,anmerkungen zur ,transkription3 ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aiaj erschienenen ,buchausgabe so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,zeichensetzung und offensichtliche typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,verschiedene ,schreibweisen1 insbesondere hinsichtlich ,bindestrichen und ,akzenten1 sowie der ,verwendung von ,apostrophen beim ,genitiv-s#8 wurden hingegen dem ,originaltext gem belassen4 ,text in ,fettdruck wird durch ,unterstriche dargestellt1 gesperrte ,passagen werden durch ,tilden hervorgehoben4 ,kapitlchen dienen nur zu dekorativen ,zwecken auf der ,titelseite und werden deshalb als gewhnliche ,gro- und ,kleinbuchstaben wiedergegeben4 ,,welt- ,,und ,,lebenanschauungen ,,hervorgegangen ,,aus ,,religion1 ,,philosophie ,,und ,,naturerkenntnis ,,von ,,prof4 ,dr4 ,,max ,b4 ,,weinstein ,illustration ,,leipzig ,,verlag ,,von ,,johann ,,ambrosius ,,barth #aiaj ,druck der ,spamerschen ,buchdruckerei in ,leipzig ,vorwort4 ,wer sich mit einem ,gegenstande lange und eifrig beschftigt hat1 hegt unwillkrlich den ,wunsch1 die ,ergebnisse seines ,studiums und ,nachdenkens zu ordnen und fr die ,dauer festzuhalten4 ,so habe ich dieses ,buch nicht blo fr den ,leser1 sondern auch fr mich selbst geschrieben1 und darum wird es bei aller ,objektivitt1 die eine wissenschaftliche ,verffentlichung selbstverstndlich auszeichnen mu1 doch auch den ,eindruck des ,persnlichen machen4 ber die ,anschauungen von der ,welt1 und auch ber die vom ,leben1 ist schon viel geschrieben2 das ,thema ist ja fr ,laien und ,gelehrte wichtig und interessant genug4 ,ich glaube aber1 da noch kein ,buch vorhanden ist1 das die ,aufgabe von so allgemeinen ,gesichtspunkten und in so umfassender ,darstellung behandelt1 wie das vorliegende4 ,meist sind es ,ausschnitte aus einzelnen ,gedankengebieten der ,vlker und ,forscher1 die geboten werden1 entweder vom ,standpunkte des ,anthropologen1 oder des ,gottesgelehrten1 oder des ,philosophen und des ,naturforschers4 ,ich habe es versucht1 alles in eins zusammenzufassen1 ,anthropologie1 ,religion1 ,philosophie und ,naturwissenschaft1 denn nur aus einer ,darstellung des ,ganzen wird man das ,bedeutungsvolle des ,gegenstandes zu bersehen und das ,einzelne zu wrdigen vermgen4 ,und nicht nur das ist von ,interesse1 was ,groe denken und sagen1 sondern auch1 was ,vlker1 selbst in ihrem ,naturzustande1 erdichten und zur ,richtschnur ihres ,lebens in sich und mit ,anderen machen4 ,es sind wunderliche und wunderbare ,bilder1 die kaleidoskopisch an uns vorberziehen4 ,es handelt sich aber1 wie ich1 um ,miverstndnissen vorzubeugen1 hervorheben mu1 nicht um eine ,geschichte1 sondern um eine ,schilderung der ,anschauungen selbst4 ,darum ist der ,inhalt1 wie ein ,blick auf das ,inhaltsverzeichnis lehrt1 durchaus nur sachlich geordnet1 und wo ,raum und ,zeit zu entscheiden scheinen1 hat sich dieses im ,rahmen des ,tatschlichen von selbst eingestellt4 ,darum sind auch nur die ,hauptmomente behandelt1 und sollte ein ,leser den einen oder anderen ,namen vermissen1 so hat der ,verfasser ein ,besonderes1 das sich an diesen ,namen fr seine besondere ,aufgabe knpft1 nicht feststellen knnen4 ,manche glauben1 da ein ,verfasser1 was er nicht sagt1 auch nicht wei und nicht gedacht hat4 ,es wre beschmend1 wenn man nicht unendlich viel mehr wte und dchte1 als man in seinen ,bchern1 so zahlreich sie schon sein mgen1 niedergelegt hat4 ,aber es ist nicht angngig1 alles1 was man wei und denkt1 weiterzugeben1 denn man mu auch den ,leser bercksichtigen4 ,auch ist zwar vielfach das ,leben lang genug das wichtigste zu lernen1 aber leider allzu kurz1 was man mchte1 zu schaffen4 ,ich habe eine rein wissenschaftliche ,darstellung gewhlt1 denn die ,anschauungen sind nicht blo geschildert1 sondern aufs sorgfltigste zergliedert und auf ihren ,wert untersucht4 ,auch sind sie von der hohen ,warte des allgemeinen ,menschengeistes und des groen ,wissens unserer ,zeit betrachtet4 ,wer ber ,welt- und ,lebenanschauungen umfassend schreiben will1 mu sich nicht allein mit der ,arbeit der ,vergangenheit vertraut machen1 sondern sich auch in die ,strmungen der ,gegenwart versenken knnen1 und bedarf auerordentlich eingehender ,kenntnisse auf allen ,gebieten der menschlichen ,bettigung4 ,der ,leser soll unterrichtet werden1 und zwar sorgfltig und richtig1 nicht1 wie es durch so viele populre ,werke leider geschieht1 oberflchlich oder gar falsch4 ,auerdem soll er zum eigenen weiteren ,denken angeregt und angeleitet werden4 ,bereicherung mit ,kenntnissen und ,ideen1 ,bereicherung mit geistigem ,streben ist die ,aufgabe eines wissenschaftlichen ,buches4 ,trotz des groen ,ernstes der ,behandlung und der sehr erheblichen ,schwierigkeit der ,materie wird die ,darstellung1 wie ich hoffe1 als klar und einer guten ,prosa angemessen befunden werden4 ,ich bin keiner noch so tiefgrndigen ,untersuchung aus dem ,wege gegangen1 habe jedoch1 wo ,sonderkenntnisse erforderlich waren1 diese stets mitgeteilt4 ,kritik ist fast auf jeder ,seite gebt1 ich habe mich bestrebt ,objektivitt und ,ruhe des ,urteils zu wahren4 ,das ,buch ist fr den ,fachmann und fr den ,gebildeten1 berhaupt fr jeden1 der sich auf dem wichtigsten ,gebiete des menschlichen ,denkens und ,dichtens unterrichten will1 geschrieben4 ,das ,persnliche kommt in der ,darstellungsweise und in der ,geltendmachung der eigenen ,meinungen und ,anschauungen zum ,vorschein4 ,ich habe vor lngerer ,zeit zwei ,bcher geschrieben1 auf die ich mich oft berufe3 ,philosophische ,grundlagen der ,wissenschaften8 und ,die ,entstehung der ,welt und der ,erde nach ,sage und ,wissenschaft84 ,mit dem vorliegenden ,buche bilden diese ,bcher1 wenn auch jedes fr sich ein selbstndiges ,ganze darstellt1 eine hhere ,einheit1 die ich freilich noch gern durch ein ,buch ber das ,leben selbst ergnzen mchte4 ,bei aller ,sorgfalt ist es in umfangreichen ,werken nicht immer mglich1 ,unebenheiten und ,versehen zu vermeiden4 ,ein ,herr aus ,frankreich hat mich auf eine ,stelle in den ,philosophischen ,grundlagen8 aufmerksam gemacht1 die ich1 einem so geschmackvollen und liebenswrdigen ,volke gegenber1 wie das franzsische in der ,tat gerne nicht geschrieben haben mchte4 ,die wichtigeren ,werke1 die ich bei ,abfassung meines ,buches verwendet habe1 sind in diesem ,buche selbst verzeichnet4 ,wo es mir nur irgend mglich war1 habe ich mich an die ,originale gehalten2 benutzte ich bei fremden ,sprachen zur ,erleichterung bersetzungen1 so pate ich sie mglichst dem ,wortlaut der ,originale an4 ,es ist schon ein melancholisches ,geschft1 aus ,arbeiten ,anderer ,auszge zu machen1 aber abstoend langweilig1 ,auszge auszuziehen4 ,ich habe letzteres nur notgedrungen getan1 wo mir die ,originale nicht zur ,verfgung standen oder die ,sprache mir doch verschlossen war4 ,abbildungen enthlt nur der erste ,teil des ,buches1 die brigen ,teile boten keinen ,anla1 sie zu schmcken4 ,ein sehr eingehendes ,inhaltsverzeichnis und ,namen- und ,sachregister wird1 hoffe ich1 die ,brauchbarkeit des ,buches auch zum ,nachschlagen erhhen4 ,beim ,lesen der ,korrekturen hat mich mein ,freund1 der ,lehrer an der ,berliner ,baugewerkschule ,dr4 ,levy1 formell und sachlich untersttzt4 ,ihm und der ,verlagsbuchhandlung1 die viel ,mhe mit dem ,buche gehabt und fr eine wrdige ,ausstattung gesorgt hat1 meinen besten ,dank4 ,mchte der ,leser das ,buch so gern lesen1 wie der ,verfasser es gern und aus dem ,innern heraus geschrieben hat4 ,charlottenburg1 im ,mai #aiaj4 ,weinstein4 ,inhaltsverzeichnis4 ,vorwort ,,iii ,vorbemerkungen4 ,charakteristik1 ,prinzipe und ,einteilung der ,welt- und ,lebenanschauungen4 #a4 ,bedeutung der ,welt- und ,lebenanschauungen #a ,ursprung #a4 -- ,verhalten der ,menschen #b4 #b4 ,naturvlker und ,kulturvlker #d ,schwierigkeiten bei den ,naturvlkern #d4 -- ,schwierigkeiten bei den ,kulturvlkern #f4 #c4 ,hauptfragen und ,stammannahmen #g ,formulierung der ,hauptfragen #g4 -- ,liste der ,stammannahmen #i4 #d4 ,vergleichung der ,anschauungen1 ,parallelen #aj ,gleichartigkeit der ,menschheit #aj4 -- ,beispiele fr ,parallelen #ab4 -- ,vlkerzusammenhnge #ac4 #e4 ,einteilung der ,welt- und ,lebenanschauungen #ac ,formelle ,einteilung #ac4 -- ,sachliche ,einteilung #ad4 ,erstes ,buch4 ,psychisch-religise ,welt- und ,lebenanschauungen4 ,erstes ,kapitel4 ,anschauungen der ,naturvlker4 #f4 ,irdisch-menschliche ,anschauungen #af ,irdischer ,standpunkt des ,naturmenschen #af4 -- bertragung auf das ,himmlische und ,kosmogonische #ag4 -- ,naturmenschlicher ,egoismus und ,unverstand #bb4 #g4 ber den ,ursprung der ,religionen1 ,vorlufiges #bc ,bedeutung und ,entstammung der ,religion #bc4 -- ,ursprung aus der ,sprache #bd4 -- ,religionsstufen #bg4 -- ,ursprung aus der ,macht #bh4 -- ,ursprung aus dem ,kategorischen #bi4 -- ,ursprung aus ,offenbarung #cj4 -- ,ursprung aus ,lehre #ca4 -- ,verschiedene ,ursprungsmglichkeiten #ca4 #h4 ,allgemeine ,belebung #cb ,wie der ,naturmensch berall ,leben sieht #cb4 -- ,behandlung der ,gegenstnde als lebende #ce4 #i4 ,seele und ,beseelung1 ,animismus1 ,fetischismus #cf ,entdeckung der ,seele #cf4 -- ,art der ,seele #cg4 -- ,beseelung der ,gegenstnde1 ,fetischismus1 ,animismus #ci4 -- ,verhalten der ,seele #dj -- ,die ,seele und der ,tote #da4 #aj4 ,schamanismus1 ,totemismus1 ,seelen-1 ,ahnenkult #dc ,freiheit der ,seele vom ,krper #dc4 -- ,die ,seele als ,gegenstand #dd4 -- ,seelen- und ,ahnenkult #df4 -- ,tierseelen #dg4 #aa4 ,geister- und ,dmonenglaube1 ,gtzendienst #dh ,tabuismus #dh4 -- ,gtzen und ,gtzendienst #dh4 -- ,vergottete ,gegenstnde #ej4 -- ,vergottete ,menschen #eb4 #ab4 ,zauberwesen #ec ,beschwrungen #ec4 -- ,spuk und berlebsel #ee4 #ac4 ,hhere ,anschauungen bei ,naturvlkern #ef ,gtterglaube1 ,mythologie #ef4 -- ,hhere ,gottheiten #eg4 -- ,hhere theogonische und kosmogonische ,ideen der ,ozeanier #fb4 #ad4 ,seele und ,jenseits bei den ,naturvlkern #ga ,unterhaltung und ,vernichtung der ,seelen #ga4 -- ,aufenthalt der ,seelen1 ,jenseits #gb4 -- ,totenvgel1 ,totenkhne u4 4 #gc4 -- ,totenwanderung #ge4 -- ,polynesische ,hlle #gf4 -- ,schicksal der ,seele #gg4 -- ,resurrektion #gi4 ,zweites ,kapitel4 ,religise ,welt- und ,lebenanschauungen der ,kulturvlker4 #ae4 ,die ,kulturvlker als ,naturvlker #hj ,wann begann die ,kultur8 #hj4 -- ,unterschied zwischen ,kultur- und ,naturvlkern #hb4 #af4 ,allgemeine ,religionsanschauungen bei den ,kulturvlkern im ,kreise der ,menschheit #hc ,begriff des ,wilden #hc4 -- ,hhere ,anschauungen aus ,naturanschauungen #hd4 -- ,anschauungen der ,littauer1 ,preuen und ,slawen #he4 -- ,anschauungen der ,germanen #hh4 -- ,anschauungen der ,kelten #id4 -- ,anschauungen der ,griechen und ,rmer #ie4 -- ,anschauungen der gypter #ajj4 -- ,anschauungen der ,hebrer #ajf4 -- ,anschauungen der ,phnizier #ajh4 -- ,anschauungen der ,babylonier und ,assyrier #ajh4 -- ,anschauungen der ,eranier #aaj4 -- ,anschauungen der ,indier #aac4 -- ,anschauungen der ,chinesen1 ,tibetaner und ,japaner #abj4 -- ,anschauungen der amerikanischen ,kulturvlker #abd4 #ag4 ,polytheistische1 henotheistische und antagonistische ,anschauungen #abg ,die ,gottheiten des ,polytheismus #abg4 -- ,gegenstandsgottheiten und ,gottheiten ber ,gegenstnde #abh4 -- ,schpfer und ,leiter #aca4 -- ,schicksalsgottheiten #acf4 -- ,ethische ,gottheiten #ach4 -- ,begriffsgottheiten #adj4 -- ,henotheismus #add4 -- ,antagonistische ,gottheiten #adh4 #ah4 ,monotheistische ,anschauungen #aea ,entstehung des ,monotheismus #aea4 -- ,monotheistische ,unterstrmungen #aec4 #ai4 ,anschauungen von ,welt1 ,menschheit und ,weltkatastrophen #aee ,entstehung von ,welt und ,menschheit #aee4 -- ,paradies und ,sndenfall #aei4 -- ,flutsagen #afa4 -- ,weltuntergang #aff4 -- ,messiasidee #afi4 #bj4 ,weltbau #agj ,stellung der ,erde #agj4 -- ,gestaltung der ,welt #aga4 #ba4 ,leben und ,gottheit #ahb ,zufall1 ,freiheit usf4 #ahb4 -- ,menschenschicksal und ,gtterneid #ahd4 -- ,lebensweisheit #ahf4 -- ,orakel und ,beschwrungen #ahi4 -- ,glckliche und unglckliche ,tage #aia4 #bb4 ,nachleben und ,jenseits 7,eschatologie7 der ,kulturvlker #aib ,naturmenschliches #aib4 -- ,eschatologie der ,hebrer #aib4 -- ,eschatologie der ,babylonier und ,assyrier #aif4 -- ,eschatologie der gypter #aih4 -- ,eschatologie der ,eranier #bjb4 -- ,eschatologie der ,griechen und ,rmer #bjc4 -- ,eschatologie der ,germanen #bjf4 -- ,eschatologie der ,kelten #bjh4 -- ,eschatologie der ,mohammedaner #bjh4 -- ,eschatologie der ,chinesen und ,japaner #baj4 #bc4 ,seelenwanderung und ,wiederbekrperung #baa ,anschauungen der ,indier #baa4 -- ,anschauungen des ,buddhismus #bad4 -- ,anschauungen der ,eranier #baf4 -- ,anschauungen der ,kelten #baf4 -- ,anschauungen der ,pythagorer und ,platons #bag4 -- ,anschauungen des ,lao-tsse #bbj4 #bd4 ,seele und ,unsterblichkeit1 ,leben-,reihe #bbj ,unterteilung der ,seele #bbj4 -- ,worauf sich die ,unsterblichkeit bezieht #bbc4 -- ,leben-,reihe #bbd4 ,zweites ,buch4 ,philosophisch-deistische und theosophische ,anschauungen4 ,drittes ,kapitel4 ,pandeistische und ,panpsychistische ,anschauungen4 #be4 ,pandeistische ,anschauungen #bbg gypter #bbh4 -- ,indier #bbi4 -- ,ionische ,naturphilosophen #bca4 ,stoiker #bcb4 -- ,pythagorer und ,platoniker #bcd4 -- ,japaner #bce4 #bf4 ,panpsychistische ,anschauungen1 ,hylopsychismus1 ,hylozoismus #bce ,ionische ,naturphilosophen #bcf4 ,viertes ,kapitel4 ,pythagoras1 ,anaxagoras1 ,sokrates1 ,platon1 ,aristoteles4 #bg4 ,anschauung aus ,gesetz1 ,harmonie1 ,weltvernunft1 ,ideen und ,formen #bci ,pythagoras und die ,pythagorer #bci4 -- ,anaxagoras1 ,weltvernunft #bdc4 -- ,sokrates und ,platon1 ,ideenlehre1 ,akademie #bdd4 -- ,aristoteles und die ,peripatetiker #bdi4 ,fnftes ,kapitel4 ,anschauungen aus ,theosophie1 ,deismus und ,emanismus4 #bh4 ,orphiker und ,neu-,pythagorer #bee ,orphiker #bee4 -- ,neu-,pythagorer #bef4 #bi4 ,indische ,theosophie und ,sufismus #beh ,indische ,theosophie #beh4 -- ,sufismus #bfj4 #cj4 ,philon von ,alexandrien #bfa #ca4 ,der ,logos und die ,sophia #bfe ,der ,logos #bfe4 -- ,die ,sophia #bff4 #cb4 ,die ,gnostiker und ,manicher #bfg ,dualistischer ,gnostizismus #bfg4 -- ,monistischer ,gnostizismus #bga4 -- ,goethes gnostische ,dichtung #bge4 #cc4 ,der ,neuplatonismus #bgg ,plotinos und seine ,lehre #bgg4 -- ,dionysios der ,areopagite #bhj4 #cd4 bergang zum ,mittelalter #bha ,zurckdrngung der ,gottheit #bha4 -- ,augustinus #bhb4 -- ,scotus ,erigena1 ,prdestination und doppelte ,wahrheit #bhc4 #ce4 ,islamisch-arabische ,theosophie #bhf ,koran und ,philosophie #bhf4 -- ,muatazile und ,motakhallim #bhg4 -- ,avicenna und ,averroes #bhh4 #cf4 ,jdische ,theosophie und ,kabbala #bij ,salomon ,ben ,gabirol #bij4 -- ,die ,kabbala #bia4 -- ,maimonides und ,jehuda ,halevi #bic4 #cg4 ,die mittelalterliche ,theosophie der christlichen ,scholastiker und ,mystiker #bic ,scholastiker1 ,nominalisten und ,realisten #bic4 -- ,albert der ,groe #bid4 -- ,thomas von ,aquino #bif4 -- ,dante #big4 -- ,duns ,scotus #bih4 -- ,roger ,bacon #bii4 -- ,anselm von ,canterbury #cjj4 -- ,hugo und ,richard von ,st4 ,victor #cjj4 -- ,alanus1 ,bonaventura1 ,gerson #cjc4 -- ,meister ,eckehart #cjc4 -- ,ruysbroek #cjd4 #ch4 ,theosophie und ,emanismus in neuerer ,zeit #cje ,untergang der ,scholastik #cje4 -- ,nicolaus ,cusanus #cjf4 -- ,gemistos ,plethon #cji4 -- ,marsilius ,ficinus und ,giovanni ,pico #cji4 -- ,reuchlin und ,agrippa #caa4 -- ,pomponatius #cac4 -- ,die ,reformatoren und ihre ,nachfolger #cad4 -- ,paracelsus #caf4 -- ,telesius und ,patritius #cag4 -- ,giordano ,bruno #cag4 -- ,campanella #cbb4 -- ,jakob ,bhme #cbc4 -- ,schelling und ,krause als ,bhmianer #cbg4 -- ,baptist van ,helmont u4 a4 #cbh4 -- ,ausgang in die moderne ,theosophie #ccj4 #ci4 ,deistischer ,rationalismus #ccc ,descartes und der ,cartesianismus #ccc4 -- ,geulincx1 ,malebranche und der ,okkasionalismus #ccf4 #dj4 ,prstabilierte ,harmonie1 ,determinismus1 ,monaden1 ,korpuskeln1 ,realen1 ,samen #cch ,mercurius van ,helmont #cch4 -- ,leibniz1 ,monadologie und prstabilierte ,harmonie #cdj4 -- ,christian ,wolff #cde4 -- ,moses ,mendelssohn #cde4 -- ,lessing #cdf4 -- ,herbart und die ,realen #cdg4 ,drittes ,buch4 ,metaphysische und physische ,welt- und ,lebenanschauungen4 ,sechstes ,kapitel4 ,welt- und ,lebenanschauungen des ,idealismus4 #da4 ,phantomismus 7,illusionismus71 ,eleaten1 ,skeptiker #cej ,phantomismus und ,illusionismus der ,indier #cej4 -- ,die ,eleaten #cea4 -- ,die ,skeptiker #cee4 #db4 ,phnomenaler ,idealismus #cef ,berkeley #cef4 -- ,fichtes ,phnomenalismus #ceh4 -- ,humes ,phnomenalismus #ceh4 #dc4 ,kants transzendentaler ,idealismus4 ,organisierte ,wesen und ,naturzweck #cei ,kants transzendentaler ,idealismus #cei4 -- ,anschauungsformen und ,kategorien #cfj4 -- ,antinomien und ,paralogismen #cfb4 -- ,ideen und ,ideale #cfd4 -- ,regulative ,prinzipe #cfe4 -- ,teleologie #cfg4 -- ,organisierte ,wesen und ,naturzweck #cfi4 #dd4 ,ich1 ,nicht-,ich2 ,thesis1 ,antithesis1 ,synthesis2 ,naturphilosophie #cgc ,fichtes erste ,philosophie #cgc4 -- ,schellings ,idealismus und ,naturphilosophie #cge4 -- ,hegel #cgf4 -- ,schleiermachers spinozistischer ,idealismus #cgh4 #de4 ,die ,welt als ,wille und ,vorstellung1 ,pessimismus1 ,philosophie des ,unbewuten #cgi ,schopenhauer und die ,welt als ,wille und ,vorstellung #cgi4 -- ,der ,wille zum ,leben1 ,pessimismus #chd4 -- ,nietzsches ,willenslehre und ,idealismus #che4 -- ,eduard von ,hartmann und die ,philosophie des ,unbewuten #chf4 -- ,weltende #cij4 -- ,andere ,idealisten #cij4 ,siebentes ,kapitel4 ,spinozismus und ,neuspinozismus sowie ,neuidealismus4 #df4 ,spinozismus #cij ,spinoza und der ,pantheismus1 ,substanz1 ,attribute und ,modi #cia4 -- ,das ,system #cib4 -- ,parallelitt von ,geist und ,krper #cic4 -- ,transzendentalitt #cid4 -- ,ethik und ,unsterblichkeit #cie4 #dg4 ,neuspinozismus und ,neuidealismus #cif ,lotze #cif4 -- ,fechner1 ,psychophysik #cih4 -- ,wilhelm ,wundt1 assoziative ,psychologie #cii4 -- ,riehl1 ,lasson u4 a4 #dja4 ,achtes ,kapitel4 ,empirismus1 ,sensualismus1 ,realismus1 ,naturalismus1 ,positivismus4 #dh4 ,die englische ,trias3 ,bacon1 ,locke1 ,hume #djb ,bacon von ,verulam und der ,empirismus #djb4 -- ,john ,locke und der ,empirismus1 ,sensualismus und ,positivismus #djb4 -- ,david ,humes sensualistisch-positivistische ,anschauung1 ,assoziationsprinzipe #djg4 #di4 ,die weitere ,entwicklung #daa ,condillac1 ,montesquieu1 ,rousseau u4 a4 #daa4 -- ,beneke und die ,prdetermination #dac4 -- ,comte und der ,positivismus #dae4 -- ,eugen ,dhrings ,wirklichkeitsphilosophie #daf4 -- ,ernst ,machs sensualistischer ,posivitismus #dag4 -- ,herbert ,spencer und der ,agnostizismus #dbj4 ,neuntes ,kapitel4 ,physische ,welt- und ,lebenanschauungen4 ,definitionen #dba4 #ej4 ,materialismus und ,mechanismus1 ,atomistik #dbb ,der griechische ,materialismus und die griechische ,mechanistik #dbb4 -- ,atomistik1 auch indische und arabische #dbc4 -- ,epikuros1 ,lucretius ,carus #dbe4 -- ,materialismus und ,mechanismus im ,mittelalter #dbh4 -- ,mechanistischer ,monismus #dbh4 -- ,gassendi #dca4 -- ,hobbes #dcb4 -- ,boyle1 ,newton #dcd4 -- ,aufklrungsphilosophie #dcd4 -- ,baron ,holbach und das ,systme de la nature #dce4 -- ,lamettrie #dcg4 -- ,ludwig ,feuerbach u4 a4 #dch4 #ea4 ,allgemeine und besondere ,naturgesetze1 ,entwicklungslehre #dci ,die ,weltgesetze #dci4 -- ,die ,sondergesetze #ddc 4-- ,vererbungsgesetz #ddd4 -- ,abstammungslehre #dde4 -- ,urwesen #ddf4 -- ,evolution und ,epigenesis #ddg4 -- ,panspermie #ddg4 -- ,phylogenie und ,ontogenie1 biogenetisches ,grundgesetz #ddi4 -- ,morphologisch-biologische ,vererbungsgesetze1 morphologische ,potenz #dej4 -- ,phylogenetische ,evolution #deb4 -- ,restitution und ,regeneration #dec4 -- ,biologisch-harmonische ,gesetze1 ,regulationen #dec4 #eb4 ,energetische ,anschauungen2 ,ostwald und ,hckel #ded ,ostwalds physische und psychische ,energetik #ded4 -- ,zwiespltigkeit der ,energie #deg4 -- ,scheinmonismus #deh4 -- ,energetik und ,mechanistik #dei4 -- ,hckel als ,spinozist #dfa4 -- ,psychom und ,psychoplasma #dfa4 #ec4 ber die physischen ,welt- und ,lebenanschauungen berhaupt2 ,weltende1 ,unsterblichkeit #dfc ,gang der physischen ,welt und ,weltende #dfc4 -- ,anfang der ,welt und ,schpfung #dfd4 -- ,endlichkeit der ,welt #dff4 -- ,zehnders ,bild der ,lebenmechanistik #dfg4 -- ,die psychischen ,energien als auslsende #dfh4 -- ,zusammenwirken der physischen und psychischen ,energien #dgj4 -- ,schwierigkeiten aus den regulierenden psychischen ,ttigkeiten #dgc4 -- ,was eine physische ,theorie des ,lebens zu leisten htte #dgg4 -- ,unmglichkeit einer physischen ,theorie des ,lebens #dgi4 -- ,unsterblichkeit aus einem physischen ,weltgesetz #dgi4 -- ,auerbachs ,ektropismus #dhj4 -- ,du ,bois ,reymonds ,weltrtsel und ,ignorabimus #dhc4 -- ,letzte ,anschauung #dhd4 ,,vorbemerkungen4 ,charakteristik1 ,prinzipe und ,einteilung der ,welt- und ,lebenanschauungen4 #a4 ,bedeutung der ,welt- und ,lebenanschauungen4 ,es liegt schon in der ,natur des ,menschen1 von sich selbst und von allem1 was ihn umgibt und strend oder untersttzend in sein ,leben eingreift1 sich eine ,ansicht zu bilden4 ,vielfach und bedeutungsvoll sind die ,fragen1 die dabei gestellt werden1 und mit deren ,beantwortung die ,menschheit1 seit sie ihrer sich bewut ist und die ,fhigkeiten ihrer ,seele auch geistig anzuwenden gelernt hat1 sich mht und plagt4 ,und diese ,beantwortung bildet eine ,welt- und ,lebenanschauung2 vollstndig1 wenn sie alle ,fragen betrifft1 fragmentarisch1 wenn sie nur in das ,einzelne dringt4 ,es gibt ,anschauungen1 die nur aus trger ,gedankenlosigkeit oder aus trotziger ,verbitterung oder gar aus pathologischer ,denkweise hervorgehen4 ,diese lassen wir beiseite4 ,die ,weltanschauungen1 mit denen wir es hier allein zu tun haben1 knnen auf naiver ,naturbetrachtung und naivem ,egoismus beruhen1 sodann auf ,kultgebruchen und ,religionslehren1 auf philosophischen ,untersuchungen und ,meinungen1 endlich auf naturwissenschaftlichen und soziologischen ,feststellungen4 ,alle diese ,grundlagen mgen gesondert stehen oder miteinander verbunden sein4 ,bei wenigen ,menschen haben die ,anschauungen nur eine objektive1 rein wissenschaftliche ,bedeutung4 ,die meisten wollen neben der ,erkenntnis auch eine ,beruhigung fr das ,dasein und darber hinaus gewinnen4 ,indessen bilden sich eine eigene ,anschauung nur wenige ,menschen4 ,den anderen wird sie durch ,erziehung oder ,religionsvorschriften eingeimpft4 ,letztere waren ja frher gerade bei den ,kulturvlkern von so zwingender ,gewalt1 da eine andere ,anschauung als die1 welche die ,religion allein zulie1 gar nicht gehegt1 geschweige geuert werden durfte4 ,viele standen und stehen freiwillig unter dieser zwingenden ,gewalt1 indem die ,glaubensstze der ,religion fr sie ber jeden ,zweifel erhaben sind4 ,andere beugten und beugen sich ihr aus ,weltklugheit oder weil das ,beispiel des ,widerstandes sie schreckte4 ,auch ,lehren1 die gerade mit besonderer ,kraft ausgesprochen sind oder in ,mode stehen1 werden gerne ergriffen4 ,denn es handelt sich1 wenn man eine ,welt- und ,lebenanschauung sich bilden will1 immer um eine tiefe und schwere ,gedankenarbeit1 und mitunter um einen harten ,kampf mit sich selbst und mit ,anderen4 ,und bei der ,unsicherheit des ,kennens und ,erkennens fllt der ,mensch von ,zweifeln in ,zweifel und nimmt darum gerne an1 was ihm autoritativ bermittelt ist4 ,mitunter mu der ,name an ,stelle der ,sache treten4 ,wie wenige von einer ,religionsgemeinschaft wissen1 was eigentlich die ,lehren dieser ,religion sind1 zumal1 wenn diese ,lehren von vornherein als geoffenbart8 vorgetragen werden4 ,viele wollen sie gar nicht einmal wissen2 die symbolischen ,formeln gengen ihnen1 das brige soll der ,seelsorger verantworten4 ,und was hat fr die meisten ,nietzscheaner ,nietzsche eigentlich gelehrt8 ,man darf nicht fragen1 ohne auf die hohlsten ,redensarten zu stoen1 wenn man berhaupt eine ,antwort und nicht eine ,widerfrage oder eine ,abweisung erhlt4 ,am ehesten auf eine bestimmte sachliche ,welt- und ,lebenanschauung stt man bei ,naturmenschen und bei unreifer ,jugend1 nur da es sich dabei teils um widersinnige1 teils um tricht bereilte uerungen handelt4 ,fr die ,naturvlker werden wir das spter eingehend verfolgen1 da es ein anthropologisches ,interesse hat4 ,wer die junge ,kulturwelt belauschen will1 braucht nur ihre modernen ,dichtungen zu lesen1 die bei schnen ,worten und reizvollen ,wendungen gedanklich oft recht blhenden ,unsinn enthalten und ,anschauungen wiedergeben oder erraten lassen1 bei denen selbst einen mild urteilenden harte ,ungeduld ergreift4 ,die ernst und selbstndig denken1 suchen sich allmhlich zu einer sie befriedigenden ,welt- und ,lebenanschauung durchzuringen4 ,da hierzu auch ,kenntnisse gehren und namentlich auch ,disziplin des ,denkens1 kommen nur sehr wenige ,begnstigte schon frh zu einer brauchbaren solchen ,anschauung4 ,viele gelangen erst in spten ,jahren dazu1 und noch mehr mhen sich ihr ,leben hindurch umsonst ab und mssen sich mit einem ,stck einer ,anschauung oder mit mehreren ,anschauungen begngen1 zwischen denen sie nicht zu vermitteln vermgen4 ,ich habe unbestimmt von einer ,welt- und ,lebenanschauung gesprochen4 ,die ,welt- und ,lebenanschauung gibt es noch nicht4 ,selbst bei den ,kulturvlkern sind unzhlige ,anschauungen im ,schwange1 und eine ,anschauung wird von der anderen bekmpft1 und von jeder ,anschauung kann man nachweisen1 da sie hier oder da unrichtig sein mu1 von keiner aber1 da sie richtig ist4 ,die wichtigsten ,dinge1 die in einer ,welt- und ,lebenanschauung zur ,sprache kommen1 sind zeitlich1 rumlich und sinnlich unerreichbar4 ,so ist niemand bei der ,schpfung zugegen gewesen2 der eine kann sie also ganz leugnen1 der andere ebenso sicher absolut bejahen4 ,daher handelt es sich hier fast ausschlielich um ,meinungen4 ,und diejenige ,meinung wird die grte ,wahrscheinlichkeit fr sich haben1 welche mit den ,vorgngen im ,all1 jetzt und frher1 am besten in ,einklang ist4 ,hier aber spielen subjektive ,ansichten mit1 gerade wie in der ,religion2 und was dem einen erwiesen scheint1 weist der andere weit von sich4 ,und wie oft geradezu ,widersinniges fr sicher genommen wird1 werden wir an vielen ,beispielen sehen4 ,ich habe einmal in einer sehr wichtig und bedeutend tuenden ,broschre gelesen1 unsere ,welt sei die ,schlacken oder auch die ,auswurfstoffe aus der vierten ,dimension4 ,wie tricht6 wird der ,leser ausrufen4 ,aber wir haben noch viel seltsamere ,ansichten4 #b4 ,naturvlker und ,kulturvlker4 ,wir unterscheiden zunchst die ,anschauungen der ,naturvlker von denjenigen der ,kulturvlker4 ,die ,vlker der ,halbkultur folgen wesentlich den ,naturvlkern4 ,auch steht so mancher ,kulturmensch ganz auf dem ,standpunkt des ,wilden4 ,trifft er sich dort1 so mag er in sich gehen und in die ihm gehrige ,klasse berwandern4 ,einfacher und doch verworrener sind die ,anschauungen der ,naturvlker als die der ,kulturvlker4 ,wie es unendlich viele ,mhe gemacht hat1 in die ,religion der ,naturvlker einige sichere ,einsicht zu erhalten1 weil auf ,befragen nicht blo fast jedes ,dorf1 sondern fast jeder ,befragte etwas besonderes erzhlt1 so verhlt es sich hinsichtlich der ,weltanschauungen4 ,gemeinsame ,lehren ergaben sich nmlich bald1 weil ihre praktische ,bettigung in unmittelbare ,erscheinung trat4 ,aber ,meinungen und ,anschauungen hatte jeder fr sich4 ,und dabei handelte es sich nicht einmal immer um ,verlegenheit vor dem ,frager und ,mitrauen gegen ihn1 sondern einfach um ,mangel an ,ansicht und ,unberlegtheit4 ,wie viele ,kulturmenschen wrden auf ,befragen nach ihrer ,weltanschauung bestimmt antworten knnen oder wollen8 ,und wo sie eine solche ,anschauung besitzen1 wrden sie in ,staaten mit polizeilichen oder kirchlichen ,gewalten aus ,furcht vor ,nachteilen1 sonst in dem unbequemen ,gefhl1 etwas ,trichtes zu sagen1 noch weit mehr mit ihren ,meinungen zurckhalten als ein ,naturmensch1 oder sich mit ,ausflchten helfen4 ,als ich mich mit der ,religion der ozeanischen ,vlker beschftigte1 fiel es mir auf1 da von den unzhligen ,namen fr ,gtter und ,helden1 welche in einem ,hauptwerk hierber1 ,greys ,polynesian ,mythology81 enthalten sind1 kaum zwei in den sehr vielen ,angaben der ,seefahrer des achtzehnten ,jahrhunderts 7,cooks1 ,wilsons1 ,pokocks u4 a47 sich finden4 ,die bei weitem wichtigste ,bezeichnung fr ,gtter und ,dmonen in diesen ,angaben1 ,eatooa oder ,atoa oder hnlich1 sucht man in gleicher ,eigenschaft in ,greys ,werk vergeblich4 ,ein anlautender ,name kommt wohl vor1 er bezeichnet aber eine ,insel oder einen ,distrikt4 ,nur die ,namen ,tane und ,maui scheinen zeitlich und rumlich sehr verbreitet zu sein4 ,frobenius1 in seinem ,buche ,die ,weltanschauung der ,naturvlker8 hat sich der ,mhe unterzogen1 fr die afrikanischen ,vlker den ,namen einer der bekanntesten ,gottheiten durch die ,stmme zu verfolgen4 ,er geht von dem ,namen ,tschuka aus1 der bei den ,ibo und in ,kalabar einfach ,gott bedeuten soll1 und stellt mehr als fnfzig ,namen auf1 die jenem ,namen entsprechen sollen1 darunter solche wie ,rupe1 ,ndsakumba und hnliche1 die nicht entfernt mehr an den ,ausgangsnamen erinnern4 ,das kann und wird zum ,teil an den abweichenden ,sprachen liegen1 wie wir ja fr unser ,gott8 selbst unter den ,indogermanen um eine hnlich lautende ,bezeichnung verlegen sind4 ,dann aber mu man sich wundern1 da ,hottentotten und ,buschmnner1 die eine von den eigentlichen ,bantu-,negern des mittleren ,afrika ganz verschiedene ,rasse bilden1 fast den gleichen ,namen fr ,gott besitzen wie die ihnen so fernen ,neger des oberen ,kongo1 ,touquo und ,tuiko gegen ,tuku 7vermehrt ,tuku-,tuku71 whrend fast sich berhrende ,stmme der gleichen ,rasse und anscheinend des gleichen ,sprachstammes ganz abweichende ,namen aufweisen4 ,bei den ,yoruba an der ,nigermndung heit es ,dso oder ,zo1 wie in dem weit entfernten ,saumgebiet ,ostafrikas4 ,aber in dem nahen ,kamerun soll man das gleiche mit ,loba1 ,lebe1 ,rubi bezeichnen1 wie hnlich mit ,lubari in ,uganda1 wo ja auch ,dso oder ,zo bestehen soll1 und wo als eigentlicher ,name des ,schpfers ,kitonda angegeben wird4 ,vieles mu also an den verschiedenen ,angaben liegen1 die im gleichen ,bezirk von verschiedenen ,personen dem gleichen oder einem anderen ,forscher gemacht werden4 ,anderes an der kindlichen ,gewohnheit der ,naturvlker1 ,namen beliebig zu ndern oder zu verdrehen4 ,wer ,reisewerke miteinander vergleicht oder die ,namen in ,atlanten und anderen ,werken sucht1 gert mitunter in helle ,verzweiflung4 ,gegenwrtig kommt noch dazu1 da die meisten ,naturvlker schon mit ,kulturmenschen durchsetzt sind und vieles ,kulturelle1 namentlich ,religise1 von ihnen gehrt und in sich aufgenommen haben4 ,neuere ,mitteilungen ber ,ansichten von ,naturvlkern knnen darum nur mit grtem ,mitrauen benutzt werden1 namentlich1 wenn sie an ,kulturansichten erinnern4 ,und da die lteren ,reisenden meist weder die ,kenntnisse noch das ,interesse besaen1 sich wirklich genau ber die besuchten ,vlker zu orientieren1 sondern nur allzu gerne sich die tollsten ,lgen aufbinden lieen1 um zu ,hause die merkwrdigsten ,fabeln erzhlen zu knnen1 so sieht es eigentlich mit ,untersuchungen ber die ,welt- und ,lebenanschauung der ,naturvlker bel aus4 ,in den ,mrchen und ,erzhlungen1 die uns von den ,naturvlkern vorgetragen werden1 sind ,zge reinster ,empfindung und ,tugend und dicht daneben ,roheiten entsetzlichster ,bestialitt4 ,ganz wie in den ,sagen der alten ,griechen4 ,wer kann die rhrende ,szene zwischen ,hektor und ,andromache mit der scheulichen des ,totenopfers fr ,patroklos vereinigen8 ,wir kommen dadurch auf einen ,punkt1 der von groer ,bedeutung ist und uns noch beschftigen wird4 ,fr die ,kulturvlker scheint die ,untersuchung einfacher und sicherer zu sein1 hier ist ja so vieles durch ,tradition und ,schrift bekannt4 ,aber das ,ungeheuere des ,materials wirkt erdrckend4 ,es prahlte jemand mit seinem ,fleie und rechnete so viel ,ttigkeit zusammen1 da fr den ,tag #bf ,stunden ,arbeit herauskamen4 ,selbst dieser ,zauberknstler wre nicht imstande1 das ,material auch nur zum vierten ,teil zu bewltigen1 und wenn er ,methusalems ,alter erreichte4 ,man mu sich darum auf ,hauptansichten und ,hauptwerke beschrnken4 ,und dieses darf um so eher geschehen1 als wahrhaft groe ,meinungen nur sprlich erblht sind1 und als unglaublich ,viele bewut und unbewut die ,wege der ,groen wandeln4 ,das ist kein ,tadel2 und wer in mhseliger ,arbeit das gefunden hat1 was einem ,groen vor ihm schon als ,geschenk des ,genies eingefallen ist1 darf mit ,fug und ,recht stolz sein und alberne ,kritik aus ,zusammengelesenhaben ablehnen4 ,eine solche ,arbeitsvermehrung nimmt man gerne entgegen4 ,eine andere ,schwierigkeit liegt in dem ,mangel an ,bestimmtheit in so vielen ,meinungen und ,schriften4 ,wir werden von zwei wilden ,rossen nach entgegengesetzten ,richtungen gezogen1 dem ,verstand und dem ,gefhl4 ,mancher wird innerlich zerrissen1 viele geben wenigstens dem einen oder dem anderen etwas nach4 ,kommt noch dazu die menschliche ,gebundenheit um des bloen ,lebens willen an anderer ,meinung1 etwa die bemerkte an ,staat und ,kirche1 so ergibt sich ein weiteres ,schwanken4 ,hat man doch dem groen ,kant ,inkonsequenzen in seinem philosophischen ,system vorgeworfen4 ,und wer wei so recht1 was ,fichtes oder gar ,schellings eigentliche ,philosophie gewesen ist1 da man doch von jedem von ihnen mehrere ganz abweichende ,philosophien hat8 ,und da bei weitem die meisten ,menschen inkonsequent sind1 die einen aus ,anlage1 die anderen aus ehrlichem ,zweifeln1 so berhrt uns ein ganz konsequenter ,mann oder eine ganz konsequente ,ansicht fast unheimlich4 ,wir werden sehen1 da auf unserem ,gebiete davon nur sehr wenig vorhanden ist4 ,man kann fast sagen3 mitunter zum ,glck fr die ,menschheit4 ,denn mit absoluter ,konsequenz ist oft ,fanatismus und mit diesem ,verfolgungssucht verbunden1 die sich in der konsequentesten ,religion1 der katholischen1 in so entsetzlichen ,taten geuert hat1 und eine ,herrschernatur wie ,innozenz ,,iii41 trotz so groer ,leistungen1 durch die ,ausmordung ,tausender andersdenkender unschuldiger ,menschen fast fluchbeladen erscheinen lt4 #c4 ,hauptfragen und ,stammannahmen 7principia1 7 der ,welt- und ,lebenanschauungen4 ,der ,leser sieht1 welch umfangreiche ,arbeit hier zu bewltigen ist1 und wie alles nur in groen ,zgen zur ,darstellung kommen kann4 ,doch habe ich die ,absicht1 weit ber die engen ,grenzen der ,spezialbetrachtungen hinauszugehen1 die immer nur einzelne ,klassen der ,menschheit betraf4 ,ich mchte vorfhren1 was der ,mensch allgemein an ,welt- und ,lebenanschauungen geschaffen hat2 nicht diese oder jene ,philosophenschule1 diese oder jene ,religion1 dieses oder jenes ,volk4 ,unter solchen ,umstnden ist eine gewisse ,systematik unausweichlich1 sonst verluft man sich in der ,flle des ,gebotenen und gert in ,gefahr1 die ,darlegung in ,phrasen aufzulsen4 ,und nirgends ist diese ,gefahr so gro und sind ihr so viele ,schriftsteller erlegen als gerade auf dem ,gebiete1 mit dem wir uns hier beschftigen sollen4 ,was ,prinz ,heinz von seinem dicken ,freunde bei der ,musterung seiner ,rechnungen gesagt hat1 und ich einmal einen berhmten ,nationalkonomen auf einem ,kommers auf die ,universittsvorlesungen habe anwenden hren1 soll uns zur ,warnung dienen4 ,grndlichkeit hier1 ,schmuckrede dort1 zwischen diesen ,symplegaden mssen wir unser ,schifflein hindurchsteuern4 ,fast jede ,weltanschauung geht von einer ,stammannahme oder von mehreren ,stammannahmen aus4 ,es mu daher von groer ,bedeutung fr die ,ordnung des ,vortrags sein1 wenn vor allem diese ,stammannahmen vorgefhrt werden4 ,vollstndig dieses zu tun ist fr einen beschrnkte ,zeit lebenden ,menschen nicht mglich1 wegen der unendlichen ,menge von ,bchern1 die er lesen mte4 ,nachdem ich mich aber durch so viele ,jahre frei und veranlat in so vielen ,wissenschaften umgesehen habe1 glaube ich1 da in der nachfolgenden ,aufzhlung ,wichtigeres nicht fehlen wird4 ,sollte der ,leser noch eine und eine andere ,annahme wissen1 so fge er sie gtigst hinzu2 wir sind alle gerne ,krrner der ,knigin ,wissenschaft4 ,die ,annahmen gehen aber auf den ,grund des ,alls und den der ,einzelnen1 den ,bestand des ,alls1 das ,wesen der ,dinge1 das ,wesen und den ,grund der ,geschehnisse1 die ,entwicklung des ,alls1 das ,ende des ,alls1 das ,ende der ,einzelnen4 ,das sind sieben ,hauptpunkte4 ,es ist nicht angngig1 die allgemeine ,liste ganz nach diesen ,hauptpunkten einzurichten2 die ,behandlungen mten vielfach durcheinander gehen und sich verschlingen1 wodurch viele unntige und strende ,wiederholungen entstehen wrden4 ,gleichwohl ist die nachfolgende ,liste unterteilt1 und zwar derartig1 da sie in einiger ,beziehung sich den ,hauptpunkten anschmiegt4 ,wenn manche ,hauptpunkte in der ,liste nicht bercksichtigt zu sein scheinen1 so ist es in der ,tat nur ein scheinen84 ,durch gehrige ,untersuchung der ,stammannahmen und namentlich auch durch ,verbindung zweier oder mehrerer von ihnen werden auch diese ,hauptpunkte zur ,erledigung gebracht4 ,die ,liste enthlt vier ,klassen3 phantomistische ,annahmen1 wesenheitliche1 wesenheitlich-begriffliche1 begriffliche4 ,es kommt auf die absolute ,richtigkeit der ,benennungen nicht an1 diese mssen nur durchschnittlich zutreffen und knnen es auch nur4 ,nun mge die ,liste selbst folgen4 ,i4 ,phantomistische4 #a4 ,nichts1 #b4 ,traum1 #c4 ,schein4 ,,ii4 ,wesenheitliche4 #d4 ,das 7indisch ,tad71 #e4 ,etwas1 #f4 ,urwesen1 ,ding an sich1 ,substanz1 #g4 ,gott1 #h4 ,gtter 7in allen ,abstufungen71 #i4 ,weltgeist1 #aj4 ,schpfer 7,schpfung71 #aa4 ,vernichter1 ,satan1 ,widergott1 #ab4 ,weltseele1 #ac4 ,einzelseele1 #ad4 ,weltvernunft1 #ae4 ,einzelvernunft1 #af4 ,emanation1 #ag4 ,chaos1 ,urmaterie1 #ah4 ,materie 7auch ,elemente und ,krper71 #ai4 ,energie1 ,entropie1 #bj4 ,psychoma4 ,,iii4 ,wesenheitlich-begriffliche4 #ba4 ,sein1 ,nichtsein1 #bb4 ,werden1 ,vergehen1 #bc4 ,ruhe1 ,erregung1 #bd4 ,attribute1 #be4 ,ideen1 #bf4 ,formen1 #bg4 ,modi 7auch ,essenzen und ,bilder71 #bh4 ,monaden 7auch ,realen71 #bi4 ,zahl1 #cj4 ,raum 7auch ,leere71 #ca4 ,zeit1 #cb4 ,harmonie1 #cc4 ,disharmonie 7auch ,entzweiung in sich74 ,,iv4 ,begriffliche4 #cd4 ,gut1 #ce4 ,bse1 #cf4 ,liebe 7auch ,anziehung71 #cg4 ,ha 7auch ,abstoung71 #ch4 ,streit1 #ci4 ,zwang 7absoluter71 #dj4 ,notwendigkeit1 #da4 ,anlage 7auch ,prdestination1 ,prstabilisation71 #db4 ,unfreiheit1 ,determinismus1 #dc4 ,urschlichkeit1 #dd4 ,beschrnktheit1 #de4 ,zweckmigkeit 7,teleologie1 auch ,instinkt71 #df4 ,entwicklung1 #dg4 ,produktion und ,reaktion 7auch ,regulative71 #dh4 ,parallelismus1 #di4 ,gelegenheitlichkeit1 #ej4 ,zufall1 ,association1 #ea4 ,freiheit1 #eb4 ,unbeschrnktheit4 ,die ,liste sieht bunt genug aus2 es soll ja aber auch ein allgemeiner berblick ber die ,welt- und ,lebenanschauungen gegeben werden4 ,wir knnten nun weiter so verfahren1 da wir einfach die obigen ,stammannahmen einzeln und zu zweien oder mehreren nehmen1 so wrden wir schon eine groe ,zahl aller bisher entwickelten ,anschauungen gewinnen4 ,aber die ,liste soll uns nur im einzelnen leiten4 ,die ,betrachtung fhren wir allgemein4 #d4 ,vergleichung der ,anschauungen1 ,parallelen4 ,drei ,hauptaufgaben haben wir zu erfllen3 die ,anschauungen einzeln oder in ,klassen vorzufhren1 sie auf ihre theoretische und praktische ,bedeutung zu untersuchen1 sie miteinander zu vergleichen4 ber die beiden ersten ,aufgaben ist nichts besonderes mehr zu sagen4 ,die dritte ,aufgabe aber gibt zu einer wichtigen ,bemerkung ,anla4 ,die ,vergleichung kann zu zwei ,zwecken geschehen4 ,einmal um die ,kulturzustnde der ,vlker oder ,zeiten1 innerhalb deren die ,anschauungen geuert sind1 gegen einander abzuwgen4 ,sodann um ber die ,prioritt einer aufgestellten ,anschauung zu entscheiden4 ,das erstere gehrt nur zu sehr geringem ,teil hierher1 da wir ja keine ,kulturgeschichte schreiben1 und wird sich meist bei den ,vorfhrungen selbst erledigen4 ,das zweite lassen wir fort1 sofern es sich um ,prioritten einzelner ,personen handelt4 ,diskussionen hierber haben nur dann einen ,wert1 wenn mit der ,prioritt auch der ,sinn der ,anschauung verbunden ist1 den wir ja bei einem gedankentiefen ,manne immer eine ,stufe hher verstehen mssen als bei einem mittelmigen ,kopf1 wenn der ,ausdruck der ,ansicht dazu ,raum lt4 ,nun aber werden ,anschauungen nicht blo von einzelnen ,personen ersonnen1 sondern1 wie ,lieder1 von einem ganzen ,volke1 so da es sich um ,volksanschauungen handelt4 ,dann knnen ,vlker miteinander in ,wettbewerb treten und hat die ,frage nach der ,prioritt doch groe ,bedeutung4 ,ich darf nur an den ,streit ,babel und ,bibel erinnern1 der mit so auerordentlicher ,heftigkeit in unseren ,tagen gefhrt worden ist4 ,und gerade an diesen ,streit kann ich anknpfen4 ,er entsprang aus behaupteten hnlichkeiten zwischen der ,literatur der ,babylonier und gewissen ,teilen der ,bibel1 so da die erstere ,vorlufer und ,muster fr die ,erzhlungen und die ,lehren der ,bibel sein sollte4 ,auch ganz abgesehen davon1 ob die hnlichkeiten wirklich so bedeutend sind1 da man es wagen drfte1 ein ,werk wie die ,bibel in wichtigsten ,teilen der ,originalitt zu entkleiden1 machte sich in diesem ,streit eine verblffende ,auerachtlassung aller ,errungenschaften der ,anthropologie geltend4 ,lngst haben die ,anthropologen erkannt1 da die ,menschheit eine auffallend gleichartige ,masse bildet1 da ,gebruche1 ,gedanken und ,vorstellungen sich oft an den entferntesten ,punkten der ,erde in gleicher ,weise vorfinden4 ,ein so ekelhafter und so seltsamer ,brauch wie das ,auffangen und ,verwenden der ,fulnisflssigkeit des ,leichnams zeigt sich im ,herzen ,afrikas und auf weit abliegenden ozeanischen ,inseln4 ,die ,entstehung der ,menschen aus ,bumen oder ,steinen wird fast auf der ganzen ,erde erzhlt4 ,reineckes ,streiche und ,schlauheiten1 nur bertragen auf ,hasen und ,schakale1 geben auch den verschiedensten ,negerstmmen ,stoff zum ,lachen4 ,mrchen fast des gleichen ,inhalts finden sich bei ,vlkern1 die weder sprachlich noch stammlich zusammenhngen4 ,ich habe mir mehr als zwanzig hnlichkeiten sogar im ,einzelnen zusammengestellt4 ,eine sehr seltsame und sehr wichtige1 da nmlich die ,wasser ber dem ,himmel der ,bibel in ,ozeanien sich wiederfinden1 habe ich schon in meinem ,buche ,die ,entstehung der ,welt und der ,erde nach ,sage und ,wissenschaft8 hervorgehoben4 ,ich kann hier mit noch einer1 nicht minder bedeutenden1 vielleicht noch bedeutenderen aufwarten4 ,nach der ,bibel schafft ,gott zwischen den ,wassern eine ,dehnung1 wodurch die ,scheidung zwischen ,himmel und ,erde bewirkt wird4 ,bei den ,neuseelndern sind ,himmel und ,erde ursprnglich auch aufeinander und der ,gott ,tane-mahuta trennt sie1 da ein ,zwischenraum zwischen ihnen entsteht4 ,geschieht letzteres auch grobsinnlich -- der ,gott stemmt den ,kopf gegen die ,erde1 ,papa1 und die ,fe gegen den ,himmel1 ,rangi1 und drckt so diese ,gatten auseinander -- die ,sache ist doch die gleiche1 das ,schaffen der ,ausdehnung zwischen ,himmel und ,erde4 -- ,der ,neuseelndische ,maui wird von seiner ,mutter1 eingewickelt in einen ,wulst ihrer ,haare1 ins ,meer geworfen1 von den ,wogen ans ,land gesplt und dort aufgefunden und erzogen4 ,damit vergleiche man die ,kindheitsgeschichte ,mose4 ,der ,hauptunterschied besteht nur darin1 da ,mose von einer ,knigstochter aufgenommen wird1 ,maui von einem mnnlichen ,vorfahr4 -- ,die ,polynesier haben ,schwanenjungfrauen wie wir und mit fast den gleichen ,erzhlungen4 -- ,ra kennzeichnet in ,ozeanien den ,sonnengott1 genau wie im alten gypten4 -- ,fast noch verwunderlicher ist1 was ,max ,mller mitteilt1 da einem ,zwillingsgtterpaar der indischen ,mythologie1 ,yama und ,yami1 ein anderes1 ,yame und ,yama1 mit gleicher ,bedeutung in ,peru entspricht4 ,nun denke man1 welche wilde ,theorien unsere ,babylonier darauf gegrndet haben1 da im ,babylonischen1 das doch eine ,schwestersprache des ,hebrischen ist1 ein ,wort sich fand1 das an ,jehova anklang6 ,und ,indien und ,peru1 ,altgypten und ,ozeanien6 -- ,josuas ,wunder1 da die ,sonne auf sein ,gehei stehen bleibt1 ist von vielen ,ozeaniern nachgeahmt1 z4 ,b4 bis ein ,haus fertig ist oder ein ,wanderer seinen ,weg zurckgelegt hat4 -- ,totenschiff und ,totenfhrer kennen nicht blo die ,griechen1 sondern auch die ,polynesier und einige ,afrikastmme und ,indianer4 -- ,maui raubt das ,feuer wie ,prometheus4 -- ,solare ,gottheiten der ,neger erregen ,krankheiten durch ,wurfgeschosse wie ,apollon4 -- ,gleich den ,israeliten geht ein ,hottentottenheros1 ,heitsi-,eibibs1 durch das ,wasser1 das sich vor ihm spaltet und wie dort ber dem ,verfolger zusammenschlgt4 -- ,ich knnte noch viel mehr anfhren1 ,regenbogen1 ,weltei1 ,wahrsagekunst1 ,jonas und anderes betreffend4 ,aber ich glaube1 da die obige kurze ,aufzhlung schon gengt darzutun1 wie auerordentlich vorsichtig man bei ,schlssen aus hnlichkeiten sein mu4 ,diese ,vorsicht mu aber gebt werden1 sonst kann man hinsichtlich der ,vlkerzusammenhnge zu den bsesten ,schlssen kommen4 ,wir werden spter noch vieles andere kennen lernen1 was auf gleichem ,gebiete liegt1 ,ost und ,west1 ,nord und ,sd verbindet und seine ,wurzel eben in ,zufall oder in der ,gleichartigkeit des ,menschengeschlechts hat4 ,im allgemeinen kann man sagen1 da alles ,entlehnte sich ziemlich bald durch ,miverstndnis1 ,unstimmigkeit und ,gezwungenheit verrt4 ,echtes1 ,eingeborenes1 geht frei nach rechts und links ausgreifend und entwicklungsfhig einher4 ,doch sollen die ,schwierigkeiten bei der ,scheidung nicht verkannt werden4 #e4 ,einteilung der ,welt- und ,lebenanschauungen4 ,man teilt die ,welt- und ,lebenanschauungen in zwei ,klassen ein1 in monistische und pluralistische oder multistische 7dualistische1 trialistische usf474 ,die erstere ,klasse soll ,anschauungen enthalten1 die1 von einem ,gesichtspunkt ausgehend1 das gesamte ,all1 ohne irgend eine ,ausnahme darin1 als eine ,einheit mit zeitlich und rumlich unbegrenzt gleichen ,eigenschaften betrachten4 ,so z4 ,b4 behauptet der bekannteste ,monismus -- den ich hier nicht mit dem unzureichenden und irrefhrenden ,beiwort3 materialistischer1 sondern allgemeiner und treffender3 physischer ,monismus bezeichnen will --1 da das gesamte ,all1 belebt und unbelebt1 stets und berall nur von den ,erscheinungen1 die wir in der unbelebten ,natur kennen1 erfllt und beherrscht worden ist1 wird und werden wird4 ,ihm gegenber betrachtet der ,dualismus die ,welt von zwei unabhngigen ,gesichtspunkten1 z4 ,b4 indem er das ,all durchaus in ,leben und ,nichtleben1 in ,krper und ,geist1 in ,gott und ,welt usf4 teilt4 ,noch weiter wrde die ,teilung gehen im ,trialismus1 ,tetralismus usf4 ,dabei kme es eigentlich darauf an1 da die ,trennungen im ,pluralismus absolute sind4 ,derartige ,anschauungen besitzen wir nicht recht2 es lt sich nicht vermeiden1 da eines in das andere eingreift4 ,indessen gibt es1 wie wir noch sehen werden1 einen wirklichen ,monismus auch noch nicht4 berhaupt bringt es der ,gegenstand mit sich1 da keine der ,anschauungen auch nur theoretisch1 geschweige praktisch1 durchaus konsequent ist1 wenigstens wenn man sie sachlich und nicht blo nach den ,behauptungen untersucht4 ,mitunter erscheinen die ,anschauungen der ,wilden1 namentlich in ihrer praktischen ,anwendung1 bei weitem konsequenter als die der ,kulturmenschen4 ,und das hat seinen guten ,grund1 den wir noch kennen lernen werden4 ,der obigen ,einteilung werden wir nur bei den einzelnen ,anschauungen ,rechnung tragen knnen4 ,allgemein werden wir drei ,hauptklassen unterscheiden3 psychisch-religise1 religionsphilosophische1 philosophisch-physische1 und werden darunter finden3 irdisch-menschliche1 irdisch-gttliche1 religise1 psychische 7auch geistige71 philosophische 7metaphysische71 physische 7naturwissenschaftliche72 phantomistische1 theosophische1 mystische ,anschauungen4 ,die drei letzten sind durch das ,semikolon absichtlich von den anderen getrennt2 sie bedeuten eine eigenartige ,gattung von ,anschauungen diesen gegenber1 in der ,phantasie und ,grbelei eine besonders groe ,rolle spielen4 ,aus den ineinandergreifenden ,benennungen in den ,hauptklassen sieht der ,leser schon1 da auch hier scharfe ,scheidungen nicht vorhanden sind4 ,und wie sollten auch solche ,scheidungen bestehen6 ,jede ,anschauung wird regiert durch ,erfahrung1 ,wunsch1 ,religion und ,nachdenken4 ,die ,erfahrung gibt die ,welt wie sie ist1 oder wenigstens erscheint1 das ist das ,physische4 ,der ,wunsch richtet sich auf den ,gang der ,welt in bezug auf uns und auf andere1 als positiver und negativer ,egoismus1 bedeutet also das ,irdisch-menschliche4 ,die ,religion ist bei den meisten verdeckter ,egoismus1 und zwar natrlicher ,egoismus1 der1 berechtigt1 auf ,erhaltung seiner selbst und anderer geht1 aber auch hlicher1 der die ,gottheit oder die ,weltordnung zur ,demtigung1 ,dienstbarmachung oder gar ,vernichtung des ,anderen sich zum ,vorteil oder nur zur ,schadenfreude herbeiruft4 ,bei anderen1 wie bemerkt1 und wiederum recht vielen1 ist sie lediglich gedankenloses ,anhngen an bestimmte ,satzungen4 ,verhltnismig die ,minderzahl fat die ,religion innerlich mit tiefem ,fhlen und fester berzeugung auf4 ,endlich das ,nachdenken1 das philosophische1 sucht die unmittelbare ,erfahrung der ueren und inneren ,welt zu verknpfen2 ,widerstrebendes zu vereinigen1 das ,mannigfaltige zu vereinheitlichen und aus allem diesen das ,gewirr der ,welt und des ,lebens unter wenige ,gesichtspunkte zu bringen1 die auch ,schlsse auf ,unbekanntes und ,zuknftiges gestatten4 ,dazu knnen wir getrost auch das ,phantasieren und ,grbeln rechnen1 die beide nur ein bergreifen des ,denkens auf bersinnliche oder unsinnliche ,objekte darstellen4 ,das eine oder das andere von diesen vier ,steuern auf dem ,meere der ,anschauungen mag hier und dort nicht zur ,anwendung gelangen1 es mag sogar herausgehoben und als unntig beiseite gelegt werden4 ,das tut nichts und berhrt die ,bedeutung dieser ,steuer fr die ,gesamtbetrachtung nicht4 ,und so kennzeichnen die gewhlten ,namen fr die einzelnen ,anschauungen nur das ,vorwiegende in der jeweiligen ,anschauung4 ,denn beispielsweise fehlt das ,physische in keiner der ,anschauungen1 aber es gibt ,anschauungen1 in denen es ganz besonders zur ,geltung gebracht ist4 ,gleicherweise verhlt es sich mit dem ,religisen1 wo nur die rein materialistischen ,anschauungen eine ,ausnahme machen1 und mit dem ,philosophischen und ,irdisch-menschlichen4 ,,erstes ,,buch4 ,psychisch-religise ,welt- und ,lebenanschauungen4 ,,erstes ,,kapitel4 ,anschauungen der ,naturvlker4 #f4 ,irdisch-menschliche ,anschauungen4 ,diese sind bald erledigt4 ,fr sie ist alles1 wie es sich den ,sinnen darstellt4 ,weder ber das ,wesen noch ber die ,ursache des ,vorhandenen wird nachgedacht4 ,es wird alles so genommen wie es geboten ist1 und ,kenntnisse und ,gesichtsweite richten sich nach dem ,wahrgenommenen4 ,damit verbunden ist die ,beziehung jeglichen ,gegenstandes und ,vorganges auf die eigene ,person4 ,es ist ein rein anthropozentrischer ,standpunkt1 indem das ,ich der entscheidende ,inhalt der ,welt ist1 und ,gut und ,bse sind1 was dem ,ich dient oder dem ,ich schadet4 ,von vornherein werden die ,himmelskrper als ,gegenstnde gleich denen der ,erde oder gar der nchsten ,umgebung angesehen1 so als gewhnliche ,krper1 ,menschen oder ,tiere oder ,frchte4 ,der ,kulturmensch1 der die ,gelehrten sich den ,kopf ber die ,welt zerbrechen lt1 wird die ,himmelskrper schon als das betrachten1 was aus der ,wissenschaft auch gegen seine ,absicht ihm zur ,kenntnis gelangt ist4 ,aber bei ,naturvlkern ist es eine ,selbstverstndlichkeit1 da die ,welt einheitlich der irdischen gleicht4 ,naiv wird angenommen1 was die ,forschung mit vieler ,mhe1 wenn auch in ganz anderem ,sinne1 zum ,teil erst erweist4 ,nichts ist charakteristischer als die ,anschauung vom ,himmel und von dem darber ,befindlichen1 die wir bei so vielen ,naturvlkern vorfinden4 ,der ,himmel ist ein ,zeltdach1 am ,horizont an die ,erde durch ,stricke1 ,ranken und hnliches befestigt1 oder von ,bergen1 ,felsen1 ,bumen1 ,menschen1 ,tieren getragen4 ,so kann ein ,mensch auch einfach in den ,himmel gelangen4 ,tawhaki1 ein neuseelndischer ,heros und spter ,halbgott1 hat ein dem ,himmel entstiegenes ,weib ,tanga-,tanga oder ,hapai und von ihr ein ,tchterlein4 ,wie in unseren ,mrchen verschwindet das ,weib jeden ,tag mit ,morgengrauen1 bis sie aus ,liebe gnzlich bei ihm bleibt4 ,eines ,tages aber beleidigt er sie in dem ,kind1 das er als belriechend bezeichnet1 und sie entflieht mit dem ,kind in ihre himmlische ,heimat4 ,nun sucht er einen ,weg1 in den ,himmel zu gelangen1 um sie zurckzuholen4 ,nach einigen ,abenteuern gelangt er dahin1 wo die ,befestigungsseile des ,himmels die ,erde treffen4 ,dort findet er eine alte ,tante von ihm1 und die gibt ihm den ,rat1 an dem festgemachten ,seil emporzuklettern4 ,sein ,bruder ,karibi1 der ihn begleitet hatte1 nimmt ein zu loses ,seil und wird nun von den ,winden ,ost und ,west hin und her geschleudert4 ,tawhaki selbst aber ist vorsichtig1 klettert sicher und kommt so in den ,himmel4 ,menschen1 die auf irgendeine ,weise in den ,himmel gelangt sind und zur ,erde zurckwollen1 machen ein ,loch1 binden ein ,tau an und lassen sich an dem ,tau herab4 ,oder es schiet jemand einen ,pfeil in die ,hhe1 der im ,himmel stecken bleibt1 dann schickt er einen zweiten in den ersten1 einen dritten in den zweiten usf4 ,so gewannen die ,shne ,ajelens in ,nordamerika eine ,pfeilleiter1 in den ,himmel zu klettern1 und einer so entstandenen ,pfeilleiter bediente sich der polynesische ,heros ,quat4 ,in ,australien wirft ein ,mann seine ,lanze1 an die ein ,seil gebunden ist1 gegen den ,himmel1 die ,lanze bleibt dort stecken und er hat so einen ,weg4 ,noch einfacher macht es ,kasimbaha in ,celebes1 er benutzt die ,rottangranke1 nachdem die ,feldratte ihre ,dornen abgenagt hat1 um in den ,himmel zu gelangen4 ,wenn die ,hhe eines ,baumes nicht reicht1 wird ein ,zauber angewendet1 ihn rasch wachsen zu lassen4 ,ein ,kannibale1 ,quasawara1 stellte dem vorhin erwhnten ,quat 7,banks-,inseln7 und seinen ,brdern nach4 ,alle flohen auf die ,spitze eines ,kasuarinenbaumes4 ,der ,verfolger kletterte hinter ihnen her1 aber ,quat machte den ,baum immer hher wachsen4 ,zuletzt reichte dieser bis zum ,himmel4 ,da bog ,quat den ,baum zur ,erde1 stieg rasch mit seinen ,brdern herab1 indem er die ,spitze festhielt1 und als sie alle unten waren1 lie er die ,spitze los1 der ,baum schnellte auf und der zurckgebliebene ,quasawara zerschlug den ,kopf an dem ,himmel4 ,wer sich ber so kindliche1 fast kindische ,anschauungen verwundern sollte1 der denke1 da ja fr den ,augenschein der ,himmel in der ,tat nicht sehr fern ist1 je nach ,beschaffenheit der ,luft und der ,vergleichsgegenstnde vielleicht #bj bis #hj ,meter4 ,der ,naturmensch folgt diesem ,augenschein und lt den ,himmel ber ,bergen sich entsprechend wlben1 mitunter auch die ,berge in den ,himmel ragen4 ,unwillkrlich denkt man an ,astolfs ,fahrt mit dem ,apostel ,johannes zum ,monde1 um ,rolands ,verstand1 der dort in einer ,flasche aufbewahrt wird1 herabzuholen1 nach ,ariostos ,dichterphantasie4 ,auf dem ,monde ,da gibt es andre ,flsse1 andre ,seen1 ,als sie in unsrer ,welt1 und andre ,auen2 ,da kann er andre ,tler1 andre ,hhen ,mit ihren ,stdten1 ihren ,schlssern schauen1 ,und ,huser1 gro1 wie er sie nie gesehen1 ,zuvor noch1 noch hernach auf ,erden bauen2 ,auch weite gibt's1 einsame ,waldreviere1 ,allwo die ,nymphen jagen ihre ,tiere4 ,diese ,verse fhre ich des ,folgenden wegen an4 ,der ,naturmensch nimmt das gleiche an4 ,im ,himmel ist nmlich fr ihn alles wie auf der ,erde3 ,wlder1 ,seen1 ,berge1 selbst ,menschen und ,huser4 ,und die ,menschen unterscheiden sich an sich in nichts von den ,erdenmenschen1 nur da man sie1 da sie den ,himmel bewohnen1 etwas hher einschtzt4 ,tawhaki findet zuletzt sein ,weib und sein ,kind und bleibt bei ihnen1 er spielt die ,rolle eines ,gewittergottes1 indem es von seinen ,futritten donnert und blitzt4 ,noch naiver ist die ,erzhlung von ,rupes ,himmelaufstieg4 ,er sucht seine ,schwester und will darber seinen ,ahnen ,rehua befragen4 ,der aber wohnt im zehnten ,himmel -- es wird also eine ,vielzahl von ,himmeln angenommen1 wie auch anderweitig4 -- ,rupe durchklettert alle ,himmel1 wie1 wird einfach nicht gesagt4 ,in allen ist es wieder genau wie auf der ,erde4 ,endlich gelangt er in den zehnten ,himmel und findet dort auch den gesuchten ,rehua4 ,und wie gemein irdisch es da zugeht1 wird fast mit ,humor geschildert4 ,rupe verlangt zu essen4 ,da schttelt der uralte ,rehua die ,locken1 und es fallen eine ,menge ,vgel heraus1 die gebraten werden4 ,auf ,rupes verwunderte ,frage1 warum die ,vgel in seinem ,haar nisten1 sagt ,rehua1 er htte dort eine so groe ,menge von -- ,insekten1 da alle ,vgel auf seinem ,haupte ihre ,nahrung suchen4 ,ja1 ,rupe findet1 da ,rehuas ,sklaven diesen schndlich behandelt haben1 und mu seine ,wohnung vom grlichsten ,schmutz subern4 ,und das im zehnten ,himmel6 zu dem der ,hochgott der ,ozeanier1 ,tane1 die ,wege besonders versperrt haben soll4 ,in ,borneo steigt ein ,mann auf die ,plejaden und bekommt dort ,reis vorgesetzt1 den er so kennen lernt4 ,fast gleiche ,auffassungen finden wir in ,australien und in ,afrika1 bei den ,eskimo und bei anderen ,vlkern4 ,da die ,indianer ,jagdgrnde im ,himmel erwarten1 wissen wir ja schon aus ,coopers ,romanen4 ,aber folgende indianische ,sage ist noch deutlicher1 die ich nach ,frobenius1 gekrzt1 gebe4 ,der ,coyote hatte einen ,sohn und dieser besa zwei ,frauen1 von denen der ,coyote eine fr sich wnschte4 ,er wollte ihn tten und veranlate ihn1 um einen ,vogel zu fangen1 auf einen ,baum zu klettern4 ,nun lie er den ,baum hher und hher wachsen1 bis dieser den ,himmel berhrte1 da sein ,sohn sich an der ,feste den ,kopf einschlage4 -- ,man vergleiche dazu die vorhin mitgeteilte ,erzhlung von ,quat und ,quasawara auf den ,banks-,inseln4 ,aber der ,sohn sprang vom ,baum in den ,himmel hinein4 ,was er da findet entspricht genau der ozeanischen ,auffassung1 ,mnner und ,frauen1 die ,holz fllen4 ,von einem ,mann und einer ,frau wird er aufgenommen4 ,wie er ,sehnsucht nach der ,erde bekommt1 spinnt ihm die ,frau ein ,seil und lt ihn in einem ,korb zur ,erde nieder4 ,es will schon viel sagen1 wenn einmal ein ,held sich in den ,balg eines ,vogels tut und in den ,himmel fliegt4 ,meist ist der ,himmel so nahe und so irdisch1 da sogar ,menschen ihn zurckschieben1 wie in ,ozeanien und ,australien an vielen ,orten erzhlt wird4 ,zugleich ist er so derb solide1 da1 wenn er herabstrzt1 er alles zerschlgt und die ,menschen ttet4 ,von einem ,herabstrzen des ,himmels wissen aber afrikanische1 ozeanische und australische ,stmme manches zu erzhlen4 ,der ,himmel wird entweder oben gehalten oder1 wie schon mitgeteilt ist1 als ,zelt an die ,erde mit ,stricken1 ,ranken befestigt4 ,bei den ,wanyamwesi soll1 nach ,stuhlmann1 eine ,riesin1 ,fumyahlo1 den ,himmel gleich ,atlas sttzen4 ,ihr ,gatte1 ,niamtitinwa1 gleichfalls ein ,riese1 hlt die ,erde auf einer ,seite1 die andere ,seite der ,erde ruht auf einem ,berg ,lugula oder ,lugiya4 ,wenn dieser ,riese zu seiner ,frau geht1 bebt die ,erde4 ,andere ,afrikaner lassen die ,erde auf einem ,horn einer ,kuh ruhen4 ,beben entsteht1 wenn die ,kuh die ,erde auf das andere ,horn umlegt4 ,ozeanier stellen sich die ,erde vor als auf ein ,netz aufgeschttet1 das im ,meere schwimmt1 oder als ,klumpen1 den der ,held ,maui mit einem ,netz aus dem ,meere emporgezogen hat4 ,weit verbreitet ist die ,annahme1 da ,erde und ,himmel von ,sulen gesttzt werden4 ,im brigen wird nicht viel nachgedacht1 wir wissen ja auch1 wieviel ,kopfzerbrechen es den klgsten ,menschen im ,altertum gekostet hat1 eine ,sttze fr die ,erde zu finden1 und welch ungetmliche ,zurstungen die geistig so hochstehenden ,indier getroffen haben1 die ,erde halten zu lassen 7,s4 #agf74 ,und ich darf auch auf mein ,buch ,die ,entstehung der ,welt und der ,erde in ,sage und ,wissenschaft8 verweisen4 ,hier zitiere ich noch nach ,max ,mller einen ,vers aus dem ,rigveda1 bekanntlich dem ltesten ,schriftdenkmal der ,indier3 ,ungesttzt1 nicht befestigt1 wie bringt er es fertig1 nicht zu fallen1 wenn er sich erhebt88 ,er8 ist die ,sonne4 ,was die ,himmelskrper anbetrifft1 so werden auch diese rein irdisch1 oft menschlich oder tierisch aufgefat4 ,ich habe auch dafr in meinem obengenannten ,buche ,beispiele gegeben1 die ich nur durch einiges ergnzen darf4 ,bei manchen ,indianern werden ,sonne und ,mond so menschlich angesehen1 da sie ,kinder haben4 ,ein ,held gelangt auf dem bekannten ,wege in den ,himmel und in das ,haus der ,sonne und heiratet dort eine ,tochter der ,sonne4 ,mit seiner ,frau in einem ,korb herabgelassen1 mu er sie in einer ,htte versteckt halten1 weil sie zu stark leuchtet4 ,der ,mond kann in ,ozeanien von einem ,adler verschlungen werden4 ,aber das ,verschlungenwerden von ,sonne und ,mond bei ,finsternissen ist ja fast in allen ,erdteilen ,erzhlung und ,glaube4 ,und bekannt ist der furchtbare ,lrm1 den viele ,vlker gegen den ,himmel machen1 um den ,drachen1 die ,schlange1 oder was es fr ein ,tier sein mag1 von seinem ,opfer zu verscheuchen4 ,in ,polynesien ist die ,sonne selbst ein ,ungetm4 ,maui1 der ,herkules oder ,simson der ,polynesier1 dem sie zu hei ist und zu rasch luft1 lauert ihr am ,aufgangsorte auf1 wirft ihr eine ,schlinge um den ,hals1 mit der er sie drosselt1 whrend er ihr zugleich mit seiner ,keule ,wunde ber ,wunde schlgt4 ,da verliert das ,ungetm durch die ,wunden den grten ,teil der ,hitze und von ,siechtum matt schleicht sie nun langsam ihres ,weges4 ,da der ,mond ein gewhnliches ,licht1 eine ,lampe1 ist1 findet sich oft erwhnt1 noch fter ist er eine alte ,frau4 ,wunderschn klingt es1 liegt aber doch auf gleichem ,gebiet1 wenn amerikanische ,indianer die ,dmmerrte fr den ,widerschein der ,fittige eines roten ,schwanes erklren3 ,kann's die ,sonne sein1 sich neigend berm flachen ,wasserspiegel8 ,kann der ,schwan es sein1 der rote1 ,flieend1 fliegend1 wundgeschossen ,mit dem ,pfeil1 dem ,zauberpfeile1 ,rings die ,flut mit ,purpur frbend1 ,mit dem ,purpur seines ,herzbluts1 ,rings die ,luft mit ,glanz erfllend1 ,mit dem ,glanze seiner ,federn8 singt ,longfellow im ,hiawatha8 nach einer ,sage der ,odjibw-,indianer 7in ,freiligraths bersetzung74 ,mit derartigen ,anschauungen verbindet sich ein naiver ,wunderglaube1 der das ,wunder des ,wunderbaren entkleidet4 ,wie selbstverstndlich ffnen sich ,felsen auf ein ,gebot sogar eines ,tieres1 wachsen ,bume bis in den ,himmel hinein1 bleibt die ,sonne auf ,wunsch stehen1 beleben sich ,kltze und ,huser4 ,man wird sagen1 das sind ,mrchen -- und solche kann man von den ,negern in schner ,auswahl in dem hbschen ,buche des ,frulein von ,held und in sehr vielen ,reisebeschreibungen und anthropologischen ,werken lesen --1 aber das ,mrchen hat fr den ,naturmenschen1 wenn es nicht direkt behufs ,erzhlens erfunden ist1 die ,bedeutung1 die es fr das ,kind besitzt1 oder richtiger besa1 ehe noch der hypermoderne ,realismus das ,kind in den ,mrchen ,unsinn zu sehen lehrte4 ,dazu kommt noch ein ,umstand1 auf den in einem folgenden ,abschnitt einzugehen ist1 und der derartigen ,mrchen8 ein ganz anderes ,aussehen verleiht und sie mit ,mythe und ,religion in ,verbindung bringt4 ,aber diese ,selbstverstndlichkeit des ,wunders bei den ,wilden ist eines der grten ,hindernisse fr die ,verbreitung des ,christentums unter den ,naturvlkern ohne ,gewalt1 denn fr die hheren ,lehren hat der ,wilde nur selten ,verstndnis4 ,der ,kampf ums ,dasein und der naive absolute ,egoismus beschftigt sein ganzes ,leben1 ,tun und ,trachten4 ,in den ,erzhlungen1 die die ,reisenden uns mitteilen1 kommen zwar auch ,zge von ,gromut vor1 jedoch nur selten1 und solche von ,menschenliebe1 wie die ,kulturreligionen sie verstehen1 existieren kaum1 selbst bei ,naturvlkern1 die schon in ,berhrung mit der ,zivilisation sich befinden4 ,diese ,tugend scheint der ,mensch zu allerletzt zu lernen4 ,sie ist freilich die schwerste von allen1 nicht allein1 weil sie absolute berwindung des ,egoismus erfordert1 sondern auch weil der ,gegenstand der ,liebe sich nur sehr selten in liebenswrdiger ,gestalt gibt1 wo nicht zugleich das ,mitleid mitspricht4 ,und die ,naturvlker haben keine rechte ,gelegenheit1 von uns auch nur aus ,mitleid1 geschweige aus ,fhlen ,liebe zu lernen4 ,gestalten wie ,livingstone sind einzig4 ,indessen ist die ,gewaltttigkeit1 vielfach ,roheit und ,brutalitt1 mit der die ,naturvlker so oft behandelt wurden1 allerdings nicht der eigentliche ,grund fr ihren ,mangel an unseren ,haupttugenden4 ,die rein egoistische ,grundlage ihres ,wesens ist noch jedem1 der mit ihnen in ,berhrung kam1 aufgefallen1 nicht blo ,fremden gegenber1 sondern auch gegen ihre nchsten ,angehrigen4 ,es fehlt ihnen die ,schule1 die bei den ,kulturvlkern nun schon ,tausende von ,jahren dauert1 und namentlich drckt auf sie unwiderstehlich ihre ,umgebung4 ,ein ,wilder1 der in eine ,umgebung versetzt wird1 die nach jenen hohen ,lehren lebt1 kann diese sehr wohl annehmen und auch in sich aufnehmen1 wie die ,erfahrung ja hinreichend erwiesen hat4 ,so aber verbietet zum ,beispiel ein ,negerhuptling1 weil es ihm so gefllt 7car tel est notre plaisir71 seinem ganzen ,volke den ,anbau des notwendigsten ,getreides auf mehrere ,jahre1 herrscht bei ganzen ,stmmen die ,sitte1 die ,alten und ,kranken auszusetzen oder zu tten1 bildet bei noch anderen die ,zahl der gemordeten ,menschen1 in ,schdeln1 die auf einer ,schnur gereiht getragen werden1 den hchsten ,ruhm des ,helden1 und was der ,greuel noch mehr sind1 an die man nicht denken mag und die man schon als ,knabe in ,coopers ,romanen mit einem gewissen ,grausen gelesen hat1 whrend sie in der ,wirklichkeit1 wegen des ,mangels eines jeden edleren ,beweggrundes1 noch viel entsetzlicher wirken wrden4 ,wenn nicht auch hier ein ,motiv vorhanden wre1 das in der ganzen ,welt bekannt ist1 in der ganzen ,welt zu den abscheulichsten ,taten gefhrt hat1 noch jetzt bei den ,kulturnationen in schnstem ,flor steht1 hier vielfach mit dem ,fluch der ,lcherlichkeit begabt1 aber beim ,naturmenschen dessen ganzes ,leben und ,tun erfllend und lenkend -- der ,aberglaube4 ,hier verflicht sich unsere ,betrachtung mit der fr die nchste ,klasse der ,anschauungen4 ,diese mssen wir durch eine ,sonderbetrachtung einleiten4 #g4 ber den ,ursprung der ,religionen1 ,vorlufiges4 ,die ,bedeutung des ,wortes ,religion wollen wir hier im allerweitesten ,sinne fassen2 also dazu auch ,meinung1 ,erzhlung1 ,sage1 ,mythe rechnen1 sofern sie sich auf nicht jedem zur ,verfgung stehende ,krfte und uerungen beziehen4 ,so weit mssen wir gehen1 wenn wir von der ,religion der ,naturvlker sprechen4 ,religion entstammt dem ,urschlichkeitsbegriff des ,menschen1 das heit der ,eigenheit der ,seele1 alles notwendig als die ,folge eines anderen anzuschauen4 ,es kann einen ,urschlichkeitsbegriff ohne ,religionen geben1 aber keine ,religion ohne diesen ,urschlichkeitsbegriff4 ,das gilt auch fr geoffenbarte ,religionen1 da um eine ,offenbarung aufzufassen schon der ,urschlichkeitsbegriff vorhanden sein mu1 indem ohne diesen nichts mit einem anderen verknpft werden kann4 ,wahrscheinlich gibt es kein ,lebewesen ohne den ,urschlichkeitsbegriff1 wie dunkel er in manchen ,lebewesen auch sein mag4 ,aber auer diesem ,urschlichkeitsbegriff drfte auch der ,lebenstrieb ein ,groes zur ,entstehung von ,religionen beigetragen haben4 ,und da dieser ,trieb sich vornehmlich uert in ,begehren und ,frchten1 so werden schon am ,ursprung der ,religionen diese ,empfindungen fr ihre ,richtung entscheidend sein4 ,wie1 wann und wo die ,religionen ihren ,ursprung nahmen1 darber bestehen bei den ,forschern noch gegenwrtig unendlich viele ,meinungen4 ,einige sehen die ,religionen als ,folgeerscheinung der ,sprache an4 ,da auch ,tiere in ihrer ,weise sprechen knnen1 und wir diesen doch nicht gerne religise ,anschauungen zuschreiben mchten1 mu es sich schon um eine ,sprache handeln1 die den ,menschen vom ,tiere unterscheidet4 ,leider wissen wir nicht recht1 wo der ,unterschied beginnt4 ,will man aber von uns selbst rckwrts schlieen1 so wird man meinen1 da ,namen- und ,begriffsbildung die entscheidenden ,momente in der ,sprache waren4 ,max ,mller1 der diesen ,standpunkt mit grter ,konsequenz vertritt1 bezeichnet es als ,tatsache1 da dazu die ,wortwurzeln dienten1 allein dienen konnten1 und -- was das ,wesentlichste ist -- da diese ,wurzeln1 infolge der ,art und ,weise1 in der sie zuerst ins ,dasein traten1 ,handlungen ausdrckten1 die gewhnlichen ,handlungen1 die auf einer frheren ,gesellschaftsstufe vollfhrt wurden4 ,der ,himmel war der1 der bedeckt1 die ,sonne die1 die wrmt1 der ,mond der1 der mit1 die ,wolke die1 die regnet8 usf4 ,sah nun der ,mensch z4 ,b4 das ,feuer1 das fr ihn eine so eminente ,bedeutung hat1 so fiel ihm namentlich die ,ruhelosigkeit dieses ,elementes auf1 das ,flammen1 ,zucken1 ,zngeln1 ,springen usf4 ,er bezeichnete es also mit der ,wortwurzel in bewegen81 in den indogermanischen ,sprachen mit ,,ag4 ,da aber diese ,wurzel ein ,handeln des ,menschen ausdrckt1 eben das ,bewegen81 so kam er allmhlich zu der ,anschauung1 da in der ,flamme etwas ,bewegendes1 ein ,agens sei1 zu ihrer ,natur gehre1 ,beweger hier81 ,beweger da81 im sanskritischen ,,ag-ni-s1 damit wre zum ,beispiel in ,sanskrit der ,agni gewonnen1 der ,beweger84 ,im ,laufe der ,jahrhunderte trat dann eine immer weitergehende ,vergeistigung ein1 erst ein beseelter ,beweger1 wie ein ,mensch1 dann ein gttlicher ,beweger usf41 bis zuletzt bei einigen ,sekten ,agni zum hchsten ,gott und ,schpfer hinaufidealisiert ward4 ,diese ,theorie des groen ,sprach- und ,religionsforschers hat zweifellos etwas sehr ,bestechendes4 ,man bedarf nicht einmal der wirklichen ,sprache2 es gengt ja vllig1 wenn der ,mensch in sich selbst die ,handlungen auffat1 wenn er es auch nach auen nicht zum ,ausdruck bringt4 ,er wird dann innerlich das ,feuer so betrachten1 wie er es mittelst der ,sprachwurzeln nach auen kundgibt4 ,aber bedeuten auch die ersten ,sprachwurzeln nur ,handlungen des ,menschen1 ist das auch der ,fall mit den ersten bestimmten inneren ,denkregungen8 ,werden auch diese sich nur auf ,handlungen beziehen8 ,fast mchte man es glauben1 da das ,leben des ,menschen in ,handlung aufgeht und die ,natur ja auch in stetem ,geschehen sich befindet4 ,dinge also1 die ruhen1 wrden keinen ,anla zur ,entstehung religiser ,begriffe geben4 ,diesen ,schlu zieht auch ,max ,mller1 da er von dem bekannten ,fetischismus1 ,animismus und der ,personifikation als ,grundelemente der ,religion nichts wissen will4 ,es ist schwer auf einem ,gebiete wie dieses1 wo jede ,tradition und jede ,erfahrung mangelt1 etwas ,bestimmtes zu sagen2 unter den ,vlkern1 die wir kennen1 befindet sich und befand sich keines mehr im ,ursprung der ,religionsbildung1 alle hatten und haben ein schon ziemlich kompliziertes ,system religiser ,ansichten4 ,am ,kinde aber zu beobachten1 wie bei ihm religise ,anschauung entsteht und wchst1 wrde nur ersprielich sein knnen1 wenn man es als ,wilden1 gesondert von allem kulturmenschlichen ,verkehr1 aufwachsen liee4 ,elterliche ,brutalitt bringt es manchmal zuwege1 da ein ,kind in dieser ,weise aufwachsen knnte1 wenn die ,kultur es nicht an sich von allen ,seiten umgbe4 ,und seit dem alten gypterknig1 von dem ,herodot erzhlt1 da er1 um zu erfahren1 welches die eigentlich menschliche ,sprache sei1 ein ,kind vom ersten ,tage gegen jeden menschlichen ,verkehr abgeschlossen habe1 ist das ,experiment nicht wieder gemacht worden4 ,also1 es fehlt an ,mitteln zur ,entscheidung4 ,nur das1 glaube ich1 mu man sagen1 da es nicht die uere ,sprache war1 die die ,religionen schuf1 sondern die innere1 und diese wird der ueren weit vorausgegangen sein4 ,wenn ,max ,mller nur die uere ,sprache versteht1 dann ist meines ,erachtens seine ,theorie nicht haltbar4 ,begehren und ,furcht1 ich wiederhole es1 sind die ,grundpfeiler fr religise ,anschauungen4 ,und wahrscheinlich ,furcht zuerst1 dem ,begehren sich spter erst anschliet4 ,die meisten ,forscher greifen1 wenn es sich um religise ,regungen oder gar ,anschauungen handelt1 viel zu hoch4 ,man mu1 wenigstens wenn man ,religion in so weitem ,sinne fat1 wie es der ,anthropolog zu tun gezwungen ist1 unter ,abstraktion von aller ursprnglichen ,offenbarung1 tief herabsteigen4 ,sind die ,menschen aus der ,reihe der ,lebewesen durch fortschreitende ,entwicklung hervorgegangen und haben sie ihre seelischen ,fhigkeiten allmhlich erreicht1 so wird man in dem ,auftreten religiser ,regungen gar nicht weit genug zurckgehen knnen4 ,und bekanntlich behaupten manche ,naturforscher1 da ,tiere wohl auch etwas haben mchten1 was einer ,religionsanschauung -- im weitesten ,sinne des ,wortes -- entspricht4 ,sicher ist ja1 da manche ,tiere sich vor ungewohnten ,dingen und ,bewegungen frchten1 da sie unter ,umstnden ,gespenster sehen usf4 ,haben doch sogar manche gemeint1 da der ,hund im ,menschen eine ,art gttliches ,wesen 7gttlich vom ,standpunkte des allertiefststehenden ,wilden7 sehe1 was freilich mit der ,tatsache1 da der ,hund jeden anderen als seinen ,herrn auch ohne ,grund anbellt und anfllt1 nicht recht harmonieren will4 ,nun unterscheidet ,max ,mller allerdings drei ,stufen der ,religionsanschauung3 physische1 anthropische 7,max ,mller scheut sich vor dieser ,wortbildung und sagt anthropologische1 ich sehe aber nicht ein1 warum1 um einer ungewohnten und freilich auch anfechtbaren ,wortbildung zu entgehen1 man zu einer anderen1 bereits in anderem ,sinne vergebenen greifen soll7 und psychologische4 ,diese ,stufen sind sicher fr die allgemeine ,entwicklung treffend gewhlt1 sie umfassen aber nicht alles4 ,man darf ferner ,lippert in seinem ,hauptsatze im allgemeinen beistimmen1 da ,religion ohne einen gewissen1 wenn auch noch so niedrigen1 rohen und selbst gemeinen ,kultus1 nicht verstanden werden kann4 ,allein dieser ,satz hilft nur die etwaige ,religion des ,tieres von der des fortgeschrittenen ,menschen unterscheiden1 wenn nicht vielleicht gewisse ,tierklassen1 wie die bekannten ,ameisengattungen1 auch ,kultus besitzen4 ,die ,entwicklungslehre kann aber nicht anders als annehmen1 da zuerst die religisen ,anschauungen des ,menschen sich gar nicht von denen der ,tiere unterschieden haben1 aus welchen er hervorgegangen ist1 und da diese ,anschauungen allmhlich zu ,hherem aufstiegen1 indem sich gleichzeitig alle ,greuel entwickelten1 die den ,namen ,religion entweihten und entweihen4 ,wir wissen nicht1 ob die geistigen ,krfte des ,menschen zunahmen1 weil seine animalischen ,ausrstungen mehr und mehr verloren gingen1 oder ob das umgekehrte stattfand1 da seine animalische ,ausrstung zurckging1 weil die geistigen ,fhigkeiten stiegen4 ,der bequemste ,ausweg wird sein1 wenn wir annehmen1 da beides gleichzeitig stattfand1 indem immer eins das andere nach sich zog4 ,dann mute einerseits die ,einsicht wachsen1 andererseits der ,trieb der ,selbsterhaltung2 und es scheint1 da zunchst die ganze zunehmende ,einsicht in den ,dienst der ,selbsterhaltung gestellt worden ist4 ,deshalb hat sich der ,mensch zunchst soviel furchtbarer als das furchtbarste ,tier entwickelt1 und seine ,religionsanschauung ging keineswegs die stillen ,wege1 die viele so gerne annehmen1 indem sie alle ,greuel auf ,aberglauben8 schieben4 ,wir mgen ber den ,aberglauben des ,kulturmenschen lachen1 der auf die ,trschwelle oder den ,trpfosten seiner ,behausung ein ,hufeisen nagelt1 wir mgen lachen1 wenn gleichfalls ,kulturmenschen sich vor dem #acten und dem ,freitag frchten1 und was der so zahlreichen ,albernheiten noch mehr sind4 ,glauben die betreffenden ,leute an sie1 so haben sie zu der bekannten ,religion noch eine andere4 ,verhalten sie sich neutral1 so treiben sie all den ,unfug aus ,affennachahmung1 ntzt es nicht1 so schadet es nicht84 ,glauben sie nicht daran1 so machen sie sich eines ,vergehens gegen den geistig schwcheren ,teil der ,menschheit schuldig4 ,aber dem ,naturmenschen ist ,aberglaube8 seine eigentliche ,religion1 und was man bei ihm noch ,mystisches und ,hheres etwa findet1 hat fr ihn gar keine oder nur ,erzhlungsbedeutung4 ,andere haben den ,urgrund aller religisen ,anschauungen in dem ,gefhl der ,schwche gesucht1 das der ,mensch der ihn umgebenden ,natur gegenber hat4 ,er soll eine ,macht ber sich empfinden und diese allmhlich hher und hher einschtzen lernen4 ,der ,trieb der ,selbsterhaltung wrde ihn dann zur ,verehrung und ,anbetung dieser ,macht durch ,worte und ,taten fhren4 ,irregeleitet1 wrde der ,mensch zunchst nicht eine ,macht annehmen1 sondern viele ,mchte1 und sie in dem lokalisieren1 was fr ihn besondere ,bedeutung hat1 also in ,sonne1 ,mond1 ,feuer1 ,sturm1 ,gewitter1 ,strom1 ,meer u4 a4 ,man kann sehr vieles fr diese weitverbreitete ,ansicht vom ,ursprung der ,religion beibringen4 ,das ,gefhl einer bermacht ber sich ist schon im ,tierreich vorhanden2 ein kleines schwaches ,mdchen kann den strksten ,hund zum hndischen ,gehorsam zwingen1 wie wir ja zu unserm ,vergngen oft genug sehen2 der ,hund hat ein ,gefhl von der bermacht des ,menschleins4 ,dahin gehren auch solche ,tatsachen aus dem ,tierleben1 die mit ihrem eigenen ,gesellschaftsleben zusammenhngen1 wenn einem ,individuum selbstverstndlich die bermacht zuerkannt wird1 wie bei den ,bienen4 ,auch das ,verhalten der ,blattluse gewissen ,ameisenarten gegenber drfte auf dem ,gefhl einer bermacht beruhen2 denn ohne ,widerstand zu leisten und ohne einen ,fluchtversuch selbst dann zu machen1 wenn sie beflgelt sind1 lassen sich diese ,insekten von den ,ameisen in deren ,heim schleppen und tragen1 wo sie1 wie bei den ,menschen das ,vieh1 gehegt und aufgezehrt werden4 ,fast denkt man an das ,verhltnis des ,volkes zu wilden ,huptlingen oder sinnlosen ,despoten4 ,ist das ,gefhl der bermacht beim ,menschen nur auf dem der ,furcht gegrndet1 so wrde es sich wenig von dem der intelligenteren ,tiere unterscheiden4 ,aber beim ,menschen soll noch hinzukommen1 da er auch ,hoffnung auf ,gutes und ,erwartung von ,gutem fr sich auf diese bermacht grndet4 ,und das wre freilich etwas1 das im ,tierreiche wohl nur selten gefunden wird4 ,die ,beispiele von ,hunden1 die allerhand ,knste vollfhren in ,erwartung einer ,belohnung1 von ,vgelchen1 die auf den ,ruf eines1 der ihnen ,samen oder ,brckchen bietet1 ihm beliebig auf ,hand und ,schulter fliegen1 drfen1 glaube ich1 hier nicht angefhrt werden4 ,es sind ,erfahrungen1 denen die ,tiere1 namentlich im ,zustand der ,domestikation1 folgen4 ,auf dem ,wege zur spiritualistischen ,ansicht von der ,entstehung der ,religionen treffen wir die ,behauptung1 da religise ,anschauung berhaupt zur ,eigenheit des ,menschen gehre1 gewissermaen apriorisch eine ,kategorie1 ein ,regulativ seines inneren und ueren ,lebens bilde4 ,einen energischen ,vertreter dieser ,ansicht finden wir in ,benjamin ,constant1 der sie schon im ersten ,kapitel seines groen ,werkes ,de la rligion8 feststellt4 ,sofern die religise ,anschauung in der ,kategorie der ,urschlichkeit beruht1 und diese allerdings eine unumgngliche ,vorbedingung unseres inneren und ueren ,lebens bedeutet1 knnte man letzteres auch von der religisen ,anschauung annehmen4 ,da indessen der ,begriff der ,urschlichkeit fr sich nicht hinreicht1 den ,trieb zur religisen ,anschauung zu erklren1 darf wohl als sicher hingestellt werden4 ,es ist zwar richtig1 da die religise ,anschauung ein ,regulativ unseres ,lebens ist4 ,aber es spielt bei ihr noch etwas mit1 das durchaus dem ,bereiche des ,fhlens angehrt und fr das wir im ,begriff der ,urschlichkeit keinen adquaten ,ausdruck finden4 ,auch die ,tiere und selbst die ,pflanzen mssen den ,begriff der ,urschlichkeit bewut oder unbewut 7instinktiv1 wie wir sagen7 besitzen1 sonst existierten sie nicht4 ,aber religise ,anschauung schreiben wir ihnen doch nicht zu4 ,ferner gibt es zweifellos ,menschen1 die jedes religisen ,gefhls gnzlich bar sind1 nicht einmal einem ,aberglauben huldigen4 ,soll also religise ,anschauung in der ,tat eine ,eigenschaft der ,menschenseele sein1 so mu sie auer in der ,urschlichkeit noch in anderem eine ,wurzel haben1 oder nur in diesem anderen4 ,dieses ist wohl auch die ,meinung von ,wilhelm ,wundt1 da nmlich die ,urschlichkeit fr eine rein psychische ,entstehung einer religisen ,anschauung nicht hinreicht4 ,nun haben wir schon frher ,furcht und ,begehren als die ,haupttriebfedern fr religise ,annahmen hervorgehoben4 ,von diesen ,menscheneigenschaften soll aber1 als unwrdig1 gerade abgesehen werden4 ,dann wrde freilich nichts brig bleiben als die religise ,anschauung als eigene ,kategorie zu betrachten1 wogegen doch sehr vieles spricht1 was bei der ,vorfhrung der einzelnen ,religionsanschauungen hervortreten wird1 wo wir den allerniedrigsten ,meinungen begegnen1 die jeder ,kultur und jeder ,menschlichkeit ins ,gesicht schlagen4 ,soll sich aber jene ,ansicht auf unsere ,idee von ,religion beziehen1 so ist eben der ,begriff ,religion viel zu eng gefat1 und wir brauchen darber hier noch nicht zu diskutieren4 ,endlich die rein spiritualistische ,ansicht selbst sieht die ,religion als von hchster ,macht geoffenbart an4 ,das kann1 absolut genommen1 eigentlich nur von der einzigen wahren ,religion gemeint sein1 denn es ist ja ausgeschlossen1 da eine ,offenbarung in mehrerer ,gestalt erfolgen kann4 ,kein ,mensch wei1 welches diese einzige wahre ,religion ist1 jeder gibt die seinige dafr aus4 ,und irgendein ,kriterium zur ,entscheidung haben wir nicht4 ,vergangene und gegenwrtige ,geschichte der ,religionen schneiden uns dazu jede ,mglichkeit ab4 ,die beliebte ,ausrede1 da die ,menschen die ,offenbarung verdorben htten1 hilft hier nichts1 sondern schadet nur4 ,denn was eine absolute ,offenbarung ist1 mu mit zwingender ,gewalt die ,menschen leiten und kann sie nicht zu so furchtbaren ,taten fhren1 wie die religisen ,verfolgungen sie gezeitigt haben4 ,anders hat eine absolute ,offenbarung gar keinen ,sinn1 denn dem ,besten im ,menschen widersprechend wird man sie doch nicht gestalten wollen4 ,gibt man den ,standpunkt des ,absoluten auf1 so lt sich ber ,offenbarung eher reden4 ,dann wren die ,religionen ,inspirationen einzelner ,menschen oder einzelner ,vlkerschichten und drfen darum unvollkommen sein4 ,die ,offenbarung verliert dadurch freilich die ,bedeutung1 wegen deren sie eigentlich angenommen ist3 die absolute ,richtigkeit jener betreffenden ,religionsanschauung unwidersprechbar zu machen4 ,sie geht auf den ,standpunkt eines jeden menschlichen ,einfalls oder ,erdenkens oder ,fhlens zurck4 ,dafr haben wir ja allerdings ,beispiele1 und darunter solche gewaltigster ,wirkung und edelster ,lehren4 ,viele aber auch1 die absurd und hchst schdlich sich erwiesen haben4 ,was ist nun das ,ergebnis dieser ,betrachtungen8 ,ich glaube1 da man bei der ,untersuchung der ,entstehung der ,religionsanschauungen1 wie in so vielen anderen ,fllen1 berhaupt nicht rigoros auf diesem oder jenem ,standpunkt bestehen kann4 ,wie die ,elektrizitt in einem ,gewitter aus allen mglichen ,vorgngen entstanden sein kann und tatschlich entsteht1 so werden auch die ,religionsanschauungen aus den verschiedensten ,ursachen hervorgegangen sein4 ,der ,mensch hat ein reichliches ,kapital an ,eigenschaften und ,trieben in seinem ,inneren1 um sie bald so1 bald anders zu kombinieren und in neue ,werte umzusetzen4 ,mitunter ist eines1 mitunter ein anderes fr seine ,ansicht entscheidend4 ,religionen werden aus allen den vorgenannten1 vielleicht aus noch manchen anderen ,quellen hervorgegangen sein4 ,die ,entwicklung1 die die ,religionen genommen haben1 weist schon darauf hin1 da sie nicht wohl auf einen ,ursprung zurckgefhrt werden knnen1 sondern da bei ihnen verschiedene und mitunter mehrere ,momente wirksam gewesen sind4 ,auch haben sich viele ,religionsforscher gezwungen gesehen1 einerseits niederen ,anschauungen auch hhere ,momente zuzugestehen1 andererseits in hheren auch niedrige anzuerkennen4 ,eine wirkliche ,philosophie der ,religion8 mte alle ,momente in ,betracht ziehen und ihren ,einflu in den einzelnen ,religionen verfolgen4 ,aber dazu mangeln uns nur allzusehr die ,kenntnisse1 sobald wir aus der geschichtlichen ,kulturwelt heraustreten4 ,es ist nicht ,aufgabe dieses ,buches1 hierauf genauer einzugehen1 auf einzelnes und auf andere ,theorien wird jedoch noch oft genug hingewiesen werden4 #h4 ,allgemeine ,belebung4 ,gehen wir nun zu den einzelnen ,religionsformen ber1 so scheint in der ,tat die von ,max ,mller angenommene physische ,religion die ursprnglichste zu sein1 jedoch in ganz niedriger ,bedeutung4 ber die ,stufe der stumpfen ,selbstverstndlichkeit erhoben1 wird der ,mensch in allem1 was ihn umgab1 etwas gesehen haben1 das wir allerdings am besten unbestimmt als ,agens1 ,ttiges1 ,handelndes1 ,wirkendes bezeichnen knnen4 ,namentlich in den ,vorgngen wie ,flamme1 ,sturm1 ,gewitter1 ,regen usf4 wird dieses zunchst geschehen sein1 dann auch in den ,gegenstnden4 ,an den ,tieren war eine derartige ,betrachtung selbstverstndlich1 ihre ,ausdehnung auf ,bume1 ,blumen1 ,grser konnte folgen4 ,dann mgen flieende oder wogende ,gewsser und zuletzt ,berge1 ,felsen1 ,steine an die ,reihe gekommen sein4 ,es ist milich1 solche ,serien ex post aufzustellen1 da bei besonderen ,vlkern vieles von ihrer besonderen ,umgebung abhngig gewesen sein wird4 ,dazu ist zu beachten1 da auf ,menschen1 wie brigens auch auf ,tiere1 ,gegenstnde besonderer ,art und unter besonderen ,umstnden auch eine besondere ,wirkung ausben1 wie berhngende ,felsen oder ,steine in ebener ,gegend1 ,bume gewundener oder bermiger ,gestalt1 ,dmpfe aus der ,erde aufsteigend usf4 ,kein ,hund hlt einer ,selterwasserflasche stand1 die man vor ihm aufknallen lt1 und berhngende oder fast schwebende ,steinplatten sind selbst einem beherzten ,manne ungemtlich4 ,also mgen gewisse tote ,gegenstnde viel eher mit dem ,etwas versehen gedacht worden sein1 als harmlose ,strucher4 ,es ist vieles erzhlt worden1 woraus man schlieen mchte1 da die ,feuerlnder sich auf dieser ,stufe der ,weltanschauung befinden1 in der in allem ein ,etwas ,ttiges gesehen wird1 ohne da dieses ,etwas schon mit dem1 was im ,menschen das ,ttige ist1 identifiziert wird4 ,wenn der ,mensch unter solchen ,anschauungen seine ,meinung bestimmter zu fassen lernt1 so wird er in dem in den ,gegenstnden ,handelnden etwas ,lebendes sehen1 sei es1 da die ,gegenstnde selbst leben1 sei es1 da etwas in ihnen vorhanden ist1 das lebt4 ,beides finden wir1 aber das erstere kann offenbar nicht von weitem ,umfange sein1 da ,lebloses von ,lebendem zu unterscheiden selbst dem ,tiere leicht fllt4 ,max ,mller hat ein sehr lehrreiches ,beispiel auf das sorgfltigste untersucht1 die ,bedeutung ,agnis in der altindischen ,religion4 ,wie wir sahen1 scheint ihm ,agni den ,begriff der lebhaften ,bewegung ausgedrckt zu haben4 ,am nchsten verwandt wrde lateinisch ag-ilis sein84 ,im ,lateinischen haben wir ignis1 im ,altslawischen ogni1 im ,littauischen ugn4 ,das wrde noch auf der ersten ,stufe stehen4 ,aber nun kommen ,namen1 die offenbar einen ttigen ,gegenstand ausdrcken3 ,dahana der ,brenner1 ,an-ala der ,blaser 7mit der ,wurzel ,an1 die auch in animus1 anima1 enthalten ist und hauchen1 wehen bedeutet74 ,max ,mller fhrt noch andere ,namen auf1 die gleichfalls einen ttigen ,gegenstand betreffen4 ,und er sagt allgemein3 ,wenn dieser ,schritt einmal getan war1 wenn das ,wort ,agni1 ,feuer1 einmal geprgt war1 so war die ,versuchung gro1 ja fast unwiderstehlich1 wie ,agni als ,agens aufgefat worden war1 so auch ihn als etwas aufzufassen1 das den einzigen anderen aktiven ,subjekten1 die den ,menschen bekannt waren1 glich1 als tierischen und menschlichen ,agens48 ,und darin kann man ihm lediglich beistimmen4 ,so fhrt er denn auch an1 da im ,rigveda von der ,zunge oder den ,zungen ,agnis gesprochen wird1 von seinen ,zhnen1 seinen ,kinnbacken1 seiner brennenden ,stirne1 seinem flammenden ,haar1 seinem goldenen ,bart4 ,diese ,sprechweisen als metaphorisch aufzufassen1 wrde mglich sein1 wenn der erste ,begriff des ,agni ein hherer wre4 ,so aber mchten sie kaum anders als ad verbum genommen werden1 als ,beschreibung ,agnis als eines lebenden ,etwas 7s4 jedoch ,s4 #be74 ,ich habe schon erwhnt1 da die ,polynesier die ,sonne auch als ,ungetm betrachten1 die ,eskimo nehmen ,sonne und ,mond als ,mdchen und ,knaben1 wie sdamerikanische ,vlker und wie1 umgekehrt1 die ,australier als ,mann und ,frau4 ,algonkinindianer1 die den ,mond fr die ,frau der ,sonne ansehen1 erklren sogar die ,finsternis dadurch1 da diese ,gestirne zuweilen ihr ,kind 7das also dunkel sein mu7 in den ,armen vor sich halten4 ,da man die ,arme nicht sieht1 kommt daher1 da sie stndig einen ,bogen gespannt vor sich halten4 ,hbsch ist eine ,sage bei den ,mexikanern1 die ,tylor in seinem vorzglichen ,buche ,die ,anfnge der ,kultur8 mitteilt4 ,die alte ,sonne war ausgebrannt und die ,welt in ,finsternis begraben4 ,da sprang ein ,held in ein riesiges ,feuer und stieg1 zum ,gott geworden1 als ,tonatiuh strahlend im ,osten als neue ,sonne auf4 ,nach ihm sprang ein zweiter ,held in das ,feuer4 ,aber dieses war schon matt1 und so kam er nur als ,mond1 ,metztli1 empor4 ,hier sind also ,sonne und ,mond zwei ,mnner4 ,doch steht diese ,sage fr das ,gegenwrtige schon zu hoch4 ,mehr pat hierher1 da bei den ,aluten der ,mond mit ,steinen nach denen wirft1 die ihn beleidigen4 ,man bedenke1 da man in der ,tat frher vielfach geglaubt hat1 da die ,meteorsteine ,auswrflinge des ,mondes seien4 ,auch die ,sterne werden fr ,lebewesen1 ,menschen oder ,tiere1 gehalten1 wohl auch fr ,teile von ,lebewesen4 ,ich will nicht die griechischen ,katasterismen anfhren1 die in so schnen ,sagen erzhlt werden und noch in der so spten ,zeit der ,ptolemer zu der ,versetzung des prachtvollen ,haares der ,berenike an den ,himmel gefhrt haben4 ,aber in ,afrika ist die ,milchstrae ein ,zug ,vgel4 ,anderweitig sind die ,sterne ,menschen1 welche in den ,himmel geklettert sind und nun nicht herabknnen4 ,in ,ozeanien werden die ,sterne auch als ,augen berhmter ,huptlinge ausgegeben1 so da diese letzteren groen ,wert im ,leben auf mglichst glnzende ,augen legen und die ihnen von ,natur verliehenen dadurch zu verbessern suchen1 da sie anderen die ,augen ausreien und sie verzehren4 ,da der ,regenbogen ein lebendes ,ungetm ist1 das sogar ,menschen frit oder sie vergiftet1 wird in ,polynesien erzhlt4 ,der ,gott ,perkun soll in ,littauen auch den ,donner selbst bedeutet haben4 ,strme werden personifiziert2 so sind bei den ,indianern1 von denen ,hiawatha erzhlt1 ,wabun1 ,schawondasee1 ,kabibonda ,lebewesen1 die ,ostwind1 ,sdwind und ,nordwind bedeuten1 deren ,vater1 der allgemein ,sturm1 ,mudjeekewis1 heit4 ,bei den ,polynesiern finden wir hnlich personifizierte ,winde1 die ,verwandte sind von ,gttern4 ,der ,hauptwindgott ,tawhiri-matea1 der den ,schimpf1 der seinem ,vater und seiner ,mutter1 ,himmel und ,erde1 durch ihre gewaltsame ,scheidung geschehen ist 7,s4 #ab71 rchen will1 lt seine ,kinder1 die ,strme1 auf ,meer und ,land los1 und er selbst wtet in ihrer ,mitte1 so da die ,wlder1 die ,kinder ,tane ,mahutas1 gestrzt1 die ,lnder berschwemmt und die ,meere durchwhlt werden4 ,den niederen ,menschenstmmen18 sagt ,tylor in seinem genannten ,werke1 werden ,sonne und ,gestirne1 ,bume und ,flsse1 ,wind und ,wolken persnliche1 belebte ,geschpfe1 welche ein nach ,analogie des menschlichen oder tierischen gedachtes ,leben fhren und ihre besonderen ,aufgaben im ,universum mit ,hilfe ihrer ,gliedmaen wie ,tiere erfllen48 ,und er weist mit ,recht auf das ,verhalten der ,kinder hin1 die zuerst gleichfalls alles beleben4 ,wie das ,kind schlgt der ,wilde ,brasiliens den ,stein1 ber den er gestolpert ist1 oder den ,pfeil1 der ihn verwundet hat48 ,tylor teilt noch andere ,beispiele mit4 ,so wird bei gewissen sdasiatischen ,stmmen der ,baum gefllt und zu ,spnen zerhackt1 von dem jemand tdlich herabgefallen ist4 ,entsprechende ,beispiele finden sich sogar bei ,kulturvlkern1 ich darf an die ,gerichte erinnern1 die bei den ,athenern ber leblose ,gegenstnde gehalten wurden1 durch die ein ,mensch umgekommen war1 an die ,geielung des ,hellesponts durch ,xerxes und an anderes aus dem ,altertum und selbst aus dem ,mittelalter ,bekannte4 ,fast mchte man an die ,tcke des ,objekts8 erinnern1 die ,friedrich ,vischer in seinem ,roman ,auch einer8 so launig beschreibt4 ,es war frher eine ,sitte in ,deutschland1 wenn der ,hausherr gestorben war1 es allem im ,hause mitzuteilen1 selbst dem ,ackergert und den ,vorrten4 ,wir drfen uns darum nicht wundern1 da der ,naturmensch tatschlich ,gegenstnde fr lebend hlt1 die ihm doch tot scheinen sollten1 und sich so berall von ,leben umgeben fhlt1 dessen ,natur er nicht kennt1 und das ihn infolgedessen bengstigt und bedrckt4 ,diese ,allbelebung1 der wir auf niedrigster ,kulturstufe begegnen1 findet sich von allem ,groben geklrt in hchsten philosophischen ,spekulationen wieder1 wie wir sehen werden4 ,fr die ,wildenstufe hat ,tylor sie als ,animismus8 bezeichnet1 diesem ,worte jedoch noch eine weitere ,bedeutung verliehen4 #i4 ,seele und ,beseelung1 ,animismus1 ,fetischismus4 ,sobald der ,mensch dazu gelangt ist1 an sich selbst den ,krper von der ,seele zu unterscheiden1 wird er naturgem das gleiche auch fr alle anderen ,lebewesen und fr die von ihm lebend gedachten ,wesen tun4 ,wann der ,mensch seine ,seele entdeckt8 hat1 entzieht sich unserer ,kenntnis4 ,den ,unterschied zwischen einem lebenden ,tiere und einem getteten kennen anscheinend auch ,tiere selbst4 ,der ,mensch aber mu zu irgendeiner ,zeit diesen ,unterschied tiefer aufgefat haben und so zu einer ,zweiteilung seines ,ich gekommen sein4 ,gegenwrtig scheint kein ,volk zu existieren1 das den ,begriff der ,seele nicht kennt4 ,und man mchte auch glauben1 da1 sobald der ,mensch die ,urschlichkeit hinreichend bewut anzuwenden gelernt hat1 er durch den ,anblick des ,toten neben dem ,lebenden zu der ,ansicht gezwungen werden mute1 jenem fehle etwas1 das dieser besitzt und was1 eben weil krperlich der ,tote zunchst sich vom ,lebenden noch gar nicht unterscheidet1 das ,leben bedingen mu4 ,der ,tote hat also etwas verloren1 das ,leben in ihm1 wir sagen die ,seele4 ,der ,naturmensch fat die ,seele als krperlich auf1 namentlich als ,atem4 ,das tut er ja mit dem ,menschen berhaupt1 man denke an 1 anima1 bei den ,griechen und ,rmern1 die ein ,wehen8 bedeuten1 an ruach1 nephesch bei den ,hebrern1 die das gleiche aussagen4 ,das deutsche ,seele8 soll auch mit einer derartigen ,auffassung zusammenhngen1 mit sevan sich bewegen1 seivs das ,meer1 in ,verbindung stehen4 ,mitunter wird die ,seele auch als ,schatten8 bezeichnet und zwar nicht metaphorisch1 sondern konkret1 denn der ,naturmensch sieht den ,schatten fr ein ,krperliches an1 etwa wie die ,luft1 und wir haben ja selbst ,sagen1 die von dem gleichen ,gesichtspunkt ausgehen4 ,der ,teufel1 erzhlt ,jakob ,grimm1 unterhielt in einer ,gruft zu ,salamanca sieben ,schler mit der ,bedingung1 da der siebente nach ,beendigung des ,studiums das ,gelag zahlen sollte4 ,als er seine ,schule entlie1 wollte er den letzten ,schler zurckbehalten4 ,dieser aber wies auf seinen ,schatten1 der wre der letzte4 ,da mute der ,teufel den ,schatten nehmen1 und der ,schler blieb ohne ,schatten1 wie -- ,peter ,schlemihl4 ,sonst also ist die ,seele etwas ,luftartiges1 und darum kann sie auch den ganzen ,krper durchdringen und berall in ihm sein1 whrend sie andererseits wie ,luft nicht gesehen wird4 ,mitunter freilich wird die ,seele unmittelbar als ein ,lebewesen betrachtet1 entweder als ein dem ,menschen gleichendes ,bild -- weshalb die ,griechen sie auch bildlich als 1 kleines1 den ,verstorbenen1 zuweilen sogar in der ,tracht1 nachahmendes ,menschlein darstellten --1 oder noch derber als ,schmetterling1 ,wiesel1 ,vogel1 am meisten als ,schlange aufgefat4 ,auf anderen ,stufen wird die ,seele auch als ,pflanze betrachtet2 ,jakob ,grimm scheint in seiner deutschen ,mythologie damit die ,metamorphosen verfolgter ,menschen1 namentlich ,mdchen1 wie ,daphne und ,syrinx1 in ,verbindung zu bringen4 ,ursprnglich18 sagt er1 mag aber die ,idee eines unmittelbaren schnellen bertritts der ,seele in die ,gestalt der ,blume 7wofr er einige ,beispiele aus deutschen1 romanischen und slawischen ,sagen beitrgt7 zugrunde liegen1 wie aus bloen ,blutstropfen1 die nur einen kleinen ,teil des ,lebens enthalten1 eine ,blume entspringt1 im ,blut hat die ,seele ,sitz1 mit seinem ,verstrmen flieht sie hin48 ,die ,tschechen nennen die auf ,sandgrabhgeln wachsende ,quendelblume ,mutterseelchen84 ,aber da die ,seele dem ,krper ,leben verliehen hat1 schreibt der ,mensch ihr hhere ,eigenschaften zu als der ,mensch als solcher besitzt4 bertrug nun der ,mensch die ,entdeckung an sich auch auf die anderen ,lebewesen und auf die ihm belebt scheinenden ,gegenstnde1 so gewann er rings um sich ,seelen1 die er im allgemeinen seiner ,seele hnlich achten mute4 ,und so wurden die ,tiere wie er beseelt und fllten sich ,sonne1 ,mond1 ,gestirne1 ,bume1 ,berge1 ,felsen1 ,meer1 ,flsse und ,naturerscheinungen mit ,seelen4 ,max ,mller sagt zwar3 ,ich kann nicht umhin1 es vernunftwidrig zu nennen1 wenn man uns weismachen will1 da zu irgendeiner ,zeit in der ,geschichte der ,welt ein ,mensch so einfltig gewesen sei1 da er nicht imstande war1 zwischen leblosen und belebten ,wesen zu unterscheiden1 eine ,unterscheidung1 bei der selbst die hheren ,tiere kaum jemals fehlgehen2 oder gar1 da sich der ,mensch darin gefiel1 der ,sonne und dem ,mond1 ,bumen und ,flssen ,leben oder eine ,seele zuzuschreiben1 obwohl er sich dessen vollkommen bewut war1 da sie weder ,leben noch ,seele besen48 ,aber gerade dieses letztere kann angesichts der auerordentlichen ,zahl von ,tatsachen nicht zugegeben werden4 ,der ,mensch war sich eben nicht bewut1 da die ,gegenstnde weder ,leben noch ,seele besen1 er hat eben gerade das ,gegenteil angenommen4 ,und man kann sagen1 da die ,entdeckung der ,seele als eines ,sonderdinges ihm geholfen hat1 die ,schwierigkeiten1 die sich aus der offensichtlichen ,leblosigkeit vieler ,gegenstnde ergeben1 zu verringern4 ,denn er sah an sich1 da er zu ,zeiten -- im ,schlaf -- gleichfalls wie leblos erscheint4 ,da konnten die ,seelen der ,gegenstnde hnlich sich in ,schlummer oder ,halbschlummer befinden4 ,er sah1 da ,menschen leblos sind1 sobald die ,seele aus ihnen schwindet2 das konnte auf die ,gegenstnde gleichfalls ,anwendung finden1 wo etwa der ,augenschein gegen ein ,leben allzusehr sprach4 ,mit der ,einfhrung der ,seele als ,sonderding und ,lebensprinzip1 was selbstverstndlich nur sehr allmhlich geschah1 nahmen nun die ,religionen eine neue ,wendung4 ,sie geht nach verschiedenen ,richtungen4 ,wir unterscheiden zunchst ,fetischglaube1 ,seelenglaube1 einschlielich ,schamanismus1 ,ahnenglaube1 einschlielich ,totemismus1 ,geister- und ,dmonenglaube1 ,gtterglaube4 ,man darf nicht annehmen1 da es sich hier um nacheinander entstandene oder -- wenigstens gegenwrtig -- auch nur getrennte ,religionsgebiete handelt4 ,alles geht durcheinander1 und wir haben ein solches ,gewirr von ,angaben und ,meinungen1 da es kaum mglich ist1 zu sagen1 was bei diesem oder jenem ,volke das ,wesentliche ist4 ,daher auch die sich oft widersprechenden ,definitionen und ,ergebnisse der einzelnen ,forscher und die ,verschiedenheiten in der ,bedeutung1 die sie1 je nach ,ansicht1 den besonderen ,anschauungsformen beimessen4 ,nur allgemeine ,grundzge lassen sich feststellen4 ,es entspricht1 wie schon bemerkt1 der ,natur des ,menschen1 da ungewohnte1 neue oder seltene ,gegenstnde seine besondere ,aufmerksamkeit erregen4 ,tritt die ,beseelung hinzu1 so kann ,furcht oder ,erwartung an diese ,gegenstnde sich knpfen4 ,sie werden als zauberkrftig im ,schlimmen oder ,guten angesehen1 und der ,mensch sucht sie durch ,gaben zu vershnen oder sich gnstig zu stimmen4 ,darauf etwa beruht der ,fetischismus1 wie die ,portugiesen ihn in ,afrika zuerst kennen gelernt und aus ihrer ,sprache 7feitio1 ,zauber7 benannt haben4 ,hiernach kann alles ,fetisch sein oder werden3 ,tpfe1 ,steine1 ,holz1 ,haar1 ,geflecht usf4 ,charakteristisch ist eine ,erzhlung aus ,afrika4 ,es wurde ein ,anker gefunden1 ein jedenfalls ungewohntes oder gar unbekanntes ,ding4 ,einer brach ein ,stck davon ab und starb kurze ,zeit darauf4 ,sofort heit es1 der ,anker wre ein ,fetisch1 und der ,mann htte sterben mssen1 weil er durch ,verletzung diesen ,fetisch gekrnkt htte4 ,in ,ozeanien sollen chinesische ,tpfe als ,fetische verehrt werden4 ,tausende sind der ,beispiele1 die fr den ,fetischglauben aus allen ,teilen der ,welt beigebracht und ,tausende auch die ,fetische1 die in unsere ,museen und ,sammlungen versetzt sind4 ,orte1 wo ble ,fetische sich befinden1 werden gemieden und nur zu ,kulthandlungen aufgesucht4 ,gute ,fetische nimmt man nach ,hause oder tut sie in besondere ,htten4 ,erfllen solche ,fetische die ,erwartungen nicht1 oder zeigen sie sich unwirksam1 so werden sie mitunter wohl gezchtigt1 und wenn das nichts ntzt1 fortgeworfen1 als gnzlich leblos erkannt4 ,fetische knnen von selbst wirken und ihrem ,besitzer ,glck und ,gesundheit bringen und erhalten -- solche haben wir ja in ,unzahl ebenfalls z4 ,b4 in den ,amuletten4 ,oder sie reagieren nur auf ,anrufung durch einen ,sachverstndigen4 ,daraus ergibt sich nun der ganze ,unfug des ,zauberwesens und der ,zauberer1 der berall auf der ,erde sich findet und berall die gleichen ,zge trgt4 ,betrgende ,betrger und betrogene ,betrger spielen da ihre verhngnisvolle ,rolle4 ,bei der ,beurteilung darf man nicht vergessen1 da der ,wilde so wenig ,mittel gegen ,krankheit1 ,hungersnot1 ,tiere usf4 besitzt und darum naturgem zu allem greift1 davon er irgend glauben kann1 da es ihm ntzen mchte4 ,wir finden das gleiche auch bei uns1 wo der ,mensch von bessern ,hilfsmitteln verlassen ist und irgendwelche ,beispiele ihm bekannt sind1 da dieses oder jenes1 wenn auch noch so ,absurde1 irgendwo und wann geholfen hat4 ,wir sehen aber1 da der ,fetischglaube rein auf ,furcht und ,egoismus gebaut ist1 und dementsprechend ist der ,kult der ,fetische eingerichtet4 ,mit dem guten ,fetisch wird wie mit einem ,liebling verkehrt2 er erhlt ,gaben an ,essen und ,getrnk1 ,sitz und ,lager4 ,manche schaffen sich ,hunderte und ,tausende von ,fetischen an2 ,steine1 ber die sie stolpern1 ,bltter1 die zu ihren ,fen geweht werden1 ,holzstcke1 die ihnen auffallen1 ,figuren usf4 ,und sie sitzen mitunter in der groen ,masse von solchen ,gegenstnden und bitten sie schmeichelnd und verehrend1 ihre ,kraft ihnen zu weihen4 ,gefrchtete ,fetische knnen zu furchtbaren ,gtzen sich auswachsen1 die nur durch blutige ,opfer zu vershnen sind1 wozu namentlich auch ,menschenopfer gehren4 ,der ,fetischismus wird vielfach1 so von ,comte1 ,lippert1 ,schultze u4 a4 in viel weiterem ,sinne aufgefat1 was spter noch zur ,sprache kommt4 ,ich habe die beschrnktere ,umgrenzung gewhlt1 um nicht bei einer allgemeinen ,untersuchung sogleich ins ,uferlose zu geraten4 ,gibt es doch auf der anderen ,seite ,forscher1 welche von einem ,fetischglauben berhaupt nichts wissen wollen4 ,der ,seelenglaube erschpft sich nicht in dem ,glauben an eine ,seele1 sondern er geht auch auf die ,beschaffenheit und ,eigenheit der ,seele ein4 ,sie kann ihre ,behausung berall nehmen1 hlt sich jedoch am liebsten am gewohnten ,orte auf4 ,da sie immerhin unheimlich wirkt1 sucht man sie entweder zu bannen oder man berlt ihr ihren gewohnten ,aufenthalt4 ,so wird oft ein ,topf oder ein ,korb hingestellt und die ,seele des ,gestorbenen gebeten1 darin ihren ,platz zu nehmen4 ,dem ,krper entsprechend1 den sie bewohnt hat1 zieht sie ,nachbildungen aus ,holz oder ,ton oder ,stein vor4 ,hat sie sich in eine solche ,nachbildung begeben1 so kann letztere ,fetisch werden und darum haben so viele ,fetische ,menschen- und ,tiergestalt4 ,in anderen ,fllen sucht man sie den gewohnten ,eingang in die ,behausung vergessen zu machen und greift zu so kindlichen ,mitteln1 da man den ,toten rennend mehrmals um die ,htte herumtrgt1 oder da man den ,toten nicht durch die ,tre1 sondern durch ein zu diesem ,behufe gemachtes ,loch hinausschafft1 das nachher wieder geschlossen wird4 ,lippert erzhlt eine tragikomische ,geschichte aus unserer eigenen ,zeit 7#ahgi7 und unserem eigenen ,vaterlande1 die ebensogut in ,afrika htte passieren knnen4 ,in einem ,dorfe bei ,zittau hatte sich ein ,militrmusiker entleibt4 ,der ,hauswirt gestattete unter keinen ,umstnden die ,hinausbefrderung der ,leiche durch den gewhnlichen ,ausgang1 weil in diesem ,falle die ,seele des ,selbstmrders im ,hause bleibe und darin spuke84 ,die ,trger muten fort und kamen1 da es spt war1 erst am nchsten ,tage mit den ,gensdarmes wieder4 ,wie erstaunt waren sie1 die ,leiche vor dem ,hause in einer hlzernen ,kiste zu finden4 ,der ,hauswirt hatte sie in der ,nacht mit ,hilfe einiger ,freunde in die ,kiste getan und an einem ,strick durch das ,fenster hinabgelassen4 ,wie es bei uns auch von ,spukgeschichten wimmelt1 brauche ich kaum hervorzuheben4 ,geht man ganz nachsichtig vor1 oder hat man besondere ,grnde1 so wird der ,tote in der ,htte oder unter dem ,eingang der ,htte begraben4 ,im ersteren ,fall wird die ,htte wohl auch von den ,angehrigen verlassen1 damit die ,seele ungestrt bei ihrem ,krper verweilen kann4 ,oder es wird der ,seele eine besondere ,htte gebaut1 in der eben der ,tote beigesetzt wird4 ,dieses letztere berhrt sich zwar mit ,kulturgepflogenheiten1 hat aber einen anderen ,sinn1 lediglich den1 der ,seele einen festen ,aufenthaltsort zu geben1 ohne sie zu krnken4 ,endlich werden ,tote auch unter ,bumen und ,felsen oder in ,hhlen beigesetzt4 ,ihr ,gebiet geht dann1 soweit der ,schatten des ,baumes1 ,felsens oder der ,hhle reicht4 ,nach mohammedanischem ,glauben bleibt die ,seele des ,abgeschiedenen noch eine ,nacht bei ihm4 ,wilde verlngern die ,zeit beliebig4 ,damit die ,seele nicht herauskomme1 werden dem ,toten alle krperlichen ffnungen verstopft1 oder es werden die ,teile1 in denen man die ,seele vermutet1 wie ,hirn1 ,herz und namentlich ,niere herausgenommen und vernichtet1 oder als ,medizin81 als ,zaubermittel gegen ,unflle und fr ,strkung der eigenen ,krfte verwendet4 ,namentlich ,feinden gegenber1 wie ,raubtieren und menschlichen ,feinden1 wird so verfahren1 wenn die ,feinde nicht ganz aufgezehrt werden1 um ihre ,seele in sich aufzunehmen4 ,der ,drang nach solcher ,medizin ist so gro1 da1 wo der ,glaube herrscht1 die ,seele gehe mit der ,leichenflssigkeit ab1 selbst dieser widerliche ,saft getrunken wird4 ,frobenius1 der davon als vom ,fananybrauch spricht1 teilt mehrere ,beispiele aus ,afrika und ,polynesien mit4 ,nicht selten fhrt der ,glaube zu gemeinen ,mordtaten1 und der ,mrder hat nur den ,wunsch1 etwa die ,niere des ,getteten zu verschlingen2 er hat dann zwei ,seelen1 ist also krftiger und darf auf lngeres ,leben hoffen4 ,auch der ,glaube scheint zu bestehen1 da man die ,seele verhindern kann1 mit dem ,toten zurck ans ,tageslicht zu kehren1 wenn man der ,leiche ,hnde und ,fe bindet4 ,der ,brauch scheint uralt zu sein1 denn auch in prhistorischen ,grbern ,europas hat man ,skelette mit ,fesseln an ,hnden und ,fen gefunden4 ,wie sehr die ,krperlichkeit der ,seele ein ,grundgedanke des ,naturmenschen ist1 ergibt auch die ,ansicht1 da die ,seele in der ,form ganz dem ,krper folgt4 ,fehlt einem ,menschen ein ,glied1 so besitzt auch die ,seele dieses ,glied nicht4 ,daher schneiden ,wilde den ,toten den ,daumen der rechten ,hand ab1 damit die ,seele nicht nach ihnen ihre ,geschosse schleudern kann4 ,es wird erzhlt1 da1 als auf einer ,plantage viele ,neger ,selbstmord begingen1 um im ,jenseits als freie ,seelen zu leben1 der ,besitzer zuletzt den ,leichen ,hnde und ,fe abschlagen lie4 ,das wirkte3 die ,neger frchteten nun1 ihr jenseitiges ,dasein so verstmmelt verbringen zu mssen4 ,daher die ,vernichtung der ,seele durch absolute ,zerstckelung oder besser durch ,verbrennen des ,krpers 7,s4 #ga74 ,die ,seele krankt und altert sogar mit dem ,krper1 und darum frchten so manche ,wilde bei ,siechtum oder ,alterschwche1 im ,jenseits nicht mehr imstande zu sein1 von den dort gebotenen ,freuden hinreichend genieen zu knnen4 ,daraus hat man die grausame ,sitte so mancher ,naturvlker erklren wollen1 die ,alten und ,siechen zu tten2 man will sie dem ,jenseits noch in einiger ,kraft erhalten4 ,eine ,sitte1 die auch bei ,germanen1 ,kelten und ,slawen sich nachweisen lt4 ,eine ,seele kann auch ,ummauerungen nicht durchdringen4 ,daher mu1 wo der ,krper von einem ,grabhgel umschlossen ist1 an diesem ,hgel ein ,loch zu ihm gelassen werden1 damit ,speise und ,trank der ,seele zugefhrt werden knnen2 die neben das ,grab getane wrde die ,seele nicht erreichen4 #aj4 ,schamanismus1 ,totemismus1 ,seelen-1 ,ahnenkult4 ,da die ,seele eine gewisse ,freiheit vom ,krper geniet1 so kann sie sich mitunter aus diesem auch bei ,lebzeiten entfernen4 ,und so glaubt der ,naturmensch1 da ,gestalten1 die er im ,trumen sieht1 entweder ,seelen dieser sind1 die sich von ihnen gelst haben und nun zu seiner ,seele gekommen sind1 oder da seine ,seele aus seinem ,krper gegangen ist und jene ,seelen aufgesucht hat4 ,dabei bieten die leblosen ,gegenstnde keine ,schwierigkeit1 denn diese werden ja auch beseelt gedacht4 ,es kann nicht meine ,absicht sein1 das unheimliche ,kapitel der ,trume zu behandeln2 ich habe nur das hervorzuheben1 was fr die ,anschauung von ,bedeutung ist4 ,wie sehr es in der ,natur des ,menschen liegt1 sich mit seinen ,trumen zu plagen1 kann selbst der ,vorurteilsfreieste an sich gewahren4 ,und alle ,aufklrungen der ,physiologen und ,biologen ntzen nur wenig dem1 der von einem bsen ,traum betroffen ist2 er liegt ihm den ,tag ber in allen ,gliedern2 der ,trumer ist froh1 wenn dieser ,tag vorber1 da seltsamerweise im allgemeinen der ,wert eines ,traumes auf die ,zeit zwischen ,nacht und ,nacht beschrnkt wird4 ,nicht wenige ,ethnologen und ,anthropologen sind geneigt1 die ,seelen- und ,religionsanschauungen berhaupt aus den ,traumerscheinungen abzuleiten4 ,indessen trumen auch ,tiere4 ,etwas ,besonderes mu also beim ,menschen wohl hinzukommen1 ihm die ,reflexion oder den ,einfall aus jenen ,anschauungen zu erwecken4 ,manchen ,menschen wird die ,fhigkeit zugeschrieben1 ihre ,seele nach gewissen ,vorbereitungen1 die meist auf ,hervorrufung einer ,ekstase oder dumpfen ,betubung abzielen1 beliebig aus ihrem ,krper nach bestimmten ,orten hinauszusenden1 um dort ,erkundigungen ber ,diebsthle1 ,feindesplne1 ,heilmittel1 ,schicksale von ,menschen und ,tieren einzuziehen4 ,der betreffende ,mensch liegt gleich einem ,toten1 seine ,seele geht inzwischen1 wohin er sie entsandt hat4 ,nachdem sie das ,gewnschte erfahren1 kehrt sie in ihn zurck1 er erwacht und wei nun alles4 ,unzhlig sind die ,mitteilungen von solchen ,seelenentsendungen und den wunderbaren ,erfolgen1 namentlich bei den ,vlkern ,nordasiens1 ,nordeuropas und ,nordamerikas1 und auch ,afrikas4 ,und manche davon sind so auffallend1 da sie selbst unter gebildeten ,reisenden ,glauben gefunden haben4 ,die ,leute mit solcher ,macht ber ihre ,seele gehren meist zur ,klasse der ,priester und ,zauberer1 oder1 wie wir sie gemeinhin heien1 weil sie auch ,krankheiten heilen und fr alle mglichen ,flle ,mittel besitzen und verabreichen1 ,medizinmnner84 ,bei den verschiedenen ,vlkern fhren sie verschiedene ,namen4 ,der bekannteste ist der der ,schamanen 7aus dem indischen ramana71 und in ,verbindung mit gewissen ,geisterkulten sprechen wir von ,schamanismus als einer ,religionsuerung4 ,solche ,ansichten kennen auch die arischen ,vlker4 ,odhin soll mitunter schlafen und dabei soll seine ,seele als ,vogel1 ,fisch oder ,schlange die ,welt durchstreifen1 um dem ,herrn1 was sie erkundet1 mitzuteilen4 ,eine seltsame ,erzhlung hat uns der ,geschichtschreiber der ,langobarden1 ,paulus ,diaconus1 aufbewahrt1 die ich nach ,jakob ,grimm 7,deutsche ,mythologie7 wiedergebe4 ,knig ,gunthram 7der bekannte ,frankenknig7 war im ,wald ermdet auf dem ,scho eines treuen ,dieners entschlafen4 ,da sieht der ,diener aus des ,herrn ,munde ein ,tierlein1 gleich einer ,schlange1 laufen und auf einen ,bach zugehen1 den es nicht berschreiten kann4 ,jener legt sein ,schwert ber das ,wasser1 das ,tier luft darber hin1 und jenseits in einen ,berg4 ,nach einiger ,zeit kehrt es auf demselben ,wege in den ,schlafenden zurck1 der bald erwacht und erzhlt1 wie er im ,traum ber eine eiserne ,brcke in einen mit ,gold erfllten ,berg gegangen sei48 ,schlangen gehren zu den auf der ganzen ,erde verbreiteten ,bildern und ,verkrperlichungen der ,seele4 ,die ,schlange also war ,knig ,gunthrams ,seele4 ,paulus ,diaconus teilt brigens noch mit1 da man an der betreffenden ,stelle nachgegraben und in der ,tat viel verstecktes ,gold gefunden habe4 ,die ,seele hat also das ,richtige ermittelt4 ,von dem ,gold lie der ,knig einen ,kelch machen1 den er dem heiligen ,marcellus in seiner ,residenz ,chlons widmete1 wo der ,knig selbst begraben wurde4 ,auch fremde ,seelen vermag der ,kundige zu senden1 wohin er will4 ,die ,knige von ,dahome1 so oft sie den ,rat eines ,gottes einholen wollten1 tteten einen ,menschen1 dessen ,seele zum ,gott ziehen und von ihm das ,ntige in ,erfahrung bringen sollte1 um es dem ,zauberer dann zu offenbaren4 hnliches erzhlt bekanntlich ,herodot von den thrakischen ,goten3 ,alle fnf ,jahre whlen sie einen von ihnen durch das ,los1 den schicken sie als ,boten an ,zalmoxis und tragen ihm ihr jedesmaliges ,anliegen auf48 ,die ,entsendung geschieht1 indem drei ,leute ,wurfspiee halten und der zu ,sendende hochgeworfen wird1 da er auf die ,spiee fllt4 ,ist er gleich tot1 so wird das als gndiges ,zeichen des ,gottes betrachtet1 sonst wird ein anderer ,bote in gleicher ,weise entsandt4 ,herodot fgt hinzu3 ,sie geben ihm aber den ,auftrag1 wenn er noch lebt84 ,so gleichen sich ,anschauungen in voneinander so fernen ,landen und so weit abstehenden ,zeiten1 zum ,beweise wie gleichartig die ,menschen denken1 schlieen und handeln6 ,die ,anerkennung der ,obergewalt mancher ,menschen ber sich fhrt dazu1 da deren ,seelen besonders hoch bewertet werden4 ,an den ,seelenglauben knpft sich so der ,ahnenglaube als das ,natrliche und der bergeordnetenglaube als das oft ,aufgezwungene4 ,den ,ahnenglauben finden wir fast auf der ganzen ,welt und zu allen ,zeiten verbreitet4 ,vielleicht mangelt er selbst denjenigen ,vlkern nicht1 die ihre alten ,vter und ,mtter aussetzen oder gar tten4 ,es liegt ja nahe1 da der ,ernhrer der ,familie eine eigene ,stellung einnimmt und seine ,seele besonders geachtet wird4 ,offenbar wird sie besonders geneigt sein1 den ,zurckgebliebenen die gleichen und mehr ,wohltaten zu erweisen wie im ,leben4 ,da der ,wilde absoluter ,realist ist1 sucht er sich ihre ,zuneigung zu wahren4 ,und dieses hat zu einem eigenartigen ,seelen- und ,ahnenkultus gefhrt1 der sich berall vorfindet und1 wie zu anmutenden ,gebruchen1 so auf der ,wildenstufe zu den schndlichsten ,grausamkeiten gefhrt hat1 die in den merkwrdigsten ,formen vertreten sind4 ,alles dieses steigert sich ins ,ungemessene1 wenn es sich um die ,seele eines mchtigen ,zauberers oder eines ,huptlings handelt1 so da hier deren ,tod ein wahrer ,jammer in des ,wortes bsester ,bedeutung fr ein ganzes ,volk werden kann4 ,wir haben schauerliche ,funde aus prhistorischen ,zeiten1 und entsetzenvolle ,erzhlungen aus ,vergangenheit und ,gegenwart4 ,indessen ist es nicht meine ,aufgabe1 die ,kulte zu besprechen1 nur die ,anschauungen gehren hierher4 ,diese aber fhren1 wie man sieht1 zu einer ,stufung in den ,seelen4 ,der niedrige ,sklave hat eine niedrige ,seele1 die nichts vermag1 der ,ahne1 ,priester und ,huptling besitzen bedeutende ,seelen4 ,und je hher der ,rang1 je grer die ,gewalt1 desto mchtiger auch die ,seele im ,guten und namentlich im ,bsen4 ,diese ,differenzierung ist von groer ,wichtigkeit2 sie hat zu ,theorien gefhrt1 wonach die ,religionen berhaupt aus ,seelen- und ,ahnenglaube 7wenn wir unter ,ahnen allgemein bergeordnete verstehen7 hervorgegangen seien4 ,ich komme darauf spter zu sprechen4 ,die ,tiere erachtet der ,naturmensch als von sich nicht verschieden1 er verleiht ihnen ,seelen1 der seinigen gleich4 ,sprechen doch manche afrikanische ,stmme davon1 da gewisse ,menschen beliebig als ,menschen oder als wilde ,tiere leben knnen4 ,und wenn ,polynesier von ,leuten erzhlen1 die sich beliebig in ,raubtiere1 ,vgel1 ,fische oder ,schlangen verwandeln1 so meinen sie das nicht nach ,art unserer ,sagen und ,fabeln1 sondern rein reell4 ,so hat sich neben einem ,menschenseelenglauben auch ein ,tierseelenglaube ausgebildet und daran ein ,tierseelenkult angeschlossen1 der ,totemismus4 ,und wunderlich berhrt es1 wenn als ,ahnenseelen auch ,tierseelen angenommen werden1 wie das namentlich bei den ,indianern der ,fall ist1 wo nicht blo ,familien1 sondern auch ganze ,stmme irgendein ,tier3 ,br1 ,rabe1 ,schlange1 ,schildkrte1 ,spinne usf4 als ,urahnen bezeichnen4 ,wenn ich ,lippert recht verstehe1 will er freilich nicht die ,tierseele als die ,ahnenseele anerkennen1 sondern eine ,menschenahnenseele annehmen1 die in das ,tier gefahren ist1 in ihm ihren ,wohnsitz aufgeschlagen hat4 ,damit wrde bereinstimmen1 da ,ahnentiere in der ,regel nicht gettet und nicht gegessen werden drfen1 aber wiederum nicht dazu passen1 da bei gewissen ,festen gerade solche ,tiere verzehrt werden mssen4 ,indessen besteht ber den ,totemismus berhaupt keine rechte ,sicherheit4 ,manche wollen in den ,ahnentieren nichts weiter als ,wappenbilder sehen1 und zweifellos machen solche auch vielfach diesen ,eindruck4 ,oder sie erklren sie lediglich durch ,tiernamen menschlicher ,ahnen1 die durch ,miverstand zur ,annahme von ,tieren als ,ahnen gefhrt haben4 ,das eine oder das andere wird in vielen ,fllen zutreffen4 ,sicher aber ist1 da ,tierseelen mitunter nicht mindere ,bedeutung haben wie ,menschenseelen und gleichfalls ,verehrung genieen4 ,familie und ,stamm halten ihr ,totem 7der ,name stammt von den ,algonkinindianern her1 ,dodaim87 hoch und nennen sich nach ihm ,br1 ,wolf1 ,hirsch usf4 #aa4 ,geister- und ,dmonenglaube1 ,gtzendienst4 ,ein unmittelbares ,kind des ,seelenglaubens ist der ,geister- und ,dmonenglaube4 ,geister und ,dmonen sind die ,seelen abgeschiedener ,menschen oder ,tiere4 ,ist es gelungen1 diese ,seelen an ,gegenstnde1 tote oder ,lebewesen1 zu bannen1 so hat man die ,fetische1 die um so wichtiger sind1 je bedeutender die ,seele4 ,huptlinge und ,priester knnen erklren1 in den und den ,gegenstand sei eine besonders wichtige ,seele gefahren oder gebannt4 ,der ,gegenstand ist dann ,tabu1 unberhrbar und unnahbar1 die bekannte ,plage der ozeanischen ,stmme4 ,gegenstnde1 namentlich menschliche ,figuren1 aber auch ,tiere und tierische ,figuren1 werden besonders gerne zum ,sitz einer ,seele genommen1 und ist die ,seele von einiger ,bedeutung1 so haben wir ein ,gtzenbild als ,fetisch4 ,gtzenbilder sind rumlich und zeitlich auerordentlich verbreitet und finden sich selbst gegenwrtig sogar bei den ,kulturnationen4 ,sie entstammen aber der menschlichen ,eigenheit1 alles materiell zu fassen4 ,und es mag noch so oft gesagt werden1 ,mnner und ,frauen in katholischen ,lndern sollen durch bekleidete und gekrnte ,marien- und ,heiligenbilder nur an die hohe ,gottesmutter und an ,menschen frommsten ,lebenswandels erinnert werden1 so fat das einfache ,volk die ,sache doch anders auf1 wenn auch nicht so wie der ,neger oder der ,gesellschaftsinsulaner1 der sein ,gtzenbild absolut sich dienstbar erachtet und es mit einer rohen ,seele versieht1 die unter ,umstnden gezwungen werden mu1 ,dienste zu leisten1 aber doch immerhin beseelt4 ,wie sollten sonst die ,wunderbilder1 die als solche ,wunder tun oder die gar ,lebensuerungen von sich geben1 wie ,weinen1 ,zunicken1 ,blutschwitzen zu erklren sein1 von den ,hostien1 deren ,lebensuerungen so unendlich vielen unschuldigen ,menschen den qualvollsten ,tod gebracht haben1 zu schweigen1 die nicht einmal menschliche ,figur nachahmen4 ,es kann kaum anderes angenommen werden1 als da fr den ,unaufgeklrten in allen diesen ,dingen sich mindestens die ,kraft der ,gottheit oder des ,heiligen kundgibt1 zumal es sich ja immer um besondere solche ,dinge handelt1 nicht um alle4 ,anhnger der ,lehre1 da alle ,religion aus dem ,seelenkult in ,verbindung mit ,fetischglaube hervorgegangen ist1 wrden sogar sagen1 da angenommen wird1 die ,kraft stecke in den betreffenden ,dingen4 ,das geht sicher zu weit1 selbst fr das ,mittelalter2 es handelt sich nur um eine ,manifestation1 nicht um ,gtzendienst im ,sinne des ,naturmenschen4 ,ob aber der ,molochdienst der ,phnizier und ,karthager1 der iva- und ,kalidienst der ,indier1 der ursprngliche ,gtterdienst der ,griechen und ,rmer1 der ,tierdienst der alten gypter1 der ,baum- und ,bilderdienst der alten ,germanen1 ,kelten1 ,littauer1 ,preuen1 ,slawen von jenem ,gtzendienst sehr weit entfernt gewesen ist1 darf mit ,recht bezweifelt werden4 ,tylor macht darauf aufmerksam1 wie trotz der allgemeinen ,verbreitung der ,gtzendienst doch manchen ,vlkern fehlt1 whrend die ganze ,umgebung ihm huldigt4 ,das bekannteste ,beispiel ist das der ,hebrer1 denen ja selbst die ,anfertigung eines ,gtzenbildes verboten war4 ,aber wie sehr ,fetischgtzendienst im ,blute des ,menschen liegt1 sehen wir ja gerade an den ,hebrern4 ,was haben die gewaltigen ,seher und ,propheten predigen und eifern mssen1 um das ,volk vom ,gtzendienst abzuhalten1 und wie viele ,rckflle in diesen ,dienst sind zu verzeichnen6 ,die lebhafteste ,schilderung haben wir im ,buch der ,richter vom ,gtzendienst im ,hause des ,micha1 der sogar einen ,leviten zum ,priester der ,gtzenbilder anstellt1 sodann in der ,anbetung des goldenen ,kalbes mit ihrem so verhngnisvollen ,ergebnis fr das ,volk4 ,aber nach dem ,exil finden wir keine ,spur von ,gtzendienst mehr vor1 und wie zuwider und verhat dieser ,dienst dem ,volke war1 sehen wir an der ,heldenzeit der ,makkaber in der ,emprung selbst gegen den veredelten ,bilderdienst der ,griechen4 ,und unmittelbar neben diesem ,hebrervolk sitzt das ihm doch verschwisterte und dabei gtzendienerischeste ,volk der ,phnizier und im ,sden hausen die tatschlich ,fetische anbetenden ,araber und im ,osten die1 trotz unserer ,babylonier1 gtzendienerischen ,mesopotamier4 ,als zweites ,beispiel werden die ,gtzendiener der ,gesellschaftsinseln und die vom ,gtzendienst freien ,bewohner der ,tonga- und ,fidschiinseln genannt4 ,selbst ,religionen1 die berhaupt nicht auf ,gtterverehrung basieren1 wie der ,buddhismus1 haben zuletzt doch zu ,idolatrie und ,fetischismus gefhrt1 sobald sie zu ,vlkern gelangten1 die die hohen ,lehren nicht begriffen und nur das aufnahmen1 was ihrem1 ich mchte fast sagen1 ,wildeninstinkt entsprach4 ,so ist die edle ,lehre ,gotamas bei ,tibetanern und ,mongolen zu einem elenden ,gtzendienst herabgesunken1 mit ,geister- und ,hexenwesen und allem mglichen ,beschwrungsunfug4 ,in ,china ist ein ,gtze nach einem ,proze gegen ihn aus einer ,provinz ausgetrieben worden1 weil er einem ,mdchen durch seinen ,priester ,heilung versprach und das arme ,wesen dennoch starb4 ,mir fllt ein amsantes ,histrchen aus ,herodot ein4 ,der joviale ,vater der ,geschichte erzhlt1 die ,mnner von ,kaunos1 der ,vaterstadt des groen ,malers ,protogenes1 htten von ihren ,gttern manches erfleht1 aber es nicht erhalten4 ,da seien sie mit ,lanzen und ,schwertern in den ,tempel gestrzt und htten mit ,schreien und ,herumstechen in der ,luft die ,gtter aus dem ,tempel gejagt1 seien in gleicher ,weise hinter ihnen her gerannt1 bis sie sie ber ihre ,grenze gescheucht htten4 ,dann htten sie neue ,gtter in den ,tempel geladen4 ,als es aber unter diesen nicht besser wurde1 htten sie auch diese hinausgetrieben und ihre alten ,gtter zurckgeholt4 ,vllig negermig6 ,und hnliche ,beispiele gibt es in groer ,zahl bei ,griechen1 ,rmern und anderen ,vlkern1 wenn auch nicht so ganz naturnaiv4 ,sehr lehrreich ist1 was ,curtis in seinem lesenswerten ,buche ,ursemitische ,religion8 von den mohammedanischen ,stmmen in ,syrien und den angrenzenden ,gebieten erzhlt4 ,bei vielen dient ,mohammeds ,lehre kaum als ,deckmantel fr einen ,heiligen-,fetischglauben4 ,die ,heiligen1 ,weli1 knnen in ,grbern -- die groe ,zahl solcher in allen mohammedanischen ,lndern ist ja bekannt -- leben1 aber auch in ,bumen1 ,felsen1 ,steinen1 ,quellen1 ,wassern usf4 ,theoretisch18 sagt der genannte ,verfasser -- und er beruft sich auch auf den bekannten ,palstinaforscher ,conder -- werden sie in ,verbindung mit ,gott verehrt2 tatschlich jedoch kennen viele ,leute keinen anderen ,gott als sie4 ,sie sind die ,gottheiten1 welche das ,volk frchtet1 liebt1 verehrt und anbetet48 ,ein frommer ,moslem erzhlte1 sein ,schutzpatron sei in einen in ,asl befindlichen ,stein gefahren4 ,und ,steine als ,aufenthalt scheinen berhaupt bei den ,weli nicht unbeliebt zu sein1 namentlich irgend bemerkenswerte1 wie ,pfeiler1 ,denksteine usf4 ,curtis erinnert daran1 da auch im ,alten ,testament ,steine mitunter eine besondere ,rolle spielen1 wie der ,stein ,jakobs1 auf dem sein ,haupt bei dem schnen ,traum geruht hatte und den er salbte und ein ,haus ,gottes nannte4 ,auch ,bume sind in obigem ,sinne heilig4 ,offenbar sind nach dem ,volksglauben heilige ,bume ,sttten der ,offenbarung von ,geistern48 ,in solchen ,bumen wird ,fleisch aufgehngt1 gleichsam die ,nahrung fr die darin wohnhaften ,geister48 ,besonders seltsam sind die ,gewsser1 in denen ,heilige wohnen4 ,sie werden namentlich von ,frauen aufgesucht1 welche unfruchtbar sind und glauben1 da wenn sie sich dem ,wassergeist ergaben1 sie fruchtbar werden4 ,sie legen sich darum in den ,wasserlauf und lassen die ,fluten ber ihren ,scho splen4 ,da es sich hier um etwas anderes handelt als ,baden1 erhellt aus folgender sonderbaren ,erzhlung ,curtis'4 ,ein reicher ,moslem in ,damaskus hatte seine ,frau im ,zorn verstoen und die dreifache ,scheidung ausgesprochen4 ,bald tat es ihm leid1 er konnte sie aber nach dem ,gesetz nunmehr nicht wieder heiraten1 bevor sie nicht mit einem anderen vermhlt gewesen und von ihm geschieden war1 oder bevor sie nicht wenigstens einem anderen sich hingegeben hatte4 ,die mohammedanischen ,ulemas wuten ihm nicht zu helfen4 ,aber der ,patriarch 767 gab ihm den ,rat1 die ,frau sollte sich in den ,rsadaflu niederlegen1 sich vom ,wasser umsplen lassen und so eine ,ehe vollziehen2 dann knne er sie wieder heimfhren4 ,damit erklrten sich auch die ,ulemas einverstanden48 ,einen viel anderen ,rat als hier erste ,priester zweier hoher ,religionen gaben1 wrde ein ,medizinmann ,afrikas auch nicht gegeben haben4 ,selbst die ,bestechung fehlt hier nicht1 wobei es ganz handelsmig zugeht1 indem dem ,heiligenbild mehr und mehr geboten wird1 wenn es anscheinend nicht in der ,laune ist1 den ,wunsch zu gewhren4 ,je bedeutender die ,seele1 desto hher wertet1 wie bemerkt1 der ,fetischgtze1 in dem sie wohnte4 ,und so konnten ,huptlingsseelen ,gtzen fr ein ganzes ,volk abgeben1 so da manche ,volksgtzen nach ,huptlingen benannt sind1 wie auch umgekehrt ,huptlinge nach ,gtzen4 ,so mte die ,bevlkerung des ,olymps der ,naturmenschen ins ,ungemessene wachsen1 wenn nicht durch ,vergessen oder absichtliches ,entfernen fr ,abgang gesorgt wrde4 ,es ist bekannt1 da der ,messenier ,euemeros zur ,zeit ,alexanders behauptete -- was brigens andere schon vor ihm angenommen hatten --1 die griechischen ,gtter seien lediglich vergtterte ,frsten und ,helden4 ,er ist wegen dieser den ,ansicht viel angefeindet worden und wird1 mit bezug auf die griechischen ,gtter1 die wir kennen1 auch im ,unrecht sein4 ,da aber ,gtter ursprnglich solche ,fetischgtzen von ,huptlingen sein knnen1 wird man kaum bezweifeln drfen1 und die griechischen ,sagen tragen selbst viel dazu bei1 ihren ,gttern ,menschenursprung zuzuschreiben4 ,bei den ,naturvlkern aber sind solche ,vergtterungen selbstverstndlich4 ,der ,huptling ist der mchtigste im ,stamm1 er kann zu ,lebzeiten ,gutes und bles1 und namentlich letzteres1 zufgen4 ,also mu seine ,seele der gleichen ,art sein1 und der ,gegenstand1 in dem sie wohnt1 ein ,menschenbild1 ein ,tierbild oder auch ein lebendes ,tier1 durch sie besondere ,kraft besitzen1 gleichfalls ,gutes und namentlich bles anzustiften1 und mu durch ,opfer1 oft sogar ,menschenopfer1 bei guter ,laune erhalten werden4 ,selbst in ,menschen kann die ,seele einziehen1 dann fallen diese in ,raserei4 ,so erzhlt ,stuhlmann von den ,waganda4 ,er erwhnt auch1 da1 wenn ein ,priester stirbt1 bald sich jemand zu seinem ,nachfolger aufwirft1 indem er behauptet1 jenes ,seele sei in ihn gefahren4 #ab4 ,zauberwesen4 ,nun knnen noch ,seelen frei in der ,luft leben oder in ,bergen1 ,hhlen1 ,wldern1 ,gewssern1 ,wolken usf4 ,diese geben das ,heer der ,geister1 ,gespenster1 ,dmonen1 von denen es um den ,naturmenschen wimmelt4 ,nichts ,unangenehmes kann vorgehen1 daran nicht irgendein ,geist schuld ist4 ,deshalb ist dem ,naturmenschen der ,zauberer so unentbehrlich1 der es versteht1 die ,dmonen auszutreiben und zu bannen und sie auch gegen die ,feinde auszusenden4 ,manaia1 so erzhlt ,grey in seiner ,polynesian ,mythology1 hatte die ,schwester des ,ngatoro-i-,rangi zur ,frau4 ,diese kochte ihm eines ,tages schlechtes ,essen4 ,da verfluchte er ihren ,bruder und entsandte so bse ,geister gegen ihn und sein ,volk4 ,die ,frau schickte sofort ihre ,tochter aus1 den ,bruder zu warnen4 ,das ,mdchen kam hin und erzhlte den ,vorfall2 darauf grub ,ngatoro-i-,rangi1 nachdem er und seine ,angehrigen sich durch ,untertauchen in ,wasser gereinigt hatten1 mit diesen eine ,grube1 und unter ,beschwrungen schaufelte er die gegen ihn ausgesandten bsen ,geister in diese ,grube hinein1 berschttete sie mit ,erde1 stampfte diese fest und spannte darber beschwrte ,gewnder und zuletzt ein ,geflecht4 ,so hatte er die ,dmonen vernichtet4 ,spter zieht er mit seinen ,leuten gegen ,manaia und gebraucht eine ,kriegslist4 ,sie schlagen sich alle die ,nasen wund und legen sich fr tot1 die ,waffen verborgen1 auf die ,erde4 ,priester ,manaias kommen und finden sie und meinen nicht anders1 als ihre ,geister htten sie gettet und hergebracht4 ,auf ihren ,ruf strmt das ,volk hinzu4 ,aber whrend sie noch ber die ,verteilung der vermeintlich ,toten streiten1 springen diese auf1 fallen ber sie her und erschlagen alle4 ,dann -- fressen sie sie auf4 ,noch eigenartiger ist eine zweite ,erzhlung ,greys1 gleichfalls aus ,neuseeland4 ,zwei ,zauberer1 ,purata und ,tautohito1 besaen in einer ,festung einen holzgeschnitzten ,kopf1 der auf ,beschwrung ,geister ber ,geister aussandte1 die alles1 was sich der ,festung nahte1 tteten1 so da niemand mehr wagte1 in die ,gegend zu kommen1 die einem ,leichenfelde glich4 ,da beschliet ein gewaltiger ,zauberer1 ,hakawau1 hinzugehen und jenen ,zauber zu vernichten4 ,zuerst beruft er seine ,geister und lt sich von ihnen im ,schlafe sein ,schicksal zeigen4 ,dieses ist gnstig1 denn er trumt1 sein ,haupt berhre den ,himmel und seine ,fe stnden fest auf der ,erde4 ,nun macht er sich auf4 ,und wie er der ,festung sich naht1 schickt er mit ,beschwrung seinerseits ,geister wider die feindseligen ,geister4 ,es entsteht eine frmliche ,schlacht zwischen den zwei ,geisterscharen4 ,die ,zauberer in der ,festung schreien lauter und lauter auf den hlzernen ,kopf ein1 der mehr und mehr ,geister entsendet4 ,hakawau aber ist krftiger1 und so siegt sein ,geisterheer und erschlgt das feindliche4 ,zuletzt dringt er in die ,festung ein1 indem er ber den ,zaun klettert1 und vernichtet den tdlichen ,zauber vollends4 ,anrufungen1 ,beschwrungen und ,kulte der ,geister und ,dmonen wechseln stndig miteinander1 und so ist der ,naturmensch auch der stndige ,sklave dieses ,glaubens und lebt namentlich in der ,nacht in jeglicher ,furcht vor den ,schpfungen seiner eigenen ,phantasie1 richtiger seiner konsequenten1 aber von falschen ,voraussetzungen ausgehenden ,schlsse4 ,in geringerer ,flle1 aber immer ja noch reichlich genug1 ist der ,geisterglaube auch bei den ,kulturnationen vorhanden4 ,und zuzeiten nimmt er gar gewaltig berhand4 ,nun