,,der ,,tabak ,,von ,c4 ,j4 ,,koning4 ,,der ,,tabak ,studien ber seine ,kultur und ,biologie ,,von ,c4 ,j4 ,,koning4 ,,amsterdam1 ,,leipzig1 ,j4 ,h4 ,g4 ,,van ,,heteren4 ,,wilhelm ,,engelmann4 #aijj4 ,j4 ,,forster1 ,m4 ,d41 ,,ll4 ,d4 7,edinburgh71 ,professor der ,hygiene und ,bacteriologie an der ,universitt ,strassburg1 ,correspondierendem ,mitglied der ,kgl4 ,academie der ,wissenschaften zu ,amsterdam1 u4 s4 w41 gewidmet4 ,bei den chemischen ,prozessen der ,bildung und ,zersetzung von ,stoffen1 die in der ,natur tglich stattfinden1 spielt die ,lebensthtigkeit kleinster ,organismen eine mchtige1 einflussreiche ,rolle4 ,nicht bloss fr den ,biologen1 auch fr die ,entwicklung des ,chemikers ist es demnach von hervorragender ,bedeutung1 neben der ,chemie1 die ,bacteriologie1 die ,lehre von diesen ,organismen1 zu betreiben4 ,von dieser ,erwgung ausgehend wnschte ich mich1 nachdem ich mein ,fachstudium an der ,amsterdamer ,universitt vollendet hatte1 auch mit dieser jungen ,wissenschaft zu beschftigen1 die seit kurzem eine hohe ,flucht genommen hat und in die verschiedensten ,gebiete eingreift4 ,die gnstige ,lage meines ,wohnortes in der ,nhe von ,amsterdam ermglichte mir den weiteren ,besuch der ,universittsanstalten1 und so wendete ich mich an ,sie1 verehrter ,professor ,forster1 mit der ,bitte1 mir den ,weg auf dem mir fremden ,terrain zu zeigen4 ,freundlich haben ,sie mich in ,ihr ,laboratorium aufgenommen und mich mit den bacteriologischen ,untersuchungsmethoden bekannt gemacht4 ,ich erinnere mich noch lebhaft1 wie ,sie nun vor vier ,jahren mich auf die ,fermentation des ,tabaks aufmerksam machten1 mit welcher ,sie sich seit lngerer ,zeit schon gelegentlich beschftigt hatten4 ,sie legten mir diesen ,gegenstand besonders ans ,herz und wiesen mich damit auf ein ,gebiet1 das nach verschiedenen ,richtungen hin urbar gemacht werden knne4 ,nachdem ich nun einmal unter ,ihrer ,leitung begonnen hatte1 auf diesem ,gebiete zu arbeiten1 trat mir bald1 wie ,sie voraus gesagt1 der hohe ,nutzen deutlich vor ,augen1 den die eingehende ,untersuchung der ,tabakskultur vom wissenschaftlichen ,standpunkte aus und mit ,zuhilfenahme des durch die ,bacteriologie gewonnenen ,wissens bietet4 ,die ,beschftigung hiermit wurde mir tglich lieber und regte mich zu fortwhrender neuer ,arbeit an4 ,ihnen1 verehrter ,professor ,forster1 fhle ich mich zu ,dank verpflichtet4 ,sie haben mir den ,weg erffnet1 auf dem ich das ,kleine in der ,natur1 das so mchtige ,wirkung bt1 kennen lernte4 ,sie haben mir in den freundlichen ,rumen des ,laboratoriums an der ,amsterdamer ,universitt stets ,ihre ,beihilfe verliehen4 ,ihnen verdanke ich meine ,entwicklung in dieser biologischen ,wissenschaft1 zu der meine ,neigung mich hin zog2 und deshalb ist es mir eine angenehme ,pflicht1 ,ihnen hiermit die ,frucht meiner ,arbeit in der ,form dieses ,buches zuzueignen4 ,bussum1 ,november #ahii4 ,c4 ,j4 ,,koning4 ,,der ,,tabak ,,von ,c4 ,j4 ,,koning4 ,hanausek erwhnt im ,anschluss an das von ,suchsland vorgeschlagene verbesserte ,tabaksghrungsverfahren durch reingezchtete ,bakterien1 dass nach ,semmler in ,cuba einige beschdigte ,tabakbltter von untadelhaftem ,aroma in ,wasser zum ,faulen gebracht werden und dieses ,wasser zum ,besprengen des ausgegohrenen ,tabaks gebraucht wird1 wodurch das ,aroma verbessert werden soll4 ,koch's ,jahresbericht ber die ,fortschritte in der ,lehre von den ,ghrungsorganismen #ahib4 ,vor mehr als zwei ,jahren lenkte ,professor ,forster in ,amsterdam meine ,aufmerksamkeit auf die ,untersuchung der ,ghrung des ,tabaks4 ,die ,vermutung lag nahe1 dass entweder die ,hefen1 oder die ,bakterien bei der ,ghrung eine ,funktion ausbten 7,suchsland74 ,die ,proben sind also von mir in der ,richtung hin genommen worden1 dass ich in erster ,linie ungebrhten ,tabak im ,laboratorium knstlich zum ,ghren brachte1 um spter die natrliche ,ghrung mit dem erhaltenen ,resultate vergleichen zu knnen4 ,ich habe1 durch verschiedene ,umstnde dazu gebracht1 die ,untersuchung ausgedehnt und sowohl den anatomischen ,bau der ,pflanze1 besonders des ,blattes1 als die ,dngung und die chemische ,zusammensetzung des lebenden1 des sterbenden und des toten ,gewebes untersucht4 ,dann habe ich die ,ghrung und die dabei hervortretenden ,erscheinungen genau betrachtet und schliesslich die ,krankheiten1 welche sich am meisten bei den ,pflanzen zeigen1 studiert4 ,ehe ich diese ,gegenstnde zu beschreiben anfange1 spreche ich zuerst ,herrn ,professor ,forster1 jetzt in ,strassburg1 meinen ,dank aus1 der mir zum ,anstellen der ,versuche seinen ,rath und sein ,laboratorium zur ,verfgung stellte1 dann den ,herren ,herschel in ,amersfoort und de ,hartog in ,wageningen1 die mir den nichtfermentierten ,tabak zusandten und mir ,gelegenheit gaben1 fters die ghrenden ,haufen ,tabak in ,wageningen zu untersuchen und mich dadurch in den ,stand setzten1 die ,kulturen zu den bakteriologischen ,untersuchungen an ,ort und ,stelle anlegen zu knnen1 dem ,herrn ,n4 v4 ,os in ,amerongen fr seine ,bereitwilligkeit1 mir die lebenden1 toten und kranken ,pflanzen zuzuschicken und fr seine vielen wichtigen ,mitteilungen bei meinem wiederholten ,besuche in den ,tabaksfeldern4 ,allen meinen ,dank fr ihre ,hlfe und ,freundlichkeit1 deren ich mich stets erfreut habe4 ,als ,columbus #adib auf der ,insel ,guanahani landete1 sah er1 wie die ,rothute aus ,nase und ,mund ,rauchwolken bliesen4 ,sie hatten ein ,kraut1 welches1 nachdem es getrocknet war1 in ein ,maisblatt hinein gewickelt1 an der einen ,seite angezndet und am andern ,ende im ,munde gehalten wurde4 ,dieses aufgerollte ,kraut trug den ,namen ,tabaco4 ,andere behaupten1 der ,name ,tabak stamme von einer zu den ,antillen gehrigen ,insel ,tabago her4 ,wie dem auch sei1 soviel ist sicher1 dass im ,jahre #aeeh in ,lissabon eine ,tabakspflanze aus ,florida von ,gonzales ,hernandes eingefhrt wurde1 wovon ,jean ,nicot allda im ,jahre #aefj mittels ,samen viele ,pflanzen aufzog und diese in verschiedene ,lnder ,europas mit wunderlichen ,erzhlungen verbreiten liess4 ,allmhlich wurde die ,pflanze in verschiedenen ,gegenden angepflanzt1 bald mit mehr1 bald mit weniger ,erfolg4 ,von den am meisten kultivierten ,arten knnen genannt werden3 ,nicotiana ,tabacum1 ,n4 rustica und ,n4 macrophylla4 ,die ,pflanze gehrt nach dem ,system von ,eichler zu den ,tubiflorae und zwar zu der ,unterabteilung der ,solonaceae4 ,sie ist also der ,datura ,stramonium1 ,hyoscyamus niger1 ,capiscum annuum1 ,solanum tuberosum1 ,lycopersicum esculentum1 ,atropa belladonna u4 a4 nahe verwandt4 ,die ,familie hat also zahlreiche ,vertreter1 welche krftig wirkende ,gifte bilden4 ,in den ,tabaksblttern zeigt sich das bekannte flssige ,alcaloid ,nicotin1 gebunden an ,apfelsure und zwar in wechselnden ,quantitten von #j1g-e1 abhngig vom ,alter der ,pflanze und den verschiedenen ,witterungsverhltnissen4 ,die schnen ,untersuchungen von ,ladenburg1 ,hoffmann und ,pinner liessen das ,nicotin als ein ,derivat von ,pyridin erkennen4 ,die chemische ,structur dieses krftig wirkenden ,giftes ist bekannt geworden und daher die ,synthese mglich4 ,handel und ,anwendung4 ,ein jeder1 welcher die ,gegend um ,wageningen1 ,elst und ,amerongen1 von ,amersfoort und ,nijkerk1 die ,drfer in der ,betuwe und in ,maaswaal besucht und dort durch die ,tabaksfelder geht1 wird den ,eindruck bekommen1 dass die ,tabakskultur hier im ,lande noch eine grosse ,ausdehnung hat4 ,besonders fiel mir berall die aussergewhnliche ,sorgfalt auf1 welche auf die ,kultur1 auf die ,ernte1 auf das ,trocknen und auf die ,brhung verwendet wurde4 ,es mge den hollndischen ,tabakspflanzern ein erfreuliches ,zeichen sein1 dass diese wirklich grosse ,kultur und dieser grosse ,handel in den letzten zwei ,jahren wiederum ,fortschritte machen4 ,ehemals brachte der getrocknete1 noch nicht fermentierte ,tabak #be ,gulden per #ajj ,pfund ein1 in den schlechten ,jahren 7#hg-ib71 als viele ,zchter die ,kultur einstellten1 #g-ab ,gulden1 und jetzt wieder #ag-bj ,gulden4 ,man unterscheidet im ,handel3 #ao ,boden- oder ,sandgut4 ,dies sind ,tabaksbltter1 welche zuerst gepflckt werden1 die untersten ,bltter1 welche viel ,erde und ,sand enthalten und schon ,ende ,juli geerntet werden4 #bo ,erdgut4 ,dies sind die mittelsten ,bltter1 die wohl den besten ,teil der ,pflanze bilden4 #co ,bestgut4 ,dies ist weniger gut und wird vom oberen1 der ,knospe beraubten ,teil der ,pflanze1 erhalten4 #do ,geizen4 ,es sind diejenigen ,bltter1 welche nach dem ,pflcken noch am ,stengel wachsen1 es sind ,auslufer1 welche die ,pflanze so viel wie nur mglich aussaugen4 ,die ,durchschnittsernte ist gewhnlich #b #c ,millionen ,pfund4 ,von unserm hollndischen ,tabak geht #g_/h der ,ernte nach ,deutschland1 ,belgien1 sterreich1 ,italien1 ,schweden1 ,norwegen und ,england2 #a_/h bleibt im ,lande zu verschiedenen ,zwecken als ,kerbtabak und ,deckblatt4 ,der ,schnupf- und ,kautabak wird hauptschlich geliefert von ,amerongen1 ,nijkerk1 ,wageningen1 ,rhenen und ,umgegend2 es ist ,bestgut und wird zum grssten ,teil nach ,england1 ,belgien1 ,italien und ,deutschland versandt1 whrend das ,erdgut nach sterreich1 ,frankreich und auch nach ,italien und ,deutschland geht4 ,das ,blatt aus ,nijkerk ist1 wie man es nennt ppiger2 es ist elastischer und piepst1 wenn man es mit den ,fingern spannt4 ,es sieht auch fetter und dicker aus und eignet sich daher besser zum schweren ,kautabak und zum ,schnupftabak4 ,die ,betuwe liefert mit ihrem schweren ,lehmboden immer den besten ,cigarrentabak1 der deshalb mit #b ,gulden per #ajj ,pfund mehr bezahlt wird4 ,der ,tabak von ,valburg jedoch mit seinem hellgefrbten ,blatt zeichnet sich vor allen andern aus und ist sogar #h ,gulden per #ajj ,pfund mehr wert4--,der ,tabak1 der nach ,schweden1 ,norwegen1 ,dnemark und ,deutschland ungebrht versandt wird1 kommt aus ,valburg und ,bemmel und zum kleinen ,teil von ,maaswaal4 ,er wird im getrockneten ,zustande1 kalt gebrht1 wie man es nennt1 also ohne der ,fermentation ausgesetzt gewesen zu sein1 sofort gebraucht4 ,dieser ,tabak hat eine helle1 goldgelbe ,farbe4 ,der ,schnupf- und ,kautabak hat ein dickes ,blatt2 schon mit der ,hand kann man bei gleich grossen ,bscheln den ,gewichtsunterschied von dem ,cigarrentabak deutlich herausfhlen 7,betuwe74 ,um die hohen ,zollabgaben in ,england1 ,deutschland und ,belgien zu umgehen1 wird die ,mittelnarbe aus den ,blttern herausgenommen1 die ,blatthlften auf einander gelegt und in zierliche ,bschel gebunden4 ,den gleichen ,erfolg erhlt man1 wenn man den ,tabak ausdmpft d4 h4 das ,gewicht vermindert1 indem man den ,wassergehalt verringert4 ,auf diese ,weise ist es mglich1 #ej kg auf ein ,gewicht von #ce herabzudrcken4 ,ich meine1 dass die englische ,regierung eine bestimmte ,grenze gezogen hat1 und dass der ,tabak also nicht so trocken gedmpft werden darf1 wie man dies frher that4 ,der ,einfluss auslndischer ,ernten kann hier durch die nderung des ,preises zu ,tage treten4 ,wenn das ,ausland eine ,missernte oder weniger gute ,ernte hat1 so steigen die ,preise hier und umgekehrt4 ,die ,zeit fr den ,verkauf ihres ,tabaks kann von den ,zchtern selbst bestimmt werden2 der ,grosshandel bezieht die getrockneten ,bltter von ihnen1 wenn die ,preise annehmbar sind4 ,dieser ,handel beruht hauptschlich bei den ,herren ,herschel in ,amersfoort1 de ,hartog1 de ,voogt und ,koch in ,wageningen1 ,frowein in ,arnheim und de ,block und ,co4 in ,amsterdam1 nebst einigen ,spekulanten in ,maaswaal4 ,dngung4 ,das ,klima1 der ,boden1 die ,dngung1 die ,trocknungsweise der ,bltter und die ,fermentation ben einen grossen ,einfluss auf die so sehr erwnschte gute ,qualitt der ,tabaksbltter aus4 ,es ist also nicht mglich1 alle diese ,bedingungen knstlich hervorzurufen oder zu beeinflussen4 ,eine gute ,ernte ist sehr abhngig von den ,witterungsverhltnissen4 ,ein einziger ,hagelschauer kann in einigen ,minuten ein zu ,felde stehendes ,gewchs fast vernichten1 whrend auf der anderen ,seite eine ,krankheit unter den ,pflanzen bisweilen zahlreiche ,opfer heischt4 ,auch beim ,tabak findet ein ,wechsel im ,anbau statt2 wozu die ,leguminosen gewhlt werden4 ,durch die eingehenden ,untersuchungen von ,hellriegel1 ,nobbe und ,hiltner ist dieser ,wechsel studiert und erklrt worden4 ,die ,pflanze1 die im ,allgemeinen viel ,stickstoff zum ,aufbau des ,eiweisses bedarf1 erhlt diesen ,stickstoff aus dem ,boden und der zugefhrten ,nahrung4 ,wenn ein und dasselbe ,gewchs whrend einiger ,jahre auf einem ,acker gezogen wird1 so wird dieser ,acker ungeachtet der ,dngung stets rmer an der gewnschten ,nahrung fr die ,pflanze werden4 ,durch die ,abwechslung in der ,anpflanzung1 die man nicht erklren konnte1 wurde diesem bel einigermassen abgeholfen4 ,man findet in den ,leguminosen 7,erbsen1 ,bohnen m4 a4 ,w4 ,hlsenfrchte7 ,pflanzen1 die den ,acker fr das nchste ,jahr verbessern4 ,jetzt hat sich herausgestellt1 dass die kleinen ,wurzelknllchen jener ,hlsenfrchte eine sehr wichtige ,funktion bei der ,assimilation des ,stickstoffs ausben4 ,die ,besprechung des hchst interessanten ,baues jener kleinen ,knollen1 sowohl als die ,entwicklung der ,bakterien1 welche da hinein dringen1 das ,gewebe angreifen und dieses umbilden1 wrde zu weit fhren4 ,jedoch sei darauf hingewiesen1 dass bestimmte ,arten von ,bakterien durch die ,wurzelhaare oder ,verletzungen in die ,wurzeln hineindringen1 sich stark vermehren und ein neues ,pflanzengewebe hervorbringen1 welches sich in knollenartigen ,verdickungen zeigt4 ,die ,wirkung dieser kleinen ,knollen fngt erst dann an1 wenn die auflsbaren ,stickstoffverbindungen aus dem ,boden verbraucht sind4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,nicht-geimpfte und mit bacterien-geimpfte ,serradella 7,ornithopus sativus74 ,reinkulturen von verschiedenen ,bakterien1 welche augenscheinlich dieselben kleinen ,knollen bilden1 habe ich jetzt unter dem ,namen ,stikstofverzamelaars 7,stickstoffsammler7 in den ,handel gebracht4 ,eine ,weinflasche dieser ,kultur gengt fr #a_/d ha4 ,so hat man ,stikstofverzamelaars fr ,pisum ,sativum 7gewhnliche ,erbse7 fr ,p4 arvense 7,sanderbse71 ,lupinus1 ,ornithopus sativus1 ,trifolium pratense1 ,lathyrus ,sylvestris u4 s4 w4 ,vergleichende ,proben1 mit diesen ,kulturen genommen1 zeigen in der ,that den grossen ,unterschied in der ,entwicklung und in dem ,wachstum der ,pflanze auf einem ,acker mit solchen ,reinkulturen gedngt1 und dem gleichen ,acker1 welcher im natrlichen ,zustande geblieben ist,a4 ,jeder ,zchter ist davon berzeugt1 dass die ,anwendung einer bestimmten ,art ,dnger fr ein bestimmtes ,gewchs die ,ernte bedeutend verbessern kann4 ,das schwierige ,problem1 welcher ,dnger in unserm ,lande fr unsern ,tabak verwendet werden muss1 ist zwar noch nicht ganz gelst1 doch ist ein ,fortschritt in der ,kulturweise der ,pflanzen schon zu bemerken1 dank der ,sorgfalt1 die viele ,pflanzer ihrem ,gewchse widmen4 ,die ,anweisung tchtiger wissenschaftlich gebildeter ,agronomen1 ,chemiker1 und in der letzten ,zeit ,bakteriologen ist von hchster ,wichtigkeit1 um ,versuche nach einer bestimmten ,richtung hin anzustellen4 ,die ,erfahrung lehrt1 dass ein hoher ,gehalt an ,chlorsure die ,brennbarkeit des ,tabaksblattes nicht frdert1 sondern sie stark verringert4 ,ebenso wie in ,ostindien hat man auch hier die ,erfahrung gemacht1 dass derselbe ,boden nicht jedes ,jahr ein gleich gut brennendes ,produkt liefert 7,salm #ahgg74 ,viele aufmerksame ,pflanzer meinen1 ein tchtig beregneter ,tabak liefere meistens ein besser brennbares ,produkt4 ,in der ,asche gut brennbaren ,tabaks findet sich viel kohlensaures ,kali1 in derjenigen des schlecht brennbaren sehr wenig von diesem ,salze2 dahingegen viel schwefelsaures ,kali und ,chlorkalium4 ,das kohlensaure ,kali ist in diesem ,zustande nicht im ,blatte anwesend1 sondern entsteht beim ,verbrennen aus ,apfelsure1 ,citronensure und oxalsaurem ,kalium4 ,die sehr verbreitete ,meinung1 dass der ,salpeter die ,brennbarkeit vermehre1 ist nicht ganz richtig4 ,denn ,algier liefert ,tabaksarten1 welche viel ,salpeter enthalten und doch schlecht brennen4 ,dagegen bestehen andere ,arten1 welche keinen ,salpeter enthalten und doch gut brennen4 ,man hat ,recht1 wenn man ,zusammenhang sucht zwischen der ,brennbarkeit und dem ,vorhandensein von organischen ,salzen1 und dies kann man erklren und beweisen4 7,indische ,kulturen von ,van ,gorkom47 ,unbrennbarer ,tabak1 welcher durch eine ,auflsung eines organischen ,kalisalzes gezogen und nachher getrocknet wird1 ist durch diese ,behandlung wirklich brennbar geworden4 ,macht man die nmliche ,probe mit gut brennbarem ,tabak und einem anorganischen1 einem ,magnesium- oder ,kalk-,salze1 so ergiebt sich1 dass die ,brennbarkeit gewichen ist4 ,die ,asche wird in diesem ,falle kein kohlensaures ,kali enthalten1 das wohl nach dem ersten ,experimente gefunden wurde4 ,der ,tabak erheischt ,kalium1 viel ,kalium1 und damit jene ,salze in die ,pflanze aufgenommen oder in ihr gebildet werden1 muss man die ,chlorverbindung vermeiden4 ,die kohlensauren-1 salpetersauren und schwefelsauren ,salze des ,kalium dahingegen werden von den organischen ,suren analysiert4 ,alljhrlich werden von unsern ,zchtern ,tausende von ,gulden auf die ,dngung ihrer ,felder verwendet4 ,die ,tabakspflanze braucht eine krftige ,nahrung1 wodurch sie zu gleicher ,zeit eine gewisse ,immunitt den fungischen ,sporen gegenber erhlt4 ,es ist sehr beachtenswert1 dass die ,pilzarten im ,tabak1 welcher in unfruchtbaren ,boden gepflanzt war1 welcher also wenig gedngt wurde1 sich spter gerne in der ,pflanze entwickeln4 ,der schlechte finanzielle ,zustand des ,pflanzers ist indirekt ,ursache davon4 ,allgemein kann man bei sorgfltiger ,behandlung des ,tabaks annehmen1 dass ein ,hektar von ,boden1 welcher schon in ,kultur genommen ist1 #cejjj kg4 ,schafsmist braucht1 mit einem ,durchschnittswert von #cej ,gulden 7etwa #fjj ,mk47 ,die ,experimente mit der ,tabakskultur in ,zeeland haben bis jetzt nicht den erwnschten ,erfolg gehabt4 ,der hohe ,gehalt des ,meeresthons an ,chloriden ist hchst wahrscheinlich ,ursache davon4 ,im ,zusammenhang mit dem dortigen ,futter der ,schafe ist auch der ,mist dieser ,tiere 7f #a1ej per #acjj kg47 weniger wert als derjenige1 welcher aus der ,provinz ,utrecht und ,sd-,holland angefhrt wird4 ,im grossen ,ganzen ist die ,dngung unsrer ,tabaksfelder noch sehr verschieden4 ,einen sehr guten ,erfolg erzielt man durch ,anwendung von #dejjj kg4 ,schafsmist und #ejj kg4 ,chilisalpeter- ,superphosphat per ,hektar4 ,gleich gnstig wirkt eine ,dngung mit #dejjj kg4 ,schafsmist und #cej kg4 gemalenem 7 aufgelstem7 ,peruguano4 ,die ,zusammensetzung dieser ,dngstoffe ist fr #ajjj kg4 frischen ,schafsmistes in ihren wirksamsten ,bestandteilen angegeben3 ,stickstoff #h4c1 ,phosphorsure #b4c1 ,kali #f4g1 ,natron #b4b1 ,kalk #c4c1 ,chlor und ,fluor #a4g im ,werte von f #h1-- per #ajjj kg41 welche durch die ,kosten fr ,fracht1 ,arbeitslohn1 bis zu f #i1-- steigen4 ,chilisalpeter enthlt #ae ,stickstoff im ,werte von f #aa1ej f #ab1ej per #ajj kg4 ,aufgelster 7 gemalener7 ,peruguano3 #g ,stickstoff und #i4e auflsbare ,phosphorsure im ,werte von f #aj1-- per #ajj kg4 ,ebenso wie die meisten anderen knstlichen ,dngstoffe1 welche unter ,kontrolle gestellt werden knnen1 wird der ,gehalt fr ,chilisalpeter-,superphosphat angegeben mit #g ,stickstoff und #i ,phosphorsure etwa im ,werte von f #h1ej per #ajj kg4 ,unter dem ,namen ,delidnger der besonders nach ,indien geschafft wurde1 war eine ,mischung im ,handel1 welche #f ,stickstoff1 #e ,phosphorsure und #e ,kali enthielt4 ,man behauptete1 durch ,anwendung dieses ,kunstdngers erhielte man ein hell gefrbtes ,blatt4 ,in der letzten ,zeit ist die ,aufmerksamkeit auf die ,torfstreu gelenkt worden1 welche aus den ,pferdestllen herstammt4 ,sie zeichnet sich vor allen anderen tierischen ,dngstoffen dadurch aus1 dass mit ihr der ,boden pors bleibt und deshalb mehr ,feuchtigkeit festhlt als bei einer ,dngung mit ,kuhmist4 ,ein mir bekannter ,zchter1 der eine ,reihe von ,jahren ,versuche mit verschiedenen ,dngstoffen machte1 einzeln und gemischt1 hat es jetzt so weit gebracht1 dass ein fr ,holland sehr gutes ,produkt erzielt wird1 zu gleicher ,zeit noch mit dem ,vorteile1 dass die ,kosten fr ,dngung bedeutend geringer sind4 ,einige ,zchter gebrauchen nebst ,schafs- oder ,kuhmist noch ,taubenmist auf ihren ,feldern und zwar #bj bis #cj h4l4 per h4a4 ,die ,erfahrung lehrt1 dass so der ,tabak krftiger ist1 schwerer wiegt und mehr ,glanz besitzt4 ,ein gleiches ,resultat wird hervorgebracht mit dem viel billigeren ,peruguano4 ,alle #d bis #e ,jahre werden auf dem ,felde ,leguminosen gezogen und noch nachher im nmlichen ,jahre weisse ,rben1 auch wohl ,futtermhren4 ,in diesem ,falle wird im ,monat ,mrz der ,mhrensamen zu gleicher ,zeit mit ,erbsen ausgest1 die ,rben hingegen erst ,ende ,juli1 nachdem die ,erbsen eingeerntet sind4 ,im darauffolgenden ,jahre wchst auf solchem ,acker die ,tabakspflanze ppiger1 trgt ein dnneres1 schneres ,blatt1 das besser brennt1 doch weniger ,gewicht hat bei gleicher ,dngung als auf anderem ,boden4 ,wir sehen hier nochmals die krftige ,nachwirkung der ,leguminosen1 das ,resultat des ,wechselbaues4 ,allgemein wird bemerkt1 dass ein warmer1 trockner ,sommer ein dickeres1 schwerer brennbares ,blatt liefert1 ein feuchter regnerischer ,sommer ein dnneres1 besser brennbares ,blatt4 ,nessler suchte die ,erklrung dafr in der verschiedenen ,absorptionsfhigkeit des ,bodens dem ,chlor und ,kalium gegenber1 wonach in trocknen ,sommern besonders die ,chlorsalze 7,na,cl47 mit dem ,grundwasser aufsteigen sollten1 indem diese in nassen ,sommern hinweggesplt wrden4 ,wie dem auch sei1 es scheint mir1 dass der anatomische ,bau des ,blattes einen nicht unbedeutenden ,anteil an der ,brennbarkeit hat4 ,ein ,tabaksfeld in der ,nhe von ,amerongen war zum ,teil gelegen an einer mit schweren ,buchen bewachsenen ,allee2 dieser ,teil wurde fast den ganzen ,tag beschattet1 war also feuchter als der von der ,sonne beschienene4 ,die ,pflanzen im ,schatten waren hher und mit grsseren ,blttern versehen4 ,die mikroskopischen ,untersuchungen zeigen in der ,that1 dass die ,struktur der ,bltter feiner ist1 und dass besonders das ,schwammparenchym mit grsseren ,luftgefssen versehen ist als dasselbe ,gewebe der von der ,sonne beschienenen ,bltter4 ,ebenso1 jedoch in schwcherem ,grade1 kennzeichneten sich die ,bltter der ,pflanzen1 welche durch den ,schatten der ,trockenscheunen nach #a ,uhr ,nachmittags keine ,sonne mehr bekamen4 ,im ,anschluss hieran lehrten mich die ,versuche1 dass ein ,blattteil ohne ,hauptrippen einer beschatteten ,pflanze weniger wog als ein ebensogrosser ,teil von einem besonnten ,blatte4 ,als ,durchschnittswert bei frischen ,blattteilen fand ich fr die im ,schatten wachsenden ,pflanzen1 bei einer ,oberflche von #bc cm#b1 #j4ecj ,gramm1 fr die im ,sonnenlicht wachsenden ,pflanzen #j4fej ,gramm1 also im ,verhltnis von #ajj zu #abb4 ,zugleicherzeit muss hier die ,bemerkung gemacht werden1 dass ,pflanzen1 welche im ,schatten wachsen1 im grossen ,ganzen ein besser brennbares ,blatt liefern4 ,aus diesen ,betrachtungen erhellt die ,macht der ,dngung und der ,einfluss des ,lichtes auf den anatomischen ,bau des ,blattes,b4 ,funote ,a3 ,siehe meine ,abhandlung im ,indische ,mercuur1 #ag ,dec4 #ahih3 ,de ,stikstofvoeding der ,leguminosen4 ,funote ,b3 ,siehe meine ,abhandlung im ,indische ,mercuur1 #ac ,mai #ahii1 ,martellin1 een nieuwe meststof4 ,kultur ,anfang ,mrz wird der ,samen der ,tabakspflanze auf eine sehr eigentmliche ,weise zur ,aussaat prpariert4 ,zu einem ,hektar braucht man nur #ah ,fingerhtchen von diesem sehr winzigen ,samen4 ,man bringt weissen ,sand in ,blumentpfe und oben darauf den ein wenig angefeuchteten ,samen4 ,eine ,reihe dieser ,tpfe1 meistens fr verschiedene ,zchter1 wird in ein kaltes mit ,glasscheiben verschlossenes ,mistbeet gestellt1 in welchem durch ,brhung des hineingebrachten ,pferdemistes die erwnschte ,temperatur erhalten wird1 um die ,saat keimen zu lassen4 ,sobald das ,wrzelchen sich zeigt1 wird der ,samen mit trocknem ,sande vermischt und dann in die ,mistbeete ausgest4 ,der ,boden dieser ,mistbeete ist mit ,pferdemist und etwas ,taubenmist zubereitet4 ,in der ,gegend von ,wageningen und ,amerongen ist dieser ,vogelmist leicht zu bekommen1 durch das ,recht1 welches einigen ,herrlichkeiten gewhrt ist1 hunderte ja sogar tausende meist verwilderte ,tauben halten zu drfen4 ,von diesen uralten ,herrlichkeiten knnen genannt werden3 ,amerongen1 ,molenstein1 ,zandenburg und ,leeuwenburg4 ,der ,handelswert dieses ,taubenmistes ist etwa #b ,gulden per ,malter4 ,die ,kiste oder das ,mistbeet1 wovon der ,glasrahmen mit geltem ,papier verklebt ist1 wird jetzt derartig behandelt1 dass der ,pferdemist etwa #a cm41 der ,taubenmist dahingegen etwa #c #d cm4 unter den ,boden zu liegen kommt4 ,nachher wird das ,mistbeet triefnass gemacht1 und der ,samen mit ,sand vermischt darber gestreut4 ,die ersten #aj ,tage braucht es nicht begossen zu werden4 ,etwa am #ae-cj ,mai sind die ,pflnzchen so gross1 dass die besten ausgesucht und gepflanzt werden knnen4 ,dies geschieht auf dem schon schwer gedngten ,land und zwar so1 dass zwei ,reihen der ,pflnzchen auf einen einigermassen erhhten ,erdrcken gestellt werden4 ,man erhlt hierdurch eine gute ,ab-wsserung und zugleicherzeit eine sehr gute ,gelegenheit1 um spter beim ,einernten zwischen die ,pflnzchen zu gelangen4 ,auf einem ha4 stehen ungefhr #chjjj ,pflanzen1 welche je #de cm4 von einander entfernt sind4 ,die ,umgebung der jungen ,pflnzchen wird immer sorgfltig mittels ,schaufel und ,hacke vom ,unkraute gesubert4 ,die gefrchteten ,feinde der ,pflanzen sind nun die ,kfer- und ,grauwrmer1 die auf allen ,tabaksfeldern1 und die ,erdraupen1 die nur auf einigen ,feldern gefunden werden4 ,nicht selten werden whrend des ersten ,monats #bjjj per ha4 mit der ,hand1 also durch ,ablesen entfernt4 ,nach dieser ,zeit verschwinden diese gefrchteten ,eindringlinge von selbst4 ,die ,anpflanzung einer ,reihe ,salat lngs der hohen ,erbsen- und ,bohnenhecken1 scheint ein ,lockmittel fr die ,erdraupen zu sein2 auf diese ,weise wird das ,suchen und ,entfernen erleichtert4 ,der ,geldersche ,landmann versteht unter ,kferwrmern ,engerlinge1 das sind die ,larven des ,maikfers1 ,melolontha vulgaris4 ,unter ,grauwrmern versteht man gewhnlich die ,emelten1 die ,larven der ,erdschnaken3 ,tipula oleracea1 ,t4 paludosa1 ,t4 maculosa1 u4 s4 w4 ,unter ,nadelwrmern versteht man gewhnlich ,erdraupen3 ,agrotis segetum1 ,a4 tritici1 ,a4 exclamationis u4 s4 w4 ,die ,zchter verwechseln gewhnlich diese ,namen4 ,herr ,professor ,ritzema ,bos hatte die ,gte1 mir hier die richtigen ,benennungen anzugeben4 ,nach #f bis #g ,wochen ist die ,pflanze schon so gross1 dass sie gekpft werden kann1 d4 h4 in den ,morgenstunden wird mit gelten oder mit ,speck eingeriebenen ,fingern die ,knospe herausgenommen4 ,die ,pflanze trgt bald darauf #ad #ae tchtige ,bltter4 ,an einer geringen ,zahl gut gewhlter ,pflanzen lsst man ,samen schiessen1 entfernt die kleinen ,blumen oder ,frchte und lsst die ,grsseren zur vollen ,reife kommen4 ,der ,samen1 der von berseeischen ,besitzungen zum ,anstellen von ,versuchen hierher gebracht wurde1 ist im ,laufe der ,jahre durch die natrliche ,kreuzbestubung stets zurck gegangen4 ,man hlt jetzt auf die beschriebene ,weise eine ,auslese zur ,ziehung der besten ,arten4 ,ende ,juli werden die untersten fnf ,bltter1 das sogenannte ,sandgut1 gepflckt1 #b bis #c ,wochen spter das ,erdgut1 und wieder nach derselben ,zeit das ,bestgut4 ,die ,bltter werden nach jeder ,ernte in dem ,hauptnerv eingeschnitten1 an ,stbe oder ,stangen gesteckt und dicht auf einander #c bis #d ,wochen in dazu hergerichteten1 gut ventilierten1 meistens hlzernen ,scheunen zum ,trocknen aufgehngt4 ,bei feuchtem ,wetter geschieht dies ,trocknen nicht immer nach ,wunsch1 die ,bltter trocknen schlecht und in ,folge dessen entsteht die sogenannte ,anschwellung1 die in ,fulnis bergehen kann4 ,dadurch1 dass man niedrige ,feuer unter die trocknenden ,bltter anlegt1 kann diesem bel abgeholfen werden1 besonders im ,sptsommer3 am #ajten ,tag der ,trocknung wird dies beim ,bestgut beobachtet1 die ,anschwellung zeigt sich dann dadurch1 dass die hngenden ,bltter sich gerade ausbreiten4 ,das ,sandgut1 ,bestgut und ,erdgut1 von dem beim ,anfange der ,trocknung etwa #cj #dj ,bltter an einer ,stange hingen1 wird nach #c bis #d ,wochen umgesteckt und zwar derartig1 dass die ,bltter von #d ,stben auf eine ,stange gesteckt werden4 ,dann werden diese ,stangen zu ,haufen aufgetrmt und zwar so1 dass ein ,kubus gebildet wird1 dessen ,hhe aus etwa #bj bis #be ,schichten besteht1 wovon die ,bltter alle nach innen gerichtet sind4 ,so bleiben sie liegen bis zum ,oktober oder ,november1 um dann sortiert und in ,bschel zusammen gebunden zu werden4 ,anatomie und ,physiologie4 ,die ,brennbarkeit des ,tabaksblattes1 wie wir schon sahen1 ist abhngig von der ,anwesenheit organischer ,kaliumsalze4 ,die ,art1 wie die ,pflanze diese bildet und aus welchen ,salzen sie entstehen1 ist nicht mit ,bestimmtheit anzugeben4 ,jede lebende ,pflanze 7die meisten ,parasiten ausgenommen7 baut aus anorganischen ,stoffen diejenigen ,krper auf1 welche sie braucht4 ,in welcher ,weise das ,nicotin von der ,tabakspflanze aufgebaut wird1 ist unbekannt4 ,dies ,alcaloid scheint sich in allen ,teilen der ,pflanze zu finden4 ,mit den allgemeinen ,alcaloidreagentien wird berall im ,pallissadengewebe wie im ,schwammparenchym eine ,reaktion beobachtet4 ,die ,funktionen1 welche die ,organe der ,pflanze ausben1 sind genau bekannt2 man kennt die ,rolle vom ,xylem1 ,phlom1 ,parenchym1 ,collenchym1 ,sclerenchym und von sovielen andern4 ,weniger bekannt ist die ,weise1 in welcher die ,pflanze die organischen ,stoffe aufbaut1 ,stoffe1 welche so zusammengesetzt sind1 dass man noch nicht den mindesten ,begriff hat von ihrer ,konstitution oder ihrem chemischen ,bau4 ,vor einigen ,jahren gab ,baeyer seine ,hypothese ber die ,bildung der ,kohlhydrate unter dem ,einflsse des ,chlorophylls4 ,nach dieser ,vermutung1 die noch nicht widerlegt worden ist1 geht die ,kohlensure in ,ameisensure ber1 diese mittels ,reduktion in ,aldehyd1 und dieses wieder unter ,polymerisation in ein ,kohlhydrat1 einen ,zucker1 ein ,monosaccharid4 ,nach den ,untersuchungen von ,curtius1 die im ,anfange des ,jahres #ahig bekannt gemacht wurden1 ist es ihm gelungen1 aus dem ,brei der ,pappel- und ,eschenbltter1 mittels ,m--,nitrobenzhydrazid1 ein ,aldehyd auszuscheiden und anzuzeigen1 7,c#g ,h#aa ,o ,c ,o ,h74 ,weiter ist bekannt1 dass ,asparagin oder ,amido- ,apfelsure ein stickstoffreicher1 kristallisirbarer ,krper ist1 welcher mit ,traubenzucker ,eiweiss bilden kann1 und umgekehrt1 dass das ,eiweiss den ,stickstoff wieder abgeben kann1 um ,asparagin aufzubauen1 welches durch die ,gewebe nach den ,myristemen gefhrt werden kann1 um da zur ,stelle wieder das erwnschte ,eiweiss entstehen zu lassen4 ,der ,bau des ,tabaksblattes ist dem ,typus der ,dicotylenbltter gleich4 ,wenn wir ein ,tabaksblatt mikroskopisch auf dessen ,querdurchschnitt betrachten1 sehen wir zu allererst die ,cuticula1 welche mit ,wachs berzogen ist2 sie bildet einen ,teil der ,epidermis1 die in unserm ,falle sowohl an der ,aussen- als ,innenwand cuticularisiert ist4 ,diese ,epidermis besteht aus flachen tafelfrmigen ,zellen1 welche mit unregelmssig wellenden ,linien in einander schliessen und hier und da ,spaltffnungen zwischen sich lassen4 ,obgleich die ,spaltffnungen in der ,regel sich nur an der ,unterseite der ,bltter zeigen1 ist dieses beim ,tabak nicht der ,fall2 sie finden sich da an beiden ,seiten4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,querdurchschnitt eines jungen ,tabaksblttchens aus der ,knospe genommen 7,amerongen71 #aej ,male vergrssert4 ,viele ,zellen der ,epidermis sind zu ,haaren ausgewachsen4 ,die ,form dieser ,haare ist sehr verschieden und kennzeichnend4 ,die meisten sind mehrzellig1 sehr lang und tragen oben einen mit therischem l gefllten mehrzelligen ,krper2 eine zweite ,art ist gleichfalls lang1 doch endigt in einer ,spitze1 whrend eine dritte ,art auf einem kurzen einzelligen ,stiele einen grossen angeschwollenen1 mehrzelligen ,krper trgt4 ,an beiden ,seiten der ,bltter zeigen sich ,haare4 ,im allerjngsten ,zustande des ,blattes sah ich sogar einige1 welche stark verzweigt waren4 ,unter der ,epidermis liegt das ,pallissadengewebe1 welches aus langen blattgrnreichen ,zellen besteht1 die sich dicht an einander anschliessen4 ,darunter laufen1 doch nicht an allen ,stellen1 die ,gefssbndel1 welche aus ,xylem und ,phlom bestehen1 von denen das erstere zur ,weiterbefrderung des ,wassers1 das letztere zum ,transporte des ,eiweisses dient4 ,die ,holz- oder ,xylemgefsse zeigen durch die eigentmlichen bandfrmigen ,anschwellungen die wohlbekannte ,spirale1 die ,phlomgefsse kennzeichnen sich durch die durchbohrten ,zwischenwnde oder ,siebplatten2 weiter treffen wir das ,schwammparenchym1 dass aus sehr grossen1 gleichfalls chlorophyllreichen ,zellen besteht1 welche zahlreiche grosse ,luftrhren zwischen sich einschliessen4 ,dann folgt wieder nach der ,unterseite die ,epidermis mit ihren vielen ,spaltffnungen und zu ,haaren ausgewachsenen ,zellen4 ,in beigehender ,zeichnung1 die nach einem ,querdurchschnitt von mir angefertigt wurde1 sehen wir die ,lage der ,organe4 ,der ,durchschnitt eines jungen ,blattes1 aus dem ,keimpunkte genommen #ab cm4 lang1 ist derartig1 dass der ,nerv und an beiden ,seiten davon der ,anfang der beiden ,blatthlften mit einem ,teil des ,gefssbndels1 der sich nach dem ,blatte zuwendet1 deutlich sichtbar ist4 ,wir sehen in der ,mitte den ,xylembndel1 aus ,holzgefssen bestehend1 ringfrmig umschlossen vom ,phlom4 ,um den ,gefssbndel herum liegt das ,collenchym1 kenntlich an den ,anschwellungen der ,zellenwnde in den ,ecken4 ,das ,collenchym ist sehr dehnbar und in geringem ,masse elastisch2 daher kommt es1 dass es nach ,ausreckung nicht wieder vollkommen die frhere ,lnge annimmt4 ,es besteht aus langen ,zellen mit platten ,enden2 die ,wnde sind weich und wasserreich1 wodurch es unter dem ,mikroskop blulich aussieht4 ,was die chemische ,zusammensetzung betrifft1 finden wir in den ,zellenwnden und in den cuticulren ,schichten ,suberin1 einen ,stoff1 der mit dem ,korkstoff identisch ist4 ,in den frischen ,blttern sind ,spuren von ,asparagin deutlich nachzuweisen 7,alcohol abs47 ,dieser ,krper ist quantitativ mit ,nitras hydrargyrosus zu bestimmen1 wozu vorerst der ,farbstoff mit basischem ,bleiacetat niedergeschlagen wird4 ,quantitative ,bestimmungen von ,asparagin und ,eiweiss 7letztere ,bestimmung nach der ,methode ,stutzer7 in den reifen ,blttern1 und whrend des ,trocknens der ,bltter gemacht1 deuten auf einen bergang von ,eiweiss in ,asparagin4 ,je lnger die ,bltter trocknen1 desto reicher werden sie an diesem ,crystalloid4 ,weiter kann im ,blatte ein inversionsfhiges ,kohlhydrat erkannt werden1 mutmasslich ,rohrzucker4 ,von organischen ,salzen sind anwesend3 die der ,apfelsure1 ,citronensure und ,oxalsure1 von denen das letztere als ,calciumoxalat durch mikrochemische ,reaktionen im ,parenchym dargethan werden kann 7man sehe die ,figur74 ,von den anorganischen ,salzen mssen die ,chloride1 ,phosphate und ,sulfate erwhnt werden4 ,das ,kalium ist teils an organische ,suren1 teils an ,salpetersure gebunden4 ,unmittelbar hier anschliessend wnsche ich die ,prozesse zu behandeln1 die beim ,trocknen der ,bltter stattfinden4 ,sobald die ,bltter in den ,trockenscheunen aufgehngt werden1 sehen wir1 wie in den ersten ,tagen schon grosse nderungen vor sich gehen3 die ,farbe der ,bltter geht ber in ein fahles ,gelb und luft durch verschiedene ,farben bis ins ,braune4 ,wir haben nach dem ,pflcken nicht sofort mit einem toten1 abgestorbenen ,blatte zu thun1 sondern die ,lebensfunktionen dauern noch ,tage1 ja ,wochen lang fort4 ,das sterbende ,blatt schafft in seinem ,gewebe vllige ,wandlungen1 die schon durch die sichtbare ,farbennderung angezeigt werden4 ,durch ,plasmolyse und durch ,verwendung von ,farbstoffen1 wie ,eosin und ,picro-,carminsaures-,ammoniak1 kann dargethan werden1 dass die ,zelle noch ,tage lang eine zum ,leben gehrige ,function vollbringen kann4 ,ich fand fr ,bltter1 die von mir selbst gepflckt und aufgehngt wurden1 dass dies #ae bis #bj ,tage dauern kann4 ,wenn ,schnitte eines reifen ,blattes in eine ,jod-jodkaliumlsung gebracht werden1 sehen wir1 dass das ,strkemehl in usserst kleinen ,krnchen in grosser ,zahl vorhanden ist2 die ,chlorophyllkrner erscheinen wie ,riesen daneben4 ,whrend des ,trocknens des ,blattes nehmen sie in ,anzahl ab1 indem sie ,zucker bilden4 ,die ,versuche sind leicht zu machen4 ,ein ,blatt oder ein ,teil davon wird in ,wasser gekocht1 mit ,kalilauge durchscheinend gemacht1 nachher mit ,essigsure neutralisiert und weiter auf einen ,porzellanteller ausgebreitet1 in welchen man ,jodalcohol mit ,wasser gebracht hat4 ,nach einiger ,zeit zeigt sich aus der ,intensitt der ,frbung die ,lage des ,strkemehls4 ,wenn hingegen ein ,blatt mittels ,chloroformdampf gettet wird1 so findet die ,umsetzung nicht statt1 die ,farbe verwandelt sich nicht in ,gelb1 ein ,beweis1 dass das sterbende ,blatt ,lebensfunktionen besitzt und zeigt4 ,die ,verschwindung des ,strkemehls geht zusammen mit der ,entstehung von ,glucose1 aber auch dieses ,kohlhydrat ist whrend des ,trocknens nicht bleibend1 verschwindet jedoch auch nicht ganz4 ,ich meine1 dass einige amerikanische ,tabaksarten knstlich schnell getrocknet werden2 doch dann fragt es sich1 ob sich dieser ,prozess gnstig fr den ,tabak erweist4 ,whrend der ,trocknung wchst auch der ,gehalt an organischen ,suren1 und da wir sahen1 dass ein grosser ,teil dieser ,suren an ,kalium gebunden war1 muss dies wieder die ,brennbarkeit des ,blattes beeinflussen4 ,quantitative ,bestimmungen des ,nicotin nach der ,methode ,kissling zeigen1 dass dies ,alcaloid whrend der ,trocknung keiner nderung unterworfen ist2 ebensowenig werden die ,nitrate angegriffen4 ,die ,eiweisse hingegen vermindern und als ,produkte hiervon zeigen sich ,amine 7,behrens74 ,aus diesen ,versuchen und ,betrachtungen geht hervor1 dass die ,trocknung der ,tabaksbltter langsam geschehen muss4 ,die chemischen ,prozesse1 welche unter dem ,einfluss des ,lebens whrend der ,trocknung durchgemacht werden1 sind von grosser ,wichtigkeit fr die hierauf folgende ,fermentation4 ,wir werden da sehen1 dass lebende ,organismen1 ,bakterien1 den ,ghrungsprozess einleiten und beendigen4 ,fermentation4 ,physische und chemische ,untersuchung4 ,durch die ,fermentation wird der ,tabak einer vlligen nderung unterzogen1 und ohne ,zweifel ben die ,brhungsweise1 die ,temperatur und die ,bakterien einen grossen ,einfluss aus auf die ,bildung derjenigen ,zersetzungsprodukte1 welche was ,geruch und ,geschmack betrifft1 kennzeichnend sind4 ,ich bin fest berzeugt1 dass hauptschlich die ,bakterien und nicht die ,loew'schen ,enzyme,c1 die ,hauptrolle spielen4 ,wir werden spter sehen1 dass bei knstlicher ,impfung mit ,reinkulturen ganz andere ,prozesse stattfinden4 ,suchsland war der erste1 welcher in einer vorlufigen ,mitteilung bekannt machte1 dass ,geruch und ,geschmack durch die ,lebensprozesse der ,mikroben entstehen2 jedoch hat er spter nie wieder diesen hchst interessanten ,gegenstand aufgenommen4 ,in der ,einleitung erwhnte ich schon1 dass die ,herren ,herschel in ,amersfoort und de ,hartog in ,wageningen mir immer bereitwilligst ,hilfe verliehen1 und dass in den ,scheunen1 wo die ghrenden ,haufen ,tabak umgesetzt wurden1 ein improvisiertes kleines ,laboratorium mit den allerntigsten ,instrumenten von uns eingerichtet war4 ,mit der grssten ,sorgfalt wird ein ,haufen ,tabak zusammengesetzt4 ,die musterhaft zusammengebundenen ,bschel werden aufgeschichtet1 so dass man ,haufen von etwa #c m4 hoch1 #c4e m4 breit und #c4e m4 lang bekommt4 ,diese ,ziffern sind nicht normal1 sondern ,form und ,grsse richten sich nach dem anwesenden ,raum1 ein ,haufen ist desshalb grsser als der andere4 ,das ,gewicht variiert gleichfalls1 man hat solche von #aejjj bis #cjjjj ,pfund4 ,wenn ein ,haufen fertig da steht1 ist es wirklich ein reizender ,anblick4 ,man sieht von allen ,seiten die ,kpfe der sorgfltig zusammengebundenen ,bschel1 welche dem ,ganzen das ,ansehen eines ,flechtwerks geben4 ,wenn ein ,haufen einige ,tage steht1 fngt er an zu sinken4 ,indem man lange ,stangen hineinsteckt1 kann man1 wenn man dieselben herauszieht und mit der ,hand anfhlt1 die ,temperatur beobachten und zugleicherzeit den ,geruch beurteilen4 ,die ,personen1 welche sich hiermit beschftigen1 haben1 was dies betrifft1 eine jahrelange ,erfahrung4 ,es whrt nicht lange so wird der ,haufen warm und feucht1 die ,brhung oder ,fermentation fngt an4 ,weil die ,temperatur immer steigt1 kommen von allen ,seiten ,insekten hinzu1 welche mit dem ,namen ,luse angedeutet werden4 ,bei meiner ,anwesenheit habe ich dieselben nicht gesehen und habe also keine ,gelegenheit gehabt1 sie zu bestimmen4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,eine ,fermentationsscheune des ,herrn ,herschelin ,amersfoort4 ,in ,wageningen hat man die ,erfahrung gemacht1 dass ,tabak aus der ,veluwe wohl1 der aus der ,betuwe nicht diese ,insekten bei der ,ghrung zeigt4 ,ein ,haufen bleibt ungefhr #c oder #d ,monate in ,ghrung1 doch wird whrend dieser ,zeit meistens #c mal umgesetzt1 wodurch die usseren ,teile1 welche frei an die ,luft grenzen1 sich auch an der ,brhung beteiligen knnen4 ,eine bestimmte ,regel ist hierfr nicht anzugeben1 die ,erfahrung ist die beste ,lehrerin4 ,ein ,haufen von #bjjjj ,pfund ,bestgut von der ,veluwe1 von einem mit ,schafsmist gedngten ,acker1 wird1 nachdem er #d ,wochen gestanden hat1 umgesetzt4 ,dieses ,umsetzen1 womit #e ,personen #b bis #c ,tage beschftigt sind1 geschieht meisten #c-mal4 ,erd- und ,sandgut aus der ,betuwe 7,valburg #fjjjj kg4 ,kuhmist per ha41 #bjj ,gulden an ,wert7 wird gleichfalls #c-mal umgesetzt4 ,doch braucht man #d ,monate1 um die ,ghrung zum erwnschten ,ziel zu bringen4 ,gemischte ,haufen1 das sind ,haufen1 welche ,tabak von verschiedenen ,gegenden1 ,sandgut1 ,erdgut1 ,bestgut oder ,geizen enthalten1 brauchen eine nicht zu bestimmende ,ghrungszeit1 die ,erfahrung muss dies entscheiden4 ,einige ,male geschieht es wohl1 dass ,tabak schwer oder gar nicht zum ,ghren kommt 7,erd- und ,sandgut von #id und #if72 dies werde ich sofort erklren4 ,zu gleicher ,zeit glaube ich unsern ,tabakspflanzern und ,hndlern eine ,mitteilung machen zu mssen1 die vielleicht ,veranlassung zu einem ,versuche geben knnte4 ,die ,vermutung liegt nmlich nahe1 dass ein hoher ,stickstoffgehalt des ,tabaks die ,ghrung zwar nicht bedingt aber doch stark dazu beitrgt4 ,durch das ,hineinbringen von gewhnlichem ,klee 7,trifolium pratense7 zwischen die ,haufen sollte sie zu erreichen sein4 ,man weiss1 dass die ,leguminosen stickstoffreich sind4 ,wenn die ,ghrung beendigt ist1 werden die ,bschel zu schmalen ,reihen angehuft4 ,hierdurch beugt man der ,nachghrung soviel wie nur mglich vor4 ,bei einer ,gelegenheit1 wo ein ,haufen zum zweiten ,male umgesetzt wurde1 nahm ich auf ungefhr #fj cm4 ,tiefe eine ,temperatur von #ef ,c4 wahr4 ,der ,wassergehalt der ,bltter war etwa von #be-ce 1 welcher natrlicherweise wechselt mit dem krzeren oder lngeren ,stand des ,haufens4 ,im ,algemeinen kann festgestellt werden1 dass ,tabak1 welcher im ,dezember oder ,januar gekauft wurde1 nach der ,brhung #f an ,gewicht verloren hat4 ,bei der ,fermentation findet also ,verlust an ,gewicht statt4 ,beim ,umsetzen des ,haufens zeigte sich deutlich ein honigssser1 etwas prickelnder ,geruch1 zugleicherzeit stieg ein feuchter ,dunst empor1 der als ,dampf sichtbar war4 ,lackmuspapier1 rotes und blaues1 und ebenso ,curcumapapier zeigten1 nachdem sie eine halbe ,stunde zwischen den feuchten ,blttern auf gut #a_/b m4 ,tiefe gelegen hatten1 keine ,reaktion1 sodass man als sicher annehmen darf1 dass dieser ,haufen im ,augenblicke der ,ghrung neutral reagierte4 ,dies ist jedoch nicht immer der ,fall4 ,tabak aus der ,betuwe entwickelt kein oder sehr wenig ,ammoniak1 der von der ,veluwe hingegen liefert als ,zersetzungsprodukt ,ammoniak4 ,spter werden wir sehen1 dass auch hier ,bakterien ,ursache davon sind1 und dass dies durch knstliche ,impfung entsteht4 ,es gelang mir1 einige dieser ,ammoniakbilder zu isolieren4 ,nach diesen wenigen vorhandenen ,angaben1 ist die ,vermutung berechtigt1 dass in unsern berseeischen ,besitzungen sich ,mikroben finden werden1 die ihre eigenen ,zersetzungsprodukte bilden2 wir sahen ja in dem ,augusthefte der ,monatsschrift de ,natuur1 dass ,hansen ,ghrungszellen gefunden hat1 die in kleinen ,entfernungen von ,baumschule zu ,baumschule bersiedeln konnten1 und auf der ,oberflche ssser1 saftiger ,frchte lebten und ,umsetzungen vollzogen,d4 ,bei einigen ,tabakghrungen wird angegeben1 dass ,kohlensure entsteht1 aber es ist mir nicht gelungen1 in den ghrenden ,haufen oder im ,raume der ,scheunen einen hheren ,,co#b-;,gehalt der ,luft darzuthun als in der umgebenden ,aussenluft4 ,auch die ,versuche in den ,v-frmigen ,ghrungsrhren gaben dies zu erkennen4 ,glaubwrdige ,mitteilungen1 dass bisweilen ,,co#b entsteht1 wrden einen ,beweis mehr liefern3 dass ,tabaksarten von bestimmten ,gegenden von bestimmten ,bakterien beeinflusst werden und ungleiche ,zersetzungsprodukte abgeben4 ,mutmasslich jedoch wird zu einer bestimmten ,zeit im ,haufen ,,co#b entstehen knnen4 ,wenn sich zugleicherzeit ,,nh#c bildet1 so werden beide im ,status nascens ein ,salz liefern4 ,das ,gas hat also keine ,gelegenheit zu entweichen4 ,bei einem ghrenden ,haufen haben wir es wahrscheinlich mit ,anaroben zu thun1 es sei fakultativen oder obligaten1 oder mit obligaten ,aroben4 ,was den chemischen ,teil betrifft1 so finden wir einen grossen ,unterschied in der ,zusammensetzung des ,tabaks beim ,anfange und beim ,ende der ,ghrung4 ,allen stattfindenden ,zersetzungen nachzuforschen ist unmglich bei dem gegenwrtigen ,stand der analytischen ,chemie2 wir haben es nicht nur mit ,lebensprozessen zu thun1 sondern auch mit den ,umsetzungen der ,stoffe1 welche vom ,leben herstammen4 ,von einer ,tabaksart fand ich die folgende ,analyse1 welche gemacht war vor und nach der ,fermentation 7,behrens74 ,v trockne1 sandfreie ,bltter vor und ,n die ,bltter nach der ,fermentation4 ,v4 ,n4 ,totaler ,stickstoffgehalt #c4ji #c4bd ,eiweissstickstoff #a4cj #a4cf ,nicotin #a4dfd #a4jge therextract #i4da #h4cd ,darin anwesende ,sure1 als ,milchsure berechnet #j4ddf #j4dej ,organische1 nicht flchtige ,sure1 als ,apfelsure berechnet #af4ha #ad4de ,mit ,wasserdampf flchtige ,suren1 als ,buttersure berechnet #j4abd #j4bii ,reduzierender ,zucker1 nach ,klrung mit ,bleiessig #a4bf #j4 ,salpetersure 7,n#b ,o#e7 #j4bja #j4 ,schwefelsure 7,,so#c7 #b4adg #b4bja ,sandfreie ,asche #ai4hc #ba4ja ,unter dem ,einflusse verschiedener ,dngerarten und verschiedener ,mikroben1 die bei der ,ghrung wirksam sind1 variiert die ,analyse4 ,nach den ,personen1 welche sich bei uns mit der ,fermentation beschftigen1 sollte der ,veluwer ,tabak durch die ,dngung mit ,schafsmist nicht selten viel ,,nh#c entwickeln1 was natrlich den ,stickstoffgehalt beeinflusst4 ,nach obiger ,analyse sinkt der ,nicotingehalt1 jedoch nicht durch ,verflchtigung des ,alcaloids1 da der totale ,stickstoffgehalt ungefhr konstant bleibt4 ,nicht unwahrscheinlich werden bestimmte ,mikroorganismen sich daran beteiligen4 ,dass das ,nicotin auf niedrige ,organismen bisweilen nicht als ,gift wirkt1 lehrt die ,botrytis cinereae1 welche lebt und sich vermehrt in einem ,nahrungsboden1 welcher dieses ,alcaloid enthlt4 ,die ,versuche1 welche ich mit den ,reinkulturen der ,,nh#c-;,bildner nahm1 deuten darauf hin1 dass hchstwahrscheinlich das ,n von dem ,eiweiss 7,protoplasma7 herstammt4 ,es ist mir jedoch spter gelungen1 die ,nitrate1 ,asparagin und ,ammoniumsalze derartig zu ndern1 dass ,,nh#c als ,zersetzungsprodukt auftrat4 ,das ,asparagin1 die ,amido-,apfelsure1 ist nach der ,fermentation des ,tabaks nicht mehr zu finden und hat sich also auch an den ,zersetzungsprozessen beteiligt4 ,aus diesen ,betrachtungen erhellt1 welche tief eingreifende ,vernderungen bei der ,ghrung stattfinden4 ,muss man jetzt noch daran zweifeln1 dass durch die ,ghrung neu gebildete aromatische flchtige und nicht flchtige ,krper entstehen1 welche dem ,tabaksblatte eine gute oder weniger gute ,qualitt verleihen8 ,die ,ghrung nimmt ihren ,verlauf1 abhngig von den anwesenden ,mikroorganismen4 ,sie werden einen biologischen ,prozess hervorrufen1 abhngig von dem ,boden1 der ihnen zur ,nahrung dient4 ,dort1 wo beide1 oder eins von beiden1 verschieden sind1 muss auch das ,endprodukt der ,wirkung verschieden sein4 ,ich zweifle nicht daran1 dass die ,reinkulturen1 welche von edeln ,tabaksarten gezogen werden1 unsern einheimischen ,tabak verbessern1 wenn sie auf denselben geimpft werden4 ,im folgenden bakteriologischen ,teil werde ich den experimentellen ,beweis liefern1 dass ,mikroorganismen1 die ,bakterien1 die bedeutendste ,funktion bei der ,ghrung erfllen4 ,funote ,c3 ,siehe meine ,abhandlung im ,indische ,mercuur vom #bd4 ,juni #ahii4 ,een critische beschouwing over ,loew's theorie der oxidizing enzymation4 ,funote ,d3 ,siehe meine ,abhandlung in ,de ,natuur1 ,augustus #ahig4 ,micro-organismen en het onderzoek der lucht4 ,bakteriologische ,untersuchungen4 ,die ,untersuchungen der ,fermentation und besonders das ,suchen nach den ,bakterien1 die hierbei funktionieren1 sind ,untersuchungen1 die viel ,zeit kosten4 ,wenn wir bedenken1 dass das ,tabaksblatt nach der ,entfaltung der ,knospe der ,luft ausgesetzt ist und immer die ,einflsse der ,witterungszustnde erfhrt1 wobei die an ,bakterien reiche ,luft dieselben oder die ,sporen der ,mikroorganismen auf dessen ,oberflche deponiert1 wenn wir bedenken1 dass der ,staub in den ,scheunen sehr reich ist an ,mikroben1 dann brauchen wir uns nicht mehr zu fragen1 wie es kommt1 dass beim ,anlegen der bakteriologischen ,kulturen so viele ,arten von ,organismen gefunden werden4 ,um zu einem ,resultate zu gelangen1 sind ,hunderte von ,kulturschlchen von mir angelegt worden und eben so viele ,teilungs- oder ,trennungskulturen um zu entscheiden1 ob die ,reinkulturen auch rein seien4 ,zuallererst suchte ich nach ,hefen1 doch diese ,untersuchungen erwiesen sich bald als fruchtlos4 ,weder die sofort angestellten mikroskopischen ,untersuchungen noch die ,malzgelatine zeigten mir das ,erscheinen von ,hefenarten bei dieser ,fermentation4 ,dann wurden ,versuche mit der alkalischen ,gelatine gemacht4 ,der ungebrhte ,tabak wird in kleine ,stcke geschnitten und in gut schliessenden glsernen ,schlchen zusammengepresst4 ,der also zubereitete und mit sterilem ,wasser angefeuchtete ,tabak wird mit einer ,bleischeibe beschwert und mit einigen andern ,schlchen in eine ,glasglocke gebracht 7fig4 #d1 ,d74 ,ein andrer ,teil des grob geschnittenen ,tabaks wird in eine ,glasglocke gebracht1 deren oberer ,teil hermetisch an den unteren ,teil schliesst und deren ,deckel obendrein noch mit einer glsernen ,rhre und einem ,hahn mit der ,aussenluft correspondiert4 ,auch dieser ,tabak ist angefeuchtet und mittels einer ,bleischeibe beschwert4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,versuchsanordnungen1 welche die ,methode1 um die ,aroben und ,anaroben zu zchten1 angeben4 ,von einer ,wasserstrahlluftpumpe1 verbunden mit ,manometer1 wird die ,luft herausgesogen und ,wasserstoffgas hineingebracht4 ,dies wird einige ,male wiederholt1 um die ,gewissheit zu erhalten1 dass alle ,luft ausgetrieben ist1 schliesslich ist und bleibt die ,glocke mit ,wasserstoff angefllt1 damit die ,anaroben die ,gelegenheit haben1 sich zu entwickeln 7fig4 #d1 ,a74 ,wie die ,schlchen wird auch diese ,glocke in einen ,brutschrank bei #dj ,c4 gestellt4 ,nach ,verlauf einiger ,tage ist am ,geruch merkbar1 dass die ,ghrung angefangen hat4 ,die ,arobenkulturen werden wie gewhnlich in ,petri'schen ,schlchen angelegt4 ,ein ,wenig des ghrenden ,tabaks wird mit sterilen ,instrumenten aus einem der ,schlchen genommen1 auf sterilem ,papier feingeschnitten und in flssige alkalische ,gelatine gebracht4 ,die ,stckchen werden tchtig mit einer ausgeglhten ,platinnadel abgerieben und gleichmssig durch ,schwenken der ,rhre in derselben verteilt4 ,um ,verdnnungen von dieser ,rhre zu machen1 wird eine geringe ,quantitt dieser ,gelatine mittels einer ,platinspirale1 die in diesem ,falle #ej mgr4 aufnimmt1 in eine zweite ,rhre hineingebracht1 und hiervon nach guter ,teilung eine oder mehr ,spiralen in eine dritte ,rhre u4 s4 w4 ,jede ,rhre wird dann in ein ,kulturschlchen ausgegossen4 ,nach einigen ,tagen haben die ,bakterien sichtbare ,kolonien gebildet1 mit denen man weitere ,versuche anstellen kann4 ,die ,anlage der ,anarobenkulturen geschieht in anderer ,weise1 und zwar nach der ,methode ,liborius und ,buchner4 ,im ersten ,falle wird wieder der fein geschnittene ,tabak aus der mit ,wasserstoff gefllten ,glocke in flssige ,gelatine gebracht und verteilt1 und hiervon werden wieder die nmlichen ,verdnnungen gemacht4 ,in kaltem ,wasser lsst man die ,gelatine fest werden und nachher wird die ganze ,rhre bis zum ,wattepfropfen mit steriler ,gelatine angefllt 7fig4 #d1 ,b74 ,im zweiten ,falle wird der ,tabak aus der nmlichen ,glocke in derselben ,weise in die ,gelatine-,rhre hineingebracht und werden gleichfalls ,verdnnungen angelegt4 ,nachdem die ,gelatine fest geworden ist1 wird der ,wattepfropfen fast bis zum ,gelatine-niveau geschoben und nachdem der obere ,teil der ,rhre mit einem ,diamanten abgeschnitten worden ist1 wird diese kurze ,rhre in eine weite ,reagirrhre auf ein sich dort befindendes kleines ,stck ,metallgaze gebracht 7fig4 #d1 ,c74 ,in diese grosse ,rhre ist unter das ,drahtnetz1 welches der ,kulturrhre zum ,ruhepunkt dient1 #b ,gramm ,pyrogallol gebracht4 ,wenn dies alles fertig ist1 lsst man mit einer ,pipette #aj cm#c von einer #a ,,koh-lsung in die weite ,rhre hinein fliessen und schliesst dann sofort die ,rhre mit einem gut schliessenden ,kautschukstpsel1 der obendrein noch mit ,paraffin umgeben wird4 ,nach beiden ,methoden gelangen die ,anaroben zum ,wachstum und bilden1 obgleich langsam1 gut sichtbare ,kolonin4 ,damit man hiervon ,impfungen machen kann1 wird die ,gelatinerhre an denjenigen ,stellen mit einem ,diamanten durchschnitten1 an denen man die ,kolonien mit einer ,nadel erreichen kann4 ,auch diese ,impfungen1 ,strich- oder ,stichkulturen1 geschehen derartig1 dass entweder durch das ,aufgiessen von ,gelatine oder in der genannten ,weise mit alkalischer ,pyrogallollsung die ,anaroben sich in dem sauerstofffreien ,raum entwickeln knnen4 ,auf diese ,weise habe ich eine ,anzahl ,versuche gemacht1 und als sich ergab1 dass die ,anaroben fakultative ,anaroben waren1 wurden die ,versuche mit der alkalischen ,gelatine in ,petri'schen ,schlchen fortgesetzt4 ,in der ,zwischenzeit1 im ,winter von #if-ig1 wurde mir1 wie beschrieben ist1 durch chemische ,analyse bekannt1 welche ,stoffe bei der ,fermentation angegriffen wurden4 ,damals ist der ,nhrboden1 wie