,anmerkungen zur ,transkription3 ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aibb erschienenen ,buchausgabe so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,zeichensetzung und offensichtliche typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche sowie inkonsistente ,schreibweisen wurden beibehalten1 insbesondere wenn diese in der damaligen ,zeit blich waren oder im ,text mehrfach auftreten4 ,fremdsprachige ,begriffe und ,zitate wurden ohne nderungen aus dem ,originaltext bernommen2 lediglich in einem ,fall wurde der griechische ,begriff ' #8 zu '#8 harmonisiert4 ,kursive ,passagen wurden mit ,unterstrichen gekennzeichnet1 fett gedruckte ,namen und ,begriffe in den ,buchanzeigen sind von ,pluszeichen umgeben4 ,illustration ,illustration ,,leopold ,,ziegler ,,der ,,ewige ,,buddho ,,ein ,,tempelschriftwerk ,,in ,,vier ,,unterweisungen ,,darmstadt #aibb ,,otto ,,reichl ,,verlag ,,gedruckt ,,in ,,der ,,spamerschen ,,buchdruckerei ,,in ,,leipzig ,,alle ,,rechte ,,vorbehalten1 ,,besonders ,,das ,,der ,,bersetzung ,,copyright #aibb ,,by ,,otto ,,reichl ,,verlag ,,in ,,darmstadt ,,den ,b,,rgern ,,der ,,vier ,,weltgegenden#8 ,,inhalt ,,einf,,hrung #aa ,,die ,,erste ,,unterweisung3 ,,buddho ,,der ,,protestant #cg ,,die ,,zweite ,,unterweisung3 ,,buddho ,,der ,,erlebende #abc ,,die ,,dritte ,,unterweisung3 ,,buddho ,,der ,,wissende #bbc ,,die ,,vierte ,,unterweisung3 ,,buddho ,,der ,,st-,,westliche #cdc ,,einf,,hrung ,es jhrt sich nun heuer rund das einhundertdreiigste ,mal1 da die ,sakontal des ,klidsa ihre erste deutsche bersetzung fand1 von ,goethe wie von ,herder sofort als geistige ,begebenheit ersten ,ranges mit ,bewunderung1 ja mit ,ergriffenheit gewrdigt und begrt4 ,ein paar ,jahrzehnte spter1 und die ,kenntnisnahme der ,bhagavad-,gt1 als erstmals lateinisch von ,august ,wilhelm ,schlegel ausgegeben1 macht in ,wilhelm von ,humboldts ,leben warm beglckende ,epoche1 die er uns mit unvergelichen ,worten schildert4 ,schopenhauer zwar findet den ,zugang zu den ,geheimen ,lehren#81 das ist ,upanischaden#81 erst ber den etwas krummen ,umweg einer lateinischen bersetzung des persischen ,oupnek' hat1 -- auf hnlich krummen und noch krmmeren ,umwegen ist dereinst der ,stagirit zum ,schicksal der ,theologie und ,philosophie des spteren ,mittelalters geworden6 -- trotzdem aber werden jene wunderlich vermummten ,urkunden ihm der ,trost seines armen ,lebens3 indes er selber in vorgeschrittenerem ,alter noch ,scharfblick und ,urteil genug aufbringt1 ,spence ,hardys erste zuverlssige ,darstellungen des zeilonischen ,buddhismus in ihrer grundlegenden ,wichtigkeit zu erkennen4 ,aus ,kppens ,religion des ,buddha scheint sich ,wagner ahnungweis ein erstaunlich zutreffendes und wesenhaftes ,bild von ,beschaffenheit und ,art der ,religion zu machen1 die ihn in den unverflschtesten und lautersten ,jahren seines ,daseins wie keine zweite tief und echt berhrt4 ,was endlich ,paul ,deussens ,lebenswerk angeht1 so ist es in mehr wie einem ,betracht dem ,antrieb ,nietzsches zu verdanken1 der dauernd bemht bleibt1 eine zulngliche ,kennerschaft seiner weltgeschichtlichen ,gegenspieler im indischen ,osten zu erwerben4 ,in summa3 der ,einbruch ,asiens1 insonderheit der ,einbruch ,indiens in ,europa erfolgt vor mindestens hundertunddreiig ,jahren und wird bereits von allen ,deutschen reprsentativer ,geltung klar aufgenommen und sicher gedeutet als das1 was er ist3 der ,aufgang eines funkelnd neuen ,weltsterns an dmmernden ,europahorizonten444 ,bald aber geschieht befremdlich ,unerwartetes1 ,nie-,zu-,erwartendes6 ,das ,jahr #ahif bringt den ersten ,band einer ,verdeutschung des sogenannten ,majjhimanikyo von ,karl ,eugen ,neumann1 und zwar gleich als ,probestck1 ,gesellenstck1 ,meisterstck zu einer weitausgreifenden ,lebensaufgabe4 ,diese setzt sich die womglich lckenlose bertragung des ,suttapitakam1 will heien der ltesten und wertvollsten ,urkunden der ,reden ,gotamo ,buddhos zum ,ziel1 wie sie in den heiligen ,schriften des ,pli-,kanons gesammelt und berliefert sind4 ,bis zu ,neumanns ,tod1 der allzu frh an seinem fnfzigsten ,geburtstag 7am #ah4 ,oktober #aiae7 in ,wien erfolgt1 ist denn auch wirklich diese ,riesenaufgabe in der ,hauptsache schier bezwungen3 ist die ,lngere und ,mittlere ,sammlung vollstndig1 die ,krzere ,sammlung wenigstens in ihren gewichtigsten ,stcken bersetzt1 wovon die kleine1 ihres ,alters wegen jedoch hochgeschtzte ,spruchsammlung des ,dhammapadam zu erwhnen wre1 indes aus anderen ,bezirken der indischen ,seele der ,mythos von ,krischnas ,weltengang hinzutritt4 ,alles in allem bietet mithin ,karl ,eugen ,neumann einer groen europischen ,nation zum erstenmal die ungeheuere ,gelegenheit1 aus tausend verflachenden1 entstellenden1 verzerrenden1 umwuchernden bermittelungen des ,buddhismus heraus die ,stimme des ,buddho selber sprechen zu hren1 -- und das ist fast1 wie wenn wir ,christen heute unverhofft ein fnftes ,evangelium entdeckten1 lter und urwchsiger als die andern vier und an vielerlei ,stellen geradezu die treu erinnerten ,urworte des evangelischen ,herrn enthaltend4 ,solche religisen ,urkunden werden jetzt jedem gebildeten ,deutschen zugnglich gemacht1 und dies obendrein in einer ,fassung der ,sprache1 welche alleinig htte gengen mssen1 alle mit der ,sachwalterschaft dieses hchsten irdischen ,gutes ,betrauten aufhorchen1 wenn nicht aufjubeln zu machen4 ,hat doch an diesem indischen ,idiom der ,reden ,buddhos sich die deutsche ,sprache -- wer hrt es nicht1 der nur ein einziges dieser vollkommenen ,kunstwerke mit den ,ohren 7und mehr noch mit dem ,gehr7 liest3 wer hrt es nicht8 -- hat doch an diesem ,pli sich das deutsche ,wort1 der deutsche ,satz noch einmal mrchenhaft erneuert4 ,hier zeigt sich unsere ,muttersprache pltzlich um eine ganze ,anzahl von ,mglichkeiten des ,ausdrucks bereichert1 die ihr vorher niemand so leicht zugestanden htte4 ,so1 um an dieser ,stelle nur das ,aufflligste herauszuheben1 zeigt sie sich im hchsten ,grad des ,andante ,mastoso hieratisch fugenden ,stiles fhig1 bisher im religisen ,leben unseres ,festlandes so gut wie ausschlielich dem ,latein vorbehalten4 ,tempelfeierlich hrt man dagegen hier die deutschen ,laute in vollausatmenden ,posaunensten pausenlos dahinorgeln und dann allmhlich zart vertnen1 -- dennoch wiederum hchst zwanglos zu vielen ,kadenzen melodisch aufgelst und von anmutigen ,figuren reich umtrillert444 ,dieser ,sprachgestalter ,neumann aber und sein ,buddho1 diese ganz einmalige und ganz unvergleichbare indisch-deutsche ,doppelschpfung macht niemanden im weiten ,vaterland aufhorchen und noch weniger jemanden aufjubeln4 ,wo vor hundert ,jahren noch eine rauschende ,bewegung durch den ,geist1 oder sag' ich wirklichkeitentsprechender durch die ,geister der ,nation gefahren wre1 da sprest du keinen ,hauch4 ,die ,herren vom ,fach1 immer mit dem ,wichtigeren ernst beschftigt und darum geschworene ,feinde alles ,wichtigsten1 schweigen sich mit ihrer altbewhrten ,zurckhaltung hinsichtlich persnlicher ,werturteile#8 auch ber diese groe ,sache fast ganz aus2 gebildete ,laien1 welche diese berufenen ,hter wissenschaftlicher ,geheimnisse 7oder ,geheimniskrmerei87 zum ,sprechen htten zwingen wollen und htten zwingen knnen1 gibt es in jenen ,jahren schauriger ,verdung nirgends4 ,und dies bleibt die ,lage1 solange ,neumann selber lebt4 ,bis kurz nach seinem unbemerkten ,hingang der einzige ,rudolf ,pannwitz die ,schmach dieses ,schweigens bricht und endlich das befreiende ,wort spricht ber die weltgeschichtliche ,tat eines ,brckenschlages zwischen ,west und ,ost444 ,wie aber1 wird der unbefangene ,sinn hier fragen1 war dies mglich8 ,wie war dies mglich zu einer ,zeit1 wo man diesseit wie jenseit des atlantischen ,meeres wahrhaftig schon mehr ,ursach' hatte1 wenn irgendwo die ,rede de propaganda fide#8 ging1 an den ,buddhismus und seine unwiderstehliche ,werbearbeit in allen ,kontinenten zu denken als hergebrachtermaen an die ,kirche ,roms8 ,wie war dies mglich in den ,jahrzehnten vor dem ,krieg1 wo bereits mit aller ,strke die theosophisch-anthroposophische ,bewegung eingesetzt hatte1 die ihrerseit absichtlich oder unabsichtlich1 willig oder unwillig stets den ,buddhismus mit verbreiten und mit frdern helfen mu8 ,wie war es mglich1 wie war es berhaupt nur denkbar1 da zwar die ,geheimlehren aller ,religionen ,asiens seit den ,babyloniern durch ungezhlte ,rinnsale1 sichtbare und unsichtbare1 saubere und schmutzige1 in die spiritistisch-okkultistischen ,zirkel des ,westens sickern konnten1 aber da das ,wort des wirklichen ,buddho in seiner oft immerhin ltesten und ehrwrdigsten ,gestalt nirgends aufmerksameres ,gehr1 ja nicht einmal ein wenig -- ,neugierde fand8 ,werfe ich diese ,frage auf diese ,weise auf1 so ist vielleicht aus ihr schon die eigentliche ,antwort herauszuhorchen4 ,denn wie ich vermute1 ist es eben diese vielsinnig buddhistische1 neubuddhistische1 afterbuddhistische ,strmung gewesen1 welche die voll ausgemeielte ,bildsule des ,buddho mit sich fortschwemmte und in der ,masse mitgewlzten ,gerlles und ,geschlmmes unkenntlich ganz und gar begrub4 ,dieser ,buddho ficht leibhaftig wider den ,buddhismus1 wie der synoptische ,jesus leibhaft wider das ,christentum ficht1 -- oder vielmehr jener ficht wider den ,buddhismus noch mit viel hrterer ,bestimmtheit wie dieser wider das ,christentum1 weil er mitsamt seiner religisen ,schpfung sich in diesen ,reden viel greifbarer und lebendiger erhalten zeigt wie der ,christus in den ,evangelien4 1 -- dies von den ,schlern ,hegels einst dem ,werk ihres ,meisters als ,leitspruch wohlbedacht vorausgestellte ,kernwort des ,sophokles verdiente wie kein zweites den heiligen ,texten des ,pli vorausgestellt zu werden4 ,denn hier wie kaum noch sonstwo dauert das ,wahre allein durch die ,gewalt des ,wortes3 nur da man1 ehe man das ,wahre#8 dieser ,reden unbefangen auf sich wirken lassen will1 zuvrderst alle die ungefgen und grobschlchtigen ,schlagworte vergessen haben mu1 mit welchen seit ,jahrzehnten jeder ,europer dumm geprgelt wird1 der in ,gesellschaft den ,begriff ,buddhismus zu erwhnen sich getraut4 ,diese ,schlagworte fahren hier alle ungeschickt daneben und treffen statt den ,nagel auf den ,kopf nur die ,finger des ,hmmernden1 der auf den ,nagel zielte4 ,hat man es zum ,beispiel niemals anders luten hren1 als da der ,buddhismus eine ,religion1 ja sogar die ,religion schlechtweg des ,pessimismus sei1 so wird man zum eigenen ,erstaunen den ,buddho ganz im ,gegenteil von einem unerschtterlichen ,optimismus tief beseelt und besligt finden1 wie ihn vielleicht bisher kein ,mensch von dieser schonunglosen ,welt- und ,lebenskenntnis zu vertreten wagte1 -- wenn ich dabei von ,hartmanns immerhin vergrbernder ,europisierung dieses sinnreich verzahnten ,pessimismus-,optimismus1 ,optimismus-,pessimismus absehen darf4 ,wirkt und lehrt doch dieser ,buddho inmitten einer ,welt1 welche sogar ein ,leibniz in ,person als die beste aller mglichen ,welten#8 durchaus anerkennen mte1 und zwar eben darum1 weil ein jedes ihrer ,wesen und ,geschpfe grundstzlich mit der ,anlage zu einem ,buddho ausgestattet ward und folglich zu der ,hoffnung stets berechtigt ist1 im ,ablauf seiner ,wiederverkrperlichungen stufenweis zu dieser bermenschlich-bergttlichen ,wrde hinanzusteigen3 wenn es nmlich dieses ernsthaft will6 ,und solch bermiger ,optimismus gibt allerdings ein berraschend ,gegenstck zu dem abgrndlichen ,pessimismus christlicher ,gnadenwahl1 die vor allem ,anfang schon etliche ,wenige fr die ,ewigkeit zur ,sligkeit erkiest1 eine unnennbare ,mehrzahl jedoch gleichzeitig fr die ,ewigkeit verdammt4444 ,oder hat man fernerhin den ,buddhismus jeweils als eine ausgemachte ,praxis der ,weltverneinung unserer europisch vollbrachten ,weltbejahung kurzerhand entgegengesetzt1 so wird man nicht umhin knnen1 selbst an dieser cause juge stark irr' zu werden1 wenn man etwa den ,buddho des ,pli-,kanons von einer so mtterlichen ,zrtlichkeit erfllt findet fr alle ,kreatur1 wie sie gleich innig und gleich ausnahmlos kaum im ,herzen unseres lieblichen poverello schlug3 ,o da ich den kleinen verirrten ,wesen ja nicht ,schaden zufge68 ,so spricht meines ,bednkens bedingunglose ,weltverneinung nicht2 so zrtlich mitwesend und mitwebend spricht sie wahrlich nicht2 so oder hnlich hat es eher aus der ,seele eines ,weltverklrers1 ,weltliebhabers1 ,weltumarmers wie ,jean ,paul engelhaft gefiedelt und geharft4 ,weltverneinend hingegen im unmenschlichsten und verstocktesten ,wortverstand erscheint durchweg der ,kalvinismus1 der jeden ,eigenwert irdischer ,erschaffenheiten ad majorem ,dei1 ad majorem ,diaboli gloriam leugnet und in engster bereinstimmung mit solch' gehssigem ,weltfhlen 7wenn anders ,max ,webers vielbeachtete ,untersuchungen ber die protestantische ,ethik und den ,geist des ,kapitalismus zu recht bestehen7 den lieblosesten und darum auch weltvernichtendsten ,typus ,mensch in ,gestalt des amerikanisch-europischen ,unternehmers heraufgezchtet hat444 ,oder um ein letztes ,beispiel anzufhren1 man hat in dem ,buddhismus schlecht und recht eine der geschichtlichen ,spielarten des aus der ,mystik aller ,zeiten und ,vlker flieenden ,quietismus zu erblicken sich gewhnt1 und wird jetzt1 angesichts dieses ,buddho1 berraschend inne1 da ,gotamo von der ,person des dem ,orden verpflichteten bhikkhu eine unausgesetzte ,hchstanspannung und ,hchststeigerung smtlicher ,krfte des ,leibes und des ,geistes und der ,seele fordert2 eine ,hchstanspannung und -steigerung1 die1 wenn sie auch nicht geradezu ,arbeit im ,sinn des europischen ,berufsmenschen zu nennen ist1 doch auch erst recht nicht als ,ruhe oder gar als ,miggang1 am ehesten vielleicht noch als ttige ,mue#8 bezeichnet werden darf1 und die zu ihrem ,teil den ,mnch1 dem es bitter ernst ist1 ausschlielich ,tag und ,nacht beansprucht1 bis jeder ,rest von ,kraft fr andere ,lebensuerungen aufgezehrt ist4 ,wohlan denn1 ihr ,mnche3 unermdlich mgt ihr da kmpfen18 -- das ist die ,summe der ,gebote1 das ist das ,gebot aller ,gebote1 in welches der ,buddho selbst im ,augenblick der ,erlschung die gesamte ,lehre knapp und einprgsam zusammenfat4 ,und abermals untersteh' ich mich zu behaupten1 da so kein ,quietismus und nicht einmal die ,mystik an und fr sich sprechen wrde6444 ,alle derartigen ,formeln1 die man sich bei uns zurechtgelegt hat zu einem bequem handlichen ,verstndnis des ,buddhismus1 versagen infolgedessen klglich vor diesem ,buddho1 der zwar eine der grten1 stolzesten1 ewigsten ,formen des ,lebens1 aber mit nichten eine ,formel ist und am wenigsten eine bequem zu handhabende4 ,was vielmehr jede ,rede des ,kanons eindringlicher zu erkennen gibt1 das ist eine ,menschlichkeit schlechthin sui generis1 die jeder ,einordnung in eine species oder classis durchaus spottet3 eine ,menschlichkeit von einer wunderbaren ,fhigkeit der ,selbstbegtigung ganz ohne ,vorgngerschaft und ,nachfolgerschaft4 ,hier ist ein ,mensch und nichts weiter als ein ,mensch1 der dennoch die unmenschliche ,wirklichkeit der ,welt vollkommen meistert4 ,meistert freilich um den notwendig zu entrichtenden ,preis des ,verzichtes1 der ,entsagung1 -- aber eines ,verzichtes1 einer ,entsagung1 die ihn wiederum keine einzige seiner echt menschheitlichen ,eigenschaften kostet und ihn keinesfalls jenen frommen ,ungeheuern zugesellt1 welche zu ihrem ,teil die ,heiligengeschichte anderer ,religionen so zahlreich wie widerwrtig bevlkern4 ,der dster lohende und ruig schwlende ,kienspan ,mensch1 hier glht er sich himmlisch rein zum mildschimmernden ,lichtgleichma einer ,metallfadenlampe4 ,er selber schafft einen luftleeren ,raum um sich1 er selber giet eine glserne ,glocke um sich1 damit er fortab von ,luftdruck1 ,zugwind1 ,nsse1 ,staub1 ,schmutz1 ,ungeziefer unbewegt und unbetrbt bleibe444 ,dieser ,buddho des ,pli-,kanons contra den landlufigen ,buddhismus1 aber auch3 dieser ,buddho der sdlichen berlieferung contra die nrdlich verherrlichten ,scharen kosmischer und metakosmischer ,mittlererscheinungen1 die reihenweis geordnet und gestuft als ,bodhisattvas1 ,dhynibodhisattvas1 ,manushbuddhas1 ,dhynibuddhas bis hinauf zu ,madschuri dem ,demiurg1 bis hinauf zu ,avalokitevara dem ,paraklet1 bis hinauf zum dhibuddha dem schon wieder brahmanisch rckgedeuteten tman-,brahman einen katholischen ,gnaden- und ,errettunghimmel zwischen ,mensch und ,weltgrund gttlich fllen1 -- in solch' ausgeprgter ,gegenstellung darf man wohl eine der ,ursachen vermuten1 warum man auch bei uns die ,reden des ,gotamo ,buddho ein ,vierteljahrhundert lang nicht fr der ,rede wert hielt4 ,aber kaum drfte dies die einzige ,ursache gewesen sein und sicherlich nicht die ausschlaggebende4 ,noch kommt anderes dazu1 das ernstlich beachtet sein will4 ,abgesehen nmlich von dem etwas hanebchenen und derben ,interesse1 welches ,theo- und ,anthroposophie1 ,spiritismus und ,okkultismus am ,buddhismus als solchem zu nehmen pflegen1 ein ,interesse1 welches unverhohlen zur dunkleren ,hlfte geradezu der ,magie1 zur helleren ,hlfte jedoch dem ,apathanatismos gewidmet ist1 -- ich sage dies aber ohne jeden mibilligenden ,seitenblick oder ,seitenhieb1 weil es frwahr eine ,magie und erst recht einen ,apathanatismos im ,buddhismus gibt und beides sogar bei unserem ,buddho6 -- abgesehen also von diesem eher irreligisen als religisen ,interesse ist es im ,abendland doch fast ausnahmlos das wissenschaftliche1 das gelehrte ,interesse gewesen1 welches sich mit wachsender ,vorliebe den ,religionen des ,ostens zugewandt hat4 ,diese wissenschaftlichen1 diese gelehrten ,interessen nun sind es1 die in diesen ,reden1 wie ich vermute1 weniger als sonstwo auf ihre ,rechnung kommen4 ,gewi gibt es keine historische1 keine philologische1 keine archologische1 kurz und gut berhaupt keine kritische ,frage1 die in ,ansehung dieser gotamidischen ,reden nicht mit ebendemselben ,aufwand an ,forscherscharfsinn aufzuwerfen und zu errtern wre1 wie dies in ,ansehung des ,alten und ,neuen ,testaments lngst geschah und immer noch geschieht4 ,und ,karl ,eugen ,neumann selbst betrachtet es als erwnschtes1 ob freilich auch noch fernes ,ideal der ,wissenschaft1 einstmals die ,reden des ,kanons mit einem fortlaufenden ,glossarium und ,kommentar historisch-philologisch-archologischer ,feststellungen zu versehen4 ,wer fhlt indes gerade bei der ,erwhnung solch gelehrtenhafter ,ideale nicht vollkommen deutlich1 wie belanglos sich alles bloe ,wissen eben dieser religisen ,schpfung gegenber ausnehmen mu1 die ihrerseit alles ,forschen und ,untersuchen als unwesentlich von der ,hand weist1 wenn anders es nicht mittelbar oder unmittelbar dem heiligen ,ziel#8 dient4 ,wie kaum ein zweites religises ,dokument der ,vergangenheit werben diese ,reden des ,buddho um religise ,wertung1 religise ,stellungnahme1 religise ,verarbeitung3 mithin just um das1 was ihnen der ,westen bisher am hartnckigsten geweigert hat6 ,an alle ,bedrfnisse unserer ,art darf sich der ,buddhismus wenden1 seien es selbst unsere rckstndigsten1 unsere unrhmlichsten1 unsere niedrigsten4 ,nur wolle uns kein ,buddho mit dem unbescheidenen ,anspruch lstig fallen1 da er innerhalb dieser geographisch und kulturell abgegrenzten ,zone1 die gewohntermaen dem ,christentum und seinen erlserischen ,krften allein vorbehalten ward1 etwa seinerseit ein religises ,werk zu vollbringen habe444 ,europa den ,europern6 -- dies ungeschriebene ,gesetz1 welches bei uns verhngnisvollerweise seinen ,monroe noch immer nicht gefunden hat1 tritt zwar gerade dann mit allzugroer ,leichtigkeit auer ,kraft1 wenn ,europas ,shne blindwtig und menschenfresserisch im gegenseitigen ,vernichtungkrieg begriffen sind und zu diesem frommen ,ende die ,vlkerschaften aller dunkeln und dunkelsten ,erdteile aufbieten4 ,aber ,europa den ,europern1 -- das ist ein unbedingtes1 unverbrchliches ,gesetz1 wo sich's um das uralt-unantastbare ,grundvorrecht des ,christentums handelt1 dem europischen ,menschen ausschlielich von sich aus die ihm zukmmlichen religisen ,antriebe mitzuteilen3 ist doch dies ,christentum1 wer wei es nicht1 von seinen ersten ,anfngen ,jesus1 ,paulus1 ,augustinus an das heimische ,erzeugnis unvermischten ,europertums444 ,wie schndlich1 ja wie hochverrterisch wr' es da1 auf solch ein streng umhegtes ,leben sorgfltigster ,inzucht den heidnischen ,asiaten loszulassen6444 ,inzwischen ist bei allem grimmigen ,hohn ber die abstoende ,heuchelei einer derart gehandhabten ,monroe-,doktrin dennoch das ,eingestndnis geboten1 da in dieser ,abwehr gegen asiatische ,einflsse in unserer gegenwrtigen ,lage ein gesunder ,instinkt wachsam zu werden scheint4 ,aus hunderterlei ,grnden drften wir selbst dann keine ,buddhisten werden oder auch nur zu werden wnschen1 wenn dies berhaupt im ,bereich unserer seelischen ,mglichkeiten lge3 das versteht sich fr jeden ,einsichtigen von selbst und bedarf keiner besonderen ,beweise4 ,und auch das andere versteht sich gleichermaen von selbst1 da nmlich auch der ,buddho in den herrlichen ,texten des ,pli-,kanons keine der furchtbar drngenden ,aufgaben lst oder lsen hilft1 die uns heute auf den ,ngeln brennen und zu deren ,bewltigung uns leider einstweilen noch alle ,krfte fehlen4 ,stumm bleibt uns auch dieser ,buddho auf die ,fragen1 wie wir den ,staat abbauen und die ,gesellschaft aufbauen sollen1 wie ,staat und ,gesellschaft wieder auf religise ,grundlagen zu stellen wren1 wie der ,staatenbund 7oder ,bundesstaat7 europischer ,vlker gegen die ,dummheit und ,bosheit dieser ,vlker selbst und mehr noch gegen die ,ruchlosigkeit ihrer ,fhrer zu erzwingen sein mchte1 wie neue ,zellen spterer ,vergemeinschaftung nach innerlichen ,wachstumgesetzen in ihrem ,entstehn begnstigt werden knnten1 wie die ,wirtschaft zum ,dienen und der ,geist zum ,herrschen zu bringen sei1 wie wir wieder zu einem beispielgebenden ,adel 7nicht der ,geburt und nicht des ,besitzes7 kommen mchten1 wie wir ,erzieher erziehen lernten1 wie den ,henkern der europischen ,gesittung die ,maske des ,richters vom ,gesicht zu reien sei1 wie die lebenswichtigen ,sachgter am zweckmigsten erzeugt und am gerechtesten verteilt wrden1 wie aus dem ,gegeneinanderleben aller gegen alle wieder ein ,miteinanderleben1 ,freinanderleben zu entwickeln wre1 oder mit andern ,worten wie das losgelassene ,mensch-,vieh wieder zu bndigen und die weltverheerende ,masse zu ent-massen wre1 und so weiter1 und so weiter444 ,auf diese smtlichen1 beliebig noch zu vermehrenden ,fragen bleibt uns der ,buddho jede ,antwort schuldig1 indes wir uns wohl zu der ,erwartung berechtigt glauben1 da eine ,religion1 die unserm innersten ,bedrfnis eines ,tages voll entsprechen wrde1 in groen ,linien wenigstens die ,wege auch in diese ungebahnte ,zukunft zu weisen fhig sein msse4 ,denn was war es doch in ,wahrheit1 das das ,christentum unseres ,mittelalters fast ein ,jahrtausend lang in den ,seelen unserer ,ahnen so tief die ,wurzeln hat einsenken lassen1 da niemand bis zur ,stunde sie hat ergraben knnen8 ,das eine war es1 da dieses ,christentum zwar im hchsten ,betracht ,religion war und dies sogar in einer durchaus weltjenseitigen ,bedeutung1 -- daneben und auerdem aber just kraft seiner ,eigenschaft als ,religion gleichzeitig eine ,lebens- und ,gesellschaftformung grten ,stils4 ,hier ging die ,bruderschaft in ,christo fast ohne eine ,stelle merklicher ,unsttigkeit in die ,genossenschaft1 in die ,gilde ber4 ,hier wuchs der geistliche ,orden nicht selten sich zur machtvoll weltbeherrschenden ,partei aus1 -- ich nenne nur den ,namen ,cluny1 fr die europische ,politik zeitweis geradezu ein ,programm 7und wieviel mehr noch und ,entscheidenderes als nur ein ,programm671 deutsche ,kaiser vom ,rang des dritten ,heinrich zu manchem wichtigsten ,entschlusse ntigend444 ,vollends der ,priester aber oder ,mnch1 in jenen ,tagen ganz ohne ,zweifel eigentlicher homo religiosus1 ist er nicht ,lehrer und ,gelehrter1 ,staatsmann und ,verwalter1 ,grundherr und ,stdtegrnder1 ,landwirt und ,siedler1 ,lehenstrger und ,landesfrst1 ,geschichtschreiber und ,geschftsmann1 ,seelsorger und ,richter in seiner einzigen ,person8 ,eine solche ,religion1 daran ist nicht zu zweifeln1 wird uns ,europern langsam1 langsam wieder wachsen1 eine ,religion1 die alle ,wirklichkeiten wieder gttlich grndet1 gttlich rndet1 -- oder wir werden eines ,tages nicht mehr sein1 weil eine solche ,religion nicht mehr aus uns wachsen konnte4 ,und niemand in ,ost und ,west wird uns diese spte ,religion offenbaren oder vorleben1 wenn wir nicht beides selber tun4 ,wofern wir also eine ,tat1 deren ,vollbringen durchaus uns obliegt1 von irgend einem religisen ,knder der ,vergangenheit getan erwarteten1 und heie er ,gotamo ,buddho1 gben wir uns freilich einem unverzeihlichen ,irrtum gefangen1 und in diesem ,fall wren offenbar diejenigen im ,recht1 welche uns in dem ,gedanken an unsere hchste europische ,aufgabe warnend und abmahnend zuriefen3 ,europa den ,europern6 ,denn dieses ,europa von bermorgen1 blank gefegt von der groen ,sturmflut1 die heute ber ihm zusammenbrandet1 -- dieses ,europa unserer frmmsten ,europer-,sehnsucht wird uns weder von ,indien noch von ,syrien und ,palstina her geschenkt2 es wird allein aus unserm ,leib gebaut und aus unserm ,geist gefgt444 ,nur mgen wir nicht vergessen1 -- bis diese ,abtei ,thelema errichtet sein wird1 werden eher ,jahrhunderte als nur ,jahrzehnte vergehen1 in welchen der ,europer auch religis nur von der ,hand in den ,mund leben wird4 ,was aber den ,buddho der ,heiligen ,texte des ,pli anlangt1 so kommt er ja nicht zu jener knftigen ,europa felix des ,jahres #bbjj1 sondern zu dieser gegenwrtigen ,europa deserta4 ,er kommt mithin in einer ,stunde1 wo sich der ,komplexus der abendlndischen ,gesellschaft in seine ,elemente zersetzt und mit ihm gleichzeitig alle anderen ,komplexe der ,auflsung verfallen1 welche vormals die geschichtlichen ,verwirklichungen der ,gesellschaft darstellten4 ,kurz1 dieser ,buddho nhert sich uns in einem ,augenblick1 wo alles lebendig ,gewordene unserer ,kulturzone verwest und wo nur endgltig schon ,versteinertes diese ,verwesung bersteht oder was zur ,zahl der unsterblichen ,grundeinheiten des ,lebens gehrt4 ,in diesem ,augenblick und in keinem anderen wird uns der ,buddho zugefhrt3 und wer wre flach und weltunkund genug1 um hier an pure ,zuflligkeit zu denken8 ,jetzt aber konnte1 jetzt mute es geschehen1 da eben die ,religion1 frher einmal die strkste gesellschaftstiftende ,tatsache berhaupt1 von allen persnlichen ,angelegenheiten des ,lebens die persnlichste wird und hchstens noch auf sehr mittelbare ,weise gesellschaftliche ,erheblichkeit gewinnt4 ,religion1 das ist heute 7und auf absehbare ,zeit hinaus7 die ,unruhe und ,unstte1 die ,ratlosigkeit und ,schwerpunktlosigkeit der ,einzelnen1 ,abseitigen und ,vereinzelten4 ,aber gerade diesen ,einzelnen1 ,abseitigen und ,vereinzelten vermag nun der ,buddho ungleich bedeutsamer zu werden als je einer geschlossenen ,gemeinschaft1 die auf unserem ,kontinent bisher doch immer wieder auf die ,heilslehren des ,christentums zurckgriff4 ,dem ,einzelnen1 ,abseitigen1 ,vereinzelten hingegen stellt sich der ,buddho als eine religise ,mglichkeit dar1 welche von den religisen ,mglichkeiten des ,christentums weder entbehrlich gemacht1 noch widerlegt wird3 eben diesem ,einzelnen1 durch ,abseitigkeit und ,vereinzelung empfnglicher ,gewordenen und gleichsam religis ,bereiteten wird jetzt der ,buddho nicht selten zum ,ereignis1 manchmal sogar zum ,schicksal seines ,lebens444 ,der einsam ,bedrngte und ,beklemmte1 der in ,anfllen grimmiger ,verzweiflung an allem und zumeist an sich selbst etwa nach dem ,majjhimanikyo1 nach dem ,mahparinibbnasuttam greift1 wird unwiderstehlich durchwrmt von einem sanft wiegenden ,gefhl der ,weltgeborgenheit und ,selbstunverletzlichkeit4 ,er findet sich beschwichtigt und geschlichtet1 geeinigt und vershnt1 entspannt und zu sich selbst gebracht4 ,ihm wird zumut wie einem hitzig ,fiebernden1 dem eine linde ,hand sich khlend wie ein ,umschlag auf die ,stirne legt4 ,hier spricht uns 7nunmehr ganz in unserer deutschen ,zunge7 ein ,mensch zu1 der jede ,weltangst von sich abtat und jetzt wie aus dem ,jenseit mit einer sen ,geisterstimme trstend auf uns einsingt4 ,was wollen wir ,umgetriebenen und ,gehetzten1 die wir zu liegen kamen1 wie wir uns selber betteten8 ,hier gibt es ,rat fr hunderterlei ,notlagen und ,notstnde1 die schlielich insgesamt verursacht sind durch jene harte ,selbstentfremdung1 in welche wir ,europer uns zeitweis oder dauernd zu verlieren pflegen4 ,auf ,grund einer seelischen ,erfahrenheit ohnegleichen wird hier in einem ,sinn ,seelsorge betrieben und gebt1 wie ihn der ,abendlnder bisher nicht und nirgends geahnt hat3 und ,seelsorger ist denn dieser ,buddho auch in einer nirgends sonstwo anzutreffenden ,vollkommenheit4 ,als ,seelsorger gehrt er lngst nicht mehr seiner ,rasse1 seinem ,festland1 seiner ,weltzeit 7buddhakalpa7 an2 als ,seelsorger gehrt er der ,menschheit schlechthin1 gehrt schlechthin ihm die ,menschheit in ihrer zeitlosen ,wesentlichkeit und ,alleinschlielichkeit4 ,geschichtliche ,wandlungen1 welche seine ,weisungen und ,winke1 wie man des ,lebens ,herr wird1 auer ,kraft htte setzen knnen1 gab es bisher nicht4 ,sie sind auch kaum ausdenkbar1 und nicht einmal von kommenden ,religionen ,europas erwarte ich1 da sie dies tun werden4 ,unser eigenes religises ,ziel knnte von demjenigen1 welches sich der ,buddho stellte1 beliebig weit abweichen1 ja es knnte ihm vielleicht geradezu entgegengerichtet sein1 ohne da dadurch die religise ,allgemeingltigkeit dieser ,seelsorgerschaft im mindesten nur beeintrchtigt oder geschmlert wre4 ,wie ich persnlich mir diese religise ,zielsetzung fr ein spteres und besonnteres ,europa vorstelle1 habe ich 7vorlufig noch freilich mit unzulnglichen religisen ,krften7 in den ,mysterien der ,gottlosen1 ,gestaltwandel der ,gtter1 ,sechste ,betrachtung1 darzulegen unternommen4 ,ebendort glaube ich wenigstens fr unbefangene ,leser 7ich rede nicht von befangener ,kritik7 keinen ,zweifel briggelassen zu haben1 da diese europische ,zielsetzung einer mensch-gttlich zu vollbringenden ,welt-,schpfung der gotamidischen ,zielsetzung zwar nicht geradewegs widerspricht1 -- denn ,religionen widersprechen sich zuletzt noch nicht einmal dann1 wenn sie anscheinend wie ,nein und ,ja zueinander stehen6 -- da sie diese aber gleichsam in dynamischem1 oder wie ,platon vielleicht lieber sagen wrde1 in poietischem ,betracht bei weitem noch bersteigt und bersteigert1 bertrifft und berflgelt3 als ,schpfung1 als ,erschaffung buchstblich genommen und verstanden4 ,dieses entscheidendsten und entschiedensten ,unterschiedes beider ,zielsetzungen jedoch unerachtet1 knnte sich1 ich wiederhole es1 zu jenen drei ewigen ,mysterien unserer europisch gereiften ,religiositt ohne die kleinste ,gewaltsamkeit als viertes ,mysterium der ,buddho und seine ,heilstat innig gesellen4 ,das gotamidische ,mysterium der ,seelsorge ist ein unvergngliches und immer wiederkehrendes1 sogar dann erst recht1 wenn es auf ,europas ,erde eines ,tages mit einem zutiefst poietischen1 zutiefst dionysischen ,mysterium zusammen gefeiert werden sollte4 ,denn was uns auch in diesen entfesselten ,zeitluften zustoen mge3 die eine ,hoffnung wollen wir ,europer uns doch heilig wahren1 da unser letzter ,gott ,dionysos nicht nur in dem ,zwiegesprch mit ,indiens ,buddho1 das diese kargen ,bltter hier beschliet1 das letzte ,wort zu sprechen haben wird4 ,nur mit dieser ,einschrnkung bedeucht mich ,nietzsches ,ausspruch im ,willen zur ,macht ein zukunfterratender ,wahrspruch1 wonach ein europischer ,buddhismus vielleicht nicht zu entbehren sein knnte48 ,niemals wird uns ,europern dieser ,buddho der ,herr sein1 der er ,millionen von ,asiaten ist1 wie uns denn auch der ,christus selber lngst nicht mehr ,herr ist4 ,aber mglicherweis wird den ,besten unter uns der ,buddho wieder dazu verhelfen1 da sie sich selber wieder ,herren nennen drften1 ,herren des ,diesseit und ,herren des ,jenseit und ,herren all der bleichen ,schrecknis1 die uns zwischen beiden qult und ngstigt444 ,ist demnach zwar nicht eigentlich der europische ,buddhismus1 den ,nietzsche fr unentbehrlich hlt1 wohl aber der europische ,buddho mit ,neumanns ,eindeutschung des ,pli-,kanons geschichtlich in ,erscheinung getreten1 so wolle der ,leser dies ,werk als einen ersten ,versuch bewerten1 die ,tatsache des europisch umgestalteten ,buddho religis zu bezeugen4 ,wofern es mir an allen unumgnglichen ,kenntnissen und ,fhigkeiten gebrach1 etwa als ,wissenschafter1 ,forscher1 ,gelehrter zu diesem ,ereignis ,stellung zu nehmen1 konnte ich mich desto unbehinderter und unbelasteter als homo religiosus mit ,neumanns ,buddho auseinandersetzen4 ,vermutlich htte dieses ,buch darum eines ,tages auch dann geschrieben werden mssen1 wenn die ,anregung dazu von seiten des ,herrn ,verlegers ausgeblieben wre3 zu aufrttelnd waren die ,eindrcke dieser ,reden aus dem ,pli1 um nicht auf eine 7einstweilen7 abschlieende ,verarbeitung zu drngen4 ,stellte ich mir aber meine ,aufgabe wesentlich als homo religiosus und kaum als ,philosoph1 am wenigsten als ,historiker1 dann ergab sich zwingend fr die ,form des ,buches1 diese religise ,absicht so rein und voll und stark wie irgend nur zum ,ausdruck zu bringen4 ,in keinem ,augenblicke durfte der ,leser die ,vermutung hegen1 es handle sich hier um eine ,vermehrung der belehrenden ,schriften ber diesen ,gegenstand1 -- und alles1 was den ,leser vielleicht zunchst befremdet1 alles1 was ihn vielleicht sogar abstt1 ergibt sich streng aus der ,notwendigkeit1 eine religise ,absicht nicht mit wissenschaftlichen ,mitteln zu verwirklichen4 ,ein der ,form nach ,neues galt es hier zu schaffen1 fr welches in unserm ,schrifttum nicht so leicht ein ,beispiel oder ,muster zu entdecken war4 ,als dieses ,neue aber schwebte mir1 seltsam genug6 sofort etwas hnliches vor wie eine sehr freizgige1 sehr eigenmchtige bertragung jener ,statue vom ,boro-,budur1 welche diesem ,buch gleichsam als vorangegeben ist1 aus ihrer bildhaften in eine worthafte ,erscheinung4 ,ein ,tempelbildwerk gleichsam umzusetzen in ein ,tempelschriftwerk mit den ,mitteln meiner ,sprache und dadurch die plastische ,gestalt zu wandeln in eine pneumatische ,gestalt3 das war1 soviel ich selber davon wei und wissen kann1 mein hei angestrebtes ,ziel1 -- ,tag und ,nacht sah ich wenigstens nur noch diesen thronenden ,buddho vor dem innern ,auge1 -- ,tag und ,nacht1 wer wird dies recht verstehen8 war ich nur noch dieser ,buddho444 ,unwiderstehlich fand ich mich gezogen zu jenem hieratischen ,stil1 der zuletzt einer ist in allen hchsten ,versinnbildlichungen des asiatischen ,gestaltungwillens3 einer in den ,sprchen ,lao-,tses und den ,reden ,gotamos1 einer in den ,veden und ,upanischaden1 einer in den ,psalmen des ,alten ,testaments und in den ,suren des ,korans1 einer in den ,gtterbildern und ,tempeln ,indiens1 ,chinas oder ,japans4 ,diesen ,stil freilich nachahmen zu wollen1 wre von allen europischen ,abgeschmacktheiten so ziemlich die abgeschmackteste4 ,aber mu er sich schlielich nicht auch bei uns gesucht oder ungesucht einstellen in dem ,ma1 als wir wieder zu begreifen beginnen1 was ,religion ist8 ,fnf oder sechs ,jahrhunderte haben dies immer grndlicher vergessen lassen1 und das ,ergebnis war die ,zerbrckelung jeder groen ,form im ,leben noch mehr wie in der ,kunst4 ,sobald indes ,religion wieder in uns lebendig wird1 -- wie kann sie sich dann wohl anders ausdrcken als in der echten ,sprache der ,religion1 die wir europischen stheten abwegig und unzutreffend genug eben nur als hieratischen ,stil#8 zu bezeichnen wissen8444 ,,die ,,erste ,,unterweisung3 ,,buddho ,,der ,,protestant ,,das ,,heilige ,,ja ,,lasst ,,uns ,,bekennen ,,das ,,heilige ,,ja ,,ber ,,die ,,auf- ,,und ,,niederg,,nge -- ,,das ,,heilige ,,ja ,,ber ,,geburt ,,und ,,tod1 ,,gestirn ,,und ,,schicksal -- ,,das ,,heilige ,,ja ,,erschaffe ,,diese ,,wesen ,,und ,,erhalte ,,sie1 ,,damit ,,sie ,,in ,,der ,f,,lle ,,stehn ,,wie ,,eine ,,hundertbl,,tterrose ,,in ,,ihres ,,mittsommers ,,mittaggl,,ck - ,,das ,,heilige ,,ja ,,zerschmelze ,,diese ,,wesen ,,in ,,seines ,,ewigen ,,feuers ,,tiegel ,,und ,h,,rte ,,sie ,,darin1 ,,bis ,,sie ,,gediehen ,,sind1 ,,bis ,,sie ,,gediegen ,,sind -- ,,und ,,also ,,verl,,sche ,,das ,,heilige ,,ja ,,diese ,,wesen ,,in ,,seines ,,ewigen ,,wassers ,,born ,,und ,,bring ,,in ,,ihm ,,die ,,wesen ,,wieder ,,ewiglich -- ,,willkommen ,,dem ,,ja-,,selbst ,,alle ,,wesen ,,und ,,willkommen ,,ihm ,,gleichermassen ,,die ,,gegen- ,,und ,,widerwesen ,,alle -- ,,dies ,,ist ,,das ,,heilige ,,jawort ,,und ,,frohwort ,,und ,,des ,,frohwortes ,,heilige ,,grussspende1 ,,andachtspende1 ,,opferspende -- ,,dies ,,ist ,,gel,,uterten ,,herzens ,,erstgeburt1 ,,dargebracht ,,im ,,festweihtempel ,,der ,,welt -- ,,wer ,,du ,,auch ,,bist1 ,o ,,mensch1 ,,in ,,vierten ,,viertels ,,edler ,,mondschwellung ,,deiner ,,menschlichkeit ,,oder ,,in ,,ihres ,,dritten1 ,,zweiten1 ,,ersten ,,viertels ,,bedauerlicher ,,schwindung3 -- ,,ich ,,will ,,dir ,,wohl -- ,,dies ,,ist ,,die ,,erste ,,unterweisung ,geschieden1 ihr ,christen1 in die ,getreuen und die ,ungetreuen der allgemeinen und allein slig machenden ,kirche1 dnkt uns ,christen ,protestantismus die ,frmmigkeit derer1 die abseit von der ,kirche als ,abseitige das ,heil ihrer ,seele gesucht haben und noch heute suchen1 gefunden haben und noch heute finden4 ,unbersehbar aber an ,zahl und ,mannigfaltigkeit ist die ,art der ,protestanten1 welche der ,mutter-,kirche die ,zugehrigkeit knden muten1 um sich selber zugehrig bleiben zu knnen2 unbersehbar an ,zahl und ,mannigfaltigkeit sind die ,arten des ,protestantismus1 weil fast ein jeder ,protestant allein seine eigene und bevorzugte ,art von ,protestantismus als die echte und wahre gelten lsset4 ,ob freilich die ,frmmigkeit des ,einzelnen von ,fall zu ,fall innerhalb der sichtbaren und allgemeinen ,kirche noch auszuharren vermochte oder sich auerhalb ihrer den selbst erwhlten ,stock- und ,steinpfad bahnen mute1 -- dieses hing hufig genug von mancherlei ,zuflligem ab und durchaus nicht von einem ,hang zum ,protestantismus als solchem4 ,es konnte wohl geschehen und ist geschehen1 da sich im ,geist und ,gemt des ,christen eine ,bewegung regte1 die als ,gegenbewegung beabsichtigt war zu einem augenblicklichen ,zustand der ,kirche und von der ,kirche selbst im ,braus der ersten berraschung und ,zornwallung als ketzerisch verfemt1 als protestantisch verworfen ward3 und dennoch nach einiger ,frist von der ,kirche gromtig zurckgenommen und ihrem ,gesellschaftkrper einverleibt4 ,mglicherweis waren alle ernsten und eingreifenden ,reformen der ,kirche seit ,cluny in ,kern und ,ursprung protestantisch1 und nicht selten haben die unwgbarsten ,krfte der ,zeiten und ,persnlichkeiten darber entschieden1 ob dieser ,protestantismus dazu kam1 rckwirkend die gesamte ,verfassung der ,kirche zu beeinflussen1 ja umzugestalten1 oder ob er veranlat wurde1 jenseit der ,kirche eine unkirchliche ,gemeinschaft zu grnden1 eine unkirchliche ,bruderschaft zu verkrpern1 eine unkirchliche ,kirche zu stiften4 ,wie hing es doch an einem schwachen ,haar1 da dem heiligen ,franziskus die ,orden1 so auf die ,entsagung des ,besitzes gegrndet waren1 gestattet oder verboten wurden4 ,in unserm blonden ,norden vollends versah der ,meister ,eckhart von ,hochheim noch das weithin reichende und weithin wohl sogar gefrchtete ,amt eines ,provinzialen der ,dominikaner1 als seine ,jnger und ,jngerinnen schon grausam verfolgt und hingerichtet wurden4 ,trotzdem sind in der ,folge die ,bettelorden zum ,pfeiler und ,eckstein der ,kirche geworden1 insonderheit in den eben herrlich aufblhenden ,stdten und stdtischen ,genossenschaften1 und ihrer halbwegs ketzerischen ,herkunft unerachtet haben sie der ,kirche das tauglichste ,mittel dargeboten1 sich einer neuen ,zeit und ,gesellschaft anzupassen4 ,was allerdings unsere ,mystik betrifft1 ward sie als schleichende ,gefahr der ,kirche mit uerstem ,mitrauen stets betrachtet und in gewissen ,abstnden immer wieder mit ketzergerichtlichen ,manahmen gengstigt und betroffen4 ,gegen die ,albigenser wurde der ,kreuzzug nicht nur gepredigt1 und die ,kriege mit den ,husiten strzten das mittlere ,festland aus einer lebensgefhrlichen ,krisis in die nchste4 ,schwankend und schwebend blieb darnach der ,inbegriff des ,protestantismus4 ,wer heute sich selber verdchtig schien1 in seinem ,herzen der ,ketzerei zu frnen1 der fand sich etwa morgen schon vllig wieder in einer erneuerten und wiedergeborenen ,kirche4 ,wer aber heute noch seine strengste ,rechtglubigkeit mit jedem ,eid beschworen htte1 dem konnte es zustoen1 da er morgen den groen ,bann als ,urteil 7und als ,unheil67 furchtbar ber sich verhngt fand1 fortab geschieden in einem ,atem vom ,frieden ,gottes wie der ,menschen4 ,die deutsche ,reformation zusammen mit den anderen ,reformationen des sechzehnten ,jahrhunderts war es nachher1 die endgltig den ,typus1 den ,schlag#8 des ,protestanten wie einen ,stempel prgte oder wie einen ,holzstock schnitt4 ,sie schuf den neuen ,christen1 der weder in der allgemeinen und allein slig machenden ,kirche seinen ,platz lnger einnehmen konnte1 noch dessen sich dieselbige ,kirche durch eine ,maregel gewaltsamer ,unterdrckung1 gewaltsamer ,bekehrung1 gewaltsamer ,vernichtung zu entledigen imstande war4 ,seither ist der christliche ,protestantismus eine religise und gesellschaftliche ,wirklichkeit1 beliebt oder mifllig1 geduldet oder verworfen3 eine ,wirklichkeit wie die ,kirche selbst und durch keine ,acht oder ,ausstoung aus den ,tafeln der ,wirklichkeit zu tilgen4 ,erst bei einem ,einzigen und ,einzelnen1 dann bei ,wenigen1 dann bei ,vielen1 versagte der unendliche ,aufwand von ,dogmen1 ,sakramenten1 ,liturgien1 ,messen1 und ihre ,frmmigkeit spottete der ,wohltaten der ,seelsorge und ,seelpflege2 -- auf ,grund dieses nmlichen ,umstandes aber fanden sie sich zusammen zu einer neuen ,gemeinschaft1 zu einer neuen ,kirche abseit der bisherigen1 und sie genossen neuer1 will sagen urltest wiedererneuter ,heils- und ,gnadenmittel auf neue ,weise3 wenn sie nicht1 wie beispielweis die ,quker1 diese ,mittel insgesamt als ,magie verwarfen und das gemeinschaftstiftende ,ereignis in einer ,art geselliger und gleichzeitiger ,erleuchtung fanden4 ,einmal soweit1 konnte sich diese vollzogene ,abkehr von der allgemeinen und allein slig machenden ,kirche ohne ,ende wieder vollziehen und hat sich dann1 wer wte es nicht1 in der ,tat ohne ,ende bis auf den heutigen ,tag wieder und wieder vollzogen4 ,und wie man1 ihr ,christen1 in franzsischer ,sprache das ,sprichwort gesprochen hat1 da man stets der ,rckschreiter und ,rckschritter irgend jemands1 toujours le ractionaire de quelqu'un sei1 so drfte man dies ,treffwort ins ,deutsche bertragen3 da man stets der ,einsprecher1 ,widersprecher und ,verwahrer1 kurz der ,protestant irgend jemands sei4 ,denn wie es unveruerliches ,recht jeder religis verpflichteten ,gemeinschaft ist1 sich als die allgemeine und allein slig machende1 ja als die allein rechtglubige ,kirche aufzurichten1 bleibt es gleichermaen ,recht aller auf abweichende ,art ,frommer1 sich als ,protestanten davon freiwillig auszuschlieen1 nachdem sie durch ihre eigene ,erfahrung1 unwiderleglich fr jedwede andere und fremde ,erfahrung1 inne geworden waren1 da sie inmitten jener ,genossenschaft dauernd des ,heils entbehren wrden und derart durch die ,tathandlung des ,protestes den ,protestantismus zu besiegeln sich gedrungen fhlten4 ,so also verhlt sich dieses4 ,protestantismus im ,wortverstand unserer christlichen ,abendlnderschaft erweist sich herkmmlich zwar als der geschichtliche ,gegenbegriff der ,kirche1 die sich vom her benannt hat1 -- sinngem aber weiterhin auch als der geschichtliche ,gegenbegriff jeder ,vereinigung1 ,gemeinschaft1 ,verbrderung solcher ,frommen1 die abseit der ,kirche selbst eine ,kirche zu bilden bereingekommen sind4 ,protestantismus ist darnach innerhalb des ,christentums jeweils ,protestantismus irgend wessen in bezug auf irgend wen1 und wer sich von der rein verhltnismigen ,bedeutung dieser ,tatsache ,protestantismus berzeugt htte1 drfte sich weder ,irriges noch ,falsches angeeignet haben4 ,eingeengt und beschrnkt wre seine ,auffassung von ,protestantismus aber trotzdem1 eingeengt und beschrnkt durch den stieren ,hinblick auf das ,christentum allein und ausschlielich1 ihr ,christen3 auf das ,christentum1 welches weder die ersten der groen ,religionen dieses ,festlandes in sich begriffen hat noch die letzten in sich begreifen wird4 ,vom ,christentum gilt wohl der ,sachverhalt1 da es als ,kirche geschichtlich in ,erscheinung trat1 und so bleibt der christliche ,protestantismus recht und schlecht gekennzeichnet1 ja ausgezeichnet durch seine religise ,kampfstellung gegen die ,kirche sowohl wie gegen die ,kirchen4 ,aber das ,christentum1 ihr ,christen1 ist nicht ewig6 ,oder wenn schon ewig1 dann nur ewig in der ,zeit1 mit einem ,anfang in der ,zeit und einem ,ende in der ,zeit und zeitlos allein in einem ,sinne1 den keine ,zeit jemals umfat4 ,was jedoch ewig ist nur in der ,zeit1 das bleibt eine ,versuchung fr die ,zeit1 ,ewiges mit ,zeitlichem je und je zu verwechseln und ,merkmale des einen fr die ,wahrzeichen des andern irrig zu nehmen und zu geben4 ,hiergegen haben wir uns1 wir ,nicht-mehr-,christen oder vielleicht auch ,noch-nicht-,christen1 scharf zu entsinnen1 da es europische ,religionen von hohem ,rang ohne kirchliche ,kristallisationen gab1 heute noch gibt und knftighin erst recht geben wird3 finden wir nicht auch in ihnen etwas wie ,protestantismus8 ,und wenn ,ja1 -- worin bezeugt es sich als ,protestantismus1 wofern es als ,protestantismus mangels einer vorhandenen ,kirche auch nicht eine ,kampfstellung zur ,kirche einnehmen und in dieser ,kampfstellung nicht mehr sein ,kennzeichen und ,merkmal finden kann8 ,da nennen wir die ,religionen etwa des griechischen ,altertums1 griechischen ,jugendtums1 zahlreich und blhend wie die hellenischen ,stadtstaaten einst und dennoch nie ,staats-,religionen in einem spteren oder gar gegenwrtigen ,wortverstande3 unterschiedlich und gegensatzreich wie die griechischen ,landschaften und dennoch groherzig einander gelten lassend und duldend4 ,diese vormaligen ,religionen1 haben sie sich nun dem ,widersatz versagt von katholischer und protestantischer ,frmmigkeit1 nur weil sie ,zeit ihres wundervoll flieenden und flssigen ,lebens niemals zur ,kirche und nicht einmal zu ,kirchen vereist oder versteinert sind8 ,oder stoen wir nicht just auch dort auf die ,gestalten unleugbar prophetischen ,wuchses und unleugbar protestantischer ,gebrde1 die ohne ,vorbehalt1 wer fhlte es nicht1 wte es nicht1 der ,zahl der bahnbrechenden ,protestanten aus europischen ,vergangenheiten zugezhlt werden mssen8 ,zugestanden euch ,christen1 der protestantische ,geist habe seine kantigste ,ausschnitzung dort erfahren1 wo er den furchtbaren ,kampf des ,ketzers wider eine hochmgende1 herrische1 unbeugsame ,kirche zu fhren hatte1 von ,stunde zu ,stunde der ,bannflche1 ,folterkammern1 ,scheiterhaufen1 lkessel1 ,schand- und ,marterpfhle gewrtig1 -- wo also ecclesia militans innig im unverflschten ,sinn des ,nazorers ,jesus zu handeln glaubte1 wahrhaftig glaubte1 ihr ,gleichgltigen1 ,lauwarmen und ,glaubenslosen6 wenn sie zahlreiche ,ketzervlker 7wie einst jene arianischen ,goten der ,nachfahren des erlauchten ,theoderich7 von der langmtigen ,erde tilgte und darber hinaus das ergriffene ,gedenken im ,gedchtnis aller ,folgezeiten lschte444 ,dies also schlankweg zugestanden1 braucht doch ,protestantismus noch lange nicht dort zu fehlen1 wo die ,kirche fehlt und kraft selbstgesetzter ,autoritt ber statthafte oder unstatthafte ,auslegungen der ,glaubenslehre befindet4 ,schlielich geschieht ja der ,protest gegen die ,kirche nicht ihres ,kirch-,seins halber1 nicht ihres ,kirch-,seins an und fr sich3 vielmehr weil diese ,kirchlichkeit eine ,religion vertritt1 die dem ,geist anderer ,religion widerlufig ist4 ,verwerfung der ,kirche aus den ,antrieben einer ,frmmigkeit heraus1 die innerhalb der ,kirche nicht gestillt wird1 ist das ,wahrzeichen des christlichen ,protestantismus gewesen1 -- nicht aber ist sie ,wahrzeichen des ,protestantismus schlechthin4 ,dieser ,protestantismus schlechthin hrt aber mit nichten auf1 ,protestantismus zu sein1 wenn er eine ,religion oder vielleicht eher noch eine ,religiositt verwirft1 die aus inneren oder aus ueren1 aus sachlichen oder aus zuflligen ,grnden zur ,kirche nicht ausgeformt ist4 ,in dieser ,bezugnahme nun1 wir sehen das und greifen es mit ,hnden1 grt im ,griechenland des sechsten und fast mehr noch des fnften ,jahrhunderts ein ,wirbel von leidenschaftlichster ,gewalt1 dessen ,protestantismus gar nicht in ,frage gestellt werden kann4 ,es grt hier ein ,wirbel1 durchaus vergleichbar dem anderen1 der zwei oder drei ,jahrhunderte frher ,israel jene ,gottesmnner1 ,gottesknechte 7nbiim7 gebar1 in welchen sich seine ,frmmigkeit am edelsten verkrpert zeigt4 ,fr uns besteht die hohe ,schwierigkeit nur darin1 zu erkennen1 wogegen diese hellenischen ,protestanten eigentlich ihren ,protest erhoben1 gegen wen oder gegen was1 da es in ,griechenland weder eine allgemeine und allein slig machende ,kirche religis zu berwinden gab1 noch ,priesterschaften oder ,gemeinden der ,baalim ,syriens und ,phniziens4 ,herakleitos und die ,eleaten1 die ,orphiker und die ,tragden sind ,protestanten gewesen4 ,sie alle haben auf ihre ,weise wider ein ,fromm-,sein ,verwahrung ausdrcklich und heftig eingelegt1 welches aus guten ,grnden nicht lnger mehr ihr ,fromm-,sein bleiben konnte4 ,nur da diese guten ,grnde heutzutag nicht leicht zu ergrnden sind1 nachdem sich seither so viel ,wassers ber diesen ,grnden sammelte und ber ihnen stand und sie zu braunen ,smpfen dickte444 ,von auen gesehen1 das versteht sich ja von selber1 war es die ,religion ,homers1 die der ,frmmigkeit jener ,zeitlufte widerstrebte1 und eben dieser ,tatbestand hat ,propheten so weltverschiedener ,artung wie ,herakleitos1 ,xenophanes1 ,aischylos wenigstens in der ,geste der ,abwehr durchaus geeinigt4 ,in der ,geste der ,abwehr sage ich1 sicherlich6 ,aber darum nicht auch schon in den bestimmenden ,beweggrnden1 die ganz ohne ,frage bei den verschiedenen dieser ragenden ,protestanten bei weitem verschieden waren4 ,wenn der marsrotglutende ,leuchtturm ber die ,meere ,asiens und ,europens1 ,heraklit1 die ,gtter ,homers in seiner dunkeln ,flamme verbrannt hat wie ein ,leuchtturm halt nchtlich flatterndes ,gefalter1 nchtlich schwirrendes ,gevgel zu verbrennen pflegt1 so geschah dies aus anderen ,notwendigkeiten und aus anderen ,nten1 als wenn der ,kolophonier ,xenophanes1 kein ,leuchtturm1 aber ein ,erleuchter1 ,fackelvorantrger und ,aufklrer1 ,homers menschhafte ,vielgestalten zur ,kugel-,einheit unpersnlich zusammenballte und mit dem ,all#8 verwachsen lie4 ,und wiederum3 wenn die ltesten der ,tragden von ,eleusis nach ihrer ,art ,homerzerstampfer und -zertrmmerer waren wie nur je einer der ,weisheitknder zu ,ephesos1 ,milet1 ,elea1 so mgen sie vielleicht den ,philosophen dabei noch mindere ,beachtung geschenkt haben als die ,philosophen ihnen4 ,orphisch gestimmt durch und durch1 und das will fast schon sagen buddhistisch gestimmt und im ,leiden des ,gottes1 im ,leiden des ,menschen selbst schon etwas wie des ,leidens berwindung und ,verlschung#8 erfhlend und den ,weg ertastend zu des ,leidens ,aufhebung#81 brauchen diese ltesten ,tragden darum noch lange keine ,orphiker gewesen zu sein4 ,hier bleibt vermutlich das ,wichtigste fr immer ,geheimnis und mag fr immer ,geheimnis1 wohl versiegeltes1 bleiben -- 7und vielleicht nicht ohne tiefere ,bedeutung fr ,verstndige und ,verstehende hie dereinst in den kalifischen ,reichen das ,haupt aller staatlichen ,geschfte von ,amts wegen ,verwahrer des ,siegels#87444 ,so hat das eigentliche und persnlichste ,warum seines ,protestantismus jeder dieser ,protestanten verschwiegen mit in sein ,grab genommen samt allem brigen1 was nur an ihm persnlich1 was nur sterblich an ihm war4 ,aber darber hinaus getraue ich mir doch zwei unsterbliche ,motive zu erraten1 die fr sie von ausschlaggebenden ,gewichten gewesen sind4 ,sie alle1 die ,philosophen und die ,mysten1 die ,tragden und ,propheten1 litt es unter dem honighellen ,himmel ,homers nicht lnger aus einem ,grund unter den zweien3 entweder weil ihnen diese ,gtter allzu menschlich waren und darum schon nicht mehr ,gott genug1 um menschlich-welthafte ,geschicke kundig und weise1 gtig und gttlich zu lenken1 -- oder umgekehrt1 weil diese ,gtter ihnen in anderem ,betracht nicht menschlich genug erschienen1 um menschlich zu leisten und vollbringen1 was der ,mensch von sich selber fordert und von sich selber heischt1 wenn er seine eigene ,vergttlichung mit ,ernst betreibt und mit ,ausdauer frdert4 ,entweder allzu menschlich oder nicht menschlich genug1 ihr ,christen1 deuchte jenen gewaltigen ,heiden der ,gott1 und eins von beiden machte die ,tragden und die ,philosophen1 die ,propheten und die ,mysten von damals zu den ,protestanten von damals4 ,und dieser ,protestantismus1 er wiegt und wuchtet1 gewogen in der freien ,hand1 goldschwer genug1 um auf der ,wage unserer morgigen ,weisheit noch einmal nachgewogen zu werden4 ,nachgewogen von den ,morgigen unter uns1 die sich ,schwer-,nehmen zur ,pflicht der ,stunde gemacht haben1 nachdem wir zu leicht1 zu leicht befunden1 vom ersten ,windsto weithin entrafft und verschlagen wurden1 -- wer wei1 in welche brennenden ,durst- und ,glutwsten ,sahara1 ,schamo1 ,estakado hinein oder gar in den ,feuersee ,kilauea1 wo unsere ,seelen etwa dann gefegt werden444 ,der ,gott also schon allzu menschlich1 allzu unheilig1 allzu wenig ,gott3 dies ist die groe ,verwahrung solcher1 deren ,frmmigkeit ,ansto nimmt an der erstmals durch ,homer vollendeten ,vermenschung1 ,verpersnlichung1 ,vergestaltung der ,gtter1 und aus diesem nicht widerleglichen ,fhlen heraus alles 7und sich selber zuerst67 daran setzt1 in der ,folge jegliche ,anthropomorphik und ,anthropopathik ,gottes wenigstens im ,gedanken abzustreifen und als die alte ,haut ,gottes an der ,strae faulen zu lassen4 ,dies ist die ,verwahrung solcher1 denen unter den ,hnden die ,religion als ,religion ,philosophie geworden ist und der ,gott1 entmenschlicht1 entpersnlicht und entstaltet1 mit dem ,wesen der ,welt in eins fliet1 -- mit dem ,wesen der ,welt1 mit dem ,geist der ,welt1 mit der ,unendlichkeit der ,welt1 mit der ,seele der ,welt1 mit dem ,atem der ,welt1 mit dem ,ursein der ,welt1 mit dem ,kern der ,welt4 ,wenn vormals die ,gttin der ,liebe und ,schnheit homerisch gestaltet und plastisch gegliedert dem ,samen-,schaum des ,weltmeers enttauchte1 so taucht jetzt der homerisch gestaltete1 plastisch gegliederte ,gtter- und ,menschenvater ,zeus als pherekydeischer ,zas#8 in die flutenden ,wirbel der ,schpfung namenlos zurck4 ,menschhaft geformt und geworden aus dem mystisch geahnten ,element1 entformt sich und entwird der menschlich gebildete ,gott von neuem zum nunmehr freilich gnostisch erfaten ,element1 zum ,pan und ,henkaipan3 eine berall verbreitete und gleichsam ewige ,spielart des ,protestantismus1 auf die wir bei allen hheren1 will sagen bei allen philosophierenden ,vlkern stoen1 wo eines ,tages die alternde ,theologie durch die erneuernde ,kosmognosie von mehr oder weniger wissenschaftlicher ,haltung verdrngt wird und wo in feierlicher ,wandlung der ,theos zum ,kosmos sich verjngt4 ,der ,gott ist ,welt und strahlt welthaft in des thers ,strahlen1 so spricht und kndet der ,protestantismus dieser philosophischen ,protestanten1 den menschheitlichen ,gott als unzulnglich vor ,geist und ,erkenntnis verdchtigend und bald sogar nicht einmal dem ,nichtwissen mehr verzeihend4 ,wohingegen derselbe und nmliche ,gott1 der diesen ,weisheitfreunden und ,wissenseiferern allzu menschenhnlich und menschengebrechlich1 allzu menschenwinzig und menschenwitzig ein rgernis ward1 den anderen noch lang nicht genug menschartig erscheint1 wofern er als ,gott zwar genug und bergenug von menschlicher ,schwachheit befallen1 von menschlicher ,torheit ergriffen1 von menschlicher ,lasterhaftigkeit besudelt1 von menschlicher ,leidenschaft getummelt ward3 dennoch aber der ,menschheit in jenem anspruchvollsten ,sinn ermangelt1 als er die ,heilung von diesen beln und die ,wiederherstellung von diesen ,mischaffenheiten von sich aus nicht zu bewirken versteht4 ,mglich1 da der ,gott diese ,heilung und ,wiederherstellung vormals bewirkt hat1 -- denn wozu htte er selber sonst getaugt in einer ,wirklichkeit1 wo auch die ,gtter noch zu etwas taugen mssen1 um sich vor den ,menschen auszuweisen4 ,seither jedoch ist ,unsgliches1 ,welterschtterndes1 ,verhngniswaltendes geschehen4 ,der ,gott hat sich der ,snde hingegeben oder ist sonstwie von seiner ,gtterhhe hinabgeglitten1 unmerklich erst1 dann schneller und jher strzend4 ,oder was mglicherweis dasselbe ist1 der ,mensch hat seinerzeit den ,gott im ,ablauf seiner eigenen ,reifwerdung eingeholt und berstiegen1 endlich in sich selbst die ,fhigkeit zur ,selbstvergttlichung gewahrend2 -- wie denn die einen ,wesenheiten hienieden aufwrts steigen1 wenn die andern ,wesenheiten fallen1 die einen aber fallen1 wenn die andern aufwrts steigen3 ein jegliches nach eigenem ,antrieb und ,gesetz1 wie ,feuer aufwrts wirbelt und ,wasser abwrts rinnt1 ein jegliches nach seinem ,ort1 den es sich suchet444 ,kurz und gut also1 der ,gott ,homers war wohl sehr menschlich1 aber konnte das ,urgeheimnis aller ,menschheit nicht erraten1 da nmlich der ,mensch selber gttlich zu werden trachte nach ,wille und ,bestimmung1 ,wunsch und ,wahl4 ,der ,lfter dieses ,urgeheimnisses geworden und damit aus dem ,diener der ,vollstrecker ,gottes geworden1 blieb dem ,menschen nichts brig1 als den ,gott von vorhin zur ,abdankung zu zwingen und seine ,entthronung zu verfgen1 -- und wahrlich6 es geschah dies schweren ,herzens und mit zitternden ,knien6 ,das griechische ,sinnbild aber dieses ,protestantismus 7es ward euch ,christen seither geschildert und dargelegt1 erlutert und gewiesen im ,buch vom ,gestaltwandel der ,gtter71 das griechische ,sinnbild richtete der ,tragde ,aischylos auf in seinen ,eumeniden1 woselbst die ,pflicht der ,shne und ,wiederheiligung nach geschehenem ,blutfrevel1 ehemals eine der gttlichsten ,pflichten von allen1 dem ,shngott ,apollon abgenommen und in festlicher ,einsetzung dem ,richtergewissen attischer ,brger auf dem ,hgel des ,ares anvertraut wurde4 ,hier entkleidet der protestantische ,tragde den ,gott auf offener ,szene gleichsam seines ,kaiserpurpurmantels und legt ihn schwer um menschliche ,schultern2 hier salbt und krnt der ,mensch den ,menschen in unsterblicher ,zeremonie zum ,statthalter und ,stellvertreter1 zum ,sachwalter und ,treuhnder ,gottes4 ,was ,phoibos ,apollon dereinst hinsichtlich der ,erinnyen vollzogen1 das vollzieht der tragische ,prophet hinsichtlich ,apollons4 ,als jngerer1 als jngster ,gott tritt er die ,erbfolge1 ,nachfolge1 ,tatfolge des lteren ,gottes an und schliet dadurch die vielen ,gtterstrze aufgewhltester ,jahrhunderte mit einem letzten ,gttersturze ab4 ,der ,protestantismus der ,philosophen hat den ,fortgang wachsender ,vermenschung des ,gottes unterbrochen und zum ,fortgang wachsender ,entmenschung mit mehr und mehr ,entschiedenheit gewendet4 ,der ,protestantismus der ,tragden fhrt die homerische ,vermenschung ,gottes in freilich stark unhomerischem1 ja widerhomerischem ,geiste vllig zu ,ende1 nun den ,gott erst recht vermenschlichend3 der ,gott fortab nicht mehr der nur ein wenig mchtigere1 ein wenig dauerhaftere1 ein wenig heiligere ,mensch1 vielmehr umgekehrt der ,mensch ein zwar schicksalunterworfener und schuldbetroffener1 aber auch schuldshnender und schicksalberwindender tragischer ,halbgott1 dionysischer ,gott444 ,ein doppelter und doppelsinniger ,protestantismus ist es1 den der ,kampf wider ,homer auf der hellenischen ,erde zeitigt4 ,ein ,protestantismus erstens1 der die gleichsam geistige#8 ,leistung des ,gottes1 den ,geist1 den ,sinn1 das ,sein der ,welt in sich zu sammeln und darzustellen1 auf die ,welt selber bergehen lt und darnach diesen ,welt-,gott vorzugweis als den allgemeinen ,erkenntnis- und ,erklrunggrund der einzelnen ,welt-,erscheinungen aufgefat wissen will1 -- in des ,wortes ,buchstblichkeit wirklich wissen#8 will4 ,ein ,protestantismus zweitens1 der die gleichsam tathafte#8 ,leistung des ,gottes1 nmlich dem ,menschen ,heil und ,heiligung1 ,trstung und ,rettung1 ,wiederherstellung und ,erlsung zu erwecken1 allmhlich auf den ,menschen selber bertrgt1 im ,gott knftig hchstens noch den ,vorlufer1 ,wegbahner1 ,vortter ehrend1 der aber im ,gang der ,zeiten vom ,menschen in allen ,stcken zunehmender ,seelenreifung eingeholt1 ja berholt wird4 ,in geschichtlichem ,betracht ist jener erste ,protestantismus mit immer bestimmterer ,eindeutigkeit die ,sache reiner ,erkenntnis1 reiner ,wissenschaft1 reiner ,wahrheitforschung geworden1 welche dann nach und nach die ,religion in ,philosophie1 in ,scholastik1 in ,kritik umgesetzt hat1 den ,mythos aber in ,metaphysik1 in ,kosmologie1 ja in ,physik und alles1 was dem heutigen ,europer mit ,physik zusammenhngt4 ,und dies wiederum mute notgedrungen dazu fhren1 da diese ,sorte ,protestantismus in den ,wandlungen der eigentlichen ,religionen die vormals ausschlaggebende ,bedeutsamkeit in dem ,mae einbte1 als er selber sich in ,philosophie und ,metaphysik1 in ,scholastik und ,kosmologie1 in ,kritik und ,physik verlor2 -- wie denn vor allem er es war1 der jene verhngnisvolle ,spaltung von ,religion und ,wissenschaft hauptschlich mitverursachte1 welche die ehemals unteilbaren und ganzen ,seelenkrfte des ,abendlnders in so viel zusammenhanglose ,teile elend zerstckt und zerstckelt hat444 ,der ,protestantismus zweiter ,prgung hingegen ist der gewaltige ,antrieb geblieben in all den religisen ,gegenbewegungen1 die sich als ,religionen der ,selbstfhrung1 ,selbstheiligung1 ,selbstvergottung den katholischen#8 ,religionen der ,fremdfhrung1 ,fremdheiligung1 ,fremdvergottung mehr oder weniger siegreich widersetzen2 -- in ewigem ,widerstreit und ,widerspiel zu ihnen scheint er die ,kraft zu sein1 welche die groe ,wirklichkeit europischer religio berhaupt erst eigentlich in ,schwung und ,umschwung bringt4 ,derselbe ,protestantismus ist es denn auch1 der in den reformatorischen ,versuchen unseres christlichen ,mittelalters die ,kirche an allen ,ecken und ,enden des ,festlandes mit unter den nmlichen ,forderungen bekmpft1 die man in ihrer geheimsten ,bedeutung erst verstanden hat1 wenn man diese ,absicht auf ,selbstfhrung1 ,selbstheiligung1 ,selbstvergottung verstanden hat4 ,der ,priester soll hier knftig nicht mehr des ,kelchs allein genieen1 sondern auch der ,laie soll des ,kelchs genieen1 -- das will besagen1 da jeder ,christ ausnahmlos des magisch-sakramentalen ,mittels der ,vergottung ohne ,abzug1 ohne ,minderung teilhaftig werden will4 ,der ,priester soll hinfort nicht mehr die ,ohrenbeichte entgegennehmen drfen1 sondern der ,laie soll seine llichen und tdlichen ,snden seinem ,herr-,gott selber beichten1 -- das will besagen1 da sich jeder ,christ ausnahmlos die ,kraft der ,lossprechung und ,entsndigung1 der ,shne und der ,bue selber vorbehalten wei4 ,der ,priester soll frder nicht die ,entscheidung treffen drfen1 was da in ,glaubensangelegenheiten statthaft und verwehrt1 was sinngem oder verkehrt sei1 -- das will besagen1 da die ,vernunft jedes ,christen ausnahmlos erleuchtet genug1 da sein ,gewissen geschrft genug sei1 um das fr ihn gltige ,urteil ber die ,lehre selbst zu fllen4 ,und wenn der ,priester1 wenn die ,kirche ihre grenzenlose ,macht ber den mittelalterlichen ,menschen ausschlielich dadurch erlangt und erhalten hatten1 da sie sich die alleinige ,sachwalterschaft ber die ,gnadenmittel anmaten und mit der ,verweigerung dieser jeden einzelnen ,christen auerhalb der christlichen ,gemeinschaft stellten als einen nicht nur gesellschaftlich1 sondern auch religis ,friedlosen und ,gechteten1 so trifft der folgerichtige ,protestantismus diese ,macht zu ,tode1 wenn er zuletzt die ,gnadenmittel selbst verwirft4 ,nicht durch ,brot und ,wein vergttlicht sich nach seiner ,auffassung der ,mensch1 vielmehr er ist vergttlicht vor ,urbeginn der ,zeiten durch die ,auswahl ,gottes1 oder er ist's nicht4 ,ausgewhlt aber ist zuletzt jeder1 der ausgewhlt sein will3 ausgewhlt ist jeder1 der sein ,leben als ein ,auserwhlter selbst zu fhren1 selbst zu gestalten1 selbst zu verantworten fhig ist4 ,der von ,gott ,erwhlte erweist sich dieser ,art ganz wesentlich als der von sich selbst ,erwhlte4 ,unerschtterlich bemht1 in allen ,dingen des ,wandels dem ,urbild des ,begnadeten gerecht zu werden1 besttigt er sich als der ,begnadete4 ,augenscheinlich also in ,kern und ,wesen der ,persnlichkeit bis zu einem schauerlichen ,grade von ,gott abhngig1 von ,gott erlesen oder von ,gott verworfen und jedenfalls nur ,gottes totes ,werkzeug1 verlegt in ,wahrheit doch eben der kalvinistische1 der independentistische1 der puritanische ,protestant die letzte ,entscheidung ber sich selbst durchaus in sich selbst3 er selber hat es ja in der ,hand1 sich als ,erlesener oder ,verworfener zu bezeugen durch die ,art1 wie er sein ,leben fhrt und meistert4 ,wer da der ,herr seines ,lebens ist1 wie ein steingemeielt ,standbild auf sich selber fuend und fr sich selber wesend1 niemandem untertnig als der ,pflicht schlechthin1 als ,auserwhlter1 als ,begnadeter1 als ,erlesener sich zu bewhren1 der ist wahrhaftig auserwhlt1 der ist begnadet1 der ist erlesen444 ,aus diesem ,sachverhalt heraus wage ich ,protestantismus ganz allgemein die grundstzliche berzeugung zu nennen1 wonach die religise ,tat der ,welt- und ,seelenrettung dem ,menschen selbst1 dem diesseitigen in ,zeit und ,raum1 obliege4 ,und dementsprechend heie ich ,katholizismus jede ,zuversicht und jeden ,glauben1 wonach die religise ,tat von ,gott und ,gttern1 weltherrschenden und heilfrdernden1 vollbracht wird3 dann aber von ihnen her dem ,menschen magisch1 liturgisch1 sakramental auf ,gnadenwegen bermittelt wird1 genau wie dem ,kommunikanten die ,tat des ,gott-,opfers in der ,gestalt der ,hostie als ,speise zubereitet dargereicht und gespendet wird444 ,katholizismus also finden wir allerwrts1 wo das ewige ,mysterium der ,heilstat in ,himmeln und berhimmeln weltrettendes ,ereignis wird2 ,protestantismus finden wir imgleichen allerwrts1 wo dasselbe ,mysterium diesseit der ,himmel inwendig in uns gefeiert wird1 diesseit der ,himmel und inwendig in mir1 diesseit der ,himmel und inwendig in dir1 o ,christ6 ,um einerlei ,ding handelt sich's darum beim ,protestantismus unserer europischen ,wirklichkeit bei allen ,vlkern und zu allen ,zeiten4 ,einerlei ,ding ist zuletzt gemeint und einerlei ,ding ist es bei ,heiden und bei ,christen1 wenn der ,prophet ,aischylos die ,shne fr ,blutfrevel weder durch fletschende ,erinnyen bewirkt werden lt noch durch ,apollon ,phoibos1 und solchermaen die blichen ,sakramente der ,wiederherstellung als unntz kraft eigener ,entscheidung kurzerhand verwirft2 -- und wenn ,bruder ,martinus in wtender ,herzensqual die vollkommene ,unwirksamkeit aller ,gnadenmittel der ,kirche an seiner sndigen ,seele erfhrt4 ,einerlei ,sache ist gemeint bei ,heiden und ,christen1 ob ,aischylos einen attischen ,areiopagos sinnbildlich einsetzt als ,gewissens-,gericht1 oder ob ,luther das evangelische ,urwort von der ,sinnesnderung innig begrt als das ,loswort von seinen ngsten und ,wirbeln4 ,es ist dies einerlei ,ding1 einerlei ,sache1 einerlei ,sinn gewesen1 fr welches freilich der drhnende ,glockenmund des attischen ,tragden zuletzt so wenig das zutreffende ,wort zu erstammeln wute wie die erzschmelzende ,flammenzunge des erfurter ,doktors444 ,nach dieser ,ausweitung und ,vertiefung des ,sachverhaltes ,protestantisch#8 ziemt uns ein ,blick zurck auf die ,ursprnge des ,christentums1 ihr ,christen4 ,was nmlich diese ,ursprnge anbetrifft1 so kann uns der vielleicht doch nicht erwartete ,umstand nicht lnger entgehen1 da sie selbst unleugbar protestantischer ,beschaffenheit sind4 ,ein neuer ,gott ist es1 im ,kampf mit smtlichen alten ,gttern1 der hier die ,tat der ,welt- und ,seelenrettung auf sich nimmt4 ,ein neuer ,gott1 im ,kampf mit smtlichen alten ,gttern1 sag' ich1 nimmt die ,tat auf sich3 aber doch nur dadurch1 da er in menschlicher ,person erscheint und das ,menschliche mit seinen ,bitternissen menschlich teilt4 ,der ,held des ,christentums -- und das ist keineswegs sein ,stifter6 -- ist ,gott und wird ,mensch1 weil er einzig in seiner ,eigenschaft ,mensch zu vollenden vermag1 was ,jahve-,hypsistos der ,unmenschliche unter keinen ,umstnden zu vollenden fhig ist4 ,mget daher ihr ,christen ,ursprung und ,herkunft des ,christentums ansetzen1 wie es euch zweckmig oder wie es euch richtig zu sein dnkt1 -- diese ,grund-,tatsache liegt allem zugrunde1 was immer auch spter auf sie errichtet und getrmt sei4 ,der ,gott mute ,mensch werden1 um den ,menschen fortan noch ,gott zu sein2 der ,gott mute des ,menschen ,kreuz auf seine ,schulter brden1 damit der ,mensch den ,heiland bei sich glauben knnte3 ,deum de deo1 lumen de lumine1 deum verum de deo vero1 genitum non factum1 consubstantialem ,patri3 per quem omnia facta sunt4 ,qui propter nos homines et propter nostram salutem descendit de coelo4 ,et incarnatus est de ,spiritu sancto ex ,maria virgine3 ,et homo factus est444 ,dies war von allen ,gtterstrzen der ,jahrtausende der weithin schmetterndste und abgrndlichste4 ,nicht da ,jesus der ,mensch in den ,olympos eingedrungen ist1 wo ,zeus der hochbetagte und lngst nicht mehr hochdonnernde ,vater ,kronion wachtrumend schon eine lange ,weile auf seinem ,hochsitz eingedmmert war 7wie ,greise vor ,tisch oder nachher ein wenig einzunicken pflegen71 und wo ,psyche frbittend und vermittelnd die ,hand des ,eindringlings voll ,demut greift1 indes die anderen ,olympier wie ein aufgestbertes ,volk ,ameisen wild durcheinanderwirren1 -- dieses wahrhaftig nicht6 ,vielmehr da dieser vom heiligen ,geist aus der ,jungfrau ,maria fleischgewordene#8 ,gott und ,nicht-mehr-,gott1 menschlich aus der ,sphre seiner ,gottheit herausgetreten1 nun auch den alten ,jahve-,hypsistos1 bisherigen ,schpfer- und ,herrschergott schlechthin1 aus dem ,bewutseinsraum eines gleichsam neu belichteten ,menschheitgewissens unwiderstehlich verdrngte4 ,das war die groe ,tatsache der neuen ,religion1 die bahnbrach2 und ,gnostiker1 paulinische ,urchristen1 ,marcioniten1 ,arianer haben dies auf ihre verschiedene ,weise alle mit ,bestimmtheit begriffen1 ehe die ,kirche die klare ,wahrheit dogmatisch beschattete und von allen ketzerischen ,abweichungen die am grausamsten unterdrckte1 welche in ,jesus dem ,gott-,menschen wesentlich den ,menschen und nur diesen sah4 ,damit aber war schlielich das ,merkwrdige geschehen1 da in eben dieser ,kirche weder der ,katholizismus noch der ,protestantismus religis zum vllig reinen ,austrag gelangen konnte4 ,auch die ,kirche1 die sich die allgemeine nannte und in diesem ,zeichen#8 siegte1 mute in ihr ,credo das christliche ,urerlebnis aufnehmen3 ,et homo facius est4 ,auch die ,kirche konnte den heimlichen ,protestantismus1 der in diesem ,credo wie in verbotener ,schwangerschaft keimte1 hchstens in seinem ,wachstum hemmen1 aber nicht tten1 -- sie htte denn mit dem ,kind die ,mutter selbst gettet4 ,gott ist ,mensch geworden1 um den ,menschen gttlich zu erlsen2 das ,wort ist ,fleisch geworden1 um das ,fleisch zu kreuzigen und im ,wort zu geistigen3 dies bleibt in allem ,katholizismus der ,kirche ein protestantischer ,rest- und ,rckstand von unzerstrbarer ,keimkraft und ,grkraft in allen ,jahrtausenden4 ,und wiederum mute sich dieser selbe ,protestantismus umgekehrt in seinem eigenen ,dogma mit dem katholischen#8 ,artikel vom ,schpfer ,himmels und der ,erden und vom ,vater des ,erlsers und ,herrn durch alle ,zeiten hindurchschleppen1 stets unter dem ,zwang1 diesen ,katholizismus grundstzlich nicht leugnen zu drfen oder nicht leugnen zu knnen1 vielmehr als ,christ berhaupt#8 ausdrcklich anerkennen1 ja billigen zu mssen3 ,credo in patrem omnipotentem1 factorem coeli et terrae1 visibilium omnium et invisibilium444 ,in der ,lehre vom dreieinigen ,gott hat mithin die ,kirche die glckliche ,formel gefunden1 welche ,katholizismus und ,protestantismus als die gegenwirkenden ,potenzen jeglicher ,religion1 nicht nur der christlichen allein1 in einem sttigen ,gleichgewicht zu erhalten ermglichte4 ,im ,besitz dieser dogmatischen ,lehre ist seither die katholische ,kirche in ,wahrheit nicht minder protestantisch wie katholisch1 sind seither die protestantischen ,kirchen und ,sekten in ,wahrheit nicht minder katholisch wie protestantisch4 ,mit ungeheuerer ,kunst hat das christliche ,glaubensbekenntnis bis zur ,stunde die zwei unvershnlichen ,ur- und ,widerkrfte des religisen ,lebens zu binden verstanden1 also da keine noch so eigensinnig protestantische ,verwahrung den katholisch-judischen ,weltengott ,jahve-,hypsistos dem christlichen ,bewutsein hat entfremden1 hat entwenden knnen1 -- wie auf der anderen ,seite keine noch so katholische ,wiederherstellung des echten und wahren ,glaubens den protestantisch-judischen ,gottmenschen ,jesus preiszugeben oder zu opfern gewagt hat4 ,wie nun1 ihr ,christen8 ,bei uns westlichen ,menschen ist es die ,kirche gewesen1 welche die ,religion des fleischgewordenen ,wortes als ,mythos1 als ,dogma1 als ,liturgie zur ,herrschaft gebracht hat1 durch eben diese ,tat einer gleichsam vorbeugenden ,klugheit1 die etwa doch schon als vorbeugende ,weisheit verehrt1 als vorbeugende ,weisheit gepriesen zu werden verdiente4 ,die ,kirche ist damit jeder einseitigen ,entscheidung ber eine ausschlieliche ,katholizitt oder eine ausschlieliche ,protestantik frhzeitig zuvorgekommen1 mchte dies nun zum ,segen oder zum ,unsegen westlicher ,menschheit ausgeschlagen sein4 ,dieses in seiner unendlichen ,fruchtbarkeit bedenkend und erwgend1 wollen wir indes nicht bersehen1 da die von der ,kirche gewissermaen synkretistisch vollbrachte ,lsung des drohenden ,zwiespaltes -- wenn diese ,lsung nicht doch schon eine synthetische gewesen ist8 -- keineswegs christlicher ,abstammung oder ,erfindung gewesen ist1 nicht einmal hellenischer oder hellenistischer1 ja nicht einmal europischer4 ,was der ,kirche des ,abendlandes und in tiefstem ,einverstndnis mit ihr den abendlndischen ,kirchen und sogar ,sekten mglich ward1 das ist schon viele ,jahrhunderte vor dem entstehenden ,christentum und seinen ,urgemeinden daheim und in der ,zerstreuung in ,indien eine herrliche ,wirklichkeit gewesen4 ,der indische ,mythos vom ,gottmenschen ,krischna hat das nie mehr bertroffene1 nie mehr erreichte ,sinnbild vollendeter ,durchdringung und ,verschmelzung katholischer mit protestantischer ,frmmigkeit aller ,welt zum ewigen ,muster dargestellt4 ,und wo wir vorhin der zusammensichtenden ,leistung der ,kirche ,bewunderung zollten1 ist jetzt die ,besinnung auf jene ,begebenheit am ,platze1 die im gnstigsten ,fall von der ,kirche wiederholt1 ob ich auch keineswegs sage3 nachgeahmt wurde4 ,was dabei den indisch-brahmanischen ,mythos vom christlichen einmal fr alle mal auszeichnend unterscheidet1 ist der ,umstand1 da er keineswegs der metaphysisch unzulnglichen und philosophisch unhaltbaren ,deutung einer ,gott-,vaterschaft bedarf1 um dem ,verstand das ,wunder des ,mensch-,seins ,gottes verstandesmig anzunhern4 ,keineswegs wird es hier fr geboten oder auch nur fr passend erachtet1 da der ,eine ,gott in die zwei ,gegen-,ttigkeiten1 ,gegen-,wesenheiten der ,paternitas und ,filiatio zerspalten werde1 um dem ,begriff den ,vorgang von ,gottes ,erdenwallen ein wenig begreiflich zu machen4 ,zum ,behufe eindringlicheren ,verstehens glaubte sich der ,abendlnder auf das plumpe und rohe ,gleichnis beziehen zu mssen von der doppelten ,geburt ,jesu ,christi in der ,ewigkeit und in der ,zeit1 bewirkt durch eine geschlechtlich-bergeschlechtliche ,zeugung im ,scho des gttlichen ,vaters und durch eine geschlechtlich-bergeschlechtliche ,empfngnis im ,scho der menschlichen ,mutter3 ,et ex patre natum ante omnia saecula2 ,et incarnatus est de ,spiritu sancto ex ,maria ,virgine444 ,wo der ,europer sich in dem ,labyrinth dieser halbwegs supernaturalistischen1 halbwegs superspirituellen ,ungeheuerlichkeiten hoffnunglos verirrt1 da gengt dem so viel denkgebteren ,geist des ,inders der schlichte ,hinweis1 da dieser so und so gestaltige ,krischna die diesmalige ,erscheinung sei des ewigen ,wesens1 die diesmalige ,verkrperlichung des krperlosen ,eins-und-,alles1 die diesmalige ,versinnlichung und ,versichtbarung des unsinnlich-unsichtbaren ,urselbstes4 ,auch hier ruht die katholische und die protestantische ,religiositt in einem feierlichen ,gleichgewicht1 aber dies ,gleichgewicht ward hergestellt auf einer ungleich hher gelegenen1 freieren1 reineren ,ebene der religisen ,erfahrung wie dort444 ,gott ,krischna ist ,mensch geworden aus dem ritterlichen1 aus dem abenteuerlichen ,bedrfnis des echten ,helden4 ,gott ,krischna ist ,mensch geworden1 um den ,schutzlosen beizustehen1 um die beltter zu bestrafen1 um die ,gewaltherrscher zu strzen1 um die ,leiden der ,wesen zu lindern1 um den ,edeln eine ,sttte zu sein1 um die ,elenden zu trsten1 um die ,kranken zu heilen4 ,gott ,krischna1 ihr ,christen1 ist ,mensch geworden1 weil jedes ,weltalter verloren geht1 dem nicht zur rechten ,zeit der ,held geboren wird1 -- dem nicht zur rechten ,zeit der ,held sich selbst gebiert3 denn wer wrde je als ,held geboren8 ,die ,welt am ,ende jedes ,weltalters ist verloren1 bis da sie sich in der ,geburt des ,helden wiedergebiert und in des ,helden ,jugend selber sich verjngt3 also1 ihr ,christen1 ist ,krischna ,mensch1 ist ,krischna ,held geworden6 ,oder am ,ende ist dieser ,krischna ,mensch geworden1 damit ihm1 dem ,gott1 zuletzt des ,menschlichen nichts fremd geblieben wre1 humani nihil a se alienum esse1 wie dieses am ,schlu der zwlften ,andacht streng wrtlich ausgesprochen wird4 ,und was da immer ,menschen bewegt1 ,menschen erregt und handeln lt1 im ,verkehr untereinander1 in ihren verschiedenen ,werken1 ,zwecken und ,absichten1 sei es nun1 da sie mit ,gewalt oder mit ,list1 durch berredung oder durch ,geschenke oder selbst durch die ,flucht ihre ,ziele erreichen3 dem allem wollte der ,gott nicht fremd sein48 ,dem allem wollte der ,gott nicht fremd sein1 und so schlpft er gleichsam in ,gewand und ,rstung eines ,helden1 nicht anders wie in manchen ,mrchennchten am ,tigris der ,kalif ,harn-er-,raschd in die ,verkleidung eines ,kaufmanns1 eines ,reisenden1 eines ,pilgrims schlpfte1 halbwegs um nach dem ,rechten in allem ,unrechten und ,schlechten zu sehen1 halbwegs um sich an ,abenteuern zu ergtzen1 vornehmlich aber um zu erleben1 was sonst nur schlichte ,erdenshne im ,guten oder ,schlimmen zu erleben pflegen4 ,im brigen1 wozu die ,rechtfertigung der hohen ,selbstverstndlichkeit1 da ,gott wesenhaft alle ,gestalten1 ,personen1 ,erscheinungen1 ,wirklichkeiten selber ist1 da er mithin auch jede einzelne von ihnen zu seiner bevorzugten ,maske ausersehen kann1 -- ,maske aber ist griechisch 