,sicherer ,wegweiser zu einer guten und gesunden ,wohnung4 ,zwei ,preisschriften von ,theod4 ,meyer-,merian und ,j4 ,j4 ,balmer-,rinck1 gekrnt und herausgegeben von der ,gesellschaft des ,guten und ,gemeinntzigen in ,basel4 ,illustration3 ,dekoration ,basel1 ,bahnmaier's ,buchdruckerei 7,c4 ,schultze74 #ahei4 ,i4 #a4 ,wie's mit den ,wohnungen steht4 ,nichts ist heutzutage allgemeiner1 als die ,klage ber das ,steigen der ,miethpreise und ber die ,schwierigkeit ,wohnungen zu finden4 ,diese ,klagen sind nur zu wohl begrndet4 ,die ,ausdehnung1 der ,aufschwung der ,gewerbe und ,fabriken zieht in deren ,nhe immer grere ,menschenmassen1 und da die vorhandenen ,wohnungen nicht ausreichen und auch die neuerbauten mit dem ,anschwellen der ,bevlkerung nicht ,schritt halten1 so entsteht ein ,gedrnge1 wenn sich ,jeder eben doch sein ,pltzchen sucht1 wo er leben mag4 ,das macht zugleich1 da die ,miethen theurer werden2 denn berall1 wo viel ,nachfrage ist1 steigt der ,preis und so mu man jetzt im ,vierteljahre zahlen1 was sonst fr ein ,jahr gereicht hatte4 ,die ,erwerblust der ,hausbesitzer trachtet nun auf verschiedene ,art zu helfen und da nicht immer auf die uneigenntzigste oder zweckmigste1 wie anderseits wieder die ,miethsleute mit geringern und schlechtern ,wohnungen sich behelfen lernen4 ,in dem ,raume1 den frher eine ,haushaltung bewohnt1 haben sich jetzt mindestens zwei1 und zwar einander wildfremde1 angesiedelt4 ,die bequemen ,hausgnge und ,sommerhuser 7,hausfluren7 von ehemals sind verschwunden1 die ,stuben scheinen nach allen vier ,seiten einzuschrumpfen1 die ,treppe mu sich gleichsam durch den ,haufen von ,stuben und ,kmmerchen hindurchstehlen1 von irgend einem freien ,raume ist keine ,rede mehr1 er trge ja nichts ab6 ,anhngsel jeder ,art fllen den alten ,hof und fangen gierig den letzten frischen ,lufthauch1 den einzigen ,lichtstrahl weg1 diese ,gottesgaben1 die vor ,zeiten auch dem ,aermsten nicht vorenthalten waren4 ,bequemlichkeiten1 wie ,waschhaus1 ,holz- und ,vorrathskammern u4 dgl4 scheinen mit dem ,zirkel in verkleinertem ,mastabe ausgemessen und der oberste ,dachraum1 das abgelegenste ,winkelchen wird mit ,menschen vollgepfropft1 ja selbst der ,raum unter der ,erde1 wo man ehemals blo ,fsser1 ,kartoffeln und ,krautkpfe untergebracht4 ,wenn so ein recht besetztes ,mieth- oder ,kosthaus seine ,bewohner mit einem ,male herausliee1 es wrde oft keine ,seele glauben1 da die alle neben einander darin ,platz gehabt htten1 geschweige noch mit ihren ,gerthen und ,habseligkeiten dazu4 ,von auen ist das ,alles freilich nicht immer sichtbar1 ein heller neumodischer ,anstrich lt wohl gar einige ,behaglichkeit vermuthen4 ,inde giebt es vielleicht doch mehr der ,wohnungen1 oder besser ,wohnlcher1 z4 ,b4 in alten ,hinterhusern1 engen ,gchen1 darin noch lange der ,winter herrscht und geheizt werden mu1 wenn in der brigen ,welt schon ,alles an der ,frhlingssonne sich wrmt und erlabt4 ,es giebt bergenug mit ,menschen vollgepfropfte ,huser1 in deren nchster ,nhe ,jahrelang nicht geleerte ,dunggruben1 baufllige ,schweinestlle1 schlechte ,cysternen die wenige ,luft vollends verpesten1 aus denen dem ,eintretenden in dem dunkeln1 feuchten ,hausgange eine modrige ,kellerluft1 mit ,abtrittgeruch verbunden1 frostig entgegenschlgt1 auf deren steiler1 schlechter ,treppe nur ein herabschlotterndes ,seil durch die ,finsterni leitet und vor dem ,halsbrechen schtzt4 #b4 ,musterwohnungen4 ,solche ,nothstnde und deren ,folgen fr die ,arbeiter1 welche nicht nur wohl oder bel sich ihnen unterziehen1 sondern fr die schlechten ,wohnungen noch hohe ,miethen bezahlen1 haben in verschiedenen ,lndern wohldenkende ,menschen veranlat1 besondere1 fr ,arbeiter bestimmte1 zweckmige ,gebude zu errichten und gegen billige ,preise auszuleihen4 ,man hat die ,sache nach den verschiedenen ,grundstzen1 von denen man ausgieng und gem den verschiedenen ,verhltnissen1 die vorlagen1 von mehr als einer ,seite angegriffen1 indem man entweder grere1 casernenartige ,wohnungen fr viele ,haushaltungen auffhrte1 oder nur kleinere ,gebude fr eine bis zwei ,familien2 indem man ganze ,arbeiterquartiere grndete oder solche ,huser unter die der brigen ,leute zerstreute4 ,ueber die ,vorzge und ,nachtheile dieser und jener ,art ist hier nicht der ,ort weiter einzugehen1 es gengt die ,bemerkung1 da man im ,ganzen1 bei verhltnimiger ,wohlfeilheit1 berall dem ,bedrfnisse1 der ,gesundheit und ,bequemlichkeit der ,bewohner ,rechnung trug4 ,dahin gehrt denn1 da die ,gebude so viel als mglich freistehen1 wohl gar kleine ,grten haben4 ,neben einem heizbaren ,zimmer1 einer ,nebenstube1 ,kche mit ,wasserstein1 enthalten sie wenigstens noch eine verschalte ,dachkammer1 einen ,kellerraum1 ,platz zu ,holz und ,abtritt4 ,die ,zimmer liegen womglich auf der ,sonnenseite1 ,kche und ,abtritt nach ,mitternacht4 ,die ,heiz-1 ,rauch-1 ,abwasser- und ,abtritteinrichtungen sind1 als sehr wichtig1 ebenfalls sorgfltig bercksichtigt1 sowie auf ,nhe des benthigten ,wassers gesehen ist4 ,aber da wre ja schon allem ,uebel abgeholfen6 ,wird doch kein ,mensch mehr so thricht sein1 derlei wohleingerichteten ,lokalien jene ungesunden1 winklichten und dumpfigen ,nester vorzuziehen4 #c4 ,warum mit den gutgebauten ,wohnungen noch nicht ,alles gethan ist4 ,freilich sind diese ,arbeiterwohnungen eine ,hlfe1 aber noch lange keine gengende ,abhlfe und die vorzglich aus zwei ,grnden nicht4 ,einmal bestehen berall1 im ,vergleich zum ,bedrfnisse1 noch viel zu wenig solcher wohleingerichteter ,huser4 ,es ist beim besten ,fortgange auch kaum die ,zeit abzusehen1 wann ihrer in gengender ,anzahl vorhanden sein werden1 so da sich unbemitteltere ,familien stetsfort auch in die ,miethhuser alten ,schlages werden gewiesen sehen4 ,der andere ,grund aber1 der die ,wirksamkeit aller ,abhlfe verkmmert1 ist der wichtigere1 da selbst die bestgebauten ,wohnungen ihren ,zweck nicht erreichen1 so lange die ,grundbedingungen einer guten und gesunden ,wohnung so wenig bekannt sind1 oder so sehr auer ,acht gelassen werden4 ,mit andern ,worten3 auch die am zweckmigsten gebaute ,behausung wird viel zu hufig noch durch den ,bewohner selber zu einer ganz ungesunden und schlechten gemacht4 ,begeben wir uns einmal in eine solche ,wohnung1 ohne uns jetzt sonderlich um ihre bauliche ,einrichtung zu kmmern4 #d4 ,das ,inwendige einer schlechten ,wohnung4 ,oeffnen wir sofort die ,thre1 keine davor gebreitete ,strohdecke1 kein ,scharrbrett wird uns aufhalten4 ,wir zgern1 ber die ,schwelle zu treten3 eine ble1 dumpfige ,luft scheint uns wieder hinausdrngen1 ein unordentliches ,durcheinander den ,weg versperren zu wollen4 ,halten wir inde aus und berwinden die erste ,regung1 an's ,fenster zu eilen und dasselbe aufzureien1 damit doch die frische1 freie ,luft hereindringe1 die von den trben ,fensterscheiben zurckgehalten wird4 ,der ,fuboden1 -- er wird wohl von ,holz sein1 -- trgt alle mglichen ,spuren1 von der ,strae drauen wie von dem ,fette und den ,speisen der ,kche4 ,papierschnitzel1 ,fadenresten1 angebrannte ,zndhlzer und ,cigarrenstumpfen1 abgenagte ,knochen und ,kleidungsstcke finden sich da und dort4 ,auf dem ,tische mitten im ,zimmer1 auf dem1 neben den ,brosamen und ,kafferingen noch vom ,frhstck her1 die ungesplten ,tassen stehen1 sitzt die ,katze und gehorcht ihrem ,reinlichkeitstrieb oder ihrer ,naschhaftigkeit1 indem sie die ,reste aus den ,schsselchen leckt4 ,ein gromchtiges ,bett an der ,wand befindet sich noch ganz im selben ,zustande1 wie es die ,bewohner vor #e oder #f ,stunden verlassen3 ,kissen1 ,federbett1 ,alles wirr durcheinander ohne ,leintcher inde1 wenn jenes ,grau dort der ,ueberzug sonst irgend eines ,bettstckes sein sollte4 ,und ber all die wlbt sich1 wie ein wolkiger1 dstrer ,himmel1 die von ,oelqualm und ,ofenrauch geschwrzte ,zimmerdecke1 gesttzt auf die unsaubere1 in den ,ecken schimmlichte ,tapete der kahlen ,wnde4 ,und doch sind die ,leute hier drin nicht eben arm4 ,der ,mann ist ein geschickter ,bandweber1 er hat seinen guten und jetzt selbst reichlichen ,verdienst in einer ,fabrik und auch die ,frau bringt durch ,arbeiten fr fremde ,leute manchen ,batzen in's ,haus4 ,man erkennt's an ,dem und ,jenem1 da der ,mangel da nicht ein- und ausgeht3 ,einzelnes verrth sogar ,wohlstand1 ja ,luxus2 aber es pat ,keines recht zum ,andern1 wie bei einem ,trdler stehen die ,gerthe ohne rechte ,beziehung zu einander4 ,ein whrschafter ,schrank fehlt1 eine neumodische ,kommode vermag nicht ,alles zu beherbergen1 wenn gleich darin die buntbebnderte ,sonntagshaube1 der ,laib ,brot1 die ,unschlittkerzen und der ,kamm noch so enge zusammenrutschen1 und das zerbrochene ,spielzeug auf's bescheidenste sich zwischen eine ,handvoll ,aepfel und die seidene ,weste des ,mannes versteckt4 ,dehalb fhrt auf ,tisch und ,stuhl die1 jenes ,kleidungsstck vom vorgestrigen ,sonntage herum1 oder selbes ,gerthe1 das ja in den nchsten vierzehn ,tagen wahrscheinlich wieder einmal gebraucht wird4 ,bedarf man aber des ,stuhles1 des ,tisches sonst1 ei nun da ist das darauf ,liegende ja bald zusammengerafft und auf das ,fenstersims1 das ,bette geflchtet1 wo es fr den ,augenblick nicht im ,wege liegt4 ,wir wollen nicht in andere ,rume treten1 in die ,kche so wenig1 als an noch verborgenere ,oerter3 die ,zimmer schon predigt laut genug1 hier sei nicht gut wohnen6 ,und unbehaglich genug sieht's allerdings bei den ,leuten da aus1 die bei sich selbst nirgends daheim1 sondern vielmehr in sttem ,auszuge scheinen begriffen zu sein4 #e4 ,wie die ,bewohner einer schlechten ,wohnung aussehen4 ,sehen wir uns inde ein wenig genauer nach den ,bewohnern selber um4 ,der ,mann arbeitet seit frh auf der ,fabrik2 er kehrt erst ,mittags auf die kurze ,zeit des ,essens nach ,hause und ,abends vielleicht noch schnell1 bevor er im ,wirthshause seiner ,erholung nachgeht4 ,die ,frau ist heute nicht auswrts2 im ,wasserzuber der ,kche wscht sie einiges ,linnen in der ,stube aus1 um auf ,sonntag reine ,wsche zu haben4 ,sie breitet diese soeben um den ,ofen aus1 an dem1 neben wollenen ,strmpfen und dem ,waschlappen1 bereits auch ,windeln hngen1 die na sind1 ohne gewaschen zu sein4 ,mehr ,raum zu gewinnen1 stellt sie ein ,paar feucht gewordene ,endefinken vom ,ofen herunter in's ,ofenrohr hinein1 bei welchem ,anlasse sie den eingedorrten ,speiserest entdeckt1 welchen sie gestern vergeblich dem ,manne vom ,nachtessen aufgehoben4 ,das ,aeuere der ,frau ist allerdings nicht sehr einnehmend4 ,sie mochte einst kein so bles ,mdchen gewesen sein1 aber diese ungekmmten1 im ,gesichte herumhngenden ,haare1 die gelbe1 verknitterte ,haube1 das zerrissene bunte ,halstuch passen zu einem ordentlichen ,aussehen so wenig1 als das unreinliche ,fhnchen von ,indiennerckchen1 welches sie trgt1 oder als die herabhngenden ,strmpfe und niedergetretenen ,schuhe4 ,man knne im ,hause nicht ,staat machen6 -- meint die ,frau2 denn allerdings1 wenn sie ausgeht1 dann flattern um keine andere ,haube so viele und so bunte ,bnder1 da ist ihr ,halstuch das blumenreichste1 ihr ,rock der steifste1 von gestickten ,krglein1 ,anstlein1 ,vorstecknadeln und anderem ,zierrath nicht zu sprechen4 ,daneben geben ihr jetzt die ,kinder viel zu thun1 deren eines gerade wieder krank ist und um dewillen sie heute auch zu ,hause geblieben4 ,das ltere1 ein ,bblein1 hockt am ,boden und nagt an einem ,weck4 ,der kleine ,kegel sieht drollig genug aus in seinen bis unter die ,arme reichenden ,hslein1 dem dicken1 wollenen ,halstuche und der ,pelzkappe1 die er ber die ,ohren heruntergezogen1 trotzdem er am ,ofen sitzt und drauen ein ganz hbscher ,mrztag ist4 ,in der ,nhe giebt's freilich allerlei an ihm auszusetzen3 so scheint mtterliche ,liebe seine struppigen ,haare ebenso nachsichtig der ,pein des ,kmmens1 als das aufgedunsene ,gesicht der ,qual des ,waschens zu berheben4 ,es htte freilich dem armen ,kleinen auch gar zu wehe gethan1 bei den ,schorfen und ,borken1 die ihm auf dem ,kopfe1 an der ,nase1 hinter den ,ohren sitzen und deren schmerzhaftes ,jucken ihn so schon launisch und meisterlos genug machen1 wehalb ihm die ,eltern in ,allem seinen ,willen lassen mssen4 ,sein jngeres ,schwesterchen dagegen1 das leider den ganzen ,winter den ,doktor gebraucht und auch jetzt in den ,federkissen seines ,bettchens tief versenkt liegt1 zeigt sich als das gerade ,gegentheil von ihm4 ,es sei das beste ,kind von der ,welt6 -- rhmt es die ,mutter1 ,tagelang bleibe es liegen1 wo sie's hinlege und stre sie in nichts1 sobald es nur seinen ,lutscher habe und was koste der1 als ein wenig ,zucker und ,brotkrumme6 ,wenn der ,mehlbrei1 -- und sie koche ihn doch absichtlich recht steif1 -- nur besser bei ihm anschlge6 7fgt sie klagend bei17 aber es setze sich ,alles in den ,bauch1 der werde kugelrund und ,aermlein und ,beinlein blieben wie ,schwefelhlzchen4 ,nchstens werde das ,emilie zweijhrig und vom ,stehen sei noch keine ,rede bei ihm2 auch leide es an den ,augen1 gb wie sie es vor dem kleinsten ,luftzuge behte6 ,die arme ,frau ahnt es nicht1 da sie allein mit ihrer unvernnftigen ,pflege der ,gesundheit ihrer ,kinder hindernd im ,wege steht4 #f4 ,wo's noch bler aussieht4 ,es giebt viel hundert ,wohnungen1 darin es noch weit schlimmer aussieht1 in denen z4 ,b4 neben den ,gliedern derselben ,familie wildfremde ,menschen1 ,kostgnger1 die gleichen ,rume1 ja ,schlafgemcher bewohnen und berfllen4 ,sogenannte ,haushaltungen giebt es1 wo der ,mann den grten ,theil seines ,erworbenen in's ,wirthshaus trgt1 die ,frau das1 was in ihre ,hnde kommt1 an ,flitter1 an ,leckereien1 an ,lustbarkeiten verschleudert4 ,allmlig wird sie gleichgltig2 wie bisher die ,haushaltung1 vernachligt sie nun auch sich selbst und thut ihr ,mgliches1 dem ,manne den ,aufenthalt daheim grndlich zu verleiden4 ,so kommt er immer spter und in halbtrunknem ,zustande nach ,hause1 inde sie mit den ,kindern zu darben beginnt4 ,es giebt gegenseitige ,vorwrfe1 scharfe und harte ,reden1 in der ,leidenschaft und dem ,trunke wohl noch ,schlimmeres4 ,mrrisches ,wesen1 lieblose ,worte werden die tgliche ,umgangssprache1 ,zorn und ,verdru machen den ,mann zum ,trinker1 erst in ,wein und allmlig1 wenn der seine ,wirkung verliert oder bei abnehmendem ,verdienste zu theuer wird1 in ,schnaps4 ,unzufriedenheit1 ,verdrielichkeit setzen sich bleibend bei ihm fest1 der gute ,muth schwindet1 in gleichem ,mae die ,arbeitslust und ,fhigkeit4 ,er wird ein unzuverligerer1 schlechtrer ,arbeiter2 um so besser freilich lernt er das ,aufbegehren4 ,aber je mehr er an ,gott und ,welt zu verbessern findet1 um so schneller geht's ,stufe um ,stufe mit ihm und den ,seinen in den ,sumpf des selbstverschuldeten ,elends und der ,verworfenheit hinein1 bis sie alle am ,ende hlflos der ffentlichen ,wohlthtigkeit zur ,last fallen4 ,wer wte nicht ,namen zu solchen ,beispielen zu nennen8 -- ,oder wo noch ein besseres husliches ,zusammenleben besteht und keine solche ,verlotterung um sich gefressen1 da brechen ,elend und ,jammer an