,note3 ,images of the original pages are available through ,austrian ,literature ,online4 ,see http3_/_/www4literature4at_/viewer4alo8o bjid#abjbjpage#aviewmodefullscreen ---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,gesperrter ,text ist als gesperrt dargestellt1 kursiver ,text als kursiv und ,fettschrift als fett4 ,eine ,liste der nderungen befindet sich am ,ende des ,buchs4 ---------------------------------------- -------------------------- ,,geschlecht ,,und ,,charakter ,eine prinzipielle ,untersuchung von ,,dr4 ,,otto ,,weininger ,wien und ,leipzig ,wilhelm ,braumller ,k4 u4 ,k4 ,hof- ,u4 ,universitts-,buchhndler #aijc ,,geschlecht ,,und ,,charakter4 ,,geschlecht ,,und ,,charakter ,eine prinzipielle ,untersuchung von ,,dr4 ,,otto ,,weininger ,illustration ,wien und ,leipzig4 ,wilhelm ,braumller ,k4 ,u4 ,k4 ,hof- und ,universitts-,buchhndler4 #aijc4 ,,vorbehalten4 ,alle ,rechte1 insbesondere das ,recht der bersetzung ,druck von ,friedrich ,jasper in ,wien4 ,,vorwort4 ,dieses ,buch unternimmt es1 das ,verhltnis der ,geschlechter in ein neues ,licht zu rcken4 ,es sollen nicht mglichst viele einzelne ,charakterzge aneinandergereiht1 nicht die ,ergebnisse der bisherigen wissenschaftlichen ,messungen und ,experimente zusammengestellt1 sondern die ,ableitung alles ,gegensatzes von ,mann und ,weib aus einem einzigen ,prinzipe versucht werden4 ,hiedurch unterscheidet es sich von allen anderen ,bchern dieser ,art4 ,es verweilt nicht bei diesem oder jenem ,idyll1 sondern dringt bis zu einem letzten ,ziele vor2 es huft nicht ,beobachtung auf ,beobachtung1 sondern bringt die geistigen ,differenzen der ,geschlechter in ein ,system2 es gilt nicht den ,frauen1 sondern der ,frau4 ,zwar nimmt es stets das ,alltglichste und ,oberflchlichste zu seinem ,ausgangspunkt1 aber nur1 um alle konkrete ,einzelerfahrung zu deuten4 ,das ist hier nicht induktive ,metaphysik1 sondern schrittweise psychologische ,vertiefung4 ,die ,untersuchung ist keine spezielle1 sondern eine prinzipielle2 sie verachtet das ,laboratorium nicht1 wenn ihr auch seine ,hlfsmittel dem tieferen ,probleme gegenber beschrnkt erscheinen vor dem ,werke der selbstbeobachtenden ,analyse4 ,auch der ,knstler1 der ein weibliches ,wesen darstellt1 kann ,typisches geben1 ohne sich vor einer experimentellen ,merkergilde durch ,zahl und ,serie legitimiert zu haben4 ,der ,knstler verschmht nicht die ,erfahrung1 er betrachtet es im ,gegenteile als seine ,pflicht1 ,erfahrung zu gewinnen2 aber sie ist ihm nur der ,ausgangspunkt eines ,versenkens in sich selbst1 das in der ,kunst wie ein ,versenken in die ,welt erscheint4 ,die ,psychologie nun1 welche hier der ,darstellung dient1 ist eine durchaus philosophische1 wenn auch ihre eigentmliche ,methode1 die allein durch das eigentmliche ,thema sich rechtfertigt1 es bleibt1 vom trivialsten ,erfahrungsbestande auszugehen4 ,der ,philosoph aber hat nur eine der ,form nach vom ,knstler verschiedene ,aufgabe4 ,was diesem ,symbol ist1 wird jenem ,begriff4 ,wie ,ausdruck und ,inhalt1 so verhalten sich ,kunst und ,philosophie4 ,der ,knstler hat die ,welt eingeatmet1 um sie auszuatmen2 fr den ,philosophen ist sie ausgeatmet1 und er mu sie wieder einatmen4 ,indes hat alle ,theorie notwendig immer etwas ,prtentises2 und so kann derselbe ,inhalt1 der im ,kunstwerk wie ,natur erscheint1 hier1 im philosophischen ,systeme1 als eng zusammengezogene ,behauptung ber ein ,allgemeines1 als ,these1 die dem ,satz vom ,grunde untersteht und den ,beweis antritt1 viel schroffer1 ja beleidigend wirken4 ,wo die ,darstellung antifeministisch ist -- und das ist sie fast immer -- dort werden auch die ,mnner ihr nie gerne und mit voller berzeugung zustimmen3 ihr sexueller ,egoismus lt sie das ,weib immer lieber so sehen1 wie sie es haben wollen1 wie sie es lieben wollen4 ,und wie sollte ich nicht erst auf die ,antwort gefat sein1 welche die ,frauen fr mein ,urteil ber ihr ,geschlecht haben werden8 ,da die ,untersuchung an ihrem ,ende gegen den ,mann sich kehrt1 und1 freilich in einem tieferen ,sinne1 als die ,frauenrechtlerin ahnt1 ihm die grte ,schuld zumit1 das wird ihrem ,verfasser wenig fruchten1 und ist von einer ,beschaffenheit1 die ihn zu allerletzt beim weiblichen ,geschlechte knnte rehabilitieren helfen4 ,zum ,schuldproblem aber gelangt die ,analyse1 weil sie von den vordersten und nchstliegenden ,phnomenen bis zu ,punkten aufsteigt1 von denen nicht nur ein ,einblick in das ,wesen des ,weibes und seine ,bedeutung im ,weltganzen1 sondern auch der ,aspekt auf sein ,verhltnis zur ,menschheit und zu deren letzten und hchsten ,aufgaben sich ffnet1 von wo zum ,kulturproblem eine ,stellung gewonnen und die ,leistung der ,weiblichkeit fr das ,ganze der ideellen ,zwecke eingeschtzt werden kann4 ,dort also1 wo ,kultur- und ,menschheitsproblem zusammenfallen1 wird nicht mehr blo zu erklren1 sondern auch zu werten versucht2 ja dort fallen ,erklrung und ,wertung von selbst zusammen4 ,zu solcher ,hhe des ,ausblickes gelangt die ,untersuchung gleichsam gezwungen1 ohne von ,anfang an auf sie loszusteuern4 ,auf dem empirisch-psychologischen ,boden selber ergibt sich ihr allmhlich die ,unzulnglichkeit aller empirisch-psychologischen ,philosophie4 ,ihr ,respekt vor der ,erfahrung wird hievon nicht beeintrchtigt1 denn stets wird vor dieser die ,ehrfurcht nur erhht und nicht zerstrt1 wenn der ,mensch in der ,erscheinung -- freilich dem ,einzigen1 das er erlebt -- jene ,bestandteile bemerkt1 die es ihm zur ,gewiheit machen1 da es nicht blo ,erscheinung gibt1 wenn er jene ,zeichen in ihr wahrnimmt1 die auf ein ,hheres1 ber ihr ,gelegenes weisen4 ,da ein solcher ,urquell ist1 lt sich feststellen1 auch wenn kein ,lebender je zu ihm vordringen wird4 ,und bis in die ,nhe dieses ,quells will auch dieses ,buch leiten1 und nicht eher rasten4 ,innerhalb des ,engpasses1 in welchem die gegenstzlichen ,meinungen ber die ,frau und ihre ,frage bis nun immer aufeinander gestoen sind1 htte es freilich nie gewagt werden drfen1 solch hohes ,ziel anzustreben4 ,aber das ,problem ist eines1 das mit allen tiefsten ,rtseln des ,daseins im ,zusammenhange steht4 ,nur unter der sicheren ,fhrung einer ,weltanschauung kann es1 praktisch und theoretisch1 moralisch oder metaphysisch aufgelst werden4 ,es sind nur ,keime einer solchen ,gesamtauffassung1 die in diesem ,buche sichtbar werden1 einer ,auffassung1 die den ,weltanschauungen ,platos1 ,kantens und des ,christentums am nchsten steht4 ,aber die wissenschaftliche1 psychologisch-philosophische1 logisch-ethische ,grundlegung mute ich mir zu einem groen ,teile selbst schaffen4 ,vieles zwar1 dessen nhere ,ausfhrung nicht mglich war1 gedenke ich demnchst eingehend zu begrnden4 ,wenn ich dennoch gerade auf diese ,partien des ,buches hier ausdrcklich verweise1 so ist es1 weil mir an der ,beachtung dessen1 was ber die tiefsten und allgemeinsten ,probleme in ihm ausgesprochen ist1 noch mehr liegt1 als an dem ,beifall1 welchen die besondere ,anwendung auf die ,frauenfrage allenfalls erwarten knnte4 ,sollte es den philosophischen ,leser peinlich berhren1 da die ,behandlung der hchsten und letzten ,fragen hier gleichsam in den ,dienst eines ,spezialproblemes von nicht bergroer ,dignitt gestellt scheint3 so teile ich mit ihm das ,unangenehme dieser ,empfindung4 ,doch darf ich sagen1 da durchaus das ,einzelproblem des ,geschlechtsgegensatzes hier mehr den ,ausgangspunkt als das ,ziel des tieferen ,eindringens bildet4 ,so erflo reicher ,gewinn aus seiner ,behandlung auch fr das ,problem der ,genialitt1 des ,unsterblichkeitsbedrfnisses und des ,judentumes4 ,da die umfassenden ,auseinandersetzungen schlielich dem ,spezialproblem zugute kommen1 weil es in um so mannigfachere ,beziehungen tritt1 je mehr das ,gebiet sich vergrert1 das ist natrlich4 ,und wenn sich in diesem weiteren ,zusammenhange herausstellt1 wie gering die ,hoffnungen sind1 welche ,kultur an die ,art des ,weibes knpfen kann1 wenn die letzten ,resultate eine vollstndige ,entwertung1 ja eine ,negation der ,weiblichkeit bedeuten3 es wird durch sie nichts vernichtet1 was ist1 nichts heruntergesetzt1 was an sich einen ,wert hat4 ,mte mich doch selbst ein gewisses ,grauen vor der eigenen ,tat anwandeln1 wre ich hier wirklich nur ,zerstrer1 und bliebe nichts auf dem ,plan6 ,die ,bejahungen des ,buches sind vielleicht weniger krftig instrumentiert worden3 wer hren kann1 wird sie wohl aus allem zu vernehmen wissen4 ,die ,arbeit zerfllt in zwei ,teile3 einen ersten1 biologisch-psychologischen1 und einen zweiten1 psychologisch-philosophischen4 ,vielleicht wird mancher dafrhalten1 da ich aus dem ,ganzen besser zwei ,bcher htte machen sollen1 ein rein naturwissenschaftliches und ein rein introspektives4 ,allein ich mute von der ,biologie mich befreien1 um ganz ,psychologe sein zu knnen4 ,der zweite ,teil behandelt gewisse seelische ,probleme recht anders1 als sie jeder ,naturforscher heute wohl behandeln wrde1 und ich bin mir bewut1 da ich hiedurch auch die ,aufnahme des ersten ,teiles bei einem groen ,teile des ,publikums gefhrde2 gleichwohl erhebt dieser erste ,teil in seiner ,gnze den ,anspruch auf eine ,beachtung und ,beurteilung seitens der ,naturwissenschaft1 was der zweite1 mehr der inneren ,erfahrung zugekehrte1 nur an wenigen ,stellen vermag4 ,weil dieser zweite ,teil aus einer nichtpositivistischen ,weltanschauung hervorgegangen ist1 werden von manchen beide fr unwissenschaftlich gehalten werden 7obwohl der ,positivismus dortselbst eine strenge ,widerlegung erfhrt74 ,hiemit mu ich mich einstweilen abfinden1 in der berzeugung1 der ,biologie gegeben zu haben1 was ihr gebhrt1 und einer nichtbiologischen1 nichtphysiologischen ,psychologie das ,recht gewahrt zu haben1 welches ihr fr alle ,zeiten bleiben wird4 ,vielleicht wird man der ,untersuchung an gewissen ,punkten vorwerfen1 da sie nicht genug der ,beweise bringe2 allein eben dies ducht mich ihre geringste ,schwche4 ,denn was knnte in diesem ,gegenstande ,beweisen wohl heien8 ,es ist nicht ,mathematik und nicht ,erkenntnistheorie 7die letztere nur an zwei ,stellen71 was hier abgehandelt wird2 es sind erfahrungswissenschaftliche ,dinge1 und da kann hchstens der ,finger gelegt werden auf das1 was ist2 was man sonst hier beweisen nennt1 ist ein bloes ,zusammenstimmen der neuen ,erfahrungen mit den alten2 und da bleibt es sich gleich1 ob das neue ,phnomen vom ,menschen experimentell erzeugt wird oder schon aus der ,schpferhand der ,natur fertig vorliegt4 ,der letzteren ,beweise aber bringt diese ,schrift eine groe ,zahl4 ,das ,buch ist endlich1 soweit ich das zu beurteilen vermag1 7in seinem ,hauptteile7 nicht ein solches1 das man nach einmaliger flchtiger ,lektre verstehen und in sich aufnehmen knnte2 zur ,orientierung des ,lesers und zum eigenen ,schutze will ich selber diesen ,umstand hier anmerken4 ,je weniger ich in beiden ,teilen 7vornehmlich im zweiten7 ,altes1 lngst ,bekanntes wiederholt habe1 desto mehr mute ich dort1 wo ich mit frher ,ausgesprochenem und allgemeiner ,anerkanntem in bereinstimmung mich fand1 auf alle ,koinzidenzen hinweisen4 ,diesem ,zwecke dienen die ,literaturnachweise des ,anhanges4 ,ich habe mich bemht1 die ,citate in genauer und fr ,fachmnner wie fr ,laien brauchbarer ,gestalt wiederzugeben4 ,dieser greren ,ausfhrlichkeit wegen1 und um die ,lektre des ,textes nicht ein fortwhrendes ,stolpern werden zu lassen1 sind sie an den ,schlu des ,buches verwiesen4 ,dem ,herrn ,universittsprofessor ,dr4 ,laurenz ,mllner statte ich geziemenden ,dank ab fr die wirksame ,frderung1 welche er mir hat zuteil werden lassen2 ,herrn ,professor ,dr4 ,friedrich ,jodl fr das freundliche ,interesse1 welches er meinen ,arbeiten von ,anbeginn entgegenbrachte4 ,ganz besonders fhle ich mich auch den ,freunden verpflichtet1 welche mich bei der ,korrektur des ,buches untersttzten4 ,,inhaltsverzeichnis4 ,seite ,vorwort ,v-,,xi ,inhaltsverzeichnis ,,xiii-,,xxii ,erster 7vorbereitender7 ,teil3 ,die sexuelle ,mannigfaltigkeit #a-ic ,einleitung #c-f ber ,begriffsentwicklung im allgemeinen und im besonderen4 ,mann und ,weib4 ,widersprche4 ,flieende bergnge4 ,anatomie und ,begabung4 ,keine ,sicherheit im ,morphologischen8 ,i4 ,kapitel3 ,mnner und ,weiber #g-ac ,embryonale ,undifferenziertheit4 ,rudimente beim ,erwachsenen4 ,grade des ,gonochorismus4 ,prinzip der ,zwischenformen4 ,m und ,w4 ,belege4 ,notwendigkeit der ,typisierung4 ,resum4 lteste ,ahnungen4 ,,ii4 ,kapitel3 ,arrhenoplasma und ,thelyplasma #ad-cj ,sitz des ,geschlechtes4 ,steenstrups ,ansicht befrwortet4 ,sexualcharaktere4 ,innere ,sekretion4 ,idioplasma -- ,arrhenoplasma -- ,thelyplasma4 ,schwankungen4 ,beweise aus erfolgloser ,kastration4 ,transplantation und ,transfusion4 ,organotherapie4 ,individuelle ,unterschiede zwischen den einzelnen ,zellen4 ,ursache der sexuellen ,zwischenformen4 ,gehirn4 ,knabenberschu der ,geburten4 ,geschlechtsbestimmung4 ,vergleichende ,pathologie4 ,,iii4 ,kapitel3 ,gesetze der sexuellen ,anziehung #ca-eb ,sexueller ,geschmack4 ,wahrscheinlichkeit eines ,gesetzmigen4 ,erste ,formel4 ,erste ,deutung4 ,beweise4 ,heterostylie4 ,interpretation derselben4 ,tierreich4 ,weitere ,gesetze4 ,zweite ,formel4 ,chemotaxis8 ,analogien und ,differenzen4 ,wahlverwandtschaften4 ,ehebruch und ,ehe4 ,folgen fr die ,nachkommenschaft4 ,,iv4 ,kapitel3 ,homosexualitt und ,pderastie #ec-fb ,homosexuelle als sexuelle ,zwischenformen4 ,angeboren oder erworben1 gesund oder krankhaft8 ,spezialfall des ,gesetzes4 ,alle ,menschen mit der ,anlage zur ,homosexualitt4 ,freundschaft und ,sexualitt4 ,tiere4 ,vorschlag einer ,therapie4 ,homosexualitt1 ,strafgesetz und ,ethik4 ,distinktion zwischen ,homosexualitt und ,pderastie4 ,v4 ,kapitel3 ,anwendung auf die ,charakterologie #fc-gh ,das ,prinzip der sexuellen ,zwischenformen als ein kardinaler ,grundsatz der ,individualpsychologie4 ,simultaneitt oder ,periodizitt8 ,methode der psychologischen ,untersuchung4 ,beispiele4 ,individualisierende ,erziehung4 ,gleichmacherei4 ,morphologisch-charakterologischer ,parallelismus4 ,die ,physiognomik und das ,prinzip der ,psychophysik4 ,methodik der ,variettenlehre4 ,eine neue ,fragestellung4 ,deduktive ,morphologie4 ,korrelation und ,funktionsbegriff4 ,aussichten4 ,,vi4 ,kapitel3 ,die emanzipierten ,frauen #gi-ic ,frauenfrage4 ,emanzipationsbedrfnis und ,mnnlichkeit4 ,emanzipation und ,homosexualitt4 ,sexueller ,geschmack der emanzipierten ,frauen4 ,physiognomisches ber sie4 ,die brigbleibenden ,berhmtheiten4 ,w und die ,emanzipation4 ,praktische ,regel4 ,mnnlichkeit alles ,genies4 ,die ,frauenbewegung in der ,geschichte4 ,periodizitt4 ,biologie und ,geschichtsauffassung4 ,aussichten der ,frauenbewegung4 ,ihr ,grundirrtum4 ,zweiter oder ,hauptteil3 ,die