3 ,eine ,usia1 ,ein ,gott in vielerlei 6 -- die er alsdann mit den unendlichen ,krften seiner ,gttlichkeit zeitweilig ldt und anfllt4 ,gott ist ja alles und verwirklicht sich in allem1 warum fr dieses eine mal nicht in der lieblichen ,gestalt -- ,gestalt aber ist griechisch 3 ,eine ,usia1 ,ein ,gott1 in vielerlei 6 -- dieses halkyonischen ,jnglings8 ,warum fr dieses eine mal nicht im ,sohn des ,kuhhirten ,nanda und der ,mutter ,yasod1 so manchen lieben ,tag 7wie dann spterhin wohl auch der evangelische ,gottmensch7 gewindelt und gewiegt im scharf duftenden ,rinderstall3 strahlend in goldener keuscher ,fleischlichkeit1 das ,herz gewrmt am ,busen der zrtlichen ,gespielinnen auf den ,fluren der ,yamun1 aber das ,haupt geklrt1 gekhlt am ,gipfelfirn des ,himlayo2 in wonnesamen ,vollmond- und ,erfllungnchten mit den ,mdchen seiner ,heimat ,reihen tanzend und mit ihnen in einem hold bukolischen ,eleusis alle die eigenen ,ruhm- und ,wundertaten menschlich spielend1 menschlich mimend1 die ,krischna der ,gott begangen4 ,dieser ,hirtenknabe ist der nmliche und selbe1 der die ,weltenschlange ,kliya besiegt1 den ,stier-,unhold ,arischta an den ,hrnern packt und auf die ,erde schmettert1 die ,ringer des ,knigs ,kamsa niederringt und ,kamsa-,eurystheus-,herodes schimpflich ttet4 ,er ist der nmliche und selbe1 der alleinig oder ,schulter an ,schulter mit dem ,bruder ,rma ,heersulen von ,feindeskriegern in die ,flucht schlgt und wiederum im anmutigsten1 zartesten1 lieblichsten aller ,wunder das bucklichte ,mdchen schlank und rank biegt1 damit ihm1 dem indisch-brahmanischen ,herakles in ,person1 der zarte evangelische ,einschlag nicht mangle vom ,heiland als ,arzt und ,krankenheiler4 ,wie denn auch sonst1 ihr ,christen1 evangelische ,stimmung mit soviel ,kraft und ,reinheit angeschlagen wird1 da sie aus den ,evangelien selbst nur noch wie ein schwacher spter ,nachklang sterbend zu uns herberweht3 so in der ,schilderung adventischen ,himmelfriedens1 adventischer ,weltwindstille in der ,gnaden-,nacht der irdischen ,geburt2 so in der ,erzhlung vom bethlehemitischen ,kindermord1 den ,kamsa1 die ,gottesgeiel1 ber die ,lnder verhngt aus ,furcht vor dem ,strkeren und aus ,neid auf den ,edleren2 so im ,bericht von ,krischnas ,taufe durch ,indra auf den ,namen ,govinda1 das ist ,rinder-,herr1 mit dem heiligen ,wasser der ,yamun444 ,kurz und gut1 es hat ,gottes ,allmacht hier gefallen1 in der ,verkrperung als ,hirtenjngling mit ,lchelnsgleichmut ,menschenunmgliches zu vollbringen und das ,wunder der ,wunder gottmenschlich vorzuleben3 wie der ,gott der ,gtter1 wie der ,mahdeva selber1 erhaben ber alle ,schranken der ,gestalt1 ,persnlichkeit und ,bewutheit und unergrndlich sogar fr die ,ergrndung und ,andacht1 die ,vertiefung und ,sammlung1 die ,einigung und ,anspannung -- ,anspannung aber heit ,yoga6 -- der ,denker1 ,ber1 ,waldeinsiedler3 wie ,mahdeva dennoch ,zug fr ,zug dieser bestimmte ,mensch1 ,jngling1 ,hirte sein knne4 ,denn frwahr6 ,dieser ,mensch1 ,jngling und ,hirte ist wesenhaft ,brahman und wesenhaft tman1 ist wesenhaft ,brahm1 ist wesenhaft ,wischnu1 ist wesenhaft ,schiva1 ist wesenhaft ,kubera1 ist wesenhaft ,varuna1 ist wesenhaft ,yama1 ist wesenhaft alle sinnlichen und himmlischen ,gtter1 ist wesenhaft alle ,halbgtter1 ,gandharven1 ,genien1 ,dmonen1 ,engel1 ,elementargeister1 ,elemente1 ,grundstoffe1 ,gemtskrfte1 ,lebenserscheinungen1 ,weltbegebenheiten1 ,tter1 ,taten und ,werke4 ,und wie um diese unendliche ,reihe gttlicher ,wesenselbigkeiten und ,einerleiheiten ins ,unendliche fortzusetzen1 erkennt der hochstaunende ,prinz ,arjuna in der ,schwesterdichtung des ,krischna-,mythos1 uns ,abendlndern seit mehr als hundert ,jahren unter dem ,namen ,bhagavad-,gt1 das ist oder des ,erhabenen ,gesang vertraut und teuer wie keine zweite ,heilige ,schrift des ,ostens geworden1 -- erkennt dieser hochstaunende ,prinz ,arjuna eben die menschhafte ,verleiblichung des bhagavn ,krischna gleichsam als den platonischen ,ort#81 den berhimmlischen1 aller ,arten und ,gattungen1 aller ,dinge und ,wirklichkeiten4 ,krischna1 des ,prinzen ,wagenlenker1 der ist der ,urfeldherr und ,urpriester1 der ,urseher und ,ursnger1 der ,urstrom und das ,urmeer1 der ,urelefant und das ,urrind1 der ,urvogel und ,urfisch1 das ,urro und die ,urschlange1 das ,urwort und ,urwissen1 die ,urwaffe und das ,urwerkzeug4 ,krischna der ,groarmige mit ,wurfscheibe und ,schwert1 mit ,keule1 ,bogen und ,fahne1 der ist ,ursprung und ,heimgang1 ,geburt und ,tod1 ,anmut und ,einsicht1 ,entschlu und ,sieg1 ,gre und ,reichtum1 ,rede und ,schweigen1 ,opfer und ,gesang1 ,metrum und ,ritus1 ,same und ,frucht1 ,jahrzeit und ,luftraum1 ,wolke und ,stern4 ,die ewige ,entstehung und ,vergehung1 die ewige ,wandlung alles ,geworden-,werdenden1 die ewige ,sttte in allen ,wandlungen ist ,krischna4 ,die ewige ,brunst in allen ,zeugungen und ,begattungen ist ,krischna und der ewige ,rausch der ,zerstrungen und ,verheerungen3 der ewige ,scho blutender ,geburten ohne ,ma und ,zahl und das ewige ,grab faulender ,tier- und ,pflanzenleichen4 ,fratzenhaft schauerlich ist ,krischnas1 des goldigen ,hirtenjungen1 gttlich ,gesicht1 wie es das bermenschlich erhellte ,auge des ,prinzen ,arjuna pltzlich neben sich auf dem ,streitwagen vor dem ,beginn der ,schlacht ersphet3 ein tausendgliedrig1 sterneblitzend1 flammenrdrig ,sonnenlohenungeheuer auf einem ,sitz von ,totenschdeln1 ohne ,einhalt ,wesen ,wesen ,wesen von sich speiend mit der gebrerischen ,wurf- und ,schwungkraft jungender ,katzen1 -- ohne ,einhalt ,wesen in sich schlingend mit der scheulichen ,gefrigkeit nimmersatter ,steppenwlfe444 ,verehrung aber jenem ,seherauge1 welches ,krischna den ,gott im ,menschen ,krischna schaute3 ,verehrung dem unbestechlichen ,auge1 welches ,gott schaute1 wie er ist1 und dennoch an ,gott nicht starb6 ,verehrung jenem ,seher1 welcher dem unbeschnigten ,gott-,gesicht ehern standhielt1 ohne im ,irrsinn zu vergehen1 ob ihn das ,grausen auch im ,eisstrom des eigenen ,geblts erfrieren und gerinnen lie6 ,verehrung ihm1 der ehrlich gegen ,gott genug und tapfer gegen sich selbst genug war1 um in ,gottes ,antlitz die ,zge teuflischer ,zerstrunglust und -wollust zu gewahren und sie sich selber nicht zu unterschlagen1 wie es die ,christen doch wohl 7oder bel67 taten1 die ihren ,gott zum braven ,lmmchen zhmten und zum lieben ,gott#81 dem jedermann sich bierbrderlich und gemtlich zum ,schmollis anbiedern darf444 ,verehrung insonderheit auch ihm1 der als der erste in der glorreichen ,drei-,gestalt ,gottes des ,schpfers1 ,gottes des ,erhalters1 ,gottes des ,zerstrers just die ,vernichtungmchte gttlich zu bejahen wagte4 ,und ,verehrung endlich denen1 die als namenlose ,meister diese ,mchte in steinernen ,urgesichten sinn-bildender ,skulptur zur ,majestt jenes schivaitischen ,typus zu gestalten wuten1 dessen plastische ,fragmente von der javanischen ,hochflche zu ,dieng den spten ,europer dmonisch tief erschrecken1 der sie aus seiner eigenen ,selbst-,kenntnis1 ,dmon-,kenntnis tief zu erraten wei444 ,jetzt also siehst du den ,menschen1 jetzt siehst du den ,gott ,krischna von ,angesicht zu ,angesicht4 ,jetzt wiederum siehst du kein ,angesicht mehr1 sondern gehst in dich selber1 gehst in dein ,selbst ein und in dir selbst ins ,selbst und ,herz aller ,wesen und wirst des ,wesens inne4 ,dich auf dein ,du besinnend1 einigst du dich mit dir selbst und mit dem ,selbst der ,welt1 -- dies ist frwahr ,om das ,kleinod aus dem ,lotos1 ,om om das ,all und ,selbst des ,all1 ruhend in menschlicher ,gestalt1 ruhend in gttlicher ,gestalt1 ruhend in gar keiner ,gestalt auf der weien ,blume deines ,geistes im ,tempelteich sliger ,erkenntnis4 ,dermaen mischt in diesem ,mythos aller ,mythen sich innigst katholische und protestantische ,frmmigkeit1 da man in keinem ,augenblick mit zuverlssiger ,eindeutigkeit behaupten kann1 der ,gott1 der ,mensch sei ,tter der heilwirkenden ,handlung4 ,der ,tter selbst verharrt in vlliger ,durchdrungenheit von ,gott und ,mensch2 seine ,gestalt verleiblicht in sich die ,summe sowohl aller welthaften ,gestalt berhaupt1 wie dessen1 was jeglicher ,gestalt spottet4 ,und dies alles nicht etwa auf den ,umwegen des ,christentums1 wo der ,mensch ,jesus an der ,natur ,gottes nur teil hat auf ,grund seines ,gezeugtseins durch den ,heiligen ,geist3 vielmehr in einer dem ,abendlnder gar nicht erreichbaren metaphysischen ,unschuld sozusagen auf ,grund der ,wesenselbigkeit lebendiger ,gestalt berhaupt mit dem ,lebensurgrund selbst und des ,lebensurgrundes ,selbst6 ,im ,gegensatz zum ,christentum gilt es hier fr vllig selbstverstndlich1 da jedes ,wirkliche noch etwas anderes sei als das1 was es eben sei und scheine1 und der ,inder wenigstens hat sich nie den ,kopf zerbrochen ber das ,mysterium des ,westens1 wieso und auf welche ,weise der ,gott ,mensch oder der ,mensch ,gott geworden sei4 ,hier wurde1 die ,wahrheit zu sagen1 weder der ,mensch ,gott noch der ,gott ,mensch3 hier war er's1 hier ist er's von allem ,anfang an und vor allem ,anfang und braucht es darum nie zu werden oder nie geworden zu sein4 ,unser krampfhaft westliches1 allzu westliches ,bemhen1 alle die ,rtsel der ,welt und berwelt more historico durch die ,geschichte ihres ,geworden-,seins aufzulsen1 entlockte dem ,inder1 wo er es berhaupt begriffe1 nur ein ,lcheln4 ,er1 der geschichtlos ,denkende und geschichtlos ,wissende schlechthin1 ist sich genau bewut1 da nirgendwo in irdischen oder unirdischen ,bezirken etwas wird1 das nicht schon ist3 da folglich auch ,gott je und je ,mensch war und der ,mensch je und je ,gott1 -- nie aber ,mensch wurde oder geworden ist1 nicht einmal im ,jahre ,null oder im ,jahre ,eins einer gar absonderlichen ,zeitrechnung1 ihr ,christen4 ,das ,jahr des ,herrn1 da das ,wort ,fleisch ward1 deucht den ,schpfer des ,krischna-,mythos und der ,bhagavad-,gt von ,ewigkeit her1 -- von ,ewigkeit her ist der ,gott ,mensch1 ist der ,mensch ,gott6 ,noch hat es aber damit fr den ,aufmerkenden eine andere ,bewandtnis4 ,die abendlndische ,vernunft1 ,jahrtausende um dieses ,rtsels ,entrtselung sich befleiigend1 sie hat sich bekanntermaen zu ihrem eigenen ,gebrauch etliche ,hand- und ,fuschellen angelegt1 oder richtiger eigentlich ,haupt- und ,geistschellen1 die sie an jeder freieren ,beweglichkeit behindern mssen4 ,mit diesen ,haupt- und ,geistschellen fesselte die ,vernunft des ,abendlandes sich selber und nannte ihre ,fesseln die ,grundstze der ,logik1 als da ist die ,grundregel von der sogenannten ,identitt1 ,einerleiheit oder ,dieselbigkeit1 wonach jeder ,denkinhalt mit sich selber einerlei1 und zwar lediglich mit sich selber einerlei sei2 -- die ,grundregel ferner vom ,widerspruch1 wonach von zwei einander ausschlieend widersprechenden ,urteilen nur eins wahr sein knne4 ,der ,grundsatz von der ,einerleiheit und der ,grundsatz vom ,widerspruch1 das war der ,bleikiel1 der die schwanke ,jacht des europischen ,denkens vor dem ,kentern wahren sollte1 wenn sie auslief4 ,denn offenbar erschien sich dieses ,denken selber mit allzuwenig ,gewicht beschwert1 um die ,gefahr des ,kippens und ,kenterns nicht vor allen ,gefahren zu frchten4 ,was nun allerdings die zweite dieser ,vernunftregeln betrifft1 die angeblich zeitlos gltig und allgemein sind1 so kann es dem halbwegs vorurteilfreien ,beobachter der europischen ,wissenschaften auf die ,dauer ganz unmglich ein ,geheimnis bleiben1 da smtliche ,systeme der groen ,dialektik den ,satz vom ,widerspruch entweder ausdrcklich mit ,worten oder aber tatschlich auer ,kraft gesetzt haben4 ,von ,herakleitos dem ,hellen bis auf ,nietzsche und von dem ,stagiriten bis auf ,kant1 ,hegel1 ,marx ist die abendlndische ,philosophie zuletzt nichts anderes gewesen als das mit mehr oder minder tauglichen ,mitteln unternommene ,wagnis1 wenigstens diese hinderlichste aller ,fesseln einer unbefangenen ,erkenntnis zu sprengen3 mit immer grerer ,rcksichtlosigkeit ward der ,vernunftwiderspruch1 die ,kontradiktion und ,kontraposition1 die ,antithesis und ,antinomie wie ein ,sporn in die ,flanke der ,welt gebohrt1 der sie vorwrts zu rasender ,bewegung stachelt4 ,in ihrer sogenannten ,logik scheint mithin die ,abendlandwissenschaft den ,satz vom ,widerspruch nur aufgestellt zu haben1 damit sie ihn in ihrer sogenannten ,dialektik wieder aufzuheben vermchte1 und gleichsam um sich fr diese freche ,verwegenheit selbst zu strafen1 hat dann die ,vernunft des homo europaeus an dem anderen ,grundsatz von der ,dieselbigkeit und ,einerleiheit mit desto strengerer ,treue festgehalten4 ,jedweder ,denkinhalt ist mit sich selber einerlei und lediglich mit sich selber1 so urteilt die westlndische ,vernunft in der unerschtterlichen berzeugung1 hier als ,vernunft berhaupt#8 zu urteilen1 -- und noch hat sich keine ,dialektik und noch nicht einmal eine ,sophistik erdreistet1 das ,zeichen der ,frage auch hinter diese ,denkfessel und ,denkhemmung zu setzen4 ,jeder ,denkinhalt ist mit sich selber einerlei1 urteilt nun freilich auch die ,vernunft jener indischen ,rasse1 welcher wir ,veda1 ,upanischaden und die groen ,epen zu danken haben1 -- aber der ,denkinhalt ,gott1 fgt dieselbe ,vernunft eilends berichtigend hinzu 7und eilends beschwichtigend71 der ,denkinhalt ,gott ist einerlei mit sich selber und zugleich einerlei mit allen ,denkinhalten und ,weltinhalten sonst4 ,gott ist er selber1 und hinsichtlich dieser ,unumstlichkeit bleibt der ,satz von der ,identitt durchaus gltig4 ,aber ,gott ist auerdem alles1 was ist und doch nicht ,gott ist1 und hinsichtlich dieser ,unumstlichkeit gilt der ,satz von der ,identitt fr ,gott nicht4 ,alles was ist und ,gott nicht ist1 ist letzthin doch ,gott1 ist letzthin doch ,gott-,selbst2 ,gott als dem ,urselbst ist es gem1 ,er-selbst und ,es-selbst zu sein und daneben noch smtliche ,wesenheiten und ,dinge1 benennbare und unbenennbare1 wahrnehmbare und unwahrnehmbare4 ,gott ist es gem1 sich in das ,doppel- und ,wider-,sein des ,ich-,nichtich zu spalten und jedwede ,gestalt des ,leibes1 jedwede ,gestalt des ,geistes gtig anzunehmen und alle aneinander zu reihen1 ohne sich mit einer einzelnen ,gestalt der ,reihe oder auch mit allen zusammen seinem ,begriff nach zu decken4 ,gott ist ,gott und ,gott ist nicht ,gott und ,nicht-,gott1 beides auf seine gttliche ,weise4 ,gott ist ,gott1 aber ,gott ist auch ,ich-,nichtich1 ,gott ist auch ,subjekt-,objekt1 ,gott ist auch ,puruscha und ,prakriti1 ,gott ist auch ,feldkenner#8 und ,feld#81 ,gott ist auch ,prajpati und ,mahmy1 ,gott ist auch ,sein und ,nicht-,sein1 ,gott ist auch die fnf ,elemente und die ,qualitten1 ,gott ist auch das ,wesen und die ,wesen zumal4 ,wohl sagt ,gott3 ,ich bin ,ich4 ,aber ,gott sagt imgleichen3 ,ich bin ,du und ,du bist ,ich1 und ,ich bin ,es und ,es ist ,ich4 ,in der ,kauschtaki-,upanischad wird der abgeschiedenen ,seele die nie zu vergessende ,antwort1 das nie zu vergessende ,urwort gleichsam als ,lsewort in den ,mund gelegt1 wenn ihr der ,himmelspfrtner ,mond die ,frage aller ,fragen vorlegt3 ,wer bist ,du8 -- ,du bin ,ich6 ,mit diesem ,du bin ,ich#8 kann die abgeschiedene ,seele in den ,himmel eingehn1 von welchem sie herkommt1 und mit dieser ,antwort ist ,indiens unsterbliche ,seele wahrlich in den ,himmel eingegangen4 ,du bin ,ich1 ,mond bin ,ich1 ,himmelspfrtner bin ,ich1 alle ,himmel selber bin ,ich und aller ,dinge ,himmel und berhimmel4 ,also vollendet sich die indische ,schauung der ,identitt1 indem sie alle ,identitten sprengt2 also erfllt die indische ,selbst- und ,gotterfahrung den ,satz von der ,einerleiheit und ,dieselbigkeit1 indem sie ihn aufhebt4 ,alles ,seiende ist eins mit sich und eins mit allem anderen ,seienden3 ,nichts ist eins mit sich allein und ,nichts ist nicht eins mit allem anderen4 ,und nicht empedokleisch1 ihr ,christen1 drfen wir dies verstehen1 als ob der indische ,mahdeva zu sich selber sprche3 ,einst war ,ich ,knabe und ,mdchen und ,busch und ,vogel und flutenttauchender stummer ,fisch4 ,sondern vedisch und upanischadisch und episch sollen wir es verstehen3 ,stets bin ,ich ,knabe und ,mdchen und ,busch und ,vogel und flutenttauchender stummer ,fisch3 stets bin ,ich alles1 was ist und nicht ist zumal und jetzt und immerdar1 und nicht etwa nach der ,reihe im ,nacheinander der ,zeit4 ,dieweil der indische ,gott ,er selber und darber hinaus das ist1 was nicht ,er selber ist1 erweist er sich in der ,sprache der ,vernunft als einerlei und vielerlei in einem1 als dieselbig und unterschieden in einem4 ,seine ,identitt aber beruht darauf1 da in bezug auf ihn alles die eigene ,identitt verliert1 um die ,identitt ,gottes zu gewinnen1 die offenbar hher und tiefer ist als alle ,vernunft4 ,da ein ,denkinhalt er selber ist und zugleich noch anderer1 -- das ist mithin in ,rcksicht auf ,gott die indische ,fassung des ,grundsatzes von der ,einerleiheit und ,dieselbigkeit1 auf das ,bedeutsamste unsere abendlndische ,fassung ergnzend und vervollstndigend1 aufhebend und berwindend4 ,und dennoch ist diese tiefste und fruchtbarste aller ,paradoxien1 ,paralogien irgendwie eingedrungen auch in unsere westliche ,welt1 wenn nicht in die ,wissenschaften und wenn nicht in die ,religionen1 so doch wenigstens in unsere ,mrchen1 und zwar am duftigsten1 ahnungreichsten1 erinnerndsten1 ihr ,deutschen1 in unser deutsches ,mrchen4 ,im deutschen ,mrchen1 welches sich selbstherrlich seine eigenen ,gesetze und seine eigene ,vernunft zu schaffen wute1 im deutschen ,mrchen suselt und wispert ein ,hauch dieses indisch-unnennbaren ,fhlens und hebt sehnschtig an zu singen und zu klingen1 wie eine ,quelle in der ,nacht zu singen und zu klingen anhebt1 da untertags der ,tag dem ,tag allein ,gehr gab4 ,erinnerungen1 kstliche und nie versiegte sind es1 wenn beispielweise in den ,volksmrchen des ,musus der ,berg- und ,erdgeist ,rbezahl brahmanisch hinber- und herberwechselt in ,gestalt und ,person eines ,riesen1 eines ,khlers1 eines ,ritters1 eines ,handwerksburschen1 eines ,prinzen1 eines ,ratsherrn1 und sich bald wischnuhaft als ,erhalter und ,beschtzer1 bald schivahaft als ,verderber und ,zerstrer kundgibt4 ,und lebhaftere1 strker glhende ,erinnerungen an ,indien sind es1 vielfach schon am ,bewutsein der eigenen ,sehnsucht bewutgenhrt und gekrftigt1 wenn etwa in ,hoffmanns romantisch-klassischem ,kunst- und ,knstlermrchen vom ,goldenen ,topf der ,geheime ,archivarius ,lindhorst gar wundersam proteisch behaust ist in seinem ,bcher- und ,handschriftenzimmer zu ,dresden1 jetzt ,archivarius und ,beamter in ,kniglich ,schsischen ,diensten1 jetzt ,element1 jetzt ,feuergeist1 jetzt ,geisterfrst1 jetzt ,salamander1 jetzt ,feuerlilienbusch1 jetzt brennender ,arrak2 wenn ferner 7und wer wei wie ferne schon87 dieses ,gemaches azurne ,schimmerwnde von goldenen ,pilastern brauner ,palmbaumschfte edel aufgeteilt erscheinen1 die ,blattrippen aber der ,palmbaumkronen sich zur runden ,kuppel wlben aus ,smaragd und ,schaft wie ,blatt und ,krone in einem sanften ,mittagwind sich wiegen2 wenn unter dieser ,kuppel dann von ,smaragd ,student ,anselmus manch magisch ,pergament mit ,flei kopieret 7als welches ,lindhorst in ,gestalt von ,blttersprossen aus dem ,schaft der ,palmen zog71 um sich das ,schlnglein ,serpentina1 des ,salamanders ,tochter1 durch peinlichst saubere1 peinlichst genaue ,nach- und ,abschrift der unleserlichen ,hieroglyphe ,schpfung#8 gleichsam zu erschreiben444 ,wenn irgendwo1 so steigt es hier1 ihr ,abendlnder1 wahrhaftig in uns ,abendlndern purpurn auf mit einer ,melodie1 die ,herz und ,seele wie eine ,traube herbstlich schwellen macht vom ,saft des eigenen ,bluts3 ,kennst du das ,land8444 ,als ,krischna der ,hirtenjngling1 als ,krischna der ,held1 als ,krischna der ,wohl- und ,wundertter abenteuert also1 verstehen wir endlich diesen ,sachverhalt in seiner unermessenen ,wichtigkeit richtig1 der ewige ,gott ,wischnu in der ,welt umher1 -- gleichsam einem tiefsinnigen ,wort zur vollkommenen ,erluterung1 welches ,hegel zur ,kennzeichnung des indischen ,geistes nutzte3 ,es ist ,gott im ,taumel seines ,trumens1 was wir hier vorgestellt sehen48 ,es ist ,gott im ,taumel seines ,trumens1 ihr ,christen1 der hier als ,krischna-,wischnu gottmenschlich die ,welt durchstreift4 ,und eben weil dieses sich so verhlt1 wird nicht nur jedes ,abenteuer des ,helden ,krischna zugleich als ,heilswerk und ,heilstat ,gottes selbst gewerkt1 sondern mu auerdem auch von der nachtrglichen ,betrachtung in solcher ,doppelsinnigkeit durchaus gewrdigt werden4 ,unmglich zu sagen1 ob der ,mensch als ,mensch oder ob der ,gott als ,gott ,urheber dieser ,werke und ,vollbringer dieser ,taten sei4 ,entscheiden wir uns fr ,gott1 so ist es ,gott doch nur in der ,gestalt des ,hirtenjnglings ,krischna1 welchem kraft dieser angenommenen ,gestalt des ,menschlichen nichts fremd geblieben ist4 ,entscheiden wir uns aber fr den ,menschen1 so ist es der ,hirtenjngling ,krischna nur im ,vollbesitz der gttlich in ihm angehuften1 angestauten ,weltenkrfte1 der soviel ,wunderbares tut4 ,darin besteht eben nach indischem ,erleben das ,mysterium der ,gottmenschheit1 da es in keinem ,augenblick gottmenschlichen ,daseins mglich ist1 den ,nachdruck allein aufs ,gttliche oder allein aufs ,menschliche zu legen3 ,gott ist ,mensch1 und ,mensch ist ,gott auf ,grund einer nichtidentischen ,identitt beider1 indes der abendlndische ,mythos den ,heiland ,mensch geworden sein lt vermge einer mehr wie fragwrdigen geschichtlichen und einmaligen ,vaterschaft des ,heiligen ,geistes1 der gewissermaen in ,stellvertretung des ,jahve-,hypsistos den ,scho der ,jungfrau ,maria in bergeschlechtlicher ,begattung schwngert4 ,derart ist ,jesus bei ,lebzeiten eigentlich nur ,mensch1 ,gott aber wesentlich nur vor der ,empfngnis im ,fleische der ,mutter ,maria und abermals nach seiner ,himmelfahrt1 wohingegen ,krischna just bei ,lebzeiten und whrend des irdischen ,wandels ,gott ist4 ,mangels einer zureichenden ,metaphysik bleibt ,jesus im ,weltbild des ,abendlnders eine einmalige ,ausnahme-,erscheinung der ,zeit1 die wenigstens fr den verstndigen ,christen etwas ,anstiges1 ja ,unheimliches nie ganz abzustreifen vermag3 jedoch in ,indien kann sich der ,vorgang ,krischnas unendlich und grundstzlich wiederholen und hat sich wirklich auch wiederholt4 ,in unterschiedlosem ,durchdrungensein ist ,krischna durchaus ,mensch und durchaus ,gott1 dieweil es ,gottes tiefste und hchste ,eigenheit bedeutet1 ,er selbst und ein anderer zumal zu sein4 ,ob er aber fr den ,zuschauer von auen im ,augenblick mehr dieser oder im ,augenblick mehr jener sei1 das hngt vom ,zuschauer ab und des ,zuschauers ,stellungnahme1 -- das hngt von des ,zuschauers ,kraft der ,zusammensichtung ab und von seiner ,gabe der ,ineinanderschau4 ,in der religisen ,geographie und ,kosmographie jedenfalls bedeutet ,krischna die ,mittaglinie oder den ,gleicher1 wo die ,weltkugelhlfte ,gott mit der ,weltkugelhlfte ,mensch in ihrem grten ,kreis ,berhrung und ,gemeinsamkeit findet1 also da eine bessere ,ausgleichung zwischen ,gott und ,mensch schlechterdings nicht mehr vorstellbar ist4 ,dieser ,mythos gibt mit unbertrefflicher ,gerechtigkeit ,gott1 was ,gottes ist1 und dem ,menschen1 was des ,menschen ist4 ,und wenn jemals auf dieser ,erde die katholischen und die protestantischen ,grundmchte der ,religion in ihrer balance of power verharren1 so geschieht es hier im ,indien des epischen ,weltalters und jener epischen ,weltfrmmigkeit1 von der uns die ,bhagavad-,gt eine ,probe kosten lt4 ,wre ein menschlicher ,zustand denkbar1 in welchem alle geistleiblichen ,spannungen gelst erscheinen und wo kein innerlich-uerliches ,geflle mehr zu bemerken ist1 dann wre kein ,absehn1 warum mindestens die fhrenden ,religionen des ,sdostens diesen in seiner ,art vollkommenen ,urstand erworbenen ,gleichgewichts der beiden ,hauptgewichte des religisen ,daseins htten aus freier ,entschlieung je preisgeben sollen4 ,gesetzt1 ein solch vollkommener ,urstand wre auf die ,dauer mglich oder knnte selber ,dauer werden1 -- der ,mythos vom ,gottmenschen ,krischna wre als hchstgltige1 ja endgltige ,stufe menschlicher religio berhaupt zu werten1 als schlechthin reifste ,kristallisation religiser ,lebens- und ,seelenmchte3 ein fr allemal dadurch ausgezeichnet1 da er katholische und protestantische ,strebungen noch auf ganz andere ,weise miteinander zu vershnen wei als der ,mythos vom ,christus4 ,in diesem ,fall verkrperte der ,mythos vom ,krischna die ,religion als solche1 die einzige1 die uns ,menschen vllig gem wre und frmmstes ,hingegebensein an ,gott mit innigstem ,hingegebensein an den ,menschen fr immer verschmlze zu einer ,formung1 ,bindung und ,verpflichtung ohne ,vorgang und ,vergleich4 ,hier gattete sich hchstes ,schpferglck ber ein welthaft irdisches ,gestalten ohne ,ma und ,schranke mit tiefster ,erlserlust an weltlich-irdischer ,entstaltung und ,verlschung4 ,hier brauchte sich nicht lnger schmerzlich mehr der ,gott des ,menschen oder der ,mensch des ,gottes zu schmen und einer den anderen dreimal verleugnen1 ehe da es ,tag wird444 ,inzwischen gibt es nirgendwo ein ,leben1 seines ,namens wrdig1 das auf die ,dauer ohne ,unterschiede der inneren und ueren ,spannung1 des leiblichen und seelischen ,geflles bestehen knnte4 ,nirgendwo gibt es ein solches ,leben1 weder im ,umkreis des blo gelebten1 recht eigentlich noch pflanzenhaft-tierhaften ,lebens1 noch im ,umkreis des schon vollbringenden und wirkenden1 recht eigentlich menschlichen ,lebens1 -- so wenig wie es eine ,musik aus lauter ,pausen gibt4 ,wer nher an den ,krischna-,mythos herantritt und die ,goldworte dieses himmelschnen ,gedichtes auf der ,goldwage des ,geistes prfend wgt1 der gewahrt denn auch bald in ihm die ,krfte schon heimlich am ,werk1 welche die ,gewichte frher oder spter nach der einen1 nach der anderen ,richtung hin verschieben mssen4 ,es mag vielleicht der seltensten1 reichsten1 reinsten ,ahnung da oder dort enttagen1 da ,gott und ,mensch1 ,wesen und ,wirklichkeit1 ,selbst und ,dasein in ,wahrheit ,eins-und-,alles sind4 ,derartiger ,ahnung mag es in gndiger ,geberstunde wohl enttagen1 da ,gottes ,urselbst gewissermaen drei ,grtel1 drei ,zonen1 drei ,lagen mit sich selber flle3 nmlich die ,zone der gestaltlosen ,gottheit oder auch die ,brahman-tman-,zone2 die ,zone ferner der gestalthaften ,gtter oder auch die ,brahm-,wischnu-,schiva-,zone oder schlechtweg die ,krischna-,zone2 die ,zone endlich der ,weltwirklichkeit-,menschwirklichkeit oder auch die ,prakriti-,zone1 das ist die ,zone der natrlichen ,schpfung oder natura naturata4 ,diese drei ,zonen1 ,grtel oder ,lagen des ,seins1 sag' ich1 flle das gttliche ,urselbst mit seines ,urselbstes ,gtterkrften1 und da sich dieses also verhlt1 werde der ,erkenntnis in ,offenbarungstunden offenbar4 ,ob aber indes ,gottes ,urselbst auch diese ,lagen der ,dreiwelt zu seinem ,teil sttig flle1 wie etwa ein und derselbe ,wind das ,segel der oberen1 das ,segel der mittleren1 das ,segel der unteren ,ra fllt1 -- der ,mensch ist zu seinem ,teil doch zu wenig ,gott1 um die ,dreiwelt gleichmig und sttig zu seinem ,teil zu fllen4 ,sicherlich6 ,fr ,gott und von ,gott her schlieen sich mitnichten aus3 ,krischna das ewige ,selbst der ,welt1 ,krischna-,brahm ,krischna-,wischnu ,krischna-,schiva jenseit hiesiger ,menschenwelt1 und ,krischna der blonde ,hirtenjngling auf den ,gefilden der ,yamun4 ,fr ,gott und von ,gott her schlieen sich diese drei nicht aus und vielleicht auch nicht fr den ,brahman-,kenner und vom ,brahman-,kenner her1 wenn sich auch freilich hier schon ,schwierigkeit auf ,schwierigkeit trmt4 ,jedoch der ttige ,erdensohn1 der es im ,wissen allein und ununterbrochen nicht aushlt1 ja der nicht einmal als ,brahman-,kenner und -erkenner den ,zustand ,brahman-tman dauernd aushlt3 er drngt zu eindeutiger ,entscheidung1 welch einer der ,dreiwelten ,gottes er sich nun seinerseit heilsttig und werkslig zu widmen habe4 ,zwar gibt es der ,zugnge zu dieser ummauerten ,feste der gttlichen ,dreiwelt gleichfalls drei1 smtliche ins ,herz der ,feste fhrend4 ,zum tman-,brahman fhrt der ,erkenntnis-,vertiefungs-,pfad empor oder sonst jna-mrga geheien2 zum ,brahm-,wischnu-,schiva-,krischna fhrt der ,verehrung-,andacht-,pfad empor1 sonst etwa ,minne-,liebes-,pfad oder bhakti-mrga geheien2 und wo ,gott nicht ist1 vielmehr ,prakriti die ,natur alleinig waltet und neben1 auer1 mit ihr vielleicht ,puruscha1 der ,geist1 das ,ich noch1 da fhrt am ehesten der ,taten-,werke-,pfad zum ,heil1 sonst wohl auch karma-mrga geheien4 ,von diesen drei ,pfaden bewirkt nun freilich jeder einzelne auf vllig gleiche ,weise das1 was ,not tut und ,not wendet1 und kein ,suchender geht fehl1 der einen von ihnen auswhlt und diesem in ,treuen folgt4 ,aber das ist es ja eben1 da von diesen dreien ein einziger erwhlt sein mu1 da unmglich alle drei von ein und demselben ,menschen zugleich3 mit einiger ,hoffnung auf ,erfolg nicht einmal nacheinander beschritten werden knnen4 ,keineswegs gedeiht ja jedes ,wesen in jeglicher ,umwelt2 keineswegs bewegt sich ja dasselbe ,lebendige im ,wasser1 auf der ,erde1 in der ,luft mit hnlicher ,leichtigkeit und ,behendigkeit2 keineswegs wohnt ja ein und derselbe ,mensch in jedem ,grtel der gttlichen ,dreiwelt mit demselben ,behagen1 mit derselben ,angemessenheit4 ,die ,bhagavad-,gt zwar1 ihr ,christen1 sie finden wir mit bermenschlicher ,gerechtigkeit beflissen1 allen drei ,pfaden die nmliche ,wahrheit1 ,zuverlssigkeit1 ,richtigkeit zuzugestehen1 und wenig indische ,fragen haben der europischen ,gelehrsamkeit so viel fruchtlos scharfsinniges ,kopfzerbrechen verursacht wie diese gromtige ,unbefangenheit1 mit welcher hier das ,geheimnis menschlicher ,erlsung sub specie ,gottes und gttlicher ,allgerechtigkeit durchaus errtert und gewiesen wird4 ,nur drfen wir nie vergessen1 da hier ,gott ,krischna von seinem gttlichen ,adspekt aus spricht1 und wem wrde es entgehen1 wie unermelich hoch und fern dies gttlich ,lied ber das ,menschengehr ,arjunas hinaustnt6 ,in unausschpflicher ,symbolik ist es gerade hier der ,gott1 der ,erkenntnis-,vertiefung1 ,verehrungs-,andacht1 ,taten-,werke gleichmig gelten lt1 indes schon ,arjuna dies bermige ,gleich-,ma ,gottes nicht fassen und noch weniger zum ,muster nehmen kann und kann1 -- und dieser sehr fromme ,prinz ,arjuna ist doch wahrhaftig nicht jeder ,beliebige1 wahrhaft noch nicht ,mensch schlecht-weg#8 oder ,mensch schlecht-hin#8444 ,wie wahr und richtig1 -- der ,herr der drei ,reiche whlet nicht3 denn seiner sind ja die drei ,reiche6 ,wie wahr und richtig1 -- vor ,gott ist alles gleich1 denn schon wofern es ist#81 wird es von ,gott mit gleicher ,kraft gesetzt1 mit gleicher ,kraft erhalten6 ,aber den ,menschen schielt alles aus einer ,ecken an und wird darum schief und verkrzt sich und verwinkelt sich1 -- ewig bleibt dem ,menschen die ,welt als ,gleichung unausrechenbar mit ihrer ,einen und ,ewigen ,unbekannten4 ,so hat denn in der ,folge geschichtlich die ,religion des ,vednta die ,heilsbung ,erkenntnis-,vertiefung vorwiegend gebt und die ,heilsbung ,verehrung-,andacht oder ,taten-,werke vernachlssigt4 ,so hat die ,religion der ,bhagavatas die ,heilsbung ,verehrung-,andacht oder ,minne-,liebe vorzglich gebt und die ,heilsbung ,erkenntnis-,vertiefung und ,taten-,werke vernachlssigt4 ,so hat die ,religion des ,snkhyam die ,heilsbung ,taten-,werke mit ,vorliebe gebt und die ,heilsbung ,andacht-,verehrung und ,erkenntnis-,vertiefung vernachlssigt4 ,was hilft es uns ,heils-,whlern und ,heils-,wgern also1 das gttliche ,urselbst der ,welt ,krischna als den ,herrn der drei ,reiche zu preisen1 indes wir uns gezwungen sehen1 die eindeutige ,auswahl unter den drei ,reichen ohne ,schwanken zu treffen8 ,was hilft uns der gttliche ,adspekt des gttlichen ,lieds1 indes wir sehr menschlich eins dem andern vorzuziehen haben und eins vor dem andern zu bewerten1 indes wir die ,rangordnung zu wahren1 die ,gewichte zu verteilen1 das ,wichtigere hervorzuheben und auszuzeichnen1 die ,stelle zu beziffern1 die ,stufe zu zhlen1 das ,wahre vom ,falschen zu sondern und die ,gewiheit vom ,wahn1 das ,seiende am ,nicht-,seienden zu prfen und den ,schein vom ,wesen abzuschumen haben1 und dies alles1 wir mgen uns drehn und wenden wie wir wollen1 so menschlich als irgend nur mglich8 ,was ntzt und hilft es uns ,heils-,whlern und ,heils-,wgern1 ,krischna das hohe ,selbst der ,welt als ,wissen zu verehren1 wenn sich das ,wissen sofort im ,geist dem ,nicht-,wissen paart und widerpaart2 -- was ntzt und hilft es1 ,krischna als die ,wahrheit anzubeten und zu verknden3 ,gott ist die ,wahrheit1 wenn sich der ,wahrheit unverzglich im ,geist die ,tuschung zugesellt und widergesellt3 also da ,krischna der ,gott ,wissen und ,nicht-,wissen1 ,wahrheit und ,irrtum zumal ist6 ,dem ,diener ,gottes obliegt es1 zwischen diesen leidigen ,gegenwelten genau zu scheiden und was der ,gott gttlich zusammensichtet1 menschlich zu entzweien4 ,krischna1 ja ,krischna ist alles4 ,aber welcher ,mensch wre ,krischna und welcher ,mensch wre -- alles8 ,im ,ozean von ,krischnas ,dreiwelt treibt der ,mensch als ,wrack und sucht mhslig ein ,steuer1 um etwas wie einen ,kurs einzuschlagen und eine ,richtung zu halten auf seiner ,fahrt1 die wahrlich nicht gefahrlos ist444 ,mit einem erhabenen ,freimut1 der in unseren eigenen ,heiligen ,schriften nirgends seinesgleichen hat1 offenbart gerade der ,mythos diesen fragwrdigen ,sachverhalt4 ,wo die ,bhagavad-,gt einen kstlichen ,atemzug lang die exzentrische ,stelle einzunehmen imstand ist1 von welcher her der ,mensch die ,welt als gttliches ,erlebnis seiner menschlichen ,tat anpat1 verfhrt der ,mythos umgekehrt sehr menschlich1 indem er den ,gott schonunglos just dort entblt1 wo diesem die ,ble am peinlichsten sein mu4 ,gegen ,ende des ,mythos nmlich hlt ,krischna-,wischnu seinen ,reitvogel ,greif vor der ,burg des ,himmels an1 um dort gem der guten ,sitte der ,gttermutter ,aditi seine ,aufwartung zu machen4 ,bei diesem ,empfang nun geschieht es1 da seltsame ,worte von der ,gttin zum ,gott gesprochen werden1 vorwurfsvolle und anklgerische ,worte1 die den ,gott aufs uerste belasten mssen1 wenn anders er hinter ihre ,hflichkeit zu horchen feinhrig genug ist1 die auch hier eine indisch vollendete ist4 ,du bist alle ,gtter81 mit dieser ,gebetformel leitet auch ,aditi ihre ,ansprache huldigend ein1 du bist alle ,gtter1 alle ,genien und ,menschen2 du bist alle ,tiere1 ,bume und ,grser3 alles ,groe1 ,mittlere und ,kleine1 alles ,ungeheure und ,winzige1 alles ,einfache und alles ,zusammengesetzte4 ,in ,trug hllst du die ein1 die deine wahre ,art nicht kennen1 die ,toren1 wenn sie im ,wesenlosen das ,wesen suchen4 ,die ,vorstellung ,ich bin#8 und ,das gehrt mir#8 sind trgerischer ,schein1 den die ,mutter des ,wandeldaseins im ,verein mit dir1 o ,herr1 hervorbringt4 ,die tchtig sind und dich verehren1 gelangen ber diesen ,trug hinweg und finden ,freiheit im ,herzen4 ,brahm und alle ,gtter1 ,menschen und ,tiere sind insgesamt einzeln in das dichte ,dunkel des ,wahns getaucht1 in den ,abgrund deiner ,tuschungen4 ,da einer1 der dich verehrt1 doch ,wnsche hegt und am ,leben hngt1 auch das1 o ,herr1 ist nur ein ,trugbild1 von dir geschaffen4 ,du spielst mit deinem ,zauber und verfhrst die ,menschen1 da sie1 dich verehrend1 ,ruhm und ,nachkommen und ,vernichtung der ,feinde begehren statt ewiger ,erlsung4 ,es ist die ,folge ihrer falschen ,taten1 da ,toren dich um solches anflehn1 gleichwie als ob man1 um seine ,ble zu bedecken1 den ,wunschbaum1 der alles gewhrt1 um einen ,fetzen ,tuch anflehte6 ,sei gndig1 ,unvergnglicher1 du ,urgrund des ,irrtums1 der die ,welt einhllt6 ,zerstre den ,trug1 der sich aus der ,wahrheit erhoben hat8444 ,welch ein ,gebet aber ist dies1 ihr ,christen1 an dieser denkwrdigen ,stelle von ,aditi1 der ,mutter der zwlf ,adityas1 der ,mutter aller ,gtter1 zum ,gott in hchster ,person gesprochen2 -- ein ,gebet1 wie es gleich erschtternd vielleicht nur einmal noch in den ,heiligen ,schriften ,indiens emporstieg1 und zwar in der ,mahbhratam-,episode von ,nala und ,damayant1 wenn ,damayant1 die ,liebliche1 zu den vier ,himmlischen fleht1 die alle die ,gestalt ihres ,geliebten ,nala angenommen haben1 um sie bei der ,gattenwahl schmhlich zu tuschen3 die ,gtter mchten sie doch lnger nicht mit ,trug und ,list umgaukeln und ihr die ,wahrheit offenbaren444 ,welch ein ,gebet ist dies aus unerhrter ,ratlosigkeit des ,herzens und ,gewissens1 die sich getrieben fhlt1 den ,gott selber als ,urheber jenes tiefsten ,mangels anzuklagen1 welcher recht eigentlich den ,menschen zum ,geschpf des ,elends stempelt3 des ,mangels an zuverlssigen ,unterscheidung-,merkmalen zwischen ,wissen und ,nicht-,wissen1 zwischen ,wesen und ,un-,wesen1 zwischen ,wahrheit und ,wahn1 -- des ,mangels an einem runden ,ja-oder-,nein1 an einem klippen ,entweder-,oder1 an einem lauteren ,icht oder ,nicht6 ,welch ein ,gebet zum ,urgrund des ,irrtums#81 der von ,aditi auf solch eigene ,art gepriesen noch nach dem ,wort des ,mythos fein lchelt#8 und fein lchelnd dankt6 ,welch ein ,gebet des hchsten ,gottes zu ihm selber1 des ,all-,einen1 ,all-,einzigen und ,ein-und-,alles zu ihm selber1 der diese ,dreiwelt selber ist1 aber eben darum das menschlich ,unentbehrlichste stets schuldig bleibt1 das zweifellsende1 entscheidungfllende3 ,whle dieses und lasse jenes6 ,bevorzuge vor jenem dieses6 ,meide solches und vollbringe solches6 ,verwirf dies eine um des andern willen6#8 ,welch ein zermalmendes ,eingestndnis der grundstzlichen ,unverrckbarkeit der ,grenzen ,gottes und des ,menschen1 der ewigen ,geschiedenheit ihrer ,beschaffenheiten und ,standorte1 ihrer ,gewichte und ,mae1 ihrer ,wege und ,ziele4 ,welch eine ,waberlohe1 an des eigenen ,lebens1 an des ,eigenlebens ,flamme himmelhoch entzndet1 die unberschreitbar ,mensch wie ,gott umlodert und umloht wie jenen alten ,vorzeitknig ,mutsukundo in der ,felsenhhle1 den ,krischna der ,gott selber nicht zu wecken wagen darf1 will er nicht selber stracks zu ,asche wei verbrennen444 ,gott also ist es selber1 der seinen ,zauber lgnerisch spielen lsset den ,menschen zur ,verfhrung1 da sie trichtste ,wnsche hegen und statt ewiger ,erlsung entbehrlichste ,gter erstreben4 ,gott selber umgaukelt frevlerisch den ,sinn und umbuhlt die ,sinne mit den ,fratzen der ,gestalt1 um von den ,dummen dort am ehesten ernst genommen zu werden1 wo er am mutwilligsten spat4 ,gott selbst pflanzt dem ,menschen die blinden ,leidenschaften ein und zieht selbst seine ,triebe ab von dem ,ziele1 was ihm hben wie drben zum ,heil gereicht4 ,gott selbst flt dem ,menschen die ,welt ein wie den ,rauschtrank ,soma und macht ihn auf den ,beinen torkeln und im ,haupte schwindlig1 so da er auf ebener ,strae stolpert und ber seine eigene ,zunge strzt4 ,gott selbst wertet alle ,dinge gleichviel1 und das heit gleichwenig2 -- gleichviel1 und das heit gleichwenig1 gilt vor ihm der vedische ,gesang und ein ,gassenhauer4 ,gott selbst1 der alles angleichende und ausgleichende1 gleicht einem liebestollen ,weibe1 dem alle ,mnner recht sind und alles ,mannes-hnliche am ,weibe1 wenn es nur ,wollust schafft und dort am heftigsten kitzelt1 wo die ,wollust ihren ,nerv hat4 ,zu allem aber1 was du sagst und nicht sagst1 o ,aditi1 lchelt der ewige ,krischna mit jenem ewigen ,zynismus1 der unstreitig das gttlichste ,vorrecht seiner ,gtterrechte je gewesen ist4 ,er lchelt fein zum ,abschied1 und unergrndlich eher noch als fein1 und kt dir1 menschkundigste ,mutter du der ,gtter1 zum ,abschied deine liebe ,hand und huldigt seinerseit auch dir1 in jeder ,geste uomo galante und jeder ,zoll ein caballero 7vergebens schau' ich hier1 ihr ,deutschen1 nach einem deutschen ,worte aus73 ,sei gndig auch du1 und gewhre mir deine ,gunst8444 ,in dieser ,ansprache1 unsglich zart die ,andacht zum ,gott fdelnd an die ,anklage wider ,gott1 in ihr1 wie glatt und anmutig sie auch dahinfliee1 grt und siedet dennoch eines der strksten unterirdischen ,beben1 welche die ,religiositt der indischen ,menschheit je erschttert haben4 ,noch ist ,krischna ,meister1 ,herr und ,mahdeva1 noch ist er ,gott aller ,gtter und ,auge der ,welt1 noch ist er ,eins-und-,alles und ,all-,eines1 noch ist er ,urselbst und ,kern der drei ,reiche4 ,aber schon meldet sich der bedrftige ,mensch und mehr noch die menschliche ,bedrftigkeit1 welche beide der ,gott1 aller ,allmacht unbeschadet1 nicht zu stillen wei4 ,hinter den vielkantig geschliffenen ,worten dieser ,andacht-,anklage geistert eine unausgesprochene und unaussprechliche ,hinterwelt von schweren ,zweifeln und ,anfechtungen1 wie hinter den ,rautenflchen eines vielkantig geschliffenen ,diamanten die ,urfeuer der ,tiefe sprhen4 ,denn je mehr ,gott ,er selber ist1 desto weniger ist es ihm gegeben1 die menschliche ,bedrngnis wirklich zu teilen1 und je weniger er diese teilt1 desto weniger vermag er sie abzustellen4 ,der vollkommene ,gott1 vollkommen1 weil nichts ihm gebricht und er an jeder ,stelle dicht ist und sttig1 rund und ausgefllt1 er gleicht frwahr dem ewigen ,sphairos jenes griechischen ,xenophanes3 wie sollte er da der unvollkommenen ,menschlichkeit in ihres dritten1 zweiten1 ersten ,viertels bedauerlicher ,schwindung#8 innewerden1 -- wie sollte er gewahren1 was diesem armen ,menschen taugt und frommt4 ,aus ,laune1 ,zufall1 ,spielerfreude oder aus ,gott wei fr ,grnden oder ,ungrnden schuf der vollkommene ,gott diese ,welt2 aber diese ,welt geriet ihm leider minder vollkommen1 als er selbst1 der ,gott1 vollkommen ist1 und so leidet der ,mensch1 auf unvollkommener ,welt der unvollkommene ,nchste seines ,gottes1 schwer unter der ,unvollkommenheit der ,welt und am schwersten unter der ,unvollkommenheit des ,menschen4 ,die ,grtel1 ,zonen und ,striche dieser ,welt fllt ,gott mit seinem ,atem1 aber des ,menschen ,atem blst unendlich schwcher als der ,atem ,gottes1 und so blst er schnell sich leer1 und leer geblasen deucht ihn seine ,umwelt4 ,gewi ist da verkndigt und gewiesen3 wer den ,erkenntnis-,vertiefungs-,pfad eifrig und treu bis ans ,ende wandelt1 dem winkt ,vergottung1 und gleicherweis wer den ,verehrung-,andachts-,pfad eifrig und treu bis ans ,ende wandelt1 dem winkt ,vergottung4 ,wer ,brahman-tman durchaus kennt und erkennt1 wird ,brahman-tman2 wer ,brahm-,wischnu-,schiva von ganzem ,herzen verehrt und liebt1 wird ,brahm-,wischnu-,schiva4 ,aber das ist es ja eben1 da weder das ,brahman jenseit aller ,maske und ,gestalt noch die heilige ,trimrti oder ,gottdreigestalt einen ,finger rhren oder auch nur eines ,fingers ,glied1 damit der ,gottsucher an seinem ,ziel anlange4 ,das ,brahman zu wissen1 das ewige ,es und berstaltige1 dies ruht ausschlielich auf dem ,menschen1 der des ,brahmans bedrftig ist1 nicht aber umgekehrt das ,brahman des ,menschen1 -- und genau so ruht es auf dem ,menschen1 den hchsten ,brahm und ,brahms ,trimrti1 das ewige ,du aller ,gtter und in der ,eigenschaft des ,du der ,eingestaltig-,vielgestaltige1 in ,liebe zu umfangen3 qui deum amat conari non potest1 ut deus ipsum contra amet444 ,nicht zieht ,gott den ,menschen zu sich1 und noch viel weniger zieht ,gott den ,menschen an1 vielmehr ziehet der ,mensch ,gott an1 wie es in den paulinischen ,schriften auch geschrieben steht1 -- der ,mensch ist's1 der da in ,gott einzugehen1 in ,gott aufzugehen1 in ,gott unterzugehen trachtet1 aber mit seinem armsligen ,trpflein den vollen ,krug ,gottes nimmer berflieen macht4 ,was also ist es zuletzt1 das ,heil erwirkt und befrdert8 ,die menschliche ,tat ist es1 menschlich gettigt und getan1 heie die ,tat ,wissen oder ,liebe1 ,erkenntnis oder ,andacht1 ,ehrfurcht oder ,vertiefung1 ja heie sie ,tat selber oder auch ,werk4 ,wer diesen ,sachverhalt in seiner ,strenge erfhrt und erfat1 wer sich mit allen seinen ,seelenkrften mit ihm durchdringt1 wer sich mit allen seinen ,seelenkrften zu ihm durchringt3 der bringt als ,protestant den unausgetragenen ,widerstreit im ,mythos ,krischnas klar und bewut zum ,austrag und das ,zeitalter einer rein katholischen oder gemischt katholisch-protestantischen ,religiositt zum einstweiligen ,abschlu4 ,als ,tter der ,heilstat lst er den ,gott ab1 der dem ,menschen dauernd das ,eine schuldig bleibt1 was einzig ,not wendet3 jene ewige ,erlsung#81 um welche die ,himmelsknigin und ,weltmutter ,aditi den blonden ,gott vergeblich anfleht4 ,so lst der ,mensch ,gotamo1 gezeugt vom ,frsten ,suddhodano1 das ist verdeutscht der saubere ,milchreis7-,spender7#81 und empfangen von der ,frstin ,my1 geboren zu ,kapilavatthu auf der kniglichen ,burg und als ,krieger1 nicht als ,priester auferzogen1 -- so lst der ,mensch ,gotamo den ,gottmenschen ,krischna auf dem ,weltenschauplatz ab1 und mit ihm gleichsam der ,mensch berhaupt den ,gott berhaupt4 ,und die indische ,seele1 die wahrhaft allwissend alles wei1 allahnend alles ahnt1 allfhlend alles fhlt1 was ,gott und ,gtter betrifft oder betreffen knnte1 vergegenwrtigt sich auch diesen entwicklunggeschichtlichen1 gestaltwandlerischen ,sachverhalt auf eine eindruckvolle ,weise4 ,im ,wischnu-,mythos nmlich verkrpert sich ,wischnu im ersten ,weltalter viermal in gewissermaen organisch aufsteigender ,lebensform als ,fisch und ,schildkrte1 als ,eber und ,mensch-,lwe1 um jedesmal die ,welt von einer dmonischen ,plage oder ,zwingherrschaft zu befreien2 im zweiten ,weltalter einmal als ,zwerg2 im dritten ,weltalter zweimal als ,krischna und ,rma2 im vierten ,weltalter aber wiederum einmal als ,buddho1 ehe er im fnften und eisernen ,weltalter1 abermals im ,tier verleiblicht1 als das weie ,pferd ,kalki die ,welt vernichtet und verjngt und aller ,dinge ,wiederherstellung vollbringt3 ein ,mythos von so unausdenklichen ,adspekten auf den ,wechsel von ,weltzeitaltern und ,wiederkunftkreislufen hin1 da ihn bis heute noch keine ,konzeption westlicher ,wissenschaft gengend deuten knnte4 ,auf ,krischna-,rma die ,gottmenschen folgt ,buddho der ,mensch als ,vorsteher seiner ,zeit und als ,verrichter dessen1 was bisher ,gott verrichtet oder auch nicht verrichtet hat1 -- dies ist die mythische ,umschreibung des historischen ,tatbestandes1 da mit ,gotamo ,buddho der ,protestant in ,erscheinung trat6 7,denn fr den indischen ,geist gibt es eben historische ,tatbestnde nur in mythisch-mythologischer ,umschreibung und ,umdeutung74 ,mit ,gotamo ,buddho ist der ,protestant als solcher1 der ,protestant schlechthin in die geschichtliche ,erscheinung getreten1 zunchst fr das mittlere und nrdliche ,indien4 ,dann fr das indische ,festland und ,inselland1 dann fr ,sdasien1 ,mittelasien1 ,ostasien1 und am ,ende1 wer kann es heute wissen1 fr diese ganze runde ,erdenmenschenwelt1 die gegenwrtig mehr1 als sie selber ahnt und ahnen kann1 mit ihrem inneren ,gehr nach ,magadh hinhorcht und dem vernehmlich durch die ,jahrtausende hindonnernden ,lwenrufe lauscht444 ,enthlsen wir dieses aber1 ihr westlichen ,protestanten1 als den berwestlichen1 aber wesentlichen ,kern des ,protestantismus1 sofern er in die kosmischen ,ordnungen hineingehrt1 da nmlich der ,mensch1 eben durch seine ,menschlichkeit zur ,tat getrieben1 wo sich der ,gott keinerlei ,tat bedrftig fhlt1 -- da der ,mensch eine ,melodie in diesem unendlichen ,orchester spiele1 wenn der ,gott gewissermaen eine ,pause macht3 alsdann verschiebt der ,protestantismus alle ,gewichte des religisen ,interesses selbstttig zugunsten des ,menschen4 ,alsdann leuchtet ein verborgener 7und bisher mit einer gewissen ,geflissentlichkeit verborgen gehaltener7 ,zusammenhang auf zwischen ,protestantismus und ,atheismus2 alsdann ist der ,protestant kraft seines ,protestantismus in irgendwelcher ,rcksicht ein ,atheist1 ,atheismus schlecht und recht fr ,gott-,losigkeit1 ,gott-,ledigkeit1 ,gott-,entbehrlichkeit genommen4 ,diese ,gott-,losigkeit1 ,gott-,ledigkeit1 ,gott-,entbehrlichkeit ist sozusagen auf der linearen ,verlngerung des ,protestantismus gelegen1 wenngleich auch vermutlich auf einer ,verlngerung1 die in keinem ,endpunkt ihr ,ende und ,ziel findet1 sondern fort und fort ins ,unendliche luft und darin verlaufen mu3 weil ja die ,vorstellung des verneinten ,gottes menschliche ,denkkraft offenbar nicht weniger bersteigt und berflgelt wie die ,vorstellung des bejahten ,gottes4 ndern doch ,vorzeichen in dieser ,beziehung an den ,begriffen nichts und knnen nichts ndern1 und kaum drfte das ,minus-,unendlich minder unendlich sein wie das ,plus-,unendlich1 o unendlich-ewiges ,geheimnis6444 ,so aber ist von vornherein zu erwarten1 ,buddho der ,protestant1 in der ,zeitreihe indischer ,weltalter der ,erbe1 ,vollstrecker und ,nachfolger des ,gottmenschen ,krischna1 er werde sich in dieser oder in jener ,bezugnahme als ,buddho der ,atheist erweisen1 -- ,buddho der ,atheist freilich in einem ,denk- und ,sprachsinn1 wie er dem ,abendlnder bislang kaum zugnglich und jedenfalls alles andere als gelufig gewesen ist4 ,waren wir ,abendlnder doch1 um der ,wahrheit nicht ins ,gesicht hineinzulgen1 der ,regel nach ,atheisten aus ,frechheit oder ,flachheit oder ,unfhigkeit oder berheblichkeit1 selten nur aus ,ehrfurcht1 und bis auf verschwindende 7aber doch nicht verschwundene7 ,ausnahmen niemals in den ,jahrtausenden seit den ,griechen aus ,frmmigkeit und ,gttlichkeit4 ,wo wir die ,gtter leugneten1 da leugneten wir in der bergroen ,mehrzahl der ,flle auch die gttliche ,bindung und ,treue 7religio72 da leugneten wir mit furchtbarem ,erfolg unser eigenes besseres ,leben und besseres ,bewutsein mitsamt seinen ,niederlagen und ,siegen4 ,nur einmal vielleicht vernahm ich ein ,gebet von einem ,gottlosen unserer spten ,zeit1 das die ,gebete aller ,glubigen an ,innigkeit und wahrer ,liebe zu ,gott ganz unermelich bertroffen hat3 444 ,nicht wahr1 du bist doch nicht8 ,du wrdest nicht so mig sein mit ,allmacht8 ,du wrdest ruhen nimmer wie ein trger ,faulpelz1 der's nchtern ansieht1 wie die ,untat herrscht8 ,wie ,niedrigkeit erhht steht1 und was hoch ist1 niedrig8 ,du wrdest deine ,arme nicht so lssig kreuzen1 als ginge dich das ,weltall1 dein ,geschpf1 nichts an8 ,du bist doch nicht1 nicht wahr8444 ,auf1 auf1 du ,gott1 der nicht besteht1 hilf mir68444 ,gottlos und ehrfurchtvoll1 gottlos und glubig1 gottlos und fromm1 gottlos und heilig1 gottlos und gttlich1 das in der ,tat reimt sich europischen ,ohren1 den mit soviel ,schmalz und ,schmutz und ,kot und ,seim verklebten1 so schlecht wie nur immer mglich1 und wer auf diesem ,reim zu dichten wagte1 dem antwortete entrstet jedermann3 ,hab' ich recht gehrt8444 ,als ,sklaven einer unduldsamen ,vernunft und engstirnigen ,weisheit erblickten wir schlechten ,europer ein herrisches ,entweder-,oder1 wo die duldsame ,vernunft ,asiens und die weitstirnige ,weisheit des ,asiaten ein ,sowohl-,als-,auch vernimmt und wahrnimmt mit noch so mancherlei ,zwischentnen4 ,wer ,atheist war in unseren mehr migen als gemigten ,breiten1 der strich gar zu gern wie der entlassene ,schulmeister im ,grnen ,heinrich landauf und -ab durch ,berg und ,tal und lehrte und berredete und beschwor und verkndigte und beschrie als ein echter ,schulmeister3 ,gott ist tot6 ,und noch ,zarathustra1 der ,gepriesene und ,hochpreisliche1 glich er frwahr in diesem ,betracht nicht allzusehr noch einem ,schulmeister8 ,wo aber ,gott noch ein weniges lebte und heimlich mit den ,gliedern zappelte und leisen ,atems rchelte1 vielleicht von gefhrlicher ,ohnmacht schon umnachtet1 da schlug ihn der ,atheist flugs vollends tot und warf ihn ins ,dickicht und erregte allenthalben rgernis gegen sich1 da er einen ,schlafenden zu ,tod schlug3 ,weh'1 ,macbeth mordete den ,schlaf1 den heiligen ,schlaf6444 ,denn wie gesagt1 wir sind allzu steil auf ,nein und ,ja gestellt1 wir ,abendlnder4 ,wir wandeln auf einer ,brcke von ,rasierklingenschrfe ber den offenen ,abgrnden des ,lebens und mehr noch des ,todes dahin1 und stoen gnadenlos in den ,abgrund1 was auf der schmalen ,schrfe zwischen ,nein und ,ja ausruhen will4 ,und wer da sein ,haar um ein ,tausendteil einer ,haaresbreite dnner oder dicker spaltet wie wir selber und um diese tausendstel ,haaresbreite von uns abzuweichen sich gedreistet1 den bellen wir hart an mit unseren wtendsten ,worten und erdolchen ihn stracks mit unseren giftigsten ,blicken3 ,pack' dich1 ,hund1 und scher' dich dem ,teufel zu1 von welchem du herkamst6 ,was hab' ich mit dir zu schaffen8 ,apage ,satanas6 ,anathema sis6444 ,also wandeln wir zwischen ,ja und ,nein auf der ,brcke von ,rasiermesserschrfe und fluchen lsterlich jedem ,begegnenden1 dieweil uns der ,raum fehlt1 um freundlich zur ,seite zu weichen4 ,und jeder ,begegnende ist unser besonderer ,feind und jeder ,erwidernde unser besonderer ,widersacher1 und unser ,leben gleicht einem fort- und fortgesetzten ,zweikampf1 dessen grausamer ,ausfall von ,tag zu ,tag aufs neue heit3 ,du -- oder ,ich4 ,ich -- oder ,du444 ,gotamo jedoch1 der ,protestant des sdstlichen ,festlandes ,indien1 er wandelt nicht zwischen ,ja und ,nein4 ,er wandelt1 auch hier durchaus ,erbe und ,rechtsnachfolger ,krischnas1 wie es in der ,bhagavad-,gt wrtlich heit3 ber die ,paare hinausgegangen oder der ,gegen- und ,widerstze ledig3 dvantvtta1 nirdvandva8444 ,vor die ,frage des ,du-oder-,ich1 will meinen ,gott-oder-,mensch gestellt1 wrde ,gotamo uns mutmalich desselbigen ,lchelns gar fein zulcheln1 mit welchem ,gott ,krischna1 der ,blondlockige1 der ,gttermutter ,aditi zuzulcheln geruhte4 ,denn dieses wei ,gotamo besser als irgend ein ,sterblicher und ,unsterblicher der stlichen oder westlichen ,halbkugel1 da ,gott und ,gttern nichts so verhat ist als zwischen die ,schere allzumenschlichen ,ja-oder-,neins geklemmt und von ihr entzweigeschnitten zu werden4 ,wo ,gott geglaubt wird1 dieses hat wohl ,gotamo der ,protestant1 ,gotamo der ,atheist tiefer und gewisser erfahren als alle ,protestanten und alle ,atheisten vor1 neben oder nach ihm1 da ist ,gott auch und da gibt es ,gott4 ,die ,frage ist nicht1 ob es ,gott gbe oder nicht gbe1 die ,frage ist1 ob ,gott geglaubt oder nicht geglaubt wird4 ,gott aber1 ihr ,christen1 und dies sei uns das ewig christliche und das berchristliche ,faktum aller ,religion berhaupt1 ,gott selber wird ewig sowohl geglaubt wie nicht geglaubt und so ist ,gott selbst darum ewig und ist ewig nicht1 -- dies sei uns schlechthin die ,gewiheit in ,ansehung ,gottes1 in ,ansehung der ,gtter4 ,dies sei uns die vornehmste und unumstliche und unpaarige#8 ,gewiheit jenseit von ,ja und ,nein1 oder strenger und richtiger noch diesseit von beidem und in diesem ,diesseit gegensatzentrckt1 dvantvtta1 nirdvandva444 ,wo ,gott also geglaubt wird1 da ist auch ,gott2 wo ,gott nicht geglaubt wird1 ist ,gott nicht4 ,umsonst sucht daher1 wer in den ,heiligen ,schriften des ,pli-,kanons ein glattes1 rundes ,urteil sucht1 ob es ,gott gbe oder nicht gbe4 ,just dieses ,ur-,teil deucht einen ,weisen wie ,gotamo1 einen ,erwachten wie ,gotamo -- der ,erwachte1 o ,keniyo1 sagst du8#8 ,der ,erwachte1 o ,selo1 sag' ich#8444 ,da gedachte nun ,selo der ,priester3 ,das ist ein ,wort1 das man gar selten vernimmt in der ,welt1 der ,erwachte6#88 -- just dieses ,ur-,teil1 sag' ich1 deucht einen ,buddho#8 also wie ,gotamo allzusehr ein ,nur-,teil1 um das ,ganze zu umspannen4 ,in der ,neunzigsten ,rede zwar aus der ,mittleren ,sammlung ,majjhimanikyo frgt der ,knig ,pasenadi von ,kosalo den ,erhabenen geradezu3 ,wie aber1 o ,herr1 gibt es ,gtter84448 ,die ,antwort jedoch ist eine ,gegenfrage3 ,warum denn1 groer ,knig1 sprichst du also3 ,wie aber1 o ,herr1 gibt es ,gtter8#88 444 ,diese ,gegenfrage und ihren tiefsten ,sinn wrde kein westlicher ,mensch verstanden haben und vielleicht kann sie auch heute noch kein westlicher ,mensch verstehen1 denn der ,westen hat bisher von der ,entscheidung ber diese ,frage alles abhngig gemacht1 nicht allein die ,religion1 vielmehr jedes hhere ,leben des ,geistes und der ,seele1 das aus ,religion hervorblht4 ,er sagte sich3 ,wenn schon ,gott nicht ist1 dann will ich ein ,vieh1 ein ,tiger1 ein ,haifisch1 ein ,werwolf1 ein ,ungeheuer sein1 -- dann will ich bei ,gott diese ganze ,welt mit meinen ,zhnen zerreien und mit meinem ,maul verschlingen444 ,der ,buddho aber wirft diese selbe ,frage wie einen ihm zugeworfenen ,ball anmutig auf den ,fragenden zurck und spielt gleichsam ein weniges mit ihr1 weil er sie in ihrer ,bedeutunglosigkeit durchschaut hat4 ,ob ,gtter1 ob keine ,gtter3 ihm liegt es unter allen ,umstnden ob1 die ,welt zu retten und zu tun1 was ,gott nicht tun kann4 ,der leichte ,spott1 die leise ,ungeduld1 die aus der ,gegenfrage an den ,knig etwa herauszulesen wre1 hat nichts anderes zu besagen als3 ,sprechen wir von wesentlichen ,dingen1 o ,knig1 und schweifen nicht zu unwesentlichen ab444 ,umsonst also sucht1 wer hier nach jenen gesalzenen ,schmhungen1 ,schimpfreden1 ,grobheiten sucht1 wie sie die protestantischen ,hellenen beliebten1 die es unter dem ,himmel ,homers nicht lnger aushalten konnten1 zu schweigen von den klobigen und klotzigen ,flegeleien1 mit welchen der groe ,rpel ,martinus die ,kirche ,roms und ihren ,papst gleichsam wie mit ,kbeln berschttete4 ,in diesen ,schriften wird nirgends geschimpft1 es sei denn von einem unbelehrigen ,brahmanen2 in diesen ,schriften wird niemand beschimpft1 es sei denn der ,erwachte selber von einem blindwtigen ,priester4 ,hier1 wo es in vieler ,hinsicht keine ,glubigen und weniger noch ,recht-,glubige gibt1 hier gibt es erst recht keine ,anders-,glubigen1 denen man eins wischen mte4 ,die europischen ,propheten des ,protestantismus haben an den ,anhngern des ,katholizismus jeweils gehat1 was sie in sich selber berwunden 7oder auch nicht berwunden7 hatten1 -- aber der indische ,protestant ,buddho wei nichts von diesem ,ha gegen die eigenen berwindungen4 ,der weltgeschichtliche ,kampf zwischen den ,urformen der ,religiositt wurde und wird in ,europa der bsen ,beschaffenheit des ,europers entsprechend mit vergifteten ,waffen gefhrt1 aber ,gotamo fhret ihn nicht einmal mit ,waffen1 geschweige denn mit vergifteten4 ,der indischen ,haupttugend vollendeter ,herzenshflichkeit wie kein zweiter religiser ,stifter mchtig1 verliert der ,erhabene kein ,wort gegen die unendlichen ,gtterreihen1 welche der ,brahmanismus wie einen ,berg unendlich gestaffelt und gestuft bis zum ,himmel und berhimmel aufgetrmt hatte4 ,der ,berg wuchtet und ruht in ihm selber heilig weiter1 aber ,gotamo nimmt auf seinem hchsten ,gipfel ,platz1 um dort die ,weihe der vier ,schauungen 7jhnni7 zu begehen4 ,so redet der ,buddho in jeder ,rede ohne ,befangenheit von den unzhligen ,gttern des ,veda1 und was etwa noch wichtiger scheinen knnte1 so schweigt er ohne jede ,befangenheit von ihnen1 wo ihm das ,schweigen angebracht zu sein deucht4 ,er redet und er schweigt in seinen ,reden von den ,gttern mit ,takt1 mit ,wohlwollen1 ja mit ,gromut1 wie ein erzogener ,abendlnder ber abwesende ,gste redet und auch schweigt1 deren ,menschliches er lngst durchschaut hat4 ,dieser unbedingteste ,protestant aller ,vergangenheiten1 gewissermaen ein protestantisches ,absolutum1 verfhrt mit gttlicher ,milde gegen die ,gtter1 deren schne berflssigkeit in ,ansehung dessen1 was ,not wendet1 er als der erste ,mensch menschheitlicher ,gattung erkannt hat4 ,fr oberflchliche und grobkrnige ,beobachter hat sich in den ,jahrhunderten zwischen dem ,veda1 den ,upanischaden1 den groen ,epen und dem ,auftritt ,gotamos1 was die ,gtter anbetrifft1 nichts ,besonderes zugetragen4 ,ex officio bleiben sie in allen ,hoheitrechten ungekrnkt und unbehelligt1 in die sie eine fromme ,urzeit einst gtterslig eingesetzt hatte4 ,noch wimmelt ,welt1 ,unterwelt und berwelt von den ,heerhaufen der ,heiligen und ,vollendeten und ,engel und ,genien und ,dmonen und sinnlichen und himmlischen ,gottheiten bis herauf zum ,himmelsjngling ,brahm selber1 -- erst die ,zone des ,brahman-tman ist es1 die ernsthaft in ,frage gestellt1 ja verneint erscheint1 und zwar aus ,grnden1 die sich gewissermaen ganz von selbst in eine doppelte ,gruppe scheiden und die schlielich an dieser ,stelle wo nicht ausfhrlich entwickelt1 doch wenigstens grundstzlich erwhnt werden mssen4 ,die erste ,gruppe dieser ,grnde findet sich mit wundervoller ,klarheit herausgearbeitet und zusammengestellt in der ,ersten ,rede aus der ,lngeren ,sammlung ,dghanikyo1 ,das ,priesternetz#8 betitelt1 wo der ,buddho auf eine beinah erschpfende ,weise die ,trennung zieht zwischen seiner eigenen ,lebensfhrung und ,weltauffassung und der ,lebensfhrung und ,weltauffassung brahmanischer ,priester und ,asketen4 ,eine durchaus kunstgerechte oder gar gelehrtwissenschaftliche ,auseinandersetzung la ankara mit der ,gtter-1 ,welt- und ,seelenlehre des ,brahmanismus darf freilich niemand hier erwarten1 denn weder sind ,gotamos ,zwecke und ,ziele gelehrtwissenschaftliche1 noch erhebt er persnlich jemals den geringsten ,anspruch auf magebliche ,kennerschaft vedischer ,theo-,kosmologie und ,scholastik4 ,trotzdem werden hier mit einer ,dialektik von manchmal glnzender berlegenheit die wichtigsten ,standpunkte der brahmanischen ,gtterlehre1 ,weltlehre1 ,seelenlehre im ,zusammenhang aufgezeigt und in ihrer ,nichtzulnglichkeit erhrtet4 ,nicht weil diese ,gtterlehren1 ,weltlehren1 ,seelenlehren falsch wren1 sondern im ,gegenteil1 weil sie richtig sind1 richtig nmlich als eine ,reihe von einander sich ausschlieenden ,vernunftaussagen1 gleichmig zulssig1 gleichmig wahr#81 -- eben darum sind sie alle zusammen doch nur als bloe ,vorlufigkeiten1 wenn nicht als ,unerheblichkeiten 77 zu bewerten und zu verwerfen4 ,als ,standpunkt der ,erkenntnis knnen1 ja mssen sie von den ,erkennenden eingenommen werden1 und wenn sie sich im einzelnen dann kontradiktorisch widersprechen1 beweist das nicht1 da sie erkenntnismig unzulssig sind3 aber es beweist1 da es von bel sei1 wenn sich die ,vertreter der einzelnen ,standpunkte innerlich gleichsam mit ihnen fr verwachsen erklren und so ihr persnliches ,heil mit einer jeweiligen ,ansicht-,sache1 ,meinung-,sache verwechseln4 ber ,gtter1 ,welt und ,seele mag jeder denken1 was seinen ,verstndniskrften am besten entspricht und ihn am innigsten befriedigt4 ,und vielleicht gibt es unter allem1 was bisher von menschlichen ,wesen ber diese ,gegenstnde ausgeheckt worden ist1 gar nichts1 das grundstzlich und in jedem ,sinn falsch oder verkehrt wre4 ,nur ziemt dem ,erwachten ein ,standpunkt1 unendlich ber alle diese ,standpunkte erhht1 wofern der ,erwachte seinerseit alle einzelnen ,standpunkte durchlaufen und in ihrer verhltnismigen ,berechtigtheit durchschaut hat3 nun aber sich selbst die unbedingte ,freiheit streng zu wahren entschlossen ist1 auf keinem als einem endgltigen auszuruhen und zu beharren und ihn fr den einzig richtigen1 den einzig angemessenen auszugeben4 ,sich auf keinen erkenntnismigen ,standpunkt festzulegen und sich fr keinen zu entscheiden1 das ist der ,standpunkt des ,buddho gegenber allen blichen ,lehren von ,gott1 ,welt und ,seele4 ,der ,protestant ,gotamo protestiert gegen jedwede dogmatische ,bindung zugunsten einer bloen ,ansicht oder ,annahme1 ,meinung oder ,auffassung4 ,er protestiert dagegen nicht wie der ,protestant ,kant1 um die ewigen ,rechte der ,kritik gegen das ,dogma zu vertreten1 vielmehr aus der tiefen und religisen ,selbsterfahrung heraus1 da sich mit dem eigenen ,wesen und ,wesensziel keine sogenannte ,wahrheit wirklich deckt3 da hier stets und immer eine ,leere bleibt1 die nach anderer ,erfllung heischt1 als sie die ,doktrin gewhren knnte4 ,da erkennt denn1 ihr ,mnche1 der ,vollendete3 ,solche ,ansichten1 also angenommen1 also beharrlich erworben1 lassen dahin gelangen1 lassen eine solche ,zukunft erwarten4#8 ,das erkennt der ,vollendete1 und erkennt1 was darber hinausreicht4 ,bei dieser ,erkenntnis beharrt er aber nicht1 und weil er dabei nicht beharrt1 findet er ,einkehr eben in sich8444 ,eine zweite ,gruppe von ,einwrfen gegen die ,brahman-tman-,zone1 nicht ohne einen gewissen inneren ,zusammenhang mit dieser1 errtert der ,buddho vielleicht am durchsichtigsten in der ,hundertundneunten ,rede aus der ,mittleren ,sammlung ,majjhimanikyo1 die den ,titel ,vollmond#8 fhrt4 ,in dieser ,rede rechtfertigt und begrndet ,gotamo eine der umstrzlerischsten berzeugungen des ,buddhismus berhaupt1 und zwar berraschenderweise1 obwohl es sich unstreitig um einen rein religisen ,sachverhalt handelt1 in enger ,bezugnahme auf ,kants ,kritik des ersten ,paralogismus in der transzendentalen ,dialektik seines ersten ,hauptwerkes3 die berzeugung nmlich1 da alles1 was wir unser ,ich1 unsere ,persnlichkeit1 unser ,selbst nennen und was der ,brahmanismus als tman1 ,brahman1 ,lebensurgrund1 ,weltwesen verehrt1 in ,wahrheit gar kein ontologisch zu verstehendes substratum1 subjectum1 unserer ,bewutseins-,welt sei1 sondern im besten ,fall ein bloer ,bestandteil1 bloer ,inhalt dieser nmlichen ,welt1 der genau wie jeder andere ,bestandteil und jeder andere ,inhalt des ,bewutseins ber die rein vorstellungmige ,gegebenheit hinaus immer fr fragwrdig gelten msse4 ,es gibt kein ,ich1 es gibt kein ,selbst als ,trger der ,bewutheit-,mannigfaltigkeit1 und vollends gibt es kein ,urselbst als ,trger der gesamten ,weltwirklichkeit und als ihr ,urheber und ,erhalter1 wie es der ,brahmanismus unter dem ,namen tman anruft1 bekennt1 voraussetzt4 ,wenn der ,brahmanismus das ,eso 'ham asmi3 ,das bin ,ich#8 und vielleicht mehr noch das gleichsinnige ,tat tvam asi3 ,das bist ,du#8 zur ,weltformel erhoben hat1 und wenn er mit dieser ,weltformel zuletzt nur das schlechthin unwiderlegliche religise ,urerlebnis auf eine mitteilbare ,aussage bringen will3 die ,wahrnehmungen bin ,ich-,selbst1 die ,gegenstnde bin ,ich-,selbst1 die ,zustnde bin ,ich-,selbst1 die ,widerstnde bin ,ich-,selbst1 die ,wirklichkeiten bin ,ich-,selbst1 die ,unwirklichkeiten bin ,ich-,selbst1 die berwirklichkeiten bin ,ich-,selbst1 das ,ich und das ,du und das ,nichtich bin ,ich-,selbst6 -- nun wohl1 dann wei ,gotamo dieser aus unwiderleglichem ,erleben geschpften ,formel die aus nicht minder unwiderleglichem ,erleben geschpfte ,gegenformel mit einer steinernen ,wucht entgegenzustemmen1 ,n'etam mama3 ,das gehrt ,mir nicht#81 die ,wahrnehmungen bin ,ich nicht1 die ,gegenstnde bin ich nicht1 die ,zustnde bin ,ich nicht1 die ,widerstnde bin ich nicht1 die ,wirklichkeiten bin ,ich nicht1 die ,unwirklichkeiten bin ,ich nicht1 die berwirklichkeiten bin ,ich nicht1 das ,ich und das ,du und das ,nicht-ich bin ,ich nicht6444 ,dem nicht zu entkrftenden ,erfahren des ,brahmanismus1 wonach ,alles das ,selbst ist1 antwortet der ,buddho mit dem nicht zu entkrftenden eigenen ,erfahren1 wonach ,nichts das ,selbst ist4 ,dem ,abendlnder aber1 der hier mit seiner ,schere ,ja-oder-,nein dazwischen fhrt und die lediglich wissenschaftliche1 nicht jedoch religise ,frage aufwirft3 wer von beiden recht habe8 -- ihm antworte ich selbst mit aller ,entschiedenheit3 ,beide6444 ,wiederum gelangt nmlich hier im ,buddhismus eine tief protestantische ,auffassung zu ihrem weltgeschichtlichen ,durchbruch1 -- eine ,auffassung1 der es gem ist zu denken und zu sprechen3 ,es gibt keine ,grundlegung und keine ,grundfestung1 es gibt keine ,trgerschaft und keine ,verankerung1 es gibt keine substantia und kein principium1 es gibt kein und keine 4 ,sondern es gibt nur einen sttigen ,vorstellungablauf1 eine sttige ,ttigkeitnderung1 einen sttigen ,erlebniswechsel4 ,es gibt kein ,sein und weniger noch ein ,wesen1 sondern allein ein ,tun und ein ,werden1 -- es gibt kein esse1 sondern nur ein fieri oder operari2 ganz wie dies von den naturforschenden ,wissenschaften des ,westens und von ihrem kritisch-kritizistischen ,protestantismus lngst auf die ,spitze getrieben und infolgedessen berspitzt ward4 ,nicht aber auf die ,spitze getrieben und infolgedessen auch nicht berspitzt ward dieser ,protestantismus vom ,buddho1 wie man in der erwhnten ,rede ,vollmond#8 aus der ,mittleren ,sammlung ,majjhimanikyo leicht nachlesen kann4 ,denn kaum ist hier ein ,mnch im ,begriff1 aus dem von ,gotamo entwickelten ,gedanken der ,selbst-,losigkeit und ,selbst-,ledigkeit alles ,geschehens und ,tuns den etwas voreiligen1 aber folgerichtigen ,schlu zu ziehen3 also gibt es auch keines ,selbstes ,tterschaft getaner ,taten und keines ,selbstes ,verantwortlichkeit fr diese6 -- da mu sich auch schon der scharfsinnige ,frwitz dieses ,mnches1 der gleichsam die ,rolle unserer hemmunglosen ,wissenschaftlichkeit vorwegnimmt1 die derbste ,zurechtweisung von ,gotamo gefallen lassen4 ,denn dieser ,mnch steht auf dem ,sprung1 den groartigen ,protestantismus ,gotamos von der ,selbst-,losigkeit und ,selbst-,ledigkeit des ,erlebens dadurch um seine religise ,geltung zu bringen1 da er ihn allzu gradlinig weiterdenkt bis dahin1 wo das ,denken nicht mehr mit dem ,leben und ,erleben in ,einklang zu bringen ist4 ,alles bin ,ich nicht und ,nichts gehrt ,mir1 -- das ist ganz einfach eine ,erfahrung1 die umso erschtternder erfahren wird1 desto tiefer ein ,mensch sich seiner selbst bewut und inne wird2 und vllig vergeblich suchen wir aus irgend einer ,erscheinung oder aus irgend einer ,gegebenheit das ,sein des ,selbstes1 das ,sein der ,person1 das ,sein der ,seele herauszuklauben4 ,aber ber diese erschtternde ,erfahrung heraus nun um ,gottes willen keine weltzersetzenden und selbstzersetzenden ,betrachtungen1 um ,gottes willen keine ,angriffe und ,eingriffe in solche unumstlichen ,gewiheiten wie die1 da jegliche ,tat ihren ,tter habe und jeder ,tter seine persnliche ,beschaffenheit1 ,eigenheit1 ,umschriebenheit4 ,es ist nicht die ,sache der ,weisheit und noch weniger die ,sache der ,frmmigkeit und ,heiligkeit1 die ,widersprche des ,daseins fortzudenken1 sondern ihre ,sache ist es1 diese ,widersprche lauter herauszustellen und an ihnen hinauf gtig ber sie hinauszuwachsen dvantvtta1 nirdvandva#8444 ,trotz aller ,hflichkeit gegen die alten ,gtter bedeutet also ,gotamos ,verkndigung und ,auftritt1 wir knnen es jetzt ungefhr ermessen1 eine religise ,katastrophe1 die in keinem ,gttersturz stlicher oder westlicher ,welten ihresgleichen findet4 ,dieser ,gotamo1 auf dem ,gipfel des unendlich schichtigen ,gttertempelberges des ,brahmanismus thronend wie der hchste ,stpa auf der ,kuppe des ,boro-,budur1 er behlt sich im ,unterschied zu allen ,heiligen der ,vorzeit alle ersten und letzten ,entscheidungen der ,tat selber vor4 ,mag immerhin ein ,brahm oder sonst ein ,mahdeva diese und manche andere ,welt geschaffen und geballt haben1 -- erlsen wird sie und vor allem erlsen wird sich nicht dieser ,brahm und nicht ein ,mahdeva1 sondern erlsen wird sie und erlsen wird sich ,gotamo der ,mensch allein4 ,fortan sind diese ,gtter zu einer ,art von idealischer ,zuhrerschaft1 ,zuschauerschaft bestimmt1 uns ,europern vom ,chor der attischen ,tragdie her nicht ganz unbekannt4 ,diese ,gtter sind nunmehr ,chor im ,drama1 dessen ,held und ,heldentter der ,ewige ,mensch ist4 ,diese ,gtter schauen und hren nicht ohne ,teilnahme zu1 was hienieden sich begibt in ,magadh1 was sich begibt im ,udener ,park1 im ,garten der ,gotamiden1 im ,siebenmangohain1 auf dem ,hgel mit dem ,vierbltterlaub1 am ,grabmal an der ,sarandad1 im ,pvler ,baumfrieden und ich wei nicht wo sonst4 ,es schaut zu der tausendfache1 fnftausendfache1 hunderttausendfache ,brahm1 es schauen zu die zwlf dityas und die ,dreiunddreiig1 es schauen zu die ,gtter ,lustig und ,nicht-,lustig im ,dmmerlicht1 es schauen zu die ,gtter ,sinnig im ,dmmerlicht1 und die ,schattengtter4 ,es schauen zu die ,sligen ,gtter1 die ,gtter der unbeschrnkten ,freude und ,jenseit der unbeschrnkten ,freude1 die glnzenden ,gtter und die hellerglnzenden ,gtter1 die leuchtenden1 die strahlenden und die hellerstrahlenden ,gtter1 die unermelich strahlenden und die strahlengewordenen ,gtter1 die gewaltigen und die wonnigen ,gtter1 die herrlichen und die erhabenen ,gtter444 ,und das ist die ,katastrophe ohnegleichen1 welche die ,gtter seit dem ,auftritt ,gotamos betroffen1 da sie von ,szene und ,orchestra hinaus auf die ,sitze des ,theaters gedrngt worden sind und nicht mehr selber spielen1 nicht mehr selber ernsten4 ,in einem erschreckend strengen ,wortsinn war der ,gott ,mensch geworden3 im vierten ,weltalter erlst der ,mensch sich selber1 indessen ,gott von ferne zusieht1 vielleicht nicht ohne eine ,regung von ,ergriffenheit in die ,erinnerung ans dritte ,weltalter brtend verloren1 da ,er einst ,gott und ,mensch zumal war444 ,wo ,gott geglaubt wird1 sagte ich vorhin 7und sprach dabei in der ,sprache unserer westlichen ,welthlfte71 da sei auch ,gott4 ,jesus1 der ,christus und ,heiland dieser westlichen ,welthlfte in ihrem nunmehr vielleicht abgelaufenen ,weltalter1 er sagte zu dem geheilten ,samariter3 ,steh' auf1 geh' hin6 ,dein ,glaube hat dir geholfen6 ,der ,glaube also1 ihr ,christen1 hat hier geholfen1 denn der ,glaube schlgt vom ,menschen zum ,gott die ,brcke und vom ,gott zum ,menschen1 darauf beide in der ,mitte hinber-herber sich begegnen und durcheinander hindurchgehen4 ,der ,glaube zeuget als ,mann ,gott und gebiert als ,weib ,gott1 und ,gott spendet der ,seele1 woran sie darben mu1 und so bednkt den ,glubigen alles recht und gut4 ,es kann jedoch geschehen1 ihr ,christen1 und wie vielmals ist es nicht bereits geschehen1 da der ,mensch zwar glaubt und reich ist in ,gott#81 aber dennoch arm an der ,tat1 die einzig ,not tut und einzig ,not wendet4 ,es kann geschehen1 und wie vielmals ist es nicht bereits geschehen1 da die ,welt in die ,vaterhnde ,gottes fromm gelegt ward1 wo sie gar rund und schn und fertig ruht1 aber das ,werk1 das unerlliche1 unterlassen bleibt und diese nach auen schn geballte ,welt nach innen ungeformt bleibt4 ,es ist gewi1 da der ,glaube geholfen hat1 hier und da1 vor ,zeiten und in der ,gegenwart1 und darber ist dann freilich nichts weiter zu sagen4 ,es ist aber nicht weniger gewi1 da der ,glaube auch nicht geholfen hat1 hier und da1 vor ,zeiten und in der ,gegenwart1 -- und offenbar1 um nur eines anzufhren1 ihr ,christen1 hat er dem ,christ selber nicht geholfen1 als er am ,marterholz nach den ,elohim schrie und der ,sohn vom ,vater sich verlassen und verraten fand4 ,der ,christ selber hatte den ,vater gerufen und der ,vater hatte nicht gehrt2 der ,christ hatte anderen geholfen1 aber konnte sich selber nicht helfen4 ,was aber dann1 wenn sich der ,glaube selbst nicht hilft8 ,da mchte einer sein1 der glaubt aus ganzem ,herzen1 ,gott sei fr ihn ans ,kreuz gehangen worden1 und er findet sich dabei getrstet und von der ,welt frei4 ,indes ein anderer mchte sein1 der sich desselben ,glaubens rhmt1 aber in bittere ,betrbnis fllt ob des ,gottes1 der fr ihn ans ,kreuz gehangen ward1 und er kann nicht erraten -- warum8 ,ein solcher spricht dann etwa zu sich 7und seufzet dabei viel73 ,weshalb1 mein ,gott1 mute ,gott am ,kreuze sterben und weshalb mute ,er sterben -- fr mich8 ,was taugt es meiner ,schmerz- und ,sehnsuchtseele1 da ,gott am ,kreuz gestorben ist8 ,was frommt mir ,lebendem ,gottes ,tod1 gesetzt1 dies ,leben bleibe doch bis ins ,mark hinein ungttlich oder widergttlich8 ,so haben die ,christen1 ihr ,christen1 viel hinber und herber und hinum und herum geglaubt1 aber man knnte der ,meinung sein1 es sei wenig dabei herausgekommen1 daran ein rechtschaffener ,gott ,seine rechtschaffene ,freude haben mchte444 ,ihr ,christen habt viel geglaubt1 habt viel gehofft1 habt viel sogar geliebt1 wenn anders eueren ,beteuerungen wohl zu trauen ist1 -- denn wenigstens habt ihr vieles von der ,liebe geschwatzt1 das euch wie ,speichel von den ,lefzen einer alten ,vettel geflossen ist und manchmal auch wie ,rotz aus den ,nstern eines gelbschtigen ,gaules444 ,aber wie schaut es bei euch aus1 ihr ,christen8 ,und ,greuel ber ,greuel3 wie schaut es in euch aus8 ,ist euer mildes ,christenherz nicht eine ,wolfsfalle fr grobes ,raubzeug geworden1 -- und was wre dem westlichen ,menschen1 der nun des ,menschen ,wolf kaltbltig und entschlossen geworden ist1 nicht grobes ,raubzeug8 ,ist dieses liebende ,christenherz nicht eine ,falle1 vom ,jger arglistig bestreut mit dem grnen ,laub des ,glaubens1 berblht mit der braunen ,knospe der ,hoffnung1 goldig und blau umlockt von der ,rankenblume der ,liebe8 ,wer aber dies euer leeres ,herz betastete1 verschlackt von der ,feuerkohle ungeluterten ,liebens1 zerfressen vom ,rost zuchtlosen ,hoffens1 verdorrt in den ,glutbrnden und ,blutbrnden blindwtigen ,glaubens1 ,anders-,glaubens1 ,aberglaubens1 -- wie knnte er lnger daran zweifeln1 da es eben der ,glaube war1 der euch nicht geholfen hat1 ihr ,christen6 ,nein1 hier hat der ,glaube nicht geholfen1 und weniger noch hat er dort geholfen1 wo heute die ,besucher aller ,kaffee-,huser und die ,gste bei allen ,fnf-,uhr-,tnzen nach dem ,neuen ,gott winseln und nach einem netten1 runden ,glauben an ,gott4 ,dieses hndische ,gott-,gewinsel1 ihr ,christen und ,nichtmehr-,christen1 dies ist frwahr das ,schndlichste gewesen1 was ihr euch leisten konntet4 ,in ,kaffeehusern und ,nachtlokalen1 in ,spielhllen und ,bordellen1 in ,parteiversammlungen und ,literatenzusammenknften schrieet ihr euch die ,hlse heiser nach dem ,neuen ,gott1 damit er die ,last des ,verhngnisses von euch nhme1 das ihr ber euch gewlzt habt4 ,wie hungrige ,ferkel nach den ,zitzen des ,mutterschweins schrieet und grunztet ihr nach ,gott1 damit ihr wie vormals in den ,tag 7und lieber noch in die ,nacht7 hinein leben knntet1 als ob wenig oder nichts geschehen wre444 ,nun ihr die ,scham vor euch selber und die ,ehrfurcht vor der ,welt verloren hattet1 die heilig ber jede ,heiligkeit hinaus ist1 da schaltet ihr die ,welt gottlos und euch selbst entgttert4 ,ach1 da wir doch wieder glauben drften1 mchten1 knnten6 ,ach1 da wir doch wieder in ,kindereinfalt die ,hnde falten lernten und beten3 ,lieber ,gott1 mach' mich fromm1 da ich zu dir ins ,himmelreich komm68 ,ach1 da wir doch wieder wrden wie die ,kinder1 nachdem die ,kinder1 ,gott sei's geklagt1 lngst wie wir ,erwachsenen geworden waren6 ,ach1 da wir doch auf allen ,vieren felnd und etwas ,wau6 ,wau6 bellend ins ,himmel-,bimmelreich der ,nesthkchen kriechen knnten6 ,ach1 da wir doch unsere ,unschuld so frhzeitig und so grndlich einben muten und vermeinten1 fr unsere ,schuld keine ,bue tun zu mssen6 ,ach1 da die herrenlose ,herde einmal wieder den ,herrn versprte und den ,hirten oder zum wenigsten doch den ,hund des ,hirten6 ,ach1 da die ,fhrerlosen ihren ,fhrer fnden1 die sich selbst nicht zu fhren wissen1 und alle ,schwachen ihren starken ,mann6 ,ach1 da der ,herr-,gott doch ber ,bse und ,gute wieder aufginge und insonderheit ber die ,zahlungunfhigen und ,bankerotten1 wie der keusche ,mond aufgehet ber die ,gassen der ,buhlerinnen und ,huren6 ,ach1 da ,gott den ,unrat und ,unflat von uns fegte1 der uns mstete und von dem wir ber die ,maen fett wurden6444 ,euch allen aber1 ,christen wie ,nicht-mehr-,christen1 hat ,gott nicht geholfen und wird ,gott nicht helfen4 ,selber habt ihr euch alle nicht geholfen1 wie htte ,gott da eingreifen sollen oder helfen wollen8 ,wer aber glaubt1 der soll sich selber helfen1 und wer nicht glaubt1 der soll erst recht sich selber helfen3 so spricht der ,gott-,lose zu euch ,christen und ist frwahr der ,frmmere von euch ,christen4 ,alleinig trachtsam nach selbstretterischer ,tat1 wird er der ,tat trchtig und wohl auch mchtig und lsset in hchster ,ehrerbietung ,gott ,gott sein1 der es wissen mu1 was er tun und was er lassen will4 ,der ,gott-,lose lsset ,gott ,gott sein1 sag' ich1 und