise gut1 was der ,theorie nach nur die ,eltern1 aber nicht die ,gesellschaft angeht4 ,allein wirklich interessiert sind weder die ,eltern noch die ,gesellschaft1 sondern vor allem jene1 die gezeugt werden und von der ,erde1 auf die man sie pflanzt1 doch nicht ,besitz ergreifen drfen und1 wenn sie ihren ,platz auf ,erden fordern1 grausam bestraft werden4 ,sie sind nicht im ,unrecht1 wenn sie ihren ,eltern und der ,gesellschaft fluchen1 denn so rechtlos1 wie der ,besitzlose1 ist kein ,tier4 ,die ,besitzlosigkeit ist die rgste ,sklaverei1 und wenn man den ,enterbten zuruft1 so arbeitet doch1 ein ,ruf1 den am frechsten jene erschallen lassen1 die nicht arbeiten und welche aus der ,zwangslage der ,besitzlosen wucherischen ,gewinn ziehen1 so vergit man doch1 da das ,leben nicht mit der ,arbeitstchtigkeit beginnt1 da der rmste auch zur ,arbeitstchtigkeit und zur ,arbeitsfreude nicht erzogen wird und da die ,arbeit auch nur fr jenen ist1 der ,arbeitsgelegenheit hat4 ,das ist ja eigentlich der ,sinn der ,armut1 da der ,arme von dem ,rechte1 zu arbeiten1 ausgeschlossen ist und da er1 was zweifellos ein angeborenes ,recht ist1 den ,boden zu bebauen und sich von seinen ,frchten zu ernhren1 als ,recht nicht geltend machen darf1 weil man ihn einen ,dieb nennt und als solchen bestraft1 wenn er nach den von der ,erde freiwillig hervorgebrachten ,frchten greift oder er sich anmat1 die ,frchte in ,anspruch zu nehmen1 die er selbst der ,erde abgewinnt4 ,bei solchen ,umstnden und bei solchen ,rechten der ,gesellschaft gegenber hat der berschssige offenbar das ,recht1 ihr zuzurufen3 ,ihr habt uns nicht zeugen lassen drfen6 ,es wird brigens in der knftigen ,gesellschaft das gesellschaftliche ,recht1 die ,zeugung zu beschrnken1 um so weniger bezweifelt werden1 als dem ,kollektivstaate durch die ,zeugung von ,kindern ,verpflichtungen auferlegt werden1 nmlich die ,kinder zu erhalten und zu erziehen4 ,denn wenn der ,staat allein ber alle ,frchte verfgt und alles ,nationaleinkommen verteilt1 von wem knnten die ,kinder ,versorgung und ,erziehung beanspruchen1 als eben vom ,staate8 ,und auch in der heutigen ,gesellschaftsordnung anerkennt man ein ,recht des ,staates1 die ,erzeugung von ,kindern zu erschweren oder zu begnstigen4 ,das ,recht steht dem ,staate ohne ,zweifel zu1 wenn er auch nach den ,grundstzen des ,liberalismus gegenwrtig davon keinen ,gebrauch macht4 ,es hat bis in die neuste ,zeit hinein ,gesetze gegeben1 welche die ,ehe erschweren1 oder1 im ,falle eines ,rckganges der ,bevlkerung1 sie begnstigen4 ,ebenso maen sich in vielen ,gegenden1 wo das ,zweikindersystem volkstmlich ist1 die lteren ,kinder das ,recht an1 den ,eltern bittere ,vorwrfe zu machen oder sie dem ,spotte preiszugeben1 wenn sie von weiterer ,zeugung nicht abstehen4 ,ein ,interessenkonflikt innerhalb der ,familie liegt zweifellos vor und wenn es uns verletzt1 den ,streit ausbrechen zu sehen1 so ist es doch sicherlich eine natrliche ,quelle der hlichsten ,familienstreitigkeiten1 oft der ,anla zu ,verbrechen und ,mordtaten1 sobald die ,zeugung ber eine gewisse ,grenze hinaus fortgesetzt wird1 oder verwitwete ,personen1 die schon erwachsene ,kinder haben und noch zeugungsfhig sind1 zu einer zweiten ,ehe schreiten4 ,man kann es wohl in ,zweifel ziehen1 ob einer oft lcherlicher ,begierde wegen der ,anteil lterer ,kinder am ,erdenglcke so ganz mit ,recht geschmlert werden darf1 besonders dann1 wenn es sich um das ,schicksal erwerbsunfhiger ,kinder handelt4 ,und wie hlich ist es1 wenn solche ,fragen zwischen sich nahestehenden ,verwandten aufgeworfen werden4 ,jedenfalls ist es besser1 wenn sie1 wie im ,kollektivstaate1 nur zwischen den ,einzelnen und dem ,staate zum ,austrage kommen1 da es hier nur vernnftige ,grundstze sein knnen1 nach welchen sie ausgetragen werden4 ,in wieferne der ,staat in einer kollektivistischen ,gesellschaftsordnung berechtigt ist1 die ,freiheit der ,volksgenossen in der ,propagation einzuschrnken1 mag unerrtert bleiben4 ,denn abstrakte ,rechtsgrundstze haben die ,menschen niemals geleitet4 ,vergleichen wir aber die heutigen ,zustnde mit jenen1 welche im ,kollektivstaate in ,beziehung auf die ,zeugung zur ,geltung kommen mgen1 so erscheinen uns letztere vernnftiger1 gerechter und mit dem ,wohlwollen vereinbarer4 ,wer heute von ,besitzlosen gezeugt wird1 ist ausgeschlossen von jedem ,mitbesitz1 auf den doch jeder ein unveruerliches ,recht hat1 der in die ,welt gesetzt wird4 ,denken wir uns nun1 in der knftigen kollektivistischen ,gesellschaftsordnung wrde gegen den ,willen des ,staates ein ,kind erzeugt1 so wrde der ,staat zwar solche ,kinder nicht den legitimen ,kindern gleichstellen und ihnen gegenber die ,versorgungspflicht nicht bernehmen1 die er den mit seiner ,zustimmung gezeugten ,kindern gegenber bernimmt1 er wrde sie aber nicht zur ,besitzlosigkeit verdammen4 ,er wrde ihnen und ihren ,erzeugern nur die ,rechte der ,mitgliedschaft am ,kollektivbesitze vorenthalten1 er wrde sie aber nicht von allem ,besitze ausschlieen4 ,er knnte die ,eltern und die von ihnen unrechtmigerweise gezeugten ,kinder auf einer dazu bestimmten ,insel aussetzen1 auf eine ,kolonie verpflanzen1 wo dem ,staate eine ,versorgungspflicht nicht obliegt1 oder eine solche ,familie nur von den ,rechten am kollektiven ,mitbesitze ausschlieen4 ,nicht eines jeden ,anteiles an der ,mutter ,erde wrden sie beraubt1 nur aus der kollektivistischen ,vergesellschaftung wrden sie ausgeschlossen4 ,diese ,vergesellschaftung wird nur begrndet fr jene1 welche sich den staatlichen ,gesetzen unterwerfen und insbesondere jenen ,gesetzen1 welche die ,propagation zum ,gegenstande haben4 ,wir haben im ,abschnitte ,i1 ,alinea3 ,die ,rechtsgrundstze fr die kommende ,zeit bereits darauf hingewiesen1 da die kollektivistische ,gesellschaftsregel niemand aufgezwungen werden soll1 da es jedem freigestellt bleibe1 seinen ,anteil am ,gesamtbesitze abzusondern1 aus der kollektivistischen ,gesellschaft auszutreten und eine ,abfertigung in beweglichen und unbeweglichen ,sachen zu verlangen4 ,das1 was jenen1 die sich den ,gesetzen unterwerfen1 als ,recht zugestanden wird1 wird den ,kontravenienten gegen die ,propagationsgesetze als ,strafe auferlegt1 sie werden aber nicht zur ,besitzlosigkeit verdammt4 ,so verstanden kann das ,verbot1 ,kinder zu zeugen1 offenbar nicht als ungerecht verurteilt werden4 ,der ,kollektivismus ist im wahren ,sinne des ,wortes ein ,contrat social1 weil er fort und fort auf der ,zustimmung aller ,teilnehmer beruht4 ,die ,ausscheidung1 welche jedem ,erwachsenen freigestellt1 den ,sndern gegen die ,propagationsgesetze aber strafweise auferlegt wrde1 wrde bedeuten1 da einer solchen ,familie ein ,gebiet im ,staate selbst mit einem ,anteil an ,gebuden und beweglichen ,sachen von einem solchen ,werte als ,privateigentum angewiesen wrde1 der beilufig ihren ,anteil am ,kollektivvermgen ausmacht1 aber mit ,ausschlu von allen weiteren ,vorteilen1 die der ,brger aus dem ,kollektivismus zieht4 ,sie erhielten ,privateigentum in einem ,ausmae1 das dem gesellschaftlichen ,anteile entspricht1 der ihnen zukommt1 aber nicht mehr und sie knnten nun nach ihrem ,belieben ,kinder zeugen1 so viele sie wollten1 aber auf ihre ,rechnung und ,gefahr4 ,in einem ,punkte wren sie besser daran1 als der ,besitzlose von heute1 in einem anderen ,punkte schlimmer1 aber nur dann schlimmer1 wenn der ,staat im ,austausche von ,gtern mit ihnen hart verfhre4 ,denken wir1 es wre ein ,grtner und seine ,geliebte1 die geboren hat1 oder ,frau1 die er ohne staatliche ,erlaubnis geheiratet hat4 ,der ,staat knnte ihn beim ,gteraustausch1 den der ,ausgeschlossene nicht entbehren knnte1 hart behandeln1 so wie heute der ,besitzende den ,arbeiter bewuchert4 ,es wre aber gar nicht notwendig1 da man seine ,arbeitskraft wucherisch ausnutze1 man knnte ihm fr seine ,arbeitsprodukte das volle quivalent geben1 er wrde nur die ohne ,zustimmung der ,gesellschaft erzeugten ,kinder1 seien es1 so viele es immer wren1 selbst zu erziehen und zu erhalten haben4 ,wenn er auch in keinem ,stcke verkrzt wrde1 er wrde diese ,art von ,ausschlu aus den ,vorteilen des kollektivistischen ,lebens doch gewi hart empfinden4 ,die praktischen ,grundstze fr eine solche ,absonderung wollen wir nicht nher errtern4 ,zu den gesetzlichen ,folgen der ,nichtbeachtung der ,populationsgesetze knnte auch die zwangsweise ,verbannung in ,kolonien gerechnet werden1 die noch nach den ,grundstzen der alten ,gesellschaftsordnung verwaltet werden4 ,man knnte aber auch einem ,gesetzesbertreter ein ,patrimonium in barem ,gelde geben und ihn mit der ,sndigen in einen fremden ,staat1 der ihn aufnehmen will1 einzuwandern zwingen4 ,er knnte nun whlen1 was von alledem ihm das mindest ,beschwerliche erschiene4 ,schwerlich wrde irgend ein ,brger eines ,kollektivstaates eine dieser ,lagen verbunden mit der vollen ,freiheit der ,zeugung dem ,anspruche auf die ,rechte eines ,kollektivbrgers unter ,verzichtleistung auf das ,zeugungsrecht vorziehen4 ,jedenfalls wrden doch er und seine ,kinder weit weniger ,grund haben1 sich zu beschweren1 als der ,arme von heute1 der von allzureichem ,kindersegen bedrckt ist und die ,kinder1 die sich an den armen ,erzeuger halten mssen4 ,aus ,vorstehendem kann man nun schon ableiten1 welche ,gesetze gegen gesellschaftswidrige ,zeugungen in ,betracht kommen knnten4 ,gewi hat der ,staat kein ,recht1 jene1 die keine gesunde ,nachkommenschaft erwarten knnen1 gegen ihren ,willen der ,zeugungskraft zu berauben1#bc noch die von ihnen gezeugten ,kinder zu tten1 noch gegen den ,willen der ,mutter eine ,totgeburt herbeizufhren1 noch die ,kinder auszusetzen1 ein ,recht1 das sich die ,griechen und ,rmer gegen ihre eigenen ,kinder anmaten4 ,aber eine der oben erwhnten ,beraubungen von den gesellschaftlichen ,rechten1 unter welchen dem ,betroffenen die ,wahl freistnde1 mte dem ,kollektivstaate eingerumt werden1 wenn ,jemand ,kinder zeugt1 ohne die ,einwilligung des ,staates vorher erwirkt zu haben1 sei es1 da die ,zeugung zu frh1 in allzu jugendlichem ,alter der ,eltern1 oder zu spt1 in einem ,alter1 in dem die ,zeugung nicht mehr gestattet wird1 erfolgt1 oder da die ,zeugenden wegen vererblicher ,krankheiten oder ,gebrechen von dem ,rechte der ,zeugung ausgeschlossen werden4 ,den grten ,vorteil fr die ,sicherstellung der gesellschaftlichen ,interessen in den die ,propagation betreffenden ,einrichtungen erwarte ich von der ,frauenkurie1 von der in ,,vii1 #d1 die ,rede ist1 da die ,frauen vom ,urteil ihrer ,geschlechtsgenossen sehr abhngig sind und sich in der ,frauenkurie bald eine ffentliche ,meinung bilden wird4 #bc ,wir knnen nicht wissen1 welche ,wandlungen die ,anschauungen der ,vlker im ,zukunftsstaate durchmachen werden und ob sie der ,anregung in ,matthus #ai1 #ab4 nicht doch ,folge geben werden1 wenn die ,erfahrungen dafr sprechen4 ,doch htte das nur auf weibliche ,kinder von besonders schlechten ,anlagen1 z4 ,b4 ,kretins1 ,anwendung4 #b4 ,ehe1 ,familie1 ,elternrecht1 ,wahlmtter1 ,anteil des ,staates an der ,erziehung4 ,man hat die ,frage der ,liebe von der ,frage der ,zeugung zu trennen4 ,man kann die ,liebesfreuden genieen1 ohne zu zeugen1 und in einer unglcklichen ,ehe kann man ohne ,zweifel zeugen1 ohne ,liebesfreuden zu genieen4 ,vielen ,frauen ist die eheliche ,umarmung eine ,qual und eine ,schande4 ,wir wollen zunchst untersuchen1 wie sich der ,kollektivstaat zur ,zeugung zu verhalten htte4 ,sein ,interesse gebte offenbar1 da die tchtigsten ,frauen1 gesund1 krftig1 schn und frohgemut1 mit den tchtigsten ,mnnern gleicher ,vollkommenheit ,kinder zeugten und zwar in einer ,anzahl1 welche eine angemessene1 nicht zu rasche ,vermehrung der ,bevlkerung von #e-aj vom ,tausend im ,jahre herbeifhren wrde4 ,mit dem ,zurckgehen der ,sterblichkeit mte das ,zurckgehen der ,geburten ,schritt halten4 ,die ,erfahrung wrde darber belehren1 ob die ,zeugung in der ,ehe und beschrnkt auf die ,ehe1 unter strenger ,beobachtung der ehelichen ,zeugung1 besser den gesellschaftlichen ,zwecken entsprche1 oder ob die fallweise ,verbindung zwischen zwei ,personen1 die sich jeweilig zur ,zeugung vereinigen1 und demnach wechselnd von einer ,zeugung zur anderen1 wie die ,erfahrungen und die ,neigungen der ,frau ihre ,wahl beeinflussen mgen1 vorzuziehen sei4 ,von vorn herein hat man keinen ,grund1 der ,ehe allein unbedingt den ,vorzug zu geben1 weil in allem jene ,erfahrungen entscheiden mssen1 welche erst der ,kollektivstaat machen wird4 ,krnten in sterreich ist1 so viel ich wei1 das einzige ,land1 welches beinahe ebenso viele uneheliche als eheliche ,geburten hat und eines scheint gewi zu sein1 da der ,menschenschlag in ,krnten krftig und schn ist1 wie auch die ,statistik zu beweisen scheint1 da die sozialen ,verhltnisse dort um nichts schlechter sind1 als in ,lndern1 wo die unehelichen ,geburten nur #aj1 ja nur #e vom ,hundert der ,geburten betragen4 ,setzen wir den ,fall1 da die ,ehe nicht als die edlere und in ,beziehung auf die ,zeugung einer veredelten ,nachkommenschaft nicht als die fr die ,gesellschaft ntzlichere ,form des ,liebeslebens erkannt wrde1 so knnte sie im ,kollektivstaate aufgegeben oder dem ,belieben der ,einzelnen freigegeben werden4 ,denn die ,beschrnkung der ,zeugung auf die ,ehe ist heute nur deshalb von ,vorteil1 weil die ,ehe den ,kindern in unseren ,verhltnissen eine grere ,sicherheit der ,erziehung und ,versorgung gewhrt1 als die auereheliche ,zeugung4 ,schon das ununterbrochene ,zusammenleben der ,eheleute und ihrer ,kinder ist heute von groem ,einflu auf das ,wohl der ,kinder1 abgesehen davon1 da die uneheliche ,mutter weder in hinreichendem ,mae die ,versorgung leisten1 noch in ,beziehung auf das ,erwerbsleben1 welches nach den ,grundlagen unserer heutigen ,zustnde mehr in die ,kompetenz des ,vaters gehrt1 die ,interessen ihrer unehelichen ,kinder so gut wahrnehmen1 wie der ,vater fr die ehelichen ,kinder sorgen kann4 ,allein gerade dort1 wo die unehelichen ,geburten beinahe vorwiegen1 in ,krnten1#bd hat sich auch in diesem ,belange die auereheliche ,zeugung mit dem ,versorgungs- und ,erziehungsbedrfnisse ins ,gleichgewicht gesetzt1 indem dort der ,bauer recht gern ,dirnen in den ,dienst nehmen soll1 so hat man mir mitgeteilt1 welche ein oder zwei uneheliche ,kinder mit ins ,haus bringen4 ,diese fremden ,kinder werden dann vom ,bauer in der ,hausgemeinschaft aufgezogen und zur ,arbeit verwendet1 so weit es tunlich ist4 #bd ,der ,prozentsatz der unehelichen ,geburten ist in ,krnten seit #ahij nicht unerheblich herabgegangen1 bersteigt aber immer noch #dj ,prozent4 ,da nun1 wie wir sehen werden1 die ,natur der ,dinge es mit sich bringt1 da im ,kollektivstaat der ,staat die ,kinder1 soweit durch die ,zeugung seine ,gesetze nicht verletzt werden1 versorgt1 die ,mutter allein fr die ,familienerziehung vorzugsweise in ,betracht kommt und ihre ,stelle ntigenfalls von einer ,wahlmutter vertreten werden soll1 besteht ein ,bedrfnis1 die ,zeugung auf die ,ehe zu beschrnken1 gewi nicht in dem ,mae1 wie heute1 auch in der kollektivistischen ,gesellschaft4 ,und doch wre die ,aufgebung der ,ehe fr die erste ,zeit der neuen ,gesellschaftsordnung nicht zu empfehlen4 ,einerseits weil man sich hten mu1 so altehrwrdige ,einrichtungen voreilig abzuschaffen1 wodurch man der neuen ,ordnung nur ,feinde schaffen knnte4 ,dann aber auch1 weil diese ,einrichtung der neuen ,ordnung wichtige ,dienste leisten kann4 ,beschrnkt man nmlich das ,recht der ,zeugung auf die verheirateten ,personen1 so kann der ,staat die ,auswahl gesunder ,mnner und ,frauen fr die ,zeugung leichter sichern1 als in einer ,verfassung ohne ,ehe4 ,der ,staat kann dann ,einflu nehmen auf eine vernnftige ,gattenwahl1 die aber unter allen befhigten ,mnnern der ,frau freistehen mu4 ,ohne ,beeintrchtigung dieser ,freiheit knnen die staatlichen ,organe immerhin einen migen ,einflu auf diese ,wahl ausben1 wenn die ,zeugung auf die ,ehe beschrnkt wird4 ,auch darauf kann der ,staat unter dieser ,voraussetzung ,einflu nehmen1 da die ,zeugung durch noch allzu jugendliche ,personen oder1 selbst in der ,ehe1 ber eine gewisse ,altersgrenze hinaus1 welche ein gnstiges ,zeugungsergebnis nicht mehr erwarten lt1 verhindert werde4 ,aus diesen ,grnden wird zunchst die ,fortdauer der unlslichen oder schwer lslichen ,ehe und die ,unterdrckung der unehelichen ,geburten sich empfehlen4 ,es wird aber ununterbrochen darber zu beraten und zu verhandeln und es werden mit besonderer ,rcksicht darauf ,untersuchungen anzustellen sein1 ob der ,kollektivismus eine nderung der geschlechtlichen ,verhltnisse wnschenswert macht4 ,da er sich mit jeder ,form des ,liebeslebens leichter vertrgt1 als die heutige ,gesellschaftsordnung1 ist gewi4 ,zunchst knnen wir1 wie gesagt1 nur zu dem ,ergebnisse kommen1 da der ,kollektivstaat unter vorlufiger ,aufrechterhaltung der ,ehe und mit tunlichster ,unterdrckung der unehelichen ,geburten1 oder auch1 wenn die ,ehe jedermann freigestellt wird1 nicht aber in der ,ehe die ,zeugung1 mit tunlichster ,unterdrckung jener ,zeugungen1 welche den ,populationsgesetzen zuwiderlaufen1 eine entsprechende ,einschrnkung der ,zeugungen unter ,bevorzugung jener ,zeugungspersonen1 von welchen die gesndesten1 krftigsten1 schnsten und begabtesten ,kinder zu erhoffen sind1 herbeizufhren haben wird4 ,was die ,ehe anbelangt1 so wird der ,staat nur jene ,ehen als gltig anerkennen1 die mit seiner ,einwilligung und unter ,mitwirkung der damit betrauten staatlichen ,organe geschlossen werden4 ,da aber eine ,auswahl der zur ,zeugung1 beziehungsweise zur ,ehe berufenen ,personen stattfinden soll1 werden nicht nur die ,kinder mit ,rcksicht auf die spter aufzuwerfende ,frage1 ob sie zur ,ehe zugelassen werden sollen1 hufig zu untersuchen sein1 sondern auch die ,beobachtungen an ihren ,eltern und die noch weiter zurckgehenden ,beobachtungen an den ,voreltern und die ,sektionsergebnisse1 so hoch hinauf1 als sie vorliegen und vernnftigerweise noch in ,betracht kommen knnen1 in ,bercksichtigung gezogen werden mssen und es wird sich vielleicht sehr empfehlen1 durch irgend eine ,feierlichkeit oder sonst auf eine ,art1 die zur ,ehe ,berufenen schon im frhen ,alter als zur ,ehe prdestinierte junge ,leute zu proklamieren1 um nicht nur ihre ,phantasie auf den knftigen ,beruf zu lenken1 sondern auch bei den anderen die ,resignation sich zu einer ,zeit einwurzeln zu lassen1 wo das ,geschlechtsleben noch keine ,bedeutung hat4 ,die ,folge der ,annahme dieser ,grundstze wird es sein1 da man auf mancherlei ,art die wechselseitige ,aufmerksamkeit solcher junger ,mnner und ,mdchen erregen wird1 die nach rztlichem ,gutachten nicht nur im allgemeinen zur ,ehe geeignet1 sondern auch wechselseitig ganz besonders fr einander zu passen scheinen4 ,natrlich knnte man nicht daran denken1 nach den brutalen ,vorschlgen ,platos die eigensinnig festgesetzten ,paare wie die ,haustiere zusammenzugeben1 allein man wird guttun1 eine voreilige ,wahl mglichst zu verhindern und zur geeigneten ,zeit1 nmlich wenn ,mdchen und junge ,mnner nach den ,beobachtungen der rzte 7beziehungsweise der rztin7 den ,grad der vollendetsten ,reife erlangt haben1 zu veranstalten1 da sie sich ungezwungen sehen knnen4 ,ob die ,veranstaltung von ,tanzfesten fr solche junge ,leute das beste ,mittel wre1 vernnftige ,wahlen herbeizufhren1 mag die ,erfahrung lehren4 ,man sollte meinen1 es wre vernnftiger1 da das ,mdchen den ,brutigam whlt1 als umgekehrt1 da man voraussetzen mu1 da das ,weib den echten ,sexualinstinkt sicherer besitzt1 als der ,mann1 eben weil es das ,weib ist1 das empfngt4 ,da heute der ,mann whlt1 ist nur die ,folge der ,herrschaft der ,mnner ber die ,frauen1 welche schon jetzt als eine ,unnatur empfunden wird1 und welche im ,kollektivstaate gar keinen ,sinn mehr htte1 da nicht der ,ehemann1 sondern der ,staat die ,frau und die ,kinder versorgt4 brigens wird1 wenn der ,staat die ,kinder ernhrt und die ,eltern versorgt1 das ,mdchen1 wenn auch der ,antrag des jungen ,mannes abgewartet wird1 von dem ,zwange befreit sein1 einen unwillkommenen ,antrag aus ,versorgungsrcksichten anzunehmen4 ,was nun die ,ehebewilligung anbelangt1 so knnen auch andere1 als durch die ,gesundheit bedingte ,einschrnkungen und selbst ,erweiterungen ins ,auge gefat werden4 ,nationalgemischte ,ehen knnen an die ,bedingung geknpft werden1 da sich die ,brautleute vorher ber das ,ansiedlungsgebiet einigen und da der nach seiner ,nationalitt diesem ,gebiete nicht angehrige ,teil sich verpflichtet1 die ,kinder in der diesem ,gebiete angehrigen ,sprache zu erziehen4 ,wir haben in unseren ,verhltnissen ein ,analogon4 ,die katholische ,kirche erlaubt ihren ,angehrigen die ,ehe mit ,angehrigen anderer ,konfessionen nur gegen einen ,revers1 da alle ,kinder dieser ,ehe im katholischen ,glauben erzogen werden4 ,allerdings kann die ,erfllung dieser ,verpflichtung1 da sie keinen staatlichen ,schutz geniet1 nicht erzwungen werden1 whrend die vorhin erwhnte ,verpflichtung durch das dem ,staate vorbehaltene ,miterziehungsrecht und die ,volksschule garantiert ist4 ,was aber die nationalen ,interessen anbelangt1 so liegt eine ,gefahr vor1 die wir uns nicht verhehlen drfen4 ,da nmlich aus nationalem ,chauvinismus die ,zahl der ,ehebewilligungen zum ,gegenstand des ,kampfes gemacht wrde4 ,freilich knnte auch da ein ,verteilungsgesetz gedacht werden1 wonach die ,aufrechterhaltung der numerischen ,verhltnisse der ,nationalitten der ,verwaltung zur ,pflicht gemacht werde4 ,noch wichtiger wre folgender ,fall der ,erweiterung der ,ehebewilligungen1 nmlich die ,ausdehnung auf solche1 die in gesundheitlicher ,beziehung nicht ganz entsprechen1 wenn sie nmlich einem schwerer belasteten ,beruf angehren und sich verpflichten1 die ,kinder in diesem ,berufe zu erziehen und ihm zu widmen1 eine ,verpflichtung1 die dann ihre ,ergnzung fnde in den ,gesetzen ber die ,verteilung der ,arbeit4 ,selbstverstndlich wrde diese durch ,erbschaft berkommene ,belastung der ,erhebung in bevorzugte ,berufe dann nicht im ,wege stehen1 wenn die ,bedingungen erfllt sind4 ,es ist hier der ,ort1 einiges ber die angeborenen ,anlagen der ,menschen1 spricht man doch von geborenen ,verbrechern1 und ber die ,vererbung innerhalb der menschlichen ,rasse zu sagen4 ,die ,anschauung1 da es geborene ,verbrecher gebe1 teile ich nicht4 ,es mag gewisse angeborene ,eigenschaften geben1 welche es dem damit behafteten ,individuum schwerer machen1 sich den ,gesetzen und den gegebenen ,umstnden anzupassen1 aber ein angeborener ,hang zu bestimmten ,verbrechen ist nicht erweislich4 ,die ,eigenschaften der ,menschen bestimmen ihre ,handlungen nicht allein1 sondern nur im ,zusammenwirken mit den ,umstnden und ,verhltnissen im allgemeinen und mit einzelnen ,vorkommnissen im besonderen4 ,bismarck htte nie eine zur ,einigung ,deutschlands fhrende ,handlung gesetzt1 wenn er nicht in den preuischen ,staatsdienst berufen worden wre1 den er nicht gesucht hat4 ,mancher ,selbstmrder htte nie einen ,selbstmord begangen1 wenn nicht etwa die ,betrachtung einer ,waffe eine ,ideenassoziation ausgelst htte1 die zu ,selbstmordgedanken fhrte4 ,jeder ,mensch birgt eine ,welt der verschiedensten1 sich oft widersprechenden ,anlagen und ,neigungen und welche davon ins ,spiel kommen1 hngt von der ,geschichte des ,individuums und sehr hufig von unberechenbaren ,zufllen ab4 ,der groe ,vorzug des ,kollektivismus1 der zur ,staatsomnipotenz fhrt1 ist es1 da er die ntzlichen ,anregungen1 ,anregungen1 sich der ,gesamtheit ntzlich zu erweisen1 auerordentlich vermehrt1 die gegenteiligen ,anregungen nicht nur an und fr sich vermindert1 sondern auch1 sofern sie potentiell im ,gesellschaftsleben noch vorhanden sind1 durch ,anregungen sozialer ,natur verdrngt4#be #be ,ich war vor etwa dreiig ,jahren allein in meiner ,kanzlei1 als ein ,mann bei mir eintrat1 der ,trnen in den ,augen hatte und vor ,bewegung kein ,wort sprechen konnte4 ,er berreichte mir einen ,zettel1 worauf stand1 da er soeben aus einer ,strafanstalt komme1 wo er ein ,jahr wegen ,veruntreuung abzuben hatte4 ,er suche einen ,erwerb4 ,ich lie ihn ,platz nehmen und ,schriften kopieren und da er brauchbar war1 gab ich ihm zunchst ein ,tagegeld1 spter einen ,monatlohn und niemand erfuhr etwas von seinem ,vorleben4 ,bald fand er auf ,grund meines ,zeugnisses ber seine ,verwendung in meiner ,kanzlei einen ,posten in einem ,handlungshause und dann als ,korrespondent in einer ,bank4 ,er hat nie ,anla zu einer ,klage gegeben4 ,eine hnliche ,erfahrung machte ich mit einem anderen ,beamten meiner ,kanzlei1 dessen ,vorbestrafung mir erst nach seinem ,austritte bekannt wurde4 ,allein angeborene gute ,eigenschaften -- abgesehen von deren erziehlichen ,entwickelung -- sind selbstverstndlich im ,interesse der ,gesellschaft gelegen1 weil auch der wohlerzogene ,mensch mehr leistet1 wenn er ber gute ,anlagen verfgt4 ,so hat also die ,gesellschaft ein ,interesse daran1 da nur gut veranlagte ,individuen geboren werden4 ,doch ist auf ,beeinflussung der ,zeugungsprodukte durch das ,zusammenwhlen der ,eltern von ,gesellschaftswegen nicht viel zu geben1 wenigstens nach dem heutigen ,stande der uns zu ,gebote stehenden ,kenntnisse4 ,nur das fortgesetzte ,ausschalten der schlecht veranlagten ,individuen von der ,zeugung scheint etwas fr die ,veredlung der menschlichen ,rasse zu versprechen1 nicht aber die positive ,auswahl der zu paarenden ,individuen4 ,jedes ,kind erbt einen ,teil der ,eigenschaften des ,vaters und einen ,teil der ,eigenschaften der ,mutter und in welcher ,proportion1 auf welchem ,gebiete der physischen und psychischen ,anlagen diese ,vererbung erfolgt1 ist1 derzeit wenigstens nicht bestimmbar4 ,die ,vereinigung des vterlichen und mtterlichen ,naturells in den ,kindern verhlt sich1 wie die ,legierungen verschiedener ,metalle oder die chemischen ,verbindungen von ,stoffen in verschiedenen ,proportionen4 ,verbindungen von ,kupfer und ,zink in verschiedenen prozentuellen ,verhltnissen geben ,produkte1 welche keineswegs im gleichen prozentuellen ,verhltnisse die ,eigenschaften der verbundenen ,metalle zeigen4 ,aber whrend wir bestimmen knnen1 wie viele ,teile der ,metalle wir zusammengeben1 knnen wir nicht beherrschen1 wie viele und welche ,teile des vterlichen und mtterlichen ,naturells auf die ,kinder bertragen werden4 ,darum kann das ,kind eines schnen ,vaters und einer schnen ,mutter grundhlich sein und es scheint darum1 wenigstens heute1 am meisten von einer ,paarungswahl erhofft werden zu knnen1 welche durch den ,sexualinstinkt des ,weibes bestimmt wird4#bf #bf ,auf der ,jahresversammlung des deutschen ,vereins fr ,volkshygiene in ,mnchen sprach sich ,professor ,m4 ,gruber-,mnchen dahin aus1 da der ,kampf ums ,dasein unter den ,menschen nicht immer rasseveredelnd wirke1 daher er sagte1 wir knnten1 indem wir die ueren ,hindernisse einer gesunden krperlichen und geistigen ,entwicklung beseitigen und den ,kampf ums ,dasein durch eine vernunftgeme ,zuchtwahl ersetzen1 ungeheure ,fortschritte anbahnen4 ,ganz im ,sinne dieser ,mahnung soll der sanitre ,dienst im ,zukunftsstaate wirken4 ,auf das ,eheleben der jungen ,eheleute werden die rzte belehrend und aufklrend ,einflu zu nehmen suchen4 ,die rztin wird die junge ,frau in den ersten ,monaten auf das ,beste beraten4 ,der junge ,mann wird sich mehr beherrschen mssen als heute1 die ,frau wird sich auch dem geliebten ,manne entziehen drfen1 wenn immer es ihr ,wohl und das ,wohl der ,frucht ihrer ,liebe erfordert4 ,wenn man die ,lehren des ,alphons von ,liguori ber die ,pflichten der ,frau kennt1 so wird man sagen mssen1 da das ,eheleben der ,zukunft gerade das ,widerspiel von dem sein wird1 welches jener ,moralist vorschreibt4 ,die rztin wird vielleicht durch ihren mnnlichen ,kollegen auch auf den jungen ,ehemann einwirken1 wenn die ,umstnde es erfordern und die ,ehe wird gewi an ,schnheit und ,vernnftigkeit gewinnen1 das ,los der ,frauen sich viel gnstiger gestalten als es heute ist4 ,auch hierin mu man einen ,fortschritt begnstigen und man kann nicht von allem ,anfange an vom ,kollektivismus das ,vollkommenste erwarten4 ,die ,kohabitation der ,eheleute wird ein ,privilegium bilden1 es ist aber nicht ausgemacht1 da diese ,kohabitation in bestimmten ,perioden der ,schwangerschaft nicht wird aufzuheben sein4#bg #bg ,ein ,wiener ,professor der ,anatomie hielt im ,februar #aijb in ,wien einen ffentlichen ,vortrag ber die physische ,veredlung des ,menschen und stellte so ziemlich dieselben ,forderungen auf1 wie sie hier aufgestellt werden1 aber er machte sich keine ,gedanken darber1 da diese ,forderungen in unserer ,gesellschaftsordnung nicht erfllt werden knnen4 ,er ist fr ,aufrechterhaltung der ,ehe1 ,schonung der schwangeren ,frau bis zur ,entbindung1 ,beseitigung des ,mieders whrend der ,schwangerschaft1 gewi sehr bescheiden1 ,vermeidung heftiger ,bewegungen whrend dieser ,epoche mit ,inbegriff des ,reitens und ,schwimmens1 ,schaffung eigener ,sttten1 wo arme ,frauen gebren knnen4 ,er ist gegen die ,auswahl der ,paare durch behrdlichen ,einflu1 aber1 wie es scheint1 fr den ,ausschlu aller schwchlichen und krnklichen ,zeugungspersonen4 ,um alles das allgemein durchzufhren1 braucht man den ,kollektivismus und eine gesellschaftliche ,macht ber die ,einzelnen1 die nur der ,kollektivismus bieten kann4 ,die ,lsung der ,ehe wird zu ermglichen1 aber wahrscheinlich nicht zu begnstigen sein4 ,wenn sich heute schon ,stimmen dafr erheben1 die ,ehe berhaupt nur auf ,zeit und etwa fr einen einzelnen ,zeugungsakt zuzulassen1 so kann davon zunchst gewi nicht die ,rede sein4 ,spter mag man vielleicht zur berzeugung gelangen1 da eine ,scheidung1 vorzglich auf ,verlangen der ,frau1 etwa nach der ersten ,geburt1 sehr leicht soll gestattet werden4 ,allein zunchst mu das ,system der ,scheidung und eventuellen ,trennung wie bei ,akatholiken unter manchen ,erschwerungen als das ,vernnftigste gelten4 ,von der ,frau ist die eheliche ,treue auf das ,strengste zu fordern und zwar nicht so sehr als ein ,recht des ,gatten als der staatlichen ,interessen wegen1 damit nicht unter dem ,deckmantel der ,ehe die ,zeugung durch solche ,mnner ermglicht werde1 die von der ,zeugung ausgeschlossen wurden4 ,die ,ehe wird beiden ,teilen einige ,beschrnkungen auferlegen1 die ,unvermhlten erspart sind4 ,daher ist manche ,kompensation zu gewhren4 ,trauungsfeierlichkeiten1 vielleicht grere ,wohnungsbequemlichkeiten1 gewisse ,begnstigungen in den ,honigwochen1 vielleicht1 aber doch nicht wahrscheinlich1 ,hochzeitsreisen1 eher aber ,urlaub fr die erste ,zeit der ,ehe mit ruhigem ,dahinleben an einem stillen ,orte1 der das engste und vertraulichste ,zusammenleben in schner ,umgebung gestattet1 mag einen ,ausgleich gewhren fr lngeres ,zuwarten1 die ,gebundenheit der ,ehe und vor allem der jungen ,frau fr die ,last der ,schwangerschaft und ,geburt4 ,ist die ,auswahl zur ,ehe eine besonders strenge1 so wird man von einer verheirateten ,frau mehrere ,kinder erwarten1 etwa vier4 ,wenn gleich die ,erfllung dieser ,erwartung den ,frauen gegenber nicht erzwungen werden kann1 da der ,vorschlag ,platos1 dies in der ,form auszufhren1 da man die zur ,begattung bestimmten ,paare am bestimmten ,tage in die ,tempel fhrt und in ,gegenwart von ,priestern zur ,zeugung anhlt1 als brutal und absurd verworfen werden mu1 so ist doch anzunehmen1 da es dem ,einflusse der ,frauenkurie1 ,,vii1 #d1 deren ,hauptaufgabe es wre1 dafr zu sorgen1 da ,frauen und ,mdchen sich den gesellschaftlichen ,bedrfnissen unterordnen1 und dem ,einflusse des weiblichen ,arztes gelingen wird1 den ,widerstand jener verheirateten ,frauen zu besiegen1 welche den ,liebesfreuden huldigen1 aber nicht zeugen wollen1 ein ,gedanke1 der in einer ,gesellschaft wohl keimen kann1 in welcher den von der ,ehe ausgeschlossenen ,mdchen nach den im ,abschnitt ,,vii1 #c1 entwickelten ,vorschlgen1 dieser ,ausweg freigestellt wird4 ,es bedarf offenbar eines wohlorganisierten staatlichen ,einflusses1 um den einen das ,zeugen zu verwehren und den anderen als ,pflicht darzustellen4 ,theoretisch werden alle anerkennen1 da wegen des offenbaren sozialen ,interesses die untauglichen ,personen die ,zeugung meiden1 die tauglichen aber ihr nicht aus dem ,wege gehen sollen4 ,aber der ,einzelne wird nicht immer gelten lassen wollen1 da das ,gesetz auf ihn ,anwendung habe1 schon deshalb1 weil die ,sachverstndigen sehr oft fehlgreifen werden und ,jene1 welchen sie die ,ehe gestatten1 ,krppel oder ,idioten zeugen und illegitime ,geburten gesunden ,kindern das ,leben geben werden4 ,und aus diesem ,grunde mu man auf die ,mitwirkung der oben erwhnten ,faktoren bauen4#bh ,heute bleiben diese offenbaren gesellschaftlichen ,interessen unbercksichtigt1 insofern nicht vielleicht in einzelnen ,fllen der priesterliche ,einflu sich vorteilhaft geltend macht4 #bh ,ich machte in meinem ,roman sterreich im ,jahre #bjbj ,seite #cah1 #cai1 #ccb und #ccc einen ,versuch1 den ,einflu der ,frauen in einem ,falle dieser ,art zu schildern4 ,die katholische ,moral stimmt mit unseren ,anschauungen nicht berein4 ,nach ,alphons von ,liguori soll sich die verheiratete ,frau den ,begierden ihres ,mannes jederzeit opfern1 selbst whrend einer ,krankheit1 und den malosesten ,forderungen soll sie sich wie eine ,sklavin hingeben4 ,die ,wahrscheinlichkeit1 einem siechen ,geschpfe das ,leben zu geben1 ist kein ,grund1 der ,enthaltsamkeit rechtfertigen wrde1 denn ,alles ist ,gottes ,wille4 ,fr die knftige ,gesellschaftsordnung kann man sich brigens recht wohl denken1 da nach einer ,reihe von ,jahren und nach der ,geburt einer gewissen ,anzahl von ,kindern der eheliche ,zwang aufhrt und auch das ,zusammenwohnen ein ,ende nimmt4 ,unter gewissen ,umstnden wird man dann auch auf ,gattentreue keinen ,wert mehr legen1 immer vorausgesetzt1 da keine ,kinder mehr gezeugt werden4 ,zu den ,freuden der ,ehe gehrt auch das ,zusammenleben mit den ,kindern in den ,stunden1 die nicht der ,arbeit gewidmet sind4 ,an die ,stelle der vterlichen ,gewalt soll die mtterliche ,gewalt treten1 doch soll der ,vater trachten1 sich einen ,einflu auf die ,entscheidungen der ,mutter zu sichern und zwar durch ,liebe und ,weisheit4 ,im ,falle der ,scheidung oder ,trennung folgen die ,kinder der ,mutter1 insofern nicht der in ,,vii1 #e1 b1 erwhnte ,fall des ,verlustes der mtterlichen ,rechte eintritt und eine ,wahlmutter die ,stelle der natrlichen ,mutter einnimmt4 ,der ,staat wird die ,autoritt der ,mutter den ,kindern gegenber wahren und ein darauf berechnetes ,zusammengehen der staatlichen ,erziehungsorgane mit der ,mutter fordern4 ,da im ,falle der ,verwaisung von ,kindern1 wie auch im ,falle des ,verlustes des mtterlichen ,erziehungsrechtes fr einen ,ersatz durch ,bestellung einer ,wahlmutter gesorgt werden soll1 wird der natrlichen ,mutter das ,recht zuzugestehen sein1 fr den ,fall ihres ,todes oder fr den ,fall ihrer ,abwesenheit die ,frau zu whlen1 welche1 wenn sie den ,auftrag annimmt1 zeitlich oder dauernd ihre ,stelle als ,wahlmutter zu vertreten hat4 ,aber weder ,frau noch ,mdchen darf gezwungen werden1 die ,stelle einer ,wahlmutter berhaupt oder einem bestimmten ,kinde gegenber zu bernehmen4 ,nheres ber diesen ,gegenstand enthlt der ,abschnitt ,,vii1 #e1 b1 ,alinea3 ,in der ,regel wird man4 ,da der ,staat einen ,anteil an der ,erziehung zu nehmen hat1 ist eine selbstverstndliche ,sache und es ist dem der ,abschnitt ,,vii1 #e1 a1 ber die ,erziehung gewidmet4 #c4 ,geschlechtliche ,sittlichkeit4 -- ,freie ,liebe4 ,die ,forderung der geschlechtlichen ,enthaltsamkeit auer der ,ehe wird heute den ,mdchen aus zwei ,grnden mit grter ,strenge auferlegt4 ,der erste ,grund ist eben der1 da man einer bervlkerung vorbeugen will1 die am ehesten dadurch hintangehalten wird1 da die ,mnner die ,freuden der ,liebe infolge der ,enthaltsamkeit der unverheirateten ,frauenspersonen nur in der ,ehe genieen knnen1 welche dem ,ehemanne die ,erhaltung der von seiner ,frau geborenen ,kinder auferlegt1 daher er die ,ehe solange meidet1 solange er nicht wirtschaftlich in der ,lage ist1 fr die ,familie zu sorgen4 ,alle diese ,gesetze und ,einrichtungen erschweren die ,zeugung in dem ,mae1 als es die ,gesellschaft braucht4 ,der zweite ,grund fr jene ,forderung der ,frauenehre ist die ,oberherrschaft der ,mnner ber die ,frauen und die ,anforderung1 welche demnach erstere stellen1 da die ,braut dem ,gatten unberhrt in die ,arme gefhrt werde1 obgleich den ,mdchen ein gleicher ,anspruch nicht zuerkannt wird4 ,zu den ,einrichtungen1 welche die ,geburten vermindern1 gehrt auch die ,prostitution1 wodurch die ,triebe der unverheirateten ,mnner im ausgiebigsten ,mae durch verhltnismig wenige der ,schande preisgegebene ,frauenspersonen befriediget werden sollen und zwar ohne ,wahrscheinlichkeit der ,zeugung1 welche diese ,frauen zu umgehen wissen und der sie aus geschftlichem ,interesse entgehen wollen4 ,diese ,zustnde sind im hchsten ,grade verchtlich1 nicht deshalb1 weil die ,begattung auerhalb der ,ehe stattfindet1 sondern weil sie rein mechanisch1 ohne gemtliche ,neigung1 ja ohne alle ,achtung des ,mannes vor dem ,weibe1 das er umarmt1 mit der tiefsten ,erniedrigung des ,weibes vor sich geht1 wenngleich manche ,ehen in dieser ,hinsicht sich von der ,prostitution kaum unterscheiden4 ,wir sehen1 da in unserer ,zeit die sinnlichen ,begierden in sehr hohem ,grade die ,mehrheit der ,mnner und ,frauen beherrschen und es scheint1 da diese ,vergeudung von ,krften im ,geschlechtsleben der ,tiere ganz unbekannt ist4 ,dagegen ist es allerdings zweifellos1 da es auch in unserer ,zeit viele ,mnner und ,frauen gibt1 die sehr leicht enthaltsam leben knnten1 aber man mu annehmen da sie eine geringe ,minderheit bilden4 ,es kann nun sein1 da diese hochgradige ,sinnlichkeit entweder eine ,folge des ,kulturbedrfnisses der ,einschrnkung der ,geburten oder eine ,folge der durch die ,gesellschaftsordnung bedingten ,zustnde ist4 ,wir sehen bei allen ,tieren1 da sie die ,liebesakte einstellen1 sobald der ,zeugungszweck erreicht ist4 ,dafr aber vermehren sich alle ,tiere ohne irgendwelche ,grenzen und sie drngen zur berproduktion1 die nur durch wechselseitige ,ausrottung unterdrckt wird4 ,die ,menschen beschrnken die ,umarmungen nicht auf die ,zeugungsakte und zwar in der ,ehe so wenig1 als auer der ,ehe4 ,da nun der ,kollektivstaat die ,zeugungen auch beschrnken mte1 so wird dieser ,grund eines vielleicht unnatrlichen ,kultus der ,geschlechtsliebe nicht wegfallen4 ,diese ,beschrnkung ist ein offenbares ,bedrfnis der ,kultur und ,kultur ist ja auch nicht wirklich natrlich1 wenn auch nicht naturwidrig4 ,sie kann nur dann als vernnftig gelten1 wenn sie eine ,vervollkommnung der ,natur in sich schliet und das setzt voraus1 da die ,kultur den ,naturzweck der ,selbsthaltung besser erreicht1 als die ursprngliche ,natur1 wenn sie also ein lngeres ,leben verspricht4 ,die heutige ,gesellschaftsordnung ist auch insofern schuld an jener wahrscheinlich schdlichen bertreibung des ,liebesgenusses1 als sie ,gelegenheit zu groer ,bereicherung ,einzelner gibt1 welche naturgem ein bloes ,genuleben fhren und nur daran denken1 neue ,freuden zu ersinnen1 whrend andere durch ihre ,armut veranlat werden1 dieser ,genusucht zu dienen und sie noch anzustacheln1 um aus dem ,reichtum anderer ,vorteil zu ziehen4 ,es sind das ,maitressen1 ,prostituierte und ,kupplerinnen4 ,es ist zu vermuten1 da der ,kollektivismus durch verhltnismige ,verteilung der ,arbeit und der ,gter sowie durch grere ,frderung der edleren ,gensse des ,lebens zu einer ,herabsetzung des ausschweifenden ,geschlechtstriebes fhren werde4 ,groe und leicht erregbare erotische ,sinnlichkeit wird man bald als eine ,krankheit erkennen1 die wie jede andere ,krankheit durch die rzte zu bekmpfen sein wird4 ,nach ihren ,erfahrungen wird man die ,erweckung der ,sinnlichkeit zu vermindern trachten1 und sobald man die ,sinnlichkeit nicht als sndhaft1 sondern als krankhaft zu bekmpfen unternehmen wird1 wird es auch von selbst gegeben sein1 da die jungen ,leute aufhren1 aus ihren ,begierden ein ,geheimnis zu machen4 ,dabei wird sich aber die ,bestellung von weiblichen rzten als besonders wohlttig erweisen1 weil die ,mdchen und ,frauen solche ,bekenntnisse einem ,manne weder ablegen mgen noch sollen4#bi #bi ,in ,tirol wird sich nicht leicht ein ,bauernmdchen oder ,bauernbursche der ,beichte entziehen1 aber zahllos sind die mir bekannt gewordenen uerungen von ,bauernburschen und ,mdchen der ,landbevlkerung1 da man geschlechtliche ,snden nicht zu beichten brauche1 weil sie natrlich seien4 ,nach dem1 was ich selbst aus dem ,munde der ,leute vernahm1 ist mir alles glaubwrdig1 was andere drber berichten4 ,adolph ,pichler1 aus ,tagebchern #ahej-ahii1 ,seite #caa4 ,in welchem ,mae nun ,enthaltsamkeit sittlich geboten ist1 kann nur auf ,grund jener allgemeinen ,beobachtungen beurteilt werden1 die nur im ,kollektivstaat mglich sind und welche die ,hauptaufgabe der ,sanittspersonen bilden4 ,wenn in einem ,volke eine naturgeme ,befriedigung des ,geschlechtstriebes und eine naturgeme ,herabsetzung der erotischen ,begierden allgemein verbreitet wird1 so mu sich die ,richtigkeit der ,grundstze1 nach denen man verfhrt1 in einer greren ,langlebigkeit zu erkennen geben1 und einzig und allein der ,einflu einer gewissen ,lebensweise auf die ,verlngerung des ,lebens ist der ,mastab ihrer sittlichen ,berechtigung4 ,im einzelnen ,falle aber wird sich der ,arzt schon aus gewissen ,erscheinungen1 die ,zeiten der ,ausschweifung oder der ,enthaltsamkeit nachfolgen1 ein ,bild machen knnen1 was zerstrend und was frderlich wirkt4 ,die sichersten ,merkmale fr die rztliche ,beobachtung werden psychische ,erscheinungen sein1 ,herabsetzung bestimmter geistiger ,krfte1 insbesondere ,gedchtnisschwche1 ,arbeitsunlust und anderes werden darauf deuten1 da der ,natur ,schdliches zugemutet wurde4 ,allein naturwidrige ,enthaltsamkeit wird nicht minder schdlich wirken1 wenn auch vielleicht andere ,wirkungen hervorbringen4 ,aufgabe der rzte wird es sein1 nach ,magabe ihrer ,erfahrungen auch jene ,erziehungsgrundstze festzustellen1 welche im allgemeinen oder individuell zur ,hebung der ,sexualethik fhren knnen1 wobei ich unter ,sexualethik keineswegs sexuelle ,enthaltsamkeit allein verstehe1 sondern auch innerhalb der natrlichen ,grenzen vernnftige ,hingabe an die ,gensse des ,liebeslebens4 ,diesen kommt ja nicht nur ein ,wert fr das ,individuum zu1 sondern die ,liebe zwischen ,mann und ,weib ist der ,anfang und die ,quelle aller sozialen ,ethik1 weil die auf wechselseitige ,befriedigung gerichtete ,liebesbegierde vor allen anderen ,freuden das ,zusammensein der ,menschen fordert und frdert4 ,darum mssen wir es als zweifelhaft betrachten1 ob1 wenn die ,zeugung beschrnkt werden mu1 die ,einschrnkung des ,liebesgenusses auf die ,zeugungsakte vom ,standpunkte des gesellschaftlichen ,interesses erwnscht wre4 ,die ,lsung der eben erwhnten ,aufgabe der rzte wird aber durch die ,mitwirkung der ,lehr- und ,erziehungspersonen ohne ,zweifel gefrdert werden1 da die ,erfahrung auf dem ,gebiete der psychologischen ,tatsachen in die ,kompetenz allerdings des ,arztes1 aber auch in die ,kompetenz der ,lehrer und ,erzieher fllt4 ,whrend nmlich die ,fachkompetenz der rzte sich darauf beschrnkt1 zu erkennen1 welche ,lebensgrundstze der ,erreichung des ,naturzweckes1 nmlich ein hohes ,alter sicherzustellen1 frderlich sind1 welche ihm schaden1 ist es der ,erzieher1 dessen ,aufgabe es ist1 zu ermitteln1 wie der ,mensch zur ,annahme dieser ,lebensgrundstze und dazu bestimmt werden kann1 ihnen gem zu leben4 ,fr diese ,organe der ,gesellschaft wrde zunchst in ,frage kommen1 inwiefern die zu frhe oder zu starke ,erregung der geschlechtlichen ,phantasie fr die ,sexualethik schdlich zu wirken geeignet ist4 ,diese ,frage beschftigte in den letzten ,jahren den deutschen ,reichstag4 ,eine allzu starke ,erregung der ,phantasie junger ,leute kann die ,folge des ,betrachtens von ,statuen oder ,bildern sein1 welche die nackten ,menschen darstellen4 ,dabei kommt aber wesentlich in ,betracht1 da infolge der ,notwendigkeit der ,bekleidung und der auf ,schamhaftigkeit gerichteten ,sitten ein solcher ,anblick des ,gegensatzes wegen viel strker wirkt und unter gegebenen ,umstnden wirken kann1 als er wirken knnte1 wenn die ,menschen sich1 wie in heien ,klimaten1 von ,jugend auf an den ,anblick unbekleideter ,menschen gewhnen wrden4 ,so ziemlich allgemein ist brigens die ,meinung1 da der ,anblick von ,statuen des nackten menschlichen ,krpers viel weniger die ,phantasie beeinflut1 als der ,anblick von ,gemlden1 die denselben ,gegenstand behandeln4 ,dabei ist von ,belang die ,farbe des ,materials1 sei es ,stein1 ,bronze oder ,holz1 dann auch1 da ,statuen in der ,regel einzelne ,menschen darstellen1 auf den ,bildern aber zumeist mehrere ,menschen1 auch verschiedenen ,geschlechtes1 zur ,darstellung kommen4 ,zu bemerken ist1 da im kollektivistischen ,staat infolge der alle ,bewohner umfassenden ,organisation eine ,mglichkeit besteht1 die ,jugend bis zu einem gewissen ,alter von jedem ,anblicke von ,bildwerken und ,schaustellungen gewisser ,art unbedingt fernzuhalten1 was in unserer individualistischen ,gesellschaftsordnung nicht mglich ist4 ,es scheint ferner1 da mit ,rcksicht auf die ,einwirkungen auf die ,jugend auch den ,erwachsenen gewisse ,beschrnkungen auferlegt werden knnen4 ,so wird ihnen der ,genu der ,liebesfreuden nur verstattet sein1 wo sie des ,alleinseins versichert sind und nicht beobachtet werden knnen4 ,man wird ,liebesleuten auch andere ,vertraulichkeiten1 das ,kssen1 ,berhren1 dort verwehren1 wo es dritte gewahr werden knnen4 ,diese ,beschrnkungen dienen aber auch anderen gesellschaftlichen ,zwecken4 ,der ,anblick verliebten ,gebarens hat fr den ,unbeteiligten etwas ,anwiderndes1 somit ist es rcksichtslos gegen andere1 sie zu ,zeugen selbst der geringeren ,liebesfreuden zu machen4 ,wird sich aber der ,liebende bewut1 da dem so sei1 so mu ihn die ,gegenwart anderer stren1 wenn er gesellschaftlich normal empfindet4 ,die ,liebesfreuden werden durch die ,einschrnkung nach ,zeit und ,ort auch naturgem erhht1 daher auch die ,liebenden von jenen ,einschrnkungen einen ,vorteil haben4 ,endlich fhrt die schrankenlose ,hingabe an die ,liebesfreuden zur ,trivialisierung oder zu krankhafter ,ausschweifung4 ,es unterliegt also keinem ,zweifel1 da der ,kollektivismus vom ,staate nicht nur ,produktion und ,verteilung materieller ,gter fordert1 sondern auch eine dem ,gesamtinteresse frderliche ,regelung des ,liebeslebens und der ,propagation der ,rasse4 ,die heutige ,jugend neigt nun zwar zu einer anderen ,meinung und erwartet vom ,sozialismus ,aufhebung aller ,schranken des ,liebeslebens1 auch in der ,ehe4 ,auch viele ,frauen huldigen dieser ,anschauung1 zum mindesten solche1 die zu den ,schriftstellerinnen zhlen4 ,man glaubt sich dadurch der ,natur zu nhern4 ,allein die ursprngliche ,natur des ,menschen war die ,kulturlosigkeit1 und zu dieser wollen wir ja nicht zurckkehren4 ,nur das mssen wir verwerfen1 was mit der ,herrschaft der ,wenigen zusammenhngt2 ist durch ,herstellung der wahren ,volksherrschaft diese ,herrschaft ,weniger abgeschttelt1 dann wird der ,einzelne sich den ,interessen der ,gesamtheit unterwerfen mssen4 ,nun entsteht die ,frage1 ob die freie ,liebe zu dulden sein wird4 ,unter freier ,liebe verstehen wir ,anteil an den naturgemen ,freuden der ,liebe zwischen ,personen verschiedenen ,geschlechtes1 die nicht durch die ,ehe verbunden sind4 ,da die auereheliche ,liebe aus religisen ,grnden verwerflich sei1 ,gott beleidige und im ,jenseits gestraft werde1 ist eine ,anschauung1 die ,wenige teilen1 und diese ,wenigen haben kein ,recht1 anderen ,gesetze vorzuschreiben oder sie zu krnken4 ,die ,strenge der ,grundstze der katholischen ,kirche in ihren ,lehren ber diesen ,gegenstand ist in einem sonderbaren ,widerspruche mit den tatschlichen ,verhltnissen in den katholischen ,lndern von heute1 welche durch #abjj ,jahre vor dem ,trienterkonzil noch viel schlimmer waren als heute4 ,und die heutige ,kirche ist sehr nachsichtig mit den vielen ,konkubinariern in der ,priesterschaft1 die in ,krnten1 in ,niedersterreich und in den slavischen ,lndern einen sehr groen ,prozentsatz betragen sollen4 ,hier kommt ja noch dazu die ,eidbrchigkeit und das ,sakrilegium1 welches nach den ,lehren der katholischen ,kirche mit diesen ,priestersnden verbunden ist4 ,und da der ,kanzler ,gerson auf dem ,konstanzer ,konzil schon mahnte1 man solle ,nachsicht ben mit den pflichtvergessenen ,priestern1 da sonst nach den ,erfahrungen von ,jahrhunderten noch weit grere bel zu erwarten sind1 so lt es auch die ,kirche von heute nicht an ,nachsicht fehlen1 denn es ist mir in meinem ,leben nur ein einziger ,fall zu ,ohren gekommen1 da ein solcher ,priester von der geistlichen ,autoritt amoviert worden wre1 und das erst1 nachdem bei einem gerichtlichen ,falle die ,verderbtheit dieses ,priesters errtert und allgemein bekannt geworden ist4 ,die ,beschuldigung ging nicht nur auf einfaches ,konkubinat1 sondern auch auf ,ehebruch und ,blutschande4 ,ist nun aber nach den in ,,vii1 #b1 entwickelten ,grundstzen die ,ehe eingefhrt als ein zweckmiges ,mittel1 die ,propagation im ffentlichen ,interesse zu regeln1 so ergibt sich daraus1 da die freie ,liebe nur insofern geduldet werden kann1 als sie unfruchtbar bleibt1 und wir wissen1 da das nur von dem ,willen der ,liebenden abhngig ist4 ,dieser ,art von ,verbindungen das ,unsthetische1 ,gesundheitswidrige und die ,unsicherheit zu benehmen1 wird die ,aufgabe einer fortschrittlichen ,entwicklung sein1 aber wohl kaum je in vollkommen befriedigender ,weise erreicht werden4 ,die ,frauen in ,indien1 welche sehr kinderscheu sein sollen1 sollen diesen ,zweck ohne mechanische ,hilfsmittel zu erreichen wissen4 ,jedenfalls sollte das von der ,frau allein abhngen und der ,mann weder ,einflu darauf nehmen knnen1 noch darum wissen4#cj #cj ,diese ,vorsichtsmaregeln werden zumeist verworfen1 und ,adolph ,pichler ,aus ,tagebchern #ahej-ahii1 ,seite #caj nennt sie geradezu ekelhaft1 was auch ,schffle dagegen einwendete4 ,diese ,kritik ist aber in ,anbetracht der unermelichen ,interessen1 die damit zusammenhngen1 u4 z4 im ,kollektivstaat ffentliche ,interessen1 keineswegs ausschlaggebend1 und da wre ,duldsamkeit viel berechtigter als dem ,konkubinat der ,priester gegenber4 ,dasselbe knnte man ja auch vom regelmigen ,zeugungsakt sagen4 ,er setzt auf beiden ,seiten ,unterdrckung der ,schamhaftigkeit voraus und in diesem ,opfer1 aus ,liebe gebracht1 liegt gerade der ,zauber der ,liebe4 ,da die ,unterdrckung der ,fruchtbarkeit der ,umarmungen allein den ,vorwurf der ,ekelhaftigkeit verdient und da sie1 wie ,pichler meint1 die wechselseitige ,achtung untergrabe und der ,treue ,eintrag tue1 ist ein offenbarer ,irrtum2 wre aber auch in den ,verhltnissen1 die ich hier im ,auge habe1 nicht entscheidend4 ,ja1 wenn der ,ehemann nicht viel gengsamer wird1 als er heute ist1 wird -- ausnahmsweise oder vorbergehend -- auch in der ,ehe die ,unterdrckung der ,fruchtbarkeit der ,umarmungen wegen ,schwche1 ,krankheit oder besonderer ,gefhrlichkeit der ,entbindung sich rechtfertigen lassen4 ,wird dem staatlichen ,zwecke nicht zuwidergehandelt1 so hat die ,staatsverwaltung keinen ,anla1 die freie ,liebe zu erschweren oder zu unterdrcken und sie wird alle1 die von dieser ,freiheit ,gebrauch machen1 gegen ,verunglimpfung in ,schutz nehmen4 ,damit ist aber nicht gesagt1 da das ,konkubinat zu dulden wre4 ,auch will ich hier noch bemerken1 da mir von rztlicher ,seite vorgeschlagen wurde1 auch den von der ,zeugung ,ausgeschlossenen die ,ehe1 welche aber unfruchtbar bleiben mte1 zu gestatten4 ,ich bezweifle1 da das unseren ,zwecken besser entsprechen wrde1 als was ich vorschlage4 ,dagegen werden widernatrliche ,geschlechtssnden ,gegenstand der ,bestrafung sein4 ,sie beleidigen zumeist1 so insbesondere beim ,geschlechtsverkehr mit ,tieren1 den ,adel der menschlichen ,natur und nachdem dieser ein gemeinsamer ,schatz aller ,menschen ist1 mu jede ,widernatrlichkeit als gesellschaftswidrig gelten4 ,es knnte die ,frage aufgeworfen werden1 ob den unverheirateten ,frauenspersonen nicht die ,abtreibung der ,leibesfrucht unter gewissen ,einschrnkungen zu gestatten wre4#ca ,es werden dabei zahlreiche ,rcksichten in ,betracht kommen1 deren ,gewicht man heute kaum zu beurteilen vermag4 ,wrde sie gestattet1 so wre man gewi1 da manche schlimme ,tat dadurch verhindert und da sie in der der ,gesundheit am wenigsten abtrglichen ,form und unter rztlichem ,beistande erfolgen wrde4 ,streng wrden andere ,handlungen bestraft1 welche auf ,beseitigung der bereits lebenden ,frucht gerichtet wren4 ,es scheint brigens nicht wohl mglich1 da solche ,handlungen verheimlicht werden knnen1 wenn die ,einrichtungen bestnden1 welche hier zur ,feststellung gekommen sind4 ,es wre dann unmglich1 da eine ,schwangerschaft dem kompetenten ,arzte ein ,geheimnis bliebe1 oder da sich die ,schwangere vor der ,entbindung der ,aufmerksamkeit des ,arztes entzge4 ,schon die ,unterdrckung der ,geschlechtskrankheiten macht es wnschenswert1 da der ,einzelne sich auch im geheimsten ,gebiete des ,lebens der rztlichen ,beobachtung nicht soll unbedingt entziehen drfen4 ,das wird am besten dadurch erreicht1 da schon von frhester ,jugend an jeder daran gewhnt wird1 sich regelmig der ,untersuchung eines ,arztes seines ,geschlechts zu unterwerfen4 ,diese ,untersuchungen werden sich zur ,zeit der ,geschlechtsreife auch auf die ,feststellung geschlechtlicher ,unordnungen und ,krankheiten erstrecken und in je frherem ,alter die jungen ,menschen daran gewhnt werden1 um so weniger anstig und beleidigend wird die ,untersuchung ihnen erscheinen4 #ca ,thomas von ,aquin1 der einen ,kommentar zu den ,bchern ber ,politik von ,aristoteles geschrieben hat1 worin er zwar die ,anschauungen dieses ,philosophen mitteilt1 aber offenbar in allem billigt1 sagt im ,band ,,xxi der ,ausgabe ,parma ,seite #fjj u4 f4 da1 wo die ,gesetze die ,ttung der berzhligen ,kinder dulden1 es besser sei1 zu abortieren1 welches das geringere bel wre4 ,auch manche vernnftige ,anschauungen ,aristoteles ber das ,alter1 in dem man zeugen soll1 fhrt der quinate an und er scheint zu billigen1 da man verkrppelte ,kinder nicht aufziehen solle4 ,es ist klar1 da hier ,fragen als ,probleme behandelt werden1 die man lngst entschieden glaubt4 ,allein der ,grundgedanke des ,verfassers1 sittlich ist jenes ,leben1 das dem ,menschen die ,erreichung des hchsten ,alters am wahrscheinlichsten macht1 fhrt zu der berzeugung1 da der ,zusammenhang zwischen unseren ,handlungen und jenem ,ziele nur in einer ,gesellschaftsordnung festgestellt werden kann1 welche1 was nach diesem ,grundsatze das ,richtige ist1 mit der grten ,verllichkeit zu erkennen mglich macht4 ,da das nur vom ,kollektivismus erwartet werden kann1 lehrt unsere ,untersuchung auf ,schritt und ,tritt4 ,der sittliche ,skeptizismus hat seine ,berechtigung nicht darin1 da es an einem ,mastabe der ,sittlichkeit mangelt1 sondern darin1 da unsere gesellschaftlichen ,zustnde eine ,verwirrung mit sich bringen1 welche es unmglich macht1 die ,anwendung des leitenden sittlichen ,grundsatzes1 lebe jenes ,leben1 das dir die grte ,sicherheit bietet1 das hchste ,alter zu erreichen1 auf die einzelnen ,lebensfragen zu finden4 #d4 ,die ,frauenkurie4 ,die ,frauen haben ,interessen1 an welchen die ,mnner keinen ,teil haben4 ,das ,geschlechtsleben der ,frauen ist so geartet1 da die ,liebe ihnen ,gefahren1 ,lasten und ,schden bringt1 die den ,mnnern fremd sind4 ,es entstehen daraus ,bedrfnisse1 die die ,frauen allein angehen1 auf einem ,gebiete1 worauf ihnen allein ,erfahrungen zu sammeln mglich ist und in welches den ,mnnern ,einblick zu gewhren keinen ,zweck htte1 den ,frauen aber hchst peinlich wre4 ,wie sie in gewissen ,fllen nur den ,rat und die ,hilfe eines weiblichen ,arztes annehmen mgen1 wenn es an kompetenten ,frauen nicht mangelt1 so werden sie auch nur mit ,frauen ihre ,erfahrungen ber die geheimsten ,seiten des ,liebeslebens austauschen und sich beraten wollen4 ,darum mu ihnen ,gelegenheit gegeben werden1 ,versammlungen abzuhalten1 die den ,mnnern verschlossen bleiben1 geheime ,korrespondenzen zu fhren und ,zeitschriften fr ,frauen herauszugeben1 welche den ,mnnern ein ,geheimnis bleiben mssen4 ,man knnte diesen ,verband der ,frauen und ,mdchen ,frauenkurie nennen und demselben korporative ,rechte einrumen4 ,die ,verfassung knnte ihnen das ,recht einrumen1 ber gewisse ,gegenstnde als besonderer gesetzgebender ,krper abzustimmen4 ,die ,kurie wrde sich