sexuellen ,typen #ie-dfa ,i4 ,kapitel3 ,mann und ,weib #ig-aje ,bisexualitt und ,unisexualitt4 ,man ist ,mann oder ,weib4 ,das ,problematische in diesem ,sein und die ,hauptschwierigkeit der ,charakterologie4 ,das ,experiment1 die ,empfindungsanalyse und die ,psychologie4 ,dilthey4 ,begriff des empirischen ,charakters4 ,ziel und ,nicht-,ziel der ,psychologie4 ,charakter und ,individualitt4 ,problem der ,charakterologie und ,problem der ,geschlechter4 ,,ii4 ,kapitel3 ,mnnliche und weibliche ,sexualitt #ajf-aaf ,problem einer weiblichen ,psychologie4 ,der ,mann als ,psychologe des ,weibes4 ,unterschiede im ,geschlechtstrieb4 ,im ,kontrektations- und ,detumeszenztrieb4 ,intensitt und ,aktivitt4 ,sexuelle ,irritabilitt der ,frau4 ,grere ,breite des ,sexuallebens bei ,w4 ,geschlechtliche ,unterschiede im ,empfinden der ,geschlechtlichkeit4 rtliche und zeitliche ,abhebung der mnnlichen ,sexualitt4 ,unterschiede im ,bewutseinsgrade der ,sexualitt4 ,,iii4 ,kapitel3 ,mnnliches und weibliches ,bewutsein #aag-acj ,empfindung und ,gefhl4 ,ihr ,verhltnis4 ,avenarius' ,einteilung in ,elemente und ,charaktere4 ,auf einem frhesten ,stadium noch nicht durchfhrbar4 ,verkehrtes ,verhltnis zwischen ,distinktheit und ,charakterisierung4 ,proze der ,klrung4 ,ahnungen4 ,grade des ,verstehens4 ,vergessen4 ,bahnung und ,artikulation4 ,die ,henide als das einfachste psychische ,datum4 ,geschlechtlicher ,unterschied in der ,artikulation der ,inhalte4 ,sensibilitt4 ,urteilssicherheit4 ,das entwickelte ,bewutsein als mnnlicher ,geschlechtscharakter4 ,,iv4 ,kapitel3 ,begabung und ,genialitt #aca-add ,genie und ,talent4 ,genial und geistreich4 ,methode4 ,verstndnis fr mehr ,menschen4 ,was es heit3 einen ,menschen verstehen8 ,grere ,kompliziertheit des ,genies4 ,perioden im psychischen ,leben4 ,keine ,herabwrdigung der bedeutenden ,menschen4 ,verstehen und ,bemerken4 ,innerer ,zusammenhang von ,licht und ,wachsein4 ,endgltige ,feststellung der ,bedingungen des ,verstehens4 ,allgemeinere ,bewutheit des ,genies4 ,grte ,entfernung vom ,henidenstadium2 danach hherer ,grad von ,mnnlichkeit4 ,nur ,universalgenies4 ,w ungenial und ohne ,heldenverehrung4 ,begabung und ,geschlecht4 ,v4 ,kapitel3 ,begabung und ,gedchtnis #ade-aha ,artikulation und ,reproduzierbarkeit4 ,gedchtnis an ,erlebnisse als ,kennzeichen der ,begabung4 ,erinnerung und ,apperzeption4 ,anwendungen und ,folgerungen4 ,fhigkeit des ,vergleichens und ,beziehens4 ,grnde fr die ,mnnlichkeit der ,musik4 ,zeichnung und ,farbe1 ,grade der ,genialitt2 das ,verhltnis des ,genius zum ungenialen ,menschen4 ,selbstbiographie4 ,fixe ,ideen4 ,erinnerung an das ,selbstgeschaffene4 ,kontinuierliches und diskontinuierliches ,gedchtnis4 ,einheit des biographischen ,selbstbewutseins nur bei ,m4 ,charakter der weiblichen ,erinnerungen4 ,kontinuitt und ,piett4 ,vergangenheit und ,schicksal4 ,vergangenheit und ,zukunft4 ,unsterblichkeitsbedrfnis4 ,bisherige psychologische ,erklrungsversuche4 ,wahre ,wurzel4 ,innere ,entwicklung des ,menschen bis zum ,tode4 ,ontogenetische ,psychologie oder theoretische ,biographie4 ,die ,frau ohne jedes ,unsterblichkeitsbedrfnis4 -- ,fortschritt zu tieferer ,analyse des ,zusammenhanges mit dem ,gedchtnis4 ,gedchtnis und ,zeit4 ,postulierung des ,zeitlosen4 ,der ,wert als das ,zeitlose4 ,erstes ,gesetz der ,werttheorie4 ,nachweise4 ,individuation und ,dauer als konstitutiv fr den ,wert4 ,wille zum ,wert4 ,das ,unsterblichkeitsbedrfnis als ,spezialfall4 ,unsterblichkeitsbedrfnis des ,genies1 zusammenfallend mit seiner ,zeitlosigkeit durch sein universales ,gedchtnis und die ewige ,dauer seiner ,werke4 ,das ,genie und die ,geschichte4 ,das ,genie und die ,nation4 ,das ,genie und die ,sprache4 ,die ,mnner der ,tat und die ,mnner der ,wissenschaft ohne ,anrecht auf den ,titel des ,genius2 anders ,philosoph 7,religionsstifter7 und ,knstler4 ,,vi4 ,kapitel3 ,gedchtnis1 ,logik1 ,ethik #ahb-aif ,psychologie und ,psychologismus4 ,wrde des ,gedchtnisses4 ,theorien des ,gedchtnisses4 bungs- und ,associationslehren4 ,verwechslung mit dem ,wiedererkennen4 ,gedchtnis nur dem ,menschen eigen4 ,moralische ,bedeutung4 ,lge und ,zurechnung4 bergang zur ,logik4 ,gedchtnis und ,identittsprinzip4 ,gedchtnis und ,satz vom ,grunde4 ,die ,frau alogisch und amoralisch4 ,intellektuelles und sittliches ,gewissen3 intelligibles ,ich4 ,,vii4 ,kapitel3 ,logik1 ,ethik und das ,ich #aig-baa ,die ,kritiker des ,ich-,begriffes3 ,hume1 ,lichtenberg1 ,mach4 ,das ,machsche ,ich und die ,biologie4 ,individuation und ,individualitt1 ,logik und ,ethik als ,zeugen fr die ,existenz des ,ich4 -- ,erstens die ,logik3 die ,stze der ,identitt und des ,widerspruches4 ,die ,frage ihres ,nutzens und ihrer ,bedeutung4 ,die logischen ,axiome als identisch mit der begrifflichen ,funktion4 ,definition des logischen ,begriffes als ,norm der ,essenz4 ,die logischen ,axiome als eben diese ,norm der ,essenz1 welche ,existenz einer ,funktion ist4 ,diese ,existenz als das absolute ,sein oder das ,sein des absoluten ,ich4 ,kant und ,fichte4 ,logizitt als ,norm4 ,denkfreiheit neben ,willensfreiheit4 -- ,zweitens die ,ethik4 ,zurechnung4 ,das ,verhltnis der ,ethik zur ,logik4 ,die ,verschiedenheit der ,subjektsbeweise aus der ,logik und der ,ethik4 ,eine ,unterlassung ,kantens4 ,ihre sachlichen und ihre persnlichen ,grnde4 ,zur ,psychologie der ,kantischen ,ethik4 ,kant und ,nietzsche4 ,,viii4 ,kapitel3 ,ich-,problem und ,genialitt #bab-bch ,die ,charakterologie und der ,glaube an das ,ich4 ,das ,ich-,ereignis3 ,jean ,paul1 ,novalis1 ,schelling4 ,ich-,ereignis und ,weltanschauung4 ,selbstbewutsein und ,anmaung4 ,die ,ansicht des ,genies hher zu werten als die der anderen ,menschen4 ,endgltige ,feststellungen ber den ,begriff des ,genies4 ,die geniale ,persnlichkeit als der vollbewute ,mikrokosmus4 ,natrlich-synthetische und sinnerfllende ,ttigkeit des ,genies4 ,bedeutung und ,symbolik4 ,definition des ,genies im ,verhltnis zum gewhnlichen ,menschen4 ,universalitt als ,freiheit4 ,sittlichkeit oder ,unsittlichkeit des ,genies8 ,pflichten gegen sich und gegen andere4 ,was ,pflicht gegen andere ist4 ,kritik der ,sympathiemoral und der sozialen ,ethik4 ,verstndnis des ,nebenmenschen als einzige ,forderung der ,sittlichkeit wie der ,erkenntnis4 ,ich und ,du4 ,individualismus und ,universalismus4 ,sittlichkeit nur unter ,monaden4 ,der genialste ,mensch als der sittlichste ,mensch4 ,warum der ,mensch ist4 ,bewutsein und ,moralitt4 ,der groe ,verbrecher4 ,genialitt als ,pflicht und ,gehorsam4 ,genie und ,verbrechen4 ,genie und ,irrsinn4 ,der ,mensch als ,schpfer seiner selbst4 ,,ix4 ,kapitel3 ,mnnliche und weibliche ,psychologie #bci-bgi ,seelenlosigkeit des ,weibes4 ,geschichte dieser ,erkenntnis4 ,das ,weib gnzlich ungenial4 ,keine mnnlichen ,frauen im strengen ,sinne4 ,unbegriffliche ,natur des ,weibes1 aus dem ,mangel des ,ich zu erklren4 ,korrektur der ,henidentheorie4 ,weibliches ,denken4 ,begriff und ,objekt4 ,begriff und ,urteil4 ,wesen des ,urteils4 ,das ,weib und die ,wahrheit als ,richtschnur des ,denkens4 ,der ,satz vom ,grunde und sein ,verhltnis zum ,satz der ,identitt4 ,amoralitt1 nicht ,antimoralitt des ,weibes4 ,das ,weib und das ,einsamkeitsproblem4 ,verschmolzenheit1 nicht ,gesellschaft4 ,weibliches ,mitleid und weibliche ,schamhaftigkeit4 ,das ,ich der ,frauen4 ,weibliche ,eitelkeit4 ,mangel an ,eigenwert4 ,gedchtnis fr ,huldigungen4 ,selbstbeobachtung und ,reue4 ,gerechtigkeit und ,neid4 ,name und ,eigentum4 ,beeinflubarkeit4 -- ,radikale ,differenz zwischen mnnlichem und weiblichem ,geistesleben4 ,psychologie ohne und mit ,seele4 ,psychologie eine ,wissenschaft8 ,freiheit und ,gesetzlichkeit4 ,die ,grundbegriffe der ,psychologie transcendenter ,natur4 ,psyche und ,psychologie4 ,die ,hilflosigkeit der seelenlosen ,psychologie4 ,wo ,spaltungen der ,persnlichkeit allein mglich sind4 ,psychophysischer ,parallelismus und ,wechselwirkung4 ,problem der ,wirkung psychischer ,sexualcharaktere des ,mannes auf das ,weib4 ,x4 ,kapitel3 ,mutterschaft und ,prostitution #bhj-cac ,spezielle weibliche ,charakterologie4 ,mutter und ,dirne4 ,anlage zur ,prostitution angeboren1 aber nicht allein entscheidend4 ,einflu des ,mannes4 ,versehen4 ,verhltnis beider ,typen zum ,kinde4 ,die ,frau polygam4 ,ehe und ,treue4 ,sitte und ,recht4 ,analogien zwischen ,mutterschaft und ,sexualitt4 ,mutter und ,gattungszweck4 ,die alma mater4 ,die ,mutterliebe ethisch indifferent4 ,die ,dirne auerhalb des ,gattungszweckes4 ,die ,prostituierte und die sozial anerkannte ,moral4 ,die ,prostituierte1 der ,verbrecher und ,eroberer4 ,nochmals der ,willensmensch und sein ,verhltnis zum ,genie4 ,hetre und ,imperator4 ,motiv der ,dirne4 ,koitus ,selbstzweck4 ,koketterie4 ,die ,empfindungen des ,weibes beim ,koitus im ,verhltnis zu seinem sonstigen ,leben4 ,mutterrecht und ,vaterschaft4 ,versehen und ,infektionslehre4 ,die ,dirne als ,feindin4 ,bejahung und ,verneinung4 ,lebensfreundlichkeit und ,lebensfeindlichkeit4 ,keine ,prostitution bei den ,tieren4 ,rtsel im ,ursprung4 ,,xi4 ,kapitel3 ,erotik und sthetik #cad-cda ,weiber und ,weiberha4 ,erotik und ,sexualitt4 ,platonische ,liebe und ,sinnlichkeit4 ,problem einer ,idee der ,liebe4 -- ,die ,schnheit des ,weibes4 ,ihr ,verhltnis zum ,sexualtrieb4 ,liebe und ,schnheit4 ,der ,unterschied der sthetik von der ,logik und ,ethik als ,normwissenschaften4 ,wesen der ,liebe4 ,projektionsphnomen4 ,schnheit und ,sittlichkeit4 ,schnheit und ,vollkommenheit4 ,natur und ,ethik4 ,naturschnheit und ,kunstschnheit4 ,naturgesetz und ,kunstgesetz4 ,naturzweckmigkeit und ,kunstzweckmigkeit4 ,die ,einzelschnheit4 ,die ,geschlechtsliebe als ,schuld4 ,ha und ,liebe als ,erleichterungen des moralischen ,strebens4 ,die ,schpfung des ,teufels4 ,liebe und ,mitleid4 ,liebe und ,schamhaftigkeit4 ,liebe und ,eifersucht4 ,liebe und ,erlsungsbedrfnis4 ,das ,weib in der ,erotik ,mittel zum ,zweck4 ,problem des ,zusammenhanges von ,kind und ,liebe1 ,kind und ,sexualitt4 ,grausamkeit nicht nur in der ,lust1 sondern noch in der ,liebe4 ,liebe und ,mord4 ,liebe als ,feigheit1 ,unrecht1 ,irrtum4 ,der ,madonnenkult4 ,die ,madonna eine gedankliche ,konzeption des ,mannes2 ohne ,grund in der realen ,weiblichkeit4 ,widerstreben gegen die ,einsicht in das wahre ,weib4 ,die ,liebe des ,mannes zum ,weibe als ,spezialfall4 ,das ,weib nur sexuell1 nicht erotisch4 ,der ,schnheitssinn der ,frauen4 ,schn und hbsch4 ,liebe und ,verliebtheit4 ,wodurch der ,mann auf die ,frau wirkt4 ,das ,fatum des ,weibes4 ,einordnung der neuen ,erkenntnis unter die frheren4 ,die ,liebe als bezeichnend fr das ,wesen der ,menschheit4 ,warum der ,mann das ,weib liebt4 ,mglichkeiten4 ,,xii4 ,kapitel3 ,das ,wesen des ,weibes und sein ,sinn im ,universum #cdb-djb ,gleichheit oder ,gleichstellung4 ,p4 ,j4 ,moebius4 ,sinnlosigkeit oder ,bedeutung der ,weiblichkeit4 ,kuppelei4 ,instinktiver ,drang4 ,der ,mann und die ,kuppelei4 ,welche ,phnomene noch weiter ,kuppelei sind4 ,hochwertung des ,koitus4 ,der eigene ,geschlechtstrieb ein ,spezialfall4 ,mutter -- ,dirne4 ,das ,wesen des ,weibes nur in der ,kuppelei ausgesprochen4 ,kuppelei ,weiblichkeit universale ,sexualitt4 ,system von ,einwnden und ,widersprchen4 ,notwendigkeit der ,auflsung4 ,beeinflubarkeit und ,passivitt4 ,unbewute ,verleugnung der eigenen ,natur als ,folge4 ,organische ,verlogenheit des ,weibes4 ,die ,hysterie4 ,psychologisches ,schema fr den ,mechanismus der ,hysterie4 ,definition der letzteren4 ,zustand der ,hysterischen4 ,eigentmliches ,wechselspiel3 die fremde ,natur als die eigene1 die eigene als die fremde4 ,der ,fremdkrper4 ,zwang und ,lge4 ,heteronomie der ,hysterischen4 ,wille und ,kraft zur ,wahrheit4 ,der hysterische ,paroxysmus4 ,was abgewehrt wird4 ,die hysterische ,konstitution4 ,magd und ,megre4 ,die ,megre als ,gegenteil der ,hysterika4 ,die ,wahrheitsliebe der ,hysterika als ihre ,lge4 ,die hysterische ,keuschheit und ,abneigung gegen den ,geschlechtsakt4 ,das hysterische ,schuldbewutsein und die hysterische ,selbstbeobachtung4 ,die ,visionrin und ,seherin im ,weibe4 ,die ,hysterie und die ,unfreiheit des ,weibes4 ,sein ,schicksal und dessen ,hoffnungslosigkeit4 ,notwendigkeit der ,zurckfhrung auf ein letztes ,prinzip4 ,unterschiede zwischen ,mensch und ,tier1 zwischen ,mann und ,frau4 bersichtstafel4 ,das zweite oder hhere ,leben1 das metaphysische ,sein im ,menschen4 ,analogien zum niederen ,leben4 ,nur im ,manne ewiges ,leben4 ,das ,verhltnis beider ,leben und die ,erbsnde4 ,geburt und ,tod4 ,freiheit und ,glck4 ,das ,glck und der ,mann4 ,das ,glck und die ,frau4 ,die ,frau und das ,problem des ,lebens4 ,nichtsein des ,weibes4 ,hieraus zunchst die ,mglichkeit von ,lge und ,kuppelei1 ,amoralitt und ,alogizitt erschlossen4 ,nochmals die ,kuppelei4 ,gemeinschaft und ,sexualitt4 ,mnnliche und weibliche ,freundschaft4 ,kuppelei wider ,eifersucht4 ,kuppelei identisch mit ,weiblichkeit4 ,warum die ,frauen ,menschen sind4 ,wesen des ,geschlechtsgegensatzes4 ,gegenstze3 ,subjekt -- ,objekt ,form -- ,materie ,mann -- ,weib4 ,kontrektation und ,tastsinn4 ,deutung der ,heniden4 ,non-,entitt der ,frau2 als ,folge universelle ,suszeptibilitt4 ,formung und ,bildung der ,frau durch den ,mann4 ,trachten nach ,existenz4 ,geschlechtsdualitt und ,weltdualismus4 ,die ,bedeutung des ,weibes im ,universum4 ,der ,mann als das ,etwas1 die ,frau als das ,nichts4 ,das psychologische ,problem der ,furcht vor dem ,weibe4 ,die ,weiblichkeit und der ,verbrecher4 ,das ,nichts und das ,nicht4 ,die ,schpfung des ,weibes durch den ,verbrecher im ,manne4 ,das ,weib als die bejahte ,sexualitt des ,mannes4 ,das ,weib als die ,schuld des ,mannes4 ,die ,liebe4 ,deduktion der ,weiblichkeit4 ,,xiii4 ,kapitel3 ,das ,judentum #djc-dda ,unterschiede unter den ,mnnern4 ,zurckweisung der hierauf gegrndeten ,einwnde4 ,die ,zwischenformen und die ,rassenanthropologie4 ,amphibolie der ,weiblichkeit mit dem ,judentum4 ,das ,jdische als ,idee4 ,der ,antisemitismus4 ,richard ,wagner4 ,keine ,identitt mit der ,weiblichkeit2 bereinstimmungen mit dieser3 ,eigentum1 ,staat1 ,gesellschaft1 ,adel1 ,mangel an ,persnlichkeit und ,eigenwert1 ,amoralitt ohne ,antimoralitt1 ,gattungsleben1 ,familie1 ,kuppelei4 ,einzige ,art einer ,lsung der ,judenfrage4 ,gottesbegriff des ,juden4 ,seelenlosigkeit1 kein ,unsterblichkeitsbedrfnis4 ,judentum in der ,wissenschaft4 ,der ,jude als ,chemiker4 ,der ,jude genielos4 ,spinoza4 ,der ,jude nicht monadenartig veranlagt4 ,der ,englnder und der ,jude4 ,die ,englnder in ,philosophie1 ,musik1 ,architektur4 ,unterschiede4 ,humorlosigkeit des ,juden4 ,wesen des ,humors4 ,humor und ,satire4 ,die ,jdin4 ,nicht-,sein1 vllige ,vernderungsfhigkeit1 ,mittelbarkeit beim ,juden wie beim ,weibe4 ,grte bereinstimmung und grte ,differenz4 ,aktivitt und ,begrifflichkeit des ,juden4 ,tiefstes ,wesen des ,judentums4 ,glaubenslosigkeit und innere ,haltlosigkeit4 ,der ,jude nicht amystisch1 sondern unfromm4 ,mangel an ,ernst1 ,begeisterungsfhigkeit und ,eifer4 ,innerliche ,vieldeutigkeit4 ,keinerlei ,einfalt des ,glaubens4 ,innere ,wrdelosigkeit4 ,der ,jude als der ,gegenpol des ,helden4 -- ,christentum und ,judentum4 ,ursprung des ,christentums4 ,problem des ,religionsstifters4 ,der ,religionsstifter als ,vollzieher einer eigenen ,reinigung vom ,verbrechen und von der ,gottlosigkeit4 ,in ihm allein eine vllige ,neugeburt verwirklicht4 ,er als der ,mensch mit dem tiefsten ,schuldgefhl4 ,christus als berwinder des ,judentums in sich4 ,christentum und ,judentum als letzte ,gegenstze4 ,der ,religionsstifter als der grte ,mensch4 berwindung alles ,judentumes1 eine ,notwendigkeit fr jeden ,religionsstifter4 -- ,das ,judentum und die heutige ,zeit4 ,judentum1 ,weiblichkeit2 ,kultur und ,menschheit4 ,,xiv4 ,kapitel3 ,das ,weib und die ,menschheit #ddb-dfa ,die ,idee der ,menschheit und die ,frau als ,kupplerin4 ,der ,goethe-,kult4 ,verweiblichung der ,mnner4 ,virginitt und ,keuschheit4 ,mnnlicher ,ursprung dieser ,ideale4 ,das ,unverstndnis der ,frau fr die ,erotik4 ,ihr ,verstndnis der ,sexualitt4 ,der ,koitus und die ,liebe4 ,die ,frau als ,gegnerin der ,emanzipation4 ,askese unsittlich4 ,der ,geschlechtsverkehr als ,miachtung des ,nebenmenschen4 ,problem des ,juden ,problem des ,weibes ,problem der ,sklaverei4 ,was sittliches ,verhalten gegen die ,frau ist4 ,der ,mann als ,gegner der ,frauenemanzipation4 ,ethische ,postulate4 ,zwei ,mglichkeiten4 ,die ,frauenfrage als die ,menschheitsfrage4 ,untergang des ,weibes4 -- ,enthaltsamkeit und ,aussterben des ,menschengeschlechtes4 ,furcht vor der ,einsamkeit4 ,die eigentlichen ,grnde der ,unsittlichkeit des ,geschlechtsverkehres4 ,die irdische ,vaterschaft4 ,forderung der ,aufnahme der ,frauen unter die ,menschheitsidee4 ,die ,mutter und die ,erziehung des ,menschengeschlechtes4 ,letzte ,fragen4 ,anhang3 ,zustze und ,nachweise #dfc-eig ,,erster 7,,vorbereitender7 ,,teil4 ,,die ,,sexuelle ,,mannigfaltigkeit4 ,einleitung4 ,alles ,denken beginnt mit ,begriffen von mittlerer ,allgemeinheit und entwickelt sich von ihnen aus nach zwei ,richtungen hin3 nach ,begriffen von immer hherer ,allgemeinheit1 welche ein immer mehr ,dingen ,gemeinsames erfassen und hiedurch ein immer weiteres ,gebiet der ,wirklichkeit umspannen2 und nach dem ,kreuzungspunkte aller ,begriffslinien hin1 dem konkreten ,einzelkomplex1 dem ,individuum1 welchem wir denkend immer nur durch unendlich viele einschrnkende ,bestimmungen beizukommen vermgen1 das wir definieren durch ,hinzufgung unendlich vieler spezifischer differenzierter ,momente zu einem hchsten ,allgemeinbegriff ,ding oder etwas4 ,da es eine ,tierklasse der ,fische gibt1 die von den ,sugetieren1 den ,vgeln1 den ,wrmern unterschieden ist1 war lange bekannt1 bevor man einerseits unter den ,fischen selbst wieder ,knorpel- und ,knochenfische schied1 anderseits sie mit den ,vgeln und ,sugetieren durch den ,begriff des ,wirbeltieres zusammenzufassen sich veranlat sah1 und die ,wrmer dem hiedurch geeinten greren ,komplexe gegenberstellte4 ,mit dem ,kampf ums ,dasein der ,wesen untereinander hat man diese ,selbstbehauptung des ,geistes gegenber einer durch zahllose hnlichkeiten und ,unterschiede verwirrenden ,wirklichkeit verglichen4#a ,wir erwehren uns der ,welt durch unsere ,begriffe4#b ,nur langsam bringen wir sie in deren ,fassung1 allmhlich1 wie man einen ,tobschtigen zuerst ber den ganzen ,krper fesselt1 notdrftig1 um ihn wenigstens nur auf beschrnkterem ,orte gefhrlich sein zu lassen2 erst dann1 wenn wir in der ,hauptsache gesichert sind1 kommen die einzelnen ,gliedmaen an die ,reihe und wir ergnzen die ,fesselung4 ,es gibt zwei ,begriffe1 sie gehren zu den ltesten der ,menschheit1 mit denen diese ihr geistiges ,leben seit ,anbeginn zur ,not gefristet hat4 ,freilich hat man oft und oft kleine ,korrekturen angebracht1 sie wieder und wieder in die ,reparaturwerksttte geschickt1 notdrftig geflickt1 wo die ,reform an ,haupt und ,gliedern not tat2 weggenommen und angestckelt1 ,einschrnkungen in besonderen ,fllen gemacht und dann wieder ,erweiterungen getroffen1 wie wenn jngere ,bedrfnisse sich nur nach und nach gegen ein altes1 enges ,wahlgesetz durchsetzen1 indem dieses einen ,riemen nach dem anderen aufschnallen mu3 aber im ganzen und groen glauben wir doch noch mit ihnen in der alten ,weise auszukommen1 mit diesen ,begriffen1 die ich hier meine1 den ,begriffen ,mann und ,weib4 ,zwar sprechen wir von mageren1 schmalen1 flachen1 muskelkrftigen1 energischen1 genialen ,weibern1 von ,weibern mit kurzem ,haar und tiefer ,stimme1 von bartlosen1 geschwtzigen ,mnnern4 ,wir erkennen sogar an1 da es unweibliche ,weiber1 ,mannweiber gibt und unmnnliche1 weibliche ,mnner4 ,blo auf eine ,eigenschaft achtend1 nach welcher bei der ,geburt die ,geschlechtszugehrigkeit jedes ,menschen bestimmt wird1 wagen wir es also sogar1 ,begriffen ,bestimmungen beizufgen1 durch welche sie verneint werden4 ,ein solcher ,zustand ist logisch unhaltbar4 ,wer hat nicht im ,freundeskreis oder im ,salon1 in wissenschaftlicher oder in ffentlicher ,versammlung die heftigsten ,diskussionen ber ,mnner und ,frauen1 ber die ,befreiung des ,weibes angehrt und mitgemacht8 ,gesprche und ,debatten1 in denen mit trostloser ,regelmigkeit die ,mnner und die ,weiber einander gegenbergestellt wurden1 als wie weie und rote ,kugeln1 von denen die gleichfarbigen keine ,unterschiede mehr untereinander aufweisen6 ,nie wurde eine individuelle ,behandlung der ,streitpunkte versucht2 und da jeder nur individuelle ,erfahrungen hatte1 war naturgem eine ,einigung ausgeschlossen1 wie berall dort1 wo verschiedene ,dinge mit dem gleichen ,worte bezeichnet werden1 ,sprache und ,begriffe sich nicht decken4 ,sollten wirklich alle ,weiber und alle ,mnner streng voneinander geschieden sein und doch auf jeder ,seite alle untereinander1 ,weiber einerseits1 ,mnner anderseits sich in einer ,reihe von ,punkten vollstndig gleichen8 ,wie ja bei allen ,verhandlungen ber ,geschlechtsunterschiede1 meist natrlich unbewut1 vorausgesetzt wird4 ,nirgends in der ,natur ist sonst eine so klaffende ,unstetigkeit2 wir finden stetige bergnge von ,metallen zu ,nichtmetallen1 von chemischen ,verbindungen zu ,mischungen2 zwischen ,tieren und ,pflanzen1 zwischen ,phanerogamen und ,kryptogamen1 zwischen ,sugetieren und ,vgeln gibt es ,vermittlungen4 ,zunchst nur aus allgemeinstem praktischen ,bedrfnis nach bersicht teilen wir ab1 halten gewaltsam ,grenzen fest1 hren ,arien heraus aus der unendlichen ,melodie alles ,natrlichen4 ,aber ,vernunft wird ,unsinn1 ,wohltat ,plage gilt von den alten ,begriffen des ,denkens wie von den ererbten ,gesetzen des ,verkehrs4 ,wir werden es nach den angefhrten ,analogien auch hier von vornherein fr unwahrscheinlich halten drfen1 da in der ,natur ein ,schnitt gefhrt sei zwischen allen ,masculinis einerseits und allen ,femininis anderseits1 und ein lebendes ,wesen in dieser ,hinsicht einfach so beschreibbar1 da es diesseits oder jenseits einer solchen ,kluft sich aufhalte4 ,nicht einmal die ,grammatik ist so streng4 ,man hat in dem ,streite um die ,frauenfrage vielfach den ,anatomen als ,schiedsrichter angerufen1 um durch ihn die kontroverse ,abgrenzung der unabnderlichen1 weil angebornen1 gegen die erworbenen ,eigenschaften der mnnlichen und weiblichen ,sinnesart vornehmen zu lassen4 7,sonderbar genug war es1 von seinen ,befunden die ,entscheidung abhngig zu machen in der ,frage der natrlichen ,begabung von ,mann und ,weib3 als ob1 wenn wirklich alle andere ,erfahrung hier keinerlei ,unterschied htte feststellen knnen1 zwlf ,deka ,hirn plus auf der einen ,seite ein solches ,resultat zu widerlegen vermchten47 ,aber die besonnenen ,anatomen geben1 um ausnahmslose ,kriterien gefragt1 in jedem ,falle1 handle es sich nun um das ,gehirn oder sonst um irgend ein ,organ des ,krpers1 zur ,antwort3 durchgehende sexuelle ,unterschiede zwischen allen ,mnnern einerseits und allen ,frauen anderseits sind nicht nachweisbar4 ,wohl sei auch das ,handskelett der ,mehrzahl der ,mnner ein anderes als das der ,mehrzahl der ,frauen1 doch sei mit ,sicherheit weder aus den skelettierten noch aus den mit ,muskeln1 ,bndern1 ,sehnen1 ,haut1 ,blut und ,nerven aufbewahrten 7isolierten7 ,bestandteilen das ,geschlecht mit ,sicherheit bestimmbar4 ,ganz das ,gleiche gelte vom ,thorax1 vom ,kreuzbein1 vom ,schdel4 ,und wie steht es mit dem ,skeletteil1 bei dem1 wenn berhaupt irgendwo1 strenge geschlechtliche ,unterschiede hervortreten mten1 was ist's mit dem ,becken8 ,das ,becken ist doch der allgemeinen berzeugung nach im einen ,fall dem ,geburtsakt angepat1 im anderen nicht4 ,aber nicht einmal beim ,becken ist mit ,sicherheit ein ,mastab anzulegen4 ,es gibt1 wie jeder von der ,strae her wei -- und die ,anatomen wissen da auch nicht mehr -- genug ,weiber mit mnnlichem schmalen und genug ,mnner mit weiblichem breiten ,becken4 ,also ist es nichts mit den ,geschlechtsunterschieden8 ,da wre es ja fast geraten1 ,mnner und ,weiber berhaupt nicht mehr zu unterscheiden86 ,wie helfen wir uns aus der ,frage8 ,das ,alte ist ungengend1 und wir knnen es doch gewi nicht entbehren4 ,reichen die berkommenen ,begriffe nicht aus1 so werden wir sie nur aufgeben1 um zu versuchen1 uns neu und besser zu orientieren4 ,i4 ,kapitel4 ,mnner0 und ,weiber04 ,mit der allgemeinsten ,klassifikation der meisten ,lebewesen1 ihrer ,kennzeichnung schlechtweg als ,mnnchen oder ,weibchen1 ,mann oder ,weib1 kommen wir den ,tatsachen gegenber nicht lnger aus4 ,die ,mangelhaftigkeit dieser ,begriffe wird von vielen mehr oder weniger klar gefhlt4 ,hier ins ,reine zu kommen1 ist zunchst das ,ziel dieser ,arbeit4 ,ich schliee mich anderen ,autoren1 welche in jngster ,zeit ber zu diesem ,thema gehrige ,erscheinungen geschrieben haben1 an1 wenn ich zum ,ausgangspunkt der ,betrachtung die von der ,entwicklungsgeschichte 7,embryologie7 festgestellte ,tatsache der geschlechtlichen ,undifferenziertheit der ersten embryonalen ,anlage des ,menschen1 der ,pflanzen und der ,tiere whle4 ,einem menschlichen ,embryo beispielsweise kann man1 wenn er jnger als fnf ,wochen ist1 das ,geschlecht nicht ankennen1 zu dem er sich spter entwickeln wird4 ,erst in der fnften ,ftalwoche beginnen hier jene ,prozesse1 welche gegen ,ende des dritten ,monates der ,schwangerschaft zur ,entwicklung einer ursprnglich beiden ,geschlechtern gemeinsamen ,genitalanlage nach einer ,seite hin und weiter zur ,gestaltung des ganzen ,individuums als eines sexuell genau definierten fhren4#c ,die ,einzelheiten dieser ,vorgnge sollen hier nicht nher beschrieben werden4 ,zu jener bisexuellen ,anlage eines jeden1 auch des hchsten ,organismus1 lt sich sehr gut das ausnahmslose ,beharren1 der ,mangel eines vlligen ,verschwindens der ,charaktere des anderen ,geschlechtes beim noch so eingeschlechtlich entwickelten pflanzlichen1 tierischen und menschlichen ,individuum in ,beziehung bringen4 ,die geschlechtliche ,differenzierung ist nmlich nie eine vollstndige4 ,alle ,eigentmlichkeiten des mnnlichen ,geschlechtes sind irgendwie1 wenn auch noch so schwach entwickelt1 auch beim weiblichen ,geschlechte nachzuweisen2 und ebenso die ,geschlechtscharaktere des ,weibes auch beim ,manne smtlich irgendwie vorhanden1 wenn auch noch so zurckgeblieben in ihrer ,ausbildung4 ,man sagt1 sie seien rudimentr vorhanden4 ,so1 um gleich den ,menschen1 der uns weiterhin fast ausschlielich interessieren wird1 als ,beispiel anzufhren1 hat auch die weiblichste ,frau einen feinen ,flaum von unpigmentierten ,wollhaaren1 ,lanugo genannt1 an den ,stellen des mnnlichen ,bartes1 auch der mnnlichste ,mann in der ,entwicklung stehen gebliebene ,drsenkomplexe unter einer ,brustwarze4 ,im einzelnen nachgegangen ist man diesen ,dingen vor allem in der ,gegend der ,geschlechtsorgane und ihrer ,ausfhrwege1 im eigentlichen ,tractus urogenitalis1 und hat bei jedem ,geschlechte alle ,anlagen des anderen im rudimentren ,zustande in lckenlosem ,parallelismus nachweisen knnen4 ,diese ,feststellungen der ,embryologen knnen1 mit anderen zusammengehalten1 in einen systematischen ,zusammenhang gebracht werden4 ,bezeichnet man nach ,hckel die ,trennung der ,geschlechter als ,gonochorismus1 so wird man zunchst bei verschiedenen ,klassen und ,arten verschiedene ,grade dieses ,gonochorismus zu unterscheiden haben4 ,nicht nur die verschiedenen ,arten der ,pflanzen1 sondern auch die ,tierspezies werden sich durch die grere oder geringere ,latenz der ,charaktere des zweiten ,geschlechtes voneinander abheben4 ,der extremste ,fall der ,geschlechtsdifferenzierung1 also strkster ,gonochorismus1 liegt fr dieses erweiterte ,blickfeld im ,geschlechtsdimorphismus vor1 jener ,eigentmlichkeit z4 ,b4 mancher ,asselarten1 da ,mnnchen und ,weibchen innerhalb der nmlichen ,spezies sich uerlich voneinander nicht weniger1 ja oft mehr unterscheiden1 als selbst ,mitglieder zweier differenter ,familien und ,gattungen4 ,bei ,wirbeltieren kommt danach nie so ausgeprgter ,gonochorismus vor1 als ihn z4 ,b4 ,krustaceen oder ,insekten aufweisen knnen4 ,es gibt unter ihnen nirgends eine so vollstndige ,scheidung von ,mnnchen und ,weibchen1 wie sie im sexuellen ,dimorphismus vollzogen ist1 vielmehr berall unzhlige ,mischformen der ,geschlechter1 selbst sogenannten abnormen ,hermaphroditismus1 ja bei den ,fischen sogar ,familien mit ausschlielichem ,zwittertum1 mit normalem ,hermaphroditismus4 ,es ist nun von vornherein anzunehmen1 da es nicht nur extreme ,mnnchen mit geringsten ,resten der ,weiblichkeit und auf der anderen ,seite extreme ,weibchen mit ganz reduzierter ,mnnlichkeit und in der ,mitte zwischen beiden gedrngt jene ,zwitterformen1 zwischen jenen drei ,punkten aber nur leere ,strecken geben werde4 ,uns beschftigt speziell der ,mensch4 ,doch ist fast alles1 was hier ber ihn zu sagen ist1 mit greren oder geringeren ,modifikationen auch auf die meisten anderen ,lebewesen mit geschlechtlicher ,fortpflanzung anwendbar4 ,vom ,menschen aber gilt ohne jeden ,zweifel folgendes3 ,es gibt unzhlige ,abstufungen zwischen ,mann und ,weib1 sexuelle ,zwischenformen4 ,wie die ,physik von idealen ,gasen spricht1 d4 h4 solchen1 die genau dem ,boyle-,gay-,lussacschen ,gesetze folgen 7in ,wirklichkeit gehorcht ihm kein einziges71 und von diesem ,gesetze ausgeht1 um im konkreten ,falle die ,abweichungen von ihm zu konstatieren3 so knnen wir einen idealen ,mann ,m und ein ideales ,weib ,w1 die es in der ,wirklichkeit nicht gibt1 aufstellen als sexuelle ,typen4 ,diese ,typen knnen nicht nur1 sie mssen konstruiert werden4 ,nicht allein das ,objekt der ,kunst1 auch das der ,wissenschaft ist der ,typus1 die platonische ,idee4 ,die wissenschaftliche ,physik erforscht das ,verhalten des vollkommen starren und des vollkommen elastischen ,krpers1 wohl bewut1 da die ,wirklichkeit weder den einen noch den anderen ihr je zur ,besttigung darbieten wird2 die empirisch gegebenen ,vermittlungen zwischen beiden dienen ihr nur als ,ausgangspunkt fr diese ,aufsuchung der typischen ,verhaltungsweisen und werden bei der ,rckkehr aus der ,theorie zur ,praxis als ,mischflle behandelt und erschpfend dargestellt4 ,und ebenso gibt es nur alle mglichen vermittelnden ,stufen zwischen dem vollkommenen ,manne und dem vollkommenen ,weibe1 ,annherungen an beide1 die selbst nie von der ,anschauung erreicht werden4 ,man achte wohl3 hier ist nicht blo von bisexueller ,anlage die ,rede1 sondern von dauernder ,doppelgeschlechtlichkeit4 ,und auch nicht blo von den sexuellen ,mittelstufen1 7krperlichen oder psychischen7 ,zwittern1 auf die bis heute aus naheliegenden ,grnden alle hnlichen ,betrachtungen beschrnkt sind4 ,in dieser ,form ist also der ,gedanke durchaus neu4 ,bis heute bezeichnet man als sexuelle ,zwischenstufen nur die sexuellen ,mittelstufen3 als ob dort1 mathematisch gesprochen1 eine ,hufungsstelle wre1 mehr wre als eine kleine ,strecke auf der berall gleich dicht besetzten ,verbindungslinie zweier ,extreme6 ,also ,mann und ,weib sind wie zwei ,substanzen1 die in verschiedenem ,mischungsverhltnis1 ohne da je der ,koeffizient einer ,substanz ,null wird1 auf die lebenden ,individuen verteilt sind4 ,es gibt in der ,erfahrung nicht ,mann noch ,weib knnte man sagen1 sondern nur mnnlich und weiblich4 ,ein ,individuum ,a oder ein ,individuum ,b darf man darum nicht mehr schlechthin als ,mann oder ,weib bezeichnen1 sondern ein jedes ist nach den ,bruchteilen zu beschreiben1 die es von beiden hat1 etwa3 ,m ,w ,a ' ,w ,b ' ,m wobei stets #j #a1 #j #a1 #j ' #a1 #j ' #a4 ,die genaueren ,belege fr diese ,auffassung -- einiges ,allgemeinste wurde vorbereitend in der ,einleitung angedeutet -- sind zahllos4 ,es sei erinnert an alle ,mnner mit weiblichem ,becken und weiblichen ,brsten1 fehlendem oder sprlichem ,bartwuchs1 mit ausgesprochener ,taille1 berlangem ,kopfhaar1 an alle ,weiber mit schmalen ,hften#d und flachen ,brsten1 mageren ,nates und ,femurfettpolstern1 tiefer rauher ,stimme und einem ,schnurrbart 7zu dem die ,anlage viel fter ausgiebig vorhanden ist1 als man sie gemeiniglich bemerkt1 weil er natrlich nie belassen wird2 vom ,barte1 der so vielen ,frauen nach dem ,klimakterium wchst1 ist hier nicht die ,rede7 etc4 etc4 ,alle diese ,dinge1 die sich bezeichnenderweise fast immer am gleichen ,menschen beisammen finden1 sind jedem ,kliniker und praktischen ,anatomen aus eigener ,anschauung bekannt1 nur noch nirgends zusammengefat4 ,den umfassendsten ,beweis fr die hier verfochtene ,anschauung liefert aber die groe ,schwankungsbreite der ,zahlen fr geschlechtliche ,unterschiede1 die innerhalb der einzelnen ,arbeiten wie zwischen den verschiedenen anthropologischen und anatomischen ,unternehmungen zur ,messung derselben ohne ,ausnahme anzutreffen ist1 die ,tatsache1 da die ,zahlen fr das weibliche ,geschlecht nie dort anfangen1 wo jene fr das mnnliche aufhren1 sondern stets in der ,mitte ein ,gebiet liegt1 in welchem ,mnner und ,frauen vertreten sind4 ,so sehr diese ,unsicherheit der ,theorie von den sexuellen ,zwischenstufen zugute kommt1 so aufrichtig mu man sie im ,interesse wahrer ,wissenschaft bedauern4 ,die ,anatomen und ,anthropologen von ,fach haben eben eine wissenschaftliche ,darstellung des sexuellen ,typus noch gar nicht angestrebt1 sondern wollten immer nur allgemein in gleichem ,ausmae gltige ,merkmale haben1 und hieran wurden sie durch die berzahl der ,ausnahmen immer verhindert4 ,so erklrt sich die ,unbestimmtheit und ,weite aller hieher gehrigen ,resultate der ,messung4 ,gar sehr hat der ,zug zur ,statistik1 der unser industrielles ,zeitalter vor allen frheren auszeichnet1 in dem es -- offenbar der schchternen ,verwandtschaft mit der ,mathematik wegen -- seine ,wissenschaftlichkeit besonders betont glaubt1 auch hier den ,fortschritt der ,erkenntnis gehemmt4 ,den ,durchschnitt wollte man gewinnen1 nicht den ,typus4 ,man begriff gar nicht1 da es im ,systeme reiner 7nicht angewandter7 ,wissenschaft nur auf diesen ankommt4 ,darum lassen denjenigen1 welchem es um die ,typen zu tun ist1 die bestehende ,morphologie und ,physiologie mit ihren ,angaben gnzlich im ,stich4 ,es wren da alle ,messungen wie auch alle brigen ,detailforschungen erst auszufhren4 ,was existiert1 ist fr eine ,wissenschaft auch in laxerem 7nicht erst in ,kantischem7 ,sinne vllig unverwendbar4 ,alles kommt auf die ,kenntnis von ,m und ,w1 auf die richtige ,feststellung des idealen ,mannes und des idealen ,weibes an 7ideal im ,sinne von typisch1 ohne jede ,bewertung74 ,wird es gelungen sein1 diese ,typen zu erkennen und zu konstruieren1 so wird die ,anwendung auf den einzelnen ,fall1 seine ,darstellung durch ein quantitatives ,mischungsverhltnis1 ebenso unschwer wie fruchtbar sein4 ,ich resumiere den ,inhalt dieses ,kapitels3 es gibt keine kurzweg als ein- und bestimmt-geschlechtlich zu bezeichnenden ,lebewesen4 ,vielmehr zeigt die ,wirklichkeit ein ,schwanken zwischen zwei ,punkten1 auf denen selbst kein empirisches ,individuum mehr anzutreffen ist1 zwischen denen irgendwo jedes ,individuum sich aufhlt4 ,aufgabe der ,wissenschaft ist es1 die ,stellung jedes ,einzelwesens zwischen jenen zwei ,bauplnen festzustellen2 diesen ,bauplnen ist keineswegs eine metaphysische ,existenz neben oder ber der ,erfahrungswelt zuzuschreiben1 sondern ihre ,konstruktion ist notwendig aus dem heuristischen ,motive einer mglichst vollkommenen ,abbildung der ,wirklichkeit4 -- -- ,die ,ahnung dieser ,bisexualitt alles ,lebenden 7durch die nie ganz vollstndige sexuelle ,differenzierung7 ist uralt4 ,vielleicht ist sie chinesischen ,mythen nicht fremd gewesen2 jedenfalls war sie im ,griechentum uerst lebendig4 ,hiefr zeugen die ,personifikation des ,hermaphroditos als einer mythischen ,gestalt2 die ,erzhlung des ,aristophanes im platonischen ,gastmahl2 ja noch in spter ,zeit galt der gnostischen ,sekte der ,ophiten der ,urmensch als mannweiblich1 4 ,,ii4 ,kapitel4 ,arrhenoplasma und ,thelyplasma4 ,die nchste ,erwartung1 welche eine ,arbeit zu befriedigen htte1 in deren ,plan eine universelle ,revision aller einschlgigen ,tatsachen gelegen wre1 wrde sich auf eine neue und vollstndige ,darstellung der anatomischen und physiologischen ,eigenschaften der sexuellen ,typen richten4 ,da ich aber selbstndige ,untersuchungen zum ,zwecke einer ,lsung dieser umfassenden ,aufgabe nicht angestellt habe1 und eine ,beantwortung jener ,fragen fr die letzten ,ziele dieses ,buches mir nicht notwendig erscheint1 so mu ich auf dieses ,unternehmen von vornherein ,verzicht leisten -- ganz abgesehen davon1 ob es die ,krfte eines einzelnen nicht bei weitem bersteigt4 ,eine ,kompilation der in der ,literatur niedergelegten ,ergebnisse wre berflssig1 denn eine solche ist in vorzglicher ,weise von ,havelock ,ellis besorgt worden4 ,aus den von ihm gesammelten ,resultaten die sexuellen ,typen auf dem ,wege wahrscheinlicher ,schlufolgerungen zu gewinnen1 bliebe hypothetisch und wrde der ,wissenschaft nicht eine einzige ,neuarbeit zu ersparen vermgen4 ,die ,errterungen dieses ,kapitels sind darum mehr formaler und allgemeiner ,natur1 sie gehen auf die biologischen ,prinzipien1 zum ,teil wollen sie auch jener notwendigen ,arbeit der ,zukunft die ,bercksichtigung bestimmter einzelner ,punkte ans ,herz legen und so derselben frderlich zu werden versuchen4 ,der biologische ,laie kann diesen ,abschnitt berschlagen1 ohne das ,verstndnis der brigen hiedurch sehr zu beeintrchtigen4 ,es wurde die ,lehre von den verschiedenen ,graden der ,mnnlichkeit und ,weiblichkeit vorderhand rein anatomisch entwickelt4 ,die ,anatomie wird aber nicht nur nach den ,formen fragen1 in denen1 sondern auch nach den ,orten1 an denen sich ,mnnlichkeit und ,weiblichkeit ausprgt4 ,da die ,sexualitt nicht blo auf die ,begattungswerkzeuge und die ,keimdrsen beschrnkt ist1 geht schon aus den frher als ,beispielen sexueller ,unterschiedenheit erwhnten ,krperteilen hervor4 ,aber wo ist hier die ,grenze zu ziehen1 mit anderen ,worten1 wo steckt das ,geschlecht und wo steckt es nicht8 ,ist es blo auf die primren und sekundren ,sexualcharaktere beschrnkt8 ,oder reicht sein ,umfang nicht viel weiter8 ,es scheint nun eine groe ,anzahl in den letzten ,jahrzehnten aufgefundener ,tatsachen zur ,wiederaufnahme einer ,lehre zu zwingen1 welche in den vierziger ,jahren des ,,xix4 ,jahrhunderts aufgestellt wurde1 aber wenig ,anhnger fand1 da ihre ,konsequenzen dem ,begrnder der ,theorie selbst ebenso wie ihren ,bestreitern einer ,reihe von ,forschungsergebnissen zu widersprechen schienen1 die zwar nicht jenem1 aber diesen als unumstlich galten4 ,ich meine unter dieser ,anschauung1 welche1 mit einer ,modifikation1 die ,erfahrung uns gebieterisch abermals aufntigt1 die ,lehre des ,kopenhagener ,zoologen ,joh4 ,japetus ,sm4 ,steenstrup1 der behauptet hatte1 das ,geschlecht stecke berall im ,krper4 ,ellis hat zahlreiche ,untersuchungen ber fast alle ,gewebe des ,organismus excerpiert1 die berall ,unterschiede der ,sexualitt nachweisen konnten4 ,ich will erwhnen1 da der typisch mnnliche und der typisch weibliche ,teint sehr voneinander verschieden sind2 dies berechtigt zur ,annahme sexueller ,differenzen in den ,zellen der ,cutis und der ,blutgefe4 ,aber auch in der ,menge des ,blutfarbstoffes1 in der ,zahl der roten ,blutkrperchen im ,kubikcentimeter der ,flssigkeit sind solche gesichert4 ,bischoff und ,rdinger haben im ,gehirne ,abweichungen der ,geschlechter voneinander festgestellt1 und ,justus und ,alice ,gaule in der jngsten ,zeit solche auch in vegetativen ,organen 7,leber1 ,lunge1 ,milz7 aufgefunden4 ,tatschlich wirkt auch alles am ,weibe1 wenn auch gewisse ,zonen strker und andere schwcher1 erogen auf den ,mann1 und ebenso alles am ,manne sexuell anziehend und erregend auf das ,weib4 ,wir knnen so zu der vom formal-logischen ,standpunkt hypothetischen1 aber durch die ,summe der ,tatsachen fast zur ,gewiheit erhobenen ,anschauung fortschreiten3 jede ,zelle des ,organismus ist 7wie wir vorlufig sagen wollen7 geschlechtlich charakterisiert1 oder hat eine bestimmte sexuelle ,betonung4 ,unserem ,prinzipe der ,allgemeinheit der sexuellen ,zwischenformen gem werden wir gleich hinzufgen1 da diese sexuelle ,charakteristik verschieden hohe ,grade haben kann4 ,diese sofort zu machende ,annahme einer verschieden starken ,ausprgung der sexuellen ,charakteristik liee uns auch den ,pseudo- und sogar den echten ,hermaphroditismus 7dessen ,vorkommen fr viele ,tiere1 wenn auch nicht mit ,sicherheit fr den ,menschen1 seit ,steenstrups ,zeit ber allen ,zweifel erhoben worden ist7 unserem ,systeme leicht eingliedern4 ,steenstrup sagte3 ,wenn das ,geschlecht eines ,tieres wirklich seinen ,sitz allein in den ,geschlechtswerkzeugen htte1 so knnte man sich noch zwei ,geschlechter in einem ,tiere gesammelt1 zwei solche ,geschlechtswerkzeuge an die ,seite voneinander gestellt denken4 ,aber das ,geschlecht ist nicht etwas1 welches seinen ,sitz in einer gegebenen ,stelle hat1 oder welches sich nur durch ein angegebenes ,werkzeug uert2 es wirkt durch das ganze ,wesen1 und hat sich in jedem ,punkte davon entwickelt4 ,in einem mnnlichen ,geschpfe ist jeder1 auch der kleinste ,teil mnnlich1 mag er dem entsprechenden ,teile von einem weiblichen ,geschpfe noch so hnlich sein1 und in diesem ist ebenso der allerkleinste ,teil nur weiblich4 ,eine ,vereinigung von beiden ,geschlechtswerkzeugen in einem ,geschpfe wrde deshalb dieses erst zweigeschlechtlich machen1 wenn die ,naturen beider ,geschlechter durch den ganzen ,krper herrschen und sich auf jeden einzelnen ,punkt davon geltend machen knnten -- etwas1 das sich infolge des ,gegensatzes beider ,geschlechter nur als eine gegenseitige ,aufhebung voneinander1 als ein ,verschwinden alles ,geschlechtes in einem solchen ,geschpfe uern knnte4 ,wenn jedoch1 und hiezu scheinen alle empirischen ,tatsachen zu zwingen1 das ,prinzip der unzhligen sexuellen bergangsstufen zwischen ,m und ,w auf alle ,zellen des ,organismus ausgedehnt wird1 so entfllt die ,schwierigkeit1 an der ,steenstrup ,ansto nahm1 und das ,zwittertum ist keine ,naturwidrigkeit mehr4 ,von der vlligen ,mnnlichkeit an in allen ,vermittlungen bis zu deren gnzlichem ,fehlen1 welches mit dem ,vorhandensein der absoluten ,weiblichkeit zusammenfiele1 sind danach unzhlige verschiedene sexuelle ,charakteristiken jeder einzelnen ,zelle denkbar4 ,ob diese ,graduierung in einer ,skala von ,differenzialien wirklich unter dem ,bilde zweier realer1 jeweils in anderem ,verhltnis zusammentretender ,substanzen zu denken ist1 oder ein einheitliches ,protoplasma in unendlich vielen ,modifikationen 7etwa rumlich verschiedenen ,anordnungen der ,atome in groen ,moleklen7 anzunehmen ist1 darber tut man gut1 sich jeder ,vermutung zu enthalten4 ,die erste ,annahme wird physiologisch nicht gut verwendbar sein -- man denke an eine mnnliche oder weibliche ,krperbewegung und die dann notwendige ,duplizitt in den bestimmenden ,verhltnissen ihrer realen1 physiologisch doch immer einheitlichen ,erscheinungsform2 die zweite erinnert zu sehr an wenig geglckte ,spekulationen ber die ,vererbung4 ,vielleicht sind beide gleich weit von der ,wahrheit entfernt4 ,worin die ,mnnlichkeit 7,maskulitt7 oder ,weiblichkeit 7,muliebritt7 einer ,zelle eigentlich bestehen mag1 welche histologischen1 molekular-physikalischen oder gar chemischen ,unterschiede jede ,zelle von ,w trennen mgen von jeder ,zelle von ,m1 darber ist eine ,aussage auch auf dem ,wege der ,wahrscheinlichkeit heute empirisch nicht zu begrnden4 ,ohne also irgend einer spteren ,untersuchung vorzugreifen 7die wohl die ,unableitbarkeit des spezifisch ,biologischen aus ,physik und ,chemie zur ,genge eingesehen haben wird71 lt sich die ,annahme verschieden starker sexueller ,betonungen auch fr alle ,einzelzellen1 nicht blo fr den ganzen ,organismus als ihre ,summe1 mit guten ,grnden verteidigen4 ,weibliche ,mnner haben meist auch eine insgesamt weiblichere ,haut1 die ,zellen der mnnlichen ,organe haben bei ihnen schwchere ,tendenzen zur ,teilung1 worauf das geringere ,wachstum makroskopischer ,sexualcharaktere unbedingt zurckweist1 u4 s4 w4 ,nach dem verschiedenen ,grade der makroskopischen ,ausprgung der sexuellen ,charakteristik ist auch die ,einteilung der ,sexualcharaktere zu treffen2 