vollbringt ohne ,gott1 was dem ,menschen not ist4 ,kann sein1 da er glaubt1 kann sein1 da er nicht glaubt1 -- beides verrckt ihm nicht die groben und die feinen ,gewichte mehr4 ,er selber hebt die ,gewichte2 er selber hlt den ,berg ,govardhana ber die ,welt1 wie weiland ,krischna der ,heiland und ,held ber die ,hirten seiner ,heimat1 als ,indra der ,zrnende in der ,sintflut sie ersufen wollte4 ,nicht ist er begierig und nicht ist er fhig1 endgltig den ,knoten der ,welt zu entknoten1 der ,gott heit2 nicht gilt ihm der bloe ,glaube mehr wie der ,nicht-,glaube4 ,aber den ,berg zu halten ber die ,welt1 die unbeschirmte und unbeschtzte1 und mit dem ,berg als ,schild die ,hagelschauer des ,schicksals und die ,sonnenstiche des ,todes aufzufangen1 des ist er begierig1 des ist er fhig4 ,hier ist die ,rose1 hier tanzt er2 hier ist seine ,treue1 die er eisern hlt4 ,der rechte ,glubige aber1 das mgt ihr vorgeblich ,glubigen und vergeblich ,glubigen euch noch gesagt sein lassen3 der rechte ,glubige ist ein ,meerwunder4 ,ich glaube nicht an seinen ,glauben1 er weise mir denn seinen ,berg ,govardhana1 den er von seiner ,stelle versetzte und aus seiner ,wurzel hob444 ,gotamo der ,protestant also verlegt den ,weltschauplatz aus ,gott hinaus in sich selbst hinein1 von der ,erfahrung gewitzigt1 da ,gott der ,welt bisher allzu wenig geholfen hat und wesentlich mehr auch der ,glaube an ,gott nicht4 ,fr ,gotamo den ,protestanten ist ,gott ein ,zuschauer wie ein ,baum in einem ,obstgarten1 der eine ,weile ausruht4 ,eine ,legende des spteren1 auf nrdlicher berlieferung fuenden ,mahynam-,buddhismus1 der sonst als eine vllige ,umdeutung und ,verkehrung der reinen#81 das ist hier protestantischen#8 ,lehre ins ,katholische zurck durchaus betrachtet werden mu1 hat dessen unerachtet just diesen entschiedenen ,protestantismus ,gotamos auf glcklichste ,weise zu versinnbildlichen vermocht4 ,sie nmlich lsset ,gotamo1 bevor er in der ,nacht der vollkommenen ,erwachung die ,wrde des vollkommen ,erwachten 7das ist im ,pli eben ,buddho#87 erwirbt1 -- ,der ,erwachte1 o ,keniyo1 sagst du88 ,der ,erwachte1 o ,selo1 sag' ich68 -- sie also lsset den zwar noch nicht ,erwachten1 wohl aber bereits ,erwachsamen 7in den ,pli-,texten nur sehr selten vorkommend als der bodhisatto1 bodhisaktas#81 spterhin dann bekanntlich in die ,sanskrit-,texte als bodhisattva#8 flschlich bertragen7 ein feierlich ,gelbde tun4 ,es ist das heilige ,gelbde zu vollbringen1 was er beschworen habe1 und zu vollenden1 was er gewillt sei1 -- ganz offenbar hier in der ,erinnerung vorgebracht an den ,dritten ,bericht aus dem ,groen ,verhr ber die ,erlschung ,mahparinibbnasuttam aus der ,lngeren ,sammlung der ,reden ,dghanikyo1 wo der vom ,tode1 von ,mro zur ,erlschung gemahnte ,gotamo die folgenden ,worte spricht3 ,nicht eher werde ich1 ,bser1 zur ,erlschung eingehn1 solange ,mnche bei mir nicht ,jnger geworden sind1 solange ,nonnen bei mir nicht ,jngerinnen geworden sind1 solange ,anhnger und ,anhngerinnen bei mir keine ,jnger geworden sind1 solange da bei mir das ,asketentum nicht mchtig wird aufgediehen sein1 nach allen ,seiten hin1 unter vielem ,volke verbreitet1 jedem zugnglich1 bis es eben den ,menschen wohlbekannt geworden ist48 ,die ,gebrde nun dieses groen ,schwures1 mit einer wahrhaft asketischen ,enthaltsamkeit des bildnerischen ,aufwandes1 aber freilich auch mit einer nirgends berbotenen ,gewalt des ,ausdrucks dargestellt vielleicht am erhabensten in den ,nischen jenes obgedachten ,stpa ,boro-,budur auf ,java1 -- diese ,gebrde besteht unsglich schlicht nur in einer leis leisen ,berhrung der ,erde mit der rechten ,hand1 die mit dem ,rcken nach auen leicht auf dem ,unterschenkel des rechten unterschlagenen ,beines liegt4 ,berhren der ,erde1 bhmisparamdra1 heit die ,gebrde1 heit der ,eid selbst dieser hchsten ,buddho-,treue in der hieratischen ,sprache der spteren und nrdlichen ,urkunden1 die hier ganz ohne ,frage den innigen ,sinn der seelischen ,begebenheit zu treffen1 wenn nicht zu steigern wissen4 ,ein ,berhren der ,erde und ein ,gelbnis1 bis zur endgltig gebrochenen ,bahn auf dieser ,erde zu verrichten und zu erwirken1 was ,gott und alle ,gtter bisher nicht zu erwirken vermocht haben3 das ist1 das bleibt im reinsten ,geist des ,buddho eigentlicher ,protestantismus444 ,,die ,,zweite ,,unterweisung3 ,,buddho ,,der ,,erlebende ,,das ,,heilige ,,nein ,,lasst ,,uns ,,bekennen ,,denn ,,nein ,,und ,,ja ,,sind ,,wie ,,die ,,schenkel ,,der ,n,,mlichen ,,parabel1 ,,und ,,wo ,,sich ,,diese ,,scheitelt1 ,,durchdringen ,,beide ,,sich ,,in ,,einem ,,punkt -- ,,denn ,,nein ,,und ,,ja ,,sind ,,wie ,,der ,,absteigende ,,und ,,ansteigende ,,knoten ,,der ,,welt1 ,,und ,,wo ,,sich ,,beide ,,sch,,rzen1 ,,schwebt ,,gipfelnd ,,das ,,gestirn ,,der ,,welt ,,durch ,,seinen ,,mittagskreis -- ,,denn ,,nein ,,und ,,ja ,,sind ,,wie ,,das ,,aussenblatt ,,und ,,innenblatt ,,desselben ,,keimlings1 ,,im ,,schosse ,,der ,,geb,,rerin ,,wie ,,beterh,,nde ,,streng ,,gefaltet -- ,,gefaltet ,,zum ,,aussen-,,innen-,,blatt ,,reift ,,erst ,,der ,,keimling ,,der ,,geburt ,,entgegen3 ,,gefaltet ,,zum ,,nein-,,ja ,,reift ,,erst ,,die ,,seele ,,ihrer ,,welt ,,entgegen -- ,,das ,,nein ,,zerspellt ,,das ,,goldene ,,ei ,,der ,,welt1 ,,das ,m,,tterlich ,,vom ,,ph,,nix ,,geist ,,bebr,,tete -- ,,jedoch ,,des ,,jungen ,,adlers ,,schnabelsch,,rfe ,,ist ,,es1 ,,die ,,sich ,,mit ,,fr,,hfl,,gger ,,weisheit ,,lichtbegierde ,,das ,,dunkle ,,ei ,,zerspellt -- ,o ,,welt1 ,,von ,,deiner ,,sonne ,,empfing ,,ich ,,tr,,umend ,,einen ,,himmelstrahl ,,in ,,meinem ,,aug1 ,,als ,,es ,,noch ,,schlief1 ,,zum ,,pfand1 ,,dass ,,ich ,,dereinst ,,mich ,,an ,,dir ,,sonnen ,w,,rde1 ,,wann ,,ich ,,durch ,,deine ,,bitterschale ,,brach -- ,o ,,auge ,,ich ,,der ,,welt1 ,o ,,himmelsauge ,,ich1 ,,zu ,,dir1 ,o ,,welt1 ,,erwachend -- ,o ,,ich ,,erwachter ,,dann1 ,,vollkommen ,,erwachter ,,ich ,,zu ,,dir1 ,o ,,welt -- ,,dies ,,ist ,,die ,,zweite ,,unterweisung ,ein jeder von uns1 ihr ,christen1 pflegt aus einer wsten ,menge gleichgltiger ,begebenheiten seines ,daseins das eine oder andere ,ereignis herauszuheben1 welches er vor sich selber gern als sein ,erlebnis wahrzeichnet4 ,ein jeder von uns lebt vielleicht ,jahre hindurch1 lange und langweilige ,jahre1 nur so dahin1 -- bis ihn zu irgendeiner ,stunde ein ,blick aus einem ,menschenauge trifft2 bis ihn ein ,wort1 ein ,ruf1 ein ,ha1 eine ,freundschaft1 ein ,todesfall1 ein ,lebensfall erreicht1 der ihn im ,innersten aus seiner ,bahn wirft oder ihm umgekehrt seine ,bahn erst weist4 ,zweierlei ist es also1 was ein ,begebnis zum ,erlebnis stempelt4 ,einmal die scharfe ,abgrenzung und ,abhebung von allem andern1 was bisher gemeinhin als ,erfahrungstoff aufgenommen1 verarbeitet und ausgewertet ward4 ,das andere ,mal aber die ,aneignung und ,besitzergreifung eines ,vorkommnisses als einer ausschlielich auf diese besondere ,person und keine sonst zugeschnittenen ,begebenheit4 ,so da in einem zwiefachen ,wortverstand das ,erlebnis als ,ausnahmefall und ,einmaligkeit angesprochen wird3 im ,vergleich nmlich mit allen sonstigen ,erfahrungen einer ,person1 wie sie von der ,gewohnheit gleichsam in der ,handmhle der ,alltglichkeit klein und fein gemahlen werden oder wie sie gleichfalls von der ,gewohnheit ohne die geringste ,spur zu hinterlassen aufgebraucht und eingeschluckt werden2 im ,vergleich ferner mit den ,erlebnissen aller brigen ,personen1 welchen die ,mglichkeit zu eben diesem ,erlebnis der hchsteigenen ,person schlankweg aberkannt wird1 -- und zwar mit gutem ,fug aberkannt wird1 wie wir uns bald berzeugen werden444 ,was also heit ,erlebnis8 ,da ist etwa ein ,mensch in langen ,jahren jeden ,morgen um dieselbe ,stunde denselben ,weg zu seinem ,geschft gegangen2 entlang denselben ,straenzgen1 vorbei an denselben ,husern1 ,grten1 ,mauern4 ,er wei genau die ,zahl der ,schritte1 die er zurckzulegen hat4 ,er kennt die ,straen1 ,huser1 ,grten1 ,mauern lngst auswendig1 und ihr immer gleicher ,anblick berhrt ihn so wenig mehr wie das immer gleiche ,gelrm der ,straenbahnen1 ,kraftwagen1 ,droschken und ,lastfuhren1 der ,dampfpfeifen1 ,sirenen und ,hupen1 der ,ausrufer und ,gassenkinder4 ,bis er an einem ,morgen unter den ungezhlten ,morgen etwa von ungefhr den ,zweig eines blhenden ,goldregens ber eine ,mauerecke im ,winde schaukeln sieht1 und von diesem ,anblick1 der mglicherweis oft schon auf seine gleichmtige ,netzhaut gefallen war1 ganz seltsam berhrt1 betroffen und beglckt sich fhlt4 ,diesen im ,morgenwind wiegenden ,goldregenzweig ber der ,mauerecke verleibt er sich als einen nie wieder zu verlierenden kstlichen ,besitz in seiner ,erinnerung ein1 -- und nicht nur wird er diesen ,eindruck nie1 nie wieder vergessen knnen1 sondern auf unbegreifliche ,art von ihm im ,innersten durchsuert und durchwhlt1 durchpflgt und durchschttert werden4 ,dieser ,goldregen ber der ,mauerecke hat ihm pltzlich ,beziehungen aufgeschlossen und ,gesetze enthllt1 die ihm bis zu dieser ,stunde schlechterdings verborgen geblieben waren4 ,wie ist die ,welt so hell1 wie ist die ,welt so reich1 wie ist die ,welt so schn1 fllt ihm jetzt vielleicht als unvermittelte ,offenbarung in die ,seele1 die selbst fr einen ewigen ,augenblick hell1 reich und schn wird444 ,so dnkt den ,erlebenden der ,goldregenzweig ber der ,mauerecke an jenem ,morgen der ,seelen-ffnung wie ein ,schicksal1 das sich frh auf die ,beine gemacht hat1 ihm an der richtigen ,stelle zu begegnen4 ,aus der verstaubten ,reihe von tglichen und hnlichen ,erfahrungen1 die niemals ,erlebnis geworden sind1 hebt sich glnzend dieses eine ,glied heraus1 wie sich etwa aus einer ,kette von ,wachsperlen eine echte und wirkliche ,perle herausheben wrde4 ,was dieser ,mensch1 sonst vielleicht ein elender ,spiebrger oder ein verhrteter ,krmer1 hier erlebt1 das unterscheidet sich fr ihn selber auf das bestimmteste von seinem gesamten sogenannten ,leben3 und mehr noch unterscheidet es sich fr ihn vom ,erleben aller anderen ,lebendigen4 ,denn eben1 indem er die ,wahrnehmung ,goldregen ber einem ,mauerwinkel#8 zu dem ,erlebnis steigerte3 ,wie ist doch diese ,welt hell1 reich1 schn#81 verhaftet und vereignet sich dieses ,erlebnis auf eine kaum zu beschreibende ,weise mit ihm selber4 ,sein ,erlebnis ist nicht allein eine ,begebenheit auer allem ,vergleich mit den brigen ,begebenheiten seines persnlichen ,lebensablaufs1 -- es ist auerdem auch noch eine ,begebenheit1 an welcher kein anderer ,mensch ,teil hat und ,teil haben kann4 ,denn im ,erlebnis fliet ein ,stck ,welt in ein ,selbst ber und fliet ein ,selbst in ein ,stck ,welt ber1 so da beide fortan untrennbar eins sind4 ,der ,erlebende hat die ,gewiheit1 er darf sie haben1 da sein ,erlebnis in einem unbedingten ,wortsinn ,sein ist1 nur ganz allein von ihm und niemandem sonst erlebt3 ein groes oder kleines ,schicksal1 welches sich nur in ihm erfllen konnte1 -- sein eigenstes und urpersnliches ,glck oder ,verhngnis1 welches seine einmalige und unvergleichbare innere ,geschichte bildet4 ,das ,erlebnis eines ,menschen aber1 sehen wir nun1 ist ohne ,einschrnkung und ,abzug auch das ,geheimnis eines ,menschen4 ,und um die ,wahrheit zu gestehn1 ihr ,christen1 so trennt uns ,menschen gemeinhin nichts so unberbrcklich wie dies1 da wir nicht einerlei sondern vielerlei ,erlebnis haben1 nicht einerlei sondern vielerlei ,geschick1 nicht einerlei sondern vielerlei ,geschichte4 ,verschiedenes ,erleben verwirrt die ,zungen und noch mehr die ,sinnesarten der vielen1 -- verschiedenes ,erleben lt gegenseitiges ,verstndnis und ,ein-,verstndnis nirgends auf kommen1 oder wenn schon aufkommen1 nicht ,bestand und ,dauer haben4 ,denn wer nicht seines ,nchsten ,erlebnis hat1 wie soll der seinem ,nchsten wirklich nah sein8 ,wenn aber so3 ist dann das ,erlebnis nicht schon von ,haus aus ein ,verhngnis1 das wie ein ,keil1 das wie ein ,beil in den ,stamm der ,gemeinschaft getrieben wird und die ,gemeinschaft spaltet8444 ,und in der ,tat6 ,es ist schwer zu sagen1 wie es infolge dieses ,sachverhaltes mit unserer ,gemeinschaft1 ja mit der menschlichen ,gattung berhaupt beschaffen wre und ob sich diese ,gattung nicht schon seit langem selber aufgerieben htte1 wenn nicht von ,zeit zu ,zeit in dieses stte ,auseinanderleben und ,gegeneinanderleben aller wohlttig ein ,einzelner und ,auserlesener trte1 der gewissermaen gar nichts ,besonderes1 ,eigenartiges1 ,unterscheidendes fr sich erlebte1 -- vielmehr nur eben das1 was ausnahmlos alle irgend einmal erfahren haben oder doch erfahren werden4 ,zum ,heil nmlich dieser ganzen ,gattung ,mensch und zu ihrer zeitweiligen ,errettung geschieht es nicht gar hufig zwar1 aber doch immerhin hie und da1 da ein ,einzelner in unerhrt verstrktem ,ma berhrt und betroffen werde von dem ,erlebnis aller ,einzelnen1 welches er kraft einer gleichsam stellvertretenden ,erleberschaft zu seinem besondern ,schicksal macht und dadurch dann zugleich ent-einzelt3 derart vollzieht sich hier eine ,individuation der ,spezies1 oder wenn man recht verstehen will1 eine ,spezifikation des ,individuums1 wie sie etwa der heilige ,thomas von ,aquino1 ihr ,christen1 in seiner scharfen und strengen ,bezeichnungweise einen ,engel#8 zu nennen einst beliebte1 -- einen ,engel in einem tieferen als nur dogmatischen ,sprachverstand1 wie wir jetzt wohl bemerken knnen444 ,es gibt mithin1 ihr ,christen1 ,engel6 ,es gibt ,einzelne1 die stellvertretend das ,erlebnis der ,gattung zu dem ihrigen machen und in dieser ,hinsicht zur ,gattung sich erweitern6 ,es gibt ,persnlichkeiten1 hier in dieser ,welt und mit der ,vernunft dieser ,welt zu umfassen und zu erraten1 welche als ,einzelwesen durch ihre ,erlebnisart gleichsam gattungmige ,bedeutsamkeit erreichen6 ,es gibt spezifisch geweitete1 spezifisch verallgemeinerte ,individuen und individuell verengerte1 individuell besonderte ,spezies6 ,es gibt1 wie ein pater ecstaticus des hohen ,mittelalters sagt1 ,allgemeine ,menschen#81 und diese ,allgemeinen ,menschen sind einzig und allein die ,wort- und ,seelenfhrer menschheitlicher ,gruppen in den ,angelegenheiten von menschheitlicher ,erheblichkeit und ,wrde4 ,eine ,persnlichkeit also wie der indische ,buddho ,gotamo1 durch ,wille und ,vergunst der ,sprache schon sprachlich als ,der#8 ,buddho ber das ,bereich des ,nur-,persnlichen deutlich herausgesteigert1 -- eine solche ,persnlichkeit erlebt auf einzige ,weise nicht sowohl ihr eigenes1 einmaliges1 persnliches ,schicksal1 als vielmehr das ,schicksal des menschheitlichen genus berhaupt1 welches man nicht ohne schmerzliche ,ironie das genus des homo sapiens bezeichnet hat444 ,ein ,mensch wie ,gotamo erlebt somit generell2 nicht eigentlich individuell1 sondern generell zu erleben ist ,sein ,geheimnis und ,seine ,bestimmung1 ,sein ,geschick und ,seine ,geschichte4 ,befragt um sein entscheidendes und schpferisches ,erlebnis1 knnte der ,buddho keine andere als diese ,antwort geben3 ich erlebte1 was du und du und du erlebt hast1 was du und du und du erlebst1 was du und du und du erleben wirst4 ,ich erlebte das ,menschliche1 ,ewig-,menschliche4 ,ich erlebte ,alter1 ,krankheit1 ,tod1 -- ,alter1 ,krankheit1 ,tod444 ,darber hat nun ,gotamo seinen ,jngern berichtet1 in ,gestalt zwar einer ,legende1 die als die ,ausfahrt ,vipass-,buddhos gefunden wird in der ,vierzehnten ,rede aus der ,lngeren ,sammlung ,dghanikyo4 ,dort lebt ,prinz ,vipass1 der erste der ,buddhos in der ,reihe der ,sieben1 in den drei ,palsten seines kniglichen ,vaters und im ,genu jener vollkommenen ,wunschbeglckung1 wie sie bei den ,frsten und ,knigshnen des indischen ,mrchens herkmmlich ist1 -- und leicht kann man sich brigens bei dieser ,gelegenheit davon berzeugen1 da ,gotamo als ,dichter und ,erzhler von ,mrchen mit jedem ,klidsa seiner ,heimat zu wetteifern vermchte3 er1 der unstreitig der erste ,gleichnissprecher aller ,zeiten und ,vlker gewesen ist444 ,jahrtausend also um ,jahrtausend seiner mythischen ,jugend verlebt ,prinz ,vipass in diesen ,palsten1 bis es ihn eines ,tags gelstet1 eine ,ausfahrt in die ,umgebung des ,schlogartens zu machen4 ,der ,wagenlenker schirrt ein und der ,prinz besteigt mit dem ,hofstaat die kostbaren ,gefhrte4 ,den kniglichen ,grten kaum enteilt1 stoen sie da auf eine befremdliche ,gestalt1 -- gebeugt1 kopfwackelnd1 ausgemergelt1 weihaarig1 zitterig1 tapperig1 zahnlos1 triefugig4 ,was hat der ,mann dort getan8#8 fragt der ,prinz seinen ,wagenlenker4 ,er sieht doch nicht aus wie andere ,leute8#8 ,das ist ein ,greis1#8 antwortet der ,wagenlenker1 ein ,alter1 der nicht mehr lang zu leben hat4#8 ,und werde auch ich dereinst diesem ,alten gleichen8#8 frgt der ,prinz entgegen4 ,auch du1#8 versetzt der ,wagenlenker1 auch du wirst dem ,alter nicht entrinnen#8444 ,nun hat der ,prinz fr heute genug4 ,er befiehlt die ,umkehr und zieht sich ins ,innerste zurck des ,palastes1 ins ,innerste seiner selbst zurck1 wo er ber diesen ungemeinen ,vorfall grbelt1 brtet4 ,o ,schande sag' ich da ber die ,geburt1 da ja doch am ,geborenen das ,alter zum ,vorschein kommen mu444 ,zweimal noch nach ,ablauf so manchen vergessenden und beschwichtigenden ,jahrtausends befiehlt ,prinz ,vipass seinem ,wagenlenker den ,wagen anzuschirren und zweimal bricht der ,jngling vorzeitig die ,ausfahrt ab4 ,beim zweitenmal stt er auf einen ,siechen1 hilflos im eigenen ,kot und ,harn liegend und in jeder kleinsten ,bewegung auf fremder ,menschen ,beistand angewiesen2 beim drittenmal begegnet er einem ,leichenzug1 von vielerlei ,volk geleitet in dsteren ,gewndern4 ,und nach jeder ,ausfahrt geschieht es1 da er eine lange lange ,weile grbelnd und brtend in sich selbst versinkt3 ,o ,schande sag' ich ber die ,geburt1 da ja doch am ,geborenen das ,alter zum ,vorschein kommen mu1 die ,krankheit zum ,vorschein kommen mu1 der ,tod zum ,vorschein kommen mu8444 ,dann aber ist's von allem wieder still4 ,das ,leben in den ,wunschgenssen nimmt seinen ,fortgang1 und kein ,anzeichen verrt1 wie jene ,begegnungen im ,gemt des ,prinzen weiterwirken1 -- kein ,anzeichen verrt1 ob sie weiterwirken4 ,und einmal noch nach tausend und tausend ,jahren heit ,prinz ,vipass die herrlichen ,gespanne einschirren1 um dieses vierte und letztemal dann einen ,pilger1 einen ,mnch1 einen ,bettler zu gewahren1 mit kahlgeschorenem ,schdel und in fahler ,gewandung4 ,einmal noch eine ,frage an den treuen ,wagenlenker1 und nach der ,antwort ist die ,entscheidung endlich gefallen4 ,das dreifache ,erlebnis hat die ,tat reifen lassen und die letzte ,ausfahrt lt sie zur ,ausfhrung gedeihen4 ,daheim scheert sich ,vipass seinen ,schdel kahl1 hllt sich in ein fahl ,gewand und verlt die kniglichen ,palste der ,jahreszeiten1 um sich auf ,pilgerfahrt1 ,bettlerfahrt1 ,berfahrt zu begeben1 -- will heien1 um sich selbst zu finden1 selbst zu retten1 selbst zu lsen4 ,als ob ein einzelner und einziger ,mensch von ,alter1 ,krankheit1 ,tod ein erstesmal erfahren knne und erfahren habe1 stellt die ,legende von ,vipasss ,ausfahrten das ,erlebnis des ,buddho mit einer groartigen ,einsilbigkeit heraus1 die das ,gemt betubt wie das gleichmige ,getrommel des ,regens in einer ,herbstnacht auf ein ,blechdach444 ,und in der ,tat6 ,irgendwie hat ,gotamo die drei ,kernbel des ,menschseins mit der ,gewalt der ,erstmaligkeit erfahren1 mit der ,heftigkeit der ,erstmaligkeit erlitten3 gleichsam er der erste ,mensch1 der die sonnige ,schwelle gttlicher ,wunschwelten mit ,bewutsein berschreitet und mit ,bewutsein das dland der ,wirklichkeit betritt444 ,vergnglichkeit1 ,leidbeschaffenheit1 ,wesenlosigkeit heit mithin das ,urerlebnis ,gotamos1 das ,urerlebnis des ,allgemeinen ,menschen#81 -- und wer wollte leugnen1 da dies in vielerlei ,bezugnahme das ,urerlebnis unserer ,gattung ist und bleibt4 ,dieses ,urerlebnis stets sich von neuem zu vergegenwrtigen fordert er denn auch in erster ,linie von jedem1 der ihm nachzufolgen oder anzuhngen willens ist4 ,in zahllosen ,variationen und ,varianten kehrt an zahlreichen ,stellen wieder1 was dieser ,bericht von den vier ,ausfahrten ,vipasss in einer mchtig vereinfachenden ,sinnbildlichkeit so einprgsam veranschaulicht denn fr kaum eine zweite geschichtliche ,gestalt gilt ja des jngeren ,nietzsche ,wort vom ,welt-,vereinfacher wie fr den ,buddho4 ,eine der eindrucksvollsten dieser ,stellen findet sich in der ,sammlung der ,bruchstcke ,suttanipto1 die zu den ltesten ,schriften des ,heiligen ,kanons gehrt4 ,aus bestimmten ,grnden fhre ich sie in zwei bertragungen1 einer prosaischen und einer metrischen an3 ,unbemerkt und unerkannt ist das ,leben der ,menschen hienieden1 kummervoll1 vergnglich und mit ,leid verbunden4 ,es gibt keinen ,ausweg1 auf dem die ,geborenen dem ,tod entrinnen knnten2 ist das ,alter erreicht1 da naht der ,tod3 so ist das ,gesetz aller ,lebewesen4 ,wie fr unreife ,frchte schon frh die ,gefahr des ,abfallens besteht1 so besteht fr die ,menschen stndig die ,gefahr des ,sterbens4 ,wie allen vom ,tpfer angefertigten ,tongefen das ,ende des ,zerbrechens bestimmt ist1 so auch dem ,leben der ,sterblichen4 ,die ,jungen und die ,groen1 die ,toren und die ,weisen1 alle gelangen in die ,gewalt des ,todes1 aller ,ende ist der ,tod4 ,von denen1 die vom ,tod berwltigt in das ,jenseit gegangen sind1 -- nicht rettet der ,vater den ,sohn1 noch auch die ,verwandte die ,angehrigen4 ,sieh6 ,whrend die ,verwandten zusehen und laut wehklagen1 wird einer der ,sterblichen nach dem anderen hinweggefhrt wie das zum ,tod bestimmte ,rind8444 ,und nun die nmliche ,stelle1 die wohl echt gotamidisch zu sein scheint1 denn die ,worte von des ,hafners ,tpferware finden sich 7in etwas erweiterter ,fassung7 auch am ,ende des ,dritten ,berichtes aus dem ,groen ,verhr ber die ,erlschung ,mahparinibbnasuttam1 wo sie der ,buddho in seinen letzten ,tagen zu seinen ,jngern spricht1 -- nun diese nmliche und echte#8 ,stelle in der vollkommen wrdigen1 ja erhabenen ,eindeutschung ,neumanns4 ,hier ist sie angeschwollen zu einem ,klagegesang1 zu einem ,schicksallied von hymnischer ,gewalt und ,schnheit1 seltsam berdies gemahnend an jenes letzte ,gedicht-,bruchstck des ,florentiners ,buonarotti1 dessen zermalmende ,schwermut als ,canto de' ,morti1 ,was geboren ist1 mu sterben#8 in ,hugo ,wolfs ,vertonung etwa manchen deutschen ,ohren widertnen mag3 ,unbestimmbar1 unerkennbar ,sterblichen ist hier das ,leben1 ,kmmerlich und karg erlesen ,und in ,leiden eingewunden4 ,keines kennt man doch der ,mittel1 ,da ,gebornes nicht verderbe1 ,und dem ,altern folgt das ,sterben2 ,also ist es ,art der ,wesen4 ,frchten hnlich1 reif gewordnen1 ,fallen und im ,fallen frchten ,sich die sterblichen ,gebornen ,immer vor dem ,todessturze4 ,wie des ,hafners ,tpferware1 ,vielgeformte ,tongefe1 ,alle doch zerbrechen endlich3 ,unser ,dasein ist nicht anders4 ,junge starke1 ,alte schwache1 ,toren1 ,weise1 wer es sei auch1 ,alle wandeln ,todesbahnen1 ,todesuntertanen alle4 ,da vom ,tode sie umfangen ,weiter wandern durch die ,welten1 ,hilft kein ,vater hier dem ,sohne ,und kein ,vetter dem ,gevatter4 ,hinterbliebne1 ,kinder1 ,eltern1 ,sieh nur1 wie ein jedes wehklagt1 ,eines nach dem andern hinstirbt1 ,weggeschleppt wie ein ,stck ,schlachtvieh8 444 ,unstreitig also1 ihr ,christen1 ist ,gotamos ,erleben ein ,leiden4 ,ein ,leiden1 sage ich3 zunchst ein ,leiden1 und noch lange nicht das ,leiden schlechtweg1 wie zu frh verallgemeinernd und darum nicht durchaus richtig oft behauptet ward4 ,gotamos ,erleben ist ein ,leiden1 und zwar zunchst ein gleichsam rtlich festgelegtes und umgrenztes4 ,es ist ein ,leiden zunchst nicht eigentlich am ,leben und am ,grundgesetz des ,lebens1 vielmehr ein ,leiden ganz offenbar am ,leibe und am ,gesetz der ,leiblichkeit4 ,der ,leib ist es und des ,leibes ,vergnglichkeit1 ,hinflligkeit1 ,gebrechlichkeit1 ,verweslichkeit1 ,wesenlosigkeit1 die in diesem gotamidischen ,canto de' ,morti und an so ungezhlten ,stellen der ,lehre immer wiederkehrend sonst mit der dmonischen ,melancholie des ,michelangelo melodisch beseufzt1 betrauert und besungen werden3 die ,bestimmung der ,leiblichkeit1 die unumgngliche ist es1 welche ,gotamos festes und wohlverwahrtes ,herz bis in das ,fundament erbeben lsset4 ,da dieser ,leib nicht dauert und nicht dauern kann1 da dieser ,leib sich eines ,tages nicht mehr aufrichten und erheben wird1 um dann in allen ,regenbogenschillertinten als stinkendes ,aas anzulaufen und schlielich bis auf ,ngel1 ,haare1 ,zhne zu ,staub und ,asche zu vermodern1 das hat den ,jngling ,gotamo in einem ,augenblick1 wo ihm die ganze ,wahrheit wie ein ,gespenst aus jener ,welt vor die ,seele trat1 wie mit einem wohlgezielten ,blattschu getroffen und hingeworfen4 ,wer aber von dem ,geschick des ,krpers derart betroffen und hingeworfen wird1 der mu ein ,mensch von leidenschaftlicher ,liebe zu seinem ,krper sein1 denn nur die leidenschaftlichste ,liebe zu einem ,ding schafft sich soviel ,leiden um den ,verlust dieses ,dings4 ,wem da nur wenig oder gar nichts an seinem ,leibe liegt1 der wird kaum heftig leiden unter dem ,altern1 ,welken1 ,siechen1 ,sterben dieses ,leibes3 wer aber vollends den ,leib verachtet1 wie sollte den des ,leibes ,tod berhren4 ,nichts wre mithin so verkehrt und irrig1 als diesem ,jngling ,gotamo betreff des ,leibes jene hellenisch-asketisch-christliche ,auffassung zu unterstellen1 die man unter ,bezugnahme auf ein geflgeltes ,wort des ,sokrates aus dem platonischen ,gorgias 7in etwas freier ,verdeutschung freilich7 die ,leib-,leiche- oder die ,krper-,kadaver-,auffassung -- griechisch die --,auffassung -- zu nennen wohl berechtigt wre4 ,pythagoreer1 ,orphiker1 ,platoniker1 ,neuplatoniker und ,christen mgen im ,krper den ,kerker und mehr noch die ,gruft der ,seele von ,haus aus miachtet haben2 ,gotamo wei von dieser ,miachtung nichts1 wei von dem ganzen abendlndischen ,leib-,seele-,zwiespalt nichts3 zum mindesten wei er von ,haus aus davon nichts4 ,darum ist es an uns ,christen der westlichen und westlich zerrissenen ,welthlfte1 dem ,umstand von hchstem ,belang unsere hchste ,aufmerksamkeit zu widmen1 da dieser ,gotamo1 ,sohn des ,frsten ,suddhodano zu ,kapilavatthu1 durchaus nicht etwa priesterlichem1 sondern kriegerischem ,geblt entstammt und noch in seiner ,jugend den ,hochgebirg- und ,alpenatem der indischen ,heldenzeit eines tiefen1 vollen ,zugs geatmet hat444 ,gotamo war ,krieger1 ,prinz und ,ritter1 nicht ,priester und weniger noch ,priesters ,freund2 und er war dies als ,sohn eines ,volkes1 welches weder von einem gleichzeitigen noch von einem spteren je bertroffen worden ist in seiner ,freude an gesunder1 wohlgepflegter1 spielgebter ,leiblichkeit4 ,gotamo war ,krieger1 ,prinz und ,ritter in jener indischen ,heldensptzeit noch1 die vor reifem ,welt- und ,sinnenglck inbrnstig strahlte und bei dem festlichen ,anblick edler ,krieger gleichsam hell und zrtlich wieherte wie ein junger ,hengst1 der eine ,stute wittert4 ,spro eines frstlichen oder adligen ,geschlechts1 wurde der ,jngling ,gotamo sicherlich auferzogen in den ,waffen fr die ,waffen1 -- wie htte er seinen gelenken1 behenden ,jnglingleib nicht lieben sollen1 der unter allen ,umstnden des ,kriegers beste und hchste ,tugend ist4 ,wurde der junge ,prinz und ,ritter dann im ,ablauf der ,zeit zum ,heiligen und ,erwachten seiner ,weltzeit1 -- nun um so besser6 ,hierin wurde kein ,widerspruch befunden nach der ,auffassung einer ,rasse1 welcher ursprnglich die ,heiligkeit und ,erwachsamkeit keineswegs ein mnchischer ,stand1 sondern ein menschlicher ,zustand bedeutete1 zu welchem man in einem gewissen ,lebensalter bei richtiger ,lebensfhrung gleichsam von selbst heranreift4 ,sollte in guten ,zeiten doch der ,waldeinsiedler 7vnaprastha7 die vorangehenden ,stadien des ,brahmanjngers 7brahmacrin7 und des ,haushalters1 ,hausverwalters 7grihastha7 seinerseit nur ablsen1 wie der ,waldeinsiedler eine ,weile spter zum eigentlichen ,pilger1 ,bettler- und ,bermnch 7bhikshu oder bhikkhu7 aufrcken konnte und aufrcken sollte3 erst wenn der ,mann der ,gemeinschaft gedient und sich gewissermaen in der ,welt selbstverwirklicht hatte1 winkte ihm als hherer ,zustand ,weltlosigkeit und ,einsiedlerschaft1 in welchem er seine ,selbstheiligung zu vollbringen hoffen durfte4 ,asketenschaft entsprang hier keinem weltfeindlichen ,verhalten oder ,fhlen1 sondern krnte das ,menschenleben1 in innigstem ,einklang mit jeder tieferen ,erfahrung1 wonach der ,mensch und namentlich der ,mann sich selbst gemchlich aus der ,welt heraus und ber die ,welt hinaus lebt1 ohne ,enttuschung1 ohne ,flucht1 ohne ,bitterkeit1 ohne ,bodensatz1 in reinster bereinstimmung mit der ,eigenbewegung1 ,eigenrichtung seines ,seelenwachstums4 ,der ,mensch1 wo er dieser ,bewegung und ,richtung seines ,seelenwachstums nicht absichtlich entgegen lebt1 lebt seiner ,seele zu und eben deshalb ber die ,welt hinaus und ber den ,leib hinaus2 denn ist auch diese ,seele in keinem ,sinn eine ,widerwelt oder ein ,widerleib1 so ist sie doch der hhere ,grad1 die hhere ,stufe der ,weltlichkeit und ,leibhaftigkeit4 ,der ,leib wird darum in jener ,zeit auch noch nicht grundstzlich kasteit oder mihandelt oder gar abgettet1 vielmehr er wird berwunden und berwachsen4 ,mit seinem ,dahinschwinden mehrt sich die ,seele1 hnlich wie mit dem ,abwelken der ,kartoffelstaudenblte der ,knollen im ,boden zur ,geniebarkeit heranreift444 ,verwundern wir uns also nicht1 da es in den ,schriften des ,pli-,kanons eben der ,heilige seines ,weltalters ist1 der zu vollkommener ,makellosigkeit des ,leibes verpflichtet1 von allen brigen ,menschen gerade er am unerllichsten verpflichtet ist4 ,fr den ,buddhismus ist es ganz einfach eine ,selbstverstndlichkeit1 was der europisch-christlichen ,erkenntnis-,zwiesal mit ihrer grundstzlich gegensinnigen ,leib-,seelenwirklichkeit schlechterdings unbegreiflich erscheint und erscheinen wird3 ,gotamo wre durch einen minder vollkommenen ,krper von vorn herein widerlegt1 nicht allein vor den andern1 sondern am meisten vor sich selber4 ,wo in einem vornehmen ,haus ein ,knabe geboren wird1 berechtigt er in dem ,ma zu hheren ,hoffnungen1 desto untadeliger sein ,leib gebildet ist1 -- zur hchsten ,hoffnung aber dann1 wenn er die zweiunddreiig ,male des ,groen ,mannes#8 aufweist1 die fr den ,kanon herkmmlich geworden sind4 ,alsdann ist der ,welt nmlich in heiliger ,stunde ein ,eroberer oder ein berwinder erschienen3 der ,kaiser-,knig oder der ,erwachte einer nunmehr eingeleiteten ,weltzeit4 ,vielleicht ist kein anderer ,umstand geeignet1 die wundervolle ,einheitlichkeit des indischen ,denkens und ,wertens auszudrcken1 als dieses beziehungreiche oder#81 das jeden ,spielraum freilt zwischen der ,typik einer die ,macht restlos erfllenden und die ,macht restlos verschmhenden ,menschlichkeit4 ,innerhalb des ,umkreises menschheitlicher ,selbstverwirklichungen verhlt sich der ,kaiser-,knig zum ,erwachten1 wie sich der ,leib zur ,seele verhlt1 -- zuletzt sind sie irgendwie dasselbe und treten nur verschiedenartig1 kaum aber verschiedenwertig in ,erscheinung3 wenn ich hier vorhin die ,seele den hheren ,grad des ,leibes nannte1 so ist wahrscheinlich auch dieses noch viel zu abendlndisch1 viel zu platonisch1 viel zu christlich ausgedrckt gewesen444 ,was aber jene indische ,gleichwertung des ,kaiser-,knigs mit dem ,erwachten anlangt1 so drfte bei ihr noch der andere ,gedanke mit hineinspielen1 da es sozusagen der ,wahlfreiheit des mit den zweiunddreiig ,kennzeichen ,ausgestatteten anheim gestellt ist1 ob er sich spterhin fr den ,typus des ,eroberers1 ob fr den ,typus des berwinders tatschlich zu entscheiden geruhe4 ,fr indisches ,auffassen liegt es durchaus innerhalb des ,bereichs gotamidischer ,fhigkeiten und ,mglichkeiten1 zum ,beispiel noch auerdem ein ,asoko zu werden1 -- wie es umgekehrt durchaus im ,bereich asokischer ,fhigkeiten und ,mglichkeiten liegt1 noch auerdem ein ,gotamo zu werden4 ,so war ,gotamo wirklich in seiner ,jugend ,frst und ,krieger2 so war ,asoko wirklich in seinem ,alter ,ber und ,einsiedler3 in weltaufschlieender ,symbolik verbringt er seine letzte ,lebenszeit nach siebenunddreiig ,jahren glorreicher ,machtherrschaft auf jenem nmlichen ,goldenen ,felsen ,suvannagiri im ,lande ,magadh1 wo einst der ,jngling ,gotamo geweilt hatte444 ,ursprnglich also wohl ,leib-,geist und ,krper-,seele in letzter ,ununterschiedenheit und ,ununterscheidbarkeit1 erwhlt der ,mensch gleichsam das ,leben des berwiegenden ,leibes oder des berwiegenden ,geistes1 des berwiegenden ,krpers oder der berwiegenden ,seele4 ,bevor er indes selber whlt1 hat ihn seinerseit unter ,unzhligen die ,natur erwhlt1 indem sie ihn mit den ,schnheitmalen makellosen ,leibes und makelloser ,seele leibhaftig begnadete4 ,diese klar ausgebildeten zweiunddreiig ,male sind ,gotamos3 die wohlgefesteten ,fe1 die ,tausendspeichenrder mit ,felge und ,nabe auf beiden ,sohlen1 die schmalen ,fersen1 die sanften zarten ,hnd' und ,fe1 die breitgeschweifte ,bindehaut zwischen ,fingern und ,zehen1 die ,muschelwlbung des ,ristes1 die schlanken ,beine1 die ,fhigkeit zur ,berhrung der ,kniescheibe ohne ,vorwrtsbeugen des ,rumpfes1 das hinter der ,kleidung unerkennbare ,schamglied1 die ,goldfarbe des ,krpers1 ,goldfarbe der ,haut1 die ,schmeidigkeit der ,haut1 die ,einzelflaumigkeit des ,haares in seiner ,pore1 die ,aufgerichtetheit1 ,schwrze1 ,ringelung des ,flaums1 die ,erhabenheit des ,wuchses1 die ,heiterkeit des ,aussehens1 die breite ,lwenbrust1 die ,klafterhhe1 die ,verhltnismigkeit der ,krperlnge zur ,armlnge1 die ,gleichform der ,schultern1 die ,mchtigkeit der ,ohrmuscheln1 das ,lwenkinn1 das vollstndige ,gebi1 das festgefgte ,gebi1 die ,weie der ,zhne1 die ,gre der ,zunge1 der ,wohllaut der ,stimme1 die ,flocke zwischen den ,brauen und zuletzt der ,scheitelkamm4 ,dies ist ,gotamos ,leiblichkeit1 so haben wir uns den ,erwachten vorzustellen1 der in mehr wie einem ,sinn die ,erbschaft ,krischnas antrat4 ,derart stellt sich der ,buddho in seinen ,reden selber vor und derart ist er uns in ,stein und ,holz und ,erz berliefert4 ,bis auf das ,haar1 das einstndig einzelflaumige in seiner ,pore1 ist des ,vollendeten ,leiblichkeit vollendet geformt und gebildet1 -- nie ist dem ,leib eine grere ,verherrlichung widerfahren4 ,wenn berhaupt1 dann war in jenen gotamidischen ,tagen die ,gestalt des ,leibes heilig2 wenn berhaupt1 ward in jenen gotamidischen ,tagen die ,schnheit des ,leibes angebetet4 ,der ,leib nicht ,grab1 sondern ,gral der ,seele1 das war ,indiens ,bekenntnis in jenen ,tagen1 da des ,lebens berma und berschwang sogar die prunkenden ,wortfugen des ,mahbhratam glhend auseinandersprengte1 wie es tausend und mehr ,jahre spter abermals 7oder vielleicht immer noch87 die ,tempelwnde des buddhistischen ,parthenon ,boro-,budur gesprengt hat4 ,der ,leib1 nach ,indiens ,bekenntnis der ,gral seiner ,seele1 ,gef und ,schrein der ,seele und edel wie die ,seele1 -- frwahr6 es ist bei dieser leibhaften ,herrlichkeit des ,erwachten zu ,magadh schwer vermeidlich1 nicht der leibhaften ,herrlichkeit eines ,erwachten unseres ,westens zu gedenken1 der in gotamidischem ,alter dahingegangen ist1 nachdem er wie kein anderer zuvor die ,erde zu seiner ,wohnstatt sich bereitete1 allwo er wie ein ,gott slig an jedem ,ort zu ,hause war3 ,der ,krper lag nackend in ein weies ,bettuch gehllt444 ,friedrich schlug das ,tuch auseinander1 und ich erstaunte ber die gttliche ,pracht dieser ,glieder4 ,die ,brust beraus mchtig1 breit und gewlbt2 ,arme und ,schenkel voll und sanft muskuls2 die ,fe zierlich und von der reinsten ,form1 und nirgends am ganzen ,krper eine ,spur von ,fettigkeit oder ,abmagerung und ,verfall4 ,ein vollkommener ,mensch lag in groer ,schnheit vor mir4448 ,dieser ,leib nun1 in allen ,spielen des ,laufens1 ,ringens1 ,springens1 ,schwimmens1 ,fechtens1 ,rossetummelns1 ,bogenschieens gebt1 in allen ,knsten der ,verschnerung erfahren1 in ,wohlgerchen gebadet1 von ,rucherwerk durchduftet1 mit feuchtem ,sandel eingesalbt und mit ,safran und ,lakkarte geschminkt1 -- dieser ,leib nun wird unabwendbar eines ,tages in ,regenbogentinten schillernd angelaufen sein4 ,er wird wie ein aufgetriebener ,blasbalg von den ,gasen der ,verwesung angeschwollen sein4 ,er wird an hundert ,stellen aufplatzen und stinkend in den ,jauchepftzen seines eigenen ,aufbruchs liegen4 ,aus seinen ,lchern und ,hhlen wird madiges ,gemei kriechen4 ,das ,fleisch wird von den ,sehnen und die ,sehnen werden von den ,knochen fallen4 ,die ,knochen werden von den berbleibseln der ,fulnis braun bestubt sein1 bis auch sie zu ,staub vermodert sind4 ,und dies ist die ,gewiheit des ,leibes3 dies ist der ,kummer am ,leibe fr den1 der den ,leib lieb hat4 ,dies ist die ,gewiheit des ,leibes3 dies ist das ,leiden am ,leibe1 wie es der junge ,ritter ,gotamo erlitt1 der da noch den ,atem der ,heldenfrhe des indischen ,festlands atmete4 ,er selbst hat spter am ,seherstein im ,wildpark zu ,benres die ,wahrheit des ,leidens eine heilige genannt1 und die ,frage war fr ihn nur diese1 ob es derlei ,leidens auch eine ,abstellung1 ,verwindung1 berwltigung gbe8 ,die ,frage war eigentlich nur1 ob dieser dauerlose ,krper zur ,dauer erstarken1 ob dieser hinfllige ,krper zur ,rstigkeit gedeihen1 ob dieser sterbliche ,krper zur ,unsterblichkeit erblhen knne8 ,ist es mglich1 ist es auch nur denkbar1 da die weltherkmmliche ,ordnung fr den ,krper umgestrzt werde und das ,leiden am ,krper zu seiner ,aufhebung gelange1 indem der ,krper durch ,anspannung1 bung1 ,umgestaltung auerhalb dieser ,ordnung gleichsam neu gepflanzt und neu aufgebaut wrde8 ,der ,abendlnder zweifelt und verneint4 ,der ,abendlnder stellt sich ,leib und ,seele vor als zwei nebeneinander herlaufende ,erscheinungreihen und ,erlebnisverknpfungen1 die wirkunglos und beziehunglos zueinander ihren leiblichen und seelischen ,gegengesetzen folgen mssen4 ,gotamo hingegen zweifelt nicht und bejaht4 ,leib und ,seele zuletzt ein und des nmlichen ,seins und ,wesens1 stehen fr ihn in einem sttigen ,wechselverhltnis1 ja ,austauschverhltnis1 wobei der ,leib die ,stelle der ,seele vertreten kann und die ,seele die ,stelle des ,leibes4 ,der ,wille eines jeden hat es in der ,hand1 den ,leib gleichsam mit den ,spezereien der ,seele einzubalsamieren1 wie es der ,arzt seit unvordenklichen ,zeiten in der ,hand hat1 die ,verweslichkeiten des ,leibesinnern gegen pflanzliche ,dauerstoffe auszuwechseln und dadurch unverweslich zu machen4 ,gotamo verneint die ,unerllichkeit des ,leidens am ,krper und bejaht des ,leidens ,abstellung1 ,verwindung1 ,umgestaltung aus der ,einsicht heraus in die ,herkunft und die ,beschaffenheit des ,leibes4 ,so wie die ,ordnung der ,natur ist1 entsteht der ,krper und vergeht der ,krper4 ,so wie es aber der ,wille des ,menschen will1 der unablssig um ,dauer ringende1 kann eine ,versetzung des ,leibes stattfinden in eine andere ,lage der ,wirklichkeit1 in einen anderen ,urstand des ,seins1 wo die ,gesetze der ,schpfung1 als welches die ,gesetze des ,werdens sind1 ganz von selbst auer ,kraft treten mssen4 ,wir ,abendlnder kennen als ,beispiel einer gewissen ,umgestaltung den ,vorgang der ,versteinerung4 ,in die schneller verweslichen ,teile eines ,tier- oder ,pflanzenleibes dringen unverwesliche ,teile ein von mineralischer ,beschaffenheit und bauen die ,gestalt des ,lebewesens in eben dem ,zeitma von sich aus wieder auf1 in welchem diese ,gestalt durch die ,zersetzung ihrer organischen ,grundstoffe und durch deren ,verbindung mit dem ,sauerstoff abgebaut wird4 ,wo der ,zellenleib zerfllt1 erscheint allmhlich ein ,steinleib zu seiner ,stellvertretung1 so da man in ,wahrheit von einer ,umgestaltung reden drfte1 -- von einer ,umgestaltung1 die freilich nur den toten ,leib ergreift und diesen gegen den nicht minder toten ,ersatzleib eintauscht4 ,indessen ist uns ,abendlndern doch auch manch anderes ,beispiel lebendiger ,umgestaltung nicht vllig unbekannt4 ,wir selber pflegen die ,krfte unseres ,lebens1 unseres ,selbstes an unsere ,arbeit zu setzen1 sei sie nun ,wort oder ,werk oder ,tat oder berhaupt ,leistung2 in ,wort ,werk1 ,tat1 ,leistung setzen wir selbst uns um1 setzen wir unserer ,selbstheit ,gestalt um und schaffen uns auf diese etwas plumpe ,art eine verhltnismige ,unsterblichkeit in einem ,bereich der sogenannten ,werke oder ,werte oder ,sachverhalte oder ,gltigkeiten1 -- in einem ,bereich mithin1 welches uns in gewissem ,sinn sehr wohl des ,lebens ,jenseit bedeuten darf4 ,so fangen wir gleichsam die ,essenz unseres ,lebens von uns selber ab und versetzen unser persnlich-sterbliches ,sein an den ,himmel sachlicher ,unsterblichkeiten4 ,auf allen ,wegen1 wo wir gehen und stehen unsere ,unsterblichkeit angelegentlich betreibend1 gestalten wir auf solche ,weise die ,gestalt unseres ,selbstes um in ,wort1 ,werk1 ,tat und ,leistung1 welche offenbar lnger dauern als die lebendige ,gestalt und dennoch des ,lebens nicht in jedem ,sinn entbehrt4 ,in ,worten1 ,werken1 ,taten verewigen wir uns selber1 fortwhrend ohne unser ,wissen in einem wunderlichen ,unsterblichkeitzauber1 ,apathanatismos von hoher ,wirksamkeit befangen444 ,noch ein ,schritt weiter1 und wir stoen auf ,gotamos eigenen ,unsterblichkeitzauber1 auf ,gotamos eigenen ,apathanatismos4 ,beruht dieser doch im wesentlichen darauf1 da der ,leib in zunehmenden ,graden durchsetzt und durchseelt1 durchwaltet und durchwrzt1 durchdrungen und durchflutet werde mit den erworbenen ,grundbestimmungen des ,gemtes4 ,das gotamidische ,verfahren besteht vornehmlich darin1 die von der ,seele hervorgebrachten und einstweilen durch bung befestigten ,zustnde gleichsam als sttige ,gebilde den unsttigen ,gebilden des ,leibes zu unterstellen1 und zu diesem ,ende wei der ,buddho sich der lteren ,praxis der ,yoga trefflich zu bedienen4 ,insonderheit ist es die brigens auch im alten ,china gebte ,praxis des regelentsprechenden ,aus- und ,einatmens1 die ,hatha-,yoga1 welche ,gotamo fr seine ,makrobiotik1 fr seinen ,apathanatismos anzuwenden gesonnen ist4 ,die ,aus- und ,einatmung nmlich wird ganz planmig mit ,vorstellungen verknpft1 die sie begleiten sollen1 und diese ,vorstellungen verschmelzen allmhlich derart mit den ,atemvorgngen selber1 da sie gewissermaen an deren ,stelle treten3 die krperliche ,ttigkeit1 zuerst von einem ,ablauf von ,bildern und ,gedanken regelmig begleitet1 wird bei geregelter ,fhrung von diesen ,bildern und ,gedanken bis zu einem gewissen ,grad geradezu verdrngt1 der ,vorgang in der ,lunge wird umgesetzt in einen ,zustand des ,gehirns1 ja des ,bewutseins4 ,die ,atmung wird etwas anderes wie ,atmung1 die ,krperttigkeit setzt sich in etwas anderes um als ,krperttigkeit1 und zwar vollzieht sich diese ,selbstvergeistigung#8 gradweis und stufenweis mit den erlangten ,graden und ,stufen der erworbenen ,gemtszustndlichkeit4 ,in der ,hundertundachtzehnten und ,hundertundneunzehnten ,rede aus der ,mittleren ,sammlung ,majjhimanikyo hat sich der ,buddho ausfhrlicher1 obzwar leider immer noch nicht ausfhrlich1 ber diese ,atembungen vernehmen lassen1 und insbesondere in der letzten dieser ,reden wird das ,ziel dieser seltsamen ,vornahme ein wenig deutsam4 ,der ,leib soll dazu bereitet1 ja dazu abgerichtet werden1 an dem ,erwerb der ,seele teilzunehmen3 der ,leib soll lernen1 sich bis zu den tiefsten ,versenkungen der ,seele mit zu versenken und sich in den reinsten ,luterungen der ,seele mitzulutern4 ,der ,leib soll nicht lnger ein unbeeinflutes und unbeeinflubares ,auerhalb der ,seele bleiben1 sondern in jedem ,muskel1 in jeder ,zelle den erreichten ,seelenstand selbst erreichen4 ,auf leibliche ,weise soll sich der ,leib solange in ,seele wandeln1 als sich auf seelische ,weise die ,seele in ,seele wandelt4 ,die christliche ,seele1 ihr ,christen1 hlt ihre hchste ,andacht beiseit vom ,leib1 als forma separata entrckt1 entrafft1 entleiblicht1 -- aber die ,seele ,gotamos hlt ihre hchste ,andacht mit dem ,leib zusammen1 den ,leib vllig in ,seele einbettend1 umbettend4 ,die christliche ,seele1 ihr ,christen1 ist unsterblich abseit des sterblichen ,leibes und berlsset den sterblichen ,leib dem allgemeinen ,verhngnis der ,sterblichkeit1 -- aber die ,seele ,gotamos gedenkt unter keinen ,umstnden den ,leib sich selber und seinem ,verhngnis zu berlassen1 sondern ihn vielmehr mit ihrer eigenen ,dauer zu begaben und zu begnaden4 ,dem ,fleisch der ,frchte1 dem ,fleisch der ,tiere1 welches wir erhaltsam und bewahrsam machen wollen1 setzen wir etwa ,zucker1 ,salz1 ,sure1 ,weingeist1 ,hitze1 ,trockenheit zu4 ,dem ,fleisch des ,leibes1 vom ,buddho ,erhaltsamkeit und ,bewahrsamkeit ernstlich zugedacht und zugesprochen1 setzt der ,buddho gleichsam ,seele zu1 und so erwirbt es durch diesen ,zusatz beide ,tugenden4 ,und ferner noch1 ihr ,mnche3 der ,mnch1 gar fern von ,begierden1 fern von unheilsamen ,dingen1 verweilt in sinnend gedenkender1 ruhegeborener1 sliger ,heiterkeit1 in der ,weihe der ersten ,schauung4 ,diesen ,krper durchdringt und durchtrnkt1 erfllt und sttigt er mit ruhegeborener sliger ,heiterkeit1 so da nicht der kleinste ,teil seines ,krpers von ruhegeborener sliger ,heiterkeit ungesttigt bleibt4 ,gleichwie etwa1 ihr ,mnche1 ein gewandter ,bader oder ,badergeselle auf ein ,metallbecken ,seifenpulver streut und mit ,wasser versetzt1 verreibt und vermischt1 soda sein ,schaumball vllig durchfeuchtigt1 innen und auen mit ,feuchtigkeit gesttigt ist und nichts herabtrufelt3 ebenso nun auch1 ihr ,mnche1 durchdringt und durchtrnkt1 erfllt und sttigt der ,mnch diesen ,krper da mit ruhegeborener sliger ,heiterkeit1 so da nicht der kleinste ,teil seines ,krpers von ruhegeborener sliger ,heiterkeit ungesttigt bleibt8444 ,dies also ist das berschwnglich bermenschliche ,ziel des gotamidischen ,unsterblichkeitwillens1 den ,leib den ,ordnungen des ,werdens1 als welches die ,ordnungen des ,entstehens-,vergehens sind1 gewaltsam durch ,anstrengung1 bung1 ,umgestaltung zu entreien und seiner vlligen ,durchseelung zuzufhren4 ,und mit viel ,besonnenheit entnimmt ,gotamo die ,mittel zu diesem erfahrung-jenseitigen ,ziel dem unausschpflichen ,vorrat an ,selbsterfahrungen1 den die ,yoga1 das ist die berlieferte ,kunst der unbedingten ,leib- und ,geistbeherrschung1 durch den ,willen1 in den ,jahrtausenden aufgespeichert hat4 ,durch strenge ,anpassung erfahrungmiger ,zucht- und ,abrichtungmittel an den schlechterdings berschwnglichen ,zweck entsteht ein ,langlebigkeit- und ,unsterblichkeitzauber von beispielloser ,unentwegtheit und ,folgerichtigkeit1 dem nur wenige unter den anderen magebenden ,religionen der ,erde etwas hnliches an die ,seite zu stellen haben drften4 ,durch eine mit planmiger ,fhrung und ,regelung des ,ein- und ,ausatmens einzuleitende ,entkrperlichung des ,krpers beschwichtigt der ,buddho sein ,leiden am ,krper und berwindet es3 durch eine mit hoher ditischer ,besonnenheit betriebene ,umgestaltung des ,leibes durchbricht der ,buddho die ,ordnung der ,leiblichkeit und steigert den ,krper gewissermaen zu einem ,urstand der ,seele1 -- oder vielleicht zutreffender und richtiger noch3 er steigert ihn zu einer ,eigenschaft der ,seele1 welche ,dauer1 ,stndigkeit1 ,langlebigkeit1 ja geradezu ,unsterblichkeit heit4 ,wer diesen ,tatbestand von grundlegender ,bedeutsamkeit begreift1 der und nur der wird das wunderliche ,wort ,gotamos wirklich zu wrdigen vermgen1 welches in der ,hundertundneunzehnten ,rede aus der ,mittleren ,sammlung ,majjhimanikyo die ,einsicht in den ,krper als den ,inbegriff aller heilsamen ,dinge preist4 ,gleichwie einer1 der das groe ,meer im ,geiste gefat habe1 damit auch alle ,strme und ,flsse gefat hat1 die sich ins ,meer ergieen1 so hat sich die ,summe alles heilfordernden ,wissens zu eigen gemacht1 wer die ,einsicht in den ,krper erwarb4 ,als ein ,umgestalteter1 jedenfalls aber als ein ,umgestaltender1 ist er dem ,werden entronnen4 ,ungeworden1 vergeht er nicht1 unvergnglich1 dauert er4 ,wer die ,einsicht in den ,krper pflegt1 der wird nicht1 sondern ist1 und wer ist1 hat bereits im ,jenseit dieser ,werdewelt und ,wandelwelt festen ,fu gefat4 ,spender der ,unsterblichkeit#8 aber1 das ist einer der ,titel des ,erhabenen1 die er sich durch diese ,anweisung zur ,umgestaltung des ,leibes in einem vielleicht buchstblicheren ,sinn verdient zu haben scheint1 als es unsere hchst lckenhafte1 hchst unzulngliche1 hchst unzustndige ,abendlands-,erfahrung auf den ersten ,anblick wohl wahr haben mchte444 ,verstehn wir ,christen uns indes1 ihr ,christen1 reichlich schlecht auf diese wie auf alle sonstigen unsterblichen ,dinge1 so sind wir dennoch mit derlei geheimnisvollen ,vornahmen nicht vllig unbekannt oder sollten es wenigstens nicht vllig sein4 ,auch dem ,heiland unserer westlichen ,welthlfte ist ja die ,umgestaltung bei ,lebzeiten widerfahren1 von welcher das ,evangelium nach ,lukas in seiner schmucklosen ,art trocken berichtet3 ,und whrend er betete1 ward die ,gestalt 77 seines ,angesichts eine andere und sein ,gewand ward wei und blitzete8444 ,was hier mit ,jesus geschah1 als er in der ,gesellschaft des ,petrus1 ,johannes1 ,jakobus den hohen ,hgel bestiegen hatte1 umschreibt das ,evangelium der ,kirche ein klein wenig vlliger1 wenn es wrtlich erzhlt3 und er ward umgestaltet 771 und es leuchtete sein ,antlitz wie die ,sonne und seine ,gewnder weiten sich wie das ,licht8444 ,der ,verfasser dieser ,heiligen ,schrift der ,christen gebraucht an dieser ,stelle geradezu das ,wort ,umgestaltung selbst1 welches dann ,luther in einer aufflligen ,ungenauigkeit mit ,verklrung#8 wiedergegeben hat4 ,was aber hier sofort im ,unterschied zum buddhistischen ,kanon schwer ins ,gewicht fllt1 ist weniger die ,beilufigkeit und ,folgenlosigkeit des fr den ,buddhismus so entscheidenden ,vorgangs1 als vielmehr die ,tatsache1 da die ,umgestaltung des ,evangeliums als eine ,wirkung der ,gnade oder des gttlichen ,eingriffs zu gelten hat1 whrend die gotamidische ,umgestaltung das selbstttig erworbene ,gut der ,freiheit erscheint4 ,auch in dieser ,bezugnahme bleibt der ,buddho seinem ,protestantismus unentwegt treu1 denn ,gotamo der ,protestant1 ,gotamo der ,atheist wei nichts von ,gnade1 wei nichts von ,eingriffen ,gottes1 wei nichts von ,gott selber1 dessen ,wolke ihn berschatten und dessen ,stimme ihn als den vielgeliebten ,sohn verknden knne4 ,wenn der ,leib ,gotamos seiner ,umgestaltung tatschlich teilhaftig geworden ist1 so wird die ,umgestaltung der unermdlichen ,arbeit1 ,zurichtung und ,zucht des eigenen ,selbstes verdankt4 ,sie stellt sich nicht ein von ungefhr1 sondern ist der ,ertrag eines unablssig diesem ,ziele zugewandten ,strebens4 ,gleichsam um diesen ,sachverhalt anzudeuten1 widerfhrt die sichtbare ,verklrung des ,leibes dem ,buddho 7nach dem ,dritten ,bericht aus dem ,groen ,verhre zur ,erlschung ,mahparinibbnasuttam7 erst wenige ,stunden vor dem ,ende1 am ,tage vor der ,nacht1 da der ,vollendete wirklich voll-endet4 ,in einer ,szene von mehr wie kalidasischer ,reinheit1 ,helligkeit und ,zartheit der ,farbe wei der ,bericht zu erzhlen1 da der ,mallerprinz ,pukkuso dem sterbenden ,heiligen einen doppeltgewebten goldfarbenen ,schleier habe darreichen lassen als kostbares ,sterbekleid1 des kostbaren ,sterbenden wrdig4 ,vom ,lieblingjnger nando dann mit diesem schimmernden ,schleier bekleidet1 beginnt der ,leib des sterbenden ,meisters1 gleichsam im ,feuer der eigenen ,seele zu vlliger ,gediegenheit gelutert1 wie der ,mond in der ,nacht seiner ,rundung zu leuchten und zu gleien1 also da der doppeltgewobene goldfarbene ,schleier des ,mallerprinzen in fahler ,glanzlosigkeit verbleicht4 ,nun ist der ,leib des ,erhabenen endgltig und restlos umgestaltet1 vollkommen dauerhaft geworden4 ,aber in dieser ,stunde der ewigen ,selbstvollendung besteht der ,vollendete nicht mehr auf seiner ,dauer1 -- in dieser ,stunde bergibt er den verklrten und durchsttigten ,leib eben jener ,werdewelt1 die er in fnfzig ,jahren ununterbrochener ,selbstluterung berwunden hat6444 ,vollkommen dauerhaft geworden1 sag' ich1 bestnde in diesem ,augenblick der ,herr ,gotamo dennoch nicht auf seiner ,dauer3 vollkommener ,spender der ,unsterblichkeit geworden1 verschmhe der ,herr ,gotamo zuletzt dennoch seine ,unsterblichkeit4 ,dieses in der ,tat sehr seltsamen1 sehr unverstndlichen1 ja widersinnigen ,sachverhalts mssen wir an dieser ,stelle noch gedenken1 wenn anders wir von dem ,geheimnis dieses geheimnisvollsten aller ,menschen auch nur einen ,zipfel zu lften hoffen drfen4 ,das ,leiden am ,leibe aufzuheben1 hat der ,buddho die ,praxis der ,hatha-,yoga samt allem1 was an seelisch-krperlichen bungen 7exercitia#87 mit ihr zusammenhngt1 in den ,dienst eines unbeirrbaren ,unsterblichkeitwillens gestellt4 ,und in der ,fhigkeit1 den ,leib mit seelischen ,krften wie mit den ,wellen von einer annoch unbekannten ,ordnung zu durchstrahlen1 dauerhaft zu machen und ihn gleichsam aus der ,bewegunglage in die ,ruhelage hinberzubetten 7und nicht nur hinberzurechnen1 wie die europischen ,mathematiker und ,physiker mit den materiellen ,systemen des ,kosmos tun67 -- in dieser ,fhigkeit hat er mutmalich die ,heilande und ,heiligen aller anderen ,religionen der ,erde weit hinter sich zurckgelassen4 ,er hat sie soweit hinter sich zurckgelassen1 da von den ,brosamen1 so von dieses ,reichen ,tische fallen1 noch immer alle die ,hndlein satt geworden sind1 die1 von den ,verkmmerungen1 ,verzerrungen1 ,fehldeutungen dieses gotamidischen ,gedankens zehrend1 als ,theo- und ,anthroposophen heute einem ,krypto-,buddhismus ,pseudo-,buddhismus in allen fnf ,weltteilen zumal frnen4 ,eine ,nachprfung1 eine ,nachttigung1 wieweit der ,krper durch solche ,anstalten wirklich bis zu einem gewissen ,grade unsterblich zu machen wre1 ist freilich aus allbekannten ,grnden mindestens uns ,europern bis auf weiteres versagt4 ,haben wir keinen ,grund1 die ,mglichkeit dieser und hnlicher ,umgestaltungen schlankweg zu verabreden1 so sind wir im ,hinblick auf unsere eigenen ,erfahrungen freilich dazu berechtigt1 auch dieser ,umgestaltung keine tatschlich unbegrenzte1 sondern etwa nach ,wirkunggrad und ,reichweite immerhin begrenzte ,beeinflussung zuzuschreiben4 ,genug1 da der ,buddho selber zur ,erlschung eingegangen ist1 trotzdem das ,unsterblichkeit- und ,dauerziel eines der vornehmsten seiner ,lehre und seines ,wandels gewesen ist4 ,der ,herr eines der ,werdewelt und ihren ,gesetzmigkeiten grundstzlich entrckten ,leibes geworden1 macht der ,buddho1 wie ich schon sagte1 im entscheidenden ,augenblick von dieser erworbenen ,ewigkeit dennoch keinen ,gebrauch6 ,und wahrscheinlich ist es der ,bestrzung der ,jngerschar ber dieses erschtternde ,begebnis zu danken1 -- in vielen ,punkten der ,bestrzung einer anderen ,jngerschar nicht unhnlich1 -- da der ,dritte ,bericht aus dem ,groen ,verhr ber die ,erlschung ,mahparinibbnasuttam in stark legendarischer ,fassung auf diesen ganz und gar unbegreiflichen ,umstand zurckkommt und gewissermaen eine ,erklrung a parte post zu geben bemht ist1 warum der ,erhabene seinen zur ,dauer gehrteten ,krper nun doch dem ,vergehen berantwortet4 ,es ist dies nach dem ,wortlaut des ,berichtes einem ,versumnis des nando zur ,last zu legen1 der in den fraglichen ,tagen mit der persnlichen ,aufwartung beim ,erhabenen betraut war4 ,ihm nmlich hat der ,buddho dreimal die ,bitte auf die ,zunge gelegt1 nicht zur ,erlschung einzugehen1 vielmehr fortab unter den ,jngern zu weilen in dem ,zustand der leiblichen ,beharrung1 zu dem er sich in einem halben ,jahrhundert unerhrter ,luterungen emporgelutert hat4 ,dreimal legt der ,buddho diese ,bitte seinem ,lieblingjnger auf die ,zunge und dreimal verstehet nando seinen ,meister nicht und schweigt4 ,also miverstanden und unverstanden vom teuersten ,menschen bei unwiderbringlicher ,gelegenheit1 beschliet der ,erhabene1 dem dreimal schon ausgesprochenen ,wunsche ,mro des ,bsen zu willfahren und zur ,erlschung einzugehen4 ,mit der ,gebrde jener gttlichen ,traurigkeit1 welche auch noch die schnsten ,siege des ,menschen ber sich1 ber die ,welt#8 umflort1 gibt der ,erwachte die lebenslang erkmpfte ,dauer seines ,leibes preis4 ,auch der ,mensch1 der ihm lngst der werteste und nchste war1 hat sich das ,geschenk sttiger ,gegenwart des ,erhabenen nicht erbeten4 ,auch der innigste ,freund1 der siebenschrittige#81 war ihm in der rechten ,stunde innerlich unendlich fern und hat das ,wort des ,herzens nicht gefunden3 '1 ,bleib' bei uns6 1 denn es naht gen ,abend6 ,hier bricht ein tdlicher ,schmerz durch1 mit keinem ,laut preisgegeben und trotzdem zermalmend fhlbar1 ein ,schmerz ber alle ,schmerzen an der ,vergnglichkeit1 ,hinflligkeit1 ,wesenlosigkeit des ,leibes4 ,hier bricht ein ,schmerz durch1 ein nie besieglicher1 ber die untilgbare ,menscheneinsamkeit der ,seele1 ein ,schmerz1 den auch der grogeistige ,buddho nicht mehr zu verwinden wei1 -- nun war es ,zeit sogar fr ihn1 den ,grogeistigen1 zu gehen444 ,wer auch immer1 nando1 die vier ,machtgebiete gebt1 gepflegt1 ausgefhrt1 ausgebildet1 angewendet1 durchgeprft1 durchaus entrichtet hat1 der knnte1 nando1 wenn ihn darnach verlangte1 ein ,weltalter hindurch bestehen1 oder bis zu ,ende des ,weltalters4 ,der ,vollendete hat1 nando1 die vier ,machtgebiete gebt1 gepflegt1 ausgefhrt1 ausgebildet1 angewendet1 durchgeprft1 durchaus entrichtet2 bei ,verlangen darnach1 nando1 knnte der ,vollendete ein ,weltalter durch bestehen oder bis zu ,ende des ,weltalters4 ,ob dir gleich also1 nando1 vom ,vollendeten ein wichtiger ,wink1 ein wichtiger ,hinweis gegeben war1 hast du es nicht zu merken vermocht1 hast nicht den ,vollendeten gebeten3 ,bestehn mge der ,erhabene das ,weltalter durch1 bestehn mge der ,willkommene das ,weltalter durch1 vielen zum ,wohle1 vielen zum ,heile1 aus ,erbarmen zur ,welt1 zum ,nutzen1 ,wohle und ,heile fr ,gtter und ,menschen4#8 ,httest du1 nando1 den ,vollendeten gebeten1 so htte wohl zweimal deine ,worte der ,vollendete abgewiesen1 aber das dritte ,mal ihnen entsprochen4 ,darum aber1 nando1 hast du eben hier es versehen1 hast du eben hier es versumt4448 ,ein ,weltalter hindurch htte also der ,erhabene nach seinem eigenen ,bednken bestehen knnen bei ,verlangen darnach4 ,ein ,verlangen darnach hat aber niemand von den ,jngern im rechten ,augenblick zum rechten ,ausdruck gebracht1 und so verlangt den ,erhabenen selber nicht lnger darnach4 ,und so entlt denn der ,erhabene 7nicht ohne einen unendlich sanften ,tadel nandos7 den lebenslang gehegten ,dauergedanken1 entlt den lebenslang gestrkten ,unsterblichkeitwillen1 entlt den lebenslang gepflegten ,wunsch nach weltzeitwhrender ,trostgegenwart444 ,wer hat da von euch1 ihr ,christen1 noch eine ,frage auf dem ,herzen8444 ,wir westlichen ,menschen1 ihr ,christen1 haben fters wohl als billig dies gotamidische ,leiden am ,leibe fr das ,merkmal genommen einer bermdeten ,gesellschaft und ihrer bermdeten ,gesittung4 ,pochend auf die eigene und vermeintliche ,jugendlichkeit haben wir oftmals zu uns selber gesprochen3 ,greisenhaft ist dieses gotamidische ,leiden an der ,leiblichkeit2 welk1 absterbend und untergangschtig ist das gotamidische ,leiden am ,leibe4 ,und noch der ,prophet unseres eigenen ,untergangs1 -- ein falscher ,prophet brigens sogar dort1 wo er recht hat6 -- hlt es fr angemessen1 jede ,vergleichung etwa unseres westlichen ,heilands mit dem ,heiland des ,ostens als unwissenschaftlich#8 zu verbieten1 weil beide ,heilande in der ,reihe der geschichtlichen ,lebensalter an verschiedenen ,stellen der ,zeit stnden3 der eine am ,eingang1 der andere am ,ausgang hingegen einer geschichtlichen ,periodos4 ,und dieses der geschichtlichen ,wahrheit zum ,trotz1 da just der ,auftritt ,gotamos fr ,indien gewissermaen das ,zeichen war1 im nchstfolgenden ,jahrtausend die groe ,architektur1 die groe ,skulptur1 das groe ,drama1 das groe ,imperium zu schaffen in allerengster ,berhrung mit dem ,geist des ,asketen aus ,magadh444 ,davon jedoch abgesehen1 wage ich darber hinaus die entschiedene ,behauptung1 da eben jenes ,leiden am ,schicksal der ,leiblichkeit das untrgliche ,kennzeichen einer menschheitlichen ,jugend1 und nicht eines menschheitlichen ,greisentums sei4 ,nur eine verhltnismig noch jugendliche ,menschheit nmlich ist eindrucksfhig genug1 um vor der ,tatsache ,alter1 ,krankheit1 ,tod so jh erschreckt zu werden wie ,gotamo von ihr erschreckt ward4 ,nur eine noch jugendliche ,menschheit erliegt den ,eindrcken des ,lebens in diesem ,ma und ersiegt sich ein zweites ,leben ber diese ,eindrcke hinaus4 ,wer wirklich alt ist1 dem hat das ,alter jedwede ,schrecknis lngst verloren4 ,wer wirklich krank ist1 den ngstigt hinfort keine ,mglichkeit1 krank zu werden4 ,und wer vollends schon sterbend ist1 wie sollte er sich noch des ,todes frchten8 ,die ,legende von der ,ausfahrt ,vipasss erzhlt von einem ,jngling1 der ausfuhr1 und es scheint1 da hiermit in mehr wie einem ,sinn die ,legende die ,wahrheit berichtet habe1 denn jedenfalls war der ,buddho selbst von der ,unbeeindruckbarkeit des ,greisenalters so stark durchdrungen1 da er von jedem ,belehrungversuch1 berredungversuch1 ,bekehrungversuch an ,alten durchaus abriet und seinen ,jngern wiederholt einschrfte1 sich bei ihrem ,heilswerk an die ,jugend zu halten3 ganz einhellig brigens mit dem griechischen ,sprichwort1 wonach einen ,greis belehren wollen nichts anderes heit als einem ,toten eine ,arzenei einflen4 ,es ist dies eine ,erwgung von groer ,schlichtheit1 aber eben darum jedem sich nahelegend1 der ein ,urteil ber der ,vlker ,jugend oder ,alter zuverlssig abzugeben sich getraut444 ,beim ,buddho persnlich entspringt also das ,leiden an der ,leiblichkeit einem ungemein heftig erfhlten ,bewutsein der ,ewigkeit des ,selbstes3 wie ungereimt dies auch anzuhren sei nach der weiter oben schon festgestellten stracks gegensinnigen ,tatsache1 wonach eben der ,gedanke des ,selbstes1 der brahmanisch-vedische ,gedanke1 von ,gotamos ,protestantismus und protestantischer ,kritik ausdrcklich zersetzt worden ist4 ,und zwar zersetzt durch das neue religise ,erlebnis des ,n'etam mama1 das gehrt ,mir nicht1 das bin ,ich nicht1 das ist nicht mein ,selbst#84 ,diese ,formel bricht gleichsam den ,stab ber den brahmanisch-vedischen tman1 wofern eine ,erlebnis-,gegebenheit1 die ,mir gehrt1 die ,ich bin1 die mein ,selbst ist1 nirgends aufgewiesen werden kann4 ,aber gleichzeitig bricht sie den ,stab ber den tman nur darum1 weil alle ,erlebnis-,gegebenheiten nur vergnglich1 nur wehe1 nur wandelbar erscheinen4 ,dieses ,vergngliche1 dieses ,wehe1 dieses ,wandelbare gehrt ,mir nicht1 -- aber wer ist so schwerfllig und schwerhrig1 da er in dieser ,verneinung die heimliche ,bejahung vllig berhrt1 die da lautet3 das ,unvergngliche1 das ,leidbefreite1 das ,unwandelbare gehrt ,mir2 das ,unvergngliche1 das ,leidbefreite1 das ,unwandelbare bin ,ich2 das ,unvergngliche1 das ,leidbefreite1 das ,unwandelbare ist mein ,selbst6444 ,was irgendwie ,dauer hat und ,beharrung zeigt und nicht ,wehe ist1 das gehrt ,mir1 selbst wenn es im ,umkreis der ,wahrnehmbarkeiten nirgends auszumitteln ist4 ,sehr wahrscheinlich1 ja so gut wie sicher gibt es gar nichts ,vorhandenes und ,wirkliches und ,daseiendes im ,sinn dieser ,wunschforderung1 folglich gibt es auch nichts ,vorhandenes und ,wirkliches und ,daseiendes1 das ,mir gehrte oder das ,ich wre4 ,aber was beweist diese ,tatsache gegen die ,wunschforderung als solche8 ,gotamo heischt ,dauer1 und weil er ,dauer nirgends verwirklicht findet1 leidet er an der ,wirklichkeit4 ,mit einer ungeheuern ,strenge und ,unbeugsamkeit zerstrt er den ,sinnenschein der ,dauer berall1 wo sie nichts anderes fr sich anzufhren hat als eben blo den -- ,sinnenschein4 ,aber die ,dauer an und fr sich1 sie bleibt nichtsdestoweniger das unantastbare ,ziel seines gesamten religisen ,verhaltens1 -- das umso ausschlielichere ,ziel1 destoweniger es durch ,erfahrungen bekrftigt wird4 ,die ,dauer ist ihm der groe und grundstzliche ,wert1 der ,wert ersten ,ranges#81 wie einhellig mit ihm ,macchiavelli und ,nietzsche sagt4 ,die ,dauer ist ihm der ,wert der ,werte oder der ,wert schlechthin1 schon weil sie allem ,lauf der ,dinge so unbedingt zuwiderluft1 ja weil sie der ,zeit und ihrem ,werdestrom selbst zuwiderluft4 ,die ,dauer1 wenn berhaupt ,dauer ist1 ist im tiefsten ,sinn zu erkmpfen1 zu erstreiten1 zu ersiegen im ,widerstreit mit der gesamten ,welt- und ,lebensordnung1 und schon darum ist sie wie kein zweiter ,wert weltberwindend1 wirklichkeitberflgelnd4 ,in einem mehr wie nur homerischen ,wortverstand ist die ,dauer wider das ,geschick#81 -- sie ist nmlich wider das ,urgesetz der ,schpfung selber1 welches der unbertreffliche metaphysische ,sprsinn ,indiens in der herrlichen ,svitr-,episode des ,mahbhratam mythologisch in die ,tatsache des ,todes selber zu verflechten wute3 ich beziehe mich auf das berhmte ,zwiegesprch jener indischen ,alkestis ,svitr mit dem ,todesgott ,yama1 wo sie mit einer unfehlbaren ,einsicht in den wahren ,sachverhalt den ,tod als das ,urgesetz und das ,urgesetz als den ,tod preist4 ,dharma wird hier als hchstes ,gut1 als hchster ,wert verehrt1 aber ,dharma ist ,yama1 und weil dem so ist1 trachtet der ,buddho am ersten nach der ,dauer als der ,welt- und ,todesordnung ,jenseit3 ,wie wenn ich nun mit weitem1 tiefem ,gemte verweilte und htte die ,welt berwunden1 ber ihr stehend im ,geiste88444 ber ihr stehend im ,geiste1 das aber hiee ber ihr stehend in der ,dauer1 und von dieser ,wunschforderung der ,menschenseele lsset auch dann ,gotamo nicht ab1 wenn sie von keiner ,gegebenheit der ,sinne oder des ,sinns befriedigt1 gestillt1 erfllt wird4 ,die ,dauer ist das ,plus ,ultra1 welches die ,menschenseele ber jede ,wirklichkeit hinauswirft wie einen ,ball1 der dem ,begriff der gleichfrmigen ,bewegung zufolge in die ,unendlichkeit rollt und rollt4 ,dauer ist ,seltenheitwert1 ,dauer ist ,ausnahmewert1 ,dauer ist ,unmglichkeitwert1 das ist ,gotamos ,meinung1 um derentwillen er darnach trachtet und trachten mu1 diesen verweslichen ,leib in einen unverweslichen umzugestalten4 ,wer aber hier allzu flink bei der ,hand ist1 von ,vlker-,jugend oder von ,vlker-,greisentum zu reden1 der greife zunchst einmal in sein eigen ,herz und dann ins ,herz aller ,vergangenheiten1 aller ,vergnglichkeiten1 ob nicht gerade dies ,wunschverlangen nach ,dauer1 nach ,ewigkeit1 nach ,sttigkeit der ewige ,apathanatismos sei1 auf welchen jede ,menschheit von einigem ,menschheitwert in allen ihren ,wert- und ,werkverwirklichungen bewut oder unbewut hingezielt habe1 jegliche ,menschheit in summa von der ,gestalt jenes babylonischen ,gilgamesch am wrdigsten versinnbildlicht1 der da einst auszog1 glcklicher ,finder und vielleicht ,erfinder seiner ,unsterblichkeit zu werden444 ,gotamos ,urerleben heit also ,leiden2 sein ,leiden aber heit ,alter1 ,krankheit1 ,tod3 das ,schicksal der ,leiblichkeit schlechthin4 ,das ,schicksal der ,leiblichkeit indes1 das ist das ,gesetz der ,gattung1 und so ist ,gotamos ,leiden an der ,leiblichkeit das ,leiden der ,gattung1 welches er sozusagen als ,stellvertreter der ,gattung mit besonderer ,heftigkeit und ,gewalt an sich erfhrt3 das ward mit ziemlichem ,nachdruck oben schon verkndet4 ,das ,leiden aller1 von einem ,einzelnen und ,einzigen mit ausnahmweiser ,wucht als die ,bestimmung aller erfhlt1 ist mithin zwar einenteils das ,leiden der ,gattung selber1 welches jedes ,glied der ,gattung kosten mu1 -- ist andernteils aber auch das ,leiden an der ,gattung1 als welche den drei ,kernbeln des ,alterns1 ,siechens1 ,sterbens ohne ,rettung verfallen ist4 ,gotamo leidet wie kein zweiter die ,not des ,menschen4 ,aber eben darum leidet er auch wie kein zweiter am ,menschen selber1 der hoffnunglos dieser ,not verhaftet ist4 ,nur leidet er am ,menschen nicht1 wie ,jesus oder ,zarathustra am ,menschen gelitten haben1 -- bis zum berdru1 bis zum ,ekel1 bis zur ,verzweiflung gelitten haben an des ,menschen ,trgheit1 ,feigheit1 ,grausamkeit1 ,kuflichkeit1 ,treulosigkeit1 ,seelenlosigkeit444 ,diese herkmmlichen ,menschenschndlichkeiten scheinen den ,buddho sogar weniger berhrt zu haben als sonst die ,mehrzahl der geschichtlichen ,heiligen und ,helden1 denn etwa mit ,ausnahme jener sanften ,traurigkeit ber das ,stillschweigen nandos kurz vor der ,erlschung stoen wir kaum auf ,spuren1 geschweige denn auf ,narben jenes ,leidens1 welches die tdlichste ,heimsuchung des hheren ,menschen zu sein pflegt4 ,gewi6 ,dieser ,grogeistige wird in der ,kenntnis der ,menschen1 wie sie sind1 so wenig bertroffen als in der ,kenntnis des ,menschen1 wie er ist4 ,aber nirgends schmerzt ihn das ,menschliche1 weil es etwa bse oder schlecht oder weil es gar teuflisch wre2 nirgends leidet er ,daran1 da der ,mensch unmenschlich ,ist und bleibt und nur der ,gott ,sich als ,mensch kann offenbaren1 ,aber keinem von den ,menschen4448 ,nein1 der ,erhabene leidet1 weil diese ,gattung ,mensch1 in die ,werdewelt hineingeflochten1 an der ,dauerwelt keinen ,anteil hat4 ,des ,buddho ,schmerz an der ,gattung ist im ,kosmos gegrndet und in dessen ,nomos1 dessen ,dharma4 ,es wre nur die ,hlfte wohl der ,wahrheit1 zu sagen1 da ,gotamo an der ,gattung allein gelitten habe3 aber wofern er wirklich an der ,gattung litt1 da litt er an ihrem kosmischen und nicht an ihrem ethischen ,zustand4 ,und hier bedarf die bisherige ,darlegung allerdings einer ,erweiterung und ,vervollstndigung von hchster ,wichtigkeit4 ,denn um es mit ,einem ,wort zu sagen3 das ,leiden der ,gattung und an der ,gattung umspannt zwar das eigentliche ,urerleben ,gotamos1 wie es die ,legende von ,vipasss ,ausfahrt ein fr allemal versinnbildlicht1 -- aber dieses ,urerleben fllt unter keinen ,umstnden den vollen ,kreis des ,leidens selber aus1 wie es im ,kosmos durchaus verwurzelt erscheint1 um dann im ,ethos freilich seine bittere ,frucht zu tragen4 ,vergnglichkeit1 ,hinflligkeit1 ,wesenlosigkeit sind also wohl die ,leiden des ,geschpfes1 durch die es seine ,gebundenheit an die ,schpfung1 seine ,bedingtheit in der ,schpfung unzweideutig zu erkennen gibt4 ,wohl erleidet jeder ,einzelne zu seinem ,teil das ,urverhngnis der ganzen ,art1 ja der ganzen ,wandel- und ,werdewelt1 und ein ,einzelner vollends von der ,wrde des ,buddho erleidet weit ber seinen persnlichen ,anteil hinaus kraft seiner ,eigenschaft als ,engel#8 das ,urerleben aller1 als ob er selber in eigener ,gestalt alle#8 wre6 ,aber daneben1 man wolle es bemerken1 sind jedem ,einzelnen die ganz besonderen ,leiden seiner ,einzelnheit und ,einmaligkeit einmalig auferlegt4 ,sie sind ihm auferlegt1 und auch dies wolle man bemerken1 nach altindischem ,dafrhalten als die unabwendbare ,wirkung und ,folge aller ,taten1 die einer getan oder unterlassen hat zu ,zeiten frherer ,verkrperlichungen4 ,gotamo htte kein rechter ,inder sein mssen und noch weniger jener ,herzenskndiger1 der da der anderen ,wesen1 der anderen ,personen ,herz im ,herzen schaut und erkennt3 das begehrliche ,herz als begehrlich und das begehrlose ,herz als begehrlos1 das gehssige ,herz als gehssig und das halose ,herz als halos1 das irrende ,herz als irrend und das irrlose ,herz als irrlos1 das gesammelte ,herz als gesammelt und das zerstreute ,herz als zerstreut1 das hochstrebende ,herz als hochstrebend und das niedrig gesinnte ,herz als niedrig gesinnt1 das edle ,herz als edel und das gemeine ,herz als gemein1 das beruhigte ,herz als beruhigt und das ruhelose ,herz als ruhelos1 das erlste ,herz als erlst und das gefesselte ,herz als gefesselt82 -- ,gotamo1 sage ich1 htte nicht jener unvergleichliche ,herzenskndiger sein mssen1 begabt mit dem #81 wenn er an diesem ,leiden von hchster persnlicher ,bedeutsamkeit gleichmtig vorbeigegangen wre4 ,mchte ,gotamo der ,erlebende immerhin an sich selber das ,leiden als ein kosmisches ,vorkommnis1 als ein kosmisches ,gesetz kosmisch erlebt und als eben solches kosmisch berwunden haben3 unmglich1 ganz unmglich konnte er sich gegen jenes anders geartete ,leiden abstumpfen und verblenden1 welches jeder ,einzelne in einem wahrhaft abgrndlichen ,sinn und ,hintersinn ber sich selber verhngt4 ber sich selber verhngt in seiner unumgnglichen ,eigenschaft1 in jeder zeitlichen ,verkrperlichung als ,tter seiner ,taten1 als ,erbe seiner ,werke das erleiden zu mssen1 was er in frherer ,verkrperlichung gettigt hatte4 ,um es mit ,einem ,wort auszusprechen1 so hat ja auch dieser ,gotamo die ,lehre vom ,karman angetreten1 und das will heien1 die ,lehre vom ,leiden in seiner persnlichsten1 verantwortlichsten1 einmaligsten ,form1 dessen ,ma1 ,beschaffenheit und ,art bei jedem ,einzelnen aufs genaueste vorherbestimmt erscheint durch ,ma1 ,beschaffenheit und ,art seiner vormaligen ,taten4 ,hier hatte seinen hrtesten ,sieg zu erstreiten1 wer des ,leidens ,sieger zu sein trachtete4 ,dieses ,leiden hie ,schuld und ,bue1 ,vergeltung und ,shne1 ,gericht und ,strafe2 dieses ,leiden hie ,werk und ,tat1 ,wirkung und ,verursachung1 ,selbsturheberschaft und ,selbstbestimmung4 ,wie nun ist dieses ,leiden1 welches aufs innigste mit dem ,grundgesetz des ,lebens1 und diesmal zwar mit dem sittlichen ,grundgesetz des ,lebens zusammenhngt1 wie ist es abzustellen oder zu verwinden1 ohne dabei das sittliche ,grundgesetz des ,lebens zu gefhrden8 ,die kosmische ,ordnung der ,welt konnte gewissermaen auer ,kraft gesetzt werden durch die ,umgestaltung vergnglicher ,leiblichkeiten in die ,dauer3 gut6 ,wie aber kann die ethische ,ordnung der ,welt durchbrochen werden1 ohne da das ,ethos selber aufgehoben erscheint8 ,vergegenwrtigen wir uns inzwischen1 ihr ,christen1 diese so seltsam fremde und dennoch seltsam anheimelnde ,lehre vom ,karman1 das ist die ,lehre vom ,werk#81 etwas mehr von der ,nhe1 und suchen wir vllig zu begreifen1 in welchem ,grade eben die ,absicht ,gotamos auf ,leidensabstellung1 ,leidensauflsung1 ,leidensverwindung notgedrungen durch diese ,lehre aufs uerste verschwierigt werden mute4 ,gem dem kosmischen ,grundgesetz des ,leidens von vorhin ist jedes ,einzelwesen ohne ,dauer und somit dem ,leiden an der ,dauerlosigkeit verfallen4 ,besteht jedoch ein ,verfahren1 welches ,dauer irgendwie zu ermglichen1 ja zu verwirklichen verspricht1 dann ist dieses ,leiden an der ,dauerlosigkeit getilgt und in kosmischem ,betracht ein ,zustand der ,leidlosigkeit erreicht und errungen4 ,gem dem ethischen ,grundgesetz des ,leidens ist aber daneben und auerdem jedes ,einzelwesen in jedem einzelnen ,fall durchgngig das1 was zu sein es sich in frherer ,verlebendigung hchsteigenttig und hchsteigenwillig selbst erschuf4 ,ein gewisses ,etwas nmlich reicht von der frheren ,verlebendigung und ihren ,werken1 ihren ,taten bis zur jetzigen ,verlebendigung herber3 und dieses ,etwas bestimmt das ,sein der jetzigen ,verlebendigung in jedem ,zug1 in jeder ,falte4 ,was diesen sogenannten ,leib betrifft1 so steht ja unumstlich fest1 da er nicht dauert und seine ,lebenszeit nicht bersteigt4 ,und was die sogenannte ,seele betrifft1 so steht es zwar nicht unumstlich fest1 ob sie dauert oder ob sie nicht dauert1 weil der ,streit der ,schulen ja darber noch nicht entschieden ist und auf irdische ,sicht hin schwerlich so bald entschieden werden wird2 -- immerhin dauert aber wenigstens nach altindischer ,auffassung auch diese ,seele eigentlich nicht oder fast nicht4 ,denn wo die ,seele der alljhrlich darzubringenden ,totenopfer1 ,totenspenden der ,shne und ,sohnesshne entbehren mu1 da entartet sie1 da verelendet sie1 da schrumpft sie gleichsam ein zu einem bloen ,wander- und ,irrgespenst 7pica71 dessen wunderlicher ,zwischenstand zwischen ,sein und ,nichtsein jede ,wiederverleiblichung ausschliet1 die sozusagen an der ,reihe wre1 und derart die ,seele um die ihr eigentmliche ,auswirkungmglichkeit1 ,auswirkungnotwendigkeit verhngnisvoll bringt4 ,was hingegen der dauerlose ,leib und die grundstzlich kaum dauernde ,seele in der ,zeit ihrer irdischen ,gemeinschaft in gemeinsamer ,urheberschaft wollen und vollbringen3 das dauert1 das beharrt1 das stirbt nicht1 das berlebt und bersteht4 ,in der ,brihadranyaka-,upanischad1 die allerdings nach der ,annahme ihres deutschen bersetzers schon den buddhistischen ,einflu widerspiegelt1 legt der ,frager rtabhga dem alleswissenden ,brhmanen ,yjavalkya die ,frage vor3 ,wenn nach dem ,tode dieses ,menschen seine ,rede in das ,feuer eingeht1 sein ,odem in den ,wind1 sein ,ohr in die ,pole1 sein ,leib in die ,erde1 sein tman in den ,akra 7,weltraum71 seine ,leibhaare in die ,kruter1 seine ,haupthaare in die ,bume1 sein ,blut und ,samen in das ,wasser1 -- wo bleibt dann der ,mensch8#8 ,da sprach ,yjavalkya3 ,fa mich1 rtabhga1 mein ,teurer1 an der ,hand2 darber mssen wir beide uns allein verstndigen1 nicht hier in der ,versammlung4#8 -- ,da gingen die beiden hinaus und beredeten sich2 und was sie sprachen1 das war ,werk1 und was sie priesen1 das war ,werk4 ,frwahr6 ,gut wird einer durch gutes ,werk1 bse durch bses4448 ,das ,werk des ,menschen also1 sein ,werk1 will heien seine ,tat und seine ,handlung1 sie reicht ber das ,dasein der einzelnen ,verkrperlichungstufe unendlich hinaus1 nicht anders ungefhr1 wie nach der ,ansicht der dynamischen ,naturphilosophie des ,westens die ,wirkung einer ,krafteinheit unendlich hinausreicht ber den raumlosen ,punkt1 in welchem sie ihren ,sitz und damit ihr eigentliches ,dasein hat4 ,mit dem nicht unerheblichen ,unterschied freilich1 da diese ,wirkung in die ,unendlichkeit bei der natrlichen ,krafteinheit nach allen ,lagen und ,richtungen des ,raumes sich zerstreut und in der ,zerstreuung sich verliert1 indes die unendliche ,wirkung beim ,karman auf geheimnisvolle und nicht zu entrtselnde ,weise gesammelt und aufgestaut wird1 bis sie sich in einer neuen ,persnlichkeit gleichsam wiederverstofflicht und wiederverlebendigt hat4 ,diese neue ,persnlichkeit ist dann1 wie sich von selbst versteht1 mit ,leib und ,seele die ,erschaffenheit der ,wirkungweisen1 die von der vorigen ,persnlichkeit als ,taten oder ,werke ins ,all hinausgestrahlt1 hinausgestreut1 hinausgeschleudert wurden4 ,wie die auseinanderlaufenden ,strahlen einer ,linse wohl vom ,brennpunkt einer zweiten ,linse wieder aufgefangen und vereinigt werden knnen1 so werden die ,werk-,ausgieungen eines beliebigen ,wesens von einem zweiten ,wesen wiederum aufgefangen und vereinigt1 -- abermals mit dem ,unterschied freilich1 da es nach der ,lehre vom ,karman die ,werk-,ausgieungen selber sind1 die sich zu der neuen ,verstofflichung zusammenfinden und verfestigen4 ,das ,werk wirkt also in seiner ,eigenschaft1 ,smling oder ,keimling oder ,schwngerling zu sein1 in alle ,zukunft fort und fort im ,all3 es pflanzt sich selbst als ,schling des ,wirkenden in irgend eine unbekannte ther-,erde ein4 ,urzeugend bildet hier das ,werk das ihm im innersten entsprechende ,wesen hervor2 ungeschlechtlich1 bergeschlechtlich setzt sich das ,wesen fort im ,werk4 ,werk aber und ,wesen1 ,wesen und ,werk schlieen sich als die ,glieder der ewigen ,kette ,zeit#8 in sttigem ,wechsel sttig zusammen444 ,dem sei im brigen1 wie ihm sei4 ,auf jeden ,fall macht ,indien durch diese ,lehre1 die ihren ,grundzgen nach vielleicht doch schon vorgotamidisch gewesen ist1 bitteren ,ernst mit dem ,gedanken des esse sequitur operari1 ,sein erfolgt aus ,wirken#81 -- mit einem ,gedanken folglich1 der zwar auch unserem alten ,europa nicht fremd geblieben ist1 aber mit welchem dieses nur hin und wieder etwas zu liebugeln gewagt hat3 im ganzen und groen immer wieder von dem thomistischen operari sequitur esse1 ,wirken erfolgt