der ,hand von ,krankheiten1 besonders herrschender ,seuchen1 des ,nervenfiebers1 der gefrchteten ,cholera mit ,vorliebe in die unreinlichen und vernachlssigten ,wohnungen4 ,der ,vater1 die ,mutter werden auf's ,krankenlager geworfen1 hufig genug zugleich auf's ,todbette4 ,sie sind nicht das einzige ,opfer4 ,ein paar ,tage spter wird ein zweites ,glied der ,familie ergriffen und es ist gar nichts ,seltenes1 ganze ,huser weggerafft zu sehen1 indem jede ,erkrankung der ,seuche nur immer neue ,nahrung zufhrt4 ,die ,unreinlichkeit steigert sich ja dadurch stets wieder1 die sich anhufenden schlechten ,ausdnstungen bilden eine ansteckende ,pestluft aus1 die alles ,leben vergiftet4 ,die hat leider die ,cholera der letzten ,jahre berall1 fern wie nah1 des ,unlugbarsten dargethan1 whrend ,reinlichkeit und regelmiges ,leben als eine wahre ,schutzmauer gegen die ,seuche sich erwiesen4 #g4 ,vom ,allerinwendigsten einer schlechten ,wohnung4 ,aber warum sind denn nur auch gerade die schlechtesten und unfreundlichsten ,wohnungen immer so gesucht1 als htten viele ,menschen eine angeborne ,vorliebe just fr ,spelunken und weder ,augen1 ,nasen noch ,nerven berhaupt8 ,woher kommt das8 -- ,ja1 diese schlechten ,wohnungen1 -- hren wir entgegnen1 sind halt viel wohlfeiler als jene gut eingerichteten1 und darauf mu der gemeine ,mann bei so theurer ,zeit vor ,allem sehen4 ,sie liegen auch nicht so weit ab vom ,mittelpunkte des ,verkehrs und des tglichen ,erwerbes wie jene luftigern1 besser eingerichteten1 die drauen vor den ,thoren1 an irgend einem ,ende der ,stadt stehen6 ,hierin liegt ,etwas1 wenigstens fr den ersten ,blick1 wenn auch ein wenig ,bewegung in freier ,luft1 bevor man sich halbe ,tage lang ununterbrochen in eine ,fabrikstube setzt1 hinter einen ,webstuhl stellt1 gewi weit mehr anzurathen als zu vermeiden ist4 ,doch lassen wir die ,antwort gelten und fragen nur3 warum sieht's denn bei diesen an sich schon so schlechten ,wohnungen auch drinnen so liederlich und verwahrlost aus8 ,warum stt man innert den vier ,wnden noch extra auf ,unreinlichkeit1 ,unordnung und verkommenes ,wesen8 ,warum wird der letzte ,lichtstrahl durch die schmuzigen ,scheiben auch noch abgewehrt8 die feuchte ,luft noch besonders verpestet8 die morsche ,diele mit einer ,kruste ,unraths eigens berzogen8 der beschrnkte1 schlecht eingetheilte ,raum durch ,unordnung noch mehr verstellt8 ,da kann nicht mehr von ,einschrnkung1 von ,gengsamkeit die ,rede sein4 ,die zeigt vielmehr1 da fr solche ,bewohner ,reinlichkeit1 ,ordnung1 ,wohnlichkeit berhaupt keinen ,werth haben1 da ihnen im ,gegentheil eine derartige ,umgebung zusagen mu1 ihr ,wesen und ,treiben darin sich nicht belstigt1 nicht beengt findet1 sondern beides vielmehr ganz zu einander pat4 ,wenn man mit ,recht behauptet1 von der ,wohnung und ,umgebung des ,menschen lasse sich auf diesen selbst und seine ,neigungen und ,gesinnungen schlieen1 so sieht es eben in solchen ,leuten selber nur zu oft dumpfig1 lichtscheu1 unsauber1 verschlossen aus4 ,die innere ,unordnung versteckt sich hinter die uere wie hinter einen ,schild und ,scheuern1 ,lften1 ,ordnungschaffen thte in derlei ,kpfen und ,herzen nicht minder ,noth wie in den von ihnen bewohnten ,zimmern und ,kammern und ,vorrumen4 ,die inwendige ,verlottern kommt nicht pltzlich ber ,nacht4 ,hufig ist schon frh bei der ,erziehung gefehlt1 der ,sinn fr ,reinlichkeit und ,ordnung nicht gebt und genhrt worden3 der ,vater war wenig zu ,hause1 die ,mutter hatte alle ,hnde voll zu thun und griff's sonst nicht zum geschicktesten an1 die ,umgebung war auch nicht darnach1 wo htte da das ,kind drauf merken lernen8 ,spter aber war man an die ,vernachlssigung gewhnt4 ,bei dieser ,gleichgltigkeit bleibt es nun nicht1 es setzt sich allmlig noch ,andres dran und macht aus arg rger4 #h4 ,ein ,wrtlein ber ,zerstreuungen und ,erholungen4 ,jeder ,mensch will seine ,erholung1 seine ,vergngen haben und wer im ,schweie des ,angesichts arbeitet1 dem sind diese doppelt zu gnnen4 ,nun kann's einer ,seele aber in solch schlechten ,wohnungen unmglich wohl werden1 wo einen ,alles so unfreundlich und unwirthlich ansieht4 ,man sucht dehalb seine ,freude sonstwo2 ,gelegenheiten gibt's genug1 tglich werden noch neue erfunden und in allen ,blttern dazu eingeladen1 -- zu ermigten ,preisen sogar4 ,an diesem ,vergngungsorte1 in jenem ,wirthshause sieht's dann freilich heitrer aus als in dem ,neste daheim1 man wird noch obendrein wie ein ,herr behandelt1 die ,gesellschaft ist unterhaltend1 ein gutes ,glas ,wein1 ein schmackhaftes ,bilein1 das ,alles findet sich da1 und wie appetitlich6 ,der ,arbeiter verdient ja seinen schnen ,batzen1 was soll er nicht auch einmal sich wohl sein lassen1 nicht eine ,zerstreuung haben8 ,und diese ,gelegenheiten auer dem ,hause gefallen einem so gut1 da man sie bald wieder und immer hufiger sucht1 dem ,hause vollends den ,rcken kehrt1 kaum noch drin schlft4 ,so trinkt man in der fremden ,wirthschaft stets eifriger auf den ,verfall der eignen2 die ,zerstreuungen schlagen so wohl an1 da von einer ,sammlung1 der ,sammlung im eigenen ,hause1 keine ,rede mehr ist4 ,wenn es nur keine schlechten ,zeiten1 keine kranken ,tage gbe und das lustige ,leben die ,arbeitslust nicht untergrbe6 mit einem ,worte3 wenn der ,mensch nur einzig auf der ,welt wre1 seinen ,lsten zu dienen6 ,da dieser nun aber nicht blos fr den ,tag lebt1 sondern fr die ,ewigkeit1 so geht's unter lauter ,zerstreuung und ,lustbarkeit erst allmlig bergunter1 bald rascher und man langt vergeblich da- und dorthin1 an morsche ,latten und in ,glasscherben nach ,hilfe4 ,pflicht und ,gewissen und ,ehrbarkeit werden auch nicht zu lange mehr berathen1 dunkle ,winkel aber1 unsaubre ,betten1 ungewischte ,bnke und ,tische1 schmuzige ,hnde und ,unordnung berall sind dann fr einen solchen ,zustand wie geschaffen4 ,wo jener leichtfertige ,sinn sich festgesetzt hat1 ja da mag man dann lange gute und gesunde ,wohnungen bauen4 ,das ,wohlsein daheim kommt ja in keinen ,betracht und die kurzsichtige ,verkehrtheit verwendet die paar ,franken ersparten ,hauszinses schon im ,voraus zu der und jener ,lustbarkeit1 diesem ,flitterzeug1 selber ,leckerei1 ohne zu bedenken1 da ,doktor und ,apotheker kommen und darauf und auf noch mehr ,beschlag legen mchten4 #i4 ,vom ,fundamente des ,hauses4 ,erholung1 ,freude1 ,wohlbefinden drfen nicht unterdrckt werden1 bei ,leibe nicht6 und ein gesundes ,herz und ein gesunder ,leib sollen dieses ,glckes1 mit welchem ,gott die ,arbeit so gerne krnt1 noch erst recht genieen4 ,aber sie drfen nicht mehr auf ,mistbeeten aufgeilen1 sondern mssen in gutem ,grund und ,boden krftige1 lebensfhige ,wurzeln schlagen4 ,dieser ,grund und ,boden aber ist kein anderer als der des eignen ,hauses1 des eignen ,hauses1 auch wo man mit ,weib und ,kind zur ,miethe wohnt4 ,hier1 bei sich daheim1 kann der ,aermste reich sein und der ,abhngigste ,herr und ,meister von ,gotteswegen1 der ,niedrigste wird sich da gehoben fhlen und das ,vergngen kostet hier weder viel ,geld1 noch trgt es den ,stachel der ,reue4 ,auf dieser ,grundlage wchst allein jene innere ,kraft1 welche die ,strme ertrgt und der ,verweichlichung durch gute ,tage widersteht4 ,nur auf dem ,boden des ,hauses wird auch in ,wahrheit der ,ehestand zu dem1 was er sein soll1 nach dem alten ,spruche3 zu dem rechten ,zuchtmeister1 der den ,menschen erzieht fr ,zeit und ,ewigkeit1 und nicht1 wie so manche halt- und bodenlose ,ehe1 zu einer lebenslnglichen ,strafanstalt4 ,durch gar nichts ist der ,segen des ,familienlebens zu ersetzen1 der auf dem natrlichsten ,wege aus jedem ,augenblicke des ,beisammenseins neue ,nahrung zieht1 aus dem ,munde des ,vaters1 dem ,beispiele der ,mutter1 der ,anhnglichkeit und dem ,gedeihen der ,kinder1 aus der ,liebe1 die ,alle verbindet und dem ,gewhnlichsten eine ,bedeutung gibt4 ,um aber zu dieser ,erholung1 dieser ,freude1 diesem ,glcke zu gelangen1 mu es einem vor allem daheim innert den vier ,wnden an ,leib und ,seele wohl sein1 man mu sich wirklich heimisch fhlen knnen4 ,wie wird die mglich8 #aj4 ,wer der wahre ,baumeister ist4 ,gewi wird es immer bessre und weniger gute1 ja geradezu schlechte ,wohnungen geben und der ,arme wird letztere nie ganz meiden knnen4 ,ihre ,lage in ,mitten der ,stdte1 in der ,nhe der ,vermglichen wird ihn sogar anziehen und auch eine genaue ,aufsicht der ,gesundheitspolizei mag vollauf ,arbeit haben1 nur die schreiendsten ,uebelstnde abzustellen1 weil sie das einzige ,mittel1 das bleibt1 manche ,wohnungen unschdlich zu machen1 nmlich sie zu schlieen oder niederzureien1 nicht anwenden kann4 ,aber ebenso gewi ist es auch wieder1 da die schlechteste ,wohnung sich verbessern lt1 die empfindlichsten ,nachtheile sich heben oder mindern lassen4 ,dazu jedoch ist ,eins unerllich1 das ,eine1 da ein ,jeder selbst die ,hand anlege4 ,denn wie der ,bewohner eine vorzgliche ,wohnung zu einer nachtheiligen umwandeln kann1 so ist er ebenso der ,hauptbaumeister1 der eine schlechte ,wohnung zu einer guten und gesunden zu erheben vermag1 ein ,baumeister zugleich1 den alle ,baumeister der ,welt nicht zu ersetzen im ,stande sind4 ,dieser zu sein oder zu werden1 dazu rste du dich1 der du's bisher vielleicht versumt hast1 nur aus mit gutem ,willen und ,aufmerksamkeit2 mehr bedarf's nicht6 ,mit diesen schon wirst du deine ,wohnung gesund und wohnlich einrichten und dem ,wirthshaus1 den ,lustbarkeiten drauen1 dem ,flitter und der ,hoffahrt gegenber1 dir ein sicheres ,haus bauen1 darin gut wohnen ist1 das der ,stamm ist1 darauf du allein gedeihest1 darauf deine ,kinder und ,kindeskinder wachsen und dir zum ,segen reifen werden6 ,weil aber ,alles in der ,welt will gelernt sein und jedes ,handwerk seine besondern ,vortheile und ,vorschriften hat1 auch wenn diese durch bloe ,gewohnheit von ,kindsbeinen an und ohne besonderes ,kopfzerbrechen sich aneignen lieen1 so soll jetzt hier zu gutem ,ende zusammengestellt werden1 was solchem ,baumeister einer gesunden ,wohnung zu wissen ,noth thut4 ,besondere ,kosten sind keine mit verbunden1 das ,geheimni ist bald geoffenbart und die ,kunst leicht zu lernen1 nur macht aber auch hier ,uebung allein den ,meister4 ,luft1 ,licht1 ,reinlichkeit und ,ordnung inde sind die ,bausteine und das ,pflaster1 daraus unter ,gottes ,segen ,jeder sich eine gute und fr ,leib und ,seele gesunde ,wohnung auffhren kann6 ,sehen wir zu1 wie man diese am besten handhabt und am passendsten verwendet4 #aa4 ,die ,luft4 ,die ,luft zhlt zwar fr nichts4 ,niemand kann von der ,luft leben6 -- hrt man als gewhnliche ,redensart4 ,das ist aber grundfalsch2 da verstanden's die ,alten besser1 welche ,luft die ,nahrung1 das ,futter des ,lebens nannten4 ,und mit ,recht1 denn sie ist fr unsern ,leib gerade ein so nothwendiges und unentbehrliches ,nahrungsmittel als ,speise und ,trank4 ,athmen ist nicht nur1 da man ,luft einzieht und sie nachher wieder ausblst3 die ausgeathmete ,luft ist eine ganz andre als die eingezogene1 und was inzwischen mit ihr in der ,brust vorgegangen1 das ist eben das ,wichtige und der ,zweck des ,athmens4 ,das ,blut hat da in der ,lunge schnell das1 was ihm zur ,erhaltung des ,lebens nothwendig ist1,a aus der beim ,einathmen zugestrmten frischen ,luft an sich gezogen und dagegen sein ,unntzes und ,verbrauchtes abgegeben1 das dann beim ,ausathmen mit dem ,uebrigen als umgewandelte und nunmehr unbrauchbare ,luft wieder aus der ,brust ausgestoen wird und sich mit der ,luftmasse auer dem ,menschen1 sei's in einem ,zimmer oder im ,freien1 vermischt4 ,die wiederholt sich bei jedem ,athemzuge4 ,da die abgeschlossene ,zimmerluft dadurch allmlig verschlechtert wird1 ist leicht zu ermessen4 ,daraus lt sich denn auch entnehmen1 wie die ,luft keineswegs so gleichgltig ist1 sondern sie einerseits um so nachtheiliger sein wird1 jemehr jene ,bestandtheile1 welche als unbrauchbar vom ,blute durch das ,ausathmen,b und durch die ,hautausdnstung,c an sie abgegeben werden1 in ihr sich anhufen4 ,anderseits aber mu sie um so vortheilhafter sein1 je ungeschmlerter sie den ,bestandtheil enthlt1 welcher zur ,neubelebung des ,blutes taugt4 ,es ist nun vom lieben ,gott einmal so weise eingerichtet1 da es nicht erst besonderer ,vorkehrungen bedarf1 diese uns zutrgliche ,luft mit ,mhe und ,kosten herzustellen4 ,im ,gegentheil ist diese gerade die beste1 die unter dem freien ,himmel liegt und in welche das ,gras des ,feldes und die ,bume des ,waldes ungehindert hineinwachsen4 ,es ist somit genug gethan1 wenn man solcher frei und berall vorkommenden ,luft mglichst leichten ,zutritt verschafft4 ,nun ist's weiter eine einfache ,rechnung3 wo in einer ,stube viele ,leute sind1 da wird das uns ,zutrgliche aus der ,luft durch's ,einathmen gewi schneller weggenommen und umgekehrt1 durch's ,ausathmen mehr ,verbrauchtes drin angesammelt werden1 als wo nur eine ,person sich aufhlt4 ,die ,luft des ,zimmers wird also immer schlechter werden und um so schlechter1 je kleiner seine ,luftmenge1 d4 h4 sein ,raum ist4 ,es braucht gar keiner feinen ,nase1 um die schlechte ,luft zu erkennen4 ,wer z4 ,b4 ,morgens aus dem ,freien in ein ,schlafzimmer tritt1 namentlich in eins1 darin mehrere ,leute die ,nacht zugebracht1 den wird es auf der ,brust schnren4 ,wo lngere ,zeit in einem geschlossenen ,raume viele ,menschen beisammen gehalten werden1 steigert sich die ,athembeschwerde bis zu ,taumel1 ,uebelkeit und ,ohnmacht4 ,darum ist ja auch auf berfllten ,schiffen die ,sterblichkeit so gro4 ,in ,calcutta wurden in der sog4 schwarzen ,hhle #adf ,menschen zusammengesperrt2 innert #aj ,stunden gingen davon #abc zu ,grunde und zwar blo1 indem die ,luft durch's ,athmen der ,eingeschlossenen und keineswegs etwa durch andere schdliche ,dnste und ,gase verdorben wurde4 ,kommt nun hiezu noch ,oelqualm1 ,ofenrauch1 die ,ausdnstung von feuchten ,wnden1 trocknender ,wsche1 von ,abgang und ,speisen1 von ,abtritten und ,baugruben1 ,kellern und ,cysternen1 so ist klar1 da die ,luft noch viel untauglicher zum ,athmen werden mu4 ,diese ,extraverschlechterung gehrt inde grtentheils ins ,capitel der ,reinlichkeit1 von welcher sich's wohl lohnt1 noch besonders ein ,wrtlein zu reden4 ,hier nur soviel3 ,man kann lange frische ,luft in eine ,stube1 eine ,kammer1 einen ,vorraum hereinlassen1 es wird nicht viel damit gewonnen sein1 wenn angehufter ,unrath1 verwesender ,abgang1 ein stinkender ,wasserstein u4 drgl4 durch ihre ,ausdnstung die ,luft fortwhrend verderben4 ,nicht fleiig und schnell genug knnen darum alle ,stoffe1 welche die ,atmosphre verunreinigen1 aus bewohnten ,rumen entfernt werden4 ,etwas ,andres ist es mit der ganz unvermeidlichen ,verschlechterung der ,zimmerluft durch's bloe ,ausathmen und ,ausdnsten der ,bewohner1 wobei es sich um den gehrigen ,zutritt guter und frischer ,luft handelt1 als ,ersatz und ,verbesserungsmittel der verbrauchten4 ,die ,herbeiziehen frischer ,luft beschftigt auch1 um seiner ,wichtigkeit willen1 besonders in neuerer ,zeit wieder1 die ,sachverstndigen in hohem ,grade4 ,zunchst in ,beziehung auf ,krankenhuser1 ,gefngnisse1 ,kasernen1 kurz ,rume1 in denen viele ,menschen angesammelt sind und folglich durch das vermehrte ,athmen und ,ausdnsten die ,luft in grerm ,mae verdorben wird4 ,die ,wichtigkeit inde ist fr die ,wohnung der einzelnen ,familie ganz dieselbe1 namentlich wo diese zahlreich und der bewohnte ,raum ein beschrnkter ist4 ,zum ,glcke fr keine geringe ,zahl ,menschen erneut und verbessert sich die ,luft in den ,wohnungen schon groentheils von selber1 indem letztere nichts weniger als fr die uere ,luft unzugnglich sind4 ,diese dringt nicht nur durch ,thr- und ,fensterspalten herein1 sondern sogar buchstblich durch den ,mrtel und die ,backsteine der ,mauerwnde1,d wehalb es denn z4 ,b4 bei empfindlichen ,kranken1 keineswegs nur ,einbildung ist1 wenn solche ber ,luftzug aus dem ,mauerwerke klagen4 ,geht drauen der ,wind1 so wird dieser natrliche und unterbrochne1 wenn auch verlangsamte1 ,luftwechsel in den ,wohnungen noch vermehrt1 wie es ja bekannt genug ist1 da man im ,winter bei ,wind weit mehr heizen mu1 als wenn es ohne ,wind blo kalt ist4 ,ein anderes wirksames ,befrderungsmittel fr die ,verbesserung der inwendigen schlechten ,luft durch die zustrmende uere gute ist auch die verschiedene ,wrme im ,zimmer und im ,freien4 ,es verlftet eine ,stube des ,winters gerade so erfolgreich1 wenn man das ,fenster nur eine halbe ,stunde ffnet1 als wenn es des ,sommers einen halben ,tag lang aufgesperrt wird4 ,freilich aus dem gleichen ,grunde ist dann bei ,armen1 welche das ,holz sparen mssen1 und besonders wo ,viele beisammen wohnen1 die ,zimmerluft im ,winter um so nachtheiliger3 ,wenn es drinnen wie drauen fast gleich kalt ist1 so wird sich die schlechte ,luft in der ,stube mehr ansammeln1 ohne gengend durch zustrmende gute verbessert zu werden4 ,dehalb ist berhaupt auch kalte ,stubenluft fr die ,gesundheit weit schdlicher als kalte ,luft im ,freien4 ,wie bedeutend inde der natrliche ,luftwechsel 7,luftverbesserung7 im ,innern der ,wohnungen ist1 er hat seine ,grenze von wo ab er nicht mehr ausreicht4 ,diese wird sein1 wo der durch ,ausathmung und ,ausdnstung der ,menschen,e sich verschlechternden ,luft von der natrlich zustrmenden guten nicht mehr die ,waage gehalten wird2,f also wohl berall1 wo ,wohnungen stark bevlkert sind4 ,fr diese ,flle ist man bemht1 knstlich durch allerhand ,vorkehrungen gengend gute ,luft herbeizuschaffen4 ,man hat die durch die verschiedensten ,einrichtungen mittels ,pumpen1 besonderer ,kanle und ,leitungen1 mit hohen ,kaminen in ,verbindung1 zu erzielen gesucht4 ,diese sog4 ,ventilationsapparate werden namentlich in ,kasernen1 ,spitlern1 ,gefngnissen1 ,arbeitslen u4 s4 w4 angewendet2 fr einzelne und bescheidenere ,wohnungen sind sie inde zu kostspielig und zu wenig einfach4 ,in diesen letztern1 um die es sich hier doch besonders handelt1 wird man sich mit zugnglichern und wohlfeilern1 wenn auch weniger grndlichen ,hlfsmitteln noch eine ,weile behelfen mssen4 ,man wird sich darauf beschrnken im ,winter1 selbst ein bischen auf ,kosten der ,scheiterbeige1 die ,fenster gehrig zu ffnen und durch diese noch mehr bessre ,luft hereinzulassen1 als von selber schon durch ,spalten und ,mauerwerk hereinkommt4 ,solches tgliche ,lften ist in den ,wohnzimmern immer erforderlich2 vor allem aber in ,schlafkammern1 die ohnedie schon meist etwas stiefmtterlich behandelt aussehen1 hinsichtlich der ,rumlichkeit und der ,reinlichkeit4 ,leintcher1 und das ,bettwerk berhaupt1 welches von der ,ausdnstung whrend des ,schlafens am meisten durchdrungen wird1 sollte man fleiig an die freie ,luft hinaus1 womglich an die ,sonne1 hngen und dort recht auslften lassen4 ,ferner sind aus solchen ,rumen alle groen ,mbeln1 welche die so schon ungengende ,luftmenge noch mehr beschrnken1 zu entfernen1 namentlich die ,kisten und ,trge und ,koffer1 die man hufig als ,behlter unreiner ,wsche1 unter den ,betten antrifft4 ,wo diese ,aushlfe nicht gengt1 weil die ,zimmerluft durch die vielen ,leute1 vielleicht ,kost- und ,schlafgnger1 doch immer zu schnell wieder verdorben wird und man ja nicht fortwhrend die ,fenster kann offen stehen lassen1 da mu noch sonst wie ,rath geschafft werden und zwar dadurch1 da man einen ,theil der ,kost- oder ,schlafgnger einfach abdankt und auf diese ,weise der ,luftverderbni entgegenwirkt1 indem eine ,verminderung der ,bewohner einer ,lftung gleich kommt4 ,ist inde die eigene ,familie sehr zahlreich1 so lt sich freilich dem ,nachtheile der ,ueberfllung eines beschrnkten ,raumes nicht auf die gleiche ,weise begegnen1 wohl aber1 wenn man eine gerumigere ,wohnung bezieht4 ,denn ein ,raum1 in dem vier ,personen ganz gesund wohnen1 kann fr acht oder noch mehr ,menschen zu einem wahren ,krankheitsheerde werden4 ,es ist darum auch in ,dnemark durch ,gesetz vorgeschrieben1 wie viel ,wohnraum ein lediger und wie viel ein verheiratheter ,arbeiter zum ,mindesten haben mu4 ,da es sich um das ,beste fr den ,menschen und sonderlich fr den ,arbeiter handelt1 um seine ,gesundheit1 so sollte man auch ohne ,gesetz zu solchen ,vernderungen sich nicht zu lange besinnen4 ,man begegnet vielfach der ,meinung1 da durch den ,luftzug in ,oefen und ,kaminen1 die man in den ,zimmern heizt1 eine namhafte ,reinigung der ,luft bewirkt werde4 ,diese ,luftverbesserung aber wird meist viel zu hoch angeschlagen4 ,genaue ,untersuchungen weisen nach1 da sie kaum fr mehr ausreicht1 als die ,luft1 die ein einzelner ,mensch durch sein ,ausathmen verdirbt1 wieder herzustellen4 ,wo daher mehrere oder gar viele ,leute beisammen sind1 kann der ,ofen- und ,kaminzug nicht mehr in ,betracht kommen4 ,rechnet man zu diesem geringen ,vortheil noch die ,nachtheile1 welche durch ,rauch im ,zimmer oder zu frhes ,schlieen der ,ofenklappe leicht entstehen1 so wird man dieser ,zimmerheizung kaum sehr das ,wort reden wollen4 ,was die meisten ,menschen gegen das ,einathmen schlechter ,luft so gleichgltig macht1 ist wohl vorzglich der ,umstand1 da die nachtheiligen ,folgen nur in seltenen ,fllen auf der ,stelle1 und damit recht augenfllig1 zu ,tage treten4 ,das ,einathmen untauglicher ,luft auf krzere ,zeit schadet unserm ,krper auch weit weniger1 als wenn es auf die ,dauer geschieht4 ,die ,wohnungen auf dem ,lande sind oft sehr vernachlssigt1 indem dort mehr auf die ,pflege des lieben ,viehes gesehen wird1 als auf die der ,menschen4 ,es wird nie gelftet1 dagegen die ,stube im ,sommer fortgeheizt4 ,die ,fenster sind klein1 die ,zimmerdecke niedrig1 man schlft unter bleischweren ,federbetten und ,vierfer mehr als einer ,art theilen neben den ,hhnern mit dem ,menschen ein und denselben ,wohnraum4 ,dazu ist das ,essen oft mangelhaft und nichts im ,flor als die ,unreinlichkeit4 ,man trifft dehalb in ,drfern allerdings auch hufig blasse krnkliche ,kinder an4 ,diese wren inde noch weit zahlreicher1 wenn nicht anderseits1 sobald die ,leute den ,fu vor's ,haus setzen1 ihnen die frische ,luft aufgezwngt wrde1 wenn nicht zwischenein ,sonne und ,regen ungefragt die ,naturen strkten und wieder gut machten1 was die ,menschen verdorben4 ,der ,landbewohner sitzt nur einen kleinen ,theil des ,jahres in seiner ,stube1 je mehr aber die ,landbeschftigung zurcktritt und die ,industrie 7,weberei etc47 hervor1 um so bedeutungsvoller allerdings wird auch fr ihn die ,frage einer guten und gesunden ,wohnung werden4 ,durch schlechte ,luft wird also nicht auf der ,stelle eine ,krankheit erzeugt1 wohl aber die ,gesundheit allmlig1 fast unmerklich1 geschwcht3 der ,krper vermag nicht mehr schdlichen ,einflssen krftigen ,widerstand entgegenzusetzen2 was immer fr eine ,art ,krankheit gerade herrschen mag1 ,schleimfieber oder ,katarrh1 ,entzndung oder ,ruhr1 keinen ,augenblick ist er vor ihnen sicher4 ,tritt gar irgendwo die ,cholera1 das ,nervenfieber auf1 ja dann sind es diese schlechtgelfteten ,wohnungen und ihre armen ,bewohner jedenfalls zuerst1 welche dem ,besuche des furchtbaren ,gastes blosgestellt sind4 ,beinahe schlimmer noch als diese rasch verlaufenden ,krankheiten zeigen sich inzwischen jene kriechenden1 heimtckischen1 die am ,marke ganzer ,generationen zehren und sie langsam zu ,grunde richten4 ,wir meinen solche wie die ,drsenkrankheit 7,scropheln7 und die ,lungenschwindsucht 7,tuberkeln74 ,fr diese ist jene allmlige ,schwchung und ,vergiftung des ,krpers1 wie sie das ,einathmen verdorbener ,luft herbeifhrt1 gerade der gangbarste und sicherste ,weg ihre ,opfer zu erreichen4 ,ohne ,aufsehen serbeln in solchen ,wohnungen schon die ,kinder hin1 man wei nicht1 woher das kommt1 wann es angefangen1 hat nie einen ,feind bemerkt3 unsichtbar in der dumpfigen ,luft schwebend hat dieser auf das zarte ,leben gedrckt1 immer schwerer und schwerer1 bis er's endlich erstickt4 ,die ,luft ist ja ,nichts6 man lebt nicht von der ,luft6 -- nun1 so stirbt man aber doch von ihr4 #ab4 ,das ,licht4 ,hat ,einer einen ,blumenstock1 so stellt er den vor's ,fenster oder trgt ihn hinaus an die ,tonne1 denn er wei1 da er ihm im ,schatten welk und siech wird1 die grnen ,bltter erblassen und nur saft- und kraftlose ,triebe aufschieen4 ,er wei auch1 da die ,knospen und ,blthen stets nach dem ,lichte sich hinwenden und wachsen1 wenngleich man immer wieder sie anders kehrte4 ,das gleiche ,bedrfni der lieben ,gottessonne hat nun auch der ,mensch und besonders als ,kind4 ,nicht vergebens zieht es einen an schnen ,frhlingstagen an allen ,haaren hinaus1 die liebe ,sonne sich auf den ,rcken scheinen zu lassen und die sonnendurchwrmte frische reine ,luft in vollen ,zgen einzuathmen4 ,da die nicht bloe ,vergngenssache1 sondern wirkliches ,bedrfni ist1 zeigen uns die armen ,menschen1 die ihres ,lebens grten ,theil hinter geschlossnen trben ,fenstern1 zwischen engen ,mauern in sonnenlosen kalten ,hinterhusern und ,erdgeschossen1 ja gar unter der ,erde in ,kellern zubringen mssen4 ,sie sehen da gerade so aus wie jene armen serbelnden ,pflnzchen1 die mit aller ,gewalt ans ,licht mchten und knnen doch nicht4 ,da schwinden die rothen ,backen1 der frische gute ,muth1 der lebendige ,blick4 ,dafr wird die ,haut bleich und schlaff1 ,kinder sehen alt und ernst aus1 es entwickeln sich bei ihnen leicht ,augenbel1 ,drsenkrankheiten1 bei ,aeltern ,wassersucht1 besonders wenn1 wie gewhnlich der ,fall1 noch ,mangel an frischer ,luft und ,unreinlichkeit dazu kommen4 ,es mte auch1 schon ganz uerlich betrachtet1 ein ,gemth sehr verfinstert sein1 auf das nicht der erste helle ,frhlingsstrahl einen heitern ,eindruck bte4 ,freilich ist's fatal1 wenn dieser dabei auf einen schmierigen ,fuboden1 auf unsaubre ,wsche und ,gesichter oder auf unordentliches ,gerthe fllt1 denn gar unerbittlich hebt er nur viel schrfer all die ,gebrechen hervor4 ,um aber da der heilsamen ,kraft nicht verlustig zu gehn1 sondern ihr herzhaft ,thr und ,fenster ffnen zu knnen1 wird es am besten sein1 man richte sich so ein1 da man das ,sonnenlicht nicht zu scheuen hat und die geschieht durch ,reinlichkeit4 #ac4 ,reinlichkeit und ,ordnung4 ,reinlichkeit und ihre ,schwester die ,ordnung1 sind die ,grundlage aller ,wohnlichkeit und ,behaglichkeit2 ebenso sehr auch ein ,hauptmittel der ,gesundheit4 ,wie sie die ,armuth der ,htte verklren1 so erlischt ohne sie die ,pracht des ,palastes4 ,sie umfangen ,alles3 den ,menschen selbst1 seine ,kleidung1 seinen ,hausrath1 seine ,arbeit und die ganze ,umgebung4 ,der einfachste und gebrauchteste ,tisch von ,tannenholz1 das grbste und geflickteste ,hemde1 wenn sie ganz und rein sind1 stehen hoch ber einer unsaubern ,commode von ,mahagoni1 einem schmuzigen gefltelten ,vorhemdchen mit vergoldetem ,knpfchen drin4 ,nehmt dasselbe ,zimmer1 die gleichen ,gerthe1 die in ihrem unreinlichen und unordentlichen ,zustande euch vor ,unbehaglichkeit hinaustreiben1 und reiniget ,alles grndlich1 wascht den ,fuboden1 das ,getfel1 die ,fenster1 den ,tisch1 die ,bettstelle1 ebenso die ,vorhnge1 die ,bettwsche1 stellt ,jedes dahin1 wo's hingehrt und ihr werdet euch in einer neuen ,welt finden1 in der euch wohl und heimisch ist und darin ,alles1 auch das ,geringste1 besser1 freundlicher1 weniger armselig aussieht4 ,es giebt zwar genug ,leute1 welche meinen1 ,reinlichkeit trage nichts ab und habe mit dem ,wohlsein nichts zu schaffen4 ,demgem lassen sie denn auch auf ihrem ,leibe sich ansammeln und ansetzen1 was nur immer ,lust hat4 ,und unter ihrer ,kruste von ,unreinigkeit und abgestandener ,haut empfinden sie freilich nichts von dem strkenden erfrischenden ,gefhle1 das nach einem ,bade den ganzen ,krper durchstrmt1 als fliee nun das ,blut freier1 krftiger durch alle ,adern durch4 ,nichts ist zutrglicher fr die ,gesundheit als solche ,bder1 oder1 wo sie nicht mglich und im ,winter1 als ,ersatz kaltes ,waschen des ,krpers4 ,viele ,krankheiten1 und vor ,allem die ganze ,reihe der langweiligen ,erkltungskrankheiten1 knnen buchstblich weggewaschen werden1 indem die ,haut durch's ,waschen belebt1 gestrkt wird und so dem ,einflusse der wechselnden ,witterung widersteht4 ,besonders fr ,kinder1 deren ,haut so saftreich und thtig ist1 zeigt sich das kalte ,waschen heilsam und krftigend4 ,nicht umsonst hat der alte ,moses seinen ,israeliten so bestimmte und einlliche ,vorschriften ber die ,reinlichkeit gegeben1 ja dieselbe zu einer religisen ,pflicht gemacht4 ,wie viele ,christen htten da von den ,juden zu lernen6 ,ueberhaupt steht unsre ,zeit hierin der der ,alten bedenklich nach4 ,wie ganz anders sah's z4 ,b4 in dem alten ,rom aus1 als in unsern neuen ,stdten1 das modische ,paris nicht ausgenommen6 ,ueberall waren dort ffentliche ,bder eingerichtet1 die man regelmig bentzte4 ,kostbare ,riesenbauten1 deren ,ueberreste die ,welt noch jetzt anstaunt1 fhrten das beste ,wasser weit aus dem ,gebirge herbei4 ,keine ,gelegenheit war da zu ferne1 kein ,preis zu hoch1 man rechnete nicht ngstlich die ,zinse nach1 denn es betraf ja ,gesundheit1 ,wohlsein des ,volkes und alle ,welt geno der ,wohlthat guten und reichlichen ,wassers4 ,anderseits fhrten die groartigsten unterirdischen ,gnge und ,kanle 7,kloaken7 alles ,unreine1 allen ,abgang sogleich aus dem ,bereiche der ,menschen weg4 ,im ,gegensatz hiezu leiden bei uns nur zu hufig ,arme und ,reiche gleiche ,noth an gutem ,wasser und da ist die ganz nothwendige ,folge eben die ,unreinlichkeit2 am auffallendsten freilich immer in der ,wohnung des ,aermern4 ,wo man jeden ,tropfen weit herholen und sparen mu1 ja da wird beim ,fegen und ,waschen keine groe ,verschwendung getrieben und man lt schon eher etwas zusammenkommen4 ,ganz natrlichen ,schritt hiemit hlt die ,gleichgltigkeit gegen schlechte ,ausdnstungen1 aus ,winkeln und feuchten ,hflein1 gegen ,gerche aus ,mistgruben1 ,abtritten und ,cysternen1 aus mangelhaften ,dohlen und ,lchern1 in denen der ,abflu sog4 ,wassersteine stehen bleibt4 ,da ist keine ,vorkehrung getroffen1 es wird fr keinen ,ablauf1 fr keine ,reinigung gesorgt4 ,wozu sollte die auch ein ,einzelner8 fnfzig1 hundert ,menschen