in ,lokalgruppen und diese in ,sektionen abteilen und durch ,delegierte wrden die ,lokalgruppen1 ,kreis- und ,provinzialausschsse bilden und einen ,zentralausschu fr das ganze ,reich einsetzen4 ,so wren die ,frauen auch in der ,lage1 einen entscheidenden ,einflu auf die ,sexualmoral zu ben4 ,die weiblichen rzte wrden so auch ein ,selbstbeobachtungsmaterial von unermelichem ,umfange gewinnen und es wrden die ,zwecke einer vernunftgemen und eingeschrnkten ,fortpflanzung durch die ,frauen ebenso gefrdert werden1 wie das allgemeine ,verhltnis zwischen ,mnnern und ,frauen veredelte ,formen annehmen4 ,eine ,zurcksetzung und ,unterdrckung der ,frauen wre dann nicht mehr zu besorgen4 ,wenn die ,frauen dahin gelangen wrden1 die ,fortpflanzung blo durch den ,willen und die ,phantasie vollkommen zu beherrschen1 was nicht ganz ausgeschlossen ist1 dann wrde die ,geschlechtsliebe erst eine ,quelle wahrer ,lebensfreude werden4 ,nur der ,austausch vertraulicher ,mitteilungen ber alle im ,liebesleben gemachten ,erfahrungen zwischen ,frauen und ,mdchen kann zu einer solchen ,beherrschung der ,fortpflanzung fhren und der entscheidende ,teil ist sicherlich das ,weib und nicht der ,mann4 ,man darf nicht gelten lassen1 da der ,mann das ,recht habe1 zu sagen1 ich will ,kinder haben1 wodurch das ,weib zum unfreien ,werkzeug gemacht wird1 wohl aber hat das ,weib das ,recht1 sich zu entscheiden1 ob es ,kinder gebren will1 oder nicht4 ,die ,erfahrung beweist uns heute1 da die ,kinder ein und derselben ,ehe in ,gestalt1 ,gre1 im ,verhltnisse der ,glieder1 in den ,eigenschaften des ,gemtes und der ,intelligenz so weit von einander abweichen1 da man gar nicht an eine gemeinsame ,abstammung glauben sollte4 ,die groe ,verschiedenheit erklrt sich zweifellos daraus1 da die ,eigenschaften der ,eltern und ,voreltern in dem verschiedensten ,verhltnisse auf die ,kinder bergehen4 ,wie erklrt sich aber die verschiedene ,mischung ererbter ,eigenschaften in jedem einzelnen ,zeugungsfalle8 ,dafr fehlt noch jede ,einsicht4 ,ein ,wiener ,arzt glaubte eine ,methode erfunden zu haben1 wie man auf das ,geschlecht der ,nachkommen einwirken und mit ziemlicher ,sicherheit bewirken knne1 da ,knaben oder da ,mdchen geboren werden4 ,er behauptet1 es hnge das von der ,ernhrung der ,mutter whrend der ,schwangerschaft ab4 ,die ,theorie dieses ,arztes ist allerdings verworfen worden1 aber darum ist es doch nicht ausgeschlossen1 da eine sehr groe ,zahl von ,erfahrungen1 welche systematisch gesammelt und verglichen wrden1 es den ,frauen mglich machen knnte1 dahin zu wirken1 da gewisse ble ,eigenschaften des einen oder des andern ,elternteils auf die ,kinder nicht bergehen1 da mehr die ,eigenschaften der ,mutter oder jene des ,vaters erhalten blieben1 wie es ja1 wie schon erwhnt1 auch sehr wnschenswert wre1 wenn die ,empfngnis vom ,willen der ,frau allein abhngig wre4 ,formen wir doch alles nach unseren ,bedrfnissen1 weshalb soll es nicht auch auf diesem ,gebiete gelingen1 unsere ,zwecke zu erreichen8 ,aber wenn auch diese ,bestrebungen erfolglos blieben1 von ,vorteil wre es gewi1 wenn die ,frauen alles1 was sie allein oder doch nher als die ,mnner angeht1 nach ihren besonderen ,bedrfnissen gestalten knnten und dazu wrde ein solcher ,verband unter den ,frauen sicherlich dienen knnen4 ,auch sonst wird man nicht die ,rechnung ohne den ,wirt machen1 wenn man darauf rechnet1 da die ,frauenkurie den richtigen ,instinkt fr alle gesellschaftlichen ,interessen an der ,propagation haben und fortentwickeln wird und da sie einen mchtigen ,einflu dem ,einzelnen gegenber mit ,erfolg geltend machen wird1 wie am ,schlusse von ,,vii1 #a1 ausgesprochen wurde4 ,was die ,frage anbelangt1 welche ,berufe den ,frauen verschlossen bleiben sollen1 so kann man nur sagen1 es sollen zu jedem ,berufe die dazu ,tauglichsten ausgewhlt werden1 seien es ,mnner oder ,frauen4 ,die ,meinung1 da es den ,frauen an geistigen ,krften und ,energie fehle1 ist ganz falsch4 ,was nur den begabtesten ,mnnern erreichbar ist1 ist natrlich nur den begabtesten ,frauen erreichbar und der ,versuch1 sie von irgend einem ,berufe unter dem ,vorwande auszuschlieen1 da ,frauen weniger begabt seien als ,mnner1 ist ein ganz ungerechtfertigter ,kampf um ein ,privilegium1 das mit dem ,wohl des ,ganzen nicht vereinbar ist und dem ,fortschritte nur hinderlich sein kann4 ,die ,meinung1 die weiblichen ,glieder der ,gesellschaft sollen nur der ,familie leben1 hat fr oberflchliche ,menschen etwas sehr ,bestechendes1 aber sie ist schon heute nicht begrndet1 wo doch die ,familie viel umfassendere ,aufgaben hat1 als im ,sozialstaate4 ,zunchst gibt es zahlreiche ,frauenspersonen1 die sich nicht verehelichen knnen1 und1 wenn sie krnklich sind1 nicht verehelichen sollten4 ,es kann also jener ,grundsatz schon reichlich fr ein ,drittel der ,frauenspersonen keine ,anwendung haben4 ,zum ,teil nun mgen solche zwar als dienende ,personen in eine ,familie eintreten1 aber es besteht sicher kein ,grund1 des ,familienberufes wegen alle ,frauen von hheren ,studien auszuschlieen1 wie es ja andererseits auch nur einem kleinen ,bruchteile der ,mnner bestimmt ist1 sich fr einen gelehrten ,beruf vorzubereiten4 ,ferner gilt jener ,grundsatz auch heute nicht fr die buerlichen ,kreise1 in welchen die weiblichen ,glieder und insbesondere auch die ,ehefrauen1 wenn auch nicht in allen1 doch in den meisten ,arbeiten der ,mnner mitwirken4 ,ebensowenig knnen die ,frauen der ,arbeiter sich vom ,erwerbe auer dem ,hause ganz freimachen1 weil die ,erhaltung der ,familie davon abhngt4 ,endlich fhrt die ,beschrnkung der ,frauen auf ihren ,beruf in der ,familie zu einer hchst ungleichen ,belastung der ,frauen und zur ungleichen ,ausntzung ihrer ,krfte4 ,frauen1 die keine ,kinder haben und oft ihren ,mann den ,tag ber nicht zu ,hause sehen1 fhren ein des1 beinahe nutzloses ,leben1 andere sollen fr zehn und zwlf ,kinder sorgen und ,kranke pflegen und knnen sich schon aus diesem ,grunde nicht schonen1 wenn sie ein ,kind unter dem ,herzen tragen4 ,wie pharisisch die ,mahnung unserer ,gelehrten ist1 man solle den ,frauen den ,beruf in der ,familie erhalten1 geht daraus hervor1 da man bei jedem greren ,bau hochschwangere ,frauen sehen kann1 die mit ,ziegeln und ,mrtel belastet die ,gerste auf und ab klettern mssen1 was aber jene ,gelehrten geduldig mit ansehen und wogegen sie keine ,bcher schreiben1 wohl aber dagegen1 da sie statt des ,familienberufes einen gelehrten ,beruf whlen4 ,im ,sozialstaate werden alle ,zuflle tunlichst ausgeglichen und darum wird eine ungleiche ,belastung der ,frauen nicht in erheblichem ,mae vorkommen4 ,es entfllt die wirtschaftliche ,familienttigkeit1 wenn die gemeindeweise ,hauswirtschaft eingefhrt wird4 ,auch die staatliche ,anteilnahme an ,unterricht und ,erziehung entlastet die ,frauen von einem groen ,teil ihrer heutigen ,berufsarbeit und da auch in der ,hauswirtschaft die ,arbeitsteilung durchgefhrt werden wird1 ist im ,sozialstaate noch weniger als heute davon die ,rede1 da die ,ttigkeit der ,frauen1 oder gar die der unverehelichten weiblichen ,glieder der ,gesellschaft auf die ,familie beschrnkt werden mten4 ,die ,familie wre eine ,blutgemeinschaft1 aber keine wirtschaftliche ,einheit mehr4 #e4 ,die ,erziehung4 a7 ,pflichten des ,staates der ,jugend gegenber4 ,dem ,kollektivstaate liegt1 da er alle ,bedrfnisse zu befriedigen hat1 wenn er sich in den ,besitz aller ,mittel setzt1 ob1 fr die ,erziehung aller ,kinder zu sorgen4 ,wie vieles der ,staat auch heute als ,rechtsstaat zu leisten htte und in ,wirklichkeit vernachlssigt und welchen ,schaden er dadurch der ,kultur und dem ,fortschritte1 der ganzen ,menschheit1 zufgt1 entnimmt man den neuesten ,erfahrungen ber das ,elend der ,jugend4 ,nicht nur die emprendste ,grausamkeit haben zahlreiche ,kinder zu erdulden1 sie sind nicht allein physischem ,verkmmern ausgesetzt1 sondern sie werden der sittlichen ,verderbnis in die ,arme gefhrt1 zu unbrauchbaren ,gliedern der menschlichen ,gesellschaft1 ja zu ,feinden ihrer ,mitmenschen herangezogen und der ,staat sieht zu1 ohne sie gegen solchen verderblichen ,einflu zu schtzen1 obwohl die ,gesetze ein ,recht der ,kinder auf ,versorgung und ,erziehung normieren und es ,sache des ,staates ist1 dieses ,recht zu verwirklichen und ,einrichtungen zu treffen1 welche den bestehenden ,rechtsanspruch geltend zu machen ermglichen4 ,in ,wien wurde eine ,mutter1 die ihr ,kind systematisch zu ,tode qulte1 als ,mrderin hingerichtet1 aber durch viele ,jahre hat sich niemand darum gekmmert1 was in dieser ,familie vorgeht und htten die ,behrden davon erfahren1 so wren sie in ,verlegenheit gewesen1 abzuhelfen4 ,denn man hat jene ,anstalten nicht1 die man braucht1 um die ,kinder aus der ,gewalt solcher ,eltern zu befreien4 ,wie das im preuischen ,landrechte anerkannte ,recht auf ,arbeit1 ist auch das im sterreichischen brgerlichen ,gesetzbuche anerkannte ,recht auf ,erziehung ein leeres ,wort4 ,die ,zeitungen berichten1 da in ,england ,mitte der achtziger ,jahre eine ,national ,society for the ,prevention of ,cruelty to children gegrndet worden sei1 welche sich die ,aufgabe setzte1 diesem bel des ,kinderelends zu steuern4 ,in #ae ,jahren wurden auf ,betreiben dieser ,gesellschaft1 welche ein ,gebiet umfat1 das von #bb ,millionen ,menschen bewohnt wird1 #fejj ,elternpaare gerichtlich verurteilt1 auf #aajh ,jahre ,gefngnis erkannt1 #bjbc ,pfund ,geldbuen eingetrieben4 ,es haben #aji #cfd ,kinder die ,wohltaten des ,schutzes dieser ,gesellschaft erfahren und auf ,betreiben dieser letzteren sind ,gesetze erlassen worden1 die das bel mildern4 ,die ,grausamkeit vieler ,eltern wird als grauenerregend geschildert und man fand1 da ihnen jedes ,werkzeug willkommen war1 womit sie den ,kindern ,schmerzen verursachen konnten4 ,obwohl sicher nur die grbsten ,versndigungen der ,eltern gegen ihre ,kinder ins ,auge gefat werden konnten1 ermittelte die ,gesellschaft3 #be #dcg ,kinder1 die grausam mihandelt wurden1 #fb #hhg ,kinder1 die verkmmert und halb verhungert waren1 #gab seien ganz zu ,grunde gegangen1 #ab #ffc zum ,betteln angehalten1 #d #dfj ,mdchen zum ,opfer widernatrlicher ,wollust gemacht und #c #bje ,kinder durch harte und gefhrliche ,arbeit im ,wachstum geschdigt1 durch ,mihandlungen verstmmelt1 verrenkt1 an ,seiltnzer und ,akrobaten verkauft worden1 ------- #aji #cfd in allem4 ,bis #ahhe wurde in solchen ,fllen gar nichts vorgekehrt1 der ,staat berlie diese hilfreiche ,ttigkeit einer ,privatgesellschaft1 erst durch sie erfuhr er diese belstnde4 ,und wenn solche ,kinder heranwuchsen1 wurden sie ,gegenstand des ,abscheus und der ,verachtung1 whrend es die ,autoritten sind1 welche ,abscheu und ,verachtung verdienen1 weil sie trotz eines unermelichen ,aufwandes fr staatliche ,zwecke gar nichts davon aufwendeten1 einem solchen ,elende zu steuern und solcher ,schdigung der wichtigsten staatlichen und ,gesellschaftsinteressen abzuhelfen4 ,die ,statistik der von dieser ,gesellschaft ermittelten ,flle von ,pflichtwidrigkeit der ,eltern ergab1 da ,armut1 ,mangel an ,bildung der ,eltern und eigenes ,verschulden der ,kinder ohne allen ,einflu auf diese tyrannische und verbrecherische ,pflichtwidrigkeit war4 ,sie kommt in allen ,schichten der ,bevlkerung vor und pflanzt sich wahrscheinlich von den ,eltern auf die ,kinder und ,kindeskinder fort4 ,wir wollen nun untersuchen1 was der ,staat nach dem heutigen ,stande der ,kultur zu tun schuldig wre1 und im ,falle der ,einrichtung einer kollektivistischen ,gesellschaftsordnung zu tun vermchte1 um nicht nur solchem ,kinderelende vorzubeugen1 sondern um die ,menschen auf eine nie geahnte ,hhe der ,vollkommenheit des ,einzelnen und der ,gesellschaft zu erheben4 ,da der ,kollektivismus die ,aufgabe1 aber auch die ,macht htte1 sich eines allzureichen ,anwachsens der ,bevlkerung zu erwehren1 und da die ,mittel vorhanden wren1 diese ,aufgabe des ,staates zu erfllen1 wurde in ,,vii1 #a1 gezeigt1 hier soll nur der ,einflu errtert werden1 den der kollektivistische ,staat auf die ,erziehung zu nehmen htte4 ,der ,vorschlag1 den ,plato macht und der bei vielen sozialistisch gesinnten ,arbeitern ,anklang gefunden haben soll1 da die ,kinder von den ,eltern zu trennen seien und in eigenen staatlichen ,anstalten erzogen werden sollen1 ist zu verwerfen1 weil er das ,kind mit dem ,bade verschttet und nicht nur pflichtvergessene ,eltern trifft1 sondern auch das ,gute unterdrckt1 das die ,familienerziehung sehr hufig hat4 ,auch bringt er den ,staat um ,leistungen1 welche gute ,eltern freudig ohne ,gegenleistung der ,kindererziehung widmen4 ,der ,staat soll nun von der ,geburt der ,kinder an sich an der ,erziehung mit beteiligen1 die ,eltern unterweisen1 belehren und berwachen1 sie fr die ,erziehung verantwortlich machen und fr ,ersatz sorgen1 wenn die ,eltern pflichtvergessen1 untchtig1 durch ,arbeit oder ,krankheit verhindert sind oder den ,kindern durch den ,tod geraubt werden4 ,einen wichtigen ,einflu mu der ,kollektivstaat ohnehin durch die ihm obliegende ,versorgung der ,kinder mit ,wohnung1 ,kleidung1 ,nahrung und ,unterricht ausben und so handelt es sich immer nur um einen verhltnismig nicht sehr groen ,aufwand1 der berdies auch der ,erziehung der ,eltern selbst zu ,gute kommt1 da sie1 als ,organe des ,staates veredelnd auf die ,kinder einwirkend1 auch selbst an dieser ,veredelung teilnehmen1 denn sie werden gezwungen sein1 jene ,forderungen im ,leben selbst zu erfllen1 deren ,erfllung sie von den ,kindern fordern mssen6 ,sie knnen ja doch nur beispielgebend wirken4 b7 ,erziehungsorgane4 ,fr die ,zeit1 in welcher die ,eltern der ,arbeit obliegen1 sich also von den ,kindern entfernen mssen oder ihnen die notwendige ,aufmerksamkeit nicht widmen knnen1 hat der ,staat ,kinderpflegerinnen und ,erzieherinnen zu bestellen1 whrend die ,kinder der breitesten ,schichten der ,bevlkerung in dieser ,zeit heute sich selbst berlassen werden mssen und verwahrlost bleiben1 zumeist ohne ,verschulden der ,eltern infolge sozialer belstnde1 die der ,kollektivismus ja eben zu heilen berufen ist4 ,wenn aber jener ,teil der ,erziehung1 der auch im ,kollektivismus unter normalen ,umstnden den ,eltern selbst berlassen bleibt1 von ihnen nicht besorgt wird oder werden kann1 soll der ,staat fr einen ,ersatz1 fr ,pflegeeltern1 zunchst wohl fr eine ,pflegemutter sorgen1 welche den ,kindern jene ,obsorge zu ,teil werden lt1 die sie sonst von den ,eltern zu erwarten htten4 ,die ,untersuchung wnschenswerter ,verhltnisse der ,propagation ergibt1 da eine sehr groe ,anzahl der ,frauen sich der ,ehe und ,kindererzeugung werden enthalten mssen1 darum aber doch zur ,kindererziehung im besten ,sinne des ,wortes tauglich sein mgen4 ,besonders diese sollen zum ,ersatze der ,eltern herangezogen werden und die ,erfahrung beweist1 da solche ,pflegemtter ganz vortrefflich geeignet sein knnen1 die ,erziehung zu leiten1 da sie nach kurzer ,angewhnung1 besonders wenn ihnen sehr junge ,kinder anvertraut werden1 wahre ,mutterliebe empfinden1 und da ihnen das bernehmen der ,mutterpflichten besonders dann willkommen sein wird1 wenn der ,staat fr die materiellen ,kosten der ,versorgung aufkommt und solche ,lasten mit der ,pflegemutterschaft nicht verbunden sind4 ,es sind aber auch andere ,frauen zur bernahme dieser ,aufgabe geeignet1 so ltere ,frauen1 welche keine eigenen ,kinder mehr zu erziehen haben1 besonders die ,gromtter der betreffenden ,kinder1 kinderlose ,ehepaare1 ,eltern1 die nur ein einziges ,kind haben1 dem sie gern einen ,gespielen an die ,seite geben mchten1 auch junge kinderlose ,witwen1 welche sich nicht wieder verehelichen wollen1 und es unterliegt keinem ,zweifel1 da dem ,staate eine groe ,auswahl freiwilliger ,krfte zur ,verfgung stnden1 die ganz hervorragend geeignet wren1 die husliche ,erziehung zu leiten4 ,die ,eltern aber sollen die ,erziehung nicht allein leiten1 der ,staat soll durch seine ,organe mitwirken1 wodurch diese in die ,kenntnis aller ,irrtmer und ,nachlssigkeiten der ,eltern kommen mssen4 ,es ist in ,v1 #b1 ,alinea3 ,nach der ,geburt1 gezeigt worden1 da der ,arzt schon den ,neugeborenen seine ,aufmerksamkeit zu widmen hat1 und auch der ,pdagoge1 welcher fr die geistige ,vervollkommnung der ganzen ,gemeinde verantwortlich ist1 wird die ,eltern schon bei den ersten ,zeichen der beginnenden ,seelenttigkeit zu beraten haben1 wie die ,intelligenz zu frdern1 ,untugenden vorzubeugen1 ethische ,vollkommenheit frh zu wecken ist4 ,viele ,eltern wissen1 welches ,ziel sie anzustreben haben1 es fehlt ihnen aber ,geduld und ,kenntnis der ,kinderseele und sie wissen sich nicht zu benehmen1 wenn mehrere ,kinder derselben ,familie eine verschiedene ,behandlung fordern4 ,da es mglich ist1 selbst begangene ,fehler gut zu machen und wieder einzulenken1 wenn man falsche ,wege eingeschlagen hat1 hat die obengedachte ,gesellschaft in ,england erfahren4 ,es ist vorgekommen1 da pflichtvergessene ,eltern zu lngerer ,gefangenschaft verurteilt und mittlerweile ihre ,kinder in gute ,pflege und ,erziehung genommen wurden und da die ,eltern1 als sie ihre nun wohlaussehenden und frhlichen ,kinder wiedersahen1 wirkliche ,elternliebe erwachen fhlten und ein normales ,verhltnis zu den ,kindern hergestellt wurde4 ,um so sicherer werden geringere ,verirrungen ohne ,schaden bleiben1 wenn sie frhzeitig entdeckt und abgestellt werden4 ,in der ,regel wird man die ,mutter als die wichtigste ,person in der ,erziehung anzusehen haben und die ,kinder in ,allem an sie weisen mssen4 ,ihr wird die ,verhngung grerer ,strafen1 die ,zuerkennung von ,belohnungen1 die ,erfllung kleiner ,bitten vorzubehalten sein und die staatliche ,erziehung sich so wenig als mglich zwischen ,mutter und ,kind drngen drfen1 zum mindesten erkennbar fr die ,kinder4 ,darum wird auch der ,abnahme der ,erziehung eine ftere ,verwarnung und ,beratung der ,mutter vorangehen und dazu nur gegriffen werden1 wenn es unbedingt notwendig und ein vorteilhafter ,ersatz mglich ist4 ,in einem solchen ,falle wird die ,verwaltung zu prfen haben1 ob das ,kind in eine andere ,gemeinde zu versetzen sei1 um einen verderblichen ,einflu der ,mutter zu verhindern1 wogegen wieder in ,betracht kommt1 das die ,konstanz der ,verhltnisse1 die ,fortsetzung des ,zusammenseins mit ,kindern1 mit welchen jene aufgewachsen sind1 die ,fortdauer der sonstigen ,erziehungsumstnde1 die ,einwirkung der bisherigen ,lehrer und ,erzieherinnen1 sich als wnschenswert erweisen und da die gnzliche und dauernde ,trennung von ,mutter und ,kind auch dadurch1 wenn es notwendig1 gesichert werden kann1 da die ,mutter1 beziehungsweise die ,eltern in einen entfernteren ,ort versetzt werden1 was bei drei ,vierteln der ,bevlkerung gar keine ,schwierigkeiten bietet4 ,da die ,eltern den grten ,teil des ,tages aber der ,arbeit widmen mssen1 sollen die ,kinder in dieser ,zeit den ,kinderpflegerinnen berlassen werden1 welche mit ihnen spielen1 sie spazieren fhren1 ihnen ,mrchen erzhlen1 ,rtsel aufgeben1 sie auf die ,schnheiten der ,natur1 die ,ntzlichkeit der ,pflanzen und ,tiere aufmerksam machen1 sie ,gedichte memorieren lehren und auf das intensivste erzieherischen ,einflu ben und sie scharf berwachen sollen4 ,damit gemeinsame ,spiele und allerhand bungen der ,geschicklichkeit1 der ,tugend1 sowie der ,intelligenz zu verbinden1 frhzeitig gesellige ,vollkommenheit zu entwickeln1 ist eine ,hauptaufgabe der ,pflegerinnen1 wobei der ,grundsatz zu beobachten ist1 die ,kinder den ganzen ,tag ber soviel als mglich im ,freien und in gesunder ,bewegung zu halten4 ,eine ,pflegerin wird fr #bj solcher ,kinder ausreichen und es wird zu prfen sein1 inwiefern die beiden ,geschlechter und die verschiedenen ,jahrgnge getrennt1 oder vereint zu fhren seien1 wobei die ,pflegerinnen auch darauf zu achten haben1 die intelligenteren und besseren ,kinder der lteren ,jahrgnge selbst wieder als ,erziehungsorgane zu gebrauchen1 sie alles das versuchen zu lassen1 was ihnen selbst obliegt1 sie die ,jngeren zurechtweisen1 belehren1 ihnen erklren und erzhlen zu lassen1 wodurch wieder ntzliche ,talente entdeckt und gefrdert werden knnen4 ,mit dem ,schulunterricht soll so eine spielende und daher weniger ermdende ,unterweisung und ,ausbildung verbunden1 frh aber jede ,art von ,ttigkeitstrieb entwickelt werden4 ,insbesondere auch wirkliche ,arbeiten soll man von den ,kindern von frh auf in steigendem ,mae und als ,vorbereitung fr die spteren ,aufgaben fordern4 ,zu diesen gehrt das ,sammeln von ,beeren1 ,schwmmen1 ,frchten aller ,art1 das ,auslesen geniebarer ,dinge1 ,enthlsen von ,frchten1 ,dienstleistungen in der ,kche1 im ,hauswesen1 bei ,tische1 weibliche ,handarbeiten aller ,art1 das ,verrichten von ,botengngen1 das ,auflesen von ,kartoffeln1 das ,jten der ,felder und tausend andere ,dinge soll man von ,kindern fordern1 welche den ,geist und ,krper nicht ermden1 sondern anregen und frh das ,gefhl erwecken1 da man ntzlich ist4 ,berichten die statistischen ,ausweise1 wie viele ,zentner von ,beeren1 ,schwmmen1 ,kartoffeln1 pfeln und ,birnen die ,kinder im ganzen ,reiche gesammelt1 wie viele ntzliche ,dinge sie geschaffen haben1 so wird frh der soziale ,instinkt geweckt1 da der ,mensch auf der ,welt ist1 um dem ,mitmenschen ntzlich zu sein4 ,mit steigendem ,alter mu immer grere ,beharrlichkeit und ,selbstberwindung1 mehr ,mut und ,opferwilligkeit gefordert werden und ntzliche ,arbeit ist die beste ,erziehung4#cb #cb ,es werden in sterreich alljhrlich viele ,hunderte von ,millionen fr ,kinderspielzeug vergeudet und die ,eltern spielen dabei eine recht alberne ,rolle4 ,spielende ,arbeit macht diesen ,aufwand unntig4 ,begabten ,kindern1 die schon mehr erwachsen sind1 sind auch in dieser ,hinsicht immer schwierigere ,aufgaben zu stellen4 ,so wie die besten ,schler lterer ,jahrgnge die jngeren berhren1 ihnen vieles erklren1 ihre ,aufgabenhefte einer ersten ,durchsicht unterziehen sollen1 um so ihren ,beruf zum ,unterrichte zu erweisen und selbstlehrend zu lernen1 so sollen sie auch dem ,beamten1 den ,lehrern1 der ,bibliothekarin mit ,hilfsleistungen an die ,hand gehen1 statistische ,tabellen berechnen1 ,schriften kopieren1 ,bcher ordnen und dergleichen mehr4 ,kinder mssen immer beschftigt1 immer angeregt1 in allem ,geringsten1 nicht verletzend und ungeduldig aber frdernd getadelt werden1 nichts ,unvollkommenes1 so gering es auch sei1 darf man ungergt hingehen lassen und darum mssen sie immer sich unter ,aufsicht wissen4 ,schon beim ersten ,erwachen der ,intelligenz und bei den ersten ,worten1 hat man auf richtige ,aussprache und richtigen ,gebrauch eines jeden ,wortes zu dringen1 nicht ein einziges ,mal darf man ungergt hingehen lassen1 da sie l fr r sagen1 ,wrter falsch anwenden1 ,satzverbindungen verfehlen1 es gengt1 das ,richtige statt des ,verkehrten zu setzen und man braucht sich dabei nicht lange aufzuhalten4 ,welche ,summe von ,erziehungsttigkeit kann eine solche ,kinderpflegerin leisten6 ,fr ihre ,ausbildung werden besondere ,unterrichtsanstalten eingerichtet werden und man wird fr eine ,gemeinde von #ajjj ,kpfen etwa #bj-be solche ,pflegerinnen bestellen mssen4 ,dieser scheinbar groe ,arbeitsaufwand wird leicht hereingebracht durch unermeliche ,arbeitsersparnis anderer ,art1 die der ,kollektivismus ermglicht4 ,den ,pdagogen und den ,lehrern wird die berwachung und oberste ,leitung des ,erziehungsdienstes obliegen4 ,hier will ich bemerken1 da ich das erziehungsbedrftige ,alter bis zum vollendeten #ah4 ,lebensjahre ausgedehnt wissen mchte4 ,so lange soll auch das unselbstndige ,alter dauern4 ,es ist die ,frage1 ob der ,entgang der ,arbeit zu ertragen wre1 der dadurch entsteht1 da der ,volksunterricht erst mit diesem ,alter eingestellt wird1 da bei uns die ,masse der ,jugend mit #ad ,jahren1 ja unter den ,bauern in sterreich mit #ab ,jahren vom ,unterricht befreit und zur ,arbeit herangezogen wird4 ,allein die ,organisation der ,arbeit drfte eine solche ,ausdehnung des ,volksunterrichts mglich machen4 ,mehr mchte ich aber nicht vorzuschlagen wagen4 ,da die jungen ,leute vom vollendeten #ah4 ,lebensjahre an aber ganz selbstndig sein sollen1 kann fr kollektivistische ,staaten wohl empfohlen werden4 ,denn geschftskundig braucht der ,kollektivbrger nicht zu sein und da er vom #ai4 ,lebensjahre ganz zur ,arbeit herangezogen wird1 die ,arbeit aber die einzige ,steuer ist1 die der ,kollektivbrger zu entrichten hat1 so soll er auch von diesem ,alter an stimmfhig und der ,erziehungsgewalt nicht mehr unterworfen sein4 ,wenn in den folgenden ,zeilen die ,erziehung im ,kollektivstaat besonders eingehend behandelt wird1 so veranlassen mich dazu verschiedene ,rcksichten4 ,zunchst mu die ,erziehung der ,gesellschaftsordnung angepat werden und man wird in meiner ,darstellung finden1 da berall darauf ,rcksicht genommen wird1 die ,jugend in diesem ,sinne zu erziehen4 ,dann gewinnt der ,staat durch den ,kollektivismus so unermeliche ,mittel1 da ihm viel hhere ,erziehungsaufgaben gestellt werden knnen1 als heute dem ,einzelnen1 wobei gleichfalls jene ,vorzge in der ,erziehung zutage treten1 die die ,groproduktion fr die ,sachproduktion gewhrt4 ,endlich wird man berall fhlen1 welche ,erleichterung einer vernnftigen ,erziehung und selbst dem ,unterrichte die ,unterdrckung der ,grostdte bietet4 c7 ,die physische ,erziehung4 ,diese fllt zumeist mit der ,versorgung zusammen1 die der ,staat zu leisten und wobei er sich nach den durch den ,sanittsdienst gemachten ,erfahrungen zu richten hat4 ,in unserer ,gesellschaftsordnung erleiden viele ,hunderttausende von ,kindern einen dauernden ,schaden durch die ,unvernunft1 die ,unwissenheit und auch durch die ,armut der ,eltern4 ,in einem ,bezirke ,niedersterreichs bemerkte der ,arzt1 der sich dort niederlie1 da die meisten ,kinder der ,bauern rachitisch waren4 ,er gab die ,schuld nur der unzweckmigen ,nahrung4 ,man entwhnt die ,kinder zu frh der reinen ,milchnahrung und fttert sie mit einem ,mehlbrei1 der der ,ansicht des ,arztes zufolge diese schdliche ,wirkung hervorbrachte4 ,in ,steiermark richten die ,bauern ihre ,kinder mit einem ,mohnkpfeabsud1 den sie ihnen verabreichen1 um sie einzuschlfern1 oder durch ,anstopfen mit ,sterz zu ,grunde1 ohne da sie jemand ber das ,verderbliche ihrer ,einschlferungspraxis oder ,ernhrungsmethode aufklrte4 ,dort soll es dahin kommen1 da die ,kinder auf diese ,weise geradezu verbldet werden4 ,bis in die neueste ,zeit kmmerte sich niemand darum und man lie dem bel freien ,lauf4 ,da auch aus verbrecherischer ,absicht gleiches ,unheil herbeigefhrt wird1 da selbst in den gebildeten ,klassen den ,kindern im frhesten ,alter ,bier und ,wein gereicht wird1 der ,vater seinen #c-;jhrigen ,sohn zum ,frhschoppen mitnimmt und sich nicht wenig darauf zu ,gute tut1 da der kleine ,kerl trinkt wie ein ,brstenbinder1 ist ebenso auer ,zweifel1 wie da oft der leichtsinnige ,vater das vertrinkt1 was er zum ,unterhalt von ,frau und ,kind ntig htte4 ,dagegen leistet der ,kollektivismus unbedingten ,schutz4 ,erst in ,zukunft wird brigens die medizinische ,wissenschaft die ,gesetze einer richtigen ,ernhrung der ,kinder genauer erkennen und darauf hinarbeiten1 da die ,mtter wieder den ,kindern die ,brust reichen knnen1 wie es die ,natur fordert1 und da andererseits alles aus der ,ernhrung ausgeschieden wird1 was im ,geringsten von schdlichen ,folgen sein kann1 ,alles gereicht1 was die ,jugend braucht1 und da jene genaue ,regelmigkeit in der ,ernhrung beobachtet wird1 die am heilsamsten ist und eine richtige ,verwertung der ,nahrung sichert4 ,wie jede zu geringe ,ernhrung1 so ist auch die berftterung verderblich und die rzte behaupten in neuerer ,zeit sogar1 da die ,rindsuppe den ,kindern schdlich sei1 die man bisher nicht frh genug reichen zu knnen glaubte4 ,nur der ,kollektivismus ermglicht es1 allgemeine ,erfahrungen zu machen und selbe allgemein auszuntzen4 ,was man in der heutigen ,gesellschaftsordnung nicht in zwanzig ,jahren allgemein durchsetzen knnte1 kann der ,kollektivstaat in krzester ,frist einfhren4 ,freilich soll man mit ,neuerungen auch nicht voreilig sein1 und solange etwas zweifelhaft ist1 wird man die ,zustimmung der ,eltern1 auf die der ,arzt brigens belehrend einwirken wird1 nicht umgehen drfen4 ,die ,zukunft wird aber auch erst eine ,aufklrung darber bieten1 ob nicht blo ,alkohol1 sondern auch ,kaffee1 ,tee1 vielleicht sogar bis zu einem gewissen ,grade ,fleischnahrung zu vermeiden ist1 ganz gewi aber wird man auf ,unterdrckung des ,tabakgenusses bedacht sein1 der nur schdlich wirken kann und berdies einen sehr groen ,aufwand verursacht4 ,man kann fr ein ,land wie sterreich-,ungarn die ,ersparung von mehr als der ,arbeit von #bjj1jjj ,menschen durch den ,wegfall des ,tabakgenusses erwarten1 wenn man auch das in ,rechnung bringt1 was zum ,ankauf von ,tabak ins ,ausland geht und noch ungerechnet die mit dem ,tabakgenusse verbundenen ,nebenauslagen fr ,zndhlzchen1 ,pfeifen1 ,zigarrenspitzen1 ,zigarrentaschen und dergleichen4 ,auch hier wird der ,kollektivstaat bei den ,kindern den ,anfang machen und wenig ,wert darauf legen1 die ,erwachsenen von blen ,gewohnheiten zu heilen4 ,ebenso wie in der ,nahrung1 wird der ,staat auch in der ,versorgung mit ,kleidung1 ,wohnung1 ,wrme1 ,luft1 gutem ,trinkwasser1 in der ,versorgung mit ,bdern und sonstigen ,reinigungsmitteln der ,jugend das ,vollkommenste bieten und erziehlich dahin wirken1 da den ,kindern auch alles angewhnt wird1 was sie zu ihrem eignen ,nutzen sich angewhnen sollen4 ,was die ,zahnpflege anbelangt1 ist an anderem ,ort schon das ,erforderliche bemerkt1 ,,vii1 #b1 ,alinea3 ,als ,hilfsorgane4 ,zur physischen ,erziehung gehrt auch die ,gewhnung an frische ,luft1 ausreichende ,bewegung im ,freien1 ausdauernde ,bewegung auf ,spaziergngen und ,fureisen1 ,hhenbesteigung1 ,schlittschuhlaufen1 ,bewegungsspiele1 ,turnen1 ,schwimmen1 vielleicht auch ,reiten1 und auch darber wird an anderem ,ort mehreres zu sagen sein4 ,der ,staat wird auch darauf dringen1 da die ,jugend innerhalb vernnftiger ,grenzen abgehrtet werde1 und die ,grenzen wird die ,erfahrung ziehen lehren1 nachdem es sich nur darum handelt1 gegen solche ,gefahren zu sthlen1 die man nach dem jeweiligen ,stande der ,kultur zu bestehen haben mag4 ,was die ,kleidung der ,kinder anbelangt1 so soll sie die ,bewegungsfreiheit und die ,ventilation nicht hemmen1 den ,hals im ,winter und ,sommer frei lassen1 jederzeit rein gehalten werden1 den sthetischen ,sinn zufrieden stellen1 ohne die ,eitelkeit und ,putzsucht zu entwickeln1 die ,mdchen sollen vom ,mieder befreit und demonstriert werden1 da schne und gesunde ,menschen keinen ,kleiderluxus zu treiben ntig haben4 ,die ,wohn- und ,schulrume mssen ausreichend ventiliert sein und niemals berheizt werden1 und der leichteren ,aufsicht und des geselligen ,zusammenlebens wegen soll die ,jugend einige grere ,versammlungsrume zur ,verfgung haben4 ,ob ,kinder der lteren ,jahrgnge1 etwa ber das zehnte ,jahr hinaus1 bei den ,eltern wohnen sollen und ihnen nicht vielleicht gemeinsame ,schlafrume anzuweisen wren1 welche eine scharfe berwachung durch das ,erziehungspersonal mglich machen1 sei der ,erwgung empfohlen4 ,man hat schon bei der ,anlage der ,wohnansiedlungen darauf ,rcksicht zu nehmen4 ,da auch fr ,kinder im ersten ,lebensalter und bis zur erlangten ,sicherheit im ,gehen fr einen ,teil des ,tages gemeinsame ,kinderstuben einzurichten1 wenngleich auch sie regelmig mehrere ,stunden ins ,freie zu fahren sind1 da also das ,beispiel der ,krippen und fr spter auch die ,spielschule allgemein nachzuahmen sein wird1 ist gewi4 ,solange die ,mtter ihre ,kinder sugen1 werden sie unter ,aufsicht einer ,vorsteherin in diesen ,rumen den ,dienst haben1 was sie nicht hindern wird1 nebenbei weibliche ,handarbeiten und allerlei ,wscheausbesserungsarbeiten zu besorgen1 also produktive ,arbeit zu leisten4 ,so wird der ,jugend durch den ,staat gesichert werden1 was ihr in der heutigen ,gesellschaftsordnung beinahe immer fehlt4 d7 ,intellektuelle ,erziehung4 ,dem ,staate obliegt auch die berwachung und teilweise direkte ,leitung einer intellektuellen ,erziehung4 ,sobald ,kinder anfangen ,aufmerksamkeit zu zeigen1 ist alles zu tun1 um dieser ,aufmerksamkeit entgegenzukommen und so den ,geist zu entwickeln4 ,es ist eine merkwrdige ,tatsache1 da das ,kind viel hilfloser und geistig unttiger auf die ,welt kommt1 als das ,tier4 ,das ,kalb ist1 kaum zur ,welt gekommen1 auf den ,beinen und geht der ,mutterkuh zu1 es wendet den ,kopf nach jedem ,besucher und zeigt dieselbe ,aufmerksamkeit wie ein erwachsenes ,rind4 ,es kommt fertiger auf die ,welt als das ,menschenkind1 das kaum in einem ,alter von vier ,monaten das neugeborene ,kalb in geistiger ,beziehung einholt4 ,so fordert die ,natur von der ,mutter eine viel grere ,sorgfalt fr das ,kind1 als das junge ,tier von den ,eltern beansprucht4 ,da es von sehr verderblichen ,folgen sein mu1 wenn die ,kinder von den ,eltern der ,arbeit und des ,erwerbes wegen in der ,wohnung allein gelassen werden mssen und oft den ganzen ,tag ber jene ,anregungen entbehren1 welche wir unseren ,kindern bieten1 ist leicht einzusehen4 ,was an der ,entwicklung des ,seelenlebens und an ,anregung im ersten ,jahre und besonders in den ,jahren der ,entwicklung der ,sprache versumt wird1 ist nie wieder gut zu machen4 ,arzt und ,pdagoge haben die ,eltern und das ,erziehungspersonal zu belehren und zu berwachen4 ,da man darin auch zu viel und ,unntiges tun kann1 da man ,kinder auch nicht aufregen1 nervs machen1 erschrecken1 sie nicht zu frh ins helle ,tageslicht schauen lassen darf1 in der allerersten ,zeit fr gengenden ,schlaf zu sorgen hat1 da man ihnen spter keine ,schauergeschichten oder ,gespenstermrchen erzhlen1 insbesondere nichts bernatrliches oder ,aberglubisches in die jugendliche ,seele impfen darf1 ist gewi1 und eine ,kinderseele1 welche nur irgend etwas ,trichtes glubig aufgenommen hat1 ist intellektuell fr immer verdorben4 ,ebenso ist auch die ,heranbildung von ,wunderkindern nichts weniger als rationell4 ,das ,erziehungsziel mu sein1 die heranwachsenden jungen ,leute beiderlei ,geschlechts zur grten ,tchtigkeit in jenem ,berufe heranzubilden1 wozu jeder die grte ,befhigung hat und in jedem die mannigfaltigste und strkste ,genufhigkeit besonders auf jenen ,gebieten zu entwickeln1 auf welchen die ,gensse am meisten vom materiellen ,aufwande unabhngig sind4 ,die ,berufsausbildung soll den ,menschen in den ,stand setzen1 der menschlichen ,gesellschaft das ,beste1 was er vermag1 zu geben1 die ,entwicklung der ,genufhigkeit soll ihn in den ,stand setzen1 fr das ,gegebene reichlich und von allen ,seiten zu empfangen4 ,die ,mannigfaltigkeit der ,gabe1 zu genieen1 macht jeden seinen ,mitmenschen tributr1 sie interessiert ihn an dem1 was die ,gesellschaft auch den anderen bietet4 e7 ,der ,unterricht im vorschulpflichtigen ,alter4 ,da man dem ,unterricht nicht allzusehr vorgreifen soll1 ist wohl kaum zu bezweifeln4 ,aber trotzdem wird es sich empfehlen1 wenn ,kindern frhzeitig ein gengender ,wortschatz beigebracht1 sie im richtigen ,aussprechen und ,gebrauche der ,worte1 spter der ,satzfgungen1 nicht theoretisch1 wohl aber praktisch unterwiesen und zu einer gewhlten und artigen ,sprache und einem auch den ,gebildetsten angemessenen ,dialekte1 einer reinen1 der ,schriftsprache entsprechenden ,redeweise angehalten werden4 ,es hat gar keinen ,sinn1 da die ,kinder der ,bauern und ,arbeiter sich in der ,sprache von den ,kindern der sogenannten hheren ,stnde unterscheiden1 und man findet in manchen ,teilen von ,norddeutschland ,bauernkinder1 die ein ganz tadelloses1 reines ,deutsch ohne verdorbenen oder landschaftlichen ,dialekt sprechen4 ,man kann darum doch in der ,schule und neben dem reinen ,schriftdeutsch1 besonders fr heimische ,poesie1 einen ,dialekt auch einben1 und der schwbische und der steierische ,dialekt eignen sich vortrefflich zur ,lokalfrbung poetischer ,produkte4 ,aber die reinste ,schriftsprache kann und soll jedem ,kinde beigebracht werden1 so schwer es auch auf dem ,lande mit der ,familienerziehung vereinbart werden kann4 ,bei ,aufstellung eines pdagogischen ,stabes1 wie er auch sonst aus erziehlichen ,grnden unentbehrlich ist1 ist das gewi erreichbar4 ,ist sich das ,kind bewut1 da es den ,dialekt nur neben der reinen ,schriftsprache -- wobei nur die allerschnste ,aussprache zu dulden ist -- sprechen drfe1 so wird es letztere nie verlernen und in ,schule und ,gesellschaft ungezwungen und ganz natrlich gebrauchen4 ,dazu ist bung und ein streng richtiges ,vorlesen von ,jugendschriften notwendig4 ,auch logische ,schnitzer darf man ,kindern nie hingehen lassen4 ,dreijhrige ,kinder sind in der ,handhabung der ,logik oft sicherer und schlagfertiger als groe ,leute1 welche sich oft erst auf eine logische ,formel besinnen mssen4 ,frh mssen ,kinder auf die mehrfache ,bedeutung der ,wrter1 auf ,synonyme und auf die ,bildersprache aufmerksam gemacht werden1 ohne da ein methodischer ,unterricht erlaubt wre4 ,es ist ihnen ein ,reichtum von ,wrtern und ,bezeichnungen1 von ,pflanzen- und ,tiernamen in jenem frhen ,alter zuzufhren1 wo der ,geist rasch erfat und behlt4 ,kinder mssen viel reden hren und viel zu sprechen veranlat werden1 es ist fehlerhaft1 ihnen immer in die ,rede zu fallen1 sie zum ,schweigen anzuhalten und zu entmutigen4 f7 ,der ,elementarunterricht1 in sterreich der ,unterricht in einer zweiten ,sprache des ,reiches4 ,der ,elementarunterricht soll mit dem vollendeten sechsten ,lebensjahre beginnen und bis zum vollendeten achtzehnten ,lebensjahre dauern4 ,er umfat die grndliche ,kenntnis der ,muttersprache1 und in sterreich vielleicht auch einer zweiten ,sprache in ,wort und ,schrift1 mit ,inbegriff einer tadellosen ,rechtschreibung und der ,gewandtheit im ,ausdruck und ,stil1 die ,grundzge der ,vaterlandskunde1 ,geographie1 ,erdkunde und ,geschichte1 der exakten ,wissenschaften1 ,naturkunde1 ,chemie und ,physik in allen ,verzweigungen4 ,religion wird nur einen geringen ,platz im ,lehrplane einnehmen4 ,so wohl auch ,ethik1 welche nicht theoretisch zu lehren1 sondern praktisch anzuerziehen ist und welche bereits in ,fleisch und ,blut bergegangen sein mu1 ehe der ,unterricht erteilt werden knnte4 ,es ist ja dasselbe mit der ,logik4 ,dagegen soll in den hheren ,jahrgngen etwas ber ,philosophie und ,geisteswissenschaften1 dann ,volkswirtschaft1 den ,mdchen ber ,physiologie1 ,hygiene und das ,geschlechtsleben des ,weibes beigebracht werden4 ,zeichnen1 ,modellieren und ,gesang werden nicht zu vernachlssigen sein4 ,sehr wichtig ist es1 alle ,schulen mit ,lehrmitteln auszustatten4 ,beim ,unterricht in der ,muttersprache und dem schriftlichen ,aufsatz und bei anderen schriftlichen ,schulaufgaben soll1 wie oben erwhnt1 auch eine ,verwendung der begabteren ,schler der nchsthheren ,klasse zur ,korrepetition und zur ersten ,durchsicht der ,hefte stattfinden1 teils um diese selbst zu frdern1 teils um den ,lehrern die ,aufgabe zu erleichtern4 ,diese werden1 wie schon erwhnt1 schon deshalb weniger belastet sein1 weil ein ,jahrgang der ,volksschule kaum jemals mehr als #be ,schler zhlen wird4 ,inwiefern es wnschenswert sein mag1 in den ,schulen vom #aj4 ,jahre aufwrts die ,geschlechter zu trennen1 wird die ,erfahrung lehren4 ,in diesem ,falle wird es sich mehr empfehlen1 einerseits die ,mdchen1 andererseits die ,knaben zum ,unterrichte in die ,nachbargemeinden wandern zu lassen1 als ,doppelschulen in jeder ,gemeinde zu errichten4 ,diese ,wanderungen sind in sehr gebirgigen ,gegenden heute mit nicht geringen belstnden verbunden1 wo die ,gemeinden sehr zerstreut sind und die ,schulkinder von entfernten ,gehften in die ,schule wandern mssen1 oft auf gefhrlichen ,wegen4 ,im ,zukunftsstaat handelt es sich aber nur um die ,wanderung halber ,klassen unter ,aufsicht und auf vortrefflichen1 gefahrlosen ,wegen4 ,es ist auch das ein ,teil der dem ,kollektivstaate obliegenden ,frsorge1 da er dort1 wo es notwendig ist1 auf ,kosten des ganzen ,volkes ,abhilfe gegen lokale belstnde trifft4 ,verhlt er also die ,schuljugend zu solchen ,wanderungen an gefhrlichen ,orten1 so wird er sichere und gangbare ,wege herstellen1 die in der heutigen ,gesellschaftsordnung manche ,gemeinde nicht herzustellen vermag1 weil sie zu arm ist1 und wohl auch deshalb1 weil es sich dabei zumeist nur um das ,interesse einer einzelnen ,familie handelt4 ,der ,kollektivstaat hilft ebenso der ,armut einer ,gemeinde1 wie der ,armut des ,einzelnen ab4 ,was das ,bewohnen einzelner ,gehfte anbelangt1 so ist davon in ,v1 #b1 ,alinea3 ,die ,frsorge fr1 die ,rede4 ,wo solche vorkommen1 werden in selben ,familien1 welchen schulpflichtige ,kinder angehren1 nicht wohnen1 weil das unzweckmig wre und keine ,familie durch ,eigentum an die ,scholle gebunden ist4 ,es gibt in jeder ,gemeinde ,unverheiratete und ,kinderlose genug1 um solche ,gehfte mit ,bewohnern zu besetzen1 welche sich leichter1 vielleicht auch gerne von der groen ,gemeinde1 zum mindesten zeitweilig1 trennen oder etwa strafweise dazu verhalten werden4 ,was nun den ,personalstand der ,volksschulen anbelangt1 so scheint es1 da die vier ersten ,klassen dem ,unterrichte von ,frauen und ,mdchen anvertraut werden knnten1 die dem ,erziehungspersonale angehren4 ,die acht oberen ,klassen wren mit ,lehrern und ,lehrerinnen1 einen fr jede ,klasse gerechnet1 zu besetzen1 welche die ,ausbildung unserer ,mittelschulprofessoren fr bestimmte ,fcher besen4 ,einer von ihnen wrde als ,pdagoge die ,oberleitung haben und das ganze ,erziehungs- und ,bildungswesen einer ,gemeinde leiten4 ,er mte jedem1 der sich selbst weiterbilden oder seinen ,kindern durch eigene ,bemhung eine hhere ,bildung vermitteln will1 mit ,rat und ,tat beistehen knnen1 und er wrde dafr zu sorgen haben1 denjenigen ,bedrfnissen zu gengen1 welche aus einer besonderen geistigen ,richtung einer ,gemeinde entspringen4 ,denn da sich solche ,richtungen herausbilden werden1 ist mit ,gewiheit anzunehmen1 weil der ,kollektivismus die ,gelegenheit dazu bietet1 ,teilnehmer bestimmter ,spezialrichtungen in besonderen ,gemeinden zu vereinigen4 ,so ,anhnger eines bestimmten ,sportes1 einer bestimmten ,richtung der naturwissenschaftlichen oder historischen ,forschung1 einer bestimmten ,kunst4 ,denken wir nur an ,orchestermusik4 ,wir sehen hier1 da ein so geartetes ,volksschulwesen fr einen ,staat mit #de1jjj ,gemeinden #ahj1jjj ,lehrerinnen geringerer ,ausbildung1 die dem ,erziehungspersonal angehren1 und #cfj1jjj ,lehrer oder ,lehrerinnen mit ,hochschulbildung erfordert4 ,dem ,lehrpersonal1 das auch an der wissenschaftlichen ,erforschung pdagogisch wichtiger ,tatsachen und an der ,schulstatistik teilzunehmen1 vielleicht dem ,verwaltungsbeamten ,hilfsarbeiten zu leisten hat1 sich immer auf der ,hhe der ,wissenschaft halten und sich auch an der allgemeinen ,fortbildung der ganzen ,bevlkerung beteiligen mu1 sind alle wnschenswerten ,fachorgane und neuen wissenschaftlichen ,werke vom ,staate beizustellen4 ,die ,eigenart sterreichs scheint es zu bedingen1 da in diesem ,lande die lebenden ,sprachen mehr gepflegt werden als anderwrts und dieser ,staat kann gerade dadurch auf die hchste ,stufe der ,kultur gehoben werden4 sterreich braucht die ,doppelsprachigkeit und liefert den ,beweis1 da es kaum eine nennenswerte ,belastung der geistigen ,krfte ist1 wenn auch den ,massen die ,erlernung zweier lebender ,sprachen auferlegt wird4 ,in sterreich sind ,arbeiter1 ,dienstleute1 selbst ,bauern1 die zwei sterreichische ,idiome gut sprechen1 gar nichts seltenes und sie zhlen nach ,hunderttausenden1 vielleicht nach ,millionen4 ,da sie diese ,sprachenkenntnis erwerben1 ohne vom ,staate die geringste ,untersttzung zu genieen1 so mu man annehmen1 da ein darauf eingerichteter ,volksschulunterricht die ,doppelsprachigkeit zu einer allgemein verbreiteten ,eigentmlichkeit machen knnte4 ,daraus wrde sich ohne ,zweifel eine nationale ,eigentmlichkeit entwickeln1 die ganz eminent kulturfrderlich sein und die ,intelligenz wesentlich erhhen mte4 ,in diesem ,falle wrde man es durchzusetzen trachten1 da jeder ,nichtdeutsche als zweite ,sprache die deutsche erlernt1 und umgekehrt jeder ,deutsche eine der anderen ,sprachen des ,reiches sich zu eigen macht4 ,der ,friede im ,lande scheint das zu bedingen und inwieferne dadurch die ,intelligenz erhht wrde1 mte die ,erfahrung lehren4 ,um das zu erreichen1 mten sich die ,eltern entschlieen1 ihre ,kinder in bestimmten ,altersepochen aus dem ,hause zu entlassen und einer entfernten ,gemeinde und in dieser bestimmten ,personen zur ,pflege und ,erziehung zu berlassen4 ,das wre brigens an sich vielleicht ein ,vorteil fr die ,erziehung1 wenn eine besonders gute ,wahl getroffen wird4 ,das ,system1 welches in sterreich gerade von der buerlichen ,bevlkerung frher ziemlich begnstigt wurde1 nennt man dort den ,wechsel1 weil es meistens durch ,kindertausch zwischen zwei ,familien in ,ausfhrung gebracht wurde4 ,in neuerer ,zeit soll es weniger ,anwendung finden1 weil die ,regierungen es nicht begnstigt haben und die nationalen ,heisporne es zu unterdrcken suchen4 ,hier verweise ich brigens auch auf ,,vii1 #b1 ,alinea3 ,was nun die ,ehebewilligung usw4 g7 ,fachschulen niederer ,ordnung und fr fremde ,sprachen4 ,auer den ,elementarschulen und den ,hochschulen1 in welch' letztere die vorzglichsten ,schler der ,elementarschulen entweder unmittelbar oder nach ,absolvierung einer ,vorbereitungsschule bertreten knnen1 braucht man ,fachschulen der verschiedensten ,art1 welche auf ,bezirksorte und ,kreisstdte zu verteilen wren4 ,es wrden dort die tchtigsten ,arbeiter in der ,landwirtschaft1 ,forstwirtschaft und den ,gewerben fr leitende ,stellen ausgebildet werden1 abgesehen davon1 da ihnen vielleicht auch ,gelegenheit zu ,informationsreisen im ,auslande geboten wrde4 ,weitere ,fachschulen werden fr ,musik1 bildende ,knste1 ,dichtkunst und das ,schauspiel errichtet und ebenso fr auswrtige ,sprachen4 h7 ,andere ,anstalten der ,volkserziehung4 ,der ,jugenderziehung wird nicht nur das ,erziehungspersonal und der ,elementarunterricht zu widmen sein1 sondern es wird auch an anderen ,anstalten1 die zur ,entwickelung von krperlichen und geistigen ,anlagen dienen1 nicht fehlen drfen4 #a4 ,schwimmen4 ,vor allem wird man die ,kinder so frh als mglich zum ,schwimmen anhalten und von den fr diesen ,zweck in jeder ,gemeinde und jedem stdtischen ,quartier zu errichtenden ,schwimm- und anderen ,badeanstalten ist in ,,ix1 #a1 ,alinea3 ,eine solche ,gemeinde die ,rede4 #b4 ,schlittschuhlaufen4 ,dasselbe gilt vom ,schlittschuhlaufen1 wozu gleichfalls berall ,gelegenheit geboten werden soll4 #c4 ,reiten4 ,minder allgemein wird das ,reiten gelehrt werden1 weil die ,anzahl der ,reitpferde1 die der ,staat halten kann1 kaum dafr ausreichen knnte4 ,nach dem fr solche ,flle geltenden ,verteilungsgrundsatz wird das ,reiten nur jenen gelehrt und gestattet werden1 welche dazu am meisten ,geschicklichkeit an den ,tag legen4 ,so lange der ,krieg nicht ganz aus der ,welt geschafft werden kann1 wird das ,reiten immer eine wichtige ,stelle unter den zu pflegenden ,geschicklichkeiten einnehmen1 weil die ,kavallerie immer mehr an ,wichtigkeit gewinnt4 #d4 ,turnen4 ,die ,wichtigkeit des ,turnens fr die ,zwecke der ,jugenderziehung ist lngst anerkannt4 ,es wird also in keiner ,gemeinde an dem vollstndigen ,gerte fehlen drfen4 #e4 ,radfahren4 ,ob das anstrengende ,radfahren sich als ntzlich fr die ,jugend erweisen wird1 wird wohl erst zu erproben sein4 ,so weit es frderlich ist1 wird auch diese ,kunst der ,jugend beigebracht werden mssen4 ,von jeder ,art ,gerte zu ,sportzwecken und anderer ,art gilt1 da es zum gemeinschaftlichen ,gebrauch aller dient1 die davon ,gebrauch machen knnen1 daher ein ,verteilungsgrundsatz aufgestellt werden mu1 wie sich die ,bentzer in den ,gebrauch zu teilen haben4 ,ist das ,gerte verhltnismig auf die ,gemeinden und ,quartiere aufgeteilt1 so kann es den letzteren berlassen werden1 sich diesfalls selbst ,gesetze zu geben4 #f4 ,bewegungsspiele und ,kindersport4 ,da neben dem ,turnen und ,schlittschuhlaufen auch ,bewegungsspiele aller ,art gepflegt werden sollen1 versteht sich von selbst und man wird immer neue erfinden4 ,wahrscheinlich werden es die ntzlichsten sein1 welche am meisten gebt werden und sich auch am lngsten erhalten1 fr den ,rudersport ist nicht berall ,gelegenheit4 #g4 ,verstandes- und ,gesellschaftsspiele4 ,eine groe ,bedeutung haben die ,verstandes- und ,gesellschaftsspiele4 ,dabei kann der ,jugend auch die ,anregung zu ,spielen in grerem ,umfange gegeben werden1 zum ,besuch- und ,konversationsspiel1 ,kriegsspiel und ,parlamentspiel und manche ,spiele von heute knnen ersetzt werden durch ,anteil an wirklicher ,arbeit1 statt der ,puppen werden die ,mdchen kleine ,kinder pflegen helfen1 statt des ,kchespielens an der ,speisebereitung teilnehmen4 #h4 ,reisen der ,jugend4 ,zu den wichtigsten ,bildungsmitteln gehrt das ,reisen4 ,schon in frhester ,jugend knnen ,ausflge auf ein oder zwei ,meilen ,entfernung unternommen werden und wenn so zwei oder drei ,gemeinden eine gleiche ,anzahl von ,kpfen sich zuschicken1 so werden diese ,kinder eben in ,nachbargemeinden ihre ,mahlzeiten einnehmen1 ohne die ,wirtschaften irgendwie zu belasten und der ganze damit verbundene ,aufwand wird in der ,abntzung des ,schuhwerks bestehen4 ,dabei werden die ,kinder andere ,personen kennen lernen1 ,werksttten und ,fabriken sehen1 die ihnen noch nicht bekannt waren1 ,bergwerke kennen1 landschaftliche ,schnheiten genieen lernen1 irgendwelche ,merkwrdigkeiten sehen und die jungen ,leute sollen1 ehe sie in die ,schule kommen1 im ganzen ,bezirke zuhause sein1 ,wege und ,stege1 die ,wasserlufe und ,gebirge kennen und alle ,ortschaften nennen knnen zur ,vorbereitung ihrer spter immer ausgedehnteren ,ortskenntnis4 ,in spteren ,jahrgngen soll sich die genaueste ,ortskenntnis auf die ganze ,provinz erstrecken und als ,lohn fr hervorragende ,verdienste kann sich die ,erlaubnis darstellen1 entfernte ,stdte zu besuchen oder ,gebirge in anderen ,provinzen zu besteigen1 wobei gleichfalls jeder ,aufwand fr die ,volkswirtschaft vermieden wird1 wenn die jungen ,leute die ohnehin leeren ,pltze auf den ,eisenbahnen1 in den ,wohnhusern fremder ,gemeinden1 an ihren ,tischen einnehmen und es wird gar nicht notwendig sein1 ihnen eine ,begleitung mitzugeben1 da sie unter ,aufsicht des ,eisenbahnpersonals und der ,mitreisenden1 dann des ,unterrichtspersonals der besuchten ,stdte und ,gemeinden stehen4 ,das kann der ,jugend zu statten kommen durch zwlf ,jahre an schulfreien ,tagen und in den ,ferien1 also an etwa #ajj ,tagen im ,jahre und die ,ferialreisen knnen mit einer groartigen ,zirkulation der ,jugend von ,kreis zu ,kreis1 von ,provinz zu ,provinz verbunden werden1 wobei sie zahllose hchst bildende ,anregungen empfangen wird1 welche minimale oder gar keine ,kosten verursachen4 ,die begabtesten ,volksschler der hheren ,jahrgnge werden gegen ,ende der ,schulzeit ihr ganzes ,vaterland gesehen haben und die ,geographie ihres ,reiches1 das ja auch ihr ,besitz ist1 nicht nur aus den ,bchern1 sondern aus der ,anschauung kennen und es wird ihnen zur ,aufgabe gestellt werden1 berall dem ,zusammenhang der ,wasserlufe und der groen ,gebirgszge ihre ,aufmerksamkeit zuzuwenden4 #i4 ,touristik der ,jugend4 ,da viele der ,ferienreisen zu ,fu zurckgelegt werden mssen1 wobei man besondere ,ausdauer und ,schnelligkeit vielleicht zum ,gegenstand einer ,preiszuerkennung machen wird1 da sich ja ,zeitpunkt des ,abganges und der ,ankunft durch amtliche ,besttigungen der ,verwaltungsorgane leicht kontrollieren lt1 ist selbstverstndlich4 ,dabei soll aber auch die nicht weniger khne ,bergbesteigung mit zu den ,freuden und bungen der ,schuljugend gerechnet werden4 ,die ,natur der ,aufgaben des ,kollektivstaates bringt es mit sich1 da alle ,gebirge fr die ,touristik aufgeschlossen werden1 was der ,staat nicht leistet1 werden die ,nachbargemeinden aus eigenen ,krften besorgen4 ,auch da kann ein ,wettbewerb nach demselben ,grundsatze ermglicht werden fr jene1 welche innerhalb eines ,jahres am meisten hohe ,berge besteigen und dabei die grte ,khnheit und ,ausdauer an den ,tag legen4 ,doch soll man hierin vernnftige ,grenzen einhalten und tollkhne ,unternehmungen eher unterdrcken1 als frdern4 ,alle ,jugendfreuden sollen zur ,veredelung der ,menschenrasse dienen und jeder soll einen ,schatz froher ,jugenderinnerungen angesammelt haben1 ehe er in die ,periode der ,arbeit eintritt1 in der er dem ,staate rckerstattet1 was er empfangen hat und das ,kapital ansammelt1 aus welchem ihm eine gleich frohe ,zeit des hohen ,alters gewhrt wird1 das er in ,rstigkeit verbringen und genieen soll1 vielleicht wieder im ,anschlusse an jene ,jugend1 die mittlerweile herangewachsen ist4 #aj4 ,lektre1 ,unterhaltungslektre und ,lektre zur fachlichen ,ausbildung4 ,ein wichtiges ,frderungsmittel der ,jugend ist die ,lektre1 welche ihr zwar mit ,auswahl1 aber reichlich zur ,verfgung gestellt wird4 ,literatur und ,bibliothekswesen werden an anderem ,orte1 ,,viii1 #d1 errtert werden4 ,der ,staat ist ja auch die groartigste ,leihbibliothek1 die man sich denken kann1 und jedes ,buch der in- und auslndischen ,literatur von einigem ,wert ist in einem kollektivistischen ,staate jedem zugnglich1 nicht blo in ,stdten1 sondern in jedem ,dorfe und ,eindhofe und selbst auf den ,alpen4 ,bcher zirkulieren wie die ,menschen in einem ununterbrochenen ,strome4 ,bloe ,unterhaltungslektre soll besonders zum ,gegenstande des ,vorlesens in greren ,versammlungen junger ,leute gemacht und dann eine kritische ,besprechung daran geknpft werden4 ,dadurch wird der ,vortrag und die ,zungenfertigkeit gebt1 ,zeit erspart und die weiteste ,verbreitung der besten ,werke sichergestellt4 ,wenn die ,unterrichtspersonen1 die besonderes ,urteil in der schnen ,literatur haben1 eine kritische ,besprechung einleiten und die ,kunst1 mit ,verstndnis zu lesen1 lehren1 so wird dieser ,genu wieder auerordentlich fruchtbringend und frderlich wirken1 wie es keinem ,zweifel unterliegt1 da uns die hohe ,kultur unsrer ,zeit es mglich macht1 durch den ,genu ,arbeit zu schaffen und in der ,arbeit zu genieen1 so da das ganze ,leben mit ,lebensfreuden ausgefllt werden kann4 ,allein viele jungen ,leute werden sich mit ,lektre nicht nur im gewhnlichen ,wortverstande unterhalten1 sondern irgend einen ,zweig des ,wissens neben dem allgemeinen ,unterrichte zu einem ,lieblingsstudium machen und die ,lehrpersonen werden ,jedem1 der solche ,privatstudien betreibt1 die ,quellen nachweisen und zugnglich machen1 aus welchen er fortschreitende ,belehrung schpfen kann4 ,bemerkt man einen ,erfolg1 so wird man seinem ,wissensdrang immer intensivere ,nahrung zufhren1 ihm ,sammlungen1 ,zeichnungen und andere ,darstellungen1 ,instrumente und ,apparate1 selbst ,chemikalien und andere ,stoffe zugnglich machen1 so da jene1 die man zur ,aufnahme in die ,hochschulen empfiehlt1 schon langjhrige ,studien betrieben1 wissenschaftliche ,aufstze geliefert1 ,forschungen verfolgt und fr die ,zwecke der ,hochschulen ,beobachtungen angestellt und ,naturprodukte gesammelt und auf diese ,art den ,beweis geliefert haben mssen1 da sie unter allen ,altersgenossen die hervorragendste ,eignung fr die wissenschaftliche oder eine knstlerische ,laufbahn besitzen4 ,dabei wird man ,konzentrierung und ,spezialisierung verlangen und in irgend einem kleinen ,zweiglein des ,wissens oder ,knnens das ,eindringen bis in die tiefsten ,falten des ,studiums1 die ,kenntnis einer ,pflanzenfamilie bis in alle ihre ,spielarten1 einer ,raupe in allen ,abarten1 ihre ,lebensbedingungen1 ,anatomie und ,physiologie und ,umwandlungsbedingungen fordern4 ,alle ,wanderungen1 ,reisen und ,bemhungen dieser ,anwrter auf eine hhere ,laufbahn werden immer ein und demselben ,ziele dienstbar zu machen sein2 etwas ,neues zu erforschen1 etwas neu darzustellen1 eine vollstndige ,sammlung zustande zu bringen1 einen mechanischen ,gegenstand von offenbarer ,ntzlichkeit zu erfinden1 ein neues chemisches ,prparat1 eine neue ,anwendungsart oder -,form der elektrischen ,krfte zu entdecken1 wird man sich beeilen1 ehe man das #ah4 ,lebensjahr vollendet1 um unter der groen ,zahl von ,berufenen auserwhlt zu werden und den ,ruf an die ,universitt zu erlangen1 an welche nicht die ,shne reicher ,brger1 hoher ,beamter1 des alten ,adels oder der ,professoren1 sondern nur jene berufen werden1 die schon in diesem noch jungen ,alter ihren ,beruf erwiesen haben werden4 #aa4 ,handfertigkeitsunterricht und ,haushaltungskunde4 ,da ,handfertigkeitsunterricht mit dem ,schulunterrichte zu