aus ,sein#8 in den ,bann gezogen4 ,gerade weil der ,aquinat mit diesem ,grundsatz ohne weiteres recht hat und den ,nagel auf den ,kopf trifft1 gerade darum mu auch die ,umkehrung im ,recht sein und den ,nagel auf den ,kopf treffen4 ,wirken erfolgt aus ,sein1 das lehrt die platteste ,erfahrung stndlich4 ,aber nicht minder1 wenn auch sicherlich mit minderer ,sinnflligkeit1 erfolgt ,sein aus ,wirken3 aus dieser meiner ,tat wchst das ihr geme ,sein wie umgekehrt die ,tat aus ihr gemem ,sein erwachsen ist4 ,die heutige ,tat von mir erschafft mich selber als morgige ,person2 meine ,tat von heute1 mir heute noch selber fremd1 unheimlich1 unzugehrig und gleichsam in einem dunkeln ,ungefhr von einem namenlosen ,es gettigt1 -- sie schafft sich zuverlssig morgen ihren ,tter1 in mir selber zu mir selber sprechend3 das bist du444 ,das ,werk der ,tat1 noch heute von mir selbst als meines ,selbstes blindes ,jenseit geleugnet und nur wie ein ,erdblitz aus irgendeiner ,falte1 irgendeinem ,spalt meiner ,selbstheit tdlich zuckend1 -- dies ,werk meiner ,tat wirbt bald um seinen ,tter unablssig1 bis sich mein ,selbst als ,tter morgen ihm vermhlt4 ,wenn aber ein tragischer ,dichter ,europas sich zu dem immerhin bemerkenswerten ,ausspruch hat bestimmen lassen1 da bse ,tat fortzeugend stets ,bses msse gebren1 so wrde ein indischer ,denker dies vielleicht sinngem dahin abzundern wnschen3 da bse ,tat fortzeugend stets ,bse msse gebren1 wie gute ,tat eben so fortzeugend ,gute4 ,denn die ,tat ttigt nicht allein die ,tat1 sondern ttigt je und je den ,tter1 wie dies der nicht ganz echte1 aber doch um ,echtheit eifrig bemhte ,gotamide ,schopenhauer wenigstens dem ,willen an und fr sich 7ob auch leider nicht der ,tat an und fr sich7 buchstblich zuerkannte3 du bist1 wer du willst1 esse sequitur velle1 aber du tust1 wer du bist1 operari sequitur esse4 ,fr den ,inder jedoch ist es nicht der ,wille1 nicht eine geistig-seelische ,wesenheit1 nicht ein geistig-sinnlicher ,eigenschafttrger1 der das ,dasein und ,sosein der ,person bestimmt1 sondern die ,tathandlung als solche1 wie sie sich schlechterdings berhalb und auerhalb jeder physisch-metaphysischen ,trgerschaft oder ,tterschaft auswirkt4 ,es ist das ,werk1 das sich das ,wesen baut1 und zwar jegliches ,werk das ihm geme ,wesen4 ,es ist das ,werk1 das gleichsam erst in seinem ihm gemen ,wesen ausruht1 ungefhr wie eines jener emsig quabbelnden ,einzellentierchen des ,mnnersamens erst im ,kern des weiblichen ,eies ausruht4 ,das ,werk rastet nicht und beharrt in dauernder ,bewegung1 bis es das ,wesen1 so ihm zugehrt1 mit aller ,sorgfalt ausgeformt und ausgebosselt hat4 ,das ,werk whrt ewig und ewig wirkt es sich ,strafe1 ,shne1 ,vergeltung im erschaffenen ,wesen1 je nach seinem eigenen ,wert2 und ewig wirkt es sich ,lohn1 ,frderung1 ,verdienst im erschaffenen ,wesen1 je nach seinem eigenen ,wert4 ,und fast schon knnte ein weiterdenkender ,abendlnder sagen3 der ,wert whrt ewig und ewig erwirkt er sich ,strafe1 ,shne1 ,vergeltung im erschaffenen ,wesen1 ewig ,lohn1 ,frderung1 ,verdienst im erschaffenen ,wesen444 ,hier aber1 wie sonstwo nirgends1 sage ich1 ttet der ,buchstabe und macht der ,geist lebendig4 ,der ,buchstabe der ,lehre vom ,karman ttet vielleicht wie kein zweiter ,buchstabe den ,geist selber1 -- den ,geist selber aber hat ,gotamo ein fr allemal selber ehern in das ,wort gehmmert3 ,eigner der ,werke sind die ,wesen1 ,erben der ,werke1 ,kinder der ,werke1 ,geschpfe der ,werke1 ,knechte der ,werke84 ,das ist gotamidisch gefat das ethische1 nicht mehr kosmische ,grundgesetz und ,urgesetz der ,welt1 das ist das ,ethos selber als ,grundgesetz und ,urgesetz der ,welt4 ,werk wirkt ,wesen1 ,tat ttigt ,tter3 das ist in drei ,worten aufgefangen1 aufgegangen die ,lehre vom ,karman1 wie sie ,gotamo vielleicht angetreten und anerkannt1 sicherlich aber vertieft und gegrndet1 abgerundet und zum ,glaubenssatz erhoben hat444 ,werk wirkt ,wesen1 ,tat ttigt ,tter1 also lautet die erste und unverlierbare berzeugung4 ,aber schon schliet diese eine zweite ein1 die hier nur mehr besonders erwhnt1 nicht mehr besonders abgeleitet und entwickelt zu werden braucht3 ,werk nmlich wirkt ,leiden1 und ,tat ttigt ,leiden6 ,denn ,wesen und ,tter als ,erschaffenheit von ,werk und ,tat1 das sind eben ,leidende und ,erleidende von ,werk und ,tat2 -- ,zug um ,zug1 ,falte um ,falte ihres ,daseins1 wie ich schon sagte1 bedingt und bestimmt durch ,karman1 verhalten ,tter und ,wesen in bezug auf ,tat und ,werk sich leidend4 ,sie verhalten sich leidend1 ihr ,christen1 in der allgemeineren ,sprachbedeutung dieses ,wortes1 ohne ,beziehung zunchst auf die ,unlust des ,gefhls1 die wir in engerer ,wortbedeutung ,leiden nennen4 ,leidende sind vielmehr ,wesen und ,tter1 wofern ihr ,sein der ,tat verdankt wird1 durch ,tat ihnen angetan wird1 ohne da sie selbst an dieser ,tat beteiligt sind1 -- ,leidende mithin im ,wortsinn des ,gettigt-,seins und ,angetan-,werdens1 des ,bedingt-,seins und ,bestimmt-,werdens von einem ,etwas1 welches sie nicht selber sind4 ,als ,eigner der ,werke1 ja ,knechte der ,werke1 sind die ,wesen recht eigentlich die ,leidner und ,erleidner der ,werke4 ,ihre innerste ,kernschaffenheit1 ,kernrstigkeit ward ihnen vom ,karman angetan1 wie etwa nach der ,auffassung ,kants die ,eindrcke der ,sinnlichkeit uns angetan werden vom ,ding an sich4 ,in manchem ,betracht selber ,eindrcke1 ,fhrten1 ,spuren1 die das ,karman in dem bildsamen ,grundstoff das ,all hinterlt1 bleibt den ,wesen und ,ttern keine ,wahl1 als nach dem ,gesetz sich auszuleben1 das sie von ,karmans ,gnaden angetreten1 und auf solche ,weise unerbittlich streng die ,wirkung der ,werke in sich zu verkrpern4 ,werk und ,wesen1 ,tat und ,tter aber verhlt sich darnach nicht allein wie sich ein ,tun zu seinem genau entsprechenden ,leiden verhlt1 sondern mehr noch wie sich eine ,ursache zu ihrer genau abgestimmten ,wirkung verhlt4 ,das ,werk ist geradezu ,ursache1 ,bedingung1 ,bestimmunggrund des ,wesens1 wie umgekehrt das ,wesen geradezu ,folge1 ,wirkung1 ,erscheinung des ,werkes ist4 ,die ,welt als ,ganzheit aber stellt sich dem indischen ,genius nicht anders dar als die ,summe aller dieser ,werk-und-,wesen-1 aller dieser ,tun-und-,leiden-,knpfungen1 deren fest umschriebenes ,wechselverhltnis dem ,all seine ,ordnung und sein ,gesetz1 sein ,ma und sein ,sinn verbrgt4 ,wenn wir ,europer und ,christen1 ihr ,christen1 dem ,geschehen dieser ,welt die unzerreiliche ,schrzung ,ursache-,wirkung als weltsetzende und weltverfassende ,unvernderliche aus- und eindeutend unterstellen1 so unterstellt der ,inder und ,buddhist dem nmlichen ,geschehen1 -- schon ist es aber nicht mehr das nmliche ,geschehen6 -- die ,schrzung ,werk-,wesen1 die ,schrzung ,tun-,leiden4 ,derart stellt das ,karman durchaus dar1 was der europische ,biologe bei dem ,vergleich tierischer ,organe miteinander eine ,analogie#8 zu nennen pflegt3 das ,karman ist die ,analogie der ,kausalitt1 deren erkenntnismige ,leistung es haarscharf vertritt 7und wie wir gewahren werden3 bertrifft671 obschon es von ihrer erkenntnismigen ,gestalt und ,art unverkennbar abweicht4 ,das ,karman1 sag' ich1 sei die indische ,analogie der europischen ,kausalitt1 wenn anders dieser naturwissenschaftliche ,begriff auf geistige ,verhltnisse bertragen und angewendet werden darf4 ,gleichsam in ihrer ,anatomie verschiedenartig1 sind ,karman und ,kausalitt sozusagen in ihrer ,physiologie gleichwertig1 und wie dem ,fisch die ,kieme ,lunge ist1 so ist dem ,inder das ,karman ,urschlichkeit und urschliche ,schrzung4 ,das ,karman ist die ,kausalitt1 wie sie der ,inder auffat3 das ,karman ist die erste und letzte sinnspendende1 ordnungstiftende ,eindeutung1 welche aus wsten ,urmassenwirbeln eine ,welt herausklrt4 ,die ,knpfung des ,karman leistet dem indischen ,geist das1 was dem europischen die ,knpfung der ,kausalitt leistet oder vielleicht auch nicht leistet1 aber leisten soll und will4 ,die ,knpfung des ,karman vertritt dem ,inder die ,knpfung der ,kausalitt1 nicht anders wie dereinst die ,schrzung des ,tun-,leidens1 - dem ,griechen die ,schrzung der ,kausalitt vertreten hat und insonderheit auf der ,tafel der zehn ,kategorien des ,aristoteles auch vertritt1 -- was denen zur ,beruhigung gesagt sei1 die sich immer noch den ,kopf zerbrechen1 wieso ein streng wissenschaftliches ,weltbild wie das der ,griechen ohne den ,urgedanken der ,urschlichkeit habe berhaupt bestehen knnen4 ,in ,wahrheit hat es eben gar nicht ohne diesen ,urgedanken bestanden1 auch wenn das ,wort ,urschlichkeit wirklich zu fehlen scheint4 ,die ,urschlichkeit der ,griechen heit -1 heit ,tun-,leiden1 heit ,antun-,angetanwerden3 und wenn je in ihrer vielschichtigen geistigen ,geschichte schlagen sie hier die ,brcke zum groen ,osten1 wo der unverbrchliche ,knoten - eben -- ,karman heit4 ,noch haftet ja dieser ,ursprung sogar unserem heutigen ,gedanken der ,urschlichkeit und ,verursachung unabstreiflich an4 ,noch immer ist ja die ,ur-,sache zuguterletzt ,ur-,tat und ,ur-,tun1 noch immer ist die ,wirkung ein ,angetan-,werden und ,erleiden-,mssen4 ,noch hat sich jede europische ,erkenntnislehre auseinanderzusetzen1 wenn nicht abzufinden mit der seltsamen ,auffassung1 da die sogenannte ,empfindung1 will heien der ,stoff und ,inhalt des ,erlebens1 auf irgendeine unerforschliche ,weise die ,angetanheit1 die ,erlittenheit sei1 die der bewuten ,persnlichkeit aus unbekannten und unnennbaren ,fernen aufgedrungen wird4 ,noch lebt in jeder abendlndischen ,philosophie mehr oder minder stark die berzeugung1 da der persnliche ,trger und ,inhaber des ,bewutseins die ,welt von auen her erleide und erdulde2 noch lebt in jeder abendlndischen ,philosophie mehr oder minder stark die ,auffassung1 da die ,sinnlichkeit#8 ein ,vermgen des ,aufnehmens1 ,empfangens1 ber-sich-ergehen-,lassens sei4 ,auch jetzt noch erleidet#8 der einzelne ,mensch die ,wirklichkeit1 auch jetzt noch erliegt er der ,wirklichkeit4 ,weltduldend1 weltleidend wird selbst dieser europisch starke und eigenwillige ,mensch von der ,wirklichkeit und ihrer ,zeichenflut berschwemmt und berwallt1 also da sogar uns verhrteten ,christenseelen1 ihr ,christen1 der ,tat-,bestand ,leiden und der ,tat-,bestand ,leben in der ,wurzel fest zusammenwachsen444 ,aus unbekannten1 unnennbaren ,fernen1 sagte ich vorhin1 strmten dem einzelnen ,bewutsein die ,eindrcke zu1 die es als sein ,erlebnisstoff1 ,erlebnisinhalt zu erleiden hat4 ,gilt dies fr abendlndisches ,auffassen ohne ,einschrnkung1 so hebt sich dieses ,auffassen freilich just hier am schrfsten vom indischen ,auffassen ab1 wo es diesem sich am engsten angenhert zu haben scheint4 ,denn diese namenlosen ,fernen1 dieses ,auerhalb#8 des ,bewutseins1 dieses kaum mehr zu verdeutlichende ,bereich von ,dingen an sich oder von dem ,ding an sich1 welches auf geheimnisvolle ,art das ,bewutsein mit ,zeichen1 ,reizen1 ,eindrcken1 ,empfindungen versieht1 -- dieses ,bereich des unergrndlichsten ,ungefhr verlegt die indische ,lehre eben wieder in den ,tat-,ort als solchen3 in das ,karman4 ,auch der ,abendlnder1 wir sahen es1 fhlt sich in seinem ,erlebnisumkreis bedingt und bestimmt1 beeindruckt und erleidend4 ,auch ihm werden ,empfindungen1 ,erlebnisstoffe1 ,bewutseinsinhalte von verborgenen ,herkunftsttten zugeteilt1 fr welche die wissenschaftliche ,topologie keine ,ansatzpunkte mit irgendwelcher ,zuverlssigkeit auszukunden vermag4 ,ist dieses bisher durchaus auch indisch1 so gestattet sich indes gerade der ,inder hier die entscheidende ,abweichung von der europischen berzeugung1 indem er nmlich seinerseit den dort vermiten ,ansatzpunkt fr die ,auswirkungen der ,dinge an sich im ,karman gefunden zu haben glaubt4 ,die ,kraftquellen der ,welt1 welche dem ,einzelwesen seine ,lebensreize spenden1 versickern nicht auf dem durchlssigen ,grund einer ewig fragwrdigen ,dingansichheit1 sondern werden ins ,karman wie in ihr ,sammelbecken unversieglich geleitet4 ,die ,welt1 die jedem angetan wird auf seine ,weise1 sie wird ihm von ihm selber angetan1 sie wird ihm von seinem ,werk1 von seiner ,tat1 von seinem ,willen angetan4 ,die ,welt1 die einer in der ,jetztzeit seines ,daseins erleidet1 die hat er sich selber in ,gestalt seines ,karman in der ,zeit erwirkt4 ,die ,zeichen1 die einem jeden als ,lebensreize zustoen1 die hat sich ein jeder selber zugesendet1 auf diese hat sich ein jeder selber abgestimmt4 ,die ,welt erleidend1 erleidet jeder zuletzt sich1 als ,empfnger gleichsam mit magnetischen ,krften an sich ziehend1 was er als ,sender magisch ins ,all hinausgestrahlt und gefunkt hat4 ,die ,reiz- und ,erlebnisumwelt1 anscheinend jedem zufallend auf gut oder schlechtes ,glck1 ist in einem gedanklich nie zu erschpfenden ,sinn die ,wahl-,welt1 ,werk-,welt1 ,tat-,welt eines jeden2 und zwar dort am meisten1 wo sie am unwiderstehlichsten beeindruckt und beeinflut4 ,solchermaen nimmt aber bereits die altindische ,lehre unsere spte und kaum schon viel verbreitete ,errungenschaft biologischer ,einsichten geistreich genug vorweg1 -- ich meine die hchst fruchtbare ,erkenntnis1 wonach jedes ,lebewesen mindestens seiner morphologischen ,typik nach der ,urheber und ,urtter seiner eigenen und nur ihm zugemessenen1 nur ihm angemessenen ,umwelt1 ,reizwelt1 ,merkwelt ist und folglich wenigstens im biologischen ,betracht nur das erleben kann1 was es kraft schpferischer ,selbstgestaltung und ,selbstentfaltung zuguterletzt erleben will4 ,der morphologische ,typus einer jeglichen ,spezies erschafft sich darnach physiologisch und psychologisch seine spezifische ,erlebniswirklichkeit1 die genau genommen nur fr ihn besteht und nur ihm entspricht3 die ,schnecke die ,schneckenwirklichkeit1 die ,mve die ,mvenwirklichkeit1 die ,ameise die ,ameisenwirklichkeit1 der ,affe die ,affenwirklichkeit4 ,wie sich die ,erde eine ,lufthlle umlegt1 in welcher sie atmen kann1 und nun die ,umwelt1 ,reizwelt1 ,merkwelt ,luft#8 erlebt1 so umgibt sich selbstschpferisch jedes ,geschpf mit einer ,wirklichkeit1 in der es wirken kann und die auf seine ,wirksamkeit wiederum aufs wunderbarste zugeschnitten ist444 ,ein ,schritt weiter vom ,leben der ,art und ,gattung zum ,leben des ,einzelwesens hin1 ein ,schritt weiter vom ,bios und allem1 was mit ihm zusammenhngt1 zum ,ethos hin und allem1 was mit ihm zusammenhngt3 und ,europa ist reif fr die gotamidische ,lehre1 da auch hinsichtlich des ,ethos1 und keineswegs allein des ,bios1 ein jedes ,lebendige nur das1 was es zu innerst will1 erleben und empfangen1 empfinden und erleiden1 erreizen und ergeizen kann4 ,was da in dieser ,welt ,wasser zu erleiden hat1 das hat eben als ,karman ,wasser getan2 was da ,erde zu erleiden hat1 das hat ,erde getan2 was da ,feuer zu erleiden hat1 das hat ,feuer getan2 was da ,luft zu erleiden hat1 das hat ,luft getan2 was da ,tod zu erleiden hat1 das hat ,tod getan2 was da ,hlle zu erleiden hat1 das hat ,hlle getan2 was da ,geist zu erleiden hat1 das hat ,geist getan2 was da ,sligkeit zu erleiden hat1 das hat ,sligkeit getan4 ,wer dieses ber den ,bios hinaus aus dem ,ethos zu verstehen vermag1 der hat die ,lehre vom ,karman endgltig verstanden1 soweit das ,verstand-bersteigende verstanden werden kann4 ,ihm ist in bereinstimmung mit dem ,herrn ,gotamo das ,leben wohl in seiner ,wurzel ,leiden3 aber das ,leiden1 ihr ,christen1 in seiner ,wurzel ,tat6 ,aber das ,leiden1 ihr ,christen1 in seiner ,wurzel ,tat6444 ,wie etwa an einem ,herbstnachmittag aus falb leuchtenden ,silbernebelmassen ganz pltzlich eine dunklere ,linie sichtbar wird hoch in der ,gegend des ,raumes1 wo wir den ,himmel vermuten drfen2 wie sich dieser ungewisse ,streifen alsbald zu erkennen gibt als die ,rist- und ,gipfelrandung ungeheuerer ,gebirge2 wie schlielich sich die ,gletscherbnke und ,firnfelder hintereinander gereihter ,alpenketten bei zunehmender ,klrung vom ,himmel her bald leuchtend und bald schattend abwrts tasten und abwrts schieben1 um zuletzt auf der ,erde selbst gewaltig wuchtend ,fu zu fassen3 also zeichnet sich hier erst in wenigen ,zacken und ,zinken1 ,schroffen und ,strzen1 dann aber immer krperhafter1 immer ausgerundeter1 immer raumbeherrschender ein ganzes ,welt-,all ab1 zuletzt vom vollen und goldenen ,nimbus einer bermenschlichen1 bergttlichen ,gerechtigkeit wundersam besonnt4 ,ein ,welt-,all zeichnet sich ab1 wo alles bereinigt1 alles beglichen1 alles geschlichtet1 alles gewogen1 alles gerichtet scheint1 -- ein ,welt-,all1 untadelig und vollkommen in sich selber und darum keines ,gotts bedrftig1 der daran bessern oder schlimmern knnte1 keines ,gotts1 der es ergnzen oder vervollstndigen mte in dem1 was ihm von ,haus aus gebricht4 ,ein ,welt-,all ohne schmierigen ,geschfte und ,geschftchen1 wo niemand um das ,heil seiner ,seele feilscht und marktet1 handelt und hndelt1 schwindelt und betrgt4 ,ein ,welt-,all1 wo kein ,mensch seine ,gtter prellt und noch weniger ein ,gott seine ,menschen4 ,ein ,welt-,all1 wo keiner zu seinem ,gott betet und bettelt1 da er die ,welt-,ordnung doch fr einen ,augenblick zugunsten des ,herrn ,mller1 ,schultze1 ,schmidt ein wenig auer ,kraft setzen mchte und die ,welt-,fgung auer ,fug4 ,ein ,welt-,all1 wo keine ,gtter blinzeln oder zwinkern oder ein ,auge zudrcken1 wenn der ,herr ,mller1 ,schultze1 ,schmidt vom ,pfad der ,tugend abweicht und sich im ,dickicht nebenan zu schaffen macht4 ,ein ,welt-,all1 wo kein ,priester ber zulssige und unzulssige ,ausnahmen von der ,regel zu befinden sich gedreistet3 ein ,welt-,all1 so unverbrchlich1 unverwstlich1 da nicht einmal der ,wsten-,gott ,jahve drein zu sprechen sich getrauen drfte4 ,ein ,welt-,all1 wo kein ,platz ist fr ,zufall und ,zuflligkeiten1 aber kein ,platz auch fr ,zwecke und ,zweckmigkeiten in der landlufigen ,bedeutung4 ,ein ,welt-,all1 wo sich alles abspielt in durchgngiger ,wechsel-,abhngigkeit1 ,wechsel-,bezogenheit1 ,wechsel-,folgerichtigkeit1 wo aber andererseit auch die ,urschlichkeit noch nicht entartet ist zu jener tief gleichgltigen ,schlichkeit und ,sachlichkeit1 welche sie zur alleinigen ,angelegenheit der ,wissenschaften1 nicht aber mehr zum ,sinn der ,religionen stempelt4 ,ein ,welt-,all1 das sich den ,luxus der ,gottlosigkeit wirklich leisten kann1 weil es nicht wie das unsrige bloe ,physis oder bloer ,bios1 sondern unter allen ,umstnden ein ,ethos ist3 ,physis und ,bios und ,ethos zumal verankert in dem einen und nmlichen ,urgesetz des ,kosmos444 ,von diesem ,gesetz in jedem ,teil und jedem ,glied ewig und ehern durchwaltet1 schenkt dieses ,welt-,all der ,seele des ,menschen1 was des ,menschen ,seele bedrftig ist1 bedrftig war und bedrftig sein wird3 weshalb die von der ,welt getrnkte und gespeiste ,menschenseele ,gottes und der ,gtter nicht bedarf4 ,so ist der ,kosmos des ,buddho1 das sei uns ,christen1 ihr ,christen1 immer wieder eingehmmert1 zwar durchaus ein ,kosmos ,atheos1 aber dafr in jedem ,zug vollkommenes ,ethos1 -- und das ist vielleicht nicht unbetrchtlich mehr1 als man von unserm westlichen ,welt-,bild und ,welt-,gefge seit dem griechischen ,altertum und seit dem christlichen ,mittelalter mit etlichem ,recht nachrhmen darf4 ,aus dem ,ethos herauf entstieg jenen ,indern1 welche die ,anschauung vom ,karman in sich empfangen hatten1 die ,anschauung ihres ,kosmos3 aus dem ,tatbestand des ,pathos aber1 beeile ich mich hinzuzufgen1 erwuchs ihnen das ,ethos4 ,derart brauchte sich das ,ethos nicht wie jeweils bei uns nach kurzem ,antrieb leer zu laufen1 sondern griff mchtig in den ,kosmos ein4 ,wenn aber ein ,grieche die beinah' unsgliche ,bedeutung dessen1 was einem ,griechen ,ethos hie1 in drei ,worte zusammenballte wie in eine geschlossene ,faust1 indes freilich auch noch die geballte ,faust zu schwach war fr die ,strke dieser ,worte2 wenn ein ,grieche also vormals sagte3 1 ,sinnesartung ist dem ,menschen ,schicksal6 -- nun wohl1 dann hat der ,buddho auch dieses geflgelte ,wort noch berflgelt durch sein gotamidisches3 1 6 ,leiden ist dem ,menschen ,seins- und ,sinnesartung1 ,leiden dem ,welt-,all ,seins- und ,sinnesartung6 ,oder um den entscheidenden ,gedanken mit noch grerer ,schrfe auszuprgen3 das ,leiden ist dem ,welt-,all ,sein und ,sinn schlechthin6 ,aus des ,leidens ,urerleben1 das gilt es jetzt mit einem ,staunen ohne ,ende zu begreifen1 aus ihm lutert und keltert sich der ,buddho den eigentlichen ,sinn des ,seins1 den eigentlichen ,sinn der ,wirklichkeit4 ,der ,tatbestand des ,leidens als solcher vermittelt dem ,buddho die ,anschauung einer bermenschlich-bergttlichen ,welt-,gerechtigkeit1 ,welt-,vernnftigkeit1 ,welt-,vollkommenheit1 ,welt-,folgerichtigkeit4 ,wofern hier jedes ,wesen leidet1 was jedes ,wesen tat1 wofern hier jedes ,wesen ist1 was jedes ,wesen tat1 erblickt das ,auge ,gotamos1 das himmlische und geklrte#81 diese ,welt in makelloser1 untadeliger ,sinngetreuheit und ,sinndurchwirktheit1 -- erblickt es sie mit jener zrtlichen ,ergriffenheit vor allem ,lebendigen1 die dem ,buddho allein in dieser ,reinheit und ,kraft eigen gewesen ist4 ,gleichwie etwa1 ihr ,mnche1 wenn da zwei ,huser wren1 mit ,tren1 und es betrachtete ein scharfsehender ,mann1 in der ,mitte stehend1 die ,menschen1 wie sie das ,haus betreten und verlassen1 kommen und gehen3 ebenso nun auch1 ihr ,mnche1 seh' ich mit dem himmlischen ,auge1 dem geluterten1 ber menschliche ,grenzen hinausreichenden1 die ,wesen dahinschwinden und wiedererscheinen1 gemeine und edle1 schne und unschne1 glckliche und unglckliche1 erkenne wie die ,wesen je nach den ,taten wiederkehren4 ,diese lieben ,wesen sind freilich in ,taten dem ,guten zugetan1 in ,worten dem ,guten zugetan1 in ,gedanken dem ,guten zugetan1 tadeln nicht ,heiliges1 achten ,rechtes1 tun ,rechtes2 bei der ,auflsung des ,krpers1 nach dem ,tode1 kehren sie auf gute ,fhrte1 in himmlische ,welt wieder4 ,und auch diese lieben ,wesen sind in ,taten dem ,guten zugetan1 in ,worten dem ,guten zugetan1 in ,gedanken dem ,guten zugetan1 tadeln nicht ,heiliges1 achten ,rechtes1 tun ,rechtes2 bei der ,auflsung des ,krpers1 nach dem ,tode1 kehren sie unter die ,menschen wieder4 ,jene lieben ,wesen sind aber in ,taten dem ,schlechten zugetan1 in ,worten dem ,schlechten zugetan1 in ,gedanken dem ,schlechten zugetan1 tadeln ,heiliges1 achten ,verkehrtes1 tun ,verkehrtes2 bei der ,auflsung des ,krpers1 nach dem ,tode1 kehren sie in das ,gespensterreich wieder4 ,und auch jene lieben ,wesen sind in ,taten dem ,schlechten zugetan1 in ,worten dem ,schlechten zugetan1 in ,gedanken dem ,schlechten zugetan1 tadeln ,heiliges1 achten ,verkehrtes1 tun ,verkehrtes2 bei der ,auflsung des ,krpers1 nach dem ,tode1 kehren sie in die ,tierheit wieder4 ,und auch jene lieben ,wesen sind in ,taten dem ,schlechten zugetan1 in ,worten dem ,schlechten zugetan1 in ,gedanken dem ,schlechten zugetan1 tadeln ,heiliges1 achten ,verkehrtes1 tun ,verkehrtes2 bei der ,auflsung des ,krpers1 nach dem ,tode1 kehren sie abwrts1 auf schlechte ,fhrte1 zur ,tiefe hinab1 in hllische ,welt wieder8444 ,haben wir dieses1 ihr ,christen1 einmal erschpfend gewrdigt1 wie fr den ,buddho die ganze ,sinnerflltheit und ,sinnbedingtheit der ,welt ausschlielich an der ,lehre vom ,karman hngt1 will heien an der ,vorstellung von einem ewigen ,wechsel- und ,abhngigkeitverhltnis zwischen ,werk und ,wesen1 ,tat und ,tter1 ,tun und ,leiden1 -- dann vermgen wir endlich etwa auch zu wrdigen1 warum der ,buddho gegen jede ,anzweiflung dieses weltordnenden1 ja weltstiftenden ,zusammenhanges so ungewohnt scharf ausfallen mute1 wie dies zum ,beispiel1 ich erwhnte es schon1 in der ,hundertundneunten ,rede aus der ,mittleren ,sammlung ,majjhimanikyo jenem vorwitzigen ,mnchlein geschah1 das aus der dort entwickelten ,formel des ,n'etam mama1 das gehrt ,mir nicht#8 die ,unzugehrigkeit von ,tat und ,tter folgern wollte4 ,diese ,verknotung von ,pathos und ,ethos1 brigens in ungefhr gotamidischer ,zeit doch auch in unserem ,westen von den ,griechen auf ihre eigene ,weise erahnt1 sei es orphisch1 sei es tragisch1 ja sogar sei es philosophisch geschehen 7wie die aristotelische ,tafel von den ,kategorien erweist und beweist3 und eben durch die aristotelische ,philosophie in das wissenschaftliche ,weltbild ,europas eingeschmolzen71 -- diese ,verknotung knotet und schrzt berhaupt erst die ,wirklichkeit zur ,welt1 welche ohne sie zu einem unentwirrbaren ,knuel abgerissener ,fden aller ,art wie ausgekmmtes ,frauenhaar verfilzen wrde4 ,wer das ,karman anficht1 ficht die ,verfassung des ,all1 das ,grundgesetz des ,all1 den ,ursinn des ,all an1 ein eitler ,mensch1 aus ,unwissen in ,unwissenheit geraten1 vom ,durst im ,geiste berwltigt8444 ,das ,karman heftet die ,mannigfaltigkeit der ,dinge und ,begebenheiten zusammen1 wie der ,einband die losen ,bltter eines ,buchs zum ,buch zusammenheftet4 ,das ,karman einigt die ,unterschiedlichkeiten der ,dinge und ,begebnisse1 wie der ,sinn die verschiedenen ,buchstaben eines ,wortes1 die verschiedenen ,worte eines ,satzes1 die verschiedenen ,stze einer ,rede einigt4 ,das ,karman durchtnt und durchdringt die ,wirklichkeit mit seiner ,farbe1 wie eine ,kugel ,waschblau das ,wasser des ,zubers blut und mit ihm alle ,wschestcke1 die im ,zuber abgesplt und ausgerungen werden4 ,das ,karman fgt ,tun und ,leiden1 ,tat und ,dasein vollkommen passend aneinander1 wie ein geschickter ,zimmermann ,nud und ,feder vollkommen passend aneinanderfgt4 ,das ,karman versttigt die bloe ,aufeinanderfolge von ,werk und ,wesen1 ,tat und ,tter in der ,zeit zu einer bedingend-bedingten ,auseinanderfolge in der ,zeit und schweit alle ,auseinanderfolgen in einen unverbrchlich lckenlosen ,ring4 ,fr immer erzeugt gem dem ,karman das gleiche ,werk das gleiche ,wesen1 fr immer gebiert gem ihm die gleiche ,tat den gleichen ,tter3 dauernd dreht sich dieser ,ring der ,werke-,wesen um des ,karmans ,achse wie ein wohlgeschmiertes ,rad4 ,weil aber hier stets die gleiche ,ursache gleiche ,wirkung1 die gleiche ,urtat gleiche ,wirkung1 das gleiche ,werk das gleiche ,wesen1 das gleiche ,tun das gleiche ,leiden nach unabnderlicher ,satzung setzen werden1 geschieht es ganz von selbst1 da der ,knder des ,karman in einer gewissen ,weise der ,knder der ,ewigen ,wiederkehr zu sein gar nicht umhin kann3 als welchen ihn denn auch das ,buch vom ,gestaltwandel der ,gtter dem europischen ,leser schon vorgestellt hat4 ,der ,buddho1 der zwischen den zwei ,husern ,platz genommen hat1 aus welchen diese ,wesen ausgehn und wohin sie eingehn3 jedesmal in neuer ,maske1 neuer ,verpuppung und neuer ,gestalt1 -- er wird doch immer derselben ,schrzung gewahr zwischen ,werk und ,wesen1 ,tat und ,tter1 ,tun und ,leiden3 wird derselben ,schrzung nicht ohne berdru gewahr6 ,denn das ewige ,gesetz durchwaltet zwar diese ,welt wohlttig mit ,sinn1 durchwrmt diese ,welt wohlttig mit ,sinn4 ,aber das ewige ,gesetz verzerrt auch den ,sinn dieser ,welt zum ,un-,sinn1 ,wider-,sinn und lt den ,sinn zum ,un-,sinn1 ,wider-,sinn erkalten4 ,mit zermalmender ,gleichform setzt das ,gesetz von sich aus immer nur das ,gleiche2 gleiches ,tun1 gleiches ,leiden2 gleiches ,werk1 gleiches ,wesen2 gleiche ,handlung1 gleiche ,erscheinung3 das ist der ,ring des ,gesetzes1 das ist das ,rad des ,gesetzes4 ,trostspendend1 heilwirkend dem1 der vor der ,willkr und dem ,zufall des ,geschehens zum ,gesetz sich rettet1 wird das ,gesetz frchterlich dem1 der aus der ,regel zur ,ausnahme1 aus der ,abhngigkeit zur ,freiheit hinstrebt4 ,durch des ,leidens ,urerleben ist ,gotamo zum ,weltgesetz1 zur ,weltordnung1 zum ,weltsinn gekommen4 ,aber wiederum kommt durch des ,gesetzes1 durch der ,ordnung1 durch des ,sinnes ,urerlebnis ,gotamo zurck zum ,leiden1 von dem er eben ausging4 ,der ,lehrer und ,knder des ,karman als dem ,dharma beginnt am ,karman1 beginnt am ,dharma selbst zu leiden3 und diesem ,leiden gleichsam am ,sinn wei freilich kein ,sinn mehr ,abstellung zu erwirken4 ,an der ,erfahrung des ,leidens ist ,gotamo herangereift fr ein ,welt-,all1 vollkommen makellos1 untadelig und gerecht4 ,aber zugleich kehrt in diesem ,all das ,gleiche in der ,zeit wieder1 und derart erweist sich das ,all seinem tiefsten ,deuter als eine ,sttte ewiger ,wiederbringung1 als ein ,ring ewiger ,wiederkehr1 als ein ,rad ewiger ,wiederknfte3 ,ewig ist ,seele und ,welt1 starr1 giebelstndig1 grundfest gegrndet2 und diese ,wesen wandern um1 wandeln um1 verschwinden und erscheinen wieder3 es ist immer das ,selbe8444 ,gesetzt durch das ,gesetz1 verletzt also die ,welt am unheilbarsten durch das ,gesetz den1 der die ,freiheit im ,gesetz und in der ,welt sucht4 ,am ,gesetz erlabt sich die ,seele1 wofern ihr das ,ungesetz verhater wie die ,schande ist3 aber wider das ,gesetz emprt sich dieselbe ,seele1 wofern sie die ,freiheit mehr liebt wie sich selber4 ,und es gibt eine ,freiheit1 hher als diese sinnliche ,wahrnehmung81 begtigt sich die ,seele selber1 die am ,gleichschritt des ,geschehens tdlich leidet444 ,es gibt eine ,freiheit1 da das ,gesetz stets nur ,notwendigkeiten setzt und dennoch die eigentliche ,not nicht wendet3 es gibt eine ,freiheit1 welche die ,not des ,gesetzes selber wendet444 ,als ,krischna1 der ,hirtenknabe -- wir entsinnen uns1 ihr ,christen1 dieser liebenswrdigen ,legende -- als ,krischna1 der ,hirtenknabe1 eines ,tages sich erging am ,ufer der heiligen ,yamun und sich ergtzte1 wie der ,strom so flink und schimmernd wallte1 da ward er auf der ,oberflche dieses schnen ,flimmerspiegels einer ,stelle ansichtig1 von welcher her ,rauch und ,gestank schwelte4 ,er sah das ,wasser sieden und mit pltzlich aufsprudelnden ,springfluten das ,laub der ,bume am ,gestade versengen1 die ,vgel auf den ,zweigen verbrhen4 ,sofort gedachte er1 wie dies gewi ,kliya sei1 die ,weltenschlange1 die hier mit ihrem giftigen ,gezcht ,wasser1 ,land und ,luft verpeste4 ,und er gedachte ferner1 wie es jetzt an der ,zeit sein mchte1 mit dieser ,weltenschlange auf dem ,grund der himmelspiegelnden ,yamun ein ,wort zu reden und sie1 koste es was es wolle1 zum ,abzug aus diesen gttlichen ,gefilden zu bewegen4 ,das alles gedachte der ,hirtenknabe ,krischna bei sich und schon hatte er sein ,kleid geschrzt und sich in den kochenden ,strudel hineingeschwungen auf den ,grund des ,schlangenpfuhls1 -- schon hatte er die ,arme ausgereckt1 die kindlichen1 um das wtende ,ungetm zu wrgen4 ,aber schon wand auch die hochgestrubte ,schlange ihre tausend ,leiber um den ,knaben1 schon schlug sie ihre tausend ,zhne in sein golden ,fleisch4 ,bald war nichts mehr von ihm zu erblicken1 der von dem ,metall der ,schuppenarme rings umpanzert war wie von einer ,rstung1 welche der ,waffenschmied am ,krper des ,gersteten selber glht und biegt und hmmert4 ,so hatte sich ,krischna bermtig in den ,schlangenabgrund geschwungen1 um von ihm verschlungen zu werden4 ,bestrzt1 ratlos1 verzweifelt liefen die ,hirten und ,hirtinnen der ,heimat an den ,ufern zusammen und rangen die ,hnde in ,schmerz und ,ohnmacht1 indes des ,knaben ,mutter ,yasod wie leblos auf die ,erde fiel4 ,bis dann zuletzt ,krischnas ,leibesvater ,nanda1 unbewegt dem ,sohn ins ,auge blickend1 die ,worte in den ,pfuhl hinunterwirft3 ,genug1 o ,gott der ,gtter6 ,du hast lange genug dich menschlich gezeigt2 weit du nicht1 da du gttlich und ewig bist8444 ,derart angerufen1 aufgerufen zum ,entschlu1 sich endlich auf sich selber zu besinnen1 sich endlich zu sich selber zu ergotten1 lchelt der ,knabe sanft seines zauberischen ,lchelns4 ,und zieht sich leicht und spielend aus der tausendarmigen ,umwindung1 nicht anders etwa wie eine ,dame der ,gesellschaft ihre ,hand anmutig und leicht aus dem ,arm eines ,herrn herauszieht1 der sie zu ,tisch oder zum ,tanz gefhrt hat4 ,und tritt mit einer kaum merklichen ,bewegung der ,schlange auf den behaubten ,kopf und immer wieder auf den ,kopf1 bis sie unter die ,wippe der gttlichen ,ferse immer und immer wieder gewippt1 in ihren fruchtlosen ,zuckungen und ,krmpfen schlielich erlahmt und am ,ende steif1 speiend1 geifernd vor ,anstrengung ohnmchtig auf dem ,grund des ,stromes ausgestreckt liegt und in strengem ,schwur den ,abzug aus dem heiligen ,bezirk verspricht444 ,die ,weltenschlange ,kliya aber der ,legende1 wer wte es nicht1 ahnete es nicht1 ist das ,urgesetz ,karman selber1 in welches ,krischna-,gotamo sich verstrickt findet4 ,wie ,krischna der ,hirtenknabe steht der ,erhabene da auf dem ,grund des ,schlangenpfuhls3 lebendig eingeschmiedet in den lebendigen ,ring des ,weltgesetzes1 den glhend schwingenden und kreisenden1 -- lebendig aufgeflochten auf das wlzende ,rad des ,weltgesetzes und von ihm gerdert4 ,aber indes ihm das ,weltgesetz in tausendgliedriger ,verschlingung sttig drehend die ,gelenke bricht und ihm tausend ,zhne ihr ,gift in nimmer heilende ,wunden trufen1 da vernimmt er zwar nicht die ,stimme seines ,leibesvaters1 aber doch seine innere ,melodie3 ,genug1 o ,mensch der ,menschen6 ,du hast lange genug dich zeitbedingt1 gesetzabhngig1 ursachverhaftet gezeigt3 weit du nicht1 da du ewig1 da du ledig1 da du frei bist8 ,genug1 o ,gerderter auf dem ,rad aller ,rder3 weit du nicht1 da diese ,seele nimmer gerdert werden kann8 ,genug1 o ,geschmiedeter in den ,ring aller ,ringe3 weit du nicht1 da die ,seele selbst des ,feuers ist1 des schmiedenden1 aber weder des ,erzes noch des ,erd-,schmutz-,stoffes1 der da geschmiedet werden kann und darf und mu8444 ,hier aber berhren wir1 ihr ,christen1 die heikelste1 die empfindlichste ,stelle nicht nur des gotamidischen ,erlebens1 vielmehr alles ,erlebens berhaupt von wirklich religiser ,beschaffenheit1 religiser ,herkunft1 religiser ,weihe4 ,die ,erfahrung des ,leidens hatte ,gotamo dazu gefhrt1 das ,all selber gleichsam zu erschaffen als die unverbrchliche ,aufeinanderfolge von ,tun-,leiden1 wo jedem ,wesen kraft seiner ,eigenschaft als ,erscheinung und ,gestalt in ,raum-,zeit dasjenige als ,reizwelt1 ,merkwelt1 ,unwelt angetan#8 wird1 was er selber kraft seiner ,eigenschaft als ,werk an und fr sich1 ,tat an und fr sich1 ,wille an und fr sich gewhlt und ausgesucht hat4 ,die ,erfahrung des ,leidens hatte auf diese ,weise ,gotamo zur ,erfahrung einer ,wirklichkeit gefhrt1 in welcher jedes einzelne ,wesen die ,vergeltung seiner ,werke darstellt und in welcher jede einzelne ,geburt eine ,wiedergeburt nach eigener ,bestimmung ist4 ,in dieser ,wirklichkeit setzt jedes ,lebendige seinen eigenen ,rang und whlt jedes ,daseiende seinen eigenen ,wert als den ihm gegenwrtig allein zusagenden1 angemessenen1 erwnschten1 -- in dieser ,wirklichkeit lebt jede ,erscheinung zuletzt als ihre eigene ,wunschverkrperung1 ,willensversichtbarung1 ,wertverwirklichung4 ,wer da nach seinem ,ableben in hllische ,welt hinabfhrt1 dessen ,karman wollte die hllische ,welt1 suchte und fand die hllische ,welt4 ,wer da nach seinem ,ableben in die tierische ,welt hinabfhrt1 dessen ,karman wollte die tierische ,welt1 suchte und fand die tierische ,welt4 ,wer da nach seinem ,ableben in die gespenstische ,welt hinabfhrt1 dessen ,karman wollte die gespenstische ,welt1 suchte und fand die gespenstische ,welt4 ,wer da nach seinem ,ableben in die menschliche ,welt wiederkehrt1 dessen ,karman wollte die menschliche ,welt1 suchte und fand die menschliche ,welt4 ,wer da nach seinem ,ableben in die gttliche ,welt aufsteigt1 dessen ,karman wollte die gttliche ,welt1 suchte und fand die gttliche ,welt4 ,mit einer ,notwendigkeit1 die ebensosehr eine kosmisch gltige ist wie eine dem ,sinn entsprechende und im ,sinn gegrndete1 bewhrt sich hier jedes ,dasein als die ,setzung seiner engsten ,tat und ,absicht3 das ,ich#8 setzt sich hier in der ,strenge einer ,wortbedeutung1 die sich wohl selbst jenem deutschen ,denker noch nicht voll erschlo1 der diese ,wahrheit zum ,grundsatz seiner ,philosophie erhob444 ,trotzdem hat inmitten dieser eisernen ,verkettung von ,notwendigkeiten die ,freiheit eine ,sttte6 ,da zwar ein ,wesen in ,raum und ,zeit jemals auf eine andere ,weise erscheine1 als es durch seine ,werke selbst vorherbestimmt habe1 oder da sich ein ,ich jemals nicht in bereinstimmung mit seiner ,tathandlung der ,selbst-,setzung selber setze1 -- das freilich ist und bleibt vllig auerhalb jeder erdenklichen ,freiheit gelegen2 das ,wie und das ,was jedes einzelnen ,daseins ist durchgngig festgelegt vom ,wie und ,was dieser vorausgehenden ,werkttigkeit4 ,nur das ,wie und das ,was dieser ,werkttigkeit seinerseit untersteht keinem ,zwang1 keiner ,bestimmung1 keiner ,verursachung1 vielmehr entscheidet das ,wie und ,was der ,tat selbstherrlich und frei ber das ,wie und ,was der eigenen ,wesenheit3 eben der ,vorgang der ,wahl wird nach der ,lehre vom ,karman als schlechthin unbedingter#8 ,vor-,gang aller ,bedingungen und ,bedingtheiten herausgeschlt4 ,er spielt sich auerhalb der ,reihe der ,dinge und ,dinglichkeiten ab und ist in dieser ,hinsicht un-bedingt2 er lst sich aus der ,wechsel-,verknpftheit aller ,wirklichkeiten heraus und ist in dieser ,hinsicht heraus-gelst und ab-gelst1 das ist lateinisch3 absolut4 ,inmitten des geschlossenen ,kreislaufs des welthaften ,tun-,leidens und der welthaften ,werke-,wesen bleibt eine einzige ,stelle offen1 ungefhr wie in einem rings mit glnzender ,eiskruste zugefrorenen ,binnensee eine einzige ,stelle offen 7und zugleich dunkel7 bleibt3 dort nmlich1 wo dem ,boden der ,born des ,zuflusses entquillt1 der den ,see speist4 ,auf hnliche ,weise bleibt im ,umkreis der lebendigen ,notwendigkeiten die ,zuflu-,stelle1 ,eintritt-,stelle frei1 wo die rang- und wertbestimmenden ,wahlhandlungen1 ,tathandlungen in den ,umkreis mnden4 ,die ,tat1 die von neuem ihre ,selbstverkrperung als ,tter setzt1 das ,werk1 das von neuem seine ,selbstverleiblichung als ,wesen setzt1 ist frei und kann ,tter1 ,wesen dahin1 dorthin setzen1 in hllische1 tierische1 gespenstige1 menschliche1 gttliche ,welt1 just wie der ,wille ist1 wie der ,wunsch ist1 wie die ,wahl ist444 ,so da sich jetzt wie von selbst die ,frage ungerufen stellt und einstellt3 ob nicht zuletzt doch eine ,tat erdenklich wre1 die nicht mehr verkrpernd diesen oder jenen ,tter an seine tatbestimmte ,stelle der ,werdewelt und ,wandelwelt setze1 sondern eine ,tat1 die gleichsam selbstttig sich selber mitsamt der ,person des tatfolgenden ,tters aus dem geschlossenen ,kreis der irdischen ,krfte und ,krftetrger auszuschalten fhig wre8 ,ob es nicht zuletzt ein ,werk gbe1 auf welches ein ihm zugehriges ,wesen und ,dasein nicht mehr mit urschlich bedingter ,notwendigkeit folgen msse8 ,ob nicht zuletzt ein ,wille vorhanden sei1 der neben seiner ,freiheit zum ,was und ,wie der ,wiederverwirklichung eine hhere ,freiheit aufwiese1 eine ,freiheit auch zu dem ,da und ,ob dieser ,wiederverwirklichung8 ,ob nicht zuletzt eine ,wahl1 eine ,entscheidung getroffen werden knne1 die nicht allein frei zu nennen wre in ,ansehung der knftig einzunehmenden ,stelle in diesem ,all und in ,ansehung des darin einzunehmenden ,stellen-,wertes1 sondern frei berdies in ,ansehung der ,wiederkunft und ,nicht-mehr-,wiederkunft in diese ,werde- und ,wandelwelt8 ,ob nicht zuletzt ein ,karman zu bettigen sei1 welches weder in den ,scho der ,hlle eingehe1 noch in den ,scho der ,tierheit1 noch in den ,scho der ,gespensterheit1 noch in den ,scho der ,menschheit1 noch in den ,scho der ,gttlichkeit1 -- nein1 ein ,karman vielmehr1 welches ganz einfach in gar keinen ,scho mehr eingehe irgend welcher ,geburten und ,wiedergeburten1 ein ,karman1 welches in der ,sprache der ,lehre keine ,fhrte#8 hinterlasse8 ,denn setzen wir den ,fall1 ihr ,christen1 ein ,wesen habe die ,stockwerke dieser ,welt von unten nach oben in der gehrigen ,reihe erstiegen und sei in niemals erlahmender ,selbststeigerung1 ,selbstveredelung1 ,selbstvollendung von teuflischer ,gestalt zu gttlicher ,gestalt ber ,tier1 ,gespenst1 ,mensch hinweg nach oben geklommen3 schwebt dieses ,wesen1 wofern es doch auch jetzt noch dem ,weltgesetz ewiger ,verkettung von ,tat-,tter1 ,werk-,wesen1 ,tun-,leiden durchaus unterworfen bleibe1 -- schwebt es nicht in furchtbarer ,gefahr1 von seiner erklommenen ,hhe wieder herabzugleiten1 und just jenen ,fall#8 zu tun1 den jeder ,gott tat1 wenn er versucht ward1 eine ,welt zu schaffen und dieser ,versuchung alsbald auch erlag8 ,setzen wir also den ,fall1 ihr ,christen1 -- und der ,buddho hat diesen ,fall wahrhaftig schon gesetzt6 -- auch diese ,gtter gehrten ohne ,vorbehalt und ,einschrnkung dem ,kreislauf der ,wiederverkrperungen in der ,zeit an und lebten keineswegs ungebunden1 unverpflichtet hinter oder auer oder ber dieser ,welt3 gilt dann nicht auch fr sie ganz ohne ,vorbehalt und ,einschrnkung das ,grundgesetz der ,welt von der ,wiederverkrperung der ,tat im ,tter1 des ,werks im ,wesen1 des ,tuns im ,leiden8 ,wre ein ,wesen mithin sogar als ,gott wiedergeboren1 es bliebe auch als ,gott geknpft an die sttige ,wechselwirkung1 die die ,lehre vom ,karman als die unverbrchliche ,satzung dem ,weltbau unterstellt4 ,auch im ,himmel bliebe diesem ,wesen das ,leiden nicht erspart1 und sei es auch nur ein ,anflug jenes echten ,gtter-,leidens1 durch ,gtter-,tat diese leidende ,welt dem ,heile nicht entgegenfhren zu knnen1 weil auch der ,gott ja eisern in den ,ring der ,geburten eingeschmiedet ist und bleibt4 ,auch ein ,gott in ,person wrde ja die ,mitleid-,bitte der ,himmelsknigin ,aditi um ewige ,erlsung#8 anhren mssen1 ohne ihr willfahren zu knnen3 denn auch ,gott in ,person1 das hat jener ,krischna-,mythos ein fr allemal mit hoher ,frmmigkeit geoffenbart1 ist nur ein ,teil des ,ganzen1 nur ein ,dasein unter ,daseienden1 nur eine ,gestalt unter oder ber anderen ,gestalten4 ,im gotamidischen ,kosmos kann jeder ,unermdliche und ,bewhrte im ,ablauf der ,weltenjahre ,gott werden1 -- und dies ist die unendliche ,trstlichkeit1 die unvergleichliche ,hoffnungfrhlichkeit1 die unwiderstehliche ,herzensinnigkeit dieser ,religion1 die unter diesem ,zeichen einen erheblichen ,bruchteil der ,menschheit fr sich erobert hat4 ,aber zugleich bleibt im gotamidischen ,kosmos auch der ,gott aufs strengste an die heilige ,verfassung der ,welt gebunden1 als welche ,karman heit oder ,wiederkehr des ,gleichen oder ewige ,wiedergeburt oder ,ring der ,wiederbringungen oder ,rad der ,werke-,wesen oder ,kreis des ,tun-,leidens444 ,darum schweift ,gotamos ,blick voll sinnender ,schwermut ber die fernsten ,nebelbnder1 ,sonnenrder und ,kometenschweife dieser unbegrenzten ,welt und aller mglichen unbegrenzten ,welten weit hinaus4 ,darum fllt gelegentlich in der ,zwlften ,rede aus der ,mittleren ,sammlung ,majjhimanikyo jenes fr ,christenohren so hocherstaunliche und vermutlich hochanstige ,wort3 ,und sollt' ich auch1 ,sriputto1 nur unter ,reinen ,gttern kreisen3 ich mag in diese ,welt nicht wiederkehren4 ,und sollt' ich auch1 ,sriputto1 nur unter ,reinen ,gttern geboren werden3 ich mag in diese ,welt nicht wiederkehren4 ,und sollt' ich auch1 ,sriputto1 nur unter ,reinen ,gttern leben3 ich mag in diese ,welt nicht wiederkehren8444 ,wie eng verzahnt und genau ineinandergepat dies nicht alles ist6 ,wie sttig und zusammenhngend geschichtet1 auch wo die ,schichtungen einmal eine ,bruchstelle zeigen und eine ,verwerfung erfahren haben6 ,wer das ,leiden als das ,gesetz der ,welt erkannt und gedeutet hat1 wer am ,weltgesetz selber leidet und an dessen ewiger ,wiederkunft des ,gleichen zum ,gleichen1 dem kann in ,wahrheit nicht einmal die ,geburt als ,gott zu des ,leidens berwindung taugen4 ,dies ,leiden durchaus und von innen her berwinden1 hiee die ,welt selbst durchaus und von innen her berwinden1 in welche das ,leiden bedingend und verursachend1 bedingt und verursacht je und je verflochten ist4 ,der ,gott aber stehet in der ,welt1 wenn auch der ,welt zuoberst1 und nicht auer ihr4 ,wer da am ,leiden leidet1 weil in das ,fundament der ,welt das ,leiden gleichsam eingemauert ist wie in das ,fundament mittelalterlicher ,trme ein lebendiges ,wesen 7mit seinen ,todesqualen7 eingemauert ward1 -- dem taugt von allen ,taten nur die eine3 die ,durchbrechung6 ,die ,durchbrechung des ,kreises der ,geburten und ,wiedergeburten1 die ,durchbrechung des ,dharma und des ,karman1 die ,durchbrechung der ganzen unendlichen ,reihe ,tat-,tter und ,werk-,wesen4 ,solang ein ,mensch solcher ,fhlung sich der ,welt verhaftet wei1 wei er sich abhngig von der ,welt und abhngig von der ,welt ,entstehungen und ,vergehungen2 wei er sich abhngig von ,alter1 ,krankheit1 ,tod2 wei er sich abhngig von aufsteigenden und absteigenden ,lebensknoten 444 ,aber ,unabhngigkeit1 sag' ich1 ihr ,mnche1 ist hchstes ,labsal der ,gefhle68 ,unabhngigkeit von dieser ,welt und ihrer falschen ,notwendigkeit1 die nirgends ,not und ,nte wendet1 sondern stets nur neue ,not und ,nte schafft und schafft2 ,unabhngigkeit von allen ,drohungen der ,wirklichkeiten und ,mglichkeiten jetzt und knftighin2 ,unabhngigkeit von dem ,zwang der abermaligen ,entstehung1 abermaligen ,vergehung3 sie gilt es irgendwie zu bewirken und zu befestigen4 ,eine ,stelle gilt es ausfindig zu machen1 ber welche keine ,flut des ,werdens mehr hinwegbrandet und wo ,sicherheit1 ,sttigkeit1 ,standfestigkeit winkt1 eine weltlose ,stelle auerhalb aller ,stellen und ,sttten der ,welt4 ,und derart geschieht hier1 ihr ,christen1 das ,ungeheuere und ganz ,unausdenkliche und jeden ,begriff bei weitem bersteigende1 da ,gotamo diese von ihm selbst so gro und schn geordnete ,welt um dieser hchsten ,unabhngigkeit willen eigenhndig wie eine tadellose ,glocke von reinstem ,gu und reichstem ,klang mit nerviger ,faust in ,trmmer hmmert6 ,am ,leiden leidend1 folglich an der ,welt leidend1 folglich an der ,welt ,gesetz und ,ordnung leidend1 folglich am ,kreislauf der werkvergeltenden ,geburten leidend1 folglich am ,karman leidend1 setzt ,gotamo dies ,karman mit derselben ,machtvollkommenheit der ,seele auer ,kraft1 mit welcher er es einst in ,kraft gesetzt hatte4 ,dieselbe ,seele1 die einen unveruerlichen ,anspruch hat auf ,gesetz und ,gesetzes ,wohltat1 hat einen unveruerlichen ,anspruch auch auf ,freiheit und der ,freiheit ,sligkeit4 ,so gilt das ,karman fr die ,welt der ,wirklichkeit und ,wirksamkeit unaufheblich1 aber gilt nicht fr diese ,seele1 die sich die ,freiheit von der ,welt und von der ,wirklichkeit auf irgendeine ,weise zu erkmpfen1 zu ersiegen wei4 ,das ,karman ist der ,dharma der ,welt1 und sicherlich mte das ,gerst der ,welt im ,nu in sich zusammenstrzen1 sicherlich mte das ,gefge der ,welt im ,nu aus allen ,fugen springen1 wenn das ,karman nicht alle seine ,balken und ,sttzen und ,bretter mit eisernen ,klammern fest aneinanderhaftete4 ,die ,seele aber besitzt ihren eigenen ,dharma1 welcher vom ,dharma der ,welt nicht weniger verschieden ist als die ,welt von der ,seele selbst verschieden ist4 ,der ,dharma der ,welt heit ,notwendigkeit1 ,gesetz1 ,verhaftung1 ,wechselbedingtheit1 ,verhltnismigkeit2 der ,dharma der ,seele heit ,freiheit1 ,ledigkeit1 ,selbstherrlichkeit1 ,unbedingtheit1 ,abgelstheit4 ,in ,leidens-,freiheit1 ,leidens-,ledigkeit1 ,leidens-,abgelstheit bewhrt die ,seele sich selbst als unbedingt und selbstherrlich2 in ,welt-,freiheit1 ,welt-,ledigkeit1 ,welt-,abgelstheit bewhrt die ,seele sich selbst als unbedingt und selbstherrlich444 ,um es mit ,einem ,wort zu sagen3 es stehet in der ,macht der sogenannten ,seele1 wenn sie nicht lnger leiden will1 nicht mehr zu leiden4 ,es stehet in der ,macht der ,seele1 aus der ,verklammerung von ,tun und ,leiden1 welche wir als ,wirklichkeit#8 nun kennenlernten1 sich sanft und sacht zu lsen3 nicht anders1 wie sich der ,gottmensch ,krischna aus der ,umwendung der ,weltenschlange sanft und sacht gelst hat4 ,aber freilich6 zu ,lebzeiten des ,buddho gab es da etliche1 welche die ,befreiung von allem ,leiden dadurch zu vollbringen whnten1 da sie jedwede sndhafte ,tat im ,zustand frherer ,geburten zu verben gedenken1 wenn sie selbst sich freiwillig ,leiden ber ,leiden1 ,pein ber ,pein antun4 ,es gibt da etliche1 -- und ihrer scheinen gar nicht so wenig zu sein6 -- welche ganz einfach auf rechnerische ,weise jedes schlimme ,tun durch ein entsprechendes ,leiden tilgen zu knnen vermeinen3 bis sie zuletzt die ,summe aller ,taten durch die ,summe aller ,leiden quitt gemacht haben und ,gleiches gegen ,gleiches rund zur ,aufhebung brachten4 ,solche hoffen das ,karman zu durchbrechen1 indem sie das ,karman buchstblich erfllen1 ,leiden um ,tat1 ,leiden um ,tat1 bis das durch bermiges ,verdienst#8 erworbene und angehufte ,leiden die ,tat gleichsam bis zum ,stumpf getilgt hat4 ,das ist der ,weg der ,leidensbefreiung1 den beispielweis die ,freien ,brder#8 beschritten haben1 welche es fr heilfrdernd und bekmmlich erachten1 das ,leiden der ,kreatur durch ,mehrung des ,leidens in freiwillig gebter ,schmerzensaskese zu berwinden und beinahe schon nach der ,regel ,schopenhauers verfuhren1 da nicht die ,schmerzen1 sondern die ,gensse zu verneinen seien3 die ,schmerzen vielmehr zu bejahen und abermals zu bejahen 444 ,gegen diese ,praxis indes1 die nach dem buchstblichen ,wortverstand so durchaus auf der ,linie der gotamidischen ,lehre vom ,karman gelegen scheint1 erhebt niemand schrferen ,einspruch als der ,buddho selber4 ,mit einem merklichen ,beischmack von berlegenem ,spott1 ja von ,hohn wendet sich ,gotamo wider diese ,freien ,brder1 die da in ihrer ,schmerzensaskese das ,leiden der ,welt vorstzlich vervielfltigen1 statt es vorstzlich abzustellen4 ,sie1 die von dem unanfechtbaren ,grundsatz des ,karman ausgehen3 ,was immer auch ein ,mensch empfindet1 sei es ,wohl oder ,wehe1 oder weder ,wohl noch ,wehe1 all das ist vorhergewirkt18 -- sie1 die durch gewissenhafte ,leidens-bung etwa begangene ,frevel frherer ,verkrperungen peinlich rechnend auszugleichen trachten1 sie rechnen in ,wahrheit falsch4 ,wohl ist der ,knpfung ,tun-,leiden entsprechend alles1 was das einzelne ,wesen von ,natur leidet1 vorherbestimmt1 vorhergewirkt4 ,aber das ist es eben1 da diese ,knpfung nur eine ,tatsache1 nur eine ,ordnung1 nur ein ,zwang der ,natur ist1 der bsen#81 dort jedoch ihre ,gltigkeit verliert1 wo das ,joch der ,natur zerbrochen wird4 ,diese scharfe ,wendung ,gotamos gegen die eigenen ,voraussetzungen und ,unterstellungen1 diese schroffe ,abweisung des ,buchstabens von seiten des ,geistes scheint die ,reihen der eigenen ,jnger1 soweit diese nicht zu den vllig ,eingeweihten zhlen1 in nicht geringem ,ma berrascht1 erschreckt1 ja teilweis auer ,fassung gebracht zu haben4 ,der ,buddho1 der als strengster ,vollender der ,lehre vom ,karman den ,satz der ,freien ,brder alles ist vorhergewirkt#8 mit uerstem ,nachdruck bestreitet und das darauf gestellte ,heilsverfahren schier als ein lcherliches abweist und abschtzt1 -- dieser ,buddho geht manchem ,mnch des heiligen ,ordens schlechterdings ber den ,begriff4 ,so beispielweis jenem ,mnch ,arittho1 dem ehemaligen ,geierjger1 der nach der ,zweiundzwanzigsten ,rede aus der ,mittleren ,sammlung ,majjhimanikyo die folgende uerung gewagt hat1 die unverzglich dem ,erhabenen als besonders ketzerisch berichtet ward3 ,also fasse ich die vom ,erhabenen verkndete ,lehre auf1 da jene vom ,erhabenen als verderblich bezeichneten ,handlungen dem ,tter nicht notwendig zum ,verderben gereichen8444 ,dieser ,mnch zwar wird unverzglich vorgeladen1 befragt1 getadelt und zurecht gewiesen1 -- aber wir1 die wir zu ,zeugen dieses ,vorgangs gemacht werden1 knnen nicht umhin zu gestehen1 da dieser ,mnch in einem gewissen und sehr tiefen ,sinn die ,wahrheit1 nichts als die ,wahrheit ausgesprochen habe6 ,darber lassen die ,reden gegen die ,freien ,brder nicht den mindesten ,zweifel obwalten2 darber lt ,gotamos ,lehre von des ,leidens ,aufhebung1 ,abstellung und ,ablsung selber keinen ,zweifel obwalten4 ,in der fr diese ,frage hochwichtigen ,hundertundsechsunddreiigsten ,rede aus der ,mittleren ,sammlung ,majjhimanikyo hat der ,buddho selber ausdrcklich die vier ,mglichkeiten dargelegt und entwickelt1 da die gute ,tat gute ,fhrte1 die gute ,tat aber auch schlechte ,fhrte hinterlassen knne1 wie umgekehrt die schlechte ,tat zwar schlechte ,fhrte1 aber die schlechte ,tat auch gute ,fhrte4 ,das ,karman ist die irdische ,ordnung1 welche ,wirklichkeit und ,welt in urschlich-urttigen ,zusammenhang bringt und in diesem ,betracht allerdings unaufheblich gilt4 ,aber die ,seele des ,menschen bleibt dem ,karman nur unterworfen1 wofern sie ihm unterworfen bleiben will4 ,ihr bleibt es anheimgestellt1 auch wenn sie von allen ,lastern1 ,bosheiten1 ,scheulichkeiten wie ein pestverseuchter ,leib mit ,blattern1 ,beulen und ,geschwren bedeckt wre1 durch einen einzigen und bermenschlichen ,entschlu sich jenseit ihrer eigenen ,lasterhaftigkeit1 ,bosheit und ,scheulichkeit zu begeben und -- rein zu sein4 ,es stehet der ,menschenseele1 es stehet der ,schcherseele frei1 das zu tun1 was auch der ,heiland des ,westens seinen ,glubigen als ,trostvermchtnistat unvergelich hinterlassen hat3 nmlich heut noch1 jetzt noch1 schon ans ,kreuz geschlagen und vom ,tod umnchtigt1 dennoch im ,paradies zu weilen#84 ,es ist der ,menschenseele letztes und unmittelbarstes ,hochgeheimnis1 mit einem einzigen ,federzug die unendlich angelaufenen ,posten von ,schuld und ,shne1 ,tat und ,leiden1 ,werk und ,wesen glatt durchzustreichen und alles ,leidens ledig1 aller ,urschlichkeiten ledig1 aller ,grnd- und ,folglichkeiten ledig1 sie selbst zu sein und das heit frei zu sein4 ,ist da nun1 nando1 ein ,mensch1 der ein ,mrder und ,dieb1 ein ,wstling1 ,lgner1 ,verleumder1 ein ,znker und ,schwtzer1 voll ,gier und ,ha und ,eitelkeit war1 bei der ,auflsung des ,krpers1 nach dem ,tode1 auf gute ,fhrte geraten1 in himmlische ,welt1 so hat er seine gnstige ,tat1 die freudig empfunden wird1 eben frher begangen oder spter begangen1 oder hat in seiner ,sterbezeit eine rechte ,erkenntnis vollzogen und vollbracht3 darum ist er1 bei der ,auflsung des ,krpers1 nach dem ,tode1 da hinauf geraten4 ,wenn er aber hier also bel gewandelt war1 hat er sich die ,folge davon schon bei ,lebzeiten fhlbar gemacht1 oder bei der ,auferstehung1 oder bei nachmaliger ,wiederkehr8444 ,die ,freien ,brder setzen dem ,leiden das ,leiden entgegen1 um die ,tilgung des ,leidens im ,weg freiwillig bernommener ,schmerzens- und ,bubung zu bezwecken4 ,aber was sie bezwecken1 ist die ganz berflssige ,mehrung des schon mit ,notwendigkeit vorhandenen ,leidens4 ,gotamo hingegen1 der nach hchst bedeutsamem eigenen ,gestndnis ,schmerzensaskese1 ,selbstqulerei und ,kasteiung bis zur ,selbstvernichtung gebt hat und hier aus grausamer ,selbsterfahrung schpft1 -- ,gotamo setzt dem ,leiden eine ,tat entgegen1 eine unbedingte1 nicht und nichts mehr bedingende ,tat1 welche die ,freiheit vom ,leiden erwirkt1 weil sie ,freiheit von der ,welt1 ,freiheit vom ,gesetz#8 erwirkt4 ,was alle religise ,erleber wuten1 vom ,heiland des ,christentums1 ja sogar vom ,stifter des ,christentums an bis zu ,lew ,nikolajewitsch ,tolstoi1 der dieses gotamidische ,mysterium der rechten ,erkenntnis in der ,sterbezeit#8 klassisch dargestellt hat in der ,heiligen ,schrift vom ,tod des ,iwan ,iljitsch1 das ist fr den ,buddho der ,dreh- und ,angelpunkt nicht allein der ,lehre1 sondern des ,erlebnisses geworden4 ,fr ihn nmlich1 -- wenn ich mich hier mit ,nutzen europisch und insbesondere schopenhauerisch ausdrcken darf1 -- gibt es einerseit ,taten1 welche dem ,satz vom ,grunde#8 unterworfen sind und eben darum in den ,gesamtkreislauf der ,werdewelt wieder einmnden1 dem sie entsprungen sind4 ,und fr ihn gibt es anderseit ,eine ,tat1 welche dem ,satz vom ,grunde#8 nicht mehr unterworfen ist und eben deshalb aus dem ,kreislauf dieser ,werdewelt hinausfhrt4 ,jene ,taten sind notwendig gewirkt1 will heien3 sie sind nach ,bestimmunggrnden1 ,antrieben1 ,triebfedern gewirkt1 die der ,wirklichkeit selbst entstammen1 und so ist es billig1 da sie in der ,folge sich dem ,bereich der ,notwendigkeiten wieder einfgen1 aus der ,notwendigkeit in die ,notwendigkeit fhrend4 ,diese ,eine ,tat hingegen ist frei gewirkt1 will heien1 nach keinerlei ,bestimmunggrnden1 ,antrieben1 ,triebfedern1 die der ,wirklichkeit oder dem ihr entsprechenden ,vorstellungablauf selbst entstammen1 und so darf denn diese ,tat der ,taten1 nach keiner ,regel irgendwelcher ,notwendigkeit gettigt1 aus der ,notwendigkeit in die ,freiheit fhren4 ,es ist dies aber die ,tat einer unvergleichlichen ,selbstverinnerlichung1 ,selbsteinigung1 ,selbstverinnigung1 wo ,selbst und ,seele weltausschlieend1 weltausschlielich nur sie selber sind1 -- ,selbst und ,seele hier in der ewig fragwrdigen ,sinnbildlichkeit ihres ,begriffs genommen4 ,eine ,tat ist mglich1 wo ,selbst und ,seele mit der ,tat als solcher gleichsam unmittelbar zusammenfallen2 eine ,tat ist mglich1 wo der ,tat selbst nicht mehr irgend eine ,sache#8 als ,inhalt1 ,bestimmung1 ,beweggrund1 ,antrieb gegenstndlich gegenbersteht und wo die ,tat sich nicht zu irgend einer ,sache mehr versachlicht1 zu irgend einer ,sache mehr entttigt4 ,derart wird das ,leiden der ,welt und an der ,welt zuletzt getilgt1 verlscht1 verwunden werden1 wofern die ,welt selbst als die ,unendlichkeit aller gegebenen und aufgegebenen ,sachen durch die entsachte1 durch die entursachte ,tat getilgt1 verlscht1 verwunden wird4 ,dies ist die reine#8 ,tat der ,freiung#8 und der ,ledigung#81 dem ,satz vom ,grunde nicht mehr unterworfen3 folglich dem ,grunde selbst nicht lnger unterworfen und folglich der ,folge und den ,folgen nicht lnger unterworfen1 die sonst alle ,taten als ihre ,tat-,sachen#8 notwendig und unabnderlich nach sich ziehen mssen444 ,was also hier der ,buddho 7einigermaen uneuropisch dunkel7 von sich selber fordert und nicht nur von sich1 sondern von jedem1 der das ,leiden an seinem ,stumpfe auszurotten willens ist1 das lt sich doch wohl nicht ganz unpassend mit dem vergleichen1 was der ,genius ,kant in unseren westlichen ,bezirken die intelligible ,freiheit#8 nannte1 wie sie das ,ich an sich#8 auerhalb der ,welterscheinung als causa noumenon wesentlich bettigt4 ,der ,genius ,kant1 an dieser ,stelle sorgfltiger als irgendwo sonst die ,erbschaft alter deutscher ,mystik betreuend1 hat ja zu seinem ,teil auf diese ,tat der ,taten keineswegs verzichten knnen1 die weder bedingt oder bestimmt durch ,anreize aus der ,sinnenwelt wird wie etwa der instinktive ,wille des natrlichen ,menschen1 noch bedingt oder bestimmt wird durch die ,vorstellung einer gesetzgebenden ,form#8 aus reiner ,vernunft wie etwa des guten#8 ,menschen moralischer ,wille3 sondern die ganz einfach frei1 weder bestimmt noch bedingt gettigt wird im ,sinne des scholastischen liberum arbitrium indifferentiae444 ,diese zwar vielerrterte1 kaum aber vielverstandene1 vielleicht zutiefst gar nicht zu verstehende intelligible ,freiheit ,kants1 sage ich1 wre vielleicht mit der ,freiheit ,gotamos nicht unpassend zu vergleichen4 ,ja1 sie wre am ,ende vllig einerlei mit dieser1 wenn nicht doch der ,genius ,kant1 7hierin viel eher wiederum der ,erbe der groen europischen ,scholastik statt der ,mystik67 -- wenn er nicht eben diese transzendentale und transzendierende ,freiheit leider als einen moralischen ,vorgang aufgefat und der ,moral dienstbar gemacht htte3 will heien als einen ,vorgang1 der sich auf die ,wahl des empirischen ,ich durch das intelligible ,ich bezieht und dadurch genau auf das1 was ,gotamo das ,karman und seine ,ordnung nennt4 ,auf diese ,weise biegt die intelligible ,freiheit ,kants doch wieder bedingend1 verursachend1 bestimmend1 begrndend in die ,wirklichkeit der ,dinge ein1 statt endgltig von ihr abzubiegen1 und diesen ,umstand hat ,kant selber in voller ,naivitt gekennzeichnet durch den scheinbar ungereimten1 in ,wahrheit jedoch durchaus zutreffenden ,begriff der ,kausalitt durch ,freiheit#8444 ,ganz unbesehen gerinnt mithin die ,freiheit dem westlichen ,denker sogar in ihrer transzendierendsten ,bedeutung als liberum arbitrium indifferentiae doch wieder nur zu einer ,ur-,sache1 statt zu einer ,ur-,tat1 -- zu einer ,ur-,sache1 die andere ,sachen verursachend nach sich zieht3 die ,folgen1 ,wirkungen1 ,wirklichkeiten nach sich zieht4 ,die intelligible ,freiheit ,kants1 zu einem moralischen ,mysterium gestempelt statt zu einem religisen1 wird zu einer bloen ,ursache1 die sich von allen brigen ,ursachen in der ,welt nur eigentlich dadurch unterscheidet1 da sie die unendliche ,reihe der ,wirkungen nicht sowohl fortsetzt1 als von vorn beginnt4 ,kants intelligible ,freiheit ist ein grundloser ,einsatz1 ein unbedingter ,anfang1 mit welchem eine begrndete und bedingte ,reihe in der ,zeit und ,wirklichkeit beginnt4 ,oder mit einem ,wort gesagt1 -- diese intelligible ,freiheit des westlichen ,denkers ist ,freiheit des ,willens1 etwa dem ,ausspruch des ,bernhard von ,clairvaux gem3 ubi voluntas1 ibi libertas2 oder besser und richtiger der ,umkehrung dieses ,grundsatzes gem3 ubi libertas1 ibi voluntas6 ,wo ,freiheit1 da ist hier ,wille2 wo aber ,wille1 da wird etwas gewollt3 das ,gute oder das ,bse1 das ,richtige oder das ,verkehrte1 das ,zweckvolle oder das ,zwecklose1 -- das ,vernnftige oder das ,trichte1 das ,sinnentsprechende oder das ,unsinnige1 -- unter allen ,umstnden aber ein zu ,verwirklichendes1 das in die ,reihe der ,wirklichkeiten gleichsam neu eingerckt werden soll1 wie etwa die ,anzeige einer neuen ,erfindung in die ,spalten einer ,zeitung neu eingerckt wird444 ,hierzu im uersten ,widerspruch ist die intelligible ,freiheit des ,buddho nicht sowohl eine ,freiheit des ,willens1 als vielmehr eine ,freiheit vom ,willen und jedenfalls eine ,freiheit vom ,wollen4 ,nicht mehr wollen1 nicht mehr wnschen1 nicht mehr heischen1 nicht mehr gieren1 nicht mehr schmachten1 nicht mehr trachten1 nicht mehr streben1 nicht mehr verkrpern1 nicht mehr verwirklichen1 nicht mehr erscheinen1 nicht mehr entstehen1 nicht mehr vergehen1 nicht mehr tun1 nicht mehr leiden1 -- das eben heit gotamidisch frei#8 sein4 ,kants unmittelbares ,erlebnis der reinen ,tat gilt einem ,vor-,anfang und ,ur-,anfang1 womit eine unendliche ,schpfung in der ,zeit sich einleitet4 ,die reine ,tat setzt hier das 7empirische7 ,ich und mit diesem alle ,abhngigkeiten1 ,notwendigkeiten1 ,folgen dieser ,setzung1 -- und trotz aller verspteten ,einsprche und ,verwahrungen ,kants war es doch nur im strengsten ,geiste ,kants weiter und weiter gedacht1 wenn ,fichte die reine ,tat auer dem ,ich das ,nichtich und im ,ich das ,nichtich setzen lie3 mit dem ,ich und ,nichtich aber die ganze ,welt abstufend1 aufstufend zu der unendlichen ,schpfung in der ,zeit4 ,das ,ich gesetzt durch ,freiheit1 das ,nichtich gesetzt durch ,freiheit1 das ,nichtich im ,ich gesetzt durch ,freiheit und somit die ganze ,welt gesetzt durch ,freiheit1 -- das ist von allen europischen ,konzeptionen vielleicht die europischste gewesen1 weil unentwegt forsch in die ,unendlichkeit fort- und fortschreitend einen unendlichen#8 ,fortschritt ermglichend und verwirklichend444 ,gotamos reine ,tat indes ist nichts weniger als ein ,vor-,anfang1 ,ur-,anfang unendlich fortschreitender ,reihung oder ,stufung4 ,vielmehr genau dort1 wo ,gotamo am engsten sich mit dem europischen ,gedanken1 ,ungedanken des liberum arbitrium indifferentiae berhrt1 dort wird er auch 7wie das stets so ist7 am heftigsten von diesem abgestoen4 ,des ,buddho ,tat ist ,ende und ,voll-,ende1 ist ,voll-,endung des ,voll-,endenden3 eben darum zwar1 weil sie durch alle unendliche ,satzung1 ,reihung1 ,stufung quer hindurchbricht und den ,leitfaden des ,karman1 wenn nicht geradezu zerreit1 so sicherlich auch nicht mehr weiterspinnt1 vielmehr ein fr allemal versttigt4 ,verneinenderweis ausgedrckt1 gelangt diese ,tat des gotamidisch ,vollendenden also durch einen ,austritt und ,heraustritt zum ,vollzug3 durch einen ,austritt und ,heraustritt zwar1 der den ,tter zufall- und schicksallos macht 7in der ,sprache der ,tragdie gesprochen72 der den ,tter willens- und tatfrei macht 7in der ,sprache der ,moral gesprochen72 der den ,tter unbedingt und abgelst1 das heit1 absolut#8 macht 7in der ,sprache der ,metaphysik gesprochen72 der den ,tter unabhngig von den ,gegenstnden der ,erfahrung und von der ,erfahrung selber macht 7in der ,sprache der ,transzendentalphilosophie gesprochen72 der den ,tter weltledig1 arm und abgeschieden macht 7in der ,sprache der ,mystik gesprochen72 der den ,tter wunschversiegt1 wahnversiegt1 daseinversiegt macht1 zuletzt und endgltig in der ,sprache des ,buddho gesprochen444 ,bejahenderweis ausgedrckt ist aber diese selbe ,tat der gotamidischen ,vollendung doch zugleich ein ,eintritt und ,hereintritt1 ein ,eintritt und ,hereintritt nmlich in das bersinnliche1 berdingliche1 berweltliche ,bereich des ,an-und-fr-sich-,seins der ,welt3 mithin in ein ,bereich1 fr welches die ,zunge weder des ,tragden1 noch des ,moralisten1 ,metaphysikers1 ,transzendentalphilosophen oder ,mystikers1 ja nicht einmal des ,buddho selber ,sprachzeichen und ,lautgebrden hat1 um es hinlnglich zu bezeichnen444 ,gotamo aber1 nachdem er an der schlechten ,unendlichkeit eines nimmer stockenden ,entstehens und ,vergehens unaussprechlich heftig und tief gelitten hatte1 -- ,gotamo1 nachdem er 7vorbergehend im ,irrtum der ,freien ,brder befangen7 in beispielloser ,selbstqulerei1 ,selbstfolter1 ,selbstabttung das ,leiden nur zwecklos gemehrt hatte1 um mittels des gemehrten ,leidens das mindere zu bertuben1 -- ,gotamo1 nachdem er das arme ,fleisch des ,leibes in erfinderischen ,bungen gleichsam mrb gebeizt hatte1 bis es ihm von den ,knochen gefallen war1 auf da er endlich dem armen ,fleisch nicht lnger unterworfen bliebe und sich fortab des reinen#8 ,geistes freuen drfe3 dieser ,gotamo der ,erlebende des ,leidens erlebt eines ,tages an ihm selber1 wie er1 o ,wunder1 des ,leidens wirklich genesen ist1 wahrhaft bei ,lebzeit schon genesen6 ,nicht durch ,mihandlung oder ,peinigung oder ,entehrung des ,krpers3 vielmehr ganz einfach durch eine innerliche ,wendung oder ,drehung von dieser ,weltlichkeit weg nach einer anderen ,weltlichkeit1 nach einer ,gegen-,weltlichkeit hin1 -- denn dieser ,buddho1 ihr ,christen1 wute es ja schon zu seiner ,zeit1 da es viele selbstgeschaffene ,wirklichkeiten gbe und also zu einer jeglichen von ihnen auch die ,gegen-,wirklichkeit444 ,er1 der ,erlebende des ,leidens1 erlebt in einer ungeheueren ,stunde pltzlich kein ,leiden mehr1 und sogar heute noch ahnen wir fern1 fern das unermeliche ,gefhl von ,frieden und von ,stillung1 wie es schwer und hell wie flssiges ,gold in seine ,seele trufelt3 ,da kam mir1 ,aggivessano1 der ,gedanke3 ,wie1 sollt' ich etwa jenes ,glck frchten1 jenes ,glck jenseit der ,wnsche1 jenseit des ,schlechten8#88444 ,und nicht lnger frchtet sich jetzt der ,buddho dieses ,glckes1 sondern erfllt sich mit ihm1 da es aus allen seinen ,poren strahlt und leuchtet3 denn als ein ,glck1 eine ,selbststeigerung ganz auerhalb jeder ,vergleichbarkeit empfindet der ,buddho diesen neuen und ungewohnten ,urstand des ,nicht-mehr-,leidens1 des ,ausgelittenhabens an der ,werdewelt und ihrem ewigen ,gesetz4 ,als eine ,besligung1 ja als eine ,sligkeit ganz auerhalb jeder ,vergleichbarkeit empfindet der ,buddho diesen neuen1 ungewohnten ,urstand1 wo er sich endlich1 endlich nicht lnger eingeschmiedet findet in den ,ring der ,wiederknfte und nicht lnger aufgeflochten auf das ,rad der ,werke-,wesen3 444die aber da als ,mnche heilig geworden sind1 ,wahnversieger1 ,endiger1 die das ,werk gewirkt1 die ,last abgelegt1 das ,heil sich errungen1 die ,daseinsfesseln vernichtet1 sich durch vollkommene ,erkenntnis erlst haben1 denen taugen diese ,dinge um sliger ,gegenwart zu genieen1 bei klarem ,bewutsein8444 ,wunschversiegung1 ,wunschvernichtung1 ,wunschverwindung heit aber in den ,heiligen ,schriften des ,kanons jener ,urstand der ,leidensauflsung und ,weltledigung1 in welchem der ,buddho zuletzt sich selbst vollendet4 ,wunschversiegung1 ,wunschvernichtung1 ,wunschverwindung heit die reine#8 ,tat der ,freiheit selber3 das ist im ,pli entweder nibbnam1 oder im ,sanskrit nirvnam1 aus der ,wurzel van ,wunsch4 ,nibbnam oder auch nirvnam oder auch brahmanirvnam oder auch paramanirvnam heit in den beiden ,mundarten der berlieferung der ,urstand der erlangten ,heiligkeit1 der bald das ,schicksal aller erlesenen ,dinge hatte1 sowohl im ,osten wie im ,westen gleichermaen grblich miverstanden zu werden4 ,denn nichtverstanden hat dieses ,nibbnam zum ,beispiel ein reprsentativer ,chinese wie der sehr kluge und fein gebildete ,ku ,hung-,ming1 wenn er sich etwa folgendermaen auslt3 ,auch die ,methode des ,buddhismus1 die ,welt zu erneuern1 nimmt zum ,boykott ihre ,zuflucht4 ,wenn die ,welt schlecht ist1 so rasiert der ,buddhist seinen ,kopf1 geht ins ,kloster und boykottiert die ,welt8444 ,nicht weniger miverstanden hat ferner dies ,nibbnam ein reprsentativer 7gerade in seiner menschlichen ,zweideutigkeit reprsentativer7 ,europer wie der franzsische ,poet ,claudel1 wenn dieser zwar etwas weniger platt1 aber dafr um so orakelhafter zu sprechen wagt vom ,schweigen des ,geschpfes1 das sich hinter eine vllige ,verweigerung verschanzt hat81 oder gar von der unreinen ,ruhe der auf ihrem wesentlichen ,anderssein beharrenden ,seele81 oder wenn er sich vollends zu dem ,satz versteigt1 der sich angesichts der obigen ,worte ,gotamos freilich besonders unverstndig ausnimmt3 ,fr mich hat das ,nichts nur einen ,sinn1 wenn sich ihm die ,sligkeit zugesellt8444 ,seltsamstes ,spiel frwahr1 da der ,osten und der ,westen des ,planeten gleichermaen den ,urstand der ,wunschverwindung nur als das groe ,nichts und ,abernichts zu wrdigen oder vielmehr nicht zu wrdigen vermag6 ,seltsamstes ,spiel1 und doch nicht ,laune blo des ,zufalls oder der ,abgeschmacktheit1 da der ,mensch sich vor dem ,nichts zu frchten beginnt1 wo er nichts mehr zu frchten1 nichts mehr zu dulden1 nichts mehr zu verlieren1 aber freilich auch nichts mehr zu hoffen1 nichts mehr zu wnschen1 nichts mehr zu gewinnen hat6 ,wie tief1 wie abschreckend irreligis mute der ,mensch geworden sein1 bis er jeden lebendigen ,zusammenhang mit dem ,walten einer reiferen ,frmmigkeit so weit verloren hatte1 da er den ,zustand ewiger ,bedrftigkeit als den ihm zusagendsten und angemessensten bejaht1 den ,zustand der ,gestilltheit aber als den schlechterdings unangemessenen und nichtseinsollenden verneint1 will meinen3 ihn als ,nichts#8 verleumdet6 ,denn brauch' ich es nach allem ,vorigen besonders noch zu beteuern1 da dies ,nibbnam ,gotamos sowenig etwas mit dem ,boykott des chinesischen ,reformers zu schaffen hat wie mit der vlligen ,verweigerung1 mit der unreinen ,ruhe oder gar mit dem ,nichts ohne ,sligkeit#8 des franzsischen ,mystizisten und ,mystifikanten8 ,brauch' ich zu sagen1 da vollends alle die eifrigen ,gelehrten1 fleiigen ,professoren und scharfsinnigen ,philosophen schier lcherlich1 wenn nicht schon boshaft abwegig sind mit ihrer ,mutmaung1 der ,buddho habe das ,nibbnam gleichsam als ,nichts-an-sich#8 ontologisch verdinglicht1 vergegenstndlicht oder verwesentlicht1 um dies dinghafte ,un-,ding der ,welt gleichsam listig als ihren ,gott#8 zu unterstellen und derart den ,brahman-tman des ,brahmanismus als hoffnungloser ,nihilist des ,fhlens1 ,nihilist des ,wollens1 ,nihilist des ,denkens zu ,ende zu denken3 zu ,tod zu denken8 ,brauch' ich zu wiederholen1 da dies ,nibbnam nichts weiter ist wie eine keusche ,anspielung auf einen in unablssigen ,seelenkmpfen errungenen ,dauerstand des ,selbstes1 genau wie die ,abgeschiedenheit1 die nchste ,armut1 die weiselose ,weise unserer westlichen ,mystik eine solche keusche ,anspielung gewesen ist8 ,brauch' ich zu beweisen1 da dies ,nibbnam das letzte ,endziel zwar nicht aller ,religionen1 aber aller ,religion ist1 das ,endziel aller auf ,selbstvergttlichung bedachten ,selbstluterungen1 um wie ,gott schlielich ganz weltunbedingt1 ganz weltunabhngig1 ganz weltunbedrftig zu sein8 ,brauch' ich herauszuheben1 da dies ,nibbnam als edelstes ,ergebnis zwar alles ,weltverzichts und aller ,weltentsagung zugleich doch herrischste ,forderung1 unbeugsamster ,anspruch ist auf ,selbsterfllung und ,selbststillung8 ,brauch' ich zu verraten1 da dies ,nibbnam den ,menschen mit einer beispiellosen ,treue treu gegen sich selbst zu werden lehrt1 damit er1 treu gegen sich selbst1 treu auch gegen das unendliche ,all1 eben dieses unendliche ,all mit seiner unendlichen ,dichtigkeit und ,mchtigkeit in sich auszutragen vermchte und also austragend1 also ausgetragen in sich endige und vollende8 ,brauch' ich zu begrnden1 da es sich hier zuletzt um etwas ganz ,einfaches und ,selbstverstndliches handelt1 um das ,ankern nmlich auf dem eigenen ,grund1 um das ,ankern in der eigenen ,tiefe1 bis wohin kein ,sturm mehr aus dem ,luftraum blasen kann8444 ,der ich also rede1 also lehre1 ihr ,mnche1 mich bezichtigen einige ,asketen und ,brhmanen grundloser1 nichtiger ,weise1 flschlich1 mit ,unrecht3 ,ein ,verneiner ist der ,asket ,gotamo1 des lebendigen ,wesens ,zerstrung1 ,vernichtung1 ,aufhebung verkndigt er4#8 ,was ich nicht bin1 ihr ,mnche1 nicht rede1 dessen bezichtigen mich jene lieben ,asketen und ,brhmanen1 grundloser1 nichtiger ,weise1 flschlich1 mit ,unrecht3 ,ein ,verneiner ist der ,asket ,gotamo1 des lebendigen ,wesens ,zerstrung1 ,vernichtung1 ,aufhebung verkndigt er4#8 ,nur eines1 ihr ,mnche1 verkndige ich1 heute wie frher3 das ,leiden und des ,leidens ,ausrodung8444 ,brauch' ich euch zu berreden endlich1 ihr ,christen1 da dies ,nibbnam1 taktlos mihrt1 mideutet und miechot im ,osten der ,erde wie im ,westen und offenbar dazu in einem ,splicht hemmungloser ,vielgeschwtzigkeit schwammig bis zum ,unsinn1 bis zum ,irrsinn aufgeweicht und aufgedunsen1 -- brauch' ich euch zu berreden1 da dies ,nibbnam knftighin zu ehren ist mit jenem siebenfltigen ,schweigen der ,ehrfurcht1 welches das ,siebente ,wort am ,kreuz der ,welt1 ,siebente ,wort am ,rad der ,welt gleichermaen ehrt wie frchtet3 1 es ist vollbracht6 ,katam karanyam1 gewirkt ist das ,werk6444 ,,die ,,dritte ,,unterweisung3 ,,buddho ,,der ,,wissende ,,das ,,heilige ,,nein ,,lasst ,,uns ,,bekennen ,,denn ,,nein ,,und ,,ja ,,sind ,,wie ,,die ,,schenkel ,,der ,n,,mlichen ,,parabel1 ,,und ,,wo ,,sich ,,diese ,,scheitelt1 ,,durchdringen ,,beide ,,sich ,,in ,,einem ,,punkt -- ,,denn ,,nein ,,und ,,ja ,,sind ,,wie ,,der ,,absteigende ,,und ,,ansteigende ,,knoten ,,der ,,welt1 ,,und ,,wo ,,sich ,,beide ,,sch,,rzen1 ,,schwebt ,,gipfelnd ,,das ,,gestirn ,,der ,,welt ,,durch ,,seinen ,,mittagskreis -- ,,denn ,,nein ,,und ,,ja ,,sind ,,wie ,,das ,,aussenblatt ,,und ,,innenblatt ,,desselben ,,keimlings1 ,,im ,,schosse ,,der ,,geb,,rerin ,,streng ,,gefaltet -- ,,gefaltet ,,zum ,,aussen-,,innenblatt ,,reift ,,erst ,,der ,,keimling ,,der ,,geburt ,,entgegen3 ,,gefaltet ,,zum ,,nein-,,ja ,,reift ,,erst ,,die ,,seele ,,ihrer ,,welt ,,entgegen -- ,,das ,,nein ,,zerspellt ,,das ,,goldene ,,ei ,,der ,,welt1 ,,das ,m,,tterlich ,,vom ,,ph,,nix ,,geist ,,bebr,,tete -- ,,jedoch ,,des ,,jungen ,,adlers ,,schnabelsch,,rfe ,,ist ,,es1 ,,die ,,sich ,,mit ,,fr,,hfl,,gger ,,weisheit ,,lichtbegierde ,,das ,,dunkle ,,ei ,,zerspellt -- ,o ,,welt1 ,,von ,,deiner ,,sonne ,,empfing ,,ich ,,tr,,umend ,,einen ,,himmelstrahl ,,in ,,meinem ,,aug1 ,,als ,,es ,,noch ,,schlief1 ,,zum ,,pfand1 ,,dass ,,ich ,,dereinst ,,mich ,,an ,,dir ,,sonnen ,w,,rde1 ,,wann ,,ich ,,durch ,,deine ,,bitterschale ,,brach -- ,o ,,auge ,,ich ,,der ,,welt1 ,o ,,himmelsauge ,,ich1 ,,zu ,,dir1 ,o ,,welt1 ,,erwachend -- ,o ,,ich ,,erwachter ,,dann1 ,,vollkommen ,,erwachter ,,ich ,,zu ,,dir1 ,o ,,welt -- ,,dies ,,ist ,,die ,,dritte ,,unterweisung ,es ward gesagt1 ihr ,christen1 da der ,buddho die ,geburt haftbar machte fr die drei ,kernbel dieser ,welt1 fr ,alter1 ,krankheit1 ,tod4 ,dreimal hat der ,buddho in der ,legende von ,vipasss ,ausfahrt der ,geburt geflucht3 ,o ,schande sag' ich ber die ,geburt1 da am ,geborenen das ,alter zum ,vorschein kommt1 die ,krankheit zum ,vorschein kommt1 der ,tod zum ,vorschein kommt4448 ,an die ,geburt also knpft sich das ,leiden1 an die ,geburt knpft sich ,alter1 ,krankheit1 ,tod4 ,denn ohne ,geburt1 heit es in den ,reden schon fast mit einer wrtlichen ,wendung ,platons1 ohne ,geburt wrde kein ,mensch zur ,menschheit1 kein ,vierfer zur ,vierferheit1 kein ,vogel zur ,vogelheit geboren3 ohne ,geburt kein ,wesen zu ,krankheit1 ,alter1 ,tod4 ,so findet ,gotamo in der ,geburt die ,ursache aller drei grundstzlichen bel dieser ,welt und in der ,geburt die ,ursache alles ,leidens an der ,welt4 ,die ,geburt aber1 dies bemerkten wir schon mit hinlnglicher ,zuverlssigkeit1 ist zwar ,ursache1 keineswegs jedoch etwas ,letztes oder ,unbedingtes1 -- keineswegs ,ur-,sache aller ,sachen oder ,ur-,grund aller ,grnde4 ,vielmehr ist ja die ,geburt jeglichen ,wesens an und fr sich schon ,wieder-,geburt1 verursacht und bedingt durch frhere ,tat1 wie umgekehrt frhere ,tat ihrerseit die ,frucht frherer ,geburt gewesen ist4 ,und dies in unendlicher ,schrzung und ,neuschrzung in unendlichem ,kreislauf1 bis irgendwann einmal die reine ,tat gettigt und irgendwann einmal der ,kreis durchbrochen ward4 ,ins ,werden eingeflochten ist mithin die ,tatsache der ,geburt1 ins ,werden eingeflochten bleibt sie4 ,und so versteht sich's eigentlich von selbst1 da auf die ,frage3 was ,geburt bedinge1 der ,buddho keine andere ,antwort in ,bereitschaft haben kann als eben3 das ,werden6 ,das ,werden bedingt die ,geburt2 denn wenn es kein ,werden gbe1 kein geschlechtliches ,werden1 kein formhaftes ,werden1 kein formloses ,werden1 dann gbe es keine ,geburt4 ,was aber bedingt das ,werden1 gesetzt den ,fall1 auch dieses ,werden sei nichts ,letztes1 sei nichts ,unbedingtes8 ,das ,anhangen bedingt das ,werden1 antwortet der ,buddho selber sich auf diese neue ,frage4 ,denn wenn es keinen ,hang gbe1 keinen ,hang nmlich zur ,lust1 keinen ,hang zur ,selbstbehauptung 7und dies heit gotamidisch gedacht keinen ,hang zum ,ich-,sagen#867 -- wenn es keinen ,hang gbe ferner zur ,ansicht1 keinen ,hang zu ,tugendwerk1 dann gbe es auch kein ,werden4 ,was aber bedingt das ,anhangen1 gesetzt den ,fall1 auch dieses ,anhangen sei nichts ,letztes1 sei nichts ,unbedingtes8 ,der ,durst bedingt das ,anhangen1 der ungelschte und unversiegte1 antwortet der ,buddho selber sich auf diese neue ,frage4 ,denn wenn es keinen ,durst gbe1 ,durst nach ,gestalten1 ,durst nach ,tnen1 ,durst nach ,dften1 ,durst nach ,sften1 ,durst nach ,tastungen1 ,durst nach ,gedanken1 dann gbe es auch kein ,anhangen4 ,was aber bedingt den ,durst1 gesetzt den ,fall1 auch dieser ,durst sei nichts ,letztes1 sei nichts ,unbedingtes8 ,das ,gefhl bedingt den ,durst1 antwortet der ,buddho selber sich auf diese neue ,frage4 ,denn wenn es kein ,sehgefhl1 kein ,hrgefhl1 kein ,tastgefhl1 kein ,riechgefhl1 kein ,schmeckgefhl1 kein ,denkgefhl gbe1 dann gbe es auch keinen ,durst4 ,was aber bedingt das ,gefhl1 gesetzt den ,fall1 auch dieses ,gefhl sei nichts ,letztes1 sei nichts ,unbedingtes8 ,die ,berhrung bedingt das ,gefhl1 antwortet der ,buddho selber sich auf diese neue ,frage4 ,denn wenn es keine ,sehberhrung1 ,hrberhrung1 ,tastberhrung1 ,riechberhrung1 ,schmeckberhrung1 ,denkberhrung gbe1 gbe es auch kein ,gefhl4 ,was aber bedingt die ,berhrung1 gesetzt den ,fall1 auch diese ,berhrung sei nichts ,letztes1 sei nichts ,unbedingtes8 ,die erkenntnismige ,doppeltheit ,bild-und-,begriff1 ,begriff-und-,bild bedingt die ,berhrung1 antwortet der ,buddho selber sich auf diese neue ,frage4 ,denn wenn es keine ,wahrnehmungen und keine ,vorstellungen1 keine sinnlichen ,eindrcke und keine begrifflichen ,kennzeichen1 ,wahrzeichen1 ,bedeutungzeichen fr solche ,eindrcke gbe1 also platonisch gesprochen keine und keine 1 dann gbe es keine ,berhrung4 ,was aber bedingt diese erkenntnismige ,doppeltheit von ,bild-und-,begriff und von ,begriff-und-,bild1 gesetzt den ,fall1 auch diese ,doppeltheit sei nichts ,letztes1 sei nichts ,unbedingtes8 ,das ,bewutsein bedingt ,bild-und-,begriff1 ,begriff-und-,bild1 antwortet der ,buddho selber sich auf diese neue und nun doch schon beinahe letzte#8 ,frage1 wofern er jetzt offenbar die ,reihe der ,verursachungen und ,bedingungen der ,geburt bis zur ,ur-,sache und bis zum ,un-,bedingten rckwrts verfolgt hat4 ,denn gbe es kein ,bewutsein1 gbe es keine ,setzung von ,nichtich-,welten fr das ,ich1 von ,erlebnis-,mannigfaltigkeiten fr die erlebende ,einheit1 von ,objektivationen fr das ,subjekt1 dann gbe es eben auch keine ,bilder und ,bildesbilder1 dann gbe es auch keine ,gegenstndlichkeiten und ,gedankenzeichen fr ,gegenstndlichkeiten1 dann gbe es auch keine ,wahrnehmungen und keine ,vorstellungen1 welche ,wahrnehmungen vorstellen sollen und wirklich auch vor-stellen4 ,wer aber jetzt noch weiter forschen und weiter erklren wollte1 der stiee bei der nchsten ,frage3 ,was bedingt ,bewutsein8 schon unfehlbar wieder auf die bereits erteilte ,antwort3 ,bild-und-,begriff1 ,begriff-und-,bild bedingen das ,bewutsein1 wofern sie in zweifacher ,erscheinung als ,nichtich-,welt bezogen auf ein ,ich auftauchen1 als ,gegenstands-,vielheit bezogen auf eine ,zustands-,einheit auftauchen4 ,denn dieses gerade nennen wir ja das ,bewutsein1 da fr das unbegreiflich-unbegriffliche ,selbst ,begriffe und ,bilder aus irgendwelchen ,latenzen her in actu auftreten und einem solchen ,selbst erscheinen1 wahrnehmbar werden1 vorstellbar werden4 ,in dieser ,rcksicht heit ,bewutsein offenbar ,sich-,bewut-,sein2 sich einem ,sein auf irgendeine ,weise entgegengesetzt und widerstemmt finden2 sich etwelcher ,wahrnehmbarkeiten irgendwie inne werden1 innerlich und erinnerlich werden4 ,bewutsein und ,bild-,begriff erweisen sich dem ,buddho kurz gesagt als wechselbezglich und wechselbezogen1 als wechselbedingend und wechselbedingt3 eine sowohl in philosophischem wie religisem ,betracht bedeutsame ,lehre1 die 7wie man wei7 auch unserem westlichen ,klima keineswegs fremd geblieben ist4 ,vor dem ,bewutsein als der ,sttte entstehender ,geburten steht schlielich der ,frager still und still steht davor auch des ,fragers unablssig bohrender und schraubender ,verstand4 ,im ,bewutsein ist das ,weh der ,welt1 das dreigestaltige1 verwurzelt2 im ,bewutsein sind ,vergnglichkeit1 ,leidbehaftetheit1 ,wesenlosigkeit1 aniccam1 dukkham1 anattam verwurzelt2 im ,bewutsein ist die ,werdewelt1 ,wandelwelt1 ,wehewelt verwurzelt4 ,gbe es kein ,bewutsein1 dann gbe es diese#8 ,welt nicht2 denn diese#8 ,welt gibt es nur dort1 wo sie sich eben einstellt und vorstellt und nirgends sonst1 ihr ,christen444 ,bei dieser ,lehre von des ,leidens ,abkunft aus dem ,bewutsein etwas zu verweilen1 wie sie vom ,buddho entwickelt wird vornehmlich in der ,fnfzehnten ,rede aus der ,lngeren ,sammlung ,dghanikyo1 entwickelt wird aber auerdem auch sonst nicht selten in den ,reden der ,lngeren und ,mittleren ,sammlung1 -- bei dieser befremdlich anmutenden ,lehre hier noch etwas zu verweilen1 drfte mancherlei ,anla fr uns bestehn1 ihr ,christen4 ,das ,erlebnis des ,leidens1 von der ,person ,gotamos als ,schicksal empfangen1 als ,schicksal verwunden und insofern sicherlich auch das ,urerlebnis ,gotamos1 ist mithin doch nicht ,urerlebnis im ,hinblick auf seine ,entstandenheit oder ,unentstandenheit4 ,vielmehr gilt das ,leiden als solches1 und so auch das ,erlebnis des ,leidens1 schlechterdings fr entstanden1 fr bedingt1 fr verursacht1 fr geworden4 ,das ,leiden an der ,welt ist durchaus ableitbar aus dem ,bewutsein von der ,welt1 und in ,ansehung dieses unumstlichen ,tatbestandes ist das ,leiden auch in seiner ,eigenschaft als gotamidisches ,urerlebnis weder ein ,erstes noch ein ,letztes1 noch gar ein ,unbedingtes4 ,wohl aber1 -- und dies entscheidet ber vieles6 -- ist das ,bewutsein ein ,erstes und ein ,letztes und ein ,unbedingtes4 ,das ,bewutsein ist gleichsam der ,erfllungort1 wo die einzelnen ,posten der unendlichen ,summe ,wirklichkeit#8 in ihrem ,lust- und ,unlustwert gegeneinander verrechnet1 gegeneinander geklrt#8 werden4 ,das ,bewutsein ist gleichsam das ,schiedsgericht1 wo das rechtsgltige ,urteil endlich ergeht in ,sache des noch nie ausgetragenen ,widerstreits zwischen ,seele und ,welt1 ,selbst und ,wirklichkeit4 ,das ,bewutsein ist gleichsam die ,walstatt1 wo ber ,sieg und ,niederlage nunmehr entschieden wird in dem ,kampf der ,freiheit gegen das ,gesetz1 der ,willkr gegen den ,zwang4 ,das ,bewutsein ist gleichsam der ,schauplatz1 wo die ,welt sich selbst erscheint als die ,einheit ihrer ,mannigfaltigkeiten1 als die ,ganzheit ihrer ,teile1 als der ,leib ihrer ,glieder4 ,im ,bewutsein geschieht es1 da die ,welt das ,licht der ,welt erblickt444 ,dieser bemerkenswerten ,auffassung und ,neufassung des ,begriffes ,welt#8 von seiten des ,buddho entspricht ein ,vorgang1 der sich in unserer europischen ,vergangenheit nicht minder eindrucksvoll abgespielt hat als in der indischen3 nicht nur einmal1 sondern zweimal den menschheitlichen ,zustand des jeweiligen homo europaeus grndlich ndernd6 ,ich beziehe mich dabei1 wie sich von selbst versteht1 auf jene philosophische ,umbettung#8 der ,ding-,welt1 ,ding-an-sich-,welt in eine ,vorstellung- und ,bild-,begriff-,welt1 die wohl in unserem westlichen ,bezirk fr das erste ,mal zum ,vollzug bei den ,hellenen kam1 etwa in jenem merkwrdigen ,zeitalter zwischen ,demokritos und ,sokrates einerseit1 ,platon und ,aristoteles andererseit 7unter der bestimmenden ,mitwirkung der ,sophisten72 -- die aber spter dann noch einmal zum ,vollzug gelangte in dem weltgeschichtlich entsprechenden ,zeitalter zwischen ,descartes und ,spinoza einerseit1 ,leibniz und ,kant andererseit4 ,es ist dies jene ,umbettung der ,wirklichkeit1 die ihre berhmte ,fassung einstweilen in der ,formel ,schopenhauers gefunden hatte3 die ,welt ist ,meine ,vorstellung444 brigens eine ,formel1 welche ein neuerer ,schriftsteller nicht ohne ,geist und ,einsicht in die richtigere umzuprgen vorschlug3 ,meine ,welt ist ,vorstellung6444 ,wie also schon gesagt3 seit ,demokritos von ,abdera mit drren ,worten eine ,welt des ,seienden an und fr sich unterschieden hatte von einer ,welt des ,daseienden fr uns1 eine ,welt gesetzmig bewegter ,unteilbarkeiten 77 drauen im leeren ,raum und eine ,welt auftauchender und versinkender ,vorstellungen drinnen im ,bewutsein1 -- seit dieser gewaltige ,denker den ,schritt gewagt und den ,schritt gemacht hatte von der ,physik#8 zur ,ethik#8 und den ,begriff des ,abbilds 77 und der ,vorstellung 77 in die griechische ,philosophie einfhrte1 seither lagerte sich das sogenannte ,sein unaufhaltsam um in ein ,bewutsein4 ,war es die eigentliche ,leistung der ,vorsokratiker bis auf ,demokrit1 den furchtbaren ,urwirbel einer noch nirgends verwissenschaftlichten ,weltwirklichkeit in eine gesetzdurchwaltete ,ordnung von ,himmelskrpern und ,gestirnen zu verwandeln1 so verwandelte ,demokrit selbst 7und der hierin durchaus ihm nacheifernde ,platonismus7 wiederum die geordnete ,gestirn- und ,himmelswelt der ionischen ,kosmologen in eine geistverwandte1 menschverwandte ,vorstellung- und ,bilderwelt4 ,denn zwar vom ,urwirbel aus scheint der ,mensch den gebahnten ,himmel zu erobern1 -- erst vom gebahnten ,himmel aber aus sich selber3 und ,chaos1 ,uranos und ,makranthropos heien wohl die wichtigsten ,stationen1 welche der menschliche ,gedanke zweimal in ,europa und einmal in ,indien zeitlich zurckgelegt hat1 ehe er wirklich in ihm selber ,fu fassen konnte4 ,da ,gotamos ,lehre von der ,entstehung des ,leidens aus dem ,bewutsein dem indischen ,festland denselben ,dienst geleistet hat1 welchen der transzendentale ,idealismus#8 und ,phnomenalismus#8 in ,altertum und ,neuzeit dem europischen ,festland leistete1 bedarf somit keiner besonderen ,erluterung1 sondern ist ganz einfach so4 ,auch die gotamidische ,lehre verlegt einen umspannenden ,zusammenhang von ,dingen an sich und ihren gesetzmigen ,bewegungen aus der ,lage des bloen ,seins in die ,lage des ,bewutseins1 um hier gewissermaen eine ,vermenschlichung1 ja eine ,vergeistigung zu vollziehen4 ,auch diese ,lehre bettet eine transzendente#8 ,wirklichkeit auerhalb des ,bereichs menschlicher ,erkenntnismittel und ,erkenntnismglichkeiten in die sogenannte ,immanenz#8 der ,vorstellungen1 ,bilder und ,begriffe1 wo sie dem ,zugriff menschlicher ,erkenntnismittel1 menschlicher ,erkenntnismglichkeiten ausgesetzt erscheint4 ,auch diese ,lehre bezeichnet innerhalb der ,entwicklung des indischen ,geistes genau die ,stelle1 wo eine ,gestirn- und ,himmelswelt des ,kosmologen wesentlich durch eine ,menschenwelt des ,ethikers verdrngt wird3 die ewige ,stelle gleichsam auf der ,kurve der ,wissenschaftgeschichte1 deren ,scheitel einmal den ,namen ,platon1 das andere ,mal den ,namen ,kant bei uns im ,westen trgt444 ,was aber hat1 ihr ,christen1 diese mehrmals wiederkehrende ,bewegung der ,erkenntnis von einer unbewut-blinden ,weltwirklichkeit weg zu einer bewuten1 sehenden ,weltwirklichkeit hin im tiefsten zu bedeuten8 ,was hat die ,wendung zu bedeuten1 welche ,bergson neuerdings nicht unzutreffend als die ,wendung von der bloen science zur con-science hin bezeichnete8 ,was hat es zu bedeuten1 da die drei reifsten und sinnigsten ,deutungen der ,welt mit offenbar gleicher ,notwendigkeit die ,richtung vom ,drauen nach dem ,drinnen einschlugen8 ,was hat es zu bedeuten1 da jede schrfere ,einstellung auf die ,gegebenheiten der ,sinne dazu fhrt1 diese ,gegebenheiten als ,gegebenheiten im ,bewutsein#8 aufzufassen8 ,was hat es zu bedeuten1 da mit steigender ,genauigkeit der ,beobachtung und ,forschung das ,rtsel des ,seins gleichsam auf der ,pfanne der ,kritik eingedampft wird zum ,rtsel des ,bewutseins8 ,was hat es zu bedeuten1 da auf einer gewissen ,stufe philosophischer ,besinnung pltzlich alle die ,fden und ,leitfden1 an welchen die ,erscheinungen aufgereiht sind1 in einem einzigen ,knoten zusammenschieen1 der wundersam genug ,ich und ,nichtich aneinander knpft und ineinander heddert8 ,was hat es zu bedeuten1 da die unsichtbare ,linie1 welche alle wissenschaftgeschichtlich eingenommenen ,punkte und ,stand-,punkte untereinander verbindet1 jeweils so streng eindeutig gezogen ist1 da sie von einem irgendwie naiv#8 sich gebenden ,realismus bis zu einem kritisch geluterten1 ja kritizistisch berspitzten ,idealismus verluft8 ,was hat es zu bedeuten1 da im alten ,griechenland jene ionischen ,kosmologen und ,physiker nicht weniger wie die eleatischen ,ontologen und ,metaphysiker auf ihrem rstigen ,wege eines ,tags eingeholt1 eines ,tags sogar berholt wurden von den attischen ,idealisten und ,kritizisten8 da in ,europa spter die ,dogmatik und ,scholastik des christlichen ,mittelalters nicht anders wie der ,positivismus und ,empirismus der nichtchristlichen ,neuzeit ereilt ward und stets ereilt werden wird von der ,transzendentalphilosophie1 von der ,phnomenologie1 vom ,apriorismus8 da in ,indien die ungeheuern und wahrlich auch ungeheuerlichen ,mythen brahmanischer ,weltentstehungen und auch ,welterschaffungen aus ,brahms des ,himmelsjnglings und der ,my gemeinschaftlichen ,traum- und ,liebesspielen sanft aber unwiderstehlich verdrngt wurden durch die so nchterne ,entstehungkunde aus dem ,bewutsein1 die hier der ,buddho gibt8 ,was hat die immer gleiche ,wandlung zu bedeuten von einer flutenden und wogenden ,nebelwirbelwelt zu der ,gestirn- und ,himmelswelt der groen ,physik ,asiens und ,europas1 -- dann aber von deren glnzenden ,umschwngen und ,sonnenbahnen weg zu einer trockenen ,bilder- und ,begriffswelt hin1 wie sie der ,gegenstand von mancherlei ,ideenlehren1 ,transzendentalphilosophien und ,phnomenologien geworden ist8 ,weshalb geschieht es1 da zu einer ,zeit der ,mensch mitten unter dem ,uranos lebt1 wie der jngste1 wie der schnste aller ,sterne unter lteren ,brdersternen1 -- zu einer anderen ,zeit jedoch nur als der ,kleine ,mensch mit dem ,groen ,menschen1 das ist wie ein empirisches ,bewutsein mit einem transzendentalen ,bewutsein berhaupt#88 ,was hat dieser ber die ,maen befremdliche ,standpunktwechsel zu bedeuten8 ,eine beginnende ,bemchtigung der ,welt hat er zu bedeuten1 eine beginnende ,bemeisterung1 eine beginnende berwindung der ,welt1 antworte ich darauf1 -- nichts ,geringeres und nichts ,greres1 ihr ,christen1 hat er zu bedeuten6 ,es ist der geheimste ,sinn dieser entwicklunggeschichtlichen ,umbettung des ,seins in das ,bewutsein1 da man das ,wirkliche dadurch gleichsam in die ,hand bekommt1 dieweil es vorher sich offenbar jeder ,handhabung entzog4 ,der ,schwerpunkt der ,welt wird aus dem ,sein in das ,bewutsein hinein verlegt1 wofern er im ,bewutsein jederzeit nach ,absicht und ,bedarf seine ,stelle wechseln kann3 vergleichungweis wie ein gewandter ,turner jederzeit den ,schwerpunkt seines ,leibes nach ,absicht und ,bedarf seine ,stelle wechseln lassen kann4 ,die ,welt als bloes ,sein unterliegt dem ,gesetz des bloen ,seins und bleibt insofern jeder ,zustndigkeit bewuten ,wollens1 bewuten ,strebens1 bewuten ,zielens entrckt4 ,die ,welt als ,bewutsein dagegen unterliegt zumindest auch#8 dem ,gesetz des ,bewutseins1 will heien dem ,gesetze dessen1 der fr den ,inhaber1 ,trger1 ,herrn des ,bewutseins gilt4 ,das abgezogene und reine ,sein verharrt ausschlielich auch nach eigenem ,sinn1 ,nicht-,sinn oder ,wider-,sinn3 verharrt als unendliche ,erstreckung unendlicher ,mannigfaltigkeiten1 welche nirgends einen ,ansatz fr menschliches ,eingreifen1 ,beeinflussen1 ,gegenwirken darbieten 7es geschhe denn durch ,zauberei44474 ,in dieser streng sachhaften ,wirklichkeit findet der ,mensch im ,grunde wenig oder nichts fr sich zu tun4 ,sie berwltigt und unterjocht ihn vllig1 wie es in den gesellschaftlichen ,bildungen des ,orients denn auch bis auf ,gotamo der ,fall gewesen ist4 ,eingefgt1 ja eingewalzt in die unerschtterlichen ,ordnungen der ,gestirne und ,gezeiten des allmchtigen ,himmels bettigt der ,mensch sich wesentlich als ,vollstrecker dieser ,ordnungen1 die zwar nicht geradezu widermenschlich1 aber doch auch noch nicht menschlich sind4 ,der ,mensch bettigt sich als kosmisches ,werkzeug hier1 gleichsam als astrales ,organon des groen ,himmels1 und seine ,siege1 die in manchem ,betracht alle knftigen ,siege bertreffen1 feiert er in diesem ,zeichen4 ,in gar nicht abzuschtzenden ,graden sind diese ,ordnungen astronomisch-astrologischer1 physikalisch-kalendarischer1 mathematisch-mantischer ,beschaffenheit wohlttig gewesen1 -- die ,ordnungen einer vorzugweis katholischen#8 ,gesellschaft1 wie sie in ,china1 ,indien1 ,babylon-,assur und gypten entstand und dauerte4 ,rhythmisch durchpulst von den ,flutungen und ,ebbungen des ,himmels wie von den ,blutwellen des eigenen ,herzens atmet der ,mensch hier noch den ,atem der ,schpfung4 ,aber wir sahen es schon3 mit der ,zeit trachtet der ,mensch auch diesen ,atem in seine ,gewalt zu bringen1 zum ,zeichen1 da er nicht lnger der ,vollstrecker1 sondern der ,gebieter des ,all sei4 ,es ist eine ,tatsache von unverkennbarer ,symbolik1 da just mit den bungen der ,hatha-,yoga die gleichsam protestantische ,loslsung und ,verselbstndigung des ,menschen beginnt1 -- schon lange vor ,gotamo1 aber vollends durch ,gotamo besiegelt1 wenn er den unwillkrlichen ,vorgang des ,lebens dadurch dem ,willen unterwirft1 da er jenem ganz regelmig eine bestimmte ,vorstellung zuerst begleitend zugesellt1 dann aber gewissermaen verdrngend unterstellt4 ,langsam1 aber unaufhaltsam verschwindet derart der ,kosmos der ,dinge1 um einem ,kosmos der ,vorstellungen das ,feld zu rumen1 -- brigens in der ,bhagavad-,git ganz buchstblich das ,feld#8 7kshetra7 des ,feld-,kenners 7kshetrajna7 genannt6 -- langsam1 aber unaufhaltsam1 gelangt eine transzendentale1 will heien immanente1 will heien phnomenologische ,wirklichkeit als ,inhalt des ,bewutseins ins ,machtbereich des erlebenden ,menschen4 ,die ,reihe der kosmischen ,krfte wird um eine neue ,kraft vermehrt1 welche bald alle brigen an ,wirksamkeit bertrifft3 denn eben von den bewut entwickelten ,vorstellungen hngt es knftig ab1 welche ,gestalt diese ,welt annimmt und welche nicht4 ,wenn schon ,kant1 der transzendentale ,idealist1 auf seine stille ,weise darber frohlockt1 da sich in seiner kopernikanisch gewendeten ,lehre die ,erkenntnisse der ,vernunft frderhin nicht mehr nach den ueren ,dingen1 ,gegenstnden1 ,wirklichkeiten richteten1 vielmehr umgekehrt die ,dinge1 ,gegenstnde1 ,wirklichkeiten nach den ,erkenntnissen der ,vernunft und deren ,bedingungen a priori2 wenn schon in diesem stillen ,frohlocken ,kants deutlich vernehmbar die ,freude des echten ,protestanten an der ,bewltigung1 ,bemeisterung1 ,beherrschung der ,natur durch den ,geist1 der ,notwendigkeit durch die ,freiheit1 der ,unwillkr durch die ,willkr zum ,ausdruck kommt1 -- nun wohl6 so wei der ,buddho dieselbe ,genugtuung noch ganz anders auszudrcken3 er1 der dem entwickelten ,vorstellungleben eine magische1 ja eine okkulte ,wirksamkeit im ,umkreis der ,verursachungen zuzuschreiben sich berechtigt fhlt4 ,acht ,grnde gibt es1 nando1 acht ,ursachen1 da ein gewaltiges ,zittern ber die ,erde zur ,erscheinung kommt2 und welche acht8 ,diese groe ,erde1 nando1 hat ihren ,bestand im ,wasser1 das ,wasser hat seinen ,bestand im ,winde1 der ,wind hat seinen ,bestand im ,raume4 ,zu einer ,zeit nun1 nando1 wo gewaltige ,winde wehen1 lassen die gewaltigen ,winde mit ihrem ,wehen das ,wasser erbeben3 und erbebt das ,wasser1 erbebt die ,erde4 ,das ist der erste ,grund1 die erste ,ursache1 da ein gewaltiges ,zittern ber die ,erde zur ,erscheinung kommt4 ,ferner aber1 nando1 ist da ein ,asket oder ein ,priester1 der ist machtvoll1 hat die ,herrschaft ber seinen ,geist1 oder ein ,gott1 hochmchtig1 hochgewaltig1 -- der hat die ,vorstellung ,erde#8 mig entwickelt1 unermelich die ,vorstellung ,wasser#83 so macht er diese ,erde beben und erbeben1 wanken und schwanken4 ,das ist der zweite ,grund1 die zweite ,ursache1 da ein gewaltiges ,zittern ber die ,erde zur ,erscheinung kommt4448,diese erstaunlichen und doch auch wieder selbstverstndlichen ,worte des ,dritten ,berichtes aus dem ,groen ,verhr ber die ,erlschung ,mahparinibbnasuttam fhren die ,vorstellung ein als eine ,kraft eigener ,art1 als eine ,ursache eigener ,art1 als einen ,antrieb eigener ,art innerhalb der ,gesamtheit aller ,krfte1 ,ursachen und ,antriebe der ,welt4 ,auf magische oder auf okkulte ,weise beeinflussen ,vorstellungen den ,zustand der ,wirklichkeit und verteilen die vorhandenen ,grundstoffe anders1 als es vorher und ohne ihre ,beeinflussung der ,fall war4 ,je nachdem eine ,vorstellung vom ,vorstellenden unterdrckt oder entwickelt1 begnstigt oder vernachlssigt1 gestrkt oder geschwcht wird1 greift sie als eine wirkende ,ursache in die ,unendlichkeit der wirkenden ,ursachen ein4 ,weit entfernt1 eine wesenlose1 unttige1 unwirkliche ,begleiterscheinung der ,krperlichkeit oder des ,lebens zu sein1 -- wie dies europische ,psychologen1 ,physiker und ,philosophen hufig vermuten zu drfen glaubten im sinnflligen ,widerspruch zu bestehenden ,tatsachenreihen1 -- erweist sich die ,vorstellung hier als eine der treibenden ,krfte der ,welt1 ja als die ,hauptkraft der ,welt1 wo sie richtig gebildet1 richtig gebt1 richtig gehandhabt wird4 ,vernderte ,vorstellungen bewirken vernderte ,dinglichkeiten3 diese endlich auch von der abendlndischen ,wissenschaft gemachte ,entdeckung verrt das eigentliche ,geheimnis1 warum gerade der ,buddho die ,wendung vom ,kosmos ,uranios zum ,kosmos ,noetos vollziehen mute1 -- warum gerade er den transzendentalidealistischen und phnomenologischen ,standpunkt mit soviel ,ausschlielichkeit vertreten und wahren mute4 ,gotamo der ,protestant1 der von ,anfang an nichts so folgerichtig und planmig anstrebte als die vollendete ,freiheit und ,unabhngigkeit des ,gemts von allen naturhaften ,bedingungen und ,gebundenheiten1 er fand in der ,vorstellung die ,mglichkeit1 diese ,freiheit und ,unabhngigkeit zielbewut zu erwirken4 ,die ,vorstellung1 die ihm eine ,kraft1 eine ,wirksamkeit sondergleichen ist1 gestattet den ungeheuern ,eingriff in die gesetzmig bestimmte ,ordnung der ,welt1 auf welchen es vor allem abgesehen ist4 ,im ,besitz seiner ,vorstellungwelt schaltet der ,vorstellende in den ,stromkreis der ,krfte eine neue ,kraft von der ,ordnung ,x ein1 die im ,unterschied zu allen anderen ,krften durchaus dem ,bereich der eigenen ,machtvollkommenheit und ,zielstrebigkeit angehrt4 ,von den ,vorstellungen aus ergehen fortab die ,befehle1 ,winke1 ,zeichen1 nach welchen die ,wirklichkeiten abgendert werden2 von den ,vorstellungen aus beherrscht die ,absicht des ,vorstellenden die gesamte ,schpfung1 sobald er sie nur zu beherrschen willens ist4 ,mittels der ,vorstellung bringt der ,vorstellende grundstzlich die unendliche ,weltwirklichkeit in seine ,gewalt3 in der ,form der ,vorstellung wird sie ihm botmig1 wenn nicht sogar dienstwillig4 ,schopenhauers etwas drre ,formel die ,welt ist ,meine ,vorstellung#8 heit in die ,sprache ,gotamos bersetzt fruchtbarer und sinngemer3 die ,welt ist abhngig vernderlich von ,meiner ,vorstellung der ,welt444 ,und wenn dies auch nicht buchstblich so zu denken ist1 wie es ,gotamo selbst dem aufhorchenden nando im ,dritten ,bericht aus dem ,groen ,verhr der ,erlschung ,mahparinibbnasuttam so eindringlich darlegt2 wenn in ,wahrheit auch nicht schon jede unermelich entwickelte ,vorstellung ausreichend sein mag1 diese ,erde zum ,zittern zu bringen wie die ,vorstellung ,wasser#8 eines hochmgenden ,asketen1 -- da eine unermelich#8 entwickelte ,vorstellung zum mindesten die empfindenden und bewegenden ,nerven1 die ,zellen und ,gewebe und ,muskeln eigener und fremder ,leiblichkeit beeinflussen und bestimmen knnen1 dies steht auch fr unser europisches ,wissen nachgerade auch dann fest1 wenn eine ausreichende ,erklrung dieses ,sachverhalts nicht gegeben werden kann4 ,mittels ,vorstellungen auf lebendiges ,plasma einzuwirken und es von diesem inneren ,licht aus geradezu einer ,art von ,bestrahlung zu unterziehen1 das ist mglich1 denn es ist wirklich4 ,der ,herr der ,vorstellungen aber ist der ,vorstellende1 und so ist der ,vorstellende der ,herr ber alles1 was von der ,vorstellung her beeinflubar erscheint1 -- grundstzlich der ,herr also ber alles1 was lebt und infolge seines ,lebens selbst an einer ,vorstellungwelt teil hat3 sie sei dumpf oder besonnen1 unbewut oder bewut4 ,als vorstellendes ,wesen verfhrt der ,mensch mit seinen ,vorstellungen1 wie es ihm gefllt1 und so verfhrt er auch mit dem1 was seiner ,vorstellungkraft nah oder fern zugnglich ist1 wie es ihm beliebt4 ,die ,welt als ,vorstellung restlos dem bewuten ,wollen1 der bewuten ,absicht1 dem bewuten ,zweck gehorsam zu machen1 gehrt somit ganz einfach zum ,ziel des gotamidischen ,protestantismus1 wie es 7in etwas anderer ,weise7 zum ,ziel des kantischen ,protestantismus gehrt3 in dieser ,hinsicht geschieht ,gotamos ,einstellung auf den transzendentalen ,idealismus#8 aus dem strksten ,instinkt des groen ,protestanten heraus1 der ber die ,welt ,herr sein und nicht der ,welt ,knecht sein will4 ,sei nun die ,welt wahrheitgem ,meine ,vorstellung1 oder sei ,meine ,welt ,vorstellung oder sei weder ,meine noch ,deine ,welt weder ,meine noch ,deine ,vorstellung1 sondern die ,welt berhaupt ,vorstellung berhaupt#81 -- unter allen ,umstnden ist es erst diese ,auffassung1 die eine brauchbare ,mglichkeit schafft1 der ,welt von innen her1 vom ,bewutsein her1 vom ,geiste#8 her habhaft zu werden4 ,erst als ,bewut-,sein von der ,welt ist das ,sein der ,welt zu berwltigen1 zu berweltlichen4 ,und umgekehrt3 wo diese berwltigung und berweltlichung vornehmstes ,ziel des ,lebens ist1 mu folgerichtig alles ,sein in das ,bewutsein eingesenkt und eingeschichtet werden444 ,wie aber nun1 ihr ,christen8 ,heiet das ,leiden verwinden recht eigentlich die ,welt verwinden1 die ,welt verwinden aber die ,vorstellung der ,welt verwinden1 -- heiet alsdann nicht das ,leiden verwinden die ,vorstellung der ,welt1 ja die ,vorstellung-,welt selbst verwinden8 ,heiet das ,leiden verwinden recht eigentlich das ,sein verwinden1 das ,sein verwinden aber das ,bewutsein verwinden1 -- heiet alsdann das ,leiden verwinden nicht das ,bewutsein selbst verwinden8 ,und falls sich dieses wirklich so verhlt1 -- und es verhlt sich so6 -- was heit in diesem zutreffenden ,fall die ,vorstellung verwinden1 das ,bewutsein verwinden8 ,wie kann die ,vorstellung als solche1 wie kann das ,bewutsein als solches verwunden werden1 wenn ,vorstellung und ,bewutsein das ,erste und ,letzte1 das ,unbedingte und ,unentstandene ist8 ,wie kann das ,erste und ,letzte1 das ,unbedingte und ,unentstandene selbst verwunden werden1 da doch ,nichts mehr hinter und ,nichts mehr ber ihm ist1 welches zur ,verwindung berufen wre8 ,auf zweierlei ,arten kann dennoch auch das ,bewutsein verwunden werden1 die beide unmittelbar durch die ,beschaffenheit des ,bewutseins selber bestimmt sind4 ,das ,bewutsein nmlich kann unterschritten und kann berschritten werden4 ,es kann entweder soweit geschwcht1 soweit getrbt1 soweit verringert1 soweit unterdrckt werden1 da es gewissermaen unter seinen eigenen ,schwellenwert hinabsinkt und sich ins ,unbewutsein allmhlich verliert4 ,oder aber das ,bewutsein kann soweit gestrkt1 soweit aufgehellt1 soweit vermehrt1 soweit gehoben werden1 da es gewissermaen ber sich selbst gesteigert erscheint und ins berbewutsein mndet4 ,denn um den entscheidenden ,tatbestand mit einem einzigen ,wort anzufhren3 das ,bewutsein hat ,grade6 ,das ,bewutsein hat ,grade1 und also verluft es zwischen einem untersten und einem obersten ,schwellenwert von der bestimmten ,gre ,null bis zu einer unbestimmbaren und vielleicht sogar unendlichen ,gre4 ,das ,bewutsein hat ,grade1 wie schon einer der ersten ,philosophen des ,bewutseins in ,europa1 ,leibniz1 mit groem ,nachdruck behauptete2 -- das ,bewutsein hat ,grade1 auch wenn sich im verflossenen ,jahrhundert der ,philosoph des ,unbewutseins fr das ,gegenteil dieser ,behauptung hartnckig eingesetzt hat4 ,zwischen der heftigsten1 beinahe wtenden ,gespanntheit auf ein erlebtes ,vorkommnis und der vollkommenen ,gleichgltigkeit gegen dasselbe1 zwischen der angestrengtesten berwachheit und der trgsten ,dumpfheit1 zwischen andauernder ,aufmerksamkeit und andauernder ,verschlafenheit1 zwischen gleichmiger ,geistes-,allgegenwart und gleichmiger ,geistes-,abwesenheit1 zwischen beherrschter ,sammlung und zuchtloser ,zerstreutheit durchmit das ,bewutsein alle erdenklichen ,grade3 wie eine ,klammer1 die bald geschlossen1 bald aber offen ist1 umklammert das ,bewutsein erlebbare ,gegenstndlichkeiten mit eiserner ,strenge oder entlt sie in loser ,ungebundenheit4 ,so fhrt es entweder zu einem ,zustand1 der die ,bezeichnung ,bewutsein noch kaum oder noch gar nicht verdient1 oder zu einem anderen1 fr welchen die ,bezeichnung ,bewutsein nicht mehr ausreichend ist4 ,im allgemeinen hlt das ,bewutsein eine gewisse dmmerige ,mitte ein zwischen ,unbewutsein und berbewutsein1 wie etwa der ,halbschlaf die dmmerige ,mitte hlt zwischen ,wachheit und ,vollschlaf4 ,in der ,tat1 dem ,halbschlaf gleicht das ,bewutsein in seinem gewhnlichen ,zustand3 es ist eher eine ,bereitschaftlage1 in ,bewutsein berzugehen1 als jederzeit selber ,bewutheit zu sein4 ,die zahllosen ,vorstellungen die auch dem vorstellungrmsten ,menschen noch durch den ,kopf schwirren1 beschftigen das ,bewutsein gleichsam nur als ,mglichkeiten4 ,damit sie als ,vorstellungen wirklich#8 werden1 mu ihnen schon ein ,zwang zur ,aufmerksamkeit zu ,hlfe kommen1 sei es1 da von auen1 sei es1 da von innen her ein ,interesse geweckt werde1 welches einzelne ,vorstellungen aus der zudrngenden ,menge auswhlt und nun entwickelt4 ,wie beispielweis ein ,landschafter eine lange ,frist in einer ,landschaft weilt1 bis ihn in irgendeinem ,augenblick ein ganz bestimmter ,ausschnitt zum ,bild anreizt und er zu sich spricht3 alles andere wird nicht gemalt1 aber dies wird gemalt1 -- ebenso weilt der ,mensch gewohnheithalber mitten und unter seinen ,vorstellungen1 bis ihn eine derselben aus erkennbaren oder unerkennbaren ,grnden zur ,entwicklung anreizt4 ,auf diese ,vorstellung sammelt sich das ,bewutsein und fhrt sie mit ,sorgfalt1 ,genauigkeit1 ,treue aus2 bei dieser ,vorstellung verweilt das ,bewutsein und umkreist sie in sttigem ,flug2 an dieser ,vorstellung erwrmt sich das ,bewutsein und entzndet sich zu einer gleichmig hellen ,flamme1 indes alle brigen ,vorstellungen je und je ins ,dunkel jenes ,kraters zurckstrzen1 dem sie rtselhaft entstiegen sind444 ,wer also das ,bewutsein verwinden will1 dem steht die ,wahl ins ,unbewutsein zurck ebenso offen wie die ,wahl zum berbewutsein vor1 und vielleicht ist es schwer zu sagen1 ob die ,verwindung durch ,unbewutsein oder die ,verwindung durch berbewutsein leichter zu bewerkstelligen wre1 -- wie denn der eine zwar leicht einschlft1 aber nur mhsam zu wecken ist1 indes der andere schwer einschlft1 aber leicht wieder aufwacht4 ,dies brigens dahingestellt1 bleibt dem ,buddho jedenfalls die ,wahl zwischen beiden ,arten der ,verwindung4 ,es bleibt ihm die ,wahl zwischen ,verringerung und ,steigerung1 zwischen der ,annherung ans ,unbewutsein und ans berbewutsein1 zwischen der ,bevorzugung des ,schlafzustandes und des ,zustands der berwachheit4 ,wozu aber sich der ,buddho entschliet1 das geht unmiverstndlich eben schon aus dem ,namen hervor1 den er trgt444 ,der ,erwachte1 o ,keniyo1 sagst du8 -- ,der ,erwachte1 o ,selo1 sag' ich8444 ,denn wie sollte der ,erwachte anderes als die ,wachheit und berwachheit des ,bewutseins als des ,bewutseins eigentliche berwindung werten8 ,diese ,wahl ist es dann auch freilich1 welche den ,buddho in einen tief bedeutsamen ,gegensatz bringt zu der ,praxis der ,yoga1 zu der ,praxis des ,brahmanismus1 die ihrerseit den ,tiefschlaf als den gttlichen ,urstand schlechthin zum erstrebenswrdigsten ,ziel ihrer geistlichen bungen erhebt4 ,wobei wir freilich zu bedenken htten1 da dem ,buddho doch auch dieser ,weg der ,minderung und ,verringerung1 den alle ,mystik immer wieder gegangen ist1 keineswegs fremd geblieben ist4 ,ich sagte es schon mehrmals1 da zwischen ,ja und ,nein dem ,buddho noch ein drittes1 diesseit der ,gegensetzungen1 nirdvandva1 dvantvtta#81 vorschwebt1 das weder ,ja noch ,nein und doch wiederum ,ja und ,nein in einem ist444 ,whlt somit ,gotamo die ,steigerung1 so heit dies nur in unserer europischen ,zwiesal-,sprache1 da er die ,verringerung durchaus verwerfe4 ,seine ,entscheidung gilt folglich zwar ohne diesen ,vorbehalt nicht eindeutig3 wohl aber gilt sie mit ihm so4 ,das ,bewutsein ist zu verwinden durch die hchstmgliche ,steigerung des ,bewutseins1 und diese ,praxis haben wir jetzt in ihrer ,wichtigkeit darzustellen4 ,unser ,leben in ,vorstellungen1 wie wir's uns selber berlassen fhren1 ist ein ,spiel4 ,die ,vorstellungen tauchen auf und sinken unter wie die ,fische in einem ,weiher4 ,jetzt schnellen und schnalzen sie sich1 in der ,sonne wie kleine ,silberpfeile blitzend1 ber den ,wasserspiegel des ,weihers in munteren ,sprngen dahin2 im nchsten ,augenblick schwimmen sie in ihrem ,element flink umeinander1 -- und jetzt sind alle verschwunden4 ,gewi hat auch dieses ,spiel der ,vorstellungen seine ,regeln1 sonst wr' es doch wohl kaum ein ,spiel4 ,denn einmal ist ihre ,abfolge im ,bewutsein festgelegt durch die gleichsam physikalische ,abfolge der ,wirklichkeiten in ,raum-,zeit1 die sie im ,bewutsein zu vertreten haben4 ,zum anderenmal ist dieselbe ,abfolge festgelegt durch die psychologischen ,gesetze der ,vergesellschaftung1 durch welche sie bestimmt wird4 ,wer beispielweis durch die ,straenzge einer groen ,stadt schlendert1 hat keine ,freiheit1 weite ,tler1 hohe ,berge1 einsame ,wlder1 bebaute ,felder wahrzunehmen4 ,seine ,vorstellungen bleiben wimmelnden ,gassen verhaftet1 rauchenden ,schloten1 zudringlichen ,firmenschildern1 lrmenden ,pltzen4 ,und auch wenn er seine ,vorstellungen von dieser ,umwelt abzieht1 und in sich selbst verloren1 in sich selbst versonnen weiterschlendert1 wechseln dieselben nach ,regeln1 auf welche er offenbar keinen ,einflu hat1 solange er das ,auf und ,ab der ,vorstellungen sich selber berlt4 ,ein ,spiel nach ,regeln und ,gesetzen ist also dieser ,ablauf1 wo die benachbarten ,vorstellungen immer wieder die benachbarten1 die verwandten ,vorstellungen immer wieder die verwandten suchen4 ,sich selber berlassen1 stellen sich die ,vorstellungen niemals in einer ,abfolge ein1 die dem klaren ,willen des ,vorstellenden entsprechen wrde1 und niemals verschwinden sie diesem ,willen entsprechend4 ,vielmehr schaut der ,vorstellende selbst diesem ,spiel nur wie ein miggngerischer ,gaffer zu1 der eine ,szene auf dem ,marktplatz oder im ,theater als unbeteiligter ,dritter anstaunt3 wohl wechseln fortwhrend seine ,vorstellungen1 aber nicht ist er es1 der sie wechselt4 ,was unser ,besitz sein sollte und richtig verstanden berhaupt unser einziger ,besitz sein kann1 das lassen wir als grobe ,naturalisten1 ja ,anarchisten des ,lebens einfach gewhren und geben uns willfhrig seinem eigenen ,sinn oder ,unsinn gefangen4 ,diesem launischen ,spiel1 welches das verborgene ,es#8 mit uns allen spielt1 ein sehr entschiedenes ,ende zu setzen1 und an ,stelle des ,naturalismus und der ,anarchie gleichsam den ,stil#81 sogar den hieratischen ,stil walten zu lassen und seine strengen ,gesetze3 das heit in der ,auffassung des ,buddho den ersten ,schritt tun zu der ,verwindung des ,bewutseins durch ,steigerung des ,bewutseins4 ,auf das ,spiel1 auf die ,spielerei zu verzichten1 die wir mit uns selber treiben1 und endlich mit einem gewissen ,ernste ,ernst zu machen3 das ist die erste ,forderung1 die an den ,jnger des ,erwachten ergeht4 ,er soll die ,abfolge der ,vorstellungen1 die von ,haus aus eigentlich in keinerlei ,betracht die seine ist1 zur seinigen machen2 er soll der ,abfolge der ,vorstellungen die ,regeln der ,vergesellschaftung selber auferlegen1 statt sie physikalisch-psychologischer ,gesetzmigkeit anheim zu geben4 ,er soll den zuchtlosen ,ablauf der ,vorstellungen in die ,zucht nehmen und ihm wie einem durchaus regulierten ,flu die rechte ,richtung weisen1 den rechten ,wasserstand1 die rechte ,fahrtrinne1 die rechte ,stromstrke1 das rechte ,geflle1 -- dies ist das ,unerllichste von allem4 ,ein ,vorsatz von mehr als menschlicher ,strenge gegen sich selbst1 ihr ,christen1 wenn man's recht bedenkt4 ,ein ,vorsatz1 der fr die meisten christlichen ,abendlnder1 wofern sie sich nicht zufllig mit den ,geistlichen bungen des heiligen ,jgnatius vertraut gemacht haben1 etwas ,unheimliches1 ,unbegreifliches1 ,zermalmendes hat3 fr jene ,abendlnder1 die es so sehr lieben1 sich gehen und hngen zu lassen1 wie es gerade kommt oder auch krumm kommt4 ,denn was will es heien1 alle die aufkeimenden und aufwuchernden ,vorstellungen1 die unser ,selbst wie eine undurchdringliche ,dornenhecke um sich zu ranken pflegt1 nach der ,zustndigkeit der heilstrebenden ,absicht berall zu beschneiden und festzubinden8 ,es will heien1 da jede ,vorstellung1 die nicht mit dieser bewuten ,zwecksetzung bereinstimmt1 ohne ,gnade und ,nachsicht zu unterdrcken ist1 sei es auf die ,gefahr hin jeglicher ,vergewaltigung der eigenen ,instinkte1 ,triebe und ,neigungen4 ,es will heien1 da jedes ,gelste1 jede ,anwandlung1 jede ,versuchung des ,leibes und der ,seele in des ,wortes buchstblicher ,meinung schon von der ,schwelle her abzuweisen ist1 es sei nun1 da diese ,vorstellung die ,schwelle gar nicht berschreiten darf1 es sei1 da sie sie nach erfolgtem berschritt sofort wieder rumen mu4 ,es will heien1 da alle ,erlebnisinhalte und ,bewutseinsgegebenheiten1 welche nicht unmittelbar oder mittelbar die ,tat des ,heils zu frdern geeignet erscheinen1 als strend oder entbehrlich zu verabschieden sind4 ,es will heien1 da alles1 was bedrckt1 was schmerzt1 was umdunkelt1 was hemmt1 was niederzieht1 was verderbt1 was beschwert1 was beeintrchtigt1 was entwertet1 was entwrdigt1 was befleckt1 was gefhrdet1 was erzrnt1 was erschreckt1 was verbittert1 was verstockt1 was krnkt1 was aufwhlt1 was entfesselt1 was verstrt1 was verwildert1 was verroht1 was verkehrt1 was versklavt1 was umnebelt1 was berauscht1 was ausschweift1 was ablenkt1 was zerstreut1 was verwirrt1 was in ,zweifel strzt1 was verzweifeln macht1 was tuscht1 was verblendet1 was giert1 was grt1 was verzehrt1 was abstumpft1 was versehrt1 was entzweit1 was zerreit1 was entfriedet1 was entfremdet1 was entkrftigt1 was entnervt1 -- da alles dieses und was nicht noch alles sonst aus dem ,bewutsein zu verjagen und zu verbannen ist1 ntigenfalls zu bermannen mit ,einsatz aller ,krfte des ,willens mit aufeinandergepreten ,zhnen und an den ,gaumen gehefteter ,zunge8444 ,es will heien1 da alle ,erwgungen aufzugeben und einzustellen sind1 die mit dem heiligen ,ziel nicht nachweisbar zusammenhngen1 und mit diesen ,erwgungen und ,errterungen dann alle ,reden und ,gesprche1 alle ,belehrungen1 ,bestrebungen1 ,zwecksetzungen4 ,es will heien1 da mit dem ,eifer eines ,teufelaustreibers die urwchsigsten ,triebe auszutreiben sind wie die geistigsten ,bildungen1 sobald sie vom ,ziel abfhren oder auch nur nicht zu ihm hinfhren4 ,es will heien1 da alle ,wahrnehmungen und ,erinnerungen und ,absichten1 sobald das ,bewutsein ihrer ansichtig geworden ist1 auf die goldene ,wage zu legen sind1 ob recht oder nicht recht1 ob statthaft oder verboten1 ob heilfrdernd oder heilhemmend4 ,es will heien1 da alle rechten#8 ,vorstellungen zum ,gedeihen1 alle unrechten#8 aber zum ,eingehen zu bringen sind1 ja da die rechten geradezu zum ,kampfe aufgeboten werden1 um diese zu verdrngen und ihre ,stelle einzunehmen4 ,gleichwie etwa1 ihr ,mnche1 ein geschickter ,maurer oder ,maurergeselle mit einem feinen ,keil einen groben heraustreiben1 herausschlagen1 herausstoen kann1 ebenso nun auch1 ihr ,mnche1 soll ein ,mnch1 wenn er eine ,vorstellung fat1 eine ,vorstellung sich vergegenwrtigt1 und ihm dabei bse1 unwrdige ,erwgungen aufsteigen1 ,bilder der ,gier1 des ,hasses und der ,verblendung1 aus dieser ,vorstellung eine andere gewinnen1 ein wrdiges ,bild8444 ,denn da die ,triebe und ,begehrungen1 die ,leidenschaften und ,neigungen1 die mit der ,wesenheit der ,person lebendig verwurzelten1 aus dem ,bewutsein unter keinen ,umstnden verdrngt werden knnten1 oder falls dennoch verdrngt1 in unterschwelligen1 unterschwrigen1 unterbewuten ,bezirken der ,seele erst recht und viel unbezwinglicher noch ihr ,unwesen fortsetzen mten1 -- dieses ,ergebnis abendlndischer ,seelenerkundung htte ,gotamo vermutlich nicht anerkannt4 ,wofern auch der ,trieb oder ,hang als eine ,vorstellung ins ,bewutsein tritt1 da betritt er eben die ,walstatt1 wo gegen jede unerlaubte ,vorstellung ihre ,gegen-,vorstellung1 ,gegen-,stellung ins ,gefecht gefhrt wird3 betritt also der ,trieb oder ,hang die ,sttte einer zum ,austrag gelangenden ,zucht-,wahl1 wo die durch ,zucht erwhlte ,gegen-,vorstellung die gleichsam wild und zuchtlos aufgeschossene ,vorstellung aus dem ,feld schlgt4 ,ein etwaiger ,rckzug aber aus dem ,bewutsein in die ,hhlen und ,unterschlpfe des ,unterbewutseins1 wie ihn alsdann die moderne ,seelenlehre des ,westens fr unvermeidlich erachtet1 wird schlechterdings nicht geduldet1 -- aus ,grnden1 die wir bald in den ,umkreis der ,betrachtung zu ziehen haben werden4 ,jedenfalls ereignet sich somit im ,bewutsein der seltsame ,kampf1 der ber die ,rechtmigkeit jeder einzelnen ,vorstellung entscheidet und folglich auch ber ihren weiteren ,verbleib1 ihre weitere ,entfaltung1 ihre weitere ,begnstigung4 ,unmglich aber ist's1 hier aller ,anstalten besonders zu gedenken1 die der ,buddho namhaft zu machen gewut hat zur ,befrderung dieses seines ,zieles4 ,besteht doch in der ,sammlung und ,sichtung1 ,darlegung und ,erluterung dieser ,anstalten im ,grund die ganze ,lehre des ,buddho1 -- die ganze ,lehre ein beispiellos abgerundetes und wohlgeordnetes ,gefge von erzieherischen1 von seelsorgerischen ,manahmen1 das ,spiel der ,vorstellungen in die ,gewalt des selbstherrlichen ,willens zu bekommen und dort gebieten zu lernen1 wo wir alle am meisten gehorchen mssen4 ,diese ,schule der ,zucht und ,selbst-,zucht macht sich sorgfltige ,erfahrungen von ,jahrtausenden mit einem nirgends mehr erreichten ,aufwand von ,menschenkenntnis und -erkenntnis zu ,nutz und ist darum auch fr die ,jahrtausende gltig1 wahrhaft unsterblich und zeitlos4 ,sie durchaus in ihrem gesamten ,aufbau und ,ausbau zu berschauen1 ist nur einem solchen mglich1 der die ,schriften des ,kanons wieder und wieder durchforscht1 indes unser abendlndisches ,wissen1 unsere europische ,gelehrsamkeit vollkommen auerstand ist1 im einzelnen zu billigen oder zu tadeln1 hinzuzufgen oder fortzustreichen1 zu urteilen oder zu entscheiden4 ,von dieser in der ,tat ungemein schwierigen ,praxis und ,pragmatik des urwchsigen ,buddhismus einen ,begriff zu geben erscheint desto schwieriger1 je fortgeschrittener unsere eigene seelische ,verwahrlosung ist4 ,ehe wir ber sie annhernd wrdig werden sprechen knnen1 sprechen drfen1 werden ,jahre und ,jahrzehnte1 wenn nicht ,jahrhunderte einer neu erblhenden europischen ,religiositt vonnten sein444 ,ein zur hchsten ,meisterschaft gebrachtes ,verfahren1 das ,ineinander und ,durcheinander der bewuten ,vorstellungen einer strengen ,auslese zu unterziehen1 dies1 ihr ,christen1 ist also das eine1 was dem ,buddho die ,verwindung des ,bewutseins bewirkt durch die ,steigerung des ,bewutseins4 ,verdrngung aller wertwidrigen ,bewutseinsinhalte durch die wertentsprechenden1 ,entkrftung aller niedrigen ,triebregungen durch ,begnstigung und unermeliche ,entwicklung#8 aller hheren1 ,vertauschung aller heilhemmenden ,gegebenheiten gegen die heilfrderlichen3 das ist ,ziel wie ,weg1 ,zweck wie ,mittel4 ,aber gleichzeitig erschpft sich die angestrebte ,steigerung des ,bewutseins doch keineswegs in dieser vlligen ,bemeisterung1 ,beherrschung1 ,regelung des ,vorstellungablaufes in der ,zeit4 ,die nicht zweckdienlichen und folglich verbotenen ,bewutseinsinhalte schon von der ,schwelle fern zu halten1 oder wo dieses milingt1 von der ,schwelle zu entfernen1 ist eine unerlliche ,bedingung fr die ,entstehung jenes besseren1 freieren1 reineren ,urstandes1 der dem ,buddho vorschwebt4 ,aber unter keinen ,umstnden ist das ,bewutsein schon verwunden wenn es gesubert und entschlackt erscheint4 ,die starke ,gefahr ward vorhin erwhnt1 die nach heutiger ,auffassung diesem ,verfahren der ,verdrngung eingewurzelter ,triebe und ,begierden verhngnisvoll zu werden droht4 ,die ,gefahr nmlich1 da die verdrngten ,regungen smtlich in den unterschwelligen ,bezirken der ,seele sich festnisten und hier nach der ,gepflogenheit aller ,schmarotzer ein untilgbares und verwstendes ,unwesen fhren mchten auf ,kosten der wachen ,bewutheit1 die sich ihrer entledigt hat4 ,denn wie es geschrieben steht1 -- manche haben den ,geist der ,wollust aus sich herausgetrieben und sind hernach in die ,sue gefahren1 und hufig genug erwrgt ein verdrngter ,hang nachtrglich seinen eigenen ,henker4 ,in den dunkleren und dumpferen ,lagen der ,seele huldigt der ,mensch auf eine ausschweifende und krasse ,weise dem ,dienst seiner ,ahnen1 deren ,totem er zwar nicht nach ,art der ehemaligen ,indianer auf die ,haut ttowiert1 aber dennoch wie ein ,mosaik in dem ,kerngerst seiner ,keim-,zelle musivisch angelegt trgt3 und wehe ihm selber1 wenn er sie mit dem ,blut der ,opfer trnkt1 die er auf dem ,altar des ,bewutseins seinem edleren ,trachten feierlich dargebracht und umgebracht hat6 ,was hier der ,mensch im ,menschen aus ,ehrfurcht oder ,scham vor sich selbst verwirft1 das diente von jeher dem ,tier im ,menschen zu seiner am hitzigsten begehrten ,kost4 ,und wenn sich die ,hunde keineswegs ekeln1 als die sonderlichsten aller ,selbstverkster den eigenen ,auswurf1 ja den eigenen ,kot gelegentlich wieder zu fressen1 so heulen und bellen frwahr diese selbigen ,hunde in den ,kellern der ,seele bei ,tag und bei ,nacht und bei ,nacht noch weiterhin vernehmlich wie am ,tage4 ,die ,gefahr mithin1 in den oberen ,geschossen1 wo das ,bewutsein gleichsam seine ,empfangrume hat1 zwar eine peinliche ,sauberkeit berall zu beobachten1 aber den inwendigen ,abfall und ,kehricht in das ,verlies hinunter zu fegen1 wo ,ratten und ,schlangen in modrigen ,lchern behaust sind1 -- diese ,gefahr ist in der ,tat keine geringe4 ,aber sie besteht nicht1 ohne da ,gotamo genau um sie wte1 -- ,gotamo1 dessen ,kennerschaft hier wirklich etwas von gttlicher ,allwissenheit erworben zu haben scheint4 ,denn keineswegs bleibt diese tiefer geschichtete ,zone der unterschwelligen ,lebenskrfte sich selber berlassen4 ,vielmehr wird sie im ,bewutsein vom ,bewutsein unaufhrlich angeblinkt und belichtet1 wie etwa des ,nachts die ,einfahrt eines ,hafens unaufhrlich angeblinkt und belichtet wird4 ,und eben in dieser fortgesetzten ,sammlung des ,bewutseins auf sonst unbewute oder unterbewute ,vorgnge besteht das zweite gotamidische ,verfahren1 das ,bewutsein zu steigern und durch ,steigerung zu verwinden4 ,die oben umschriebene ,regelung des ,vorstellungablaufs durch ,auslese und ,zuchtwahl der ,vorstellungen untereinander ergnzt sich sinngem durch eine andauernde ,beaufsichtigung der niedereren ,krper- und ,seelenbewegungen4 ,wo daher unstatthafte und unzweckmige ,vorstellungreihen aus dem ,bewutsein verdrngt werden und aus dem ,bewutsein in tiefere ,seelenlagen abwrts gleiten1 da wird unverzglich eine ,gegenwirkung aufgerufen1 welche die unterschwelligen ,vorgnge ihrerseit wieder in den ,lichtkegel der ,bewutheit rckt1 ehe sie sich in den ,falten einer ,dmmerwelt schmarotzerisch festzunisten vermgen4 ,wohl werden also im ,bewutsein keine ,vorstellungen geduldet1 welche dem heiligen ,ziel der ,leidensberwindung nicht irgendwie frderlich zu sein verheien4 ,aber ebensowenig werden im ,unterbewutsein1 ,unbewutsein ,vorstellungen geduldet1 welche um eben jenes heiligen ,zieles willen aus dem ,bewutsein mit ,anstrengung verdrngt wurden und sich darum der ,aufsicht des ,bewutseins zu entziehen drohen4 ,um solchen oder hnlichen ,gefahren zu begegnen1 hat der ,mnch ein ,ma von ,selbstberwachung zu bewhren1 welches dem ,wachstum unterschwelliger ,seelenkrfte nicht nur so ungnstig wie mglich ist1 sondern dasselbe vielleicht geradezu ausschliet4 ,von der allmchtigen und allgegenwrtigen ,polizei des ,bewutseins werden alle unterschwrigen ,lebensuerungen und ,willensantriebe wie eine ,verbrechergesellschaft von ,schlupfwinkel zu ,schlupfwinkel aufgescheucht und zuletzt nach und nach vollstndig aufgerieben4 ,das ,gemt des ,asketen liegt faltenlos geglttet an der gleichmigen ,helligkeit des ,bewutseins da2 unbeaufsichtigte1 ungewute1 unbemerkte ,wallungen oder ,begierden gibt es grundstzlich in ihm nicht mehr4 ,dies ist der ,grund1 warum der ,buddho die ,verdrngung eingewurzelter ,lebenstriebe durchaus und ohne ,vorbehalt gebietet1 und dennoch offenbar keines der bel frchtet1 die nach dem ,ergebnis europischer ,seelenkunde jeder derartigen ,triebverdrngung1 ,triebunterdrckung auf dem ,fue folgen mte4 ,und auch hier ist wiederum vorbildlich jene mehrfach schon berhrte ,zucht der ,atemfhrung geworden4 ,wie diese ,zucht in der ,absicht gebt wird1 die unwillkrlichen ,bewegungen des ,leibes in willkrliche zu verwandeln1 so will eine letzte ,zielsetzung berhaupt alle ,lebensvorgnge aus dem ,reich der ,physis in das ,reich der ,psyche pflanzen4 ,stets von neuem wird der ,mnch daher vom ,buddho angehalten1 die vier ,pfeiler der ,einsicht#8 fest zu grnden und beim ,krper ber den ,krper1 bei den ,gefhlen ber die ,gefhle1 beim ,gemt ber das ,gemt1 bei der ,erscheinung ber die ,erscheinung zu wachen4 ,klar bewut#81 dies wird zu einer der dringendsten ,ermahnungen an die ,jnger1 und die evangelische ,wachsamkeit bei ,tag und bei ,nacht1 besonders aber bei ,nacht1 gilt im urwchsigen ,buddhismus noch viel mehr 7wenn freilich auch in einem anderen ,sinne7 als in den evangelischen ,schriften fr die vornehmste aller religisen ,pflichten3 ,den ,arm ber das ,haupt gelegt1 so sollte der ,held ausruhn1 so sollte er auch noch sein ,ausruhn berwinden8 444 ,nicht ziemte es dem vorgeschrittenen ,asketen1 auch nur eine einzige ,verrichtung des ,leibes mit schlfrigem ,bewutsein oder aus ,instinkt#8 zu verrichten4 ,ein stndig arbeitendes ,bewutsein lt vielmehr gar keine ,instinkte aufkommen und unterbricht daher auch den ,zusammenhang der ,lebewesen fast gnzlich1 der sonst zwischen dem ,menschen und den brigen ,tieren der ,schpfung nur allzu deutlich wahrzunehmen ist4 ,mit klarem ,bewutsein wollen wir uns wappnen4 ,klar bewut beim ,kommen und ,gehn1 klar bewut beim ,hinblicken und ,wegblicken1 klar bewut beim ,steigen und ,erheben1 klar bewut beim ,tragen der ,gewnder und der ,almosenschale des ,ordens1 klar bewut beim ,essen und ,trinken1 ,kauen und ,schmecken1 klar bewut beim ,entleeren von ,kot und ,harn1 klar bewut beim ,gehn und ,stehn und ,sitzen1 beim ,einschlafen und ,erwachen1 beim ,sprechen und ,schweigen1 also habt ihr euch1 meine ,mnche1 wohl zu ben8444 ,alle die wimmelnden ,gefhle also1 die aus der ,sehnsucht stammen oder aus dem ,verlangen oder aus dem ,hang oder aus dem ,weib oder aus der ,begierde oder aus der ,liebe oder aus dem ,ha1 sie werden gleichsam im ,bewutsein abgefangen und hier mit einem ,hieb ins ,genick zur ,strecke gebracht4 ,und mit diesen vom ,lebenssaft der tiefst gesenkten ,bodenwurzeln tausendfach gespeisten ,gefhlen wird die ,sehnsucht selber1 wird das ,verlangen selber1 wird der ,hang selber1 wird der ,trieb selber1 wird die ,begierde selber1 wird die ,liebe selber1 wird der ,ha selber im ,bewutsein abgefangen4 ,sie alle gehren ein fr allemal zu des ,leidens ,verursachung1 zu den ,leidenschaften1 die da ,leiden schaffen2 sie alle werden im ,bewutsein abgettet fast schon durch die schlichte ,tatsache1 da sie dort zum ,bewutsein gelangen4 ,denn das im berma erhellte ,bewutsein des ,leidens1 knnte man nicht unzutreffend sagen1 die im berma erhellte ,vorstellung des ,leidens vernichtet schon an und fr sich alles ,leiden4 ,indem ich mir jener ,leidensursache ,vorstellung gegenwrtig halte1 wird durch der ,vorstellung ,gegenwart die ,liebe verwunden2 indem ich wieder betrachtend die ,betrachtung ber jene ,leidensursache in mir vollende1 wird die ,liebe verwunden81 -- so fat einmal der ,buddho dieses seltsame ,seelengesetz in ,worte1 die man sich zu merken htte4 ,durch angespannteste ,aufmerksamkeit und sorgfltigste ,selbstberwachung erzielt ,gotamo eine seelische ,gesamthaltung1 die freilich nicht leicht zu schildern und noch schwerer zu erlutern ist4 ,vielleicht ist sie uns einigermaen bekannt von uns selber1 wenn es uns beispielweis einmal vorbergehend gelingt1 einen heftigen ,krperschmerz durch nachhaltige ,steigerung der ,aufmerksamkeit bis zu einem gewissen ,grad zu neutralisieren und ihn in einer von unserer ,person entfernter scheinenden ,sphre zu objektivieren4 ,hierbei gelangt zwar der ,schmerz nicht geradezu zum ,verschwinden1 aber immerhin belstigt er weniger wie vorhin3 der im ,bewutsein zu einer ,art von ,versachlichung gediehene ,schmerz lst sich zeitenweis von unserem ,selbst ab1 nicht unhnlich1 wie sich etwa im ,augenblick des ,abschusses einer ,pistole die ,hand vom brigen ,krper ablst und ,pistole und ,hand zusammen ein beinah' selbstherrliches ,dasein gewinnen4 ,eine hnliche ,entpersnlichung des ,erlebens trachtet der ,buddho hervorzubringen und bringt er auch sicherlich hervor durch die innigere ,gesammeltheit des ,bewutseins auf die ,begebnisse des ,leibes und der ,seele4 ,auf solche ,weise nun bettigt der ,erwachte#8 zwar vielleicht eine eigenartige1 aber dennoch durchaus folgerichtige ,anwendung des allgemeinsten und unumstlichsten ,ergebnisses unserer europischen ,transzendentalphilosophie3 wonach im ,bewutsein das ,sein sozusagen abgestreift und gehutet wird1 -- wonach vom ,bewutsein das ,sein in einer unwirklichen ,spiegelung zurckgestrahlt oder umgebogen wird4 ,im ,bewutsein des ,bewutseins aber oder im ,bewutsein hheren ,grades stocken insbesondere die ,unterschwellungen unterwchsiger ,lebenssfte1 welche im ,leib und ,geist des einzelnen ,menschen unaufhrlich lust- und unlustspendend kreisen und durch mehr wie nur einen ,nabelstrang mit dem ,kreislauf des groen ,lebens1 ,all-,lebens zusammenhngen4 ,etwa wie die ,stiele und ,stengel von blhenden ,grsern oder ,blumen an der ,stelle dorren1 wo sie unter die scharf belichteten ,brennpunkte optischer ,linsen gerckt werden1 so dorrt und welkt pflanzenhaftes1 tierisches1 menschliches ,leben nach des ,buddho innerster ,absicht1 unter den ,brennpunkt gerckt eines zu andauernder ,wachsamkeit verpflichteten ,bewutseins und berbewutseins4 ,oder wie ein ,chirurg1 ein ,handwerkender#8 und ,handfertiger#8 die ,messer1 ,scheren1 ,sgen seines rztlichen ,besteckes vor dem ,gebrauch in eine ,lsung von ,sublimat eintaucht1 um sie zuverlssig zu entkeimen1 so taucht der ,buddho alles ,werdende und ,lebendige in ,bewutheit1 um es darin nochmals zu entkeimen4 ,oder wiederum1 wie derselbe ,chirurg und ,therapeut ein krebsendes ,gewebe der ,einwirkung gewisser ,strahlenbndel von der ,ordnung ,x aussetzt1 um die ,wucherung mehrkerniger ,krperzellen aufzuweichen1 zu zersetzen1 zu zerstren1 so weicht der ,buddho im ,strahlenbndel des gesammelten ,bewutseins die ,wucherung ,leben auf1 die ,wucherung ,werden auf1 die ,wucherung ,leiden auf1 zerstrt sie und zersetzt sie444 ,solchermaen verwindet der ,buddho das ,bewutsein durch ,steigerung des ,bewutseins1 das ,leiden durch ,steigerung des ,bewutseins1 das ,leben durch ,steigerung des ,bewutseins3 im innersten ,gemt1 wie es scheint1 einhellig mit einem tief rtselhaften ,wort ,lao-,tses1 wonach ,leben schon an und fr sich ,mibrauch des ,lebens ist4 ,wie manche ,krper aber das ,licht einmal brechen1 andere es zweimal brechen1 so bricht das gemeine ,bewutsein das ,leben schon gleichsam einmal1 das ,bewutsein des ,bewutseins aber zweimal1 -- und so wird das ,leben denn von seiner anfnglichen ,richtung zweimal abgelenkt1 zweimal abgeknickt1 zweimal zurckgeworfen4 ,im ,bewutsein empfngt der ,bewute das ,leben und alle ,wirklichkeiten des ,lebens3 aber das ,bewutsein des ,bewuseins gibt vom ,leben und seinen ,wirklichkeiten nur noch die doppeltgebrochenen ,bilder und ,bildesbilder1 indessen ,wirklichkeit und ,leben mit allen ,gefhlsbetonungen1 ,gefhlsaufwhlungen weit drauen verebben1 vergluten und verbrausen4 ,wie die bermige ,helligkeit der tropischen ,sonne die ,farben der ,gegenstnde verzehrt und ihre ,formen aufsaugt1 so verzehrt die bermige ,bewutheit des ,asketen die ,farben des ,lebens und saugt es die ,formen der ,wirklichkeiten auf sich1 in sich4 ,das hhere ,bewutsein ist der luftleere ,raum1 in welchem die ,krper die ihnen eigentmliche ,schwere verlieren und insgesamt mit gleicher ,geschwindigkeit fallen1 und wiederum ist es ein chemischer ,filter1 durch den man die giftigen ,gase des ,tods und der ,verwesung hindurchseiht4 ,nachdem sich der ,weltstoff in den fnf ,elementen verwirklicht und bald als ,erde1 bald als ,wasser1 bald als ,luft1 bald als ,feuer1 bald als ther um- und umgestaltet hatte1 wiederfhrt ihm jetzt die letzte und endgltige ,umgestaltung in ein sechstes ,element1 ins ,bewutsein1 wo ihn der ,buddho in glserne ,ruhe und kristallische ,friedsamkeit feierlich einsargt und bestattet1 hnlich jenem lieben deutschen ,mrchen1 allwo die ,sieben ,zwerge ber den ,sieben ,bergen den blhenden ,leib ,schneewittchens ins glsern-kristallische ,bett einsargen und bestatten4 ,und wie nun darin der ,leib der kleinen ,prinze in himmlischer ,geborgenheit ruht und dennoch den ,sieben ,zwergen zu ewiger ,besligung hold gegenwrtig bleibt1 so ruht ,welt1 ,leid1 ,leben fortab im ,sechsten ,element des ,bewutseins in himmlischer ,geborgenheit und ,stille1 wie es der vollkommen ,erwachte denn auch buchstblich gesprochen und versprochen hat3444 den ,wahnvernichtern taugen diese ,dinge um sliger ,gegenwart zu genieen8444 ,bei der ,abkunft des ,leidens aus dem ,bewutsein1 wie sie in den ,schriften des ,pli-,kanons gegeben wird1 bezog ich mich bislang im wesentlichen auf jene ,fnfzehnte der ,reden aus der ,lngeren ,sammlung ,dghanakyo4 ,hier gilt in der ,tat ,bewutsein fr die letzte ,sttte einer achtfachen ,entstehung3 es selber eine ,unentstandenheit und ,unbedingtheit1 die nur noch durch sich selber verwunden werden konnte4 ,was hier aus diesem ,umstand gefolgert ward1 wird daher im ganzen und groen1 ganzen und groben seine ,richtigkeit haben1 -- jedenfalls lie es sich so ziemlich in allen ,fllen fortlaufend erhrten an den gotamidischen ,aussprchen in den ,heiligen ,schriften4 ,im ,bewutsein fand der ,erwachte den ,angriffspunkt fr seinen ,hebel1 von wo aus er die ,werde- und ,wandelwelt aus ihren ,angeln drehte4 ,das ,bewutsein bot ihm ,handhabe1 und besser noch ,geisthabe1 den gesamten ,vorstellungablauf 7stream of thought#8 wie ,william ,james sagt7 gem dem heiligen ,ziel zu regeln und zu meistern4 ,das ,bewutsein half ihm gegen die wilde berflutung durch ungerufene ,erlebnisse und ungebetene ,begebenheiten einen widerstandfhigen ,damm aufzufhren4 ,im ,bewutsein wute er das ,sein zu treffen und all sein ,leiden am ,sein1 im ,bewutsein khlte er den brennenden ,schmelzflu der ,wirklichkeit zum kalten ,metall und ,kristall ab444 ,dies alles verhlt sich so und kann mit stichhaltigen ,einwnden nicht bestritten werden4 ,nur mu es gesagt sein1 sogar auf die ,gefahr einer ungemeinen ,verschwierigung des ,tatbestandes hin1 da in ,ansehung der ,abkunft und ,entstehung des ,leidens in den ,heiligen ,schriften des ,kanons noch eine andere ,deutung steht4 ,diese widerstreitet der gegenwrtigen nicht geradezu in allen ,stcken1 denn sie luft die grere ,strecke des ,wegs vllig mit ihr gleich1 um sich erst zuletzt von ihr zu trennen4 ,trotzdem berschreitet sie dieselbe1 denn sie lt ihrerseit das ,bewutsein nicht mehr als ein ,festes und ,letztes und ,unbedingtes bestehen4 ,so bietet zum ,beispiel die ,elfte1 die ,achtunddreiigste1 die ,hundertundfnfzehnte ,rede aus der ,mittleren ,sammlung ,majjhimanikyo eine ,entstehung des ,leidens nicht aus acht1 sondern aus zehn ,gliedern dar1 und mit dieser zehngliedrigen ,ableitung liee sich alsdann auch das ,zwlfte ,bruchstck des ,dritten ,teils aus der ,sammlung der ,bruchstcke ,suttanipto zwanglos in bereinstimmung bringen4 ,so da wir im ,kanon ganz auer allem ,zweifel zwei verschiedene ,abknfte des ,leidens errtert finden4 ,einmal das ,leiden entwickelt aus dem ,bewutsein1 wobei das ,bewutsein die ,stelle und den ,rang des ,urphnomens1 des unabgeleiteten und unableitbaren1 einnimmt und behauptet1 -- mithin eben die ,stelle und den ,rang1 den es in der transzendentalidealistischen und phnomenologischen ,philosophie des ,westens seit den ,griechen immer wieder zugewiesen erhielt und immer wieder zugewiesen erhalten wird4 ,das andere ,mal das ,leiden entwickelt aus -- --1 ja6 das ist die neue und offene ,frage1 die uns jetzt gestellt ist1 die uns jetzt selber stellt4 ,schon ward erwhnt1 da diese neue ,ableitung mit der alten auf die bei weitem lngere ,strecke hin vllig zur ,deckung gelange3 da mithin die ,auseinanderfolge ,geburt1 ,werden1 ,anhangen1 ,durst1 ,gefhl1 ,berhrung1 ,bild-,begriff und ,bewutsein als die klassische ,genesis des ,leidens eindeutig gewahrt bleibt4 ,nur nimmt in dieser zweiten ,ableitung das ,bewutsein nicht mehr die ,stelle der ,unentstandenheit ein1 vielmehr erscheint zu seinem ,teil verursacht1 geworden1 bedingt1 begrndet4 ,ein ,umstand1 den der ,buddho knapp und einprgsam in den ,satz fat3 ,ohne zureichenden ,grund entsteht kein ,bewutsein4448 ,dort also ein unentstandenes ,bewutsein1 welches mit der erkenntnismigen ,doppelung ,bild-,begriff oder ,wahrnehmung-,vorstellung ganz einfach ins ,dasein tritt1 ohne da man wissen kann wie4 ,hier dagegen ein entstandenes ,bewutsein und sein zureichender ,grund1 und mit ihm eine ,verlngerung des ,leitfadens ,urschlichkeit ber das ,urphnomen hinaus samt dem ,versuch einer ,entwicklunggeschichte des ,bewutseins1 die einem der philosophischen ,vertreter einer der europischen ,philosophien des ,unbewuten aus dem verflossenen ,jahrhundert 7etwa zwischen dem lteren ,fichte und ,hartmann7 alle ,ehre gemacht htte4 ,diese einander ausschlieenden ,auffassungen vom ,wesen#8 des ,bewutseins einander mit einem gewissen unredlichen ,eifer zur ,synthetik anhneln zu wollen1 wre weder ehrlich noch klug4 ,und noch weniger stnde es unserer westlich denkenden1 westlich schlieenden ,vernunft an1 aus dem vorhandenen ,widerspruch beider ,auffassungen die ,ungltigkeit der einen zugunsten der ,gltigkeit der anderen folgern zu wollen4 ,die ,frage1 welche uns diese doppelte ,abkunft des ,leidens und diese doppelte ,auffassung1 als ,urphnomen und bloes ,phnomen mit hoher ,dringlichkeit stellt1 ist vielmehr lediglich folgende3 welche neue ,aufgaben dem religisen ,leben und der religisen ,tat aus dieser neuen ,auffassung erwachsen1 nachdem die ,aufgaben1 so aus der ersten ,auffassung sich ergeben1 hier zwar nicht eigentlich mit ,grndlichkeit1 immerhin aber mit ,grundstzlichkeit aufgezeigt worden sind4 ,bevor wir uns indes dieser sehr ernsthaften ,frage voll zuwenden drfen1 mu ,klarheit obwalten ber jene zweite ,abkunft des ,leidens selbst und die darin vertretene ,deutung des ,bewutseins als eines ,gliedes unter anderen ,gliedern in der ,reihe der ,entstehungen4 ,es mu ,klarheit obwalten ber die ,abkunft des ,bewutseins und ber das1 was der ,buddho selbst den zwingenden ,grund des ,bewutseins nennt4 ,die ,antwort1 die uns darauf wird1 lautet denn auch bndig und schlicht genug3 das ,bewutsein wird bedingt durch ,unterscheidung1 -- die ,unterscheidung wird bedingt durch ,nichtwissen6 ,unterscheidung und ,nichtwissen heien demnach die zwei letzten ,grundlegungen1 die das vorige ,urphnomen ,bewutsein nunmehr als bloes ,phnomen begreiflich machen sollen4 ,wer sonach jetzt und von hier aus vor der ,aufgabe steht1 das ,bewutsein zu verwinden1 wird sie nicht mehr in dem ,sinn lsen knnen1 wie sie oben gelst worden ist4 ,sondern er wird sie neu in ,angriff nehmen mssen nach ,magabe der vernderten ,stellung des ,bewutseins in der ,reihe der ,entstehungen4 ,nicht mehr wird er ,bewutsein zu verwinden fhig sein durch ,steigerung des ,bewutseins1 sondern er wird ,bewutsein verwinden1 indem er ,unterscheidung verwindet1 und nach verwundener ,unterscheidung ,nichtwissen4 ,die ,verkettung der ,ursachen1 vorhin lediglich bis zur ,urtatsache des ,bewutseins entwickelt1 wird jetzt bers ,bewutsein hinaus zur ,unterscheidung entwickelt und ber die ,unterscheidung hinaus zum ,nichtwissen1 -- bis endlich im ,wissen der ,gedanke von des ,leidens ,abkunft seine letzte1 allerletzte und auch von ,buddho selbst nirgends berbotene ,aufgipfelung erfahren hat444 ,wie aber dies1 ihr ,christen8 ,was will das heien3 die ,unterscheidung zu verwinden und nicht mehr zu unterscheiden8 ,was will das heien3 das ,nichtwissen zu verwinden und nicht mehr nicht zu wissen8 ,beruht denn nicht jeder ,vorgang bewuten ,wahrnehmens1 bewuten ,empfindens1 bewuten ,erfahrens just darauf1 da das annoch ungeschiedene ,ineinander und ,durcheinander erlebter ,gegebenheiten durch die ,ttigkeit der einzelnen ,sinneswerkzeuge geschieden1 zerlegt1 unterschieden wird8 ,vermgen wir berhaupt wahrzunehmen1 zu empfinden1 wenn wir nicht gleichzeitig die ,unterscheidung treffen3 dies ist ,gehr und ,schall1 dies ist ,gesicht und ,bild1 dies ist ,getast und ,empfindung1 dies ist ,geruch und ,duft1 dies ist ,geschmack und ,nhrstoff1 dies ist ,verstand und ,gedanke8 ,scheidet und unterscheidet nicht ohne weiteres schon der ,vorgang des ,wahrnehmens alles ,wahrnehmbare je nach der ,beschaffenheit des wahrnehmenden ,organs1 so da der ,wust gemischter1 noch nicht entmischter ,sinnesreize sofort von ,ohr1 ,auge1 ,haut1 ,nase1 ,zunge1 ,verstand entmischt wird in das ,neben- und ,nacheinander dessen1 was dem ,ohr und dem ,auge1 was der ,haut und der ,nase1 was der ,zunge und dem ,verstand angemessen ist8 ,ja1 hat nicht ,gotamo in eigener ,person ,jahrtausende vor dem deutschen ,physiologen ,johannes ,mller auf seine ,weise das ,gesetz von den spezifischen ,energien der ,sinne vorweg geahnt und vorweg genommen1 wenn er in einer der ,reden ber die ,abkunft seinen ,mnchen erlutert3 ,durch das ,gesicht und die ,formen entsteht ,bewutsein3 gerade ,sehbewutsein#8 kommt da zustande4 ,durch das ,gehr und die ,tne entsteht ,bewutsein3 gerade ,hrbewutsein#8 kommt da zustande4 ,durch den ,geruch und die ,dfte entsteht ,bewutsein3 gerade ,riechbewutsein#8 kommt da zustande4 ,durch den ,geschmack und die ,sfte entsteht ,bewutsein3 gerade ,schmeckbewutsein#8 kommt da zustande4 ,durch das ,getast und die ,tastungen entsteht ,bewutsein3 gerade ,tastbewutsein#8 kommt da zustande4 ,durch das ,gedenken und die ,dinge entsteht ,bewutsein3 gerade ,denkbewutsein#8 kommt da zustande4448 ,wie also dies vom ,buddho selbst verkndete ,gesetz von den spezifischen ,energien der ,sinne verleugnen und wie die notwendige ,unterscheidung in spezifische ,gegebenheiten des ,bewutseins selbst verleugnen8 ,und um es gleich von vorn herein zu gestehen3 kaum anderswo lt ,gotamo den1 der ihm nachzudenken strebt1 so sehr im ,dunkeln tappen wie gerade hier1 wo er im ,verfolge der ,entstehunggeschichte des ,bewutseins eine ,forderung erhebt1 die fr ,menschen unerfllbar scheint4 ,das ,bewutsein stammt aus der ,unterscheidung1 wofern jedes einzelne ,sinneswerkzeug und ,sinnesgebiet ausschlielich jene ,reize der ,aufnahme und ,verarbeitung zufhrt1 auf welche es seinerseit abgestimmt ist und welche es ihrerseit wiederum auf sich selber abstimmt4 ,wie aber unter diesen ,umstnden die ,unterscheidung meiden1 die unter dem ,zwang leiblich-geistiger ,beschaffenheit getroffen wird8 ,wie die ,zerlegung der ,einen ,wirklichkeit in zahllose ,eindrcke und ,erscheinungen umgehen1 die doch unmittelbar mit dem ,arbeitvorgang der ,sinne als solche zum ,vollzug gelangt8 ,kaum eine allerschwchste ,spur verrt die ,richtung1 welche die ,absicht des ,buddho hier genommen hat2 kaum eine allerschwchste ,spur den ,weg1 den hier sein sonst so kstlich unbeirrter ,wille einschlug4 ,aber wenn diese ,spur auch wirklich fast verweht erscheint im ,flugsand der ,wanderwste ,zeit#81 so wird sie sich vielleicht fr unser ,auge doch etwas verstrken1 sobald wir weiterrtselnd uns entsinnen1 da die ,unterscheidung1 aus welcher das ,bewutsein stammt und in welcher das ,bewutsein zu verwinden wre1 ihrerseit aus dem ,nichtwissen stammt und unleugbar den ,stempel des ,nichtwissens trgt4 ,gotamo1 der die ,unterscheidung verwirft1 die auf der ,ttigkeit unserer aufnehmenden und verarbeitenden ,erkenntniswerkzeuge beruht1 verwirft die ,unterscheidung1 weil sie ,nichtwissen ist4 ,die ,unterscheidung entsteht ihm aus dem ,nichtwissen1 das ,nichtwissen bedingt ihm die ,unterscheidung3 folglich steht ihm gro und unverrckbar der ,zielgedanke eines nichtunterscheidenden ,wissens im ,gegensatz zu einem unterscheidenden ,nichtwissen vor dem innern ,blicke6 ,das mag ein berraschendes1 am ,ende sogar befremdliches ,ergebnis sein1 welches jedoch manches1 wenn nicht das meiste von seiner ,seltsamkeit abstreifen und verlieren drfte1 falls wir abermals weiterrtselnd uns entsinnen1 da eine hnliche ,zweiheit einander widerstzlicher ,wissensauffassungen auch unserer abendlndischen ,scholastik durchaus vertraut gewesen ist4 ,auch wir abendlndischen ,menschen kennen seit den ,enneaden des ,plotinos ein ,wissen1 welches ,unterscheidungen setzt und voraussetzt1 ,merkmal nach ,merkmal durchluft1 ,inhalt nach ,inhalt durchmustert1 ,begriff an ,begriff reiht1 ,urteil an ,urteil knpft1 ,schlu an ,schlu kettet1 -- und ein bei weitem anderes ,wissen1 welches den vollen ,weltgehalt zumal anschaut und unterschiedlos in eins sichtet4 ,auch wir abendlndischen ,menschen kennen ein durchlaufendes1 aufreihendes1 auseinanderfaltendes1 aneinanderstckendes ,wissen1 welches unsere ,scholastik diskursiv genannt hat1 und ein ineinanderschauendes1 vereinfachendes1 zusammenfaltendes1 unzerstcktes ,wissen1 welches unsere ,scholastik simplex genannt hat4 ,und whrend nach europischer ,meinung das erstere wesentlich dem ,menschen und seiner eingeschrnkten ,vernunft vorbehalten blieb1 galt das letztere fr gttlich4 ,und wenn dabei der ,abendlnder nicht so weit zu gehen wagte wie der ,buddho1 der das erstere ,wissen kurzer ,hand als ,nichtwissen geringschtzt1 ja entwertet1 so hat er doch in seinen besten ,zeiten nie einen ,hehl daraus gemacht1 wie unendlich berlegen das simplexe ,wissen ,gottes unserm diskursiven ,wissen wre444 ,den dis-cursus also htte der gotamidische ,asket1 wenn anders wir mit abendlndischen ,formeln indische ,auffassungen bezeichnen drfen1 nach besten ,krften zu berwinden1 -- wie alles brigens1 was der ,lateiner mit der ,silbe dis#8 auszudrcken pflegte4 ,das dis im cursus htte der ,asket zu berwinden1 um mit dieser endgltigen berwindung das ,nichtwissen zu berwinden1 das ,unterscheiden zu berwinden1 das ,bewutsein zu berwinden1 die ,doppelheit ,bild-und-,begriff zu berwinden1 die ,berhrung zu berwinden1 das ,gefhl zu berwinden1 den ,durst zu berwinden1 das ,anhangen zu berwinden1 das ,werden zu berwinden1 die ,geburt zu berwinden1 das ,leiden zu berwinden444 ,nichtwissen berwunden habend1 wrde der ,asket zum ,wissen aufgestiegen sein3 als ,wissender aber wrde er die ,erlsung1 die ,errettung1 die ,entledigung bewirkt haben im ,wissen4 ,was also1 ihr ,christen1 ist fr den vollkommen ,erwachten und ,erhabenen -- das ,wissen8 ,was also1 ihr ,christen1 ist fr den vollkommen ,erwachten und ,erhabenen das ,wissen3 was ist das ,wissen nicht allein fr ihn1 sondern fr jene ganze ,welt des alten ,indiens1 die er fr uns am weithin sichtlichsten vertritt8 ,in der ,chndogya-,upanischad ersucht der hchste jener brahmanischen ,rischis1 welche die ,hymnen des ,veda dichteten und sangen 7wie einst auch die griechischen ,aoiden die ,epen des ,homeros gedichtet und gesungen haben7 den ,kriegsgott ,sanatkumra um ,belehrung4 ,belehre mich1 ,ehrwrdiger6#8 -- ,mit diesen ,worten nahte sich ,nrada dem ,sanatkumra4 ,der sprach zu ihm3 ,bringe nur vor1 was du schon weit1 so werde ich dir das darber hinaus ,liegende kundmachen#84 ,und jener sprach3 ,ich habe1 o ,ehrwrdiger1 gelernt den ,rigveda1 ,yajurveda1 ,smaveda1 den ,atharvaveda als vierten1 die epischen und mythologischen ,gedichte als fnften ,veda1 ,grammatik1 ,manenritual1 ,arithmetik1 ,mantik1 ,zeitrechnung1 ,dialektik1 ,politik1 ,gtterlehre1 ,gebetlehre1 ,gespensterlehre1 ,kriegswissenschaft1 ,astronomie1 ,schlangenzauber und die ,knste der ,halbgtter2 -- das ist es1 o ,ehrwrdiger1 was ich gelernt habe2 und so bin ich1 o ,ehrwrdiger1 zwar schriftkundig1 aber nicht tmankundig2 denn ich habe gehrt von solchen1 die dir gleichen1 da den ,kummer berwindet1 wer den tman kennt2 ich aber1 o ,ehrwrdiger1 bin bekmmert2 darum wollest du mich1 o ,herr1 zu dem jenseitigen ,ufer des ,kummers hinberfhren6#8 -- ,und er sprach zu ihm3 ,alles1 was du da studiert hast1 ist nur ,name 7nman74 ,name ist der ,rigveda1 ,yajurveda1 ,smaveda1 der ,atharvaveda als vierter1 die epischen und mythologischen ,gedichte als fnfter ,veda1 ,grammatik1 ,manenritual1 ,arithmetik1 ,mantik1 ,zeitrechnung1 ,dialektik1 ,politik1 ,gtterlehre1 ,gebetlehre1 ,gespensterlehre1 ,kriegswissenschaft1 ,astronomie1 ,schlangenzauber und die ,knste der ,halbgtter1 -- das ist alles ,name4 ,den ,namen mgest du verehren6 ,wer den ,namen als das ,brahman verehrt1 -- soweit sich der ,name erstreckt1 soweit wird dem ein ,umherschweifen nach ,belieben zu teil1 darum da er den ,namen als das ,brahman verehrt4#8 -- ,gibt es1 o ,ehrwrdiger1 ein ,greres als den ,namen8#8 -- ,wohl gibt es ein ,greres als den ,namen4#8 -- ,das wollest du1 o ,herr1 mir sagen6#8 -- ,die ,rede 7vc71 frwahr1 ist grer als der ,name#84448 ,die ,rede ist grer als der ,name3 der vernnftige ,wille 7manas7 aber grer als die ,rede1 fhrt der ,kriegsgott ,sanatkumra in seiner ,erluterung fort4 ,und wiederum ist der ,entschlu 7samkalpa7 grer als der vernnftige ,wille2 der ,gedanke 7cittam7 grer als der ,entschlu2 die ,innenbetrachtung 7dhynam7 grer als der ,gedanke2 die ,erkenntnis 7vijnam7 grer als die ,innenbetrachtung2 die ,kraft 7balam7 grer als die ,erkenntnis2 die ,nahrung 7annam7 grer als die ,kraft2 das ,wasser 7pas7 grer als die ,nahrung2 die ,glut 7tejas7 grer als das ,wasser2 der ther 7ka7 grer als die ,glut2 die ,erinnerung 7smara7 grer als der ther2 die ,hoffnung 77 grer als die ,erinnerung2 das ,leben 7prna7 grer als die ,hoffnung2 die ,unbeschrnktheit 7bhman7 grer als das ,leben und alles brige444 ,wir setzen hier beiseit die ,wunderlichkeit in dieser sechzehnfach gestaffelten ,fhrung zum echten#8 ,wissen1 zum ,brahman-,bhman-,wissen4 ,wir setzen beiseit diesen fr unser abendlndisches ,verstndnis haltlosen und haltunglosen ,wechsel von seelischen ,grundbeschaffenheiten und ,haupteigenschaften zu welthaften ,urgegebenheiten und ,urstoffen und wiederum von diesen zu jenen zurck1 ehe ber das alles die ,woge der ,allschrankenlosigkeit hinwegsplt4 ,dies und was sonst noch hierher gehrt1 ihr ,christen1 lassen wir beiseit und fragen uns erst alsdann dringend3 ,was ist nach dieser heiligen ,urkunde -- ,wissen8 ,und was ist nach dieser ,urkunde ,wissen -- nicht8 ,das ,wissen ist eine ,emporstufung1 ,empormenschung1 ,emporgottung hier1 ihr ,christen3 das ist der klare ,sinn der ,antwort1 die der ,kriegsgott sowohl dem fragenden ,brahmanen wie dem fragenden ,abendlnder zu geben geruht4 ,was an ,erfahrung1 ,forschung1 ,einsicht1 ,kenntnis1 ,urteil1 ,gedanke1 ,prfung1 ,tatsache und ,gesetz dieser ,emporstufung zu dienen geeignet ist1 ist ,wissen4 ,was jedoch lediglich um seiner selbst betrieben wird1 was der ,anhufung bloer ,gelehrsamkeit frderlich sein soll1 das ist ,wissen nicht1 das ist ganz einfach ,nichtwissen4 ,es kann einer alles wissen1 was im ,umkreis einer angetretenen ,menschheitgesittung berhaupt zu erwerben ist1 und es kann einer im ,vollbesitz sein smtlicher ,kenntnisse auf theologischem und kosmologischem1 auf philosophischem und logischem1 auf mathematischem und grammatischem1 auf astronomischem und astrologischem1 auf rituellem und theurgischem1 auf historischem und sthetischem1 auf strategischem und politischem ,gebiet1 -- und vor ,gott ,sanatkumra wei er nichts als die ,namen und ist wie der ,brahmane ,nrada innig von seiner ,unwissenheit durchdrungen4 ,nicht darum zwar von ihr durchdrungen1 weil er sich berzeugt htte von der grundstzlichen ,unvollstndigkeit und ,ergnzungbedrftigkeit des ,wissens berhaupt oder gar von der ,unzulnglichkeit und ,begrenztheit der menschlichen ,vernunft4 ,vielmehr darum1 weil er erfahren hat1 da alles erreichbare ,wissen auch bei massenhafter ,aneignung nicht schon von sich aus den ,wissenden auf einen wrdigeren ,zustand hebt4 ,das ,wissen ist keine ,tugend und ist noch weniger ein ,heil oder das ,heil4 ,aber es liegt im ,begriff des ,wissens1 wie er hier gefat und vertreten wird1 zur ,tugend1 ja zum ,heil zu fhren4 ,denn ich habe gehrt von solchen1 die dir gleichen1 da den ,kummer berwindet1 wer den tman kennt1 ich aber1 o ,ehrwrdiger1 bin bekmmert68444 ,wer also noch bekmmert ist1 wer noch am ,dasein krankt1 wer seine ,angst noch nicht verlernte1 wer noch unterm ,schicksal seufzt1 der ist noch nicht ein ,wissender geworden1 selbst wenn er alles wei4 ,wer nach ,erwerb des ,wissens menschlich auf der ,stufe des ,unwissenden verharrt1 der zhlt nicht zu den ,wissenden2 wer im ,genu des ,wissens des ,lebens noch nicht ,rat wei1 der ist kein ,wissender4 ,er gleicht da etwa einem ,geizigen1 der das ,geld sammelt1 aber nicht in ,umlauf setzt4 ,oder einem ,kranken1 der die ,arznei schluckt1 aber nicht an ihr genest4 ,oder einem ,zecher1 der den ,wein schlrft1 aber durch ihn nicht frhlicher wird4 ,ob mithin wirklich einer wisse oder nicht wisse1 das hngt davon ab1 in welchen ,zustand ihn das ,wissen brachte4 ,wie das ,geld erworben wird1 um umgesetzt zu werden1 wie die ,arznei genommen wird1 um ,gesundheit zu bringen1 wie der ,wein getrunken wird1 um sorgenfrei zu machen1 so soll das ,wissen gewut werden1 um den ,wissenden als eine menschliche ,steigerung und ,erhhung des ,unwissenden zu verwirklichen4 ,und diese ,auffassung des ,wissens ist eine so eingefleischt indische1 da es beinahe gleichgltig ist1 ob das ,gesprch zwischen ,nrada und ,sanatkumra in den ,upanischaden aufgezeichnet steht oder in den ,reden ,gotamo ,buddhos3 es knnte ebensogut hier geschrieben stehen1 als es in der ,tat dort geschrieben steht4 ,unter allen ,umstnden htte der ,buddho dem ,frager dem ,sinne nach dieselbe ,antwort gegeben wie der vedische ,kriegsgott1 auch wenn er selbstverstndlich die ,aufwrtsstufung im einzelnen betrchtlich anders gefhrt htte und wirklich auch anders gefhrt hat4 ,bewhrt sich doch auch ihm im ,gegensatz zum ,nichtwissen das ,wissen nur dadurch1 da es das ,leiden verwindet und dem ,wissenden das lsende ,wort zu sprechen gestattet3 ,nicht mehr1 o ,ehrwrdiger1 bin ich bekmmert68444 ,und so gehrt es zu den unwiderleglichen ,zeugnissen der tiefgewurzelten ,einheit und ,einheitlichkeit aller indischen ,religionen1 da ihnen im wesentlichen die ,leistung des ,wissens stets die nmliche und gleiche bleibt4 ,wo das ,wissen nicht zur ,erlsung aufsteigen lt1 hat es seinen wahren ,zweck verfehlt1 der im ,gegensatz zu unserer abendlndischen ,auffassung nicht das ,wissen selbst ist1 sondern die ,beschaffenheit und der ,rang des ,wissenden4 ,wir ,europer haben ja mit der ,gebrde unwillkrlicher und darum auch untrgerischer ,selbstoffenbarung ber unser ,wissen das ,wort gesprochen3 ,wissen ist ,macht1 ,wissen ist ,bewltigung1 ,wissen ist ,beherrschung1 -- aber wohlbemerkt nicht unserer selbst1 sondern der ,natur6 ,mit einer nicht minder offenbarenden ,geste hat der gotamidische und der vedische ,mensch1 und das ist in manchem ,betracht schon fast der asiatische ,mensch1 das ,gegenwort verlautbart3 ,wissen ist ,erlsung1 ,wissen ist ,errettung1 ,wissen ist berwindung1 -- aber nicht der ,natur1 sondern unserer selbst6 ,diese ,einstellung ist eine gesamtindische und bringt sich der europischen ,einstellung gegenber mit einer ebenso groartigen wie eintnigen ,strenge zur unbedingten ,geltung4 ,und wenn ,indien bis zu dieser ,stunde von dem unmenschlichen ,bruderzwist zwischen ,religion und ,philosophie1 zwischen ,glauben und ,wissen1 zwischen ,kirche und ,schule1 zwischen ,weisheit und ,wissenschaft1 zwischen ,erziehung und ,unterricht1 zwischen ,bildung und ,gelehrsamkeit1 zwischen ,seele und ,geist1 zwischen ,geistigkeit und ,geistlichkeit verschont geblieben ist1 dann verdankt es diese hchste ,gunst und ,gnade nicht zum wenigsten seiner ,auffassung vom ,wissen1 die fr solche ,zuspitzungen1 ,gegensetzungen1 ,ausschlieungen keinen ,vorwand liefert4 ,wie nach des ,buddho geflgelter ,redeformel im ,erlsten die ,erlsung ist#81 -- #8 heit es gleichsinnig bei ,demokritos von ,abdera6 -- so ist im ,wissenden das ,wissen1 dient es dem ,wissenden1 frdert es den ,wissenden1 bringt es ,heil dem ,wissenden4 ,in dem ,gesprch zwischen ,nrada und ,sanatkumra ist das ,sanskritwort dhynam#8 gefallen1 welches ich etwas eigenmchtig mit ,innenbetrachtung#8 wiederzugeben mich erdreistet habe1 indes es von ,deussen unverbindlicher mit ,sinnen#8 verdeutscht wird4 ,wohlan denn6 ,dieses dhynam1 das unter den sechzehn ,staffeln des ,wissens eine einzige bedeutet und bezeichnet1 die zwischen ,gedanke 7cittam7 und ,erkenntnis 7vijnam7 ihre ,stelle hat1 -- dieses dhynam umspannt dem ,buddho geradezu alles wesenhafte ,wissen selber1 wofern es in ,wahrheit dem ,wissenden die ,erlsung bringt4 ,dieses dhynam1 nur wenig abweichend jhnam in der ,mundart des ,pli lautend1 erschpft in sich genau die ,emporstufung des ,wissens1 die der ,wissende in sich vollziehen mu4 ,jhnam1 das ist die erlernte und gebte ,fhigkeit der ,seele1 sich ohne ,ablenkung auf sich selbst zu sammeln1 in sich selbst hineinzusenken1 unter sich selbst hinabzutauchen1 sich in sich selbst zu verankern1 in sich selbst zu feiern1 in sich selbst zu andchtigen1 sich in sich selbst zu einigen444 ,wie der rmische ,augur auf der grenzenlosen ,erdflche sich ein ,viereck herausschnitt1 welches er bei seiner vorstzlichen ,auskundung der ,gtterzeichen betrat und templum nannte2 wie derselbe ,augur nicht allein aus dieser ,erde1 sondern obendrein aus dem unendlichen ,himmel mit seinem ,krummstab ein ,stck abermals als das templum herausschnitt1 innerhalb dessen ,gottes ,blitz und ,donner recht eigentlich erst gelten sollte1 -- so schneidet ,gotamo aus der unbegrenzbaren ,erden- und ,himmelsflle aller ,wibarkeiten und ,gewiheiten einen heiligen ,bezirk heraus1 um darin jenes ,wissen1 welches allein not tut1 gleichsam zum ,vollzug zu bringen4 ,von dem templum rmischer ,auguren leitet sich sprachlich das ,zeitwort contemplari her1 welches somit in seinem ursprnglichen ,sinn nichts anderes bedeutet als den heiligen ,bezirk auf der ,erde und am ,himmel mit dem ,blick einfassen81 -- welches somit in seinem ursprnglichen ,sinn nichts anderes bedeutet als eben diese ,ttigkeit1 welche sich der ,buddho als das jhnam angelegen sein lt3 nur anstatt nach auen streng nach innen hin gewendet4 ,mit dem ,blick einfassen den heiligen ,bezirk1 der sich hier zwar nicht am ,himmel oder auf der ,erde1 aber in der ,seele selbst befindet1 und den jeder in sich selbst als sein eigener ,zeichendeuter abzustecken fhig ist1 das heit das jhnam ben1 heit ,andacht1 ,versenkung1 ,einkehr bewirken4 ,so verstanden war es schlielich mehr als ein purer ,zufall1 wenn europische ,gelehrte das buddhistische jhnam nicht selten mit der lateinischen contemplatio bersetzten4 ,denn diese ,rmer1 von smtlichen bekannten ,vlkern des sogenannten ,altertums die rmlichsten an ,religion und dennoch das ,wort religio prgend 7,vinculo pietatis obstricti ,deo et religati sumus1 unde ipsa religio nomen accepit871 -- sie prgen auch den ,sprachausdruck contemplatio1 obschon von smtlichen bekannten ,vlkern des ,altertums am wenigsten mit der ,neigung zu dieser irgendwie behaftet4 ,was alsdann bei ihnen nach auswrts gerichtet contemplatio heit1 ist im ,buddhismus nach einwrts gerichtet jhnam1 und wie jenes templum in seiner ,ausdehnung durch vier sich schneidende ,gerade bestimmt wird1 ist das jhnam in seiner ,hinaufstufung durch vier ansteigende ,grade bestimmt4 ,vier ,grade oder ,weihen innerlicher ,schauung gibt es1 ja vier ,schauungen oder jhnni selber gibt es1 die in den ,reden stets mit derselben formelhaften ,wendung wiederkehren3 in den berhmten vier jhnni staffelt der ,buddho das ,wissen in die ,hhe1 welches zuletzt mit der ,erlsung eins ist4 ,noch liegt bei dem ersten jhnam aller ,nachdruck darauf1 da jene oben errterte ,bemeisterung des ,vorstellungablaufs wirklich erworben werde4 ,alles kommt auf die zielbewut gebte ,handhabung der auftauchenden und versinkenden ,bewutseinsinhalte an1 so zwar1 da eine ,absonderung1 ,entfernung1 ,loslsung1 ,verabseitigung1 ,abriegelung von allen ,gegebenheiten des ,erlebens geschieht1 die dem ,heil hinderlich sein knnten4 ,in einer ,art von sehr ttigem1 sehr wachsamem ,vergessenknnen besteht dieser erste ,grad der ,selbstvertiefung1 welcher den ,zustand des ,nichtwissens1 ,nochnichtwissens allmhlich in den des ,wissens berleiten soll4 ,der andachtsame ,mnch wirft einen hohen ,wall um sich und zieht einen breiten ,graben um sich1 die beide ihn wie eine ,festung von der unbehteten ,auenwelt abschlieen und vor feindlichen berrumpelungen bewahren sollen4 ,in dieser ,festung widmet er sich dann1 ungestrt durch allfallsige ,eindrcke oder ,empfindungen1 die ihn von auen her zu beschftigen oder gar zu berwltigen drohen1 dem ,sinnen und ,gedenken1 dem ,erwgen und ,ermessen1 dem ,betrachten und berlegen aller der ,gewiheiten1 die ihm die heilige ,lehre gewhrt4 ,was ihm nicht angehren darf1 wirft er ber diesen ,wall1 wie ein ,grtner etwa einen ,glasscherben ber die ,gartenmauer wirft1 auf den sein ,spaten beim ,umstechen des ,bodens gestoen ist4 ,was ihm den ,frieden strt1 was sein ,gemt bedrckt1 was seine ,heiterkeit trbt1 das ersuft er in diesem ,graben1 wie ein ,kind etwa einen ,sack voll frischgeworfener ,katzen im ,bach ersuft1 die nicht aufgezogen werden knnen4 ,geboren aus der ,abgeschiedenheit#81 verdeutscht ein zeitgenssischer ,gelehrter mit verstndlicher 7und verstndiger7 ,anspielung auf die ,mystik ,eckharts den ,ausdruck vivekajam in den heiligen ,texten1 -- ausnahmweis1 wie mich bednkt1 ein wenig sinnflliger und sprechender noch wie ,karl ,eugen ,neumann1 der dafr das mattere ruhegeboren#8 hat4 ,geboren aus der ,abgeschiedenheit1 will sagen geboren aus der ,abscheidung und ,abstreifung aller seelischen und krperlichen ,fesseln ist das erste jhnam1 welches den ,nichtwissenden zum ,wissenden befrdert und alsbald durch eine ,anstrengung geringeren ,grades ins zweite jhnam berfhrt4 ,denn diese ,abscheidung und ,abstreifung einmal vollzogen habend1 braucht der ,andachtwillige von jetzt an weniger darauf gerichtet zu sein1 das ,unheilsame vom ,raum des ,bewutseins fernzuhalten1 als vielmehr den jetzt errungenen ,zustand zu genieen4 ,hat sich der ,mnch die erste ,weihe selber durch andauernde bungen abgezwungen1 hat er den ,vorstellungablauf vllig in seiner ,gewalt und vermag er mit hchster ,sammlung bei den ,heilsgewiheiten der ,lehre zu verweilen1 so entlt er nun1 der zweiten ,weihe mchtig1 smtliche ,erwgungen dieser ,art1 etwa wie ein ,gebieter und ,frst seine ,beauftragten entlt1 deren ,dienste er weiter nicht bentigt4 ,herr und ,herrscher nunmehr im ,haus seiner ,triebe und ,begierden1 ,herr und ,herrscher sogar ber alle ,wahrnehmungen und ,vorstellungen1 ,denkinhalte und ,erkenntnisvorgnge1 stimmt er ganz rein mit sich selber berein4 ,wie wenn zwei feindliche ,heere1 die einander mit ,erbitterung und ,ha bekmpfen1 indes ihre ,hupter doch schon ber ,waffenstillstand und ,frieden verhandeln1 pltzlich verstndigt werden von der ,unterschreibung der ,vertrge1 und jetzt eine erschtternde ,kampf- und ,feuerpause eintritt zur unermelichen ,freude aller3 so kehrt hier im ,innern des hart streitenden ,mnchs der ,friede mit ihm selber ein zu seiner unermelichen ,besligung4 ,jene ,meeresgltte und ,windstille der ,seele auf groer ,fahrt nach schauerlichen ,strmen stellt sich ein1 die sogar dem seelenfremden ,abendlnder seit dem des groen ,demokritos und des kleineren ,epikurios nicht vllig unbekannt sein drfte1 -- wenigstens geschichtlich nicht4 ,aus der ,einigung mit sich selbst geboren1 ja in der ,einigung mit sich selbst geboren1 wie ,neumann bersetzt1 ist die zweite ,schauung der vier jhnni1 welche den ,andchtigen in den ,genu mhslig erkmpfter ,gter setzt4 ,ein reifes1 sattes1 reiches ,sligkeitgefhl beginnt von da an wie von der ,mitte des ,gemtes her den ,krper des ,andchtigen in linden ,wellen zu durchstrmen und ohne ,rest gleichsam zu durchsen1 hnlich wie eine ,flssigkeit von einem aufgelsten ,stckchen ,zucker ohne ,rest durchst wird4 ,die erstrittene ,ruhe wird nicht mehr1 wie noch kurz vorher1 als ,ausgleich und ,entspannung vorangegangener ,spannungen empfunden1 sondern als der selbstverstndliche1 angemessene und wrdige ,urstand des ,daseins4 ,wie die heftigen ,ste des stampfenden und zuckenden ,herzens in dem feinrhrigen ,adergeflecht des ,blutes mhlig zu kaum sprbaren ,pulsen sanft verebben1 so verebbt dann das klingende ,gefhl der ,besligung der zweiten ,schauung in der dritten zum unbewegten ,gleichmut4 ,der gleichmtig ,einsichtige lebt beglckt81 -- er lebt beglckt im ,gleichmut seiner ,einsicht und ,besonnenheit1 im ,gleichmut seiner ,einigung und ,stillung4 ,bis dann nach ,durchlebnis der drei jhnni das vierte jhnam von ihnen sich dadurch auszeichnet1 da es vollkommen befreit erscheint von jeder ,gefhlsbetontheit1 und sei sie auch die leiseste1 nach der ,lust- oder ,unlustseite hin4 ,was bisher der ,andchtige etwa noch als ,beglckung1 ,aufheiterung1 ,besligung genossen hat1 ja was ihn mglicherweis dazu verleitete1 das wesentliche ,ziel seiner ,selbstvertiefung in solchen ,lustgefhlen zu vermuten1 -- das alles mu in diesem vierten jhnam auf ,nimmerwiedersehn und bis auf die letzte ,spur verschwinden4 ,das aber nenn' ich1 ,udy1 unzulnglich1 und sage ,verwerft es#81 sage berwindet es#88444 ,begleitende ,gefhle lustvoller oder leidvoller ,tnung und ,beschaffenheit werden hier nicht lnger geduldet und die ,seelenzone des ,gefhls wird berquert und berschritten4 ,wie ein ,hochgebirgserkletterer am ,fu der ,alpen noch in den ,wldern der benachbarten ,ebene rstig dahin wandert1 dann aber in einen ,grtel hineingert von nur noch zwerghaftem und verkrppeltem ,baumwuchs1 schlielich inmitten eine halbe ,wste gelangt von baumlosen ,matten und mit allerlei ,buschwerk1 ,strauchwerk inselhaft bestanden1 zuletzt aber1 nachdem er einen mit vielerlei ,gerll bestreuten ,moos- und ,flechtenteppich berturnt hat1 auf nackten ,gletschern und an kahlem ,firn mhsam hinaufstrebt und die wirtliche ,breite pflanzlichen ,wachstums hinter sich und unter sich lt1 -- also lt der ,mnch der vierten ,weihe die ,welt der ,gefhle hinter und unter sich4 ,aug' in ,auge mit ihm selber und vielleicht nicht einmal mehr mit ihm selber1 sondern mit einem unsglichen und nicht zu benennenden ,etwas1 verweilt er ohne ,freude und ,leid1 ohne ,frohsinn und ,trbsinn1 ohne ,wonne und ,schmerz4 ,denn wo solche ,gefhle entstehen1 entstehen sie als ,rckuerungen des ,gemts auf die stndige ,wechselwirkung zwischen ,ich und ,nichtich1 zwischen ,selbst und ,welt1 zwischen ,seele und ,wirklichkeit1 zwischen ,bewutsein und ,sein1 zwischen ,bedrfnis und ,erfllung1 zwischen ,forderung und ,leistung4 ,das templum dieser ,wechselwirkung aber1 wo der ,austausch zwischen der ,persnlichkeit und ihrer ,umwelt stattzufinden pflegt1 ist jetzt gerumt und das templum vollkommener ,in-sich-,beharrung feierlich betreten4 ,lngst dringen von der ,auenwelt keine ,reize mehr ber die ,schwelle1 deren ,wert und ,gre vom selbstvertieften ,mnch gleichsam selbstttig auf ,unendlich erhht ward1 damit ein ,zustrom von auen nach innen berhaupt nicht mehr stattfnde4 ,in einer hchsten ,anspannung des ,gemtes sperrt der ,mnch alle die ,zeichengebungen und ,meldungen und ,botschaften1 die sonst von smtlichen ,wesen der ,welt grundstzlich an smtliche ,wesen der ,welt ergehen1 und er selbst gleicht einer ,station fr ,funkspruch1 die zwar einen vorzglich wirksamen ,sender aufweist1 aber des ,empfngers entbehrt4 ,drum also ist das templum1 sag' ich1 einer unerbetenen ,empfngerschaft von ,eindrcken aus der ,wirklichkeit1 durch welche vielleicht schlummernde ,gefhle aufgeschreckt und in fiebrige ,bewegung gesetzt werden knnte1 von jetzt an gerumt und das templum regloser ,seelenstarre friedlich betreten3 das templum1 wo der ,mnch sein eigen ,stand- und ,steinbild1 so er in ,vollkommenheit von sich gemeielt1 still verehrt444 ,und wie unsere transzendentale ,philosophie nach dem ,vorgang ,kants die ,vernunft rein#8 genannt hat1 wofern sie sich unbeeinflut durch uerliche ,reize selbst bestimmt und selbst ,gesetze auferlegt1 so nennt der ,buddho den ,andchtigen dieser vierten ,schauung rein#81 wofern er sich von allem ,anders-,sein unberhrt und ungerhrt1 unversehrt und unverstrt1 unbenetzt und unbespritzt zu halten und erhalten wei1 -- nunmehr in eigener ,person nicht zwar geradezu reine ,vernunft#8 geworden1 aber immerhin ein reines erkennendes und wissendes ,vermgen und ,verhalten geworden4 ,denn was geschah nun eigentlich1 ihr ,christen8 ,was geschah mit dieser unendlich schwer zu vollbringenden1 aber schlechthin unerllichen ,emporstufung zu den vier gotamidischen jhnni8 ,die ,erzeugung und ,hervorbildung eines neuartigen und vorher noch nicht vorhandenen ,organon geschah1 ihr ,christen4 ,die ,erzeugung und ,hervorbildung eines ,werkzeuges1 welches der ,buddho unbedingt fr notwendig erachtet1 um ,nichtwissen endgltig in ,wissen berzufhren4 ,durch die sttig vervollkommnete bung der vier ,stufen der ,selbstversenkung trachtet der ,buddho ein erkennendes ,vermgen1 ja geradezu einen ,sinn#8 zu erschaffen1 der imstand wre1 dasjenige ,wissen zu erwerben1 welches ihm vor allem andern ,wissen heilsam zu sein scheint4 ,in demselben ,mae nmlich1 als der ,mnch sich in sich selbst vertiefend die ,quellen jener ueren ,erfahrung verstopft1 aus denen wir ,abendlnder fast unser gesamtes ,wissen und sicherlich unsere gesamte ,wissenschaft zu schpfen pflegen1 -- in eben dem ,ma beginnen sich ihm verborgene ,quellen zu erschlieen1 deren sehr fernes1 raunendes ,gemurmel sein ungemein geschrftes ,ohr nher bald und nher vernimmt4 ,wer in der vierfachen ,selbstvertiefung stark geworden ist1 hat tatschlich einen neuen ,sinn derart gehrtet und gesthlt1 da er wie ein ,bohrer in den ,hnden eines ,gesteinkundigen vortrefflich gebraucht werden kann1 eine unterirdische ,ader metallreicher ,erze nach der andern genau an der richtigen ,stelle anzubohren4 ,wissend geworden in sich selber und von sich selber1 dann aber durch dieses ,wissen irgendwie hherer ,mensch geworden1 ,selbstbefreier1 ,selbsterretter1 ,selbsterlser1 vermag dieser ,mnch vor allen ,dingen -- sich zu erinnern4 ,erlsendes und erlstes ,wissen ist auch hier 7und hier erst recht7 ,erinnerung3 in dieser allgemeinen ,formel begegnet sich ,gotamo wirklich mit den tiefsten ,einsichten der europischen ,philosophie von ,platon bis auf ,bergson1 -- vorausgesetzt1 da diese tiefste ,einsicht nicht auf irgendwelchen ,umwegen dem mittelmeerbefahrenden1 mittelmeerabenteuernden ,platon aus dem ,osten zugetragen worden ist4 ,das ,wissen also ist ,erinnerung1 und zwar ,erinnerung im ,unterschied und ,gegensatz zum bloen ,gedchtnis durchaus zu verstehen als etwa im ,unterschied und ,gegensatz zur bloen 1 oder als souvenir-image im ,unterschied und ,gegensatz zur bloen mmoire4 ,der hhere ,mensch erinnert sich1 der hhere ,mensch vermag sich zu erinnern6 ,wenn krzlich noch bei uns ,europern ein ,denker immerhin von dem ,rang ,weiningers diese mehr wie rtselhafte ,fhigkeit der ,seele1 ,gewesenes als daseiend1 ,vergangenes als gegenwrtig nach ,belieben gleichsam zu wiederholen oder zutreffender vielleicht noch wieder zu holen#81 schlechterdings als ,merkmal und ,kennzeichen berhaupt des hheren ,menschen namhaft macht3 dann bekrftigt1 dann besttigt er auf seine ,weise nur1 was fr den ,buddho von jeher unerschtterlich feststand4 ,nach ,weininger ist es gleichsam die ,gnade des hheren ,menschen1 sich erinnern zu knnen1 und zwar sich erinnern zu knnen im wesentlichen seines eigenen ,selbst1 seines eigenen ,erlebens4 ,der hhere ,mensch lebt und hat gelebt1 nicht um zu vergessen1 sondern um bei beliebigen ,anlssen die ,bilder dieses ,lebens in aller urwchsigen ,frische und ,sinnflligkeit gleichsam aus dem ,schlaf zu rtteln4 ,derart sich jederzeit zu erinnern wissen der eigenen ,lebensalter und ,lebensstufen1 der vollen und leeren ,augenblicke1 der wichtigen und nichtigen ,begebenheiten1 der ,taten und der ,leiden1 der ,gensse und der ,schmerzen2 derart die schpferische ,neuvergegenwrtigung1 ,wiederverlebendigung vergangenen ,geschehens willkrlich betreiben zu knnen3 das hiee nach ,otto ,weiningers ,dafrhalten menschlich vor anderen ,menschen minderer ,erinnerlichkeit als bedeutend#8 hervorragen444 ,der mit ,erinnerung ,begnadete ist genialisch#81 und just diese ungewhnliche ,auffassung begegnet sich mit der tiefsten ,selbsterfahrung1 die ,gotamo mit sich machte4 ,da der ,asket sich aller seiner ,lebensumstnde bis in die geringste ,einzelheit hinein aufs lebhafteste und untrglichste erinnere1 das ist der erste1 vollwichtige ,ertrag der vier jhnni1 -- das ist das erste gewissermaen heilige#8 ,wissen4 ,indischer ,denk- und ,betrachtungweise gem kann dies freilich nichts anderes besagen wollen1 als da eben der ,asket ,erinnerung erworben1 ,erinnerung erbohrt habe an seine smtlichen ehemaligen ,verkrperungen und ,lebenslufe1 die er je und je durchlitten4 ,solchen ,gemtes1 innig1 gelutert1 gesubert1 gediegen1 schlackengeklrt1 geschmeidig1 biegsam1 fest1 unversehrbar1 richtet er das ,gemt auf die erinnernde ,erkenntnis frherer ,daseinsformen4 ,so kann er sich an manche ,daseinsform erinnern1 als wie an ein ,leben1 dann an zwei ,leben1 dann an drei ,leben1 dann an vier ,leben1 dann an fnf ,leben1 dann an zehn ,leben1 dann an zwanzig ,leben1 dann an dreiig ,leben1 dann an vierzig ,leben1 dann an fnfzig ,leben1 dann an hundert ,leben1 dann an tausend ,leben1 dann an hunderttausend ,leben1 dann an die ,zeiten whrend mancher ,weltenentstehungen1 dann an die ,zeiten whrend mancher ,weltenvergehungen1 dann an die ,zeiten whrend mancher ,weltenentstehungen-,weltenvergehungen4 ,dort war ich1 jenen ,namen hatte ich1 jener ,familie gehrte ich an1 das war mein ,stand1 das mein ,beruf1 solches ,wohl und ,wehe habe ich erfahren1 so war mein ,lebensende2 dort verschieden trat ich anderswo wieder ins ,dasein3 da war ich nun1 diesen ,namen hatte ich1 dieser ,familie gehrte ich an1 dies war mein ,stand1 dies mein ,beruf1 solches ,wohl und ,wehe habe ich erfahren1 so war mein ,lebensende2 da verschieden trat ich wieder ins ,dasein#83 so erinnert er sich mancher verschiedenen frheren ,daseinsform1 mit je den eigentmlichen ,merkmalen1 mit je den eigentmlichen ,beziehungen48 ,nach ,begngnis der vier jhnni wei also der ,mnch sich zu erinnern an jeden ,urstand1 jeden ,umstand seines ,lebens in allen ,verkrperungen4 ,diese ,gnade des ,erinnerns ist der ,gewinn gebter ,selbstvertiefung1 ist der ,gewinn des nunmehr ,geweihten1 ,bewhrten1 ,wissenden4 ,und diese nicht zu berbietende ,einschtzung der ,erinnerung ist nicht etwa als eine bloe ,eigenheit oder gar eine ,schrulle des ,buddho zu betrachten1 sondern gehrt offenbar dem geistigen ,stammbesitz indischer ,wertungen berhaupt an4 ,auch in der ,bhagavad-,gt ist es die ,gabe der ,erinnerung1 welche den gttlichen ,vorzug des bhagavn ,krischna ausmacht4 ,eine sicherlich uralte ,auffassung1 die eben im ,krischna-,mythos selbst eine beraus sinnige ,darstellung gefunden hat4 ,so wenn berichtet wird1 da der blonde ,gott im ,garten seiner ,gattin ,satyabhm den himmlischen ,korallenbaum gepflanzt habe1 den er einstmals als ,kampfpreis davongetragen hatte3 einen ,baum1 dessen tiefrote ,blten viele ,meilen in der ,runde ihren ,duft verbreiten4 ,wer aber von diesem ,duft eingesogen1 der erinnert sich in seinem ,herzen langer1 langer ,vergangenheit1 lngst entschwundener ,zeiten1 in frheren ,leben48 ,auf eine sehr erfahrene ,art1 welche insonderheit die groe ,bedeutsamkeit der ,gerche fr die ,erinnerung durchaus erfat zu haben scheint1 wird hier die ,fhigkeit der ,wiedervergegenwrtigung bereits verklungenen ,geschehens im ,bewutsein als ein ,geschenk des ,lebens- und ,erkenntnisbaumes an den ,menschen versinnbildlicht3 wobei brigens im ,unterschied zum ,alten ,testament noch beide ,bume eines ,stammes1 einer ,wurzel1 einer ,krone sind444 ,erinnerung gewinnen1 das geht mithin schon sehr weit in die gttlichsten ,vorrechte der ,himmlischen hinein4 ,und wiederum3 ,erinnerung verlieren1 gilt als ,verlust von kaum zu ermessender ,hrte und ,schwere1 -- was sich besonders der europische ,leser der ,sakontal gesagt sein lassen mge1 wenn anders er den ,fluch der ,erinnerunglosigkeit wirklich erfhlen will1 der hier den liebenden ,knig ,duschyanta trifft444 ,indes der ,grieche ,lethe trinkt1 saugt der ,inder den ,duft des himmlischen ,wunsch- und ,weltbaumes ein2 dem einen gilt ,vergessen und dem anderen ,erinnerung als die hchste ,wohltat4 ,und sogar der ,pessimist ,gotamo ist so wenig ,grieche und so sehr ,sohn seines heimischen ,weltteils1 da auch er ,erinnerung statt ,vergessenheit whlt4 ,zwar vermgen wir ihm leider ja 7es sei denn1 da wir ,anthroposophen sind67 in der ,art und ,weise nicht zu folgen1 wie er mit ,asketen die ,erinnerungen aufsteigen lt an hundert ,leben1 tausend ,leben1 hunderttausend ,leben zwischen ,weltenentstehungen und ,weltenvergehungen4 ,denn uns selbst pflegt hier jedwede brauchbare ,erfahrung zu mangeln und schon darum steht es uns nicht frei1 dem ,buddho billigend zu folgen oder mibilligend die ,nachfolge zu verweigern4 ,in einem aber1 deucht mich1 hat er auch jetzt wieder den ,sachverhalt der ,erinnerung geradezu ins ,herz getroffen3 ,erinnerung ist1 wie wir sie auch deuten mgen1 eine ,vervielfltigung dessen1 der sich zu erinnern vermag1 -- und in dieser ,rcksicht freilich die ,hufung zahlloser ,lebensstufen in diesem jetzigen und einmaligen ,leben4 ,vervielfltigt um die unausdenkliche ,zahl seiner ,ahnen und ,urahnen ist in ,wahrheit das erinnernde ,einzelwesen1 wenn wir1 ,erinnerung im ,sinn unserer europischen ,naturerkenntnis 7und damit allerdings eher doch als wie als 1 eher doch als mmoire wie als souvenir-image1 eher doch als ,gedchtnis wie als ,erinnerung7 nehmend1 unter ihr zum ,beispiel alle sogenannten ,dispositionen oder ,instinkte verstehen drfen1 welche jeden lebendigen ,vertreter seiner ,art um smtliche erworbenen ,anlagen und ,geschicklichkeiten seiner ,art bereichert zeigen4 ,denn im ,kerngerst der unsterblichen ,keimzelle samt ihren ,vererbungtrgern lebt ja doch das ,leben aller ,eltern und ,vorfahren genau so fort wie in der ,grundrichtung der angeborenen ,triebe1 -- und fort mit ihrem ,leben leben ihre ,werke und ,taten1 ihre ,gesinnung und ,zielstrebigkeit1 ihre ,erfahrungen und ,listen1 ihre ,verteidigungmittel und ,angriffwerkzeuge1 ihre ,weisheit und ,vorsicht1 ihre ,tugenden und ,laster4 ,und ebenfalls vervielfltigt um die unausrechenbare ,zahl seiner ,ahnen und ,urahnen ist das erinnernde ,einzelwesen1 wenn wir1 ,erinnerung etwa im ,sinn des biogenetischen ,grundgesetzes nehmend1 unter ihr die 7abkrzende7 ,wiederholung der ,verkrperung- und ,erscheinungformen verstehen wollen1 welche der ,keim whrend seines ,wachstums vom befruchteten ,ei bis zum fertigen ,geschpf zu durchlaufen pflegt in ,nachahmung der ,verkrperung- und ,erscheinungformen des ganzen ,stammes3 in den ,kiemen einer menschlichen ,frucht oder in ihrem ,stummelschwnzchen blitzt sozusagen eine ,erinnerung auf an ,echse1 ,fisch und ,sugetier und mit ihr ein gestalthaftes ,gedenken an so manche ,weltenentstehung1 ,weltenvergehung zwischen ,trias1 ,jura und ,alluvium1 zwischen ,kalkstein1 ,malm und ,schlick2 -- derart sehn wir noch unseren ,menschenleib 7wie ich schon sagte7 dem ,totemismus huldigen1 auch wenn von ihm der ,menschengeist schon lngst nichts mehr wissen sollte4 ,und abermals und letztmals vervielfltigt um die unnennbare ,zahl seiner ,ahnen und ,urahnen ist das erinnernde ,einzelwesen1 wenn wir ,erinnerung endlich nehmen im ,sinn der forschenden und dichtenden ,geschichte 7und jetzt allerdings wirklich als souvenir-image1 jetzt wirklich als 7 und unter ihr jenes knstlich-knstlerische ,nacherleben in der ,einbildung verstehen1 welches uns ,sptlinge in allen ,jahrtausenden der ,vlker und der ,helden geistig ,wurzel schlagen lt3 denn wo immer auch ,geschichte als ,wissenschaft oder ,kunst1 als ,forschung oder ,dichtung ernsthaft betrieben ward1 entsprang sie nach vorwrts gerichtet zwar dem starken ,wunsche nach ,unsterblichkeit des ,sterblichen1 nach rckwrts gerichtet jedoch dem nur wenig schwcheren ,wunsch1 sich um die volle ,zahl womglich aller dagewesenen ,werk- und ,werteschpfer menschheitlich zu vermehren2 -- hundertseelig1 tausendseelig1 hunderttausendseelig mchte der geschichtlich fhlende ,mensch werden1 ganz wie der ,buddho sagt und tut1 ganz wie der ,buddho sagt und tut4 ,ist doch zuletzt in ,wahrheit alles1 was irgend da war1 wir selbst1 wenn wir es recht verstehen wollen1 und wo ,vlker und ,helden untergingen1 machten sie sich nur von der dummen ,einmaligkeit der ,zeitlichkeit frei1 um fr immer in das ,wissen der ,erinnerung einzugehen444 ,das erste ,wissen1 vom ,vollzug der vier jhnni erwirkt1 heit also ,erinnerung und bemchtigt sich der frheren ,daseinsformen und ,lebensstufen4 ,das zweite ,wissen aber -- drei ,wissen wei der ,asket ,gotamo68 -- folgt unmittelbar aus dem ersten1 ja fllt nach der ,denkweise des ,buddho sogar geradezu mit dem ersten mehr oder weniger restlos zusammen4 ,wo der ,erinnernde nmlich die ,selbstverkrperungen ins ,bewutsein hebt und die ,folge seiner eigenen ,geburten aufsteigen und verschwinden sieht1 da sieht er sie aufsteigen und verschwinden nach dem ,gesetz vom ,karman4 ,der ,wiederknfte sich entsinnen und sich des ,gesetzes der ,wiederknfte entsinnen1 ist von ,gotamos ,einstellung aus ein und derselbe ,vorgang1 und wenn berhaupt einmal die sachliche ,richtigkeit auch nur einer einzigen dieser vom ,buddho entwickelten ,verkettungen und ,aneinanderreihungen ber jedem ,zweifel befunden wird1 so ist das sicherlich hier der ,fall4 ,dasselbe ,wissen1 welches ,erinnerung heit und um alle frheren ,geburten wei1 es wei auch um das ,gesetz1 nach welchem die ,geburten immer von neuem wieder stattfinden4 ,derselbe ,asket1 der inne wird3 dieses war ich1 jenen ,namen trug ich1 so und so erschien ich1 -- derselbe ,asket wird auch der gesetzmigen ,verknpfung inne1 welche ,wiederkehr an ,wiederkehr flicht4 ,dem ,erinnernden gibt sich die ,aufeinanderfolge seiner ,selbstverkrperungen als ,auseinanderfolge sehr bald zu erkennen1 und die ,erinnerung selbst formt aus der ,folge der ,geburten in der ,zeit eine ,folge der ,geburten nach ,ursach' und ,wirkung4 ,das ist der allgemeine ,gang des ,wissens1 wie er hier mit einem erratenden ,spr- und ,merksinn ohnegleichen ausgemittelt wird3 der ,gang des ,wissens und der ,wissenschaft von der reinen ,zeitenfolge der ,erscheinungen fort bis zur ,erkenntnis ihrer urschlichen ,schrzung hin4 ,das ist der ,gang des ,wissens und der ,wissenschaft1 wie er in ,indien offenbar nicht anders sich ereignet hat als in unserem ,europa4 ,mit welcher ,feinheit und ,zuverlssigkeit brigens diese mythisch-mystische ,enthllung dem wissenschaftgeschichtlichen ,tatbestand gerade des ,westens entspricht1 das kann freilich nur der ,kenner abendlndischer ,philosophie von ,platon bis auf ,kant vllig ermessen1 dem seinerseit die ,beziehungen der platonischen ,lehre von der ,anamnesis zu der ,abkunft und ,anwendung der ,knpfung ,ursache-,wirkung als einer kantischen ,bedingung a priori der ,mglichkeit jeder ,erfahrung#8 durchsichtig geworden sind4 ,dies indes hier beiseite1 so lt sich nichts ,wundersameres denken als diese intuitiv erfhlte ,richtigkeit der gotamidischen ,darstellung des ,wissens1 wie sie ein ,mensch gibt1 der jedes wissenschaftliche ,interesse als solches kurzerhand verwirft und auerdem einem ,weltalter und einer ,rasse angehrt1 die beide mit der europischen ,entwicklung nicht im mindesten zusammenhngen444 ,im ,besitz der ,erinnerung an frhere ,geburten und ,verkrperungen wei sich also der ,erinnernde1 ich sage es noch einmal1 bald auch in den ,besitz der ,erkenntnis des ,gesetzes zu setzen1 nach welchem die ,geburten und ,verkrperungen stattfinden und stattfinden mssen4 ,der ,asket kann mit dem himmlischen ,auge1 dem geluterten1 ber menschliche ,grenzen hinausreichenden1 die ,wesen dahinschwinden und wiedererscheinen sehen1 gemeine und edle1 schne und unschne1 glckliche und unglckliche1 er kann erkennen1 wie die ,wesen je nach den ,taten wiederkehren48 ,solchermaen hat der ,asket das zweite ,wissen dann erworben4 ,die ,summe seiner frheren ,geburten als ,zeitreihe in der ,erinnerung sich vergegenwrtigend1 erfhrt und erfat er noch einmal mit geschrftem ,sinn das ewige ,gesetz dieser ,geburten als ,ursache-,wirkungreihe1 -- jenes ,gesetz1 das ihm vormals schon die ,welt erschlo1 das ,leben erschlo1 das ,leiden erschlo4 ,durchschauend und immer klarsichtiger durchschauend1 wie alles gekommen ist und wie alles kommen mute1 fllt ihm auf dieser gehobenen ,stufe noch einmal mit dem ,gesetz der ,welt ihr ganzes ,weh und ,ach auf die wissend gewordene ,seele3 noch einmal blickt er auf das ,leid zurck1 wie man etwa auf eine ,landschaft zurckblickt1 in der man vieles erlebte und die man sich jetzt zu verlassen anschickt4 ,und mit dem ,leid und ,weh und ,ach der ,welt wird ihm das dritte ,wissen1 -- drei ,wissen wei der ,asket ,gotamo68 -- das da alles vorige ,wissen endgltig krnen wird4 ,jetzt ist die ,bahn durchmessen1 jetzt schlingt sich das ,ende um den ,anfang wieder1 jetzt ist der ,kreis gerndet und der ,ring geschlossen4 ,aus vierfacher ,selbstvertiefung ward ,erinnerung geboren1 aus der ,erinnerung ward das ,gesetz geboren1 aus dem ,gesetz aber wird die ,freiheit geboren4 ,also hat nunmehr der ,asket drei ,wissen nach ,vollzug der vier jhnni gleichsam vollbracht1 also hat er drei ,wissen gleichsam verwirklicht4 ,das ist das ,leiden#8 erkennt er der ,wahrheit gem4 ,das ist die ,leidensentwicklung#8 erkennt er der ,wahrheit gem4 ,das ist die ,leidensauflsung#8 erkennt er der ,wahrheit gem4 ,das ist der zur ,leidensauflsung fhrende ,pfad#8 erkennt er der ,wahrheit gem4 ,das ist der ,wahn#8 erkennt er der ,wahrheit gem4 ,das ist die ,wahnentwicklung#8 erkennt er der ,wahrheit gem4 ,das ist die ,wahnauflsung#8 erkennt er der ,wahrheit gem4 ,das ist der zur ,wahnauflsung fhrende ,pfad#8 erkennt er der ,wahrheit gem4 ,also erkennend1 also sehend wird da sein ,gemt erlst vom ,wunscheswahn1 erlst vom ,daseinswahn1 erlst vom ,nichtwissenswahn4 ,im ,erlsten ist die ,erlsung#81 diese ,erkenntnis geht auf4 ,versiegt ist die ,geburt1 vollendet das ,asketentum1 gewirkt das ,werk1 nicht mehr ist diese ,welt#8 versteht er da8444 ,drei ,wissen wei der ,asket ,gotamo4 ,drei ,wissen vollbringt der ,asket ,gotamo4 ,drei ,wissen verwirklicht der ,asket ,gotamo4 ,wofern es1 ihr ,christen1 ,wahrzeichen und ,merkmal des ,wissens ist1 da den ,kummer berwindet1 wer den tman kennt#81 dann weist kein anderes ,wissen so deutlich dies ,wahrzeichen und ,merkmal auf wie das ,wissen des ,buddho1 -- obschon es schlechterdings kein tman- und kein ,brahmanwissen ist4 ber die vier jhnni hinweg eigentlich mehr einwrts als aufwrts dringend1 erbohrt der gotamidisch ,wissende die ,schchte des ,unbewutseins2 erbohrt er die ,erinnerung an die frheren ,geburten2 erbohrt er die ,erkenntnis der ,wiederknfte und ihres ewigen ,gesetzes2 erbohrt er die heilige ,wahrheit selbviert des ,leidens1 der ,leidensentstehung1 der ,leidensverwindung und des zur ,leidensverwindung fhrenden ,weges4 ,dies ,wissen ist ein unteilbares 1 ein unteilbarer ,zusammenhang1 vollkommen in sich geschlossen1 rund und fertig4 ,mit ihm ist der ,wissende instand gesetzt1 das heilige ,ziel alles ,wissens zu erreichen und unbekmmert1 kummerlos zu wandeln4 ,mit ihm hat sich der ,wissende alles angeeignet1 was nach buddhistischer1 aber auch nach brahmanischer ,auffassung allein zu wissen not tut und was der verpflichtenden ,bezeichnung ,wissen#8 alleinig wert erscheint4 ,keine ,zweifel1 da auch dieses indisch-buddhistische ,wissen hin und wieder enger sich berhrt mit der ,errungenschaft1 die wir ,abendlnder unsererseit mit diesem ,ausdruck zu benennen pflegen1 und namentlich trifft diese engere ,berhrung zu bei der ,erinnerung1 die uns in vielem an die bis heut noch nicht auer ,kraft gesetzte ,wissenschaftlehre ,platons wie an das liebe ,gesicht eines alten ,bekannten mahnt4 ,aber im ganzen und groen bleibt dieses ,ber- und ,erlserwissen doch so fern von unserem ,forscher- und ,gelehrtenwissen1 da wir hier auf hohe ,schwierigkeiten stieen1 uns von diesem gotamidischen ,wissen an manchen ,stellen ein zulngliches ,verstndnis zu verschaffen1 -- gesetzt den sehr gnstigen ,fall1 es gbe von solch fremden ,dingen berhaupt ein zulngliches ,verstndnis oder knne wenigstens grundstzlich ein solches geben4 ,denn was hat es doch1 besinnen wir uns geflligst1 mit unserem eigenen ,wissen und mit unserer eigenen ,wissenschaft fr eine ,bewandtnis8 ,und was ist nach unserer eigenen landlufigen ,auffassung ,wissen und ,wissenschaft8 ,doch offenbar in einem beides3 erstens sowohl nmlich eine nach ,regeln verfahrende ,ttigkeit des ,verstandes1 der ,vernunft1 der ,urteilskraft1 die sogenannte ,wahrheit zu vermitteln1 -- zweitens aber auch das ,ergebnis dieser ,ttigkeit1 der geordnete ,besitz oder ,schatz#8 aller dieser ,wahrheiten4 ,was wir ,europer zu wissen glauben1 glauben wir als die ,wahrheit zu wissen1 wie schon der heilige ,thomas von ,aquino uns bedeutet1 wenn er gelegentlich den ,begriff des ,wissens folgendermaen umschreibt3 ,scire aliquid est perfecte cognoscere ipsum2 hoc autem est perfecte apprehendere ejus veritatem8444 ,wissen und die ,wahrheit an und fr sich wissen1 das deucht uns ,europern mithin ohne weiteres ein und dasselbe4 ,da es eine solche ,wahrheit an und fr sich irgendwie gbe und geben msse als die magebliche ,voraussetzung jeder ,erkenntnisarbeit1 die nicht schimrisch ins ,blaue hinein spinnen und schwindeln1 faseln und schwafeln will3 dieser ,satz steht seit dem weltgeschichtlichen ,kampf des ,pythagoreers ,platon gegen den antiken ,relativismus nicht nur unerschttert fest1 sondern er steht3 steht als der rocher de bronce aller ,wissenschaft- und ,erkenntnislehren1 auch wenn die unsterbliche ,sophistik unsterblicher ,sophisten immer wieder dagegen ,sturm gelaufen ist und eben heuer wieder aufs heftigste dagegen ,sturm luft4 ,es mu eine ,wahrheit geben an und fr sich 7oder wie der ,pythagoreer ,platon gesagt hat '#871 es mu einen berhimmlischen ,ort1 geben von gltigen ,sachverhalten an und fr sich1 wenn anders ein ,wissen und eine ,wissenschaft im europischen ,wortsinn mglich sein sollen4 ,auch wer da behauptete ,es gibt keine ,wahrheit#8 beriefe sich bei dieser seiner ,behauptung auf die ,wahrheit und beanspruchte fr sie allgemeine ,geltung1 berpersnliche ,verbindlichkeit1 notwendige ,verpflichtung4 ,im ,zeichen dieser stehenden und standhaften ,wahrheit an und fr sich ist die europische ,wissenschaft tatschlich seit den ,griechen von ,sieg zu ,sieg geschritten1 welterobernd und weltherrschend wie kaum je eine zweite ,macht der ,menschheit2 ein unermelicher ,schatz gesicherter und gesichteter ,erkenntnis ward als ein hoffentlich nicht mehr zu verlierender ,besitz des homo sapiens angehuft und auch wiederum verschwendet1 gesammelt und auch wiederum verausgabt4 ,wer wollte angesichts solch berwltigenden ,erfolges so kleinlich sein und an die ,opfer denken1 die er gekostet hat4 ,wie selten denken ,menschen an ihre ,opfer1 solange ihnen der ,erfolg winkt1 -- frhestens dann1 wenn der ,erfolg zur ,frage wird1 fllt ihnen bei1 einen berschlag zu machen und zu rechnen1 und zu rechten444 ,unversehens also ist der abendlndischen ,menschheit das ,wissen um die ,wahrheit an und fr sich zum ,ziel und ,zweck des ,wissens selbst geworden4 ,durchaus in einer erkennenden ,bewegung begriffen nach dem ,an-und-fr-sich-,sein der ,wahrheit hin1 gilt ihr deren ,ergrndung ohne weiteres als ,selbstzweck4 ,was dem ,wissen um die ,wahrheit an und fr sich dem menschlichen ,leben und ,dasein1 dem ,geist und der ,seele etwa bedeuten knnte1 wird nicht gefragt1 -- nicht wird gefragt1 was die ,wahrheit als solche im ,zusammenschlu menschheitlicher ,wesensuerungen und fr diesen ,zusammenschlu zu leisten vermchte4 ,das ,ideal dieser ,wahrheit an und fr sich1 von allen asketischen ,idealen der europischen ,menschheit unzweifelhaft das asketischste1 -- aber freilich asketisch im ,sinn ,nietzsches und nicht im ,sinn des ,buddho6 -- dieses ,ideal heischt unbedingte ,selbsthingabe1 ja ,selbstaufgabe dessen1 der ihm dient3 und so war man ber seinen ,wert beruhigt1 weil ,selbsthingabe1 ,selbstaufgabe unter allen ,umstnden fr gut befunden worden4 ,es mute eine tiefe ,genugtuung sein fr jeden1 der am babylonischen ,turm der ,wahrheit bauen helfen durfte1 da er daran bauen helfen durfte1 und sei's auch nur1 da er ,ziegel strich oder ,mrtel mengte4 ,die ,wahrheit aber wuchs und wuchs ,sandkorn um ,sandkorn wie eine ,dne1 wie eine ,wste1 nach allen ,erstreckungen des ,geistes hin4 ,denn unendlich ist die ,zahl dessen1 was gewut werden kann1 was gewut werden soll2 unendlich sind auch die ,verfeinerungmglichkeiten des eingeschlagenen ,verfahrens und ,forschens1 ,wgens und ,erwgens1 ,messens und ,untersuchens1 ,zhlens und ,errechnens4 ,wer auch nur eine einzige ,wahrheit1 ein ,wahrheitchen1 zum erstenmal ausgesprochen1 eine einzige kleine ,beobachtung zum erstenmal gemacht1 eine einzige kleine ,regelmigkeit zum erstenmal entdeckt hat1 der half das summum bonum der ,wahrheit an und fr sich mehren und das unendliche ,ganze der ,wissenschaft frdern4 ,wenn ein ,mann durch ,jahre hindurch die ,magnetnadel1 deren eine ,spitze immer nach ,norden weist1 tagtglich zu festgesetzten ,stunden beobachtete und sich die ,vernderungen1 wie die ,nadel bald mehr bald weniger klar nach ,norden zeigt1 in einem ,buch aufschriebe1 so wrde gewi ein ,unkundiger dieses ,beginnen fr ein kleines und fr ,spielerei ansehen3 aber wie ehrfurchterregend wird dieses ,kleine1 wenn wir nun erfahren1 da diese ,beobachtungen nun wirklich auf dem ganzen ,erdboden angestellt werden und da aus den daraus zusammengestellten ,tafeln ersichtlich wird1 da manche kleine ,vernderungen an der ,magnetnadel oft auf allen ,punkten der ,erde gleichzeitig und in gleichem ,mae vor sich gehen1 da also ein magnetisches ,gewitter ber die ,erde geht1 da die ganze ,erdoberflche gleichzeitig gleichsam ein magnetisches ,schaudern empfindet8444 ,uneigenntziger und entsagungbereiter ,flei des europischen ,gelehrten legt also hier wirklich ,krnchen neben ,krnchen1 ,stubchen neben ,stubchen1 bis die ,masse der ,wibarkeiten und ,gewiheiten zum ,berg1 ja zum ,gebirg gestockt ward1 dessen ,gipfel zuletzt niemand mehr zu ersteigen vermag4 ,und wie die europische ,wirtschaft1 seit sie nach dem ,ausgang des ,mittelalters frei#8 betrieben ward1 jeweils ,ware um ,ware auf ,vorrat anzufertigen pflegt1 ohne sich um ein wirklich bestehendes ,bedrfnis nach ,waren irgendwie zu kmmern1 um dann fast in regelmigen ,zeitabschnitten empfindliche ,stockungen im ,absatz und ,umsatz zu erleiden1 -- so erzeugt die europische ,wissenschaft auch ihre ,wibarkeiten und ,gewiheiten gleichsam auf ,vorrat1 ohne darauf bedacht zu sein1 ob die aufnehmenden und verarbeitenden ,fhigkeiten des ,menschen mit den hervorbringenden noch ,schritt gehalten haben mchten4 ,so hat sich die ,wissenschaft bei uns daran gewhnt1 um der ,wissenschaft willen zu forschen1 und dieses l'art pour l'art1 science pour science ist eigentlich seit ,platon und ,aristoteles1 will sagen seit den ,anfngen des ,hellenismus1 in ,europa auf lange ,zeitstrecken hin immer wieder das groe ,verhngnis des ,abendlnders geworden4 ,ebenso planlos1 ebenso frei1 ebenso unverantwortlich wie die ,wirtschaft in hochkapitalistischen ,weltaltern hervorbringt1 ebenso bringt in den hochintellektualistischen ,weltaltern die ,wissenschaft hervor1 also da beide von ,krisis zu ,krisis1 von ,katastrophe zu ,katastrophe taumeln4 ,wo die ,wissenschaft ausschlielich um der ,wahrheit willen betrieben wird1 da gibt es kein ,ziel und kein ,ma ihres sogenannten ,fortschritts3 da wlzt sie ihren unwiderstehlichen ,schwall ber alle ,ufer und schwemmt alles ,an- und ,eingewurzelte von seinem festen ,platz1 wo es wrdig stand und fute4 ,in dem toten ,meere der ,wibarkeiten und ,gewiheiten mu der ,einzelne rettunglos ertrinken1 noch eh' er an den eintnig-einsilbigen ,horizonten ein ,fahrzeug wahrnimmt1 das ihn bergen knnte4 ,die unvermeidlichen ,folgen dieser wissenschaftlichen bererzeugung heien ,wissensmdigkeit1 ,wissensmiachtung1 ,wissensberdru1 genau wie die ,folgen der wirtschaftlichen bererzeugung ,absatzstockung1 ,arbeiterentlassung1 ,zahlungeinstellung heien4 ,und in vierfacher ,beziehung erweist die ,tatsache der europischen ,wissenschaft eine ,fragwrdigkeit1 welche geradezu ihre ,daseinsberechtigung zweifelhaft erscheinen lt3 ,als ,stoff betrachtet wird das ,wissen formlos1 weil es ,form offenbar nur von der aufnehmenden ,persnlichkeit her empfangen kann4 ,als ,besitz betrachtet wird das ,wissen herrenlos1 weil es ,eigentumswert offenbar nur bei der aneignenden ,persnlichkeit erwerben kann4 ,als ,ttigkeit betrachtet wird das ,wissen zwecklos1 weil es ,zweckmigkeit offenbar nur durch die zwecksetzende ,persnlichkeit gewinnen kann4 ,als ,leistung betrachtet wird das ,wissen stellenlos1 weil es ,stellenwert offenbar nur in der stellgewhrenden ,persnlichkeit erlangen kann444 ,die tdliche ,gefahr dieses entfesselten ,wissens1 wie ein gefrig ,element auf den unbeschtzten ,menschen losgelassen1 hat indessen gerade der ewige ,platon als der geschichtliche ,urheber des ' der ,wahrheit 7oder des in ,wahrheit ,seienden1 des #87 am dringendsten schon gesprt4 ,denn eben er1 dem wir ,europer die erste und wuchtigste ,vision einer ,wahrheit an und fr sich zu danken und -- wer wei8 -- vielleicht auch zu fluchen haben3 eben er ist gleichzeitig doch auch der ,schpfer gewesen der unvergnglichen ,gestalt seines ,sokrates4 ,diesen platonischen ,sokrates1 der einzige1 der noch heute mitten unter uns lebt und mit welchem wir leben1 ihn hat sich augenscheinlich ,platon selber als ,gegengift verordnet gegen das unmenschliche 1 gegen das unmenschliche ' und beider lauernde ,gefahren4 ,diesen ,sokrates hat sich ,platon in eigener ,person verordnet1 will heien er hat sich den klassischen ,weisen#8 des ,abendlandes verordnet1 der das bloe ,wissen in sich selbst in ,weisheit umzusetzen versteht4 ,der also das ,wissen als ,stoff betrachtet formt1 als ,besitz betrachtet einer ,herrschaft untertnigt1 als ,ttigkeit betrachtet einem ,zweck unterwirft1 als ,leistung betrachtet einer ,stelle verhaftet4 ,warum nmlich ist just ,platon1 der ,erfinder der ,wahrheit an und fr sich und des ,wissens um der ,wahrheit willen1 zum ,dichter des platonischen ,sokrates geworden8 ,weil er mit dieser noch immer atemversetzend nahen ,gestalt des klassischen ,weisen sich selber am erfolgreichsten zu begegnen vermochte3 sich selber und dem schmerzlich gefhlten ,schicksal1 das er mit seinem asketischen ,ideal des in ,wahrheit ,seienden#8 ber die abendlndische ,menschheit heraufbeschwor4 ,denn dieser platonische ,sokrates will ja zwar die ,wahrheit1 wie sie an und fr sich selbst ist1 ohne ,einschrnkung und ,abzug wissen#84 ,aber er will sie nicht wissen dieses ,wahrseins wegen4 ,sondern er will sie wissen seiner selber wegen1 seines ,tuns und ,handelns wegen1 seiner ,selbstgestaltung wegen1 seiner ,wohlbeschiedenheit#8 77 wegen444 ,das ,wissen als solches gilt ihm fr unerllich und unentbehrlich1 und insofern verdient er selbst durchaus ein ,platoniker genannt zu werden4 ,aber in keinem ,augenblick seines ,lebens ist ihm das ,wissen ein unbedingter ,selbstzweck1 was es dem strengen ,platoniker eigentlich sein mte4 ,und in diesem ,betracht ist er freilich durchaus ,sokrates1 durchaus sui generis1 durchaus ,anti-,platoniker1 durchaus ,gegenmine des ,platonismus3 wenn auch alles dies von ,platons ,gnaden4 ,alles in allem mithin das ,gegenstck des ,gelehrten1 das ,gegenstck des ,wissenschafters4 ,der ,weise soll wissen und mu wissen4 ,aber er soll und mu nicht wissen1 damit er eben wisse3 vielmehr damit er wisse1 was zu tun und zu lassen1 was zu wnschen und was zu verwerfen1 was zu suchen und was zu meiden sei4 7,denn ,weisheit1 hat man in diesen ,tagen gesagt1 ist ,leben in der ,form des ,wissens1 -- ist ,wissen1 wie ich noch lieber sagen wrde1 in der ,form des ,lebens4447 ,sokrates also will wissen1 um ,sokrates sein zu knnen1 ein ,mensch1 der sein ,leben zu seiner ,zeit und an seinem ,ort recht zu fhren versteht4 ,derart bringt der ,weise eine gewisse ,vershnung zustand zwischen den zwei einander gegenstrebenden ,urgewalten oder ,grundttigkeiten alles ,lebens1 welche die ,pythagoreer als ,unbegrenztes und als ,grenze zu bezeichnen wagten4 ,mitten im ,unbegrenzten aller ,wibarkeiten und ,gewiheiten setzt der ,weise dem ,unbegrenzten eine ,grenze in ihm selber1 indem er sein ,menschenrecht auf die ihm allein zutrgliche1 ihm allein bekmmliche ,wahrheit geltend macht4 ,wohl zeltet der unendliche ,himmel des in ,wahrheit ,seienden#8 in seiner ,unwandelbarkeit auch ber der ,gestalt des ,weisen1 wie er ob allen ,wandelwesen zeltet4 ,aber gleichzeitig bt doch mit ,nachdruck der ,weise das ,grundrecht aller ,wandelwesen aus1 sich aus dem unendlichen ,himmel mit der ihm ntzlichen ,gewiheit zu versehen und sich unter allen ,wahrheiten an und fr sich diejenige auszuwhlen und anzueignen1 die ihm am passendsten fr den ,aufbau seiner ,persnlichkeit zu sein scheint4 ,denn das ,gestirn des in ,wahrheit ,seienden#8 funkelt nicht in die ,nacht der ,welt1 um rein platonisch#8 angestaunt1 verehrt1 angebetet zu werden1 vielmehr um dem sokratisch ,wandernden zu ,wasser und zu ,land den dunkeln ,weg zu hellen4 ,wegweisend ist die ,wahrheit fr den ,weisen1 wegweisend erzeugt sie ,weisheit im ,weisen4 ,aber weise sein heit zuletzt nichts anderes1 als da womglich jedermann ,besitz ergreife von seiner ,wahrheit und mit unwiderruflicher ,entschlossenheit ,hand auf seine ,wahrheit lege1 die keineswegs die ,wahrheit jedermanns ist und sein kann4 ,in bereinstimmung mit diesem ,zielgedanken der ,weisheit nimmt der platonische ,sokrates sich die ,freiheit1 eine ,menge von ,wahrheiten nicht zu wissen1 welche nicht zu wissen seine ,vorgnger in ,milet1 ,elea1 ,ephesos1 ,klazomenai1 ,kolophon1 ,abdera fr unverzeihlich1 wenn nicht fr unanstndig gehalten htten1 -- so zum ,beispiel das ,wissen von der gesamten auermenschlichen1 auersittlichen ,natur mit seinen ,tatsachen und ,gesetzen4 ,nirgends mehr ist die ,weisheit des ,sokrates mit der lngst blich gewordenen berschrift betitelt #81 sondern mit der neuen1 aber einseitigen und ausschlieenden #84 ,die ,gltigkeit der ,wahrheit berhaupt steht dem ,weisen auer allem ,zweifel1 weil sie die ,voraussetzung darstellt fr jede erkenntnismige ,bettigung als solche4 ,aber neben dieser ,wahrheit berhaupt und 7was ,wichtigkeit und ,dringlichkeit anlangt7 ber ihr steht meine ,wahrheit1 deine ,wahrheit2 steht die ,weisheit1 mit welcher ich lebe1 mit welcher du lebst3 und damit bricht der platonische ,sokrates dem ,platonismus die gefhrlichste ,spitze ab1 mit welcher er ,fleisch und ,geist der europischen ,menschheit htte vergiften knnen1 wenn es keine ,weisen und keine ,weisheit gab1 -- mit welcher er ,fleisch und ,geist dieser ,menschheit vergiftet hat1 seit es weder ,weise noch ,weisheit mehr gibt444 ,dem ,weisen jedoch ist nicht allein die ,tugend ein ,wissen1 sondern umgekehrt das ,wissen auch eine ,tugend3 will meinen eine innerliche ,richtungnahme des ganzen ,menschen auf jene ,sachverhalte hin1 die zwar in ,wahrheit sind#81 aber fr ihn1 den ,einzelnen und ,besonderen1 nur je nach ihrer ,eignung zur ,fhrung eines rechten ,wandels gelten4 ,und ist schon nicht der ,mensch das ,ma der ,dinge1 -- er ist es aber1 trotzdem just der platonische ,sokrates ingrimmig und verbissen den ,urheber dieses ,erkenntnis aushhnt6 -- so ist unmittelbar doch der ,weise das ,ma alles ,wissens3 ,ma1 ,form1 ,herr1 ,ziel1 ,ort und ,verlebendiger alles ,wissens444 ,da dieser ,typus des ,weisen trotz ,kyniker und ,kyrenaiker1 trotz ,stoiker und ,epikureer im ,fortgang der ,zeit immer sicherer vom ,typus des ,gelehrten und ,wissenschafters verdrngt ward1 mute freilich die schleichende ,krisis des platonischen ,ideals das ,wissen um der ,wahrheit willen wieder von neuem zum ,ausbruch bringen4 ,oder sage ich vorsichtiger und richtiger3 dieser ,umstand htte die ,krisis wieder zum ,ausbruch bringen mssen1 wenn nicht alles bald durch den ,sieg des ,christentums eine vllig neue und von niemandem zu erwartende ,wendung genommen htte4 ,vorher bietet allerdings das alexandrinische ,zeitalter gewissermaen das ,schauspiel eines spten ,wettkampfes zwischen dem ,typus des ,weisen und des ,wissenschafters4 ,und wenn auch jener erstere herauf bis zu dem ehrwrdigen ,demonax des ,lukian nie vllig aus der ffentlichkeit des antiken ,lebens verschwand1 wo er ,pflichten der ,seelsorge vielmals rhmlich bis zuletzt erfllte1 -- die entscheidenden ,bewegungantriebe gehen doch nicht von der ,weisheit des ,weisen1 sondern von der ,forschung des ,wissenschafters aus3 denn dieser und nicht jener bereicherte die ,zeit um eine neue ,geistesuerung4 ,bis dann eben in den ersten ,jahrhunderten der werdenden ,kirche sowohl der ,weise wie der ,wissenschafter fr die ,dauer von rund tausend ,jahren kalt gestellt werden und damit die ,krisis im ,platonismus behoben ist4 ,der geschichtliche ,stifter des ,christentums bekmpft den ,weisen bekanntlich mit der ihm eigenen heibltigen ,leidenschaftlichkeit1 trotzdem er selbst in starkem ,ma vom ,ideal der ,stoa miterzogen und mitgebildet erscheint4 ,genug6 ,die ,weisheit vor den ,menschen wird als ,torheit vor ,gott verlstert1 verlstert insonderheit darum1 weil sie sich in heidnischem ,dnkel vermit1 aus eigener ,menschenkraft zu bewirken1 was bestenfalls der ,gnade ,gottes vorbehalten wre4 ,in der ,hauptsache aus diesem1 aber auch aus manch anderem ,grunde sonst kann die neue ,religion den ,weisen nicht mehr gebrauchen1 und noch weniger freilich dessen geschichtlichen ,gegenspieler1 den ,wissenschafter und ,gelehrten4 ,die menschliche ,weisheit war ,torheit vor ,gott1 aber die menschliche ,wissenschaft war gegenstandslos schlechthin2 -- einer sich selbst rechtfertigenden ,wissenschaft aber1 welche platonisierend die ,wahrheit um der ,wahrheit willen zu erforschen behauptete1 ihr htte man wohl mit drren ,worten die abspeisende ,antwort gegeben3 die ,wahrheit1 o ,mensch1 ist ,gott und ,gott ist die ,wahrheit6 ,wer ,gott hat1 der hat die ,wahrheit4 ,wer aber ,gott nicht hat1 -- was soll ihm die ,wissenschaft8 ,da ,gott die ,wahrheit sei und die ,wahrheit ,gott1 dies war der grundstzliche ,ertrag1 den das junge ,christentum von der gesamten ,wissenschaft und ,wissenschaftlehre der ,griechen bernahm4 ,dies war gewissermaen der ,saldo1 den es als zu berschreibenden ,rechnungbetrag auf das neue ,blatt der ,weltgeschichte eintrug444 ,ein hchst bedeutungreicher ,saldo1 ihr ,christen1 wenn es recht bedacht wird6 ,denn jetzt lste die junge ,kirche dieselbe ,aufgabe theologisch und ontologisch1 welche der platonische ,sokrates pragmatisch und ethisch zu lsen versucht hatte4 ,die ,wahrheit an und fr sich1 welche seit ,platons ,auftritt sozusagen frei in der ,luft geschwebt hatte1 um erst in der ,person des ,weisen nachtrglich einen ,haft und ,halt zu finden1 sie fand hier ,haft und ,halt von vornherein in der ,person ,gottes4 ,seit ,platon und ,aristoteles ein logischer ,begriff1 wurde die ,wahrheit seit ,augustinus1 ja seit ,plotinos ein ontologischer ,begriff3 die bloe ,eigenschaft gewisser ,denkverknpfungen dort ward zum ,sein und ,wesen hier4 berraschend buchstblich nahm die neue ,lehre das ,wort ,platons von dem in ,wahrheit ,seienden#8 und machte mit ihm ,ernst in alle erdenklichen ,konsequenzen3 ,gott selbst ist fortab das in ,wahrheit ,seiende1 ,gott selbst ist der in ,wahrheit ,seiende4 ,die ,wahrheit wissen1 hie darnach ,gott wissen auf ,grund der ,gleichung ,wahrheit ,gott1 ,gott ,wahrheit1 -- und damit war in ,ansehung des ,wissen und seiner wesentlichen ,leistung jeder ,zweifel vollstndig beseitigt4 ,von dieser theologischen und ontologischen ,umdeutung des ,begriffes ,wahrheit her konnte dann allerdings auch vom ,standpunkt des ,christentums und seiner ,kirche aus ,wissen und ,wissenschaft um der ,wahrheit an und fr sich willen zugelassen werden1 -- hatten doch jetzt diese nach ,heidentum schmeckenden ,namen einen vollkommen unheidnischen ,sinn unterstellt bekommen4 ,in dieser ,wissenschaft1 deren einziger ,gegenstand und ,vorwurf ,gott heit1 kann sich der ,mensch nicht wie in den ,ideen ,platons ziel- und richtunglos verlieren1 hier mu er sich im ,gegenteil erst richtig finden4 ,wer ,gott auf wahrheitgeme ,weise wei1 der it gleichsam von ,gott1 -- qui mange du pape1 en meurt2 qui mange de ,dieu1 en vit6 -- und es ist fast doch mehr wie ein bloes ,gleichnis1 wenn ich zu behaupten wage1 die ,scholastik des ,mittelalters habe wenigstens ihre ,haupt- und ,grundwissenschaft ,theologie in nchste ,nachbarschaft der ,sakramente gebracht1 was ,leistung1 ,erfolg1 ,bedeutung dieser ,wissenschaft fr den ,ausbenden anbetrifft4 ,das scholastische ,wissen von ,gott ist in der ,tat etwas wie ein ,sakrament1 wobei ,gott durch die ,erkenntniskraft des ,menschen geradezu eingenommen1 einverleibt1 einvergeistet erscheint3 sacramentum im ,sinn von ,heilsmittel#81 weil dieses ,wissen von ,gott das ,heil in ,gott vermittelt2 im ,sinn von ,gnadengabe#81 weil dieses ,wissen von ,gott ohne ,beistand der ,gnade ,gottes nicht zu erlangen ist2 im ,sinn von ,einweihung1 weil dieses ,wissen von ,gott den ,wissenden zu ,gottes ,sohn und ,kind weiht4 ,im ,vorgang dieses ,wissens geschieht es1 da ,gott bei der ,gestaltung seines eigenen ,gedankens im ,geist des ,wissenden aus allen seinen ,krften selbstttig in ,mitwirkung1 oder wie ,luther wahrscheinlich gesagt htte1 in ,konkomitanz#8 mit diesem ,geiste tritt2 im ,vorgang dieses ,wissens geschieht es1 da der gewute ,gott die ,vernunft des menschlich ,wissenden seiner eigenen ,gottvernunft anhnlicht4 ,diese sakramentale 7und nicht mehr alleinig mentale#87 ,auffassung des ,wissens wird dann noch1 das versteht sich fr jeden ungefhren ,kenner des ,mittelalters ganz von selbst1 aufs nachdrcklichste verstrkt durch die realistische ,doktrin1 wonach die erfaten ,denkinhalte1 je allgemeiner sie nach ,inhalt und nach ,umfang werden1 einen umso hheren ,grad von ,wirklichkeit gewinnen1 bis in dem ,denkinhalt von hchster ,allgemeinheit zugleich der hchste ,grad von ,wirklichkeit erreicht ist3 und das ist wiederum ,gott4 ,an den ,graden begrifflicher ,allgemeinheit steigt mithin der ,wissende von ,wirklichkeit zu ,wirklichkeit aufwrts bis zur allerallgemeinsten und allerwirklichsten ,wirklichkeit4 ,weit entfernt davon mit den ,begriffen zu spielen1 wie man mit ,gespinsten des ,gehirns spielt1 bemchtigt man sich im ,begriff der hchsten ,wirklichkeit der ,welt4 ,hier stoen hart im ,raum sich die ,gedanken1 wenn leicht beieinander alle ,sachen wohnen4 ,begriffe sind ,wirklichkeiten ber die ,gegebenheiten der ,sinneswahrnehmung hinaus und sogar noch die falschen#8 ,begriffe sind unter ,umstnden ,wirklichkeit1 nur mit dem hllischen ,vorzeichen der ,widersacherschaft gebrandmarkt4 ,daher die furchtbare ,gefahr der falschen ,meinung1 irrigen ,lehre1 verkehrten ,ansicht1 die dem mittelalterlichen ,menschen so etwas ganz anderes bedeuten als dem antiken oder gar modernen ,wissenschafter dieser oder jener ,denkfehler4 ,denn wer da nicht das ,wahre denkt1 schliet sich der ,widerwelt des ,wahren an und so dem ,widersacher ,gottes4 ,wissen1 das heit hier fast die ,entscheidung treffen1 ob einer gewillt sei1 des ,lebens ,kampf auf seiten der himmlischen ,heerscharen oder der hllischen ,mchte zu kmpfen1 und dieserhalb war es von der scholastischen ,auffassung aus nur folgetreu gedacht1 dem ,irrenden nicht mit dem ,holzschlegel zwar1 aber mit dem prasselnden ,scheiterhaufen seelsorgerisch#8 bedacht zu winken444 ,die menschliche ,leistung dieses ,wissens kann1 wie ich schon sagte1 nicht gut einem ,zweifel unterliegen4 ,hier verschwimmt die ,wahrheit nicht in den rauchenden ,horizonten zwischen ,himmel und ,erde in einer berall gleich fernen ,unendlichkeit von ,sachverhalten an und fr sich1 welche das ,miliche an sich haben1 da sie ausnahmlos denselben ,anspruch auf ,anerkenntnis und ,geltung erheben und erheben drfen4 ,solange die ,wahrheit ,gott ist und ,gott die ,wahrheit1 findet sie in ,gott ,haft und ,halt1 und mit der ,wahrheit findet der ,mensch in ,gott ,haft und ,halt1 der sich ihre ,ergrndung angelegen sein lt4 ,beklagenswert war nur1 da diese ,gleichsetzung von ,gott und ,wahrheit doch nicht dauernd in ,kraft bleiben konnte1 sondern da eben der ontologisch-theologische ,charakter des in ,wahrheit ,seienden#8 bestritten ward4 ,die ,formel ,wahrheit ,gott und ,gott ,wahrheit hatte seit ,augustinus1 wir wissen es1 den unangetasteten ,besitz der ,patristik und ,scholastik gebildet1 und vermutlich ist es ein starkes ,gefhl der ,unentbehrlichkeit dieser ,formel gewesen1 welches die ,kirche veranlat hat1 die ersten und ach6 so tastend zaghaften ,regungen des ,nominalismus in der jungen ,wissenschaft des mittelalterlichen ,abendlandes durch ,machtspruch zu unterdrcken und den vielleicht fhrenden ,nominalisten ,roscellinus von ,armorika auf dem ,konzil zu ,soissons zum ,widerruf zu ntigen3 denn in der ,tat ist es der aufkommende ,nominalismus1 der dann die ,voraussetzungen dieser ,formel aufhebt4 ,wenn die ,begriffe nicht mehr wirklich sind1 geschweige denn1 da ihre ,wirklichkeit mit wachsender ,allgemeinheit selber wchst und vollkommener wird1 dann bt auch der allgemeinste aller ,gemeinbegriffe1 nmlich das universale ,gott#81 seine ,wirklichkeit ein und seine ,wahrheit im ,sinn der realistischen ,auffassung wird fragwrdig4 ,selbst nmlich wenn ,gott auch dann noch in ,person in irgendeinem ,wortverstand wahr#8 bleiben sollte1 bleibt er's doch lnger nicht mehr im ,wortverstand jenes ens realissimum1 ens generalissimum4 ,just die allgemeinsten ,begriffe und ,vorstellungen verlieren ihre ,wirklichkeit und damit auch ihre ,bindung an den vollkommenen ,inbegriff aller ,wirklichkeiten1 an die ,urwirklichkeit schlechthin oder ,gott4 ,jetzt lsen sich die ,wahrheiten von der ,einen ,wahrheit ab und diese bleibt gleichsam entblttert zurck wie der ,stumpf einer ,palme1 deren ,schaft aus den leeren ,scheiden lngst abgestoener ,bltter besteht444 ,gibt es aber wahre#8 ,begriffe1 die abgesondert vom ,ursein der hchsten ,wahrheit zu bestehen vermgen1 ja die sogar nur in dieser ,abgesondertheit bestehen1 dann gibt es auch wieder 7wie einst im ,platonismus67 eine ,wahrheit1 die weder ,gott selber noch gttliche ,dinge irgendwie betrifft4 ,dann gibt es auch wieder eine ,wissenschaft1 die nicht um ,gottes willen1 sondern eben um der ,wahrheit an sich willen betrieben wird4 ,dann ist das ,abendland zum zweitenmal der beklemmenden ,gefahr ausgesetzt1 die alle ,wissenschaft blo des ,wissens wegen und alle ,erkenntnis blo der ,wahrheit wegen je und je verfolgt444 ,es ist somit die nominalistische ,scholastik1 welche den ,begriff ,wahrheit wieder auf seine eigenen ,beine zu stellen wagt1 nachdem die realistische ,scholastik ,wahrheit und ,gott1 nur gleichsam in der ,mitte zusammengewachsen1 wie siamesische ,zwillinge auf den europischen ,jahrmrkten herumgezeigt hatte4 ,die ,anstrengungen aber1 wie sie in den folgenden ,jahrhunderten des siegreich vordringenden ,nominalismus gemacht werden zugunsten einer endgltigen ,verselbstndigung der abendlndischen ,wissenschaft1 sie werden vervielfltigt durch die entsprechenden ,anstrengungen der ,reformatoren4 ,ein ,mann wie ,luther lernt auf der ,universitt die ,scholastik nur noch in der nominalistischen ,ausprgung kennen1 und wenn er im ,ungestm der ersten ,kmpferjahre geradezu den ,fortbestand europischer ,wissenschaftlichkeit als solchen schwer gefhrdet und vorbergehend eine massenhafte ,entvlkerung von ,deutschlands hohen ,schulen bewirkt1 ist er bei der ,weiterfhrung seines ,werkes doch zu sehr auf die ,mitarbeit gelehrter ,humanisten angewiesen1 um nicht zuletzt diesen neu erstandenen ,typus ,wissenschaft und ,wissenschafter seinerseit nach besten ,krften zu frdern4 ,eine im ,humanismus jener ,tage schchtern auflebende ,freude an der ,gestalt des ,weisen -- am anziehendsten vielleicht verkrpert in dem gothaer ,humanisten ,konrad ,mudt1 der unter dem ,namen ,mutianus ,rufus einen schier sokratischen ,einflu auf die ihm ergebenen ,jnglinge ausbt1 mit denen verbunden er innig nach ,gerechtigkeit1 ,migkeit1 ,geduld1 ,eintracht1 ,wahrheit und einmtiger ,weisheit8 strebt6 -- eine solch schchtern auflebende rinascnza antiker ,lebensfhrung und ,wissensbewltigung findet freilich nicht den ,beifall des ,bruders ,martinus und kann sie bei ihm nicht finden1 dem der ,weise seiner ganzen ,veranlagung nach noch mehr gegen den ,strich gehen mu wie seinen religisen ,vorkmpfern ,paulus und ,augustinus4 ,mit ,weisheit war keine ,reformation gemacht und ein kochender ,geyser ist kein ,kristall1 nicht einmal ein flssiger4 ,aber in der auerordentlichen ,bewertung einer kritisch zu betreibenden ,wissenschaft fhlt sich auch ,luther durchaus mit dem ,humanismus einig1 -- war doch sein ganzer ,evangelismus zutiefst nur eine besonders fruchtbare ,anwendung des humanistischen ,grundsatzes jener zeitgem verfahrenden ,forschung3 ,zurck zu den ,quellen6 ,zurck zu den ,ursprngen6 ,zurck zu den ,urkunden6444 ,diese humanistische ,wissenschaft1 in ihrer ,beschaffenheit ebensosehr nominalistisch und kritisch wie die scholastische ,wissenschaft realistisch und dogmatisch1 wird mithin seit der deutschen ,reformation von dem mchtigen ,atem des ,protestantismus geblht und geschwellt4 ,kritik heit die ,springwurzel1 ,kritik heit die ,sprengwurzel1 welche die ,schlsser soviel heimlicher ,schatzkammern des ,wissens krachend aufsprengt2 ,kritik heit die ,kunst der ,vernunft1 die ,wahrheit an und fr sich selbstttig auszumitteln1 die vormals der ,scholastiker gleichsam auf ,gnadenwegen als den ,geist des ,allerheiligsten in seinem ,geist empfing4 ,jetzt besteht ein angeborenes ,menschenrecht fr jeden1 der des ,wissens bedrftig ist1 die sich darbietenden ,sachverhalte der ,reihe nach zu prfen auf ihre ,richtigkeit oder ,irrigkeit hin1 -- jetzt besteht sogar eine angeborene ,menschenpflicht1 sich dieser selben ,prfung nicht in ,feigheit oder ,trgheit zu entziehen1 sondern sie vorzunehmen nach bestem ,wissen und ,gewissen#84 ,der ,kritiker1 das ist der ,richter ber ,wahr und ,falsch3 der ,richter1 der da ,wahr und ,falsch erst zu suchen1 erst zu finden hat1 ehe das ,urteil ergehen kann1 -- und just dieser ,umstand ist von groer ,tragweite in der ,folgezeit gewesen4 ,denn von da an heit ja ,wissen nicht mehr einen von vornherein daseienden ,besitz an ewigen ,wahrheiten1 ewigen ,denkinhalten1 ewigen ,gewiheiten einfach anzutreten1 wie beispielweis das ,mittelalter die ewige ,wahrheit ,gott#8 angetreten hat4 ,fortab heit ,wissen in unablssiger ,prfung und berprfung die ,entscheidung ber das1 was gilt oder nicht gilt1 durch eigenes ,tun1 eigenes ,knnen herbeifhren und furchtlos die ,verantwortung fr die eigene ,entscheidung auf sich nehmen4 ,ein gewaltiger ,umschwung1 der ein paar ,jahrhunderte spter seinen denkwrdigen ,ausdruck in der ,lehre ,kants gefunden hat1 wonach die ,gegenstnde des ,wissens keineswegs schon fertig zum ,gebrauch vor dem zugreifenden ,verstand des ,wissenden ausgebreitet liegen1 wie bisher die bliche ,meinung war1 sondern durch die geregelte ,zusammenarbeit smtlicher ,erkenntniskrfte erst erzeugt1 hervorgebildet und erschaffen werden4 ,wenn der ,platoniker nur sein geistiges ,auge aufzuheben brauchte zu der ,feste der in ,wahrheit seienden#8 ,sinn-,bilder1 nachdem er den ,blick von dem ,schein-,bild der ,werdewelt abgewendet hatte3 und er alsdann das ,wahre an und fr sich schaute2 wenn der ,peripatetiker nur in bereinstimmung mit den ,vorschriften des ,vernunftschlusses zu folgern brauchte1 nachdem ihm die ersten und grundlegenden ,oberstze aller aufwrts und abwrts leitenden ,schlsse durch unmittelbare ,kenntnisnahme gegenwrtig geworden waren3 und er alsdann die ,wahrheit an und fr sich ergrndete2 wenn der ,scholastiker nur in ,berhrung zu gelangen brauchte mit der ,vollkommenheit des hchsten ,wesens1 nachdem er sich der begnadenden ,mitwirkung dieses ,wesens bei diesem geistigen ,mahl geistiger ,eucharistie versichert hatte3 und er alsdann die ,wahrheit als ,gott und ,gott als die ,wahrheit empfing1 -- so liegt es jetzt dem ,kritiker und ,kritizisten ob1 sich ein fr allemal die notwendige ,klarheit darber zu verschaffen1 da es eine an und fr sich seiende ,wahrheit in der bisher gltigen ,auffassung eigentlich nicht gbe1 vielmehr durch die ,arbeit des ,wissens und ,erfahrens und ,erkennens erst hervorgebracht werden msse4 ,mit dieser ,einsicht erst1 die der kantischen ,kritik verdankt wird1 ist die allmhliche ,umdeutung des ,begriffes ,wissen und ,wissenschaft zu ,ende gebracht1 welche im humanistischen ,zeitalter mit der ,zersetzung des scholastischen und realistischen ,dogmatismus beginnt und dann vom ,protestantismus so nachdrcklich gefrdert wird4 ,und wie etwa ,benvenuto ,cellini1 der ,erzgieer1 gelegentlich alle ,teller1 ,schsseln1 ,platten eines ,geschirrs von ,zinn1 die er im ,drang der ,not erraffen kann1 einfach in den ,sutt seiner eben werdenden ,statue hineinwirft1 um sie darin fr den ,gu einzuschmelzen1 -- so bergibt ,kant1 der ,kritizist1 alle ,gegebenheiten1 ,wahrheiten1 ,gewiheiten der ,erkenntnis1 deren er berhaupt habhaft zu werden vermag1 gleichsam dem ,sutt werdender ,vernunfturteile1 um derart die sprden ,gebilde fertiger ,wissenschaft in die ,ttigkeit der ,wissenserzeugung einzuschmelzen4 ,in einem bis zu den obersten ,voraussetzungen des ,erkennens rcklaufenden ,verfahren hat mithin der ,kritiker alles zu prfen und immer wieder zu prfen1 was mit dem ,anspruch auf ,verbindlichkeit und ,geltung vor ihn tritt4 ,nichts in der ,welt ist dazu berechtigt1 sich unbeanstandet1 unbeargwhnt ,wahrheit oder ,gewiheit gar anzumaen4 ,wofern jede ,prfung aber auf dem ,besitz der ,mastbe1 jede ,entscheidung auf dem ,recht der ,zustndigkeit fut1 obliegt dem ,kritiker eine andauernde ,selbstbesinnung auf diese seine ,mastbe1 eine andauernde ,rechtfertigung dieser seiner ,zustndigkeit4 ,die ganze unendliche ,welt legt der kritisch ,prfende1 kritisch ,entscheidende auf die ,wage3 der kritisch ,prfende und ,entscheidende wird sich und der ,welt selber zur ,wage1 die nun niemals mehr zur ,ruhe kommt1 sondern bestndig auf und nieder schaukelt1 auf und nieder gaukelt4 ,jeder ,einfall1 jede ,beobachtung1 jede ,entdeckung erzwingt eine ,verschiebung der ,gewichte und infolgedessen zittert und bebt1 wankt und schwebt1 tanzt und schwankt alles ,gewute und alles ,wibare ohne ,aufhren4 ,nichts mehr in ,raum-,zeit und ,zahl steht fest1 nichts mehr steht3 und am wenigsten die ,wahrheit4 ,wie vordem das ,radjuwel das ,kennzeichen gewesen ist fr die ,lehre ,gotamos oder der ,fisch das ,kennzeichen fr die ,zugehrigkeit zum ,christentum1 so wird jetzt das ,fragezeichen zum ,kennzeichen des kritischen ,wissensbegriffes und des ihm zugehrigen ,weltalters1 -- das ,fragezeichen das ,kennzeichen und vielleicht eher noch das ,kainszeichen einer zu geistiger ,fried- und ,heimatlosigkeit verdammten ,menschheit4 ,unausgesprochen oder ausgesprochen1 unausgeschrieben oder ausgeschrieben erscheint das ,zeichen der ,frage hinter allen ,urteilen und ,deutungen1 ,annahmen und ,voraussetzungen der heutigen ,wissenschaft als die reservatio mentalis1 die jedes erkenntnismige ,ergebnis zu einem nur einstweiligen1 nur uneigentlichen1 nur annherungweisen1 nur widerruflichen unrhmlich herabsetzt4 ,es kann sich alles ungefhr so verhalten1 wie sich's dem kritischen ,bewutsein zu dieser ,stunde zu verhalten scheint4 ,aber es kann sich auch alles vllig anders verhalten1 und der ,mglichkeiten1 wie sich's verhalten knne1 ist nirgendwo kein ,ende abzusehen444 ,aus dieser verzweifelten ,lage versucht sich der europische ,genius noch einmal zu retten1 eh' er sich stumpfsinnig und ergeben in das augenscheinlich ,unvermeidliche schickt4 ,der kritische1 ja der protestantische ,begriff des ,wissens ist es1 der jedem ,einzelnen die eiserne ,pflicht auferlegt1 die ,aussagen des ,verstandes1 die ,grundstze der ,vernunft1 die ,entscheidungen der ,urteilskraft auf ihr ,wahr oder ,falsch1 ,richtig oder ,irrig hin zu sichten und sich die ,stellungnahme zu ihnen je nach dieser ,sichtung vorzubehalten4 ,aber selbst in diesem ,zeitalter der ,kritik und des ,kritizismus ist dem ,abendlnder das ,bewutsein noch nicht vllig verloren gegangen1 da die wesentlich menschheitliche ,leistung des ,wissens unmglich auf die kritische ,schlichtung der ,erkenntnisse in gltige und ungltige allein beschrnkt sein knnte4 ,sogar jetzt bleibt eine ,ahnung wach1 da alles ,wissen1 wie es auch beschaffen sei1 fr den geistig-seelischen ,aufbau der ,person und fr deren ,selbstverwirklichung fruchtbar zu machen sei4 ,gleichzeitig mit der ,hochtrmung des kritischen ,gedankens in der kantischen ,philosophie setzt eine neue humanistische ,bewegung ein von ungleich strkerer und umfnglicherer ,artung als jene des fnfzehnten und sechzehnten ,jahrhunderts3 und vor allem ist es ihr zu danken1 wenn man sich wieder deutlicher besinnt auf das1 was ich eben die menschheitliche ,leistung des ,wissens nannte4 ,das ,wissen kann1 nein das ,wissen soll der ,bildung dienen1 die ,bildung aber der planmigen ,selbststeigerung1 ,selbstbereicherung1 ,selbstveredelung aller menschlichen ,fhigkeiten4 ,wenn also in ,wahrheit die kritische ,auffassung des ,wissens auf humanistische ,anstze im ,zeitalter des ,protestantismus zurckgefhrt werden darf1 dann schreitet sie ihrerseit auch wieder instinktiv zum ,humanismus fort4 ,nur da jetzt1 -- wir sind im achtzehnten ,jahrhundert1 -- die immerhin schmchtigen und leibarmen ,gestalten erfurter oder gothaer doctores zu jenen stattlich ragenden ,persnlichkeiten ausgewachsen sind1 welche ,deutschlands ,parna damals bevlkerten4 ,noch einmal geben sich auf deutscher ,scholle der sokratisch ,weise und der humanistisch ,gebildete ein ,stelldichein2 noch einmal treffen sich beide wenigstens in dem einen ,gedanken enge1 da jede menschliche ,person die ,anwartschaft auf ihre eigene ,wahrheit habe1 um mit ihr zu leben und zu sterben1 -- ja nicht allein auf ihre eigene ,wahrheit1 sondern etwa auch auf ihren eigenen ,irrtum1 wie ,lessing so herzhaft tapfer erkannt und ,goethe so natrlich schn gelebt hat4 ,dieser humanistische ,begriff der ,bildung anerkennt zwar also jegliche ,pflicht zur ,prfung und ,entscheidung ber das ,wahr-,falsch des ,wissens durchaus1 aber ordnet dieser grundstzlich protestantischen ,verpflichtung doch sofort die zweite als die hhere ber1 sich aus dieser schlechten ,unendlichkeit von ,wahrheiten diejenigen gleichsam auszusuchen1 welche geeignet erscheinen1 die eigene ,persnlichkeit ihrer uersten ,steigerung zuzufhren3 und gleichfalls aus der ,unendlichkeit aller ,irrtmer sogar auch solche ,irrtmer1 die demselben ,zweck dienlich sein mchten4 ,dem ,weisen von ehedem war noch genau das zu wissen ntig1 was er in seiner ,eigenschaft als ,mensch1 ,mitmensch1 ,brger zu tun oder zu lassen habe1 um als ein ,wohlbeschiedener#8 zu wandeln1 -- darber hinaus durfte getrost alles ,wissen berhaupt auf sich beruhen bleiben4 ,der ,gebildete indes nimmt es als sein bestes ,vorrecht1 alles1 wie sich's eben fgt und schickt und trifft1 seinen aneignenden und anpassenden ,ttigkeiten zu unterwerfen1 womit er freilich den schmalen ,rahmen zerbricht1 in welchen der ,weise sein schlichteres ,bildnis von sich selber einzufassen liebte444 ,in dem ,ma1 als mithin der ,zielgedanke der ,weisheit den ,zielgedanken der ,bildung an innerer ,standfestigkeit und ,unerschtterlichkeit bertrifft1 in dem ,ma bertrifft auch der ,zielgedanke der ,bildung den der ,weisheit an innerer ,umfnglichkeit und ,spannungkraft4 ,der ,weise ist immer auch zugleich ein ,geiziger1 aber der ,gebildete verschwendet1 und zwar am meisten sich selbst4 ,baustoff zum ,aufbau seiner selbst1 seines ,selbst deucht ihn alles1 was berhaupt noch in die ,grenzen menschlichen ,aufnahmevermgens fllt1 nicht allein das ihm eigentmliche ,wahre1 sondern auch das ihm eigentmliche ,irrige4 ,der ,gebildete wei1 da ,wahrheit und ,wahn aller ,vlker1 ,helden und ,zeiten bilden knnen und gebildet haben1 und je strker sich der ,gebildete von dieser unumstlichen ,gewiheit durchdrungen fhlt1 desto weiter spannen sich die ,grenzen dessen1 was er zu seiner ,selbstverwirklichung verwerten kann4 ,das ,wissen des ,weisen trachtet darnach1 ein ,mindestma zu werden2 das ,wissen des ,gebildeten eifert nach dem ,hchstma schlechterdings1 und wenn einen1 so lockt ihn der goldene berflu der ,welt4 ,was da das ,aug' erblickt1 das ,ohr vernimmt1 die ,hand ertastet1 der ,sinn erdenkt1 die ,einbildungkraft ertrumt1 die ,sehnsucht erwnscht1 der ,geist erdichtet1 das wird ihn unter gnstigen ,bedingungen formen und gestalten4 ,denn ,bildung ist ,selbstvervielfltigung um alle die ,erfahrungstoffe und ,erlebnisinhalte der ,welt1 und in diesem ,wortverstand deckt sie sich schon beinah' mit der ,erinnerung1 die vorhin gleichermaen gekennzeichnet ward als eine ,art von ,selbstvervielfltigung4 ,so spinnt der neue ,humanismus seidene ,fden ber alle ,lnder und ,erdteile1 ber alle ,zeiten und ,gesittungen1 ber alle uerungen und ,hervorbringungen1 ber alle ,geschehnisse und ,geschichten4 ,neben das ,rom der lteren ,humanisten tritt berragend ,griechenland1 neben ,griechenland der ,balkan1 ,juda1 ,arabien1 ,kleinasien1 der ,jrn1 gypten1 ,indien1 ,china444 ,eine ,weltwanderschaft beginnt1 eine zweite conquista1 nur ohne ,grausamkeit und ,teufelei1 ohne ,blutvergieen und ,verrat1 ohne ,leibesmord und ,seelenvergiftung1 vielmehr alleinig mit der gttlichen ,waffe des ,geistes4 ,der materiellen ,besitzergreifung dieser ,erde folgt die spirituelle1 und sie tilgt die blutigen ,spuren jener mit der ,barmherzigkeit eines ,engels4 ,denn diese ,bildung -- ich nutze die ,gelegenheit1 es endlich einmal auszusprechen6 -- diese ,bildung zeigt ihre ehrwrdigen ,trger und ,vertreter wundersam begtigt3 begtigter vielleicht als die ,heiligen der bisher bekannten ,religionen in ,europa4 ,fast sieht es aus1 als sei der ,mensch dieses bsen ,kontinentes hier zum erstenmal wirklich ,mensch1 hier zum erstenmal wirklich gut geworden1 jetzt1 wo er sich zum erstenmal bildet4 ,nicht aus ,zufall auch wird in diesem ,weltalter der ,bildung gleichfalls zum erstenmal die ,duldung zum ,ideal der ,zeit erhoben1 nachdem smtliche frhere ,zeiten von einer ,tugend solchen ,namens nicht nur nichts wuten1 sondern nichts wissen wollten4 ,zu dieser ,stunde aber konnte1 ja mute die ,duldung ernstlich geboten werden1 -- obschon diese ,duldung natrlich eine vieldeutige ,erscheinung von mancherlei verschiedenen ,ursachen gewesen ist1 die keineswegs alle auf dem ,gebiet des ,geistes liegen4 ,die ,duldung konnte1 ja mute in dieser ,stunde geboten werden1 weil der ,gebildete endlich begreift1 wie gleichmig fruchtbar jede ,tatsache des ,wissens1 jede ,tatsache des ,glaubens sogar vom ,menschen gemacht werden kann1 unbeschadet seiner protestantisch-kritischen ,pflicht zur ,prfung ber ,wahr und ,falsch4 ,weil aber und wofern es der ,gebildete ist1 welcher dies begreift1 vermag er den kritischen ,begriff des ,wissens von innen her zu berwinden4 ,wahr ist zwar nur1 was die ,vernunft in bereinstimmung mit ihren eigenen ,grundlagen und ,voraussetzungen findet3 aber in einem freien ,sinn ist auerdem alles wahr1 was den ,menschen bndigt und erzieht1 veredelt und aufklrt1 lutert und verschnert1 barmherzig und liebreich macht wie beispielweis jede der drei bekannten groen ,religionen4 ,und weshalb nur jede der drei groen8 weshalb nur jede der sogenannten ,religionen8 weshalb nicht alle in der ,seele empfangenen und aus der ,seele geborenen ,religionen1 ,bekenntnisse1 ,glaubensvorstellungen1 ,moralen1 ,weltbilder1 ,knste1 ,heil- und ,heiligtmer8 ,so aufgefat aber machen die geflgelten ,worte des ,juden ,nathan zum ,kalifen ,salah-ed-,din einen bislang unbekannten ,zustand unseres ,festlands kenntlich3 einen bislang unbekannten ,zustand nicht nur unseres ,europa1 sondern gleichsam eines neuen und eben erst erstehenden ,kontinentes1 der vielleicht nicht ganz unpassend ,europasien zu nennen wre1 wenn anders man mir dieses ,wort verzeihen will1 welches eines ,tages1 wer wei es1 ein kaum mehr zu entbehrender ,begriff sein wird444 ,genau diese nathanische ,toleranz aber ist es1 die jetzt dem europischen ,gebildeten den ,zugang1 den lang und fest versperrten1 zum mtterlichen ,festland wiederum entriegelt4 ,denn da in diesem ,augenblick einer der kritischsten1 ja einer der polemischsten ,kpfe seines kritischen ,jahrhunderts diese durchweg mnnliche ,duldsamkeit verkndigt1 -- es gibt auch eine weibische ,duldsamkeit1 von der hier nicht geredet werden soll6 -- da just der ,kritiker zur ,toleranz sich bildet und in der ,toleranz seine ,kritik berwindet3 das ist schon ein ,stck ,asien mitten im ,herzen ,europas4 ,das ist die erste ,regung asiatischer1 ja schon fast gotamidischer ,gro- und ,langmut1 die sich unerschttert-unerschtterlich genug wei1 alles unter dieser irdischen ,sonne ,auf- und ,niedergehende in seiner ,art an seinem ,platze gelten zu lassen4 ,hier spricht die ,menschlichkeit ,asiens1 wenn just der leidenschaftlichste ,anti-,dogmatikus1 der hitzigste ,anti-,theologus das uralte ,gleichnis von den drei ,ringen wieder aufgreift und es der europischen ,welt1 nein der ,welt berhaupt als das nie mehr preiszugebende tertium testamentum hinterlt4 ,der glnzendste ,vertreter mittelalterlicher ,bildung1 der ,frst1 an welchem das glorreiche ,deutschland des ,mittelalters zugrunde ging1 konnte auf die nmliche ,frage noch1 welche ,saladin dem weisen ,nathan stellt1 die ,antwort von den drei ,betrgern finden4 ,lessing jedoch fand darauf die tiefere und schnere ,antwort von den drei ,wahrheiten3 und so fand er auf seine ,weise eine ,spur von jener ,lehre1 deren ,anfang begtigt1 deren ,mitte begtigt1 deren ,ende begtigt8444 ,das ,zwischenspiel der europischen ,bildung1 die endlich wieder einmal wute1 weshalb der ,mensch wissen soll und wissen mu1 war herrlich aber kurz4 ,es versprach berschwnglich viel und vieles1 und das war mehr1 als es halten konnte4 ,ein ,jahrhundert1 in wesentlichen ,stcken deutsch trotz aller staatlichen ,unbedeutung ,deutschlands1 ein ,jahrhundert zwischen den ,mannesjahren ,herders1 ,wielands1 ,lessings und dem ,tod der beiden ,humboldts1 -- und vorbei6 ,dasselbe ,volk aber1 welches den ,begriff der ,bildung in einem ruhmreichen ,geschlecht von ,denkern1 ,knstlern1 ,dichtern und ,gelehrten auf seinen europischen ,gipfel getrieben hatte1 schndet diese ,bildung und schndet sich selber mit einem niemals zu verzeihenden ,zynismus4 ,was seit dem ,sieg des schlechteren ,deutschland ber das bessere in ,deutschland selber und folglich auch in ,europa ,bildung heit1 verhlt sich zu