vielleicht1 benutzen ja die ,gelegenheit1 was sollte ,einer den ,narren machen fr die ,andern8 ,und so athmen denn ,hunderte und ,tausende vieler ,orten diese verpestete ,luft und es hilft dann allerdings nicht viel1 zur ,verbesserung der verdorbenen ,zimmerluft die ,fenster zu ffnen und diese vielleicht ebenso schlechte ,luft hereinzulassen4 ,wie's da aber hernach aussieht1 und namentlich in groen ,stdten 7wo die ,menschen enge wohnen und die beln ,ausleerungen massenhaft sich ansammeln17 wenn ansteckende ,krankheiten1 z4 ,b4 ,cholera1 ausbrechen1 das zeigen die ,sterbetabellen leider nur zu deutlich4 ,es ist hier allerdings mehr das ,gebiet der obrigkeitlichen ,frsorge und der ,einzelne1 besonders der ,miether1 wird unmittelbar kaum viel mehr zur ,verbesserung beitragen knnen1 als da er selber so wenig als mglich ,ansammlung von solchem ,unrathe in seiner ,nhe veranlat und auf ,abhilfe der baulichen ,uebelstnde dringt1 denen mit einiger ,leichtigkeit zu begegnen ist4 ,wo es dagegen schwer1 vielleicht unmglich zu helfen1 da wird er am klgsten handeln1 solche gefhrliche ,nachbarschaft oder ,einrichtung zu fliehen1 indem er auszieht4 ,im ,ganzen aber ist es schon ein ,gewinn1 wenn nur die allgemeine ,aufmerksamkeit sich auf ,dergleichen richtet1 der ,uebelstand als solcher erkannt1 das ,bedrfni empfunden wird2 einmal so weit und die ,abhlfe wird auch selten mehr gar zu entfernt sein4 ,reinlichkeit kann ,jeder ben1 selbst der ,aermste1 es kostet kaum mehr als ein bischen ,mhe4 ,und lat sie nur einmal irgendwo recht ,wurzel schlagen1 sie wird sich bald ber eure ganze ,umgebung verbreiten4 ,wer seinen ,krper reinlich hlt1 der wird nicht allein auch auf frische und saubere ,wsche halten1 sondern zugleich seine ,kleider weniger verunreinigen4 ,er wird keinerlei ,abgang nur so in die ,ecke werfen2 sein ,auge wird empfindlich3 ein ungescheuerter ,tisch1 ein schmuziger ,fuboden werden ihm bald zum ,greuel und den ,fliegen mag er frder weder das ,glas des ,spiegels1 noch der ,fenster zum ,mibrauche berlassen4 ,bricht einmal leidigerweise eine ,scheibe1 dann schickt er doch lieber zum ,glaser und nimmt sich vor1 knftighin vorsichtiger zu sein1 als da er das ,loch nur so mit einem ,lumpen zustopft oder ein ,papier drber klebt4 ,abfall von ,speisen in der ,kche1 ,kehricht1 gebrauchtes ,waschwasser und dergleichen ,alles wird nicht ,tage- und ,wochenlang aufbewahrt1 sondern im ,gegentheil sofort aus der menschlichen ,nhe geschafft4 ,jeden ,morgen werden alle ,rume1 ,treppen wie ,zimmer1 gescheuert1 wchentlich auch gefegt2 das versteht sich bald von selbst und verursacht wenig ,mhe und ,unbequemlichkeit mehr4 ,an den blanken ,fenstern will man saubre ,vorhnge erblicken1 je nach vier1 sechs ,wochen versieht man die ,betten mit frischen ,leintchern und hngt wchentlich1 beim ,wechseln der ,leibwsche1 auch ein reines ,handtuch hinter die ,thre4 ,alle paar ,jahre wird man berdie im ,frhjahr finden1 die ,zimmerdecke sei den ,winter ber durch ,ofenrauch und ,oeldampf doch auch gar zu schwarz geworden und entstelle das ganze ,zimmer4 ,man rechnet zwar1 sperrt sich1 inde am ,ende wird der ,reinlichkeitssinn siegen und der ,entschlu wird gefat1 zum ,gypser zu schicken und weien zu lassen3 es gefalle einem dann nachher noch eins so wohl zu ,hause6 ,schon durch diese regelmig wiederkehrende ,thtigkeit aber wird eine bestimmte ,zeiteintheilung1 mit dieser von selbst die ,ortseintheilung1 das heit eine allgemeine ,ordnung sich ergeben1 ohne da man eigentlich sieht wie8 bei der man blos sich sehr behaglich1 zufrieden1 glcklich fhlt und in welcher der gesammte ,haushalt nur mit der halben ,mhe gegen frher scheint gefhrt zu werden4 ,nehmen dabei die einzelnen ,staats- und ,modestcke auch ab1 man wird sich trsten und weniger das ,bedrfni haben1 etwas vorstellen1 scheinen zu wollen1 weil man das innerliche ,gefhl hat1 da man wirklich etwas ist4 ,sieht inzwischen die ,frau auf der ,strae nicht wie eine ,dame aus1 ei nun1 so gleicht sie dafr im ,hause doch keiner ,hexe mehr3 eine bequeme1 einfache1 reinliche ,kleidung wird in ihr stets die ,hausfrau erkennen lassen4 ,gleicherweise hlt sie ihre ,kinder reinlich und einfach und scheucht weder durch vernachlssigten ,aufzug und ,unordnung1 noch durch im ,zimmer zum ,trocknen aufgehngte ,wsche den ,mann ferner in's ,wirthshaus hinaus4 #ad4 ,recht sehen und richtig rechnen4 ,die ,bewohner aber1 die einmal so in's rechte ,geleise gekommen sind1 werden auch von selbst bald anders sehen und anders rechnen lernen4 ,sie werden nicht nur merken1 da ihre ordentliche und reinliche ,wohnung und die damit verbundene ,lebensweise ihnen mehr zusagt1 als die frhere vernachlssigte und ihnen1 wie man sagt1 dabei um's ,herz wohl ist1 sondern auch1 da sie auf die neue ,weise in ,allem besser fahren4 ,und wem wirklich der gute ,stand seiner ,wohnung eine angelegentliche ,sache ist1 wer mit der ,lftung1 der ,reinlichkeit und ,ordnung desselben ,ernst macht1 der wird auch bald erkennen1 wie weit er helfen kann und an welche ,uebelstnde seine ,hand nicht mehr hinanreicht4 ,liegen diese in fehlerhafter ,bauart1 in schlechter ,einrichtung1 in nachtheiliger ,umgebung1 so wird er1 wenn er zur ,miethe wohnt1 sich mit ,vorstellungen an den ,hausbesitzer wenden4 ,er wird ,manches so erlangen knnen1 weil der ,eigenthmer gerne an seinem ,hause etwas verbessert1 wenn er sieht1 da sein ,miethsmann ihm zu der ,wohnung ,sorge trgt1 sie im guten ,stande hlt1 nicht ,alles drin und dran verlottern lt1 wo ihn sonst freilich jeder ,batzen reuen wrde4 ,solches wirkt oft mehr als alles ,bitten und ,beten4 ,wer in seinem ,haushalte ,ordnung hat1 der ist auch ein regelmiger ,zahler1 es braucht keines ,mahnens und ,zuwartens1 wenn der ,zinstag da ist2 man hat von solchen ,leuten berhaupt weniger ,strung1 ,verdrielichkeiten zu erleiden und so ist es1 neben dem natrlichen ,wohlwollen1 zugleich der wohlverstandene ,vortheil des ,hausherrn1 wenn er seinem ,miethsmanne sich gefllig zeigt4 ,thte er die thrichter ,weise nicht1 oder liee sich groen ,uebelstnden berhaupt gar nicht abhelfen1 dann wrde sich freilich der auf ein ordentliches und gesundes ,quartier haltende ,bewohner nach einer andern1 gesundern1 bessern ,behausung umsehen mssen4 ,sie zu finden1 wrde ihm wohl nicht zu schwer fallen1 denn einmal ist sein ,auge gebt1 er wei1 worauf es ankommt1 was nachtheilig und was vortheilhaft ist und tappt nicht mehr gleichgltig oder unverstndig in den ersten besten ,raum1 der sich ihm aufthut1 ohne nur zum ,fenster hinausgesehen zu haben1 oder es zu beachten1 wenn er mit dem ,kopfe fast an die ,zimmerdecke stt4 ,und dann werden seine ,ordnungsliebe1 seine ,pnktlichkeit1 sein guter ,ruf ihn den ,hausbesitzern empfehlen vor zehn nachlssigen und leichtfertigen ,miethern1 wie sie alle ,vierteljahr aus- und einziehen und ohne welche die ,zahl der elenden ,wohnungen bald sich vermindern wrde1 weil die ,waare stets nach dem ,kufer sich richtet4 ,es ist mglich1 ja wahrscheinlich1 da1 wer auf ein freundliches1 gesundes1 wohnliches ,logis sieht1 etwas mehr ,miethe zahlen mu als fr eine ,spelunke4 ,daneben wird er rechnen3 ,so viele ,franken mu er allerdings jetzt vierteljhrlich mehr ausgeben1 was hat er dafr8 ,in der sonnigen heitern ,behausung kann er im ,frhjahr und ,sptherbste wenigstens ein paar ,wochen lang das ,heizen sich ersparen1 das ihm nun1 gegenber dem frhern feuchten und kalten ,winkel1 die bloe ,sonnenlage abnimmt4 ,dann geht ihm von seinem ,hausrathe1 von ,bettwerk und ,kleidern in der trockenen und luftigen ,wohnung weniger zu ,schanden als in einem dumpfigen ,loche1 wo sich berall ,schimmel und ,faulflecken ansetzen4 ,die ,hauptsumme inde1 die er gewinnt1 besteht in den ,franken1 die ihn seine krnkelnde ,frau und ,kinder vordem kosteten und die in der gesunden ,wohnung nun ganz oder zum groen ,theile erspart werden4 ,es ist nicht nur das ,geld1 welches baar an ,doktor und ,apotheker ausgegeben wird1 sondern auch jenes noch1 das er in der ,zeit zu verdienen versumt1 der ganzen ,zeit1 die ,krankheit und ,pflege der ,seinen oder eigene ,erkrankung ihn zu ,hause festhielten4 ,von den ,bewohnern solcher geordneten1 reinlichen und gesunden ,wohnungen1 auch wenn sie in ,fabriken arbeiten1 gilt dann die allgemeine ,annahme nicht mehr1 da ihre ,lebensdauer eine viel krzere sei1 als die der vermglichen ,klassen4 ,da von dieser grern ,sterblichkeit die ,wohnung und ,lebensweise daheim weit mehr der ,grund sind als die ,arbeit1 das beweisen am schlagendsten z4 ,b4 jene ,arbeiterfamilien in den ,musterwohnungen der ,stadt ,london4 ,in diesen sterben von tausend ,menschen im ,jahre hchstens #ac bis #ad1 whrend in andern schlechtern ,husern1 ganz im gleichen ,quartiere1 ja mitten unter jenen ,musterwohnungen1 #bg bis #bh ,todesflle vorkommen4 ,solche ,erfahrungen und ,zahlen reden denn doch deutlich und es scheint1 ,jeder drfte sie gar wohl mit in die ,rechnung bringen1 wenn er eine ,wohnung aussucht und den geforderten ,miethzins in ,erwgung zieht4 ,wenn sich nun so beim ,abschlu der ,rechnung zeigt1 da die bess're1 theurere ,wohnung doch zugleich die billigere ist1 so kann kein ,vernnftiger mehr in seinem ,entscheide schwanken1 besonders wenn er ja noch ,behagen1 ,zufriedenheit1 ,glck1 die er darin findet1 gratis obendrein erhlt4 ,illustration3 ,dekoration ,,ii4 #a4 ,die ,dmmerung ist hereingebrochen2 ,liese und das #ai;jhrige ,liseli erwarten jeden ,augenblick den ,vater1 denn das einfache ,nachtessen ist parat4 ,unterdessen sitzen ,mutter und ,tochter am ,fenster2 nicht der ,aussicht wegen1 denn gegenber gibt's nichts als graue1 halb vom ,kalk entblte ,mauern und halbverfaulte ,lden1 so nah noch1 da man meint1 man knnte das ,alles zum ,fenster hinaus mit der ,hand ergreifen4 ,also ,aussicht gewhrt das ,fenster keine1 wenn man nicht den ,flgel ffnet und den ,kopf in's enge ,gchen hinunterbeugt1 wo freilich zu jeder ,tages- und fast zu jeder ,nachtzeit etwas zu sehen wre1 was wunderfitzige und klatschschtige ,augen und ,zungen ergtzt4 ,aber zu dieser ,klasse gehren unsere beiden ,frauenzimmer nicht4 ,liese ist ,wunderfitz und ,klatschen vergangen1 ohnedie hat das nie ihre starke ,seite ausgemacht2 jetzt sitzt sie meist still und scheinbar nachdenklich in ihrem ererbten hochlehnigen ,grovaterstuhl mit dem zierlich geschweiften und in der ,mitte gegipfelten ,zierrath1 der die ,fe des ,stuhls in's ,kreuz verbindet4 ,obgleich ihre #de ,jahre sie noch nicht beugen knnen1 sitzt sie doch welk da1 dster und trben ,angesichts4 ,zu klagen wei sie nichts ,besonderes1 krank fhlt sie sich gerade nicht2 aber sie ist matt1 ohne gearbeitet zu haben1 appetitlos1 ohne gegessen zu haben1 wehmthig1 ohne beleidigt zu sein1 hat ,schmerzen1 ohne sagen zu knnen3 ,ich bin krank1 mir fehlt das oder jenes4 ,sie mchte klagen1 aber weil sie eigentlich nichts ,besonderes zu klagen hat1 so verschliet sie1 um ,niemand ,unrecht zu thun noch zu betrben1 ihre ,klagen in sich1 -- und denkt fast ohne ,aufhren1 wie beklagenswerth sie sei4 ,liseli sucht die stille1 verschlossene ,mutter aufzuheitern4 ,sie spricht von allem ,mglichen1 vom ,markt und von der ,eisenbahn1 vom ,unglck mit dem ,steinweidling und vom ,krieg2 aber die ,mutter gibt wenig ,antwort4 ,liseli ist eine zartfhlende ,tochter2 was sie nach ihres ,herzens ,drang am liebsten erfhre1 das verschweigt sie am sorgfltigsten2 die ,mutter wrde ihr den ,kummer ja doch nicht offenbaren1 der sie zu drcken scheint4 ,liseli thut1 was in ihren ,krften steht1 die ,mutter zu sttzen und zu erheitern1 fhrt die ganze kleine ,haushaltung und putzt dazwischen ,bndel4 ,aber mit dem musterhaften ,flei und dem schonenden ,zartgefhl der ,tochter ist der ,einziggeborenen auch kein geringes ,theil von ,empfindsamkeit zu ,theil geworden4 ,nicht da sie solche je blicken liee2 aber in der dunkeln ,kche1 wo sie nicht beobachtet werden kann1 rinnt ,thrne um ,thrne ber die ,wangen und sie fragt sich tausendmal in ,gedanken1 hab' ich etwa das gesagt1 hab' ich etwa jenes gethan1 da der ,vater1 da die ,mutter unzufrieden ist8 ,und auer ihrem eignen ,leid1 das diese krankhafte ,zrtlichkeit gegen ihre ,eigenliebe ihr bringt1 hat sie auch noch ein anderes1 gerade bei solcher ,gemthsart tief einschneidendes ,leid zu tragen4 ,sie sieht ja tglich1 wie zwischen ,vater und ,mutter keine ,liebe ist1 wie sie1 ohne zu zanken1 doch allerlei kleine ,ursachen zur ,unzufriedenheit an einander suchen und finden1 und wie so ,eines dem ,andern ,unrecht thut1 ,eins das ,andere tglich verwundend behandelt4 ,sie ist ja eine treue1 liebende ,tochter1 wie sollte ihr das nicht durch's ,herz gehen1 da ,vater und ,mutter so gegen einander sind4 -- ,jetzt kommt der ,vater heim4 ,statt dem guten ,abend heit's nur3 ,habt ihr kein ,licht in der ,kche1 ich knnte mir ,hals und ,bein brechen1 bis ich zur ,stubenthr komme4 ,schnell holt ,liseli ein ,licht und ohne ,umstnde setzt man sich und it die ,suppe1 die trotz ,salz und ,pfeffer nicht gewrzt ist4 ,gleich darauf geht der ,vater noch zu einem ,kameraden1 um sich zu erholen2 es ist ihm zu trbe zu ,hause4 ,mancher ,andere geht noch in's ,bierhaus2 er nicht4 ,und darum hlt er sich fr einen musterhaften ,hausvater1 und weil er ,frau und ,kind nicht schilt und zankt4 ,liese geht erschpft zu ,bette1 um in ngstlichen ,trumen und unruhigem ,schlummer das freudlose ,leben des ,tages fortzuleben2 ,liseli aber mu auf die spte ,zurckkunft des ,vaters warten1 ehe es seine ,ruh' im ,kmmerlein suchen kann4 #b4 ,es ist merkwrdig1 es ist bejammernswerth1 wie viele ,familien eines wackeren ,arbeiterstandes vergeblich ringen und streben1 glcklich zu werden und es nicht werden knnen4 ,wohl suchen sie das ,glck im ,frieden und zanken und streiten nicht1 aber es ist ein fauler ,friede2 wohl sind sie arbeitsam und sparen1 aber whrend das ,sparkassenbchlein wchst1 wird ihr ,herz rmer und rmer4 ,das ,herz des ,menschen bleibt zwar immer die ,hauptquelle alles ,uebels1 das ihn trifft2 aber es gibt doch auch uere ,ursachen1 die wie ein ,mistbeet jene ,disteln und ,dornen hervortreiben1 durch welche die ,arbeit in ,fluch verkehrt wird2 und eine der wesentlichsten ist eine unzweckmige ,wohnung4 ,das zeigte sich z4 ,b4 bei unsrer ,familie4 ,vom ,lande1 wo die kleine ,landwirthschaft und daneben das ,posamenten eine kleine ,haushaltung ordentlich durch's ,leben bringt1 wo aber gerade der letztere ,erwerb etwas unregelmiger ,frucht trgt1 als das ,arbeiten in der ,fabrik selbst1 zogen ,heiri und ,liese mit ihrem ,liseli in die ,stadt1 um es besser zu machen4 ,bei der allgemeinen ,noth1 um ein passendes ,geld ein passendes ,logis zu bekommen1 war es ihnen sehr erwnscht1 da der ,vetter ,hans1 welcher in einer hintern ,gasse ein eigenes ,haus hatte1 und wo er durch ,vermiethen seiner kleinen ,logis frei sa1 ihnen aus ,freundschaft ein solches1 eine ,stiege hoch1 um den gewhnlichen ,zins anbot4 -- ,zwar wollte ihnen die ,wohnung nicht recht behagen1 aber so viel sie sich