ist die ,luft von solchem ,spuk so voll1 ,da niemand wei1 wie er ihn meiden soll4 ,wenn auch ein ,tag uns klar vernnftig lacht1 ,in ,traumgespinst verwickelt uns die ,nacht4 ,wir kehren froh von junger ,flur zurck1 ,ein ,vogel krchzt2 was krchzt er8 ,migeschick4 ,von ,aberglauben1 frh und spt umgarnt -- ,es eignet sich1 es zeigt sich an1 es warnt -- ,und so verschchtert stehen wir allein sagt ,faust1 bevor die ,sorge ihn erblinden lt1 wohl mit ,rcksicht auf den gerade blhenden ,weinsberger ,geisterspuk des so bedeutenden ,dichters ,justinus ,kerner4 ,und was tut der ,spiritismus gegenwrtig anderes als eine ,geisterwelt errichten1 und auf demselben ,stamme wie die ,naturvlker1 nur1 bei den ernsten ,anhngern1 in edlerer und gedankenreicherer ,form4 ,aber der ,vampyrglaube der slawischen ,vlker ist grauenvoll genug1 da er uns selbst in der ,oper von ,marschner noch erschreckt4 ,und hnliche ,gespenster- und ,dmonengestalten1 wo sind sie nicht zu finden8 ,tote geben berall ,anla zu ,furcht und ,wahngebilden1 nicht minder tut es das ,spiel der ,natur an abgelegenem ,ort oder zu mitternchtlicher ,stunde4 ,wir verdanken diesen ,gebilden so herrliche ,dichtungen wie ,brgers ,leonore8 und unzhlige ,volksballaden4 ,das sind berlebsel8 aus grauer ,vorzeit1 sagt man4 ,und in der ,tat schwindet bei uns im ,volke der ,geister- und ,gespensterglaube mehr und mehr1 wogegen er freilich in der ,gesellschaft und in einer ganzen ,schule von ,psychologen in gleicher oder anderer ,form stark anschwillt1 trotz der mitunter lcherlichsten ,prozesse gegen betrgerische ,beschwrer4 ,der ,naturmensch fat die ,sache rein materiell auf1 wie die beiden ,beispiele1 die durch hunderte zu vermehren keinen ,zweck htte1 lehren4 ,die ,geister sind fr ihn zwar irdisch1 sogar vernichtbar4 ,aber da sie nicht wahrzunehmen sind1 das fllt ihn mit banger ,furcht vor stetem und verderblichem ,angriff und zwingt ihn zu steter ,abwehr4 ,unfall1 ,krankheit und ,tod sind dem ,naturmenschen nicht natrlich1 sondern ,durchbrechung der ,natur und immer auf ,rechnung bser ,geister zu setzen1 die von selbst oder von irgendeinem ,feind gesandt1 den ,menschen befallen4 ,und so hat er sich stndig zu wahren und zu wehren1 und der ,zauberer mu bald die gnstigen ,geister zur ,hilfe herbeirufen1 bald die bsen durch ,beschwrung und ,tanz und ,rasseln mit allen mglichen ,dingen vertreiben und wenn mglich zurck auf den ,feind lenken4 ,wie schon der ,rmer halb ,sklave seiner dies fasti und nefasti1 seiner ,trume und ,ahnungen1 aller ,vorflle und ,erzhlungen war1 so ist das in noch viel hherem ,grade der ,naturmensch4 berall sieht dieser die ,hand unheimlicher ,mchte4 ,das gilt vielleicht nicht fr alle ,naturmenschen1 aber sicher weitaus fr die meisten4 ,selbst ,beduinen sind der ,ansicht1 da ,menschen von ,geistern im ,traume erschlagen werden knnen4 ,und von bsen ,geistern ,besessene8 kennt das ,altertum1 das ganze ,mittelalter und ein gutes ,stck der ,neuzeit4 ,dieses zu besprechen ist unerquicklich1 und um so unerquicklicher1 als beim ,naturmenschen alle ,mittel angewendet werden1 den ,besessenen zu heilen1 vom bsen ,geist zu befreien1 bei uns aber1 in unsinnigem ,aberglauben1 zuletzt die ,heilung in ,ertrnken und ,verbrennen der ,unglcklichen gesehen wurde4 #ac4 ,hhere ,anschauungen bei ,naturvlkern2 ,naturreligionen1 ,naturmythen4 ,indem der ,naturmensch alles mit ,geistern erfllt1 lt er auch ,himmel1 ,sonne1 ,mond1 ,gestirne1 ,erde1 ,meer1 ,flsse1 ,quellen1 ,wolken1 ,wlder nicht von ,geistern frei4 ,diese besonderen ,geister aber haben fr ihn nur zeitweise pernizise ,bedeutung1 im allgemeinen jedoch spenden sie ihm ,wohlleben4 ,sie treten so nun aus der ,reihe der brigen ,geister heraus4 ,und sie sind es1 aus denen sich allmhlich die ,naturreligion entwickelt4 ,vor allem der ,himmel1 als der ,ort der ,himmelskrper1 dann ,sonne1 ,wetter und ,erde gewinnen mehr und mehr an ,bedeutung4 ,und indem sie fr ganze ,vlker und ,lnder entscheidend sind und auf lange ,zeiten1 werden sie mit den vornehmsten ,geistern bevlkert4 ,aber dieser ,proze geht langsam vor sich4 ,und eigentlich mu der ,pandmonismus schon bis zu einem gewissen ,grade abgeklungen sein1 wenn jene hheren ,mchte hervortreten sollen4 ,in der ,tat haben sie auch bei dem ,naturmenschen bei weitem geringere ,bedeutung als die unmittelbaren ,geister und ,dmonen1 zumal sie ja stndig sichtbar bleiben und der ,mensch so an ihren ,anblick gewhnt ist4 ,mit ihnen aber beginnt der eigentliche ,gtterglaube und die ,mythologie1 die sich dann zuletzt zum ,gottglauben steigert4 ,es ist oft gefragt worden1 ob die ,wildenstmme schon im ,besitz solcher hheren und hchsten ,ideen sind4 ,ich habe schon hervorgehoben1 da bei ihnen keineswegs nur eine ,anschauung herrscht1 da ihr ,sinnen und ,meinen sich vielmehr nach allen mglichen ,richtungen wendet4 ,und so ist es schon zu erwarten1 da1 wenn nicht alle1 doch einige ,stmme auer den unmittelbaren ,geistern und ,dmonen auch die hheren anerkennen werden1 vielleicht den hchsten ,geist4 ,das wird auch vielfach behauptet und durch ,beispiele zu erweisen gesucht4 ,aber es ist mitunter recht schwer1 einzusehen1 da dem wirklich so ist4 ,meist handelt es sich um einen ,namen1 ohne besondere ,angabe der ,qualitten1 hchstens unter ,bezugnahme auf ,schpfung4 ,wenn man bedenkt1 wie halbselbstverstndlich dem ,wilden das ,wunder ist1 begreift man auch1 wie wenig die ,schpfung intellektuell fr ihn zu bedeuten hat4 ,sie wird ja oft ,menschen bertragen4 ,frobenius sagt1 die afrikanischen ,gtter htten dreierlei ,ursprung3 ,geister als vergtterte ,ahnen und ,herrscher1 letztere nicht selten noch zu ihren ,lebzeiten4 ,mystische ,gottheiten1 die zum ,menschen gleichgltig stehen4 ,sie entsprossen dem ,gefhl1 da neben den von den ,afrikanern so sorgsam beobachteten ,ausnahmeerscheinungen eine noch unerkannte ,regelmigkeit in der ,natur herrscht2 sie sind gleichsam die ,personifikation des ,rhythmus in der ,natur48 ,gtter der hohen ,mythologie1 wie ,sonnengtter usf4 ,eine strenge ,scheidung soll es zwischen diesen drei ,gruppen nicht geben1 sie sollen ineinander bergreifen4 ,die erste ,gruppe kennen wir4 ,was man mit der zweiten ,gruppe anfangen soll1 ist nicht recht ersichtlich1 zumal sie sich nicht weiter entwickelt hat1 wenn wir nicht in die ,naturwissenschaft bergreifen wollen4 ,mglicherweise soll aber auch diese zweite ,gruppe gerade zu den ,hchstbegriffen fhren1 dann wre die dritte ,gruppe an die erste anzufgen4 ,einstweilen knnen wir in ihr nichts weiter als ein dunkles ,fhlen und ,ahnen sehen1 ohne ,namen und ,sage1 fast die ,gtter der ,mysterien4 ,ich bekenne1 da ich fr diese ,gtter bei den ,naturvlkern keinen rechten ,anhalt gefunden habe4 ,aber ,geheimbnde bestehen bekanntlich bei ihnen in reichlicher ,zahl1 und es ist nicht ausgeschlossen1 da sie ,mysterien pflegen wie die ,griechen und andere ,vlker4 ,wir finden solche ,bnde in ,nordamerika1 ,westafrika1 den ozeanischen ,inseln1 in ,australien usf41 von den ,kulturvlkern zu schweigen4 ,was man von ihrem ,tun und ,treiben liest1 ist freilich kaum geeignet1 hhere ,begriffe von ihren ,geheimnissen einzuflssen2 das meiste liegt auf dem ,gebiete egoistischer ,herrschsucht und der ,raub- und ,mordgier1 auch des bsen ,kannibalismus1 und ist bei weitem mehr ,plage als ,wohltat1 selbst wenn eine ,art ,rechtsberwachung 7hnlich der ,fehme7 stattfindet4 ,keineswegs sind diese ,mysterien mit den griechischen zu vergleichen1 von denen alle alten ,schriftsteller mit so hoher ,achtung sprechen4 ,also ber die zweite ,gruppe wei ich nichts zu sagen1 vielleicht wei ein anderer mehr4 ,die dritte ,gruppe wird von ,frobenius in mehreren ,beispielen behandelt4 ,aber hier bedarf es mitunter sehr weitgehender ,deutungen1 um zu hheren ,ideen zu gelangen4 ,nehmen wir einige davon4 ,schango1 bei den ,yoruba an der ,nigermndung1 ist ,gott des ,donners1 ,blitzes und ,feuers4 ,er ist ,sohn des ,meeres 7,yemaja72 ,oschumare1 der ,regenbogen1 ist sein ,diener und trgt ,wasser von der ,erde in seinen ,wolkenpalast4 ,ara1 das ,donnergrollen1 ist sein ,bote1 ,biri1 die ,finsternis1 sein ,gefolge4 ,er hat drei ,frauen1 die ihm ,schnur1 ,bogen und ,schwert tragen4 ,das alles klingt sehr schn und ganz wie ein hoher ,naturmythos4 ,aber das ist nicht der einzige ,mythos von ,schango4 ,nach anderen ,mythen stammt er von sterblichen ,menschen4 ,er war ,herrscher in ,oyo1 der ,hauptstadt ,yorubas4 ,er war so grausam1 da ,huptlinge und ,volk ihm eine ,kalebasse voll ,papageieneier schickten mit der ,botschaft1 da er durch die ,regierungsgeschfte mde sei und schlafen gehen solle48 ,darber entsteht ein ,krieg2 er mu fliehen1 alles verlt ihn1 selbst sein ,weib4 ,da hngt er sich auf4 ,nun erschrecken alle1 sie suchen seinen ,leichnam und finden eine ,kette aus der ,erde ragend4 ,darunter aber hren sie ,schangos ,stimme4 ,jetzt bauen sie darber einen ,tempel fr ,schango als ,gott4 ,und wie ,zweifler sagen1 ,schango sei doch tot1 da kommt dieser in einem ,gewittersturm und erschlgt die ,unglubigen4 ,hier ist nichts mehr von hohen ,ideen1 die ,geschichte verluft richtig fetischmig4 ,noch andere ,mythen von ,schango stehen nicht viel hher1 zumal1 wenn man beachtet1 was auf ,s4 #af ff4 ber die ,weltauffassung der einfachsten ,naturmenschen gesagt ist4 ,hchstens eine ,art ,herrentum nach ,art von ,mauis erkennt man noch4 ,eine andere ,gottheit ist ,hubeane bei den ,basuto1 hier fehlt eine hohe ,sage ganz4 ,sein ,vater war ,modimo1 der alles gut erschaffen1 nur nicht den ,menschen1 welcher bald dem ,verderben und dem ,tode verfiel48 ,hubeane ergeht sich in ,nichtswrdigkeiten diesem seinem ,vater gegenber und schlgt ihn sogar4 ,nun will ihn dieser tten und versucht es mit vergiftetem ,brei1 durch ,meuchelmrder usf4 ,allen ,nachstellungen entzieht sich ,hubeane1 und zuletzt mu der ,vater fliehen4 ,nach einer anderen ,mythe ist ,hubeane ,sohn eines ,weibes1 das allein noch brig blieb1 nachdem alle ,menschen von einem ,ungeheuer verschlungen sind4 ,er zieht1 pltzlich erstarkt1 zum ,kampf gegen dieses ,ungeheuer1 wird aber auch verschlungen4 ,doch wei er sich zu helfen1 denn er schneidet ein ,loch durch den ,leib des ,ungeheuers und schlpft heraus1 hinter ihm her kommen alle ,menschen ans ,tageslicht4 ,diese ,sage ist in einer anderen1 wo ,hubeane von einem ,schmuck1 den er bei der ,geburt am ,halse schon mitbringt1 ,litaolane heit1 genauer ausgefhrt2 namentlich in den ,verfolgungen1 die er von den durch ihn befreiten ,menschen erfhrt4 ,so flieht er einmal und verwandelt sich an einem ,flu in einen ,stein4 ,seine ,verfolger ergreifen den ,stein und werfen ihn an das andere ,fluufer hinber4 ,dort wird der ,stein wieder zu ,litaolane1 und dieser lacht seine ,gegner aus4 ,die ,auslegung1 die ,frobenius der ersten ,sage gibt1 meint1 ,hubeane wird verschlungen ,sonnenuntergang1 er kommt wieder ans ,tageslicht ,sonnenaufgang4 ,alle ,menschen folgen ihm erwachen im ,schimmer der ,morgensonne4 ,das ist aus ,analogien erschlossen4 ,und alles andere1 die ,verfolgung durch die ,menschen8 ,man wird gestehen1 es ist nicht viel ,besonderes an solchen ,mythen4 ,und dabei sagt ,frobenius3 ,mit ,schango und ,hubeane haben wir den ganzen ,vorrat der unverflschten ,sonnengtter des negerischen ,afrika erschpft48 ,er erzhlt dann von dem hottentottischen ,heitsi-,eibib1 ,tsui-,goab1 ,kauna4 ,ich kann in allen diesen ,erzhlungen nur mehr oder weniger trichte ,mrchen sehen und vermag den ,deutungen von ,frobenius nicht zu folgen4 ,nur in einigen ,zgen lt sich etwas ,bedeutenderes blicken1 wie1 da ,heitsi-,eibib durch ein ,wasser flieht1 das sich vor ihm spaltet1 ber seine ,verfolger aber zusammenschlgt 7,s4 #ac71 da ,tsui-,goab in einem weien ,himmel ber dem blauen ,himmel wohnt1 und dieser sich1 die ,menschen zu schtzen1 vorschiebt1 so oft ,tsui-,goab zrnt4 ,ein ,beispiel eines echten ,fetischscheusals ist der weiter behandelte ,o-dente von der ,goldkste4 ,der in einer ,hhle bei ,date wohnende ,geist1 er hie zuerst ,konkom1 war ein ,mann mit nur einem ,auge1 einem ,arm1 krebszerfressener ,nase und voller ,schwren84 ,dieser anmutigen ,erscheinung immer zu opfern1 ohne sie zu sehen1 wurden die ,leute mde und bei einem ,opferfeste griffen beherzte ,mnner1 als ein ,arm aus der ,hhle sich streckte1 die ,fleischstcke in ,empfang zu nehmen1 diesen ,arm und zogen trotz allen ,wimmerns die ,gestalt nach4 ,aber entsetzt liefen alle davon unter dem ,rufe3 ,es ist kein gemeiner ,mann1 in der ,tat1 es ist ein ,gott48 ,vllig entsprechend dem ,standpunkte des ,naturmenschen6 ,deshalb unterhandelten sie mit ihm4 ,er zeigte sich vershnlich und legte ihnen als ,bue auf1 alle ,frchte auf dem ,felde und im ,hause zu verbrennen1 sie sollten jegliches hundertfltig zurckerhalten4 ,die ,leute taten's1 da war ,konkom gercht1 denn er floh von ihnen und eine ,hungersnot brach aus4 ,er begab sich nach ,krakye1 wurde dort ,o-,dente genannt1 und die ,einwohner behielten ihn gerne4 ,er zog sich wieder in eine ,hhle zurck und ,krakye wuchs mchtig4 ,indessen gefiel es ihm dort nicht1 er wollte nach ,date zurck4 ,da erstand in diesem ,ort ein ,weib ,koko1 das von ihm1 ,o-,dente1 besessen wurde und den ,datern alles mgliche verhie1 wenn sie ,o-,dentes ,befehle erfllten4 ,der ,gott zge dann selbst wieder zu ihnen4 ,der ,gott verlangte ,stiere und ,rum1 verbot dunkelblaues ,zeug zu tragen4 ,ferner sollte niemand nachts mit einem ,licht ber die ,strae gehen1 er knnte vielleicht eines der ,kinder ,o-,dentes sehen1 die im ,donner und ,windesrauschen gekommen1 bei ,nacht die ,stadt durchwandern1 sie zu bewachen48 ,nun geschieht ein ,menschenopfer1 das ich in seiner ,scheulichkeit nicht erzhlen mag1 und ber diesem ,opfer wird ein ,altar in ,gestalt eines ,kegels errichtet4 ,und das geschah nicht etwa vor ,jahrhunderten1 sondern in unserer ,zeit4 ,die anderen hnlichen ,gottheiten darf ich bergehen1 sie sind brigens alle unilateral4 ,woraus zu entnehmen ist1 da sie ,sonnengottheiten bedeuten1 kann man nicht immer erfahren4 ,die ,angaben bei den ,afrikastmmen sind sehr verschieden4 ,die ,namaqua sehen die ,sonne fr eine ,scheibe ,speck an1 wovon man sich sogar ein ,stck abschneiden kann4 ,demgegenber nehmen die ,madagassen die ,sonne als einen strahlenden ,krper an4 ,sie betrachten sie als die ,quelle des irdischen ,besitzes1 ,genusses und aller ,fruchtbarkeit48 ,bei den ,ewara an der ,guineakste ist ,lisa der ,sonnengott1 seine ,frau ist ,gleti1 der ,mond4 ,sie haben viele ,kinder1 davon sind die ,tchter die ,sterne1 welche ,gleti stets folgen4 ,wenn ,lisa ,gleti schlgt1 wird diese dunkel1 daher die ,mondfinsternisse4 ,carl ,peters in seinem ,werke ,im ,goldlande des ,altertums8 behauptet von den ,makalanga einen ,sonnendienst gleich demjenigen des semitischen ,baal4 ,er sieht bekanntlich im ,makalangadistrikt das biblische ,ophir4 ,max ,mller hat nachgewiesen1 da dem ,sonnendienst vielfach parallel ein ,feuerdienst geht4 ,in ,afrika scheint dieser jedoch nicht sehr hufig und wesentlich auf die sdlichen ,stmme beschrnkt zu sein4 ,die ,hereros sollen ein heiliges ,feuer1 ,ukuruo1 unterhalten1 das von einer ,tochter des ,huptlings1 die den ,titel ,ondangere fhrt1 gepflegt wird4 ,also eine ,art ,vestalinnendienst1 der auch ganz dem rmischen gleicht4 ,den ,prometheus spielt ein alter ,knig4 ,das ,feuer erhlt auch ,opfer1 und es dient auch um bse ,geister zu verjagen4 ,bei den ,indianern scheint von hheren ,ideen etwas vorhanden zu sein1 das ,frobenius' zweiter ,gruppe der afrikanischen ,gottheiten entspricht4 ,ratzel1 in seiner ,vlkerkunde1 sagt3 ,wo sich ein hinreichend abstrakter ,begriff 7nmlich fr ,gott7 findet1 deckt er sich doch nur mit ,seele#81 ,geist#81 schalten#8 oder einfach wunderbar#84 ,manitus 7der ,algonkins7 sind zahllose ,geister von bekannter ,herkunft1 die die ganze ,natur bevlkern und bald feindlich1 bald wohlwollend dem ,menschen begegnen48 ,gleichwohl kennen einige ,stmme einen hchsten ,weltschpfer1 einen ,lichtgott1 der die ,welt fr die ,lichtmnner geschaffen hat4 ,die entdeckenden ,europer wurden fr diese gehalten4 ,sonnenkult haben alle amerikanischen ,stmme2 ,ratzel meint1 soweit der ,ackerbau reicht 7wohl soweit ,nutzpflanzen gedeihen74 ,manche verehren auch ,mond und ,gestirne4 ,aber nach den ,sagen z4 ,b4 der ,tlinkitindianer1 an der ,kste von ,nordwestamerika1 die ,krause in seinem ,buche ber diese ,stmme mitteilt1 haben sich ,sonne1 ,mond und ,gestirne in drei ,ksten befunden1 die ein ,huptling1 der ,onkel ,yelchs1 besa4 ,dieser letztere1 als ,knabe1 setzte es durch1 nacheinander mit allen drei ,ksten zu spielen1 ffnete sie1 trotz des ,verbots des ,onkels1 und so flogen erst die ,gestirne1 dann der ,mond1 zuletzt die ,sonne an den ,himmel4 ,und ,yelch1 wenn auch die ,indianer sagen3 ,so wie ,yelch handelte und lebte1 so mssen auch wir handeln und leben81 war keine hohe ,gottheit4 ,in den vielen ,mythen1 die ,krause von ihm mitteilt1 ist die ,hauptsache1 da er als ,rabe ,streiche ber ,streiche machte4 ,ob er ,rabe war oder nur ein ,rabengefieder trug1 er fliegt jedenfalls wie ein ,rabe und benimmt sich auch hnlich4 ,bei anderen ,stmmen sind es andere ,tiere1 die ,yelch vertreten1 wie ,br1 ,schildkrte1 ,spinne4 ,es ist also doch eigentlich nur hherer ,totemismus und ,ahnenglaube1 der unter dem ,einflu des ,christentums eine neue1 mehr aufs ,ideale gehende ,frbung erhalten hat4 ,der ,indianer unterscheidet sich in dieser ,hinsicht vorteilhaft vom ,neger4 ,und nun gar die ,kulturvlker des alten ,amerika2 ich mchte nicht wiederholen1 was ich in meinem ,buche ,die ,entstehung der ,welt8 ausgefhrt habe1 und verweise darauf4 ,unter den ,ozeaniern haben es die ,polynesier1 trotz der sonstigen auf ,fetisch- und ,seelenglauben beruhenden ,ansichten1 zu einigen hohen ,ideen gebracht4 ,die groe ,begeisterung1 die andere ihren ,sagen und ,mythen entgegenbringen1 teile ich nicht1 weil selbst in den besten ,kindischheit und ,barbarei durchscheinen4 ,gleichwohl ist nicht zu leugnen1 da manches auf der ,hhe griechischer ,schpfungen gleicher ,art steht4 ,schon das ,ehepaar ,rangi und ,papa1 so materiell sie aufgefat werden1 sind doch als hhere1 besondere ,wesen1 ,himmel und ,erde1 gekennzeichnet4 ,sie sind zuerst eng aneinander geschmiegt1 so da allgemein ,finsternis besteht und ihre ,kinder von ,licht nichts wissen4 ,die so vergehenden ,zeiten1 nach ,dekaden gerechnet1 werden als ,wesen aufgefat1 ,po4 ,jene ,kinder heien ,tangaroa1 ,rongo-ma-tane1 ,haumia-tiki-tiki1 ,tane-mahuta1 ,tawhiri-ma-tea1 ,tu-matauenga4 ,von der gewaltsamen ,trennung ,rangis und ,papas habe ich schon gesprochen4 ,sobald sie getrennt sind1 ist es ,licht4 ,von ,sonne und ,gestirnen wird nichts gesagt4 ,aber auch die ,bibel kennt ,licht ohne ,sonne1 es ist das erste1 was ,gott schafft4 ,nun sollte man erwarten1 da die ,kinder ,rangis und ,papas etwas ganz ,besonderes sind4 ,aber nein1 sie sind rein irdisch4 ,grey1 dem ich hier folgen darf1 als dem wohl bedeutendsten ,kenner polynesischer ,mythologie1 sagt3 ,tangaroa bezeichnet 7signifies7 ,fisch jeder ,art1 ,rongo-matane bezeichnet ,kartoffel und alles vegetabilisch als ,nahrung ,kultivierte1 ,haumia-tiki-tiki bezeichnet ,farnwurzel und alles wildwachsende ,ebare1 ,tane-mahuta bezeichnet ,wlder1 ,vgel und ,insekten1 die darin wohnen1 und alle ,dinge1 die aus ,holz gemacht werden1 ,tawhiri-ma-tea bezeichnet ,wind und ,strme1 ,tu-matauenga bezeichnet ,mensch48 ,damit ist nicht viel anzufangen4 ,der ,realismus geht noch weiter4 ,der ,wind und ,sturm ist mit der ,gewalttat1 die gegen ,himmel und ,erde1 auf ,veranlassung des ersten ,menschen1 verbt ist1 nicht einverstanden und rcht ,vater und ,mutter1 indem er seine ,brder berfllt4 ,alles unterliegt ihm4 ,nur ,tu-matauenga widersteht allein ohne ,hilfe seiner ,brder4 ,nun zieht er ber diese her und zehrt alles von ihnen1 was irgend ebar ist1 also vom ,wald alles ,getier1 vom ,meer die ,fische usf41 auf4 ,zuletzt macht er noch ,beschwrungsformeln1 um sie zu zwingen1 den ,menschen immer zur ,nahrung zu dienen4 ,und so wird der erste ,mensch als ,gott bezeichnet1 der die ,menschen diese ,beschwrungen lehrte4 ,auer diesem ,tu-matauenga lt nur noch ,tawhiri-ma-tea1 das ,wetter1 gttlichere ,eigenschaft erkennen4 ,anderweitig ist ,tangaroa ein ,hauptgott4 ,die ,nachkommen des ersten ,menschen sind die ,menschen berhaupt4 ,sie erst haben ,menschengestalt1 die vier ersten ,geschpfe gleichen ,menschen nicht4 ,rangi und ,papa aber bleiben bis jetzt getrennt4 ,und wenn ,papa voll ,sehnsucht seufzt1 steigen die ,seufzer als ,nebel zum ,himmel1 und wenn ,rangi um die ,geliebte weint1 fallen die ,trnen als ,tau zur ,erde2 ein wunderschnes ,bild4 ,rangi und ,papa sind auch die ,wohltter der ,menschen1 indem ,rangi ,hauche1 ,menschen und ,pflanzen zu khlen1 sendet1 und ,nebel1 ,tau und ,regen und klares ,wetter1 damit die ,pflanzen wachsen4 ,papa aber lt die ,pflanzen aus ihrem ,scho hervorgehen4 ,das tun sie1 da ihre ,kinder zu essen haben4 ,unter den ,nachkommen befindet sich der bekannte ,maui1 mit vollem ,namen ,maui-tiki-tiki-a-,taranga4 ,er ist eine ,frhgeburt und von seiner ,mutter ,taranga in die ,see geworfen 7,s4 #ab74 ,nach polynesischer ,ansicht sollte er verderblicher ,geist werden und die ,menschen qulen1 denn ,frhgeburten mssen unter ,beschwrungen vergraben werden4 ,er ist es nicht1 zeigt aber in seinem ,charakter in der ,tat auch bsartige ,eigenschaften4 ,so ttet er ohne ,grund ein junges ,mdchen und macht ganze ,ernten verdorren4 ,seinen ,schwager verwandelt er aus ,neid ber dessen ,erfolg beim ,fischen in einen ,hund1 so da seine ,schwester aus ,gram sich ins ,meer strzt4 ,er ist an sich ein ,heros1 der sich vor den ,gttern frchtet1 aber er vollbringt ,taten1 die gttlich scheinen4 ,wie er die ,sonne zwingt1 langsam die ,welt zu umgehen und nicht brennend zu strahlen1 ist schon erwhnt4 ,seine zweite ,haupttat ist das ,heraufziehen der ,nordinsel von ,neuseeland an einem ,kiefer als ,angelhaken1 aus dem ,meere4 ,er ist aber darum doch nicht ,erdschpfer1 da die ,erde schon vor ihm bestand2 er bewohnt schon ein ,land mit seinen vier ,brdern4 ,die ,insel aber zieht er wie zufllig1 beim ,fischen mit diesen ,brdern1 in ,gestalt eines ,fisches empor4 ,die dritte ,tat1 wegen deren man ihn mit ,prometheus verglichen hat1 betrifft den ,raub des ,feuers4 ,indessen ist ,feuer lngst schon vorhanden1 ,maui kommt es mehr darauf an1 das ,feuer seiner ,ahnin ,mahu-ika zu zerstren4 ,er lscht aber vorher alles ,feuer auf der ,erde aus4 ,warum1 ist nicht ersichtlich1 da er kein anderes mitbringt1 wenn's nicht ist1 da er indirekt die ,feuergttin veranlat1 den ,rest ihres ,feuers in ,bumen zu bergen1 denen es die ,menschen durch ,reiben entlocken knnen4 ,er treibt mit der ,feuergttin1 trotz der ,warnung seiner ,mutter1 ,spott4 ,er verlangt von ihr ,feuer1 sie lt es aus einem ,fingernagel hervorsprhen und gibt es ihm4 ,da lscht er es aus und bittet um neues1 um es abermals auszulschen4 ,so fhrt er fort1 bis ,mahuika die ,kraft aller ,finger- und ,zehenngel verbraucht hat1 auer der des ,nagels einer groen ,zehe4 ,diesen stampft sie -- da sie sich betrogen erkennt -- voll ,wut auf den ,boden4 ,alles gert in ,brand1 ,erde1 ,feld und ,wald4 ,maui flieht als ,adler und kann sich zuletzt doch nur retten1 indem er seinen ,vorfahr ,tawhiri-ma-tea um ,regen anfleht4 ,die ,gttin aber behlt von ihrem ganzen ,feuer nur einige ,funken1 die sie sammelt und mit denen sie verfhrt wie angegeben4 ,wenn diese ,mythe nicht sinnlos sein soll1 so mu die ,feuergttin irgendeinen bsen ,dmon bedeuten1 oder es ist in der ,sage etwas verloren gegangen4 ,anderweitig wird der ,mythos denn auch anders erzhlt1 so in ,tonga1 wo ,maui mit dem ,erdbebengott ringt1 ihn berwltigt und das ,feuer1 an dem er sich gewrmt hatte1 den ,menschen bringt4 ,noch anders holt er das ,feuer als ,vogel4 ,sein letztes ,abenteuer bringt ihm den ,tod und den ,tod auch der ,menschheit4 ,eine ,ahnin von ihm wohnt am ,himmelshorizont1 ,hine-nui-te-po ist ihr ,name1 groe ,frau ,nacht84 ,maui zieht zu ihr1 begleitet von vielen ,vgeln1 die seine ,genossen sind4 ,er findet sie schlafend und beschliet1 in sie hineinzukriechen1 sie ganz zu durchziehen und erst aus ihrem ,munde sie zu verlassen4 ,er bittet die ,vgel1 nicht zu lachen1 bis er wieder heraus ist1 damit die ,furchtbare nicht erwacht1 und begiebt sich in sie hinein4 ,die ,vgel verbeien krampfhaft das ,lachen ber die ,szene1 aber das kleine ,vgelchen ,tiwakawaka vermag nicht an sich zu halten und lacht pltzlich auf4 ,da erwacht ,hinenui-te-po1 springt auf und ttet ,maui4 ,hierin ist zweifellos der ,sonnenuntergang geschildert1 zumal ,grey festgestellt hat1 da der ,vogel ,tiwakawaka in der ,tat nur bei ,sonnenuntergang sich hren lt4 ,kommt noch dazu1 da ,mauis ,eltern in der ,unterwelt leben1 und er bei ihnen weilt und von ,zeit zu ,zeit emporsteigt1 da er ,kraft ber die ,sonne ,tama-nui-te-,ra bt1 um verstndlich zu machen1 da er als ,sonnenheros angesehen wird4 ,bastian1 in seinem ,buche ,die heilige ,sage der ,polynesier81 teilt aber noch viel hhere ,anschauungen aus den ,maorisagen mit4 ,vor ,rangi und ,papa haben schon andere ,dinge bestanden1 die zum ,teil wesentlich als ,begriffe aufzufassen sind4 ,er zhlt deren #ag auf4 ,zuerst ,te-,kore1 das ,nichts1 dann ,te-,po1 die ,urnacht1 hierauf ,te-,rupunga1 das ,sehnen1 sodann ,empfindung1 ,ausbreitung1 das ,luftschnappen1 ,gedanke usf41 zuletzt ,hau-,ora1 ,lebensatem1 und ,atea1 ,weltall1 gespalten in ,rangi und ,papa4 ,das geht freilich sehr hoch und weit1 und ,bastian vergleicht die ,reihe mit hnlichen ,reihen in buddhistischen ,anschauungen4 ,von ,rangi und seiner zweiten ,liebe ,atatuhi 7,dmmerungsstrahlen7 sollen ,mond1 ,sterne1 ,tagesgrauen1 ,tag1 von ihm und seiner dritten ,liebe ,werowero 7,hitzgezitter71 ,ra1 die ,sonne1 stammen4 ,papa mit verschiedenen ,mnnern bringt hervor ,blitzesglanz1 ,donnergeroll1 die ,hinenui-te-po1 sodann ,inseln4 ,hier haben wir eine ,kosmogonie in ,form einer ,theogonie4 ,noch andere ,gtter werden aufgefhrt1 deren ,nachkommenschaft immer ihrer ,funktion entspricht4 ,so1 wenn ,tawhiri-ma-teas ,geschlecht ,erdbeben1 ,regenbogen1 ,hagel1 ,regen1 ,eis1 ,sturm1 ,klte usf42 ,tangaroas ,aale1 ,muscheln1 ,hai1 ,walfisch1 ,seevgel usf4 ist4 ,tu-mata-uenga1 in ,tiki als ,mensch reproduziert1 hat ,rangis ,tochter ,kau-ata-ata zur ,frau1 das wre also ,eva1 und von ihr zwei ,kinder4 ,dann entwickelt sich das ,geschlecht der ,menschen weiter1 und es findet sich darunter ein ,matuika1 ,vater des ,feuers1 ein ,fliegengott1 ein ,gott der ,felssteine1 ein ,trawaru1 ,vater der ,hunde4 ,die ganze ,welt soll aus zehn ,himmeln bereinander und zehn ,erdschichten untereinander bestehen4 ,in jenen sollen die ,gtter und ,geister thronen -- im hchsten weilt ,rehua 7fr ,rangi87 -- im neunten1 achten und siebenten die vergtterten ,seelen in der ,stufenfolge ihrer ,bedeutung4 ,dann kommen die ,untergtter1 die ,atua1 zu denen auch ,tawhaki 7,s4 #ag7 gehrt1 die ,halbgtter4 ,im vierten ,himmel ist ein ,lebensquell fr ,embryonen1 im dritten 7,nga-,roto7 das ,wasser ber dem ,firmament1 im zweiten ,regen und ,sonnenschein4 ,der erste ,himmel ist der feste und das ,reich ,tawhiri-ma-teas4 ,wie sich das mit dem auf ,s4 #ai f4 ,mitgeteilten vereinen soll1 kann ich nicht sagen4 ,auf die ,schilderung der ,erdschichten kommen wir zurck4 ,fast noch verblffender ist1 was ,bastian uns von der hawaischen ,mythologie erzhlt4 ,er hat auf ,hawai in der ,bibliothek des ,knigs 7,kalakaua7 ein aus dem ,beginn des vorigen ,jahrhunderts stammendes ,manuskript ,he ,pule ,heiau8 entdeckt1 dessen ,wortlaut er mitteilt und das ein ,schpfungsbild enthlt4 ,die ,welt ist mehrmals geschaffen4 ,die jngste ,schpfung ging in acht ,perioden vor sich4 ,bis zum ,schlu der achten ,periode herrscht ,po1 ,finsternis1 jedoch mit abnehmender ,strke1 indem ein ,schimmer stetig wchst4 ,erst dann tritt ,ao1 ,licht1 ganz hervor4 ,innerhalb dieser ,perioden aber erscheinen erst ,intelligenz1 dann ,abgrund 7mnnlich und weiblich74 ,hierauf entstehen die ,lebewesen1 von unten nach oben sich entwickelnd4 ,zugleich fllt sich der ,abgrund mit ,erde1 bis der ,abgrund ganz verschwunden ist4 ,nun1 in der achten ,periode kommen der ,mensch1 als ,urweib ,lalai1 indem sie hervorwchst gleich einem ,blatt81 und die persnlichen ,gtter4 ,das ,weib verbindet sich erst mit den ,urkrften1 dann mit dem ,sonnengott und mit ,kane und ,kii und anderen ,gttern1 woraus zuletzt das ,heroen- und ,menschengeschlecht hervorgeht4 ,das ganze ist eine ,entwicklungsgeschichte1 wobei immer zuerst das ,geistige und dann das zugehrige ,materielle entsteht1 und sie wird bis in die historische ,zeit hingefhrt4 ,als ,probe fhre ich nach ,bastian die zweite ,strophe des ,gedichtes an3 ,geboren in ,nacht4 ,geboren ,kumuligo1 aus der ,nacht als mnnliches1 ,geboren ,poele1 aus der ,nacht als weibliches1 ,geboren die ,milben im ,gewimmel1 ,geboren das ,gewimmel in ,reihen1 ,geboren die ,wrmer1 die ,grabenden1 die ,erde aufwerfend1 ,geboren ihre ,mengen mit ,nachkommenschaft1 ,geboren die im ,schmutz sich windenden1 ,geboren ihre zuckenden ,reihen1 ,geboren ,seeeier ohne ,zahl1 ,geboren ihre streifige ,nachkommenschaft in ,reihen4 ,die interessante einleitende ,strophe dieser seltsamen ,dichtung lautet3 ,hier dreht der ,zeitumschwung zum ,ausgebrannten der ,welt1 ,zurck der ,zeitumschwung nach aufwrts wieder1 ,noch sonnenlos die zeitverhllten ,lichter1 ,und schwankend nur im matten ,mondgeschimmer2 ,aus ,makaliis mchtigem ,wolkenschleier ,durchzittert schattenhaft das ,grundgebild knft'ger ,welt4 ,des ,dunkels ,beginn aus den ,tiefen des ,abgrunds1 ,der ,uranfang von ,nacht in ,nacht1 ,von weitesten ,fernen her1 von weitesten ,fernen1 ,weit aus den ,fernen der ,sonne1 weit aus den ,fernen der ,nacht4 ,noch ,nacht ringsumher4 ,sehr klar ist das nicht4 ,es soll aber besagen1 da die neue ,welt beginnt1 nachdem die frhere zugrunde gegangen ist1 da dieses in tiefer1 nur schwach durchschimmerter ,finsternis geschieht1 da durch das ,plejadengestirn 7,makalii7 die zuknftige ,welt ideell durchleuchtet4 ,die letzten vier ,verse1 wenn sie nicht die ,herkunft des ,dunkels und der ,nacht schildern sollen1 verstehe ich nicht4 ,aber ,bastian gibt selbst die bersetzung mit dem grten ,vorbehalt4 ,andere ,erzhlungen stimmen bis auf die ,gtterzugabe mit biblischen ,angaben4 ,bastian freilich und ,achelis erklren es lediglich aus der bereinstimmenden ,denkweise der ,menschen4 ,ich glaube aber nicht1 da das bei so speziellen ,angaben1 wie die ,entstehung des ,weibes aus der ,rippe des ,mannes1 zulssig ist4 ,doch sei wenigstens hervorgehoben1 da eine ,gttertrias1 ,kane1 ,ku1 ,lono1 vorhanden ist1 die alles schafft1 ,himmel1 ,erde1 ,sonne1 ,mond1 ,sterne und ,lebewesen4 ,anderweitig ist ,tangaroa oder ,taaroa der ,weltschpfer1 von dem bei den ,marquesasinsulanern das von ,moerenhout aufbewahrte ,gedicht die hchsten ,gedanken uert3 ,es weilet hier1 ,taaroa sein ,name1 in des ,raumes unendlicher ,leere2 ,keine ,erde noch1 kein ,himmel noch1 keine ,see war da1 keine ,menschen4 ,von oben herab ,taaroa ruft1 in ,neugestaltungen wandelnd1 ,taaroa1 er als ,wurzelgrund1 als ,unterbau der ,felsen1 ,taaroa als der ,meeressand1 ,taaroa in weitester ,breitung4 ,taaroa bricht hervor als ,licht1 ,taaroa waltet im ,inneren1 ,taaroa im ,umkreis1 ,taaroa hienieden4 ,taaroa die ,weisheit1 ,geboren das ,land ,hawaii4 ,und dabei die doch zweifellosen ,fetische1 ,gtzen und ,geister 7,atua74 ,man mu annehmen1 da neben der ,volksreligion1 die1 wie berall1 im rein ,konkreten haftet1 auch eine hhere ,anschauung vorhanden ist1 die wenigen zugehrt4 ,auch ist bekannt1 da oft die hheren ,stnde eine andere ,religion haben als die niederen1 sogar andere ,fetische und ,gtzen4 ,und im brigen stehen die sonstigen ,sagen von jenen ,gttern keineswegs auf sehr hoher ,stufe4 ,selbst die ,sage von ,taaroa oder ,tangaroa endet nicht sehr hoch4 ,wie es um ihn hell wurde1 rief er den ,sand der ,kste zu sich4 ,dieser konnte aber nicht zu ihm fliegen4 ,dann rief er die ,felsen zu sich4 ,auch diese vermochten es nicht1 da sie festgewurzelt seien4 ,nun steigt er selbst zur ,erde1 und aus der ,muschelschale1 in der er bisher gehaust1 macht er die ,inseln1 darauf zeugt er aus seinem ,rcken die ,menschen1 wandelt sich in ein ,boot und schwimmt auf dem ,meere4 ,dort verspritzt er im ,sturme sein ,blut1 worauf sich das ,meer und die ,wolken frben4 ,zuletzt wird sein ,gerippe1 das ,rckenbein oben1 auf dem ,boden liegend1 eine ,wohnung fr alle ,gtter und zugleich das ,vorbild fr den ,tempel48 ,tangaroa wurde zum ,himmel81 sagt ,ratzel in seiner ,vlkerkunde4 ,man kann das zugeben1 wenn man den ,himmel nicht so anschaut wie wir es tun1 und wenn man ber alle ,inkonsequenzen hinwegsieht1 da ja ohne ,tangaroa schon ,land1 ,meer und ,wolken vorhanden sind und man nicht recht begreift1 wie dieser ,gott da noch zum ,himmel werden konnte4 ,auf ,neuseeland ist ,tangaroa recht indifferent als ,gott der ,meere1 eigentlich der ,tiere darin1 und anderweit erscheint er auch als bser ,geist1 wie der ihm entsprechende ,kanaloa4 ,auf die anderen besonderen ,lehren einzugehen ist nicht ntig1 nachdem wir die ,hhen und die ,tiefen kennen gelernt und gesehen haben1 wie naiv groe ,gedanken mit skurrilsten ,torheiten bei demselben ,naturvolk bestehen knnen1 was wir ja von uns selbst auch rhmen mssen4 ,auch habe ich weiteres ,material schon in meinem mehrmals genannten ,buche mitgeteilt4 ,knnen wir nun sagen1 da die ,naturvlker sich bis zu dem ,gedanken eines ,gottes in unserem ,sinne durchgerungen haben1 auch wenn wir ihre sonstigen ,anschauungen beiseite lassen8 ,ich glaube1 nein6 ,sie mgen bis zu einer ,ahnung von etwas sehr ,hohem und bermchtigem gelangt sein4 ,einige unter ihnen mgen auch1 namentlich unter fremdem ,einflu1 bestimmtere ,begriffe davon gefat haben4 ,aber im ganzen sind sie nicht einmal zu einem ,polytheismus1 wie ihn gypter oder ,griechen hatten1 gekommen4 ,der ,omnanimismus und ,pandmonismus ist die ,grundlage ihrer ,anschauungen1 und das ,bedeutendste ist eine ,monolatrie innerhalb jener und innerhalb einer ,polylatrie4 ,bastian selbst1 der am meisten geneigt scheint1 wenigstens den ,polynesiern hohe ,begriffe von ,gott und ,welt zuzuschreiben1 meint1 da es sich bei ihnen nicht um ,schpfungen handelt1 sondern um ,aufblhen von ,vorhandenem4 ,und der ganze ,kult1 den sie gebt haben und ben1 mit allen ,albernheiten und ,grausamkeiten1 ist ein greller ,widerspruch gegen jeden hheren ,begriff4 ,man hat zuerst die ,anschauungen der ,wilden8 nicht hoch genug stellen knnen1 dann nicht niedrig genug1 und jetzt scheint man sie wieder erheblich zu berschtzen4 ,das erste kam aus ,unkenntnis und theologischer ,voreingenommenheit1 das zweite aus ,enttuschung angesichts der ,wirklichkeit1 das letzte scheint auf bertragung des ,verhaltens des ,naturmenschen unter dem ,einflu der ,kultur oder unter dem ,auge des ,kulturmenschen auf ,verhltnisse des isolierten ,naturmenschen zu beruhen4 #ad4 ,seele und ,jenseits bei den ,naturvlkern4 ,wir mssen zu den ursprnglichen ,seelenansichten zurckkehren4 ,die ,seele bedingt das ,leben des ,krpers1 auerhalb des ,krpers kann sie also nicht anders existieren1 denn als lebend4 ,folglich lebt sie1 solange der ,mensch oder ein anderes ,wesen es zult4 ,der ,mensch kann sie vernichten1 indem er sie mit der ,behausung1 in der sie sich befindet1 etwa dem ,blut1 dem ,herzen1 der ,niere1 dem ,auge usf4 verzehrt4 ,sie ist dann ganz in ihn aufgegangen1 mit seiner ,seele verschmolzen oder auch von seiner ,seele verzehrt4 ,aus dieser ,ansicht haben viele die ,menschenfresserei erklren wollen1 entweder1 um seine eigene ,seele zu strken1 sich zum ,fetisch einer verwandten ,seele zu machen1 oder um schdliche und gefrchtete ,seelen aus der ,welt zu schaffen4 ,ein zweites ,verfahren beruht auf ,vernichtung des ,krpers durch tiefes ,vergraben oder ,verbrennen1 solange die ,seele noch in ihm weilt1 wenn auch nicht mehr aktiv4 ,ein drittes endlich lt ,seelen verkommen1 indem ihnen die ,bedrfnisse nicht gereicht werden1 deren sie nicht entbehren knnen1 wie ,behausung1 ,speise und ,trank4 ,die ,umkehrung bedeutet die ,konservierung der ,seele1 indem fr ihre ,bedrfnisse stndig gesorgt wird4 ,die harmlose ,form ist1 wenn ihr ,behausung1 ,speise und ,trank geboten werden4 ,und wir wissen1 da diese ,form1 vollstndig oder unvollstndig1 bewut oder unbewut1 bis weit in hohe ,kulturen hinein zur ,anwendung gelangt1 bei den ,naturvlkern aber jeder ,seele1 die erhalten werden soll1 oder die man sich geneigt machen will1 unmittelbar geboten wird4 ,noch klingt es harmlos1 wenn dem ,toten ,gert und ,schmuck in das ,grab getan wird1 zum ,gebrauch fr seine ,seele1 und wenn man die ,behausung seiner ,behausung auf ,erden anpat1 in ,form einer ,hhle1 einer ,htte1 eines ,palastes1 eines ,tempels1 wie eben die ,seele1 da der ,krper noch lebte1 es gewohnt war4 ,beispiele sind auf der ganzen ,erde verbreitet1 von niedrigen ,lchern und ,htten bis zu den ,prunkbauten und ,prunkeinrichtungen bei den ,etruskern1 gyptern1 ,chinesen u4 a4 ,nun aber wird dem ,toten auch ,lebendes beigegeben1 dessen seine ,seele im ,leben bedurfte1 und hierin kennt die ,konsequenz des ,naturmenschen keine ,grenze1 auer dem ,egoismus1 der ihn hindert1 alles fortzugeben4 ,tiere1 ,sklaven1 ,frauen1 gefangene ,feinde werden1 lebend oder vorher gettet1 mit begraben oder auf dem ,scheiterhaufen mit dem ,toten verbrannt4 ,je hherstehend der ,verstorbene1 desto umfangreicher diese ,gaben2 bei dem ,tode eines ,huptlings wird ,jagd nach ,menschen gemacht1 um die ,gabe so gro als mglich zu gestalten4 ,mit einer armen ,polyxena wie ,achill wrde sich ein ,dahomeerhuptling nicht begngt haben1 hier ging die ,zahl der ,schlachtopfer in die ,hunderte und mehr4 ,und wie entsetzlich klingt1 was ,herodot von den ,totengaben bei den ,skythen erzhlt und was wir auch von ,germanen1 ,slawen1 ,kelten u4 a4 wissen4 ,die ,seele sollte mglichst viele ,seelen zum ,genu1 zur ,bedienung und als ,gefolge bekommen4 ,schwer kann das mit einer ,ansicht verbunden werden1 da die ,seele immer auf ,erden verbleibt und im ,grabe ,hof hlt oder in der ,luft umherschwirrt oder gar in einen ,fetisch fhrt4 ,und so sehen wir in der ,tat die ,naturvlker1 wenn auch einige wirklich glauben1 die ,seelen blieben auf der ,erde so lange1 bis diese selbst untergeht1 im allgemeinen doch auch zu ,aufenthaltsorten fr ,seelen greifen1 die nicht der ,erde selbst angehren4 ,und dazu eigneten sich vor allem ,sonne und ,mond und dann die ,gestirne4 ,es ist daher ganz richtig1 wenn gemeint wird1 da auch diese ,himmelskrper als ,fetische betrachtet und entsprechend verehrt werden 7,s4 #ci ff474 ,hier drfen wir schon von einem ,jenseits8 sprechen4 ,aber ,naturvlker kennen ein ,jenseits berhaupt1 entweder als ,totenstadt1 oder als ,unterwelt1 oder als ,welt hinter dem ,horizont1 oder ber dem ,himmel4 ,totenstdte haben z4 ,b4 die ,dajaks auf ,borneo4 ,die ,erweiterung wren ,totenlnder4 ,und ,frobenius sagt3 ,das ,totenland liegt nicht nur sehr oft da1 woher einst der ,stamm kam1 sondern die ,ereignisse auf der ,seelenreise entsprechen den ,vorgngen der einstigen ,wanderung4 ,so ziehen die ,seelen dieser ,vlker 7der ,ozeanier71 die einst zu ,boot ber den ,ozean kamen1 im ,kahne ber das ,wasser hin in das ,land der ,seligen48 ,darum1 meint der ,genannte1 werden in ,ozeanien die ,toten hufig in ,kanoes bestattet1 was brigens auch von ,indianern bekannt ist4 ,grimm fhrt in seiner ,deutschen ,mythologie8 an1 da die ,asen ,balders ,leiche auf ein ,schiff brachten1 in dem ,schiff den ,scheiterhaufen errichteten1 anzndeten und so der flutenden ,see berlieen48 ,und die ,nordgermanen verbrannten noch im zehnten ,jahrhundert ihre toten ,seehelden auf dem ,schiffe4 ,auch bei den ,russen wird von einem ,falle erzhlt1 wo ein ,vornehmer in einem ,kahne verbrannt wurde1 und mit ihm1 auer ,pferden und ,hunden1 auch ,mdchen verbrennen muten4 ,ein unruhiger ,strenfried1 ein lstiger ,geist wird von den ,nikobaren im ,geisterkorbe eingefangen1 dieser auf ein ,geisterschifflein gelegt und in die ,see hinausgerudert4 ,charons ,totenkahn und das gyptische ,totenschiff sind ja bekannt4 ,indessen werden ,seelen in das ,jenseits namentlich auch von ,vgeln befrdert1 ein ,glaube1 der auch den ,griechen bekannt war1 deren ,harpyien und ,sirenen ,totenvgel 7oder ,seelenvgel7 sind1 wie selbst der ,hahn bei ihnen ,totenvogel sein kann4 ,die ,griechen haben den ,totenvogel allmhlich zum ,teil vermenschlicht1 indem sie ihm zuerst menschliche ,extremitten1 spter umgekehrt einen menschlichen ,kopf1 mitunter von wunderbarer ,schnheit1 gaben4 ,die ,naturvlker sind bei der einfachen ,vogelgestalt geblieben1 indessen doch oft unter ,beimischung von etwas ,menschlichem4 ,ist ,yelch1 der ,rabe1 ein ,totenvogel der ,nordwestamerikaner1 wie ,frobenius meint1 so kann es auch ein ,mensch in ,vogelkleidung sein 7,s4 #fb74 ,andererseits holt ,maui die ,seelen der ,vornehmen in die ,sonne4 ,er wird aber mit ,vgeln in ,verbindung gebracht1 da er sich auf seinen ,fahrten so oft in einen ,vogel1 wie in ein anderes ,tier1 verwandelt4 ,ich stelle zwei ,abbildungen nebeneinander1 eine griechische ,harpyie8 oder ,sirene8 mit einer ,seele als auf dem ,arme und einen nordwestindianischen ,totenvogel1 einen ,mann und dessen ihm aus dem ,munde entfliehende ,seele tragend4 ,die ,seele ist auf letzterer ,darstellung als ,schlange 7,s4 #de7 wiedergegeben1 die aus dem ,munde des ,mannes gleitet4 ,totenkhne sind auch in ,afrika bekannt4 ,nach der ,sage der ,ewe an der ,nordguineakste werden die ,toten von ,fhrgeistern ber den ,flu ,volta gesetzt4 ,auf ,totenvgel dagegen kann man nur aus den ,opferungen von ,hahn und ,henne bei allen ,totenfesten und bei manchen ,fetischfeiern schlieen4 ,den ,australiern ist die ,krhe ,totenvogel1 vom ,totenkahn wissen sie gleichfalls einiges4 brigens bringt ,frobenius ,totenkahn und ,totenvogel in ,verbindung1 indem er nachweist1 da ,totenkhne nicht selten mit ,vogelschnbeln und ,vogelattributen versehen sind4 ,illustration ,illustration ,allein1 wo ist das ,totenland des ,jenseits8 ,frobenius meint1 die ,seele zieht der ,sonne nach1 wie bei den gyptern4 ,demnach wre das ,jenseits im ,sonnenuntergangsland4 ,aber wie erwhnt1 ist auch die ,sonne selbst ,seelenaufenthalt1 so nach der ,sage der ,tahitier und ,buschmnner4 ,barotse sollen ,livingstone einen ,hof um die ,sonne folgendermaen erklrt haben3 ,die ,bavimo 7,seelen7 halten ein ,pitscho 7,versammlung7 ab2 siehst du nicht den ,herrn 7die ,sonne7 in der ,mitte88 ,wenn ,sonnenschein von ,regen begleitet wird1 sagen die ,dahomeer1 die ,seelen zgen zu ,markte48 ,nach den ,ewe soll das ,totenland eine ,sandebene am ,flusse ,volta sein4 ,manche ,indianerstmme setzen das ,totenland weit im ,westen an4 ,jede ,seele wird an der ,grenze von ihren ,verwandten und ,stammesgenossen erwartet und findet im ,lande reichlich ,wild zum ,jagen und ,flsse zum ,fischen4 ,andere wieder lassen die ,seelen als ,vgel die ,milchstrae entlang ziehen1 und nehmen ihren ,aufenthalt ber dem ,himmel an4 ,die ,melanesier nennen das ,totenland ,mbulu und beschreiben die ,schicksale der ,seele auf ihrer ,wanderung dahin4 ,die ,damen wird es interessieren1 da die ,seelen ,unverheirateter es ganz besonders schlecht dabei haben2 ein ,totengeist ,nangga-,nangga hebt sie hoch und schleudert sie gegen einen ,felsen1 da sie zerschellen4 ,aber weniger angenehm wird es sie berhren1 da darum auf den ,fidschiinseln die ,witwe erdrosselt wurde1 damit sie sogleich mit ihrem ,manne gehen konnte4 ,der ,mann1 wenn seine ,frau starb1 gab ihr als ,beweis der ,frauenschaft einen ,teil seines ,bartes unter die ,achselhhle mit4 ,in das eigentliche ,jenseits gelangt die ,seele durch ,schwimmen oder in einem unsichtbaren ,kahn4 ,doch gelingt dieses fast nur den ,seelen der ,vornehmen1 die der misera plebs gehen auf dem langen gefahrvollen ,wege unter oder kehren zurck zur ,erde1 um hier planlos herum zu irren4 ,auch bei germanischen ,stmmen geht es ins ,jenseits ber ein ,wasser4 ,jakob ,grimm fhrt mehrere ,beispiele dafr in seiner ,deutschen ,mythologie8 an4 ,eine schwedische ,volkssage wei von einem goldenen ,schiff1 das in ,runemad beim ,schlsselberge versenkt liege1 und auf dem ,odhin die ,erschlagenen von ,bravalla nach ,walhall gefhrt haben soll4 ,ein ,unbekannter nimmt ,sinfiltis1 ,siegmunds ,sohn1 ,leiche in einen ,kahn und fhrt davon4 ,franken glauben1 da das ,totenland im 7jetzigen7 ,britannien liegt1 wohin die ,seelen der ,verstorbenen von den ,uferanwohnern bergefahren werden1 die dafr von allen ,abgaben befreit sind4 ,die ,fhrleute sehen niemand1 merken nur ihre ,khne voll1 wenn sie um ,mitternacht abstoen4 ,angekommen fhlen sie die ,khne allmhlich entlastet und hren eine ,stimme jedem einzelnen ,namen und ,vaterland abfragen4 ,derartige ,sagen mssen auch bei den ,kelten bekannt gewesen sein1 da noch gegenwrtig anklingende ,erzhlungen in der ,bretagne in ,umlauf sind4 ,aus dem keltischen ,artuskreise bittet im ,lanzelot vom ,see die ,demoiselle d',escalot que son corps ft mis en une nef1 richement quippe1 que l'on laisserait aller au gr du vent sans conduite48 ,ich habe dieses gleich hier angefhrt1 weil ich mich spter darauf berufen will4 ,die griechische ,sage von der berfahrt auf ,charons ,nachen gehrt1 glaube ich1 nicht ganz in diesen ,kreis1 da die berfahrt schon in der ,unterwelt1 wenn auch noch vor dem ,seelenaufenthalt1 geschieht4 ,ganz abweichend davon1 aber wiederum mit anderen weitverbreiteten ,anschauungen ber den ,seelenaufenthalt in den groen ,zgen in ,einklang stehend1 ist was ,bastian von dem ,jenseits der ,maori erzhlt1 und was sich fast wie eine abgekrzte ,dantische ,hllenbeschreibung liest4 ,die ,erde besteht1 wie schon bemerkt1 aus zehn ,schichten4 ,die oberste ,schicht ist die ,erde selbst4 ,die folgende ,schicht gehrt dem ,reiche der ,wurzeln und ,knollen4 ,mit der dritten ,schicht1 ,reinga1 wo auch die ,nachtgttin ,hine-nui-te-po weilt1 hebt das eigentliche ,totenreich an4 ,bis dahin sind die ,seelen noch lebens- und empfindungsfhig und knnen zur ,erde zurck und dort noch viel ,unheil anrichten4 ,aber nun beginnen die ,krfte mehr und mehr zu schwinden4 ,in der fnften schon kann die ,seele zu einem bleichen ,schatten geworden sein1 alsdann fllt sie der rachschtigen ,gttin ,rohe1 ursprnglich ,mauis ,gemahlin1 zur ,beute und wird gettet4 ,kann sie noch entkommen1 so gelangt die ,seele mit immer weiter abnehmenden ,krften in die sechste1 siebente ,schicht4 ,wenige taumeln in die achte ,schicht1 wo sie zum ,teil vom ,gotte ,meru vernichtet werden1 noch weniger in die neunte1 um von da in die letzte ,schicht ,meto ,verwesungsgestank zu strzen1 wo alles endet4 ,das waren die ,aussichten nach dem ,tode1 also noch trauriger als sie ,odysseus bei seinen ,waffengefhrten im ,hades fand81 sagt ,bastian4 ,der ,eingang zu dieser ,unterwelt befand sich auf der ,nordinsel von ,neuseeland1 im ,nordkap1 der ,weg soll wieder westwrts fhren4 ,freundlicher sehen selbst die ,australier das ,jenseits an1 die ,guten ziehen zu den guten ,geistern1 die ,bsen zu den bsen4 ,oder die ,seelen sitzen auf ,bumen oder weilen in einer ,hhle4 ,bei den unkultivierten ,malayen fhrt der ,weg in das ,jenseits ber oder unter ,meer1 und sie mssen mit ,waffen und ,gefolge und mit ,bestechungsmitteln ausgerstet sein1 um die ,gefahren von ,geistern und ,hllenhunden besiegen zu knnen1 ehe sie in das ,paradies gelangen4 ,oder1 die eines natrlichen ,todes sterben1 gehen nach ,norden und bleiben dort in einem ,walde1 dessen ,bume sich beim ,einbruch der ,dunkelheit in ,htten verwandeln48 ,dort leben sie aus den unsichtbaren ,bestandteilen der ,tiere1 aus ,reis und den ,opfergaben der ,verwandten81 letzteres wie berall4 ,die eines unnatrlichen ,todes1 im ,kampfe oder whrend der ,entbindung ,gestorbenen kommen zu den ,gttern4 ,fassen wir die ,frage vom ,schicksal der ,seele nach dem ,tode ethisch auf1 so mu es auffallen1 wie verschieden die ,antworten sind4 ,dem absolut ,hoffnungs- und ,freudlosen der ,maori steht das fast ,vergngliche der ,indianer gegenber4 ,soviel scheint festzustehen18 sagt ,spie in seinem umfangreichen ,werke ,vorstellungen vom ,zustande nach dem ,tode81 da alle ,elemente von ,schrecken oder ,furcht vor der anderen ,welt der ursprnglichen ,religion der ,indianer fremd waren4 ,nur einzelne ,spuren einer notwendigen oder vermutlichen ,reinigung und ,vergeltung finden sich4 ,meist aber besteht der ,unterschied zwischen ,guten und ,bsen nur darin1 da jene ohne alle ,schwierigkeit ber den ,see oder ,flu gelangen1 welchen man vor dem ,betreten der anderen ,welt passieren mu1 diese entweder in dem ,wasser untergehen oder bis zum ,kinn in das ,wasser sinken1 wo sie in alle ,ewigkeit vergeblich das nahe lockende ,gestade zu erreichen sich abqulen1 oder aber1 da sie erst nach schwerem ,ringen an das ,gestade kommen48 ,also das ,ausbleiben des ,gewinnes ist die ,strafe 7,tantalusqual674 ,im brigen hat schon ,schiller in ,nadowessiers ,totenlied treffend das indianische ,jenseits geschildert4 ,dazwischen liegen vermittelnde ,ansichten1 wie bei den ,eskimo1 da die ,seelen der ,guten in die warme ,erde1 die der ,bsen in den eisigen ,himmel gelangen4 ,eine hchst interessante ,umkehrung unserer ,ansichten1 die aus der ,natur des ,landes sich erklrt1 das die ,eskimo bewohnen1 und ,carus ,sternes 7,ernst ,krauses7 ,warnung durchaus besttigt1 ,mythen ohne ,rcksicht auf die ,lebensverhltnisse zu erklren4 ,eine entsprechende ,umkehrung hat man bei den frheren ,negersklaven in ,amerika beobachtet4 ,whrend der freie ,neger in ,afrika das frohe ,jenseits im ,westen sucht1 besteht fr den amerikanischen ,negersklaven dieses ,jenseits im ,osten1 in ,afrika1 und viele haben sich bei zu drckendem ,joche gettet1 um nach ,afrika zurckzugelangen und dort frei als ,seelen zu leben 7,s4 #dc74 ,es lt sich nicht leugnen1 da manche ,naturvlker strenge ,bestrafung der ,bsen im ,jenseits oder auf dem ,wege dahin allerdings annehmen1 und ,belohnung der ,guten4 ,aber sie definieren ,gut und ,bse nach ihrer ,art4 ,und das kommt1 wenn es wohl geht1 auf tapfer und feige heraus1 wie bei den ,germanen4 ,meist steht es mit dem ,gut8 nach unseren ,begriffen sehr bel4 ,dazu rechne man noch die selbstverstndliche ,bevorzugung der ,vornehmen auch im ,jenseits1 wovon eine ,spur auch im ,homer noch erhalten ist1 wo ,achill im ,hades1 wenn auch ,schatten1 doch bergeordneter der ,schatten ist1 um ,paradies und ,hlle der ,naturmenschen von denen der ,kulturmenschen erheblich zu scheiden4 ,doch kommt es gedanklich darauf nicht an2 die ,idee entscheidet hier1 nicht ihre bereinstimmung mit dem1 was wir meinen4 ,viel weniger als um das ,schicksal der ,seele nach dem ,tode ist der ,naturmensch bekmmert um ihr ,weilen vor dem ,leben4 ,was mit der ,seelenwanderung zusammenhngt1 werden wir spter besprechen1 da eine solche bei den ,naturvlkern nur so weit vorhanden ist1 als die ,seelen an sich beliebig sich von einem ,krper in einen anderen begeben knnen4 ,aber selbst das gengt schon1 um zu berzeugen1 da sie schon frher auf ,erden gewesen sind und nun zurckgekehrt seien4 ,darum erzhlen viele ,sagen von ,menschen1 die im ,jenseits geweilt haben1 und dann wieder zur ,erde gelangt1 eine vollstndige ,beschreibung des ,jenseits geben konnten4 ,manche solcher ,beschreibungen verlaufen wie die von ,orpheus und ,eurydike2 so eine sehr anmutige ,geschichte von einem ,indianer1 der1 da seine ,geliebte starb1 ihr in das ,jenseits folgte1 aber durch den groen ,geist wieder auf die ,erde geschickt wurde4 ,und irgendwo habe ich gelesen1 da es einem ,europer1 der ein ,negermdchen zur ,frau nahm1 auf keine ,weise gelang1 ihr auszureden1 sie sei nicht schon frher unter gleichem ,namen und unter gleichen ,verhltnissen auf der ,erde gewesen4 ,das ist nicht die bekannte ,metempsychose1 sondern eine dem ,naturmenschen mehr passende ,resurrektion4 ,indessen kommen die ,seelen auch in anderer ,weise zur ,erde4 ,und zwar nach dem1 was ,frobenius das ,gesetz der ,umkehrung nennt4 ,dieselben ,mittel1 die die ,seele ins ,jenseits befrdern1 bringen sie auch auf die ,erde4 ,also sind namentlich ,vgel zugleich ,seelenbringer4 ,bei den ,tonganern und ,samoanern bringt ,tuli als ,vogel die ,seelen in die ,menschenkrper1 ja sogar in ,wrmer4 ,die ,neuseelnder erzhlen1 da einst ein gewaltiger ,vogel sich auf das ,meer senkte und dabei ein ,ei fallen lie2 aus dem kamen ein alter ,mann und eine alte ,frau1 ein ,knabe und ein ,mgdlein mit ,hund und ,schwein in einem alten ,kanoe hervor und landeten an der ,kste ,neuseelands48 ,soviel lebende ,kraft wohnt den ,vgeln inne1 da aus einem ,vogel die ganze ,erde samt allem ,lebenden auf ihr hergestellt wurde1 erzhlen ,malaien auf ,sumatra4 ,hierher gehrt auch eine ,sage bei den ,australiern1 da die ,sonne ursprnglich ein ,emuei gewesen sei4 ,ein kleiner ,vogel richtete es her und warf es in die ,luft1 da wurde es hell4 ,darum dienen ,vgel und ihr ,blut zu ,opfern und symbolischen ,handlungen1 wo es sich um ,belebung und ,befruchtung handelt1 so da sogar ,fetischbilder1 durch ,versenken eines ,huhnes in ihr ,inneres1 oder durch ,bestreichen mit ,vogelblut -- man erinnere sich1 da im ,blut die ,seele wohnt -- oder selbst durch ,umwinden mit ,vogelfedern belebt werden4 ,brautleute werden in ,afrika mit ,vogelblut bestrichen1 um sie fruchtbar zu machen1 und in ,felder werden ,vogeleier versenkt1 da sie mglichst ertragfhig werden4 ,und an unseren ,freund ,storch darf nur erinnert werden4 ,,zweites ,,kapitel4 ,religise ,welt- und ,lebenanschauungen der ,kulturvlker4 #ae4 ,die ,kulturvlker als ,naturvlker4 ,da die gegenwrtigen und vergangenen ,kulturvlker einst auf dem ,standpunkte der ,naturvlker sich befunden haben1 kann kaum einem ,zweifel unterliegen4 ,freilich treten uns die meisten ,kulturvlker1 sobald ihre ,geschichte beginnt1 schon wie kulturfertig entgegen4 ,es gehrt zu den groen ,rtseln der ,menschenentwicklung1 da zum ,beispiel die gypter mit einem ,schlage als das ,volk dastehen1 als welches sie dann mehrere ,jahrtausende die ,geschichte kennt4 ,brugsch hat dieses fr ihr ganzes ,religions- und ,mythensystem nachgewiesen4 ,wir wissen es in gleicher ,weise fr ihre ,kunstfertigkeit1 fr staatliches und soziales ,leben4 ,und in dem ,moment1 da fr uns die erste ,hieroglyphe geschrieben ist1 steht sie bis auf ,geringfgigkeiten1 die nur die ,ausfhrung betreffen1 vollendet da4 ,wie das ,volk die ,hieroglyphe gelernt hat1 wie seine ,bauten1 ,einmeielungen1 ,malereien1 ,einrichtungen des ,staates und des ,lebens1 ,meinungen ber ,gott und ,welt begonnen und sich entwickelt haben1 ist uns nicht bekannt4 ,wir mssen annehmen1 da die gypter ,tausende von ,jahren gebraucht haben1 ehe sie es zu der ,stufe der ,kultur gebracht haben1 von der aus die ersten und die letzten ,kundgebungen in fast gleicher ,weise sprechen4 ,warum haben wir aus diesen ,tausenden von ,jahren gar keine ,mitteilung8 ,wir wissen es nicht4 ,das ,volk steht fertig da1 als wenn es fertig pltzlich geschaffen wre4 ,es knnte in dem ,moment1 da der erste ,knig herrschte1 das erste ,bauwerk errichtet wurde1 eben eingewandert sein4 ,davon aber wird nichts erzhlt2 im ,gegenteil1 wir haben den ,eindruck1 als wenn gypten immer von gyptern bewohnt gewesen sei1 und finden auch sonst nirgends eine ,spur1 da diese etwa frher in anderen ,lndern geweilt htten4 ,und doch wissen wir aus prhistorischen ,funden auch in gypten1 da in grauer ,zeit1 vielleicht vor zehn- oder zwanzigtausend ,jahren1 ,menschen auf sehr niedriger ,kulturstufe im ,niltale gelebt haben4 ,sind es die ltesten gypter8 hnlich geht es uns mit den ,babyloniern1 ,phniziern1 ,hebrern1 ja selbst mit den ,griechen nach den ,ergebnissen der ,ausgrabungen der letzten ,jahrzehnte4 ,es ist1 als wenn die ,menschheit vor etwa fnf- bis sechstausend ,jahren auf einmal auf die ,idee gekommen wre1 zu schreiben und ,denkmler zu hinterlassen1 so fest errichtet1 da sie sich bis auf uns erhalten konnten4 ,ist das die ,erfindung eines ,mannes bzw4 mehrerer erleuchteter ,mnner8 ,oder wie sollen wir uns das sonst erklren8 ,max ,mller bringt einmal als ,beweis dafr1 da die ,schriften des ,alten ,testaments nicht in sehr frher ,zeit verfat sein knnen1 die ,tatsache bei1 da eine der ltesten ,inschriften in semitischer ,sprache1 die wir besitzen1 die bekannte des ,edomiterknigs ,mesa1 nur etwa in das ,jahr #ijj v4 ,chr4 hinaufreicht4 ,aber wenn ein ,knig solche ,inschriften schon anfertigt1 mu er doch voraussetzen1 da man sie allgemein auch zu lesen versteht1 mu die ,schreibkunst doch schon fast ,gemeingut geworden sein4 ,und wie viele ,jahrhunderte gehren dazu1 nach ,erfindung der ,schreibkunst6 ,aus unserer eigenen ,erfahrung mssen wir sagen1 mindestens zehn1 wenn nicht noch mehr4 ,hiernach bleibt uns allerdings nichts brig als anzunehmen1 da die ,kulturen solcher ,vlker weit ber die geschichtliche ,zeit hinaus vorhanden waren1 wenn wir auch keine ,kunde von ihnen aus dieser extrapolierten ,zeit besitzen und auch nicht anzugeben vermgen1 warum wir sie nicht besitzen4 ,die ,entwicklung der ,menschheit ist mit einer ,formel zweifellos nicht abgetan4 ,einzelne stren offenbar den ,gang der ,formel1 und wohin dieser ,gang ,menschen erst in ,jahrhunderten oder ,jahrtausenden bringen wrde1 dahin versetzt sie berzeugend oder gewaltsam eben ein ,einzelner4 ,drfen wir aber auch nur im ,durchschnitt sprechen1 so ist doch gleichwohl sicher1 da rohere ,zustnde und selbst ganz rohe bestanden haben mssen1 falls wir nicht jeden ,gedanken einer ,entwicklung der ,menschheit aufgeben wollen4 ,denn damit ein einzelner erfolgreich wirken knne1 dazu gehrt schon eine gewisse ,hhe der ,kultur4 ,und die ,zeit dazu haben wir1 wenn wir bedenken1 da die ,menschheit als solche1 selbst wenn sie mit den jetzigen tiefststehenden ,wilden verglichen wird1 schon seit mindestens zwanzigtausend ,jahren1 wahrscheinlich sogar noch seit sehr viel lngerer ,zeit besteht1 da man bereits dem tertiren ,menschen auf der ,spur ist4 ,auch kennen wir ja ,vlker1 die sich zu ,kulturvlkern entwickelt haben1 wie ,germanen1 ,polen1 ,littauer usf4 ,eine ,grenze zwischen dem ,naturmenschen und dem ,kulturmenschen aufzustellen1 sind wir nicht in der ,lage2 die ,naturperiode fliet wie ein mehr und mehr an ,flle verlierender ,strom in die ,kulturperiode hinein4 ,und man darf selbst sagen1 da dieser ,strom unter eine gewisse ,flle berhaupt nicht hinabsinkt1 ja auch an ,flle wieder anwchst1 nachdem er schon stark abgenommen hat4 ,wir besitzen es mehr im ,gefhl als in ,definitionen1 welches ein ,kulturvolk ist und welches ein ,naturvolk4 ,der ,gesamteindruck entscheidet1 im einzelnen knnen reine ,naturuerungen im hchsten ,kulturvolk vorhanden sein4 ,daher wird der ,naturforscher ber ,kultur anders denken wie der ,philosoph oder ,theologe1 oder konom oder ,literat usf41 und wer ,krieg und ,menschenvernichtung verabscheut1 anders als der in seinem ,kriegsleben einzigen ,ruhm und einziges ,menschenwrdige sieht4 ,wir wrden uns in ein nicht zu entwirrendes ,netz von widersprechenden ,meinungen verstricken1 wollten wir ein ,merkmal fr ,kultur aufstellen4 ,selbst das anscheinend ,selbstverstndlichste3 sittliche ,hhe und ,achtung vor ,gottes ,ebenbild und ,gottes ,geschpfen wrde fehlschlagen1 da wir grte ,verkommenheit und ,nichtswrdigkeit durchaus mit dem1 was wir ,kultur nennen mssen1 vereinbar sehen1 wie an den ,hfen der ersten rmischen ,kaiser und der drei ,herrscher vor ,ludwig ,,xvi4 in ,frankreich4 ,auch gengt es fr unsere ,zwecke1 wenn wir als ,kulturvlker die sonst als solche namhaft gemachten annehmen4 ,es kommt fr unsere ,betrachtungen nicht darauf an1 ob wir ein ,volk mehr oder weniger in den ,kreis der ,kultur einbeziehen4 ,nur in einer ,hinsicht mssen wir vorsichtig zu ,werke gehen1 in historischer4 ,miverstandener ,nationalstolz und namentlich ,eitelkeit im ,kreise wirklicher ,kulturvlker hat einzelne ,nationen verleitet1 den ,anfang ihrer ,kultur mglichst weit in die dunkelsten ,zeiten hinauszuschieben2 ein ,seitenstck zu dem wunderlichen ,bestreben mancher ,herrschergeschlechter1 die ,abstammung wenigstens auf die ,trojaner zurckzufhren4 ,lippert ist der ,ansicht1 da slawische ,schriftsteller1 um ihrem ,volk eine ,art urarische ,mythologie mit daran anknpfenden hohen ,anschauungen zu retten1 nicht einmal vor ,korrigierung von ,urkunden zurckgeschreckt sind4 ,ich habe darber kein ,urteil4 ,aber als ich das wohl umfassendste ,werk ber slawische ,mythologie las1 das von ,hanusch1 mute ich gleichfalls staunen1 mit welcher ,energie und ,kunst berall ,beziehungen zu der altindischen ,religion bis in die ,namen hinein gefunden wurden1 whrend grte ,gelehrte noch jetzt sich damit plagen1 einen oder zwei ,gtternamen als wenigstens dem grten ,teil der ,arier berhaupt gemeinsam nachzuweisen4 hnlich verhlt es sich mit den ,ungarn1 denen ,monotheismus und alle schnen ,tugenden zugeschrieben werden zu einer ,zeit1 da sie als wildeste ,wildenhorde ,deutschland1 ,italien1 ,frankreich mit ,mord1 ,brand und ,schndung erfllten4 ,auch wir ,deutschen sind von solchem ,chauvinismus nicht frei2 viel ist bei uns in bezug auf die alten ,germanen gesndigt worden und noch mehr wird gegenwrtig gesndigt4 ,aber wir haben doch einen ,tacitus als ,kronzeugen4 ,wer ber die ,anschauungen der ,vlker schreiben will1 hat mit nationalistischen bertreibungen sehr zu kmpfen1 da er schlielich fast um jede kritische ,beurteilung gebracht wird4 ,ein seltsames ,beispiel von fast verwunderlichem ,chauvinismus bietet das sonst geistvoll geschriebene ,buch von ,chamberlain1 ,die ,grundlagen der ,kultur des #ai4 ,jahrhunderts84 #af4 ,allgemeine ,religionsanschauungen bei den ,kulturvlkern im ,kreise der ,menschheit4 ,man ist frher von dem klassischen ,polytheismus und dem ,monotheismus als von dem ,normalfall menschlicher ,religionsanschauung ausgegangen und hat die ,anschauungen der ,wilden8 mehr als ,kuriositt oder helle ,verrcktheit angesehen4 ,aber mit der wachsenden ,ausbildung der ,ethnologie und ,anthropologie hat sich eine ,wendung vollzogen1 die nicht wenige ,forscher dahin fhrte1 gerade die ,anschauungen der ,wilden zum ,ausgangspunkte der hheren ,anschauungen zu whlen und diese aus jenen abzuleiten4 ,das konsequenteste ,system nach dieser ,richtung hat ,lippert aufgebaut4 ,in mehreren ,werken hat er nachzuweisen gesucht1 wie fast alle ,kulturvlker noch in der ,zeit1 da schon die ,geschichte von ihnen spricht1 im wesentlichen bewutem oder unbewutem ,seelen- und ,ahnenglauben gehuldigt haben4 ,man kann sagen1 die ,tatsachen1 die dieser so bedeutende ,forscher beigebracht hat1 seine ,ansicht zu begrnden1 sind nach einer ,richtung hin allerdings erdrckend4 ,es ist ganz unmglich1 ihrer ,beweiskraft1 da ,seelen- und ,ahnenglaube in allen ,religionen der ,kulturvlker sich vorfinden und eine mehr oder minder wichtige ,rolle spielen1 sich zu entziehen4 ,ich habe ja bereits manches nach ihm selbst1 nach ,jakob ,grimm und vielen anderen in den vorstehenden ,abschnitten vergleichend angefhrt4 ,und dieses schon1 wenn auch nicht vollstndig beigebracht1 zeigt1 wie die gleichen ,ideen sich auf der ganzen ,erde verbreitet finden4 ,aber1 wie bei ,ausfhrung einer jeden neuen ,idee1 gehen ,lippert und seine ,anhnger1 wie ich glaube1 vielfach zu weit1 wenn sie die ,religionsanschauungen mit ,seelen- und ,ahnenglaube fr erschpft halten1 und alles weitere1 was die ,menschen etwa noch gedacht haben1 daraus hervorgegangen ansehen4 ,die ,frage spitzt sich zu der zweiteiligen zu3 ,kann ,polytheismus sich aus ,seelen- und ,ahnenglaube entwickeln8 ,kann ,monotheismus auch nur aus ,polytheismus erwachsen8 ,ich werde mich mit dieser ,doppelfrage spter beschftigen4 ,lippert aber bemht sich berall den ,seelen- und ,ahnenkult nachzuweisen1 entweder als allein bestehend1 oder als einzige ,grundlage der weiteren ,anschauungen1 oder als neben diesen letzteren ,anschauungen fortdauernd und oft sie vertretend4 ,namentlich auf die ,folgen des ,seelen- und ,ahnenglaubens kommt es dabei an3 auf die ,annahme von ,seelenwesen 7,geister1 ,nixen1 ,feen1 ,kobolde1 ,zwerge1 ,holde1 ,unholde1 ,gespenster1 ,dmonen1 ,teufel usf471 von ,mineral-1 ,pflanzen-1 ,tier-1 ,menschenfetischen1 von ,orakeln1 auf den ,kult1 der allem ,voraufgenannten gewidmet wird1 einschlielich der ,bestattungs- und ,grabgebruche1 und der ,toten- und ,seelenfeste1 auf ,menschenopfer und ,kannibalismus1 einschlielich der ,blutgebruche4 ,schon diese ,aufzhlung lehrt jeden1 der ,sagen1 ,mrchen und ,gebruche der ,vlker kennt1 da keine ,kultur frei von dem einen oder anderen ,naturmenschlichen sich zeigt4 ,worauf es aber ankommt1 ist der ,nachweis des ,ganzen1 oder doch alles ,wesentlichen2 letzteres1 weil ,sitte oder ,vorteil manches mildert oder entfernt1 wie zum ,beispiel ,menschenopfer und ,kannibalismus4 ,gehen wir nun auf das einzelne ein1 so wird von ,lippert vielen ,kulturvlkern in ihrer geschichtlich heidnischen ,zeit jeder andere ,glaube als ,seelen- und ,ahnenglaube berhaupt abgesprochen4 ,den ,littauern soll ein eigentlicher ,gtterglauben fehlen2 was von ihnen erzhlt wird1 weise nur auf reinen ,seelen- und ,ahnenkult hin4 ,und es sei nicht denkbar1 da1 wenn ein ,volk1 das vor noch nicht sechshundert ,jahren zum ,christentum bekehrt worden ist1 eine ,gtterlehre besessen htte1 diese ihm in so kurzer ,zeit so ganz aus dem ,gedchtnis htte schwinden knnen1 und da nicht einmal ,chronisten und ,missionare von ihr berichtet htten4 ,von den zwei bestimmt berlieferten ,gottheiten1 ,perkunas und ,zemina1 sei die erste wahrscheinlich nordgermanischen ,ursprungs und importiert1 die andere zweifelhafter ,qualitt4 ,von den ,anschauungen der heidnischen ,slawen hegt ,lippert die gleiche ,ansicht4 ,hier ist besonders interessant1 was er von dem bekanntesten ,slawenkult1 dem des ,swantewit auf ,rgen1 ausfhrt4 ,die genaue ,beschreibung1 die ,saxo ,grammaticus von diesem ,kult gibt1 bietet ihm selbst die ,handhabe1 im ,swantewit nichts anderes zu sehen als einen ,ahnen1 der in der ,weise der ,naturvlker verehrt wird1 also nicht etwa einen ,himmels- oder ,lichtgott1 als der er nach der ersten ,silbe seines ,namens1 welches ,licht1 ,welt bezeichnet1 von andern gedeutet worden ist4 ,diesen ,namen erklrt er als der der ,swantower81 womit ebensowohl eine ,familie wie eine ,familiengemeinschaft bezeichnet sein konnte4 ,und eine ,hauptsttze fr seine ,ansicht ist ihm das mit dem ,kult verbundene ,orakel1 bei dem ein ,ro1 ,swantewits ,ro1 die ,hauptrolle spielt4 ,das ,roorakel ist auch bei den ,germanen bekannt4 ,tacitus gibt darber eine ,auseinandersetzung1 wonach kein anderes ,orakel bei ihnen ein so groes ,vertrauen geniet1 denn sie halten sie 7die ,rosse7 fr die ,mitwissenden der ,gtter84 ,hiernach wird das ,ro fr eine ,art ,tierfetisch erklrt4 ,damit vergleiche man aber1 was die slawischen ,mythographen lehren4 ,hanusch findet also in den ,anschauungen der ,slawen bereinstimmung mit indischen und eranischen hchsten ,lehren4 ,die ,trimurti ,brahma1 ,wischnu und ,schiwa entsprechen ihm ,piorun-,proven1 ,radegast1 ,porenut 7als gutes ,prinzip1 wie auch die ,gttin ,siva2 die ,gttinnen ,morana und ,ubijica als verderbliches7 als ,triglav4 ,bei den ,preuen3 ,perkun1 ,potrimbo1 ,pikollo4 ,ja die bereinstimmung gehe so sehr ins einzelne1 da ,piorun mit dem physischen1 ,proven mit dem geistigen ,brahma bereinkomme1 ,piorun-,proven die physische und geistige ,lichtgottheit darstelle1 ,radegast in gleichen ,inkarnationen 7,awatar7 erscheine wie ,wischnu1 und die welterhaltenden und weltzerstrenden ,eigenschaften ,schiwas in entsprechenden ,gottheiten nachgewiesen werden6 ,die ,gleichheit mit den eranischen ,anschauungen soll durch ,bjelboh und ,czernyboh gegeben sein2 ersterer ,ormuzd1 letzterer ,ahriman4 ,der ,weie ,gott und der ,schwarze ,gott sind allerdings slawische ,gewalten1 die dem eranischen ,dualismus entsprechen1 aber nicht entfernt mit der hohen ,bedeutung wie ,ormuzd und ,ahriman2 sie unterscheiden sich wenig von gutem ,geist und bsem ,geist1 immerhin ist die ,kongruenz bemerkenswert4 ,swatowit und besondere ,kundgebungen von ihm wie ,swenteboh1 ,witislaw1 ,harowit1 ,rugiewit1 ,porewit1 ,jutreboh usf41 die teils ,friedensgtter1 teils ,tages- und ,tageszeitengtter1 auch ,morgen- und ,abendsterngtter sein sollen1 emanieren von ,belboh als dem ,lichtgott2 ,wrag1 ,zlyboh von ,czernyboh4 ,das ,zutreffende dieser ,parallelisierung wird auer an den ,eigenschaften der ,gottheiten auch an entsprechenden ,festen der ,eranier und der ,slawen zu erweisen gesucht4 ,nun wird noch behauptet1 da die slawischen ,anschauungen gewissermaen die ,verschmelzung der indischen und der eranischen darstellen4 ,bei den ,preuen und ,littauern soll ,auschwe die ,lichtgottheit1 ,puskaijtis die ,finsternisgottheit bedeuten4 ,und es werden noch die bekannten indischen ,gttinnen mit littauischen parallelisiert3 ,maja ,laima1 ,lakschmi ,lada1 ,parwati-,bhawani ,liethva 7slawisch ,baba71 ,saraswati ,perkunatele1 ,kali ,niola4 ,hanusch erkennt auch eigentlich slawische ,elemente in der slawischen ,gtterlehre an4 ,und diese sollen sich beziehen auf eine bertragung in die ,natur der mehr abstrakten ,begriffe1 die ursprnglich jene ,gottheiten bedeuteten1 also auf eine ,art ,vermaterialisierung der altindisch-eranischen ,anschauungen4 ,das uere der ,natur 77 war im ,bewutsein der ,slawen das eigentliche ,sein und wurde belebt von einem allgemeinen ,geiste1 der in den einzelnen ueren ,individuen als individueller ,geist erschien4 ,doch war dieser ,geist nichts anderes als eine ,personifikation des ,lebensprozesses1 den man der ,analogie nach zum ,unbelebten hinzudachte48 ,das klingt fast wie im ,geiste des ,animismus gesprochen4 ,und hierher gehrt auch das ,zugestndnis von irdischen 7und unterirdischen7 ,gottheiten neben oberirdischen und das der ,anthropomorphisierung der ,gottheiten 7der ,sonne1 des ,mondes1 der ,gestirne1 des ,wetters usf471 welche letztere in unzhligen ,sagen und ,liedern eine oft recht anmutende ,rolle spielt4 ,das ,ganze kommt auf einen ,naturdienst heraus1 mit mehr oder weniger wuchtigen ,naturgewalten und mit einem unbersehbaren ,heer von guten und bsen ,geistern1 dem sich ein ,dienst von ,schutzgeistern fr alle ,verhltnisse und ,ttigkeiten des ,lebens anschliet4 ,aber das alles liegt doch weit ab von dem ,seelen- und ,ahnenglauben1 den ,lippert den ,slawen allein zugestehen will4 ,seelen ,verstorbener als ,gespenster und ,dmonen kannten die ,slawen auch nach ,hanusch4 ,auch behandelten sie die ,seelen mitunter wie die eigentlichen ,naturvlker1 gaben ihnen ,gre an frher ,verstorbene mit1 empfahlen ihnen geselliges ,betragen gegeneinander usf4 ,ihre ,gottheiten aber sind weder ,seelen noch ,ahnen4 ,ich wei den ,widerspruch nicht zu lsen2 wieviel ,unzutreffendes und gewaltsam ,hineininterpretiertes auch in den ,bearbeitungen der slawischen ,mythologie durch slawische ,schriftsteller vorhanden sein mag1 alles kann unmglich erfunden sein4 ,dagegen spricht schon1 da gegen den ,dualismus ,belboh-,czernyboh sich nichts einwenden lt1 er ist zu gut durch ,schriftsteller und noch vorhandene ,sagen und ,lieder bezeugt4 ,hanusch hat zu wenig vom ,kult 7und den ,gebruchen71 ,lippert zu wenig von der ,mythologie gesprochen4 ,bei ,bercksichtigung beider1 des ,kultes und der ,mythologie1 wird man wohl den heidnischen ,slawen und ,littauern mehr die ,anschauungen der ,naturvlker zuschreiben1 jedoch mit nicht wenigen hheren ,ideen4 ,ob die letzteren ein berrest der frheren ,verbindung mit ,indiern und ,eraniern sind1 wie ,hanusch will1 oder ob sie sich spter ausgebildet haben1 lt sich nicht sagen4 ,noch schwieriger ist es natrlich mit den ,germanen4 ,csar hat im #ba4 ,kapitel des ,,vi4 ,buches seines ,bellum ,gallicum8 eine sehr wegwerfende ,bemerkung ber ihre ,religionsanschauung gemacht4 ,deorum numero eos solos ducunt quos cernunt et quorum aperte opibus juvantur1 ,solem ,vulcanum et ,lunam1 reliquos ne fama quidem acceperunt48 ,also nur was sie sehen3 ,sonne1 ,feuer1 ,mond1 und aus dessen ,macht sie offensichtlich ,nutzen ziehen1 verehren sie4 ,das wre freilich rein der ,standpunkt des ,naturmenschen1 der auch alles nur krperlich auffat und es nur beschenkt1 wenn ihm eine grere ,gegengabe geleistet wird4 ,tacitus denkt aber ber die ,germanen erheblich besser4 ,er schreibt freilich #aej ,jahre spter1 als die ,germanen schon vieles an ,kultur angenommen hatten4 ,allein er bringt auch sehr altes und einheimisches ,material bei1 da er wenigstens einigemal germanische ,bezeichnungen benutzt4 ,er sagt nun im zweiten ,kapitel seiner ,germania81 die ,germanen feierten in alten ,liedern ,deum ,tuisconem1 terra editum1 et filium ,mannum originem gentis conditoresque81 und erzhlt nun wie ,mannus drei ,shne hatte1 aus denen die bekannten drei deutschen ,hauptstmme seiner ,zeit hervorgingen4 ,also jedenfalls sind die ,germanen ,nachkommen von ,tuisco und ,mannus4 ,von ,mannus meint ,jakob ,grimm3 ,kein ,name kann deutscher klingen84 ,aber was er ideell bedeutet1 darber besteht schon ,streit4 ,der groe ,mythologe schreibt ihm einen tieferen ,sinn zu3 als ein denkendes1 seiner bewutes ,wesen8 bezeichnend4 ,mannus aber ist der erste ,helde1 der ,gottessohn und aller ,menschen ,vater81 und er parallelisiert ihn mit dem indischen ,manus1 der nach einer ,version1 auf ,brahmas ,gehei1 alle ,geschpfe1 ,gtter1 ,asuren und ,menschen schaffen sollte und alle ,welten1 ,bewegliches und ,unbewegliches4 ,dann wre also der germanische ,mannus etwas sehr ,hohes4 ,aber wie pat der ,vater ,tuisco dazu1 der selbst aus der ,erde hervorgegangen1 also eine ,art ,erdgeist ist8 ,der ,name ist nicht sicher1 es bestehen infolgedessen auch viele ,deutungen fr den ,gott4 ,die hchste geht auf den ,himmel und setzt den ,gott1 dem ,sinn und der ,stellung nach1 dem ,uranos1 dem ,namen nach 7,tivisco1 ,tuisco7 dem ,zeus an die ,seite4 ,die ,erde spielt dann die ,rolle der ,gaia1 die auch ,uranos und ,pontos geboren haben soll4 ,die niedrigste whlt natrlich ,lippert4 ,eine mgliche ,lesart ist nmlich auch ,tiusco4 ,grimm stellt sie mit ,tivisco zusammen1 was eben jene hchste ,bedeutung ergibt4 ,lippert findet etymologisch als ,bedeutung ,geist8 angemessener4 ,und indem ,mannus einfach als ,mann8 erklrt wird1 ist ,tiu sein ,schutzgeist1 und somit der aller ,germanen1 und ,tiusco bedeutet ein ,geistwesen81 wie ,mannisco ein ,mannwesen81 ein ,mensch84 ,damit wren wir wieder auf den ,ahnen und dessen ,seele gekommen4 ,tacitus sagt ferner3 ,deorum maxime ,mercurium colunt48 ,es wre eine ganz anmutende ,hypothese des genannten ,forschers1 da dieser ,merkur ein ,viehschutzgeist ist1 da ein ,teil der ,germanen noch nomadische ,viehzucht betrieb1 und dieser ,deutung von seiten der griechischen und rmischen lteren ,mythologie keine ,schwierigkeiten entgegenstehen4 ,aber ,csar erzhlt auch von den ,kelten1 da ihr hchster ,gott ,merkur gewesen sei1 und die ,kelten waren keine nomadischen ,viehzchter4 ,herodot teilt mit1 da die ,thrakerknige am meisten ,hermes verehren und von ihm abzustammen behaupten4 ,auch hier wird man ,viehzucht als ,motiv nicht annehmen knnen4 ,indessen gibt vielleicht ,csar selbst die ,erklrung3 ,hunc omnium inventorem artium ferunt1 hunc viarum atque itinerum ducem1 hunc ad quaestus pecuniae mercaturasque habere vim maximam arbitrantur84 ,und da ,tacitus zur ,einfhrung ,merkurs bei den ,germanen genau derselben ,formel sich bedient wie ,csar zu der bei den ,kelten 7nur deorum statt deum71 so wird er wohl auch an ,csars ,erklrung gedacht haben4 ,bekanntlich wird seit ,paulus ,diaconus ,wotan fr ,merkur genommen1 und auf diesen pat ,csars ,erklrung einigermaen1 die sich auf einen ,erfindungs-1 ,wege- und ,handelsgott bezieht4 ,tacitus mag auch noch gewut haben1 da ,wotan auch ,tote 7erschlagene ,helden7 in sein ,reich geleitet1 also als ,psychopompos wirkt1 und weiter1 da er auch ,sturmgott ist1 wie ,hermes bei den ,griechen ursprnglich einen ,windgott bedeutete4 ,und da ,wotan der grte ,gott war1 wrde auch stimmen2 dem ,merkur namentlich sollen ,menschenopfer gebracht worden sein1 wie ,tacitus erzhlt4 ,gleichwohl braucht darum ,lipperts ,ansicht noch nicht unrichtig zu sein1 da es sich um einen ,ahnengott handelt1 denn alles was aufgezhlt ist1 als in das ,bereich dieses ,merkur fallend1 bertrifft nicht1 was auch ein ,naturmensch einem hchsten ,fetisch zuschreibt4 ,ja1 wenn wir sehen1 wie ,jakob ,grimm mit so vielen ,beispielen belegt hat1 da die ,deutschen noch im ,mittelalter die ,neigung hatten1 den ,wunsch81 in der umfassendsten ,bedeutung1 zu personifizieren1 und da ,wotan auch ,wunschgott ist1 so wird man noch mehr auf die ,seite ,lipperts zu treten geneigt sein4 ,es kommt also darauf an1 ob die ,germanen dem ,wotan-,merkur noch andere ,eigenschaften zugeschrieben haben1 die in das ,hohe gehen und aus dem einfachen ,seelen- und ,ahnenglauben nicht mehr erklrt werden knnen4 ,einmal bemerkt nun ,tacitus1 die ,germanen schlssen weder die ,gtter zwischen ,wnde ein1 noch stellten sie sie in menschlicher ,gestalt dar1 wegen der ,gre der ,himmlischen2 ,lichtungen und ,haine heiligen sie ihnen4 ,und mit der ,gtter ,namen nennen sie jenes ,geheime1 das sie nur mit ,ehrfurcht 7oder ,scheu7 sehen84 ,ist das gesperrt ,gedruckte aus dem ,sinne der ,germanen gesprochen1 so mu der ,streit als entschieden gelten4 ,allein es ist schon von vielen vermutet worden1 da ,tacitus1 was er hier von den ,gttern sagt1 aus seinen ,ansichten geholt hat4 ,was wir sonst von den germanischen ,gtteranschauungen kennen1 spricht nicht immer fr so hohe ,begriffe4 ,auch wissen wir1 da mindestens spter die ,germanen sehr wohl ,bildnisse ihrer ,gottheiten von ,holz1 ,stein oder ,metall besaen2 dafr sind sehr viele ,zeugnisse vorhanden4 ,interessant ist1 was ,tacitus selbst von der ,gttin ,nerthus1 die er als ,mutter ,erde bezeichnet1 erzhlt4 ,ihr ,kultort 7er wird in der ,nhe von ,rgen gesucht7 ist ein jungfrulicher ,hain1 den niemand betreten darf auer dem ,priester4 ,dort sei ein ,wagen ganz mit einem ,gewande 7veste67 bedeckt4 ,der ,priester glaubt1 da die ,gttin sich darin befnde4 ,an ihrem ,feste wird der ,wagen von ,khen in ,prozession herumgefhrt1 dann herrscht ,freude und ,friede ringsum1 wohin die ,gttin gelangt4 ,zuletzt fhrt der ,priester die vom ,verkehr mit den ,sterblichen gesttigte8 ,gttin nach ihrem ,tempel zurck4 ,dort werden alsbald der ,wagen1 die ,gewnder 7vestes67 und1 wenn du es glauben willst1 die ,gottheit selbst in einem geheimen ,see abgewaschen4 ,diener bedienen1 die sofort der ,see verschlingt84 ,hiernach mu der ,wagen ein ,kultobjekt enthalten1 in dem die ,gttin selbst weilt1 da sie mit den ,sterblichen verkehrt 7konversiert1 sagt sogar ,tacitus7 und davon ermdet4 ,dieses ,objekt erklrt ,lippert fr einen ,fetisch4 ,da hier ein weibliches ,wesen in ,betracht kommt1 wrde zwanglos aus der auch den ,germanen frher bekannten ,mutterfolge sich ergeben4 ,auerdem nahmen die ,germanen in die ,schlacht effigies et signa mit4 ,das sind nach ,jakob ,grimm figurierte ,gegenstnde1 nach ,lippert ,seelenfetische und ,gegenstnde1 die den ,fetischen gehren4 ,von den von ,tacitus ferner noch genannten ,gottheiten finden sich ,mars und ,herkules berall1 wo ,krieg und ,heldengeist herrscht1 und ,kastor und ,pollux vertreten1 vielleicht irgendein bemerkenswertes ,brderpaar4 ,doch wei man mit diesem letzteren allerdings nichts anzufangen4 ,auch die ,isis wird als von einem ,teil der ,sueven verehrt angefhrt4 ,der ,rmer meint1 ihr ,dienst sei importiert1 weil wie bei ,isisfesten ein ,schiff herumgefhrt wird4 ,aber ,jakob ,grimm hat schon nachgewiesen1 da ,umzge mit ,schiffen in ,deutschland noch im ,mittelalter geschahen1 und er vermutet in ,isis eine deutsche ,gttin und in dem ,schiff etwas hnliches wie im ,wagen der ,nerthus4 ,lippert weist noch auf das ,totenschiff hin 7,s4 #ge74 ,gleichwohl kann man sich der ,ansicht ,jakob ,grimms nicht verschlieen1 da1 da ,tacitus so oft und bedeutend von ,gott und ,gttern der ,germanen spricht1 teils allgemeinen teils vaterlndischen und huslichen1 dieses1 zusammengehalten mit sonstigen berlieferungen und berlebseln1 blo einen ,naturmenschenglauben nicht erlaubt4 ,wie lt sich18 sagt er1 alles andere1 was wir von der ,sprache1 der ,freiheit1 den ,sitten und ,tugenden der ,germanen wissen1 hinzugenommen1 der ,gedanke festhalten1 sie htten1 in dumpfen ,fetischismus versunken1 sich vor ,kltzen und ,pftzen niedergeworfen und ihnen rohe ,anbetung erwiesen88 ,so niedrig meint es ,lippert ja auch nicht1 der ,seelen- und ,ahnenglaube kann sehr wohl mit einer geluterten ,ansicht von ,welt und ,leben bestehen4 ,und der ,gtterdienst der ,germanen und die ,totenbruche bei ihnen waren keineswegs sehr harmlos2 und letztere sind durchaus1 wofr ,jakob ,grimm selbst viele ,beispiele beibringt1 auf naturmenschliche ,anschauungen von der ,seele begrndet4 ,also werden wir wenigstens einen ,einschlag von ,seelen- und ,ahnenglauben1 und auch von ,fetischismus 7,lippert fhrt mehrere ,beispiele an von ,bumen1 denen selbst ,opfer dargebracht wurden71 in der ,religion der ,germanen nicht von der ,hand weisen knnen4 ,wir wissen ja1 da z4 ,b4 die ,franken1 selbst nach ,annahme des ,christentums1 noch ,menschen beim bergang ber den ,po geopfert und in diesen ,flu gestrzt haben1 und hnliche aus dem ,seelen- und ,fetischglauben flieende ,greuel werden noch manche erzhlt4 ,von dem groen nordisch-germanischen ,gttersaal ist nicht gesprochen4 ,da er zum ,teil auch den eigentlichen ,germanen bekannt gewesen ist1 darf nicht mehr bezweifelt werden1 obwohl die ,erzhlungen der ,edda sehr deutliche ,spuren fortgeschrittenerer ,kultur und ,weltkenntnis1 sowie des ,einflusses des ,christentums an sich tragen4 ,die nordischen ,mythen verstrken den ,eindruck1 da die ,gesamtgermanen zwar eine hhere ,naturreligion gehabt haben1 etwa im ,sinne der ,griechen und gypter1 da aber auch viel ,naturmenschliches vorhanden war4 ,von den ,menschenopfern bei den ,skandinaviern erzhlt ,adam von ,bremen 7elftes ,jahrhundert7 nach den ,mitteilungen eines ,swen ,ulfsson1 der sich zwlf ,jahre an dem ,hofe des ,schwedenknigs aufgehalten hat4 ,im ,hain am ,tempel zu ,upsala1 der ,odin1 ,thor und ,freyr geweiht war1 hingen mitunter #gj und mehr geopferte ,menschen neben ,hunden und anderen ,tieren4 ,von diesem ,hain sagt der ,genannte3 is enim locus tam est sacra gentilibus1 ut singulae arbores ejus ex morte vel cibo immolatorum divinae credantur48 ,also man hielt die ,bume wegen der ,opfer oder der ,opferspeise fr gttlich 7geheiligt74 ,die ,gtter wurden mit ,blut vershnt1 die ,priester hieen auch selbst ,gtter3 ,goda1 ,dior1 ,asar1 ,anses2 gleich lebenden ,fetischen4 ,heilige ,haine gab es berall1 wie auch sonst auf der ,welt1 einzeln und in der allerverschiedensten ,zusammensetzung4 ,der feste ,glaube der ,skandinavier1 nach tapferem ,leben in ,walhall das freudigste ,dasein bei ,trunk1 ,speise und ,waffenspiel fortzusetzen1 ist bekannt4 ,doch mu auch ein ,leben der ,toten in den ,grbern angenommen worden sein4 ,in dem ,harbardslied der lteren ,edda1 in dem ,thor vom ,fhrmann ,harbard 7,graubart7 so sehr verspottet wird1 fragt ,thor seinen ,qulgeist1 woher er solche ,spottreden habe1 und ,harbard antwortet3 ,ich lernte sie bei ,mnnern1 bei jenen uralten1 die in den ,heimatshgeln wohnen48 ,da hhnt ,thor3 ,wie gibst du den ,grbern anmutige ,namen1 da du sie ,heimatshgel nennst48 ,totenbeschwrung wurde viel gebt4 ,im ,hyndlalied ruft ,freia die ,vala ,hyndla aus dem ,grabe hervor1 da sie ihr wahrsagen solle4 ,richard ,wagner hat daraus wohl den ,gedanken zu der strmisch-gewaltigen ersten ,szene des dritten ,aktes von ,siegfried geschpft4 ,zauberei und ,hexerei blhten in ,skandinavien mehr noch als in ,deutschland und mssen sich zuzeiten zu wahrer ,kalamitt ausgewachsen haben1 da mehrere ,knige ,hunderte von ,menschen1 die diesen ,gewerben nachgingen1 verbrennen lieen4 ,wlder1 ,berge1 ,wasser1 ,hhlen wimmelten von ,geistern und ,dmonen4 ,meist waren diese bsartiger ,natur4 ,doch hatte jeder ,skandinavier auch einen ,schutzgeist 7,vtten71 einen ,fhrer81 ,fylgior1 dessen ,bedeutung der des ,mannes entsprach4 ,gleichwohl war das ,volk auffallenderweise hchst fatalistisch gesonnen3 gegen sein ,schicksal kann sich niemand bewahren8 wird in ,liedern unzhlig variiert4 ,das ist nicht naturmenschlich gedacht4 ,als naturmenschlich aber wiederum mu es bezeichnet werden1 wenn die ,gtter1 wie es so oft geschieht1 kaum hher gestellt werden als machtvollere ,menschen4 ,odin spricht von sich im ,runenliede des eddischen ,havamal im gleichen ,tone1 wie ein ,runenzauberer reden wrde4 ,er fhrt sich ein1 wie er an einem ,baume 7wohl an der ,weltesche ,yggdrasil7 neun ,nchte hing1 ohne ,speise und ,trank4 ,da lernte er ,runen und fiel herab4 ,und dann zhlt er alles auf1 was er mittelst dieser ,runen zu vollbringen wei3 ,hilfe gegen ,sorgen und ,seuchen1 feindliche ,waffen stumpfen und weichen1 ,freiheit dem ,gefesselten1 ,leben dem ,getteten usf4 ,und welch eine ,flle von menschlich ,verkommenem unter den ,asen und ,asinnen enthlt das ,schmhlied ,lokis1 die ,lokasenna in der ,edda4 ,da erscheinen die ,gtter und ,gttinnen niedriger noch als im ,nibelungenring2 ,wagner hat sie noch veredelt4 ,es scheint1 als wenn die sdlichen ,germanen doch hhere ,ideen von ihren ,gottheiten besessen haben als ihre nordischen ,brder4 ,doch hat man oft ,lieder wie die ,lokasenna als bewute ,begrndung zu der so hochtragischen ,gtterdmmerung angesehen4 ,von den ,kelten ist nicht viel berliefert4 ,csar sagt1 da die ,druiden das ,volk lehren1 die ,seele gehe nicht unter1 sondern fahre nach dem ,tode des ,menschen in einen anderen ,krper4 ,diodor aus ,sizilien erzhlt das gleiche1 fgt aber noch hinzu3 ,daher kommt es1 da bei ihren ,leichenbegngnissen einige ,leute ,briefe1 die sie an ihre verstorbenen ,vter1 ,mtter oder ,verwandte geschrieben haben1 in das ,feuer werfen1 in der ,meinung1 da die ,toten diese ,briefe lesen wrden48 ,csar erzhlt auch1 da bei ,leichenbegngnissen nicht blo ,gegenstnde und ,tiere1 sondern auch ,sklaven und ,schutzbefohlene mitverbrannt wurden4 ,die ,gallier liehen auch ,geld1 mit ,bezahlung im ,jenseits1 wo sie also wie im ,diesseits lebten4 ,lucanus1 in der ,pharsalia1 spricht letzteres auch deutlich aus3 444 ,ihr lehret dawider1 da nimmer die ,schatten ,wollen zum schweigenden ,erebus hin1 auch shen sie nimmer ,plutos dmmerndes ,land1 es beherrsche die ,glieder derselbe ,geist noch in anderer ,welt3 es steht -- wenn euer ,gesang wahr -- ,in eures ,lebens ,mitte der ,tod4 -- -- ,das alles ist sicher rein naturmenschlich4 ,da die ,welt von drei ,druiden geschaffen oder aus der ,tiefe1 auch aus dem ,meere heraufgeholt sei1 gehrt ebenfalls hierher4 ,was es mit den ,gottheiten ,teutates1 ,hesus1 ,cermunus1 ,taranis1 ,belis oder ,belenus1 ,ogmius1 ,andrate und vielen anderen fr eine ,bewandtnis hatte1 knnen wir nicht sagen4 ,csar teilt mit1 die ,gallier verehrten ,merkur1 ,apollo1 ,mars1 ,jupiter1 ,minerva4 ,damit ist fr unsere ,zwecke nichts anzufangen4 ,doch wissen wir1 da sie die ,gottheiten aus der ,materie hervorgegangen ansahen1 und da sie auch ,flssen1 ,quellen1 ,bergen1 ,bumen opferten4 ,und ihr ,gtterdienst war von solchen ,greueln erfllt1 da ,kaiser ,claudius1 nachdem alle ,mittel1 ihn zu mildern1 gescheitert waren1 ihn ganz unterdrcken mute4 ,gleichwohl werden die ,gallier wenigstens in der ,kultur ziemlich hoch gestanden haben1 da ,csar und andere so viel von ihren ,stdten1 ,tempeln1 ,schulen und ,kenntnissen mitteilen4 ,von dem1 was die altglischen ,barden erzhlen und was wir im ,ossian lesen1 hat1 wegen der mindestens zweifelhaften ,originalitt1 abgesehen werden mssen4 ,einiges ist brigens von mir an anderer ,stelle vorgetragen4 ,wir sind gezwungen1 die ,runde durch die ,kulturvlker fortzusetzen4 ,die griechische ,religionsanschauung ist nach allen ,richtungen durchforscht4 ,merkmale des ,seelen- und ,ahnenglaubens1 auch des ,fetischismus1 sind in ihr1 namentlich in frherer ,zeit und bei abgelegeneren ,stmmen zweifellos vorhanden4 ,bei ,homer fhrt die ,seele ganz das ,leben wie bei den ,naturvlkern2 sie entflieht eilig aus der klaffenden ,wunde1 sie zieht wie dampfender ,hauch unter die ,erde1 sie erscheint im ,traume1 um fr den ,krper ,begrbnis zu erflehen1 damit sie selbst ,ruhe finde1 sie trinkt ,blut und gewinnt dadurch irdisches ,gedchtnis und ,kraft1 sie bekommt ,gaben und ,menschenopfer4 ,kleidung1 ,schmuck1 ,waffen wurden den ,toten noch bis in die letzte ,zeit ins ,grab getan4 ,deinem ,weibe trgt die ,dienerschar ,den ,schmuck in ,hnden1 dessen sich die ,toten freun sagt der ,chor in der ,alkestis des ,euripides zu ,admetos4 ,und eine eingehende ,schilderung aller ,gaben teilt ,atossa in den ,persern des ,aischylos mit4 ,lukianos noch spottet darber1 da man den ,toten soviel mitgebe oder mit ihnen soviel verbrenne1 als ob sie sich dessen im ,jenseits bedienen knnten4 ,und die berhaupt durch berwltigendes ,unglck zweifelschtig gewordene ,hekabe sagt in den ,troerinnen des ,euripides1 da sie ihrem so grausam hingemordeten ,enkel ,astyanax die ,totenfeier richtet1 zu den ,dienern3 ,geht1 bergebt den ,toten seinem dstern ,grab2 ,denn ,totenkrnze hat er ja1 wie's ihm gebhrt4 ,und wenig kmmert's1 mein' ich1 die dort unten sind1 ,ob einem hier ein reiches ,totenopfer wird2 ,das ist nur eitler bermut der ,lebenden4 ,und doch glaubt dieselbe ,hekabe1 da in der ,unterwelt der ,vater1 ,hektor1 die ,wunden des ,sohnes heilen wird4 ,soviel ,inkonsequenz herrscht bei einer ja ungewissen ,sache4 ,in ,ausnahmefllen geschah auch den ,grbern ,verehrung4 ,was der ,chor in dem vorgenannten ,drama ,alkestis bei der ergreifenden ,totenfeier noch spricht3 ,nicht wie das ,grab anderer sei deiner ,gemahlin ,grab ,angesehn2 zu ihm wie zu den ,gttern1 ,betend ehr' es der ,wanderer6 ,und mancher1 die ,pfade seitwrts wandelnd1 redet das ,wort3 ,sie starb1 den ,gemahl zu retten2 ,nun ward sie selige ,gttin4 ,heil1 ,holde1 dir6 ,glck gewhr uns68 ist nicht blo dichterische ,empfindung4 ,der gleiche ,chor ruft der toten ,alkestis nach3 1 sit tibi terra levis1 ,leicht sei dir die ,erde6 wie wir noch jetzt sagen4 ,von dem ,seelenphantom1 dem 1 und den ,seelenvgeln habe ich bereits gesprochen 7,s4 #gc f474 ,da die ,griechen ,seelen auch in ,schlangen sahen und verehrten1 wissen wir aus ,pausanias4 ,da auch ,fetische bekannt waren1 sehen wir aus den vielen ,verwandlungen von ,menschen in ,bume1 ,strucher und ,felsen4 ,auerdem ist es hinreichend bezeugt1 wie in frhen und spten ,zeiten ,steine und ,pfosten ,sinnbilder von ,gttern waren1 denen auch ,opfer gebracht wurden4 ,was aber den ,ahnenkultus anbetrifft1 so hat schon ,euemeros den ganzen griechischen ,gtterglauben auf ihn zurckgefhrt4 ,und das haben bekanntlich mehr oder weniger vollstndig viele vor ihm und nach ihm gleichfalls getan4 ,zu solchen bertreibungen haben die ,griechen selbst beigetragen1 indem jedes ,frstengeschlecht und jedes ,vlkchen mglichst von einer ,gottheit1 mindestens aber von einer ,halbgottheit abstammen wollte1 indem von den ,gttern gar zu menschlich erzhlt worden ist1 und endlich1 indem den ,mchtigen auf ,erden nicht selten gttliche ,ehren erwiesen wurden4 ,dazu kommen die noch bis in sehr spte ,zeit vorgefallenen ,menschenopfer1 die jeder wahrhaft hheren ,gottheitsanschauung so sehr widerstreben4 ,und wenn ein ,themistokles oder gar ein ,csar solche ,opfer vollziehen1 so kann man sich das zwar dadurch erklren1 da sie dem ,drngen des ,volkes 7oder ,heeres7 nachgegeben haben4 ,aber auf dem ,volke bleibt es doch haften4 ,in der unheimlichen ersten ,szene der ,hekabe des ,euripides sagt der ,geist des ,polydoros3 ,denn ber seinem ,grab erschien der ,thetis ,sohn1 ,der ,frst ,achilleus hielt ,achajas ,heer zurck1 ,das nach der ,heimat schon die ,meeresruder schwang2 ,und meine ,schwester fordert er1 ,polyxena1 ,als teures ,grabesopfer sich und ,ehrenlohn4 ,und dieses ,opfer ward ihm ja1 ,achills ,seele erhielt die ,braut4 ,gleichwohl berhebt uns einer weiteren ,untersuchung die ,tatsache1 da1 so menschlich oft die ,gtter an ,leben1 ,betragen1 ,fhlen und ,leidenschaften sich auch geben1 sie doch wirkliche ,gtter darstellen1 keineswegs potenzierte ,menschen1 wie man oft behauptet hat4 ,namentlich aber nicht ,ahnen1 wogegen schon die allgemeine ,verehrung1 die sie genieen1 spricht4 ,wenn auch gefabelt wurde1 ,zeus sei ,knig in ,kreta gewesen1 sei dort gestorben und liege dort begraben -- nichts in dem ,zeus1 wie wir ihn kennen1 erinnert daran4 ,apollon und ,artemis sind ,gtter trotz ihrer ,geburt von einem sterblichen ,weibe4 ,das hngt mit der ,entstehung der ,mythen und ,sagen zusammen1 die nicht immer von religisen ,anschauungen veranlat ist4 ,ein ,teil wird aus ,vorgngen zwischen ,menschen1 namentlich in ,frstenhusern1 stammen1 die zuerst bewut und spter1 nachdem die ,personen vergessen sind1 unbewut1 auf ,gottheiten bertragen wurden4 ,einen anderen ,teil verdankt man der dichterischen ,erfindung des ,volkes und ,einzelner4 ,noch ein anderer ist aus ,personifizierung von ,naturerscheinungen hervorgegangen4 ,sodann spielt eine groe ,rolle die ,deutung der ,gottheitennamen1 die ,volksetymologie1 indem aus richtiger oder unrichtiger bersetzung und ,umschreibung des ,namens ,ttigkeiten und ,wirkungen abgeleitet werden1 an die sich naturgem ,erzhlungen anschlieen4 ,weiter werden manche ,sagen mehr oder minder geistreiche ,redeblten und erknstelte ,allegorie sein4 ,zuletzt drften recht viele als ,erklrung von ,gebruchen im ,leben und im ,kult1 deren ,ursprung und ,bedeutung dem ,gedchtnis entschwunden sind1 und andere zur ,begrndung von ,ansprchen auf ,menschen und ,besitz erfunden sein4 ,wir haben in den griechischen ,sagen und ,mythen fr alles ,beispiele und ebenso in den ,sagen und ,mythen anderer ,vlker4 ,bei so groer ,vielartigkeit des ,entstehungsgrundes kann man nicht erwarten1 ein einheitliches ,bild zu bekommen4 ,und so enthalten die griechischen ,sagen ,schnes und ,anmutendes neben ,hlichem und ,abstoendem1 ,hohes neben ,niedrigem und ,tieferdachtes neben ,trichtem und ,aberwitzigem4 ,bei ,vielem aber tut man dem ,volk mehr ,ehre an1 wenn man es aus naturmenschlichen ,anschauungen ableitet als aus ,allegorien oder ,naturerklrungen1 und wenn man davon absieht1 von uns nicht mehr zu verstehende ,weisheit zu behaupten1 wie es frher ,mode gewesen ist und auch gegenwrtig mitunter noch beliebt wird4 ,bei den ,rmern liegt der ,seelenglaube noch offener als bei den ,griechen4 ,die ,inferi1 in besonderer ,bezeichnung ,manes oder ,lemures1 sind ganz naturmenschlich gedachte ,seelen ,verstorbener1 die unter der ,erde weilen4 ,als ,larven fgen sie dem ,menschen ,bses zu1 als ,lares familiares sorgen sie fr die betreffende ,familie4 ,bekanntlich schrieben die ,rmer allem1 also auch ,menschen1 jedem einen ,genius zu1 der im ,laufe der ,zeit mehr und mehr ,funktionen bekam und zuletzt alles vorstellte1 wodurch der ,mensch zu seinem ,tun und ,lassen im ,leben bewegt wurde4 ,es war etwas ,gttliches in diesen genii1 und sie wurden demgem auch im ,familienkreise oder1 wenn es sich um die genii der ,gtter1 der ,machthaber oder die des ,staates1 der ,stadt1 des ,ortes usf4 handelte1 ffentlich verehrt1 und bei ihnen wurde auch geschworen4 ,ob man die ,seelen der ,menschen mit den genii zu identifizieren hat1 wei ich nicht2 von manchen ,forschern geschieht es4 ,jedenfalls haben wir es mit einem ausgedehnten ,glauben und ,kult zu tun1 der1 ob er sich auf die genii1 inferi1 manes1 larvae1 lares und welche ,namen noch in ,gebrauch sein mochten1 bezog1 sich dem allgemeinen ,seelenglauben und ,seelenkult eng anschliet4 ,die ,seelen muten im ,tode vershnt werden1 was durch ganz bestimmte ,zeremonien und ,gaben geschah2 sie hatten ein ,anrecht auf fortgesetzte ,verehrung -- ,cicero spricht von manium jura1 den ,rechten der ,manen1 -- seitens der ,angehrigen4 ,geschah das nicht1 so irrten sie ruhelos auf der ,erde umher und sannen und taten ,bses4 ,an drei ,tagen im ,jahre3 #bd4 ,august1 #e4 ,oktober und #h4 ,november ffnete man den ,seelen absichtlich die ,pforte der ,unterwelt1 den mundus1 das war ein in der ,mitte der ,ortschaft befindliches rundes ,loch1 mit einer ,kuppel berwlbt1 die eine mit einem ,steine bedeckte ffnung hatte4 ,in diesen mundus tat man auch die allgemeinen ,gaben fr die ,seelen1 in ihn wurden auch ,menschen gestrzt1 die zu ,schutzgeistern der ,stadt werden sollten48 ,da man einmal vergessen hatte1 den ,toten ihre ,spenden zu geben1 verlieen sie ihre ,grber und man hrte sie durch die ,straen der ,stadt und der ,umgebung schwirren1 bis man ihnen die ,gaben an die ,grber brachte1 erzhlt ,ovid4 ,und so konnten ,zauberer auch die ,seelen in die ,oberwelt beschwren1 wovon ja auch die ,griechen soviel wuten4 ,gleichfalls an ,naturmenschliches erinnert die ,verehrung des ,feuers auf dem huslichen ,herde1 das wie lebend behandelt wurde und ,opfergaben empfing4 berhaupt hatte der ,rmer einen huslichen ,kultus -- seinen ,penaten1 das sind eben die ,seelen und das husliche ,feuer1 gewidmet -- der den ffentlichen an ,bedeutung weit berragte und einen ,kultus des ,naturmenschen darstellte4 ,und gleiches gilt wohl auch von den ,griechen4 ,wie rhrend klingt das von der ,sklavin mitgeteilte ,gebet der zum ,sterben bereiten ,alkestis vor dem ,herdfeuer als ,gttin1 um ,schutz fr die zu hinterlassenden ,waisen3 ,la nicht1 wie ich nun1 ihre ,mutter1 enden mu1 ,sie vor der ,zeit hinsterben1 sondern hochbeglckt ,im vterlichen ,lande la froh ihr ,leben fliehn4 ,die rmische ,religion ist ungemein zusammengesetzt3 himmlische ,gtter1 ,feld-1 ,berg-1 ,wald-1 ,baum- und ,quellgtter1 ,gtter der ,unterwelt1 ,gtter fast fr jedes ,ereignis und fr jede ,handlung im ,leben des ,einzelnen und der ,gesamtheit4 ,dazu die unzhligen ,seelen- und ,ahnengtter1 denn die manes sind dii und knnen sogar den ,himmel erreichen1 wie die von ,romulus und der ,kaiser4 ,kaum ein ,volk -- vielleicht mit ,ausnahme der ,indier und ,japaner -- hat einen so gefllten und so bunten ,gttersaal4 ,und aus allem spricht eine ,art ,kindlichkeit und ,natrlichkeit1 wie aus einem veredelten ,naturmenschenglauben4 ,wre nicht so manches ,kindische dabei und so manches ,rohe1 so mutete sie uns vielleicht mehr an als die glanzvolle griechische ,mythe4 ,wie vorsichtig man bei den gyptern1 wegen ihrer ,unart1 ihren ,worten allerlei mystische ,bedeutungen zu geben1 mit ,behauptungen sein mu1 hat ,brugsch in seiner ,religion und ,mythologie der alten gypter8 erwiesen4 ,man kann die hchsten ,ideen herauslesen1 wo gar keine vorhanden sind1 weil ein hohes ,wort steht1 das gleichwohl in gewhnlichster ,bedeutung benutzt ist4 ,und auch das ,umgekehrte wird der ,fall sein4 ,ein zweiter ,umstand1 der die ,beurteilung der gyptischen ,anschauungen so sehr erschwert1 ist die verblffende ,vorliebe fr tierische ,merkmale4 ,gtter werden mit ,frosch-1 ,schlangen-1 ,widder-1 ,schakal-1 ,katzen-1 ,sperber-1 ,falken- usf4 -kopf1 oder ganz tierisch als ,kfer1 ,affen1 ,krokodile usw4 dargestellt1 mitunter sogar in ,kombination mehrerer ,tiere1 wie ,r einmal in derselben ,gestalt als ,mensch1 ,frosch und ,affe4 ,und das geschieht nicht blo in ,bildern1 sondern auch in ,texten3 die ,seele des ,osiris ist der ,bock von ,mendes1 die ,seelen der ,gtter sind ,krokodile1 heit es in einer ,inschrift des ,knigs ,seti ,i4 ,der ,erdgott ,qeb sagt von sich3 ich pfeife wie der ,falke und ich gackere wie die ,gans4 ,vieles1 vielleicht das meiste1 wird symbolisch aufzufassen sein aus den ,eigenschaften der ,tiere oder auch aus ihrem ,verhalten gegen die ,naturerscheinungen4 ,manches mu aber auf theromorphe ,anschauungen1 auf ,totemismus beruhen1 da ja die gypter tatschlich gewissen ,tieren1 nicht blo dem bekannten ,apis1 ,verehrung dargebracht und sie nach dem ,tode mit ,feierlichkeit begraben haben4 ,herodot1 der sehr eingehend davon erzhlt1 wei warum1 aber er sagt es nicht aus ,furcht vor den gttlichen ,dingen4 ,einmal1 wo er sich gehen lt1 teilt er ein hchst albernes ,mrchen ber den ,widderkopf des ,amun 7,zeus7 mit3 ,zeus htte ihn vorgesteckt1 um sich nicht ,herakles1 der ihn durchaus sehen wollte1 in seiner wahren ,gestalt zu zeigen4 ,wir knnen kaum etwas anderes annehmen als naturmenschliche ,anschauung4 ,nach ,brugsch aber mssen die gypter einen sehr hohen ,gottesbegriff gehabt haben4 ,die ,texte1 die er anfhrt1 sind entscheidend4 ,wir kommen spter auf sie zurck4 ,daneben besaen sie eine kosmogonische1 schon ,herodot bekannte1 mnnlich-weibliche ,vierheit1 von der ich schon in meinem mehrmals genannten ,buche gesprochen habe4 ,sodann eine ,hauptgottheit und eine ,neunheit von ,gttern1 die den eigentlichen ,gegenstand der ,verehrung bildeten3 ,r 7auch ,tum1 ,ptah1 ,amun71 ,chon1 ,tafnut1 ,qeb1 ,nut 7auch ,hathor71 ,osiris1 ,isis 7auch ,mut71 ,set1 ,nephthys1 ,horus4 ,jede der ,gottheiten wurde noch vielfach gespalten nach ihren besonderen ,verrichtungen oder ,erscheinungen1 wie die ,gottheit ,sonne als ,morgensonne1 ,mittagsonne1 ,abendsonne1 ,sommersonne1 ,wintersonne4 ,umgekehrt bernahm fast jeder ,gott auch die ,verrichtungen und ,erscheinungen aller anderen ,gtter und vereinigte sie sogar in sich1 so da er dann ,gott8 wurde4 ,aber eigenartig ist1 da die ,neunheit auch als eine ,folge von vorhistorischen ,knigen gyptens aufgefat wurde1 also von ,ahnen der ,knigsgeschlechter4 ,wie ja umgekehrt den ,knigen ,gttlichkeit zugeschrieben wurde1 nicht blo formell1 sondern mit entsprechenden ,folgen4 ,freilich erzhlten die gyptischen ,priester ,herodot1 da diese ,gtter-,knige nicht mit den ,menschen zusammengelebt htten4 ,was aber den ,totenkult anbetrifft1 so ist bekannt1 wie minutis ausgebildet er in gypten gewesen ist und wie notwendig er fr die ,fortdauer der ,seele nach dem ,tode erachtet wurde4 ,seelen konnten zugrunde gehen1 wenn ihnen die ntigen ,kulte mangelten4 ,lippert fhrt ,beweise dafr an1 da noch nach mehr als dreitausend ,jahren nach ihrem ,tode die ltesten gyptischen ,knige ,seelenpfleger hatten4 ,und solche ,seelenpfleger schafften sich viele und erhielten viele durch ,stiftungen4 ,so stiftete ,ramses ,,ii4 seinem ,vater ,seti einen vollstndigen kniglichen ,haushalt1 mit ckern1 ,viehweiden1 ,geflgel1 ,herden1 ,schiffen1 ,zinsen aller ,art1 mit ,handwerksleuten1 ,knechten und ,mgden48 ,sich selbst stiftete er sogar eine ,bibliothek in seinem ,grabtempel4 ,und jeder ,sohn war verpflichtet1 einen ,teil der ,habe auf den ,kult seiner ,eltern zu verwenden4 ,der ,tote brauchte im ,jenseits alles1 was er im ,leben ntig hatte4 ,ich kann mich nicht enthalten1 hier schon einen ,text aus ,brugschs genanntem ,werke mitzuteilen4 ,der ,tote wendet sich an ,osiris und andere ,gtter mit dem ,gesuche zu gewhren3 das ,leuchten am ,himmel1 das ,vermgen auf der ,erde und das ,wahrwerden der ,stimme in der ,unterwelt1 das ,gehen und ,kommen nach meinem ,hause1 meine ,abkhlung in seinem ,schatten1 meine ,stillung des ,durstes mit ,wasser aus meinem ,teiche zu jeder ,zeit1 das ,wohlergehen aller meiner ,gliedmaen1 das ,geschenk des ,niles und ,hlle und ,flle frischen ,gemses der ,jahreszeit fr mich1 meinen ,spaziergang am ,rande meines ,teiches zu jeder ,zeit1 das nicht fehlende ,ruhepltzchen fr meine ,vogelseele auf dem ,aste des ,baumes1 den ich gepflanzt habe1 meine ,abkhlung im ,schatten meiner ,sykomoren1 meine ,nahrung von ihren ,frchten1 meine ,sprache1 in welcher ich rede1 gleich wie die ,diener des ,horus1 meinen ,ausgang gen ,himmel1 meine ,rckkehr nach der ,erde -- ohne ,hindernisse auf dem ,wege1 ohne ,bereitung von ,fallstricken fr meine ,person1 ohne ,absperrung meiner ,seele -- meine ,anwesenheit in der ,schar der ,gebenedeiten unter den ,hochwrdigen1 meine ,betauung meines ,feldes in dem elyseischen ,gefilde von ,aru1 mein ,dasein im ,friedefeld und meine ,erscheinung mit ,opferkannen und ,brotspenden vor dem ,gotte ,onnophris48 ,vllig ,leben und ,freuden eines ,grundherrn1 statt der ,seele eines ,toten6 ,die letztere macht sich bemerkbar in der ,vogelseele8 und in der ,furcht bei der ,rckkehr auf die ,erde1 durch ,hindernisse und ,fallstricke verloren zu gehen4 ,die ,vogelseele gemahnt an ,fetische4 ,sehr charakteristisch ist ein schnes ,zwiegesprch eines ,menschen mit seiner ,seele1 das wohl vor viertausend ,jahren gehalten worden ist4 ,die ,seele mahnt zum ,ausharren im ,leben4 ,ganz nach dem ,grundsatz des ,herakles in der ,alkestis -- dem ,sterblichen geziemt es1 sterblich nur gesinnt zu sein8 -- sagt sie ihm nach manchen ,ausfhrungen ber ,gestorbensein3 ,folge dem frohen ,tag1 vergi die ,sorgen48 7,noch genauer ausgefhrt ist dieser epikureische ,gedanke in dem etwa aus ,ramses ,,ii4 ,zeit stammenden sogenannten ,harfnerlied ,s4 #ahh74 ,der ,mann aber zhlt in einer ,unzahl von ,strophen alle ,trbsale des ,lebens und alle ,schlechtigkeiten der ,menschen auf und schliet mit den ,worten 7,gremann1 ,altorientalische ,texte73 ,der ,tod steht heute vor mir 444 ,wie ein ,mensch sein ,haus zu sehen wnscht1 ,nachdem er viele ,jahre in ,gefangenschaft verlebt hat4 ,wer dort ist1 wird ja ein lebender ,gott sein1 ,der die ,snde straft an dem1 der sie tut4 ,wer dort ist1 wird ja im ,sonnenschiff stehen ,und das ,auserlesenste daraus an die ,tempel geben lassen4 ,wer dort ist1 wird ja ein ,wissender sein1 dem nicht gewehrt worden ist ,und der zu ,ra betet1 wenn er spricht4 ,die ,seele ist nun berzeugt und sagt3 ,dein ,leib gelangt zur ,erde4 ,ich will mich niederlassen1 nachdem du ruhst -- ,la uns zusammen eine ,sttte haben4 ,also bleibt die ,seele und lt sich an der ,sttte des ,toten nieder1 oder -- wie man wohl nach den ,worten des ,menschen schlieen mu -- sie ist immer bei dem ,toten1 wohin er geht4 ,fetische sollen den gyptern1 nach ,lippert1 sehr vertraut gewesen sein4 ,auf einem ,block1 der spterhin als ,mhlstein verwendet wurde1 und der eine ,inschrift aus der ,zeit von etwa #gab v4 ,chr4 trgt1 die sich jedoch als ,erneuerung einer alten ,schrift1 die seine ,majestt 7,knig ,schabaka7 als ein ,werk der ,vorfahren gefunden habe1 von ,wrmern ganz zerfressen81 gibt1 und die nur noch teilweise lesbar ist1 deren ,inhalt also jedenfalls sehr alt sein mu1 heit es3 ,ptah war zufrieden1 nachdem er alle ,dinge geschaffen hatte4 ,er hatte die ,gtter gebildet1 die ,stdte gemacht1 die ,gaue gegrndet4 ,er hatte die ,gtter in ihre ,heiligtmer gesetzt1 ihre ,opferbrote gedeihen lassen1 ihre ,heiligtmer gegrndet1 ihre ,leiber hnlich gemacht zu ihrer ,zufriedenheit4 ,die ,gtter zogen ein in ihre ,leiber aus allerlei ,holz1 kostbaren ,steinen1 aus allerlei ,metall und allen ,dingen1 die wachsen1 woraus sie entstanden waren4 ,er fgte zusammen alle ,gtter und ihre ,seelen im ,ptah-,tempel1 dem ,besitze alles ,lebens1 in dem das ,leben der beiden gypten gemacht war48 ,das klingt stark fetischistisch1 namentlich das ,unterstrichene lt schwer andere ,deutung zu4 ,gleichwohl glaube ich1 da man doch zu weit geht1 wenn man die ,gestirne1 und namentlich die ,herrscher unmittelbar als ,fetische bezeichnet4 ,mgen auch die ,herrscher ,shne der ,sonne oder ,sitz eines ,gottesgeistes gewesen sein1 ,fetische im ,sinne des ,naturmenschen waren sie nicht4 ,als ,gtter bezeichnen sie sich nach ihrem ,ableben4 ,aber im ,sinne der gypter knnen alle ,toten ,gtter sein1 sie kehren in ,gott zurck1 wie wir spter sehen werden4 ,die ,hofsprache mu von der ,anschauung unterschieden werden4 ,unsere ,herrscher sind auch von ,gottes ,gnaden1 und niemand hlt sie fr etwas anderes als fehlende1 im wesentlichsten machtlose ,menschen1 obwohl manche vom ,gottesgnadentum wirklich berzeugt sind4 ,tiere sind gewi ,fetische gewesen1 wie der berhmte ,apis1 wie ,schlangen1 ,krokodile1 ,katzen1 ,vgel1 der ,skarabus usf4 ,sodann hat man auch ,standbilder als ,aufenthaltsgegenstnde von ,seelen angesehen4 ,wie bei uns ,heiligen- und ,marienbilder von ,ort zu ,ort und von ,haus zu ,haus gefhrt werden1 um ihre ,wunderkraft zu spenden1 sind schon im grauesten ,altertum ,gtterbilder durch weite ,lande zu gleichem ,zweck versandt worden4 ,wir besitzen ,berichte darber1 einen aus der ,zeit ,ramses ,,ii4 ber die ,versendung ,chons des ,gebieters8 nach ,bechten 7,baktrien871 um eine ,prinzessin vom bsen ,geist zu befreien1 wie ,griechen ,palladien raubten1 ,rmer ,gtterstandbilder und ,embleme entfhrten4 ,da aber in der spteren ,zeit den lebenden ,seelen die ,wahl des ,aufenthaltes freistand1 mgen allerdings noch mehr ,gegenstnde als ,fetische angesehen worden sein1 als wir nachweisen knnen4 ,belebung toter ,dinge ist dem gypter durchaus gelufig4 ,ein ,text1 den ,brugsch aus dem #abe4 ,kapitel des ,totenbuches1 den der ,tote ins ,grab 7in die ,brusthhle7 bekam1 lt in #bd ,versen ,pfosten1 ,schwelle1 ,schlo1 ,schlsselloch1 ,getfel1 ,trflgel1 ,friesstcke usf4 des ,totengerichtssaales den ,toten nach ihren ,namen fragen4 ,er mu sie angeben1 bevor er weiter kann4 ,und diese ,namen sind zum ,teil ganz persnlich lebenbedeutend1 wie die linken ,pfosten ,ausfhrer dessen1 was wahr ist81 die ,friesstcke ,schlangenbrut der ,gttin ,ranut81 das ,schlsselloch ,lebensauge des ,gottes ,sebek8 heien4 ,kaum wird man hier ,allegorien oder tiefsinnige ,mystik sehen knnen4 ,und wem fllt nicht das erste ,wunder ein1 das ,mose vor ,pharao vollbringt und dessen ,zauberer sofort nachahmen1 die ,verwandlung von ,stben in ,schlangen8 ,bei den gyptern hat sich der ,seelen- und ,ahnenglaube 7wenn letzterer vorhanden gewesen sein sollte7 nie zu den ,greueln entwickelt1 die wir anderweit so oft gefunden haben4 ,herodot sagt3 ,denn die kein ,tier opfern drfen auer ,schweinen1 ,stieren und ,klbern1 nmlich die da rein sind1 und ,gnse -- wie werden die denn ,menschen opfern88 ,wir wenden uns zu den ,hebrern4 ,es ist bereits von ,vielen hervorgehoben worden1 wie wenig dieses ,volk1 trotz seines so langen ,aufenthaltes unter den gyptern1 von diesen an ,anschauungen angenommen habe4 ,der ,gott1 den ,mose das ,volk lehrte1 war absolut verschieden selbst von dem hchsten ,gott gyptens1 denn dieser gehrte so ganz zur ,materie1 da man den gyptern nicht mit ,unrecht eine ,art ,pantheismus zugeschrieben hat4 ,der ,gott ,mose steht aber ganz auerhalb der ,materie4 ,gleichwohl bezeugt es die ,bibel selbst1 da den ,hebrern vor dem ,exil dieser ,gott nur selten gengte1 da sie sich ,gtzen schufen1 auf ,hhen opferten und besondere ,hausgtter 7,theraphim7 besaen und verehrten4 ,das ist so bekannt1 da ich darauf nicht einzugehen brauche4 ,eine andere ,frage aber ist1 ob die ,hebrer auch dem ,seelen- und ,ahnenglauben und dem ,fetischglauben huldigten4 ,lippert hat in ,konsequenz seiner ,theorie das in vollem ,umfange bejaht4 ,aber ich glaube doch1 da der ,einwand dagegen1 ber den er zu leicht hinweggeht1 entscheidend ist4 ,in der ,bibel wird nmlich so wenig von dem ,leben nach dem ,tode gesprochen1 da oft und von vielen der ,schlu gezogen worden ist1 die ,hebrer htten ein solches ,leben berhaupt nicht gekannt4 ,ist auch dieser ,schlu bereilt1 so bleibt doch die ,tatsache bestehen3 die ,bibel spricht nicht von dem ,leben nach dem ,tode1 oder nur in ganz dunklen ,ausdrcken 7,s4 #aic74 ,da die ,verfasser und ,redaktoren der ,bibel1 um den gyptischen ,seelenkult auszumerzen1 absichtlich alle ,hinweise darauf ferngehalten htten1 wie ,lippert annimmt1 kann nicht zugegeben werden1 denn sie htten mehr ,grund und ,anla gehabt1 den ,gtzen- und ,theraphimdienst zu bergehen1 und das haben sie nicht getan4 ,wie in der ,antike1 spricht die ,bibel berall objektiv von ihren ,menschen1 sie verhehlt nicht einmal bei ihren ,lieblingen selbst das ,schlechteste in ihrem ,beginnen4 ,einen ,seelenglauben wird man hiernach bei den ,hebrern nicht annehmen knnen4 ,da ein ,ahnenglaube nicht bestand1 ist wohl am besten dadurch erwiesen1 da weder einer der ,patriarchen1 noch der ,fhrer -- und ,abraham und ,mose waren doch gewi verehrungswrdige ,gestalten -- irgend einen ,kult1 auch nur den allereinfachsten1 geschweige gttlichen1 empfingen4 ,es bleiben also noch die ,fetische4 ,diese verlieren eigentlich ohne ,seelenglauben ihre besondere ,bedeutung4 ,sie werden kleine bequem im ,hause aufzubewahrende und auf ,reisen mitzunehmende ,gtzenbilder gewesen sein1 wie etwa die ,heiligenbilder1 mit denen ,ludwig ,,xi4 von ,frankreich seinen ,hut gespickt hatte und zu denen er betete1 indem er den ,hut vor sich hinstellte1 wenn er eine seiner bekannten ,unternehmungen beabsichtigte oder ausfhrte4 ,mitunter handelte es sich auch um groe ,gtzenbilder1 wie in ,davids ,hause und bei ,micha4 ,will man dieses alles ,fetische nennen1 so mag das sein4 ,aber ich glaube1 da das goldene ,kalb und die ehernen ,schlangen die einzigen ,tierfetische sind1 die man als solche bestimmt deuten kann4 ,die ,stiftshtte mit ihren ,einrichtungen hlt ,lippert fr eine ,fetischbehausung mit zugehrigen ,spenden4 ,als was sie in der ,bibel gedeutet werden1 wei jeder4 ,indessen berall1 wo wir ,opfer finden1 werden wir auf anthropomorphische ,auffassungen gestoen4 ,daher die ,propheten von diesem ganzen ,dienst nichts wissen wollten4 ,geisterbeschwrung1 ,zauberei und ,wahrsagung kannten und bten die ,hebrer in reichem ,mae4 ,man denke an die ,beschwrung fr den tragischen ,knig ,saul4 ,man darf aber wohl wieder auf die ,propheten und ,seher verweisen1 um darzutun1 da hier im ganzen doch ein anderer ,geist herrschte als bei rohen ,naturvlkern und selbst als bei den umgebenden ,kulturvlkern4 ,was noch aus den ,weissagungen geschlossen wird1 aus der ,beschneidung usf41 kann aus einem ,seelenglauben gerechtfertigt werden4 ,dann aber bezieht sich -- wie doch nun einmal die ,bibel zu dem ,leben nach dem ,tode sich verhlt -- dieser ,glaube allein auf das ,lebende und hat mit dem eigentlichen naturmenschlichen ,seelenglauben1 wie er geschildert ist und der gerade auf den ,tod sich bezieht1 nichts zu tun und ist von ihm so weit verschieden1 wie die ,blutsbrderschaft von dem ,totenopfer1 obwohl beide ,ansichten von der ,seele betreffen4 ,die ,phnizier mssen noch in sehr spter ,zeit einen ziemlich ausgedehnten ,fetischglauben1 neben ihrer ,astral- und ,naturreligion gehabt haben4 ,berge werden als ,baal genannt und verehrt1 wie ,baal-,hermon1 ,baal-,libanon1 und auch ,bume tragen diese ,auszeichnung1 wie der ,baal-,thamar1 die ,palme4 ,steine wurden als ,beth-el1 ,heim 7,aufenthaltsort7 der ,gottheit 77 angesehen und empfingen1 wo ,phnizier waren und hinkamen1 ,opfer4 ,heliogabal war1 ehe er ,kaiser wurde1 ,priester eines schwarzen ,steines zu ,emesa1 wahrscheinlich eines ,meteorsteines1 da er vom ,himmel gefallen sein sollte4 ,astarte wurde zu ,byblos als konischer ,stein verehrt1 eine hier abgebildete ,mnze aus der ,zeit des ,kaisers ,macrinus zeigt ihren ,tempel mit ,altar und diesem ,stein im ,sulenhofe4 ,doch wurde sie freilich meist in menschlicher ,figur dargestellt4 ,wir wissen von den ,anschauungen der ,phnizier zu wenig1 wenn wir auch ihren blutigen und menschenmordenden ,molochskult kennen4 ,aus ,inschriften in ,grbern und auf ,sarkophagen mu man schlieen1 da die ,phnizier sehr besorgt um ,erhaltung ihrer sterblichen ,reste waren4 ,aber es finden sich auch ,verwahrungen dagegen1 da die ,toten ,schtze besen1 ,knig ,eschmunazar sucht sich in dieser ,weise gegen ,grabruber zu schtzen4 ,illustration ,den ausgesprochenen ,fetisch- und ,seelenglauben der ,araber habe ich bereits in meinem genannten ,buche geschildert4 ,wie es mit den ,babyloniern und ,assyriern in dieser ,beziehung steht1 lt sich nur vermuten4 ,ihre ,religion1 wesentlich eine ,astralreligion1 sollen sie von dem so rtselhaften ,volke der ,sumerer berkommen haben2 sie steht in vieler ,beziehung hoch genug4 ,da aber bei ihnen ,wahrsagekunst1 ,traumdeuterei1 ,zauber- und ,beschwrungswesen1 ,magie jeder ,art1 ,astrologie in hchster ,blte standen1 wei man sicher4 ,sie hatten ,geister und ,dmonen in reicher ,zahl1 wie die sieben ,hauptdmonen1 von denen es in einer ,legende heit 7,gremann1 ,altorientalische ,texte73 ,anstrmende ,wetter1 bse ,gtter sind sie1 ,schonungslose ,dmonen1 die auf dem ,himmelsdamm geboren wurden1 sind sie usf4 ,der ,himmelsdamm soll der ,tierkreis sein4 ,vielleicht ist es aber der ,horizont1 wohin es1 wie berall1 zur ,unterwelt geht4 ,jene ,dmonen sind ,sturm-1 ,finsternis- und ,wettergeister1 sie verschlingen auch ,sin1 den ,mond4 ,andere ,dmonen in besonders groer ,menge bringen ,pest1 ,not und alle ,krankheiten4 ,ihre ,darstellung ist tierisch und oft grotesk-furchtbar2 ,drachen und ,greife spielen eine ,hauptrolle1 aber auch ,hunde1 ,skorpionen1 ,schlangen1 ,panther1 ,wlfe usf4 ,soviel ich jedoch sehen kann1 findet sich keine ,angabe1 die auf eine ,beziehung zu ,seelen ,abgeschiedener deutete1 wiewohl ,hexen und ,verhexungen sehr bekannt und gefrchtet sind2 schon das zweite ,gesetz ,hammurabis behandelt ,zauberer und solche1 die der ,zauberei bezichtigt werden4 ,ein ,gottesurteil1 ,werfen in den ,strom1 entscheidet4 ,ein ,leben nach dem ,tode wird durchaus angenommen1 und zwar wie bei ,naturmenschen mit den ,bedrfnissen des ,diesseits4 ,gilgames 7,jzdubar71 der ,held des gleichbenannten ,epos1 hat seinen ,freund ,eabani durch ,tod verloren4 ,er denkt nun voll ,furcht auch an seinen ,tod1 und nachdem ihm sich unsterblich zu machen oder wenigstens das ,jenseits zu schauen milungen1 mu ,nergal1 der ,totengott1 auf ,eas ,befehl ein ,loch in der ,erde ffnen1 durch das ,eabanis ,geist emporsteigen kann4 ,gilgames befragt ihn nun4 ,wir besitzen nur den ,schlu1 aber er entscheidet4 ,eabani sagt3 ,wer den ,tod des ,eisens starb -- sahst du einen solchen8 -- ,ich sah ihn -- ,auf dem ,ruhebett liegt er und trinkt klares ,wasser4 ,wer in der ,schlacht gettet ist -- sahst du 7einen solchen78 -- ,ich sah 7ihn7 -- ,sein ,vater und seine ,mutter halten sein ,haupt und sein ,weib 7beugt sich7 ber ihn4 ,dessen ,leichnam aufs ,feld geworfen ist -- sahst du 7einen solchen78 -- ,ich sah 7ihn74 ,sein ,geist findet keine ,ruhe in der ,erde4 ,dessen ,geist keinen ,pfleger hat -- sahst du 7einen solchen78 -- ,ich sah 7ihn7 -- ,im ,topf ,zurckgebliebenes1 ,bissen1 die auf die ,strae geworfen1 it er4 ,das entspricht vllig uns schon bekannten ,ansichten4 ,in dem furchtbaren ,fluch1 den ,hammurabi auf denjenigen herabbeschwrt1 der seine ,gesetze miachten sollte1 findet sich auch3 ,unten in der ,unterwelt mge er 7,samas1 der groe ,richter ,himmels und der ,erde87 seinen ,totengeist nach ,wasser schmachten lassen68 ,vielleicht ist dieses ,wasser das ,wasser des ,lebens1 das die ,richter der ,unterwelt1 die ,anunnaki1 in ,verwahrung hielten 7,s4 #aig74 ,da die ,geister auch einen ,kult hatten1 sieht man aus den vier letzten ,versen des angefhrten ,textes4 ,da die ,gtter ,fetische waren1 mchte ich nicht behaupten1 trotz solcher ,ausdrcke wie im zweiten ,gesetz ,hammurabis3 ,er 7der bezichtigte ,zauberer7 soll zum ,stromgott gehen und in den ,stromgott eintauchen48 ,lippert aber ist naturgem dieser ,ansicht und erklrt den ,gestirndienst fr ,fetischdienst4 ,es spricht einstweilen dagegen der ,mangel von ,seelengeistern4 ,die ,sitten1 mgen sie zum ,teil noch so sehr afrikanisch8 sein1 haben damit nichts zu schaffen4 ,was es aber mit dem auf assyrisch-babylonischen ,denkmlern so oft wiederkehrenden heiligen ,baum naturmenschlich fr eine ,bewandtnis hat1 kann ich nicht sagen4 ,in den ,mythen ist der ,baum hinreichend bekannt und als ,weltgegenstand auf der ganzen ,erde verbreitet4 ,als das mchte ich den assyrisch-babylonischen nicht ansehen1 wegen der ,anbetungen und ,opfer1 die ihm sogar von ,gttern und ,genien dargebracht werden4 ,doch sei auf das schne ,buch des ,pfarrers ,alfred ,jeremias ,das ,alte ,testament im ,lichte des alten ,orients8 verwiesen4 ,sehen wir von dem eigentlichen ,zoroastrismus der ,eranier ab1 der einer anderen ,betrachtung angehrt1 so wissen wir nicht viel von den sonstigen ,anschauungen dieser ,vlker1 um mehr behaupten zu knnen1 als da ,seelen- und ,fetischglauben bei ihnen wahrscheinlich bekannt und gehegt worden ist4 ,reste finden wir in den ,zarathustrischen ,lehrwerken4 ,als der ,urstier starb1 heit es im ,bundehesh3 ,gosurun1 das ist die ,seele des einzigerschaffenen ,stieres1 ging aus dem ,leibe des ,stieres hervor und stand vor dem ,stiere4 ,so stark wie tausend ,menschen1 wenn sie zugleich ihr ,geschrei erheben1 klagte ,gosurun dem ,ahura48 ,die ,klage bezieht sich auf durch ,ganamino 7,ahriman7 in die ,welt gebrachte bel4 ,von ,ahura auf die ,zukunft verwiesen1 klagt die ,stierseele weiter dem ,sternenkreis1 dem ,mondkreis1 dem ,sonnenkreis4 ,nun zeigt ihm ,ahura den ,frohar des ,zarathustra4 ,dieser ,frohar ist aber allgemein die ,seele1 die also prformiert besteht 7von ,ahura geschaffen1 ,kap4 ,,ii7 und selbstndig lebt4 ,an einer anderen ,stelle 7,kap4 ,,vi7 treten die ,frohars der ,krieger und ,reinen8 beim ,kampf ,ahuras gegen ,ahriman mit ,keulen und ,lanzen in der ,hand auf1 also wie die ,menschen selbst 7,s4 #dc74 ,und so sind berhaupt anscheinend alle ,frohars 7,seelen7 zuvor schon in ,ahuras ,reich vorhanden1 etwa wie ,platons ,ideen4 ,und selbst die ,welt hat einen solchen ,frohar2 lange bevor sie ,welt wird1 besteht sie schon im ,himmel4 ,und auch die hchsten ,gtter besitzen ,frohars4 ,ahura sagt ausdrcklich 7,kap4 ,,xv73 ,die ,seele ist zuerst geschaffen und der ,leib wurde hernach fr sie geschaffen1 und sie wurde in den ,leib gelegt8 7hnlich ,kap4 ,,xvii74 ,die ,seele wird auch das ,selbstttige8 genannt4 ,weiter wissen wir von wunderbaren ,vgeln2 wie ,karsapt1 der dem ,urmenschen und ,paradiesherrscher ,yima die mazdaijanische ,lehre von ,ahura berbrachte1 von ,varaghna der demselben ,yima1 da er die ,unwahrheit gesagt hatte1 die drei ,gnaden entnahm1 von dem auch aus ,mrchen bekannten ,simorg und vielen anderen4 ,manche von ihnen kmpfen gegen die bsen ,nachtgebilde1 wie1 ganz naturgem1 der ,hahn4 ,auch sind ,dmonen1 ,geister1 ,gespenster usf4 in unendlicher ,zahl bekannt1 gute 7,yazatas7 und bse 7,dvs71 menschlich und tierisch geformte1 wie der furchtbare ,dahka1 dem ,yima erliegt1 und der teuflische ,vernichter ,aesna daeva1 den man mit dem ,asmodeus verglichen hat4 ,die ,vorbedingungen fr ,seelen- und ,fetischkult sind hiernach allerdings gegeben4 ,gleichwohl kann ich nicht ersehen1 da ein solcher ,kult in der historischen ,zeit stattgefunden hat4 ,zwei ,stellen finde ich in ,windischmanns ,zoroastrische ,studien81 die unmittelbar auf ,berg- und ,baumkult sich beziehen1 und beide betreffen das unsterblichmachende ,haoma3 ,anrufen will ich den ,berg ,hukairya1 den ganz reinen1 goldenen1 von welchem herabfliet ,ardviura ,anhita1 tausend ,mnner hoch besitzt sie ,majestt wie alle ,wasser1 die auf der ,erde hervorflieen48 ,die ,ardviura ,anhita ist das ,lebenswasser1 in ihm wchst der 7weie7 ,haoma-,baum ,gaskerena 7,s4 #age f474 ,und es heit3 ,wir rufen ,gaskerena1 den starken1 von ,mazda geschaffenen1 an48 ,selbst dieses als ,fetischismus anzusehen1 mchte ich zaudern2 es fehlt das ,charakteristische1 da ja die ,gegenstnde nur vorgestellt sind1 nicht in ,krperlichkeit angebetet werden4 ,auerdem sind es ,lebensspender4 ,auf das irdische ,homa1 das bei ,opfern dienende gelbe ,homa1 bezieht sich die ,anbetung nicht4 ,lippert schreibt dem ,fetischismus unter den ,eraniern eine viel grere ,bedeutung zu und rechnet hierher auch die ,anbetung des ,feuers4 ,der ,zarathustrismus verleiht dem ,feuer an sich keine gttliche ,bedeutung2 die ,erklrungen1 die ich darber im ,bundehesh aufgesucht habe 7von den fnf und den drei ,feuern7 sind rein physisch4 ,gleichwohl findet eine wirkliche ,feuerverehrung bekanntlich in so ausgedehntem ,mae statt1 da sie vielfach als das ,wesentliche der ,religion der ,magier8 angesehen wurde4 ,mglich1 da dabei auch an einen ,geist gedacht ist4 ,strabo erzhlt1 die ,gtter nhmen von den ,opfern nur die ,seele1 alles ,krperliche werde von den ,priestern und ,opfernden verzehrt4 ,aber dem ,feuer wird ,fett und l unmittelbar gespendet1 das eben das ,feuer anfacht1 wie wenn es einen von der ,spende sich ernhrenden ,geist enthielte4 ,auch dem ,wasser wird geopfert1 hier aber nach ,strabos ,bericht in der ,weise1 da alles neben dem ,wasser geschieht1 dieses selbst nichts erhlt1 damit es nicht verunreinigt werde4 ,etwas ,bestimmtes lt sich fr die historische ,zeit nicht behaupten2 diese ist zu spt1 in ,anbetracht der langen ,vergangenheit1 die das ,volk schon vor seinem ,eintritt in die ,geschichte gehabt hat4 ,in dieser ,vergangenheit aber wird es wohl viel ,naturmenschliches gedacht und gewirkt haben4 ,wir suchen das am besten bei den ,indiern auf1 deren ,anschauungen sich vielfach mit denen der ,eranier decken1 wie sie ja wahrscheinlich mit diesen am lngsten zusammengelebt haben4 ,seit den ,auseinandersetzungen ,carus ,sternes 7,ernst ,krause7 neigt man von mehreren ,seiten der ,ansicht zu1 da die ,wiege der ,arier in 7,nord-7,europa gestanden hat1 die ,indier der am weitesten nach ,osten verschlagene ,stamm sind1 und demgem die urarischen ,anschauungen nicht bei ihnen zu suchen sind1 sondern eher an ihrem westlichen ,gegenpol4 ,es lt sich gegenwrtig nicht viel darber sagen4 ,nur wre es sehr merkwrdig1 wenn in der ,heimat noch mehr als tausend ,jahre tiefe ,barbarei herrschte1 da bei den stlichst ausgewanderten ,stmmen schon hohe eigene1 nicht etwa von ,fremden angenommene1 ,kultur strahlte4 ,kein ,volk hat eine so merkwrdige ,reihe von ,religionsanschauungen entwickelt wie die ,indier4 ,alles ist in diesen ,anschauungen vertreten1 des ,wilden ,ansichten1 des ,polytheisten1 des ,monotheisten und des hchstdenkenden1 vllig abstrakten ,philosophen4 ,und das bel ist1 da das meiste nebeneinander hergeht1 das ,absurdeste mit dem ,groartigsten sich nahe vertrgt4 ,gleichwohl mssen wir annehmen1 da das ,naturmenschliche an sich allem voraufgegangen ist und sich spter neben dem ,hheren noch erhalten hat1 mitunter auch in einer ,kraft1 da es dieses ,hhere vllig berwallt4 ,als die ,indier ihr jetziges ,land von ,iran aus erwarben und in allmhlichem ,vordringen in ,besitz nahmen1 was wohl vor mehr als viertausend ,jahren geschah1 fanden sie schon eine1 nichtarische1 ,bevlkerung vor1 wir nennen sie ,dravida1 die noch gegenwrtig wesentlich auf dem ,standpunkte des ,naturmenschen sich befindet4 ,l4 ,feuth in seiner interessanten ,sammlung ,aus dem ,lande der ,nibelungen8 schreibt den ,dravida weite ,verbreitung1 bis nach ,persien hin1 und bedeutende ,kultur zu4 ,ich vermag ihm aber in seinen ,argumenten nicht zu folgen4 ,fetisch- und ,seelenglaube waren vorherrschend1 und bse und gute ,geister erfllten das ,all und wohnten in allen ,gegenstnden1 namentlich in ,tieren 7,schlange71 doch auch in ,bumen1 ,pfhlen1 ,steinen4 ,sollte die ,seele eines ,verstorbenen in einen ,gegenstand einziehen1 so wurde dieser auf das ,grab gesetzt und mit l bestrichen4 ,das ,priestertum war ein ,schamanentum4 ,die ,indier haben manches von diesen ,anschauungen und ,kulten angenommen1 wenn sie es nicht schon selbst mitgebracht haben sollten4 ,die ,schlange 7,ngaa7 spielt bei ihnen eine groe ,rolle1 sogar als ,gewitter- und ,sturmerregerin4 ,krischna sieht seines ,bruders ,rma ,seele als ,schlange aus seinem ,munde hervorgehen und in das ,meer gleiten1 wo sie von den ,schlangengttern mit groen ,ehren empfangen wurde84 ,das entspricht vllig dem1 was auf ,s4 #de gesagt ist4 ,und so wurde auch den ,schlangen ein erheblicher ,kult gewidmet4 ,ein anderer ,fetisch ist der weie ,elefant81 der mit dem ,apis der gypter verglichen werden darf und der als ,regenmacher dient4 ,gubernatis hat ber die ,tiere in der indogermanischen ,mythologie ein umfangreiches ,buch verfat1 auf das verwiesen werden mu4 ,die ,deutungen auf ,naturerscheinungen1 wie ,wolken1 ,morgenrte1 ,blitz1 ,donner usf41 lehnt ,lippert ab4 ,fr die ,urzeit1 wie ich glaube1 durchaus mit ,recht2 spter haben die betreffenden ,tiere in der bilderreichen ,sprache des ,indiers allerdings zur ,allegorisierung der vergtterten ,naturerscheinungen gedient4 ,auch die gypter nannten trotz ihres ,apis sehr viele ,gtter ,wildstier84 ,und nicht selten ist die allegorische ,bedeutung vllig vergessen und tritt das ,tier an ,stelle der ,erscheinung1 wie die ,kuh fr die ,morgenrte1 oder ,khe fr ,wolken1 das ,ro in ,vertretung ,indras als ,sonnen- und ,wettergott 7auch ,poseidon wandelt sich in ein ,ro71 wie ferner die ,schlange als ,wolkenungetm1 das die ,wasser zurckhlt und von ,indra mit dem ,donnerkeil erschlagen werden mu1 bevor die ,wasser befreit sind und auf die ,erde strmen knnen4 ,der weie ,elefant wird sogar gewrdigt1 sich in den ,scho der ,prinzessin ,maja zu begeben und von ihr als ,buddha geboren zu werden4 ,die ,seelen bedrfen in der ,unterwelt der ,nahrung4 ,sie empfangen sie aus den ,opfern1 den ,geschenken1 die sie im ,leben an die ,priester der ,unterweltsgottheit ,yama gespendet haben4 ,lippert erzhlt1 da ,frsten ,hunderte von ,drfern und ganze ,lnder an ,brahmanen vergeben htten1 um dadurch im ,jenseits standesgem versorgt zu sein4 berhaupt soll das ,gib1 auf da ich gebe8 ein ,grundzug der alten indischen ,indrareligion sein2 was dem entsprechen wrde1 was von ,naturmenschen zu erwarten ist 7,s4 #ci f474 ,indessen konnten doch arme ,leute sich dadurch den ,unterhalt im ,jenseits sichern1 da sie sich auf ,erden besondere ,entbehrungen und ,kasteiungen auferlegten4 ,in dem als ,bhagavad-,gt 7,gottheit-,lied7 bezeichneten ,zwiegesprch des ,epos ,mahbharta1 das man schon mit der ,ilias verglichen hat1 das aber gedanklich so viel hher steht als diese1 als sie im ganzen knstlerisch von ihm bertroffen wird1 will der ,pandu-,held ,ardschuna nicht gegen seine ,verwandten1 die ,kuruiden1 kmpfen4 ,er sagt zur ,begrndung 7bersetzung von ,r4 ,boxberger73 ,wie sollten wir1 die ,wissenden1 nicht scheuen diese ,freveltat1 ,da auf ,geschlechtesuntergang ein zahllos ,heer von beln naht8 ,stirbt ein ,geschlecht1 so hret alsbald auf der ,manenopfer ,pflicht1 ,und ruhlos wird der ganze ,stamm1 wenn ,ahnenkultus ihm gebricht 444 ,dann gehen ,stammesmrder samt dem ganzen ,stamm zur ,unterwelt1 ,denn aus dem ,himmel strzt der ,ahn1 sobald das ,manenopfer fehlt4 ,der ,ahn darf also nur so lange im ,himmel bleiben1 als er ,opfer empfngt1 sobald dieses aufhrt1 mu er in die ,unterwelt4 ,auch die ,gottheit ,krischna 7,wischnu71 die eben mit ,ardschuna das ,zwiegesprch hlt und die so auerordentlich hohe ,ideen vertritt1 lehrt3 ,zu ,gttern geht1 wer sie verehrt2 zu ,ahnen1 wer diese ehret1 ein2 ,zu ,larven1 wer die ,larven ehrt2 zu mir1 wer mich verehrt allein4 ,und er stellt auch fest1 da der ,mensch nach dem ,tode mit dem vereint wird1 woran er im ,sterben denkt4 ,vllig wildenmig mutet es an1 wenn in dem ,atharvaveda zu dem ,toten gesagt wird3 ,kehre nicht zurck auf den ,gtterpfaden1 dort bleibe1 wache bei den ,vtern81 und namentlich1 wenn den ,toten die ,fessel angelegt wird3 ,die ,kudifessel1 die man den ,toten anlegt1 die ,hemmerin der ,fe8 7,s4 #db74 ,selbst der groe ,sanskritkenner ,max ,mller gibt das ,naturmenschliche in den ,anschauungen der ,indier zu1 aber doch nur in den allerursprnglichsten4 ,indem er jedoch den ,gang dieser ,anschauungen an einem ,gott1 an ,agni1 dem ,feuergott1 darlegt1 sagt er3 ,sie werden sehen1 da wir im ,veda diesen ,gott des ,feuers beobachten knnen lange bevor er berhaupt ein ,gott ist1 und auf der anderen ,seite werden wir seine weitere ,entwicklung bis dahin zu verfolgen imstande sein1 wo er nicht blo ein ,gott des ,feuers1 sondern ein hchster ,gott1 ein ,gott ber allen anderen ,gttern1 ,schpfer und ,lenker der ,welt ist48 ,dann erzhlt er1 wie ,agni in den ,veden oft menschlich und tierisch aufgefat wird4 ,dva wird er zunchst1 rein physikalisch1 der ,glnzende81 genannt1 bis dieser ,name hhere und hhere ,bedeutung gewinnt und ,gottheit berhaupt bezeichnet4 ,dabei bleibt das ,bewutsein von der eigentlichen ,natur des ,agni3 ,du1 o ,agni1 wirst geboren1 zu erstrahlen wnschend1 du wirst geboren aus den ,himmeln1 du aus den ,wassern1 du aus dem ,steine1 du aus dem ,holze1 du aus den ,krutern1 du1 o ,knig der ,menschen1 der reine81 heit es in einem ,lied des ,rigveda4 ,daraus aber ergibt sich1 da fr ,max ,mller ,agni auch in der ursprnglichsten ,auffassung nicht ein ,fetisch im ,sinne des ,naturmenschen ist4 ,aus solchen ,rigvedaversen an ,agni1 wie3 ,du bist dem ,menschen immer ,vater und ,mutter81 ,agni halte ich fr meinen ,vater1 ich halte ihn fr meinen ,verwandten1 meinen ,bruder und meinen bestndigen ,freund81 knnte ,agni als ,ahn in ,anspruch genommen werden1 aber dem stehen unzhlige andere ,verse unmittelbar entgegen4 ,alles was von ,agni gesagt wird1 er lecke mit ,zungen1 er esse mit scharfen ,kinnbacken1 er zerkaue und strecke nieder die ,wlder1 er tue den ,bumen ,gewalt an1 er mache die ,pflanzen zu seiner ,speise1 er schere das ,haar der ,erde1 er springe aus dem ,holz hervor usf41 klingt theromorph und anthropomorph1 kann aber kaum anders denn als sehr prgnante dichterische ,ausdrucksweise angesehen werden 7s4 jedoch ,s4 #cc f474 ,wenn es dann an einer anderen ,stelle des ,rigveda heit3 ,agni1 unser ,priester1 wird beim ,opfer herumgefhrt1 ein ,ro seiend81 so knnte man freilich wie bei ,swantewit an einen ,tierfetisch als ,vertreter ,agnis denken4 ,max ,mller lehnt es aber ab und hlt auch dieses fr bildliche ,ausdrucksweise1 und nach allem1 was sonst der ,rigveda von ,agni sagt1 wohl mit ,recht4 ,agni ist freilich kein ursprnglicher ,gott1 der ,urgott der ,indier scheint ,indra zu sein1 der spter von seiner ,hhe herabsank1 immerhin aber stets ,bedeutung hatte1 whrend er bei den ,eraniern sich nur noch als ,geist findet4 ,der gleiche ,forscher fhrt als weiteres ,beispiel die ,strme 7,marut7 an1 von denen auch im ,rigveda ganz persnlich gesprochen wird4 ,sie schtteln ,himmel und ,erde1 gleich dem ,saum eines ,gewandes1 sie erscheinen glnzend auf ihren ,wagen mit ,speeren1 ,dolchen1 ,ringen1 xten und ,peitschen1 die sie in der ,luft klatschen lassen1 sie schieen ,pfeile und schleudern ,steine1 sie haben goldene ,kopfbinden rings um den ,kopf1 sie werden auch als ,musikanten ,snger1 ,pfeifer und ,tnzer1 mitunter auch als ,vgel und als wilde ,eber mit ,hauern dargestellt4 ,man kann nicht irdischer und dramatischer sprechen1 und weniger fetischmig4 ,wie es sich mit dem ,soma als ,gottheit1 als ,opfer und als berauschendes ,getrnk verhlt1 ist nicht ganz klar1 so wenig wie bei dem entsprechenden ,haoma der ,eranier4 ,ursprnglich als hchst bedeutungsvoll1 ja ,unsterblichkeit verleihend1 dargestellt1 gepriesen und empfohlen1 wurde es spter verpnt und verboten1 wahrscheinlich infolge zu groer ,anwendung als berauschendes ,getrnk4 ,einen ,fetisch werden wir in der betreffenden ,pflanze1 die also von ,soma bewohnt gewesen sein sollte1 kaum sehen knnen4 ,nach allem mchte ich glauben1 da zwar die ,indier des ,rigveda und der folgenden ,zeiten die ,seele und ihr ,leben naturmenschlich aufgefat haben4 ,dafr spricht schon die angenommene ,seelenwanderung1 von der spter die ,rede sein wird4 ,da sie selbst ,gtter naturmenschlich als mit menschlichen ,bedrfnissen und ,schwchen behaftet sich dachten4 ,da aber der ,fetischglaube sich nur in vereinzelten ,erscheinungen1 die fr das ,ganze bedeutungslos waren1 geltend machte1 selbst wo ,tiere wie ,stier1 ,schlange1 ,elefant und der berhmte ,affe ,hanumann in ,betracht kommen4 ,im einfachen ,volk und bei ,einzelnen wird natrlich1 wie ja auch bei den hchsten ,kulturnationen1 sehr viel ,fetischismus vorhanden gewesen sein4 ,aber die ,religionsanschauungen der ,indier nehmen eine so merkwrdige ,richtung1 einerseits in das rein ,abstrakte1 andererseits in das rein ,ethisch-,anthropopathische1 da so niedrige ,ansichten wie die des ,fetischismus nicht in ihnen als ,wesentliches existiert haben knnen1 trotz aller heiligen ,tiere und verehrten ,erscheinungen4 ,der ,fetischismus stellt sich sonst berall mit einer gewissen ,selbstverstndlichkeit dar -- er ist ja dem ,naturmenschen in der ,tat selbstverstndlich --1 die gegenstndliche ,ausdrucksweise der ,indier ist aber meist so dunkel und verstiegen1 da wir uns zu ,allegorien und ,symbolen retten mssen1 wenn wir nicht reinen ,unsinn und absurdes ,geschwtz bei einem doch so tief veranlagten1 so hoch denkenden und so dichterisch empfindenden ,volke annehmen wollen4 ,hchstens furchtbaren ,dmonenglauben und ins uerste gegen sich und gegen die ,mitmenschen getriebene ,konsequenz gewisser ,gtter- und ,kultlehren mssen wir bei einzelnen ,sekten zugestehen1 und ,leichtglubigkeit gegenber von ,behauptungen anerkannter und nicht anerkannter ,priester und ,zauberer1 und endlich einen verblffenden1 spitzfindigen1 kleinlichen1 das ganze ,leben wie ein eisernes ,gespinst durchziehenden ,formalismus gegen die hheren ,mchte1 von denen selbst der so freie ,buddha das ,volk nicht hat lsen knnen4 ,solche ,ausdrcke wie in dem ,rigveda3 ,indra hilft dem1 der reichlich schenkt und opfert2 eine heilige ,handlung hat keine ,wirkung1 wenn die entsprechende ,dakschina nicht gereicht wird81 und ,indra wendet sich ab von ,drftigkeit und ,hunger81 dazu ,verwnschungen von ,werkfeindlichen und ,nichtopfernden1 sind freilich schlimm4 ,dieselbe ,ansicht findet sich sogar in der ,bhagavad-,gt4 ,krischna sagt daselbst3 ,als einst der ,herr die ,welt erschuf1 setzt' er den ,opferdienst auch ein1 ,durch diesen pflanzt euch fort1 er soll des ,vaterfluches ,ruh euch sein4 ,durch ihn ernhrt die ,gtter all1 da sie erhalten diese ,welt2 ,nur so gelanget ihr zum ,heil1 wenn eins das andere erhlt4 ,erwnschtes ,gut gewhren sie1 wer ihnen ,opferdienst gewhrt2 ,ein ,dieb ist1 wer1 den ,gttern nichts entgeltend1 ihr ,geschenk verzehrt4 ,wer von des ,opfers berrest sich nhrt1 wird frei von ,sndenqual1 ,doch ihr verfllt1 der nur fr sich bereitet hat das ,festesmahl 444 ,dabei steht die ,bhagavad-,gt im bewuten ,gegensatz zu den heiligen ,schriften81 also wohl den ,veden und ihren ,opferkommentaren4 ,noch schlimmer sind die ,witwenverbrennungen und gar die tckischen ,menschenopfer an die ,zerstrungsgttin ,kali4 ,auch zeigen sich die bildlichen ,darstellungen der ,gottheiten meist aufs hchste abenteuerlich-grotesk und nicht selten rein gtzenhaft4 ,wir haben aber bei den ,indiern in ,anschauung1 ,literatur und ,kunst eine wunderliche ,mischung von ,edelstem und ,rohestem1 ,schnstem und ,abstoendstem1 wie kaum bei einem anderen ,volke4 ,das erschwert die richtige ,einschtzung auerordentlich4 ,denn wer hrt und liest1 da ,gtterbilder gebadet werden sollen1 da ,gtterbilder mit ,leben begabt und des ,lebens beraubt werden1 wird gewi geneigt sein1 in diesen ,gtterbildern ,fetische zu sehen4 ,wer aber an die unglaublichen geistigen ,leistungen des ,volkes denkt1 wird jenes auf gleiche ,stufe stellen mit dem entsprechenden bei der ,athene1 bei unseren ,marien- und ,heiligenbildern und bei unseren ,kirchen1 wo ebenfalls ,weihung und ,entweihung stattfindet1 und es mit dem ,bedrfnis so vieler ,menschen erklren3 woran sie sich wenden1 gegenstndlich vor sich zu haben1 und dieses dann mit ,verehrung zu behandeln2 und der ,verehrung zu entkleiden1 sobald es profanem ,zwecke bergeben wird oder bergeben werden mu4 ,man hat die ltere ,indierreligion1 die sich an die ,namen ,indra1 ,rudra1 ,yama1 ,agni1 ,varuna1 ,mitra u4 a4 anschliet1 als die ,vedareligion bezeichnet1 die jngere1 um die ,trimurti3 ,brahma1 ,wischnu1 iva1 mit den zugehrigen ,frauengestalten1 sich bewegende1 als ,hindureligion4 ,brahma gehrt beiden ,religionen4 ,fr die jngere ,linie gilt hinsichtlich unseres ,themas nichts anderes als fr die ltere4 ,die ,gottheiten sind nur konzentrierter und machtvoller und darum -- bis auf ,brahma1 von dem als von einem ,abstraktum nachher zu sprechen ist -- um so furchtbarer2 iva gehrt zu den grauenvollsten ,schpfungen der menschlichen ,phantasie4 ,die dritte und vierte1 mit dem ,hinduismus parallele ,religionsanschauung3 der hhere ,brahmaismus und der ,buddhismus gehen schon ber eigentliche ,religionsanschauungen hinaus und fhren in die philosophische ,theosophie und das ethische ,menschentum4 ,wir werden ihre ,hauptlehren aber gleichwohl noch1 wenigstens teilweise1 mit in diesem ,buche behandeln4 ,die ,chinesen machen uns die ,arbeit leicht1 ihre konfuzianischen ,anschauungen1 die der ,staatsreligion angehren1 sind so vllig auf ,seelen- und ,ahnenglaube begrndet1 wie kaum selbst bei einem ,naturvolke4 ,wie die ganze ,welt durch das ,zusammenwirken von ,yang 7,wrme1 ,licht1 ,mnnlichkeit7 und ,yin 7,klte1 ,finsternis1 ,weiblichkeit7 entstanden ist1 besteht auch die ,seele aus zwei ,teilen3 einem guten ,teil1 ,schen1 und einem bsen1 ,kwei4 ,nach dem ,tode gibt jener ,teil die guten1 dieser die bsen ,geister4 ,der ,tote bedarf der ,wartung und stetiger ,gaben4 ,letztere werden ihm jetzt meist in ,attrappen aus ,papier gereicht1 das gilt namentlich von ,geld1 ,menschen und ,tieren4 ,im ,hause sind auf einem ,tisch ,seelentafeln aufgestellt1 die ,namen und ,rang der ,ahnen enthalten1 vor ihnen ,opfer an ,speisen und ,trank4 ,seelentafeln besitzen auch die ,tempel und ,altre der ,gtter1 ,kaiser1 ,heiligen1 groen ,mnner und der ,naturgegenstnde 7,flsse1 ,berge1 ,sterne1 ,sonne1 ,mond1 ,himmel usf471 welche verehrt werden4 ,es wird angenommen1 da die ,seelen sich zeitweilig in diese ,tafeln 7oder auch ,bilder7 begeben und von den ,opfern genieen4 ,selbst die hchstverehrten ,gegenstnde1 ,himmel und ,erde1 werden als ,seelen verehrt4 ,der ,kaiser1 der ,sohn des ,himmels81 ist die ,seele des ,himmels auf ,erden4 ,so durchdringt der ,seelenglaube und ,seelenkult die ganze ,staats- und ,volksreligion1 und wie das ,volk allen mglichen ,seelen opfert1 so geschieht es auch vom ,staat1 vom ,kaiser und den ,mandarinen an bestimmten ,tagen1 einzeln und kollektiv4 ,seelen1 welche sich bewhren1 indem sie die ,wnsche erfllen1 erhalten die ausschweifendste ,verehrung2 ihnen werden ,kapellen und ,tempel errichtet1 das ,volk strmt in ,massen mit ,geschenken aller ,art herbei4 ,bleibt die ,erfllung der ,wnsche aus1 so geraten die ,seelen in ,verruf und werden verlassen4 ,priester und ,priesterinnen sind imstande ,seelen in sich aufzunehmen und von ,ort zu ,ort zur ,anbetung zu transportieren1 sie sind lebende und wandelnde ,fetische4 ,indessen scheint es1 als ob gegen das ,verfahren des ,wilden der umgekehrte ,weg eingeschlagen ist4 ,dieser entnimmt die ,seele dem ,menschen oder ,tiere und versetzt sie in die ,gegenstnde4 ,die ,chinesen dagegen glauben1 da die ,seele der ,lebewesen aus der ,seele von ,gegenstnden1 nmlich aus der des ,himmels 7als ,schen7 und der der ,erde 7als ,kwei7 stammt4 ,so werden auch folgerichtig ,krankheiten daraus abgeleitet1 da ,schen den ,krper ganz oder zum ,teil verlt1 und besteht die ,kunst des ,arztes nicht darin1 einen bsen ,geist aus dem ,krper zu bannen1 sondern den guten in den ,krper zurckzufhren4 ,es ist also nicht richtig1 wenn die ,anschauungen der ,chinesen denen der ,naturvlker gleichgesetzt werden1 vielmehr gehren sie eigentlich dem ,pandeismus statt dem ,pananimismus1 an1 und zwar einem dualistischen4 ,das ,naturmenschliche tritt in der ,verselbstndigung der ,seelen hervor und in den materiellen ,eigenschaften1 die den ,seelen zugeschrieben werden4 ,deshalb freilich unterscheiden sich selbst die hchsten ,seelen1 die von ,himmel 7,tien7 und ,erde 7,ki7 und die der ,kaiser nur graduell von den naturmenschlichen ,seelen1 und knnen allerdings sie und alle beseelt gedachten ,gegenstnde als ,fetische bezeichnet werden4 ,die ganze ,natur besteht aus solchen ,fetischen4 ,der ,gang der ,natur1 das ,tao1 das durch den ,planeten ,jupiter 7,tai-sui7 geregelt wird1 bestimmt den ,gang des ,menschen2 der ,mensch hat sich genau diesem ,gang anzuschlieen1 und wo er ihn nicht ohne weiteres erkennt1 durch ,orakel ihn zu ermitteln4 ,kombinationen ganzer und gebrochener ,linien1 die schon von dem #bcjj v4 ,chr4 gelebt haben sollendem ,fohi herrhren1 und denen1 indem sie fr ,gottheiten1 wie ,himmel1 ,erde1 ,gewsser1 ,berge1 ,wind1 ,donner usf4 stehen1 dieser ,gottheiten ,seele innewohnt1 dienen dazu2 und die ,entrtselung geschieht durch ,priester4 ,die hierher zu rechnenden ,lehren1 die das ganze ,leben und alle ,handlungen des ,chinesen1 vom ,niedrigsten zum ,hchsten1 regeln1 hat ,konfuzius im ,yih-,king gesammelt4 ,es war dem ,menschen die ,mglichkeit geboten1 ganz in die ,natur aufzugehen1 ein ,tschen-sjen zu werden und so mit der ,welt einig zu leben4 ,indessen bestand ein ,mittel1 zum ,ziele zu gelangen1 doch auch darin1 mglichst viele ,schen in sich zu vereinigen2 und das geschah ganz naturmenschlich durch ,verschlucken von mglichst vielen ,gegenstnden1 die man beseelt glaubte4 ,eine ganz andere ,auffassung des ,taoismus behandeln wir spter 7,s4 #adc1 #bbj74 ,der ,buddhismus1 der als ,foismus in ,china so weite ,verbreitung gefunden hat1 mute sich solchen ,volksansichten fgen und hat sich dem ,seelenkultus angeschlossen1 freilich auf eine ihm eigene1 mehr geistige ,weise1 indem der ,kultus durch ,vorlesen seiner heiligen ,bcher und ,anrufen von ,buddhas ,namen geschieht4 ,doch kommt zur ,abwendung von ,unheil auch das ,hersagen von ,zaubersprchen und das ,opfern von ,gegenstnden in ,frage1 was ganz den ,sinn der ,geistervershnung hat4 ,gleiche ,mittel dienen bei den ,seelenmessen1 die ,seelen zu befreien1 sie in den ,zustand der buddhistischen ,seligkeit zu versetzen4 ,wie aber hier die indische ,tftelei hineinspielt1 zeigt sich an der ,bedeutung des ,gedankens4 ,es gengt oft schon1 wenn ein ,heiliger sich ganz in ,wnsche fr den ,toten versenkt1 um diesem die ,seligkeit zu verschaffen4 ,wie auch in gleicher ,weise ein ,mensch sich selbst in den ,heiligenzustand aller ,grade versetzen kann1 bis zum hchsten des ,buddha1 wenn er den ,ordnungen des ,hinayana und des ,mahayana1 die bekanntlich auch so vieles ,edle und ,ideale in sich vereinigen1 nachstrebt4 ,der ,buddhismus hat in ,tibet und einem ,teil der ,mongolei als ,lamaismus eine beherrschende ,machtstellung gewonnen4 ,aber das ,volk ist dabei leer ausgegangen4 ,es hat frher einem vollstndigen ,seelen- und ,fetischglauben gehuldigt1 war ganz dem ,schamanentum ergeben1 und jetzt sind ,menschen seine ,gtter1 die ,lama1 welche als inkarnierte buddhistische ,intelligenzen angesehen werden2 die beiden ,hchstgestellten1 der ,dalai ,lama und der ,tasi ,lama1 als inkarnierte ,boddhisattwen 7historisch und geistig71 die ,unzahl der anderen als inkarnierte buddhistische ,heilige vergangener ,zeiten4 ,die ,inkarnationen sind eine indische ,erfindung2 ,wischnu zhlt deren1 ,awatare1 eine erhebliche ,zahl4 ,der verkommene ,buddhismus hat sich ihrer bemchtigt1 um ,menschenfetische aus einem der grten und edelsten ,mnner aller ,lnder und ,zeiten zu schaffen4 ,neben den hohen ,lehren des ,meisters1 die sich ja nicht verlieren knnen1 wuchert greulichster ,aberglaube und einfltigster ,heiligenkult4 ,von den ,anschauungen der ,japaner habe ich schon bei anderer ,gelegenheit gesprochen4 ,ihre primitive ,religion aber1 mit einigen nderungen jetzige ,staatsreligion1 ist der ,shintoismus 7chinesisch3 ,pfad der ,gtter1 japanisch3 ,kami no ,michi74 ,beseelung alles mglichen spielt wie in ,china eine ,hauptrolle4 ,dazu die ,vergttlichung und der ,kult von ,herrschern und anderen ,menschen 7fr ,kriegskunst1 ,schreibkunst1 ,sittenlehre usf47 und die ,verehrung von ,tieren1 wie ,fuchs1 ,hirsch1 ,schildkrte ,schlange1 wesentlich wegen ihrer schdlichen ,eigenschaften1 sowie von gewissen ,bumen 7,sakaki und ,hinoki74 ,die ,sanktuarien der ,shintotempel enthalten als ,stellvertreter des erlauchten ,geistes81 ,mitamaschiro 7auch ,shintai71 irgendeinen ,gegenstand1 einen ,metallspiegel 7in einem ,spiegel hat die ,sonnengottheit ,amaterasu ihr ,antlitz bewundert71 ein ,schwert u4 a41 die in ,beutel oder ,truhen verschlossen sind und als ,fetische angesprochen werden knnten4 hnliche ,gtterembleme in ,schreinen haben auch die einzelnen ,familien in ihrer ,behausung auf einem ,gttersims81 neben ,krgen oder ,flaschen mit ,maiswein und ,vasen mit ,zweigen der heiligen ,bume oder mit ,blumen4 ,auch ,familienahnendienst besteht in ausgedehntem ,mae1 und mitunter ebenfalls im ,hause selbst1 wo auf dem ,sims der erlauchten ,seelen8 ,seelentfelchen stehen4 ,die ,toten bekommen ,gebrauchsgegenstnde mit4 ,weiter an naturmenschliche ,anschauungen erinnert die ,furcht des ,shintoisten1 sich rituell zu verunreinigen4 ,blut1 ,tod und ,geburt verunreinigen am meisten und nachhaltigsten1 und wie der ,neger die gebrende ,frau absperrt1 tut es auch der ,shintoist4 ,auch ,atem verunreinigt4 ,kein ,verunreinigter darf einen ,tempel besuchen4 ,und die ,priester muten mit vorgehaltenen ,masken opfern1 ganz wie ,saxo ,grammaticus von den ,priestern des ,swantewit erzhlt1 die im ,tempel des ,gottes nicht atmen durften1 sondern zum ,atmen jedesmal hinausgehen muten4 ,lippert meint1 da im ,atem die ,seele sei1 solle eine ,beleidigung der ,gottheit1 durch aufdringliche ,vermischung der ,menschenseele mit ihrer ,seele1 verhindert werden4 ,bei allem ist die vielfach sehr schne ,mythologie bemerkenswert1 die sich auf ,naturgottheiten bezieht4 ,der ,shintoismus hat sich spter mit dem ,buddhismus vereinigt2 die ,gottheiten1 ,kami1 wurden mit den ,buddhas1 ,hotoke1 gleichgesetzt1 sie sollen die ,satzungen ,buddhas bewahrt haben4 ,karl ,florenz 7,die ,religionen der ,japaner81 in dem ,b4 ,g4 ,teubnerschen ,sammelbuche ,die ,orientalischen ,religionen871 dem ich in obigem zum ,teil gefolgt bin1 sagt3 ,die ,shintogottheiten werden angerufen in ,verbindung mit allem ,gnstigen1 ,freudigen1 ,glckverheienden2 ,buddha aber in ,verbindung mit den ,kmmernissen des ,lebens und beim ,tode84 ,das letztere entspricht ja vllig dem ,charakter der ,buddhalehre1 wie das erstere dem ,charakter des ,shinto 7eigentlich des ,volkes7 angemessen sein wird4 ,der reine ,buddhismus soll in ,japan eine hhere ,stufe einnehmen als in ,china oder ,tibet und sich mehr den ,lehren des ,meisters anschlieen4 ,gleichwohl wird das ,pantheon des japanischen ,buddhismus als das riesenhafteste der ,welt bezeichnet1 wie ,japan als das tempelreichste4 ,doch gehrt die weitere ,schilderung nicht mehr hierher4 ,indem wir nun noch ganz ber den ,stillen ,ozean wandern1 gelangen wir zu den amerikanischen ,kulturvlkern4 ,in ,amerika berhaupt scheint der ,sonnenkult besonders verbreitet zu sein2 seine grte ,ausbildung hat er jedoch eben unter den ,kulturvlkern dieses ,erdteils erfahren4 ,bei den ,mexikanern1 wo der ,sonnengott zugleich ,kriegsgott 7,huitzilopochtli7 war1 nahm dieser ,kult die grauseste ,form durch die ,massenmenschenopfer an1 die mit ,kannibalismus verbunden waren4 ,blut muten die ,menschen den ,gottheiten bei jeder ,gelegenheit als ,gabe bringen2 war es nicht das eines ,opfers1 so war es das eigene ,blut durch ,schlitze in der ,brust1 den ,ohren1 der ,zunge1 den ,lippen4 ,im ,blut wohnt die ,seele1 wie wir wissen4 ,die ,mayavlker bten hnliche ,gebruche1 wenn auch nicht entfernt in der rcksichtslosen ,furchtbarkeit wie die ,mexikaner4 ,und bei den ,peruanern hat der ,sonnenkult schon einen bedeutenden ,adel erreicht1 der nur selten von ,menschenopfern unterbrochen wurde4 ,die ,inka waren ,sonnenshne und vertraten die ,sonnengottheit auf ,erden4 ,vertreter der ,gottheit waren auch die ,herrscher ,mexikos2 sie legten einen ,eid ab1 bewirken zu wollen1 da die ,sonne ihren ,lauf gehe1 da die ,wolken regnen1 die ,flsse flieen und die ,frchte reifen48 ,wir kennen hnliche ,verpflichtungen der ,herrscher auch bei anderen ,vlkern1 und ein ,knig der ,norweger hat sich selbst zum ,opfer bringen mssen1 als es unter seiner ,herrschaft nicht gelang1 die ,gtter dem ,volke gnstig zu stimmen und eine ,hungersnot abzuwenden4 ,in ,mexiko wie in ,peru erhielten die ,herrscher schon bei ,lebzeiten ,gottesdienst und ,opfer1 die nach ihrem ,tode fortgesetzt wurden4 ,menschliche ,schutzgeister fanden sich berall4 ,zum ,teil waren es die ,geopferten selbst1 die man dann schon bei ,lebzeiten vor ihrer ,opferung mit gttlichen ,ehren behandelte und mit allen ,gaben beschenkte1 um sie sich gnstig zu stimmen4 ,andere ,geister gewann man durch ,vermauern oder ,vergraben von ,menschen1 namentlich von ,kindern4 ,sonnensulen und ,huacas -- ein ,wort1 das auch ,geister bedeuten soll -- sind ,mler solcher ,schutzgeister1 oder auch ,steine1 die sich an den ,orten befinden4 ,viel verbreitet in ,mexiko war auch die ,sitte1 ,gtter selbst zu essen4 ,am dritten ,jahresfeste des ,huitzilopochtli verfertigen die ,priester ein ,bild des ,gottes1 zusammengebacken aus allerlei ,smereien mit dem ,blute der geopferten ,kinder4 ,nach diesem ,bilde scho ein ,priester einen ,pfeil und durchscho den ,gott4 ,dann nahm ein ,priester an ihm die ,handlungen vor wie an einem ,menschenopfer4 ,er ffnete die ,brust1 brachte ein ,herz hervor und reichte es dem ,knige1 der es a4 ,den ,leib des ,bildes aber verteilte er so an die ,quartiere der ,stadt1 da jeder ,einwohner ein ,teilchen davon erhalten konnte4 ,dieses nannte man ,teocualo1 der ,gott1 den man it48 ,so erzhlt ,lippert4 ,die ,handlung lt verschiedene ,deutung zu2 die einfachste und naheliegendste scheint mir doch die zu sein1 da das ,bild den ,gott darstellte und jeder1 aus einer ,opferhandlung an ihm1 einen ,teil von ihm in sich aufnehmen wollte4 ,nach dem ,genannten wren die ,tempel hier1 in ,peru1 und brigens auch anderweitig1 lediglich ,begrbnissttten fr einen vergtterten ,ahnen4 ,zu all diesem ,naturmenschlichen kommen nun noch die ,tierfetische1 die ,totems4 ,in ,mexiko gelten als solche ,kolibri1 ,reiher1 ,adler1 ,schlange1 ,br usf4 ,und die ,gtterbilder erhielten sie als ,symbole1 wie aus nebenstehender ,darstellung einer ,gottheit zu ersehen ist4 ,im ,haupttempel wurde sogar eine lebende ,klapperschlange gehalten und verehrt4 ,in ,peru kommt der ,kondor hinzu4 ,wir besitzen durch ,john ,l4 ,stephens 7,reisen in ,zentralamerika1 ,reisen in ,yucatan7 eine groe ,zahl von ,darstellungen mittelamerikanischer ,gottheiten und ,kulthandlungen4 ,auf dem seltsamen ,kreuz zwischen den beiden anbetenden ,figuren im ,tempel zu ,palenque steht ein ,hahn oder ein ,reiher1 die ,arme des ,kreuzes enden wohl in stilisierten ,schlangen4 ,tiere1 ,alligatoren1 ,vgel1 ,affen1 kommen auf den ,bildwerken ,mittelamerikas oft vor1 nicht selten auch ,menschen mit eigenartigen ,tierkpfen4 ,illustration ,ich schliee damit die wohl etwas ermdende ,aufzhlung4 ,das ,naturmenschliche ist fr eine ,betrachtung der ,welt- und ,lebenanschauungen von auerordentlicher ,bedeutung1 weil es das ,allgemeinmenschliche darstellt4 ,es verleugnet sich zu keiner ,zeit und bei keinem ,volke1 selbst nicht bei uns1 von denen nicht besonders gesprochen zu werden brauchte4 ,und wo es nicht offen zutage tritt1 weil mehr ,erfahrungen und bessere ,einsichten zu anderen ,anschauungen gefhrt haben1 da wirkt es versteckt durchaus noch mit und lenkt die ,ansichten weit mehr1 als stolze ,kultur zugestehen mag4 ,es ist materiell verfeinert und ethisch gehoben worden1 aber im ,wesen findet es sich nicht sehr verndert4 ,und eigentlich sind es nur der absolute ,materialismus und absolute ,energismus1 die aber1 wie sich spter zeigen wird1 zu absolutem ,zwangssystem fhren1 sowie der ,spinozismus1 die das ,naturmenschliche uerlich ganz abgestreift haben4 ,demnach werden wir auch in der ,folge noch oft an die bisherigen ,darlegungen zu erinnern haben4 #ag4 ,polytheistische1 henotheistische und antagonistische ,anschauungen4 ,die ,gesamtheit der ,gottheiten des ,polytheismus knnen wir einteilen in3 irdische ,geister- und ,gegenstandsgottheiten1 ,vergtterungen1 ,naturerscheinungen1 ,herrsch- und ,schaffensgottheiten1 ,schicksals- und ethische ,gottheiten1 ,prinzipiengottheiten4 ,die beiden ersten ,gottheitenarten sind unmittelbar naturmenschlich1 sie gehren dem ,animismus und dem ,seelen-,ahnenglauben an4 ,sie liefern das unbersehbare ,heer der ,genien1 ,geister1 ,feen1 ,nymphen aller ,art1 ,dmonen1 ,hexen usf41 wovon schon die ,rede gewesen ist4 ,auch die ,naturerscheinungen als persnliche ,gottheiten aufgefat1 enthalten sehr viel ,naturmenschliches4 ,ist das ,feuer1 das ,wetter1 der ,sturm1 die ,sonne1 der ,mond1 ein ,stern1 der ,himmel1 die ,erde eine ,gottheit1 so mu eine ,beseelung angenommen sein1 die mit der betreffenden ,erscheinung so verbunden ist wie bei den ,lebewesen4 ,daraus folgt natrlich nicht1 da diese ,beseelung aus den ,lebewesen herstammen mu1 sie kann selbstndig gesetzt sein und mit besonderen ,eigenheiten2 wie auch eine ,pflanze anders beseelt ist1 denn ein ,tier1 und dieses anders1 denn ein ,mensch4 ,soll also auch nicht bestritten werden1 da in gewissen ,fllen die ,naturgottheiten in der ,tat aus ,fetischen abgeschiedener ,seelen hervorgegangen sind1 die sich die betreffenden ,erscheinungen zum ,sitze erwhlt haben1 so glaube ich doch nicht1 da dieses in allen ,fllen geschehen ist4 ,weder ,zeus als ,himmel noch ,helios als ,sonne1 noch ,wuotan als ,wetter1 noch ,r1 ,indra1 ,mitra1 ,ahura-,mazda und so viele andere enthalten einen ,hinweis auf rein ,seelenhaftes4 ,wenn ,seelen ihren ,wohnsitz in ,sonne1 ,wetter1 ,feuer usf4 aufschlagen1 so geschieht das in den hervorgehobenen ,fllen immer1 nachdem die ,gottheit von der ,erscheinung schon geschieden1 ,zeus schon der ,gott des ,himmels1 ,helios der der ,sonne usf4 geworden ist4 ,man mu auch beachten1 wie in diesen ,fllen so ganz anders von den ,seelen gesprochen wird als von den ,gttern4 ,homer ist fr die ,griechen ,kronzeuge1 da er in bezug auf die ,seelen ganz naturmenschlich denkt1 seine ,gtter aber absolut nichts ,schattenhaftes1 wie doch die ,seelen bei ihm1 an sich haben4 ,die ,vergttlichung der ,naturerscheinungen ist eine ,folge des ,animismus berhaupt1 nicht erst der ,verselbstndigung der ,seele und ihrer ,lokalisierung in der ,welt4 ,auf dieser ,stufe des ,polytheismus gehren die ,weltanschauungen einem monistischen ,animismus an1 der nur in der ,weise einer ,entwicklung fhig ist1 da die ,beseelungen1 besser die beseelten ,dinge1 mehr und mehr voneinander nach ihrer ,bedeutung geschieden und geordnet werden1 bis ,wetter1 ,himmel1 ,sonne1 ,gestirne usf4 hher bewertet sind als selbst der ,mensch4 ,aber die ,welt ist einheitlich aus1 nach ,art der lebenden ,menschen1 bestehenden ,dingen zusammengesetzt1 und sie war von je so und bleibt so4 ,ein ,polytheismus ist nur darin zu sehen1 da eben die hher erachteten1 das heit die mchtigeren1 ,dinge aus egoistischen ,grnden verehrt werden1 wie ,menschen auch1 die man frchtet und sich geneigt machen will4 ,wie man lernte1 die ,gottheiten aus den ,dingen herauszunehmen und sie als ,herrscher ber diese ,dinge zu setzen1 ist schwer zu sagen4 ,die ,erkenntnis und die ,verselbstndigung der ,seele kann wohl nicht herangezogen werden1 weil mit ihrer ,entnahme die ,erttung der ,dinge selbst notwendig verbunden war2 beim ,himmel und seinen ,objekten1 der ,erde1 dem ,meere usf41 aber davon keine ,rede sein konnte4 ,zwar darf man von einem ,sterben und ,aufleben bei wechselnden ,erscheinungen sprechen1 wie bei ,wettern1 ,sonnenunter- und -aufgngen u4 41 und das hat man ja auch berall getan4 ,aber das ist noch durchaus verschieden von der ,beherrschung durch freie ,gottheiten1 die das wechselnde ,verhalten der ,dinge nach ,belieben leiten4 ,auf dem rein animistischen ,standpunkt glauben wirklich viele ,vlker1 da jeder ,tag eine neue ,sonne hat1 die am ,morgen geboren wird und am ,abend stirbt4 ,ja1 manche leiten daraus das ,sterben der ,lebewesen berhaupt ab4 ,ich habe die polynesische ,sage von ,maui1 dem ,sonnenheros1 und seinem ,tode in der ,finsternisgttin erzhlt 7,s4 #fe72 sein ,tod brachte1 erklren die ,neuseelnder1 das ,sterben in die ,welt1 vorher hat alles unbegrenzt gelebt4 ,und ,osiris1 ursprnglich ein ,sonnengott1 ist nach seinem ,tode ein ,totengott geworden4 ,im siebzehnten ,kapitel des ,totenbuches heit es3 ,ich bin der gestrige ,tag1 ich kenne auch den morgenden ,tag4 ,das ist ,osiris4 ,was ist das8 ,der gestrige ,tag ist ,osiris1 der morgende ,tag ist der ,lichtgott ,r48 ,hier zeigt sich's ganz deutlich1 da wir es nicht mit von der ,erscheinung getrennten ,gottheiten zu tun haben2 die gestrige ,sonne ist ,osiris1 die heutige ,r4 ,aber ein ,volk wie die gypter ist dabei nicht stehen geblieben1 und wo es dem ,r oder ,osiris die hchsten ,eigenschaften zuschreibt1 wozu auch ewige ,dauer gehrt1 da hat es ihn von der ,erscheinung schon abgelst4 ,die ,rmer hatten etwas1 das die ,scheidung der ,gottheiten von den ,erscheinungen htte vorbereiten knnen1 die genii1 die ja auer den ,dingen stehen und diese leiten4 ,allein1 sie schieben selbst den ,gottheiten ,genien zu2 ,jupiter hatte seinen genius wie ,mars1 ,minerva1 die anderen ,gtter alle1 und wie ,menschen und ,tiere usf4 ,die genii standen also selbst den ,gttern noch bergeordnet1 die den ,erscheinungen bergeordnet standen2 wenn auch die genii untrennbar von den ,gttern waren1 da man sie vielleicht auch als ihnen beigeordnet bezeichnen knnte4 ,man wird hiernach wohl nicht umhin knnen1 anzunehmen1 da von den ,erscheinungen getrennte ,gottheiten durch ein ,gefhl von ,hherem als die ,erscheinungen sich allmhlich aufgedrngt haben4 ,dieses ,gefhl wird erst sehr dunkel gewesen sein1 sich aber bei einem ,volke im ,laufe der ,jahrhunderte zu immer grerer ,klarheit herausgearbeitet haben4 ,wie sehr ,vlker zu kmpfen hatten und haben1 um sich dieses ,gefhls stets bewut zu sein1 sehen wir ja daran1 da immer und immer wieder die ,gottheit mit der ,erscheinung verwechselt1 trotz schon erreichter hherer ,auffassung1 in die rein animistische ,auffassung zurckgefallen wird4 ,in demselben ,kapitel des ,totenbuches1 dem obiges ,zitat entnommen ist1 heit es3 ,ich bin der ,urgedanke dessen1 was da ist und was da sein wird4 ,was ist es8 ,das ist ,osiris48 ,also dieser hchste ,gedanke betrifft den gleichen ,gott1 der nur der gestrige ,tag sein sollte4 hnliches gilt von ,helios1 ,marduk1 ,jupiter1 ,zeus und von anderen ,gottheiten4 ,wenn es wahr ist1 da die ,namen der ,gottheiten ,appellative sind 7was freilich gegenwrtig nur fr einige zugestanden wird71 nur da wir so viele noch nicht zu bersetzen vermgen1 wie ,istar1 ,aphrodite u4 a41 so ist eine derartige zweiseitige ,auffassung ganz verstndlich1 die ,namen entsprechen den mit den ,erscheinungen identifizierten ,gottheiten1 zum ,beispiel ,dyaus 7,zeus1 ,jovis71 was glnzt81 das ,strahlende84 ,sie blieben den ,gottheiten auch1 als diese von den ,erscheinungen getrennt wurden2 und nun waren sie zugleich nur ,namen1 wie von ,personen1 und ,erscheinungsbezeichnungen1 soda die ,gottheit bald ein ,individuum1 bald eine ,erscheinung bedeutete4 ,lippert geht von der ,ansicht aus1 da ursprnglich dem ,seelen-,ahnenglauben entsprechend die ,namen der ,gottheiten ,herr1 ,herrin1 ,mann1 ,frau1 ,geist besagen sollten4 ,zweifellos lt sich das bei einigen ,namen nachweisen4 ,zeus als ist hchster ,herr1 ,schang-ti der ,chinesen fr ,himmel ist das gleiche1 ,freia ist die ,frau1 ,mannus der ,mann usf4 ,aber andere sind ebenso sicher nicht auf solche ,bedeutungen zurckfhrbar4 ,dyaus1 ,dev1 ,div als ,glanz1 nach ,max ,mller1 ist schon erwhnt4 ,hier freilich macht ,lippert eine sehr treffende ,bemerkung4 ,bei den ,eraniern sind die ,dev gerade das ,entgegengesetzte wie bei den ihnen so nahestehenden ,indiern1 nmlich bse ,geister statt gute4 ,es wre nicht denkbar1 da man die bsen ,geister auch als glnzende bezeichnet htte4 ,es msse darum ,dev ursprnglich eine beiden ,vlkern gemeinsame neutrale ,bedeutung besitzen4 ,und diese findet er nach ,worten in slawischen ,sprachen in der ,tat nahestehend den ,bezeichnungen seiner ,annahme4 ,die ,etymologien sind vielfach recht unsicher1 er kann in diesem ,falle wohl recht haben4 ,amun heit aber der ,verborgene oder ,gerufene1 ,brahma der ,sprechende1 ,agni der ,flackernde1 ,apollon der ,abwehrende1 ,helios der ,brennende1 ,artemis die ,schlachtende 7als ,todesgttin71 ,wuotan der ,wtende 7der ,strmende7 usf4 ,auch wren solche ,namen wie ,dyauspitar 7,jupiter71 ,demeter unntige ,pleonasmen1 wenn der erste ,teil nichts anderes besagte als der zweite4 ,zu beachten ist endlich1 da umgekehrt selbst ,personennamen in ,wrdebezeichnungen bergegangen sind1 wie ,csar in den ,kaiser4 ,die ,ansicht ,lipperts wird sich also wohl kaum allgemein aufrecht erhalten lassen4 ,wo sie aber bei hchsten ,auffassungen zutrifft1 handelt es sich oft lediglich um ,anerkennung der hchsten ,herrschaft1 wie bei unserem der ,,herr1 nicht um ,ahnenglauben4 ,wenn die ,gottheiten von den ,erscheinungen getrennt sind und nun diese beherrschen1 so verursachen sie sie auch1 wie ,poseidon oder ,wuotan den ,sturm1 ,zeus oder ,indra den ,donner und ,blitz1 ,osiris die ,nilberschwemmungen4 ,sie treten also nicht blo als ,leiter und ,herrscher auf1 sondern auch als ,hervorbringer1 und wenn die letztere ,eigenschaft ausgedehnt wird1 knnen sie auch zu ,schpfern werden4 ,indessen hngt es wohl mit der ursprnglichen ,anschauung von den ,gottheiten als den ,erscheinungen selbst zusammen1 da in vielen ,fllen sie tatschlich nicht als ,schpfer dieser ,erscheinungen gelten4 ,im ,gegenteil finden wir vielfach ,kosmogonie mit der ,theogonie verbunden2 ,erscheinung und die zugehrige ,gottheit erstehen zugleich1 oder sie sind zugleich vorhanden4 ,allenfalls werden ,menschen1 ,lebewesen berhaupt1 von einer ,gottheit geschaffen4 ,und selbst dabei ist oft ,unsicherheit und ,zweideutigkeit vorhanden1 indem neben diesen ,schpfungen auch spontane ,entstehung angenommen wird1 oder einfacher1 ,abstammung von ,gottheiten auf natrlichem ,wege4 ,es ist fast trivial1 auf ,hesiodos' ,theogonie zu verweisen4 ,chaos1 ,ge1 ,tartaros1 ,eros werden1 und nun entwickelt sich die ganze ,gtterreihe1 wobei die ,erscheinungen als ihnen selbstverstndlich zugehrig und mit ihnen hervorgehend angesehen sind4 ,uranos entsteht mit dem ,himmel1 ,helios mit der ,sonne1 ,pontos mit dem ,meer usf4 hnlich liegen die ,verhltnisse bei den gyptern4 ,nun ,thot 7,urwasser ,urgeist7 sind vorhanden1 es entwickelt sich die kosmogonische ,gtter-,vierpaarheit2 wodurch die ,grundlage zu allen ,erscheinungen gewonnen ist4 ,aus einem ,ei1 das das ,paar ,he-,hehet aus dem ,urwasser heraufholt1 ersteht ,r und mit ihm sogleich das ,licht1 die ,sonne4 ,r aber differenziert sich in neue ,gottheiten1 welche ,naturerscheinungen darstellen4 ,unter den verschiedenen indischen ,kosmogonien entspricht die wichtigste1 mit den ,grundelementen ,tad 7,das71 ,tapas 7,inbrnstige ,betrachtung71 aus denen ,kama 7,wille71 ,ritam 7,weltordnung1 ,kausalitt71 ,satyam 7,wahrheit1 ,folge7 und der ,wechsel von ,tag und ,nacht1 ,sonne1 ,mond1 ,gestirne usf4 hervorgehen1 gleichfalls diesem ,prinzip4 ,noch mehr hierher gehrt vielleicht die ,kosmogonie1 die mit ,brahmanaspati 7,herr des ,gebets oder ,opfers7 als ,urprinzip beginnt4 diti und ,dakhsha sind seine ,folgen1 das1 woraus entsteht1 und das1 was entstehen lassen kann4 ,daraus die dityas1 zu denen ,varuna gehrt4 ,dieser nun ist der eigentliche ,weltschpfer3 er schafft alle ,wesen1 erhlt ,himmel und ,erde1 er setzt die ,sonne an den ,himmel4 ,die ,sonne 7,srya7 wird jedoch auch wie ,r in einem ,weltei aus dem ,urmeere emporgehoben4 ,nach einem ,rigvedahymnus stellt ,varuna einen ,baum in das ,bodenlose8 auf1 der wohl ein ,weltbaum sein soll1 wie die ,esche ,yggdrasil der ,germanen4 ,w4 ,schwartz hat ein ,buch1 ,indogermanischer ,volksglaube81 geschrieben1 in dem er den ,weltbaum als ,licht- oder ,sonnenbaum erklrt und als kosmogonisches ,prinzip in ,anspruch nimmt4 ,das aufsteigende ,licht erschien 4444 als ,lichtsule oder unter dem ,reflex eines ,baumes als ,stamm2 die in den ,wolken sich verstelnden ,sonnenstrahlen als ste und ,zweige1 die ,wolken als ,bltter48 ,nach ihm und anderen wren ,sonne1 ,mond1 ,gestirne ,frchte dieses ,himmelsbaumes4 ,ich kann diesem und was noch weiter von fast allen ,erscheinungen als mit dem ,weltbaum zusammenhngend gesagt wird1 nicht folgen1 so interessant die ,ausfhrungen im einzelnen sind4 ,der ,weltbaum ist1 glaube ich1 lediglich als ,sttze der ,welten gedacht1 oder als ,trger1 da ja fr den wissenschaftlich nicht geschulten ,geist eine ,sttze durchaus ntig ist1 so da eine solche fast auf der ganzen ,welt als ,baum1 ,berg1 ,sule1 ,tier1 ,mensch usf4 angenommen wird4 ,varunas ,baum wird nichts anderes sein1 wie auch ,zeus' ,baum1 auf den er die ,welt gleich einem ,gewand gehngt hat4 ,bei den ,japanern entstehen wenigstens die ,sonnen-1 ,mond- und ,sturmgottheiten 7,amaterasu1 ,tsonkiyoumi1 ,sousano7 zugleich mit ,sonne1 ,mond1 ,gewitter aus dem rechten und dem linken ,auge und aus dem ,atem des ,gtterpaares ,isanami und ,isanaghi4 ,in anderen ,fllen sind die ,gottheiten vorhanden1 und besondere von ihnen bauen die ,welt1 wenn nicht einer von ihnen alles bildet4 ,dann werden die ,erscheinungen unter die ,gottheiten verteilt4 ,schon die gypter kennen einen allgemeinen ,weltschpfer1 der bald ,amun1 bald ,osiris1 ,r1 ,ptah1 ,atum oder ,tum genannt wird4 ,so heit es in dem siebzehnten ,kapitel des ,totenbuches3 ,ich1 der ,gott ,atumu1 ich bin der ,seiende4 ,ich war allein im ,urgewsser 7,nun74 ,ich1 der ,gott ,atumu1 der ,schpfer des ,himmels und ,bildner des ,seienden1 ich bin aufgegangen aus dem ,urgewsser48 ,ich bin der ,lichtgott ,r in seinen ersten ,aufgngen4 ,was ist das8 ,nmlich der ,lichtgott ,r als ,knig am ,anfang seiner ,herrschaft ber das1 was er erschaffen hat48 ,aber an der gleichen ,stelle wird doch ,r als ,gottheit 7,atumu7 in der ,sonnenscheibe bezeichnet3 ,ich bin der1 welchen keiner unter den ,gttern bertrifft4 ,was ist das8 ,das ist ,atumu 7wofr auch ,r steht7 in seiner ,scheibe48 ,und ferner wird ein solcher ,schpfer zunchst nur ,schpfer der ,gottheiten dargestellt1 die nun ihrerseits weiterschaffen4 ,so heit es in dem sogenannten ,apophisbuch von #caj v4 ,chr41 das einem ,priester ,esmin ins ,grab gegeben war und ihn in der ,unterwelt vor dem ,feinde ,r's1 dem ,drachen ,apophis1 schtzen sollte1 und in dem ,r als ,allherr redet3 ,erst als ich entstanden war1 entstand das ,entstandene1 ,alles ,entstandene entstand1 nachdem ich entstanden war4 ,zahlreich waren die ,gestalten1 die aus meinem ,munde herauskamen4 ,nun wird1 wie in babylonischen und anderen ,schpfungsgedichten1 erzhlt1 was nicht vorhanden war4 ,dann lautet es3 ,ich schuf alle ,gestalten1 indem ich allein war48 ,es entstanden viele ,gestalten der ,gestalten1 ,in den ,gestalten der ,erzeuger ,und in den ,gestalten ihrer ,kinder4 ,ich ergo ,samen in meine ,hand1 ,ich begattete mich mit meinem ,schatten48 ,ich spuckte aus den ,schu1 ich spie aus die ,tafne 7,tafnut748 ,sie 7diese ,gtter7 brachten mir mein ,auge hinter sich her1 ,und nachdem ich es mir eingesetzt hatte1 ,weinte ich ber sie4 ,so entstanden die ,menschen48 ,bis auf das letzte sehr schne ,bild1 da die ,menschen aus den ,trnen 7rme weinen1 rme ,mensch7 des ,gottes entstehen1 ist alles wunderlich1 kraus und zum ,teil hlich4 ,weiter wird erzhlt1 wie von ,schu und ,tafnut alle anderen ,gtter hervorgehen4 ,sie erzeugen ,qeb und ,nut1 diese ,osiris1 ,seth1 ,isis1 ,nephthys4 ,in einem anderen ,text sagt ,r zu ,thot3 ,ich werde dich aber die beiden ,himmel mit deiner ,schnheit und deinen ,strahlen umfassen lassen48 ,und als ,erklrung wird hinzugefgt3 ,das ist die ,entstehung des ,mondes1 des ,thot48 ,der ,wert derartiger ,feststellungen wird dadurch sehr geschmlert1 da sie so oft auf einem ,wortspiel beruhen4 ,und in ,wortspielen ist niemand so gro wie die gypter1 ,brugsch gibt eine ,menge ,beispiele dafr4 ,bei den ,babyloniern sind die ,gottheiten schon vor der ,welt vorhanden1 mindestens die drei3 ,anu1 ,ellil und ,ea1 wohl auch die ,istar4 ,andere heien ihre ,shne1 wie ,marduk ,sohn ,ea's genannt wird4 ,die ,welt ist1 wenigstens zum ,teil1 von ,marduk gebildet4 ,in dem ,schpfungsepos1 ,enuma ,elis1 ,tafel ,,vi ist leider gerade der diese ,bildung beschreibende ,text fast ganz zerstrt4 ,einiges ersieht man aber aus der ,tafel ,,vii1 in der ,marduk unter verschiedenen ,namen gepriesen wird4 ,dort heit es von ihm u4 a43 ,tutu-,ti-,ukkinu1 ,leben der ,gtterschar1 ,der fr die ,gtter festsetzte den glnzenden ,himmel1 ,der ihre ,wege in die ,hand nahm1 bestimmte ihre ,bahnen48 -- ,der himmlischen ,sterne ,bahnen haltet er in ,hnden48 -- ,weil er die ,sttte geschaffen1 die ,feste gebildet1 ,nennt seinen ,namen ,herr der ,lnder#81 ,vater ,ellil48 ,ein anderer ,text gibt ,anu als ,schpfer des ,himmels1 ,nudimmud1 d4 i4 ,ea1 als ,schpfer des ,ozeans an4 ,letzterer schafft dann auch aus ,lehm den ,ziegelgott1 den ,schmiedegott1 kurz berhaupt die ,handwerksgtter1 und ferner ,berge1 ,meer1 ,rohr1 ,wald1 ,knige1 ,menschen usf4 ,nach noch einem anderen ,text ist es die ,gttertrias ,anu1 ,ellil und ,ea1 die ,sonne und ,mond mit den ,gottheiten ,samas und ,sin hervorbringt4 ,wunderlich klingt folgende ,reihe aus einem als ,beschwrung gegen ,zahnschmerz8 bezeichneten ,texte4 ,der ,verfasser beginnt mit dem ,uranfang1 ehe er zu seinem ,zahnwurm kommt1 der ihn plagt3 ,nachdem ,anu den ,himmel erschaffen1 ,der ,himmel die ,erde erschaffen1 ,die ,erde die ,strme erschaffen1 ,die ,strme die ,grben erschaffen1 ,die ,grben den ,sumpf erschaffen1 ,der ,sumpf den ,wurm erschaffen4 ,was endlich in einem letzten ,text 7alle aus ,gremann1 ,altorientalische ,texte8 entnommen7 der ,strom1 der alles schuf8 und den die groen ,gtter gruben und mit ,zyklon1 ,feuer1 ,grimm1 ,schrecken1 ,furchtbarkeit begabten1 bedeuten soll1 wei ich nicht4 ,die babylonischen ,texte enthalten nicht selten1 was uns ,aberwitz erscheint4 ,wir haben ja auch unter ihnen reine ,schlerarbeiten und ,formeln von irgendwelchen obskuren ,beschwrern2 ,kundgebungen1 die nicht besser ausgefallen sein werden1 als solche gegenwrtig ausfallen4 hnliche ,ideen von der unabhngigen ,schpfung der ,erscheinungen und der ,gottheiten finden sich bei den ,indiern4 ,da aber bei diesen ja alles vertreten ist1 lt sich eine ,scheidung zwischen den einen und den anderen ,ideen kaum bewirken4 ,so gehrt das oben 7,s4 #acb7 ,gesagte zum ,teil auch hierher1 namentlich wenn die ,gottheiten so verblat sind wie dem ,varuna 7oder wie der schaffende ,gott genannt wird7 gegenber4 ,vielleicht hierher gehrt auch die germanische ,kosmogonie1 denn im ,eddagedicht ,vafthrudnismal werden fr ,sonne1 ,mond1 ,tag1 ,nacht1 ,jahreszeiten ,vter angegeben 7,mundilfri fr ,sonne und ,mond1 ,dallingr fr den ,tag1 ,norvi fr die ,nacht1 ,windswalr fr den ,winter1 ,savasudr fr den ,sommer3 alle offenbar ,appellativnamen74 ,die ,erde ist aus ,ymir hervorgegangen4 ,aber das ,voluspagedicht1 das von letzterem sehr wohl wei1 erzhlt nichts von ,vtern der erstgenannten ,dinge2 ,sonne und ,mond werden als vorhanden eingefhrt1 nur ohne ,namen und ohne bestimmten ,sitz1 bis beides die ,gtter verliehen4 ,die ,schicksalsgottheiten sollten nach unserem ,gefhl mit den ethischen ,gottheiten verbunden sein4 ,tatschlich sind sie es nicht1 sie stehen neben diesen4 ,sie sind auch frher als diese1 denn ,ethik1 selbst nur ,sinn fr ,recht und ,unrecht ist nicht ursprnglich naturmenschlich1 sondern ,folge hherer ,gesittung2 ein praktisches ,regulativ zwischen ,egoismus und ,altruismus1 das das wirkliche ,zusammenleben der ,menschen miteinander ermglicht -- abgesehen von der ,kindesliebe1 die ja berhaupt nicht blo eine menschliche ,eigenschaft ist4 ,die ,schicksalsgottheiten entstammen dem dumpfen ,gefhl der ,ohnmacht des ,menschen gegen ,tod und ,unheil4 ,alle mssen sterben1 und vieles ,unheil lt sich mit aller ,mhe1 allem ,flehen und allen ,gaben an die gewhlten ,gottheiten nicht abwenden4 ,da der ,mensch jedes gegenstndlich auffat1 so denkt er sich zuletzt persnliche ,mchte1 welche unbewegbar walten1 und deren ,willen gegenber selbst seine ,gottheiten ohnmchtig sind4 ,so hngt sein ,los ab von diesen ,gottheiten und vom ,schicksal4 ,erstere bewirken alles1 sofern jene letzteren indifferent sich verhalten1 ,gutes und ,bses2 daher ihre ,verehrung und ,vershnung mit ,gabe und ,beschwrung4 ,aber die ,schicksalsgtter sind nicht zu beugen1 sie werden darum sehr gefrchtet1 und an ihnen wird mglichst vorbeigegangen4 ,die ,griechen hatten fr ihre ,moirai3 ,klotho1 ,lachesis1 ,atropos2 die ,spinnerin 7des ,lebensfadens71 die ,loserin 7der ,geschicke71 die ,unabwendbare1 einen gewissen1 aber nur wenig verbreiteten ,kult2 die ,rmer fr ihre ,parcae3 ,nona1 ,decima1 ,morta1 gar keinen1 obwohl ,parca ursprnglich ,geburtsgttin war4 ,ob die germanischen ,nornen1 in der ,edda ,urdr1 ,verdandi1 ,skuld 7aber auch andere7 verehrt worden sind1 steht wohl nicht fest4 ,je hher die ,herrscher- und ,schaffensgottheiten steigen1 um so mehr mssen die ,schicksalsgottheiten zurcktreten4 ,sie verhalten sich darum berhaupt mehr passiv2 sie herrschen nicht1 schaffen nicht und leiten nicht4 ,sie bestimmen nur ein fr allemal4 ,was sie bestimmen1 geschieht1 mitunter freilich 7wie bei ,homer7 unter ihrer ,mitwirkung4 ,trotz ihrer unabwendbaren ,macht sind sie also nicht immer kosmische ,gottheiten4 ,die griechischen ,moiren waren ,tchter von ,zeus und ,themis4 ,daher sind sie von den ,unsterblichen den ,sterblichen gesetzt1 wie ,penelope sagt4 ,ja1 jedem ,sterblichen kann eine ,moira gesetzt sein4 ,dann ist ,moira einfach das ,geschick1 und ,zeus heit der ,moiragetes1 wie ,apollon der ,musagetes4 ,aber ,hesiodos nennt im ,schild des ,herakles8 ,atropos die lteste und erhabenste ,gttin84 ,die ,nornen haben zum ,teil noch niedrigere ,abkunft1 auer von ,gttern auch von ,alben und ,zwergen4 ,mehr der indischen ,auffassung von der ,allbedeutung und ,allmacht des ,wortes entspricht die griechische ,aisa und rmische ,fata fr ,moira und ,parca4 ,es sind der ,spruch des ,zeus und des ,jupiter1 als der hchsten ,gottheiten1 dem aber diese ,gottheiten selbst nicht mehr sich entziehen knnen1 so da die ,folgen ganz unabwendbar bleiben4 ,in dieser ,auffassung schwinden die ,schicksalsgottheiten als solche vllig und gewinnt das ,wort bestimmende ,kraft1 oder der ,spruch1 oder der ,gedanke1 oder das ,opfer4 ,das gehrt schon in die ,betrachtung der letzten ,klasse von ,gottheiten4 ,bei anderen ,vlkern als den genannten habe ich besondere ,schicksalsgottheiten1 den ,moiren entsprechend1 berhaupt nicht finden knnen2 bei diesen werden also die eigentlichen ,gottheiten zugleich auch das ,geschick bestimmen4 ,sie haben auch nicht solche ,sagen wie die ,griechen1 von dem ,sturz ganzer ,gtterdynastien1 und wie die ,germanen1 von der ,vernichtung von ,gttern in der ,gtterdmmerung1 wenn auch ,weltvernichtung ihnen bekannt ist4 ,ins uerste getrieben1 fhrt die ,schicksalslehre zum ,fatalismus1 dem ,kismet1 einem ,bruder der rein mechanistischen ,weltanschauung4 ,selbst das noch verhltnismig frohe ,griechentum kennt diese triste ,seelenberuhigung1 der sich spter namentlich die stoische ,schule bemchtigte4 ,aber wie rhrend klagt nicht schon ,hekabe in den ,troerinnen des ,euripides3 ,in die ,wechsel des ,schicksals fge dich still2 ,schiff hin1 wie der ,gott1 wie die ,welle dich treibt1 ,und kehre den ,bug nicht wider den ,strom2 ,denn du fhrst mit dem ,steuer des ,schicksals4 ,von ,gottheiten wie ,nike1 ,fortuna1 ,victoria1 ,sors usf4 braucht hier nicht gesprochen zu werden4 ,fast in allen polytheistischen ,religionen18 sagt ,twesten in seinen ,ideen der asiatischen ,kulturvlker und gypter81 welche ,spuren ihrer lteren ,gestaltung in der berlieferung oder in dem spteren ,system bewahrt haben1 bei den indischen und iranischen ,ariern1 wie bei den gyptern und bei den ,griechen1 tritt die ,verbindung der ,gtter mit den ,krpern oder ,krften der ,natur mehr und mehr in den ,hintergrund1 indem bald an denselben ,gttern intellektuelle und moralische ,eigenschaften die ,naturseite zurckdrngen1 bald ein neues ,geschlecht das ltere ersetzt1 wenn dieses den geistigen ,ansprchen nicht mehr gengt48 ,das letztere mu zwar1 als zu hoch gedacht1 abgelehnt werden1 aber mit dem voraufgehenden kann man sich nur einverstanden erklren4 ,die ethischen ,gottheiten1 sofern sie mit dem ,jenseits in ,verbindung stehen1 werden wir spter behandeln4 ,fr das ,diesseits besondere ethische ,gottheiten einzufhren und hoch zu verehren1 war nur den ,griechen vorbehalten4 ,apollon1 ,nemesis1 ,themis haben nirgends ein gleiches4 ,die ,furiae der ,rmer1 die den ,erinnyen entsprechen1 stehen gleichwohl in weiter ,ferne von ihnen1 da sie nur ,gespensterseelen von ,verbrechern sind1 deren die ,gtter sich bedienen1 lebende ,verbrecher zu schrecken und zu strafen4 ,in ,apollon hat das1 was wir als ,griechentum bezeichnen1 die ,kalokagathie1 seine blhendste ,idee erreicht4 ,sonst werden die verschiedenen ,gebiete des ,ethos von verschiedenen ,gottheiten mitverwaltet1 insgesamt namentlich von der hchsten ,gottheit4 ,die griechische ,kalokagathie schliet ein3 ,gerechtigkeit1 edles ,benehmen1 in sich gefate ,harmonie des ,lebens1 ruhige ,milde1 ,liebe zu ,kunst und ,kenntnis4 ,was ber diese ,eigenschaften hinausgeht3 die entsagende1 tiefgefhlte und stets gebte ,liebe zur ,menschheit1 gehrt1 soweit ich sehen kann1 nicht zum ,kreise der ,apollinischen ,lehren4 ,man denke nur1 wie als etwas so ,auerordentliches es hervorgehoben wurde1 da die ,athener einen ,altar des ,mitleids hatten1 was doch selbstverstndlich htte sein sollen4 ,ein anderes dagegen mutet uns in der ,apollinischen ,lehre christlich und mosaisch an1 die ,entshnung von ,snde2 ,apollon ist auch der entshnende ,gott4 ,er ist berhaupt die ,gottheit des hheren inneren ,lebens1 darum auch der ,amphiktyonie4 ,am nchsten den ,griechen stehen die ,eranier2 ,ahur ,mazdo ist das ,prinzip des ,guten1 er ist aber zugleich ein ,weltgott1 das ,prinzip des ,lichtes4 ,das ,gute1 das er vertritt1 bedeutet ,gerechtigkeit und ,wahrhaftigkeit4 ,das ,schne fehlt bei ihm1 das fr ,apollon so charakteristisch ist3 die edle ,einfalt und stille ,gre1 wie ,winckelmann von der ,kunst der ,griechen sagt4 ,wohl auch die vorbezeichnete ,liebe4 ,ahur ,mazdo1 ,ormuzd1 gleicht mehr dem ,zeus1 der ja auch die ,gerechtigkeit verwaltet1 und nur partiell dem ,apollon4 ,die ,indier haben in der ,wischnu-,lehre einen wunderlichen ,ausweg gefunden1 um einen ,gott in verschiedener ,bedeutung fr die ,welt erscheinen zu lassen und ihn zugleich menschlich-persnlich zu machen1 die ,inkarnationen1 ,awatras1 ,wischnus4 ,von diesen kommen hier die erste und neunte in ,betracht4 ,als ,krischna ist ,wischnu das ,ideal alles ,edlen1 ,guten und ,schnen2 halb ,gott1 halb ,mensch1 zieht er von ,land zu ,land in stetem ,kampfe mit dem ,schlechten und ,gemeinen4 ,die schon erwhnte ,bhagavad-,gt 7,s4 #aae7 enthlt die ,lehren dieses ,gottes4 ,sie werden unendlich variiert vorgetragen3 ,furchtlosigkeit und ,lauterkeit1 im ,wissenstrieb ,beharrlichkeit1 ,freigebigkeit1 ,enthaltsamkeit und ,opfer1 ,bue1 ,redlichkeit ,und ,unschuld1 ,gte1 ,freundlichkeit1 ,wahrhaftigkeit1 ,leutseligkeit ,und ,menschenliebe1 ,milde und ,ernst1 ,schamhaftigkeit und ,festigkeit1 ,kraft1 ,langmut1 ,wrde1 ,migkeit1 ,ausdauer1 ,demut ,sind ,zeichen gttlicher ,geburt2 ,stolz1 ,heuchelei1 ,zorn1 ,prahlerei1 ,schamlosigkeit1 ,unwissenheit1 ,wer diesen frnet1 ist dmonischer ,geburt geweiht4 ,an anderer ,stelle werden ,wollust1 ,zorn und ,geiz die drei ,pforten der ,unterwelt 7,hlle7 genannt4 ,das entspricht alles der ,apollinischen ,lehre4 ,und doch ist im wesentlichen ,krischnas ,lehre weit von dieser entfernt1 denn ihr ,grundzug ist die absolute ,entsagung2 frei von ,begierden1 aber auch frei von ,gefhlen4 ,den ,menschen soll kein ,leid anfechten1 aber auch keine ,freude erfreuen1 die ,sinnenwelt soll ihm nichts gelten3 ,in jedem ,ding der ,sinnenwelt sind stetig ,lieb' und ,ha vermhlt1 ,die beiden sind des ,weisen ,feind2 drum frn' er nicht der ,sinnenwelt4 ,und an anderer ,stelle3 ,dem ,eifer geht das ,wissen vor1 dem ,wissen die ,beschaulichkeit1 ,entsagung der ,beschaulichkeit1 und ihr die ,unerregbarkeit4 ,das ist nichts ,apollinisches1 ,apollon ist der ,gott des mavollen ,lebens1 er ist auch der ,gott der schnen ,sinnenwelt4 ,krischnas ,lehre hat im spteren ,buddhismus ihre ,hhe erreicht 7,s4 #bad f474 ,und wirklich wird der ,buddha als neunte ,inkarnation ,wischnus angesehen4 ,nach der ,meinung der ,wischnuiten gibt es unzhlige ,buddhas1 die jedesmal erscheinen1 wenn die ,welt in ,genu1 ,snde und ,leiden versunken ist4 ,der geschichtliche ,buddha ist einer von ihnen4 ,und der ,zweck der ,lehre8 ,nicht die ,menschheit apollinisch zu immer hheren und hheren ,idealen zu fhren1 sie immer mehr dem ,schnen und ,guten zu unterordnen1 sondern ihr den ,willen zum ,leben zu nehmen1 da die ,menschen nicht im ,kreise der ,seelenwanderung wiederkehren1 da sie in das allgemeine ,nirwana -- ,krischna1 als das ,allwesen1 sagt3 in ihn -- eingehen und aufgehen4 ,davon spter4 ,andere ,vlker haben auch ,gottheiten1 die die ,sitte wahren1 wie die ,germanen ,freyr1 ,freia und ,fricka1 aber nicht ganz von der ,bedeutung und der ,hoheit der behandelten4 ,bei manchen finden sich ,shne8 der ,gottheiten1 wie ,shne des ,r in gypten1 die ,sonnenshne des ,inkalandes1 die ,himmelsshne des ,reiches der ,mitte1 die ,nachkommen der ,amaterasu in ,japan4 ,dann haben diese als ,frsten und ,herrscher die ,bedeutung ethischer ,gottheiten1 neben ihren sonstigen gttlichen ,eigenschaften4 ,ethos wird dann freilich meist von diesen ,herrschern definiert4 ,und wenn dabei ,eigennutz1 ,grausamkeit1 ,schwche und ,urteilslosigkeit mitspielen1 so ist das ,volk dieses auch von seinen ,gottheiten gewhnt4 ,aber ,ordnung schafft diese ,anschauung4 ,und mitunter in so bewunderungswrdiger ,weise wie in ,peru1 da der ,mensch ber den ,menschen mehr unmittelbare ,macht hat als die ,gottheit1 er also jeden zu seinem willenlosen ,sklaven zwingen kann4 ,spter tritt das ,gesetz als diese ,gottheit auf und die gesellschaftliche ,sitte2 die ,gesamtheit ist die ,exekutive1 oder ,organe sind es1 die bestellt sind4 ,keine hhere ,stufe aber gibt es1 als wenn das sokratische ,daimonion in uns wohnt1 wir das ,ethos aus uns selbst schpfen4 ,wir kommen zu der letzten ,klasse von ,gottheiten1 zu den ,begriffsgottheiten4 ,es versteht sich von selbst1 da je hher die ,gedanken von den ,gottheiten steigen -- ohne da diese ,gottheiten in das ,all selbst einverleibt werden1 was der ,pandeismus vollbringt1 dessen ,betrachtung spter folgt --1 diese um so mehr der irdisch-menschlichen ,eigenheiten1 ,eigenschaften entkleidet werden4 ,so nhern sie sich stetig dem rein ,begrifflichen1 und das ,persnliche macht sich nur noch in der ,art des ,begrifflichen geltend1 und darin1 da auch dem ,begrifflichen ,wirkung zugeschrieben wird4 ,die ,indier allein haben es hier zur letzten ,konsequenz gebracht4 ,ihre begriffliche ,urgottheit ist ,tad1 nichts weiter als ,das ohne jede ,eigenschaft2 nicht einmal ,sein oder ,nichtsein wird diesem reinen ,begriff zugesprochen4 ,doch weil mit einem solchen einzelnen ,begriff absolut nichts anzufangen ist1 haben die ,indier freilich noch andere ,begriffsgottheiten eingefhrt1 wir das ,wort oder der ,spruch oder der ,gedanke1 die ,ordnung1 das ,opfer4 ,ist die ,welt vorhanden1 so knnen diese ,dinge als weltregierende ,prinzipe angesehen werden1 die ,prinzipe sind vergottheitet4 ,mute die ,welt jedoch erst geschaffen werden1 so ist den ,begriffen eine ttige ,macht zuzuschreiben4 ,davor sind die ,indier nicht zurckgeschreckt1 sie sind konsequenter gewesen als ,platon1 zwischen dessen ,ideen und den ,dingen eine unberbrckbare ,kluft besteht4 ,die ,begriffe wirken wie der ,logos1 1 von dem wir noch zu sprechen haben1 und sie werden auch so persnlich gefat wie dieser 4 ,andeutungen einer solchen ,begriffsanschauung finden sich bei den ,indiern schon in frhester ,zeit4 ,so heit es in den ,vednta-,upanishaden3 ,am ,anfang war das ,sat4 ,max ,mller bersetzt ,sat mit das ,seiende1 2 an einer anderen ,stelle wird gesagt3 ,am ,anfang war das ,asat1 also das ,nichtseiende1 4 ,wie in einer ,polemik gegen diese sich anscheinend widersprechenden ,angaben wird in der ,bhagavad-,gt behauptet3 ,das anfangslose ,brahma heit nicht ,sein noch ,nichtsein84 ,daher auch andere ,formeln vorhanden sind wie3 ,im ,anfang war das ,selbst81 was wohl ,tad bedeutet4 ,oder ,tad twam asi3 ,das ,selbst bist du48 ,es ist ganz natrlich1 da so abgrundtief-abstrakte ,auffassungen dem ,ausdrucke1 der doch immer an dem ,materiellen hngt1 widerstreben1 und da darum selbst noch so weitgehende ,umschreibungen doch immer an ,materielles erinnern4 ,aber freilich kommt hinzu1 da1 indem aus dem ,immateriellen ,materielles folgen soll1 ersteres selbst auf der hchsten ,stufe unwillkrlich ,materialitt gewinnt und so zu dem uersten ,seienden wird1 das alles umfat4 ,hier nun verschmilzt die ,begriffsanschauung einerseits mit dem ,deismus und ,pantheismus1 sowie mit der ,theosophie und dem ,emanismus1 die bald zu besprechen sind4 ,andererseits geht sie in den ,materialismus insofern ber1 als1 sobald sie materialistisch ist1 sie in die ,anschauung einer ,allmaterie fhrt1 oder zu etwas1 das in der materiellen ,welt wahrgenommen wird4 ,so heit es in denselben ,upanishads1 die von dem ,selbst als von dem ,urding sprechen1 auch3 ,am ,anfang war ,finsternis2 und gar3 ,am ,anfang war ,wasser2 auch3 ,am ,anfang war ,pragpati1 der ,herr alles ,geschaffenen4 ,sehr nahe den ,begriffsreligionen scheint der von ,lao tsse 7etwa um #fjj v4 ,chr47 bei den ,chinesen weitergebildete 7,s4 #abb7 ,taoismus8 zu stehen4 ,das ,urwesen ist ,tao1 ein absolutes ,sein und absolutes ,wissen1 also etwa wie das indische ,tad mit ,tapas vereint4 ,zu diesem ,tao kommt ,yin1 das gebrende weibliche ,prinzip1 und ,yang1 das ttige1 gestaltende mnnliche4 ,ihnen gesellt sich das ,khi1 eine ,art ,eros4 ,damit sind neben ,tao noch drei kosmogonische ,prinzipe gewonnen4 ,die ganze ,welt1 bis ins einzelne1 existiert von je in ,tao4 ,durch jene drei1 wohl auch in ihm gedachte ,prinzipe1 kommt sie zur ,wirklichkeit4 ,und so ist ,tao auch der hchste ,gott1 dem aber als abstraktem ,wesen weder ,opfer1 noch ,gebet1 noch ,geschenk frommt1 sondern nur ein tadelloses ,leben 7,s4 #abb74 ,eine solche geistige ,lehre konnte fr die ,chinesen so wenig bedeuten1 wie die entsprechenden hohen ,lehren anderen ,vlkern4 ,sie ist bald in ,verfall geraten und hat sich der staatlichen ,religion gegenber nicht halten knnen4 ,die ,griechen sind spt erst zu ,abstrakten als kosmogonischen ,prinzipen gelangt1 wie 1 1 1 2 ,schaffenskraft1 ,vernunft1 ,notwendigkeit1 ,glaube und hnliches4 ,die rmischen ,begriffsgottheiten darf man nicht hierher rechnen2 die ,indigetes sind allmhlich ersonnene1 ,ttigkeiten und ,geschehnisse darstellende1 und darum ihnen vorstehende ,gewalten1 die der ,rmer auf ,schritt und ,tritt vor sich fand1 und die nichts mit den hheren ,fragen der ,menschheit zu tun hatten1 sondern nur mit ihren ,verrichtungen und den ,vorgngen in ihrem ,leben4 ,es sind vergeistete ,begriffe2 jeder einem engen ,gebiet angehrend und insgesamt1 trotz der sehr groen und beliebig zu vermehrenden ,zahl1 fr die ,weltanschauung nicht bedeutender als die ,geister selbst4 ,das sieht man an solchen ,vergeistungen wie ,adeona 7fr die ,rckkehr der ,kinder71 ,afferenda 7fr die ,zubringung der ,mitgift71 ,fabulinus 7fr das ,sprechen der ,kinder71 ,mutunus ,tutunus 7fr die ,begattung und ,befruchtung7 usf4 ,nicht wenige im ,heer der ,indigetes sind berhaupt ,erscheinungen1 wie der berhmte ,aius ,locutius1 die mchtige ,stimme1 welche dem ,plebejer ,m4 ,caedicius in der ,nacht verkndete1 da die ,gallier auf ,rom rckten1 und andere4 ,von weiteren ,vlkern ist in dieser ,hinsicht noch weniger zu sagen1 sofern es sich um ,anschauungen im ,gebiete des ,religisen handelt4 ,erst in einer monotheistischen ,anschauung finden wir eine ,bezeichnung ,gottes1 die ganz der begrifflichsten der ,indier entspricht4 ,da ,mose in der ,szene am ,dornbusch ,gott um seinen ,namen fragt1 um sich dem ,volke gegenber darauf berufen zu knnen1 wird ihm zur ,antwort3 ,eheje ascher ,eheje1 ,ich werde sein1 der ich sein werde81 so solle er dem ,volke sagen4 ,wie das indische ,tad twam asi8 klingt dieses4 ,und der ,name1 den wir ,jehova lesen1 steht ja auch mit ,sein in ,verbindung4 ,und auch darin ist viel hnlichkeit zwischen den in ,religionsanschauungen von allen ,ariern am weitesten gekommenen ,indiern und den in gleicher ,weise unter allen ,semiten am meisten sich auszeichnenden ,hebrern1 da neben dem ,abstraktesten als ,gottheit auch so ,konkretes aufgefat und ausgesagt wird1 nur da hier das ,konkrete bei anthropomorphistischer ,redeweise endet1 dort darunter noch tief hinabgeht4 ,namentlich aber fehlt den ,hebrern die ,mehrheit der ,begriffsgottheiten1 die sich bei den ,indiern in ,tad1 ,tapas1 ,om1 ,ritam1 ,satyam1 ,brahman1 ,purusha1 ,sat1 ,asat usf4 kundtut und eben dem ,polytheismus angehrt1 im ,gegensatz zum ,monotheismus4 ,die religisen und die mit ihnen zusammenhngenden ,weltanschauungen im ,polytheismus haben sich noch nach anderer ,richtung hin entwickelt1 nach der des ,henotheismus4 ,ich mu aber hier eine ,bemerkung1 die ich ber diese ,heraushebung einer gewissen ,erscheinung in den ,religionsansichten in meinem ,buche ,die ,entstehung der ,welt8 gemacht habe1 zurcknehmen4 ,ich halte jetzt den von ,max ,mller betonten ,unterschied zwischen ,henotheismus und ,monotheismus fr durchaus berechtigt1 ja notwendig4 ,bekanntlich hat man frher dazu geneigt1 der ,menschheit den ,monotheismus als das ,ursprngliche1 den ,polytheismus als das ,sptere zuzuschreiben4 ,der lange und heftig darber gefhrte ,streit ist im ,grunde wesenlos4 ,wenn ein ,mensch mit dem ,begriff ,gottheit nicht das verbindet1 was wir damit verbinden1 sondern nicht mehr als was der ,naturmensch darunter versteht1 oder hchstens die ,annahme einer besonderen bermacht1 so ist es ziemlich gleichgltig1 ob er mehrere ,gtter setzt oder nur einen ,gott4 ,indessen mssen wir doch auch sagen1 da der ,naturmensch praktisch sicher sich niemals mit einem ,gott begngt4 ,die ,idee1 die er von ,gott hat1 ist so ganz auf ihn und seine ,bedrfnisse zugeschnitten1 da er immer eine groe ,zahl von ,gottheiten braucht4 ,wie er1 wenn er steigern will1 einfach die ,worte wiederholt1 zum ,beispiel viel-viel fr mehr1 ferne-ferne 7vgl4 das griechische ,tar-,taros7 fr sehr ausgedehnt1 so nimmt er zwei und mehr ,gottheiten1 um sein ,ziel desto sicherer zu erreichen4 ,und da die ,gottheiten auch so beschrnkt sind1 wie er selbst sich fhlt1 bedarf er fr jeden besonderen ,fall auch eine besondere ,gottheit4 ,ich habe schon erwhnt1 da oft in ,htten unzhlige ,gottheiten vorgefunden werden1 und da dem ,wilden und dem nicht unterrichteten ,volke berhaupt die ganze ,welt mit ,geistern aller ,art erfllt ist4 ,es mag sein1 da manches ,volk schon in sehr frhen ,kulturzustnden eine reinere ,religionsanschauung besitzt4 ,curtius spricht in diesem ,sinne von den ,pelasgern und ihrem ,dienst zu ,dodona1 der sich wesentlich nur auf ein ,gtterpaar1 ,zeus und ,dione1 bezogen haben soll4 ,allein ,religionen entwickeln sich in der ,regel mit steigender ,kultur zu immer hheren ,anschauungen und immer reineren ,diensten4 ,wenigstens von dem ,moment ab1 wo letztere mit vollem ,bewutsein gebt werden2 whrend vorher1 da der ursprnglich so rohe ,dienst fehlt1 anscheinend1 eine edlere ,religion besteht1 die aber bewut berhaupt noch nicht vorhanden ist1 sondern nur dumpf gefhlt oder geahnt wird4 ,es verhlt sich mit solchen ,religionsanschauungen1 die also als ,menschen-,gemeingut sich einstellen1 wie mit der ,kultur selbst4 ,anders ist es mit den anormal von ,einzelnen den ,menschen verkndeten und ihnen aufgedrngten ,lehren4 ,deren ,hoheit freilich geht mit den ,stiftern zugrunde1 oder erhlt sich nur kurze ,zeit nach ihnen4 ,und die ,anschauungen sinken mitunter in erschreckender ,weise1 bis ,propheten und ,reformatoren kommen1 die ihnen fr einige ,zeit den ursprnglichen ,sinn wieder verleihen oder wieder zu verleihen sich mhen4 ,an solchen ,fall des ,geistes nur zu denken ist widerwrtig1 geschweige darber zu schreiben1 zumal in unserer ,zeit1 wo ,menschen und ,vlker sich in ,erfindungen berbieten1 sich gegenseitig zu vernichten1 ganz im ,gegensatze zu den edelst gemeinten ,religionslehren4 ,von vorgetragenen ,anschauungen ist aber noch nicht die ,rede1 sondern von den spontan auftretenden4 ,auch bei diesen ist es mglich1 da die ,zahl der ,gottheiten steigt1 statt stndig abzunehmen4 ,wenn ,stmme sich friedlich vereinigen1 tun sich auch ihre ,gottheiten zu einer ,gesellschaft zusammen4 ,brugsch hat das fr die gypter klar erwiesen1 deren ,gaugottheiten1 nach ,vereinigung der ,gaue1 alle zu ,landesgottheiten geworden sind4 ,selbst wenn ,stmme oder ,vlker durch das bergewicht eines ,stammes oder ,volkes gewaltsam in eine ,herrschaft gezwungen werden1 gehen ihre ,gottheiten im allgemeinen nicht verloren1 sobald der ,zwang nicht eben aus ,religionsanschauungen heraus gebt worden ist4 ,die bezwungenen ,gottheiten bleiben geduldet1 meist sogar anerkannt und zu denen der ,eroberer kollegial1 vielleicht in niederer ,stellung1 gesellt4 ,welchen ,synkretismus haben nicht die ,rmer gebt6 ,und gleiches zeigt sich bei den ,indiern1 ,mexikanern u4 a4 ,die ,hebrer sind in dem ,lande ,kanaan sogleich tief von den ,lehren ,mose gesunken1 indem sie die ,gottheiten der unterdrckten ersten ,besitzer dieses ,landes aufnahmen4 ,auch durch einfachen ,import knnen die ,gtter sich vermehren1 wie1 wahrscheinlich1 bei den ,griechen aus dem ,verkehr namentlich mit den semitischen ,vlkern 7,phniziern1 ,lydern1 ,assyrern7 und mit gyptern1 sicher bei den ,rmern2 man denke an die einfach aufgenommenen1 ja herbeigeholten griechischen ,gottheiten und an den ,isisdienst4 ,bei allem aber geht nebenher das unbewute ,bestreben1 die ,gottheiten zu zentralisieren4 ,daraus erwchst zunchst die ,heraushebung gewisser ,gottheiten als ,mittelpunkte1 um die sich die anderen ,gottheiten gruppieren4 ,gehren diese anderen ,gottheiten dem ,stamme selbst an1 so kommt dieses in der ,weise zum ,ausdruck1 da sie als ,shne1 ,tchter1 ,enkel1 ,brder1 ,schwestern usf4 jener ,gottheiten aufgezhlt werden4 ,daher die ,theogonien4 ,sind sie feindlichen oder niedergeworfenen ,stmmen entnommen1 so spielen sie die ,rollen bser ,geister oder gestrzter ,gtter4 ,die ,beispiele bei den ,griechen sind jedem ,leser bekannt4 ,gesellt sich noch zu den ,anschauungen der ,kult1 so zwingt auch dieser zu einer gewissen konomie und ,hervorhebung4 ,so kann zuletzt ein ,volk1 ein ,stamm1 ein ,gau1 eine ,stadt1 eine ,familie1 bei voller ,anerkennung aller anderen noch vorhandenen ,gottheiten1 die ,verehrung auf eine einzige ,gottheit beschrnken1 und damit haben wir den ,henotheismus4 ,dem allein verehrten ,gott werden dann naturgem auch alle ,eigenschaften zugeschrieben1 die auf alle ,gottheiten verteilt sind4 ,er nimmt die ,stelle des ,oberherrschers im ,gottheitenkreise ein1 die zur absoluten werden kann1 wenn die anderen ,gtter nur noch die seinen ,willen ausfhrenden ,mchte sind1 wie die ,engelscharen ,gottes4 ,einen solchen uersten ,henotheismus hat es nie und nirgends gegeben1 die ,gottheiten haben stets berall ihre persnliche ,bedeutung behalten4 ,nicht ,zeus1 noch ,marduk1 ,r1 ,indra1 ,huitzilopochtli1 ,wuotan usf4 konnten je eine solche ,stellung in der ,religionsanschauung erreichen1 trotz ihrer bermacht4 ,der ,henotheismus ist also keine vollendete ,anschauung1 sondern eine solche1 der sich ,vlker mehr oder weniger genhert haben1 von philosophischen ,ansichten natrlich abgesehen4 ,dabei waren freilich die ,ideen dem ,kult voraus1 wie immer4 ,der ,grieche mochte also an sich ,zeus als den ,weltherrscher und ,weltlenker in der ,idee anerkennen4 ,daneben verehrt hat aber der ,athener seine herrliche ,stadtgttin ,pallas ,athene1 die ,demeter1 ,dionysos und viele andere2 der ,spartaner seinen ,apollon und ,herakles usf4 ,immerhin kommt der ,henotheismus dem ,monotheismus ganz nahe4 ,am nchsten vielleicht ist er ihm bei den gyptern1 unter dem so seltsamen ,knig ,amenhotep ,,iv 7um #acgj v4 ,chr47 gekommen1 der einzig die ,sonne1 ,r1 als ,gottheit anerkannt wissen wollte4 ,wir besitzen aus seiner ,zeit eine auerordentlich schne1 dem ,amenhotep-,echnaton 7als ,totem7 in den ,mund gelegte ,hymne an die ,sonne1 von der ich es bedaure1 da ich sie wegen ihrer ,lnge nicht wiedergeben kann 7in ,gremann1 ,altorientalische ,texte1 ,s4 #ahi ff474 ,darin wird ,r als der glnzende ,gott gefeiert1 der alles geschaffen hat1 ,welt1 ,menschen1 ,gebirge1 ,flsse1 ,stdte1 ,drfer1 ,wege1 alles ,getier1 bis zum niedrigsten ,wurm1 und der ber alles machtvoll herrscht4 ,warum der ,henotheismus in ,monotheismus nicht bergehen kann1 und auch nicht bergegangen ist1 werden wir im nchsten ,abschnitt sehen4 ,zuletzt mssen wir noch eine sehr bedeutungsvolle ,anschauung hervorheben1 die als dualistische bezeichnet wird1 hier aber da sie auf der ,annahme von zwei ,gegengottheiten beruht1 als antagonistische darzustellen ist4 ,da gute und bse ,geister geglaubt und verehrt werden1 ist schon hervorgehoben und ausgefhrt worden4 ,ein sich bewut bekmpfendes ,gtterpaar haben aber die ,eranier geschaffen4 ,ormuzd als ,prinzip des ,guten1 des ,lichtes1 und ,ahriman als ,prinzip des ,bsen1 der ,finsternis1 bilden dieses ,paar4 ,sie sind1 sobald ,ahriman die ,welt des ,lichtes entdeckt1 in ,kampf und bleiben in ,kampf4 ,ormuzd schafft alles ,gute1 ,ahriman vernichtet es oder sucht es zu vernichten und schafft alles ,bse4 ,gutes und ,bses sind eben in der ,welt vorhanden und ringen miteinander2 ,zarathustras ,anschauung ist eine bertragung in das ,gttliche4 ,die ,welt stammt von ,ormuzd1 von ihm ressortieren alle guten ,gottheiten und guten ,geister4 ,die ,unterwelt ist das ,werk ,ahrimans1 und ihm gehorchen alle ,dmonen aller ,krankheiten und bel4 ,der ,kampf aber soll mehr und mehr zum ,siege des ,guten fhren1 und dazu sind die ,menschen hervorgebracht4 ,das folgt schon aus der geistigen ,hhe der ,eranier und mehr wohl noch aus der des ,zarathustra4 ,der ,entwicklungsgang zeigt1 da erst das ,bse so sehr berwiegt1 da das ,gute kaum in ,betracht kommt1 wie auch viele ,vlker nur dem bsen ,prinzip opfern und schmeicheln1 aus ,furcht4 ,dann gewinnt das gute ,prinzip mehr und mehr an ,boden und ,einflu4 ,es stehen aber noch beide ,prinzipe indifferent nebeneinander1 gute ,geister und bse ,geister wirken getrennt4 ,im weiteren ,verlaufe beginnt der ,kampf und das bergewicht des ,guten4 ,ich darf aber nicht unterlassen hervorzuheben1 da nach anderen ,anschauungen ,ormuzd und ,ahriman nicht als getrennte ,gottheiten aufzufassen sind1 sondern da die hchste ,gottheit1 nennen wir sie ,ormuzd1 zwei ,prinzipe in sich vereinigt1 nmlich als ,vohu man1 der gute ,geist81 der alle ,wirklichkeit und ,gte hervorbrachte1 und als ,akem man1 der bse ,geist81 aus dem alles ,unwirkliche und ble entstanden ist4 ,und diese ,prinzipe sind auch im ,menschen vereinigt1 wie in ,ahuramazda4 ,bei letzterem treten sie als sein penta mainyu1 sein wohlttiger ,geist81 und als ,angra mainyu1 sein schdlicher ,geist81 auf4 ,das soll die eigentliche ,lehre ,zarathustras gewesen sein4 ,dann wre freilich ihr ,dualismus kein ,antagonismus1 sondern ,gott wre so dualistisch in seinem ,wirken aufgefat wie der ,mensch4 ,dem ,naturmenschlichen liegt dieses sicher bei weitem nher4 ,max ,mller1 der ebenfalls ,zarathustras ,lehre so deutet1 weist darauf hin1 da oft ,eigenschaften der ,gottheiten von ihnen getrennt und zu besonderen ,gottheiten gemacht werden2 so sei es spter mit dem ,angra mainyu geschehen1 und mit allen besonderen ,eigenschaften ,ormuzds4 ,jenes wurde zum ,ahriman1 diese gaben das ,heer der weiteren ,gtter und der ,engel4 ,wie ,ormuzd sei dann auch der von ihm abgetrennte ,ahriman gespalten und so mit einem ,heer von ,unterweltgeistern und ,dmonen versehen worden4 ,das sind ,ideen1 die schon oft geuert und auch auf andere ,religionsanschauungen angewendet worden sind1 wir begegnen ihnen noch in der ,emanationslehre4 ,ahriman ist oft als der gefallene ,engel1 aus dem ,satan hervorgegangen ist1 der ,widersacher1 gedeutet worden4 ,es kann kaum einem ,zweifel unterliegen1 da ein ,teil der persischen ,lehren in das alexandrinische ,judentum und in das ,christentum eingedrungen ist4 ,in der ,tat trgt auch ,satan alle ,zge des ,ahriman4 ,es ist aber dieser ,satan nicht der im ,hiob1 welches ja als eines der ltesten ,bcher der ,bibel1 vielleicht das lteste1 angesehen wird1 vorkommende1 da der letztere nicht als ,prinzip des ,bsen auftritt1 sondern lediglich als eine ,art ,mephistopheles1 ein ,anklger4 ,gott fragt ihn1 ob er schon einen so gerechten ,mann wie ,hiob gesehen habe4 ,da antwortet er1 ,hiob sei ja mit allen ,glcksgtern gesegnet4 ,wenn ,gott ihm diese nhme1 so wrde er ihm schon absagen4 ,auch erscheint dieser ,satan im ,kreise der ,gttlichen8 vor ,gott4 ,ich darf auf den ,prolog im ,himmel zum ,faust verweisen4 ,die ,sage von dem gefallenen ,engel8 ist hchst dunkel und unbefriedigend4 ,man sieht1 da sie eigentlich eine ,art ,erklrung fr ein angenommenes ,fremdes bieten soll1 und weder ,milton noch ,klopstock haben im ,grunde das ,fremde von dieser groartigen ,figur des ,luzifer abstreifen knnen4 ,ich habe mich selbst mit ihr beschftigt und sie mir verstndlich zu machen versucht2 was ich darber erdichtet habe1 kann ich aber hier nicht vortragen1 ich wills in einem ,drama ,adam und ,lilith8 verffentlichen4 ,indessen ist der ,kampf zwischen ,gut und ,bse so sehr ,menschengemeingut1 da selbst monotheistische ,anschauungen unwillkrlich auch ein ,prinzip des ,bsen einfhren2 man denke an die ,schlange der ,bibel4 ,ja1 polytheistische ,anschauungen knnen ein ,prinzip des ,bsen mehr entbehren als monotheistische4 ,denn da ihre ,gottheiten beschrnkt in der ,macht sind1 vermgen sie schon von selbst nicht alles aus der ,natur der ,dinge und ,menschen flieende ,bse und ,schlimme zu verhindern4 ,fast naiv sagt ,zeus gleich im ,beginn der ,odyssee3 ,wunder1 wie sehr doch klagen die ,sterblichen wider die ,gtter6 ,nur von uns sei ,bses1 vermeinen sie2 aber sie selber ,schaffen durch ,unverstand1 auch gegen ,geschick1 sich das ,elend4 und bezieht sich dann darauf1 da selbst er mit den ,warnungen1 die er durch ,hermes hinabsandte1 den ,aigisthos nicht verhindert habe1 ,klytemnstra zu ehelichen und ,agamemnon zu tten4 ,wenn die ,menschen auerdem noch das passiv wirkende ,schicksal nehmen und ,gottheiten1 die nach ,laune entscheiden1 so wird eine besondere ,gottheit fr das ,schlimme entbehrlich4 ,bei den ,griechen und ,rmern zeigt sich dieses am deutlichsten4 ,dann bei den ,babyloniern1 den ,germanen 7denn ,loki ist nicht eigentlich das ,prinzip des ,bsen1 nur ,wagner hat ihn dazu in dem genialen ,loge gemacht7 u4 a4 ,die gypter haben im ,set ein solches ,prinzip1 aber nicht entfernt von der ,groartigkeit und ,bedeutung des ,ahriman4 ,er ist auch nicht das ,prinzip des moralisch ,bsen1 eher das des ,naturverderblichen1 wie sein ,verhalten gegen ,osiris zeigt4 ,auch der ,indier iva und ihre ,kali sind wie ,set mehr ,prinzipe der ,vernichtung als des ,bsen1 und ivas ,natur ist keineswegs eine entschiedene1 sie zeigt sich auch schaffend1 wie ,wischnu-,krishna ,schpfer und auch ,vernichter ist4 berhaupt mssen wir das ,vernichtende von dem eigentlich ,bsen scheiden4 ,ahriman ist vernichtend und bse1 die entsprechenden ,gottheiten anderer ,vlker1 wo solche vorhanden1 sind nur oder fast nur vernichtend4 ,sie sind nicht einmal immer oder nicht ausschlielich ,unterweltsgottheiten wie ,ahriman1 sie stehen nur mit der ,unterwelt in ,verbindung4 ,die ,eranier haben das bse ,prinzip mit als ,gottheit anerkannt1 weil sie den ,monotheismus des guten ,prinzips nicht durchzufhren wuten4 ,und sie sind wenigstens konsequent darin gewesen1 indem sie ihm fast die ,gre und ,macht gegeben haben wie dem guten ,prinzip4 ,unberhrt davon bleibt ihr sonstiger ,polytheismus1 der teils die ,naturerscheinungen betrifft 7,sonne1 ,wetter1 ,himmel usf471 teils mehr begriffliche ,dinge und ,dinge der ,anschauung1 wie in den ,amesha penta3 ,herrschaft1 ,weisheit1 ,unsterblichkeit usf42 ,raum1 ,zeit1 ,kraft1 ,stoff usf4 ,die ,bedeutung des ,kampfes zwischen ,gut und ,bse wird uns aber spter noch viel beschftigen4 ,denn auf einer anderen ,stufe1 auf der das ,bse in das ,fleisch8 verlegt wird1 tritt das ,leben in ,kampf mit der ,materie1 und die ,anschauung gewinnt ein philosophisch-naturwissenschaftliches ,geprge1 trotz ihrer ,bedeutung fr das ,ethische1 und sie geht auf das ,all1 seinen ,zweck1 seine ,entwicklung und sein ,ende4 #ah4 ,monotheistische ,anschauungen4 ,der ,monotheismus bildet eine ,religionsanschauung1 die -- wenn auerordentliches ,wirken und ,walten in ,frage kommen soll --1 dem ,gedanken die hchste ist4 ,die ,erfahrung hat aber gelehrt1 da es zugleich diejenige ,anschauung ist1 welcher der ,mensch am heftigsten und am meisten widerstrebt4 ,der ,einzige ist dem ,menschen zu bergeordnet1 zu unnahbar4 ,und leitet ,einer alles im ,all1 so hat er nicht nur ,unzhliges zu versorgen1 sondern auch ,unzhliges nach unzhligen ,richtungen4 ,wie sollte das ,individuum dabei mit seinen ,sonderwnschen ,bercksichtigung finden6 ,der ,allgott kann nicht ,hausgott sein1 kaum ,volksgott4 ,so wenigstens spricht es allgemein im ,menschen4 ,wir sehen denn auch geschichtlich1 da keine monotheistische ,anschauung auf dem ,wege der ,entwicklung erstanden ist1 da alle1 die wir kennen1 von bestimmten ,personen ins ,leben gerufen sind 7,s4 #ha71 von ,menschen1 die gewaltigen ,geistes den ,gang der ,entwicklung unterbrochen haben und die ,menschheit in ,bahnen leiteten1 die ihr ganz fremd gewesen sind1 denen sie hchst widerwillig folgte1 die sie bei jeder ,gelegenheit verlassen hat1 und die sie noch heute scheuend mglichst meidet4 ,daraus schon kann man schlieen1 da der ,monotheismus nicht aus irgendeinem ,polytheismus sich sublimiert hat4 ,aber ein noch strkeres ,argument besteht in folgendem4 ,wir kennen keine einzige polytheistische ,anschauung1 in der nicht neben dem mnnlichen ,prinzip das weibliche vertreten wre1 und zwar nicht etwa blo untergeordnet nebenbei1 sondern meist durchaus nebengeordnet und hauptschlich4 ,istar ist ein absolutes ,hindernis fr eine ,monotheisierung der babylonischen ,anschauungen1 ,hathor oder ,isis fr eine solche der gyptischen1 ,dione1 ,hera1 ,athena fr eine solche der griechischen1 usf4 durch ausnahmslos alle wirklich polytheistischen ,anschauungen4 ,im ltesten ,monotheismus1 der ,grundlage fr alle anderen entsprechenden ,anschauungen1 findet sich auch nicht die leiseste ,spur eines weiblichen ,prinzips neben dem mnnlichen4 ,ich habe schon bemerkt1 da polytheistische ,anschauungen nicht einmal zu einem wirklichen ,henotheismus gefhrt haben4 ,jetzt sehen wir1 da sie dahin auch gar nicht fhren knnen4 ,sie vermgen nur bis zu einem ,duismus1 zu einem ,gottheitpaar 7unterschieden vom ,dualismus der ,gegengottheiten der ,eranier7 aufzusteigen1 nicht zu einem einzigen ,gott4 ,gbe es polytheistische ,anschauungen ohne ein weibliches ,prinzip1 so wre ein solches ,aufsteigen1 wenn auch1 nach der ,art des ,menschen1 nicht wahrscheinlich1 doch wenigstens mglich4 ,solche ,anschauungen aber hat kein ,polytheismus ausgebildet4 ,das gewaltige ,hindernis des weiblichen ,prinzips fr wirklichen ,monotheismus hat auch der ebenso groe ,orientalist wie auerordentliche ,babylonierbewunderer ,f4 ,delitzsch anerkannt4 ,wenn er und andere1 wie namentlich der so verdienstvolle ,pfarrer ,jeremias1 wenigstens von monotheistischen ,unterstrmungen8 bei gewissen ,vlkern1 namentlich aber den ,babyloniern1 sprechen1 so mu es richtiger henotheistische ,unterstrmungen8 heien4 ,was ,friedrich ,delitzsch sagt1 mu ich anfhren 7,babel und ,bibel81 erster ,vortrag #aije1 ,s4 #ha f41 ,anmerkung #db74 ,seine babylonischen ,zitate gebe ich aber in bersetzung nach ,gremann 7,altbabylonische ,texte87 und vollstndig1 damit der ,leser selbst urteilen kann4 ,der ,text -- als ,tafel des ,kudurru ,sohnes des ,mastukku unterzeichnet und als kollationierte ,kopie eines lteren ,textes angegeben -- ist neubabylonisch2 aus welcher ,zeit er stammt1 ist nicht entschieden4 ,gremanns bersetzung ist insofern nicht vollstndig1 als vor dem ,namen die ,bezeichnung ,gott8 7il7 fehlt4 ,die ,formel lautet immer3 ,gott 7,name7 ist ,marduk in bezug auf4448 ,nur dreizehn ,gtter sind lesbar3 ,tu1 ,lugal-,akila1 ,ninib1 ,nergal1 ,zamama1 ,ellil1 ,nabium1 ,sin1 ,samas1 ,adad1 ,tishu1 ,rbu1 ,sukamuna4 ,diese also sind ,marduk mit ,bezug auf3 ,pflanzung1 ,quelltiefe1 ,kampf1 ,schlacht1 ,herrschaft und ,entscheidung1 ,erleuchtung der ,nacht1 ,recht1 ,regen1 ,heer181 ,bewsserungsrhren4 ,auf der ,rckseite als ,fortsetzung knnen wir noch fnf ,zeilen wenigstens teilweise lesen1 nach der ,formel3 ,eigenschaftsname 7,untersucher1 ppiger sind noch zu entziffern71 ,bild1 ,gttername4 ,darunter steht3 ,zusammen acht ,bilder der groen ,gtter82 ,zamama1 ,nabium1 ,nergal1 ,sulmnu1 ,pabilsag sind als solche ,gtter noch zu entziffern4 ,diese ,rckseite1 die drei ,namen enthlt1 die auch auf der ,vorderseite stehen und die von demselben ,schreiber herrhrt1 lt keinen ,zweifel1 da es sich berall um ,gtter1 mindestens zum ,teil sogar um groe ,gtter handelt1 falls die ,vorzeichnung il ,gott zur ,feststellung noch nicht ausreichen sollte4 ,also ist ,marduk einfach diese ,gtter1 er hat ihre ,verrichtungen4 ,friedrich ,delitzsch sagt nun3 ,marduk ist sowohl ,ninib als ,nergal2 sowohl ,mondgott wie ,sonnengott usw48 ,das von ihm sogar gesperrt gesetzte ist8 steht nicht im ,text1 bei ,gremann ist es als von ihm zugesetzte ,erluterung in ,klammern getan4 ,doch mag das sein4 ,wie darf man aber aus einer solchen ,festsetzung schlieen1 da der biblische ,monotheismus babylonisch ist8 ,es kommt hier nicht darauf an1 da es sich gerade um ,bibel und ,babel handelt1 sondern ob jene ,festsetzung einen ,monotheismus bedeutet4 ,da ist es mir schwer begreiflich1 wie man den ,charakter des ,monotheismus so verkennen kann4 ,im ,monotheismus ist ,gott weder ,sonnengott1 noch ,mondgott1 noch berhaupt ein ,erscheinungsgott4 ,wir haben hier ,jehova als ,beispiel4 ,wo steht in der ,bibel auch nur ein ,wort davon1 da ,jehova ,sonnengott1 ,mondgott1 ,pflanzengott1 ,besitzgott usf41 sogar ,bewsserungsrhrengott ist8 ,gott steht im ,monotheismus ber alle ,welt1 er ist nichts von dem in der ,welt2 er schafft die ganze ,welt 7in der ,bibel einfach durch ,befehl7 und regiert die ganze ,welt4 ,marduk1 selbst in der ,deutung durch ,delitzsch1 ist nichts weiter als so und so viele ,gtter bestimmter ,gegenstnde und ,erscheinungen1 die der betreffende ,verfasser des ,textes sogar smtlich aufzufhren sich gezwungen sieht1 gewisse acht groen ,gtter8 7als ,bilder7 zusammenzhlend4 ,das steht tief selbst unter der ,auffassung1 die die ,griechen von ,zeus hatten1 den sie ja auch ,zeus-,helios1 ,zeus-,hades nennen und der ihr ,gottherrscher gewesen ist4 ,und was sagen alles die gypter von fast jedem ihrer ,gtter aus1 und wie auerordentlich viel ,hheres und ,umfassenderes6 ,delitzsch schwcht im ,laufe seiner ,auseinandersetzung seine ,ansicht auch ab1 indem er meint3 ,es lt sich1 soweit dieser ,text in ,betracht kommt1 hchstens von einer monotheistischen ,unterstrmung reden48 ,ich selbst glaube1 kaum von einer henotheistischen ,unterstrmung4 ,ich darf mich mit diesen ,auseinandersetzungen begngen1 aus denen wohl hinreichend erhellt1 was unter ,monotheismus zu verstehen ist und wie er sich zu ,polytheismus und ,henotheismus verhlt4 ,von den monotheistischen ,anschauungen braucht nichts gesagt zu werden2 wir sind alle in ihnen erzogen4 ,und worin wir dabei mit uns selbst in ,kampf geraten1 das gehrt vor das ,forum des ,philosophisch-,naturwissenschaftlichen4 ,dahin -- wenn nicht in das ,gebiet der ,gedankenunfhigkeit oder ,gedankentrgheit -- gehrt auch1 was ber ,atheismus zu sagen wre1 denn ,atheismus als ,religionsanschauung ist natrlich ein ,widerspruch in sich und hat auch nie existiert4 #ai4 ,anschauungen von ,welt1 ,menschheit und ,weltkatastrophen4 ,die mythischen und sagenhaften ,anschauungen ber die ,entstehung der ,welt und des ,menschen habe ich in meinem besonderen ,buche hierber dargestellt4 ,manches ist hier wiederholt1 ergnzt und weitergefhrt1 jedoch nur soweit der ,zweck dieses ,buches es erforderte4 ,von allgemeinerer menschlicher ,bedeutung ist dabei die ,annahme eines ,urwesens oder mehrerer ,urwesen4 ,wo nur ein ,urwesen in ,frage kommt1 ist es ,gott1 ,r1 ,jehova oder ,brahma4 ,ob ,nun 7auch ,ptah1 ,r1 ,amun usf47 der gypter ,gott oder ,urmaterie 7,urwasser7 bedeutet1 ist nicht zu entscheiden4 ,als ,vater der ,gtter81 als das er in einem ,tempel aus der ,zeit ,seti ,i4 bezeichnet und mit ,federn auf dem ,haupte 7,zeichen der ,beseelung7 und der ,geiel in der ,hand 7,zeichen der ,leitung7 dargestellt ist1 mchte man ihn fr ,gott halten1 zumal er auch nutr8 heit4 ,ebenso wenn er der ,herr der ,acht8 7,s4 #acb7 und unmittelbar ,schpfer8 genannt wird4 ,aber ,nun heit auch der ,nil zur ,zeit seines hchsten ,standes1 und sogar das ,meer2 ,brugsch bringt ,belege dafr4 ,so wird es sich wohl um eine ,urmaterie in ,verbindung mit einem ,urgeist handeln1 was der pandeisierenden ,richtung der gyptischen ,anschauungen 7,s4 #bbh7 entspricht4 ,bei zwei und mehr ,urwesen kann es sich nur um ,gottheiten handeln1 oder um ,gottheiten in ,verbindung mit ,materie4 ,auch hier sind die ,anschauungen nicht immer gesichert4 ,was sind ,okeanos und ,tethys1 ,gottheiten oder ,urwasser und ,urkraft8 ,homer spricht von ihnen wie von ,personen1 doch von ,okeanos sicher auch wie von einem ,weltstrome4 ,und ,chaos und ,ge1 ,tartaros und ,eros8 ,chaos mchte man fr ,urmaterie halten1 doch zeugt ,chaos die ,finsternis 77 und die ,nacht 774 ,tartaros scheint mehr ein ,begriff zu sein1 wie etwa ,unendlichkeit2 spter ist es ein ,ort4 ,ge1 ,gaia1 trgt die ,zge einer ,gttin1 auerdem ist es freilich auch die klobige ,erde4 ,nur ,eros ist lediglich ,gottheit bei ,hesiod1 hat aber hier gar keine kosmogonische ,bedeutung4 ,die ,eranier kannten auer den ,gottheiten ,ormuzd und ,ahriman noch vier andere kosmogonische ,urwesen3 ,twasha1 ,zrwana akarana1 ,anaghra raoco1 ,anaghra tema1 die als ,raum1 ,zeit1 ,licht1 ,finsternis gedeutet werden2 die beiden letzteren sollen auch ,kraft und ,materie darstellen4 ,sind auch die ,amesha penta1 zu denen ,vohumano1 ,ashavahista1 ,kshatra1 ,aurwatat1 ,ameretat1 ,armaiti gehren1 als ,urwesen aufzufassen1 so kmen noch ,eigenschaften hinzu3 ,erhaltung1 ,wahrheit1 ,ordnung 7,herrschaft71 ,vollkommenheit1 ,unsterblichkeit1 ,weisheit4 ,die ,eranier htten dann freilich alles1 was zur ,schaffung1 ,ordnung1 ,wirkung und ,leitung einer ,welt gehrt1 schon im voraus angenommen4 ,den ,germanen galten als ,urwesen eine ,gottheit und ,materie1 da die ,gtter ,burs ,shne heien1 und aus ,ymir1 dem ,riesen1 die ,welt gebaut wird1 wie bei den ,indiern aus ,purusha 7,person74 ,ob die ,hebrer auer ,jehova auch die ,materie als ,urwesen ansahen1 ist nicht sicher4 ,es ist nicht ntig1 den ganzen ,erdball zu durchwandern1 wir finden immer ,urwesen gleich den hervorgehobenen1 bald in dieser1 bald in jener ,zusammensetzung4 ,manche ,vlker haben je nach der ,lehre verschiedene ,arten von ,urwesen angenommen1 wie besonders die ,indier1 auer dem absolut ,seienden und dem absolut ,sinnenden1 ,tad und ,tapas1 auch persnliche ,gottheiten und persnliche ,weltwerkmeister 7z4 ,b4 ,varuna7 und ,weltmaterie 7was ja ,purusha ist74 ,die noch vor zehn ,jahren ,modernen haben es versucht1 den alten ,indiern nachzutun und dichterisch die ,welt aus sich zu schaffen4 ,da wir uns schon so lange mit schwierigen und ernsten ,dingen beschftigen und noch schwierigere und ernstere ,dinge uns bevorstehen1 darf ich vielleicht auch fr das ,vergngen des ,lesers etwas tun1 indem ich ein ,gedicht1 das die ,kreuzzeitung vor mehreren ,jahren aus gleichem ,grunde mitgeteilt hat1 nachdrucke4 ,der ,dichter heit -- ich will's lieber nicht sagen4 ,im ,donnersang1 da ich erschuf das ,meer1 ,war seine ,schpfung alt1 schon tausend ,jahre her1 ,und ich selber uralt1 ,und verlor ,halt und ,gestalt1 ,verfiel trbsinnig im ,traum1 berspritzt von weiem ,wogenschaum4 ,schreiende ,adler1 mich beschwirrend1 ,durch die ,hhlen meines ,mantels wirrend4 ,alle meine ,seelen schliefen4 ,da hob sich strahlend die ,sonne aus den ,tiefen1 ,ich erschauere4 ,merkend1 wie ich tigerhaft mich belaure3 ,meine ,hand1 steil zur ,wlbung hochgereckt1 ,und das ,himmelsdach schon abgedeckt1 ,die ,sonne hinaus zu lassen ,in ihre goldnen ,gassen4 ,und die ,hand schafft ohne den ,geist1 ,ich liege von schreienden ,adlern bekreist1 ,es geschieht alles sonder meinen ,willen4 ,man sieht wie einfach das ,schaffen ist1 worber sich die ,menschen so sehr den ,kopf zerbrechen4 ,ein zweiter1 allgemeinerer kosmogonischer ,gedanke betrifft den ,menschen4 ,dieser ist nun bei manchen ,naturvlkern gleichfalls ein ,urwesen1 und auch ein ,schaffensprinzip4 ,im allgemeinen entsteht er nach der ,welt1 als ,abkmmling der ,gtter1 oder von ihnen besonders hervorgebracht4 ,in der elohistischen ,schpfungsgeschichte der ,bibel wird der ,mensch von ,gott geschaffen3 ,und ,gott schuf den ,menschen in seinem ,bilde1 im ,bilde ,gottes schuf er ihn1 ,mann und ,weib schuf er sie48 ,der ,mensch ist wie ,licht1 ,sonne1 ,mond usf4 geschaffen2 es wird nicht gesagt woraus4 ,die jehovistisch-elohistische ,erzhlung gibt aber den ,stoff an und fgt den ,odem ,gottes hinzu4 ,und der ewige ,gott bildete den ,menschen1 ,staub vom ,erdboden1 und blies in seine ,nase ,odem des ,lebens2 da ward der ,mensch zu belebtem ,wesen48 ,aus ,erde sind auch alle ,tiere gebildet1 nur der ,odem ,gottes fehlt ihnen4 ,bei den ,babyloniern scheint nach ,berossos1 und brigens auch nach dem ,schpfungsgedicht ,enuma ,elis1 das ,blut der ,gtter in der ,erschaffung des ,menschen eine ,rolle zu spielen4 ,bel lt sich den ,kopf abschlagen1 und das hervorstrzende ,blut wird mit ,erde vermischt4 ,daraus werden ,menschen und ,tiere geformt4 ,diese ,wendung ist recht verschieden von der biblischen4 ,die gypter dachten sich den ,menschen gleichfalls aus ,erde gebildet4 ,wir haben ,darstellungen1 wo der ,gott vor einer ,tpferscheibe sitzt und den ,menschen formt4 ,hesiod nimmt1 nach den fnf aufeinanderfolgenden ,geschlechtern1 verschiedene ,substanzen an1 ,gold1 ,silber1 ,erz oder ,esche1 ,eisen2 fr das vierte ,geschlecht ist der ,stoff nicht angegeben4 ,dieses nach der ,gte der ,menschen symbolisch zu deuten liegt nahe1 scheint aber nicht ganz zulssig4 ,bildner sind hier die ,gtter allgemein bei den beiden ersten ,geschlechtern1 und ist es ,zeus bei den beiden folgenden ,geschlechtern4 ,vom fnften ,geschlecht wird ein ,bildner nicht genannt1 es wird geboren4 ,nach anderen griechischen ,sagen wird der ,mensch aus ,erde1 ,schlamm1 ,lehm oder ,ton von ,gttern und besonders bekanntlich von ,prometheus geformt1 dem ,athene geistig beisteht2 letzteres jedoch erst nach spterer ,dichtung4 ,sonst wachsen die ,menschen auch aus ,bumen oder ,struchern hervor1 wie bei den ,germanen1 ,eraniern1 auch ,griechen 7,attis aus dem ,mandelbaum1 ,adonis aus dem ,lorbeer71 ,italikern und anderen ,vlkern1 oder aus ,steinen1 ,felsen1 ,eisblcken4 ,die ,sage1 da nach der ,flut die ,menschen aus ,steinen entstanden1 die ,deukalion und ,pyrrha hinter sich warfen1 gehrt nicht hierher2 ,zeus belebte die ,steine4 ,ebenso begaben ,odin1 ,hnir und ,lodurr ,esche und ,ulme mit ,seele1 ,atem1 ,blut und ,farben zu lebenden ,menschen4 ,auch die ,anschauung von einer ,entwicklung der ,welt ist weit verbreitet4 ,wir haben hier verschiedenes zu betrachten4 ,das erste betrifft den ,menschen4 ,hier spielt die ,neigung1 die ,vergangenheit in gnstigem ,licht der ,gegenwart gegenberzustellen1 eine groe ,rolle4 ,an die herrliche ,paradiesgeschichte der ,bibel und den verhngnisvollen ,sndenfall brauche ich nur zu erinnern4 ,einen ,sndenfall kannten auch die ,eranier4 ,das erste ,menschenpaar1 ,maschiah und ,maschianeh 7,mensch und ,menschin71 wird von ,ahura ,mazda vermahnt1 gute ,gedanken zu denken1 gute ,worte zu reden1 gute ,werke zu tun und den ,devs 7den bsen ,geistern7 nicht zu opfern4 ,und gehorsam und guten ,sinnes sagt es3 ,ahura hat ,wasser1 ,erde1 ,bume und ,tiere1 ,sterne1 ,mond und ,sonne und alle ,annehmlichkeiten geschaffen1 welche von der ,reinigkeit offenbar sind samt und sonders48 ,hierauf lief der ,feind in ihr ,denken und verfinsterte ihr ,denken1 und sie logen sodann3 ,ahriman hat geschaffen ,wasser1 ,erde1 ,bume und ,tiere und das brige48 ,durch diese gottlose ,rede wurden beide ,gottlose 7,darvand's7 und ihre ,seele ist bis zum zuknftigen ,krper in der ,hlle4 ,so lautet es im ,bundehesh4 ,es wird dann geschildert1 wie ihre ,speisen geschmacklos und ihr ,leben mhselig wird1 wie sie in ,snde fortfahren und dadurch die ,devs immer mchtiger werden4 ,in einer anderen eranischen ,sage spielt auch das ,paradies eine gewisse ,rolle4 ,vvanho1 den man mit dem indischen ,vivasvn gleichsetzt1 doch ohne das ,dunkel1 das auf dieser ,persnlichkeit ruht1 zu erhellen1 ist der erste ,mensch1 der den heiligen ,haoma grt 7,s4 #aab74 ,sein ,sohn ist ,yima1 entsprechend dem ,yama1 ,sohn des indischen ,vivasvn4 ,ihm schon 7vor ,zarathustra7 wird von ,ahura die mazdajanische ,lehre kundgetan4 ,darauf lebt er mit seiner ganzen menschlichen ,nachkommenschaft auf paradiesischer ,erde1 bei paradiesischem ,klima unsterblich und unschuldsvoll4 ,und wie die ,erde zu klein wird1 sie alle zu fassen1 grbt er die westliche ,grenze wiederholt mit goldener ,schaufel und spricht3 ,sei freundlich1 penta-,armaiti1 gehe auseinander und dehne dich aus zum ,tragen des ,viehes1 der ,zugtiere und der ,menschen48 ,und jedesmal dehnt sich die ,erde um ein ,drittel grer als sie war4 ,so lebt ,yima mit ,allen tausend ,jahre4 ,darauf folgt ein ,ereignis1 das der ,flut entspricht1 worber spter gesprochen wird4 ,unsterblichkeit und die ,gnaden verliert aber ,yima mit seiner ganzen ,nachkommenschaft wegen einer ,lge4 ,er wird ,opfer des ,drachen ,dahka4 ,yima ist ,firdusis ,dschemschid 7,dschem der ,glnzende871 der untergeht1 weil er sich anbeten lie2 ,dahka der arabische ,tyrann ,dhohhak 7,zohak7 mit ,schlangen1 die ihm aus den ,schultern wuchsen4 ,illustration ,die babylonischen ,texte kennen zwar die ,snde gegen ,gottes ,gebote und ,bupsalmen1 aber der ,sndenfall ist bei ihnen nicht erzhlt4 ,ein ,siegelbild1 das hier wiederholt sein mag1 ist auf diesen ,sndenfall gedeutet worden4 ,zwei ,personen sitzen zu beiden ,seiten eines ,baumes1 hinter der ,person links ringelt eine ,schlange in die ,hhe4 ,die ,personen sind voll bekleidet 7sogar mit ,hten71 da doch ,adam und ,eva nackt sind1 vor und bei dem ,sndenfall4 ,schlangen1 zusammen mit ,gottheiten1 finden sich bei den ,babyloniern auch sonst4 ,will man die beiden ,darstellungen 7,fig4 #bg und #gj7 bei ,jeremias ,das ,alte ,testament81 ,s4 #ha und #bjc nicht gelten lassen1 weil die erste vielleicht nicht babylonisch1 sondern persisch1 die zweite vielleicht nicht ,original1 sondern ,kopie oder freie moderne ,erfindung ist1 so bleibt doch noch die nach ,fig4 #ce1 ,s4 #ajj1 in der ,sin 7,mondgott7 und ,istar einander gegenberstehen1 und zwischen ihnen1 auer anderen ,zeichen1 zweifellos auch das ,bild einer sich emporringelnden ,schlange sich befindet4 ,es sind im wiedergegebenen ,siegelbild zwei ,gottheiten -- eine sicher eine ,gottheit1 weil sie eine gehrnte ,kopfbedeckung trgt1 die1 wie ,jeremias sagt1 bei den ,babyloniern ausschlielich gttliches ,abzeichen ist8 -- mit dem bekannten mystischen ,baum zwischen ihnen2 eine ,darstellung1 die sich so auerordentlich oft und vielfach variiert auf babylonischen1 assyrischen 7auch persischen7 ,denkmlern findet4 ,die eine ,gottheit hat eine ,schlange zum ,symbol1 oder die ,schlange kann auch ein feindliches ,wesen sein1 da ja ,drachenkmpfe der ,gottheiten bei den ,babyloniern so gewhnlich sind4 ,und es kennen sogar die ,babylonier einen ewig lebenden ,menschen1 der nach dem ,sndenfalle ja nicht mglich sein sollte4 ,wir werden ihm bei der ,flutsage begegnen4 ,bei anderen ,vlkern scheint von einem ,sndenfall im ,sinne der biblischen ,erzhlung ursprnglich berhaupt nicht die ,rede zu sein4 ,selbst was ,hesiodos von den mehrmals berhrten fnf ,menschengeschlechtern erzhlt1 gehrt nicht hierher4 ,so mchten es nur die ,hebrer und die ,eranier sein1 denen ein solcher in allen ,einzelheiten gelufig war1 freilich in ganz verschiedener ,ausfhrung4 ,selbst die nchsten ,verwandten der ,eranier1 die ,indier1 kennen den eigentlichen ,sndenfall nicht2 das ,bewutsein seiner ,gttlichkeit hat der ,mensch durch ,avidy1 ,nichtwissen1 verloren4 ,gerne bergeht man die ,bedeutung des ,sndenfalles eines einzelnen ,menschenpaares fr die ganze ,menschheit4 ,die ,bibel kennt als ,folge die ,mhsale des ,lebens und den ,tod2 der ,sndenfall ist eine ,erklrung dafr1 wie viele ,vlker fr beides eine ,erklrung gesucht und in der mannigfachsten ,weise gefunden haben4 ,die unterschiedslose ,belastung der ,menschheit in alle ,zeit mit der ,snde als solcher1 ist1 soweit ich sehen kann1 in der ,bibel nicht vorhanden2 bei den ,eraniern knnte sie eher nachgewiesen werden4 ,unterschieden davon ist der ,sndenfall ,luzifers im ,engelschore1 wovon schon gesprochen ist 7,s4 #aej74 ,aber freilich1 die ,bosheit und ,gewalttat der ,menschen auf der ,erde steigt1 und schlielich sendet ,gott die ,flut1 alles ,lebende1 mit ,ausnahme des ,noah und dessen1 das ihm mitzunehmen befohlen ist1 zu vernichten4 ,flutsagen sind bekanntlich berall nachzuweisen4 ,als der ,erzhlung der ,bibel am nchsten stehend1 mu man die ,sage der ,babylonier ansehen4 ,wir haben vier ,berichte darber 7die ,bibel enthlt bekanntlich zwei74 ,einer ist im ,glgames-,epos enthalten1 zwei scheinen nur andere ,rezensionen dieses ,berichtes zu sein1 der vierte ist der von ,berossos berlieferte4 ,im wesentlichen stimmen diese ,berichte berein4 ,der babylonische ,noah heit im ersten ,bericht ,ut-,napistim1 den wir oben kennen gelernt haben1 mit dem ,beinamen ,atra-hasis 7der ,hochgescheite81 nach ,gremann71 woraus vielleicht der ,xisuthros des ,berossos entstanden sein mchte1 wie sein ,vater ,opartes aus dem babylonischen ,ubar-,tutu4 ,der eigentliche ,urheber der ,flut ist ,ellil1 ,gottheit der ,erde1 auch des ,tierkreises1 der frher als ,bel gelesen wurde4 ,drei andere ,gtter 7,anu1 ,ninib1 ,ennugi7 lassen sich im ,ratschlu der ,gtter dazu bereden4 ,den ,grund fr die ,flut knnen wir nur aus den ,vorwrfen1 die spter ,ea dem ,ellil macht1 entnehmen4 ,demnach handelt es sich anscheinend um ,snden einzelner gegen ,ellil2 denn jener sagt1 er htte dem ,snder seine ,snde1 dem ,frevler seinen ,frevel auflegen sollen1 er htte ja ,lwen1 ,wlfe1 ,hungersnot oder ,pest senden knnen die ,menschen zu verringern1 statt der ,sintflut1 die alle vernichtete4 ,istar ist auf ,seiten ,ea's4 ,aber an einer anderen ,stelle sagt sie1 sie htte die ,sintflut den ,gttern geraten4 ,die ,gtter spielen brigens dabei eine traurige ,rolle4 ,wie die ,sintflut wchst1 bekommen sie ,furcht4 ,sie entwichen und stiegen empor zum ,himmel ,anus4 ,wie ein ,hund drckten sich die ,gtter1 an der ,mauer lagernd48 ,ea1 der immer den ,menschen ,wohlmeinende rettet ,ut-,napistim1 indem er ihm rt1 ein ,schiff zu bauen4 ,da er ihn aber auch veranlat1 den ,anderen eine bsartige ,lge zu sagen und sie dadurch in ihr ,verderben zu reien1 klingt hlich4 ,im brigen stimmt vieles mit der biblischen ,erzhlung2 so namentlich das ,schiff 7in der ,bibel ein ,kasten1 die ,arche71 seine ,ausrstung samt ,inhalt1 das ,landen an oder auf einem ,berg 7,nisir oder ,nimus statt ,ararat71 das ,aussenden einer ,taube und eines ,raben 7bei den ,babyloniern auch noch einer ,schwalbe71 das ,opfer ,ut-,napistims1 ,noahs1 nach der ,flut4 ,das sptere ,schicksal des babylonischen ,noah ist aber ein ganz anderes als das des biblischen2 denn er wird der ,menschheit entrckt und lebt unsterblich1 wie wir gesehen haben1 im weiten ,westen4 ,bei den ,eraniern sagt ,ahura ,mazda dem ,yima die ,flut an4 ,aus hier gnzlich fehlenden ,grnden soll harter ,frost die ,erde ergreifen und ,schnee alles verhllen4 ,um sich und alles andere vor den beim ,schmelzen der ,eis- und ,schneemassen entstehenden ,fluten zu schtzen1 soll ,yima sich ein ,varem81 eine ,wohnung1 machen4 ,die ,indier haben die ,flutsage in mehreren ,versionen1 ihr ,noah ist ,manu 7,manu ,mensch74 ,die ,voraussagung der ,flut1 die ,warnung und der ,rat1 ein ,schiff zu bauen1 wird diesem von einem ,fisch 7er wird als ,gott-,fisch gedeutet1 wie etwa der ,ea der ,babylonier71 den er klein gefangen hat1 und auf dessen ,bitte1 da er nicht von anderen ,fischen verzehrt werde1 in einem ,topf1 dann in einem ,loch aufwachsen lt1 bis er ihn ins ,meer tut4 ,das ,schiff wird an das ,horn8 des ,fisches gebunden und dieser fhrt es zum nrdlichen ,gebirge4 ,in einer spteren ,sage nimmt ,manu1 wie ,noah1 auch ,pflanzen und ,tierpaare in das ,schiff1 und wird die ,flut wie in der ,bibel sieben ,tage voraus verkndet4 ,als ,grund fr die ,flut ist in der ,mahabharata die ,shnung der ,erde berhaupt angegeben4 ,in einer anderen ,sage aber1 in mir nicht verstndlicher ,weise1 die ,rettung der ,vedas und der sie bewahrenden sieben ,rishis 7,seher1 ,snger74 ,die ,rettung heiliger ,schriften aus gleichem oder hnlichem ,anla spielt auch bei den ,eraniern1 ,germanen und ,babyloniern eine ,rolle4 ,die von ,zeus wegen der ,frevel des ehernen8 ,geschlechts verhngte ,flut1 der ,kasten 771 den ,deukalion-,noah auf ,rat seines ,vaters ,prometheus baut und in dem er sich mit seiner ,gattin ,pyrrha nach dem ,berge ,othrys rettet1 gehren der bekannten griechischen ,flutsage an4 ,diese deukalionische ,flutsage ist viel ausgeschmckt und spter auch von ,plutarchos und ,lukianos mit orientalischen ,zgen bereichert worden1 wodurch sie sich der biblischen oder babylonischen nherte4 ,pausanias1 in seiner ,beschreibung ,attikas1 erzhlt auch1 da die ,athener im ,umkreise ihrer ,stadt einen ,erdspalt zeigten1 durch den die ,flut abgelaufen sei4 ,vor die deukalionische ,flut ist die ogygische zu setzen1 die ,boiotien betraf und ,attika1 und in der die sonderbaren ,stdte ,athen und ,eleusis am ,kopaissee untergegangen sein sollen4 ,aber eine ,sintflut war es nicht4 ,der alte ,buttmann sieht in ,ogyges den ,okeanos1 also den ,wassergott berhaupt1 und erklrt1 freilich in seiner ,vorliebe fr seltsame ,etymologien -- z4 ,b4 ,tubalkain ist ,vulkan -- auch ,noah fr einen ,wassergott 7wegen des hebrischen ,nahar1 das ,flu bedeutet74 ,eine ,flutsage der ,germanen ist schwer zu erweisen4 ,die jngere ,edda erzhlt1 da1 als die ,gtter 7,odin1 ,wili1 ,we7 den ,riesen ,ymir1 den wir schon kennen1 tteten1 aus ihm soviel ,blut ausgeflossen sei1 da das ganze ,riesengeschlecht ertrank4 ,ein ,riese nur rettete sich mit seinem ,weibe auf einem ,boot 7,ldr7 und erzeugte das ,menschengeschlecht4 ,dieser ,noah heit ,bergelmir4 ,jakob ,grimm nennt diese ,flutsage gegenber der biblischen roh und unausgebildet84 ,diese germanische ,sage erinnert jedoch an eine hnliche der ,babylonier1 wo ,ellil den ,lwen ,labbu ttet1 und dessen ,blut drei ,monate1 einen ,tag und zehn ,stunden8 fliet4 ,flutsagen finden sich noch weit auf der ,erde verbreitet4 ,bei den ,litauern ist die ,arche eine ,nuschale1 die der hchste ,gott ,pramzinas1 der die ,flut zur ,vertilgung der ,bsen herabgesandt hatte1 da er ,nsse a1 aus dem ,himmelsfenster auf die ,erde warf4 ,andere ,vlker erzhlen anderes1 so ,indianerstmme1 ,neger1 ,ozeanier1 ,peruaner usf4 ,richard ,andree hat sich die groe ,mhe gemacht1 alle ,flutsagen zu sammeln und fhrt #hh auf4 ,aber in wirklichem ,zusammenhang drften nur die biblische und babylonische stehen1 wie auch ,andree meint4 ,von diesen wird letztere1 wegen ihrer viel roheren ,zge1 wohl die ltere sein4 ,die dichterische ,erzhlung vom ,regenbogen ist der ,bibel eigen4 ,sonst werden ,flutsagen zu verschiedensten ,zeiten lokal entstanden sein1 da ja berflutungen und berschwemmungen berall vorkommen und aus den verschiedensten ,ursachen4 ,das ,wesentliche ist das ethische ,motiv und die ,rettung eines ,menschenpaares4 ,china scheint eine ,flutsage nicht ausgebildet zu haben4 ,die berschwemmungen des ,nils sind der ,segen des ,landes4 ,die des ,hoangho jedoch der ,fluch ,chinas84 ,sie sind aber von je als natrlich angesehen worden1 und uralt sind die ,versuche1 den ,flu einzudmmen4 ,ob ,japan eine ,flutsage hat1 wei ich nicht2 bei den gewaltigen ,beben 7,japan ist das erdbebenreichste ,land der ,erde7 und den damit oft in ,verbindung stehenden ,meerberstrmungen sollte man ,flutsagen erwarten4 ,sehr wunderlich -- wenn der ,gegenstand nicht so ernst wre1 fast wie eine ,spotterzhlung -- klingt eine aus etwa #acjj v4 ,chr4 uns berlieferte gyptische ,sage aus dem ,buche von der ,himmelskuh48 ,es ist eine ,inschrift in einer ,kammer ,seti ,i4 in ,bibn el ,moluk4 ,die ,menschen mssen ber den ,gott ,r schlecht gesprochen und gegen ihn ,anschlge gemacht haben4 ,das nimmt er ihnen gewaltig bel4 ,ganz im ,stile eines ,herrschers versammelt er1 ,rats zu pflegen1 die anderen ,gtter1 die sich vllig wie ,hofschranzen ihm nhern4 ,der lteste ,gott1 ,r's ,vater ,nun1 wird zuerst gefragt und erwidert3 ,mein ,sohn ,r1 du ,gott1 der grer ist als sein ,schpfer und gewaltiger als sein ,erzeuger1 bleib auf deinem ,throne sitzen6 ,die ,furcht vor dir ist gro1 wenn dein ,auge 7es ist damit die ,gttin ,hathor gemeint7 sich gegen die richtet1 die dich lstern48 ,r sagt nun3 ,seht1 sie laufen davon in die ,wste1 aus ,furcht wegen dessen1 was sie gesagt haben48 ,la dein ,auge hingehen1 da es sie fr dich schlage1 die boshaft gelstert haben81 ermahnt ,nun4 ,hathor eilt hinter die ,menschen nach der ,wste und ttet sie alle4 ,ein ,teil ist aber nach ,sden geflchtet1 diesen will ,r retten4 ,er lt von ,elefantine ,didi 787 holen1 dieses1 sowie ,getreide1 von dem ,lockigen8 zu ,heliopolis und seinen ,dienerinnen mahlen und zu ,bier verarbeiten und das ,bier an den ,ort bringen1 wo ,menschen noch weilen4 ,dann steht die ,majestt des ,r in der ,frhe unter dem ,schutze der ,nacht auf1 um diesen ,schlaftrunk auszugieen48 ,da wurden die ,gefilde vier ,spannen hoch mit der ,flssigkeit angefllt1 durch die ,macht der ,majestt dieses ,gottes48 ,hathor aber1 die hinkommt den ,rest der ,menschen zu tten1 findet alles mit dem ,bier berschwemmt4 ,da trank sie und es schmeckte ihr gut1 und sie kehrte trunken heim1 ohne die ,menschen erkannt zu haben48 ,eine wunderliche ,menschenvernichtungs- und ,flutsage6 ,die ,flut aus ,bier und zur ,rettung des ,menschenrestes6 brigens ist doch ,r's ,weilen auf ,erden nicht mehr4 ,die ,gttin ,nut als ,kuh hebt ihn in die ,hhe und bildet den ,himmel1 dort bleibt ,r4 ,von viel grerer ,bedeutung ist es natrlich1 wenn nicht blo die ,lebewesen untergehen1 sondern die ganze ,welt vernichtet wird4 ,bei den semitischen ,stmmen kenne ich nur einen ,hinweis des ,babyloniers ,berossos darauf1 den ,seneca erhalten hat4 ,die ,welt soll verbrennen1 wenn die ,planeten im ,krebs sich zusammenfinden1 so da eine gerade ,linie durch die ,kreise aller gehen kann84 ,das ist astrologische ,ansicht1 nicht ,mythe1 doch weben sich bei den ,babyloniern freilich ,astrologie und ,mythos durcheinander4 ,weltuntergang und ,weltbrand sind sonst spezifisch arische ,anschauungen4 ,denjenigen ,indiern1 die die ,welt nur als eine ,tuschung 7,maja7 oder als einen ,traum ,brahmas ansehen1 ging die ,welt unter1 sobald der ,gott die ,tuschung erkannte oder vom ,traum erwachte4 ,eine ,stelle in der ,bhagavad-,gt lautet3 ,wer wei1 da schon ein ,tag bei ,gott der ,weltenalter tausend macht1 ,und tausend ,alter eine ,nacht2 der ,sterbliche kennt ,tag und ,nacht4 ,wann einstens ,gottes ,tag anbricht1 dann tritt1 was dunkel war ans ,licht2 ,in ,finsternis verlischt das ,licht1 sobald die ,gottesnacht anbricht4 ,und jedes ,wesen1 das entstand1 verschwindet1 wann die ,nacht anbricht1 ,doch kehret wieder1 was verschwand1 wann anbricht ,gottes ,tageslicht4 ,so schwer der ,sinn zu durchdringen ist1 so wird doch zweifellos von hheren ,weltzeitaltern gesprochen2 ,zeitaltern des ,lichtes wechselnd mit ,zeitaltern der ,finsternis4 ,die gewhnlichen ,weltenalter betragen ein ,kalpa1 gleich #dcb ,millionen ,jahre4 ,je nach ,verlauf einer solchen ,kalpa geht die ,welt unter und wird neu gebildet4 ,es ist die ,lehre der ,rmnuga-,schule des ,vednta1 die wir noch genauer kennen lernen werden4 ,gottes ,tag und ,nacht betrgen je tausend solche ,kalpa1 wenn in der obigen ,stelle unter ,weltenalter die ,kalpa verstanden sind4 ,vielleicht aber sollen die tausend ,weltenalter selbst eine ,kalpa sein1 dann wrde nach der obigen ,stelle die ,welt abwechselnd eine ,kalpa bestehen und darauf eine ,kalpa nicht bestehen4 ,der ,untergang 7,mahapralajas7 betrifft nicht nur die ganze ,welt1 sondern auch alle ,gtter1 bis auf den ,einen und ,einzigen4 ,einen ,untergang der ,welt kannten auch die ,eranier3 der ,komet ,muspar1 indem er auf die ,erde strzt und alles schmelzt1 verbrennt sie4 ,es steht dieses allerdings mit der ,reinigung der ,welt von ,bsem in ,verbindung4 ,allein1 es heit im ,bundehesh doch auch ausdrcklich3 ,ahura wird auf seinem herrlichen ,thron ohne ,schpfung sein1 denn ,werke wird er nicht vollbringen1 whrend jene 7die ,amesha-penta87 den ,toten bereiten48 ,den ,weltbrand der ,griechen -- der durch ,phaethon veranlate1 gehrt nicht wohl hierher -- werden wir spter kennen lernen4 ,wir wenden uns sogleich zu den ,germanen1 von denen wir darber die eingehendsten ,nachrichten haben4 ,der ,weltuntergang 7ragna rk1 der ,waltenden ,verrauchung7 ist in der ,edda als ein ,kampf1 der ,kampf der ,gtter gegen ,surtur 7der ,schwarze1 ,hter des ,feuerlandes ,muspelheim7 geschildert1 in dem jene untergehen und die ,welt verbrennt4 ,die ,wala in der ,voluspa erzhlt3 ,von ,osten fhrt der ,kiel2 ,kommen werden ,muspills ,shne bers ,meer1 ,aber ,loki steuert4 ,fifl's 7,loki's7 ,shne fahren ,mit dem ,wolf allesamt1 ,zugleich ist der ,bruder ,byleists 7,loki's7 bei der ,fahrt4 -- ,surtur fhrt von ,sden ,mit flammendem ,schwert1 ,es blitzt von dem ,schwerte ,die ,sonne der ,schlachtgtter2 ,die ,felsberge strzen1 ,riesinnen schreiten einher1 ,es betreten die ,menschen den ,helweg2 ,der ,himmel aber klafft4 ,nun folgt der ,kampf der ,gtter3 ,odin steht gegen den ,wolf ,fenrir1 von dem er verschlungen wird1 ,thor gegen die ,midgardschlange1 die ihn vergiftet1 ,freyr gegen ,surtur1 von dem er gettet wird4 ,zuletzt sinkt die ,erde ins ,meer1 die ,sterne fallen vom ,himmel3 ,es wtet ,feuer und zehrende ,flamme1 ,hoch leckt die ,lohe gegen den ,himmel selbst4 ,andere nordische ,sagen stimmen mit der obigen ,erzhlung berein1 nur da sie mehr ausfhren4 ,in ,deutschland selbst haben wir die ,gtterdmmerung in dem ,althochdeutschen1 im neunten ,jahrhundert aufgezeichneten ,lied ,muspilli4 ,elias steht anstelle der ,asen1 der ,antichrist und ,satanas fr ,loki und ,surtur4 ,elias wird verwundet und das weitere lautet in der bersetzung von ,johannes ,scherr3 ,die ,berge entbrennen1 kein ,baum bleibt stehen auf der ,erde1 die ,wasser trocknen aus1 das ,meer verdampft1 in ,lohen vergeht der ,himmel1 der ,mond fllt hernieder1 ,midgard flammt auf1 kein ,fels steht fest4 ,der ,tag der ,vergeltung fhrt ber die ,lande1 fhrt ber die ,vlker mit ,feuer4 ,da kann kein ,verwandter dem anderen helfen vor dem ,muspille48 ,einzelnes stimmt auffallend mit dem ,bericht der ,wala4 ,der zerstrten alten ,welt 7nur das ,meer bleibt7 mu eine neue folgen4 ,auch nach germanischer ,sage ist diese neue ,welt besser als die frhere4 ,die ,wala schaut3 ,heraufkommen seh ich ,zum anderen ,male ,aus dem ,meer eine ,erde1 ,eine wieder grne2 ,es fallen die ,fluten1 ,ein ,aar fliegt darber1 ,welcher am ,felsen ,nach ,fischen jagt4 ,es versammeln sich die ,asen ,auf ,idafelden ,und von ,moldthinur 7die ,midgardschlange871 ,der wuchtigen1 sprechen sie ,und erinnern sich da ,an frhere ,taten ,und an ,fimbultyrs 7,odins7 ,uralte ,runen ,da werden sich dann ,die wundersamen ,goldenen ,tafeln 7,runentafeln87 ,im ,grase finden1 ,welche sie damals ,in der ,urzeit hatten4 ,es werden ungest ,die cker da wachsen1 ,alles bel wird weichen2 ,baldr wird kommen2 ,vereint werden ,hodr und ,baldr ,unter den ,dchern des ,hropt 7,odins71 ,die beiden ,kampfgtter 444 ,einen ,saal sah ich stehen1 ,schner als die ,sonne1 ,mit ,gold gedeckt1 ,auf ,gimles 7,himmels-7 ,flur1 ,da sollen die frhlichen ,scharen 7guten ,menschen87 wohnen1 ,und ,freude genieen ,bis ans ,ende der ,tage4 ,nach ,vafthrudnismal in der lteren ,edda heien die neuen ,asen ,vidar und ,veli1 ,modi und ,magni1 ,nachkommen von ,odin und ,thor1 die nicht mit der ,welt untergegangen sind4 ,aber ,baldr ist ja die poetischere und hhere ,figur mit seinem blinden ,bruder ,hdr4 ,das neue ,menschenpaar ist ,lif und ,lifthrasir2 sie hatten sich whrend des ,weltunterganges 787 in ,hoddmimirs 7der ,weltesche7 ,grn geborgen1 ihre ,speise war ,morgentau4 ,als ,sonne leuchtet nach der jngeren ,edda eine ,tochter der frheren ,sonne4 ,damit vergleiche man den ,weltuntergang und ,weltneubau nach der ,offenbarung ,johannis1 namentlich ,kap4 #f1 #g und #bj1 #ba4 ,man wird sehr erhebliche hnlichkeiten zwischen beiden ,erzhlungen finden4 ,auch die ,sybillinischen ,orakel1 ,buch ,v1 #cde ff41 gehren hierher4 ,die ,menschheit hat immer gerne an kommende bessere ,zeiten geglaubt4 ,war die ,welt in ,snde und ,gewalttat versunken und in rmlichkeit und ,verkommenheit1 so sollte die ,gottheit eingreifen1 nicht blo strafend wie frher1 sondern helfend und schaffend4 ,die ,indier haben zu diesem ,behufe die ,inkarnationen1 ,awatars 7,s4 #aci71 einer ,gottheit 7,wischnu's7 erdacht1 semitische ,vlker den ,messias1 andere ,vlker ,wiederkehr lange vergangener ,wohltter oder von ,gttern auf ,erden4 ,an diesem ,glauben sind die ,peruaner und ,mexikaner zugrunde gegangen1 da sie in solchen ,bluthunden wie ,pizarro und ,cortes mit ihrem spanischen ,gesindel diese erwarteten ,wohltter und ,gtter 7,viracocha bei den ,peruanern1 ,quetzalcoatl bei den ,mexikanern7 sahen4 ,aber die ,juden haben sich an dem ,messiasglauben gewaltig aufgerichtet und ihm ihre ,erhaltung durch ,jahrtausende zu danken4 ,und das ,christentum ist durch ihn ,weltreligion geworden4 ,kaum ein ,gedanke der ,menschheit hat sich von so enormer ,bedeutung1 ideeller und praktischer1 erwiesen1 wie dieser vom ,messias1 den der zweite ,jesaias so liebevoll ausfhrt1 der ,indier so phantastisch begabt4 ,steigen wir von der hohen ,messiasidee herab1 so sind es ,helden und ,herrscher1 deren ,wiederkehr vom ,volke erwartet wird1 und die inzwischen irgendwo verborgen oder schlafend vorgestellt werden4 ,unser ,friedrich ,i41 ,barbarossa 7eigentlich nicht er1 sondern ,friedrich ,,ii47 gehrt hierher als die markanteste ,gestalt4 ,aber andere ,vlker der ,erde besitzen hnliche ,gestalten4 ,stanley -- ,through the dark ,continent8 -- erzhlt aus den ,sagen von ,uganda1 da der erste ,knig ,kintu als milder und ,blutvergieen scheuender ,herrscher im hohen ,alter1 da er seine ,nachkommen allen ,grausamkeiten frnen sah1 mit seinem ,weibe geflohen sei4 ,das ,volk war berzeugt1 da er sich verborgen halte1 und alle spteren ,herrscher suchten ihn4 ,einem der sptesten1 dem siebenundzwanzigsten 7,mtesa war der fnfunddreiigste71 ,ma'anda ward es zuteil1 ihn mit seiner ,gefolgschaft in einem tiefen ,walde sehen zu drfen4 ,er sollte nur mit seiner ,mutter und dem fhrenden ,bauern kommen4 ,sein treuer ,katekiro folgte ihm aber1 um ihn vor etwaigem ,verrat zu schtzen4 ,kintu erkannte des letzteren ,anwesenheit und machte ,ma'anda ,vorwrfe4 ,als ,katekiro darauf hinter einem ,baume vortrat1 ttete ,ma'anda ihn durch einen ,speerwurf4 ,da entschwand ,kintu mit allen um ihn4 #bj4 ,weltbau4 ,was die ,gestaltung der ,welt betrifft1 so hngt diese naturgem nicht unmittelbar mit der ,mythe zusammen1 sondern mit dem ueren ,schein4 ,gleichwohl darf man von mythischen ,kosmologien sprechen als von solchen ,anschauungen ber die ,welt1 die nicht auf wissenschaftlicher ,untersuchung oder ,meinung beruhen1 sondern1 wie die ,mythen von den ,gottheiten1 behauptet werden1 und die den ,mythen und ,sagen zugrunde gelegt werden4 ,da ist allen ,vlkern gemeinsam die zentrale ,stellung der ,erde4 ,die ,erde ist die ,mitte der ,welt4 ,meist wird sie von ,wasser umgeben gedacht4 ,ihre ,gestalt ist die einer ,scheibe 7rund oder eckig71 eines ,zylinders 7auch ,wrfels7 oder eines gewaltigen ,gebirges oder einer konvexen ,schale4 ,sie schwimmt auf ,wasser oder ist durch ,sulen1 ,menschen oder ,tiere untersttzt1 oder hngt an ,wurzeln des ,weltbaumes4 ,der ,himmel ist einfach oder1 entsprechend der ,zahl der gesondert sich bewegenden ,gestirne -- sieben ,planeten 7,merkur1 ,venus1 ,mars1 ,jupiter1 ,saturn1 ,mond1 ,sonne7 und die ,fixsterne insgesamt -- und der etwa angenommenen ,gtterwohnsitze1 mehrfach gedacht4 ,alle ,himmel sind solide und umgeben die ,erde wie ,glocken4 ,die ,gestirne sind ,leuchten1 auch ,gtterwohnsitze oder gar ,krperteile der ,gtter 7,augen1 ,antlitz1 ,leib72 sie bewegen sich auf den ,himmeln von ,ost nach ,west und kehren auf unsichtbaren ,wegen von ,west nach ,ost zurck4 ,es liegt nicht in der ,natur der ,mythe1 konsequent zu sein und auf die ,einzelheiten in den ,erscheinungen zu achten4 ,bemerkt sie ,abweichungen gegen die gedachten einfachen ,verhltnisse1 so sind eben die ,gtter frei und knnen sie beliebig veranlassen4 ,daher eine ,wiedergabe der ,erscheinungen nur in den groen1 allgemein wahrnehmbaren ,zgen1 und vielfache ,verworrenheit und unbekmmertes ,widersprechen in der ,beschreibung4 ,der ,griechen mythischen ,ansicht erste literarische ,mitteilung finden wir bei ,homer4 ,die ,erde ist eine ,scheibe vom ,strome ,okeanos umflossen und vom ,himmel berdeckt4 ,aus dem ,okeanos steigen die ,gestirne empor und in ihn tauchen sie unter1 sofern sie berhaupt auf- und untergehen und nicht1 wie die ,brin1 niemals in ,okeanos' ,bad8 sich hinabtauchen4 ,fern im ,westen1 hinter dem ,okeanos1 ist der ,eingang zu ,hades' ,reich1 das sich jedoch unter die ,erde hinziehen mu4 ,denn wie im ,kampfe der ,gtter vor ,troja ,poseidon die ,erde erschttert1 springt des ,nachtreichs ,frst ,adoneus8 voll ,schreck in die ,hhe und schreit3 ,da ihm von oben ,nicht die ,erd' aufrisse der ,landerschttrer ,poseidon1 ,da nicht ,menschen erschien' und ,unsterblichen seine ,behausung4 ,diese ,behausung ist ,frchterlich1 dumpf1 voll ,wustes1 wovor selbst grauet den ,gttern84 ,weiter1 wohl darunter1 findet sich ,erebos4 ,und noch weiter1 und so tief unter ,hades' ,reich wie die ,erde vom ,himmel entfernt1 der ,tartaros1 der furchtbarste ,ort1 wo die ,titanen ,japetos und ,kronos1 von ,zeus verbannt1 gefesselt in tiefster ,finsternis sitzen4 ,im ,westen1 am ,rande der ,erde1 jedoch diesseits des ,okeanos1 wenn nicht als ,inseln im ,okeanos1 liegt auch das ,elysische ,gefild1 wo der brunliche ,held ,rhadamanthys wohnt1 und ganz mhelos in ,seligkeit leben die ,menschen84 ,aus allen diesen ,angaben hat man entnehmen wollen1 da ,homer die ,welt eigentlich als ,kugel ansieht1 deren eine ,hlfte erleuchtet ber der ,erde1 deren andere ,hlfte ewig dunkel unter ihr liegt4 ,was den ,okeanos anbetrifft1 so ist er bei ,homer ein ,strom4 ,neuere ,untersuchungen glauben jedoch1 da die vorhomerische ,bedeutung den ,himmelshorizont gebe1 ,okeanos frher berhaupt der ,himmelsgott gewesen sein mchte4 ,die ,etymologie mit der deutschen ,woge8 entfiele dann freilich4 ,es soll ,okeanos dem ,sanskritwort aayana entsprechen und umfassend81 anliegend8 heien4 ,ich sehe nicht recht1 warum das nicht auch der homerische ,okeanos soll sein knnen1 der ja auch die ,erde umfat1 ihr anliegt4 ,die ,gtterwohnung ist auf dem ,olympos1 ber den ,wolken1 deren ,tore die ,horen ffnen und schlieen2 und ,helios leuchtet den ,gttern wie unten den ,menschen4 ,hesiods ,anschauungen von der ,welt stimmen mit denen ,homers im wesentlichen berein1 er ist nur in seinen ,mitteilungen etwas detaillierter4 ,so hinsichtlich des ,tartaros1 da ein ,ambo neun ,tage und ,nchte fallen mte1 um von der ,erde zu ihm zu gelangen1 da selbst ein ,sturmwind in einem vollen ,jahre ihn nicht zu durcheilen vermchte1 da auf ihm die ,erde gewurzelt ist und der ,boden der ,meere4 ,das sind recht stattliche ,abmessungen1 denn im ,sinne ,hesiods umgerechnet wre die ,weite des ,tartaros mehr als dreiig ,erden- und die ,tiefe gar zwanzig ,sonnenweiten4 ,der ,himmel wird nach ,hesiod von ,atlas getragen1 nach ,homer1 in einer freilich noch nicht geklrten ,stelle1 trgt ,atlas die ,sulen1 die den ,himmel sttzen und von der ,erde ab halten4 ,diese ,sulen laufen wohl rings 77 um die ,erde herum4 ,aber dann schwindet freilich ,atlas als ,person1 der doch ,kalypso zur ,tochter besa4 ,man hat auch ,atlas als das ,meer erklrt 7etwa ,okeanos874 ,sttzen fr den ,himmel1 ,gebirge1 auch rings umlaufende1 finden wir auch anderweit4 ,unerklrlich fr die ,mythe ist der ,aufgang der ,gestirne1 nachdem sie untergegangen sind4 ,von der ,sonne wird erzhlt1 sie fahre nchtlich auf dem ,okeanos in einem ,nachen1 ,becher1 von ,westen ber ,norden um die ,erde herum1 nach ,osten zurck4 ,es mag aber auch gedacht sein1 da die ,gestirne unter der ,erde zurckkehren4 -- ,das ,weltbild der ,argonautensage schliet sich dem vorstehend ,beschriebenen an2 man hat noch1 was wahrscheinlich auch ,homer und ,hesiod annahmen1 einen ,meeresarm oder ,stromweg vom ,schwarzen ,meere nach dem atlantischen oder arktischen ,meer ziehen lassen1 so da ,europa fr sich zur ,insel wird4 ,von den ,rmern haben wir eine eigentliche mythische ,kosmographie nicht2 die ,dichter wandeln in griechischen ,bahnen4 ,die ,welt der ,germanen ist dreiteilig3 obere ,welt1 mittlere ,welt1 untere ,welt1 jeder ,teil wieder aus drei ,teilen bestehend2 und von den neun ,teilen spricht die ,edda an verschiedenen ,stellen4 ,nach ,simrock sind diese3 ,muspelheim 7,feuerwelt71 ,asenheim oder ,asgard 7,gtterwelt71 ,liosalfaheim 7,lichtelfenwelt7 als obere ,welt2 ,jtunheim 7,riesenwelt71 ,midgard oder ,mannheim 7,menschenwelt71 ,wanaheim 7,wanenwelt1 ,welt der ,neben-1 ,halb- oder ,untergtter7 als mittlere ,welt2 ,swartalfaheim 7,schwarzelfenwelt71 ,niflheim 7,nebel-1 ,eiswelt1 ,gegenwelt zu ,muspelheim71 ,niflhel 7,helwelt1 ,totenwelt7 als untere ,welt4 ,die drei ,hauptwelten werden von je einem ,zweige 7oder einer ,wurzel7 des ,weltbaumes ,yggdrasil gesttzt2 fr diesen ,baum soll auch die ,irminsul1 deren ,nachbild ,karl der ,groe bei den alten ,sachsen gestrzt hat1 stehen4 ,die ,welt der ,germanen ist hiernach reicher gegliedert als die der ,griechen und poetischer gestaltet4 brigens bestehen zwischen den verschiedenen ,teilen der ,welt auch ,verbindungen1 wie von ,asgard zur ,erde die ,brcke ,bifrst 7bebende ,ruhe71 auf der ,richard ,wagner am ,schlu des ,rheingold8 unter so wunderbarer ,musik die ,gtter von der ,erde nach ,walhall 7eigentlich ein ,saal in der ,gtterburg ,gladsheim7 ziehen lt4 ,um die ,erde windet sich der ,weltwurm1 ,midgards ormr1 ,jakob ,grimm sagt3 offenbar das ,weltmeer84 ,also der ,okeanos8 ,noch sind die drei berhmten ,brunnen zu erwhnen1 die in den drei ,welten ,asenheim1 ,jotunheim und ,niflhel unter den ,zweigen des ,weltbaumes hervorsprudeln3 ,urdbrunnen1 ,mimisbrunnen1 ,hwergelmir 7der rauschende ,kessel74 ,am ersten ,brunnen halten die ,asen und ,nornen ihr ,gericht81 den zweiten htet der weise ,mimir 7nicht der ,mime ,wagners1 sondern ein halbgttliches ,wesen1 das mit dem ,brunnenwasser tglich ,weisheit trinkt1 und dem ,odin ein ,auge als ,pfand in den ,brunnen versenken mu1 bevor er aus diesem gleichfalls ,weisheit und ,zukunftschauen trinken darf71 am dritten sitzt ,nidhggr mit anderen ,schlangen4 ,der ,himmel wird wie bei den ,griechen als die ,erde deckend oder umfassend gedacht4 ,die ,gestirne haben jedes seine ,sttte 7oder seinen ,stuhl81 oder seinen ,tisch871 die wandelnden unter ihnen ,rosse und ,wagen4 ,die ,sonne ist das ,feuerrad8 7fagra-hvel in der ,edda7 oder der leuchtende ,schild8 oder ,wuotans ,auge8 oder ,gottes ,antlitz48 ,der ,mond wird auch als ,schein8 bezeichnet4 ,der ,sonne und des ,mondes ,lauf um die ,welt wird als ,flucht vor zwei ,wlfen 7,skll und ,hati7 gedacht1 die sie verfolgen und sie zuzeiten verschlingen 7,finsternisse674 ,die ,mondvernderungen werden ,zwergen zugeschrieben1 wir wissen nicht nher wie81 sagt ,jakob ,grimm4 ,wir wissen auch nicht1 wie sich die ,germanen die ,rckkehr der ,gestirne von ,westen nach ,osten gedacht haben4 ,illustration ,darf man in der zoroastrischen uns berlieferten ,literatur alte ,tradition sehen1 so hatte die ,mythe der ,eranier bereits eine ziemlich richtige ,ansicht von der ,erde und dem ,weltall4 ,im ,minokherd heit es3 ,himmel und ,erde und ,wasser und alles andere unter dem ,himmel ist so geformt worden wie das ,ei der ,vgel1 der ,himmel ist ber der ,erde und unter der ,erde einem ,ei hnlich durch das ,hndewerk des ,schpfers ,ahura ,mazda geformt1 die ,erde innerhalb des ,himmels wie das ,gelbe im ,ei48 ,also das ,weltall ist kugelfrmig4 ,noch bedeutungsvoller ist eine ,stelle im lteren ,bundehesh4 ,dort wird im einunddreiigsten ,kapitel von ,himmel1 ,erde und den ,gestirnen unmittelbar als sttzenlos gesprochen4 ,der ,himmel ist ohne ,sulen81 die ,erde hat keine ,trger81 die ,gestirne schweben im ,luftraum84 ,weiter wird im ,bundehesh erzhlt1 die ,erde enthalte sieben ,quartiere1 ,keschvaras1 eines in der ,mitte1 sechs um dieses herum4 ,das nachfolgende1 aus ,windschmanns ,zoroastrische ,studien8 entnommene ,bild 7jedoch mit ,vertauschung zweier ,quartiere7 gibt die ,lage der ,quartiere gegeneinander und ihre ,namen an4 ,nun wird im sechsten ,kapitel1 das den ,lauf der ,sonne in ,tag und ,jahr behandelt1 mitgeteilt 7ich habe die ,ordnung beibehalten73 ,wenn die ,sonne aufgeht1 erleuchtet sie das ,keschvar avahi1 ,fradatatfsn und ,vidadatfsn und die ,hlfte ,qaniras4 ,wenn sie an jener ,seite der ,finsternis untergeht1 erleuchtet sie das ,keschvar ,arezahi1 ,vourubaresti und ,vourazaresti und die ,hlfte von ,qaniras4 ,wenn hier ,tag1 so ist dort ,nacht48 ,man sieht an der ,abbildung1 da eine solche ,beleuchtung nicht mglich ist1 wenn die ,erde nicht ,zylinderfrmig oder kugelfrmig ist2 das letztere wrde mit der ,angabe im ,minokherd stimmen4 ,noch wird von der ,erde folgendes erzhlt4 ,es sind auf ihr mehrere wichtige heilige mythische ,berge4 ,der ,berg ,harburc ist um die ,erde und an den ,himmel befestigt1 er reicht sogar ber die ,region der ,gestirne hinaus1 bis zu den anfangslosen ,lichtern84 ,an ihm gehen ,sterne1 ,sonne und ,mond auf und unter4 ,das letztere ist schwer zu verstehen1 zumal es im fnften ,kapitel heit3 ,der ,berg ,taera ist in der ,mitte der ,welt1 die ,sonne umkreist ihn wie das ,wasser rings um die ,welt444 ,der ,taera ,harburc ist jener1 an welchem ich ,sonne1 ,mond und ,sterne von zurck wieder kreisen lasse444 ,am ,harburc geht jeden ,morgen die ,sonne auf und am ,abend unter1 der ,mond1 die ,fixsterne und die ,planeten haben ihr ,band und ihr ,gehen an ihm48 ,hiernach wre zu schlieen1 da der ,harburc ein die ,erde etwa in ,richtung des quators umkreisendes ,gebirge ist4 ,er knnte aber auch die ,erde so umlaufen wie die ,sttzsulen der griechischen ,mythe4 ,fr letzteres spricht1 da das dem ,okeanos vergleichbare ,meer ,frhankart oder ,voroukasha am ,fue des ,harburc luft und die ,erde1 anscheinend im ,sden1 zu einem ,drittel umgibt4 ,zwei ,flsse gehen vom ,nordpunkt 787 des ,harburc aus1 einer nach ,osten1 der ,arg1 der andere1 ,vas1 nach ,westen2 beide mnden im ,meer ,frhankart oder ,voroukasha4 ,so wird der ,wasserring um die ,erde 7die bewohnte87 vervollstndigt4 ,von ,bedeutung ist auch der ,strom1 den die ,wunderquelle ,ardviura ,anahita 7,anahita ist auch ,gttin des ,planeten ,venus7 aussendet4 ,letztere kommt vom ,himmel auf einen aus ,rubin bestehenden ,berg herab1 der bald ,hugar ,bulvend1 bald ,hukairya1 oder ,haraiti1 oder ,hara ,berezaiti genannt wird4 ,auf diesem ,berg befindet sich der ,paradiesbaum und das ,paradies1 das ,mithra 7frher ,yima7 bewohnte1 und von ihm fhrt der ,weg ber die ,brcke ,cinvat in den ,himmel4 ,die ,ardviura strmt durch goldene ,kanle zur ,erde in das ,weltmeer und unter die ,erde1 und bildet so das belebende und reinigende ,na4 ,der ,himmel ist aus ,edelstein geformt1 die ,gestirne sind unter ihm1 zwischen ,himmel und ,erde81 angebracht4 ,die ,sonne heit auch ,rosselenker81 ,aurvat-apa4 ,tierkreis und viele ,sterne sind mit ,namen bekannt4 ,im brigen besteht die ,welt aus dem ,lichtreich1 der bekrperten8 eigentlichen ,welt1 und dem ,finsternisreich unter dieser4 ,diese selbst ist also in der ,mitte1 im ,vai4 ,illustration ,von den ,indiern wei ich nichts erheblicheres zu sagen2 sie dichten eine ,menge bereinander angeordnete ,oberwelten1 fast fr jeden ,gott eine1 oder fr jede ,gestirnklasse eine1 auerdem solche fr ,ber1 ,fromme1 ,wahrheit usf4 ,unter dem ,himmel kommt die ,luftwelt1 ,dunstwelt4 ,diese ,oberwelten insgesamt werden im ,norden 787 von ,elefanten getragen4 ,letztere stehen auf der ,erde1 die ihrerseits auf ,elefanten ruht4 ,die ,sttze dieser ,tiere ist die ,weltschildkrte1 und diese wieder lagert auf der gewaltigen ,weltschlange1 die das ganze ,universum umspannt und im unteren ,teile im ungeheuren ,meere ruht4 ,zwischen ,erde und ,schildkrte sind die ,welten der ,verfluchten1 untereinander angeordnet4 ,das vorstehende ,bild gibt die ganze ,phantastik mit dem goldenen ,berg ,meru als ,oberwelten4 ,wer von der ,unentwirrbarkeit indischer ,kosmogonie und ,kosmographie einen ,begriff haben will1 lese den zweiten ,abschnitt im ,werk ,adolf ,bastians3 ,der ,buddhismus in seiner ,psychologie48 ,es ist kaum mglich zu erkennen1 was wirklich gedacht wurde4 ,die ,indier haben eine schne ,mathematik und ,astronomie besessen4 ,wie sie aber mythisch den ,lauf der ,gestirne erklrten1 habe ich nicht erkunden knnen4 ,wunderlich ist 7,s4 #bab71 da die ,gtter vom ,monde speisen1 daher seine ,abnahme1 die in ,zunahme durch einwandernde ,seelen bergeht4 ,wir wollen nur noch die ,vorstellungen der ,hebrer1 ,babylonier und gypter betrachten4 ,in der ,bibel wird von der ,welt oft gesprochen1 meist in der ,weise wie sie durch die ,schpfungsgeschichte gegeben ist4 ,die ,erde aus dem unteren ,wasser hervorragend1 darber der ,luftraum und der ,himmel2 an dem ,himmel die ,gestirne1 ber dem ,himmel die oberen ,wasser4 ,letzteres entspricht der babylonischen ,vorstellung1 worauf man viel ,wert gelegt hat1 aber auch ,vorstellungen1 die wir in ,ozeanien 7,s4 #ag7 und wohl auch in gypten 7,s4 #aha7 finden1 und sie liegen ja nahe4 ,die ,erde ist fest4 ,im #ajd4 kosmographischen ,psalm heit es3 ,er hat die ,erde auf ihre ,vesten gegrndet1 sie wanket nicht in ,ewigkeit48 ,und im ,hiob1 ,kap4 #ch1 spricht der ,ewige3 ,worauf doch wurden ihre 7der ,erde7 ,grnde eingesenkt1 oder wer legte ihren ,eckstein88 ,aber gerade in diesem ,buche1 ,kap4 #bf1 haben wir eine merkwrdige ,angabe ,hiobs1 da die ,erde frei schwebe3 ,den ,norden spannte er ber ,leeres1 hngte die ,erde ber das ,nichts48 ,dort wird auch von ,sulen des ,himmels gesprochen1 ob bildlich oder materiell1 ist1 wie in poetischen ,werken so oft1 schwer zu entscheiden4 ,doch steht der ,himmel auch auf dem ,saume des ,weltozeans4 ,von den ,wassern sagt der #ajd4 ,psalm3 ,du hattest die ,flut wie ,gewand darber 7ber die ,erde7 gedeckt1 auf ,bergen standen ,gewsser4 ,vor deinem ,druen flohen sie1 vor deines ,donners ,stimme enteilten sie4 ,strmten ,berge hinan1 ,tler hinab1 zum ,raum1 den du fr sie gegrndet2 du setztest ,grenzen1 sie berschreiten sie nicht1 nicht kehren sie wieder1 die ,erde zu bedecken48 ,die oberen ,wasser bilden das ,obergemach8 im ,himmel4 ,auch eine ,unterwelt1 ,tachat1 ,scheol1 ist vorhanden1 nach ,hiob1 ,kap4 #bf1 unter den ,wassern3 ,die ,schatten 7,rephaim7 entstehen 7oder erbeben7 unter den ,wassern und deren ,bewohnern4 ,nackt ist die ,unterwelt vor ihm und keine ,decke hat der ,abgrund48 ,ebenso nach ,kap4 #ch1 ,vers #af1 #ag3 ,kamst du bis zu des ,meeres ,quellen1 durchwandeltest den ,abgrund der ,flut8 ,sind dir enthllt des ,todes ,pforten1 die ,pforten des ,todesschattens siehst du88 ,die ,gestirne kehren unter der ,erde nach ,osten zurck4 ,im ,prediger 7,kap4 #a1 ,vers #e7 wird von der ,sonne gesagt3 ,und aufgeht die ,sonne und untergeht die ,sonne1 und zu ihrer ,sttte keuchend1 geht sie daselbst auf84 ,keuchend8 7wrtlich71 weil sie in die ,hhe steigen mu4 ,illustration ,die babylonische ,mythe wei im ,grunde auch nicht mehr von der ,welt4 ,ihr allgemeines ,weltbild ist1 wie schon erwhnt1 das der ,bibel2 es mag auch lter sein4 ,jeremias bringt in seinem ,buche ,das ,alte ,testament im ,lichte des alten ,orients8 eine babylonische ,weltkarte81 die ich wiederhole4 ,er sagt3 ,jedenfalls stellen die sieben ,dreiecke die sieben entsprechenden ,teile des den ,himmelsdamm und die ,erde umstrmenden ,meeres dar1 und sie hngen mit den sieben ,kreisen 7s4 unten7 des ,supuk 7,supuk sam ist der ,tierkreis7 zusammen1 der in den ,himmelsozean taucht4 ,vielleicht sind auch die sieben ,meere in ,betracht zu ziehen1 die in der indischen ,kosmologie hervortreten1 und die sieben ,inseln im ,meere bei ,henoch1 ,kap4 #gg81 wir knnen hinzufgen3 die sieben ,keschvars der ,eranier4 ,vom gleichen ,autor entnehme ich noch die folgenden ,angaben3 ,das ,all ist ein doppeltes sich entsprechendes4 ,das himmlische ,all hat die drei ,teile3 ,himmelsozean1 ,tierkreis 7himmlische ,erde71 ,nordhimmel4 ,das irdische ,all die3 ,ozean 7in der ,erde und um die ,erde71 ,erde1 ,lufthimmel 7wo ,meteore erscheinen und die ,geister schweben74 ,die ,wandelsterne1 innerhalb des ,tierkreises sich bewegend 7an ,zahl sieben mit ,sonne und ,mond71 sind die ,dolmetscher des gttlichen ,willens4 ,der ,fixsternhimmel verhlt sich dazu wie ein an den ,rand des ,offenbarungsbuches geschriebener ,kommentar48 ,die ,sterne heien denn auch ,sitir sam1 ,schrift des ,himmels84 ,aus solchen und hnlichen ,anschauungen ist die berhmte chaldische ,astrologie hervorgegangen1 mit allen ihren wissenschaftlichen ,leistungen und1 bis in unsere ,zeit nachklingenden1 ,torheiten4 ,nach den sieben ,planeten wird der ,tierkreis als aus sieben konzentrisch bereinander gestellten ,ringen bestehend 7die sieben ,kreise1 von denen oben die ,rede war7 angesehen1 wie eine kreisfrmige ,treppe1 ein riesiger ,stufenturm8 7indisch874 ,die siebente ,stufe fhrt in den obersten ,himmel1 den ,himmel des ,gottes ,anu48 ,letzterer ,himmel wird auch als der ,fixsternhimmel betrachtet und als erster ,himmel gezhlt4 ,dieser ,stufenhimmel ist in den ,stufentempeln ,babyloniens mit allen oder einigen ,stufen nachgeahmt4 ,unter den sieben ,stufen sind drei hervorgehoben1 die von ,sin 7,mondgott71 ,samas 7,sonnengott71 ,istar 7,venusgttin72 diese bedeuten die ,regenten des ,tierkreises4 ,auf ,siegelzylindern finden wir hufig ,samas zwischen zwei ,bergspitzen als ,himmelstor8 hervortretend4 ,aber weder von diesem ,tor noch von dem ,weltberg und dem ,lnderberg8 habe ich mir eine ,anschauung bilden knnen4 ,arrhenius 7die ,vorstellung vom ,weltgebude87 bringt nach einer ,zeichnung von ,faucher-,gudin eine ,abbildung der babylonischen ,welt4 ,in der ,mitte liegt der ,kontinent1 der nach allen ,seiten hin sich zum ,weltberg ,ararat erhebt4 ,das ,land ist rings vom ,ozean umgeben1 auf dessen hinterer ,seite die ,wohnungen der ,gtter liegen4 ber dem ,weltberg liegt der ,himmel wie eine ,glocke 7nach der ,abbildung auf einem um den ,ozean herumlaufenden zweiten ,gebirge aufruhend74 ,der nrdliche ,teil war mit einem ,rohr versehen 7mit zwei ffnungen74 ,aus der stlichen ffnung trat die ,sonne am ,morgen hervor1 erhob sich am ,firmament1 um am ,nachmittag wieder zu sinken und schlielich beim ,einbruch der ,nacht in die westliche ffnung des ,rohres einzutreten4 ,whrend der ,nacht schob sie sich durch das ,rohr und trat am nchsten ,morgen durch dessen stliche ,mndung wieder heraus48 ,woher der gelehrte ,verfasser den ,sonnentubus genommen hat1 kann ich nicht sagen4 ,bequem ist er zweifellos1 aber in keinem der mir zur ,verfgung stehenden ,texte und ,abbildungen finde ich auch nur eine ,andeutung davon4 ,im brigen ist die irdische ,welt in allen ,teilen ein ,abbild der ,himmelswelt1 was auch die gypter annahmen und wovon 7in ,umkehrung7 wir ja ,beispiele bei den ,naturvlkern fanden4 ,das meiste von diesem ,besonderen steht1 wie man sieht1 trotz uerer hnlichkeit in striktem ,gegensatz zu der biblischen ,anschauung2 der ,himmel hat in dieser mit der irdischen ,welt nicht das geringste zu schaffen1 und das ganze ,all ist nichts ,gott gegenber4 ,gott hat den ,gestirnen die ,satzungen8 gegeben4 ,illustration ,auch der gypter ,welt bestand aus den bekannten drei ,teilen1 ,himmel1 ,erde1 ,tiefe 7,pet1 ,ta1 ,dat74 ,der ,himmel ist der ,ausgespannte1 der ,verhllende1 der ,hohe1 der ,gewlbte 7,kapu7 usf4 ,er ruht auf vier ,sulen oder wird von der ,luftregion 7,shu7 gesttzt und trgt die ,gestirne und ihre ,gottheiten4 ,der ,tempel wird als ein ,abbild des ,himmels angesehen und dementsprechend ausgebaut und geschmckt4 ,brugsch fhrt viele ,beispiele an4 ,so ist also fr die auf ,erden lebenden ,bewohner der ,himmel eine prchtige ,tempelhalle1 ein ,dom1 unter dessen glanzvollem ,dache sie sich ihres ,daseins freuen84 ,mit einem ,himmel berdacht werden auch die ,grabkammern2 aber dieser ,himmel ist schwarz1 es ist der untere ,himmel1 an dem die ,sonne nchtlich hinzieht4 ,mitunter scheinen sich die gypter mehrere ,himmel bereinander gedacht zu haben2 die doppeltgekrmmte ,figur in der nchsten ,abbildung1 welche ,himmel1 ,luft und ,erde durch ,personen darstellt1 erscheint zweimal oder dreimal wiederholt1 als ,sonnenhimmel1 ,mondhimmel usf4 ,die ,sonne fhrt auf ihrem ,himmel auch im ,sonnennachen 7na-n-,r71 der vom ,urgott ,nun 7auf einem ,bilde1 aus dem ,urgewsser hervorragend7 getragen wird4 ,im ,hiob wird der ,himmel als ,spiegel bezeichnet1 bei den gyptern als ,eisen4 ,eisen 7ba7 steht mitunter geradezu fr ,himmel 7,r fhrt oder schwimmt oder wandert auf dem ,eisen871 wie umgekehrt das ,eisen des ,himmels 7ba-n-pet78 fr ,eisen berhaupt benutzt wird4 ,der mythische ,name der ,erde 7,ta7 heit ,qeb4 ,das soll ,biegung1 ,krmmung bedeuten4 ,ob den gyptern aber die runde ,gestalt der ,erde bekannt war1 oder ob ,qeb lediglich die ,unebenheiten kennzeichnen soll1 ist ungewi4 ,auch ,schwche8 soll in dem ,worte liegen1 und die ,erde wird auch als schwacher1 alter ,mann dargestellt 7wie in der obigen ,abbildung7 oder als leidendes ,weib4 ,die untere ,welt ist das ,nachtsonnenreich der ,welt1 unter der ,erde und unter den ,wassern4 ,wir kommen auf sie zurck4 ,figrlich wird sie als zusammengekrmmte ,gestalt1 ,osiris1 gebildet4 ,die untere ,hemisphre zusammengekrmmt enthlt seine 7des ,osiris7 ,gestalt81 heit es in einer ,inschrift4 ,die ganze ,welt scheint vom ,urwasser ,nun eingeschlossen zu sein1 wie sich aus einer ,abbildung bei ,brugsch1 ,religion und ,mythologie der alten gypter81 ,s4 #baf1 entnehmen lt4 ,das entsprche etwa der biblisch-babylonischen ,auffassung4 ,wenn aber auf der ,abbildung auch ein ,rand des ,wassers auerhalb der ,welt sichtbar ist1 so wrde das mehr an den ,okeanos der ,griechen erinnern1 hinter dem ja auch die ,welt1 im ,tartaros1 sich fortsetzt4 ,indessen kann es sich auch um eine ,willkr des ,malers handeln4 ,das ,all wird unter dem ,bilde des ,skarabus dargestellt4 #ba4 ,leben und ,gottheit4 ,die ,anschauung vom ,leben richtet sich nach dem ,grade der ,freiheit ,gott oder den ,gttern gegenber und nach dem ,grade des ,vertrauens4 ,die arischen ,stmme scheinen noch am wenigsten abhngig von ihren ,gttern gewesen zu sein1 aber wohl auch am wenigsten vertrauend auf sie4 ,aus ihrer ,mitte ist der ,buddhismus hervorgegangen1 in dem die ,gtter1 wenn ihr ,dasein nicht geleugnet wird1 doch als sehr geringwertig fr die ,menschen angesehen werden4 ,hier gilt der extremste ,grundsatz nach einer ,seite hin2 das ,leben des ,menschen ist bestimmt durch ihn selbst1 er ist selbst ,meister seines ,geschickes 7,s4 #baa ff474 ,fnf ,gesichtspunkte sind es vor allem1 nach denen das ,leben mit seinen inneren und ueren ,vorgngen beurteilt wird3 ,zufall1 ,freiheit1 ,frsorge1 ,vorausbestimmung1 ,zwang4 ,die genaue ,untersuchung dieser ,gesichtspunkte gehrt in die ,metaphysik und ,ethik4 ,auch entfallen hier1 wo wir von den aus der ,religion flieenden ,anschauungen sprechen1 der erste und fnfte ,gesichtspunkt2 es bleiben nur die drei mittleren ,gesichtspunkte1 und sie setzen das ,verhltnis des ,menschen zur ,gottheit fest4 ,wenn bei religiser ,anschauung ,willensfreiheit herrschen soll1 so mu ,verantwortlichkeit gegen die ,gottheit bestehen4 ,der ,egoismus fhrt dann auch zu ,anforderungen an die ,gottheit4 ,beide knnen mit dem ,leben abgetan sein1 oder auch sich ber das ,leben hinaus fortsetzen4 ,im ersten ,falle hat der ,mensch alles ,unheil1 das ihn im ,leben betrifft1 als ,strafe fr freiwillige ,missetat zu betrachten1 alles ,gute als ,belohnung fr ,wohlverhalten4 ,das letztere nimmt er meist ohne zu danken hin2 er wird immer irgendeine schne ,tat finden1 fr die er ,belohnung glaubt sich erwarten zu drfen4 ,denn das rein ethische ,wohltun aus ,trieb der ,seele und ,freude daran ist gar selten und schaltet eigentlich die ,gottheit aus4 ,aber eine ,strafe sieht der ,mensch nicht immer als verdient an4 ,dazu gehrt wahre1 herzensinnige ,frmmigkeit und ,zerknirschung1 wie wir sie in den ,hymnen1 ,psalmen und ,kirchenliedern oft so ergreifend ausgedrckt finden4 ,hier vermischt sich die ,anschauung mit der von der ,frsorge der ,gottheit fr den ,menschen4 ,das ,leben wird der ,gottheit vertrauensvoll berlassen4 ,was diese bietet1 wird in ,demut angenommen1 was sie verhngt1 in ,demut ertragen2 vielleicht als ,belohnung1 vielleicht als ,bue1 immer aber als ,ratschlu des ,hchsten1 der schon wei1 warum4 ,ich brauche aus dem ,monotheismus keine ,beispiele anzufhren4 ,aber auch der ,polytheismus kennt solche ,anschauungen3 ,zeus1 wer du auch seist1 ,hoher1 ,unerforschlicher1 ,ob ,geist der ,menschen1 ob ,naturnotwendigkeit1 ,ich fleh dich an2 denn du lenkst auf stiller ,bahn ,hinwandelnd1 alles ,menschenlos zum rechten ,ziel4 ruft die unglckselige ,hekabe bei ,euripides aus4 hnlich heit es in dem schnen babylonischen ,klagelied an ,istar3 ,du schaust auf den ,unglcklichen und ,zerschlagenen1 ,leitest ihn tglich rstig4 ,damit in ,verbindung steht dann die fr alle ,religion so absolut notwendige ,anschauung1 da die ,gottheit sich erbitten lt1 unverdiente ,gnaden erweist1 verdiente ,strafe erlt4 ,im ,polytheismus wird sogar eine ,gottheit gegen die andere angerufen4 ,in jenem ,istar-,liede sagt der ,flehende3 ,lse meine ,brust und schaffe mir ,flle6 ,lenke meinen ,schritt1 da ich ,froh und frei mit den ,lebenden die ,strae ziehe6 ,gib du ,befehl1 da auf deinen ,befehl der erzrnte ,gott wieder gut werde1 ,da die ,gttin1 die sich zrnend abgewandt1 wieder gut werde4 ,so wird ,istar auch der ,stern der ,klagen8 genannt1 und dieses trotz der ,schilderung ihrer willkrlichen1 absoluten bermacht1 die ,freunde verfeindet und auf dem ,schlachtfelde herrscht4 ,seltsam1 mehr wunderlich1 klingt die fast stehende ,vershnungsformel an die ,gottheiten1 da ihr ,herz sich beruhigen mge8 oder sie selbst sich beruhigen mgen81 wie berhaupt die babylonischen ,texte soviel von der ,unruhe der ,gottheiten sprechen1 ja von ihrem ,lrmen1 wodurch auch so viel ,kampf und ,streit zwischen ihnen entsteht2 so der kosmogonische ,kampf ,apsus und ,tiamats gegen sie4 ,vielleicht treffen unsere bersetzungen nicht den richtigen ,sinn4 ,es sind auch ,kollektivlieder fr jede beliebige ,gottheit gedichtet und bekannt4 ,wenn der ,mensch sein ,wohlverhalten dem ,gotte vor ,augen stellt1 so geschieht das nicht selten in der ,weise1 da er sagt1 die und die ,snde htte er nicht begangen4 ,das #abe4 ,kapitel des gyptischen ,totenbuches ist dafr sehr charakteristisch4 ,die ,vorschrift lautet3 ,was ,,nn 7als ,toter7 spricht1 wenn man zur ,halle der beiden ,wahrheiten 7,s4 #ahi7 gelangt1 nachdem ,,nn sich losgemacht hat von allem ,bsen1 das ,,nn getan hat1 um das ,antlitz aller ,gtter zu schauen84 ,und nun kommen die ,bekenntnisse4 ,ich habe nicht falsch gehandelt gegen die ,menschen8 usf4 ,dreiundsechzig solche negative und kaum zehn positive1 unter den letzteren freilich das so schne3 ,ich habe dem ,hungernden ,brot gegeben1 ,und dem ,drstenden ,wasser1 ,und dem ,nackten ,kleider4 ,andere ,vlker sind hnlich verfahren4 ,bei allen aber werden nicht selten ,zweifel an der ,hilfe der ,gottheit geuert1 entweder weil diese dem ,menschen zu fern steht und sich um ihn nicht kmmert1 oder weil der ,mensch sich zu niedrig dnkt ,gott gegenber4 ,wie oft ist dem letzteren ,gefhl in ,psalmen1 aber auch in den anderen ,schriften der ,bibel ,ausdruck verliehen3 ,was ist der ,mensch1 da du sein gedenkest8 usf4 ,bei den ,ariern finden wir mehr den ,zweifel an dem ,wollen der ,gottheit2 ,euripides bietet eine ,menge von ,beispielen4 ,hekabes ,ausruf3 ,ihr ,gtter6 ,zwar unntze ,helfer seid ihr uns2 doch ist es trstlich anzuflehen die ,himmlischen1 wenn unsereinen heimsucht das ,migeschick81 gehrt noch zu den mildesten4 ,weit verbreitet ist sogar die ,anschauung von der ,gottheiten ,neid und ,migunst8 gegen die ,menschen4 ,wie sie untereinander ,neid und ,migunst hegen und dadurch zum ,kampf gegeneinander getrieben werden1 da ein ,gttergeschlecht das andere strzt1 hat in furchtbaren ,worten ,aischylos im ,prometheus geschildert4 ,dann wie die ,gottheiten nach ,willkr herrschen1 ganz wie ,tyrannen auf ,erden3 ,ach1 neue ,herrn sind im ,olymp ,am ,ruder jetzt2 neuem ,gesetz gem regiert ,ohne ,gesetz ,zeus jetzt4 ,das frher ,gewaltige jetzt vertilgt er's4 ,und dann3 ,auf die armen ,menschenkinder nahm ,er keine ,rcksicht2 ganz zu vertilgen ihr ,geschlecht1 ,ein anderes neues dann zu schaffen1 war sein ,plan4 ,prometheus1 der dies von ,zeus sagt1 rettet die ,menschen4 ,das steht nicht fern von der ,art wie ,ellil bei den ,babyloniern verfhrt1 da ,ea wenigstens fr wenige ,retter sein mu4 ,namentlich erregt ,glck den ,neid der ,gtter4 ,und wer etwa sich darin berhebt1 mu es schwer ben4 ,niobes ,tragdie spricht noch jetzt zu uns aus den herrlichen und rhrenden ,darstellungen1 die wir bewundern4 ,selbst die ,bibel hat ,anklnge1 da ,gott dem ,menschen nicht alles gewhren will1 wie in der ,paradiessage und in der ,sage vom ,turmbau zu ,babel4 ,doch tragen solche ,erzhlungen auch den ,stempel der ,erklrung fr ,erscheinungen im ,leben der ,menschheit4 ,warum der ,mensch mhselig sein ,leben verbringt1 warum er stirbt1 warum er so zerstreut und vielsprachig auf ,erden weilt4 ,andere ,vlker haben aus gleichem ,grunde andere ,sagen erfunden4 ,so ist die ,freiheit des ,menschen doch keine unbedingte und die ,frsorge der ,gottheit keine vollkommene4 ,darum ist es dem ,menschen auch ein vertrauter ,gedanke1 da er ber sich berhaupt nicht zu bestimmen habe1 da1 wie seine ,geburt1 so auch sein ganzes ,leben durch die ,gottheit vorausbestimmt ist und sein ,tod4 ,was ihm ,gutes zukommt1 was ihn ,bses berhrt1 hat die ,gottheit schon vorgewirkt4 ,dieses entweder absolut oder relativ 7vom ,schicksal ,s4 #acf ff474 ,wie weit die absolute ,vorausbestimmung geht1 sehen wir in dem grmlichen ,prediger83 ,denn auch da ein ,mensch esse und trinke und ,gutes geniee fr alle seine ,mhe1 ist eine ,gabe ,gottes4 ,ich wei1 da alles was ,gott tut1 das wird ewig sein1 hinzuzufgen ist nichts und davon zu nehmen ist nichts1 und ,gott tat es1 da sie sich frchten vor ihm48 7,ich wei7 da1 was den ,menschenshnen begegnet und was dem ,vieh begegnet einerlei ,begegnis fr beide sei2 wie der ,tod dieses1 so der ,tod jener1 und einerlei ,geist in allem1 so da der ,vorzug des ,menschen vor dem ,viehe nichts sei1 denn alles ist eitel48 ,daraus folgt dann das berhmte3 ,nichtigkeit der ,nichtigkeiten1 alles ist nichtig48 ,so scharf wie im ,prediger8 findet sich der ,pessimismus freilich selten ausgesprochen1 auer etwa bei ,philosophen4 ,aber ber ,gebundenheit und ,machtlosigkeit klagt der ,mensch berall4 ,die ,verzweiflung fhrt dann zunchst zu der ,lebensweisheit der ,unbekmmertheit und des ,genieens4 ,im ,prediger8 wird sie fortwhrend empfohlen3 ,siehe1 was ich gesehen habe1 das ist gut1 da es schn ist1 zu essen und zu trinken und ,gutes zu sehen fr alle seine ,mhe1 die er sich mht unter der ,sonne die ,zahl seiner ,lebenstage1 die ,gott ihm gegeben1 denn das ist sein ,teil48 ,am ,tage des ,glckes fhle dich glcklich1 und am ,tage des ,unglckes sieh's an48 ,so preise ich die ,freude1 da nichts gut ist fr den ,menschen unter der ,sonne als zu essen und zu trinken und sich zu freun48 ,denn so viele ,jahre der ,mensch lebt1 ihrer aller freue er sich und gedenke der ,tage der ,dunkelheit1 da ihrer viele sein werden2 alles was kommt ist nichtig48 ,gemildert werden diese ,lehren durch die ethische ,auffassung1 da die ,freude ein ,entgelt fr die ,mhsal ist1 die der ,mensch tragen mu1 und da bei allem der ,mensch doch nichts ,bses tun darf1 sondern ,gutes wirken mu4 ,eine ,tradition schrieb den ,prediger81 selbstverstndlich mit ,unrecht1 ,knig ,salomo zu4 ,die ,azteken hatten im ,knig ,netzahualcoyotl 7#adgj7 einen hnlichen ,salomo3 ,allen irdischen ,dingen ist ihr ,ende bereitet4 ,inmitten der frhlichen ,laufbahn ihres ,glanzes und ihrer ,eitelkeit geht ihnen die ,kraft aus und sie werden zu ,staube4 ,das ganze ,erdenrund ist nichts als ein ,grab1 und alles1 was darauf lebt1 wird einst darunter begraben werden4 ,die ,dinge von gestern sind heute nicht mehr und die ,dinge von heute werden vielleicht schon morgen nicht mehr sein4 ,die einst auf ,thronen gesessen1 ,versammlungen gelenkt1 ,heere befehligt1 ,lnder erobert1 gttliche ,verehrung gefordert1 der ,macht der ,herrschaft1 dem ,ruhm nachgejagt haben1 wo sind sie jetzt8 ,verschwunden mit all ihrer ,herrlichkeit1 gleich dem ,rauche1 der aus dem ,krater des ,popokatepetl aufsteigt und spurlos verschwindet48 ,so lautet die triste ,weisheit des aztekischen ,knigs nach ,ixtlilxochitl1 als wenn er das entsetzliche ,schicksal seines ,volkes und seiner ,nachkommen geahnt htte4 ,und daran schliet er1 wie der ,prediger81 die ,mahnung3 ,aber du1 mein ,freund1 so freue dich der ,anmut dieser ,blumen1 freue dich mit mir4 ,wirf nun ,furcht und ,sorge von dir1 die uns den ,genu verderben bis ans ,ende des ,lebens4 ,sammle ja alle zusammen1 welche ,liebe dir verbindet1 welche teuer dir in ,freundschaft4 ,denn auf ,erden ist nichts sicher als des ,todes herbe ,schneide4 ,auch im ,wechsel ist die ,zukunft48 ,phantasiebegabte ,ethnologen haben bereits behauptet1 die ,azteken und ,mayas wren die verlorenen zehn ,stmme ,israel4 ,also ,tradition6 ,gleiche ,anschauungen sollen sich im alten peruanischen ,drama ,ollanta8 finden4 ,sicher haben die ,literaturen der meisten ,vlker solche und hnliche ,ausbrche von ,menschenverzweiflung ber das ,leben4 ,wie die ,indier darber dachten1 haben wir an anderer ,stelle zu errtern4 ,von den griechischen und rmischen ,lehren gengt es1 zwei uerungen hervorzuheben4 ,herakles sagt in der ,alkestis zu dem um seine ,herrin trauernden ,diener3 ,den ,menschen allen ist verhngt des ,todes ,los ,und ihrer keinem noch wurde geoffenbart1 ,ob nur der ,tage nchster sie am ,leben trifft4 ,denn dunkel ist1 wohin des ,schicksals ,wege gehn1 ,und nicht erlernbar1 und die ,kunst enthllt es nicht 444 ,erheitre dich und trinke1 rechne diesen ,tag ,fr dein1 das andre fr des ,schicksals ,eigentum4 ,und als ,hauptspruch den schon benutzten 7hnlich auch von ,epicharmos73 ,sterblichen geziemt es1 sterblich auch gesinnt zu sein4 ,und sicher fllt meinem ,leser noch ,horatius' ,ermahnung ein3 ,quid sit futurum cras fuge quaerere1 quam fors dierum cunque dabit1 lucro appone48 ,in einer ,rezension des ,gilgames-,epos der ,babylonier 7vielleicht aus mehr als #bjjj v4 ,chr47 sagt ,sabitu 7eine ,gttin1 die am ,rande der ,welt wohnt7 zum ,helden3 ,als die ,gtter die ,menschen schufen1 ,setzten sie den ,tod fr die ,menschen ein1 ,das ,leben aber nahmen sie in ihre ,hand4 ,du1 ,gilgames1 dein ,leib sei gefllt1 ,tag und ,nacht vergnge dich6 ,tglich mache ein ,freudenfest6 ,tag und ,nacht tanz und juble usf4 hnliche ,lehren finden wir in dem gyptischen sogenannten ,harfnerliede1 dessen ,inhalt aus etwa #agjj v4 ,chr4 stammt4 ,es wird geschildert wie ,menschen1 ,stdte und ,lnder vergehen1 und dann rt der ,dichter3 ,folge deinem ,herzen1 solange du lebst1 ,leg ,myrrhen auf dein ,haupt und kleide dich in feines ,linnen1 ,gesalbt mit den chten ,wundern der ,gottesdinge4 ,sei noch frhlicher1 la dein ,herz nicht ermatten1 ,folge deinem ,herzen und deinem ,vergngen1 ,verrichte deine ,sachen auf ,erden und qule dein ,herz nicht1 ,bis jener ,tag des ,wehgeschrei's zu dir kommt kommt -- ,denn ,osiris hrt ihr ,schreien nicht -- ,und die ,klage errettet niemanden aus dem ,grabe4 ,alles dieses klingt so allgemein menschlich aus urltester ,zeit1 und klingt noch heute4 ,es ist nur ganz natrlich1 da der ,mensch gerne sein ,schicksal erkennen mchte4 ,die ,chalder vornehmlich haben dazu die ,astrologie geschaffen1 die sich aber fast berall auf der ,erde vorfindet1 sei es da die ,gestirne1 als ,gottheiten1 in ihrer ,stellung bei der ,geburt und spter1 ihren ,willen kundtun1 sei es da hhere ,mchte das ,geschick wie ,schrift am ,himmel ordnen 7,s4 #agi74 ,es wird jedem ,stern an sich eine ,bedeutung fr das menschliche ,wesen und fr die ,welt beigemessen -- wer denkt nicht an den ,stern bei ,christi ,geburt6 -- und auch in ,verbindung mit den anderen ,sternen4 ,und es gilt1 aus der ,kombination der ,sterne das ,wahre zu erraten1 oder am ,himmel wie in einem ,buche zu lesen4 ,das verstehen nicht alle1 sondern nur gewisse ,leute4 ,sonst hat die ,menschheit noch die ,orakel der ,gottheiten ausgebildet1 wofr die ,griechen wohl die merkwrdigsten ,beispiele besitzen4 ,oder ,wahrsagungen durch ,geister ,verstorbener1 oder von weisen ,mnnern und ,frauen1 -- die ,beschwrung der ,hexe von ,endor1 zu der der gewaltige und unglckliche ,saul wandert1 gehrt hierher4 -- ,auch ,zeichen an ,tieren1 namentlich bei den in dieser ,hinsicht recht trichten ,rmern1 die sich von ihren eigenen ,deutern verspotten lassen muten1 oder solche an ,gewitter1 ,wind und allen mglichen ,begegnissen spielen eine groe ,rolle4 ,von diesem allen zu sprechen ist nicht meine ,aufgabe4 ,die ,geheimlehre8 ist eine sehr ausgebreitete ,wissenschaft mit ,horoskop1 ,beschwrung1 ,hlzchenwerfen1 ,kartenlegen und allem so sonderbaren ,unfug1 ,zauber und ,spuk4 ,sie hat noch jetzt1 wie die vielen ,prozesse zeigen1 die dabei doch immer nur flagrante ,flle treffen1 eine auerordentliche ,bedeutung in vielen1 nicht selten geistig sehr wenig gebildeten oder von ,aberglauben durchsetzten ,kreisen4 ,ich wte aus meinen ,kreisen die unglaublichsten ,dinge zu erzhlen1 wie ein1 an sich ganz verstndliches ,drngen des ,menschen1 seine ,zukunft und die ,folgen seines ,tuns und ,lassens zu erkennen1 zu grten ,albernheiten ausartet4 ,wieviel ,unheil die griechischen ,orakel angerichtet haben1 meist durch ,zweideutigkeit1 oft auch durch ,dienstfertigkeit gegen eine ,person oder einen ,stamm1 wie des delphischen ,orakels gegen die ,spartaner1 ist bekannt4 ,aber die erleuchtetsten ,geister der ,griechen haben doch an sie geglaubt4 ,da ist es nicht zu verwundern1 wenn gypter1 ,chinesen1 ,amerikaner1 ,indier usf4 gleichfalls an solche ,dinge glaubten1 und da ,weissagungen zu ,staatseinrichtungen wurden4 ,der delphische ,gott hat fast die ganze alte ,kulturwelt1 bis tief nach ,asien hinein und bis zu den ,sulen des ,herakles durch seine ,aussprche beherrscht4 ,wir kennen deren eine groe ,zahl4 ,und wie gerne denkt man an die ,prophezeiungen der gewaltigen ,propheten mit ihrer so immensen ethischen und religisen ,bedeutung6 ,und1 in weitem ,abstande freilich1 doch zum ,teil von poetischem ,geist getragen1 stehen die sibyllinischen ,weissagungen1 aus so viel spterer ,zeit4 ,auch in den babylonischen1 gyptischen und anderen ,texten haben wir ,prophezeiungen1 namentlich aber viele ,beschwrungen von ,gttern und ,dmonen4 ,so sehr bildeten diese einen ,bestandteil des ,lebens1 da sie sich zu ,formeln verdichteten1 in die1 hnlich wie bei den ,bittliedern 7,s4 #ahd71 nur der jedesmalige ,name des ,gottes oder ,dmons des ,beschwrenden1 oder desjenigen fr den etwas beschwrt werden sollte1 und die ,bitte 7z4 ,b4 um ,heilung von der und der ,krankheit7 einzutragen war4 ,so beginnt ein babylonischer ,text3 ,ich rufe euch an1 ihr groen ,gtter1 444 ,gott und ,gttin1 ,herrn der ,erlsung1 ,wegen ,,nn1 ,sohnes des ,,nn1 dessen ,gott ,,nn1 dessen ,gttin ,,nn ist1 ,der krank und zerschlagen1 voll ,trauer und ,kummer ist4 ,und bei solcher ,beschwrung wurden1 harmlos genug1 ,blten1 ,frchte1 ,wolle usf4 verbrannt4 ,eine der groen babylonischen ,beschwrungen unter dem ,namen ,ea und ,atrahasis 7,s4 #afa71 betrifft ,unheil und ,snde1 die das ganze ,land ergriffen haben1 und ,plagen1 die ,ellil gesandt hat1 richtet sich aber wesentlich auf ,hilfe fr schwangere ,frauen4 ,ea und ,atrahasis scheinen die ,helfenden zu sein4 ,selbst die ,gottheiten benutzen bei ihrem ,tun ,beschwrungsformeln2 in demselben ,text bilden 7symbolisch87 ,ea und die ,gttermutter ,mami oder ,aruru ,wesen aus ,lehm1 dabei spricht ,mami eine ,beschwrung und speit auf den ,lehm4 ,bei dieser ,beschwrung spielen sieben ,mtter8 7man denkt unwillkrlich an die ,mtter im ,faust87 eine ,rolle4 ,selbst ,ormuzd bedient sich einer ,beschwrungsformel1 des ,honover1 gegen ,ahriman und strzt ihn dadurch zu ,grunde4 ,die ungeheure ,bedeutung des ,spruches bei den ,indiern habe ich mehrmals hervorgehoben4 ,und der ,rmer konnte ohne ,abwehrformeln berhaupt nicht leben2 wie auch gegenwrtig der ,bauer1 und nicht blo dieser1 gegen ,beschreien1 bsen ,blick1 ,katzen1 die ihm ber den ,weg laufen u4 a4 ,abwehrformeln murmelt oder sich bekreuzigt4 ,mit derartigen ,anschauungen hngen dann die der ,dies nefasti zusammen1 der ,tage1 die an sich voll ,unheil sind1 und an denen nichts unternommen werden darf1 sowie ihrer ,gegenstze1 der ,dies fasti1 der guten ,tage4 ,die ,kalender in allen ,teilen der ,erde hatten die ,aufgabe1 diese ,tage anzumerken4 ,und ,priester und ,wahrsager wurden bei groen und kleinen ,unternehmungen benutzt1 durch ,vogelschau1 ,opfer und sonstige ,anzeichen festzustellen1 ob der betreffende ,tag dazu auch geeignet sei4 ,die ,geschichte der ,vlker ist voll von ,beispielen dafr4 ,auch die ,sabbatvorschriften1 fr die die ,bibel einen so menschenfreundlichen und edlen ,zweck angibt1 die ,ruhe von ,mhe und ,arbeit fr sich und alle anderen1 selbst fr das arbeitende ,vieh1 beziehen sich anderweitig vielfach auf schlimme ,tage4 ,ein babylonischer ,text1 den man als ,sabbatvorschrift bezeichnet und der in der ,tat fr den #g41 #ad41 #ai41 #ba4 und #bh4 des ,schalt-,ellul das ,kochen von ,fleisch1 das ,anziehen eines ,hemdes1 das ,opfern1 das ,fahren1 das ,wahrsagen1 das ,behandeln von ,kranken1 jede ,unternehmung verbietet1 wie etwa am ,sabbat der ,hebrer1 beginnt aber mit der berschrift3 ,ein bser ,tag84 ,es ist also kein ,sabbat1 kein ,sonntag1 der ja ein feierlicher und glcklicher ,tag sein sollte und war und ist4 ,auch die ,folge im ,monat zeigt dieses2 zwischen dem #ad4 und #ai4 sind nur fnf1 zwischen dem #ai4 und #ba4 gar nur zwei ,tage4 ,und unsere ,freitage8 und ,dreizehnten86 ,selbst die gleichfalls auf der ganzen ,erde verbreiteten ,speiseverbote gehren bis zu einem gewissen ,grade hierher1 soweit sie nicht einheimischen ,anschauungen ihre ,entstehung verdanken4 ,doch kann ich darauf nicht eingehen4 ,im ganzen nimmt die ,freiheit des ,menschen zu1 wie die ,zahl der ,gottheiten abnimmt und der monotheistische ,knecht ,gottes8 ist sicher freier als der polytheistische ,bildner8 seiner ,gottheiten4 ,das liegt auch daran1 da nicht1 wie unter ,menschen1 mit der ,macht des ,einzelnen die ,unterdrckung und so oft auch die ,ausnutzung wchst1 sondern da der ,glaube an die ,frsorge aus dem donnernden und gefrchteten ,gott einen1 wenn auch strafenden1 doch gtigen ,vater im ,himmel macht1 trotz der vielen ,erfahrungen1 die hier so bewegend widersprechen4 #bb4 ,nachleben und ,jenseits 7,eschatologie7 der ,kulturvlker4 ,wir kommen zu einer recht schwierigen und umfangreichen ,untersuchung1 aber einer von der hchsten ,bedeutung4 ,wie die ,naturvlker ber ,nachleben und ,jenseits denken1 habe ich oft und eingehend auseinandergesetzt 7auch ,abschnitt #ad74 ,wir haben es jetzt mit den ,kulturvlkern zu tun4 ,da auch bei ihnen ,reste naturmenschlicher ,anschauungen auf diesem ,gebiete in reichlicher ,zahl sich finden1 habe ich gleichfalls schon dargelegt und mitgeteilt4 ,in der ,tat ist im ,grunde jedes ,nachleben mit irdischem ,fhlen1 ,denken und ,bedrfen an sich naturmenschlich1 und nur die hinzukommenden ethischen ,motive und ethischen ,veranstaltungen knnen ,kulturelles begrnden4 ,so sehen wir denn auch im allgemeinen rein ,naturmenschliches mit ,kulturellem gepaart und gemischt4 ,drei ,hauptanschauungen mssen wir vor allem unterscheiden4 ,in der einen ,anschauung ist der ,gestorbene fr immer tot1 hchstens1 da er am ,ende der ,zeit auferweckt wird4 ,nach der zweiten kann er als ,dmon1 ,gespenst1 ,geist usf4 aus gewissen ,grnden die ,erde noch besuchen4 ,es handelt sich dann nur um ,naturmenschliches1 das wir schon kennen4 ,in der dritten ,anschauung stirbt der ,mensch nur1 um in anderer ,gestalt wieder zu kommen4 ,das allgemeine ,leben ist kein einmaliges1 sondern ein von ,ewigkeit her bestehendes ,kommen und ,scheiden der ,seele1 bis zum ,eingehen in die letzte ,ruhe 7,seelenwanderung1 ,metempsychose74 ,das ist dem nchsten ,abschnitt vorbehalten4 ,wir betrachten die erste ,anschauung und mssen dabei sogleich ein ,volk gesondert behandeln1 weil bei ihm die grten ,zweifel noch ungelst vorhanden sind3 die alten ,hebrer4 ,der bekannte ,pentateuchausdruck fr das ,sterben ist3 ,sich zu den ,vtern versammeln84 ,wie das animistisch gedeutet werden kann1 ist bereits ausgefhrt 7,s4 #ajf74 ,sonst finden wir die ,angabe1 die ,seele oder der ,geist1 ,nephesch oder ,ruach1 als das von ,gott dem ,staubgebildeten ,eingehauchte1 verlasse den ,menschen im ,sterben2 der ,leib werde zur ,erde4 ,der ,prediger8 in seinem ,pessimismus sagt3 ,allen ,lebenden ist ,hoffnung1 denn es ist besser um einen lebenden ,hund als um einen toten ,lwen84 ,und er spricht den ,toten jeden ,anteil ab an allem1 was unter der ,sonne geschieht84 ,selbst den ,lohn empfangen sie nicht1 sie wissen nicht das geringste84 ,das wre also absoluter ,tod4 ,aber wie unsicher sich der ,prediger8 fhlt1 zeigt die uerung3 ,alles geht an einen ,ort1 alles ward aus dem ,staube und alles kehrt zurck zum ,staube4 ,wer kennt den ,geist 7,ruach7 der ,menschenshne1 ob er in die ,hhe 7,maala7 steigt1 und den ,geist des ,viehs1 ob er hinuntersinkt zur ,erde 7,arez784 ,und diese ,unsicherheit finden wir fast berall bei den alten ,hebrern4 ,der ,aufenthaltsort des ,toten ist der ,scheol1 ,tachat2 aber es ist schon nicht gewi1 ob wir darin einen ,hades1 ,orcus zu sehen haben oder nur das ,grab des ,betreffenden4 ,das erstere scheint das allgemeinere1 doch sind die ,epitheta auf ,grab wie auf ,totenreich anwendbar3 die de81 die ,verborgenheit81 einsame ,gruft8 usf4 ,im ,hiob1 ,kap4 #aj1 wird vom ,land der ,finsternis und ,todesschatten8 gesprochen1 auch vom ,land des ,grauens1 ein ,dmmerungsdunkel1 wo es graut wie ,dmmerungsdunkel84 ,im ,jesaias werden die ,pforten der ,unterwelt8 7,schaare ,scheol7 genannt4 ,und die ,toten heien ,bewohner der ,nichtigkeit84 ,solche und hnliche ,angaben deuten wieder mehr auf eine besondere ,unterwelt4 ,die ,geschiedenen werden meist als ,rephaim1 die ,kraftlosen1 ,matten bezeichnet oder als ,zalmaweth1 ,schatten1 ,bilder2 letzteres fast genau den griechischen entsprechend4 ,und berhaupt gleichen diese ,anschauungen in merkwrdiger ,weise den griechisch-rmischen1 ohne die spteren ,ausschmckungen4 ,von ,lohn oder ,strafe sind in den alten ,schriften keine rechten ,spuren zu finden4 ,bei bewut- und empfindungslosen ,seelen wrden sie auch keine ,bedeutung haben4 ,um so hher mu man eigentlich ,anschauungen einschtzen1 wenn sie die ,menschheit ,recht1 ,sitte und ,liebe lehren wollen1 ohne ,drohen mit ewigen ,strafen und ohne ,verheiung ewigen ,lohnes4 ,auf ,auferstehung der ,toten deuten ,aussprche wie ,jesaias #bf1 #ai3 ,so mgen aufleben deine ,toten1 meine ,leichen wieder erstehen3 ,erwachet und jubelt1 ,bewohner des ,staubes6 ,denn ,tau auf ,pflanzen ist dein ,tau1 aber die ,erde wirft ,schatten nieder84 ,erst nach der ,rckkehr vom ,exil scheinen sich die ,ideen von ,hlle und ,paradies zu bestimmten ,anschauungen ausgebildet zu haben4 ,schon solche ,stellen wie ,psalm #ag1 #ae3 ,ich aber werde schauen in ,gerechtigkeit dein ,antlitz1 der ,wonne ,flle haben1 wenn ich erwacht1 an deinem ,bilde84 ,psalm #af1 #aj1 #aa3 ,denn nicht berlt du meine ,seele 7,naphschi7 der ,gruft 7,scheol71 lssest nicht deine ,frommen schauen die ,grube 7,tachat74 ,den ,pfad des ,lebens wirst du mir kundtun2 ,flle der ,freuden ist vor deinem ,antlitz1 ,wonne in deiner ,rechten immerdar84 ,psalm #bf1 #i3 ,raff meine ,seele nicht mit ,sndern hin1 mit ,blutmenschen nicht mein ,leben8 u4 4 deuten darauf hin4 ,man wei nur von wenigen ,psalmen1 wann sie gedichtet sind2 manche meinen bertrieben1 alle seien erst nach dem ,exil entstanden4 ,genauere ,angaben finden sich in den ,apokryphen und den ,pseudepigraphen4 ,in dem zweiten ,makkaberbuch 7wohl kurz vor ,christi ,geburt geschrieben1 vielleicht schon um #ajj vor ,chr47 handelt ,kap4 #g von dem ,martyrium der sieben ,brder1 die die katholische ,kirche unter ihre ,heiligen aufgenommen hat 7die ,reliquien werden im ,klner ,dom gezeigt71 und dabei von ,auferstehung und ,leben im ,himmel4 ,im ,kap4 #ab wird erzhlt1 wie ,juda's ,leute bei den bei ,adullam gefallenen ,juden unter dem ,hemde ,zaubermittel von den ,gtzen aus ,jamnia gefunden htten84 ,um das zu shnen1 sammelte ,juda ,geld und sandte es als ,opfer nach ,jerusalem1 indem er auf die ,auferstehung ,bedacht nahm4 ,denn htte er nicht erwartet1 da die in der ,schlacht ,gefallenen auferstehen wrden1 so wre es ,torheit gewesen1 fr ,tote zu beten4 ,sodann zog er in ,betracht1 da dem in ,frmmigkeit ,entschlafenen der herrlichste ,gnadenlohn aufbehalten sei84 ,zwischen #aej vor ,chr4 und #dj nach ,chr4 soll das ,buch der ,weisheit ,salomonis8 verfat sein4 ,darin heit es von den ,gottlosen3 ,und nicht erkannten sie ,gottes ,geheimnisse1 ,noch hofften sie einen ,lohn des heiligen ,wandels1 ,und wollten nichts wissen von einem ,ehrenpreis fr makellose ,seelen4 ,denn ,gott hat den ,menschen zur ,unvergnglichkeit geschaffen4 ,und ihn zum ,bilde seines eigenen ,wesens gemacht4 ,durch den ,neid des ,teufels aber kam der ,tod in die ,welt4 ,es erfahren ihn aber die1 welche jenem angehren1 der ,gerechten ,seelen aber sind in ,gottes ,hand1 und keine ,qual kann sie berhren4 ,nach dem ,wahne der ,unverstndigen scheinen sie tot zu sein84 ,nun kommt etwas1 das wie ,glaube an ,fegefeuer klingt3 ,denn wenn sie auch nach der ,anschauung der ,menschen gestraft werden1 ist doch ihre ,hoffnung ganz von der ,unsterblichkeit erfllt4 ,und nachdem sie eine kurze ,qual berstanden haben1 werden sie groe ,wohltaten erfahren1 denn ,gott hat sie nur geprft und hat sie seiner wrdig befunden84 ,das wird noch weiter ausgefhrt1 und wie sie zuletzt auch die ,heiden richten und ber die ,vlker herrschen4 ,es heit dann3 ,die ,gottlosen aber werden ihren ,gesinnungen gem ,strafe erleiden48 ,hier1 und noch an anderen ,stellen1 haben wir also ,unsterblichkeit1 ,auferstehung1 ,belohnung nach dem ,tode1 ,luterung1 ,strafe der ,snder4 ,alle ,elemente1 aus denen spter das ,christentum die gewaltigen ,dichtungen von ,paradies1 ,hlle1 ,fegefeuer1 ,auferstehung und ,jngstem ,gericht geschaffen hat4 ,die ,unsterblichkeit ist jedoch noch an die ,erfllung von ,gottes ,geboten geknpft4 ,und schon im ,daniel 7vor #ajj vor ,chr47 heit es in ,kap4 #ab3 ,und viele1 so unter der ,erde schlafen liegen1 werden aufwachen1 etliche zum ewigen ,leben1 etliche zu ewiger ,schmach und ,schande4 ,die ,lehrer aber werden leuchten wie des ,himmels ,glanz1 und die so viele ,gerechtigkeit weisen1 wie die ,sterne1 immer und ewiglich84 ,bald ist auch die ,hlle als ,gehinom bekannt und das jngste ,gericht und ebenso die ,totenbrcke 7,s4 #aib74 ,der ,talmud namentlich bildete die ,lehren weiter aus4 ,interessant dafr ist eine ,legende4 ,ein rmischer ,kaiser fragte den berhmten ,jehuda ,hanassi1 wie das wre2 der ,krper knne doch ohne ,seele nichts1 und die ,seele sei doch an sich ohne ,leidenschaft2 wer be denn fr ,missetat4 ,da antwortete der ,talmudist mit einer ,erzhlung3 ,ein ,knig hatte einen ,garten mit herrlichen ,frchten und lie ihn1 um ganz sicher zu sein1 von einem ,blinden und einem ,lahmen bewachen4 ,aber der ,lahme stieg auf des ,blinden ,schultern1 und indem er dessen ,schritte lenkte1 kamen sie an die ,frchte und stahlen sie4 ,wer war schuld8 ,der ,blinde1 der die ,frchte nicht sehen oder der ,lahme1 der nicht zu ihnen gelangen konnte8 ,der ,knig erkannte die ,list und bestrafte beide4 ,ganz so wird es auch ,gott beim ,jngsten ,gericht machen4 ,er wird die ,seele wieder in den ,krper versetzen1 damit sie gemeinsam der ,strafe teilhaftig werden fr die ,untaten1 die sie eben gemeinsam verbt haben48 ,da die ,bibel ,menschen kennt1 die weggenommen werden1 wissen wir von ,henoch und ,elias4 ,ich habe von dem vielen nur weniges anfhren knnen4 ,was steht nicht alles in dem wunderlichen und zum ,teil so schnen ,buche ,henoch 7#afg-fd vor ,chr471 an das die ,apokalypse so sehr erinnert6 ,und wie vieles in den lteren ,bchern noch bis auf ,jesaias6 ,und sicher sind die spteren ,ideen vom ,leben nach dem ,tode nicht ohne ,anhalt an ,lehren der ,bibel oder von ,werken1 die uns verloren gegangen sind1 entstanden1 wenn man bedenkt1 wie auerordentlich abweisend die ,juden gegen jedes ,fremde1 namentlich ,heidnische1 stets gewesen sind1 trotz aller uerlichen ,drangsale4 ,die ,ideen des ,christentums vom ,leben nach dem ,tode brauche ich nicht auseinanderzusetzen2 wir kennen sie alle1 haben sie in der gewaltigen ,gttlichen ,komdie8 und in unzhligen malerischen ,darstellungen4 ,ea-bani1 ,gilgames' ,freund1 trumt einen schweren ,traum2 ein ,dmon fhrt ihn in die ,behausung der ,finsternis1 die ,wohnung ,irkallas 7des ,totengottes78 ,nach der ,behausung1 die man betritt ohne wiederum hinauszugehen1 ,nach dem ,wege1 dessen ,bahn sich nicht zurckwendet1 ,nach der ,wohnung1 dessen ,bewohner das ,licht entbehren1 ,wo ,erde ihre ,nahrung1 ,lehm ihre ,speise2 ,bekleidet sind sie wie ,vgel mit ,flgelkleide ,und das ,licht schauen sie nicht1 in ,finsternis wohnen sie4 ,das ist die erste babylonische ,beschreibung der ,unterwelt und ihrer ,toten4 ,und es finden sich in der ,unterwelt alle ,menschen3 ,tiarentrger1 ,hohepriester und ,priesterknechte1 ,beschwrer und ,bettelpriester1 ,helden und ,feige4 ,eine fast wrtlich gleiche ,beschreibung gibt die berhmte ,hllenfahrt der ,istar84 ,die ,unterwelt heit ,kurnugea 7,land ohne ,rckkehr74 ,und die ,todesgttin ,ereskigal selbst sagt1 da das ,los der ,toten bejammernswert ist4 ,warum ,istar die ,unterwelt besucht1 ist nicht gewi2 sie erzwingt sich vom ,pfrtner ,einla durch die ,drohung1 die ,tore zu sprengen und die ,toten herauszulassen4 ,auf ,ereskigals ,befehl ffnet der ,pfrtner und soll ,istar gem alten ,geboten8 behandeln4 ,durch sieben ,tore mu sie wandeln und an jedem wird ihr vom ,pfrtner ein ,teil ihres ,schmuckes und ihrer ,bekleidung fortgenommen4 ,als sie vor der ,todesgttin steht1 ist sie gnzlich entblt4 ,sie fhrt drohend gegen diese auf1 wird aber auf deren ,befehl vom ,vezier ,namtar1 der auch ,krankheitsdmon ist1 eingeschlossen und mit sechzig ,krankheiten behaftet4 ,da hrt alle leibliche ,liebe auf ,erden auf und alle ,befruchtung und ,fortpflanzung4 ,samas weint darob vor ,sin 7,mondgott und ,istars ,vater7 und ,ea1 und letzterer schafft einen babylonischen ,orpheus1 ,asusu-namir1 einen ,spielmann4 ,dieser soll vor ,ereskigal spielen1 bis sie sich erfreut1 und dann den ,schlauch mit dem ,lebenswasser verlangen4 ,so geschieht's4 ,ea's ,geschpf wird zwar wegen der angewandten ,list verflucht1 der ,niedrigsten ,niedrige zu sein4 ,aber er erhlt den ,schlauch1 ,istar wird vor die ,annunaki 7,richter in der ,unterwelt7 gefhrt1 mit dem ,lebenswasser besprengt und aus der ,hlle entlassen4 ,an jedem ,tore empfngt sie die ihr dort abgenommenen ,gegenstnde4 ,das ,gedicht ist in starker ,unordnung1 ,gremann meint1 durch ,schuld des ,abschreibers4 ,am ,schlu steht etwas1 das darauf schlieen lt1 da die ,toten auch zur ,erde emporsteigen1 und zwar in den ,klagetagen des ,tamuz 7,dumuzi71 des babylonischen ,adonis1 den seine ,schwester ,belili 7eine ,unterweltsgttin1 anstatt ,aphrodite7 beweint4 ,der ,unterweltsgott ist ,nergal2 er ist es in sonderbarer ,weise geworden4 ,die ,gtter veranstalten ein ,mahl2 da ,ereskigal die ,unterwelt nicht verlassen darf1 soll sie sich das ,essen holen4 ,sie sendet ihren ,vezier ,namtar hinauf4 ,alle ,gtter erheben sich vor ihm1 nur ,nergal 7,gottheit alles ,schlimmen1 der ,sonnenglut1 des ,krieges1 der ,pest7 bleibt sitzen4 ,darber ergrimmt die ,todesgttin und verlangt ,nergals ,auslieferung1 um ihn zu tten4 ,nach groem ,jammern wird ,nergal seinem ,schicksal entgegengesandt4 ,aber er nimmt sich vierzehn ,geister mit und lt von jedem ein ,tor der ,hlle bewachen 7hier sind also vierzehn ,tore vorhanden1 nicht sieben74 ,nun strmt er auf ,ereskigal los und will sie seinerseits tten4 ,auf ihr ,bitten jedoch lt er sie leben4 ,sie gibt die ,tafeln der ,weisheit8 787 in seine ,hand und wird seine ,gattin1 er wird dadurch ,gott der ,unterwelt4 ,nergals ,hauptkultort ist ,kutha 7wie ,marduks ,babylon71 danach heit die ,unterwelt auch ,kutha4 ,es gibt noch mehr babylonische ,unterweltsberichte1 aber neues ist nicht zu ersehen4 ,die ,unterwelt entspricht etwa dem ,hades-,orcus4 ,totenrichter sind vorhanden 7die ,annunaki71 ein ,totengott und eine ,totengttin herrschen1 eine ,schreiberin und ,dmonen aller bel stehen ihnen zur ,seite4 ,alfred ,jeremias sagt3 ,die ,anzeichen hufen sich1 da die ,babylonier mit ihrem ,unsterblichkeitsglauben die ,anschauung von einem ,strafgericht bzw4 von einer ,strafbefreiung nach dem ,tode verbunden haben84 ,und das ist wirklich alles1 was man einstweilen behaupten kann4 ,mehr wissen wir von den gyptern4 ,pyramidentexte8 7,zaubertexte1 die zwischen #bfjj und #bejj v4 ,chr4 in den ,grabkammern der ,pyramiden eingegraben wurden1 die toten ,knige fr das ,jenseits auszursten7 und das ,totenbuch8 7wohl ebenso alt1 vielleicht noch lter und dem gleichen ,zwecke dienend7 geben ,auskunft4 ,auerdem unzhlige bildliche ,darstellungen4 ,das unterirdische ,totenreich ist ,amenti1 das ,westland81 oder ,achernuti1 die heilige ,unterwelt81 oder ,aalu1 ,schlangenfeld84 ,auerdem ist eine ,art ,elysium vorhanden1 wie ,sonnenberg1 ,am-,sesennu4 ,doch kann das ,totenreich auch jene ,tiefe1 untere ,welt1 ,dat1 sein4 ,sie ist mit ,dmonen und ,ungetmen erfllt4 ,der ,tote1 der sie von ,west nach ,ost zu durchwandern hat1 mu sich durch alle ,gefahren winden1 und besteht sie nur bei richtigem ,kult auf ,erden fr ihn 7,s4 #ajb74 ,sein ,geleiter ist ,anubis 7daher ,hermes-,anubis1 ,hermanubis bei den ,griechen74 ,dieser hat ihn auch auf der ,totenbarke ber ein ,wasser 7entsprechend dem ,acheron7 zu fahren4 ,alle ,gegenstnde1 die der ,tote trifft1 selbst die leblosen1 mu er auf ihre ,anfrage bei ,namen nennen 7,s4 #aje74 ,ist er zu den ,hallen der ,wahrheit8 gelangt1 so richten ihn ,thot und ,anubis4 ,und ,osiris1 der eigentliche ,herrscher der ,tiefe1 mit #db ,richtern knden das ,urteil4 ,ein ungnstiges vernichtet den ,toten ganz4 ,oder es treibt ihn zu ,qualen1 oder auf die ,erde in ,tiere1 oder in die ,luftregion4 ,dort wird seine ,seele von ,strmen gepeitscht und allmhlich gelutert 7also eine ,art ,fegefeuer74 ,ein gnstiges bringt die ,freuden des ,jenseits4 ,der ,tote zieht zum ,sonnenberg 7,s4 #aha7 im ,osten 7eine ,art ,paradies71 darf aber berhaupt seine ,zukunft beliebig whlen 7,s4 #ajb f474 ,im ,totenbuch heit es 7der ,tote spricht73 ,ich bin angekommen in dieser ,welt der leuchtenden ,geister1 nmlich der ,gtter neben der ,sonnenwohnung84 ,offen stehen mir die ,tren des ,himmels1 offen mir die ,tren der ,erde1 offen mir die ,riegel des ,erdgottes ,qeb1 offen das erste ,haus 7die erste ,zone des ,sonnenlaufes748 ,bekannt ist1 da der ,tote sich mit jeder der ,gottheiten identifiziert4 ,ihr ,vordergtter reicht mir eure ,hnde2 ich bin nmlich geworden zu dem1 was ihr seid48 ,in unendlichen ,wiederholungen spricht der ,tote3 ,ich bin ,r81 ich bin ,tum81 ich bin ,osiris8 usf4 und vindiziert sich alle ,eigenheiten des betreffenden ,gottes1 als sei er selbst dieser ,gott4 ,ich der ,gott ,atumu1 ich bin der ,seiende4 ,ich war allein48 ,ich bin der ,lichtgott ,r in seinen ersten ,aufgngen48 ,ich bin ,gott1 der ,groe1 das ,werden1 er selber48 ,ich bin der gestrige ,tag1 ich kenne auch den morgenden ,tag1 das ist ,osiris48 ,lepsius sagt3 ,der ,gedanke lag durchgehends zugrunde1 da der reine und gerechte ,mensch zugleich ein ,einzelwesen und zugleich der hchste ,gott selber sei1 oder nur freiwillig die ,existenz und ,form des einzelnen ,menschen angenommen habe1 mit dessen ,tode aber in seine gttliche ,existenz zurckkehre444 ,der ,gerechte wrde also nach dem ,tode zum ,gotte1 er ginge in ,gott selbst ber48 ,vielleicht eilt das etwas zu hoch2 es entsprche dem ,gedankenkreise der doch bei weitem tiefsinniger und ethischer denkenden ,indier4 ,wenden wir uns zu den ,ariern1 so haben die eben genannten ,indier ihr ,paradies mit allen ,wonnen1 ihre ,hlle mit allen ,qualen aufs ausschweifendste ausgestattet4 ,wo die ,gefilde der ,seligen liegen1 und wo die ,orte der ,schrecken1 ist schon erwhnt 7,s4 #agf74 ,das hchste ,paradies1 das rein geistige1 ist die ,nirvana1 von der spter gesprochen wird4 ,das gttlich-menschliche ,paradies ist angefllt mit ,gandharvenjungfrauen1 schngeformten ,asparasen1 prachtvollen ,blumen und ,bumen1 ,e- und ,trinkhusern2 berall ,tanz1 berall ,gesang1 ,schatten1 ,duft4 ,in ,snften1 auf ,wagen und ,elefanten kommen die ,seligen zur ,behausung ,yamas1 des ,herrschers1 dessen ,antlitz schner als ,lotos4 ,und viele ,paradiese sind bereinander1 mit steigender ,seligkeit1 zu denen die ,menschen nach ihrem inneren ,wert schweben4 ,die ,hlle ist grauenvoller1 als die ,paradiese schn sich bieten4 ,sie besteht aus mehr ,abteilungen untereinander als das ,paradies bereinander2 jeder ,art von ,verbrechen ist eine ,hlle zugewiesen4 ,eigenartig berhrt es1 da die ,frauen den ,mnnern in die ,hlle folgen mssen1 ob auch in das ,paradies1 wei ich nicht4 ,eine hbsche ,sage im ,krishnajogras erzhlt ,wollheim da ,fonseca3 ,einst floh eine von ,tigern aufgescheuchte ,gazelle aus dem ,walde1 um ihr ,leben zu retten1 dem ,palaste des ,knigs zu4 ,als der ,frst sie kommen sah1 erwachte die ,jagdlust1 und aufspringend ttete er die ,gazelle rasch mit dem ,schwerte4 ,also brachte der ,knig die bei ihm ,schutz ,suchende um4 ,deshalb ist er mit seiner ,gattin von dir 7nmlich dem ,totenrichter ,yama7 zu bestrafen4 ,darauf ward nun der ,frst samt seiner ,gemahlin in die ,hlle gebracht84 ,der gleiche ,verfasser teilt auch nach dem gleichen ,werke eine ,schilderung der ,hllenstrafen mit1 die ein erlster ,knig gibt3 ,hunger1 ,durst1 ,liegen in glhenden oder umflammten ,eisenbetten1 ,umarmen von ,feuersulen1 ,besprengtwerden mit ,hllenstein1 auf ,dornen wandeln1 von ,blutstrmen berflossen werden1 von ,tieren fortwhrend zerrissen werden sind noch das ,mildeste4 ,dante hat nichts ,schrecklicheres gesehen als jener indische ,knig4 ,yama ist der ,totenrichter1 ,tschitraguptas der ,toten-,staatsanwalt1 ,zeugen sind -- auerordentlich schn gedacht -- ,sonne1 ,mond1 ,feuer1 ther1 ,erde1 ,wasser1 sogar ,tageszeiten und ,gesetz4 ,als ,diener fungiert ,tschandas mit andern4 ,die ,dauer der ,hllenstrafe richtet sich nach dem ,verbrechen1 die geringste betrgt #bf ,jahre1 die lngste #hjj ,millionen ,kalpas 7zu #dcb ,millionen ,jahre gerechnet71 also bei weitem mehr als die ,welt selbst besteht4 ,eine vorzeitige ,befreiung kann durch ,gebet1 ,opfer und fromme ,spenden der ,nachkommenschaft8 7oder anderer7 erzielt werden1 was bis zu einem gewissen ,grade mit katholischen ,lehren bereinstimmt4 ,nach ,verbung der ,strafe tritt die ,mglichkeit einer ,luterung ein1 indem die ,seele eine ,wanderung durch ,krper unternimmt2 sie beginnt meist mit dem niedrigsten ,tier und steigt zum ,menschen empor1 zunchst in die verachtetste ,kaste1 um dann1 wenn sie sich in ,tugend bewhrt1 zu den hheren ,kasten und zuletzt in das ,paradies 7,s4 #aha7 zu gelangen4 ,doch lutert auch schon ein heiliger ,ort4 ,wie ein ,snderpaar1 das aus der ,hlle entlassen zu ,heuschrecken wurde und durch einen ,sturm in den ,ganges geweht und in diesem so heiligen ,wasser ertrunken war1 sogleich in das ,paradies einging4 ,wir kommen darauf zurck4 ,die ,anschauung von der ,hlle 7spterer ,name ,naraka7 ist viel jnger als die vom ,paradiese4 ,in dem ,rigveda wird nur allgemein von jener gesprochen1 als von einem tiefen ,ort1 dem ,orte der niederen ,finsternis1 der ,grube 7,karta74 ,so heit es ,,ix1 #gc3 ,der weise ,hter des ,gesetzes lt sich nicht hintergehen1 er hat ,krinigar 7das ,gewissen7 ins ,herz gelegt2 wissend sieht er auf alle ,dinge und schleudert die ,bsen und die ,ruchlosen in die ,grube84 ,auch von dem ,verschlungenwerden durch einen ,wolf oder von vierugigen grauen ,hunden nach dem ,tode ist die ,rede4 ,ebenso allgemein sprechen die ,upanishaden3 ,es gibt in der ,tat jene unseligen ,welten1 welche in dichte ,finsternis gehllt sind2 ,menschen1 die unwissend1 nicht erleuchtet sind 7also ,frevler71 gehen nach ihrem ,tode zu diesen ,welten84 ,von ,interesse ist1 da hier auch der ,totenweg erwhnt sich findet1 der spter als ,brcke bezeichnet wird1 also ,totenbrcke ist4 ,derselbe ,pfad fhrt entweder zu den ,gttern oder zu den ,vtern4 ,auf beiden ,seiten brennen immerdar zwei ,flammen2 sie versengen den1 der verdient versengt zu werden1 und lassen den vorbergehen1 der verdient vorberzugehen48 ,die ,jenseitslehre1 ,eschatologie1 der ,indier ist mit dem obigen bei weitem nicht abgeschlossen1 wir werden ihr bald wieder begegnen4 ,die der ,eranier stellt sich relativ einfach dar4 ,drei ,nchte verweilt die ,seele bei dem ,krper zu seinen ,hupten2 in ,lust und ,wonnen1 wenn der ,geschiedene gerecht gelebt hat1 in belbefinden und ,abscheulichem1 whrend der ,dev ,vajis1 der ,hllenwchter1 sie stndig mit ,schrecken ngstigt1 bei dem ,ungerechten4 ,dann geht es auf gefahrvollen ,wegen zu der noch gefahrvolleren ,cinvatbrcke1 der ,totenbrcke 7,s4 #agf74 ,dort wird die ,seele von ,roshnu1 dem ,gerechten1 nach ihrem beltun und ,wohltun gewogen4 ,fr die gutbefundene ,seele weitet sich die ,brcke viele ,speerbreit1 und jene geht ein nacheinander in die vier ,paradiese der guten ,gedanken1 guten ,worte1 guten ,taten1 endlosen ,lichter1 und bleibt im letzten vor ,ahuramazda in ewiger ,freude4 ,die ,seelen der ,guten 7,ferver1 ,fravardin1 ,fravashi7 sind die ,helfer ,ahuramazdas im ,kampfe gegen das ,bse4 ,der ,gott sagt zu ,zarathustra 7im ,fravardin ,yasht73 ,wenn die starken ,schutzengel der ,tugendhaften mir nicht ,beistand leisten wrden1 dann wrden ,vieh und ,menschen1 die beiden letzten der hundert ,klassen von ,wesen1 fr mich nicht mehr existieren1 dann wrde des ,teufels ,macht1 des ,teufels ,ursprung beginnen1 die ganze lebendige ,schpfung wrde dem ,teufel gehren84 ,eine so hohe aktive ,bedeutung haben die ,guten4 ,den ,schlechten zieht sich die ,brcke fadenbreit zusammen und sie strzen in die ,hlle4 ,der ,dmon ,vizaresha schleppt sie dahin4 ,die ,totenbrcke ist vom spteren ,judentum und wahrscheinlich auch von den ,arabern bernommen4 ,in einem hebrischen ,werke des #aj4 ,jahrhunderts1 das aber1 wie ,max ,mller sagt1 ,bruchstcke viel lteren ,datums enthlt81 heit es3 ,in dieser ,stunde 7des ,jngsten ,gerichts7 ruft ,gott die ,gtzen der ,vlker ins ,leben zurck1 und er sagt3 ,jedes ,volk gehe mit seinem ,gott ber die ,brcke des ,gehinom1 und wenn sie ber dieselbe gehen1 so wird sie ihnen wie ein ,faden erscheinen und sie fallen in das ,gehinom hinunter#848 ,diese jdische ,ansicht soll nicht von den ,mohammedanern entlehnt sein1 also wohl von den ,persern4 ,die ,eranier kannten auch ein jngstes ,gericht und eine ,auferstehung1 ,apokatastase1 die mit dem ,weltende 7,s4 #aff f47 verbunden wird4 ,die ,auferstehung beginnt mit den ,urwesen1 ,urmenschen und dauert #eg ,jahre4 ,sie ist eine krperliche3 ,von der ,erde werden die ,knochen1 vom ,wasser das ,blut1 von den ,bumen die ,haare1 vom ,feuer der ,lebenshauch1 wie sie in der ,schpfung ergriffen worden sind1 zurckgefordert84 ,die ,seelen erkennen die wieder aufgebauten ,krper4 ,dann werden die ,frommen von den ,gottlosen getrennt4 ,jene kommen in den ,himmel1 diese erleiden drei ,tage und drei ,nchte krperlich in der ,hlle ,strafe4 ,darauf werden alle ,snder in den durch den ,weltbrand geschmolzenen ,metallen 7,s4 #aff7 gereinigt4 ,die ,frommen sollen die ,schmelze nur wie warme ,milch fhlen1 die ,gottlosen aber wie glhende ,schmelze4 ,und alles lebt vor ,ahuras ,angesicht4 ,die ,weltschlange ,dahaka geht in der ,schmelze unter1 ,ahriman strzt in die ,tiefe4 ,ein allgemeines ,opfer leitet die neue selige ,zeit ein4 ,jedenfalls haben wir es mit einem ,unsterblichkeitsglauben zu tun4 ,was ,xenophon dem hinscheidenden ,kyros in den ,mund legt3 ,mag ich nun bei der ,gottheit oder nichts mehr sein81 ist nicht persisch gedacht1 sondern griechisch-philosophisch4 ,die ,anschauungen der ,griechen und ,rmer von ,unterwelt und ,paradies sind so bekannt1 da nur das ,bedeutendste gesagt zu werden braucht4 ,da sie bis zu einem gewissen ,grade den ,anschauungen der ,hebrer gleichen1 habe ich schon hervorgehoben 7,s4 #ahc74 ,jedenfalls sind sie im allgemeinen unerfreulich und wenig von ethischem ,geiste getragen4 ,vergehen gegen die ,gtter und ,wohltun gegen die ,gtter spielen eine bei weitem grere ,rolle als ,bses gegen die ,menschen und ,gutes gegen sie4 ,indessen ben die ,danaiden doch fr ,gattenmord1 und heit es von dem milden ,menelaos in der ,odyssee3 ,doch dir ist nicht geordnet1 du gttlicher1 o ,menelaos1 ,im roweidenden ,argos den ,tod und das ,schicksal zu dulden1 ,nein1 dich fhren die ,gtter dereinst an die ,enden der ,erde1 ,zu der elysischen ,flur1 wo der brunliche ,held ,rhadamanthys ,wohnt und ganz mhelos leben die ,menschen2 ,nimmer ist ,schnee da1 noch ,winterorkan1 noch ,regengewitter2 ,ewig weh'n die ,gesusel des leis anhauchenden ,westes1 ,die ,okeanos sendet1 die ,menschen suselnd zu khlen4 ,mavoll wie der ,grieche immer ist1 sind auch seine ,hllenstrafen nicht so bertrieben und seine ,paradiesesfreuden wesentlich ,ruhe und sorglose ,bequemlichkeit4 ,doch kommen ,menschen auch zu den ,gttern in den ,olymp1 steigen zu der ,hhe der ,halbgtter 7es gengt1 an ,herakles zu erinnern7 oder werden als ,gestirne an den ,himmel versetzt4 ,andererseits kennen die ,griechen eine besondere ,hlle sogar fr ,gtter1 den ,tartaros 7,s4 #agb74 ,eine ,art ,vorhlle ist die ,asphodeloswiese1 auf der die ,nichtschlechten ,nichtguten schattenhaft irren 7,s4 #agb74 ,da ,menschen aus der ,unterwelt auch zum ,leben zurckgefhrt werden knnen1 beweist das ,beispiel der ,alkestis4 ,bei ,eurydike milingt dieses nur durch ,orpheus' ,unvorsichtigkeit4 ,erst sptere ,zeit fate das ,nachleben vom ethischen ,standpunkte auf4 ,pindar hat viele ,anspielungen darauf4 ,seltsam berhrt darunter die ,behauptung1 da ,menschen1 welche unglcklich gelebt haben1 und doch rechtlich geblieben sind1 nach achtjhriger ,luterung im ,hades von ,persephone zur ,welt wieder entlassen werden1 um dort starke1 kluge und glckliche ,regenten zu werden4 ,das alles gehrt zur ,unsterblichkeit der ,seele1 die brigens ,pindar auch ausspricht1 und von der ja auch so viele ,griechen berzeugt waren4 ,aber darauf kommen wir noch zurck4 ,die ,mysterien scheinen wesentlich den ,eingeweihten ,hoffnung auf ein frohes ,jenseits geboten zu haben4 ,aussprche von ,platon1 ,sokrates1 ,cicero und anderen deuten darauf hin4 ,polygnotos soll in ,delphoi die ,unterwelt dargestellt haben4 ,trotz allem ist die ,haltung der ,griechen in der ,frage der ,unsterblichkeit eine schwankende1 selbst wenn wir von gewissen berhaupt alles verneinenden ,philosophen absehen4 ,oft schrumpft die ,unsterblichkeit zu dem bildlichen ,bleiben des ,ruhmes usf4 zusammen4 ,aber gewaltige ,verfechter der ,unsterblichkeit haben wir in ,pythagoras1 ,pindaros1 ,sokrates1 ,platon u4 a41 selbst in den ,naturphilosophen 7,s4 #bca f474 ,die ,rmer haben manche ,anschauung von den ,etruskern bernommen4 ,diese aber mssen eine ,unterwelt voll ,schauern gehabt haben1 wie wir aus den ,bildern ihrer ,grabkammern schlieen knnen1 in denen entsetzliche ,dmonen mit ,schwertern1 ,hmmern1 ,feuerbrnden u4 a4 die ,toten verfolgen1 und aus der zahlreichen ,schar ihrer ,unterweltsgottheiten4 ,ich darf auf das so schne ,werk von ,dennis1 ,cities and ,cimeteries of ,etruria8 und auf das von ,k4 ,o4 ,mller ,die ,etrusker8 verweisen4 ,wir wissen aber von der eigentlichen ,religion der ,etrusker gar zu wenig und das ,wenige gar zu unsicher1 da dieses ,volk so auffallend vieles von den ,griechen bernommen hat1 selbst ,namen der ,gottheiten 7wie ,aplu fr ,apollon74 ,mantus und ,mania sollen ,pluton und ,persephone entsprechen1 ,charun ist ,charon4 ,vieles ist rein naturmenschlich2 und naturmenschlich1 zum ,teil mit allen ,greueln1 war auch der ,totenkult4 ,ich wei nicht1 wo ich einmal gelesen habe1 da ,dante seine furchtbare ,phantasie in der ,ausmalung der ,hlle seiner toskanischen ,abstammung zu verdanken habe4 ,das ,elysium der ,etrusker scheint im ungestrten ,genu der ,lebensfreuden -- namentlich ,tafelfreuden sind dargestellt -- bestanden zu haben4 ,der ,orcus des synkretistischen ,rmers ist bald die ,unterwelt1 bald der in schrecklicher ,gestalt angenommene ,todesgott4 ,wenn man an den griechischen ,todesgott1 ,thanatos1 an den milden ,bruder des ,schlafes denkt1 wird man kaum umhin knnen1 die an ,orcus sich knpfenden ,schauer als aus ,etrurien berkommen anzusehen4 ,rom war ja eine ,zeitlang in ,etruskischer ,abhngigkeit1 fast etruskische ,bundesstadt4 ,dis pater und ,proserpina sind die rmischen ,pluton und ,persephone4 ,die ,menschenopfer1 die in ,latium dem ,dis 7auch dem ,saturn1 ,vater des ,dis71 ebenso noch anderen ,unterweltsdmonen1 gebracht wurden und die ,herkules durch ,opfer von ,bildern1 ,puppen1 ,mohnkpfen usf4 abgelst haben soll1 wrden vielleicht auch auf etruskische ,rechnung zu setzen sein1 wenn die ,rmer und ,griechen nicht berhaupt ,menschenopfer gebt htten 7,s4 #ig74 ,indessen soll in der ,tat ,dis pater oder ,vatis eine etruskische ,unterweltsgottheit gewesen sein1 wie auch die etruskische ,mania den ,rmern als ,unterweltsgottheit diente4 ,von den ,geistern der ,verstorbenen habe ich bereits gesprochen 7,s4 #ig f474 ,alles andere ist fast ganz den griechischen ,anschauungen nachgebildet1 wenn es nicht berhaupt graeco-italischer ,gemeinbesitz war4 ,die ,unterweltsfahrt des neas bei ,virgilius weicht1 trotz der ,nachahmung derjenigen des ,odysseus1 von dieser in manchen ,beziehungen ab2 der spte ,dichter wird vieles hinzugeklgelt haben1 um seine ,erzhlung mit neuem ,schmuck zu durchwinden4 ,und ,virgil ist der ,fhrer ,dantes1 so weit er als ,heide gehen darf1 bis er von der ,engelsgestalt der ,geliebten ,beatrice abgelst wird4 ,virgils ,paradies ist also auch nicht unser ,paradies1 sondern das griechische1 seine ,hlle hat aber einige ,zge zu ,dantes ,hlle geliefert4 ,lucanus1 der ,dichter der ,pharsalia1 soll einen wirklichen ,teufel der ,unterwelt gekannt haben1 einen ,beelzebub4 ,die ,unterwelt1 das ,niflhel der ,germanen1 ,hels ,nebelreich mit den ,giftstrmen kennen wir bereits 7,s4 #agc74 ,nastrand1 ,leichenstrand1 heit diese ,welt auch4 ,einen ,saal sah ich stehen1 der ,sonne fern1 ,auf ,nastrands ,flur2 nordwrts stehen die ,tren1 ,es fallen ,gifttropfen hinein durchs ,fenster2 ,dieser ,saal ist geschmckt mit ,schlangenhuten4 -- ,da sah ich waten durch schlammige ,strme ,meineidige ,mnner und ,mordgesellen ,und die eines andern ,geliebte verfhrten1 ,da saugt ,nidhoggr die ,leichen der ,toten1 ,es zerfleischt der ,wolf die ,mnner4 hnlich sind andere ,schilderungen4 ,die ,totenherrscherin ,hel1 auch ,hellia1 ist ,tochter ,lokis und der ,schwester des ,fenriswolfes und einer ungeheuren ,schlange84 ,und nichts gibt sie zurck1 was ihr zukommt4 ,selbst die ,gtter knnen ihr niemand entreien1 ,baldr war ihr verfallen4 brigens wird die obige ,schilderung der ,voluspa schon von christlichen ,elementen durchsetzt sein4 ,sptere ,sagen schmcken ,hel und ,hels ,reich weiter mit ,furchtbarem aus4 ,hel ist halb schwarz halb wei2 was sie besitzt1 drckt unersttliche ,gier aus4 ,zu ihrem ,reich fhrt nach neun ,tagen ,weges1 der durch dunkle1 tiefe ,tler geht1 die die ,dunkelelfen bewohnen1 ber den ,flu ,gill eine mit ,gold gedeckte ,brcke1 die eine ,jungfrau ,modgudhr1 ,seelenkampf1 bewacht4 ,den ,flu ,gill stellt ,jakob ,grimm mit der ,lethe in ,parallele4 ,die ,toten fahren oder reiten hin4 ,so haben wir eine wirkliche ,hllenfahrt der ,brunhild1 und auch ein ,helreidr8 dieser ,walkre1 und das ,sternbild der ,wagen 7der groe ,br7 soll zuweilen ,helwagen heien4 ,hel bedeutet brigens die ,gttin wie den ,ort1 was auch bei ,hades und ,orcus der ,fall ist4 ,die ursprngliche ,anschauung von diesem ,reich wird wohl einfach die eines ,nebellandes gewesen sein1 hnlich der homerischen vom ,hades1 eines ,aufenthaltes der ,toten allgemein1 da selbst ,gottheiten hinziehen wie ,baldr und ,brunhild4 ,die ,hlle wird sogar als ,herberge1 ,gasthaus1 ,valhll1 bezeichnet4 ,doch scheint die ,absonderung der auf dem ,schlachtfelde gefallenen ,helden zum ,aufenthalt im ,gttersaal ,odins1 in ,walhall1 gleichfalls alt zu sein4 ,spter sind die ,frsten noch hinzugefgt1 wovon schon die ,vala in der ,edda spricht4 ,einen eigentlichen ,todesgott hatten die ,germanen nicht4 ,doch sendet ,odin seine ,walkren in die ,schlacht1 die gefallenen ,helden zu ihm zu geleiten4 ,da ,wasser- und ,meergeister1 wie die ,meergttin ,rn1 ,menschen in den ,tod ziehen1 ist ein naheliegender ,gedanke4 ,der ,tod als ttende ,person ist eine spte ,anschauung des ,christentums2 der ihm gleichbenannte griechische nimmt nur die ,toten an sich4 ,und so sind auch unsere so ergreifenden ,totentnze ohne ,beispiel im ,altertum4 ,ebenso ist der ,hllenfrst eine spte1 vielleicht dem ,parsismus unter ,vermittlung des ,judentums entnommene ,anschauung 7,s4 #adi f474 ,aus allem aber ist zu ersehen1 da die ,germanen1 wenn nicht eine allgemeine1 doch mindestens eine partielle ,unsterblichkeit kannten4 ,und es ist bemerkenswert1 da die ,walhall bewohnenden ,helden fast die ,aufgabe der eranischen ,fravarshis 7,s4 #aib7 haben1 der ,gottheit im letzten ,kampfe beizustehen4 ,von der slawischen ,eschatologie wei ich nichts zu sagen1 bis auf das schon erwhnte ,naturmenschliche 7,s4 #he f474 ,den ,kelten werden ,anschauungen beigemessen1 die denen der ,indier von der ,seelenwanderung entsprechen4 ,gewhrsmann ist freilich ,csar4 ,wir haben davon schon gehandelt 7,s4 #id71 und kommen darauf noch zu sprechen 7,s4 #baf74 ,wir kehren nach ,asien zurck1 um nur noch einiges zu behandeln4 ,der heidnischen ,araber ,anschauungen waren rein naturmenschliche4 ,mohammed jedoch hat unter dem ,einflu des ,judentums und ,christentums eine ,hlle und ein ,paradies gelehrt2 zwischen beiden einen ,damm1 auf dem sich die ,nichtschlechten ,nichtguten befinden1 wie das ,christentum eine ,hlle fr die guten ,heiden besitzt4 ,so heit es in ,sure ,,vii1 ,vers #ci ff4 des ,korans von der ,snde3 ,ihnen sei ,dschahannam1 der ,pfuhl1 und ber ihnen seine ,decken 7aus ,feuer71 und also belehren wir die ,snder84 ,diejenigen aber1 welche glauben und das ,rechte tun -- nicht belasten wir eine ,seele ber ,vermgen -- jene sollen des ,paradieses ,gefhrten sein und darin ewig verweilen48 ,und zwischen ihnen ist eine ,scheide2 und auf den ,wllen sind ,mnner1 die ,alle an ihren ,merkmalen erkennen 7die ,hllengefhrten sind schwarz1 die ,paradiesesgefhrten wei72 und sie rufen den ,paradiesesgefhrten zu3 ,friede sei auf euch#81 sie knnen es aber nicht betreten1 wiewohl sie es begehren4 ,und so ihre ,blicke zu den ,gefhrten des ,feuers gewendet werden1 sprechen sie3 ,unser ,herr1 bring uns nicht zu den ,ungerechten#848 ,der ,koran kennt auch eine ,auferstehung4 ,die berlieferung1 ,sunna1 hat ,mohammeds ,lehren viel interpretiert und nher ausgefhrt4 ,so wird der ,tote schon im ,grabe von ,munkir und ,nakir unter ,folterung verhrt4 ,der dabei ,rechtbefundene verbleibt in ,ruhe und atmet ,paradiesesluft1 der ,snder wird mit ,keulen geschlagen und mit dem ,grabe zerdrckt 7,eranische ,sage ,s4 #aib74 ,am ,tage des ,jngsten ,gerichts wird vom ,engel ,israfil die ,posaune des ,schreckens und die des ,gerichts geblasen1 da vergeht zunchst alle noch lebende ,kreatur4 ,nun versammeln sich alle ,seelen und gewinnen jede ihren ,krper wieder1 ,mohammed erscheint an ihrer ,spitze4 ,gabriel hlt eine ,waage mit ,schalen3 ,paradies und ,hlle2 ,keiner kann dem ,anderen helfen1 ,jeder mu fr sich allein stehen4 ,gnade waltet nicht1 nur ,glubigkeit und gute ,taten entscheiden4 ,die ,unglubigen verfallen berhaupt ewig der ,hlle und ,pein4 ,den ,glubigen wird die ,strafe nach ,ma der ,snden bemessen4 ,nun mssen die ,seelen die ,totenbrcke ,serat beschreiten1 sie ist scharf wie ein ,messer und heier als ,feuer4 ,sie spannt sich ber dem ,hllenschlund von der ,erde zum ,himmel4 ,jeder ,unglubige und ,snder strzt hinab4 ,mohammed mit den ,glubigen und ,rechtschaffenen berschreiten sie1 denn ihnen breitet und khlt sie sich1 whrend ,engel zu beiden ,seiten mit den ,flgeln den ,abgrund verdecken4 ,im ,himmel aber wird der ,platz nach der ,wrdigkeit zuerteilt4 ,der ,gedanke der ,totenbrcke ist hchst poetisch und von ,rckert in diesem ,sinne bearbeitet4 ,er ist aber sicher1 wie namentlich die ,einzelheiten zeigen1 den ,persern entnommen 7,s4 #aib74 ,die ,hlle hat sieben ,stockwerke3 je eines fr milde ,strafen der ,mohammedaner und fr die ,juden1 zwei fr ,christen und eine gewisse ,sekte von ihnen1 je eines fr die ,feueranbeter 7,parsen71 fr ,gtzenanbeter1 fr ,unglubige und ,heuchler aller ,religionen4 ,nur im obersten ,stockwerk ist die ,strafe endlich1 in allen anderen ,stockwerken whrt sie ewig4 ,vom ,paradies sagt schon ,mohammed in der ,sure ,,lxxxiii des ,koran3 ,siehe1 die ,gerechten werden wahrlich in ,wonne sein4 ,auf ,hochzeitsthronen 7sitzend7 werden sie ausschauen4 ,erkennen kannst du auf ihren ,angesichten den ,glanz der ,wonne4 ,getrnkt werden sie von versiegeltem ,wein1 dessen ,siegel ,moschus ist -- und hiernach mgen die ,begehrenden begehren -- und seine ,mischung ist ,wasser von ,tasnm1 eine ,quelle1 aus der die ,allah ,nahestehenden trinken48 ,dieses ist dann mit aller derjenigen glhenden ,sinnlichkeit ausgeschmckt worden1 die so groen ,eindruck auf naturmenschliche ,gemter macht und so auerordentlich zum erstaunlichen ,erfolg des ,mohammedanismus beigetragen hat4 ,der ,chinesen naturmenschliche ,anschauung vom ,nachleben und ,jenseits ist schon geschildert 7,s4 #abj f474 ,ob ,konfucius ihr huldigte1 ist nicht gewi4 ,er gebrauchte ,fragenden gegenber ,ausflchte4 ,wenn er jener ,anschauung zustimme1 frchte er1 da die ,menschen ber der ,pflege der ,seele der ,verstorbenen ihre eigene ,seele vernachlssigen mchten2 wenn er ihr widerspreche1 msse er besorgen1 da die schne ,piett gegen ,verstorbene verloren gehe4 ,so ist denn auch oft behauptet worden1 da die ,lehre des ,konfucius an sich nur das ,diesseits betreffe1 nicht ,strafe noch ,lohn im ,jenseits drohe und verspreche4 ,die ,lehre des edleren und geistigeren ,lao-tsse ist mehr philosophisch und geht auf eine schlieliche ,vereinigung mit dem ,allgeist ,tao 7,s4 #bbj74 ,aber ,paradies und ,hlle scheint sie gleichfalls nicht zu kennen4 ,die ,glckseligkeit beruht fr den ,guten in der ,ruhe1 mit der er dem ,tode entgegensieht1 die ,strafe des ,bsen in der ,angst vor dem ,tode4 ,also ,paradies und ,hlle hat jeder in sich1 was ja auch die ,ansicht sehr vieler hchstgeistigen ,europer ist4 ,die ,eschatologie der ,japaner wird trotz ihres schnen ,gttersaales kaum eine andere sein4 ,von der ,eschatologie der amerikanischen ,kulturvlker ist mir1 abgesehen vom ,naturmenschlichen1 schon ,mitgeteilten 7,s4 #abd f471 nichts bekannt geworden4 ,der ,rundgang zeigt1 da1 bei aller hnlichkeit der ,grundideen auf der ,erde1 im einzelnen zwischen den ,kulturvlkern doch erhebliche ,verschiedenheiten vorhanden sind4 ,selbst so nahe ,stmme wie die ,indier und ,eranier1 die ,hebrer und ,babylonier weichen in ihren ,anschauungen ber das ,nachleben gar sehr erheblich ab4 ,und andererseits bestehen bereinstimmungen zwischen so fernen ,vlkern wie ,hebrer und ,griechen-,rmer4 ,nur das ,gefhl von ,unsterblichkeit der ,seele1 von ,lohn und ,strafe findet sich fast berall4 ,hier mehr1 dort weniger deutlich1 hier real1 dort geistig gedacht1 immer aber nach dem ,leben beurteilt und in den hchsten ,religionen oft nicht viel anders aufgefat als in den fr uns niedersten4 ,einbildung auf seine ,kultur ist nirgends weniger angebracht als hier4 #bc4 ,seelenwanderung und ,wiederbekrperung2 ,sansara1 ,nirvana4 ,ein hchst merkwrdiges ,kapitel in der ,lehre von den ,anschauungen der ,menschheit bildet das in der berschrift gekennzeichnete4 ,die ,anschauung von der ,seelenwanderung und ,wiederbekrperung mag ihren ,ursprung aus dem naturmenschlichen ,animismus genommen haben4 ,ihre eigentliche ,bedeutung gab ihr jedoch die kulturelle ,ethik und die eschatologische ,metaphysik4 ,wir tun am besten1 sie sogleich fr dasjenige ,volk zu schildern1 das diese ,anschauung am meisten ausgebildet und am tiefsten durchdacht hat1 die ,indier4 ,die ,anschauungen anderer ,vlker lassen sich leicht daran erklren4 ,das ,wesentliche ist1 da die ,seele von je war 7was auch ,platons ,ansicht ist7 und nur stndig die ,krper wechselt1 bis sie gelutert und gereinigt 7was das bedeutet1 richtet sich nach der ,lehre7 zum ewigen ,seelenleben oder zur ewigen absoluten ,ruhe eingeht4 ,danach steht der ,seele nach dem ,tode zweierlei bevor3 entweder ein neues krperliches ,leben oder ein ,seelenleben1 indem wir noch von der absoluten ewigen ,ruhe absehen4 ,sie hat zwei ,wege3 den ,dvayana1 den ,gtterpfad1 und den ,pitriyana1 den ,vter-,ahnenpfad4 ,vom ,dvayana lesen wir in einem ,upanishad -- die ,upanishaden zhlen wie die ,veden1 denen sie an ,alter fast gleich sind1 die sie aber an geistigem ,inhalt auerordentlich bertreffen1 whrend sie sie teilweise kommentieren1 zu den heiligen ,bchern der ,indier4 ,der ,name besagt3 ein ,niedersitzen zu ,fen des ,lehrers8 -- in ,max ,mllers bersetzung3 ,sie 7die die hchste ,stufe der ,vollkommenheit erreicht haben7 gehen zum ,lichte1 vom ,lichte zum ,tage1 vom ,tage zur ,monatshlfte des zunehmenden ,mondes1 von der ,monatshlfte des zunehmenden ,mondes zu den sechs ,monaten1 wo die ,sonne nach ,norden geht1 von diesen sechs ,monaten zu der ,welt der ,devas 7niederen ,gtter71 von der ,welt der ,devas zur ,sonne1 von der ,sonne zur ,sttte des ,blitzes4 ,wenn sie die ,sttte des ,blitzes erreicht haben1 nhert sich ihnen eine ,person1 nicht ein ,mensch1 und fhrt sie in die ,welten ,brahmans4 ,in diesen ,welten ,brahmans verweilen sie immer und ewig1 und es gibt keine ,rckkehr fr sie84 ,was der ,leser in dieser ,angabe nicht verstehen sollte1 das vom ,tage1 dem ,halbmonat1 den ,sechsmonaten ,gesagte1 haben andere auch nicht verstanden2 es scheinen hier uralte ,termini technici versteckt1 deren ,sinn verloren gegangen ist1 und den die ,vedantaphilosophen in ihren ,kommentaren 7,stras7 nur mit ,zwang und ,mhe wiederherzustellen versucht haben4 ,das brige aber ist klar4 ,das wird in anderen ,stellen und anderen ,werken noch sinnflliger und genauer geschildert3 wie1 da der betreffende ,mensch durch die ,sonne hindurchgeht1 ebenso durch den ,mond1 da er die ,welten der einzelnen ,gtter durchmit1 einen ,flu ,vigar 7,nichtalternd7 berschreitet1 vor die ,halle 7,vibhu7 ,brahmans gelangt1 deren ,hter ,indra und ,pragapati sind1 und vor den ,thron ,brahmans tritt1 dessen einzelne ,teile als ,einsicht1 ,glanz1 ,umschau1 ,verstand1 ,geist usf4 bezeichnet werden4 ,aber das ,wesentliche ist immer das gleiche3 ,eingehen der ,seele in den ,raum zum hchsten ,gott4 ,von den ,nichtvollkommenen aber heit es3 ,sie gehen 7bei der ,verbrennung1 die hier vorausgesetzt ist7 in den ,rauch ein1 vom ,rauch in die ,nacht1 von der ,nacht in die ,monatshlfte des abnehmenden ,mondes1 von dieser ,monatshlfte zu den sechs ,monaten1 wo die ,sonne nach ,sden geht4 ,von den sechs ,monaten gehen sie in die ,welt der ,vter1 von der ,welt der ,vter zum ther1 vom ther zum ,monde4 -- ,das ist ,soma1 der ,knig1 das ist die ,speise der ,gtter1 die ,gtter nhren sich davon4 -- ,nachdem sie dort solange verweilt als noch ein ,rest 7von guten ,werken7 brig ist1 kehren sie auf dem ,wege1 auf dem sie gekommen sind1 zum ther zurck1 von da zur ,luft4 ,wenn er 7der ,geist7 zu ,luft geworden ist1 wird er zu ,rauch1 nachdem er zu ,rauch geworden ist1 wird er zu ,nebel1 nachdem er zu ,nebel geworden ist1 wird er zur ,wolke1 nachdem er zu einer ,wolke geworden ist1 fllt er als ,regen herab4 ,dann werden sie 7die ,seelen7 als ,reis und ,korn1 ,kruter und ,bume1 ,sesam und ,bohnen geboren4 ,von da ist das ,entkommen sehr schwer4 ,denn1 wer immer diejenigen1 welche diese ,speise essen und ,samen ausstreuen1 sein mgen1 er wird gleich ihnen4 ,diejenigen1 deren ,lebenswandel gut gewesen ist1 werden wahrscheinlich irgendeine gute ,geburt erlangen1 wie als ,brahmana oder als ,kshatriya oder als ,vaisya4 ,diejenigen aber1 deren ,lebenswandel schlecht gewesen ist1 werden wahrscheinlich eine schlechte ,geburt erlangen1 wie als ,hund oder als ,schwein oder als ,kandla84 ,auch hier sind viele ,abwandlungen vorhanden1 ohne das ,wesentliche zu ndern4 ,namentlich haben ,manu's ,schriften fr jedes ,verbrechen1 fr jede ,schlechtigkeit und ,gedankenlosigkeit genau das ,geschpf angegeben1 in das die ,seele eingehen mu4 ,diese ,wanderung der ,seele dauert so lange fort1 bis der ,mensch in einem ,leben es zur hchsten ,vollkommenheit gebracht hat4 ,die ganze ,lehre ist verhltnismig einfach4 ,auch wissen wir was ,snde1 ,vergehen1 ,gedankenlosigkeit usf4 bedeutet4 ,die ,schwierigkeit liegt in der ,bedingung der ,vollkommenheit4 ,unzhlige ,ausfhrungen und ,bcher haben die ,indier darber geschrieben1 aber naturgem sind die ,definitionen smtlich negative4 ,als ,grundprinzip gilt3 eine ,seele ist von je und bleibt in alle ,ewigkeit4 ,es kann ,seelen geben1 die immer nur von ,krper zu ,krper gehen1 denn es heit am ,schlu des letzten ,zitats3 ,auf keinem dieser zwei ,wege 7,dvayana1 ,pitriyana7 ziehen jene kleinen1 oft wiederkehrenden ,geschpfe fort4 ,fr sie gilt der dritte ,zustand1 von dem es heit3 leb und stirb48 ,aber auch sie haben keinen ,anfang und kein ,ende4 ,diese ,lehre hat mehrere ,erweiterungen erfahren1 die sich alle auf den letzten ,zustand und auf die ,vollkommenheit beziehen4 ,wir werden spter sehen1 da die ,indier auch den ,pandeismus gelehrt haben4 ,der letzte ,zustand besteht in dieser ,lehre im ,eingehen in die betreffende ,gottheit1 ,brahma oder ,wischnu4 ,so sagt in der ,bhgavad-,gt ,krishna-,wischnu1 nach vielen ,lehren ber ein vollkommenes ,dasein3 ,und wer zur ,todesstunde mein gedenkt und so den ,leib verlt1 ,der gehet in mein ,wesen ein1 das halte unbezweifelt fest4 und an einer anderen ,stelle3 ,durch sie wirst du mit mir vereint1 befreit von der ,geburten ,zwang1 ,mag auch die ,schpfung sich erneun1 mag droh'n der ,weltenuntergang4 ,und dieses wird noch in vielen ,wendungen dringend eingeschrft4 ,die ,seele geht zuletzt dahin zurck1 woher sie von je stammt1 zur ,allgottheit4 ,was aber die ,vollkommenheit betrifft1 so schliet sie nicht allein moralische und ethische ,forderungen ein1 sondern auch solche1 die sich auf die ,affekte beziehen2 es wird ,freisein von ,affekten verlangt4 ,in der gleichen ,bhagavad-,gt heit es3 ,wer nie frohlockt und nimmer niemand hat1 wer nichts beklagt und nichts begehrt1 ,wen weder ,glck noch ,unglck rhrt1 auch der ist meiner ,gnade wert4 7,auch7 ,wer gleich sich bleibt bei ,freund und ,feind1 gleichgltig gegen ,freud' und ,leid1 ,verachtung1 ,ehre1 ,kalt und ,warm1 vom ,drang der ,leidenschaft befreit1 ,wer ,lob und ,tadel gleich erwgt1 wen nicht die ,sucht nach mehr bewegt1 ,wer keine ,sorg um ,obdach hegt1 wes festen ,sinn nichts mehr erregt444 ,der ,mensch hat sich von den ,schlacken des ,lebens zu reinigen3 ,natur erzeugt die ,wesenheit1 die ,leidenschaft1 die ,dunkelheit1 ,und diese hemmen stets im ,leib der ew'gen ,seele ,ttigkeit4 ,wie der ,buddhismus derartigen ,anschauungen noch eine besondere ,wendung gegeben hat1 ist bekannt4 ,er hat die ,lehre von der ,metempsychose und ,metensomatose zur letzten ,ausbildung gebracht und gleicherweise die ,lehre vom letzten ,zustand4 ,im ,buddhismus spielen die ,gottheiten keine besondere ,rolle2 ihr ,dasein wird nicht geleugnet1 nur ihre ,bedeutung fr ,welt und ,menschen 7,s4 #ahb74 ,sie stellen selbst nur einen ,durchgangszustand dar im ,leben des ,alls1 leben und vergehen wie alles im ,all und haben es so nur mit sich zu tun1 gleich jedem lebenden ,geschpf4 ,es vermischt sich nun ein philosophischer ,gedanke mit ethisch-moralischen ,betrachtungen4 ,das ,leben1 ganz allgemein1 ist ein ,leiden1 ob es unglcklich oder glcklich verluft4 ,und ein ,leiden ist vor allem die ,wiedergeburt4 ,dieses zu erkennen ist die erste ,stufe des ,wissens4 ,die zweite aber besteht darin1 da man zu erkennen hat1 wie alles darauf gerichtet sein mu1 nicht wiedergeboren zu werden4 ,und dieses wird erreicht durch ein ethisch-moralisches ,leben und durch ,abttung jedes ,willens nach ,leben und ,wiedergeburt1 so zwar1 da ein solcher ,wille niemals auch nur in das ,bewutsein treten kann4 ,die ,taten sollen so sein1 da bei jeder ,wiedergeburt der ,mensch zu immer hherer ,stufe sich erhebt1 denn es bt der ,mensch mit jeder ,geburt die ,snden und ,mngel1 und es geniet der ,mensch die ,folgen der ,tugend des voraufgegangenen ,lebens3 ,karma-,gesetz4 ,die ,gedanken aber sollen sich ganz in sich versenken1 bis alles was das ,leben bildet mit seinen ,leidenschaften1 ,gefhlen1 ,begehren1 ,anschauungen1 ,erwartungen1 kurz der ganze ,wille im ,leben und zum ,leben vergangen und verklungen ist4 ,wer so hchste ,vollkommenheit und ,abwesenheit jedes ,lebenswillens erreicht hat1 geht zur absoluten ,ruhe ein1 in das ,nirvana 7ein ,wort1 das schon in den ,upanishaden fr den letzten ,zustand gebraucht wird71 das ,verwehen8 ein4 ,nicht da die ,seele sich verliert -- auch dem ,buddhismus ist alles was ist1 ewig -- sie kommt in einen ,zustand1 der dem ,tod entspricht1 in menschlichem ,ermessen1 das ja nur das ,leben kennt4 ,ein ,zustand1 in dem nichts vorhanden ist1 was das ,leben ausmachte1 zu dessen ,einsicht also nur unendliche ,abstraktion fhrt1 weshalb es auch oft mit ,nein1 ,nein8 erklrt wird1 wie ,brahma als letzter ,begriff4 ,so lehrt die ,dharma4 ,buddha ist bekanntlich unter dem ,namen ,gautama ,sarvarthasiddha als ,frstensohn zu ,kapilavastu 7um #fbc v4 ,chr47 geboren4 ,bis zu seinem #bi4 ,lebensjahre hat er wie alle ,frstenshne1 wenigstens der ,volksidee nach1 herrlich und in ,freuden gelebt4 ,wie er also zu seiner ,leidensauffassung und ,verneinung des ,lebens kam1 richtiger1 sie konsequenter ausbildete als schon vor ihm geschehen war8 ,er sah auf einer ,ausfahrt nach einem ,lustgarten einen ,greis mit kahlem ,haupt1 gebeugtem ,krper und zitternden ,gliedern4 ,bei einer zweiten ,ausfahrt gewahrte er einen unheilbaren ,kranken1 von ,aussatz und ,geschwren bedeckt1 vom ,fieber geschttelt1 ohne ,fhrer und ohne ,hilfe2 auf einer dritten einen von ,wrmern zerfressenen1 verwesenden ,leichnam am ,wege4 ,er fragte sich1 wozu ,lust1 ,tugend und ,freude ntzten1 wenn sie dem ,alter1 der ,krankheit und dem ,tod unterworfen seien48 ,da verlt er alles1 zieht als ,bettler durch die ,lande und hrt in allen ,schulen die ,lehren der ,priester und ,forscher4 ,wie ihn nichts befriedigt1 schliet er sich in einen ,wald ein1 lebt in harten ,kasteiungen und ,bubungen1 weshalb er ,muni und1 unter ,hinzufgung seines ,geschlechtsnamens1 akjamuni genannt wurde4 ,als er auch ,kasteiung und ,bubung fr erfolglos erkennt1 versinkt er in tiefstes ,nachsinnen ber den ,grund der ,leiden und den ,zweck des ,lebens4 ,jetzt erst blitzt der richtige ,gedanke in ihm auf1 als blitzender ,strahl schiet er aus seiner ,stirne bis an das ,ende der ,welt4 ,und nun ist er ,buddha 7,s4 #aci71 der ,erleuchtete84 ,das ist ,legende1 aber wie sehr der ,indier zu ,beschaulichkeit und ,nichtigerklrung der ,welt neigt1 hat uns ,rudyard ,kipling in einer seiner reizendsten ,geschichten1 vom hchstgestellten ,minister ,purun ,dass geschildert4 ,bei den ,eraniern finden wir1 was sehr seltsam berhrt1 nichts von dieser ,lehre der ,seelenwanderung und ,wiederbekrperung4 ,sie wird also bei den ,indiern wohl nach der ,trennung von ihnen entstanden sein4 ,aber am uersten ,ende ,europas soll ein arisches ,volk diese ,lehre wenigstens zu einem ,teil besessen haben1 die ,kelten4 ,csar wei davon4 ,er sagt in ,de bello ,gallico81 ,,vi1 #ad3 ,in primis hoc volunt 7nmlich die ,druiden7 persuadere2 non interire animas1 sed ab aliis post mortem transire ad alios84 ,das ist aber wohl das einzig ,sichere2 alles was sonst noch in dieser ,hinsicht von den ,kelten und ,druiden erzhlt wird1 ist ,fabel oder aus ungewissen berlieferungen und spteren ,bardenliedern erschlossen4 ,die ,seele soll nach dem ,tode ihres ,besitzers zuerst in die ,lfte zu den ,wolken schweben1 letztere also sollen ,sitz von ,seelen sein4 ,wren die ,ossiangedichte altes ,gut1 so htten wir einen ,beweis fr diese ,behauptung3 ,meine ,vter neigen sich herab von ihren ,gewlken1 zu empfangen ihren graulockigen ,sohn81 klagt ,fingal nach dem ,fall seines geliebten ,sohnes ,oscar4 ,als ,wolkengeister schweben sie ber kmpfenden ,heeren und nehmen ,teil an der ,entscheidung1 wie die ,walkyren1 die ebenfalls ,wolkengeister sind4 ,auch auf dem ,monde weilen die ,seelen1 ein ,glaube1 der weit verbreitet ist4 ,dort hausen sie unter ,schnee und ,eis und vergessen alles vom vergangenen ,leben4 ,bei ,sonnenfinsternissen kehren sie zur ,erde zurck1 werden von der ,sonne erweckt und beginnen ein neues irdisches ,dasein4 ,von den ,griechen haben namentlich die ,pythagorer und ,platon die ,wiedergeburt gelehrt4 ,jene beschrnkten die ,seelenwanderung auf die ,tiere und ,menschen2 ,pflanzen sollte eine ,seele nicht zukommen4 ,zwischen zwei ,leben liegt ein reiner ,seelenzustand1 wie ja auch bei den ,indiern1 ,kelten und bei ,platon4 ,ob dieser ,zustand in ,verbindung steht mit ,lohn und ,strafe1 die die ,pythagorer wie auch ,andere lehrten1 lt sich schwer entscheiden1 denn bekanntlich hat sich durch ,pythagoras' ,lehre ein ,wust von allen mglichen mystischen ,ansichten ergossen4 ,eigenartig noch ist die ,meinung1 da die ,seele nicht in jeden ,krper eingehen kann1 sondern nur in den1 der ihrer ,harmonie 7davon spter7 gem ist4 ,im allgemeinen betrachteten sie1 wie die ,indier1 die ,verbindung der ,seele mit dem ,krper als unwillkommen4 ,indessen sagten sie doch auch1 da die ,seele durch die ,organe1 die der ,krper ihr bietet1 ,gelegenheit zur ,erkenntnis bekomme1 und da sie darum den ,krper liebe1 ein ,gedanke1 der ganz und gar den ,anschauungen der ,indier widerspricht4 ,pythagoras selbst soll ,waffen im ,heratempel zu ,argos als die bezeichnet haben1 die er in einem frheren ,dasein vor ,troja gefhrt habe1 und in einem ,hund die ,seele eines verstorbenen ,freundes erkannt haben2 wenn ersteres kein ,mrchen1 letzteres kein boshafter ,witz ist4 ,platons ,ideen von der ,seelenwanderung sind namentlich in seinem ,phaidros auseinandergesetzt4 ,max ,mller weist auf die1 zum ,teil allerdings verblffende1 bereinstimmung mit indischen ,ideen hin2 namentlich die ,lehre1 da die ,seelenbekrperung neun ,stufen hat1 entspricht der in ,manu's ,gesetzbuch1 wo gleichfalls neun ,stufen vorgesehen sind4 ,auch der ,zwischenzustand der ,seele zwischen zwei ,leben und der ,endzustand muten stark indisch an4 ,platon hat alles in ein mythisch-dichterisches ,bild gekleidet4 ,er behandelt ,menschen und ,gtter in eins1 was abermals indischem ,verfahren entspricht4 ,das ,bild vergleicht die ,seele der zusammengewachsenen ,kraft eines befiederten ,gespannes und seines ,fhrers4 ,der ,gtter ,rosse und ,fhrer nun sind selbst gut und guter ,abkunft1 die anderen aber vermischt48 ,die ,kraft des ,gefieders besteht darin1 das ,schwere emporhebend hinaufzufhren1 wo das ,geschlecht der ,gtter wohnt48 ,sie wchst vom ,gttlichen und schwindet vom ,bsen4 ,der groe ,herrscher im ,himmel1 ,zeus8 zieht mit seinem ,gespann den ,himmel hinauf voran1 ihm folgen alle ,gtter und dann die ,seelen1 wer jedesmal will und kann84 ,zeus und die ,gtter lenken leicht und sicher und schauen vllig alle ,herrlichkeiten4 ,die ,gespanne der anderen ,seelen aber steigen schwer und in ,unordnung1 so da die ,seelen von den ,herrlichkeiten gar keinen oder nur teilweisen ,genu haben4 ,auf des ,himmels ,rcken angelangt und vom ,umschwung fortgerissen1 blicken die ,gtter in das1 was auerhalb des ,himmels ist8 und sehen farblose1 gestaltlose1 stofflose1 wahrhaft seiende ,wesen8 und sie lassen sich wohl sein1 bis der ,umschwung sie wieder an die vorige ,stelle zurckgebracht hat84 ,die ganze ,fahrt vollbringen von den ,menschenseelen einige1 die der ,gottheit am nchsten folgten und nachahmten81 wenn auch in ngsten und ,beschwerden und kaum das ,seiende erblickend84 ,andere erhoben sich bisweilen und tauchten dann unter im ,struben der ,rosse4 ,die brigen aber werden nur im unteren ,raume umhergetrieben1 einander stoend und drngend4 ,und dieses ist das ,gesetz der ,adrasteia81 sagt der ,dichter-,philosoph1 da die ,seele1 welche als des ,gottes ,begleiterin etwas vom ,wahrhaften erblickt hat1 keinen ,schaden erleidet und1 soweit an ihr liegt1 unverletzt bleibt4 ,die ,seele aber1 die nichts sieht1 fllt zur ,erde und beginnt den ,kreislauf der ,wiedergeburten1 die also1 wie schon bemerkt1 neun ,stufen haben4 ,die besten knnen als weise ,mnner geboren werden1 oder als der ,musen und der ,liebe ,lieblinge4 ,die folgenden als verfassungsmige oder kriegerische ,knige1 dann die nchsten als ,staatsmnner usf41 bis zu den letzten1 welche das dem ,griechen ,verchtlichste werden -- ,tyrannen4 ,eine ,seele kann mehrere ,wiedergeburten erfahren4 ,die hchststehende kehrt schon nach dreitausend ,jahren dorthin zurck1 woher sie gekommen ist4 ,anderen ,seelen mag dieses nicht unter zehntausend ,jahren gelingen4 ,innerhalb der ,wiedergeburten1 nach jedem ,tode1 kommt die ,seele vor das ,gericht4 ,die bse verfllt dem unterirdischen ,zuchtorte1 wo sie tausend ,jahre ,strafe erleidet1 die bessere wird nach einer ,stelle des ,himmels entrckt1 wo sie1 gleichfalls tausend ,jahre1 wie im letzten ,leben verweilt4 ,dann kann jede der beiden ,seelen ihre fernere ,wiedergeburt frei whlen4 ,und so ist auch tierische ,wiedergeburt nicht ausgeschlossen4 ,der ,philosoph leitet aus den ,wiedergeburten die ,tatsache des ,erinnerns ab1 da uns so manches1 das wir zum erstenmal sehen oder lernen1 bekannt vorkommt4 ,die hnlichkeit der ,platonischen ,anschauung mit indischer1 sowohl in den ,zwischenzustnden als im ,endzustand und in den ,verwandlungen1 ist nicht zu verkennen4 ,platon ist von dieser ,anschauung in anderen ,schriften mehrfach abgewichen4 ,gleichwohl mu sie fr ihn doch grundlegende ,bedeutung gehabt haben4 ,wir sehen das an dem tiefen ,ernst1 mit dem ,sokrates1 ,platons ,wortfhrer1 sie vortrgt4 ,es ist oft selbst von ,griechen behauptet worden1 da ,pythagoras und ,platon ihre ,wiedergeburtanschauungen von den gyptern entlehnt haben4 ,auch sagt ,herodot von den letzteren3 ,auch sind die gypter die ersten1 die den ,satz aufgestellt haben1 da des ,menschen ,seele unsterblich ist1 und wenn der ,leib vergeht1 so fhrt sie in ein anderes ,tier1 das immer gerade zu der ,zeit entstnde1 und wenn sie herum ist1 durch alle ,tiere des ,landes und des ,meeres und durch alle ,vgel1 so fahre sie wiederum in einen ,menschenleib1 der gerade geboren wrde1 und kme in dreitausend ,jahren herum48 ,wenn ,herodot dann fortfhrt3 ,diese ,meinung haben einige ,hellenen auch vorgebracht1 die einen frher1 die anderen spter4 ,ihre ,namen wei ich zwar1 will sie aber nicht nennen81 so kann er damit nur ,pythagorer und ,orphiker meinen4 ,aber es ist immerhin eigenartig1 da auch ,platon die dreitausend ,jahre hat1 wenn auch nur fr die auserwhlten ,seelen4 ,eduard ,zeller lehnt die ,wiedergeburtslehre fr die gypter ab4 ,es ist fr uns schwer1 eine ,entscheidung zu treffen1 da die gypter sehr viel vom ,animismus in ihren ,anschauungen besaen4 ,die auerordentliche ,mhe1 die die gypter sich gaben1 ihrer ,seele ,wohnsttten auf ,erden zu beschaffen1 spricht gegen den ,glauben einer ,wiedergeburt bei ihnen4 ,der1 freilich spte1 ,pausanias 7zur ,zeit ,hadrians und der ,antonine7 meint1 die ,griechen htten ihre ,anschauungen von den ,chaldern und ,indiern erhalten4 ,vielleicht hat er nicht so unrecht4 ,klingt es nicht ganz indisch1 wenn ,empedokles sagt3 ,ich war bereits einmal ,knabe1 ,mdchen1 ,pflanze1 ,vogel und flutentauchender stummer ,fisch8 und wenn er ber das furchtbare ,geborenwerden klagt8 ,es ist noch zu erwhnen1 da auch bei den ,chinesen eine ,schule des ,lao-tsse 7,s4 #baj7 bestand1 die ,seelenwanderung und ,wiederbekrperung lehrte4 ,der bedeutende ,mann sagt im ,tao-te-king3 ,wer nicht einsieht1 da es eine ,fortdauer gibt1 und da auch er fortdauere1 der bereitet sich durch seine ,unberlegtheit selbst ,unheil4 ,wer aber von der hohen ,bedeutung der ,fortdauer berzeugt und durchdrungen ist1 der ist sicher auch gro gesinnt1 edel und vortrefflich84 ,der ,tod bedingt ,auflsung in die ,grundstoffe4 ,aber hiernach erfolgt immer ein ,wiederaufleben zu einem neuen ,zweck1 zu einer neuen ,bestimmung1 zu neuem ,leben4 ,lao-tsse1 der etwas spter als ,buddha blhte1 ist in ,indien gewesen1 er wird aus den dortigen ,philosophenschulen manches gelernt haben4 ,aber sein ,taoismus ist doch kein ,brahmanismus1 geschweige gar ein ,buddhismus4 ,es ist1 wie schon bemerkt1 auch nicht zu ersehen1 wie er sich das ,ende dachte1 ob als ein ,aufgehen im ,tao1 oder als berhaupt nicht vorhanden1 so da die ,wandlungen ins ,unendliche fortdauern4 #bd4 ,seele und ,unsterblichkeit1 ,leben-,reihe4 ,leicht erkennt der ,mensch1 da das ,leben nach zwei ,richtungen sich abspielt1 nach der animalen und nach der geistigen4 ,frh ist deshalb schon zwischen einer animalen ,seele und einer geistigen unterschieden worden4 ,der ersteren ,seele ,ttigkeit geht auf ,entwicklung des krperlichen ,lebens1 ,erhaltung dieses ,lebens1 ,befriedigung der sinnlichen ,begierden und ,lste und auf ,zusammenleben mit der ueren ,welt4 ,die zweite ,seele hat es mehr mit dem ,absehen von dem krperlichen und ueren ,leben zu tun1 und mit ,denken1 ,schlieen und ,erkennen4 ,platon hat von dieser zweiten ,seele einen ,teil abgetrennt1 den er 7,mut7 nennt4 ,wir wollen ihn mit ,verstand8 bezeichnen4 ,er wirkt gegen die bsen und schlechten ,triebe der ersten ,seele und leitet1 im ,gegensatz1 die ,wnsche und die ,handlungen zum ,guten4 ,alsdann bleibt von der zweiten ,seele das rein ,geistige brig1 der 1 ,nus1 die ,vernunft84 ,diese ,dreiteilung nach ,platon 71 1 7 erschpft die ,seelenttigkeiten zweifellos nicht4 ,wenn aber die ,stoiker eine ,siebenteilung der ,seele vornahmen und davon fnf ,teile an die ,sinnenttigkeit vergaben 7nach den fnf ,sinnesorganen71 einen ,teil auf die ,fortpflanzung rechneten 7wie die ,pythagorer7 und den letzten auf die ,sprache1 d4 h4 das ,denken1 so kann dieses noch weniger befriedigen4 ,der ,leser wei1 da die ,psychologie meist eine ,dreiteilung vornimmt3 in ,denken1 ,fhlen1 ,begehren1 die kaum fr die ,zwecke des reinen rationalen ,teiles dieser ,wissenschaft ausreicht1 und auf die brigens auch nicht viel ,wert gelegt wird4 ,in der ,tat haben wir es hier mit ,teilungen der ,seele nur mit ,rcksicht auf die voraufgehenden ,unsterblichkeitslehren zu tun4 ,denn naturgem entsteht die ,frage1 was denn von der ,seele unsterblich sein soll4 ,wir wollen darum die ,ttigkeit der ,seele sorgfltiger unterteilen4 ,eine eingehendere ,untersuchung aller ,seelenttigkeiten zeigt1 da man die ,seele fr unseren ,zweck1 und wohl auch allgemeiner1 in folgende ,klassen zerlegen kann4 ,animale ,seele1 zur ,entwicklung1 ,erhaltung und ,bewegung des ,krpers4 ,trieb-,seele1 zur ,befriedigung von sinnlicher ,lust und von ,trieben4 ,sinnen-,seele1 zum ,wahrnehmen der ,auenwelt und aller ,reize an und in unserem ,krper4 ,gefhls-,seele1 zum ,empfinden der ,affekte1 wie ,liebe1 ,ha1 ,zorn1 ,mitleid usf4 ,regulierende oder kategorische ,seele 7,bewutsein1 ,kategorien1 ,freiheit1 ,wille2 ,anschauungsformen74 ,verstandes-,seele 7,erkennen1 ,behalten1 ,erinnern1 ,wissen1 ,vorstellen u4 a474 ,vernunft-,seele 7,sinnen1 ,denken1 ,schlieen usf474 ,gttliche ,seele1 ,geist1 ,glaube1 ,intuition4 ber die vier erstgenannten ,klassen ist nichts zu bemerken4 ,die fnfte ,klasse1 deren ,ttigkeiten wir auch insgesamt als ,kategorien1 ,stammttigkeiten1 bezeichnen knnen1 gibt die ,normen fr alle ,seelenttigkeit berhaupt und zwar zwangmig4 ,unter dem ,gesichtspunkt des ,bewutseins kennen wir berhaupt nur die ,ttigkeiten der ,seele4 ,nur das animale ,leben bietet manche und sehr wichtige ,ttigkeiten1 die unserem ,bewutsein sich entziehen4 ,die eigentlichen ,kategorien1 wie ,quantitt1 ,qualitt1 ,urschlichkeit usf4 regeln alle und jede ,wahrnehmung und ,erfahrung und sind selbst fr das animale ,leben unausweichlich4 ,freiheit wird allerdings als ,kategorie von vielen geleugnet4 ,eine ,errterung hierber ist noch nicht am ,platze4 ,hier gengt es1 da alle unsere seelischen ,ttigkeiten uns frei erscheinen1 selbst wo wir gezwungen werden4 ,wille endlich ist die ,einleitung mindestens zu allen bewuten ,ttigkeiten4 ,welche kategorische ,bedeutung dem ,willen zugeschrieben wird1 wei der ,leser aus ,schopenhauers ,philosophie4 ,endlich die ,anschauungsformen1 unter denen wir und die ,welt uns erscheinen1 sind ,raum und ,zeit4 ,die ,wirkung der regulierenden ,seele erstreckt sich also ber alle ,ttigkeiten der brigen ,seelen4 ber die sechste und siebente ,klasse ist wiederum nichts zu bemerken4 ,die achte ,klasse hat im ,sinne namentlich der indischen1 und berhaupt der theosophischen1 ,lehren hinzugefgt werden mssen2 ihre ,bedeutung wird durch die ,darlegungen im folgenden ,buch noch klarer als durch die ,bezeichnung werden4 ,und nach den wichtigsten ,ansichten ist diese ,klasse als ,intuitionen enthaltend auch von der ,macht der regulierenden ,seele auszunehmen4 ,die modernen ,theosophen scheinen diese ,seele in drei ,seelen abzustufen3 ,buddhi-,manas1 der ,mensch als hchstes ,prinzip2 ,buddhi1 die ,welt als hchstes ,prinzip2 ,atma1 das hchste ,prinzip berhaupt4 ,unsere sieben anderen ,klassen sind dann in vier untergebracht3 ,kama-,manas1 die intellektuelle ,seele1 ,vernunft-1 ,verstandes- und regulierende ,seele einbegreifend2 ,kama1 die ,triebseele2 ,prana1 die animale ,seele2 ,linga-,scharira 7der therleib71 wohl die ,sinnenseele4 ,die ,namen sind indisch wie die ,ideen4 ,der ,zerlegung der hchsten ,seele in die drei ,seelen kann man zustimmen4 ,die ,zusammenfassung der ,vernunft-1 ,verstandes- und regulierenden ,seele scheint mir aber unzweckmig und lediglich der heiligen ,siebenzahl wegen erfolgt zu sein4 ,ich habe brigens in meinem ,werke ,philosophische ,grundlagen der ,wissenschaft8 die ,seelenttigkeiten einzeln untersucht und sie in eine kanonische ,tafel gebracht1 soweit sie fr den dort entscheidenden ,zweck ntig war4 ,die obige ,klasseneinteilung ist fr das ,allgemeine spezifizierter4 ,worauf bezieht sich nun die ,unsterblichkeit8 ,auf die achte ,seele unter allen ,umstnden1 und fr diese ist die ,unsterblichkeit eine absolute4 ,das ist die ,auffassung aller bisher behandelten ,anschauungen4 ,der ,buddhismus scheint die absolute ,unsterblichkeit auf diese ,seele zu beschrnken1 vermutlich auch der ,wischnuismus1 soweit er ,pandeismus ist 7,s4 #bbi f474 ,in diesen beiden ,anschauungen wrde es sich hiernach fr die brigen ,seelen nur noch um relative ,unsterblichkeit und ,fortleben nach dem ,tode handeln1 bis sie nach der abgelaufenen ,zahl von ,inkarnationen1 ,bekrperungen1 annihiliert werden1 oder1 wohl besser1 sich selbst annihilieren1 in der ,weise1 da sie entweder in ,tat verschwinden oder in ein ,anderes bergehen1 das nicht mehr mit ,leben und ,individualitt in ,verbindung steht4 ,schreiben wir den ,tieren und ,pflanzen keine achte ,seele zu1 so wren diese von der absoluten ,unsterblichkeit ausgeschlossen4 ,das ist1 glaube ich1 auch der ,standpunkt unserer modernen ,theosophen4 ,nach ,platon bezge sich die absolute ,unsterblichkeit auch auf die siebente ,seele1 da er sie mit der achten zu der ,vernunft-,seele zusammenfat4 ,jedoch diese und die anderen ,anschauungen knnen wohl eine absolute oder relative ,unsterblichkeit ohne die fnfte ,seele nicht behaupten1 diese mte immer mit einbegriffen sein4 ,die1 nach ,platon1 am wenigsten konzedierende ,ansicht schreibt hiernach auch dieser fnften und dazu der sechsten ,seele absolute ,unsterblichkeit zu1 den vier anderen ,seelen nur relative4 ,aber ,anschauungen wie z4 ,b4 die des ,mohammedanismus und ,christentums1 soweit sie ewige krperliche ,strafen und ewige krperliche ,freuden als ,belohnungen im ,jenseits annehmen1 mssen auch fr diese vier ,seelen absolute ,unsterblichkeit behaupten1 also fr die ,seele als ,ganzes4 ,glauben sie1 da eine ,seele schon fr sich ,pein und ,lust empfinden kann1 so mag die erste ,seele mit dem ,tode schwinden oder1 bei ,behauptung einer ,wiederbekrperung1 beschrnkt fortbestehen4 ,zugleich wird angenommen1 da1 was absolut oder beschrnkt fortbesteht1 immer beisammen bleibt1 sonst wrde ja die ,individualitt verloren gehen4 ,bei einer ,wiederbekrperung ndert sich dann nur die ,person4 ,aber die ,individualitt mu immer freier werden von den ,schlacken des materiellen1 persnlichen ,lebens1 je mehr von dem nur beschrnkt ,fortbestehenden sich annihiliert oder annihiliert wird1 bis absolute ,freiheit davon eintritt1 die ,person fr immer schwindet und die absolute ,unsterblichkeit nur noch das hchste ,sein bedeutet4 ,fassen wir nun in der allgemeinsten ,darstellung der oben behandelten ,anschauungen alle ,vor-,leben1 ,leben1 ,nach-,leben zu einer ,leben-,reihe zusammen1 mit verschiedenen ,einzel-,leben1 so trten also die acht ,seelen in den verschiedenen ,leben in verschiedener ,weise1 ,intensitt1 in ,ttigkeit4 ,jede von ihnen kann in einem ,leben aufs uerste wirken1 und in einem anderen ,leben ganz zurckgedrngt sein1 da sie wie nicht vorhanden erscheint4 ,und dieses kann auch im ,einzel-,leben der ,fall sein2 wir wissen ja1 da in unserem ,krper-,leben in der ,tat die ,seelenttigkeiten fortdauernd wechseln4 ,daher kann auch der ,unterschied zwischen ,mensch und ,tier und ,pflanze1 berhaupt zwischen ,mensch und jedem anderen ,ding1 aufgehoben werden1 wie im ,menschen die verschiedenen ,zustnde schwinden4 ,und es ist kein ,widerspruch1 wenn eine ,lehre1 wie die der ,indier von der ,metempsychose1 die ,menschenseele auch in ,tiere1 ,pflanzen und andere ,dinge wandern und ein neues ,krper-,leben beginnen lt4 ,die ,gesamtheit der ,seelen bleibt1 aber sie treten in der ,ttigkeit teilweise oder ganz zurck1 so da auch eine von ihnen oder zwei von ihnen1 wie im ,tiere die beiden animalischen ,seelen1 ausschlielich wirken4 ,die ganze ,reihe soll aber1 wenn sie auch ,rckschritte aufweist1 im wesentlichen in der angegebenen ,weise doch nach aufwrts fhren1 bis zuletzt die animalischen ,seelen ganz geschwunden sind1 wenn auch das ,gesamtseelenindividuum sich noch bekrpert zeigt4 ,in ,buddhas ,lehre heit das1 bis der ,wille zum 7,krper-7 ,leben vllig erloschen ist4 ,alsdann enthlt die ,leben-,reihe keine ,krper-,leben weiter und das ,nach-,leben ist ein einziges1 krperfreies4 ,diese nhere ,ausfhrung unter ,spezialisierung der ,einzelseelen habe ich zum zusammenfassenden ,verstndnis der voraufgehenden nicht leicht zu durchdringenden ,anschauungslehren von ,welt und ,leben unternommen4 ,will der ,leser von ,einzelseelen nichts wissen1 so mag er darunter ,ttigkeitsklassen der ,seele berhaupt verstehen4 ,das ndert an den ,ausfhrungen nichts4 ,er beachte aber immerhin1 wie doch die fnfte ,ttigkeitsklasse als regulierend und kategorisch so ganz verschieden ist von allen anderen ,ttigkeitsklassen4 ,davon werde ich bei ,betrachtung der sogenannten materialistischen ,anschauungen von ,welt und ,leben eingehend zu sprechen haben4 ,von je ist danach gefragt worden1 warum1 wenn das ,leben auch ,vor-,leben hat1 wir von diesen nichts wissen1 wenigstens nicht ,alle etwas davon wissen1 wenn auch ,einzelne1 wie ,pythagoras und ,buddha1 volle ,kenntnis davon gehabt haben wollen4 ,die schon erwhnte 7,s4 #bag7 ,tatsache1 da wir beim ,kennenlernen neuer ,dinge wohl glauben1 sie schon zu kennen1 reicht1 wie jeder sieht1 durchaus nicht zum ,nachweis hin1 da wir etwas von unserem ,vor-,leben wissen1 ganz abgesehen davon1 da ja die ,vor-,leben berhaupt voneinander verschieden sein knnen und auch sein sollen4 ,die einzige einigermaen befriedigende ,antwort haben wiederum indische ,weise gegeben1 die ja1 als die energischesten ,verfechter der ,leben-,reihe1 die ,frage am meisten angeht1 und an sie sich anschlieend unsere ,theosophen4 ,wir knnen aber ,frage und ,antwort erst in einem spteren ,abschnitt behandeln4 ,den ,eindruck wird aber1 glaube ich1 der ,leser gewonnen haben1 da es sich hier1 wenn auch um zweifelvolle und vielleicht unrichtige1 doch um sehr groartige ,anschauungen handelt1 namentlich bei den in ,indien erblhten und spter nach dem ,westen verbreiteten von der ,leben-,reihe und ihrer ,gipfelung im reinen absoluten ,geistes- oder ,gottes-,leben4 ,wir lernen im nchsten ,buch ihre mehr phantastische und im letzten ,buch ihre metaphysische ,ausbildung kennen4 ,neben solchen ,anschauungen nimmt sich die von ,paradies und ,hlle philosophisch freilich recht drftig und derb naturmenschlich aus4 ,ob auch ethisch und erzieherisch1 ist allerdings eine andere ,frage1 denn die ,leben-,reihe 7,sansara bei den ,indiern7 ist gegen die ,ruhe-,ewigkeit 7,nirvana7 aufs uerste herabgesetzt4 ,,zweites ,,buch4 ,philosophisch-deistische und theosophische ,anschauungen4 ,zu den philosophisch-religisen ,anschauungen rechnen wir diejenigen ,lehren1 bei denen ,gott oder die ,gottheit1 oder eine wie eine ,gottheit wirkende ,seele1 den ,mittelpunkt der ,annahmen bildet1 und wo zugleich die ,ordnung von ,welt und ,leben nach philosophischen ,gesichtspunkten betrachtet wird1 rein religise ,willkr ausschlieend4 ,das ,religise lehnt sich an den ,glauben1 das ,philosophische teils an ,naturerkenntnis1 teils an metaphysische ,begriffe an und strebt1 alles mehr der ruhigen ,vernunft anzupassen4 ,manche der ,anschauungen1 die wir in diesem ,buche kennen lernen werden1 liegen fast ganz im ,bereiche der ,dichtung4 ,eigen ist ihnen allen aber die ,erhhung des ,gottes- und des ,seelenbegriffes und die ,bemhung1 zwischen diesen ,begriffen und der ,welt mit dem ,menschen eine ,verbindung herzustellen1 die jenen ,begriffen nicht zu nahe tritt und doch ,welt und ,menschheit in keine zu unwrdige ,stellung bringt1 ja im ,gegenteil1 ,welt und ,menschheit mglichst an jene ,begriffe anschliet4 ,die theosophischen ,anschauungen haben ihre ,grundlage1 auer im ,glauben1 in der ,intuition4 ,,drittes ,,kapitel4 ,pandeistische und panpsychistische ,anschauungen4 #be4 ,pandeistische ,anschauungen4 ,wenn auch nur durch einen ,buchstaben 7d statt th71 unterscheiden wir grundstzlich ,pandeismus vom ,pantheismus4 ,die letztere ,anschauung rechnen wir zu den metaphysischen ,anschauungen1 whrend die erstere noch an der ,religion teilhaben soll4 ,sie ist eine ,art gesteigerten1 vereinheitlichten und in das ,gttliche bertragenen ,animismus4 ,die ganze ,welt ist mit ,seelengottheiten erfllt1 und diese ,gottheiten sind zu einer einzigen ,welt-,seelengottheit 7mitunter freilich auch zu zwei solchen ,gottheiten7 zusammengeflossen1 die alles durchdringt und erfllt und auer der ,welt keine ,bedeutung hat4 ,anstze dazu finden sich vielfach4 ,wir besprechen aber nur die hinreichend deutlich hervortretenden ,anschauungen4 ,da einzelne ,gottheiten ,teile der ,welt sind1 wrde schon aus ,naturmenschlichem folgen4 ,zeus soll ursprnglich der ,himmel selbst sein1 ,hera die ,luft1 ,ge die ,erde usf41 ,gottheiten und ,gegenstnde zugleich 7,s4 #abg f474 ,hades1 ,orcus waren immer sowohl ,gott als ,unterwelt1 ebenso war ,hel ,gttin und ,totenwelt4 ,von der gyptischen ,himmelsgttin ,nut wird gesagt1 sie sei ,lichtwohnung der ,sonnenscheibe1 ,halle des ,mondes1 die ,sterne trten aus ihren ,lenden hervor und gingen in ihren ,mund hinein1 sie spanne und wlbe sich ber der ,erde3 alles vllig materiell4 ,ich verweise auch auf das ,bild ,s4 #aha1 wo die ,gttin als durchstirnte ,frau im ,doppelwinkel gebogen erscheint1 die ,fe im ,osten1 die ,hnde im ,westen auf die ,erde gesttzt1 den ,rumpf in der ,hhe gestreckt4 ,gleiches gilt auch von dem ,luftgott 7,shu71 dem ,erdgott 7,qeb71 sie sind mit ihr auf demselben ,bilde zu ,personen vereinigt4 ,aber bei den gyptern soll sich der ,pandeismus auch vollstndiger ausgedrckt finden4 ,heinrich ,brugsch bringt dafr ,belege4 ,er sagt3 ,gott und das ,weltall erscheinen verbunden wie die ,seele mit dem ,krper4 ,gott ist ein ,geist1 der in seinem kosmischen ,hause wohnt1 das er sich selbst gebaut hat84 ,der ,name fr ,gott soll gyptisch ,nutr1 ,nuta1 ,nuti lauten1 und dasselbe besagen wie physis-natura1 die stets fortwirkende ,ttigkeit des ,erzeugens und ,hervorbringens81 zugleich auch das in dem ,erzeugten ,enthaltene einbegreifend1 also das ,erzeugte und das es ,erzeugende4 ,von ,gott 7ob ,amun1 ,r1 ,osiris1 ,chnum usf47 wird nun in ,inschriften auer vielem1 das ihn als den ,einen81 den ,urgeist81 den ,uranfnglichen8 7auch ,anfangslosen8871 den ,ewigen81 den ,schpfer81 die ,wahrheit81 das ,leben81 den ,urvater81 die ,urmutter81 den ,barmherzigen8 usf4 bezeichnet1 auch ausgesagt3 er ist der ,schpfer seiner ,gestalt und der ,bildner seines ,leibes81 das ,bleibende1 das sich mehrt1 ohne vernichtet zu werden81 der ,eine1 der sich millionenfach vervielfltigt81 der ,himmel birgt seinen ,geist1 die ,erde seine ,gestalt und die ,tiefe verschliet sein ,geheimnis81 bleibend ist er1 das ,bleibende in allen ,dingen81 das ,bleibende aller ,dinge 7,menchet78 usf4 ,diese und hnliche ,angaben zeigen allerdings1 da die gypter auch einer pandeistischen ,anschauung sich genhert haben4 ,da aber ,gott und die ,gottheiten in anderen unzhligen ,angaben zweifellos nicht selbst die ,welt sind1 sondern sie und ihre ,teile errichten und beherrschen1 handelt es sich mehr um besondere1 nicht einmal genau ausgefhrte ,ansichten1 als um allgemein anerkannte4 ,entschiedener tritt ,pandeismus bei den ,indiern hervor4 ,so ist in der ,schpfungsgeschichte1 die von ,brahmanaspati und ,aditi ausgeht1 ,varuna die ganze ,welt4 ,die ,erde1 der ,himmel1 die ,ozeane sind ,varuna2 ,sonne und ,mond leuchten als seine ,augen1 der ,himmel ist sein ,leib1 seine drei ,zungen sind ,himmels-1 ,luft- und ,erdenraum1 er geht in seinen eigenen ,krper ein usf4 ,seine ,gottheit tut er als ,schpfer seines eigenen ,leibes dar4 ,in der ,bhagavad-,gt sagt ,krischna-,wischnu dem ,ardschuna von sich3 er sei aller ,dinge ,ursprung und ,untergang1 die ,kraft in allen ,dingen und die ,erscheinungen1 ,duft im ,wein1 ,glanz in ,sonne1 ,mond und ,gestirnen1 ,laut im ,wort1 sogar jeder ,buchstabe1 jedes ,lied1 ,gebirg ,himalaja1 ,feigenbaum1 ,ro1 ,mensch1 ,schlange 7berhaupt jedes ,tier71 jede ,jahreszeit4 ,wie er sich nachher ,ardschuna als ,gottheit zeigt1 da sieht dieser1 auer unendlichem ,strahlenglanz1 das ,weltall in ihm vereint38 ,alle ,wesen1 alle ,gtter1 seh' an deinem ,leib ich hangen1 ,brahma auf dem ,lotussitz1 samt den ,sehern und den ,schlangen1 ,viel ,gesichter1 ,arme1 ,leiber1 viele ,augen1 du ,gewaltiger2 ,aber weder ,ziel noch ,anfang seh ich an dir1 ,vielgestaltiger444 ,dann wird geschildert1 wie alles auch seinen ,untergang in ,krischna-,wischnu findet2 sein ,mund nimmt die ,menschenscharen auf1 in ihn strmen sie hinein wie die ,flsse in das ,meer4 ,gleichwohl ist nicht zu verkennen1 da auch hier die ,verschmelzung zwischen ,gott und ,welt keine absolute ist4 ,das ,geistige1 das ,leben wird bei weitem mehr betont als das ,materielle1 und oft wird von ,gott wie auer und ber der ,welt gesprochen4 ,in anderen ,fllen heit es1 in einem ,upanischad1 vom ,purusha als ,weltprinzip3 aus ihm sei alles entstanden und in ihn kehre alles zurck1 aus ihm wird der ,atem 7,geist7 geboren1 das ,denkorgan und alle ,sinnesorgane1 ther1 ,luft1 ,licht1 ,wasser1 und die ,erde1 die ,trgerin von allem84 ,auch hier jedoch findet sich ein ,zwiespalt1 denn aus ,purusha 7,person7 wird auch1 nachdem er geopfert ist1 von den ,gttern die ,welt der ,gegenstnde und ,erscheinungen gebildet1 wie bei den ,germanen aus dem ,riesen ,ymir4 ,mehr in das ,gebiet des ,metaphysischen1 also mehr zum ,pantheismus1 gehrt1 was vom ,brahman gelehrt wird4 ,es ist ganz unpersnlich1 ein ,es1 das ,selbst der ganzen ,welt1 wozu auch das einzelne ,ding1 der einzelne ,mensch zhlt4 ,was ,eins ist1 die ,dichter nennen es mit vielen ,namen2 ,sie nennen's ,agni1 ,yama1 ,mtarisvan4 sagt ein ,rigvedalied 7#afd des ersten ,buches7 von diesem ,brhman4 ,als ,brahmn wird es persnlich und dann kommen1 wie in den anderen ,fllen1 die ,zweifel1 indem die ,welt auch als von ihm geschieden angesehen werden kann4 ,im ,atharvaveda wird gefragt3 ,von wem wurde diese ,erde geordnet8 ,von wem der obere ,himmel geschaffen8 usf4 ,die ,antwort lautet von ,brahmn4 ,wenn das nicht alles aus sich heraus geschehen ist1 wre ,brahmn auerhalb der ,welt4 ,stze wie in einem ,upanishad3 ,brahmn schwillt durch ,hitze1 daraus entsteht ,nahrung 7,stoff71 aus ,nahrung ,atem1 ,geist u4 a48 sprechen fr die erstere ,auffassung4 ,ganz metaphysisch schon wird ,prana 7,geist1 ,atem1 ,seele1 7 als ,welt bezeichnet4 ,unter den ,griechen finden sich hnliche ,aussprche erst bei den ,philosophen 7und ,orphikern74 ,auch diese ,aussprche sind insoweit zweiseitig1 als sie wie fr ,brahmn und ,brhman theologische und metaphysische ,bedeutung haben4 ,pandeistisch ist1 wenn der ,eleate ,xenophanes 7aus ,kolophon um #ehj-dib v4 ,chr47 von ,gott gesagt haben soll3 ,er ist ganz und gar ,geist und ,gedanke und ewig81 er sieht ganz und gar1 er denkt ganz und gar1 er hrt ganz und gar 7 '1 1 '784 ,das ,eine und ,weltganze 7 7 fllt mit ihm zusammen84 ,gott ist mit allen ,dingen mitgeboren48 ,der ,agrigentiner ,empedokles 7#dhb-dbb v4 ,chr471 den man auch zu den ,eleaten zhlt1 fate die ,welt in ihrem ursprnglichen ,zustand als eine in sich harmonisch geeinte ,kugel auf1 und nannte sie persnlich3 der ,sphairos84 ,also steht er fest1 im starken ,busen des ,einklangs1 ,sphairos1 rund und ganz vergnglicher ,ruhe sich freuend4 ,sphairos ist darum von manchen als der empedokleische ,gott bezeichnet worden4 ,und das gehrte dem ,pandeismus an2 wenn nicht ,aristoteles recht hat1 wonach die ,gottheit spter entstanden sei als die ,krfte1 die den ,sphairos sich in die wirkliche ,welt umwandeln lieen 7,zwietracht und ,streit74 ,bekannt ist1 da auch die ionischen ,naturphilosophen von einem mehr oder weniger belebten ,urwesen ausgingen4 ,da aber dieses ,urwesen wohl als ,seele aufgefat werden mu1 sprechen wir davon im nchsten ,abschnitt4 ,die griechische ,naturphilosophie ist durch die metaphysische ,spekulation1 die ,sophistik und die praktische ,philosophie aufgehalten und unterbrochen worden4 ,die ,gtter rckten in weite ,ferne oder wurden ganz wegdisputiert4 ,indem jedoch die ,volksreligion sich ungeschwcht erhielt und eher1 aus dem ,orient und gypten1 neue ,elemente aufnahm als solche verlor1 mute auch die ,philosophie zurck in das ,handgreiflich-religise gehen1 um dieses so weit als mglich zu heben und zu veredeln und dem ,gedankenwege anzupassen4 ,namentlich in der spteren ,zeit1 als durch die ,rmer ein unabwendbares ,verhngnis ber die ,mittelmeerwelt hereinbrach und die ,gemter bedrckte1 macht sich dieses ,zurckgehen auf die ,religion bemerkbar1 und wir finden vollstndig ausgebildete pandeistische ,lehren1 die mit ,emanismus und ,theosophie zuletzt in das ,mystische bergreifen und ihren ,einflu bis in die ,neuzeit hinein fhlbar machen4 ,noch von heidnischen ,gottheiten ausgehend1 wachsen sie durch das ,judentum allmhlich in das ,christentum hinein1 ohne dabei ihren hellenistisch-kosmopolitischen ,charakter ganz zu verlieren4 ,wie aber die ,kenntnisse mehr und mehr schwinden und mit ihnen die realen ,verknpfungen der ,tatsachen1 schweifen die ,lehren mit ,vorliebe ins ,uferlose und ,phantastische und werden ,gegenstand mehr der ,sentimentalitt und des ,aberglaubens als der berlegung und des ,glaubens4 ,gleichwohl sind diese ,lehren von hohem ,interesse1 zum ,teil von dichterischer ,gewalt1 und fr sehr viele ein froher ,ersatz fr das nur so wenigen gegebene und die meisten so abstoende khle ,philosophieren1 das schlielich auch noch nichts ,entscheidendes geboten hatte1 weder aus ,erfahrung noch aus ,denken1 und das im ,grunde zuletzt jeden auf sich selbst verweist1 indem es ihm freilich die ,mittel zu geordnetem ,lernen und ,schlieen an die ,hand gibt4 ,wir nehmen zuerst die ,schule der ,stoiker4 ,zeus ist der ,geist 77 der ,welt und in der ,welt1 er ist das ,keimende in der ,welt 7 74 ,er wird sogar materiell vorgestellt1 als feiner feuriger ,dunst und als bildendes ,feuer 7 71 jedoch auch als ,hauch 774 ,welches ,etwas er auch sei1 so fhrt er dieses doch selbst in jede andere ,materie1 ,luft1 ,wasser1 ,erde usf4 ber4 ,sein besonderer ,wohnsitz ist der ,umkreis der ,welt oder die ,sonne1 aber von da breitet er sich durch die ganze ,welt in ihren verschiedenen ,erscheinungen aus4 ,wie ,zeus die ,welt aus seiner ,substanz bildet1 so nimmt er sie auch wieder in sich auf1 wandelt sie also wieder in feurigen ,dunst durch einen ,weltbrand1 um sie spter aus sich neu niederzuschlagen4 ,die ,seelen sind ,teile des gttlichen feurigen ,dunstes1 gewissermaen mehr oder weniger bedeutende ,konzentrationen dieses ,dunstes in den ,lebewesen4 ,jede ,seele hat1 wie die ,gottheit im ,all1 so in dem betreffenden ,leibe einen ,sitz1 im ,herzen1 wo sie sich von dem ,blute nhrt2 von da breitet sie sich1 wie die ,gottheit durch das ,all1 so durch den ,krper aus1 namentlich in den ,sinnes-1 ,sprach- und ,zeugungsorganen4 ,dieser ,pandeismus1 der von ,chrysippos 7aus ,soloi #bhj-bjh v4 ,chr47 herrhren soll1 ist schon eine ,verbindung mit dem ,emanismus2 ,gott ist die ,welt1 insofern als diese aus seiner ,substanz durch ,verdichtung und ,abkhlung entstanden ist und entsteht1 und er sich strahlengleich mit seiner ,substanz durch sie noch verbreitet4 ,da ,gott als feurig gedacht wird 7jedoch auch als ,atem oder ther7 ist dem ,menschen entnommen1 dessen ,wrme sein ,lebensprinzip bedeutet2 eine ,idee1 die sich schon bei den ersten griechischen ,philosophen und namentlich bei ,heraklit findet4 ,der stoische ,pandeismus ist namentlich darin ein erklrter ,emanismus1 da auch die ,gtter sich nur als uerungen und ,ausflsse des ,welt-,gott 7,zeus7 darstellen wie die ,seelen4 ,und damit kam er der ,volksreligion durchaus entgegen1 die ja von einer ,theogonie ausging4 ,da die ,gottheit die ganze ,welt durchstrahlt und ihrerseits ein ,materielles ist1 so war es ganz folgerichtig von den ,stoikern1 wenn sie auch den leblos scheinenden ,krpern vom gttlichen ,odem mitteilten2 sie betrachteten die ,eigenschaften der ,krper als materiell und hauchartig4 ,sie gingen noch weiter und erklrten alle ,eindrcke auf uns als materiell4 ,und so konnten ihnen selbst ,tugend1 ,gedanken1 ,stimmungen1 ja auch ,zeitabschnitte wie ,jahr1 ,tag1 ,jahreszeit usf4 in gleicher ,weise erscheinen1 gttlich-materiell4 ,das geht ber alles hinaus1 was selbst naturmenschlicher ,animismus phantasiert hat4 ,wenn weiter die ,stoiker dem konsequenten ,sensualismus huldigten1 da alles ,wissen1 im weitesten ,sinne des ,wortes1 nur aus sinnlichen ,eindrcken stammt1 die ,seele bei ihrem ,eintritt in den ,krper tabula rasa ist1 so hat auch dieses in der ,annahme des gleichen ,gttlich-,materiellen fr die ,eigenschaften der ,krperwelt und fr die ,seele seinen ,grund2 ,materielles wirkt eben auf ,materielles4 ,darin begegnen sie sich mit den lteren ,atomisten und ,mechanisten1 die ja die ,seele gleichfalls als materiell auffaten4 ,nur das ,leere sahen die ,stoiker als nichtmateriell an1 ferner den ,raum als solchen 7also auch den ,ort als solchen71 die ,zeit als solche und den formalen potentiellen ,schlu4 ,von ,gott hatten sie trotz der angenommenen ,materialitt einen sehr hohen ,begriff4 ,er ist die ewige ,vernunft1 welche die ganze ,welt regiert und alle ,materie durchdringt2 er ist die gtige ,vorsehung1 welche das ,ganze sowohl wie das ,einzelne besorgt2 er ist weise und ,grund des natrlichen ,gesetzes1 welches das ,gute befiehlt und das ,bse verbietet2 er bestraft auch das ,bse und belohnt das ,gute2 er ist vollkommen und eines glckseligen ,bewutseins4 ,seiner ,naturseite nach ist er die bewegende ,kraft der ,materie1 die allgemeine ,natur1 ohne welche auch nicht das ,geringste geschieht1 er ist das ,verhngnis 771 welches alles nach notwendigen ,gesetzen des ,zusammenhanges zwingt1 und die ,notwendigkeit aller ,dinge48 ,die ,heimarmene findet sich gleichfalls bei ,herakleitos und ist berhaupt ein hchst beliebter ,begriff4 ,aus den letzteren ,eigenschaften ,gottes folgt der fr die ,stoiker so charakteristische ,fatalismus4 ,er 7,gott7 ist die belebende ,seele der ,welt1 welche einen natrlichen ,trieb hat1 aus sich wie aus einem ,samen alles hervorwachsen zu lassen48 ,so stellt sich die stoische ,anschauung als ein monistischer-deistischer ,materialismus und ,mechanismus dar4 ,es ist bekannt1 von welch auerordentlicher ,bedeutung der ,stoizismus fr die sptere ,griechen- und namentlich fr die ,rmerwelt gewesen ist2 seine ,ethik und ,dialektik haben die besten ,menschen und grten ,staatsmnner beherrscht1 trotz des ,indifferentismus1 den er aus dem ,fatalismus heraus lehrte4 ,die spteren ,schler der platonisierenden ,pythagoreer und der pythagorisierenden ,platoniker schlossen sich zum ,teil diesem ,pandeismus an4 ,doch gehren deren ,anschauungen in eine andere ,darlegung 7,s4 #bee ff474 ,hier will ich allgemeiner noch hervorheben1 da die ,griechen1 wenigstens in hellenistischer ,zeit1 auch einem ,pantheos 7,allgott7 ,altre errichtet haben4 ,ob dieser ,pantheos mit der ,welt identifiziert wurde1 kann ich nicht sagen2 er ist als eine aber persnliche ,einheit aufgefat worden1 nicht etwa als eine ,kollektivgottheit1 wie aus ,inschriften aus ,epidauros und ,pergamon hervorgeht4 ,pandeistische ,andeutungen finden sich selbstverstndlich auch bei vielen anderen ,vlkern4 ,so knnte man den ,taoismus der ,chinesen1 in der ihm von ,lao-tsse gegebenen ,form1 hierher rechnen1 wenn er nicht auch dem ,naturalismus zuzuzhlen wre1 da bei ihm mehr die ,natur als die ,gottheit in den ,vordergrund gestellt wird4 ,die ,erwhnung an dieser ,stelle mu gengen1 zumal mit solchen ,stzen wie3 aus ,tao ist alles hervorgegangen1 in ,tao kehrt alles zurck8 nicht viel fr unsere ,frage anzufangen ist4 ,von den ,japanern soll einer ihrer bedeutendsten ,philosophen1 ,yamazaki-,ansai1 um die ,mitte des siebzehnten ,jahrhunderts1 entwickelt haben3 ,gott ist das ,wesen aller ,dinge und durchdringt den ,himmel und die ,erde48 ,das klingt pandeistisch1 kann jedoch auch metaphorisch gemeint sein1 wie wir ja hnliche ,aussprche von ,gott tun4 ,die weiteren ,betrachtungen ber pandeistische ,anschauung schlieen sich an die in den nchsten ,abschnitten zu besprechenden ,lehren an4 #bf4 ,panpsychistische ,anschauungen2 ,hylopsychismus1 ,hylozoismus4 ,von diesen ,anschauungen sind die als omnanimistisch bezeichneten bereits geschildert4 ,die der ,theosophie angehrenden finden spter ihre ,erledigung4 ,was brig bleibt folgt wie von selbst dem ,pandeismus1 und ist im ,grunde nur durch ,seele und ,gott verschieden4 ,eine ,all-,weltseele wird statt eines ,all-,weltgottes angenommen4 ,die ,seele steht uns nher als ,gott1 wir glauben sie besser zu kennen1 da wir sie uns selbst ja zuschreiben4 ,es hat darum scheinbar weniger ,schwierigkeit1 sie mit der materiellen ,welt verbunden zu denken als ,gott4 ,alle ,einzelseelen sind dann nur ,teile der ,weltseele4 ,und wie im ,pandeismus von ,gott den ,dingen nur nach ,magabe ihrer ,stellung in der ,welt zukommt1 so auch von der ,seele4 ,da in unserer ,seele ,gutes und ,bses1 ,edles und ,niedriges verbunden ist1 entfllt bei ,annahme einer ,allseele auch die ,unbequemlichkeit eines ,grundes fr das ble in der ,welt1 den wir nicht gerne in ,gott suchen1 und nicht gerne fr einen zweiten ,gott ausgeben4 ,so gewinnen wir einen1 wie man ihn auch nennt1 ,hylopsychismus 71 ,materie7 oder ,hylozoismus1 der dem ,pandeismus nur so weit entspricht1 als dieser reiner ,hylodeismus ist und ,gott auerhalb der ,materie nicht weiter gesucht wird4 ,thales von ,milet 7phnizischer ,abkunft1 wahrscheinlich #fbd-edf v4 ,chr47 scheint einen solchen ,hylozoismus angenommen zu haben4 ,da er nach ,aristoteles gemeint haben soll1 alle ,dinge seien von ,gttern voll 7 71 so ist es freilich schwer1 zu entscheiden1 ob seine ,anschauung in einem hheren ,sinne1 als von der ,annahme einer ,weltseele beherrscht1 zu verstehen ist1 oder lediglich in dem ,sinne des ,naturmenschen4 ,man mchte fast das letztere glauben1 da als ,beispiel der ,magnetstein angefhrt wird1 der ,eisen anzieht4 ,zeller ist dieser ,ansicht4 ,das ,feuchte galt dem ,thales als ,seele1 und darum das ,wasser als ,urstoff1 aus dem alles andere sich durch ,erstarren und ,sichverflchtigen bildete4 ,hiernach sollte in allem das ,feuchte noch bestehen1 in grerem oder geringerem ,grade4 ,da die ,seele im ,blut gesucht wurde und im feuchten ,atem1 wissen wir bereits4 ,es macht keinen groen ,unterschied1 wenn ,anaximenes 7wahrscheinlich #ehe-ebh v4 ,chr47 statt des ,feuchten das ,luftartige als ,seele1 die ,luft als ,urmaterie annahm4 ,wie ,luft 7,atem7 unsere ,seele ist und uns zusammenhlt1 so umfat auch die ganze ,welt der wehende ,hauch 77 und die ,luft48 ,thales sah in der ,seele1 wie aus dem ,beispiel des ,magnets zu erkennen1 ein ,bewegendes1 ,anaximenes erkennt in ihr ein sich selbst ,bewegendes4 ,im brigen herrscht bereinstimmung4 ,feinste ,luft 7durch ,wrme ausgedehnteste7 ist das ,feuer1 also am meisten seelisch2 dichteste 7durch ,klte verdichtetste7 ist die ,erde1 also am wenigsten seelisch4 ,die ,gestirne sind 7von der ,luft7 zusammengedrcktes ,feuer1 also jedenfalls hochbeseelt und doch erdenhnlich4 ,der gleichen ,anschauung huldigte ,diogenes von ,apollonia 7von #dcj v4 ,chr472 er sprach sie noch schrfer aus1 indem er im ,luftartigen geradezu ein ungewordenes1 unbegrenztes1 vernnftiges ,wesen1 das alles beherrscht und ordnet81 behauptete4 ,denn gerade dieser ,stoff 7,luft71 dnkt mich1 ist ,gott1 ist allgegenwrtig1 alles verwaltend und in allem vorhanden4 ,und es gibt auch nicht das ,geringste1 das nicht an seinem ,wesen teilhtte48 ,dieser ,stoff ist ewig und unsterblich81 er ist ,seele und ,geisteskraft84 ,bloe ,umwandlungen der ,luft sind alle ,dinge48 ,hier schwindet eigentlich die ,materie und ist die ,welt nur ,seele in verschiedener ,darstellung1 ,manifestation4 ,schwierig ist es1 die ,rolle der ,wrme und ,klte 7sie finden sich auch bei den ,scholastikern als ,prinzipe7 zu verstehen1 die ,diogenes wie auch seine ,vorgnger zur ,bildung der ,welt aus der ,seelen-,urmaterie heranziehen4 ,man wei nicht recht1 was sie neben der ,seele noch sollen4 ,vielleicht1 da diese die ,wrme und ,klte aus sich selbst heraus entwickelt und so der eigene ,grund ihrer ,verwandlungen mit der ,urmaterie ist4 ,aber es wird auch von uerer ,wrme gesprochen1 der ,sonnenwrme1 welche ,pflanzen1 ,tiere und ,menschen aus dem ,urerdschlamm hervorgelockt haben soll4 ,da der zwischen ,thales und ,anaximenes lebende ,landsmann dieser beiden1 ,anaximandros1 eine ,weltseele angenommen hat1 ist wohl nicht sicher1 aber wahrscheinlich4 ,er spricht von dem ,ersten 77 als von einem ,unbegrenzten 771 ,unbestimmten1 aus dem alles hervorgeht und in das alles zurckkehrt nach der ,ordnung der ,zeit4 ,dieses ,erste ist ewig und stndig in innerer ,bewegung1 also wohl beseelt1 zu denken4 ,durch die ,bewegung 7also das ,leben7 treten ,scheidungen und ,bindungen des im ,ersten ,enthaltenen ein1 die so unsere ,welt darstellen2 wie ,warmes und ,kaltes sich abtrennen und in ihrer ,vereinigung das ,feuchte bilden1 wie dann aus diesem durch die weiteren ,bewegungen ,erde1 ,luft und ,feuer sich sondern1 letzteres sich zur ,hhe begibt und sich in einem ,feuerkreis um die ,luft sammelt1 diese in ,gewittern durchbrechend4 ,mit den ,scheidungen und ,bindungen finden zugleich ,lsungen und ,durchmischungen statt4 ,und so gibt die ,bewegung im ,ersten eine stndig sich entwickelnde ,welt und periodisch sich wiederholende ,welten4 ,diese letztere ,anschauung ist viel bewundert und von vielen aufgenommen und weiter entwickelt worden4 ,die ,bewegung als ,prinzip hielt auch der ,ephesier ,herakleitos 7um #ejd v4 ,chr47 fest1 und er przisierte sie sogar in dem berhmten ,ausspruch 1 ,alles ist in ,flu84 ,nirgend ist auch nur fr ,augenblicke ,stillstand4 ,man kann nicht zweimal in denselben ,flu steigen und nicht zweimal eine ,substanz berhren48 ,allein das ,seelische sah er nicht in dieser ,bewegung selbst1 sondern in einem ,feurigen2 diese ,welt 771 die ,eine fr alle ,wesen1 hat weder der ,gtter noch der ,menschen einer gemacht1 sondern sie war immer und ist und wird sein ein ewig lebendes ,feuer1 sich entzndend nach ,ma und erlschend nach ,ma84 ,das ,feuer wird auch als ,hauch 77 bezeichnet1 aus dem uns schon bekannten ,grunde4 ,die ,welt ist aber stetige ,umwandlungen von ,feuer4 ,und diese nie stillstehenden noch beharrenden ,umwandlungen des eigentlich ,seelischen geschehen wie ein ,krieg1 der ein ,recht1 ,vater und ,knig aller ,dinge ist84 ,krieg ist aller ,dinge ,vater1 aller ,dinge ,knig4 ,und die ,einen macht er zu ,gttern1 die ,anderen zu ,menschen1 die ,einen zu ,sklaven1 die ,anderen zu ,freien48 ,so bildet das ,psychisch-,wesentliche in ,heraklits ,lehre die rastlose ,ttigkeit der ,seele auch im ,kleinsten der ,welt1 wodurch alles1 wie es entsteht1 sofort vergeht1 so da alles ist und auch nicht ist4 ,der ,begriff des ,lebens ist der absoluter ,vernderung4 ,nach solcher steckt im ,seelen-,feuer ein stetes1 unstillbares ,verlangen4 ,und wie die ,vernderungen nach der einen ,richtung gehen1 geschehen sie auch nach der entgegengesetzten3 ,des ,feuers ,verwandlungen sind zuerst ,meer1 des ,meeres zur ,hlfte ,erde1 zur ,hlfte ,feuer48 ,fr die ,seelen ist es ,tod3 zu ,wasser werden1 fr das ,wasser ,tod3 zu ,erde werden4 ,aus ,erde wird ,wasser1 aus ,wasser ,seele48 ,verbindungen sind3 ,ganzes und ,nichtganzes1 ,eintracht und ,zwietracht1 ,einklang und ,miklang1 und aus ,allem ,eins und aus ,einem ,alles48 ,der ,gott ist ,tag-,nacht1 ,winter-,sommer1 ,krieg-,frieden1 berflu-,hunger48 ,gut und ,schlecht ist eins48 ,ganz rein psychisch scheint die ,anschauung ,heraklits nicht gewesen zu sein4 ,da noch eine verborgene ,harmonie8 angenommen wird1 die die ,gegenstze immer ausgleicht1 kann eine ,eigenheit der ,weltseele bedeuten1 wie ja auch die ,menschenseele sich in sich immer ausgleicht1 da trotz der vielen und stetig wechselnden ,ttigkeiten die ,einheit gewahrt bleibt4 ,allein es wird auch von gttlichen ,gesetzen1 von ,weisheit1 ,vernunft1 ja von ,verhngnis -- die ,heimarmene --1 von ,zeus als dem ,regenten ber alles gesprochen1 insgesamt von ,prinzipien1 da das ,urwesen nach festen ,gesetzen sich in alle ,dinge umsetze und aus ihnen wieder zurcknehme84 ,denn die ,sonne wird ihre ,mae nicht berschreiten1 ansonst werden sie die ,erinnyen1 der ,dike 7als ,weltordnung7 ,schergen ausfindig machen48 ,davon handeln wir spter4 ,ebenso von den hohen ,anschauungen des ,anaxagoras und anderer1 da sie ber das rein ,psychische bereits hinausragen4 ,,viertes ,,kapitel4 ,pythagoras1 ,anaxagoras1 ,sokrates1 ,platon1 ,aristoteles4 #bg4 ,anschauungen aus ,gesetz1 ,harmonie1 ,weltvernunft1 ,ideen und ,formen4 ,der ,leser wird mir in den spteren ,auseinandersetzungen leichter folgen knnen1 wenn ich1 die bisherige ,systematik scheinbar1 jedoch nur scheinbar1 unterbrechend1 zuvor von den ,anschauungen spreche1 die sich an die ,namen in der ,kapitelberschrift knpfen4 ,pythagoras1 aus ,samos 7etwa #ega-dig v4 ,chr471 gehrt zu den geheimnisvollen ,gestalten des ,griechentums2 und so rtselvoll wie er sich darstellt1 sind auch seine und seiner ,schler1 der ,pythagoreer1 ,lehren1 mit denen sich schon die ,alten abgemht haben1 und die wir fortwhrend wieder aufgenommen finden4 ,das ,wesentlichste aus diesen ,lehren verdanken wir hier1 wie in so vielen anderen ,gebieten1 den ,mitteilungen des ,aristoteles4 ,originales scheint von ,philolaos 7,s4 #bdb7 berliefert zu sein4 ,alle ,dinge in der ,natur bestehen aus ,begrenzendem und ,nichtbegrenztem1 wie denn auch die ganze ,weltordnung 77 und alles in ihr aus diesen beiden besteht84 ,das ,begrenzende wird als ,punkt oder ,punkte aufgefat2 und sofern jeder ,punkt eine ,einheit bildet1 heit es das ,eins und1 weiter gedehnt1 die ,zahl4 ,diese sei das ,wesen aller ,dinge4 ,und in der ,tat hat ja alles1 was man erkennen kann1 eine ,zahl4 ,denn ohne sie lt sich nichts erfassen oder erkennen48 ,das ,nichtbegrenzte ist1 was zwischen den begrenzenden ,einheiten sich befindet1 wie beim ,klang das ,intervall1 bei den ,krpern die ,leere zwischen den einzelnen ,punkten4 ,und so bestehe alles aus den ,gegenstzen des ,begrenzenden und des ,nichtbegrenzten1 das die ,pythagoreer auch durch ,grade und ,ungrade arithmetisch symbolisierten4 ,entstanden nun sei die ,welt an sich nicht1 sondern nur nach der menschlichen ,denkweise4 ,von je sei das ,ureins1 das ,ungrade1 gewesen und das ,leere4 ,indem dieses ,ureins das ,leere an sich und in sich sog1 zerging es in eine ,vielheit von ,einsen1 die durch das ,leere getrennt wurden4 ,und so seien die ,dinge der ,welt gegeben4 ,das ,ureins war also eigentlich eine lckenlos zur ,einheit zusammengezogene ,vielheit4 ,da die ,punkte mathematisch angesehen wurden1 so konnte diese ,urvielheit auch als ,urpunkt bezeichnet werden1 denn sich berhrende ,punkte1 selbst in unendlicher ,zahl1 geben immer nur einen ,punkt4 ,die ,dinge entstehen erst durch das ,zwischentreten des ,nichtbegrenzten1 der ,leere1 des ,intervalls4 ,daher wird das ,ureins als ,grund aller ,dinge1 als ,gott gepriesen1 welcher alles lenke und fhre1 ein einiger und ewiger1 bleibend und unbewegt1 sich selbst gleich und verschieden von allen anderen ,dingen84 ,denn alle anderen ,dinge enthalten ja noch ein anderes1 das ,leere4 ,und die ,weltentstehung und ,weltentwicklung beruht auf einem ,an- und ,einatmen des ,leeren durch das ,ureins1 auf einem ,lebensproze4 ,das ,eins 7 auch 7 ist aller ,dinge ,anfang48 ,so ist die ,welt dualistisch erwachsen und dualistisch gedacht2 das absolut vollkommene ,ureins ist ihr einer ,teil1 das vllig negierende ,leere der andere ,teil4 ,darum die ,unvollkommenheit der ,welt4 ,die ,verschiedenheit der ,dinge folgt aus der ,verschiedenheit der ,menge des ,leeren1 die sie enthalten1 wie die ,verschiedenheit der ,klnge aus der ,verschiedenheit der ,intervalle zwischen den ,tnen4 ,um auch die ,ordnung der ,welt zu erklren1 gingen die ,pythagoreer von dem ,prinzip aus1 da schon das ,eins die ,verbindung der ,gegenstze enthalte1 denn zu ,gradem addiert gibt es ,ungrades1 zu ,ungradem ,grades2 es vereinige in sich das ,wesen des ,graden und des ihm entgegengesetzten ,ungraden4 ,in dieser ,vereinigung liege die ,grundharmonie4 ,und so seien die ,zahlen nicht blo das ,wesen der ,dinge1 sondern auch das ,wesen ihrer ,zusammenstimmung1 die ,harmonie4 ,das ,leere aber bedinge die ,gegenstimmung1 die ,disharmonie4 ,zwei ,tne fr sich wren stets harmonisch2 nach ,ma der ,leere zwischen ihnen1 ihres ,intervalls1 knnen sie harmonisch bleiben wie in der ,oktave1 ,quinte usf41 oder disharmonischen ,klang geben1 wie in der ,sekunde1 ,septime usf4 ,im ganzen wre aber die ,welt nach bestimmten ,zahlenverhltnissen geordnet4 ,denn nichts von den ,dingen wre irgendwem klar1 weder in ihrem ,verhltnis zu sich noch zu anderen1 wenn die ,zahl nicht wre und ihr ,wesen48 ,so richtig der letztere ,gedanke an sich ist1 so bertrieben verfolgten ihn die ,vertreter dieser ,lehre1 die schlielich alles in der ,welt durch ,zahlen ausdrcken zu knnen glaubten1 selbst ,begriffe und konkrete ,gegenstnde4 ,in letzterer ,hinsicht ist bekannt1 wie sie durch ,zahlenverhltnisse die fnf regelmigen ,krper3 ,kubus1 ,pyramide1 ,oktaeder1 ,ikosaeder1 ,dodekaeder1 daraus die fnf antiken ,elemente3 ,erde1 ,feuer1 ,luft1 ,wasser1 ther1 letzteres das ,lastschiff8 der ,weltkugel1 darstellten4 ,und so hatten sie eine gewaltige ,ehrfurcht vor den ,zahlen1 und die ,vierzahl 7,tetraktys71 der sie eine ganz besondere ,bedeutung beimaen1 war ihnen sogar die ,quelle der nimmer versiegenden ,natur84 ,das vornehmste1 ursprnglichste und eigentlichste ,element des ,lebens ist das ,feuer4 ,es befinde sich in der ,mitte der ,welt1 strahle von da in die ganze ,welt aus und ernhre so die ganze ,welt und halte sie zusammen4 ,um dieses ,zentralfeuer 7die ,hestia1 die ,burg des ,zeus7 drehen sich die zehn ,sphren1 nmlich1 von auen nach innen1 der ,fixsternhimmel1 die fnf ,planeten 7,merkur1 ,venus1 ,mars1 ,jupiter1 ,saturn71 ,sonne1 ,mond1 ,erde und ,gegenerde4 ,die ,gegenerde 77 ist eingefhrt1 um die heilige ,zahl ,zehn zu erhalten1 die alles vollendend1 alles wirkend und ,anfang und ,fhrerin des gttlichen1 himmlischen und menschlichen ,lebens8 ist4 ,die leuchtenden ,gestirne strahlten entweder das ,licht der ,sonne zurck oder das des ,zentralfeuers4 ,letzteres gelte insbesondere von der ,sonne1 die einem spiegelnden ,kristall zu vergleichen sei4 ,zwischen den ,abstnden der ,sphren und ihrer ,bewegung herrsche musikalische ,harmonie2 und indem jede ,sphre durch ihre ,schwingung einen ,ton erzeuge1 erklnge die ,welt in der berhmten ,sphrenharmonie1 die wir nicht wahrnhmen1 entweder weil die ,tne fr unsere ,wahrnehmung zu hoch liegen1 oder weil wir sie stndig in gleicher ,weise hren4 ber der ganzen ,welt und sie umgebend sei wieder das ,feuer4 ,an der ,unvollkommenheit der ,erde liege es1 da wir vom ,zentralfeuer nichts direkt bemerkten1 sondern unter ,vermittlung der anderen ,weltkrper1 welche von ihm ,strahlung erhielten4 ,diese anderen ,weltkrper werden dann auch fr vollkommener als die ,erde angesehen1 so auch als von vollkommeneren ,wesen bewohnt4 ,die ,welt aber ist einheitlich1 und von der ,mitte aus begann sie zu entstehen4 ,kaum eine ,schule ist so konsequent verfahren wie die pythagoreische und hat1 von trockenen ,zahlenbeobachtungen ausgehend 7bekanntlich bei den ,experimenten ber die ,tonverhltnisse71 so phantasievolle ,vorstellungen entwickelt4 ,ihr ,weltgebude ist khn und schn entworfen1 und seine ,entwicklung aus ,punkt und ,leere ist gro erdacht4 ,und ,pythagoras soll ja zuerst fr die ,welt die ,bezeichnung ,kosmos benutzt haben1 was ,schmuck1 ,ordnung und ,schnheit bedeutet4 ,wie die ,pythagoreer1 deren bedeutendste ,philolaos und ,archytas 7beide etwas lter als ,platon7 waren1 ihre ,ideen bis in die feinsten ,regungen der ,seele harmonisch verfolgten1 gehrt nicht hierher4 ,die ,seele selbst scheinen sie fr die ,harmonie des ,krpers gehalten zu haben4 ,doch unterschieden sie die animalische ,seele1 mit dem ,sitz im ,herzen1 von der ,vernunft1 deren ,wurzel im ,gehirn liegt4 ,hirn ist das ,prinzip des ,verstandes 771 ,herz das des ,lebens 77 und der ,empfindung 7784 ,von einer dritten ,seele1 im ,nabel1 lieen sie ,wachstum und ,fortpflanzung abhngen4 ,von einer vierten1 im ,schamglied1 ,zeugung4 ,wegen der pythagoreischen ,seelenwanderung darf ich auf ,frheres verweisen 7,s4 #bag74 ,wie bei den ,pythagoreern die ,harmonie die ,welt durchdringt1 so bei ,anaxagoras aus ,klazomenai 7um #ejj bis #dbh v4 ,chr471 dem ,freunde des ,perikles und der ,aspasia1 die ,weltvernunft 7,nus1 74 ,es ist freilich nicht sicher1 da er diese ,vernunft durch die ganze ,materie verbreitet sich gedacht hat4 ,indessen wirkt sie unmittelbar auf die ,materie ein4 ,diese ist ursprnglich1 wie bei ,anaximandros1 eine regellose ,mischung aller mglichen ,dinge4 ,die ,weltvernunft aber bringt in dieser ,mischung eine ,wirbelbewegung hervor1 die sich weiter und weiter ausbreitet1 indem sie sich zugleich erhlt4 ,durch die ,bewegung aber wird ,verwandtes zusammengefhrt1 ,verschiedenes getrennt2 so entstehen die ,dinge4 ,verbindung und ,scheidung ist niemals vollstndig1 sondern nur mehr oder weniger vollstndig1 so da jedes ,ding von allen ,dingen an sich etwas enthlt2 nur von gewissen mehr1 von anderen weniger1 wodurch seine ,art bestimmt ist4 ,z4 ,b4 besitze der weie ,schnee auch ein ,dunkles1 denn er lse sich im dunklen ,wasser dunkel auf4 ,die ,gesamtheit aber kann sich weder vermindern noch vermehren1 sondern alles bleibt stets gleich4 ,ein ganz modernes ,prinzip6 ,der ,geist ist unendlich und nach eigener ,wahl herrschend1 und vermischt ist er mit keinem ,dinge 7wiewohl in einigen ,dingen enthalten71 sondern allein selbst ist er fr sich81 sagt der ,philosoph4 ,der ,geist ist nicht nur ,ursache des ,beginnes der ,weltbildung1 sondern auch der ,entwicklung der ,welt1 ihrer ,ordnung1 er ist der ,wchter8 der ,welt1 er bewege und ordne nicht nur das ,vergangene1 sondern auch das ,gegenwrtige und ,zuknftige84 ,schpfer ist er nicht1 die ,materie besteht neben ihm von je1 nicht einmal ihre ,bestandteile vermag er zu ndern4 ,ja selbst die ,bewegung und ,entmischung beherrscht er nur teilweise1 da diese auch von der ,natur der ,materie abhngt4 ,er kann sein ,streben nur angenhert durchfhren4 ,und so ist die ,welt nur im groen und ganzen durch ihn geordnet4 ,daher wohl das ,unvollkommene4 ,da der ,geist anfing 7von einem gewissen kleinen ,punkte aus87 zu bewegen1 sonderte er aus dem bewegten ,all2 und so viel der ,geist bewegte1 alles dieses wurde ausgeschieden4 ,der bewegten1 aber ausgesonderten1 ,dinge ,umkreisung machte noch um vieles mehr ausscheiden48 ,also die ,welt bildet sich nach dem ,ansto auch selbst weiter2 wiederum ganz modern gedacht6 ,die ,griechen aber sahen in seinem ,dualismus und der halben ,macht der ,weltvernunft einen erheblichen ,mangel seines ,systems4 ,anaxagoras war ,physiker1 ,mechanist1 nebenbei auch ,theosoph4 ,als solchem werden wir ihm noch begegnen4 ,die ,athener nahmen ihm seine ,indifferenz gegen die ,gtter bel1 die schon aus der halben ,wirksamkeit selbst der ,vernunft folgt2 und weil er auch die ,gestirne fr ,steine 7von der ,erde durch die ,wirbel losgerissen oder im ther durch die ,entmischung entstanden7 erklrte1 verfiel er der bsen ,anklage der ,gottlosigkeit1 die selbst einem ,sokrates das ,leben kostete4 ,er mute trotz des ,schutzes des gewaltigen ,perikles fliehen4 ,euripides soll sein ,schler gewesen sein4 ,es ist bekanntlich noch nicht gelungen1 mit ,sicherheit festzustellen1 was ,platon 7#dbg-cdg v4 ,chr47 unter den ,ideen8 71 7 verstanden hat1 und der ,auffassungen gibt es gar viele4 ,ihre ,konzeption verdanken die ,ideen offenbar der ,erkenntnis1 da trotz des ,mannigfaltigen gewisse ,zge ganzen ,klassen von ,dingen und ,erscheinungen gleicherweise zukommen4 ,rein dialektisch wre also eine ,idee das in einer ,mannigfaltigkeit ,gemeinsame4 ,so bedeutete die ,idee jedoch nur ein ,abgezogenes1 einfach einen ,denkakt ohne jede ,realitt4 ,das ist aber nicht ,platons ,meinung4 ,zunchst behandelt er die ,ideen als vor der ,welt ,vorhandenes4 ,im ,timaios heit es1 indem von der ,bildung der ,welt durch ,gott 7,zeus7 gesprochen wird3 ,so ist denn jene 7die ,welt7 nach dem ,urbilde dessen entstanden1 was der ,vernunft und ,erkenntnis erfabar ist und bestndig dasselbe bleibt4 ,schreiten wir nun auf diesen ,grundlagen zur ,betrachtung dieser unserer ,welt fort1 so ist sie eben hiernach ganz notwendigerweise ein ,abbild von etwas ,ewigem48 ,dieses ,ewige81 oder auch die ewigen ,gtter81 sind eben die ,ideen1 die also vor der ,welt vorhanden sein muten1 wenn die ,welt ihr ,nachbild sein sollte4 ,und von ihnen1 als dem ,vorbilde8 71 ,paradigma7 heit es weiter3 ,von allem nun1 was zur ,gattung der ,teile gehrt1 werden wir sie mit ,nichts in ,vergleich bringen wollen1 denn was dem ,unvollkommenen 7eben als ,teil7 gleicht1 das kann nicht schn sein4 ,wohl aber werden wir sie demjenigen1 wovon die brigen lebendigen ,wesen 7nmlich nach ,platons panpsychistischer ,ansicht alle ,wesen berhaupt7 als ,einzelne und nach ihren ,gattungen bloe ,teile sind1 als am allerhnlichsten setzen84 ,im weiteren ,verlauf des ,gesprchs1 an das wir uns vorlufig halten1 wird dann untersucht1 ob es ein ,feuer an und fr sich gibt und berhaupt alles brige1 wovon wir ein jedes so als an und fr sich seiend zu bezeichnen pflegen4 ,oder aber1 ob nur das1 was wir sehen und was wir sonst mit den ,sinnen des ,krpers wahrnehmen1 bereits die ,wahrheit bedeutet1 die wir suchen1 und einzig und allein ,wahrheit hat1 und es auerdem schlechthin nichts anderes gibt4 ,so da es nur ein eitler ,wahn von uns wre1 wenn wir jedesmal von einem jeden ,dinge eine nur dem ,denken erfabare ,idee als das ,seiende annehmen1 und dieselbe nichts als ein ,name wre48 ,man kann die ,aufgabe nicht schrfer stellen4 ,und ,platon entscheidet sich1 da zugestanden werden msse3 das ,eine sei die stets auf dieselbe ,weise sich verhaltende ,art1 unerzeugt und unvergnglich1 weder in sich ein ,anderes von anderswoher aufnehmend1 noch selber in irgendein ,anderes ausgehend1 unsichtbar und auch sonst mittelst der ,sinne nicht wahrnehmbar1 das1 dessen ,betrachtung dem vernnftigen ,denken zuteil geworden ist4 ,das ,zweite aber1 jenem gleichnamig und hnlich1 sei sinnlich wahrnehmbar1 erzeugt1 in steter ,bewegung1 entstehend an einem ,ort und wieder von da verschwindend48 ,andere uerungen ,platons in anderen seiner ,gesprche stimmen damit im wesentlichen berein1 da die ,ideen das ,an-sich- und ,fr-sich-,seiende 71 7 und zugleich1 als ,urbilder 7,paradigmen7 der ,dinge1 das ,an-sich dieser ,dinge1 berhaupt von ,allem seien4 ,und indem jede ,idee eine ,klasse von ,dingen in sich verkrpert1 ist sie eine ,einheit1 eine ,hens oder ,mons4 ,unter diesen ,ideen scheint ,platon eine ,rangstellung anerkannt zu haben1 vermge deren sie einander untergeordnet1 bergeordnet und beigeordnet sind4 ,ja1 indem er von der mitgeteilten ,behauptung1 da jede ,idee fr sich sei1 abgeht1 bringt er die ,ideen selbst miteinander in ,verbindung1 so da in einer ,idee auch mehrere ,ideen sich abspiegeln knnen und in der ,vorstellung jede ein ,vieles zu sein vermag1 wodurch auch die sinnliche ,mannigfaltigkeit erklrt ist4 ,die ,nachbilder der ,ideen sind in etwas ausgeprgt1 das am besten wohl mit dem ,heraklitischen ,apeiron1 dem unbegrenzten ,etwas1 verglichen wird4 ,es ist nicht1 was wir ,materie heien4 ,platon nennt es die ,gattung des ,raums81 dem ,untergange nicht unterworfen1 welche allem1 was ein ,werden hat1 eine ,sttte gewhrt1 selbst aber den ,sinnen unzugnglich ist1 auch vom ,geiste nur sozusagen durch einen erschlichenen ,schlu erfat und kaum zuverlssig bestimmt wird1 die1 welche wir auch im ,auge haben1 wenn wir trumen1 es msse doch notwendig das1 was ist1 an einem ,orte sein und einen ,raum einnehmen2 was aber weder auf der ,erde noch sonst im ,weltall sich befinde1 sei berhaupt gar nicht vorhanden84 ,dieses also ,getrumte ist nach ,platon auch das ,nichtseiende81 indem ihm eben nur die ,ideen das wahrhaft ,seiende bedeuten4 ,es ist auffallend1 da ,platon den ,raum als ein ,besonderes denkt1 da doch die ,zeit als ,abbild der ,idee ,ewigkeit8 erklrt wird4 ,warum ist nicht der ,raum ein ,abbild der ,idee ,unbegrenztheit88 ,ist der ,raum der ,ort der uerungen 7,bilder7 der ,ideen1 so gibt die ,seele die ,verbindung zwischen diesen ,bildern und den ,ideen4 ,sie wird hiernach die ,vorstellung dieser ,ideen sein und zugleich das deren ,abbilder ,belebende und ,bewegende4 ,sie tritt im ,einzelnen auf1 aber auch als ,gesamtseele1 ,weltseele4 ,sie wird als der ,grund aller krperlichen ,gestalten bezeichnet und als die ,herrscherin4 ,ihr ,sitz ist in der ,mitte der ,welt1 die kugelfrmig gedacht ist2 sie zieht sich aber durch alle ,dinge1 und die ,einzelseelen sind ihr angehrig4 ,und so darf man es denn mit ,wahrscheinlichkeit aussprechen1 da diese ,welt als ein wirklich beseeltes und vernnftiges ,wesen durch ,gottes ,vorsehung entstanden ist48 ,weltseelen und ,einzelseelen werden fr ,gtter 7zu diesen sind auch die ,gestirne als selige ,wesen1 sichtbare ,gtter81 und die ,gtter der ,volksreligion gezhlt7 und ,menschen von ,gott selbst geschaffen1 fr ,tiere1 ,pflanzen und andere ,dinge von den ,gttern4 ,doch wird auch gesagt1 die ,seelen seien von je4 ,davon und von ihren ,wanderungen ist bereits gesprochen 7,s4 #bag f474 ,die ,umgebung der ,seelen mit dem ,leibe erfolgt durch die ,gtter1 wenn es nicht1 wie es auch den ,anschein hat1 durch die ,seelen selbst1 wenigstens durch die ,weltseele1 geschieht4 ,und indem die ,seelen das ,ewige sind und dem wahren ,sein so nahe stehen1 haben sie im ,leben dem ,werden und ,vergehen1 dem ,einstrmen der ,vernderungen ,widerstand zu leisten1 um ihre ewige ,gttlichkeit zu wahren4 ,das wrde freilich dem1 da die ,seelen auch das ,bewegende sein sollen1 widersprechen1 wenn nicht die von der ,seele stammende ,bewegung ein anderes bedeutet1 als die von auen kommenden ,vernderungen1 vielleicht die innere ,bewegung der ,triebe1 ,gedanken und ,gefhle4 ,dann wren die ,vernderungen in dem ,raum8 begrndet4 ,und dieser mte doch etwas mehr bedeuten als blo ein ,nichtseiendes1 zumal er ungeschaffen neben ,gott bestehen und dessen ,wirken auf ,vollkommenheit hinderlich sein soll1 da die ,welt nur unvollkommen aus den ,hnden des hchsten ,werkmeisters hervorgeht4 ,trotz der ,allmacht dieses ,werkmeisters und der absoluten ,vollkommenheit der ,vorbilder1 der ,ideen4 ,eine weitere ,schwierigkeit besteht in dem ,verhltnis der ,seele zu der ,ideenwelt4 ,sie soll in diese ,welt hineinragen4 ,ist sie geschaffen1 so kann sie selbst nur ,abbild einer ,idee sein1 also von den ,ideen keine vollkommene ,kenntnis erreichen4 ,besteht sie seit je1 so ist nicht zu begreifen1 wie sie in ein ,abbild der ,ideen gert1 da die ,ideen es doch nicht tun4 ,und noch weniger1 wie sie aus den ,abbildern der ,ideen ,kenntnis von den letzteren erlangen soll1 da doch die ganze ,kenntnis nur die aus den ,abbildern geschpfte sein kann1 also unvollkommen und schattenhaft4 ,indessen wird auch gesagt1 die ,seele kenne die ,ideenwelt aus ihrer ,existenz auerhalb des ,krpers1 und im ,leben erinnere sie sich dieser ,welt 7,s4 #bbe f474 ,das ist aber doch nur ein ,notbehelf1 trotz dessen ,ontologie und ,ideologie unvermittelt bleiben4 ,so ist in ,platons ,lehre so manches unverstndlich und einiges mit anderem nicht zu vereinen4 ,der groe ,mann hat in seinem langen ,leben wahrscheinlich seine ,ansichten nicht immer festgehalten oder gegenber weiteren berlegungen nicht immer festhalten knnen4 ,und eine letzte ,zusammenfassung seines ,systems besitzen wir nicht4 ,er hat wohl auch ein festes ,system gar nicht geben wollen4 ,denn sein eigentliches ,bemhen gehrte der ,sokratischen ,ethik an4 ,das ,gute und das ,schne sind ihm die eigentlichen ,ideen1 beide sogar die ,gottheit selbst4 ,und so knpft sich an seinen ,namen der ,sokratische ,idealismus in seiner eingreifendsten ,bedeutung4 ,wir aber haben zunchst seine ,reihe3 ,gott1 ,ideenwelt1 ,raum 7auch ,materie71 ,weltseele 7auch ,einzelseelen71 ,welt 7mit ,einzeldingen74 ,die ,welt ist durch die ,ideenwelt bestimmt4 ,gott schafft nach der ,ideenwelt1 er schafft auch die ,seelen4 ,ist der ,raum bedeutungslos1 so bildet das ,ganze eine ,art ,monismus4 ,allein das geht wohl zu weit1 kaum kann man in ,platons ,lehren auch nur einen ,dualismus mit ,sicherheit anerkennen4 ,plutarch freilich1 in seinen ,lehrmeinungen der ,philosophen1 sagt3 ,sokrates1 des ,sophroniskos ,sohn1 und ,platon1 ,aristons ,sohn1 haben ber das ,all gleiche ,meinung4 ,sie geben drei ,prinzipien an3 ,gott1 die ,materie und die ,idee4 ,gott ist nmlich der ,verstand1 die ,materie der erste ,gegenstand des ,entstehens und ,vergehens1 und die ,idee ein unkrperliches ,etwas1 das in den ,gedanken und ,vorstellungen ,gottes existiert4 ,gott aber ist die ,seele der ,welt84 ,er meint also in der ,tat einen ,dualismus1 indem er die ,ideen und die ,weltseele in ,gott verlegt oder als ,emanationen ,gottes ansieht und neben ,gott die ,materie bestehen lt4 ,nach ,xenophon hat brigens ,sokrates es absichtlich vermieden1 ber das ,weltganze zu sprechen1 und sogar diejenigen fr ,toren erklrt1 die darber grbeln1 da noch so viel ber den ,menschen selbst zu denken sei4 ,in seinen spteren ,jahren mu ,platon die ,einfachheit der ,ideen aufgegeben haben4 ,pythagorisierend nahm er sie als zusammengesetzt an aus dem ,eins1 als dem ,guten1 und aus dem ,unbegrenzten -- dem ,groen und dem ,kleinen4 ,das soll wohl heien1 da jede ,idee in sich ein unterschiedsloses ,gutes einheitlich darstellt1 das in seiner ,art allumfassend ist4 ,das ,umfassende als unbestimmte ,zweiheit8 angesehen1 wre jede ,idee ,einheit und ,zweiheit4 ,diese ,darstellung ist von anderen bernommen1 wir werden ihr wieder begegnen 7,s4 #bef74 ,platons ,schule ist die ,akademie1 zu der viele hervorragende ,mnner gehrten1 die jedoch mehr und mehr in pythagorisierende ,zahlenlehre verfielen1 wie ,speusippos1 der unmittelbare ,nachfolger ,platons1 alles aus ,eins und der ,vielheit abzuleiten suchte1 ohne dabei die ,weltseele und die ,idee des ,guten aufzugeben1 und ,xenokrates1 dem das ,eins oder das ,ungrade und das ,zwei oder das ,grade ,vater8 und ,mutter8 der ,gtter waren1 das ,eins sogar dem ,zeus und dem ,nus gleichkam4 ,indem zu der ,zahl das ,selbige und das ,andere hinzutritt1 entsteht die 7,welt-7 ,seele48 ,die ,krfte der ,natur waren ihm ,gtter4 ,die ,zahlenangaben sind symbolische ,ausdrucksweisen1 deren ,verstndnis sich uns meist entzieht4 ,von den ,neuplatonikern sprechen wir spter4 ber ,weltzeitalter1 ,seelenwanderung und den ,platonischen ,ideen hnliche ,dinge bei anderen ,vlkern ist bereits gesprochen 7,s4 #bbf74 ,der grte ,schler des ,platon1 der groe ,aristoteles 7#chd-cbb v4 ,chr471 der ,sohn des ,nikomachos1 hat die ,lehren seines ,meisters vielfach sehr scharf kritisiert4 ,er hat sie auch zu verbessern gesucht4 ,die ,formen 77 der ,dinge entsprechen den ,platonischen ,ideen4 ,sie sind aber bei ihm nicht ,wesen fr sich1 sondern nur das1 was die ,dinge als solche ausmacht4 ,alle ,dinge bestehen zunchst aus ,stoff 77 und ,form oder ,inhalt 71 1 1 usf474 ,der ,stoff als solcher ist nicht die ,dinge selbst1 wie auch nicht bei ,platon1 er ist eine erste ,materie84 ,indem er aber doch ,dinge werden kann1 mu er dazu die ,fhigkeit besitzen4 ,so ist er eine ,dynamis1 eine ,mglichkeit1 ,potentialitt fr ,wirkliches4 ,verwirklicht ist ein ,ding in der ,form1 und so bedeutet diese die ,energie oder ,entelechie des ,dinges4 ,und sie ist so unvernderlich und ewig wie bei ,platon die ,idee1 nur da sie nicht auerhalb des ,dinges etwas1 ein ,reales1 bedeutet4 ,sie ist das1 was das ,ding zum ,dinge macht1 also auch dessen ,wesen1 ,begriff und ,endzweck4 ,wenn etwas wird1 so wird es nicht nur aus etwas1 sondern durch etwas81 heit es in der ,metaphysik84 ,auch der ,stoff ist ewig2 er soll auch das ,unausweichliche1 die ,ananke1 einbegreifen und den ,zufall1 die ,tyche1 und darum die ,unvollkommenheit der ,welt bedingen1 die ,platon in dem ,nichtseienden8 des ,stoffes sah4 ,die ,form mu ,macht haben1 den ,stoff sich zu unterwerfen4 ,diese ,macht aber wird nicht aktiv in der ,form gesucht1 sondern passiv in dem ,stoff1 dem ein ,verlangen 77 nach der ,form zugeschrieben wird4 ,das wre eine dritte ,eigenheit des ,stoffes4 ,aristoteles fat also den ,stoff realer auf als ,platon4 ,indessen kann etwas ,stoff mit ,bezug auf ,eines und ,form mit ,bezug auf ein ,anderes bedeuten4 ,so ist ,erz ,stoff einer ,bildsule1 ,form aber mit ,bezug auf die ,teile1 aus denen es gewonnen ist2 dadurch verluft alles freilich ins ,begriffliche4 ,aus ,form und ,stoff gehen1 wie die ,dinge1 so auch die ,vernderungen hervor2 diese sind ,wirklichkeiten von ,mglichem und als solche gleichfalls ,energien oder ,entelechien4 ,das ,verndernde ist die ,form1 das ,vernderte der ,stoff4 ,die ,vernderung ist so anfang- und endlos wie ,form und ,stoff4 ,daher 787 mu es ein unvernderliches ,vernderndes 7unbewegtes ,bewegendes7 geben1 also eine ,form ohne ,stoff1 eine reine ,aktualitt1 die1 als ohne ,stoff1 auch das absolut ,vollkommene ist4 ,diese ,form ist der ,geist 771 die ,gottheit1 die allumfassende1 absolute ,vernunft1 die in unaufhrlichem ,sich-selbst-,denken 77 das ,denken des ,denkens8 ist2 eine ,wendung1 die ,andere viel benutzt und auch mibraucht haben4 ,diese letzte ,form ist nur in sich ttig2 sie wirkt aber durch ihre ,anwesenheit1 da alles ihr zustrebt1 und bedingt dadurch das ,leben der ,welt in seiner bestimmten ,ordnung4 ,einen auf die ,welt gerichteten gttlichen ,willen1 eine schpferische ,ttigkeit oder ein ,eingreifen der ,gottheit in den ,weltlauf hat ,aristoteles nicht angenommen81 sagt ,zeller4 ,man sieht1 die ganze ,anschauung ist hchst mechanisch1 im ,grunde ist die letzte ,form auch berflssig2 sie besagt ja nur1 da das ,leben der ,welt einen bestimmten ,lauf von ,ewigkeit zu ,ewigkeit hat4 ,und so gehrte diese ,lehre sachlich nicht hierher1 wenn es sich nicht sonst empfohlen htte1 sie an ,platons lebendige ,ideenlehre anzuschlieen4 ,auch ist die ,stellung des 1 nachdem dieser einmal angenommen ist1 in der ,tat die einer besonderen ,gottheit1 die nur als solche mit der ,welt aktiv nichts zu tun hat4 ,diesen ,mangel der ,gottheit1 wenn er ein solcher ist1 ersetzt ,aristoteles durch ,einfhrung der ,natur8 771 die fr ,leben und ,sein in der ,welt den ,grund abgibt1 wie eine wirkliche ,kraft4 ,vielleicht hat ,aristoteles doch die reine ,passivitt ,gottes verlassen und ,gottes ,vernunft als ,weltvernunft aufgefat4 ,allein ,aristoteles sagt1 die ,natur sei nicht gttlich 7 71 sondern dmonisch 771 sie wirke wie eine nach unbewuten ,trieben handelnde ,knstlerin4 ,gleichwohl ist seine ,anschauung1 wie die ,platons und vieler ,philosophen vor und nach ihm1 eine zweckheitliche1 teleologische4 ,die ,natur tut nichts zwecklos81 sie strebt immer nach dem ,besten81 sie macht nach ,mglichkeit immer das ,schnste84 ,und insofern die ,natur die ,welt selbst mit allen ,geschehnissen ist1 liegt die ,teleologie in ihr4 ,ihre ,entwicklung ist durch sie selbst bestimmt4 ,das wre durchaus modern gedacht4 ,noch sei erwhnt1 da ,aristoteles als drittes ,prinzip den ,dingen die ,beraubung1 ,privation 77 zuschreibt1 sicher um die ,verschiedenheiten der ,dinge dialektisch zum ,ausdruck zu bringen4 ,und er denkt sich die ,dinge in der ,tat auch der ,art nach verschieden und meidet die mathematischen ,konstruktionen der ,pythagoreer und ,platons1 sowie die ,ableitungen der ,atomisten1 die wir noch kennen lernen werden4 ,die ,welt hat bei ,aristoteles ,kugelform2 in der ,mitte ruht die ,erde1 der ,himmel dreht sich in stets gleicher ,weise4 ,alles an diesem ist viel vollkommener als auf der ,erde1 die ,gestirne sind vollkommenere ,wesen als selbst der ,mensch4 ,es gibt einen oberen ,himmel der ,fixsterne und untere ,himmel der ,planeten4 ,auer der allgemeinen ,bewegung des oberen ,himmels1 der diese unteren ,himmel mitfhrt1 haben diese auch noch eigene ,bewegungen2 schwingende und neigende1 eben zur ,erklrung der scheinbaren ,bewegungen der ,planeten1 zu denen auch ,sonne und ,mond gezhlt werden4 ,eine hnliche ,anordnung nimmt auch ,platon an1 und zwar von der ,erde aus3 ,mond1 ,sonne1 ,merkur 7,stilbon71 ,venus 7,heosphoros71 ,mars 7,pyroeis71 ,jupiter 7,phaethon71 ,saturn 7,phainon71 ,fixsterne4 ,im brigen ist alles in der ,welt mglichst konzentrisch kugelfrmig geordnet1 wie auch die ,bewegung der ,sphren kreisfrmig sich darstellt und die ,elemente kugelig sich bereinander lagern 7,erde1 ,wasser1 ,luft1 ,feuer1 ther74 ,in ,aristoteles ,ansichten liegt es1 da das ,bessere immer das ,schlechtere regiert4 ,so hngen die ,winde der ,luft von den ,gestirnen ab1 die ,wogen des ,meeres von den ,winden4 ,je mehr die ,zahl der ,regierenden wchst1 desto geringere ,einheitlichkeit2 und so herrscht in allem auf der ,erde die grte ,unordnung1 und diese nimmt ab1 je hher wir steigen4 ,aristoteles sah darum auch diejenigen ,gestirne als die ferneren an1 die die geordneteren ,bewegungen aufweisen1 die ,fixsterne also als die fernsten4 ,die ,sonderbewegungen der ,planeten werden schon von ,platon und ,frheren durch ,einfhrung weiterer ,sphrendrehungen erklrt4 ,mit der ,fixsternsphre wird die ,zahl aller erforderlichen ,sphren von ,eudoxos auf #bc1 von ,kallippos und ,aristoteles auf #cd geschtzt4 ,da aber jede hhere ,sphre jede tiefere in ihre ,bewegung hineinziehen mte1 sind noch #bb ,sphren angenommen1 die sich entgegen jenen drehen4 ,insgesamt hat man so #ef ,sphren4 ,jede ,sphre mu von einem unkrperlichen und unbewuten ,geist bewegt werden1 davon also #ef vorhanden sind1 zu denen eben die ,gestirne zhlen4 ,dieses ,system1 in ,verbindung mit pythagoreischen ,harmonielehren1 hat wohl ,cicero vorgeschwebt1 als er seinen wunderlichen ,aufsatz ,scipios ,traum8 schrieb4 ,die ,welt ist ewig von je in je1 und1 indem auch die ,formen ewig sind1 hat es die gleichen ,dinge1 zum ,beispiel ,menschen1 immer gegeben1 wie auch ,platon annimmt1 trotz der stetigen ,entwicklung nach oben4 ,das ,leben der ,wesen hat niemand nach der vitalen wie nach der geistigen ,seite so eingehend zergliedert wie ,aristoteles4 ,das gehrt nicht mehr hierher4 ,nur an seine berhmte1 aus seiner ,formenlehre folgende ,definition der animalen ,seele als der ,entelechie des organischen ,krpers sei erinnert4 ,der ,mensch besitzt noch einen ,geist 77 auerdem1 mit der animalen ,seele verbunden4 ,wie1 ist nicht zu ersehen1 zumal vom ,geist mindestens ein ,teil1 der ttige 771 ewig sein soll4 ,aristoteles' ,schule ist die der ,peripatetiker1 seine eigentlichen ,schler aber hat er im ,mittelalter unter den ,arabern und abendlndischen ,scholastikern gehabt1 bei denen er ,jahrhunderte hindurch souvern herrschte1 bis nach ,anbruch der neueren ,zeit diese ,herrschaft unter harten ,kmpfen allmhlich gebrochen worden ist1 ohne doch bisher ganz zu verschwinden4 ,er war eben ein auerordentlicher ,mann1 der auf dem ,gebiete der ,dialektik ,groes und auch als ,naturforscher hchst ,bedeutendes geleistet hat4 ,er wird uns noch oft begegnen1 er und sein ,lehrer ,platon1 die eigentlichen ,sterne griechischer ,idealphilosophie4 ,f,,nftes ,,kapitel4 ,anschauungen aus ,theosophie1 ,deismus und ,emanismus4 ,die ,theosophie und die mit ihr meist verbundene ,emanationslehre beruhen auer auf dem ,glauben1 wie an einer anderen ,stelle bereits hervorgehoben1 weniger auf logischen ,verstandesfolgerungen und auf ,naturbetrachtungen1 als vielmehr auf ,eingebungen1 innerem ,schauen 7contemplatio71 auf ,intuition1 meist aus dem ,fhlen heraus4 ,es wird dieser ,intuition1 mitunter hchster ,phantasie und ,verzckung1 ihr ,recht eingerumt1 selbst gegen den ,widerstand der khlen ,vernunft4 ,zugleich tritt die irdische ,welt als ,selbstndigkeit in den ,hintergrund4 ,verband der ,pandeismus ,gott mit der ,welt1 so schliet die ,theosophie umgekehrt die ,welt an ,gott an4 ,gleichwohl neigt sie meist zu einem gewissen ,pandeismus1 wofr wir manche ,beispiele kennen lernen werden4 ,so ist die ,theosophie doppeldeutig zu verstehen1 als eine ,erkenntnis ,gottes durch die ,welt und als eine ,erkenntnis der ,welt durch ,gott2 letzteres also als eine ,erkenntnis1 wie ,gott sie besitzt1 als eine absolute ,erkenntnis4 ,fast alle ,schulen und ,vereinigungen1 die sich in dieser ,weise mit der ,theosophie beschftigt haben und noch beschftigen1 wie unsere modernen ,theosophen1 haben die zweite ,art der ,erkenntnis in ihren wesentlichen ,teilen geheim1 esoterisch behandelt4 ,so verband und verbindet sich mit der ,theosophie ein ,occultismus1 der1 soweit er an die ffentlichkeit tritt1 naturgem als ,mystizismus erscheint4 ,und sie fhrt zu ,supranaturalismus4 ,ja in den ,auswchsen zu ,theurgie1 ,nekromantie und manchem ,spuk1 den wir vom ,spiritismus kennen4 ,es ist auch vielfach das ,gebiet der ,geheimgesellschaften1 deren ,lehren nur den ,eingeweihten1 ,mysten1 ,adepten bekannt waren oder bekannt sind4 ,ob die griechischen ,mysterien hierhergehren1 lt sich nicht feststellen4 ,da wir nicht mehr sagen knnen1 als wir wissen1 beschftigen wir uns hier nur mit den exoterischen ,lehren4 ,sie enthalten viel ,bedeutendes und ,hohes neben manchem1 das wir nur kopfschttelnd vernehmen mgen4 ,ich erinnere aber zum ,verstndnis des ,folgenden1 namentlich in nichtheidnischen ,kreisen entstandenen1 da1 frei von allem ,mystizismus1 schon in der ,bibel die ,wesensgleichheit des ,geistes des ,menschen mit dem ,odem ,gottes vorgetragen ist4 ,um solche ,wesensgleichheiten in allgemeinerem ,sinne handelt es sich in allen zu beschreibenden theosophischen ,anschauungen4 ,fr ,gott werden wir auch ,urgeist setzen4 #bh4 ,orphiker und ,neu-,pythagoreer4 ,die ,orphiker sagten3 ,vom ,geiste 71 ,universum7 lsten sich1 wie vom ,winde geweht1 ,stcke ab4 ,die lebenden ,wesen atmeten sie ein und wrden dadurch zu belebten ,dingen4 ,doch ist uns von den ,neu-,orphikern manches ,ausfhrlichere berliefert4 ,nach der sogenannten ,rhapsodischen ,schule ist eine ,trias von drei ,urwesen vorhanden3 ,chronos 7wohl ,zeit71 ,aither 7das allgemein ,leuchtende71 ,chaos 7wste ,materie74 ,aus ,chronos entsteht im ,aither ein leuchtendes 7silbernes7 ,ei4 ,daraus geht der ,weltschpfer1 als ,trias3 ,phanes-,erikapaios-,metis1 hervor4 ,der erste ,name hngt mit ,leuchten zusammen1 der zweite soll ,lebensspender bedeuten1 der dritte tatkrftige ,einsicht4 ,diese ,dreigottheit strahlt ,sonne1 ,mond und ,tag von sich1 damit entsteht auch ,nacht1 dann ,uranos1 ,gaia1 ,kronos und die bliche ,gtterreihe mit ,zeus4 ,sie fhrt auch den ,namen ,eros1 als schaffende ,kraft1 ,protogonos als ,urgeborener1 ,monogenes als ,einziggeborener1 ,dionysos1 ,pan usf4 ,zeus verschlingt alles mit ,phanes zugleich und bringt nun die eigentliche ,welt hervor4 ,eine andere ,schule stellt an die ,spitze ein ,unaussprechbares81 dann ein ,dreiwesen ,chronos--,herakles--,ananke-,adrasteia und ,materie als ,wasser und ,erde1 alles zusammen wieder eine ,dreiheit4 ,aus dem ,dreiwesen geht hervor als zweite ,trias3 ,feuchter ther1 unbegrenztes ,chaos1 nebelartige ,finsternis4 ,nun erst entsteht durch das ,dreiwesen in dieser ,trias das ,ei1 darin der ,same aller ,dinge1 und aus dem ,ei1 dem ,phanes entsprechend1 das neue weltschpferische ,wesen ,protogonos-,zeus-,pan4 ,der ,deutung wird durch die ,namen nur wenig nachgeholfen4 ,gruppe glaubt1 da einiges auf den ,orient1 als ,heimat solcher ,mythen1 hinweise1 namentlich auf ,babylon1 und er fhrt die ,istar-,tammuz-,sage 7,s4 #aig7 als ,quelle an2 ich habe nicht recht ersehen knnen1 in welchem ,zusammenhange4 ,einiges sei auch wohl im kleinasiatischen ,attiskult zu suchen4 ,pan ist in solche kosmogonische ,theorien1 wie auch in die stoischen1 nur seines ,namens wegen verschlagen1 der als ,all8 7 7 bersetzt wurde4 ,tatschlich ist ,pan lediglich ,hirtengott1 und der ,name bedeutet nur ,hirt 7nach ,roscher aus ,paon zusammengezogen74 ,die ,anordnung in ,triaden ist eigentlich neu-platonisch1 wie wir noch sehen werden2 doch mag sie auch den orphischen ,systemen eigen gewesen sein4 ,gruppe hlt es nicht fr ausgeschlossen1 da solche ,theosophien schon zur ,zeit der ,peisistratiden in ,griechenland 7,athen7 im ,schwange gewesen sind4 ,allerdings werden schon von dem behaupteten ,lehrer des ,pythagoras1 ,pherekydes aus der ,insel ,syros1 hnliche ,theosophien mitgeteilt1 mit ,zeus-,eros1 ,chronos1 ,chthonie 7,erde7 als erste ,trias2 ,feuer1 ,luft1 ,wasser 7alle aus ,chronos hervorgehend7 als zweite1 aus der dann die ,gtter entstehen und die ,welt von ,zeus-,eros gebildet wird4 ,auch von ,epimenides soll etwas hnliches gelehrt worden sein4 ,wir haben es weniger mit ,philosophen als mit ,theologen zu tun4 ,die ,neu-,pythagoreer1 in ihren verschiedenen ,lehren1 beschftigten sich insgesamt mit den vier ,stammannahmen der ,tetras3 ,gott1 ,seele1 ,materie1 ,widergott4 ,einige ,schulen vereinigten ,seele mit ,gott und gewannen so die ,dreiheit1 ,trias3 ,weltgeist1 ,materie1 ,widergeist4 ,entzogen andere ,schulen auch noch der ,materie ihre ,neutralitt1 indem sie den ,widergeist in sie versetzten1 so ergab sich die ,zweiheit1 ,dyas1 von ,geist und ,materie1 beide aktiv und widerstreitend4 ,in letzterem ,sinne sprechen sie in ,pythagoras' ,zahlenlehre von dem ,eins als dem ,geist und dem ,zwei als der ,materie1 und das ,eins sollte das ,vollkommene1 das ,zwei das ,unvollkommene sein4 ,aber das ,zwei mu zugleich das dem ,eins ,widerstreitende bilden1 sonst ist das bel in der ,welt nicht zu erklren4 ,gleichwohl beherrscht das ,eins das ,zwei2 absolut als ,urgeist1 weniger vollkommen als ,seele4 ,die lebenden ,wesen haben nun teil am ,urgeist als ,seele oder ,geist und an der ,materie1 samt deren ,widergeist4 ,wie sich aber in ihnen ,geist und ,widergeist bekmpfen1 ist nicht recht ersichtlich2 nur scheint strengste ,ethik und ,askese als ,wirkerin gegen den ,widergeist betrachtet zu sein1 die den ,geist frei macht und ihn in seiner ,gttlichkeit erscheinen lt4 ,der seltsame ,wundermann ,apollonios von ,tyana 7#d v4 ,chr4 bis #if n4 ,chr471 dessen ,leben ,philostratos beschrieben hat1 gehrt den ,neu-,pythagoreern an4 ,in seinem ,wesen gemahnt er sehr an die indischen ,asketen1 die sich sogar ,macht ber den ,beschlu der ,gtter zuschrieben1 und die ,gtter durch ,bue und inniges ,gebet zwingen zu knnen glaubten1 wie unsere ,gesundbeter der ,christian ,science84 ,der ,neu-,pythagoreismus ist mit ,platonischen ,lehren durchsetzt und geht schlielich in den ,neu-,platonismus ber4 ,aber auch stoische ,elemente sind ihm nicht fremd4 ,denn manche ,neu-,pythagoreer vereinigten ,geist und ,materie zu einer ,unitt1 gleich derjenigen der ,stoiker1 und unterschieden sich von diesen im ,grunde nur noch durch das ,mystische und durch ihren ,hang zur ,weltentfremdung und ,selbstkasteiung4 ,ihrem ,mysticismus entspricht ihr weitgehender ,dmonenglaube1 den wir auch bei den ,stoikern finden und der hoch in das griechische ,altertum hinaufreicht1 als ein ,naturmenschliches4 ,einige sahen in den ,dmonen die eigentlichen ,regenten1 ,archonten der ,welt1 ganz im ,sinne des alten ,hesiodos1 dessen ,anschauungen wir hier zur ,klarstellung anfhren4 ,nach ihm sind die ,dmonen ,geister dahingeschiedener ,menschengeschlechter1 wie nach dem ,naturmenschen4 ,vom ,geschlecht aus dem ,goldenen ,zeitalter heit es in den ,werken und ,tagen83 ,gute1 des ,wehs ,abwehrer1 der sterblichen ,menschen ,behter1 ,welche die ,obhut tragen des ,rechts und der schnden ,vergehung1 ,dicht in ,nebel gehllt1 ringsum durchwandelnd das ,erdreich1 ,geber des ,wohls2 dies war ihr glnzendes ,ehrenamt4 ,an einer anderen ,stelle nennt er sie heilige ,diener des ,zeus8 und gibt ihre ,zahl auf drei ,myriaden an4 ,die ,seelen der anderen ,menschengeschlechter werden als sterbliche ,gtter der oberen ,erde8 bezeichnet 7die des zweiten1 ,silbernen ,geschlechtes71 oder als indifferente selige ,geister 7die ,halbgtter des vierten ,geschlechtes71 oder sie werden gar nicht genannt4 ,darauf bezieht sich beispielsweise ,plutarchos in seiner ,schrift ber ,isis und ,osiris 7oder wer diese ,schrift verfat hat74 ,er bringt aber noch eine sehr eigenartige ,auffassung des ,empedokles bei1 wonach die ,dmonen fr ihre ,fehler und ,vergehungen auch gestraft werden1 bis sie gelutert ihrem frheren ,stande zurckgegeben sind4 ,wir werden diesen ,dmonen bald unter anderer ,gestalt wieder begegnen4 ,aber solchem ,dmonenglauben wird es mglicherweise zuzuschreiben sein1 wenn einige ,neupythagoreer gar nur die ,materie mit ihrer ,gottheit als ursprnglich anerkennen und das ,gute als eine daraus nachgeborene ,gottheit ansehen wollten4 ,das erklrt dann freilich das ,unvollkommene der ,welt radikal4 ,einen hnlichen ,gedanken in einer sehr viel hheren1 und auch umgekehrten1 ,auffassung finden wir bei unserem ,jakob ,bhme wieder4 ,zunchst wenden wir uns noch zwei morgenlndischen ,anschauungskreisen zu4 #bi4 ,indische ,theosophie und ,sufismus4 ,wie die hebrische ,philosophie auf der ,bibel1 beruht die indische auf ,veda und ,upanishaden1 als den heiligen ,bchern4 ,und da die ,upanishaden wesentlich der ,erluterung der ,veden dienen1 wird die indische ,philosophie besonders als die ,vedantaphilosophie bezeichnet4 ,da es jedoch indische ,philosophien gibt1 die weit ab von den ,lehren der ,vedas und der ,upanishaden fhren1 beweisen namentlich die buddhistischen und manche ,philosophien rein materialistischen ,charakters1 die in ,indien als das ,fremdartigste dastehen4 ,in der ,vedantaphilosophie nun1 die uns hier noch allein angeht1 herrscht wesentlich die ,anschauung1 da ,seele und ,urgeist das gleiche sind1 sei es1 da sie getrennt voneinander bestehen1 so da jedes lebende ,wesen eine ,art ,kleingott bedeutet1 der nur durch die ,verbindung mit der ,materie gehindert ist1 ,gott gleich zu werden1 oder da die ,seelen am ,urgeist berhaupt teilhaben4 ,diese ,anschauung ist spterhin nach zwei ,richtungen weitergebildet worden4 ,ramanuga und seine ,schule betrachteten den ,urgeist ,brahman als wirkliche ,gottheit1 und fr sie war die ,gottheit im lebenden ,wesen real4 ,ja1 ihre ,lehre ging bei ,vielen in den schon behandelten ,pandeismus ber1 wenn auch die ,materie mit der ,gottheit verbunden wurde4 ,die ,welt war eine ,evolution ,brahmas4 ,max ,mller teilt einen interessanten ,text aus dem ,kandogya-,upanishad mit1 der fr ,ramanugas ,anschauung spricht4 ,indra als ,fhrer der glnzenden ,gtter1 ,devas1 ,virokana als ,fhrer der den ,devas widerstreitenden suras1 wollen das absolute ,selbst1 das ,atmn1 erkennen und wenden sich an ,pragpati1 den ,herrn der ,schpfung4 ,er erklrt ihnen zuerst1 was sie im ,auge1 im ,wasser sich spiegeln shen1 das sei das ,selbst4 ,beide fassen danach das ,bild als das ,selbst auf1 also ein ,anderes4 ,und ,virokana ist damit befriedigt und grndet darauf bei seinen suras die ,lehre der uerlichkeiten4 ,aber ,indra merkt bald1 da das ,bild nicht das ,selbst sein kann4 ,er kommt zu ,pragpati zurck4 ,und das mu er nun wiederholt tun1 indem er immer hhere ,antworten erhlt1 die die jedesmaligen ,zweifel anerkennen und seine ,anschauung von ,stufe zu ,stufe steigen lassen4 ,der letzte ,bescheid geht von der ,verbindung zwischen ,krper und ,seele aus4 ,wie ein ,pferd an einen ,wagen gespannt ist1 so ist der ,geist 7prana7 an diesen ,krper gespannt48 ,steht der ,geist von dem ,krper absolut frei1 so ist er die hchste ,person8 7uttama purusha74 ,wer wei3 ich will denken1 der ist das ,selbst4 ,wer wei3 ich will reden1 ich will sehen1 der ist das ,selbst usf4 ,die ,organe sind nur ,mittel4 ,sogar das ,denkorgan ist nur ,mittel2 wer wei1 da er denken will oder denkt1 der ist das ,selbst4 ,derjenige1 welcher dieses ,selbst kennt und es versteht1 erlangt alle ,welten und alle ,wnsche48 ,letzteres bedeutet1 da er die hchste ,erkenntnis besitzt1 sich selbst und so die ,welt erkennt4 ,schon hier ist das ,absolute stark verflchtigt1 obwohl es als purusha 7,person7 bezeichnet wird4 ,noch mehr geschieht dieses in der zweiten ,schule der ,vedantaphilosophie1 der ,sankhya4 ,der ,urgeist rckt in unbegreifliche ,fernen2 die ,seelen mgen an ihm teilhaben1 fr die ,anschauung ist dieses aber nicht von ,belang4 ,dadurch geht die ,sankhyaphilosophie in einen gewhnlichen ,dualismus zwischen ,geist und ,materie ber1 dessen ,betrachtung nicht mehr ganz hierher gehrt4 ,die ,abstammung von oder die ,verbindung der ,seele mit ,brahman zeigt sich nur darin1 da sie in der realen ,welt allen ,vorgngen gegenber das absolut ,ruhende1 reiner ,geist ist4 ,ihr ,verhltnis zu der realen ,welt kommt nur dadurch zustande1 da von ihr aus ,licht auf die ,dinge fllt2 wie manche ,griechen geglaubt haben1 da wir dadurch sehen1 da vom ,auge ,strahlen ausgehen1 die die ,gegenstnde betasten4 ,und die ,hemmungen unseres ,geisteslichtes an den ,dingen sind unsere krperlichen ,leiden und ,freuden1 wenn wir sie als ,hemmungen hinnehmen4 ,durchschauen wir aber1 da ,leiden und ,freuden doch uns selbst gar nicht berhren1 da in uns gar nichts vorgeht1 so haben wir die ,erkenntnis erreicht1 die uns von der ,welt frei macht und die ,seele als absoluten ,geist bestehen lt4 ,da diese ,lehre1 wie jeder ,dualismus1 an der ,unbegreiflichkeit der ,wirkung differenter ,potenzen aufeinander leidet1 sieht der ,leser4 ,verdeutlichungen durch ,bilder1 wie da ein weier ,kristall rot erscheint1 wenn hinter ihm ein roter ,gegenstand gehalten wird1 sind ble ,notbehelfe1 namentlich fr uns1 die wir die physikalischen ,grnde kennen4 ,eine ,art ,vermittlungsschule zwischen den beiden genannten ist die von ,sankara begrndete4 ,die ,seele ist ,brahman selbst4 ,und die ,welt8 ,diese ist berhaupt nicht4 ,wir werden diese ,lehre im dritten ,buche behandeln4 ,hier erwhnen wir nur noch1 da ,askese1 ,selbstqulen und ,sichversenken wie zur absoluten ,erkenntnis1 so auch zur ,erreichung hoher magischer ,macht fhren soll4 ,die ,yoga-,lehre 7,anspannungslehre7 geht so auch in ,okkultismus ber4 ,und wer hat nicht von den bermenschlichen ,taten indischer ,fakire gehrt8 ,mit den orphischen und den indischen ,lehren eine gewisse hnlichkeit haben die der persisch-mohammedanischen ,sekte der ,sufi 7die ,reinen1 ,frommen74 ,die ,seelen sind auch hier ,teile ,gottes1 in der ,art ,gott gleich1 aber dem ,grade nach unendlich von ihm verschieden4 ,im letzteren ,umstand besteht die ,differenz gegen die indischen ,lehren1 nach denen ,seele und ,brahman berhaupt das gleiche bedeuten4 ,indessen durchdringt auch nach den ,sufi ,gott alle ,materie4 ,darum sollen die ,menschen stets der geistigen ,wesenseinheit mit ihm eingedenk sein1 und ,gott lieben heit3 sich selbst lieben4 ,denn zuletzt wird die ,seele mit ,gott vereinigt4 ,den ,sufismus soll zuerst eine ,frau1 ,rabia1 im #h4 ,jahrhundert bekannt haben2 von ihr werden viele schne ,aussprche mitgeteilt4 ,die ,lehre ist bei vielen ihrer ,anhnger in einen ,pandeismus und eine ,theosophie 7,arif7 bergegangen4 ,manche haben sich mit ,gott derart verbunden geglaubt1 da sie sich fr ,leute der ,gewiheit8 hielten und das ,studium der heiligen ,bcher fr ein ,dreschen leeren ,strohes erklrten4 ,die ,derwische werden ein ,zerrbild der philosophischen ,sufi bilden1 wie die ,fakire ein solches der philosophischen ,vedantisten4 ,im ,sufismus spielt die ,intuition die ,rolle1 wie in der ,theosophie berhaupt4 ,demut und ,ergebung ziehen ihr voraus1 vollstndiges ,aufgehen in ,gott folgt4 ,die ,sufi haben sich an der glhend sinnlichen ,poesie des ,orients in hervorragendstem ,mae beteiligt4 ,es wre schade1 wenn alle ,schnheiten dieser ,poesie symbolisch gemeint sein sollten4 ,und ihr grter ,lyriker1 ,mohammed ,schemseddin1 genannt ,hafis 7,ehrennamen fr jemand1 der den ,koran auswendig wei71 soll ,goethe zu seinem ,weststlichen ,divan begeistert haben4 #cj4 ,philon von ,alexandrien4 ,wir kehren zum ,abendlande zurck4 ,den bergang zu den ,neu-,platonikern einerseits und den ,gnostikern andererseits gibt die ,anschauung ,philons1 des alexandrinischen ,juden 7geboren um #cj v4 ,chr471 die zwischen ,platons ,philosophie und den biblischen ,lehren zu vermitteln suchte4 ,man rechnet ,philon zu den ,eklektikern4 ,eklektiker waren brigens fast alle hellenistischen ,philosophen nach der ,stoa4 ,hchst charakteristisch ist schon1 was er von der ,schpfung der ,welt sagt3 ,gott sah in seiner ,gttlichkeit voraus1 da eine schne ,nachahmung nicht wrde existieren knnen1 ohne ein schnes ,muster1 und da von den sinnlichen ,dingen keines tadelfrei sein wrde1 das nicht einem ,vorbilde und einer geistigen ,idee nachgeformt worden wre4 ,deshalb schuf er1 da er diese sichtbare ,welt grnden wollte1 vorher die nur im ,denken vorhandene ,welt1 damit er nach einem unkrperlichen und gotthnlichen ,muster das ,krperliche ausfhre1 dieses ein spteres ,abbild des ,frheren1 ebensoviele sinnliche ,dinge umfassend1 wie in jenem ideelle enthalten sind4 ,die ,ideenwelt 7sie entspricht der ,platonischen7 nun drfen wir nicht als an irgendeinem ,ort vorhanden uns vorstellen oder bezeichnen48 ,philon nimmt das ,beispiel eines ,architekten1 der eine ,stadt grnden will1 und fhrt weiter aus3 hnlich mu man es sich in betreff ,gottes vorstellen1 der1 als er die ,grndung dieser seiner ungeheuren ,stadt berdachte1 zuerst die ,vorbilder zu derselben ersann und dann eine ideelle ,welt aus ihnen zusammensetzte und endlich nach deren ,vorbild die ,sinneswelt schuf48 ,es ist offenbar1 da jene vorbildliche ,abbildung1 die wir die ideelle ,welt nennen1 selbst das vorbildliche ,muster ist1 die ,idee der ,ideen48 ,er nennt diese ,idee der ,ideen die ,vernunft ,gottes84 ,gemeint ist eine ,idee von den ,ideen1 so da wir die absteigende ,reihe htten3 ,gott1 ,ideen1 ,zusammenfassung der ,ideen1 sinnliche ,welt4 ,und fr diese ,ansicht fhrt er die ,genesis selbst an3 ,es ist dies nmlich die ,meinung ,mose1 nicht die von mir herrhrende4 ,indem er uns die ,schpfung des ,menschen erzhlt1 sagt er ausdrcklich1 da derselbe nach dem ,bilde ,gottes geschaffen ist4 ,wenn aber der ,teil 7der ,mensch7 ein ,bild des ,bildes ist1 so ist es offenbar auch das ,ganze1 das heit die gesamte sinnlich offenbare ,welt48 ,und so erklrt sich denn die ,unvollkommenheit in der ,welt durch die absteigende ,bedeutung in der ,schpfungsreihe1 und freilich auch dadurch1 da ,gott von seiner unendlichen ,gte der endlichen ,welt nur einen endlichen ,teil verliehen hat4 ,gott selbst ist gnzlich auerhalb der ,welt1 zu nichts in der ,welt in ,beziehung2 er ist das ,seiende84 ,die ,idee der ,ideen ist der ,logos1 der intelligible ,ort der intelligiblen ,welt8 der zusammengefaten ,ideen4 ,die ,fleischwerdung des ,logos81 um mit dem ,evangelisten ,johannes zu sprechen1 gibt die sinnliche ,welt4 ,und so ist auch der ,logos von ,philon als ,erzengel aufgefat1 der ,mittler zwischen der sinnlichen ,welt und ,gott1 indem er selbst die ,vernunft ,gottes8 ist1 eine ,ausstrahlung ,gottes1 des absoluten ,lichtes4 ,zu diesem und zu allem folgenden wollen wir ein versinnlichendes ,beispiel aus der ,natur nehmen4 ,die ,sonne ist1 wie wir metaphorisch sagen knnen1 die ,lichtgrundquelle1 das ,licht4 ,sie sendet mannigfache ,strahlen aus3 rote1 grne1 chemische1 wrmende1 elektrische usf4 ,die ,strahlen sind nicht die ,sonne1 haben aber ihren ,ursprung in der ,sonne2 schwindet die ,sonne1 so vergehen die ,strahlen2 sie sind ohne sie nichts1 die ,sonne aber besteht auch ohne die ,strahlen4 ,die einzelnen ,strahlenarten wrden den einzelnen ,ideen entsprechen4 ,alle zusammen geben sie die ,idee der ,ideen und entsprechen dem ,logos4 ,denken wir uns1 da sie irgendwo im ,raume etwas bewirken1 das materiell sich neu geltend macht 7wie etwa die chemische ,zusammensetzung von ,chlor und ,wasserstoff zu ,salzsure1 oder das ,wachsen und ,blhen einer ,pflanze71 so haben wir ein hnliches fr die ,hervorbringung der sinnlichen ,welt durch den ,logos4 ,das ,beispiel zeigt1 da der ,vorwurf1 den man ,philon und berhaupt allen macht1 die zwischen ,gott und der ,schpfung vermitteln1 da nmlich die ,vermittlung selbst1 der ,logos1 doch auch nur ,gott sei1 nicht ganz gerechtfertigt ist4 ,in der ,tat sind es die ,strahlen1 welche die ,salzsure zustandebringen1 die ,pflanze wachsen und blhen lassen2 nicht die ,sonne selbst tut es1 sie ist die ,ursache der ,strahlen1 wie ,gott die ,ursache des ,logos1 und dieser seinerseits die ,ursache der sinnlichen ,welt4 ,die weitere ,entwicklung geht nun dahin1 da die verschiedenen ,teile der ,welt ,materialisierungen verschiedener ,ideen innerhalb des ,logos sind1 durch den ,logos4 ,der ,mensch ist ,materialisierung der bedeutendsten ,ideen2 seine ,seele enthlt sogar von den ,ideen selbst1 und die ,zusammenfassung dieser ,ideen ist der ,logos im ,menschen1 seine ,intuition1 die hiernach von der ,denkkraft ein ,anderes ist4 ,so enthlt der ,mensch neben dem ,krper auch ,strahlen ,gottes1 die einzeln verschiedene ,fhigkeiten seiner ,seele bedeuten1 zusammen die absolute ,einsicht4 ,diese ,lehre kann als ,emanationslehre bezeichnet werden1 besser aber als ,radiationslehre1 denn bei ,emanation denkt man an ,ausflu von dem ,gegenstande selbst1 was ja nicht stattfinden soll4 ,der ,mensch hat nichts von ,gott selbst in sich1 sondern nur von seinen ,ideen1 seinen ,strahlen1 wie auch der ,logos als ,zusammenfassung aller ,ideen1 aller ,strahlen4 ,bis hierher ist1 glaube ich1 das ,system ganz konsequent4 ,was auerdem vom ,menschen und der ,seele ausgefhrt wird1 enthlt freilich ,schwierigkeiten in reicher ,zahl4 ,der ,mensch soll als ,mikrokosmos dem ,makrokosmos entsprechen1 also wrde er vom ,logos im ,kleinen alles enthalten1 was der ,welt als ,ganzes zukommt4 ,darin soll seine ,ebenbildlichkeit ,gottes bestehen1 er wre eine ,art inkorporierter1 in sich zusammengezogener ,logos4 ,das ist schwer zu verstehen2 wir mten denn alle ,strahlen1 die den ,logos ausmachen1 einzeln hinlnglich geschwcht uns vorstellen4 ,wenn weiter dieser ,logos dann als ,nus 77 bezeichnet und von der logischen ,einsicht abgesondert wird1 so mssen wir zwischen der ,intuition und der logischen ,einsicht einen ,unterschied annehmen und jene vielleicht als absolute ,einsicht 7ohne logisches ,denken und ,schlieen71 diese als relative bezeichnen4 ,nun soll der ,nus allein unsterblich1 die brige ,seele1 die1 wie bei den ,stoikern die ,seele berhaupt 7,s4 #bcb71 materiell gedacht ist1 sterblich sein4 ,die relative ,einsicht wird aber gleichfalls als ,logos bezeichnet1 wie soll sie denn sterblich sein8 ,auch da sich1 wie ,philon lehrt1 der ,nus soll von ,gott trennen knnen -- was offenbar zuliebe denjenigen angenommen ist1 die an einen ,gott berhaupt nicht glauben -- versteht man nicht innerhalb des ,systems4 ,wir knnen freilich auch fr diese ,trennung physikalisch ein ,analogon bieten4 ,wenn die ,sonne pltzlich keine ,strahlen mehr aussendet1 so laufen die vorher erregten1 wie innen gegen die ,sonne zu abgerissen1 durch den ,raum weiter4 ,indessen behalten sie doch1 wenn auch von der ,sonne getrennt1 ihre ,qualitt bei und schreiten fort1 wie wenn sie noch mit der ,sonne zusammenhingen1 nur sich immer weiter innen und nach auen von ihr entfernend1 nichts aber in ihrer ,art noch in ihrem ,gange ndernd4 ,wie die ,idee der ,ideen als ,erzengel personifiziert1 individualisiert wird1 so auch jede ,idee oder ein ,bndel von ,ideen fr sich4 ,daraus resultiert das ,heer der ,engel1 ,dmonen1 ,geister4 ,die letzteren sind auch ,seelen2 gehen sie in ,krper ein1 so verfallen sie der ,sinnlichkeit1 aus der sie sich in einem ,leben oder in mehreren ,leben -- ,philon ist also ein ,anhnger von ,platons ,metempsychose -- wieder befreien mssen1 wenn sie ihre frhere ,gttlichkeit erreichen wollen4 ,dieses kann man mit der ,hauptlehre allerdings nicht in ,einklang bringen4 ,und das liegt eben daran1 da die ,strahlen1 ,krfte ,gottes auch als absolut gut behandelt werden4 ,ist die ,materie gnzlich neutral1 so bleibt hier1 wie in allen von den gleichen ,voraussetzungen 7der absoluten ,gte ,gottes und der ,neutralitt der ,materie7 ausgehenden ,anschauungen1 kein ,platz fr das ,bse1 und die ,einfhrung beruht auf ,redewendung ohne ,grund4 ,aber das berhrt die allgemeine ,anschauung des ,philosophen nicht4 #ca4 ,der ,logos und die ,sophia4 ,der ,begriff des ,logos ist von so groer ,bedeutung geworden1 weil der vierte ,evangelist ihn zur ,grundlage seines ,systems gemacht hat4 ,logos bedeutet ursprnglich das ,wort1 und so ist es von ,luther bersetzt worden4 ,das ,wort8 aber hat bei ,johannes die gleiche ,rolle wie der ,logos bei ,philon4 ,im ,anfang war das ,wort1 und das ,wort war bei ,gott1 und ,gott war das ,wort4 ,dasselbige war im ,anfange bei ,gott4 ,alle ,dinge sind durch dasselbige gemacht1 und ohne dasselbige ist nichts gemacht1 was gemacht ist4 ,in ihm war das ,leben1 und das ,leben war das ,licht der ,menschen4 ,und das ,licht scheinet in der ,finsternis1 und die ,finsternis hat es nicht begriffen48 ,das ist alles durchaus im ,sinne der ,philonischen ,anschauung2 nur da das ,wort8 noch nher mit ,gott verknpft ist als bei ,philon4 ,logos hat schon frh bei den ,griechen die ,nebenbedeutung von ,gedanke1 logische ,ordnung1 gehabt4 ,herakleitos aus ,ephesos soll bereits gelehrt haben1 das ,wesen des ,schicksals sei der ,logos1 der die ,substanz des ,weltalls durchdringe84 ,alles geschieht nach dem ,logos48 ,der ,logos ist ewig48 ,der ,seele ist der ,logos eigen1 der sich selbst mehrt48 ,letzteres ein ,seitenstck zu3 ,der ,sinn ist dem ,menschen ,dmon 7 748 ,max ,mller stellt diesen ,logos mit dem indischen ,ritam in ,parallele1 eben der zwingenden ,ordnung4 ,aber das ,wort8 selbst hatte bei den ,indiern kosmogonische ,bedeutung im ,brahma1 als ,spruch1 whrend der ,logos bei ,heraklit nicht schpferisch auftritt1 sondern nur als von je vorhanden 7 74 ,erst die ,stoiker faten den ,logos auch als schpferisch auf1 indem er bei ihnen die gttliche ,vernunft bedeutete4 ,und so sprachen sie auch gem ihrem schon gebildeten ,pandeismus von einem ,logos in jedem ,dinge1 von bekrperten ,logoi81 die den ,typus der ,dinge1 ihre spezifische ,qualitt8 darstellten2 alle die platonischen ,ideen real gedacht4 ,so hat sich also die spter so wichtige ,auffassung des ,logos allmhlich vorbereitet4 ,die eigenartige ,zwischenstellung des ,logos zwischen ,gott und der ,welt scheint aber vorher nicht gekannt zu sein1 denn ,platons ,ideen sind nicht schpferisch1 weder seine eigenen1 noch wie sie ,aristoteles auffate2 sie treten nicht als ,mittler zwischen ,gott und der ,welt auf1 da ,gott selbst von der ,welt vllig unberhrt bliebe4 ,goethe lt ,faust ,logos zuletzt mit ,tat8 bersetzen4 ,das entspricht der ,auffassung ,philons sehr nahe1 wohl mehr als ,wort81 da die ,ideen bei ,philon ,krfte8 ,gottes sind 7,kraft8 benutzt ja ,faust vorher auch74 ,weiter nennt ,philon den ,logos den ,sohn ,gottes81 den ,einziggeborenen81 den ,erstgeborenen84 ,diese ,wendung scheint1 wenigstens fr den ,logos 7sonst ,s4 #bee71 vor ,philon nicht bekannt gewesen zu sein4 ,sie ist aber spter die wichtigste geworden4 ,im ,evangelium ,johannis wird sie auf ,christus bertragen3 ,und das ,wort ward ,fleisch und wohnete unter uns1 und wir sahen seine ,herrlichkeit1 eine ,herrlichkeit als des eingeborenen ,sohnes vom ,vater48 ,noch ein zweites ,prinzip bei ,philon hat in der ,folge groe ,bedeutung erlangt3 die ,sophia1 die ,weisheit8 ,gottes4 ,whrend dem ,worte8 in der ,bibel nur mit ,zwang der ,sinn des ,philonischen ,logos beigelegt werden kann1 das ,wort8 dort vielmehr lediglich soviel wie ,ruf1 ,befehl1 etwa wie in den ersten ,zeilen der ,genesis1 besagt1 nicht mehr1 scheint die ,weisheit8 eine besondere ,stellung einzunehmen4 ,in den ,sprchen8 ,salomos sagt die ,weisheit8 7,chachma7 von sich3 ,mich schuf der ,ewige als seines ,wandels ,anfang48 ,sie war1 ehe noch die ,erde1 ehe ,meer1 ,wolken1 ,himmel waren4 ,da war ich ,wonne ,tag fr ,tag1 ,pflegling1 spielend vor ihm 7vor ,gott7 aller ,zeit48 hnlich knnte man die ,aussprche in ,hiob1 ,kap4 #bh1 interpretieren1 wo die ,weisheit gleichfalls bei der ,schpfung zugegen ist4 ,doch wird sie hier zuletzt als ,frst des ,herrn8 erlutert4 ,der geistvolle ,sirachide aber sagt 7,sprche1 ,kap4 #bd7 ganz sinnfllig von der ,weisheit3 ,ich ging hervor aus dem ,munde des ,hchsten1 und wie ein ,nebeldampf bedeckte ich die ,erde4 ,ich nahm meinen ,wohnsitz in der ,hhe und mein ,thron war auf einer ,wolkensule4 ,die ,himmelswlbung durchkreiste ich allein1 und in der ,tiefe der ,fluten des ,chaos wandelte ich48 ,sodann3 ,von ,ewigkeit her1 von ,anfang an schuf er mich1 und bis in die ,ewigkeit werde ich nicht aufhren48 ,dann folgt eine hochpoetische ,schilderung1 die die ,weisheit von sich selbst gibt4 ,bei ,philon scheint die ,weisheit mit dem ,wort zusammenzufallen3 als ,vernunft ,gottes84 #cb4 ,die ,gnostiker und ,manicher4 ,indem wir uns zu den christlichen ,gnostikern 7,gnosis ,erkenntnis1 intuitives ,wissen1 ,offenbarung7 wenden1 haben wir mit der ,schwierigkeit zu kmpfen1 da deren ,lehren1 abgesehen schon von ihrer ,dunkelheit1 uns nur bruchstckweise berliefert sind4 ,die ,theosophie unserer ,zeit wendet ihnen besondere ,aufmerksamkeit zu4 ,auer den lteren ,werken von ,baur und ,harnack 7in seiner ,dogmatik7 besitzen wir ein zweibndiges ,buch von ,heinrich ,schmitt1 das mit schner ,begeisterung geschrieben ist1 aber doch auch vieles dunkel lt1 trotz der ,licht8lehre1 die die ,gnosis sein soll1 und das manches enthlt1 das wie ein ,sptprodukt aussieht1 und leider viel ,allzuberschwengliches1 womit man nichts anzufangen wei4 ,es hat in der ,gnosis zwei ,hauptschulen gegeben1 dualistische und monistische4 ,die ersteren sind von zwei ,prinzipien1 ,gott und ,widergott 7auch ,materie1 als widersetzlich gedacht7 ausgegangen1 die anderen von ,gott allein4 ,und die ,lehren sind eine ,mischung von ,heidentum1 ,christentum und ,philosophie4 ,sie sollen aber freilich wesentlich dem ,heiden-,christentum zugute kommen1 obwohl sie sich besonders der ,philonischen ,emanationslehre anschlieen4 ,von beiden ,schulen knnen nur die bedeutendsten ,vertreter hervorgehoben werden4 ,ich werde mich an die trockene ,darstellung der lteren ,werke halten1 und was ,schmitt ausfhrt zuletzt erwhnen4 ,basilides 7ein ,alexandriner zur ,zeit ,hadrians7 gehrt der dualistischen ,schule an4 ,seine ,lehre ist eine ,emanationslehre4 ,fr den hchsten ,begriff wollen wir immer ,gott sagen4 ,gott ist das ,absolute und ,unerkennbare im ,sinne ,philons4 ,aus ihm ist hervorgegangen die ,vernunft1 aus dieser das ,wort und nun in weiterer ,reihe3 die ,vernnftigkeit1 die ,weisheit1 die 7sittliche7 ,kraft1 die ,gerechtigkeit1 der ,frieden4 ,das sind sieben ,stufen nach ,gott1 alle geistig-ethisch4 ,auerdem sollen ,weisheit und ,kraft ihrerseits die ,tugenden1 die geistigen ,herrscher1 die ,engel hervorgebracht haben4 ,alles wird als reale ,emanation ,gottes angesehen4 ,die ,engel werden auch als die ,ersten genannt und als die ,werkmeister der ,welt1 die ,demiurgen4 ,also ,gott schafft selbst die ,welt nicht1 sondern von ihm emanierte ,prinzipien bilden sie4 ,der weltbildenden ,engel aber sind1 in stetig abnehmender ,vollkommenheit1 so viel als der ,tage im ,jahre1 #cfe4 ,die weitere ,ausfhrung scheint nun wesentlich in den ,bahnen des ,zarathustrismus zu laufen4 ,denn es wird offenbar ein bses ,prinzip vorausgesetzt1 das1 sobald es1 wie ,ahriman das ,reich ,ormuzds1 das ,lichtreich ,gottes erblickt1 in ,widerstreit mit den ,engeln gert4 ,es entsteht eine ,verwirrung und ,vermischung81 letztere wohl der ,lichtkrfte mit den ,finsterniskrften4 ,und dabei bilden die ,engel die ,welt1 so gut sie es bei diesem ,tohuwabohu vermgen1 aus ,lichtern mit angehngter ,finsternis4 ,den #cfe ,engeln entsprechen #cfe ,himmel oder ,welten4 ,unseren ,himmel und unsere ,welt hat der erste unter jenen ,engeln gewirkt4 ,in diesem fr uns eigentlichen ,demiurgos soll ,basilides den ,gott der ,bibel gesehen haben1 was der ,bibel selbst widerspricht1 da ,jehova gar keine ,widersacher hat1 noch haben kann4 ,dieser ,demiurgos habe ein ,volk sich auserwhlt1 die ,israeliten1 und habe ihnen die ganze menschliche ,welt unterwerfen wollen4 ,dagegen htten sich die anderen ,engel erhoben4 ,und den ,streit zu schlichten1 habe ,gott ,christus1 seinen ,mittler1 in die ,welt gesandt4 ,eine andere ,wendung sagt auch1 da ,christus in der ,regierung der ,welt berhaupt die1 als nicht hinreichend stark dem ,finstern gegenber erprobten1 ,engel ablsen sollte4 ,so wacht also ber der ,welt eine ,vorsehung1 die von ,gott ausgegangen ist und im ,mittler ihre wirkende ,kraft gefunden hat4 ,wie die ,welt entstanden ist1 wird nicht gesagt2 die ,materie scheint eine ,art ,mischung von ,licht und ,finsternis zu sein4 ,es wre die ,welt eine doppelte ,emanation3 der ,lichtmchte1 von oben nach unten1 und der ,finsternismchte1 von unten nach oben4 ,letztere ,emanation ist auch eine ,evolution4 ,die der ,lichtmchte wre im ,menschen die bedeutendere4 ,mit ihr wachse die ,intuition4 ,und die vollkommenen ,adepten seien darum auch absolut frei1 sogar neben den ,engeln4 ,diese berhebung soll zur moralischen ,verkommenheit vieler ,anhnger dieser ,lehre gefhrt haben4 ,im brigen wird noch die ,seelenwanderung vllig im ,sinne der ,indier und namentlich ,buddhas gelehrt1 und in dem ,krper-,leben die ,strafe fr bewute ,snden1 ,anhngen an die finstern ,mchte in uns1 gesehen4 ,die ,luterung geschieht durch allmhliches ,abstreifen der ,finsternis1 wahrscheinlich in eranischem ,sinne 7,s4 #bjc74 ,fr die unverschuldeten ,leiden hatten die ,basilidianer den bekannten ,jammertrost1 da sie gegen mgliche1 in der ,anlage vorhandene1 ,snden hten oder warnen sollten4 ,dieser ,dualismus ist noch in verschiedener ,weise durchgefhrt worden4 ,eine ,schule 7des ,hermogenes1 ,arnobius1 ,synesius u4 a47 nahm als zweites ,urwesen die ,materie4 ,in ,gott sei alles in grter ,ordnung1 in der ,materie in grter ,unordnung 7beides wie bei ,anaximander1 ,anaxagoras und anderen griechischen ,philosophen74 ,was dort in ,ordnung1 hier in ,unordnung sich befindet1 soll das gleiche sein 7,bewegung874 ,gott bringt nun in die ,unordnung der ,materie ,ordnung hinein2 indes1 da es sich eben um zwei ,urwesen handelt1 so weit nur1 als das ,gute in ihm dem ,grade nach das ,bse in der ,materie berragt4 ,so entstehe und entwickle sich die ,welt1 indem die ,ordnung in ,gott fr sich schon die ,unordnung in der ,materie zu ordnen beginne1 wie ein ,gegenstand die ,wnsche lenkt4 ,und die ,welt sei ,unordnung neben ,ordnung4 ,die ,seele sei aus dem ,etwas in der ,materie hervorgegangen1 oder auch sie sei eine ,emanation einer hheren ,emanation ,gottes1 die ihrerseits noch weit von ,gott abstehe4 ,lactantius' ,dualismus enthlt ,christus als ,prinzip des ,guten1 den ,teufel als ,prinzip des ,bsen1 beide von ,gott hervorgebracht4 ,endlich erwhne ich noch bei den ,dualisten den ,manichismus1 der diesem ,gnostizismus nahe steht4 ,der ,stifter ,mani 7um die ,mitte des #c4 ,jahrhund4 n4 ,chr47 war ein ,perser4 ,daraus erklrt sich1 da seine ,lehre wesentlich alten ,zoroastrismus mit verarbeitet4 ,von ,interesse ist1 da jeder ,schpfung im ,reiche der ,finsternis eine gleichgebildete im ,reiche des ,lichtes entspricht1 was an die eranischen ,fervers und ,platons ,ideen erinnert4 ,auch die ,wendung darf nicht bergangen werden1 da im ,kampfe zwischen ,licht und ,finsternis in manchen ,stellen des ,universums 7in ,sonne und ,mond7 das ,licht in bedeutendem bergewicht sich befindet4 ,und indem ,verwandtes sich anzieht1 wirken diese ,stellen im ,umschwung der ,welt wie ,schpfrder und fhren mehr und mehr von mit ,finsternis behaftetem ,licht in die ,lichtsphre4 ,dieser ,proze des ,heranlockens von ,licht durch ,licht ist aufgefat als eine ,kraft des ,lichtes 7der ,physik widerspricht er74 ,und ,christus soll der hchste ,walter dieser ,kraft sein4 ,wenn die ,manicher sonst nicht alles physisch betrachteten1 wrde man die obige ,anschauung als eine hbsche ,allegorie ansehen1 um die ,ttigkeit ,christi in der ,seligmachung der ,menschen sinnfllig auszudrcken4 ,aber was sollen dabei ,sonne und ,mond8 ,in der ,sonne scheinen die ,manicher berhaupt etwas ,gttliches gesehen1 wenigstens ihr ,licht als eine gttliche ,offenbarung angenommen zu haben4 ,auch ging ,mani bei ihnen bald aus einem ,parakleten in den ,erlser ber oder in den heiligen ,geist4 ,er fiel in ,persien als ,opfer seiner ,lehren1 da dort gerade die eranische ,religion unter dem ,einflu der eben sich erhebenden ,sassaniden in den ,monotheismus geleitet wurde1 der in der ,tat mit dem ,zarathustrismus an sich nicht unvertrglich ist4 ,die ,lehre des ,valentinus 7um die ,mitte des #b4 ,jahrhunderts n4 ,chr4 in ,alexandrien und ,zypern71 der monistische ,gnostizismus1 wird als idealistische bezeichnet4 ,der ,anfang ist ein ,ururwesen1 die absolute ,stille1 das groe ,schweigen 7,sige1 71 und ihm zur ,seite als ,urwesen das absolute ,sich-in-sich-,denken 7,ennoia1 7 und die unergrndliche ,tiefe1 der unergrndliche ,scho 7,bythos1 74 ,unter ,vermittlung der beiden ,urwesen emaniert aus dem ,ururwesen der ,nus1 auch ,monogenes 7,s4 #bff71 der einziggeborene ,vater und ,grund aller ,dinge1 der zugleich allein seinen ,ursprung1 das ,ururwesen1 fassen kann4 ,nus wre die absolute ,vernunft1 der absolute ,geist1 ,urvernunft1 wie wir der ,krze halber sagen wollen4 ,mit dem ,urgeist geht die absolute ,wahrheit1 ,urwahrheit 7,aletheia1 7 hervor4 ,dieses wird so gedeutet1 da ,gott an sich nicht begriffen werden kann1 sondern nur unter den ,gesichtspunkten der ,vernunft und der ,wahrheit1 dem man gewi zustimmen wird4 ,aus den beiden letzteren nun emaniert das ,wort 7der ,logos7 und das ,leben 7,zo74 ,und aus diesen der geistige ,mensch 77 und die geistige ,gemeinschaft 771 ,kirche4 ,so haben wir mit ,bythos und ,ennoia 7oder ,sig1 wie manche sagen7 vier ,emanationspaare 7,syzygien71 die die erste ,emanationsreihe darstellen1 die ,urachtheit4 ,jedes der ,paare wird als mnnlich-weiblich angesehen2 das mnnliche gab das ,wesen1 die ,substanz1 das weibliche die ,kraft4 ,shakespeares ,romeo und ,julia81 sagt ,heinrich ,schmitt in seinem genannten ,buch1 ist in den herrlichsten ,szenen auch nur eine ,umschreibung des heiligen ,geheimnisses der ,syzygie des ,valentinus48 ,allein ,valentinus wird einfach von der gemein-irdischen ,beobachtung des ,zeugens durch ,mann und ,weib ausgegangen sein1 und wird dieses ,prinzip in die geistige ,sphre erhoben haben4 ,vielleicht hat er auch nur die gyptische ,achtheit 7,s4 #aja7 neu gedeutet1 die ja auch gepaart ist4 ,dieses ,system wird nun weitergefhrt4 ,jede ,emanation wird als ,aion bezeichnet1 ein ,name1 der ,zeitliches bedeutet wie auch ,welt4 ,es bringen nun ,logos und ,zo fnf physische1 ,mensch und ,gemeinschaft sechs ethische ,aionenpaare durch ,emanation hervor4 ,die ,namen kann ich nicht anfhren1 sie stehen auch nicht alle fest2 es finden sich aber darunter solche wie ,mischung1 ,durchdringung1 ,lust u4 a4 in den fnf ,paaren2 ,glaube1 ,liebe1 ,hoffnung1 ,einsicht usf4 in den sechs ,paaren4 ,so haben wir insgesamt jetzt #ae ,paare zu #cj ,aionen4 ,diese bilden das berhmte geistige ,lichtreich der ,flle1 das ,plrma 774 ,aber schon in diesem ,reich geht die ,bedeutung herab mit der ,entfernung vom ,ururwesen1 obwohl noch jeder ,aion sich in voller ,seligkeit befindet1 vllig frei von allem bel4 ,die wachsende ,beschrnktheit bezieht sich auf wachsenden ,verlust an ,einsicht in das ,ururwesen4 ,so steht jedem ,aion der ,hros 771 die ,grenze1 zur ,seite und hlt ihn in sich zusammengefat4 ,nun heit es1 da der letzte weibliche ,aion1 die himmlische ,weisheit1 ,sophia1 vor ,sehnsucht nach dem ,ururwesen in leidenschaftliche ,wallung geriet1 sich von ihrem mnnlichen ,part abwandte und nach dem ,ururwesen1 strmend1 begehrte4 ,sie wird zwar von ihrem ,hros in sich zurckgefhrt1 aber der ,abfall von ihrer ,bestimmung bleibt4 ,jetzt bringt das ,aionenpaar ,vernunft und ,wahrheit das neue ,paar ,christus und den ,heiligen ,geist hervor1 die das ,reich der ,flle in sich festigen1 derart1 da jeder ,aion das ganze ,pleroma in sich erkennt1 und wenigstens in dieser ,beziehung die ,sehnsucht gestillt wird1 wenn auch nicht die nach dem ,hchsten4 ,wie in frheren ,systemen ist auch hier alles bersinnlich vorgebildet1 was der sinnlichen ,welt angehrt1 das zeigt sich ja schon in den ,paaren4 ,und so hat auch die ,leidenschaft der ,sophia1 ihr ,sichvergessen1 den ,grund alles bels in der ,welt4 ,denn diese ,leidenschaft1 als ,achamoth von ihr getrennt gedacht1 geht in die sinnliche ,welt4 ,aus der ,sophia also1 weil ohne ,zusammenwirken mit ihrem mnnlichen ,aion1 entsteht die sinnliche ,welt4 ,diese ,welt ist keine rechte ,emanation mehr1 sondern eher ein ,akzidens des letzten weiblichen ,aion nach dem ,abfall4 ,da sie aber immerhin von einem ,aion stammt1 der das ganze bersinnliche ,reich in sich vorstellt1 so enthlt sie alles bersinnliche in sinnlichen ,bildern1 gleicherweise also auch das ,lebende1 das ,geistige und ,wahrheitliche usf4 und das ,leidenschaftlich-ble4 ,wie die sinnliche ,welt entsteht1 ist schwer zu ersehen4 ,eine hbsche ,auslegung besagt1 da aus den vier uerungen der ,leidenschaft 7,achamoth7 die vier ,elemente erwachsen sind3 aus den ,trnen das ,nasse1 aus dem ,lachen das ,feurige1 ,lichte1 aus der ,traurigkeit das ,dunkle1 ,starre1 aus der ,furcht das ,bewegliche1 ,luftige4 ,aber es wird auch sehr vieles andere erzhlt2 so namentlich das ,befremdende1 da ,christus aus ,mitleid die ,gedanken des abgefallenen ,aion in der ,materie nachgestaltet habe4 ,das ,wesentliche bleibt3 die ,welt ein ,produkt aus ,tun und ,leiden und aus dem ,lichtreich1 dem ,pleroma1 als ,folge und infolge eines ,abfalles hervorgegangen4 ,achamoth spielt die ,rolle des ,demiurgs1 die ,weltseele ist ihr ,erzeugnis wie die ,welt4 ,nach einer anderen ,wendung ist sogar erst diese ,weltseele1 und zwar ganz unbewut1 der ,weltbildner4 ,und so sinkt die ,welt allerdings immer tiefer in der ,reihe des ,gttlichen1 einer blinden ,naturkraft verdankt sie ihre ,entstehung4 ,und diese ,naturkraft fhrt den ,plan ihrer ,mutter1 ,achamoth1 auch ohne diese und ihren ,plan zu kennen1 aus und pflanzt der ,welt auch das ,lebende und ,geistige ein4 ,mit dem letzteren aber hat der ,mensch ein bersinnliches1 wenn auch nur im ,abbild1 gewonnen2 insgesamt besteht er aus ,materie 771 ,seele 77 und ,geist 774 ,und es wird von materiellen1 psychischen und geistigen ,menschen 7,hylikern1 ,psychikern und ,pneumatikern7 gesprochen4 ,heiden1 ,juden und ,eingeweihte bedeuten die ,muster fr diese ,dreiteilung4 ,materie und ,seele sind vergnglich1 ewig besteht nur der ,geist4 ,es scheint1 als wenn die rein materiellen ,menschen als ,ausflsse besonderer ,prinzipe angesehen werden1 der ,archonten 7,herrscher71 die zwischen dem himmlischen ,reich des ,lichtes und dem irdischen weilen und vielleicht tiefere ,emanationen des ,demiurg sind4 ,zu ihnen wird der ,dmon ,adamas gehren 7der alte ,adam in uns71 der die ,rolle des ,teufels im ,system vertritt4 ,aber vielleicht hat man eine weitere unterweltliche ,emanation angenommen1 deren ,archon ,adamas ist1 hllische ,geister und ,teufel4 ,christus1 wie er nach dem ,fall der ,weisheit die onenwelt geordnet1 fhrt auch die ,welt immer mehr dem ,geistigen zu1 dem ,lichtreiche4 ,und am ,ende der ,tage wird er der ,welt-,naturkraft das ,bewutsein ihrer ,wesenseinheit mit ,achamoth verleihen1 da der ,demiurg in ,achamoth aufgeht1 ,achamoth aber sich mit ,sophia vereinigt4 ,und alles ,materielle und alle ,seelen verglhen in einem allgemeinen sich selbst aufzehrenden ,weltfeuer4 ,die ,geister aber schweben in das ,lichtreich zu den ihnen vorgebildeten ,aionen und verschwimmen mit ihnen zu ewiger ,ruhe4 ,der wahre ,schlu wre erreicht1 wenn auch diese ,aionen in das ,universum eingingen1 in das groe ,schweigen1 bis vielleicht neue ,aionen und neue ,welten den ,kreis der ,offenbarungen des ,ururwesens durchlaufen4 ,so in ewiger ,reihe4 ,valentinus soll ,verfasser des ,buches ,pistis ,sophia 7,glaube ,weisheit7 sein1 das ,schmitt als das ,gnostikerevangelium bezeichnet4 ,in diesem ,buche lt er ,christus selbst1 nach seiner ,verklrung1 im unendlichen ,lichte noch einmal seinen ,jngern erscheinen und das ,geheimnis des ,irdischen und berirdischen offenbaren4 ,adolf ,harnack denkt von den ,gnostikern ziemlich hoch4 ,von ihren ,lehren sagt er 7,dogmengeschichte73 ,so entstand ein philosophisches dramatisches ,gedicht1 dem ,platonischen hnlich1 aber ungleich komplizierter und darum phantastischer1 in dem gewaltige ,mchte1 das ,geistige und ,gute mit dem ,materiellen und ,schlechten1 in eine unheilvolle ,verbindung gesetzt erscheinen1 aus der aber schlielich das ,geistige1 untersttzt durch die stammverwandten ,mchte1 die zu erhaben sind1 um je in das ,gemeine herabgezogen zu werden1 doch wieder befreit wird48 ,namentlich das ,system des ,valentinus verdient wohl diese bedeutenden ,worte des groen ,theologen4 ,heinrich ,schmitt sieht aber in diesen ,lehren berhaupt das ,hchste1 was ,menschengeist ersonnen hat3 wahre1 absolute ,offenbarung1 und in ,valentinus den grten intuitiven ,denker4 ,an der lebendigen ,wirklichkeit und ,wahrheit des ,pleroma zweifeln18 sagt er1 bedeutet soviel wie an der ,wahrheit des mathematischen ,bewutseins zweifeln1 denn seine hchsten ,formen sind nur die vollendete ,selbsterkenntnis des mathematischen ,bewutseins48 ,das mathematische ,bewutsein8 steht hier wohl fr formale ,logik1 denn die ,wahrheit der ,mathematik geht nur so weit wie die der formalen ,logik4 ,diese allein ist intuitiv absolut wahr4 ,die ,grundlagen der ,mathematik1 die ,axiome1 sind nur ,behauptungen1 denen die ,erfahrung bisher noch nicht widersprochen hat4 ,zuletzt mchte ich den ,leser auf eine merkwrdige ,stelle in ,goethes ,dichtung und ,wahrheit8 hinweisen1 fast am ,schlu des achten ,buches4 ,gott erscheint sich in seiner ,produktion zunchst als ,zweites1 das wir den ,sohn nennen4 ,gott und ,sohn wieder erscheinen sich im ,dritten 7,heiliger ,geist74 ,nun sagt unser ,olympier3 ,hiermit war jedoch der ,kreis der ,gottheit geschlossen1 und es wre ihnen selbst nicht mglich gewesen1 abermals ein ihnen vllig ,gleiches hervorzubringen4 ,da jedoch der ,produktionstrieb immer fortging1 so erschufen sie ein ,viertes1 das aber schon in sich einen ,widerspruch hegte1 indem es1 wie sie1 unbedingt und doch zugleich in ihnen enthalten und durch sie begrenzt sein sollte4 ,dieses war nun ,luzifer1 welchem von nun an die ganze ,schpfungskraft bertragen war48 ,luzifer schafft die ,engel1 unbedingte1 aber nun in ihm enthaltene ,wesen4 ,umgeben von einer solchen ,glorie verga er seines hheren ,ursprunges und glaubte ihn in sich selbst zu finden1 und aus diesem ersten ,undank entsprang alles1 was uns nicht mit dem ,sinne und den ,absichten der ,gottheit bereinzustimmen scheint48 ,das ,heer der ,engel teilt sich1 ein ,teil konzentriert sich mit ,luzifer1 der andere wendet sich seinem ,ursprunge zu4 ,aus dieser ,konzentration der ganzen ,schpfung1 denn sie war von ,luzifer ausgegangen und mute ihm folgen1 entsprang nun alles das1 was wir unter der ,gestalt der ,materie gewahr werden1 was wir uns als schwer1 fest und finster vorstellen1 welches aber1 indem es1 wenn auch nicht unmittelbar1 doch durch ,filiation vom gttlichen ,wesen herstammt1 ebenso unbedingt mchtig und ewig ist als der ,vater und die ,groeltern48 ,goethe meint nun1 durch die stetige ,konzentration ohne die ,expansion htte die ,welt samt ,luzifer sich zuletzt doch aufgerieben4 ,darum verleihen nun die ,elohim8 in einem ,augenblick dem unendlichen ,sein die ,fhigkeit1 sich auszudehnen1 sich gegen sie zu bewegen2 der eigentliche ,puls des ,lebens war wiederhergestellt48 ,dieses ist die ,epoche1 wo dasjenige hervortrat1 was wir als ,licht kennen1 und wo dasjenige begann1 was wir mit dem ,worte ,schpfung zu bezeichnen pflegen48 ,was von der ,expansion hier gesagt ist1 liegt ganz im ,sinne des ,valentinus1 denn dieser nimmt gerade die ,sehnsucht 77 nach oben1 als den ,aionen eigen1 die zwar ,sophia zum ,abfall bringt1 aber doch zuletzt die ,welt zu ,gott zurckfhrt4 ,bewegung nach unten und nach oben ist die ,grundidee des ,gnostikers wie des ,dichters1 und brigens auch griechischer ,naturphilosophen4 ,der ,mensch soll auch nach unserem ,dichter das ,vermittelnde zwischen oben und unten sein4 ,so sicher legte sich der junge ,goethe1 was er von den gnostischen ,lehren las1 zurecht4 ,schon in den ersten ,gesprchen1 die wir von ihm noch besitzen1 finden sich die ,ideen der ,konzentration und ,expansion4 ,und damit vergleiche man aus dem spteren ,zyklus ,gott und ,welt8 die schne ,strophe3 ,was wr' ein ,gott1 der nur von ,auen stiee1 ,im ,kreis das ,all am ,finger laufen liee6 ,ihm ziemt's1 die ,welt im ,innern zu bewegen1 ,natur in sich1 sich in ,natur zu hegen1 ,so da1 was in ihm lebt und webt und ist1 ,nie seine ,kraft1 nie seinen ,geist vermit4 ,die gnostischen ,lehren sollen ihren ,ursprung von dem rtselhaften samaritanischen ,messias ,simon ,magus genommen haben4 ,harnack sagt1 da seine ,existenz und seine hohe geschichtliche ,bedeutung nicht geleugnet werden knnen4 ,er lebte zugleich mit ,petrus1 in heftigem ,widerstreit zu ihm1 der seinen ,zauber durch ,gottes ,wort zunichte machte4 brigens gibt es der gnostischen ,schulen viele1 wie die ,doketen1 ,peraten1 ,ophiten usf4 ,jede ,schule lehrte noch etwas ,besonderes4 ,doch ,askese1 ,okkultismus1 ,astrologie und ,magie zeigten sich berall4 ,darauf habe ich nicht einzugehen4 #cc4 ,der ,neuplatonismus4 ,wir wenden uns nunmehr den neuplatonischen ,lehren zu1 die mit den gnostischen eine gewisse ,verwandtschaft haben1 im ,grunde die heidnische ,gnosis bedeuten4 ,der ,urheber war ein ,lasttrger1 ,ammonios ,sakks zu ,alexandrien 7,ende des #b4 und ,anfang des #c4 ,jahrhunderts n4 ,chr471 der eigentliche ,begrnder ,plotinos 7#bjd-bgj n4 ,chr471 in gypten geboren und des ersteren ,schler2 ,longinus1 ,porphyrios und ,jamblichos sind die ,emendatoren und ,interpreten4 ,die ,philosophie1 um deren ,wiederbelebung es sich handelt1 ist zwar die platonische1 aber das ,ganze zeigt sich mit ,pythagoreertum und ,stoischem gemischt und stellt eine ,theosophie dar1 weshalb die ,behandlung hier erfolgt4 ,gott als ,urwesen steht ber allem ,denken und ,sein2 selbst das ,bewutsein gehrt nicht zu seinen ,eigenschaften1 er ist berhaupt absolut eigenschaftslos4 ,ihn zu erkennen ist daher nur ,sache der reinen ,intuition4 ,daher betrachtet ,plotinos alles ,wahrnehmen1 selbst alles ,denken1 wie wir es kennen1 als gnzlich belanglos4 ,im ,himmel bedrfen die ,seelen der ,worte nicht2 dort ist kein verstndiges ,denken und nicht das ,vernnftige in unserem ,sein48 ,wir werden das im ,mittelalter wiederfinden1 bis zu vlliger ,verachtung aller ,wissenschaft4 ,und von ,goethe erzhlt ,kestner 7,gesprche ,bd4 ,i1 ,s4 #bb73 ,er strebt nach ,wahrheit1 hlt jedoch mehr vom ,gefhl derselben1 als von ihrer ,demonstration48 ,das ,wahrnehmen ist ein ,leiden und eine beschwerliche ,notwendigkeit fr die ,seele1 hervorgehend aus der allgemeinen ,sympathie der ,dinge in der ,welt1 und das ,leben bedeutet kaum mehr als ein ,traum4 ,einzig die ,intuition hilft3 ,was die bersinnliche ,wahrheit ist1 wei der1 der sie sieht48 ,eben diese ,intuition stempelt die neuplatonische ,philosophie zu einer ,theosophie4 ,und ,plotinos behauptet selbst1 oftmals das gepriesene ,schauen des ,gttlichen und die ,einigung mit ihm erfahren zu haben84 berhaupt ist der ,mensch niemals von ,gott getrennt4 ,wir haben das ,eins 7,gott71 wenn wir es auch nicht sagen82 vielleicht auch1 wenn wir es nicht bewut sind4 ,sind wir es bewut1 so hrt das ,eigenbewutsein auf4 ,das ist eigentlich der ,standpunkt des ,indiers der ,upanishaden4 ,die ,intuition gilt hher selbst als die ,vernunft4 ,gott weilt berall1 aber nicht in den ,dingen4 ,es ist eine ,konzession an das ,menschenherz1 wenn ,gott auch das absolut ,gute genannt wird1 und an die ,kausalitt1 wenn er auch ,urgrund 77 bedeutet4 ,an sich steht ,gott in gar keiner ,beziehung zu irgend etwas4 ,es ist dann freilich schwer zu verstehen1 wie selbst die ,intuition ihn fassen und mit dem ,einen eins sein soll4 ,nun folgt eine ,art ,emanationslehre4 ,gleich einer ,quelle1 die ,wasser aussendet und dabei doch ,quelle unvermindert bleibt1 warf das ,eins ein ,zweites aus sich heraus1 den ,nus1 den wir schon kennen1 die absolute ,vernunft1 die absolute ,intuition4 ,als ,zweites ist es unvollkommener denn das ,erste2 es ist aber absolute ,vernunft1 weil es das ,erste geschaut hat4 ,sonst ist es ein bersinnlich ,seiendes1 ein ,lebendes und ,vermgendes4 ,hier sind offenbar mehrere ,aionen der ,gnostiker in einen ,aion vereinigt4 ,auch darin liegt ,gnostisches1 da nun der sinnlichen ,materie entsprechend eine bersinnliche gesetzt wird1 welche nichts anderes ist als die ,allgemeinheit der ,vernunft4 ,die ,vernunft ist hiernach eine ,einheit in sich1 aber doch eine ,mannigfaltigkeit1 ein 1 gegenber dem ,einen1 das sie umgibt wie ein ,kreis seine ,mitte4 ,eine ,emanation der ,vernunft ist nun die absolute ,seele1 ein ,gedanke1 ein ,logos von ihr4 ,wie die ,vernunft alle ,arten des ,denkens1 so fat ihre ,emanation ,seele alle ,arten des ,seins zusammen1 sie steht aber schon an der ,grenze des bersinnlichen ,reiches4 ,plotinos' ,pleroma1 um gnostisch zu reden1 ist also recht beschrnkt1 denn auch die absolute ,seele begreift viele ,aionen in sich4 ,und so besteht das erste ,universum mit dem ,urwesen 7 7 nur aus dieser ,dreiheit3 ,ureins1 ,urvernunft1 ,urseele4 ,plotinos war eben ,heide4 ,die absolute ,seele bringt die ,weltseele hervor4 ,und diese ist mit der ,welt so verbunden wie die ,menschenseele mit dem ,leib4 ,sie ist aber so mannigfaltig wie die absolute ,seele1 und so gehrt sie allen ,teilen der ,welt an4 ,die ,welt wieder1 als ,materie gedacht1 schafft sich die zweite ,seele selbst1 unbewut1 wie der ,demiurg der ,gnostiker4 ,die ,emanation tritt als ,drang1 ,notwendigkeit auf4 ,da aber die zweite ,seele doch ,emanation der bersinnlichen ersten ,seele1 und diese ,emanation der absoluten ,vernunft ist1 mu sich die ,welt immerhin als so gut als mglich und so schn als mglich geordnet erweisen4 ,die zweite ,seele prgt ihr auch von ihrem bersinnlichen ein4 ,das kann wegen der ,unfhigkeit der ,materie nur allmhlich geschehen2 in diesem allmhlichen ,aufnehmen des bersinnlichen beruht1 was wir ,zeit nennen4 ,da ferner alle ,seelen die zweite ,seele sind1 so besteht zwischen ihnen1 also zwischen den ,dingen1 ein ,zusammenhang1 eine ,sympathie81 was wir noch oft und spter1 in anderer ,form1 auch bei den ,leibnizschen ,monaden wiederfinden werden4 ,diese ,sympathie bewirkt es1 da keinem ,dinge etwas widerfahren kann1 das nicht alle ,dinge mitempfinden4 ,ferner fhren die ,seelen1 wie bei den ,gnostikern1 als von oben stammend und nach unten 7wenn auch passiv7 wirkend1 ein ,doppelleben1 zur ,hhe und zur ,tiefe4 ,die ,materie aber ist der ,gegenpol im ,ganzen zu dem ,urwesen1 und an der ,grenze des ,seins das ,mangelhafte1 das ,bse4 ,das ,leben zeigt verschiedene ,grade1 aber alles hat ,seele4 ,wir finden so einen monistischen ,idealismus1 der zu einem ,panpsychismus gefhrt hat2 selbst leblosen ,krpern kommt eine ,seele zu1 wie der ,erde1 den ,steinen4 ,eine ,auflsung der ,welt erfolgt nicht2 die ,welt bleibt1 nachdem sie entstanden1 ewig4 ,ewig strahlen auch die ,seelen in die ,materie hinein1 aber ihr ,zusammenhang mit der ,materie ist nur ein scheinbarer4 ,da die ,materie doch auch nur ,emanation der ,seelen sein soll1 mu angenommen werden1 da berhaupt die ,emanationen miteinander an sich ohne ,verbindung sind4 ,nur die ,gemeinschaft des letzten ,ursprunges hlt sie zusammen4 ,in der ,tat lehrt ,plotinos auch eine gewisse ,willensfreiheit4 ,und doch wird die ,sucht nach ,selbstndigkeit als ,ursprung alles ,bsen betrachtet 7wie in ,goethes ,weltbild87 und alles ,niedrigen1 wie von allem ,leben die ,pflanze das niedrigste sein soll1 da jede fr sich allein steht4 ,die reinste ,seele kommt dem ,himmel 7,zeus87 zu4 ,diese ist ganz in sich zusammengezogen und folgt nur ihren absoluten ehernen ,gesetzen4 ,dann haben wir die ,seelen der ,gestirne4 ,und so werden auch ,himmel und ,gestirne wie ,gtter behandelt2 sie haben aber blo die der ersten absoluten ,seele nchststehenden ,manifestationen der ,weltseele4 ,mit der ,welt hngen sie nur durch die ,sympathie der ,dinge8 zusammen1 sonst sind sie in bezug auf diese1 wie alles1 passiv4 ,tatschlich liegt das ,gesetz der ,welt1 die ,vorsehung1 nur in der absoluten ,vernunft4 ,nach den sichtbaren ,gttern kommen die ,dmonen und dann die ,menschen1 ,tiere1 ,pflanzen usf4 ,des ,menschen ,aufgabe im ,leben ist die ,katharsis1 die ,reinigung von allem ,irdischen1 verbunden mit ,sichversenken1 die zur ,intuition fhrt4 ,jede ,seele kann durch ,dmonen1 ,gtter und ,himmel zurck zum ,lichtreich gelangen4 ,die ,schule der ,neuplatoniker lehrte denn auch ,seelenwanderung4 ,man sieht1 wie in den ,emanationslehren die ,emanationen so verschieden angegeben sich finden4 ,in manchen ,systemen werden ,urwesen und ,emanationen nach ,triaden als 1 1 geordnet 7,s4 #bee74 ,der mit dem ,pseudonym ,dionysios der ,areopagite 7ein unbekannter christlicher ,neuplatoniker1 der um #ejj n4 ,chr4 gelebt haben mag7 bezeichnete ,schriftsteller1 der einen so merkwrdigen ,einflu auf die mittelalterlichen ,religionsphilosophen ausgebt hat1 zhlt als ,hierarchie drei ,triaden zu je drei ,abteilungen von ,emanationen auf4 ,die erste ,trias besteht aus den ,seraphim1 die von ,gott1 den ,cherubim1 die von den ,seraphim1 und den ,thronen 7festen ,naturen71 die von den ,cherubim erleuchtet werden4 ,dann folgen in den nchsten ,triaden3 die ,archonten1 ,tugenden1 ,mchte2 ,prinzipes1 ,erzengel und ,engel1 die immer weiter das gttliche ,licht durch berlieferung verbreiten1 aber in immer geschwchterer ,form1 bis es zum ,menschen gelangt4 ,doch kann der ,mensch zu den ,engeln sich emporheben1 ja noch hher1 bis zu ,gott1 wie er auch selbst ,licht zu verbreiten wei4 ,der himmlischen ,hierarchie sollte die kirchliche entsprechen4 ,die ,kirche als ,aion hat schon ,basilides aufgestellt4 ,bei ,dionysios erscheint das ganze ,pleroma als bersinnliche ,kirche4 ,fnf ,stadien htte der ,mensch zu durchlaufen bis zur ,vergottung3 ,reinigung1 ,erleuchtung1 ,weihung1 ,vergttlichung1 ,aufgehen in ,gott4 ,sie bilden das groe ,mysterium1 das1 wie man sieht1 indisch ausluft1 und zu entsprechenden ,mystizismen und ,verzckungen gefhrt hat4 #cd4 bergang zum ,mittelalter2 ,augustinus1 ,scotus ,erigena4 ,schon lange vor ,dionysios mute die ,kirchenlehre mehr und mehr in die ,anschauungen eingreifen1 und nachdem der ,evangelist ,johannes ,christus mit dem ,logos identifiziert hatte1 war es nur folgerichtig1 da nun allmhlich ,christus die weltschpferische ,rolle bernahm4 ,gleichwohl konnte die vllige ,hinausschiebung ,gottes in das absolut ,unttige1 entgegen dem deutlichen ,bibelworte1 nicht ohne ,widerspruch bleiben4 ,hieraus ist dann der durch das ganze ,mittelalter und darber hinaus sich fortsetzende ,streit ber das ,wesen ,gottes und ber das ,verhltnis der drei ,einheiten zueinander entstanden1 der durch ein ,glaubensbekenntnis allein naturgem nicht geschlichtet werden konnte4 ,diesem ,streit zu folgen ist nicht meine ,aufgabe4 ,wir finden aber in allen theosophischen ,lehren die ,rolle ,gottes bald aktiv1 bald passiv aufgefat4 ,und seltsamerweise mute sie fr das ,volk wie fr den verstandesmchtigen ,philosophen immer passiver werden1 fr diesen aus tiefer berlegung der ,hoheit des ,gottesbegriffes1 fr jenes aus ,zurckdrngung ,gottes durch die ,zwischenstufen4 ,ja auch diese ,zwischenstufen wurden je hher1 je mehr vom ,volke in die neutrale ,ferne gerckt4 ,und wie die ,macht der menschlich so schnen und rhrenden ,gestalt der ,himmelsknigin zunahm1 und die ,heiligen mit ihren ,wundern im ,leben und im ,tode sich berall einschoben1 muten zuletzt auch die beiden anderen ,einheiten der ,trinitt fast passiv werden1 um so mehr passiv1 je genauer ihre ,verbindung mit ,gott selbst gedacht und geglaubt wurde4 ,es kam noch ein anderes hinzu1 was die poetischen ,systeme der ,theosophen abseits drngte und zersetzte3 die stndig wachsende ,macht der ,aristotelischen ,lehre1 die1 an ,stelle der lebenden ,gestalten der ,ideen ,platons und der ,emanationen1 in den ,formen dialektische ,bilder brachte und fr die lichtgewobenen ,schnheiten potentielle ,realitten gab4 ,gleichwohl finden wir ,emanationslehren noch das ganze ,mittelalter hindurch und sehen sie am ,beginn der ,neuzeit und in unserer ,zeit mit auerordentlicher ,kraft sich wieder beleben4 ,sie sind eben schne ,dichtungen und fr den ,menschen durch die ,stellung1 die sie ihm im ,universum verleihen1 auch sehr schmeichelnd und ,unendlichkeit verheiend4 ,bringen wir zunchst fr das ,mittelalter noch einige ,angaben4 ,der groe ,kirchenvater ,aurelius ,augustinus 7geb4 #ced zu ,thagaste in ,afrika1 gest4 #dcj als ,bischof von ,hippo ,regius ebenda71 das ,licht der patristischen ,philosophie1 gehrt nicht eigentlich zu den ,theosophen4 ,seine ,anschauung mu aber kurz skizziert werden1 weil sie von so auerordentlichem ,einflu auf die des ganzen ,mittelalters gewesen ist4 ,gott hat die ,welt geschaffen3 ,allein nicht aus sich1 sondern als ,evolution in ,zeit und ,raum aus dem ,nichts 7,platons ,nichtseiendes874 ,daher kann die ,welt die ,vollkommenheit ,gottes nicht besitzen4 ,sie ist nur fr sich vollkommen1 gegen ,gott aber unvollkommen4 ,gleichwohl wird fr alles und jedes sein ,grund in ,gott verlegt4 ,nur eine ,weisheit besteht1 in dieser sind die unendlichen unbegrenzten ,schtze der intelligiblen ,dinge 7,rerum intelligibilium72 letztere enthalten alle unfehlbaren und unvernderlichen ,grnde 7rationes7 der ,dinge1 auch der sichtbaren und vernderlichen1 welche durch sie 7die ,weisheit ,gottes7 geschaffen sind4 ,denn ,gott hat nichts nichtwissend geschaffen2 hat er aber wissend geschaffen1 so hat er es so weit geschaffen1 als er es wute4 ,in der ,tat ist ja das ,nichts qualittlos4 ,es liegt in solchen ,anschauungen zweifellos etwas ,neuplatonisches1 ,theosophisches1 und ,augustinus ist auch der ,ansicht1 da das bloe offenbarende ,wort1 die ,schrift1 nichts ist ohne die ,besttigung des gttlichen ,geistes in uns1 also durch ,intuition erst ,realitt gewinnt4 ,aber im ,grunde lt er das ,problem des ,bsen in der ,welt doch auch ungelst2 ,unvollkommenheit ist noch kein ,bses1 wenigstens strubt sich unser menschliches ,gefhl gegen eine solche ,ansicht4 ,denn wenn wir auch zugeben1 da aus ,passivitt ,anderen ,unheil erwachsen kann1 so ist doch das ,bse fr uns ein durchaus aktiver ,begriff4 ,eher vermchten wir das ,schlimme1 das uns selbst im ,leben widerfhrt1 ,krankheit1 ,verlust usf41 der ,unvollkommenheit der ,welt zuzuschreiben4 ,aber wir knnen nicht umhin1 dem ,bsen auch eine ethische ,bedeutung beizumessen2 und dann ist es aus einer ,unvollkommenheit der ,welt nicht abzuleiten1 namentlich nicht1 wenn es bewut auftritt4 ,augustinus' ,lehre ist eben optimistisch1 und eine solche ,lehre hat keine andere ,erklrung fr das ,schlechte als die ,redewendung3 ,das ,bse oder das bel bezeichnet nur die ,beraubung des ,guten 7privatio boni781 welche eben nur ,redewendung ist fr etwas1 das wir nicht ergrnden knnen4 ,wenn wir ,gott theologisch-religis auffassen und ihn aktiv allein und aus ,nichts und gegen ,nichts die ,welt schaffend annehmen1 so bleibt mindestens das ,bewut-,schlechte unerklrt4 ,und das ist es auch in der ,folge geblieben1 die bei weitem theologischer verfhrt als der bei allem ,aberglauben so geistvolle und hochdenkende ,kirchenvater4 ,seine ,ansicht von der ,welt als ,einheit mit absoluter ,ordnung der ,entwicklung unterscheidet sich von den reinmaterialistischen ,anschauungen1 die wir noch kennen lernen werden1 nur durch den ,grund der ,einheit und ,ordnung1 denn sogar die ,wunder reiht er in diese ,ordnung ein1 so da sie zur ,natur zhlen4 ,der ,materialist setzt keinen ,grund1 fr ,augustinus ist der ,grund im ,schpfer und ,lenker der ,welt4 ,und so gehren ihm zur ,natur auch die ,engel4 ,und er hat nicht bel ,lust1 denen zu folgen1 die im ,himmel und den ,gestirnen zwar auch nur ,dinge der ,natur sehen1 aber hhergestellte als ,mensch und andere ,wesen 7,s4 #bhi74 ,alles dieses1 zum ,teil vergrbert1 aber auch durch den ,einflu der ,aristotelischen ,philosophie mehr ins ,abstrakte gewendet1 finden wir namentlich auch bei den ,scholastikern4 ,johannes ,scotus ,erigena 7um das #i4 ,jahrhundert in ,irland geboren7 lt in einer seiner mehreren ,ansichten alles von ,gott emaniert sein4 ,gottes ,klarheit1 welche mit ,recht auch ,dunkelheit genannt wird1 breite sich ber alles aus4 ,die ungeformte ,materie soll nur das ,unendliche bedeuten1 welches1 da es formlos sei1 alle ,formen in sich enthalte4 ,gott hat die ,welt aus seinem eigenen ,wesen gebildet4 ,jedes ,geschpf ist eine ,theophanie1 ein ,sichoffenbarmachen ,gottes4 ,gott sei an sich vorhanden wie ein ,gedanke im ,menschen bestehe2 er manifestiere sich in der ,welt durch sich selbst1 wie ein ,gedanke1 der sich denkt1 sich selbst zur ,erkenntnis komme4 ,so sei ,gott ohne die ,welt absolut negativ4 ,es klingt wie eine ,blasphemie1 wenn gesagt wird1 ,gott wisse nicht1 was er sei1 und er werde erst geschaffen mit der ,schpfung1 indem er sich in seiner ,schpfung offenbart1 die ,schpfung so aus ,nichts hervorbringend4 ,das ist auch fast so abstrakt wie die indische ,tad-,anschauung4 ,freilich bleibt es bei diesem absoluten1 und ja auch nicht zu durchdringenden1 ,pandeismus nicht4 ,wie der ,indier mu ,scotus ,gott doch etwas zuschreiben1 ,willen1 und die ,geschpfe sind dann ,willensakte4 ,der ,wille ist persnlich als ,emanation ,gottes 7als ,christus7 gedacht1 wie wohl auch die ,ursachen 7zusammengefat als ,heiliger ,geist71 die ,scotus von ,gott ausgehen lt1 ,emanationen sind1 und die ,wirkungen1 die wieder von ihnen ausgehen1 ,emanationen ihrer selbst darstellen4 ,so ist ,christus der ,urheber1 und der ,heilige ,geist der ,vollender der ,welt 7,pater vult1 filius facit1 spiritus sanctus perficit1 heit die berhmte ,formel74 ,die ,ursachen mssen als verschieden voneinander angesehen worden sein1 und weil sie ,emanationen gleicher ,ordnung bedeuten sollten1 besteht kein ,rang zwischen ihnen1 also auch keine ,folge ihrer ,wirkungen4 ,es wird nun jedes ,geschpf als eine ,art ,mikrokosmos angesehen1 indem aber die ,ursachen in ihm sich in beliebiger ,folge geltend machen knnen1 soll es eine allgemeine ,folge auch des ,denkens nicht geben4 ,das ist freilich ein ,schlu1 der den ,weg zur absoluten ,wahrheit1 das heit zur ,erkennung des ,ganzen im ,mannigfaltigen versperrt2 ,jeder fat nach seiner ,weise sich und die ,welt auf4 ,da ,jeder aber eine ,theophanie darstellt1 so ist seine ,auffassung eine reale4 ,die ,welt hat so viele ,gestaltungen als ,geschpfe sind1 alle diese ,gestaltungen sind die ganze ,welt4 ,indessen wird doch auch eine ,abstufung in den ,geschpfen angenommen4 ,und als ein unergrndliches ,geheimnis -- darin verborgen1 da ,gott alles nach ,ma und ,zahl und ,gewicht geschaffen habe -- wird es bezeichnet1 da jedes ,geschpf in der ,ekstase1 also intuitiv1 ,gott 7incomprehensibilem et inintelligibilem causam7 in seiner nchsthheren ,theophanie 7proxima illi theophania7 von ,angesicht zu ,angesicht8 erkenne4 ,so konstatiert ,scotus eine ,harmonie in der ,welt1 in der alles1 selbst die ,materie1 eben als ,theophanie1 unvergnglich ist1 selbst jeder ,gedanke1 jedes gute oder bse ,wollen2 aber ohne jede ,sympathie der ,dinge84 ,eine solche ,welt wrde es eher verstehen machen1 wenn wir1 nachdem ,jahrtausende hindurch ,menschenliebe gepredigt worden ist1 uns ,vortrge halten lassen ber den ethischen ,wert des gegenseitigen ,sichtotschlagens4 ,da die irdische ,welt die letzte aller ,emanationen ist1 so schafft sie selbst nichts wirklich2 sie scheint nur zu schaffen1 und so ist sie auch ,nichts1 und sie wird mit allem untergehen1 was in ihr ist4 ,ewig ist nur das ,geistige1 und durch das ,geistige findet die ,rckkehr zum ,ursprung zurck1 die ,erkenntnis ,gottes in uns 7als ,theophanie74 ,das ,system ist idealistisch-monistisch1 und so fehlt auch eine wirkliche ,erklrung des ,bsen in der ,welt4 ,es wird nur eine indirekte doppelte ,prdestination gelehrt4 ,gott hat die ,zahl der ,guten und ,bsen vorherbestimmt1 die letzteren jedoch nur als notwendigen ,gegensatz zu den ,guten4 ,damit ist der ,begriff des ,guten und ,bsen als solcher aufgehoben1 es tritt nur die ,relativitt ein1 und diese ist vergnglich4 ,wenn der ,leser fragt3 wie hat sich der ,philosoph mit der ,kirchenlehre abgefunden8 so kann man ihm nur antworten3 wie ein souverner ,denker1 gar nicht6 ,da er aber gleichwohl dem orthodoxen ,glaubensbekenntnis angehrt1 so haben wir ein ,beispiel der doppelten ,wahrheit81 die immer auftritt1 wo ,glaube und ,denken nebeneinander wirken1 und die so oft gegen herrschende ,gewalt aushelfen mu4 ,auch stand ,scotus erst am ,beginne des dunklen ,mittelalters und blieb auch fr mehrere ,jahrhunderte der bedeutendste ,denker der christlichen ,welt4 ,seine ,emanationslehre hat aber etwas ,nordisch-,dsteres1 das ,universum ist fr ihn kein berschumendes ,licht8 wie fr die sdlichen ,emanisten4 #ce4 ,islamisch-arabische ,theosophien4 ,wir unterbrechen hier die ,betrachtung der christlichen ,theosophie1 um uns erst zu der islamisch-arabischen und der jdischen ,philosophie zu wenden4 ,beide haben auf den ,gang der christlichen ,philosophie im ,mittelalter einen bedeutenden ,einflu gehabt1 nicht allein indirekt durch ,verbreitung namentlich der ,aristotelischen ,anschauungen1 sondern auch unmittelbar1 indem vieles von ihren ,lehren auf jene berging4 ,der ,mohammedaner steht dem ,koran gegenber gebundener da als wir der ,bibel1 denn der ,koran enthlt wenig ,erzhlung1 an die man glauben soll1 sondern vor allem ,lehre4 ,nimmt der ,moslem diese nicht an1 so ist er eben kein ,moslem4 ,daher knnen mohammedanische ,anschauungen1 solange sie eben mohammedanisch sind1 nur ,besonderes betreffen1 worin der ,koran der ,deutung ,spielraum lt4 ,liberal und orthodox kann sich hier nur auf die ,auslegung gewisser ,einzelheiten beziehen4 ,aber diese ,einzelheiten gehen wie berall eben auf die ,grundfragen der ,menschheit4 ,und in diesen hat ,mohammed keine andere ,lsung vorbereitet1 als wir sie in unseren heiligen ,schriften finden4 ,daher die ,verwandtschaft zwischen den mohammedanischen ,auslegungen und den unsrigen auch dort1 wo auf dem ,boden des ,bekenntnisses stehengeblieben1 also von der eigentlichen ,religionslehre nicht abgewichen wird4 ,diese ,verwandtschaft ist naturgem grer mit den jdischen ,auslegungen als mit den christlichen1 da die ,trinitt dem ,islamismus wie dem ,mosaismus fehlt1 beide also nur von ,gott ,rechenschaft sich zu geben haben1 whrend im ,christentum noch von der ,wesenseinheit ,christi und des ,heiligen ,geistes mit ,gott die ,klarheit gewonnen werden mu4 ,wir behandeln zunchst die ,anschauungen zweier islamischen ,sekten1 die sich in der ,tat wie ,kirchlich-,liberale und ,kirchlich-,orthodoxe gegenberstehen1 whrend beide doch kirchlich sind4 ,wir wrden sie nach den ,auseinandersetzungen ber religise ,anschauungen im voraufgehenden ,buche sowenig zu erwhnen brauchen wie jdisch- oder christlich-kirchliche ,anschauungen1 wenn sie nicht einige ,wendungen htten1 die gerade hierher gehren4 ,zunchst die ,anschauungen der freieren ,sekte der ,muatazile 7,mu'tazila1 die ,sichabsondernden74 ,sie nehmen an1 da ,gott bei der ,erschaffung der ,welt1 die in ihm mit allen ihren ,eigenschaften als eine ,mglichkeit bestand1 alles in sie hineingelegt habe1 freilich nur alles ,gute4 ,in die vernnftigen ,wesen habe er auch den freien ,willen getan2 wenn der ,mensch diesen zum ,bsen anwende1 sei ,gott nicht verantwortlich4 ,es ist nicht eine ,emanationslehre1 sondern eine ,evolutionslehre2 aber doch ist in den ,dingen ,gttliches vorausgesetzt1 da was jetzt in ihnen vorhanden1 vorher als ,mgliches in ,gott bestanden hat4 ,den ,gegensatz zu den ,muatazile bildeten die ,motakallim 7,mutakallimun1 die ,sprechenden7 als ,orthodoxe4 ,wir werden ihnen spter als ,atomisten begegnen4 ,hier haben wir nur zu erwhnen1 was sie von der ,welt und dem ,menschen sagten4 ,alles ist von ,gott geschaffen1 aber ganz nach ,willkr4 ,gott htte jede andere ,welt ebenso schaffen knnen4 ,gott regiert auch die ,welt absolut und stndig2 kein ,vorgang ohne ,gottes ,veranlassung4 ,und so entsteht alles in jedem ,augenblick aus nichts1 als wenn die ,welt fortwhrend1 in jedem ,zeitmomente -- die ,motakallim dachten sich die ,zeit atomistisch als aus lauter ,jetzt8 sich reihend -- geschaffen wrde4 ,wenn gleichwohl ,naturgesetze gelten1 so wird ,gottes an sich souverner ,wille durch seine ,vernunft geleitet4 ,diese ,vernunft setze vieles als notwendig1 wie die ,vereinigung von ,seele und ,leib und die sittliche ,ordnung4 ,und ,gottes ,vorauswissen hemme ihn1 ,bses und bel1 das eintreten soll1 zu hindern2 denn tte er es1 so wrde er ja sein ,wissen ndern1 und ,gott ist absolut4 ,so sind denn auch die menschlichen ,handlungen solche ,gottes2 doch werde der ,mensch auch erleuchtet1 und dann ist er ein einsichtiges8 ,werkzeug ,gottes4 ,diese ,lehre1 abgesehen von der letzteren ,erleichterung1 ist um so herber1 als der ,mensch gleichwohl fr ,missetat bestraft werden soll4 ,und auch das ,anthropomorphische in ,gottes ,eigenschaften wird dadurch nicht annehmbarer1 da es mit absoluter unendlicher ,macht verbunden auftritt4 ,das ,ganze ist auf dem starren ,glauben des ,mohammedanismus gegrndet1 der ja auch zu dem ,kismet gefhrt hat4 ,die ,vollendung dieser orthodoxen ,lehre ist die der ,aschariten1 die auch jede ,kausalitt leugnen1 berhaupt jeden ,zusammenhang in der ,welt1 auer durch ,gott1 ablehnen4 ,die mohammedanische ,wissenschaft bernahm1 wie so vieles andere vom ,abendlande1 auch den ,neuplatonismus4 ,gleich einer ihrer bedeutendsten ,philosophen1 ,avienna 7,iba ,sina #ihj-ajcg n4 ,chr471 scheint ,plotins ,lehren fast unverndert in seine ,anschauungen bertragen zu haben1 nicht blo hinsichtlich ,gottes und der ,emanationen1 wo seine ,intelligenzen der ,nus ,plotins und die beiden ,seelen sind1 sondern selbst in bezug auf die ,ordnung in der ,welt und die ,stellung des ,menschen4 ,ja selbst der groe ,averroes 7,ibn ,roschd #aaje-aaih n4 ,chr4 zu ,cordova7 gehrt eigentlich hierher4 ,wir betrachten seine ,lehre etwas genauer1 weil vieles in ihr enthalten ist1 das gegen die ,emanationstheorie zu sprechen scheint1 die er auch abgelehnt haben soll4 ,die ,welt ist von ,gott gebildet1 aus ,materie4 ,wesen1 ,wissen und ,wirken sind bei ,gott absolut und das gleiche mit ihm selbst4 ,die ,materie hat ,gott nicht geschaffen1 sie besteht neben ihm1 und zwar von vornherein mit allen ,fhigkeiten begabt1 das zu werden1 was sie in der ,welt ist2 also eine ,welt mit allen ,vorgngen abzugeben4 ,so wird die ,schpfung der ,welt durch ,gott mehr auf einen ,auslsungsakt zurckgefhrt1 und ist im ,grunde nur in diesem ,auslsungsakt spiritualistisch1 etwa wie bei ,anaxagoras1 gedacht4 ,und auch dieses wenige ,spiritualistische ist noch fast bedeutungslos gemacht1 indem die ,schpfung in die ,unendlichkeit zurckverlegt wird4 ,allein dieser ,standpunkt ist offenbar nicht konsequent beibehalten1 sonst mte ,averroes zu einer rein physischen ,anschauung von dem ,gang der ,welt gekommen sein4 ,davon ist er aber oft weit abgewichen4 ,schon die ,sonderstellung1 die er dem ,himmel zuweist und die in vieler ,hinsicht an neuplatonische ,anschauung erinnert1 ist sehr eigenartig4 ,dieser ,himmel war nicht und ist nicht vergnglich4 ,ihm wird eine ,seele zugeschrieben1 die ihn auch bewegt2 und diese ,seele ist mit ,vernunft begabt1 und zwar mit solcher1 wie sie eigentlich sonst ,gott beigemessen wird4 ,mit dieser ,vernunft regiert der ,himmel die ,bewegungen aller ,gestirne4 ,und sein ,erkennen geht nur auf sich und das ,hhere2 das ,niedrigere1 die eingeschlossene ,welt1 erkennt der ,himmel nicht als solches1 sondern allein aus dem ,hheren4 ,und so wird ihm1 was fr die ,gestirne geschieht1 fr die ,menschheit abgesprochen1 wie auch ,gott selbst3 nmlich die ,vorsehung4 ,indessen doch nicht in dem ,grade wie ,gott1 ber den es ja kein ,hheres gibt1 woraus ihm etwas offenbar werden knnte2 whrend der ,himmel eben den ,gang der ,welt noch aus hheren ,ursachen entnehmen kann4 ,man mu nun schlieen1 da er diese ,erkenntnis weiter dem ,niederen zu erkennen gibt2 wir htten die ,astrologie1 und alles so ,befremdliche1 was vom ,himmel gesagt ist1 wre nur dieser ,astrologie wegen gesagt4 ,aber auch die ,rolle ,gottes ist nicht so allein auf den ersten ,ansto beschrnkt1 wie aus den ,annahmen ber die ,materie sich zu ergeben scheint4 ,schon die hheren ,ursachen 7,mchte71 die der ,himmel erkennt1 mssen doch ,gott ihre ,entstehung verdanken4 ,und wenn wir erfahren1 da der ,mensch nicht blo sich und was unter ihm1 sondern auch das ,hchste zu erkennen die ,fhigkeit haben soll1 so mu doch ,gottes ,geist wenigstens in ihm sein4 ,und dieser ,eindruck wird verstrkt1 indem der ,mensch auch zu der letzten ,erkenntnis soll gelangen knnen1 worin er sich selbst erkennt4 ,mitunter freilich scheint es1 als wenn die ,erkenntnis des ,hchsten nicht die ,erkenntnis ,gottes zu bedeuten hat1 sondern nur die ,erkenntnis des ,hheren und noch ,hheren usf4 ,aber der ,vernunft wird doch auch ,unsterblichkeit zugeschrieben4 ,nicht dem besonderen ,verstande des besonderen ,menschen1 welcher vielmehr mit ihm stirbt1 sondern der allgemeinen ,vernunft1 von der der besondere ,verstand nur ein ,akzidens im ,leben ist4 ,und diese allgemeine ,vernunft ist eben einheitlich4 ,wir haben also bei ,averroes tatschlich einen ,dualismus von ,geist und ,materie1 vermehrt durch die ,sonderstellung des ,himmels1 und durch die ,in- und ,auerweltstellung ,gottes4 ,vieles aber verliert sich vllig in ,mystik2 schon was vom ,himmel gesagt ist1 gehrt hierher4 ,noch mehr1 wenn gar dem ,himmel intelligibles ,mitwirken bei der ,entstehung der ,dinge zugeschrieben wird2 so wird der besondere ,mensch von der ,sonne hervorgebracht und von der besonderen ,materie1 welche ein anderer besonderer ,mensch darbietet1 da sie von der erzeugenden ,kraft der ,sonne belebt werde84 ,da1 obwohl die ,sonne allgemein ,menschen beleben kann1 sie diesen besonderen ,menschen belebt1 liege daran1 da ihr eine besondere ,materie geboten ist1 die eben nur ,bestimmtes empfangen knne4 ,das alles wird man nur verstehen1 wenn ,averroes1 trotz seiner ,ablehnung der ,emanationslehre1 doch nach deren ,schema gearbeitet hat2 sonst kmen ,dinge heraus1 die man einem so hervorragenden ,denker nicht zumuten darf4 ,andere ,philosophen der mohammedanischen ,welt haben von ihrer ,rechtglubigkeit hinzugefgt4 ,aber der groe ,einflu der ,gnosis auf sie zeigt sich bei ihnen in dem so hervortretenden ,hang zum ,mystizismus selbst bei den bedeutendsten unter ihnen4 ,wir verdanken solchem ,tfteln und ,forschen nach dem ,geheimen der ,natur die ,alchemie und die feinste und spitzfindigste ,ausbildung der ,astrologie4 ,und abgesehen von ihren bersetzungen der griechischen ,werke 7namentlich der aristotelischen71 haben sie durch nichts so erheblich auf die ,forschung des mittelalterlichen ,abendlandes gewirkt wie durch ihre ,geheimwissenschaften4 ,wir werden brigens von ihnen noch bei mehreren ,gelegenheiten zu sprechen haben4 #cf4 ,jdische ,theosophie und ,kabbala4 ,da die ,gnosis im ,grunde aus jdischen ,anschauungen sich entwickelt hat1 denn das erste konsequente1 wenn auch nicht vollstndige1 ,system ist das von ,philon1 so darf es nicht wundernehmen1 wenn sie auch bei jdischen ,forschern sich weitergebildet findet4 ,hervorzuheben ist zunchst der so bedeutende ,dichter ,salomon ben ,gabirol 7#ajbj n4 ,chr4 zu ,malaga geboren und in der ,philosophie als ,avicebron bekannt74 ,ich brauche nur aus einem ,hymnus von ihm1 die ,knigskrone81 die entscheidenden ,verse anzufhren3 ,du bist ,gott6 ,und nicht getrennt ist deine ,einheit von deiner ,gttlichkeit1 ,so wenig als dein ,dasein von deiner ,ursprnglichkeit2 ,denn alles fliet aus einer ,quelle4 ,und wenn auch jedes anders heit1 so ist doch aller ,ziel dieselbe ,stelle4 ,du bist weise6 ,des ,lebens ,quelle8 ist die ,weisheit1 dir entstammend1 hell und klar1 ,und deiner ,weisheit gegenber ist der ,mensch des ,wissens bar4 ,warst frher als alles ,frhe1 und in deinem ,scho ,da wuchs die ,weisheit gro4 -- -- ,du bist weise6 ,und deine ,weisheit strahlte aus die ,willenskraft1 ,die wie ein ,meister1 wie ein ,knstler wirkt und schafft1 ,die aus dem ,nichts hervor lie gehn das ,sein1 ,wie aus dem ,aug' des ,lichtes ,schein1 ,die ohne ,eimer schpft des ,lichtes ,kraft ,und ohne ,werkgang alles schafft4 ,also die ,emanationen sind ,weisheit1 ,willenskraft1 ,sein4 ,und die ,willenskraft baut die ,welt als ,emanation4 ,das imponierendste ,system der jdischen ,gnostik und ,mystik ist die ,kabbala4 ,frher miachtet und verrufen1 wird sie jetzt mit ,eifer hervorgezogen und auf ihren wissenschaftlichen ,ideengehalt untersucht4 ,das kabbalistische ,system ist in sehr vielen ,traktaten und ,werken niedergelegt4 ,die bedeutendsten ,schriften sind das ,sepher ,jezira 7,buch der ,schpfung7 und das ,sepher ,sohar 7,buch des ,glanzes71 redigiert von ,mose de ,leon um #acjj n4 ,chr4 in ,spanien4 ,es ist eine ins ,minutise durchgefhrte ,emanationslehre1 um die es sich handelt2 freilich mit ,zahlen- und ,buchstabenmystik aufs uerste durchsetzt 7namentlich im erstgenannten ,werk1 das alles in der ,welt aus ,zahlen und ,buchstaben aufbaut74 ,das ,urwesen ist das ,unendliche8 7,en ,soph71 oder der heilige ,alte81 oder der ,alte vom ,tage81 auch das heilige ,antlitz84 ,es bedeutet ganz ,licht4 ,der ,emanationen gibt es zehn in absteigender ,bedeutung3 die hchste ,krone oder oberste ,hhe1 die ideelle ,weisheit oder ideelle ,einsicht1 die ,liebe oder ,gnade1 die ,strke1 das ,recht1 die ,herrlichkeit oder ,barmherzigkeit1 der ,sieg oder die ,geistesmacht1 der ,glanz oder die ,schnheit1 der ,grund1 der ,kranz oder das ,reich4 ,es bestehen nun vier ,welten in absteigender ,folge4 ,der ,mensch ist in allen beteiligt1 nach den verschiedenen ,bedeutungen seiner ,seele1 deren1 gem der ,bibelbezeichnungen1 vier angenommen werden3 ,adam mit dem ,beiwort ,kadmon als ,urmenschenseele1 ,neschamah als intuitive1 ,ruach als denkende1 ,nephesch als lebende ,seele 7vgl4 ,s4 #bba ff474 ,daher kann der ,mensch sich bis zu dem ,hchsten erheben4 ,die vier ,welten aber sind3 ,aziruth1 entsprechend dem ,pleroma1 also das absolute ,lichtreich1 alle ,urbilder der ,schpfung enthaltend2 ,beriah1 eine intellektuelle ,sphre der ,innerlichkeit1 die ,aionen ,weisheit und ,einsicht herrschen darin2 ,jezirah1 die ,welt der ,engel1 an deren ,spitze der ,erzengel ,metathron 7also dem ,griechischen entnommen1 der dem ,throne ,nchststehende71 hier waltet die ,schnheit4 ,die letzte ,welt zerfllt in mehrere ,schichten1 die oberste ,schicht ist die des ,demiurgos2 dann folgt die der ,dmonen1 die irdische ,welt4 ,und nun geht es merkwrdigerweise wieder in die ,hhe1 denn die weitere ,schicht enthlt ,emanationen von ,sieg und ,glanz1 und die letzte ,schicht das ,reich 7,malkuth74 ,h4 ,schmitt sieht darin einen hervorragenden ,optimismus1 da schon in der niedrigsten ,welt das ,lichtreich erreichbar ist4 ,weiteres anzufhren mu ich mir versagen2 meine ,leser wissen aber1 wie so vieles aus der ,kabbala als ,mystik und ,okkultismus in die ,nekromantie1 ,theurgie1 und was des ,spukes mehr1 bergegangen ist4 ,wir haben es nur mit dem ,gedanklichen zu tun4 ,und dieses ist bedeutend genug in der ,reihe der gnostischen und neuplatonischen ,systeme4 ,es fhrt sogar ber diese hinaus durch die bezeichnete konsequente ,einfgung des ,menschen in alle ,welten1 wodurch sein ,anteil am ,lichtreiche und seine ,bestimmung1 durch reines ,leben und durch ,erkenntnis sich zu diesem ,reiche aufschwingen zu knnen -- was ja der eigentliche ,zweck dieser ,lehren ist --1 noch entschiedener hervortreten4 ,darin kommt diesem ,system nur die indische und die moderne ,theosophie gleich4 ,die kabbalistische ,literatur ist unendlich4 ,unseres ,goethe wegen verweise ich auf das tchtige ,werk von ,c4 ,kiesewetter ,faust in der ,geschichte und ,tradition81 in dem der ,leser vieles ,hierhergehrige finden wird1 sowie auf das groe ,faustbuch von ,scheible in der absonderlichen ,sammlung ,das ,kloster84 ,zum ,schlu erwhne ich noch1 da unter den ,juden auch ,sekten wie die ,muatazile und ,muatakallim sich finden2 es sind die ,karaiten oder ,karer1 die freiheitlicheren und die ,rabbaniten1 die orthodoxeren4 ber die ersteren ist viel geschrieben worden2 ich kann aber darauf nicht eingehen1 das ,wesentliche ist schon bei den islamischen ,sekten gesagt4 ,unter den jdischen ,philosophen des ,mittelalters ist aber besonders der allbekannte ,arzt der gyptischen ,herrscher1 ,maimonides 7,mose ben ,maimn1 abgekrzt ,rambam1 gestorben #abje n4 ,chr47 hervorzuheben1 der den ,karaiten zuneigt und so die ,schrift geistig auszulegen wnscht4 ,in den ,geschpfen macht er einen ,unterschied zwischen solchen mit vergnglicher ,seele1 und solchen mit unvergnglicher4 ,ob er zu letzteren alle ,menschen rechnete1 oder nur die tugendhaften und erleuchteten1 kann ich nicht sagen4 ,die ,frage1 ob die ,welt in endlicher ,zeit geschaffen ist1 oder seit unendlicher1 hlt er fr unentscheidbar4 brigens gehrt auch der so auerordentliche und edle ,dichter ,jehuda ,halevi 7um #aadj7 hierher4 #cg4 ,die mittelalterliche ,theosophie der christlichen ,scholastiker und ,mystiker4 ,wir wenden uns wieder den christlichen ,anschauungen zu1 um uns mit ihnen ohne ,unterbrechung bis zum ,schlu dieses ,buches zu beschftigen4 ,die ,theosophen und ,mystiker stehen in einem gewissen ,gegensatz zu den ,scholastikern1 namentlich muten sie sich den ,nominalisten unter diesen1 die mit ,aristoteles den ,allgemeinheiten 7,universalien1 ,ideen7 der ,dinge jede ,existenz auerhalb des menschlichen ,verstandes absprechen und die ,annahme einer solchen fr eine pure ,einbildung erklren1 fernhalten1 whrend sie mit den ,realisten1 die mit ,platon gerade jenen ,allgemeinheiten absolutes ,vorhandensein zusprechen1 wenigstens einige ,berhrungspunkte haben konnten4 ,gleichwohl gehrt auch die ,scholastik hierher1 soweit sie ,welt- und ,lebenanschauung betrifft2 und seltsamerweise haben gerade die ,nominalisten viel bernatrliches geglaubt4 ,die ,lehren der ,religion werden mglichst dogmatisch aufgefat2 ,philosophisches kommt nur zum ,vorschein1 wenn sie mehr oder weniger frei interpretiert sind4 ,gott ist ,schpfer und ,erhalter der ,welt fast ganz im biblischen ,sinne4 ,die ,welt ist sein ,werk und real4 ,der ,zweck des ,lebens in der ,welt ist ,vorbereitung fr das ,jenseits1 wo ,gottes ,gnade vollendet1 was sie im ,diesseits begonnen4 ,das ,leben aber ist geregelt durch die religise ,offenbarung4 ,so mischt sich hier ,transzendentes mit ,realem1 und das ,realste ist gerade die ,offenbarung4 ,daher auch die ,lehren ber ,glauben1 ,ethik1 ,moral absolut1 dogmatisch genommen werden4 ,und ,gott ist nicht blo ,schpfer1 sondern auch ,erlser und ,vollender1 die ,trinitt4 ,so ist weiter die ,welt ein ,gottesstaat8 7die ,civitas dei des ,augustinus7 auch den ,scholastikern4 ,ein ,unterschied in ihr besteht freilich2 der ,mensch als vernnftiges ,wesen ist auch ,selbstzweck1 das ,nichtvernunftbegabte ist nur vorhanden4 ,derartige ,anschauungen mssen zu schwerzuverstehenden ,prdestinationen fhren1 wie schon selbst die ,gnade ,gottes nicht begriffen werden kann1 da sie ja in der ,welt fehlen drfte1 wenn ,gott die ,welt vollkommen geschaffen htte4 ,oder sie mssen in einen ,dualismus zwischen ,gut und ,bse1 ,materie und ,geist auslaufen4 ,sehr bemerkenswert ist es1 da die beiden grten ,scholastiker1 ,albert der ,groe1 ,albertus ,magnus 7#aaic-abhj1 zu ,lauingen in ,schwaben geboren7 und ,thomas von ,aquino 7#abbe-abgd7 trotz ihrer aristotelischen ,richtung der ,emanationslehre zuneigen4 ,der erstere meint1 ,gott sei erkennbar durch ,intuition1 die seine ,gnade verleiht1 und aus der ,wahrnehmung in der ,natur4 ,ganz fabar knne er nicht sein1 weil er eine ,unendlichkeit darstellt4 ,gott sei der allgemeine ttige ,verstand 7,intellectus universaliter agens74 ,und dieser strme stndig ,intelligenzen aus4 ,die ,welt ist durch ,gottes ,willen geschaffen4 ,dieser ,wille ist frei2 in der geschaffenen ,natur zeigt er sich in den ,gesetzen1 denen sie folgt1 nur scheinbar gebunden4 ,so bildet sich die ,natur stetig selbst1 aber immer unter dem ,willen ,gottes4 ,die ganze ,welt aber ist eine ,emanation nach absteigenden ,graden2 letzteres1 weil immer die ,ursache vollkommener ist als die ,wirkung4 ,darum hat denn ,gott auf diesem ,wege nur eine unvollkommene ,welt hervorgehen lassen knnen4 ,sie bildet aber eine feste ,einheit1 weil keine ,emanationsstufe fehlt2 die ,emanationen sind stetig wie das stetige ,strahlen der ,sonne4 ,in dieser ,weise ist also auch ,gott in den ,seelen wie berhaupt in allen ,dingen gegenwrtig1 da selbst die niedersten ,grade der ,emanation an die hchsten stetig anschlieen4 ,und so geschieht alles aus sich heraus1 vermge des ,anteils am gttlichen ,willen und an der gttlichen ,intelligenz4 ,die ,dinge als solche sind vergnglich wie die ganze sichtbare ,welt2 aber das in sie ,emanierte ist1 als gottentstammt1 unvergnglich4 ,die ,materie ist gleichfalls von ,gott geschaffen2 sie wird nicht als ,emanation angesehen1 sondern als eine ,art ,bedingung fr die sichtbare ,schpfung4 ,und so enthlt ihm die ,materie die ,keime aller ,wesen von je und in die ,zukunft in sich1 so da die ,entwicklung der ,dinge wie bei ,averroes1 eine ,art ,evolution ist1 aber doch nur1 weil ,gott diese ,keime von vornherein in die ,materie gelegt hat1 whrend bei ,averroes die ,keime der ,materie an sich gehren sollen4 ,der ,emanation von oben nach unten entspricht die ,evolution von unten nach oben1 wie wir es schon von mehreren ,systemen kennen4 ,so entwickelt sich auch die ,menschheit zu immer hheren ,graden1 wobei sie alles ,frhere immer beibehlt4 ,wie das geschieht1 ist nicht recht verstndlich1 wenn nicht wieder die prformierten ,keime zu ,hilfe gerufen werden1 also ,gottes ,willensakte4 ,trotz der theosophisch-theologischen ,anlage ist ein gewisser ,mechanismus der ,durchfhrung nicht zu verkennen2 er zeigt sich in der starren ,evolution des einmal in die ,materie ,gelegten4 ,wie denn auch deshalb ,albertus das ,wunder1 ,augustinus nachahmend1 ganz natrlich erachtete4 ,die ,verschiedenheit der ,dinge 7die ,individuation7 folgt aus dem gleichen ,prinzip4 ,gott hat sie eingepflanzt1 in der ,materie evolviert sie sich4 ,albert scheidet aber den ,geist von der ,materie1 und ersteren behandelt er wesentlich spiritualistisch2 ,gott zieht ihn unmittelbar aus seinem ,lichte heraus1 nicht aus etwas der materiellen ,prinzipe4 ,daraus leitet er ,freiheit des ,willens ab1 denn ,gott ist absolut frei4 ,und so stehen wir hier hinsichtlich des bewuten ,bsen vor derselben ,schwierigkeit wie bei ,augustinus und so vielen ,anderen4 ,wenig verschieden von diesen ,anschauungen sind die des grten ,schlers ,alberts1 des ,scholastikers par excellence1 ,thomas von ,aquino4 ,nur da ,gott eine noch hhere ,stelle angewiesen wird und1 man mchte sagen1 eine noch grere ,freiheit4 ,alle mglichen ,welten sind ,gott offenbar4 ,er whlt eine nach ,magabe seiner ,gte und seiner ,vollkommenheit4 ,aber den ,geschpfen ist nur das1 und gerade das verliehen1 was der einmal gewhlten ,welt gem ist4 ,sollte damit das ,unvollkommene und ,schlechte im einzelnen motiviert sein1 so ist also zugleich die ,verantwortlichkeit aufgehoben4 ,gleichwohl vindiziert der ,philosoph den ,geschpfen ,willensfreiheit2 es bleibt also auch hier bei der ,unvollkommenheit im ,verhltnis zu ,gott4 ,im brigen wird die ,emanation ganz so durchgefhrt wie bei ,albert dem ,groen4 ,dementsprechend liegt auch der ,vernunftgrund 7ratio7 der ,geschpfe1 insgesamt und im einzelnen1 in der ,idee1 die ,gott von sich selbst hat1 nur da diese ,idee als unendlich durch die ,vernunftgrnde in der ,welt nicht erschpft werden kann1 viel weniger durch ein ,einzelnes4 ,und in einem ist ,thomas konsequenter als ,albert4 ,beide betrachten die ,materie als durchaus zugehrig zu den ,wesen1 nicht blo zufllig oder nach ,willkr um die ,seele gehllt4 ,aber ,thomas1 die ,seele eben als ,gttliches ansehend1 schreibt ihr auch zu1 da sie sich selbst den ,krper aus der sonst eigenschaftlosen ,materie aufbaut4 ,das ist eine ,durchbrechung der absoluten ,evolutionslehre ,alberts1 und nach der spiritualistischen ,seite hin4 ,die ,vernunft ist aber das oberste ,prinzip4 ,man hat darum diese ,lehre als den intellektualistischen ,determinismus bezeichnet4 ,auch das verdient noch besonders hervorgehoben zu werden1 da eine ,schpfung in der ,endlichkeit der ,zeit nicht angenommen zu werden brauche4 ,eine solche ,schpfung sei nur ,glaubenssache1 denkbar sei auch eine ,schpfung in der ,unendlichkeit4 ,offenbar wollte der ,aquinate dadurch der unschnen und vorwitzigen ,frage aus dem ,wege gehen1 was denn ,gott vor der ,erschaffung der ,welt getan habe4 ,da aber1 sobald die ,schpfung in die ,unendlichkeit hinausgerckt wird1 die ,idee der ,schpfung berhaupt aufhrt1 liegt auf der ,hand4 ,dann hat eben die ,welt von je bestanden1 sie ist gar nicht erschaffen1 und ,gottes ,ttigkeit beschrnkt sich allenfalls auf ein ,leiten der ,welt4 ,lt man dieses ,leiten auch noch fort1 so gelangt man zu der rein mechanistischen physischen ,anschauung von der ,welt4 ,und daran ndert nichts1 da man die ,schpfung von ihrer ,ursache unterschieden hat1 gemeint hat3 ,gott sei ohne ,ursache1 die ,welt aber mit ,ursache4 ,das knnte fr die ,schaffung in der ,unendlichkeit einen ,sinn nur haben1 wenn die ,welt ,emanation ,gottes wre oder zu seinem ,wesen gehrte1 was ja abgelehnt wird4 ,solchen im ,grunde bedeutungslosen ,distinktionen begegnet man oft4 ,ich glaube darum1 da ,thomas von ,aquino nur hat sagen wollen1 wir vermgen fr die ,erschaffung der ,welt keinen ,zeitpunkt anzugeben1 und das ,festhalten oder ,nichtfesthalten an der biblischen ,angabe hierber drfe jedem berlassen bleiben4 ,und das kann vom ,standpunkte der ,wissenschaft1 die ja schon bei der ,entwicklung der ,erde mit ,hunderten ,millionen von ,jahren rechnen mu1 nur gutgeheien werden1 obwohl ,thomas davon nichts gewut hat4 ,albert der ,groe 7,doctor universalis7 war auch ein groer ,naturforscher1 der ,aquinate 7,doctor angelicus7 ein gewaltiger ,dialektiker4 ,diesem ist sein noch auerordentlicherer ,landsmann ,dante in seinen ,anschauungen gefolgt4 ,und die ,verse am ,schlu der ganzen ,gttlichen ,komdie8 7bersetzt von ,knig ,johann von ,sachsen7 ,o ewiges ,licht1 das1 auf dir selbst nur ruhend1 ,allein du selbst dich kennst und1 dich erkennend1 ,sowie von dir erkannt dir liebend lchelst6 ,das ,kreisen1 das in dir also erzeugt schien1 ,wie rckgestrahltes ,leuchten1 da ich etwas ,mit meinen ,augen es ringsum betrachtet1 ,zeigt' in dem ,innern mir mit unserem ,bilde ,von seiner eigenen ,farbe sich bemalet1 ,so da ich mein ,gesicht ganz drein versenkte4 -- -- ,sehn wollt' ich1 wie das ,bild sich mit dem ,kreise ,vereint1 und wie's drin seine ,sttte findet2 ,doch gngten nicht dazu die eignen ,schwingen4 ,bis da mein ,geist von einem ,blitz durchzuckt ward1 ,in welchem sein ,verlangen sich ihm nahte4 ,der hehren ,phantasie gebrach's an ,kraft hier1 ,doch schon schwang um mein ,wnschen und mein ,wollen1 ,wie sich gleichfrmig dreht ein ,rad1 die ,liebe1 ,die da die ,sonne rollt und andre ,sterne4 knnen durchaus auf thomistische wie gnostische ,anschauungen gedeutet werden4 ,solcher ,verse aber gibt es viele in dem ,gedicht des ,florentiners4 ,und das ,standbild des ,dichters vor der ,santa ,croce in seiner ,vaterstadt drckt dieses mchtige ,hinausschreiten des ,begeisterten in das ,reich des hchsten ,schauens ber alle ,maen schn aus4 ,das bernatrliche als eine notwendige ,ergnzung unserer natrlichen ,erkenntnis sieht auch der groe ,johannes ,duns ,scotus 7wahrscheinlich ein ,schotte von der ,grenze ,englands1 gestorben #acjh zu ,kln7 an4 ,und dieses bernatrliche ist das ,gttliche in uns4 ,es ist aber nur der ,mglichkeit nach in uns4 ,ob wir zu ihm gelangen1 hngt von unseren ,handlungen ab1 die in unserem freien ,willen liegen4 ,hier ist1 wie auch sonst vielfach1 der freie ,wille auf das ,gute bezogen2 bei anderen ,philosophen findet er sich auf das ,schlechte gerichtet1 wohin er eigentlich mehr gehrt1 vom ethischen ,standpunkt gesehen4 ,alles bernatrliche ist darum so weit natrlich1 als es der vernnftigen ,seele von vornherein1 wenn auch zunchst nur potentiell1 vom ,schpfer eingepflanzt ist4 ,auer der ,natur steht das bernatrliche1 wenn es in den ,geschpfen nicht schon vorhanden ist und jedesmal von ,gott ausgeht und diesen ,geschpfen erst verliehen wird4 ,gott ist das schlechthin ,einfache 7simpliciter simplex74 ,gleichwohl mssen wir in ihm eine ,vielheit erkennen1 nach der ,augustinischen ,trinittslehre1 als ,wissen1 ,verstand und ,wille1 und als ,vorbilder der ,mannigfaltigkeit in der ,welt4 ,so ist die ,schpfung eine doppelte3 nach dem ,verstand -- die ,natur1 nach dem ,willen -- die ,vernunft4 ,die ,mannigfaltigkeit in der ,welt ist an sich zufllig2 daher mu in ,gott etwas sein1 das ihn veranlat hat1 die ,welt so zu schaffen1 wie sie sich zeigt4 ,das ist eben der ,wille ,gottes1 und dieser ist ja frei in bezug auf alles1 was nicht dem ,wesen ,gottes angehrt4 ,fr uns die wichtige ,folgerung hieraus wre3 die ,welt gehrt nicht zum ,wesen ,gottes1 weder direkt noch indirekt4 ,scotus ist also weder ,pandeist noch ,emanist1 er steht einfach auf dem ,boden der ,bibel4 ,abweichend aber meint er1 da ,gott auch eine dieser ,welt1 sogar sittlich1 entgegengesetzte ,welt htte hervorbringen knnen4 ,daraus wrde nun folgen1 da das ,bse in der ,welt auch durch ,gottes ,willen entstanden ist1 da ja alles absolut seinem ,willen entspricht4 ,und so sieht alles wie ganz nach ,willkr geschaffen aus4 ,eine ,milderung findet sich nur darin1 da1 nachdem ,gott die ,welt wie sie ist geschaffen hat1 er an sie gebunden sein soll1 indem ,gott neben einem absoluten ,willen auch einen geordneten ,willen haben soll4 ,warum1 sieht man nicht ein4 ,es wird zwar gesagt1 da der ,wille ,gottes mit seinem ,wesen zusammenhngt4 ,aber was ist sein ,wesen1 wenn er auch ,entgegengesetztes wollen kann8 ,und das ,ganze wird nicht klarer1 wenn der ,verstand ,gottes in zwei ,teile zerlegt wird1 einen in sein eigenes ,wesen gerichteten und einen1 der die ,welt erkennt1 weil er sie gewollt hat1 und wenn ferner gemeint wird1 der erste ,verstand greife in den zweiten ein und so entstehe die ,welt dem ,wesen ,gottes gem4 ,auf diese ,weise luft man eigentlich immer im ,kreise herum1 und das hat seinen ,grund in dem ja berall im ,mittelalter sich zeigenden ,wunsche1 das ,theologische mit dem ,philosophischen und der ,naturerkenntnis1 den liber scriptus mit dem liber vivus zu vershnen1 was eben nicht mglich ist4 ,der ,begriff von ,gott wird dabei immer komplizierter und immer unverstndlicher4 ,im brigen denkt ,scotus von der ,welt ganz physisch1 namentlich ist ihm der ,himmel nichts besonderes4 ,und alles ist ihm vergnglich1 das ,gttliche in uns natrlich nicht4 ,mit einem ,fue bei den ,mystikern steht der ,empiriker ,roger ,bacon 7,doctor mirabilis1 #abad-abib71 ,landsmann des noch empirischeren ,bacon von ,verulam1 insofern er von einem intuitiven absoluten ,wissen spricht1 zu dem man durch verschiedene ,grade der ,erleuchtung aufsteigt1 um zuletzt reiner ,spiegel ,gottes8 zu werden4 ,in ,gott sei der ttige ,verstand des ,menschen1 der ,verstand des ,irdischen sei nur ein leidender ,verstand1 wie auch arabische ,philosophen sagen4 ,so bestehe neben der sinnlichen ,erfahrung eine bersinnliche4 ,arabisch ist es auch 7,s4 #bhi f471 wenn er die ,materie als die ,keime aller ,entwicklung der ,welt enthaltend ansieht4 ,indem er aber die ,materie gleichwohl von ,gott erschaffen sein lt1 nhert er sich dem ,standpunkt des ,albert1 da eben ,gott diese ,keime in die ,materie gelegt hat 7,s4 #bie74 ,gehen wir zu den ,mystikern selbst ber1 so haben wir solche verstandesklare ,gren wie die genannten ,scholastiker nicht zu verzeichnen4 ,unser unglcklicher genialer ,kaiser ,otto ,,iii4 war eine durchaus mystisch veranlagte ,natur4 ,mystiker waren alle groen ,mnche und ,ordensstifter4 ,aber dieser ,mystizismus bezieht sich nur auf die bestimmte christliche ,religion und die ,erscheinungen in ihr1 und geht dabei stark in das ,visionre ber1 wie bei dem so sympathisch-milden heiligen ,franziskus und dem so energischen ,bernhard von ,clairvaux1 der trotz seines reinen ,wollens so viel unfruchtbares ,unheil auf die ,welt heraufbeschworen hat1 weil er die schlechten ,instinkte der ,massen und die niedrige ,herrsch- und ,goldbegier der ,fhrer nicht in ,rechnung zu ziehen verstand4 ,wir haben es hier mit dem philosophischen ,mystizismus zu tun4 ,der ,begrnder dieses mittelalterlichen ,mystizismus ist1 obwohl vor ihm schon ,anselm von ,canterbury 7in ,italien #ajcc geboren7 sich als ein halber ,pandeist zeigte1 der ,deutsche 787 ,hugo von ,st4 ,victor 7gestorben #aadj74 ,die ,welt ist eine ,abspiegelung ,gottes4 ,so ist die ,vernunft ein ,ebenbild ,gottes1 und die ,offenbarung in ihr bedeutet die bernatrliche ,offenbarung ,gottes4 ,unser ,erkennen ist eine ,kette1 die ,glied an ,glied bis zum ,hchsten fhrt1 der selbst keine ,wirkung ist und keine ,ursache hat4 ,und wir hren bei ihm auf1 weil eben unsere ,vernunft sich als ,spiegel von ihm darstellt4 ,folgerichtig erkennt ,victor eine innere ,lehre an1 also eine ,entwicklung aus sich selbst heraus4 ,und diese soll auf der einen ,seite zu der ,erkenntnis ,gottes fhren1 welche allen ,menschen gemeinsam ist1 auf der anderen ,seite zu der des ,erlsers1 welche dem ,christentum eigen ist4 ,da die ,vernunft aller ,menschen gleichen ,ursprung hat1 mu man annehmen1 da in manchen ,menschen die zweite ,erkenntnis schlummert oder durch eine ,widersetzlichkeit zurckgehalten wird4 ,diese ist die ,snde1 welche die ,vernunft in ,verwirrung gebracht hat und welche den ,menschen berhaupt von dem ,hchsten entfernt4 ,woher aber die ,snde kommt1 ist um so weniger zu verstehen1 als die vernnftigen ,geschpfe die ganze ,idee ,gottes spiegeln sollen1 nicht blo einen ,teil1 wie alle anderen ,dinge der ,welt4 ,allerdings wird dieser ,satz auch eingeschrnkt2 die ,vernunft soll sich nach dem ,hchsten zu entwickeln4 ,demnach wre das ,ebenbild ,gottes nur potentiell und wrde allmhlich aktuell und vllig real1 sobald der ,mensch sich von allen ,schlacken gereinigt hat4 ,alsdann erkennt er ,gott durch ,anschauen1 intuitiv1 denn die reine verstandesmige ,ableitung kann das ,unendliche nicht begreifen4 ,so spricht ,hugo von drei ,augen der ,seele2 eines1 das ,auge des ,fleisches1 fr die sinnlichen ,dinge und den ,krper1 eines der ,vernunft1 fr die ,erkennung ihrer1 der ,seele selbst1 und alles dessen1 was in ihr ist1 und eines der ,anschauung 7contemplatio7 fr die ,erkennung ,gottes in sich und in ,gott4 ,gleichwohl ist die ,seele einheitlich4 ,in einer uns schon bekannten1 aber trotz der fortwhrenden ,wiederholung gleich unverstndlich bleibenden ,wendung soll das ,bse zum ,guten dienen1 um letzteres zu durchschauen4 ,nicht viel verstndlicher ist die weitere1 gleichfalls so oft wiederkehrende ,behauptung1 da die ,welt der ,menschen wegen da ist1 der ,mensch aber ,gottes wegen4 ,letzteres knnte doch nur einen ,sinn haben1 wenn ,gott erst im ,menschen sich selbst offenbart1 was ,thomas von ,aquino vom ,verhltnis ,christi zu ,gott aussagt4 ,sittlich aber scheint mir ,hugos ,idee bedeutender4 ,und sie ist fr ihn der ,ausflu aller ,vorschriften fr das ,leben1 die in dem ,satz gipfeln1 da gegenber der ,einsicht des ,menschen in sich selbst und seiner ,beschftigung mit sich selbst die ,einsicht in die ,natur und die ,beschftigung mit der ,natur ganz zurckzutreten hat1 als wenn ,gott nur in uns1 nicht in der ,natur zu erkennen wre4 ,der ,mystiker sieht darum sein ,heil in ,sittenreinheit und frommem ,sich-in-sich-,versenken4 ,die ueren ,mittel der ,religion untersttzen beides4 ,ein ,namensvetter unseres ,philosophen1 der ,schotte ,richard von ,st4 ,victor 7gestorben #aagc71 hat fr uns darum noch hervortretende ,bedeutung1 weil er den ,wert des ,schauens ganz besonders betonte2 der ,glaube steht ihm sehr tief gegenber dem ,schauen1 tiefer noch als der ,verstand1 der seinerseits schon tief genug angesetzt wird4 ,er stirbt1 wenn das ,schauen beginnt2 und wenn ,gott erscheint1 vergehen ,sinn1 ,gedchtnis und ,vernunft4 ,das htte ein ,indier sagen knnen oder ein ,valentinianer4 ,und ,schauen ist ,ekstase1 ,entrckung 7raptus7 des ,geistes1 ,herausschreiten 7excessus7 aus sich selbst8 usf4 ,wollte man das wrtlich nehmen1 so kme man zu den visionren ,verzckungen der ,heiligen und ,unheiligen oder auf naturmenschliche ,denkweise4 ,und wohin soll man die ,ansicht bringen1 da ,gott