folgt1 von mir gendert worden3 alkalische ,gelatine 7,koch7 #ajj ,kalium-nitrat #j4b ,asparagin #j4a ,glycerin #a4e ,glucose #j4e ,nicotin ,spuren4 ,auf diesem ,boden entwickeln die ,kolonien sich schneller und in grosser ,menge4 ,ein ,beweis1 wie ntzlich es ist1 eine ,untersuchung1 welche ursprnglich nur die ,ghrung betraf1 auf ein vlliges ,studium des ,tabaks auszudehnen4 ,bei der ,untersuchung der ,platten zeigen sich noch eine ,menge ,schwierigkeiten1 welche zu ,irrtum ,veranlassung geben knnten4 ,sehr verfhrerisch scheinen die ,verdnnungsplatten1 auf denen sich #aj oder #bj ,kolonien zeigen1 die makroskopisch gleich aussehen und doch nicht bei der ,ghrung funktionieren3 ich betrachte dieselben entweder als zufllige rtliche ,verunreinigungen in dem ghrenden ,tabak1 oder als ,kolonien1 welche durch ,teilung einer ,bakterienkette whrend der mechanischen ,behandlung beim ,anlegen der ,kulturen entstehen4 ,im ersteren ,falle finden sich doch im ghrenden ,tabak die ,lebensbedingungen fr eine bestimmte ,bakterienart2 es ist dort1 dass sie rtlich zur ,entwicklung und ,vermehrung kommen4 ,dergleichen ,erscheinungen beim ,anlegen der ,kulturen erschweren die ,untersuchungen4 ,auch spter fand ich bei den ,untersuchungen der lebenden ,bltter1 dass ihre ,oberflche durch das ,wachstum bestimmter ,bakterienarten eingenommen wird 7,rhizobium ,frank u4 a474 ,auch hier scheint also auf der ,blattoberflche der ,kampf ums ,dasein zu bestehen4 ,nicht selten gelang es mir1 von den ,blttern die nmlichen ,arten zu isolieren4 ,der ,gebrauch starker ,verdnnungen ist bei ,untersuchungen wie diese ,hauptsache4 ,ein ,quantum ghrenden ,tabaks1 welches noch nicht die ,oberflche von einem ,gulden einnahm1 brachte in einzelnen ,fllen tausende ,kolonien zur ,entwicklung4 ,in einem zuerst angelegten ,petri-,schlchen berechnete ich einmal #dj4jjj ,kolonien1 ein ,beweis1 dass ,verdnnung das angezeigte ,mittel ist1 ,ordnung in das ,chaos zu bringen4 ,von dem ,tabak1 welcher in den ,schlchen und in der ,glocke zum ,ghren gebracht wurde1 wurden einmal die ,woche1 neun ,wochen lang1 die ,kulturen angelegt4 ,dadurch1 dass eine grosse ,menge ,platten auf diese ,weise untersucht wurden1 war es nicht schwer1 diejenigen ,kolonien zu isolieren1 welche schon in grosser ,masse anwesend waren4 ,besonders in den ersten ,wochen zeigten sie sich in wachsender ,anzahl und verursachten deshalb nicht selten1 dass die ,platten ganz sich verflssigten1 ungeachtet der starken ,verdnnungen1 auf die man soviel ,sorgfalt verwendet hatte4 ,in derselben eben beschriebenen ,weise wurden in ,wageningen die ,kulturen angelegt4 99 99 99 99 99 ,fast nie fehlte der ,b4 mycoides und der ,b4 subtilis2 beide sind streng arobe ,bakterien4 ,ersterer bildet ,,nh#c aus ,eiweiss1 doch lebt nur in ,o-haltigen ,rumen1 der zweite knnte gleichfalls bei der ,ghrung die ,rolle spielen1 dass er daran mitarbeitet dem ,haufen die ntige ,temperatur zu geben4 ,der ,b4 subtilis1 der nach ,cohn die ,brhung des ,heus und des ,stalldngers verursacht1 knnte gleichfalls in dem bereit stehenden ,haufen den noch anwesenden freien ,o verbrauchen4 ,wenn also in dieser ,weise die ,lebensbedingungen auch fr die ,anaroben geschaffen werden1 wird sich die ,temperatur durch die biologischen ,prozesse der ,mikroben zu jener ,hhe steigern1 die im ghrenden ,haufen beobachtet wurde4 ,jedoch muss hier wieder bemerkt werden1 dass immer fakultative ,anaroben aus den ,kulturen von mir isoliert worden sind1 die also zusammen mit dem ,mycoides und ,subtilis erst den ,sauerstoff verbrauchen1 um spter getrennt von diesen letzeren ,mikroben1 welche streng arob sind1 ihre ,lebensfunktionen fortzusetzen4 ,durch den ,einfluss dieser fakultativen ,anaroben bekommt der ,tabak sein ,arom1 insofern wir bei unserm hollndischen ,tabak davon reden knnen4 ,bei der ,fermentation haben wir also zu thun mit ,zersetzungen1 nicht hervorgerufen durch chemische ,agentien1 sondern durch einige ,mikroorganismen4 ,dass die von mir isolierten ,mikroben eine entschiedene ,wirkung ausben1 stimmt mit meinen letzten ,untersuchungen1 die noch im ,monat ,september des ,jahres #ahig gemacht worden sind1 berein4 ,alsdann ist es mir gelungen1 als ich nach der ,ursache der ,mosaikkrankheit suchte1 von der ,epidermis der lebenden ,bltter1 ,bakterien zu isolieren1 welche denjenigen1 die ich in grosser ,zahl aus dem ghrenden ,haufen in ,kultur brachte1 vllig glichen4 ,sie fanden sich auf jenen ,blttern nicht als latente ,mikroben1 als ,sporen1 sondern in vegetativen ,formen als rtliche ,kulturen4 ,hierdurch auch zeigten meine ,kulturplatten jenen ,reichtum1 nicht an ,arten1 sondern an ,reinkulturen4 ,die ,bakterien1 die ich im ,allgemeinen im ghrenden ,tabak fand1 sind1 ausser den genannten ,mycoides und ,subtilis1 ,mikroben1 welche ich in ,flgges ,system in die ,gruppe der ,subtilis und ,proteus bringe4 ,in ,figur #e1 ,i-,v sind deren ,kulturen1 in ,gelatine1 auf ,agar und ,kartoffel wiedergegeben1 ebenso die ,form der ,bakterien und der ,kolonien in den verschiedenen ,stadien ihrer ,entwicklung4 ,ich nenne die funktionierenden ,bakterien3 ,bacillus ,tabaci ,i1 ,,ii1 u4 s4 w4 ,wie die ,figur zeigt1 haben die ,gelatine-,stichkulturen ,ia und ,,ivc nebst ,,via mit ,b4 anthracis 7zur ,vergleichung7 grosse hnlichkeit2 gleichfalls die ,kulturen auf ,kartoffel von ,ic und ,,iic1 wobei erstere hell rosa und feinkrnig1 letztere milchweiss und schwer gefaltet ist4 ,weiter zeigen die ,strichkulturen auf ,gelatine von ,,ivb und ,va bereinkunft in den ,auslufern1 welche federartig sind2 bei ,,ivb liegen sie auf der ,gelatine und durchdringen dieselbe1 bei ,va liegen sie besonders regelmssig nur auf der ,gelatine4 ,alle von ,i-,v sind ,stbchen oder ,bacillen4 ,von den ,eigenschaften der ,kulturen ,i1 ,,ii und ,,iv nenne ich die ,bildung von ,,nh#b aus ,eiweiss4 ,ebenso wie der ,b4 ,mycoides1 ist der ,b4 ,tabaci ,i1 ,,ii und ,,iv im ,stande1 die ,eiweisse1 ,peptone und den sterilen ,tabak derartig zu zersetzen1 dass ,,nh#c entsteht4 --,es sind ,aroben4-- ,illustration3 ,fig4 #e4 7,i-,v7 ,reinkulturen der ,bakterien1 welche allgemein in ghrendem ,tabak angetroffen werden und wobei die ,b4 ,t4 ,i und ,,iii die ,hauptrolle spielen4 ,,vi zur ,vergleichung ,bacillus anthracis4 ,der ,b4 ,tabaci ,,iii bewirkt den neutralen ,verlauf der ,ghrung2 dabei wchst er anarob1 doch ist selbst eine fakultativ anarobe ,bakterie4 ,er besitzt jedoch unter ihren verwandten ,formen ,eiweissfermente und ,saprophyten der ,fulnis2 er bildet weiter #b ,sporen 787 in einem etwas gekrmmten ,stbchen 7,,iii71 ist nicht beweglich1 bildet kein ,indol1 macht ,lfflersche ,bouillon trbe1 und bildet ein dnnes ,hutchen an der ,oberflche4 ,er verflssigt die ,gelatine1 giebt einen dnnen1 matt ausgebreiteten ,niederschlag auf ,agar und eine rahmartige1 dicke nicht gefaltete ,kultur auf ,kartoffel4 ,dieser ,b4 ,tabaci ,,iii muss in die ,gruppe des ,subtilis untergebracht werden4 ,der ,b4 ,t4 ,,iv gehrt wie der ,b4 ,t4 ,i4 zu der ,gruppe des ,proteus und ich betrachte sie als sehr nahe verwandt mit dem ,b4 ,proteus ,zopfii4 ,die ,entstehung der ,kolonien auf und in alkalischer ,gelatine ist sehr eigentmlich4 ,in der ,figur ist ,,ive und ,,ivg die ,kolonie1 welche an der ,oberflche1 ,,ivff dieselbe welche in ,gelatine wchst4 ,ursprnglich ist diese letztere hellblau von ,farbe und geht allmhlich in hellgrn ber4 ,es besteht also in diesem ,wachstum1 mikroskopisch betrachtet1 eine hnlichkeit mit dem ,b4 ,mycoides1 jedoch bildet ,b4 ,t4 ,,iv keine ,sporen4 ,die ,kolonie wchst anarob sehr schwach4 ,von der ursprnglich gebildeten ,kolonie ,,ive strahlen ,bakterienfden in allen ,richtungen aus4 ,an bestimmten ,punkten entstehen ,tochterkolonien1 welche wiederum ,fden aussenden1 um neue ,kolonien zu bilden1 wie ,,ivf1 g zeigt4 ,auch bei ,b4 anthracis wird bekanntlich eine derartige ,erscheinung beobachtet1 ,,vib4 ,hchst wahrscheinlich spielt der verwandte ,b4 ,tabaci ,v auch eine ,rolle bei der ,ghrung4 ,in einer grossen ,anzahl ,platten habe ich ihn gefunden2 auch er ist1 ebenso wie ,b4 ,t4 ,,iv1 schwach anarob und stimmt in vielen ,eigenschaften mit diesem berein4 ,das ,wachstum der ,kolonie in der ,gelatine zeigt die nmliche ,erscheinung wie beim ,b4 ,t4 ,,iv4 ,in ,unmasse entstehen um die ursprnglich gebildete ,kolonie ,tochterkolonien1 ,vc4 ,durch eine chemotactische ,wirkung des noch unverbrauchten ,nhrbodens entsteht die concentrische ,anordnung der ,tochterkolonien1 die alle einem einzigen ,bakterienfaden1 der von der ,mutterkolonie radial austritt1 ihre ,entstehung verdanken4 ,in groben ,zgen ist dies die ,beschreibung der ,mikroben1 welche die ,ghrung unseres ,tabaks verursachen4 ,spter komme ich hierauf ausfhrlich zurck4 ,die ,erscheinung1 dass der ,betuwer ,tabak weniger ,,nh#c bildet1 muss hchstwahrscheinlich der geringen ,anwesenheit des ,b4 ,t4 ,i1 ,,ii1 ,,iv oder ,v zugeschrieben werden1 da der ,b4 ,mycoides allgemein verbreitet ist4 ,wenn der ,betuwer ,tabak knstlich mit ,b4 ,t4 ,i1 ,,ii1 ,,iv oder ,v geimpft wird1 entsteht im ,anfange der ,ghrung reichlich ,,nh#c4 ,es zeigte sich in den ,jahren #ahid und #if 7,tabak von #id und #if71 dass das ,erd- und ,sandgut nicht brhen wollte1 whrend das ,bestgut1 welches zuletzt gepflckt worden war1 sich nicht so hartnckig erwies4 ,es muss hierfr eine ,ursache vorhanden sein4 ,es fiel mir auf1 als ich in den ,monaten ,august und ,september des ,jahres #ahig die lebenden ,bltter untersuchte1 dass der ,b4 ,t4 ,i1 ,,iv und ,v fast immer von mir gefunden wurden1 whrend ich sie nicht auf den jungen ,blttern im regnerischen ,monat ,juni fand4 ,alle ,bakterien1 welche auf die ,bltter fallen1 kommen von der ,erdoberflche und werden durch ,luftstrme darauf gebracht4 ,im ,anschluss an meine ,untersuchungen der ,luft1 die ich frher mitgeteilt habe1 ist die ,luft am rmsten an ,keimen1 wenn der ,boden nass ist4 ,desshalb vermute ich1 dass die regnerischen ,sommer von #id und #if einen nicht geringen ,anteil an dem trgen ,verlauf der genannten ,ghrung gehabt haben4 ,die ,tabakspflanzer und ,fermentierer sollten knftighin darauf achten4 ,das ,bestgut1 welches lnger der ,luft ausgesetzt war1 hat auch besser ,gelegenheit gehabt1 whrend der verschiedensten ,witterungszustnde mehr ,bakterien auf seinen ,blttern festzuhalten4 ,hiermit am ,ende dieser ,arbeit1 habe ich ,veluwer ,tabak von einer ,sorte in glsernen ,schlchen sterilisiert1 mit den ,kulturen ,b4 ,t4 ,i1 ,,ii1 ,,iii1 ,,iv1 ,i ,,ii1 ,i ,,iii u4 s4 w4 geimpft1 mit einer ,bleischeibe beschwert und langsam auf eine ,temperatur von #dj ,c4 gebracht4 ,die ,ghrung habe ich reichlich #f ,wochen ihren ,verlauf nehmen lassen und dann gehemmt4 ,die ,reaktion wurde stets kontrolliert und in bereinstimmung gefunden mit dem1 was schon beschrieben worden ist4 ,dann habe ich unparteiisch diesen ,tabak von erfahrenen ,hndlern und ,zchtern beurteilen lassen1 mit dem ,erfolge1 dass alle1 nl4 die ,herren ,a4 ,herschel in ,amersfoort1 ,h4 de ,hartog und v4 ,druijnen in ,wageningen1 ,gijsberts ,jr41 in ,valburg und ,n4 v4 ,os ,fz4 in ,amerongen ohne ,zaudern denjenigen ,tabak erwhlten1 welcher geimpft war mit ,b4 ,tabaci ,i ,,iii1 whrend ein alter ,arbeiter der ,impfung mit ,b4 ,t4 ,,iv den ,vorzug gab und nach dieser gleichfalls die ,impfung mit ,b4 ,t4 ,i ,,iii als die beste angab4 ,durch die ,impfung mit der ,reinkultur von ,bacillus ,tabaci ,i ,,iii erhlt der ,tabak ein angenehmes1 honigssses ,aroma4 ,die ,zukunft wird zeigen1 wie die ,ghrung unseres ,tabaks verlaufen wird1 wenn ich diesen mit den ,reinkulturen impfe1 welche ich aus unserm indischen und dem ,havanna-,tabak isolieren werde4 ,von der ,versuchsstation in ,buitenzorg erwarte ich eine ,sendung ungebrhten ,tabaks edler ,arten1 und dann hoffe ich spter das ,resultat dieser ,untersuchungen mitzuteilen4 ,ebenso nehme ich mir vor1 nicht-sterilisierten ,tabak mit ,reinkulturen zu impfen4 ,krankheiten4 ,von einer grossen ,zahl ,mikroorganismen ist bewiesen worden1 dass sie ,tier und ,pflanze zu infizieren vermgen4 ,ebenso wie der knstlich prparierte ,nhrboden sie zur ,entwicklung bringen kann1 kann das lebende ,wesen1 sei es ,tier oder ,pflanze1 solches thun4 ,in beiden ,fllen wachsen und vermehren sie sich auf ,kosten der angebotenen ,nahrung2 im erstern ,falle wird die tote ,materie1 der ,nhrboden1 im zweiten ,falle werden das ,gewebe und die ,sfte des lebenden ,organismus durch ihr ,wachstum gendert4 ,die nderungen1 welche ,tier und ,pflanze1 im ganzen genommen1 hier zeigen1 treten hervor als ,krankheitserscheinungen4 ,man nennt die ,mikroorganismen ,parasiten1 wenn sie sich in oder auf dem lebenden ,organismus entwickeln und vermehren1 ,saprophyten wenn sie auf totem1 organischem ,stoff leben4 ,die ,sporen vieler ,fungi1 ,hefen und ,bakterien1 und auch die nicht ,sporenbildenden ,formen1 knnen die ,gesundheit von ,tier und ,pflanze also bedrohen und sogar den ,tod verursachen1 aber die lebenden ,wesen sind nicht alle gleich empfindlich fr dieselben pathogenen ,mikroben4 ,meerschweinchen und ,kaninchen sind sehr empfindlich fr ,tuberkulose1 weniger ist dies der ,fall mit den ,feldmusen1 ,katzen1 weissen ,musen1 ,ratten und ,hunden1 whrend die kaltbltigen ,tiere dem ,bacillus tuberculosis gegenber sogar immun sind 7,koch74 ,die natrliche und knstliche ,immunitt kann auf verschiedene ,weisen entstehen oder erhalten werden4 ,in den jngsten ,jahren hat sich herausgestellt1 dass1 die schon lngst bekannte parasitre ,wucherung der hheren ,fungi ausgenommen1 auch die ,bakterien ,krankheiten unter den ,pflanzen verursachen 7,migula1 ,ludwig ,russell1 ,heintz u4 a471 und es wrde mich nicht ,wunder nehmen1 wenn durch die eigentmliche ,nahrung 7,dngung7 unserer ,tabakspflanze1 wodurch die ,gewebe und ,sfte einen gewissen ,reichtum an bestimmten anorganischen und organischen ,salzen erhalten1 diese ,pflanze1 der nachher nher zu beschreibenden ,ursache der ,mosaikkrankheit gegenber1 nicht so immunisiert wre1 wie andere4 ,verwandte der ,familie der ,solanaceae sind dem das ,tabaksblatt krankmachenden ,gewebesaft der ,tabakspflanze1 welche an ,fleckkrankheit leidet1 gegenber immun4 ,von ,pflanzenkrankheiten1 die durch ,bacterien verursacht werden1 sind schon bekannt und beschrieben3 #ao der ,pear-blight und ,apple-blight der ,amerikaner1 #bo der ,hirsebrand1 #co die ,bakterienkrankheit des ,mais1 #do der ,rotz der ,hyazinthen1 #eo die ,nassfule der ,kartoffeln1 #fo die ,gallenkrankheit der ,aleppokiefer1 #go die ,gallenkrankheit der ,oliven1 #ho der gelbe ,rotz der ,hyazinthen1 #io die ,bakteriosis der ,weintrauben1 #ajo die ,bakteriosis der ,zuckerrben4 ,flgge giebt diese ,namen 7#a-i7 in seinem ,mikroorganismen ,bd4 ,i1 pg4 #dah4 99 99 99 99 99 ,die ,folge der ,infektion ist bei der ,pflanze meistens eine ,zellendegeneration1 ,wucherung oder ,sekretion4 ,sehr wenig ,pflanzenvarietten sind empfnglich fr den nmlichen infizierenden ,stoff1 die meisten sind immun4 ,meistens hat man hier die natrliche ,immunitt in dem ,bau der ,gewebe zu suchen4 ,viele ,arten von ,birnbumen1 welche bei der natrlichen ,infection den ,geschlechtsorganen entlang resistent sind1 knnen nach ,injection in das parenchymatse ,gewebe ebenso gut infiziert werden mit dem ,bacillus ,amylovorus wie die empfindlichen ,arten4 ,durch die mehr oder weniger grosse ,festigkeit der ,zellenwnde wird der ,lauf des ,infektionsstoffes durch die ,pflanzengewebe beherrscht1 daher1 dass die jngsten ,sprossen bei den ,pflanzen die empfindlichsten ,teile fr die ,verbreitung der ,krankheit sind 7,mosaikkrankheit74 ,viele ,mikroorganismen weiterhin knnen sich nicht den sauren ,zellensaft entwickeln1 whrend andere darin wohl gedeihen4 ,bis jetzt ist es aber nicht gelungen1 im ,pflanzengewebe einen mikrobiciden ,stoff zu finden1 so wie das ,alexin von ,buchner im tierischen ,organismus4 ,nhrversuche1 ,chlornatrium- und ,sulfatinjektionen von mir an gesunden ,tabakspflanzen gemacht1 werden vielleicht lehren1 ob es mglich ist1 einen alexin-artigen ,stoff aufzufinden oder zu verstrken1 welcher den ,bakterien der ,fleckkrankheit gegenber baktericide ,eigenschaften besitzt4 ,eine specifische ,immunitt1 welche nach ,heilung einer ,infektionskrankheit erhalten werden kann1 ist bei der ,pflanze noch nicht beobachtet worden4 ,ein ganzes ,feld bietet sich hier der ,forschung dar4 99 99 99 99 99 ,als ich im ,sommer #ahig nach der ,ursache der ,fleckkrankheit bei unserm ,tabak suchte1 brauchten meine hierzu verwendeten ,pflnzchen noch einige ,wochen um sich krftig zu entwickeln4 ,in jener ,zwischenzeit wurde der ,rost des ,sumatra-,tabaks mikroskopisch von mir untersucht4 ,dass das unerwnschte ,hervortreten dieser ,flecken bei jenem ,tabak nicht ohne ,wichtigkeit ist1 ergiebt sich aus dem ,wert der von mir empfangenen ,bltter1 der von f #j4ce bis f #j4dj per lb betrug1 whrend bei ,abwesenheit dieser zahlreichen grsseren und kleineren ,flecken der ,wert mit f #d4--;bis f #d4ej angegeben wird4 ,unter dem ,namen ,rost oder ,bunt werden eine ,anzahl ,krankheiten der ,tabaksbltter zusammengefasst1 welche alle darin mit einander bereinstimmen1 dass sie sich als ,flecken zeigen1 die aber im ,ursprung vllig von einander verschieden sind4 ,was man hier in ,holland ,roest oder ,brand nennt1 ist meistens die ,krankheit1 welche auch wohl mit dem ,namen ,mosaikkrankheit bezeichnet wird4 ,auf den frischen ,blttern findet man mosaikartig abwechselnde helle und dunkle ,flecken2 letztere haben ein strkeres ,wachstum1 die ,zellen der dunkelgrnen ,flecken sterben spter und letztere werden dann braungelb wie das tote ,blatt4 ,die unregelmssigen ,windungen der ,blattoberflche entstehen durch das ungleiche ,wachsen der verschiedenen ,teile2 dadurch bekommt jene ein hckeriges ,ansehen4 ,die ,narben und ,nrbchen laufen durch jene ,flecken mit einer rein hellgrnen ,farbe wie ,kanlchen weiter4 rtlich liegen die dunkelgrnen ,flecken ursprnglich immer zwischen den kleinen ,narben oder in den ,ecken derselben4 ,nach dem ,trocknen und der ,fermentation ist das ,blatt derartig gefleckt und sprde1 dass es keinen ,wert mehr hat1 es sei denn1 dass man schwach gefleckte ,exemplare noch so viel wie mglich heraussucht4 ,bei unserm ,sumatra-,tabak entstehen die ,flecken und ,fleckchen durch verschiedene ,ursachen4 ,es ist bekannt1 dass durch das ,stieben des ,sandes oder durch ,thau oder ,regentropfen nach krftigem ,sonnenschein sich ,fleckchen bilden2 im ersteren ,falle ist die mechanische ,wirkung des ,sandes1 im letzteren ,falle sind die als ,linsen wirkenden ,tropfen schuld daran4 ,mikroskopisch sieht man den ,unterschied zwischen hier und der ,wucherung der ,fungi4 ,auf folgende ,weise gelang es mir1 sehr deutliche ,prparate der trocknen ,bltter zu bekommen4 ,zuerst wird ein gefleckter ,teil einige ,minuten in ,,koh schwach erhitzt1 dann gut in ,wasser ausgesplt und nachher mit ,essigsure neutralisiert2 auf die nmliche ,art werden die ,querschnitte behandelt4 ,bei #ajj maliger ,vergrsserung ist das ,blatt noch durchsichtig und knnen an vielen ,stellen ,myceliumfden oder ,hyphen beobachtet werden4 ,viele dieser ,hyphen finden durch die ,spaltffnungen ihren ,weg in die ,bltter4 ,in einigen ,fllen konnte ich in diesen ,flecken ,strkemehl auffinden1 woraus sich folgern lsst1 dass unter dem ,einflusse der krankhaften ,beschaffenheit die frher beschriebene ,wandlung von ,amylum in ,dextrose im sterbenden ,blatte1 also unmittelbar nach dem ,pflcken1 nicht stattgefunden hat2 es sind also diese ,fungi saprophytisch aufgetreten4 ,hier und da sah ich braune ,hyphen1 welche ,sporen bildeten4 ,es stellte sich heraus1 dass sie zu ,cladosporium gehrten2 an einer andern ,stelle fand ich ein ,macrosporium1 einen ,pilz1 der ebenfalls in der ,lebensweise dem ,cladosporium verwandt ist4 ,diese ,fungi entwickeln das ,mycelium in dem ,gewebe der toten ,pflanzen und senden dann ,hyphen aus2 es sind gewhnlich ,saprophyten1 aber sie werden auch auf ,blttern1 ,stengeln und ,halmen von reifem ,getreide gefunden4 ,der ,freundlichkeit der ,herren ,prof4 ,ritzema ,bos und ,prof4 ,c4 ,a4 ,j4 ,a4 ,oudemans verdanke ich es1 die ,namen der gefundenen ,pilze mitteilen zu knnen2 hchstwahrscheinlich haben dieselben sich saprophytisch auf den sterbenden ,blttern entwickelt3 ,phyllosticta ,tabaci ,passerini1 ,cladosporium herbarum ,link1 ,macrosporium commune ,rabenhorst4 ,die ,bibitkrankheit des ,tabaks auf ,sumatra's ,ostkste1 welche zuerst im ,jahre '#hi beobachtet wurde1 wird nach einem vorlufigen offiziellen ,bericht von ,dr4 van ,breda de ,haan 7#ahic7 gleichfalls von einem ,pilz verursacht 7,peronosporeae74 ,derselbe ,autor 7#ahif7 erwhnt eine ,krankheit im ,delitabak1 welche durch das ,tabakslchen verursacht wird4 ,als ,ursache der ,flecken auf unserm ,tabak1 ausgenommen diejenigen1 welche von der ,mosaikkrankheit hervorgerufen werden1 kann genannt werden ,phyllosticta ,tabaci4 ,hierbei erscheinen die ,bltter durch die ,anwesenheit zahlreicher heller ,stellen gefleckt1 welche spter austrocknen und weiss werden2 an einzelnen ,punkten sind nicht selten ,pycniden als kleine schwarze ,pnktchen sichtbar4 ,wenn ,ascochyta ,nicotianae1 gleichfalls ein ,pilz1 ,ursache der ,erkrankung ist1 so zeigen sich trockne1 braune ,flecken von unregelmssiger ,form4 ,ebenso entstehen ,flecken durch ,thrips ,tabaci1 ein kleines ,insekt1 das hchstens #a mm lang ist4 ,man sieht hierbei schmale1 bandfrmige1 weisse ,flecken an der ,mittelnarbe und entlang den ,seitennarben4 ,hier hat das ,insekt die eine ,oberhaut und das ,blattparenchym bis auf die unterste ,oberhaut weggefressen4 ,ganz anders ist bei unserm ,tabak die ,ursache der ,fleckkrankheit1 die mehr speziell ,mosaikkrankheit genannt wird4 ,in de ,tabaksteelt von ,h4 ,hartog 7,haarlem #ahhi7 wird mitgeteilt1 dass der in ,holland bestehende ,roest durch einen ,pilz verursacht wird2 von ,fleck- oder ,mosaikkrankheit ist nicht die ,rede4 ,in ,die landwirthschaftlichen ,versuchs-,stationen1 ,berlin #ahhe1 macht ,prof4 ,adolf ,mayer die erste ,mitteilung ber die ,mosaikkrankheit4 ,mit vielem ,scharfsinn beobachtete er die ,erscheinungen und gab als seine ,vermutung zu erkennen1 dass hchstwahrscheinlich ,bakterien die ,ursache davon sein sollten4 ,in ,die schdlichsten ,insekten des ,tabaks in ,bessarabien1 ,moskau #ahhh1 beschreibt ,dr4 ,k4 ,lindeman eine ,krankheit1 die mit unserer ,fleckkrankheit viel bereinkunft zu haben scheint4 ,in ,russland ist sie sehr verbreitet und verursacht viel ,schaden4 ,im ,laufe des ,sommers #ahig habe ich persnlich bei unsern ,tabakspflanzern ber die ,mosaikkrankheit viele ,erkundigungen eingezogen und die sonderbaren ,erscheinungen dabei beobachtet4 ,die ,pflanzer teilten mir mit1 dass diese gefrchtete ,krankheit laut berlieferung nicht abnimmt1 sondern sich strker ausbreitet4 ,sowohl in der ,betuwe1 wie auf der ,veluwe heischt sie ihre ,opfer4 ,in ,elst in der ,betuwe und zwar auf de ,vergert traf ich einen kleinen ,acker 7,wittwe ,jansen71 der so weit die ,erinnerung reicht1 niemals kranke ,exemplare hervorgebracht hat4 ,die ,dngung geschieht da mit ,kuhmist wie auf vielen andern ,feldern4 ,wenn man nach der mutmasslichen ,ursache der ,fleckkrankheit fragt1 sind die ,antworten sehr verschieden und knnen zunchst keine ,veranlassung zum ,stellen einer ,hypothese geben4 ,die bedeutensten ,zchter aber1 und unter ihnen finden sich sehr gebildete ,leute1 die mit grossem ,interesse auf alle ,einzelheiten aber auch auf fr sie gleichfalls unerklrliche ,sachen hinweisen1 haben mir solche ,ausknfte gegeben und solche abweichende ,krankheitsbilder gezeigt1 dass ich im ,stande bin1 hier eine vorlufige ,mitteilung ber die mutmassliche ,ursache der ,mosaikkrankheit zu machen4 ,wie ich schon sagte1 sind die ,antworten sehr verschieden4 ,der eine ,zchter sucht die ,ursache in der weniger guten oder schlechten ,dngung1 wodurch die ,pflanze durch unzureichende ,nahrung krank wird und dadurch ,flecken auf ihren ,blttern zeigt4 ,ein anderer meint1 der ,witterungswechsel habe schuld daran4 ,oftmals zeigen die ,bltter1 z4 ,b4 nach kalten ,nchten1 dunkelgrne ,flecken ,kopbont wie man sagt4 ,wenn diese ,erscheinungen sich nur schwach offenbaren1 verschwinden die ,flecken allmhlich wieder4 ,ein dritter vermutet1 der ,zustand des ,bodens1 eine grosse ,feuchtigkeit1 rufe die ,fleckenkrankheit hervor4 ,ein vierter glaubt sicher1 dass ein ihm unbekannter ,zustand des ,samens und dessen ,herkunft einen nicht geringen ,anteil habe4 ,noch andere nehmen ihre ,zuflucht zu bernatrlichen ,krften1 und erwhnen ,personen1 welche keine glckliche ,hand beim ,pflanzen der jungen ,pflnzchen haben4 ,einer der ,arbeiter erhielt sogar den ,namen ,jantje ,bont 7,mayer74 ,ferner misst man einigen ,frauen eine ,kraft bei1 die eine derartige ,wirkung auf die ,pflanzen hat1 dass die ,fleckkrankheit entsteht4 ,die ,dngung mit ,taubenmist und mit menschlichen ,faeces1 wird auch nicht selten herbeigezogen1 als sollte dies die ,krankheit hervorrufen4 ,grssere ,bedeutung muss folgendem beigelegt werden3 ,die ,krankheit dehnt sich immer mehr aus2 wenn sie einmal auf einem ,felde ist1 so bleibt sie da4 ,ich sah ,felder in der ,nhe von ,amerongen1 welche die ,fleckkrankheit fast ,blatt fr ,blatt zeigten1 die grossen ,bltter schienen blutbergossen2 jedes ,jahr findet sich die ,krankheit daselbst und ,wechselbau alle #d ,jahre hat keine nderung darin gebracht4 ,die ,pflanzen kamen aus den nmlichen ,mistbeeten wie die andern1 welche auf dem unmittelbar daran grenzenden ,felde standen und nur im geringen ,masse die ,fleckenkrankheit zeigten4 ,meine ,frage1 ob bei einem kleinen ,teile 7etwa #ab ,pflanzen1 die zusammen standen71 welcher die ,krankheit zeigte1 im vorigen ,jahre auf derselben ,stelle die ,erscheinung auch beobachtet war1 wurde bejaht4 ,wenn man eine kranke ,pflanze aus dem ,boden herauszieht und an derselben ,stelle eine gesunde einpflanzt1 so zeigen sich etwa nach #d ,wochen auch die ,flecken bei den ,blttern der letzteren4 ,auf neuen in ,kultur gebrachten ,feldern zeigte sich die ,krankheit nicht1 wenn auf diese ,felder die ,mistbeete gestellt waren4 ,wenn man jedoch ,pflanzen einbringt1 welche von einem ,felde herstammen1 auf dem die ,fleckkrankheit jedes ,jahr erscheint1 so ist es sehr wahrscheinlich1 dass einige ,pflanzen angegriffen werden4 ,wenn ein ,teil des ,feldes oder eines ,mistbeetes1 das jedes ,jahr kranke ,pflanzen hervorbringt1 #cj bis #dj cm4 ausgegraben wird1 und wenn ,erde von weit entlegenen ,feldern oder ,vom ,berge wie man in der ,gegend von ,amerongen sagt1 hier hineingebracht wird1 so ist die ,mosaikkrankheit vertrieben1 und die ,pflanzen entwickeln sich normal darauf4 ,um die ,zeit1 zu welcher die letzten ,bltter geerntet werden1 sieht man1 dass die ,auslufer oder ,geizen in grosser ,zahl die ,kennzeichen der ,fleckenkrankheit tragen1 whrend die ,pflanze frher keine gefleckten ,bltter hatte4 ,viele geschulte ,zchter sagen1 die ,mistbeete seien schuld an der ,fleckenkrankheit4 ,wenn das ,mistbeet angesteckt ist1 so erkranken von den #ajjj ,pflanzen etwa #ijj nach der ,pflanzung auf das ,feld1 wenn das ,mistbeet nicht angesteckt ist1 so werden von #ajjj z4 ,b4 #ajj die ,fleckenkrankheit zeigen4 ,diese letztere ,erscheinung1 diese niedrige ,ziffer1 ist der ,art1 dass man dennoch nicht den ,mistbeeten allein die ,schuld geben darf2 aber daraus erhellt1 ebenso wie aus all dem ,vorhergehenden1 dass der ,boden ein infizierendes ,vermgen besitzt4 ,sehr bemerkenswert1 jedoch nur von einer ,wahrnehmung herstammend1 ist der ,fall1 dass nach einer ,dngung mit #cejjj kg4 ,schafsmist1 #ejj kg4 ,kainit und #ejj kg4 ,thomasphosphat die ,krankheit