vorher erkundigt hatten1 sie sahen eben ein1 da fast ,niemand ihres ,standes und ,berufes besser versorgt sei4 ,giebt es doch ,huser mit #f ,kreuzstcken in der ,fronte1 wo #aa1 sage elf ,familien wohnen1 weil fnf gegen den engen ,hof hinaus die einzige ,aussicht haben4 -- ,und der ,vetter war recht ordentlich1 kujonirte nicht wie mancher1 der sich als ,hausherrn fhlt1 seine ,abmiether mit allerlei unnthigen ,scherereien1 da man sich kaum zu regen wagt4 ,er war nicht stolz1 sondern recht freundlich1 und besonders gegen ,heiri's4 ,daher schickten sie sich in das nothwendige ,uebel und zogen damals ein und waren eben jetzt in's vierte ,jahr da4 ,wie schtzten sie sich im ,anfang glcklich1 in die ,stadt gezogen zu sein2 denn der ,verdienst gieng recht ordentlich und das ,geld flo wie ein bescheidenes ,brnnlein regelmig in's ,haus4 ,auch das ,logis lernten sie trotz vieler ,unbequemlichkeiten schtzen2 denn sie hatten im ,hause ,frieden4 ,freilich auf dem ,lande hrt man nicht oft von ,hausstreit zwischen ,nachbarn1 auer wenn sich an ihnen das ,sprchwort erwahrt3 ,halbes ,haus1 halbe ,hlle4 ,aber in der ,stadt1 wo so viele ,hausleute zusammengepfercht wohnen1 sind ,zwist und ,unfrieden leider nicht selten4 ,neid1 ,eifersucht1 ,klatschsucht1 ,ungeflligkeit1 ,empfindlichkeit1 ,kinder1 ,gassenkehren und unzhlige andere ,ursachen verbittern manches ,leben1 zerstren manchen ,hausfrieden4 ,jahrelang knnen ,nachbarn sich in ein ,leben von ,ha und ,bosheit einnisten1 einander durch alle erdenklichen ,mittel1 ,verklagen beim ,hausherrn1 das ,leben verleiden1 ,hohn und bissige ,worte aus dem ,logis zu vertreiben suchen1 und vergessen darber den hohen ,adel und die himmlische ,berufung der menschlichen ,seele4 ,all' die ,leid erfuhren ,heiri's nicht an sich selber2 denn der ,vetter wachte streng ber die ,hausordnung1 und dehalb waren seine ,logis gesucht und nie eines leer4 ,aber es gab aus der nchsten ,nachbarschaft manchen bedauerlichen ,auftritt zu hren1 oft am ,morgen1 ein anderes ,mal am ,abend1 heute links1 morgen rechts1 da ,liese oft sagte3 ,gott ,lob und ,dank1 da wir beim ,vetter sind6 ,sie verga darber beinahe die ,unbequemlichkeiten und das ,unfreundliche und ,unbehagliche ihres ,hauses4 ,denn so heimelig wie auf dem ,dorfe war's just nicht4 ,die enge1 dstere ,gasse war selten trocken1 weil die ,sonne nie auf den ,boden scheinen konnte1 und weil vom ,morgen bis zum ,abend1 wenn nur nicht gerade der ,landjger da war1 manches ,spl- und ,bartwasser von oben herunter oder von der ,hausthre aus auf's ,pflaster gegossen wurde4 ,trat man in den ,hausgang1 so roch's just auch nicht nach ,rosenl1 sondern fast wie bei der ,gasfabrik2 denn zunchst an der ,hausthre war der gemeinschaftliche ,abtritt und dahinter ein ,verschlag fr alle ,arten von ,abgngen1 die von ,morgens bis ,abends von allen sechs ,hauspartheien hier zusammengeworfen und dann in ,kehrordnung dem melancholischen ,schellenwagen anvertraut wurden4 ,die ,passage war im engen ,hausgang oft durch den offenen ,kellerhals unterbrochen1 was besonders ,abends immer einige ,vorsicht nothwendig machte1 fr ,fremde aber wirklich gefhrlich war4 ,weit hinter dem langen ,gang war die ,stiege1 die man aber1 wenn man so vom ,tageslicht hereinkam1 nicht mit den ,augen1 sondern mit den ,fen aufsuchen mute2 auch ber diese ,schwierigkeit half ,uebung und ,gewohnheit4 ,oben kam man von der ,stiege aus wieder an die ,kchenthre1 welche ein paar ,glasscheiben hatte1 die fast eben so gut htten wegbleiben knnen2 trat man durch die ,kche weiter1 so gelangte man abermals zu einer ,thre mit ,glasscheiben1 die ,stubenthre2 und neben der ,thre gieng auch noch ein ,fenster aus der ,kche in die ,stube2 denn auer dieser ,beleuchtung gab's kein anderes ,tageslicht in der ,kche4 ,die ,stube war gegen die sonst im ,hause herrschende gyptische ,finsterni hell2 denn sie hatte einen breiten ,kreuzstock1 wobei es nicht viel ausmachte1 da das zweischlfrige ,bett etwas vor dem ,fenster stand4 ,neben der ,stube war noch ein ,kmmerlein2 denn1 merkwrdigerweise kommt das nicht selten vor1 das ,haus ging hier vor einem ,theil des ,nachbarhauses durch1 so da man sich denken kann1 welche ,flle von ,licht der ,nachbar in seinem versteckten ,winkel haben mag4 ,diese sonderbaren ,verzackungen werden wohl jener ,zeit ihren ,ursprung verdanken1 wo ein ,brger dem andern bei einem ,glase ,wein die wichtigsten ,hausgerechtigkeiten fr einen ,abendimbi verhandelte4 ,aber gerade fr ,vetter ,heiri's ,haus war das ein ,vorzug1 weil es gegen die ,gasse zwei ,fenster1 hatte4 ,gar viele ,logis haben statt eines ,kmmerleins nichts als einen dumpfen1 dunkeln ,alkoven hinter der ,stube1 eine ,einrichtung1 welche meist durch erwhnte einspringende ,winkel oder durch groe ,tiefe der ,huser bei geringer ,breite veranlat wird4 ,das sind aber wahre ,mrdergruben2 denn in solchen ,winkeln setzt sich die ,feuchtigkeit so fest1 da keine ,tapete hlt1 da feines grnes ,moos sich ansetzt1 ja im ,winter das ,wasser wie an feuchten ,felsen heruntertropft4 ,und wer da schlafen mu1 wo der ,leim der ,bettstellen in ,furnieren und ,fugen sich auflst1 wo ein eckelhafter ,modergeruch ,betten und ,kleider durchdringt1 wie kann der bei strkster ,gesundheit gesund bleiben8 ,es giebt leider solche ,huser1 besonders1 wo stark bevlkerte ,quartiere in hgeligen ,gegenden der ,stadt vorkommen1 in welchen die ,hinterrume und ,hinterhuser in den ,berg eingebaut sind4 ,da sollte von ,polizei wegen die ,anordnung von ,luftkanlen zur ,ventilation vorgeschrieben und im ,nothfall zwangsmig ausgefhrt werden1 da sollten smmtliche feuchten ,mauerwnde mit ,asphaltmrtel1 mit ,theer- oder mit ,asphaltfilz bekleidet und vertfelt oder doppelt 7zuerst mit starkem ,packpapier7 tapeziert werden4 ,denn nur ,schutz gegen uere und ,auftrocknung der innern ,feuchtigkeit1 gleichzeitig angewendet1 vermgen diesen schreiendsten ,uebelstand zu heben4 ,wie gesagt1 ,vetter ,heiri's ,haus hatte manchen ,vorzug vor andern ,husern gleicher ,klasse1 und darum lie sich's zur ,noth darin wohnen2 darum trachteten auch ,heiri und ,liese nicht nach einem andern ,losament4 ,heiri war den ,tag ber auf der ,arbeiterstube2 der sprte am wenigsten von der ,unbequemlichkeit des ,hauses4 ,aber ,liese weinte im ,anfang zuweilen in der ,stille1 weil es das ,heimweh nach seinem freundlichen ,stblein auf dem ,dorf nicht ganz verwinden konnte4 ,zwar1 ob's das ,dorf sei1 mit seinen ,baumgrten und grnen ,matten und niedern ,husern oder die trauliche ,bekanntschaft der ,leute im ,dorf1 die ,alle einander duzen1 das wute es nicht2 aber etwas fehlte ihm4 ,jahr aus1 ,jahr ein war's auch das ewige ,einerlei in der ,arbeit1 nur da man im ,winter noch zu heizen hatte4 ,am ,morgen brannte in der finstern ,kche das ,aempele1 im ,winter selbst ,mittags1 und ,abends jedenfalls wieder4 ,ob das ,geschirr sauber und blank sei1 war beim besten ,willen nicht gut zu unterscheiden und ,alles mute mehr im ,griff als nach dem ,augenschein geputzt oder gekocht werden4 ,kein ,wunder1 da ,liese zunchst die gewohnte ,freude an der ,reinlichkeit in der ,kche verlor4 ,liseli bekam manchen ,schnauz1 wenn es die ,pfanne1 welche die ,mutter schon ausgerieben hatte1 noch einmal visitirte2 denn ,liseli war sehr exakt und nahm eher ,kellen und ,lffel und ,gabeln und ,messer an's ,stubenfenster1 als da es auf's ,gerathewohl das ,geschirr auf dem ,kchenschaft versorgt htte4 ,im ,winter gings nicht sehr frh her4 ,der ,milchmann kam spt und vorher ntzte das ,aufsein nicht viel4 ,wre ,liseli gern1 wie gewohnt1 um #e oder halb #f ,uhr aufgestanden1 so war der ,vater unzufrieden1 man msse das ,licht ja schon am ,tag genug in der ,kche brennen und zu thun sei ja nichts ,nothwendiges4 ,liese kam so in jenen verderblichen ,schlendrian der ,hausordnung1 wo man den ganzen ,vormittag in ungekmmtem ,haarschmuck und im schlampigen ,staat des ,unterrocks und ,nachtkittels herumhanthiert und sich lobt1 da man das ,bett gemacht und die ,stube gewischt hat4 ,das war aber dem ,liseli gar schwer2 doch durfte es aus ,ehrfurcht und ,scheu der ,mutter nichts sagen und strengte sich in seinem ,theil um so mehr an1 der ,ordnung heil'ge ,zucht zu wahren4 ,es nahm den ,staub fleiig auf und berschwemmte regelmig am ,samstag ,nachmittag den ,stubenboden mit einer ,fluth warmen ,wassers und fegte und wirthschaftete im ,zimmer1 bis alles rein und hell schien2 so auch im ,kmmerlein1 wo es schlief4 ,dabei wurden die ,fenster und ,thren aufgemacht1 da es lustig durch die ,stube blies1 damit ,alles schneller trocknete4 ,die ,lften wre1 besonders im ,winter1 eine rechte ,wohlthat gewesen1 wenn man dem schdlichen ,zuge und dabei der ,feuchtigkeit htte ausweichen knnen4 ,aber da dieser ,luftzug schdlich sei1 wuten weder ,liese noch ,liseli2 auf dem ,lande ist man ja bei der ,landarbeit immer der freien ,luft und allem ,wind ausgesetzt1 ohne ,nachtheil4 ,zahnweh und ,kopfweh schrieben sie vielmehr der vernderten ,kost1 der andern ,luft und dem vielen ,sitzen zu4 ,zudem that ihnen der erfrischende ,hauch einer zum ,fenster hereinstrmenden ,luft fr den ,augenblick wohl1 denn der ,kchenqualm und der ,stubendunst waren oft recht drckend4 ,aber im letzten ,winter wurde die ,mutter anhaltend unplich1 ohne da sie wute warum1 noch eigentlich sagen konnte1 was ihr wehe that4 ,bald ,stechen in der ,seite1 bald ,kopfweh1 wenig ,appetit und wenig ,muth1 das war ihr ,uebel4 ,dabei wurde sie blsser und abgezehrter4 ,den ,doktor wollte sie nicht1 denn von ,zeit zu ,zeit gings wieder besser4 ,endlich aber wurde dem guten ,liseli bang und es lie nicht nach1 bis der ,vater zum ,doktor ging4 #c4 ,der ,doktor kam2 ein freundlicher ,mann mit wohlwollendem ,blick und klugen ,augen1 ein ,freund der ,leidenden und gar oft und viel ein ,trster und treuer ,berather der ,armen4 ,es war gerade der rechte ,zeitpunkt1 um auch den ,heiri anzutreffen1 der eben ,feierabend gemacht hatte4 ,denn ,heiri htte gerne gewut1 was seiner ,frau fehle1 theils um sich zu versichern1 da es keine kostspielige ,krankheit gebe1 theils weil er eigentlich doch mit seiner ,frau rechtes ,mitleid gehabt htte1 wenn es mit ihrem ,leiden lnger oder rger geworden wre4 ,der ,herr ,doktor war bald fertig mit seinen ,fragen und sagte dann freundlich aber ernst3 ,liebe ,leute1 die ,sache ist nicht gefhrlich und nicht bedeutend1 aber sie kann es werden1 wenn ,ihr nicht ,schritte thut4 ,eure ,frau bedarf eigentlich keine ,medizin2 doch will ich ihr etwas verschreiben1 das ihr fr jetzt ,erleichterung verschafft4 ,aber sie bedarf eine ,kur4 ,so trstlich der ,anfang fr ,heiri war1 so unangenehm berhrte ihn die ,wort4 ,aus diesem ,loch mt ihr heraus1 sonst endet's mit ,gicht und ,typhus1 ,euch fehlt hier ja ,luft und ,licht1 diese unentbehrlichsten ,bedingungen der ,gesundheit4 ,in dieser engen ,gasse1 wo ,massen von ,menschen zusammengedrngt athmen1 wo bis in weite ,entfernung kein grner ,baum1 kein freier ,platz zu treffen ist1 da ist die ,luft verdorben und wird zudem noch mehr verschlechtert durch die vielen unreinen ,stoffe1 die man aus ,bequemlichkeit auf die ,gasse wirft1 statt in den ,abtritt2 und dann noch die ,nhe der ,school1 dieses ,pfuhls von ,gestank und ,unrath4 ,jedes ,thier und jede ,pflanze bedarf frischer ,luft zum ,gedeihen1 um wie viel mehr der ,mensch mit seinem zarten und wundervollen ,krperbau4 ,wenn auch die ,regierung alles ,mgliche thut1 den bestehenden ,uebelstnden abzuhelfen1 so kann sie nun einmal den ,hauseigenthmern nicht verbieten1 ,leute ins ,logis zu nehmen1 drum sollten diese selbst auf ihre ,gesundheit denken und dahin gehen1 wo sie genug frische ,luft haben4 -- ,und hier habt ihr ja nie einen ,sonnenblick1 entbehrt sogar den freien ,anblick des ,himmels1 wenn ihr nicht das ,fenster aufmacht und den ,kopf gewaltsam in die ,hhe dreht4 ,streckt sich doch jede ,blume der ,sonne entgegen und ffnet ihr verlangend ihre ,krone4 ,betrachtet einmal die ,keime der ,rben und ,kartoffeln im ,keller2 die bringen freilich ,bltter hervor1 aber was fr8 ,bleichschtige1 kraftlose1 schwammige ,gebilde1 die mit dem ppigen ,grn und vollen ,wuchs der ,ackerpflanzen sich gar nicht vergleichen1 sie gar nicht einmal erkennen lassen4 ,wie ist's denn anders mglich1 als da der ,mensch in solch' dunkeln und dumpfigen ,rumen verderbe an ,leib und ,seele8 ,der ,doktor hatte wahr gesprochen an ,leib und ,seele4 ,den ,schaden hatte er in seinem vollen ,umfang durchschaut1 wenigstens geahnt4 ,denn wohin war ,liese's ,zufriedenheit und ,freundlichkeit1 wohin ,liseli's offenes1 heiteres1 und dabei doch zartfhlendes ,wesen geflohen8 ,sie waren dahin1 unerkannt und allmlig1 und ,heiri war1 wie er meinte1 nchterner geworden und nicht mehr so narrchtig gegen seine ,liese2 aber im ,grunde hatte er nur die ,liebe des ,gatten gegen das kalte und mrrische ,betragen eines ,eheknechts vertauscht1 der sich nicht mehr von den ,fesseln einer veredelnden ,zuneigung1 sondern von denen der ,pflichtschuldigkeit gefangen fhlt4 ,darum mied er ,abends ,frau und ,kind und hielt sich an den muntern1 witzigen ,kameraden2 darum fehlte diesem ,hause der ,segen eines ,familienlebens4 ,so viel vermag der ,einflu einer ungnstigen ,wohnung4 ,er kann glckliche ,geistes- und ,gemthsanlagen erdrcken1 kann ,wohl in ,wehe1 ,gesundheit in ,krankheit verkehren1 -- und man wird sich nicht bewut1 woran's liegt1 schiebt die ,schuld allein auf bsen ,willen1 ,gleichgltigkeit1 dstere ,gemthsart seiner ,nchsten4 ,und s'ist doch so klar1 da die dstere ,stube1 in der man das halbe ,leben und mehr zubringt1 nicht trbe ,augenblicke erheitern1 die feuchte ,luft1 die man athmet1 nicht feuchte ,wangen trocknen kann1 da die ,frische der ,gemthsstimmung und des ,leibeslebens vielmehr dahinwelken mu4 ,welchen ,eindruck des ,doktors ,rede in den verschiedenen ,gemthern der kleinen ,familie hervorbrachte1 lt sich leicht voraussehen4 ,liese1 die stille1 meist in sich verschlossene ,gewohnheitsnatur konnte sich's gar nicht reimen noch richten1 da sie aus des ,vetters ,haus sollten4 ,von dem1 was der ,doktor gesagt hatte1 begriff sie wenig1 sie glaubte ihm nur1 weil er sie mit ,gicht und ,typhus gengstigt hatte4 ,wie dem ,vetter die ,sache mitzutheilen1 ihm des ,arztes ,grnde deutlich zu machen auf schonende ,art1 das machte sie rathlos2 wie ein anderes ,logis finden1 wo es das erstemal schon so schwer gehalten1 das waren der ngstlichen ,natur vollends unbersteigliche ,hemmnisse4 ,liseli wute eigentlich nicht1 was nun werden sollte1 ob die ,mutter den ganzen ,sommer nach ,frenkendorf oder gar auf die ,sennweid gehen msse1 um sich zu erholen2 oder ob sie wieder auf's ,land ziehen wrden1 um das frhere ,leben auf's ,neue zu beginnen2 aber sie erschrak ob dem ,gedanken1 da nun die ,last einer wenn auch kleinen ,haushaltung allein und einzig auf ihre ,schultern fallen wrde4 ,heiri aber schien in sich gekehrt4 ,er fhlte halb und halb1 da es von ihm ,unrecht gewesen sei1 nicht besser auf die ,gesundheit