ihre ,anordnung fllt im groen zusammen mit der ,strke ihrer erogenen ,wirkung auf das andere ,geschlecht 7wenigstens im ,tierreiche74 ,um nicht von der allgemein angenommenen ,john ,hunterschen ,nomenklatur abzuweichen und jede ,verwirrung zu vermeiden1 nenne ich primordiale ,sexualcharaktere die mnnliche und die weibliche ,keimdrse 7,testis1 ,epididymis1 ,ovarium1 ,epoophoron72 primre die inneren ,adnexe der ,keimdrsen 7,samenstrnge1 ,samenblschen1 ,tuba1 ,uterus1 die ihrer sexuellen ,charakteristik nach erfahrungsgem von jener der ,keimdrsen zuweilen weit differieren7 und die ueren ,geschlechtsteile1 nach welchen allein die ,geschlechtsbestimmung des ,menschen bei der ,geburt vollzogen und damit in gewisser ,weise ber sein ,lebensschicksal 7wie sich zeigen wird1 nicht selten unrichtig7 entschieden wird4 ,alle ,geschlechtscharaktere nach den primren haben das ,gemeinsame1 da sie fr die ,zwecke der ,begattung nicht unmittelbar mehr erforderlich sind4 ,als sekundre ,geschlechtscharaktere sind zunchst am besten scharf zu umgrenzen diejenigen1 welche erst zur ,zeit der ,geschlechtsreife uerlich sichtbar auftreten und nach einer fast zur ,gewiheit erhobenen ,anschauung ohne eine innere ,sekretion bestimmter ,stoffe aus den ,keimdrsen in das ,blut sich nicht entwickeln knnen 7,wuchs des mnnlichen ,bartes und des weiblichen ,kopfhaares1 ,brsteentwicklung1 ,stimmwechsel u4 s4 w474 ,praktische ,grnde mehr als theoretische empfehlen die weitere ,bezeichnung erst auf ,grund von uerungen oder ,handlungen zu erschlieender angeborener ,eigenschaften1 wie ,muskelkraft1 ,eigenwilligkeit beim ,manne1 als tertirer ,sexualcharaktere4 ,durch relativ zufllige ,sitte1 ,gewhnung1 ,beschftigung hinzugekommen sind endlich die accessorischen oder quartren ,sexualcharaktere1 wie ,rauchen und ,trinken des ,mannes1 ,handarbeit des ,weibes2 auch diese ermangeln nicht1 gelegentlich ihre erogene ,wirkung auszuben1 und schon dies deutet darauf hin1 da sie viel fter1 als man vielleicht glaubt1 auf die tertiren zurckzufhren sind und mglicherweise bisweilen tief noch mit den primordialen zusammenhngen4 ,mit dieser ,klassifikation der ,sexualcharaktere soll nichts fr eine wesentliche ,reihenfolge prjudiziert und gar nichts darber entschieden sein1 ob die geistigen ,eigenschaften im ,vergleiche zu den krperlichen primr oder von ihnen bedingt und erst im ,laufe einer langen ,kausalkette aus ihnen abzuleiten sind2 sondern nur die ,strke der anziehenden ,wirkung auf das andere ,geschlecht#e1 die zeitliche ,reihenfolge1 in welcher sie diesem auffallen und die ,rangordnung der ,sicherheit1 mit der sie von ihm erschlossen werden1 drfte hiemit fr die meisten ,flle getroffen sein4 ,die sekundren ,geschlechtscharaktere fhrten zur ,erwhnung der inneren ,sekretion von ,keimstoffen in den ,kreislauf4 ,die ,wirkungen dieses ,einflusses wie seines durch ,kastration knstlich erzeugten ,mangels hat man nmlich vor allem an der ,entwicklung oder dem ,ausbleiben der sekundren ,geschlechtscharaktere studiert4 ,die innere ,sekretion bt aber zweifellos einen ,einflu auf alle ,zellen des ,krpers4 ,dies beweisen die ,vernderungen1 welche zur ,zeit der ,pubertt im ganzen ,organismus und nicht blo an den durch sekundre ,geschlechtscharaktere ausgezeichneten ,partien erfolgen4 ,auch kann man von vornherein die innere ,sekretion aller ,drsen nicht gut anders auffassen1 als auf alle ,gewebe gleichmig sich erstreckend4 ,die innere ,sekretion der ,keimdrsen komplettiert also erst die ,geschlechtlichkeit des ,individuums4 ,es ist demgem in jeder ,zelle eine originre sexuelle ,charakteristik anzunehmen1 zu der jedoch die innere ,sekretion der ,keimdrsen in einem gewissen ,ausmae als ergnzende ,komplementrbedingung hinzukommen mu1 um ein bestimmt qualifiziertes1 fertiges ,masculinum oder ,femininum hervorzubringen4 ,die ,keimdrse ist das ,organ1 in welchem die sexuelle ,charakteristik des ,individuums am sichtbarsten hervortritt1 und in dessen morphologischen ,elementareinheiten sie am leichtesten nachweisbar ist4 ,ebenso mu man aber annehmen1 da die ,gattungs-1 ,art-1 ,familieneigenschaften eines ,organismus in den ,keimdrsen am vollzhligsten vertreten sind4 ,gleichwie anderseits ,steenstrup mit ,recht gelehrt hat1 da das ,geschlecht berall im ,krper verbreitet und nicht blo in spezifischen ,geschlechtsteilen lokalisiert sei1 so haben ,naegeli1 de ,vries1 ,oscar ,hertwig u4 a4 die ungemein aufklrende ,theorie entwickelt und mit wichtigen ,argumenten sehr sicher begrndet1 da jede ,zelle eines vielzelligen ,organismus ,trger der gesamten ,arteigenschaften ist1 und diese in den ,keimzellen nur in einer besonderen ausgezeichneten ,weise zusammengefat erscheinen -- was vielleicht einmal allen ,forschern selbstverstndlich vorkommen wird angesichts der ,tatsache1 da jedes ,lebewesen durch ,furchung und ,teilung aus einer einzigen ,zelle entsteht4 ,wie nun die genannten ,forscher auf ,grund vieler ,phnomene1 die seitdem durch zahlreiche ,erfahrungen ber ,regeneration aus beliebigen ,teilen und ,feststellungen chemischer ,differenzen in den homologen ,geweben verschiedener ,spezies vermehrt worden sind1 die ,existenz des ,idioplasma als der ,gesamtheit der spezifischen ,arteigenschaften auch in allen jenen ,zellen eines ,metazoons anzunehmen berechtigt waren1 die nicht mehr unmittelbar fr die ,fortpflanzung verwertet werden -- so knnen und mssen auch hier die ,begriffe eines ,arrhenoplasma und eines ,thelyplasma geschaffen werden1 als der zwei ,modifikationen1 in denen jedes ,idioplasma bei geschlechtlich differenzierten ,wesen auftreten kann1 und zwar nach den hier grundstzlich vertretenen ,ansichten wieder nur als ,idealflle1 als ,grenzen1 zwischen denen die empirische ,realitt liegt4 ,es geht demnach das wirklich existierende ,protoplasma1 vom idealen ,arrhenoplasma sich immer mehr entfernend1 durch einen 7realen oder gedachten7 ,indifferenzpunkt 7 ,hermaphroditismus verus7 in ein ,protoplasma ber1 das bereits dem ,thelyplasma nher liegt1 um sich diesem bis auf ein ,differenziale zu nhern4 ,dies ist aus der ,summe des ,vorausgeschickten nur die konsequente ,folgerung1 und ich bitte die neuen ,namen zu entschuldigen2 sie sind nicht dazu erfunden1 um die ,neuheit der ,sache zu steigern4 ,der ,nachweis1 da jedes einzelne ,organ und weiter jede einzelne ,zelle eine ,sexualitt besitzt1 die auf irgend einem ,punkte zwischen ,arrhenoplasma und ,thelyplasma anzutreffen sein wird1 da also jeder ,elementarteil ursprnglich in bestimmter ,weise und bestimmtem ,ausma sexuell charakterisiert ist1 dieser ,nachweis lt sich auch durch die ,tatsache leicht fhren1 da selbst im gleichen ,organismus die verschiedenen ,zellen nicht immer die gleiche und sehr oft nicht eine gleich starke sexuelle ,charakteristik besitzen4 ,es liegt nmlich durchaus nicht in allen ,zellen eines ,krpers der gleiche ,gehalt an ,m oder ,w1 die gleiche ,annherung an ,arrhenoplasma oder ,thelyplasma1 ja es knnen ,zellen des gleichen ,krpers auf verschiedenen ,seiten des ,indifferenzpunktes zwischen diesen ,polen sich befinden4 ,wenn wir1 statt ,maskulitt und ,muliebritt immer auszuschreiben1 verschiedene ,vorzeichen fr beide whlen und1 noch ohne tckische tiefere ,hintergedanken1 dem ,mnnlichen ein positives1 dem ,weiblichen ein negatives ,vorzeichen geben1 so heit jener ,satz in anderer ,ausdrucksform3 in den ,zellen des nmlichen ,organismus kann die ,sexualitt der verschiedenen ,zellen nicht nur eine verschiedene absolute ,gre1 sondern auch ein verschiedenes ,vorzeichen haben4 ,es gibt sonst ziemlich wohlcharakterisierte ,masculina mit nur ganz schwachem ,bart und ganz schwacher ,muskulatur2 oder fast typische ,feminina mit schwachen ,brsten4 ,und anderseits recht weibische ,mnner mit starkem ,bartwuchs1 ,weiber1 die bei abnorm kurzem ,haar und deutlich sichtbarem ,bartwuchs gut entwickelte ,brste und ein gerumiges ,becken aufweisen4 ,mir sind ferner ,menschen bekannt mit weiblichem ,ober- und mnnlichem ,unterschenkel1 mit rechter weiblicher und linker mnnlicher ,hfte4 berhaupt werden von der lokalen ,verschiedenheit der sexuellen ,charakteristik am hufigsten die beiden1 auch sonst nur im idealen ,falle symmetrischen ,krperhlften rechts und links von der ,medianebene betroffen2 hier findet man in dem ,grade der ,ausprgung der ,sexualcharaktere1 z4 ,b4 des ,bartwuchses1 eine ,unzahl von ,asymmetrien4 ,auf eine ungleichmige innere ,sekretion lt sich aber dieser ,mangel an ,konformitt 7und eine absolute ,konformitt gibt es in der sexuellen ,charakteristik nie71 wie schon gesagt1 kaum schieben2 das ,blut mu zwar nicht in gleicher ,menge1 aber doch in gleicher ,mischung zu allen ,organen gelangen1 in nichtpathologischen ,fllen stets in einer den ,bedingungen der ,erhaltung angemessenen ,qualitt und ,quantitt4 ,wre also nicht eine ursprngliche1 vom ,anfang der embryonalen ,entwicklung an feststehende1 in jeder einzelnen ,zelle im allgemeinen verschiedene sexuelle ,charakteristik als die ,ursache dieser ,variationen anzunehmen1 so mte ein ,individuum einfach durch eine ,angabe darber1 wie gut beispielsweise seine ,keimdrsen dem ,typus des ,geschlechtes sich annhern1 vollauf sexuell beschrieben werden knnen1 und die ,sache lge viel einfacher1 als sie in ,wirklichkeit ist4 ,die ,sexualitt ist aber nicht in einem fiktiven ,normalma gleichsam ausgegossen ber das ganze ,individuum1 so da mit der sexuellen ,bestimmung einer ,zelle auch alle anderen erledigt wren4 ,wenn auch weite ,abstnde in der sexuellen ,charakteristik zwischen verschiedenen ,zellen oder ,organen desselben ,lebewesens eine ,seltenheit bilden werden3 als den allgemeinen ,fall mu man die ,spezifitt derselben fr jede einzelne ,zelle ansehen2 man wird aber dabei immerhin daran festhalten knnen1 da sich viel hufiger ,annherungen an eine vollkommene ,einfrmigkeit der sexuellen ,charakteristik 7durch den ganzen ,krper hindurch7 finden1 als ein ,auseinandertreten zu betrchtlichen graduellen ,differenzen zwischen den einzelnen ,organen1 geschweige denn zwischen den einzelnen ,zellen vorzukommen scheint4 ,das ,maximum der hier mglichen ,schwankungsbreite mte erst durch eine ,untersuchung im einzelnen festgestellt werden4 ,trte1 wie dies die populre1 auf ,aristoteles zurckgehende ,ansicht und auch die ,anschauung vieler ,mediziner und ,zoologen ist1 mit der ,kastration eines ,tieres regelmig ein ,umschlag nach dem entgegengesetzten ,geschlechte hin ein1 wre z4 ,b4 mit der ,entmannung eines ,tieres auch schon eo ipso als ,folge seine vllige ,verweiblichung gesetzt1 so wre das ,bestehen eines von den ,keimdrsen unabhngigen primordialen ,sexualcharakters jeder ,zelle wieder in ,frage gestellt4 ,aber die jngsten experimentellen ,untersuchungen von ,sellheim und ,foges haben gezeigt1 da es einen vom weiblichen durchaus verschiedenen ,typus des ,kastraten gibt1 da ,entmannung nicht ohne weiters identisch ist mit ,verweiblichung4 ,freilich wird man gut tun1 auch in dieser ,richtung zu weitgehende1 radikale ,folgerungen zu vermeiden1 man darf keinesfalls die ,mglichkeit ausschlieen1 da eine zweite1 latent gebliebene ,keimdrse des anderen ,geschlechtes nach ,beseitigung oder ,atrophie einer ersten ,keimdrse sozusagen die ,herrschaft ber einen in seiner sexuellen ,charakteristik in gewissem ,mae schwankenden ,organismus gewinne4 ,die hufigen1 freilich wohl allgemein etwas zu khn 7als durchgngige ,annahme mnnlicher ,charaktere7 interpretierten ,flle1 in denen1 nach der ,involution der weiblichen ,geschlechtsorgane im ,klimakterium1 an einem weiblichen ,organismus uere sekundre ,sexualcharaktere des ,masculinums sichtbar werden1 wren das bekannteste ,beispiel hiefr3 der ,bart der menschlichen ,gromtter1 alte ,ricken1 die bisweilen einen kurzen ,stirnzapfen erhalten1 die ,hahnenfedrigkeit alter ,hennen u4 s4 w4 ,aber selbst ganz ohne senile ,rckbildungen oder operative uere ,eingriffe scheinen derartige ,verwandlungen vorzukommen4 ,sichergestellt als die normale ,entwicklung sind sie fr einige ,vertreter der ,gattungen ,cymothoa1 ,anilocra1 ,nerocila aus den zur ,gruppe der ,cymothoideen gehrigen1 auf ,fischen schmarotzenden ,asseln4 ,diese ,tiere sind ,hermaphroditen eigentmlicher ,art3 an ihnen sind mnnliche und weibliche ,keimdrse dauernd gleichzeitig vorhanden1 aber nicht gleichzeitig funktionsfhig4 ,es besteht eine ,art ,protandrie3 jedes ,individuum fungiert zuerst als ,mnnchen1 spter als ,weibchen4 ,zur ,zeit ihrer ,funktionstchtigkeit als ,mnnchen besitzen sie durchwegs mnnliche ,begattungsorgane1 die nachher abgeworfen werden1 wenn die weiblichen ,ausfuhrwege und ,brutlamellen sich entwickelt und geffnet haben4 ,da es aber auch beim ,menschen solche ,dinge gibt1 scheinen jene uerst merkwrdigen ,flle von ,eviratio und ,effeminatio zu beweisen1 von welchen die sexuelle ,psychopathologie aus dem erwachsenen ,alter reifer ,mnner erzhlt4 ,man wird also um so weniger das tatschliche ,vorkommen der ,verweiblichung in gnzliche ,abrede stellen drfen1 wenn fr diese eine so gnstige ,bedingung wie die ,exstirpation der mnnlichen ,keimdrse geschaffen wird4#f ,da aber der ,zusammenhang kein allgemeiner und notwendiger ist1 da ,kastration ein ,individuum durchaus nicht mit ,sicherheit zum ,angehrigen des anderen ,geschlechtes macht -- dies ist wieder ein ,beweis1 wie notwendig die allgemeine ,annahme ursprnglich arrhenoplasmatischer und thelyplasmatischer ,zellen fr den ganzen ,krper ist4 ,das ,bestehen der originren sexuellen ,charakteristik jeder ,zelle und die ,ohnmacht der auf sich allein angewiesenen ,keimdrsensekrete wird weiter erwiesen durch die gnzliche ,erfolglosigkeit von ,transplantationen mnnlicher ,keimdrsen auf weibliche ,tiere4 ,zur strikten ,beweiskraft dieser letzteren ,versuche wre es freilich vonnten1 da die exstirpierten ,testikel einem mglichst nahe verwandten weiblichen ,tier1 womglich einer ,schwester des kastrierten ,mnnchens1 eingepflanzt wrden3 das ,idioplasma drfte nicht auch noch ein zu verschiedenes sein4 ,es wrde nmlich hier wie sonst viel darauf ankommen1 die ,bedingungen des ,erfolges in mglichst reiner ,isolation wirken zu lassen1 um ein mglichst eindeutiges ,resultat zu erhalten4 ,versuche auf der ,chrobakschen ,klinik in ,wien haben gezeigt1 da zwischen zwei 7wahllos ausgemusterten7 weiblichen ,tieren beliebig vertauschte ,ovarien in der ,mehrzahl der ,flle atrophieren und nie die ,verkmmerung der sekundren ,charaktere 7z4 ,b4 der ,milchdrsen7 aufzuhalten vermgen3 whrend bei ,entfernung der eigenen ,keimdrse von ihrem natrlichen ,lager und ihrer ,implantation an einem davon verschiedenen ,orte im selben ,tiere 7das somit sein eigenes ,gewebe behlt7 im ,idealfalle die vllige ,entwicklung der sekundren ,geschlechtscharaktere