der ,bildung des achtzehnten ,jahrhunderts wie sich ein ,mann etwa von der ,wrde ,schillers zu einem einjhrig-freiwilligen ,prfling mit erlangter ,reife#8 verhlt1 oder wie sich ein ,kunstwerk von dem ,wert des ,palazzo ,pitti zu einem ,schweinekoben verhlt4 ,darber ist lngst jedes ,wort zuviel2 -- genug1 da sich seit jenem schlimmsten ,hllensturz1 den vielleicht die europische ,geschichte vor dem ,november #aiah zu verzeichnen hat1 die kritisch-protestantische ,wissenschaftlichkeit des ,abendlandes ohne jede selbst auferlegte ,hemmung gehen lt und austobt wie ein ,mnch1 der sein ,gelbde brach4 ,jetzt hat ein jeglicher die ,pflicht und auch das ,recht1 nach ,mglichkeit alles zu wissen1 alles zu begutachten1 alles zu beurteilen1 alles zu richten1 alles zu entscheiden1 alles zu erlauben1 alles zu verbieten4 ,wahrheiten1 die nicht ,wahrheiten jedermanns sind und nicht allgemein und notwendig#8 gelten oder nicht gelten1 gibt es von jetzt an nicht mehr4 ,wahrheiten1 die vielleicht nach dem strengen ,wortgebrauch des ,wissenschafters keine sind1 vielmehr eher ,irrtmer1 die aber trotzdem wahr#8 in einem anderen ,wortgebrauche sind1 weil sie ,leben spenden und ,entwicklungen frdern und ,krfte entfesseln und ,bewegungantriebe bermitteln und ,spannungen bewirken und ,lsungen vorbereiten1 -- sie gibt es von jetzt an nicht mehr4 ,wahrheiten1 die mit den einzelnen ,lebensaltern wachsen und wieder mit ihnen welken und darum stets wieder ihre ,zeit haben wie die ,gezeiten des ,himmels und der ,erde1 gibt es von jetzt an nicht mehr4 ,wahrheiten1 die furchtbar auszuhalten sind wie eine verlorene ,schlacht und dennoch eines ,helden persnlichsten ,sieg ber die ,welt und ber sich selber darstellen1 gibt es von jetzt an nicht mehr4 ,wahrheiten1 die zwar nicht in ,hrslen nachgeschrieben1 mit dem ,stei ersessen1 mit dem ,experiment erhrtet werden1 dafr aber etwa mit dem eigenen ,leben beglichen und mit dem eigenen ,blut bezahlt sind1 gibt es von jetzt an nicht mehr3 desgleichen nicht mehr ,wahrheiten1 die zwar nicht in staatlichen ,prfungen ffentlich erprft1 dafr aber in vielerlei heimlichen ,proben erprobt sind1 nmlich in der ,feuerprobe1 in der ,wasserprobe1 in der ,wollustprobe1 in der ,todesprobe1 wie ein ,adept altgyptischer ,mysterien444 ,fortab verhlt sich eine ,sache so oder anders1 und sobald dies ausgemacht ist1 ist dieselbe ,sache eigentlich im ersten wie im zweiten ,fall erledigt1 -- denn ausgemachte ,wahrheiten pflegen uns gemeinhin ebenso wenig zu bekmmern wie ausgemachte ,unwahrheiten4 ,die ,kriterien aber sind in jedermanns ,besitz1 wofern ja die ,vernunft und ihre ,verfahrungweisen wenigstens grundstzlich in jedermanns ,besitz sind4 ,kritik braucht daher nirgends haltzumachen1 soll und darf sogar nirgends haltmachen4 ,jeder stempelt alles ab1 fertigt alles ab1 nimmt zu allem ,stellung1 wahrt zu allem ,abstand1 behlt sich die letzte ,entscheidung gegenber allem vor1 unterwirft seinem ,recht- und ,richterspruche alles4 ,denn ,wissen1 das heit ,gerichtstag halten1 wie einmal ein ,dichter ber das ,dichten sagte2 aber ,gerichtstag halten diesmal nicht ber sich selber1 wahrhaftig nicht6 sondern ber diese ganze sicht- und unsichtbare ,welt4 ,bis zuletzt keiner mehr woaus woein wei4 ,bis zuletzt keiner mehr eine ,sttte wei1 wo er sein ,haupt zur ,ruhe betten kann4 ,bis zuletzt keiner mehr ,ursach'1 ,grund und ,zweck wei1 warum er wei4 ,bis zuletzt keiner mehr in ,wahrheit wei1 ob er wei oder ob er nicht wei444 ,europa aber oder die ,christenheit1 ihr ,christen es litt und leidet unbeschreiblich unter dieser verhngnisvollsten ,konsequenz des europischen ,protestantismus1 die da ,kritik heit3 ,kritik ohne ,einschrnkung oder ,zgelung1 ,kritik ohne ,pause oder ,ruhepunkt1 ,kritik ohne ,grenze oder ,ma1 ,kritik ohne ,anstand oder ,zucht4 ,mit dieser ,kritik ist der ,protestantismus des ,westens auer ,rand und ,band geraten1 und auer ,rand und ,band geraten sind mit ihm die ,protestanten und ,nichtprotestanten alle1 die sich ihm freiwillig oder gezwungen gefgt haben1 weil sie nicht das ,odium der ,unwissenschaftlichkeit auf sich nehmen wollten4 ,indes dieser ,kritizismus am ,leib und mehr noch an der ,seele und am ,geist der westlichen ,menschheit frit und wahrscheinlich alle drei noch einmal auffrit1 zeigt sich der ,protestantismus ,indiens von dieser ,krankheit schlechthin unergriffen4 ,in einer unverhltnismig entschiedeneren ,art ,protestant als irgend wer unter den reprsentativen ,protestanten des ,abendlandes1 -- den einzigen ,nietzsche ehrenvoll ausgenommen6 -- verbietet eben dieser ,protestant ' ,gotamo seinem ,orden alles1 was der ,westen als die weltgeschichtlich bedeutsamste ,errungenschaft des protestantischen ,zeitalters immer noch mit vollen ,backen auszuposaunen liebt3 das uneingeschrnkte ,recht der ,persnlichkeit auf ,kritik1 die uneingeschrnkte ,pflicht der ,persnlichkeit zur ,kritik1 die uneingeschrnkte ,freiheit der ,persnlichkeit zur ,kritik4 ,wir ,europer1 die wir seit ,platons ,tagen gelernt haben1 das ,wissen um der ,wahrheit willen zu betreiben und bestenfalls in den ,hoch- und ,glanzzeiten unserer drei oder vier klassischen ,kulturen den zersetzenden ,wirkungen des l'art pour l'art ausgewichen sind1 -- wir ,europer wurden durch eben dieses l'art pour l'art die frechen libertins des ,wissens und der ,wahrheit1 mit nur geringer ,hoffnung1 uns diese libertinage noch einmal selber zu verbieten1 selber zu verbitten3 ganz einfach aus der ,erkenntnis ihrer ,gefhrlichkeit heraus4 ,der indische ,mensch hingegen1 von allem ,anfang an das ,wissen als eine ,leistung von ganz anderem ,sinn bewertend1 bedient sich auch nirgends der ,kritik1 um von ihr aus das ,wissen zu rechtfertigen1 zu erhrten1 zu bewhren4 ,vielmehr liegt es durchaus in der ,machtvollkommenheit des ,wissenden1 das ,wissen ber jede ,mglichkeit der ,anzweiflung hinaus zu rechtfertigen1 zu erhrten1 zu bewhren4 ,dadurch nmlich1 da er mit ,hlfe des ,wissens jenen menschlichen ,zustand verwirklicht1 welchen das denkwrdige ,gesprch der ,chndogya-,upanischad zwischen ,nrada und ,sanatkumra als die berwindung des ,kummers bezeichnet3 ,ich aber1 o ,ehrwrdiger1 bin bekmmert4448 -- ,ich aber1 o ,ehrwrdiger1 bin nicht mehr bekmmert68444 ,wo der ,wissende denen1 die um ihm sind oder die sich ihm nhern1 zu erkennen gibt1 da er diesen ,zustand wirklich in sich verkrpert1 da hat der ,wissende nicht allein sich selber1 sondern auerdem auch sein ,wissen ber jeden ,einwand gewi gemacht4 ,an seinem persnlichen ,zustand und ,urstand liest man die ,stufe erlangter ,wissenschaft unmittelbar ab1 wie man an den ,zahlen eines ,wrmemessers die ,grade der ,wrme oder ,klte unmittelbar abliest4 ,so wird die ,fragestellung nach ,wahr oder ,falsch nicht geradezu abgewiesen1 denn dazu ist sie fr die ,lebensfhrung in jedem ,sinn viel zu unentbehrlich4 ,wren wir nmlich auer stand1 ,wahr und ,falsch zu unterscheiden1 dann knnten wir wohl auch ,wahrheit von ,lge nicht unterscheiden1 und dieser ,mangel an notwendigstem ,wissen wrde sofort in den ,mangel an notwendigstem ,gewissen umschlagen4 ,gehrt doch gerade nach der ,lehre des ,buddho die ,lge zu den fnf grbsten ,hemmungen1 die unbedingt beseitigt werden mssen1 ehe die feinere ,arbeit der ,selbstluterung und ,selbstheiligung von statten gehen kann4 ,schon also um nicht lgen zu mssen1 mu man ,wahrheit von ,wahn zu unterscheiden vermgen1 und in diesem ,betracht lt freilich auch die buddhistische ,heilslehre ,kritik nicht nur zu1 sondern fordert sie mit aller ,strenge4 ,auf der ,erkenntnis der ,wahrheit im ,gegensatz zur ,lge beruht auch hier jede hhere ,menschlichkeit1 und nur1 was ,wahrheit im ,gegensatz zu ,irrtum1 ,irrtum im ,gegensatz zu ,wahrheit betrifft1 trennt sich die ,auffassung ,indiens1 insonderheit die ,auffassung ,gotamos mit ,bestimmtheit von der unseren4 ,indes ,wert oder ,unwert des ,wissens bei uns ausschlielich davon abhngig gemacht wird1 ob es ,wahrheit1 ob es ,irrtum mitteilt1 entscheiden dort ,wahrheit und ,irrtum von sich aus nicht ber ,wert oder ,unwert des ,wissens4 ,wesentlich fr das ,wissen ist ausschlielich das eine1 da es den ,wissenden emporstufe und empormensche gem der ,lehre1 gem der ,regel4 ,ein ,wissen jedoch1 nur dazu erworben1 um ,wahres von ,verkehrtem1 ,falschem1 ,irrigem zu sondern1 ist in den ,augen ,gotamos wofern nicht wertlos1 so doch vollkommen belanglos3 ,adiaphoron6 ,in dem berhmten ,gleichnis vom vergifteten ,pfeil in der ,dreiundsechzigsten ,rede aus der ,mittleren ,sammlung ,majjhimanikyo fertigt der ,buddho alle diesbezgliche ,neubegier mit einem unbertrefflich feinen und geistreichen ,spott ab1 und wer hier zwischen den ,zeilen und nicht allein auf ihnen zu lesen verstnde1 der wrde vielleicht gewahr1 da fr ,gotamo unter den ,inbegriff wissenschaftlicher#8 ,neubegier so ziemlich alle die ewigen#8 ,fragen unserer ,europerwelt mit ihren ,disjunktionen1 ,alternativen1 ,paralogismen1 ,subreptionen1 ,antinomien fallen1 -- tausendunddrei und ihr seid auch dabei6444 ,nur ,eine ,wissenschaft1 nur ,eine ,wahrheit tat hier also wirklich not4 ,sie aber1 und dies ist die hohe berraschung fr den ,protestanten des ,westens1 ist keiner ,kritik unterworfen4 ,das ,wissen1 ein ,verfahren der ,verwirklichung und ,vollendung des heiligen ,zieles#81 ertrgt in dieser ,eigenschaft schlechterdings keinen ,einspruch1 keinen ,abstrich1 keine ,verbesserung1 keine ,erweiterung3 weder im groen und ganzen noch im einzelnen und kleinen4 ,hier steht jeder ,buchstab'1 jedes ,wort und jeder ,satz1 und weh' dem eitlen ,besserwisser1 der sich nach ,abendlndersitte hier gedreistet1 kritische ,glossen an den ,rand zu schreiben4 ,der ,buddho1 unstreitig die edelste ,verkrperung menschlicher ,duldsamkeit1 zeigt sich durchaus unduldsam in ,ansehung der ,lehre und versteht bezglich ihrer wahrlich keinen ,spa4 ,wir ,europer1 unduldsam bis ins ,mark und aus ,unduldsamkeit unsglich bse1 tckisch und rachschtig1 wir haben die ,freiheit der ,kritik#8 erfunden1 um uns vor uns selbst zu schtzen1 -- und haben damit kraft ungeschriebenen ,gesetzes auch der dreckigsten ,nase erlaubt1 ja geradewegs geboten1 die reinlichsten1 heiligsten1 gttlichsten ,dinge zu beschnffeln4 ,aber ,gotamo1 dessen ,muttersprache nicht einmal ein ,wort fr ,ketzerei enthlt1 geschweige denn einen ,begriff1 -- wie fertigt er seine ,mnche ab1 wenn sie sich herausnehmen wollen1 eine eigene ,meinung hinsichtlich der ,lehre zu haben6 ,mit welch tzender ,schrfe1 mit welch schneidender ,hrte weist er den leisesten ,versuch zurck1 an der ,lehre zu kritteln und zu deuteln3 mit einer ,hrte und ,schrfe1 welche kein rmischer ,papst hat jemals bertreffen knnen4 ,das ,wort sie sollen lassen stahn1 dieses ,prooimion berschreibt gro und wuchtig die ,pforte1 durch welche der ,mnch ,einla findet in diesen heiligsten ,orden der ,welt4 ,undenkbar1 ganz unausdenkbar1 da jeder grnere oder reifere1 jeder dmmere oder klgere ,mensch ein ,recht dazu bese1 die ,lehre zu errtern oder vollends ber ihren ,wert oder ,unwert 7der diesseit-jenseit von ,wahr und ,falsch ist67 die ,entscheidung zu treffen4 ,undenkbar1 ganz unausdenkbar1 da ein beliebiger ,jemand den lebendig gewachsenen ,wunderbau dieser ,wissenschaft#8 etwa htte auf einem neuen ,grundri errichten1 da er hier eine ,wand htte einziehen1 dort eine ,mauer htte ausbrechen lassen drfen4 ,wohl hat der ,buddho nicht verhindern knnen1 da nach seiner endgltigen ,erlschung manche unechte#8 ,rede unter dem ,stempel ,das hab ich gehrt#8 in ,umlauf kam1 -- manche ,rede1 die er nie gesprochen oder wenigstens nie in diesen ,worten gesprochen hatte4 ,wohl hat er ferner nicht verhindern knnen1 da sein ,bild im ,gedchtnis der ,nachlebenden solang aufgehht und bermalt ward1 bis es zuletzt zu jener ,vlligkeit des erhabenen ,reliefs gedieh1 welche unerllich zu sein scheint1 damit unberatene ,vlker das geistige ,walten eines ,herrn#8 verspren4 ,und am wenigsten hat er verhindern knnen1 da die ,legende1 will heien das zu ,sagende#8 und zu ,lesende#81 ihn schlielich mit der ,aureole von ,majestt umspann1 die stets das ,wahrzeichen einer vollzogenen ,gttlichsprechung des ,menschen durch die ,menschheit gewesen ist4 ,jedoch was in der ,folgezeit auch geschehen sein mochte1 damit aus dem urwchsigen ,buddhismus des ,hnaynam 7das ist ,kleines ,fahrzeug#87 der ,buddhismus des ,mahynam 7das ist ,groes ,fahrzeug#87 werden konnte und mithin aus der ,religion des ,buddho die eine ,kirche oder die mehreren ,kirchen der dhibuddhas1 ,dhynibuddhas1 ,dhynibodhisattvas1 -- in keinem ,fall verliert sich der ,protestantismus ,gotamos in den ,kritizismus1 wie das dem europischen ,protestantismus zugestoen ist4 ,in keinem ,fall beschwrt folglich der indische ,protestantismus ber seine ,heimat die ,krisis herauf eines ,wissens um der ,wahrheit an und fr sich selbst willen1 wie das der ,kritizismus des ,westens getan hat4 ,wieviel starke oder schwache ,fden daher auch gezwirnt sein mgen1 die zwischen indischem und europischem ,protestantismus hin- und widerschieen1 und wie vertraulich nah' der ,buddho bald einem ,eckhart1 bald einem ,kant1 bald einem ,nietzsche rcke1 -- was seine ,lehre anlangt1 gehrt sie mit ihrem ,anspruch auf unbedingte ,geltung eher den katholisch-dogmatischen ,lebensordnungen an als den protestantisch-kritischen4 ,oder sag' ich vorsichtiger und richtiger3 sie wrde eher jenen als diesen zugehrig sein1 wenn sie nicht zu guter ,letzt weder mit dem ,dogma noch mit der ,kritik in unserem europischen ,wortverstand im geringsten etwas zu schaffen htte4 ,denn fa' ich jetzt einmal noch alles hier ,gesagte zusammen und frage einmal noch3 was hat es fr eine ,bewandtnis mit dieser ,lehre1 diesem ,wissen sui generis diesseit wie jenseit von ,dogmatik und ,kritik8 -- so ist nur eine ,antwort darauf mglich3 diese ,lehre1 dieses ,wissen ist kein ,urteilen mehr und kein ,schlieen1 kein ,besondern mehr und kein ,verallgemeinern1 kein ,rechnen mehr und kein ,zhlen1 kein ,verbinden mehr und kein ,trennen1 kein ,ergrnden mehr und kein ,erklren1 kein ,messen mehr und kein ,wgen1 kein ,unterscheiden mehr und kein ,ineinandersichten1 kein ,voraussetzen mehr und kein ,beweisen1 kein ,zergliedern mehr und kein ,verknpfen1 kein ,begriffbilden mehr und kein ,sinndeuten4 ,sondern ist recht und schlecht ein ,tun und ,vollbringen1 durch welches der ,mnch nach erworbener ,meisterschaft sein ,verhltnis zur ,welt und sein ,verhalten zu ihr regelt4 ,verwinder des ,nichtwissens1 ,verwinder des ,whnens1 ,verwinder des ,leidens1 strahlt der ,wissende das ,licht seines ,wissens in alle ,richtungen und ,winkel des erfllten ,raums4 ,liebevollen ,gemts weilend strahlt er nach einer ,richtung1 dann nach einer zweiten1 dann nach der dritten1 dann nach der vierten1 ebenso nach oben und nach unten3 berall in allem sich wiedererkennend durchstrahlt er die ganze ,welt mit liebevollem ,gemte1 mit weitem1 tiefem1 unbeschrnktem1 von ,grimm und ,groll geklrtem4 ,erbarmenden ,gemtes -- freudevollen ,gemtes -- unbewegten ,gemtes weilend strahlt er nach einer ,richtung1 dann nach einer zweiten1 dann nach der dritten1 dann nach der vierten1 ebenso nach oben und nach unten3 berall in allem sich wiedererkennend durchstrahlt er die ganze ,welt mit erbarmendem ,gemte1 mit freudevollem ,gemte1 mit unbewegtem ,gemte1 mit weitem1 tiefem1 unbeschrnktem1 von ,grimm und ,groll geklrtem8444 ,der ,mnch der unbeschrnkten ,gemterlsung1 der ,strahlende ,mnch1 ihr ,christen1 das also ist der gotamidisch ,wissende4 ,der ,strahlende ,mnch1 das ist der ,wissende1 der da sein ,wissen1 indem er's bt und vollbringt1 wider jeden ,einwand feit und sichert4 ,der ,strahlende ,mnch1 das ist der ,wissende1 der sein ,wissen gltig in sich selber und gltig durch sich selber rechtfertigt1 erhrtet und bewhrt4 ,europa aber1 ihr ,christen1 das berstende ,haupt der ,erde1 -- es mchte sein1 ihr ,christen1 da es in dunkelster ,stunde seines ,mnches harre1 der da wissend geworden in die ,verfinsterung hinein sein ,licht strahlt3 erbarmenden ,gemtes1 freudevollen ,gemtes1 unbewegten ,gemtes444 ,,die ,,vierte ,,unterweisung3 ,,buddho ,,der ,,st-,,westliche ,,das ,,heilige ,,ja ,,lasst ,,uns ,,bekennen ,,das ,,heilige ,,ja ,,ber ,,die ,,auf- ,,und ,,niederg,,nge -- ,,das ,,heilige ,,ja ,,ber ,,geburt ,,und ,,tod1 ,,gestirn ,,und ,,schicksal -- ,,das ,,heilige ,,ja ,,erschaffe ,,diese ,,wesen ,,und ,,erhalte ,,sie1 ,,damit ,,sie ,,in ,,der ,f,,lle ,,stehn ,,wie ,,eine ,,hundertbl,,tterrose ,,in ,,ihres ,,mittsommers ,,mittaggl,,ck -- ,,das ,,heilige ,,ja ,,zerschmelze ,,diese ,,wesen ,,in ,,seines ,,ewigen ,,feuers ,,tiegel ,,und ,h,,rte ,,sie ,,darin1 ,,bis ,,sie ,,gediehen ,,sind1 ,,bis ,,sie ,,gediegen ,,sind -- ,,und ,,also ,,verl,,sche ,,das ,,heilige ,,ja ,,diese ,,wesen ,,in ,,seines ,,ewigen ,,wassers ,,born ,,und ,,bring ,,in ,,ihm ,,die ,,wesen ,,wieder ,,ewiglich -- ,,willkommen ,,dem ,,ja-,,selbst ,,alle ,,wesen ,,und ,,willkommen ,,ihm ,,gleichermassen ,,die ,,gegen- ,,und ,,widerwesen ,,alle -- ,,dies ,,ist ,,das ,,heilige ,,jawort ,,und ,,frohwort ,,und ,,des ,,frohwortes ,,heilige ,,grussspende1 ,,andachtspende1 ,,opferspende -- ,,dies ,,ist ,,gel,,uterten ,,herzens ,,erstgeburt1 ,,dargebracht ,,im ,,festweihtempel ,,der ,,welt -- ,,wer ,,du ,,auch ,,bist1 ,o ,,mensch1 ,,in ,,vierten ,,viertels ,,edler ,,mondschwellung ,,deiner ,,menschlichkeit ,,oder ,,in ,,ihres ,,dritten1 ,,zweiten1 ,,ersten ,,viertels ,,bedauerlicher ,,schwindung3 -- ,,ich ,,will ,,dir ,,wohl -- ,,dies ,,ist ,,die ,,letzte ,,unterweisung ,es ist uns etwas zugestoen1 ihr ,christen1 whrend dieser ,mitternachtstunde in der ,vlkergruft ,europas4 ,es ist uns etwas zugestoen1 wofr es noch keinen ,namen gibt2 es ist uns ein ,zeichen geworden1 welches noch niemand deuten kann4 ,mit nichten aber ist es dieser ,krieg oder was ihm noch folgen wird auf seiner qualmenden ,bahn4 ,auch der drohende ,niedergang ist es nicht einer dreitausendjhrigen ,gesittung1 die ihren ,weg einst vom ,sdosten des ,festlands aus genommen hatte1 dann den ,westen und die ,mitte wie mit artenreichem ,pflanzenwuchs verschwenderisch berankte1 und jetzt im ,nordosten des ,festlands jhlings endigt4 ,gehrt doch derlei jeweils zu dem ,leben der ,geschichte3 da ,siebenjhrige1 ,dreiigjhrige ,kriege wten1 da volkreiche ,staaten gegrndet und zerstrt werden1 da rhmliche ,gesittungen reifen und entarten4 ,sogar ,umwlzungen von heftigster ,gewaltsamkeit1 die wir1 kme es nur auf uns an1 hchstens als grausame ,ausnahmen gelten lieen1 gehren offenbar zu den gebruchlicheren ,mitteln der ,geschichte4 ,wren wir zum ,beispiel genauere ,kenner unseres ,mittelalters1 als wir in der ,regel sind1 dann wre uns bewut1 da in unserer eigenen ,vergangenheit ein gesellschaftlicher ,umsturz nach dem andern pausenlos eintrat wie das ,feuern aus den ,geschtzen einer ,batterie4 ,erlauchte ,rassen und ,stmme1 eben noch ,trger weithin wirkender geschichtlicher ,bewegungen1 sind schon einen ,augenblick spter von den ,wirbeln des ,todes fast spurlos verschlungen4 ,und wo die ,rassen oder ,stmme als solche dauern1 da schichten sich ihre ,stnde in desto strkeren ,erschtterungen um und um4 ,was das fr ein ,trauerspiel gewesen sein mag1 wenn etwa die freien ,bauernschaften der taciteischen ,germanen unter den frnkischen1 schsischen1 salischen ,knigen unwiderstehlich zu ,hintersassen1 zu ,hrigen erniedrigt wurden1 das ahnen wir vielleicht in diesen ,tagen1 wo ein blhender ,mittelstand einem hnlichen ,verhngnis verfallen zu sein scheint4 ,was damals den freien ,bauern der ,dorf- und ,markgenossenschaft geschah1 ist spter dem ,laienadel nicht erspart geblieben1 der seinerseit vom ,aufstieg der ,stdte und von der ,ausbreitung der ,geldwirtschaft an in fortschreitende ,abhngigkeit vom brgerlichen ,geldgeber gert4 ,bis dann im ,dreiigjhrigen ,krieg auch diesem ,brger wiederum die ,stunde geschlagen hatte und er zu seinem ,teil dem dominus terrae mehr oder minder schimpflich untertnig ward444 ,umwlzungen dieser ,art1 wie bitter sie von den ,betroffenen empfunden werden und wie zahlloses ,menschenglck ihnen zum ,opfer fllt1 gehren also dennoch dem unbegreiflichen ,leben und ,weben der ,geschichte an4 ,wir ,gegenwrtigen verwundern uns mutmalich ber sie nur darum so ungemein1 weil wir in vierzig ,jahren gleiender ,befriedung und ,verbrgerung die schicksalhafte ,hrte und ,unabnderlichkeit geschichtlichen ,geschehens hchstens noch in den ,annalen der ,vergangenheit fanden4 ,welch ein unterschwrig bedrohtes1 stets der ,bedrngnis seitens des ,mchtigeren ausgesetztes ,dasein der geschichtliche ,mensch bis dahin zu fristen verdammt war1 hatten wir grndlich vergessen1 -- vielleicht mit alleiniger ,ausnahme derer1 die sich mit ,recht oder ,unrecht die ,enterbten zu nennen pflegten4 ,erschttert und aufgewhlt1 ja in tiefster ,seele recht eigentlich auer uns gesetzt1 erfhlen wir's erst seit ,neunzehnhundertundvierzehn wieder1 was es heit1 um ,luft und ,licht1 ,freiheit und ,leben zu ringen auf jenem frchterlichen ,kampfschauplatz1 der ,geschichte heit444 ,trotzdem kann es nicht diese mit ,blut und ,trnen erkaufte ,erkenntnis sein1 die uns aus jedem wohlttigen ,gleichgewicht der ,seele gebracht hat4 ,da es der geschichtlichen ,menschheit nur in wunderseltensten ,feierstunden besser erging als uns1 meist jedoch wesentlich schlechter1 mte sie folgerichtig auch ihrerseit die ,merkmale1 und zwar die verstrkten ,merkmale unserer dermaligen ,gemtsverfassung aufweisen1 -- weist sie aber dessen unerachtet nicht auf6 ,im ,gegenteil4 ,je unsicherer1 gesetzloser1 verbrecherischer die ,zeiten waren1 je heftiger der ,einzelne unter sittlicher und brgerlicher ,willkr zu leiden hatte1 je fragwrdiger sich sein ganzes gesellschaftliches ,dasein ausnimmt1 desto hochwertiger bednken uns oft die ,leistungen unserer geschichtlichen ,vorfahren4 ,in einer ,chronik des dreizehnten oder sechzehnten ,jahrhunderts bltternd1 verstehen wir's schlechterdings nicht1 wie es die ,menschen unter den geschilderten ,verhltnissen hatten berhaupt nur aushalten knnen4 ,uns aber dann von diesen ,chroniken her den ,denkmalen jener ,zeiten zuwendend1 den ,denkmalen in ,erz und ,stein1 in ,holz und ,glas1 auf ,leinwand und auf ,pergament1 -- wie sind wir nicht erstaunt und ergriffen von der ,weitatmigkeit des ,schwungs1 der die ,besten ihres ,zeitalters zu solchen ,werken1 solchen ,taten hinri6 ,und wie wir denn im ,leben wohl hie und da einen ,mann kennenlernen1 der von wilden ,leidenschaften hin- und hergetrieben wird und dennoch auf dem ,grunde seines ,wesens einen tiefen1 schnen ,frieden gttlich spiegelt1 so scheinen just die ,zeitalter klassischer ,erfllung nach auen hin zwar strmischer als alle anderen bewegt1 jedoch nach innen in jenem ,zustand seelischer ,ausgeruhtheit durchaus zu verharren1 wie er nach traumlos erquickendem ,schlaf das menschliche ,gehirn allein zu seinen schpferischen ,eingebungen strkt und befhigt4 ,diesen beneidenswerten ,anblick indes bieten wir selbst heute in keinerlei ,betracht dar1 wenigstens nicht fr uns selbst als unsere eigenen ,beobachter und ,beurteiler4 ,im ,unterschied zu so begnstigten ,zeitaltern ist das unsrige vielleicht1 nach auen gewendet1 nicht einmal strmisch bewegt zu nennen1 -- wie ungereimt dies auch klingen mag6 -- geschweige1 da es1 nach innen gewendet1 den ,zustand gestrkten ,ausgeruhtseins1 ,ausgeruhthabens nach irgend einer ,richtung hin darbieten wrde4 ,die entnervende ,unruhe1 die uns ergriff1 ist nicht die ,unruhe des aufbrandenden ,lebens1 sondern des fiebernden ,blutes4 ,unserm ,bettigungdrang fehlt bei aller ,rastlosigkeit der weit ausholende ,pendelschlag organischer ,rhythmik4 ,unserm bereifer zu ,lebenserneuerungen um jeden ,preis mangelt die sichere ,einstellung in die letzten ,welt- und ,lebensziele4 ,unserer ,geschwtzigkeit ber ,gott und ,geist gebricht das unbeirrbare ,zutrauen zu uns selbst und der von uns gewhlten ,richtung4 ,darum berzeugt keiner den andern1 traut keiner dem andern1 glaubt keiner dem andern4 ,ein unbestimmbares ,etwas1 eine ,tugend1 eine ,gnade ist uns offenbar abhanden gekommen1 welche unsere ,vorfahren in den schlimmsten ,zeiten der ,vergangenheit nicht zu missen hatten4 ,irgend ein ,gut1 dessen der geschichtliche ,mensch unerllich zum ,leben bedarf1 wurde uns entwendet2 irgend welche ,gewichte1 die den ,uhrgang unserer ,zeitlichkeit zu regeln haben1 sind ausgehngt worden4 ,aber es ist wahrhaftig schwer1 ein ,ding zu suchen und wieder zu finden1 von welchem man nicht einmal eine deutliche ,vorstellung hat und das man trotzdem verlor444 ,vor einem halben ,jahrhundert1 etwas frher oder etwas spter1 mag es sich zugetragen haben1 da unsere europische ,gesellschaft allmhlich in diese seltsame ,schwankunglage hineinglitt1 von der hier die ,rede ist4 ,mit einigen ganz unverkennbaren ,anzeichen von bengstigender bereinstimmung setzt ein ,zeitalter ein1 das mit einigem ,fug das ,zeitalter der ,entblungen genannt werden drfte3 denn eine ,entblung der ,gattung ,mensch vor sich selbst beginnt1 wie sie mit hnlicher ,unerbittlichkeit1 mit hnlicher ,schamlosigkeit von keinem der geschichtlich bekannten ,zeitalter gebt worden ist4 ,das war wie wenn ein vornehm und kostbar gekleidetes ,weib sich eines ,abends vor dem ,stehspiegel auszge und nun1 da sie ein ,kleidungstck nach dem andern ablegt1 erst mit ,befremden1 dann mit ,mibehagen1 dann mit ,kummer1 dann mit ,abscheu1 dann mit ,ha auf sich selber die vormals nie beachteten ,mngel ihres unvollkommenen ,leibes wahrnhme3 dies also bin ich1 dies ist mein dnnes1 ausgekmmtes ,haar1 dies mein verbrannter ,hals und ,nacken1 dies meine abgeblhte ,bste1 dies meine wulstig gepolsterten ,hften1 dies meine kurzen und gekrmmten ,beine1 dies mein flach und platt geformter ,fu444 hnlich einem solchen ,weibe1 das sich vor ihrem ,spiegel peinlich entkleidet und ihre arme ,nacktheit nach all ihren ,hlichkeiten streng durchmustert1 zornig und traurig zumal1 da sie nur ist wie sie ist1 und dennoch auerstand1 auf ihre grausame ,selbstprfung zu verzichten1 -- hnlich beginnt der europische ,mensch zu einer ganz bestimmten ,zeit im abgelaufenen ,jahrhundert sich vor sich selber ohne ,schonung zu entblen und alles1 was er bisher tat und schuf1 auf seinen ,unwert hin zu erforschen4 ,da ist vor allem sein hchster ,stolz und ,abgott1 der sogenannte ,staat3 bei ,licht besehen nur die ,anstalt einer kleinen ,anzahl ,mchtiger zur dauernden ,knechtung und ,entrechtung machtloser ,massen4 ,da ist des ferneren die sogenannte ,gesellschaft3 bei ,licht besehen nur die angemate ,herrschaft einer ,kaste1 einer ,klasse ber andere ,kasten und ,klassen1 die herkmmlich als nicht geeignet fr die ,ausbung der ,herrschaft gelten4 ,da ist die sogenannte ,wirtschaft3 bei ,licht besehen nur die regelrecht betriebene ,ausbeutung menschlicher ,arbeitkrfte als einer kuflichen ,ware durch den einzelnen oder vergenossenschafteten ,unternehmer4 ,da ist die sogenannte brgerliche ,lebensordnung3 bei ,licht besehen nur die als ,ehrbarkeit vermummte ,heuchelei und die als ,sittenstrenge sich aufspielende ,zuchtlosigkeit4 ,da ist die sogenannte ,ehe3 bei ,licht besehen nur der ,lebens- und ,todeskampf der ewig feindlichen ,geschlechter4 ,da ist die sogenannte ,liebe3 bei ,licht besehen nur die wilde ,gier der gegenseitigen ,besitzergreifung4 ,da ist die sogenannte ,sittlichkeit3 bei ,licht besehen nur die ,bemntelung selbstschtiger ,leidenschaften durch angeblich selbstlose ,beweggrnde und ,triebfedern4 ,da ist die sogenannte ,religion3 bei ,licht besehen nur die bertragung niemals erfllter und unerfllbarer ,menschenwnsche auf die ,gestalten erdichteter ,gtter4 ,da sind die sogenannten ,ideale3 bei ,licht besehen nur die bewuten ,widerspiegelungen jeweils wirtschaftlicher ,vorgnge und ,verhltnisse1 wenn nicht am ,ende gar die aus ,angst vor der ,wirklichkeit erzeugten ,welt- und ,selbstbeschnigungen4 ,da ist die sogenannte ,seele3 bei ,licht besehen nur ein ,bndel von unersttlichen ,trieben und ,begehrungen1 von denen niemand wissen kann1 welche in der nchsten ,sekunde die ,oberhand gewinnen werden4 ,da ist der sogenannte menschliche ,verstand1 die menschliche ,vernunft sogar3 bei ,licht besehen nur eine ,waffe mehr im ,kampf ums ,dasein1 um den ,nchsten zu berlisten und womglich ber seine ,leiche eine ,stufe hher zu turnen hinauf zum ,besitz1 zur ,macht und zum ,erfolg4 ,da ist das sogenannte ,recht3 bei ,licht besehen nur die ,verewigung menschlicher ,rachsucht und ,vergeltungwut1 die das ,verbrechen ahndet1 indem sie's wiederholt1 und den ,verbrecher straft1 indem sie ihn foltert oder ttet444 ,dieser ,art fhlte sich der homo europaeus jener ,jahrzehnte gedrungen1 die ,summe seiner bisherigen ,anstrengungen mit einer gewissen ,lust an ,selbstzerstrung dmonisch zwangslufig zu ziehen2 -- solchermaen fand er alles ,geleistete verdammungwrdig1 verchtlich1 schlecht4 ,nicht wollte und konnte er eher ruhen1 bis er sich die letzten ,fetzen jener prachtvollen1 aber lgenhaften ,verhllungen von seinem ,leib gerissen hatte1 -- ,verhllungen1 die ihm bisher prahlerisch verheimlicht hatten1 da er das bse ,tier der ,eis- und ,steinzeit je und je geblieben war3 suischer als ,schweine1 grimmiger als ,lwen1 geiler als ,bcke1 neidiger als ,hunde1 unbndiger als ,pferde1 grber als ,esel1 versoffener als ,rinder1 listiger als ,fchse1 gefriger als ,wlfe1 nrrischer als ,affen und giftiger als ,schlangen und ,krotten18 wie unser herzhafter ,simplizissimus derb und heftig herausgesagt hat444 ,der ,mensch1 das ,tier der ,urzeit3 so zweigte ihn ja jetzt die ,wissenschaft selber zoologisch1 morphologisch ein in den ,stammbaum der lebendigen ,wesen1 die das ,tierreich bilden4 ,aber der ,mensch ist nicht nur das ,tier der ,urzeit1 sondern das bse ,tier der ,jetztzeit1 weil er sich trotz seiner ,abkunft aus dem ,tierreich ein menschliches ,wissen um ,bse und um ,gut erworben hatte4 ,in dieser ,jetztzeit ist der ,augenblick fr ihn gekommen1 in dieser ,jetztzeit1 und keineswegs schon am ,anfang1 wie es das ,alte ,testament will1 wenn es vom ersten ,menschenpaar berichtet3 da wurden ihrer beiden ,augen aufgetan1 und wurden gewahr1 da sie nacket waren8444 ,in dieser ,stunde der gnadenlosen ,selbstentblung und ,selbstbeschmung sieht sich der europische ,mensch nacket1 -- hier bermannt ihn die ,erkenntnis1 da alles1 was er aufgewendet hatte in den ,jahrtausenden1 die seine ,erinnerung umspannt und mehr noch in den anderen1 die seine ,erinnerung nicht umspannt1 dem eigenen ,urteil nirgends standhalten konnte4 ,nun er mit unsglichem ,aufgebot dies wilde bse ,tier in sich gebndigt hatte1 mut' er sich berzeugen1 da er von seiner ,wildheit zwar manches abgegeben1 die ,bosheit jedoch bewahrt und gemehrt hatte1 und da verrucht war1 was ihm von ,herz und ,hnden ging444 ,jahraus jahrein hatte so der europische ,mensch durch die ,zunge solch unentwegter ,selbstanklger zu sich selbst gesprochen4 ,jahraus jahrein hatte er sich mit eigener ,zunge selbst gestochen und zerstochen1 bis er zuletzt noch einmal durch die ,stimme dreier ,propheten sprach1 die am ,werk der ,selbstentblung ihrerseit am eifrigsten beteiligt waren4 ,und was sie lautbar machten1 hrte sich freilich schon wie der zerberstende ,hornsto ,heimdalls1 des ,zeichengebers an1 als er von der ,zinne ,walhalls ,schiff ,naglfar drauen am ,rand des brllenden ,nordmeers kreuzen sah444 ,von diesen denkwrdigen ,dreien durchlitt der ,erste zum voraus in eigener ,person alles ,leid1 welches in ,blde eine ,menschheit wrde berkommen mssen1 wenn sie wirklich die letzte ,scham von sich geworfen hatte und mit der eigenen ,nacktheit ,unzucht trieb4 ,wie er indes in ,wahrheit keines ,rats sich wute1 und sogar nicht einmal ein ,wort1 ein trostspendendes oder aufrichtendes1 finden konnte1 verbeugte er sich nur tief bis auf die ,erde1 etwa wie sich der ,staretz ,sossima vor ,mitj ,karamassoff verbeugt hat1 -- und ging vorber4 ,der ,zweite dieser ,drei aber tat sich in eigener ,person alle ,qualen an1 mit welchen binnen kurzem der arme ,teufel ,mensch seinen ,mitmenschen foltern wrde3 er wei es selber nicht1 warum und zu wessen grerer ,ehre4 ,zwar fand auch dieser ,zweite nicht eigentlich einen ,rat1 aber immerhin doch ein ,wort der ,klage4 ,und legte sein ,wort1 seltsam genug6 der ,tochter des indischen ,himmelsknigs in den ,mund1 welche wie weiland der blonde ,held ,krischna auf die ,erde herabgefahren war1 damit ihr des ,menschlichen ferner nichts fremd bleiben mchte4 ,mit innigem ,erbarmen sagt ,indras ,tochter immer nur das eine1 was allerdings wenig helfen oder bessern konnte3 ,es ist schade um die ,menschen1 es ist schade444 und also wehklagend ging auch der zweite ,prophet vorber4 ,der ,dritte jedoch1 hheren1 helleren ,geistes als die beiden andern und von dem ,merkmal auf des ,merkmals ,ursache schlieend1 erkannte die elende ,unzulnglichkeit der bisherigen ,gattung ,mensch1 die soviel schwerer zieht und wiegt als sogar ihre ,bosheit4 ,dieser erschtternden ,unzulnglichkeit gewahr werdend1 leuchtet ihm eine ,botschaft auf1 die ,rat zu schaffen scheint1 wenn nicht schon fr den ,augenblick1 so doch fr die ,zukunft3 der ,mensch ist ,etwas1 das berwunden werden mu4 ,diese ,botschaft ging nicht vorber1 auch wenn ihr ,knder vorberging1 und haftete zitternd wie der ,schu eines befiederten ,pfeiles in den ,herzen444 ,der ,mensch ist ,etwas1 das berwunden werden mu2 die menschliche ,unzulnglichkeit ist ,etwas1 das berwunden werden mu6 ,es wird also eine ,zeit sein1 wo sich der ,mensch seiner ,nacktheit vor dem ,spiegel nicht mehr lnger zu schmen braucht1 weil sie ihm keine ,mngel und ,gebresten1 sondern ,schnheiten und ,vollkommenheiten zeigt4 ,der ,mensch ist ,etwas1 das berwunden werden mu und folglich auch hoffentlich berwunden werden kann8 -- dies ,ziel lockt strker als irgend eines4 ,aber wie kann er denn berwunden werden8 ,den ,menschen zu berwinden1 roh1 tierhaft und unmenschlich1 wie er aus den ,hnden der ,schpfung hervorging3 darauf hatten doch sicherlich schon alle die ,anstalten gezielt1 welche der ehrlichen ,selbstprfung von vorhin nicht standgehalten hatten4 ,den ,menschen zu berwinden waren die smtlichen ,erfindungen1 ,einrichtungen1 ,grndungen1 ,hervorbildungen gemacht worden1 die eine wesentlich menschheitliche ,werkwelt zu unserer ,genugtuung umfassen4 ,mit welcher ,sorgfalt hatte der ,mensch nicht diese ,werk- und ,werkzeugwelt1 die er ,kultur nennt1 zwischen seinen frhesten ,ursprung und seine spteste ,mndung geschichtet4 ,mit welcher ,knstlichkeit hatte er nicht seine ,sinne vervielfltigt und seinen ,sinn geschrft1 um mit vervielfltigten ,sinnen und geschrftem ,sinn eine hhere und menschenwrdigere ,umwelt selbstttig um sich zu schaffen4 ,jede ,erfindung und jedes ,werkzeug bedeutete ja oder sollte wenigstens bedeuten eine ,steigerung menschlichen ,knnens1 eine ,verringerung menschlichen ,arbeitaufwandes1 eine ,bewehrung menschlicher ,schutzlosigkeit1 eine ,ausweitung menschlichen ,machtbereichs4 ,jede ,kraft und ,eigenschaft der ,natur wurde derart zu einer ,kraft und ,eigenschaft des ,menschen erhoben1 und so ging an ihm schier buchstblich das hoffmannsche ,mrchen von ,klein-,zaches1 genannt ,zinnober1 in ,erfllung1 wonach alles ,ntzliche1 ,angenehme1 ,tchtige1 das in ,gegenwart dieser kleinen ,migestalt von anderen geleistet ward1 durch eine wunderliche bertragung dieser ,migestalt selber als dem eigentlichen ,urheber dankbarst zuerkannt wurde444 ,das bevorzugte ,mittel also1 welches insonderheit dem europischen ,menschen zur berwindung des ,menschen1 wie er sie verstand und allein verstehen konnte1 verhelfen sollte1 heit infolgedessen mit einem einzigen ,wort umschrieben3 ,werkwelt1 ,werkzeugwelt4 ,die ,werk- und ,werkzeugwelt sollte ihn ber sich selbst hinaus steigern1 ber sich selbst hinaus erhhen4 ,mute er jetzt1 aufs bitterste enttuscht1 mit sich selber die ,erfahrung machen1 da diese ,werk- und ,werkzeugwelt als ,mittel zu diesem ,ziel versagte und er umsonst ,pelion auf ,ossa getrmt hat1 um den ,olymp zu zwingen1 -- was bleibt ihm brig oder was kann er ins ,auge fassen1 dies ,ziel auf andere ,weise zu erreichen8 ,wie kaum eine geschichtliche ,menschheit zuvor hatte der ,europer diese ,werkwelt nach ,umfang und ,inhalt1 ,beschaffenheit und ,zahl gemehrt und alle seine ,geisteskrfte1 ,seelenkrfte dafr hingegeben4 ,war es jetzt nicht mehr wie nur ein blo zuflliger ,fehlschlag1 da es just bei ihm schlimmer als in irgend einer ,vorzeit menschelte3 war es in ,wahrheit ein zwangslufig getaner ,fehlgriff1 -- wo kann1 wie soll der ,europer alsdann noch ,hoffnung fr sich selber schpfen8 ,der ,mensch ist ,etwas1 das berwunden werden mu1 -- so spricht zu allen ,zeiten jede ,religion1 die ihren ,blick auf die nchst hhere ,verkrperung des ,menschen heftet1 die sie ,gott nennt4 ,der ,mensch ist ,etwas1 das berwunden werden mu1 -- so lautet die knappste1 treffendste und erschpfendste ,formel aller ,religionen1 die ihren eigenen ,willen zur ,selbstvergttlichung als das ewige ,bedrfnis erkennen mssen1 welches sie stets wieder von neuem zur ,erscheinung bringt3 als la tendence1 qui les a produit81 wie ,jean ,marie ,guyeau sinngem sagt4 ,zugleich aber ist dies die ewige ,tragdie aller ,religionen1 da sie das hauptschliche ,mittel zur ,erzielung dieser angestrebten berwindung1 nmlich die ,herausstellung jener wesentlich menschheitlichen ,werk- und ,werkzeugwelt1 die wir ,kultur nennen1 als ungeeignet zu ihrem ,endzweck schlechterdings verneint und sich auf diese ,weise mit dieser ,werk- und ,werkzeugwelt selbst aufs entschiedenste entzweit und berwirft4 ,denn keine einzige der bekannten hchsten ,religionen1 am wenigstens aber die ,religion als solche1 gebietet ihren ,anhngern und ,bekennern3 ,erfinde du ,werkzeuge und vervielfltige deine ,sinne6 ,grnde du ,staaten1 schaff' ,rechts- und ,wirtschaftordnungen1 la' ,gesittungen erstehen1 ersinne ,wissenschaften1 befleiige dich der ,verbrgerung1 alles damit du in dir selbst den ,menschen berwindest6 ,wenn solche oder hnliche ,gebote je ergangen sind1 wie beispielweis in der ursprnglichen ,verkndigung des iranischen ,zarathuschtra1 ist sich die ,religion ihres strksten ,antriebes noch nicht inne geworden4 ,wo sie sich aber dieses ,antriebs wirklich inne geworden ist1 findet sie sich im gnstigsten ,fall mit der ,gegebenheit dieser ,werk- und ,werkzeugwelt ab1 aber frdert sie von sich aus keineswegs1 geschweige denn1 da sie dieselbe fordert4 ,die ,welt gewinnen und dadurch die ,seele schdigen1 -- die ,welt verlieren und dadurch die ,seele erfllen3 das ist in schroffer ,unzweideutigkeit die ,wahl1 vor welche jede der hheren ,religionen ihre ,glubigen stellt und auf diese ,weise in tdlichen ,widersatz bringt zu allen sonstigen ,bemhungen um ,fortschritt und ,aufstieg1 ,entwicklung und ,gesittung4 ,ist es also dem ,menschen im heiligsten ,sinne ,ernst mit des ,menschen berwindung1 so wei die ,religion unstreitig dafr ,rat1 -- nur da eben dieser ,rat allen eingeborenen ,neigungen zur ,selbststeigerung durch ,kultur stracks zuwiderluft4 ,und in der ,tat1 ihr1 die ihr euch ,christen nennt6 ,sogar in dieser ,kummerstunde1 da niemand mehr woaus woein wei1 sogar in dieser ,stunde vollkommener ,ratlosigkeit ist keiner unter euch1 der nicht in der heimlichsten ,falte seines ,herzens mindestens ein einziges unfehlbares ,mittel wte1 diese eisige ,hlle um uns herum in ein blhendes ,paradies umzuzaubern4 ,in der ,kenntnis dieses ,mittels1 ich sage nicht in seiner ,anwendung1 sind wir ,europer unfehlbare ,christen und werden ,christen bis zu unserem bitteren ,ende bleiben1 ob wir nun wollen oder widerstreben4 ,wir haben das ,gebot empfangen1 welches die ,verirrungen des ,lebens ins gleiche zu setzen vermchte3 1 -- wolle du deinem ,nchsten wohl wie dir selbst444 ,dies ,wort1 melodisch aus dem ,knigreich der ,himmel tnend1 von dem geschrieben steht1 es sei mitten in uns1 -- dies ,wort konnten wir in der ,wste unserer ,gehssigkeit verschmachten und in der ,sintflut unserer ,begierden ertrinken lassen3 aber wir konnten die ,tatsache nicht aus der ,welt entfernen1 da es an uns ergangen ist4 ,dies ,wort ist an uns ergangen und auch der ,verstockteste ist auerstand1 sich weiszumachen1 er habe nie etwas davon vernommen4 ,ist es somit wirklich die ,religion1 die da befiehlt1 den ,menschen in sich zu berwinden1 dann ist zumindest uns westlichen ,bekennern des ,christentums von diesem das rechte ,mittel zu diesem rechten ,ziel bezeichnet worden4 ,denn wer seinem ,nchsten wohl will wie sich selber1 der berwindet in seinem ,wohlwollen sich selber und seinen ,nchsten dazu2 der berwindet in sich und seinem ,nchsten alles1 was nicht das ,wohlwollen selber ist2 und derart berwindet er den ,menschen in sich1 der noch nicht ,wohlwollen selber ist1 und mit dem ,menschen die ganze ,welt1 die noch nicht ,wohlwollen selber ist4 ,drum lge oder leugne keiner1 da er nicht wissen knne1 wie der ,mensch den ,menschen zu etwas berwinden knne1 das mehr oder hher und strker ist wie der ,mensch4 ,das ,mittel ist erfunden1 die ,botschaft ist ergangen1 das ,wort steht und steht ewig444 ,das ,mittel ist erfunden1 -- und hat dennoch seinen ,zweck verfehlt4 ,die ,botschaft ist ergangen1 -- und hat dennoch nichts gefruchtet4 ,das ,wort steht und steht ewig1 -- aber schwindelnd fllt der ,mensch in der ,zeit von einem ,abgrund in den andern444 ,wie aber dies1 ihr ,christen8 ,sind wir denn in ,wahrheit so bs1 so unmenschlich1 so teuflisch1 da wir zwar auf unsern ,lippen den ,honig der frohen ,botschaft zu schmecken geben1 in unsern ,herzen aber schwarze ,galle keltern8 ,liegt es in ,wahrheit nur auf uns1 da uns jener evangelische ,weg zur berwindung unserer ,menschheit zum ,ab- und ,irrweg sondergleichen geworden ist8 ,mssen wir uns in diesem unwiederbringlichen ,augenblick der ,selbsteinkehr und ,gewissensprfung in ,wahrheit als den ,auswurf aller geschichtlichen ,geschlechterfolgen verdammen1 weil wir mit dem ,bekenntnis des ,wohlwollens und ,brudersinnes die ,tat des ,wohlwollens und ,brudersinns am sichersten erstickten8 ,heute1 wo die ,schuppen der ,beschnigung von den ,augen fallen1 ziemt uns vor allen ,fragen diese ,frage3 von der ,antwort auf sie hngt jede ,zukunft ab4 ,rund tausend ,jahre sind es1 da wir des ,nazorers ,bekenntnis zur ,nchstenliebe als unsere erwhlte religio1 will heien ,bindung1 ,verpflichtung1 ,treue angenommen haben4 ,und nun ngstigt uns nach rund tausend ,jahren mehr fast als alle ,angst der ,argwohn1 wir knnten vielleicht nicht trotz dieses ,bekenntnisses1 sondern wegen seiner1 nur immer bser und schlechter1 liebloser und hrter1 unedler und grausamer geworden sein seit jenen ,tagen etwa1 da der groe ,sachsenkaiser ,otto dem mittelalterlichen ,reich ,europa seine dreihundertjhrige ,verfassung gab4 ,am ,ende ist es eben diese ,verpflichtung1 diese ,bindung gewesen1 die unsere ,anlage zum ,wohlwollen und ,brudersinn1 die wir doch auch in uns wie in jedem lebendigen ,geschpf vermuten mssen1 verkmmern und verkrppeln lie4 ,verkmmern und verkrppeln lie zwar nicht deshalb1 weil etwa diese ,religion uns ,menschen1 wie wir einmal sind1 zu hoch und schwer wre1 -- denn jede ,religion1 ihr ,christen1 ist dem ,menschen1 wie er einmal ist1 zu hoch und schwer3 und da sie's ist1 macht ihren unschtzbaren ,wert als ,religion aus6 ,verkmmern und verkrppeln lie aber trotzdem1 weil sie befahl und forderte1 gebot und heischte1 was durch ,befehl und ,forderung1 ,gebot und ,heischung nimmer zu bewirken ist4 ,es knnte demnach sein1 ihr ,christen1 da uns just das ,christentum zeitweilig zum ,verhngnis geworden ist1 indem es eine bermenschlich-berschwngliche ,botschaft zwar erlie1 aber auf keine ,weise andeutete oder zeigte1 wie der irdische ,mensch1 das wilde bse ,tier1 nun dieser ,botschaft auch entsprechen knne4 ,wohlwollen unserm ,nchsten1 ,brudersinn unserm ,fernsten noch1 wer wre ,wolf genug zu leugnen1 da beides heute noch die ,welt zum ,paradies gestalten wrde1 wo wir sie alle christlich bten4 ,aber der ,mensch1 obschon von ,natur ganz offenbar mit einer ,anlage zum ,wohlwollen und ,brudersinn begnadet1 ist darum noch lange nicht wirklich wohlwollend1 wirklich brudersinnig1 -- und wird es auch nicht1 wenn man ihm kurzerhand gebietet3 ,sei's6 ,das aber ist das letzte und schleichendste ,unheil1 welches uns ,abendlnder betroffen hat und unsern dermaligen ,hllensturz mit verursacht3 wir wissen1 wissen alle unheimlich genau1 was not tut1 um die ,not zu wenden und den ,menschen seiner nchst hheren ,verkrperung des groen ,wohlwollenden und ,brudersinnigen zuzufhren4 ,aber es war niemand1 der uns gewiesen und bedeutet htte1 wie das geschehen knne4 ,wir wissen1 wissen es1 aber knnen es nicht4 ,und sogar wo es einer als ,land- und ,meerwunder wirklich kann1 da ist er's nicht1 sondern kann es nur4 ,das aber1 ihr ,christen1 ist des ,abendlnders ,untergang444 ,das aber1 ihr ,christen1 ist des ,morgenlnders ,aufgang1 ist insonderheit des ,buddho ,gotamo ,aufgang6 ,denn wo wir nur wissen1 hat er das ,knnen aufgewiesen1 und wo wir nur knnen1 hat er angeleitet und geweckt zum ,sein4 ,dabei ist sein heiliges ,ziel in ,ansehung menschheitlicher ,emporstufung haargenau das christliche4 ,vielleicht mit dem einzigen ,unterschied1 da der ,buddho die ,gestalt des groen ,wohlwollenden mit soviel hherer ,knstlerschaft umrissen habe wie der ,christus1 -- eben jene ,gestalt nmlich1 die ich zum ,beschlu der ,dritten ,unterweisung dem christlichen ,abendland als das ,urbild des ,strahlenden ,mnches vorzustellen gewagt habe3 ,liebevollen ,gemtes weilend strahlt er nach einer ,richtung1 dann nach einer zweiten1 dann nach der dritten1 dann nach der vierten1 ebenso nach oben und nach unten3 berall in allem sich wiedererkennend1 durchstrahlt er die ganze ,welt mit liebevollem ,gemte1 mit weitem1 tiefem1 unbeschrnktem1 von ,grimm und ,groll geklrtem4 ,erbarmenden ,gemtes -- freudevollen ,gemtes -- unbewegten ,gemtes strahlt er8444 ,in ,ansehung dieses gttlich ,wohlwollenden1 bermenschlich ,wohlwollenden also ist das religise ,endziel im ,westen und im ,osten streng dasselbe1 und nichts wrde von dieser ,gewiheit aus einer vlligen ,durchdringung des ,christentums mit dem ,buddhismus hinderlich sein1 -- wenn eben nicht die ,art und ,weise1 wie ,jesus und wie ,gotamo die ,verwirklichung dieses ,zustands betreiben1 so stracks einander zuwiderliefe1 da hier die ,grundkrfte europischer und indischer ,religiositt als ,gegenkrfte in ,erscheinung treten4 ,das evangelische ,wohlwollen nmlich fr den sogenannten ,nchsten wurzelt ausgesprochenermaen im ,wohlwollen fr das eigene ,selbst1 will heien in der ,selbstliebe und ,eigensucht4 1 wolle du deinem ,nchsten wohl wie dir selber1 gebietet der ,herr des ,evangeliums1 -- und manches spricht dafr1 da wir hier auf die ausschlaggebende ,ursache stoen1 warum die ,nchstenliebe des ,christentums ein freundlicher ,traum geblieben ist und sehr wahrscheinlich sogar hat bleiben mssen4 ,denn wie verhlt sich's doch damit8 ,jesus erachtet ,wohlwollen fr ,mitmensch und ,bruder durchaus fr mglich1 sonst wrde er es nicht als ,notwendigkeit gefordert haben4 ,aber nicht hlt er's fr mglich1 dies ,wohlwollen auf andere ,weise zu erzielen als gleichsam auf dem ,umweg ber das eigene ,ich und ,selbst4 ,das ,ich und ,selbst der eigenen ,person steht hier im ,brennpunkt aller ,wirklichkeiten1 und folglich im ,brennpunkt auch aller ,handlungen und ,taten1 die sich auf ,wirklichkeiten beziehen4 ,die vorzglich religise ,leistung der ,persnlichkeit krnt sich darin1 dem fremden ,ich grundstzlich denselben ,grad von ,wirklichkeit zuzubilligen wie dem eigenen ,ich und aus dieser ,billigung heraus ihm keine mindere ,berechtigung zu schenken wie diesem4 ,der naive ,mensch1 heit das der selbstische ,mensch1 wird hier sozusagen feierlich aufgeboten zur freiwilligen ,anerkenntnis des fremden ,du1 -- durch die ,erwgung zwar1 da auch dies ,du zuletzt ein ,ich mit smtlichen ,eigenschaften und ,merkmalen eines solchen sei4 ,der naive1 will sagen selbstische ,mensch ist also bse nicht eigentlich deshalb1 weil er seine eigene ,persnlichkeit und persnliche ,eigenheit instinktiv als ,wirklichkeit setzt und voraussetzt1 sondern weil er jede fremde ,persnlichkeit und ,eigenheit nur als eine ,wirklichkeit zweiten1 dritten1 zehnten ,grades gelten lt1 -- kurz als eine ,wirklichkeit derart verminderten ,erlebensgrades1 da er kaltbltig ber ihre ,ansprche und ,rechte1 ber ihr ,sosein und ,dasein wegschreitet1 nicht anders1 wie man im ,gedrnge ber viele menschlische ,schatten auf der ,strae schreitet4 ,und kein ,zweifel6 ,wer jemals ein wenig ber die ,beschaffenheit des ,verbrechens und mehr noch des ,verbrechers nachgedacht hat1 wird hier1 in dieser von ,jesus berhrten ,tatsache1 fast jeden gewnschten ,aufschlu finden3 da der ,verbrecher von ,haus aus unfhig ist1 in rein erkenntnismiger ,schtzung sein ,opfer in dieselbe ,reihe von ,wirklichkeiten mit sich selber einzustellen1 -- er selber fllt diese ,reihe mit sich ganz alleinig4 berall1 wo ein ,mensch in grlicher ,verhrtung gegen ,wohl und ,weh des ,mitmenschen beharrt und dieser ,verhrtung entsprechend handelt1 darf man behaupten1 er sei ,verbrecher1 darf man behaupten1 ihm sei die heilige ,um- und ,neuschpfung der fremden ,wesenheit zum vertrauten ,ich1 zum ,ich berhaupt1 noch nicht gelungen4 ,tatschlich macht ,jesus hier die erste1 unerllichste ,bedingung der ,mglichkeit menschenwrdigen ,gemeinschaftlebens namhaft3 jedwedes menschengleiche1 ja nur menschenhnliche ,geschpf ist im ,bewutsein ebenso als wirklich1 ebenso als seiend1 ebenso als wesenhaft zu erschaffen wie das eigene ,ich und ,selbst4 ,auch ,du ein ,ich1 wie ,ich zuletzt nur ,du1 folglich auch ,du meines ,wesens ,mark und ,mitte nicht abgelegener als ,ich ihm bin3 das ungefhr wre die rechte ,formel fr ,jesu ,auffassung von ,wohlwollen1 ,brudersinn1 ,nchstenliebe2 -- auch ,du1 ,du ein ,ich1 wie ,ich zuletzt ein ,du1 und folglich all meiner ,taten und ,gedanken nicht minder ,sinn1 ,zweck und ,ziel als ,ich es ihnen selber bin4 ,das ,ma der ,welt1 in welches sie gefllt und geschpft wird1 ist durchaus hier das menschliche ,selbst und seine unerschtterliche ,wirklichkeit4 ,im besten ,fall kann jeder ,einzelne sich selber hchstens dazu bestimmen1 jedem ,anderen das gleiche ,ma von ,wirklichkeit im ,bewutsein einzurumen4 ,ein bermenschlich verwegenes ,ideal aber wre dieses1 wenn jeder ,einzelne seine ,bewutheit derart unendlich auszuweiten vermchte1 da darin die ,wirklichkeiten aller menschlichen ,welterscheinungen in einem einzigen brderlich umhalsten ,chore miteinander reigten1 -- jeder ,fernste in solch gottgeweiteter ,bewutheit zum ,nchsten aufgerckt und nahgerckt1 jeder ,nchste aber gleichbrtig1 gleichgewichtig1 gleichwertig mit ,mir selbst444 ,das ,selbst also1 ihr ,christen1 die eigene ,person ist dem ,herrn unseres ,evangeliums die ,schwelle1 ber welche jedes ,ich getragen werden mu1 um berhaupt als ,ich geehrt zu werden4 ,das ,selbst1 sag' ich1 die eigene ,person und ihre ganz unumstliche ,wirklichkeit und ,gewiheit ist die ,schwelle1 die vom ,ich zum ,du1 vom ,ich zum ,wir fhrt1 -- was aber jenseit dieser ,schwelle stehn oder liegen bleibt1 kann dem ,bereich ichbrtiger ,wesenheiten auch nicht angehren4 ,wobei schon hier keineswegs bersehen und vergessen werden darf1 da auch im gnstigsten von allen mglichen ,fllen alles jenseit der ,schwelle stehn und liegen bleibt1 was nicht menschengleich oder menschenhnlich ist1 was mithin nicht ,nchster und nicht ,bruder werden kann444 ,dem sei indes1 wie ihm wolle4 ,unter allen ,umstnden besteht das evangelische ,mysterium1 wie nochmals mit ,nachdruck ich zusammenfassend sagen mchte1 in der ,verwirklichung des ,mitmenschen als ,nchster und als ,bruder1 und diese ,verwirklichung zwar vollzogen auf dem ,umweg ber die ,wirklichkeit des eigenen ,selbstes4 ,das gotamidische ,mysterium hingegen1 so einig es im ,hinblick auf menschheitliche ,emporstufung zur ,gestalt des groen ,wohlwollenden mit dem evangelischen ,mysterium offenkundig ist1 wird dennoch gerade durch die ,umdrehung dieses evangelischen ,verfahrens erwirkt4 ,nicht dadurch wird das ausnahmlose ,wohlwollen beim ,strahlenden ,mnch gegen alle ,wesen 7nicht nur gegen den ,nchsten und den ,bruder7 erzeugt1 da er diese durch eine ,tathandlung fortschreitende ,erkenntnis auf dieselbe ,wirklichkeitstufe mit seiner eigenen ,person befrdert4 ,sondern ganz im ,gegenteile dadurch1 da er den ,wirklichkeitgrad der eigenen ,person1 den scheinbar unbezweifelbaren1 auf den ,wirklichkeitgrad aller brigen ,welterscheinungen herunterdrckt1 kraft einer nicht zu widerlegenden religisen ,selbsterfahrung1 ,selbstbewertung1 die er an sich und mit sich macht4 ,wenn daher ,jesus befiehlt3 ,wolle du deinem ,nchsten wohl wie dir selber2 wenn somit der nmliche ,jesus das ,wohlwollen fr das eigene ,selbst ohne weiteres als die gegebene ,voraussetzung des ,wohlwollens fr andere hinnimmt und besttigt1 -- so fut der ,christus auf einer ,einstellung1 welche den ,buddho sicherlich ber die ,maen befremdet haben wrde1 falls er htte ,kenntnis von ihr erlangen knnen4 ,denn eben dieses ,selbst der eigenen ,persnlichkeit1 in europischer ,sprache das ,individuum oder die unzerstckelbare ,lebenseinheit1 ,wirkungeinheit1 ,zweckeinheit geheien1 welche jeder westliche ,mensch mit der ganzen ,heftigkeit seiner ,instinkte gleichsam als sein ens realissimum umklammert hlt und niemals fahren lt solang er lebt1 -- eben diese ,ur- und ,musterwirklichkeit aller sonstigen ,wirklichkeiten hat sich ja dem ,buddho lngst entlarvt als ein ,ding1 welches um keinen ,deut wesenhafter oder wirklicher als jedes andere ,ding unter der ,sonne genannt werden darf4 ,und hier1 wo die ,religiositt des ,ostens mit der ,religiositt des ,westens wie ,ja und ,nein zusammenstt1 aber leider nicht zusammenklingt1 hier ist es angezeigt1 uns noch einmal jenes herzlich seltsame ,wort in den ,sinn zurckzurufen1 welches uns in der ,ersten ,unterweisung hat so scharf aufhorchen machen4 ,n'etam mama1 das gehrt ,mir nicht1 hat dies ,wort gelautet1 zu welchem der ,buddho sein schneidendstes ,nein gleichsam gerinnen und erhrten lassen4 ,n'etam mama1 das gehrt ,mir nicht3 was da entsteht und vergeht1 was da gezeugt wird und verwest1 was da wechselt und abndert1 was da erscheint und verschwindet4 ,solches alles gehrt ,mir nicht1 solches alles bin ,ich nicht3 folglich gehrt auch diese ,meine eigene ,person ,mir nicht1 folglich bin auch ,meine eigene ,person ,ich nicht6 ,alles ,wirkliche aus zweiter1 dritter und letzter ,hand gehrt ,mir nicht und bin ,ich nicht4 ,aber auch alles ,wirkliche aus erster ,hand gehrt ,mir nicht und bin ,ich nicht3 nmlich ,ich selber nicht1 wie ich mir in der raumzeitlichen ,gliederung bewutes ,erlebnis und ,begebnis ward6 ,diese ganze ,erscheinungunendlichkeit1 wie sie gestalthaft abgegrenzt im ,bewutsein auftaucht und gestalthaft abgegrenzt im ,unbewutsein wieder untersinkt1 einschlielich meiner hchsteigenen ,icherscheinung1 sie gehrt ,mir nicht und sie bin ,ich nicht6 ,sie gehrt ,mir nicht und sie bin ,ich nicht1 weil sie eben auf ,grund ihrer ,eigenschaft als ,erscheinung nicht bis dahin reichen kann1 wo ich als religis ,erlebender zutiefst ,mich ,wesen wei4 ,keine ,verkrperlichung und keine ,verpersnlichung1 nicht einmal meine eigene1 fat dort noch ,fu und ,grund1 wo ,ich -- oder vielmehr nicht mehr ,ich6 -- in dem ,augenblicke gesammeltster ,selbstvertiefung ,grund und ,fu zu fassen fhig bin4 ,damit jedoch ist des evangelischen ,jesus ,selbsterfahrung1 den die ,wirklichkeit des ,ich aller ,wirklichkeiten ,ur- und ,musterbild zu sein bednkte1 durch eine ,selbsterfahrung entgegengesetzter ,art zwar nicht getilgt und aufgehoben1 aber eingeschrnkt und ergnzt4 ,nicht ist fremdes ,ich fr ebenso wirklich1 daseiend und wesenhaft wie eigenes ,ich zu erachten3 sondern umkehrt eigenes ,ich hier fr ebenso unwirklich1 nichtseiend1 wesenlos wie fremdes ,ich4 ,jene bevorzugte ,wirklichkeit1 vom evangelischen ,herrn als ,hebelpunkt gebraucht1 um von ihr her die eingefleischte ,eigensucht und ,selbstliebe1 die bruder- und nchstenmrderische1 aus ihrem natrlichen ,schwerpunkt zu wlzen1 -- jene ,wirklichkeit gilt dem ,buddho auf keine ,weise fr bevorzugt4 ,im ,gegenteil ist sie es1 die sich dieselbe ,dmpfung gefallen lassen mu1 welche das ,n'etam mama#8 auf alle ,wirklichkeiten legt4 ,auch ich selber gehre ,mir nicht2 auch ich selber erschpfe ,mich nicht in der ,erscheinung ,meiner1 die sich gestalthaft vor meinen ,sinnen ausbreitet2 auch ,ich selber bin ber ,meine raumzeitliche ,wirklichkeit hinaus noch ,etwas1 das die ,sprache einer ,wirklichkeit nicht mehr zu verlautbaren vermag3 wenn auch sicherlich nicht ,ich#8 mehr444 ,wer aber1 ihr ,christen1 von dieser beziehungreichen ,tatsache her seinen ,blick nun schweifen liee in die beiden ,welten1 in welchen getrennt voneinander der ,buddho und der ,christus eingebrgert hausen1 der fnde sich wohl nicht wenig berrascht3 so buchstblich weltverschieden1 weltgeschieden stellten ihm sich beide ,welten dar4 ,den christlichen ,erlser erblickte ein derartiger ,betrachter inmitten einer ,wirklichkeit wimmelnd bis zum ,rand mit gestalthaften ,lebenseinheiten nach ,art der menschlichen ,persnlichkeit4 ,wie etwa ein sttig fortlaufendes ,gebilde der ,anschauung1 eine geometrische ,gerade oder ,flche1 von der ,einwirkung des ,gedankens in zusammenhanglose ,einzelpunkte zerlegt wird1 oder wie eine sttig zusammenhngende ,flssigkeit unter der ,einwirkung von ,wrme oder ,witterung zu einem ,haufen einzelner ,flocken stockt1 -- nicht anders zersetzt sich unter dem ,einflu dieser evangelischen ,einstellung eine vorher noch kaum gestalthaft belebte ,umwelt zu einer immer ausschlielicher gestalthaft belebten4 ,wenn unsere europische ,wissenschaft1 vielleicht mehr als sie ahnt christliche#8 ,wissenschaft1 nie und nimmer geruht hat1 bis sie jede ,wahrnehmungsttigkeit der ,sinne allmhlich in eine womglich zahlenhaft zu erfassende ,menge von letzten1 das heit unteilbaren ,beziehungknoten zergliederte2 wenn sie1 um altbekannte ,beispiele anzufhren1 den ,einen ,grundstoff der ,welt in viele ,krfte1 die ,eine ,materie in viele ,atome1 das ,eine ,leben in viele ,lebenseinheiten1 die eine ,zelle in viele ,zellteile1 das ,eine ,licht in viele ,farben1 die ,eine ,farbe in viele ,bewegungvorgnge1 die ,eine ,qualitt in viele ,intensitten1 ja zuletzt das ,eine ,atom in einen ganzen ,kosmos von zentralen ,kernen und umlaufenden ,elementarquanten aufgelst hat1 -- sie folgte damit ihrem christlichen ,instinkt1 der unersttlich ist nach ,wirklichkeiten im ,sinn der eigenen ,individuitt4 ,christentum ist ,individualismus1 ,christentum ist ,personalismus1 -- von diesem ,gedanken aus lt sich unschwer so etwas wie die ,kurve der abendlndischen ,seele aufzeichnen1 die schicksalhaft die christliche ,seele gewesen ist und ist1 so sehr1 da sie auch nach ihrer bevorstehenden ,umgestaltung des christlichen ,einschlags nie vllig mehr entbehren wird4 ,christentum ist ,individualismus1 ,christentum ist ,personalismus2 folglich erschafft es sich berall individuelle1 individuierte1 personifizierte ,wirklichkeiten4 ,diese feststehende ,tatsache ist fr das westliche ,festland ,europa1 welches das ,christentum aufgenommen und verarbeitet hat1 geradezu ,fatum geworden4 ,wo das ,christentum aufblht1 blht der persnlich gestaltete1 persnlich ausgeformte ,mensch auf1 denn dem evangelischen ,christus bedeutet das raumzeitlich verkrperte ,selbst ,alpha und ,omega aller ,wirklichkeit berhaupt4 ,und wiederum3 wo das raumzeitlich verkrperte ,selbst ,alpha und ,omega aller ,wirklichkeit als solcher erscheint1 da mssen folgerechterweise alle ,krfte des ,geistes und der ,seele der mglichst plastischen ,herausmeielung der jeweiligen ,lebenseinheit und ,lebenseinzelnheit dienen4 ,die ,wirklichkeit trachtet nach ,verwirklichung1 und wo das ,selbst erste und letzte ,wirklichkeit fr sich beansprucht1 trachtet das ,selbst zuerst und zuletzt nach seiner eigenen ,verwirklichung4 ,der ,christ beginnt sich demnach vielkantig nach allen ,achsen des ,raumes auszuwachsen4 ,zwar ist des ,wunderns seit langem schon kein ,ende gewesen1 da das geschichtliche ,christentum aus dem ,europer so etwas ganz anderes gemacht habe als den friedfertigen1 selbstverleugnenden1 bruderlieben ,heiligen der evangelischen ,schriften4 ,heut' wre es endlich an der ,zeit1 sich darber erschpfend ausgewundert zu haben4 ,denn alle diese evangelischen ,tendenzen haben zu ihrer unanfechtbaren ,voraussetzung die unanfechtbare ,wirklichkeit der eigenen ,person nebst den auf sie selbst bezglichen ,trieben und ,begierden1 ,neigungen und ,leidenschaften4 ,das ,grundrecht auf ,selbsttrotz und ,eigensucht ist der rocher de bronce1 vom ,herrn des ,evangeliums in eigener ,person feierlich stabiliert und sanktioniert1 -- das ist der ,fels1 in welchen die ,fundamente der sichtbaren und unsichtbaren ,kirche eingesprengt worden sind4 ,wer sich darber ,klarheit verschafft hat1 wird es auch nur als aufrichtige ,konsequenz aus diesem ,umstand betrachten1 wenn gerade der europische ,christ den ,anblick nie gesehener ,hrte und ,ungerhrtheit darbietet3 es ist ein heute nicht mehr statthafter ,irrtum1 wenn immer noch die weichmtigen ,romantiker eines unverflschten ,urchristentums dem evangelischen ,heiland die rmische ,kirche oder die ,kirchen berhaupt als die gesellschaftlichen ,verkrperungen des eigentlichen ,antichristentums entgegenzustellen und zu verdammen belieben4 ,die ,kirche ist nun einmal nicht die babylonische ,hure1 sondern sie hat nur im berma ,anstze entwickelt1 die im ,evangelium selber vorhanden sind4 ,diese ganze romantische ,auffassung1 am bertreibendsten bekanntlich in ,dostojewskis ,groinquisitor herausgestellt1 ja wie eine weltgeschichtliche ,fanfare herausgeschmettert1 ist ungerecht nach beiden ,seiten4 ,denn in der ,christustendenz evangelischen ,wohlwollens glimmt und glutet eben heimlich schon die ,tendenz des ,antichrists1 das ,selbst zu behaupten ber jedes ,ma und ,ziel hinaus3 glimmt und glutet mithin heimlich schon der ,funke1 der das ganze europische ,mittelalter hindurch ,scheiterhaufen um ,scheiterhaufen entzndet hat1 bis nach dem ,krieg von ,dreiig ,jahren das mittlere ,europa selbst nur noch ein ,scheiterhaufen war444 ,dieser ,scheiterhaufen gemahnt uns1 ihr ,christen1 daran1 da ,jesus ,christus schon geboten hat3 wolle du wohl deinem ,nchsten wie dir selbst1 -- da mithin schon ,jesus ,christus die ,selbstliebe 7und die ,puritaner wuten das sehr genau67 in die ,rechte feierlich eingesetzt hat1 die sie seither fr sich in ,anspruch nimmt4 ,nie wre von diesem ,gebot her einzusehen1 warum das eigene ,selbst etwa zugunsten des fremden htte verleugnet oder unterdrckt werden sollen1 -- nie1 warum es auch nur nach ,tunlichkeit abgeblendet htte werden sollen4 ,sogar den uersten ,fall gesetzt1 es htte der evangelische ,herr geboten1 was er in ,wahrheit nicht geboten hat3 ,wolle du deinem ,nchsten wohl mehr als dir selbst1 -- wie wre da nicht sofort die ,gegenfrage zu stellen gewesen3 ,warum denn1 o ,herr1 dem ,nchsten mehr ,wohlwollen als mir selber8 ,mit welchem ,fug wird sein ,selbst dem meinigen vorgezogen8 ,sind wir nicht just vom ,urteil der ,selbstschtzung1 ,selbstwertung aus alle gleich8 ,bin ich mir minder ,ich als sich mein ,nchster ,ich ist8 ,oder wie knnte mir das ,ich des ,nchsten nher sein als mein ,ich6 ,was stellt das ,ich des ,andern ber ,mich und weshalb sollte ich ,mich auslschen1 damit ,er heller brennt1 flackert und zackert8 ,mit welchem ,recht der ,gtter oder ,menschen geht des ,nchsten ,selbstsucht ber meine eigene8 ,und sind wir ,brder fr uns selbst nur vor uns selbst1 wie darf der ,bruder hier ber dem ,bruder stehen1 der ,bruder hier vor dem ,bruder gehen8 ,wahrlich und ,wehe6 der ,altruismus ist immer nur der ,egoismus des ,nchsten44 ,ziehen wir derart die ,summe von zwei christlichen ,jahrtausenden fr ,europa1 so mu sich also notwendig ergeben1 da niemals noch sonstwo die menschliche ,person zu diesem ,grad von ,strke und ,selbstherrlichkeit heraufgezchtet ward wie im christlichen ,europa4 ,was unter gnstigen ,bedingungen ein ,christ und ,europer aufbringt an ,entschlossenheit und ,arbeitkraft1 ,willen und ,umsicht1 ,kaltbltigkeit und ,tapferkeit1 ,genauigkeit und ,zhigkeit1 -- es bertrifft alles ,dagewesene bei weitem4 ,mit dem alleinigen ,ziel vor ,augen1 sich durchzusetzen gegen jeden ,widerstand1 setzt dieser ,christ und ,europer sich denn in ,wirklichkeit auch durch1 -- mit welchen ,mitteln freilich oft1 das frage niemand4 ,tatmensch1 ,geschftmensch1 ,gewaltmensch noch wider jeden ,einwand des ,gewissens1 betreibt er von frh bis spt ausschlielich seine wirtschaftliche und gesellschaftliche ,selbstverwirklichung4 ,in dem ,bewutsein seiner persnlichen ,einzelnheit und ,einzigkeit1 in dem ,bewutsein folglich seiner unbedingten ,einmaligkeit und ,unersetzlichkeit1 welches ihm eine streng christliche ,philosophie anerzogen1 angezchtet hat1 findet er eine hchste ,rechtfertigung fr die rcksichtloseste ,ausprgung seiner ,eigenheit2 in eben dieser ,ausprgung vermutet er den ,endzweck und das ,amen alles ,geschehens berhaupt4 ,sei der1 der du bist und werde1 der du bist1 beides in seiner ,aufgipfelung und ,vollendung1 -- diese ,quintessenz der religisen ,belehrung1 welche in der ,bhagavad-,gt ,gott ,krischna dem ,prinzen ,arjuna widerfahren lt1 ist auch die ,quintessenz1 wir wissen es seit ,pindaros1 aller europischen ,wirklichkeitauffassung3 nur freilich aus dem ,indischen ins ,europische bersetzt und damit einigermaen entseelt1 entadelt1 entgeistigt4 ,der europische ,mensch wird1 der er ist2 das heit er setzt sich durch um jeden ,preis und auf jede ,weise4 ,die ,erste ,unterweisung hat es erwhnt1 die ,vierte erinnert hiermit daran1 wie der ,erfolg dieses persnlichen ,sich-,durchsetzens in der ,welt vom ,kalvinismus und ,puritanismus geradezu als der schlssige ,beweis vor ,gott und ,menschen erachtet wird1 da einer berufen und erwhlt sei4 ,wer seine ,eigenheit zur ,anerkennung bringt1 wer den ,erfolg an seine ,seite zwingt1 wer das ,glck zur ,treue berredet1 der hat sich bewiesen1 genau wie er sich im entgegengesetzten ,falle widerlegt hat4 ,solchermaen statuiert der christliche ,europer ein ,recht auf ,persnlichkeit1 und wer feiner hinhorcht1 wird sich vielleicht davon berzeugen1 da er sogar eine ,pflicht zur ,persnlichkeit statuiert4 ,lediglich unter diesem ,gesichtswinkel vermag er sich berhaupt noch ein erstrebenswertes ,lebensziel vorstellig zu machen4 ,nur um ,gottes willen von der formlosen ,masse und ,massenhaftigkeit abrcken6 ,nur um jeden ,preis ein eigenes ,gesicht1 und sei es ein hoffrtiges und freches1 zur ,schau tragen6 ,nur unter allen ,umstnden aus der flssigen ,mutterlauge zum festen ,kristall aufschieen6 ,das ist der hei begehrte ,preis1 der dem ,sieger nach zermrbendem und zerrttendem ,kampfe winkt444 ,denn ,kampf bis aufs ,messer1 ,kampf in einer noch nirgends zu erfahrenden ,grausamkeit des ,begriffs ist das ,leben dieses christlichen ,europers4 ,die ,selbstverwirklichung bis zum uersten als die einzig anerkannte ,lebenspflicht mu selbstredend in heftigen ,widerstreit geraten mit derselben ,lebenspflicht jeder ,persnlichkeit1 welche der ersten gesellschaftlich oder wirtschaftlich irgendwie benachbart ist1 -- ein selten eindringliches ,beispiel brigens1 wie manchmal die ,mglichkeit einer ,gemeinschaft nicht durch ,verschiedeninhaltlichkeit der ergriffenen ,zwecke1 sondern durch ,gleichinhaltlichkeit derselben vernichtet wird4 ,in diesem christlichen ,europa will in ,wahrheit jedermann genau dasselbe3 nmlich die denkbar reichstgeschliffene ,ausformung seiner jeweiligen ,eigenheit und ,einzelnheit4 ,und das ,ergebnis davon heit eben ,kampf1 ,krieg1 ,wettbewerb1 1 struggle for life1 ,zuchtwahl444 ,kampf der ,vater aller ,wirklichkeiten1 das ist in ,wirklichkeit die berschrift1 welche der ,vater der europischen ,menschlichkeit auf seiner ,vlkerbrcke zu ,ephesos an das ,tor zu unserm ,festland schlug und hmmerte4 ,kampf der ,vater und ,kampf die ,mutter1 das ist die ,wahrheit geblieben1 die auch vom ,christentum nicht nur nicht widerrufen1 sondern besttigt worden ist1 denn der ,herr des ,evangeliums scheint es erraten zu haben1 warum er1 vorzugweis er sich als denjenigen bezeichnete1 der nicht den ,frieden1 aber das ,schwert bringen werde3 nicht einmal das ,kreuz von ,golgatha konnte die ,pforten des ,janustempels sperren1 die ewig offenklaffenden1 und tatschlich hat das ,christentum sein l der ,linderung ins ,feuer statt aufs ,wasser ausgegossen444 ,kampf brandet und ,kampf entbrennt also schon im kaum befruchteten ,keim1 wo offenbar das ,mnnliche mit dem ,weiblichen im ,hader liegt1 bis entweder das ,mnnliche ber das ,weibliche oder das ,weibliche ber das ,mnnliche ,herr ward und dadurch das ,geschlecht des knftigen ,wesens entschied4 ,und derselbe ,kampf wird ausgetragen1 wo die vererbten ,eigenschaften einer ,ahnenreihe mit den vererbten ,eigenschaften anderer ,ahnenreihen streiten1 oder wo den vererbten ,eigenschaften neue hinzuerworbene von ,grund auf widerstreben4 ,wohin der ,blick des ,christ-,europers fllt1 gewahrt er ,kampf und ,krieg im ,kleinen wie im ,groen1 und sogar noch wenn er an ,sommerfeierabenden1 an endlos schwalbenzwitschernden und grillenzirpenden1 besinnlich auf der ,gartenbank vor seinem ,hause sitzt und eine ,weile ruht1 fhlt er vom ,grausen pltzlich sich geschttelt beim ,anblick eines ruberischen ,tausendflers1 wenn dieser sich auf einen verzweiflungvoll aufbumenden ,regenwurm strzt und dessen unbewehrten ,leib mitten entzweibeit3 so hat dem ,rabbi von ,bacharach die ,eiskralle des ,entsetzens ins ,herz gegriffen1 als er am ,vorabend vor ,pascha unter dem schimmernden ,tafellinnen pltzlich die eingeschmuggelte ,leiche eines ,kindes sah444 ,in einem ,augenblick derart hellsehenden ,weltverstehens mag es sein1 da dem ,christ-,europer das furchtbare ,gesetz des ,lebens aufleuchtet1 welchem zufolge jedes organische ,gebild der glcklich berlebende und berstehende zahlloser sicht- und unsichtbarer ,einzelkmpfe ist4 ,weit entfernt1 da ihm als ,menschen1 ihm als ,christen diese ,kmpfe erspart blieben oder wenigstens in ihrem ,grad gemildert1 in ihrer ,form vermenschlicht#8 wrden1 findet er ganz im ,gegenteil gerade sich in seiner ,eigenschaft als ,mensch zu einer ,kampfweise gentigt1 wie sie gleich wahllos in den ,mitteln und gleich bse die auermenschliche1 untermenschliche ,natur nicht kennt4 ,wohl frit auch dort ein ,tier das andere ,tier1 ein ,tier die ,pflanze und gelegentlich auch eine ,pflanze das ,tier ganz unbedenklich4 ,aber im allgemeinen spielt sich dieser ,kampf doch meist zwischen den verschiedenen ,arten als solchen ab1 seltener zwischen den ,vertretern ein und derselben ,art1 was leider bei uns ,menschen die selbstverstndliche ,regel wird4 ,sind wir ganz offenkundig schon dadurch gegen das ,tier vielfach im ,nachteil1 da mit verhltnismig geringen ,schwankungen die geschlechtliche ,brunst bei uns das ,jahr ber ununterbrochen dauert1 was fr nicht wenig ,menschen eine ,hlle von ,anfechtungen bedeutet1 so sind wir auch in dieser ,beziehung schlimmer daran als das ,tier1 da wir uns fortwhrend gegen unsresgleichen wenden und wehren mssen1 -- und dies wie gesagt obendrein mit ,mitteln1 ,pfiffen1 ,schlichen1 die das ,tier verschmht3 ,denn heimlich wie die ,hhle1 o ,herr1 ist der ,mensch1 und offen wie die ,ebene1 o ,herr1 ist das ,tier81 sagt ,pesso1 der ,sohn des ,elefantenlenkers1 zum ,erhabenen444 ,der sogenannte ,kampf ums ,dasein also1 von seinem europischen ,entdecker zu seiner ,zeit sicherlich zu ,unrecht herangezogen1 um die ,wandlung einer ,art zur anderen und hheren#8 erklrlich zu machen1 -- zu ,unrecht herangezogen1 sag' ich1 weil er sich zwischen verschiedenen ,arten eigentlich gar nicht ereignen kann1 wofern verschiedene ,arten jeweils auch in verschiedenen ,umwelten leben1 verschiedenen ,daseinsbedingungen unterliegen und darum streng genommen um diese ,daseinsbedingungen auch nicht wirklich kmpfen knnen6 -- beim ,menschen wird dieser ,kampf ums ,dasein dennoch schauerliche ,wahrheit4 ,kmpft doch der ,mensch mit dem ,menschen in der ,tat um die nmliche ,ackerscholle1 um die nmlichen ,bodenschtze1 um die nmlichen ,weidepltze1 um die nmlichen ,absatzmrkte1 um die nmliche ,arbeitstelle1 um den nmlichen ,gteranteil1 um das nmliche ,weib1 um das nmliche ,glck1 um die nmliche ,ehre1 um den nmlichen ,rang4 ,der ,mensch kmpft ums ,dasein1 das heit1 er kmpft um sich selber und um seine ,selbstverwirklichung1 und beides winkt ihm nur1 wo er seinen ,wettbewerber bermchtigt4 ,schon da er lebt1 bedeutet unter allen ,umstnden eine bermchtigung unbekannt wie vieler ,anstze und ,mglichkeiten1 die zum gleichen ,leben drngten2 so kann er von allen ,wesen am buchstblichsten von sich selbst bekennen3 denn wir sind teuer erkauft4 ,sub specie dieses ,gedankens war es dann nicht weniger als ,die europische ,vision1 das ,leben berhaupt als ,willen zur ,macht aufzufassen und zu entlarven4 ,zum mindesten sind alle ,gipfelungen und ,aufhhungen des ,lebens in diesem unserm christlichen ,europa unmittelbar eins mit dem stolzen ,gefhl erworbenen ,machtzuwachses durch den ,sieg ber andere ,mchte1 andere ,mchtige4 ,die ,macht ist die einzige und letzte ,tugend des ,christ-,europers1 an die er noch wirklich glaubt1 zu welcher er betet und der er opfert4 ,macht ber den ,feind ist die ,tugend des ,kriegers1 ,macht ber den ,sklaven die ,tugend des ,freien1 ,macht ber das ,weib die ,tugend des ,mannes1 ,macht ber den ,stoff die ,tugend des ,knstlers1 ,macht ber das ,werkzeug die ,tugend des ,handwerkers1 ,macht ber das ,betriebsmittel die ,tugend des ,unternehmers1 ,macht ber die ,masse die ,tugend des ,fhrers1 ,macht ber das ,element die ,tugend des ,technikers1 ,macht ber die ,unordnung die ,tugend des ,wissenschafters1 ,macht ber den ,zufall die ,tugend des ,weisen1 ,macht ber den ,trieb die ,tugend des ,bndigers4 ,jeder von uns81 so steht im pseudoplatonischen ,theages zu lesen1 mchte womglich aller ,menschen ,herr sein1 am liebsten ,gott4448 ,der ,wille zur ,macht als der oberste und im ,grund sogar einzige ,wert des ,lebens1 die ,macht und ihre ,ausbreitung1 ,steigerung das eigentliche ,ziel und der eigentliche ,sinn des ,lebens1 das ist der kardinale europische ,gedanke1 und wer wird zu behaupten wagen1 er sei nicht irgendwie auch der kardinale christliche ,gedanke gewesen8 ,denn war der christliche ,gott nicht vorzugweis der pater omnipotens1 war nicht die ,all-,macht an und fr sich das summum bonum oder der hchste ,wert3 nur eben in der ,sprache der ,scholastik statt in der ,sprache ,nietzsches8 ,wer unbefangen hinsieht1 gewahrt denn auch gerade in jenem ,mittelalter die ragendsten ,vertreter des ,machtgedankens berhaupt1 welche unser ,festland bis auf die neue ,zeit hervorgebracht hat1 -- sei es in der ,gestalt jenes ,innozenz des ,dritten oder ,bonifaz des ,achten1 sei es in der ,person jenes ,heinrich von ,hohenstaufen1 der ,deutschland1 ,italien1 ,sizilien als ein einziges ,reich kaiserlich beherrschte und ber das ,mittelmeer schon seine gewaltige ,hand auf ,kleinasien gelegt hatte1 als er alexandrisch frh und unbegreiflich aus einer ungeheuern ,bahn geschleudert ward3 seit ,heinrich des ,dritten gleichfalls allzu jungem ,tod das zweite ,beispiel brigens aus unserer deutschen ,geschichte1 wie eine ,entwicklung mit schwindelerregenden ,adspekten verhngnisvoll abgerissen ward444 ,schon damals also1 und wie erst recht heute1 kommt der ,europer erst zu sich im ,gefhl der ,macht2 in ihm allein geniet er seiner selbst und schwelgt er in seinem ,selbst4 ,unter den ,gesichtswinkel der ,macht gerckt1 erscheint dem ,europer jedes vorhandene ,dasein und jeder vorhandene ,gegenstand ein ,widerstand1 an welchem er sich mit3 vermag er ihn wirklich zu berwinden1 so fhlt er triumphierend das verstrkte ,bewutsein seiner ,eigenheit4 ,was ihn nicht umwirft1 macht ihn mchtiger1 -- folglich wirft der ,europer vieles1 ja alles um1 damit er dadurch mchtiger wrde444 ,im ,zeichen dieses machthaft gesteigerten1 machthaft gespannten ,daseins beginnt dann dieser homo europaeus1 homo christianissimus sich auf eine ,art rein biologisch auszuleben1 wie sich das keine einzige ,menschheit der bekannt gewordenen ,geschichte vorher je gestattet hatte4 ,vernunft1 ,ma1 ,mitte1 ,zweck1 ,ziel1 bereinkunft1 ,herkommen1 ,norm1 ,gesetz1 ,urteil1 ,geschmack1 die ehemals aus einer begrndeten ,angst vor dem ,leben zwischen den ,menschen und das ,leben absondernd eingeschaltet wurden1 liegen jetzt zertrmmert an der groen ,strae1 die das ,leben selbstherrlich wie nie zuvor beschreitet4 ,der ,bios und der ,logos1 mutmalich von ,heraklit zum erstenmal in ihrer ,gleichwertigkeit und ,gleichunentbehrlichkeit trotz ihres verschiedenen ,vorzeichens miteinander verkoppelt zu jenem doppelten ,system von ,krften1 dessen ,arbeitertrag eben ,europa heit1 -- der ,bios und der ,logos werden jetzt durch die ,vehemenz des ,lebens1 ,nichts-als-,lebens1 auseinander gerissen1 und der ,bios dem ,logos unbedingt und unbedenklich bergeordnet4 ,womit ein ,rangstreit voreilig und unsachlich entschieden wird1 der in zwei langen ,jahrtausenden vielleicht der strkste ,antrieb zu dem ,aufbau unserer europischen ,gesittung war und uns jedenfalls in dieser ganzen ,zeit geschichtlich bei ,atem erhalten hatte4 ,nunmehr aber heit der ,zweck und ,sinn des ,lebens ,leben selbst und darf dem ,leben nicht lnger durch eine metaphysische1 richtiger metabiotische ,einlegung vom ,geist oder der ,vernunft her unterstellt werden4 ,die einmal angetretene ,erscheinung aber des ,lebens1 sei sie collectivum1 sei sie individuum1 gilt als das hchste ,gut1 dem gegenber jedes ,lebendigen hchste ,pflicht darin besteht1 sich selber bis zum eigenen ,untergang und noch darber hinaus lebendig auszuwirken3 koste es1 was es wolle2 koste es sogar die ,vernichtung1 die ,zerstrung aller brigen ,erscheinungen des ,lebens4 ,das ,leben selbst1 im christlichen ,europa ganz folgerichtig ergriffen und begriffen als das hchste ,gut1 schwillt tosend ber alle ,dmme1 und da ist kein ,opfer vornehm und edel genug1 -- am wenigsten aber das einst so gefrchtete1 jetzt leichthin dargebrachte sacrifizio dell'intelletto6 -- welches nicht mit ,recht von ihm gefordert werden drfte4 ,kindlich ber die ,maen das alte ,vorurteil1 menschlicher ,verstand oder ,geist knnten das ,leben meistern oder wenn nicht geradezu meistern1 so wenigstens gngeln oder zgeln4 ,kindlicher noch das ,vorurteil1 das ,leben als solches sei da1 um hheren ,vernunftabsichten1 sittlichen ,weltordnungen1 gttlichen ,heilsplnen irgendwie zu dienen4 ,bis hierher freilich war das ,menschenleben in seiner vorbildlichsten ,fhrung wesentlich ein ,dienen1 und wer am wrdigsten gelebt hatte1 der durfte am rhmlichsten zuletzt von sich bekennen3 ,in serviendo consumatus sum1 im ,dienen hab' ich mich aufgezehrt444 ,aber derlei ,romantik ist jetzt wahrlich nicht mehr an der ,zeit1 der fortgeschrittenen4 ,das ,leben ist erfat als ,unbedingtheit1 ,unbezglichkeit4 ,vielleicht als das letzte sogenannte absolutum unserer abendlndischen ,philosophie hat es niemanden und nichts mehr ber sich1 dem es selbst beim besten ,willen dienen knnte1 -- indes ihm selber1 wohlverstanden1 alles dienen mu und soll4 ,ars longa1 vita brevis1 sagte sich vormals der europische ,mensch zu seinem ,trost und seiner ,strkung1 wenn er sein kleines ,leben an groe ,dinge demtig und dennoch stolz dahin gab4 ,vita longa1 ars brevis1 lchelt er jetzt 7etwas beklommen und beklemmend freilich7 sich selber zu1 wenn er im heiatmigen ,fhn des ,lebens all' die zarten und zartesten ,flocken schmelzen sieht1 die er im ,ablauf der ,zeit zu den herrlichen ,kristallgebilden seiner geschichtlichen ,kulturen1 wie er einst meinte und hoffte1 fr die ,ewigkeit geformt hat4 ,weh'1 ihm schmolz im ,fhn des ,lebens auch der ,kristall der ,ewigkeit dahin1 und unter dem niederschmetternden ,eindruck dieses unvergleichlichen ,verlustes geschieht es denn1 da er seine letzte ,rckkehr zur ,natur1 zum ,leben in ,szene setzt1 -- diese ,rckkehr1 zu welcher man ihn seit anderthalb ,jahrhunderten mit immer grerer ,dringlichkeit zu berreden bemht gewesen ist3 bezeichnenderweis von demselben ,frankreich aus1 welches nunmehr in ,henri ,bergson den ,vollender und ,vollstrecker unseres europischen ,biologismus verkrpert zeigt4 ,der ,europer1 sag' ich1 kehrt einmal noch zurck zur ,natur1 enttuscht von allen bisherigen ,kulturen4 ,er kehrt zurck zur ,natur1 will meinen1 er beginnt sich biotisch1 biologisch auszutoben1 auszurasen1 auszutanzen1 -- und dieser ,vorgang ist am ,ende immer noch wichtig genug1 um unsere ,aufmerksamkeit ein wenig auf sich zu ziehen4 ,denn vergessen wir1 ihr ,christen1 vor allen ,dingen dieses eine nicht1 da der ,europer der heutigen ,zeitlufte1 lngst ehe er zum ,biotiker wurde1 er ,energetiker gewesen war4 ,energetiker zwar nicht etwa im ,sinn einer besonderen physikalischen ,auffassung und ,deutung1 sondern ,energetiker ganz unmittelbar in der ,bettigung seiner schaffenden und gestaltenden ,krfte4 ,aus dieser sehr beachtenswerten ,ursache heraus kann er gar nicht umhin1 sich nun auch die ,tatsache des ,lebens selber energetisch zurechtzulegen4 ,auch das ,leben1 ja das ,leben erst recht offenbart sich ihm als ein energetisches ,geschehen1 als ein ,umsatz von ,energie in ,energie1 und der ,lebendigste ist ihm ganz ohne ,zweifel der1 welcher den grten ,umsatz#8 hat4 ,wer da die meiste ,arbeitfhigkeit und ,arbeitkraft entwickelt1 wer sich mit ,energie am unerschpflichsten geladen zeigt1 ist der ,lebendigste von allen und als ,lebendigster ohne ,frage auch der ,wirklichste4 ,unter allen anderen1 die gleichzeitig mit ihm leben und mit ihm wirken1 hat er am unwiderleglichsten zu ,allem recht3 erlaubt ist1 was da lebt1 verboten nur der ,tod4 ,so ldt sich denn jeder ,einzelne mit einer ,menge von ,lebenskrften1 das ist ,arbeitkrften1 welche gengen wrden1 ihn selber samt der ,hlfte der ,welt in die ,luft zu sprengen4 ,und ,gott wei1 ihr ,christen1 die ,luft um uns herum zittert von den ,sten der ,sprengungen1 die sich ringsherum alle ,augenblicke ereignen3 irgendwer1 irgendwas fliegt in jedem ,zeitteil dieser vorgerckten ,zeigerstellung in die ,luft444 ,der ,einzelmensch ist nur mehr eine ,zusammenballung und ,zusammenkernung von positiven ,krften1 die ihre ,umgebung negativ laden und mit furchtbarer ,gewalt von sich abstoen4 ,eine unheimliche ,spannung zwischen den einzelnen ,lebenstrgern entsteht und steigert sich schnell bei ihnen1 ob sie nun im engern ,sprachverstand als individua oder im weiteren als collectiva anzusprechen sind1 zur wahren ,unertrglichkeit3 jedes collectivum1 jedes individuum empfindet das andere schlechthin als unertrglich4 ,eine schreckliche ,einsamkeit zieht sich um jeden ,menschen zusammen wie eine schwarze ,wolke1 die nur noch in flammenden ,blitzen redet1 wenn sie nicht dann und wann etliche ,tropfen auf die verschmachtende ,erde fallen lt1 die aussehen wie ,blut444 ,kaum in den wildesten ,vergangenheiten mgen sich ,einzelmenschen1 ,stnde1 ,berufe1 ,klassen1 ,stmme1 ,vlker1 ,staaten1 ,rassen derart indianerhaft bis zum ,tod am ,marterpfahl gehat haben wie heute1 wo die frohe ,botschaft vom ,leben wie ein ,fnftes ,evangelium ergangen ist4 ,zu einem ,sammelbecken der ,energie staut jeder das ,geflle seines ,lebens1 aber weil er wegen der allzu groen ,nhe und ,widerstandskraft anderer diese gestauten ,energien nirgends abflieen lassen kann1 beginnt er sehr bald unter seinem eigenen ,zuviel zu leiden4 ,aus diesem unvermeidlichen ,leiden am andern nhrt sich ebenso unvermeidlich sein ,ha auf den andern4 ,in diesem an sich schon bervlkerten ,europa bedeutet jedes einzelne dieser lebendigen ,energiezentren1 ,energiequanten ein ,hchstma an ,strung1 ,hemmung1 ,ablenkung fr die andern mit lauter magnetischen und elektrischen ,gewittern in der ,folge4 ,in unglaublichem ,ausma hat sich ein ahnungvolles ,wort ,nietzsches aus seinen ,niederschriften zu einer ,philosophie des ,willens zur ,macht als ein prophetisches erwiesen3 ,die europische ,tatkraft wird zum ,massenselbstmord treiben8444 ,die europische ,tatkraft1 will sagen der europische ,energismus und ,biologismus1 der den ,europer ohne jede ,schutzmaregel dem ,leben und seinen ,entladungen preisgibt1 hat wirklich zum ,selbstmord der ,massen getrieben4 7,was wir aber darunter ungefhr zu verstehen haben1 hat der nunmehr sieben ,jahre gegen ,deutschland gefhrte ,vernichtungkrieg einigermaen offenbar gemacht7444 ,so hat das ,leben1 das ,nichts-als-,leben und ,nur-noch-,leben die europische ,menschheit dieser ,stunde angefallen1 wie es dann und wann1 anscheinend grund- und ursachlos1 eines jener chemischen ,elemente anfllt1 die der ,gruppe von radioaktiven ,stoffen zugehren4 ,das ,leben befiel uns und berfiel uns gleichsam1 und es leitete mit diesem berfall anscheinend bei uns denselben ,zustand des ,zerfalls ein wie bei diesen mehr wie rtselhaften ,elementen4 ,wunderbar zwar1 wir alle wissen es1 beginnt ein solch' pltzlich auflebendes ,element leuchtende ,teilchen von sich selber fort und fort zu schleudern und alle jene mrchenhaften ,phnomene aufzuweisen1 welche zu unserm unermelichen ,erstaunen ein fr alle mal an den ,namen ,radium klassisch geknpft sind4 ,dies wie gesagt wissen wir alle4 ,aber wir wissen auch das andere1 da eben mit diesen fortgeschleuderten und vergeudeten ,teilchen der atomistische ,zerfall des ganzen ,elementes zum ,vollzug gelangt3 das ,element lebt auf1 indem es seine eigene ,substanz verausgabt4 ,zum ,leben irgendwie gereizt1 verfhrt1 bestimmt1 -- das alles ist ja vollkommener ,mythos innerhalb der ,grenzen strengster ,wissenschaft6 -- gestaltet das ,element sein bisher ausschlielich physikalisch-chemisches ,dasein in ein biologisches um1 wobei ihm just wiederum diese ,umgestaltung ,sterblichkeit1 ,tod und ,untergang bringt4 ,etwas ganz hnliches1 deucht mich1 geschehe nun auch hier1 wo wir europische ,menschen1 die wir vormals wohl ein wesentlich humanes1 ja humanistisches ,dasein zu fhren wenigstens beflissen waren1 vom ,leben als solchem nun gereizt1 verfhrt1 bestimmt sind1 uns einem vorwiegend biologischen ,dasein unbedingt hinzugeben1 -- und so bringt auch uns diese ,umgestaltung ,sterblichkeit1 ,tod und ,untergang4 ,luziferisch glutend wie ein feuerspeiender ,berg in der ,nacht loht heute ,europa in den ,brnden seiner ,lebenswut und ,lebensgeilheit1 -- aber wer wre im ernstlichen ,zweifel1 was dieses prachtvolle ,nachtschauspiel1 ,machtschauspiel zu bedeuten htte6 ,ein oder zweitausend ,jahre europischen ,christentums haben endlich auch die verborgensten ,voraussetzungen des ,christentums zum ,reden und das ,eis des ,schweigens unter weithin vernehmlichem ,krachen zum ,bersten gebracht4 ,und sieh' da1 es zeigte sich folgendes3 diese ,voraussetzungen waren nicht geradezu nachweisbar falsch oder irrig1 aber sie muten irgendwie dennoch lckenhaft und unvollstndig gewesen sein1 denn ihnen mangelte offenbar etwas zum ,schutz gegen des ,lebens ,un- und berma4 ,sicherlich hat das ,christentum niemals ,ja gesagt zu den selbstzerstrerischen ,konsequenzen1 welche ein nunmehr abgelaufener on mit zunehmender ,unzweideutigkeit aus dem ,christentum selbst gezogen hatte4 ,aber ebenso sicherlich hilft ihm auch die ehrlichste ,verwahrung und ,entrstung nichts1 da es trotz alles ,gegenscheins zuletzt doch christliche ,voraussetzungen gewesen1 oder sagen wir etwas vorsichtiger und gerechter3 mit-gewesen sind1 welche diesen ,konsequenzen zugesteuert haben4 ,genau diesen nmlichen ,konsequenzen wrde homo europaeus1 homo christianissimus unabnderlich noch einmal zusteuern1 falls er durch die ,vergangenheit noch nicht genug gewitzigt1 noch einmal sich entschlieen wrde oder entschlieen knnte1 als ,christ seine ,geschichte von vorne zu beginnen3 ,noch einmal sattelt mir den ,hippogryphen1 ihr ,musen1 ,zum ,ritt ins alte romantische ,land8444 ,unabnderlich wrde der europische ,christ auch bei einer ,wiederholung seines weltgeschichtlichen ,pensums seine persnliche ,selbstverwirklichung1 ,selbstverlebendigung um jeden ,preis zum letztgewollten ,ziel seines ,daseins machen1 nachdem es nun einmal sogar seine ,religion nicht besser kennt und wei1 als da ,lebenseinheit und ,ichgestalt1 ,individuitt und ,personitt die letztmgliche und hchstmgliche ,ausformung des ,wirklichen berhaupt darstellten 444 ,gegen diese ,wucherungen der ,individuitt1 die sich notwendig aus dieser ,auffassung ergeben mssen1 kann man post festum mancherlei taugliche ,maregeln ergreifen1 wie sie der ,herr des ,evangeliums und die sogenannte christliche ,ethik denn auch in der ,folge mit grerer oder geringerer ,entschiedenheit ergriffen haben4 ,aber alle diese ,maregeln sind im besten ,fall nur dazu geeignet1 die ,selbstsucht und den ,eigentrutz der einzelnen ,person etwa ein wenig abzuschwchen oder gelegentlich sogar zu unterdrcken zugunsten der ,selbstsucht und des ,eigentrutzes einer anderen ,person3 beides jedoch von innen heraus zu berwinden1 vermgen auch diese ,maregeln keineswegs bei der ,grundstzlichkeit der christlichen ,gesamteinstellung zu ,welt und ,wirklichkeit ,dasein und ,leben444 ,indessen sei es nochmals hier mit allem ,nachdruck bemerkt1 da uns nichts dazu berechtigen wrde1 diese ,gesamteinstellung des ,christentums zu ,welt und ,wirklichkeit eine irrtmliche oder falsche zu nennen4 ,wahr oder ,falsch1 ,wahr oder irrig1 das sind wahrhaftig nicht die ,mastbe1 die an die entscheidenden ,einstellungen des ,menschen zur ,welt und zur ,wirklichkeit gelegt werden drfen1 wenn sie nicht zu ,weiterungen fhren sollen1 die handgreiflich unzulssig1 weil unsinnig und widersinnig sind4 ,es geht nicht an zu sagen1 zwei ,jahrtausende europischen ,christentums seien abwegig1 irrig oder falsch gewesen4 ,das ,schicksal ganzer ,kontinente ist so wenig wie das ,schicksal eines ,individuums rckblickend anders vorstellig zu machen1 als es eben gewesen ist1 und wenn jemals das gewaltige ,wort vom amor fati angewendet zu werden verdient1 so hier4 ,ist es aber1 ihr ,christen1 unter keinen ,umstnden zulssig zu behaupten1 zweitausend ,jahre christlichen ,weltauffassens1 ,lebensgestaltens seien verkehrt gewesen1 -- so drfte andererseit freilich die ,behauptung doch ihren guten ,sinn haben1 da diese zwanzig ,jahrhunderte ein ,verhltnis zur ,wirklichkeit fr allein mglich1 allein wertvoll und allein slig machend erachtet htten1 dessen ,einschichtigkeit1 ,unvollstndigkeit1 ,halbschlchtigkeit uns unter dem ,druck und ,eindruck gegenwrtiger ,erfahrungen offenbar geworden ist4 ,die ,behauptung ist erlaubt1 die ,behauptung ist gefordert1 da wir mit dieser christlichen ,einstellung allein nicht lnger als ,menschen zu leben vermgen3 nicht lnger zu leben mit einer ,einstellung1 welche just das ,dasein europischer ,menschheit und ,christenheit1 wie es heute gefhrt werden mu1 zum mensch- und tierunwrdigsten aller ,zeitalter stempelt4 ,wer die ,europa-,dmmerung dieser ,jahre erlebt1 wer sie erlitten hat1 der wird den ,argwohn nimmer in sich unterdrcken knnen1 da diese ganze christliche ,gesittung bei der ,veranschlagung des ,lebens eine unbekannte ,gre1 -- es braucht mit nichten ein unbekannter ,gott zu sein6 -- vergessen haben mchte1 welches ,vergessen dann in der ,folge zu all den unsglichen ,strungen des ,lebens fhrt1 die wir heute an uns selbst und am ,krper der ,gesellschaft beobachten mssen444 ,vielleicht wr' es dabei von etlichem ,gewinn1 uns an dieser ,stelle zuletzt der nicht ganz unhnlichen ,krisis zu entsinnen1 welche auf wissenschaftlichem ,gebiet heute bekanntlich die klassische ,mechanik durchzumachen hat4 ,diese klassische ,mechanik1 seit langem das verwhnteste ,kind europischer ,wissenschaftlichkeit1 wankt heute ja1 genau wie der ,bau unserer ganzen ,gesellschaft1 in ihren unterirdischsten ,gewlben1 und dieser ,tatbestand hat seither zur ,entdeckung eines ,weltgesetzes ,anla gegeben1 welches den ,gebildeten unter dem ,namen des ,satzes von der ,relativitt1 das ist3 ,verhltniswertigkeit1 allgemein bekannt geworden ist4 ,nun wohl6 ,was ist dabei im letzten ,sinn geschehen8 ,etwas im ,grunde sehr ,schlichtes1 ,einfltiges1 ,allzumenschliches1 wie mir scheinen will4 ,eine ,wissenschaft nmlich1 bis vor kurzem die ,wissenschaft schlechthin1 hat als die sogenannt klassische ,mechanik der ,galilei1 ,kepler1 ,newton1 ,descartes ein ,weltbild in ,begriffen entworfen und bis in die feingliedrigsten ,einzelheiten hinein durchdacht und durcharbeitet1 welches gewissermaen die ,wirklichkeit1 wie sie an und fr sich sei1 darzustellen beflissen war3 die ,wirklichkeit mithin ganz ohne jene erkenntnismigen ,zutaten1 ,zustze1 ,formungen1 mit welchen sonst 7nach philosophischer ,auffassung wenigstens7 das erkennenwollende und erkennende ,ich diese ,wirklichkeit subjektiv#8 zu frben und zu tnen pflegt4 ,auf diese ,weise hatte die klassische ,mechanik von ,masse1 ,geschwindigkeit1 ,bewegung1 ,schwerkraft1 ,raum und ,zeit gesprochen1 -- nicht anders1 als ob derlei ,wesenheiten vollkommen unabhngig von allen ,einstellungen und ,beeinflussungen jenes erkennenden1 beobachtenden und rechnenden ,ich an und fr sich bestnden4 ,das ging solang es ging3 just nmlich solang1 bis zuletzt sogar die ,planeten widerspenstig wurden und nicht mehr in den errechneten ,zeiten ihre errechneten ,bahnen zurcklegten4 ,die klassische ,mechanik der ,galilei1 ,kepler1 ,newton1 ,descartes hatte so getan1 als ob eine wissenschaftliche ,darstellung des unbegrenzt groen ,krpers ,welt#8 zu geben wre1 ohne da man die ,einwirkungen weiter bercksichtigte1 welche der kleine und begrenzte ,krper ,mensch#8 auf jede derartige ,darstellung notwendig schon durch seine unumgngliche ,gegenwart ausben mute4 ,jetzt endlich unter dem ,druck der gedachten ,umstnde begann man sich dieser ,einwirkungen des physiopsychischen ,systems ,mensch auf das maschinelle ,system ,welt grundstzlich zu besinnen2 jetzt traf man ,anstalten1 jenes ,system als den lebendigen und insofern auch abhngig-vernderlichen ,bezugknoten#8 in die ,maschen des wissenschaftlichen ,begriffsgespinstes hinein zu stricken4 ,die vorher unbedingt gedachte1 unbedingt gesetzte ,wirklichkeit bewegter ,massen im ,raum erwies sich jetzo als bedingt1 nmlich durchaus als zugeordnet und folglich als verhltniswertig und verhltnismig zu diesem lebendigen ,bezugknoten ,mensch4 ,dieser ,gedanke war kaum in seiner grundstzlichen ,bedeutsamkeit zugelassen worden1 als die ,strungen zum ,verschwinden gebracht werden konnten1 welche schlielich die gesamte klassische ,mechanik in ,frage gestellt hatten4 ,im wesentlichen handelte es sich nur noch darum1 jenen neu aufgefundenen ,bezugknoten in seinem vernderlichen ,wert irgendwie mathematisch-analytisch in die ,rechnung einzufgen1 -- ein ,vorgang1 dessen ,wie uns hier begreiflicherweis nichts weiter angeht4 ,wohl aber gibt uns das ,da desselben1 obgleich auch seinerseit in erster ,linie eine ,angelegenheit der ,mechanik1 einen schtzbaren ,wink1 wie man etwa auch auerhalb der strengen ,wissenschaft ,unstimmigkeiten und ,strungen einschneidender ,art zu beheben vermchte3 ,unstimmigkeiten und ,strungen wahrhaftig nicht in den ,umlaufbahnen des ,merkur oder in der ,fortpflanzungrichtung der ,lichtstrahlen1 sondern ,unstimmigkeiten und ,strungen in der ,gesamtlebensfhrung eines ,zeitalters1 -- ,unstimmigkeiten und ,strungen so schwerster1 ausschweifendster1 verderblichster ,art1 da sie schlielich die allgemeine ,tatsache des ,lebens selber gefhrden mssen4 ,jene klassische ,mechanik euerer ,galilei1 ,kepler1 ,newton1 ,descartes1 ihr ,christen1 hatte den wechselnden ,bezugknoten ,mensch und menschlicher ,beobachter bei ihrer mathematischen ,substruktion einer dreidimensionalen ,weltwirklichkeit in ,anschlag zu bringen vergessen3 einen vernderlich-abhngigen ,wert also je nach der rtlichen ,einstellung zu den wahrgenommenen ,erscheinungen und ,erscheinungablufen4 ,das ,christentum aber1 welches nun einmal euer europisches ,schicksal geworden ist1 ihr ,christen3 dies ,christentum hat unzweifelhaft etwas anderes vergessen4 ,was dieses andere freilich sei1 ist schwer zu sagen1 schwer zu suchen1 schwer zu finden444 ,sichten wir noch einmal alles ineinander1 was hier gesagt ward ber das ,verhltnis des europischen und mithin doch wohl auch des christlichen ,menschen zu seiner ,welt1 so wre etwa als grundstzlicher ,ertrag das ,urteil festzuhalten3 der ,abendlnder formt diese ,welt aus seinen ,sinnen und mit seinem ,sinn restlos in eine ,unendlichkeit gestaltartiger ,gebilde aus4 ,das ,all zerlegt sich ihm in wechselnd wechselseitige ,beziehung solch wohl ausgeformter1 festabgegrenzter ,gegenstndlichkeiten zueinander1 und vollends das ,leben erscheint ihm lediglich unter dem ,gesichtswinkel ewig bewegter und vernderlicher ,grundgestalt4 ,die ,wirklichkeit des ,europers ist durchgngig aufgeteilt in letzte ,einzelnheiten1 letzte ,einheiten1 die er schon frh in seiner dreitausendjhrigen ,geschichte die ,unteilbarkeiten1 1 individua zu nennen liebte4 ,nichts liegt seiner ,gewohnheit ferner als der ,argwohn1 diese vielfach gegliederte ,wirklichkeit knne am ,ende doch nicht das ,wirkliche schlechthin sein1 und buchstblich hat er sein ,sach' auf ,sich gestellt1 wofern er sich die ganze wahrnehmbare und unwahrnehmbare ,welt so deutet1 als ob sie sich zusammensetze aus lauter mehr oder weniger hnlichen ,wiederholungen seiner eigenen ,individuation4 ,im flieenden ,wandel der ,gestaltungen deucht ihn die ,gestalt allein das ,dauernde und ,beharrliche1 und sein ,blick erlischt1 sein ,auge erblindet jh1 wo man es abzuziehen trachtet von den streng ausgeprgten ,gegenstnden und genau abgegrenzten ,besonderungen seiner vielgegliederten ,wirklichkeit4 ,die ,welt unterworfen dem ,gesetz fortschreitender ,besonderung1 das ist die vorzugweis abendlndische ,welt1 und wo das ,gesetz nicht mehr gilt1 wird mit naiver ,selbstverstndlichkeit angenommen1 da auch die ,welt selber nicht mehr gelte4 ,diesseit und jenseit der ,unterscheidung beginnt das ,nichts und ,abernichts1 -- das ist europische ,einstellung und berzeugung1 und wir hier vermgen jetzt sogar zu begreifen1 inwiefern dies christliche ,einstellung1 evangelische berzeugung gewesen ist4 ,wie der mathematische ,dividendus einer rationellen ,zahl durch ,teilung restlos aufgeht in seine ,divisoren1 so geht die abendlndische ,wirklichkeit restlos in ihre ,besonderungen auf4 ,in dieser ,auffassungweise verrt sich ein gar nicht auszurottender ,rationalismus europischen ,weltdenkens und ,weltwissens1 auch wenn dieses ,weltdenken und ,weltwissen seit der ,mathematik der ,griechen aufs tiefste sich beunruhigt zeigt von dem ,problem des ,irrationalismus1 bis dieser ,irrationalismus schlielich in der gegenwrtigen ,philosophie ,deutschlands1 ,frankreichs1 ,amerikas ,trumpf geworden ist4 ,die ,welt ein aufteilbares ,ursein1 die ,welt grundstzlich ein ,dividuum1 und nur die letzten ,einheiten ihres ,bestands unteilbares ,dasein oder ,individuum3 in dieser ,deutung krnt die ,abendlandsmenschheit ihr hchstes ,wissen von der ,wirklichkeit4 ,nicht aber krnt in derselben ,deutung die indische ,menschheit dieses ihr ,wissen1 und am wenigsten der ,buddho mit ,namen ,gotamo4 ,wer die unermeliche ,paradoxie1 welche fr abendlndischen ,geschmack der ,lehre und ,tat des ,buddho immer anhaften wird1 mit ihrer ungeminderten ,wucht auf sich prallen lassen will1 braucht sich nur diesen nmlichen ,umstand zu vergegenwrtigen3 denn die ,erfahrung einer vollkommen entstalteten und entformten ,wirklichkeit diesseit und jenseit aller ,besonderungen und ,unterscheidungen1 diese ,erfahrung aller ,erfahrungen macht geradezu das religise ,erlebnis des ,buddho aus3 namentlich aber besteht das gotamidische ,mysterium der ,erlsung einzig und ausschlielich in der vollbrachten ,ablsung von eben dieser ,wirklichkeit restloser ,ausformung und ,ausgestaltetheit4 ,wo ,sinn und ,sinne des europischen ,menschen unermdlich in eine gestalthafte ,welt schweifen und mit der ,schrfe astronomischer ,refraktoren sogar noch jede nebelungewisse ,milchstrae am ,himmel in ein ,gewimmel von lauter einzelnen ,sternen optisch zerbrechen1 da sammelt sich der ,geist des gotamidischen ,menschen in stiller ,einfaltung auf das versiegelte ,geheimnis einer ,gegen-,welt1 fr welche jeder ,begriff von ,gestalt1 ,form1 ,mannigfaltigkeit1 ,unterschied1 ,einzelheit1 ,gre oder ,zahl seine ,gltigkeit einbt4 ,diese ,wirklichkeit des ,abendlnders ist mehr oder weniger eine ,vervielfltigung seiner selbst1 eine ,vervielfltigung seines ,selbstes4 ,jede ,erscheinung seiner ,umwelt dnkt ihn gleichsam ein ,doppelgnger seines ,ich1 wie er denn unbefangen genug eben sein ,ich der gesamten ,wirklichkeit als ihr individuelles ,modell philosophisch unterstellen zu drfen whnt4 ,das ,ich setzt ,sich und das ,ich setzt das ,nicht-,ich1 sagt ,fichte bekanntlich mit einer verrterischen ,offenherzigkeit1 und er htte vielleicht gut getan hinzuzufgen3 das ,ich setzt das ,nicht-,ich als das ,spiegelbild und ,ebenbild des ,ich444 ,natrlich kann und darf man nun nicht behaupten1 da diese gestalthaft besonderte und ausgeformte ,wirklichkeit fr ,gotamo und den gotamidischen ,menschen nicht vorhanden wre4 ,auch der stliche ,mensch1 das versteht sich1 schafft sich seine ,welt und seine ,wirklichkeit ihm zum ,bilde1 wenn er auch in der ,ausformung und ,aufteilung dieser ,welt1 in ihrer ,zerlegung und ,zerfllung nicht annhernd so weit gegangen ist wie der wissenschaftlich verfahrende ,europer4 ,im ,unterschied zu diesem betrachtet er jedoch diese instinktiv betriebene ,vermenschlichung der ,welt keinen ,augenblick als ,endgltigkeit1 und zwar eben darum nicht1 weil sie der ,welt sein menschheitlich geprgtes ,selbst zugrunde legt3 denn just dieses menschheitlich geprgte ,selbst betrachtet er keinen ,augenblick lang als ,endgltigkeit4 ,vielmehr wertet er es khl und besonnen1 wie etwa ein scharfer ,denker eine wohlgelungene ,gleichnisrede bewertet1 von der er nur allzu gut wei1 da sie das ,unsgliche zwar immerhin in einer gewissen ,sinnflligkeit verdeutlicht1 -- verdeutlicht aber eben doch nur in der ,weise einer ,gleichnisrede4 ,allzu treuherzig1 allzu leichtglubig nimmt dagegen der ,abendlnder sein eigenes ,selbst fr bare ,mnze1 mit welcher er alle groen und kleinen ,forderungen der ,welt begleichen zu knnen whnt1 indes der ,buddho1 lngst nicht mehr treuherzig und noch weniger leichtglubig1 die mehr wie fragwrdige ,beschaffenheit auch dieses ,selbstes durchschaut hat3 er ahnt ein rtselhaftes ,sinnbild1 wo sich der ,abendlnder kindisch an die sogenannte ,wahrheit klammert4 ,die ,annahme1 diese durchgngig menschheitlich gebildete ,wirklichkeit1 welche den ,kosmos als den ,makranthropos1 ,megistanthropos1 den ,anthropos und ,autos zuletzt aber als den ,mikrokosmos begreiflich zu machen glaubt1 sie knnte die ,wirklichkeit schlechthin oder die einzig wahre#8 ,wirklichkeit sein1 -- diese ,annahme htte der ,buddho schwerlich fr glaubwrdiger erachtet1 als wenn zum ,beispiel aus der ,schar der ,wesenheiten ein ,wurzelfer1 eine ,koralle1 ein ,ringelwurm1 eine ,schnecke1 eine ,wespe1 ein ,sperling vor ihn hingetreten wren mit der geflissentlichen ,beteuerung3 ,diese meine ,wurzelferwelt1 o ,gotamo1 ist die ,wirklichkeit schlechthin1 ist die einzige und wahre ,wirklichkeit6 ,diese meine ,korallenwelt1 diese meine ,ringelwurmwelt1 diese meine ,schneckenwelt1 diese meine ,wespenwelt1 diese meine ,sperlingwelt1 o ,gotamo1 ist die ,wirklichkeit schlechthin1 ist die einzige und wahre ,wirklichkeit6 ,whne doch ja nicht1 ,herr1 da es da neben oder auer oder ber oder unter oder zwischen dieser jeweiligen ,welt noch eine andere ,welt gbe1 etwa eine sogenannte ,menschenwelt1 oder gar1 verzeih' uns6 eine gotamidische ,welt1 von der wir wahrlich weder etwas zu ertasten noch zu erriechen1 zu erschmecken1 zu ersphen vermgen6444 ,ich meine1 das ,lcheln ist zu erraten1 mit welchem der ,buddho diesen vielerlei ,wesenheiten ihr ungebrdiges ,drngeln1 ihr unvernnftiges ,schwren1 ihr lsterliches ,pressen beantwortet htte4 ,ein begtigendes1 ja ein berredendes ,lcheln1 welches am ,ende die klgsten dieser unduldsamen ,geschpfe zu der neuen ,einsicht gefhrt haben mchte1 da ihre jeweilige ,welt1 eben weil ihre1 nur ihre ,welt1 nun und nimmer mit der ,welt berhaupt dem ,umfang und ,inhalt nach sich decken knne4 ,und vielleicht1 wer wei1 htte sich der ,buddho sogar noch zu der ,erluterung herbeigelassen3 ,ein jegliches von euch guten ,wesen schuf sich seine ,welt nach ,magabe und ,bedarf seiner eigenen ,gestalt4 ,wie aber die ,gestalt von euch ,wurzelfern1 ,korallen1 ,ringelwrmern1 ,schnecken1 ,wespen1 ,sperlingen sowohl im einzelnen wie der ganzen ,gattung nach vergnglich ist1 so ist auch euere ganze ,welt vergnglich4 ,unvergnglich1 unsterblich1 ewig aber ist allein1 was nicht und nirgendwo ,gestalt annahm nach euerer ,gestalt1 und darum nirgends auch ,gestalt verlieren kann1 ihr ,wesen444 ,weiter sodann1 nando3 nach vlliger berwindung der ,formwahrnehmungen1 ,vernichtung der ,gegenwahrnehmungen1 ,verwerfung der ,vielheitwahrnehmungen gewinnt der ,mnch in dem ,gedanken ,nichts ist da#8 das ,reich des ,nichtdaseins4 ,und was dabei noch fhlbar1 wahrnehmbar1 unterscheidbar1 bewutbar ist1 solche ,dinge sieht er als wandelbar1 wehe1 siech1 bresthaft1 schmerzhaft1 bel1 gebrechlich1 ohnmchtig1 hinfllig1 eitel1 als nichtig an4 ,und von solchen ,dingen subert er sein ,herz4 ,und hat er sein ,herz von solchen ,dingen gesubert1 so lenkt er es zu ewiger ,artung hin3 ,das ist die ,ruhe1 das ist das ,ziel3 dieses ,aufgehn aller ,unterscheidung1 die ,abwehr aller ,anhaftung1 das ,versiegen des ,durstes1 die ,wendung1 ,auflsung1 ,erlschung#88444 ,es gibt also eine ,welt diesseit und jenseit aller ,unterscheidungen1 diesseit und jenseit aller ,besonderungen1 diesseit und jenseit aller ,gestaltungen1 diesseit und jenseit aller ,mannigfaltigkeiten4 ,es gibt eine ,welt1 von keinem ,begriff zu umspannen und von keinem ,wort zu treffen1 und dennoch eine unumstliche ,gewiheit4 ,so sicher wie es ber der ,wurzelferwelt eine ,korallenwelt gibt1 ber der ,korallenwelt eine ,ringelwrmerwelt1 ber der ,ringelwrmerwelt eine ,schneckenwelt1 ber der ,schneckenwelt eine ,wespenwelt1 ber der ,wespenwelt eine ,sperlingwelt1 ber der ,sperlingwelt eine ,menschenwelt1 so sicher gibt es ber der ,menschenwelt eine solche1 die berhaupt nicht mehr dieser oder jener ,art von ,lebewesen und ihren leiblich-geistigen ,erkenntnismitteln entspricht3 ein ,welt-,sein nicht fr diese oder jene ,wesen1 sondern ein ,welt-,sein schlechtweg1 ein ,welt-,sein an und fr sich1 -- ein ,welt-,sein mithin1 wie es in ihren lichtesten ,augenblicken sogar die europische ,philosophie geahnt hat4 ,von dieser ,welt als ,ding an sich#81 die von keinem irgendwie beschaffenen ,wissen erreicht wird und erreicht werden kann1 weil es ein ,wissen in unserm menschheitlichen ,sinn nur dort gibt1 wo unterschieden und besondert und gestaltet und vermannigfacht wird1 -- von dieser ,welt ist dennoch eine ,kunde zu dem ,buddho hingedrungen4 ,es ist eine ,kunde zu ihm gedrungen in ,form einer schwer erkmpften1 schwerer noch bewahrten ,seelenverfassung1 die eben als solche nicht mehr dieser1 sondern jener ,wirklichkeit entspricht3 ,das ist die ,ruhe1 das ist das ,ziel2 dieses ,aufgehen aller ,unterscheidung1 die ,abwehr aller ,anhaftung1 das ,versiegen des ,durstes1 die ,wendung1 ,auflsung1 ,erlschung4448 ,denn in der ,tat gesetzt den ,fall1 diese ,allerwelts-,wirklichkeit unserer menschheitlichen ,sinneswahrnehmungen entstehe gerade dadurch1 da wir ihr unser vorgefundenes ,selbst irgendwie als ihr ,vorbild1 ,urbild1 ,musterbild zu beliebiger ,vervielfltigung unterstellen1 -- mte es denn nicht in genialischer ,umkehrung dieses ,sachverhaltes grundstzlich mglich sein1 durch planmig betriebenen ,abbau dieses ,selbstes auch die ihm angepate1 ihm entsprechende ,wirklichkeit abzubauen8 ,dies mu mglich sein und dies ist mglich4 ,denn just dieser ,abbau des ,selbstes gelangt zum ,vollzug1 wenn der ,buddho auch das ,selbst der ,grundformel seiner ,heilslehre unterwirft3 ,n'etam mama1 das gehrt ,mir nicht6#8 ,auch ,ich selbst gehre ,mir nicht1 auch ,ich selbst bin nur eine vernderliche ,gestalt1 ein gleitendes ,werden unter vernderlichen ,gestalten und unter gleitendem ,werden4 ,auch ,ich selbst habe weder ,bestand noch ,dauer2 auch mein ,selbst durchluft nur die ,grade der ,wirklichkeit vom ,nullwert bis zu einem bestimmten ,hchstwert und von diesem ,hchstwert wieder zum ,nullwert444 ,dennoch ist es aber eben dieses ,selbst1 ich sagte es schon mehrmals1 welches sich gleichsam quer wie eine starke ,schwelle vor die ,welt des ,abendlnders legt und nichts in das ,erlebnis dringen lt1 was nicht irgendwie diesem ,selbst gleich oder hnlich ist3 das individuum1 von sich und seiner ,erstgltigkeit1 ,letztgltigkeit ein fr allemal durchdrungen1 stimmt seinen gesamten aufnehmenden und empfangenden ,apparat wiederum nur auf das individuum ab und baut sich auf diese ,weise seinen ,kosmos1 der zuletzt nichts anders ist als das1 was nach dem ,dafrhalten ,platons das vollkommene ,staatswesen sein sollte und sein wollte1 -- nmlich der ,mensch im ,groen und ,gresten1 der ,makranthropos1 der ,megistanthropos6444 ,nun wohl6 ,setzen wir jetzt einmal1 dem ,vorgang des ,buddho folgend1 den ,wert dieser ,schwelle gleichsam zum ,versuch soweit herab1 da er sich der ,null annhert3 sind wir alsdann in diesem ,fall unserer ganzen ,voraussetzung gem nicht zu der ,erwartung berechtigt1 wenn nicht sogar verpflichtet1 da diesem vernderten ,schwellenwert ein verndertes ,erleben von ,wirklichkeit und ,welt wechselbezglich entsprechen wird8 ,drfen wir jetzt nicht mit ,recht und ,fug erwarten1 da ber diese nunmehr beinah' eingeebnete ,schwelle ausgeformter ,eigenheit1 ,einzelnheit und ,besonderheit das ,erlebnis einer zwar unausgeformten und darum auch unausdenklichen und unaussprechlichen1 dennoch aber bestehenden ,weltwirklichkeit auf wunderbare ,art vorgelassen1 zugelassen wird8 ,dies nun freilich keineswegs so1 als ob diese ,gegenwelt zu unserer ,welt1 unseren ,erkenntnismitteln als solchen unzugnglich1 trotzdem nachtrglicherweis und hinten herum von unserem ,verstand noch etwa auf frischer ,tat zu ertappen wre3 als ob man doch irgendwie durch allerlei ,knste der ,verdrehung diese verborgene ,welt auf ,einen ,nenner mit unserer offenbaren ,welt zu bringen vermchte4 ,davon ist keine ,rede4 ,in keinem ,augenblick verfllt der ,buddho auf den plumpen ,irrtum der europischen1 insonderheit aber deutschen ,philosophie nach ,kant1 die sich in totgeborenen ,versuchen erschpft1 das verbotene ,ding an sich einer ,welt diesseit und jenseit aller ,unterscheidungen doch noch heimlich auszukunden4 ,mit solchen ,bemhungen einer sich in lcherlichen ,graden selbst miverstehenden ,wissenschaftlichkeit hat der ,buddho im mindesten nichts zu schaffen4 ,die vollkommen unverbrchliche1 niemals zu entsiegelnde ,unerkennbarkeit dieser uns nun einmal abgekehrten ,seite der ,welt gilt gleichmig fr die wissenschaftliche ,neugier der ,philosophen und ,kosmologen wie fr die nicht mehr wissenschaftliche1 aber desto unbezhmtere ,neugier der ,theosophen und ,okkultisten1 und sie wird mit solcher ,strenge geachtet1 da man umsonst im ganzen ,pli-,kanon nach einem ,ausdruck fahnden wrde1 der diese ,gegenwelt diesseit und jenseit aller ,unterscheidungen auch nur durch ,verneinungen zu bezeichnen bestimmt wre4 ,denn was das gotamidische nibbnam oder nirvnam betrifft1 mit welchem wir neuzeitlichen ,europer denselben taktlosen ,unfug1 um nicht zu sagen dieselbe schamlose ,unzucht getrieben haben wie mit dem ,tao des groen ,lao-,tse1 dieses nibbnam oder nirvnam heit ja doch1 entsinnen wir uns1 nichts anderes als ,wunschversiegung1 ,wunscherlschung1 ,wunschverwindung4 ,alles1 was wir demnach von dieser ,gegenwelt wissen knnen1 beschrnkt sich auf einen selbstttig erzeugten ,zustand und ,urstand des ,gemtes und schliet jedes ,urteil1 jedes ,bild1 jede ,vorstellung von der ,wirklichkeit aus1 die diesem ,zustand oder ,urstand entsprechen mag4 ,was von jener entformten und entstalteten ,welt diesseit und jenseit aller ,unterscheidungen etwa als ,ahnung in die ,seele des entselbsteten ,menschen dringt1 das wre hchstens jenem zarten1 falben1 feierlichen ,abglanz zu vergleichen1 der auch in mondlosen ,nchten als schwer bestimmbarer ,lichtschein von unbekannten ,lichtursprngen1 unbenannten ,lichtquellen her durch unser irdisches ,gerume truft und flutet444 ,dieser gotamidisch entselbstete1 gotamidisch enteignete ,mensch1 soviel mag uns am ,ende sacht umschreibend zu sagen vergnnt sein1 weilt fortab in einer entselbsteten und enteigneten ,wirklichkeit1 wo mindestens er selbst keinen ,anspruch mehr erhebt auf den ,besitz eines lebendigen ,wesens oder eines toten ,dinges3 wo mindestens er selbst nie mehr die ,hand legt auf irgend jemanden oder irgend etwas1 um es zu seinem ,eigentum zu machen4 ,mit seiner unvergelich einprgsamen ,formel ,n'etam mama1 das gehrt ,mir nicht1 ,ich selber gehre ,mir nicht1 das ,all und ,alles gehrt ,mir nicht#81 -- mit dieser ewigen ,formel eines allgemeinen ,freispruchs1 ,losspruchs1 ,ledigspruchs streicht der ,buddho aus dem ,schatz unserer ,sprache jedes besitzanzeigende ,fr-,wort und ,wort3 streicht er ber das ,wort hinaus jede ,tat der ,aneignung und ,besitzergreifung aus der ,vollzahl aller ,taten4 ,mit diesem ,handgriff1 diesem ,geistgriff von beispielloser ,entschiedenheit versetzt sich der ,buddho mitten hinein in eine vorher nie auch nur getrumte ,wirklichkeit1 wo jeder ,titel des ,besitzes selbst im gelutertsten ,sprachverstand erloschen und jede ,gebrde der ,besitzergreifung verboten ist3 ,das ist die ,ruhe1 das ist das ,ziel6 ,das ist die ,wendung1 ,auflsung1 ,erlschung48 ,an diese ganze hochgebumte ,menschenwelt und ,menschenumwelt legt der ,buddho seine ,axt1 indem er einen unbertrefflich genauen und nervigen ,hieb durch die ,wurzel fhrt1 aus welcher die erstickende ,wucherung aller irdischen ,individuation und ,spezifikation als ,geiltrieb in das ,kraut schiet4 ,denn ,wille zur ,besitzergreifung und ,aneignung1 ,wille zum ,niebrauch und folglich auch zum ,mibrauch fremden ,seins und fremden ,wesens heit die ,wurzel dieser ,menschenwelt3 die ,axt aber1 die sie mitten auseinanderschneidet1 ist die erlangte ,einsicht1 da jegliches ,verhltnis und ,verhalten1 durch welches ein ,wirkliches ,hand auf ein ,wirkliches legt1 zuletzt auf eine ,tuschung1 auf einen ,irrtum hinauslaufen msse4 ,ich selber gehre ja ,mir nicht1 -- wie sollte oder knnte da ,mir anderes gehren8 ,ich selber gehre ,mir nicht1 oder in der ,sprache unseres westlichen ,evangeliums1 welches hier in gewissem ,sinn seinen eigenen ,voraussetzungen vorbergehend untreu zu werden scheint3 ,unser keiner lebt ihm selber6 ,mir selber gehre ,ich nicht1 oder abermals in der ,sprache dieses ,evangeliums3 ,unser keiner stirbt ihm selber6 ,wahrhaftig1 wer diesen ,sachverhalt mit dem ,geist erfat und mit der ,seele angenommen hat1 er heie ,jesus oder ,gotamo1 der ,gesalbte oder der ,erwachte3 wie sollte der noch nach ,besitz von ,wirklichkeit gieren8 ,von ,haus aus gipfelt freilich alles ,menschendichten und -trachten wesentlich darin1 diese nun einmal angetretene ,welt tunlichst mit ,wirklichkeiten vollzustopfen1 etwa wie ein wohlhabender ,mann seine ,wohnung tunlichst mit ,gerten vollstopft1 und diese planmige ,vermehrung von ,wirklichkeiten pflegt im weitesten ,ausma als ,vermehrung des ,besitzes empfunden zu werden4 ,in einem hchst eindeutigen1 ja einsilbigen ,wortverstand ist fr uns alle das ,gesetz der grten ,zahl bestimmend3 je mehr ,wirklichkeit1 desto besser fr uns1 die wir wirklich sind6 ,wie der ,bauer einen unersttlichen ,hunger nach ,land versprt1 so hungert uns alle ganz unersttlich nach ,wirklichkeiten gleichviel welcher ,art1 und es verdient bemerkt zu werden1 da wir diesen ,hunger als die sacra auri fames schon frhzeitig heilig gesprochen haben4 ,vermehrte ,nachkommenschaft1 vermehrte ,bevlkerungdichte1 vermehrte ,arbeitleistung1 vermehrte ,gtererzeugnis1 vermehrte ,betriebsmittel1 vermehrter ,umsatz1 vermehrter ,verkehr1 vermehrter ,wissensstoff1 vermehrte ,weltgeltung1 vermehrte ,bedrfnisse1 vermehrte ,beeindruckbarkeit1 vermehrte ,reizquellen1 vermehrte ,lustgefhle1 -- all das bedeutet grundstzlich eine unendliche ,steigerung dessen1 was der ,einzelne mglicherweis sich aneignen kann4 ,je zahlreicher die ,wirklichkeiten1 desto hufiger und mannigfaltiger die ,gelegenheit1 von ihnen her ,wirkungen zu empfangen1 auf sie ,wirkungen zu bertragen und schlielich in beiderlei ,geschehen die eigene ,wirklichkeit zu bereichern4 ,jede neue ,wirklichkeit1 sei sie nun ein ,gefhlsreiz1 eine ,erfindung1 ein ,kunstwerk1 eine ,grndung1 eine ,heilquelle1 ein ,weltbegriff1 kann von jedem ,mitglied der menschlichen ,gesellschaft besessen und eben dadurch dem ,zweck von dessen ,selbstverwirklichung dienstbar gemacht werden3 wird doch sogar das geliebte ,weib vom ,mann geliebt1 damit er von ihr ,besitz ergreife#81 -- will doch sogar die ,liebe selbst 7nach einer groen ,aufrichtigkeit der ,sprache7 besitzen1 was sie liebt1 und im ,besitz der ,liebe ,wirklichkeit genieen444 ,womglich einmal aber in den ,besitz aller ,wirklichkeiten berhaupt zu gelangen und ihr ,inhaber1 ihr ,herr1 ihr ,gott zu sein1 womglich einmal alle ,wirklichkeit wie ein ,weib zu umfangen1 -- das ist der brnstige ,traum1 der vielleicht jeden einmal in einer schwachen oder starken ,stunde anfllt4 ,denn wer mehr besitzt1 der ist mehr2 wer mehr ist1 der ist auch mehr wert1 -- diese ebenso naive wie zynische ,schtzung1 welche ganz unbedenklich ,rang und ,wert der ,wesen nach ihrer ,fhigkeit zur ,aneignung und ,besitzergreifung bemit1 entbehrt trotz aller ,einwnde1 die wider sie erhoben werden knnen und mssen1 dennoch von dieser gewohnheitmigen ,einstellung her auf die ,wirklichkeit nicht einer hheren ,berechtigung4 ,an ,wirklichkeiten und durch ,wirklichkeiten sich staffelweis selbst empor zu erwirklichen3 das ist bewut oder unbewut das ,ziel unbefangener ,menschlichkeit4 ,das ist insonderheit das ,ziel1 dem unser heutiges ,europertum mitsamt seinen kolonialen ,abkmmlingen mit ,ausschlielichkeit zustrebt444 ,diesem ,ziel aller ,ziele nun stellt der ,buddho ,gotamo gleichsam seine reine ,umkehrung entgegen1 -- und dies ist wohl die weltgeschichtlich entscheidendste ,leistung dieses strksten ,exponenten des indischen ,kontinents6 ,was nach der ,lehre ,gotamos nottut1 ist eben nicht diese ,erwirklichung des eigenen ,selbstes an den ,wirklichkeiten der ,welt neben und auer ihm4 ,was hier nottut1 ist vielmehr ganz im ,gegenteil die ,entwirklichung aller ,wirklichkeiten auf ,grund einer zuerst zu vollziehenden ,selbstentwirklichung4 ,und zwar hat diese notwendige ,entwirklichung ganz schlicht zu geschehen durch die ,besinnung auf eben jenen ,sachverhalt1 welchen der ,buddho in die ,mitte seiner ,lehre rckt3 ,besitz von ,dingen1 ,besitz von ,wesenheiten1 ,besitz von ,wirklichkeiten ist unmglich1 -- wo er aber mglich scheint1 fft uns ein ungeheuerer ,irrtum4 ,noch eh' wir uns dazu berredet haben1 dies oder jenes zu besitzen1 ward es uns auch schon aus der vollen ,hand gerissen1 und unverlierbar ist allein die ,gewiheit1 da dem so ist1 und also auch die ,folge1 die wir dieser ,gewiheit geben4 ,diese ,welt1 von welcher der ,europer berzeugt ist1 da er sie beherrsche1 und nicht allein beherrsche1 sondern ganz und gar besitze1 diese ,welt ist in ,wahrheit ,niemandens ,welt1 am wenigsten aber die ,welt des ,menschen4 ,eine ,niemands-,welt1 eine ,niemands-,wirklichkeit ist es1 die wir arme ,narren in verzeihlich-unverzeihlicher ,selbsttuschung die unsrige zu nennen pflegen1 und erst jenes gotamidische ,n'etam mama#8 ist es1 welches wie ein ,donnerkeil die ,nebel dieser ,selbsttuschung zerstreut und zerteilt4 ,als ,niemandens-,welt1 die ,mir nicht gehrt und nicht gehren kann1 als ,niemandens-,wirklichkeit1 die ,mir nicht gehrt und nicht gehren kann1 entweltet der ,buddho diese ,welt und entwirklicht er diese ,wirklichkeit4 ,denn was wir ,welt heien und was ,wirklichkeit1 ist eben nur die ,gesamtheit alles dessen1 von dem wir whnen1 da es als mglicher ,besitz von uns besessen1 als mglicher ,besitz von uns angeeignet1 als mglicher ,besitz von uns verbraucht werden knne1 -- das ,verbum besitzen#8 heit bekanntlich im lterem ,deutsch vermgen#84 ,wer uns diese ,mglichkeit nimmt1 der nimmt gewissermaen auch den ,dingen und ,erscheinungen um uns her ihre ,wirklichkeit1 wofern diese ,wirklichkeit eben nur der ,ausdruck ist fr die besitzergreifende ,beziehung von uns zu allen ,dingen und ,erscheinungen4 ,und das ist wohl der letzte1 das der tiefste ,sinn dieser vielleicht hier allzuoft benutzten1 hoffentlich aber darum doch noch nicht abgenutzten ,formel ,n'etam mama1 das gehrt ,mir nicht#81 -- wofern durch sie der ,buddho vollkommen deutlich macht1 da es ein ,verhltnis des ,besitzes zwischen ,mensch und ,welt nicht gibt1 leitet er damit gleichzeitig eine ,entwirklichung grten ,stiles dieser nie und nimmer zu besitzenden ,welt ein6 ,denn was auch immer wir als ,wirklichkeit erleben und als ,wirklichkeit setzen1 das erleben oder setzen wir im ,interesse etwaniger ,besitzergreifung als wirklich3 indes uns alles zu fernster ,unwirklichkeit verdmmert und verdampft1 was ein ,interesse knftiger ,besitzergreifung grundstzlich nicht zult4 ,die scheinbar so unerschttert wirkliche1 unverwstlich wirkliche ,welt entwirklicht sich demnach in dem ,augenblick1 wo sie in des ,wortes hchster und tiefster ,bedeutung enteignet wird4 ,diesen paradoxen ,zusammenhang von ,wirklichkeit und mglicher ,besitzergreifung1 mglicher ,aneignung drfte von smtlichen ,menschen der ,buddho zuerst durchschaut und zuerst -- zerschnitten haben4 ,wer an die ,welt der ,dinge1 bedeutet der ,buddho uns1 nicht mehr mit irgendeinem offenkundigen oder versteckten ,anspruch des ,besitzes herantritt1 der erlebt sie auf eine andere ,weise wie vorher4 ,was ihm vorher ,wirklichkeit zu sein deuchte1 das erscheint ihm jetzt gleichsam als ,bild1 und was er vorher rund als ,krper sah1 enttieft sich ihm nunmehr gleichsam zur ,flche4 ,in unbeabsichtigter1 aber darum nicht weniger eindrucksvoller ,symbolik hat die buddhistische ,plastik diesen ,tatbestand auf ihre ,art dargestellt1 wenn sie den vielgestaltigen ,schildereien des ,menschenlebens1 mit welchen sie verschwenderisch die ,tempelwnde des ,boro-,budur schmckt1 dennoch in keinem ,fall die ,tiefe der vollen ,krperhaftigkeit zugesteht1 sondern ihnen die aufgehhte ,flche des ,reliefs alleinig vorbehlt3 wogegen rund1 krperlich1 allseitig im ,raum nur der ,buddho selber thront1 -- freilich abseit vom eigentlichen ,leben und seiner hinreienden ,bilderflucht1 vollkommen aus- und abgeschieden in der ,einsamkeit seiner ihm geweihten ,nischen3 ,das ist die ,ruhe1 das ist das ,ziel8444 ,eine ,entwirklichung der ,wirklichkeit als ,ziel der ,ziele anstatt der sonst betriebenen ,erwirklichung an ,wirklichkeiten1 -- hier wird der ,europer stutzig4 ,denn sei dieses asketische ,ziel seinen lebendigsten ,instinkten auch noch so widersprechend1 ja widerwrtig1 -- irgendwann hat doch auch er sich schon einmal mit diesem ,ziel befat3 irgendwann ist er auf diesem ,weg dem ,buddho schon einmal ein ,stck weit entgegen gegangen4 ,entwirklichung der ,wirklichkeit3 weist nicht auch dieser fremdeste aller ,gedanken zuletzt wie alles mageblich ,europische auf den ,namen ,kant zurck8 ,gibt es nicht auch nach der unzweideutigen ,erklrung ,kants ein menschheitliches ,verhltnis zur ,umwelt1 dessen ,sinn und ,wert sich darin ausspricht1 da der ,mensch ,dinge und ,wesenheiten auffat1 als seien sie gar keine ,wirklichkeiten als solche1 sondern ein entwirklichter ,schein8 ,fordert nicht ,kant1 dieser genugsam nchterne und jeder ,ausschweifung abholde magister mundi europaei bei besonderer ,gelegenheit geradezu die ,preisgabe jedes menschheitlichen ,interesses an dem1 was eine ,sache zur ,wirklichkeit macht1 zugunsten dessen1 was eine ,sache zum bloen ,schein herunterdrckt8 ,fut nicht auf diesem ganz bewuten ,verzicht auf das1 was wirklich in allen ,wirklichkeiten ist1 nach dem ,dafrhalten ,kants die ungemeine ,tatsache der sogenannten ,schnheit1 der sogenannten ,kunst8 ,adelt nicht gerade das die ,welt zur schnen ,welt1 da der ,mensch ihre einzelnen ,gegebenheiten und ,erscheinungen von ihren wirklichen ,zwecken ablst und sich selber jede ,bezugnahme auf eine mgliche ,besitzergreifung1 mgliche ,aneignung1 mgliche ,nutzbarmachung freiwillig zwar1 aber mit desto grerer ,entschiedenheit verbietet8 ,hat nicht mithin ,kant auf seine ,weise1 auf europische ,weise1 das ungeheuere ,gesetz dieser gotamidischen ,entwirklichung der ,wirklichkeit anerkannt und mehr wie nur anerkannt1 wenn er zwar nicht die europische ,religion1 immerhin aber die europische ,kunst grundstzlich auf den ,tatbestand zurckzufhren lehrt1 da die ,welt als ,wirklichkeit erlebt niemals eigentlich schn sei1 die ,welt als ,schnheit erlebt aber niemals eigentlich wirklich8 ,leuchtet dem europischen ,denker1 wenn er also von jener ,entwirklichung der ,wirklichkeit durch den indischen ,buddho ,gotamo hrt1 nicht als das einzig gltige ,gleichnis dieses ,vorgangs eine freilich in anderer ,absicht vollzogene1 aber trotzdem doch vollzogene ,entwirklichung auf1 eine sthetische ,entwirklichung1 mit welcher er sich in seiner eigenen ,vergangenheit hchst sinnvoll beschftigt findet8 ,und kann bei dieser seltsamen ,entdeckung der europische ,denker umhin1 sich volle ,rechenschaft darber abzulegen1 da diese ,entwirklichung der ,wirklichkeit1 obzwar zugestandenermaen viel weniger religis als sthetisch gemeint1 des unerachtet einer ,tathandlung zu verdanken ist1 die man mit nicht geringerem ,recht eine ,ablsung1 eine ,entsagung1 eine ,askesis#8 zu nennen befugt ist wie die entsprechende ,tathandlung des ,buddho8 ,wo wir uns jeglichen ,interesses entschlagen an dem1 was die ,wirklichkeiten der ,welt zur ,wirklichkeit stempelt1 sagt ,kant1 da schaffen wir die ,mglichkeit einer schnen ,welt1 die uns interesseloses ,wohlgefallen einflt4 ,kaum aber ist dies in seinen ,weiterungen so uneuropische ,bekenntnis den ,lippen ,kants entschlpft1 dieses ,bekenntnis zur ,schnheit als einem richtigen asketischen ,ideale#8 im ,sinne ,nietzsches1 ja wenn man recht verstehen will sogar als einem ,asketen-,ideal entwirklichter1 das heit entgifteter und entstachelter ,wirklichkeit1 -- kaum1 sag' ich1 hat sich der reprsentative europische ,denker dieses ,bekenntnis fast etwas widerwillig selber abgerungen1 als schon der europische ,knstler1 wir wissen es1 die schwer zu ermessende ,bedeutungsflle dieses ,bekenntnisses dahin erwgt und berschlgt1 da es seinerseit die ,welt als ,spiel zu nehmen und als ,spiel zu genieen zult4 ,kants ,entwirklichung der ,wirklichkeit im ,vorgang der sthetischen ,einstellung zur ,welt erlaubt in ,wahrheit nmlich zweierlei3 entweder dem ,gang der ,welt unbeteiligt1 unverstrt und ungekrnkt als ,zuschauer zu folgen1 -- und das ist ungefhr die ,folgerung ,schopenhauers aus ,kant gewesen4 ,oder aber als ,mitspieler spielend in das ergtzliche ,spiel selber einzugreifen1 -- und das war die fruchtbarere ,folgerung ,schillers4 ,im einen wie im anderen ,fall indes bedeutet dieses ,verhalten in aestheticis eine derart unverbrauchte und zukunftversprechende ,mglichkeit1 sich auch auf europische ,weise menschlich mit der ,wirklichkeit abzufinden1 da der kantische ,gedanke wie ein ,frhlingsdwind die ,seele ,europas sogar dort1 wo sie bisher am hrtesten zugefroren war1 auftauen macht und einen schier schon verwinterten ,samen unbegreiflich schnell ins ,schwellen bringt4 ,als ,spiel betrachtet oder gar als ,spiel gespielt ist diese alte ,welt sozusagen ber ,nacht jung und hell und schn geworden2 als ,spiel gewertet und erlebt wird sie berhaupt erst ertrglich und aushaltbar3 ,spiel freilich jetzt am besten und glcklichsten in jener beraus sinnvollen ,bedeutung genommen1 welche ,karl ,bcher diesem ,begriff gegeben hat1 wenn er von einem gewissen ,zustand sagt1 da es nur eine ,art der menschlichen ,ttigkeit gibt1 welche ,arbeit1 ,spiel und ,kunst in sich verschmilzt4 ,in dieser ursprnglichen ,einheit der geistig-krperlichen ,bettigung des ,menschen erkennen wir bereits die sptere wirtschaftlich-technische ,arbeit1 die ,hauptformen des ,spiels und aller ,knste8444 ,interesseloses ,wohlgefallen aber an einer ,wirklichkeit1 die eben durch den ,verzicht auf jegliches ,interesse#8 sich entwirklicht zeigt1 das ist mit andern 7und vielleicht auch etwas strkeren7 ,worten lustvolles ,genieen dieser entwirklichten ,wirklichkeit3 lustvolles ,genieen mithin gerade dort1 wo bisher der ,mensch und insonderheit der christeuropische ,mensch so berwiegend von den ,gefhlen dunkler ,furcht und dumpfen ,argwohns bedrngt war1 da er sich vor dieser seiner ,wirklichkeit immer wieder zu den ,gttern rettete4 ,als ,kunstwerk oder ,spielwerk aber scheint nun die ,wirklichkeit mit einemmal entleidet1 auch wenn sie voller ,leids ist4 ,mag dieses ,spiel nur niedere ,komdie sein1 wo sich die zerstrenden ,gegenkrfte der ,welt noch kurz1 bevor der ,vorhang fllt1 in frhlichem ,gelchter innig gepaart zueinander finden1 -- oder mag es im ,gegenteil ,tragdie hchsten ,stiles sein1 wo ,gtter und ,helden1 feierlich den ,opferreigen tanzend1 am ,ende der ,nacht wie ,sternbilder des ,himmels still verbleichen und edel untergehen3 dies ,spiel verlockt doch immerzu1 umbuhlt doch immerzu1 bestrickt doch immerzu mit jener feurig kecken berredsamkeit des ,don ,giovanni1 welcher nicht einmal der steinerne ,komtur als leibhaftiges ,symbol des ,todes hat widerstehen knnen3 ,willst du mein ,gast sein8 -- ,ja68444 ,ist aber die ,wirklichkeit1 von ,kant zuerst bei uns zum schnen ,schein1 von ,schiller dagegen zum schnen ,spiel entwirklicht1 nichts anderes als ein ,gebild der ,kunst1 dann offenbar bedarf sie zu ihrer steten ,neu-,hervorbringung des ,knstlers4 ,als ,kunstwerk1 ,spielwerk ist diese ,welt das ,werk des ,knstlers3 der ,knstler aber eben der1 der alle seine menschheitlichen ,spannungen im ,werk zur ,lsung bringt4 ,in diesem ,sinn also ,wirklichkeit und ,welt als ,werk des ,knstlers aufzufassen1 den ,menschen aber eben als den ,knstler dieses ,werks1 darin besteht der wesentlich europische ,vollzug einer ,entwirklichung des ,wirklichen4 ,wie wir brigens jetzt doch sehr bestimmt wahrnehmen1 von jenem gotamidisch-indischen ,vollzug bei aller inneren bereinstimmung des ,zieles in den ,mitteln tief verschieden4 ,denn diese europisch entwirklichte ,wirklichkeit1 sie bleibt ja wohlgemerkt kraft ihrer ,eigenschaft als ,kunstwerk mit all den heien ,leidenschaften und ,begierden1 ,sehnschten und ,wnschen des ,knstlers bis zum ,rand geladen4 ,sie ist nicht trotzdem1 sondern weil sie dem ,knstler-,menschen nur noch ,spiel ist1 nicht matter1 abgekhlter1 lebensferner wie vorher1 vielmehr im ,gegenteil farbiger1 glhender1 atembeklemmender wie je4 ,der ,knstler1 das sehen wir jetzt deutlich1 entwirklicht die ,welt auf andere ,art wie das ,religise1 und dementsprechend entwirklicht der ,europer die ,welt auch auf andere ,art wie der ,inder4 ,selbst wo der ,knstler sich seiner ,absicht nach also in seinem ,werk von seiner ,welt erlst und damit augenscheinlich eine religise ,leistung zum ,vollzug bringt1 -- und welcher ,knstler wre erfahrener in diesen ,selbst- und ,welterlsungen gewesen wie ,goethe8 -- selbst dort erlst er dessen unerachtet nur als ,knstler und nicht als ,religiser4 ,er bringt den ,lebensstrom nicht wie der ,ber in sich zum ,stocken1 sondern er schaltet ihn nur gleichsam wie einen ,kraftstrom in einen anderen ,kreislauf ein4 ,imgleichen bringt er den ,lebensdrang in sich nicht zur ,unterbindung1 sondern verpflanzt ihn gleichsam nur in eine andere ,welt-,seins-,lage1 ,welt-,scheins-,lage4 ,ist doch der ,knstler schlechterdings der ,schaffende und folglich sein ,erlsen zuletzt nichts anderes als ein ,schaffen3 wogegen sich der ,ber in einer ,gegenwelt aufhlt1 fr welche der ,begriff des ,schaffens seinen deutbaren ,sinn nicht minder wie der ,begriff der ,gestalt verlor4 ,ein ,schaffen bleibt sonach das entwirklichende ,spiel des ,knstlers im ,gegensatz zu den ,erlsungen des ,bers1 und derart gipfelt mit unentwegter ,folgestrenge1 ,folgetreue dieser europische ,vollzug der ,welt-,entwirklichung more aesthetico im ,schaffen4 ,als ,schaffender lernt es der homo europaeus in dieser ,welt endlich aushalten2 als ,schaffender wei er sie endlich zu genieen2 als ,schaffender erlst er sich endlich von ihrer ,wirklichkeit zu ihrer ,bildlichkeit und ,sinnbildlichkeit4 ,nicht zufllig aber1 wahrhaftig nicht6 ihr ,christen1 heit der europische ,oberbegriff alles europischen ,philosophierens schon beim alten1 niemals alternden ,platon -- 1 das ist ,erschaffung1 das ist ,schpfung4 ,denn die ,ursache von jedwedem81 so lesen wir im ,gastmahl1 was aus dem ,nicht-,sein ins ,sein bergeht1 ist insgesamt 84 ,als ,schaffender wagt der ,europer1 sonst vielleicht eine schlechte und miratene species ,mensch1 sein heiliges ,ja zur ,welt zu sprechen1 da auch er als ,nicht-,schaffender nur das ,nein aufgebracht hatte4 ,als ,schaffender verlernt er ,leidender zu sein und an der ,wirklichkeit1 am ,leiden selbst lnger noch zu leiden4 ,als ,schaffender verlernt er im ,gesetz des ,schaffens den ,zufall des ,leidens1 dem er als ,nicht-,schaffender wehrlos ausgesetzt bleibt4 ,unendlich beziehungreich hat darum der letzte ,europer1 ,nietzsche1 dieses ,erschaffen und ,umschaffen der ,welt zum ,kunstwerk1 ,spielwerk1 ,knstlerwerk auf den ,namen des ,knstler-,gottes ,dionysos getauft3 seit ,messer ,ariosto bis zu ,byron und ,shelley1 seit ,cervantes bis zu ,hoffmann und ,keller1 seit ,shakespeare bis zu ,bchner und ,grabbe1 seit ,pier della ,franceska bis zu ,delacroix und ,mares1 seit ,meister ,rabelais bis zu ,balzac und ,rolland1 seit ,orlando di ,lasso bis zu ,mozart und ,schubert befindet sich ,europa auf seiner ,hhe nur dann1 wenn es die goldene ,flte des ,dionysos blst4 ,im ,zeichen des dionysischen ,schaffens vollendet sich ,europa1 -- der ,rest1 an ,umfang ungeheuer1 an ,wert gering1 gehrt ,fabrikarbeit und ,werkeltag1 ,berufsfron und ,geschft1 ,gelehrsamkeit und ,schulfuchserei1 ,dienst und ,drill4 ,die ,welt aber ein dionysisches ,begebnis3 so heit bisher ,europas beste ,stunde1 so heit bisher ,europas ewigste ,vollendung1 die ihm niemand1 nicht einmal der ,europer1 streitig machen soll2 -- zugleich das einzige ,ergebnis1 welches der ,mhe lohnt1 da diese kleine ,teil-,welt1 kaum mit ,fug ein ,welt-,teil zu nennen1 nicht auch geschichtlich nur ,asiens ,halbinsel und ,anhngsel geblieben ist4 ,als dionysisch ,schaffender indes1 angesichts seiner zu einem ,kunst-,werk1 ,spiel-,werk schpferisch erlsten ,europa-,welt erklimmt der ,europer den ,gipfel seines ,kontinents1 der da die ,wasser zwischen ,europa und ,asien scheidet und gleichsam der ,ewige ,ort#8 ist fr alle guten und hohen ,geister seit den ,tagen des ,herakleitos und ,pythagoras1 des ,empedokles und ,platon bis hinauf zu der ,gegenwart ,kants und ,jean ,pauls1 ,goethes und ,nietzsches4 ,nur noch ein einziger kurzer ,schritt1 und dieser dionysische ,europer1 ,knstler und nicht ,ber zwar1 aber dennoch ein ,entwirklicher der ,wirklichkeit und ein ,erlser von der ,wirklichkeit1 -- nur ein ,schritt noch1 und er bekommt seine groe ,aufgabe zu ,gesicht und mit ihr den groen ,orient4 ,nur ein einziger kurzer ,schritt noch1 und der dionysische ,europer erschaut das ,wunder aller ,wunder1 wie nmlich ,europas ,gott ,dionysos dem indischen ,buddho auf der ,ost-,westbrcke begegnet und magisch mitten durch ihn hindurch schreitet4 ,nur ein einziger kurzer ,schritt noch1 und die ,zeit ist erfllt1 da ein neuer ,held ,alexandros ,europa und ,asien aus ,einem ,mischkrug trinken wird444 ,eine ,begegnung1 sag' ich1 werde sich ereignen zwischen dem ,gott1 der bisher trotz des biblischen deus absconditus der vornehmste und edelste1 sicherlich aber der unsterblichste ,gott ,europas gewesen ist1 und zwischen dem indischen ,buddho ,gotamo4 ,denn es kommt ja der ,gott ,dionysos von dieser ,welt geradewegs her1 die er als ,schaffender in ein sliges ,spiel zu wandeln lehrt3 und es kehrt ja der ,buddho als ,strahlender ,mnch#8 zu dieser ,welt geradeswegs zurck1 nachdem er sich durch keine niederzerrende ,fessel mehr an sie gefesselt wei4 ,wie knnten mithin da die beiden sich verfehlen8 ,in ,wahrheit kehrt der ,buddho aus jener unsglichen ,gegenwelt nibbnam zu dieser ,welt zurck und auf seinem ,antlitz blht etwa jetzt der warme ,klang von ,zrtlichkeit1 wie er stets solchen eignet1 die sich rein auf sich selber abzustimmen vermochten und nun aller ,wesen ,wider-,klang glockenhaft empfangen4 ,auf hnliche ,weise kehrt der ,buddho jetzt zurck1 nicht unhnlich vielleicht jenem allerglcklichsten ,knige aus ,sakontal1 der als ,gast in ,indras ,himmel eingeladen war und nun auf ,indras ,wolkenwagen mit ,indras ,wagenlenker sanft zur ,erde1 sanft zur ,heimat gleitet3 ,die ,schnellfahrt abwrts verleiht der ,menschenwelt ein wunderseltsam ,aussehn6444 ,ja1 -- diese ,erde ist berckend schn8444 ,auf so beschaffener ,rck- und ,niederfahrt zur ,welt also mag es geschehen sein1 da ,indiens ,buddho den orphischen ,gott in ,sicht bekam1 von dem ja seinerseit die ,sage vielsagend zu berichten wei1 da er nach ,indien gewallfahrtet sei4 ,wann dann der ,buddho aber ihn1 den guten ,europer#8 in ,person1 etwa die ,worte sprechen hrte3 ,wohlan ihr ,freunde6 ,schaffen wir ,schaffenden diese ,wirklichkeit zu einem ,kunstwerk1 ,spielwerk um1 auf da wir nicht an ihr zuschanden werden mssen8444 wann ihn der ,buddho dieser ,art sich uern hrte1 -- dann drften ihn mancherlei gute ,grnde und ,untergrnde zu folgender ,erwiderung bewegen3 ,die ,wirklichkeit zum ,spiel entwirklichen1 o ,trefflicher1 ist gut6 ,vergi indes das eine nicht ber deinem ,spiel1 da es auch einen ,einsatz hat6 ,vergi den ,einsatz nicht1 ,dionysos6 ,sei es uns ,menschen immerhin verstattet1 da wir1 was um uns her geschieht1 unwirklicher und darum auch unwichtiger nehmen lernen wie vorher4 ,sei es immerhin verstattet1 das jeglicher von uns die seste ,miene auch noch zum bittersten ,spiel machen lerne1 dieweil es eben ein ,spiel und ,spiegel1 ,bild und ,sinnbild ist4 ,der ,einsatz aber unsres ,spiels1 ,dionysos1 mu bei weitem fr ernster gelten als alles1 was insonderheit ihr spahaften ,europer bis heute ernst zu nehmen pflegtet4 ,auf diesem ,schauplatz ,welt1 auf diesem ,spielplatz ,welt1 da geht es um ,entscheidungen1 ,teuerster1 deren ,tragweite bis an die ,grenzen dieser ,welt reicht1 -- und falls diese ,welt1 wie ihr behauptet1 keine ,grenzen htte1 bis an die ,grenzenlosigkeit der ,welt4 ,ihr ,europer meint1 wo um des ,einzelnen ,tod oder ,leben gewrfelt werde1 da handle sich's um keine ,kleinigkeit4 ,ich aber habe jederzeit verkndigt1 da jeder ,einzelne in jedem ,augenblick nicht allein um sein eigen ,leben und um seinen eigenen ,tod wrfle1 sondern um hundert hunderttausend ,leben1 die er leben mu und leben wird1 und um hundert hunderttausend ,tode1 die er sterben mu und sterben wird4 ,ihr ,abendlnder gebt ja vor zu wissen1 da alles1 was hier je geschieht1 seine ,folgen habe1 wie es auch umgekehrt die ,folge ist von allem1 was je geschah1 und euern ,genius ,jean ,paul hrte ich mit hohem ,staunen schon fast ,mein ,wort wrtlich sprechen3 da jede ,tat 7noch7 viel gewisser eine ewige ,mutter wird1 als eine ewige ,tochter ist8444 ,trotzdem tut ihr aber alle ohne ,ausnahme so1 als ob das ,grundgesetz der ,welt1 das unverbrchliche und ausnahmlose1 mit dessen wissenschaftlicher ,fassung ihr euch so unertrglich spreizt und brstet1 in jedem besonderen ,fall1 der euch selbst betrifft1 auer ,kraft treten knne1 auer ,kraft treten msse4 ,denn jeder von euch tut1 als ob seine ,tat berhaupt keine ,folgen htte1 und niemand hat ein ,gefhl dafr1 was das heie1 ,ursache zu sein1 ,urheber zu sein1 ,urtter zu sein4 ,oder ist euer ,sinn nicht immer so ganz und gar ein kurzer1 blder1 da ihr whnt1 ihr knntet etwas tun1 ,bses oder ,gutes1 ohne es fr die ,unendlichkeit zu tun1 -- oder ihr knntet etwas unterlassen1 ,rechtes oder ,schlechtes1 ohne es fr die ,unendlichkeit zu unterlassen8 ,hinter der kleinen ,muschel hrt ihr das ,meer zwar branden1 aber welchem von euch donnert und rollt hinter der kleinen ,tat der eiserne ,gang der ,welt anfanglos nach rckwrts und nach vorwrts endlos8 ,wem klirrt die ,kette unendlicher ,notwendigkeiten hinter jeder ,wahlhandlung seiner ,freiheit1 oder wem drhnt die ,stille der ,ewigkeit hinter jedem fallenden1 hinter jedem hallenden ,tropfen der ,zeit8 ,solang' ihr an euerer ,seelen ,unsterblichkeit glaubtet und an ,gottes ,vergeltung nach dem ,tod1 schien wenigstens den ,bessern unter euch der gegenwrtige ,entschlu nicht ganz unwichtig im ,hinblick auf ein ,knftiges1 -- wenn ihr freilich sogar auch dann noch dumm-listig und pfiffig-dreist genug zu dem unlauteren ,versuche waret1 den jenseitigen ,richter euerer ,un- und beltaten mit ,trink- und ,schmiergelderchen kirren zu wollen und euch selbst zu berreden3 ,er ist einer wie wir6 ,er hat seinen ,preis und lsset sich kaufen6444 ,seither indes1 und es ist schon ziemlich lange her1 fandet ihr ,europer eine bessere ,unsterblichkeit1 nicht von euern ,priestern1 sondern von euern ,gelehrten entdeckt und die ,unsterblichkeit der ,keimzelle nchtern und wissenschaftlich geheien4 ,und von da an1 damit ich dir's gestehe1 ,lieber6 -- von da an bezauberte mich die ,hoffnung1 da ihr ber diesen ,umweg eines ,tages den ,weg sogar zu mir noch finden mchtet6 ,denn jetzt mute es ja dem ,blindesten hell vor den ,augen werden1 was eigentlich der ,einsatz ist1 um den gespielt wird im ,spiel des ,lebens4 ,jetzt mut' er's mit den ,hnden tasten1 -- wie er in eigener ,person die ,summe aller ,vorfahren bis hinauf zum ersten ,menschen1 bis hinauf zum ersten ,tier in sich verkrperte1 verseelte und vergeistigte1 so wrde er umgekehrt sich selbst wiederum verkrpern1 verseelen und vergeistigen bis hinauf zum letzten ,menschen und wer wei6 bis hinauf zum ersten ,wesen der nchst hheren ,gattung4 ,als ich von dieser ,unsterblichkeit der ,keimzelle vernahm1 da dachte ich euch mir hart auf der ,spur1 und hart auf der ,spur dem ewigen ,gesetz1 das ich einst1 wie du weit1 meinen ,mnchen nachlie3 ,kammadyd satt ti1 -- ,erben der ,werke sind die ,wesen1 ,erben der ,taten sind die ,wesen8444 ,als ,erben der ,werke1 ,erben der ,taten1 dacht' ich damals1 wrdet ihr endlich alle ,verkrperlichungen des ,lebens bis hinab zum letzten ,menschen und was nach ihm kommen wird betrachten4 ,als ,selbst-,verkrperlichungen wrdet ihr endlich die ,krper euerer ,enkel und ,enkelsenkel bis ins letzte ,glied begreifen lernen3 und so wrdet ihr endlich den ,einsatz erraten1 um den das knigliche ,spiel der ,welt gespielt wird4 ,war dies auch noch lange nicht ,mein ,weltgesetz1 ,meine ,unsterblichkeit1 ,meine ,lehre von der ,wiederkunft1 -- denn dir ist's bekannt1 ,dionysos1 da ich vielschichtig denke und bin1 wo ihr nur einschichtig denkt und seid6 -- es war dennoch ein gutes ,stck davon4 ,ein jeglicher wrde als ,ahne im ,leib seiner ,enkel wiederkehren1 und so in ihrem ,geist1 in ihrer ,seele2 ein jeglicher wrde wiederkehren nach ,magabe seiner eigenen ,seinsschaffenheit1 zu welcher er sich selbstgestalterisch bestimmt hat und zu welcher er allen nachkommenden ,samen mitbestimmt4 ,wie mute euch der ,sturm dieser ungeheuern ,verpflichtung auf den ,boden schmettern1 -- wie mute euch der ,wirbel dieser bermenschlichen ,verantwortung wieder aufrecht reien3 da jeder ein ,richter ist aller ungeborenen ,wesen1 wenn er ber sich selbst entscheidet1 da jeder in die fernsten ,sterne zielt1 wenn er den ,pfeil der ,tat von seines ,bogens ,sehne schnellt1 -- wie sagt doch1 o ,dionysos1 euer groer ,heraklit3 ,nun aber heit des ,bogens ,name ,leben4448 ,jetzt hattet ihr das ,gewicht gefunden1 das ich von meinem fernen ,festland aus leider nicht an euch hngen konnte3 jetzt ward es euch von euerer ,wissenschaft geschenkt1 damit ihr endlich als das ,lot der ,welt im ,raume pendeln1 schweben konntet4 ,ach1 welche ,hoffnungen setzte ich nicht damals in euch1 auf euch1 da wir uns endlich1 endlich finden wrden444 ,aber was geschah8 ,auch dieses goldene ,gewicht lieet ihr auf der ,wage stehn4 ,auch jetzt verschmhtet ihr's1 selber ,wage und ,wagschale zu sein und als ,gewichtstein dort hinabzusinken1 wo es tief ist4 ,flaumleicht und daunenweich bliebt ihr auch jetzt1 und anstatt hoch im ,glockenstuhl der ,zeit durch manches blaue ,lichtjahr stolz zu schwingen1 lieet ihr euch von jedem schwachen ,hauch entwehen4 ,wie ,irrwische sah' ich euch hpfen auf den ,smpfen eueres ,kontinentes1 ,dionysos6 ,wohl lerntet ihr hier und da das ,leben spielen1 -- aber ihr lerntet die ,regel nicht1 wie euer ,spiel gewonnen und verloren wird4 ,nun ich dich aber hier1 ,dionysos1 an ,einsatz1 ,regel1 ,sinn1 ,geist deines ,welt-,spiels mahne1 sei dir das tiefere ,geheimnis euerer westlichen ,bedrngnis nicht ferner vorenthalten4 ,ihr liebt es1 liebt es heute insbesonders1 euch selbst in dieser apokalyptischen ,stunde des ,abfalls von ,gott zu bezichtigen4 ,manchmal sind sogar die ,besten1 ,hellsten1 ,klgsten unter euch der ,meinung1 sie brauchten nur wieder ,gtter glauben1 und alles1 was seither aus den ,fugen sprang1 renke sich schnell dann wieder ein wie zuvor4 ,das aber ist euer ,grund- und ,lebensirrtum6 ,denn nicht1 da ihr gottlos geworden seid1 macht euch so unbeschreiblich elend und gemein2 nicht dies hat ber euch gebracht das ,messerstich-,alter1 welches ich in der ,sechsundzwanzigsten ,rede aus der lngeren ,sammlung ,dghanikyo -- sie fhrt aber in ,meinem ,kanon seltsamerweis den ,titel ,der ,kaiser#81 wie du weit6 -- bis ins kleinste euch geweissagt habe4 ,sondern da ihr weltlos geworden seid1 ihr westlichen ,menschen1 weltlos wie keine andere ,menschheit je zuvor4 ,ja1 ihr lebt schlechterdings auer der ,welt4 ,ihr lebt nicht vorwrts und nicht rckwrts2 ihr lebt nicht ins ,diesseit und nicht ins ,jenseit2 ihr lebt nicht in die ,breite und nicht in die ,tiefe4 ,selbst wo ihr ,gtter schufet1 da schufet ihr sie viel lieber gegen die ,welt als fr sie4 ,ihr schufet ,gott1 damit er euch bei jeder ,gelegenheit beausnahmen mchte von dem ,gesetz der ,welt1 und selten1 da euere ,gtter etwas besseres waren als ein schiefer ,vorwand fr solch hochmtige ,beausnahmung1 -- brigens zugleich mein strkster ,einwand gegen alle ,gtter1 ,dionysos1 und mein strkster ,einwand sogar gegen dich1 verzeih6444 ,wundert euch darum nicht1 ihr weltlos ,gewordenen1 wenn die ,welt schlielich an euch vorberluft4 ,schon jetzt hat sie euerer so gut wie vergessen1 und ber eine kleine ,weile wird ,gras ber euch gewachsen1 ,sand ber euch geweht sein4 ,mich selber nennt ihr gottlos1 und in ,wahrheit habe ich meinen ,jngern ,gott verboten1 -- aus ,grnden1 die du jetzt vielleicht zu ahnen beginnst4 ,aber bin ich auch gottlos3 nie und unter keinen ,umstnden war ich weltlos4 ,wenn ich mich von der ,welt am strengsten abschied1 war ich vielleicht am innigsten mit ihr vereint4 ,und nur weil ich ,brger dieser und jener ,welt war1 vermochte ich's1 diese ,welt durch jene ,welt zu berwinden3 ,ich aber1 ihr ,mnche1 verstehe diese ,welt und jene ,welt#84448 ,solche oder hnliche ,rede mochte der indische ,buddho ,gotamo mit dem orphischen ,gott ,dionysos bei ihrer denkwrdigen ,begegnung gewechselt haben auf dem ,brckenjoch der ,festlnder4 ,dionysos aber lie das ,haupt lange auf seine ,brust herabsinken4 ,und er verharrte reglos in einer ,schweigsamkeit1 die sich wie der lngste ,schatten des krzesten ,tages dmmergrau und erkltend zwischen die ,wchter der beiden ,reiche legte4 ,dann aber hob er sein saphirnes ,auge auf und lchelte dem ,buddho sonnig zu3 ,recht hast du mir mit allem1 o ,buddho6 ,wir ,menschen des westlichen ,reiches spielten bisher ,welt und spielten ,leben1 ohne die ,regel unseres ,spiels zu kennen und den ,einsatz zu bedenken4 ,und daran bin ich am meisten schuldig4 ,frh hab' ich ja in meiner orphischen ,vergangenheit die ,unsterblichkeit verkndet1 ganz wie du selber1 ,gotamo4 ,und oftmals1 wenn ich nach sinnaufwhlenden ,offenbarungnchten den ersten ,strahl meines heiligen ,gestirns den ,giebel meines ,tempels zu ,tempe goldig krnzen sah und gleichzeitig mich durch den ,mund des ,orpheus als ,seelenretter und ,heiland preisen hrte1 -- wie mute ich da an dich1 ,spender der ,unsterblichkeit denken1 der du zu ,maghad hast den ,lwenruf erschallen lassen3 ,leihet ,gehr1 ihr ,mnche1 die ,unsterblichkeit ist gefunden#8444 ,das war damals1 o ,buddho1 in jener ungeheuern ,zeit des ,gtterfrhlings auf hesperischer ,erde444 ,heut' jedoch wei ich auf das klrste1 da ich dich herzlich miverstanden hatte4 ,mit hnlichen ,worten meintest du nicht das hnliche mit mir4 ,ich selber fhlte nur die zeugerische ,lust des ,werdens1 das immer wird1 und kaum geworden1 wieder entwird4 ,ich selber war nur immer eingedenk des ewigen ,schaffens1 wie es in jeglicher ,erschaffung sich selbst erscheint1 in jeglicher ,erscheinung aber die ,erschaffenheit verneint1 die nicht das ,schaffen selber ist und sein kann4 ,als unzerstrliche ,werdenskraft und ,allkraft geno und litt ich meine ,ewigkeit1 lebte und starb ich meine ,ewigheit4 ,darber verga ich1 wundere dich nicht1 das ,gesetz des ,werdens4 ,ich verga1 da alles ,knftige in der ,welt sich nur insoweit knoten wrde1 als es von einer eigenwilligen ,gegenwart selbstherrlich geschrzt wird4 ,den ,knoten der ,welt und des ,werdens1 den an- und absteigenden in der ,zeit1 verga ich2 verga1 da er an- und absteigt in der ,zeit nur wie wir es selber ihm bestimmen4 ,wohl hatte ich whrend meiner ,wallfahrt an euern heiligen ,gang1 dessen ,silberquellen1 wie ihr sagt1 dem ,gletschertor der ,milchstrae klingend wie ,sternschnuppentau entschmelzen1 vom ,strome her die ,stimmen deiner ,mnch' und ,nonnen hufig psalmodieren hren3 ,und was der ,mensch auch wirken mag1 ,verdammte ,taten1 edles ,werk3 ,der ,erbe ist er berall1 ,der ,erbe seiner eigenen ,tat4448 ,aber was ich von dorther hrte1 obwohl mich's manchmal wundersam berhrte1 verstand mein ,sinn noch nicht4 ,einmal ist ,keinmal1 ,einmal ist hchstens ,einmal1 hatten wir's in unserem armsligen ,einmaleins je und je vernommen4 ,wie htten wir da dein glhendes ,richterwort fassen sollen3 ,einmal ist ,immer6 ,einmal ist ,unendlichmal6 ,einmal ist ,ewig6 ,ach6 allzulang waren wir westlichen ,olympier nur ,gtter ,lustig im ,dmmerlicht#8 gewesen444 ,aber du selber1 ,herr1 sagtest es vorhin1 wir seien endlich jetzt auf deiner ,spur4 ,ja1 wir sind dir1 wir sind der ,welt endlich auf der ,spur1 o ,gotamo6 ,zwar ist vor ,kurzem noch an dem furchtbaren ,gesetz1 das du zuerst der ,welt gegeben und aufgegeben hast1 der strkste meiner ,shne mir zerbrochen1 7er hie mit ,namen ,gold-,stern1 das ist ,zarathustra1 und du kennst ihn1 liebst ihn als von deiner ,art1 ,herr4447 ,noch hat also zwar nicht einmal er1 von allen zuknftigen ,geistern meines ,reiches der ,zuknftigste und der ,geistigste1 deinen ,urgedanken der unendlichen ,wiederkunft aller ,wesen je nach ihren ,werken unangefochten bis ans ,ende auszudenken1 auszuhalten vermocht3 noch ist unser ,strkster zu schwach gewesen fr dein ,gesetz und deine ,welt1 o ,buddho4 ,aber er hat ihn doch -- und welch ein groer ,anfang1 ,aufgang ist dies6 -- als erster seit ,jahrtausenden wieder religis erlitten und gelebt1 statt einfach wissenschaftlich festzustellen4 ,hier oder nirgends ahnte er1 der neue homo religiosus1 die neue ,pflicht1 die neue ,bindung1 welche demnchst auch uns in erneuter religio dem ,all verpflichten und verbinden wrde4 ,hab' also noch ,geduld mit uns1 ,erhabener6 ,beim zagen ,schimmer dieses ,stern-,gedankens werden auch wir endlich lernen1 uns wieder in die feierliche ,nacht der ,welt hineinzutasten4 ,du bist der ,buddho1 du bist der ,erwachte1 vollkommen ,erwachte6 ,du bist erwacht1 vollkommen erwacht zur ,welt1 von der wir heute morgendlich noch trumen4 ,aber du kennst die tausend ,zeichen1 die alle1 alle darauf deuten1 da auch wir demnchst die ,erwachenden und ,erwachsamen sein werden3 ein neuer ,aufgang mitten in ,europas ,untergngen444 ,fr jetzt und heut' indes1 o ,buddho1 ist unser beider on wieder einmal abgelaufen1 -- erst an des nchsten ,ende werden wir uns wiedersehen4 ,dann aber wird der lngste ,schatten dieses krzesten ,tags1 der jetzt graudmmerig und erkltend zwischen uns sich spreitet1 dem krzesten ,schatten des lngsten ,tags gewichen sein4 ,dann wollen wir auf diesem ,brckenjoch der ,lnder das nchste ,mittsommerfest1 ,mittsommerglck gemeinsam feiern444 ,horch644 ,lutete da nicht eine ,glocke8 ,summte nicht ein ,gong844 ,wie ein ,kristall blaut wunderbar die ,zeit6 ,schau um dich1 ,gotamo6 ,es weltet weit und breit6448 ,,die ,,wiedergabe ,,der ,,buddho-,,statue ,,erfolgt ,,mit ,,genehmigung ,,des ,,folkwang-,,verlages ,,in ,,hagen ,,aus ,,reichls ,,verlagsbericht ,,der ,,vollst,,ndige ,,verlagsbericht ,,wird ,,auf ,,verlangen ,,kostenlos ,,und ,,portofrei ,,geliefert ,,otto ,,reichl ,,verlag ,,darmstadt ,,leopold ,,ziegler ,,gestaltwandel ,,der ,g,,tter ,,von ,,leopold ,,ziegler ,,dritte ,,auflage1 ,,zwei ,b,,nde ,,in ,,leinwand ,,gebunden #bdj ,m41 ,,in ,,halbleder ,,gebunden #cfj ,m4 ,inhalt3 ,erste ,betrachtung3 ,weltheiligung1 ,shnwirkung1 ,sinndeutung der ,griechen4 ,zweite ,betrachtung3 ,der ,mythos vom ,mittlergott und die ,religion der ,seele4 ,dritte ,betrachtung3 ,der ,heilsdreiweg der ,christenheit4 ,vierte ,betrachtung3 ,deutsche ,reformation4 ,fnfte ,betrachtung3 ,der ,mythos ,atheos der ,wissenschaften4 ,sechste ,betrachtung3 ,die ,mysterien der ,gottlosen4 ,,der ,,ewige ,,buddho ,,ein ,,tempelschriftwerk ,,in ,,vier ,,unterweisungen ,,von ,,leopold ,,ziegler ,,in ,,leinwand ,,gebunden #aej ,m41 ,,in ,,halbleder ,,gebunden #bej ,,mark ,inhalt3 ,die erste ,unterweisung3 ,buddho der ,protestant4 ,die zweite ,unterweisung3 ,buddho der ,erlebende4 ,die dritte ,unterweisung3 ,buddho der ,wissende4 ,die vierte ,unterweisung3 ,buddho der st-,westliche4 ,,der ,,deutsche ,,mensch ,,von ,,leopold ,,ziegler ,,zur ,,zeit ,,vergriffen ,,volk1 ,,staat ,,und ,,pers,,nlichkeit ,,von ,,leopold ,,ziegler ,,gebunden #i ,m4 ,inhalt3 ,das ,volk und seine ,souvernitt4 ,der ,staat und die ,gerechtigkeit4 ,der ,notstand der ,persnlichkeit und seine berwindung4 ,,das ,,weltbild ,,hartmanns ,,von ,,leopold ,,ziegler ,,gebunden #ae ,m4 ,inhalt3 ,system und ,zeit4 ,deduktion1 ,induktion und ,wahrscheinlichkeit4 ,die ,ableitung der ,qualitt4 ,die ,entstehung des ,bewutseins4 ,monistische ,philosophie4 ,induktion und genetische ,metaphysik4 ,der ,wahrheitsbegriff4 ,,zur ,,metaphysik ,,des ,,tragischen ,,eine ,,philosophische ,,studie ,,von ,,leopold ,,ziegler ,,broschiert #f ,m4 ,inhalt3 ,i4 ,die letzten ,prinzipien des ,tragischen4 ,,ii4 ,die ,postulate des ,tragischen4 ,,iii4 ,das ,tragische als ,antizipation des ,weltprozesses4 ,,florentinische ,,introduktion ,,zu ,,einer ,,philosophie ,,der ,,architektur ,,und ,,der ,,bildenden ,k,,nste ,,von ,,leopold ,,ziegler ,,gebunden #bd ,m4 ,,graf ,,hermann ,,keyserling ,,das ,,reisetagebuch ,,eines ,,philosophen ,,vom ,,grafen ,,hermann ,,keyserling ,f,,nfte ,,auflage #aiba4 ,,zwei ,b,,nde ,,in ,,leinwand ,,gebunden ,,mit ,,dem ,,bildnis ,,des ,,verfassers #bdj ,m41 ,,in ,,halbleder ,,gebunden #cfj ,m4 ,,was ,,uns ,,not ,,tut -- ,,was ,,ich ,,will ,,vom ,,grafen ,,hermann ,,keyserling ,,dritte ,,auflage #aibj ,,broschiert #f ,m4 ,,das ,,gef,,ge ,,der ,,welt ,,versuch ,,einer ,,kritischen ,,philosophie ,,vom ,,grafen ,,hermann ,,keyserling ,,zweite ,,auflage #aibj ,,gebunden #ij ,m41 ,,in ,,halbleder ,,gebunden #ahj ,m4 ,inhalt3 ,i4 ,die ,einheit des ,universums4 ,,ii4 ,kontinuitt und ,diskontinuitt4 ,,iii4 ,harmonices mundi4 ,,iv4 ,die ,probleme des ,geistes4 ,v4 ,die ,freiheit im ,weltzusammenhange4 ,epilog3 ,was ist ,wahrheit8 ,,unsterblichkeit ,,eine ,,kritik ,,der ,,beziehungen ,,zwischen ,,naturgeschehen ,,und ,,menschlicher ,,vorstellungswelt ,,vom ,,grafen ,,hermann ,,keyserling ,,dritte ,,auflage #aibj ,,gebunden #ge ,m41 ,,in ,,halbleder ,,gebunden #aej ,m4 ,inhalt3 ,i4 ber den ,unsterblichkeitsgedanken berhaupt4 ,,ii4 ,todesgedanken4 ,,iii4 ,das ,problem des ,glaubens4 ,,iv4 ,dauer und ,ewigkeit4 ,v4 ,das ,bewutsein4 ,,vi4 ,mensch und ,menschheit4 ,,vii4 ,individuum und ,leben4 ,,philosophie ,,als ,,kunst ,vom ,,grafen ,,hermann ,,keyserling ,,gebunden #ge ,m41 ,,in ,,halbleder ,,gebunden #aej ,m4 ,inhalt3 ,i4 ,philosophie als ,kunst4 ,,ii4 ,sterndeutung4 ,,iii4 ,zeitliche1 zeitlose1 ewige ,geister4 ,,iv4 ,entwicklungshemmungen4 ,v4 ,individuum und ,zeitgeist4 ,,vi4 ,idealismus und nationale ,erziehung4 ,,vii4 ,germanische und romanische ,kultur4 ,,viii4 ,ost und ,west auf der ,suche nach der gemeinsamen ,wahrheit4 ,,ix4 ,die begrenzte ,zahl bedeutsamer ,kulturformen4 ,x4 ,das ,schicksalsproblem4 ,,xi4 ,vom ,interesse der ,geschichte4 ,,xii4 ,deutschlands ,beruf in der vernderten ,welt4 ,,xiii4 ,erscheinungswelt und ,geistesmacht4 ,,xiv4 ,fr und wider die ,theosophie4 ,,xv4 ,was uns not tut -- was ich will4 ,,deutschlands ,,wahre ,,politische ,,mission ,,vom ,,grafen ,,hermann ,,keyserling ,,dritte ,,auflage #aibj ,,broschiert #f ,m4 ,,politik -- ,,wirtschaft -- ,,weisheit ,,vom ,,grafen ,,hermann ,,keyserling ,,erscheint ,,im ,,januar #aibb ,,der ,,weg ,,zur ,,vollendung ,,mitteilungen ,,der ,,schule ,,der ,,weisheit ,,in ,,darmstadt ,,herausgegeben ,,vom ,,grafen ,,herm4 ,,keyserling ,,jedes ,,heft #g4ej ,m4 ,,der ,,leuchter ,,weltanschauung ,,und ,,lebensgestaltung ,,jahrbuch ,,der ,,schule ,,der ,,weisheit ,,in ,,darmstadt ,,herausgegeben ,,vom ,,grafen ,,herm4 ,,keyserling ,,jahrbuch #aibj4 ,,gebunden #ij ,m4 ,inhalt3 ,graf ,hermann ,keyserling3 ,worauf es ankommt4 ,g4 ,f4 ,hartlaub3 ,kritik der ,geheimwissenschaft4 ,heinrich ,nienkamp3 ,werten und ,wirken4 ,leopold ,ziegler3 ,buddho der ,protestant4 ,herman ,hefele3 ,die ,idee des ,kommunismus4 ,gerhard von ,mutius3 ,humanitt und ,bildung4 ,max ,scheler3 ,sozialismus und ,persnlichkeit4 ,fritz ,wichert3 ,sich selber beistehen4 ,friedrich ,gogarten3 ,die ,kirche4 ,peter ,behrens3 ,das ,ethos und die ,umlagerung der knstlerischen ,probleme4 ,rudolf ,binding3 ,ethische ,grundlagen eines ,volkes4 ,gnther ,weitbrecht3 ,wertung und ,erkenntnis4 ,gnther ,weitbrecht3 ,der ,brunnen des ,lebens4 ,alexander von ,gleichen-,ruwurm3 ,unter ,platanen4