seines ,weibes geachtet zu haben und berhaupt ein gleichgltiger ,lebensgefhrte der ,seinen gewesen zu sein4 ,er wollte anders werden2 aber wie schwach ist der ,mensch8 ,so lange der ,eindruck des ,vorgefallenen frisch blieb1 hielt er sich brav1 aber die alten ,umstnde zogen ihn unwiderstehlich in die alten ,gewohnheitsfesseln1 bis auch in der uern ,lebensfhrung ein neuer ,abschnitt ihn in neue ,verhltnisse brachte1 und zwar zunchst in eine neue ,wohnung4 #d4 ,nach vierzehn ,tagen kam der ,doktor mit ,schulmeisters ,fritz ,abends zu ,heiri's4 ,fritz war seit zwei ,jahren in ,basel und ,aufseher bei den ,zettlerinnen in der ,s444'schen ,fabrik4 ,gewandt1 anschicklich und in allem genau und treu1 hatte er das ,zutrauen und ,wohlwollen seiner ,herren bald gewonnen und eine angenehme ,stellung erlangt4 ,als kleiner achtjhriger ,knabe war ,fritz oft zu ,heiri's1 die neben dem ,schulhaus wohnten1 hinbergegangen2 dann aber hatte sein ,vater eine andere ,lehrerstelle bekommen und seitdem hatte man sich nicht mehr gesehen4 ,fritz gab sich zuerst zu erkennen und ,heiri und ,liese freuten sich des lngst fast ganz vergessenen ,nachbarn4 ,liseli1 das bei ,fritzens und seiner ,eltern ,wegzug aus ihrem ,dorfe erst zwei ,jahre alt gewesen war1 hatte keine ,erinnerung an jene ,zeiten mehr1 ,fritz war ihm eine weltfremde ,seele und es blieb in der ,kche und kochte beim trben ,schein des ,lmpleins4 ,der brave ,doktor rckte nun zuerst heraus1 warum er gekommen4 ,er hatte den ,leuten ein ,logis ausfindig gemacht1 wie sie's brauchten2 nicht viel grer1 fast gleich in der ,einteilung1 und nur unbedeutend theurer als ihr jetziges2 aber dafr freundlich1 bequem1 hell1 luftig und sonnig4 ,das ,logis gehrte eben dem ,fritz1 der vor dem ,thor ein eigen ,huslein gebaut hatte nach dem ,muster der vordersten ,arbeiterwohnungen auf der ,breite4 ,ein ,huslein fr zwei ,familien mitten in einem ,grtlein1 und neben ihm ein ,nachbar an gemeinschaftlicher ,scheidemauer4 ,fritz hatte noch vor wenigen ,jahren gerne in ,kleidern und sonntglichen ,lustparthieen den ,flotten gemacht1 war sogar einmal1 als er bald nach dem ,eintritt in seinen jetzigen ,dienst zu ,zettlerinnen auf's ,land mute im ,interesse des ,geschfts1 mir nichts dir nichts einen ,ausflug nach ,zrich gemacht und so drei ,tage alle ,geschfte seiner ,herren an's ,ngelein gehngt4 ,aber das strenge ,mahnwort der ,herren1 die einen weniger ,brauchbaren auf solchen ,leichtsinn hin ohne weiteres verabschiedet htten1 war ein gutes ,wort zu guter ,zeit fr ihn geworden4 ,ein guter ,geist leitete diesen muthwillig krftigen ,strom in sein rechtes ,bette2 er dachte daran1 seinen reichlichen ,verdienst zur ,erwerbung eines ,heimwesens zu verwenden1 und als sich ihm ,gelegenheit bot1 mit einem ,andern gemeinschaftlich einen ,viertel ,land zu kaufen1 gab er freudig seine theils von den sel4 ,eltern ererbten1 theils ersparten #aejj ,frnklein dafr hin4 ,ohne ,sumen wurde mit seinem ,halbpartmann das ,nothwendige verabredet und sie verakkordirten einem geachteten1 fr das ,wohl der ,arbeiterklassen thtigen und liebevoll besorgten ,baumeister ihre ,huser nebst gemeinschaftlichem ,ziehbrunnen1 wofr jeder #gejj ,fr4 zu bezahlen hatte4 ,alle ,rcksichten auf ,bequemlichkeit und ,gesundheit waren aufs ,sorgfltigste erwogen1 bis ,baumeister und ,bauherrn sich befriedigt gefhlt hatten4 ,leider fing schon mancher an zu bauen1 ehe er recht wute1 was er wollte1 wnschte nachher ,vernderungen und die ,folgen waren1 da keine rechte ,einheit in's ,ganze kam und am ,ende die ,kosten fast um die ,hlfte den ,voranschlag berstiegen und da der ,bauherr sich ein ganzes ,leben lang mit ,schulden und ,sorgen zu schleppen hatte1 an denen nichts als seine ,voreiligkeit und ,sorglosigkeit ,schuld war4 ,fritz hatte kluger gehandelt und hat's spter nie bereut4 ,und die ,herren hatten ihm gerne geholfen und ihm das nthige ,geld zu billigen ,procenten dargelehnt4 ,das ,haus war eben fertig geworden4 ,fritz behielt das obere ,stockwerk fr sich1 das untere nebst ,kammer1 ,keller- und ,estrich-,antheil mit einem kleinen ,grtlein wollte er verlehnen4 ,das hatte der ,herr ,doktor erfahren1 ihn aufgesucht und ihn hieher gefhrt1 damit er selber die ,sache ins ,reine bringe4 ,heiri sollte1 so wurde nun ausgemacht1 am nchsten ,sonntag das ,logis einsehen1 darber seinen ,leuten ,bericht abstatten1 und wenn's ,allen recht war1 wurde der ,miethakkord fix und fertig gemacht4 ,unterdessen sollte auch ,liese mit ihrem ,vetter1 dem ,hausherrn1 ein ,wrtlein reden1 und sich auf den ,herrn ,doktor berufen1 da sie eine ,luftvernderung machen msse und da sie nicht gern von der ,haushaltung gehe und da sich's gerade so schn schickte mit dem ,logis von ,fritz4 ,sie durfte auch wahrheitsgem beisetzen1 da sie nicht gerne aus des ,vetters ,haus fortgingen und nur ,gutes und ,liebes von ihm erfahren haben1 so lange sie bei ihm gewohnt htten4 #e4 ,am ,sonntag nach dem ,essen brstete ,heiri den ,hut mit dem ,rockrmel ab und ging vor's ,thor zu ,fritzens neuem ,huslein4 ,das war freilich eine ordentliche ,strecke bis da hinaus1 das kostete ihn auch ein paar ,schuh mehr im ,jahr2 und vollends bei ,regenwetter und ,sturmwind1 bei ,hagel und ,hurlete im ,winter1 und wenn man gar den ,regenparisol nicht bei sich hatte8 ,heiri wurde fast mit jedem ,schritt bedenklicher3 eine halbe ,viertelstunde noch vors ,thor hinaus6 ,und gar nicht an der ,strae1 sondern so abseits2 das war ja gar zu langweilig1 wenn man am ,werktag keine ,marktleute und am ,sonntag keine ,spaziergnger sah4 ,nach einigem ,suchen kam er zum richtigen ,fahrweg und sah die zwei niedlichen ,huslein mit ihrer rthlichen ,farbe und grnen ,lden und dem schimmernden neuen ,dach4 ,vorn war es mit ,latten einfach eingehegt und ein lebendiger ,haag dahinter angepflanzt4 ,durch's ,gtterlein ging's1 um die ,ecke herum1 -- und an der ,hausthre stand er1 wo ,fritz ihn freundlich bewillkommte4 ,s'ist doch weit zu ,ihnen1 aber hbsch ist's1 das mu man sagen1 wenn man's erlebt hat1 herauszukommen4 -- ,freilich1 antwortete ,fritz1 ich tauschte jetzt nicht mehr mit dem besten ,logis in der ,stadt4 ,seit vorgestern bernachte ich hier zum erstenmal und -- s'ist ein ganz ander ,leben4 ,von des ,lehenmanns dort hab' ich einstweilen das ,essen1 und wenn ich ,hausleute habe1 und sie mgen1 so will ich die ,kost bei denen nehmen bis auf weiteres4 ,darum wr's mir lieb1 wenn ,ihr's wret4 ,man hat halt mehr ,zutrauen zu seinen ,bekannten4 ,jetzt gingen sie in's ,haus4 ,die gegen ,sonnenaufgang gerichtete ,hausthre fhrte zu einem kurzen und nicht sehr breiten ,gang1 links eine ,thre1 hinten eine ,thre und rechts zunchst die ,kellerthre und unmittelbar daneben der ,antritt der ,stiege ins obere ,stockwerk4 ,die ,thre links fhrte in die ,wohnstube4 ,sie war nicht gro1 aber hatte ,platz genug1 um bequem und schicklich ein ,bett1 ,tisch1 ,kommode und ein paar ,sthle zu stellen und enthielt in der ,seitenmauer einen gerumigen ,wandkasten4 ,rechts neben der ,thre war der ,kunstofen1 der vom ,kochen in der ,kche warm wurde1 aber im ,sommer auch vom ,kchenfeuer abgeschlossen werden konnte4 ,das breite ,fenster sah gegen die ,mittagseite und man berblickte von da aus die ,gegend gegen ,gundeldingen und ,st4 ,jakob und dahinter erhoben sich die ,anhhen bei ,mnchenstein und ,muttenz mit den in ihren ,buchten wie in sicherm ,mutterscho gebetteten ,gtern ,asp und ,gruth1 berragt von den ,zeugen lngst vergangener ,zeiten und ,ereignisse1 den altersgrauen ,ruinen von ,wartenberg und ,reichenstein4 ,zunchst unter dem ,fenster war der hintere ,theil des ,gartens in ,gemsebeeten nach der ,schnur getheilt1 von einem gekreuzten rabattenumsumten ,kieswege durchschnitten2 die nhere ,hlfte sollte zum untern ,logis gehren1 die jenseitige behielt sich ,fritz vor4 ,noch war nichts ,grnes zu sehen1 erst kurz noch die in den ,rabatten an weie ,pfhle abwechselnd festgehefteten ,rosenbsche und ,spalierbumchen hingepflanzt worden4 ,alles war erst im ,werden4 ,aber ein ,sinn1 das ,ntzliche mit dem ,angenehmen zu verbinden1 waltete wohlthuend und ,billigung weckend durch die ganze ,anordnung4 ,als man die mit einer hellen blauen ,tapete bekleidete1 an ,lambrieen und ,thren und ,fenstern perlfarben gemalte ,stube genugsam und wohlgefllig betrachtet hatte1 ging man ins ,nebenstblein4 ,es hatte1 gleich der ,stube selber1 ,lnge genug1 um lngs der ,scheidemauer zwei ,betten hintereinander zu stellen2 vorn war das ,fenster1 in der wohlgemessenen ,breite eines ,flges1 so weit auf die ,stubenseite hinbergerckt1 da rechts davon eine volle ,bettbreite reichlich brig blieb2 und dem ,fenster gegenber1 gerade seiner ,stellung und ,breite entsprechend1 eine etwas schmlere ,thre1 denn gebruchlich4 ,das ,stbchen war noch breit genug1 um an der ,riegelwand links ein ,kensterlein oder eine kleine ,kommode zu stellen1 und die helle graue ,tapete mit ihrem einfachen ,muster und der rothen ,bordre machte das ,zimmerchen recht heimelig und wohnlich4 ,nun schritt man durch die schmale ,thre hinaus in die ,kche4 ,wie nett alles eingerichtet1 da man glaubte1 man knnte nur dreinstehen und kochen4 ,das ,fenster war nicht breiter als im ,kmmerlein1 aber fr den nicht sehr groen ,raum breit genug bei seiner freien ,aussicht4 ,am ,fenster der ,wasserstein und neben dem ,fenster herunter das ,wassersteinrohr aus der obern ,kche2 rechts daneben1 gegen die ,ostseite zu1 in der ,wandecke1 der ,wasserbank1 links in der ,ecke der ,fensterseite gengender ,platz fr einen ,tisch2 gerade gegenber neben der ,kammerthre ,geschirrschfte1 und ein ,pfannenbrett um die ,kaminscho2 so da die ganze ,seite an der ,scheidemauer frei blieb fr einen oder zwei ,kcheksten4 ,in der ,ecke aber zwischen ,gangthre und ,kammerthre war der ,heerd mit zwei ,lchern1 einfach aber bequem1 daneben in der ,eckseite1 ganz unter der eigentlichen ,kaminrhre ein ,kohlenrost ber dem ,aschenbehlter4 ,die gelbe ,ocherfarbe und der frisch gelegte ,plttleinboden sahen recht appetitlich und reinlich aus4 ,nun hinaus in den ,gang4 ,zunchst links1 etwas zurcktretend1 das unvermeidliche ,uebel1 der ,abtritt1 der so vielen ,husern zur ,plage1 und ihren ,bewohnern zur ,last und zum ,verderben ist4 ,man wollte da nicht vorbergehen4 ,es war reinlich und hell in diesem ,gemchlein1 gegypst1 ,boden und ,sitz gehobelt2 hob man den ,scharnierdeckel des ,sitzes auf1 so bemerkte man den innen glacirten ,becher und die ,rhre2 der ,deckel aber schlo durch sein eigenes ,gewicht ziemlich dicht4 ,heiri htte wohl nicht so neugierig diese ganze ,abtheilung des ,hauses untersucht1 wenn ihm nicht ,liese besonders diesen ,punkt eingeschrft htte2 warum1 kann man sich denken4 ,und jetzt ging's die ,stiege hinauf1 denn unten war man fertig4 ,fritz zeigte sein eigenes ,logis2 da man doch einmal dran vorbei mute1 und weil auch dem ,heiri es hier je lnger desto besser zu gefallen schien4 ,da war ,alles genau gleich eingetheilt1 bis auf die ,tapeten4 ,im ,wohnzimmer streute sich gleichsam ein ,regen von zartblttrigen weien und rothen ,rselein ber den blulich grauen ,grund der ,tapete herab und im ,kmmerlein wucherten in dichtem ,geflechte helle gelbliche ,bltter auf lilafarbnem ,grunde4 ,die ,aussicht war die gleiche1 nur durch die ,hhe freier und lichter4 ,aus ,stube und ,nebenstube die malerische ,rundsicht auf ,hgelketten und dazwischen hinein in das breite1 stattliche ,birsthal1 aus der ,kche nach ,norden hinber auf das ,husermeer der ,stadt1 auf das ,geschwisterpaar der ,mnsterthrme und links den hohen gelben ,giebel von ,st4 ,leonhard4 ,vom ,gang aus blickte man durch einen ,kreuzstock von gewhnlicher ,gre nach ,osten gegen die offene ,thalweite des ,rheins zwischen den noch bltterlosen ,baumgruppen und ,landhusern auf dem ,gllert hindurch und hinaus1 und die ,lokomotivpfeife der ,centralbahn rief gerade ihren ,bewillkommnungsgru herber2 im ,gange selbst war es hell und die bequeme ,stiege gut und zweckmig erleuchtet4 ,auch ,kammern und ,keller wurden mit der ,inspection nicht verschont4 ,gerade ber der ,wohnstube war eine wohnliche1 mit hellem ,giebelfenster versehene1 gewickelte und weigetnchte ,kammer1 ein ,stblein1 wenn man lieber will2 daneben mit ,dachfenster gegen ,sden eine hnliche2 der hintere ,estrich neben der ,stiege war durch ,latten in zwei ,holzkammern getheilt und zwischen beiden ,kammerseiten zog sich eine ,art von ,gang hin bis zur ,scheidemauer1 wo man im ,nothfall bei ,regenwetter ,wsche trocknen konnte4 ,unten aber im ,keller gelangte man zuerst in den auf der ,nordseite liegenden ,vorkeller1 und von hier aus in die beiden wohlerleuchteten lattengetheilten und verschliebaren ,kellerrume auf der ,sdseite4 ,fritz fllte eine ,flasche aus einem kleinen ,fchen ,fllinsdrfer und nahm sie mit hinauf4 ,da tranken sie denn in ,ehren noch ein ,glschen auf knftige gute ,nachbarschaft und auf der lieben ,liese ,gesundheit4 #f4 ,liese hatte unterdessen auch ihre ,erlebnisse gehabt4 ,sie hatte das ,liseli zum ,vetter geschickt1 ob er nicht wollte so gut sein und ein wenig herunterkommen1 es mache ihr gar viel ,mhe1 die zwei ,stiegen zu steigen2 aber sie sollte etwas ,nothwendiges mit ihm reden4 ,der ,vetter versprach bald zu kommen2 es sei nur jemand bei ihm und die ,base sei noch nicht heim1 werde aber bald aus der ,kirche zurck sein4 ,nicht lange1 so war der ,vetter unten und3 ,guten ,abend1 wie geht's ,base8 gab er dem ,gesprch sogleich fr die diplomatischen ,absichten der ,liese erwnschten ,eingang4 ,leider hatte ,liese jetzt nicht vom ,besten zu rhmen1 und ein ,wort gab's andere1 von der ,krnklichkeit zum ,doktor und vom ,doktor zur ,landluft und von der ,landluft zum ,logis vor einem ,thor -- und jetzt war's gesagt4 ,der ,vetter war nicht betroffen1 sah ,alles ,punkt fr ,punkt wohl ein1 und es hielt nicht schwer1 ihr den schweren ,sorgenstein vom ,herzen zu nehmen4 ,es traf sich ja ganz prchtig4 ,der ,freund1 der oben bei ihm war1 suchte gerade ein ,logis auf #a4 ,april und hatte gehofft1 bei ihm anzukommen4 ,natrlich htte es ihm wehe gethan1 jemand aufzuknden1 am schwersten htte es ihm aber gemacht1 seine ,verwandten zum ,ausziehen irgendwie zu veranlassen1 obgleich jener ihm ein lieber ,freund und gegenwrtig in ,verlegenheit sei4 ,liese war das schon recht2 nur auf ersten ,april schon8 ,wie das gehen sollte1 konnte sie sich nicht vorstellen2 es war ja nicht mehr volle vier ,wochen4 ,als der ,vetter sich wieder verabschiedet hatte1 sprachen ,mutter und ,tochter noch allerlei von der bevorstehenden ,aenderung und was wohl der ,vater fr ,bericht bringen werde und ob vielleicht das und ob vielleicht jenes4 -- ,und der ,vater brachte frohe ,nachricht4 ,vergessen war der lange ,weg1 vergessen ,sturm und ,schneegestber1 ,regen und ,riesel4 ,als ich dort wegging1 war mir's1 ich kme aus einem ,kirchlein1 und es tnte in mir wie ,orgelton und ,lobgesang und der ,weg heim ist mir vorgekommen wie eine ,spanne4 -- ,und weit du auch1 da wir schon in vier ,wochen