unter den ,pflanzen abnahm und dass das gleiche ein nchstes ,jahr wieder beobachtet wurde4 ,als ich zu der berzeugung gekommen war1 dass ein infizierendes ,etwas vorhanden sein musste1 habe ich mit einer ,reihe von ,pflanzen ,versuche angestellt1 wobei ich zu folgenden in ,krze angegebenen ,ergebnissen gelangte3 #ao ,bringt man in einem ,einschnitt in die ,hauptnarbe einer gesunden ,pflanze einen kleinen ,streifen von einem kranken ,blatte 7gefleckter ,teil74 #bo ,bringt man den ,saft von kranken ,blttern irgendwo1 gleichviel wo1 in das ,gewebe gesunder ,pflanzen4 #co ,bringt man den ,saft von kranken ,blttern rund um die ,wurzel herum1 also auf die ,erde4 #do ,zerreibt man zwischen den ,fingern ein krankes ,blatt und bringt den feuchten ,finger an die ,wundflche eines abgebrochenen ,blattes bei einer gesunden ,pflanze1 so zeigen sich in all diesen ,fllen1 bei jungen ,pflanzen innerhalb #c bis #d ,wochen1 die ,flecken an den jngsten ,blttern4 ,abwechselndes ,wetter1 z4 ,b4 tagelang ,sonnenschein und nachher ein einzelner ,regenschauer1 ist im ,stande1 die ,flecken rascher entstehen zu lassen und dadurch sichtbar zu machen1 jedoch nie frher als innerhalb #ad ,tagen habe ich diese ,wirkung beobachtet4 ,das ,kochen und die ,papierfiltration entnehmen nach ,prof4 ,adolf ,mayer dem ,safte das ,vermgen zu infizieren4 ,aus seinen ,nachforschungen erhellt1 dass weder die chemische ,zusammensetzung der ,erde eines angesteckten ,feldes oder eines angesteckten ,mistbeetes1 noch die pltzliche knstliche nderung der ,temperatur beim ,auspflanzen1 noch die ,verletzungen oder ,verdrehungen der ,wurzel die ,krankheit herbeifhren knnen4 ,aus einer grossen ,menge bakteriologischer ,kulturen1 welche angelegt waren mit ,tabaksaft-,malz-,gelatine1 habe ich oft1 doch nicht immer1 eine ,mikrobe isolieren knnen1 welche in der ,that eine infizierende ,kraft besitzt4 ,da es sich nun zeigt1 dass wir hier mit einem infizierendem ,stoff zu thun haben1 mssen alle ,mittel zu ,hlfe genommen werden1 die bertragung desselben zu verhindern4 ,es scheint mir nicht unmglich1 7vergleiche sub #d7 dass die ,personen1 welche mit dem ,kpfen der ,pflanzen und dem ,ernten der ,bltter beauftragt sind1 mit ihren von kranken ,blattteilen infizierten ,fingern den ,ansteckungsstoff auf gesunde ,pflanzen bringen knnen2 daher im ,sptsommer die zahlreichen ,flle1 wo die ,geizen und jungen ,bltter die ,fleckkrankheit zeigen4 ,die ,grndngung ist auf ,feldern1 welche die ,mosaikkrankheit zeigen1 aus obengenannten ,grnden nicht zu empfehlen4 ,die mikroskopischen ,untersuchungen der kranken ,bltter lassen eine ,desorganisation des ,chlorophyll erkennen1 das schliesslich ganz und gar aus dem ,zelleninhalt verschwindet4 ,sehr bemerkenswert sind die kurzen ,luftstreifen zwischen den ,pallisadenzellen und der linienfrmigen ,zeichnung der ,zellenwand4 ,myceliumfden oder ,hyphen knnen es nicht sein4 ,da ich im ,winter '#ig ,gelegenheit habe1 die ,versuche fortzusetzen1 hoffe ich spter diesen ,gegenstand wieder aufzunehmen4 ,mittel zur ,verbesserung unsres ,tabaks4 ,aus allen ,untersuchungen1 die bis jetzt mit ,bezug auf die ,dngung angestellt worden sind1 knnen keine allgemeinen ,regeln mehr abgeleitet werden als die schon angegebenen1 die sich hauptschlich auf den ,chlor-1 ,stickstoff- und ,kaligehalt beziehen4 ,chloridreiche natrliche oder knstliche ,dngstoffe mssen vermieden werden1 ebenso ein zu hoher ,gehalt an ,stickstoffverbindungen4 ,eine ,dngung mit mehr ,stickstoff als angezeigt1 entwickelt ein dunkelgrnes1 fleischiges1 lang gedehntes1 schmal dicknarbiges ,blatt1 das sich also nicht zum ,cigarrentabak eignet4 ,schon ,hermbstadt nahm wahr1 dass humusreiche ,pflanzenerde und ,kuhmist den besten ,tabak liefern4 ,wie ich schon schrieb3 ,die ,tabakspflanze fordert ,kalium1 viel ,kalium6 ,die ganze ,tabakskultur muss darauf hinzielen1 dass sie einen kalireichen ,stalldnger bekommt4 ,in der letzten ,zeit hat sich aus ,versuchen ergeben1 dass die ,tabakspflanze viel kohlensaures ,kali vertragen kann1 mehr als man frher je dachte4 ,eine ,dngung im ,frhjahr sogar mit #ajjj kg4 kohlensaurem ,kali per ha1 was man frher nicht zu thun wagte1 hat keine schdlichen ,folgen gehabt4 ,als ,versuch sei dies unsern ,pflanzern anempfohlen4 ,die bekannten ,internationale ,guano- und ,superphosphatwerke in ,zwijndrecht bringen dieses ,salz in den ,handel mit einem ,gehalt von #ej-ee ,prozent ,kali und zu einem ,wert von f #bj 7etwa #cd ,mk7 per #ajj kg4 ,wegen der ,eigentmlichkeit dieser ,kali-pottasche1 die ,feuchtigkeit anzuziehen1 wird sie in doppelten ,scken von #fb-a_/b kg4 verpackt4 ,der innere ,sack ist prpariert1 hemmt also die ,aufnahme der ,feuchtigkeit aus der umringenden ,luft4 ,schon lngst hat man bemerkt1 dass man durch ,holzasche und ,pferdemist einen hellfarbigen ,tabak erhlt1 ,ziegen- und ,schafsmist dahingegen geben ein dunkles ,produkt4 ,in ,japan bekommt man sogar ein schnes hell gefrbtes ,blatt1 angenehm von ,geschmack1 dadurch1 dass man es mit ,kuchen von ,leinsamen dngt nebst ein wenig ,stalldnger4 ,wir wissen1 dass ,valburg den besten ,cigarrentabak unsres ,landes liefert1 7f #bh4be per #ajj lb7 und dass dort die einfache ,dngung mit ,kuhmist auf dem sandigen ,boden 7dem ,teil des ,dorfes1 welcher ,het ,hoog 7 ,die ,anhhe7 genannt wird71 ohne dass man jemals sich des ,wechselbaus bediente1 das schne goldgelbe1 breitgeformte ,blatt hervorbringt4 ,die berfhrung von ,erde aus ,valburg 7wo man auch ,lehmboden antrifft7 auf die ,veluwe1 hat keine ,resultate beim ,anbau des ,tabaks geliefert4 ,jeder ,zchter muss die ,dngversuche auf seinem eigenen ,boden anstellen und dabei der ,gefahren eingedenk sein1 die entstehen knnen1 wenn man die genannten schdlichen ,elemente oder ,salze anwendet4 ,in der letzten ,zeit hat man die ,aufmerksamkeit auf die ,dngung mit ,silicaten gerichtet 7,martellin ,kalium-silicat71 wodurch die ,brennbarkeit und die ,farbe1 nebst dem anatomischen ,bau des ,blattes verbessert wird,e4 ,nach der schnen ,lehre von ,darwin1 welche sich auf wissenschaftliche ,forschungen grndet1 wird die ,pflanzen- und ,tierwelt in einer ,gegend sich den da anwesenden physischen ,lebensbedingungen anpassen und sich demgemss entwickeln4 ,in the struggle for life werden die bevorzugtesten ,arten1 ,rassen und ,varietten siegreich aus dem ,kampfe hervorgehen1 bekrnzt1 nicht mit der ,siegespalme1 sondern mit der krftigen ,lebensfhigkeit fr ihren ,stamm4 ,dies muss auch anwendbar sein auf unsere ,tabakskultur4 ,meine ,nachforschungen gaben mir die berzeugung1 dass viele ,tabakspflanzer ihr ,fach wissenschaftlich auffassen und weder ,mhe noch ,kosten scheuen1 ,versuche zu machen1 welche die ,kultur frdern knnen4 ,ich kann nicht genug darauf hinweisen1 dass man die grsste ,sorgfalt auf das ,gewinnen des ,samens verwende4 ,man muss hiezu nicht einige ,pflanzen in zeitweise gnstige ,lebensverhltnisse bringen dadurch1 dass man sie besser oder rtlich starker dngt1 sie auf gut gewhlten gerumigen ,stellen des ,feldes ,samen schiessen lsst1 sondern man muss diejenigen ,pflanzen mitten auf dem ,felde auswhlen1 welche sich durch schnen ,bau1 ,blattform u4 s4 w4 auszeichnen1 dann hat man die grsste ,gewhr1 dass die erblichen ,eigenschaften des ,samens auf die ,nachkommenschaft bertragen werden4 ,durch die ,kultur der ,tabakspflanze hat der ,bau der ,blume sich gendert4 ,die bei uns schwach vorhandene ,protogynie ist im ,naturzustande deutlicher und schrfer hervortretend1 wodurch ,kreuzbestubung mehr erwartet werden kann4 ,der ,bau der ,kulturblume ist jetzt derartig1 dass ,staubfden und ,stempel nicht nur etwa auf derselben ,hhe stehen1 sondern dass die weibliche ,periode der ,blume in unserm ,klima im geschlossenen ,knospenzustand verlebt wird4 ,dies erleichtert uns die knstliche ,kreuzbestubung2 man braucht nur die ,knospe welche im ,entfalten begriffen ist1 zu ffnen und die ,pollen von gleichfalls gut gewhlten ,pflanzen mit einem kleinen ,pinsel auf den ,stempel zu bringen4 ,nach zwei ,stunden ist die ,gefahr vorber1 dass ,insekten durch ihren ,besuch andere ,pollen mit demselben in ,berhrung bringen4 ,verhllung mit ,gaze oder mit einem ,papierbeutelchen whrend einiger ,stunden sei deshalb empfohlen4 ,auf diese ,weise kann krftiger ,samen gewonnen werden4 ,weiter lehren die ,versuche1 dass die mittelsten ,blumen 7,samenkapsel7 am ,stengel den krftigsten ,samen enthalten4 ,sehr erwnscht ist es zugleicherzeit1 die gewhlten ,pflanzen die ,bltter behalten zu lassen und sie nicht abzureissen1 wie es bisweilen geschieht4 ,krftig entwickelte ,pflanzen werden den ,kampf ums ,dasein leichter bestehen als schwchere1 sie werden zugleich besser im ,stande sein1 den ,krankheiten zu widerstehen4 ,in ,valburg hat man eine eigentmliche ,gewohnheit1 den ,samen zum ,keimen zu bringen4 ,man bringt ihn in ein angefeuchtetes ,leinenlppchen oder ,sckchen1 nachdem es im ,wasser angeschwollen ist4 ,dann hngt man es in mssiger ,entfernung vom warmen ,ofen auf4 ,die ,folge hiervon ist1 dass der ,samen zwar sichtlich gut ausluft1 aber dabei mittels ,diffusion lsliche ,nahrungsstoffe abgiebt1 welche als ,reservenahrung dem zuknftigen ,pflnzchen entzogen werden4 ,auf diese ,weise wird das keimende ,pflnzchen geschwcht und der ,kampf1 den es beim bergange zu einer sich selbst nhrenden ,pflanze zu bestehen hat1 wird ihm erschwert4 ,dass der ,verlust von ,salzen1 ,aschenbestandteilen1 grsser ist als man sich denkt1 geht hieraus hervor1 dass1 wenn der ,aschengehalt des ,samens #d ist1 dieser nach ,behandlung mit ,wasser whrend der #bd ,stunden des ,tages #a_/d ,teil verloren hat4 ,in dieser ,weise verliert der ,samen schon einen grossen ,teil des so sehr erwnschten ,kali1 nl4 #be4h1 und #f4d ,phosphorsure 7,behrens74 ,weiter lsst man in ,valburg1 nach dem ,pflcken1 die ,bltter noch einige ,tage auf dem ,felde liegen1 erst dann werden sie an ,stangen angereiht4 ,aus der ,physiologie des sterbenden ,blattes ersahen wir1 dass das ,trocknen langsam geschehen soll4 ,hierdurch entstehen ,zersetzungsprodukte1 welche bei der ,ghrung erwnscht sind4 ,beim ,ghrungsverlauf haben wir gesehen1 dass bei unserm ,tabak der ,bacillus ,tabaci ,i ,,iii1 die ,hauptrolle spielt1 er giebt ihm den reinen ,geruch und ,geschmack1 insofern wir dies bei unserm ,tabak wahrnehmen knnen4 ,da1 wo die ,ghrung nicht stattfindet oder nicht gut verluft1 knnen diese ,mikroben knstlich angebracht oder geimpft werden4 ,die ,versuche1 die ,mosaikkrankheit zu verhindern1 knnten schon jetzt beim ,wechselbau angestellt werden4 ,der ,anbau von ,erbsen1 ,bohnen1 ,klee und andern ,hlsenfrchten sei anempfohlen4 ,folgende ,dngung wird von einigen grossen ,zchtern versucht werden4 ,im ,sptjahr wird per ha4 #gej-cjjj kg4 ungelschter ,kalk auf die ,oberflche des ,feldes gebracht und gleichmssig darauf ausgestreut4 ,dies lsst man ungefhr einen ,monat liegen und bringt dann #djj-fjj kg4 ,kainit und #djj-fjj kg4 ,thomasphosphat hinzu1 nachher wird es im ,januar oder ,februar1 wenn der ,witterungszustand dies erlaubt1 mit dem ,spaten untergegraben4 ,auf die gebruchliche ,weise werden dann die ,erbsen1 ,bohnen u4 a4 gepflanzt oder gest4 ,die ,versuche1 welche angestellt werden1 um auf eine andere ,weise der ,mosaikkrankheit vorzubeugen1 werden fortgesetzt1 nehmen aber viel ,zeit in ,anspruch4 ,die ,grndngung auf angesteckten ,feldern kann aus obenerwhnten ,grnden nicht empfohlen werden4 ,das ,ausgraben der infizierten ,mistbeete etwa #cj cm4 tief und das ,hineinbringen gesunder ,erde1 also von unbebautem ,boden1 verdient ,empfehlung4 ,ein ,pflanzer1 der niemals ,fleckkrankheit auf seinem ,felde gehabt hat1 knnte dadurch1 dass er junge ,pflnzchen1 welche von infiziertem ,boden herstammten1 lieh oder kaufte1 sein ,feld auf immer anstecken und dadurch die ,mosaikkrankheit hervorrufen4 99 99 99 99 99 ,und hiermit habe ich einen ,gegenstand behandelt1 der immer mehr mein ,interesse erregte4 ,dabei habe ich viele unsrer ,tabakspflanzer als ,personen kennen gelernt1 die alles aus ,liebe zur ,sache thun1 und ungeachtet des grossen ,aufschwunges unsrer indischen ,kultur1 wodurch soviele edle ,tabakssorten ber die ganze ,welt verbreitet werden1 mit ,mut1 ,ausdauer und ,lust zur ,arbeit1 unsern einheimischen ,tabak zchten1 bearbeiten1 und zu verbessern trachten4 ,mgen sie1 indem sie so fortfahren1 auch die ,frchte ihrer ,arbeit geniessen6 ,funote ,e3 ,siehe meine ,abhandlung im ,indische ,mercuur #ac ,mai #ahii ,martellin1 een nieuwe meststof4 ,verbesserung durch ,reinkulturen4 7,fortsetzung der ,untersuchungen von #ahig74 ,die ,untersuchung der ,ghrung unseres einheimischen ,tabaks ist1 da wir es hier mit einem ,prozesse zu thun haben1 bei dem fakultative anarobe ,bakterien eine ,rolle spielen1 enorm von mir gekrzt worden4 ,spter wurde ich mit den an der ,oberflche der ,platten angelegten bakteriologischen ,kulturen bekannt1 wodurch man makroskopisch schon deutlich die verschiedenen ,arten des ,wachstums von ,bakterien und andern ,mikroorganismen wahrnemen kann4 ,dies ,verfahren hat unendlich viel vor derjenigen ,untersuchungsmethode voraus1 bei der die ,kulturen auch in ,gelatineplatten wachsen4 ,im letzteren ,falle doch sieht man1 nur einige ,variationen in verfliessenden ,kulturen ausgenommen1 welche meistens kugelfrmig in der ,gelatine wachsen1 fast immer gelbe ,pnktchen1 bald rund1 bald linsenfrmig4 ,will man gerade jene ,mikroorganismen auffinden1 welche arob oder fakultativ anarob sind und bei irgend einem ,prozesse eine ,funktion zu erfllen haben1 so bietet diese ,methode sehr grosse ,vorteile und nicht weniger eine ,abkrzung was die ,zeit betrifft4 ,sogar zu einer quantitativen ,bestimmung von ,mikroorganismen eignet sich diese ,untersuchungsmethode4 ,was die ,untersuchungen der ,tabaksghrung betrifft1 so sind diese in folgender ,weise abgekrzt worden4 ,die frher beschriebenen ,stckchen fein geschnittenen ,tabaks werden in ein ,rhrchen mit #aj cm physiologische ,kochsalzlsung 7#j4ge ,prozent7 gebracht und mit der ,platinnadel wiederholt in dieser ,flssigkeit bewegt1 whrend man sie dann und wann noch durch einander schttelt4 ,vom ,inhalte dieses ,rhrchens werden dann eine oder mehr ,platinspiralen 7welche in meinem ,falle #j4jdh gr4 ,flssigkeit festhalten7 auf ein zweites und drittes ,rhrchen gebracht4 ,die ,erfahrung giebt hier bald einen ,fingerzeig4 ,es stehen einige sterile ,kulturschlchen mit dem beschriebenen festen ,nhrboden bereit4 ,nun wird der ,inhalt des ,ien1 ,,iien u4 s4 w4 ,rohres ber die ,oberflche ausgegossen4 ,was zu viel ist an ,flssigkeit1 lsst man wegfliessen1 indem man einfach das ein wenig geffnete ,schlchen schrg hlt4 ,weiter bewegt man das ,schlchen noch einen ,augenblick hin und her1 um die geringe ,quantitt ,wasser1 in welchem die ,mikroorganismen verteilt liegen1 gut zu verbreiten4 ,die ,berechnung lehrte mich1 dass die ,oberflche des beschriebenen ,petri-,schlchens whrend dieser ,manipulationen ungefhr #j4e gr4 ,flssigkeit festhielt4 ,wenn man genauer dieses ,gewicht kennen lernen will1 so kann das ,schlchen vor und nach dem ,anfeuchten gewogen werden1 und dies ,gewicht berechnet werden auf die respektiven ,rhrchen und die gebrauchte ,quantitt ,tabak im ,rhrchen ,i1 der zwischen zwei sterilen ,uhrglsern vor dem ,experiment gewogen wird4 ,nach ,verlauf einiger ,tage kommen die ,plattenkulturen zur sichtbaren ,entwickelung und ist es viel leichter1 eine bersicht ber den ,totalgehalt an ,sorten zu bekommen4 ,quantitativ betrachtet hat diese ,methode ,fehler4 ,die ,ursache davon liegt darin1 dass die ,bakterien in mehr oder weniger starkem ,masse in den von ihnen selbst abgeschiedenen ,schleimhllen liegen und dadurch sehr am ,medium haften1 dem ,blatte1 auf dem sie1 sei es auch kurze ,zeit1 lebten1 und spter ein latentes ,leben fhrten1 um bei der ,ghrung wieder energisch aufzuleben4 ,weder durch ,abreibung mit der ,platinnadel1 noch durch immerwhrendes ,hin- und ,herschtteln1 kann man alle ,mikroorganismen vom ,substrat trennen4 ,damit hier eine ,verbesserung angebracht werde1 habe ich die ,sache anders gemacht und habe dies schon im ,prinzip im ,pharm4 ,weekblad ,no4 #aj1 #ahih1 beschrieben4 ,das ,resultat dieser ,untersuchungsweise war ein brillantes und hat die allergnstigsten ,folgen gehabt4 ,diese ,methode1 die ich zuerst auf den ,tabak anwendete1 lsst sich auf eine ,unmasse anderer ,gegenstnde anwenden4 ,sie ist wie folgt4 ,in einige ,reagirrhren werden gewhnliche ,pinselchen so hineingebracht1 dass der ,federkiel auf dem ,boden der ,rhre ruht und das ,bschelchen nach oben gerichtet ist4 ,durch einen ,wattepfropfen werden die ,rhren geschlossen und dann whrend einer ,stunde bei #aaj ,c4 in strmendem ,dampfe erhitzt4 ,die ,temperatur bt keine nachteilige ,wirkung auf die ,pinsel aus4 ,ferner wird ein hohes ,petrischlchen gewhlt1 #aj cm#c sterilisierte physiologische ,kochsalzlsung hineingebracht und natrlich sofort geschlossen4 ,ein ,teil eines ghrenden ,tabaksblattes wird in diese ,flssigkeit hineingetaucht und einige ,minuten daselbst in ,ruhe gelassen4 ,dann nimmt man mit einer sterilen ,pincette das ,pinselchen aus einem der ,reagierrhrchen und reibt1 indem man eins der ,enden des ,blattes mit der ,pincette festhlt1 krftig ber die ,oberflche der beiden ,blatthlften4 ,indem man das ,schlchen hin- und herbewegt1 werden die ,mikroorganismen gleichmssig im ,wasser verteilt4 ,von dieser bakterienreichen ,flssigkeit werden #a cm#c1 #a_/b cm#c oder ,verdnnungen hiervon mittels steriler ,pipetten ber die ,oberflche der ,platten gebracht4 ,auf diese ,weise werden nach der ,bohnmethode 7der ,name ist von mir nach dem ,bohnen der ,fussboden gewhlt7 auch diejenigen ,bakterien von der ,blattoberflche entfernt1 welche innig mit diesem ,substrate zusammenhingen4 ,nach ,berechnung kann man auf diese ,weise bestimmen1 wieviel ,bakterien sich auf den beiden ,blatthlften befanden4 ,illustration3 ,fig4 #f4 ,bohnmethode4 ,links ,pinselstriche von ,betuwer ,tabak im ,anfange der ,ghrung 7,diplococcen74 ,rechts whrend der ,ghrung 7,b4 ,t4 ,i ,b4 subtilis ,b4 mycoides74 ,wenn es sich um eine qualitative ,bestimmung handelt1 so bekommt man nicht weniger schne ,kulturplatten auf folgende ,weise4 ,das ,tabaksblttchen1 das schon im ,wasser untergetaucht war und nicht bewegt wurde1 wird mit einer sterilen ,pincette auf sterilisiertes ,papier gelegt4 ,es liegt also feucht darauf4 ,nachher wird die obere ,seite des ,blttchens mit dem trocknen ,pinsel1 welcher also steril ist1 abgebohnt4 ,mit diesem noch nassen ,pinsel macht man ,striche ber die festen ,oberflchen von ,gelatineplatten4 ,nach einigen ,tagen sieht man denn1 dass der erste ,strich die grsste ,zahl ,kolonien hervortreten lsst1 gewhnlich zu viel als dass man sie unterscheiden knnte2 der zweite ,strich schon weniger1 der dritte und vierte noch weniger1 u4 s4 w4 ,letztere ,methode wurde immer von mir angewendet bei unserm einheimischen ,tabak1 beim ,deli- und ,havanna-,tabak4 ,das ,resultat war ein glnzendes4 ,die ,untersuchungen nach der ,ghrung des ,tabaks erlauben diese ,methode1 weil hierbei keine obligaten aneroben ,bakterien im ,spiele sind4 ,sie ist natrlich unbrauchbar1 wenn es sich um ,mikroorganismen handelt1 welche ,sauerstoff nicht ertragen4 ,die ,petri'schen ,kulturplatten sind auf lichtempfindliches ,papier gesetzt1 #be ,secunden vom ,sonnenlicht beschienen und oben photographisch1 ohne ,retouche reproduziert4 ,die ,glaskratzer am ,boden des ,schlchens sind hierbei deutlich sichtbar4 ,bei den ,untersuchungen unsres einheimischen ,tabaks1 die im ,jahr #ahig von mir in de ,natuur publiziert wurden1 hat sich herausgestellt1 dass wir es hier zu thun haben mit einer ,ghrung1 bei welcher fakultative anarobe ,bakterien1 also auch unter ,hinzutretung von freiem ,sauerstoff oder ,luft1 eine ,rolle spielen4 ,sogleich ergab sich daraus1 dass im ghrenden ,tabak von verschiedener ,herkunft aus unsern ,gegenden 7,betuwe1 ,veluwe1 ,maaswaal7 verschiedene ,mikroorganismen mehr oder weniger hufig anwesend waren1 jedoch in berwiegender ,zahl diejenigen1 welche sich an der ,ghrung beteiligten4 ,meine zunchst liegende ,vermutung hat sich besttigt4 ,fnf verschiedene ,bakterien1 welche1 aus verschiedenem ,tabak herstammten1 sind damals von mir abgebildet und kurz nach ihren morphologischen und biologischen ,eigenschaften beschrieben worden4 ,alsdann ist ,tabak von mir sterilisiert worden1 d4 h4 alle ,mikroorganismen1 welche sich auf und in demselben befanden1 wurden gettet und nachher ist jener ,tabak mit den verschiedenen ,reinkulturen geimpft worden4 ,alsdann stellte sich heraus1 dass die ,impfung mit dem ,b4 ,t4 ,i4 und ,,iii 7,bacillus ,tabaci ,i4 und ,,iii7 dem ,tabak das richtige ,arom verlieh1 ein ,arom1 welches1 hier in ,holland fr das beste gehalten wird4 ,meine ,vermutung1 dass jene ,ghrung doch noch einen andern ,verlauf haben wrde1 wenn die nmliche ,tabaksart nicht sterilisiert1 dahingegen mit den genannten ,tabaksbakterien geimpft wrde1 hat sich besttigt4 ,jedoch mssen wir hierbei in ,betracht ziehen1 dass nebst den in grosser ,zahl knstlich angebrachten ,mikroben1 noch mehr ,arten ihre ,wirkung ausben1 ,arten1 welche gleichfalls das feuchtgewordene ,tabaksblatt angreifen1 aber ausserhalb der eigentlichen ,ghrung stehen und nichts anders thun knnen als ,zersetzungen hervorrufen1 welche ungnstig wirken oder gar nicht dazu beitragen1 ein erwnschtes ,produkt zu erhalten4 ,es ergab sich1 dass die ,impfung mit den ,tabaksbakterien1 welche gnstig beim sterilen ,tabak wirkten und ihm das reine ,arom gaben1 in nicht sterilem ,tabak ohne ,wirkung blieben1 insofern ohne ,wirkung1 dass jenes ,arom bei weitem nicht so ausgesprochen war als beim sterilen ,tabak4 ,diese ,versuche wurden im ,februar #ahih in den ,ghrungsscheunen des ,herrn de ,hartog in ,wageningen angestellt4 ,damals musste die ,frage gelst werden1 wie das ,produkt der natrlichen ,ghrung1 also ohne ,sterilisation bertroffen werden konnte1 wenn man von den ,impfungen mit einer oder mehreren ,reinkulturen auf die nmlichen1 also nicht sterilisierten ,tabaksarten ,gebrauch machte4 ,die ,versuche im ,laboratorium lehrten also1 dass steriler ,tabak durch ,impfung mit zwei ,mikroben vorzgliche ,eigenschaften erhielt1 sodass dieser ,tabak sofort von den ,fachmnnern als der beste bezeichnet werden konnte4 ,die ,quantitt war jedoch eine zu geringe1 als dass man ,cigarren davon anfertigen lassen und alle ,eigenschaften1 die man so gerne kennen lernen mchte1 kontrollieren konnte4 ,eine ,sterilisation des ,tabaks im ,grossen ist faktisch unmglich4 ,damit das ,resultat der schon beschriebenen ,untersuchung praktisch verwendet werden konnte1 mussten also ,versuche mit verschiedenen ,reinkulturen und deren ,mischungen angestellt werden4 ,es stellte sich heraus1 dass einige dreissig ,bschel1 welche ohne ,sterilisation mit den ,b4 ,t4 ,i ,,iii ,,iv geimpft1 im ,februar in ,haufen gelegt und nachher der ,ghrung ausgesetzt worden waren1 nicht solche gnstige ,eigenschaften erhalten hatten als der sterilisierte und nachher geimpfte ,tabak1 wie es in meinem ,laboratorium stattfand4 ,zugleicherzeit erwhne ich hier1 dass der nicht-fermentierte ,deli-,tabak1 der mir aus ,batavia von ,dr4 v4 ,breda de ,haan zugesandt wurde1 gleichfalls einer ,untersuchung unterzogen worden ist4 ,nach dem ,beispiele von ,semmler aus ,cuba habe ich einen kleinen ,teil dieses ,tabaks mit ,wasser faulen lassen und mit diesem ,wasser einheimischen ,tabak1 der dann gleichfalls mit andern ,bscheln in den ,haufen hinein gelegt wurde1 besprengt4 ,dieser ,tabak gerieth zwar in ,fermentation1 aber als die ,ghrung beendigt war1 ergab sich1 dass die besprengten ,bschel keine andern ,eigenschaften bekommen hatten als eine nderung in der ,farbe der ,bltter1 die von der feuchten ,behandlung herrhrte4 ,dieser ,versuch1 welcher durch einen ,zufall auf ,cuba gnstig verlief1 ist ,ursache gewesen1 dass man die ,aufmerksamkeit auf die ,tabaksghrung hinlenkte und die ,vermutung laut werden liess1 dass ,mikroorganismen bei jener ,ghrung sich wirksam bethtigten4 ,als es mir nach wiederholten ,versuchen deutlich geworden war1 dass die ,impfung unseres einheimischen ,tabaks mit den ,b4 ,t4 ,i ,,iii also nicht ganz den ,erfolg hatte1 wie immer beim sterilen ,tabak1 habe ich diesen ,gegenstand weiter untersucht und eine ,reihe von ,versuchen mit ,mischungen von ,reinkulturen angestellt4 ,die ,herren de ,hartog und v4 ,druijnen in ,wageningen1 welche diesem ,gegenstand ihre ganze ,aufmerksamkeit widmeten1 halfen mir bei diesen ,versuchen und gaben mir jedesmal ihr ,urteil ab1 ein ,urteil1 das ich sehr schtzte1 da es ausgesprochen ward von sehr kundigen1 erfahrungsreichen ,fachmnnern4 ,nicht entmutigt empfing ich am #h4 ,mrz die ,nachricht1 dass man damit anfangen wrde1 einen ,haufen ghrenden ,tabak aus der ,betuwe umzusetzen4 ,es war die beste ,tabaksart1 welche ,holland hervorbringt4 ,am #aj4 ,mrz besuchte ich die ,fermentierscheune und stellte wiederum ,versuche an1 aber in der jetzt sehr gekrzt beschriebenen ,weise4 ,es war ein schner ,anblick1 jenen prachtvoll aufgebauten ,haufen mit den ,tausenden goldgelben ,bscheln emporragen zu sehen4 ,eine grosse ,menge ,kulturschlchen wurde von mir infiziert mit ,blattfragmenten der obersten ,tabaksbschel 7 #bb ,c47 ,nach einigen ,tagen zeigten sich die ,kolonien1 und mit ,bewunderung sah ich wieder die im vorigen ,jahre von mir beschriebenen ,arten zum ,vorschein kommen4 ,meine ,aufmerksamkeit richtete sich auch noch1 nicht auf die bekannten ,verunreinigungen1 sondern auf andere ,arten1 welche ich nun bei niedriger ,temperatur in grosser ,anzahl vorfand4 ,einige davon brachte ich in ,kultur und wartete darauf1 welche ,rolle sie mit andern ,bakterienarten in nicht sterilisiertem ,tabak spielen wrden4 ,um den praktischen ,teil des ,problems zu lsen1 hatte ich damals sechs ,arten ,tabaksbakterien1 welche bezglich ihrer ,wirkung in nicht sterilem ,tabak controlliert werden mussten1 und die also den berall herrschenden ,struggle for life kmpfen mussten4 ,es war nicht vorher zu sagen1 wer siegen wrde4 ,ein logisches ,verfahren nach ,wahl war nicht mglich1 der ,versuch musste entscheiden4 ,um die ,frage der ,tabaksverbesserung zu lsen dadurch1 dass man ,gebrauch machte von den1 in dem vorzglichsten ,betuwer ,tabak vorgefundenen ,mikroben1 wurden eine ,menge nicht sterilisierter ,tabaksarten mit ,reinkulturen und deren ,mischungen bespritzt4 ,dieses ,bespritzen lsst sich ausgezeichnet durch den ,druck der ,wasserleitung bewerkstelligen2 ich werde durch ,abbildung zeigen1 wie das ,verstieben in meinem ,laboratorium geschieht4 ,was die sehr geringe ,farbenvernderung des ,blattes betrifft1 die durch ,befeuchtung verursacht wird1 so ist es mir als bald gelungen1 hierin eine ,verbesserung anzubringen1 indem ich die ,reinkulturen von ,agar- ,oberflchen mit feinem ,tabakspulver vermischte und dies gleichfalls in die ,bschel hineinspritzte oder verstieben liess1 also der trocknen ,behandlung gemss4 ,nach ,beendigung der ,ghrung wurden die ,eigenschaften der derartig behandelten ,sorten kontrolliert1 und diese sorgfltig ausgesucht4 ,ich werde hier all diese ,versuche1 die noch nicht den erwnschten ,erfolg hatten1 der ,krze halber nicht aufzhlen2 nur lohnt es sich1 zu wissen1 dass ich daraus den ,schluss zog1 dass viele ,arten von ,mikroorganismen1 unter denen auch die von mir abgebildeten1 die ,temperaturerhhung verursachen1 und dass ich drei ,arten in ,mischung1 knstlich in grosser ,menge in die verschiedenen ,tabaksarten hinein brachte4 ,es waren die ,reinkulturen von ,bacillus ,tabaci ,i1 ,b4 ,t4 ,,iii und dem neu isolierten ,diplococcus ,tabaci4 ,diese ,mischungen erhielten folgende ,marken3 ,marke ,i3 ,bacillus ,tabaci ,hollandicus ,i4 ,,iii4 ,marke ,,ii3 ,diplococcus ,tabaci ,hollandicus4 ,bacillus ,,iii4 ,marke ,,iii3 ,mischung der ,marke ,i und ,marke ,,ii4 ,diese ,reinkulturen von ,agar-,oberflchen wurden sorgfltig in steriles ,wasser verteilt4 ,die unten angegebenen ,tabaksarten wurden mit dem ,inhalte dieser ,flschchen bespritzt und von den ,herren de ,hartog und v4 ,druijnen mit den gegebenen ,marken versehen4 ,erst nachdem die ,ghrung beendigt1 die ,cigarren gemacht1 und mein ,urteil abgegeben war1 sollte das ,resultat dieser ,versuche1 die auch von andern in unserer ,umgebung beurteilt werden sollten1 bekannt gemacht werden4 ,a4 geimpft3 ,b4 nicht geimpft3 ,i a ,betuwer ,erdgut a#a ,betuwer ,erdgut b ,veluwer ,erdgut b#a ,veluwer ,erdgut ,,ii c ,betuwer ,sandgut c#a ,betuwer ,sandgut d ,veluwer ,sandgut d#a ,veluwer ,sandgut ,,iii e ,betuwer ,erdgut e#a ,betuwer ,erdgut f ,veluwer ,erdgut f#a ,veluwer ,erdgut ,ende ,juli habe ich diese ,cigarren1 nur mit den ,marken a1 a#a1 b1 b#a u4 s4 w4 empfangen4 ,nichts war bekannt von ,impfung oder nicht ,impfung1 von ,nummer u4 s4 w4 ,jetzt befand ich mich in der schwierigen ,lage1 mein ,urteil abgeben zu mssen4 ,es handelte sich ja hier um kleine ,unterschiede in der ,brennbarkeit1 ,konsistenz der ,asche1 des ,aroms1 des ,geschmacks u4 s4 w4 ,aus dem ,grunde habe ich dies den befugteren ,personen1 den eigentlichen ,fachmnnern berlassen1 die ihrer ,beschftigung gemss dies viel besser beurteilen knnen4 ,herr ,g4 ,p4 ,voorwijk in ,amsterdam1 welcher in der ,tabakswelt seines richtigen ,urteils wegen so gnstig bekannt ist1 hat sehr freundlich meiner ,bitte1 einige ,abende zu mir zu kommen und zu rauchen1 ,folge geleistet1 wofr ich ihm hiermit herzlich danke4 ,jedes ,packetchen bestand aus #b ,cigarren1 die nur die ,marke a1 a#a1 b oder b#a u4 s4 w4 trugen4 ,als die ,reihenfolge a und a#a abgeraucht war1 untersuchte ,herr ,voorwijk1 indem er dabei die andere ,cigarre aus dem nmlichen ,packetchen benutzte1 ob die ,eigenschaften der ,cigarren aus ein und demselben ,packetchen dieselben wren1 was vllig stimmte4 ,den #bi ,juli schrieb ich ,herrn de ,hartog folgendes3 ,geehrter ,herr1 ,weil mein ,geschmack1 was den ,tabak im allgemeinen betrifft1 nicht so besonders entwickelt ist1 und es sich hier hchstwahrscheinlich um kleine ,unterschiede und typische ,kennzeichen der ,brennbarkeit1 ,konsistenz der ,asche und die grssere oder geringere ,leichtigkeit handelt1 mit der eine ,cigarre zieht1 so habe ich mein ,urteil ber diese ,versuche1 welche einen praktischen ,leitfaden abgeben sollen1 befugteren ,personen bertragen4 ,da die ,impfung von dieser oder jener ,marke nur ,ihnen allein bekannt ist1 und da ich nicht daran zweifle1 dass ,sie aus den jetzt von mir gegebenen ,nummern oder ,buchstaben unsere ,urteile vergleichen werden1 so habe ich ,ihnen die berreste der gerauchten ,cigarren gesandt1 jedoch mit der ,bitte1 nochmals die ,zeichen auf ihre ,richtigkeit hin zu kontrollieren1 da dies von grosser ,wichtigkeit ist4 ,unten folgt das ,urteil des ,herrn ,voorwijk1 der durch tgliche ,fachbeschftigung bedeutend mehr berechtigt ist1 eine ,meinung hierber auszusprechen1 als ich es thun kann4 a ist enorm besser als a#a1 das ,aroma des ,rauches ist zwar das nmliche und in dem ,aroma des ,deckblattes ist wenig ,unterschied1 aber die ,art a hat ein suerlicheres1 volleres ,aroma als a#a4 ,die ,brennbarkeit ist bei a und a#a die nmliche2 soweit man es von einheimischem ,gewchs erwarten kann1 brennen sie sehr gut4 b und b#a haben die nmlichen ,eigenschaften1 aber1 wenn man weiter raucht1 bleibt b besser von ,geschmack als b#a4 ,beim ersten ,anbrennen und in der ganzen ,breite geraucht1 hat b eine geringe hnlichkeit mit a4 ,hierbei muss bemerkt werden1 dass fr gewhnlich der einheimische ,tabak einen holzartigen ,geschmack hat1 der noch an a1 a#a1 b und b#a auffllig ist4 ,bei b ist die ,asche etwas weniger hart als bei b#a4 c und c#a zeigen keinen ,unterschied4 ,beide sind schmackhaft1 jedoch ist bei c die ,brennbarkeit besser als bei c#a4 d ist etwas gnstiger als d#a1 hierbei ist die ,asche viel besser und lockerer als bei d#a4 e ist viel besser als e#a4 ,die ,brennbarkeit ist hier auch sehr verschieden und zum ,vorteile von e4 ,bei diesen zwei ,arten wird bis jetzt der grsste ,unterschied wahrgenommen1 e und e#a sind zugleich schwerer von ,geschmack4 f und f#a sind gleichfalls schwerer von ,geschmack als die vorigen1 f ist edeler von ,aroma und ,geschmack als f#a1 die letztere ist sogar ordinr4 ,falls f geimpft wurde1 so ist diese ,sorte viel veredelt und verbessert4--,ein ,fachmann1 wie ,herr ,voorwijk macht die ,mitteilung1 dass das einheimische ,gewchs dieses ,jahr besonders gut ist4 ,hochachtungsvoll und mit freundlichem ,danke1 ,c4 ,j4 ,,koning4 ,bussum1 #bi_/g '#ih4 ,einige ,tage nach diesem ,schreiben empfing ich die ,antwort1 dass durch die ,impfung der ,tabak faktisch verbessert ist1 und dass nur die ,reihe ,a4 geimpft war4 ,der ,diplococcus ,tabaci ,hollandicus besteht1 wie der ,name schon andeutet1 aus kugelfrmigen ,mikroben1 ,coccen1 welche je zwei und zwei liegen1 also zwei gegen einander liegenden ,kugeln am besten zu vergleichen sind4 ,dieser ,organismus wchst auf ,gelatine in der ,form eines hellgelben1 scharf begrenzten dicken ,streifens1 welcher die ,gelatine nicht verflssigt4 ,auf ,agar entsteht gleichfalls ein gelber1 breiter ,streifen und auf ,kartoffel eine prachtvoll gelb hochaufragende ,kultur4 ,alcalische ,bouillon wird schwach getrbt4 ,dieser arobe ,organismus erzeugt gleichfalls im ,anfang der ,ghrung ,ammoniak4 ,vergleichende ,versuche mit den ,agarreinkulturen1 angestellt bei erhhter ,temperatur1 zeigen1 dass der ,bacillus ,tabaci ,hollandicus ,i bei niedriger ,temperatur sich schneller vermehrt als der ,diplococcus1 der bei #bd 787 ,c4 sein ,optimum erreicht4 ,hieraus lsst sich folgern1 dass die ,ghrung unseres ,tabaks verschiedene ,phasen durchluft4 ,von praktischem ,interesse ist in ,bezug hierauf das wiederholte ,umsetzen der ,haufen1 wodurch sowohl die ,luft wieder ,zutritt erhlt1 um die ,aroben und fakultative ,anaroben energischer leben zu lassen1 als auch die usseren ,bschel der genannten ,wirkung ausgesetzt werden4 ,wird die ,temperatur von mehr als #fj ,c4 erreicht1 so wird der biologische ,prozess1 welcher ausschliesslich der ,ghrung eigen ist1 zum ,stehen gebracht4 ,zugleich mit den temperaturerhhenden ,mikroorganismen entwickeln sich im ,anfange der ,ghrung die ,diplococcen und die ,b4 ,t4 ,h4 ,i41 welche den oben mitgetheilten ,impfproben nach1 die ,brennbarkeit und das ,aroma verbessern2 jetzt schon entsteht ,ammoniak als ,zersetzungsprodukt4 ,wenn die ,temperatur steigt1 geraten die ,diplococcen auf den ,hintergrund und entwickeln die ,b4 ,t4 ,h4 sich krftiger1 sodass durch ihre ,lebensthtigkeit das ,tabaksblatt derartig zersetzt wird1 dass das ,aroma sich bessert4 ,in beifolgender ,figur ist die ,steigerung der ,temperatur in einem ghrenden ,haufen angegeben4 ,die ,erfahrung hat hier gelehrt1 dass man bei #ec ,c4 den ,haufen ohne ,schaden umsetzen kann1 wodurch schon eine ,zeitersparnis erzielt wird4 ,die ,temperatur wurde mittels mehrerer ,thermometer beobachtet1 welche in die ,spalte eines hlzernen ,stabes gestellt worden sind4 ,diese ,stbe liegen in ,bambuskchern und werden einige ,meter weit in den ,haufen hineingeschoben4 ,nach der graphischen ,darstellung findet die strkste ,temperaturerhhung statt von #bi-ej ,c4 ,vor und nach diesen senken sich die ,linien bedeutend4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,graphische ,darstellung der ,temperaturerhhung in den ghrenden ,haufen ,tabak ,a1 ,b und ,c1 im ,monat ,juni aufgestellt4 ,merkwrdig und sehr beachtenswert sind die ,eigenschaften1 welche an a4 beobachtet werden4 ,aus der nmlichen ,tabaksart1 aus dem ,betuwer ,erdgut also1 ist der ,b4 ,t4 ,i4 isoliert worden4 ,wenn dieser in grsserer ,menge knstlich in diesen ,tabak hineingebracht wird1 so bessert sich das ,aroma desselben beim ,anbrennen betrchtlich4 ,ein ,beweis um so mehr dafr1 dass eine grosse ,zahl ,mikroben1 welche sich auf der ,blattoberflche befinden oder knstlich darauf angebracht worden sind1 bedeutend dazu mitwirken1 die guten ,eigenschaften1 welche guter1 einheimischer ,tabak besitzen soll1 ansehnlich zu verstrken und dadurch den ,tabak zu verbessern4 ,aus den ,impfungen erhellt ausserdem1 dass durch ,b4 ,t4 ,i4 das ,aroma 7siehe ,a4 ,i471 durch den ,diplococcus die ,brennbarkeit 7,a4 ,,ii47 verbessert wird2 wenn sie zugleicherzeit angewendet werden1 verbessern sie ,aroma und ,brennbarkeit4 7,a4 ,,iii47 ,b4 ,t4 ,i4 bertrgt sogar1 durch seine ,lebensfunktionen1 das ,aroma des ,betuwer ,tabaks auf andere ,tabaksarten 7,a4 ,i4 b474 ,wir erkennen aus diesen ,versuchen deutlich die ,wirkung der ,mikroben bei der ,ghrung1 und dass es jetzt auf praktischem ,wege mglich ist1 der ,fermentation einen gnstigen ,verlauf zu geben4 ,am ,schluss dieser ,beschreibung einige kurze ,mitteilungen4 99 99 99 99 99 ,vor allem meinen ,dank den ,herren ,dr4 v4 ,breda de ,haan in ,buitenzorg fr die ,zusendung des unfermentierten ,deli-,tabaks ausgezeichneter ,qualitt1 wodurch ich ,gelegenheit gehabt habe1 ,indischen ,tabak in meinem ,laboratorium zum ,ghren zu bringen und ,nachforschungen darber anzustellen4 ,dr4 ,a4 van ,bijlert1 gleichfalls in ,buitenzorg1 fr seine erneuten ,untersuchungen der ,deli-,bodenarten1 auf denen der ,tabak solche bekannten vorzglichen ,eigenschaften erhlt1 und in denen ein colloidales ,silicat solch eine gnstige ,wirkung hat4 ,nicht weniger wichtig ist der von ,herrn ,dr4 v4 ,breda de ,haan gegebene ,bericht ber ,regenfall und ,reboisation in ,deli1 welcher von so grosser ,bedeutung fr die ,zukunft dieses ,landes ist4 ,die ,untersuchungen des ,deli- und des ,havanna- ,tabaks sind1 was den bakteriologischen ,teil betrifft1 von mir angestellt worden4 ,die praktische ,anwendung der ,reinkulturen werde ich hier nicht antizipieren1 doch nur die ,mitteilung machen1 dass beide1 ebenso wie unser einheimischer ,tabak eine ammoniakale ,ghrung durchmachen1 welche ,mitteilung1 was den ,deli betrifft1 mit dem ,bericht des ,herrn ,dr4 ,vernhout stimmt4 ,dieser hatte die ,gte1 mir das ,ergebnis der ,untersuchungen1 welche mit etwa siebzig ,blttern angestellt wurden1 zuzuschicken4 ,auch hier stellte sich heraus1 dass die ,ghrung durch die ,wirkung von ,mikroben verursacht wird4 ,es gelang ,vernhout immer1 dieselben in ,reinkultur zu bekommen4 ,diese ,untersuchungen1 welche in den ,tropen mit solchen grossen ,schwierigkeiten verbunden sind1 werden fortgesetzt4 ,aus dem ,deli-,tabak isolierte ich ,bakterien und eine ,hefenzelle4 ,die ,bakterien sind sehr klein1 whrend immer eine gefunden wurde1 die bei #cg ,c4 gar nicht mehr auf dem ,nhrboden wuchs1 sondern bei #bd ,c4 ihr ,wachstumsoptimum hatte2 weiter ein ,stbchen1 welches keine ,sporen bildete1 ein ,diplococcus und ein der ,rosahefe verwandter ,saccharomyceet4 ,in ,folge des ,amerikanisch-,spanischen ,krieges1 war keine ,gelegenheit1 unfermentierten ,tabak zu bekommen1 so dass ich1 ohne diesen ,untersuchungen viel ,gewicht beizumessen1 die ,mikroorganismen aus ,bscheln ,tabak isolierte1 welche acht ,jahre lang in ,amsterdam gut aufgehoben gelegen hatten4 ,merkwrdig ist es jedoch1 dass daraus doch einige ,arten1 alles ,bakterien1 isoliert worden sind4 ,aus den ,bscheln habe ich unter allen ,vorsichtsmassregeln die inneren ,bltter herausgesucht und sie von neuem in eine feuchte ,umgebung und erhhte ,temperatur gebracht4 ,trotzdem sie acht ,jahre trocken gelegen hatten1 sind daraus #g ,arten ,mikroorganismen in ,reinkultur gezchtet worden4 ,nach dem ,petunieren des amerikanischen ,tabaks mit ,ammonsalzen1 wobei eine ,alkalinitt des ,blattes entsteht1 und nunmehr ein intensives ,bacterienleben mglich ist1 ist eine bakteriologische ,untersuchung ohne ,werth4 99 99 99 99 99 ,weiter ist von mir ein deutsches ,prparat1 um den ,tabak1 was den ,geschmack betrifft1 zu verbessern1 untersucht worden4 ,weil es einfach benutzt wird1 um die ,tabaksbltter1 ehe sie zu ,cigarren verarbeitet werden1 einzureiben1 und diese schon sofort nachher gebraucht werden knnen1 kann von einer eigentlichen ,ghrung1 bei welcher ,reinkulturen mit im ,spiele sind1 nicht die ,rede sein4 ,die ,untersuchungen betreffen nur ein ,muster1 das mir zuflligerweise nach einem ,schreiben des ,herrn ,haas in ,london in die ,hnde geriet4 ,es ist eine gelbliche ,flssigkeit1 welche sauer reagiert1 ein spezifisches ,gewicht von #a4aj besitzt und ein gelbbraunes ,sediment enthlt4 ,der ,geruch hnelt altem ,biere1 der ,gehalt an festem ,stoff1 in ,extractform bei #ajj ,c4 getrocknet1 ist #a4cd ,prozent1 whrend der ,glhverlust #a4je ,prozent betrgt4 ,bei der ,glhung wird ein hchst unangenehmer ,geruch bemerkt4 ,in der ,flssigkeit lsst sich weiter ,nitrat1 ,phosphorsure1 reduzierender ,zucker und ,alcohol nachweisen4 ,mikroskopisch betrachtet1 besteht das ,sediment aus langen wurstformigen ,hefenzellen1 die bekanntlich1 wenn sie mehrmals in ,reinkultur gebracht werden1 in eifrmige bergehen4 ,auf der sauren ,malzgelatine bilden sich graue ,kolonien1 mit weissem ,saume1 welcher wieder ins ,graue bergeht4 ,wahrscheinlich ist diese ,hefenzelle eine ,verunreinigung des ,prparates4 ,weiter ist noch ein ,prparat im ,handel1 welches hellbraun gefrbt ist1 und aus aromatischen ,krpern1 sogenannten ,estern1 von angenehmem ,aroma besteht1 welches einigermassen an ,amylacetat erinnert4 ,nach einer beigegebenen ,erklrung wird auch dieses ,prparat benutzt1 um das ,aroma zu verbessern4 ,ich glaube nicht1 das die genannten ,hilfsmittel ,beifall gefunden haben4 ,nach meiner ,meinung muss da1 wo wir die meteorologischen ,einflsse nicht in unserer ,gewalt haben1 die ,verbesserung unsres ,tabaks darin gesucht werden1 dass der ,samen in der vorher beschriebenen ,weise eingesammelt wird1 weiter in der ,dngung und1 zu nicht geringem ,teil1 in der ,fermentationsweise4 ,mge die ,zukunft uns zeigen1 dass die ,arbeit des ,herrn ,dr4 v4 ,bijlert mit seinen interessanten ,untersuchungen der ,bodenarten von ,deli1 wo das ,colloidal-,silicat und der ,colloidal-,silicat-,humat-,complex eine so grosse ,rolle spielt1 auch fr unsere ,kultur von ,wichtigkeit ist4 ,morphologie und ,biologie der ,tabaksbakterien4 ,die ,hauptrolle bei der ,ghrung unseres ,tabaks spielen der ,bacillus ,tabaci ,i und der ,diplococcus ,tabaci4 ,in ihrer ,form und ,lebensweise ist1 wie hierunten beschrieben wird1 ein sehr grosser ,unterschied4 ,der ,bacillus ,tabaci ,hollandicus ,i ist ein ,stbchen von wechselnder ,grsse1 je nach der ,beschaffenheit des ,mediums1 in oder auf welchem er sich entwickelt4 ,eine #bd ,stunden alte ,agarkultur zeigt bei einer ,temperatur von #cg ,c4 ,stbchen von #e-g ,mikron ,lnge und #a-c ,mikron ,dicke4 7,fig4 #h74 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,eine #bd ,stunden alte ,agarkultur1 welche bei #bd ,c4 gestanden hat1 zeigt ,stbchen von #f-h ,mikron ,lnge und von #a-a4b ,mikron ,dicke4 ,der ,bacillus ,tabaci ,i wchst auf der schwach alkalischen ,gelatine sehr eigentmlich und ausserordentlich schn in der ,farbe1 ,entwicklung und ,form4 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,erstens entstehen an der ,oberflche kleine graue ,pnktchen1 die vom ,rande ab schon frh einen wellenartigen ,lauf zeigen4 ,besonders am ,rande wird die ,kolonie zierlich gewellt und sie bekommt bei auffallendem ,lichte eine graublaue1 bei durchfallendem ,lichte eine schne himmelblaue1 eisartige oder eine blassblaue ,farbe4 7,fig4 #i74 ,bald treten vom ,rande ein oder mehr ,fden aus1 welche gleichfalls wellenartig ber die ,gelatine verlaufen4 ,von einigen ,punkten aus luft ein ,faden ganz isoliert weiter1 an andern ,stellen geschieht das ,auswachsen von der ,mutterkolonie mittels mehrerer ,fden1 welche neben einander sich ausstrecken4 ,es will mich bednken1 dass die ,bakterien in den isolierten ,fden lnger sind als dort1 wo ,gruppen von ,fden sich einen ,weg durch die ,gelatine bahnen4 ,bei #bd ,c41 nach #c #bd ,stunden sinkt die jetzt grnliche ,kolonie1 whrend sie radiale ,falten bildet1 peptonisiert die ,gelatine sehr schwach und bildet dann an ihrer ,oberflche ein grnliches gefaltetes ,hutchen4 ,die ,bakterie entwickelt ,ammoniak aus diesem ,nhrboden4 ,bei einem durch ,carbolfuchsin gefrbtem ,klatschprparat sieht man bei den jungen ,kulturen die schne ,lage der ,fden und ihren ,fortschritt ber die ,gelatine4 ,die ,kolonien unter der ,oberflche bleiben klein1 erscheinen gelb und sind rund oder linsenformig4 ,der ,gelatinestrich ist ebenso wie das ,wachstum auf den ,platten1 er zeigt aber die blaue eisartige ,frbung der ,kolonie in ihrem gelappten ,rand noch zierlicher4 ,die ,gelatine verfliesst nach ein paar ,tagen bei ,zimmertemperatur1 wobei sie ein runzliches1 graulichgrnes ,hutchen mit sich fhrt4 ,der ,gelatinestich lsst erkennen1 dass die ,bakterie eine aerobe ist1 sie verfliesst oben und bildet oft in der ,nhe der ,oberflche weiche1 kleine1 baumartige ,auslufer4 ,der ,stich in glukosehaltiger ,gelatine ist krftiger entwickelt als in der gewhnlichen ,gelatine2 eine ,gasbildung wird jedoch nicht dabei wahrgenommen4 ,der ,strich auf dem gewhnlichen alkalischen ,agar ist hellgrau und glnzend4 ,das ,temperaturoptimum liegt zwischen #cg und #dj ,c4 ,der ,stich in alkalischem ,agar zeigt wie der ,gelatinestich sehr schwache ,auslufer2 das ,wachstum weist auch hier auf eine aerobe ,bakterie4 ,in alkalischer ,bouillon entstehen ,flckchen1 die von der ,oberflche nach dem ,boden des ,reagierrhrchens hinabsinken2 daselbst entsteht ein schleimiges ,sediment1 dass sich beim ,schtteln spiralfrmig in die ,hhe windet und am ,boden festgeklebt bleibt4 ,auch hier bildet sich ,ammoniak1 das mittels ,lakmuspapier und ,aufnahme des ,gases in ,nessler's ,flssigkeit bei ,zimmertemperatur nachgewiesen werden kann4 ,das ,wachstum in ,bouillon1 welche #b ,glukose enthlt1 ist krftiger1 als in zuckerfreier ,bouillon4 ,in saurer ,bouillon findet kein ,wachstum statt4 ,auf einem ,nhrboden1 der wie folgt zusammengesetzt ist1 wchst die ,bakterie ausserordentlich gut3 ,tabakssaft #ae4j ,kaliumphosphat #j4jej ,asparagin #j4e ,glukose #b4j ,agar #b4j ,wasser #ajj4j ,reaction schwach alcalisch4 ,die ,strichkultur ist auf diesem dunkeln ,agar-,nhrboden grau1 glnzend1 glatt1 dick und mit scharfem ,rande versehen4 ,konnte ich in den soeben beschriebenen ,nhrbden1 auch nach monatelanger ,beobachtung1 wenig ,vernderung in der ,form des ,bakterienkrpers wahrnehmen1 so liegt hier die ,sache ganz anders4 ,nach einer ,woche erleiden die ,stbchen eine eigentmliche ,vernderung 7,fig4 #aj74 ,oberflchlich betrachtet wre man geneigt anzunehmen1 dass wir es hier nicht mit einer ,reinkultur zu thun haben4 ,nachdem das intensive ,wachstum auf dem ,tabakssaftenthaltenden ,medium stattgefunden hat1 verdicken sich die ,stbchen und gehen ein1 wobei nicht selten die ,lage der ,individuen an ,saccharomyceten denken lsst4 ,einige ,stbchen1 welche mehr ,lebensenergie besitzen1 haben noch ihre ,form behalten1 whrend auch ihr ,bakterienkrper mehr gleichmssig die basischen ,anilinfarben aufnimmt4 ,wenn man sie whrend #ae-cj ,sekunden mit kaltem ,karbolfuchsin frbt1 kommt der ,unterschied in der ,beschaffenheit des ,bakterienprotoplasmas mehr zum ,vorschein4 ,das ,protoplasma erleidet von einem ,punkte aus eine ,vernderung4 ,diese ,vernderung greift von dort aus mehr und mehr um sich1 bis endlich der ganze ,krper1 ausgenommen die beiden ,enden1 die ,eigenschaft verloren hat1 den ,farbstoff gleichmssig festzuhalten4 ,die ,enden des ,stbchens frben sich viel strker als der ,inhalt4 ,meistens sind noch ein oder mehrere ,pnktchen im ,krper nachzuweisen1 die gleichfalls den ,farbstoff strker aufnehmen4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,nach einigen ,sekunden ,frbung habe ich oft ein schwach gefrbtes ,pnktchen sich lngs einer der ,seiten im ,bakterienkrper hin und her bewegen sehen1 als ob da gewissermassen ein ,todeskampf dem chemischen ,agens gegenber stattfnde4 ,legt man von diesen ,hemmungsbildungen ,strich- oder ,plattenkulturen an1 so zeigt sich wieder die ,stbchenform1 whrend einige der lteren ,formen noch im ,ruhezustand sind1 jedoch erkennt man leicht1 dass man es mit einer ,reinkultur zu thun hat4 ,dieser ,nhrboden ist noch weiter merkwrdig1 da die ,bakterie hier bei #cg ,c4 noch mit einem ,alkaliegehalt von #ae cm#c normal ,,koh auf #ajj ,teile ,nhrboden wchst4 ,in einer ,tabakssaftlsung1 wie sie oben angegeben1 zeigen sich die nmlichen ,erscheinungen4 ,hierin kommen lange ,fden mit kurzen ,gliedern zur ,entwicklung4 ,auch dies ,nhrmaterial entwickelt ,ammoniak4 ,von ,natur liefert der ,tabakssaft der grnen und trocknen ,bltter ,nitrat1 welches von der ,bakterie zu ,nitrit reduziert wird4 ,die ,bakterie trbt eine schwach alkalische ,tabakssaftflssigkeit und ,wasser 7#bj3 #ajj7 whrend sie kleine ,flckchen bildet4 ,in einer von ,haus aus schwach sauren1 ,tabakssaft enthaltenden ,flssigkeit findet anfnglich fast kein ,wachstum statt4 ,der ,suregehalt vermindert langsam1 damit wchst die ,bakterie dann besser4 ,der ,bacillus ,tabaci ,i wchst zu sehr langen ,fden mit kurzen ,gliedern in einer ,flssigkeit1 die auf folgende ,weise zusammengesetzt ist3 ,kaliumphosphat #j4jej ,asparagin #j4e ,glukose #b4 ,wasser #ajj4 ,reaction nicht gendert4 ,das ,asparagin wird zersezt und als ,zersetsungsprodukt ist ,ammoniak nachzuweisen1 sowohl wenn man rotes ,lakmuspapier ber der ,flssigkeit anbringt1 als dadurch1 dass man beim ,erhitzen1 die gasfrmigen ,zersetzungsprodukte in ,nessler's ,flssigkeit auffngt4 ,dies ,reagens kann man nicht anwenden im ,kulturmedium1 da ,glukose bei niedriger ,temperatur gleichfalls mit gelber ,verfrbung auf ,nessler's ,flssigkeit einwirkt4 ,damit man die ,wirkung auf ,nitrat beobachten knne1 wird die ,bakterie in die hierunten angegebene ,flssigkeit geimpft4 ,kaliumphosphat #j4jej ,asparagin #j4e ,kaliumnitrat #j4b ,glukose #b4j ,wasser #ajj4 ,reaction nicht gendert4 ,sowohl diese als die vorige ,flssigkeit reagiert sehr schwach alkalisch4 ,die ,bakterie zersetzt hier das ,nitrat zu ,nitrit1 welches man leicht mit der bekannten ,jodzinkstrkelsung und sehr deutlich mit ,metaphenylendiamin nachweisen kann4 ,bei den oben angegebenen ,nhrbden ist1 unter gleichen ,bedingungen wie ,grsse der ,gefsse1 ,temperatur u4 s4 w4 nach der colorimetrischen ,fleck'schen ,methode mehr ,ammoniak nachzuweisen2 woraus folgt1 dass wie bei den ,petri'schen und ,lewandowski'schen ,versuchen der ,bacillus ,proteus vulgaris1 auch der ,bacillus ,tabaci ,i ,nitrat zu ,nitrit und teilsweise zu ,ammoniak reduziert4 ,gelatine-,nhrbden1 welche aus ,pflanzensften 7,leguminosen7 mit ,hinzufgung von #b ,glukose zusammengesetzt sind1 lassen die ,b4 ,t4 ,i nicht zur ,entwicklung kommen4 ,wenn die ,reaktion schwach alkalisch genommen wird1 so tritt eine sehr krftige ,verflssigung ein4 ,weder in saurem noch alkalischem ,malz 7gehopfte ,wrze aus den ,tropfscken7 findet ,entwicklung statt4 ,in ,lfflers ,bouillon wird kein ,indol gebildet4 ,auf ,kartoffeln1 sowohl normalen wie alkalischen1 findet ein krftiges ,wachstum statt4 ,auch hier wird die ,alkalessenz vorgezogen4 ,es bildet sich eine graulichbraune1 dicke1 glnzende ,kultur4 ,monatelang sieht man darin microscopisch die ,stbchenform4 ,auf alkalischer ,kartoffelgelatine ist das ,wachstum ein sehr langsames4 ,milch1 sowohl die normale als die alkalische oder saure1 wird nicht von der ,bakterie verndert1 ebensowenig wchst sie auf ,blutserum4 ,wenn auch ,zahlenangaben ber eine ,verminderung von ,glukose ohne besonderen ,werth sind1 weil wir es mit eine aroben ,bakterie zu thun haben1 ist es doch wichtig zu wissen1 dass die ,glukose zersetzt wird4 ,in ein ,erlenmeyer'sches ,klbchen wurden #ajj cm der auf ,seite #ej angegebenen ,flssigkeit 7ohne ,agar7 gebracht und mit der ,bakterie geimpft4 ,nach verlauf van #h ,tage war der ,glukosegehalt von #b auf #a4f-a4g vermindert4 ,vorher habe ich schon angegeben1 dass keine ,verghrung der ,glukose stattfindet4 ,nach der ,mglichkeit1 ob ,milchsure oder eine andre organische ,sure gebildet wird1 werden ,versuchen angestellt4 ,der ,bacillus ,tabaci ,i ist eine obligat arobe1 unbewegliche ,bakterie1 welche auf verschiedenen ,nhrbden sehr verschieden ist in der ,grsse4 ,sie frbt sich leicht mit den basischen ,anilinfarben1 dagegen entfrbt sie sich nach der ,methode ,gram4 ,sie bildet keine ,sporen und wird bei #ajj ,c4 innerhalb einer ,minute gettet4 ,sie stirbt bei folgender ,temperatur3 #ajj ,c4 innerhalb #a ,minute4 #fj ,c4 nach #e ,minuten4 #ee ,c4 #ae #ej ,c4 #cj ,diese ,bakterie gehrt1 den beschriebenen ,eigenschaften nach1 zu der ,gruppe der ,proteus4 ,der ,diplococcus ,tabaci ,hollandicus zeigt viel weniger ,abweichung in seinem ,wachstum als der ,b4 ,t4 ,i4 ,die beiden ,coccen haben eine ,lnge von etwa #b4e ,mikron4 ,in allen ,kulturen findet man auch isolierte ,coccen4 7,fig4 #aa74 ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,dieser ,diplococcus wchst auf der schwach alkalischen ,gelatineplatte als eine scharf begrenzte1 runde1 glnzende1 citronengelbe1 kleine ,kolonie1 woran nicht viel besonderes zu bemerken ist4 ,bei ,zimmertemperatur wchst der ,organismus am besten und entwickelt ,ammoniak wie der ,b4 ,t4 ,i4 ,der ,gelatinestich hat auch hier eine citronengelbe ,farbe und lsst erst nach einigen ,wochen eine sehr schwache ,verflssigung erkennen4 ,der ,gelatinestich bietet nichts ,besonderes2 nur erkennt man an ihm schon den aroben ,charakter der ,kultur4 ,auf alkalischem ,agar wachst der ,diplococcus gleichfalls sehr langsam und bildet eine citronengelbe ,kolonie1 welche sich allmhlich in die ,breite ausdehnt4 ,der ,stich in ,agar zeigt auch hier nichts ,bemerkenswerthes4 ,alkalische ,bouillon wird schwach getrbt1 whrend auch die saure ,bouillon sich wenig verndert4 ,auf dem ,agartabakssaftnhrboden1 wie er beim ,b4 ,t4 ,i beschrieben worden1 wchst der ,diplococcus mit einer gelblichgrauen ,farbe4 ,die ,alkalittsgrenze liegt hier bei #c cm normal ,,koh auf #ajj ,teile ,nhrboden1 ist also viel niedriger als beim ,b4 ,t4 ,i gefunden worden ist4 ,auch in einer derartig zusammengesetzen ,flssigkeit findet ,wachstum statt2 dabei werden die ,lagen an der ,oberflche1 welche mit der ,luft in ,berhrung kommen1 etwas dunkel gefrbt4 ,der ,diplococcus vertrgt im ,gegensatz zu dem ,b4 ,t4 ,i ein saures ,medium4 ,in der beschriebenen ,asparagin-,flssigkeit kommt der ,diplococcus nicht zur ,entwicklung4 ,gelatinenhrbden1 welche aus ,pflanzensften mit ,hinzufgung von #b ,glukose zusammengesetzt sind1 verflssigen sich schneller als die gebruchliche ,nhrgelatine1 die alkalisch reagiert4 ,auch auf saurer ,malzgelatine wchst der ,diplococcus mit einer gelblichweissen ,farbe1 wobei er sehr langsam die ,gelatine verflssigt4 ,in saurem ,malz entsteht ein geringer ,niederschlag4 ,auf ,kartoffel1 welche schwach sauer reagiert1 wchst der ,diplococcus langsam mit einer prachtvoll citronengelben ,farbe1 whrend er auf alkalischer ,kartoffel fast nicht wchst4 ,milch1 sowohl normale wie alkalische oder saure1 wird nicht vom ,diplococcus verndert4 ,auf ,blutserum entsteht sehr langsam eine hell-graulich-gelbe ,kolonie4 ,der ,diplococcus ist ebenso wie der ,b4 ,t4 ,i ein obligat arober ,organismus1 welcher sich nicht bewegt2 vielleicht besitzen die ,diplococcen1 welche von der sauren ,malzgelatine genommen wurden1 einige ,bewegungsfhigkeit4 ,es besteht wenig ,unterschied in der ,lnge der ,diplococcen auf