den ,geschpfen sich noch besonders mitteilen kann8 ,das ist klarer und echter ,mystizismus1 in dem die ,gottheit des ,menschen schon im ,leben auf die ,spitze getrieben ist4 ,doch wird er dadurch gemigt1 da auch ein ,schauen in der ,vernunft und in der ,einbildungskraft1 auer dem in der reinen ,intelligenz1 anerkannt ist4 ,es drfte dem ,leser aufgefallen sein1 da hier und in allem ,frheren1 obwohl wir im vollen ,kirchentum stecken1 fast nur von ,gott die ,rede ist4 ,in der ,tat haben sich die ,philosophen mit der ,trinitt nicht gut abfinden knnen1 oder nur vermittelst der doppelten ,wahrheit84 ,indessen mchte ich eine ,ansicht nicht unterdrcken1 die hierber ein ,mystiker geuert hat1 der ,englnder ,isaac 7um #aaej71 und die man allerdings mit ,heinrich ,ritter 7,geschichte der christlichen ,philosophie7 als verstndig ansehen darf4 ,an ,gott 7dem ,vater7 hat alles teil1 sofern es ist1 weil er das hchste ,sein ist und das ,sein allgemeines ,prinzip aller ,dinge ist4 ,die bestimmte ,weise des ,teilnehmens1 nach welcher ein jedes ,ding ein besonderes ,wesen von ,natur ist1 empfngt aber ein jedes ,geschpf nur durch den ,sohn ,gottes1 indem der ,vater alles nur durch den ,sohn verleiht4 ,endlich aber mu von der natrlichen ,verleihung der ,gaben der ,gebrauch unterschieden werden1 welchen die vernnftigen ,wesen von ihren ,gaben machen und durch welchen sie erst wahrhaft der ,tugend und der ,erkenntnis ,gottes teilhaftig werden4 ,dieser ,gebrauch gelingt ihnen nur durch die ,erleuchtung des ,heiligen ,geistes48 ,andere ,ganz- oder ,halbmystiker1 wie den ,alanus 7gegen #abjj71 seinerzeit ein groes ,kirchenlicht und fr die unseligen ,waldenser von verhngnisvoller ,bedeutung1 den ,bonaventura 7#abba im ,kirchenstaate geboren71 der eine ,reise des ,geistes zu ,gott geschrieben hat und stark pandeistische ,neigungen zeigt1 den ,franzosen ,johann ,gerson 7zu ,gerson bei ,rheims #acfc geboren7 usf41 bergehen wir1 es kommt ,neues nicht zum ,vorschein4 ,eine ,erwhnung verdient aber durchaus der fromme ,dominikaner ,meister ,eckehart8 7geboren bei ,gotha1 gestorben #acbg74 ,seine ,anschauungen sind wesentlich gnostisch1 und zwar mit den ,valentinianischen verwandt4 ,die ,emanation beginnt mit ,christus1 dem ,bilde des ,vaters1 und dem ,heiligen ,geist1 dem umfassenden ,liebesbunde4 ,zugleich emanieren alle ,grnde der ,schpfung1 deren ,abbild die ,schpfung ist1 wie ihr ,sein sich als ein berstrmen des ,seins ,gottes darstellt4 ,gott ist das ,sein selbst1 fr ,gott gibt es keine ,zeit1 sondern -- und diese ,wendung ist von groem ,interesse -- nur ein ,jetzt2 ,vergangenheit1 ,gegenwart1 ,zukunft sind ihm in das ,jetzt zusammengezogen1 so da die ganze ,welt von je und in je ihm zugleich1 im ,jetzt webend1 und nur ist durch dieses ,jetzt-,sein4 ,aber freilich nicht in diesem ,sein4 ,denn ,gott1 als das reine absolute ,sein1 hat nicht ,teil an der mannigfaltigen endlichen ,welt4 ,so besteht fr ihn auch keine ,mannigfaltigkeit1 keine ,zahl4 ,alles ist ,eins1 es ist fr ihn auch kein ,raum4 ,im ,grunde der ,seele ist ein ungeschaffenes und unschaffbares ,licht81 ein ,seelenfnklein81 das mit den brigen ,seelenkrften nichts gemein hat1 ein gttlicher ,keim4 ,dieser leuchtet intuitiv in das ,lichtreich1 und durch ihn kann der ,mensch zum ,schauen des ,hchsten gelangen4 ,damit wohl vertrglich ist die ,ansicht1 da auerhalb dieses ,seelenfnkleins8 die ,welt nur ,schein und ,nichts ist4 ,von dem ,gottesfunken in uns sind ja alle idealistischen ,denker und ,dichter berzeugt4 ,soll die ,seele ,gott erkennen18 sagt ,eckehart1 so mu sie ihn erkennen oberhalb der ,zeit und oberhalb des ,raumes4 ,denn ,gott ist weder ,dieses noch ,jenes1 wie diese mannigfaltigen ,dinge1 ,gott ist ,eins6 ,soll die ,seele ,gott sehen1 so darf sie nicht zugleich den ,blick auf irgendwelche ,dinge richten1 die in die ,zeit gehren 7und in den ,raum1 mssen wir hinzufgen74 ,denn whrend ,zeit und ,raum und sonst dergleichen ,bilder 7,krper7 ihr 7der ,seele7 ,bewutsein erfllen1 vermag sie unmglich ,gott gewahr zu werden48 ,die ,seele mu sogar sich selbst vergessen und sich selbst verlieren4 ,in ,gott findet sie sich wieder4 ,damit hat freilich die ,welt ihre ganze ,bedeutung eingebt2 man wei nicht1 wozu sie da ist4 ,im brigen schliet sich ,eckehart den groen ,scholastikern an4 ,der flmische ,jan van ,ruysbroek 7#abic-acha7 mu es in der ,verzckung sehr weit gebracht haben1 da er doctor ecstaticus8 genannt wurde4 ,in der ,schilderung des ,zustandes eines wahrhaft ,gottschauenden geht er so weit1 da er von einem ,verschlungenwerden in den grundlosen ,abgrund unserer ewigen ,seligkeit8 spricht1 wobei jedes ,denken ein ,ende hat4 ,wo wir aber prfen und erfassen wollen1 was wir fhlen1 verfallen wir in ,vernunft4 ,und da finden wir sogleich ,unterschied und ,anderheit zwischen ,gott und uns und finden ,gott als ein ,unbegreifliches aus uns48 ,auer dieser seligen ,gnadeneinheit mit ,gott haben wir im ,leben in und mit der ,natur eine leidende und ttige ,einheit1 die jedoch gleichfalls eine ,begegnung unseres ,geistes mit ,gott8 bedeutet4 ,vielleicht ist dieser ,mann der konsequenteste ,theosoph des ,mittelalters1 trotz seiner sonstigen ,anhnglichkeit an die kirchlichen ,lehren und ,gebruche4 ,und er spricht in schnen ,bildern4 ,maria war und ist ihm die ,morgenrte und der ,anbruch des ,tages aller ,gnaden84 ,gott hat unzugngliche ,hhe und abgrndige ,tiefe1 unbegreifliche ,breite und ewige ,lnge1 7er ist7 ein dunkles ,schweigen 7,sig der ,gnostiker71 eine wilde ,wste1 das ,rufen aller ,heiligen in der ,einheit1 ein allgemeiner ,genu an sich selbst und an allen ,heiligen in der ,ewigkeit48 ,er kennt1 wie andere ,gnostiker1 zwei ,himmel1 den ueren1 ohne ,zeit und ,ort1 fr das ,reich ,gottes und seiner ,heiligen1 erfllt mit ,glorie und ewiger ,freude81 ohne jede ,vernderung1 und den inneren ,himmel1 der erste ,antrieb84 ,letzteres klingt averroistisch4 ,und das ,bse und ,schlechte8 ,davon wird nur in ,gleichnissen gesprochen1 die ohne ,bedeutung sind4 #ch4 ,theosophie und ,emanismus in neuerer ,zeit4 ,die ,scholastik hatte den ,vorrat an zugnglichen ,begriffen und ,distinktionen bis zu einem gewissen ,grade erschpft und war zuletzt dahin gelangt1 ihr ,system1 wie von ,raimundus ,lullus 7#abce auf ,malorca geboren1 #acae von fanatischen ,mauren in ,afrika gesteinigt7 geschehen1 in ,tabellen1 ,schemata und ,reihen zu ordnen1 die dem ,menschen sogar das ,denken ersparen sollten4 ,gleichwohl ist ihre ,bedeutung nicht zu unterschtzen2 die logische ,schrfe des ,ausdrucks hat ihr sehr viel zu verdanken1 und wrde ihr noch weit mehr zu verdanken haben1 wenn das ,latein wissenschaftliche ,sprache geblieben wre4 ,viel ist uns von der emsigen ,forscherarbeit der ,scholasten im ,gebiete der ,begriffsbestimmungen verloren gegangen1 dadurch1 da wir ihre ,sprache verlassen und uns zu den ,nationalsprachen gewendet haben4 ,auch ist wohl deutlich genug hervorgetreten1 da sie die eigentlichen ,probleme der ,menschheit keineswegs auer acht lieen4 ,wir haben ,welt- und ,lebenanschauungen von ihnen kennen gelernt1 die tief durchdacht und durchfhlt sind4 ,die ,scholastik konnte sich aber auf ihrer ,hhe nicht halten4 ,als die ,wissenschaften erwachten1 die ,kenntnis der ,welt wuchs1 die ,schtze griechischen ,geistes erschlossen wurden1 als die ,renaissance mit der ,flle groer ,erscheinungen auf fast allen ,gebieten menschlicher ,ttigkeit anbrach1 und als die ,reformation sich vorbereitete1 die ,geister frei zu machen1 war fr die ,scholastik nur noch ein stilles ,dasein mglich1 das sie lange wie im ,verborgenen fhrte1 um spter allerdings zu neuer ,kraft sich aufzuraffen1 dann rasch zur ,vereinzelung zurckzusinken4 ,sie hatte der ,menschheit nicht mehr viel ,neues zu sagen1 und wo sie einen ,anlauf nahm1 sprang sie ihrer ,natur nach zu kurz1 vor die ,naturwissenschaft1 oder zu weit ber diese hinweg1 und mute darum zurckgewiesen werden4 ,anders verhlt es sich mit dem theosophischen ,mystizismus4 ,ist er schon wegen seiner dichterischen ,frbung und schrankenlosen ,unbegrenztheit von je ein ,schokind der ,menschen gewesen1 so eignet ihm noch zu1 da er sich so leicht aller ,wissenschaft anpat4 ,er kann ihre ,ergebnisse in sich aufnehmen1 und indem er sie ins ,hohe und ,hchste zu fhren vorgibt und versucht1 scheint er sie sogar zu veredeln4 ,dazu kommt der groe ,einflu1 den er auf die ,kunst ausbt1 die ja von ,dichtung sich nhrt und lebt4 ,so darf es nicht wundernehmen1 da der ,baum der ,theosophie mit seinen verschiedenen ,zweigen immer reich in ,blten gestanden hat1 wenn auch diese ,blten nur selten ,frchte entwickelten4 ,auch kommt es dem ,menschen nicht immer auf die ,frchte an4 ,am ,eingang der neueren ,zeit steht die imponierende ,gestalt des ,kardinals ,nikolaus ,cusanus 7eigentlich ,krebs1 zu ,cues an der ,mosel #adja geboren1 gestorben #adfd74 ,er ist bis zu einem gewissen ,grade ,pandeist4 ,gott schafft die ,welt nur aus sich 7de nullo alio creat1 sed ex se72 indem er alles umfat1 entfaltet er alles aus sich1 ohne doch sich dabei irgend zu verndern4 ,im ,grunde ist das eine ,emanationslehre4 ,doch verwirft der ,cusaner die ,abstufungen in dieser ,lehre1 die ,welt ist als ,ganzes aus ,gott entstanden4 ,gott ist vermittelst des ,universums in allem1 und die ,vielheit der ,dinge vermittelst des ,universums in ,gott8 7,deus est mediante universo in omnibus et pluralitas rerum mediante universo in deo74 ,und so gehrt auch ausnahmslos alles zusammen1 und wir vermgen das ,einzelne nur als ,glied des ,allgemeinen und das ,allgemeine nur als ,ausflu ,gottes zu erkennen4 ,deshalb entscheidet der ,cusaner die oft aufgeworfene ,frage1 ob etwas aus der ,wirkung oder aus der ,ursache erkannt werden kann1 dahin1 da dieses nur aus der ,ursache1 in letzter ,instanz also nur aus ,gott1 zu geschehen vermag4 ,in der ,welt haben wir daher wie in einem ,buche1 geistig die ,gedanken ,gottes zu lesen84 ,die ,idee von dem absoluten ,ganzen der ,welt1 von ihrem absoluten inneren ,zusammenhange drfen wir gerne entgegennehmen2 sie entspricht unserem ,wissen von der ,welt1 und ist brigens sehr alt1 da sie sich schon bei den ionischen ,naturphilosophen und bei ,herakleitos1 bei ,platon u4 a4 findet4 ,einer pandeistischen ,anschauung ist sie so gem wie einer rein physischen4 ,freilich fat er den ,zusammenhang der ,geschpfe nicht mechanistisch auf1 sondern die allgemeine ,liebe aus ,gott verbindet jedes mit allem1 wie in einem ,lebewesen1 womit nach ,platon die ,welt auch verglichen wird1 indem jedes ,glied mit allen anderen ,gliedern sympathisch zusammenhngt1 so da keines verletzt werden kann1 ohne da alle ,glieder darunter leiden4 ,wenn nun ,cusanus dazu kommt1 gleichwohl drei ,welten zu unterscheiden3 eine intelligible um ,gott1 eine intelligible um den menschlichen ,geist1 eine sinnliche um die sinnliche ,welt1 so kann das eigentlich nur den ,sinn haben1 da unsere ,ttigkeit sich auf ,gott1 auf unseren ,geist1 auf die sinnliche ,welt richtet1 so da es sich nur um drei ,stufen der ,intelligenz handelt1 die sich auf drei ,verschiedenes in der ,einheit richten1 wie uns schon bekannt4 ,indem der ,mensch nun zunchst von oben nach unten geht1 findet er unten die ,begrenzung und mu umkehren1 um nach oben zu steigen4 ,so wendet sich alles erst vom ,hohen zum ,sinnlichen und dann vom ,sinnlichen zurck zum ,hohen4 ,dieses ist der ,kreislauf des ,seins und des ,denkens4 ,und so kehrt alles in das ,prinzip zurck1 von welchem es ausgegangen ist48 ,goethes ,kontraktion und ,expansion6 die wir auch schon aus anderen ,lehren kennen4 ,schlimm ist es aber1 da der ,mensch zwar in sich die ,welt und sich in der ,welt erkennt1 jedoch nur menschlich und vermittelst der ,welt4 ,gott und die ,wahrheit unmittelbar zu erkennen1 ist ihm nicht gegeben4 ,er kann beides nur durch die ,welt erkennen4 ,auch so noch ist er zuletzt nur auf wahrscheinliche ,vermutungen 7conjecturae7 angewiesen4 ,diese ,vermutungen1 die unsere ,vernunft1 unsere ,gedankenwelt zusammensetzen1 schaffen wir1 wie ,gott die ,welt schafft4 ,und so befinden sich alle unsere ,wissenschaften nur innerhalb der ,genauigkeit4 ,vllig wie ein moderner ,naturforscher rsoniert1 wenn er von der leeren ,wahrheit der ,unvereinbarkeit des ,widersprechenden absieht und die ,welt nimmt1 wie sie sich ihm darbietet4 ,es ist merkwrdig1 da ein ,kardinal das sagen konnte1 denn die ,vermutung bezieht sich auch auf unsere ,kenntnis von ,gott und im ,grunde auch auf die ,sittengesetze4 ,nur die ,vermittelung durch ,gott selbst gestattet1 die ,genauigkeit in eine gewisse ,wahrheit zu wandeln4 ,es scheint1 als ob der ,cusaner uns so beschrnkt1 weil wir das ,unendliche nicht fassen knnen4 ,und das hat seinen guten ,grund4 ,das ,unendliche als ,fertiges liegt allerdings nicht im ,bereiche unserer ,intelligenz1 die diskursiv ist4 ,ein ,kreis bleibt fr uns ein ,kreis2 mag sein ,mittelpunkt noch so weit von uns fortrcken1 er wird im ,fortrcken seines ,mittelpunktes niemals etwas anderes fr uns als ein ,kreis4 ,und so wissen wir vom ,kreis immer nur das eine2 was ein ,kreis mit einem vollendet unendlich groen ,radius ist1 wissen wir nicht1 denn die ,antwort3 eine gerade ,linie1 ist falsch1 obwohl der ,herr ,verfasser sie selbst in einem ,examen gegeben hat4 ,aber die ,gnostiker behaupten ja1 da wir die ,unendlichkeit in der ,intuition besitzen4 ,auf diesem ,standpunkt scheint also ,nikolaus ,cusanus sich nicht zu befinden4 ,im brigen ist fr ihn die ,welt zwar unendlich und fr unendliche ,zeit1 aber von ,gott in der ,endlichkeit geschaffen4 ,und indem sie von ,gott doch verschieden ist und nicht sein unendliches ,wesen einbegreift1 ist sie auch wegen der in ihr liegenden ,zuflligkeit der ,materie8 unvollkommen1 eine uns schon bekannte ,wendung4 ,da zeigt sie sich denn wenigstens als das ,vollkommenste1 ein bestes ,gemeinsames1 dem das ,bild und das ,leben ,gottes in unvergnglicher ,weise eingeprgt ist84 ,im ,grunde wre das die ,sprache eines religis-frommen ,naturforschers1 nicht eines ,mystikers1 wie mitunter gesagt wird4 ,der ,cusaner hat uns lediglich auf die unendliche ,entwicklung verwiesen1 auf die asymptotische ,annherung an ,wahrheit und ,gott1 obwohl auch in seinem ,system ein mchtiger ,helfer in ,christus1 als ,mittler zwischen ,mensch und ,gott1 steht4 ,nicht ganz1 aber fast ,neuplatoniker1 durch seinen ,kampf gegen ,aristoteles und die aristotelischen ,scholastiker bekannt1 und durch seinen ,einflu1 den er auf ,cosmo von ,medici und dadurch auf die ,akademie zu ,florenz gebt hat1 von ,bedeutung ist der ,grieche ,gemistos ,plethon 7um #adej71 dem man sogar polytheistische ,neigungen nachgesagt hat4 ,gott ist das ,eins1 und in ihm sind ,wesen1 ,energie und ,vermgen zu einer ,einheit verbunden4 ,erste ,emanationen sind die ,geister1 die das ganze ,gebiet der ,vernunft 771 ,gottheiten1 verschiedenen ,wesens1 verschiedener ,energie und eines ,vermgens1 das mit ,wesen und ,energie verbunden ist1 bedeuten4 ,die zweite ,emanation ist die ,seele als ,weltseele1 in der auch das ,vermgen als ein ,besonderes sich geltend macht4 ,gott 7,zeus1 ,basileus7 schafft die ,welt der sinnlichen ,dinge1 die ,materie ist als ,unbestimmtes nur ein ,zeichen der ,unvollkommenheit dieser sinnlichen ,dinge1 nicht ein ,besonderes1 das schon dagewesen wre vor der ,welt4 ,vorsehung und ,notwendigkeit beherrschen die ,welt1 beide in ,gott begrndet und selbst die ,gottheiten beugend4 ,der ,notwendigkeit ist sogar ,gott selbst unterworfen4 ,die ,gottheiten sind ,vermittler zwischen ,gott und der ,welt4 ,das ,ganze macht einen verworrenen ,eindruck2 man wei nicht recht1 was die ,gottheiten zu tun haben1 wenn ,gott selbst alles schafft1 wenn ,vorsehung und ,notwendigkeit herrschen4 ,wenn die ,gottheiten nur ,naturkrfte sind1 warum wird ihre ,verehrung von einem ,christen polytheistisch empfohlen8 ,man wei auch nicht1 woher der ,mensch den freien ,willen hat1 der von ihm behauptet wird1 und davon doch seine ,verantwortlichkeit abhngt4 ,ein ,anhnger des ,plethon war sein ,schler1 der berhmte ,kardinal ,bessarion4 ,die ,akademie zu ,florenz hat wohl in ,cosmo di ,medici ihren ,begrnder1 es war eine geistige ,gemeinschaft4 ,platonismus1 und vor allem ,neuplatonismus wurden gepflegt4 ,marsilius ,ficinus 7#adcc-adii7 gehrte zu den hervorragendsten ,vertretern dieser ,akademie4 ,den ,neuplatonikern kann er nur bis zu einem gewissen ,grade zugezhlt werden1 denn er verwirft die ,plotinische ,emanationslehre ganz und gar4 ,in vielem steht er auf dem ,boden der ,lehre des ,thomas von ,aquino1 er ist wesentlich ,theologe4 ,da er nebenbei auch ,mystik treibt1 von ,seelen der ,gestirne spricht1 von ihren ,einflssen auf die irdischen ,dinge1 daher ,kabbala lehrt und ,alchymie1 das hebt ihn noch nicht auf die ,hhe theosophischer ,gedanken ber die ,welt4 ,doch nimmt er eine ,weltseele an1 die alles belebt1 und behauptet1 da wir mitunter schon im ,dasein ,gott schauen knnen1 und da die ,seele1 von den ,fesseln des ,krpers erlst und rein scheidend1 aus einem sicheren ,grunde ,gott wird 7fit deus72 ,gott aber und ,gottes ,ewigkeit ist das gleiche84 ,ganz theologisch ist wieder1 wenn jedem ,wesen eine besondere ,seele zugeschrieben wird4 ,eine sympathische und durch seinen frhen ,tod verklrte ,gestalt ist der ,freund des ,ficinus1 ,giovanni ,pico 7#adfc-adid71 jngster ,sohn des ,frsten von ,mirandola4 #ijj ,streitstze schlug er nach der ,sitte der ,zeit1 nach der ja auch ,luther verfuhr1 in ,rom an und forderte alle zum ,kampfe um sie heraus4 ,selbst das ,reisegeld fr ,ferne wollte er bezahlen4 ,aber dreizehn dieser ,stze schienen ketzerisch1 und ,innozenz ,,viii4 verbot den ,kampf4 ,pico war ,dichter und ,philosoph4 ,als letzterer kam er zu der auch vielen anderen gelufigen ,ansicht1 da im ,grunde die meisten ,philosophen doch gar nicht so sehr voneinander in ihren ,meinungen abwichen4 ,der ,leser wird das schon aus dem ,bisherigen besttigen knnen4 ,der ,mensch ist ein mittlerer ,mikrokosmos4 ,gott gibt dem ,menschen bei der ,geburt die mannigfaltigen ,samen und ,sprossen aller ,art ,leben ein48 ,ganz auf sich gestellt1 vermag er alles nach unten und alles nach oben zu durchleben4 ,wendet er seinen ,blick nach oben und zieht sich in die ,mitte des ,universums1 also wohl in sich selbst1 zurck1 so wird er ,eins mit ,gott ,geist werden1 in des ,vaters einsamer ,finsternis 7,abgeschiedenheit8 ,sig871 der ber allem thront1 und wird allem vorausstehen84 ,mit dem ,begriffe ,gottes plagt sich ,pico nicht minder1 wie alle anderen vor ihm und nach ihm1 die diesen ,begriff auf das ,hchste treiben wollten und wollen4 ,das liegt daran1 da alle ,ausdrcke der sinnlichen ,welt angepat sind4 ,und ob man ,sein8 sagt1 oder ,eins81 oder ,das81 oder ,selbst81 man bleibt in der sinnlichen ,welt und mindestens in den ,kategorien der menschlichen ,vernunft4 ,was wir von ,gott bejahen1 mssen wir deshalb von ihm verneinen4 ,und so meint in der ,tat ,gott sei ,alles8 das gleiche wie ,gott sei ,eins81 ,gott sei das ,sein8 nichts anderes wie ,gott sei das ,nichtsein84 ,in manchen ,lehren erinnert ,pico an ,nikolaus von ,cusa1 so namentlich in der von der ,einheit der ,welt1 von der ,notwendigkeit der ,materie fr das erste ,leben und ,erkennen1 von der ,befreiung von dieser ,materie durch die allumfassende ,liebe1 und in der ,anerkennung und ,hervorhebung der ,freude an der ,schnheit der ,welt und der ,menschenwerke4 ,angenehm berhrt seine ,toleranz gegen jede ,religion bei eigener tiefer ,religiositt4 ,auf dem gleichen ,wege treffen wir unseren ,landsmann ,johann ,reuchlin 7#adee zu ,pforzheim geboren1 gestorben #aebb1 er nannte sich grzisiert auch ,kapnion74 ,er war in ,italien und kannte ,pico persnlich4 ,das ist nun ein ,theosoph und ,mystiker aus des ,herzens ,grunde4 ,er hat auch ein hchst umfangreiches ,werk ber die ,kabbala geschrieben4 ,er verwirft manches dieser ,lehre1 aber das meiste anerkennt er doch4 ,denn was anderes bezweckt der ,kabbalist oder ,pythagoras1 als die ,seelen der ,menschen in ,gtter zu beziehen1 das heit1 sie zur vollkommenen ,glckseligkeit zu frdern81 sagt er4 ,und ,gott gleich werden ist sein ,bestreben1 denn der ,grund aller ,vernunft ist die letzte und hchste ,wahrheit4 ,diese ,wahrheit kann aber nicht durch ,denken erreicht werden1 das ja nur diskursiv wirkt1 sondern allein durch innere ,offenbarung4 ,er urteilt darum auch von ,denken und ,logik sehr gering4 ,darin tut er eigentlich1 gerade nach seiner ,ansicht1 unrecht1 denn die ,gesetze der reinen ,logik sind als ,selbstverstndlichkeiten ,offenbarungen1 durch keinen ,schlu zu gewinnen4 ,ja solche ,stze wie das ,nichtseiende ist ,seiendes und das ,seiende ist ,nichtseiendes8 stellen nur scheinbar einen logischen ,widerspruch dar1 wie schon oben bemerkt4 ,er meint -- der ,leser verzeihe diese ,abschweifung -- der obige ,satz sei in mente richtig1 da knne man ,entgegengesetztes und ,widersprechendes vereinigen1 aber in ratione wrden sie weitest auseinandergehalten4 ,doch nicht1 die ,worte besagen ja nichts ohne ,bezugnahme4 ,der ,satz an sich ist in mente gerade so falsch wie in ratione4 ,wendet man ihn aber auf etwas an1 dem wir alle positiven und alle negativen ,prdikate gleicherweise zusprechen oder absprechen1 so ist er richtig4 ,es gehrt das zu den ,antinomien unserer ,vernunft4 ,aber ,reuchlin hat die ,logik -- und das ist sehr bezeichnend -- als ,feind des ,glaubens und der ,theosophen81 was also die arme ,logik gar nicht ist1 wenn ,reuchlin unter ,logik nicht das ,urteil des sogenannten kalten ,verstandes meint4 ,dieses knnen ,glaube und ,theosophie allerdings nicht brauchen1 oder nur in dem ,sinne des ,cusaners4 ,ganz entgegen dem ,cusaner schreibt er jedem ,dinge sein eigenes besonderes ,wesen zu1 das es aus den allgemeinen ,naturgesetzen herausheben kann4 ,darum mu auch jedes ,ding fr sich in seinen geheimsten ,eigenschaften studiert werden4 ,so kommt er also auch zur ,magie1 freilich auch zur ,naturwissenschaft4 ,ein ,genosse ,reuchlins in ,theosophie und ,okkultismus war der ,klner ,cornelius ,agrippa von ,nettesheim 7#adhf-aece71 ein hchst unruhiger und zerfahrener ,herr1 der alles mgliche trieb und sich mit allen ,leuten zankte4 ,und dabei doch ein nicht unbedeutender ,mann4 ,bei allem ,hang zur ,mystik spricht er mitunter wie ein moderner ,naturforscher1 so hinsichtlich der ,grundlagen der ,wissenschaften1 und er hat auch die ,naturwissenschaft zu frdern versucht4 ,und obwohl er1 ganz wie ,reuchlin1 die ,offenbarung in uns sucht und alle ,schluwissenschaften als eingebildet und leer abweist1 ist doch seine ,mystik durch fromme ,religiositt gemigt4 ,nicht in der ,zunge1 sondern im ,herzen ist der ,sitz der ,wahrheit2 nicht der ,verstand1 sondern der ,wille verbindet mit ,gott48 ,die ,freiheit des ,menschen geht ins weiteste1 und so darf er auch die ,schrift auslegen und braucht sich nicht an theologische ,behauptungen zu halten4 ,was ,agrippa von der ,religion sagt1 ist fast alles vortrefflich2 ,luther freilich zhlt er zu den ,ketzern und ,kupplern1 ohne deshalb dem ,papste gewogen zu sein4 ,alle ,dinge hngen aber in ihrem ,urgrunde zusammen4 ,die ,welt ist dreifach3 die elementare sinnliche 7,welt der irdischen ,dinge71 die himmlische 7,welt der ,gestirne71 die bersinnliche 7,welt der ,intelligenzen74 ,in allen ,welten findet sich das gleiche1 nur in steigender ,vergeistigung1 ein ,gedanke1 den wir schon von ,gnostikern und ,kabbalisten kennen4 ,gott aber ist das ,urbild von ,allem4 ,was aus ihm hervorgeht ist3 bei den ,intelligenzen die verteilten ,gewalten1 bei den ,gestirnen die ,krfte1 in der sinnlichen ,welt die ,krper4 ,der ,mensch hat vom ,gttlichen1 und darum kann er auch das ,gttliche schauen4 ,wie ,reuchlin1 schreibt er den ,dingen der ,welt besondere ,wesenheit1 qualitates occultae1 zu und mit den gleichen ,folgen4 ,was ihn dazu veranlat1 ist die ,bemerkung1 da die ,krper aufeinander wirken1 was aus der ,materie nicht erklrbar sei4 ,nun1 wir plagen uns noch heute mit dieser ,angelegenheit1 obwohl wir von den qualitates occultae nichts wissen wollen4 ,agrippa sieht in allen ,elementen ,leben und ,seele1 er leitet sie aber von einer allgemeinen ,weltseele ab1 zwischen die und die ,krper er als ,vermittlung einen ,welthauch 7spiritus7 setzt1 der nicht ,krper und nicht ,seele sein soll1 eine ,art ther1 nach den drei ,welten und der ,weltseele auch fnfte ,essenz84 ,das ,ganze hat das ,aussehen einer ,emanationslehre4 ,und durch einen ,sinn der ,natur1 welcher auch den ,tieren innewohnt und ihnen einen wahrsagerischen ,geist gibt1 hngen wir mit der brigen ,welt zusammen1 in einer ,weise1 welche die menschliche ,wahrheit weit bersteigt2 wir vermgen durch ihn die verborgenen ,zeichen der ,dinge zu erkennen und ihre geheimen ,krfte zu gebrauchen48 ,das wieder ist hellste ,mystik1 wenn es nicht naturwissenschaftlich gedeutet wird4 ,wie eine starke ,abkhlung nimmt sich solcher ,schwrmerei gegenber die ,lehre des ,mantuaners ,petrus ,pomponatius 7#adfb-aebe oder #aecj7 aus1 den man auch als ,atheisten verschrien hat4 ,der ,mensch wird sehr tief gestellt nach ,verstand und nach ,sittlichkeit4 ,das ,wahre zu erkennen1 ist ihm nicht gegeben4 bel und ,snde aus der ,unvollkommenheit der ,welt zu erklren1 lehnt er ab4 ,er meint1 ,gott habe die ,welt nach allen ,mglichkeiten geschaffen4 ,zu diesen ,mglichkeiten gehrte aber ebenso alles bel wie alles ,gute4 ,alles ,gute und alles bel der ,natur ist von ,gott48 ,aber die bewute ,snde gleichfalls in dem ,weltplan zu suchen1 scheut sich unser ,philosoph1 wie alle ,religionsphilosophen sich scheuen4 ,er meint1 diese stamme aus dem freien ,willen des ,menschen4 ,die ,welt ist wie zufllig aus dem ,willen ,gottes in der ,endlichkeit hervorgegangen und hrt in der ,endlichkeit auf4 ,so spielt auch die ,welt eine nur sehr geringe ,rolle4 ,es ist eine trbselige ,anschauung1 etwas erhellt durch die ,abweisung der noch trbseligeren ,lehre von der ,prdestination4 ,die ,gaben ,gottes an die ,menschen gehen nur nach dem ,guten1 und auch nur ohne ,zwang2 der ,mensch hat die ,fhigkeit bekommen1 nach dem ,guten zu streben4 ,tut er es nicht1 wendet er sich zum ,bsen1 so hat er die ,folgen im ,diesseits und im ,jenseits zu gewrtigen4 ,hier spricht er ganz wie ein ,theologe1 und theologisch ist im ,grunde auch seine ,ansicht von der ,unsterblichkeit der ,seele4 ,letztere ohne ,leib kann er sich nicht denken2 die absolute ,unsterblichkeit lehnt er darum ab4 ,aber die ,auferstehung im ,leibe gibt er zu1 wie ja auch die ,lehre vom jngsten ,gericht fordert4 ,pomponatius ist ,aristoteliker und dementsprechend reichlich praktisch nchtern4 ,er gehrt zu den ,materialisten des ,mittelalters4 ,den ,praeceptor ,germaniae und groen ,humanisten ,philipp ,melanchthon drfen wir hier bergehen4 ,abgesehen von der ,theologie und der schnen ,sittlichkeitslehre1 hat er nirgend einen besonderen eigenen festen ,standpunkt und keine ,wendung1 die in der ,anschauung von ,welt und ,leben etwas ,neues besagte4 ,luther werden vielfach mystische ,neigungen zugeschrieben1 sein ,verhalten gegen ,teufel und ,hexen spricht wohl dafr4 ,aber der groe ,reformator hatte zu viel mit der ,praxis zu tun1 als da er sich der ,schwrmerei oder neuen ,anschauungen htte hingeben knnen4 ,hchstens1 da der ,kirchenvater ,augustinus1 dem der dstere ,calvin folgte1 seine jugendlicheren ,jahre beherrschte4 ,zwingli aber ist ,neuplatoniker als ,philosoph4 berhaupt war die ,reformation zunchst der ,ausbildung grerer ,anschauungen nicht gnstig4 ,die ,religion zu reinigen von ,schlacken und uerlichkeiten1 nahm alles in ,anspruch1 und wo auf die ,innerlichkeit zurckgegangen wurde1 geschah es doch wesentlich auf ,grund schon alter ,formeln4 ,wie rasch auch die reformierten ,kirchen verkncherten1 ist bekannt4 ,erst die entfesselte ,forschung der ,humanisten1 ,astronomen und ,naturforscher1 die pltzliche ,weitung des ,blickes rings um die ,erde herum1 haben die neue ,zeit aufgehen lassen4 ,mit der eindringenden ,kenntnis des schnen und freien ,heidentums1 mit der ,zertrmmerung des ,himmels und der bertragung seiner ,gebilde aus der ,sphre der ,geister und ,engel in die irdische ,welt1 mit den experimental gewonnenen ,ergebnissen auf dem ,gebiete der ,mechanik1 ,physik und ,chemie1 mit der ,einsicht von der frei schwebenden ,kugel der ,erde1 von ihren ,landen1 ,bewohnern und ,produkten konnten alte ,probleme mit neuen ,ideen in ,flle verarbeitet werden4 ,ob das aber ohne die ,reformation so rasch htte geschehen knnen1 darf nach dem ,schicksal1 das so viele edle ,geister unter dem ,papsttum noch im #af4 und #ag4 ,jahrhundert betroffen hat1 wohl bezweifelt werden4 ,das ,standbild auf dem ,campo dei fiori redet eine zu deutliche ,sprache4 ,neben der rein theologischen ,festigung der ,welt- und ,lebenanschauung ging die mystische1 die sich auch in den bekannten ,aufstnden ,luft machte4 ,es ist natrlich1 da zu einer so bewegten ,zeit wie die der ,reformation viele fr sich selbst denken und handeln wollen1 zumal wenn die ,lsung1 die man ihnen vom ,bisherigen gibt1 doch nur wieder ,fesseln anlegte1 und keineswegs solche von ,rosen1 wenn auch nicht so eiserne wie die frheren4 ,und so zeigt die ,reformationszeit ,menschen1 die sich ganz in sich zurckziehen mchten1 um dort nach theosophischen ,lehren ,gott und sein ,werk zu finden1 oder die das ,reich ,gottes auf ,erden schon gekommen whnen und alles ,volk zu diesem ,reich berufen4 ,karlstadt1 ,sebastian ,frank1 ,schwenkfeld1 die ,wiedertufer sind einige ,namen und ,bezeichnungen4 ,etwas marktschreierisch1 namentlich aber verworren1 trotz allen ,ernstes und aller ,tchtigkeit1 wirkte der ,bombastus ,theophrastus ,paracelsus von ,hohenheim 7#adic zu ,einsiedeln in der ,schweiz geboren1 #aeda gestorben71 ein hchst unruhiger ,mann1 dem ,aberglauben aufs uerste ergeben4 ,mitunter redet er durchaus wie ein moderner ,naturforscher und bald darauf wie in verirrter ,phantasie4 ,er heilt durch gute chemische ,mittel und behauptet doch1 da in den ,gestirnen das ,schicksal des ,menschen bestimmt sei4 ,wie vielen1 ist ihm der ,mensch ein ,mikrokosmos1 der den ,makrokosmos in sich trgt4 ,so deutet er die biblische ,erzhlung1 da der ,mensch aus dem ,staube gemacht sei1 dahin1 dieser ,erdenklo sei ein ,auszug aus allen ,krpern und ,geschpfen1 aus ,himmel und ,erde8 gewesen1 eine fnfte ,essenz81 die wir schon kennen4 ,das meiste ist trivial1 wenn man es aus seiner verstiegenen ,sprache in einfachen ,ausdruck bertrgt1 oder es ist unverstndlich4 ,und wisse18 heit es einmal1 da die ,seele 7bei ,paracelsus der unsterbliche ,teil des ,menschen7 ,blut und ,fleisch ist und in ,blut und ,fleisch sein mu1 und aber1 da da zweierlei ,fleisch sind1 das tdlich und das ewig48 ,das ,sterbliche ist der ,geist oder die ,geister im ,menschen4 ,und ,geister sieht ,paracelsus berall4 ,hchst sonderbar klingt es1 wenn er die drei chemischen ,elemente1 die er mit ,frheren unterscheidet -- ,quecksilber1 ,schwefel1 ,salz -- mit ,geist1 ,seele und ,leib1 nicht blo formell zusammenstellt4 ,sein ,gewhrsmann ist der ,allerweltsgewhrsmann ,hermes ,trismegistos4 ,die ganze ,welt ist ein chemischer ,proze1 in dem aus der chaotischen ,verwirrung der ,verbindungen allmhlich das ,unreine nach einer ,seite1 zur ewigen ,qual in der ,urmaterie1 das ,reine nach der anderen ,seite1 zur ,verklrung und ,freude in ,gott1 ausgeschieden wird2 jenes ist das ,bse1 dieses das ,gute4 ,der chemische ,proze ist nicht bildlich gemeint1 aber selbstverstndlich nicht in der ,beschrnkung1 in der wir einen solchen verstehen4 ,es ist nicht ohne ,interesse1 solche ,lehren vorzutragen1 weil aus ihnen doch erhellt1 wie sich der ,mensch bemht1 den ,gang der ,welt und des ,lebens unter ein ihm verstndliches ,prinzip zu bringen2 der ,chemiker und ,arzt1 der ,paracelsus vornehmlich war1 nimmt ein chemisch-biologisches ,prinzip4 ,der ,cosentiner ,bernard ,telesius 7#aejh bis #aehh7 benutzte ein anderes ,prinzip1 den ,kampf zwischen ,wrme und ,klte 7fast mchte man sagen ,expansion und ,kontraktion74 ,die ,klte ist in der ,mitte der ,welt1 in der ,erde1 die ,wrme ringsum im ,himmel und in der ,sonne4 ,gott hat sie so angeordnet1 und nachdem er es getan1 bedarf es keines neuen ,eingreifens4 ,an der ,grenze zwischen der ,wrme und der ,klte berhren sich beide und bringen dadurch alle ,vorgnge hervor4 ,das ist physikalisch gedacht1 und ,telesius war ,physiker1 sogar mathematischer ,physiker4 ,als solcher leugnete er auch die ,leere und neigte er gar sehr zum ,materialismus4 ,das gehrt aber nicht mehr hierher4 ,ein anderer1 wie der ,illyrier ,franz ,patritius 7#aebi-aeig7 nimmt krperliches und unkrperliches ,licht fr ,klte und ,wrme4 ,doch ist ihm freilich das unkrperliche ,licht1 das gttliche ,licht der ,gnostiker und ,neuplatoniker deren ,anschauungen er sich anschliet4 ,an die moderne ,panspermie 7,s4 #ddg7 erinnert seine ,annahme1 da die ganze ,welt von ,samen des ,lebens erfllt sei1 welche vom ,lichte getragen und verbreitet werden4 ,die hnlichkeit mit der modernen ,panspermie ist sogar durch den ,trger viel grer als es auf den ersten ,blick scheint4 ,es gibt wirklich nichts ,neues unter der ,sonne6 ,selbst was ein neuzeitlichster sonderbarer ,vierdimensionenschwrmer ermittelt hat1 da die ,krper ,schlacken 7,faeces7 sind1 hat ,patritius schon ausgesprochen4 ,er nennt die ,erde den ,auswurf 7faex7 in dem ,flusse des ,weltlebens4 ,der edle ,mrtyrer ,giordano ,bruno 7zu ,nola um #aedh geboren und zu ,rom #afjj schmachvoll verbrannt7 ist hier zunchst wegen seiner ,anschauung vom ,zusammenhange der ,welt mit ,gott zu nennen4 ,er schliet sich darin ,nikolaus von ,cusa an1 aber mit einer ,neigung nach der mehr gnostischen ,seite hin4 ,gott ist zwar nur sich selbst erkennbar1 aber er ist nicht auer uns1 und darum haben wir ein ,bewutsein von ihm4 ,in allen ,dingen ist das ,gttliche in verborgener ,weise und die ,einheit des alles umfassenden ,prinzips1 wenn auch in der ,mannigfaltigkeit zerstreut1 vorhanden48 ,dieses ,prinzip ist nach ,bruno die universelle ,vernunft1 das innerste1 wirklichste und eigenste ,vermgen und der ,teil der ,weltseele1 der ihre ,macht bildet4 ,sie ist ein ,identisches1 welches das ,all erfllt1 das ,universum erleuchtet und die ,natur unterweist1 ihre ,gattungen so1 wie sie sein sollen1 hervorzubringen48 7,von der ,ursache1 dem ,prinzip und dem ,einen1 bersetzung von ,adolf ,lasson47 ,diese universelle ,vernunft wirkt also von ,innen heraus4 ,sie ist der ,grund aller ,bewegung und ,entwicklung der ,welt und aller ,dinge4 ,sie ist die ,vernunft1 welche alles macht81 in der ,mitte zwischen der ,vernunft1 welche alles ist1 und der ,vernunft der einzelnen ,dinge1 welche alles wird4 ,wir haben es aber bisher nur mit einem ,teil der ,weltseele zu tun gehabt1 der ,macht4 ,der zweite ,teil ist die absolute ,herrschgewalt2 sie lenkt die ,welt1 ohne von ihr irgend beeinflut zu werden1 und verleiht ihr ,leben und ,vollkommenheit1 beides stufenweise aufsteigend bis zu den vollkommensten ,wesen4 ,die ,welt wird als ein gewaltiger ,organismus8 bezeichnet und als ein ,abbild des obersten ,prinzips84 ,und es werden diejenigen getadelt1 welche nicht einsehen1 noch anerkennen wollen1 da die ,welt mit ihren ,gliedern belebt sei2 als ob ,gott sein ,abbild beneidete84 ,alle ,teile der ,welt sind beseelt1 und zwar ohne allen ,abzug84 ,indessen sind viele1 eben die1 die wir unbelebt nennen1 nur der ,fhigkeit nach beseelt2 sie enthalten wenigstens ein ,prinzip und einen ,keim des ,lebens84 ,das bedeutet eigentlich1 da diese ,dinge in ein entstehendes oder vorhandenes beseeltes ,wesen eingehen knnen1 ohne darin ein ,fremdes zu sein2 ihre fakultative ,beseelung geht in wirkliche ber1 sie beleben sich4 ,aber doch scheint ,bruno dem unbelebten ,krper eine gewisse andere ,beseelung zuzuschreiben1 indem er sich auf die ,wirkungen bezieht1 welche sie auf uns1 als beseelte ,wesen1 hervorbringen1 wie ,affekte1 ,begierden1 ,gefhle usf4 ,er beruft sich sogar darauf -- und das ist fr den so klaren ,bruno etwas seltsam --1 da die ,nekromanten viele ,dinge durch ,totengebeine zu bewirken hoffen1 und da sie glauben1 dieselben behielten1 wenn auch nicht dieselbe1 doch eine ,art von ,lebensfunktion1 welche ihnen zu jenen auerordentlichen ,wirkungen verhelfen knnen84 ,lasson hat dazu eine sehr lesenswerte ,bemerkung geschrieben4 ,bruno zahlt seiner ,zeit den ,zoll4 ,so verwirft er auch nicht ,krankenbehandlung durch ,anhngen von ,steinen und ,murmeln von ,beschwrungsformeln1 durch ,magie oder durch ,fnftelessenzen neben der ,behandlung durch die ,apothekerheilmittel1 aus dem ,vernunftsatz1 da es besser ist1 auf irgendeine ,weise geheilt zu werden als gar nicht4 ,die ,hauptsache ist1 man wei jetzt1 was ,bruno unter der ,allbeseelung meint3 gewisse ,funktionen1 die auch dann noch bestehen1 wenn ein ,wesen tot ist1 und die berhaupt aller ,materie angehren1 hhere ,funktionen bei ,pflanzen1 noch hhere bei ,tieren1 ,menschen usf4 ,die ,beseelung ist der ,welt immanent84 ,auer der ,weltseele besteht eine ,materie1 ein ,substrat1 die von uns so wenig definiert werden kann wie die ,weltseele4 ,die ,verbindung mit der letzteren gibt die ,dinge4 ,die substanzielle ,form der ,dinge ist die ,seele4 ,materie wie jede ,seele knnen nicht zerstrt und vernichtet werden1 so da sie das ,sein durchaus und in jedem ,sinne verlren84 ,so ist die ,welt ein dreifaches ,unvergngliches3 ,universelle ,vernunft oder allgemeine ,weltseele1 ,macht der universellen ,vernunft oder eigentliche ,weltseele1 ,materie oder ,substrat4 ,bei ,gott nun ist ,vermgen und ,wirklichkeit das gleiche1 er ist ,urvermgen8 und ,urwirklichkeit84 ,die ,welt aber1 deren jeder einzelne ,teil ja etwas anderes sein knnte1 wie ein ,stein auch ,holz1 ein ,mensch dieser oder ein anderer1 verbindet ,vermgen und ,wirklichkeit nicht2 ersteres ist bei weitem umfassender4 ,so ist alles expliziert1 zerstreut1 unterschieden4 ,darum wird die ,welt als ,schatten1 auch ,ebenbild1 des ,urvermgens und der ,urwirklichkeit bezeichnet4 ,aber dieses ,ebenbild ist in spezifischer ,wirklichkeit alles das1 was es seinem spezifischen ,vermgen nach ist84 ,deshalb81 wird dann noch gesagt1 wird es nicht schwierig und nicht bedenklich sein1 schlielich anzunehmen1 da das ,ganze der ,substanz nach eines ist48 ,beim ,herabsteigen auf der ,stufenleiter der ,natur gibt es zwar eine doppelte ,substanz1 eine geistige und eine krperliche2 aber schlielich gehen beide auf ein ,wesen und eine ,wurzel zurck84 ,dieses wird in der mannigfachsten ,weise variiert1 so indem in der ,materie eine krperliche und eine unkrperliche unterschieden wird1 die beide aber doch nur ,materie sind4 ,die ,materie1 in diesem ,sinne aufgefat1 entfaltet alles1 was sie unentfaltet enthlt1 darum mu man sie ein ,gttliches1 die gtigste ,ahnfrau1 die ,gebrerin und ,mutter der natrlichen ,dinge1 ja der ,substanz nach die ganze ,natur selber nennen84 ,sie ist das ,universum und ein ,einiges1 ,unendliches1 ,unbewegliches84 ,diese ,eigenschaften des ,universums werden nach allen ,richtungen ausgefhrt1 indem immer das ,gegenstzliche als mit dem ,universum gleich vereinbar dargelegt wird 7,s4 #caa74 ,da es alles vereinigt1 kann es nicht ein ,einzelnes sein4 ,also hat es keine ,gestalt1 keine ,bewegung1 nicht ,gre noch ,kleinheit1 nicht ,zeit noch ,ewigkeit1 nicht ,zentrum noch ,umgebung4 ,es ist unvernderlich2 die einzelnen ,dinge ndern nur die ,art des ,seins1 nicht das ,sein selbst1 und das ,universum umfat alle ,arten des ,seins4 ,so ist das ,universum in allem4 ,von diesem ,standpunkt aus ist auch das ,sterben nur ein ,wechsel der ,art des ,seins oder des ,ortes im ,universum4 ,und so gibt es auch nichts ,neues im ,universum2 was ist1 war schon1 und was kommt1 war schon2 ein ,gedanke1 der sich auch bei dem ,cusaner findet1 und der im ,prediger8 so oft ausgefhrt wird4 ,da seht ihr also wie alle ,dinge im ,universum sind und das ,universum in allen ,dingen1 wir in ihm1 es in uns1 und so alles in eine vollkommene ,einheit einmndet48 ,und diese ,einheit ist stetig und dauert immer1 dieses ,eine ist ewig4 ,jedes ,ding im ,universum1 weil es das1 was alles in allem ist1 in sich hat1 umfat in seiner ,art die ganze ,weltseele4 ,diese ,weltseele ist also in jedem ,teile des ,universums ganz4 ,auch sind die ,welten nicht etwa wie in einer ,ausdehnung oder einem ,orte1 sondern wie in einer umfassenden1 erhellenden1 bewegenden wirkenden ,kraft1 welche von jeder dieser ,welten ebenso umfat wird wie die ganze ,seele von jedem ,teile derselben84 ,wichtig ist auch die ,bemerkung1 da es eine und dieselbe ,stufenleiter ist1 auf welcher die ,natur zur ,hervorbringung der ,dinge herabsteigt1 und auf welcher die ,vernunft zur ,erkenntnis derselben emporsteigt1 indem sie durch die ,vielheit der ,mittelglieder sich bewegen84 ,fast darwinistisch aber klingt es1 da die ,vernunft die ,vielheit und ,verschiedenheit der ,arten auf eine und dieselbe ,wurzel zurckfhrt84 ,und so fat die ,urintelligenz alles aufs vollkommenste in einer ,anschauung4 ,und diesem hat der ,mensch nachzustreben1 um zum ,unterschiedslosen8 zu gelangen4 ,es ist schwer zu sagen1 in welche ,kategorie wir des groen ,nolaners ,lehre einzutragen haben2 sie ist ebensowohl theosophisch als emanistisch1 als panpsychistisch1 als physisch 7,bruno war ,anhnger des ,kopernikanischen ,systems71 je nach der ,deutung1 die man seinen ,bezeichnungen gibt4 ,in anderen ,schriften tritt das ,theosophische mehr hervor als in der hier besonders benutzten ,hauptschrift4 ,also darf man vielleicht glauben1 da das ganze ,system eine ,erhebung des ,physischen aus seiner ,natur in das ,gttliche ist oder eine ,durchstrahlung des ,physischen durch das ,gttliche2 beides eine ,art ,pandeismus4 ,und so zeigt sich auch der ,begriff ,gottes von dem des ,universums nicht getrennt2 ,gott ist naturierende ,natur1 ,weltseele1 ,weltkraft4 ,da ,bruno durchaus ablehnt1 gegen die ,religion zu lehren1 so hat man solche ,angaben wohl umgekehrt zu verstehen3 ,weltkraft1 ,weltseele1 naturierende ,natur1 ,universum sind in ,gott4 ,gott ist ,kraft der ,weltkraft1 ,seele der ,weltseele1 ,natur der ,natur1 ,eins des ,universums4 ,bruno spricht ja auch von mehreren ,teilen der universellen ,vernunft1 des ,urvermgens und der ,urwirklichkeit4 ,und damit hngt zusammen1 da fr ihn die ,welt unendlich ist und ohne ,anfang und ,ende2 sie ist in demselben ,sinne allumfassend wie ,gott4 ,aber nicht ganz wie ,gott4 ,gott sei in allem und im einzelnen allumfassend1 die ,welt jedoch wohl in allem1 aber nicht im einzelnen1 da sie ja ,teile in sich zult4 ,ich sage18 heit es in einer ,schrift ber das ,unendliche1 das ganze ,universum ist unendlich1 denn es hat weder ,rand noch ,grenze noch ,oberflche2 doch sage ich1 da das ,universum nicht ganz und gar 7totalmente7 unendlich ist1 da1 was wir davon auch nehmen mgen1 endlich ist48 ,und an dieser ,endlichkeit liegt die ,verschiedenheit der ,dinge und ihr ,gegensatz zueinander4 ,fr die bel1 ,tod und ,bses1 hat ,bruno keine andere ,erklrung als ,mangel und ,unvermgen4 ,sie finden sich in den explizierten ,dingen1 weil diese nicht alles sind1 was sie sein knnen1 und durch ueren ,zwang werden1 was sie sein knnen4 ,da sie daher nicht zugleich und auf einmal so vieles sein knnen1 so geben sie das eine ,sein auf1 um das andere zu erlangen48 ,das ist im ,grunde nur eine ,darlegung des ,tatschlichen4 ,bei ,giordano ,brunos universalistischem ,gesinnungsgenossen1 dem ,kalabrier ,thomas ,campanella 7#aefh bis #afci1 ,dominikaner wie jener2 wenn auch nicht verbrannt1 aber in allen ,kerkern ,spaniens heimisch1 und alle ,torturen fast gewohnt71 tritt das ,theosophische etwas strker in den ,vordergrund4 ,die ,welt ist eine ,mischung aus ,sein und ,nichts4 ,dem ,sein1 ,gott1 wohnen drei ,primalitten inne3 ,allmacht1 ,allweisheit und ,allwille2 dem ,nichtsein ,unmacht1 ,unbewutheit1 ,bosheit4 ,die gttlichen ,primalitten uern sich in der ,welt als ,notwendigkeit1 ,vorsehung1 ,harmonie4 ,wie die ,mischung zustande kommt1 ist ein transzendentes ,geheimnis4 ,gott ist das schlechthin ,seiende1 ein berseiendes1 eine bersubstanz4 ,er hat von seinem ,sein und von seinen ,primalitten 7als ,liebe1 ,erkennen1 ,wollen7 den ,geschpfen mitgeteilt1 wie eine ,emanation4 ,und so sind alle ,geschpfe ihrer ,wahrheit nach in ,gott1 nur da ihnen das ,nichtsein als ein ,mangel anhaftet1 davon ,gott selbstverstndlich frei ist4 ,und es gibt ,welten1 die sich zu immer hheren ,stufen erheben1 wie ,emanationen1 und von denen jede die niederen einschliet und von den hheren eingeschlossen wird1 bis zu ,gott1 der alles umfat4 ,selbst die ,engel stehen noch viel nher dem ,nichts als ,gott4 ,das ,unterscheidende der ,welt als ,welt1 da es durch das ,nichts gegeben ist1 bildet also das bel und das ,bse1 sonst wren die ,geschpfe ,gott1 und alles bestnde unterschiedslos4 ,der ,mensch ist frei zum ,guten wie zum ,bsen4 ,da jede ,primalitt von der hheren eingeschlossen ist1 geht das ,tun vom ,willen aus1 mu gelenkt werden durch das ,erkennen und seine ,richtung nehmen zur ,liebe4 ,alles dieses fliet aus der ,natur der ,geschpfe4 ,wie in diesen ,rahmen die ,materie1 die als gnzlich eigenschaftslos angesehen wird1 pat1 kann ich nicht sagen4 ,es hat aber ,gott zuerst den ,raum geschaffen1 der als die ,substanz der ,materie anzusehen sei1 dazu die ,materie als solche1 als begrenzte ,einheit und ,grundlage fr alle ,verschiedenheiten4 ,zuletzt zwei ,krfte1 die1 wie bei ,telesius1 als ,wrme und ,klte angenommen werden1 die beide die ganze ,materie angreifen und so in ,streit geraten4 ,durch sie aber entstehen im einzelnen lebendige ,wesen1 im ganzen die ,ordnung und ,harmonie der ,welt unter ,leitung ,gottes oder der ,engel4 ,dabei mssen den ,wesen die ,primalitten mitgeteilt werden1 direkt oder indirekt4 ,das ,ganze ist hier so wenig wie bei ,telesius zu durchschauen4 berhaupt sind alle allgemeinen ,angaben noch verstndlich1 whrend die ,ausfhrungen im einzelnen fr uns wenig mehr als unverstndlich verlaufen4 ,das liegt in dem ,mangel an ,kenntnissen4 ,und solche und hnliche ,ausfhrungen fuen auch meist auf den ,annahmen der ionischen ,naturphilosophen1 die1 weil sehr lckenhaft berliefert1 nicht anders als unklar wiedergegeben werden konnten4 ,wir kehren zu unseren deutschen ,theosophen zurck4 ,nikolaus ,taurellus und ,valentin ,weigel bergehen wir1 um uns sofort zu unserem grten ,mystiker ,jakob ,bhme zu wenden4 ,dieser ebenso sonderbare wie hchst bedeutende und liebenswerte ,mann ist #aege zu ,altseidenberg bei ,grlitz geboren1 htete erst das ,vieh und ward dann ehrsamer ,schuster4 ,als solcher lebte er bis #afbd1 seinem ,todesjahre1 in ,grlitz4 ,schreiben und ,lesen verstand er nur notdrftig4 ,er wurde von wunderbaren ,gesichten und ,verzckungen heimgesucht1 war also vielleicht ein armer kranker ,mensch4 ,sie gaben ihm aber ,anla1 #afab seine erste ,schrift ,morgenrte im ,aufgang8 7,aurora7 zu verfassen4 ,die ,theologen1 berall unduldsam1 eiferten gegen ihn1 und so wurde ihm vom ,magistrat das ,schreiben untersagt4 ,nach sieben ,jahren1 da sein ,anhang wuchs und sein ,leben sich als ein frommes und unstrfliches erwies1 lie man es zu1 da er weiterschrieb4 ,der einfache ,mann mu viel gehrt und gelesen haben2 er stand auch mit vielen in ,verbindung4 ,wie der frhere ,schuster ,hans ,sachs ist er ein gewaltiger ,poet1 aber in seiner innig-tiefen ,weise1 indem er sich eine auerordentliche ,welt erdichtet und in auerordentlicher ,bildersprache redet4 ,dabei ist er von allen ,theosophen der konsequenteste1 vielleicht der einzig konsequente4 ,mittel zur ,erkenntnis ist ihm fast allein das ,schauen4 ,gleich wie das ,auge des ,menschen in die ,gestirne sieht1 so auch die ,seele in das gttliche ,wesen1 darinnen sie lebt4 ,und aus diesem ,schauen hat seine ,feder geschrieben84 ,und da er eine tiefsittliche ,natur ist1 gewinnt alles bei ihm sittliche oder gegensittliche ,bedeutung4 ,so ist ,licht3 ,freundlichkeit und ,liebe1 ,wrme3 ,grimm1 ist ,ha3 ,finsternis und -- ,paracelsistisch -- ,begierde3 ,salz1 ,angst3 ,schwefel4 ,die ,naturerscheinungen sind ,gutes und ,bses1 und ,gutes und ,bses sind ,naturerscheinungen4 ,geist und ,krper gehen durcheinander4 ,und ,gott selbst wird krperlich aufgefat1 nur von ganz auerordentlicher ,feinheit4 ,die harte ,qualitt1 die zeucht das ganze krperliche ,wesen der ,gottheit zusammen und hlt es und vertrocknet es1 da es bestehe48 ,das ,auffallende einer solchen ,behauptung schwindet1 wenn man bedenkt1 da ja auch der philosophisch und dialektisch so hochgeschulte ,giordano ,bruno ,materie und ,seele schlielich in ,eins1 die allgemeine ,substanz1 auslaufen lt4 ,jakob ,bhme hat dieses nur sinnlicher ausgedrckt4 ,und so sieht er in der ,tat in ,gottes ,wesen das ,nichts2 das ,unkrperliche und ,eigenschaftslose1 wrden wir sagen4 ,aus diesem seinem ,nichts schafft ,gott die ,welt1 absteigend sie immer derber verhrtend1 indem er sich zusammenzieht4 ,in ,gott ist zunchst die abgeschlossene ,selbstheit1 die absolute ,einheit4 ,auerdem aber der ,drang nach ,selbstoffenbarung in der ,vielheit4 ,gott bildet hiernach eine ,polaritt1 eine ,entzweiung mit sich selbst4 ,und so ist ,gott auch ,gutes und ,bses4 ,denn der heiligen ,welt ,gott und der finsteren ,welt ,gott sind nicht zween ,gtter2 es ist ein einziger ,gott2 er ist selber alles ,wesen2 er ist ,bses und ,gutes1 ,himmel und ,hlle1 ,licht und ,finsternis1 ,ewigkeit und ,zeit1 ,anfang und ,ende2 wo seine ,liebe in einem ,wesen verborgen ist1 als da ist sein ,zorn offenbar48 ,so zu lesen im ,mysterium magnum4 ,und man kann sich nicht deutlicher ausdrcken4 ,gerade aus dieser ,polaritt heraus1 die ja einfach der ,welt entnommen ist1 erwchst die ,welt durch ,gott und in ,gott1 mit dem ethischen ,endziele -- man denke an einen hnlichen ,gedanken der ,eranier 7,s4 #bjb7 --1 da im ,bereich der ,menschheit der ,kampf zwischen ,gut und ,bse1 ,liebe und ,ha1 ,gte und ,zorn usf4 zum ,vorteil der ersten ,pole entschieden wird4 ,jakob ,bhme einfach den ,gnostikern und ,theosophen blicher ,art zuzurechnen1 geht also nicht wohl an1 obwohl er ,ausdrcke der ,gnostiker tatschlich braucht4 ,an ihm imponiert die vor nichts zurckschreckende ,folgerichtigkeit seines ,systems1 die in ,lehren1 welche nur das ,licht an der hchsten ,stelle kennen und die absolute ,einheit1 nicht vorhanden sein kann2 die auch mangeln mu1 wo von der schwchlichen ,unvollkommenheit der doch so derbe ,teufel in der ,welt sich herschreiben soll4 ,als ,feuer wird dieses ,bse bezeichnet1 verzehrend und peinigend1 wenn es sich im ,menschen geltend macht4 ,auch ist der ,teufel in ,kraft des ,zornes ,gottes84 ,diese ,eigenschaft wird in zwei ,eigenschaften zerlegt1 in ,trieb1 ,begierde und in ,aufnahme bser ,befriedigung4 ,wir haben bis jetzt zwei ,eigenheiten ,gottes kennen gelernt1 ,quellgeister81 wie ,jakob ,bhme sie auerordentlich schn und bezeichnend nennt4 ,ein dritter ,quellgeist ist das ,in- und ,gegeneinanderwirken der beiden ersten ,geister1 wodurch alles aus der ,selbstheit drngt und in die ,selbstheit zurckfliet1 ein ewiger ,proze im ,kreise4 ,hiernach scheint die ,welt stndig auszustrmen und zurckzustrmen1 also immer zu werden und zu vergehen1 wie bei den ,systemen1 die in ,gott nur das ,jetzt8 anerkennen1 nicht ,vergangenheit noch ,zukunft 7,s4 #bhg1 #cjc74 ,in diesen drei ,quellgeistern sieht ,jakob ,bhme furchtbarste ,zerrissenheit1 ,unruhe und ,pein1 als kosmogonische ,begriffe4 ,der vierte ,quellgeist1 der ,feuerblitz1 soll die ,enge in der ,welt zersprengen1 aus dem ,bsen in das ,gute1 aus dem bel in das ,heil fhren4 ,er ist also eine ,art ,erleuchtung durch ,gottes lichte ,gnade4 ,als fnfter ,quellgeist steht das himmlische ,liebesfeuer1 der wahre1 der heilige ,geist1 der alles in ,liebe eint84 ,heinrich ,schmitt 7,s4 #bfg7 vergleicht ihn mit der himmlischen ,weisheit der ,gnostiker4 ,den sechsten ,quellgeist bezeichnet ,jakob ,bhme als ,hall oder ,schall4 ,er ist wohl das ,wort1 der ,logos1 bedeutet jedoch auch die ,harmonie der ,geister1 gleich einer himmlischen ,musik von vieltausend ,instrumenten1 gegen deren gttlichen ,schall1 der von ,ewigkeit zu ,ewigkeit aufgeht1 die knstlichste irdische ,musik nur wie ein ,hundegebell erscheint48 ,hier herzet der ,brutigam die ,braut und entstehet das wahre ,leben aller ,kreatur1 in jedem ,ding nach seiner ,eigenschaft48 ,also ist es wohl auch die allgemeine ,vernunft1 die alles in sich in ,einklang ordnet4 ,endlich der siebente ,quellgeist fhrt aus dem ,himmlischen ins ,irdische1 als irdische ,vernunft und irdisches ,leben und alles ,heilige in sich fassend4 ,aber im ,leben sind alle ,quellgeister1 bis auf die ,feuer-,quellgeister1 geschwcht und verdunkelt1 und nur in innerlichster ,anschauung hinreichend erkennbar4 ,dem ,menschen sollen fnf von ihnen als ,kampfmittel gegen die ,feuer-,quellgeister dienen1 die in ihm das ,bse bedingen4 ,so sich ein ,feuer in einem ,quellgeiste erhebet1 so ist's der ,seele nicht verborgen2 sie mag alsbald die anderen ,quellgeister aufwecken1 die dem angezndeten ,feuer zuwider sind1 und mag lschen4 ,will aber das ,feuer zu gro werden1 so hat sie 7die ,seele7 ihr ,gefngnis1 da mag sie den angezndeten ,geist einschlieen1 als nmlich die herbe1 harte ,qualitt 7,entbehrung und ,kasteiung1 ,selbstzucht71 und die anderen ,geister mssen ihre ,stockmeister sein1 bis ihm der ,zorn vergehet und das ,feuer verlischt48 ,mitunter freilich scheint es1 als wenn das ,feuer8 ein besonderes ist1 nicht ein ,quellgeist4 ber das ,schauen der ,quellgeister heit es3 ,du sollt aber nicht denken1 da das himmlische ,licht in dieser ,welt in den ,quellgeistern gar erloschen sei2 nein1 es ist nur eine ,dunkelheit1 welches wir mit unsern verderbten ,augen nicht ergreifen knnen4 ,so aber ,gott die ,dunkelheit wegtte1 die ber dem ,lichte schwebet1 und wrden dir deine ,augen erffnet1 so shest du auch hier an der ,stelle1 wo du in deinem ,gemache stehest1 sitzest oder liegest1 das schne ,angesicht ,gottes 7ein kabbalistischer ,ausdruck1 oder aus der ,daniel-,apokalypse7 und die ganze himmlische ,pforten4 ,du darfst deine ,augen nicht erst in den ,himmel schwingen2 denn es stehet geschrieben3 das ,wort ist dir nahe1 nmlich auf deinen ,lippen und an deinem ,herzen48 ,eine schne und hchst charakteristische ,stelle fr die reine ,innerlichkeit der ,anschauung6 ,der ,mensch wird dreifach geboren2 in der ersten ,geburt 7der siderischen7 voll der ,herrlichkeiten der guten ,quellgeister1 in der zweiten 7animalischen7 gleich einem ,tiere2 in der dritten1 am ,ende der ,tage1 zu ,himmelreich oder ,hlle4 ,die ,engel haben nur das ,gute1 die ,teufel nur das ,bse4 ,aber beide nicht ausschlielich1 da sie von ,gott kommen und ,gott wider ,gott steht84 ,eine ,art doppelte ,prdestination ist nicht zu verkennen1 doch liegt es in dem umfassenden ,quellgeist1 da die ,seele das ,gute gegen das ,bse in ,kampf rufen kann4 ,der ,weltentstehung geht der ,abfall der ,engel vor4 ,das ,wesen der verstoenen ,geister entzndet und verdichtet sich1 um die neue ,welt zu gebren48 ,der ,mensch tritt an ,stelle ,luzifers4 ,adams ,fall beginnt mit seinem ersten ,schlaf im ,paradiese1 was fr ,eva nicht sehr schmeichelhaft wre1 wenn ,bhme nicht meinte1 da schon das ,sichberlassen der ,unttigkeit ein ,zeichen der ,fleischlichkeit sei4 ,denn das ,leben denkt er sich durchaus energisch gefhrt1 als einen ,kampf des ,guten in uns mit dem ,bsen in uns1 zum ,siege des ,guten4 ,unter den mehreren ,anschauungen ,schellings1 denen wir spter noch begegnen werden1 finden sich auch solche1 die ganz auf dem ,boden der ,anschauungen ,jakob ,bhmes erwachsen sind4 ,gott ist die absolute ,indifferenz81 der ,ungrund81 ohne jedes ,prdikat4 ,aber ,gott ist gleichwohl potentiell eine ,dualitt1 weil nmlich ,gott auch den ,grund seines ,seins in sich haben mu4 ,dieser ,grund ist in ihm als gesonderte ,existenz4 ,und als ,grund des ,seins ist er zugleich ein ,begehren nach ,sein4 ,da er aber ,gott selbst angehrt1 so schaut ,gott hieraus sein ,ebenbild1 den ,logos1 eine ,vereinigung von ,vernunft und ,seins-,begehren1 die sich als ,schaffens-,wille uert und nun die ,welt schafft und ordnet4 ,man sieht1 wie ,schelling die ,selbstentzweiung ,gottes8 auffat4 ,die ,vernunft geht nach oben1 dem ,vollkommenen1 das ,begehren nach unten1 dem ,niederen4 ,das ,weitere1 das ,bhme ethisch entwickelt1 behandelt ,schelling mehr historisch1 unter ,benutzung seiner naturwissenschaftlichen und ,geschichtskenntnisse4 ,erst berwiegt das ,begehren1 und es werden rohe ,produkte geschaffen und erhalten1 wie die ausgestorbene ,vorwelt sie zeigt4 ,allmhlich kommt die ,vernunft mehr und mehr zur ,geltung1 es entstehen die hheren ,wesen2 der ,mensch tritt auf1 erst roh1 barbarisch1 dann edler4 ,vernunft und ,begehren stehen immer in ,kampf2 das ,fortschreiten der ,vernunft ist kein stetiges1 aber ihre ,wirkung geht1 mit ,schwankungen1 doch aufwrts4 ,das ,endziel ist die ,oberherrschaft der ,vernunft1 das ,schwinden des ,begehrens1 die ,vereinigung der ,welt mit dem ,gttlichen zu einer ,identitt4 ,auch ,krause 7#agha-ahcb7 scheint sich dem ,hauptprinzip ,bhmes angeschlossen zu haben1 indem er das ,dasein der ,welt aus einer inneren ,entgegensetzung der ,wesenheit in ,gott8 ableitet4 ,und obgleich er ,pantheist ist1 bertrgt er doch alles in ,gott1 so da seine ,lehre eine ,all-in-,gott-,lehre sein soll1 und verleiht ,gott ,eigenschaften1 die nicht weit ab von den ,quellgeistern ,bhmes liegen4 ,manches aber freilich pat sich den ,anschauungen der ,zeit an1 und einzelnes1 wie es scheint1 dem ,spinozaschen ,pantheismus4 berhaupt werden wir sehen1 da ,jakob ,bhmes ,entzweiung ,gottes mit sich sehr oft benutzt wird1 noch bis in die neueste ,zeit hinein und in ,systemen1 die vom ,bhmeschen weit abzuliegen scheinen1 wie zum ,beispiel in dem dialektischen ,system ,hegels4 ,wir gehen in der ,zeit stark zurck und fhren von anderen ,theosophen noch besonders an den ,brsseler ,arzt ,johann ,baptist van ,helmont 7#aegg-afdd71 der in ,visionen und ,trumen die ,wahrheit suchte und ,logik und ,vernunftwissenschaft1 wie alle ,intuitiven1 verachtete1 und der dabei doch zugleich ein nicht unbedeutender ,naturforscher war1 indem er das ,reich ,gottes von dem ,reich der ,natur scharf trennte4 ,er sah aber berall ,leben und glaubte1 da jede natrliche ,kraft als ,archeus sich selbst ihren ,krper bilde4 ,aber in der ,tat sind so viele ,arten 7species7 lebender 7von ,gott in die ,natur gelegter7 ,lichter1 als ,arten lebender ,kreaturen4 ,und so ist in diesen ,lichtern selbst alle und jede ,unterscheidung der ,arten48 ,die ,materie ist das zweite ,prinzip der ,natur4 ,in jedem ,dinge ist ein ,samen1 daraus es sich entwickelt4 ,die ,entwicklung wird aber durch eine innere ,anlage1 ein ,ferment81 eingeleitet und weitergeleitet4 ,eigenartig ist seine ,annahme einer ,wirkung in die ,ferne1 einer ,art ,strahlung -- er hat dafr das wunderliche ,wort ,blas geprgt -- die von den ,gestirnen nicht minder wie von den ,wesen ausgeht und nach ,auen und ,innen wirken soll1 was ja mit astrologischen und mit modernen ,ideen bereinkommt4 ,auer ,archeus und ,blas wird noch1 als an einem ,punkt im ,krper konzentriert1 die ,seele angenommen4 ,diese sitzt im ,magenmund1 der ,archeus in der ,milz4 ,gehirn und ,nerven sind ,werkzeuge der ,seele1 der ,archeus ist ihr ausfhrendes ,organ1 fr das krperliche ,leben4 ,dazu kommt der ,geist als das ,gotteslicht4 ,es sind etwas viel ,distinktionen3 ,archeus1 ,seele1 ,geist1 ,samen1 ,ferment1 und man wei zuletzt doch nicht recht1 wie all diese ,dinge miteinander zusammenhngen4 ,namentlich konkurrieren ,archeus und ,ferment1 ,seele und ,geist4 ,zu ,jakob ,bhme bildet van ,helmont insofern einen ,gegensatz1 als er den energischen ,kampf in der ,natur1 den jener so dichterisch und geistvoll vertritt1 ablehnt4 ,die ,natur ist ihm vielmehr ein geordnetes ,ganzes mit selbstndigen einzelnen ,wesen4 ,den ,englnder ,fludd 7#aegd-afcg71 einen ganz gehrigen ,mystiker1 erwhne ich1 nicht weil er ,wrme und ,klte als weltbildende ,prinzipe benutzt1 wie schon viele vor ihm getan1 sondern weil er sich auf ,versuche mit einem ,thermometer beruft1 dessen ,beschreibung er in einem wenigstens #ejj ,jahre alten ,manuskript gefunden haben will4 ,die ,ergebnisse der ,versuche sind zutreffend4 ,blaise ,pascal 7#afbc-affb7 hat mit ,jakob ,bhme einige hnlichkeit1 er zeigt sich als tiefsinniger1 religiser ,mystiker und zugleich doch als ,skeptiker4 ,montaigne 7#aecc-aeib7 ist als ,mystiker nur zu erwhnen1 mehr noch ist er ,skeptiker4 ,aber ,swedenborg 7#afhi-aggb7 ist ganz und gar ,mystiker4 ,die ,theosophie zieht sich wie ein roter ,faden noch lange durch alle ,systeme1 wie wir sehen werden4 ,in unserer ,zeit konnte sie sogar einen sehr bedeutenden ,aufschwung erfahren1 mit allem ,zubehr von ,mystizismus und ,okkultismus4 ,dem vernderten ,verhalten der ,menschen den besonderen ,religionen gegenber entspricht es1 da sie sich wesentlich der indischen ,auffassung angeschlossen hat4 ,ein anscheinend fr die betreffenden ,kreise bestimmtes grundlegendes ,werk hierber1 ,the ,key to ,theosophy81 von der klugen ,helene ,petrowna ,blavatsky 7,carl ,bleibtreu hat ber sie ein ,buch verffentlicht1 das leider durch unntige ,ausflle gegen ,andere und durch bertreibungen entstellt ist71 arbeitet ganz im ,fahrwasser der schon mitgeteilten ,lehren des ,wundervolkes der ,indier4 ,ebenso im ,grunde das ,werk von ,franz ,hartmann ,mysterien1 ,symbole und magisch wirkende ,krfte84 ,die ,hauptgedanken erhellen bereits aus den ,seite #bbc mitgeteilten ,ansichten ber die ,seele1 und auch das ,prinzip1 da alles1 ausnahmslos1 ,eines ist1 der ,theos1 das ,brahma usf41 ist uns schon bekannt4 ,ebenso die ,lehre von der ,reinkarnation und das ,karma-,gesetz1 da jeder erntet1 was er geset hat4 ,ferner1 da die ,erkennung des ,ich-selbst8 die ,erkennung von allem bedingt1 auch die des ,dinges hinter den ,erscheinungen1 des ,transzendentalen im ,sinne ,kants 7,s4 #cej74 ,das ,selbst des ,universums und das ,selbst jeden ,wesens im ,universum ist ein und dasselbe ,selbst81 lautet der ,hauptsatz dieser ,theosophie4 ,und dieses ,selbst ist eben der ,theos4 ,wir selbst sind es4 ,alles dieses entspricht durchaus dem1 was wir von indischer ,theosophie wissen4 ,die ,durchfhrung dieser ,hauptgedanken darzulegen mu ich mir versagen1 ebenso mu ich die ,schilderung der sieben ,reiche 7im ,anschlu an die sieben ,seelen1 ,s4 #bbc7 und die ,erklrung der ,symbole und ,mysterien bergehen1 zumal mir sehr vieles allzudunkel geblieben ist4 ,nur weniges ist gnostischen ,anschauungen entnommen und noch weniger kirchlich-christlichen4 ,und es lt sich ja nicht bestreiten1 da1 so poetisch schn die letzteren1 und namentlich die gnostischen1 ,anschauungen sind1 sie philosophisch den tiefdurchdachten und bis ins uerste scharf getriebenen ,lehren der indischen ,schulen zurckstehen4 ,und nach dem wirklich groen ,jakob ,bhme ist ja auch kein christlicher ,theosoph erschienen1 der ein befriedigendes ,system htte aufstellen knnen4 ,in ,bhme aber haben wir mehr den sittlich hohen und phantasiebegabten ,mann zu verehren als den unumwundenen ,dialektiker4 ,er war rcksichtslos in seiner ,entzweiung ,gottes mit sich selbst1 sein frommer ,sinn aber fhrte ihn auf geschlungenen ,pfaden immer wieder zurck zu dem einzig gndigen und gtigen ,gott1 wie ihn die ,flle der ,menschheit ja allein als ,gott des ,trostes und der ,verheiung brauchen kann1 wie ihn aber der spekulative ,menschenteil nicht ohne inneren ,widerspruch1 angesichts des so unglaublich verbreiteten und fast unser ganzes ,leben durchqulenden ,schlimmen und blen1 auf sich wirken lassen kann4 ,wo die ,persnlichkeit verloren geht1 schwindet die ,poesie1 und man mag uns ,gott noch so erhaben schildern1 noch so gewaltig und unendlich1 er wird uns immer fremder und klter und unverstndlicher4 ,der strafende und der liebende ,vater geht verloren4 ,es kommt ein geheimnisvolles ,etwas hinter grauen ,schleiern4 ,das ,leben wird verschwommen1 wie die ,anschauung zerfliet4 ,es ist berall ein ,verstecktes da1 nirgend doch ein ,greifbares1 und die ,gesellschaft mu sich schlielich mit einem feinen ,schatten begngen und einem ethischen ,kodex1 mit einem ewigen marklosen ,leben1 wenn nicht einem absoluten ,tod4 ,diese ,reaktion ist gegenber den unsglichen ,albernheiten1 die so viele mit der persnlichen ,religion treiben1 gegenber den selbstschtigen ,pachtungen des lieben ,gottes1 dessen sich so viele erdreisten1 gewi durchaus gerechtfertigt4 ,eine solche ,reaktion hat die ,philosophie von je gegen die ,theologie gebt1 daher die eigentlich so unwahre doppelte ,wahrheit4 ,gegenwrtig aber1 wo ein dritter gewaltiger ,kmpe auf den ,plan getreten ist1 die kalte1 beweiskrftige ,naturwissenschaft1 die allen ,glauben berhaupt hinwegzuschwemmen droht1 ist es nur wohl zu verstehen1 wenn manche1 abhold dem ,zerstrlichen1 sich in ein ,reich flchten1 das der ,naturwissenschaft nicht angreifbar zu sein1 den ,gedanken keinen ,zwang zu tun und fr ,phantasie und ,gefhl ,befriedigung zu bieten scheint4 ,kommt noch dazu1 da das ,geheimnis vor der ,grenze dieses ,reiches wandelt und jedem ,nahenden mit dunklen ,reden ,wunderbares zu schauen verheit4 ,indessen scheint der anglo-amerikanische ,stamm besonders geneigt1 sich dort einzubrgern2 in ,deutschland sind wir noch sehr mitrauisch den ,verheiungen gegenber4 ,die ,menschheit verhlt sich gegenwrtig fast synkretistisch in bezug auf die ,religion4 ,und wenn gar einer ,hochreligion1 dem ,christentum1 das ,wichtigste1 ,christi ,leben und ,leiden auf ,erden fr die ,menschheit1 also sein persnliches ,erlserwerk1 fast mit bereifer abgestritten wird1 was bleibt vielen da brig1 als zum ,unerforschlichen in seiner ,unnahbarkeit zurckzukehren und1 wie ,jakob1 mit der geheimnisvollen ,erscheinung zu ringen1 um ihren ,namen zu erfahren6 ,oder1 unbekmmert um eine ,gottheit1 ein irdisches ,leben in ethischen ,regeln als den alleinigen ,zweck des ,menschen zu betrachten1 wenn man dieses ,leben nicht berhaupt als ein bel unter gleicher ,voraussetzung zu berwinden hat6 ,wunderbar ist1 wie dabei die grten ,gegenstze nebeneinander bestehen4 ,der mitunter fast halluzinierende ,theosoph und ,spiritist hat den khl abwgenden und alles ,supernaturalistische abweisenden ,ethiker1 ,optimisten oder ,pessimisten zum ,nachbarn4 ,wie sich allmhlich aber eine ,anschauung mehr und mehr zur ,herrschaft emporringt1 die den ,theismus 7auch als ,deismus7 mit dem sogenannten ,atheismus vershnt und verbindet1 der spinozistische ,pantheismus1 der mit der ,theosophie die ,idee eines alles umfassenden1 alles begreifenden ,etwas1 mit dem ,atheismus die der ,selbstndigkeit der ,welt1 ihr ,freisein von einem persnlichen auer und ber ihr stehenden ,herrscher1 ihr ,wurzeln auf sich selbst gemein hat1 werden wir spter sehen4 ,einstweilen knnen wir vom ,deismus noch nicht scheiden4 #ci4 ,deistischer ,rationalismus4 ,die weitere ,entwicklung der ,philosophie und ,wissenschaft war jedoch zunchst der intuitiv-religisen ,auffassung der ,welt und des ,lebens an sich nicht gnstig und mute zu khlerer ,betrachtung der ,dinge fhren und so an ,stelle der ,intuition den vernunftgemen ,rationalismus1 die festen ,regeln der ,vernunft1 setzen4 ,rationalistisch ist schon die ,sokratische ,ethik1 ebenso zu einem sehr groen ,teil die ,aristotelische ,philosophie und vieles andere von dem1 was ich schon vorgetragen habe 7,nichts ,greres als ,vernunft1 denn sie ist die ,seele der ,seele81 soll ,scaligers ,wahlspruch gewesen sein74 ,der moderne ,rationalismus beginnt mit dem ,urheber der modernen ,philosophie1 ,ren ,descartes1 ,renatus ,cartesius 7#aeif zu ,la ,haye bei ,tours geboren1 #afej zu ,stockholm gestorben74 ,er mu aber bei diesem noch durchaus als mit ,deismus gemischt bezeichnet werden1 weil ,gott ganz und gar noch in der ,mitte der ,anschauung steht4 ,sein ,rationalismus beruht auf ,gottbeweisen4 ,der formale ,grund18 sagt ,descartes1 woraus wir den ,glaubenssachen zustimmen1 besteht in einem gewissen inneren ,licht1 mit dem1 von ,gott erleuchtet1 wir vertrauen1 da was uns zu glauben gelehrt wird1 von ihm enthllt ist1 und da er nicht lgen kann1 da jenes ,licht sicherer ist als das ganze ,licht der ,natur48 ,das ist zunchst noch durchaus theosophisch gesprochen4 ,und ,descartes ist glubiger1 sogar wunderglubiger ,katholik4 ,gleichwohl ist er ,rationalist1 er will berall mit ,vernunftgrnden beweisen4 ,mit dem ,licht der ,natur8 will er wissenschaftlich in alles ,natrliche hineinleuchten und nur beim ,allerletzten dem bernatrlichen ,licht1 der inneren ,offenbarung1 ,intuition1 sein ,vertrauen schenken4 ,dieses lehrt ihn aber1 da ,gott in jedem ,augenblicke ,grund der ,welt ist1 da diese ins ,nichts versinkt1 sobald er sie verlt4 ,und so ist auch das natrliche ,licht von ,gott in der ,natur entzndet1 denn ,gott kann nur wahr sein1 selbst in seinen ,werken4 ,diese ,wahrheit ist an sich eine relative1 sofern ,gott die ,welt auch ganz anders htte schaffen und einrichten knnen1 als geschehen ist2 fr uns jedoch bedeutet sie eine absolute nach unserer ,art4 ,unter solchen ,umstnden nimmt es sich sonderbar aus1 da ,descartes gleichwohl1 mit anderen vor ihm1 sich noch nach ,beweisen fr das ,dasein ,gottes umschaut4 ,diese sind eben ein ,teil seines ,rationalismus4 ,er geht von dem berhmten ,satz aus3 ,je pense1 donc je suis82 cogito1 ergo sum2 ,ich denke1 also bin ich2 einem ,satze1 der sich lange vor ihm schon ausgesprochen findet4 ,das ist also eine ,gewiheit3 ,ich bin84 ,aus dieser ,gewiheit schpft er die weitere3 ,was ich fr sicher wei1 oder einfacher1 was in mir keinen ,widersprchen begegnet1 ist auch wahr4 ,und wie so viele vor ihm und nach ihm vertauscht er das ,wahre mit der ,existenz4 ,wir haben in uns eine ,idee von einem unendlichen1 absolut vollkommenen und absolut realen ,wesen4 ,nun sind wir selbst endlich1 unvollkommen und zeitlich beschrnkt4 ,und alles um uns ist es gleichfalls4 ,also knnen wir jene ,idee weder aus uns noch aus der ,natur geschpft haben4 ,und folglich ist sie absolute ,wahrheit1 und ,gott besteht4 ,offenbar ist dieser psychologische oder anthropologische ,beweis einzig ein intuitiver4 ,er ist nicht falsch1 wie man oft behauptet hat2 er ist nur1 als intuitiv1 unserer discursiven ,vernunft1 die rein logisch schliet und sagt1 weder ein ,unendliches noch ein ,absolutes liege fertig in unserem ,geiste1 sondern nur als stetig fortgefhrte ,abstraktion1 unzugnglich4 ,der andere ,beweis heit der ontologische4 ,im ,grunde ist er eine ,ergnzung zum psychologischen4 ,in diesem wurde die absolute ,realitt ,gottes vorgesetzt4 ,descartes meint1 diese gehre schon zum absolut ,vollkommenen2 was absolut vollkommen ist1 mu auch wirklich sein4 ,die ,wurzel steckt in der so oft gemachten ,annahme1 da alles ,unvollkommene aus einer ,beimischung von ,nichtwirklichem1 ,nichtseiendem herstamme1 die der ,leser im ,voraufgehenden so oft hat hinnehmen mssen4 ,aber dieser ,zusatzbeweis ist an sich nicht ntig4 ,der psychologische ,beweis gengt fr die ,intuition vllig4 ,und wer keine ,intuition zugibt1 dem hilft der ,zusatzbeweis auch nicht1 denn wie ,kant nachgewiesen hat1 gehrt das ,dasein nicht zu dem ,begriff eines ,dinges1 wie die brigen ,merkmale4 ,hat nun ,gott auch keine ,merkmale1 was bleibt dann brig1 wenn ihm auch das ,sein entzogen wird8 ,im ,menschen erkennt ,descartes eingeborene ,begriffe 7ideae innatae1 apriorische71 sodann empirisch erworbene1 auch abgezogene ,begriffe 7ideae adventitiae1 aposteriorische71 zuletzt hervorgebrachte ,begriffe 7ideae factae74 ,die ersteren umfassen die ,hochbegriffe ,gott1 ,wahrheit1 ,freiheit usf42 die mittleren dienen zur ,erkenntnis der ,natur2 die letzten zum ,hinausgehen ber das unmittelbar in der ,natur ,gegebene1 im ,anschlu daran4 ,vor allem ist der ,mensch ein geistiges ,wesen4 ,descartes sieht aber in der ,welt1 wie ,gott sie geschaffen hat1 einen ,dualismus3 ,geist und ,materie4 ,begrifflich werden beide als ,substanz8 bezeichnet4 ,jedes von ihnen hat ein ,attribut83 der ,geist stetiges ,denken1 die ,materie ,ausdehnung4 ,die ,einzelnen sind ,modi83 im ,geist die ,gedanken1 in der ,materie die ,krper mit ,figur1 ,gre1 ,bewegung1 ,ruhe usf4 ,diese beiden ,substanzen sind absolut getrennt2 und jede besteht nach ihrer ,art1 der ,geist nach geistiger1 die ,materie nach mechanischer ,art4 ,dinge ohne ,geist haben nur mechanistisches 7besser physisches7 ,leben4 ,so unser ,krper1 in dem alles rein mechanisch geschieht1 wie in unbelebten ,krpern1 in ,maschinen4 ,tiere und ,pflanzen sind den unbelebten ,dingen gleich1 sind ,maschinen4 ,der ,mensch hat noch den unsterblichen ,geist4 ,die ,welt1 ohne die ,geister1 ist hiernach auch eine gewaltige ,maschine4 ,geschaffen wurde sie als eine harte ,masse4 ,gott zerschlug diese ,masse und setzte ihre ,teile 7wie bei ,anaxagoras der ,nus7 in wirbelnde ,bewegung4 ,nun stieen und rieben diese ,teile aneinander1 und es entstand so eine feine1 grbere und ganz grobe ,materie4 ,die feine zerstreute sich am weitesten in das ,all und bildete in inneren ,wirbeln allmhlich die ,sonne und die ,fixsterne4 ,die grbste ,materie gab ,erde1 ,planeten1 ,monde1 ,kometen usf4 ,die mittlere ,materie wirbelt noch um ,sonnen und ,planeten und andere ,krper und reit die ,planeten um die ,sonnen1 die ,monde um die ,planeten herum4 ,eine gewisse ,ordnung unter allen ,krpern entsteht durch das ,stoen und ,reiben2 wie auch die drei ,materien sich durch ,stoen und ,reiben voneinander geschieden haben4 ,descartes ist1 wie wir sehen1 in seinem ,dualismus theosophischer ,deist in bezug auf ,gott und ,geist1 ,mechanist in bezug auf die ,krperwelt nach ihrer ,entstehung und der ihr eingeprgten ,bewegung4 ,wie wirkt aber die ,seele auf den ,krper8 ,an sich kann eine solche ,wirkung nicht stattfinden4 ,was ,descartes darber sagt1 ist lediglich seinen mechanistischen ,anschauungen nachgebildet4 ,die ,seele sitzt in der ,zirbeldrse1 in der ,mitte des ,gehirns4 ,die zu dieser ,drse fhrenden ,nerven werden von feinstem ,blut 7spiritus animalis7 durchstrmt4 ,dadurch kommt die ,drse in ,schwingungen1 die die ,seele aufnimmt4 ,umgekehrt mu diese die ,drse in ,schwingungen versetzen1 die den ,gang des feinsten ,blutes regulieren und so auf den ,krper mittelbar wirken4 ,diese ,vergrobsinnlichung kann einen modernsten ,mechanisten erfreuen1 aber die ,frage nicht lsen4 ,darum ruft ,geulincx 7aus ,antwerpen #afbe-affi7 ,gott zu ,hilfe4 ,jedem krperlichen ,vorgang entsprechend veranlat ,gott einen seelischen1 und jedem seelischen entsprechend einen krperlichen4 ,so lenkt ,gott die ,seele nach dem ,krper und den ,krper nach der ,seele4 ,frei ist nur immer je der erste ,vorgang1 je der zweite ist von ,gott veranlat1 ausgelst4 ,also wirkt ,gott gelegentlich1 es ist ein ,okkasionalismus1 der eine hhere ,bedeutung gewinnt1 wenn ,gott nicht jedesmal regulierend eingreift1 sondern von vornherein ,seele und ,krper so gegeneinander abgestimmt hat1 da sie1 obwohl sich gegenseitig absolut fremd1 doch aufeinander antworten4 ,der ,pariser ,malebranche 7#afch bis #agae7 fat das ,verhltnis1 nach ,geulincx' ,vorgang1 in dieser ,weise auf4 ,aber beide haben in ,descartes' ,philosophie noch die ,wendung gebracht1 da der ,geist berhaupt von ,gott ist1 die ,materie freilich nicht4 ,dieser ,dualismus geht dann in einen solchen zwischen ,gott und ,welt ber2 und er ist wenigstens insoweit pandeistisch1 als ,gott in den geistigen ,dingen vorhanden ist1 vielleicht auch in den nichtgeistigen1 sofern es sich um ,vorgnge handelt4 ,es ist blich1 an diese ,betrachtungen ,spinozas ,lehren anzuschlieen1 gewissermaen als letzte ,ausbildung der ,cartesischen4 ,allein ,spinozas ,anschauungen sind rein monistisch und auch in keiner ,weise deistisch4 ,spinoza selbst hat ,cartesius' ,schriften interpretiert und mag auch sein ,system als aus dem ,cartesischen erwachsen angesehen haben4 ,es ist aber nicht mehr daraus hervorgegangen als des ,cartesius' ,system aus irgendeinem der frheren ,systeme mit ,gott1 ,geist und ,materie4 ,und das rationalistische ist bei ,cartesius kaum wo zu finden als in solchen ,beweisen81 deren einer oben angefhrt ist und seinen ,grund doch allein in der ,intuition hat4 ,denn wiewohl ,cartesius1 wie schon bemerkt1 auch das natrliche ,licht1 die ,erkenntnis aus dem ,vorhandenen1 auf ,gott zurckfhrt1 ist er doch voller ,zweifel an der ,wirksamkeit dieses ,lichtes4 ,frchtet er doch mitunter1 da dieses ,licht von einem bsen ,dmon herrhren mchte1 welcher uns ,falsches fr ,gewisses vorspiegelt4 ,so da ihm zuletzt nur das ,intuitive bleibt1 als das einzig ,sichere1 wozu zunchst sein ,grundsatz vom ,dasein ,gottes gehrt und damit in ,verbindung der vom eigenen ,dasein1 der demnach lauten mte3 ,ich schaue ,gott1 also bin ich 7contemplor deum1 ergo sum74 ,und in der ,tat ist ,descartes auch nicht bel geneigt1 den ,geist als eine ,emanation ,gottes anzusehen4 ,mit ,descartes' ,deismus hngt auch zusammen1 da er die ,welt unendlich im ,raume und unendlich in der ,dauer1 aber endlich in der ,entstehung auffat1 und da1 wo er seinem ,mechanismus abhold wird1 er ,gott nicht allein die ,schaffung der ,welt1 sondern auch ihre stete ,erhaltung und ,leitung zuschreibt4 ,in der ,frage des freien ,willens verhlt er sich sehr unsicher4 ,als ,mechanist mu er ihn leugnen4 ,als ,deist kann er ihn bis zu einem gewissen ,grade zulassen4 ,und in dem ,schwanken zwischen ,mechanismus und ,deismus ist wohl das ,unsichere und ,sichwidersprechende in ,descartes' ,anschauungen berhaupt zu suchen4 ,spinozas ,system1 das wir spter kennen lernen werden1 ist durchaus konsequent4 ,und die ,kunstausdrcke1 die er nach ,cartesius' ,system verwendet1 besitzen ganz andere ,wertgebung4 #dj4 ,prstabilierte ,harmonie1 ,determinismus1 ,monaden1 ,korpuskeln1 ,realen1 ,samen4 ,wir haben bereits an mehreren ,stellen von der ,anschauung einer ,sympathie der ,dinge8 gesprochen1 durch die der ,zusammenhang zwischen den ,dingen in der ,welt erklrt werden sollte4 ,den ,gipfel solcher ,lehren bildet die prstabilierte ,harmonie in ,verbindung mit der ,monadologie4 ,eine erste ,fassung finden wir bei ,franz ,mercurius van ,helmont 7#afah-afii71 dem ,sohn des uns schon bekannten ,arztes4 ,wie er die ,seele stoisch betrachtet1 so hat er sich im ,grunde auch eine ,art ,pandeismus zurecht gelegt1 indem ,gott zwar von allen ,dingen verschieden1 aber doch nicht von allen ,dingen abgetrennt oder geteilt sein soll4 ,da ,gott selbst ohne ,zeit1 ohne ,raum1 ohne nderung1 ohne ,vielheit ist1 so lt sich sein ,zusammenhang mit den ,dingen nur so verstehen1 da er die ,welt stndig ohne ,ende schafft1 indem er immer weiter zu dem ,vorhandenen ,neues hinzubringt und zugleich alles zur ,vernderlichkeit bestimmt4 ,gedacht ist dieses emanistisch2 der ,mittler ist das feinste von ,gott ausgehende und das ,all erfllende ,licht1 die ,welt ist ein davon abgeschwchtes4 ,und ,christus ist insofern in der ,tat die ,mitte1 als er nur zum ,guten vernderlich ist1 nicht zum ,bsen1 whrend die ,geschpfe zum ,guten und ,bsen sich neigen4 ,indessen ist auch den ,geschpfen verliehen1 sich dem ,guten unendlich zu nhern1 und darin beruht die ,unendlichkeit der ,schpfung4 ,die ,geschpfe enthalten von ,gott das ,gute als ,keim1 und jedes ,geschpf ist eine ,unendlichkeit fr sich1 indem es eine geistige ,reihe ohne ,ende bildet4 ,so spiegelt jedes ,geschpf in gewisser ,hinsicht ,gott selbst ab1 nur unendlich unvollkommener als ,gott4 ,wie ,licht bemerkt wird1 wenn es an einem ,krper reflektiert1 7wir mssen sagen in uns1 an der ,retina auftrifft71 so kommt ,gottes ,licht zum ,bewutsein1 indem es auf eine dunkle ,substanz trifft1 die ,materie des ,krpers4 ,darum ist der ,krper notwendig auch zum ,bewutsein ,gottes2 als wenn das ,licht seiner selbst bewut wird1 indem es auf einen hemmenden ,krper stt4 ,lehren1 wonach ,gott sich nur in der ,schpfung kennt1 sind bereits erwhnt4 ,und von ,gott strahlt es auch ins ,unendliche nach allen ,seiten aus4 ,dadurch ist die ,verbindung aller ,dinge bewirkt1 indem eben jedes ,ding zu jedem ,ding und durch jedes ,ding geistige ,emanationen sendet4 ,so wre jedoch nur eine ,art allgemeine ,statik erreicht4 ,zur ,dynamik in der ,welt kann van ,helmont nur durch ,mitwirkung ,gottes gelangen4 ,die ,welt besteht aus unzhligen1 unteilbaren ,monaden1 die das physische ,leben bedingen1 deren jede aber fr sich absolut ein ,individuum ist4 ,verbunden sind die ,monaden durch gottentstammte1 allgemeine ,sympathie 7wohl emanistisch so gedacht wie die ,verbindung von ,gott mit der ,welt71 und ihre ,wirkung aufeinander geschieht durch von ,gott eingepflanzte ,bewegungsmglichkeit der einen ,monade zu der anderen4 ,also rhrt alles von ,gott her1 ,unendlichkeit jedes ,individuums zum ,guten1 ,endlichkeit zum ,bsen1 ,sympathie ,jedes gegen ,jedes1 ,wirkung ,jedes gegen ,jedes4 ,die krperlichen und geistigen ,dinge sind ,aggregate von ,monaden1 die unter der ,herrschaft einer ,monade1 der ,seele1 stehen1 die als ,zentralgeist alle einzelnen ,monaden in sich fat1 insbesondere des betreffenden ,dinges1 aber auch der brigen ,welt 7durch ,sympathie874 ,und wie keine ,monade1 nachdem sie geschaffen1 untergehen kann1 so erst recht nicht die ,seele4 ,was noch von mehreren ,welten gesagt wird1 reicht ins ,mystische4 ,vier sind vorhanden3 die oberste ,welt ist ,christus als ,lichtall4 ,die folgende1 ,welt der ,schpfung1 ist wohl als eine ,art platonischer ,ideenwelt gedacht4 ,in der dritten ,welt1 ,welt der ,bildung1 wird in der oberen ,schicht das ,gute der ,ideen verwirklicht1 in der unteren das ,unvollkommene4 ,die ,festigkeit nehmen die unvollkommenen ,verwirklichungen in der vierten1 mechanischen krperlichen ,welt der ,gestaltung4 ,so gehrt der ,krper der vierten1 der ,geist der dritten1 die ,seele der zweiten ,welt an4 ,das stellte die eigentliche ,welt 7,mundus factionis7 wieder sehr niedrig1 wenn eben nicht ,gottes ,strahlen bis in sie hineinreichten und so eine ,entwicklung nach oben ermglichten4 ,diese ,entwicklung aber schliet die ,seelenwanderung1 ,revolution der ,seelen81 ein4 ,jede ,seele bildet sich ihren ,krper aus den ,monaden nach der durch ihren ,zustand bestimmten ,herrschermacht4 ,so entwickelt sich ihr ,leib mit ihrer eigenen ,entwicklung1 und sie kann so aus den niedrigsten ,existenzen zu den hchsten steigen1 aber auch von hchsten zu niedrigsten fallen4 ,hat sie auf ,erden die hchste ,existenz erreicht1 so geht sie in die erste ,welt ein und kommt nicht wieder2 dort entwickelt sie sich noch weiter4 ,die ,seelen der ,kinder sind ,monaden der ,eltern1 daraus die ,vererbung des ,guten wie des ,bsen4 ,sehr verstndlich ist die ganze ,lehre offenbar nicht2 sie enthlt zuviel nach einer ,seite1 der der ,vollkommenheit1 und zu wenig nach der anderen1 der des ,schlimmen2 das letztere ein ,mangel1 den wir ja berall getroffen haben1 auer bei ,jakob ,bhme4 ,eine wirkliche ,harmonie haben wir hier nicht1 viel weniger eine prstabilierte4 ,aber die ,anlage ist zweifellos vorhanden1 namentlich in den lebensvoll aufgefaten ,monaden4 ,wir kommen zu einem der ,grten1 ,gottfried ,wilhelm ,leibniz4 ,er ist zu ,leipzig am #ba4 ,juni #afdf als ,sohn des ,moralprofessors ,leibniz geboren4 ,gestorben ist er am #ad4 ,november #agaf4 ,seine ,bedeutung fr fast alle ,zweige der ,wissenschaft ist auerordentlich4 ,hier haben wir es nur mit einer seiner ,leistungen zu tun1 die aus seiner ,welt- und ,lebenanschauung fliet4 ,in einer der vielen ,auslassungen ber seine ,anschauung1 in der ,schrift ,de la nature en elle-mme81 bezieht sich ,leibniz auf die bekannten ,eigenheiten der ,krper1 die der ,trgheit8 zugeschrieben werden1 und meint mit ,recht1 da diese allein aus der ,ausdehnung der ,dinge oder ihrer ,masse nicht zu verstehen sei1 da es sich vielmehr um etwas handle1 das auerdem den ,dingen noch zukomme4 ,und dieses substantielle ,prinzip18 sagt er1 das in den lebenden ,wesen ,seele heit1 in den anderen substantielle ,form1 und die zusammen mit der ,materie eine wirkliche ,substanz bildet1 aber schon durch sich eine ,einheit darstellt1 dieses ,prinzip nenne ich eine ,monade48 ,die ,monaden sind einfach1 ohne ,teile1 nicht bildbar und nicht vernichtbar1 auer durch ,gott4 ,jede ,monade ist ein ,gegenstand fr sich2 irgendeine ,einwirkung auf ihr ,wesen und in ihrem ,wesen durch ein ueres1 auer durch ,gott1 ist absolut ausgeschlossen4 ,die ,monaden18 heit es in der ,monadologie1 haben keine ,fenster1 durch die etwas eindringen und hinaussteigen knnte48 ,alle nderungen einer ,monade kommen aus ihrem eigenen ,inneren4 ,die ,monaden sind erschaffen und dabei mit ihren nderungen begabt4 ,sie sind jede eine ,einheit einer ,vielheit von ,einzelheiten1 die hiernach eine ,beziehung bilden4 ,diese jedesmalige ,vielheit in der ,einheit1 wechselnd in den vorbergehenden ,zustnden1 ist die ,perzeption1 und was den ,wechsel von einer ,perzeption zur anderen bewirkt1 bildet die ,appetition4 ,solches mu aus unserem ,seelenleben erschlossen sein1 da wir uns unserer ,einheit bewut sind1 zugleich aber auch der ,vielheit in unseren ,seelenttigkeiten4 ,perzeption wre also die jeweilige ,wahrnehmung aller inneren ,ttigkeiten1 ,appetition die des ,wechsels der ,ttigkeiten4 ,hiernach kann man die ,monaden auch als ,seelen ansehen oder als ,entelechien 7,s4 #bej72 letzteres1 weil sie eine gewisse ,vollkommenheit der ,zwecklichkeit besitzen4 ,doch reserviert ,leibniz die ,bezeichnung ,seele8 fr diejenigen ,monaden1 deren ,perzeptionen mehr unterschieden und von ,gedchtnis begleitet sind4 ,die ,monaden weichen nmlich voneinander ab in ,perzeption und ,appetition4 ,aber selbst jede ,seele verhlt sich bald deutlich1 bald undeutlich bewut1 nur da bei ihr die undeutlichen ,perzeptionen vorbergehend sind1 die bei den einfachsten ,monaden dauernd4 ,monaden ohne jede deutliche ,perzeption werden als ganz blo8 bezeichnet 7,monades toutes nues74 ,so stufen die ,monaden sich ab von gnzlicher ,bloheit bis zum ,menschenseelischen1 mit der ,kenntnis der notwendigen und ewigen ,wahrheiten1 und mit dem ,bewutsein von sich selbst und von ,gott4 ,alle ,monaden haben die ,grnde ihrer ,vollkommenheit und ,unvollkommenheit in sich4 ,dem ,grade der ,vollkommenheit entspricht die ,ttigkeit 7actio71 dem der ,unvollkommenheit das ,leiden 7passio74 ,jede ,monade hat ein ,bewutsein von demjenigen1 was in den anderen ,monaden enthalten ist2 sie gilt um so vollkommener1 je mehr sie sich a priori ,rechenschaft geben kann von dem1 was in den anderen ,monaden vorgeht2 und darin besteht ihre ,wirkung auf sie4 ,leidend verhlt sie sich1 sobald der ,grund von dem1 was in ihr vorgeht1 in demjenigen sich befindet1 das es deutlich in einem anderen1 eben in ihr1 kennt4 ,die gegenseitige ,wirkung ist hiernach nur eine ideelle4 ,an sich liegt sie in ,gott1 indem ,gott bei ,schaffung der ,dinge berhaupt fr jede ,monade mit ,bezug auf alle anderen ,monaden bedacht war4 ,in diesem ,bedachtsein ,gottes bei der ,schaffung jeder ,monade auf alle anderen ,monaden1 wodurch deren geordnete ,wirkungen aufeinander nach ewigen ,gesetzen sich erklrt1 ist die prstabilierte ,harmonie begrndet4 ,jede ,monade wirkt zwar nur nach ihrer ,art1 aber diese ,art ist von vornherein so beschaffen1 wie es die ,rcksicht auf alle anderen ,monaden erforderte1 so da jede ,monade nach ihrer ,art ihre bestimmte ,stellung in der ,welt von vornherein einnimmt4 ,so hat jede ,monade ,bewutsein vom ganzen ,all4 ,indessen doch immer wieder in ihrer ,art4 ,und so schaut die ,welt vom ,gesichtspunkte 7point de vue7 jeder ,monade anders und anders aus4 ,aber wie eine ,stadt von verschiedenen ,standpunkten verschiedene ,anblicke bietet und doch nur immer dieselbe ,stadt ist1 so die ,welt4 ,sie ist nur eine1 wenn auch von den verschiedenen ,monaden verschieden aufgefat4 ,gott ist aber der allgemeine ,grund aller ,dinge1 in ihm erscheint jedes wie es ist4 ,und wie es ist1 mute es aus der ,natur ,gottes sein1 der die ,welt nicht nach einem willkrlichen ,plan so oder anders htte schaffen knnen1 sondern wie er sie geschaffen hat1 als ,gott schaffen mute4 ,denn ,gott ist absolut vollkommen2 sein ,knnen1 sein ,wissen1 sein ,wollen -- bei den ,monaden3 ,subjekt 7,eigen71 ,perzeption1 ,appetition -- sind absolut unbeschrnkt4 ,und weil sie absolut sind1 konnte es sich nicht um die ,wahl eines ,besseren8 handeln1 das ja ein endliches ,wissen bedeutet4 ,alle ,dinge sind aus ,monaden zusammengesetzt4 ,da die ,wirkung der ,monaden aufeinander nur eine gedachte ist1 so besagt die ,zusammensetzung nicht ein ,zusammenhalten1 sondern ein deutlicheres ,bewutsein dieser ,monaden von einander als von anderen ,monaden1 die nicht dem betreffenden ,dinge angehren4 ,in dem ,wechsel des ,bewutseins von dem anderen ist es begrndet1 wenn ,monaden aus den ,dingen ausscheiden4 ,so ist alles ,wachsen nur ein ,zunehmen von ,monaden mit ,bewutsein vom ,vorhandenen und im ,bewutsein des ,vorhandenen4 ,und umgekehrt1 alles ,schwinden eine ,abnahme von ,monaden mit solchem ,bewutsein und in solchem ,bewutsein4 ,und so sind auch rumliche ,form und ,materie nur solche ,bewutseinszustnde4 ,alles dieses liegt in den ,monaden und der prstabilierten ,harmonie4 ,und die ,welt ist ein ,phainomenon bene fundatum81 eine gewaltige ,maschine1 deren einzelne ,teile1 die ,monaden1 gleiche ,maschinen sind4 ,im ,kleineren werden wir diese ,vergleichung spter bei dem philosophischen ,biologen ,driesch wiederfinden4 ,die ,welt ist nirgend und niemals unterbrochen1 sie ist kontinuierlich und lebt kontinuierlich nach ,gottes ,harmonie4 ,die ,unvollkommenheiten liegen in der ,endlichkeit der ,monaden1 hinsichtlich ihres ,subjekts1 ihrer ,perzeption und ihrer ,appetition1 die ja notwendig war1 sollte berhaupt eine ,welt vorhanden sein1 da1 wenn diese ,endlichkeit aufgehoben wird1 alles ja ,gott ist4 ,dem ,preis ,gottes und dem ,verhltnis des ,menschen zu ihm ist die berhmte ,thodice gewidmet4 ,diejenige ,monade in einem ,ding1 welche namentlich ,bewutsein von allen anderen ,monaden hat1 ist die ,zentralmonade1 bei den ,lebewesen die ,seele4 ,nur sofern eine solche ,zentralmonade vorhanden ist1 darf von einem ,krper8 gesprochen werden1 der im brigen nichts bedeutet als ,monaden1 hauptschlich im ,bewutsein der ,seele4 ,so gibt es keinen ,leib ohne ,geist4 ,aber auch keinen ,geist ohne ,leib1 denn das wrde bedeuten1 da eine ,monade berhaupt von anderen ,monaden kein ,bewutsein htte4 ,freilich besagt dieses1 da im ,grunde jeder ,leib unendlich ist wie das ,all1 so da an sich die ganze ,welt1 jedes darin ,seele und ,leib wre1 und das was wir ,leib nennen1 nur den ,teil bedeutete1 der besonders zum ,bewutsein gelangt ist4 ,dieser ,schwierigkeit kann man nur entgehen1 wenn man annimmt1 da die ,monaden von gewissen ,monaden so gut wie gar kein ,bewutsein haben4 ,sie ist aber auch allen panpsychistischen und pandeistischen ,anschauungen inhrent4 ,da die ,monaden keine ,ausdehnung haben1 und da die ,welt als ,kontinuum besteht1 so sind die ,dinge nicht blo dem ,gedanken nach ins ,unendliche teilbar1 sondern tatschlich ins ,unendliche organisiert4 ,charakteristisch aber fr ,leibniz1 in dem wir ja auch einen groen ,mathematiker und ,physiker besitzen1 ist1 da er nach ,prstabilierung der ,harmonie nur die ,weltgesetze walten und ein stetes ,eingreifen ,gottes1 wenn es vorhanden ist1 immer nur in den ,weltgesetzen sich uern lt4 ,und seine ,naturerklrung ist eine mechanische2 unvermittelte ,wirkungen lehnt er ab1 so die ,newtonsche ,attraktionswirkung in die ,ferne1 die er fr ein stetes ,wunder erklrt4 ,das gehrt schon in das folgende ,buch4 ,wie man von der ,leibnizschen ,anschauung zur ,unsterblichkeit der ,seele kommen mu und zur ,seelenwanderung kommen kann1 ist klar4 ,wie aber die ,unsterblichkeit hier eine ganz andere ,bedeutung hat als die theologische1 ist ebenso klar4 ,die irdische ,persnlichkeit kann ja gar nicht bestehen bleiben1 wenn die ,zentralmonade sich von den anderen ,monaden1 dem ,krper1 getrennt und so das deutliche ,bewutsein ihrer verloren hat4 ,sie kann dann von ihnen kein anderes inneres ,bewutsein haben als im ,leben von den ihrem ,krper nicht gehrigen ,monaden1 also nur das allgemeine ,weltbewutsein1 das gegenber dem ,bewutsein vom ,krper so gut wie gar nicht besteht4 ,zum ,schlu noch eine ,bemerkung4 ,es ist mehrfach behauptet worden1 da die von ,leibniz eingefhrte ,perzeption im ,gegensatz zur ,apperzeption ein rein unbewutes ,vorstellen sein soll4 ,das ist1 wie ich glaube1 nicht richtig4 ,leibniz scheint mir unter ,perzeption nur eine passive1 automate ,art des ,vorstellens zu verstehen1 die stufenweise von vlliger ,unbewutheit zu ,hchstbewutsein steigt4 ,leibniz hat sich freilich nicht bestimmt genug ausgedrckt4 ,allein seine ganze prstabilierte ,harmonie htte ja gar keinen besonderen ,wert neben der einfacheren ,mechanistik1 wenn er unter ,perzeption in der ,tat nur ein absolutes ,unbewutes verstanden htte4 ,auerdem knnte man nicht1 wie ,leibniz es tut1 von verschiedenen ,perzeptionen sprechen2 was unbewut ist1 kann nicht verschieden sein4 ,ich glaube1 es ist verwechselt worden das ,eintreten der ,vorstellung1 das allerdings unbewut sein soll1 mit der ,vorstellung selbst1 die alle ,stufen der ,deutlichkeit durchlaufen kann4 ,die ,monadenlehre ,leibniz's ist von ,drobach in zwei lesenswerten ,bchern3 ,die persnliche ,unsterblichkeit8 und ,die ,genesis des ,bewutseins8 ins ,atomistische bertragen und nicht unerheblich ausgebaut worden4 ,ich mu mich aber auf diesen ,hinweis beschrnken4 ,eine ,harmonie der ,welt8 hat der groe ,kepler 7#aega-afcj7 an die ,spitze seiner ,anschauungen gestellt1 freilich mehr in pythagoreisch-mathematischem ,sinne4 ,da des ,professors der ,menschheit8 und groen philosophischen ,systematikers und ,polyhistors ,christian ,wolff 7geboren zu ,breslau #afgi1 gestorben #aged7 letzte ,elemente1 ,corpuscula derivativa1 der ,dinge mit ,leibniz's ,monaden und sein ,determinismus mit dessen prstabilierter ,harmonie bereinkommen1 ist schon zu ,lebzeiten des bedeutenden ,mannes erkannt worden4 ,nur will er den ,monaden statt des geistigen ,weltbewutseins1 -vorstellens1 -kennens mehr ,krfte zuschreiben1 durch die sie wirken und leiden2 ,krfte jedoch1 die mit dem1 was wir gewhnlich ,kraft nennen1 keine hnlichkeit haben1 berhaupt sich nicht aus der physischen ,natur verstehen lassen4 ,es findet also gegen ,leibniz eigentlich nur ein ,namentausch statt1 der aber nicht zum ,vorteil des ,systems ausschlgt4 ,diese ,philosophia corpuscularis soll aber die wahre ,ratio der besonderen ,phnomene beibringen1 denn diese sind begrndet in den ,qualitten der ,korpuskeln und der ,art1 wie diese untereinander verbunden sind4 ,die schne ,poesie des ,leibnizschen ,systems fehlt hier1 im ,grunde auch die ,konsequenz4 ,sobald es sich jedoch um die ,wirkung zwischen ,krper und ,seele handelt1 erkennt ,wolff die prstabilierte ,harmonie als die beste ,erklrung an4 ,determinist im ,leibnizschen ,sinne1 soweit seine ,rechtglubigkeit es zulie1 war auch ,moses ,mendelssohn 7#agbi zu ,dessau geboren1 #aghf in ,berlin gestorben74 ,indessen war er es nur unter der ,bedingung der ,unsterblichkeit4 ,wenn die ,hoffnung dieser nicht wre1 sei der ,mensch das elendeste ,tier auf ,erden und bliebe ihm nichts brig1 als in ,betubung dahinzuleben und zu verzweifeln4 ,und wie er bemht war die ,unsterblichkeit zu erweisen und zu ihr mit aller ,kunst eines gottglubigen und edlen ,gemtes zu berreden1 zeigt sein ,phdon1 der erst als bersetzung des gleichnamigen ,gesprchs des ,platon beabsichtigt ist1 dann aber das ,vorbild verlt und schrfer noch als dieses1 und mit besseren ,waffen1 fr unsere ,seele kmpft4 ,aber berall tritt bei ihm der ,deismus hervor und spielt die ,contemplatio eine viel grere ,rolle als die ,ratio4 ,seltsam ist1 da1 obwohl er selbst pandeistische ,neigungen verrt1 die auerordentliche ,philosophie seines geistesgewaltigen ,glaubensgenossen ,spinoza ihm so zuwider war1 da der ,kampf gegen die ,meinung1 sein ,freund ,lessing sei in den letzten ,lebensjahren ,spinozist gewesen1 ihm das ,herz brach und ihn frh ins ,grab senkte4 ,es ist mglich1 das ,lessing in der ,tat zuletzt sich dem ,pantheismus ,spinozas zugewandt hat2 ursprnglich aber war er ,leibnizianer1 namentlich in bezug auf die letzten ,wesen und die ,harmonie4 ,was ,gott denkt1 ist2 dachte er sich selbst insgesamt1 so ward der ihm identische ,sohn1 ,christus4 ,stellte er sich in seinen ,vollkommenheiten zerteilt vor1 so ward die ,welt4 ,diese mu darum von allen mglichen ,welten die vollkommenste sein1 die vollkommene ,stufenleiter der ,vollkommenheiten darstellen4 ,der unmittelbare ,gegenstand dieser schpferischen ,ttigkeit sind einfache ,wesen1 alles ,zusammengesetzte ist nur eine ,folge dieser ,schpfung4 ,alles was in der ,welt vorgeht1 ist aus der ,harmonie der einfachen ,wesen zu erklren4 ,die einfachen ,wesen sind gleichsam eingeschrnkte ,gtter84 ,sie sind voneinander unterschieden durch greres oder geringeres ,bewutsein ihrer ,vollkommenheit4 ,das ,gesetz des ,menschen sei3 ,handle deinen individualischen ,vollkommenheiten gem84 ,im ,grunde steckt schon hier ein ,stck ,pandeismus1 denn die ,welt ist3 die ,vollkommenheiten ,gottes zerteilt gedacht4 ,und ,lessing sagt auch1 da er sich die ,wirklichkeit einer ,welt auer ,gott nicht denken knne4 ,aber ,spinozas ,pantheismus ist das gleichwohl nicht4 ,die ,unsterblichkeit betrachtet er wie ,platon1 die ,indier u4 a41 als ,mittel zur steten ,vervollkommnung4 ,und gleicherweise die ,seelenwanderung4 ,paragraph #ic und folgende in ,die ,erziehung des ,menschengeschlechts8 heit es3 ,eben die ,bahn1 auf welcher das ,geschlecht zu seiner ,vollkommenheit gelangt1 mu jeder einzelne ,mensch 7der frher1 der spter7 erst durchlaufen haben444 ,warum knnte jeder einzelne ,mensch auch nicht mehr als einmal auf dieser ,welt gewesen sein8444 ,warum sollte ich nicht so oft wiederkommen1 als ich neue ,kenntnisse1 neue ,fertigkeiten zu erlangen geschickt bin8 ,bringe ich auf einmal so viel weg1 da es der ,mhe1 wieder zu kommen1 etwa nicht lohnet8 ,darum nicht8 -- ,oder weil ich es vergesse1 da ich schon dagewesen8444 ,und was ich auf jetzt vergessen mu1 habe ich denn das auf ewig vergessen8 ,oder weil so zuviel ,zeit fr mich verloren gehen wrde8 -- ,verloren8 -- ,und was habe ich denn zu versumen8 ,ist nicht die ganze ,ewigkeit mein88 ,das wiegt tausend ,rsonnements eines trockenen ,theologen auf4 ,schwierig damit1 da nmlich der ,einzelne sich fortschreitend vervollkommnet1 zu vereinen ist ,lessings ,ansicht1 da die ,vollkommenheit der ,welt keine fortschreitende sondern eine 7durchschnittlich7 stabile ist1 was eben daraus folgen wrde1 da ,gott sie geschaffen hat4 ,ob dem ,fortschritt ,rckschritte entsprechen8 ,da ein ,lessing die ,leibnizschen ,lehren von ,himmel und ,hlle des ,orthodoxen entkleiden mute1 versteht sich von selbst4 ,lessing wird auch zu den ,popularphilosophen1 ,aufklrungsphilosophen gerechnet4 ,von ,herbart 7#aggf in ,oldenburg geboren1 #ahda gestorben7 gehren wenigstens die ,realen hierher4 ,darin1 da sie absolute ,einheiten1 unteilbar1 zeitlos1 raumlos sein und ,aggregate von ihnen die ,dinge bedeuten sollen1 gleichen sie den ,leibnizschen ,monaden4 ,sie sind auch uranfnglich voneinander verschieden4 ,jede ,reale soll ihre ,qualitt stetig und in ,ewigkeit behalten4 ,das einzige1 ihr inneres ,leben ,bedeutende ist lediglich die ,selbsterhaltung84 ,diese macht sich geltend den ,strungen8 anderer ,realen gegenber1 und in dieser ,selbsterhaltung besteht alles ,leben und ,vergehen in der ,natur4 ,so sind alle unsere seelischen ,ttigkeiten wie ,denken1 ,fhlen1 ,wollen usf4 nur ,selbsterhaltungen gegen ,anderes2 und das ,bewutsein ist der ,inbegriff all dieser ,selbsterhaltungen4 ,die ,dinge sind wie bei ,leibniz ein ,zusammensein von ,realen1 aber nicht in dessen geistigem ,sinne1 da die ,realen keine ,vorstellung haben1 sondern ein mehr zuflliges4 ,wenn verschiedene ,reihen von ,realen einen gleichen ,ausgangspunkt haben1 so fassen wir sie als ,ding auf4 ,gegenber der ,klarheit des ,leibnizschen ,systems wei man sich hier kaum durchzufinden4 ,da die ,realen absolut einfach und ohne jede ,vorstellung von ,anderem sein sollen1 namentlich ohne jeden ,wechsel in ihrem ,inneren1 wie erfhrt da eine ,seele die ,strung81 also die ,gegenwart einer anderen ,seele8 ,was kann ,selbsterhaltung anderes bedeuten als ,ttigkeit zur ,erhaltung eines ,vorhandenen1 eben des ,selbst8 ,wie ist das aber mit der absoluten1 einfachen ,wechsellosigkeit zu vereinigen8 ,was fhrt die ,realen zusammen8 ,herbart spricht auch von ,vorstellungen4 ,zeller 7,geschichte der deutschen ,philosophie seit ,leibniz7 meint1 die ,konsequenz dieses ,systems wre1 da die ,form1 unter der uns die ,realen erscheinen1 ihre ,verbindungen und die nderung dieser ,verbindungen1 nicht in ihnen selbst und ihrem objektiven ,verhltnis1 sondern nur in unserer subjektiven ,auffassung begrndet sei84 ,aber auch das geht nicht4 ,wir sind ja selbst ,reale2 wie kommen wir denn zu ,auffassungen1 ob subjektiven oder objektiven8 ,in ,herbarts ,naturphilosophie machen sich die bel dieser ,unbegreiflichkeiten so schwer geltend1 da zuletzt -- eben aus absolutem ,mangel an jedem ideellen oder wirklichen ,zusammenhang zwischen den ,realen1 wodurch auch ein ,raum und eine ,zeit1 selbst nur gedacht intelligibel81 ausgeschlossen wird -- sogar ,mglichkeiten von ,zusammensein von ,realen1 erst als ,bilder und dann als ,reale selbst1 behandelt werden1 wie geometrische ,konfigurationen1 und da auch teilweise ,durchdringlichkeit der ,realen angenommen wird4 ,ich darf hier aufhren1 weil ich doch nicht wei1 wie eine deutliche ,anschauung zu gewinnen ist4 ,nur das mchte ich noch erwhnen1 da ,herbart ,gott aus teleologischen ,grnden setzt4 ,bringt ,gott den ,zusammenhang hinein8 ,und wie8 ,,drittes ,,buch4 ,metaphysische und physische ,welt- und ,lebenanschauungen4 ,wir sammeln in diesem ,buche alle diejenigen ,anschauungen von ,welt und ,leben1 bei denen von ,gott als ,weltschpfer und ,welterhalter entweder ganz abgesehen oder der geringst mgliche ,gebrauch gemacht wird4 ,vielfach widerstreitet hier die ,theorie der ,praxis2 und so bestehen ,anschauungen1 bei denen von ,gott entweder nur nicht gesprochen wird1 inde er im ,hintergrunde doch mindestens als erste ,ursache waltet1 oder bei denen1 was theoretisch wegdisputiert ist1 praktisch wieder eingefhrt wird4 ,es soll dieses im einzelnen erhellen4 ,viele aber nehmen in der ,tat lieber einen blinden ,zwangsmechanismus als einen unumschrnkten ,herrn1 der so viel bel in der ,welt geschehen lt4 ,die ,gesamtheit der ,anschauungen teilt sich in metaphysische und physische4 ,jene erwachsen aus ,untersuchungen ber die letzten ,dinge1 ber das was wahr ist1 diese aus der umgebenden ,wirklichkeit4 ,die ,unterscheidung besteht jedoch nur fr die ,extreme1 sonst geht ,metaphysisches und ,physisches durch und ineinander4 ,,sechstes ,,kapitel4 ,welt- und ,lebenanschauungen des ,idealismus4 ,wenn wir die ,dinge1 und uns mit1 so nehmen1 wie sie uns erscheinen1 und nichts weiter hinter ihnen als ,anderes setzen1 so sprechen wir von einem ,realismus4 ,betrachten wir aber die ,dinge nur als von uns verdinglichte ,erscheinungen1 hinter denen ein ,anderes entweder gar nicht vorhanden1 oder eben als ein ,anderes vorhanden ist1 so sprechen wir von einem ,idealismus1 und das was etwa hinter den ,dingen steht1 bedeutet das ,transzendente4 ,dinge sind dann fr uns objektivierte ,transzendente2 entweder ,nichts oder unserem ,begreifen entzogene ,gegenstnde1 transzendente ,wirklichkeiten4 ,die zahlreichen ,arten und ,abarten des ,idealismus besonders zu erklren1 darf ich hier unterlassen1 sie werden bald in der ,behandlung hervortreten4 #da4 ,phantomismus 7,illusionismus71 ,eleaten1 ,skeptiker4 ,die ,indier hatten auch die ,anschauung1 da die ganze ,welt1 einschlielich aller ,lebewesen1 nur ein ,traum ,brahmas sei4 ,mit dem ,traum ist alles entstanden1 und wenn ,brahma erwacht1 ist alles geschwunden1 wie die ,bilder unserer ,trume kommen und spurlos verwehen4 ,denn ,traumgestalten sind wir1 und ,traumgestalten sind ,himmel1 ,gestirne und ,erde4 ,eine ,milderung dieser ,anschauung bedeutet es1 wenn1 in einer anderen ,anschauung1 dieser ,traum nur in den ,menschen verlegt wird1 es also heit1 die ,welt ist nur in uns als ein ,traum4 ,wir bestehen1 die ,welt aber besteht nur in uns4 ,unser irdisches ,leben ist ,trumen4 ,sind wir von diesem ,leben befreit1 so ist keine ,welt1 nur wir sind4 ,in dieser1 dem ,verstndnis aus der ,analogie unserer wirklichen ,traumwelten leichter zugnglichen ,form ist die ,lehre weit verbreitet4 ,wir finden sie selbst bei den realistischen ,chinesen4 ,lao-tsse sagt1 das ,leben sei ein ,gaukelspiel eines wirren ,traumes4 ,indessen gibt dieses letztere kein philosophisches ,system1 weil es gar zu sehr metaphorisch unernst wirkt4 ,in der ersten ,wendung aber finden wir bei den ,indiern ,lehren1 die durchaus einem solchen philosophischen ,system angehren4 ,eines nur ist3 ,brahman 7,s4 #bcj74 ,dieses ,eine ist ewig und unvernderlich1 ohne jede ,qualitt1 ein absolutes ,eins4 ,zu diesem ,eins kommt das ,unwissen 7,avidyi71 oder das ,sichtuschen 7,my71 ein ,unbegreifliches2 und unter diesem ist das ,eins ,mannigfaltigkeit1 ,welt geworden1 mit allen ,dingen und allen ,vernderungen4 ,das ist ein ,pantheismus1 aber nur als ,phnomen1 nicht als ,wirklichkeit2 die transzendente ,wirklichkeit ist allein das ,eins1 ,brahman4 ,die ,dinge und die ,vorgnge sind als ,tuschung praktisch real1 als transzendente ,wirklichkeit ,nichts1 oder vielmehr ,brahman4 ,so lautet die ,illusionslehre des ,sankara in der ,vedantaphilosophie 7,s4 #bei73 ,in einem halben ,vers will ich erklren1 was in ,millionen ,bnden erklrt worden ist2 ,brahman ist wahr1 die ,welt ist falsch1 die ,seele ist ,brahman und nichts anderes48 ,und so besteht ein doppelter ,brahman1 die absolute transzendente ,wirklichkeit1 das ,eins1 ,param ,brahman1 und die ,illusionswirklichkeit1 das phnomenale ,brahman1 ,aparam ,brahman4 ,damit hat die ,welt ,realitt und hat auch keine4 ,praktisch ist sie aber durchaus real4 ,letzteres mute ,sankara lehren1 denn sonst fielen ja alle ethischen ,grundstze und alle ,religion mit allen ,gttern fort1 und fr ,sankara war die ,veda eine heilige ,schrift4 ,warum die ,illusion hinzukommt1 wird nicht gesagt1 noch woher sie stammt4 ,sie wird aber mitunter neben ,brahman 7oder in ,brahman87 so real bezeichnet1 da sie als ,my ,persnlichkeit erlangt1 gar als ,gattin ,brahman sich zugesellt4 ,der ,leser1 dem die griechische ,philosophie bekannt ist1 wird schon bemerkt haben1 welche auerordentliche hnlichkeit die obigen ,darlegungen mit denen der ,schule der sogenannten ,eleaten haben4 ,als ,stifter dieser ,schule wird ,xenophanes 7,s4 #bca7 bezeichnet1 ein ,ionier1 der sich in ,elea in ,unteritalien niederlie4 ,er ist es1 von dem der berhmte ,ausspruch stammt1 da1 wenn ,rosse und ,ochsen malen knnten und ,werke bilden wie die ,menschen1 so wrden die ,rosse rohnliche1 die ,ochsen ochsenhnliche ,gttergestalten malen und ,werke bilden1 wie jede ,art gerade selbst das ,aussehen htte84 ,und so tadelte er die ,griechen nicht blo wegen ihrer ,anthropomorphie der ,gtter1 sondern auch wegen ihrer ,gtter-,vielheit4 ,nur einen ,gott gibt es1 ein ,eins1 ein ,ewiges1 ,unvergngliches4 ,und dieses ist das ,weltganze4 ,mehr ist von seinen allgemeinen ,lehren mit ,zuverlssigkeit nicht bekannt4 ,selbst da er in ,gott das ,weltganze gesehen hat1 drfte mehr ,vermutung sein1 da1 was er sonst von der ,welt sagt1 rein physisch ist und der ,wrde der ,gottheit kaum entspricht4 ,sicherer ist was ,parmenides 7um #edd v4 ,chr4 geboren7 aus ,elea lehrte3 ,ntig ist dies zu sagen und zu denken1 das ,seiende existiert1 denn das ,sein 7 7 ist1 das ,nicht ist nicht48 ,so bleibt nur noch ,kunde von einem ,wege1 da das ,seiende existiert4 ,darauf stehen gar viele ,merkpfhle4 ,weil ungeboren1 ist es auch unvergnglich1 ganz1 einziggeboren 771 unerschtterlich und ohne 7zeitliches7 ,ende4 ,es war nie und wird nicht sein1 weil es jetzt ganz alles ist48 ,auch teilbar ist es nicht1 weil es ganz gleichartig ist4 ,und es ist auch nirgend etwa ein intensiveres1 das seinen ,zusammenhang hindern mchte1 noch ein geringeres2 es ist ganz vom ,seienden erfllt444 ,sodann liegt es unbeweglich in den ,schranken starker ,fesseln1 ohne ,anfang1 ohne ,ende444 ,als ,selbiges in ,selbigem verharrend1 ruht es in sich selbst und verharrt so standhaft alldort4 ,denn der starke ,zwang 71 ,ananke7 hlt es in den ,banden der ,schranke1 die es rings umgibt4 ,darum darf das ,seiende nicht unabgeschlossen sein1 denn es ist mangellos1 und es wre gnzlich mangelhaft1 wr's anders4448 7,diels3 ,fragmente der ,vorsokratiker4 ,ich habe hier und im folgenden1 sowie im voraufgegangenen1 die bersetzungen dabei benutzt1 jedoch1 meinem ,zweck entsprechend1 sie mglichst genau an den ,wortlaut des ,originals angepat47 ,schon der ,abschlu zeigt1 da ,parmenides sich das ,seiende als eine ,realitt dachte4 ,was er weiter sagt1 rckt diese ,realitt fast ins ,materielle3 ,aber da eine letzte ,grenze vorhanden ist1 so ist das ,seiende abgeschlossen nach allen ,seiten hin1 vergleichbar der ,masse einer wohlgerundeten ,kugel1 von der ,mitte nach allen ,seiten hin gleich stark84 ,das wre auch der ,sphairos des ,empedokles 7,s4 #bca74 ,es ist aber nichts weiter als dieses in sich gleiche1 in sich ruhende1 rings umschrnkte1 zeitlose1 absolut ,seiende4 ,und so ist auch alles leerer ,schall1 wovon die ,menschen sprechen1 berzeugt1 es sei wahr3 nmlich ,werden sowohl als ,vergehen1 ,sein sowohl als ,nichtsein1 ,vernderung des ,ortes und ,wechsel der ,farbe1 berhaupt der ,eigenschaften48 ,in diesem letzteren ,satze liegt das ,schwergewicht der eigentlichen ,lehre4 ,und dieser ,satz hat die ,philosophen unendlich geplagt1 und plagt sie noch jetzt4 ,er besteht im ,grunde aus zwei ,stzen3 ,aus ,nichtsein kann kein ,sein werden8 und ,aus ,sein kann kein ,nichtsein hervorgehen84 ,indem ein jedes ,entstehen bedeuten soll1 da vorher ,nichtsein war1 wo jetzt ,sein ist1 und ein ,vergehen1 da jetzt ,nichtsein ist1 wo vorher ,sein war1 drfte es berhaupt keine nderung geben1 da nur das ,sein da sein soll4 ,es ist bekannt1 wie der ,hauptdialektiker der ,eleaten1 ,zenon 7etwa nach #ejj v4 ,chr4 geboren71 gleichfalls aus ,elea1 mit diesen ,stzen bewies1 es gbe in der ,tat nicht die geringste nderung in der ,natur4 ,nicht einmal ,bewegung sei mglich1 denn alles setze sich aus ,ruhe zusammen1 und ,ruhe sei keine nderung2 der bergang aus einer ,ruhe in eine andere aber sei undenkbar1 weil dabei ein ,seiendes schwnde und ein ,nichtseiendes entstehe4 ,das ,bewegte bewegt sich weder in dem ,raume1 in dem es sich befindet1 noch in dem es sich nicht befindet48 ,das gehrt nicht hierher2 es kommt im ,grunde alles darauf hinaus1 da ein ,werden8 und ,vergehen8 als fr sich begrifflich nicht fabar angesehen wird und durchaus aus ,nichtsein und ,sein oder aus ,sein und ,nichtsein soll zusammengesetzt sein mssen4 ,herakleitos ist gerade vom entgegengesetzten ,standpunkt ausgegangen 7,s4 #bch71 fr ihn gab es nur ,werden8 und ,vergehen84 ,auch die ,spitzfindigkeiten der ,eleaten -- wie die berhmte ,schlufolge1 ,achill knnte nie eine ,schildkrte einholen1 weil1 so oft er einen ,weg mache1 die ,schildkrte doch auch einen zurcklege1 also ihm immer voraus sei -- beruhen auf solchen ,unfabarkeitsannahmen1 die dann ,zusammensetzungen aus ,widersprechendem bedingen4 ,seltsamerweise spukt die ,formel3 ,werden ,sein ,nichtsein noch heute in vielen ,kpfen4 ,die ,eleaten leugneten auch alle ,gre und alle ,teilung ab1 kurz alles1 was die ,welt als ,mannigfaltigkeit in ,raum und ,zeit darstellt4 ,nur das ,sein erkannten sie an4 ,was ist dann die ,welt8 -- ,lediglich ,schein1 nichts als ,schein1 ganz im ,sinne der ,indier4 ,und wenn beispielsweise ,parmenides ziemlich eingehend von der ,entstehung und ,ordnung der ,welt spricht1 so bemerkt er1 da es sich doch um ein ,wahngebild8 handelt und um ,wahngedanken84 ,melissos aus ,samos 7um #ddj7 sagt1 weil der ,dinge viele sind und sie sich ndern4 ,woher aber der ,schein1 der ,wahn8 ,darber haben die ,eleaten keine ,vermutung ausgesprochen1 und so stehen sie den ,indiern erheblich nach1 die wenigstens ein ,prinzip dafr aufgestellt haben1 wenn dieses auch nichts anderes besagt1 als da der ,schein1 als ,unkenntnis und ,tuschung1 ein ,etwas fr sich sei1 das zusammen mit dem ,absoluten die ,welt gebe4 ,in der ,tat ist auch die eleatische ,lehre nur nach ,worten monistisch1 an sich verfhrt sie dualistisch1 denn der ,schein ist nicht ,sein1 und doch sind beide vorhanden4 ,hierher gehrt im ,grunde auch die sogenannte ,megarisch-,elische ,schule 7von ,eukleides aus ,megara1 einem ,verehrer des ,sokrates begrndet71 die nur ein ,seiendes anerkannte1 das ,gute1 alles andere in der ,welt fr nichtseiend1 ,schein erklrte und sich der eleatischen ,dialektik zum ,nachweis einer solchen ,behauptung bediente4 ,im brigen ist der eleatischen ,lehre ,groartigkeit nicht abzusprechen4 ,melissos sagt3 ,so ist es 7das ,seiende7 denn ewig1 und unendlich1 und eins1 und ein in sich gleiches ,alles4 ,und es knnte nicht irgend einmal untergehen1 noch empfindet es ,schmerz oder ,leid48 ,auch gibt es kein ,leeres1 denn das ,leere ist nichts2 demnach kann das1 was ja nichts ist1 nicht vorhanden sein48 ,also ,eins nur besteht1 zeitlich und rumlich berall1 nie sich ndernd1 in sich ohne jede ,unterscheidung4 ,an diese ,lehren schlieen sich sachlich die des ,skeptizismus 7,skepsis1 ,zweifel7 an4 ,sie knnen hier kurz behandelt werden1 da sie nicht eigentlich eine ,welt- und ,lebenanschauung geben4 ,die ,erfahrung1 wie vieles unsicher und widersprechend ist1 fhrt zu der ,meinung1 da man nichts mit ,bestimmtheit behaupten knne1 und in der bertreibung1 deren sich die ,sophisten schuldig gemacht haben1 da man von allem alles behaupten knne1 was sie in ihrer ,streitmethode1 ,eristik1 zu so scharfsinnigen ,auseinandersetzungen1 aber auch zu so verderblichen ,lehren gefhrt1 hat4 ,protagoras 7#dhj-daj v4 ,chr471 ,gorgias 7zwischen #dhd und #cge71 ,prodikos1 ,hippias sind die hervorragendsten ,vertreter der noch wissenschaftlichen und ethischen ,schule der ,sophistik4 ,das ,heer der brigen ,sophisten darf bergangen werden4 ,der ungeheure ,einflu der ,sophisten als ,lehrer1 namentlich der praktischen ,staatskunst1 ist bekannt4 ,manche unter ihnen haben ,macchiavelli nichts nachgegeben4 ,von ,protagoras rhrt der ,spruch her3 ,aller ,dinge ,ma ist der ,mensch1 das ,seiende fr sein ,sein1 das ,nichtseiende fr sein ,nichtsein84 ,dieser ,satz ist offenbar von ,wichtigkeit fr den ,idealismus berhaupt1 namentlich in dessen ,form als ,kritizismus4 ,skeptizismus findet sich naturgem berall in der ,philosophie4 ,in die ,akademie eingefhrt hat ihn ,pyrrhon aus ,elis 7#cfe-bge v4 ,chr474 ,ein bedeutender ,vertreter ist ,arkesilaos 7#cae bis #bdj v4 ,chr471 der jede ,mglichkeit1 durch ,erfahrung oder ,nachdenken zu ,erkenntnissen zu gelangen1 bestritt1 also fr die ,wahrheit kein ,merkmal in der ,welt fand1 und dem so die ,wahrscheinlichkeit 7,eulogon7 als ,richtschnur aller ,behauptungen und ,handlungen dienen mute4 ,das eigentliche ,haupt der so genannten ,neuen ,akademie war aber ,karneades aus ,kyrene 7#bbd-aee v4 ,chr471 der unerbittliche ,kritiker den ,dogmatikern gegenber1 die sich wesentlich aus der stoischen ,schule rekrutierten4 ,ein hchst scharfsinniger ,mann1 vermochte er alle dogmatischen ,lehren von ,gott und ,wahrheit mit guten ,grnden anzugreifen und zu bekmpfen1 indem er berall ,widersprche und nicht zu beweisende ,annahmen aufdeckte4 ,nun1 die ,menschheit leidet ja von je daran4 ,wre dem nicht so1 so gbe es ja keine ,wissenschaft von ,welt und ,gott1 sondern ein ,wissen4 ,darum gerade retten sich die einen in die ,dogmatik1 andere in den ,glauben1 noch andere in die ,wahrscheinlichkeit1 und viele in die ,intuition4 ,was ist ,wahrheit88 soll ,pilatus gefragt haben4 ,das wird eben immer und von je gefragt4 ,und die ,untersuchungen der neueren ,philosophie richten sich eben auf die ,kriterien der ,wahrheit1 und darauf1 eine ,wahrheit aufzustellen1 um alles andere daran anschlieen zu knnen1 wie ,descartes eine solche in dem ,ausspruch ,ich denke1 also bin ich68 gefunden zu haben glaubte und ,fichte in seinem ,ich-,satz4 ,wir werden noch vielen ,skeptikern begegnen4 #db4 ,phnomenaler ,idealismus4 ,die ,idee1 da die ,dinge nicht so sind wie sie uns scheinen1 findet sich vom ,altertum durch das ganze ,mittelalter mehr oder weniger deutlich ausgesprochen4 ,in der neueren ,zeit zuerst in ein ,system verarbeitet hat sie der in ,irland geborene ,englnder ,george ,berkeley 7#afhd-agec71 ein groer ,denker und ,naturkenner4 ,er ist ein heftiger ,gegner des ,materialismus und ,spinozismus und bezeichnet seine ,lehre als ,immaterialismus4 ,in der ,tat hat sie auch viel ,theosophisches1 wie er auch so manches von den mittelalterlichen ,theosophen und ,mystikern einfach bernahm4 ,er ist von der ,wahrhaftigkeit ,gottes im ,cartesischen ,sinne berzeugt4 ,also knnen ,wahrnehmung und ,vernunft nicht absolut lgen und trgen4 ,darum ist er auch ,nominalist4 ,nun aber meint er1 ,wahrnehmung sei durchaus von dem ,wahrgenommenen zu trennen4 ,da wir wahrnehmen1 da verschiedene von den ,empfindungen einander begleiten1 so werden diese durch einen ,namen umgrenzt und so fr ein ,ding ausgegeben48 ,sinnliche ,dinge sind hiernach nichts anderes als so viele sinnliche ,qualitten oder ,kombinationen von sinnlichen ,qualitten48 ,alle diese ,qualitten sind aber1 da wir wahrnehmen1 nur in unserer ,seele4 ,auerhalb ,gottes und der ,seele gibt es keine ,erscheinungen4 ,da nun eine ,erscheinung ganz ein ,inneres ist1 so knnen die ,dinge den ,erscheinungen nicht gleichen1 die ,erscheinungen sind keine ,kopien der ,dinge4 ,berkeley beruft sich berall auf physikalische und physiologische ,erkenntnisse1 die durchaus zutreffend sind4 ,und so ist es auch richtig1 wenn er meint1 da wir unsere ,wahrnehmung der ,ausdehnung nicht den ,dingen zuschreiben knnen1 denn ein anderes ist die ,ausdehnung in den ,wahrnehmungen des ,sehens1 ein anderes in denen des ,tastens2 sie werden nur konfundiert1 weil sie sich stets begleiten4 ,berkeleys ,sensualismus ist hiernach ein innerer1 ein ,phnomenalismus4 ,und so ist zu verstehen1 da er ,dinge ohne ,erscheinungen in uns als ,fiktionen bezeichnet1 wie die abstrakten ,figuren und ,zahlen in der ,mathematik4 ,ich darf auf entsprechende ,ausfhrungen in meinem ,buche ,philosophische ,grundlagen der ,wissenschaften8 hinweisen4 ,so kmpft er auch gegen die ,annahme einer absoluten ,substanz1 ,materie1 die niemand kennt und niemand kennen kann1 und der man1 um zu einer ,welt zu gelangen1 gezwungen ist1 eine ,menge verborgener ,eigenschaften zuzuschreiben1 die anderweit wieder abgestritten werden mssen2 so ,bewegung aus sich heraus1 der doch die ,trgheit widerspricht4 ,nur der ,geist ist absolute ,substanz1 er allein ist ttig und wo er sich leidend verhlt1 folgt dieses aus der ,schranke1 die ihm gesetzt ist4 ,die ,krper sind nicht1 sondern sie werden3 durch unsere ,wahrnehmungen4 ,und so existieren sie nur sekundr und abhngig84 ,gleichwohl ist ,berkeleys ,system kein solches des reinen ,scheines1 noch weniger des ,nichts4 ,das ,kausalittsprinzip greift bei ihm ein4 ,die ,wahrnehmungen mssen doch irgend einen ,grund haben4 ,diesen sieht er nicht wie ,indier und ,eleaten in uns selbst1 sondern auer uns1 in einem ,geist auer unserem ,geiste2 und das ist der gttliche ,geist4 ,seiner sind wir sicher1 eben aus den ,wahrnehmungen in uns1 nmlich aus den ,naturerscheinungen und ihrer ,ordnung4 ,der groe ,beweger und ,urheber der ,natur offenbart sich stndig selbst den ,augen der ,menschen durch sinnliche ,intervention willkrlicher ,zeichen 7wie der ,mensch durch willkrliche ,zeichen1 ,sprache1 seinen ,geist offenbart71 welche keine hnlichkeit noch ,verbindung mit den bezeichneten ,dingen haben48 ,das ist von vielen vor ihm schon gesagt und wird auch in der ,bibel in der mannigfachsten ,weise variiert4 ,aber hier handelt es sich um den kosmologischen ,beweis ,gottes4 ,und so ist ,gott die naturierende ,natur1 und der berall und jederzeit wirkt4 ,wahrhaft ist alles nur in ,gott als ,eins4 ,was wir kennen und erkennen1 sind ,abbilder dieses ,wahrhaften4 ,unser ,geist wirkt wie ,gott4 ,nur da ,gott ohne jede ,beschrnkung ist1 so da er beliebig schafft1 und was er schafft der ,ewigkeit angehrt4 ,aus unserer ,gotthnlichkeit folgt dann ein gewisser freier ,wille4 ,wie aber das bewut ,bse8 ,das ist nicht gesagt1 wenn es nicht als zur ,ordnung der ,dinge gehrig angesehen wird4 ,trotz allem ,schein ist die ,welt real4 ,alle ,dinge zusammen mgen ein ,universum sein1 ,eines durch die ,verbindung1 ,beziehung und ,ordnung zu ihren einzelnen ,teilen1 welches das ,werk des ,verstandes ist48 ,rein intelligibel betrachtet aber sind die ,dinge unbeweglich und unvernderlich4 ,man sieht3 nur die ,intervention ,gottes1 der absolut wahrhaft ist1 macht es1 da hinter dem ,schein eine transzendente ,wirklichkeit vorhanden sein knnte4 ,und aus der gleichen ,intervention ergbe sich ,berkeleys ,rationalismus und die ,mglichkeit der ,wissenschaften1 im ,grunde wie bei ,descartes4 ,die transzendente ,wirklichkeit aber1 soweit sie zugestanden sein sollte1 wird fast pandeistisch aufgefat1 und unser ,verhltnis zu ihr1 und damit zu ,gott theosophisch4 ,im wesentlichen aber ist ,berkeleys ,phnomenalismus wirklicher ,schein4 ,kant nennt das empirischen oder dogmatischen ,idealismus4 ,mit dieser ,berkeleyschen ,anschauung hat die sptere ,fichtesche groe hnlichkeit4 ,gott wird unmittelbar gesetzt als das absolute ,sein1 wie die ,eleaten sich dieses ,sein dachten4 ,alles andere ist nur ,wissen als ,bild des gttlichen ,seins3 ,ein ,sein ,gottes auer seinem ,sein1 nicht ,gott selbst1 sondern sein ,schema4 ,in diesem ,bilde ist das ,sein ein ,mannigfaltiges4 ,indem es aber1 wenn auch ein ,bild1 doch ein ,gttliches ist1 mu es eine gttliche ,weltordnung darstellen4 ,gleichwohl ist wie bei ,berkeley die ,natur nur die ,schranke des ,bewutseins1 und an sich eine nichtige und wesenlose ,erscheinung1 die ihr ,dasein nur in unserer ,vorstellung hat4 ,wieder ganz wie bei ,berkeley steht die ,natur zwischen ,gott und ,geist1 ,bewutsein4 ,wir werden spter sehen1 da in seiner ersten ,philosophie ,fichte umgekehrt ,gott aus der ,weltordnung abgeleitet1 eigentlich die ,weltordnung fr ,gott erklrt hat4 ,dieser ,idealismus1 der die uere ,welt in einen ,schein auflst und sie nur retten kann durch die ,annahme ,gottes und dessen absoluter ,wahrhaftigkeit1 ist sogleich nach ,berkeley von dem ,schotten ,david ,hume 7#agaa-aggf7 vollends auf die ,spitze getrieben worden1 indem auch die ,autoritt unserer eigenen ,vernunft in ,zweifel gesetzt ist4 ,denn unsere ,vernunft ist nichts ,bleibendes1 sondern stetig ,wechselndes1 eine ,folge von ,bewutseinsinhalten1 kein seiender ,bewutseinsinhalt1 so da ein stndiges seiendes ,ich nicht behauptet werden kann4 ,nur die zusammenhngende ,kette dieser ,folge erweckt den ,schein eines solchen ,ich1 in ,wahrheit leben wir ein solches ,leben ohne ,ich4 ,unsere ,psychologie hat kein ,subjekt1 keine ,seele1 sie besteht lediglich aus assoziierten inneren ,erscheinungen1 ein ,satz1 den wir spter bei modernen ,psychologen wiederfinden werden4 ,es gibt also nirgend ein ,wirkliches in der ,welt1 nicht auer uns1 nicht in uns2 alles ist ,schein und ,erscheinung1 hier wie dort4 ,was die ,erscheinungen und ihre ,assoziation1 ,vergesellschaftung1 in uns hervorbringt1 wissen wir nicht4 ,wie auf einer ,schaubhne treten die inneren ,erscheinungen auf2 ,bhne und ,regisseur sind uns aber unbekannt1 von ihnen ist nichts aussagbar4 ,und was darber ausgesagt wird1 ist pure ,einbildung4 ,es ist eine ,art ,deutung der ,heraklitischen ,lehre in eleatischem ,sinne1 und ,hume kann sehr wohl auf diesem ,standpunkte seiner ,philosophie als ,skeptiker bezeichnet werden4 ,gleichwohl hat er auch ein realistisches ,system begrndet1 das wir spter 7,s4 #djg ff47 kennen lernen werden1 indem er das ,unerschaubare beiseite lie1 sich an den ,schein hielt1 und diesen gleich einem festen ,gegebenen behandelte4 #dc4 ,kants transzendentaler ,idealismus4 ,organisierte ,wesen und ,naturzweck4 ,wir haben also sagen wollen3 da alle unsere ,anschauung nichts als die ,vorstellung von ,erscheinung sei3 da die ,dinge1 die wir anschauen1 nicht das an sich selbst sind1 wofr wir sie anschauen1 noch ihre ,verhltnisse an sich selbst so beschaffen sind1 als sie uns erscheinen1 und da1 wenn wir unser ,subjekt1 oder auch nur die subjektive ,beschaffenheit der ,sinne berhaupt aufheben1 alle die ,beschaffenheit1 alle ,verhltnisse der ,objekte in ,raum und ,zeit1 ja selbst ,raum und ,zeit verschwinden wrden1 und als ,erscheinungen nicht an sich selbst1 sondern nur in uns existieren knnen4 ,was es fr eine ,bewandtnis mit den ,gegenstnden an sich und abgesondert von aller dieser ,rezeptivitt unserer ,sinnlichkeit haben mge1 bleibt uns gnzlich unbekannt4 ,wir kennen nichts als unsere ,art1 sie wahrzunehmen1 die uns eigentmlich ist1 die auch nicht notwendig jedem ,wesen1 obzwar jedem ,menschen zukommen mu48 7,kritik der reinen ,vernunft1 ,s4 #ff1 ich zitiere dieses ,werk nach der ausgezeichneten ,reclam-,ausgabe74 ,diese ,auffassung nennt ,kant selbst ,idealismus1 und sofern gleichwohl alles als wirklich angesehen wird1 den transzendentalen oder formalen ,idealismus1 whrend vom materialen der dogmatische ,idealismus die ,dinge leugnet1 der skeptische sie bezweifelt4 ,kant ist transzendentaler oder formaler ,idealist4 ,raum und ,zeit 7besser ,rumlichkeit und ,zeitlichkeit7 sind die berhmten beiden ,anschauungsformen8 der ,vernunft4 ,sie hngen unserer ,sinnlichkeit schlechthin notwendig an1 welcher ,art auch unsere ,empfindungen sein mgen48 ,der ,raum ist die ,anschauungsform des nach ,auen gerichteten ,sinnes1 die ,zeit die des nach ,innen gerichteten ,sinnes4 ,die ,bedeutung dieser ,feststellungen habe ich in meinem frher genannten ,buche1 ich glaube auf das sorgfltigste1 zergliedert1 und ich habe nachgewiesen1 da die ,eigenschaften des ,raumes sich ohne den ,begriff der ,urschlichkeit nicht erschpfen lassen1 und da die ,besonderheit der ,zeit in den ,geschehnissen als ,projektion des inneren ,bewutseins vom ,wechsel in unserer ,seelenttigkeit nach ,auen aufzufassen ist4 ,ich mu auf dieses ,buch verweisen1 darin der ,leser auch gewisse andere ,distinktionen hinsichtlich der verschiedenen ,arten von ,raum und ,zeit finden wird4 ,obwohl nun ,raum und ,zeit unausweichliche ,formen unserer ,anschauung nach ,auen und nach ,innen sein sollen1 knnen sie uns doch nichts1 weder ber die ,welt noch ber die ,seele1 lehren4 ,sie sind als ,stammbegriffe1 ,rumlichkeit und ,zeitlichkeit1 a priori1 das ist1 vor aller wirklichen ,wahrnehmung81 vorhanden2 sie sind reine ,anschauung84 ,wogegen ,empfindung ist das in unserer ,erkenntnis1 was da macht1 da sie ,erkenntnis a posteriori1 das ist empirische ,anschauung heit84 ,die apriorischen ,stammbegriffe1 deren ,bedeutung als apriorische so oft und so energisch geleugnet worden ist und noch geleugnet wird1 spielen bei ,kant eine groe ,rolle4 ,ich selbst halte sie fr ganz unerllich2 ein ueres oder inneres ,leben ohne beispielsweise den ,stammbegriff der ,urschlichkeit1 scheint mir absolut ausgeschlossen4 ,kein ,tier wrde essen oder trinken ohne diesen ,stammbegriff1 kein ,tier auf einen ,reiz irgendeine ,wahrnehmung haben4 ,da die ,stammbegriffe uns nicht immer bewut sind1 ist zwar richtig1 tut aber nichts zur ,sache4 ,das ,bewutsein gehrt berhaupt nicht zu allen physischen ,handlungen4 ,wir wenden viele ,ttigkeiten der ,seele1 z4 ,b4 das ,wollen1 mehr oder weniger bewut1 zuweilen ganz unbewut an4 ,zwar geschieht sehr vieles bewut1 was uns nachher unbewut geschehen erscheint1 weil wir kein ,interesse daran hatten1 es zu behalten1 wie namentlich animalische ,handlungen1 ,gehen1 ,essen usf41 und auch logische1 wie das ,rechnen aus ,gewohnheit84 ,aber mgen auch die ,handlungen vom ,tiere oder vom ,kinde unbewut geschehen1 aus ,instinkt8 oder ,trieb81 so bleibt doch zweifellos der ,grund fr diesen ,instinkt oder ,trieb4 ,und will man keinen ,grund angeben1 so sind ,instinkt oder ,trieb apriorisch1 angeboren1 und man hat nichts gewonnen auer etwas1 das man bei entwickeltem ,verstande wieder fallen lt4 ,es ist etwas ntig1 das die ,wesen animalisch1 weltlich und geistig berhaupt leben lt4 ,damit mssen sie von vornherein ausgerstet sein1 sonst ist keines dieser ,leben als ,leben mglich1 wenigstens nicht fr den1 der in den ,wesen nicht pure ,zwangsmaschinen sieht4 ,dieser braucht allerdings keine apriorischen ,seelenttigkeiten4 ,es sind -- ich will mich vorsichtig ausdrcken -- gewisse apriorische ,seelenttigkeiten ntig1 die von den untersten ,wesen nach oben und vom ,geborensein nach dem ,alter1 phylogenetisch und ontogenetisch1 mehr und mehr ins ,bewutsein treten1 deutlicher und deutlicher werden1 wie ein ,gedanke1 eine ,vorstellung1 ein ,wille1 eine ,empfindung usf41 die ja auch verschwommen beginnen und zuletzt scharfstrahlig leuchten knnen4 ,erworben81 erlernt8 sind hier nur leere ,redewendungen1 denn man wird immer fragen mssen1 woher die ,fhigkeit zum ,erwerben1 ,erlernen kommt1 und wird dann eben auf das ,apriorische zurckgelangen4 ,einer ,puppe kann man die menschliche ,gestalt geben und sie so oft zum ,gehen anleiten als man will1 sie geht doch nicht von selbst1 sie hat im ,inneren die ,fhigkeit dazu nicht4 ,diejenigen aber1 die auch in den lebenden ,wesen zwangsmige uere und innere ,automaten sehen1 dazu eigentlich auch die ,okkasionalisten gehren1 brauchen freilich1 wie bemerkt1 ,apriorisches nicht1 sie brauchen dann auch keine abgeleiteten ,begriffe1 keine ,erfahrung1 berhaupt gar nichts4 ,ich werde spter diese ,ausfhrungen vervollstndigen 7,s4 #dgd f471 auch mich auf sie zu berufen haben1 und verweise nur noch auf das frher 7,s4 #bbb f47 von der kategorischen oder regulativen ,seele ,gesagte4 ,denn das ,apriorische ist kategorisch1 regulativ4 ,es gehrt zu den grten ,verdiensten ,kants1 da er das ,angeborene von dem ,erworbenen so scharf zu unterscheiden gelehrt hat1 indem er nachwies1 wie ersteres durchaus die unausweichliche ,voraussetzung fr letzteres ist4 ,die ,notwendigkeit fr das ,leben berhaupt hat er nicht betont1 sie folgt aber unmittelbar4 ,also1 es besteht eine ,welt4 ,sie ist transzendental4 ,die ,seele fat sie nach ihren ,kategorien auf4 ,welches diese ,kategorien auer ,raum und ,zeit noch sind1 habe ich hier nicht auseinanderzusetzen4 ,nach der reinen ,vernunft gehren die ethisch-religisen ,begriffe1 wie ,gott1 ,freiheit1 ,unsterblichkeit1 nicht zu diesen ,kategorien4 ,sie unterliegen mit anderem den ,antinomien 7,gegenstzlichkeiten7 und ,paralogismen 7,vorspiegelungen1 ,einbildungen1 ,erschleichungen7 der ,vernunft4 ,darauf kommen wir noch zurck4 ,da die ,welt tatschlich ist und sich nicht1 wie bei ,berkeley1 in einen von ,gott in uns eingeimpften ,schein auflst1 hat ,kant oft betont4 ,wenn ich sage3 im ,raum und in der ,zeit stellt die ,anschauung1 sowohl der ueren ,objekte1 als auch die ,selbstanschauung des ,gemts1 beides vor1 so wie es unsere ,sinne affiziert1 das ist1 wie es erscheint1 so will das nicht sagen1 da diese ,gegenstnde ein bloer ,schein wren4 ,denn in der ,erscheinung werden jederzeit die ,objekte1 ja selbst die ,beschaffenheiten1 die wir ihnen beilegen1 als etwas wirklich ,gegebenes angesehen1 nur da1 sofern diese ,beschaffenheit nur von der ,anschauungsart des ,subjekts in der ,relation des gegebenen ,gegenstandes zu ihm abhngt1 dieser ,gegenstand als ,erscheinung von ihm selber als ,objekt an sich unterschieden wird4 ,so sage ich nicht1 die ,krper scheinen blo auer mir zu sein1 oder meine ,seele scheint nur in meinem ,selbstbewutsein gegeben zu sein1 wenn ich behaupte1 da die ,qualitt des ,raumes und der ,zeit1 welcher1 als ,bedingung ihres ,daseins1 gem ich beide setze1 in meiner ,anschauungsart und nicht in diesen ,objekten an sich liege4 ,es wre meine eigne ,schuld1 wenn ich aus dem1 was ich zur ,erscheinung zhlen sollte1 bloen ,schein machte4 ,dieses geschieht aber nicht nach unserem ,prinzip der ,idealitt aller unserer sinnlichen ,anschauungen81 sondern1 wie ,kant nun weiter ausfhrt1 gerade