fortknnen1 und brauchen nicht erst aufzuknden8 ,der ,vetter ist dagewesen 444 und nun ging's an ein ,erzhlen hin und her und ,plne wurden gemacht1 was man alles pflanzen wolle und wie man alles stellen wolle und wie man im ,grtlein ein ,cabinetlein machen msse1 da man bei schnem ,wetter dort ,kaffee trinken oder gar zu ,mittag essen1 oder auch am ,sonntag in der ,stille etwas ,schnes lesen knne4 -- ,man wurde nicht fertig4 ,der ,kaffee1 der nebst den gepregelten ,erdpfeln fr ,abends und ,nachtessen zugleich galt1 wurden kalt1 ehe man fertig war mit ,essen und ,erzhlen1 und selbige ,nacht haben sie ,alle unruhig geschlafen2 aber nicht vor ,schmerzen1 sondern vor freudiger ,bewegung des ,gemths4 ,vor dem ,bettgehen aber wnschte1 seit lange zum erstenmal1 die ,mutter noch etwas ,erbauliches zu hren1 war's ja doch ,sonntag1 und sie vor acht ,wochen zum letztenmal in der ,kirche gewesen4 ,liseli1 lies doch vor1 es ist mir beim ,licht und fr die ,brust zu beschwerlich4 ,und ,liseli las nach ,angabe des ,kalenders das ,evangelium am ,sonntag ,reminiscere3 vom cananischen ,weibe1 und las weiter von den vielen ,heilungen und von der ,speisung der #djjj bis zu ,ende des ,capitels4 -- ,und das1 was sie gehrt hatte1 bewegte die ,leidende auch in ihrem ,herzen1 da sie nicht schlafen konnte in jener ,nacht1 und ist etwas mit ihr vorgegangen1 was ich jetzt nicht weiter ausbringen will1 damit der ,segen nicht verloren gehe4 ,und am ,montag ,abend wurde die ,sache mit dem ,fritz ausgemacht und ,heiri drckte ihm ein neues ,frnklein in die ,hand als ,gottespfennig4 #g4 ,den geschftigen ,tag des ,einzugs im neuen ,logis wollen wir vorbeigehen4 ,liese strengte sich fast ber ,krften an beim ,zusammenpacken1 und da jedes ,gerthe sorgfltig auf den ,wagen komme4 ,am ,abend kam der ,heiri1 um mit ihr die neue ,heimath zum ersten ,mal heimzusuchen4 ,der ,vetter und die ,base geleiteten sie noch fast bis zum ,thor und nahmen herzlichen ,abschied unter gegenseitigen ,glcks- und ,segenswnschen4 ,und als sie daheim waren1 schien der ,vollmond gegen die ,hausthre und beleuchtete den ,kranz von ,epheu1 den ,liseli unterde geflochten und daran gehngt hatte2 und die ,sterne flimmerten wie alte ,bekannte vom ,lande zum freundlichen ,willkomm4 ,o1 htte ich nun die ,feder eines ,dichters1 um dennoch wahrheitsgetreu zu schildern1 welch' ein neues ,leben sich fr die ,bewohner des neuen ,hauses aufthat1 um zu erzhlen1 wie jeder ,tag eine neue ,freude in's ,herz und einen neuen ,segen in die ,familie brachte4 ,man stand1 von der ,sonne geweckt1 frhe auf1 ging in den ,garten und machte da etwas zurecht2 der frischende ,morgenwind und der ,gesang der ,vgel1 die sich der neuerwachten ,frhlingskrfte und des lieblichen1 jungen ,tages freuten1 das glnzende1 goldene ,licht1 das sich ber die ,huser und grnenden ,wiesen und fernen ,berge ergo1 und die ,morgennebel in's klare ,blau des ,himmels auflste1 weckte ungewohnte1 und doch unsere ehemaligen ,landbewohner seltsam anheimelnde ,gefhle1 ,gefhle wie von lieblichen ,mhrchen der ,kindheit1 die nun pltzlich wahr geworden4 ,whrend ,fritz und ,heiri drauen ,bohnenstecken zurecht machten1 oder die jungen krftigen ,triebe einer an der ,ostseite des ,hauses links und rechts von der ,hausthre neu gepflanzten ,rebe anhefteten1 machte ,liseli die untere ,stube und das ,stblein4 ,denn ,liese war auch aufgestanden und mahlte unter der offenen1 der ,sonne entgegengewendeten ,hausthre1 vom warmen1 wollenen ,halstuch gegen die frische ,morgenluft geschtzt1 ihren ,kaffee4 ,so strmte durch die geffneten ,fenster und den ,haushren ein belebender ,odem des neugeborenen ,tages1 und mit ihm eine erfrischende1 krftigende ,lebensspende4 ,die ,morgenseite eines ,hauses ist immer die trockenste2 denn der ,ostwind kmmt ber weite ,landstrecken1 von ,asien her zu uns und bringt nicht die feuchten ,dmpfe irgend eines ,meeres mit sich4 ,auch ist die ,wirkung der ,morgensonne1 namentlich im ,sommer1 uerst krftig2 denn ihre ,strahlen prallen von ,morgens #d ,uhr bis gegen #i ,uhr fast senkrecht gegen die in dieser ,richtung stehenden ,mauern4 ,im ,waisenhause sind die ,schlafsle gegen ,morgen gerichtet1 und man hat stets den erfreulichsten ,gesundheitszustand bei den vielen1 vielen1 oft von ,haus aus vernachlssigten ,kindern bemerkt4 ,warum wohl ,fritz kein ,fenster in den ,stuben gegen ,osten anbringen lie1 statt der ,wandksten8 -- ,erstens war das ,fenster gegen ,sden fr die mige ,stube brig gro genug1 zweitens wre dadurch das ,haus im ,winter klter geworden2 drittens kostspieliger1 denn unten ein ,kreuzstock1 oben ein ,kreuzstock mit ,schreiner- und ,glaserarbeit1 mit ,fenstern1 ,vorfenstern und ,lden mit dreifachem ,oelanstrich1 das htte schon wieder ein paar ,hundert ,frnklein gekostet2 viertens endlich brennt im ,sommer die ,sonne den ganzen ,vormittag durch ein solches ,fenster in's ,zimmer hinein1 macht man aber alsdann die ,lden zu1 so ist eben der ,zweck solcher ,fenster nicht einleuchtend4 ,so wr's auch mit ,fenstern auf der ,westseite gewesen beim ,nachbar2 drum hatte auch der's unterlassen4 ,aber auf die ,liese machte die ,morgenluft und ,morgensonne einen wunderbaren ,eindruck2 wohl griff sie es im ,anfang etwas mehr an und machte sie mde1 wie nach angestrengter ,arbeit2 aber sie fhlte es1 wie das ,strahlenbad durch ihre ,glieder drang bis auf's innerste ,mark und wie die ,ermdung nur eine erneute ,anstrengung aller ,lebenskrfte bewies4 ,spter in der ,jahreszeit setzte sich ,liese auch vor die ,hausthre und strickte dabei oder verlas und flickte ,kleider1 ,hemden und ,strmpfe2 und dazu war sie in den ,nerven bald stark genug2 nur mit der ,gartenarbeit wagte sie sich noch nicht an's ,schwerere4 ,wir haben vorhin ,liese beim ,kaffeemahlen getroffen2 der ,kaffee ist unterdessen fertig geworden1 und die vllig geordnete1 wohlgelftete ,stube nimmt ihre ,bewohner auf und ladet sie zum dampfenden1 warmen ,getrnk4 ,beim ersten ,morgenessen hatte ,keines anfangen wollen2 es war ,ihnen gewesen1 als fehle ihnen etwas1 was sie selbst nicht recht wuten4 ,das zweite ,mal gab sich's von selber4 ,liese faltete still ihre ,hnde1 ehe sie anfing1 und die ,andern thaten ihr's unwillkrlich nach4 ,ob sie ,worte gebetet haben in ,gedanken1 bezweifle ich1 aber es war ein schchterner ,tribut des ,dankes1 zu dessen ,entrichtung sie sich gedrungen fhlten4 ,es ist merkwrdig1 den ,unterschied beim ,essen zu beobachten in verschiedenen ,husern4 ,bei den ,einen kommt ,eins um's ,andere zum ,tisch und it und geht1 wie's ihm bequem ist4 ,bei den ,andern falten ,alle gleichzeitig1 stehend oder sitzend1 die ,hnde1 oder ,eines spricht fr ,alle das ,vaterunser oder ,komm1 ,herr ,jesu1 sei unser ,gast und segne1 was ,du uns bescheeret hast4 ,dort ist kein ,anfang und kein ,ende2 hier ist ein ,geprge von ,ordnung und frommer ,gesittung4 ,das hngt eben auch unbewut oder bewut von der ,lebensweise1 und die wieder mehr oder weniger vom ,hause ab4 ,steht man in den engen ,gassen1 wo's lang nicht tagen will1 spt auf1 so ist das ,kaffeekochen die einzige ,einleitung zum ,frhstck2 denn es hat sonst noch ,keines eine andere ,arbeit in der ,hand gehabt4 ,aber auf dem ,lande haben sich die ,hnde schon gerhrt1 ehe man zum ,morgentrinken kommt1 sie legen sich fast von selbst zur ,ruhe gefaltet zusammen1 und dann erst tragen sie die erquickende ,nahrung als eine gute ,gottesgabe zum ,munde4 ,es ist ein viel grerer ,schritt vom verdrielichen ,schlendrian der ,gleichgltigkeit zum allereinfachsten stillen ,anstand der ehrwrdigen ,vter- und ,christensitte1 als von da zur erbaulichen ,hausandacht im ,hause eines ,seelsorgers4 ,ob diese ,sitte gerade zum gesunden ,wohnen gehrt1 wei ich nicht2 aber das wei ich aus ,erfahrung1 sie gehrt zur ,ruhe und zum heitern ,frieden des ,gemths1 und diese ,gter haben noch ,niemand krank gemacht4 ,fritz stand allein2 die ,magd der benachbarten ,lehenfrau1 die ihm ,essen und ,kaffee brachte1 machte ihm gegen ein bestimmtes ,trinkgeld auch das ,zimmer4 ,er zog es vor1 es etwas unbequemer zu haben1 lieber als in ,kosthusern das unerquickliche ,zusammenleben mit ,unbekannten zu genieen1 wo das trauliche ,gefhl des ,daheimseins unter dem ,getreibe einer ,art von ,gastgebern verloren geht4 ,ein rechtes ,kosthaus1 gleichsam ein ,familienhaus mit einer ,art von traulichem ,familienleben bleibt noch immer ein frommer ,wunsch1 dessen ,erfllung manchen ,segen stiften wrde4 ,die fr's ,morgentrinken angefangene ,sitte wurde auch ,mittags und ,abends festgehalten2 denn das ,gefhl vom ,kirchlein1 das den ,heiri bei der ,hausschau durchschauert hatte1 gewann bei ,allen die ,oberhand4 ,sie fhlten etwas ,festtgliches an jedem ,tage2 es war1 als ob der ,sonntag durch jeden ,werktag hindurchgedrungen wre und ihn geheiligt htte1 whrend in der ,stadt in dumpfer1 dsterer ,stube auch der ,sonntag etwas ,werktgliches angenommen hatte1 werktglich durch den ,lrm und das ,gekarre in den ,gassen unten1 durch das ,geklopfe nebenan1 durch die ,negligetrachten gegenber4 ,weder ,heiri noch ,liese hatten ,heimweh nach der ,stadt2 die ,stille und ,ruhe des ,friedens um sie her1 das immer voller und schwellender und wrmer sprossende ,grn auf ,matten und an ,baumgruppen1 der freie1 offene ,himmel1 die frische reine ,luft die trockene1 gesunde1 helle ,wohnung boten ihnen kaum geahnte ,gensse und sie lieen den uern ,frieden und das uere ,glck in ihr ,herz strmen und thauten auf in erneuter gegenseitiger ,liebe4 ,heiri's ,wangen brunten sich in der ,kraft der ,sonnenstrahlen1 ,liese ward wieder jung wie ein ,adler1 und ,liseli blhte wie eine ,blume des ,feldes4 ,nie klagte ,heiri ber die groe ,entfernung1 nie ber ,regen1 schlechten ,weg oder ,hitze4 ,bei der meist ruhig stehenden ,lebensweise im ,arbeitersaal bekam ihm der tglich viermalige ,gang recht wohl1 und er sprte nichts mehr von ,beschwerden des ,unterleibes1 wie frher4 ,bei einer ruhigen1 sitzenden oder stehenden ,lebensart ist nichts der ,gesundheit so zutrglich1 wie regelmige tgliche ,bewegung4 ,das wissen die ,contorherren gar wohl1 die manchmal im ,sommer in der ,morgenkhle ihr ,luftbad auf der ,rheinbrcke nehmen1 und dabei #d oder #e ,mal darber hin und herwandeln4 ,manche ,bekannte ,heiri's hatten ihm allerlei prophezeit1 und dem ,fritz am ,hause allerlei getadelt4 ,dem ,heiri1 er werde den ,verleider bekommen am langen ,wege und seine ,leute werden die liebe ,noth haben1 ein ,gemse zu bekommen1 weil es so abgelegen sei4 ,dem ,fritz1 er sei ein rechter ,sonderling1 sich so weit von der ,stadt und dazu an so abgelegenem ,ort1 wo einen kein ,mensch erfragen kann1 anzusiedeln4 ,jahr aus ,jahr ein sei's schrecklich langweilig und de4 ,warum er auch die ,hinterseite gegen den ,weg1 und die ,wohnstube gegen das ,feld gewendet habe2 das ,haus sei ja ganz verdreht und um zur ,hausthre zu kommen1 msse man ja ums ganze ,haus herumgehen4 ,da habe doch der ,nachbar die gescheitere ,nase gehabt1 der die ,seite gegen den neuen ,centralbahnhof gewhlt habe4 ,das sei halt auch so ein halber ,physigucker1 der ,fritz1 an dem's auch wahr werde3 wie gelehrter1 wie verkehrter4 -- ,aber weder ,heiri noch ,fritz lieen sich dadurch ihr ,paradies verleiden4 ,der ,eine hatte zum ,voraus berlegt und der ,andere hintendrein erfahren1 was das bessere ,theil sei und keiner noch das ,geringste bereut4 ,der ,heiri bekam den ,verleider nicht am langen ,weg und mit den ,gemsen ging's eben auch2 was der ,garten nicht trug1 das gab um billiges ,geld die ,lehenfrau1 und der ,milchkarren brachte ihnen ,fleisch und ,brod aus der ,stadt mit2 und wenn das nicht gewesen wre1 so htte sich weder ,fritz noch ,heiri gescheut1 es selber heimzutragen4 ,aber der ,garten war fruchtbar1 als ob ein besonderer ,segen darauf ruhe4 ,und ja1 es ruhte ein groer ,segen darauf1 mehr als man gleich anfangs merkte4 ,wenn man so den ,binnetsch und den ,salat wachsen sah und das ,jrgenkraut1 und wenn man's abschnitt und es auf der linnengedeckten ,tischplatte wie eine ,zierde aufgestellt war1 da meinte man nicht1 es sei mit ,zinsen fr's ,land und mit ,arbeit erkauft1 sondern wie ein ganz besonderes ,geschenk vom lieben ,gott kam's einem vor1 auf das man keinen ,anspruch hatte1 und man fhlte den ,dank aus dem ,herzen heraufsteigen bis in den ,mund1 da es manchmal ein wenig berlief4 ,da gehe man nur auf den ,markt und kaufe4 ,bis man da und dort verlesen und gehandelt und mit ,markten noch fnf ,centimes abgedrckt und dann mit gutem baarem ,geld aus dem eigenen ,beutel bezahlt hat1 da glaubt man auch nicht mehr1 da man deshalb gebetet habe3 ,gib uns heute unser tglich ,brod4 ,man freut sich etwa des billigen ,einkaufs1 den man seiner ,pfiffigkeit und ,zhigkeit verdankt1 aber an den1 der zum ,wachsen ,regen und ,gedeihen gab1 erinnert man sich nicht4 #h4 ,was die dem ,fritz gemachten ,vorwrfe betrifft1 so war's zum ersten nicht langweilig4 ,das fhlten ,alle im ,hause4 ,hier drauen im ,grnen brachte jeder ,tag etwas ,neues4 ,welche ,lust zu sehen1 wie die erst noch nackten ,bume ,triebe und ,schoe brachten1 wie sie fast in einer ,nacht hervorbrachen in tausend und tausend ,blthen1 jetzt die ,kirschen1 jetzt fleischroth ,pfirsige1 dann ,aepfel und ,birnen im ,schmuck der ,lilien- und ,rosenfarbe4 ,und abermal kleidete frisches ,grn die noch blhenden ,bume1 bis ein sanfter ,regen die ,blthenbltter aus den ,kelchen wischte und der ,wind sie wie ,schnee durch die ,luft trieb4 ,und dann wieder wob sich in's ,grn der ,matten das ,gold der ,sonnenwirbel und die zarte ,lilafarbe der honigschwangern ,kleewirtel4 ,das alles geniet der reiche ,stdter nicht2 er sieht im wenigwochigen ,landaufenthalt nur den geringsten ,theil dieser reichen1 mchtigen ,entwicklung1 gleichsam den hchsten ,glanz des ,naturlebens in seiner vollsten ,flle4 ,und vollends der ,arbeiter1 der in enger1 dunkler ,gasse der ,stadt wohnt1 kaum kommt er am ,sonntag dazu1 vor's ,thor zu gehen1 -- mit ,augen1 die nicht sehen1 mit ,ohren1 die nicht hren1 weil er verlernt hat zu achten auf die groen ,werke des ,herrn4 7,wer ihrer achtet1 der hat eitel ,lust daran47 ,da fahren sie auf der ,eisenbahn1 um in ,muttenz oder ,prattelen oder auch in ,frenkendorf und ,liestal lustig zu sein beim ,glase ,wein1 da draufgeht1 was man vom ,zahltag her in der verflossenen ,woche nicht gebraucht4 ,und wenn man genug gejodelt und getobt hat und den ,kopf wste und de von ,alle dem was hinein- und hinausging2 dann hat man sich erholt und gestrkt fr die ,arbeit der knftigen ,woche8 ,dann hat man die freie ,gottesnatur genossen8 ,aber nicht nur das ,betrachten1 auch das ,arbeiten im ,grtlein verkrzte die ,zeit4 ,pfeilschnell flogen die ,tage dahin1 und doch war man in kurzer ,zeit so an ,alles gewhnt1 als obs nicht ,monate1 sondern ,jahre her wre4 ,fritz verstand ,rosen zu veredeln und okulirte ,wildlinge oder pfropfte edle ,reiser auf krftige ,gerten4 ,die ,reben am ,hause wucherten ppig1 wie wenn unerschpfliche ,lebensflle aus dem ,boden in