ebenso mglich ist1 wie wenn gar kein ,eingriff erfolgt4 ,das ,milingen der ,transplantation auf kastrierte ,geschlechtsgenossen ist vielleicht hauptschlich in der mangelnden ,familienverwandtschaft begrndet3 das idioplasmatische ,moment mte in erster ,linie beachtet werden4 ,diese ,dinge erinnern sehr an die ,erfahrungen bei der ,transfusion heterologen ,blutes4 ,es ist eine praktische ,regel der ,chirurgen1 da man verlorenes ,blut 7bei ,gefahr schwerer ,strungen7 nicht nur durch das ,blut der gleichen ,spezies und einer verwandten ,familie1 sondern auch durch das ,blut eines gleichgeschlechtlichen ,wesens ersetzen mu4 ,die ,parallele mit den ,transplantationsversuchen springt in die ,augen4 ,sollten aber die hier vertretenen ,ansichten sich behaupten1 so werden die ,chirurgen1 soweit sie berhaupt transfundieren und nicht ,kochsalzinfusionen bevorzugen1 vielleicht nicht blo darauf achten mssen1 ob das ,ersatzblut einem mglichst stammverwandten ,tiere entnommen ist4 ,es fragt sich1 ob dann die ,forderung zu weit ginge1 da nur das ,blut eines ,wesens von mglichst gleichem ,grade der ,maskulitt oder ,muliebritt ,verwendung finden drfte4 ,wie diese ,verhltnisse bei der ,transfusion ein ,beweis fr die eigene sexuelle ,charakteristik der ,blutkrperchen1 so liefert1 wie erwhnt1 der gnzliche ,mierfolg aller berpflanzungen mnnlicher ,keimdrsen auf ,weibchen oder weiblicher ,keimdrsen auf ,mnnchen noch einen ,beweis dafr1 da die innere ,sekretion nur auf ein ihr adquates ,arrhenoplasma oder ,thelyplasma wirksam ist4 ,in ,anknpfung hieran soll schlielich noch des organotherapeutischen ,heilverfahrens mit einem ,worte gedacht werden4 ,es ist nach dem obigen klar1 da und warum1 wenn die ,transplantation mglichst geschonter ganzer ,keimdrsen auf andersgeschlechtliche ,individuen keinen ,erfolg hatte1 auch ebenso z4 ,b4 die ,injektion von ,ovarialsubstanz in das ,blut eines ,masculinums hchstens ,schaden anrichten konnte4 ,aber anderseits erledigen sich ebenso eine ,menge von ,einwrfen gegen das ,prinzip der ,organotherapie damit1 da ,organprparate von ,nicht-,artgenossen naturgem nicht immer eine volle ,wirkung ausben knnen4 ,durch die ,nichtbeachtung eines biologischen ,prinzipes von solcher ,wichtigkeit wie die ,idioplasmalehre haben sich die rztlichen ,vertreter der ,organotherapie vielleicht manchen ,heilerfolg verscherzt4 ,die ,idioplasmalehre1 die auch jenen ,geweben und ,zellen den spezifischen ,artcharakter zuschreibt1 welche die reproduktive ,fhigkeit verloren haben1 ist allerdings noch nicht allgemein anerkannt4 ,aber da zumindest in den ,keimdrsen die ,arteigenschaften versammelt sind1 wird jedermann einsehen mssen1 und damit auch zugeben1 da gerade bei ,prparaten aus den ,keimdrsen die mglichst geringe verwandtschaftliche ,entfernung erstes ,postulat ist1 sofern diese ,methode mehr erstrebt1 als ein gutes ,tonikum zu liefern4 ,parallelversuche zwischen ,transplantation von ,keimdrsen und ,injektionen ihrer ,extrakte1 etwa ein ,vergleich zwischen dem ,einflu des ihm selbst oder einem nahe verwandten ,individuum entnommenen und auf einen ,hahn irgendwo1 z4 ,b4 in seinen ,peritonealraum transplantierten ,hodens mit dem ,einflu intravenser ,injektionen von ,testikularextrakt in einen anderen kastrierten ,hahn1 wobei dieser ,extrakt ebenfalls aus den ,hoden verwandter ,individuen gewonnen sein mte -- solche ,parallelversuche wren hier vielleicht mit ,nutzen auszufhren4 ,sie knnten mglicherweise auch noch lehrreiche ,aufschlsse bringen ber die passendste ,darstellung und ,menge der ,organprparate und der einzelnen ,injektionen4 ,es wre auch theoretisch eine ,feststellung darber erwnscht1 ob die inneren ,keimdrsensekrete mit ,stoffen in der ,zelle eine chemische ,verbindung eingehen1 oder ob ihre ,wirkung blo eine katalytische1 von der ,menge eigentlich doch unabhngige ist4 ,die letztere ,annahme kann nach den bisher vorliegenden ,untersuchungen noch nicht ausgeschlossen werden4 ,die ,grenzen des ,einflusses der inneren ,sekretion auf die ,gestaltung des definitiven geschlechtlichen ,charakters waren zu ziehen1 um die gemachte ,annahme einer originren1 im allgemeinen fr jede ,zelle graduell verschiedenen1 von ,anfang an bestimmten sexuellen ,charakteristik gegen ,einwnde zu sichern4#g ,wenn diese ,charakteristiken auch in der berwiegenden ,mehrzahl der ,flle fr die verschiedenen ,zellen und ,gewebe desselben ,individuums nicht sonderlich dem ,grade nach verschieden sein drften1 so gibt es doch eklatante ,ausnahmen1 die uns die ,mglichkeit groer ,amplituden vor ,augen rcken4 ,auch die einzelnen ,eizellen und die einzelnen ,spermatozoiden1 nicht nur verschiedener ,organismen1 auch in den ,follikeln und in der ,spermamasse eines ,individuums1 zur selben ,zeit und mehr noch zu verschiedenen ,zeiten1 werden ,unterschiede in dem ,grade ihrer ,muliebritt und ,maskulitt zeigen1 z4 ,b4 die ,samenfden verschieden schlank1 verschieden schnell sein4 ,freilich sind wir ber diese ,unterschiede bis jetzt sehr wenig unterrichtet1 aber wohl nur1 weil niemand bisher diese ,dinge in gleicher ,absicht untersucht hat4 ,doch hat man -- und dies ist eben das ,interessante -- in den ,hoden von ,amphibien neben den normalen ,entwicklungsstufen der ,spermatogenese regelrechte und wohlentwickelte ,eier1 nicht ein einziger einmal1 sondern verschiedene ,beobachter zu fteren ,malen1 gefunden4 ,diese ,deutung der ,befunde wurde zwar bestritten und von einer ,seite nur die ,existenz abnorm groer ,zellen in den ,samenkanlchen als feststehend zugegeben1 aber der ,sachverhalt wurde spter unzweifelhaft festgestellt4 ,allerdings sind ,zwitterbildungen gerade bei den betreffenden ,amphibien ungemein hufig2 dennoch ist diese eine ,tatsache genug ,beweis fr die ,notwendigkeit1 mit der ,annahme annhernder ,konformitt des ,arrhenoplasma oder ,thelyplasma in einem ,krper vorsichtig zu sein4 ,es scheint entlegen und gehrt doch ganz in die gleiche ,kategorie von bereilung1 wenn ein menschliches ,individuum1 blo weil es bei der ,geburt ein1 wenn auch noch so kurzes1 etwa gar epi- oder hypospadisches mnnliches ,glied zeigt1 ja selbst noch bei doppelseitigem ,kryptorchismus als ,knabe bezeichnet und ohne weiters als solcher angesehen wird1 obwohl es in den brigen ,krperpartien1 z4 ,b4 cerebral1 weit nher dem ,thelyplasma als dem ,arrhenoplasma steht4 ,man wird es da wohl noch einmal zu lernen trachten mssen1 selbst feinere ,abstufungen der ,geschlechtlichkeit schon bei der ,geburt zu diagnostizieren4 ,als ,resultat dieser lngeren ,induktionen und ,deduktionen knnen wir nun wohl die ,sicherung der originren sexuellen ,charakteristik1 die a priori nicht fr alle ,zellen auch desselben ,krpers gleich oder auch nur ungefhr gleich gesetzt werden darf1 betrachten4 ,jede ,zelle1 jeder ,zellkomplex1 jedes ,organ hat einen bestimmten ,index1 der seine ,stellung zwischen ,arrhenoplasma und ,thelyplasma anzeigt4 ,im groen und ganzen freilich wird ein ,index fr den ganzen ,krper geringen ,ansprchen an ,exaktheit gengen4 ,wir wrden indes verhngnisvolle ,irrtmer im ,theoretischen1 schwere ,snden im ,praktischen auf uns laden1 wenn wir hier mit solcher inkorrekter ,beschreibung auch im ,einzelfalle ernstlich alles getan zu haben glaubten4 ,die verschiedenen ,grade der ursprnglichen sexuellen ,charakteristik zusammen mit der 7bei den einzelnen ,individuen wahrscheinlich qualitativ und quantitativ7 variierenden inneren ,sekretion bedingen das ,auftreten der sexuellen ,zwischenformen4 ,arrhenoplasma und ,thelyplasma1 in ihren unzhligen ,abstufungen1 sind die mikroskopischen ,agentien1 die im ,vereine mit der inneren ,sekretion jene makroskopischen ,differenzen schaffen1 von denen das vorige ,kapitel ausschlielich handelte4 ,unter ,voraussetzung der ,richtigkeit der bisherigen ,darlegungen ergibt sich die ,notwendigkeit einer ganzen ,reihe von anatomischen1 physiologischen1 histologischen und histochemischen ,untersuchungen ber die ,unterschiede zwischen den ,typen ,m und ,w in ,bau und ,funktion aller einzelnen ,organe1 ber die ,art1 wie ,arrhenoplasma und ,thelyplasma sich in den verschiedenen ,geweben und ,organen besonders differenzieren4 ,die ,durchschnittskenntnisse1 die wir bis jetzt ber all das haben1 gengen selbst dem modernen ,statistiker kaum mehr4 ,wissenschaftlich ist ihr ,wert ganz gering4 ,da z4 ,b4 alle ,untersuchungen ber sexuelle ,unterschiede im ,gehirn so wenig ,wertvolles zu ,tage frdern konnten1 dafr ist auch dies ein ,grund1 da man nicht den typischen ,verhltnissen nachgegangen ist1 sondern sich mit dem1 was der ,taufschein oder der oberflchlichste ,aspekt der ,leiche ber das ,geschlecht sagte1 zufrieden gab und so jeden ,hans und jede ,grete als vollwertige ,reprsentanten der ,mnnlichkeit oder ,weiblichkeit gelten lie4 ,man htte1 wenn man schon psychologischer ,daten nicht zu bedrfen glaubte1 doch wenigstens1 da ,harmonie in der sexuellen ,charakteristik der verschiedenen ,krperteile hufiger ist als groe ,sprnge derselben zwischen den einzelnen ,organen1 sich einiger ,tatsachen bezglich der brigen ,krperbeschaffenheit versichern sollen1 die fr ,mnnlichkeit und ,weiblichkeit in ,betracht kommen1 wie der ,distanz der groen ,trochanteren1 der ,spinae iliacae ant4 sup4 etc4 etc4 ,dieselbe ,fehlerquelle -- das unbedenkliche ,passierenlassen sexueller ,zwischenstufen als magebender ,individuen -- ist brigens auch bei anderen ,untersuchungen nicht verstopft worden2 und diese ,sorglosigkeit kann das ,gewinnen haltbarer und beweisbarer ,resultate auf lange ,zeit hintanhalten4 ,schon wer z4 ,b4 den ,ursachen des ,knabenberschusses bei den ,geburten nachspekuliert1 drfte diese ,verhltnisse nicht ganz auer ,acht lassen4 ,namentlich wird sich aber ihre ,nichtbercksichtigung an jedermann rchen1 der das ,problem der geschlechtsbestimmenden ,ursachen lsen zu wollen sich unterfngt4 ,bevor er nicht jedes zur ,welt gekommene ,lebewesen1 das ihm zum ,objekt der ,untersuchung wird1 auch auf seine ,stellung zwischen ,m und ,w geprft hat1 wird man seinen ,hypothesen oder gar seinen ,beeinflussungsmethoden zu trauen sich hten drfen4 ,wenn er nmlich die sexuellen ,zwischenstufen einerseits blo in der bisherigen uerlichen ,weise unter die mnnlichen oder unter die weiblichen ,geburten einreiht1 so wird er ,flle fr sich in ,anspruch nehmen1 die bei tieferer ,betrachtung gegen ihn zeugen wrden1 und andere ,flle als ,gegeninstanzen betrachten1 die es tatschlich nicht sind3 ohne den idealen ,mann und das ideale ,weib entbehrt er eben eines festen ,mastabes1 den er an die ,wirklichkeit anlegen knnte1 und tappt im ungewissen1 oberflchlichen ,schein4 ,maupas z4 ,b41 dem die experimentelle ,geschlechtsbestimmung bei ,hydatina senta1 einem ,rdertierchen1 gelungen ist1 hat noch immer #c-e an abweichenden ,resultaten erzielt4 ,bei niedrigerer ,temperatur wurde die ,geburt von ,weibchen erwartet1 und doch ergab sich dieser ,satz von ,mnnchen2 entsprechend kamen bei hoher ,temperatur gegen die ,regel etwa ebensoviel ,weibchen heraus4 ,es ist anzunehmen1 da dies sexuelle ,zwischenstufen waren1 sehr arrhenoide ,weibchen bei hoher1 sehr thelyide ,mnnchen bei tiefer ,temperatur4 ,wo das ,problem viel komplizierter liegt1 z4 ,b4 beim ,rinde1 um vom ,menschen zu schweigen1 wird der ,prozentsatz der bereinstimmenden ,resultate kaum je so gro sein wie hier und deshalb die richtige ,deutung durch von den sexuellen ,zwischenstufen herrhrende ,strungen viel schwerer beeintrchtigt werden4 ,wie ,morphologie1 ,physiologie und ,entwicklungsmechanik1 so ist auch eine vergleichende ,pathologie der sexuellen ,typen vorderhand ein ,desiderat4 ,freilich wird man hier wie dort aus der ,statistik gewisse ,schlsse ziehen drfen4 ,wenn diese erweist1 da eine ,krankheit beim weiblichen ,geschlechte sehr erheblich hufiger sich findet als beim mnnlichen1 so wird man hienach im allgemeinen die ,annahme wagen drfen1 sie sei eine dem ,thelyplasma eigentmliche1 idiopathische ,affektion4 ,so drfte z4 ,b4 ,myxdem eine ,krankheit von ,w sein2 ,hydrokele ist naturgem eine ,krankheit von ,m4 ,doch knnen selbst die am lautesten sprechenden ,zahlen der ,statistik hier so lange vor theoretischen ,irrtmern nicht mit ,sicherheit bewahren1 als nicht von dem ,charakter irgend eines ,leidens gezeigt ist1 da es in unauflslicher1 funktioneller ,beziehung an die ,mnnlichkeit oder an die ,weiblichkeit geknpft ist4 ,die ,theorie der betreffenden ,krankheiten wird auch darber ,rechenschaft zu geben haben1 warum sie fast ausschlielich bei einem ,geschlechte auftreten1 d4 h4 7in der hier begrndeten ,fassung7 warum sie entweder ,m oder ,w zugehren4 ,,iii4 ,kapitel4 ,gesetze der sexuellen ,anziehung4 ,carmen3 ,l'amour est un oiseau rebelle1 ,que nul ne peut apprivoiser3 ,et c'est bien en vain qu'on l'appelle1 ,s'il lui convient de refuser4 ,rien n'y fait2 menace ou prire3 ,l'un parle1 l'autre se tait2 ,et c'est l'autre que je prefre2 ,il n'a rien dit1 mais il me plat4 4444444444444 ,l'amour est enfant de ,bohme ,il n'a jamais connu de loi4 8 ,in den alten ,begriffen ausgedrckt1 besteht bei smtlichen geschlechtlich differenzierten ,lebewesen eine auf ,begattung gerichtete ,anziehung zwischen ,mnnchen und ,weibchen1 ,mann und ,weib4 ,da ,mann und ,weib aber nur ,typen sind1 die in der ,realitt nirgends rein sich vertreten finden1 so werden wir hievon nicht mehr so sprechen knnen1 da die geschlechtliche ,anziehung ein ,masculinum schlechtweg und ein ,femininum schlechtweg einander zu nhern suche4 ber die ,tatsachen der sexuellen ,wirkungen mu aber auch die hier vertretene ,theorie1 wenn sie vollstndig sein soll1 ,rechenschaft geben knnen1 ja es mu auch ihr ,erscheinungsgebiet sich mit den neuen ,mitteln besser darstellen lassen als mit den bisherigen1 wenn jene vor diesen ihren ,vorzug behaupten sollen4 ,wirklich hat mich die ,erkenntnis1 da ,m und ,w in allen verschiedenen ,verhltnissen sich auf die ,lebewesen verteilen1 zur ,entdeckung eines ungekannten1 blo von einem ,philosophen einmal geahnten ,naturgesetzes gefhrt1 eines ,gesetzes der sexuellen ,anziehung4 ,beobachtungen des ,menschen lieen es mich gewinnen1 und ich will daher von diesem hier ausgehen4 ,jeder ,mensch hat1 was das andere ,geschlecht anlangt1 einen bestimmten1 ihm eigentmlichen ,geschmack4 ,wenn wir etwa die ,bildnisse der ,frauen vergleichen1 die irgend ein berhmter ,mann der ,geschichte nachweislich geliebt hat1 so finden wir fast immer1 da alle eine beinahe durchgngige bereinstimmung aufweisen1 die uerlich am ehesten hervortreten wird in ihrer ,gestalt 7im engeren ,sinne des ,wuchses7 oder in ihrem ,gesichte1 aber sich bei nherem ,zusehen bis in die kleinsten ,zge -- ad unguem1 bis auf die ,ngel der ,finger -- erstrecken