verbinden ist1 ist lngst dargetan und dazu ist in einer kollektivistischen ,gemeinde die beste ,gelegenheit geboten4 ,es wird ohnehin in jeder ,gemeinde eine mit allen ,werkzeugen und einfacheren ,apparaten ausgerstete1 mit ,wasserkraft1 ,dampf oder ,elektrizitt betriebene mechanische ,werksttte zu finden sein1 wo man die dringenden ,ausbesserungen geringerer ,art von ,werkzeugen1 ,apparaten1 ,maschinen und ,hausgerten besorgen kann und dort wird man den ,handfertigkeitsunterricht erteilen1 um jene herauszufinden1 welche sich fr die ,industrie und ,technik eignen1 whrend die weniger ,tauglichen sich der ,landwirtschaft1 den geringeren industriellen ,arbeiten und dem ,bergbau widmen mssen4 ,ebenso werden die ,mdchen praktischen und auch theoretischen ,unterricht fr weibliche ,handarbeiten1 ,haushaltungsarbeiten1 ,kche1 ,viehzucht und ,gartenkultur empfangen4 ,man macht jetzt eben berall ,versuche1 solchen ,unterricht auch auf dem ,lande einzubrgern1 aber es fehlt zumeist an ,geld und somit auch an ,lehrkrften4 ,so werden alle jene begabteren ,kinder ermittelt werden1 die man in die landwirtschaftlichen1 gewerblichen1 forstlichen oder ,haushaltungsfachschulen aufnehmen und dann als ,vorarbeiter1 ,werkfhrer1 ,haushaltungsvorsteherinnen1 ,kchinnen usw4 oder fr das ,erziehungs- und niedere ,lehrfach ausbilden wird4 ,auch fr ,zeichnen1 ,modellieren oder ,musik hervorragend befhigte ,kinder werden in ,vorbereitungsschulen aufgenommen1 vielleicht noch in den ,jahren der ,volksschulpflicht und mssen sie deshalb an einen ,bezirks- oder ,kreisvorort versetzt werden1 so werden ihre ,eltern entweder auch versetzt oder sie werden von diesen an dort domizilierende ,freunde oder ,verwandte verwiesen1 welche die ,stelle der ,eltern vertreten4 ,die ,mitbeschftigung an den wirklichen ,arbeiten in ,feld und ,stall1 ,kche und ,hauswesen1 ,kinderwartung und ,krankenpflege wird der beste ,handfertigkeits- und ,haushaltungsunterricht sein oder wenigstens als ,vorbereitung der ,tchtigsten fr ,fachschulen dienen4 #ab4 ,vereine und ,selbstzucht der ,jugend4 ,die ,erfahrung wird erweisen1 ob der ,jugend die ,bildung von ,vereinen und die1 wenigstens versuchsweise1 bernahme der ,selbstzucht gestattet werden soll4 ,man sagt1 man habe in ,amerika mit einer ,art von ,jugendrepublik sehr gute ,erfahrungen gemacht1 in welche verwahrloste ,kinder aufgenommen und der ,zucht ihrer schon gebesserten ,altersgenossen berlassen und so geheilt und fr die ,gesellschaft brauchbar gemacht wurden4 ,die ,behandlung der jugendlichen beltter soll eine sehr harte gewesen sein1 aber gute ,frchte getragen haben4 ,bewhren sich solche ,versuche1 so mgen sie fortgesetzt werden1 andernfalls sind die ,vereine aufzulsen1 die ,selbstzucht wieder einzustellen und die unmittelbare ,wirksamkeit der ,erziehungs- und ,lehrpersonen und der ,mtter wieder herzustellen4 ,von der ,frderung des ,vereinswesens ist in ,,viii1 #b1 die ,rede1 und es wird in der ,regel keinem ,bedenken unterliegen1 auch der ,jugend den ,beitritt zu den ,vereinen der ,erwachsenen1 wenn auch vielleicht ohne ,stimmrecht1 zu gestatten4 ,nur drfen sie dadurch vom ,unterricht nicht abgelenkt werden4 #ac4 ,sicherstellung einer gleichmigen ,jugenderziehung4 ,da es wnschenswert ist1 da das ganze ,volk ohne ,ausnahme einen gleichmigen ,elementarunterricht und ,erziehung empfange1 ohne irgend eine ,bevorzugung oder ,zurcksetzung1 soweit nicht die ,eltern durch ihre eigene ,bemhung1 ,unterrichts- und ,erziehungsarbeit ihre ,kinder mehr frdern1 und nachdem es den ,anschein hat1 als ob die ,kinder der ,personen1 die in den ,stdten und der ,hauptstadt angesiedelt sind1 einen ,vorzug genssen oder zu anderen ,vergngungen ,gelegenheit htten und vom ,landleben ihrerseits ausgeschlossen wren1 so ist es von ,belang1 hier einige ,worte darber zu sagen4 ,jene ,eltern in den ,stdten1 die erziehungspflichtige ,kinder haben1 werden am besten ihre ,wohnungen an der ,peripherie angewiesen erhalten1 wo die ,stdte ans ,freie stoen und mit den nchstgelegenen ,drfern zusammengrenzen4 ,erziehungs- und ,lehrpersonen werden dieselben sein wie in den ,drfern1 ,lehrmittel ebenfalls1 das ,zusammenkommen dieser ,kinder mit den ,dorfkindern1 die ,spaziergnge und ,ausflge in der freien ,landschaft1 die ,berhrung mit den landwirtschaftlichen ,anstalten wird ihnen gleichfalls geboten werden1 so da sie keine andere ,erziehung empfangen als die anderen ,kinder4 ,eine ,ausnahme bilden vielleicht die ,kinder der monarchischen ,familie und des hohen ,adels1 welchen man die ,erziehung im ,hause und mehr abgeschlossen von der brigen ,bevlkerung wird sichern wollen4 ,es scheint das zum ,teil nicht unbegrndet1 weil dieser ,teil der ,jugend eine viel mannigfaltigere ,ausbildung in einheimischen und fremden ,sprachen empfangen soll1 die manche nderung in der ,erziehung und im ,lehrplane ntig machen knnte4 ,auch wird bei ihnen das ,hauptgewicht auf gesellige ,talente zu legen sein4 ,aber trotzdem wird man erwgen1 ob nicht auch solche ,kinder ihren ,unterricht und die ,erziehung wenigstens bis zum #ab4 ,jahre mit den anderen ,kindern auf dem ,lande empfangen sollten4 i7 ,ethische ,erziehung4 ,obwohl die ethische ,erziehung von der physischen und intellektuellen nicht zu trennen ist1 so soll darber doch noch einiges besonders bemerkt werden4 ,den hier entwickelten ,gesichtspunkten gem wird eben auch die materielle ,versorgung der ,kinder und ihre intellektuelle ,erziehung einzurichten sein4 #a4 ,migkeit4 ,diese ist mit der streng geregelten ,versorgung bereits zum ,gegenstande der ,erziehung gemacht4 ,die ,nahrung darf nie bermig zugefhrt werden1 gieriges und hastiges ,essen ist zu verhindern1 ,alkohol und manches andere auszuschlieen4 ,auch in anderen ,dingen ist ,migkeit und etwas ,abhrtung anzugewhnen4 ,kinder sollen in allem mit ,geduld warten1 bis sie an die ,reihe kommen1 ,arbeit1 ,lernen und ,spiel sollen entsprechend abwechseln und ein rasches bergehen von dem einen zum andern1 die sofortige ,hingabe an das jetzt ,vorliegende eingebt werden4 ,das ,verlangen nach ,dingen1 die ihnen nicht ohnehin geboten werden1 ist zu unterdrcken1 nichts darf man sich abtrotzen lassen2 will man ab und zu besonderen ,wnschen ,gehr geben1 so sind ,tage und ,stunden zu bestimmen1 wo sie vorgebracht werden und im ,falle der ,ablehnung wre die ,wiederholung oder ,eigensinn strafbar4 ,was das ,essen anbelangt1 so kann man ,kinder beobachten1 die im frhsten ,alter ber die ,sttigung nicht hinausgehen und einen ,rest brig lassen1 wenn ihnen gleich nicht allzuviel vorgesetzt worden ist4 ,verweichlichung im ,nachtlager1 der ,kleidung1 planloses ,herumlungern oder unttiges ,ausruhen darf man nicht dulden4 #b4 ,schamhaftigkeit1 geschlechtliche ,moral4 ,schamhaftigkeit ist von der allerfrhesten ,jugend an zu pflegen4 ,mienen und ,gebrden1 ,reden sind auf das sorgfltigste zu berwachen1 die ,phantasie nie auf ,dinge zu richten1 die kennen zu lernen nicht an der ,zeit ist4 ,dann aber ist es wahrscheinlich1 die ,erfahrung wird das lehren1 besser1 der ,neugierde zuvorzukommen und in ernsten ,worten die geschlechtlichen ,fragen wie andere ,gegenstnde des ,unterrichtes darzulegen und die notwendigen ,selbstbeschrnkungen zu erklren4 ,unter welchen ,umstnden der junge ,mensch zur ,besiegung unzeitiger ,triebe sich dem ,arzte anvertrauen soll1 wre beizeiten zu lehren1 und vor den ,folgen der ,ausschweifungen zu warnen4 ,die ,frage1 wie das ,geschlechtsleben berhaupt einzurichten wre1 lt sich heute nicht ermessen1 und davon war in ,,vii1 #c1 die ,rede4 ,danach wird sich aber die ,erziehung der ,jugend in ,beziehung auf geschlechtliche ,dinge zu richten haben4 #c4 ,reinlichkeit und ,krperpflege4 ,auch ,reinlichkeit und ,krperpflege ist von der frhesten ,jugend an einzuimpfen4 ,alle dazu erforderlichen ,behelfe mssen vorhanden sein1 der ,gebrauch der ,bder in reichlichem ,mae ununterbrochen gefordert werden4 ,zhne1 ,haare1 ,ngel mssen auf das sorgfltigste gepflegt1 die ,kleidung reingehalten werden1 auch darf man es nicht hingehen lassen1 da junge ,leute sich unordentlich gekleidet blicken lassen4 #d4 ,ordnung und ,pnktlichkeit4 ,auch auf strengste ,ordnung mu man sehen4 ,die jungen ,leute mssen verhalten werden1 alles in ,ordnung zu bringen1 ehe sie den ,waschtisch1 das ,spiel1 die ,lernstube verlassen4 ,der ,erzieher braucht nicht ungeduldig zu werden1 man fhre nur den beltter sofort zurck und lasse nicht ab1 bis ,ordnung gemacht ist1 und der junge ,mensch wird bald seine ,fehler ablegen4 ,ebenso ist ,pnktlichkeit in der ,erfllung aller ,aufgaben1 auch wo sie nur durch das ,spiel bedingt sind1 unnachsichtlich zu erzwingen4 ,kein ,zgern oder ,widerstreben ist zu dulden4 ,da ,anordnungen sofort und ohne ,zaudern zu erfllen sind1 mu so selbstverstndlich sein1 da gar kein ,widerstand aufkommt4 ,man darf sich auch durch passiven ,widerstand nie1 nicht ein einziges ,mal irre machen lassen1 sobald etwas angeordnet ist1 und im brigen lasse man ,freiheit walten1 wo sie unschdlich ist4 ,pnktlichkeit ist auch dann zu fordern1 wenn etwas freiwillig bernommen wurde4 #e4 ,wahrhaftigkeit mu gleichfalls gefordert werden4 ,ganze1 volle1 rckhaltslose ,wahrhaftigkeit4 ,noch schlimmer als die ,unwahrheit ist die hinterlistige ,zweideutigkeit1 die ,verdrehung der ,wahrheit durch ,einseitigkeit4 ,wer von dem einen das ,gute1 von dem andern das ,schlechte verschweigt1 dagegen den ersteren tadelt1 den anderen lobt1 ist ein ,lgner4 ,man nennt das ,parteilichkeit1 es ist aber ,lge und soll strenger geahndet werden als die einfache ,unwahrheit4 ,diese ,wahrhaftigkeit hat sich auch auf das ,bekenntnis eigenen ,verschuldens und auf die ,anzeige fremden ,verschuldens zu erstrecken4 ,inwiefern die letztere nur ber ,befragen der berufenen ,personen oder auf eigenen ,antrieb zu geschehen hat1 wird durch ,vorschriften zu regeln sein4 ,in der heutigen ,gesellschaftsordnung gilt die ,denunziation als diffamierend4 ,das bezieht sich aber nur auf ,denunziationen zum ,nachteil der eigenen ,partei und ,gesellschaftsklasse und zum ,vorteile einer miliebigen politischen ,gewalt1 oder fremder ,parteien und ,gesellschaftsklassen4 ,da im ,sozialstaate die volle ,souvernitt beim ,volke1 nicht in den ,hnden eines ,tyrannen ist1 da ferner die ,strafen selten und auerordentlich milde sind1 und alle ,strafen auch das ,wohl des ,bestraften bezwecken1 kann im ,kollektivstaat ein ,recht1 eigenes oder fremdes ,verschulden zu verheimlichen1 nicht anerkannt werden4 brigens knnen anfangs ,ausnahmen fr schwerere ,flle von ,delikten gemacht werden1 insofern ,verwandte nheren ,grades zur ,anzeige zu bringen wren4 ,auch ,geheimnisse des ,liebeslebens sind als berechtigt anzusehen4 ,mit wahrheitsgemer ,informierung der kompetenten ,personen hat aber ,splitterrichterei nichts gemein4 #f4 ,freimut4 ,mit der ,wahrhaftigkeit hngt der ,freimut zusammen1 es soll niemand seine ,anschauungen ber ,dinge1 welche im engeren oder weiteren ,sinne das ,allgemeine betreffen1 absichtlich verbergen1 sondern bei schicklichem ,anlasse ohne ,aufdringlichkeit bekannt geben4 ,tadelsucht ist brigens zu unterdrcken4 ,nur jenem gegenber1 der sich im ,irrtum befindet und fehlt oder an ,fehlern krankt1 ist freimtiger ,tadel ohne ,krnkung oder ,herausforderung und ohne unntige ,blostellung vor anderen nicht nur gestattet1 sondern1 wo es ntzlich scheint1 sittlich geboten4 ,der ,tadel unheilbarer oder geringfgiger ,gebrechen1 ,splitterrichterei1 absichtliche ,herabsetzung anderer und offenbare ,ungerechtigkeit sind zu unterdrcken4 #g4 ,hflichkeit und ,nachgiebigkeit4 ,hflichkeit gehrt zu den wichtigsten ,tugenden der ,jugend im ,kollektivstaat4#cc ,sie mu allgemein gegen jedermann gebt werden1 etwas entgegenkommender gegen ,vorgesetzte1 ltere1 und gegen das weibliche ,geschlecht4 ,sie umfat ,dienstbereitwilligkeit1 ,gru1 ,ersuchen1 ,dank1 aufmerksames ,entgegennehmen von ,auftrgen1 ,ersuchen oder ,mitteilungen1 freimtiges aber hfliches ,ablehnen unerfllbarer oder ungerechtfertigter ,zumutungen1 ,vermeidung der ,unterbrechung der ,rede anderer und ,bereitwilligkeit1 andere zum ,worte kommen zu lassen4 ,die ,hflichkeit macht sich in ,reden1 ,mienen1 ,gebrden1 in ,zeichen der ,zustimmung und des ,beifalls1 in der ,anerkennung anderer1 in ,blicken1 im ,ausweichen bei der ,begegnung1 in der ,sorgfalt um andere geltend4 #cc ,schon vor #bejj ,jahren war die ,volksschule in ,china allgemein eingefhrt und sehr vollkommen4 ,kein ,dorf war ohne ,volksschule1 und der ,unterricht der mit dem achten ,jahre in selbe eintretenden ,kinder umfate folgende bungen3 ,das ,begieen von ,blumen1 das ,auskehren der ,wohnrume1 die ,gebruche der ,welt1 ,zeremonien1 ,musik1 ,pfeilwerfen1 ,wagenlenken1 ,schreiben und ,rechnen4 ,aber auch ,hflichkeit wurde gelehrt1 die ,kinder sollten rasch und bescheiden antworten1 mit ,anstand eintreten und hinausgehen1 ,gste hflich empfangen und hinausgeleiten4 ,diesen ,unterricht empfing der ,sohn des ,kaisers wie der des ,bauern1 und so ist der ,chinese heute noch hflich4 ,der seit mehreren hundert ,jahren eingetretene ,stillstand in der ,kulturentwicklung ,chinas ist der ,herrschaft der barbarischen ,mandschu zur ,last zu schreiben1 und die ,volksschule ist verfallen4 ,mit der ,hflichkeit ist auch gegeben1 da man niemand beleidigt1 niemand verdchtigt oder anderen ,nebenabsichten unterschiebt1 da man zartfhlend allem ausweicht1 was andere beschmen oder krnken knnte1 oder an ,herzeleid1 vergangenes ,verschulden erinnert oder lcherlich erscheinen lt4 ,gegen die ,beleidigungen und ,verdchtigungen dritter soll man nur mavolle ,abwehr fr gengend erachten und sich berhaupt nie in ,wortwechsel einlassen oder nach ,feststellung einer ,meinungsverschiedenheit schreiend1 verletzend oder hartnckig behaupten1 was1 solange man eine ,meinung nicht zurckzieht1 ohnehin als festgehalten zu betrachten ist4 ,irrtmer soll man sich beeilen einzugestehen und aus einem ,meinungsstreit immer mit ,gleichmut und ohne ,unfreundlichkeit hervorgehen4 ,krnkungen mu man sich beeilen gut zu machen1 sie anderen leicht und von ,herzen vergeben und niemand auch nur eine ,stunde lang etwas nachtragen4 ,das soll man auch jederzeit deutlich zu erkennen geben4 #h4 ,lebensart1 ,essen1 ,bewegungen1 ,konversation1 ,tanzen4 ,lebensart mu den ,kindern von frhester ,jugend an angewhnt und frmlich eingebt werden4 ,dazu gehrt nebst ,hflichkeit und ,bescheidenheit auch die ,krperhaltung4 ,die ,lebensart erfordert ein passendes ,benehmen in allen ,lagen des ,lebens1 ein ,gefhl fr das1 was anderen gebhrt1 ein richtiges ,benehmen bei ,tische und in der ,konversation1 mit einem ,worte ,schicklichkeitsgefhl1 vor allem den ,frauen gegenber4 ,wahrscheinlich wird man auch in ,zukunft den ,tanz pflegen und die jungen ,leute darin unterrichten4 ,die ,konversation ist in unserer ,zeit verwildert4 ,die ,gegenstze sind so scharf1 da viele gar nicht miteinander verkehren wollen1 andere ber gewisse ,themen keine ,gedanken friedlich austauschen knnen4 ,die ,erziehung im ,kollektivstaat wird darauf gerichtet sein1 zu lehren1 da man geduldig hren1 niemand unterbrechen1 entgegenstehende ,ansichten mit wenigen ,worten zu erkennen geben soll1 da niemand das ,gesprch an sich reien1 niemand sich ganz davon ausschlieen darf1 und das ist in der ,erziehung praktisch zu ben4 ,der ,gebrauch unserer ,frauen1 mit der ,konversation allerhand ,handarbeiten zu verbinden1 ist zu loben4 #i4 ,hilfsbereitschaft4 ,die ,haupttugend1 zu welcher der junge ,mensch erzogen werden soll1 ist ,hilfsbereitschaft1 der ,wille1 jedem in ,gefahren und ,leiden beizustehen1 wo die staatliche ,frsorge fehlt oder zu spt kme4 ,ein ,teil des ,unterrichts wird der ,kenntnis und bung solcher ,hilfe gewidmet sein1 welche man zu leisten am wahrscheinlichsten wird in die ,lage kommen4 ,es handelt sich nicht nur um den guten ,willen1 sondern um das ,geschick und das ,urteil1 wie in vorkommenden ,fllen zu helfen sei4 ,die ,bedrftigkeit der ,mitmenschen in jener vernnftigen ,ordnung ist viel geringer als in der heutigen ,ordnung der ,dinge1 darum werden es viel geringere bel sein1 welche uns veranlassen werden1 anderen beizuspringen1 zumeist solche1 die heute kaum beachtet werden4 #aj4 ,pflichtgefhl4 ,die wichtigste ,tugend ist die gewissenhafte ,erfllung aller ,pflichten gegen den ,staat und die ,gesellschaft4 ,sie fordert vllige ,hingabe an den ,beruf1 gewissenhafte ,schonung des gesellschaftlichen ,eigentums und tunlichste ,verhinderung jeder ,beschdigung der gesellschaftlichen ,interessen4 ,die ,gewissenhaftigkeit wird auch bei ,wahlen und ,abstimmungen gebt werden mssen1 bei welchen nicht ,privatinteressen1 sondern das ffentliche ,wohl allein entscheiden soll4 ,die ,geschichte unserer ,tage wird reichliches ,material bieten zum ,beweise der ,verchtlichkeit und ,schdlichkeit des ,parteitreibens4 ,in allen vorbezeichneten ,richtungen wird die ganze ,jugend erzogen und zur ,selbsterziehung und wechselseitigen ,erziehung angehalten werden4 ,die ,frage1 welcher ,zwangsmittel sich die ,erziehung bedienen drfe1 kann auch nur die ,zukunft beantworten4 ,die gelindesten ,zwangsmittel sind die besten und nur1 insofern mildere ,strafen versagen1 kann man zu hrteren bergehen4 ,ununterbrochene ,einwirkung1 ,beaufsichtigung und ,beharrlichkeit sind die besten ,erziehungsmittel4 ,der erfahrene ,erzieher wird nach allgemeinen ,grundstzen verfahren und doch der ,eigenart des ,einzelnen gerecht werden4 ,die eingehende ,errterung des ,erziehungswesens war deshalb geboten1 weil sie klar ergibt1 da der ,kollektivismus durch seine ,organisation vieles ermglicht1 was der ,individualismus zu leisten nicht vermag4 ,die hier geschilderten ,erziehungsaufgaben sind besonders darauf gerichtet1 alle fr das kollektive ,leben geeignet zu machen4 ,die ,neue1 freie ,presse vom #bj4 ,september #aijc ,seite #ag beschreibt die ,gemeinsame ,erziehung von ,mdchen und ,knaben im ,landeserziehungsheim wie folgt4 ,ein eigenes ,heim auf dem ,lande vereinigt ,schler und ,lehrer zu einem freien und krftigen1 gesunden und frohen ,leben4 ,die ,einfachheit lndlicher ,verhltnisse erhellt den ,geist des ,kindes und macht ihn aufnahmefhig fr alles ,groe und ,schne4 ,doch wird die erreichbare ,nhe einer groen ,stadt mit ihren mannigfachen ,bildungssttten ein wnschenswerter ,vorteil sein4 ,das ,leben auf dem ,lande bietet auch die ,freiheit der ,bewegung -- ,spiel1 ,laufen1 ,turnen1 ,wandern -- und die ,arbeit im ,garten1 im ,haushalte1 in der ,werksttte1 die den ,krper strkt und sthlt4 ,das ,bewutsein der krperlichen ,tchtigkeit und der rege ,wetteifer1 wie ihn das ,leben in der ,gemeinschaft erzeugt1 gibt gesundes ,selbstvertrauen1 gibt ,ausdauer1 ,entschlossenheit und ,mut4 ,und dieses ,zusammenleben wird alle sozialen ,tugenden natrlich und ohne ,zwang um so leichter entstehen lassen1 als zu dieser ,gemeinschaft auch ,lehrer gehren mit ihrer ganzen ,persnlichkeit und in vertrautem ,verkehr1 als ,kameraden und ,freunde1 darum als ,leiter und ,berater des jugendlichen ,lebens4 ,welche ,vorteile sich aus diesem ,zusammenleben fr den ,unterricht ergeben1 ist offenbar4 ,da auf ,grund des persnlichen ,verhltnisses eine ,disziplin ohne ,strenge und ,rauhigkeit mglich ist1 ist ein selbstverstndliches ,ergebnis des ,gesamtgeistes1 der ,unterricht ist ein ,teil des gesamten ,lebens4 ,die ,klassen sind sehr klein und ermglichen das ,eingehen auf die ,eigenart des ,einzelnen4 ,der ,lehrer kennt genau den ,vorstellungskreis seines ,schlers und die ,eindrcke1 die ihn bewegen4 ,so bieten sich ihm mannigfache ,anknpfungspunkte1 die den ,unterricht in steter ,beziehung mit dem ,leben erhalten4 ,so ein ,organ des wirtschaftlichen ,individualismus4 ,ihm ist eine ,erziehung ein ,ideal1 welche doch gerade in unserer ,gesellschaftsordnung unmglich ist4 ,und wie viel tiefer kann man das ,problem erfassen im ,kollektivismus1 wo das ,system allgemein durchgefhrt wird und selbst wieder nur einen ,teil des gesamten ,organismus bildet1 in welchem alle ,teile aufeinander berechnet sind4 ,htte der ,staat immer so1 wie es hier gefordert wird1 seine ,verpflichtungen gegen die ,jugend erfllt1 so wre die ,kaiserin ,elisabeth nicht ermordet worden1 denn ,luchenie war ein outcast1 von frhester ,jugend an hilflos1 ohne ,familie1 ,erziehung1 gengenden ,unterricht1 auf den ,umgang mit ,elenden und ,feinden der ,gesellschaft angewiesen4 ,feinde der ,gesellschaft6 ,ist nicht die ,gesellschaft eine ,feindin jener ,armen8 ,tut denn sie ihre ,pflicht8 ,hren wir4 ,im ,august #aijb wurde ber eine ,verhandlung gegen eine einarmige ,einbrecherin berichtet4 ,franziska ,machelek war das ,kind armer ,eltern und vom #g4 ,jahre an verwaist4 ,vom ,knochenfra befallen1 mit #ba ,wunden am ,rcken kam sie in ein ,spital1 wurde aber von da1 weil sie unheilbar war1 entlassen und heimgeschickt4 ,die ,gemeinde wies sie fort und der ,brgermeister sagte4 ,du mut betteln4 ,sie kam in eine ,schule1 aber nach #f ,wochen wurde sie krank und wohnte -- wie eine ,ausstzige -- in einem verfallenen und unbewohnten ,hause1 und niemand kam zu ihr1 denn sie hatte eine ansteckende ,krankheit4 ,sie bettelte1 aber sie stahl dann auch und wurde eingesperrt4 ,das war ein ,glck fr mich1 wenn ich im ,arrest war1 war ich froh4 ,dreizehnjhrig kam sie wieder in ein ,spital und da wurde ihr der linke ,arm abgenommen und erst mit #bh ,jahren wurde sie gesund und lebte dann einige ,zeit bei einer ,tante1 bis diese starb4 ,jetzt war sie wieder angewiesen zu betteln und zu stehlen4 ,in der ,strafanstalt erwarb sie etwas mit ,sticken4 ,da sie einarmig war1 mute sie die ,nadel mit dem ,munde herausziehen und so stickte sie1 bis ihr der ,mund geschwollen war4 ,auf diese ,art erwarb sie sich im ,zuchthause einen berverdienst von #e fl #be ,kr4 ,als ihre ,strafzeit um war1 gab ihr die ,strafanstalt von jenen #e fl #be ,kr4 nur #be ,kr4 auf die ,hand und lie sie vom ,schubfhrer nach ,hause befrdern4 ,dort angekommen1 sagte der ,brgermeister1 die ,strafanstalt habe fr sie #e fl eingesandt1 damit seien die ,schubkosten bezahlt4 ,bald darauf wurde die ,einarmige verfhrt und als sie ein ,kind gebar1 verlassen4 ,sollte eine solche ,gesellschaft keine ,feinde haben8 ,gibt es denn ,pflichten gegen eine ,gesellschaft1 die keine ,pflichten gegen uns hat8 #f4 ,die ,rechtspflege4 ,eine ,ziviljustiz im heutigen ,sinne des ,wortes gibt es im ,kollektivstaate nicht4 ,da es weder ,privateigentum1 noch ,vertrag zwischen ,individuen1 noch ,erbrecht gibt1 so entfllt auch jede ,art von ,rechten1 die einen ,anla zu ,rechtsstreitigkeiten geben knnten4 ,dagegen wird es allerdings eine ,strafjustiz geben1 die in der ,regel disziplinarisch gehandhabt werden wird4 ,geringere ,kontraventionen gegen die ,gesetze1 ,beschdigungen des ,staatseigentums oder des ,lebens und der ,gesundheit der ,mitmenschen1 werden je nach dem ,grade der ,beschdigung und der ,entstehung aus ,nachlssigkeit1 ,mutwille oder ,bosheit entweder disziplinariter vom ,verwaltungsbeamten1 an den der ,erziehung noch unterworfenen ,personen vom ,erziehungspersonale1 geahndet1 oder einer gerichtlichen ,bestrafung unterzogen werden4 ,die ,grenzen der dem ,verwaltungsbeamten und dem ,erziehungspersonale zustehenden ,strafgewalt werden ziemlich eng gezogen werden4 ,es wird sich dabei nur um ,verweise unter vier ,augen oder vor grerer oder geringerer ffentlichkeit1 um ,entziehung von ,genssen und um ,strafarbeiten handeln4 ,so kann einem ,strafflligen der ,urlaub eines oder mehrerer ,jahre1 oder ein ,teil der gesetzlichen ,arbeitsbefreiung nach ,ableistung der regelmigen ,arbeitsjahre1 oder das ,recht1 die ,arbeitsgemeinde am ,sonntag zu verlassen1 die ,reisefreiheit1 das ,recht1 an den ffentlichen ,mahlzeiten und ,festlichkeiten teilzunehmen1 entzogen werden4 ,krperliche ,strafen knnen bei jugendlichen ,personen ,anwendung finden1 wenn alle sonstigen ,erziehungsmittel versagen4 ,bei ,erwachsenen knnen ,gefngnis- oder ,todesstrafe nur dann verhngt werden1 wenn es sich um sehr schwere1 aus ,roheit und ,grausamkeit hervorgegangene ,verbrechen handelt4 ,mibrauch der ,amtsgewalt wird meistens durch ,verlust der ,amtsstellung und ,einreihung unter die ,arbeiter einfachster ,art geahndet werden1 wenn es sich um groe und bswillige ,vergehen handelt4 ,schwerere ,strafen werden nicht von stndigen ,gerichten1 die aus rechtsgelehrten ,richtern zusammengesetzt sind1 sondern von ,volksgenossen1 welchen vielleicht die ,verwaltungsbeamten prsidieren werden1 verhngt werden4 ,die ,zahl der verbrecherischen ,delikte wird sehr betrchtlich abnehmen und mit der ,vereinfachung der rechtlichen ,beziehungen unter den ,menschen1 werden auch die ,delikte einfacher1 ihr ,tatbestand leichter festzustellen und die ,anwendung der ,gesetze von ,fachkenntnissen weniger abhngig werden4 ,statt der heutigen ,gefngnisse wrde es sich empfehlen1 ,strafgemeinden einzurichten1 in welchen die ,arbeitslast grer1 die ,gensse vermindert und eine harte ,disziplin eingefhrt wrde4 ,die ,todesstrafe wrde wohl sobald als mglich abgeschafft werden4 ,denn so harte ,strafen sind nur in unserer ,gesellschaftsordnung erforderlich1 um von verbrecherischen ,handlungen abzuschrecken1 zu welchen unsere ,gesellschaftsordnung viel mehr ,gelegenheit und ,anregung bietet1 als der ,kollektivismus1 der den unrechtmigen ,erwerb erschwert1 den rechtmigen ,erwerb erleichtert und den ,lohn erhht4 ,hier sei noch besonders darauf verwiesen1 da die strafbaren ,handlungen bald auf ein ,zehntel oder ,zwanzigstel herabgehen werden4 ,unter den ,motiven zu strafbaren ,handlungen werden fortbestehen3 ,sinnlichkeit1 ,liebe1 ,eifersucht1 ,zorn1 aber auch diese ,motive werden weniger schwer wiegen1 weil die sorgfltige ,erziehung die ,sitten mildert und weil die ganze ,einrichtung der ,gesellschaft darauf gerichtet ist1 der menschlichen ,seele einen anderen ,inhalt zu geben4 ,verbrechen aus ,habsucht werden nicht vorkommen1 weil es unmglich sein wird1 diesen ,hang durch verbrecherische ,handlungen zu befriedigen4 ,die ,naturalwirtschaft und das ausnahmslose ,staatseigentum machen das unmglich4 ,das ,geld ist das beste ,werkzeug der ,diebe4 ,sachen trgt man nicht davon1 knnte man das aber auch1 man knnte sie nicht verbergen1 nicht verwerten1 nicht genieen1 ja man wre der ,entdeckung beinahe sicher4 ,eben deshalb wren auch politische ,verbrechen ohne ,reiz4 ,denn1 mag man auch ,blut vergieen und ,bomben werfen1 ,schtze dadurch erwerben kann man doch nicht1 wenn man das ,prinzip des unveruerlichen ,staatseigentums nicht aufgibt4 ,so werden strafbare ,handlungen selten werden4 ,,viii4 ,der ,kollektivismus und der allgemeine ,fortschritt4 #a4 ,die ,fortbildung4 ,wenn auch der regelmige ,volksunterricht mit dem vollendeten achtzehnten ,lebensjahre abschliet1 so wird damit die erziehliche und belehrende ,beeinfluung der ,staatsbrger nicht eingestellt werden4 ,zunchst werden diesem ,zwecke die ,vortrge dienen1 die regelmig von ,zeit zu ,zeit in den ,abendstunden werden abgehalten werden und von welchen bereits in ,v1 #c1 a1 ,alinea3 ,auer ihm die ,rede war4 ,die ,auswahl der ,gegenstnde und die ,auswahl der ,personen zu treffen1 die zu ,vortrgen werden eingeladen werden1 wird ,sache des ,pdagogen sein1 der sich mit den rzten und ,unterrichtspersonen zu beraten und die ,wnsche1 die im ,schoe der ,gemeinde laut werden1 in ,erwgung zu ziehen haben wird4 ,die ,richtung1 welche die geistige ,entwicklung jeder ,gemeinde nehmen wird1 wird dafr magebend sein4 ,ebenso werden bedenkliche ,neigungen1 welche berhand zu nehmen drohen1 auf diesem ,wege zu bekmpfen sein4 ,vortrge dieser ,art1 analog den heutigen populren ,vorlesungen der ,universittsprofessoren1 aber in jeder ,gemeinde und in jedem ,quartier1 und viel eingehender und im ,anschlusse an den ,schulunterricht1 werden vor allem die ,pdagogen und ,fachlehrer zu halten haben1 besonders zu dem ,ende1 um die ,erwachsenen mit jenen ,fortschritten bekannt zu machen1 welche die ,gegenstnde des ,volksunterrichtes seit dessen ,abschlusse gemacht haben1 wodurch ja auch das ,erlernte immer wieder eingeprgt wird4 ,das wird es ja auch den ,eltern erleichtern1 mit der ,schule ,hand in ,hand zu gehen4 ,auch die rzte werden sich an diesen ,vortrgen beteiligen und alles bekmpfen1 was dem sanitren ,fortschritte und der ,veredelung des ,menschentums gefhrlich werden knnte4 ,insofern es sich um technische und wissenschaftliche ,erfindungen handelt1 wird man es nicht an ,demonstrationen und an ,berichten ber praktische ,einfhrungen und deren ,erfolg fehlen lassen1 um die gesamte ,bevlkerung an der ,verbreitung der ,erfindungen zu interessieren4 ,dabei wird man es aber nicht bewenden lassen1 sondern auch ,personen von hohem wissenschaftlichen ,range zu ,vorlesungen einladen1 um das ,wissen nach ein und der anderen ,richtung1 wie dies in den besonderen geistigen ,bedrfnissen der lokalen ,bevlkerung liegt1 zu vertiefen1 besonders dann1 wenn die ,bevlkerung an der ,erforschung gewisser historischer ,fragen oder gewisser ,gebiete der ,naturschtze einen besonderen ,anteil nimmt und diese ,vortrge neue ,impulse zur ,mitarbeit bieten knnen4 ,immer sind die ,rckwirkungen hervorzuheben1 die die neuen ,forschungen1 ,erfindungen und ,entdeckungen auf die ,verlngerung1 ,verschnerung und ,bereicherung des ,lebens nehmen knnen und auch der wirtschaftliche ,wert der ,erfindungen darzulegen4 ,ferner werden knstlerische ,vorfhrungen in ,gesang1 ,musik1 ,deklamation1 die nicht geradezu ein ,theater voraussetzen1 in jeder ,gemeinde stattfinden1 um die ,sitten zu veredeln und an das ,schne zu gewhnen4 ,so auch wird man ,wanderausstellungen von ,bildern und plastischen ,werken veranstalten und ,vortrge ber ihren sthetischen ,wert damit verbinden4 ,die ,zahl der zu diesen ,darbietungen und ,belehrungen befhigten ,personen wird so gro sein1 da es keine ,schwierigkeiten bieten wird1 allwchentlich einen ,abend solchen edleren ,vergngungen zu widmen4 ,einen erziehlichen ,einflu werden auch die ,reisen bieten1 welche jedem ermglicht werden sollen4 ,in ,,xi1 #a1 b1 ,alinea3 ,nimmt man nun1 wird der ,vorschlag gemacht1 jedem ,arbeiter einen jhrlichen ,urlaub von #ad ,tagen zu erteilen und in dieser ,zeit soll es dem ,beurlaubten freistehen1 die heimatliche ,gemeinde zu verlassen und ,reisen innerhalb des ,staatsgebietes zu unternehmen4 ,diese ,reisen sollen einen ununterbrochenen ,verkehr mit allen ,reichsgenossen ermglichen und ,belehrungen aller ,art vermitteln und diese ,reisen1 welche zu ,fu1 auf dem ,fahrrad und mit den ,eisenbahnen und ,schiffen unternommen werden1 werden viel dazu beitragen1 alle ,bewohner des ,reiches in jenen engen ,verband zu bringen1 den ,plato ein ,knigliches ,geflecht nennt4 ,alles ,mitrauen1 aller ,neid1 alle ,migunst werden erttet werden1 wenn man sieht1 wie auch andere schaffen und da auch andere1 insoferne sie nicht verdienter um das ,volk sind1 nichts genieen1 was man nicht selbst hat oder haben kann4 ,auch diese ,reisen wirken fortbildend4 #b4 ,das ,vereinswesen4 ,das ,vereinswesen hat der ,staat zu frdern1 so weit es sich um ,vereinszwecke handelt1 die im ffentlichen ,interesse gelegen sind und insoferne diese ,vereine eine materielle ,untersttzung brauchen4 ,die ,vereinsmitglieder haben dem ,vereinszwecke ihre freie ,zeit zu widmen und die ,erfllung ihrer ,arbeitsverpflichtung dem ,staate gegenber unvermindert einzuhalten4 ,in ,anbetracht der ,wichtigkeit der ,vereinszwecke kann es sich darum handeln1 den ,vereinen solche materielle ,mittel zuzuwenden1 welche die ,vereinsmitglieder nicht schaffen knnen4 ,in einem beschrnkten ,mae knnen sie allerdings auch die materiellen ,mittel aufbringen1 insofern es sich nur darum handelt1 einen ,teil der zur ,verteilung gelangenden ,konsumtibilien beizutragen4 ,die staatliche ,frderung wird verschiedenes umfassen4 ,die ,regierung wird1 spontan oder auf ,antrag die ,statuten entwerfen und die ,bedingungen feststellen1 unter welchen sie ihre ,untersttzung zusagt1 sie wird die ,werbung von ,mitgliedern erleichtern durch ,ankndigungen in den ,blttern und durch ,versendung von ,prospekten an die ,gemeinden1 sie wird unter der ,bedingung einer lebhaften ,beteiligung von ,mitgliedern ,behelfe bereitstellen1 so ,noten und ,instrumente fr musikalische ,vereine1 ,chemikalien und ,apparate fr ,vereine zur ,frderung der ,chemie1 ,instrumente und ,apparate fr ,beobachtungen in der ,meteorologie1 ,astronomie und fr biologische ,untersuchungen1 zur ,herstellung von ,prparaten u4 dergl41 sie wird den ,sportvereinen ,boote1 ,automobile1 ,pferde1 ,hunde zur ,verfgung stellen und ,prmien zur ,aneiferung der ,mitglieder bewilligen1 dem literarischen ,vereine nach ,magabe seiner ,bedeutung vielleicht eine ,druckerei einrichten1 ,werke aus dem ,auslande besorgen2 fr ,zusammenknfte knnen ,reisebewilligungen und ,urlaub koncediert werden und unter ,umstnden knnen sogar ,gebude aufgefhrt werden1 um besonders wichtigen ,vereinen die ,erreichung des ,vereinszweckes zu erleichtern1 oder den ,eifer der ,mitglieder anzuspornen4 ,es sei nun gestattet1 einige besonders wichtige ,vereinszwecke zu erwhnen4 ,auer dem in ,,vi1 #h1 d1 ,bemerkten dient ein ,reichsverein fr ,rechnungskontrolle1 ,statistik und ,volkswirtschaft4 ,die ,verrechnung der gesamten ,verteilung der ,arbeit und der ,produkte erfolgt nach ,,vi1 #h1 durch regelmig publizierte statistische ,ausweise4 ,obwohl nun dieselben jedermann zugnglich und in ffentlichen ,blttern enthalten sind1 ist doch anzunehmen1 da diese ,publizitt nicht gengen wird1 um eine genaue ,kontrolle durch das ,volk sicherzustellen4 ,das ,material ist so massenhaft1 da man annehmen kann1 es werde sich schlielich niemand um die ,verrechnung kmmern1 als die berufenen ,organe der ,staatsverwaltung1 wobei allerdings die niederen mter von den hheren1 aber auch letztere von den niederen berwacht werden4 ,um eine sichere und intensive ,kontrolle durch das ,volk zu veranlassen1 wird das ,zustandekommen eines ,vereins erwnscht sein1 welcher aus vielen tausenden von ,mitgliedern bestehen mte1 die sich nach einem von ihnen angenommenen ,plane in die ,arbeit der berprfung zu teilen und die ,zusammenstellungen nachzurechnen1 sowie die ersten ,aufstellungen mit den in den ,gemeinden aufliegenden ,originalrechnungen zu vergleichen htten4 ,es wird dann nicht leicht ein ,irrtum oder gar eine ,falschbuchung bersehen werden1 besonders1 wenn fr die ,entdeckung von ,irrtmern oder ,flschungen ,prmien ausgeworfen wrden1 welche die ,staatsverwaltung dem ,vereine zu bewilligen htte4 ,im ,zusammenhang damit htte der ,verein die ,aufgabe1 die ,zweckmigkeit der statistischen ,tabellen zu prfen und auf neue ,kombinationen und ,methoden der ,aufstellung und ,summierung zu dringen4 ,die statistischen ,tabellen sollen nmlich auch ber die ,richtigkeit der ,verteilungsgesetze ,aufschlu geben4 ,es ist denkbar1 da die ,tabellen1 richtig zusammengestellt1 dartun knnen1 ob die rzte1 die ,lehrer1 die ,grubenarbeiter mit ,rcksicht auf den ,rechtsgrundsatz der ,verteilung1 ,,xi1 #a1 d1 ,alinea3 ,der oberste ,verteilungsgrundsatz begnstigt oder zurckgesetzt sind4 ,obwohl jede einzelne ,gruppe ein ,interesse hat1 nachzurechnen und ihre ,interessen wahrzunehmen1 wrde sich doch jener ,verein besonders dazu eignen4 ,es wird sich dabei besonders darum handeln1 in den ,gruppen neue ,teilungen oder ,zusammenordnungen vorzunehmen4 ,wenn alle ,grubenarbeiter bezglich der ,sterblichkeit zusammengeworfen sind und nach der ,gesamtsterblichkeit bei der ,verteilung der ,arbeit und der ,gensse nach demselben ,mastabe behandelt werden1 so kann es sich als notwendig erweisen1 die ,kohlengrber auszuscheiden1 wonach sich herausstellen kann1 da sie ungnstiger gestellt sind1 als die anderen ,grubenarbeiter1 diese aber besser1 als andere ,berufe4 ,das zu entdecken und klar zu legen1 wre eine ,aufgabe eines solchen ,vereins4 ,dabei ist aber im ,auge zu behalten1 da eine all zu kleinliche ,spaltung der ,arbeitergruppen deshalb nicht zweckmig ist1 weil die statistische ,tabelle nur als ,material fr ,massenbeobachtungen einen ,wert hat4 ,dadurch nun1 da der ,verein in letzterer ,hinsicht sich ntzlich erweist1 frdert er zugleich die ,volkswirtschaft1 weil die ,zweckmigkeit der ,volkswirtschaft mit der ,gerechtigkeit der ,verteilung zusammenfllt4 ,die ,begnstigung einer ,gruppe ist eine ,vergeudung im ,verbrauche und die ,zurcksetzung einer ,gruppe beeintrchtigt deren produktiven ,wert4 ,von groer ,wichtigkeit werden ferner literarische ,vereine sein1 weshalb auf diesem ,gebiete die ,grndung von ,vereinen sehr wnschenswert sein wird4 ,selbe werden sich national und nach ,gegenstnden gliedern4 ,es hat zwar die ,staatsverwaltung zunchst die ,aufgabe1 welche heute die ,verleger haben1 nmlich die literarischen ,produkte1 welche sie fr geeignet hlt1 zu verffentlichen4 ,die ,verleger treten heute als ,unternehmer zwischen die ,schriftsteller und die ,leser fr die literarischen ,erzeugnisse4 ,bei dem groen ,umfange von kaufmnnischer ,arbeit1 die der ,verleger zu bewltigen hat1 kann er nur wenig ,zeit der ,prfung von ,manuskripten widmen und in keinem ,fall kann er ein hervorragendes kritisches ,verstndnis fr den ,wert der ihm angebotenen ,werke haben4 ,er ist demnach gezwungen1 das ,gutachten von ,kritikern einzuholen4 ,der ,verleger hat aber auch ein anderes ,mittel1 um gewinnbringende ,geschfte zu machen1 wenngleich er die ,manuskripte nicht zu beurteilen vermag4 ,er hlt sich an ,namen1 sei es1 da der ,schriftsteller schon bekannt ist und man darauf rechnen kann1 da seine ,werke gesucht werden1 oder da der ,verfasser ein ,professor ist1 der viele ,zuhrer hat1 daher man auf einen ,absatz bei seinen ,schlern hoffen kann4 ,so bietet das ,verlegerwesen1 so unentbehrlich es in unserer ,gesellschaftsordnung ist1 weder eine ,gewhr1 da alle guten ,werke gedruckt1 noch da recht erbrmliche ,arbeiten zurckgewiesen werden1 da ja der ,kolportageroman am ehesten ,gewinn verspricht4 ,freilich wird der angesehene deutsche ,verleger es verschmhen1 diese ,schundliteratur zu pflegen1 aber sie findet doch ihre ,verleger und darum wirkt das ,verlegerwesen eher schdlich als veredelnd4 ,der rcksichtslose ,spekulant wird beinahe sicher vermgend1 whrend der ehrenvolle ,verleger1 der sich der ,literatur verpflichtet hlt1 oft groe ,verluste erleidet4 ,die ,ursache der groen ,kosten der ,bcher ist1 da die ,bcher1 welche ,absatz finden1 auch die ,verluste hereinbringen mssen1 welche der ,verleger ohne sein ,verschulden an anderen ,werken erleidet4 ,trotzdem nun das ,verlegerwesen1 wie berhaupt das ,unternehmerwesen1 eine sehr mangelhafte ,einrichtung ist1 so schrickt doch jeder ,schriftsteller vor dem ,gedanken zurck1 da der ,staat der alleinige ,verleger werden soll4 ,man glaubt1 da es nur ,protektionskindern gelingen wird1 das ,erscheinen ihrer ,werke zu erleben und das ist ein ,hauptgrund1 weshalb die ,schriftsteller den ,sozialstaat perhorreszieren4 ,das hat nun auch einigen ,grund4 ,wrde nur die ,staatsverwaltung darber entscheiden knnen1 ob ein ,werk gedruckt werden soll1 so wrde das ,verlagswesen nicht viel gewinnen4 ,die ,gesamtheit der ,einrichtungen1 welche den ,schriftstellern im ,sozialstaat eine ,gewhr bieten1 da ihnen mit mehr ,wahrscheinlichkeit als heute ,gerechtigkeit widerfahren wird1 wird in ,,viii1 #d1 d1 #b1 ,alinea3 ,der ,anla dargestellt1 allein fr die schne ,literatur werden die literarischen ,vereine und fr die wissenschaftliche ,literatur die zahlreichen wissenschaftlichen ,fachvereine an der ,sichtung der ,manuskripte sich beteiligen4 ,wenn die ,manuskripte1 die den ,vereinen entweder von den ,schriftstellern direkt eingesendet oder ihnen als einer ,art ,beirat von der ,staatsverwaltung oder anderen verlagsberechtigten ,krperschaften 7,,viii1 ebenda7 zugewiesen werden1 unter die ,vereinsmitglieder zur ,prfung verteilt und von ihnen darber in ,versammlungen referiert wird1 so kann man annehmen1 da manches brauchbare ,werk gerettet wird1 das heute von einem ,verleger zum anderen wandert4 ,allein man kann diese ,vereine nicht blo mit der ,begutachtung betrauen1 man kann ihnen auch das ,verlagsrecht fr eine gewisse ,anzahl von ,werken einrumen1 nicht in dem ,sinne1 da sie einen ,unternehmergewinn erzielen1 was der ,natur der ,gesellschaftsordnung1 aber auch der ,natur des ,vereinswesens widerstreben wrde1 wohl aber in dem ,sinne1 da sie die besten jener ,werke in den staatlichen ,druckereien zum ,drucke zu befrdern oder in ihrer eigenen ,druckerei drucken zu lassen berechtigt werden1 welche ihrem ,rat entgegen zurckgewiesen wurden4 ,die literarischen ,vereine werden sich wahrscheinlich auch bemhen1 der schnen ,literatur eine bestimmte ,richtung zu geben1 sie werden den ,schriftstellern vielleicht ,winke geben knnen1 wie die ,werke zu verbessern seien und sie werden ,vorleseabende veranstalten1 um auch solche ,manuskripte bekannt zu machen1 die von ,bedeutung erscheinen1 obwohl sie nicht zum ,drucke gelangen konnten4 ,auch in einer anderen ,richtung werden diese ,vereine sich ntzlich machen1 wenn sie eine gengende ,anzahl von ,mitgliedern haben4 ,sie werden die ,auslandsliteratur kennen lernen und ,einflu darauf nehmen1 welche ,werke in grerer ,zahl vom ,auslande angeschafft oder von welchen bersetzungen veranstaltet werden sollen1 denn wenn auch selbst dafr ,verwaltungsorgane bestellt werden mssen1 so wird es doch einer groen ,zahl freiwilliger ,krfte bedrfen1 um nur einen erheblichen ,teil der ,auslandsliteratur durchzuprfen4 ,da also literarische ,vereine ganz auerordentliches durch ,begutachtung von ,werken1 durch ,ermunterung zum ,schaffen und ,genieen und durch ,beeinflussung der ,richtung leisten knnen1 welche die ,literatur von ,zeit zu ,zeit einschlgt1 ist nicht zu bezweifeln4 ,ebenso ist gewi1 da der ,staat sehr viel zur ,frderung solcher ,vereine tun kann und da das ,volk der ,staatsverwaltung zu diesem ,ende nach ,magabe der ,ntzlichkeit solcher ,vereine die erforderlichen ,mittel bewilligen wird4 ,auer diesen beiden ,gattungen von ,vereinen1 den literarischen ,vereinen und dem ,verein zur ,prfung der statistischen ,ausweise1 werden fr alle ,zweige der ,naturwissenschaft1 der ,produktion1 der ,geschichte1 des ,spiels und ,sports1 fr ,erforschung und ,fortbildung der ,sprache und fr alle ,arten von ,knsten1 vor allem die ,musik und die bildenden ,knste1 ,vereine zu schaffen sein1 welchen gleichfalls ein ,einflu1 analog demjenigen1 einzurumen sein wird1 welchen man den literarischen ,vereinen nach obigen ,errterungen einrumen wird4 ,der ,vereine fr ,musik und ,kunst wird man sich besonders als ,beirat fr die ,verwaltung bedienen bei streitigen ,fragen der ,verteilung1 ob man diesen oder jenen in eine ,fachschule aufnehmen soll1 wem man ,behelfe 7,farben1 ,musikinstrumente oder ,noten7 zur ,verfgung stellen1 welche ,werke man zur ,ausfhrung bringen soll4 ,hier wre noch der ,vereinsttigkeit im ,bibliothekswesen zu gedenken4 ,auch im ,bibliothekswesen wird sich freiwillige ,kooperation ntzlich machen4 ,der ,staatsverwaltung obliegt es zwar1 fr die ,vermehrung1 ,verteilung1 ,ordnung1 den ,schutz und die ,versendung der ,bcher ,sorge zu tragen1 je mehr freiwillige ,mitarbeiter sie aber findet1 um so vollkommener wird das alles geleistet werden4 ,man wird besonders die ,studierenden der ,hochschulen heranzuziehen trachten1 um in recht kurzer ,zeit ,neuaufstellungen durchzufhren1 ,kataloge zu ergnzen und andere ,arbeiten fr ,bibliothekszwecke durchzufhren4 ,eine besondere ,aufgabe der staatlichen ,bibliotheksverwaltung wird es aber sein1 jedem fr seinen besonderen ,zweck die ,literatur nachzuweisen4 ,da wird nun diese ,aufgabe grndlicher und mehr ins ,einzelne gehend gelst werden1 wenn sich an diesen ,literaturnachweisungen auch die ,vereine beteiligen4 ,ein ,privatunternehmen dieser ,art1 welches solche ,nachweisungen gegen ,entgelt lieferte1 bald aber einging1 ist vor ,jahren in ,berlin gegrndet worden4 #c4 ,die ,sammlungen4 ,die ,sammlungen von ,kunst- und ,naturprodukten1 welche heute nur zum ,teil ffentliches ,gut1 zum grten ,teile aber ,privateigentum sind1 haben heute schon einen sehr groen ,umfang erreicht1 werden aber im ,kollektivstaat ins ,unermeliche anwachsen und ins ,kollektiveigentum bergehen4 ,diesen ,sammlungen gehren zwar auch die ,bibliotheken an1 von welchen aber hier nicht die ,rede ist1 weil sie anderen ,zwecken zu dienen haben1 als die ,sammlungen von ,gegenstnden1 welche ,objekt der ,betrachtung sind und meistens nur in einem oder wenigstens nur in wenigen ,exemplaren vorhanden sind4 ,im ,kollektivstaat ist es ,aufgabe der ,verwaltung1 die ,sammlungen so aufzustellen1 da sie ihrem ,zwecke am ,besten dienen4 ,der ,sammler von heute htet seine ,schtze und verbirgt sie zumeist vor seinen ,mitmenschen und nur wenige adelige ,huser haben sich verpflichtet gehalten1 einige solche ,sammlungen1 besonders ,bildersammlungen1 dem ,publikum zugnglich zu machen4 ,der ,kollektivstaat wird alle ,sammlungen so aufzustellen haben1 da sie allen1 vorzglich aber jenen leicht zugnglich gemacht werden1 welche ihrer fr ihre ,studien bedrfen4 ,da nun in ,zukunft alle ,bauten umgestaltet werden mssen1 wird man darauf bedacht sein1 ein ,system anzunehmen1 nach welchem die ,sammlungen zu verteilen sein werden1 wie ja auch die ,weltausstellungen nach vorher angenommenen ,plnen eingerichtet werden1 damit ,gleiches und ,gleiches vereiniget1 ,verwandtes nebeneinander geordnet werde4 ,es wird nun weder mglich noch zweckmig sein1 alle ,sammlungen an einem ,orte1 etwa in der ,hauptstadt1 oder berhaupt in den stdtischen ,ansiedlungen1 die nicht allzusehr ausgedehnt werden sollen1 zu vereinigen und so scheint folgender ,vorschlag als der annehmbarste4 ,in der ,hauptstadt sollen ,sammlungen aller ,art aber nur in hervorragenden ,typen aufgestellt werden4 ,ein kunsthistorisches ,museum sollte ,kunstprodukte aller ,art aus allen ,zeiten und erzeugt von allen ,vlkern der ,erde zur ,anschauung bringen1 aber es knnen in der ,zentralsammlung der ,hauptstadt fr jede ,schule1 jede ,periode1 jedes ,volk nur einige wenige hervorragende ,werke aufgestellt werden4 ,ebenso wird es mit der hauptstdtischen ,sammlung technischer ,erzeugnisse und der ,naturprodukte zu halten sein4 ,ins einzelne gehende ,sammlungen sollen aber dann nach ,gebieten systematisch aufgeteilt werden1 so da1 wenn jemand alle ,sammlungen bis in ihre kleinsten ,verzweigungen besichtigen wollte1 er das ganze ,reich bereisen mte4 ,es wrden also einige ,provinzen vollstndige ,bildersammlungen1 und ,sammlungen anderer ,kunstwerke1 andere vollstndige ,sammlungen der ,werkzeuge1 ,apparate und ,maschinen1 oder kunstgewerblicher ,erzeugnisse1 andere ,pflanzen1 wieder andere der ,tiere beherbergen und das ,alles wrde auch auf ,bezirks- und ,urgemeinden aufgeteilt werden4 ,dazu kommen dann die ,prparate der ,biologen und ,embryologen und ,histologen1 welche dereinst einen solchen ,schatz bilden werden1 da man am ,sitze der ,universitt gewi nur ,typen zur ,vergleichung aufstellen kann1 wer aber alle vorhandenen ,prparate kennen lernen will1 sich die ,mhe wird nehmen mssen1 irgend einen ,teil des ,reiches zu bereisen1 wo er1 von ,ort zu ,ort wandernd1 alles was jeweilig vorhanden ist1 finden wird und zwar nicht nur die ,prparate1 sondern die gesamte darauf bezgliche ,literatur und die ,mikroskope und sonstigen ,apparate1 ohne welche die ,sammlung von ,sachkundigen nicht bentzt werden knnte4 ,diese ,sammlungen werden von ,jahr zu ,jahr bereichert werden und nur in dieser ,anordnung und ,verteilung werden sie den grten ,nutzen schaffen4 ,das ganze ,reich wird eine vollstndige ,weltausstellung sein4 brigens wird in der ,metropole eine permanente ,weltausstellung der neuesten ,erzeugnisse des ,menschengeistes errichtet werden1 welche im jhrlichen ,wechsel immer das ,neueste zur ,anschauung bringen wird und nach ,ablauf des ,jahres werden die ,ausstellungsobjekte in die stabilen ,sammlungen wandern4 #d4 ,zeitschriften1 ,bcher1 ,bibliotheken4 ,dem ,zeitungswesen mu man eine eingehende ,betrachtung widmen1 weil das ,zeitungswesen auch in der knftigen ,gesellschaftsordnung eine wichtige ,rolle spielen wird und weil es einiges ,nachdenken kostet1 sich die ,befriedigung jener ,bedrfnisse im knftigen ,staate klar zu machen1 die heute durch die ,zeitungspresse befriedigt werden4 ,dabei wird vor allem die ,prefreiheit in ,betracht kommen1 fr welche man sich einen ,platz in einer ,gesellschaftsordnung nicht leicht denken kann1 in welcher der ,staat alleiniger ,produzent ist4 ,es soll gar nicht darauf verwiesen werden1 da die politische ,partei in der knftigen ,verfassung keine ,rolle spielen soll4 ,es wird vielmehr zu zeigen sein1 da im sozialen ,staate ,interessengegenstze und ,opposition mit voller ,freiheit zu ,worte kommen knnen und auerdem ist zu zeigen1 was die knftige ,zeitung zu leisten haben und wie sie zu verbreiten sein wird4 ,es wird also zu unterscheiden sein3 a7 die ,presse fr ,staats- und allgemeine ,angelegenheiten1 b7 die ,fachpresse1 #a4 fr ,wissenschaft1 #b4 fr ,kunst und #c4 fr ,technik und c7 die ,presse fr ,unterhaltung und schne ,literatur4 a7 ,die ,presse fr ,staats- und allgemeine ,angelegenheiten4 ,hier wird es sich besonders darum handeln1 der ,opposition und den ,interessengegenstzen eine ,gelegenheit zu bieten1 sich geltend zu machen und davon wird auch die ,rede sein1 doch sollen vorher in groen ,zgen die ,aufgaben1 die ,einrichtung und die ,verbreitung dieser ,presse geschildert werden4 ,diese ,presse wird sich gliedern in das ,reichs-1 ,provinz-1 ,kreis- und ,bezirksblatt4 ,whrend das ,reichsblatt1 das in sterreich in einer groen ,zahl von ,landessprachen zu erscheinen htte1 an jede ,gemeinde zu senden ist1 ist das ,provinz-1 ,kreis- und ,bezirksblatt hauptschlich nur fr die ,gemeinden bestimmt1 welche in der betreffenden ,provinz1 dem betreffenden ,kreise oder ,bezirke liegen4 ,allein trotzdem diese ,bltter ein allgemeines ,interesse nur fr einen ,teil der ,gemeinden haben1 so mssen sie doch in einer beschrnkten ,anzahl von ,exemplaren berall hindringen4 ,es wird gengen1 wenn nur wenigstens in jeder ,kreisstadt mindestens einige ,exemplare auch der fremden ,bltter aufliegen4 ,smtliche ,provinz-1 ,kreis- und ,bezirksbltter mten also wenigstens in jeder ,kreisstadt zu finden und von dort leihweise zu beziehen sein4 ,ebenso ist es einleuchtend1 da ein greres ,bedrfnis besteht1 das heimische ,bezirksblatt und das heimische ,kreisblatt als das ,provinz- und ,reichsblatt zu lesen und da demnach die ,gemeinden und ,quartiere eine grere ,anzahl von ,exemplaren des einheimischen ,kreis- und ,bezirksblattes beanspruchen werden4 ,nachdem aber unter #ajjj ,einwohnern berhaupt nur etwa #fjj eigenberechtigte ,personen zu rechnen sind1 davon auch nur ein ,teil die ,bltter lesen will und ,wert darauf legen wird1 sie am ,tage des ,erscheinens zu lesen1 die meisten aber es sich gengen lassen1 sie einmal in der ,woche zu durchfliegen1 so kann man schtzen1 da es gengt1 wenn jede ,gemeinde und ,quartier je #aj ,exemplare des heimischen ,kreis- und ,bezirksblattes und je #e ,exemplare des ,provinz- und ,reichsblattes erhlt1 die eine ,woche lang im ,lesesaal aufliegen4 ,nur ein ,exemplar aller ,bltter wird in jeder ,gemeinde und ,quartier1 vielleicht nur eines im ,bezirke1 dauernd aufbewahrt und gebunden4 ,die ,sammlung der brigen ,exemplare zur ,wiederverwertung des ,papierstoffes wird sich im ,kollektivstaat mit einer ,sicherheit und ,vollstndigkeit vollziehen1 welche in unseren anarchischen ,zustnden nicht denkbar wre4 ,demnach wird die ,versorgung aller ,bewohner mit dieser ,art von ,blttern im ,kollektivstaat schwerlich einen greren in ,arbeit ausgedrckten ,aufwand verursachen1 als heute die ,versorgung einiger hunderttausend ,zeitungsleser4 ,man erspart aber auch unendlich viel an journalistischer ,administrationsarbeit1 weil diese im ,kollektivstaat in nichts anderem besteht1 als im ,abzhlen der ,exemplare und deren ,ausfolgung an das ,zugbegleitungspersonal und die ,frchter4 ,der damit betraute ,schaffner hat nach einem ihm vorliegenden ,schema in jeder ,station in der er anhlt oder die er durchfliegt1 nur eine gewisse ,anzahl ,exemplare auszufolgen4 ,nicht einmal eine einzige ,adresse zu schreiben ist notwendig4 ,nachdem nun ersichtlich ist1 da die ,versorgung der gesamten ,bevlkerung mit diesen ,blttern gar keine ,schwierigkeiten macht1 handelt es sich darum1 zu errtern1 was in denselben ,aufnahme zu finden hat4 ,den wichtigsten ,inhalt bildet die ,statistik der ,bevlkerungs-1 ,gter- und ,arbeitsbewegung1 soweit sie nach ,,vi1 #h1 tglich fixiert wird und in ,beilagen auch jene1 die wchentlich oder monatlich fixiert wird4 ,letztere kann in #f1 beziehungsweise #be ,tagespublikationen aufgeteilt werden1 welche verschiedene ,gebiete der ,statistik umfassen und der ,bevlkerung successive geliefert werden4 ,diese ,bltter bringen weiter die ,kundmachung der ,verordnungen und ,gesetze1 ,personalvernderungen1 ,ausschreibung von ,stellen1 welche an ,bewerber zu vergeben sind1 ,geburts-1 ,trauungs- und ,todesanzeigen1 dann ,nekrologe und die ,verleihung von ,auszeichnungen1 endlich gewisse ,vereinsnachrichten4 ,weiter nun sind diese ,bltter der ,errterung von ,gesetzes- und ,verfassungsvorschlgen und der ,kritik der ,verwaltung gewidmet4 ,hierin hat diese ,presse die heutige ,parteipresse zu ersetzen4 ,darum erscheint es notwendig1 fr jedes solche ,blatt auer dem staatlich bestellten ,schriftleiter auch einen oder mehrere ,schriftleiter zu bestellen1 die von der ,bevlkerung nach einem zu bestimmenden ,modus zu whlen sind und es mu ihnen ein bestimmter ,raum des ,blattes fr ihre eigenen ,errterungen1 wie auch fr die ,reproduktion jener ,meinungsuerungen eingerumt werden1 welche den einlaufenden ,briefen zu entnehmen sind4 ,besteht noch irgend etwas den heutigen ,parteien ,verwandtes fort1 so kann man sich recht gut denken1 da bei den ,blttern hherer ,ordnung fnf bis zehn solche ,redakteure1 die zu whlen sind1 angestellt werden4 ,es ist evident1 da es zur ,aufklrung viel mehr dient1 wenn die verschiedensten ,richtungen in ein und demselben ,blatte vertreten sind1 als wenn man verschiedene ,anschauungen in verschiedenen ,blttern aufsuchen mu4 ,auch ermglicht diese ,einrichtung1 da ,rede und ,gegenrede1 ,kritik und ,gegenkritik gleichzeitig erscheinen4 ,bezglich der ,verteilung des ,bentzungsrechtes der ,zeitungen und des ,rechtes1 seine ,anschauungen in diesen ,blttern zu verffentlichen1 wird das ,erforderliche in ,,viii1 #i1 c1 gesagt4 ,der der ,statistik einzurumende ,teil eines solchen ,blattes wird sehr umfangreich sein1 am geringsten im ,bezirksblatte1 am ausgedehntesten im ,reichsblatte4 ,denn im ganzen ,reiche ist ,produktion1 dann ,verteilung von ,gtern und ,arbeit viel mannigfaltiger1 als in den einzelnen ,bezirken4 ,es ist wohl nicht notwendig zu sagen1 und geht aus ,,vi1 #h1 hervor1 da das ,bezirksblatt an statistischen ,daten die ,ortssummarien als ,einzelposten und als ,ergebnis das ,bezirkssummarium1 das ,kreisblatt die ,bezirkssummarien als ,einzelposten und das ,ergebnis als ,kreissummarium bringen wird u4 s4 f41 da aber die ,gesamtpublikation alle statistischen ,einzelaufnahmen bringen wird mit ,ausnahme der ,einzelposten in den ,gemeinden und ,quartieren4 ,allein die ,originalaufnahmen und ,detailrechnungen der ,gemeinden und ,quartiere werden immerhin in vier oder fnf ,exemplaren ausgefertigt1 wovon eins im ,gemeindepalast ausgehngt wird1 whrend je ein ,exemplar dem ,bezirks- und dem ,kreisbeamten zugestellt wird und so scheint eine gengende ,kontrolle auch fr ,gemeinden und ,quartiere gesichert zu sein4 ,in besonders erregten ,zeiten1 wo die ,bevlkerung sich ber ,zeitungsberichte auf das ,schnellste unterrichten will1 so bei ,wahlen1 verfassungsmigen ,beschlssen1 in ,kriegsfllen1 bei wichtigen ,ereignissen im ,leben hervorragender ,personen1 wird sich die ,gemeinde im ,bibliothekssaale versammeln und sich die ,berichte vorlesen lassen4 b7 ,die ,fachpresse4 ,diese umfat alle ,zweige der ,wissenschaft1 ,kunst und ,technik4 ,es werden demnach sicherlich sehr zahlreiche ,bltter dieser ,art1 und wahrscheinlich als ,wochen- oder ,monatsschriften erscheinen4 ,die ,herausgabe erfolgt von staatswegen von den betreffenden staatlichen ,anstalten1 aber es kann auch ,vereinen das ,recht der ,herausgabe von ,fachblttern eingerumt und ihnen zu diesem ,ende alles ,erforderliche zur ,verfgung gestellt werden4 ,die staatlichen ,verteilungsgrundstze bestimmen1 wieviel ,papier1 ,satz1 ,druckarbeit und welche ,verteilung der ,bltter an ,einzelne und ,gemeinden ihnen