den verschiedenen ,nhrbden4 ,der ,organismus frbt sich leicht mit den basischen ,anilinfarben und entfrbt sich nach der ,gramschen ,methode4 ,bei der ,frbung fallen die ,diplococcen gewhnlich auseinander1 wobei zugleicherzeit die nicht selten ovale ,form der kugelrunden weicht4 ,der ,diplococcus wird bei der nmlichen ,temperatur gettet1 wie der ,b4 ,t4 ,i4 ,es findet keine ,indolbildung statt4 ,auf den beschriebenen ,nhrbden hat der ,diplococcus sein krftigstes ,wachstum bei #bd-cj ,c4 ,merkwrdig ist die ,eigenschaft1 dass er im ,gegensatz zu dem ,b4 ,t4 ,i eine saure ,umgebung vertrgt und sich darin vermehrt1 whrend der ,b4 ,t4 ,i bei hherer ,alkalitt ebenso gut wchst als bei niedrigerer4 ,hiermit sind die vornehmsten ,eigenschaften des ,diplococcus beschrieben2 ,morphologie und ,biologie bieten also hier nicht so viel ,merkwrdiges als bei dem ,b4 ,t4 ,i4 ,ausser den beschriebenen ,mikroorganismen sind immer in grsserer oder geringerer ,menge whrend der ,ghrung ,proteusarten von mir gefunden worden4 ,auch deren ,morphologie und ,biologie ist hchst interessant4 ,schon frher habe ich in ,krze ihr ,wachstum auf den verschiedenen ,nhrbden angegeben und abgebildet und zugleicherzeit die fakultative anarobe ,b4 ,t4 ,,iii behandelt1 welche wahrscheinlich einen nicht geringen ,anteil an der ,temperaturerhhung hat4 ,die ,proteusarten1 welche keine ,sporen bilden und bei #ej ,c4 schon nach kurzer ,zeit sterben1 sind also nach einem gnstigen ,verlauf der ,fermentation nicht mehr zurckzufinden4 ,in den meisten ,fllen sieht man im allgemeinen ,grade bei der ,bruttemperatur von #cg ,c4 7#cj-dj71 dass die ,mikroben krftigere ,lebensenergie besitzen4 ,jene ,lebensenergie geht mit dem schnellen ,temperaturwechsel zusammen1 welcher zwischen #cj-dj ,c4 bei unserer hollndischen ,tabaksghrung beobachtet wird4 ,hier schliessen sich die beschriebenen ,versuche mit den ,reinkulturen der ,proteusartigen an1 welche immer in grosser ,zahl whrend der ,ghrung bei #cj-dj ,c4 nachgewiesen werden knnen1 und die bei der darauffolgenden langsamen ,temperaturerhhung1 wie schon frher von mir beschrieben wurde1 langsam aber gewiss ihrem ,tode entgegen gehen4 ,diese ,proteusarten entwickeln sich zu gleicher ,zeit mit dem ,b4 ,t4 ,i 7der gleichfalls zu dieser ,gruppe gehrt7 und mit dem ,diplococcus beim ,anfange der ,fermentation4 ,erst hrt der ,diplococcus auf1 sich zu vermehren 7nahe bei #cj ,c471 wonach die ,proteusarten energisch zu leben anfangen1 sodass nicht selten die ,temperatur innerhalb #bd ,stunden von #ca auf #cd ,c4 steigt4 ,die ,subtilis1 die ,mycoides und andere ,bakterien1 welche obligat arob sind1 jedoch in grosser ,minderheit in diesem ,stadium der ,fermentation ber die ,blattoberflche verteilt sind1 werden gleichfalls den ,sauerstoff aus dem ,haufen benutzen und dadurch mit ,ursache sein1 dass die ,gruppe der ,proteus 7,b4 ,t4 ,,iv u4 a4 aber nicht der ,b4 ,t4 ,i7 ihren anaroben ,charakter offenbart4 ,weil diese bei hherer ,temperatur und der damit zusammenhngenden verringerten ,lebensenergie einen verminderten ,stoffwechsel haben1 so wird die ,temperatur von nun an langsamer steigen1 bis der ,tod der ,proteus eintritt4 ,die briggebliebenen ,bakterien leben noch weiter in dieser so vernderten ,umgebung und bilden schliesslich ,sporen1 wodurch der biologische ,prozess dieser ,ghrung zum ,stehen gebracht wird4 ,der ,tabakshaufen wird bei #eb-ef ,c4 umgesetzt1 sodass neue ,bltter1 welche sich noch nicht an der ,fermentation beteiligten1 nach innen kommen und der ,prozess wiederum von neuem anfngt4 ,die ,personen1 welche sich bei uns mit der ,fermentation beschftigen1 versicherten mir1 dass der ,tabak1 welcher einmal an der ,brhung ,teil genommen hat1 nicht mehr im ,stande sei1 von neuem in energische ,ghrung zu treten4 ,dies erklrt sich durch das ,absterben des ,diplococcus und des ,b4 ,t4 ,i nebst der andern ,proteusarten bei ungefhr #ej ,c4 ,die ,ghrung unseres ,tabaks hat also verschiedene ,phasen aufzuweisen1 welche mit dem ,temperaturoptimum der wirksamen ,bakterien bereinstimmen4 ,die ,ghrung wird also von ,aroben und facultative ,anaroben eingeleitet und vollendet4 ,den ,forschern1 welche sich also mit der ,beobachtung der ,fermentation des ,tabaks von irgend welchem ,weltteil beschftigen1 muss man also aus den beschriebenen ,grnden anraten1 die ,bltter whrend der ,ghrung zu untersuchen,f4 ,der angezeigte ,weg mchte das ,anfertigen einer graphischen ,darstellung der ,temperaturerhhung sein1 woraus man am besten erkennen kann1 wie die ,temperatur verluft4 ,nachher knnen links und rechts von den ,stellen der ,linie1 wo die strkste ,steigung der ,temperatur wahrgenommen wird1 ,plattenkulturen angelegt werden1 damit beobachtet werden knne1 welche ,mikroorganismen auftreten1 welche bei einer bestimmten ,temperatur eine krftige ,lebensenergie besitzen1 und welche von ihnen bei hherer ,temperatur nicht mehr aufgefunden werden1 also gestorben sind4 ,weiter bemerke ich hier1 dass man bei einem biologischen ,prozesse1 wie er hier stattfindet1 nicht erwarten muss1 dass durch die ,bakterien das ,gewebe vernichtet wird4 ,denn die verschiedenen ,mikroorganismen scheiden ,stoffe aus1 welche sich durch die ,stomata1 ,membrane und ,gefsse verbreiten knnen1 um da ihre chemische ,wirkung zu entfalten4 ,wahrscheinlich sind dies gnstig wirkende ,enzyme oder andere hchst zusammengesetzte ,krper4 ,bei dem ,delitabak1 der bei mir in ,fermentation gebracht wurde1 fand ich eine mit unsrer einheimischen ,tabaksghrung analoge ,ghrung4 ,ich sah dort bestimmte ,sorten von ,mikroorganismen auftreten1 andere bei hherer ,temperatur krftiger leben1 dagegen wieder andere sterben4 ,ich erwhne hier nur ein ,stbchen1 welches von einer1 auf alkalischer ,gelatine wachsenden1 runden1 blauglnzenden ,kolonie herstammte1 welches sich bei #cg ,c4 nicht mehr vermehrt und bei #ej ,c4 stirbt4 ,welche ,funktion dieses bei der ,ghrung ausbte1 konnte ich praktisch nicht bestimmen1 jedoch bleibt in dergleichen ,fllen die ,mglichkeit1 dass die nur kurze ,zeit lebenden ,mikroorganismen ein ,enzym bilden knnen1 das grade bei hherer ,temperatur krftiger einwirkt4 ,aus dieser umfangreichen ,untersuchung der ,fermentation geht hervor1 dass ,bakterien1 also ,mikroorganismen1 die ,ghrung einleiten und beendigen4 ,von einer eigentlichen ,ghrung1 wobei massenhaft entweichende ,gase entstehen1 kann man allerdings hier nicht sprechen4 ,im ,vorstehenden habe ich beschrieben1 wie ,mikroorganismen whrend ihrer ,lebensfunktionen das ,blatt angreifen1 ,ammoniak entwickeln1 ,glukose1 ,nitrate und ,asparagin zersetzen1 um schlielich aus dem ,tabake ein ,produkt zu bilden1 wie es der ,handel wnscht4 ,ebenso habe ich die ,wirkung der wiederholten knstlichen ,impfung mit ,reinkulturen beschrieben und auf dem ,wege der ,empirie gezeigt1 welche ,vernderungen in ,geruch1 und ,brennbarkeit dabei auftreten4 ,die weitere ,erfahrung muss zeigen1 welchen ,nutzen die ,praxis aus dem bisher ,erkannten ziehen kann4 ,funote ,f3 ,siehe meine ,abhandlung im ,indische ,mercuur #bd ,juni #ahii4 ,een critische beschouwing over ,loew's theorie der oxidizing enzymation4 ,gifte und ,infektionskrankheiten4 ,die ,fleckenkrankheit beim ,tabak ist noch immer ein ,gegenstand des ,studiums1 und wenn auch die wahre ,ursache1 die nur durch das ,experiment festzustellen ist1 noch nicht bekannt geworden1 so habe ich doch ,beobachtungen genug1 um ein ,urteil ber ihr ,wesen abgeben zu knnen4 ,meine ,untersuchungen sind von langer ,dauer gewesen1 weil die ,erscheinungen1 welche ausschliesslich bei dieser ,krankheit auftreten1 sich bei den gesunden ,pflanzen in den gnstigsten ,verhltnissen erst drei ,wochen nach der ,infektion zu zeigen anfangen4 ,eine grosse ,zahl von ,pflanzen sind von mir verschiedenen ,versuchen unterzogen worden4 ,dass hier ein sehr toxischer ,stoff wirksam ist1 geht schon aus der ,thatsache hervor1 dass #e mgr4 eines getrockneten kranken ,blattes im ,stande sind1 die krftigsten ,pflanzen zu infizieren4 7,ich gebrauche hier das ,wort ,infektion und nicht ,intoxikation2 spter wird sich zeigen aus welchem ,grund74 ,wie ich frher schrieb1 habe ich oft1 jedoch nicht immer1 eine ,mikrobe isolieren knnen1 welche ein infizierendes ,vermgen besitzt4 ,wenn wirklich ,bakterien ,ursache der ,fleckenkrankheit sind1 so mssen diese doch immer aus kranken ,exemplaren von ,nicotiana isoliert werden knnen1 um den ,beweis zu liefern1 dass nur ihnen eine infizierende ,kraft zukommt4 ,bis jetzt ist noch nicht eine ,bakterie in ,kultur gebracht worden1 welche fr ,nicotiana als pathogen zu betrachten ist4 ,aus der grossen ,menge ,versuche werden wir ersehen1 dass wir es zu thun haben mit einem schweren ,gifte1 gebildet von unbekannten ,mikroorganismen1 oder richtiger gesagt1 von unsichtbaren ,teilchen1 welche sich selbst vermehren und sich in den ,pflanzen1 oder auch in der ,nhe derselben1 befinden knnen4 ,wenn wir nach dem heutigen ,stand der ,wissenschaft folgende ,regel1 welche bei den ,infektionskrankheiten beobachtet wird1 festhalten1 so handelt es sich hier um allerwinzigste ,wesen1 ,teilchen1 welche sich vermehren1 und welche als ,gift fr die ,pflanzen zu betrachten sind4 ,i4 ,wenn der durch eine ,chamberland-,pasteurkerze filtrierte kranke ,blattgewebesaft gesunde ,pflanzen infiziert1 und dieser ,saft wieder nach ,filtration neue ,exemplare u4 s4 w41 so haben wir es mit ,mikroorganismen zu thun1 mit einem infektisen ,pflanzen-,krankheitskeim 7vergleiche spter ,maul- und ,klauenseuche74 ,,ii4 ,wenn der filtrierte kranke ,blattgewebesaft in gesunde ,pflanzen hineingebracht wird und die ,krankheit verursacht1 wenn weiter der aus den zweiterkrankten ,pflanzen gewonnene ,saft wieder nach ,filtration einer neuen ,reihe ,pflanzen eingespritzt wird1 und dies keine ,krankheit erregt1 so handelt es sich um toxische ,stoffen1 welche gebildet sind von ,mikroorganismen in der ersten ,versuchsreihe 7wie bei ,diphtherie1 ,tetanus47 ,ehe ich mich ber diesen ,gegenstand verbreite1 folgen hier einige allgemeine ,betrachtungen ber ,gifte und ,infektionskrankheiten4 ,eine bersicht hiervon ist notwendig1 um spter die ,fleckenkrankheit damit vergleichen zu knnen4 ,zuerst hat man ,gifte1 welche von ,mikroorganismen erzeugt werden1 abgesondert aus faulenden organischen ,stoffen4 ,es waren meist stickstoffhaltige ,basen4 ,selmi nannte diese entweder giftigen oder nicht giftigen ,basen ,kadaver-,alkaloide oder ,ptomaine4 ,damals waren diese ,gifte noch nicht chemisch rein gewonnen sondern noch mit toxisch wirkenden ,extraktionsstoffen vermischt4 ,erst ,nencki gelang es1 aus faulender ,gelatine und faulendem ,eiweiss einen kristallinischen ,stoff zu isolieren von der ,zusammensetzung ,c#h ,h#aa ,n mit einer wahrscheinlichen ,struktur von3 -- ,,ch#c -- ,c#f;,h#d ,,nh#b -- ,,ch#b -- ,diese ,basis ist also isomer mit ,collidin1 doch verhlt sich bei ,erhitzung anders4 ,von vielen ,forschern wurden bald toxische ,stoffe in sehr reinem ,zustande isoliert1 so z4 ,b4 von ,gautier #b ,alkaloide aus faulendem ,fisch1 ,parvolin1 ,c#i ,h#ac ,n1 und das stark reduzierende ,hydrocollidin1 ,c#h ,h#ac ,n2 von ,guareschi aus faulendem ,rindfleisch eine ,basis von der ,zusammensetzung ,c#aj ,h#ae ,n4 ,dieses ,suchen nach den ,giften ist mit eigentmlichen ,schwierigkeiten verbunden4 ,nicht nur1 dass der ,amylalcohol1 welchen man beim ,ausschtteln der ,flssigkeiten ntig hat1 selbst ,spuren von ,giften enthlt1 sondern nach ,gram knnte auch das ,cholin1 welches1 nach ,brieger wieder1 immer die ,ptomaine begleitet oder einen ,teil derselben ausmacht1 leicht in das giftige ,neurin bergefhrt werden4 ,besonders ,brieger hat die ,untersuchungen der ,gifte bernommen und glnzende ,resultate erzielt4 ,aus verschiedenen faulenden ,substanzen hat er stickstoffhaltige ,basen isoliert1 von denen viele keine giftige ,wirkung zeigten1 andere dahingegen als schwere ,gifte auftraten4 ,letztere nannte er ,toxine4 ,zu den nicht giftigen oder zu denen1 welche erst in grossen ,dosen als ,gift wirkten1 gehren3 ,neuridin1 ,c#e ,h#ad ,n#b1 welches sich allgemein vorfindet beim ,faulen von ,kse1 ,fleisch und nach #c ,tagen bei der ,fulnis von ,menschenleichen1 ,gadinin1 ,c#g ,h#ag ,,no#b1 aus faulendem ,fisch1 ,cadaverin1 ,c#e ,h#af ,n#b1 in ,leichnamen nach dem #dten ,tage1 ,putrescin1 ,c#d ,h#ab ,n#b1 wie oben1 ,saprin1 wie oben1 ,cholin1 ,c#e ,h#ae ,,no#b1 wie oben1 aber in den ersten ,tagen2 es zersetzt sich spter in ,di- und ,trimethylamin und ,triaethylamin2 das ,cholin ist zu betrachten als ,trimethyl-oxyaethylammonium-hydroxyd4 7,,ch#c7c ,n4 ,,oh4 ,c#b ,h#d ,,oh2 ,mydatoxin und ,mydin1 wie oben4 ,zu den usserst giftigen ,basen gehren3 ,peptotoxin1 der giftige ,bestandteil vieler ,peptone2 es entsteht z4 ,b4 auch bei der ,verdauung von ,fibrin durch knstlichen ,magensaft1 wahrscheinlich ebenfalls durch die peptonisierende ,wirkung von ,mikroben1 ,neurin1 ,c#e ,h#ac ,n ,o1 aus faulendem ,fleische nach #e-f ,tagen1 ,muscarin1 ,c#e ,h#ae ,n ,o#c1 ein ,oxydationsprodukt von ,cholin1 ,tyrotoxicon1 ein schweres ,gift1 gefunden in ,vanille-,eis von ,vaughan1 weiter in ,milch und vielen andern ,nahrungsmitteln1 besonders whrend der heissen ,sommertage4 ,chemisch nhert sich dieser ,krper den ,diazobenzol-verbindungen4 ,die toxische ,wirkung giebt sich durch ,diarrhen kund4 ,es ist ,flgge gelungen1 dieses heftig wirkende ,gift abzusondern und durch ,versuche an ,tieren zu zeigen1 dass furchtbare ,diarrhen dadurch entstehen knnen1 und sogar der ,tod eintreten kann4 ,man behauptet1 dieses ,gift entstehe durch eine sporenbildende1 mittels ,abkochung nicht zu ttende ,bakterie1 welche bei der gnstigen ,temperatur1 wodurch im ,sommer schnelle ,vermehrung stattfindet1 das ,eiweiss so zersetzt1 dass heftig wirkende ,toxine gebildet werden4 ,noch bedeutender waren die ,untersuchungen der ,gifte1 welche aus ,reinkulturen gewonnen waren4 ,auch hier hat ,brieger sich usserst verdienstlich gemacht4 ,er bekam aus dem ,staphylococcus pyogenes aureus und dem ,streptococcus pyogenes nicht giftige ,ptomaine4 ,ersterer entwickelt hauptschlich ,ammoniak1 letzterer ,trimethylamin4 ,aus ,typhusbacillen erhielt ,brieger einen sehr toxischen ,stoff1 das ,typhotoxin ,c#g ,h#ag ,n ,o#b4 ,weiter aus ,cholera-,mikroben ,spermin1 aus ,tetanusbacillen #d ,toxine1 von denen das ,tetanin sehr giftig ist1 dann das ,tetanotoxin und das ,spasmotoxin4 ,ausser diesen ,alkaloid-artigen ,stoffen wurden aus den ,reinkulturen anderer pathogenen ,mikroben noch ,gifte isoliert1 welche eine sehr toxische ,wirkung besitzen1 jedoch in chemischer ,zusammensetzung sich mehr den ,eiweissen nhern und deshalb auch wohl ,toxalbumine genannt werden4 ,in wsseriger ,lsung sind diese ,gifte von schwachem ,bau1 da sie schon bei #fj ,c4 in kurzer ,zeit1 bei #ajj sehr schnell zerstrt werden4 ,ferner besitzen sie noch die ,eigenschaft1 dass sie in ,wasser oder verdnntem ,alcohol gelst1 durch starken ,alcohol prcipitiert werden1 durch ,chamberland-,pasteur-,kerzen gehen1 langsam oder gar nicht dialysieren und die ,eiweissreaktionen geben4 ,diese ,eiweissreaktionen sind nicht nur dem ,eiweisse1 sondern auch dessen ,zersetzungsprodukten eigen4 ,das eigentliche ,gift kann also1 ausser dem ,eiweisse1 auch ,verunreinigungen zugeschrieben werden4 ,brieger und de ,boer nl4 haben das ,tetanus- und ,diphtheriegift durch ,prcipitation mit ,zinkchlorid als ,doppelverbindung1 ausgeschieden und es nicht nur qualitativ1 sondern auch quantitativ bestimmt und zwar aus ,lsungen1 welche nicht die ,spur von ,eiweiss enthielten4 ,die ,absonderung der ,toxalbumine1 ,toxine u4 s4 w4 von den ,bakterien geschieht meistens mittels ,filtration durch ,chamberland-,pasteur-,kerzen1 oder1 da sie1 nach ,sirotinin1 nicht alle gelsten ,stoffe durchlassen1 durch ,berckefeld-,nordtmeijers ,infusorienerdefilter4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,filtration durch eine ,chamberland-,pasteur-,kerze unter dem ,drucke der ,wasserleitung4 ,in beigehender ,figur #ab ist die ,einrichtung wiedergegeben1 wie sie in meinem ,laboratorium besteht1 und wie sie benutzt wird1 um die ,reinkulturen1 welche in einen ,vaporisator gebracht worden sind1 in die ,tabaksbschel unter ,luftdruck verstieben zu lassen4 ,links sieht man eine ,wasserstrahlluftpumpe abgebildet1 welche zugleicherzeit durch ,wasserleitungsdruck einen konstanten ,luftstrom erzielt4 ,die ,vorrichtung ist oberhalb eines ,kbels aufgestellt4 ,der ,wasserleitungshahn lsst das ,wasser 7der ,minimumdruck ist #b ,atmosphren7 in der ,richtung der ,pfeile ,w die ,vorrichtung durchstrmen1 whrend zugleicherzeit die ,luft in der ,richtung der ,pfeile ,l durch die ,kautschukverbindung in die rechts abgebildete ,chamberland-,pasteur-,kerze gepresst wird4 ,diese ,kerze ist in einem glsernen ,mantel mit der gebruchlichen ,frsorge mittels ,watte abgeschlossen1 mittels strmenden ,wasserdampfes eine ,stunde bei #aaj ,c4 sterilisiert worden und1 um etwaiger ,infektion von aussen vorzubeugen1 unmittelbar in ,anwendung gebracht4 ,diese ,kerze wird nach ,benutzung noch mittels ,lufteinpressung kontrolliert1 ob sie etwa unsichtbare ,sprnge oder ,risse hat1 in dem ,falle bilden sich ,luftblasen unter ,wasser4 ,in die ,kerze wird #bj;cm#c kranken ,gewebesaftes von ,nicotiana gebracht1 der ,verschluss hergestellt und die ,filtration unternommen4 ,durch die zusammengepresste ,luft wird innerhalb der ,kerze ein ,druck ausgebt1 sodass der grne1 immer bakterienreiche ,gewebesaft nun hell braungelb und frei von ,bakterien1 die auf der ,kerze zurckbleiben1 aus der ,kerze hervortritt4 ,diese ,filtration geschieht sehr langsam und das ,filtrat ist vollkommen steril4 ,aus der ,kontrolleprobe1 welche auf dieses ,filtrat angewendet wurde1 ergiebt sich1 dass #aj-bj ,tropfen auf dem sauren und alkalischen ,nhrboden 7,koch7 keine einzige ,kolonie entstehen lassen4 ,alle ,mikroben1 welche bis jetzt mit den strksten ,vergrsserungen und als ,kontrolle auf von ihnen angelegten ,kulturen wahrgenommen werden knnen1 dringen also nicht durch das unverglaste ,porzellan hindurch4 ,der ,fall kann vorkommen1 doch er wrde einzig dastehen in der ,litteratur1 dass bei genannten ,vorsorgen ,mikroorganismen bestehen 7siehe ,maul- und ,klauenseuche71 welche unmittelbar die ,kerze durchdringen1 doch deren ,dasein sich weder bei den mikroskopischen ,untersuchungen noch nach dem ,inkulturbringen auf diversen ,nhrboden offenbart4 ,letzteres ist nicht von so berwiegender ,bedeutung1 da viele sichtbare1 besonders fr den ,menschen pathogene ,mikroorganismen1 lange nicht beim ,zchten auf knstlichen ,nhrboden zur ,entwicklung gebracht werden konnten4 ,ferner erwhne ich1 dass erst neulich 7,sept4 '#ih7 mir der ,fall bekannt geworden ist1 dass ein ,filtrat1 sichtbar und bei den ,untersuchungen1 frei von lebenden ,wesen1 eine unbegrenzte ,infektion von ,individuum auf ,individuum entfaltete4 ,ein ,gramm kranken ,gewebesaftes von ,nicotiana enthielt meinen ,kulturproben nach reichlich #bijj ,mikroorganismen in sechs ,arten1 und keine von allen konnte ,pflanzen infizieren4 ,das schon genannte ,tetanusgift1 genau von ,kitasato studiert1 wird bei ,erhitzung auf #fe ,c4 innerhalb weniger ,minuten1 bei #ee innerhalb anderthalb ,stunden vernichtet4 ,bei ,eintrocknung in einem ,exsiccator zeigt sich1 dass es seine toxische ,wirkung behalten hat4 ,diffuses ,tageslicht nimmt dem ,gifte innerhalb einiger ,wochen1 helles ,sonnenlicht innerhalb #ae-ah ,stunden seine ,wirkung1 in beiden ,versuchen mit ,zutritt von ,luft4 ,brieger und ,cohn fanden1 dass #j1jjj4jjjc gr4 dieses ,giftes innerhalb #d ,tagen eine weisse ,maus von #bj gr4 ttete1 es ist also ein ,gift von eminenter ,wirkung4 ,zum ,verstndnis der ,fleckenkrankheit beim ,tabak ist es auch nicht ohne ,interesse1 hier zu bemerken1 dass ,petri aus ,cholerakulturen nebst anderen ,giften auch eine giftigen ,substanz isolierte1 welche in ihren ,reaktionen an die ,peptone denken lsst1 das sogenannte ,toxopepton1 das sogar die ,temperatur von #ajj ,c4 lngere ,zeit ertrgt1 also nicht zersetzt wird1 und seine toxische ,wirkung dabei behlt4 ,weiter muss bemerkt werden1 dass in den ersten ,tagen der ,fulnis viele ,fulnisbakterien zusammen usserst giftige ,toxalbumine erzeugen1 dass diese ,giftstoffe jedoch nach ,verlauf von #ad ,tagen verschwunden sein knnen4 7,scholl-,nielsen74 ,zum ,schluss dieser allgemeinen ,betrachtungen1 welche notwendig waren zum ,verstndnis der ,gifte1 einige die ,fermente betreffende ,mitteilungen4 ,unter ,enzymen und ,fermenten versteht man sehr zusammengesetzte organische1 sich leicht zersetzende ,stoffe1 welche innerhalb bestimmter ,temperaturgrenzen relativ sehr grosse ,mengen anderer ,stoffe umsetzen knnen4 ,in der ,physiologie spielen sie eine grosse ,rolle4 ,ihre ,aufgabe ist es1 die ,stoffe1 welche sich in einem1 zur ,aufnahme in den ,organismus ungeeigneten ,zustande befinden1 derartig umzubilden1 dass sie aufgenommen werden knnen4 ,ich nenne hier nur den bergang von ,eiweiss in ,pepton1 ,amylum und ,cellulose in ,zucker1 ,fette in ,fettsure und ,glycerin1 ,saccharose in ,glukose und ,fructose u4 s4 w4 ,meistens knnen diese ,umsetzungen auch durch physische und chemische ,wirkungen hervorgerufen werden4 ,so u4 a4 die von ,eiweiss in ,pepton durch ,wasserdampf unter ,druck1 die des ,rohrzuckers durch die ,abkochung mit ,suren2 jedoch sind diese ,mittel natrlich fr den lebenden ,organismus nicht passend4 ,aus dem ,grunde stehen den lebenden ,wesen die ,fermente zur ,verfgung1 sowohl den am meisten zusammengesetzten wie den einfachsten ,wesen4 ,bei ersteren liegt die ,fermentproduktion in bestimmten ,drsen1 bei den letzteren in dem ,zellenkrper selbst4 ,eine kleine ,menge ,ferment ist im ,stande1 eine scheinbar unbestimmte ,quantitt ,stoff umzusetzen1 und zwar in solcher ,weise1 dass das ,ferment selbst sich dabei kaum ndert4 ,dies war ,ursache1 dass man frher das ,ferment in die nmliche ,klasse wie die allereinfachsten ,wesen einreihte1 welche ,ghrung und ,fulnis zum ,vorschein rufen4 ,lebende ,wesen1 welche ,ghrung verursachten und ,enzyme1 wurden mit dem nmlichen ,namen ,ferment bezeichnet4 ,schwieriger wurde die ,unterscheidung da1 wo bei der ,ghrung zugleicherzeit ,enzym produziert wurde4 ,einen deutlicheren ,unterschied kann man erst angeben nach dem ,studium der ,ghrung und der ,enzym-,wirkung4 ,enzyme im engeren ,sinne sind chemisch aufgebaute1 also unorganisierte ,krper4 ,buchner in ,tbingen hat in der letzten ,zeit ,versuche mit dem ausgepressten ,saft feingeriebener ,hefezellen angestellt1 welcher unter einem ,drucke von #ejj ,atmosphren gewonnen ist4 ,dieser kann unabhngig von lebenden ,wesen die ,ghrung erwecken und erhalten4 ,der ,ghrungsprozess muss also seiner ,meinung nach nicht als eine physiologische ,funktion1 sondern als ein verwickelter chemischer ,prozess betrachtet werden1 welcher durch einen enzym-artigen ,stoff1 die ,zymase1 hervorgerufen wird1 der aber in der ,natur nur in der lebenden ,hefezelle gebildet wird4 ,spter stellte sich allerdings heraus1 dass dieser ausgepresste ,saft eine sehr beschrnkte ,wirkung habe4 99 99 99 99 99 ,pathogene ,mikroorganismen knnen sich in bestimmten ,wesen vermehren1 ,krankheiten erregen und sogar den ,tod verursachen4 ,einmal geschieht die ,vermehrung rtlich1 d4 h4 auf oder in sehr begrenzten ,teilen des lebenden ,individuums1 ein anderes ,mal findet man1 dass sie sich langsam im ,krper oder auch ganz durch die ,organe verbreiten4 ,es ist also mglich1 den ,effekt der ,infektion an einem ,punkte zu finden1 ohne die ,mikrobe1 welche doch ,ursache hiervon ist1 entdecken zu knnen4 ,all diese ,flle muss man in ,betracht ziehen1 und sie erleichtern die ,untersuchungen nicht4 ,alle infektise ,mikroben haben eine lokale ,wirkung und reagieren krftig im lebenden ,individuum4 ,jetzt zweifelt man nicht mehr daran1 dass solche ,effekte durch die ,verbreitung aufgelster ,stoffe entstehen1 welche ihren ,ausgang von der ,infektionsstelle nehmen1 m4 a4 ,w4 die ,infektion geht zusammen mit einer ,vergiftung4 ,auch bei denjenigen ,krankheiten1 wo die pathogenen ,mikroben durch den ganzen ,krper verbreitet sind1 wie bei den ,septicaemien der hheren ,wesen1 muss man die ,anwesenheit solcher ,gifte annehmen4 ,der ,unterschied liegt nur hierin1 dass im letzteren ,falle das ,gift einen krzeren ,weg zurckzulegen hat1 um die ,zellen und ,gewebe zu erreichen und anzugreifen4 ,warum sollte dergleichen bei der ,pflanze im allgemeinen nicht auch mglich sein8 ,in der ,erde1 die sie umgiebt1 an den ,wurzeln oder in denselben1 in den ,gefssbndeln1 im ,xylem oder ,phlom1 im ,parenchym und an andern ,stellen knnen doch auch rtliche ,bakterienwucherungen entstehen1 welche ,gifte absondern und diese weiter fhren und dann irgendwo anders das ,bild der ,krankheit erzeugen4 ,bei der ,fleckenkrankheit wird aus der grossen ,menge ,versuche1 welche an ,pflanzen von mir gemacht worden sind1 erhellen1 dass es sich hier um ein stark wirkendes ,gift handelt1 welches nach unmittelbarer ,wahrnehmung frei von ,mikroorganismen ist1 geradeso wie ein offenbar toxischer ,stoff gesunde ,pflanzen vergiftet4 ,dies ist nicht unmglich und schliesst sich dem an1 was vorher behandelt worden ist4 ,merkwrdiger wird der ,fall1 wenn diese kranken ,pflanzen wieder gesunde ,pflanzen1 in einer grossen ,reihe auf einander folgender ,versuche1 befllt und da eine ,infektion erregt4 ,man msste also annehmen1 dass wir es hier mit einem sich vermehrenden ,gifte zu thun haben1 wobei die unmittelbare oder mittelbare ,wirkung der ,mikroorganismen notwendig ist4 ,zwar ist z4 ,b4 ein ,individuum empfnglich fr ,diphterie1 zwar bilden sich da rtlich die ,toxine nach der ,infektion und verbreiten sich von da aus1 und zwar lsst das ,filtrat der ,diphterie-,bouillon-,kulturen ein zweites ,individuum erkranken1 aber dieses ist wegen der grossen ,abschwchung des ,giftes und durch die ,bildung von baktericiden ,stoffen nicht im ,stande1 andere ,individuen zu vergiften oder zu tten4 99 99 99 99 99 ,voriges ,jahr erzielte ich mit ,reinkulturen einer ,bakterienart1 der ,rhizobium ,leguminosarum1 und mit einer ,beggiatoa ,infektion1 jedoch nicht immer4 ,wenn ich eine ,quantitt von krankem ,gewebesaft benutze1 um ,platten davon anzulegen1 so bringe ich doch das unbekannte ,virus auf oder in die ,gelatine4 ,die ganze ,menge ,gelatine wird gewiss die ,pflanzen vergiften1 also dort ,intoxikation oder ,infektion entstehen lassen1 denn der ,gewebesaft thut es ja4 ,es scheint mir denn auch gar nicht so unmglich1 ja selbst sehr wahrscheinlich1 dass weder die ,bakterienkultur1 noch die ,beggiatoa-,art die ,pflanze infiziert1 sondern das anklebende ,gift oder das unbekannte1 unsichtbar lebende ,virus4 ,wenn man immer neu geimpfte ,reinkulturen gebrauchte und hiermit die ,pflanzen einspritzte1 knnte man in diesem ,punkte sicher gehen2 dann ist das ,gift oder der unbekannte ,mikroorganismus1 welcher sich auf dem knstlichen ,medium1 das ihm kein ,nhrboden ist1 nicht entwickelt1 zu sehr verdnnt1 oder zu viel verbreitet um immerfort ,infektion oder ,intoxikation hervorzurufen4 ,bei der strksten ,vergrsserung unter ,immersion1 bemerkt man im kranken ,gewebe1 im ,protoplasma1 schwach unregelmssig sich bewegende ,teilchen1 wahrscheinlich in der ,brownsche ,moleklarbewegung begriffen4 ,auch beim gesunden ,gewebe wird dies wahrgenommen1 und wer wird1 selbst mit dem bewaffneten ,auge1 lebende ,wesen von so usserst winzigen ,dimensionen von dem krnigen ,protoplasma unterscheiden knnen8 ,es ist von ,bedeutung hier noch einen ,augenblick ber die ,hundswut 7,rabies ,canina7 zu sprechen4 ,hier hat man es mit einem fr alle