nach dem ,prinzip der objektiven ,realitt der ,anschauungsformen4 ,und er wundert sich nicht1 da ,berkeley aus ,widerspruch gegen diese objektive ,realitt der ,anschauungsformen zur ,aufhebung aller ,objektivitt der ,gegenstnde gekommen sei1 indem er sie fr einen ,schein erklrte4 ,er htte sogar die eigene ,existenz fr ,schein erklren mssen4 ,kant meint1 die letztere ,ungereimtheit htte sich noch niemand zu ,schulden kommen lassen2 den ,indiern war sie keine ,ungereimtheit4 ,fr die ,wirklichkeit1 wenn auch transzendente1 von uns nicht zu erfassende1 der ,welt hat sich ,kant oft in gleicher und nachdrcklicher ,weise ausgesprochen4 ,der vierte ,paralogismus bezieht sich ja unmittelbar auf ,ablehnung der ,schein-,welt 7s4 unten74 ,es gibt also ,dinge-an-sich1 ,noumena2 wie diese uns erscheinen1 sind sie ,phnomena4 ,alle unsere ,erfahrungen beziehen sich auf letztere1 ob es ,dinge auer uns sind oder in uns4 ,aus der bertragung unserer ,kenntnisse und ,meinungen von den ,phnomena auf die ,noumena entstehen jene berhmten vier kosmologischen ,antinomien1 die sich im ,satz1 der ,thesis1 wie in dem ,gegen-,satz1 der ,antithesis1 mit gleicher ,evidenz beweisen lassen1 wie3 ,die ,welt hat einen ,anfang in der ,zeit und ,grenzen im ,raum2 ,die ,welt hat keinen ,anfang in der ,zeit und keine ,grenzen im ,raum4 ,alles besteht aus einfachen ,teilen1 und nur das ,einfache ist2 ,nichts besteht aus einfachen ,teilen und nirgend existiert ,einfaches4 ,auer ,gesetzen ist ,freiheit notwendig2 ,es ist keine ,freiheit1 nur ,gesetze sind4 ,zu der ,welt gehrt ein schlechthin notwendiges ,wesen1 ,gott2 ,es existiert kein zur ,welt schlechthin notwendiges ,wesen4 ,im ,gebiete des inneren ,lebens fhrt jene bertragung zu den vier ,paralogismen1 den ,erschleichungen wie3 ,die ,seele ist etwas1 das zur ,bestimmung keines ,dinges gebraucht werden kann1 absolute ,substanz4 ,die ,seele ist einfach4 ,die ,seele ist persnlich4 ,das ,dasein aller ,gegenstnde uerer ,sinne ist zweifelhaft 7skeptischer oder dogmatischer ,idealismus74 ,die ,antinomien beziehen sich der ,reihe nach auf3 ,schpfung und ,ende oder ,nicht-,schpfung und ,nichtende der ,welt1 und ,nichtgrenzen oder ,grenzen der ,welt2 ,eins oder ,mannigfaltigkeit der ,welt2 ,verantwortlichkeit oder ,nicht-,verantwortlichkeit des ,menschen 7oder ,gut und ,bse und ,nicht-,gut und ,nicht-,bse7 in der ,welt2 ,gott ein ,schpfer und ,herr der ,welt oder ,gott ,nicht-,schpfer und ,nicht-,herr4 ,und die ,paralogismen auf3 ,vorhandensein einer von allen wahrnehmbaren ,objekten auszunehmenden ,seele2 ,unsterblichkeit der ,seele2 ,seele als ,sonderwesen2 ,nichtwirklichkeit der ,welt4 ,es sind die ,kardinalfragen1 um die es sich handelt4 ,und nur der vierte ,paralogismus fhrt zu einem positiven ,ergebnis1 da die ,nichtwirklichkeit der ,welt nur eine ,erschleichung des ,verstandes ist4 ,die ,antinomien sind nicht lsbar2 die drei ersten ,paralogismen ergeben ein ,negatives4 ,in der ,tat ist auch hier mit der ,dialektik nichts auszurichten2 die ,naturwissenschaft aber bietet einiges zur ,lsung dieser ,fragen in dem einen oder anderen ,sinne1 was spter zur ,sprache kommt4 ,gehen wir noch einmal zurck auf die kosmologischen ,verhltnisse4 ,die vier ,antinomien betreffen in der ,thesis ,vollkommenheiten1 nmlich3 der ,dauer und ,grenzen1 der ,zusammensetzung1 des ,daseins1 des ,absoluten4 ,kant spricht so von vier transzendentalen ,ideen4 ,sie sind kosmologisch1 solange sie die ,vollstndigkeit der ,bedingungen in der ,sinnenwelt betreffen1 also in der ,welt der ,erscheinungen1 ,phnomene4 ,sobald wir sie jedoch auf dasjenige beziehen1 was auerhalb dieser ,sinnenwelt steht1 auf die ,noumena1 so werden sie schlechthin transzendent4 ,schon die kosmologischen ,ideen sind an keiner ,erscheinung in concreto vorzustellen1 da sie die ,vollendung einer empirischen ,reihe bedeuten4 ,die transzendenten aber trennen sich berhaupt von der ,erfahrung2 sie beruhen allein auf ,begriffen a priori4 ,gleichwohl1 meint ,kant1 drngt uns vieles zunchst die vierte ,idee1 von ,gott1 wenigstens auf eine transzendente ,wirklichkeit zu beziehen1 also eine solche anzunehmen4 ,sofern etwas durch die ,idee allein1 in individuo1 also als ein ,einzelnes1 bestimmbar oder gar schon bestimmt ist1 nennt ,kant es ,ideal oder ,prototypon4 ,gewisse ,ideen haben nun1 wenn auch nicht wie ,platons ,idee der gttlichen ,kraft1 schpferische1 aber doch praktische ,kraft als regulative ,prinzipe1 und die ihnen entsprechenden ,ideale sind ,urbilder8 fr diese ,regeln4 ,diese ,ideale18 sagt nun ,kant 7,kritik der reinen ,vernunft1 ,s4 #dec71 ob man ihnen gleich nicht objektive ,realitt 7,existenz7 zugestehen mchte1 sind doch um deswillen nicht fr ,hirngespinste anzusehen1 sondern geben ein unentbehrliches ,richtma der ,vernunft ab1 die des ,begriffes von dem1 was in seiner ,art ganz vollstndig ist1 bedarf1 um darnach den ,grad und die ,mngel des ,unvollstndigen zu schtzen und abzumessen48 ,und er warnt ausdrcklich1 sie etwa mit den ,geschpfen der ,einbildungskraft zu verwechseln1 welche mehr eine im ,mittel verschiedener ,erfahrungen gleichsam schwebende ,zeichnung1 als ein bestimmtes ,bild ausmachen81 ,monogramme1 wie er sagt4 ,ein solches transzendentales ,ideal ist nun das ,ding-an-sich als ,allbesitz der ,realitt1 das ens realissimum1 indem es der durchgngigen ,bestimmung1 die notwendig bei allem was existiert angetroffen wird1 zugrunde liegt4 ,dieses ,ideal ist aber auch das einzige eigentliche ,ideal1 dessen die menschliche ,vernunft fhig2 weil nur in diesem einzigen ,falle ein an sich allgemeiner ,begriff von einem ,dinge durch sich selbst durchgngig bestimmt1 und als die ,vorstellung von einem ,individuum erkannt wird48 ,so ist dieses ,ideal das ,prototyp aller ,dinge1 welche insgesamt als ,nachbilder 7,ektypa7 den ,stoff zu ihrer ,mglichkeit von ihm nehmen1 und indem sie demselben mehr oder weniger nahekommen1 dennoch unendlich weit daran fehlen1 es zu erreichen4 ,es ist in der ,vernunft die ,mglichkeit aller ,dinge81 und so das ,urwesen 7ens originarium781 hchste ,wesen 7ens summum781 ,wesen aller ,wesen 7ens entium784 ,der ,begriff eines solchen ,wesens ist der von ,gott in transzendentalem ,verstande gedacht48 ,indessen doch wieder alles nur in der ,vernunft2 die objektive ,existenz eines ,wesens von so ausnehmendem ,vorzuge8 ist uns vllig ungewi4 ,und nun bringt ,kant1 wiewohl er also in der ,vernunft die ,notwendigkeit eines solchen ,ideals1 das aber im ,grunde nichts anderes ist als die einzige ,idee aller ,realitt1 zugesteht1 seine berhmten ,grnde gegen alle vermeintlichen ,beweise8 einer ,existenz ,gottes4 ,und dabei bleibt es der reinen ,vernunft gegenber4 ,da wir diese ,idee vom ,inbegriffe aller ,realitt hypostasieren1 kommt daher1 weil wir die distributive ,einheit des ,erfahrungsgebrauchs des ,verstandes in die kollektive ,einheit eines ,erfahrungsganzen dialektisch verwandeln1 und an diesem ,ganzen der ,erscheinung uns ein einzelnes ,ding denken1 was alle empirische ,realitt in sich enthlt1 welches dann vermittelst der444 transzendentalen ,subreption1 mit dem ,begriffe eines ,dinges verwechselt wird1 was an der ,spitze der ,mglichkeit aller ,dinge steht1 zu deren durchgngiger ,bestimmung es die realen ,bedingungen hergibt84 ,die ,reihe ist3 ,realisierung1 ,hypostasierung1 ,personifizierung4 ,die ,vernunft wird durch einen ,hang ihrer ,natur getrieben1 ber den ,erfahrungsgebrauch hinauszugehen1 sich in einem reinen ,gebrauche und vermittelst bloer ,ideen zu den uersten ,grenzen aller ,erkenntnis hinaus zu wagen1 und nur allererst in der ,vollendung ihres ,kreises1 in einem fr sich bestehenden systematischen ,ganzen ,ruhe zu finden48 ,damit ist aber eben keine objektive ,existenz gegeben1 das heit1 nicht bewiesen4 ,manche1 namentlich ,materialisten1 haben nun gemeint1 ,kant htte ,gott1 ,seele usf4 berhaupt abgelehnt1 er htte bewiesen1 da sie vor der reinen ,vernunft nicht existieren4 ,das ist vlliges ,miverstndnis4 ,er hat nur erklrt1 da die ,existenz dieser ,dinge sich aus der reinen ,vernunft nicht beweisen lasse4 ,da diese ,dinge auch als ,dinge-an-sich berhaupt nicht vorhanden sind1 hat er nirgend gesagt2 es wrde auch seinem transzendentalen ,standpunkt1 den er so oft betont1 widersprechen4 ,denn dieses alles gehrt ja zur transzendenten ,wirklichkeit4 ,wenn er daher in der ,kritik der praktischen ,vernunft8 davon ,gebrauch macht1 und von jenen ,dingen als von praktisch-regulativen ,prinzipien handelt1 so ist er ganz innerhalb seines ,systems geblieben und keineswegs von ihm abgewichen4 ,charakteristisch dafr ist1 wie er vom freien ,willen spricht4 ,wenn wir alle menschlichen ,handlungen bis auf den ,grund verfolgen knnten1 wrden wir eine stetige ,kette von ,ursache und ,wirkung finden1 und jede ,handlung aus ihren ,bedingungen als notwendig sogar voraussagen knnen4 ,also in ,ansehung unseres empirischen ,charakters gibt es keine ,freiheit84 ,allein wir haben auch den transzendenten intelligiblen ,charakter82 und da hier von einer ,naturkausalitt keine ,rede ist1 so knnen dieselben ,handlungen ihrer ,ursache nach vollkommen frei sein4 ,wir knnen nur nicht beweisen1 da1 so aufgefat1 sie es sind1 weil das ,transzendente auerhalb aller ,erfahrung liegt4 ,aber beweisen1 da sie es1 transzendent aufgefat1 nicht sind1 knnen wir aus gleichem ,grunde auch nicht4 ,und das gilt von allen ,hoch-,ideen und ,hoch-,idealen1 und hat auch ,bezug auf ,kants ,kategorischen ,imperativ81 ,schillers ,du kannst1 denn du sollst84 ,da sein ,system ein ,dualismus ist1 hat brigens der groe ,philosoph selbst anerkannt2 es ist ein solcher in der ,unterscheidung der transzendenten ,welt von der empirischen1 in der ,annahme beider ,welten1 praktisch auch in der ,annahme von ,gott und ,welt oder von ,geist und ,welt usf4 ,auch die dritte groe ,kritik1 die ,kritik der ,urteilskraft81 enthlt ein kosmologisches ,regulativ3 die ,teleologie1 den ,begriff der ,zweckmigkeit4 ,es bezieht sich auf die ,ordnung der ,dinge -- z4 ,b4 in ,familien1 ,rassen1 ,arten1 ,gattungen usf4 -- und den bergang der ,abteilungen ineinander1 die ,ordnung der ,geschehnisse -- z4 ,b4 staatliche1 individuelle1 elektrische usf4 --1 endlich die ,ordnung der ,ursachen4 ,der ,begriff bezweckt hiernach wesentlich ,vereinfachung der ,naturbersicht durch ,zusammenziehung und ,zusammenhang1 ,auffassung der ,weltordnung vom ,standpunkte einer ,einheitlichkeit und eines ,zweckes4 ,vom ,verstand selbst wird ein solcher ,begriff nicht gefordert1 wohl aber von der ,urteilskraft2 und sofern er eine ,bedingung a priori feststellt1 unter der allein ,dinge ,objekte unserer ,erkenntnis werden knnen1 bedeutet er ein transzendentales ,prinzip4 ,er ist aber ein subjektives ,prinzip der ,urteilskraft2 denn nicht der ,natur als solcher wird der ,begriff der ,zweckmigkeit unterlegt und vorgeschrieben1 sondern die ,urteilskraft ordnet sich selbst ein ,gesetz fr die ,reflexion ber die ,natur vor4 ,es ist nicht ein ,prinzip der bestimmenden1 sondern blo der reflektierenden ,urteilskraft4 ,man will nur1 da man -- die ,natur mag ihren allgemeinen ,gesetzen nach eingerichtet sein wie sie wolle -- durchaus nach jenem ,prinzip und den sich darauf grndenden ,maximen ihren empirischen ,gesetzen nachspren msse1 weil wir nur so weit als jenes 7,prinzip7 stattfindet1 mit dem ,gebrauche unseres ,verstandes fortkommen und ,erkenntnis erwerben knnen48 ,man sieht1 wie auerordentlich vorsichtig ,kant dieses ,prinzip der ,teleologie einfhrt4 ,keineswegs gibt er es als ein ,prinzip der ,natur selbst aus4 ,nicht einmal den ,kategorien zhlt er es zu4 ,die ,zweckmigkeit ist kein konstitutives ,prinzip der ,ableitung der ,produkte der ,natur1 keine neue ,kausalitt1 als welche sie der reinen ,vernunft angehren und zur ,anschauung dienen wrde1 sondern lediglich ein regulatives ,prinzip1 nur fr die reflektierende ,beurteilung4 ,unter dem ,begriff der ,kausalitt mssen wir die ,natur betrachten1 unter dem der ,zweckmigkeit beurteilen wir sie nur4 ,soweit das ,urteil auf ,empfindungen 7,lust1 ,unlust1 ,schn1 ,unschn usf47 zurckgeht1 ist die ,zweckmigkeit subjektiv 7oder formal7 und ,gegenstand der sthetischen ,urteilskraft4 ,begrndet es sich aber auf ,verstand und ,vernunft1 indem es sich um bestimmte ,bedingungen handelt1 unter denen etwas1 7z4 ,b4 ein organisierter ,krper7 nach der ,idee eines ,zweckes der ,natur zu beurteilen sei81 so wird die ,zweckmigkeit objektiv 7auch real7 genannt4 ,wir wissen1 da die ,menschheit sich von je mit beiden ,arten von ,zweckmigkeit beschftigt hat3 die ,welt und das ,leben einerseits einer harmonischen ,schnheit1 andererseits einer zielstrebigen ,entwicklung und ,ordnung zuzufhren4 ,in anderer ,form wird das ,prinzip auch in drei ,prinzipe zerlegt3 ,gesetzmigkeit1 engere ,zweckmigkeit1 ,zweck1 und wird die ,anwendung dem ,verstand1 der ,urteilskraft1 der ,vernunft zugewiesen4 ,alle flieen aus dem allgemeinen transzendentalen ,prinzip4 ,die weiteren1 ungemein scharfen und schnen ,distinktionen mu ich bergehen4 ,nur einen ,begriff mchte ich hervorheben1 den der organisierten ,wesen1 diese sind ,dinge als ,naturzwecke84 ,ein solches ,ding mu sich zu sich selbst wechselseitig als ,ursache und ,wirkung verhalten84 ,ein ,ding ist aber ,naturzweck1 wenn seine ,teile nur durch ihre ,beziehung auf das ,ganze mglich sind81 so da ein jeder ,teil1 sowie er nur durch alle brigen da ist1 auch als um der anderen und des ,ganzen willen81 als ein hervorbringendes ,organ8 besteht4 ,diese ,definition schliet alle ,kunstprodukte aus4 ,wir knnen uns eine ,maschine vorstellen1 samt ,kessel1 ,heizung und ,regulatoren1 die sich selbst in ,gang erhlt1 indem sie selbst ,wasser in den ,kessel nachpumpt1 ,kohlen in die ,heizung nachschttet und auch ihren ,gang selbst reguliert2 ein vollstndiger ,automat4 ,sie wirkt und verursacht 7indirekt7 ihre ,wirkung4 ,ja1 wir knnen uns sogar die ,maschine so eingerichtet denken1 da sie auch physikalisch und chemisch ,teile ersetzt1 entfernt und ansetzt4 ,ist sie nach der obigen ,definition ein organisiertes ,wesen8 ,keineswegs6 ,sie gleicht einem solchen1 zum ,beispiel dem ,menschen1 in ueren ,ttigkeiten1 etwa ,gehen1 ,drehen usf41 sodann in der ,stoffaufnahme und -abgabe1 in der ,regulierung der ueren ,ttigkeiten1 obzwar hier schon nur noch1 soweit ,kraft erforderlich oder berflssig ist und durch die ,stoffaufnahme oder -abgabe geregelt wird4 ,zuletzt auch etwa in ,dingen wie ,ankleidung1 ,entkleidung1 ,ersatz von ,teilen durch knstliche ,teile4 ,aber die ,hauptsache fehlt3 das ,hervorbringen jedes ,teiles aus sich selbst1 die ,schaffung der ,form1 ihr ,wachstum und ihre ,erhaltung an jeder ,stelle aus sich selbst4 ,indem ,kant gerade dieses fordert1 erhebt er den organisierten ,krper1 der eine ,maschine ja auch ist1 zum organisierten ,wesen1 zum belebten ,wesen1 das keine ,maschine sein kann4 ,viel unntiger ,streit wrde vermieden sein1 wenn die modernen ,automatenanhnger unter ,materialisten und ,philosophen die lichtvollen ,darlegungen unseres ,kant sich recht zu ,gemte fhren wollten4 ,automat ist nicht einmal das geringfgigste ,lebewesen1 geschweige der ,mensch4 ,cartesius hatte durchaus ,unrecht1 die ,pflanzen und ,tiere dafr zu erklren1 und moderne ,mechanisten und ,sensualisten irren bei weitem mehr1 auch den ,menschen hinzuzuziehen4 ,driesch in seinem belehrenden ,buche ,philosophie des ,organischen81 ist viel zu gelinde verfahren1 als er erklrte1 da1 wenn ein ,lebewesen eine ,maschine sein sollte1 jeder1 auch der kleinste ihrer ,teile die gleiche ,maschine sein mte1 und da1 in ,verbindung mit dem ,zusammenhang dieser ,teile miteinander1 eine solche aus unendlich vielen gleichen ,maschinen zusammengesetzte1 ihnen gleiche ,maschine nicht denkbar sei4 ,die ,wirksamkeit der organisierten ,wesen von ,innen heraus und auf sich selbst1 auf ihre eigene ,form1 ihr eigenes ,sein1 ihr eigenes ,leben -- das ist das ,entscheidende2 das leisten auch die kleinen ,maschinen1 die man etwa fr jede ,zelle setzen wollte1 oder gar1 wie bei den einzelligen ,wesen1 fr jeden ,teil einer ,zelle1 nicht1 und -- was die ,hauptsache ist -- eine ,maschine1 die das leisten mte -- etwa eine ,lokomotive1 deren ,rder1 ,kolben1 ,kessel1 ,regulatoren usf4 ganz und in jedem ,teil gleichfalls ,lokomotiven sind --1 ist auch nicht vorstellbar fr uns4 ,denn1 wie wiederum ,kant hervorgehoben hat1 da unser ,denken ein diskursives1 kein intuitives ist1 vermgen wir am ,fertigen den ,aufbau nicht nach ,gesetzen abzuleiten4 ,da tritt eben der ,zweck ein1 und wir haben fr die ,urteilskraft im ,fertigen einen ,naturzweck1 als organisiertes ,wesen1 wenn es den obigen ,bestimmungen ,kants entspricht1 ein nicht organisiertes1 wenn ,entstehung1 ,wachstum1 ,erhaltung von auen positiv oder negativ erfolgt1 wie bei einem ,kristall oder bei den ,pseudozellen4 ,es ist immer auf das fertige1 stabile ,lebewesen ,bedacht genommen1 nicht auf das entstehende und sich entwickelnde und sich erhaltende4 ,im ,fertigen mag manches maschinenmig aussehen1 ,entwicklung und ,erhaltung aber schlieen die ,maschine gnzlich aus4 ,diese ,betrachtung1 die ich an ,kants ,erklrungen anlehne1 ist von ungemeiner ,wichtigkeit fr die grundstzliche ,unterscheidung zwischen der lebenden und der unbelebten ,welt1 mag auch die erstere durchaus wie die letztere von ueren ,umstnden abhngen1 selbst wenn dieses nach ,darwinschen ,prinzipien geschieht1 in ihrer allerbertriebensten ,form4 ,aber innere ,naturvollkommenheit18 sagt ,kant 7,kritik der ,urteilskraft1 ,ausgabe von ,kirchmann1 ,s4 #bdi71 wie sie diejenigen ,dinge besitzen1 welche nur als ,naturzwecke mglich sind und darum organisierte ,wesen heien1 ist nach keiner ,analogie irgendeines uns bekannten physischen1 das ist ,naturvermgens1 ja1 da wir selbst zur ,natur im weitesten ,verstande gehren1 selbst nicht einmal durch eine genau angemessene ,analogie mit menschlicher ,kunst1 denkbar und erklrlich48 ,und das gilt1 trotz aller ,phrasen von mechanistischer und anderer ,seite und aller ,hinweisungen auf ,maschinen allerwunderbarster ,art und ,vollkommenheit und auf ,kristalle und knstliche ,zellen4 ,das ,von-innen-heraus1 das ,aus-sichselbst-heraus 7wenn auch unter ,benutzung aufgenommener ,stoffe7 fehlt immer und kann nach unseren ,begriffen nicht vorhanden sein1 wenn nicht ein ,neues zu dem ,physischen hinzukommt1 eben das ,psychische1 das den ,naturzweck von innen heraus vollbringt4 ,driesch unterscheidet eine dreifache ,harmonie in der ,entwicklung der ,wesen3 ,harmonie der ,konstellation -- die ,teile entwickeln sich zu einem individuellen ,ganzen1 selbst wenn sie sich unabhngig voneinander entwickeln1 wie bei dem ,menschen ,muskeln und ,nerven2 ,harmonie der ,kausalitt -- die bildenden 7formativen7 ,ursachen treffen genau die sich entwickelnden ,teile nach der ,richtung der ,endform1 obwohl diese ,teile sich jedes nach ganz verschiedenen ,richtungen entwickeln knnen2 ,harmonie der ,funktion -- alle ,funktionen greifen ineinander zu einer einheitlichen ,wirkung ein4 ,diese drei ,harmonien sind ,kants ,naturzweck4 ,ihr ,erfolg sieht physisch aus1 ihren ,gang aber in der ,entwicklung und ,erhaltung wird man unter keinen ,umstnden als physisch im gewhnlichen ,sinne des ,wortes erklren knnen4 ,selbst eine ,maschine ist ein ,automat nur als fertiger ,gegenstand2 gebaut aber hat sie sich nicht selbst1 der ,mensch hat sie hergestellt und mu sie auch erhalten4 ,wenn man das ,psychische auch zum ,physischen rechnen will1 so mag das geschehen4 ,zur ,welt gehrt es ja4 ,das berhrt aber die ,sonderstellung des ,psychischen nicht1 da es eben von ,innen heraus schafft1 nach ,innen und nach ,auen schafft1 da alles andere nur von ,auen nach der ,oberflche heranzieht1 von der ,oberflche nach ,auen abgibt4 ,hchstens spontane physikalische und chemische ,umsetzungen knnten als ein hnliches erwhnt werden4 ,aber abgesehen davon1 da auch hier die hnlichkeit nur eine hchst oberflchliche ist1 wie sich jeder selbst zurechtlegen kann1 werden wir spter sehen1 wie grundverschieden der ,lebensvorgang ist von den bezeichneten ,umsetzungen1 ja wie er ihm zum ,teil geradezu entgegenluft4 ,und dieses erhellt auch schon daraus1 da jene ,umsetzungen eben ,umsetzungen sind1 die ,organisierung aber das ,gegenteil bezweckt und erreicht3 fortdauernde ,schaffung des ,gleichen und ,erhaltung des ,gleichen1 wenn auch durch physikalisch-chemische ,assimilation und ,dissimilation4 ,wir sprechen von dieser ,angelegenheit spter noch mehr4 ,naturzweck darf nicht verwechselt werden mit ,zweckmigkeit2 es kann etwas sehr ,unzweckmiges gleichfalls ,naturzweck sein1 wie das ohne ,hilfe gnzlich hilflose ,kind der ersten ,zeit4 ,das liegt daran1 da der ,zweck tatschlich noch nicht erreicht ist1 oder nur so weit erreicht ist1 als es dieses ,ding selbst betrifft1 noch nicht aber so weit1 als sein ,verhltnis zur ueren ,welt erfordert4 ,auch hier drckt sich ,kant1 wenn auch bestimmt1 doch sehr vorsichtig aus4 ,das ,beispiel der organisierten ,natur fhrt dazu1 da die an sich subjektive ,maxime des ,naturzwecks ausgedehnt und gesagt wird3 ,alles in der ,welt ist irgend wozu gut1 nichts ist in ihr umsonst2 und man ist durch das ,beispiel1 das die ,natur an ihren organischen ,produkten gibt1 berechtigt1 ja berufen1 von ihr und ihren ,gesetzen nichts als was nur zweckmig ist zu erwarten48 ,und er meint1 insgesamt aufgefat2 denn er fhrt als ,beispiele an1 auch was fr ,einzelnes unzweckmig ist1 wie ,gifte1 ,ungeziefer usf4 ,also in toto sei man berufen1 ,zweckmigkeit zu erwarten4 ,was ,kant zu seiner ,zeit vermite1 nmlich die ,einbeziehung der ,zweckmigkeit in die ,naturwissenschaft1 das konnte in unserer ,zeit zum ,teil nachgeholt werden4 ,er selbst hat ja schon allein durch sein unbertroffenes und in seiner ,vollstndigkeit 7soweit selbst gegenwrtig nur mglich7 und allumfassenden ,tiefe noch heute einzig stehendes ,werk ber den ,weltbau gewaltig vorgearbeitet4 ,und er hat auch der modernen ,entwicklungs-,naturwissenschaft vorgearbeitet1 da er sogar als ,vorlufer ,darwins bezeichnet und in ,anspruch genommen werden konnte4 ,wir verlassen diesen ,grten1 dessen ,system als ,kritisches zu jedem ,system gehrt und gehren mu4 ,was ,eugen ,dhring von ihm sagt1 ist eine schwere ,unbegreiflichkeit dieses doch geistig selbst so bedeutenden ,mannes4 #dd4 ,ich1 ,nicht-,ich2 ,thesis1 ,antithesis1 ,synthesis2 ,naturphilosophie4 ,unter dieser berschrift besprechen wir ,anschauungen unmittelbarer ,nach-,kantianer4 ,wir knnen aber sehr kurz sein1 denn es handelt sich nicht um eine fruchtbare ,fortbildung der ,lehre des ,meisters1 sondern eigentlich um eine ,verschleppung in das ,gestrpp der ,dialektik4 ,fichte 7#agfb-ahad71 in seiner ersten ,philosophie1 stellt sich idealistischer als ,kant4 ,er geht allein vom ,ich aus1 als erstem ,grundsatz2 diesem mu ein ,nicht-,ich als zweiter ,grundsatz entsprechen1 und als dritter ,grundsatz steht die ,reaktion des ,ich gegen das ,nicht-,ich4 ,nun haben wir eine unbedingte ,wahrheit3 ,ich ist ,ich1 oder ,ich bin4 ,das gibt die ,identitt oder ,realitt2 die ,thesis der ,identitt 7,realitt74 ,diese enthllt alle innere ,ttigkeit4 ,das ,ich setzt sich selbst1 allein durch sich selbst4 ,die zweite ,wahrheit lautet3 ,nicht-,ich ist nicht ,ich1 also fhrt sie zur ,verneinung 7,negation74 ,diese ,wahrheit ist nicht mehr1 wie die erste1 unbedingt1 da auer dem ,nicht-,ich ein ,ich gesetzt ist1 das vorhanden sein mu2 sie ist aber unbedingt der ,form nach1 und dem ,inhalt nach1 sobald eben das ,ich gesetzt ist4 ,die dritte ,wahrheit gibt die ,umgrenzung 7,limitation71 indem die ,gegenstzlichkeit1 die zwischen den beiden ersten ,wahrheiten besteht -- es wird sogar ,widerspruch gesagt2 ich sehe aber nicht einmal eine ,gegenstzlichkeit1 die ,wahrheiten sind doch lediglich koordiniert und stehen in gar keiner ,verbindung zueinander --1 aufgehoben wird1 sie lautet3 ,ich zum ,teil ,nicht-,ich1 wenn ,nicht-,ich zum ,teil ,ich4 ,es ist die reine symbolische ,mathematik4 ,wert gewinnt sie nur durch die empirischen ,bestimmungen1 und so wird sie auch aus dem empirischen ,bewutsein entnommen und versachlicht4 ,das ,nicht-,ich ist entweder ein eigenes ,ttiges und kausal der ,grund des ,leidens8 des ,ich4 ,oder es ist an sich nicht vorhanden1 aber das ,ich wechselt in seiner ,ttigkeit1 ist begrenzt1 und fat diese ,begrenztheit als ,leiden durch ein ,nicht-,ich auf4 ,der letztere ,fall gibt den dogmatischen ,idealismus1 der erstere soll dogmatischer ,realismus sein2 ich vermag aber nicht einzusehen1 warum er nicht den transzendentalen ,idealismus soll konstruieren knnen4 ,das ,gefhl der ,begrenztheit 7,s4 #cch7 ist wie eine ,reflexion der ,ich-,ttigkeit nach dem ,ich zurck4 ,und dadurch kommt die ,anschauung1 als wenn auer dem ,ich noch etwas wre1 gegen das das ,ich nicht ausgedehnt werden kann4 ,indem nun ,fichte sich fr diese ,auffassung des ,idealismus entschliet1 verlegt er ,kants ,ding-an-sich zwar in das ,ich selbst1 bringt aber dafr das ,unbegreifliche der ,begrenztheit des ,ich als ein ,neues1 wodurch fr die ,vereinfachung der ,anschauung nichts gewonnen ist4 ,auerdem fragt man vergeblich1 wie ein allein bestehendes ,ich je von einer solchen ,begrenztheit soll ,bewutsein haben knnen4 ,wenn es allein besteht1 ist es ja absolut vollkommen4 ,wahrscheinlich ist ,fichte deshalb zuletzt ganz zum ,berkeleyschen deistischen ,idealismus gedrngt worden1 seiner spteren ,philosophie1 von der schon gesprochen ist 7,s4 #ceh74 ,in seiner ersten ,philosophie aber geht er in mancher ,hinsicht noch radikaler vor als ,kant2 er sieht sogar von ,gott ganz ab4 ,die moralische ,weltordnung ist das ,gttliche1 das wir annehmen48 ,von den vielen ,anschauungen ,schellings 7#agge-ahed7 schliet sich die erste1 ganz an ,fichtes ,entwicklungen an4 ,spter gestand er im ,sinne ,kants dem ,ding-an-sich eine objektive ,existenz zu1 und ging sogar so weit1 die ,identitt dieses ,dinges mit der ,vorstellung in uns zu behaupten4 ,richtete er nun die ,vorstellung nach dem ,ding1 so kam er zum gewhnlichen dogmatischen ,realismus4 ,tat er das ,umgekehrte1 indem er das ,ding der ,vorstellung anpate1 so folgte der ,kantische ,idealismus2 verhielt er sich aber zwischen beiden indifferent1 so geriet er auf ,spinozas ,anschauung4 ,er hat das letztere getan1 und so in der ,identittsphilosophie auch ,spinozas ,anschauung1 die wir noch kennen lernen werden1 vertreten4 ,wir haben gesehen1 da ,schelling in der weiteren ,entwicklung sich auch dem ,mystizismus und ,jakob ,bhmes ,theosophie angeschlossen hat4 ,zuletzt ist er auch positiver ,philosoph geworden4 ,aus allem darf man ihm keinen ,vorwurf machen2 es hat ihn eben keine ,anschauung befriedigt1 und selbst eine sich zu schaffen1 reichte seine ,begabung1 die wesentlich nach dem ,methodischen ging1 nicht hin4 ,mehr kann man ihm1 wie auch dem bald zu nennenden ,hegel und auch ,herbart1 das etwas wste ,wirtschaften mit den naturwissenschaftlichen ,kenntnissen und die willkrlichen ,analogisierungen des ,geistigen mit dem ,physischen verdenken1 wodurch bekanntlich diese ganze ,philosophie und namentlich ihr bedeutendster ,teil1 die ,naturphilosophie1 aufs hchste in ,verruf gekommen ist1 so da gerade die ,naturforscher sich von ihr voll ,widerwillen abwandten1 und da1 fast bis in unsere ,zeit1 ,naturphilosophie verpnt war4 ,wertvoll noch jetzt ist1 gleichfalls nach ,fichte1 ,schellings ,unterscheidung zwischen dieser ,naturphilosophie und der ,transzendentalphilosophie4 ,in jener ist die ,natur zum ,ersten gemacht1 und es wird gefragt1 wie sie in das ,intelligente des ,subjekts dringt2 in dieser ist die ,intelligenz des ,subjekts das ,primre1 und es ist zu entscheiden1 wie aus ihr die ,natur entsteht4 ,die ,antwort fr die erste ,frage ist in ,kants ,prinzip der ,urteilskraft enthalten 7,s4 #cfg71 die fr die zweite in dessen transzendentem ,idealismus4 ,schelling geht empirischer vor2 er erhebt einen ,erfahrungssatz1 dessen innere ,notwendigkeit erkannt ist1 zu einem apriorischen ,satz3 ,empirismus1 zur ,unbedingtheit erweitert1 ist ,naturphilosophie84 ,es wird nicht viele geben1 die mit dieser ,definition einverstanden sind4 ,oder es mu eine theoretische ,naturphilosophie unterschieden werden von einer praktischen2 jene ist wieder ,transzendentalphilosophie1 da berhaupt alles ,unbedingte transzendent ist4 ,schelling freilich behauptet1 da man in der ,natur auch das ,absolute erkennen kann4 ,ich wte nicht1 wie das empirisch geschehen soll4 ,selbst wir1 die wir die ,einheitlichkeit der ,vorgnge und der ,stoffe in der ,natur so bis ins ,einzelne verfolgt haben1 knnen keine absolute ,einheit in der ,natur feststellen2 nicht einmal fr alles1 das ,psychische eingeschlossen1 auch nur wahrscheinlich machen4 ,man denke1 wie jetzt sogar das ,trgheitsgesetz wankt1 wie die allgemeine ,gravitation zweifelhaft wird1 selbst das ,substanz- und ,energiegesetz nicht mehr sichere ,wahrheit ist4 ,wissen von der ,natur kann eben nie zur ,unbedingtheit gelangen2 nicht etwa allein1 weil die ,erfahrungen immer unvollstndig sind1 sondern einfach1 weil die ,welt sich stetig wandelt und uns immer nur das ,jetzt zur ,verfgung steht1 nicht das ,vor noch das ,nach4 ,eine ,naturphilosophie kann also nur transzendent oder empirisch sein4 ,im ersteren ,falle gehrt sie mit der ,transzendentalphilosophie berhaupt zusammen1 im zweiten ist sie eine gewhnliche empirische ,wissenschaft4 ,in unseren ,naturphilosophien8 vereinigen wir beide ,arten1 aber nur um mglichst vollstndig zu sein1 und wegen der ,zweckmigkeitsmaxime der ,urteilskraft1 die jedoch1 wie wir wissen1 nichts bedingt1 sondern nur leitet4 ,hegels 7#aggj-ahca7 ,entwicklung der verschiedenen ,stufen des ,geistes ist sehr lehrreich1 hat aber auch bei ihm mehr methodischen ,wert1 wie berhaupt sein ganzes philosophisches ,system im ,grunde ,methodik ist4 ,die reale und ideale ,welt sind auch hier gesetzt4 ,ihr ,wirken fr sich und ihr ,verhalten zueinander wird aber aus der logischen ,idee1 die der ,welt zugrunde liegt1 und der ,entwicklung nach dieser ,idee erklrt4 ,diese logische ,idee ist nicht der ,nus des ,anaxagoras1 noch der sonst bekannte ,logos4 ,er wirkt in besonderer ,weise1 nmlich zufolge den drei ,grundstzen ,fichtes1 vielleicht richtiger nach denen ,jakob ,bhmes4 ,wir sahen1 wie bei diesem ,manne ,gott sich mit sich selbst entzweite1 und wie dann das ,entzweite sich in der ,entwicklung zur ,identitt wieder erheben sollte4 ,hegel meint ganz entsprechend1 jeder ,begriff entzweie sich mit sich selbst und schlage so in sein ,gegenteil um1 um dann in einer hheren ,einheit sich mit ihm auszugleichen4 ,der gesetzte ,begriff ist die ,thesis1 der durch ,umschlagen erzeugte die ,antithesis1 die ,ausgleichung in der hheren ,einheit die ,synthesis4 ,so geht das ,universum in stetiger ,entwicklung von ,thesis zur ,antithesis1 ,synthesis1 von dieser zu neuer ,antithesis1 ,synthesis usf4 ,solche ,kreisvorgnge sind dem ,naturforscher wohl vertraut4 ,so meinte es aber ,hegel nicht4 ,seine ,ansicht ist rein transzendent3 die ,idee schlgt um in ,natur1 ganz oder1 soweit in der ,natur ,nichtnaturgesetzliches vorhanden ist1 etwa ,zuflliges1 zum ,teil1 wobei dieses ,zufllige ,idee ist4 ,beide1 ,idee und ,natur1 vereinigen sich in der hheren ,einheit ,geist1 der von der ,natur abhngig1 zur ,natur im ,gegensatz und die ,natur erkennend ist4 ,der ,geist bedeutet hiernach die aus ihrer ,entuerung in sich zurckgekehrte ,idee4 ,wie1 infolge der ,abhngigkeit von der ,idee1 das ,wesen der ,natur ,notwendigkeit und ,zuflligkeit ist1 so das des ,geistes ,freiheit1 ,unabhngigkeit von allem ueren4 ,er entwickelt sich aber in drei ,stufen als3 subjektiver ,geist1 hinsichtlich seines ,verhaltens zur ,natur 7neutral1 leidend1 gegenstzlich72 objektiver ,geist1 der das ,allgemeine in den uerungen menschlichen ,zusammenseins betrifft 7,moral1 ,sittlichkeit1 ,recht1 ,verhalten zu ,staat1 ,gesellschaft und ,familie usf471 absoluter ,geist1 der als ,anschauung auf ,kunst und ,wissenschaft1 als ,vorstellung auf ,religion1 als ,vernunft auf ,begriffsbildung 7,philosophie7 sich bezieht4 ,so gut diese ,distinktionen sind1 so lehren sie doch fr das ,wesentliche nichts4 ,mit ,stzen wie3 ,die ,natur ist die ,idee in der ,form des ,anderssein8 ist nichts anzufangen4 ,woher stammt die ,idee8 ,wie ist sie aufzufassen8 ,als transzendentaler ,grund alles ,seins und ,denkens1 etwa wie die ,vernunft ,gottes88 ,wie ist ihr ,umschlagen in ,natur zu verstehen8 ,hat man dabei die gnostisch-theosophischen ,vorstellungen anzuwenden oder ist das ,ganze einfach ein ,gesetztes8 ,mehr bedeutet es1 wenn ,religion als ,denken des ,absoluten1 als ,inseinswissen mit ,gott8 bezeichnet wird1 so da ein ,wissen von ,gott erfolgt4 ,wenn dann noch nher bestimmt wird1 ,religion sei ,wissen des gttlichen ,geistes von sich durch ,vermittlung des endlichen ,geistes81 so mu der gttliche ,geist in uns stecken2 und wre nicht die ,idee81 die so unvermittelt steht1 so htte man einen blichen ,pandeismus4 ,ich habe schon hervorgehoben1 da im ,hegelschen ,system die ,methodik die ,hauptsache ist1 und in dieser hat ,hegel hchst ,bedeutendes geleistet4 ,auch seine naturwissenschaftlichen ,systematisierungen sind nicht von der ,hand zu weisen4 ,das gehrt aber alles nicht hierher4 ,den edlen ,schleiermacher 7#agfh-ahcd7 erwhne ich sogleich hier4 ,denn er spricht gleichfalls von etwas wie ,these und ,antithese1 jedoch empirischer1 indem er meint1 da1 da unser ,denken an ,wahrnehmungen gebunden ist1 es sich immer in ,gegenstzen bewegt und das ,gegensatzlose1 also die letzte ,synthese in ,hegels ,sinn1 nie erreicht4 ,einen transzendentalen ,grund alles ,seins und ,denkens erkennt er mit ,kant an1 doch weiter mehr in der ,bedeutung von ,spinozas ,system1 das er sehr hochstellt4 ,seine ,individualittslehre ist aber wie ein ,ausschnitt aus ,leibniz' ,monadologie4 ,jedes ,individuum1 jeder ,mensch bedeutet ein ,wesen fr sich1 eine eigentmliche und ursprngliche ,darstellung der ,welt84 ,deshalb ist der ,mensch aber auch ein ,kompendium8 seiner ganzen ,gattung1 der ,menschheit1 so da er in dieser ,menschheit sein eigenes vervielfltigtes1 deutlicher ausgezeichnetes und in allen seinen ,vernderungen gleichsam verewigtes ,ich anschaut84 ,der ,geist ist das ,erste und ,einzige1 die ganze ,welt nur sein selbstgeschaffener ,spiegel 7,s4 #cgj71 nur der groe gemeinschaftliche ,leib der ,menschheit48 ,es ist schwer zu verstehen1 was das besagen soll1 vielleicht ist es spinozistisch zu deuten4 #de4 ,die ,welt als ,wille und ,vorstellung2 ,pessimismus1 ,philosophie des ,unbewuten1 moderner ,idealismus4 ,arthur ,schopenhauer1 dieser ganz auerordentliche ,mann 7#aghh in ,danzig geboren1 #ahfj zu ,frankfurt a4 ,m4 gestorben71 ist eigentlich der einzige1 der ,kants ,system erfolgreich bereichert hat4 ,die ,welt ist wie bei ,kant ein transzendentes ,objekt4 ,wir haben von ihr nur unsere ,vorstellungen4 ,diesen ,standpunkt glaubt ,schopenhauer energischer zu vertreten als ,kant4 ,die ,vorwrfe1 die er diesem macht1 er htte in der zweiten ,ausgabe seiner ,kritik der reinen ,vernunft seinen transzendental-idealistischen ,standpunkt verlassen1 sind jedoch ungerechtfertigt4 ,auch in der zweiten ,auflage des ,grundwerkes ist das ,ding-an-sich kein ,objekt1 das je an ,anschauung und ,kategorien gebunden ist1 sondern das ,transzendentale hinter den ,vorstellungen1 und das ,wirkliche4 ,schopenhauer reduziert alle ,kategorien auf ,kausalitt1 ,urschlichkeit2 es ist in der ,tat die ,grundkategorie 7,s4 #cfa74 ,urschlichkeit mit ,raum und ,zeit sind so die ,bedingungen a priori aller ,vorstellungen4 ,und die ,welt ist zunchst ,vorstellung unter diesen ,bedingungen4 ,die ,welt ist meine ,vorstellung81 leitet sich das ,hauptwerk ,schopenhauers3 ,die ,welt als ,wille und ,vorstellung8 ein4 ,indessen damit kann der ,gegenstand nicht erschpft sein4 ,der ,philosoph geht als ,naturforscher1 der er zugleich ist1 auf den ,teil der ,welt zurck1 der unser ,leib ist4 ,und da findet er denn1 da diesem gegenber1 auer der ,vorstellung1 doch noch etwas anderes vorhanden ist1 wodurch er in toto genere verschiedener ,art aufgefat wird4 ,in meinem ,buche ,philosophische ,grundlagen usf48 habe ich fr diese ,auffassung die ,bezeichnung ,krperbewutsein8 gewhlt4 ,nach ,schopenhauer ist es ,wille4 ,der ,krper ist durchaus dem unterworfen1 was wir in uns als ,wille kennen1 namentlich3 er bewegt sich1 und ,teile von ihm bewegen sich4 ,aber dieses ist nicht so zu verstehen1 da der ,wille als ,ursache die ,bewegung des ,krpers zur ,folge hat1 keineswegs1 sondern beide sind absolut miteinander verbunden2 ,bewegung und ,wille sind ein ,akt4 ,der ,willensakt und die ,aktion des ,krpers sind nicht zwei objektiv erkannte verschiedene ,zustnde1 die das ,band der ,kausalitt verknpft1 stehen nicht im ,verhltnis der ,ursache und ,wirkung2 sondern sie sind eins und dasselbe1 nur auf zwei gnzlich verschiedene ,weisen gegeben3 einmal ganz unmittelbar und einmal in der ,anschauung fr den ,verstand4 ,die ,aktion des ,leibes ist nichts weiter als der objektivierte1 das heit in die ,anschauung getretene ,akt des ,willens48 ,ja1 der ganze ,leib ist nichts anderes als der objektivierte1 das heit zur ,vorstellung 7 ,anschauung7 gewordene ,wille4 ,und so erklrt ,schopenhauer den ,leib als die ,objektitt des ,willens84 ,der ,leib ist also ein ,doppeltes3 eine bloe ,vorstellung in ,raum1 ,zeit und nach ,kausalitt1 und eine ,objektitt des ,willens4 ,in diese ,objektitt des ,willens zieht ,schopenhauer auch anderes hinein1 denn er rechnet zu der ,objektivation des ,willens auch ,gefhle wie ,lust und ,unlust1 ,schmerz1 ,behagen usf4 ,man hat aber gnzlich ,unrecht1 wenn man ,schmerz und ,wollust ,vorstellungen nennt3 das sind sie keineswegs1 sondern unmittelbare ,affektionen des ,willens in seiner ,erscheinung1 dem ,leibe3 ein erzwungenes augenblickliches ,wollen oder ,nichtwollen des ,eindruckes1 den dieser erleidet84 ,vorher meint er3 es ist andererseits jede ,einwirkung auf den ,leib1 unmittelbar auch ,einwirkung auf den ,willen3 sie heit als solche ,schmerz1 wenn sie dem ,willen zuwider2 ,wohlbehagen1 ,wollust1 wenn sie dem ,willen gem ist84 ,ich gestehe1 da ich nicht recht folgen kann2 mir scheint das ,nichtwollen und ,wollen des ,eindruckes1 das zweifellos vorhanden ist1 doch sehr verschieden zu sein von der ,empfindung selbst1 mehr eine ,begleiterscheinung als der ,gegenstand selbst4 ,doch mag das sein1 da ,schopenhauer offenbar ,wille in einer sehr weiten ,bedeutung fat1 neben ,verstand1 der die ,vorstellungen ist1 als ein ,zweites im ,ich4 ,ob die ,objektitt zwischen ,leib und ,willen nicht auch als eine gegenseitige angesehen wird3 ,leib ,objektitt des ,willens1 ,wille ,objektitt des ,leibes1 wei ich nicht4 ,es drfte aber wohl anzunehmen sein4 ,denn es heit weiter3 ,ich erkenne meinen ,willen nicht im ,ganzen1 nicht als ,einheit1 nicht vollkommen seinem ,wesen nach1 sondern ich erkenne ihn allein in seinen einzelnen ,akten1 also in der ,zeit1 welche die ,form der ,erscheinung meines ,leibes1 wie jedes ,objektes1 ist3 daher ist der ,leib ,bedingung der ,erkenntnis meines ,willens4 ,diesen ,willen ohne meinen ,leib kann ich demnach eigentlich nicht vorstellen48 ,und so wren ,leib und ,wille allerdings eines des anderen ,objektitt1 oder doch ,bedingung4 ,diese ,erkenntnis kann nur nachgewiesen1 zum ,wissen der ,vernunft erhoben1 oder in die ,erkenntnis in abstracto bertragen werden84 ,sie kann aber ihrer ,natur nach nicht bewiesen werden1 da sie selbst die unmittelbarste ist84 ,und sie ist um so bedeutender als sie zwei ganz inkommensurable ,dinge betrifft3 den ,leib1 der eine anschauliche ,vorstellung8 ist1 und den ,willen1 der gar nicht ,vorstellung ist1 sondern ein von dieser toto genere ,verschiedenes84 ,wie sonst das ,verhltnis zwischen ,krper und ,geist4 ,er nennt jene ,erkenntnis die philosophische ,wahrheit ' 84 ,mit der ,objektitt des ,willens bringt er auch1 was ,kant als ,naturzweck bezeichnet hat1 in ,verbindung2 und es ergibt sich hieraus vielleicht noch schrfer1 wie gar nicht zu vergleichen ,maschinen mit organisierten ,wesen sind 7,s4 #cfi74 ,die ,teile des ,leibes mssen den ,hauptbegehrungen1 durch welche der ,wille sich manifestiert1 vollkommen entsprechen1 mssen der sichtbare ,ausdruck desselben sein3 ,zhne1 ,schlund und ,darmkanal sind der objektivierte ,hunger2 die ,genitalien der objektivierte ,geschlechtstrieb2 die greifenden ,hnde1 die raschen ,fe entsprechen dem schon mehr mittelbaren ,streben des ,willens1 welches sie darstellen4 ,wie die allgemeine menschliche ,form dem allgemeinen menschlichen ,willen1 so entspricht dem individuell modifizierten ,willen1 dem ,charakter des ,einzelnen die individuelle ,korporisation1 welche daher durchaus und in allen ,teilen charakteristisch und ausdrucksvoll ist48 ,noch mehr gilt letzteres natrlich bei bergang von ,art zu ,art1 von ,gattung zu ,gattung usf4 ,es ist bis jetzt von ,dingen gesprochen mit ,vorstellung und ,willen4 ,wie verhlt es sich mit den anderen ,dingen1 die wir unbelebt nennen8 ,dazu bedarf es einer genaueren ,auseinandersetzung dessen1 was ,wille8 bedeutet4 ,wille ist ein absolut ,unbedingtes1 ,grundloses4 ,er ist weder der ,kausalitt noch einer ,anschauung unterworfen auerhalb seiner ,objektivation4 ,ding-an-sich aber ist allein der ,wille48 ,er ist es1 wovon alle ,vorstellung1 alles ,objekt1 die ,erscheinung1 die ,sichtbarkeit1 die ,objektitt ist48 ,wille ist also das ,transzendente ,kants4 ,objektiv mglichst deutlich gedacht ist er das1 was wir gewhnlich ,wille nennen1 ,wille des ,menschen4 ,diese ,unterscheidung zwischen ,willen an sich und objektivem ,willen in der ,objektivitt gibt ,schopenhauer die ,mglichkeit1 in der gleichen ,weise wie ,kant die transzendente ,freiheit mit der objektiven ,unfreiheit zu vereinen4 ,ferner1 da ,wille an sich grundlos ist1 so wird er nicht von ,vorstellungen geleitet1 obzwar von ihnen begleitet4 ,wille-an-sich darf also nicht mit dem objektiven bewuten ,willen verwechselt werden4 ,er ist ,wille1 ob in bewuten oder unbewuten ,handlungen4 ,das ist von groer ,bedeutung wenn wir bedenken1 wie viel in unserem ,krper unbewut vor sich geht und selbst in unseren geistigen ,ttigkeiten4 ,was wir also ,trieb und ,instinkt nennen1 ist auch nur in ,erscheinung getretener ,wille-an-sich4 ,nun hat man immer den objektiven ,willen mit den ,krften in der ,natur verglichen4 ,schopenhauer kehrt das ,verhltnis um und stellt die ,krfte unter die ,erscheinungen des transzendenten ,willens4 ,er will jede ,kraft in der ,natur als ,wille gedacht wissen84 ,er meint damit ein ,unbekannteres auf ein ,bekannteres zurckgefhrt zu haben4 ,das mu man ohne weiteres zugestehen4 ,indem nun1 wiewohl beim transzendenten ,willen weder von ,freiheit noch von ,unfreiheit gesprochen werden kann1 doch bei dem objektivierten ,willen ,freiheit ausgeschlossen ist1 da er ja das ,objekt eines ,anderen ist1 wirken auch die ,krfte unfrei nach festen ,gesetzen4 ,nun ist der ,weg zu der brigen ,natur offen4 ,wie der ,leib sich zu dem ,willen verhlt1 so verhlt sich die ,natur berhaupt zu dem ,willen1 der in ,erscheinung als objektiver ,wille oder als ,krfte auftritt4 ,also die ganze ,natur ist ,objektitt des ,willens in seinen verschiedenen ,erscheinungen4 ,und wie ,leib und ,wille an sich inkommensurabel sind1 so auch die ,natur berhaupt und ,wille4 ,denn in jedem ,ding in der ,natur ist etwas1 davon kein ,grund je angegeben werden kann1 keine ,erklrung mglich1 keine ,ursache weiter zu suchen ist2 es ist die spezifische ,art seines ,wirkens1 das heit eben die ,art seines ,daseins1 sein ,wesen4 ,zwar von jeder einzelnen ,wirkung des ,dinges ist eine ,ursache nachzuweisen1 aus welcher folgt1 da es gerade jetzt1 gerade hier wirken mute2 aber davon1 da es berhaupt und gerade so wirkt1 nie48 ,ein ,ding zeigt als ,schwere1 ,undurchdringlichkeit1 ,magnetisierung usf4 jenes unergrndliche ,etwas83 dieses 7,etwas7 aber1 sage ich1 ist ihm 7dem ,ding71 was dem ,menschen sein ,wille 7der transzendente7 ist1 und ist1 so wie dieser1 seinem inneren ,wesen nach1 der ,erklrung nicht unterworfen1 ja1 ist an sich mit diesem identisch84 ,der ,philosoph vergleicht dann den ,charakter des einzelnen ,menschen mit der wesentlichen ,qualitt 7forma substantialis7 eines einzelnen ,dinges und erklrt letztere wie ersteren4 ,der ,wille ist nur eins1 das ,ding-an-sich1 das ,wesen-an-sich81 sagt ,schopenhauer auch2 die ,vielheit in unserer ,anschauung1 die ,erscheinungen1 sind aus den ,anschauungsformen ,raum und ,zeit gegeben4 ,und so hat die ,objektivation des ,willens unzhlige ,stufen1 die in den zahllosen ,individuen ausgedrckt sind1 und die als die unerreichten ,musterbilder dieser oder als die ewigen ,formen der ,dinge dastehen1 nicht selbst in ,zeit und ,raum1 das ,medium der ,individuen1 austretend1 sondern feststehend1 keinem ,wechsel unterworfen1 immer seiend1 nie geworden2 whrend jene 7,individuen7 entstehen und vergehen1 immer werden und nie sind84 ,und diese ,stufen der ,objektivation1 sagt ,schopenhauer1 sind nichts anderes als ,platons ,ideen1 was er des ,genauern noch ausfhrt4 ,die ,stufen der ,objektivation aber fhren vom ,tiefsten zum ,hchsten1 vom ,leblosen durch ,pflanze1 ,tier zum ,menschen4 ,und die ,weltordnung1 im ,einzelnen wie in bezug ,jedes zu ,jedem1 rhrt daher1 da es ja ein ,wille ist1 dem alle ,stufen der ,objektivation angehren1 der sich in allem objektiviert4 ,von diesem ,wesen1 was immer es auch sein mchte81 wird gesagt1 da die unendliche ,ausdehnung der ,welt ganz allein seiner ,erscheinung angehrt1 es selbst hingegen in jeglichem ,dinge der ,natur1 in jedem ,lebenden1 ganz und ungeteilt1 gegenwrtig ist84 ,schopenhauer steht nicht weit von den drei grten ,metaphysikern ,platon1 ,spinoza1 ,kant4 ,sein unsterblicher ,ruhm aber ist1 da er dem transzendenten ,wesen bekanntes ,leben einhauchte durch den ,willen84 ,und so ist die ganze ,natur ein gewaltiges ,leben1 und durch und durch erfllt von ,willen zum ,leben4 ,alles drngt und treibt zum ,dasein81 heit es4 ,namentlich an der tierischen ,natur wird es augenscheinlich1 da ,wille zum ,leben der ,grundton ihres ,wesens1 die einzige unwandelbare und unbedingte ,eigenschaft derselben ist84 ,sogar eine generatio aequivoca1 nach den ,kenntnissen seiner ,zeit1 schreibt ,schopenhauer diesem ungestmen ,drange1 namentlich zum organischen ,leben1 zu4 ,und gleichfalls den entsetzlichen ,alarm und wilden ,aufruhr desselben 7des ,stoffes71 wenn er in irgendeiner einzelnen ,erscheinung aus dem ,dasein weichen soll1 zumal1 wo dieses bei deutlichem ,bewutsein eintritt4 ,da ist es nicht anders1 als ob in dieser einzelnen ,erscheinung die ganze ,welt auf immer vernichtet werden sollte84 ,so ist der ,wille zum ,leben das nicht weiter ,erklrliche1 sondern jeder ,erscheinung zugrunde zu ,legende84 ,und dieser ,wille ist weit entfernt1 wie das ,absolutum1 das ,unendliche1 die ,idee und hnliche ,ausdrcke mehr1 ein leerer ,wortschwall zu sein84 ,er ist das ,allerrealste81 das wir kennen1 ja der ,kern der ,realitt selbst84 ,aber grundlos wie der ,wille1 ist auch dieses ,streben und ,hasten zum ,leben4 ,und so wirkt die ,lebenswut nie befriedigt1 nie zu befriedigen1 und blind drngend durch die ,flut der ,erscheinungen4 ,daher ist die ,welt unvollkommen4 ,noch mehr1 sie ist ein bel1 nicht die beste1 nach ,leibniz1 sondern die allerschlechteste4 ,so tnt diese ,philosophie in den so eigenartigen ,pessimismus ,schopenhauers aus1 in seinen ,lebensha4 ,er ist scheinbar durch sein ,system begrndet1 aber doch wohl namentlich durch seine trbe ,gemtsverfassung1 die er ja mit so vielen ,groen teilt1 welche das ,treiben der ,welt anwidert und die darum einsam ihre ,wege durch die ,tage gehen4 ,auch seine ,bekanntschaft mit den ,upanishadenlehren mu zu diesem ,pessimismus beigetragen haben4 ,er war von diesen ,lehren hochbegeistert1 wie jeder es sein mu1 der ihre ,tiefe erkennt4 ,aber in seinem ,system kann er keinen ,trost gefunden haben1 wie der ,indier und namentlich der ,buddhist4 ,denn wenn er auch ,bekmpfung des ,willens zum ,leben lehrte1 sein ,system zeigt1 da diese ,bekmpfung aussichtslos ist4 ,die ,welt ist eben ,wille zum ,leben1 von je in je4 ,und das ,wunder81 das diesen ,willen zur ,ruhe brchte1 kann nur die ,vernichtung des ,willens selbst sein1 die ja bei einem transzendenten ,ding-an-sich ohne ein noch hheres ,wesen1 davon ,schopenhauer aber die ,welt nicht abhngen lt1 unmglich ist4 ,die ,schopenhauersche ,lehre ist ,identittsphilosophie1 aber kein wirklicher ,monismus4 ,beziehungen zu ,fichtes ,philosophie1 die behauptet worden sind1 kann ich berall nicht finden4 ,auch ist bekannt1 wie ablehnend sich ,schopenhauer zur ,trias ,fichte-,schelling-,hegel verhalten hat und mit seiner ,leben-,philosophie gegenber der fast inhaltleeren ,dialektik dieser ,vorgnger1 ber die er oft genug spottet1 sich verhalten mute4 ,der gewaltige ,richard ,wagner darf als ,schopenhauerianer bezeichnet werden4 ,in ,fr4 ,nietzsches 7#ahdd zu ,rcken geboren1 gest4 #aijj7 ,system spielt bekanntlich der ,wille eine sehr hervorragende ,rolle4 ,aber wie dieser ,dichter unter den ,philosophen fast ausschlielich sich mit dem ,menschen und dem ,leben beschftigt1 hat der ,wille bei ihm nur ,bedeutung mit ,bezug auf den ,menschen und mit ,bezug auf das ,leben4 ,und selbst hier betrifft er nur das ,verhalten des ,menschen im ,leben und das ,verhalten der gesamten ,menschheit4 ,was der ,groe hier ,auerordentliches gedichtet hat1 gehrt jedoch nicht zu unserem ,thema4 ,im rein ,philosophischen rechnet man ,nietzsche wohl auch zu den ,phnomenalisten und zu den ,naturalisten1 von denen wir spter sprechen werden4 ,er hat sogar die innere ,welt fr phnomenalistisch 7,s4 #cef7 erklrt1 falls das nicht bildlich dichterisch gemeint ist4 ,mir jedoch scheint er mehr zu den ,mystikern nach indischer ,art1 namentlich in der ,auffassung ,schopenhauers1 zu neigen4 ,was er von der periodischen ,wiederholung der ,welt sagt1 klingt dahin4 ,freilich nicht ganz in dem ,sinne der ,indier1 den wir kennen1 denn nach ihm soll die ,welt sich in genau derselben ,weise stndig wiederholen1 so da alles die gleiche ,existenz innerhalb der ,ewigkeit immer und immer wrde durchmachen4 ,auf seinem eigentlichen ,gebiete wird ihm ,max ,stirner 7fr ,kaspar ,schmitt1 gest4 #ahef7 als ,vorlufer zugewiesen4 ,in der ,einleitung zu seiner ,philosophie des ,unbewuten8 sagt ,eduard v4 ,hartmann 7geboren zu ,berlin #ahdb1 gestorben #aijf73 ,ich bekenne freudig1 da die ,lektre des ,leibniz es war1 was mich zuerst zu den hier niedergelegten ,untersuchungen angeregt hat84 ,wenn das ad verbum zu verstehen ist1 so wrden wir1 nach dem was auf ,s4 #cdd vom ,unbewuten in ,leibniz' ,lehre gesagt ist1 ,hartmanns ,philosophie einem ,miverstndnis zu verdanken haben4 ,in der ,tat ist diese ,philosophie auch keine ,fortbildung der ,leibnizschen ,lehre1 namentlich nicht in dem ,hauptpunkte2 sie ist die ,lehre ,schopenhauers1 mit einem1 allerdings bei diesem nicht enthaltenen1 aber darum sie gerade sehr komplizierenden1 weiteren ,prinzip1 dem der ,zweckmigkeit des ,ganzen1 whrend der volle ,ausdruck des ,willens im ,einzelnen durchaus ,schopenhauerisch ist1 da er ja diesen ,ausdruck auch den ,platonschen ,ideen gleichsetzt 7,s4 #chc74 ,die beiden ,prinzipe ,schopenhauers1 ,vorstellung und ,wille1 sind auch ,hartmanns ,prinzipe4 ,nun unterscheidet er in der ,welt das ,bewute und das ,unbewute und findet1 da das ,bewutsein die ,mglichkeit der ,emanzipation des ,intellektes vom ,willen8 ist1 whrend im ,unbewuten ,vorstellung und ,wille in untrennbarer ,einheit verbunden8 sind4 ,es kann im ,unbewuten nichts gewollt werden1 was nicht vorgestellt wird1 und nichts vorgestellt werden1 was nicht gewollt ist84 ,dabei sind ,wollen und ,vorstellung beide unbewut4 ,es bedeutet ein zweifellos hohes ,verdienst ,hartmanns1 die ,rolle des ,unbewuten so sorgfltig durch die organische ,welt1 die ja hier hauptschlich in ,betracht kommt1 verfolgt und untersucht zu haben4 ,alle ,kenntnisse der ,physiologie1 ,biologie1 ,anatomie1 ,physik usf4 werden dabei zu ,rate gezogen und mit grter ,grndlichkeit verarbeitet4 ,das ,ergebnis ist3 #a4 ,das ,unbewute bildet1 erhlt und ergnzt den ,organismus und leitet alle seine ,ttigkeiten und den ,gebrauch fr den bewuten ,willen4 #b4 ,es gibt dem ,lebewesen die ,instinkte zur ,sinneswahrnehmung1 ,sprach- und ,staatenbildung usf41 wozu ein bewutes ,denken nicht ausreicht4 #c4 ,es erhlt das ,geschlecht durch den ,geschlechtstrieb1 pat die ,lebewesen ihren ,bedingungen und den ,menschen insbesondere seiner ,geschichte an und fhrt zur mglichsten ,vollkommenheit4 #d4 ,es leitet oft die ,handlungen durch ,ahnungen und ,gefhle4 #e4 ,es frdert das bewute ,denken durch ,eingebungen 7,intuition874 #f4 ,es beglckt durchs ,gefhl fr das ,schne und durch knstlerische ,produktion4 ,es kommt darauf an1 ob dieses alles zutrifft1 denn wir sind oft genug in ,zweifel1 was an uns unbewut geschieht1 was bewut4 ,und wenn ,hartmann meint1 das ,bewute werde von ,gedchtnis begleitet1 das ,unbewute nicht1 so ist das selbstverstndlich ein sehr tuschendes ,kriterium4 ,die anderen ,kriterien aber knnen wir entweder nicht brauchen1 als unkontrollierbar1 wie z4 ,b41 da das unbewute ,denken nur unsinnlicher ,art sein kann4 ,oder sie sind nicht zutreffend1 wie das ,unbewute irrt nicht84 ,es irrt sehr oft1 wie wir an ,fehlgeburten1 ,fehlbildungen1 ,fehlschlssen im ,traum1 ,fehleingebungen im ,wachen usf4 reichlich sehen4 ,ist aber gemeint3 es irrt nicht unter den gegebenen ,verhltnissen1 so ist das zwar richtig1 aber dann haben wir nur wieder ein ,unkontrollierbares4 ,und so sind alle ,kriterien nicht immer zutreffend oder nicht kontrollierbar4 ,und wenn nun gar gesagt wird 7,philosophie des ,unbewuten1 #i4 ,aufl4 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #d71 das unbewute ,denken kann nur von unsinnlicher ,art sein81 und dann 7,s4 #cj7 denn auch das ,unbewute mu die ,form der ,sinnlichkeit gedacht haben81 sonst htte es nmlich diese ,form nicht so zweckmig schaffen knnen81 so wei man eigentlich nicht mehr1 was nun das ,unbewute ist4 ,sein ,denken soll unsinnlich sein1 und es soll doch die ,form der ,sinnlichkeit gedacht haben8 ,und so zieht ,hartmann zwischen dem ,bewutsein und dem ,unbewuten zuletzt die grobe materialistische ,grenze3 die ,gehirnschwingungen1 allgemeiner die materielle ,bewegung1 als conditio sine qua non des ,bewutseins84 ,whrend das ,unbewute notwendig als ein ,immaterielles angesehen werden mu84 ,die ,sache wird aber noch dadurch verwickelter1 da ,wille und ,vorstellung8 zwar im ,unbewuten sind1 aber nicht das ,unbewute4 ,es wird angenommen1 da ,wille und ,vorstellung das unbewuter und bewuter ,vorstellung ,gemeinschaftliche8 sind4 ,die ,form des ,unbewuten wird als das ,ursprngliche8 gesetzt1 das des ,bewutseins aber als ein ,produkt des unbewuten ,geistes und der materiellen ,einwirkung auf denselben84 ,hartmann entscheidet sich aus einer ,alternative fr diese ,annahme4 ,das zweite ,glied dieser ,alternative ist3 da zwar der unbewute ,geist ein von der ,materie unabhngiges selbstndiges ,dasein habe1 der bewute aber ein ausschlieliches ,produkt materieller ,vorgnge ohne jede ,mitwirkung unbewuten ,geistes sei84 ,dieses ,glied lehnt er ab1 wegen der ,wesensgleichheit der bewuten und unbewuten ,geistesttigkeit81 bersieht aber1 da er dafr ,materie auf ein ,immaterielles wirken lt4 ,wenn er dann spter die ,wesensgleichheit von ,geist und ,materie8 dartut1 so hebt er eben jeden wirklichen ,unterschied zwischen ,bewutem und ,unbewutem1 auer in ,worten1 auf4 ,es ist1 wie ich glaube1 nicht mglich1 in diese ,distinktionen ,hartmanns ,konsequenz und ,schrfe hineinzubringen2 das ,system luft im ,kreise in sich zurck4 ,und das folgt eben1 weil das ,unbewute fr das ,bewute und das ,bewute fr das ,unbewute als ,kriterium benutzt werden mu4 ,lt man also das alles fort1 so bleibt nur der transzendente unbewute ,geist8 als1 im ,schopenhauerschen ,sinne1 weltbildend4 ,aber whrend bei ,schopenhauer fr diesen ,geist nur ,wille steht1 ist ihm hier ,vorstellung hinzugenommen1 die1 bewut oder unbewut1 kaum anders als sinnlich gedacht werden kann4 ,vielleicht ist das der ,grund1 da ,hartmann sein ,system als transzendentalen ,realismus ausgibt4 ,nach ,kant ist solcher ,realismus dogmatisch4 ,es wre damit eine ganz bedeutende ,verschlechterung des ,schopenhauerschen ,systems herbeigefhrt1 wenn es sich nicht um die ,zweckmigkeit8 und den ,zweck8 der ,welt handelte4 ,fr ,hartmann ist zwar die ,welt auch so schlecht als mglich1 sie ist eine unselige84 ,allein sie ist hervorgetreten1 wenn auch nicht als ,selbstzweck1 doch als ,zweck1 und zwar das zu erreichen1 was1 wie wir gesehen haben1 im ,schopenhauerschen ,system nicht mglich ist1 nmlich1 den ,willen von der ,unseligkeit seines ,wollens zu erlsen84 ,es wird nmlich im ,willen selbst ein ,blindes1 ein ,alogisches8 gesehen1 im ,vorstellen dagegen ein ,logisches81 das in der hchsten ,potenz als bewute ,vernunft die hchste ,intelligenz wird4 ,der ,weltproze erscheint hiernach als ein fortdauernder ,kampf des ,logischen mit dem ,unlogischen1 der mit der ,besiegung des letzteren endet84 ,diese ,besiegung kann aber erst mit dem zeitlichen ,ende des ,weltprozesses1 dem jngsten ,tage1 zusammenfallen84 ,die ,weltdauer ist begrenzt2 am ,ende der ,tage kommt die ,welterlsung1 das ,ende der ,illusion1 die ,aufhebung alles ,wollens ins absolute ,nichtwollen84 ,dazu ist erforderlich1 da mglichst viel ,menschheit vorhanden sei1 weil diese allein imstande ist1 ,willensverneinung durchzufhren1 die ,vernunft ber den ,willen zu erheben4 ,und ferner1 da diese ,menschheit mehr und mehr von der ,torheit des ,wollens und dem ,elend des ,daseins durchdrungen sei1 da dieselbe eine so tiefe ,sehnsucht nach dem ,frieden und der ,schmerzlosigkeit des ,nichtseins erfat habe81 und so alles fr ,wollen und ,dasein ,sprechende als ,eitelkeit und ,nichtigkeit erkannt werde4 ,das ist alles offenbar aus der ,menschheit selbst entnommen4 ,wie das auf den transzendentalen unbewuten ,geist ,anwendung finden soll1 kann man nicht einsehen1 wenn man nicht die ganze ,lehre in die reine pandeistische ,theosophie bertrgt1 aus dem unbewuten ,geist ,gott macht und aus ,wille und ,vorstellung zwei ,manifestationen von ihm1 ber die er besonders schaltet4 ,sobald der ,welt ein ,ende gegen ein ,anderes vorausgesagt wird1 mu eben etwas da sein1 das dieses ,ende herbeifhrt4 ,auerdem bemerkt man brigens1 da1 wenn nicht die ,welt zuletzt ganz aus vernnftigen ,wesen besteht1 alles ,leblose berhaupt in ,vernunftbegabtes bergegangen ist1 ein solches ,ende nicht mglich ist4 ,oder soll das ,ende der ,welt ein gemeiner ,kadaver sein8 ,dann wre diese ganze ,philosophie berhaupt nur auf die belebte ,welt zu beziehen4 ,im letzten ,kapitel aber werden wir das ,ende der ,welt von ganz anderen ,gesichtspunkten betrachten und sehen1 da eine allmhliche ,entwicklung des ,alls nach reiner ,beseelung in der ,tat nicht ausgeschlossen ist 7,s4 #dgi f474 ,die ,hartmannsche ,philosophie aber ist inkonsequent und im ganzen keine ,verbesserung der ,schopenhauerschen1 in mancher ,hinsicht sogar eine ,trbung dieser4 ,auf dem ,boden des ,idealismus stehen auch viele von den modernen ,philosophen1 wir werden sie im folgenden kennen lernen4 ,ihr ,verfahren ist ein mehr naturwissenschaftlich-induktives1 das1 im ,gegensatz zu dem analytischen1 deduktiven ,vorgehen der lteren ,metaphysiker1 ,kant schon eingeleitet und oft angewendet hat4 ,gleichwohl wird dem ,geist1 wie z4 ,b4 von ,r4 ,eucken geschieht1 eine auerordentliche ,vormacht eingerumt1 vermge deren er zum ,absoluten aufsteigt1 als ein ,selbstndiges in der ,welt4 ,,siebentes ,,kapitel4 ,spinozismus und ,neuspinozismus sowie ,neuidealismus4 ,der ,spinozismus ist im ,wesen aufs uerste getriebener ,idealismus4 ,er hat trotz seiner ,bezeichnung als ,pantheismus mit religisen berzeugungen nichts zu tun4 ,gott ist hier allein das transzendente ,ding-an-sich4 ,und wenn man sich vor dem ,spinozismus als einem ,atheismus gefrchtet hat und von gewissen ,seiten noch frchtet1 so hat das seine ,berechtigung fr diejenigen1 welche sich ,gott nur mit persnlichen ,eigenschaften begabt denken konnten und nur denken knnen4 ,der ,spinozismus in seiner reinen ,form schliet einen persnlichen ,gott vllig aus4 ,aber gerade deshalb konnte sich ihm die moderne ,naturwissenschaft anpassen4 ,und so hat er in unserer ,zeit eine ,bedeutung erlangt1 die in ,verbindung mit ,kants und ,schopenhauers transzendenten ,anschauungen die aller anderen ,philosophien weit berragt und in der ,form des ,neuspinozismus allmhlich sich zur wissenschaftlichen ,herrschaft aufschwingt4 ,dieses ist auch mit ein ,grund1 warum der ,spinozismus erst an dieser ,stelle behandelt wird4 ,auerdem wollte ich ihn auch uerlich vom ,cartesianismus ablsen1 mit dem er1 wie frher ausgefhrt 7,s4 #ccg71 gar keine ,beziehung hat1 auer etwa1 da er auf ihn folgt und da der ,urheber sich mit ihm eifrig beschftigt hat und seiner fter gedenkt und seiner ,nomenklatur sich bedient4 ,der ,neuidealismus ist vom ,spinozismus schwer zu trennen1 er ist darum mit diesem zusammen behandelt4 #df4 ,spinoza und der ,pantheismus4 ,baruch 7,benedikt7 ,spinoza ist #afcb in ,amsterdam geboren und #afgg im ,haag gestorben4 ,er ist ,sohn eines portugiesisch 7oder spanisch1 aus ,espinoza stammend87 -jdischen ,mannes und gehrt zu den nicht vielen1 von denen ,eugen ,dhring in seiner zwar sehr scharfsinnigen1 aber mitunter berscharfen ,geschichte der ,philosophie mit hoher ,achtung auch vor dem ,menschen spricht4 ,das fr uns in ,betracht kommende ,hauptwerk 7ich benutze die ,ausgabe von ,berthold ,auerbach7 ,spinozas ist die ,ethik82 sie ist nach seinem ,tode von seinem ,lebensfreunde1 dem ,arzt ,ludwig ,meyer1 herausgegeben und enthlt eine ,darstellung seines ,systems in vllig mathematischer ,form4 ,sie beginnt mit ,definitionen der wichtigsten ,begriffe4 ,ursache seiner selbst ist das1 dessen ,wesen das ,dasein in sich schliet1 oder das1 dessen ,natur nicht anders als daseiend begriffen werden kann4 ,substanz ist1 was in sich ist und aus sich begriffen wird1 das also keines anderen bedarf1 um daraus gebildet zu werden4 ,attribut ist1 was der ,verstand von der ,substanz als ihr ,wesen ausmachend erkennt4 ,modi sind die ,affektionen der ,substanz1 oder das was in einem ,anderen ist1 wodurch man dieses ,andere auch begreift4 ,gott ist das schlechthin unendlich ,seiende1 das heit die ,substanz1 die aus unendlichen ,attributen besteht1 von denen jedes ein ewiges und unendliches ,wesen ausdrckt48 ,das sind die fnf ,hauptbegriffe des ,spinozaschen ,systems4 ,was unendlich ist1 wird negativ durch das1 was endlich ist1 festgestellt3 dasjenige heit in seiner ,art endlich1 was durch ein anderes von gleicher ,natur begrenzt werden kann4 ,ewigkeit ist das ,dasein selbst1 sofern es allein aus der ,definition des ewigen ,dinges begriffen wird4 ,die ,attribute ,gottes sind hiernach durch nichts begrenzt1 und ewig aus dem ,sein ,gottes4 ,frei ist ein ,ding1 wenn es allein aus der ,notwendigkeit seiner ,natur da ist1 und allein von sich zum ,handeln bestimmt wird2 unfrei1 was von einem anderen zu sein1 oder in bestimmter ,weise zu sein und zu wirken gezwungen ist4 ,nach den ,definitionen folgen ,axiome2 eines enthlt den ,satz der ,kausalitt3 ,eine bestimmte ,ursache hat notwendig eine ,wirkung1 eine ,wirkung ohne ,ursache kann nicht erfolgen4 ,die ,erkenntnis der ,wirkung schliet die ,erkenntnis der ,ursache in sich4 ,von den ,stzen mssen wir gleichfalls einige anfhren4 ,dinge1 die nichts miteinander gemein haben1 knnen nicht gegenseitige ,ursache sein4 ,eduard v4 ,hartmann1 wenn er diesen so klaren ,satz beachtet htte1 wre nie zu seiner so inkonsequenten ,weltendetheorie gekommen4 ,zu der ,natur einer ,substanz gehrt notwendig das ,dasein und die ,unendlichkeit 7,nicht-,begrenztheit durch ein anderes gleicher ,natur74 ,attribute einer ,substanz knnen nur aus sich begriffen werden4 ,gott ist notwendig da4 ,auer ,gott kann es keine ,substanz geben und lt sich keine begreifen4 ,alles was ist1 ist in ,gott1 und nichts kann ohne ,gott sein oder begriffen werden4 ,gott ist absolut frei1 handelt nur aus den ,gesetzen seiner ,natur4 ,gottes ,dasein1 ,gottes ,macht und ,gottes ,wesenheit sind ein und dasselbe1 ,gott ist nicht nur die wirkende ,ursache des ,daseins1 sondern auch der ,wesenheit der ,dinge4 ,die ,welt ist notwendig so wie sie ist1 kein ,ding ist frei1 nichts in der ,welt geschieht frei1 noch zufllig4 ,alles ist aus der ,notwendigkeit der gttlichen ,natur bestimmt1 auf gewisse ,weise da zu sein und zu wirken4 ,die ,dinge sind die ,modi1 ,existenzweisen ,gottes1 nach zwei ,attributen3 ,ausdehnung 7,krperlichkeit7 und ,vorstellung 7,geist71 die ihre formale ,wesenheit sind4 ,diese gesperrt gedruckten ,stze enthalten das gewaltige1 so konsequente und darum in seiner ,starrheit fast unheimliche ,system ,spinozas4 ,es ist1 wie der ,leser sieht1 in der ,tat pantheistisch2 ein jedes ,ding wird nur begriffen aus den ,attributen ,gottes1 und bedeutet nur eine ,existenzweise ,gottes4 ,dabei handelt es sich um ein ,zwangsystem2 da nichts anders ist als es sein mu1 nichts anders wirkt als es wirken mu2 und die ,kette der ,ursachen wird ins ,unendliche gefhrt4 ,ein ,zweck findet in der ,welt nicht statt4 ,die ,ordnung und ,verknpfung der ,vorstellungen ist dieselbe wie die ,ordnung und ,verknpfung der ,dinge4 ,aus diesem wichtigen ,satz ergibt sich die ,parallelitt zwischen ,krper und ,geist4 ,es ist an sich kein ,zusammenhang zwischen den beiden formalen ,wesenheiten der ,welt und des ,menschen vorhanden1 auer da die entsprechenden ,attribute1 deren ,existenzweisen die ,dinge sind1 ,attribute ,gottes1 der einen und einzigen ,substanz1 sind4 ,weil sie aber dieser einen ,wesenheit angehren1 knnen sie nur in paralleler ,art ,existenzweisen sein4 ,und so sind ,krper und ,geist parallele ,erscheinungen und wirken parallel4 ,dieses ist so streng ausgedrckt1 da sogar gesagt wird3 ,der ,krper kann den ,geist nicht zum ,denken1 noch der ,geist den ,krper zur ,bewegung oder ,ruhe1 noch zu etwas anderem bestimmen84 ,nur die ,parallelitt zeigt ,krper und ,geist als in ,abhngigkeit voneinander4 ,an sich ist der ,geist nur ,geist1 der ,krper nur ,krper4 ,aber vermge der ,parallelitt und der ,zugehrigkeit der ,attribute zu dem ,einen1 sind im ,geiste adquate ,vorstellungen von dem ,krper und der ,krperwelt vorhanden4 ,darum konnte ,spinoza auch behaupten3 der ,gegenstand der ,vorstellung1 welche den menschlichen ,geist ausmacht1 ist der ,krper1 oder ein gewisser1 in der ,wirklichkeit vorhandener ,modus der ,ausdehnung4 ,und darum konnte er weiter feststellen1 da alles wirklich da ist1 insbesondere auch unser ,krper da ist1 wie wir ihn wahrnehmen4 ,hier berhrt sich ,spinozas ,philosophie mit der der ,positivisten1 der ,wirklichkeitsphilosophen4 ,und wenn ,spinoza weiter folgert3 ,der menschliche ,geist fat einen ueren ,krper nur durch die ,vorstellungen der ,affektionen seines ,krpers als wirklich daseiend auf1 so haben wir einen ,hauptsatz der ,sensualisten vor uns4 ,auch das ,transzendentale finden wir in diesem ,system1 sofern die ,vorstellungen in ,gott der ,existenzweisen als ,essenzen 7essentia7 von den tatschlichen ,existenzweisen als ,existenzen 7existentia7 und damit ,idealdinge von ,realdingen getrennt werden4 ,die ,dinge unterscheiden sich in der formalen ,wesenheit gar nicht voneinander1 sondern nur in ihren ,existenzweisen4 ,so ist also der ,geist berall wie der menschliche1 der ,krper berall wie der menschliche2 nur die ,weise1 wie beide die ,dinge ausmachen1 ist von ,ding zu ,ding abweichend4 ,also ist die ,welt an sich durchaus einheitlich4 ,spinozas ,system ist hiernach ein ,monismus4 ,es werden zwar ,krper und ,geist unterschieden und sogar absolut auseinandergehalten2 sie sind jedoch ,parallel-,existenzweisen des gleichen einen ,urwesens1 um so zu sprechen1 nach absoluten ,gesetzen1 so da sie durchaus wie eine ,einheit bilden1 und ihre formalen ,wesenheiten flieen aus den ,attributen des gleichen einen ,urwesens4 ,auch ist der ,mensch nur ein ,teil der ,natur und leidet auch als ein solcher1 und lebt und stirbt als ein solcher4 ,nur aus sich heraus sich zu verndern1 ist ihm nicht gegeben1 da er ja blo eine ,existenzweise bedeutet4 ,spinozas ,system ist die einleitende ,begrndung zu seinem eigentlichen ,thema1 eben der ,ethik4 ,von dieser zu sprechen1 ist nicht unsere ,aufgabe4 ,sie ist viel angegriffen und viel geschmht worden1 wegen des khlen ,verstandes1 der in ihrer ,auffassung herrscht4 ,in seinem stillen ,kmmerlein wird aber kaum jemand umhin knnen1 zu gestehen1 da sie das enthlt1 was eine von ,phrasen und leeren ,einbildungen freie ,menschenethik enthalten mu4 ,eher kann man ihr den ,vorwurf machen1 da sie dem ,system selbst nicht immer folgt und aus dem ,pantheismus zuweilen in einen ,deismus bergeht4 ,wer hat in solchen ,dingen je ganz konsequent gedacht8 ,fr uns von ,bedeutung ist1 da ,spinoza auch die ,unsterblichkeit lehrt4 ,er sagt3 ,der menschliche ,geist kann mit dem ,krper 7d4 h4 mit dem ,leben des ,krpers7 nicht gnzlich vernichtet werden1 sondern es bleibt etwas von ihm brig1 das ewig ist84 ,dieses folgt schon daraus1 da eben der ,geist1 wenn auch nur eine ,existenzweise1 doch jedenfalls in einem ,attribut1 in einer ,vorstellung ,gottes enthalten ist4 ,und es gilt selbstverstndlich ebenso fr den ,krper4 ,weil aber der ,geist im ,dasein eben nur eine ,existenzweise ist1 kann er sich dessen1 was er vorher gewesen1 nicht erinnern knnen4 ,die ,vorstellung18 sagt ,spinoza1 welche die ,wesenheit des ,krpers unter der ,form der ,ewigkeit ausdrckt1 ist ein gewisser ,modus des ,denkens1 der zum ,wesen des ,geistes gehrt und notwendig ewig ist4 ,demnach ist es unmglich1 da wir uns erinnern1 vor dem ,krper dagewesen zu sein1 da es ja in dem ,krper keine ,spuren davon geben1 noch die ,ewigkeit durch die ,zeit definiert werden oder irgendeine ,beziehung auf die ,zeit haben kann84 ,das hebt die persnliche ,unsterblichkeit auf4 ,aber nichtsdestoweniger denken und erfahren wir1 da der ,geist ewig ist4 ,denn der ,geist bemerkt diejenigen ,dinge1 die er durch den ,verstand begreift1 nicht minder als diejenigen1 die er im ,gedchtnis hat4 ,denn die ,augen des ,geistes1 womit er die ,dinge sieht und beobachtet1 sind eben die ,beweise4 ,wenn wir uns daher auch nicht erinnern1 vor dem ,krper dagewesen zu sein1 so bemerken wir doch1 da unser ,geist ewig ist1 insofern er die ,wesenheit des ,krpers unter der ,form der ,ewigkeit enthlt1 und da dieses sein ,dasein 7des ,krpers7 nicht durch die ,zeit definiert oder durch ,dauer erklrt werden knne84 ,es ist nicht leicht1 sich in diesen ,gedankengang hineinzufinden4 ,er soll aber wohl besagen1 da1 weil wir den ,begriff der ,ewigkeit der ,materie als zu ihrem ,wesen gehrig in uns haben1 auch die ,ewigkeit des ,geistes gewhrleistet ist1 wohl aus dem ,parallelverhalten der zwei in ,einem zusammenlaufenden ,attribute in den ,existenzweisen4 ,die ,ethik fat auch ,gott persnlicher auf1 als dem ,system entspricht4 ,sie hat jedoch aus den ,grundlagen recht1 wenn sie alle ,erkenntnis auf die ,erkenntnis ,gottes richtet und diese ,erkenntnis als wahr ansieht4 ,wir sind ja ,existenzweisen ,gottes1 die ,seele ist eine begrenzte ,weise des allgemeinen ,denkens als ,attribut ,gottes4 #dg4 ,neuspinozismus und ,neuidealismus4 ,spinozas ,system hat wegen seiner unerbittlichen ,strenge und ,konsequenz1 wie bemerkt1 der ,menschheit lange widerstrebt4 ,es ist wohl auch nicht immer recht verstanden worden4 ,da aber groe ,geister zu ihm neigten1 sehen wir an ,goethes ,beispiel1 der schon frh sich mit ihm beschftigte4 ,lavater erzhlt 7,gesprche ,goethes1 ,bd4 ,i1 ,s4 #ge7 vom #bh4 ,juni #aggd1 wie eifrig ,goethe ihn von ,spinoza und ,spinozismus unterhalten und wie bedeutend er von ihm gesprochen habe4 ,spter hat ,goethe dem ,spinozismus mehr und mehr seine interessierte ,aufmerksamkeit geschenkt1 so da er sogar als ,spinozist bezeichnet worden ist4 ,in der neuesten ,zeit hat der ,spinozismus groen ,zuzug aus den ,kreisen namentlich der ,naturforscher und seltsamerweise auch aus den ,kreisen der ,materialisten unter ihnen erfahren4 ,ich kann hier nur auf einiges eingehen1 da ,entscheidendes dem letzten ,kapitel vorbehalten bleiben mu4 ,schon von ,schleiermacher habe ich erwhnt1 da er in wesentlichen ,anschauungen ,spinozist gewesen ist4 ,der ,neuspinozismus aber knpft sich vor allem an die ,namen ,fechner1 ,wundt und ,hckel4 ,zuerst jedoch ein spiritualistischer ,spinozist4 ,lotze 7#ahag in ,bautzen geboren1 gestorben in ,berlin #ahha7 ist1 als ,naturforscher und ,mediziner1 ,atomistiker und ,physiker1 jedoch nur1 soweit es sich um die ,krper1 auch unseren ,krper1 und die ,vorgnge zwischen und in ihnen handelt4 ,die ,seele ist aber vom ,krper durchaus verschieden1 obzwar ,krper und ,seele aufeinanderwirken4 ,letzteres mte unverstndlich bleiben1 wenn die ,dinge nicht ,modi einer ,allsubstanz1 eines ,weltgeistes wren4 ,dessen ,verhalten zu den ,dingen entspricht unserem ,verhalten zu unseren inneren ,ttigkeiten2 es ist also immanent1 ,eigenheit des ,weltgeistes4 ,der ,weltgeist ist in sich folgerichtig1 und dieses bedeutet in der ,welt der ,erscheinungen die ,ordnung4 ,so ist die ,einheit der ,dinge trotz der ,vielheit ihrer ,eigenschaften in dem ,gesetz begrndet4 ,das wre alles allenfalls noch ,spinozistisch4 ,spinozistisch ist auch noch die ,korrespondenz der ,zustnde und nderungen in den ,dingen an ,stelle der ,abhngigkeiten1 denn sie erinnert an ,spinozas ,parallelismus1 zumal auch alle einheitlichen ,dinge als ,seelen oder ,geister aufgefat werden4 ,abweichend wird jedoch einerseits der ,weltgeist1 ,gott1 ber die ,dinge erhoben1 und andererseits werden die ,dinge mehr verselbstndigt4 ,so geht der straffe ,monismus ,spinozas fast in einen theistisch-deistischen ,dualismus ber4 ,und indem noch ,leibniz' ,monadenlehre ,verwendung findet1 haben wir mehr einen geistvollen ,eklektizismus von ,materialismus1 ,spinozismus1 ,cartesianismus und ,monadenlehre als ein einheitliches festes ,system4 ,aber alles ist innig und fein verarbeitet4 ,das zeigt sich namentlich darin1 da die ,monaden einerseits mehr physikalisch aufgefat werden mit wirklichen ,wechselwirkungen zwischen ihnen1 die bei den ,leibnizschen ,monaden als wirklich nicht vorhanden sind1 auch nicht bei ,spinozas ,modi1 andererseits sie in ,spinozas ,art als ,modi der ,allsubstanz betrachtet werden1 so da sie nach drei ,richtungen strahlen wrden4 ,in jeder ,monade sind beide ,attribute der ,allsubstanz zu erkennen4 ,die ,seele ist nur eine ,monas1 der ,krper besteht aus vielen ,monaden4 ,aus der teilweisen ,unabhngigkeit der ,monaden von der ,allsubstanz -- wie diese ,unabhngigkeit entsteht1 soll eine nicht zu beantwortende ,frage sein -- ergibt sich eine gewisse ,freiheit des ,willens und damit eine freiere ,ethik1 die in ,verbindung mit einer ,zwecklichkeit der ,welt den teleologischen ,idealismus bildet4 ,die ,einheit wird dadurch gegeben1 da alles sich auf die ,ethik beziehen soll1 selbst ,logik und ,metaphysik4 ,darin spricht sich der ,zug der modernen ,zeit aus4 ,g4 ,th4 ,fechner 7#ahja-ahhg7 ist ,naturforscher1 induktiver ,idealist1 ,spinozist und ,mystiker in einer ,person4 ,mit dem als ,astrophysiker so bedeutenden ,zllner hat er eine ,zeitlang auch dem ,spiritismus gehuldigt4 ,das tut nichts4 ,er war ein hervorragender ,forscher und hat die ,wissenschaft der ,psychophysik begrndet und mit einem berhmt gewordenen ,gesetz bereichert4 ,seele und ,krper sind ,formen einer ,substanz1 eines ,realen4 ,er fhrt aber diesen ,spinozismus in das ,kant-,schopenhauersche ,transzendentale4 ,die ,welt ist fr uns nicht die ,modi selbst1 sondern die ,erscheinungen dieser in unserem ,bewutsein4 ,spinoza hatte schon zwischen ,essenzen und ,existenzen unterschieden4 ,die letzteren wren die ,erscheinungen4 ,gleichwohl ist die ,welt nicht etwa ein ,traumbild1 ein ,phantom1 sondern eine ,wirklichkeit1 wenn auch eine transzendente4 ,das wird erwiesen durch die in unserem ,bewutsein von der ,welt vorhandene ,ordnung und ,gesetzmigkeit4 ,ordnung und ,gesetz sind das ,wesen der ,erscheinungen4 ,das ,bewutsein davon ist das hhere ,bewutsein1 die ,vernunft4 ,und da wir in ,spinozas ,sinn ,existenzweisen ,gottes sind1 so ist ,gott das hchste ,wesen1 dessen ,bewutsein alle ,erscheinungen und alle ,zusammenhnge umfat4 ,in der von ,fechner verfolgten ,wechselbeziehung von ,krper und ,seele1 die auch ,wilhelm ,wundt 7,s4 #cii7 lehrt1 sehen manche einen ,widerspruch gegen ,spinozas ,system4 ,das ist nicht der ,fall1 da ja eine solche ,wechselbeziehung als ,parallelsein von ,krper und ,seele gerade nach ,spinozas ,anschauung1 eben der psychophysische ,parallelismus1 unvermeidlich ist4 ,es ist nur ein ,streit um ,worte1 wenn man ,wechselbeziehung von ,parallelbeziehung unterscheiden und trennen will4 ,ist jene so unvernderlich wie diese1 so gelten beide gleich viel4 ,spinozas ,theorie hat ja gerade darin ihren ,vorzug1 da wirkliche ,beziehungen zwischen zwei absolut verschiedenen ,attributen nicht angenommen werden1 sondern ,parallelbeziehungen1 aus der ,zugehrigkeit der ,attribute zu dem ,all-,einen4 ,fechner freilich bezeichnet seine ,lehre wegen dieser ,wechselbeziehungen auch als materialistisch4 berdem soll nicht nur kein ,geist ohne ,krper sein1 sondern auch kein ,gott ohne ,welt1 ein ,gedanke1 dem wir schon fter begegnet sind4 ,sein ,mystizismus drckt sich in der ,annahme von ,wesen hher als der ,mensch aus1 von ,geistern4 ,solche sollten zum ,teil mit den ,weltkrpern ,wesen bilden1 oder noch hher1 mit den ,weltsystemen4 ,die ,erde als groes ,tier hat auch der franzsische ,astronom ,flammarion angesehen4 ,man bemerkt aber1 da man so zuletzt berhaupt die ,welt als ,ganzes1 wie ein ,lebewesen betrachten wrde1 mit untergeordneten ,weltsystemen1 ,welten usf4 als ,einzel-,lebewesen1 die die ,welt zusammensetzen1 wie ja die organischen ,wesen in der ,tat aus ,lebewesen1 sichtlich oder verborgen1 aufgebaut sind4 ,diese ,konsequenz hat1 auf die ,erde1 auch ,fechner gezogen2 und weiter1 da immer die umfassendere ,seele von den eingeschlossenen ,seelen wei1 whrend sich ausschlieende ,seelen voneinander ohne ,wissen sind4 ,die ,bedeutung einer ,seele aber richtet sich nicht nach dem ,umfang1 und so bleibt die ,menschenseele auf ihrer ,hhe auch den umfangreicheren ,seelen gegenber4 ,denn entscheidend ist die ,gre des ,bewutseins1 im ,leibnizschen ,sinne3 ihre ,deutlichkeit1 und diese braucht mit dem ,umfang nicht zusammenzuhngen4 ,es kommt hier die ,lehre von der ,schwelle des ,bewutseins in ,betracht1 aus der eine ,art ,bewutseinsleiter1 wie eine ,tonleiter aufgebaut wird4 ,fechner hat auch ber die ,pflanzenseele eine ,schrift3 ,nanna oder ber das ,seelenleben der ,pflanzen8 verfat1 deren ,ideen sich gerade jetzt mehr und mehr ,bahn brechen4 ,aber den kleinsten ,teilen der ,materie1 den ,atomen1 hat ,fechner ,leibniz' ,monadenleben doch abgesprochen4 ,wilhelm ,wundt 7geb4 #ahcb zu ,neckarau71 der geistvolle ,fhrer in der ,psychophysiologie1 den wir schon genannt haben1 steht1 abgesehen vom ,mystizismus ,fechners1 ungefhr auf gleichem ,boden4 ,er ist als ,physiolog und ,psycholog sehr ins ,einzelne gegangen und hat in allen ,seelenfunktionen nachzuweisen versucht1 da sie mit ,krperfunktionen zusammenhngen4 ,persnlich halte ich einen solchen ,nachweis nur im ,grbsten fr mglich1 und namentlich den ,hauptnachweis1 als ,ursache und ,folge1 berhaupt nicht fr erbringbar1 da in solchen transzendenten ,fragen die ,zeit ausscheidet4 ,fr die ,erfahrung ist aber sehr viel durch solche ,untersuchungen gewonnen1 und der ,nachweis1 da ,krper und ,geist als ,erscheinungen in der ,tat untrennbar sind1 ist von hchster ,bedeutung4 ,wir kommen im letzten ,kapitel noch darauf zu sprechen4 ,das gesamte ,leben sieht ,wundt als nie rastendes inneres ,geschehen an1 das kein ,beharrendes besitzt4 ,zum ,beharrenden glaubt er1 kommen wir lediglich durch ,projektion der ,auenwelt in unsere innere ,welt2 zum ,bewutsein wie fr die ,auenwelt zum ,raum1 indem wir fr das aus jener ,projektion flschlich gewonnene ,beharrende einen ,ort brauchen und ihn uns einbilden1 eben das ,bewutsein4 ,an sich drckt ,bewutsein nichts aus1 als da wir ein inneres ,leben fhren1 und es ist nicht von den anderen inneren ,erscheinungen des ,lebens verschieden4 ,kaum da der ,wille herausgehoben wird4 ,offenbar kann ebenso auf das ganze ,gebiet dessen1 was auf ,s4 #bbb f4 als regulative oder kategorische ,seele bezeichnet ist1 geschlossen werden4 ,eine solche ,seele wre also nicht ein ,besonderes1 und wir htten eine assoziative ,psychologie 7,s4 #cei74 ,die ,verneinung alles ,beharrenden ist heraklitisch4 ,ich wei aber nicht1 wie sie sich fr das innere ,leben soll durchfhren lassen1 ohne dieses in ein vlliges ,schattenspiel aufzulsen1 denn mit der ,verneinung des ,bewutseins als eines ,beharrenden -- ich glaube eines ,organs fr die innere ,welt1 wie die ,sinnesorgane fr die uere -- ist auch die ,verneinung der ,individualitt gegeben1 damit auch die ,verneinung der ,anschauungsformen4 ,und so wre auch die ,welt zu verneinen4 ,dann bliebe nur noch die indische ,maja4 ,wir haben auch davon noch zu sprechen4 ,gleichwohl wird die ,welt als eine ,totalitt aufgefat1 nmlich als ,ganzheit der ,willensttigkeiten4 ,diesen entsprechen die ,vorstellungsttigkeiten und ordnen sich nach ihnen4 ,der ,gedanke ist spinozistisch mit genauerer ,angabe der ,attribute4 ,allein die ,gottesidee scheint gesondert behandelt zu sein4 ,von ,bedeutung ist noch ,wundts ,unterscheidung zwischen einer quantitativen ,transzendenz1 wie wenn der ,umfang eines ,gegenstandes oder einer ,vorstellung ber die ,grenzen hinaus erweitert wird1 und der qualitativen ,transzendenz1 wenn das ,hinausgehen zu berhaupt ,verschiedenem erfolgt4 ,in allen metaphysischen ,problemen haben wir es mit beiden ,transzendenzen zu tun4 ,offenbar hngen sie mit den ,attributen zusammen4 ,die groe ,bedeutung ,wundts als ,ordner der philosophischen ,wissenschaften habe ich nur zu erwhnen4 ,zu den ,neu-,spinozisten ist wohl auch ,a4 ,riehl 7geb4 #ahdd7 zu rechnen1 jedoch mit einer starken ,neigung zum ,transzendental-,idealistischen1 da er die gemeinsame ,quelle von ,natur und ,verstand8 fr transzendent erklrt und auerdem die psychische ,welt durchaus von der physischen scheidet4 ,aber der ,parallelismus vermittelt ihm einen philosophischen ,monismus84 hnlich verhlt es sich mit dem freundlichen ,adolf ,lasson 7geb4 #ahcb74 ber ,hckels ,spinozismus kann ich nur im ,zusammenhange mit dem ,energismus reden4 ,,achtes ,,kapitel4 ,empirismus1 ,sensualismus1 ,realismus1 ,naturalismus1 ,positivismus4 ,wir nhern uns der physischen ,anschauung von ,welt und ,leben4 ,den wenn auch nicht zeitlichen1 aber sachlichen bergang bilden die in der berschrift verzeichneten ,anschauungen4 ,die ,namen besagen schon1 um was es sich dabei handelt4 ,nur ist hervorzuheben1 da unter ,sensualismus der uere ,sensualismus verstanden ist1 nicht der innere1 der der ,phnomenalismus ist1 und den wir schon untersucht haben 7,s4 #cef ff474 ,diese ,anschauungsweisen sind die sich von selbst darbietenden2 eine ,besprechung verdienen sie nur1 soweit sie philosophisch durchdacht sind4 ,wir finden sie selbstverstndlich bei allen ,vlkern und zu allen ,zeiten1 so auch bei den ,griechen 7unter den ,zynikern1 ,epikureern1 ,stoikern usf474 ,zu einem ,system ausgebildet sind sie jedoch erst in den neueren ,zeiten1 und von denen allein wollen wir hier sprechen4 ,den ,idealismus haben wir fast ganz in ,deutschland behandeln knnen2 was wir jetzt vortragen werden1 betrifft wesentlich englische und franzsische ,denker1 deutsche kommen erst in neuerer ,zeit und1 hinsichtlich der ,originalitt1 in zweiter ,reihe in ,betracht4 ,dafr haben wir freilich in ,ernst ,mach einen der konsequentesten ,sensualisten4 #dh4 ,die englische ,trias3 ,bacon1 ,locke1 ,hume4 ,von dem englischen ,dreigestirn ist ,francis ,bacon von ,verulam 7#aefa-afbf71 der bekannte ,begrnder der naturwissenschaftlichen ,erfahrungsmethoden1 fr uns von geringerer ,bedeutung2 er hat eine neue1 besondere ,anschauung von ,welt und ,leben nicht entwickelt4 ,nur auf die ,notwendigkeit der ,beurteilung der ,welt und ihrer ,geschehnisse auf ,grund der ,erfahrung hat er scharf hingewiesen4 ,die neuere ,empirie1 als ,untersuchungsmethode1 nimmt mit ihm namentlich in den ,naturwissenschaften ihren eigentlichen ,anfang4 ,endursachen lehnt er ab1 weil mit ihnen nichts anzufangen sei1 sie gehrten in die ,gotteslehre1 nicht in die eigentliche ,wissenschaft4 ,die ,natur msse aus ihren eigenen ,vorgngen und ,ursachen erklrt werden1 also empirisch1 nicht metaphysisch1 ein ,standpunkt1 den schon viele vor ihm vertreten haben1 auf dem wir auch ,aristoteles finden4 ,seine ,methode ist die der ,induktion4 ,reiner ,empirist ist aber ,bacon nicht1 eher empirischer ,panpsychist1 da er die ganze ,materie belebt sein lt4 ,auch nimmt er ein allgemeines ,gesetz an1 das die ,natur beherrschen soll4 ,er gesteht sogar ,intuition zu4 ,und doch schreckt er uns mit den ,trugbildern1 ,idolen1 die uns aus unserer allgemeinen ,natur1 doch auch aus unserer individuellen ,art und aus gedankenloser ,einbildung1 als ,tradition und ,anlernung1 stetig verfolgen sollen4 ,john ,locke 7#afcb in ,wrington geboren1 gestorben #agjd7 gehrt zu den ,grten im ,reiche des ,gedankens4 ,sein ,meisterwerk3 ,an essay concerning human understanding8 7ich zitiere nach der ,reclam-,ausgabe7 ist das ,hauptalles des ,empirismus4 ,locke ist aber nicht blo ,empirist2 wir finden auch ,idealismus1 ,sensualismus und ,realismus bei ihm vertreten4 ,empirist ist er hinsichtlich unserer ,ideen1 ,idealist in bezug auf die ,materie1 und zwar transzendentaler1 ,sensualist1 wo es sich um ,verbindung der ,ideen mit der ,erfahrung handelt1 ,realist in bezug auf ,krper und ,vorgnge4 ,die ,ideen 7,empfindung1 ,vorstellung1 ,begriff usf47 sind smtlich aus der ,erscheinung erworben2 keine ,idee ist uns angeboren1 ist a priori1 alle sind a posteriori4 ,bei manchen ,leuten18 sagt er1 steht die ,ansicht fest1 da der ,verstand gewisse ihm angeborene ,grundbegriffe enthalte1 gewisse ursprngliche ,vorstellungen1 1 dem menschlichen ,bewutsein gewissermaen aufgeprgte ,schriftzge1 die die ,seele bei ihrem ersten ,eintritt in das ,dasein empfange und mit sich in die ,welt bringe48 ,das soll also nicht der ,fall sein3 ,sie sind dem ,geiste nicht von ,natur eingeprgt1 weil sie den ,kindern1 ,idioten usw4 nicht bekannt sind48 ,alle ,kinder und ,idioten htten nicht den geringsten ,begriff von ihnen4 ,und es scheint ihm fast ein ,widerspruch darin zu liegen1 wenn man sagen wollte1 es gbe der ,seele eingeprgte ,wahrheiten1 die sie nicht bemerke oder verstehe48 ,denn da dem ,geiste etwas eingeprgt werde1 ohne da es ihm zum ,bewutsein kme1 scheint mir kaum verstndlich zu sein48 ,die ,vernunft entdeckt auch die ,ideen nicht1 sie bildet sie nur allmhlich aus den ,eindrcken1 die sie empfngt4 ,locke unterscheidet nun die innere ,erfahrung 7reflection7 von der ueren 7sensation74 ,aber eine innere ,erfahrung ohne uere erkennt er nicht an4 ,wie bei den ,stoikern und vielen andern1 ist die ,seele fr ihn erst eine tabula rasa1 ein leeres ,kabinet84 ,die ,sinne lassen erst ,vorstellungen ein1 der ,verstand einverleibt sie dem ,gedchtnis und versieht sie mit ,zeichen1 ,namen4 ,dann1 im weiteren ,fortschreiten abstrahiert er aus ihnen ,begriffe und lernt allmhlich allgemeinere ,namen4 ,so gewinnt er ,materialien fr sein ,denkvermgen48 ,wir haben also nur die ,fhigkeit ,ideen zu bilden1 nicht besitzen wir diese ,ideen von vornherein4 ,nicht einmal die logischen ,begriffe sind angeboren2 ,kinder kennen weder den ,satz der ,identitt1 noch den des ,widerspruchs4 ,die ,idee ,gottes ist nicht angeboren4 ,ebensowenig die ,idee der ,materie4 ,das ,kind und der ,idiot wissen von beiden nichts4 ,alles an ,ideen ist allein aus den ,eindrcken abgeleitet1 die ,ideen sind empirisch gewonnen4 ,das wird nun auch mit strkerem ,grunde von den praktischen ,grundstzen behauptet1 ebenfalls zum ,teil von den moralischen und ethischen4 ,diese sind erst recht nicht angeboren4 ,die ,beweise dafr werden aus dem ,leben des ,einzelnen und der ,menschen eingehend gefhrt4 ,in der ,tat ist ja das ,material fr solche ,beweise scheinbar gro genug4 ,alle ,ideen sind aus ,sensation und ,reflexion gewonnen4 uere ,gegenstnde versehen den ,geist mit den ,ideen sinnlicher ,eigenschaften1 die aus allen den verschiedenen ,wahrnehmungen bestehen1 die sie in uns hervorbringen1 und der ,geist versieht den ,verstand mit den ,ideen seiner eigenen ,ttigkeit48 ,die ,ideen der ,reflexion werden aber spter erworben1 und die ,seele fngt an1 ,ideen zu haben1 wenn sie mit der ,wahrnehmung beginnt4 ,die ,wahrnehmung ist das eine1 das der ,geist tut1 und die ,reflexion an diesen ,wahrnehmungen ist das zweite4 ,aber ohne ,wahrnehmungen gibt es auch keine ,reflexion4 ,so sind die ,wahrnehmungen das ,grundlegende4 ,das ist reiner ,empirismus4 ,nun aber sind ,wahrnehmungen solche doch nur insoweit1 als wir sie bewut erfassen4 ,daher ist unsere innere ,ttigkeit ,voraussetzung der ,wahrnehmungen4 ,und so entsteht ein gegenseitiges ,sichbedingen3 ohne ,sensation keine ,reflexion1 und ohne ,reflexion keine ,sensation4 ,das letztere aber liegt auf dem ,gebiete des ,sensualismus4 ,unser ,inneres erst macht die ,wahrnehmungen zu dem1 was sie sind4 ,und als solche sind sie in unserem ,inneren durchaus real4 ,ob sie auch objektive ,realitt haben1 mu die ,verbindung der ,wahrnehmungen unter dem ,einflu der ,reflexion entscheiden4 ,dann zeigt sich1 da manche ,wahrnehmungen nicht den ,dingen selbst anhaften1 sondern nur durch ,eindrcke von ihnen auf uns hervorgebracht werden1 wie ,farben1 ,tne1 ,gerche1 ,wrme1 ,klte usf4 ,anderen dagegen1 wie ,festigkeit1 ,ausdehnung1 ,figur1 ,ruhe1 ,bewegung1 schreibt ,locke objektive ,wahrheit zu1 sie sind wirklich4 ,selbst ,raum1 ,zeit und ,zahl gehren dazu4 ,hier haben wir einen ,realismus und ,positivismus4 ,weil unsere ,sinne auerstande sind1 irgendwelche ,ungleichheit zwischen der in uns entstandenen ,idee und der ,beschaffenheit des sie hervorbringenden ,objekts 7das ,objekt selbst1 nicht das ,ding-an-sich1 wie der ,herausgeber meint7 zu entdecken1 so sind wir zu der ,vorstellung geneigt1 da unsere ,vorstellungen ,ebenbilder von etwas in den ,objekten ,enthaltenem und nicht die ,wirkungen gewisser in der ,modalitt ihrer primren ,eigenschaften liegender ,krfte seien1 mit welchen primren ,eigenschaften die in uns entstandenen ,ideen keine hnlichkeit haben48 ,das letztere klingt freilich idealistisch gesprochen4 ,und an einer weit davon entfernten ,stelle wird gesagt3 ,offenbar erkennt der ,geist die ,dinge nicht unmittelbar1 sondern nur vermittelst der ,ideen1 die er von ihnen hat4 ,unser ,wissen ist deshalb nur so weit real1 als eine bereinstimmung zwischen unseren ,ideen und der ,realitt der ,dinge besteht4 ,was soll aber hierfr als ,kriterium dienen8 ,woran soll der ,geist1 wenn er nichts als seine eigenen ,ideen wahrnimmt1 deren bereinstimmung mit den ,dingen selbst erkennen88 ,locke glaubt sich helfen zu knnen1 indem er die ,art der ,ideen in ,betracht zieht4 ,er hatte gleich im ,anfang seines ,werkes einfache ,ideen 7simple ideas7 von komplexen 7complex ideas7 unterschieden und zu jenen alle ,ideen gerechnet1 denen ,wahrnehmung durch die ueren ,sinne 7einen ,sinn oder mehrere ,sinne zugleich7 entspricht1 oder durch den inneren ,sinn allein 7,denken1 ,fhlen usf471 oder durch beide ,sinnenarten zusammen 7,lust1 ,schmerz1 ,kraft1 ,existenz1 ,einheit74 ,auf diese einfachen ,ideen sttzt er sich4 ,nach seiner ,lehre kann der ,geist keine von ihnen aus sich selbst hervorbringen2 er ist nur reflexiv beteiligt1 ihre ,entstehung verdanken sie ,eindrcken 7s4 oben74 ,also mssen sie notwendigerweise das ,erzeugnis von ,dingen sein18 die auf natrlichem ,wege auf den ,geist einwirken und an ihm eben die ,wahrnehmung hervorbringen1 wofr sie durch die ,weisheit und den ,willen des ,schpfers bestimmt und eingerichtet sind4 ,daraus folgt1 da die einfachen ,ideen nicht ,erdichtungen unserer ,phantasie1 sondern die natrlichen und regelmigen ,erzeugnisse von ,dingen auer uns sind1 die tatschlich auf uns einwirken1 und da sie also die ganze beabsichtigte oder fr unseren ,zustand erforderliche hnlichkeit an sich tragen48 ,die ,einfhrung ,gottes zum ,beweise der ,realitt der ,dinge entspricht dem ,verfahren des ,descartes 7,s4 #ccg74 ,selbst die komplexen ,ideen1 mit ,ausnahme der ,idee von der ,substanz 7,materie7 sollen zu dem gleichen ,schlu fhren4 ,unserer eigenen ,existenz sind wir intuitiv gewi4 ,gottes ,dasein knnen wir mit ,gewiheit erkennen4 ,und der ,beweis dafr wird wie immer aus den ihm zugeschriebenen ,eigenschaften entnommen4 ,indessen auch von der ,welt2 er ist also ontologisch und kosmologisch4 ,sonst entscheidet berall einzig die ,vernunft in ,verbindung mit der ,wahrnehmung4 ,der ,raum wird als ein eigenes ,reales angesehen1 also ist auch ein von ,krpern freier ,raum zugestanden4 ,die ,zeit wird durch die ,folge unserer eigenen ,ideen gewonnen4 ,hier ist der ,gedankengang von hohem ,interesse4 ,erst haben wir in unserem ,inneren die ,idee der ,sukzession2 in unser ,bewutsein kommt einiges1 anderes verschwindet4 ,ein ,abstand zwischen den ,teilen der ,sukzession ist die ,dauer4 ,indem wir ferner gewisse ,erscheinungen in bestimmten regelmigen ,dauern sinnlich wahrnehmen1 erlangen wir die ,ideen von bestimmten ,lngen oder ,maen der ,dauer1 wie ,minuten1 ,stunden1 ,tagen1 ,jahren usf48 ,nun knnen wir in unserem ,sinn ,dauern wiederholen1 so kommen wir dazu1 uns eine ,dauer vorzustellen1 wo nichts wirklich fortdauert oder besteht84 ,indem wir ,mae von ,dauern immer weiter aneinanderfgen1 gelangen wir zu dem ,begriff der ,ewigkeit4 ,endlich3 durch die ,betrachtung irgendeines ,teiles der unendlichen ,dauer1 als abgegrenzt durch periodische ,mae1 kommen wir zu der ,idee dessen1 was wir im allgemeinen die ,zeit nennen84 ,hier wirkt ,inneres und ueres4 ,und ich glaube1 nichts zeigt so klar1 wie wenig angeborene ,ideen entbehrt werden knnen1 als diese mhsame und nach ,auen und nach ,innen schwingende ,ableitung der ,zeit4 ,sofern die ,reflexion nur an ,wahrnehmung anschlieen soll1 mchte man der ,zeit ,realitt zusprechen4 ,aber sie scheint mit gleichem ,rechte auch idealistisch aufzufassen zu sein1 da ja die ,reflexion wieder ,bedingung der ,wahrnehmung ist1 also auch der ,folge in den ,wahrnehmungen4 ,von der ,materie 7,substanz7 wird gesagt1 da wir von ihr im allgemeinen keine klare ,idee8 haben4 ,weil wir von krperlichen ,substanzen1 wie ,pferd1 ,stein usf4 reden und an sie denken1 so ist zwar unsere ,idee von jeder derselben nur die ,verknpfung oder ,zusammenfassung einer ,mehrzahl einfacher ,ideen von sinnlichen ,eigenschaften1 die wir gewohnt sind in dem ,pferd oder ,stein genannten ,dinge vereinigt zu finden2 weil wir uns aber nicht denken knnen1 wie sie jede fr sich oder eine durch die andere bestehen sollten1 so setzen wir voraus1 da sie durch ein gemeinschaftliches ,subjekt existieren und getragen werden1 und diese ,sttze bezeichnen wir mit dem ,namen ,substanz81 obgleich wir sicherlich von dem ,dinge1 das wir voraussetzen1 keine klare oder deutliche ,idee haben48 ,also ist die ,substanz als solche idealistisch gedacht4 ,dagegen haben wir vom ,geiste8 eine ebenso klare ,idee wie vom ,krper84 ,mit demselben ,recht1 mit dem wir dem ,krper ,realitt zuschreiben1 knnen wir auch die ,realitt des ,geistes behaupten4 ,der ,geist scheint fast substantiell gedacht zu sein1 denn es wird ihm ,bewegungsfhigkeit zugeschrieben4 ,es heit3 ,denn da meine ,seele1 so gut wie mein ,krper1 ein reales ,wesen ist1 so ist sie gewi ebensogut wie der ,krper imstande1 ihren ,abstand von einem anderen ,krper oder ,wesen zu verndern1 und also der ,bewegung fhig48 ,von ,david ,hume 7bei ,edinburg #agaa geboren1 #aggf gestorben71 der als der bedeutendste ,philosoph ,englands anerkannt wird1 haben wir in anderem ,zusammenhange bereits gesprochen 7,s4 #ceh74 ,hier kommt es auf seinen ,empirismus und ,sensualismus an4 ,er geht insofern nicht so weit wie ,locke1 als er ,begriffe auch a priori anerkennt4 ,sein fr uns in ,betracht kommendes ,hauptwerk ist ,enquiry concerning human understanding8 7ich zitiere nach der deutschen ,ausgabe der ,philosophischen ,bibliothek74 ,fr ,humes ,anschauungen von ,wichtigkeit ist seine ,unterscheidung zwischen ,eindrcken und ,gedanken oder ,vorstellungen4 ,eindrcke 7impressions7 sind alle unsere lebhafteren ,auffassungen1 wenn wir hren1 sehen1 tasten1 drcken1 wnschen1 wollen48 ,gedanken oder ,vorstellungen 7ideas1 perceptions7 sind die weniger lebhaften ,auffassungen1 deren wir uns bewut werden1 wenn wir uns auf eine jener oben erwhnten ,wahrnehmungen oder ,regungen besinnen84 ,vorstellungen sind also immer einem gleichartigen ,eindruck nachgebildet84 ,es gibt ,ausnahmen von dieser ,regel1 indem die ,einbildung ,vorstellungen in einer ,reihe von ,vorstellungen auch ohne voraufgegangenen ,eindruck aus benachbarten ,vorstellungen zu ergnzen vermag1 zum ,beispiel eine besondere1 nie gesehene ,farbe in einer ,farbenskala1 wo sie fehlt4 ,hume fhrt diesen ,fall selbst an2 aber er legt diesen ,ausnahmen kein ,gewicht bei1 vielleicht weil die ,ergnzung lediglich eine ,mittelung aus den einschlieenden bekannten ,vorstellungen ist4 ,versteht man nun unter angeboren das1 was ursprnglich1 das heit von keiner vorangegangenen ,auffassung das ,abbild ist1 dann knnen wir wohl behaupten1 da alle unsere ,eindrcke angeboren und unsere ,vorstellungen nicht angeboren sind84 ,wir wrden uns im ,kreise bewegen1 wenn wir nicht umgekehrt sagen wollten3 ,es gibt ,seelenttigkeiten1 die angeboren sind1 wie die ,wahrnehmungen1 der ,wunsch1 der ,wille 7,humes ,ausdrucksweise ist zu unbestimmt1 um die ,reihe in seinem ,sinne selbst fortsetzen zu knnen71 diese nennen wir ,eindrcke2 und es gibt weiter ,ttigkeiten1 die nicht angeboren1 sondern ,abbilder jener ,ttigkeiten sind1 diese heien ,gedanken oder ,vorstellungen4 ,hume legt aber auf die ,unterscheidung zwischen angeboren und nichtangeboren anscheinend gar keinen ,wert4 ,wie ,eindrcke die ,grundlage der ,vorstellungen sind1 so knnen sie ihrerseits wieder ,eindrcke hervorrufen1 diese wieder ,vorstellungen veranlassen usf4 ,aus den ,eindrcken folgen die ,tatsachen4 ,alle ,denkakte1 die ,tatsachen betreffen1 scheinen sich auf die ,beziehung von ,ursache und ,wirkung zu grnden84 ,aber ,hume sagt3 ,ich wage es1 als einen ausnahmlosen ,satz hinzustellen1 da die ,kenntnis dieser ,beziehung in keinem ,falle durch ,denkakte a priori gewonnen wird2 sondern da sie ganz und gar aus der ,erfahrung stammt1 indem wir finden1 da gewisse ,gegenstnde bestndig in ,zusammenhang stehen48 ,die ,beispiele1 die ,hume whlt -- ein ,mann1 dem ein gnzlich fremder ,gegenstand vorgelegt wird1 wrde nicht imstande sein1 trotz genauester ,prfung1 irgendwelche von seinen ,ursachen oder ,wirkungen zu entdecken84 ,adam htte aus der ,flssigkeit und ,durchsichtigkeit des ,wassers nicht herleiten knnen1 da es ihn ersticken1 noch aus der ,helligkeit und ,wrme des ,feuers1 da es ihn verzehren wrde8 -- zeigen aber deutlich1 da es sich fr ,hume nicht um den ,urschlichkeitsbegriff handelte1 sondern allein um objektive ,ursache und ,wirkung4 ,seine ,behauptungen enthalten also keineswegs eine ,ableugnung des ,kausalittsbegriffes1 sondern nur der ,mglichkeit1 besondere ,ursachen und ,wirkungen allein aus der ,vernunft zu erkennen4 ,und darin mu jeder beistimmen4 ,die ,kausalitt auer der ,erfahrung sagt ja nicht1 das und das wird aus dem und dem geschehen1 sondern3 was geschieht1 geschah und geschehen wird1 ist eine ,folge von irgend etwas2 wir sehen alles als ,folge von etwas an2 nicht1 wir erwarten ,dieses als ,folge von ,jenem4 ,letzteres kann selbstverstndlich nur durch ,erfahrung gerechtfertigt werden4 ,ja1 man mu ,hume beipflichten1 wenn er weiter meint1 wir htten auch aus der ,erfahrung noch kein ,recht1 aus bestimmten ,ursachen auf bestimmte ,wirkungen zu schlieen1 selbst wenn wir so und so oft die ,wirkungen haben eintreten sehen4 ,vergeblich behauptet man1 die ,natur der ,krper aus vergangener ,erfahrung kennen gelernt zu haben4 ,ihre verborgene ,natur und alle ihre ,wirkungen knnen wechseln1 ohne jeden ,wechsel in ihren sinnlichen ,eigenschaften84 ,und er sagt ferner3 ,diese ,verknpfung also 7da wir in einer ,reihe von ,fllen ,ereignisse stets im ,zusammenhange sehen71 die wir im ,geist empfinden1 dieser gewohnheitsmige bergang von einem ,gegenstand zu seinem blichen ,begleiter1 ist das ,gefhl oder der ,eindruck1 nach dem wir die ,vorstellung von ,kraft oder notwendiger ,verknpfung bilden4 ,weiter steckt nichts dahinter84 ,gleichwohl glaube ich1 da diejenigen zu weit gehen1 welche ,hume den ,urschlichkeitsbegriff als solchen ablehnen lassen2 von diesem ,begriff ist bei ihm1 wie bemerkt1 gar keine ,rede2 er lehnt nur ab1 da wir je ohne ,erfahrung ,verknpfung zwischen ,erscheinungen ermitteln knnen1 und da wir je1 wo wir ,verknpfungen festgestellt haben1 mit ,gewiheit sie auch fr nicht festgestellte ,flle in der ,vergangenheit oder fr die ,zukunft behaupten knnen4 ,deshalb wird ,ursache auch noch anders definiert1 als ein ,gegenstand1 dem ein anderer folgt1 und dessen ,erscheinen stets das ,denken zu jenem anderen fhrt84 ,somit ist das ,verhltnis zwischen ,ursache und ,wirkung entweder reine ,tatsachenbehauptung -- auf diese ,schwingung folgt dieser ,ton1 und allen gleichgearteten ,schwingungen sind gleichgeartete ,tne gefolgt -- oder eine ,denkfolge -- auf diese ,schwingung folgt dieser ,ton1 beim ,erscheinen dieser ,schwingung greift der ,geist vor und bildet die ,vorstellung des ,tones --4 ,auer diesen beiden ,gesichtspunkten1 meint ,hume1 haben wir fr die ,beziehung von ,ursache und ,wirkung keine ,vorstellung4 ,der erste ,gesichtspunkt geht auf unmittelbar ,erfahrenes1 der zweite auf ,erwartetes4 ,letzterer betrifft selbst nach ,hume einen geistigen ,akt4 ,die beiden ,gesichtspunkte sollen in gleicher ,weise auch fr psychische ,erscheinungen gelten4 ,eine ,art gewohnheitsmiges ,schlieen des ,geistes sei es1 das beide ,flle umfat4 ,von denselben ,gesichtspunkten aus ist1 was ,hume ber das ,wunder8 sagt1 hchst interessant und bedeutend4 ,die ,vernunft spricht hier gar nicht mit1 sondern nur der ,glaube4 ,er nennt die ,leute gefhrliche ,freunde oder versteckte ,feinde1 die es unternommen haben und unternehmen1 die christliche ,religion mit den ,prinzipien der menschlichen ,vernunft zu verteidigen4 ,unsere allerheiligste ,religion grndet sich auf ,glauben1 nicht auf ,vernunft48 ,die gleiche ,ruhe des ,denkens trgt die ,untersuchungen ber ,vorsehung und zuknftiges ,dasein4 ,beides wird in das ,gebiet des ,glaubens verwiesen4 ,vernnftigerweise haben wir kein ,recht1 sie zu behaupten4 ,bei der ,vorsehung1 die die ,weltordnung umfat1 sind es nur ,tatsachen1 die wir vor uns haben1 und die zurck auf eine allgemeine ,ursache zu fhren wir durch nichts rechtfertigen knnen4 ,zu der ,annahme eines ,jenseits veranlassen uns gleichfalls nur ,tatsachen1 da nmlich vieles nicht gengend belohnt oder bestraft wird1 sogar ,gutes bestraft1 bles belohnt sich findet4 ,daher all die fruchtlosen ,bemhungen1 ,rechenschaft ber die ,erscheinungen des bels in der ,natur zu geben und die ,ehre der ,gtter zu retten 7,hume lt einen ,athener sprechen71 whrend wir doch die ,tatsache des ,bsen und des ,wirrens1 woran die ,welt so berreich ist1 anerkennen mssen48 ,auer ,ursache und ,wirkung haben wir als ,vorstellungsverknpfungen noch hnlichkeit 7und ,kontrast7 und ,berhrung in ,zeit oder ,raum4 ,es sind dieses die drei ,assoziationsprinzipe4 ,die ganze ,anschauung ist eine ,tatsachenanschauung1 sowohl in bezug auf das uere wie auf das innere ,leben1 ein ,positivismus4 ,der reinen ,vernunft wird fast nichts eingerumt4 ,alles ist eine ,hufung von ueren assoziierten ,erscheinungen und inneren assoziierten ,erscheinungen4 ,wie fr die ueren ,tatsachen keine allgemeine ,ursache behauptet wird1 so fr die inneren keine allgemeine ,seele4 ,von dieser subjektlosen ,psychologie habe ich bereits gesprochen 7,s4 #cei1 #djj74 ,nur eine ,art ,ich8 wird anerkannt und die ,welt so gesetzt1 wie sie sich bietet4 ,sensualistisch ist diese ,anschauung1 weil alle ,vorstellungen durchaus nicht ohne ,eindrcke sein sollen4 ,freilich werden zu diesen ,eindrcken auch psychische gerechnet1 so da der ,sensualismus in der ,tat kein vollstndiger ist1 sondern mit ,idealismus sich berdeckt4 #di4 ,die weitere ,entwicklung4 ,die in gewaltigen ,strmen sich ergieenden ,anschauungen des ,materialismus und des ,idealismus hemmten die weitere ,entwicklung der vorstehend behandelten ,ansichten4 ,so haben wir denn aus frherer ,zeit nur noch einen namhafteren ,sensualisten vorzufhren1 der nicht zugleich ,materialist gewesen ist1 ,etienne ,bonnot de ,condillac 7in ,grenoble #agae geboren1 #aghj gestorben74 ,und selbst er gehrt nicht ganz hierher1 da er nicht allein sensualistisch1 sondern auch idealistisch urteilt4 ,unser ,geist entwickelt sich aus unseren ,lebensbedrfnissen1 zu denen noch das ,bedrfnis der ,erfllung unserer ,neugier kommt4 ,angeborene ,begriffe haben wir nicht2 die ,begriffe dienen berhaupt nur zur ,klassifikation der ,dinge4 ,eigenheiten unseres ,geistes1 wie ,wahrnehmen1 ,denken1 ,wollen usf41 als ,ursprngliches gibt es nicht1 nur erworbene ,fertigkeiten1 ,gewohnheiten 7habitudes acquises74 ,unsere ,sinne sind das ,prinzip unserer ,kenntnisse2 mit den ,sinnen beginnen sie und durch die ,sinne vervollkommnen sie sich4 ,die ,aufmerksamkeit ist eine im ,gewirr von ,empfindungen hervortretende ,empfindung1 also ein hherer ,grad der ,lebhaftigkeit einer ,empfindung4 ,das ist auch das ,bewutsein in seinen beliebigen ,abtnungen4 ,unsere ,empfindungen knnen nicht blo einmal zugleich sein1 sondern auch beisammen hintereinander1 indem eine ihre ,spur zurcklt2 alsdann haben wir die ,erinnerung4 ,diese aber ist eine ,vergleichung4 ,und so kommen wir zu ,lockes ,reflexion neben der ,sensation4 ,condillac will also ber ,locke hinaus vereinfachen1 die ,reflexion aus der ,sensation entstehen lassen4 ,da dieser ,versuch als ein miglckter bezeichnet werden mu1 ist klar1 denn3 eine lebhafte ,empfindung ist ,aufmerksamkeit8 und ,empfindungen lassen ,spuren zurck8 sind doch nur ,redewendungen4 ,das erhellt noch mehr1 wenn unserem ,geist ,freiheit in der ,kombination der ,empfindungen gelassen wird4 ,wir haben aber nur den ,sinnen und dem1 was sie uns zufhren1 der ,natur1 zu folgen4 ,somit knnen wir nie auf den ,grund der ,erscheinungen kommen2 die einzigen ,grundlagen aller ,wissenschaft sind nur ,tatsachen4 ,auch unsere ,empfindungen durch die ,sinne sind nur solche ,tatsachen2 die einfachen ,ideen1 die sie bieten1 lassen sich nicht erklren4 ,nur die komplexen ,ideen knnen wir auseinanderwickeln1 analysieren4 ,alle ,empfindungen sind nur ,modifikationen unseres ,ich4 ,hier spielt ein innerer ,sensualismus als ,phnomenalismus hinein1 die ,seele ist es1 die empfindet1 ihr allein gehren die ,empfindungen an84 ,unsere ,empfindungen existieren auer uns nicht48 ,und so verbindet sich ,condillacs ,positivismus auch mit ,dualismus1 sogar mit ,deismus1 da einerseits zwischen ,krper und ,geist unterschieden wird und andererseits alles ,bestimmende1 der ,materie wie der ,seele1 von ,gott kommen soll4 ,da nun ,krper und ,geist absolut verschieden sein sollen und in ,gott auch nicht ,vereinigung finden1 so gelangt ,condillac zu einem okkasionalistischen 7,s4 #ccf7 ,sensualismus und einem freien ,psychismus4 ,man sollte nun glauben1 da das ,ich eine besondere ,bedeutung hat4 ,keineswegs6 ,das ,ich wird erst erkannt aus der ,folge der ,empfindungen1 und es ist nur eine ,sammlung von ,empfindungen1 die es erfhrt1 und solcher1 die das ,gedchtnis ihm in ,erinnerung bringt84 ,fr die ,erkenntnis der ,auenwelt hat er sein berhmtes ,beispiel der ,statue erfunden1 die er allmhlich mit allen ,sinnen begabt4 ,er findet1 da nur das ,tastgefhl uns eine ,auenwelt gewi macht1 die brigen ,empfindungen knnen es nicht tun4 ,nicht einmal unser eigenes ,krperbewutsein vermge uns unseren ,krper zu sichern2 nur wenn wir ihn betasten1 haben wir ihn4 ,trotz dieser sehr mangelhaften ,erweisung der ,krperwelt1 sieht ,condillac diese als sicher an2 er ist darin dogmatischer ,realist4 ,es ist erstaunlich1 was man alles als ,sensualist sein kann6 ,selbst wenn man ein so methodischer ,kopf ist1 wie ,condillac sich anscheinend berall durch seine fast minutisen ,analysen und ,synthesen zeigt4 ,zu den ,sensualisten werden noch ,hemsterhuis1 ,montesquieu1 ja ,rousseau gezhlt1 aber mehr in der ,weise wie ,mnner1 die sensualistisch denken1 nicht sensualistische ,systeme errichten4 ,vielleicht ist bei ,rousseau 7#agab zu ,genf geb41 #aggh gest47 aus seinem ,sensualismus seine berhmte ,vorliebe fr den ,naturzustand abzuleiten und seine ,feindschaft gegen die ,reflexion1 die er weit gegen die ,sensation zurckstellt und der er doch bei jeder ,gelegenheit so huldigt1 wie dem menschlichen ,gefhl und ,hochdenken4 ,im #ai4 ,jahrhundert haben wir zunchst in ,beneke 7#agih-ahed7 einen ,realisten nach ,art der vorgefhrten zu sehen4 ,auch fr ihn gibt es keine angeborenen ,begriffe an sich1 wohl aber die ,fhigkeit1 ,begriffe herzustellen4 ,man hat bisher darin gefehlt1 meint er1 da man die in der ausgebildeten ,seele hervortretenden ,formen als schon vor der ,erfahrung1 oder bestimmter1 vor der ,entwicklung der ,seele gegebene 7angeborene7 voraussetzt4 ,dies ist falsch3 ,die ,formen1 welche fr die ,erkenntnis zunchst vorliegen1 sind erst in der ,entwicklung der ,seele entstanden1 vor derselben nur prdeterminiert in angeborenen ,anlagen und ,verhltnissen1 welche ganz andere ,formen an sich tragen84 ,diese1 brigens nicht neue1 ,auffassung hat viele begeisterte ,anhnger gefunden1 namentlich in der neuesten ,zeit1 da der ,fhrer der modernen ,sensualisten1 ,ernst ,mach1 sie anerkannt hat4 ,aber wie wenig sie erklrt und wie sehr sie eigentlich nur ein ,spiel mit ,worten ist1 erhellt1 glaube ich1 gengend aus dem bisher ,vorgetragenen4 ,seit ,aristoteles seine potentiellen ,eigenschaften erfunden und in die ,welt gebracht hat1 spuken sie in allen ,wissenschaften1 selbst in den exakten1 trotz der so bestimmten ,aufklrungen1 die ,kant uns ber sie gegeben hat4 ,ich setze mit einem ,wirklichen nicht mehr als mit einem ,potentiellen1 das ,wirklichkeit wird4 ,und ein ,potentielles1 das ,wirklichkeit nicht wird1 hat fr ,erklrungen1 fr ,einsichten gar keinen ,wert4 ,es ist nur ein ,streit um ,worte1 veranlat durch das ,miverstndnis1 als wenn wir von allem1 was wir enthalten1 in jedem ,moment durchaus die gleiche intensive ,kenntnis haben mten4 ,auf diese ,weise ist fr uns alles potentiell1 und zwar in jedem ,moment2 wir1 die ,welt1 die ,eindrcke1 unser ,gehen1 ,stehen usf41 denn dies alles ist uns durchaus nicht immer in gleicher ,weise gegenwrtig1 und es lohnt nicht1 berhaupt ber etwas nachzudenken4 ,wir wenden im ausgebildetsten ,zustand immer nur einzelnes an1 sind uns mitunter unseres ,krpers1 der ganzen ,umgebung nicht bewut1 folgen einem fremden ,wollen1 einem verborgenen ,fhlen4 ,gleichwohl ist doch alles in unserer ,seele da1 und wir benutzen es sofort1 sobald wir dazu gezwungen werden oder es wollen4 ,sofort empfinden wir dann1 und empfinden wir rumlich und zeitlich und kausal4 ,sofort bei der ,geburt empfindet das ,kind ,hunger1 ,durst1 ,schmerz1 ,sttigung usf4 ,es urteilt noch nicht logisch1 aber schon kausal2 es hat den ,raumbegriff1 denn es fhrt ,gegenstnde zum ,mund und sucht die ,brust der ,mutter4 ,das gilt alles fr das ,kind wie fr das ,tier1 und das nennt man eben angeboren4 ,die ,fhigkeiten wrden dem ,kinde gar nichts ntzen1 es wte selbst nach dem ersten ,schluck aus der ,mutter ,brust nicht1 da es weitersaugen soll1 um den ,hunger zu stillen1 wenn es den ,kausalbegriff nicht htte4 ,da wir lange ,zeit nicht darauf kommen1 was wir besitzen anzuwenden1 hat mit dem ,besitz nichts zu schaffen4 ,erwerbung sagt rein gar nichts1 sondern drckt nur die ,tatsache aus1 da ,gleiches allgemein ,gleichem gleicht4 ,es gibt eben ,dinge in der ,welt1 die man nicht ableiten kann1 weil sie schon das ,einfachste sind4 ,etwas mu doch da sein2 wenn auch nur die ,mittel1 da wir berhaupt existieren1 berhaupt wahrnehmen1 fhlen1 denken usf4 ,wenn dieses ,etwas nicht von vornherein vorhanden ist1 so kann ja niemals ein ,anfang gemacht werden1 denn zu diesem ,anfang1 so unbestimmt und dunkel er sein mag1 gehrt ja schon das ,etwas4 ,es mag einer noch so schlecht gehen1 so mu er seine ,beine doch dazu haben2 hat er sie nicht1 oder nur potentiell1 indem sie ihm im ,krper stecken1 so kann er nicht einmal auf die miserabelste ,weise auch nur den kleinsten ,schritt tun4 ,ohne angeborene ,eigenheiten gibt es gar keinen ,anfang des ,lebens1 das ,leben wrde sofort zu ,grunde gehen4 ,welche ,eigenheiten man als angeboren annehmen soll1 und ob bei allen ,wesen die gleichen1 darber kann gestritten werden2 aber nicht1 ob berhaupt ,eigenheiten als angeboren anzunehmen sind 7,s4 #cfb74 ,um auf unseren ,philosophen zurckzukommen1 so leitete er alle psychischen ,vorgnge aus ,grundvorgngen ab3 aus ,reizaneignung1 das heit ,empfindung und ,wahrnehmung1 den ,urvermgen8 der ,seele2 aus ,umbildung zu neuen ,urvermgen2 aus ,assoziation und ,nachklang der ,reizaneignung2 aus ,kombination4 ,diese ,vermgen1 ihr ,wirken und ,zusammenwirken sind die ,seele4 ,es ist also abermals eine ,art assoziative ,psychologie1 aber doch mit einem1 wenn auch im ,hintergrund wirkenden ,ich4 ,in dem gleichen ,jahre wie ,beneke ist auch ,auguste ,comte 7zu ,montpellier7 geboren1 der eigentliche ,positivist des #ai4 ,jahrhunderts1 ehe er durch ,krankheit in ,mystizismus verfiel1 in dem er #ahei zu ,paris starb4 ,seine ,philosophie positive8 ist ein ,grundwerk4 ,die ,metaphysik mit ihren ,ideen und ,kategorien wird von vornherein abgelehnt2 sie ist nur eine ,scheinwissenschaft1 eine ,art ,theologie4 ,drei ,folgen des ,denkens nennt ,comte4 ,zuerst sieht der ,mensch in und hinter den ,dingen ,persnlichkeiten4 ,wir kennen diesen ,zustand schon und haben ihn im ersten ,buch eingehend dargelegt4 ,spter verlieren die ,persnlichkeiten das ,persnliche allmhlich und gehen zuletzt1 soweit sie noch brig gelassen werden1 in metaphysische ,begriffe ber4 ,sie 7die ,scheinwissenschaft7 setzt ihre ,kategorien an die ,stelle der ,dmonen2 aber sie hrt nicht auf1 ,entitten1 das heit erdichtete ,wesenheiten1 im ,hintergrunde der ,erscheinungen vorauszusetzen8 7,e4 ,dhring1 ,geschichte der ,philosophie74 ,das soll sich wohl auf die ,dinge-an-sich beziehen4 ,im dritten ,stadium wendet sich das ,denken dem zu1 was ist1 der rein positiven ,betrachtung der ,welt4 ,comte hat von diesem ,gesichtspunkt aus die bekanntesten ,wissenschaften3 ,mathematik1 ,mechanik1 ,physik1 ,chemie1 ,astronomie1 ,physiologie1 ,gesellschaftslehre behandelt4 ,es ist eine ,hierarchie der positiven ,wissenschaften81 die ,wissenschaften werden positiv-induktiv vorgefhrt4 ,fr die ,welt- und ,lebenanschauung ergibt sich fast nichts2 nur da ,comte das geistige ,leben von der ,physik und ,chemie doch geschieden hat1 verdient besondere ,erwhnung4 ,er erkennt blo an1 da in diesem ,leben physische ,vorgnge als ,momente eintreten4 ,das ,leben selbst aber ist etwas anderes als diese ,vorgnge1 aus ihnen nicht zu begreifen und als etwas fr sich nach seinen ,positiven zu studieren4 ,comte hat viele ,nachfolger in ,frankreich1 ,england wie ,deutschland gehabt4 ,bei uns der bedeutendste ,positivist ist ,eugen ,dhring 7geb4 #ahcc7 ein ,mann1 so scharfsinnig in kritischen ,untersuchungen wie wissenschaftlichen ,entdeckungen2 die ,physik verdankt ihm eines ihrer sichersten und schnsten ,gesetze4 ,seine ,wirklichkeitsphilosophie8 betrachtet alles3 ,raum1 ,zeit1 ,welt wie wir es uns vorstellen1 nach ,magabe wohl des ,zusammenwirkens aller ,sinne4 ,aus dem ,gesetz der bestimmten ,anzahl8 wird geschlossen1 da1 wenn der ,raum unbegrenzt sein sollte1 doch die ,welt der ,dinge begrenzt ist1 und auch1 da sie zeitlich einen ,anfang gehabt hat1 soweit wenigstens es sich um ,vorgnge handelt4 ,vor diesem ,anfang bestand also ein vorgangloses ,sein4 ,in diesem ,urzustande knnen gleichwohl ,verschiedenheiten in den ,dingen und ,zustnden vorhanden gewesen sein1 nur zeitliche ,folgen davon nicht4 ,diese sind aus diesem ,zustande heraus entstanden und entwickeln sich nun immer weiter4 ,aber alles ,beharrliche oder nach ,beharrung strebende haben wir als aus diesem ,urzustande noch berkommen oder zurckgeblieben anzusehen4 ,war einmal ein ,anfang zu den ,geschehnissen unserer ,welt1 so knnen sich ,anfnge zu neuartigen ,geschehnissen noch einstellen4 ,das ,ganze stellt aber eine ,entwicklungsreihe dar1 und zwar aus der ,natur selbst heraus1 ohne ,zuhilfenahme einer hheren ,macht4 ,und die ganze ,natur ist eine ,einheit4 ,man wird unwillkrlich an die ,anschauungen der ionischen ,naturphilosophen erinnert4 ,dem ,anfang kann ein ,ende entsprechen1 etwa ein ,zustand analog dem ,urzustand4 ,jedoch sei ewige ,wiederholung des ,gewesenen nicht ausgeschlossen4 ,eine ,seele als ,sondergegenstand wird nicht zugestanden1 wohl aber werden ,krfte in der ,natur angenommen4 ,zwischen der inneren ,welt und der ueren ,welt besteht ein ,parallelismus4 ,manches wird mechanistisch aufgefat1 wie da alle ,subjektivitt aus ,widerstandsempfindungen und das ,bewutsein aus einem ,antagonismus mechanischer ,krfte stammen soll4 ,das eigenartigste ist der ,urzustand84 ,in einer ,wirklichkeitsphilosophie darf man ber ihn nicht hinausgehen4 ,aber wer kann sich dabei beruhigen8 ,wir sprechen noch davon4 ,auf weiteres in ,dhrings ,philosophie einzugehen1 mu ich mir versagen1 sie betrifft mehr die ,lebensbetrachtung4 ,von den modernsten ,sensualisten und ,positivisten nenne ich nur ,ernst ,mach 7geb4 #ahch7 als den tonangebenden4 ,seine ,schriften sind1 wie die des ihm hnlichen ,poincar1 voll ,geist und einer erdrckenden ,menge von ,tatsachen4 ,worin er bestimmt ist1 folgt er namentlich ,hume1 ,kant1 ,beneke und ,wundt4 ,indem er aber die tieferen ,untersuchungen als ,scheinprobleme8 ablehnt1 kann er trotz seines ,positivismus und ,sensualismus doch kein befriedigendes ,system geben4 ,und wenn er so viele ,nachbeter hat1 so ist der ,grund1 da seine wissenschaftliche konomie8 so bequem ist4 ,der ,mann selbst hat sie gar nicht gebt2 er ist nicht einmal den ,scheinproblemen aus dem ,wege gegangen -- das kann nmlich berhaupt kein ernst denkender ,mensch1 der nicht einfach ,heusammler sein will --4 ,aber es folgt eine ,koterie seinen ,spuren1 die1 den ,lehrer miverstehend und bertreibend1 fast alles verdammt1 was wie ,verletzung der wissenschaftlichen konomie8 ausschaut1 und alle ,theorie und ,spekulation mit der trichtesten ,ironie verfolgt1 weil sie den ,freipa des ,meisters zu haben glaubt1 nicht ber das ,positive hinaus gehen zu brauchen1 ja nicht hinaus gehen zu sollen4 ,in der ,beurteilung des ,machschen ,positivismus und ,sensualismus kann ich mich nur ,max ,planck 7,s4 #ddb7 anschlieen4 ,wir wollen aber erst einiges darber sagen4 ,das meiste werde ich der ,hauptschrift ,machs ,erkenntnis und ,irrtum8 entnehmen4 ,wir sind ebensolche ,dinge wie die ,dinge der physikalischen ,umgebung1 die wir durch uns selbst auch kennen lernen48 ,es wird uns aber eine gewisse ,stabilitt zugeschrieben1 also eine ,art ,ich4 ,dieses ,ich ist die ,gesamtheit der untereinander zusammenhngenden ,vorstellungen1 also dasjenige1 was nur fr uns allein vorhanden ist84 ,das wre innere1 assoziative ,auffassung4 ,die ,stabilitt der ,gedanken1 also das ,ich1 aber wird erklrt1 indem sie auf die ,stabilitt der ,tatsachen schlieen lt1 diese ,stabilitt voraussetzt1 von dieser ,stabilitt ein ,teil ist4 ,da diese drei ,bestimmungen nicht das gleiche besagen1 ist klar4 ,die dritte steht sogar im ,gegensatz zu den beiden ersten1 denn wenn etwas ein ,teil von einem anderen ist1 so kann es dieses nicht voraussetzen1 noch darauf schlieen lassen4 ,ein ,stck eines ,krpers ist ein ,teil von ihm2 aber von dem ,stck kann ich weder auf den ,krper schlieen1 noch ihn voraussetzen4 ,die ,schwierigkeit und ,unbegreiflichkeit liegt hier genau da1 wo sie sich bei den materialistischen ,anschauungen allgemein befindet4 ,ich verweise1 um nicht zweimal dasselbe zu sagen1 auf die ,ausfhrungen im letzten ,abschnitt dieses ,buches4 ,ich und die ,welt werden in ,eins betrachtet3 ,ein isoliertes ,ich gibt es ebensowenig1 als ein isoliertes ,ding48 ,ding und ,ich sind provisorische ,fiktionen gleicher ,art4 ,das ,physische und ,psychische enthalten gemeinsame ,elemente4 ,zwar wird die solipsistische ,position81 das heit der ,phnomenalismus als solcher abgelehnt4 ,aber wir haben die ,elemente der realen ,welt und die ,elemente des ,ich zugleich vor uns4 ,was uns allein noch weiter interessieren kann1 ist die funktionale ,abhngigkeit 7in mathematischem ,sinne7 dieser ,elemente voneinander84 ,diese funktionale ,abhngigkeit kann ein ,ding genannt werden4 ,also wir und die ganze ,welt1 wir knnen beides ,dinge nennen1 sind eine funktionale ,abhngigkeitsreihe4 ,die ,grundlage bilden die ,sinnesempfindungen2 von ihnen geht alles intellektuelle ,leben aus1 und zu ihnen kehrt es zurck4 ,die sinnlichen ,vorstellungen sind die psychischen ,arbeiter82 die ,begriffe1 aus ihnen und ihrem ,zusammenhang stammend 7sie sind auch ,zusammenfassung der ,tatsachen71 sind die ,ordner und ,aufseher81 welche die ,scharen jener ,arbeiter auf ihren ,platz stellen und ihnen ihr ,geschft anweisen84 ,die ,sinnesempfindungen sind eben die eigentlichen ursprnglichen ,motoren1 whrend die ,begriffe sich nur auf jene 7die ,sinnesempfindungen71 oft nur durch andere begriffliche ,zwischenglieder berufen48 ,wenn das nicht blo ,poesie sein soll1 so mu das innere ,leben mit dem ueren automatisch aufgefat werden4 ,in der ,tat sagt auch ,mach3 ,das fest ,bestimmte1 ,regelmige1 ,automatische ist der ,grundzug des tierischen und menschlichen ,verhaltens81 a fortiori natrlich des ,verhaltens der ,welt4 ,automatisches pat sich an ,automatisches1 das es durch die ,sinne zugeleitet erhlt1 automatisch an4 ,eine freie ,seele lt sich zwar nicht widerlegen1 aber sie als wissenschaftliche ,hypothese8 anzunehmen oder nach ihr zu forschen1 ist eine methodologische ,verkehrtheit84 ber angeborene ,ideen und ,kausalitt denkt ,mach ganz wie ,hume4 ber ,raum und ,zeit1 soweit ich zu sehen vermag1 wie ,kant4 ,seine ,unterscheidung der verschiedenen ,raum- und ,zeitauffassungen1 begrifflich1 physiologisch1 mathematisch usf4 ist von ,interesse2 ich habe darber in meinem ,buche ,philosophische ,grundlagen usf48 eingehend gehandelt4 ,die ,folgen der ,machschen ,lehren sind die jedes bertriebenen ,sensualismus2 es ist alles rein subjektiv1 niemand kann fr sich1 noch weniger natrlich fr einen anderen etwas behaupten1 noch ihm widersprechen4 ,jeder reine ,sensualismus vernichtet sich notwendig selbst4 ,und das tut der ,machsche durchaus4 ,verworn1 dessen ,auseinandersetzungen ber ,nerven und ,gehirn man mit ,interesse liest1 scheint ihm philosophisch nachzufolgen4 ,wir haben es mit einem ,agnostizismus zu tun von der ,art etwa des von ,herbert ,spencer vertretenen4 ,aber dieser steht in seinem1 trotz ,positivismus und ,materialismus fast kirchlichen ,deismus weit ab von ,mach4 ,als ,positivist ist er ,evolutionist im ,sinne ,darwins1 jedoch in bezug auf die ganze ,natur1 und mit starker ,neigung zu den ,ansichten der ionischen ,naturphilosophen1 indem bei ihm ,konzentration und ,dissipation 7auch ,evolution und ,dissolution7 eine groe ,rolle spielen4 ,das ,absolute ist das ,unerkennbare1 eine transzendente ,substanz an sich4 berhaupt ist das ,wesen der ,welt unerkennbar4 ,,neuntes ,,kapitel4 ,physische ,welt- und ,lebenanschauungen4 ,trennen wir ,welt und ,leben1 so haben wir also eine ,anschauung in bezug auf die ,welt und eine solche in bezug auf das ,leben4 ,wenn wir aber die ganze ,natur1 unbelebt und belebt1 nur unter dem einen ,gesichtspunkt des ,materiellen und der in und zwischen den ,materien wirkenden ,krfte und ,vorgnge betrachten1 so schlieen wir uns an die allgemeine physische ,welt- und ,lebenanschauung an4 bernatrliche und geistige ,wirkungen und ,vorgnge werden weder fr die ,welt noch fr das ,leben angenommen1 ebensowenig ,stoffe1 die andere ,eigenschaften besitzen1 als die wir an der ,materie kennen4 ,sollten ,elektrizitt1 ,magnetismus und elektrischer ,strom nicht unter der gewhnlichen trgen ,materie einzubegreifen sein1 so fgen wir sie trotzdem an diese an1 indem wir unter ,materie als ,stoff alles das verstehen1 wovon wir rein physische ,eigenschaften1 also physikalisch-chemische1 kennen und in unvernderlicher ,weise finden4 ,was aber die ,vorgnge anbetrifft1 so drfen wir sie zunchst in drei ,typen einreihen3 ,bewegungen1 ,induktionen1 chemische ,umsetzungen4 ber ,bewegungen und chemische ,umsetzungen ist nichts zu sagen4 ,zu den ,induktionen rechnen wir solche ,vorgnge1 wie das ,hervorrufen oder ,vernichten von ,elektrizitt1 ,magnetismus1 ,strom4 ,indem wir von ,umsetzungen allgemein sprechen1 wollen wir diese ,induktionen mit den chemischen ,umsetzungen vereint denken4 ,und sollten wir alle drei ,typen zusammen nehmen1 so sprechen wir von mechanistischen ,vorgngen1 ohne damit sagen zu wollen1 da sie der gewhnlichen ,mechanik angehren1 sie knnten auch dem ,elektromagnetismus oder einem anderen ,erscheinungsgebiet zuzuschreiben sein4 ,neuerdings hat man auch die ,energien in ,rcksicht gezogen1 und so mssen wir von einem weiteren ,typus handeln1 dem der ,energieumwandlungen4 ,ob diese1 nun vier1 ,typen in einen ,typus bergefhrt werden knnen und in welchen1 etwa in den der ,bewegung oder der ,energieumwandlung1 hat die ,wissenschaft zu ermitteln2 einstweilen wissen wir noch nichts ,sicheres und bleiben die ,typen besser noch getrennt4 ,es macht auch fr die folgenden ,untersuchungen nichts aus1 ob wir von einem ,typus oder von allen ,typen ausgehen4 ,das allein ,wesentliche ist das ,physische4 ,indessen bietet der ,typus der ,energieumwandlungen soviele ,besonderheiten1 und hat er in der ,wissenschaft eine so umfassende ,eigenwichtigkeit erlangt1 da wir ihn spter fr sich untersuchen werden4 ,und so wollen wir1 jene drei ersten ,typen vereinigend1 von einer mechanistischen ,welt- und ,lebenanschauung sprechen1 hinsichtlich des vierten ,typus aber von einer energetischen1 und1 wo beide ,anschauungen verbunden sind1 von einer mechanistisch-energetischen4 ,materialistisch nennen wir eine ,anschauung1 in der alles auf ,materie begrndet ist4 ,eine solche ,anschauung mssen wir1 je nachdem die ,seele als ein ,besonderes1 wenn auch gleichwohl ,stoffliches1 behandelt wird oder nicht1 indem im letzteren ,falle eine ,seele berhaupt nicht in ,frage kommt1 in zwei ,klassen trennen1 in psychischen und in physischen ,materialismus4 ,alle diese ,namen sind nicht sehr bezeichnend2 aber da sie eben erklrt sind1 mgen sie1 als gewohnt1 so stehen bleiben4 ,die ,geschichte des reinen ,materialismus ist bekanntlich von ,f4 ,a4 ,lange 7#ahbh-ahge7 in einem umfangreichen ,werke behandelt4 ,ich darf mich darum auf die allerwichtigsten ,angaben beschrnken und den ,raum mehr zu kritischen ,bemerkungen verwenden4 #ej4 ,materialismus und ,mechanismus1 ,atomistik4 ,als bereits untersucht ist derjenige psychische ,materialismus auszuscheiden1 der aus naturmenschlichen ,anschauungen entspringt4 ,wissenschaftlichen solchen ,materialismus finden wir zuerst bei den ,griechen4 ,auch davon habe ich bei mehreren ,gelegenheiten schon gesprochen1 und es gengt hervorzuheben1 da die ,seele als stofflich angesehen wird1 wie der ,krper1 wenn auch als feiner stofflich4 ,so sind alle ,wirkungen zwischen ,seele und ,welt die gleichen wie zwischen den ,krpern der ,welt4 ,und indem noch die ,wirkungen zwischen den letzteren als rein mechanistisch betrachtet werden1 ohne jede unmittelbare oder mittelbare ,beeinflussung durch ein auer- oder bernatrliches ,wesen1 auch ohne jeden ,vernunftgrund1 erhalten wir das konsequenteste materialistische ,system1 das von ,demokritos 7aus ,abdera1 geboren um #dgj1 gestorben um #cij v4 ,chr47 begrndete1 einen fast vollstndigen materialistischen ,monismus4 ,sto und ,druck sind die ,krfte1 ,lsung und ,verbindung1 zusammen mit ,bewegung1 sind die ,vorgnge4 ,nicht ,zweck noch ,zufall sind vorhanden1 einzig ,grund 77 und ,notwendigkeit 77 herrschen4 ,andere ,griechen haben ,liebe und ,ha1 ,anziehung und ,abstoung als wirkende ,ursachen angenommen und ,verhngnis 77 als ,grund4 ,die ,angaben sind meist sehr dunkel und unbestimmt4 ,da die ,griechen fr keine ,kraft eine ,regel ihrer ,wirkung kannten1 waren die ,namen schlielich nicht mehr als ,namen1 wenn sie nicht aus einem allgemeinen ,prinzip flossen1 wie bei ,empedokles1 ,heraklit1 ,anaxagoras u4 a4 ,demokrits ,druck und ,sto1 oder auch ,sto allein1 ist der modernen ,wissenschaft wohlbekannt und dient noch jetzt als ,grundlage fr die fremdesten ,kraftberechnungen4 ,ehe wir weitergehen1 mssen wir jedoch von der ,atomistik sprechen4 ,sie scheint fast gleichzeitig1 wenn auch in verschiedener ,ausbildung1 von mehreren ,forschern eingefhrt worden zu sein4 ,es ist schon von ,bedeutung1 da ,empedokles 7aus ,akragas #dhc-dbc7 die ,stoffe in vier ,elemente 7,stoicheia7 ,feuer1 ,luft1 ,wasser1 ,erde einteilte1 die ihrer ,beschaffenheit nach verschieden voneinander sein sollten1 und aus deren ,mischung er alle ,krper bestehen lie1 whrend er die ,vorgnge als ,mischungen und ,entmischungen ansah1 veranlat durch ,liebe und ,ha4 ,denn zuerst vernimm die vierfache ,wurzel aller ,dinge3 ,zeus 7,feuer7 der ,schimmernde und ,here 7,luft7 die ,lebenspendende und ,aidoneus 7,erde7 und ,nestis 7,wasser71 die ihren ,trnen sterblichen ,lebensquell entflieen lt48 ,denn aus diesen ,elementen entsprot alles1 was da war1 ist und sein wird1 ,bume und ,mnner und ,weiber und ,tiere1 ,vgel und wassergenhrte ,fische48 ,sogar ,gtter langlebige an ,ehren reichste48 ,geburt gibt es bei keinem einzigen von allen sterblichen ,dingen und kein ,ende in verderblichem ,tod4 ,nur ,mischung gibt es vielmehr und ,austausch des ,gemischten83 ,wre ,empedokles nicht zugleich ein groer ,mystiker1 so knnte er fr die ,welt- und ,lebenanschauung als der erste ganz klare mechanistische ,materialist angesehen werden4 ,denn ,mischung und ,entmischung sind mechanische ,vorgnge1 und ,liebe und ,ha 7oder ,streit7 bedeuten kaum etwas anderes als ,anziehung und ,abstoung4 ,das alles soll aber die ,grundlage der ganzen ,weltentwicklung bilden1 das ,leben eingeschlossen4 ,indessen1 die ,elemente wie die ,krfte werden eben mystisch dargestellt1 wie ja im ,grunde auch die sogenannte ,ionische ,naturphilosophie eine mystische ist 7,s4 #bca74 ,anaxagoras 7,s4 #bdc7 ging in der ,unterteilung der ,krper viel weiter4 ,alle ,stoffe sollten aus kleinsten ,teilchen zusammengesetzt sein4 ,diese ,teilchen1 ,samenteilchen 7,spermata1 71 spter ,homoiomerien 77 genannt1 sollten alle gleich gro sein1 in der ,beschaffenheit aber den ,krpern gleichen1 denen sie angehrten2 also bei ,fleisch ,fleischteilchen1 bei ,luft ,luftteilchen usf4 sein4 ,leukippos 7,zeitgenosse des ,anaxagoras7 fate diese ,teilchen entgegengesetzt auf2 sie sollten in der ,beschaffenheit gleich1 in den ,massen und ,formen verschieden sein4 ,er setzte auch fr sie ,unteilbarkeit fest und gewann so die ,atome1 deren wir uns noch jetzt bedienen1 und aus denen1 wenn auch in ganz neuer ,wendung1 auch die ,monaden1 ,realen usf4 hervorgegangen sind1 falls sie nicht eher den ,anaxagorischen ,samenteilchen entsprechen4 ,ich darf nicht vergessen hinzuzufgen1 da auch in ,indien ,atome 7,paramanu7 bekannt gewesen sind2 das ,lehrsystem des ,vaiseshika fhrt sie als die wahrnehmbaren ,krper zusammensetzend auf4 ,auch diese scheinen jedoch den ,anaxagorischen ,homoiomerien zu gleichen4 ,die ,atomistik ist von arabischen und anderen ,forschern sogar auf die ,zeit bertragen worden 7,s4 #bhg74 ,kehren wir zu ,demokritos zurck4 ,die ,atome sind durch ,leere getrennt4 ,ihre ,zahl ist unendlich1 ebenso unendlich