zugestanden wird4 ,so zum ,beispiel #af ,oktavdruckseiten in wchentlicher ,auflage von #bajj ,exemplaren1 wovon #bjjj fr jeden ,bezirk und #ajj als ,freiexemplare fr bestimmte1 vom ,vereine zu bezeichnende ,personen zu rechnen wren4 ,bestehen in irgend einem ,zweige der ,wissenschaft1 ,kunst und ,technik verschiedene ,richtungen1 zum ,beispiel ,theorien medizinischer ,schulen1 ,neuerungen in der ,malerei usw41 so wre denselben das ,wort zu erteilen1 analog den ,andeutungen1 welche darber in dem ,abschnitte ,,viii1 #d1 a1 ber die ,presse fr ,staats- und allgemeine ,angelegenheiten gemacht werden4 ,man knnte die ,aufstze1 welche aufgenommen werden1 vor der ,verffentlichung im ,brstenabzug einem ,gegner des ,verfassers1 einem oppositionellen ,vereine1 einem ,schriftsteller oder ,knstler1 gegen den sich die ,kritik ausspricht1 zusenden1 damit entgegenstehende ,anschauungen oder eine kurze ,verteidigung in ,funoten zur ,geltung gebracht1 oder eine ,antikritik vorbereitet werden knne4 ,was die ,fachpresse auf technischem ,gebiete anbelangt1 so spalten sich die ,fcher auch in sehr viele ,zweige4 ,nicht nur die ,technik im engeren ,sinne1 die ,landwirtschaft1 ,forstkultur1 ,bergbau und die groen ,industrien brauchen diese ,presse1 sondern nach den heutigen ,erfahrungen wird man eine ,fachpresse fr jedes ,gewerbe1 fr ,gerberei1 ,textilindustrie1 ,keramik- und ,brauindustrie ebenso1 wie fr ,kleidermacher1 ,schuhmacher1 ,tischler und ,gelbgieer schaffen mssen und es wird sich berall ebenso um die eigentliche ,technik der ,herstellung1 wie um schne ,formen handeln1 daher die meisten gewerblichen ,fachbltter ihre ,illustrationen ebenso haben werden1 wie heute1 nur viel reichlicher und eine allgemeinere ,verbreitung4 c7 ,die ,unterhaltungspresse und schne ,literatur4 ,sie wird nicht wie heute die ,zeitungen ,romane und ,novellen in ,abschnitten bringen1 weil diese ,schpfungen ,gegenstand der ,verffentlichung in ,buchform bilden und der heutige ,gebrauch nicht den ,bedrfnissen der ,leser1 sondern der ,zeitungsunternehmer entspricht4 ,allein kleine ,aufstze1 ,gelegenheitsgedichte1 ,anekdoten1 witzige und satirische ,produkte kleinen ,umfangs1 ,kritiken1 ,reiseberichte und dergleichen werden wohl ihr ,unterkommen in periodischen1 wahrscheinlich illustrierten ,blttern finden1 welche entweder allen ,gemeinden1 oder allen ,bezirken zugemittelt werden4 ,in einem vielsprachigen ,lande wird jede ,nationalitt ihre schne ,literatur haben4 ,wie die ,annahme von ,beitrgen zur ,verffentlichung erfolgen wird1 ist eine ,verteilungsfrage und es ist darum immer neben den staatlichen ,blttern auch besonders in diesem fr die allgemeine ,volksbildung so wichtigen ,zweige der ,literatur1 wozu auch populrwissenschaftliche ,nachrichten gehren1 greren und verdienteren ,vereinen ein begrenztes ,publikationsrecht nach den oben ,,viii1 #d1 b1 bei der ,fachpresse errterten ,grundstzen einzurumen4 ,sind doch gespielte ,schachpartien und ,schachprobleme gewi auch in ,zukunft ,gegenstand der literarischen ,verbreitung und ,besprechung4 d7 ,bcher4 ,auer der periodischen ,presse wird der ,staat auch fr jene ,literatur zu sorgen haben1 welche in ,buchform erscheint4 #a4 ,die wissenschaftliche ,literatur4 ,sie zu schaffen1 wird zunchst die ,aufgabe der ,gelehrten und ,forscher sein4 ,fr alle ,zweige der ,wissenschaft wird sich von ,zeit zu ,zeit das ,bedrfnis herausstellen1 ,neubearbeitungen der besten der bestehenden ,werke oder ganz neue ,darstellungen herauszugeben4 ,die ,neubearbeitungen sollen ,irrtmer berichtigen und alles1 was neu entdeckt wurde1 bringen1 auch erforderlichenfalls das ,system oder die ,darstellung verbessern4 ,erbieten sich mehrere qualifizierte ,fachmnner1 die zu den ,unterrichtspersonen gehren1 zu einer solchen ,arbeit1 so knnen mehrere ,bearbeitungen angenommen1 oder etwa nach ,einholung des ,gutachtens der ,akademie oder irgend einer anerkannten ,autoritt1 der ,universitt oder eines ,vereins eine ,wahl getroffen werden4 ,zum ,zwecke der ,verfassung solcher ,werke knnen den ,autoren ,urlaub erteilt1 ,behelfe herbeigeschafft und ,reisekosten bewilligt werden1 wenn es der ,gegenstand erfordert4 ,melden sich keine geeigneten ,personen1 so kann man solche aussuchen und sich mit ihnen ber die ,bedingungen einigen1 unter welchen sie sich der ,aufgabe unterziehen und dem ,staate das geistige ,eigentum berlassen wollen4 ,immer1 auch wenn man staatlich angestellte ,fachmnner zur ,verfgung hat1 wird man auch ,bearbeitern1 die nicht dem ,kreise der offiziellen ,organe angehren1 ,gehr schenken1 und ihnen staatliche ,untersttzung gewhren1 wenn sie entweder einen neuen ,plan der ,bearbeitung1 ein neues ,system1 die ,bearbeitung eines ,abschnittes vorlegen1 wodurch eine hervorragende ,befhigung dargetan wird1 oder ein fertiges ,manuskript bereits vorliegt1 das der ,annahme wrdig befunden wird4 ,in allen ,fllen1 wo der ,staat einen ,autor zur ,verfassung gewinnt1 befindet er sich in derselben ,lage1 in der er sich heute befindet1 wenn er einen ,monumentalbau1 ein ,denkmal oder sonst etwas ,groes schaffen will und wenn der ,staat fr die ,zustandebringung einer solchen ,arbeit ,opfer bringt1 wird er das vollendete ,werk1 wenn es nicht entspricht1 ablehnen und er wird sich auch vorher von dem ,fortgange der ,arbeit berzeugen knnen4 ,es mu ihm auch das ,recht zuerkannt werden1 nderungen oder ,umarbeitungen zu fordern1 oder als ,herausgeber in ,funoten einen gegnerischen ,standpunkt zu vertreten4 ,jedenfalls wird dem ,drucke eine sorgfltige ,revision durch zwei oder drei ,fachmnner1 besonders solche1 die einen wissenschaftlich entgegengesetzten ,standpunkt einnehmen1 vorhergehen1 deren ,gutachten entweder zur unbedingten ,annahme oder ,verwerfung oder zur ,umarbeitung fhren wird4 ,reicht ein ,schriftsteller ein fertiges in den ,muestunden verfates ,manuskript ein1 so wird eine gleich sorgfltige berprfung eingeleitet4 ,die ,staatsverwaltung wird1 wenn sie das ,werk annimmt1 eine angemessene ,anzahl von ,exemplaren drucken und an die ,bibliotheken verteilen1 kann aber auch dem ,verfasser eine ,anzahl von ,exemplaren zugestehen1 welche nach den in ,,viii1 #d1 d1 #b1 ,alinea3 ,der ,anla1 entwickelten ,grundstzen an die vom ,verfasser namhaft gemachten ,personen verschickt werden4 ,eine besondere ,belohnung nicht in ,geld1 sondern nach ,,viii1 #i1 wird die ,verwaltung entweder innerhalb ihrer ,vollmachten zuerkennen oder einem ,volksbeschlusse vorbehalten4 ,um aber die ,schaffung der neuen wissenschaftlichen ,literatur nicht von der ,staatsverwaltung allein abhngig zu machen1 gibt es eine ,menge ,wege4 ,besteht die ,monarchie fort1 so liegt in der ,anweisung der ,mittel fr die ,hofhaltung auch die ,ermglichung der ,herausgabe von ,werken fr ,rechnung dieser ,mittel4 ,es kann weiters eine ,dezentralisation des ,verlagsrechtes in der ,weise angeordnet werden1 da ein ,teil des ,verlagsrechtes den ,provinzial- und ,kreisbeamten berlassen wird1 was besonders auf historische und nationale ,werke ,anwendung haben drfte4 ,es knnte auch das ,verlagsrecht1 das ,recht ,bcher drucken zu lassen und zu diesem ,ende die staatlichen ,druckereien in ,anspruch zu nehmen1 in einem gewissen ,umfange der ,bevlkerung der ,kreise dergestalt eingerumt werden1 da die gesamte ,bevlkerung eines ,kreises ber die ,annahme der ihr angebotenen ,werke abzustimmen htte4 ,wenn dieses ,recht der ,bevlkerung je eines ,kreises fr ein oder mehrere ,werke etwa im ,gesamtumfange von #bj ,bogen und #ajjj ,exemplaren alljhrlich zustnde1 so wrden jhrlich #ajj-bjj ,werke geschaffen werden knnen1 die nicht von der ,staatsverwaltung ausgewhlt wrden4 ,endlich kann ein beschrnktes ,verlagsrecht auch jedem ,vereine eingerumt werden1 wenn er viele ,mitglieder zhlt und er einiges ,ansehen geniet und wenn er eine fr diesen ,zweck geeignete ,organisation besitzt4 #b4 ,poesie und schne ,literatur4 hnlich1 wie mit wissenschaftlichen ,werken1 wird es auch mit ,werken der ,poesie und der schnen ,literatur gehalten werden1 nur ist hier eine ,monopolisierung des ,verlagsrechtes seitens der ,staatsverwaltung noch weniger zweckmig1 wie bei der ,herausgabe der wissenschaftlichen ,werke4 ,der ,anla zur ,verfassung eines ,buches kann also von der ,staatsverwaltung oder einem anderen von der ,verfassung dazu berechtigten ,subjekte1 oder er kann vom ,verfasser ausgehen4 ,das ,verlagsrecht1 das ,recht ein ,werk zu verffentlichen1 kann der ,staatsverwaltung1 es kann aber auch der ,zivilliste des ,hofes1 einer ,kreis- oder ,provinzialverwaltung1 dem ,volksbeamtentum1 einer ,fraktion der ,bevlkerung oder einem ,vereine zustehen und wem das ,verlagsrecht zusteht1 der kann innerhalb der seinem ,verlagsrechte gezogenen ,grenzen auch die ,auflage und die ,ausstattung sowie die ,verwendung einer gewissen ,anzahl von ,exemplaren bestimmen4 ,das ,eigentum an den gedruckten ,exemplaren steht zwar dem ,staate zu1 bezglich der ,freiexemplare aber begngt er sich mit dem ,obereigentum im ,sinne des ,abschnittes ,,viii1 #e1 ,alinea3 ,da die ,erzeugnisse#cd1 whrend den ,empfngern das freie ,verfgungsrecht mit den sonst dafr geltenden ,beschrnkungen zusteht4#ce ,die ,verfassung solcher ,werke ist in der ,regel freie ,bettigung des ,autors1 sie kann aber auch zu den berufsmigen ,pflichten von ,lehrpersonen gehren4 ,sind ,dichter von jeder geregelten ,arbeit losgezhlt worden1 um ihnen das freie ,schaffen in grerem ,mae zu ermglichen1 so kann dies mit der ,einschrnkung geschehen1 da die ,arbeitsbefreiung wieder entzogen werden kann1 wenn sie zu schaffen aufhren oder sonst die ,erwartungen1 die man in sie setzt1 nicht rechtfertigen4 ,ist die ,verfassung ,berufspflicht des ,autors gewesen1 so hat er in der ,regel keinen ,anspruch auf besondere ,entlohnung4 ,wer ein ,werk aus freien ,stcken verfat hat1 wird in der ,regel keinen ,lohn vorausbedingen1 sondern abwarten1 welchen ,beifall das ,werk findet4 ,nach ,magabe des ,erfolges kann der ,lohn in frherer ,arbeitsbefreiung und ,zuerkennung eines ,ranges bestehen1 mit welchem hhere ,gensse verbunden sind4 ,die ,zuerkennung steht entweder der ,staatsverwaltung1 oder einer ,fraktion des ,volkes und auch der ,dynastie zu1 wenn damit nur ber die der ,dynastie zugewiesenen ,mittel verfgt wird1 sie kann aber auch ,volksbeschlssen vorbehalten werden4 #cd ,freiexemplare knnen auch ,auslndern zugesandt werden1 in welchem ,falle1 wenn sie noch einem ,staate mit ,privateigentum angehren1 sie dadurch ,privateigentum an diesen ,exemplaren erwerben1 wie ja auch sonst in solchen ,lndern ,privateigentum an ,produkten des ,kollektivstaates erworben werden kann4 ,es wird nur zweckmig sein1 solche ,gegenstnde1 deren ,eigentum der ,kollektivstaat aufgibt1 mit einer ,besttigung zu versehen4 #ce ,ein ,bcherwurm verwarf meine ,plne1 weil dem ,leser verwehrt wre1 ,randbemerkungen in die ,bcher zu schreiben4 ,wenngleich da von einer ,absonderlichkeit eines ,sonderlings die ,rede ist1 so sei doch bemerkt1 da das ,verbot1 ,bcher zu beschdigen und mit ,anmerkungen zu besudeln1 das ja auch jede ,leihbibliothek in ,erinnerung bringt1 zwar allgemein gelten wrde1 da aber davon doch mancherlei ,ausnahmen zu machen wren1 so insbesondere gegenber von ,besitzern von ,freiexemplaren oder von ,gelehrten und durch ,anmerkungen bedeutender ,mnner knnte ein ,exemplar an ,wert sehr gewinnen4 ,es ist recht wohl denkbar1 da der ,staatsverwaltung fr alle im ,lande erscheinenden ,werke ein sthetisches ,zensurrecht eingerumt wird1 wenn eine ,gefahr der ,verwilderung1 der ,verbreitung von ,geschmacklosigkeiten oder ,aberglauben oder die ,verwirrung des ,urteils oder der ,sprache zu besorgen ist4 ,aber in solchen ,fllen bliebe immer das ,recht der ,berufung an den ,volkswillen offen und das ,volk wrde gewi das ,zensurrecht der ,staatsverwaltung aufheben1 wenn davon ein engherziger1 oder gar ein politischer ,gebrauch gemacht wrde4 ,das ,zensurrecht wrde aber nicht so gebt werden1 da die ,verffentlichung -- soweit sie nicht lediglich vom ,gutdnken der ,staatsverwaltung abhinge -- unterdrckt wrde1 sondern die ,staatsverwaltung bt im ,einvernehmen mit dem ,autor eine ,redaktion1 oder spricht in ,anmerkungen einen motivierten ,tadel aus1 was hinreichen drfte1 der ,gefahr vorzubeugen1 die man befrchtet4 ,es ist ersichtlich1 da trotz ,naturalwirtschaft eine jhrliche ,budgetierung der ,mittel1 wie fr alles andere1 auch fr die ,presse denkbar ist4 ,der ,staatsverwaltung wird alljhrlich im vorhinein die ,zahl der ,setzer und der ,drucker1 sowie der ,arbeiter fr ,schriftgu und die ,verteilung dieser ,arbeitskrfte fr die verschiedenen ,satz- und ,druckarbeiten vorgeschrieben1 ebenso die ,verwendung der ,papiererzeugnisse fr die verschiedenen ,bedrfnisse normiert3 nmlich fr ,schulzwecke1 fr ,kanzleizwecke1 zur ,verteilung unter die ,bevlkerung1 zu technischen ,zwecken1 zur ,verpackung1 endlich zum ,druck und allenfalls zum ,verkaufe an das ,ausland4 ,das ,druckpapier wird nun aufgeteilt fr die verschiedenen1 in diesem ,abschnitte besprochenen ,produkte4 ,ebenso werden ,volksbeschlsse gefat ber die ,verteilung des ,verlagsrechtes1 nmlich des ,rechtes1 zu bestimmen1 welche ,manuskripte zum ,druck angenommen und in welchem ,umfange sie gedruckt werden sollen und so wird fr diesen ,zweig der ,produktion alles verfassungsmig festgesetzt1 genau nach ,analogie der verfassungsmigen ,bewilligung der ,geldmittel fr bestimmte ffentliche ,zwecke4 ,nur erfolgt die ,bewilligung nicht in ,geldsummen1 sondern in ,arbeitskrften und ,stoffen#cf und was hier vom ,druck gesagt wird1 gibt auch ,aufschlu ber andere naturalwirtschaftliche ,budgetierungen4 #cf ,man rechnet in sterreich den ,verbrauch von ,druckpapier1 die ,hlfte des ,gesamtverbrauches an ,papierprodukten1 auf #b ,kilo pro ,kopf und ,jahr1 somit bei #de ,millionen ,einwohnern auf #ijj1jjj ,meterzentner und da der ,druckbogen zirka #ae ,gramm wiegt1 ist der ,gesamtverbrauch pro ,jahr rund #fjjj ,millionen ,bogen ,druckpapier4 ,weist man davon je #fjj ,millionen ,bogen dem ,reichsblatte1 den ,provinzblttern1 den ,kreisblttern und den ,bezirksblttern1 zusammen also #bdjj ,millionen ,bogen zu1 wobei z4 ,b4 vom ,reichsblatte #cjj1jjj ,exemplare #e ,bogen tglich erscheinen1 so blieben noch #ahjj ,millionen ,bogen fr ,fachbltter und #ahjj ,millionen ,bogen fr ,bcherdruck1 wonach man den ,jahreszuwachs an ,bnden fr die ,bibliotheken berechnen kann4 ,innerhalb des obigen ,rahmens wrden sich also die ,volksbeschlsse bezglich der ,ausdehnung der ,produktion1 der ,einrichtung der ,amtsbltter und des ,verlagsrechtes bewegen4 ,ebenso mte der ,aufwand von ,satz verteilt werden1 wahrscheinlich nach ,arbeitstagen der ,setzer4 ,in einem vielsprachigen ,lande wie sterreich wird es sich auch darum handeln1 das ,ausma des fr jedes ,idiom bewilligten ,verlagsaufwandes festzusetzen4 ,erfolgt dieser nach der ,kopfzahl1 so wird man annehmen knnen1 da jede ,nationalitt fr ihre ,literatur aus eigenen ,mitteln sorgt1 weil auch der ,arbeitsertrag nach der ,kopfzahl zu berechnen ist4 ,welchen ,werken einer ,nationalitt die ,ehre der bersetzung in andere ,sprachen zuzuerkennen ist1 wird von jenen ,faktoren abhngen1 welchen nach obigen ,grundzgen ein ,verlagsrecht berhaupt zusteht4 ,man kann sich recht wohl denken1 da fr einen ,teil des ,verlags auch nach ,nationen abgestimmt wird1 in welchem ,falle jedem ,eigenberechtigten das ,recht zustnde1 sich zu einer ,nationalitt zu bekennen4 ,doch wird in diesem ,falle das ,stimmrecht immer nur in einer ,nation ausgebt werden knnen4 ,was die ,gre der ,auflagen anbelangt1 so wird man gewisse ,stufen festsetzen4 ,werke von der allgemeinsten ,bedeutung in der ,wissenschaft wird man in einer solchen ,auflage verffentlichen1 da fr jede ,gemeinde des ,reiches oder jede ,gemeinde einer bestimmten ,sprache ein ,exemplar bestimmt wird und ein gewisser berschu fr besondere ,zwecke1 besonders fr den internationalen ,bchertausch verfgbar bleibt4 ,jedes ,werk wird mindestens in einer solchen ,auflage gedruckt1 da jede ,bezirksbibliothek der betreffenden ,nationalitt beteilt werden kann4 ,was eine solche ,verbreitung nicht verdient1 mag ungedruckt bleiben4 ,der internationale ,bchertausch mit ,lndern der alten ,gesellschaftsordnung wird durch ,kauf und ,verkauf erfolgen4 ,mit ,kollektivstaaten wird man einen ,bchertausch einleiten1 wie ihn heute ,zeitungen und ,museen ben1 nur in viel grerem ,umfange1 da man selten auf weniger als #aej ,exemplare eines auslndischen ,werkes von ,interesse rechnen wird1 um wenigstens alle ,kreisbibliotheken zu beteiligen4 ,dabei wird man nichts weniger als kleinlich vorgehen und nur nach der ,zahl von ,bnden1 oder selbst nach ,papiergewicht handeln1 weil die ,herstellung eines gewissen berschusses von ,exemplaren fr das ,ausland tatschlich nicht viel mehr als eine ,papierfrage ist4 ,lnder gleicher ,sprache und ,gesellschaftsordnung knnen auch ,vereinbarungen nach ,fchern treffen1 z4 ,b4 da sie sich in die ,bearbeitung und ,verffentlichung gewisser ,abschnitte der ,geschichte teilen1 in welchem ,falle die ,auflagen wachsen und der ,arbeitsaufwand verringert wrde4 ,es ist ersichtlich1 da in diesem ,abschnitte auch die wesentlichen ,grundlagen der ,ausfhrung und ,vervielfltigung von ,kunstwerken der bildenden ,kunst angedeutet sind1 von welchen der ,abschnitt ,,viii1 #g1 handelt4 e7 ,bibliotheken4 ,auch hier soll vor allem der ,bedrfnisse der kleinsten ,gemeinden gedacht werden1 da es sich von selbst versteht1 da in den ,stdten auch die ,bibliotheken viel groartiger eingerichtet werden1 als das heute der ,fall ist4 ,jede kleinste ,gemeinde1 ,urgemeinde und jedes stdtische ,quartier1 wird ohne ,zweifel einen ,gemeindepalast haben1 dessen oberster ,aufbau einen gerumigen ,saal bildet1 welcher als ,versammlungs- und ,lesesaal dient1 in welchem dann auch die ,bcherei und solche ,sammlungen aufgestellt werden1 die nach ,,viii1 #c1 in die kleinsten ,gemeinden aufgeteilt werden4 ,wenn auch die ,wnde eines solchen ,saales gengen1 um eine ,hausbibliothek von #ej-fj1jjj ,bnden aufzustellen1 so wird die ,bcherei im ,beginn doch sehr drftig sein1 erst wenn die ,wissenschaften fr die ,zwecke des ,kollektivismus1 der sich die allgemeinste ,verbreitung des ,wissens zur ,aufgabe macht1 neu bearbeitet sein werden1 wird die ,bcherei der ,gemeinden und ,quartiere auf viele tausende ,bnde anwachsen4 ,sie sollen vollstndige ,bearbeitungen aller ,wissenschaften1 die nationalen ,klassiker und einen reichen ,vorrat von ,unterhaltungslektre1 ferner enzyklopdische ,werke1 ,wrterbcher und ,grammatiken aller europischen und der wichtigsten alten ,sprachen1 andere ,nachschlagewerke und besonders einen vollstndigen ,katalog des gesamten ,bcherschatzes des ,reiches mit ,angabe der ,aufstellung enthalten und auerdem ,atlasse1 ,kartenwerke und ,stiche als ,hilfswerke fr smtliche ,wissenschaften4 ,auerdem wird alljhrlich je ein ,exemplar der in den ,gemeinden aufliegenden ,zeitungen gebunden und in den ,gemeinde-,bibliotheken aufgestellt1 wenn man nicht finden sollte1 da es gengt1 ein ,exemplar in der ,bezirksbibliothek fr den ganzen ,bezirk aufzustellen1 und es wird der ,jahreszuwachs fr jede kleinste ,gemeinde und ,quartier ohne ,zweifel auf mehr als #ajjj ,bnde sich belaufen und selbst nach ,einfhrung einer jhrlichen ,ausmusterung der veralteten ,werke1 welche aber niemals zur vlligen ,ausrottung fhren darf1 werden auch die kleinsten ,bchereien nach #ajj und #bjj ,jahren mit ,bchern berfllt und selbst in den ,dachrumen ,bcherdepositorien eingerichtet sein4 ,monographien1 besonders solche1 welche auf die ,heimat bezug haben1 werden in der ,bezirksbibliothek zu finden sein samt gebundenen ,exemplaren jener ,fachzeitschriften und ,illustrationswerke lterer ,jahrgnge1 die in die kleinsten ,gemeindebibliotheken nicht aufgenommen wurden1 und so wird man nur ,spezialwerke1 seltene und veraltete ,werke und insbesondere die ,auslandswerke aus den ,kreisbibliotheken und aus den ,zentralbibliotheken der ,reichshauptstadt zu entlehnen haben1 wobei das allerliberalste ,versendungssystem zu gelten hat1 freilich mit ,bevorzugung jener ,leser1 die in ,kunst und ,wissenschaft eine hervorragende ,stellung einnehmen oder sonst ein berufliches ,interesse haben4 ,jeder ,bibliotheksaal ist zugleich ,lesesaal1 aber an greren ,bibliotheken wird es sich empfehlen1 fr ,gelehrte und ,forscher ,arbeitszellen einzurichten1 in welchen sie sich fr ihre ,zwecke vorbergehend eine ,bchersammlung zusammenstellen knnen1 welche sie fr ihre ,arbeit zur ,hand haben wollen4 ,die ,verfassung eines vollstndigen ,katalogs aller in den ,bibliotheken des ,staates vorhandenen ,werke und ,manuskripte ist zwar eine ,riesenarbeit1 und ein solcher ,katalog wre ein bndereiches ,werk4 ,allein soll die ganze ,bcherei wirklich jedem leicht zugnglich sein1 eine nur billige ,forderung1 da jeder ,reichsgenosse ,miteigentmer aller ,bcher ist1 so mu ein solcher ,katalog in jeder ,gemeinde- oder mindestens in jeder ,bezirksbibliothek zur ,aufstellung gelangen4 ,fr die ,katalogisierung und ,aufstellung von ,bchern in den ,bibliotheken wird sich ohnehin bald ein internationales ,system herausbilden1 weil dergleichen auf ,kongressen von ,bibliothekarbeamten schon oft vorgeschlagen wurde4 ,man hat auch vorgeschlagen1 es solle in ,zukunft bei jedem ,werke1 das neu verlegt wird1 ein ,katalogzettel1 hnlich wie das ,titelblatt1 mitgedruckt werden4 ,das wird sich1 wenn einmal ein festes und allgemeines ,katalogisierungssystem angenommen sein wird1 auch fr heute1 mehr noch fr ,kollektivstaaten empfehlen und es knnte dieser ,katalogzettel auf einem ,blatte in drei ,exemplaren mitgedruckt werden1 um ihn nach ,autornamen1 ,realschlagworten und anderen ,merkmalen in der ,bibliothek alphabetisch einzuordnen4 brigens sind die ,gelehrten und ,forscher1 die ,bibliotheksbeamten und ,unterrichtspersonen innerhalb bescheidener ,grenzen schuldig1 jedem durch ,literaturnachweise behilflich zu sein und wenn sie sich in diese ,arbeit zweckmig teilen und zu diesem ,ende organisieren1 werden sie ohne allzugroe ,belastung der ,bevlkerung sehr ntzen knnen4 ,in der ,gemeindebibliothek wird eine ,frau1 die zum ,stande des hauswirtschaftlichen ,personals gehrt1 ,ordnung zu halten1 erforderlichen ,falles ,bcher auszufolgen1 die ,bentzung zu berwachen1 ,zettelkataloge zu ergnzen1 ,entlehnungen zu verbuchen1 leihweise eingesendete ,werke zu bernehmen und nach gemachtem ,gebrauche wieder zurckzusenden haben und es wird ihre ,arbeitszeit auch zu anderen damit vereinbarten ,dienstleistungen auszuntzen sein4 ,in den greren ,bibliotheken werden zahlreiche ,bibliotheksbeamte und ,diener beiderlei ,geschlechts ,verwendung finden4 #e4 ,die ,verteilung der ,konsumtibilien4 ,ich habe im ,i4 ,abschnitte im #d4 ,alinea3 ,doch zeigt sich bereits darauf verwiesen1 da es nicht vernnftig wre1 alle freie ,ttigkeit zu unterbinden1 was dann eintreten wrde1 wenn der ,staat alles ,eigentum an ,sachen1 die zu produktiven ,zwecken verbraucht werden1 festhalten wollte4 ,es wurde darauf verwiesen1 da man dann keine ,briefe schreiben1 keine ,zeichnung entwerfen knnte und es wrde auch niemand1 als der vom ,staate dazu ,beauftragte1 ein ,manuskript verfassen knnen4 ,daraus mte also eine unertrgliche ,unfreiheit entstehen und es wre auch kein so groer ,fortschritt denkbar1 wenn man alle freie und schpferische ,ttigkeit der ,menschen dergestalt unterbinden wollte4 ,dem soll nun mit ,aufrechterhaltung der ,hauptgrundstze des ,kollektivismus dadurch abgeholfen werden1 da der ,staat ,stoffe aller ,art zu produktiven ,zwecken unter die ,bevlkerung verteilt und den ,einzelnen die ,verarbeitung in den freien ,stunden berlt1 jedoch mit ,vorbehalt des staatlichen ,obereigentums an den ,stoffen sowohl1 als an den ,erzeugnissen4 ,dieses ,obereigentum wre aber nur aus wichtigen ,grnden geltend zu machen1 um einen gefhrlichen ,mibrauch zu verhten und um ein allgemeines ,interesse zu wahren4 ,so1 wenn es glte1 ,kunstwerke von dauerndem ,werte fr den ,staat zu retten oder ,briefe und ,manuskripte dauernd zu erhalten1 die einen offenbaren ,wert haben4 ,es soll also verhindert werden knnen1 da etwa ein ,chemiker ,gifte oder ,explosivstoffe zu einem verbrecherischen ,zwecke herstelle1 oder da man aus einem ,stck ,eisen ,waffen schmiede1 um sie gegen die ,gesellschaft zu brauchen und ebenso soll der ,staat das ,recht haben1 nach dem ,hingange eines bedeutenden ,mannes ,reliquien fr den ,staat in ,anspruch zu nehmen1 seien es ,briefe1 oder ,manuskripte1 oder ,kunstwerke1 denn der ,staat ist der alleinige ,erbe aller ,gter4 ,doch soll von diesem ,obereigentum ein bescheidener ,gebrauch gemacht werden und es sollen ,verwandte in einem temporren ,besitze nicht gestrt werden4 ,so wrden die ,kinder ,gthes im ,besitze der ,briefe des ,verstorbenen geblieben sein1 aber dem ,staate gegenber fr die ,verwahrung verantwortlich1 dem -- ausgenommen in ,fllen1 welche ,diskretion erheischen -- ,abschriften zu berlassen wren4 ,erst in der #c4 oder #d4 ,generation wrde der ,staat solche ,gegenstnde in eigene ,verwahrung nehmen und die ,nachkommen auf jenen ,mitgenu beschrnken1 den jeder ,volksgenosse hat4 ,ich bin der ,meinung1 da man diese fr die allgemeine ,verteilung bestimmten ,stoffe ,konsumtibilien nennen knnte1 weil sie nicht nur zum freien ,gebrauche1 sondern zum freien ,verbrauche dienen sollen4 ,allein man mte dann den ,verbrauch in der freien ,produktion vom ,verbrauche zum ,lebensunterhalte 7im weitesten ,sinne auch fr persnliche ,reinigungszwecke usw47 unterscheiden1 denn letztere werden ohne ,vorbehalt des staatlichen ,obereigentums zugewiesen4 ,der ,verbrauch1 von dem hier die ,rede ist1 ist ein produktiver1 eine ,umgestaltung1 wie sie in der ,produktion vorkommt1 aber nach freiem ,ermessen der ,individuen und nicht staatlich geregelt4 ,nur in diesem ,sinne ist der ,ausdruck ,konsumtibilien gemeint4 ,gegenstand dieser ,verteilung knnen alle ,arten von ,stoffen sein4 ,vor allem ,zeichen- und ,schreibrequisiten samt allen ,arten von ,papieren und ,papiererzeugnissen1 dann ,farben1 ,gespinnste1 ,gewebe1 ,bnder und dergleichen1 ferner alle ,arten von ,holz1 ,metallen1 ,chemikalien1 ,pflanzen und ,smereien4 ,da alle diese ,stoffe ,staatseigentum sind1 bestimmt der ,staat1 wie viel davon zur ,verteilung gelangt4 ,sie werden ferner an die ,einzelnen oder mindestens an die ,gemeinden verteilt1 also in geringeren ,mengen1 vor allem zur ,ermglichung einer freien ,ttigkeit der ,einzelnen4 ,auf diese ,art z4 ,b4 werden ,briefpapier1 ,kuverts und ,korrespondenzkarten verteilt1 die ,frauen knnen so ,stoffe und ,gespinnste fr ,herstellung ihres ,tandes erhalten4 ,da die ,bedrfnisse sehr verschieden sind1 werden alljhrlich von den ,einzelnen bei der ,gemeindeverwaltung ,anmeldungen erfolgen und reduziert auf den ,verteilungsquotienten werden den ,anmeldungen entsprechend die ,stoffe geliefert1 welche beansprucht werden4 ,im allgemeinen soll zwar eine ,verteilung an die ,individuen erfolgen4 ,mit ,vorwissen der ,staatsverwaltung knnen aber auch grere ,quantitten zur gemeinsamen ,verarbeitung an ,vereinigungen von ,individuen erfolgen1 wenn es evident ist1 da kein gemeingefhrliches ,unternehmen beabsichtigt ist1 und grere ,mengen werden auch an ,vereine geliefert4 ,wegen ,unterdrckung einer gemeinschdlichen ,verwendung wird der ,vorbehalt des ,obereigentums des ,staates an den verteilten ,stoffen und an den daraus hergestellten ,produkten vorgeschlagen4 ,hier ist nur von der ,verteilung jenes ,minimums die ,rede1 auf das jeder ,anspruch hat4 ,bevorzugten und ,hochverdienten1 dann solchen ,personen1 welchen der ,staat die ,ausbung eines freien ,berufs einrumt1 wie ,malern und ,bildhauern1 knnen im allgemeinen oder von ,stoffen fr ihren ,beruf grere ,mengen bis zum #aj1 #bj oder #ajj;fachen des ,verteilungsquotienten1 ,,viii1 #i1 l1 zugewiesen werden1 immer mit der ,einschrnkung1 die der ,staatszweck erfordert4 ,die ,verteilung soll nmlich dem ,fortschritte dienen1 also der ,erfindungsgabe eine ,bettigung ermglichen1 aber nicht etwa zu einer ,winkelproduktion fhren1 da die ausnahmslose ,staatsproduktion und das ausnahmslose ,staatseigentum1 hier reduziert auf den ,begriff des ,obereigentums1 nicht beeintrchtigt werden darf4 ,welche ,stoffe und in welchem ,gesamtausmae sie verteilt werden knnen1 ist ,gegenstand der jhrlichen ,volksbeschlsse4 ,da die ,erzeugnisse dieser freien ,ttigkeit noch immer im ,obereigentum des ,staates stehen1 ist eine eigenmchtige ,auerlandesschaffung seitens der ,erzeuger nicht statthaft1 allein mit ,erlaubnis der ,staatsverwaltung knnen die ,erzeuger dieser ,produkte sie als ,geschenk an ,auslnder veruern4 ,es wre nur zu wnschen1 da das in einer unzweifelhaften ,form erkennbar gemacht werden knnte4 ,so wird in der ,note zu ,,viii1 #d1 d1 #b1 darauf verwiesen1 da auf ,verlangen der ,verfasser literarischer ,werke ,freiexemplare davon an ,auslnder gesandt werden knnen4 ,da sollte nun auf den ,freiexemplaren ersichtlich gemacht werden1 da sie mit ,einwilligung der ,staatsverwaltung auf ,wunsch des ,verfassers dem zu benennenden ,empfnger ins ,eigentum bertragen werden4 ,von diesen ,konsumtibilien wird das ,meiste vertrdelt werden1 wie das ja auch heute der ,fall ist4 ,aber so wird auch vieles ,originelle hervorgebracht werden1 was dann wieder ,gegenstand der regelmigen ,produktion wird4 ,nur um etwas ,neues zu produzieren1 brauchen wir ,schaffensfreiheit1 denn zur ,reproduktion von ,gegenstnden1 die der ,begabte erfunden hat1 ist organisierte ,arbeit nicht nur brauchbar1 sondern konomischer als die freie ,ttigkeit4 ,die ,organisation der ,arbeit darf aber nicht so weit gehen1 da dadurch alle erfinderische ,initiative unterdrckt wrde und wie das mit der ausschlielichen staatlichen ,produktion vereinbar ist1 ist in diesem ,abschnitte dargestellt worden4 ,innerhalb der engen ,grenzen einer ,gemeinde oder eines ,quartiers ist eine ,kontrolle zur ,verhtung von ,unfug leicht ausfhrbar4 ,sollte aber jemand sich eines ,mibrauches schuldig machen1 so htte er zu besorgen1 da er von solchen ,verteilungen in ,zukunft ausgeschlossen wrde4 ,da im ,kollektivstaate diese ,verteilungen so eingerichtet werden sollen1 da jedermann beteiligt wird1 werden die ,anteile des ,einzelnen ziemlich klein ausfallen4 ,das wird dann zur ,folge haben1 da man mit diesen ,dingen haushlt und sich vor ,verwstungen htet4 ,darauf mu brigens auch die ,erziehung gerichtet sein4 ,um eine gleichmige ,verteilung zu sichern1 obschon jeder ,einzelne andere ,dinge in ,anspruch nehmen kann1 wird es sich empfehlen1 fr alle zur ,verteilung gelangenden ,stoffe einen ,vergleichswert zu ermitteln4 #f4 ,die ,forschung4 ,die ,voraussetzung jedes ,fortschrittes ist die ,forschung und der ,staat hat sie zu begnstigen4 ,zunchst ist es ,aufgabe aller wissenschaftlich gebildeten ,organe1 sich der ,forschung zu widmen1 besonders aller ,unterrichtspersonen4 ,den ,lehrkrften an der ,universitt ist ebenso wie den ,akademikern alles zu bieten1 was sie zur ,forschung brauchen4 ,die ,bereitwilligkeit wird ebenso gro sein1 wie heute1 die ,mittel aber werden viel reichlicher zu ,gebote stehen4 rzte und ,pdagogen werden die ihnen vorgeschriebenen ,beobachtungen zu sammeln haben und so werden sie sich der ,forschung dienstbar machen4 ,auerdem wird der ,staat durch ,grndung wissenschaftlicher ,vereine und durch ,ermunterung der ganzen ,bevlkerung zur ,beteiligung an ,forschungsarbeiten die ,forschung frdern4 ,auch die ,verteilung von ,stoffen1 wovon im vorhergehenden ,abschnitte die ,rede war1 wird vielen ,gelegenheit bieten1 ,entdeckungen zu machen und ,personen1 die ,interesse und ,geschick an den ,tag legen1 werden unterwiesen werden1 wie ,forschungen angestellt werden und man wird ihnen soweit als tunlich ,apparate und ,instrumente zur ,verfgung stellen4 #g4 ,die ,kunst4 ,aufgabe des ,kollektivstaates ist es1 jede ,art von ,kunst zu pflegen und zu frdern1 dazu selbst ,anregungen zu geben und gegebene ,anregungen willig aufzunehmen4 ,es sind zu unterscheiden3 a7 schpferische ,kunst1 b7 ,kunstreproduktion und c7 ,kunstgewerbe4 a7 ,die schpferische ,kunst vertrgt am wenigsten eine ,beeinflussung1 wenngleich die hhere ,architektur sich eine solche immer auch hat gefallen lassen4 ,fr ,monumentalbauten und ,denkmler1 aber auch fr ,dramen hat man wiederholt bestimmte ,aufgaben gestellt und zu ,preisbewerbungen aufgefordert1 und den ,preisbewerbern wurden mehr oder weniger beengende ,vorschriften gemacht1 ihnen ein ,rahmen vorgezeichnet1 an den sie sich zu halten hatten1 und manches angeordnet1 was in der ,regel nur von der freien ,wahl des ,knstlers abhngt4 ,im allgemeinen aber gehrt das ,kunstwerk zu jenen freien ,schpfungen1 die den ,individualismus zur ,voraussetzung haben4 ,der ,staat nun frdert die schpferische ,kunst durch ,spezialunterricht1 durch ,ausstellungen und ,vorfhrung von ,werken der ,kunst1 wodurch die ,phantasie begabter ,menschen befruchtet und angeregt1 sie zur ,entdeckung ihrer ,gaben hingeleitet werden4 ,die ,kunst wird gefrdert durch die den ,unterrichtspersonen gestellte ,aufgabe1 begabte ,leute zu ermuntern und zur staatlichen ,frderung vorzuschlagen4 ,sie wird ferner gefrdert dadurch1 da den ,begabtesten durch vermehrte ,zugnglichmachung von ,ausstellungen und ,auffhrungen1 durch ,beurlaubungen zum ,zwecke hherer ,ausbildung und durch ,reisebewilligungen noch besondere ,anregungen geboten werden4 ,die ,beurlaubungen werden zunchst zeitlich begrenzt sein und nur in dem ,mae ausgedehnt werden1 als ,begabung1 ,schaffenslust und schpferische ,anlagen klarer hervortreten4 ,sie kann aber bis zur dauernden ,befreiung von jeder geregelten ,arbeit ausgedehnt werden4 ,eine weitere ,frderung erfhrt der ,dichter und ,musiker durch ,drucklegung beziehungsweise ,auffhrung seiner ,werke4 ,die bildenden ,knstler brauchen zur ,ausbung ihrer ,kunst vielerlei ,stoffe und ,gerte1 welche gleichfalls der ,staat zu liefern haben wird1 soweit die ,verteilungen allgemeiner ,art nach ,,viii1 #i1 e1 nicht hinreichen4 ,endlich ist es der ,lohn1 der fr ausgezeichnete ,leistungen bewilligt wird1 der die ,kunst frdert4 ber die ,art1 wie hervorragende ,dienste belohnt werden1 siehe ,,viii1 #i4 ,in all dem aber wird sich der ,staat hten1 das ,urteil ber knstlerische ,leistungen zu monopolisieren1 und es mag hier auf das verwiesen werden1 was in ,,viii1 #d1 d1 #a1 ,alinea3 ,um aber die1 gesagt worden ist4 ,zu den edelsten ,knsten mssen wir die ,plastik und die ,architektur rechnen1 erstere insbesondere deshalb1 weil sie die ,phantasie mit allem befruchtet1 was zur ,veredlung der menschlichen ,rasse dienen kann4 ,die ,architekten werden besonders in den ,stdten ,meisterwerke schaffen und der ,staat dafr einen betrchtlichen ,aufwand machen4 ,die ,bildhauerkunst bedarf gar wenig ,stoff2 etwas ,ton gengt1 um ein ,meisterwerk hervorzubringen1 aber auch zur ,ausfhrung plastischer ,werke in edleren ,stoffen kann ein sehr weitgehender ,aufwand gemacht werden4 ,vom einfachen ,tonprodukt bis zum kostbaren ,marmor- und ,bronzewerk gibt es viele ,abstufungen materieller ,kostbarkeit4 ,die edelsten ,werke der ,plastik nun wird die ,staatsverwaltung oder sonst eine hierzu berufene ,krperschaft oder eine ,fraktion des ,volkes in kostbarster ,ausfhrung herstellen lassen4 ,gerade bei plastischen ,werken ist eine mehrfache ,reproduktion in mehr oder weniger kostbarer ,ausfhrung mglich1 und ehe viele ,dezennien des ,kollektivismus ins ,land gegangen sein werden1 wird nicht nur die ,reichshauptstadt mit dem ,rom des #d4 ,jahrhunderts1 das ein ,volk in ,marmor beherbergte1 wetteifern1 sondern zahlreiche ,nachbildungen werden in die kleinsten ,ortschaften und die ,wohnungen der ,geringsten dringen1 um jeden an das ,schne zu erinnern und den sthetischen ,sinn zu wecken1 der nach und nach alles umgestalten und auf die vllige ,verdrngung alles ,hlichen hinarbeiten soll4 ,ist doch die heutige ,gesellschaftsordnung das ,hlichste von allem6 ,soll dereinst ein ,geschlecht von ,halbgttern die ,erde bewohnen1 so wird die ,kunst der ,bildhauer nicht am wenigsten dazu beitragen4 ,die ,reichshauptstadt soll dann ein groer ,tempel werden1 gemischt aus prachtvollen ,bauten1 ,statuen1 ,hainen und ,gartenanlagen1 in welchen eine ,flle von ,wasser sprudelt und in welchen jede ,bodenerhebung benutzt ist1 um den ,reichtum der ,formen zu vermehren4 ,nicht jenes sonderbare ,gemisch von ,protzentum und ,elend wird man finden1 das in unseren ,grostdten einen widerlichen ,eindruck macht1 noch werden sich die ,huser aneinanderdrngen und von staubigen ,straen begleitet werden4 ,geleisanlagen und elektrische ,fuhrwerke werden es mglich machen1 auch die grten ,verkehrsadern mit ,vegetation zu schmcken1 in die nur ,kieswege fr die ,fugnger eingelegt sind4 ,und jeder ,raum soll zur ,aufnahme von ,skulpturen benutzt werden4 ,nicht nur die ,statue1 sondern auch das ,basrelief und die ,medaille werden ihre ,pflege finden und in groer ,anzahl vervielfltigt werden4 ,auch ,gemlde und ,stiche sollen nicht blo in groen ,sammlungen zu finden sein1 sondern in die kleinsten ,orte dringen1 und die herrlichsten ,zeichnungen nicht nur die ,bcher schmcken1 sondern ,briefpapiere1 ,umschlge und das zu ,umhllungen bestimmte ,papier bedecken4 ,fr das ,rohe und ,gemeine soll kein ,platz brig bleiben und alle ,materie in ,verkrperung des ,schnen aufgebraucht werden4 ,besondere ,untersttzung wird der ,staat der musikalischen ,komposition und der ,pflege der ,musik zuteil werden lassen1 welche zu frdern er gleichermaen die grten ,mittel hat4 b7 ,kunstreproduktion4 ,abgesehen von der ,reproduktion der ,werke der bildenden ,knste in ,abgssen und ,stichen wird der ,staat die ,auffhrung von ,werken der ,musik und ,dichtkunst vor groen ,versammlungen zu veranstalten haben1 und alle groen ,sle werden dazu dienen4 ,besondere ,schulen werden fr die ,ausbildung der darstellenden ,knstler errichtet werden1 und diese werden sich dann berufsmig der ,ausbung ihrer ,kunst widmen1 eine besondere ,gattung der geregelten ,arbeit1 wenn auch edlerer ,art4 c7 ,das ,kunstgewerbe4 ,das ,gewerbe zu veredeln ist eine der wichtigsten ,aufgaben des ,kollektivstaates1 und so wird er auch das ,kunstgewerbe pflegen durch ,schulen1 ,ausstellungen1 ,prmiierungen und ,auftrge4 ,doch wird es in monarchischen ,staaten insbesondere die ,dynastie sein1 welche dem ,kunstgewerbe ,anregungen geben und ,auftrge zuwenden wird4 ,es handelt sich dabei hauptschlich um die ,ausschmckung von ,bauten hherer ,ordnung und insofern es ,mobilien betrifft1 um die ,wohnungen der ,bevorzugten1 insofern es ,stoffe angeht1 um die ,huldigung an die weibliche ,schnheit4 #h4 ,die technische ,erfindung4 ,im #ai4 ,jahrhundert hat sich das ,genie der ,menschen vorzglich der technischen ,erfindung zugewendet1 welche die ,entdeckungen der ,wissenschaft der ,wohlfahrt der ,menschen dienstbar macht4 ,es war lange ein ,gerede der ,gelehrten1 die ,wissenschaft sei sich selbst genug1 und es handle sich fr sie nur um das ,wissen1 nicht darum1 da die ,wissenschaft den ,menschen irgend einen ,nutzen schaffe4 ,daran ist nur so viel wahr1 da der ,forscher sich nicht von irgend einem bestimmten ,ntzlichkeitsziele leiten lassen mu1 da er sich nicht damit zu rechtfertigen braucht1 da seine ,forschung diesen oder jenen ,nutzen schaffen werde4 ,niemand konnte wissen1 was die ,elektrizitt einmal leisten werde1 als man zuerst bemerkte1 da das geriebene ,siegellack ein ,stckchen ,papier anzieht4 ,niemand konnte ahnen1 wohin die ,chemie gelangen werde1 und wenn man den ,forschern jener ,zeit verwehrt htte1 ihre ,zeit diesen ,wissenschaften zu widmen1 so wre das sehr verkehrt gewesen4 ,aber der ,wissenstrieb wird doch von der ,erwartung geleitet1 da alles ,wissen sich den ,menschen auch ntzlich machen wird4 ,erst im neunzehnten ,jahrhundert hat man sich ,mhe gegeben1 die ,ergebnisse der ,wissenschaften in der ,technik zu verwerten1 und ohne die ,arbeit der ,forscher htten die ,techniker nicht erfinden knnen4 ,diese ,erfindungen aber haben wieder unermeliche ,reichtmer geschaffen1 wovon ein ,teil wieder der ,forschung geopfert wurde4 ,die ,erfindung ist im letzten ,jahrhundert vorzglich durch die ,erfinderpatente gefrdert worden1 welche dem ,erfinder oder wenigstens seinem ,frderer1 dem ,kapitalisten1 einen groen ,nutzen versprachen4 ,viele erfolgreiche ,erfinder htten ihre ,zeit dem ,nachdenken nicht gewidmet1 wenn ihnen die ,patente keinen ,vorteil gesichert htten1 gewi aber htte kein ,kapitalist die ,mittel zu den ,versuchen geboten1 wenn es keine ,privilegien gegeben htte4 ,es wird nun zu untersuchen sein1 wie im ,kollektivstaat die technische ,erfindung zu ermglichen und zu belohnen sei4 ,der ,kollektivstaat htte es zwar nicht ntig1 technische ,erfindungen im ,lande zu untersttzen1 um am technischen ,fortschritt teilzunehmen4 ,ja er wird schon darum allen ,staaten der alten ,gesellschaftsordnung im technischen ,fortschritt voraneilen1 weil er eben seiner ,organisation wegen die im ,auslande gemachten ,erfindungen viel rascher einfhren und viel intensiver ausntzen kann1 als jene4 ,ob er nun auslndische ,erfinder belohnt oder nicht1 immer wird der ,kollektivstaat auch von auslndischen ,erfindungen mehr ,nutzen ziehen1 als das ,ursprungsland4 ,auch die ,belohnung der auslndischen ,erfinder wrde ihm kaum groe ,opfer auferlegen1 weil er dem ,erfinder eine ,pauschalabfertigung ein- fr allemal bieten wrde und solche ,abfertigungen immer niedriger bemessen werden als die ,vorteile1 die sich der ,erfinder erst in langjhrigem ,kampfe durch den ,absatz erobern mu4 ,dabei soll gar nicht in ,betracht kommen1 da der auswrtige ,erfinder nicht die ,macht htte1 dem ,staate die ,einfhrung der ,erfindung1 soweit es sich nicht um eine ,erfindung handelt1 deren ,wesenheit geheim gehalten werden kann1 zu verwehren4 ,der ,kollektivstaat soll sich dieses ,vorteiles nicht bedienen4 ,er macht ja ohnehin den ,gewinn1 welchen im anderen ,falle der ,kapitalist macht1 da er im ,lande das ganze ,kapital besitzt1 berdies immer fr einen gesicherten ,absatz produziert4 ,allein der ,kollektivstaat wird auch die ,erfindung im ,innern frdern1 weil es der ,ehrgeiz des modernen ,staates ist1 da das ,land sich in allem hervortue1 und weil er den erfinderischen ,kpfen im ,lande es schuldig ist1 da er ihnen die ,versuche ermglicht und einen ,vorteil sichert1 der im ,verhltnisse zu ihrem ,einsatz an geistiger ,arbeit und zu dem von ihnen geschaffenen ffentlichen ,nutzen steht4 ,so wird der ,kollektivstaat jedem einheimischen 7gewi auch dem auslndischen7 ,erfinder1 der eine ,idee verfolgt1 die auf ,erfolg hoffen lt1 und der erfinderische ,begabung an den ,tag legt1 die ,mittel an die ,hand geben1 um ,versuche zu machen1 und hierin wird der ,staat leisten1 was heute der ,kapitalist leistet4 ,er wird den ,erfinder an eine ,produktionsanstalt weisen1 welche ber das ,erforderliche verfgt1 und wird die ,idee prfen lassen4 ,handelt es sich um etwas1 was bereits erfolglos versucht wurde1 so wird man den ,erfinder auf die gemachten ,erfahrungen verweisen1 unsinnige ,projekte1 wie die ,herstellung des ,perpetuum mobile1 verwerfen und im brigen erwgen1 ob alte ,ideen mit neuen originellen ,mitteln angestrebt werden1 oder neue fruchtbare ,gedanken gefunden wurden4 ,gelingt eine ,erfindung unter ,beihilfe der ,staatsverwaltung1 so erwirbt der ,staat das geistige ,eigentum1 weil es im ,kollektivstaat kein ,privateigentum gibt1 weil ohne die materielle ,untersttzung des ,staates die ,erfindung nicht htte durchgefhrt werden knnen1 und weil von der ,erfindung im ,staate kein ,gebrauch gemacht werben knnte1 wenn der ,staat sie nicht einfhrte1 da er allein im ,besitze der dazu erforderlichen materiellen ,mittel ist4 ,dagegen wrde der ,staat dem ,erfinder zu ,dank verpflichtet sein1 da er aus der ,erfindung groen ,nutzen zieht1 und darum wrde der ,staat dem ,erfinder eine ,entlohnung zubilligen1 die im ,verhltnisse zu dessen ,verdienst steht1 und in welcher ,form das geschehen kann1 ohne das kollektivistische ,prinzip zu verletzen1 wird im ,abschnitte ,,viii1 #i1 dargestellt werden4 ,da nun dem ,staate das geistige ,eigentum an der ,erfindung zufllt1 so erlangt er auch das ,recht in den ,staaten1 welche noch ,geldwirtschaft und ,privateigentum haben1 ein ,patent in ,anspruch zu nehmen1 und wenn auswrtige ,staaten dem ,schwierigkeiten entgegensetzen wrden1 weil im ,kollektivstaat kein ,patentschutz gewhrt wird1 so knnte der ,kollektivstaat einen ,vertrag mit einem solchen ,staate dahin abschlieen1 da er auf das ,recht verzichtet1 ,erfindungen1 die im anderen ,staate ,patentschutz genieen1 ohne ,erwerbung des ,lizenzrechtes vom ,patentinhaber einzufhren1 wogegen der andere ,staat sich verpflichtete1 dem ,kollektivstaate ,patente unter denselben ,bedingungen zu gewhren1 wie einem ,privaten4 ,in dieser ,form knnte im ,kollektivstaat etwas den ,privilegienpatenten ,analoges1 angepat dem ,wesen des ,kollektivismus1 geschaffen werden4 ,wenn nun aber ein ,staatsbrger bei der ,bearbeitung einer ,erfindung entweder gar keine ,untersttzung des ,staates notwendig htte1 da er entweder gar keiner materiellen ,mittel bedrfte oder die nach ,absatz ,,viii1 #e1 zur ,verteilung gelangenden ,konsumtibilien ihm fr seine ,erfindungszwecke gengten1 oder er durch ,freunde und ,genossen aus diesen ,mitteln in den ,stand gesetzt wurde1 seine ,erfindung zu vervollkommnen1 so wre doch der ,grundsatz zu rechtfertigen1 da der ,staat das geistige ,eigentum in ,anspruch nhme4 ,denn er behlt sich bei ,verteilung von ,konsumtibilien das ,obereigentum bevor und das ,recht1 den mit solchen ,mitteln geschaffenen ,nutzen fr sich zu begehren4 ,denn die ,verteilung der ,konsumtibilien ist ja eben deshalb produktiv1 weil das meiste zwar vertrdelt1 in einigen ,fllen aber doch ntzliche ,dinge geschaffen werden1 auf die der ,staat ,anspruch machen kann4 ,und haben die ,konsumtibilien dabei berhaupt gar nicht mitgewirkt1 ist wirklich nur der geniale ,gedanke hinreichend gewesen1 um sofort und ohne den ,umweg kostspieliger ,versuche ,nutzen zu schaffen1 so ist es doch der ,staat1 der den ,erfinder in der ,jugend versorgt1 erzogen1 unterrichtet1 ihm alle erdenklichen ,anregungen vermittelt hat1 auf die ,gefahr hin1 einen ,krppel durch viele ,dezennien versorgen zu mssen1 und hat der ,staat jede ,gefahr eines ,menschenlebens auf sich genommen1 so hat er offenbar ,anspruch auf ,anteil an dem ,gewinne1 den die menschliche ,gesellschaft aus den ,schpfungen eines ,menschen ziehen kann4 ,auch ist der erfinderische ,gedanke nur ein letztes ,glied in der ,kette von unermelicher geistiger ,arbeit vergangener ,geschlechter4 ,so wren ja die ,maschinen unserer ,zeit nicht denkbar1 wenn nicht zahllose ,erfindungen in vergangenen ,jahrhunderten gemacht worden wren1 die die ,gewinnung und ,verarbeitung von ,eisen und ,stahl ermglichten4 ,der ,erbe aller dieser geistigen ,schtze1 welche unsere ,kultur ausmachen1 ist fr das ,staatsgebiet der ,kollektivstaat1 und darum ist der ,anteil an dem neuen ,gute1 den der ,erfinder hat1 doch immer nur ein winziger4 ,wrde der ,kollektivstaat das geistige ,eigentum an den ,erfindungen nicht in ,anspruch zu nehmen oder wenigstens durch ,anweisung von ,vorteilen zu expropriieren berechtigt sein1 so knnten neben ihm wirtschaftliche ,mchte im ,staate selbst entstehen1 die die kollektivistische ,gesellschaftsordnung in ,frage stellen1 und wenn diese ,gesellschaftsordnung ein so groes ,gut ist1 wie ich dafr halte1 so mu der ,staat sie gegen jedes ,privatinteresse verteidigen knnen4 ,wollte aber der ,erfinder sich diesen ,gesetzen nicht fgen und lieber auswandern1 um im ,auslande jene pekuniren ,vorteile zu erwerben1 die dem ,erfinder in so reichem ,mae zufallen knnen1 so wre das zwar ein ,beweis von ,undankbarkeit1 man knnte aber die ,auswanderung nicht hindern1 wrde den ,erfinder aber dann als ,auslnder betrachten1 dem man die ,rckkehr in die ,heimat verwehren kann4 ,es entsteht noch die ,frage1 ob dem ,erfinder1 wenn der ,staat auslndische ,patente nicht erwerben kann1 oder nicht erwerben will1 gestattet werden knnte1 fr sich auslndische ,patente und so ,privateigentum im ,auslande zu erwerben4 ,dem steht offenbar nichts im ,wege1 weil der ,kollektivbesitz des ,staates dadurch nicht berhrt wird4 ,das ,geld1 das der ,erfinder im ,auslande erwirbt1 hat im ,inlande keinen ,wert1 er kann damit auch nichts von alledem erwerben1 was der ,kollektivstaat besitzt4 ,weshalb aber soll der ,kollektivbrger nicht im ,auslande auch ,privateigentum haben und dort ,gter und ,huser besitzen1 ,gelder anlegen und ,gewerbe betreiben8 ,im ,inlande mte er fr das1 was er bezieht1 ,arbeit leisten1 oder er mte1 wie jeder im ,kollektivstaate reisende ,fremde dafr aus den im ,auslande gewonnenen ,mitteln ,ersatz in ,geld leisten und er wre dann ganz im ,verhltnisse eines ,auslnders nur mit ,vorbehalt seines ,heimatsrechtes1 wenn er desselben nicht verlustig erklrt wird4 ,man mu aber erwarten1 da die ,vaterlandsliebe des ,kollektivbrgers gro genug sein wird1 ihn zu bestimmen1 in dem ursprnglichen ,verhltnisse zum ,staate zu bleiben und sich mit jener ,form des ,lohnes zu begngen1 den der ,kollektivstaat bietet und der im grten ,ausmae ein voller ,ersatz fr alles ,einkommen sein mu1 das man aus dem unermelichsten ,vermgen zu ziehen vermchte4 ,anfangs werden viele auswandern1 wenn sie groe ,vermgen erwerben knnen4 ,aber ist damit der ,verzicht auf die ,staatsbrgerschaft verbunden1 so werden viele solcher ,abenteurer im ,auslande verkommen und sie werden anderen ein warnendes ,beispiel geben4 ,wie sich zwei ,kollektivstaaten mit einander ber ,erfindungen verstehen1 die im ,bereiche des einen gemacht werden und wovon der andere ,gebrauch machen will1 wird von ,abmachungen zwischen ihnen abhngen4 ,es ist aber anzunehmen1 da sie sich wechselseitig freie und kostenlose ,einfhrung gestatten1 weil dabei bald der eine bald der andere ,staat im ,vorteil sein wird und es nicht dafr steht1 diesen ,vorteil festzustellen und auszugleichen4 ,diese internationalen ,beziehungen werden hier errtert1 weil das ,erfinderwesen am ehesten eine ,mglichkeit erffnet1 auch im ,auslande groe und pltzliche ,erfolge zu erringen4 ,allein jeder sehr bedeutende ,mann wird sich die ,fhigkeit zutrauen1 auch in einem ,staate anderer ,gesellschaftsordnung sein ,fortkommen zu finden4 ,und so mag auch der ,forscher und ,knstler oder das ,verwaltungstalent sich die ,frage vorlegen1 ob er nicht greren ,lohn fr seine ,leistungen fnde1 wenn er in ein ,land der alten ,gesellschaftsordnung bersiedelte4 ,er wrde zwar unangenehm berhrt werden vom geschftlichen ,leben im ,geldlande1 von dem ,schacher um alles1 von den ,gefahren fr ,eigentum1 ,leben und ,gesundheit1 von dem ,elende1 das ihn abstt1 von den vielen ,beispielen1 da auch die ,tchtigsten nach kurzem ,glcke versinken und in ,schande untergehen4 ,allein wir knnen nicht leugnen1 da an die ,tchtigsten die ,versuchung herantreten mu1 das beschrnkte ,leben im ,kollektivstaate aufzugeben und da gerade die ,krppel und ,kranken hbsch zu ,hause bleiben werden4 ,allein daran ist doch nicht zu denken1 da alle ,tchtigen auswandern1 nur etwa einige besonders geniale ,menschen knnen daran denken und die ,mittel1 die ,verpflichtungen gegen die ,versicherten einzuhalten1 werden dadurch nicht beeintrchtigt4 ,und was die ,schpfungen dieser ,groen anbelangt1 so sind sie zumeist von der ,art1 da sie allen ,lndern ntzen und es sind wesentlich internationale ,werte1 welche diese ,menschen schaffen4 ,der ,kollektivstaat wird an dem greren ,nutzen1 den solche ,menschen schaffen1 immer auch einen ,anteil erlangen und er wird so viele hervorragende ,talente heranbilden1 da es ganz unmglich wre1 ihnen allen im ,auslande ,stellen zu schaffen4 ,und selbst solche1 die auf geschftliche ,vorteile im ,auslande mit ,sicherheit rechnen knnten1 werden doch durch ,liebe zum ,vaterlande1 durch verwandtschaftliche ,verbindungen und durch ,gewohnheit im ,lande festgehalten werden4 ,gewhnt1 berall sich zu ,hause zu fhlen1 berall ,zutritt zu haben1 an allem mitinteressiert zu sein1 wird dem ,kollektivisten das ,leben im ,geldstaate verwunderlich erscheinen4 ,gebannt in seine vier ,mauern1 fremd unter ,fremden1 von allen beneidet und angefeindet1 von ,intriguen verfolgt1 wird sich jeder wieder nach ,hause sehnen und die ,auswanderungslust wird gewi nicht sehr um sich greifen4 ,wer ,nachkommen hat1 wird sich auch wohl bedenken1 sie all' den ,gefahren auszusetzen1 denen sie im ,auslande begegnen4 ,er hat zu besorgen1 da sie allem ,laster verfallen1 in schlechte ,gesellschaft geraten1 geheime ,krankheiten erben und ein ,leben ohne ,arbeit suchen1 ein ,leben1 das ihm verchtlich scheinen mu4 ,es ist jetzt an der ,zeit zu prfen1 was der ,kollektivstaat den ,tchtigsten seiner ,brger zu bieten hat und daraus wird sich ergeben1 da sie keinen ,grund haben1 hinauszustreben4 #i4 ,die ,anerkennung der ,verdienste hheren ,grades im ,kollektivstaate4 ,es ist ein weit verbreiteter ,irrtum1 da der ,kollektivismus eine mechanisch gleiche ,verteilung der ,gensse zur ,folge haben msse4 ,das ist durchaus nicht richtig4 ,man kann nur eine verhltnismige ,gleichheit fordern4 ,nun behauptet man zwar1 diese bestehe ja ohnehin schon in unserer ,gesellschaftsordnung1 da der ,begabte1 ,fleiige und ,leistungsfhige immer im ,staate vorwrts komme4 ,diese ,anschauung ist aber grundfalsch4 ,zunchst ist der ,erbe eines ,vermgens von jener ,regel ausgenommen4 ,er geniet nicht nur ohne hervorragende ,verdienste weit mehr als ein ,minister1 sondern sogar ohne jede ,arbeit1 fructus consumere natus4 ,aber auch unter jenen1 die arbeiten und nur ,lohn empfangen1 erhlt nicht jener einen ,vorzug1 der grere ,verdienste um das ,volk hat1 sondern jener1 der grere ,verdienste um die ,erbgesessenen sich erwirbt4 ,da aber diese ,drohnen sind1 welche ohne ,arbeit genieen1 so sind ,verdienste um solche ,leute im volkswirtschaftlichen ,sinne ganz wertlos4 ,zwei rzte von gleicher ,geschicklichkeit werden geholt1 zwei ,verunglckten das gebrochene ,bein einzurichten4 ,beide machen sich um ihren ,patienten gleich verdient1 brauchen dieselben ,kenntnisse1 legen dieselbe ,mhe1 ,sorgfalt und ,gewissenhaftigkeit an den ,tag4 ,der eine wird mit #aj ,mark1 der andere mit #ajjj ,mark belohnt4 ,wre bei gleicher ,begabung1 ,flei und ,leistung der ,lohn1 den die heutige ,gesellschaft bezahlt1 gleich1 so mten beide rzte den gleichen ,lohn empfangen4 ,warum erhlt der eine ,arzt den hundertfachen ,lohn von jenem1 den sein ebenso verdienter ,kollege erhlt8 ,weil er ,hausarzt eines ,brsenjobbers ist1 der andere ein ,kassenarzt4 ,es ist also eine ,lge1 wenn man sagt1 unsere ,gesellschaftsordnung entlohnt nach ,verhltnis des ,verdienstes4 ,man fordert in der heutigen ,gesellschaftsordnung ,parteinahme1 ,parteinahme gegen die ,armen1 fr die ,kirche1 fr den ,adel1 fr die reichen ,brger1 fr eine einflureiche ,partei2 wer nur an das ,volk denkt1 wird selbst verfehmt1 ob er ,talent hat1 oder nicht4 ,es ist also unwahr1 da in unserer ,gesellschaftsordnung die ,gter nach ,verdienst und ,begabung verteilt werden4 ,auf alle ,flle kann es sich nur um ,verdienste um die herrschenden ,klassen handeln und auch da wird der ,knecht eines ,wucherers1 ,arbeitsschinders1 ,hochstaplers immer noch besser fahren1 als selbst derjenige1 der einem chten ,aristokraten oder gewissenhaften ,monarchen seine ,dienste weiht1 wie wir im ,falle ,humbert und in vielen anderen ,fllen erlebt haben4 ,selbst redliche ,leute verdienen1 wenn auch im guten ,glauben1 am leichtesten1 wenn sie das ,wohlgefallen verbrecherischer ,naturen erwerben und wenn sie1 obgleich unbewut1 den abscheulichsten ,betrgereien ,vorschub leisten4 ,wir wollen nur auf jene ,erfahrungen hinweisen1 die man in den letzten ,dezennien gemacht hat1 auf den ,panamaschwindel1 auf zahllose ,eisenbahnschwindeleien1 auf die ,trebertrocknungsaktiengesellschaften1 auf ,jauner1 ,jellineck1 ,drozd1 ,alberti1 auf ,brsenschwindeleien1 in welchen viele ,milliarden von unlauteren ,menschen eingesackt wurden und an allen diesen betrgerisch erworbenen ,vermgen bereicherten sich indirekt ganze ,scharen von ,gelehrten1 ,anwlten1 ,verwaltern1 rzten1 ,baumeistern1 ,malern1 ,architekten1 ,bildhauern1 ,juwelieren und ,kleidermachern um die ,wette mit ,lustdirnen1 mit welchen man erstere auf ein und dieselbe ,stufe stellen mte1 denn sie waren ebenso kuflich4#cg #cg ,es sei mir erlaubt1 hier auf einen ,satz zu verweisen1 den wir in ,adolph ,pichlers ,aus ,tagebchern #ahej-ahii finden4 ,wenn man berechnen knnte1 wie viele ,menschen wissentlich oder unwissentlich vom ,betruge anderer leben6 ,aber wir brauchen1 um die ,ungerechtigkeit und die konomische ,verkehrtheit der ,verteilungen in unserer ,gesellschaftsordnung zu kennzeichnen1 gar nicht auf solche angeblich anormale1 in ,wirklichkeit doch fr diese ,gesellschaftsordnung normale ,verhltnisse hinzuweisen4 ,denken wir nur an den gemeinen ,taglohn1 der in ,bhmen1 ,mhren und ,galizien1 und insbesondere in ,italien #cj1 #ej bis #gj ,heller1 in ,steiermark1 ,krnten1 ,krain und ,tirol1 wo ,bauernwirtschaft vorherrscht1 von #a ,krone #ej ,heller bis #c ,kronen1 in ,nordamerika #c ,kronen bis #f ,kronen betrgt1 wobei allerdings der arme ,pole1 bis zum ,skelett abgemagert1 etwa um ein ,drittel weniger als ein ,tiroler ,bauernknecht1 dieser aber nicht viel weniger als ein nordamerikanischer ,knecht leistet1 worin sich aber wieder nur die soziale und konomische ,verderblichkeit unserer heutigen ,gesellschaftsordnung erweist1 denn der ,pole erhlt nicht weniger ,lohn1 weil er weniger arbeitet1 sondern er kann nicht viel leisten1 weil er verelendet ist4 ,die ,meinung nun1 da ,lohn und ,entgelt im ,kollektivstaate mechanisch gleich sein msse1 ist offenbar irrig1 aber die groe ,verdienstlichkeit der ,individuen wird nach keinem anderen ,mastabe bemessen werden1 als nach dem ,verhltnisse des ,nutzens1 den eines ,menschen ,leistungen fr das gesamte ,volk haben4 ,davon wird auch dort keine ,ausnahme zu machen sein1 wo noch die ,monarchie und etwa eine ,anzahl adeliger ,familien fortbestehen werden1 weil ,monarch und ,adel nur des ,volkes wegen1 nicht aber wegen ihrer persnlichen ,interessen fortbestehen drfen4 ,die ,vorteile1 welche fr grere ,verdienste und fr grere ,ntzlichkeit bewilligt werden knnen1 sind verschiedener ,art und sollen hier der ,gattung nach zur ,errterung kommen1 ihre ,verteilung und ihr ,gesamtma wird von den ,volksbeschlssen abhngen4 a7 ,das ,arbeitsleitungsrecht4 ,es ist natrlich1 da der ,tchtigere damit betraut wird1 die ,arbeit der minder ,tchtigen zu leiten und diese ,leitung1 welche im ,interesse des ,volkes zu handhaben ist1 ist ein ,vorrecht1 welches an und fr sich schon als ein ,teil des ,lohnes fr grere ,leistung in ,betracht kommt4 ,bei den gemeinsten ,arbeiten des ,feldbauers und in der ,fabrik wird man einer ,organisation bedrfen1 welche ,abstufung des ,leitungsrechtes einzelner ,personen voraussetzt4 ,dieses ,leitungsrecht wird den ,tchtigeren und ,verdienteren bertragen1 sei es1 da dabei ,krperkraft und ,ausdauer1 oder ,aufmerksamkeit1 ,umsicht und ,geschicklichkeit1 oder ,selbstverleugnung mehr in ,anschlag zu bringen sein wird4 ,da nun eine ,person zur ,arbeitsleitung in irgend einem ,grade berufen wird1 wird immer als ,lohn in ,betracht kommen4 ,so wird der ,tchtigere als ,vorarbeiter 7,oberknecht1 ,partiefhrer1 ,werkfhrer71 ,abteilungsleiter1 technischer ,verwaltungsbeamter in den verschiedensten ,abstufungen ein von ,stufe zu ,stufe ausgedehnteres ,verwaltungsrecht haben und schon in diesem ,amte als solchem eine ,anerkennung seiner greren ,verdienstlichkeit mit finden4 ,das ,verwaltungsbefugnis bringt das ,recht der ,arbeitszuteilung1 der ,begutachtung der ,leistungen und innerhalb gewisser ,grenzen auch das ,recht ,begnstigungen zuzuerkennen1 mit sich4 ,das ,leitungsrecht erstreckt sich in den untersten ,stufen auf wenige ,untergebene und befreit den damit ,betrauten nicht von den gemeinen ,arbeiten1 wird aber beim ,verwaltungsbeamten hherer ,ordnung zu einer ,verteilungsarbeit mit immer wachsender ,zahl der ,untergebenen1 welche auch nach ,hunderttausenden und ,millionen zhlen knnen4 ,fr die zur ,verwaltung ,berufenen ist mit einem solchen ,amte das ,gefhl grerer ,verantwortung1 mit der erfolgreichen ,lsung der ,aufgabe das ,gefhl der edelsten ,befriedigung verbunden4 b7 ,ehrenvorzge4 ,das ,recht innerhalb genau umschriebener ,grenzen von ,untergebenen ,gehorsam beanspruchen zu knnen1 ist ein ,vorzug1 den der ,tchtigere an sich zu schtzen wei4 ,darum wird es sich aber doch auch empfehlen1 jedem ,vorgesetzten1 in verschiedenen ,abstufungen zur ,verwaltung ,berechtigten 7oben a71 ,ehrenvorzge einzurumen1 weil es sonst auch an ,gehorsam fehlen wird4 ,der erste ,ehrenvorzug niederster ,art wird das ,recht in sich schlieen1 den ,gru und ,vortritt in ,anspruch zu nehmen und ein unterscheidendes ,merkmal in der ,kleidung zu tragen1 welches die ,rangstufe auch dem ,fremden anzeigt1 wobei man aber nicht an ,pfauenfeder und ,roschweif zu denken hat4 ,es soll mglichst einfach1 aber weithin erkennbar sein4 ,es ist auch nicht einzusehen1 weshalb ein solcher ,staat auf ,ehrenzeichen anderer ,art1 analog den ,orden unserer ,tage ganz verzichten sollte4 ,das ,lcherliche unserer ,orden liegt nicht im ,wesen des ,ehrenzeichens1 sondern in der ,art der ,verdienste1 welche damit belohnt werden4 ,ehrenvorzge hherer ,art knnen in einem gewissen ,zeremoniell ihre ,bestimmung finden4 ,die ,ppste haben in den ltesten ,zeiten nach allgemeiner ,anerkennung ihres ,primates ,forderungen zeremonieller ,art gestellt1 welche als ,ehrenvorzge zu betrachten sind4 ,sie erschienen allerdings verwerflich1 weil auch der beste ,papst keine ,verdienste um ,volk und ,menschheit hatte und weil auch ,mrder1 ,betrger und ,diebe1 deren sich viele unter den ,ppsten fanden1 auf dieselben ,ehrenvorzge ,anspruch erhoben und sie auch heute noch zugestanden erhalten wrden1 wenn ein solcher ,verbrecher wieder1 wie im ,mittelalter und in der ersten ,hlfte der neueren ,zeit1 zur ,papstwrde gelangte4 ,wenn nun auch von ,kniebeugungen und solchen mit der ,menschenwrde ganz unvereinbaren ,ehrenbezeigungen und von lcherlichen ,titulaturen keine ,rede sein drfte1 so wird es sich doch empfehlen1 gewisse ,hflichkeitsbezeigungen der ,untergebenen ihren ,vorgesetzten gegenber sowohl individuell1 wie auch korporativ einzufhren4 ,ich mchte nur erwhnen den ,empfang bei ,antritt eines ,amtes1 bei der ,rckkehr nach lngerer ,abwesenheit1 bei der ,jahreswende1 nach zehnjhriger oder mehrjhriger ,amtsfhrung und fr ganz besondere ,verdienste1 wenn auch auerhalb der reinen amtlichen ,ttigkeit1 bei ,todesfllen ,trauerfeierlichkeiten besonderer ,art1 ,nekrologe und selbst die ,stiftung von ,anniversarien1 wovon aber die feierlichsten durch ,volksbeschlu zuerkannt werden sollen4 ,ehrenvorzge1 die einen ,aufwand verursachen1 mu das ,volk entweder im einzelnen oder im allgemeinen genehmigen1 im allgemeinen durch ,erteilung einer ,vollmacht an die ,verwaltung4 c7 ,das ,vorrecht der ,wahl4 ,zu den ,vorzgen1 welche den ,verdienten eingerumt werden knnen1 gehrt das ,vorrecht der ,wahl und des ,zuvorkommens4 ,schon in den kleinsten ,verteilungen wird sich ,gelegenheit bieten1 es geltend zu machen4 ,so sehr auch die ,stuben in den ,schlafhusern sich gleichen mgen1 werden sie doch einen verschiedenen ,wert haben1 ,nachbarschaft1 ,aussicht1 ,schatten- und ,sonnenlage werden darauf ,einflu haben1 aber auch sonst wird sich mit der ,zeit eine ,verschiedenheit herausbilden1 die nicht beabsichtiget war4 ,zimmerschmuck1 ,mobiliar und anderes werden dazu beitragen4 ,so ist es mit ,stoffen fr die ,kleidung und vielem anderen4 ,wer nun einen ,vorrang hat1 wird andern gegenber whlen knnen4 ,ebenso den ,platz bei ,tisch zu whlen wird sich als ein schtzenswertes ,vorrecht erweisen4 ,inwiefern der ,besitz1 dieses ,wort nicht im ,sinne von vermutetem ,eigentum gebraucht1 strker ist1 als das ,wahlrecht1 wird die ,verteilungsnorm bestimmen4 ,bei ,versetzungen wird auch dieses ,wahlrecht der ,verdienteren entscheiden4 ,ebenso wird1 wenn ,verwaltungsinteressen nicht im ,wege stehen1 es das ,vorrecht des ,verdienteren sein1 sich die ,zeit zu whlen fr den ,antritt des jhrlichen ,urlaubs1 die ,wahl der ,reiserichtung1 der ,theaterstcke und dergleichen zu beanspruchen4 ,auch das ,recht ,zeitungen frher zur ,hand zu nehmen1 neu erschienene ,bcher frher zu lesen usw4 gehrt hierher und das ,vorrecht1 seine ,ansicht in ffentlichen ,blttern geltend zu machen1 wenn nicht alle gehrt werden knnen4 ,auch dieses ,wahlrecht wird es wnschenswert erscheinen lassen1 auf der ,stufenleiter der ,verdienten vorwrts zu kommen4 ,und hier ist noch immer von keinem ,aufwande fr die ,belohnung grerer ,dienste die ,rede4 d7 ,vorzge in ,beziehung auf die ,wohnung4 ,wenn diese ,vorzge auch nicht betrchtlich sein werden1 so wird man doch den ,personen von hherem ,beamtenrang eine ,wohnung einrumen1 welche mehr ,behagen und sthetischen ,genu bietet1 wenngleich zu bedenken ist1 da an diesen ,vorzgen auch die ,familienglieder teilnehmen1 welche sich darum nicht verdient gemacht haben4 ,jedenfalls wird schon in den untersten ,gemeinden dem ,verwaltungsbeamten1 dem ,arzte1 ,pdagogen und den ,lehrern eine ,amtswohnung zuzumessen sein1 die sich vorteilhaft von den ,wohnungen der ,feld- und ,industriearbeiter unterscheidet1 sowohl was den ,raum als was die ,ausschmckung und das ,mobiliar anbelangt4 ,der ,verwaltungsbeamte soll auch besondere ,empfangsrume haben1 wie ihm auch ,einladungen zu erlassen die ,gelegenheit geboten werden soll4 ,dieser ,vorzug in der ,wohnung steigert sich sehr erheblich durch alle ,stufen der ,hierarchie1 und nicht nur fr ,verwaltungsbeamte1 sondern auch fr andere ,kategorien hervorragender ,mnner und ,frauen1 rzte1 ,gelehrte1 ,knstler1 ,erfinder1 welchen auch der ,vorzug zufallen wird1 in ,wohnansiedlungen hherer ,art oder in der ,residenz bleibend zu wohnen4 ,auch da handelt es sich kaum um einen groen ,aufwand1 weil am meisten wohl die ,zuweisung von bereits bestehenden ,prachtwohnungen und ,mobilien in ,betracht kommen wird1 welche ihrer ,natur nach nicht unter alle verteilt werden knnen4 e7 ,vorzge in ,beziehung auf ,kleidung4 ,auch in ,beziehung auf ,kleidung kann man den ,verdienten groe ,vorzge einrumen4 ,das gilt besonders von ,mnnern1 denn bei ,frauen und ,mdchen wird man vielleicht ,jugend und strahlende ,schnheit fr ,verdienst mssen gelten lassen1 wo die ,verteilung von ,kleiderstoffen und ,zier in ,frage kommt4 ,ein grerer ,aufwand wird gewi gemacht werden fr ,bekleidung derjenigen1 die sich hervortun1 als der ,geringere wird beanspruchen knnen4 ,besondere ,pracht der ,festgewnder wird man den ,hervorragendsten1 den hchsten ,staatsbeamten1 ,akademikern und ,professoren und ,jenen1 die durch ,erfindung in ,kunst1 ,wissenschaft und ,technik ihnen gleich geworden sind1 zugestehen1 wobei aber wohl mehr an die ,tracht eines ,dogen von ,venedig als an eine ,uniform unserer ,tage wird zu denken sein4 ,es wird niemand daran ,ansto nehmen1 wenn die ,verteilungsgesetze bestimmen1 da die ,kleider der mnnlichen ,bevlkerung aus ,loden1 die der ,verwaltungsbeamten1 rzte und ,lehrer aus feinstem ,kammgarn zu machen seien und das wre eine ,ungleichheit1 die mit dem heutigen ,unterschiede zwischen arm und reich gar keine hnlichkeit htte4 f7 ,vorzge in ,beziehung auf ,nahrung4 ,die trivialste ,gier ist ,genschigkeit und ,sucht nach ,trffeln und ,austern und ,bordeau4 ,so lange die ,menschen aber danach jagen1 wird man auch ,gelehrte wie ,fettgnse zu stopfen nicht anstehen4 ,es wird aber die ,zeit wohl kommen1 wo man sich dieses ,vorzuges schmen wird4 ,wnschen mu man1 da der ,geschmack sich ndere und da ,jedermann1 auch der berhmte ,knstler nur it und trinkt1 was ihm bekommt und das kann nichts anderes sein1 als was auch dem ,feldarbeiter bekommt4 ,dazu gehren schwere ,weine gewi nicht und ,austern auch nicht4 ,doch braucht man im ersten ,jahrhundert der neuen ,zeit sich daran nicht zu stoen1 wenn es ,leute gibt1 die ihren ,lohn in ,tokaier und ,kaviar ausbezahlt erhalten wollen1 wenn sie ihn nur nicht in ,barem verlangen4 ,die ,frage1 ob geistige ,arbeit mehr ,fleischnahrung als krperliche ,arbeit und den ,genu von ,spirituosen und anderer ,stimulantien bedinge1 soll hier nicht gelst werden4 ,man hrt auch ganz entgegengesetzte ,urteile und fordert ,askese fr diejenigen1 welche der grten geistigen ,anstrengung gewachsen sein sollen4 ,die staatlichen ,verteilungsgrundstze werden ,niemand versagen1 was sein ,beruf erfordert4 g7 ,das ,vorrecht in ,beziehung auf einen eigenen ,hausstand4 ,wenn die allgemeine ,regel gilt1 da in ,gemeinde und ,quartier ,jedermann fr den ,staat arbeitet1 auch die ,ehefrau und die ,mdchen in der ,familie1 so wird man es zu den grten ,vorrechten fr hervorragende ,personen1 zu welchen auch die ,erfinder gehren1 rechnen1 einen eigenen ,hausstand zu halten1 den man sich unter ,umstnden auch wandernd denken kann1 von ,stadt zu ,stadt und von ,schlo zu ,schlo4 ,dabei allerdings sollen die in der ,familie heranwachsenden ,kinder nicht daran gewhnt werden1 sich fr ,kinder besserer ,leute zu halten4 ,es wird dafr zu sorgen sein1 da der ,glanz1 in dem der ,vater lebt1 nicht auch die ,kinder bestrahlt1 welche sich ,verdienste erst erwerben mssen und eine solche ,unterscheidung der ,familienglieder wird sich sehr leicht durchfhren lassen4 ,auf die ,begnstigung des besonderen ,hausstandes drfen aber nur ,wenige1 einige ,tausende1 aber nicht ,hunderttausende ,anspruch machen und man wird bald bemerken1 da das ,verlangen danach ausstirbt und da die absolute ,freiheit des ,kollektivismus mehr ,bestechendes hat1 als die ,sorge fr einen ,hausstand und viele ,gste1 die man in monarchischen ,staaten recht gerne dem ,hofe und dem berufsmig dafr bestimmten ,adel wird berlassen wollen4 ,man wird lieber ein berall gern gesehener ,gast sein1 denn als ,gastgeber -- besonders als ,gastgeber auf ,staatskosten -- geknechtet sein und auch auf das ,vorrecht des eigenen ,hausstandes wird man nach und nach weniger ,gewicht legen4 h7 ,vorrechte in ,beziehung auf ,geselligkeit4 ,dieses ,vorrecht hngt mit dem oben besprochenen zusammen1 insofern man unter ,geselligkeit das ,vorrecht versteht1 ein geselliges ,haus zu fhren1 wozu ja auch der ,staat den ,grten1 sagen wir einem ,akademiker oder ,minister1 die ,mittel bieten kann4 ,viel wichtiger als dieses ,recht wird das so mannigfaltig abgestufte ,recht sein1 an geselligen ,vereinigungen als ,gast ,anteil zu nehmen4 ,dieses ,recht kann in ,stdten und in der ,residenz in einem viel greren ,umfange genossen werden1 als in den kleinen ,orten1 wo die berwiegende ,masse des ,volkes und die unteren ,organe der ,staatsverwaltung wohnen4 ,wenngleich jeder ,bergknappe und ,weber das ,recht haben mu1 berall ,zutritt zu finden1 um seinem ,knige die ,hand zu drcken 7das shake-hands im ,weien ,hause7 und dem ,treiben in den ,slen der ,hochadeligen anzuwohnen1 so wird ihm das nicht oft zuteil werden knnen1 da sich zeigen wird1 da er nur #c oder #d ,mal im ,leben nach der ,hauptstadt kommen kann und seine #adtgigen ,urlaube ihm noch andere ,vergngungen bieten mssen1 als blo den ,besuch groer ,gesellschaften4 ,anders ist die ,lage der bedeutendsten ,mnner und ,frauen1 die in der ,residenz und den grten ,stdten wohnen und welche dort heimisch werden1 wo jene nur selten den ,fu hinsetzen knnen4 ,und man darf wohl sagen1 da ,schnheit1 ,grazie und ,geist den ,frauen ebenso ,bedeutung verleihen kann1 wie ,kunst und ,wissenschaft den ,mnnern4 ,denn wer knnte sich einen in ,licht erstrahlenden ,saal denken1 in dem das weibliche ,element nur durch bleiche ,schriftstellerinnen oder kurzsichtige ,mikroskopforscherinnen vertreten und das weiblich-sthetische ,element nur geduldet wre8 ,aber darum wird man doch nirgends das degradierte ,weib1 die ,pompadour oder ,dubarry finden1 denn ,schnheit wird keine ,kupplerin sein4 ,immerhin ist es offenbar da besonders hervorragende ,verdienste auf den ,wohnsitz bestimmenden ,einflu haben werden1 womit schon an und fr sich ,vieles gegeben ist1 was als sozialer ,vorzug wird gelten mssen4 i7 ,vorrechte in ,beziehung auf ,konzerte1 ,theater und andere ,schaustellungen4 ,auch nach dieser ,richtung werden die ,gensse nicht gleich verteilt sein1 wie sich wohl von selbst versteht4 ,wir knnen uns ein ,bild machen von der ,verteilung der ,anteilnahme an den ,wettspielen als ,zuseher4 ,vor allem werden ,personen1 die sich selbst schon auf dem ,gebiete der ,wettspiele hervorgetan haben1 wenngleich sie nicht zum ,mitbewerb zugelassen werden knnen1 weil ,grere da sind1 als ,zuschauer geladen werden und demnach ,urlaub und ,reisebewilligung erhalten4 ,dann werden ,experten1 welche den ,sieg zuzuerkennen berufen sind1 eingeladen werden4 ,endlich wird man ,anmeldungen der ,hchstverdienten entgegennehmen und sie nach ,magabe der verfgbaren ,pltze beteiligen4 ,noch mehr gilt die ungleiche ,verteilung fr k7 ,reisen im ,in- und ,auslande4 ,im grten ,umfange werden diese nur den ,verdientesten und auerdem allerdings auch fr ,lehrzwecke zugestanden werden4 ber ,auslandsreisen ist nun ,mehreres in ,,xii1 #b1 zu finden4 l7 ,das ,vorrecht in ,beziehung auf die in ,,viii1 #e1 geschilderten ,verteilungen zum ,behufe freien ,schaffens4 ,man knnte nach ,magabe der ,rangstufen doppelte1 zehnfache und hundertfache ,portionen nach ,menge und ,wert zuerkennen1 aber unter der ,bedingung der eigenen ,verwendung4 ,nehmen wir an1 da in der ,regel auf jeden ,erwachsenen #ab ,briefe und #be ,korrespondenzkarten fallen1 so wird man hochgestellten ,knstlern und ,gelehrten selbe nach ,tausenden und in kostbarer ,ausstattung zuteilen4 ,dieses ,recht1 in grerem ,umfange mit ,konsumtibilien beteilt zu werden1 hat fr bildende ,knstler1 ,schauspieler1 ,snger1 ,gelehrte oder ,erfinder einen hohen ,wert4 m7 ,das ,vorrecht der ,arbeitsfreiheit4 ,diese wird zwar jedem nach ,erreichung eines gewissen ,alters eingerumt werden4 ,man mag die ,zurcklegung des #fe4 ,lebensjahres als ,grenze des ,arbeitszwanges fr alle ,volksgenossen zum ,mindesten annehmen4 ,freilich wollen das ,arbeiter1 wenn sie befragt werden1 nicht gelten lassen und selbst ,bauern wollen eine ,arbeitspflicht fr den kollektivistischen ,betrieb ber #fj ,jahre hinaus nicht gutheien und franzsische ,bergleute wollen mit #ej ,jahren schon in den ,genu einer ,pension von #b ,francs treten4 ,doch wird die ,erkenntnis1 wie gro die ,zahl dieser ,pensionre wre1 wohl bestimmend sein1 fr eine ,migung dieser ,ansprche4 ,schon die ,altersbefreiung im ,alter vom vollendeten #fe4 ,jahre wird fr jede ,gemeinde von #ajjj ,kpfen #dj-ej ,arbeitsbefreite ergeben1 die ,kinder und ,kranken ungerechnet4 ,dagegen hindert gar nichts1 besonders verdienten ,personen1 also ,wenigen1 gewi auch jenen1 die sich einem sehr gefhrlichen und abschreckenden ,berufe widmen1 die ,arbeitsbefreiung schon mit #ej ,jahren1 ja in frhester ,jugend1 wenn sie eine epochale ,erfindung gemacht haben1 zuzugestehen4 ,so mag es auch mit ,beamten1 rzten und ,professoren gehalten werden1 welchen man schwerlich mehr als #cj-ce ,dienstjahre zumuten wird4 n7 ,das ,vorrecht der freien ,wahl des ,domizils4 ,dieses ,recht steht zwar in einem eingeschrnkten ,mae jedem ,arbeitsbefreiten zu4 ,denn nur mit der geregelten ,arbeit ist ein ,domizilszwang verbunden und auch fr solche1 die noch arbeitspflichtig sind1 kann nach der ,natur ihres ,berufes1 so ,dichtern1 ,malern1 ,bildhauern1 ,wahl des ,domizils gestattet werden4 ,in dieser ,freiheit aber knnen zahllose ,abstufungen nach dem ,grade der ,verdienste gemacht werden4 ,whrend der arbeitsbefreite ,fabrikarbeiter oder ,bergknappe vielleicht auf ,gemeinden untersten ,ranges1 mindestens auf ,bezirksvororte beschrnkt sein wird und ihm ein ,domizilwechsel etwa nur einmal im ,jahre zugestanden werden kann1 er in greren ,stdten sich ohne ,zweifel nur niederlassen kann1 wenn er sich zu migen ,diensten1 etwa einmal in der ,woche1 versteht1 so zur ,reinigung von ,straen und ,wegen1 ,briefbotendiensten1 ,aufsicht in ,sammlungen und ,ausstellungen1 wird es den ,verdientesten freistehen1 nicht nur tglich das ,domizil zu verndern1 sondern auch berallhin sich von ,gehilfen1 ,mbeln1 ,bchern1 ,instrumenten und anderen ,erfordernissen ihres freigewhlten ,berufes begleiten zu lassen1 wren auch ganze ,waggons zur ,befrderung notwendig1 und sie mgen so reisen1 wie heute nur ,monarchen oder ,staatsmnner reisen4 ,ihnen natrlich steht jede ,stadt des ,reiches und jedes ,dorf gleichermaen offen und der mit diesen ,domizilsvernderungen verbundene ,aufwand wird nicht ins ,gewicht fallen1 da es nur ,wenige sind1 die darauf ,anspruch haben4 o7 ,andere berufsmige ,vorrechte4 ,es ist selbstverstndlich1 da neuerschienene ,werke vor allem den ,fachgelehrten und ,fachschriftstellern1 neue ,poesien den ,dichtern1 neuentdeckte ,stoffe den ,forschern und ,technikern1 ,fachschriften den ,fachleuten1 knstlerische ,vorfhrungen den ,knstlern zu ,gebote stehen mssen und da ,andere1 wenn das ,verlangen aller nicht befriedigt werden kann1 warten mssen4 ,auch hieraus ergeben sich ,privilegien1 welche heute zumeist erkauft werden mssen1 deren ,befriedigung also nur durch ,einrumung eines greren ,gehaltes ermglicht werden kann4 ,insoferne aber heute ,einrichtungen bestehen1 wodurch gewissen ,kategorien von ,beamten unentgeltliche ,gensse zugewendet werden1 ist ja nur eine kollektivistische ,einrichtung in unserer privatwirtschaftlichen ,welt vorweg eingefhrt4 ,so bewilliget man hheren ,eisenbahnbeamten ,freikarten fr unbeschrnkte ,reisen in ganz ,europa mit ,ausnahme von ,ruland4 ,das ist ein ,stck ,kollektivismus und ,naturalwirtschaft4 p7 ,das ,vorrecht1 ,pferde und ,wagen und ,automobile zu halten1 kann mit mehr oder weniger ,aufwand als ,lohn eingerumt werden4 ,jedenfalls wird in jeder ,gemeinde der ,beamtenschaft gestattet werden1 drei oder vier ,wagen zu halten4 ,das alles beweist1 da die ,naturalwirtschaft nicht nur kein ,hindernis bildet1 alle ,verdienste um ,volk und ,staat in munifizentester ,art zu belohnen1 sondern1 da dem ,staat dazu auch unermeliche ,hilfsquellen zu ,gebote stehen4 ,es entsteht die ,frage1 ob diese ,ungleichheit der ,verteilung nicht besondere ,verrechnungsschwierigkeiten bilden knnte4 ,um sich darber ein ,urteil zu bilden1 wre ,,vi1 #h1 ber ,statistik nachzulesen4 ,zunchst ist zu bercksichtigen1 da viele oben erwhnte ,vorrechte der ,verdienten1 so a1 b1 c1 g1 h1 i1 berhaupt nicht ,gegenstand der statistischen ,nachweisungen sind1 andere wohl einmal nur im ,jahre zur ,verrechnung gelangen1 so d1 e1 k1 l1 m4 ,diese ,verrechnung wird nachzuweisen haben1 wie viele ,bruchteile der ,gesamtproduktion zu solchen ,begnstigungen verwendet wurden und da damit die ,verteilungsgrundstze nicht verletzt wurden4 ,was aber die ,begnstigung in ,beziehung auf ,nahrung f anbelangt1 so wird wohl auch ein ,ausweg zu finden sein1 um die ,verrechnung zu erleichtern4 ,es knnte der ,verwaltung eine gewisse ,menge von ,gtern verschiedener ,art1 von besonderen ,nahrungsmitteln und ,getrnken zugewiesen und auf die ,gemeinden und ,quartiere und zwar mit ,bevorzugung der ,provinzstdte und der ,hauptstadt aufgeteilt werden1 worber sich die ,verwaltungsbeamten nur untereinander und einmal im ,jahre mit den ,begnstigten zu verrechnen htten4 ,wird die bewilligte ,menge nicht berschritten1 so werden die ,nichtbegnstigten von der ,verteilung nicht berhrt4 ,ebenso ist es ja auch mit der ,verrechnung mit ,hof und ,adel zu halten4 ,die ,frage1 ob das souverne ,volk denn in solche ,begnstigungen einwilligen wird1 kann wohl bejaht werden4 ,zunchst ist zu bedenken1 da eine lange ,periode der ,umgestaltung der ,alleinherrschaft des ,kollektivismus vorausgehen mu1 und da whrend dieser ,periode die ,volkssouvernitt noch nicht in ,wirksamkeit treten kann4 ,ist die ,zeit dazu gekommen1 die ,volkssouvernitt mit dem ausgedehntesten ,stimmrechte einzufhren1 so werden sich die ,verteilungsgrundstze1 welche eine ,begnstigung zulassen1 bereits eingelebt haben und da sich junge ,leute meist mit der ,hoffnung tragen1 im ,leben vorwrts zu kommen1 werden sie wenigstens einer solchen ,ungleichheit der ,verteilung nicht entgegen sein4 ,hat man dabei aber die grte konomie walten lassen1 so wird sich jeder berechnen1 wie wenig die ,lage der ,nichtbegnstigten dadurch gewinnen wrde1 wenn man alle ,begnstigungen aufheben wollte4 ,weiter mu diese ,begnstigung in der ,verteilung lediglich in ,absicht auf das ffentliche ,wohl eingerichtet werden und darf den diesem ,zwecke entsprechenden ,aufwand nicht berschreiten und darin mu auch die ,gewhr liegen1 da der gesunde ,volksinstinkt diese ,verteilung billigen wird4 ,wirkliche ,verdienste imponieren immer den ,massen und sie begreifen sehr wohl1 da die ,begabten durch diese ,begnstigungen nur angeeifert werden sollen1 dem ,volke mit grtem ,eifer und ,redlichkeit zu dienen4 ,bei der ,entlohnung von ,erfindern kann sich das ,volk ja auch leicht berechnen1 da der ,nutzen fr das ,volk immer weit grer ist1 als die ,vorteile1 welche man den ,erfindern einrumt4 ,was das ,system anbelangt1 nach welchem die ,vorrechte der ,verdienten zuzumessen sind1 so wird zunchst vom ,volke1 wenn es im ,besitze der souvernen ,gewalt sein wird1 in den ,verteilungsgesetzen bestimmt werden1 welche ,art von ,vorrechten eingerumt werden darf und welche ,mittel dazu ausgeworfen werden1 das heit in welchem ,ausmae im ,verhltnis zur ,gesamtarbeitsmenge die ,arbeitsbefreiung im ,ganzen gerechnet als ,lohn eingerumt werden darf und nach welchem ,quotienten der ,gesamtgter allen ,begnstigten zusammen bei der ,verteilung mehr1 als den ,nichtbegnstigten zugemessen werden darf4 ,auch wird bestimmt werden1 auf welche ,gter und sonstige ,gensse das ,recht1 ,begnstigungen zu gewhren1 ,anwendung hat4 ,das wird in derselben ,art geschehen1 wie sich das ,volk mit dem ,hof und ,adel in ,beziehung auf die ihnen zu bewilligenden ,mittel auseinandersetzt4 ,was ,wohnrumlichkeiten anbelangt1 so werden die ,wohnungen und die ,gebude bezeichnet1 welche fr bestndig oder regelmig diesem ,zwecke gewidmet werden sollen und an groartigen ,bauten in den ,stdten1 an ,schlssern und ,villen hat die frhere ,gesellschaft dem ,kollektivstaat ebenso wie an ,kunstwerken ,mobilien und ,juwelen so unermeliche ,schtze hinterlassen1 da man sagen kann1 die ,begnstigung in der ,beteiligung mit solchen ,gtern1 die ja nur zum ,gebrauch dienen1 geschieht nicht auf ,kosten der gegenwrtigen ,generation1 sondern auf die lngst dahingegangener ,geschlechter von ,ausgebeuteten1 welchen man1 was sie erlitten haben1 nicht mehr gut machen kann4 ,was ,nahrungsmittel und ,getrnke1 von welchen man das allerdings nicht sagen kann1 anbelangt1 so knnen bestimmte ,weine1 das ,wild1 oder sonst welche ,arten von ,gtern1 z4 ,b4 bestimmte kostbare ,obstsorten1 wenn deren allgemeine ,verteilung ohnehin keinen ,sinn htte1 wie die allgemeine ,verteilung des ,tokaiers1 den ,begnstigten1 oder gewisse ,kategorien von ,begnstigten ausschlielich vorbehalten werden4 ,dasselbe knnte von dem ,rechte zu jagen1 gelten4 ,was nun die ,pltze bei ,schaustellungen1 auf den ,eisenbahnen1 den ,zutritt bei den ,festen des ,hofes und ,adels und in den ,schlssern anbelangt1 so werden sie den ,begnstigten verhltnismig ausgeworfen1 sagen wir1 der zehnte ,teil werde dieser ,bestimmung gewidmet4 ,bezglich der ,kleidung kann man hnlich verfahren und einen ,quotienten der dafr gewidmeten ,stoffe und ,arbeit von der streng gleichmigen ,verteilung ausnehmen4 ,hieraus ergibt sich dann das1 was der ,nordamerikaner appropriation1 die ,widmung nennt1 nur erfolgt sie nicht in ,geld1 sondern in ,naturalien4 ,das ,volk wird dann in den ,verteilungsgesetzen auch bestimmen1 wem die ,zuerkennung der ,vorzge zusteht4 ,fr die regelmigen ,posten im ,staatsdienste1 fr ,beamte1 rzte1 ,lehr- und ,erziehungspersonen1 hhere ,techniker und ,industriedirektoren wird der ,grundsatz unserer ,beamtenhierarchie angenommen werden4 ,man wird ,kategorien schaffen1 welche einander bergeordnet sind4 ,wie bereits in ,v1 #a1 ,alinea3 ,ich bemerke noch erwhnt wurde1 wird es am besten sein1 der ,staatsverwaltung die ,befrderung innerhalb dieser mter zu berlassen1 jene ausgenommen1 die1 wie die ,volksbeamtenstellen1 durch ,wahl besetzt werden1 womit gleichfalls genau definierte ,vorteile verbunden sein werden4 ,die unterste ,stufe der ,begnstigten wird die der ,werkfhrer 7,partiefhrer der ,vorarbeiten7 die nchste ,stufe die der geringeren ,abteilungsleiter1 etwa fr ,hauswirtschaft1 ,milchwirtschaft1 ,kleinviehzucht und dergleichen sein1 welchen das unterste ,erziehungspersonal gleichgestellt werden mag4 ,sohin wrden die untersten ,stufen der ,verwaltungsbeamten1 rzte und ,lehrpersonen folgen1 whrend die ,bezirks-1 ,kreis- und ,provinzialfunktionre1 dann eine bestimmte ,reihe von ,organen der ,zentralverwaltung1 endlich die ,minister1 die fnf hheren ,stufen bilden werden4 ,wohin nun hhere ,techniker und ,fabrikdirektoren1 ,gelehrte1 ,forscher1 ,knstler und ,erfinder eingereiht werden1 wird zu erwgen sein1 ebenso1 ob obige ,stufen in ,unterabteilungen zu gliedern seien4 ,fr alle so gebildeten ,kategorien wird das ,ausma der mit der ,stellung verbundenen ,vorteile festgesetzt werden4 ,da ,knstler und ,erfinder1 zum ,teile auch ,forscher1 die nicht dem ,lehrkrper angehren1 nicht ,mitglieder dieser ,organisation sind1 so wird es auch der ,verwaltung1 oder wer sonst zur ,ernennung berufen ist1 zugestanden werden1 solchen ,personen einen ,rang gleicher ,art1 wie er fr diese ,organisation bestimmt ist1 zu verleihen1 z4 ,b4 den #d4 #e4 ,rang oder selbst der ,vorrang vor den ,ministern4 ,alles das mglichst sparsam einzurichten1 gerade nur so1 da etwas ,ehrgeiz und viel ,amtseifer geweckt wird1 ist zum ,grundsatz zu machen1 wobei immer dem ,volke gewisse ,befugnisse vorbehalten werden mgen1 zum ,beispiel1 ,personen der freien ,berufe1 ,erfindern1 ,knstlern und ,forschern einen hheren ,rang zu verleihen4#ch ,auch da kann den ,kreisen oder ,bezirken das ,recht eingerumt werden in gewissen ,perioden eine oder zwei ,stellen auerhalb der ,organisation zu verleihen4 #ch ,man hat in sterreich in neuerer ,zeit den ,gebrauch eingefhrt1 den ,beamten1 die besonders verdient sind und die man doch in ihren ,posten belassen will1 einen hheren ,rang und ,bezge zu gewhren1 als mit ihren ,posten regelmig verbunden ist4 ,das wird wohl nachzuahmen sein4 ,es ist somit keinem ,zweifel unterworfen1 da der ,kollektivismus und die ,naturalwirtschaft gar kein ,hindernis bilden1 alle jene ,mannigfaltigkeit unserer ,zustnde nachzuahmen1 die dem ,volke und dem ,fortschritte ntzlich sein mag4 ,dagegen hngt es niemals vom ,einzelnen ab1 sich ,vorteile zuzueignen1 welche ihm nicht gebhren1 wozu in unserer ,gesellschaftsordnung der ,geldwirtschaft wegen ,gewalt1 ,diebstahl1 ,betrug1 ,veruntreuung und politischer oder wirtschaftlicher ,schwindel ,gelegenheit bieten1 durch welche man alles leichter erreichen kann1 als durch ,verdienste um das ,volk und den ,staat4 ,als politischen ,schwindel betrachte ich auch jene ,wohldienerei gegen ,souverne und ,machthaber1 durch welche man in frheren ,zeiten groe ,gter erlangen konnte1 und welche fr ,verdienste um den ,staat ausgegeben wurden1 in ,wirklichkeit ,versndigungen am ,volke genannt werden sollte4 ,plato sagt mit ,beziehung auf die herrschende ,gesellschaftsordnung1 da man durch ,recht mit ,unrecht grere ,vorteile erlangen knne1 als durch ,gerechtigkeit allein4 ,der ,kollektivismus gewhrt nur ,vorteile fr gerechte ,ansprche4 ,ich will nun gelegentlich hier noch erwhnen1 da die gesetzlich normierten ,vorrechte zwar budgetmig im ,gesamtausmae begrenzt sein mssen1 soweit sie nmlich die ,verteilung berhren1 da es aber gar keinem ,anstande unterliegt1 der ,bewegungsfreiheit der ,verwaltung und den ,begnstigten allerhand ,spielraum einzurumen4 ,es knnen die ,begnstigten untereinander gewisse ,tauschgeschfte machen1 welche die ,verwaltung zur ,kenntnis nimmt und bei der ,vornahme der ,verteilung bercksichtigt4 ,so kann ein eitler ,mensch auf ,reisen und ,theater oder auf ,wohnungsvorteile ,verzicht leisten1 wenn ihm groer ,kleiderluxus eingerumt wird und umgekehrt4 ,wenn die ,gesamtziffern nicht verrckt werden1 hat das ,volk keinerlei ,interesse1 sich in solche ,abweichungen von der ,verteilung einzumengen4 ,der in ,geld bezahlte ,lohn kann auf das verschiedenste verausgabt1 oder auch erspart werden4 ,letzteres soll der ,kollektivstaat nicht zulassen1 das heit1 das nicht in ,anspruch genommene fr die ,gesamtheit verwerten1 aber die ,naturalwirtschaft bietet im ,kollektivstaat1 wo nur ein ,produzent1 der ,staat1 ,gensse bieten kann1 kein ,hindernis1 den ,begnstigten die ,wahl einzurumen1 welche ,gensse er in ,anspruch nehmen mag4 ,das wird nur eine vergleichende ,bewertung der ,gensse voraussetzen4 ,diejenigen1 von welchen in ,i1 ,alinea3 ,was die ,personen und die ,rede ist1 werden auch einen prozentuell hheren ,aufwand als die ,masse der ,bevlkerung verursachen1 aber auch zur ,auseinandersetzung dieser ,personen mit dem ,volke wird ein prozentueller ,mastab insgesamt in ,anschlag kommen4 ,es werden in diese ,kategorie nur wenige ,menschen fallen1 da die kleinen ,besitzer in ihrem ,anteil am ,gesamtvermgen reichlichen ,ersatz finden4 #aj4 ,religion1 ,kultus1 ,festlichkeiten4 ,zu den wesentlichsten ,grundlagen der ,gesittung rechnet man die ,religion4 ,man ging von jeher von der ,anschauung aus1 da ein ,volk ohne ,religion nicht regiert werden knne1 da das ,volk eine ,religion verlange und ein ,bedrfnis nach religisen ,vorstellungen und ,feierlichkeiten habe1 und die grten ,monarchen haben die ,religion beschtzt und der ,macht der ,kirche ,vorschub geleistet4 ,so hat ,karl der ,groe nicht nur die ,sachsen mit ,feuer und ,schwert der katholischen ,kirche unterworfen1 sondern dem ,fastengebot staatlichen ,schutz gewhrt und jeden ,fastenbrecher mit schweren ,strafen1 ja in gewissen ,fllen mit dem ,feuertode bedroht4 ,er ging ohne ,zweifel von der ,meinung aus1 die knigliche ,gewalt werde immer strker sein als die kirchliche ,gewalt1 und so sah er ohne ,argwohn zu1 wie die ,kirche durch ,lehre1 ,kultus und ,strafe das ,volk unterjochte1 denn er sah in der ,kirche nur ein ,werkzeug des ,kaisers4 ,damit bereitete ,karl die ,schmach des ,kaisertums vor1 das in immer grere ,abhngigkeit vom ,papsttum verfiel4 ,auch die ,hohenstaufen gingen von derselben ,anschauung aus4 ,friedrich ,barbarossa lieferte ,arnold von ,bresnia dem ,feuertode aus und hie es gut1 da ,lucius ,,iii4 den ,bannstrahl gegen die ,ketzer schleuderte1 indem er den ,glaubensrichtern den staatlichen ,beistand versprach4 ,friedrich ,,ii4 erlie #abbd ein ,gesetz1 worin er die ,ketzer mit dem ,feuertode bedrohte und die ,errichtung von ,ketzergerichten anordnete4 ,dadurch wurde die ,macht des ,papsttums so erhht1 da es die ,hohenstaufen erniedrigen und vertilgen konnte4 ,es war immer ein verfehlter ,herrscherinstinkt1 welcher die ,monarchen bestimmte1 der ,religion ihre ,untersttzung zu leihen1 und darum ist es zweifellos1 da die ,religion nur als ein ,mittel1 die ,herrschaft der ,tyrannen zu befestigen1 angesehen und aus diesem ,grunde verbreitet und staatlich beschtzt wurde4 ,in einer vollkommen demokratischen ,gesellschaft hngt die ,gesittung keineswegs von der ,aufrechterhaltung der ,religion ab1 und ebensowenig bedarf man ihrer zum ,schutze der ,autoritt1 die man ja dem ,volke nicht aufdrngen will4 ,doch wird der ,kultus so lange aufrecht erhalten werden mssen1 als er dem sthetischen ,sinne des ,volkes ein ,bedrfnis ist4 brigens wird der ,staat1 sobald er den ,wert des ,kollektivismus erkannt1 zu den ,grundstzen der nordamerikanischen ,staaten bergehen1 die jede konfessionelle ,lehre aus den ,schulen ausschlieen4 ,aber auch den ,eltern wird man solche konfessionelle ,lehren in der ,familienerziehung nicht gestatten1 die mit der staatlichen ,erziehung und dem ,unterrichte im ,widerspruch stnden4 ,die ,zeit wird kommen1 wo man von den ,dienern der ,kirche ebenso wie von jedem ,anderen ,anteil an der geregelten ,arbeit fordern wird1 da die freie ,zeit reicht1 religise bungen und ,kultusfeste zu halten4 ,aber auch vom religisen ,kultus abgesehen1 besteht ein ,bedrfnis nach ,unterbrechung des ,alltagslebens durch ,festlichkeiten im engeren und weiteren ,kreise4 ,die ,gesetzgebung stellt die allgemeinen ,grundstze auf1 welche ,feierlichkeiten und ,festlichkeiten zu veranstalten sind1 welcher ,aufwand dabei stattfinden soll1 wem die ,anteilnahme dabei zu gestatten ist4 ,die ,ausfhrung dieser ,gesetze steht der ,staatsverwaltung zu4 ,die ,anlsse knnen individuelle und allgemeine sein4 ,die ,geburt4 ,die ,geburt eines ,kindes1 zum mindesten die legitime ,geburt eines ,kindes1 ,,vii1 #b1 ist ein natrlicher ,anla zur ,veranstaltung einer ,feierlichkeit4 ,sie wird stattfinden1 sobald die ,mutter daran ,anteil nehmen kann1 also etwa vier ,wochen nach der ,entbindung4 ,die ,festlichkeit wird darin bestehen1 da dem ,neugeborenen ein ,name gegeben wird1 entweder nach der ,wahl der ,mutter allein oder nach der ,wahl beider ,eltern oder1 falls die natrliche ,mutter schon vorher gestorben ist1 nach der ,wahl der ,wahlmutter1 ,,vii1 #e1 b4 ,es wird dabei ,sorge zu tragen sein1 da die ,familiennamen genau unterschieden werden1 innerhalb der ,familien aber kein ,personenname gewhlt wird1 der von einem anderen noch lebenden ,mitgliede derselben ,familie getragen wird4 ,es wird der ,natur der ,sache entsprechen1 da der ,verwaltungsbeamte oder sein ,delegierter zur ,feierlichkeit erscheint1 den gewhlten ,namen1 der in die ,standesregister eingetragen wird1 proklamiert1 eine ,ansprache hlt und den neuen ,brger in den ,schutz des ,staates mit allen jenen ,rechten bernimmt1 die ihm kraft der ,verfassung zustehen4 ,namens des ,neugebornen mag die ,mutter oder ,wahlmutter die ,versicherung geben1 da derselbe sich dem ,staate dankbar erweisen und ein ntzliches ,glied der ,gesellschaft zu werden sich bemhen wird4 ,es wre das eine ,nachahmung der ,aufnahme der ,neugebornen durch die ,taufe in die ,kirche4 ,aber der ,staat wird sein besseres ,recht auf die ,jugend sich nicht nehmen lassen4 ,daran wird sich eine ,festtafel schlieen1 an welcher auer dem ,verwaltungsbeamten und einigen ,verwandten eine ,zahl von geladenen ,gsten teilnehmen mgen4 ,der ,aufwand wird nun darin bestehen1 da den ,teilnehmern kostbarere ,gerichte und ,getrnke als tglich geboten werden4 ,nachdem die ,zahl der ,geburten im kommenden ,jahre mit ziemlicher ,genauigkeit vorausberechnet werden kann1 wird der ,gesamtaufwand leicht vorauszubestimmen sein4 ,er wird nach dem ,prinzip der ,naturalwirtschaft bestimmt werden1 ausgedrckt in einer fr das ganze ,reich festgesetzten ,menge von ,wein1 ,bier und anderen ,getrnken1 insofern der ,alkohol noch nicht aus der ,volkswirtschaft verdrngt ist1 und von ausgewhlten ,gerichten1 nmlich ,wild1 ,fischen1 ,fleisch1 ,geflgel usw4 ,die ,staatsverwaltung hat dann den genehmigten ,aufwand auf die ,provinzen1 ,kreise und ,bezirke aufzuteilen1 und die ,verwaltungsbeamten haben die ,bestimmungen fr die einzelnen ,flle innerhalb der ihnen von der ,verfassung gezogenen ,grenzen zu treffen4 ,fr die ,verteilung kann die ,gesetzgebung auch noch weiters gewisse ,vorschriften machen1 so da eine gewisse ,abstufung vorgeschrieben wird fr ,geburtsfestlichkeiten in den ,familien von ,lehrern1 rzten1 ,beamten und aufwrts bis zu den hchstgestellten ,personen1 ,unterschiede1 die auf die ,zahl der ,gste und die ,menge und ,kostbarkeit der ,speisen und ,getrnke und den anderen ,aufwand ,bezug haben4 ,die ,verteilung nach diesem ,grundsatze fr die einzelnen ,flle liegt der ,staatsverwaltung ob4 ,aufnahme in die ,schule4 ,ob auch diese mit einer ,festlichkeit verbunden werden soll und welcher ,aufwand dafr gestattet wird1 hngt gleichfalls von der ,gesetzgebung ab4 ,doch scheint es1 da die ,zahl der ,festlichkeiten zu sehr vermehrt wrde1 wenn auch dieser ,anla gefeiert wrde4 ,da die ,gesamtmittel gegeben sind1 wird der ,aufwand im einzelnen ,falle um so geringer sein mssen1 je mehr ,festlichkeiten veranstaltet werden4 ,aufnahme unter die volljhrigen und eigenberechtigten ,brger4 ,mit ,eintritt des ,brgers in das #ai4 ,lebensjahr wird ein ,lebensabschnitt bezeichnet1 der gleichfalls ,anla zu einer ,festlichkeit bietet4 ,es wird eine ,ansprache des ,verwaltungsbeamten oder seines ,delegierten und eine ,antwort des ,gefeierten am ,platze sein und sich daran gleichfalls eine ,festtafel schlieen4 ,bezglich des besonderen ,aufwandes und dessen ,abstufung gilt dasselbe1 wie oben2 vielleicht wird die ,hhe des ,aufwands schon nicht mehr von den ,verdiensten der ,eltern1 sondern von dem ,charakter und den bisherigen ,verdiensten des ,gefeierten abhngig sein4 ,vermhlung4 ,auch die ,vermhlung eines ,brgers ist ein ,anla zur ,feier einer ,festlichkeit1 und dafr gelten dieselben ,bestimmungen1 wie fr die vorhin erwhnten ,feste4 ,das ,gesetz bestimmt die zur ,gltigkeit der ,ehe erforderlichen ,frmlichkeiten4 ,die ,trauung wird wohl vom ,verwaltungsbeamten zu vollziehen sein1 der eine entsprechende ,rede halten mag4 ,auch zu dieser ,funktion kann er ,vollmacht zu erteilen berechtigt werden4 ,der ,aufwand wird etwas grer sein fr die ,vermhlungsfeierlichkeiten1 als fr andere ,privatfeste4 ,auch die ,abstufung mag sich innerhalb weiter gesteckter ,grenzen bewegen4 ,es kann sich an die ,festtafel ein ,tanzfest anschlieen1 es kann der ,bezirksvorort1 der ,kreisvorort oder der ,provinzvorort zu diesen ,feierlichkeiten als ,festort bestimmt und ein gewisser ,aufwand an ,reisen1 ,beurlaubungen1 ,festkleidern1 ,aufzgen genehmigt und den ,neuvermhlten eine ,zeit der ,befreiung von jeder ,arbeit und dergleichen bewilligt werden4 ,diese reicheren ,feierlichkeiten und sonstigen ,annehmlichkeiten sollen denjenigen1 die die ,pflichten und ,sorgen der ,ehe auf sich nehmen1 ein quivalent bieten4 ,insofern nicht allen ,gliedern der ,gesellschaft die ,ehe bewilligt wird1 wird die ,versagung der ,geburtsfeierlichkeiten fr die illegitimen ,geburten einen ,teil jener bel bilden1 welche der ,staat verhngt1 um illegitime ,geburten zu verhindern4 ,der ,geburtstag der ,alten1 die das neunzigste oder fnfundneunzigste ,jahr erreicht haben1 wre ein sehr geeigneter ,anla fr ,festlichkeiten4 ,man htte allen ,grund1 die ,volksgenossen1 welche ein besonders hohes ,alter erreicht haben1 zu ehren4 ,bestattungsfeierlichkeiten4 ,da die ,bestattung der ,verstorbenen den ,anla zu gewissen ,feierlichkeiten bietet1 ist offenbar4 ,auch die ,trauer soll einen sthetischen ,ausdruck finden4 ,ob die ,toten begraben oder verbrannt werden1 kann ,gegenstand der ,gesetzgebung sein oder der freien ,verfgung der ,einzelnen oder den ,hinterbliebenen berlassen werden4 ,da den ,verstorbenen von allen ,bewohnern der ,gemeinde oder des ,quartiers und auerdem von ,verwandten und ,freunden das ,geleite zur ,ruhesttte gegeben wird1 ist vorauszusetzen4 ,insofern aber auch ortsfremden ,personen dazu ,urlaub und ,reise bewilligt werden sollen1 ist ,sache der ,verteilungsbeschlsse4 ,zur ,bestattung hervorragender ,personen1 die das ,volk besonders ehrt1 werden die ,bezirke und ,kreise ,abordnungen entsenden1 welchen der ,staat ,urlaub und ,reise zu bewilligen hat4 ,auch hierin und in ,hinsicht auf den ,trauerpomp wird eine ,abstufung in sehr weit gesteckten ,grenzen gutzuheien sein4 ,die ,totenmahle sollten auer bung kommen1 weil sie nicht zur ,trauerstimmung passen4 ,eher wrde sich empfehlen1 den nahestehenden ,personen1 insbesondere der ,witwe oder ,mutter ,urlaub zu gewhren und ihnen das ,fernbleiben von den gemeinsamen ,mahlzeiten1 eine ,reise oder sonst etwas zu gestatten1 was dem ,gemte ,trost gewhren kann4 ,jeder damit verbundene ,aufwand1 nmlich ,urlaub1 ,reisen u4 dergl41 bedarf der ,genehmigung durch die ,verteilungsgesetze4 ,der ,tod besonders verdienter ,menschen kann ,anla zu besonderen ,feierlichkeiten geben1 so da der ,leichnam nach einem greren ,orte gebracht oder in mehreren ,orten ,trauerfeierlichkeiten gehalten werden1 da hervorragende ,redner ,gedchtnisreden halten1 zum ,gedchtnisse selbst eigne ,werke herausgegeben und in allen ,bibliotheken aufgestellt werden1 da man ,denkmler setzt oder ,gedchtnistage fr jedes ,jahr1 jedes ,dezennium oder ,jahrhundert stiftet4 ,auch hier wird die ,verteilung nach den vom ,volke genehmigten ,grundstzen in der ,regel durch die ,staatsverwaltung vorgenommen1 es knnen aber auch bei ganz ungewhnlichen ,verdiensten der ,verstorbenen besondere ,volksbeschlsse eingeholt werden4 ,besondere ,anlsse zur ,feier von ,individuen4 ,solche besondere ,anlsse knnen sein1 der ,amtsantritt von ,lehrern1 rzten1 ,beamten nach ihrem ,range1 sowie die ,jahresfeier oder der ,gedenktag nach #aj1 #be ,jahren1 hierher gehren auch die ,abiturientenfeiern und ihre ,gedenktage fr die ,studierenden hherer ,schulen4 ,anlsse allgemeiner ,natur4 ,solche ,anlsse sind die ,grndung von neuen ,gemeinden1 ,gebuden und grerer ,anstalten und die ,gedenktage daran1 die ,erlassung gewisser ,gesetze usw4 ,ebenso eignen sich ,frhjahrsanfang1 ,sonnenwende und ,ernte zur ,veranstaltung von ,festlichkeiten1 so auch ,weihnacht und ,ostern4 ,dabei kann der ,aufwand naturgem bei ganz besonderen ,anlssen viel weiter gesteigert werden als unter den heutigen ,verhltnissen1 nachdem der ,reichtum und dessen ,konzentrierung weit ber das hinausgeht1 was in der heutigen ,gesellschaftsordnung zu erreichen mglich ist4 ,die ,ansammlung von ,menschen1 ,gefhrten1 ,pferden und anderen ,tieren und die ,vereinigung von ,knstlern und ,knstlerinnen aller ,art in ,theatern und ,arenen kann eine ,ausdehnung annehmen1 fr die uns heute jeder ,mastab fehlt4 ,der ,staat braucht sich zu diesem ,zweck nichts zusammenzubetteln1 da alle ,gter im ,staate und alle ,personen ihm zur ,verfgung stehen4 ,er ordnet nur an1 da ein bestimmtes ,festprogramm durchgefhrt werden soll und wer daran ,anteil nehmen kann1 nmlich nach ,kategorien und anderen allgemeinen ,kennzeichen4 ,gegen solche ,feierlichkeiten kann das ,herrlichste1 was selbst ,rom unter den ,kaisern gesehen hat1 nicht in ,betracht kommen4 ,zu mehr oder weniger groartigen ,feierlichkeiten knnen die ,wettbewerbungen in allerlei ,geschicklichkeiten und ,kunstauffhrungen ,anla geben1 und diese ,wettbewerbungen werden bezirksweise1 unter den ,preisgekrnten der ,bezirke nach ,provinzen oder fr das ,reich veranstaltet werden4 ,so wie aber groartige ,festlichkeiten aus allgemeinen ,mitteln veranstaltet werden knnen1 ist es auch denkbar1 da der ,aufwand von einzelnen bestritten wird4 ,wenn jeder ,bewohner des ,staates fr einen solchen bestimmten ,zweck eine ,stunde seiner ,mue und einen ,teil der auf ihn entfallenden ,konsumtibilien widmet und an der ,herstellung herrlicher1 dem ,feste gewidmeten ,gegenstnde1 nach einem vorher angenommenen ,plane im organischen ,verbande mit anderen mitarbeitet1 so kann etwas ,staunenerregendes geschaffen werden4 ,die ,verfassung und der ,druck von ,werken1 die ,schaffung von ,kunstwerken aus kostbarem ,material1 der ,bau von ,husern und deren ,ausstattung und ,einrichtung kann solchergestalt zustande kommen4 ,so zur ,feier des siebzigsten ,geburtstages eines ,virchow oder ,rntgen4 ,die allgemeinen ,feierlichkeiten zeichnen sich dadurch aus1 da niemand prinzipiell und gnzlich davon ausgeschlossen ist1 wenn auch nur wenige berechtigt sein mgen1 ganz nach ,belieben an allen ,feierlichkeiten teilzunehmen4 ,es gibt keine ,unglcklichen -- es wre denn jemand1 der harte ,strafe verdient htte -- der nur mit ,neid sehen knnte1 wenn andere genieen1 was er selbst ganz und gar entbehren mu4 ,heute ist die ,freude der einen der ,kummer und die ,entbehrung1 ja der ,hungertod anderer4 ,das ist dem ,kollektivismus fremd1 der nur ,zufriedene machen will4 ,und die ,abstufung in den ,genssen soll ihren ,grund immer nur im ffentlichen ,interesse haben1 so da auch der an den ,festlichkeiten nicht ,beteiligte einen indirekten ,anteil an den ,freuden anderer hat4 ,die ,bevorzugung der wenigen soll immer nur der ,lohn von ,diensten sein1 die allen geleistet wurden4 ,diese ,festlichkeiten werden zur ,veredlung des ,volkes viel beitragen1 und sie werden hchstwahrscheinlich ein vortrefflicher ,ersatz fr die in ,verfall geratenden religisen ,kulte sein4 ,denn whrend der religise ,kult eine ,gottheit verherrlicht1 werden die ,festlichkeiten des ,kollektivstaats das ,menschentum verherrlichen4 ,sie werden dazu anregen1 dem wahrhaft ,groen1 den groen ,geistern nachzustreben und in ihnen die ,menschheit zu verehren1 aus der sie hervorgegangen4 #aa4 ,die ,wettbewerbungen1 ,glcksspiele4 ,die olympischen ,spiele der ,griechen haben vielleicht das meiste zur ,entwicklung der griechischen ,kultur beigetragen1 und es wrde zu den ,aufgaben des ,kollektivstaates gehren1 etwas hnliches ins ,leben zu rufen1 nur viel groartiger1 mannigfaltiger und in rascherer ,aufeinanderfolge4 ,die heutigen ,grostaaten umfassen eine viel zahlreichere ,bevlkerung1 sie sind viel reicher und der allgemeine ,fortschritt entwickelt sich viel rascher4 ,es wrden auch die ,wettspiele und andere ,wettbewerbungen spezialisiert und nicht1 wie die olympischen ,spiele1 geistige und krperliche bungen zusammenfassen4 ,auch wrden sie nicht auf einen ,ort beschrnkt1 sondern ,bewerber1 ,schiedsrichter und ,schaulustige in den verschiedensten ,stdten des ,reiches versammeln4 ,die meisten ,wettspiele wrden allen ,nationalitten des ,reiches gemeinsam erffnet werden1 ,poesie und ,drama aber wohl national geschieden4 ,endlich wrden diese ,wettbewerbungen abgestuft und zuerst nach ,kreisen1 und fr die ,sieger in den einzelnen ,kreisen die ,wettbewerbungen im ganzen ,reiche veranstaltet4 ,der ,preis1 um den man sich bewerben wrde1 wre nicht nur der ,ruhm des ,sieges1 sondern es knnten auch ,prmien der verschiedensten ,art zuerkannt werden1 zumeist bestehend im lebenslnglichen ,gebrauche gewisser kostbarer ,gter4 ,so die edelsten ,pferde zu reiten fr den ,sieger in der ,reitkunst1 die besten und berhmtesten ,geigen zu spielen fr den ,sieger im ,violinspiel u4 a4 ,die ,sieger wrden wieder auf ,kosten des ,staates zu auswrtigen ,veranstaltungen gleicher ,art entsendet werden1 wie man auch die berhmtesten ,auslnder einladen wrde1 an unseren ,wettbewerbungen teilzunehmen4 ,hier wre noch zu bemerken1 inwiefern man das ,glcksspiel dulden knnte1 wenn die ,spielwut nicht ganz erlschen wrde1 obgleich der ,sinn des ,kollektivismus ist1 dem ,zufall keinen ,einflu mehr zu gestatten4 ,da der ,staat alle ,gter verwaltet1 kann ohne seine ,zustimmung nichts mehr aufs ,spiel gesetzt werden4 ,doch knnte man der ,spielwut immerhin kleine ,zugestndnisse machen4 ,weshalb sollte man nicht1 solange noch ,bier gebraut wird1 einen ,krug ,bier ausspielen1 oder gewisse ,reiseberechtigungen dem ,sieger im ,kartenspiel oder ,domino oder ,schach berlassen drfen8 ,das ,schachspiel knnte sogar in die ,reihe jener ,knste aufgenommen werden1 die von ,staats wegen zu frdern und fr welche ,wettbewerbungen im grten ,mastab erffnet werden sollten4 ,auch ist der ,sieg im ,schachspiel nicht vom ,zufall abhngig1 daher es auf staatliche ,frderung ,anspruch hat4 #ab4 ,nachweis der konomie der in diesem ,werk vorgeschlagenen ,organisation des ,verteilungs-1 ,sanitts- und ,unterrichtsdienstes4 ,um zu beurteilen1 ob der ,kollektivstaat alles das fr die ,veredelung des ,volkes1 fr ,sanitt1 ,erziehung und ,unterricht leisten knnte1 was in diesem ,werke versprochen wird1 ist es vor allem notwendig1 da man prft1 ob es richtig ist1 da die ,verteilung im ,kollektivstaat mit so geringem ,arbeitsaufwand besorgt werden kann1 wie hier behauptet wird4 ,ich glaube1 da der ,abschnitt ,,vi1 #h1 ber die ,statistik1 das ziemlich klar macht4 ,wenn man nun aus unserer heutigen ,statistik ermittelt1 wie viele ,menschen heute mit dem ,umsatze der ,gter zu tun haben1 so kann man die ,ersparnis an ,arbeitskrften fr den ,gterumsatz ermitteln und zeigen1 da dadurch viel mehr ,personen fr ,sanitt und ,unterricht frei werden1 als der ,staat braucht1 um die von mir geforderten ,leistungen zu bestreiten4 ,es gibt verschiedene ,berufe und soziale ,schichten1 in welchen die ,einfhrung des ,kollektivismus mit ,aufhebung des ,handels und der ,geldwirtschaft eine ,vernderung herbeifhren mu1 indem manche ,berufe1 so insbesondere der ,handelsberuf und der durch den ,handel verursachte ,arbeitsaufwand erlschen1 andere ,berufe neu organisiert werden und neue ,funktionen bernehmen1 daher die dafr gewidmeten ,arbeitskrfte vermehrt werden mssen4 ,andererseits werden auch neue ,kategorien von ,arbeitsbefreiten geschaffen1 die der ,staat zu erhalten hat1 wogegen die heutige ,gesellschaft die ,besitzenden ohne ,arbeitsgegenleistung erhalten mu1 welche1 wenigstens der ,mehrzahl nach1 in der knftigen ,gesellschaftsordnung in einen der dann bestehenden ,berufe eintreten mssen4 ,was die ,verschiebungen in den ,berufen anbelangt1 so handelt es sich vorzglich um den ,handel1 den ffentlichen ,dienst1 den ,unterricht und den ,sanittsdienst2 was die ,verschiebungen in den arbeitsbefreiten 7unproduktiven7 ,gesellschaftsschichten anbelangt1 so handelt es sich vorzglich um eine menschenwrdige ,altersversorgung in der knftigen ,gesellschaftsordnung einerseits und um ,ausgedingler1 ,haus- und ,rentenbesitzer1 ,pensionre und ,almosenempfnger1 ,pfrndner und andere unproduktive ,personen in der heutigen ,gesellschaftsordnung4 ,von der ,altersversorgung wird in ,,xi1 #a1 c1 die ,rede sein4 ,die ,ermittlung der oben erwhnten ,berufe wird nach den ,volkszhlungen des ,jahres #aijj in sterreich und ,ungarn gemacht und es werden die beiderseitigen ,ziffern zusammengezogen1 wobei die ,ziffern fr ,ungarn in manchen ,punkten schtzungsweise mit der ,hlfte der fr sterreich gltigen ,ziffern eingestellt werden1 weil die ungarische ,statistik manches1 was in sterreich gesondert nachgewiesen wird1 zusammenfat und diese ,veranschlagung jedenfalls der ,wahrheit so nahe kommt1 als man fr diese ,arbeit braucht4 ,der ,handel beschftigte in beiden ,reichsteilen1 sterreich und ,ungarn1 zusammen #ffe #idi ,pers4 der ffentliche ,dienst ,,xxvi1 #a u4 #b des #ih #bfj ,volkszhlungsoperates der ,unterricht ,,xxvi1 #c #ada #fha der h4 ,sanittsdienst ,,xxvi1 #d #ah #hab der n4 ,sanittsdienst ,,xxvi1 #e #bf #fbe ,advokaten und ,notariat ,,xxvi1 #h #ba #dci ------------- in ,summa #igb #gff ,pers4 ,es handelt sich hier um einen ,bevlkerungsstand von rund #de ,millionen oder1 nach der von mir angenommenen ,verteilung der ,bevlkerung um #de1jjj ,gemeinden und ,quartiere von durchschnittlich #ajjj ,bewohnern4 ,hierbei sind ,post- und ,telegraphenbetrieb1 obwohl dabei groe ,ersparnisse an ,arbeit wahrscheinlich sind1 dann einige kleine ,nebenberufe des ,handels und selbstverstndlich der ,transport nicht in ,rechnung gestellt4 ,da nun in der knftigen ,gesellschaftsordnung die ,verteilung im ,grobetriebe von den ,verwaltungsbeamten besorgt wird1 welche den ,handelsstand entbehrlich machen1 so beansprucht der ,kollektivstaat fr jede ,gemeinde und ,quartier einen ,verwaltungsbeamten1 dem eventuell ein ,volksbeamter beigegeben wird1 das macht fr #de1jjj ,gemeinden und ,quartiere #ij #jjj ,personen mit einem ,zuschlage von #ah #jjj fr bergeordnete ,beamte und ,zentralstellen1 es beansprucht ferner der ,unterrichtsdienst je #h ,volksschullehrer fr #de1jjj ,gemeinden und ,quartiere #cfj #jjj mit einem ,zuschlage von #ahj #jjj-;,a- fr bergeordnete ,organe des ,unterrichts1 der ,zentralstelle1 der ,hochschulen1 ,universitt und ,akademie1 ferner zwei rzte1 einen mnnlichen und einen weiblichen fr je eine ,gemeinde oder ,quartier #ij #jjj mit einem ,zuschlage von #ah #jjj fr bergeordnete ,organe des ,sanittsdienstes1 die ,zentralstelle und ,spezialrzte ----------------- in ,summa #gef #jjj ,personen oder rund um #bbj1jjj ,personen weniger als oben fr das ,jahr #aijj in sterreich-,ungarn ausgewiesen wurde4 ,das ist wesentlich die ,folge davon1 da durch die ,pauschalversorgung der ,bevlkerung und den ,umsatz von ,gemeinde zu ,gemeinde1 statt von ,individuum zu ,individuum1 sowie durch ,naturalwirtschaft und durch ,vereinheitlichung des ,umsatzes in der ,hand des ,staates dieselben konomischen ,vorteile erzielt werden1 wie durch das ,clearingsystem4 -,a- ,hierbei ist auch die ,vermehrung der ,hochschulstudierenden in ,anschlag gebracht4 ,freilich wird das niedere ,sanittspersonal1 dann das ,erziehungspersonal und der ,unterricht in den vier ersten ,volksschulklassen zu ,lasten des ,haushaltungspersonals gerechnet1 allein auch heute beteiligt sich die ,familie an der ,krankenpflege1 der ,erziehung und dem ,unterrichte und es wird das in ,zukunft mit weit grerem ,erfolge geschehen1 weil die ,bildung der weiblichen ,bevlkerung im ,kollektivstaate eine weit grere ist4 ,auerdem wird erwartet1 da die ,zentralisation der hauswirtschaftlichen ,arbeiten eine ,ersparnis an ,arbeitskrften mit sich bringen wird1 wodurch der ,mehraufwand an ,erziehungs- und ,krankenpflege wettgemacht werden