warmbltigen ,tiere schweren ,gifte zu thun1 das in der ,regel mittels des ,speichels der hundswtigen ,tiere bertragen wird4 ,meistens wird der ,hund1 doch auch der ,wolf1 die ,katze u4 a4 davon ergriffen4 ,der ,infektionsstoff befindet sich nach den ,untersuchungen ,pasteurs besonders im ,centralnervensystem4 ,bis jetzt hat man noch keine ,mikroorganismen darin nachweisen knnen1 obwohl ,gibier1 ,fol1 ,babes und ,cornil verschiedene ,formen gefunden haben4 ,infektionsversuche1 welche hiermit angestellt wurden1 blieben ohne ,erfolg4 ,verschiedene ,forscher wie ,golgi1 ,germano1 ,schaffer1 ,giantarco u4 a4 haben ziemlich dieselben histologischen ,vernderungen im ,rckenmark und dem ,gehirne der angesteckten ,tiere nachgewiesen4 ,ausser an diesen ,stellen findet sich der ,infektionsstoff noch in den grossen peripherischen ,nervenstmmen und1 schon einige ,tage vor dem ,auftreten der ,krankheitserscheinungen1 im ,sekret der ,speicheldrsen4 ,die ,infektion ist am sichersten zu erzielen durch ,einspritzungen einer ,rckenmark-,emulsion der ,menschen und ,tiere1 welche an der ,hundswut starben 7subdurale ,einspritzung74 ,eine subcutane ,einspritzung ruft nicht immer diese gefrchtete ,krankheit hervor4 ,nach ,helmann erklrt dies sich hieraus1 dass bald ,nerven verletzt werden1 bald wieder nicht2 daher auch1 dass grosse ,verletzungen1 welche bis in die ,muskel hineindringen1 und weiter ,bisse in nervenreiche ,teile1 wie des ,antlitzes und der ,hand1 besonders gefhrlich sind4 ,nicht unwahrscheinlich wird bei ,bissen durch ,kleidungsstcke hindurch das ,gift entweder nicht oder nur in geringer ,menge in die ,wunde hineingebracht4 ,die ,verbreitung des ,giftes kann so schnell stattfinden1 dass das ,ausbrennen der ,wunden1 oft kurz nach der ,infektion1 ohne ,erfolg bleibt4 ,die ,krankheit offenbart sich bei ,menschen selten vor dem #aeten ,tag1 gewhnlich erst im ,laufe des zweiten ,monats1 selten nach dem dritten und ausnahmsweise erst nach dem sechsten ,monat4 ,zwischen dem ,augenblicke der ,infektion und dem ,ausbrechen der ,tollwut werden die ,einspritzungen nach der von ,pasteur angegebenen ,methode verrichtet4 ,er hat das unbekannte ,gift zuerst durch wiederholte ,impfungen auf ,affen geschwcht1 und auch durch wiederholte ,impfungen von ,kaninchen auf ,kaninchen1 einen ,krankheitsstoff von bestimmtem ,infektionsvermgen erhalten4 ,indem man das ,gift durch eine ,reihe von1 durch ,pasteur ausgewhlten1 ,tieren hindurch gehen liess1 und deren ,rckenmark in einem mit ,watte verschlossenen ,kolben1 ber ,kalk aufgehngt1 konservierte1 erhielt man innerhalb #ad ,tagen ein einigermassen geschwchtes ,material1 welches ,hunde nicht mehr ttete1 sondern gegen die ,krankheit schtzte4 ,hunde1 welche tglich subcutan kleine ,stcke dieses ,materials injiciert bekamen1 das #ad1 #ac1 #ab ,tage u4 s4 w4 bis auf einen ,tag auf obige ,weise getrocknet worden war1 wurden unempfindlich gegen das schwere oder ungeschwchte ,gift,g4 ,das ,gift der ,hundswut1 dies muss noch erwhnt werden1 kann durch ,licht1 durch erhhte ,temperatur 7#ej-fj ,c47 durch ,antiseptica1 weiter durch knstliche ,behandlung geschwcht und vernichtet werden4 ,filtration des giftigen ,rckenmarks durch ,gypsplatten lieferte ein ,filtrat1 welches nach ,paul ,bert nicht mehr infizieren konnte4 ,nachdrcklich muss ich darauf hinweisen1 dass es vom grssten ,interesse ist zu wissen1 auf welch specielle ,weise eine infektise ,krankheit entsteht1 und wie die ,gifte sich physicalischen und chemischen ,einflssen gegenber verhalten4 99 99 99 99 99 ,zum ,schlusse noch eine kurze ,besprechung der ,maul- und ,klauenseuche 7,aphthae epizoticae71 in ,bezug auf welche in der letzten ,zeit solche wichtigen ,entdeckungen gemacht worden sind1 deren ,kenntnis von grsster ,bedeutung hinsichtlich der ,fleckenkrankheit des ,tabaks ist4 ,um gengend ,aufschlsse ber die ,ergebnisse der jngsten ,nachforschungen auf diesem ,gebiete zu erhalten1 habe ich mich an die ,herren ,tierrzte ,van der ,sluys1 ,unterdirector am ,abattoir in ,amsterdam1 und ,busing in ,naarden gewandt1 die mir bereitwilligst ihre ,litteratur in ,bezug auf diesen ,gegenstand zur ,verfgung stellten4 ,beiden meinen herzlichsten ,dank fr ihre ,hilfe4 ,in allen ,lndern ,europas zeigt sich diese fr das ,rindvieh so gefrchtete ,seuche4 ,sie verbreitet sich von einem ,individuum zum andern1 also mittels ,contact4 ,maul- und ,klauenseuche wird1 wie man annehmen muss1 verursacht durch noch unbekannte1 unsichtbar lebende ,wesen1 ,mikroorganismen1 die entweder selber oder durch die von ihnen abgesonderten ,stoffe die ,krankheitserscheinungen schon nach einigen ,tagen auslsen4 ,alle bisher gefundenen ,bakterien 7,starcovici1 ,piana1 ,fiorentini1 ,behla1 ,jurgens1 ,bussenius-,siegel7 ,protozoen1 protoplasmatische ,krperchen oder andere corpusculre ,elemente1 und irgend welche1 mit dem ,mikroskop sichtbare ,teilchen1 haben offenbar mit der tiologie der ,maul- und ,klauenseuche nichts zu schaffen4 ,kein ,wunder also bei dem einander vielfach widersprechenden ,befunden1 dass eine ganze ,reihe ,forscher sich diesem fr ,ackerbau und ,viehzucht so wichtigen ,gegenstand widmen4 ,in den letzten zwei ,jahren ist denn auch die ,berliner ,tierrztliche ,wochenschrift und berhaupt die tierrztliche ,literatur voll von ,meinungen1 ,theorien und experimentellen ,nachforschungen4 ,jedenfalls sind die ,untersuchungen nach der ,ursache dieser ,krankheit eben so schwierig wie nach derjenigen der ,blattern1 ,masern1 des ,flecktyphus und ,scharlachfiebers4 ,unstreitig hat in dieser ,frage aber ,herr ,c4 ,hecker1 ,tierarzt in ,ermsleben1 sich sehr verdient gemacht4 ,er hat den ,weg gezeigt1 die ,tiere gegen ,maul- und ,klauenseuche zu schtzen m4 a4 ,w4 sie zu immunisieren 7,b4 ,t4 ,w4 ,no4 #ahig74 ,dass die deutsche ,regierung einsah1 wie ntzlich die ,bekmpfung dieser ,krankheit ist1 geht daraus hervor1 dass sie eine ,kommission ernannte1 in welcher ,prof4 ,dr4 ,loeffler und ,dr4 ,frosch ,sitzung hatten4 ,mit ,aufopferung grosser ,kosten hat die ,regierung sie mit den ,untersuchungen beauftragt1 und diese sind von ihnen derartig angestellt worden1 dass sie die strengste wissenschaftliche ,kritik bestehen knnen4 ,der ,bericht dieser hchst wichtigen ,untersuchungen1 in welchem wir analoge ,erscheinungen wie bei der ,fleckenkrankheit des ,tabaks antreffen werden1 ist u4 a4 aufgenommen worden im ,centralblatt fr ,bakteriologie1 ,parasitenkunde und ,infektionskrankheiten ,no4 #i_/aj pag4 #cga1 dem auch folgendes entnommen worden ist4 ,wie der ,name andeutet1 zeigt sich die ,maul- und ,klauenseuche1 beim ,rindvieh1 in der ,form von ,blschen am ,munde1 an den ,klauen und ,eutern4 ,der ,inhalt jener ,blschen besteht aus einer ,flssigkeit1 einer ,lymphe1 worin sich corpusculre ,elemente vorfinden1 doch worin normal keine ,bakterien zu finden sind4 ,die von ,siegel und ,bussenius aus den ,blschen isolierte ,mikrobe ist von aussen hineingedrungen1 besitzt eine starke ,giftwirkung im ,darmkanal1 ist jedoch nicht als das tiologische ,moment der ,maul- und ,klauenseuche zu betrachten4 ,loeffler und ,frosch fanden konstant in den ,blschen farblose ,lymphzellen1 gekrnte ,zellen1 rote ,blutkrperchen1 kleine runde granulierte ,scheibchen ohne ,kern1 bewegliche1 unregelmssige1 protoplasmatische ,krperchen und stark lichtbrechende ,krner verschiedener ,grsse1 keine selbststndigen ,mikroorganismen4 ,die ,krankheit kann durch die ,lymphe bertragen werden auf ,rinder und ,klber1 bei ,schweinen erkrankt nur die ,hlfte4 ,immun scheinen sich zu verhalten3 ,kaninchen1 ,meerschweinchen1 ,katzen1 7wiewohl ,hecker von der ,katze das ,gegenteil behauptet in ,b4 ,t4 ,w4 ,no4 #f1 #ahih7 ,ratten1 ,muse1 ,hhner und ,tauben4 ,der ,inhalt der frischen ,blschen ist usserst virulent1 whrend das ,blutserum erkrankter ,tiere bis zu #ad cm1 drei ,klbern subcutan eingespritzt1 das ,krankheitsbild nicht hervorrief4 ,drei ,klber1 die #ab1 #ag1 und #bb ,tage nach der ersten ,einspritzung mit sehr wirksamem ,material eingespritzt waren1 erkrankten mit typischer ,temperaturerhhung1 ohne dass sich ,blschen an ,maul oder ,klauen zeigten4 ,nur das erste ,kalb zeigte sehr kleine ,blschen an der ,stelle1 wo die ,einspritzung geschehen war4 ,unfehlbar die ,krankheit erregend zeigte sich die ,einspritzung der ,lymphe ins ,blut4 ,hierbei entstehen schon nach #bd-dh ,stunden die ,blschen an ,maul und ,klauen und beim ,milchvieh an dem ,euter4 ,ganz unsicher wirkt dieselbe ,lymphe1 wenn sie in oder unter die ,haut eingespritzt wird 7,vergl4 ,hundswut74 ,weiter ist es von ,bedeutung1 zu wissen1 dass die ,lymphe durch ,eintrocknung bei ,sommertemperatur whrend #bd ,stunden1 durch ,erhitzung auf #cg ,c4 whrend #ab ,stunden1 und durch ,erhitzung auf #gj whrend #a_/b ,stunde unwirksam wird4 ,in kapillaren ,rhrchen bei #j ,c4 bewahrt1 bleibt die ,lymphe #c-d ,monate wirksam4 ,dass wir es hier mit einem hchst giftigen ,stoff zu thun haben1 beweist die kleine ,menge1 welche bentigt ist1 um nach ,einspritzung die ,krankheit hervorzurufen2 nl4 bei #a_/ejjj cm#c ist die ,wirkung gewiss1 erst bei ,mengen von #a_/ajjjj-a_/bjjjj ungewiss4 ,zweckdienlich und ,schutz gewhrend gegen ,maul- und ,klauenseuche zeigten sich die ,einspritzungen mit einer ,mischung von ,lymphe und ,serum von ,tieren1 welche die ,krankheit durchgemacht hatten4 ,wie schon mitgeteilt1 erhalten nicht alle ,tiere1 welche die ,krankheit berstanden haben1 ,immunitt4 ,dies gab ,anlass zu der ,meinung1 dass es nicht mglich sei1 mittels ,impfung oder ,einspritzung gegen die ,maul- und ,klauenseuche zu schtzen 7,friedberger1 ,frhner74 ,etwas hnliches nimmt man aber auch wahr bei den ,blattern und ,masern des ,menschen4 ,auch hier erhalten nicht alle ,individuen nach berstandener ,krankheit sichere ,immunitt4 ,es zeigen sich also hier ,unterschiede in der natrlichen ,immunitt1 in der grsseren oder geringeren ,empfnglichkeit4 ,wird jedoch ,blutserum von gesunden ,tieren genommen und dies mit ,lymphe vermischt1 so erscheint die ,maul- und ,klauenseuche wohl4 ,um mich jedoch in meinen ,mitteilungen ber diesen so bedeutungsvollen ,gegenstand kurz zu fassen1 folgen nur noch einige merkwrdige ,eigenschaften des unbekannten ,giftes4 ,die schon frher beschriebenen ,filtrationsversuche mittels ,kerzen werden wahrscheinlich auch ein ,licht aufgehen lassen ber vielerlei ,krankheiten1 deren ,ursache noch im ,dunkeln liegt4 ,loeffler und ,frosch filtrierten #a cm#c ,lymphe verdnnt mit #ci ,teilen ,wasser mit ,hinzufgung des ,bacillus fluorescens zur ,kontrolle4 ,das ,filtrat zeigte sich als ein ganz keimfreies4 ,weder die zugefgte ,bakterie noch andre ,mikroorganismen kamen in ihren ,kulturplatten zum ,vorschein4 ,das ,filtrat erzeugte die ,maul- und ,klauenseuche1 als es in das ,blut von ,klbern eingebracht wurde4 ,die nmliche ,erscheinung1 die als ,intoxication bezeichnet wird1 ist auch bei andern ,krankheiten beobachtet worden2 was jedoch noch unbekannt war1 ist1 dass der ,inhalt der jetzt gebildeten ,blschen neuerdings filtriert1 immerfort wieder die ,krankheit hervorrief4 ,im ,filtrate befinden sich also ,krankheitskeime1 welche durch die ,poren der ,kerze hindurchdrangen1 es wre denn1 dass das ,filtrat ein ,gift von eminenter ,wirkung enthielte4 ,nach mancherlei ,versuchen hat sich jedoch herausgestellt1 dass eine ,vermehrung des ,giftes stattfindet4 ,brieger fand1 dass #a cm#c des so heftigen ,tetanus-giftes #bjjjj ,muse ttete4 ,die ,berechnung jedoch giebt bei dem ,filtrate ,lffler's zu erkennen1 dass eine ,verdnnung von #a3 #b-a_/b ,trillion noch im ,stande ist1 ,tiere zu vergiften1 und zwar schon als das unbekannte ,virus nur durch zwei ,tiere hindurch gegangen war4 ,solche und noch durch weitere ,tierpassage hervorgerufenen ,verdnnungen knnen nicht mehr auf ein gelstes ,gift bezogen werden4 ,in einem spteren ,bericht der mehrere ,male erwhnten ,kommission1 welcher u4 a4 in der ,wochenschrift fr ,tierheilkunde und ,viehzucht1 ,no4 #ci1 ,sept4 '#ih enthalten ist1 finden wir1 dass wiederholte ,filtration der verdnnten ,lymphe durch sehr dichte ,kitasato-,kerzen die ,tiere nicht mehr mit ,maul- und ,klauenseuche krank machen konnte4 ,das krankheiterregende ,agens ist also jetzt zurckgehalten worden4 ,wir haben es demnach zu thun mit ,infektion4 ,weiter giebt die ,kommission noch die ,mitteilung1 dass ,rinder noch immunisiert werden knnen mit einer ,mischung von ,immun-,serum und ,lymphe1 welche also eine ,zeit lang mit einander in ,kontakt gewesen sind4 ,wichtig ist auch die ,beobachtung1 dass das ,junge eines immunisierten ,rindes1 welches vor dem ,anstellen des ,versuches sich schon in den ,stllen befand1 nach der ,geburt sich sofort als immun erwies4 ,drei ,tage nach der ,geburt wurde es mit #a_/ajj cm#c sehr wirksamer ,lymphe mit dem ,resultate behandelt1 dass das ,tier nicht erkrankte1 selbst nicht nach einer zweiten ,einspritzung mit #a_/aj cm#c #f ,tage spter4 ,die ,mutter hat hier ihre ,immunitt auf das ,junge bertragen4 ,da das von der immunen ,kuh geworfene ,kalb sich immun zeigte1 ist es deutlich1 dass die ,einspritzung gegen ,maul- und ,klauenseuche1 bei krftigen ,tieren angewendet1 eine immune ,nachkommenschaft erzeugen wird4 ,es ist zu erwarten1 dass die ,resultate der hier geschilderten ,versuche bald fruchtbringend in der ,praxis angewendet werden knnen4 ,die kleinsten der bekannten lebenden ,wesen sind die von ,pfeiffer aufgefundenen ,influenzabakterien4 ,wren die ,mikroorganismen der ,maul- und ,klauenseuche #a_/aj-a_/e so gross wie diese1 was nicht unmglich sein wrde1 so knnten sie nach der ,berechnung von ,prof4 ,abbe in ,jena1 als die ,grenze des ,vergrsserungsvermgens unserer ,mikroskope bersteigend1 selbst unter den besten modernen ,immersionssystemen nicht mehr wahrgenommen werden4 ,die ,untersuchungen nach ihrer ,anwesenheit im ,filtrate werden fortgesetzt und sind von grsster ,wichtigkeit4 ,die ,zeit wird dann ausweisen1 ob andere ansteckende ,krankheiten1 deren ,ursachen jetzt noch unbekannt sind1 auch hnliche ,verhltnisse darbieten4 ,man denke nur an die ,blattern1 das ,scharlachfieber1 die ,masern1 den ,flecktyphus1 die ,rinderpest u4 a4 m41 nach deren ,ursache so oft vergebens gesucht worden ist4 ,aus diesen ,beschreibungen der ,gifte1 welche ,krankheiten erregen und oft den ,tod zur ,folge haben1 erhellt1 dass sie sich chemischen ,reagenzien1 physicalischen ,einflssen1 der ,filtration durch ,kerzen und dem ,experimente auf lebenden ,wesen gegenber ungleich verhalten4 ,fremdartig und noch unerklrlich ist hierbei das ,gift der ,hundswut und das der ,maul- und ,klauenseuche4 ,jetzt nach diesen ,betrachtungen ber verschiedene ,krankheitsstoffe ist zu sehen1 wie es mit dem ,gift der ,fleckenkrankheit beim ,tabak steht1 und mit welchem ,virus es sich vergleichen lsst4 ,funote ,g3 ,aus diesen fr den ,menschen spter so wichtigen ,versuchen1 erhellt der ,nutzen des ,tierexperiments1 welches allerdings nur erfahrenen ,personen anvertraut werden darf4 ,meiner ,meinung nach muss jedoch der zwecklos wiederholte ,nachweis schon konstatierter ,vergiftungen bei ,tieren auf mechanischem1 chemischem oder bakteriologischem ,wege unterlassen werden1 wenn1 was nach dem heutigen ,stande der ,technik mglich ist1 durch die ,projektion von ,lichtbildern ein deutliches ,bild der ,versuche geliefert werden kann4 ,die ,flecken- oder ,mosaikkrankheit des hollndischen ,tabaks4 ,wie bereits im vergangenen ,jahre mitgeteilt1 offenbart sich die ,flecken- oder ,mosaikkrankheit bei unserem ,tabak in der ,form von dunkelgrnen ,flecken1 die stets bei jungen ,blttern zwischen den ,nerven und lngs derselben ihren ,ursprung nehmen4 ,bei lteren ,pflanzen zeigt sie sich in der ,form von unregelmssig liegenden ,flecken1 die allmhlig braun werden4 ,wenn auch in der ,regel der ,tod der ,pflanze bei dieser ,krankheit nicht eintritt1 so werden die ,bltter doch so verndert und missgestaltet1 dass sie keinen ,handelswert mehr besitzen4 ,wenn man in ,betracht zieht1 dass die von den ,zchtern so sehr gefrchtete ,krankheit jedes ,jahr mehr um sich greift1 so ist es nicht ohne ,bedeutung1 ihre ,ursache zu erforschen und wo mglich die ,mittel liefern1 welche der ,flecken- oder ,mosaikkrankheit vorbeugen4 ,im ,laufe dieses ,jahres sind mit einer grossen ,anzahl von ,pflanzen ,versuche angestellt worden4 ,um ein deutliches ,bild von dem ,verlauf der ,krankheit zu erhalten1 folgt hier die ,beschreibung eines der zahlreichen ,flle1 bei welchen die ,fleckenkrankheit knstlich verursacht worden ist4 ,am #b4 ,juni #ahih wurden mir durch ,herrn ,n4 van ,os zu ,amerongen einige ,hundert junge ,tabakspflanzen geschickt1 die soweit sichtbar1 vollkommen gesund waren4 ,einige ,tage spter erhielt ich zwei fleckenkranke ,pflanzen1 die streng isoliert und in stndiger ,beobachtung gehalten wurden4 ,diese kranken ,exemplare wuchsen sehr langsam2 die ,flecken wurden immer dunkler1 whrend die ,krankheit sich in den verschiedenen ,blttern langsam verbreitete4 ,eine vollkommen gesunde1 junge ,pflanze erhielt am #e4 ,juli1 wie ,figur #ac ,a angiebt1 einen ,einschnitt mit einem sterilisierten ,messer in den ,stengel bis an das ,gefssbndel4 ,in diesen ,einschnitt wurde ein sehr kleines ,stckchen eines gefleckten ,blattes von einer der kranken ,pflanzen gebracht4 ,ein gleiches ,stckchen ,tabaksblatt wurde gewogen1 nach ,trocknung der ,gewichtsverlust bestimmt und dieser als die ,menge ,gewebesaft berechnet1 der ursprnglich darin war4 ,nach meiner ,berechnung waren ungefhr #cd mgr4 ,blattsaft in den ,einschnitt gebracht worden4 ,man kann aber ruhig annehmen1 dass unter den gnstigsten ,verhltnissen wenige ,milligramm1 ja vielleicht nur ,zehntel oder ,hundertel eines ,milligramms durch das ,gefssbndel aufgenommen und fortgefhrt werden4 ,am #bj4 ,juli begann sich am ,rande eines jungen ,blattes zwischen ein paar kleinen dnnen ,nerven ein dunkles ,fleckchen zu zeigen4 ,im ,verlauf der folgenden ,tage erschienen an den anderen jungen ,blttern ebenfalls ,fleckchen1 whrend das ,blatt selbst durch ,vergrsserung des ,pallisadengewebes ein unebenes1 unregelmssiges ,aussehen bekam4 ,auch der ,blattrand wurde gleichzeitig sehr abnormal1 hier und da eingeschnrt oder eingebuchtet4 7,s4 die ,formen der fnf jungen ,blttchen rechts unten in fig4 #ad47 ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,die ,flecken- oder ,mosaikkrankheit des ,tabaks4 ,die ,anzahl der ,flecken1 die noch stets von ,tag zu ,tag an ,ausdehnung zunahmen1 jedoch untereinander isoliert blieben1 wurde stndig grsser4 ,am #a4 ,august waren die inneren ,bltter vollkommen dunkelgrn und zeigten nur hier und da noch das reine normale ,hellgrn4 ,einige der lteren ,bltter1 solche also1 die sich unten an der ,pflanze befanden1 hatten unregelmssig liegende1 kleine ,fleckchen von einer andern ,farbe4 ,man sollte nicht vermuten1 dass die ,krankheit auf solche verschiedene ,art in die ,erscheinung treten kann1 da doch die ,ursache dieselbe ist4 ,wir finden hier eben die ,wirkung des ,giftes auf junge1 zarte und auf ltere ,gewebeelemente4 ,am #i4 ,august waren zwei der untersten ,bltter stark punktiert4 ,hier lagen die ,fleckchen nicht zwischen den ,nerven1 sondern scheinbar ganz unregelmssig verteilt4 ,in ,b sehen wir den ,zustand eines jungen1 also ,spitzenblattes1 in ,c denjenigen eines der untersten ,bltter abgebildet4 ,die ,farbe der ,fleckchen der punktierten ,bltter zeigt sich zuerst als graublau1 doch geht sie im ,laufe der ,tage in rotbraun ber und endigt dort mit dem ,tod des ,gewebes4 ,bei den grsseren ,flecken nimmt man konzentrisch gefrbte ,ringe wahr1 von denen die am meisten nach aussen liegenden stets am dunkelsten sind4 7,fig4 ,m47 ,wenn wir die ,tabaksfelder besuchen1 sehen wir bei den kranken ,exemplaren die jngsten ,bltter im ,zustande ,b1 die lteren im ,zustande ,c4 ,einige ,felder sind selbst rot gefrbt und scheinen wie mit ,blut bergossen4 ,die ,krankheit herrscht dann auf solch einem ,felde sehr stark und zeigt sich in dieser ,form ,jahr fr ,jahr4 ,es ist eine fters beobachtete ,erscheinung1 dass ,pflanzen1 die verwundet oder krank sind1 einen roten ,zellsaft bilden4 ,wahrscheinlich ist dieser ,umstand1 auch nach den neueren ,untersuchungen von ,flammarion1 gnstig fr die ,atmung4 ,nicht alle ,lichtstrahlen haben dabei eine gleiche ,wirkung4 ,im gelben ,licht ist die ,zerlegung der ,kohlensure am strksten und nimmt nach den ,spektrumfarben nach links und rechts ab4 ,die ,spaltung der ,kohlensure findet also strker hinter gelben und roten1 schwcher dagegen hinter blauen ,farben statt4 ,dies ist auffallend1 da doch gerade die blauen ,farben mit ihrer krzeren ,wellenlnge zu den intensiv wirkenden chemischen ,strahlen gehren1 und z4 ,b4 das photographische ,papier am strksten zersetzen4 ,knnte auch hier nicht die rotbraune ,farbe der ,flecken die ,pflanze im ,kampfe gegen die schdlichen ,einflsse der ,krankheit beschtzen und dadurch die ,assimilation befrdern8 ,im ,september sind alle jungen ,bltter dunkelgrn gefleckt und dabei vollstndig missgestaltet1 whrend die lteren ganz dunkelbraun gefleckt sind4 ,nicht selten fallen aus den ,blttern ganze ,stcke heraus und scheint es1 als ob ,insekten das ,blatt ausgefressen htten4 7,s4 die punktierte ,linie in ,fig4 ,c7,h4 ,dies ist der gewhnliche ,verlauf der ,krankheit4 ,unter den gnstigsten ,verhltnissen werden im ,sommer und nach abwechselndem ,wetter die jungen ,pflanzen innerhalb drei ,wochen krank4 ,gelangt das ,virus in ltere ,pflanzen1 dann entsteht die ,krankheit etwas spter4 ,dabei ist noch ein ,unterschied in der ,zeit zu beobachten1 wenn das ,gift in den ,stamm oder in den ,hauptnerv der jungen oder lteren ,bltter gebracht wird4 ,bei einer nur oberflchlichen ,verwundung des ,parenchyms des ,stammes habe ich mehrere ,male die ,krankheit ausbleiben sehen4 ,es hat den ,anschein1 als ob das ,gift sich den ,gefssbndeln entlang verbreitet und dann ist das ,phlombndel hierfr der angewiesene ,weg4 ,die mikroskopische ,untersuchung der kranken ,blattteile bringt nicht viel an's ,licht4 ,man sollte eigentlich das ,gegenteil vermuten1 da doch gerade das ,krankheitsbild hier so scharf umschrieben ist4 ,im allerjngsten ,zustand der ,fleckchen bei sehr jungen ,blttern1 wo noch keine ,trennung in ,pallisaden- und ,schwammparenchym stattgefunden hat1 trifft man zwischen den ,zellen dunkelblaugrn aussehende ,streifen sowie ,blschen an1 die man am besten mit ,luftstreifchen vergleichen kann1 welche sich zwischen den ,zellenwnden befinden 7,d74 ,es ist mir nicht gelungen1 die ,flecken dadurch zum ,verschwinden zu bringen1 dass ich ein ,blatt in einen luftleeren ,raum brachte und darin behielt4 ,auch in einem lteren ,stadium1 wo bereits die ,trennung zwischen ,pallisadengewebe und ,schwammparenchym eingetreten ist1 werden ,streifen und ,blschen noch angetroffen 7,e74 ,macht man einen ,lngsschnitt1 dann wird wieder dasselbe wahrgenommen 7,f ,h74 ,stets zeigen sich bei den dunkelgrnen ,flecken obige ,abweichungen zwischen den ,zellen1 die ich durch schwarze hier und da untergebrochene ,linien angegeben habe 7,d ,e ,f ,h74 ,an der ,oberhaut 7,i7 werden keine ,vernderungen beobachtet4 ,betrachtet man die ,flecken ,c bei strkerer ,vergrsserung1 dann sieht man die ,oberhaut zusammengeschrumpft1 vertrocknet und verfrbt4 ,das ,chlorophyll ist desorganisiert und die ,zellwnde sind verschwunden4 ,es ist gerade so1 als ob ,insekten das ,blattparenchym weggefressen htten 7,g74 ,dies sind die einzigen ,vernderungen1 die mit dem ,mikroskop beobachtet werden konnten4 ,eine grosse ,anzahl ,pflanzen ist von mir auf ,mikroorganismen untersucht worden1 jedoch nur in einzelnen ,fllen habe ich ,bakterien in ,pallisadenzellen gefunden1 welche aber nach wiederholter bertragung auf ,nhrbden1 wobei wie beschrieben das vielleicht vorhandene1 unsichtbare ,virus verdnnt wurde1 keine ,pflanzen zu infizieren vermochten4 ,wiederholte ,versuche wurden gemacht1 um vermittelst feiner ,pincetten von einem kranken ,blattteilchen die ,epidermis an beiden ,seiten zu entfernen1 was einige ,male gelang4 ,vom ,inneren des ,blattes wurden dann ,plattenkulturen angelegt1 die abgesehen von einzelnen bekannten1 sehr viel vorkommenden ,pilzcolonien scheinbar steril blieben4 ,als ,nhrbden hierfr wurden gebraucht die alkalische und saure ,nhrgelatine von ,koch1 ,tabakssaft-,gelatine1 ,malz-,gelatine und der von ,beyerinck angegebene ,leguminosen-,nhrboden4 ,ebenso entwickelten sich auf oder in einem sauren oder alkalisch reagierenden ,nhrboden1 der wie folgt zusammengestellt war1 keine ,kolonien3 ,tabakssaft #e1 ,kaliumphosphat #j1 #jej1 ,asparagin #j1e1 ,glukose #b1j1 ,gelatine #aj1j oder ,agar #a1e1 ,wasser #ajj1j4 ,ein einziges ,mal entwickelte sich ,gas in schwach alkalischer ,bouillon1 welche zu anarober ,kultur benutzt wurde 7verursacht durch einen ,organismus1 welcher schwierig von ,coccen zu unterscheiden ist74 ,viele ,male sind auch grssere kranke ,blattteile zur ,untersuchung genommen worden4 ,zuerst wurden die beiden ,blattoberflchen gut abgewaschen1 dann mit sterilen1 nassen ,wattepfropfen abgerieben und darauf mit sterilem ,wasser abgespritzt4 ,es gelang mir unter einer ganzen ,reihe von ,platten mehrere ,male1 ,mikroorganismen zu isolieren1 die1 von der ,plattenoberflche genommen1 junge ,tabakspflanzen krank machten4 ,die ,krankheit trat nicht stets ein1 wenn ich mit viele ,malen bergeimpften ,kulturen arbeitete4 ,ich erreichte eine ,erkrankung mit drei ,mikroorganismen1 mit einem ,rhizobium ,leguminosarum1 einer ,beggiatoa- und einer ,streptothrix-,art4 ,wie gesagt1 trat eine ,erkrankung fters nicht ein1 wenn ich berimpfungen gebrauchte4 ,das fiel mir besonders auf1 und bestrkte mich in meiner schon oben erwhnten ,ansicht1 dass die von den ursprnglichen ,platten abgenommen ,kulturen ein unbekanntes1 unsichtbares ,gift1 wenn auch in hchst starker ,verdnnung1 enthielten2 denn eine minimale ,menge ,saftes von krankem ,gewebe ist immer im ,stande1 die ,fleckenkrankheit zu verursachen4 ,im ,oktober #ahig wurde in einen khlen ,treibkasten ,tabakssamen gest1 um ,versuchspflanzen zu bekommen4 ,in der ,zwischenzeit wurde ,erde1 in der kranke ,pflanzen gestanden hatten1 und die an deren ,wurzeln hngende ,erde auf ,mikroorganismen untersucht4 ,nach ,lage der ,sache ist dies eine sehr schwierige ,untersuchung1 wenn man bedenkt1 dass die ,anzahl ,mikroorganismen per ,gramm darin einige ,hunderttausenden bis ,millionen betrgt4 ,aus einer grossen ,anzahl ,platten wurden damals #h ,mikroorganismen isoliert1 die im ,februar #ahih auf junge ,pflanzen geimpft1 die ,fleckenkrankheit nicht hervorbrachten4 ,sie waren also nicht das tiologische ,moment derselben4 ,auffallend war es1 dass an den jungen ,wurzeln der ,tabakpflanzen hufig ,streptothrix chromogena ,gasperini angetroffen wurde4 ,dieser ,mikroorganismus1 welcher zur ,familie der ,streptothricheen oder besser ,actinomyceten gehrt1 hat in seiner ,form viel hnlichkeit mit den ,fadenpilzen1 auch erinnert er an die ,bakterien4 ,ebenso wie die ,pilze bildet er aus runden ,keimzellen 7,sporen7 cylindrische ,fden1 welche sich dichotomisch verzweigen1 und sich dem unbewaffneten ,auge als ein ,mycelium darstellen4 ,einige fruchttragende ,hyphen erheben sich ber dem ,substrat in die ,luft und fallen dann1 als ,oldien in ,ketten von runden ,keimzellen oder ,sporen aus einander4 ,bei starker ,vergrsserung zeigen die ,streptothricheen viel hnlichkeit mit den ,bakterien4 ,es sind sehr dnne ,faden1 welche ursprnglich keine ,scheidewnde besassen1 und welche sich durch ,sprossungen verzweigen4 ,in lteren ,kulturen zerfallen die ,fden in kurze ,stbchen und kokkenartige ,glieder4 ,nicht selten