ihre ,reiser sich erge1 so da den ganzen ,sommer ber ,aberschosse wegzubrechen waren4 ,und wenn etwa am ,mittwoch ,abend ,heiri die ,liese ans ,sommerkasino spazieren fhrte1 da man aus der ,ferne oder von der ,strae her sich am lustigen wogenden ,schall der ,musik ergtzen knne2 und wenn dann ,liseli die ,blumen spritzte1 die von des ,tages ,hitze nach ,erquickung lechzten1 da wurde auch dem ,fritz so eigen zu ,muthe4 ,liseli kam ihm vor wie eine traute ,bekannte1 und doch hatte er noch nie gewagt1 ihr nur die ,hand zu geben4 ,was er sprach1 war wenig1 desto mehr dachte und fhlte er4 ,und das ,alles verkrzte ihm die ,zeit ungemein4 ,und was den andern ,vorwurf betrifft1 er htte das ,haus hinterfr gestellt1 so kannte er ja zum ,voraus den ,wahrspruch3 ,wer da bauen will an der ,straen1 mu sich's ,meistern g'fallen lassen4 ,seine ,grnde waren wichtig genug und schon lter als das heilige rmische ,reich4 ,denn ,fritz hatte sein ,haus ganz einfach nach der ,sonne gerichtet1 wie schon die alten ,aegypter ihre berhmten ,tempel und ,pyramiden4 ,man braucht auch nur durch die ,landschaft hinaufzureisen1 so fllt es jedem auf1 wie in den ,drfern links an der ,strae stattliche ,huserfassen stehen1 rechts aber eine ,reihe ,dunghufen und dahinter ,stallthren und ,scheunenthore2 und durch die letztern gelangt man durch's ,haus hindurch zu den ,stuben auf der ,feldseite4 ,das ist aber1 weil fast alle ,landleute sich nicht nach der ,strae1 sondern nach der ,sonne richten2 und 's ist eine alte1 ererbte aber vernnftige ,ueberlieferung4 ,das erregende ,licht und die belebende ,wrme der ,sonnenstrahlen war auch dem ,fritz wichtiger als der ,weg und als das ,geschwtz der ,leute2 war's nach auen nicht prunkend1 sein ,haus1 so war's doch innen wohnlich und freundlich und heimelig4 ,im hohen ,sommer1 wenn die ,sonne weit ber dem ,rhein1 im ,nordosten1 aufging1 und nahe am ,isteiner ,klotz wieder hinunter1 da stand sie am ,mittag fast senkrecht ber dem ,hause und beschien nur von #aa bis #a ,uhr das ,simsbrett am ,fenster2 im obern ,stock gab berdie das vorspringende ,dach noch ,schatten4 ,um die ,hitze zu vermeiden1 bog man nur die ,lden zusammen ber die heie ,tageszeit1 whrend man am frhen ,morgen die khle frische ,morgenluft durch ,stuben und ,haus hatte streichen lassen4 ,im ,winter dagegen ging ja die ,sonne stets auf der ,sonnenseite auf und unter1 und bei jedem hellen ,himmel half der tief ins ,zimmer dringende ,strahl das ,zimmer heizen4 ,das war wohl die ,hinter-1 aber gewi nicht die ,schattenseite am ,haus4 ,die ,kche dagegen und der ,abtritt mgen die ,wrme nicht vertragen1 sonst gerinnt im ,kasten die ,milch1 die ,speiseresten werden faul und sauer2 und vom ,abtritt her hat man einen ungebetenen ,wetterprophet1 und ist er schlecht1 so prophezeit er erst noch bei schnem ,wetter ganz falsch4 ,das hatte ,fritz berlegt und beachtet und hatte ,kche und ,nr4 #ajj gegen den ,weg gesetzt1 d4 h4 auf die khle ,mitternachtsseite4 ,und warum lieber ostwrts1 statt westwrts4 ,das war zwar weniger wichtig1 ob so oder so1 und wre die ,hausthre vorn oder hinten gewesen1 das htte auch nichts gemacht1 statt auf der ,seite4 ,aber auf der ,seite hatte man keinen groen ,umweg zu machen1 um zum hintern ,grtlein und ,brunnen 7vor den ,stuben7 zu kommen1 auch keinen groen ,umweg auf die ,strae oder zu dem vor dem ,haus an der ,strae liegenden ,rasenplatz mit seinem ,sauerkirschenbaum4 ,dann war's gegen ,osten1 wie immer und berall1 trocken1 sonst hiee nicht die ,abendseite immer nur die ,wetterseite1 auch geno man im ,sommer bis gegen #i ,uhr frh den ,vortheil der khlenden ,ostwinde1 lie so lange die ,hausthre offen1 und schlo nachher unerbittlich den allzuaufdringlichen ,sonnenpfeilen den ,pa zu4 ,ueberdie ist die ,morgenseite bei ,fritzens ,haus fast die schnste wegen der ,aussicht4 ,am ,nachmittag aber1 von #ab ,uhr an1 war hier wieder ,schatten bis zum andern ,morgen und 's gab unter der ,hausthre oder auf der ,lattenbank am ,giebel ein herrliches ,pltzlein zu sitzender ,arbeit oder zum ,gemsersten fr den folgenden ,tag2 ein ,pltzchen1 fast zu verfhrerisch1 dem ,himmel in's blaue ,angesicht zu schauen1 oder dem mannigfach wechselnden ,grn der ,bume zwischen die schattenden ,aeste und daneben hindurch in die fernen1 duftig verhllten ,berge1 bis endlich1 immer wrmer und glhender1 das ,gold der scheidenden ,sonne ber die ganze ,landschaft hinstrmte zu zauberhaftem ,gemlde4 ,und war die ,sonne im ,sinken und wollte man ihren majesttischen ,glanz genieen1 so kostete es nur ein paar ,schritte4 ,zwischen den ,blumenrabatten des ,grtleins auf und abwandelnd versenkte man sich in den ,anblick des feuerfarbenen ,lichtmeeres1 auf dem die feingeschnittenen ,bltter der ,bume und die scharfen ,firstlinien der ,dcher mit ihren ,kaminen sich schattenriartig abzeichneten1 bis nach und nach die berwltigende ,kraft des feurigen ,lichtes dem goldgesumten ,purpur fast durchsichtiger ,wolkenschichten wich1 bis endlich violette ,schatten ringsum alles umschlossen4 #i4 ,und ,heiri's lernten die ,vorzge ihrer ,wohnung aus ,erfahrung immer mehr schtzen2 ,fritz hatte sie zudem belehrt1 wie sie diese durch die ,lage gebotenen ,vortheile1 denen sie und besonders ,liese tglich so viel fr ihre ,gesundheit zu danken hatten1 durch jene einer klugen und verstndigen ,hausordnung erhhen knnten4 ,beim ,bau des ,hauses war von ,seite des ,fritz1 wie seines ,baumeisters alle ,sorgfalt auf ,zweckmigkeit1 wie auf trockenes und gesundes ,baumaterial verwendet worden4 ,so hatte man nicht nur wegen des ,nutzens1 sondern auch wegen der ,trockenheit unter dem ganzen ,hause ,keller gemacht1 so konnte man durch ,stube und ,gang1 oder durch ,kammer und ,kche einen reinigenden ,luftzug bewerkstelligen4 ,auch war zu den ,bodenauffllungen nicht ,schutt und ,straenstaub oder feuchtigkeitanziehender ,sand genommen1 sondern ,koakasche1 wohlfeil wie jenes andere1 uerst trocken und dabei sehr feuersicher4 -- ,aber dennoch hatte ,fritz angelegentlich empfohlen1 im ,winter nicht zu oft1 und berhaupt nie zu na zu fegen4 ,um das ,zimmer und das ,haus rein zu halten1 war vor der ,hausthre ein ,scharreisen1 und im ,gang eine ,strohmatte4 ,unter dem ,kunstofen zeigte er eine ,klappe1 die man ffnen und schlieen konnte4 ,diese ging aus der ,stube in die ,kche2 wenn nun das ,feuer brannte1 sollte man ffnen1 und konnte nachher wieder schlieen4 ,diese ,vorrichtung leistete namentlich im ,winter vortreffliche ,dienste4 ,denn ein ,feuer bedarf zum ,brennen ,luft1 und wenn in der ,kche alles fest zu ist1 so mu eben diese ,luft durch's ,kamin selbst herabkommen und treibt den ,rauch zurck bis zum ,ersticken2 selbst das ,feuer brennt ungern4 ,ist aber jene ,klappe offen1 so kommt der erforderliche ,zug aus dem ,zimmer und reinigt solchermaen zugleich die ,stuben von der verbrauchten und schdlich gewordenen ,luft4 ,in ,husern1 wo man mit besondern ,oefen heizt1 wendet man jetzt hufig die holzsparenden und im ,zimmer zu heizenden ,straburgerfen an1 um ihrer luftreinigenden ,eigenschaft willen4 ,ja ein sehr geachteter ,arzt hat alle seine ,oefen umndern und zum inwendig ,einfeuern einrichten lassen4 ,fr den ,winter waren fr ,stuben und ,nebenstbchen ,vorfenster bereit2 das sparte viel ,holz an der ,heizung1 und um das ,einfrieren der ,wassersteinrhre und die damit verknpften ,unannehmlichkeiten zu verhindern1 waren dieselben innerhalb der ,mauer herabgefhrt und mndeten ganz zu unterst in ein von eichenem ,deckel bedecktes ,wasserfa1 dessen ,inhalt tglich zum ,spritzen der ,pflanzen verwendet werden konnte4 ,wurde die ,fa beinahe voll1 so sorgte ein ,ablauf in die ,abtrittsgrube fr den etwaigen ,ueberschu4 ,das gab der ,seite gegen den ,weg ein geflligeres ,ansehen1 als wenn winklige ,rohre dieselbe verunstaltet htten4 ,um aber das ,haus mglichst trocken zu machen1 hatte man beim ,bau den ,keller weniger tief gegraben als sonst und den ,schutt zu einer ,auffllung um's ,haus verwendet1 da es wie auf einer kleinen sanften ,erhhung stand4 ,so war bei ,fritzens ,haus fr ,trockenheit1 fr ,licht und ,luft1 fr ,wrme und richtige ,khle1 mit einem ,wort fr alle ,erfordernisse zu einem gesunden und behaglichen ,wohnen1 und damit zu einem schnen und der ,wrde des ,menschen angemessenen ,familienleben und zum ,genusse edler ,freuden gesorgt4 #aj4 ,aber dem ,fritz fehlte noch etwas4 ,das bemerkten auch ,heiri und ,liese2 nur ,liseli hatte keine ,ahnung davon1 wenigstens that sie1 als merkte sie nichts4 ,ich wei nicht1 was der ,fritz hat2 er kommt nicht mehr so oft zu uns in die ,stube herunter wie frher2 du hast ihm doch nichts in den ,weg gelegt1 ,liese8 ,ich wte nicht was1 er ist aber auch stiller als sonst4 ,und frher hat er mir einmal gesagt1 wenn wir einziehen bei ihm1 wolle er die ,kost bei uns nehmen1 und hat seitdem kein ,sterbenswrtlein mehr davon verlauten lassen4 ,so redeten sie hin und her und erschpften sich in allerlei ,vermuthungen4 ,liseli hatte auch etwas wie einen ,druck auf dem ,gemthe und sang nicht mehr so munter wie frher4 ,aber ,liese dachte an ihre eigene ,jugend zurck und dachte3 das sei noch ,folge der ,krperentwicklung1 war doch ,liseli oft bla und dann pltzlich wieder roth1 wie wenn sie das ,wechselfieber htte4 ,einst sollte ,liseli ,abends in die ,stadt4 ,unter der ,hausthre gab die ,mutter noch einen vorher vergessenen ,auftrag4 ,in diesem ,augenblick kam ,fritz heim4 ,aber wie er zur ,hausthre hinein und ,liseli heraustreten wollte1 waren beide pltzlich wie gebannt1 und jedes fhlte nur die ,gluth zum ,kopfe steigen und das ,herz gewaltig pochen4 ,aus lauter ,verlegenheit vor einander und vor der ,mutter konnte keines ein ,wort herausbringen4 ,da ging ,fritz wie gleichgltig an ,liseli vorber1 sagte zu ,liese mit erzwungener ,ruhe seinen ,guten ,abend und schnell in's ,zimmer hinein4 -- ,und ,liseli wute auch nicht wie sie in die ,stadt kam1 und wie wieder heim2 und hatte #a ,vierling ,kaffee und #a ,pfund ,cichorie mitgebracht und die ,bndel in die ,sonntagsschuhe vergessen4 ,und am ,sonntag ,abend klopfte es an der ,stubenthre beim ,heiri1 und herein trat ,fritz im neuen schwarzen ,kleid und dem feinen ,seidenhut in der ,hand4 ,und der ,fritz mute etwas ,wichtiges mit dem ,heiri und seiner ,frau reden und das ,liseli ging trotz seiner ,neugier ungeheien in die ,kche4 ,es mu auch recht wichtig gewesen sein1 was sie zusammen ausmachten1 und ,liese hatte feuchte ,augen1 als ob ihnen das liebgewordene ,logis aufgekndet worden wre4 ,aber ,liseli wurde endlich hereingerufen und den ,abend ein extraguter ,kaffee fr alle ,viere gemacht4 ,denn ,fritz hatte um's ,liseli angehalten1 und ,liseli hatte vor ,thrnen nicht ,nein sagen knnen4 ,im ,sptherbst war die ,hochzeit1 und jetzt leben ,fritz und ,liseli im obern ,stock als treues ,ehepaar1 und ,gesundheit1 ,glck und ,frieden wohnt im ,hause bei den ,vieren4 ,das mge ihnen ,gott der ,herr erhalten und reichlich mehren6 ,illustration3 ,dekoration ,funoten3 ,a ,sauerstoff4 ,b ,kohlensure4 ,c ,wasser4 ,ein ,mensch athmet durchschnittlich in #a ,stunde #cjj ,litres ,luft aus1 worunter #ab ,litres ,kohlensure enthalten sind4 ,d ,pettenkofer4 ,e ,kohlensure und ,wasser4 ,f ,wenn auf #ajjj ,theile ,luft #a ,theil ,kohlensure kommt4 ,anmerkungen zur ,transkription3 ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text wurde mit markiert4 ,im ,original gesperrt gesetzter ,text wurde mit markiert4 ,im ,original fett gesetzter ,text wurde mit markiert4 ,doppelte ,anfhrungsstriche wurden durch 7unten7 und 7oben7 ersetzt4 ,schreibweise und ,interpunktion des ,originaltextes wurden bernommen2 lediglich offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert4 ,einige ,ausdrcke wurden in beiden ,schreibweisen bernommen3 blos 7,seiten #ae und #bi7 und blo 7,seiten #f1 #ai und #bj7 ,brot 7,seite #i7 und ,brod 7,seite #eg7 casernenartige 7,seite #g7 und ,kasernen 7,seiten #bj und #bb7 dstrer 7,seite #h7 und dstere_/dsterer 7,seiten #ch1 #dd und #ef7 geschlossenen 7,seite #ai7 und geschlossnen 7,seite #be7 giebt 7,seiten #f1 #aa1 #ab1 #bf1 #cg und #dj7 und gibt 7,seiten #af1 #cf und #cg7 giebt's 7,seite #aj7 und gibt's 7,seiten #ad und #ce7 gieng_/ausgieng 7,seiten #f1 #ch und #ci7 und ging_/ging's 7,seiten #ci1 #db1 #dg1 #dh1 #di1 #eb1 #ec1 #eg1 #fj1 #fa und #fc7 ,hlfe_/hlflos_/,hlfsmittel_/,abhlfe 7,seiten #g1 #h und #ab7 und ,hilfe_/hilft 7,seiten #ae und #bg7 ,kommode 7,seiten #i1 #dh und #di7 und ,commode 7,seite #bf7 saubre 7,seite #bh7 und saubere 7,seite #bh7 unsaubere 7,seite #i7 und unsaubre 7,seiten #ae und #be7 ,folgende offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert3 gendert wurde genug sieht's allerdngs bei den ,leuten in genug sieht's allerdings bei den ,leuten 7,seite #i7 gendert wurde ,fenster kann offen stehn lassen1 da in ,fenster kann offen stehen lassen1 da 7,seite #bb7 gendert wurde ebenso die ,vorhnge1 die ,bettwasche1 stellt in ebenso die ,vorhnge1 die ,bettwsche1 stellt 7,seite #bf7 gendert wurde kaum mehr als ein ,bischen ,mhe4 in kaum mehr als ein bischen ,mhe4 7,seite #bh7 gendert wurde es ist bejammerswerth1 wie viele in es ist bejammernswerth1 wie viele 7,seite #cg7 gendert wurde wo #aa1 sage eilf ,familien wohnen in wo #aa1 sage elf ,familien wohnen 7,seite #cg7 gendert wurde zogen ,heiri und ,liesi mit ihrem ,liseli in zogen ,heiri und ,liese mit ihrem ,liseli 7,seite #cg7 gendert wurde von allen sechs ,hausparthieen hier zusammengeworfen in von allen sechs ,hauspartheien hier zusammengeworfen 7,seite #ci7 gendert wurde das ,geschirr auf dem ,kcheschaft versorgt htte4 in das ,geschirr auf dem ,kchenschaft versorgt htte4 7,seite #da7 gendert wurde aber dem ,lisele gar schwer2 doch in aber dem ,liseli gar schwer2 doch 7,seite #da7 gendert wurde weder ,liese noch ,lisele2 auf dem ,lande in weder ,liese noch ,liseli2 auf dem ,lande 7,seite #da7 gendert wurde freundlich aber ernst3 ,lieben ,leute1 die ,sache ist in freundlich aber ernst3 ,liebe ,leute1 die ,sache ist 7,seite #db7 gendert wurde ,denn wohin war ,liesi's ,zufriedenheit und in ,denn wohin war ,liese's ,zufriedenheit und 7,seite #dc7 gendert wurde ,mhe1 die zwei ,stegen zu steigen2 aber in ,mhe1 die zwei ,stiegen zu steigen2 aber 7,seite #ea7 gendert wurde und3 ,guten ,abend1 wie geht's ,bse8 gab er in und3 ,guten ,abend1 wie geht's ,base8 gab er 7,seite #ea7 gendert wurde ein ,wort gab 's andere1 von in ein ,wort gab's andere1 von 7,seite #ea7 gendert wurde wollenen ,halstuch gegen den frischen ,morgenluft geschtzt1 ihren ,kaffee4 in wollenen ,halstuch gegen die frische ,morgenluft geschtzt1 ihren ,kaffee4 7,seite #ec7 gendert wurde einen wunderbaren ,eindrnck2 wohl griff in einen wunderbaren ,eindruck2 wohl griff 7,seite #ed7 gendert wurde dessen ,entrichtung sie sich gedrungen fhlten in dessen ,entrichtung sie sich gedrungen fhlten4 7,seite #ee7 gendert wurde ,straen1 mu sich 's,meistern g'fallen lassen4 in ,straen1 mu sich's ,meistern g'fallen lassen4 7,seite #ei7