wird4 ,ganz ebenso verhlt es sich aber auch sonst4 ,daher die ,erscheinung1 da jedes ,mdchen1 von welchem eine starke ,anziehung auf den ,mann ausgeht1 auch sofort die ,erinnerung an jene ,mdchen wachruft1 die schon frher hnlich auf ihn gewirkt haben4 ,jeder hat ferner zahlreiche ,bekannte1 deren ,geschmack1 das andere ,geschlecht betreffend1 ihm schon den ,ausruf abgentigt hat3 ,wie einem die gefallen kann1 verstehe ich nicht6 ,eine ,menge ,tatsachen1 welche den bestimmten besonderen ,geschmack jedes ,einzelwesens auch fr die ,tiere auer allen ,zweifel setzen1 hat ,darwin gesammelt 7in seiner ,abstammung des ,menschen74 ,da ,analoga zu dieser ,tatsache des bestimmten ,geschmackes aber selbst bei den ,pflanzen sich deutlich ausgeprgt finden1 wird bald besprochen werden4 ,die sexuelle ,anziehung ist fast ausnahmslos nicht anders als bei der ,gravitation eine gegenseitige2 wo diese ,regel ,ausnahmen zu erleiden scheint1 lassen sich beinahe immer differenziertere ,momente nachweisen1 welche es zu verhindern wissen1 da dem unmittelbaren ,geschmacke1 der fast stets ein wechselseitiger ist1 ,folge gegeben werde2 oder ein ,begehren erzeugen1 wenn dieser unmittelbare erste ,eindruck nicht dagewesen ist4 ,auch der ,sprachgebrauch redet vom ,kommen des ,richtigen1 vom ,nichtzueinanderpassen zweier ,leute4 ,er beweist so eine gewisse dunkle ,ahnung der ,tatsache1 da in jedem ,menschen gewisse ,eigenschaften liegen1 die es nicht ganz gleichgltig erscheinen lassen1 welches ,individuum des anderen ,geschlechtes mit ihm eine sexuelle ,vereinigung einzugehen geeignet ist2 da nicht jeder ,mann fr jeden anderen ,mann1 nicht jedes ,weib fr jedes andere ,weib1 ohne da es einen ,unterschied macht1 eintreten kann4 ,jedermann wei ferner aus eigener ,erfahrung1 da gewisse ,personen des anderen ,geschlechtes auf ihn sogar eine direkt abstoende ,wirkung ausben knnen1 andere ihn kalt lassen1 noch andere ihn reizen1 bis endlich 7vielleicht nicht immer7 ein ,individuum erscheint1 mit dem vereinigt zu sein in dem ,mae sein ,verlangen wird1 da die ganze ,welt daneben fr ihn eventuell wertlos wird und verschwindet4 ,welches ,individuum ist das8 ,welche ,eigenschaften mu es besitzen8 ,hat wirklich -- und es ist so -- jeder ,typus unter den ,mnnern einen ihm entsprechenden ,typus unter den ,weibern zum ,korrelate1 der auf ihn sexuell wirkt1 und umgekehrt1 so scheint zumindest hier ein gewisses ,gesetz zu walten4 ,was ist das fr ein ,gesetz8 ,wie lautet es8 ,gegenstze ziehen sich an1 so hrte ich es formulieren1 als ich1 bereits im ,besitze der eigenen ,antwort auf meine ,frage1 bei verschiedenen ,menschen hartnckig auf das ,aussprechen eines solchen drang und ihrer ,abstraktionskraft durch ,beispiele zu ,hilfe kam4 ,auch dies ist in gewissem ,sinne und fr einen kleineren ,teil der ,flle zuzugeben4 ,aber es ist doch zu allgemein1 zerfliet unter den ,hnden1 die ,anschauliches erfassen wollen1 und lt keinerlei mathematische ,formulierung zu4 ,diese ,schrift nun vermit sich nicht1 smtliche ,gesetze der sexuellen ,anziehung -- es gibt ihrer nmlich mehrere -- aufdecken zu wollen1 und erhebt somit keineswegs den ,anspruch1 jedem ,individuum bereits sichere ,auskunft ber dasjenige ,individuum des anderen ,geschlechtes geben zu knnen1 das seinem ,geschmack am besten entsprechen werde1 wie dies eine vollstndige ,kenntnis der in ,betracht kommenden ,gesetze allerdings ermglichen wrde4 ,nur ein einziges von diesen ,gesetzen soll in diesem ,kapitel besprochen werden1 da es in organischem ,zusammenhange mit den brigen ,errterungen des ,buches steht4 ,einer ,anzahl weiterer ,gesetze bin ich auf der ,spur1 doch war dieses das erste1 auf das ich aufmerksam wurde1 und das1 was ich darber zu sagen habe1 ist relativ am fertigsten4 ,die ,unvollkommenheiten im ,beweismaterial mge man in ,erwgung der ,neuheit und ,schwierigkeit der ,sache mit ,nachsicht beurteilen4 ,die ,tatsachen1 aus denen ich dieses ,gesetz der sexuellen ,affinitt ursprnglich gewonnen1 und die groe ,anzahl jener1 die es mir besttigt haben1 hier anzufhren1 ist jedoch glcklicherweise in gewissem ,sinne berflssig4 ,ein jeder ist gebeten1 es zunchst an sich selbst zu prfen1 und dann ,umschau zu halten im ,kreise seiner ,bekannten2 besonders empfehle ich eben jene ,flle der ,erinnerung und ,beachtung1 wo er ihren ,geschmack nicht verstanden oder ihnen gar einmal allen ,geschmack abgesprochen hat1 oder wo ihm dasselbe von ihrer ,seite widerfahren ist4 ,jenes ,mindestma von ,kenntnis der ueren ,formen des menschlichen ,krpers1 welches zu dieser ,kontrolle ntig ist1 besitzt jeder ,mensch4 ,auch ich bin zu dem ,gesetze1 das ich nun formulieren will1 auf eben dem ,wege gelangt1 auf welchen ich hier zunchst habe verweisen mssen4 ,das ,gesetz lautet3 ,zur sexuellen ,vereinigung trachten immer ein ganzer ,mann 7,m7 und ein ganzes ,weib 7,w7 zusammen zu kommen1 wenn auch auf die zwei verschiedenen ,individuen in jedem einzelnen ,fall in verschiedenem ,verhltnisse verteilt4 ,anders ausgedrckt3 ,wenn m das ,mnnliche1 w das ,weibliche ist in irgend einem von der gewhnlichen ,auffassung einfach als ,mann bezeichneten ,individuum und w das ,weibliche1 m das ,mnnliche dem ,grade nach ausdrckt in irgend einer sonst oberflchlich schlechtweg als ,weib gekennzeichneten ,person 1 so ist bei jeder vollkommenen ,affinitt1 d4 h4 im ,falle der strksten sexuellen ,attraktion3 7,ia7 m m ,c7onstans7#a ,m dem idealen ,manne und darum natrlich gleichzeitig auch 7,ib7 w w ,c#b ,w dem idealen ,weibe4 ,man miverstehe diese ,formulierung nicht4 ,es ist ein ,fall1 eine einzige sexuelle ,relation1 fr die beide ,formeln ,geltung haben1 von denen aber die zweite aus der ersten unmittelbar folgt und nichts ,neues zu ihr hinzufgt2 denn wir operieren ja unter der ,voraussetzung1 da jedes ,individuum so viel ,weibliches hat1 als ihm ,mnnliches gebricht4 ,ist es ganz mnnlich1 so wird es ein ganz weibliches ,gegenglied verlangen2 ist es ganz weiblich1 ein ganz mnnliches4 ,ist in ihm aber ein bestimmter grerer ,bruchteil vom ,manne und ein keineswegs zu vernachlssigender anderer ,bruchteil vom ,weibe1 so wird es zur ,ergnzung ein ,individuum fordern1 das seinen ,bruchteil an ,mnnlichkeit zum ,ganzen1 zur ,einheit komplettiert2 damit wird aber zugleich auch sein weiblicher ,anteil in ebensolcher ,weise vervollstndigt4 ,es habe z4 ,b4 ein ,individuum ,m1 also ,w4 ,dann wird sein bestes sexuelles ,komplement nach diesem ,gesetze jenes ,individuum sein1 welches sexuell folgendermaen zu definieren ist3 ,m1 also ,w4 ,man erkennt bereits in dieser ,fassung den ,wert grerer ,allgemeinheit vor der gewhnlichen ,anschauung4 ,da ,mann und ,weib1 als sexuelle ,typen1 einander anziehen1 ist hierin eben nur als ,spezialfall enthalten1 als jener ,fall1 in welchem ein imaginres ,individuum ,x #a 4 ,m #j 4 ,w sein ,komplement in einem ebenso imaginren ,y #j 4 ,m #a 4 ,w findet4 ,niemand wird zgern1 die ,tatsache des bestimmten sexuellen ,geschmackes zuzugeben2 damit ist aber auch die ,berechtigung der ,frage nach den ,gesetzen dieses ,geschmackes anerkannt1 nach dem ,funktionalzusammenhang1 in welchem die sexuelle ,vorliebe mit den brigen krperlichen und psychischen ,qualitten eines ,wesens steht4 ,das ,gesetz1 welches hier aufgestellt wurde1 hat von vornherein nicht das geringste ,unwahrscheinliche an sich3 es steht ihm weder in der gewhnlichen noch in der wissenschaftlich geeichten ,erfahrung das geringste entgegen4 ,aber es ist an und fr sich auch gewi nicht selbstverstndlich4 ,es knnte ja -- denkbar wre es1 da das ,gesetz selbst bis jetzt nicht weiter ableitbar ist -- auch lauten3 m - m ,const41 d4 h4 die ,differenz im ,gehalte an ,m eine konstante ,gre sein1 nicht die ,summe1 also der mnnlichste ,mann von seinem ,komplemente1 welches dann gerade in der ,mitte zwischen ,m und ,w lge1 ebensoweit entfernt stehen wie der weiblichste ,mann von dem seinen1 das wir in diesem ,falle in der extremen ,weiblichkeit zu erblicken htten4 ,denkbar wre das1 wie gesagt1 doch ist es darum nicht in der ,realitt verwirklicht4 ,folgen wir also1 in der ,erkenntnis1 da wir ein empirisches ,gesetz vor uns haben1 dem wissenschaftlichen ,gebote der ,bescheidung1 so werden wir vorderhand nicht von einer ,kraft sprechen1 welche die zwei ,individuen wie zwei ,hampelmnnchen gegeneinander laufen lt1 sondern in dem ,gesetze nur den ,ausdruck eines ,verhltnisses erblicken1 das in jeder strksten sexuellen ,anziehung in ganz gleicher ,weise zu konstatieren ist2 es kann nur eine ,invariante 7,ostwald71 eine ,multiponible 7,avenarius7 aufzeigen1 und das ist in diesem ,falle die stets gleich bleibende ,summe des ,mnnlichen wie die des ,weiblichen in den beiden einander mit grter ,strke anziehenden ,lebewesen4 ,vom sthetischen1 vom ,schnheits-,moment mu hier ganz abgesehen werden4 ,denn wie oft kommt es vor1 da der eine von einer bestimmten ,frau ganz entzckt ist1 ganz auer sich ber deren auerordentliche1 berckende ,schnheit1 und der andere gern wissen mchte1 was an der ,betreffenden denn nur gefunden werden knne1 da sie eben nicht auch sein sexuelles ,komplement ist4 ,ohne hier den ,standpunkt irgend einer normativen sthetik einnehmen oder fr einen ,relativismus der ,wertungen ,beispiele sammeln zu wollen1 kann man es aussprechen1 da sicherlich nicht nur vom rein sthetischen ,standpunkte ,indifferentes1 sondern selbst ,unschnes vom verliebten ,menschen schn gefunden wird1 wobei unter rein-sthetisch nicht ein ,absolut-,schnes1 sondern nur das ,schne1 d4 h4 das nach ,abzug aller sexuellen ,apperzeptionen sthetisch ,gefallende verstanden werden soll4 ,das ,gesetz selbst habe ich in mehreren hundert ,fllen 7um die niederste ,zahl zu nennen7 besttigt gefunden1 und alle ,ausnahmen erwiesen sich als scheinbare4 ,fast ein jedes ,liebespaar1 dem man auf der ,strae begegnet1 liefert eine neue ,besttigung4 ,die ,ausnahmen waren insoferne lehrreich1 als sie die ,spur der anderen ,gesetze der ,sexualitt verstrkten und zu deren ,erforschung aufforderten4 brigens habe ich auch selbst eine ,anzahl von ,versuchen in folgender ,weise angestellt1 da ich mit einer ,kollektion von ,photographien rein-sthetisch untadeliger ,frauen1 deren jede einem bestimmten ,gehalte an ,w entsprach1 eine ,enqute veranstaltete1 indem ich sie einer ,reihe von ,bekannten1 zur ,auswahl der ,schnsten1 wie ich hinterlistig sagte1 vorlegte4 ,die ,antwort1 die ich bekam1 war regelmig dieselbe1 die ich im voraus erwartete4 ,von anderen1 die bereits wuten1 worum es sich handelte1 habe ich mich in der ,weise prfen lassen1 da sie mir ,bilder vorlegten1 und ich aus diesen die fr sie ,schnste herausfinden mute4 ,dies ist mir immer gelungen4 ,anderen habe ich1 ohne da sie mir vorher unfreiwillige ,stichproben davon geliefert hatten1 ihr ,ideal vom anderen ,geschlechte zuweilen mit annhernder ,vollstndigkeit beschreiben knnen1 jedenfalls oft viel genauer1 als sie selbst es anzugeben vermochten2 manchmal wurden sie jedoch auch auf das1 was ihnen mifiel -- was die ,menschen im allgemeinen viel eher kennen als das1 was ihnen gefllt -- erst aufmerksam1 als ich es ihnen sagte4 ,ich glaube1 da der ,leser bei einiger bung es bald zu der gleichen ,fertigkeit wird bringen knnen1 die einige ,bekannte aus einem engeren wissenschaftlichen ,freundeskreis1 von den hier vertretenen ,ideen angeregt1 bereits erlangt haben4 ,freilich wre hiezu eine ,erkenntnis der anderen ,gesetze der sexuellen ,anziehung sehr erwnscht4 ,als ,proben auf das ,verhltnis wirklicher komplementrer ,ergnzung lieen sich eine ,menge spezieller ,konstanten namhaft machen4 ,man knnte z4 ,b4 auf den ,gedanken geraten1 die ,summe der ,haarlngen zweier ,verliebter sei immer gleich gro4 ,doch wird dies schon aus den im zweiten ,kapitel errterten ,grnden nicht immer zutreffen1 indem nicht alle ,organe eines und desselben ,wesens gleich mnnlich oder gleich weiblich sind4 berdem wrden solche heuristische ,regeln bald sich vermehren und dann schnell zu der ,kategorie der schlechten ,witze herabsinken1 weshalb ich hier von ihrer ,anfhrung lieber absehen mag4 ,ich verhehle mir nicht1 da die ,art1 wie dieses ,gesetz hier eingefhrt wurde1 etwas ,dogmatisches hat1 das ihm bei dem ,mangel einer exakten ,begrndung um so schlechter ansteht4 ,mir konnte aber auch hier weniger daran liegen1 mit fertigen ,ergebnissen hervorzutreten1 als zur ,gewinnung solcher anzuregen1 nachdem die ,mittel1 die mir zur genauen berprfung jener ,stze nach naturwissenschaftlicher ,methode zur ,verfgung standen1 uerst beschrnkte waren4 ,wenn also auch im einzelnen vieles hypothetisch bleibt1 so hoffe ich doch im folgenden mit ,hinweisen auf merkwrdige ,analogien1 die bisher keine ,beachtung gefunden haben1 die einzelnen ,balken des ,gebudes noch durcheinander sttzen zu knnen3 einer rckwirkenden ,verfestigung vermgen vielleicht selbst die ,prinzipien der analytischen ,mechanik nicht zu entbehren4 ,eine hchst auffllige ,besttigung erfhrt das aufgestellte ,gesetz zunchst durch eine ,gruppe von ,tatsachen aus dem ,pflanzenreiche1 die man bisher in vlliger ,isolation betrachtet hat und denen demgem der ,charakter der ,seltsamkeit in hohem ,grade anzuhaften schien4 ,wie jeder ,botaniker sofort erraten haben wird1 meine ich die von ,persoon entdeckte1 von ,darwin zuerst beschriebene1 von ,hildebrand benannte ,erscheinung der ,ungleichgriffeligkeit oder ,heterostylie4 ,sie besteht in folgendem3 ,viele dikotyle 7und eine einzige monokotyle7 ,pflanzenspezies1 z4 ,b4 ,primulaceen und ,geraniaceen1 besonders aber viele ,rubiaceen1 lauter ,pflanzen1 auf deren ,blte sowohl ,pollen als ,narbe funktionsfhig sind1 aber nur fr ,produkte fremder ,blten1 die also in morphologischer ,beziehung androgyn1 in physiologischer ,hinsicht jedoch dizisch erscheinen -- diese alle haben die ,eigentmlichkeit1 ihre ,narben und ,staubbeutel auf verschiedenen ,individuen zu verschiedener ,hhe zu entwickeln4 ,das eine ,exemplar bildet ausschlielich ,blten mit langem ,griffel1 daher hochstehender ,narbe und niedrigen ,antheren 7,staubbeuteln73 es ist nach meiner ,auffassung das weiblichere4 ,das andere ,exemplar hingegen bringt nur ,blten hervor mit tiefstehender ,narbe und hochstehenden ,antheren 7weil langen ,staubfden73 das mnnlichere4 ,neben diesen dimorphen ,arten gibt es aber auch trimorphe1 wie ,lythrum salicaria1 mit dreierlei ,lngenverhltnissen der ,geschlechtsorgane3 auer der ,bltenform mit langgriffeligen und der mit kurzgriffeligen findet sich hier noch eine mit mesostylen ,blten1 d4 i4 mittellangen ,griffeln4 ,obwohl nur dimorphe und trimorphe ,heterostylie den ,weg in die ,kompendien gefunden haben1 ist auch damit die ,mannigfaltigkeit nicht erschpft4 ,darwin deutet an1 da1 wenn kleinere ,verschiedenheiten