findet man auch die ,spirillenform1 weil die ,streptothricheen stark gekrmmt und gewunden sind4 ,die ,untersuchungen1 welche in der letzten ,zeit ber diese ,pilzgruppe angestellt wurden1 haben die ,frage aufwerfen lassen1 ob sie nicht im genetischen ,verhltnis zu der ,gruppe der ,diphtherie und der ,tuberculose stehen4 ,dies ist noch nicht ganz sicher festgestellt1 jedoch knnten dann die beiden letzteren ,gruppen von den ,actinomyceten hergeleitet werden4 ,es sind sehr verbreitete ,saprophyten1 die pathogenen unter denselben 7,aktinomyces bovis etc41 ,s4 sen ,a4 violacea u4 a47 scheinen nicht selten parasitisch werden zu knnen4 ,genannte ,s4 sen ,a4 chromogena ,gasperini ist bekannt als einer1 der aus ,nitraten leicht ,nitrite bildet4 ,wie sich spter zeigen wird1 ist er nicht als pathogen fr ,nicotiana zu betrachten1 wiewohl ich nach ,impfung der ,pflanze mit ,erde eine ,vernderung im ,blatte traf4 ,hufig habe ich1 wie ich schon in de ,natuur pg4 #ccj1 #ahii beschrieben habe1 den ,st4 sen ,a4 chromogena in den ,risse der verwitternden ,granite1 ,basalte und ,hornblendeschiefer der erratischen ,blcke unseres ,gooilndischen ,diluviums1 und in ,zandbergen's ,waldboden1 wenn ich nach ,frank's ,mykorhizen vergebens suchte1 aufgefunden4 ,wenn der ,lffler'schen ,bouillon ein wenig ,nitrat zugesetzt wird1 so ist innerhalb #bd ,stunden nach ,impfung mit diesem ,pilze durch das bekannte ,reagens schon ,nitrit nachzuweisen4 ,in ,leitungswasser geschieht dies nicht4 ,erst nachdem ich die berzeugung erhalten hatte1 dass auf diese ,weise die pathogenen ,mikroorganismen nicht aufzufinden wren 7weder durch arobe noch durch anarobe ,methoden71 habe ich einen anderen ,weg eingeschlagen1 um dem unbekannten ,virus auf die ,spur zu kommen4 ,allein schon die ,thatsache1 die auch weiter unten bei den ,versuchen angegeben ist1 dass eine kleine ,menge--einige ,milligramme--,saft von krankem ,gewebe im ,stande ist1 gesunde ,pflanzen krank zu machen1 und einige ,milligramme ,blattgewebe dieser letzteren ,pflanzen immer wieder von ,neuem auf andere gesunde ,pflanzen die ,krankheit bertragen knnen1 diese ,thatsache musste in mir die ,vermutung erwecken1 dass hier eine ,vermehrung des ,giftes vorlag1 und dass diese ,vermehrung nichts anderem zugeschrieben werden konnte1 als lebenden ,organismen1 die sich vorlufig noch der ,wahrnehmung entzogen4 ,die folgenden ,versuche machen dies deutlich4 ,die ,versuche sind nicht an einzelnen ,exemplaren1 bei denen es sich um etwas ,zuflliges handeln knnte1 sondern bei mindestens #e-aj ,pflanzen angestellt worden4 ,versuchsreihen4 ,i4 ,erde1 aus ,amerongen stammend1 in der im ,herbst #ahig kranke ,pflanzen gestanden hatten1 wurde durch eine ,chamberlandkerze im ,verhltnisse von #cjj ,erde zu #cjj ,wasser filtriert4 ,etwas von dem ,filtrat wurde in die ,hauptnerven eines jungen ,blattes gebracht4 ,es entstand keine ,erkrankung4 ,,ii4 ,dieselbe ,erde1 nicht filtriert1 bewirkte ebenfalls keine ,erkrankung4 ,,iii4 ,erde aus ,amerongen1 in der im ,frhjahr #ahih kranke ,pflanzen gestanden hatten1 wurde wie oben filtriert und vom ,filtrat etwas in den ,hauptnerv eines jungen ,blattes gebracht4 ,keine ,erkrankung4 ,,iv4 ,dieselbe ,erde1 nicht filtriert1 verursachte auch keine ,erkrankung4 ,v4 ,erde aus ,amerongen1 im ,september #ahig von den ,wrzelchen kranker ,pflanzen gesammelt1 im ,verhltnisse von #bj ,erde zu #bj ,wasser wie oben filtriert1 gab keine ,veranlassung zur ,erkrankung4 ,,vi4 ,dieselbe ,erde1 nicht filtriert1 auch nicht4 ,,vii4 ,erde1 im ,juni #ahih von den ,wrzelchen kranker ,pflanzen gewonnen und filtriert1 liess die ,krankheit nicht zur ,entwickelung kommen4 ,,viii4 ,dieselbe nicht filtrierte ,erde war auch wirkungslos4 ,,ix4 ,im ,oktober #ahig wurden #h ,pflanzen1 die alle krank waren und in ,tpfen standen1 abgeschnitten4 ,die ,tpfe mit der ,erde wurden dann draussen an einem trockenen ,platz aufbewahrt4 ,im ,frhjahr #ahih wurden die ,erde und die noch anwesenden ,wurzeln fein zerrieben4 ,darauf wurden in diese junge ,pflanzen gesetzt1 die das ganze ,jahr hindurch gesund blieben4 ,bei einem gleichen ,versuch1 der ausserhalb meines ,wohnsitzes angestellt wurde1 hatte man beobachtet1 dass nur einige ,pflanzen in diesem ,sommer ,flecken zeigten1 und dass die ,flecken bald darauf wieder verschwanden4 ,dies stimmt wahrscheinlich berein mit dem sogenannten ,kopbont1 von dem die ,zchter behaupten1 dass es der ,einwirkung kalter ,nchte zugeschrieben werden muss4 ,aus all diesen ,erdversuchen erhellt1 dass das ,krankheitsagens aus der ,erde verschwinden oder doch so abgeschwcht werden kann1 dass es nicht mehr im ,stande ist1 die ,krankheit zu erregen4 ,im ,versuch ,,vii und ,,viii wird wahrscheinlich das ,virus nicht vorhanden gewesen sein4 ,ich vermute auf ,grund obiger ,versuche1 dass im ,boden ,verhltnisse obwalten knnen1 die das ,gift entweder zerstren oder abschwchen4 ,dies stimmt mit dem berein1 was in ,wirklichkeit auf den ,tabaksfeldern beobachtet wird4 ,es wrde traurig mit der ganzen ,kultur bestellt sein1 wenn das ,gift sich stndig im ,boden hielte4 ,die unvermeidliche ,folge wrde sein1 dass im ,laufe der ,jahre dort1 wo einmal die ,krankheit bestanden hat1 sie sich stets auf alle ,pflanzen ausbreiten wrde4 ,wird eine kranke ,pflanze aus dem ,boden herausgezogen und auf demselben ,platz eine gesunde eingesetzt1 dann zeigt diese bald die ,symptome der ,fleckenkrankheit4 ,dies ist eine allgemein beobachtete ,thatsache4 ,ein infizierendes ,vermgen muss dem ,boden1 auf dem die ,pflanzen stehen1 bestimmt zugeschrieben werden4 ,das ,trocknen infizierter ,erde scheint auf ,grund der oben beschriebenen ,versuche desinfizierend zu wirken4 ,x4 ,ein ,streifchen eines getrockneten kranken ,blattes vom ,herbst #ahig wurde in den ,stamm einer gesunden ,pflanze gebracht mit dem ,resultat1 dass die ,fleckenkrankheit eintrat1 allerdings etwas spter1 als man erwartet hatte4 ,,xi4 ,ein ,streifchen eines frischen kranken ,blattes1 von einer der mir zugesandten kranken ,pflanzen herstammend1 wurde in den ,stamm einer gesunden ,pflanze gebracht4 ,nach drei ,wochen begann sich die ,erkrankung an den jungen ,blttern zu zeigen4 ,wenn ich hier annehme1 dass die mir zugeschickte ,pflanze das thatschliche ,agens der ,fleckenkrankheit enthielt1 dann reprsentiert die geimpfte ,pflanze die erste ,versuchsreihe4 ,hier knnte also noch eine ,intoxikation eingetreten sein4 ,,xii4 ,unter den nthigen ,vorsichtsmaassregeln wurde aus dem ,stamm der ,pflanze ,,xi das ,xylem- und ,phlombndel in der ,nhe des ,hauptnerven eines ,blattes ausgeschnitten1 und in den ,hauptnerven eines jungen ,blattes einer gesunden ,pflanze gebracht4 ,die ,fleckenkrankheit trat ein4 ,hier haben wir die zweite ,versuchsreihe vor uns und hier kann man schon weniger gut annehmen1 dass eine ,intoxikation stattgefunden habe4 ,mikroskopisch zeigt der ,gefssbndelschnitt absolut keine ,abweichung4 ,das ,prparat ist in allen seinen ,teilen durchsichtig1 und es befinden sich in ihm keine ,luftstreifen4 ,,xiii4 ,kranke1 fein geschnittene ,blattteile wurden in frischem ,zustande im ,september #ahig in ,glycerin ausgezogen4 ,den ,winter ber sind diese stehen geblieben mit dem ,zweck1 wenn mglich ein organisches ,gift oder ,enzym aus ihnen zu erhalten4 ,junge1 gesunde ,pflanzen zeigten nach ,einspritzung des filtrierten oder nicht filtrierten ,glycerins keine ,erkrankung4 ,es schien mir1 als ob die ,pflanzen in gewisser ,weise unter der ,einwirkung des ,glycerins litten1 was sich durch ein schlaffes ,herabhngen der ,bltter offenbarte4 ,,xiv4 ,in gleicher ,weise wurde eine grosse ,menge kranker ,erde mit ebenfalls negativem ,resultat behandelt4 ,in den beiden letzten ,fllen hatten sowohl das erkrankte ,blattgewebe wie die ,erde ihre ,giftigkeit verloren4 ,glycerin wirkt also zerstrend4 ,,xv4 ,in geschlossenen ,rhrchen wurde ,saft von krankem ,blattgewebe1 von ,pflanze ,,xii abstammend1 zehnmal mit ,wasser verdnnt und in verschiedener ,weise erwrmt4 #cj ,minuten bei #dj ,c4 #bj #ej ,c4 #bj #fj ,c4 #aj #gj ,c4 #aj #hj ,c4 #e #ij ,c4 #e #ajj ,c4 ,mit dem so behandelten ,gewebesaft wurden gesunde ,pflanzen in den ,hauptnerven eines ,blattes geimpft mit dem ,erfolg1 dass alle ,pflanzen krank wurden4 ,hier haben wir also mit der dritten ,impfungsreihe zu thun4 ,die ,wahrscheinlichkeit1 dass ich mit einem ,toxin zu thun hatte1 wurde geringer4 ,alle ,versuche wiesen auf die ,anwesenheit von ,mikroorganismen hin4 ,voraussetzend1 dass alle ,pflanzen gleich stark waren1 ist allerdings nach ,erwrmung auf #ajj eine ,abschwchung des ,krankheitsagens wahrgenommen worden4 ,die ,erkrankung trat hier beinahe #ad ,tage spter auf als in den andern ,fllen4 ,,xvi4 ,ein ,streifchen eines kranken ,blattes von einer der ,pflanzen aus ,,xv wurde in den ,hauptnerven eines jungen ,blattes einer gesunden ,pflanze gebracht4 ,es kam wiederum zur ,erkrankung1 ohne dass eine ,abschwchung sich durch eine ,verlngerung der ,inkubationszeit bemerkbar machte4 ,wir befinden uns hier bereits in der vierten ,reihe der ,ueberimpfungen4 ,,xvii4 ,der verdnnte ,blattsaft einiger durch die ,fleckenkrankheit angegriffenen ,pflanzen wurde durch eine ,chamberlandkerze filtriert4 ,das ,filtrat war1 soweit wahrzunehmen1 steril4 ,wenn mit dem ,filtrat gesunde ,pflanzen in den ,blattnerven geimpft wurden1 trat wiederum die ,krankheit auf4 ,die ,zeit zwischen ,impfung und ,erkrankung war viel grsser als sonst1 ebenso wie bei ,,xv beobachtet wurde,i4 ,wiederholte ,filtration 7#b-d mal7 von ,gewebesaft kranker ,pflanzen lieferte ein ,filtrat1 das nicht mehr im ,stande war1 die ,pflanze zu infizieren4 ,,xviii4 ,der ,saft der kranken ,bltter von ,,xvii wurde ebenfalls filtriert mit dem ,erfolg1 dass gesunde hiermit geimpfte ,pflanzen auch erkrankten4 ,ich meine1 dass dieser ,versuch berzeugend darthut1 dass man hier mit ,mikroorganismen zu thun hat1 die so klein sind1 dass sie die ,kerzen durchdringen knnen4 ,ich habe es hier mit einem sich vermehrenden1 also lebendigen ,gifte zu thun und bringe daher dies ,virus zu den ,mikroorganismen4 ,wir htten hier also eine ,infektion vor uns4 ,wahrscheinlich besitzt der unbekannte ,organismus zwei ,formen1 eine vegetative und eine ,sporenform1 analog den ,bakterien4 ,,xix4 ,der ,saft kranker ,bltter wurde mit absolutem ,alkohol behandelt4 ,die klar obenstehende ,flssigkeit wurde mittels ,hebels abgenommen und neuer absoluter ,alkohol hinzugefgt4 ,dieses wurde einige ,male wiederholt1 um die ,einwirkung des starken ,alkohols auf den ,gewebesaft zu erhalten4 ,es entstand ein grau-grner ,niederschlag1 der bei niedriger ,temperatur eingedampft wurde4 ,das so erhaltene ,prcipitat wurde in den ,blattnerven einer gesunden ,pflanze gebracht4 ,erkrankung trat nicht ein4 ,absoluter ,alkohol wirkt also zerstrend4 ,,xx4 ,den ,saft von erkrankten ,blattteilen1 der ,pflanzen infiziert1 hatte ich #d ,wochen lang in einem durch ,watte verschlossenen ,klbchen sich selbst berlassen4 ,wurden hiermit ,pflanzen geimpft1 dann blieben sie vollkommen gesund4 ,das unbekannte ,virus wird also zerstrt1 wenn man den infektionstchtigen ,saft lngere ,zeit stehen lsst4 ,,xxi4 ,die an den ,wurzeln von ,nicotiana gefundene ,st4 sen ,a4 chromogena ,gasperini konnte ,pflanzen nicht infizieren4 ,einige ,pflanzen wurden einer krftigen ,ernhrung mit ,kaliumnitrat ausgesetzt4 ,die in die umgebende ,erde und in das ,gewebe gebrachte ,streptothrix machte die ,pflanze nicht krank4 ,es scheint hier nicht so viel ,nitrit gebildet zu werden1 dass dies schdlich auf die ,pflanzen wirkt4 ,jedoch zeigten die sehr dunkelgrnen ,bltter viele reinweisse ,pnktchen4 ,ob dies zufllig war1 konnte ich nicht entscheiden1 da nur an zwei ,pflanzen dieser ,versuch gemacht worden war4 ,auf einigen ,feldern beobachtete man viele dieser weissen ,pnktchen auf den ,blttern4 ,,xxii4 ,in den ,monaten ,september und ,october erweckten die ,einspritzungen des ,saftes von kranken ,blttern in gesunde ,pflanzen1 die draussen standen1 keine ,mosaikkrankheit4 ,ende ,november sind diese ,pflanzen bis auf #bj cm mit sterilen ,messern abgeschnitten und an einem ,orte aufgestellt worden1 wo nicht geheizt wurde4 ,whrend der ,wintermonate entstanden die ,geizen1 woran sich im ,monat ,mrz erst ,flecken zeigten4 ,,xxiii4 ,bei den ,pflanzen1 welche im ,september in den ,geizen die ,flecken zeigten1 verschwanden diese allmlig beim ,eintritt der ,klte1 so dass die gefleckten ,bltter im ,november wiederum die normale grne ,farbe bekamen4 ,wie ich frher angab1 wird dies auf den ,feldern auch beobachtet und schreibt man es den kalten ,nchten zu4 ,die ,temperatur scheint also von ,einfluss zu sein auf das ,virus4 ,,xxiv4 ,auf den von ,fermi angegebenen #a ,carbol-#aj ,gelatine-,platten konnte kein proteolytisches ,enzym in den ,blttern und ,stengeln von lebendigen gesunden und fleckenkranken ,tabakspflanzen von mir nachgewiesen werden1 ebensowenig in den trocknen fermentierten und nicht fermentierten ,blttern4 ,es fiel mir besonders auf1 dass die fleckenkranken ,blatt- und ,stengelteile auf diesen ,platten sich strker rosa frbten als dieselben ,theile von gesunden ,pflanzen4 ,es kam mir so vor1 als ob in den kranken ,pflanzen ein oxydierender ,krper entstnde1 der krftiger auf ,carbol einwirkt1 als das oxydierende ,agens der gesunden ,pflanzenteile4 ,,xxv4 ,unter den erforderlichen ,vorsichtsmassregeln gelang es mir1 einige ,stengelteile von gesunden ,tabakspflanzen rein in ,rhrchen auf ,wattepfrpfchen zu bekommen4 ,ein ,trpfchen durch eine ,chamberlandkerze filtrierter ,saft von kranken ,pflanzen hierauf geimpft1 zeigte auch jetzt1 obgleich viel weniger krftig1 einen ,unterschied in ,farbe gegenber dem nmlichen ,safte von gesunden ,pflanzen4 ,,xxvi4 ,in ein ,erlenmeijer'sches ,klbchen wurde ,saft von gesunden ,pflanzen filtriert und mit einem ,trpfchen filtriertem ,saft von kranken ,pflanzen geimpft4 ,nach #c ,monaten entstand in diesem ,safte ein ,niederschlag1 der nicht von ,mikroorganismen herrhrte4 ,der ,saft war wohl virulent1 doch war keine ,verstrkung der ,wirkung zu constatieren4 ,,xxvii4 ,datura ,stramonium1 ,hyoscyamus niger1 ,solanum tuberosum und ,petunia nyctaginiflora reagierten nicht auf den ,saft von kranken ,tabakspflanzen,j4 ,aus diesen ,versuchen geht hervor1 dass unser ,agens bereinstimmung besitzt mit dem ,agens der ,maul- und ,klauenseuche1 obgleich ich die ,lebewesen bei der ,fleckenkrankheit fr grsser halte4 ,im ,filtrat finden wir bei den letzteren eine ,abschwchung1 bei der ,maul- und ,klauenseuche absolut nicht4 ,wenn es sich bei den ersteren um eine ,bacterie handelt1 so msste diese eine sporenbildende sein4 7,vergl4 ,,xv47 ,obgleich es noch nicht gelungen ist1 den ,mikroorganismus1 der als ,ursache der ,fleckenkrankheit betrachtet werden muss1 zu sehen oder zu zchten1 so habe ich dennoch in diesem ,jahre 7#ahih7 eine ,reihe von ,versuchen zur ,bekmpfung der ,krankheit vorgenommen4 ,ausgehend von der ,meinung1 dass die ,ernhrung der ,pflanzen auf die ,zusammensetzung des ,gewebssaftes von ,nicotiana ,einfluss haben knnte1 und dass durch diese ,vernderung das unbekannte ,virus in irgend einer ,weise tangiert werden knnte1 habe ich einer grossen ,anzahl ,pflanzen bestimmte ,salze gegeben1 manchmal in ,mengen1 die nicht vertragen wurden4 ,viele ,pflanzen gingen daran zu ,grunde4 ,wenn die ,salzgabe1 einmal in der ,woche bei trockenem ,sommerwetter in ,lsung gegeben1 sich durch das ,hinsiechen oder den ,tod der ,pflanze als zu gross erwies1 wurde die ,gabe vermindert4 ,zuerst erhielten die ,pflanzen #a gr41 spter #j1e bis #j1be gr4 u4 s4 w41 so viel sie nur ertragen konnten4 ,nach dem ,absterben einer ,pflanze wurden also die anderen1 die in derselben ,reihe auf freiem ,felde standen1 mit kleineren ,mengen ,salz gefttert4 ,da mir weiter bekannt war1 dass ,zchter schon lange beobachtet hatten1 dass sich die ,fleckenkrankheit auf ,feldern1 die mit ,kainit oder ,thomasphosphat gedngt waren1 sehr wenig zeigte1 habe ich auch mit diesem ,salzgemisch ,versuche angestellt4 ,ich erhielt also die folgenden ,versuchsreihen3 ,ftterung mit3 #a4 ,kaliumkarbonat1 #b4 ,kaliumsulfat1 #c4 ,natriumchlorid1 #d4 ,kaliumnitrat1 #e4 ,kaliumphosphat1 #f4 ,kaliumnitrit1 #g4 ,kainit und ,thomasphosphat4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,tabakspflanzen1 welche nach starker ,dngung mit anorganischen ,salzen am ,leben geblieben sind4 ,die ,ernhrung mit ,kaliumnitrit musste1 wie zu erwarten war1 schon bald aufgegeben werden1 da #j1e gr4 bereits innerhalb weniger ,stunden ttlich wirkten4 ,weiter herrschte ein grosses ,absterben unter den ,pflanzen1 die phosphorsaures ,kali1 ,chlornatrium und ,kaliumkarbonat erhalten hatten4 ,in nebenstehenden ,figuren sind einige ,pflanzen und deren ,bltter abgebildet1 die bei obiger ,ftterung am ,leben blieben4 ,die mittlere zwergartige ,pflanze 7,fig4 #ad7 ist in ,folge der ,kochsalzftterung sehr zurckgeblieben2 dabei sind alle ,bltter missgestaltet4 ,auch bei den anderen ,salzernhrungen wurde hnliches wahrgenommen4 ,in ,fig4 #ae sind die ,bltter in derselben ,hhe der ,pflanzen abgenommen und abgebildet4 ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,bltter von ,tabakspflanzen1 die im freien ,lande bermssig gedngt worden sind mit ,natriumchlorid 7,i71 mit ,kaliumsulfat 7,,ii71 mit ,kaliumkarbonat 7,,iii7 und ,kaliumphosphat 7,,iv74 ,i4 ist das ,blatt einer ,pflanze1 die mit ,kochsalz1 ,,ii4 mit ,kaliumsulfat1 ,,iii4 mit ,kaliumkarbonat und ,,iv4 mit ,kaliumphosphat gefttert war4 ,auffallend sind hier die unregelmige ,blattform und die sehr langen ,spitzen an den ,blttern4 ,hierbei ist es von ,interesse zu wissen1 dass die ,pflanzen im ,schatten gestanden haben2 dasselbe ist bei ,pflanzen beobachtet worden1 die unter normalen ,ernhrungsverhltnissen im ,schatten gestanden haben1 wenn auch in weit geringerem ,masse4 ,am #a4 ,september wurden alle diese ,pflanzen mit infektionstchtigem ,gewebesaft in die ,hauptnerven eines ,blattes geimpft4 ,alle ,pflanzen wurden krank1 jedoch nicht in derselben ,zeit4 ,trat frher die ,krankheit in der ,regel nach drei ,wochen ein1 so war dies bei der ,kainitftterung erst viel spter der ,fall4 ,wenn auch sicherlich ,kainit und ,thomasphosphat die ,pflanzen gegen die ,fleckenkrankheit nicht schtzen knnen1 so scheint doch eine ,abschwchung des ,giftes eingetreten zu sein4 ,im ,laufe der ,wochen sah ich dann auch bei den drei briggebliebenen ,pflanzen die ,flecken kleiner werden1 einige selbst ganz verschwinden1 ohne dass die anderen ,krankheitserscheinungen auftraten4 7,fig4 #ac ,c47 ,durch diese ,ftterungsversuche wurde also das ,ziel noch nicht erreicht4 ,ein ganz anderes ,resultat aber hatte der folgende im ,grossen angestellte ,versuch4 ,es drngte sich die ,frage auf1 ob es mglich wre1 ein ,feld1 auf dem jedes ,jahr die ,krankheit sich an beinahe allen ,pflanzen zeigte1 zu desinfizieren und zwar durch einen ,stoff1 der tzend wirkte4 ,das ,mittel musste so gewhlt werden1 dass die zuknftige ,ernte nicht darunter zu leiden hatte4 ,das ,gift musste also durch ,zersetzung wieder unwirksam werden4 ,herr ,n4 van ,os in ,amerongen1 der sich lebhaft fr die ,sache interessierte1 hat diesen ,versuch mit sehr gnstigem ,erfolg im ,grossen ausgefhrt4 ,im ,februar #ahih wurde auf das am strksten infizierte ,feld1 wo jedes ,jahr beinahe alle ,pflanzen erkrankten1 ungelschter ,kalk in einer ,menge von #aj hl4 pro ,hektar gebracht4 ,nach ,verlauf einiger ,wochen wurde das ,land umgearbeitet und im ,monat ,mai die jungen ,tabakspflnzchen eingesetzt4 ,jedes ,jahr hatte die ,krankheit sonst fast alle ,pflanzen befallen2 diesmal war dies nicht der ,fall3 die ,zahl der erkrankten ,pflanzen betrug nur #g4 ,weiter sind von ,herrn van ,os auf mein ,ersuchen im vergangenen ,jahre eine grosse ,anzahl ,dngversuche angestellt worden1 wofr ich ihm hier meinen herzlichen ,dank ausspreche4 ,die ,versuche erstrecken sich nicht auf einige ,pflanzen1 sondern auf einen halben ,hektar4 ,folgende ,tabelle giebt eine bersicht der ,versuche und ihrer ,ergebnisse3 ,feldversuche mit ,bezug auf die ,fleckenkrankheit4 ,krank- ,krank- ,krank- ,dnger4 ,gewchs heit im heit in heit im #ahih4 ,gewchs4 zuig- ,gewchs ers,k4 #ahig4 ,i4 ,torfstreu- gut4 #c4 alle4 keine4 ,pferdemist #gjjjj ,k4 pr4 ha4 ,,ii4 ,torfstreu1 prchtig1 keine4 keine4 #aj4 ,kainit schwerer #gjj ,kilo1 ,tabak1 steht ,schlacken- dunkel auf mehl dem ,feld und #gjj ,kilo4 ist nach ,trocknen von guter ,farbe ,,iii4 ,torfstreu1 etwas keine4 #cj4 #aj4 ,peruguano weniger #ejj ,kilo4 als ,,ii4 ,,iv4 ,frischer gut1 doch keine4 keine4 keine4 ,schweine- kleines mist ,blatt4 #gjjjj ,kilo1 ,heiderasen1 ,patent- ,kali #ejj ,kilo4 ,v4 ,frischer gut4 keine4 spora- ,erbsen1 ,schweine- disch4 ,karotten mist gebaut4 #gjjjj ,kilo1 ,heiderasen1 ohne ,patent-,kali4 ,,vi4 ,torfstreu1 keine keine4 #cj4 keine4 ,patent-,kali grossen #ejj ,kilo4 ,pflanzen1 ,farbe nicht besser als da1 wo kein ,patent-,kali gebraucht worden ist4 ,,vii4 ,pferde- gut4 keine4 keine4 keine4 ,kuhmist #ajjjjj ,kilo1 ,heiderasen4 ,,viii4 ,schafsmist gutes1 #b4 #ae4 #e4 #gjjjj ,k4 krftiges ,blatt4 ,,ix4 ,torfstreu- gut4 keine4 #bj4 keine4 ,ruth4 ,x4 ,torfstreu- gut4 #g4 #dj4 #ajj4 ,kalk 7,ca,o7 #aj ,,hl4 ,,xi4 ,compost- vorzglich keine4 keine4 keine4 ,fkalien gefrbtes #dejjj ,kilo1 ,blatt4 ,peruguano #ejj ,kilo4 ,aus diesen ,versuchen erhellt1 dass in ,bezug auf die ,fleckenkrankheit mit ,kainit und ,thomasphosphat ein ausgezeichnetes ,resultat erreicht worden ist4 ,eine gleich gnstige ,wirkung halten die ,dngstoffe1 die mit ,heiderasen gemengt waren4 ,die ,verwendung von den genannten ,dngstoffen und von ,erde1 die wie der ,heideboden von einem reinen ,terrain herstammt1 kann ebenso wie die ,anwendung von ungelschtem ,kalk empfohlen werden4 ,was die ,dngung mit ,kompost-,fkalien und ,peruguano 7f4 #ace pro ,hektar #bbe ,mk47 betrifft1 so erwies sich diese als ausgezeichnet und ist f4 #bej #daf ,mk4 billiger als die ,dngung mit ,schafmist und ,peruguano4 ,auch mit ,bezug auf die ,ursachen1 welche die ,krankheit so allgemein an den ,zuigers hervortreten lassen1 sind sehr interessante ,versuche angestellt worden4 ,die ,vermutung1 die ich im vorigen ,jahre hatte 7s4 de ,natuur #ahig pag4 #cga71 hat sich als richtig erwiesen4 ,herr van ,os hat die ,gte gehabt1 ,versuche in grossem ,massstabe zu machen4 ,einige kranke ,pflanzen wurden gekpft und unmittelbar darauf wurde einer grossen ,anzahl gesunder ,pflanzen mit den infizierten ,fingern die ,spitze abgebrochen4 ,alle ,pflanzen blieben unter ,beobachtung2 das ,resultat war1 dass #hh derselben krank wurden4 ,aus diesem ,grunde verdient es ,empfehlung1 zuerst alle kranken ,pflanzen zu entspitzen und nach ,desinfektion der ,hnde oder einige ,tage spter die anderen1 gesunden ,pflanzen4 ,auf diese ,weise wird das ,gift nicht bertragen und werden also durch die ,hand des ,pflanzers gesunde ,pflanzen nicht infiziert4 ,erst1 wenn das schdliche ,agens gefunden1 und weiter seine knstliche ,kultur im ,laboratorium gelungen ist1 erst dann wird es durch ein eingehendes ,studium seiner ,eigenschaften mglich sein1 auf einem anderen ,wege unsere ,tabakskultur gegen eine der am meisten gefrchteten ,krankheiten zu schtzen4 ,bussum1 ,nov4 #ahii4 ,funote ,h3 ,im ,sommer #ahii habe ich die ,tabaksfelder mit dem ,zweck besucht1 zu erforschen1 ob auch ,pflanzen zu finden wren1 welche die nicht infektise ,pockenkrankheit zeigten1 7,iwanowski74 ,allerdings waren auf einem ,feld drei ,pflanzen vorhanden1 die auf den mittelsten ,blttern kleine ,fleckchen hatten1 die von denen der ,mosaikkrankheit abwichen4 ,bei einem zweiten ,besuch nach ,verlauf von etwa #aj ,tagen jedoch erwies es sich1 dass dieselben ,pflanzen in ihren ,spitzenblttern die ,symptome der ,fleckenkrankheit zeigten4 ,ich hoffe1 hierauf spter zurckzukommen1 wenn ich fr diese ,untersuchung geeignetes ,material finden kann4 ,funote ,i3 ,nach dem ,erscheinen meiner hollndischen ,verffentlichung im ,jahre #ahih und #ahii und meiner ,publikation in ,zeitschrift fr ,pflanzenkrankheiten herausgegeben von ,prof4 ,sorauer 7,,ix4 ,bd41 #b4 ,heft7 wurde mir durch ,briefwechsel mit ,dr4 ,iwanowski in ,petersburg bekannt1 dass er bereits frher durch die ,filtrationsversuche mit mosaikkranken ,blttern von ,nicotiana zu demselben ,resultat gekommen war4 ,auch ,beijerinck beschreibt im ,centralblatt fr ,bacteriologie1 ,parasitenkunde und ,infectionskrankheiten1 ,,iie ,abth41 pg4 #bg1 #ahii1 hnliche ,erscheinungen bei der ,filtration durch ,porzellanfilter4 ,weiter sind die voorloopige ,mededeelingen over het ,peh-sem of de ,mozaiekziekte in de ,tabak te ,deli von ,dr4 van ,breda de ,haan 7,teysmannia #i;den jaargang afl4 #aa-ab7 sehr interessant4 ,funote ,j3 ,als ,bemerkung mchte ich hier hinzufgen1 dass die veredelten ,sorten von ,beta vulgaris nicht selten dunkelgrne ,flecken in den ,blttern zeigen mit den nmlichen ,abweichungen1 wie bei ,nicotiana ,tabacum beschrieben ist4 ,der ,saft dieser gefleckten ,bltter konnte normal gebildete ,exemplare von ,beta vulgaris nicht krank machen4 ,das ,auftreten dieser ,flecken ist also von ganz verschiedener ,art wie bei ,nicotiana ,tabacum4 ,funote ,k3 ,zuiger ist wohl mit ,geize zu bersetzen1 bezeichnet aber nur die ,seitenzweige1 die aus den ,achseln der abgenommenen ,bltter sich entwickeln4 ,,druckfehler4 ,seite #a ,zeile #d von oben lies ,versuchen statt ,proben4 #b #ac unten ,solanaceae ,solonaceae4 #b #ab ,capsicum ,capiscum4 #c #e und #ad versand versandt4 #f #c oben ,versuchen ,proben4 #g #c zersetzt analysiert4 #ac #ag m4,m4 c4m4 #ag #a unten ,hefezellen ,ghrungszellen4 #ai #ac oben ,nhrboden ,nahrungsboden4 #bc #ab fakultative ,anaroben und ,aeroben statt fakultative ,anaroben4 #bc #af von oben lies fakultative ,anaroben und ,aeroben statt fakultative ,anaroben4 #cg #ad von unten lies fakultative ,anaroben und ,aeroben statt fakultative ,anaroben4 ,anmerkungen zur ,transkription3 hochgestellte ,zeichen als z4,b4 #ajten prsentiert tiefgestellte ,zeichen als z4,b4 ,c#g prsentiert mit ,symbol ist kursiv gedruckter ,text prsentiert mit ist fett gedruckter ,text prsentiert mit ,symbol ist gesperrt prsentiert ,interpunktion ,fehler gelscht prsentiert als i gunstige korrigiert als gnstige groszen korrigiert als grossen is korrigiert als ist gewnhnlich korrigiert als gewhnlich ,phloem korrigiert als ,phlom beiten korrigiert als beiden asseren korrigiert als usseren ,zersetsungsprodukte korrigiert als ,zersetzungsprodukte ,zersetsungen korrigiert als ,zersetzungen ,blelessig korrigiert als ,bleiessig ,zollen korrigiert als ,zellen frisschen korrigiert als frischen letzere korrigiert als letztere mittgeteilt korrigiert als mitgeteilt allmlich korrigiert als allmhlich letzere korrigiert als letztere was korrigiert als war einen korrigiert als einem ganzo korrigiert als ganze ,weize korrigiert als ,weise anerobe korrigiert als anarobe geimfpte korrigiert als geimpfte wio korrigiert als wie sorfltig korrigiert als sorgfltig ,geerhter korrigiert als ,geehrter ensteht korrigiert als entsteht ans korrigiert als an ,laboratium korrigiert als ,laboratorium ,troztdem korrigiert als ,trotzdem angenehnem korrigiert als angenehmem durchfallenden korrigiert als durchfallendem ,bij korrigiert als ,bei swach korrigiert als schwach wahrnemen korrigiert als wahrnehmen lasst korrigiert als lsst volendet korrigiert als vollendet kan korrigiert als kann herrgestellt korrigiert als hergestellt enstehen korrigiert als entstehen wurden korrigiert als worden missgetaltet korrigiert als missgestaltet gift korrigiert als ,gift ,schwamm-parenchym korrigiert als ,schwammparenchym