verschieden ist ihre ,schwere und ihre ,form4 ,die feinsten ,atome sind kugelig4 ,aus solchen feinsten ,atomen ist die ,seele zusammengesetzt1 die darum ein uerst ,dnnes und ,bewegliches darstellt4 ,die eigentlichen ,krper sind ,aggregate von ,atomen1 auch ,mischungen von solchen1 selbst mit jenen feinsten ,atomen1 daher auch die ,krper berhaupt als mehr oder weniger belebt angesehen werden4 ,die ,atome halten sich durch ,rauheiten1 ,zacken1 rmchen usf4 zusammen1 da ,molekularkrfte noch nicht bekannt waren4 ,alle ,wirkungen beruhen auf ,bewegungen der ,atome gegeneinander1 also in ,sto und ,druck4 ,auch die ,wirkung des ,krpers auf die ,seele und der ,seele auf den ,krper ist keine andere4 ,demokritos soll sehr viel geschrieben haben2 wir besitzen auch einiges von ihm1 namentlich zum ,teil sehr schne ,sprche 7,diels ,fragmente der ,vorsokratiker ,i1 ,s4 #cih ff471 aber leider fast nichts von seiner ,naturphilosophie4 ,und so sind wir auf die ,berichte ,anderer angewiesen1 die zwar reichlich flieen1 aber das ,wichtigste doch unentschieden lassen1 namentlich die ,frage1 woher die ,atome ihre unregelmige seitliche ,bewegung haben1 da die ungleichen ,massen nur geregelte ,bewegungen in parallelen ,linien oder nach ,zentren ergeben1 nicht beliebige nach allen mglichen ,richtungen1 die ja angenommen werden mssen1 weil wir ,wahrnehmungen aus allen mglichen ,richtungen empfangen1 und weil wir nach allen mglichen ,richtungen wirken1 und ja auch ,bewegungen nach allen mglichen ,richtungen sehen4 ,demokrits ,system1 mit oder ohne ,seele aus besonderen ,atomen1 hat im ,altertum sehr viele ,anhnger gefunden1 namentlich unter den ,sophisten und ,epikureern4 ,epikuros1 ein ,samier 7#cda-bga v4 ,chr471 und durchaus edel denkend und edel lehrend1 bernahm zur ,sttze seiner bekannten ,lebensansicht jenes ,system fast unverndert4 ,doch brachte er einige ,verbesserungen an4 ,wir sahen1 da zur ,wirkung die ,ste der ,atome notwendig sind4 ,nun kannten die ,alten die allgemeine ,gravitation nicht1 ebensowenig die molekularen ,anziehungen1 sondern nur den ,fall der ,krper4 ,da aber dieser ,fall im leeren ,raum1 wie der scharfsinnige ,naturforscher ,aristoteles erkannte und einwandte1 fr alle ,atome1 trotz ihrer abweichenden ,massen und ,formen1 gleich schnell vor sich gehen mu1 so knnen ,zusammenste nicht erfolgen1 also gerade das kann nicht stattfinden1 was notwendig ist4 ,epikuros verlieh deshalb den ,atomen eine ,neigung1 aus sich heraus von der geraden ,bahn ein wenig abzuweichen4 ,alsdann knnen sie allerdings zusammenstoen1 ,wirbel bilden usf4 ,der ,lehre ,demokrits angehrig war es auch1 wenn er eine unendliche ,zahl von ,welten fr zulssig hielt1 da ja bei unendlich vielen ,atomen unendlich viele ,bewegungsverteilungen und ,aggregationen mglich sind1 nicht blo solche wie sie unsere ,welt zusammensetzen4 ,teleologisches schlgt ,epikur so sorgfltig aus wie sein ,vorgnger4 ,die ,entstehung der ,lebewesen aus der ,erde1 dem ,schlamm1 lehrte er mit so vielen anderen4 ,im brigen ist er reinster ,sensualist1 so da er sogar nicht anstand1 ,sonne und ,mond fr gerade so gro oder nur wenig grer1 als sie gesehen werden1 zu behaupten4 ,seine ,vollendung hat das empedokleisch-demokritisch-epikureische ,system durch den rmischen ,dichter ,titus ,lucretius ,carus 7wahrscheinlich #ii-ee v4 ,chr47 erhalten1 der in seinem ,lehrgedicht ,de rerum natura8 ,anschauungen entwickelt1 die von denen der modernen kinetischen ,theorie der ,krper sich nur noch in wenigem unterscheiden4 ,bernhardy1 in seiner ,geschichte der rmischen ,literatur1 erklrt jenes ,lehrgedicht fr eins der edelsten ,denkmler jener ,literatur81 den ,dichter als einen ,geist1 den an ,reichtum der ,gedanken und der ,tiefe wenige bertreffen84 ,der ,begriff der ,zweckmigkeit1 des ,anfanges und des ,endes ist vllig entfernt1 entfernt ist auch der ,begriff einer auer- und berweltlichen ,macht und einer besonderen ,seele4 ,einzig und allein die ,atome mit ihren ewigen ,bewegungen und ,zusammensten bilden die ,welt4 ,die ,atome werden wie von ,demokritos angenommen1 ,trennungen und ,verbindungen wie von ,empedokles1 die ,krperzusammenballungen wie von ,epikuros4 ,alle ,unterschiede zwischen den ,krpern werden aus der ,zahl der ,atome1 ihren ,formen und ihren ,aneinanderlagerungen erklrt4 ,die ,atome sind auch in den ,krpern in steter ,bewegung1 die wir nur wegen der ,kleinheit dieser ,atome nicht sehen2 hnlich1 wie wir auch bei einer ,herde aus weiter ,entfernung die ,bewegung der einzelnen ,tiere nicht unterscheiden4 ,auch hinsichtlich der ,entwicklung und ,auflsung von ,welten nach ,welten1 infolge der stndigen ,bewegung der ,atome1 folgt der ,rmer dem ,griechen4 ,er lt die ,welten sich stetig weiter bilden1 denn im ,raume berall um uns und neben uns und zwischen uns sind noch unzhlige ,atome1 die noch nicht zu ,krpern sich zusammengefunden haben4 ,so bilden die ,welten eine unendliche ,kette von stetem ,werden und ,vergehen1 wie wir das auch bei ,herakleitos und anderen gesehen haben4 ,unendlichkeiten und ,unendlichkeiten streiten gegeneinander und fhren zu ,unendlichkeiten4 ,die ,seele 7anima7 und der ,geist 7animus7 sind selbst krperlich1 aus den feinsten1 rundesten und beweglichsten ,atomen bestehend4 ,die ,seele ist in der ,wrme und ,lebensluft des ,krpers enthalten1 der ,geist bedeutet einen besonders feinen ,teil von ihr4 ,im ,tode verlassen diese ,atome den ,krper ganz oder grtenteils2 im ,leben nehmen sie besonders alle ,atomste von auen auf und geben ihrerseits ,ste nach auen4 ,da die ,atome nur physikalisch betrachtet werden1 so kann kein ,atom fr sich seelische oder geistige ,eigenschaften aufweisen1 also auch nicht ,empfindungen haben4 ,woher nun die ,empfindung der ,lebewesen8 ,das wird allein aus der ,ansammlung der ,atome zum ,krper erklrt4 ,diese ,ansammlung erhlt ,eigenschaften1 die den einzelnen ,atomen nicht zukommen1 wie auch ein ,atom keine ,farbe hat1 ein ,krper aus ,atomen aber ,farbe aufweist4 ,solche und viele hnliche ,analogien kann man allerdings anfhren4 ,dann mu alles aus den ,ansammlungen selbst erklrt werden4 ,da sogar unsere ,wissenschaft solche ,erklrungen kaum fr einige der einfachsten ,eigenschaften der ,krper aus der ,atomlehre abzuleiten wei und sich meist mit der ,angabe begngen mu1 da ,bewegung und ,verteilung der ,atome und ,atomverbnde diese ,eigenschaften bewirken1 wie schon die alten ,atomisten behaupteten1 so darf es nicht wundernehmen1 wenn diese schlielich einfach auch sagten3 ,bewegung der ,atome ist ,empfindung4 ,auf dieses ,hauptdogma kommen wir noch zu sprechen4 ,da ,lucretius die persnliche ,unsterblichkeit ablehnen mute1 versteht sich von selbst4 ,der ,tod hebt die ,persnlichkeit1 die ja durch den besonderen ,komplex des ,krpers mit den feinen ,seelenatomen begrndet ist1 vollstndig auf4 ,sobald die ,seelenatome ausgetreten sind1 knnen sie nicht mehr auf den ,krper und kann der ,krper nicht mehr auf sie wirken4 ,beide bedeuten nun zwei getrennte ,atomhaufen4 ,nur als sich diese ,atomhaufen durchdrangen1 zeigte das ,ganze was wir ,leben nennen1 eben als ,ganzes4 ,und so gibt es auch kein ,jenseits4 ,alle ,furcht1 alles ,bangen1 aller ,schmerz und alles ,leid1 mit dem ,tode sind sie vorbei1 nichts bleibt vom ,leben im ,leben zurck4 ,daher ist die ,todesfurcht so tricht und zu verwerfen4 ,ein ,trost ist die ,einsicht in den ,gang der ,natur1 in ihre unausweichliche ,notwendigkeit und absolute ,gleichgltigkeit gegen alles ohne ,ausnahme4 ,selbstverstndlich gibt es weder ,gott noch ,gtter in irgendeiner persnlichen ,gestalt4 ,die ,menschen sind nur aus ,unkenntnis der wahren ,grundlagen der ,welt zur ,annahme der ,gtter gekommen4 ,lucretius ist geneigt1 die ,religion aus der ,naturbewunderung abzuleiten1 und schreibt darum der ursprnglichen ,religion groe ,reinheit zu4 ,die ,verschlechterung sei erst spter hervorgetreten4 ,wie weit das richtig sein kann1 wissen wir bereits4 ,vieles andere1 was sein ,gedicht noch sehr ,schnes und ,tiefgedachtes enthlt1 mssen wir bergehen4 ,was im ,mittelalter von materialistischen und mechanistischen ,anschauungen geuert worden ist1 habe ich bereits im zweiten ,buche angefhrt4 ,ein ,system ist nicht ausgebildet worden1 weder unter ,christen noch unter ,arabern oder ,juden2 ,religion und ,mystizismus waren gleich hinderlich4 ,da aber manche ,systeme stark ans ,mechanistische streiften1 haben wir dort gesehen4 ,die neuere und die moderne ,zeit haben an der ,grundlage des alten ,materialismus und ,mechanismus nur wenig gendert und sie1 und die sich anschlieenden ,betrachtungen1 nur mehr den mittlerweile gewonnenen naturwissenschaftlichen ,kenntnissen angepat4 ,hier mssen wir nun den ,unterschied zwischen belebter und unbelebter ,welt schrfer betonen4 ,seit der groen ,anschauung des ,kopernikus vom ,bau der ,welt1 seit ,keplers und ,newtons ,berechnungen der ,himmelsbewegungen sind fr die unbelebte ,welt der ,materialismus und ,mechanismus zu immer allgemeinerer ,anerkennung gelangt1 soweit sie das ,bestehende betreffen4 ,gegenwrtig hlt es wohl jeder1 der die ,natur kennt1 fr tricht1 unkontrollierbare auerirdische und berirdische ,eingriffe in ihren ,gang anzunehmen4 ,aber schon fr die unbelebte ,welt werden die ,verhltnisse andere1 sobald es sich um ihren ,anfang und ihren ,plan handelt4 ,kennzeichnend fr den ,materialismus ist dann1 da ein ,anfang berhaupt nicht zugegeben wird und ebensowenig ein ,plan4 ,das erstere besagt1 die ,welt ist von je1 sie ist nicht entstanden4 ,das zweite lehnt jede ,zwecklichkeit ab1 die ,welt ist ein ,mechanismus1 der ewig luft4 ,es ist mit ihr und in ihr nichts beabsichtigt1 und sie fhrt nicht zu einem ,ziele4 ,wir wrden bei einer ewiggehenden ,uhr1 ohne ,zeiger und ,stundenblatt1 auch nicht von ,plan und ,zwecklichkeit sprechen4 ,und wenn wir gleichwohl sehen1 da ,ordnung in der ,welt herrscht1 ,vorgnge nach bestimmten ,regeln sich richten1 ,welten sich entwickeln usf41 so gehrt das eben alles zur ,welt und ihrem ,gange1 gerade so wie die regelrechte ,anordnung der ,rder1 ,federn usf4 einer ,uhr1 wie das ,eingreifen aller ihrer ,teile ineinander1 wie das von ,zeit zu ,zeit in ,wirksamkeittreten besonderer ,teile u4 a4 ,es ist nur konsequent1 wenn aus einer solchen ,anschauung heraus auch das ,vorhandensein von besonderen ,krften abgelehnt wird4 ,die ,welt ist eine ,anordnung und ein ,vorgang2 alle ,einzelvorgnge sind nur dieser eine ,vorgang1 wie alle ,teile der ,uhr die ,uhr sind und ,einzeldrehungen1 ,schwingungen usf4 darin1 der ,gang der ,uhr4 ,so wie die ,rder sich drehen1 mssen sie sich drehen1 so wie andere ,teile schwingen1 mssen sie schwingen1 alles aus dem ,gang der ,uhr4 ,und das ist ohne weiteres auf die ,welt zu bertragen4 ,manche mchten im ,gang selbst den ,plan und die ,zwecklichkeit sehen4 ,allein das verfliegt ebenfalls1 wenn kein ,anfang und kein ,ende vorhanden ist4 ,auch diesem mechanistischen ,monismus in bezug auf die unbelebte ,welt haben sich vom ,altertum ab sehr viele angeschlossen4 ,und ein unverkennbarer und sehr schwerwiegender ,vorzug von ihr ist1 da sie eben keiner ,krfte bedarf1 auch nicht derjenigen1 die wir natrliche1 physische ,krfte nennen4 ,die ,krfte werden nur symbolisch zugelassen1 ,zuflligkeiten kommen berhaupt nicht in ,frage4 ,wenn wir so manches voraussehen und voraussagen knnen1 so verhlt es sich damit1 um beim ,beispiel zu bleiben1 wie mit der ,uhr1 wo wir auch vorher wissen1 welche ,zhne der ,rder in welche andere ,zhne eingreifen werden1 da und wann ein ,stift irgendwo etwas mitnehmen oder auslsen oder hemmen wird1 weil wir die ,teile kennen und den ,zwang durchschaut haben4 ,so kennen wir auch die uns erreichbaren ,teile der ,welt und haben den ,zwang in ihnen durchschaut4 ,und damit operieren wir4 ,wir stehen der ,welt wie einer ,uhr gegenber2 sie ist bei weitem komplizierter als eine ,uhr1 sie ist unendlich an ,vorgngen und ,krpern4 ,aber das berhrt das ,wesentliche nicht4 ,wir knnen sie gleichwohl wie einen ,zwangsmechanismus ansehen4 ,nun aber wir1 die ,lebewesen4 ,hier scheiden sich die ,wege der nur ,welt-,mechanisten von den ,wegen auch der ,leben-,mechanisten4 ,jene sehen im ,leben1 wie wir schon wissen1 doch ein ,besonderes1 das nicht mechanisch ist2 diese einbeziehen das ,leben in den ,mechanismus der ,welt berhaupt4 ,das ,leben ist gleichfalls der ,vorgang der ,welt1 ein ,zwangsvorgang wie alle anderen ,einzelvorgnge dieses ,allvorganges1 und von diesen ,einzelvorgngen nicht im ,wesen1 sondern nur in der ,erscheinung verschieden2 letzteres ganz so1 wie wir unzhlige ,bewegungsarten haben1 die doch alle nur ,bewegung sind1 sogar solche1 die nicht im geringsten mehr wie ,bewegung erscheinen -- zum ,beispiel die molekularen ,bewegungen in den ,krpern als ,wrme u4 a4 ,was wir als freie ,lebensuerungen ansehen1 sind nur ,einzelvorgnge1 die im ,vorgang der ,welt kommen und gehen mssen1 wie die ,weltkrper sich bewegen mssen4 ,was wir ,denken1 ,wollen und ,fhlen nennen1 sind auch nur solche ,vorgnge1 etwa -- und das haben fast alle ,materialisten und ,scheinidealisten1 wie ,eduard von ,hartmann 7,s4 #chh71 bis auf unsere ,zeit1 wo die energetische ,auffassung vorwiegt1 von den alten ,mechanisten dogmatisch bernommen -- ,bewegungen bestimmter ,teile in unserem ,krper1 im ,gehirn1 in den ,ganglien4 ,da wir nicht imstande sind1 hier wie in der unbelebten ,welt1 den ,zwang aufzuweisen1 da wir hier noch von ,zweckmigkeiten und von ,freiheit reden mssen1 liegt an der ,unvollstndigkeit unserer ,kenntnisse1 wie wir auch den gewhnlichen ,zufall noch stehen lassen1 weil wir die ,grnde seines ,eintretens nicht berschauen1 obwohl selbst ein ,psychist ,zuflle als solche nicht zugestehen mag4 ,da weiter uns die ,erkenntnis der ,welt zwar wie selbstverstndlich erscheint1 die ,nichterkenntnis des ,lebens aber gleichfalls1 ist nur ,einbildung4 ,die ,welt ist trotz ihrer ,ungeheuerlichkeit als ,ganzes einfach1 das ,leben aber schon fr sich berkompliziert4 ,sobald wir jedoch ins ,einzelne gehen1 scheint uns auch von der ,welt vieles nicht erkennbar zu sein1 zum ,beispiel ihr atomistischer ,bau4 ,und derartige ,aufstellungen sind um so entscheidender1 als ein fundamentaler ,unterschied zwischen ,lebewesen und nichtbelebten ,dingen berhaupt nicht zugegeben wird2 die ,lebewesen sollen auf der niedrigsten ,stufe in die nichtbelebten ,wesen bergehen4 ,oder das ,leben beginnt unendlich schwach und uncharakterisiert1 so da es vom ,nichtleben nicht mehr zu unterscheiden sei2 die ,reihe der unbelebten ,dinge bilde mit der der belebten eine ,folge4 ,nur die ,extreme unterschieden sich so sehr2 aber sie seien gleichwohl durch eine stetige ,kette verbunden1 die nach unten allmhlich zu ,dingen wie ,steine fhrt1 nach oben in wachsender ,komplikation und ,verzweigung zu so gearteten ,vorgngen1 die als seelische und geistige ,ttigkeiten erscheinen1 wie ,bewutsein und ,denken1 die abwrts jedoch allmhlich auf nichts zusammenschrumpfen4 ,das ungefhr ist die ,anschauung der konsequenten ,welt- und ,leben-,mechanisten4 ,wir werden sie spter besprechen und dann auch sehen1 welcher ,annahmen sie noch bedarf4 ,da auch ideale ,philosophien1 wenn auch nicht in physischen ,zwangsmechanismus1 doch in einen ,welt- und ,leben-,zwang auslaufen knnen und ausgelaufen sind1 wissen wir schon4 ,selbst die rein religise ,anschauung1 konsequent aufgefat1 fhrt zu einem solchen ,zwang und mu dazu fhren4 ,hier handelt es sich aber um den physischen ,zwangsmechanismus1 nicht um den gttlichen oder geistigen oder transzendentalen4 ,pierre ,gassendi 7#aeib in der ,provence geboren1 gestorben #afee7 ist noch kein vollstndiger ,materialist im vorbezeichneten ,sinne4 ,wie sehr er bibelglubig sich verhlt1 zeigt1 da er trotz besserer ,einsicht das tychonische ,weltsystem dem ,kopernikanischen vorzog1 weil nach der ,bibel die ,sonne sich bewegen soll4 ,und so lt er auch die ,welt mit ,allem von ,gott erschaffen sein4 ,nach der ,erschaffung jedoch gibt er allein physische ,vorgnge zu1 namentlich nach ,muster der ,alten3 ,verbindungen und ,trennungen der ,atome4 ,diesen teilt er eine innere ,fhigkeit mit1 sich zu bewegen4 ,ebenso verhlt er sich zu der ,welt des ,lebens4 ,er gesteht einen unsterblichen ,geist zu1 nimmt aber zugleich eine ,demokritische ,seele an und sucht sogar zu erweisen1 da diese in der ,tat das leisten kann1 was von ihr gefordert wird4 ,also teilt er mit der einen ,hand aus und nimmt mit der anderen2 eine wunderliche ,mischung von ,spiritualistischem und ,materio-,mechanistischem aus der doppelten ,wahrheit84 ,sein ,hauptkampf galt dem ,cartesianismus2 hier ist er erfolgreich4 ,seine eigene ,lehre ist aber so inkonsequent als mglich1 wahrscheinlich1 weil er sie nicht konsequent aussprechen durfte4 ,das ,kopernikanische ,system verdankt ihm ein schnes ,experiment4 ,die ,gegner hatten eingewandt1 wenn die ,erde sich bewegte1 knnte ein in die ,hhe geworfener ,stein nicht auf dieselbe ,stelle herabfallen1 von der aus er geworfen ist4 ,der ,einwand ist zutreffend1 wenn von der ,trgheit abgesehen wird1 die es veranlat1 da der ,stein die ,bewegung der ,erde auch dann noch mitmacht1 wenn er in die ,hhe fliegt und zurckkehrt4 ,gassendi aber bewies das1 indem er einen ,gegenstand auf einem in der ,tat sich bewegenden anderen ,gegenstand1 einem ,schiff1 aus der ,hhe1 von der ,mastspitze1 herabfallen lie1 mit dem erwarteten ,erfolg1 da der ,gegenstand am ,fue des ,mastes ankam1 nicht hinter ihm4 ,in diesem ,zusammenhang ist auch der in seiner ,staatsraisonauffassung noch den harten ,vormund der ,antigone bertreffende ,thomas ,hobbes 7geboren in ,malmesbury #aehh1 gestorben #afgi7 zu nennen4 ,die ,wahrnehmungen werden mechanistisch so erklrt1 wie die klassischen ,materialisten sie auffaten3 ,bewegungen pflanzen sich zu den ,sinnesorganen fort und verursachen dort ,bewegungen1 die ins ,gehirn und von da ins ,herz gehen4 ,erinnerung und ,gedchtnis sind nur ,reste der ,bewegungsaffektion1 ebenso ist ,ideenassoziation ,verkettung solcher ,bewegungsaffektionen4 ,jede ,materie hat in sich ,anlage zur ,empfindung4 ,so ist es wohl zu verstehen1 wenn ,hobbes1 was vielen ein ,widerspruch gegen seine mechanistische ,ansicht zu sein scheint1 die ,vernunft auch als etwas ,angeborenes erklrt4 ,angeborenheit einer ,fhigkeit steht durchaus nicht im ,gegensatz zu ,mechanismus2 sie ruht ja schon in der ,grundannahme einer besonderen atomistischen ,seele2 die belebten ,wesen haben mit dieser krperlichen ,seele eben die ,anlage zum ,leben8 bekommen4 ,und so brauchte ,hobbes selbst angeborene ,begriffe und ,fhigkeit1 solche zu fassen und zu bilden1 nicht ohne weiteres abzulehnen4 ,die ,angeborenheit liegt in den ,atomen1 die sich zu ,seele und ,geist vereinigt haben1 in ihrer ,form1 ,bewegung und ,anordnung -- wenn man das versteht4 ,doch mag ,hobbes selbst in der ,tat in ,inkonsequenzen verfallen sein4 ,alle ,materialisten1 gerade die ernsten und ernst denkenden1 knnen den ,faden nicht ganz festhalten1 ebenso wie die ,idealisten ihren ,faden mitunter fallen lassen1 sobald sie hinreichend ,naturforscher sind4 ,beurteilung von ,empfindungen beruhe auf ,wechsel der ,bewegungen bei gleichzeitiger ,fortdauer1 ,erfahrung auf ,beurteilung von solchen ,bewegungen nach ,gleichheit oder ,ungleichheit mit frher in die ,seele ,gedrungenem und dort an den ,atomen noch nicht ,verklungenem4 ,ein ,bewegungssystem mu ein anderes als sich gleich erkennen oder ungleich2 vielleicht1 indem es sich zu ihm widerstandslos addiert oder ,widerstand leistet4 ,solche ,beurteilungen fixieren wir in ,namen1 und diese erst geben uns die ,mittel einer geordneten ,folge von ,vorstellungen4 ,wie1 ist eigentlich nicht zu verstehen4 ,jedenfalls ist alles ,seelische und ,geistige aus ,vernderungen im ,krper abzuleiten 7,mens nihil aliud erit praeterquam motus in partibus quibusdam corporis organici2 die ,vernunft wird nichts weiter sein1 denn eine ,bewegung in gewissen ,teilen des organischen ,krpers74 ,und so ist auch alles von auen durch ,bewegung verursacht4 ,nichts nimmt von sich selbst ,beginnen1 sondern von der ,wirkung eines unmittelbaren ,ttigen auerhalb seiner48 ,die ,fhigkeit dazu hat aber ,alles in sich selbst1 sofern ,bewegung nur ,bewegung hervorruft4 ,so ist denn ,erkenntnis ,erkennen der ,bewegungen und ihres ,zusammenhanges4 ,wir mssen wohl sagen1 ,sicherkennen4 ,raum und ,zeit werden von ,materialisten im allgemeinen als real angesehen4 ,hobbes aber sagt3 ,raum ist das ,phantasma eines existierenden ,dinges1 als existierend84 ,zeit das ,phantasma einer existierenden ,bewegung1 als existierend48 ,also bestnden beide auer den ,dingen nicht4 ,wenn nun ,hobbes weitergehend behauptet3 ein ,mensch wrde die ,welt aus sich1 aus den ,bewegungen seiner ,seelenatome heraus nach auen projizieren1 auch wenn eine solche ,welt nicht da wre1 so kann er das nur fr den ,fall meinen1 da der ,mensch ,bewegungen aus einer ,welt schon empfangen hat1 sonst wrde sich sein ,materialismus in reinen ,phantomismus auflsen1 und er knnte von den ,bewegungen ganz absehen1 die ja gerade zum ,verstndnis des ,zusammenhanges unserer mit einer wirklichen ,auenwelt ntig sein sollen4 ,weiter lt ,hobbes noch ,gott gelten als ein besonders feines und reines1 unendliches krperliches ,wesen4 ,und mit dieser ,annahme ist eine ,art ,deismus verbunden4 ,ein solcher ,deismus kann auch unbeschadet des ,materialismus bestehen1 da ja ,gott als krperliches ,wesen nur selbst zur ,welt gehrt4 ,ob das freilich die ,ansicht von ,hobbes war1 mchte ich nicht entscheiden4 ,aber zuzutrauen wre es schon diesem rcksichtslosen ,forscher4 ,so erklrt er ja auch3 ,die ,furcht vor unsichtbaren ,mchten sei es1 da diese aus ,erdichtungen oder aus ,erzhlungen ihre ffentlichkeit hernehmen1 diese ,furcht ist ,religion2 sind die ,mchte nicht ffentlich angenommen1 so ist die ,furcht ,aberglaube84 ,die ,religion hat also kein ,kennzeichen1 auer da sie vom ,staat anerkannt ist1 sonst ist sie eben purer ,aberglaube4 ,rcksichtsloser denkt der modernste ,materialist auch nicht4 ,nur da dieser nicht wie ,hobbes jeden hngen wrde1 der die ,staatsreligion abweist4 ,gleichwohl ist der ,gottesbegriff bei ,hobbes ein hoher4 ,die ,atome sah ,hobbes nicht blo als nach ,form und ,gre verschieden an1 sondern auch im ,wesen1 so da sogar ,atome ohne ,schwere1 ,imponderabilien1 vorhanden sein sollten1 als die feinsten fr ,geist und ,gott krperlich in ,betracht kommenden4 ,robert ,boyle 7#afbg-afia7 gehrt hierher nur als ,atomist1 der die ,atome in die ,chemie und ,physik in exakter ,weise eingefhrt hat4 ,seine ,atome sind1 wie die ,descartes'1 ,trmmer einer zersplitterten ,materie4 ,newton 7#afdb-agbg7 haben wir lediglich als den groen ,begrnder der ,mechanik des ,weltalls zu nennen4 ,beide waren keine materialistischen ,mechanisten4 ,die bertriebenste ,ausbildung hat der materialistische ,mechanismus im #ah4 ,jahrhundert erfahren4 ,die ,aufklrungsphilosophie1 die in ,deutschland in ,lessing1 ,herder u4 a4 zu so schnen idealen ,blten ersprote1 zeitigte in ,frankreich1 dicht neben den so bedeutenden ,bestrebungen ,rousseaus und ,voltaires1 auch den ,enzyklopdismus4 ,diderot und d',alembert sind noch gemigte ,naturalisten und ,materialisten4 ,aber der ,pflzer ,baron ,holbach und die ,franzosen ,mirabaud und de la ,mettrie gehren zu den extremsten ,materialisten1 ohne da die ,naturkenntnisse der damaligen ,zeit sie dazu eigentlich berechtigte4 ,materialistische ,werke schossen damals wie ,pilze aus der ,erde4 ,sie wren nicht so schlimm gewesen1 wenn sie sich nicht zum ,teil auch bemht htten1 die ,lebensanschauungen auf fast gemeinen ,egoismus und ,utilismus zu lenken1 die an sich gar nichts mit einer materialistischen ,betrachtung von ,welt und ,leben zu tun haben4 ,war der ,materialismus bei denen1 die ihn nicht kannten1 schon oft in den ,verdacht eine ,lehre der ,unmoral und des ,eigennutzes zu sein1 geraten1 so schien er gegen ,ende des #ah4 ,jahrhunderts diesen ,verdacht zu rechtfertigen4 ,aber die ,revolution schwemmte mit anderem auch diesen ethischen ,materialismus hinweg2 und die ,menschheit hat ihr zweifellos dafr zu danken4 ,der ,materialismus konnte wieder reine ,wissenschaft werden1 was er im ,altertum war und in unserer ,zeit ist4 ,als ernsteres ,hauptwerk des enzyklopdischen ,materialismus wird das ,systme de la nature ou des lois du monde physique et du monde morale81 #aggj in ,london gedruckt1 angesehen4 ,als ,verfasser ist ,mirabaud angegeben2 aber es ist lngst fest ausgemacht1 da der ,pflzer ,baron ,holbach der ,verfasser war4 ,die ,schrift ist zwar gegen die bliche ,religion gerichtet1 scheint aber im brigen weder ,eigennutz noch ,unmoral zu lehren1 sie bricht sogar fr die ,tugend eine ,lanze4 ,der ,materialismus darin bewegt sich in den ,bahnen1 die wir schon kennen2 er folgt anscheinend namentlich ,hobbes4 ,doch ist er stark mit ,mystizismus versehen1 denn die ,atome werden nicht blo mit ,ausdehnung und ,masse begabt1 sondern auch mit besonderen geheimnisvollen ,krften und ,eigenheiten1 wie ,sympathie und ,antipathie1 ,liebe und ,ha4 ,die ,atome sind selbst noch zusammengesetzt aus kleinsten ,krperchen2 in diese werden wohl die ,besonderheiten verlegt4 brigens hat unsere ,wissenschaft die ,atome zwar der ,hkchen1 ,vorsprnge1 rmchen usf4 zum gegenseitigen ,anhalten und ,verketten beraubt1 aber dafr notgedrungen ,eigenschaften bei ihnen eingefhrt1 die nicht weit ab von den eben genannten liegen1 wie ,anziehung1 ,abstoung1 ,polaritt1 ,affinitt usf4 ,und noch sind unsere ,bemhungen1 fr diese ,eigenschaften einen allgemeinen ,ausdruck zu finden1 nicht gelungen1 obwohl wir berzeugt sind1 da ein solcher vorhanden sein wird1 und wir auch den ,weg1 der zu ihm fhrt1 zu kennen glauben drfen4 ,auch die ,zerteilung der ,atome in noch kleinere ,teilchen1 wir nennen sie ,corpusceln1 entspricht modernen ,anschauungen4 ,mystischer ist1 wenn den ,atomen auch eigenes inneres ,streben zur ,bewegung zugeschrieben wird4 ,hier kommt auch etwas wie die ,herbartsche ,selbsterhaltung8 zum ,vorschein4 ,es heit3 ,die ,erhaltung ist also der allgemeine ,zweck1 nach dem alle ,energien1 alle ,krfte1 alle ,fhigkeiten der ,wesen stndig gerichtet zu sein scheinen48 ,sie wird mit der ,trgheit identifiziert und gehrt tatschlich einem allgemeinen groen ,naturgesetz an4 ,die ,natur ist ganz ,leben1 ,leben aus den materiellen ,krften der ,natur1 wofr auch das berhmte ,phlogiston herangezogen wird4 ,denn nur ,materie und ,bewegung sind da2 ohne ,anfang1 ohne ,ende1 ohne ,zufall1 ohne ,freiheit1 ohne ,schpfer1 wie es bei einem ,materialisten strenger ,observanz sein mu4 ,und keine ,ausnahme gibt es2 der ,mensch bildet sich nur ein1 ein anderes zu sein als die ,natur berhaupt4 ,auch er und alle seine krperliche und seelische und geistige ,ttigkeit ist nur ,materie und ,bewegung1 und ganz nach der gleichen ,notwendigkeit geregelt wie bei jedem ,ding der ,natur4 ,gtter und ,gott hat nur der ,aberglaube erdacht1 und damit ,gedankentrgheit1 ,vorurteil1 ,unduldsamkeit und ,verfolgungssucht in der ,welt heraufbeschworen4 ,wer die ,natur kennt1 braucht keine ,gottheit1 so wenig wie er einer ,seele und eines ,geistes als etwas ,besonderen bedarf4 ,spricht man aber von einer bewegenden ,ursache in der ,natur1 so mag man wohl ,gott meinen4 ,wenn wir dem ,worte ,gott8 einen ,sinn unterlegen wollen1 so werden wir finden1 da es nichts anderes bezeichnen kann als die ,summe der unbekannten ,krfte1 welche das ,universum beleben48 ,so ist denn die ,natur auch die ,notwendigkeit ihrer selbst81 was sonst genau so von ,gott ausgesagt wird4 ,und von gleichem ,standpunkt werden ,tugend1 ,vernunft und ,wahrheit die verehrungswrdigen ,tchter der ,natur1 der ,souvernin aller ,wesen8 genannt und als unsere einzigen ,gottheiten fr immer8 bezeichnet4 ,es ist also eine ,hypostasie der ,natur1 bei aller ,auffassung als nur ,materie und ,bewegung4 ,aus dieser ,natur heraus flieen alle sittlichen ,vorschriften als auf ,selbstliebe begrndet4 ,hier geht das ,ganze in eine ,art edlen ,epikureismus ber1 und unter ,wahrung des frohen ,lebensgenusses4 ,holbach spricht in dieser ,beziehung wie unsere modernen ,materialisten1 die eine ,ethik aus sich selbst heraus lehren1 welche neben gesundem ,egoismus verbindlichen ,altruismus enthlt1 nicht die fast zuchthausmig zwingenden ,religionen von ,hobbes1 oder einen ,krieg aller gegen alle4 ,so ist dieses ,systme ein ganz modernes ,werk1 und ein menschlich gesundes dazu1 wo nicht die ,grenzen nach der einen und der anderen ,seite berschritten werden4 ,und wo nicht solche ,unentschiedenheiten herrschen wie in der wichtigsten ,frage1 ob die ,atome auf sich selbst beruhen und die ,natur ein ,vieles aus diesen ,einzelnen darstellt1 oder ob die ,natur eine absolute ,einheit ist1 von der noch die ,atome eine ,art ,scheinleben haben1 so da fr ,eigenleben nirgend ,platz und1 wie im ,pandeismus und ,pantheismus1 alles ,zwang und ,fatalismus ist4 ,rcksichtslose ,krnung fand das ,werk des mechanistischen ,materialismus in ,julien ,offraye de la ,mettries ,werk3 ,l'homme machine81 der ,mensch eine ,maschine4 ,sein ,system ist lter als das eben behandelte ,holbachsche1 aber fast noch konsequenter4 ,der ,mensch ist durchaus von seinem ,krper abhngig4 ,ein ,nichts1 eine kleine ,fiber1 irgend etwas1 das die subtilste ,anatomie nicht entdecken kann1 htte aus ,erasmus und ,fontanella zwei ,toren gemacht84 ,das ist ,binsenwahrheit1 die ,lamettrie durch eine ,unzahl von ,beispielen in der oben genannten ,schrift und dem lteren ,werke3 ,histoire naturelle de l'me8 oder ,trait de l'me8 belegt hat4 ,und in dieser ,hinsicht unterscheidet sich der ,mensch vom ,tiere 7oder der ,pflanze7 in keiner ,weise4 ,sind nach ,descartes die ,tiere ,maschinen1 so sind es auch die ,menschen4 ,und nun wird das ,maschinelle des ,menschen im einzelnen verfolgt4 ,wir brauchen das nicht genauer darzutun4 ,indessen scheint ,lamettrie nicht den ,menschen als ,ganzes als ,maschine angesehen zu haben1 sondern in allen seinen ,teilen2 denn er findet das ,leben in allen ,teilen des ,organismus und gibt ,erluterungen dazu1 wie das ,weiterleben von abgetrennten tierischen ,teilen1 die ,ergnzung zerschnittener ,polypen usf4 ,zu der hieraus folgenden ,idee1 da ein ,lebewesen eine in jedem ,teile gleiche ,maschine ist 7,s4 #cfi f471 gelangt er aber nicht2 er unterscheidet die ,wesen nur nach ,kompliziertheit der maschinellen ,einrichtung4 ,der ,mensch verhlt sich zu den ,tieren1 wie eine ,planetenuhr von ,huyghens zu einem gemeinen ,uhrwerk48 ,auf die ,zahl der ,teile1 ,rder usf4 kommt es bei ihm an4 ,wir wissen aber1 da es darauf allein nicht ankommt4 ,keine noch so komplizierte ,maschine kann einem ,lebewesen verglichen werden2 gerade aus ,lamettries ,grnden fr das ,leben berall im ,krper4 ,was er sonst in seiner ,schrift noch mit gewisser absichtlicher ,frechheit8 7,lange1 ,geschichte des ,materialismus7 ethisch vorbringt1 mssen wir bergehen4 ,im brigen darf ich auf die eingehende ,wrdigung dieses1 immerhin sehr merkwrdigen1 ,mannes in dem genannten ,werk von ,lange hinweisen1 dem hiernach in der ,tat viel bitter ,unrecht geschehen ist1 als eine ,art ,prgeljungen des franzsischen ,materialismus84 ,ganz im ,sinne ,lamettries klingt der ,satz ,ludwig ,feuerbachs3 ,was der ,mensch it1 das ist er81 obwohl ,feuerbach mehr ,positivist und ,empirist1 als ,materialist gewesen ist1 trotz ,ablehnung der ,unsterblichkeitslehre4 ,im brigen brauchen wir den modernen mechanistischen ,materialismus nicht weiter zu verfolgen4 ,er knpft sich an die ,namen ,karl ,vogt1 ,bchner1 ,moleschott1 ,czolbe1 ,dubois-,reymond in seiner ersten ,zeit usf4 ,weder ist er so konsequent wie der klassische oder englisch-franzsische1 noch bietet er neue ,gesichtspunkte1 oder konnte er solche bieten4 ,lediglich aus den vermehrten ,kenntnissen in ,astronomie1 ,physik1 ,chemie1 ,physiologie und beschreibenden ,naturwissenschaften sind festere ,sttzen fr die materialistische ,anschauung gewonnen worden4 ,wir sprechen davon im ,zusammenhang mit dem folgenden4 ,was aber allzu seicht ist1 wie beispielsweise die ,belehrungen von ,bchner1 werden wir bergehen4 ,des geistvollen und tiefen ,david ,friedrich ,strau' ,materialismus in ,der alte und der neue ,glaube8 kann ich nur aus einer ,art ,vergngen an ,errungenschaft aus fremdem ,gebiete und aus berschtzung der1 ihm naturgem nicht hinreichend gelufigen1 ,ergebnisse der ,naturwissenschaften erklren4 #ea4 ,allgemeine und besondere ,naturgesetze1 ,entwicklungslehre4 ,die ,erfahrung hat gelehrt1 da alle ,erscheinungen und ,vorgnge der physischen ,welt zunchst von drei allgemeinen ,gesetzen beherrscht werden1 die wir als kosmische ,regulative bezeichnen wollen3 dem ,gesetz der ,erhaltung der ,massen1 dem der ,erhaltung der ,energien und dem der ,trgheit und des gleichsinnigen ,strebens nach einem bestimmten ,endzustande4 ,die beiden ersten ,gesetze sind einfach1 wenn man die ,begriffe von ,masse und ,energie aufgefat hat4 ,ich mu diese ,begriffe als bekannt voraussetzen4 ,der dritte ,satz1 soweit er von ,trgheit spricht1 ist ebenfalls einfach2 er besagt nur1 da ,zustnde1 welche bestehen1 sich nur durch ,anla oder dauernde ,kraft ndern4 ,wenn ein ,anla schon ausreicht1 den ,zustand dauernd zu ndern1 in einen anderen berzufhren1 so ist jener ,zustand labil gewesen4 ,bedarf es einer stetig wirkenden ,kraft1 so da die nderung immer nur der ,kraft nachgebend geschieht1 so war jener ,zustand stabil4 ,ob ein ,zustand stabil oder labil ist1 hngt ab sowohl von diesem ,zustand selbst als auch von dem1 der in der ,umgebung1 also allgemein in der ,welt herrscht1 wenn wir die ,welt als eine ,einheit auffassen4 ,hiernach ist auch der zweite ,teil des dritten ,satzes leicht zu verstehen1 denn der darin enthaltene ,endzustand wird ein stabiler ,zustand sein4 ,da es kein labiler sein kann1 folgt daraus1 da ein stabiler ,zustand sich wiederherstellen kann1 wenn die ihn ndernde ,kraft aufgehrt hat zu wirken1 ein labiler ,zustand dagegen nicht4 ,eine ,kugel in dem tiefsten ,punkt eines vertikal gestellten ,kreiskanals ist in stabilem ,zustand2 schiebt man sie aus diesem ,punkt heraus1 so kehrt sie in ihn zurck oder schwingt um ihn hin und her4 ,die gleiche ,kugel auf den hchsten ,punkt des ,kanals gelegt1 kann dort ebenfalls ruhen1 beim geringsten ,anla aber fllt sie herab und kehrt nicht wieder zurck4 ,die ,wissenschaft hat fr den ,endzustand auch eine gewisse mathematische ,bestimmung gefunden1 nmlich1 da etwas1 das ,entropie genannt wird1 den hchstmglichen ,wert erreicht1 so da alle nderungen in der ,natur zur ,vermehrung dieser ,entropie dienen1 wenn sie dieselbe nicht ungendert lassen4 ,es heit darum der dritte ,satz auch der ,entropiesatz4 ,der ,satz wird noch in anderer ,weise ausgesprochen4 ,die ,vorgnge in der ,natur vermgen wir uns so vorzustellen1 da sie auch rckwrts durchlaufen werden knnen1 wie ein ,krper in die ,hhe steigen und von da herabfallen kann2 oder so1 da dieses nicht zulssig ist1 wie der ,ofen einen ,raum erwrmt1 aber dieser ,raum seine ,wrme an den ,ofen nicht zurckzugeben vermag4 ,demnach sind die ,vorgnge umkehrbar1 reversibel1 oder nicht umkehrbar1 irreversibel4 ,an sich kennen wir keinen ,vorgang1 der vollstndig umkehrbar ist4 ,genau genommen sind alle ,vorgnge in der ,natur nicht umkehrbar4 ,aber wie dem auch sein mag1 so besagt jener dritte ,satz1 da aus allen ,vorgngen immer ein ,rest bleibt1 der nicht umgekehrt werden kann4 ,die ,welt kommt also allmhlich in einen ,zustand1 der sich nicht redressieren lt4 ,endlich sei noch ein ,ausspruch des ,satzes erwhnt1 der von ,boltzmann und ,planck herrhrt1 nmlich3 ,die ,natur fhrt alle nderungen in der ,weise1 da zu jeder ,zeit derjenige ,zustand herrscht1 der unter den gegebenen ,verhltnissen der wahrscheinlichste ist4 ,von allen ,zustnden1 die die ,welt erreichen knnte1 strebt sie demjenigen zu1 der fr sie1 wie sie sich nun einmal eingerichtet zeigt1 der wahrscheinlichste ist4 ,es kommt also darauf an1 wie wir sie eben als eingerichtet ansehen mssen4 ,tiefe ,untersuchungen der genannten ,forscher haben ergeben1 da diese ,einrichtung so angenommen werden mu1 da in den letzten ,einzelnen rumlich wie zeitlich absolute ,nichtordnung besteht4 ,die letzten ,einzelnen sind die ,atome oder ,molekeln der ,materie in ihrer ,bewegung1 oder auch solche ,erscheinungen1 wie eine ,unzahl von unendlich rasch aufeinanderfolgenden ,lichtschwingungen aller mglichen ,art1 welche einen ,strahl natrlichen ,lichtes ausmachen u4 4 ,bei den ,atomen oder ,molekeln bezieht sich die ,nichtordnung auf die ,bewegungen in den ,krpern1 ,atom- und ,molekularbewegungen2 diese ,bewegungen drfen fr alle ,atome oder ,molekeln im ,raume1 sowie fr eine ,molekel in der ,zeit1 keine ,ordnung aufweisen1 weder in der ,richtung noch in der ,geschwindigkeit4 ,bei ,erscheinungen wie dem natrlichen ,licht mssen die unzhligen es zusammensetzenden1 unendlich rasch aufeinanderfolgenden ,einzelstrahlen in keiner ihrer ,eigenschaften1 wie ,farbe1 ,polarisation1 ,schwingungskurve1 ,strke usf4 ,ordnung zeigen4 ,absolute ,nichtordnung mu herrschen1 so da alles zu erwarten und nichts vorauszusetzen ist4 ,das betrifft aber1 um es nochmals hervorzuheben1 die letzten ,einzelnen1 die ein ,ganzes 7,krper1 natrlicher ,strahl1 ,wrme usf47 zusammensetzen4 ,daher von elementarer ,nichtordnung gesprochen werden kann4 ,das ist ein etwas wunderliches ,ergebnis fr die ,einrichtung unserer ,welt3 ,ordnung in den ,ganzen1 ,nichtordnung in den ,elementen4 ,aber ,lucretius ,carus hat schon fr die ,atome von der ,nichtordnung gesprochen1 und ,bernouilli1 ,krnig1 ,clausius1 ,maxwell u4 a4 haben diese besondere ,nichtordnung zur ,begrndung der bekannten kinetischen ,theorie der ,krper und der ,wrme benutzt1 wie sie fr ,strahlen schon von ,fresnel in der ,theorie des natrlichen ,lichtes ,anwendung gefunden hat4 ,alle elementaren ,einzelnen sollen in ihrer ,nichtordnung auch voneinander vllig unabhngig sein4 ,findet das nicht statt1 sind ,systeme von ihnen zusammenhngend im ,wechsel ihrer ,zustnde1 kohrent1 wie zwei ,strahlen1 die von derselben ,lichtquellenstelle ausgehen1 so bleibt zwar auch fr sie im gesamten der ,erscheinungen und ,vorgnge das dritte ,gesetz bestehen1 aber im besonderen kommen nderungen hinzu1 welche den ,erfolg dieses ,gesetzes aufhalten1 also verzgern1 indem sie gegen dieses ,gesetz verlaufen4 ,zwei ,lichtstrahlen gleicher ,temperatur sollten nach diesem ,gesetz1 wenn man sie in andere ,strahlen umwandelt1 auch dann keinen ,temperaturunterschied zeigen2 sie lassen jedoch gleichwohl einen solchen hervortreten1 falls sie kohrent sind4 ,ich darf auf den kurzen1 aber sehr gehaltvollen ,aufsatz von ,max ,planck1 ,die ,einheit des physikalischen ,weltbildes8 verweisen4 ,das ,recht1 diese ,stze1 die selbstverstndlich nur auf der ,erde geprft werden knnen1 auf das ganze uns bekannte ,weltall auszudehnen1 nehmen wir aus der1 namentlich durch die ,spektralanalyse erwiesenen ,tatsache1 da die ,himmelskrper aus den ,stoffen bestehen1 die auch unsere ,erde bietet4 ,es wre ein ,verfahren ins ,blaue hinein und ganz unwissenschaftlich1 wenn jemand behaupten wollte1 da die ,grundeigenschaften der ,stoffe und der ,vorgnge zwischen ihnen auf den ,himmelskrpern andere sind und anderen ,gesetzen folgen als auf der ,erde4 ,freilich mssen wir zugeben1 da wir gewisse ,zustnde1 unter denen sie sich auf den ,himmelskrpern befinden1 auf der ,erde noch nicht herzustellen vermgen4 ,aber jene ,gesetze nehmen wir eben als von den besonderen ,zustnden unabhngig an1 da sie sich so auf der ,erde erweisen1 soweit hier ,prfung mglich ist4 ,das ,bestehen etwaiger ,kohrenz hat auf diese ,gesetze keinen ,einflu1 auf die beiden ersten ,gesetze in keiner ,beziehung1 auf das dritte ,gesetz in seinem ,enderfolge nicht1 wenn es auch1 wie bemerkt1 den ,gang nach diesem ,gesetz aufhalten und verzgern kann4 ,regieren diese drei ,gesetze alle physischen ,erscheinungen und ,vorgnge der ,welt ausnahmslos1 so bestehen fr die ,einzelerscheinungen und ,einzelvorgnge noch besondere ,gesetze und ,regeln4 ,manche von diesen sind von so allgemeiner ,bedeutung1 da sie wieder die ganze ,welt betreffen4 ,so die ,massenanziehung nach der ,newtonschen ,formel1 von der keine greifbare ,substanz ausgenommen ist und die absolut unvernderlich scheint4 ,so die ,regel1 wonach fr alle nicht kohrenten ,systeme die ,wrme immer nach den klteren ,krpern von selbst hinstrmt und strahlt1 und nie umgekehrt nach den wrmeren4 ,andere dagegen sind ,spezialgesetze1 wie die ,formeln1 nach denen ,krper sich anziehen oder abstoen oder drehen1 wenn elektrische oder magnetische oder ,stromeinflsse sich geltend machen1 oder wie diejenigen1 welche die ,beugung1 ,reflexion und ,brechung von ,licht- und ,schallstrahlen1 die ,zusammendrckbarkeit der ,krper1 zum ,beispiel der ,gase1 feststellen usf4 ,solche ,gesetze knnen in ihrer ,wirkung auch von der ,umgebung abhngen4 ,wie dem aber auch sei1 so nehmen wir uns doch die ,freiheit1 auch sie auf das ,weltall auszudehnen1 das heit1 ihre ,gltigkeit berall anzusetzen1 wo sich ,gelegenheit zu ihrer ,geltendmachung bietet1 nicht blo auf der ,erde4 ,von dem ,gesetz der ,massenanziehung und dem der ,zerstreuung der ,wrme nach den klteren ,stellen sind wir ja der ,allgemeingltigkeit fast sicher4 ,so knnen wir uns hiernach die ,welt aufbauen1 so da sie unserer irdischen entspricht1 und drfen aus dem1 was wir fr diese wissen1 auf das ,all bertragen3 alle ,stoffe1 alle ,erscheinungen1 alle ,vorgnge1 alle ,gesetze4 ,und in dieser ,weise ist der mechanistische ,materialismus fr das physische ,all zunchst zu verstehen4 ,aus dem gleichen ,grunde drfen wir die systematische ,ordnung am ,himmel1 in ,raum und ,zeit1 wiederum aus irdischen ,erfahrungen ableiten4 ,so ist die gewaltige ,lehre ,kants vom ,weltsystem und seiner ,entwicklung entstanden1 nachdem seit dem ,altertum ein solches ,system aufzubauen die ,bemhungen nicht geruht haben und ,descartes schon ein sehr eigenartiges1 aber nicht den ,tatsachen hinreichend entsprechendes ,system aus seiner ,theorie der ,himmelswirbel abgeleitet hatte4 ,wir haben hier die ,geburt1 das ,leben1 den ,untergang1 das ,wiederaufleben usf4 der einzelnen ,systeme im ,weltall nach bestimmten ,prinzipien4 ,das alles gilt von der physischen ,welt4 ,wie steht es mit der lebenden ,welt8 ,soweit die ,krper der ,lebewesen in ,betracht kommen1 nicht anders als mit der physischen ,welt2 sie sind den ,weltgesetzen unterworfen wie allen ,einzelgesetzen1 und kein lebendes ,wesen kann seinen ,krper diesen ,gesetzen entziehen1 sie gelten hier so streng wie in der unbelebten ,natur4 ,hinsichtlich der ,krper drfen wir die lebenden ,wesen dem ,all ohne weiteres einverleiben4 ,wie es hinsichtlich der ,psyche steht1 wird spter besprochen4 ,hier erwhnen wir nur das1 fr die ,psyche ,unbedeutende1 aber fr das ,leben und seine ,entwicklung sehr ,bedeutende4 ,im ,bereiche dieser ,erscheinungen kennen wir auer jenen kategorischen ,gesetzen noch zwei andere ,gesetze3 das der ,selbsterhaltung und das der ,erhaltung der ,art 7,vererbung71 das heit der ,erhaltung des individuellen ,krpers und ,geistes und der ,erhaltung der ,nachkommen in der besonderen ,gestaltung dieses ,krpers und ,geistes4 ,sehen wir von allen psychischen ,wirkungen ab1 so wrden in einer absolut unvernderlichen ,umgebung beide ,gesetze streng zur ,ausfhrung gelangen knnen4 ,wir vermgen uns sehr wohl einen ,zustand zu denken1 in dem ein ,wesen nach seiner ,einrichtung lebt und vergeht und genau entsprechende ,wesen produziert1 so da die ,kette der ,wesen immer aus gleichen ,ringen zusammengesetzt ist4 ,alsdann ist auch nur eine einzige ,wesenart vorstellbar1 und von je in je4 ,ob das irgendwo in der ,welt stattfindet1 wissen wir nicht2 sollte das der ,fall sein1 so drfte es sich entweder auf ,wesen beschrnken ohne geistige ,ttigkeit1 oder auf solche mit hchster ,vernunft4 ,die ,grnde sind leicht einzusehen4 ,genug1 ein solcher ,zustand ist durchaus vorstellbar4 ,wie nun die ,verhltnisse auf der ,erde sind1 steht die ,selbsterhaltung wie die ,erhaltung der ,art in einem steten ,kampf mit der ganzen ,umgebung4 ,die ,lebewesen suchen instinktiv oder planmig die ,umgebung ihrer ,art anzupassen1 aber auch sich selbst der ,umgebung anzupassen4 ,letzteres geschieht grtenteils nur instinktiv1 unbewut -- wir werden spter die ,bedeutung davon kennen lernen4 ,unter ,umgebung ist dabei nicht allein die unbelebte ,natur verstanden1 sondern auch die belebte4 ,aus der ,anpassung an die ,umgebung aber folgt1 da die beiden ,erhaltungsgesetze nur bedingt erfllt werden knnen1 nmlich mit ,rcksicht auf diese ,umgebung4 ,und so treten schon im ,leben des ,individuums nderungen seines ,selbst ein und folglich nach dem zweiten ,erhaltungsgesetz nderungen der ,art4 ,auf diesen ,grundgedanken -- von den ,einzelheiten mssen wir hier absehen -- ist die ,entwicklungslehre der belebten ,wesen aufgebaut worden1 namentlich von ,lamarck und ,darwin1 nachdem ,geister wie die ionischen ,naturphilosophen1 ,kant1 ,goethe und andere sie schon mehr oder weniger bestimmt gedacht haben4 ,ob diese ,entwicklungslehre1 ,phylogenie1 in der ,palontologie und in der ,wachstumslehre1 ,ontogenie1 eine durchaus sichere ,sttze hat1 ist gegenwrtig wieder etwas zweifelhaft geworden4 ,da aber die ,arten sich ndern mssen1 wo die ,umgebung sich ndert1 ist ganz unausweichlich1 wenn auch daraus noch lange nicht folgt1 da alle ,arten wie die ,zweige eines ,baumes aus einem ,lebewesen hervorgegangen sein mssen4 ,das hngt mit der ,entstehung der ,lebewesen berhaupt zusammen4 ,ich will darber und ber die ,abstammungs-1 ,deszendenzlehre nur einiges sagen4 ,erstens ist es sehr wohl mglich1 da groe ,klassen von ,lebewesen aus verschiedenen ,urwesen ihren ,ursprung genommen haben4 ,der ,bau eines ,insektes ist trotz der entsprechenden ,organe1 wie ,magen1 ,lunge1 ,fe1 ,augen usf4 so himmelweit von dem eines ,sugetieres verschieden1 da1 wenn nicht absolut zwingende ,grnde der ,palontologie vorhanden sind1 die irgendwann in der ,geschichte der ,erde ein ,wesen nachweisen1 das sich ebensogut zu der ,stufe der ,sugetiere wie zu der der ,insekten entwickeln konnte1 man noch wissenschaftlicher verfhrt1 ,insekt und ,sugetier auf verschiedene ,urwesen zurckzufhren4 ,man verliert ja dadurch gar nichts hinsichtlich des ,hauptschlichen1 der ,entwicklungslehre4 ,auch eingeschrnkt auf ,arten1 die wirklich einander entsprechen1 hat sie immer noch ihre hohe ,bedeutung und braucht auch nicht so sehr mit dem ,mangel an ,zeit zu kmpfen4 ,doch mag das sein1 es hat mehr ein ,interesse des ,kennens als des ,erkennens1 denn das ,psychische berhrt es gar nicht4 ,und die trichten ,exklamationen von ,leuten1 die frchten1 ihre ,gotthnlichkeit wrde ihnen durch die ,entwicklungslehre genommen werden1 beruhen auf zu geringer berlegung4 ,wir sind ,gott hnlich mit und ohne ,entwicklung1 wenn wir uns dessen bewut sind4 ,die ,entwicklungslehre fr sich kann den ,geist1 die ,seele nicht aus der ,welt schaffen4 ,und wenn sie eine ,art ,mechanistik darstellt aus den physischen ,einwirkungen von auen1 so sagt sie damit an sich nichts ,neues1 sondern etwas1 das der ,mensch seit je gewut hat1 da er nmlich von solchen ,einwirkungen durchaus abhngig ist4 ,wir knnen also die ,entwicklungslehre ruhig bestehen lassen1 ohne unserer ,seele etwas anzutun4 ,selbst ein ,nachweis1 da die seelische ,organisation mit der krperlichen in der ,entwicklungsreihe wchst1 wrde von keinem ,belang sein4 ,aber ein solcher ,nachweis1 wie soll er wohl gefhrt werden1 ohne auf die aufflligsten ,widersprche und ,unbegreiflichkeiten zu stoen8 ,die ,pflanzenwelt besteht so lange wie die ,tierwelt2 hat aber die hchste ,pflanze -- mgen auch die ,pflanzen1 wie die neusten ,untersuchungen gelehrt haben1 nicht ohne ,sinnesorgane und ,nerven1 vielleicht auch nicht ohne ,vorstellungen sein -- psychisch hnlichkeit auch nur mit einer ,schnecke8 ,eine ,ameise1 die in der krperlichen ,organisation so vielen ,insekten nachsteht1 von den ,sugetieren gar nicht zu reden1 besitzt eine viel grere geistige ,rhrigkeit als manches hchste ,sugetier4 ,krperlich ganz benachbarte ,arten zeigen durchaus verschiedene geistige uerungen4 ,die geistigen ,verschiedenheiten selbst innerhalb derselben ,art sind auch dann noch ungeheuer1 wenn wir von pathologischen ,verhltnissen absehen1 nur das ,normale nehmen4 ,viel wichtiger ist das zweite4 ,woher kam das ,urwesen1 oder woher kamen die ,urwesen8 ,die beiden ,hauptansichten darber sind schon im ,altertum geuert worden4 ,nach den ,mechanisten mte es sich gerade so gebildet haben wie jeder unbelebte ,krper4 ,damit hngt die sogenannte generatio equivoca1 die ,selbstzeugung1 zusammen1 an die noch ,schopenhauer geglaubt hat4 ,lieen doch manche ,griechen die ,lebewesen einfach aus ,schlamm oder ,erde unter der ,einwirkung der ,hitze der ,sonne auf diesen ,schlamm oder die ,erde erwachsen sein4 ,gerade die moderne ,naturwissenschaft hat die ,selbstzeugung als nichtig erwiesen4 ,unter den ,umstnden1 die wir nur herzustellen vermgen1 sagen die ,materialisten strenger ,observanz2 aber unter anderen ,umstnden8 -- ,darber lt sich nicht streiten1 es liegt auerhalb der wissenschaftlichen ,methode4 ,ich verweise aber1 um ,miverstndnissen vorzubeugen1 durchaus auf die ,definition der ,lebewesen1 wie wir sie unserem ,kant verdanken und die wohl auch fr den ,materialisten allerstrengster ,observanz gltig sein wird4 ,die zweite1 schon im ,altertum bekannte ,annahme ist die neuerdings als ,panspermie bezeichnete4 ,keime aller ,dinge1 auch der belebten ,wesen1 sollten durch das ganze ,weltall verteilt sein1 und wenn letztere in geeignete ,verhltnisse kamen1 sollten sie sich zu den betreffenden ,lebewesen entwickeln4 ,die ,entwicklung wurde mitunter nach der ,evolutionslehre gedacht1 deren neuerer intensiver ,vertreter ,albrecht von ,haller gewesen ist4 ,in jedem ,keim 7nach der ,hauptansicht in der ,eizelle1 nach anderen ,ansichten in der ,samenzelle7 steckt schon das ,wesen in kleinster ,gestalt1 in diesem eingehllten ,wesen ein von ihm eingehlltes usf41 so da jeder ,keim eine unendliche ,zahl immer ineinander eingekapselter ,wesen einer ,art enthielte4 ,ein ,keim ist so in der ,lage1 durch stete ,fortpflanzung eine unbegrenzte ,reihe von ,wesen einer ,art herauszuwickeln1 und es gengte1 wenn von jeder ,art auch nur ein ,keim von je vorhanden war4 ,wir wissen jetzt 7bereits seit ,caspar ,friedrich ,wolff #agei71 da diese ,evolutionslehre in dieser ,form nicht zutrifft4 ,auch in einer anderen ,form1 die ,weismann ihr gegeben hat1 und die lange in der ,biologie groes ,ansehen geno1 da nmlich zwar nicht die vollstndigen ,wesen1 aber doch die letzten ,teile1 aus denen sie sich bilden1 in den ,keimen schon vorhanden seien1 so da es sich um eine ,trennung dieser ,teile und dann um ein ,wachstum handelt1 mu die ,evolutionslehre gegenwrtig abgelehnt werden4 ,denn gegenwrtig meint man3 die ,wesen entwickeln sich durch ,sprossung oder ,teilung aus einer ,zelle1 unter sehr verwickelten ,erscheinungen auf ,grund des ,stoffwechsels1 eine ,lehre1 die als ,epigenesis bezeichnet wird1 indem alles erst in der ,entwicklung entsteht1 aus gewissen ,eigenschaften der ,keimteile4 ,aber die ,panspermie behlt gleichwohl ihre ,bedeutung4 ,eine ,hauptschwierigkeit fr sie kannten die ,alten nicht1 nmlich die sehr tiefe ,temperatur des ,weltalls1 die wohl #aej ,c unter ,null betrgt4 ,moderne ,forscher1 wie ,w4 ,thomson und ,helmholtz1 haben darum mehr gelegentlichen ,transport von ,keimen durch ,meteorite fr nicht ausgeschlossen gehalten und so ,verbreitung von ,weltkrper zu ,weltkrper4 ,arrhenius hat dann1 nach den ,forschungen der neuesten ,zeit ber ,strahlen- und ,elektrizittsdruck1 gezeigt1 da kleine ,keime auch ohne ,meteorite von ,weltkrper zu ,weltkrper geschleudert werden knnen1 und da die ,fluggeschwindigkeit dabei so gro sein kann1 da die ,keime zwischen ,krper und ,krper die furchtbare ,klte des ,weltraumes berdauern knnen4 ,das alles mu man jetzt zugeben2 und so ist in der ,tat die ,verbreitung von ,leben durch das ,weltall mglich1 zumal wenn man ,keime aller ,art zult1 namentlich auch solche1 die unter ganz anderen ,verhltnissen sich entwickeln knnen als auf der ,erde herrschen1 etwa unter solchen auf dem ,monde1 wo atmende ,wesen in unserem ,sinne nicht vorhanden sein knnen usf4 ,ich wte nicht1 was dem entgegenstehen sollte4 ,atome werden ja auch von allen mglichen ,arten angenommen1 und wie wenig bei ,keimen in ihrer ,struktur dazu gehrt1 sie nach ganz verschiedenen ,richtungen sich entwickeln zu lassen1 ist ja bekannt2 die ,keimzellen 7z4 ,b4 ,ei und ,sperma7 differentester ,lebewesen sind fr uns mitunter kaum zu unterscheiden4 ,gleichwohl mssen sie jede ein ,eigenes haben1 das sie veranlat1 sich gerade zu dem bestimmten ,wesen zu entwickeln4 ,sind einmal ,keimzellen gegeben1 so hat es weiter keine ,not1 denn nun entwickeln sich solche ,zellen im ,laufe des ,lebensprozesses immer weiter1 wie gesagt1 durch ,sprossung oder ,teilung2 der ,intervention einer neuen ,urzelle bedarf es dann nicht4 ,das alles betrifft die ,entwicklung der ,wesen-,reihe1 die ,phylogenie4 ,die ,entwicklung der ,einzelwesen1 die ,ontogenie1 wre sehr einfach1 wenn die ,evolutionstheorie sich als zutreffend erwiesen htte2 die ,keime mit ihren ins ,unendliche ineinandergekapselten ,wesen gleicher ,art wren von je1 oder geschaffen1 das ,weitere betrfe nur die ,auswicklung1 sozusagen aus der ,hlle1 wobei der betreffende ,urkeim von ,geschlecht zu ,geschlecht weiter und weiter gegeben wrde4 ,nur die ,umstnde1 unter denen die ,auswicklung erfolgt und die ,art1 wie sie erfolgt und wie das ,wachstum geschieht1 bten1 freilich recht bedeutende1 ,schwierigkeiten4 ,allein wir sollen es mit der ,epigenesis zu tun haben1 und da handelt es sich nicht blo um diese ,schwierigkeiten1 sondern auch um die ,frage1 warum sich aus ,ei und gegebenenfalls ,samenzelle jedesmal ein den ,eltern gleiches ,wesen entwickelt4 ,hier gilt nun1 wie man sagt1 das ,gesetz der ,vererbung2 und es wird darum als erwiesen angesehen1 da die ,entwicklung der ,einzelwesen in den ersten ,stadien die der ,wesenreihe bis zu einem gewissen ,grade wiederholt4 ,die ,phylogenie spiegelt sich in der ,ontogenie wieder1 oder noch schrfer3 ,die ,ontogenie ist eine ,rekapitulation der ,phylogenie4 ,die ,untersuchungen darber sind auerordentlich verwickelt4 ,ich darf wegen dieses biogenetischen ,grundgesetzes namentlich auf unseres greisen1 dem ,vaterlande zum ,stolz gereichenden ,forschers ,hckel ,schriften verweisen1 denen nur grobe ,unbedachtheit1 um nicht ein hrteres ,wort zu benutzen1 aus kleinen ,irrtmern und ,versehen1 wie sie bei sorgfltigster ,arbeit sich nicht vermeiden lassen1 absichtliche ,unrichtigkeiten unterschieben konnte4 ,wie weit die ,ontogenie als ,palingenesie in der ,tat ,phylogenetisches wiederholt1 ist wohl noch strittig4 ,hckel selbst hat hervorgehoben1 da manche ,stufen in der ,ontogenie fehlen1 andere abgekrzt auftreten und viele ,stufen nachtrgliche ,erwerbungen1 zenogenetisch sind1 die sich in der ,phylogenie nicht finden4 ,aber alles wrde immer nur beweisen1 da ,bestehendes mglichst erhalten wird1 selbst wenn es lngst vergangen ist1 um so mehr1 wenn es noch blht4 ,tatsachen der ,vererbung gibt es aber unzhlige1 sie sind durch die ,deszendenztheorie fast ,gemeingut geworden4 ,was veranlat aber die ,vererbung1 da ,wesen verschiedener ,art nicht einmal ,nachkommen hervorbringen knnen8 ,der ,grund mu in den ,elementen1 aus denen die ,lebewesen sich entwickeln1 liegen1 in ,ei und ,samen4 ,aber worin er besteht1 wissen wir nicht4 ,der ,inhalt von ,ei und ,samenzelle 7,protoplasma1 ,nukleus1 ,chromatin1 ,zentrosom und vielleicht noch anderes7 ist auerordentlich kompliziert gebaut4 ,noch komplizierter1 abgesehen von den ,einzelligen und den ,amben1 trotz ,feststellung typischer ,vorgnge1 wie namentlich der ,gastrulation1 ist die ,entwicklung selbst4 ,es scheinen auch polare ,krfte mitzuspielen1 fr die wir noch keinen ,ausdruck haben1 und ,struktur- und ,beschaffenheitsdifferenzen in den ,inhalten der ,elemente4 ,so ist das ,gesetz der ,vererbung einstweilen nur eine ,umschreibung fr eine ,reihe von ,tatsachen4 ,es mu aber mit auerordentlicher ,energie wirken1 da es aus einer unendlichen ,zahl von ,mglichkeiten immer nur ein ,bestimmtes zult und selbst noch ,dinge1 rudimentre ,organe1 erhlt1 die fr das ,wesen nutzlos oder gar schdlich sind1 worber ,darwin so eingehend geschrieben hat4 ,und dabei wirkt die ,vererbung1 indem sie sich nicht blo auf das ,ganze erstreckt1 sondern sogar auf die kleinsten ,einzelheiten2 alle ,organe1 alle ,gliedmaen1 alle ,nerven1 ,muskeln1 ,knochen usf41 und alles dieses in den feinsten histologischen ,feinheiten1 werden vererbt4 ,wir wollen diese ,vererbung die morphologische nennen und setzen ihr an die ,seite die biologische1 indem die ,vererbung auch die ,folge in der ,entwicklung der einzelnen ,teile betrifft1 sowie die funktionale1 welche sich auf die ,ttigkeiten der einzelnen ,teile bezieht4 ,allein die ,vererbung geht selbst auf die ,stellen des ,eies1 aus denen die ,entwicklung geschieht2 bestimmte ,stellen entwickeln sich in bestimmter1 immer gleicher ,weise1 wenn die ,entwicklung ungestrt geschieht4 ,das ist eine ,lokalisationsvererbung4 ,driesch spricht darum von einer morphologischen ,bedeutung der einzelnen ,stellen im ,ei1 indem die ,bedeutung dasjenige ist1 was aus dieser ,stelle bei ungestrter ,entwicklung hervorgeht4 ,die ,vererbung sorgt1 da auch hier immer das gleiche folgt2 das nun ist um so wunderbarer1 als die neuere ,biologie wohl unzweifelhaft nachgewiesen hat1 da aus derselben ,stelle sich sehr vieles andere entwickeln kann und unter ,umstnden in der ,tat sich entwickelt1 da ,stellen die ,entwicklung anderer ,stellen bernehmen und durchfhren knnen4 ,der gleiche ,forscher spricht deshalb auch von einer morphologischen ,potenz dieser ,stellen1 welche viel umfassender ist als die morphologische ,bedeutung4 ,unter allen ,potenzen einer ,stelle treibt die ,vererbung bei normalen ,verhltnissen also immer nur eine in die ,aktualitt1 in die ,bedeutung hinaus4 ,und nun kommt noch das weitere ,wunderbare1 da1 wenn die ,verhltnisse bei der ,entwicklung anormal sind1 diese ,entwicklung1 trotz des dadurch bedingten ,wechsels der in die ,wirklichkeit gebrachten ,potenzen der einzelnen ,stellen des ,eies1 doch ein durchschnittlich normales richtiges ,wesen zutage frdert4 ,so mchtig ist das ,gesetz der ,vererbung im ,kleinsten wie im ,groen4 ,es ist ein morphologisches ,gesetz von zwingender ,gewalt4 ,also regelt die ,vererbung ,gestalt1 ,entwicklung aus dem ,kleinsten in das ,kleinste und ,groe1 und in das ,ganze1 den ,gang der ,entwicklung1 die ,wirksamkeit aller ,teile1 ja auch ,geistesttigkeit1 wie jeder wei4 ,es ist ein grozgiges ,gesetz1 da es ,abweichungen zult1 ohne das ,wesentliche zu beeintrchtigen4 ,als ,erhaltungsgesetz steht es in einem gewissen ,gegensatz zu dem ,anpassungsgesetz1 wirkt aber auch mit ihm zusammen1 indem es immer das erhlt1 was nach dem ,anpassungsgesetz eingetreten ist4 ,zu der morphologischen ,potenz mchte ich selbst noch folgende ,bemerkung machen4 ,sie ist zunchst ontogenetisch verstanden1 bezieht sich also auf dieselbe ,wesensart1 eigentlich auf eine bestimmte ,zelle4 ,wenn man aber beachtet1 da die ,ontogenie der ,phylogenie entspricht1 so mchte man fast glauben1 da die morphologische ,potenz noch eine viel allgemeinere ,bedeutung hat1 nmlich auch eine phylogenetische4 ,alsdann wrde sie besagen1 da aus dem ,eiinhalt an sich berhaupt jedes mgliche ,wesen entstehen kann4 ,von vornherein htte der ,eiinhalt die ,eigenschaft1 nicht blo aus jeder ,stelle jedes zu dem betreffenden ,individuum ,gehrige hervorzubringen1 sondern auch jedes beliebige ,individuum jeder beliebigen ,art4 ,er sei morphogenetisch gnzlich universell1 und die phylogenetische ,entwicklung bedeute lediglich ein immer weiteres ,zutagetreten der ,potenzen des ,eiinhaltes zu immer neuen ,formen4 ,es wre dieses eine ,art phylogenetische ,evolution1 jedoch nicht vorhandener ,formen1 auch nicht von ,differenzierungen vorhandener ,bausteine1 sondern von ,potenzen1 die dem protoplasmatischen ,stoffe1 der den ,eiinhalt bildet1 von vornherein innewohnen1 ,potenzen1 wie im ,individuum zu allen seinen ,teilen1 so in der ,wesenreihe zu allen ,wesen beliebiger ,art4 ,eine derartige ,anschauung wrde den ,zusammenhang zwischen ,ontogenie und ,phylogenie ins klare setzen und die ,entstehung der verschiedenen ,wesenformen in den ,gang der ,entwicklung eines ,wesens und den durch uere oder andere ,einflsse herbeigefhrten ,abschlu dieser ,entwicklung verlegen4 ,die bestehenden ,wesen wren nicht die vollendeten ,entwicklungen1 sondern ,stufen in der allgemeineren ,entwicklung der ,gesamtpotenz des protoplasmatischen ,stoffes4 ,und das ,steigen in der ,reihe der ,wesen wre bedingt durch das immer spter eintretende ,abschlieen der ,stufen4 ,kennen wir doch ,lebewesen1 die unmittelbar ,stufen in einer bestimmten ,entwicklung sind und als solche ihr ganzes ,dasein verbringen1 wenn sie nicht spter die ,entwicklung fortsetzen4 ,manche halten sogar das ,weib fr ein ,wesen1 das gegenber dem ,mann auf einer frheren ,stufe der ,entwicklung stehen geblieben ist4 ,vielleicht ist nicht blo eine ,art des betreffenden ,stoffes vorhanden1 sondern es bestehen zwei ,arten1 mit abweichenden phylogenetischen ,potenzen2 eine fr die ,reihe der ,tiere1 die andere fr die ,reihe der ,pflanzen4 ,vielleicht sind auch selbst fr die ,reihe der ,tiere mehrere ,arten des protoplasmatischen ,stoffes anzunehmen4 ,in einer so ungemein verwickelten ,sache hat man das ,recht1 auch allgemeine ,ideen zu uern4 ,doch mag es bei dieser uerung selbst verbleiben2 der ,phantasie sei es berlassen zu trumen1 wie viele neuartige ,wesen noch als weiterer1 spter eintretender ,abschlu der ,entwicklung aus dem protoplasmatischen ,stoff entstehen knnen4 ,ein ferneres ,erhaltungsgesetz knnen wir in der ,restitution1 die als ,sonderfall die ,regeneration enthlt1 sehen1 wonach ,lebewesen ihren ,krper ergnzen und erneuen1 vollstndig oder wenigstens zum ,teil4 ,die ,beispiele hierfr streifen mitunter das ,verblffende2 so wenn von manchen ,tieren abgeschnittene ,stcke sich zu ganzen1 gleichen ,tieren wieder auswachsen1 unmittelbar oder nachdem sie zuvor eine ,rckverwandlung fast in den ersten ,zustand erfahren haben1 so weiter1 wenn von gewissen ,zellen einer ,pflanze neue ,zweige oder ,bltter oder gar eine ganze neue gleiche ,pflanze hervorwchst usf4 ,je hher wir in die ,reihe der ,lebewesen kommen1 desto mehr verliert allerdings der ,krper die ,fhigkeit1 sich zu ergnzen4 ,aber selbst bei dem ,menschen ist sie noch nicht ganz erloschen4 ,und wo die unmittelbare krperliche ,restitution1 hier oder bei anderen ,wesen1 fehlt1 tritt wenigstens ,nebenbildung1 ,umbildung1 ,weiterbildung oder ,funktionsbertragung ein4 ,fr ,nebenbildung sind ,beispiele die adventiven ,restitutionen1 indem in der ,nhe eines verlorenen ,organs ein anderes entsteht wie bei ,pflanzen1 wozu auch die ,bildung von neuen ,organen neben nur teilweise entfernten ,organen gehrt wie der ,gliedmaen und des ,schwanzes bei ,amphibien1 des ,kopfes der ,planarien1 der ,wurzelspitze der ,pflanzen82 fr ,umbildung bei ,pflanzen die ,umwandlung von ,schuppen in ,bltter oder die ,umbildung von verletzten ,augen bei gewissen ,krebstieren in ,antennen2 ,weiterbildung durch kompensatorische ,hypertrophie zeigt sich in der ,vergrerung von ,organen1 wenn das ,gegenorgan verloren ist1 wie einer ,niere nach ,verlust der zweiten ,niere2 endlich ,funktionsbertragung finden wir oft bei ,gehirnkrankheiten1 wenn zum ,beispiel bei ,lhmung des ,sprechzentrums andere ,stellen des ,gehirns allmhlich die ,sprechermglichung bernehmen4 ,zu diesen ,erhaltungsgesetzen kommt noch ein morphologisch-biologisches ,ordnungsgesetz1 das schon erwhnte und in ,kants ,auseinandersetzungen vom ,naturzweck 7,s4 #cfi7 behandelte ,gesetz der ,harmonie1 das die ,zusammenstimmung aller ,teile in der ,ordnung1 der ,ursache und ,folge und in der ,wirksamkeit vermittelt4 ,doch es ist in einem so auerordentlich dunkeln und schwierigen ,gebiet1 auf dem sogar die speziellen ,fachleute1 weil eben die ,beobachtungen noch nicht entfernt hinreichen und darum die mannigfachste ,deutung zulassen1 gefhrlich1 von bestimmten ,gesetzen nach bestimmten ,richtungen zu sprechen4 ,ich habe darum nur dasjenige vorgebracht1 was mir gegenwrtig noch am sichersten zu sein scheint1 wenngleich es wohl sehr vieles andere gibt1 das nicht minder bedeutungsvoll ist4 ,und alles betrifft1 wie der ,leser sieht1 meist den ,krper und dessen ,funktionen4 ,und die ,gesetze sind ,regulation fr den ,krper und dessen ,funktionen1 morphologisch-biologische ,regulation1 und zwar nicht blo fr die ,einzelwesen1 sondern auch fr die ,wesenreihe1 also ontogenetisch und phylogenetisch4 ,wie es sich mit der ,psyche verhlt1 werden wir noch sehen4 ,aber auch das obige wird noch zu ergnzen sein4 #eb4 ,energetische ,anschauungen2 ,ostwald und ,hckel4 ,es mu hervorgehoben werden1 da kein ,vorgang in der ,natur ohne nderung von ,energien in ihrer ,menge oder ,umwandlung in andere ,energien vorhanden ist4 ,wir sprechen allgemein von ,umwandlung von ,energien4 ,ein ,stein1 den ich halte1 hat ,schwereenergie2 lasse ich ihn fallen1 so geht ein ,teil dieser ,energie in ,bewegungsenergie ber1 ist der ,stein auf die ,erde gestrzt1 so wandelt sich die ,bewegungsenergie in ,wrme oder ,energie beim ,zerschlagen usf4 um4 ,die ,schule der ,energetiker1 deren ,fhrer ,wilhelm ,ostwald ist1 setzt an ,stelle aller ,vorgnge ,energieumwandlungen4 ,die ,welt enthlt eine gewisse ,zahl von ,energien in bestimmter ,gesamtmenge2 das ,leben der ,welt bedeutet die stetige ,umwandlung dieser ,energien hier und berall1 unter ,wahrung der ,gesamtmenge1 die unvernderlich ist4 ,bewegungsvorgnge1 ,lichtvorgnge1 ,wrmevorgnge1 chemische ,vorgnge usf41 alles ist nur ,energieumwandlung4 ,das soll nun ebenso fr die ,vorgnge des ,lebens gelten1 und zwar nicht blo des animalischen1 sondern auch des seelischen und geistigen4 ,ostwald1 in seinem ,buche ,die ,energie81 sagt3 ,dieses ,verhltnis 7des ,begriffes der ,energie zu dem des ,geistes7 glaube ich so auffassen zu drfen1 da die geistigen ,geschehnisse ebenso sich als energetische auffassen und deuten lassen1 wie alle brigen ,geschehnisse auch48 ,diese ,theorie wird an den ,tatsachen des ,lebens erlutert4 ,zunchst das rein ,animalische bietet keine ,schwierigkeit1 die ,vorgnge im ,krper sind ja die gleichen wie sonst in und an beliebigen ,krpern4 ,sind die ,vorgnge in der physischen ,welt berhaupt nur ,energieumwandlungen1 so sind sie es auch im ,krper der ,lebewesen4 ,die ,sinneswahrnehmungen sollen gleichfalls nur solche ,umwandlungen bedeuten4 ,energien gelangen an und in unsere ,sinnesorgane1 dort werden sie in andere ,energien umgewandelt 7z4 ,b4 wie die ,lichtenergie im ,sehpurpur des ,auges auch in chemische ,energie71 dann findet eine ,leitung durch den ,nerv 7seinen ,achsenzylinder7 statt1 als ,nervenenergie81 deren ,art ,ostwald selbst als noch nicht bestimmbar angibt4 ,im ,zentralorgan1 ,gehirn oder ,rckenmark 7in den ,ganglien7 angelangt1 erfhrt die ,energie eine abermalige ,umwandlung in psychische ,energie8 7vielleicht ,energie chemischer ,zersetzung1 ,dissimilation74 ,ein ,teil wird ,wahrnehmung1 der andere geht als ,nervenenergie zurck1 wandelt sich in den ,organen des ,krpers um und veranlat dort die ,energieumwandlungen1 die wir in der ,bewegung1 ,ausscheidung usf4 sehen4 ,also nur ,umwandlung von ,energien in ,energien4 ,und ,ostwald sagt ausdrcklich3 ,da die geistigen ,vorgnge in all ihrer ,mannigfaltigkeit eben nicht als ,begleiterscheinungen der betreffenden ,energie1 sondern als diese ,energie selbst aufgefat werden mssen84 ,also die ganze psychische ,ttigkeit ist ,energie und deren ,umwandlung4 7brigens behaupten die ,mechanisten das gleiche in bezug auf ,bewegung3 die psychistische ,ttigkeit ist ,bewegung und deren ,umwandlung4 ,ostwald fat die ,mechanistik anders auf3 die psychistische ,ttigkeit soll danach ,begleiterscheinung der ,bewegung sein2 das ist aber1 wie ich glaube1 nicht die ,ansicht ,demokrits und seiner ,nachfolger47 ,was dazu zu sagen ist1 werde ich im nchsten ,abschnitt beibringen4 ,hier will ich nur einen der interessantesten ,punkte dieser ,energetik hervorheben4 ,ostwald meint1 die wesentlichste ,energie in uns sei die chemische4 ,nun lassen sich chemische ,anordnungen ersinnen und aufweisen1 welche wiederholte ,vorgnge leichter ausfhren als erstmalige4 ,dieses vergleicht ,ostwald mit dem ,gedchtnis in den ,lebewesen sowohl hinsichtlich des ,eigenlebens als hinsichtlich der ,vererbung1 also die chemische ,erinnerungsfhigkeit mit der psychischen4 ,indem er dann weiter das ,bewutsein des ,ich gleichfalls in die ,erinnerung und die ,erinnerungsmglichkeit setzt1 gewinnt er einen ,zusammenhang dieses ,bewutseins mit der chemischen ,erinnerung4 ,so sagt er dann3 ,hier schtzt uns die ,energetik alsbald gegen die kindliche ,vorstellung von der ,aufbewahrung der ,erinnerungsbilder#8 in den ,zellen des ,gehirns1 indem sie an die ,stelle der ,bilder die entsprechenden ,vorgnge1 das heit an die ,stelle einer gedachten rumlichen ,mannigfaltigkeit1 fr welche kein ,substrat nachzuweisen ist1 eine zeitliche ,reaktionsfolge setzt1 die allein dem zeitlichen ,charakter der geistigen ,vorgnge gerecht wird84 ,ostwald hat mit der ,ersetzung des ,raumes durch die ,zeit sicher recht1 wenn jemand die ,bilder im ,raume annehmen wrde4 ,der ,psychiker tut das aber nicht2 er setzt sie in die ,seele1 die mit dem ,raum gar nichts zu tun hat4 ,der ,mechanist mu freilich die ,bewegungen im ,gehirn verteilt annehmen4 ,der ,energetiker hebt -- so mu man wohl ,ostwald verstehen -- den ,begriff des ,raumes berhaupt auf1 da er den der ,masse auflst4 ,darber spter4 ,gleichwohl ist es schwer einzusehen1 wie aus der ,reaktionsfolge ,erinnerung und ,erinnerungsvermgen sich ergeben sollen4 ,jeder ,schritt in einer ,reaktion ist ja geschwunden1 sobald er beendet ist2 er hat ja kein ,bleibendes eben als ,folge4 ,wie soll da im ,laufe einer ,reaktionsfolge ein vergangener ,schritt zum ,vorschein kommen8 ,wir entwickeln einen ,gedankengang1 das wre eine ,reaktionsfolge4 ,wir knnen ihn nur entwickeln1 wenn wir alle ,schritte dieses ,ganges uns fortwhrend vorhalten2 sobald ein ,schritt uns nicht gegenwrtig ist1 haben wir den ,faden verloren1 wie wir sagen4 ,also soll eine physische ,reaktionsfolge bei jedem ,schritt die ganze voraufgegangene ,reaktion zugleich darstellen4 ,das ist notwendig2 die einfache ,nachwirkung von ,reaktionen1 wie sie in der ,physik und ,chemie bekannt sind -- ein ,kautschukfaden dehnt sich anders1 wenn er vorher schon gedehnt gewesen ist1 als wenn er das nicht war -- gengt nicht4 ,die ganze verflossene ,reaktion mu bei jedem ,schritt der ,reaktion immer wieder da sein4 ,es ist dieses ein ,seitenstck zu der ,darlegung der organisierten ,krper als ,maschinen mit ganz gleichen ,maschinen als kleinsten ,teilchen derselben4 ,ich wei nicht1 wie man das verstehen soll4 ,nun gar das ,erinnerungsvermgen4 ,hier soll irgendeine ,reaktion lngst verflossene ,reaktionsfolgen hervorrufen1 die mitunter mit ihr nicht die geringste hnlichkeit haben1 wie wenn man einen ,ton hrt und sich dabei einer ,farbe erinnert oder eines ,gegenstandes oder einer ,begebenheit4 ,die ,vorstellungen ohne ,substrat mssen ja nach dieser ,theorie gleichfalls ,reaktionsfolgen von ,energien sein4 ,ich hebe diese ,bedenken schon hier hervor4 ber die ,auffassung unserer geistigen ,ttigkeiten1 unserer ,gefhle1 unserer ,anschauungsformen1 unserer ,kategorien 7ob erworben oder nicht erworben7 im ,sinne der ,energetik1 hat sich ,ostwald nicht ausgesprochen2 er hat selbst anerkannt1 da das meiste noch sehr dunkel sei4 ,ostwald hat in seiner ,energetik den ,begriff der ,materie in den der ,energien aufgelst4 ,ich mu auch darauf hier schon eingehen1 da wir wissen mssen1 was diese ,auflsung eigentlich bedeutet4 ,auch ist sie fr seine ,theorie von grter ,wichtigkeit4 ,jede ,energie ist zwiespltig1 ein ,produkt von zwei ,faktoren1 der ,intensitt und der ,kapazitt4 ,der nicht physikalisch vorgebildete ,leser wird mich am besten an einem ,beispiel verstehen4 ,lebendige ,kraft 7,masse mal ,quadrat einer ,geschwindigkeit7 ist eine ,energie4 ,steigen wir auf einen ,turm und lassen da ein ,kilogramm aus freier ,hand herunterfallen1 so bekommt dieses1 an der ,erde angelangt1 eine bestimmte ,geschwindigkeit und eine bestimmte lebendige ,kraft1 ,energie4 ,nehmen wir statt ein ,kilogramm ein ,stck von zwei ,kilogramm1 so langt dieses an der ,erde mit der gleichen ,geschwindigkeit an1 aber seine lebendige ,kraft ist doppelt so gro4 ,bei drei ,kilogramm ist die ,geschwindigkeit wiederum die nmliche1 aber die lebendige ,kraft dreimal so gro usf4 ,also richtet sich die ,aufnahmefhigkeit1 ,kapazitt1 fr diese ,energie nach der ,masse4 ,diese ist der eine ,faktor4 ,nun besteigen wir einen anderen1 viermal so hohen ,turm und lassen wieder das eine ,kilogramm frei fallen4 ,wir finden jetzt die ,energie unten am ,boden1 indem die ,geschwindigkeit1 mit der das ,kilogramm dort anlangt1 jetzt doppelt so gro ist1 aufs vierfache gesteigert4 ,bei einem neunmal so hohen ,turm wrden wir unten am ,boden das ,kilogramm mit der dreifachen ,geschwindigkeit ankommen sehen und bei ihm eine neunfache ,energie bemerken usf4 ,also ist hier die ,geschwindigkeit entscheidend4 ,diese1 oder vielmehr ihr ,quadrat1 ist das zweite an der ,energie1 ihr ,intensittsfaktor4 ,was hat nun ,masse mit ,geschwindigkeit zu tun8 ,wir knnen jeder ,masse jede beliebige ,geschwindigkeit erteilen4 ,in der behandelten ,energie sind aber ,masse und ,geschwindigkeit zu einem ,produkt vereint4 ,entsprechendes gilt fr alle ,energien ausnahmslos4 ,alle fhren ein zwiespltiges ,dasein nach zwei ,richtungen4 ,wir haben gewissermaen eine ,spinozasche ,substanz mit zwei ,attributen3 ,intensitt1 ,kapazitt4 ,das wre ganz gut4 ,aber diese ,attribute sind voneinander absolut unabhngig2 jedes kann fr sich beliebig konstant bleiben1 wenn das andere variiert1 oder variieren1 wenn das andere konstant ist2 und variieren beide1 so variiert jedes durchaus nur fr sich1 ohne jede ,beziehung zum anderen4 ,nicht einmal eine ,parallelvariation1 wie bei den ,spinozaschen ,attributen der ,substanz1 ist hier vorhanden4 ,auch die ,abhngigkeit von der ,energie ist nur eine relative1 denn wenn letztere variiert1 braucht nur eines der ,attribute mit zu variieren1 und wenn beide ,attribute reziprok variieren1 bleibt die ,energie konstant4 ,daraus folgt1 da keines der ,attribute in ,energie aufgelst ist4 ,beide ,attribute1 ,kapazitt und ,intensitt1 stehen neben ,energie durchaus selbstndig da4 ,nun ist in den wichtigsten ,vorgngen ,masse eine solche ,kapazitt4 ,somit bleibt die ,masse4 ,sie hat nur ihren ,namen gendert2 sie ist als ,kapazitt einem allgemeinen ,begriff untergeordnet1 zu dem ,volumen1 ,form1 ,elektrizittsmenge usf4 gehrt4 ,eine wirkliche ,vereinfachung hat so wenig stattgefunden1 wie bei mechanischen ,vorgngen1 wenn man das ,bewegungsmoment einfhrt1 das gleichfalls ,kapazitt und ,intensitt hat1 ,masse und ,geschwindigkeit4 ,und alle ,schwierigkeiten1 die aus dem ,begriff der ,masse erwachsen1 namentlich alle ,dualismen1 sind in der ,energetik nicht vermieden2 sie bleiben als solche und mssen sofort zutage treten1 sowie man die ,energieumwandlungen in physischen ,vorgngen wirklich verfolgt4 ,was wandelt sich da1 ,kapazitt oder ,intensitt8 ,oder wandeln sich beide8 ,was bedeuten im einzelnen ,vorgang ,kapazitt und ,intensitt8 ,fragt man darnach nicht1 so wei man nicht1 wie die ,energie sich wandelt2 ob sie in ihrer ,art unverndert bleibt oder in eine neue ,art bergeht1 das heit1 ob wir innerhalb der einen ,erscheinung bleiben1 und diese nur intensiv steigt oder fllt1 oder ob wir berhaupt eine andere ,erscheinung erhalten4 ,also vom ,wichtigsten bleibt man ununterrichtet4 ,geht man aber in das ,einzelne1 so sitzt man sofort wieder fest mit der ,kapazitt und ,intensitt1 zum ,beispiel der ,masse und dem ,quadrat der ,geschwindigkeit usf4 ,und das ewige ,problem3 wie kann ,variation einer ,masse psychische ,vorgnge auch nur beeinflussen1 zum ,beispiel sie strken oder schwchen8 bleibt so ungelst1 wie berhaupt in der materialistischen ,theorie4 ,denn die ,antwort3 weil die ,masse ,kapazitt der ,energie ist1 besagt gar nichts fr das ,problem1 sie ndert nur den ,namen1 ,kapazitt fr ,masse4 ,die ,energetik leistet1 von diesem ,gesichtspunkte betrachtet1 nicht mehr als die ,mechanistik2 die ,hauptfragen lt sie offen4 ,gleichwohl darf man zugestehen1 da1 wenn sonst nichts gegen sie vorlge1 sie der ,mechanistik vorzuziehen ist1 da sie ja bei weitem allgemeiner sich darstellt und alles ,physische umfat1 und da ,arbeit1 ,energie viel mehr an ,psychisches anklingt als ,bewegung4 ,nur was sie zu leisten verspricht1 das leistet sie tatschlich nicht3 ,kapazitt 7darunter auch ,masse7 und ,intensitt bleiben jede fr sich und jede neben der ,energie1 ganz so1 wie in der ,mechanistik ,masse und ,geschwindigkeit jede fr sich stehen und jede neben dem ,bewegungsmoment4 ,sagt der ,mechanistiker1 alle psychischen ,vorgnge sind ,umwandlungen von ,bewegungsmomenten1 so spricht er gerade so wie der ,energetiker4 ,aber das ,erhaltungsprinzip1 das doch fr ,energien immer1 fr ,bewegungsmomente nur ausnahmsweise gilt8 ,das ,prinzip hat fr die ,art der ,vorgnge gar keine ,bedeutung4 ,man kann aus ihm fr diese ,art absolut nichts entnehmen4 ,es ist fr die ,grundfrage vllig irrelevant4 ,die ,energetik sagt3 psychische ,vorgnge sind ,energieumwandlungen4 ,wir erfahren damit1 da sie dem ,prinzip der ,erhaltung unterworfen sind4 ,aber was da wandelt1 wie es wandelt1 erfahren wir durchaus nicht1 da wir es doch erfahren mssen1 wenn wir nicht ein ,wort fr ein anderes setzen1 und wenn wir zwischen den verschiedenen psychischen ,vorgngen unterscheiden wollen4 ,meint man1 da wir das jetzt noch nicht knnen und da die ,zukunft uns das aufdecken mu -- wohl6 ,aber die ,rollen der ,kapazitten und der ,intensitten mu die ,energetik so gut wie die ,mechanistik sogleich aufdecken4 ,sogleich mu sie zeigen1 warum1 wenn im ,gehirn eine ,masse variiert1 zum ,beispiel ,wasser austritt1 ,ermdung und ,bewutlosigkeit entstehen knnen4 ,die ,antwort1 weil damit eine ,energienderung verbunden ist1 belehrt nicht4 ,denn erstens braucht das gar nicht der ,fall zu sein1 da der zweite ,faktor1 die ,intensitt1 die ,energienderung durch die ,stoffnderung sowohl nach ,strke als nach ,art aufheben kann4 ,zweitens ist eine solche ,antwort nur eine ,antwort in ,worten1 gerade so wie in der ,mechanistik4 ber der ,energie sind ihre beiden ,faktoren zu sehr vergessen worden4 ,obwohl sie doch so variieren knnen1 da die ,energie berhaupt nicht variiert1 weder nach ,strke noch nach ,art4 ,was dann wirklich geschieht1 werden wir uns ja leicht vorstellen1 es kann das ganze ,leben zerstrt werden4 ,was geschieht dann aber psychisch nach der ,energetik8 ,gar nichts6 ,ich habe dieses alles erwhnen mssen1 nicht um die ,mechanistik gegenber der ,energetik hervorzuheben -- die ,mechanistik ist meines ,erachtens noch bei weitem unbrauchbarer auf psychischem ,gebiete als die ,energetik --1 sondern um klarzulegen1 was wir an der etwas stark prtentis auftretenden ,lehre der ,energetik haben1 worin sie uns gerade so in ,stich lt wie alle physischen ,theorien4 ,was im nchsten ,abschnitt zu sagen ist1 wird das ,vorstehende noch sehr verstrken4 ,hckel ist nicht so weit gegangen wie ,ostwald1 er hat der ,materie ihr ,recht gelassen und mchte alles aus ,umwandlungen von ,materie und ,energie erklren4 ,hckel ist materialistischer ,spinozist4 ,mit ,spinoza nimmt er ein ,ding-an-sich an1 und an diesem ,ding ,attribute4 ,fr das eine ,attribut setzt er1 entsprechend der ,ausdehnung nach ,spinoza1 die ,materie4 ,als zweites ,attribut nimmt er die ,energie an4 ,indessen fhlt er selbst sich gezwungen1 dieses ,attribut in zwei ,attribute zu zerlegen3 in ,energie1 nach ,art dessen1 was wir gewhnlich ,energie nennen1 nmlich die gewhnliche physikalisch-chemische1 oder physische1 wie wir krzer sagen1 und in ,energie1 die er als ,psychom bezeichnet4 ,letztere ist etwa die psychische ,energie nach ,ostwald4 ,allein whrend ,ostwald diese ,energie nur so bezeichnet1 weil er frei lassen will1 da in psychischen ,vorgngen auch andere ,arten von ,energie mitwirken als die wir vorlufig kennen1 haben ,hckels ,psychome eine selbstndigere ,bedeutung4 ,sie wandeln wie die anderen ,energien und mit den anderen ,energien1 jedoch sie erhalten sich selbst1 ohne diese anderen ,energien4 ,dadurch aber sind sie scharf von ihnen geschieden1 und sie sind ein drittes ,attribut des ,ding-an-sich1 der allgemeinen ,substanz4 ,hckel sagt in seinem an ,sich ausgezeichneten und hchst edel geschriebenen ,buche ,die ,weltrtsel81 einem ,buche1 das brigens den einzigen wirklichen ,versuch einer ,entrtselung der ,welt auf ,grund der modernen ,naturwissenschaft unternimmt3 ,die drei fundamentalen ,attribute der ,substanz 7des ,ding-an-sich73 a4 ,raumerfllung oder ,ausdehnung1 ,stoff 7 ,materie72 b4 ,bewegung oder ,mechanik1 ,kraft 7 ,energie72 und c4 ,empfindung oder ,weltseele1 ,geist 7 ,psychom7 sind demnach ganz allgemeine ,grundeigenschaften aller ,krper48 ,und -- was also besonders bedeutungsvoll ist -- das ,erhaltungsgesetz1 das er fr die beiden ersten ,attribute1 ,materie und ,energie1 fr jedes besonders1 annimmt1 lt er in ganz gleicher ,weise fr das dritte ,attribut1 das ,psychom abermals besonders1 gelten1 denn gesperrt gedruckt stellt er den ,satz hin3 ,die ,summe der ,empfindung im unendlichen ,weltraum ist unvernderlich48 ,also die drei ,attribute stehen nebeneinander2 es handelt sich um eine ,trinitt der ,welt1 die ,hckel auch nennt4 ,materialist ist er nur darin1 da er dem dritten ,attribut die ,eigenschaft der zwei anderen ,attribute zuschreibt1 was aber gleichfalls ,spinoza entsprechen wrde4 ,indem er aber bei diesem dritten ,attribut von stufenweiser ,verschiedenheit in der ,reihe der ,krper spricht1 von ,erwerbung in der ,entwicklung 7der ontogenetischen wie der phylogenetischen7 und von ,vererbung1 stellt er es noch weiter ab von der physischen ,energie1 bei der nichts von derartigem zu finden ist1 als allein aus der ,verselbstndigung folgen wrde4 ,seine ,lehre ist aber durchaus eine ,entwicklungslehre4 ,was also von dieser gesagt ist und von ihrem ,verhltnis zu den psychischen ,eigenheiten1 trifft hier in jeder ,hinsicht vllig zu4 ,und ,hckel selbst kommt ja dem entgegen durch die ,sonderstellung des ,psychomattributs4 ,in allem aber1 was er von der ,entwicklung des ,bewutseins spricht1 so schn es ist1 kann man im ,grunde nur eine ,verfolgung der ,bewutseinszustnde durch die organische ,reihe sehen4 ,wie aber diese ,zustnde physisch entstanden sind1 wie sie sich physisch entwickeln1 davon wird nichts gesagt4 ,und das gerade ist doch fr uns die ,hauptsache4 ,die geringste seelische ,regung zeigt sich so grundverschieden von jeder physischen ,kraft1 jedem physischen ,vorgang1 jeder physischen ,umwandlung1 da sie schon ein ,wunder dnkt1 und da es uns gar nichts hilft1 wenn man uns erklrt1 da zwischen unserer geistigen ,ttigkeit und der der tiefststehenden ,lebewesen eine kontinuierliche ,stufenleiter ist4 ,wir knnen das zugeben4 ,aber woher selbst nur die erste tiefste ,seelenttigkeit8 ,die ,frage bleibt unbeantwortet wie die3 woher das erste tiefste organisierte ,wesen 7nach ,kant78 ,htte ,hckel das nicht selbst gefhlt1 so wrde er das ,psychom als drittes ,attribut nicht von der ,energie absolut abgesondert haben in seinem ,wesen1 es sogar fr vererblich erklrt haben4 ,ostwald und ,hckel sind die originalen ,schpfer der ,energetik der ,psyche1 nach zwei recht verschiedenen ,richtungen4 ,ihre ,schler haben nichts ,wesentliches hinzugefgt1 nicht selten aber die ,lehren ihrer ,meister hchst miverstehend angewendet4 ,nur den bekannten ,physiker ,felix ,auerbach mu ich hervorheben1 doch spreche ich von ihm spter4 #ec4 ber die physischen ,welt- und ,lebenanschauungen berhaupt2 ,weltende1 ,unsterblichkeit4 ,wir kommen zu einer letzten ,besprechung der vorstehend dargelegten ,anschauungen und nehmen erst die unbelebte ,welt4 ,es handelt sich allein um den ,anfang1 da nur hier etwas ,auer- und bernatrliches in ,frage kommen kann1 fr alles ,folgende aber wir auf dem physischen ,standpunkt durchaus bleiben drfen4 ,von dem ,anfang nun wissen wir1 bestimmt1 nichts4 ,aber wir knnen auf ihn schlieen aus dem ,ende1 falls wir annehmen1 da die ,welt nicht unendlich ist an ,stoff und ,energie4 ,diese ,annahme der ,begrenztheit an ,stoff und ,energie -- sie entspricht der ,anschauung von ,e4 ,dhring 7,s4 #dag7 -- wollen wir machen2 ob sie sich rechtfertigen lt1 ist spter untersucht4 ,wir haben drei regulative ,prinzipe kennen gelernt1 nur das dritte kommt in ,betracht4 ,dieses ,prinzip hat zur ,folge1 da alle ,vorgnge1 erzwungene und freie zusammen1 die in einem absolut abgeschlossenen ,system stattfinden1 dahin gerichtet sind1 in diesem ,system einen bestimmten ,zustand herzustellen1 in dem nur noch in sich genau zurcklaufende und rckgngig zu machende ,vorgnge mglich sind1 wie zum ,beispiel ,bewegung von ,krpern in stets gleichen ,bahnen4 ,wo nun ,widerstnde vorhanden sind und wo ,energien mitspielen1 die nur beschrnkt sich in andere ,energien umwandeln1 besteht keine ,mglichkeit fr genau rckgngig zu machende ,vorgnge4 ,in diesen ,fllen geht der ,endzustand in einen solchen ber1 in dem berhaupt keine ,vorgnge mehr vorhanden sind2 das ,system ist1 wie wir sagen knnen1 physisch tot4 ,und -- das ist das ,wichtigste -- allein aus sich heraus kann dieses ,system niemals wieder zu ,leben gelangen1 es bleibt in ,ewigkeit in dem gleichen ,beharrungszustand1 wenn von auen nicht etwas eingreift4 ,dehnen wir diesen ,satz auf das ,universum aus1 so wrde er bedeuten1 da1 wenn jene genannten ,bedingungen erfllt sind1 auch das ,universum einmal physisch absterben1 in einen bestimmten ,beharrungszustand bergehen mu4 ,nun kennen wir in der ,tat ,energien1 die1 nach den ,verhltnissen1 wie sie eben im ,weltall bestehen1 nur beschrnkt verwandelbar sind4 ,dazu gehrt als die wichtigste ,energie die ,wrme4 ,ob auch im ,weltenraume berall ,widerstnde vorhanden sind oder nur in beschrnkter ,zahl auftreten1 wissen wir natrlich nicht4 ,wir wissen aber1 da berall ungeheure ,massen von kleinen ,krpern und von ,staubwolken verbreitet sich finden4 ,wir wissen1 da sehr oft ,himmelskrper zusammenstoen4 ,endlich sind wir mehr und mehr gezwungen1 anzunehmen1 da der ,weltenraum mit einem ,stoff erfllt ist1 dem ther1 der ganz auerhalb alles ,materiellen stnde1 wenn er nicht der ,bewegung der ,krper durch ihn einen -- wenn auch noch so geringen -- ,widerstand leistete4 ber die ,natur des thers wird freilich noch viel zwischen den ,gelehrten gestritten4 ,jedenfalls haben wir ,widerstnde im ,weltall1 und wenn etwa irgendwo ein ,system sich in der ,tat absolut widerstandslos in ,ewigkeit bewegen sollte1 wofr aber kaum eine ,wahrscheinlichkeit vorhanden ist1 so wrde eben der ,endbeharrungszustand die ,bewegung dieses ,systems einbegreifen4 ,von den verlorenen ,vorgngen knnte aber keiner allein aus der ,welt heraus wieder erstehen4 ,ich habe mich hier absichtlich sehr vorsichtig ausgedrckt4 ,andere fassen das ,ende der ,welt8 viel schrfer4 ,hier betrifft das ,ende entweder alle ,vorgnge oder wenigstens gewisse ,vorgnge4 ,wenn aber ein ,vorgang ein ,ende hat1 so mu er in einer endlichen ,welt einmal begonnen haben4 ,er kann aus anderen ,vorgngen erwachsen sein1 wie ,wrmebewegung aus dem ,zusammensto von ,krpern4 ,dann sind es diese anderen ,vorgnge1 an die wir uns zu halten haben4 ,so knnen wir in der ,reihe weiter zurckgehen4 ,ist nun die ,welt endlich1 so mssen wir in endlicher ,zeit auf etwas gelangen1 hinter dem die ,reihe nicht mehr fortgesetzt werden kann1 da in einer endlichen ,welt die ,zahl der ,zustnde nicht unendlich sein kann4 ,das bedeutet aber1 da irgend wann ,vorgnge geschaffen sein mssen1 aus denen heraus sich alle ,vorgnge unserer ,welt entwickelt haben1 die zuletzt wieder zur ,beharrung fhren4 ,wieviele ,vorgnge geschaffen sein sollen1 ist gleichgltig1 denn eine ,schpfung ist eine solche1 ob es sich um ,millionen von ,vorgngen handelt oder nur um einen ,vorgang4 ,das gilt fr die gesamte ,welt1 auch wenn ,kohrenzen 7,s4 #dda7 stattfinden4 ,also fr eine endliche ,welt kommt man -- so lehrt die ,naturwissenschaft -- nicht ohne einen ,anfang aus1 das heit1 nicht ohne einen ,schpfungsakt der ,vorgnge4 ,eugen ,dhring nimmt1 wie wir wissen 7,s4 #dag71 gleichfalls einen vorgangslosen ,urzustand der ,welt an4 ,er lehnt einen ,schpfungsakt fr die ,vorgnge1 oder wenigstens fr einen ,vorgang1 ab4 ,wie er aber dann zu einer ,welt mit ,vorgngen kommen will1 ist rein naturwissenschaftlich absolut nicht zu ersehen4 ,eine ,schpfung1 ob durch ,gott oder eine ,weltseele1 ist ganz unausweichlich4 ,ein absoluter ,ruhezustand kann aus sich niemals einen ,vorgang hervorbringen4 ,es bedarf dazu durchaus eines ,einwirkens von ,auen4 ,es ist begrifflich gleichgltig1 ob wir von einer ,schpfung der ,vorgnge1 oder der ,krper1 oder einer ,materie im ,sinne eines ,chaos sprechen4 ,doch ist es zweckmig1 nicht mehr zu sagen als die ,lehre ergibt4 ,gleichwohl mchte ich noch folgendes hinzufgen4 ,die neuere ,wissenschaft fhrt mehr und mehr zu der ,anschauung1 da1 was man letzte ,teilchen der ,materie nennt1 ,atome1 ,korpuskeln usf41 ,ungleichheiten im ,weltther bedeuten1 wie kleine ,wirbel ,ungleichheiten in einem ,wasser4 ,die ,krper wren ,ansammlungen solcher ,ungleichheiten4 ,ungleichheiten aber knnen entstehen und vergehen4 ,sind in dem ,stoff1 in dem sie sich finden1 hier der ,weltther1 ,widerstnde vorhanden1 so mssen die ,ungleichheiten einmal entstanden1 das heit geschaffen sein4 ,dann reduzierte sich der ,anfang auf den ther allein1 auer der ,schpferkraft4 ,und zuletzt mssen die ,ungleichheiten schwinden4 ,zusammen bedeutet dieses1 da die ,welt der ,materie geschaffen ist und allmhlich sich auflst4 ,mit dem ,prinzip der ,erhaltung der ,materie steht das nicht im ,widerspruch1 wenn wir den ther in ,rcksicht ziehen1 denn die ,ungleichheiten lsen sich eben nur auf1 der ther in ihnen bleibt4 ,was die ,energien anbetrifft1 so mssen sie am ,anfang alle sogenannte ,spannungsenergien gewesen sein1 und zwar1 wenn auch die ,materie geschaffen ist1 solche im ther4 ,der groe englische ,physiker ,maxwell hat derartige ,energien im ther angenommen4 ,an die ,materie knpfen sie sich entweder nur scheinbar oder tatschlich1 wenn die ,materie selbst nur ther in besonderem ,zustand ist4 ,aus diesen ursprnglichen ,spannungsenergien sind dann durch die ,geschehnisse die anderen ,energien hervorgegangen1 und in diese ,spannungsenergien werden diese anderen ,energien zurckkehren1 wenn die krperliche ,welt das bezeichnete ,ende1 auch der ,krper1 gefunden hat4 ,das ,ende ist der ,anfang4 ,eine ,idee1 die brigens schon bei den ,alten sich findet4 ,ist nun die ,welt wirklich endlich8 ,darber kann man nur ,vermutungen anstellen4 ,die meisten werden der ,ansicht sein1 da das nicht der ,fall ist4 ,indessen haben ,william ,thomson 7,lord ,kelvin7 und ,ritter ,berechnungen ber die mglichen ,geschwindigkeiten der ,himmelskrper im ,weltall aufgestellt1 aus denen sich ergibt1 da die materielle ,welt nicht wohl unendlich angenommen werden kann4 ,ich darf auf mein ,buch ,die ,entstehung der ,welt8 usf4 verweisen4 ,wre diese ,welt unendlich1 so mte sie entweder erst seit endlicher ,zeit bestehen1 geschaffen sein1 oder die ,himmelskrper sollten auerordentlich viel grere durchschnittliche ,geschwindigkeiten aufweisen1 als sie solche zeigen4 ,william ,thomson geht so weit1 die ,zahl der ,himmelskrper1 an der ,gre der ,sonne gemessen1 auf hchstens ,tausend oder zehntausend ,millionen zu schtzen4 ,selbstverstndlich ist eine solche ,schtzung nicht entscheidend1 da wir einerseits nicht bis in die unendlichen ,tiefen des ,raumes tauchen knnen1 andererseits unsere ,kenntnisse von den ,geschwindigkeiten der ,gestirne doch nur sehr beschrnkt sind4 ,aber whrend die ,antinomie der ,vernunft an sich ,unendlichkeit und ,endlichkeit gleich wahrscheinlich lt1 ist fr die ,endlichkeit doch wenigstens ein ,argument aus der ,wirklichkeit beigebracht1 whrend die ,unendlichkeit nur durch eine ,meinung vertreten werden kann4 ,das ,argument mssen wir anerkennen4 ,und so ist die ,endlichkeit der ,welt wahrscheinlicher als die ,unendlichkeit1 und damit die ,schpfung wahrscheinlicher als die ,anfangslosigkeit4 ,um einer solchen1 fr den ,materialismus ja verhngnisvollen1 ,schpfung 7als ,folge des ,endes7 zu entgehen1 hat ,hckel gemeint1 jenes dritte ,weltprinzip gelte zwar fr isolierte endliche ,systeme1 nicht aber fr das ,universum1 denn in der ,unendlichkeit knne manches vorkommen1 was das ,prinzip durchbricht4 7,ich wei nicht1 ob er dabei an die ,boltzmann-,planckschen ,kohrenzen gedacht hat1 die ja aber das ,prinzip gerade im ,universum nicht durchbrechen47 ,das heit doch eigentlich1 ,vorgnge im ,universum zugestehen1 die man fr irgendwelche endliche ,teile der ,welt absolut leugnet4 ,nun wissen wir freilich nicht viel vom ,universum1 aber seine ,einheitlichkeit ist doch gut erwiesen4 ,und ferner3 will man hier besondere1 in dem uns bekannten ,teil der ,welt verbotene ,vorgnge zugestehen1 dann fallen alle ,naturgesetze1 namentlich auch die beiden ,erhaltungsgesetze fr ,materie und ,energie1 die wir doch auch nur in sehr beschrnktem ,gebiete prfen knnen4 ,es liegt also hier eine arge ,inkonsequenz vor4 ,man kann nicht monistisch-materialistisch auf einer ,seite die absolute ,gleichheit in der ,natur behaupten1 und auf der anderen ,seite ein ,gesetz1 das fr noch so groe und noch so gelegene ,systeme der ,welt ,geltung haben soll1 fr die ganze ,welt ableugnen1 ohne gerade das einzufhren1 was ja der ,materialist am meisten bekmpft1 auerweltliche ,eingriffe4 ,wir wenden uns zu der belebten ,welt4 ber die ,mechanistik selbst1 wie sie vorzustellen sein mchte1 ist nichts zu sagen2 ,bewegung1 ,sto1 ,druck1 ,strahlung sind allen bekannt4 ,zehnder hat in einer ,schrift3 ,das ,leben im ,weltall8 vielleicht das vollstndigste und durchgearbeitetste materialistisch-mechanistische ,system fr die ,struktur und die ,bildung der ,lebewesen gegeben4 ,ich kann die ,lektre dieser ausgezeichneten und anregenden ,arbeit nur auf das angelegentlichste empfehlen4 ,doch wird der ,leser an der ,hand der vorstehenden und der noch folgenden ,auseinandersetzungen bald ersehen1 da fr die ,lsung unserer ,fragen1 trotz der tiefen ,untersuchung1 nichts gewonnen ist1 wie meines ,erachtens auf diesem ,wege auch gar nichts gewonnen werden kann4 ,den ,ansichten ,zehnders ber die ,fistillen7,rhrchen-7struktur der kleinsten ,elemente der organischen ,gewebe drfte aber neben der von ,quincke und anderen vermuteten ,schaumstruktur des ,protoplasma vielleicht dauernder ,wert zukommen4 ,eingehender mu ich von der ,energetik sprechen4 ,was da zu entwickeln ist1 werden wir auf die ,mechanistik anwenden1 soweit ber diese noch etwas bemerkt werden mu4 ,das physische ,leben soll also ,energieumwandlungen sein4 ber die ,art der ,energien und ihrer ,umwandlung ist nichts gesagt4 ,etwas kann aber darber festgesetzt werden1 und mu es auch1 wenn die ,energetik nicht von vornherein abgewiesen werden soll4 ,es stehen nmlich die ,folgen der einwirkenden ,energien mitunter in gar keinem ,verhltnis zu der ,strke dieser ,energien1 was sie doch nach dem ,prinzip der ,erhaltung tun mten4 ,hier hilft nur die ,erfahrung aus1 da ungeheure ,wirkungen durch geringe ,ursachen ausgelst werden knnen1 wie die ,explosion eines ,pulverfasses durch einen ,funken4 ,der ,funke reit vielleicht nur zwei ,atome des ,pulverhaufens auseinander1 aber das gengt1 da nunmehr alle ,atome des ,haufens auseinanderfahren4 ,der ,funke hat mit seiner ,energie die ,spannungsenergie im ,pulverhaufen frei gemacht1 da sie sich in furchtbare ,explosionsenergie verwandelt4 ,ich glaube nun1 da1 wenn man die ,seelenttigkeiten berhaupt als ,energien ansehen will1 man sie als auslsende ,energien betrachten mu4 ,da der ,wille wie eine auslsende ,ttigkeit wirkt1 ist schon lange vermutet und behauptet worden4 ,ich meine aber1 da alle anderen ,seelenttigkeiten gleichfalls nur auslsend sich kundtun4 ,es seien zur ,klarstellung einige ,beispiele angefhrt4 ,ein ,ri1 ein ,schnitt in unseren ,krper kann keine grere physikalisch-chemische ,energie bedeuten1 als zum ,zerteilen des betreffenden ,gewebes erforderlich ist4 ,diese ,energie bringt das ,gefhl ,schmerz hervor4 ,und welche enormen physikalisch-chemischen ,energien kann dieser ,schmerz zur uerung bringen3 ,schreien1 ,weinen1 ,umsichschlagen1 ,krampf aller ,muskeln1 selbst ,selbstverletzung usf41 ,energien1 die schon jede fr sich die ursprnglich angewandte ,energie beim ,ri oder ,schnitt bei weitem berragen4 ,fnde nur eine ,umwandlung statt1 so drften sie alle zusammen nur hchstens so intensiv sein wie diese letztere ,energie4 ,also sind durch die ,seelenttigkeit ,schmerz ganz neue physikalisch-chemische ,energiemengen ins ,leben gerufen1 sie knnen nur ausgelst sein4 ,dazu denke man noch1 da wir diese ,energien bis zu einem gewissen ,grade durch unseren ,willen ja auch zu unterdrcken vermgen2 wir halten uns tapfer oder wir schmen uns1 uns so gehen zu lassen1 die ,energien sind dann nicht ausgelst1 ein ,antagonist gegen den ,schmerz1 der ,wille1 hat ihre ,auslsung gehemmt4 ,beispiele entsprechender ,art lieen sich unzhlige anfhren2 man denke an die ungeheuren ,energieentwicklungen1 welche das ,ehrgefhl1 das ,rachegefhl1 die ,liebe usf4 im ,gefolge haben knnen und haben1 whrend die auf uns einwirkende physikalisch-chemische ,energie -- ein ,wort1 also ein ,schall1 der unser ,gehr trifft1 oder ,licht1 von der ,geliebten ,gestalt in unser ,auge gestrahlt1 und hnliches -- uerst geringfgig sein kann4 ,ferner1 wir sind imstande1 eine ,unzahl von ,bewegungen mit demselben ,willen gleichzeitig auszufhren4 ,als ,knabe habe ich in meinem ,heimatorte fahrende ,musikanten bewundert1 die ein ganzes ,orchester waren2 ,hand und ,fu1 ,kopf und ,mund1 kurz1 fast jeder ,krperteil bearbeitete ein ,instrument1 und nicht selten klangen alle ,instrumente zugleich und machten einen ,heidenlrm4 ,wir vermgen ja auch von einer ,zentrale beliebig viele ,sprengungen zugleich zu vollfhren1 alles auslsend4 ,man knnte im letzten ,beispiel freilich sagen1 um mehr oder viel zu tun1 bedarf es einer entsprechend vergrerten ,willensleistung1 wie in dem analogen physikalischen ,beispiel die ,zahl der erforderlichen elektrischen ,funken wchst wie die ,zahl der ,sprengungen4 ,wir besitzen noch kein entscheidendes objektives ,ma fr die ,intensitt unserer ,seelenttigkeiten2 was davon nach auen zum ,vorschein kommt1 steht in gar keinem ,verhltnis zu ihnen1 wie ja schon daraus erhellt1 da wir bei noch so heftiger innerer ,erregung jede uerung unterdrcken knnen1 so da wir wie innerlich vllig tatlos erscheinen4 ,es ist mglich1 da man noch ,mittel und ,wege finden wird1 auch die im ,inneren verlaufenden ,seelenttigkeiten physikalisch-chemisch festzustellen und zu verfolgen4 ,die ,wirkungen von ,reizen auf das ,zentralnervensystem werden ja bereits nach geistvollen ,methoden untersucht4 ,einstweilen aber wenden wir uns noch am besten an uns selbst4 ,und da glaube ich1 da man zwar seinen ,willen strken und schwchen kann1 aber nicht1 indem man ihn verdoppelt1 verdreifacht1 vervierfacht usf4 oder unterteilt1 sondern indem man mit dem gleichen ,willen andere ,seelenttigkeiten wie ,gleichgltigkeit1 ,trgheit1 ,abschweifung1 ,bedenken1 ,furcht usf41 kurz1 ,antagonisten oder ,hemmer aus dem ,wege schafft4 ,der ,gebte8 braucht ja auch nur eines relativ kleinen ,willens1 um die physikalisch-chemische uere ,energie zu entwickeln1 die der ,ungebte bei noch so heftigem ,wollen nicht zustande bringt1 weil eben die ,seelenttigkeiten einander nicht beliebig weichen1 von den bekannten physiologischen ,verhltnissen zu schweigen1 da sie im letzten ,grunde -- selbst wenn fr gewohnte ,nervenbahnen8 andere histologische ,struktur oder chemische ,zusammensetzung oder physikalisches ,verhalten nachgewiesen sein sollten1 wie fr die ungewohnten -- doch wieder auf psychologische ,verhltnisse zurckfhren4 ,die obigen ,auseinandersetzungen mgen noch ,zweifel lassen1 im ganzen werden sie aber wohl die aufgestellte ,behauptung rechtfertigen1 da die psychischen ,energien auslsende sind4 ber die ,frage1 wie sich die psychischen ,energien gegeneinander verhalten1 wird spter gesprochen werden4 ,indessen haben die psychischen ,energien noch ganz andere ,aufgaben zu erfllen1 als nur ,energien auszulsen4 ,vier ,klassen von ,zusammenwirkungen zwischen physischen und psychischen ,energien sind zu unterscheiden3 physische ,energien gegen physische1 psychische ,energien gegen physische1 physische ,energien gegen psychische1 psychische ,energien gegen psychische4 ,die erste ,klasse bietet gegenwrtig grundstzlich kein besonderes ,interesse mehr4 ,es besteht1 wie schon oft hervorgehoben1 kein ,zweifel1 da alle physikalischen und chemischen ,vorgnge im ,krper der ,lebewesen ganz nach den ,gesetzen der physikalisch-chemischen ,vorgnge berhaupt1 wie sie in der unbelebten ,welt sich abspielen1 erfolgen4 ,das haben unsere groen ,physiko-,physiologen ,johannes ,mller1 du ,bois-,reymond1 ,helmholtz und viele andere unzweideutig nachgewiesen4 ,die zweite ,klasse ist schon schwieriger zu bersehen4 ,es handelt sich hier um die ,wirkungen der ,psyche auf den ,krper4 ,wir nennen sie1 nur dem ,brauch folgend1 motorische ,wirkungen4 ,an sich sind sie nicht blo bewegend1 sondern berhaupt auch der ,art nach sehr mannigfaltig4 ,wir haben ,bewegungen1 wie die der einzelnen ,gliedmaen1 mancher ,eingeweide1 des ,herzens1 der ,augen usf4 ,der ,wille lst hier lebendige ,krfte aus4 ,dann kommen ,ausscheidungen1 ,sekretionen1 wie die in den ,verdauungsorganen und den ,drsen4 ,mit solchen ,wirkungen verbinden sich die ,vorgnge bei der ,aufnahme von ,stoffen in den ,krper1 durch unmittelbare ,einfhrung1 durch ,absorption1 ,osmose usf4 ,kurz1 alles was zum ,wachstum1 zur ,ernhrung und zur ,erhaltung des ,krpers dient4 ,diese ,wirkungen sind nicht mehr rein motorischer ,art1 hier spielen chemische und besondere physikalische ,energien mit1 aber immerhin handelt es sich noch um ,auslsung von ,energien4 ,nun aber kommen ,wirkungen der ,psyche auf den ,krper1 die rein regulierend sind4 ,wir knnen hierher schon ,hunger1 ,durst1 ,atemnot1 ,sekretionsdrang und hnliches rechnen1 die analog den ,zentrifugalregulatoren unserer ,dampfmaschinen wirken4 ,sie regulieren den ,stoffgehalt1 also auch den ,energieinhalt des ,krpers4 ,noch wichtiger ist1 da ,seelenttigkeiten die physischen ,energien zwingen1 sich in ganz bestimmter ,weise zu uern und zu wandeln4 ,das wichtigste ,beispiel der morphologisch-biologischen ,regulierung haben wir behandelt 7,s4 #dec f474 ,andere ,beispiele geben die regulierenden ,ttigkeiten mittels des ,nervus vagus und anderer ,nerven auf ,herz1 ,zwerchfell1 ,drsen1 ,eingeweide usf4 ,hier handelt es sich also nicht mehr um ,umwandlungen von ,energien ineinander1 sondern um ,herbeifhrung von bestimmten ,verhltnissen in diesen ,umwandlungen4 ,die ,psyche1 so knnen wir zunchst sagen1 verhlt sich hier dem ,energieprinzip gegenber ganz so wie das physische ,regulativ1 welches gleichfalls die ,energieumwandlungen innerhalb jenes ,prinzips beherrscht4 ,die ,energien als solche regulieren ihre ,umwandlungen selbst nicht1 nur da ihre ,summe konstant bleibt1 ist gesichert4 ,aber eine ,summe kann aus den verschiedensten ,summandenreihen hervorgehen2 da eine bestimmte ,summandenreihe sie bildet1 erfordert ein eingreifendes ,prinzip4 ,das ist in der ,physik und ,chemie eben das dritte physische ,prinzip4 ,man knnte sagen1 in die ,lebenserscheinungen greife ebenfalls das dritte ,weltprinzip ein4 ,das tut es gewi4 ,allein wozu sind die regulierenden ,gefhle und ,nerven vorhanden8 ,die ueren ,umstnde sollten doch1 wie in physikalischen und chemischen ,vorgngen1 allein gengen1 die ,umwandlungen zu regulieren4 ,aber immer1 wenn die ,umwandlungen einen fr die ,entwicklung oder ,erhaltung des ,lebens ungeeigneten ,verlauf einschlagen1 tritt die ,regulierung durch besondere ,seelenttigkeiten ein4 ,wir haben eben zwei ,regulierungen1 eine rein physische ,regulierung nach dem physischen ,prinzip1 bestimmt durch den ,zustand des ,krpers1 die rein mechanisch wirkt1 wie in einem unbelebten ,krper1 ganz ohne ,bezugnahme auf das ,leben1 und eine ,regulierung1 die unmittelbar auf das ,leben gerichtet ist4 ,diese kommt bei belebten ,wesen als neue hinzu4 ,unser ,denken ist diskursiv1 nicht intuitiv4 ,wenn wir ,teile haben1 die sich vor uns zu einem ,ganzen zusammensetzen1 so wissen wir1 wie das ,ganze aus ihnen hervorgegangen ist1 haben wir aber nur ein ,ganzes1 so ist uns die ,entstehung aus den ,teilen verborgen4 ,kant begrndet damit in der ,kritik der ,urteilskraft das ,prinzip der ,zweckmigkeit4 ,das wollen nun die ,materialisten nicht anerkennen1 sie lehnen es als ,einbildung ab4 ,aber ich wei nicht1 wie man rein mechanistisch oder energetisch die psychische ,regulierung bei ,entwicklung des ,krpers aus den unzhligen ,mglichkeiten nach der ganz bestimmten ,richtung 7,s4 #dej f471 und im ,krper sich verstndlich machen will1 die zweifellos ein ,besonderes neben der physischen ist1 die1 ich mchte sagen1 immer die ,umstnde so wandelt1 da das physische ,regulativ so reguliert1 wie es fr die ,erhaltung des ,krpers erforderlich ist4 ,das zeigt sich ja schon bei der chemisch-physikalischen ,assimilation und ,dissimilation der ,stoffe in den ,zellen 7z4 ,b4 den ,ganglien71 die immer im ,gleichgewicht gehalten werden1 und bei dem ,ruhebedrfnis1 sobald durch krperliche oder geistige ,ttigkeit die ,dissimilation vorherrschend geworden ist4 ,wenn also die psychischen ,ttigkeiten physische ,energien auslsen1 so wrden sie auch das physische ,regulativ fr die ,vorgnge zwischen den ,energien stetig auslsen4 ,kann man da die psychischen ,ttigkeiten berhaupt noch als physische ,energien ansehen8 ,in der ,physik und ,chemie tun ,energien1 wie bemerkt1 nichts dergleichen4 ,nur auszulsen vermgen sie und sich ineinander zu wandeln1 weiter nichts4 ,das ist noch der entgegenkommendste ,ausdruck fr das ,verhltnis der psychischen ,regulierung zur physischen4 ,manche werden sogar geneigt sein1 die erstere als ,kampfregulierung gegen die letztere zu betrachten4 ,und sie htten recht1 da1 sobald die psychische ,regulierung fehlt und die physische frei waltet1 der ,krper zugrunde geht4 ,zu dieser ,klasse gehren auch noch diejenigen ,auslsungen1 welche als ,ausdruck unserer ,seelenttigkeiten nach ,auen dienen1 wie die der physischen ,energien beim ,sprechen zum ,ausdruck der ,gedanken und ,wnsche1 beim ,wechseln der ,gesichtszge zum ,ausdruck der ,empfindungen1 bei vielen anderen ,bewegungen zum ,ausdruck der ,triebe1 ,gefhle usf4 ,hier liegen die ,verhltnisse anscheinend wieder einfach1 physische ,energien treten als ,folge von psychischen auf4 ,die ,bedeutung1 die diese ,vorgnge haben1 beruht zum groen ,teil auf bereinkommen1 wie bei der ,sprache4 ,in anderen ,fllen ist es naturgeme ,abwehr oder ,flucht4 ,in noch anderen1 wie bei ,schreien aus ,schmerz1 das so weit in der ,tierreihe verbreitet ist1 bei ,lachen und ,singen aus ,vergngen und bei ,weinen ist es schwer1 die ,bedeutung abzuleiten4 ,wir kommen zur dritten ,klasse2 sie umfat das ,ttigkeitsgebiet der sensiblen ,nerven2 ,reize der physischen ,energien bringen psychische ,erscheinungen1 und zwar fast alle -- die ,physizisten sagen1 berhaupt alle -- hervor4 ,teilen wir die psychischen ,erscheinungen ein in3 ,wahrnehmen 7physisch und psychisch71 ,vorstellen 7,anschauen1 ,phantasieren1 ,erkennen1 ,erinnern usf471 ,empfinden 7,fhlen1 ,begehren usf471 ,denken 7,schlieen1 ,glauben usf471 ,wollen1 so wrden also im ,extrem alle diese ,erscheinungen von physischen ,energien hervorgerufen werden knnen4 ,dagegen lt sich nichts sagen1 jeder wei es4 ,und wenn der ,krper mit der ,auenwelt in ,verbindung sein soll1 mu es ja auch selbstverstndlich so sein4 ,es fragt sich nur wie8 ,wenn jemand unsere zur ,faust geschlossene ,hand ergreift und ffnen will1 so lst diese ,energie unseren ,willen aus1 und dieser lst die physische ,gegenwirkung unserer ,muskeln gegen den ,angriff aus4 ,das ist einfach3 ein explodierender ,pulverhaufen kann von ,feuererscheinungen begleitet sein1 die den erloschenen ,funken1 der ihn zur ,explosion gebracht hat1 wieder entznden4 hnlich brchten physische ,energien in den ,sinnesorganen psychische ,sinneswahrnehmungen hervor1 wie die fnf bekannten1 dazu noch ,klte- und ,wrmeempfindung1 ,schmerzempfindung1 ,gleichgewichtsgefhl1 ,krpergefhl usf41 wobei nicht entschieden zu werden braucht1 ob spezifische oder nur graduelle ,verschiedenheiten zwischen einigen dieser ,wahrnehmungen bestehen4 ,schwieriger ist es schon1 zu begreifen1 wenn ,reize ,erkennen1 ,erinnern1 ,denken1 ,fhlen auslsen1 und noch mhevoller1 wenn dieses mit mehreren ,seelenttigkeiten der verschiedensten ,art zugleich geschieht4 ,ich habe bei den bisherigen ,betrachtungen die unbewuten ,seelenttigkeiten von den bewuten nicht getrennt2 um so mehr aber mu jetzt ein ,unterschied gemacht werden4 ber das ,verhltnis der ersteren zu den physischen ,energien kann man die ,behauptungen nicht prfen1 denn es fehlt hier auch die innere ,untersuchung1 von der ueren ganz zu schweigen4 ,bei den bewuten ,seelenttigkeiten aber haben wir die innere ,prfung zur ,verfgung4 ,hier glaube ich nun behaupten zu drfen1 da zwischen ,reiz und ausgelster ,seelenttigkeit stets ein anderes sich schiebt1 die ,kausalitt4 ,es ist bekannt1 da die physische ,anschauung apriorische ,eigenschaften der ,psyche nicht anerkennt4 ,mit allen ,kategorien soll die ,kausalitt erworben1 aus der ,erfahrung jedes einzelnen oder ganzer ,geschlechter erschlossen1 abstrahiert sein4 ,die ,kausalitt ist dann1 wie alle ,kategorien1 selbst psychisch wesenlos1 denn die ,seelenttigkeit ist das ,schlieen1 nicht das ,ende des ,schlieens1 der ,schlu4 ,und eine andere ,ansicht kann die physische ,anschauung vom ,leben auch gar nicht haben4 ,von diesem ,standpunkte aus folgt die ,kausalitt1 wie jede ,kategorie1 den durch ,reize ausgelsten ,seelenttigkeiten4 ,der ,gegenstand ist auerordentlich schwierig4 ,ich glaube aber1 wie schon bemerkt1 in meinem ,buche ,philosophische ,grundlagen der ,wissenschaften8 naturwissenschaftlich das getan zu haben1 was ,kant philosophisch geleistet hat3 erwiesen zu haben1 da ,reize bewute ,seelenttigkeiten gar nicht auslsen ohne ,mitwirkung der ,kausalitt1 da diese ,mitwirkung -- wenn nicht gar ,vorwirkung -- die unausweichliche ,bedingung ist fr jedes bewute ,leben in der physischen ,welt4 ,in dieser ,hinsicht nimmt die ,kausalitt fr das ,leben die gleiche ,stellung ein wie das ,bewutsein selbst4 ,ja1 man knnte wohl sagen3 es gibt gar kein ,bewutsein von der ,einheit des ,ich im ,verhltnis zur ueren ,welt und zu der ,mannigfaltigkeit der inneren ,welt ohne ,kausalitt1 denn ohne ,kausalitt ist ein ,erkennen sowohl des ,verschiedenen als des ,gleichen vllig ausgeschlossen1 also das ,erkennen berhaupt und jeder ,zusammenhang4 ,ich glaube sogar erwiesen zu haben1 da selbst die ,anschauung1 die wir von den ,besonderheiten des ,raumes haben1 nicht ohne die ,kausalitt hat gewonnen werden knnen1 gerade wenn naturwissenschaftlich gesprochen wird4 ,ist dies aber alles zutreffend 7man vgl4 auch ,s4 #dji1 #dad f471 wie soll man sich dann die ,verbindung zwischen ,kausalitt -- und das gilt auch fr alle anderen ,kategorien -- und physischen ,energien vorstellen8 ,kann da auch nur von einer ,auslsung gesprochen werden8 ,ich glaube1 so wenig wie bei der ,zeit- und ,raumanschauung4 ,und diese haben wir ununterbrochen im bewuten ,zustande1 die ,kausalitt tritt aber hier jedesmal erst auf1 wenn ein ,reiz ausgebt wird1 und dann folgt die betreffende ,seelenttigkeit als ,erkennung des ,reizes4 ,endlich die vierte ,klasse1 die ,verbindung der psychischen ,ttigkeiten miteinander4 ,hckel sagt geradezu3 ,jede ,psychomform kann in eine andere bergefhrt werden84 ,also ,umwandlung der psychischen ,energien ineinander4 ,hierfr scheint manches zu sprechen4 ,wir haben die ,empfindung ,hunger82 wir essen1 und allmhlich schwindet diese ,empfindung1 und es wchst die ,empfindung satt8 heran1 die bis zu bersatt8 steigen kann1 die eine oder andere als quivalent fr die verlorene ,empfindung ,hunger4 ,so wandelt sich auch mitunter das ,gefhl der ,verehrung in das der ,gleichgltigkeit oder gar der ,verachtung1 das der ,liebe in ,ha usf4 ,indessen kennen wir auch ,flle1 in denen von einer ,umwandlung des einen in das andere doch wohl nicht die ,rede sein kann4 ,es scheint1 als ob die ,seelenttigkeiten in ,gruppen zu teilen sind1 die sich getrennt voneinander halten1 sich nicht ineinander wandeln4 ,worin soll sich das ,bewutsein wandeln1 da es doch berall dabei sein mu und1 wie das ,auge die ,gegenstnde1 so die anderen ,seelenttigkeiten wie ganz auer und ber ihnen betrachtet8 ,wer ,kategorien1 wie die ,kausalitt1 anerkennt1 wird auch wegen ihrer in ,verlegenheit sein4 ,sie sind die ,regulative fr alle inneren ,seelenttigkeiten1 wie ,wahrnehmen1 ,denken usf4 ,nehmen wir noch ein handgreiflicheres ,beispiel4 ,es meint ein ,mensch1 aus ,unwissenheit oder aus ,aberglauben1 oder aus besonderer ,stimmung heraus1 ein ,gespenst zu sehen4 ,es ist eine innere ,wahrnehmung4 ,bangen1 ,furcht und ,angst ergreifen ihn und dauern mit der ,wahrnehmung4 ,eine ,umwandlung der ,wahrnehmung in diese ,gefhle hat nicht stattgefunden1 die ,wahrnehmung kann diese ,gefhle sogar berdauern4 ,aus solchen und hnlichen ,beispielen glaube ich entnehmen zu sollen1 da auch die psychischen ,energien1 um wieder energetisch zu reden1 sich nur auslsen1 und da die ,umwandlungen nur scheinbar sind1 indem immer ein anderes dazwischen tritt1 so der ,reiz1 den die ,speisen ausben1 der die eine ,empfindung1 ,hunger1 aufhebt und die andere1 satt8 oder bersatt81 auslst1 neue ,wahrnehmungen ber den ,gegenstand der ,verehrung oder ,liebe usf4 ,da aber auerdem1 auch hier wie bei der dritten ,klasse1 ,erscheinungen auftreten1 ,regulierungen1 die keiner physischen ,energie zukommen4 berblicken wir alles bisher ,gesagte1 so ergibt sich folgendes3 #a4 ,werden die ,seelenttigkeiten als physische ,energien betrachtet1 so hat man sie als auslsende ,energien anzusehen4 ,sie knnen dann ihr quivalent nur ineinander finden1 was allgemein nicht zutrifft4 ,oder sie haben ihr quivalent in den physischen ,energien der betreffenden ,nervenzellen 7,ganglien und ,ganglienanhufungen im ,gehirn1 ,rckenmark1 ,sonnengeflecht71 im ,psychoplasma1 wie ,hckel sagt4 ,das letztere zu behaupten sind die ,materialisten und ,energetiker naturgem am meisten geneigt4 ,aber haben sie die ,behauptung auch schon experimentell bewiesen8 ,man kann darauf nur mit ,nein antworten4 ,die feststehende ,tatsache1 auf die sie sich immer berufen1 da ,krper und ,geist sich stets beeinflussen1 ist kein ,beweis4 ,es ist richtig1 da das ,gehirn eines mden ,menschen durch ,dissimilation gewisse ,stoffe mehr enthlt und andere weniger als das eines nicht mden4 ,mssen darum diese ,umwandlungen quivalente der ,gedanken- oder ,gefhlsenergien sein1 knnen sie nicht indirekt entstanden sein8 ,man denke an folgenden ,fall4 ,der ,wille zwingt einen ,muskel1 sich zusammenzuziehen oder zu strecken4 ,whrend des ,zustandes der ,kontraktion oder ,streckung bildet sich im ,muskel als strender ,stoff ,milchsure aus1 und der ,muskel ermdet und zehrt zuletzt gewissermaen den ,willen auf4 ,aber unter wie anderen ,ernhrungsverhltnissen steht der kontrahierte oder gestreckte ,muskel gegenber dem normal liegenden6 ,diese nderung der ,ernhrungsverhltnisse hat die nderung in der ,zusammensetzung des ,muskels herbeigefhrt1 die nderung ist kein quivalent des ,willens4 hnlich ist kaum eine ,seelenttigkeit ohne ,beeinflussung des ,herzens und anderer ,teile des ,krpers vorhanden4 ,die dadurch herbeigefhrten physischen nderungen mssen auch die ,ernhrung der ,zellen ndern4 ,dies alles kann man1 wie ich glaube1 mit groem ,rechte jener apodiktischen ,behauptung so lange entgegenhalten1 als nicht ,beweise im einzelnen beigebracht sind4 ,und diese fehlen noch1 wenn auch zugestanden werden kann1 da die ,untersuchung namentlich der ,stromschwankungen in den ,nerven und der ,stoffumsetzungen in den ,ganglien einiges in ,aussicht stellen mag4 #b4 ,die ,seelenttigkeiten bieten ,erscheinungen1 die bei keiner physischen ,energie anzutreffen sind1 indem sie namentlich1 zur ,entwicklung und ,erhaltung des ,krpers als lebenden ,gegenstandes1 auch regulierend wirken4 ,hierber ist nach dem ,gesagten nichts hinzuzufgen4 #c4 ,es gibt ,seelenttigkeiten1 denen der ,charakter von ,energien beizumessen nicht angngig ist4 ,dahin gehrt vor allem die ,anschauung der ,zeit und gehren die ,kategorien1 wie namentlich die ,kausalitt1 ,regulative des inneren ,lebens und des ,lebens in und mit der ueren ,welt4 ,auch das ,bewutsein wrde ich hierher rechnen als ,organ zur ,wahrnehmung des inneren ,lebens4 ,endlich bedenke man noch folgendes3 ,was haben wir von den physischen ,erklrungen der psychischen ,ttigkeiten noch auerdem zu verlangen8 #d4 ,alle physischen ,vorgnge mssen sich zusammengefat als ein ,gesamtes erkennen2 es entspricht das unserem ,bewutsein von unserem ,ich und dem was auf ,s4 #dee f4 davon und von den ,ostwaldschen ,reaktionsfolgen gesagt ist4 #e4 ,jeder physische ,vorgang mu sich auerdem fr sich in sich erkennen4 #f4 ,jeder physische ,vorgang mu jeden anderen ,vorgang kennen und erkennen1 da jeder jeden anderen hervorruft und korrigiert1 zum ,beispiel die ,empfindung ,schmerz den ,willen ,schreien4 #g4 ,kein physischer ,vorgang darf durch ,hinzutreten neuer ,vorgnge oder durch ,schwinden vorhandener gestrt werden4 ,das knnte man physisch noch am ehesten verstehen4 #h4 ,jeder physische ,vorgang mu andere ,vorgnge1 beliebiger ,art1 selbst entgegengesetzte1 voraussehen1 denn wir kennen unsere inneren und ueren ,handlungen und wissen1 was auf jeden ,vorgang in uns folgt1 bis zu bestimmter ,vorstellung oder gar ,wahrnehmung4 ,wer das alles von physischen ,vorgngen glaubt zugestehen zu knnen1 mag die ,welt der ,psyche der ,welt der ,physis gleich machen4 ,ich persnlich halte ein solches ,zugestndnis fr ganz undenkbar4 ,automaten1 selbst solche unseres phantastischesten ,dichters ,e4 ,t4 ,a4 ,hoffmann wird wohl niemand mehr als ,beispiele anfhren4 ,oberflchliche ,analogien kann man berall finden4 ,darum handelt es sich nicht4 ,um bestimmte ,verstndlichmachung handelt es sich1 da man mit ,einsicht sagen kann3 ,jawohl1 so kann es sich in der ,tat verhalten4 ,davon aber sind ,mechanistik und ,energetik unendlich weit entfernt1 selbst wenn man von den ,widersprchen absieht1 in die sie sich gegen sich selbst verwickeln und von denen der bedeutendste der der ,gegenwirkung des physischen und des psychischen ,regulativs ist4 ,die physikalisch-chemischen ,gesetze wirken im ,leben ganz so wie in der unbelebten ,welt4 ,aber sie sind im ,leben nicht die einzigen ,gesetze1 es kommen noch andere ,gesetze hinzu1 namentlich regulierende1 die in der unbelebten ,welt nicht bestehen1 soviel wir wissen1 und deren ,aufgabe in ,gegenwirkungen gerade gegen jene physikalischen ,gesetze besteht4 ,auch die physikalisch-chemischen ,erscheinungen erschpfen das ,leben nicht2 es sind im ,leben noch andere ,erscheinungen vorhanden1 die wir in der unbelebten ,welt nicht treffen1 wie die wunderbaren der phylogenetischen und ontogenetischen ,entwicklung aus den unzhligen ,mglichkeiten 7,s4 #ddh ff474 ,das ,leben enthlt eben mehr als das ,unbelebte1 und zwar ,eigenes1 ,besonderes4 ,nun noch einige ,worte4 ,die physischen ,anschauungen bringen es anscheinend mit sich1 da weder von ,gott noch von ,freiheit oder ,unsterblichkeit gesprochen werden kann4 ,ich will nur ber das letztere etwas sagen1 die ,unsterblichkeit4 ,als ,ganzes kommt sie physisch nicht in ,betracht4 ,aber vielleicht zum ,teil8 ,wir wissen1 da in der ,natur ,wrme unsterblich ist4 ,alle ,vorgnge in der ,natur sind irgendwo mit ,wrmeentwicklung verbunden4 ,wrme ist nur beschrnkt in andere ,energie verwandelbar1 also mu insgesamt immer eine ,wrmezunahme erfolgen4 ,und so steigt die ,menge ,wrme im ,weltall zu bestimmtem ,hchstbetrag1 der dann bleiben mu 7vgl4 jedoch ,s4 #ddj74 ,wenn in den psychischen ,energien solche vorhanden sein sollten1 die gleichfalls nur beschrnkt verwandelbar sind1 so mssen diese stetig zunehmen4 ,ohne ,umwandlungen sind solche ,energien ,leben ohne ,ttigkeit2 also dieses ,leben mu im ,weltall stetig wachsen4 ,am ,ende sind diese ,energien allein von allen psychischen ,energien vorhanden1 und wir haben nur ,leben ohne ,ttigkeit1 kein anderes4 ,das erinnert frappierend an das buddhistische ,nirwana-,leben4 ,es ist ein ,leben1 nur ohne ,ttigkeit4 ,und sollten etwa gar selbst die sonst beschrnkt verwandelbaren ,energien der ,natur diesen psychischen ,energien gegenber unbeschrnkt verwandelbar sein1 was ja in keiner ,weise ausgeschlossen ist1 so wrden berhaupt die letzten ,energien nur ,leben sein1 ohne ,ttigkeit4 ,das ,nirwana-,leben wrde in den ther versinken1 wo es zum ,beginn der ,welt war und durch einen gewaltigen ,akt in physisches ,leben bergefhrt worden ist1 um am ,ende der ,tage in den ther zurckzukehren4 ,kaum brauche ich hervorzuheben1 da diese ,unsterblichkeitslehre nicht die spiritualistische ist1 die sich ja auf das ,individuum bezieht1 whrend es sich hier um das ,gesamte handelt1 wofr ,hckel in seinem ,psychom-,erhaltungsgesetz sie unmittelbar feststellt4 ,aber etwas ,individuelles haftet ihr doch auch an1 wenn die ,psychome eben nur beschrnkt verwandelbar sind4 ,fast ist es schade1 da man eine ,theorie ablehnen mu1 die zu so bedeutenden ,unsterblichkeitsfolgerungen fhren kann4 ,aber gegenwrtig scheint mir jede ,anschauung auf rein physischer ,grundlage aussichtslos4 ,in letzter ,stunde ist mir eine ,schrift von ,felix ,auerbach bekannt geworden1 ,ektropismus oder die physikalische ,theorie des ,lebens84 ,der zweite ,titel htte besser fortgelassen werden sollen1 denn eine physikalische ,theorie des ,lebens wird nicht gegeben1 nicht einmal angedeutet4 ,nur da der ,verfasser der ,ostwaldschen ,energetik anhngt1 mchte aus der ,schrift hervorgehen4 ,doch spricht er von ,geist und ,willen wie von etwas ,besonderem -- er nennt sie das ,gttliche8 im ,menschen -- gegenber den ,erscheinungen in der unbelebten ,natur4 ,es handelt sich also nur um den ,ektropismus4 ,ektropismus nun ist der ,gegensatz zum ,entropismus4 ,letzterer bedeutet1 wie wir wissen1 und ,auerbach namentlich feststellt1 die ,ausgleichung1 ,zerstreuung und ,entwertung der ,energie4 ,ektropismus bezieht sich also auf ,sonderung1 ,konzentrierung und ,werthebung der ,energie4 ,von selbst tritt allein ,entropismus ein1 ,ektropismus dagegen immer nur durch ,wirkung von auen4 ,so ist der ,vorgang des ,falles schwerer ,krper entropisch1 die ,krper fallen von selbst4 ,das ,steigen schwerer ,krper aber ist ektropisch1 in jeder hheren ,lage haben sie mehr ,energie4 ,und von selbst steigen sie nicht1 sie mssen von auen gehoben oder heraufgedrckt werden4 ,auerbach ist nun der ,ansicht1 da die belebten ,wesen ektropisch wirken4 ,das ist an sich nicht neu2 denn da die lebenden ,wesen ,energien vor der ,zerstreuung wahren und aufspeichern1 z4 ,b4 die ,pflanzen in ihrem ,krper1 wer wei es nicht8 ,aber ,auerbach gibt dieser ,tatsache eine hhere ,bedeutung1 und zwar analog derjenigen der ,regulation 7,s4 #dea74 ,das ,leben ist eine ,regulation gegen den ,tod des ,weltalls1 der nach dem ,entropieprinzip unvermeidlich eintreten soll2 ist es kein absolut abhelfendes ,prinzip -- verstehe ich ,auerbach recht1 so mchte er sogar so weit gehen -- so ist es doch jedenfalls ein retardirendes4 ,da ,anfang und ,ende aufs genaueste zusammenhngen1 stellt auch er fest1 und so will ich seinen ,hauptsatz1 soweit er hier in ,betracht kommt1 im ,wortlaut anfhren4 ,er setzt einen ,urzustand etwa im ,sinne ,eugen ,dhrings voraus1 ,chaos nennt er ihn1 in dem also alle ,energie entropisch war 7oder war gar keine ,energie da871 da keine ,vorgnge bestanden4 ,dieser ,urzustand wurde pltzlich durch einen ,schpfungsakt zur hchstmglichen ,ektropie gebracht3 ,am ,anfange wurde aus dem ,chaos der ,kosmos 7also die ,welt der ,vorgnge74 ,das ,chaos war schlaff und trge1 der ,kosmos ist gespannt und bewegt4 ,das ,chaos ist leer1 der ,kosmos ist gefllt mit ,energie4 ,ihre ,quantitt bleibt immer dieselbe1 aber ihre ,qualitt unterliegt fortwhrendem ,wandel2 und was die ,rolle der ,wandlungen durchgemacht hat1 ist fr den ,kosmos verloren4 ,spannung und ,bewegung lassen nach1 die ,energie wird gebunden und zerstreut1 verwirrt und entwertet1 die ,energie strebt einem ,maximum zu4 ,da tritt eine neue ,erscheinung auf den ,plan3 das ,leben4 ,in der leblosen ,natur herrscht der ,ablauf1 nur schwach gedmpft durch den ,aufzug4 ,in der lebendigen ,natur herrscht die ,entwickelung1 und sie versucht1 dem auch hier ttigen ,ablauf die ,spitze zu bieten4 ,der ,versuch gelingt nur allmhlich und nur in bescheidenen ,grenzen4 ,aber die ordnende1 auslsende und ektropische ,begabung kommt und reift mhlich und heimlich4 ,und im ,menschengeschlechte feiert sie mit strahlendem ,glanze das ,fest ihrer ,befreiung48 ,das ,leben ist wie ein ,wchter81 der unablssig eingreift und das ,schdliche8 7das ,entropische7 absiebt84 ,wenn der ,leser das in unsere einfache ,sprache bertrgt1 so findet er es nicht weit von den hier geuerten ,ideen1 wenigstens nach einer ,richtung1 denn die anderen1 fast noch bedeutungsvolleren ,regulationen kommen bei ,auerbach nicht zur ,behandlung4 ,eigenartig ist noch1 da ,auerbach an die ,entstehung des ,kosmos aus dem ,chaos die ,entstehung auch der grten ,ordnung anschliet1 die allmhlich entropisch in die ,un-,ordnung bergeht 7,s4 #dda74 ,das ,leben greift wieder regulierend ein1 es schafft ,ordnungen aus den ,un-,ordnungen4 ,wie das ,leben dieses tut1 wie es berhaupt den ,kampf gegen den ,entropismus durch ,ektropismus fhrt1 darber sagt der ,verfasser nichts ,bestimmtes4 ,aus einigen ,nebenuerungen mchte man schlieen1 da er das ,leben in gewissen selektiven ,eigenschaften der protoplasmatischen ,stoffe sucht1 analog etwa der selektiven ,eigenschaft mancher als halbdurchlssig bezeichneten ,stoffe1 die zum ,teil von einer ,zuckerlsung wohl das ,wasser1 aber nicht den ,zucker durchlassen4 ,aber freilich sollte die grobe ,mechanistik seinem ,system sehr fern stehen4 ,wegen der weiteren ,schlsse in bezug auf das ,verhalten des ,menschen und der ,menschheit1 darf ich auf die sehr interessante ,schrift verweisen4 ,der ,satz ,der ,kosmos -- und mit ihm sein ,vertreter1 der ,staat -- hat ein direktes ,interesse nur an dem starken und ektropischen ,individuum81 klingt ganz nach ,nietzsche4 ,alles was in diesem ,abschnitt ausgefhrt ist1 hngt mit dem ,vitalismus und ,neuvitalismus1 z4 ,b4 nach ,reinke1 zusammen4 ,ich habe diese ,bezeichnungen zu benutzen vermieden2 ihre ,bedeutung geht nach der einen ,seite1 nach der physischen1 zu weit1 nach der anderen ,seite1 nach der psychischen1 hier geistigen1 viel zu sehr in die ,enge4 ,man soll auch keine ,worte auffrischen1 die nun einmal1 und mit ,recht1 eine so unwissenschaftliche ,nebenbedeutung bekommen haben wie der ,vitalismus4 ,ich schliee dieses ,buch mit einigen ,bemerkungen ber die ,weltrtsel im allgemeinen4 ,du ,bois-,reymond1 in seiner berhmt gewordenen ,ignorabimusrede1 die ,hckel einer psychologischen ,metamorphose zuschreibt1 die aber aus einer allmhlich gewachsenen ,erkenntnis geflossen ist1 da der ,materialismus in keiner ,form ausreicht1 die ,weltrtsel8 zu lsen1 wie sie ja bei vielen anderen ,forschern gleichfalls allmhlich sich geltend machen mute1 hat sieben solche ,weltrtsel aufgestellt4 ,drei davon sollen berhaupt unlsbar1 transzendent8 sein3 der ,ursprung der ,materie und der ,kraft1 der ,ursprung der ,bewegung1 die ,entstehung der einfachen ,sinnesempfindung und des ,bewutseins4 ,drei andere sollen lsbar sein1 wenn auch schwer3 die ,entstehung des ,lebens1 die 7anscheinend absichtsvolle7 ,zweckmigkeit der ,natur1 das vernnftige ,denken und der ,ursprung der damit verbundenen ,sprache4 ,eines bleibt unentschieden3 die ,frage nach der ,willensfreiheit4 ,hat die sptere ,entwicklung der physischen ,anschauungen dem ,manne ,unrecht gegeben8 ,ich glaube nein6 ,im ,gegenteil1 mir scheint sie die ,rtsel noch mehr transzendent gemacht zu haben als er sie auffate4 ,wir sehen1 selbst mit den bei weitem besseren ,mitteln der ,energetik kommt man der ,lsung jener ,rtsel nicht einen ,schritt nher1 hchstens1 da man sie auf andere ,dinge bezieht1 etwa das erste ,weltrtsel statt auf ,materie und ,kraft1 auf ,energie mit seinen beiden ,faktoren2 das zweite ,rtsel statt auf ,bewegung auf ,energieumwandlung4 ,nur das ,ignorabimus mchte ich ablehnen4 ,es ist gar kein ,ignorare1 wenn man sich davon berzeugt hat1 da es in der ,welt doch etwas mehr gibt als ein ,einzelnes im ewigen ,einerlei der ,existenz und des ,wechsels4 ,wir suchen zwar berall nach ,vereinfachung und sollen danach suchen4 ,wenn aber ,vereinfachungen zu nichts fhren als zu ,redewendungen1 ohne die ,einsicht in das ,wesen der ,sache irgend zu frdern1 und nur ,rtsel und ,unverstndliches zu ,rtseln hufen1 so sind sie kein ,gewinn und mssen fallen gelassen werden1 sobald ihre ,untauglichkeit erkannt ist4 ,bei den rein physischen ,anschauungen ist dieses1 glaube ich1 der ,fall4 ,die rein materialistische mag schon kein ,mensch mehr4 ,die energetische1 so bestechend sie ist1 wird1 davon bin ich berzeugt1 ihr ,schicksal teilen4 ,spinozas ,anschauung in ,verbindung mit ,kants ,transzendentalismus1 scheint mir allem am besten gerecht zu werden1 soweit menschliche ,voraussicht und ,einsicht etwas behaupten darf4 ,sie bietet noch den ungeheuren ,vorteil1 da wir sie so leicht fortfhren und erweitern knnen1 wie ,hckels ,beispiel zeigt4 ,in der ,tat mssen wir jetzt schon sagen1 da der allgemeinen ,substanz fr unsere ,welt mindestens drei ,attribute zukommen3 ,geist1 ,energie1 ,materie 7oder was fr ,materie stehen kann74 ,die allgemeine ,substanz soll ja unendlich viele ,attribute haben4 ,so ist es durch nichts ausgeschlossen1 da unsere ,welt in der ,tat diese drei oder vielleicht noch mehr ,attribute ausmacht4 ,und andere ,welten1 von denen schon die ,alten trumten1 knnen mit diesen noch andere ,attribute bedeuten in beliebiger ,zahl4 ,wer also ein ,ding-an-sich mit unendlich vielen ,attributen annimmt1 mu unendlich viele ,welten zugestehen und vielleicht noch bergnge und berdeckungen zwischen ihnen4 ,und er darf sogar die ,leben-,reihe 7,s4 #bba7 durch diese verschiedenen ,welten fhren4 ,auch eine solche ,auffassung bildet einen ,monismus und gehrte in die ,anschauungen des so umfassenden ,monistenbundes4 ,aber freilich verirrt sich schon manches ins ,mystische1 wohin ,kant auch seine ,trume eines ,geistersehers8 gefhrt haben1 da wir von nichts wissen als allein von unserer ,welt4 ,namen- und ,sachregister4 ,a ,aberglaube #bg1 #dcd4 ,abspiegelung1 die ,welt als #cjj1 #cgi4 ,abwehrformeln #aij4 ,achamoth #bgc ff4 ,adam #aej4 ,adam von ,bremen #ic4 ,afrika #bj ff41 #eg ff4 u4 a4 a4 ,o4 ,agnostizismus #dbj4 ,agrippa ,cornelius #cab4 gypter #ajj ff41 #abi1 #acb1 #aee1 #aeh1 #afe1 #ahj1 #ahd1 #ahh1 #aih1 #bai1 #bbh u4 a4 a4 ,o4 ,ahnenkult #dc ff41 #df u4 a4 a4 ,o4 ,aion #bga u4 a4 a4 ,o4 ,akademie #bdh1 #cee4 ,akzidens #bhi4 ,alanus #cjc4 ,albertus ,magnus #bid4 ,alchemie #bij4 d',alembert #dce4 ,allegorie #ih4 ,alte vom ,tage #bia4 ,altruismus #dcg u4 a4 a4 ,o4 ,amerika #ag ff4 u4 a4 a4 ,o4 ,ammonios ,sakks #bgg4 ,amulett #dj4 ,ananke1 #bej1 #ceb1 #dbb4 ,anaxagoras #bdc1 #bfi1 #dbc4 ,anaximandros #bcg1 #bfi4 ,anaximenes #bcf4 ,andre #afd4 ,animismus #cf ff4 u4 a4 a4 ,o4 ,anschauungsformen #cfj ff41 #dge f4 u4 a4 a4 ,o4 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