drfte4 ,eine ,vergleichung zeigt also1 da die ,verteilung 7der ,gtertausch71 der ,unterricht und das ,sanittswesen zusammengenommen eine geringere ,belastung der ,volkswirtschaft beanspruchen wird1 als in der heutigen ,gesellschaftsordnung1 obgleich der ,kollektivismus in allen diesen ,zweigen der ,volkswirtschaft mindestens dreimal mehr leistet1 als die heutige ,gesellschaft4 ,das gilt nicht nur vom ,unterrichts- und ,sanittsdienst1 sondern auch von der ,gter- und ,arbeitsverteilung1 welche zugleich -- ohne ,verwaltungskosten -- die beste ,versicherung fr alle konomischen ,wechselflle des ,lebens bietet4 ,nicht nur wird der ,sanittsdienst die ,aufgabe haben1 den allgemeinen ,gesundheitszustand zu heben1 sondern auch auf die ,verteilung der ,arbeit1 die ,berufswahl und die ,erteilung der ,ehebewilligung und im weiteren auf die psychische und physische ,veredelung des ,volkes ,einflu zu nehmen4 ,die heutige ,gterteilung wirkt zugleich indirekt als ,zwang zur ,arbeit4 ,diese ,art des ,zwanges wird aber im ,kollektivismus durch direkten ,zwang ersetzt1 wie er beim ,militrdienst gebt wird4 ,mit dem ,hinwegfalle der ,arbeitskrfte1 welche heute im ,handel verbraucht werden1 welche ,ersparung allein als ,handelsunkosten veranschlagt wurden1 wird in ,zukunft auch ein groer sachlicher ,aufwand in ,ersparung gebracht1 den der ,handel verursacht1 ein ,aufwand fr ,geschftsrume1 fr ,lagerrume1 fr ,annoncen und ,reisen1 mit einem ,worte alles1 was in den ,betriebsrechnungen der ,kaufleute auer dem ,salr an ,spesen verrechnet wird4 ,ferner gehrt zum ,aufwande fr die ,verteilung durch ,kauf und ,verkauf auch mancherlei ,arbeit der selbstndigen ,unternehmer1 nmlich der ,bauern und ,gewerbsleute -- in sterreich mehr als #d ,millionen ,personen -- welche in der ,berufsstatistik nicht als ,handelsarbeit ausgewiesen wird1 so das ,marktfahren1 die ,gnge zu ,behrden und ,anwlten1 das ,handeln und ,schachern beim ,verkauf von ,klbern und ,schweinen1 beim ,ankauf von ,saatgut1 beim ,verkauf von ,kartoffeln1 ,ackerfrchten und ,milchprodukten1 von ,eiern1 beim ,ankauf von ,werkzeugen und beim ,anwerben von ,dienstleuten4 ,ferner sind noch viele ,gewerbe in unserer heutigen ,gesellschaftsordnung mindestens zur ,hlfte als ,handelsgewerbe zu rechnen und zwar3 ,fleischer1 ,selcher1 ,bcker1 ,zuckerbcker1 ,kaffeesieder1 ,ausschnker1 ,gasthfe und ,wirte4 ,von den in diesen ,gewerben ,ttigen wurden #aijj in sterreich-,ungarn #cag #gca gezhlt und zwar mit ,ausschlu der ,arbeiter in den vier ersten ,gewerben1 daher reichlich die ,hlfte1 nmlich #aei1jjj auf ,verteilungsarbeit 7in den ,gast- und ,kaffeehusern ,bedienung7 zu rechnen sind4 ,mit dem ,handel entfllt auch die ,handelsarbeit der ,kundschaft1 welche statistisch nicht ausgewiesen werden kann4 ,da die ,kundschaft zum ,kaufmann geht1 der sie erwartet1#ci die ,kundschaft auch im ,laden die ,abfertigung abwarten mu1 kann man wohl annehmen1 da der ,zeitverlust und ,arbeitsaufwand der ,kundschaft im ,handel ein und einhalbmal soviel betrgt1 wie der ,arbeitsaufwand der im ,handelsberufe ttigen ,personen oder die ,jahresarbeit von #iih #ibd ,personen dazu ,ttige im ,handelsberufe #ffe #idi ------------------ ,gesamthandelsarbeit #a #ffd #hhc ,personen nahezu #a1g ,millionen ,menschen von #de4jjj1jjj ,einwohnern4 #ci ,das gilt nur nicht vom ,hausierhandel1 der aber nur den #bd4 ,teil der im ,handelsberufe beschftigten ,personen in ,anspruch nimmt4 ,so wie der ,geldhandel eine vielfach vollkommenere ,gterumsatzform ist1 als der ,tauschhandel1 zwischen einzelnen ,personen1 so ist der ,gterumsatz im ,kollektivstaat vielmal vollkommener und konomischer als der ,geldhandel4 ,ebenso ist der ,familienhaushalt eine durchaus rckstndige ,wirtschaftsform fr das ,volk4 ,er ermangelt aller ,vorteile des ,grobetriebes1 dessen ,vorzge in den vorstehenden ,berechnungen zum ,ausdruck kommen4 ,wenn man die ,familie als ,einheit fr die ,wirtschaft betrachtet1 so findet heute der ,austausch zwischen #f bis #h ,millionen solcher ,einheiten in sterreich-,ungarn statt1 whrend diese ,einheiten im ,kollektivstaate auf #de1jjj vermindert wrden4 ,aber abgesehen von der ,arbeitsverminderung1 welche das zur ,folge hat1 ist ja unser ,gtertausch auch die ,quelle so zahlreicher ,zuflle1 die das menschliche ,leben zu einem tollen ,spiel machen4 ,in ,vorstehendem ist der ,nachweis erbracht worden1 da die ,ersetzung des ,privateigentums durch ,kollektiveigentum1 die direkte ,verteilung der ,gter an ,stelle der ,verteilung durch ,kauf und ,verkauf1 somit die absolute ,naturalwirtschaft an ,stelle der ,geldherrschaft1 eine so auerordentliche ,vereinfachung des ,gterumsatzes zur ,folge hat1 da die dadurch bedingte ,arbeitsersparnis hinreicht1 ,unermeliches fr die ,vervollkommnung der ,rasse und die ,erziehung und ,unterricht1 fr ,kunst und ,wissenschaft zu tun4 ,auerdem bewirkt der ,kollektivismus eine ,totalversicherung jedes einzelnen ,individuums1 er macht alle jene ,verbrechen unmglich1 deren ,triebfeder der ,eigennutz ist und er begrndet eine ra des inneren ,friedens und bereitet damit den internationalen ,frieden vor4 ,unerledigt bleibt die ,frage1 ob die ,volkswirtschaft die ,arbeit von vier ,jahrgngen1 vom #ad4 bis zum #ah4 ,lebensjahre entbehren kann1 um den ,unterricht bis zum vollendeten #ah4 ,lebensjahre auszudehnen4 ,es ist zwar nicht zu bezweifeln1 da zu frhe krperliche ,anstrengung den ,arbeitswert der ,menschen fr das ganze ,leben herabsetzt und da eine intensivere geistige ,ausbildung den knftigen ,arbeitswert der ,individuen erhht1 aber einen ziffernmigen ,nachweis1 da diese ,einrichtung ohne ,schaden fr die ,gesamtproduktion verwirklicht werden kann1 ist nicht zu erbringen4 ,man wird darum auch nicht von allem ,anfang die ganze ,jugend bis zum vollendeten #ah4 ,lebensjahre in der ,schule halten und von der physischen ,arbeit befreien1 sondern nur die intelligentesten ,schler des #h4 ,schuljahres in die vier letzten ,jahrgnge aufsteigen lassen1 die minderbefhigten aber zur ,arbeit einstellen1 wobei man aber dafr sorgen wird1 ihnen nur die leichtesten ,arbeiten zuzuweisen1 welche der ,entwicklung nicht hinderlich sind4 ,in einer gut organisierten zentralisierten ,produktion knnen brigens viele ,krfte zur ,arbeit verwendet werden1 welche heute brach liegen mssen1 und darum wird es mglich sein1 auch schon zweijhrige ,kinder zu gewissen ,arbeiten zu verwenden1 welche ,kraft und ,geschicklichkeit nur steigern4 ,so gehe ich von der ,meinung aus1 da ,erziehung und ,unterricht nicht darunter leiden wrden1 wenn die ,kinder und jungen ,leute schon vom dritten ,jahr an #b-c ,stunden des ,tages produktiv beschftigt wrden und auch dadurch wrde ein ,teil des ,arbeitsverlustes hereingebracht werden1 der mit der ,ausdehnung des ,volksschulunterrichtes auf zwlf ,jahre verbunden wre4 ,,ix4 ,die ,befriedigung der wichtigsten ,bedrfnisse des ,volkes im ,kollektivstaate4 #a4 ,befriedigung des ,wohnungsbedrfnisses4 ,wie htte der ,kollektivstaat die ,wohnungsbauten einzurichten und fr das ,wohnungsbedrfnis des ,volkes zu sorgen8 ,ich bespreche hier nur das ,bedrfnis des ,volkes1 der ,masse1 nicht derjenigen1 die durch hhere ,verdienste ,ansprche auf ,bevorzugung haben4 ,ich spreche von dem ,bedrfnisse des geringsten ,arbeiters und der ,arbeitsunfhigen1 vom ,wohnungsminimum in den ,urgemeinden4 ,ich befrworte vor allen die vllige ,trennung der ,wirtschafts- und ,industriebauten von den eigentlichen ,wohnbauten1 es sollen nicht nur mit den einzelnen ,wohnungen1 von ,kchen und von den ,rumen fr die ,wsche und andere hauswirtschaftliche ,arbeiten abgesehen1 keine ,werksttten in unmittelbarer ,verbindung stehen1 sondern auch in der unmittelbaren ,nhe der ,wohnungsansiedlungen soll es weder ,werksttten1 noch ,stallungen1 ,scheunen oder ,fabriken geben und ich halte es nicht fr ntig1 dafr ,grnde anzufhren4 ,die ,wohnungsansiedlung soll nur der ,ruhe1 dem ,genusse und der ,geselligkeit dienen und auch danach eingerichtet sein4 ,doch ist vor allem eine ,frage zu lsen1 soll das ,kchenwesen und die hauswirtschaftliche ,arbeit zentralisiert1 oder nach ,familien eingerichtet sein8 ,ich bin fr ersteres und zwar aus folgenden ,grnden4 ,die ,growirtschaft ist auch hier auerordentlich konomisch und sie ist nirgends so konomisch1 als gerade in der ,hauswirtschaft4 ,die ,hauswirtschaft mit der ,speisenbereitung1 ,wsche1 ,beheizung1 ,reinhaltung und ,lftung der ,wohnungen und der ,ausbesserung von ,kleidern1 ,wsche und ,utensilien1 dann ,kinder- und ,krankenpflege und huslichen ,erziehung beansprucht reichlich ein ,fnftel der ganzen nationalen ,arbeit4 ,es handelt sich also um einen ,produktionszweig1 der in sterreich-,ungarn etwa #d1e ,millionen ,menschen beschftigt4 ,die ,zentralisierung dieser ,arbeiten nach ,gemeinden von beilufig #ajjj ,kpfen gestattet bei besserer ,herstellung dieser ,arbeiten eine ,ersparnis von reichlich #a-a1e ,millionen ,arbeitskrften1 welche der ,erziehung und dem ,unterrichte zu statten kme und unsere ,frauen vor berbrdung schtzen wrde4 ,die durch ,zentralisierung der hauswirtschaftlichen ,arbeiten erzielte konomie hat in ,kopenhagen zur ,errichtung von ,einkchenhusern gefhrt1 welche ,kche und ,bedienung fr #be ,familien liefern1 aber nicht fr gemeinsame ,speisesle eingerichtet sind4 ,diese ,absonderung der ,familien vermindert zwar den konomischen ,erfolg1 ist aber beim bestndigen ,wechsel in der heutigen ,gesellschaftsordnung ebenso notwendig1 wie sie in der kollektivistischen ,gemeinde unkonomisch1 und den sozialen ,zwecken hinderlich wre4 ,dagegen nun steht die vermeintliche ,forderung des ,gemtes und die ,voraussetzung1 da nur liebende ,frauen das alles mit gewissenhafter ,aufopferung und so besorgen1 da die ,familienglieder befriedigt werden4 ,nun meine ich zwar1 da die ,familie ihre abgeschlossene ,wohnung braucht1 wo sie ungestrt die wahren ,freuden des ,familienlebens genieen kann1 da aber mehr die gesellige ,vereinigung der ,eltern mit den ,kindern1 als die persnliche ,bemhung der ,hausfrau mit allen ,einzelheiten der ,familienwirtschaft das ,familienglck ausmacht und da vielmehr gerade die ,belastung der ,hausfrau mit so vielerlei ,geschften1 welchen allen sie unmglich gleichmig gewachsen sein kann1 die ,quelle zahlreicher ,mihelligkeiten ist1 und da gerade deshalb so wenig wahres ,familienglck angetroffen wird4 ,am ehesten noch allerdings bei ,arbeitern1 wo diese ,geschfte niemals gut besorgt werden1 noch gut besorgt werden knnen2 bei ihnen nur1 weil elende ,menschen nach jedem ,strohhalm von ,glck haschen und gemeinsames ,leid die ,menschen vertrglich macht4 ,wo nur etwas ,wohlhabenheit ist1 werden ohnehin fremde ,hilfskrfte gedungen1 ohne dadurch das ,familienglck immer zu gefhrden4 ,und auch bei zentralisierter ,wirtschaft ist ja die ,familienmutter in der ,lage1 fehlendes zu ergnzen und auf ,erfllung der dem ,staate obliegenden ,verpflichtungen zu dringen und so sich ihrer ,kinder anzunehmen1 fr sie besorgt zu sein4 ,ein weiterer ,grund1 der fr ,gemeindewirtschaft spricht1 ist die ,forderung einer ber die ,grenzen der ,familie erweiterten ,geselligkeit1 die dort vernnftig gepflegt werden kann1 whrend sie heute gerade auf ,kosten der ,kinder geht4 ,wir finden1 da zumeist der ,hausvater ins ,wirtshaus1 die ,hausfrau auf ,besuch geht1 ja auch das ,dienstmdchen mit dem ,liebhaber luft und die ,kinder1 die man nicht mitnehmen kann1 entweder eingesperrt werden oder auf der ,gasse tausend ,gefahren ausgesetzt sind4 ,diesen belstnden und den ,rechtsverletzungen des ,mannes der ,frau und der ,eltern den ,kindern gegenber kann der kollektivistische ,staat ein ,ende bereiten1 aber nur dann1 wenn er es vermag1 die ,familienglieder ntigenfalls auch zu trennen und ihnen gesonderte ,unterkunft zu verschaffen1 in gewhnlichen ,zeiten aber die ,eltern1 wenn sie abwesend sein mssen1 zu ersetzen4 ,das wird durch die ,zentralstation der ,wohnungen in groen ,gebuden sehr erleichtert1 wrde aber durch das ,villensystem erschwert werden4 ,in diesen zentralisierten ,ansiedlungen ergibt sich zwischen allen ,gliedern der ,gemeinde1 den ,mnnern1 den ,frauen und den ,kindern1 eine umfassende ,geselligkeit1 welche den ,frieden frdert1 die ,anschauungen bereichert1 die ,intelligenz erhht4 ,doch soll auf diesem ,gebiete kein ,doktrinarismus aufkommen und da man mit dem ,kollektivismus nur im kleinen beginnen kann1 wird das ,experiment uns belehren1 ob der gemeindeweise ,haushalt den ,bedrfnissen der ,menschen mehr entspricht und so wird die ,erfahrung den ,ausschlag geben4 ,nehmen wir an1 die ,entscheidung wre fr den gemeindeweisen ,hauswirtschaftsbetrieb gefallen1 so wre fr folgende ,bedrfnisse zu sorgen4 ,jedem mu es mglich sein1 sich abzuschlieen1 oder sich anderen im engeren ,kreise anzuschlieen oder endlich der ,geselligkeit im ,groen zu erfreuen4 ,es mu also jedem1 der es wnscht1 ein gengender1 abgesonderter ,schlaf- und ,wohnraum zugewiesen werden1 es mu aber auch die ,gelegenheit geboten sein1 mehrere ,schlafrume zu einem ,ganzen zu gemeinschaftlicher ,benutzung zu vereinen und auer diesen ,schlafrumen mu es groe ,sle und kleinere ,sle geben1 in welchen sich die ganze ,gemeinde und kleinere ,gesellschaften versammeln knnen4 ,die ,mahlzeiten sollen die ,glieder der ,gemeinde so viel als mglich gemeinsam einnehmen1 es soll aber auch gestattet sein1 sich das ,essen auf seine ,stube bringen zu lassen1 damit die ,gemeinsamkeit nicht zur ,last wird4 ,anfangs werden sich aus diesem ,zusammenleben vielleicht manche rgerliche ,streitigkeiten ergeben1 aber je weiter die ,volkserziehung schreitet1 je mehr sich die ,staatsangehrigen in die ,verhltnisse einleben und wenn einmal die ,zeiten kommen1 wo die berwiegende ,mehrzahl der ,gemeindegenossen von ,jugend auf zusammen aufgewachsen ist1 endlich1 wenn es der kollektivistische ,charakter des ,staates ermglicht1 strende ,elemente1 die sich in einer ,gemeinde nicht einzufgen vermgen1 in andere ,gemeinden zu versetzen1 wird ein herzliches ,einvernehmen der ,bewohner einer ,gemeinde gewi sich entwickeln4 ,man denke an die kameradschaftliche ,gesinnung der ,mannschaft eines ,regiments1 der ,offiziere einer ,garnison und daran1 da man im ltesten ,griechenland so hohen ,wert auf gemeinsame ,mahlzeiten legte4 ,doch wird hier vieles abhngen von dem ,takt und der ,menschenkenntnis der ,verwaltungsbeamten4 ,diesen ,grundstzen wrde nun ein ,bau entsprechen1 der nach ,,vi1 #a1 a1 wie unten beschrieben eingerichtet wre4 ,der ,mittelbau1 ein ,oblongum von etwa #afjj ,quadratmeter ,bauflche1 wrde als ,gemeindepalast dienen1 im ,untergescho ,kche1 ,keller1 ,wscherei1 geschlossene ,bder1 ,turnsaal und ,spielrume1 im ,hochparterre einen den ganzen ,raum umfassenden ,speisesaal1 im oberen ,stockwerke den ,bibliotheks- und ,versammlungssaal1 das ,amtszimmer1 die ,schulzimmer1 ,spielsle und ,vorratsrume enthalten4 ,im ,bibliothekssaale knnten auch ,sonntags religise ,feierlichkeiten abgehalten werden1 wenn das ,vorurteil unterdrckt sein wird1 da solche ,feierlichkeiten nur in geweihten ,rumen stattfinden drfen4 ,dieser ,bau wrde von einem ,garten umschlossen1 an den vier ,wohnbauten in ,kreuzform mit ,erdgescho und drei ,stockwerken grenzen wrden4 ,jedes dieser vier ,huser wrde #bef ,wohnungseinheiten enthalten und nach ,bedarf in einfenstrige ,stuben und grere1 gemeinsame ,gemcher eingeteilt werden4 ,diese #ajbd ,wohnungseinheiten wren ausreichend fr ,beherbergung von #ajjj stndigen oder vorbergehenden ,bewohnern1 fr ,kranken- und ,fremdenzimmer und fr ,einrumung grerer ,wohnungen fr die ,verwaltungsbeamten1 rzte und ,lehrer und einige sonstige bevorzugte ,gemeindeglieder4 ,dabei ist zu beachten1 da die erstjhrigen ,kinder wohl kein eigenes ,schlafzimmer zugewiesen erhielten1 da auch einige ,erwachsene1 welche einem ,turnus nach mit ,schmutzarbeiten befat wren1 aus dem ,gemeindeleben auszuscheiden htten und im ,wirtschaftsgebude zu schlafen htten1 wodurch ,rume in den ,schlafgebuden frei wrden4 ,eine solche ,gemeinde bese ,bder jeder ,art1 im ,freien1 im ,souterrain und in allen ,stockwerken1 so da fr ,reinlichkeit und ,gesundheit auf das beste gesorgt wre4 ,wollte man familienweise fr die ,wohnung sorgen1 mit den beliebten ,familienhusern1 so wre das nicht nur ungesellig1 sondern man mte etwa zweihundert solcher ,huschen bauen4 ,und wollte man drei oder vier ,familien zusammensperren1 also blo #ej ,huser fr #ajjj ,bewohner bauen1 so wren ,kosten und belstnde immer noch gro1 und der ,vorteil bestnde nur darin1 da man sich der ,zentralisation genhert htte4 ,die ,familienhuser wrden ein weit greres ,baukapital und einen vier- bis fnffach greren ,raum erfordern1 eine ,menge ,straen und ,wege beanspruchen und einen weit umfassenderen ,dienst fr ,beseitigung der ,fkalien und ,straenreinigung notwendig machen1 und man kann sagen1 da durch ,annahme dieses ,systems der ,aufwand fr ,wohnungsbauten mindestens um ein ,drittel erhht wrde#dj1 bei gleicher ,bequemlichkeit4 ,vorteile und ,nachteile gegeneinander gehalten1 wird der berwiegende ,vorteil auf ,seite entsprechend zentralisierter ,wohnungsansiedlungen sein4 ,zudem erschwert die ,zerstreuung der ,gemeindeinsassen die ,aufsicht#da1 die ,verteilung1 die ,unterdrckung des ,vagabundenwesens und die ,evidenthaltung der ,bevlkerung und ihrer ,verteilung1 die nach ,,vi1 #h1 eine wesentliche ,grundlage einer vollkommenen ,versorgung aller ,volksgenossen bildet4 ,es wrde von allem1 was ich mir vom ,kollektivismus verspreche1 kaum etwas realisiert werden knnen1 wenn man das ,villensystem annhme4#db #dj ,die ,familienhuser bieten auch den ,nachteil1 da sie sich den wechselnden ,bedrfnissen der ,familien nicht anpassen knnen4 ,eine ,familie kann kinderlos bleiben oder rasch sich vermehren1 dann wieder rasch abnehmen4 ,in einem kollektivistischen ,schlafhause ist es mglich1 sich dem jederzeit anzupassen4 #da ,wenn ich von ,aufsicht rede1 die anarchistisch veranlagte ,arbeiter nicht dulden wollen1 so bemerke ich nur1 da ,kinder den ,eltern und ,frauen den ,mnnern viel mehr preisgegeben sind1 wenn sie in abgesonderten ,husern wohnen1 und da gerade der ,kollektivbrger ein ,interesse daran hat1 da sich niemand der ,arbeit entzieht und niemand sich aneignet1 was ihm nicht gebhrt4 brigens ist der ,kollektivismus der ,gegensatz des ,anarchismus4 #db ,man hat im ,interesse der ,arbeiter in ,england der ,wohnungsfrage die ,aufmerksamkeit zugewendet und in ,port ,sunlight bei ,liverpool und in ,ansiedlungen bei ,birmingham ,musterhuser nach dem ,system der ,wohnungshuser erbaut1 die vermietet werden4 ,man rhmt besonders ,port ,sunlight und behauptet1 da dort die ,sterblichkeit auf #i_/ajjj 767 gesunken sei4 ,das wird wohl noch andere ,grnde als blo das verbesserte ,wohnungswesen haben4 ,doch sind das ,privatunternehmungen1 sie vermehren nur die ,stdte und erschweren die ,einrichtung fr den kollektivistischen ,betrieb4 ,um die ,ansiedlung recht wohnlich zu machen1 wrde man die ,gebude durch gedeckte ,gnge und ,veranden verbinden und1 wenn mglich1 schattige ,wege in den nahen ,wald fhren4 ,da drei ,viertel der ,fenster der ,wohnstuben ins ,freie fhren1 das letzte ,viertel aber nach den ,grten she1 welche zwischen den ,wohnhusern und dem ,gemeindepalaste liegen1 so wre gengend fr gute ,luft gesorgt4 ,ganz besondere ,rcksicht wre auf ,vermeidung der ,gefhrdung der ,bevlkerung durch ,elementarereignisse zu nehmen4 ,wo berschwemmungen1 ,vulkaneruptionen1 ,lawinen oder ,erdbeben zu frchten sind1 sind keine ,wohnungsansiedlungen anzulegen und die etwa vorhandenen abzutragen4 ,gegen ,feuer hat man nicht nur alle ,lschgerte bereit zu halten1 sondern auch alle ,hilfsmittel zur ,flchtung der ,bewohner aus allen ,teilen der bewohnten ,gebude4 ,es wird sich empfehlen1 von ,zeit zu ,zeit bungen fr die ,flchtung der ,insassen aus brennenden ,gebuden zu veranstalten4 ,die ,vermeidung der ,anlage von ,wohnbauten an ,orten1 welche erfahrungsgem sehr gefhrdet sind1 ist im ,kollektivstaate sehr leicht ausfhrbar2 in unserer ,gesellschaftsordnung werden sich immer einzelne in der ,zwangslage befinden1 sich an solchen ,orten anzusiedeln1 weil der andere ,boden besetzt ist4 ,der ,kollektivismus kann also auch nach dieser ,richtung einem ,bedrfnisse der allgemeinen ,wohlfahrt besser gengen1 als unsere ,gesellschaftsordnung4 ,laibach1 ,st4 ,pierre und andere ,beispiele lehren1 wie auch gegen solche ,schrecknisse der ,kollektivismus allein abhelfen kann4 ,es htte die ,bevlkerung von ,martinique gerettet werden knnen1 wenn ,amerika kollektivistisch organisiert wre4 ,innerhalb gewisser ,grenzen wird der ,staat in jeder ,gemeinde fr sthetik und ,annehmlichkeiten im ,wohnwesen sorgen4 ,allein ber diese ,grenzen hinaus wird es den ,gemeindemitgliedern berlassen bleiben1 grere ,annehmlichkeiten zu schaffen4 ,die jhrlich zur ,verteilung gelangenden ,konsumtibilien1 ,,viii1 #e1 und die freie ,zeit der ,bewohner knnen dazu verwendet werden1 um ,wege und ,aussichtswarten anzulegen1 die ,wohnrume zu schmcken1 die ,gartenanlagen zu zieren u4 dergl41 und nur insofern dadurch ,flchen dem ,anbau entzogen wrden1 wird die ,zustimmung der ,staatsverwaltung erforderlich sein4 ,ja1 wenn sich unter den ,gemeindegenossen wirkliche ,knstler befinden1 kann sich eine kleine ,gemeinde im ,laufe von ,dezennien in ein kleines ,athen verwandeln1 der groe ,saal mit herrlichen ,bildwerken und ,gemlden geschmckt werden1 die ,eingangspforten mit ,bronzen und ,holzplastik ausgestattet1 die ,auenwnde der ,gebude mit architektonischem ,schmucke verkleidet1 das ,hausinventar veredelt werden1 und so ist es mglich1 da die ,gemeinden sich individualisieren und eine ,art von ,gemeindeeigentum geschaffen wird4 ,dadurch kann sich eine ,gemeinde auch ,anspruch auf ,privilegien erwerben1 so da ihr ein ,einspruchsrecht eingerumt wird gegen ,aufnahme neuer ,gemeindegenossen1 welche des ,vorzuges1 solche ,herrlichkeiten zu genieen1 unwrdig erscheinen4 ,fr die ,ausstattung der ,wohnrume und des ,gemeindepalastes1 soweit sie vom ,staate bestritten wird1 wird ein allgemeines ,system anzunehmen sein1 um bei tunlichster ,mannigfaltigkeit eine gleichmige ,verteilung des staatlichen ,aufwandes zu sichern4 ,bei der ,neuanlage von ,gemeinden nach ,,vi1 #b1 ,alinea3 ,da bei einer ,bevlkerung1 kann den knftigen ,bewohnern1 insofern sie bekannt sind1 eine gewisse ,wahl eingerumt werden1 vorausgesetzt1 da die zugestandene ,menge an ,material und ,arbeit nicht berschritten wird4 ,so mgen die einen den ,wunsch haben1 da groe ,glashuser angelegt werden1 andere wnschen1 einen ,wintergarten zu besitzen oder ein groes ,atelier fr ,photographie1 selbst eine kleine ,sternwarte oder eine ausgedehnte ,telephonanlage im ,innern der ,gemeinde zur ,verbindung aller ,rume zu erlangen4 ,was hier vom ,wohnungsschmucke gesagt wurde1 hat auch ,anwendung auf das ,mobiliar der ,wohnhuser und des ,gemeindepalastes und alles1 was zum ,betriebe der ,hauswirtschaft erforderlich ist4 ,auch im ,mobiliar ist in einem ,kollektivstaate eine viel grere ,mannigfaltigkeit als in unseren ,verhltnissen mglich1 weil selbst bei der ,annahme vieler ,tausender von ,formen doch jedes ,erzeugnis zum ,massenartikel wird4 ,nur ,luxusformen bleiben von der ,verallgemeinerung ausgeschlossen und bevorzugten ,ortschaften und bevorzugten ,bevlkerungsschichten#dc vorbehalten4 #dc ,wenn von ,bevlkerungsschichten die ,rede ist1 so sind darunter weder ,stnde noch ,klassen verstanden1 weil es sich weder um erbliche noch um eigenmchtig erkmpfte ,vorteile handelt1 sie vielmehr im einzelnen nach dem ,volkswillen einzelnen ,personen zugestanden werden und sie in jedem ,augenblick auf dem ,volkswillen beruhen1 der sie jederzeit entziehen kann4 ,diese zentralisierten ,wohnansiedlungen entsprechen am besten dem ,charakter des ,kollektivismus4 ,die ,lage der groen ,mehrzahl des ,volkes ist von der ,art1 da die ,familien das husliche ,glck nur whrend weniger ,stunden genieen knnen1 ,arbeit und ,beruf halten die ,eltern den grten ,teil des ,tages hindurch von den ,kindern fern1 bis auch diese wieder1 durch ihren ,beruf in ,anspruch genommen1 das ,haus verlassen mssen oder wenigstens nur fr wenige ,stunden dahin zurckkehren4 ,selbst wo die ,mutter den ,tag ber zu ,hause bleiben kann1 wird sie von vielerlei ,geschften in ,anspruch genommen1 und sie kann den ,kindern eine ununterbrochene ,aufmerksamkeit nicht zuwenden4 ,das ,ideal des ,familienlebens1 das man den ,arbeitern so verlockend darstellt1 damit sie dessen ,verlust durch den ,sozialismus fr ein groes ,unglck halten sollen1 besteht nicht4 ,sie mssen ihre ,kinder in die ,krippen1 ,spielschulen und ,schulen senden und sich so auch heute von ihnen trennen4 ,aber diese ,anstalten gewhren nur einen ungengenden ,ersatz der huslichen ,erziehung1 weil sie oft weit entlegen und die den ,kindern gewidmeten ,stunden beschrnkt sind4 ,auch spielen in allen solchen ,dingen die ,entfernungen eine groe ,rolle4 ,in groen ,stdten sind selbst ,familien des hheren ,mittelstandes in ,verlegenheit1 wenn zwei oder drei ,kinder in verschiedene ,schulen geschickt werden mssen4 ,in einer zentralisierten ,gemeinde knnen die ,kinder auf dem kurzen ,wege zur ,schule im ,gemeindepalast vom ,fenster der ,wohnung aus berwacht oder von den ,erziehungspersonen abgeholt und geleitet werden4 ,da unser ,erziehungswesen viele ,mngel hat1 die von ,plato aufgestellte ,forderung1 alle ,kinder von den ,eltern zu trennen1 ebenso absurd ist1 wie es verwerflich wre1 verwahrloste1 verwaiste oder mihandelte ,kinder nicht zu schtzen1 so sind in ,,vii1 #b1 und #e1 a und b jene ,grundstze dargestellt1 welche eine ,verbindung der ,familienerziehung mit der staatlichen ,erziehung ermglichen und im ,kollektivstaat leicht durchzufhren sind4 ,diesem ,bedrfnisse1 den ,eltern fr die ,zeit ihrer berufsmigen ,arbeit die ,sorge fr die ,kinder abzunehmen und einen ,erziehungseinflu von ,staats wegen auszuben1 entspricht der hier dargestellte ,charakter der ,ansiedlungen4 ,derselbe ermglicht ferner die arbeitsteilige ,besorgung der hauswirtschaftlichen ,geschfte1 die ,zentralisierung der ,speisenbereitung und die ausgiebigste ,ausntzung aller ,rumlichkeiten4 ,er erleichtert demnach auch die ,verwaltung und jene berwachung der ,bevlkerung1 welche alle ,vagabundage unmglich macht4 ,in dieser ,ansiedlung knnen gemeinsame ,beratungen und ,abstimmungen leicht vorgenommen werden1 und ohne die ,absonderung unmglich zu machen1 wird doch der staatliche ,einflu dahin geltend gemacht1 die ,geselligkeit im weitesten ,sinne zu frdern1 welche das erreichen soll1 was ,plato fr die hchste ,aufgabe der ,staatskunst erklrt1 alle ,teile des ,volkes wie in ein knigliches ,geflecht zu vereinigen4 ,die vielfach gegliederten1 zum ,teil allen ,bewohnern und ,fremden zugnglichen1 zum ,teil nach ,bedarf und in einem ,turnus einzelnen ,schichten1 ,geschlechtern und ,altersstufen geffneten ,rume lassen jede einzelne ,ansiedlung als eine der groen ,toynbeehalls erscheinen1 welche wegen des zwanglosen ,zusammenkommens der ,arbeiterfamilien mit den ,gebildeten sich in ,england und ,amerika so besonders kulturfrderlich erwiesen haben und als ,fortsetzung des ,volksunterrichtes anzusehen sind4 ,so werden auch die in allen ,gemeinden periodisch veranstalteten ,vortrge populr wissenschaftlicher ,art die ,zwecke der university-extension im umfassendsten ,mastabe anstreben und in weit vollkommener ,art das leisten1 was die ,bemhungen der ,gebildeten in den ,landgemeinden ,dnemarks bereits heute leisten4 ,aber auch der ,besuch dieser ,vortrge wrde viel schwcher sein1 wenn jede ,familie ihr abgesondertes ,wohnhaus htte4 ,reinigung1 ,beheizung1 ,ventilation1 ,beleuchtung4 ,auch fr viele hauswirtschaftliche ,arbeiten und hygienische ,anstalten ist die ,zentralisierung der ,wohnbauten sehr frderlich4 ,das gilt nicht nur fr die ,speisenbereitung1 sondern auch fr die ,reinigung der ,wsche1 der ,kleider1 der ,wohnungen und des ,mobiliars4 ,der ,vakuum ,cleaner1 der jede ,art von ,reinigung von ,staub und ,bakterien auf das grndlichste besorgt1 kann nicht fr kleine ,familien angeschafft werden1 wohl aber fr eine ,ansiedlung1 wie sie hier geschildert wird4 ,dadurch wird die ,wohltat einer vollkommenen ,reinigung der ,zimmer1 ,betten1 ,kleider1 ,mbel und ,teppiche auch dem ,geringsten gesichert4 ,wenn die ,wohnungsbauten danach eingerichtet sind1 kann die ,versorgung mit gut gereinigter1 entsprechend angefeuchteter warmer oder abgekhlter ,luft durch in der ,tiefe angelegte ,heizvorrichtungen oder in den ,dachrumen untergebrachte ,khlanlagen mit geringen ,kosten besorgt werden1 vorausgesetzt1 da die ,wohnungsbauten nicht zerstreut1 sondern zentralisiert erbaut werden und schon die ursprngliche ,bauanlage dafr eingerichtet ist4 ,was die greren ,ansiedlungen anbelangt1 so ist folgendes zu bemerken4 ,schon die ,anlage eines ,bezirksvorortes wird sich einigermaen von der der ,urgemeinden unterscheiden4 ,denn es wird dort nicht nur ein grerer ,stab von ,beamten1 ,lehrern und rzten unterzubringen sein1 sondern auch irgend eine ,schule hherer ,ordnung1 ein ausgedehnterer gewerblicher ,betrieb1 eine grere ,zentralbibliothek fr den ganzen ,bezirk1 eine grere ,sammlung1 eine ,druckerei zur ,herausgabe des ,bezirksblattes1 und es soll sich die ,mglichkeit bieten1 wenigstens einen namhaften ,teil der stimmberechtigten ,bevlkerung des ganzen ,bezirkes von beilufig #ab1jjj ,personen in einem groen ,saale zu versammeln4 ,auch eine ,bhne einfacherer ,art fr kleinere ,produktionen und ,dilettantenvorstellungen wird man im ,bezirksvororte errichten wollen4 ,endlich wird zwar der grte ,teil der arbeitsbefreiten ,bevlkerung aus den ,arbeiterschichten in den ,urgemeinden unterzubringen sein1 aber die arbeitsbefreiten ,alten werden doch nach den ,bezirksvororten streben1 weil dort mehr ,geselligkeit1 geistige ,anregung und ,gelegenheit zu freiem ,schaffen zu finden ist4 ,trotzdem wird man trachten1 den ,bevlkerungsstand eines ,bezirksvorortes nicht ber #aejj ,kpfe anwachsen zu lassen und in sinngemer ,anpassung der ,grundanlage einer ,gemeinde unterster ,ordnung wird man also etwa sechs ,wohnhuser und zwei ,palste anordnen4 ,jedenfalls werden in den ,bezirksvorort ,anstalten fr solche ,heilmethoden verlegt werden1 die grere bauliche ,anlagen voraussetzen1 sowie auch ,isolierspitler1 wenn sie in so groer ,zahl ntig sein sollten4 ,schon die ,bezirksvororte werden als ,knotenpunkte nicht nur des ,gterumsatzes1 sondern auch des ,reiseverkehrs dienen1 welchem in ausgedehnterem ,mae die ,kreisstdte dienen4 ,in den ,kreisstdten werden die ,kreisbehrden ihren ,sitz haben1 ,fremdenhuser erbaut werden1 ,prachttheater erstehen und ausgedehnte ,bibliotheken1 ,sammlungen1 ,luxusbder1 dann ,speziallehranstalten eingerichtet und solche ,industrien betrieben werden1 die eine grere ,arbeiterzahl bedingen4 ,doch soll man auch diese ,stdte nicht ber #djjj oder #ejjj ,bewohner1 die ,reisenden inbegriffen1 anwachsen lassen1 weil die ,bevlkerung nur so weit in einzelnen ,orten angehuft werden soll1 als es durch bestimmte volkswirtschaftliche ,zwecke unbedingt geboten erscheint4 ,fr einen ,staat von #de ,millionen ,einwohnern1 wie sterreich1 werden #bjjj bis #bbjj ,bezirksvororte und #ajj bis #abj ,kreisstdte gengen1 welche in #aj bis #bj ,provinzen verteilt werden4 ,stdte hherer ,ordnung sind dann die ,provinzstdte und die ,reichshauptstadt4 ,die ,provinzstdte wrden in sterreich besonders national unterschieden werden und je eine das geistige ,leben einer ,nationalitt ausschlielich zum ,ausdruck bringen1 auch die nationalen ,bcherschtze in grter ,vollstndigkeit beherbergen4 ,auch die nationale ,kunst1 ,musik und das nationale ,schauspiel wird da gepflegt werden1 wenngleich auch ,theater in den ,provinzstdten errichtet werden1 an welchen in einer weitverbreiteten ,sprache gespielt wird4 ,doch soll auch eine ,provinzstadt nicht fr mehr als etwa #bj1jjj ,bewohner1 die ,reisenden mit inbegriffen1 eingerichtet werden1 nachdem nur eine ausgewhlte ,bevlkerung1 zumeist von hherer ,bildung und ein wechselndes ,reisepublikum dort beherbergt werden4 ,auch in den ,kreis- und ,provinzstdten wird der ,typus der ,urgemeinde mit ,wohnhusern und einem gemeinsamen ,palaste fr je #ajjj ,bewohner zur ,geltung kommen und diese ,stdte werden sich aus einer greren ,zahl solcher ,quartiere zusammensetzen4 ,daneben aber werden groe ,hotels fr ,reisende und hervorragende ,inlnder errichtet werden1 welche vom allgemeinen ,wohnungscharakter abweichen und eine groe ,pracht an ,wohnrumen und ,mobiliar zeigen sollen4 ,in diesen ,hotels wird auch die ,verpflegung der ,insassen1 seien es ,reisende oder stndige ,bewohner1 eine kostbarere sein4 ,die ,verwaltung auch dieser ,huser wird brigens den ,verwaltungsbeamten der ,quartiere untergeben sein1 die den ,hauptstock der ,bewohner beherbergen4 ,diese ,quartiere werden auch die ,masse der ,bevlkerung der ,reichshauptstadt aufnehmen4 ,fr ,hof und ,adel und die geringe ,anzahl sehr bevorzugter ,personen werden prchtige ,wohnungen in den von ,alters her bestehenden ,palsten genug vorhanden sein4 ,doch sollen auch diese ,palste in den ,verwaltungsbezirk eines ,quartiers einbezogen werden4 ,auch die ,reichshauptstadt wird eines gnzlichen ,umbaues bedrfen1 doch wird vorher fr die ,masse der ,bevlkerung vorgesorgt werden mssen1 weil ein berflu von ,wohnungen in den groen ,stdten vorhanden ist und dort die ,bauten bei weitem nicht so sehr dem kollektivistischen ,betriebe unangemessen sind1 wie in den ,drfern4 #b4 ,die ,befriedigung des ,nahrungsbedrfnisses4 ,die ,verwendung der nach den ,verteilungsgrundstzen auf die ,gemeinden entfallenden ,nahrungsmittel zur ,speisebereitung wird ,sache der ,vorsteherin der ,kche sein4 ,es drfte sich empfehlen1 die ,wahl dieser ,vorsteherin den ,gemeindemitgliedern zu berlassen4 ,ohne ,zweifel wird man ,kochschulen errichten1 um eine grere ,anzahl von ,kochknstlerinnen heranzubilden4 ,der ,arzt wird sein ,augenmerk darauf richten1 da nur vollkommen unverdorbene ,materialien in der ,kche in ,verwendung genommen werden4 ,auch sonst hat er auf ,beobachtung aller ,rcksichten auf die ,hygiene zu dringen und alle ,aufmerksamkeit darauf zu richten1 da die ,kost gengend1 aber nicht bermig sei4 ,die ,ernhrungswissenschaft ist noch sehr unentwickelt und wird im ,kollektivstaat groe ,fortschritte machen4 ,mancherlei wird der ,beschlufassung der ,gemeinde vorbehalten werden4 ,so die ,speisestunden und die ,verteilung der ,nahrung auf die einzelnen ,mahlzeiten4 ,ebenso die ,abwechslung der ,gerichte und die ,reihenfolge1 sowie inwieferne an ,sonntagen oder an gewissen ,festtagen reichlichere ,mahlzeiten geboten werden sollen4 ,ist die ,menge der verbrauchten ,nahrungsmittel im ,durchschnitt den ,verteilungsgrundstzen entsprechend1 so wird der ,staat kein ,interesse haben1 den ,gemeinden in diesen ,dingen ,vorschriften zu machen4 ,nur wird die ,einteilung der ,stunden fr die ,mahlzeiten dem ,fortgange der ,arbeit nicht hinderlich sein drfen4 ,die ,einzelnen werden ziemlich freie ,hand haben in der ,wahl der ,gerichte und es wird darin mehr ,freiheit herrschen1 als heute in der ,familie4 ,wenn die ,ernhrungswissenschaft sehr ausgebildet sein wird1 wird man in der ,nahrung auf ,alter1 ,geschlecht1 ,beruf und auf den jeweiligen ,krfteverbrauch ,rcksicht nehmen und die ,nahrungsvorschriften zu individualisieren suchen4 ,bei der hier angenommenen ,organisation der ,gesellschaft wird die ,staatsverwaltung ,einflu genug gewinnen1 um auf ,vermeidung des ,alkohol- und ,tabakgenusses hinzuwirken und wenigstens die heranwachsende ,jugend davor zu bewahren4 ,auch der ,verwaltungsbeamte wird dafr zu sorgen haben1 da in der ,kche die grte ,reinlichkeit beobachtet und keine verdorbenen ,nahrungsmittel verkocht werden4 ,die franzsische ,kriegsverwaltung hat fr die ,mannschaft ein ,kochbuch verfassen lassen und dadurch ,hygiene1 ,reinlichkeit1 konomische ,verwertung der ,materialien und tunlichste ,rcksicht auf den ,wohlgeschmack zu frdern gesucht4 #c4 ,die ,bekleidung4 ,die ganze ,bevlkerung ist mit ,arbeitskleidern1 ,gesellschaftskleidern und ,festkleidern zu versorgen4 ,der ,aufwand wird ein abgestufter sein nach ,kategorien4 ,die ,massenproduktion wird einer gewissen ,mannigfaltigkeit nicht im ,wege stehen4 ,bei den ,stoffen wird das in ,,viii1 #i1 e1 erwhnte ,wahlrecht zur ,geltung kommen4 ,in jedem ,bezirke oder wenigstens in jedem ,kreise werden ,produktionsanstalten errichtet werden1 welche fr ,wsche1 ,kleider1 ,hte und ,beschuhung zu sorgen haben und die fabrikmig hergestellten ,erzeugnisse jedem ,einzelnen anpassen sollen4 ,da der ,staat fr so viele ,millionen von ,individuen zu sorgen hat1 kann die fabrikmige ,erzeugung mit grter ,bercksichtigung der individuellen ,krperverhltnisse vereinbart werden4 ,die abgetragenen ,kleider fallen wieder der staatlichen ,produktion zu1 welche das ,brauchbare wieder verwendet und die gnzlich abgentzten ,stoffe einer ,umarbeitung1 die ,hadern der ,papierbereitung zufhrt4 ,gesellschafts- und ,festkleider werden in gewissen ,zeitintervallen geliefert1 so da die tunlichste ,schonung der ,kleider im ,interesse des ,trgers liegt4 ,die ,arbeitskleider sollen besonders dem ,berufe angepat sein und vollkommen ,schutz gegen ,hitze1 ,klte1 ,feuchtigkeit und die mit der ,arbeit verbundenen ,gefahren bieten4 ,man wird darauf halten1 da jeder nach beendeter ,arbeit sich vollkommen reinigt und badet und dann die ,gesellschaftskleider anlegt4 ,insofern jemand dauernd mit ,schmutzarbeiten zu tun htte1 oder durch die ,art der ,arbeit1 der er sich widmet1 gehindert wre1 sich jeden ,tag vollkommen zu reinigen1 wrde er wohl fr diese ,zeit aus dem geselligen ,leben ausscheiden4 ,die ,statistik der ,stoffeproduktion gibt einen genauen ,mastab fr die ,grenzen des ,verbrauches4 ,wer unter sonst gleichen ,umstnden kostbarere ,stoffe whlt1 wird die ,kleider entsprechend lnger tragen mssen4 ,in der ,bekleidung wird ein weiter ,spielraum gezogen werden zwischen dem einfachsten ,arbeiter der ,rohproduktion und den ,hchstverdienten4 ,letzteren werden die kostbarsten ,stoffe und die sorgfltigste ,arbeit zugestanden und man mag ihnen auch zugestehen1 da sie die ,gesellschaftskleider nach einem halben ,jahre1 einem ,monate1 ja einer ,woche gegen neue ,kleider vertauschen4 ,den ,frauen wird man erlauben knnen1 sich die ,gesellschaftskleider nach ihrem individuellen ,geschmacke aufzuputzen4 ,sie werden bei der ,verteilung der ,konsumtibilien1 ,,viii1 #e1 besonders auf solche ,gespinnste und ,stoffe reflektieren1 welche ihnen gestatten1 etwas fr ,putz zu tun4 ,ob man der hervorragenden ,frauenschnheit gewissermaen von ,staatswegen wird huldigen drfen durch ,zuweisung besonders prchtigem ,kleidungsstoffe1 ist eine ebenso heikle ,frage wie die1 ob es statthaft ist1 hervorragend schne ,mdchen und ,frauen in grerem ,mae an ,festlichkeiten und geselligen ,vereinigungen hherer ,art teilnehmen zu lassen4 ,es ist anzunehmen1 da ,frauenschnheit einen ,anspruch geben wird1 eine ,stellung in den stdtischen ,ansiedlungen zu erhalten und so mag dem sthetischen ,bedrfnisse1 schne ,frauen in den ,vordergrund zu schieben1 ,genge geschehen4 ,hier mag eingeschaltet werden1 da die ,juwelen und sonstiger kostbarer ,frauenschmuck ebenso ,kollektiveigentum sein mssen1 wie alles andere4 ,dieser ,schmuck wird in ,schatzkammern verwahrt und bald diesen1 bald jenen ,hals zieren4 ,bei ,hochzeiten1 imposanten ,festlichkeiten hherer ,ordnung werden die ,frauen und ,mdchen1 welche daran teilnehmen1 nicht blo nach anderen sozialen ,rcksichten gewhlt als heute1 sondern insbesondere auch nach krperlichen ,vorzgen und bei solcher ,gelegenheit werden die ,schnsten nach knstlerischen ,rcksichten gekleidet und geschmckt und es wird der kostbare1 seit tausenden von ,jahren aufgespeicherte ,schmuck eher den ,hals einer schnen ,volksschullehrerin1 als einer hlichen ,grfin zieren4 #d4 ,die sonstigen ,bedrfnisse1 auer ,wohnung1 ,nahrung und ,kleidung4 ,wie es damit gehalten wird1 ist aus obigen ,schilderungen zu entnehmen4 ,von ,erziehung und ,unterricht1 ,krankenpflege und rztlicher ,hilfe war in ,v1 #b1 und #c1 c und ,,vii1 #e1 die ,rede2 um jedermann ,reisen zu ermglichen1 sollen nach ,,xi1 #a1 b ,alinea3 ,nimmt man nur jhrliche ,urlaube erteilt werden und die ,reiselegitimation wrde die ,anweisung auf die gewhlten und bewilligten ,befrderungsstrecken enthalten4 ,man knnte #ajj ,eisenbahnmeilen im ,jahre als ,minimum verteilen und etwa in der ,form anweisen3 ,innsbruck -- ,salzburg -- ,salzburg -- ,innsbruck -- ,innsbruck -- ,bludenz -- ,bludenz -- ,innsbruck4 ,die ,reisebewilligung wrde mitinbegreifen freie ,station in allen ,urgemeinden und ,bezirksgemeinden des namhaft gemachten und in der ,reiselegitimation zu limitierenden ,reisegebietes1 in den ,stdten und der ,reichshauptstadt nur1 wenn sie ausdrcklich namhaft gemacht sind4 ,analog wre die ,verteilung der ,bentzung anderer ,reisegelegenheiten einzurichten und die ,bentzung unbesetzter ,velocipedes wre jedermann frei4 ,der ,besuch von ,theatern und ,konzerten usw4 wrde das ,recht voraussetzen1 sich in der betreffenden ,stadt aufzuhalten4 ,andere ,erlustigungen wrden nur die reichliche ,verteilung der ,behelfe voraussetzen4 ,das ,lesebedrfnis wird durch ,verleihung befriediget1 wobei bei ,neuerscheinungen der hhere ,rang ,anspruch auf frhere ,zuweisung begrnden wrde4 ,auch die ,gestattung des ,domizilwechsels wrde einem ,bedrfnisse der ,arbeitsbefreiten entgegenkommen1 wobei aber die ,wahl des ,aufenthaltes in ,stdten einzuschrnken wre4 ,besonders bei dem ,domizilwechsel sind die ,arbeitsbefreiten der hheren ,berufe zu bevorzugen4 ,man knnte den ,arbeitsbefreiten des niedersten ,berufes den ,domizilwechsel in ,urgemeinden und ,bezirksgemeinden ein oder zweimal im ,jahre1 denen der hchsten ,berufe ohne ,beschrnkung der ,zahl und der ,orte einrumen4 ,die ,einrumung von ,auslandsreisen1 ,,xii1 #b1 wre wohl nur fr ,bevorzugte oder zu ,ausbildungszwecken tunlich4 ,im ,verkehr mit hnlich organisierten ,nachbarstaaten wrde ein ,austausch von ,reisebewilligungen vertragsmig geregelt4 ,x4 ,die ,sachproduktion im ,kollektivstaat4 ,von den ,zweigen der ,sachproduktion soll hier nur die ,landwirtschaft besprochen werden1 weil in derselben der ,kleinbetrieb heute noch vorwiegt und weil die kollektivistische ,organisation der ,produktion gerade auf die ,landwirtschaft am meisten umgestaltend wirkt4 ,es ist nicht nur die ,produktionsweise1 welche dabei in ,betracht kommt1 sondern auch die rtliche ,verteilung der ,bevlkerung4 ,es ist ein ,gebrechen unserer ,zeit1 da man1 auf den internationalen ,gtertausch rechnend1 sich nicht den ,kopf darber zerbricht1 ob die heimische ,landwirtschaft soviel ,nahrungsmittel zu erzeugen vermag1 als zur ,erhaltung der heimischen ,bevlkerung notwendig ist4 ,ein ,land1 das der ,zufuhren von ,nahrungsmitteln aus ,ruland und ,amerika bedarf1 um seine ,bewohner zu ernhren1 kann einmal bittere ,erfahrungen machen4 ,die russische ,bevlkerung vermehrt sich in solchem ,mae1 da sie bald auf eine ,ausfuhr von ,nahrungsmitteln wird verzichten mssen und auch ,nordamerika1 dessen ,bevlkerung sich in #ajj ,jahren verfnfzehnfacht hat1 wird in wenigen ,dezennien den ,export von ,nahrungsmitteln einschrnken mssen4 ,ja1 die ,nahrungsmittel sind ein so unentbehrliches ,produkt1 da die ,lnder1 welche im berflusse produzieren1 sich bald dahin einigen werden1 sie mit einem ,ausfuhrzolle zu belegen4 ,bekannt ist1 da die buerlichen ,arbeiter immer mehr nach den ,stdten gravitieren1 da die gewerbliche ,bevlkerung sich immer mehr vermehrt und die buerliche abnimmt4 ,da das auf die ,ausdehnung der ,lebensmittelproduktion von ,einflu sein mu1 ist auf der ,hand liegend4 ,der ,kollektivstaat kann diesem bel abhelfen und meine organisatorischen ,vorschlge sind darauf berechnet4 ,in der ,landwirtschaft macht sich die von mir vorgeschlagene ,verteilung der ,bevlkerung1 die nur im kollektivistischen ,staate durchgefhrt werden kann1 nach zwei ,richtungen ntzlich4 ,da nmlich1 sobald die ,verteilung der ,bevlkerung ber das ,land nach den ,bedrfnissen des ffentlichen ,wohles1 des ,volkswohles1 stattfindet1 ein viel grerer ,prozentsatz der ,bevlkerung in den ackerbautreibenden ,landgemeinden angesiedelt wird1 wird den landwirtschaftlichen ,flchen beinahe alles wiedererstattet1 was ihnen in der menschlichen ,nahrung entzogen wird4 ,die der ,landwirtschaft wieder zugefhrten menschlichen ,fkalien werden um die ,hlfte mehr betragen als heute1 wo ein groer ,teil durch die ,schwemmkanle der groen ,stdte in die ,flsse abgeleitet wird4 ,aus der fr den ,kollektivstaat brauchbaren ,verteilung der ,bevlkerung wird aber noch ein anderer ausschlaggebender ,vorteil fr die ,landwirtschaft entspringen4 ,nachdem die ,industriebevlkerung1 die heute zum berwiegenden ,teile in den ,stdten wohnt1 im ,kollektivstaate beinahe ausnahmslos in den ,drfern angesiedelt wird1 sind zur ,zeit der ,ernte und in anderen ,perioden1 wo die ,landwirtschaft pltzlich vieler ,hnde bedarf1 viel mehr ,arbeitskrfte zur ,verfgung1 als heute4 ,die ,industriebevlkerung kann in dringenden ,fllen aufgeboten werden1 der landwirtschaftlichen ,bevlkerung ihre ,untersttzung zu gewhren und ebenso werden die landwirtschaftlichen ,arbeiter im ,winter der ,industriebevlkerung zu ,hilfe kommen knnen4 ,in der ,landwirtschaft ist es von der grten ,wichtigkeit1 da jede ,arbeit genau zur richtigen ,zeit vor sich geht4 ,man darf nicht zu frh noch zu spt sen1 pflanzen und ernten und oft hngt die ,rettung der ,feldfrchte davon ab1 ob eine ,arbeit einen ,tag frher oder spter vorgenommen wird4 ,in katholischen ,lndern machen die vielen ,feiertage und die strenge ,beobachtung der ,sonntagsruhe oft ,schaden1 wenn schon die katholische ,geistlichkeit im ,interesse der ,landwirtschaft manche ,konzession macht4 ,der ,kollektivismus gestattet in dieser ,hinsicht eine grere ,anpassung der ,arbeit nach ,zeit und ,umstnden4 ,wenn in den benachbarten ,gemeinden ,a1 ,b und ,c die ,hhenlage so verschieden ist1 da die ,zeit der ,reife von ,gemeinde zu ,gemeinde um #c bis #d ,tage variiert1 so ist in ,betracht zu ziehen1 ob es sich nicht empfiehlt1 die ,arbeitskrfte je zweier ,gemeinden mit denen der dritten zu vereinigen1 wenn in dieser allein der gnstige ,zeitpunkt fr die ,ernte gekommen ist4 ,dabei wird man aber auch die dadurch bedingte ,wanderung der ,arbeiter als konomischen ,verlust in ,rechnung zu stellen haben1 insofern sie grere ,wegestrecken zur ,arbeitsstelle zurcklegen mssen4 ,es entsteht die ,frage1 ob die ,staatsverwaltung in der ,lage sein wird1 eine intensive1 gleichmige und rationelle ,bearbeitung des ,bodens zu erzielen1 wenn das ,eigentumsinteresse der ,bauern wegfllt1 das umsomehr1 nachdem der ,grogrundbesitz mit der ,ausntzung der ,arbeitskrfte keineswegs die besten ,erfahrungen macht1 kleinere ,grundbesitzer aber1 die nicht der buerlichen ,bevlkerung angehren1 in der ,regel gar keinen ,ertrag zu erzielen vermgen1 ihre ,arbeiter wenig leisten1 viel verzehren und sie auch wohl bestehlen4 ,der ,kollektivismus ist aber mit solcher ,bewirtschaftung nicht zu vergleichen4 ,ein ,spekulant1 der ohne ,kenntnis der ,landwirtschaft ein ,gut erwirbt und selbst bewirtschaftet1 selbst nicht mitarbeitet1 die ,morgenstunden verschlft1 und in allem von einem ,knechte abhngig ist1 der umso besser fhrt1 je mehr der ,eigentmer ,schaden leidet1 wird natrlich schlimme ,erfahrungen machen und die ,arbeitskrfte nicht so ausntzen knnen1 wie sie im ,kollektivstaat ausgentzt werden knnen und sollen4 ,auch wird ein solcher ,gutsbesitzer unzufrieden sein1 wenn ihm das ,gut keine entsprechende ,verzinsung des ,kapitals abwirft1 das in der ,regel unverhltnismig hoch ist1 weil unsere ,gutspreise viel zu hoch sind4 ,solche ,gter wechseln auch den ,eigentmer sehr oft und auf einen unkundigen ,besitzer kommt zumeist ein anderer1 der ebenso wenig von der ,verwaltung versteht4 ,die ,verwaltung im ,kollektivstaat ist eine stabile1 es liegen die ,erfahrungen frherer ,jahre vor1 man wei1 was man den ,arbeitern zumuten kann1 der ,verwaltungsbeamte und seine ,organe mssen schon vom frhen ,morgen ,dienst machen1 wenn die ,arbeiten beginnen und so wird es nicht fehlen1 da eine richtige ,bearbeitung erzielt wird1 wobei auch in ,anschlag zu bringen ist1 da zur unrechtmigen ,zueignung der ,frchte in der zuknftigen ,ordnung weder eine ,gelegenheit noch eine ,versuchung vorliegt4 #a4 ,die ,kultur der ,zerealien4 ,sie wird einen eigenen ,zweig der landwirtschaftlichen ,produktion bilden und der ,verwaltungsbeamte wird daher einen dazu geeigneten landwirtschaftlichen ,arbeiter mit dessen ,oberleitung betrauen4 ,der ,leiter wird ,abteilungsfhrer bestellen1 die ihn untersttzen4 ,fr den ,anbau der verschiedenen ,feldfrchte im ,staate wird die ,eignung des ,bodens und der durch die ,verteilung bedingte ,transport der ,erzeugnisse vom ,erzeugungsorte zur ,verkaufsstelle in ,betracht kommen4 ,es mag sein1 da bestimmte ,gebiete in ,ungarn sich so zum ,weizenbau eignen1 da man in sterreich auf mehr und gehaltreicheren ,weizen rechnen kann1 wenn er nur in ,ungarn angebaut wird4 ,das bedingt aber wieder die ,notwendigkeit1 den ,weizen oder das ,weizenmehl von dort nach allen anderen ,teilen des ,reiches zu verfrachten1 insoferne es nicht konomischer erscheint1 den ,weizen zum ,teil ber die westlichen ,grenzen nach dem ,auslande zu liefern und eine gleiche ,menge aus ,rumnien und ,sdruland einzufhren4 ,dabei wird aber die ,verwaltung noch eine ,frage zu prfen haben1 ob nmlich eine vllige ,vereinigung der ,kultur einer ,frucht auf einem engbegrenzten ,gebiete nicht eine grere ,gefahr einer totalen ,miernte bringt1 als die ,verteilung des ,anbaues auf das ganze ,reich1 wenngleich mit geringerer ,rcksicht auf die ,vorzge des ,bodens4 ,die oben erwhnten merkantilen ,vorteile werden beim ,anbau schwerlich in ,rechnung gezogen werden knnen1 weil zur ,anbauzeit die wahrscheinlichen ,ernteergebnisse noch nicht bersehen werden knnen1 welche einen internationalen ,ausgleich mit verschiedenen ,auslandsstaaten zur ,folge haben mssen4 ,eher wird man trachten1 sich vom ,auslandshandel unabhngig zu machen und dabei wird eine rationelle ,einlagerung der verschiedenen ,krnerfrchte von ,vorteil sein4 ,diese ,einlagerung ist tunlichst zu dezentralisieren1 ganz im ,gegensatze zur heutigen ,methode1 ,zentrallagerhuser anzulegen4 ,in alledem ist ersichtlich1 da eine zentralisierte ,wirtschaft viel unabhngiger von ,zufllen ist1 alle magebenden ,verhltnisse besser bersehen und die ,arbeitskrfte mit weit grerer ,bewegungsfreiheit dorthin lenken kann1 wo der dringendste ,bedarf danach ist4 ,der ,gesamtplan fr den ,anbau der ,zerealien wird alljhrlich auf folgende ,art zustande kommen4 ,jeder ,verwaltungsbeamte in den ,landgemeinden wird mit ,rcksicht auf frhere ,erfahrungen1 auf die ,bodenbeschaffenheit1 die ,fruchtfolge und die wahrscheinlichen ,witterungsverhltnisse angeben1 welche ,flchen fr den ,anbau berhaupt und zum ,anbau der einzelnen ,fruchtgattungen zur ,verfgung stehen und welches der wahrscheinliche ,ernteertrag sein mag4 ,da auf manchen ,flchen zweierlei ,fruchtgattungen angebaut werden knnen1 wird er entsprechende ,alternativvorschlge machen1 aber das ,gutachten dahin abgeben1 welche ,fruchtgattungen auf diesen ,lagen das beste ,ertrgnis versprechen1 und dieses ,gutachten wird er genau begrnden und mit den statistischen ,ausweisen belegen4 ,dabei knnen auch die meteorologischen ,beobachtungen einer ,reihe frherer ,jahre von ,belang sein4 ,diese ,vorschlge der einzelnen ,gemeindeverwaltungsbeamten werden in einer ,kommission1 die der ,bezirksbeamte einberuft1 berprft und aus den ihm vorliegenden ,vorschlgen setzt der ,letztere seine ,alternativvorschlge fr den ganzen ,bezirk1 der ,kreisbeamte fr den ganzen ,kreis1 der ,provinzbeamte fr die ganze ,provinz zusammen und nachdem selbe bei der ,zentralregierung eingelangt sind1 erfolgt von dort die definitive ,aufteilung des ,anbaues der ,zerealien4 ,dabei mgen auch die restlichen ,vorrte der verschiedenen ,fruchtarten in ,betracht kommen4 ,die ,kreis- und ,provinzbeamten werden schwerlich so1 wie die ,bezirksbeamten eine berprfung der ,vorschlge vornehmen knnen1 whrend der ,bezirksbeamte wohl so mit den ,lokalverhltnissen und den sachverstndigen ,personen vertraut ist1 da ihm ein ,urteil zugetraut werden kann4 ,die ,zentralverwaltung teilt den ,anbau der einzelnen ,fruchtgattungen auf die ,provinzen1 die ,provinzialverwaltung auf die ,kreise1 die ,kreisverwaltung auf die ,bezirke1 der ,bezirksbeamte auf die ,gemeinden auf4 ,selbstverstndlich wird die ,staatsverwaltung bedacht sein1 den ,bodenertrag durch knstliche ,dngung zu erhhen4 ,auch fr ,ersatz der menschlichen ,arbeit in der ,landwirtschaft durch ,maschinen wird nach ,tunlichkeit zu sorgen sein1 wenn auch die wichtigsten landwirtschaftlichen ,maschinen nur in den ebenen ,landstrichen ,verwendung finden4 ,die ,arbeitsersparnis durch ,maschinen kommt im ,kollektivstaat nicht einer ,arbeiter- oder ,unternehmergruppe1 sondern dem ganzen ,volke zugute1 daher jeder gleichmig daran interessiert ist1 da die ,maschinen berhaupt und da sie vorzugsweise dort zur ,anwendung kommen1 wo der ,erfolg am grten ist4 ,es ist klar1 da beim ,betriebe der ,landwirtschaft alle ,ergebnisse der ,wissenschaft ausgentzt werden mssen1 aber man darf darum die ,erfahrungen der ,ungelehrten nicht gering anschlagen4 ,es ist noch nicht erwiesen1 da der heutige ,grobetrieb dem buerlichen landwirtschaftlichen ,betrieb1 was die ,ausbeute anbelangt1 berlegen ist1 obgleich dort in der ,regel nach theoretischen ,prinzipien verfahren wird4 ,die finanziellen ,erfolge der heutigen konomen kommen fr uns deshalb nicht in ,betracht1 weil sie meist auf ,kosten des ,menschenmaterials erzielt werden4 ,der landwirtschaftliche ,arbeiter im buerlichen ,dienste ist viel besser gehalten als der im herrschaftlichen ,dienste angestellte ,knecht4 ,dafr versumpft der ,letztere4 #b4 ,der ,futterbau4 ,dem ,futterbau ist die grte ,sorgfalt zuzuwenden1 weil die ,vermehrung des ,viehstandes davon abhngt und diese fr die ,volksernhrung von hervorragender ,bedeutung ist4 ,auch fr diesen ,zweig des ,landbaus wird aus den ,reihen der landwirtschaftlichen ,arbeiter in jeder ,gemeinde ein ,leiter bestellt werden4 ,es liegen aus ,nordamerika ,nachrichten vor ber die ,erfindung der ,zchtung von ,mikroben1 welche die ,fruchtbarkeit des ,klees und verwandter ,pflanzen auerordentlich erhhen sollen4 ,diese ,erfindung mte man so schnell als mglich einfhren4 #c4 ,die ,viehzucht4 ,dieser ,zweig der ,landwirtschaft ist besonders wichtig und wird die ,bestellung mehrerer ,produktionsleiter in jeder ,gemeinde bedingen4 ,fr die ,wartung der ,tiere wird im ,vergleiche zum buerlichen ,betriebe einesteils zwar eine ,ersparnis an ,arbeit durch die ,anlage von ,zentralstallungen erzielt werden1 andererseits aber durch allgemeine ,einfhrung des ,achtstundentags und durch ,bestellung einer ,stallwache fr die ,nachtzeit ein erhhter ,aufwand an ,arbeitskrften stattfinden1 da in unserem buerlichen ,betriebe die mit der ,wartung des ,rindviehes betrauten ,personen das ganze ,jahr hindurch einen acht ,stunden weit bersteigenden ,dienst haben4 ,andererseits scheint eine vllige ,zentralisation der ,stallungen in den ,gemeinden auch eine grere ,gefahr fr ,seuchen zu bedingen1 daher man schon bei der ,anlage von ,stallungen zu erwgen hat1 was vorteilhafter ist1 die ,anlage mehrerer ,stallungen1 oder deren ,vereinigung in einem ,bau4 ,vielleicht gengt es1 die ,stallungen durch mehrere ,scheidewnde in isolierte ,abteilungen zu zerlegen oder eine gut abgemauerte ,abteilung zu errichten1 welche vorkommendenfalls als ,kontumazstall zu dienen hat1 eine ,vorsicht1 die der ,bauer nicht beobachten kann4 ,im ,falle von ,viehseuchen wird auch das ,wartepersonal der kranken ,tiere vollkommen zu isolieren sein1 was auch nur im ,kollektivstaat ausfhrbar ist4 ,sind nun die in der ,viehzucht verwendeten ,arbeitskrfte grndlich in der ,erkennung der ,krankheitssymptome der ansteckenden ,viehkrankheiten unterrichtet1 und ist eine nchtliche ,stallwache eingefhrt1 so scheint der ,kollektivismus ganz besondere ,vorteile fr die ,unterdrckung der ,viehseuchen zu bieten4 ,dabei kommt ja auch in ,betracht1 da alle jene ,gefahren fr die ,verschleppung von ,viehseuchen hinwegfallen1 welche durch den ,marktauftrieb herbeigefhrt werden4 ,endlich kann man sich im ,kollektivstaat bei ,ausbruch von ,viehseuchen viel leichter zur ,keulung auch blo verdchtiger ,tiere entschlieen1 als in unseren ,verhltnissen1 wo den ,schaden der ,einzelne zu tragen hat1 oder die ,entschdigung im ffentlichen ,interesse zwar zugesagt1 voller ,ersatz aber immerhin zweifelhaft ist und dessen ,erlangung ,zeitverlust verursacht4 ,fr die ,reinhaltung und rationelle ,wartung der ,tiere1 besonders der ,rinder1 kann im ,grobetriebe viel mehr geschehen1 als im buerlichen ,betriebe4 ,auch die ,aufzucht der ,tiere wird im ,grobetriebe viel erfolgreicher sein4 ,die ,pferdezucht wird vielleicht eingeschrnkt werden4 ,der maschinelle ,transport und der ,maschinenbetrieb in der ,landwirtschaft wird1 wenn er sich als konomisch erweist1 vermehrt werden1 und auch die ,ausntzung der ,pferde im ,transport gewinnt durch die ,zentralisation sehr erheblich4 ,gerade jener ,transport1 welcher heute vorzugsweise mit ,pferden betrieben wird1 der ,transport von ,landwirtschaftsprodukten aus den ,drfern nach den ,stdten1 wird im ,kollektivstaat1 wenn die ,bevlkerung nur im geringen ,ma in ,stdten angesiedelt wird1 bedeutend eingeschrnkt werden1 und es ist wahrscheinlich1 da in einem ,bezirke von #bj1jjj ,einwohnern der ganze regelmige ,transport zwischen den ,gemeinden und dem ,bezirksort und zurck durch zehn ,paar ,pferde und eine ,reserve von etwa ebensoviel ,pferden sehr leicht wird bestritten werden knnen1 und ,ausnahmen werden vorbergehend nur dort vorkommen1 wo grere ,bauten durchzufhren sind4 ,was durch das ,sammeln von ,transporten an konomie gewonnen werden kann1 zeigen die ,frachtbegnstigungen1 welche die ,eisenbahnen fr ,massentransporte bewilligen4 ,das ,system der ,sammeltransporte ist aber fr den ,bauer nicht durchfhrbar1 und darum braucht eine ,dorfschaft fr den ,frachtentransport heute viel mehr ,zugtiere1 als nach ,verhltnis der zu bewltigenden ,lasten notwendig wre4 ,auch ,frchter braucht der ,transport im ,kollektivbetriebe viel weniger1 wobei man fr heute auch annehmen kann1 da mancher ,bauer wenig danach frgt1 ob er seine ,fahrten nach der ,stadt einschrnken knnte1 wenn er sich das ,vergngen einer ,stadtfahrt machen will4 ,eine betrchtliche ,ersparung bringt im ,kollektivstaat das ,wegfallen der ,mrkte1 insbesondere der ,viehmrkte1 mit sich4 ,da kein ,kauf und ,verkauf von ,nutztieren im ,inlandsverkehr stattfindet1 erspart man alle damit verbundene ,arbeit4 ,nur ein ,teil der ,umsatzarbeit im ,viehhandel kommt als ,handelsberufsarbeit in der ,statistik in ,rechnung1 insofern nmlich ,kaufleute und ,agenten sich blo mit dem ,kaufe und ,verkaufe von ,tieren befassen4 ,wo aber der ,bauer an ,bauern verkauft oder von ihnen kauft1 ist nicht von ,handel als ,beruf die ,rede4 ,die ,viehmrkte kommen auch nicht blo als ,zeitverlust in ,betracht1 welchen der ,auftrieb der ,tiere1 das ,schachern und der ,heimweg verursachen1 sondern es entsteht durch die ,viehmrkte auch ein ,verlust an ,milch und ,fleischgewicht1 der im ,umfange eines groen ,reiches sehr viel betrgt4 ,es ist nicht uninteressant1 sich mit den ,kniffen vertraut zu machen1 deren sich die ,bauern bedienen1 um sich wechselseitig zu hintergehen4 ,so werden die ,khe am ,tage vor dem ,markte1 auf welchen sie aufgetrieben werden1 nicht ausgemolken1 damit sie mit strotzendem ,euter zum ,verkauf kommen sollen4 ,selbstverstndlich mu auch im ,kollektivstaat ein ,austausch von ,tieren zwischen den ,ortschaften stattfinden1 sie wechseln aber nur den ,standort1 nicht den ,eigentmer1 daher es nur einer ,verwaltungsverfgung bedarf4 ,dabei entsteht allerdings auch ein ,teil der mit den ,mrkten verbundenen ,arbeit und ,verlust am ,werte der ,tiere4 ,da es sich aber nur um die wirklich notwendige ,vernderung und um die krzesten ,wege handelt1 wird doch ein sehr groer ,teil des ,aufwandes1 den unsere ,mrkte verursachen1 erspart4 ,viele ,bauern bringen die ,tiere1 die sie viele ,stunden weit auf den ,markt getrieben haben1 wieder zurck1 um sie dann an einen ,nachbar in der ,heimatsgemeinde oder sonst in der ,nhe zu verkaufen4 ,fr den ,austausch der ,tiere im ,kollektivstaat ist auch nur der ,abtrieb nach dem ,bestimmungsort erforderlich1 whrend auf dem ,markte das ,feilschen und ,besichtigen von ,tieren den ganzen ,tag kostet4 ,kann man im ,kollektivstaat die in andere ,stallungen zu versetzenden ,tiere an die tglich im ,bezirk kursierenden ,frachtwagen binden1 so erspart man auch die ,begleitung1 und ist ein ,austausch zwischen sehr entfernten ,orten erforderlich1 so hat die ,verwaltung je nach der ,zweckmigkeit die ,wahl1 die ,tiere den ganzen ,weg zurcklegen zu lassen1 oder blo eine ,verschiebung von ,gemeinde zu ,gemeinde einzuleiten4 ,ein ,beispiel mag den ,aufwand1 den die ,viehmrkte verursachen1 deutlich machen4 ,in ,ungarn und ,kroatien wurden im ,jahre #aijj in #gb ,ortschaften #cac ,viehmrkte abgehalten und aufgetrieben verkauft ,hornvieh #a4adg1cfa #deb1gfa #dj ,pferde #djb1aic #aca1eeg #cb ,schafe #dbh1ehi #bjh1fjf #dh ,schweine #bfc1ibc #aae1jbi #dd ------------------------------------ in ,summa3 #b4bdb1jff #ijg1iec #dj ,es wurden also #a4cce1jjj ,stck ,vieh auf den ,markt aufgetrieben und unverkauft zurckgebracht4 ,da im ,kollektivstaat nur die wirklich in andere ,stlle zu versetzenden ,tiere abgetrieben werden1 so wren alle diese ,tiere in ihren ,stllen geblieben1 und die #ijg1jjj verkauften ,stcke wren nur von ,stall zu ,stall1 nicht aber auf dem ,umwege ber den ,markt getrieben worden4 ,fr ganz sterreich-,ungarn kann man die ,zahl der zwecklos auf den ,markt gebrachten und unverkauft gebliebenen ,tiere im ,jahr mit #c1e ,millionen veranschlagen1 wovon die ,hlfte ,hornvieh ist4 ,alle diese ,betrachtungen sollen nur dartun1 welche konomischen ,vorteile der ,kollektivismus bietet1 man wird aber gut tun1 auch in ,betracht zu ziehen1 da ein ,staat wie sterreich nicht blo zwei ,millionen ,arbeitstage oder #gjjj ,arbeitsjahre im ,marktfahren verliert1 sondern da auch die ,mrkte eine ,schule der ,unlauterkeit und der ,trunksucht sind4 ,nachstehende ,betrachtung zeigt auch einen andern ,vorteil des ,kollektivismus gerade in ,beziehung auf die ,milchversorgung der ,stdte1 also in ,beziehung auf den ,produktionszweig der ,viehzucht4 ,man knnte den ganzen ,milchbedarf einer ,kreisstadt mit einem ,bevlkerungsstande von #djjj-ejjj ,seelen1 die ,reisenden inbegriffen1 durch eine einzige nchstgelegene ,dorfgemeinde decken1 wenn man folgendermaen verfhre4 ,der durchschnittliche ,milchertrag einer ,dorfgemeinde ist bei einem ,viehstande von #cfj ,stck ,rindvieh1 und darunter #ahj ,khen1 etwa #adjj ,liter4 ,stellt man nun in einer der ,kreisstadt zunchst gelegenen ,gemeinde nur ,khe1 also etwa #cej ,khe1 und zwar in der ,periode der grten ,milchergiebigkeit1 also nach dem ,absetzen des ,kalbes ein1 wo man auf #ae ,liter ,milch rechnen kann1 so ergibt das eine ,tagesproduktion von mindestens #ejjj ,liter ,milch1 welche reichlich gengt1 um das ,dorf und die ,kreisstadt mit ,milch zu versorgen4 ,vier bis fnf ,gemeinden dieser ,art knnten eine ,provinzstadt mit ,milch versorgen1 und nur eine ,grostadt wrde den ,milchbedarf aus greren ,entfernungen decken mssen4 ,zum ,teil wird allerdings auch heute so verfahren4 ,in den ,vorstdten der groen ,stdte werden berall ,khe gehalten1 welchen das ,futter zugefhrt werden mu1 und die ,natur der ,sache bringt es mit sich1 da die ,eigentmer die trocken stehenden oder schon wenig ,milch gebenden ,khe verkaufen und dafr solche1 welche im hchsten ,milchertrage stehen1 einhandeln4 ,aber in dem ,mae1 wie im ,kollektivstaate1 kann das nicht durchgefhrt werden1 weil immer ,kauf und ,verkauf notwendig ist und die ,spekulation dadurch erschwert wird1 auch wird in ,wien z4 ,b4 wohl schwerlich der fnfte ,teil des ,milchbedarfs in dieser ,weise gedeckt4 ,der ,gterumsatz1 welcher in ,milch und ,milchprodukten und in ,fleisch in einem ,staate von #de ,millionen ,einwohnern unter den ,verhltnissen der heutigen ,gesellschaftsordnung das ,jahr hindurch zu bewltigen ist1 ist von sehr betrchtlichem ,umfange1 und er hngt von dem ,prozentualverhltnisse der stdtischen zur lndlichen ,bevlkerung ab4 ,in den ,drfern erfolgt die ,versorgung der ,bewohner mit ,milch auch heute beinahe ausschlielich naturalwirtschaftlich und ohne ,vermittlung des ,handels1 was aber die ,versorgung der ,stdte anbelangt1 so bedarf der ,umsatz an ,milch1 ,milchprodukten und ,fleisch der ,vermittlung des ,handels1 der einen betrchtlichen ,teil des ,erlses in ,anspruch nimmt1 beziehungsweise eine erhebliche ,belastung der ,konsumenten mit sich bringt4 ,man kann den tglichen ,handelsumsatz an ,milch1 ,milchprodukten und ,fleisch in einem ,staate von #de ,millionen ,einwohnern mit #cj ,prozent stdtischer ,bevlkerung auf mindestens #d ,millionen ,kronen1 in ,deutschland aber auf mindestens #e ,millionen ,mark im ,tage berechnen1 wenn man nmlich den ,verbrauch mit nur #cj ,heller fr den ,kopf und ,tag veranschlagt4 ,der ,jahresumsatz betrgt demnach in sterreich ber #adjj ,millionen ,kronen und in ,deutschland ber #agjj ,millionen ,mark im ,jahre4 ,auer den eigentlichen ,handelskosten1 die man gerade bei ,milch auf reichlich #bj ,prozent des ,gesamterlses veranschlagen kann1 ist bei starker ,besiedlung der ,stdte1 welche ,zufuhren aus ziemlich fernen ,bezirken notwendig macht1 auch der ,aufwand an ,transportkosten in ,rechnung zu ziehen4 ,es ist ersichtlich1 welche enorme ,ersparnisse in diesen ,artikeln gemacht wrden1 wenn die ,bevlkerung so1 wie hier vorgeschlagen wird1 ber das ,land verteilt wrde4 #d4 ,kleinvieh und ,geflgelzucht4 ,auch dieser ,produktionszweig wird im ,kollektivstaat auf das vorteilhafteste betrieben werden4 ,die vollkommenste ,ausnutzung aller ,abflle fr die ,ftterung von ,tieren und die ,verwertung aller ,erfahrungen im ganzen ,reich werden dazu beitragen4 ,ob die knstliche ,fischzucht konomisch gerechtfertigt ist1 wird leicht festgestellt werden knnen1 und was die ,jagd anbelangt1 so wird sich erst zeigen1 ob die ,erhaltung eines migen ,wildstandes volkswirtschaftlich von ,vorteil ist4 ,wenn nicht1 kann das ,volk die ,ausrottung des ,wildes beschlieen4 ,es ist zu vermuten1 da das ,wild1 wenigstens in den ,niederungen1 viel mehr ,schaden tut1 als nach ,abrechnung des ,jagdaufwandes der ,wert des ,fleisches und der sonstigen ,produkte ausmacht4 ,nachdem aber die ,jagd als ,vergngen1 nicht aber als ,erwerb betrieben wird1 kann man heute zu einem richtigen ,urteile nicht gelangen4 ,auch bei der ,produktion von ,geflgel und ,eiern wird1 wie schon mehrfach hervorgehoben wurde1 das ,staatseigentum vielleicht mit ,vorteil durch ,gemeindeeigentum ersetzt werden4 ,man erntet dann fr die ,gemeinde und legt der ,staatsverwaltung keine ,rechenschaft ber ,erzeugung und ,verbrauch ab4 ,bei der ,geflgelzucht1 dann beim ,obstbau und der ,bienenzucht wird die freie ,ttigkeit von ,liebhabern sich sehr ntzlich erweisen1 daher selbe von ,staats wegen zu ermuntern ist4 #e4 ,wasserwirtschaft4 ,die ,wasserwirtschaft im ,kollektivstaate verdient eine besondere ,betrachtung1 weil sich dabei die ,vorteile des ,kollektivismus recht anschaulich zeigen4 ,es scheint1 da hier1 bei der ,errterung des kollektivistischen ,betriebes der ,landwirtschaft1 der ,ort ist1 ber diesen ,gegenstand zu sprechen1 weil das ,wasser zwar fr die verschiedensten ,bedrfnisse in ,betracht kommt1 die ,bewsserung aber die wichtigste ,verwendung des ,wassers ist4 ,in unserer ,zeit des wirtschaftlichen ,individualismus sind wir in der ,wasserwirtschaft weit hinter dem ,altertum und selbst hinter der ,zeit der maurischen ,herrschaft in ,spanien1 ja hinter der ,zeit der ,herrschaft der ,inkas in ,peru zurck4 ,das beweist1 da man dem ,kollektivismus in allen ,zeiten schon wiederholt nher gestanden ist als heute4 ,es scheint1 da man ein ,privateigentum an ,grund und ,boden in alten ,zeiten nicht anerkannte und da sich der ,landesherr auch als ,eigentmer von ,grund und ,boden betrachtete4 ,das erleichterte in ,mesopotamien und gypten die groen ,wasseranlagen1 welche in unserer ,zeit kaum zustande gebracht werden knnten4 ,das ,wasser kommt in ,betracht als ,frderer der ,landwirtschaft1 als ,frderer der ,gesundheit1 ,reinlichkeit und der ,lebenshaltung der ,einzelnen1 als ,transportmittel1 als ,kraftquelle und als ,grundlage der ,fischzucht1 endlich im ,gegensatze zu alle dem als ,zerstrer4 ,in ,gebirgslndern wie sterreich ist das ,wasser wegen seines ,geflles wichtiger als anderswo1 sowohl ntzlicher als gefhrlicher4 ,es drngt sich demnach der ,gedanke auf1 welche ,aufgabe der ,staatsverwaltung in ,beziehung auf die ,wasserwirtschaft gestellt wrde1 wenn die ganze ,wirtschaft verstaatlicht wre4 ,der ,staat htte nicht nur allen ,wasserschden vorzubeugen1 sondern auch alle natrlichen und regelmigen ,wasserlufe und alle erforderlichen knstlichen ,ansammlungen und ,ablufe fr die ntzlichste ,verwertung einzurichten und die gesamten ,gewsser dem grten ,nutzeffekte dienstbar zu machen4 ,in unserer ,zeit kann man oft bemerken1 da der ,vorteil des einen zugleich der ,schaden des andern ist4 ,man behauptet1 da die ,abfuhr der ,industriewsser oft zu groen ,beschdigungen der ,fischzucht und selbst der ,hygiene fhrt4 ,das kann im ,kollektivismus der ,staat verhten1 und auerdem verteilt sich ,nutzen und ,schaden auf alle4 ,was andere ,produktionszweige anbelangt1 so wird der ,kollektivismus auf ihren ,betrieb nicht besonders einwirken4 ,die ,industrie wird nur den ,vorteil haben1 der aus dem ausnahmslosen ,grobetriebe entsteht1 und der ,kollektivstaat hat ein ,generalmonopol1 aber nicht zur ,bereicherung von ,unternehmern1 sondern zur ,bereicherung des ganzen ,volkes4 ,doch ist hier zu bemerken1 da dem ,erfindungsgeiste fr ,maschinen und ,werkzeuge1 ,arbeitsmethoden und ,verwaltung im ,kollektivstaate dieselbe ,bettigung1 ja vielleicht eine grere erffnet wird1 als in unserer industriellen ,wirtschaft den ,fabrikdirektoren und ,unternehmern4 ,denn wer immer eine ,verbesserung vorzuschlagen hat1 wird ,gelegenheit haben1 seine ,vorschlge zu verffentlichen1 wenn ihm die ,staatsverwaltung kein ,gehr schenkt1 und so wird er es zu ,versuchen bringen und1 wenn sein ,vorschlag sich bewhrt1 auch reichlichen ,lohn ernten4 ,,xi4 ,die ,verteilung im ,kollektivstaat4 ,nachdem der ,kollektivstaat allein besitzt1 steht es ihm zu1 die ,gter zu verteilen4 ,der ,besitzende sucht von den ,frchten seines ,besitzes so viel als mglich fr sich zu erhalten und fr die ,bewirtschaftung seines ,besitzes so wenig als mglich ,opfer zu bringen4 ,so wird der ,staat auch nur sein egoistisches ,interesse im ,auge behalten und das ffentliche ,wohl ber jedes ,einzelinteresse stellen4 ,da aber der ,staat unpersnlich ist1 wird der ,erfolg seiner ,wirtschaft immer der ,gesamtheit zu statten kommen4 ,die ,verteilung erfolgt nach den ,volksbeschlssen1 welche in der ,regel nur allgemeine ,gesetze aufstellen1 und ,sache der ,staatsverwaltung ist es1 die ,gesetze auf die einzelnen ,flle anzuwenden4 ,die ,verteilung hat zum ,gegenstande die ,arbeit und die ,gter4 #a4 ,die ,verteilung der ,arbeit4 ,jeder ,arbeitsfhige1 der nicht nach den ,gesetzen von geregelter ,arbeit befreit ist1 ist zur ,arbeitsleistung verpflichtet4 ,die ,verteilung der vorhandenen ,arbeitskrfte auf die einzelnen ,produktionszweige erfolgt nach den ,volksbeschlssen betreffend die ,ausdehnung der ,produktion auf den verschiedenen wirtschaftlichen ,gebieten4 ,es ist klar1 da z4 ,b4 mit der ,vermehrung des ,betriebes der ,eisenbahnen eine ,vermehrung des ,betriebspersonals gegeben ist4 ,ebenso gilt das von einer ,vermehrung der ,papierproduktion oder der ,produktion von ,bchern und ,zeitschriften4 ,wrde die ,unterdrckung einer gewissen ,industrie1 z4 ,b4 der ,biererzeugung1 verfgt1 so entfiele die darauf bisher aufgewendete ,arbeit4 bersteigt die geforderte ,produktion die ,menge der verfgbaren ,arbeitskrfte1 so wird die ,staatsverwaltung eine verhltnismige ,reduktion aller ,produktionen1 oder jener ,produktionen verfgen1 fr welche der ,staatsverwaltung eine ,latitude eingerumt ist4 ,die ,staatsverwaltung ist hinreichend ber die ,fhigkeiten aller ,individuen informiert1 da sie dafr verantwortlich gemacht werden kann1 zu jedem ,geschfte den ,brauchbarsten zu bestellen4 a7 ,der ,arbeitstag4 ,man wird ohne ,zweifel einen ,normalarbeitstag fr durchschnittliche ,arbeit gemeiner ,art annehmen4 ,ich bin jetzt geneigt1 den achtstndigen ,arbeitstag als ,regel gelten zu lassen1 whrend ich frher zweifelte1 da damit in ,europa1 nmlich bei unserer groen ,bevlkerungsdichte1 eine gengende ,produktion bestritten werden knnte1 weil man bei den ,bauern im ,sommer eine #ad-ae stndige ,arbeitszeit antrifft4 ,allein ich habe mich berzeugt1 da das nur etwa #e ,monate dauert und da bei den ,bauern in der brigen ,zeit die ,arbeit weit unter acht ,stunden im ,durchschnitte herabsinkt4 ,dem ,sozialismus ist nicht leicht durch jemand so geschadet worden1 wie durch sozialistische ,schriftsteller1 welche durchwegs die ,lehre aufstellen1 da1 wenn wir unsere ,gesellschaftsordnung verlieen1 wir nicht nur im ,reichtum schwimmen wrden1 sondern auch die ,arbeitszeit auf ein ,minimum zusammenschrumpfen knnte4 ,man spricht nach ,belieben von einer #d oder #e stndigen ,arbeitszeit und ,bebel1 der brigens durch einen gelehrten ,herrn irre gefhrt wurde1 verficht in seinem ,buche3 ,der ,sozialismus und die ,frau die ,lehre1 da im ,sozialstaate -- oder1 wie er es vorzieht zu sagen1 in der sozialistischen ,gesellschaft -- die ,arbeit auf #b-a_/b ,stunden im ,tage fr die ,altersstufen zwischen #af und #ej ,jahren herabgesetzt werden knnte1 wenngleich die ,gesellschaftsmitglieder ,anspruch htten auf ein reiches ,leben4 ,er ist irre gefhrt durch ,hertzka1 den er fr einen ,volkswirt hlt1 der aber ein ,schwrmer ist1 der die unglaublichsten ,versprechungen macht1 um seine ,freilandprojekte zu propagieren4 ,er wollte durch die sorgfltigsten ,erhebungen festgestellt haben1 da in sterreich diesseits der ,leitha der ,bedarf fr #bb ,millionen ,menschen durch #fej1jjj ,arbeitskrfte -- wahrscheinlich wurden sie mit #aj stndiger ,arbeitszeit in ,anschlag gebracht -- hergestellt werden knnte und da die ,erzeugung ihrer ,luxusbedrfnisse nur die ,arbeit von weiteren #cae1jjj ,arbeitern erheischen wrde1 das alles bei reichlicher ,versorgung und dem ,bau von ,familienhusern1 welche nur fr die ,dauer von #ej ,jahren hergestellt werden sollten4 ,das wollte ,hertzka durch eine ,korrespondenz mit ,unternehmern und ,verwaltern ermittelt haben4 ,man kann sich denken1 wie oberflchlich diese ,ermittelungen waren4 ,organisation und ,maschinen1 worin man in ,nordamerika wohl schon das uerste erreicht hat1 knnen uns noch vieles erleichtern1 aber es ist genug1 wenn sie uns ,befriedigung aller ,bedrfnisse bei achtstndiger ,arbeitszeit gewhren und uns noch manche ,anstrengungen und ,widerwrtigkeiten abnehmen4 ,von solchen ,irrtmern mssen wir uns frei machen und wir drfen den ,arbeitern keine ,versprechungen machen1 die sich nicht erfllen lassen4 ,da sie an #aj und #aa ,stunden ,arbeit gewhnt sind1 werden ihnen #h ,stunden ,arbeit an #cjj ,tagen nicht zu schwer werden und da jede ,verminderung der ,arbeitszeit eine ,verminderung der ,gensse mit ,notwendigkeit zur ,folge hat1 so kann die richtige ,festsetzung der ,normalarbeitszeit als die wichtigste konomische ,frage im ,kollektivismus betrachtet werden4 ,eine achtstndige ,arbeit erschpft gewi nicht so1 da die dadurch gewonnenen ,gter nicht hinreichten1 dem ,krper alles wiederzugeben1 was er in der ,arbeit zugesetzt hat4 ,wrde die ,arbeitszeit noch betrchtlich herabgesetzt1 so bedrfte man noch vermehrter ,luxusgter1 um die freie ,zeit auszufllen und gerade1 wo die ,produktion der ,gter zurckgeht1 wrde der ,bedarf nach ,gtern steigen4 ,wenn ,bebel auch noch mglichste ,abwechslung in der ,arbeit verlangt1 so ist dagegen wohl auch zu bemerken1 da bei allen ,arbeiten1 die einige ,geschicklichkeit fordern1 ,abwechslung nur auf ,kosten der ,produktivitt zugestanden werden kann4 ,der ,arbeiter wrde also bei diesem ,wechsel1 wenn er hufig stattfnde und nicht blo zu dem ,ende1 um eine dem ,individuum besser passende ,beschftigung zu finden1 viel weniger leisten1 und da im ,kollektivismus jeder ,schade die ,gesamtheit trifft1 wrde das ganze ,volk weniger genieen knnen1 wenn der ,grundsatz zur ,anwendung kme1 da man mit der ,arbeit beliebig wechseln kann4 ,zum ,teile aber wrde der ,wechsel auch konomisch gerechtfertigt sein4 ,denn bei den buerlichen ,arbeiten ist eine besondere ,qualifikation nicht erforderlich und dort ist eine ,abwechslung ohnehin gegeben und da auch die gewerblichen ,arbeiter in den ,sommermonaten zu den buerlichen ,arbeiten herangezogen werden mssen1 so ist einige ,abwechslung ohnehin dort geboten1 wo sie nicht konomisch verwerflich ist4 ,auch in den hauswirtschaftlichen ,arbeiten drfte ein ,wechsel wohl statthaft sein1 wenngleich die ,leitung des ,kchenwesens nur besonders begabten ,frauen berlassen werden kann4 ,ebenso unmglich wre es1 jeden sich seine ,arbeit vollkommen frei whlen zu lassen4 ,es darf sich niemand eine ,arbeit whlen1 zu der ihm die ,geschicklichkeit oder die intellektuelle ,fhigkeit mangelt1 es knnen ferner zu keinem ,berufe#dd und zu keiner ,arbeit mehr ,arbeiter zugelassen werden1 als die festgesetzte ,produktion erheischt und die wissenschaftlichen und knstlerischen ,berufe mssen von materieller ,arbeit befreien4 ,eben darum aber kann es niemand freistehen1 sich einen wissenschaftlichen oder knstlerischen ,beruf frei zu whlen1 dazu knnen nur die als vorzglich befhigt ,erkannten zugelassen werden1 weil das das ,interesse des ,volkes gebieterisch fordert4 #dd ,unter ,beruf verstehe ich jene ,arbeit1 die der ,staat als ,entgelt fr die ,versorgung annimmt4 ,die achtstndige ,arbeit gilt fr die ,durchschnittsarbeit2 fr ,arbeiten1 welche groe ,anstrengung erfordern oder sonst eine hhere ,belastung der ,arbeiter herbeifhren1 werden andere ,normen angenommen werden4 ,nach ,magabe der ,volksbeschlsse wird der ,normalarbeitstag entweder unvernderlich festgehalten1 oder nur fr den ,jahresdurchschnitt angenommen1 so da eine ,mehrleistung in der einen ,jahreszeit durch eine ,herabsetzung in den anderen ,monaten wettgemacht wird4 ,auer dem ,normalarbeitstage wird auch eine ,normalzahl der ,arbeitstage fr das ,jahr festgesetzt werden1 wahrscheinlich #cjj ,arbeitstage im ,jahre4 ,die landwirtschaftlichen ,arbeiten werden eine genaue ,feststellung der geleisteten ,arbeitsstunden erschweren4 b7 ,sonntage1 ,feiertage1 ,ferien4 ,es ist hchst wahrscheinlich1 da man die ,sonntagsruhe aufrechterhalten wird4 ,nur aus berwiegenden wirtschaftlichen ,grnden wird man manche ,industrien kontinuierlich betreiben und demnach die ,sonntagsruhe versagen4 ,dann sind zwei ,auswege mglich1 man kann nach ,einstellung einer berzahl von einem ,sechstel der erforderlichen ,arbeiter je ein ,siebentel der ,arbeiterschaft ruhen lassen1 und zwar an jedem ,tage in der ,woche1 oder man kann irgend eine ,entschdigung fr die ,mehrarbeit bewilligen4 ,eine solche ,entschdigung wre die ,herabsetzung des ,normalarbeitstages von acht ,stunden auf #f ,stunden #ej ,minuten1 oder lngere ,ferien1 das wren #fe ,ferialtage nach beendeten #cjj ,arbeitstagen1 oder sonst irgend ein ,benefizium4 ,es wird dabei immer in irgend einer ,form darauf hinausgehen1 ,ersatzarbeiter einzustellen4 ,allein man wird nicht blo die ,ausgleichung der mehr verwendeten ,arbeitszeit zu bewilligen haben1 eine ,verlegung der ,ruhe auf einen anderen ,tag1 als den ,sonntag1 den echtesten ,freudentag1 den jeder mit den andern feiern mchte1 oder lngere ,ferien nach lngerer ,arbeit1 werden niemals als ein quivalent gelten knnen4 ,man knnte noch einen ,ausweg finden und in solchen ,industrien eine frhere dauernde ,arbeitsbefreiung gegen dem gewhren1 da der ,befreite sich verpflichtet1 sich zur ,sonntagsarbeit einstellen zu lassen4 ,da auer den ,sonntagen auch gewisse ,feiertage gehalten werden1 ist sehr wahrscheinlich1 aber es wre doch zweckmiger1 diese ,feiertage auf einen ,sonntag zu verlegen1 da die ,aufeinanderfolge von sechs ,arbeitstagen und einem ,ruhetage sehr zweckmig scheint und eine neuerliche ,unterbrechung der ,arbeit durch einen ,feiertag eher langweilig ist4 ,nimmt man nun #cjj ,arbeitstage im ,jahre1 so ergibt das nach ,abrechnung von #eb ,sonntagen noch #ac oder #ad freie ,tage und es erscheint zweckmig1 dieselben mit #b oder #c sich daran schlieenden ,sonntagen zu einer ,ferialzeit zusammenzulegen1 welche dem ,arbeiter ,gelegenheit gibt1 den ,arbeitsort zu verlassen und sich in der ,welt umzusehen4 ,fr diese ,zeit wird dann eine ,reisebewilligung erteilt und der ,urlaub fllt nicht auf eine bestimmte ,zeit1 sondern er wird das ganze ,jahr ber auf die ,arbeitspflichtigen aufgeteilt1 wobei den ,tchtigeren und lteren die ,wahl der ,zeit einzurumen ist4 ,fr manche ,berufe wird man von diesen ,grundstzen abweichen4 ,der ,verwaltungsbeamte1 der ohnehin ein ,recht auf frhere ,arbeitsbefreiung hat und dessen ,dienst sonst verhltnismig leicht ist1 wird weder auf ,sonntagsruhe noch auf ,urlaub ,anspruch haben1 weil er keinen ,ersatzmann stellen kann und eine ununterbrochene ,amtsfhrung zweckmig scheint4 ,fraglich wre nur1 ob er die ,fhrung der ,geschfte auf ganz kurze ,zeit dem vom ,volke bestellten ,kontrollbeamten oder dem ,arzte oder einem ,lehrer berlassen knnte4 ,dagegen wieder werden die ,lehrer vielleicht auf lngere ,ferien als solche von #ae ,tagen ,anspruch machen1 wogegen man von ihnen unter dem ,jahre anstrengenderen ,dienst fordern wird4 c7 ,arbeitsbefreiung4 ,die ,befreiung von geregelter1 erzwungener ,arbeit kann1 wie in ,i1 ,alinea3 ,von der staatlichen erwhnt wurde1 bestimmten ,familien verfassungsgem eingerumt werden4 ,auerdem wird sie von einem gewissen ,alter an jedem1 ohne ,rcksicht auf eine ,altersgrenze aber solchen eingerumt1 welche ein groes ,verdienst fr den ,staat erworben haben oder welchen man nach ,magabe ihrer erwiesenen ,begabung und ,schaffenslust1 ,gelegenheit zum schpferischen ,arbeiten geben will4 ,letztere ,arbeitsbefreiung wird widerruflich sein4 ,das ,normalalter fr die ,arbeitsbefreiung wird das zurckgelegte #fe4 ,lebensjahr sein1 es kann aber nach dem ,berufe erheblich herabgesetzt werden1 so fr ,verwaltungsbeamte und ,lehrer auf #ee ,jahre1 fr rzte1 wenn sich die ,annahme bewhren sollte1 da der ,arzt kein hohes ,alter erreicht1 auf #de ,jahre usw4 ,es mag die ,frage aufgeworfen werden1 ob es ohne ,schaden fr die ,produktion mglich sein wird1 das #fe4 ,lebensjahr als ,maximalgrenze fr die geregelte ,arbeit festzusetzen1 denn der ,statistik zufolge gbe das #de ,arbeitsbefreite fr eine ,gemeinde von #ajjj ,kpfen1 whrend heute an ,ausgedingleuten1 ,rentnern und ,hausbesitzern1 ,pensionisten1 ,pfrndnern und ,almosenempfngern nur #bc1e ,kpfe auf tausend gezhlt werden4 ,allein es ist offenbar1 da in einer ,kchenwirtschaft fr #ajjj ,personen es gar nicht empfindlich ist1 ob #bc1e oder #de ,mitesser mithalten und die anderen ,bedrfnisse fallen nicht sehr in die ,waagschale1 wenn ,wohnungen genug vorhanden sind4 ,da der ,arbeitstag fr manche ,berufe1 wie insbesondere fr die ,bergarbeit1 unter #h ,stunden herabgesetzt werden kann1 ist evident1 aber es ist davon hier nicht weiter die ,rede1 weil die ,verminderung der ,arbeitszeit zu jenen ,benefizien gehrt1 von welchen in ,,viii1 #i1 m1 gesprochen wird4 ,wenn auch ,kinder und junge ,leute unter #ah ,jahren von der geregelten ,arbeit befreit sein sollen1 so wird man ihnen doch1 wie in ,,vii1 #e1 bemerkt wurde1 aus erziehlichen ,grnden eine mige ,arbeit auferlegen4 d7 ,arbeitszuweisung4 ,bei der ,arbeitszuweisung wird man in jedem ,berufe auf ,geschlecht und ,alter ,rcksicht nehmen4 ,eine ganze ,reihe von ,arbeiten leichterer ,art1 wie ,hauswirtschaft1 ,erziehung1 ,krankenpflege1 ,gartenarbeit1 ,milchwirtschaft und gewisse landwirtschaftliche ,arbeiten wird man den ,frauen vorbehalten4 ,zum grten ,teil ist das auch heute schon durchgefhrt4 ,man wird nicht leicht ein ,bauernmdchen die ,sense schwingen sehen1 wohl aber gehen die ,mdchen neben den ,mhern her und breiten das geschnittene ,gras aus4 ,im ,lehrberufe und als rztin kann sich die begabte ,frau ebenso ntzlich machen1 wie der gleichbegabte ,mann4 ,auch in der ,industrie sind viele ,arbeiten durchaus passend fr die ,frauen1 so die ,kleiderverfertigung und die ,bedienung der ,spinn- und ,webemaschinen4 ,man soll ferner bei den ungelernten ,arbeitern auf das ,alter ,rcksicht nehmen und den lteren ,mnnern und ,frauen das ,lstige und ,beschwerliche ersparen und es den ,jngeren aufladen4 ,bei der ,zuweisung der verschiedenen ,arbeiten wird man zwei ,gattungen von ,arbeiten unterscheiden4 ,die meisten ,arbeiten sind von der ,art1 da sie niemand ablehnen1 der ,staat sie niemand verwehren kann4 ,das sind die landwirtschaftlichen1 die hauswirtschaftlichen ,arbeiten und die einfacheren gewerblichen ,arbeiten4 ,dagegen gibt es ,arbeiten1 welche eine grere ,belastung der ,arbeiter mit sich bringen und solche1 welche grere ,vorstudien oder besondere ,talente voraussetzen4 ,zu ersteren1 so zur ,bergarbeit1 darf niemand gezwungen werden1 zu letzteren wird niemand zugelassen1 der nicht die ,bedingungen erfllt1 welche der ,staat daran knpft und unter ,personen1 die qualifiziert sind1 wird jener bestellt1 welcher als tchtiger erkannt wird4 ,bei der ,berufswahl wird auch das ,gutachten der rzte eingeholt4 ,es gibt junge ,leute1 die sich nicht fr den ,tischlerberuf eignen1 weil sie zur ,tuberkulose hinneigen4 ,solche werden diesem ,berufe nicht zugewiesen und1 wenn ihnen das ,gutachten mitgeteilt wird1 werden sie sicher einverstanden sein1 einen ,beruf zu meiden1 der ihnen grere ,gefahr bringt4 ,es ist bekannt1 da die ,arbeiten in ,zndhlzchenfabriken ungefhrlich sind1 wenn gewisse ,phosphorarten verwendet werden4 ,wegen der erbrmlichen sozialen ,zustnde in sterreich war es bisher nicht mglich1 das ,verbot durchzusetzen1 anderen ,phosphor zu verwenden4 ,im allgemeinen wird jeder fr den landwirtschaftlichen oder hauswirtschaftlichen und irgend einen gewerblichen ,beruf ausgebildet1 weil die ,landwirtschaft im ,sommer viele ,arbeitskrfte1 im ,winter aber wenig ,arbeitskrfte erheischt4 ,so wird dann jeder landwirtschaftliche ,arbeiter im ,winter in irgend einer ,industrie beschftigt werden4 ,es gibt keine ,gewerbe1 in welchem nicht ein ,drittel der ,arbeiten von ungelernten ,personen verrichtet werden kann4 ,bei den schwierigeren ,arbeiten sind die ,abstufungen sehr gro4 ,vom ,mechaniker geringster ,art bis zum ,monteur oder zum ,verfertiger optischer ,apparate ist ein weiter ,weg4 ,darum wird im ,gewerbe auch ein ,vorwrtskommen erffnet werden fr jene1 die sich zu den feinsten ,arbeiten qualifizieren4 ,fr die hheren ,berufe werden die ,begabtesten in der ,schule ermittelt werden4 ,der ,pdagoge und die ,lehrer werden alle ,talentierten schon in der ,schule ermuntern1 sich durch hervorragende ,leistungen auszuzeichnen und eine solche ,bettigung wird der einzige ,weg zum ,verwaltungs-1 ,lehr- oder ,sanittsdienst sein4 ,doch soll die hhere ,schulbildung nicht der einzige ,weg sein1 um zu hohen ,ehren und glnzender ,stellung zu gelangen4 ,auch aus den ,arbeiterkreisen werden ,forscher1 ,knstler und ,erfinder hervorgehen1 welche niemals eine hhere ,schule absolviert haben4 ,dagegen soll ,geburt niemals einen ,anspruch auf hhere ,stellen gewhren und die ,glieder der monarchischen und adeligen ,familien sollen von allen ,stellen im ,staatsdienst ausgeschlossen sein1 wenn sie nicht auf ihre erbliche ,stellung fr sich und ihre ,nachkommen verzichten4 ,auch soll jedem ,hochbegabten gestattet werden1 die ,hochschule nachzuholen1 wenn seine ,begabung erst nach seiner ,einstellung in den landwirtschaftlichen oder gewerblichen ,beruf erkannt wird4 ,der oberste ,verteilungsgrundsatz soll sein1 da jedem in seinem ,berufe die ,mglichkeit geboten werden soll1 das hchste ,alter zu erreichen1 das ihm nach seiner ,konstitution zu erreichen mglich ist4 ,darum mu bei der ,arbeitsverteilung dahin gewirkt werden1 da kein ,beruf berlastet wird und wenn in einem ,berufe eine grere ,sterblichkeit konstant beobachtet wird1 sollen solche ,erleichterungen im ,dienste und solche ,vermehrung der ,gensse gestattet werden1 da ein ,ausgleich erzielt wird4 ,selbstverstndlich hat die ,verwaltung die grten ,anstrengungen zu machen1 alle ,schdlichkeiten der ,berufe zu bekmpfen4 ,es wurde oben bemerkt1 da es ,berufe gibt1 zu welchen niemand gezwungen werden kann1 wie zum ,bergbau4 ,findet sich nun niemand zu einem solche ,berufe1 so wird es in der ,regel ,sache der ,staatsverwaltung sein1 einem solchen ,berufe solche ,begnstigungen zuzuwenden1 da sich ,bewerber melden4 ,in der ,regel werden diese ,begnstigungen in einer ,verkrzung der ,arbeitszeit bestehen4 ,hat nun jemand sich zu einem solche ,berufe bereit erklrt1 so entsteht ein ,vertragsverhltnis1 welches nicht willkrlich gestrt werden kann4 ,doch wre das nicht der einzige ,weg1 um die ,erzeugung der ,gter sicherzustellen1 welche in solchen ,berufen erzeugt werden4 ,man knnte ,auslnder dingen1 welchen man das ,staatsbrgerrecht nicht erteilt und welche nur auf ,naturalverpflegung und kleinen ,lohn ,anspruch haben und man knnte solche ,gter auch vom ,auslande im ,handel erwerben1 oder die ,bergwerke gegen einen in ,produkten zu entrichtenden ,pachtschilling an ,auslnder verpachten1 was aber schwer ausfhrbar wre4 ,endlich verweise ich auf ,,vii1 #b1 ,alinea3 ,noch wichtiger wre4 ,ob einem ,arbeiter die ,zeit der ,krankheit in die ,arbeitszeit eingerechnet wird1 hngt davon ab1 ob ihm ein ,verschulden an seiner ,krankheit nachgewiesen werden kann oder nicht4 ,im ,falle der ,einstellung einer ,produktion1 sei der ,anla welcher immer1 hat der ,staat fr andere ,arbeit zu sorgen4 ,insofern ein ,ersatz nicht sofort mglich ist1 wird man die unbeschftigten ,arbeiter beurlauben und ihnen diesen ,urlaub spter anrechnen4 ,sie werden dann in verwandten ,berufen beschftigt1 z4 ,b4 ,metallarbeiter in einem anderen ,produktionszweige der ,metallindustrie1 und bei den sich so ergebenden ,verschiebungen knnen ,arbeitskrfte der geringsten ,art aus der gewerblichen ,produktion in die landwirtschaftliche ,produktion versetzt werden4 ,so trgt der ,staat die ,gefahr der ,arbeitslosigkeit allein4 ,strike1 nmlich vllige ,arbeitsverweigerung1 werden nicht geduldet1 die ,arbeit ist ,pflicht1 und wer nicht aus dem ,kollektivverbande ausscheiden will1 ,i1 ,alinea3 ,die ,rechtsgrundstze fr die kommende ,zeit1 wird zur ,arbeit gezwungen4 ,remonstrationen ber unverhltnismige ,belastung in einem ,produktionszweige mssen auf das gewissenhafteste geprft und gerechten ,beschwerden abgeholfen werden4 ,inwiefern die ,arbeit in einem bestimmten ,berufe verweigert werden kann1 bestimmen die ,gesetze4 ,wer sich zu beschwerlichen ,berufen bedingungsweise verstanden hat1 wird wenigstens auf eine bestimmte ,zeit gebunden sein und nicht ganz willkrlich ausstehen drfen4 #b4 ,die ,verteilung der ,gter4 ,hier ist nicht nur von ,sachgtern die ,rede1 sondern auch vom ,genusse der persnlichen ,dienstleistungen4 ,ich verstehe hier unter persnlichen ,dienstleistungen jede ,arbeit1 welche nicht auf ,erzeugung oder ,wiederherstellung von ,sachen gerichtet ist4 ,auch fr die ,verteilung der ,gter ist der allgemeine ,grundsatz magebend1 da jedem in seinem ,berufe die ,mglichkeit geboten werde1 das hchste ,alter zu erreichen1 das ihm nach seiner ,konstitution zu erreichen mglich ist4 ,wenn nun hierzu irgend ein ,aufwand von ,sachen erforderlich ist1 mu er gemacht werden4 ,insbesondere mu die ,nahrung darauf berechnet sein1 dem ,krper einen vollkommenen ,ersatz fr die in der ,arbeit eingesetzten ,krfte zu bieten4 ,nach diesem ,grundsatze knnte etwa der ,bauer mehr ,fett1 der geistige ,arbeiter mehr ,fleischnahrung oder ,stimulantien beanspruchen4 ,es ist bereits wiederholt bemerkt worden1 da es volkswirtschaftlich begrndet ist1 einen ,teil des jhrlichen ,volkseinkommens zur ,entlohnung grerer und hherer ,verdienste1 besonders in wissenschaftlichen und knstlerischen ,berufen auszuscheiden4 ,es wird sich da einerseits um bestimmte ,arten von ,gtern1 andererseits um einen prozentuell hheren ,anteil an den fr die allgemeine ,verteilung bestimmten ,gtern handeln4 ,alle brigen ,gter sollen gleichmig1 nach ,kpfen1 verteilt werden1 aber mit ,rcksicht auf ,alter1 ,geschlecht und im ,berufe gelegene ,bedrfnisse und auf ,klima4 ,gewisse ,gebrauchsgegenstnde1 wie wissenschaftliche ,apparate und musikalische ,instrumente1 werden zunchst zur ,ausrstung der ,personen1 die davon berufsmig ,gebrauch machen mssen1 also im staatlichen ,organismus angestellter ,forscher1 ,knstler und ,musiker1 dann nach ,verhltnis des ,interesses der ,bevlkerung fr ,kunst und ,wissenschaft in den einzelnen ,bezirken verteilt4 ,die ,bedeutung der berufsmigen ,forscher und ,knstler wird darber entscheiden1 wem die kostbarsten ,instrumente1 z4 ,b4 alte berhmte ,geigen1 zum ,gebrauche berlassen werden1 und ebenso wird die ,verwaltung#de seltene ,apparate und ,instrumente nur jenen zum ,gebrauche berlassen1 welchen eine ntzliche ,verwendung zugetraut werden kann4 ,dabei wird man auf die ,gutachten der staatlich anerkannten ,vereine und der ,fachunterrichtspersonen ,rcksicht nehmen1 und wenn man sich getuscht hat1 die ,instrumente anderen berlassen4 #de ,da es seltene ,instrumente gibt1 die nicht in so groen ,mengen erzeugt werden1 da sie in jeder ,gemeinde zur ,verteilung gelangen knnen1 wird deren ,zuweisung den ,bezirks- oder ,kreisbeamten zu berlassen sein4 ,auf die ,minimalversorgung hat auch der ,arbeitsunfhige ,anspruch4 ,,xii4 ,die ,beziehungen des ,kollektivstaates zum ,auslande4 ,diese ,beziehungen werden hier nur insofern nher untersucht1 als es sich um ,auslandsstaaten handelt1 welche noch die ,geldwirtschaft aufrecht erhalten2 denn der erste ,staat1 der sich kollektivistisch organisiert1 hat es nur mit solchen ,staaten zu tun4 ,bilden sich nach und nach auch andre ,kollektivstaaten1 so werden sie internationale ,vereinbarungen treffen1 welche den ,reiseverkehr1 den ,austausch von ,gtern und die ,auswanderung1 vielleicht auch ,versicherung gegen ,miwachs betreffen4 ,dieser ,abschnitt behandelt den ,gtertausch mit ,auslandsstaaten der heutigen ,gesellschaftsordnung1 den ,reiseverkehr1 die ,aus- und ,einwanderung und die territoriale ,integritt4 #a4 ,der ,gteraustausch mit auslndischen ,staaten4 ,da der ,kollektivstaat ,alleineigentmer aller ,gter im ,staate ist1 kann er den ,nachbarstaaten gegenber wie eine auslndische ,privatperson angesehen werden4 ,nur er kann sterreichische ,gter an das ,ausland verkaufen und1 von einigen ,ausnahmen1 die unten erwhnt werden1 abgesehen1 nur fr ihn knnen im ,auslande ,gter erworben werden4 ,obwohl er selbst im ,inlande keine ,geldwirtschaft kennt1 kann er aus geldwirtschaftlichen ,staaten nur gegen ,zahlung ,gter erwerben1 und darum kann er nach solchen ,staaten auch nur gegen ,zahlung ,gter berlassen4 ,er kann sich hierbei irgend einer auslndischen ,whrung bedienen1 und er wird keine heimatliche ,whrung einfhren4 ,wrde er von jedem ,staate nur so viel ,gter erwerben1 als er dem ,werte nach dahin verkauft1 so wrden die ,forderungen1 die er in dieser ,whrung erwirbt1 zur ,berichtigung seiner ,schuld an die ,brger dieses ,staates gerade hinreichen4 ,allein es ist nicht mglich1 den ,gterverkehr mit auslndischen ,staaten so einzurichten1 da sich ,schuld und ,forderung in jedem ,lande ausgleichen4 ,die ,handelsbilanz wird in der ,regel einem ,staate gegenber aktiv1 einem anderen ,staate gegenber passiv sein4 ,das bedingt dann auch1 da seine ,forderungen und ,schulden aus dem ,gterverkehr in den verschiedensten ,whrungen kontrahiert werden4 ,allein das macht es nur notwendig1 da die erworbenen ,valuten1 soweit es zum ,ausgleich notwendig ist1 verwertet werden4 ,dabei wird der ,staat ein ,jahr etwas gewinnen1 das andere vielleicht etwas verlieren1 was aber von keinem ,belange ist4 ,die ,verwaltung wird hierbei wahrscheinlich im ,vorteil sein1 weil bei dem berblicke ber so ungeheure ,mengen von ,transaktionen ein ,urteil gewonnen wird1 das ein kleiner ,hndler nie erwirbt4 ,die ,frage1 welche ,art von ,gtern verkauft und erworben werden drfen1 ist ,gegenstand der ,volksbeschlsse4 ,dabei wird man nicht so engherzig vorgehen1 da man mit ganz offenen ,karten spielte und das ,ausland genau wte1 was der ,kollektivstaat kaufen und verkaufen mu4 ,man wird aber den auslndischen ,geschftsleuten gegenber im ,vorteil sein1 weil der ,kollektivstaat die strkste ,hand ist4 ,der ,kollektivstaat wird niemals ein ,zollgesetz erlassen1 weil er damit nur sich selbst besteuern wrde und die ,einfuhrserschwernis der ,zlle dadurch aufgewogen wird1 da nur er als ,kufer fr sein ,staatsgebiet auftreten kann1 also keine ,einfuhr denkbar ist1 welche ihm nicht bequem wre4 ,ob der ,kollektivstaat den internationalen ,kauf und ,verkauf durch ,agenten oder ,staatsbeamte besorgen lt1 ist eine ,frage1 die wohl hier nicht zur ,entscheidung zu bringen ist4 ,wenn ,kunstgegenstnde des freien1 nicht berufsmigen ,schaffens1 ,,viii1 #e1 oder den ,schriftstellern zugestandene ,freiexemplare auf ,verlangen der ,schpfer und ,schriftsteller und mit ,einwilligung der ,staatsverwaltung geschenkweise ins ,ausland gehen1 so soll die ,einwilligung der ,staatsverwaltung auf diesen ,gegenstnden ersichtlich gemacht werden4 #b4 ,der ,reiseverkehr mit dem ,auslande4 ,mit dem ,reiseverkehr wird es ebenso gehalten1 wie mit dem ,gtertausch4 ,der ,auslnder1 der in sterreich reist1 mu dafr in der ,whrung seiner ,heimat zahlen1 und so erwirbt der ,staat die ,mittel1 um die ,reisen seiner ,brger im ,auslande zu bestreiten4 ,fr die ,fremden gelten folgende ,rcksichten4 ,der ,staat hat sich dagegen sicherzustellen1 da die im ,inlande reisenden ,auslnder keine ansteckenden ,krankheiten einschleppen und sonst keinen ,schaden anrichten4 ,praktisch wre es durchaus tunlich1 alle ,fremden an der ,grenze einer genauen rztlichen ,untersuchung zu unterwerfen4 ,allein ,fremden von einigem ,ansehen gegenber wird man davon absehen1 um den ,reiseverkehr nicht zu erschweren4 ,arbeiter und andere ,personen1 welche minder anspruchsvoll sind1 mgen wohl einer rztlichen ,untersuchung unterzogen werden4 ,fremde1 die keine volle ,sicherheit in dieser ,hinsicht gewhren1 werden in den ,orten ihres ,aufenthaltes so behandelt werden1 da die ,gefahr der bertragung einer ,krankheit abgewendet wird4 ,es knnte auch ein ,gesetz erlassen und in allen ,auslandsstaaten verlautbart werden1 da ,reisende1 die sich einer ansteckenden ,krankheit bewut sind und eine ,ansteckung im ,inlande verschulden1 einer strengen ,bestrafung unterzogen werden4 ,es wird genau vorgeschrieben werden1 auf welche ,art die ,auslnder1 welche im ,kollektivstaate reisen1 sich zu legitimieren haben1 und man wird wahrscheinlich ,legitimationskarten fordern1 welche die ,photographie des ,reisenden enthalten1 und dasselbe wird von seiner ,begleitung gelten4 ,man wrde vielleicht gut tun1 ,fremde1 welche im ,inlande reisen1 an der ,grenze zu verhalten1 ihre ,barschaft und ,kostbarkeiten zu deponieren4 ,doch scheint es1 da die ,furcht vor dem auslndischen ,gelde nicht begrndet wre und da die ,kontrolle ber die ,gter des ,kollektivbesitzes jede unredliche ,veruerung unmglich machte4 ,auch eine ,bestechung wird man aus diesem ,grunde nicht zu frchten haben1 und es ist zu bedenken1 da die ,ausnahmslosigkeit des ,staatseigentumes das ,recht geben wrde1 das ,geld1 das man im ,besitze eines ,inlnders findet1 zu konfiszieren4 ,fr den ,reiseverkehr im ,inlande knnte man ,kategorien einfhren4 ,die geringste ,kategorie wre fr ,fugnger1 welche nur in ,urgemeinden oder ,bezirksvororten ,unterkunft nehmen1 und die ,kreisstdte1 ,provinzstdte und die ,reichshauptstadt nicht betreten wrden4 ,sie htten auf alles ,anspruch1 was die ,masse der inlndischen ,bevlkerung zu genieen befugt ist4 ,da diese aber durch ,arbeit dafr bezahlt hat1 mu der ,auslnder fr ,unterkunft und ,verpflegung in ,geld bezahlen4 ,die ,schuld wrde1 da es sich um ,kategorien handelt1 durch eine nach ,tagen berechnete ,summe berichtigt werden4 ,eine nchste ,kategorie wrde die ,bentzung der ,eisenbahn und ,dampfschiffe und den ,aufenthalt in ,kreisstdten mit dem ,anspruche auf den ,besuch von ,theatern und ,konzerten gewhren und gleichfalls nach ,tagen berechnet werden4 ,natrlich schlsse das ,recht der hheren ,kategorie auch alles in sich1 was mit der niederen ,kategorie verbunden ist4 ,so lieen sich noch etwa zwei oder drei hhere ,kategorien schaffen4 ,indessen scheint es1 da man fr besonders anspruchsvolle ,fremde1 die auf groem ,fue zu reisen gewhnt sind1 einen anderen ,weg als den der ,pauschalierung der ,reisekosten whlen knnte1 und da man ihnen die ,mglichkeit erffnen sollte1 la carte zu speisen1 ,kunstgegenstnde zu kaufen und nach allem nach ,belieben zu verlangen1 in welchem ,falle die ,preise bestimmt werden mten4 ,ob nun die ,rechnung in ,barem an bestimmte ,personen1 z4 ,b4 den ,verwaltungsbeamten1 oder durch ,anweisungen auf das ,depot1 wovon oben die ,rede war1 berichtigt werden soll1 wre zu prfen4 ,selbstverstndlich wrden ,fremde unter ,umstnden auch als ,gste zu empfangen sein4 ,wenn ein wissenschaftlicher ,kongre im ,kollektivstaat abgehalten wird1 werden die ,teilnehmer von der ,grenze an als ,gste des ,staatsoberhauptes1 also des ,staates reisen4 ,die durch die ,reisen der ,auslnder im ,inlande erworbenen ,mittel werden in der ,regel wieder dazu verwendet1 um sterreicher im ,auslande reisen zu lassen4 ,cook hat uns bereits darber belehrt1 da es auch eine ,unternehmung fr ,reisen gibt4 ,der ,staat wrde die meisten ,reisen der ,inlnder im ,auslande als ,unternehmer in ,regie nehmen4 ,es knnen solche ,reisen in den verschiedensten ,formen als ,belohnung1 zur ,belehrung und zu ,unterrichtszwecken ermglicht werden1 und dabei wird der ,staat als ,unternehmer auftreten4 ,personen von hchstem ,range1 ,akademikern1 ,ministern1 ,hochschulprofessoren1 wird1 wenn sie im ,auslande reisen1 eine ,summe ,geldes angewiesen1 nur mit der ,einschrnkung1 da das nicht ,verwendete wieder zurckerstattet wird1 und da die ,verwendung nur fr ,reisezwecke erfolgen drfe4 ,man wird fr inlndische ,studierende in mehreren groen ,stdten des ,auslandes ,konvikte einrichten1 wo sie volle ,verpflegung erhalten4 ,so in ,rom fr ,maler und ,bildhauer1 in ,berlin1 ,paris1 ,london fr rzte und ,naturforscher usw41 und ebenso kann man im ,inlande fr auswrtige ,studierende ,pensionen einrichten4 ,es wre wohl mglich1 da man eine ,erziehungs- und ,unterrichtsindustrie fr ,auslnder betriebe4 ,was nun die jeweiligen ,kassenvorrte anbelangt1 so wrden vielleicht ,kassen im ,inlande eingerichtet werden1 und zwar an den ,einbruchstationen4 ,die ,zahl dieser ,kassen wrde eine kleine sein4 ,auerdem wrde man sich der auslndischen ,banken bedienen1 die das ,inkasso halten und ,anweisungen honorieren wrden4 ,man knnte auch fr diese ,geldgebung eine ffentliche ,rechnungslegung in nachstehender ,form einfhren4 ,die ,einnahmen der ,einbruchstationen wrden fr jeden ,tag in einer ,liste im ,reichsblatt verffentlicht und dann gleichfalls getrennt nach den ,kassaorten die ,rckzahlungen und die ,abfhrung an die ,staatszentralkasse tabellarisch verzeichnet4 #c4 ,die ,aus- und ,einwanderung4 ,der ,kollektivstaat wrde eine berseeische ,kolonie zu erwerben trachten1 welche er speziell fr seine ,zwecke einrichten1 worin aber ,individualwirtschaft betrieben wrde4 ,diese ,kolonie wrde besonders dazu dienen1 ,inlnder strafweise zu verbannen1 so1 wenn sie die ,propagationsgesetze1 ,,vii1 #a1 ,alinea3 ,zu den gesetzlichen ,folgen1 nicht beobachten4 ,auch soll solchen1 die sich dem ,kollektivzwang nicht unterwerfen wollen1 aber das ,leben in der ,kolonie der ,auswanderung vorziehen wrden1 die ,mglichkeit erffnet werden1 in die ,kolonie zu bersiedeln4 ,wollen sie sich ,altersversicherung vorbehalten1 so mten sie eine ,prmie bezahlen1 weil sie in der ,kolonie nur fr eigene ,rechnung arbeiten4 ,inlndern soll die ,auswanderung freigestellt werden1 nur vielleicht mit der ,beschrnkung der vorherigen ,erreichung eines bestimmten ,alters1 wenn man annhme1 da mit dem dreiigsten oder fnfunddreiigsten ,jahre die ,erziehungsschuld abgetragen ist4 ,in sehr vorgeschrittenem ,alter knnte auch eine ,auswanderungsprmie bezahlt werden1 weil die ,auswanderung eine ,verzichtleistung auf ,altersversicherung in sich schliet4 ,fr die ,einwanderung von ,auslndern sind gesetzliche ,bestimmungen aufzustellen4 ,es werden gewisse krperliche und psychische ,eigenschaften zur ,bedingung gemacht4 ,ob ein ,einkauf stattfinden msse1 wird auch zu bestimmen sein4 ,ob man gestatten soll1 da jemand zugleich ,kollektivbrger im ,inlande und ,besitzer eines ,vermgens in einem auswrtigen ,staate sei1 ein ,fall1 der bei ,erfindern und groen ,knstlern und ,schriftstellern sehr wohl vorkommen knnte1 denn wenn jemand ein epochemachendes ,werk im ,auslande auflegt1 knnen ihm wohl recht groe ,summen im ,auslande zufallen1 ist zwar zu erwgen1 allein eine engherzige ,entscheidung wre zu verwerfen4 ,nur wenn zu befrchten wre1 da ein ,inlnder eine solche im ,auslande erworbene wirtschaftliche ,macht dazu mibrauchen knnte1 die ,kollektivordnung zu untergraben1 mte man sich dagegen schtzen4 ,es wre ein schlechtes ,zeugnis fr den ,kollektivismus1 wenn so etwas mglich wre4 ,wollte man die ,grundstze ber das ,staatseigentum und das staatliche ,obereigentum an den zu freiem ,schaffen berlassenen ,konsumtibilien auf das strengste anwenden1 so knnte man allerdings verlangen1 da alles1 was mit solchen ,stoffen produziert wurde1 dem ,staate verbliebe1 ja1 man knnte ein ,manuskript1 das auf ,papier des ,kollektivstaates geschrieben ist1 wenn ein ,kollektivbrger es im ,auslande verwerten wollte1 als veruntreut vindizieren1 aber das wre eine engherzige ,tiftelei und wrde einer ,sklaverei sehr hnlich sehen4 ,der ,sklave erwirbt immer fr seinen ,herrn4 ,doch knnte man den ,grundsatz einprgen1 da der ,brger alles1 was er schafft1 seinem ,vaterlande berlassen und da1 wer damit nicht einverstanden ist1 vorher auswandern solle1 ehe er fr seine ,person erwirbt4 ,denken wir1 ein ,inlnder sendet ,aufstze an auswrtige ,zeitschriften1 fr welche ihm ein ,honorar zugesendet wird1 ein ,inlnder beteiligt sich an einer auslndischen ,konkurrenz fr ,monumentalbauten1 fr ,eisenbahnprojekte1 fr die ,einrichtung einer ,fabrik und er wrde mit einem ,preise bedacht oder ein ,inlnder nhme1 was whrend der arbeitspflichtigen ,zeit die ,beurlaubung voraussetzen wrde1 eine auswrtige ,professur oder ein ,engagement fr eine ,konzerttournee an1 er schaffe im ,auslande ,meisterwerke der ,malerei oder ,skulptur2 sollte er den ,lohn nicht fr sich behalten8 ,allerdings kann man sagen1 das ,vaterland hat dich ausgebildet1 dir die ,mittel gegeben1 ,knstler zu werden1 du bist ein ,teil des ,ganzen4 ,aber das drfte doch nur als sittliche ,erwgung1 als ,dankbarkeit und als ,patriotismus in ,betracht kommen4 ,vielleicht knnte man fordern1 da der ,erwerbsschtige zwar den ,lohn1 der in barem erworben wird1 dem ,kollektivstaate berlasse1 aber sich ein quivalent in ,genssen bedinge4 ,doch man wird immer zu frchten haben1 da ein ,inlnder von diesen ,grundstzen abweicht und sich insgeheim direkt mit dem ,auslande abfindet1 wenngleich er nichts1 weder ,kunstwerke noch ,manuskripte1 anders1 als durch ,vermittlung der staatlichen ,verkehrsanstalten1 ins ,ausland senden kann4 ,jedenfalls ist der ,besitz von ,geld1 wenn damit kein ,mibrauch gemacht wird1 und die ,verwertung der in freiem ,schaffen hervorgebrachten ,werte fr egoistische ,zwecke vielleicht als ,schmutzerei zu betrachten1 aber doch nicht als ,rechtsverletzung4 ,etwas anderes wre1 wenn man mit dem ,gelde ,mibrauch machte1 jemand zur diebischen ,veruerung von ,staatsgut verleitete oder das ,geld sonst zu einer ,bestechung verwendete4 ,dann wrde allerdings ein ,verbrechen begangen1 das ,strafe und ,konfiskation rechtfertigen wrde1 wie auch wenn sich jemand des ,zeitdiebstahls schuldig machte1 um frs ,ausland zu arbeiten4 ,da aber die ,summe der dadurch veranlaten ,beschdigungen des ,staates auch nur im ,entferntesten jene ,vorteile aufwiegen knnte1 die der ,kollektivismus im ,gefolge htte1 ist doch undenkbar4 ,und darum kann man niemals behaupten1 solche ,schwierigkeiten bewiesen1 da ein ,staat nicht allein zum ,kollektivismus bergehen knne1 oder er msse sich vom ,auslande abschlieen4 ,will man vernnftig mahalten1 so wird man vor ,manchem ein ,auge zumachen4 ,wrde man aber solche ,egoisten ins ,ausland verbannen1 so wrde das wahrscheinlich als schwere ,strafe empfunden1 denn das wrde ,trennung von vielen ,freunden und ,verwandten und von so viel ,schnem und ,herrlichem bedeuten und einem solchen ,ausgeschlossenen wrde man auch das ,reisen im ,inlande verwehren1 wenn er auch dafr bezahlen wollte4 ,es ist brigens zu erwarten1 da1 wenn der ,kollektivismus einmal in einem ,staate durchgefhrt wre1 diese ,wirtschaftsform bald auch auf die ,nachbarlnder bergreifen wrde und so werden die kleinen ,schwierigkeiten1 welche das ,nebeneinanderbestehen von ,lndern verschiedener ,gesellschaftsordnungen verursachen kann1 nicht lange whren4 ,abgesehen von der ,einwanderung und vom ,reiseverkehr der ,auslnder im ,inlande ist noch eine dritte ,beziehung zu ,auslndern ins ,auge zu fassen4 ,es knnen auch ,auslnder in ein ,arbeits- oder ,dienstverhltnis zum ,kollektivstaat treten4 ,man kann sowohl ,arbeiten der geringsten ,art ,auslndern berlassen1 als auch ,arbeitsleistungen der hchsten ,art ,auslndern bertragen4 ,handelt es sich um ,arbeiten1 die den ,aufenthalt im ,kollektivstaat nicht bedingen1 wie die ,veredlung von ,waren1 z4 ,b4 das ,bedrucken sterreichischer ,webwaren1 oder die ,ausarbeitung von ,projekten1 die ,herstellung von ,kunstwerken1 oder schriftstellerische ,arbeiten1 so wre das der ,kauf einer ,arbeit im ,auslande1 wofr vereinbarte ,zahlungen zu leisten sein werden4 ,hierbei kann es vorkommen1 da der ,kollektivstaat der auslndischen ,jurisdiktion unterworfen wird4 ,dieser hat er sich zu fgen1 wenn auch keine ,exekutionsobjekte sich im ,jurisdiktionslande befinden4 ,das wre eine ,frage des ,kredits1 den der ,kollektivstaat aufrechterhalten mu4 ,ist aber die ,arbeit im ,inlande zu leisten1 zum ,beispiele1 wenn ,auslnder eine ,erd- oder ,maurerarbeit im ,kollektivstaat bernehmen1 oder sich als ,bergleute verdingen1 oder wenn auslndische rzte im ,kollektivstaate an ein ,krankenbett gerufen werden1 wenn auslndische ,gelehrte im ,kollektivstaate eine ,kanzel annehmen1 wenn ein ,auslnder die ,leitung einer sterreichischen ,fabrik bernhme usw41 so wird man ,vertrge schlieen1 welche ,art von ,verpflegung man den ,auslndern zu gewhren hat und welche ,restzahlung sie zu beanspruchen haben4 ,fr die daraus entstehenden wechselseitigen privatrechtlichen ,ansprche knnte ein ,schiedsgericht bestellt werden1 wenn die auslndischen ,gerichte1 die ber solche privatrechtliche ,beziehungen zu urteilen htten1 als befangen angesehen wrden4 ,es ist sehr wohl mglich1 da diese ,art der ,verwendung von ,auslndern sich als sehr ntzlich erwiese1 besonders fr ,arbeiten1 welche sehr gesundheitsschdlich sind und welche sich ,inlnder zu bernehmen scheuen4 ,auch kann dadurch die auslndische ,intelligenz fr ,inlandszwecke verwertet werden4 ,doch verwickelt das die ,verhltnisse1 da auslndische ,erdarbeiter vielleicht eine polizeiliche berwachung ntig machen wrden4 ,freilich erleichterte der staatliche ,organismus diese berwachung auerordentlich4 #d4 ,politische ,beziehungen zum ,auslande und ,landesverteidigung4 ,der ,kollektivstaat wrde sich vor allem neutral erklren und die ,anerkennung dieser ,neutralitt im ,auslande anstreben4 ,er wrde nur ,vertrge wirtschaftlicher ,natur mit ,auslandsstaaten abschlieen und es wird auf eine ,bemerkung ber das ,patentwesen in ,,viii1 #h1 ,alinea3 ,da nun dem ,staate verwiesen1 welche ein solches wirtschaftliches ,interesse berhrt1 das ,gegenstand eines internationalen ,vertrages werden knnte4 ,allianzvertrge knnten mit ,auslandsstaaten nur zum ,schutze der ,reichsintegritt geschlossen werden und es wrde kaum mglich sein1 dafr auch bewaffneten ,schutz des ,kontrahenten zu versprechen4 ,man kann kaum annehmen1 da irgend ein ,allianzvertrag1 der dem ,kontrahenten das ,recht bewaffneten ,einschreitens auf inlndischem ,gebiete gewhrte1 im ,interesse eines ,kollektivstaates gelegen sein knnte4 ,noch viel weniger knnte ein solcher ,staat an eine ,offensivallianz denken4 ,ein ,interesse knnte der ,kollektivstaat haben1 seine ,waren1 die er zu exportieren wnscht1 gegen hohe ,einfuhrzlle zu schtzen1 aber da er selbst keine ,zlle hat1 auf die er im ,kompensationswege verzichten knnte1 fehlt es ihm an einem ,gegenwerte1 welcher geboten werden knnte4 ,es wird also die ,herabsetzung von ,zllen nur von dem ,interesse der ,brger des ,auslandsstaates abhngen und von dem ,gedanken eingegeben werden knnen1 den ,absatz von ,waren an den ,kollektivstaat zu erleichtern4 ,aber auch diesen ,absatz kann der ,kollektivstaat nicht vertragsmig zugestehen1 daher ,zollvertrge kaum zustande kommen werden4 ,selbstverstndlich wird ein solcher ,staat1 der nur an die ,volkswohlfahrt denkt1 sich beeilen1 ,schiedsgerichtsvertrge mit auswrtigen ,staaten abzuschlieen und auch solche ,flle nicht vorbehalten1 wo die ,nationalehre in ,betracht kommt4 ,und so werden die ,gefahren eines auswrtigen ,krieges tunlichst beschworen4 ,bezglich des ,schutzes seines ,eigentums und seiner ,vertragsrechte im ,auslande wird der ,kollektivstaat einem ,privaten gleichzuhalten sein4 ,so wenn ein ,dieb oder ein ungetreuer ,beamter ,staatseigentum ins ,ausland verschleppte4 ,ist die ,vindikation nach der ,natur der entwendeten ,sachen mglich1 so wird der ,eigentumsanspruch geltend gemacht4 ,bei vertretbaren ,sachen wird der ,kollektivstaat auf den ,schadenersatz angewiesen sein4 ,es mu noch die ,landesverteidigung besprochen werden fr den ,fall1 als trotz der ,neutralittserklrung1 und trotz der ,verzichtleistung auf politische ,ansprche im ,auslande ein ,angriff auf das ,reichsgebiet von ,seiten eines ,auslandsstaates stattfnde4 ,es ist zwar anzunehmen1 da der ,kollektivstaat die ,habsucht und den ,neid der herrschenden ,klassen in den ,nachbarstaaten weniger herausfordert1 als ein ,staatswesen1 welches nicht kollektivistisch organisiert ist1 weil sie1 um im eroberten ,gebiete nach ihrem ,sinne zu wirtschaften1 gewaltige ,umgestaltungen vornehmen mten und diese ,wiederherstellung veralteter ,zustnde gewaltige ,schwierigkeiten bte4 ,auch ist1 wie sich zeigen wird1 nicht nur der ,sieg ber einen kollektivistisch organisierten und auf den ,krieg vorbereiteten ,staat viel unwahrscheinlicher1 als der ,sieg ber einen ,staat der alten ,gesellschaftsordnung1 sondern auch die ,gefahr gerade fr die kriegslustigen ,bewohner des angreifenden ,staates fr den ,fall des ,unterliegens viel grer4 ,denn wenn der ,kollektivstaat angegriffen wird und den ,angreifer berwindet1 so liegt es in der ,natur der ,sache1 da der ,sieger im unterliegenden ,staatswesen den ,kollektivismus zwangsweise durchfhrt und die herrschenden ,klassen ihrer ,vorrechte beraubt4 ,auch kann er die am ,ausbruche des ,krieges schuldtragenden ,personen wie ,ruber und ,diebe bestrafen4 ,trotzdem wird bei einem ,nebeneinanderleben zweier ,vlker1 von welchen nur eines kollektivistisch organisiert ist1 fr dieses erst recht der ,grundsatz gelten3 ,si vis pacem para bellum4 ,der ,kollektivstaat wird also alles vorzubereiten haben1 was im ,kriegsfalle nicht binnen wenigen ,tagen hergestellt werden kann4 ,es ist zweifelhaft1 ob stabile ,befestigungen hierher zu rechnen sind1 da deren ,wert nicht gro zu sein scheint und im ,zukunftskriege passagere ,befestigungen vielleicht eine grere ,rolle spielen werden1 haben sie aber noch einen ,wert1 so wird man es daran nicht fehlen lassen4 ,aber unzweifelhaft mssen ,waffen bester ,art und ,munition reichlich vorhanden und die waffenfhigen ,bewohner des ,staates mit deren ,gebrauch auf das ,beste vertraut gemacht werden4 ,das ,menschenmaterial ist tchtiger und widerstandsfhiger1 die ,kriegstchtigen zahlreicher4 ,sie haben mehr ,vaterlandsliebe und ihre ,interessen sind mit dem ,bestande des ,staates enger verknpft4 ,auch die hohe ,intelligenz eines solchen ,volkes erhht seine ,wehrfhigkeit4 ,es wird nicht notwendig sein1 ein ,heer im ,frieden auf den ,beinen zu halten1 wenn man auch jhrliche ,waffenbungen abhalten wird4 ,das ,milizsystem wird sich fr solche ,staaten jedenfalls besser empfehlen1 als ein stehendes ,heer4 ,kriegsschulen zu halten1 wird sich wohl empfehlen1 obschon die ,erfahrung im ,burenkriege zu beweisen scheint1 da fr die ,fhrung im ,kriege angeborene ,begabung wichtiger ist1 als die ,ausbildung in den ,kriegsschulen4 ,auch der amerikanisch-spanische ,krieg1 mehr noch der nationale ,krieg in ,frankreich unter ,napoleon ,i41 der zwar selbst ein wissenschaftlich ,gebildeter war1 aber eine ,reihe ganz ungebildeter ,leute ihrer angeborenen ,begabung wegen zu ,marschllen gemacht hat1 spricht nicht fr einen hohen ,wert der ,kriegswissenschaft4 ,da sich aber kriegerische ,talente erst im ,kriege bemerkbar machen knnen1 braucht man wenigstens fr die ,einleitung des ,kriegs kriegswissenschaftlich ausgebildete ,fhrer1 die erst nach und nach durch geniale ,neophyten ersetzt werden knnen4 ,vor allem hat der ,kollektivstaat vor anderen ,staaten fr den ,krieg voraus1 da er ,alleineigentmer aller ,gter ist1 also keine ,zeit damit zu verlieren braucht1 ,lieferungsvertrge abzuschlieen und sich nicht in die ,hand von ,lieferanten zu geben braucht1 die nicht nur den ,staat bewuchern1 sondern auch durch ,verzgerungen und ,unpnktlichkeit groes ,unheil anrichten knnen4 ,die ,zentralverwaltung kennt genau die ,lagerorte aller ,kriegserfordernisse und kann innerhalb weniger ,stunden telegraphische ,anweisung geben1 wohin sie zu schaffen sind4 ,der ganze ,verwaltungsapparat ist auch im ,frieden ein groer ,intendanzdienst und ehe drei ,stunden ablaufen1 ist jeder ,mann im ,lande von der ,kriegserklrung verstndigt und auf dem ,wege zu den ,sammelpltzen1 wo zugleich mit den ,marschbefehlen die ,transportmittel eintreffen4 ,es ist nicht einzusehen1 was in einem solchen ,lande hindern sollte1 am zweiten ,tage der ,mobilisierung einen ,teil der ,armee ber die ,grenze gehen und den ,rest in den nchsten ,tagen staffelweise nachrcken zu lassen4 ,es ist ganz unmglich1 da ein ,staat1 der nach der alten ,gesellschaftsordnung verwaltet wird1 in der ,mobilisierung mit einem ,kollektivstaate ,schritt halten knnte1 es wird also immer der letztere sein1 der in das ,feindesland eindringt4 ,dort kann er zwar nicht mit ,hartgeld bezahlen1 aber nichts kann ihn hindern1 dort ,zwangspapiergeld auf die im ,feindeslande kursierende ,whrung lautend in ,umlauf zu setzen und auch das dort in ,umlauf befindliche ,geld gegen sein ,papiergeld zwangsweise einzutauschen4 ,er braucht demnach kein ,anlehen aufzunehmen1 um die ,requisitionen bar zu bezahlen1 denn mit dem durch den ,einmarsch erworbenen ,verwaltungsrechte ist auch die ,geldhoheit verbunden1 welche das ,recht gibt1 das ,zahlungsmittel1 welches gesetzlichen ,umlauf hat1 zu bestimmen4 ,im ,falle des ,sieges wird dem berwundenen die ,einlsung dieses ,papiergeldes oder dessen ,anerkennung als gesetzliches ,zahlungsmittel auferlegt4 ,freilich hat in einem solchen ,kriege auch der ,feind den ,vorteil1 da er im ,kollektivstaat alles1 was er findet1 als gute ,beute nehmen kann1 weil alles ,staatseigentum ist1 wobei aber das ,nachfolgende zu bercksichtigen ist4 ,ein anderer ,vorteil1 nmlich auf ,seite des ,kollektivstaates1 ist die ,mglichkeit1 die gefhrdeten ,grenzdistrikte vollstndig zu rumen und auch von allen im ,kriege erforderlichen ,gtern so zu entblen1 da der ,feind1 wenn er den ,verteidiger doch zu werfen und in sein ,land einzudringen vermchte1 gezwungen wre1 sich blo aus den eigenen ,nachschben zu verproviantieren1 was ihm enorme ,schwierigkeiten verursacht und rasches ,vordringen unmglich macht4 ,da nmlich alle ,gter ,staatseigentum sind und alle ,produktionszweige vom ,staate betrieben werden1 so kann die ,verwaltung alle ,frauen und ,kinder1 sowie die nicht streitbaren ,mnner1 aber auch alle ,vorrte und das ,vieh in das ,innere des ,reiches zurckziehen1 wo jeder sofort ,unterkunft1 ,nahrung und ,arbeit findet4 ,wer diese ,reise zu ,fu machen kann1 marschiert nach dem ,innern und wer auf ,transportmittel angewiesen ist1 wird um so leichter nach dem ,innern befrdert werden knnen1 als die ,transportmittel1 welche ,truppen und ,kriegsmaterial nach der ,grenze bringen1 sonst leer zurckgehen mten4 ,auf dieselbe ,art wird man alles nach dem ,inneren bringen1 was nicht zum ,unterhalte der eigenen ,armee ntig ist und der ,feind im ,falle seines ,einmarsches fr seine ,zwecke brauchen knnte4 ,kann das ,grenzgebiet von der nicht streitbaren ,bevlkerung ganz gerumt werden1 so wird der einbrechende ,feind keinen ,fhrer finden und den ,kundschafterdienst nicht organisieren knnen1 wofr brigens der ,brger eines ,kollektivstaates auch nicht zu gewinnen wre4 ,so hat es den ,anschein1 als ob im ,kriegsfalle zwischen ,kollektivstaaten und anders organisierten ,staaten alle ,vorteile auf ,seiten der ersteren wre1 abgesehen davon1 da der ,kollektivstaat die ,sympathien der ,bevlkerung des angreifenden ,nachbarstaates auf seiner ,seite htte1 die im ,siege des ,kollektivismus ihre ,erlsung sehen mu4 ,siegt der ,kollektivismus1 so wird er das bezwungene ,land so lange verwalten1 bis auch dort das ,kollektivprinzip durchgefhrt ist und er wird sich aus den ,vorrten des ,gegners alles ersetzen1 was er fr den ,krieg hat aufwenden mssen4 ,die ,kriegsentschdigung wird auch fr allen jenen ,schaden zu leisten sein1 der aus der ,verminderung der arbeitsfhigen mnnlichen ,bevlkerung durch ,tod oder ,verwundung entstanden ist4 ,freilich rechtfertigt diese ,betrachtung von dem ,machtzuwachs1 den der ,staat durch den bergang zum ,kollektivismus erlangen wrde1 die ,befrchtung1 da die ,nachbarstaaten diese ,umwandlung zum ,anlasse eines ,krieges machen knnten4 ,allein dagegen wre wieder eine ,hoffnung darauf zu setzen1 da diese ,macht1 weil sie nur fr die ,verteidigung ins ,spiel gebracht wrde1 nichts ,herausforderndes hat und da kein ,nachbar einen ,angriff von ,seiten des ,kollektivstaates zu frchten htte4 ,auch lge es fr auswrtige ,staaten nher1 das1 was dem ,nachbar einen ,machtzuwachs bringen mu1 nachzuahmen1 als ihn zu bekriegen4 ,,xiii4 ,vorteile und ,nachteile des ,kollektivismus4 ,nach dem1 was in diesem ,werke dargelegt wurde1 scheint es gewi zu sein1 da der ,kollektivismus1 so gehandhabt1 wie hier vorgeschlagen wurde1 nur ,vorteile fr die ,gesellschaft und fr jeden ,einzelnen htte4 ,freilich kann der ,kollektivismus1 wenn der kollektivistische ,staat anders eingerichtet wird1 ebenso verderblich sein1 wie ja auch das ,privatvermgen in den ,hnden eines ,weisen sich sehr ntzlich machen kann1 in den ,hnden eines ,wstlings oder ,fanatikers aber verderblich wirken wird4 ,wird der ,kollektivismus ins ,leben gerufen durch ,toren oder ,betrger1 welche dem ,arbeiter das ,ideal einer zweistndigen ,arbeitsdauer vorschwindeln1 so wird allerdings das allgemeine ,elend die ,folge sein und bemchtigen sich die ,jesuiten1 ,paraguays gedenkend1 des kollektivistischen ,ideals1 so kann geistloser ,pietismus an die ,stelle unserer ,kultur treten4 ,ich suche durch den ,kollektivismus den modernen ,staat auszugestalten1 der mir von allen ,einrichtungen1 von welchen uns die ,geschichte berichtet1 das ,herrlichste scheint1 derzeit nur eingeschnrt in die ,fesseln einer veralteten ,gesellschaftsordnung und darum an der ,erfllung seiner ,mission gehindert4 ,alles1 was ich anstrebe1 strebt der moderne ,staat an1 aber in ,anbetracht seiner beschrnkten ,mittel unvollkommen und schwchlich4 ,der ,kollektivstaat wrde ,kunst und ,wissenschaft viel groartiger pflegen1 als der heutige ,staat vermag1 er wrde das ,elend beseitigen1 das ,volk veredeln1 die sanitren ,verhltnisse vervollkommnen1 ,verbrechen1 ,vagabundage1 erbliche und ansteckende ,krankheiten unterdrcken und es ist kein ,zweifel1 da von der ,einfhrung des ,kollektivismus ein neuer1 groartiger ,aufschwung der ,kultur datieren mte4 ,wir haben gesehen1 da von den ,anklagen1 die gegen die ,vernderung der ,gesellschaftsordnung erhoben werden1 keine sich als stichhaltig erweisen wird4 ,der ,kollektivismus widerspricht nicht nur dem ,christentum nicht1 er ist vielmehr dessen ,erfllung1 er ist das ,wesen dessen1 was ,christus das ,gottesreich nannte4 ,wer seinen ,nchsten liebt1 wie sich selbst1 mu den ,kollektivismus herbeiwnschen und wnschen1 da davon in der ,hauptsache jener ,gebrauch gemacht werde1 der in diesem ,buche vorgeschlagen wurde4 ,wie sehr das richtig ist1 geht schon aus den ,zitaten hervor1 die ,bebel in seinem ,buche3 ,die ,frau und der ,sozialismus in der ,anmerkung auf ,seite #bid aus den ,kirchenvtern bringt4 ,danach sagte ,papst ,klemens ,i41 #ajb3 ,der ,gebrauch aller ,dinge auf dieser ,welt soll allen gemeinsam sein4 ,es ist eine ,ungerechtigkeit zu sagen1 das gehrt mein eigen1 das gehrt mir1 das dem anderen4 ,daher ist die ,zwietracht unter die ,leute gekommen4 ,sanct ,clem4 act4 concil4 ,ambrosius1 #cig1 sagt3 ,die ,natur 7also ,gott7 gibt alle ,gter allen ,menschen gemeinsam1 denn ,gott hat alle ,dinge geschaffen1 damit der ,genu fr alle gemeinsam sei und damit die ,erde zum gemeinsamen ,besitztum werde4 ,die ,natur hat also das ,recht der ,gemeinschaft erzeugt und es ist nur die ungerechte ,anmaung1 welche das ,eigentum erzeugt4 ,ambrosius ,sermo #fd1 ,expositio in ,lucam caput ,,xvi4 ,chrysostomus1 #djg1 erklrte in seinen gegen die ,sittenlosigkeit und ,verderbnis der ,bevlkerung in ,konstantinopel gerichteten ,homilien3 ,nenne niemand etwas sein eigen1 von ,gott haben wir ,jegliches zum gemeinsamen ,genu empfangen und ,mein und ,dein sind ,werke der ,lge4 ,chrysostomus ,homilia #aama concio de ,lazaro4 ,homilia #egma in ,matthum4 ,augustin1 #dcj1 sprach sich folgendermaen aus3 ,weil das individuelle ,eigentum existiert1 existieren auch die ,prozesse1 die ,feindschaften1 die ,kriege1 die ,aufstnde1 die ,snden1 die ,ungerechtigkeit1 die ,mordtaten4 ,woher kommen alle diese ,geiseln8 ,einzig vom ,eigentum4 ,enthalten wir uns also1 meine ,brder1 es zu lieben4 ,augustinus3 ,de civitate ,dei4 ,papst ,gregor der ,groe1 #fjj1 endlich sagt3 ,sie sollen es wissen1 da die ,erde1 wovon sie ja herstammen und gemacht sind1 allen ,menschen gemeinschaftlich ist und da daher die ,frchte1 welche die ,erde erzeugt1 allen ohne ,unterschied gehren sollen4 ,gregorius1 ,regula pastoralis1 admonito #bb4 ,alle diese ,kirchenvter verdammen unsere ,gesellschaftsordnung1 die aber der ,einzelne nicht aus der ,angel heben kann1 das kann nur das ,werk der ,staatskunst sein4 ,aber so vernnftig ein ,kollektivismus ist1 der den gemeinsamen ,gebrauch aller ,gter nach gerechten ,grundstzen verwaltet1 so absurd ist ,tolstojs christlicher ,anarchismus4 ,auch beinahe alle griechischen ,philosophen1 wie ,plato und ,aristoteles1 leiteten alle ,ungerechtigkeit und alles ,unheil von der ,gesellschaftsordnung ab4 ,sie nannten unsere wirtschaftlichen ,zustnde den ,krieg aller gegen alle1 und da das ,verwstung von ,gtern bedeuten mu1 ist doch klar4 ,weil wir aber diesen ,krieg im ,innern tglich vor ,augen haben1 scheint uns auch der ,krieg mit ,nachbarn nicht verwerflich4 ,htten wir ,frieden in der ,wirtschaft1 so mte auch der ,krieg mit ,nachbarn ein ,ende nehmen4 ,es ist auch offenbar1 da der kategorische ,imperativ ,kants nur im ,kollektivstaat zur ,herrschaft gelangen kann1 und darum sind seine ,anschauungen von der ,notwendigkeit des ,privateigentums und der ,berechtigung der gewaltsamen ,aneignung schon an und fr sich absurd1 aber vllig im ,widerspruche mit seinem ethischen ,grundgesetze4 ,plato bezeichnet als das oberste ,ziel aller ,politik ,frieden und wechselseitiges ,wohlwollen1 was den ,staat zusammenhlt1 msse gepflegt1 der ,staat msse ein in sich ,befreundetes werden1 er sei zu gestalten nach den ,interessen und ,bedrfnissen aller1 die ,interessen der ,einzelnen mssen den ,interessen der ,gesamtheit weichen4 ,es bedrfe eines kniglichen ,ineinanderwebens der ,gemter1 einer ,lebensgemeinschaft1 es sei jenes allerkstlichste ,geflecht zustande zu bringen1 welches alle ,glieder des ,staates miteinander verbindet4 ,die ,selbstsucht1 der unersttliche ,egoismus hebe alle ,gemeinschaft auf und lasse ,recht und ,ordnung gar nicht mehr zu4 ,der ,egoismus mache die ,gesellschaft naturwidrig1 man msse nach verhltnismiger ,gleichheit streben4 ,jeder solle so handeln1 da seine ,ttigkeit auch der ,gesamtheit zugute komme1 der ,staat sei ein ,mensch im ,groen1 nicht aber blo eine ,summe von ,individuen4 ,der ,einzelne solle lieber ,unrecht leiden als tun4 ,er tadelt die bestehende ,gesellschaftsordnung1 wo statt sozialer ,motive zersetzender ,egoismus und ,jagd nach ,geld die ,triebfeder ist4 ,selbst die ,aristokraten werden geldschtig und genuschtig4 ,sie werden erfinderisch in neuen ,formen des ,aufwandes4 ,damit wird nach und nach alles angesteckt1 der ,wettkampf dreht sich nur um ,erwerbgier1 hhere ,gter verlieren an ,wert4 ,alles wird nach ,geldsummen taxiert1 der ,staat zerfllt in ,arme und ,reiche1 die sich bekmpfen1 so werden die ,staaten nach auen schwach4 ,das grte bel ist die ,geldwirtschaft und absolute ,freiheit des ,erwerbes und der ,veruerung1 wodurch bermiger ,reichtum und vllige ,armut entstehen4 ,plato findet1 da das positive ,recht von ,unwissenheit und ,selbstsucht diktiert sei und da das ,privateigentum ein ,auseinanderreien der brgerlichen ,gesellschaft herbeifhre1 durch ,gtergemeinschaft werde ,schmerz und ,freude gemeinsam1 sie bringe ,befreiung von ,streit und ,kampf4 ,plato sucht neue ,grundlagen der brgerlichen ,gesellschaft1 gelangt aber zu keinem brauchbaren ,ergebnisse4 ,da man aber damals keine ,abhilfe wute1 ist nicht verwunderlich1 denn es fehlte alles1 was in unserer ,zeit die ,verwaltung groer ,besitztmer erleichtert1 insbesondere ,druck1 ,telegraphen und ,eisenbahnen4 ,auch ,aristoteles fordert von jedermann eine solche ,migung im ,erwerbe und im ,genieen1 da niemand in der ,aufrichtung des ,kollektivstaats etwas ,beengendes sehen knnte4 ,napoleon sagt3 ,les lois ont pour but le bonheur de touts4 ,nur durch den ,kollektivstaat knnen sie es aber erreichen4 ,die ,freiheit wird durch den ,kollektivismus nicht vermindert1 sondern vermehrt1 und das grte ,ma von ,freiheit wird nicht den durch ,geburt1 sondern den durch ,verdienst dazu berufenen ,personen zuteil4 ,ebenso falsch ist1 da der ,kollektivismus nur die materiellen ,interessen frdere4 ,der moderne ,staat1 wenn er die ,mittel zur ,verfgung htte1 die ihm der ,kollektivismus bieten wrde1 wrde den idealen ,interessen viel mehr ,vorschub leisten1 als heute mglich wre4 ,der ,kollektivismus ist die ,ordnung selbst und somit der ,antipode des ,anarchismus4 ,aber er ist nur die ,ordnung in den ,dingen1 die sich im ,raume stoen1 den ,ideen kann er weit greren ,spielraum gewhren1 als der heutige ,staat4 ,hier verweise ich auf einen als ,motto zitierten ,ausspruch ,bismarcks4 ,sidney ,whitman erzhlt in seinem ,buche3 ,frst ,bismarck4 ,persnliche ,erinnerungen aus seinen letzten ,lebensjahren1 da ,bismarck einmal sagte3 ,wenn ich die ,gestalt whlen knnte1 in der ich noch einmal leben mchte1 so wei ich nicht1 ob ich nicht ganz gern eine ,ameise sein wrde4 ,sehen ,sie1 dieses kleine ,insekt lebt in einem vollstndig organisierten ,staate4 ,jede ,ameise mu arbeiten1 ein ntzliches ,leben fhren1 jede ,ameise ist fleiig4 ,da gibt es vollkommene ,subordination1 ,disziplin und ,ordnung4 ,sie sind glcklich1 denn sie arbeiten4 ,dieses ,ideal verwirklicht fr ,menschen der ,kollektivstaat1 und die ,zeit ist nicht mehr fern1 wo es eine ,schande sein wird1 etwas zu genieen1 was man nicht durch ,arbeit verdient hat4 ,ich kann nur sehen1 da meine ,freiheit im ,kollektivstaat grer wre1 als sie heute tatschlich ist1 obwohl ich den herrschenden ,klassen angehre4 ,meinen ,enkeln kann ich nur wnschen1 da sie den ,sieg des ,kollektivismus erleben4 ,die ,gleichheit wird in den ,genssen wie im ,ansehen nicht so exzessiv durchgefhrt werden1 da sie zu absurden ,konsequenzen fhren mte4 ,die ,menschenwrde wird jedem ,geringsten gewhrt1 die ,vorzge1 welche aus den natrlichen ,unterschieden der ,menschen flieen1 bleiben nicht unbeachtet4 ,nur die knstlichen ,unterschiede werden unterdrckt1 und gerade das ist die ,voraussetzung der gerechten ,wrdigung wirklicher ,verdienste4 ,alle ,anklagen gegen den ,kollektivismus sind ,eingebungen des ,parteigeistes4 ,freilich gibt es ,berufe1 welche sich durch den ,kollektivismus bedroht sehen1 so insbesondere die der ,juristen1 ,kaufleute1 ,unternehmer1 ,priester4 ,allein es wird gezeigt1 da die ,umwandlung viele ,dezennien dauern wird und mittlerweile werden diese ,berufe nach und nach aussterben1 keiner aber1 der ihnen angehrt1 wird ,schaden leiden4 ,dafr aber erffnen sich neue ,erwerbszweige1 und es wird der knftige ,verwaltungs-1 ,sanitts-1 ,unterrichts- und ,erziehungsdienst vorbereitet4 ,der ,kollektivismus ist aber vorzglich volkswirtschaftlich vollkommener als die heutige1 auf dem ,privateigentum aufgebaute ,wirtschaftsform1 und seine volkswirtschaftlichen ,vorzge sind es1 welche die ,mittel bieten1 die ,kultur zu erhhen4 ,es haben schon frher alle ,vertreter des ,kollektivismus darauf verwiesen1 da derselbe den ,handel und somit die ,handelsarbeit entbehrlich mache1 allein man ist doch immer die ,erklrung schuldig geblieben1 wie dann der ,gterumsatz vollzogen werden solle4 ,es blieb bei abstrakten ,stzen und es lie sich nie ein ,bild gewinnen1 wie denn die kollektivistische ,wirtschaft aussehen wrde4 ,ich befrworte die absolute ,naturalwirtschaft und die ,befriedigung aller ,bedrfnisse der ,kollektivisten durch ,gewhrung einer ,pauschalversorgung1 welche bei ,festhaltung eines sehr hohen ,minimums doch eine sehr hoch ansteigende ,abstufung gestattet4 ,die ,vereinfachung des ,gterumsatzes aber wre nicht mglich1 wenn man das ,existenzminimum nicht auch den arbeitsunfhig ,geborenen gewhren wrde1 und dafr lt sich auch ein ,rechtsgrund aufstellen4 ,denn die ,zeugung der ,kinder setzt im ,kollektivstaat gewissermaen ein ,einvernehmen voraus zwischen der ,frau1 die empfangen und gebren will1 und dem ,staate1 der dies von ihr wnscht1 weil er den ,fortbestand des ,volkes sichern will4 ,es ist nun ganz klar1 da diese ,frau ein ,interesse daran hat1 ihr knftiges ,kind auch fr den ,fall versichert zu wissen1 da es arbeitsunfhig zur ,welt kommt4 ,dagegen ist es klar1 da der ,staat von dieser ,verpflichtung dann enthoben sein mu1 wenn er ,grund hat1 einen arbeitsunfhigen ,nachwuchs zu besorgen1 und wenn er deshalb die ,ehe versagt4 ,einer solchen ,mutter hat er nichts versprochen4 ,wie brutal mssen uns unsere ,zustnde scheinen1 wenn wir eindringen in die ,verhltnisse1 die der ,kollektivstaat schaffen knnte1 und wie verrucht mu uns der ,egoismus jener erscheinen1 die1 um ein arbeitsloses ,leben fhren zu knnen1 den ,kollektivismus verwerfen und unmglich machen4 ,das sind jene ,menschen1 von welchen ,christus sagt1 da sie selbst ins ,gottesreich nicht hineingehen1 und jene1 welche hineingehen wollen1 nicht lassen4 ,sie lassen das ,gottesreich -- den ,kollektivstaat -- nicht zustande kommen4 ,es ist brigens gewi1 da im ,kollektivismus1 trotz der vollstndigen ,ausrottung des ,elendes1 doch fr jeden ,begabten ,anreiz genug bleibt1 seine ,gaben in den ,dienst des ,ganzen zu stellen und sich hervorzutun1 weil dadurch ganz ,auerordentliches erreicht werden kann und weil es der einzige ,weg ist1 der mechanischen ,arbeit zu entgehen4 ,es gibt aber auch heute keine ,familie1 welche nicht daran interessiert wre1 da der ,kollektivismus ins ,leben trete4 ,denn unsere ,gesellschaftsordnung bedroht auch die ,reichsten und ,mchtigsten4 ,die ,kaiserin ,elisabeth ist ein schreckliches ,beispiel1 und wir haben allen ,grund1 zu besorgen1 da1 wenn wir die heutigen ,zustnde fortbestehen lassen1 die soziale ,revolution hereinbricht1 welche diesmal zu ,schrecknissen fhren wird1 die noch niemals erlebt wurden4 ,auch der gewhnliche internationale ,krieg kann die ,reichen wie die ,armen ins ,elend strzen4 ,und auch in ruhigen ,zeiten bietet der ,reichtum wenig ,schutz4 ,wir knnen durch ,verbrechen und ,zufall verarmen1 unsere ,kinder von gewissenlosen ,kindermdchen ins ,verderben gestrzt werden1 unsere ,shne in schlechte ,gesellschaft geraten und dem ,spiele verfallen1 und wie oft erleben wir1 da unsere ,tchter in einer unglcklichen ,ehe zugrunde gehen4 ,wir haben also allen ,grund1 zu verlangen1 da alle1 auch des ,nachbars ,kinder1 erzogen werden1 da der ,staat fr erprobte ,personen sorgt1 denen die ,wartung der ,kinder anvertraut werden kann1 da verbrecherische ,naturen keinen ,nutzen aus schdlichen ,handlungen ziehen knnen1 da die ,frauen und ,kinder wirtschaftlich unabhngig von den ,familienhuptern werden4#df #df ,ein ,wiener ,polizeiprsident ist am ,flecktyphus gestorben1 nachdem er1 durch sein ,amt dazu gentigt1 mit angesteckten ,armen in ,berhrung getreten war4 ,einige ,richter brachten ,ungeziefer aller ,art heim1 weil sich im ,gerichtssaale ,tausende von ,armen und ,elenden umtrieben4 ,nichts ist alberner1 als die ,meinung1 jeder brauche nur fr sich zu sorgen4 ,man sorgt am besten fr sich1 wenn man dahin wirkt1 da fr alle gesorgt werde4 ,wenn auch der ,zusammenhang der wirtschaftlichen ,dinge im ,einzelnen nicht verfolgt werden kann1 so ist es doch gewi1 da die ,herrschenden von allem ,elende ihren ,teil erhalten1 das die ,beherrschten zu tragen haben4 ,sagen wir doch so oft den ,armen1 da ,reichtum nicht glcklich macht4 ,so handeln wir danach und machen wir dem ,kriege ,aller gegen ,alle ein ,ende1 dem ,kriege1 den ,plato und ,christus verurteilten1 dem ,elisabeth und ,sergius1 ,carnot und ,rudolph1 so viele ,millionen geopfert wurden ohne ,sinn und ,verstand4 ,wir sagen nicht1 da die ,gesellschaftsordnung dazu ntigt1 aber sie ermglicht1 was eine weise ,ordnung unmglich gemacht htte4 ,wenn ,augustin recht hat1 da er sagt1 woher kommen alle diese ,geieln1 die ,prozesse1 der ,krieg1 die ,aufstnde1 die ,laster1 ,verbrechen1 der ,mord8 ,einzig und allein vom individuellen ,eigentum6 dann sind ,solferino1 wo ,franz ,josef zuerst eine ,provinz1 ,queretaro1 wo er den ,bruder1 ,meyerling1 wo er den ,sohn1 ,genf1 wo er die ,gemahlin verloren hat1 eine furchtbare ,mahnung an die ,monarchen1 der ,quelle aller ,verbrechen und zugleich allen ,elends ein ,ende zu machen4 ,es bedroht die ,gesellschaftsordnung ebenso den ,kaiser1 wie den geringsten ,arbeiter4 ,sehen wir um uns1 was in wenigen ,wochen in einem engen ,gebiete die ,besitzenden1 nicht allein die ,armen1 unter der ,gesellschaftsordnung leiden1 nicht in ,jahren1 sondern in ,monaten1 und nicht in ,provinzen1 sondern in der nchsten ,umgebung von ,innsbruck4 ,im ,juni brennt das ,dorf ,zirl ab und in vier ,stunden sind #acjj ,menschen1 ,arme und ,reiche1 obdachlos und fr lange dem ,hunger verfallen1 im ,april wird das ,dorf ,gtzens1 im ,juli ,tulfes1 ,volders und ein ,teil vom ,zillertal von angeschwollenen ,bchen vernichtet1 viele ,felder verwstet1 ,huser unter ,wasser gesetzt1 #af ,menschen gehen in den ,wellen unter1 eine alte ,frau wird um wenige ,kostbarkeiten von ,rubern ermordet1 andere werden angefallen und nur durch ,zufall gerettet4 ,was davon durch den ,kollektivismus nicht verhindert worden wre1 wre vom ganzen ,staate getragen worden4 ,da die ,verwaltungsfrage lsbar ist1 meine ich erwiesen zu haben4 ,die ,schattenseiten des ,kollektivismus sind #a4 die ,notwendigkeit des ,umbaues aller ,ortschaften1 #b4 das ,nebeneinanderleben der ersten ,staaten der neuen ,ordnung mit anderen1 die noch die alte ,ordnung beibehalten haben1 #c4 die ,unmglichkeit1 das ,prinzip des ,kollektivismus in kurzer ,frist zur ,durchfhrung zu bringen4 ,aber die ,wohnungsfrage ist selbst in den ,stdten eine brennende geworden1 in neun ,zehntel aller ,dorfschaften ist sie auch von jenen zugestanden1 die der heutigen ,gesellschaftsordnung huldigen4 ,mu schon so viel gebaut werden1 um sanitre ,zustnde zu schaffen1 um die ,armen menschenwrdig unterzubringen und um den nachwachsenden ,volkszuwachs mit ,wohnung zu versorgen1 weshalb sollte man nicht auch unter einem dem ,kollektivismus dienen8 ,wird endlich der ,kollektivismus in irgend einem ,staate zum ,durchbruche kommen1 so wird das ,ideal bald in allen ,staaten ,europas sich einen ,boden bereiten und der natrliche ,hemmschuh der ,unmglichkeit1 die ,umwandlung in kurzem durchzufhren1 wird den ,widerstand abschwchen1 den die ,interessen der einen den ,interessen der anderen naturgem entgegensetzen4 ,die gebildeten ,klassen sind heute eine ,macht1 und sie haben allen ,grund1 die ,umwandlung in die ,hnde zu nehmen1 weil es dann gewi ist1 da der ,kollektivismus den ,kulturinteressen zum ,segen gereichen wird4 ,bringen andere ,mchte1 ,tyrannen1 ,pietisten oder ,anarchisten den ,kollektivismus1 wie sie ihn sich denken1 so gehen wir einer schlimmen ,zukunft entgegen4 ,es sind noch einige vermeintliche belstnde des ,kollektivismus zu besprechen4 ,der ,mangel des ,privateigentums wird von ,vielen als ein groer belstand betrachtet1 aber ohne ,grund4 ,die gnzliche berfhrung des ,eigentums an ,gebrauchsgegenstnden in ,staatseigentum ist keine notwendige ,konsequenz des ,kollektivismus4 ,ich stehe vielleicht allein mit dem ,vorschlage dieser ,einfhrung1 aber es sind damit unermeliche ,vorteile verbunden4 ,in unseren ,verhltnissen hat das ,eigentum1 das ,privateigentum1 eine hervorragende ,bedeutung als ,vermgen4 ,da aber nur ,wenige ein ,vermgen haben1 die ,mehrzahl aber davon ausgeschlossen ist1 so kann es kein allgemeines ,bedrfnis sein1 ,vermgen zu besitzen4 ,die ,vermgenslosen aber haben ein ,interesse1 da das ,vermgen nicht im ,besitze von ,privatpersonen stehe1 sondern ,staatseigentum werde4 ,das ,vermgen bezweckt die wirtschaftliche ,herrschaft der ,wenigen ber die ,vielen1 und diese ist freiheitsfeindlich4 ,denn die wirtschaftliche ,herrschaft der ,wenigen ist zugleich absolutistisch und unverantwortlich1 whrend der ,staat1 wenn er an die ,stelle der ,privatbesitzer trte1 ber ,verwaltung und ,verteilung ,rechnung legen mte4 ,es ist also eine offenbare ,freiheitsfrage1 um die es sich handelt1 und wie seit #abj ,jahren die ,bourgeois gegen die ,herrschaft des ,adels kmpften1 so wird jetzt das ,volk gegen die ,herrschaft der ,bourgeois kmpfen4 ,die ,beseitigung des ,privateigentums durch ,verstaatlichung des ,besitzes ist im ,interesse der groen ,mehrheit4 brigens wre die ,inventarisierung des gesamten ,mobiliarbesitzes fr den ,kollektivstaat der ,schlupunkt der gesamten ,umwandlung1 und davon trennen uns mehr als #ej ,jahre4 ,trotzdem wird es sich empfehlen1 deren ,vorteile zu diskutieren4 ,verderblich wre nur die anarchische ,herrenlosigkeit der ,gter1 und diese wird durch den ,kollektivismus gerade unterdrckt4 ,die ,besitzenden von heute sind1 jeder so weit sein ,besitz reicht1 ,anarchisten4 ,sie haben schrankenlose ,freiheit1 damit zu schalten und zu walten4 ,und auch diesen ,anarchismus aus der ,welt zu schaffen1 ist der ,zweck der ,einfhrung des ,kollektivismus4 ,er ist das gerade ,gegenteil des ,anarchismus1 der an die ,stelle des ,anarchismus der ,besitzenden den ,anarchismus aller setzen will1 whrend umgekehrt der ,kollektivismus alle1 auch die ,besitzenden von heute1 der wirtschaftlichen ,ordnung unterwirft4 ,der ,anarchismus als ,wirtschaftsform ist ein ,unding1 weil er zum ,stillstand einer jeden ,arbeit fhren mu4 ,die menschliche ,arbeit ist durch die ,arbeitsteilung so sehr wechselweise bedingt1 eine ,arbeit von der anderen abhngig1 da die ,volkswirtschaft unbedingt eine ,ordnung voraussetzt1 durch welche verbrgt wird1 da alle ,arbeiten1 und zwar in ihrer verhltnismigen ,ausdehnung1 besorgt werden4 ,der ,drucker braucht ,setzer1 der ,setzer ,schriftgieer1 alle zusammen brauchen ,schriftsteller1 und diese wieder eine ,autoritt1 welche die von den ,schriftstellern gelieferten ,manuskripte sichtet und die zum ,drucke zu befrdernden auswhlt4 ,so ist es in allen ,zweigen der menschlichen ,arbeit4 ,es ist eine verhltnismige ,produktion auf allen ,gebieten menschlichen ,schaffens ein ,bedrfnis1 und zwar in dem ,mae1 da1 sobald diese ,verhltnismigkeit gestrt wird1 ein wirtschaftlicher ,krach eintreten mu4 ,darum ist der wirtschaftliche ,anarchismus eine ,unmglichkeit4 ,das ,privateigentum kann demnach nur durch ,kollektiveigentum verdrngt werden1 welches ,produktion und ,verteilung von ,staats wegen zur ,folge haben mu4 ,in der heutigen ,wirtschaftsordnung ist es die ,preissteigerung der zu wenig produzierten ,gter1 welche alle vernachlssigten ,produktionen wieder belebt1 im ,kollektivstaate ist es der seinen ,organen1 aber auch jedem ,einzelnen1 der sich darum bemht1 gewhrte berblick ber ,produktion und ,verbrauch1 der eine verhltnismige ,produktion aller ,gter sichert4 ,ich bin aber auch fr die ,ersetzung des ,privateigentums an ,gebrauchsgtern1 an ,kleidung1 ,mobiliar c4 durch ,staatseigentum1 und es wird das gewi sehr heftig1 und auch von ,sozialisten1 bestritten werden4 ,aber mit ,unrecht4 ,wir wohnen in ,husern1 die nicht uns gehren1 und es gilt als etwas ,alltgliches1 da auch ,leute1 die ein ,wohnhaus besitzen1 es nicht selbst bewohnen1 sondern sich in einem fremden ,hause einmieten4 ,sie betrachten ihr eigenes ,haus als ,vermgensanlage1 aber nicht als ein ,gebrauchsgut1 welches ihnen zur ,befriedigung ihres ,wohnbedrfnisses dient4 ,dieses ,bedrfnis kann man auch durch ,sachen befriedigen1 die fremdes ,eigentum sind1 also auch durch solche1 die ,staatseigentum sind4 ,kleider und ,wsche trgt man heute nur eine ,reihe von ,jahren1 und wenn sie abgentzt sind1 verschenkt oder veruert man sie4 ,es kann uns nun gar nichts daran liegen1 wenn der ,staat uns ,kleider und ,wsche nur zum dauernden und ausschlielichen ,gebrauch berlt und sich das ,eigentum vorbehlt1 was zur ,folge hat1 da er fr den ,zufall haftet und das nicht mehr ,gebrauchsfhige zu neuerlicher ,verarbeitung zurcknimmt4 ,dasselbe gilt vom ,mobiliar unserer ,wohn- und ,schlafgemcher1 welches der ,kollektivist zum dauernden ,gebrauch1 oft auf ,lebensdauer1 angewiesen erhlt1 er aber nicht zu versichern ntig hat1 weil er nicht ,eigentmer1 sondern nur gebrauchsberechtigt ist1 es darum auch1 ,ausnahmsflle abgerechnet1 nicht mit sich herumschleppt1 wenn er sein ,domizil verndert4 ,bentzen wir doch solche ,dinge so oft1 ohne ein ,eigentumsrecht darauf zu haben1 in ,theatern1 ,kirchen1 ,gasthusern1 auf ,bibliotheken und ,eisenbahnen1 und so haben wir lngst die ,erfahrung gemacht1 da ein ,eigentum an ,gebrauchsgtern kein ,bedrfnis ist1 ein ,luxusbedrfnis fr ,viele allerdings1 aber solche ,launen zu befriedigen1 ist nicht die ,aufgabe einer ,wirtschaftsordnung4 ,wo es ein ,bedrfnis ist1 da uns ein freies ,schaffen gestattet und zu diesem ,ende ein ,eigentum an ,stoffen zugestanden werde1 die wir zum ,zwecke solchen ,schaffens umgestalten drfen1 habe ich ohnehin die ,verteilung solcher ,stoffe als ,konsumtibilien in ,vorschlag gebracht4 ,was aber das ,privateigentum an ,produktionsmitteln anbelangt1 so gibt es natrlich ,volkswirte genug1 welche behaupten1 es bestehe ein volkswirtschaftliches ,interesse1 da die ,produktionsmittel immer ,privateigentum bleiben1 damit sie immer ein ,vermgen der ,tchtigsten bilden1 wodurch die ,produktion nur gewinnen knne1 daher die heutige ,wirtschaftsordnung viel heilsamer1 auch fr die ,armen1 sei1 als die ,produktion von ,staats wegen4 ber diesen ,gegenstand wird bei ,errterung der ,bedenken gegen die staatliche ,produktion zu sprechen sein4 ,hier mchte ich aber noch bemerken1 da der ,kollektivismus1 streng genommen1 nicht jedes ,privateigentum aufhebt1 sondern ein ,eigentum des ,einzelnen fortbestehen lt1 welches unserm ,eigentum an ,aktienbesitz ganz analog ist4 ,das ,recht des ,einzelnen auf die staatlichen ,verteilungen ist ein solches ,eigentum1 denn auch der ,aktionr hat nur einen ,anspruch auf die ,ausschttungen1 whrend ihm keinerlei ,eigentum an den ,sachen zusteht1 die das ,vermgen der ,aktiengesellschaft ausmachen4 ,freilich ist dieses ,eigentum des ,kollektivisten nach mehreren ,richtungen beschrnkt4 ,er kann es nicht verschenken1 verkaufen noch vererben1 er kann nur durch ,auswanderung darauf verzichten1 aber hnliche ,beschrnkungen kommen bei ,fideikommissen1 ,heimsttten und bei manchen ,aktiengesellschaften1 deren ,statuten die ,veruerung der ,aktien verbieten1 vor1 ohne den ,charakter des ,privateigentums auszulschen4 ,es ist also gar nicht einmal richtig1 da der ,kollektivismus das ,privateigentum1 oder gar das ,eigentum1 gnzlich aufhebt1 er bedeutet nur die ,vereinigung alles ,eigentums an ,sachen zum ,zwecke der ,befriedigung aller ,bedrfnisse des gesamten ,volkes4 ,nur der ,anarchismus hebt den ,begriff des ,eigentums ganz auf und fordert das ,recht des freien ,zugriffs2 durch den ,kollektivismus wird der ,begriff des ,eigentums befestigt und geheiligt1 denn der ,eigentmer -- der ,staat allein ist ,eigentmer -- ist nie zweifelhaft1 und da das ,eigentum zur ,befriedigung der ,bedrfnisse aller dient1 ist jeder ,mitbrger ,garant und ,wchter4 ,dieses ,eigentum ist ebenso heilig1 als es heute ,gegenstand der ,verachtung ist1 wenn wir den rechtmigen ,erwerb bezweifeln1 und ,gegenstand des ,hasses1 wenn sich erwucherter ,reichtum breit macht4 ,ich komme nun zur ,besprechung eines weiteren ,irrtumes1 nmlich1 da die staatliche ,produktion nicht so ergiebig sei wie die ,privatproduktion4 ,man folgert das daraus1 da in einigen ,fllen1 wo ein oder die andere ,fabrik von ,staats wegen betrieben wurde1 ein ,aufschwung ihres ,betriebes erst dann eintrat1 als die ,fabrik in ,privatbesitz berging4 ,die ,erfahrung1 die man mit der ,post1 der ,telegraphie und dem ,eisenbahnbetrieb machte1 worin sich der ,staatsbetrieb bewhrte1 fertigt man damit ab1 diese ,erfahrungen seien nicht beweismachend fr andere ,produktionen1 weil es sich da nur um ,verkehrsanstalten handle4 ,niemand hat aber je versucht1 aus der ,natur des ,staates abzuleiten1 weshalb er zum ,betriebe der ,produktionsanstalten unbrauchbar sein soll4 ,man spielt gerade den ,egoismus des ,privatunternehmers als so unendlich frderlich aus und bedenkt nicht1 da im ,kollektivstaat der ,egoismus des ganzen ,volkes sich in derselben ,richtung geltend machen wrde1 da jede ,verbesserung im ,produktionsbetriebe dem ganzen ,volke zum ,vorteile gereicht1 sei es1 da in einem ,produktionszweige ,arbeit oder ,material erspart1 oder ein besseres ,produkt erzeugt1 oder die ,fruchtbarkeit des ,bodens erhht wird4 ,der ,erfindungsgeist wird im ,kollektivstaat auerordentlich gefrdert1 und so kann es nicht fehlen1 da das ,sinnen und ,trachten ,aller darauf gelenkt wird1 die ,produktion zu frdern4 ,man wird die ,erfolge der einzelnen inlndischen ,produktionsanstalten untereinander und mit auslndischen ,anstalten gleicher ,art vergleichen1 und so auf bestndigen ,fortschritt bedacht sein4 ,dabei kann es nur von ,vorteil sein1 da die allgemeine ,volksbildung so weit ber die gegenwrtige entwickelt wird und da die heutigen ,schden der ,produktion ganz in ,wegfall kommen4 ,diese ,schden sind zwiefacher ,art4 ,erstens die ,versuchung1 aus einem gemeinschdlichen ,betriebe der ,produktion ,vorteil zu ziehen1 ,nahrungsmittelflschung1 ,frderung der ,unsittlichkeit1 ,betrug usw41 und zweitens die ,gefahr1 da ganz unberufene ,leute ein ,unternehmen grnden1 das zugrunde gehen mu1 ja1 da blhende ,unternehmungen nach dem ,tode des ,grnders in die ,hnde eines unfhigen oder leichtsinnigen ,erben kommen und dann wieder verfallen4 ,bilanziert man diese ,gebrechen der ,privatunternehmung mit ihren vermeintlichen ,vorzgen1 so wird sich der kollektivistische ,staatsbetrieb1 vielleicht nach einer kurzen bergangszeit1 immer als der bessere erweisen4 ,der ,kollektivismus verteilt aber auch konomischer und besser4 konomischer1 weil er die ,handelsarbeit erspart und besser1 weil er alle ,volksbedrfnisse verhltnismig befriedigt1 worauf die ,privatunternehmer ihr ,augenmerk nicht richten4 ,in letzterer ,beziehung ist der ,kollektivismus auch wieder schon durch seine ,verteilung produktiv4 ,denn1 da er alle geistigen und physischen ,krfte des ,volkes entwickelt1 frdert er das wichtigste ,betriebsmittel der ,produktion1 die ,menschenkraft4 ,die ,lobredner der ,privatunternehmungen sind vor allem die ,privatunternehmer und dann ihre ,soldschreiber4 ,aber auch jene1 die die reine ,wahrheit suchen1 argumentieren doch nur aus einzelnen ,fllen1 die keine allgemeinen ,schlsse gestatten und wrden sie die notleidenden ,privatunternehmungen mit in ,rechnung ziehen1 so wrden sie zu ganz anderen ,ergebnissen gelangen4 ,da der ,staatsbetrieb der konomisch beste wre1 folgt aus den ,erfolgen der ,trusts1 welche einzig und allein des unermelichen ,umfanges der ,kapitalien und ,betriebe wegen konomischer produzieren1 als die ,kleinbetriebe und da dem ,umfange nach der riesigste ,trust sich zum ,staatskollektivismus verhlt1 wie das ,kleingewerbe zum ,trust1 so sind die konomischen ,vorteile unermelich4 ,nicht das ,talent der ,trustteilnehmer ist volkswirtschaftlich entscheidend1 sondern das ,talent des ,trustbeamten4 ,und dann ist ja der ganze ,apparat eines judizierenden ,staates ein ganz anderer1 als es der eines produzierenden ,staates wre4 ,die ,organe des heutigen ,staates sind ,juristen1 die ,organe des ,kollektivstaates werden wirtschaftliche ,talente sein und wenn man auch in der ,gegenwart fr einzelne ,staatsfabriken technische ,leiter bestellt hat1 so waren sie doch immer abhngig von ,hofrten und ,ministern1 die von technischen ,fragen nichts verstehen und das hat die ,ttigkeit der ,techniker und der merkantilen ,leiter immer lahmgelegt4 ,es ist also ein ganz unbegrndetes ,bedenken1 das so oft gegen den ,staatsbetrieb ausgesprochen wird1 da er volkswirtschaftlich schlechter erzeugen wrde und in keinem ,falle kann es sich um einen solchen ,vorzug der ,privatunternehmung handeln1 dessen wirtschaftlicher ,effekt gegen die groen1 auch konomischen ,vorzge des ,kollektivismus in ,betracht kme1 die ich an vielen ,stellen dieses ,werkes dargetan habe4 ,wir hren nur allgemeine ,phrasen1 abstrakte ,stze1 nirgends einen ,versuch1 das angebliche ,unvermgen des ,staates1 mit konomie zu produzieren1 aus dem ,wesen des ,staates zu erklren1 wo das ,gebrechen aber in den ,personen oder in der ,organisation liegt1 handelt es sich nur um einen ,wechsel der ,personen oder der ,organisation4 ,die lautesten ,schreier gegen den ,staatsbetrieb sind die ,unternehmer selbst und dann die politischen ,agitatoren1 welche im ,solde der herrschenden ,klassen stehen4 ,einen wissenschaftlichen ,wert haben diese ,redensarten nicht4 ,die geringere ,ertragsfhigkeit eines staatlichen ,betriebes bei ,geldwirtschaft ist nicht beweismachend fr den geringeren volkswirtschaftlichen ,betriebswert4 ,denn der ,staat verwendet das geringere ,einkommen fr allgemeine ,zwecke1 der ,privatunternehmer die greren ,einnahmen fr die ,befriedigung seiner ,launen4 ,auch kann der scheinbar erfolgreichere ,privatunternehmer die ,arbeiter mehr bedrckt1 oder den ,abnehmern ein schlechteres ,produkt geliefert1 oder seine ,kontrahenten hintergangen oder wie ,rockefeller#dg durch unerlaubte ,kunstgriffe vermehrt haben4 ,wrde man also bestimmte ,privat- und ,staatsunternehmungen in einer fr unseren ,zweck brauchbaren ,weise vergleichen1 so mte ber jedes ,vergleichsobjekt ein ganzes ,werk geschrieben werden4 #dg ,man sagt brigens1 da ,rockefeller nur durch den wirtschaftlichen ,effekt des ,massenbetriebes ,erstaunliches geleistet habe4 ,dann ist die ,staatsproduktion seit einem halben ,jahrhundert kaum mehr betrieben worden1 in frherer ,zeit aber war der ,staat viel schlechter organisiert als heute1 ,unterschleife waren leichter und man war gewhnt1 den unbrauchbaren ,verwalter1 der ,staatsbeamter war1 im ,amte zu behalten wie den unabsetzbaren ,richter und den ,brauchbaren bei den grten finanziellen ,erfolgen abzulohnen1 wie den ,dutzendbeamten1 whrend der ,privatunternehmer ihm den zehnfachen ,lohn bot4 ,hat doch ,krupp einem ,finanzgenie einen so hohen ,gehalt geboten1 da er den ,privatdienst der ,stellung eines schsischen ,finanzministers vorzog1 welche viel geringer dotiert war4 ,ich werde mich durch das ,parteigeschrei gegen den ,staatsbetrieb nicht irre machen lassen4 ,,xiv4 ,die ,umwandlung der ,staaten unserer ,gesellschaftsordnung in ,kollektivstaaten4 ,der erste ,schritt zur ,einleitung der ,umwandlung ist die ,fortfhrung der hier versuchten ,untersuchung und die ,vervollkommnung der von mir gemachten ,vorschlge4 ,diese ,vorschlge betreffen nicht nur das ,wesen des ,kollektivismus1 sondern auch die ,organisation des ,kollektivstaates und den ,gebrauch1 den der ,staat von der ihm zustehenden wirtschaftlichen ,macht machen soll4 ,es knnte sich daraus eine volkswirtschaftliche ,schule entwickeln1 welche fr dieses grte aller ,ideale ,propaganda machen wird und wenn es in der ,entwicklung der menschlichen ,dinge liegt1 da wir zum ,kollektivismus gelangen1 so wird sich ein ,umschlag in den ,anschauungen vollziehen1 der der ,umwandlung vorhergehen mu4 ,wie der ,liberalismus durch die ,universitten verbreitet wurde1 so wird der ,kollektivismus bald das ,ideal der ,universitten werden4 ,es gibt allerdings ,schichten unter den ,gebildeten1 welche sich1 wie schon im vorhergehenden ,abschnitte erwhnt wurde1 durch das kollektivistische ,ideal bedroht fhlen1 so ,juristen und ,theologen4 ,allein wenn sie zur berzeugung gelangen1 da die ,umwandlung sich nur langsam vollziehen kann1 so werden sie sich beruhigen und wir werden unsere ,shne eben nicht mehr ,jurisprudenz oder ,theologie1 sondern ,medizin oder ,naturwissenschaften oder ,technik studieren lassen4 ,statt der ,juristen werden in ,zukunft der ,arzt und der ,naturforscher im ,staate herrschen und wenn das ,ideal ,feinde hat1 so hat es naturgem auch ,anhnger1 welche den ,kampf dafr aufnehmen und die heute so schimpfliche ,lage der rzte wird sie zu ,aposteln der neuen ,lehre machen4 ,die ,gegner sind einer ,bewegung1 die sich so ,gewaltiges zum ,ziele setzt1 erwnscht1 denn nur was sich im ,kampfe durchringen mu1 wird etwas ,rechtes4 ,habe ich nicht mehr erreicht1 als da der ,kollektivismus nicht mehr totgeschwiegen werden kann1 so habe ich genug erreicht4 ,und ist es noch niemand aufgefallen1 da die menschliche ,gesellschaft alle ,richtung verloren hat1 da sie seit dreiig ,jahren vergeblich nach einem ,ziele sucht3 ,wir wissen nicht1 wo aus4 ,der ,liberalismus hat sich berlebt1 das laissez faire1 laissez aller hat ausgespielt1 es mu einer schpferischen ,staatskunst ,platz machen4 ,wir haben nur die ,wahl1 eine neue ,gesellschaftsordnung zu suchen oder zu veralteten ,zustnden zurckzukehren4 ,der ,adel drngt sich wieder vor und die religisen ,fanatiker drngen nach der ,wiederherstellung jener ,kirchenmacht1 die sich bis vor #bjj ,jahren so auerordentlich verderblich erwiesen hat4 ,ihre ,verdrngung durch den ,aufklrungsstaat war eine ,erlsung1 ein ,sieg fr alle ,menschen4 ,dulden wir keine religise und keine stndische ,reaktion1 sie fhren wieder zu allen beln1 die die mit vielen ,verbrechen befleckte1 aber doch so glorreiche franzsische ,revolution berwunden hat4 ,eine kollektivistische ,schule1 eine kollektivistische ,partei1 die sich aus den ,gebildeten rekrutiert und sich die ,universitten1 ,hochschulen und ,mittelschulen erobert1 wird vorausgehen4 ,die ,wirksamkeit der sozialdemokratischen ,partei wird ihr in die ,hnde arbeiten1 wenngleich ich meine1 die kollektivistische ,partei msse1 zunchst wenigstens1 nicht in ihr aufgehen1 sondern parallel mit ihr arbeiten4 ,da das ,proletariat allein berufen sei1 den ,klassenstaat zu strzen und den ,kollektivismus ins ,leben zu rufen1 ist fr mich kein ,evangelium1 aber mich zu bekmpfen1 hat die ,sozialdemokratie keinen ,grund4 ,die praktischen ,maregeln zur ,verbreitung des ,kollektivismus sind leicht zu erkennen4 ,es handelt sich um die ,fortsetzung der ,verstaatlichung1 ,verstaatlichung der ,eisenbahnen1 ,verstaatlichung des ,geldwesens1 ,verstaatlichung des ,kreditwesens1 ,verstaatlichung der ,volksschule1 ,inanspruchnahme einer ,mitwirkung an der ,erziehung fr den ,staat1 ,verstaatlichung des ,grogrundbesitzes und aller jener ,industrien1 auf welchen heute die groen ,konsumsteuern lasten1 das sind die ersten ,etappen der ,umwandlung4 ,weiter handelt es sich darum1 den ,staat in ein ,erwerbsinstitut umzuwandeln4 ,er mu zu einem entsprechenden ,vermgenseinkommen gelangen und dazu ist der erste ,schritt die ,schaffung eines ,nationalvermgens1 welches im ,zusammenhange mit der ,staatskreditreform und den verstaatlichten ,kommunikationen zu einem wirtschaftlichen bergewichte des ,staates fhren mu4 ,auch die ,rechtsanschauungen mssen sich ndern und darum mu man die ,rechtsanschauung der in ,,xiii erwhnten #e ,kirchenvter in die ,gesellschaft einfhren4 ,die ,anschauung1 da reiche ,leute einen ,besitz innehaben1 wofr sie dem ,volke verantwortlich sind1 gibt dem ,staate das ,recht1 ihnen ,lasten fr diese ,interessen aufzubrden4 ,man wird das ,beispiel ,englands nachahmen und in alle ,ortschaften und ,gebiete1 wo die ,sterblichkeit #be1 #bj1 #ae per ,tausend bersteigt1 ,kommissionen entsenden1 die die ,ursache1 weshalb diese ,sterblichkeit vorwaltet1 ermitteln und ,mittel zur ,abhilfe vorschlagen4 ,man wird des ferneren von ,grogrundbesitzern und ,groindustriellen fordern1 da sie fr einen ihrem ,besitz entsprechenden ,teil der ,bevlkerung ,wohnungen in richtig angelegten ,niederlassungen herstellen1 welche dem kollektivistischen ,bedrfnisse entsprechen4 ,spterhin wird das ,erbrecht auf direkte ,nachkommen einzuschrnken und das ,testaterbrecht1 ausgenommen das ,recht zugunsten des ,staates zu testieren1 aufzuheben sein und endlich werden die ,geldstrafen und die ,strafe der ,vermgenskonfiskation zur ,bekmpfung der besitzenden ,klassen dienen4 ,die ,geldstrafen fr die ,verbaldelikte1 aber ,geldstrafen bis zu einem vielfachen des ,jahreseinkommens1 wrden bald zu einer ,unterwerfung der ,besitzenden fhren1 welche heute die ,herren im ,staate sind4 ,auch ,verfassungsnderungen1 wonach das ,abgeordnetenhaus die produktiven ,klassen allein zu vertreten und die herrschenden ,klassen ihre ,vertretung im ,herrenhause htten1 werden sich empfehlen4 ,endlich mte man recht bald das stehende ,heer durch ein ,milizsystem zu ersetzen suchen1 um die ungeheuren ,geldmittel1 welche dem stehenden ,heere gewidmet werden1 fr ,erziehung und ,unterricht und fr ,altersversorgung frei zu machen4 ,wenn das kollektivistische ,ideal verstndige ,apologeten findet1 werden es gerade die ,monarchen sein1 welche sich zuerst dazu bekennen4 ,das ,gefhl der ,verantwortung fr all das ,elend unserer ,gesellschaftsordnung wird ihnen bald zu drckend werden1 wenn es klar wird1 da es nur ,privatinteressen sind1 welche den wichtigsten ,interessen des ,volkes und der ,kultur im ,wege stehen4 ,endlich kann es nicht fehlen1 da auch religise ,anschauungen uns bald zuhilfe kommen werden4 ,doch wre es nicht erwnscht1 da die religis-kollektivistische ,bewegung zu frh in ,gang kme4 ,die grten ,schwierigkeiten werden sich darbieten1 sobald man die ,umbauten in ,angriff nimmt1 welche mit der ,umgestaltung der ,gesellschaftsordnung ,hand in ,hand gehen mssen und wenn der ,staat selbst kollektivistische ,gemeinden ins ,leben ruft1 obgleich noch eine vllige ,verdrngung der alten ,gesellschaftsordnung nicht stattgefunden hat4 ,eine ,form zu finden1 wie kollektivistisch organisierte ,volksschichten mit nicht kollektivistisch organisierten neben einander leben knnen1 ist sicherlich schwierig4 ,und doch haben wir fr die ,lsung dieses ,problems ,anhaltspunkte in den ,mnchsorden1 welche kollektivistisch organisiert sind und inmitten von ,vlkern leben1 welche nichts vom ,kollektivismus wissen4 ,denken wir uns die wirtschaftliche ,organisation der ,mnchsorden auf eine ,bevlkerung1 die keine religisen ,zwecke verfolgt1 die ,askese verwirft und die ,zeugung pflegt1 welche also ,mnner und ,weiber1 ,erwachsene und ,kinder umfat und welche die ,produktion betreibt1 also die ,beschaulichkeit durch ,arbeit ersetzt1 so haben wir die ,grundlagen einer kollektivistisch organisierten ,bevlkerung1 die mitten unter einer ,bevlkerung lebt1 die noch der heutigen ,gesellschaftsordnung angehrt4 ,doch sollen diese kollektivistischen ,organisationen schon von allem ,anfange an sich als ,ortsgemeinden organisieren und nicht als bloe ,gesellschaften innerhalb von ,ortsgemeinden mit ,privateigentum4 ,man wrde demnchst mit ,urgemeinden kollektivistischer ,wirtschaftsreform beginnen4 ,der ,staat htte ein ,kapital von vielen ,millionen zu widmen1 eine oder mehrere1 etwa zwanzig neben einander gelegene ,urgemeinden aufzubauen und sie zu besiedeln4 ,diese ,besiedelung knnte zum grten ,teil mit proletarischen ,arbeitern1 aber von hervorragend krperlicher ,tchtigkeit und ,gesundheit1 geschehen1 aber sie knnte auch nicht produktive ,volksschichten umfassen1 ,waisenkinder1 ,altersversorgungsberechtigte1 welche fr ,rechnung der versorgungspflichtigen ,gemeinden aufgenommen wrden oder mit welchen ein ,versorgungsvertrag geschlossen wrde4 ,so knnte auch die ,aufnahme pensionierter ,staatsbediensteter erfolgen1 sagen wir von arbeitsunfhig gewordenen ,arbeitern des ,tabakmonopols1 in die ,altersversorgung aufgenommenen ,staatseisenbahnbediensteten1 ,militrinvaliden1 welche fr ,rechnung der versorgungspflichtigen ,institute verpflegt wrden1 oder auch mit ,geldpensionen versorgte ,leute1 welche sich mit ihrer ,pension in die kollektivistische ,versorgung einkaufen4 ,mit den in die ,besiedelung aufgenommenen proletarischen ,arbeitskrften mte zunchst ein ,vertrag abgeschlossen werden1 wonach sie naturalwirtschaftliche ,versorgung als ,lohn zu empfangen htten mit dem ,anspruch auf einen kollektivistischen ,vermgensanteil nach ,ablauf einer ,reihe von ,jahren1 whrend welcher jeder ,teil den ,vertrag lsen knnte4 ,nach ,ablauf jener ,probezeit wrde der ,arbeiter wie ein kollektivistischer ,brger das ,recht auf jede ,art von ,versorgung fr sich und seine aus einer von der ,verwaltung gebilligten ,ehe entspringenden ,nachkommen haben1 freilich in der ersten ,zeit nicht in jenem ,ausmae1 wie der ,anteil eines ,kollektivbrgers nach vollendeter ,umwandlung sich gestalten wrde4 ,so wie der ,kollektivstaat spterhin inmitten von ,staaten der alten ,gesellschaftsordnung wird leben mssen1 werden auch die so entstandenen kollektivistischen ,volksschichten inmitten einer ,bevlkerung leben mssen1 welche noch der alten ,gesellschaftsordnung angehrt4 ,diese ,kollektivgemeinden werden bald die ,kirchengter und den ,grogrundbesitz1 deren ,erwerb der ,staat sich zuerst wird angelegen sein lassen1 umgestalten und zugleich als ,erziehungs- und ,versorgungsanstalten und als groe ,hotels ,erwerbsinstitute darstellen4 ,es werden kollektivistische ,versuchsanstalten sein1 welche aber nur einen ,teil der ,vorteile bieten knnen1 die der siegreiche ,kollektivismus nach ,niederringung der alten ,gesellschaftsordnung bieten wird4 ,man darf von solchen ,versuchsgemeinden nicht fordern1 was wir vom ,kollektivismus eines groen ,reiches erhoffen1 aber einen groen ,fortschritt wird man sicher erkennen4 99 99 99 99 99 ,es ist hier die ,aufmerksamkeit darauf zu lenken1 da die ,verdrngung des ,privatkredits durch den ,staatskredit und der ,geldwirtschaft durch die ,naturalwirtschaft sich nur langsam vollziehen kann1 und da demnach die ,verstaatlichung des ,grobesitzes sich anfangs in derselben ,form vollziehen mu1 wie die ,verstaatlichung der ,eisenbahnen4 ,da sich aber die ,rechtsanschauungen nach und nach auch verndern mssen1 besonders sobald die ,forderung nach erhhtem ,aufwande fr die arbeitende ,klasse auf ,grund der von den ,kirchenvtern verkndeten ,rechtsgrundstze zu einer religisen ,forderung des ,christentums gemacht wird1 mssen die ,verstaatlichungsprinzipien immer ungnstiger fr die ,besitzenden werden4 ,so ist es offenbar1 da der ,grogrundbesitz in sterreichisch ,polen mit der ,verpflichtung belastet werden wird1 das ,wohnungswesen der buerlichen ,bevlkerung auf ,kosten der ,besitzenden umzugestalten4 ,so werden auch der ,groindustrie ,verpflichtungen im ,interesse der ,arbeiterschaft auferlegt werden1 welche die ,verstaatlichung sehr erleichtern mssen4 ,der ,sozialreform wird auch der1 wie es scheint1 uns bevorstehende ,weltkrieg sehr zustatten kommen1 denn er wird einen allgemeinem ,bankrott1 nicht nur der ,staaten1 sondern auch der ,grobesitzer im ,gefolge haben1 daher ich in meinem ,roman sterreich im ,jahre #bjbj auf ,seite #ei prophezeit habe1 da der ,weltkrieg zur ,staatsomnipotenz fhren mu4 ,besser freilich wre es1 die ,umgestaltung wrde frher in ,angriff genommen und dadurch die ,phantasie der ,vlker von jenen ,interessen abgelenkt1 die zum allgemeinen ,kriege drngen4