bercksichtigt werden1 fnf verschiedene ,sitze von mnnlichen ,organen zu unterscheiden seien4 ,es besteht also auch die hier unleugbar vorkommende ,diskontinuitt1 die ,trennung der verschiedenen ,grade von ,maskulitt und ,muliebritt in verschiedene ,stockwerke nicht allgemein zu ,recht1 auch in diesem ,falle haben wir hie und da kontinuierlichere sexuelle ,zwischenformen vor uns4 ,anderseits ist auch dieses diskrete ,fcherwerk nicht ohne frappante ,analogien im ,tierreich1 wo die betreffenden ,erscheinungen als ebenso vereinzelt und wunderbar angesehen wurden1 weil man sich der ,heterostylie gar nicht entsann4 ,bei mehreren ,insektengattungen1 nmlich bei ,forficuliden 7,ohrwrmern7 und ,lamellicornien 7und zwar bei ,lucanus cervus1 dem ,hirschkfer1 bei ,dynastes hercules und ,xylotrupes gideon7 gibt es einerseits viele ,mnnchen1 welche den sekundren ,geschlechtscharakter1 der sie von den ,weibchen am sichtbarsten scheidet1 die ,fhlhrner zu sehr groer ,lnge entwickeln2 die andere ,hauptgruppe der ,mnnchen hat nur relativ wenig entwickelte ,hrner4 ,bateson1 von dem die ausfhrlichere ,beschreibung dieser ,verhltnisse herrhrt1 unterscheidet darum unter ihnen high males und low males4 ,zwar sind diese beiden ,typen durch kontinuierliche bergnge miteinander verbunden1 aber die zwischen ihnen vermittelnden ,stufen sind selten1 die meisten ,exemplare stehen an der einen oder der anderen ,grenze4 ,leider ist es ,bateson nicht darum zu tun gewesen1 die sexuellen ,beziehungen dieser beiden ,gruppen zu den ,weibchen zu erforschen1 da er die ,flle nur als ,beispiele diskontinuierlicher ,variation anfhrt2 und so ist nicht bekannt1 ob es zwei ,gruppen auch unter den ,weibchen der betreffenden ,arten gibt1 die eine verschiedene sexuelle ,affinitt zu den verschiedenen ,formen der ,mnnchen besitzen4 ,darum lassen sich auch diese ,beobachtungen nur als eine morphologische ,parallele zur ,heterostylie1 nicht als physiologische ,instanzen fr das ,gesetz der sexuellen ,anziehung verwenden1 fr das die ,heterostylie in der ,tat sich verwerten lt4 ,denn in den heterostylen ,pflanzen liegt vielleicht eine vllige ,besttigung der ,ansicht von der allgemeinen ,gltigkeit jener ,formel innerhalb aller ,lebewesen vor4 ,es ist von ,darwin nachgewiesen und seither von vielen ,beobachtern in gleicher ,weise konstatiert worden1 da bei den heterostylen ,pflanzen ,befruchtung fast nur dann ,aussicht auf guten ,erfolg hat1 ja oft nur in dem ,falle mglich ist1 wenn der ,pollen der makrostylen ,blte1 d4 i4 derjenige von den niedrigeren ,antheren1 auf die mikrostyle ,narbe eines anderen ,individuums1 welches sodann lange ,staubfden hat1 bertragen wird1 oder der aus hochstehenden ,staubbeuteln stammende ,pollen einer mikrostylen ,blte auf die makrostyle ,narbe einer anderen ,pflanze 7mit kurzen ,filamenten74 ,so lang also in der einen ,blte der ,griffel1 d4 h4 so gut weiblich in ihr das weibliche ,organ entwickelt ist1 so lang mu in der anderen1 von der sie mit ,erfolg empfangen soll1 das mnnliche1 der ,staubfaden sein1 und umso krzer in der letzteren der ,griffel1 dessen ,lnge den ,grad der ,weiblichkeit mit4 ,wo dreierlei ,griffellngen vorhanden sind1 da fllt die ,befruchtung nach derselben erweiterten ,regel am besten aus1 wenn der ,pollen auf diejenige ,narbe bertragen wird1 die auf einer anderen ,blte in derselben ,hhe steht wie der ,staubbeutel1 aus welchem der ,pollen stammt4 ,wird dies nicht eingehalten1 sondern etwa knstliche ,befruchtung mit nicht-adquatem ,pollen herbeigefhrt1 so entstehen1 wenn diese ,prozedur berhaupt von ,erfolg begleitet ist1 fast immer nur krnkliche und kmmerliche1 zwerghafte und durchaus unfruchtbare ,sprlinge1 die den ,hybriden aus verschiedenen ,spezies uerst hneln4 ,den ,autoren1 welche die ,heterostylie besprochen haben1 merkt man es insgesamt an1 da sie mit der gewhnlichen ,erklrung dieses verschiedenartigen ,verhaltens bei der ,befruchtung nicht zufrieden sind4 ,diese besagt nmlich1 da die ,insekten beim ,bltenbesuch gleich hoch gestellte ,sexualorgane mit der gleichen ,krperstelle berhren und so den merkwrdigen ,effekt herbeifhren4 ,darwin gesteht jedoch selbst1 da die ,bienen alle ,arten von ,pollen an jeder ,krperstelle mit sich tragen2 es bleibt also das elektive ,verfahren der weiblichen ,organe bei ,bestubung mit doppelt und dreifach verschiedenen ,pollen nach wie vor aufzuhellen4 ,auch scheint jene ,begrndung1 so ansprechend und zauberkrftig sie sich ausnimmt1 doch etwas oberflchlich1 wenn eben mit ihr verstndlich gemacht werden soll1 warum knstlicher ,bestubung mit inadquatem ,pollen1 sogenannter illegitimer ,befruchtung1 so schlechter ,erfolg beschieden ist4 ,jene ausschlieliche ,berhrung mit legitimem ,pollen mte dann die ,narben durch ,gewhnung nur fr den ,bltenstaub dieser einen ,provenienz aufnahmsfhig haben werden lassen2 aber es konnte soeben ,darwin selbst als ,zeuge dafr einvernommen werden1 da diese ,unberhrtheit durch anderen ,pollen vollkommen illusorisch ist1 indem die ,insekten1 welche als ,ehevermittler hiebei in ,anspruch genommen werden1 tatschlich viel eher eine unterschiedslose ,kreuzung begnstigen4 ,es scheint also die ,hypothese viel plausibler1 da der ,grund dieses eigentmlich auswhlenden ,verhaltens ein anderer1 tieferer1 in den ,blten selbst ursprnglich gelegener ist4 ,es drfte sich hier wie beim ,menschen darum handeln1 da die sexuelle ,anziehung zwischen jenen ,individuen am grten ist1 deren eines ebensoviel von ,m besitzt wie das andere von ,w1 was ja wieder nur ein anderer ,ausdruck der obigen ,formel ist4 ,die ,wahrscheinlichkeit dieser ,deutung wird ungemein erhht dadurch1 da in der mnnlicheren1 kurzgriffeligen ,blte die ,pollenkrner in den hier hher stehenden ,staubbeuteln auch stets grer1 die ,narbenpapillen kleiner sind als die homologen ,teile in der langgriffeligen weiblicheren4 ,man sieht hieraus1 da es sich kaum um etwas anderes handeln kann als um verschiedene ,grade der ,mnnlichkeit und ,weiblichkeit4 ,und unter dieser ,voraussetzung erfhrt hier das aufgestellte ,gesetz der sexuellen ,affinitt eine glnzende ,verifikation1 indem eben im ,tier- und im ,pflanzenreiche -- an spterem ,orte wird hierauf zurckzukommen sein -- ,befruchtung stets dort den besten ,erfolg aufweist1 wo die ,eltern die grte sexuelle ,affinitt zueinander gehabt haben4#h ,da im ,tierreich das ,gesetz in voller ,geltung besteht1 wird erst bei der ,besprechung des kontrren ,sexualtriebes zu groer ,wahrscheinlichkeit erhoben werden knnen4 ,einstweilen mchte ich hier nur darauf aufmerksam machen1 wie interessant ,untersuchungen darber wren1 ob nicht auch die greren1 schwerer beweglichen ,eizellen die flinkeren und schlankeren unter den ,spermatozoiden strker anziehen als die kleineren1 dotterreichen und zugleich weniger trgen ,eier1 und diese nicht gerade die langsameren1 voluminseren unter den ,zoospermien an sich locken4 ,vielleicht ergibt sich hier wirklich1 wie ,l4 ,weill in einer kleinen ,spekulation ber die geschlechtsbestimmenden ,faktoren vermutet hat1 eine ,korrelation zwischen den ,bewegungsgren oder den kinetischen ,energien der beiden ,konjugationszellen4 ,es ist ja noch nicht einmal festgestellt -- freilich auch sehr schwierig festzustellen -- ob die beiden ,generationszellen1 nach ,abzug der ,reibung und ,strmung im flssigen ,medium1 eine ,beschleunigung gegeneinander aufweisen oder sich mit gleichfrmiger ,geschwindigkeit bewegen wrden4 ,so viel und noch einiges mehr knnte man da fragen4 ,wie schon mehrfach hervorgehoben wurde1 ist das bisher besprochene ,gesetz der sexuellen ,anziehung beim ,menschen 7und wohl auch bei den ,tieren7 nicht das einzige4 ,wre es das1 so mte es ganz unbegreiflich scheinen1 da es nicht schon lngst gefunden wurde4 ,gerade weil sehr viele ,faktoren mitspielen1 weil noch eine1 vielleicht betrchtliche1 ,anzahl anderer ,gesetze erfllt sein mu#i1 darum sind ,flle von unaufhaltsamer sexueller ,anziehung so selten4 ,da die bezglichen ,forschungen noch nicht abgeschlossen sind1 will ich von jenen ,gesetzen hier nicht sprechen und blo der ,illustration halber noch auf einen weiteren1 mathematisch wohl nicht leicht fabaren der in ,betracht kommenden ,faktoren hinweisen4 ,die ,erscheinungen1 auf die ich anspiele1 sind im einzelnen ziemlich allgemein bekannt4 ,ganz jung1 noch nicht #bj ,jahre alt1 wird man meist durch ltere ,frauen 7von ber #ce ,jahren7 angezogen1 whrend man mit zunehmendem ,alter immer jngere liebt2 ebenso ziehen aber auch 7,gegenseitigkeit67 die ganz jungen ,mdchen1 der ,backfisch1 ltere ,mnner oft jngeren vor1 um spter wieder mit ganz jungen ,brschlein nicht selten die ,ehe zu brechen4 ,das ganze ,phnomen drfte viel tiefer wurzeln1 als es nach der anekdotenhaften ,art aussehen mchte1 in der man meist von ihm ,notiz nimmt4 ,trotz der notwendigen ,beschrnkung dieser ,arbeit auf das eine ,gesetz wird es im ,interesse der ,korrektheit liegen1 wenn nun eine bessere mathematische ,formulierung1 die keine unwahre ,einfachheit vortuscht1 versucht wird4 ,auch ohne alle mitspielenden ,faktoren und in ,frage kommenden anderen ,gesetze als selbstndige ,gren einzufhren1 erreichen wir diese uerliche ,genauigkeit durch ,hinzufgung eines ,proportionalittsfaktors4 ,die erste ,formel war mir eine konomische ,zusammenfassung des ,gleichfrmigen aller ,flle sexueller ,anziehung von idealer ,strke1 soweit das geschlechtliche ,verhltnis durch das ,gesetz berhaupt bestimmt wird4 ,nun wollen wir einen ,ausdruck herschreiben fr die ,strke der sexuellen ,affinitt in jedem denkbaren ,falle1 einen ,ausdruck brigens1 der1 seiner unbestimmten ,form wegen1 zugleich die allgemeinste ,beschreibung des ,verhltnisses zweier ,lebewesen berhaupt1 selbst von verschiedener ,art und von gleichem ,geschlechte1 abgeben knnte4 ,wenn ,m ,w ,x und ,y ' ,w ' ,m wobei wieder #j #a ' ' irgend zwei beliebige ,lebewesen sexuell definieren1 so ist die ,strke der ,anziehung zwischen beiden ,a k_/7 - 7 4 f7t7 7,,ii7 worin f7t7 irgend eine empirische oder analytische ,funktion der ,zeit bedeutet1 whrend welcher es den ,individuen mglich ist1 aufeinander zu wirken1 der ,reaktionszeit1 wie wir sie nennen knnten2 indes k jener ,proportionalittsfaktor ist1 in den wir alle bekannten und unbekannten ,gesetze der sexuellen ,affinitt hineinstecken1 und der auerdem noch von dem ,grade der ,art-1 ,rassen- und ,familienverwandtschaft1 sowie von ,gesundheit und dem ,mangel an ,deformationen in beiden ,individuen abhngt1 schlielich mit ihrer greren rumlichen ,entfernung voneinander kleiner wird1 der also noch in jedem ,falle besonders festzustellen ist4 ,wird in dieser ,formel 1 so wird ,a 2 das ist der extremste ,fall3 es ist die sexuelle ,anziehung als ,elementargewalt1 wie sie mit unheimlicher ,meisterschaft in der ,novelle ,im ,postwagen von ,lynkeus geschildert ist4 ,die sexuelle ,anziehung ist etwas genau so ,naturgesetzliches wie das ,wachstum der ,wurzel gegen den ,erdmittelpunkt1 die ,wanderung der ,bakterien zum ,sauerstoff am ,rande des ,objekttrgers2 man wird sich an eine solche ,auffassung der ,sache freilich erst gewhnen mssen4 ,ich komme brigens gleich auf diesen ,punkt zurck4 ,erreicht - seinen ,maximalwert lim 7 - 7 ,max4 #a1 so wird lim ,a k 4 f7t74 ,es ergeben sich also hier als ein bestimmter ,grenzfall alle sympathischen und antipathischen ,beziehungen zwischen ,menschen berhaupt 7die aber mit den sozialen ,beziehungen im engsten ,sinne1 als konstituierend fr gesellschaftliche ,rechtsordnung1 nichts zu tun haben71 soweit sie nicht durch unser ,gesetz der sexuellen ,affinitt geregelt sind4 ,indem k mit der ,strke der verwandtschaftlichen ,beziehungen im allgemeinen wchst1 hat ,a unter ,volksgenossen z4 ,b4 einen greren ,wert als unter ,fremdnationalen4 ,wie f7t7 hier seinen guten ,sinn behlt1 kann man am ,verhltnis zweier zusammenlebender ,haustiere von ungleicher ,spezies sehr wohl beobachten3 die erste ,regung ist oft erbitterte ,feindschaft1 oft ,furcht vor einander 7,a bekommt ein negatives ,vorzeichen71 spter tritt oft ein freundschaftliches ,verhltnis an deren ,stelle1 sie suchen einander auf4 ,setze ich ferner in ,a 7k 4 f7t77_/7 - 7 k #j1 so wird ,a #j1 d4 h4 zwischen zwei lebenden ,individuen von allzu verschiedener ,abstammung findet auch keinerlei merkliche ,anziehung mehr statt4 ,da der ,sodomieparagraph in den ,strafgesetzbchern nicht fr nichts und wieder nichts enthalten sein drfte1 da sexuelle ,akte sogar zwischen ,mensch und ,henne schon zur ,beobachtung gelangt sind1 sieht man1 da k innerhalb sehr weiter ,grenzen grer als ,null bleibt4 ,wir drfen also die beiden fraglichen ,individuen nicht auf dieselbe ,art1 ja nicht einmal auf die gleiche ,klasse beschrnken4 ,da alles ,zusammentreffen mnnlicher und weiblicher ,organismen nicht ,zufallssache ist1 sondern unter der ,herrschaft bestimmter ,gesetze steht1 ist eine neue ,anschauung1 und das ,befremdliche in ihr -- es wurde vorhin daran gerhrt -- zwingt zu einer ,errterung der tiefen ,frage nach der geheimnisvollen ,natur dieser sexuellen ,anziehung4 ,bekannte ,versuche von ,wilhelm ,pfeffer haben gezeigt1 da die ,spermatozoiden verschiedener ,kryptogamen nicht blo durch die weiblichen ,archegonien in natura1 sondern ebenso durch ,stoffe angezogen werden1 die entweder von diesen auch unter gewhnlichen ,verhltnissen wirklich ausgeschieden werden1 oder knstlich hergestellt sind1 und oft sogar durch solche ,stoffe1 die mit den ,samenfden sonst nie in ,berhrung zu treten ,gelegenheit htten1 wenn nicht die eigentmliche ,versuchsanlage dies vermittelte1 weil sie in der ,natur gar nicht vorkommen4 ,so werden die ,spermatozoiden der ,farne durch die aus den ,archegonien ausgeschiedene pfelsure1 aber auch durch synthetisch dargestellte pfelsure1 ja sogar durch ,maleinsure1 die der ,laubmoose durch ,rohrzucker angezogen4 ,das ,spermatozoon1 das1 wir wissen nicht wie1 durch ,unterschiede in der ,konzentration der ,lsung beeinflut wird1 bewegt sich nach der ,richtung der strkeren ,konzentration hin4 ,pfeffer hat diese ,bewegungen chemotaktische genannt und fr jene ganzen ,erscheinungen wie fr andere ,flle asexueller ,reizbewegungen den ,begriff des ,chemotropismus geschaffen4 ,vieles sprche nun dafr1 da die ,anziehung1 welche das ,weibchen1 beim ,tiere vom ,mnnchen durch die ,sinnesorgane aus der ,ferne perzipiert1 auf das ,mnnchen ausbt 7und vice versa71 als eine der chemotaktischen in gewissen ,punkten analoge zu betrachten sei4 ,sehr wahrscheinlich ist ein ,chemotropismus die ,ursache jener energischen und hartnckigen ,bewegung1 welche die ,samenfden auch der ,sugetiere1 entgegen der ,richtung der von innen nach auen1 vom ,krper gegen den ,hals der ,gebrmutter zu flimmernden ,wimpern der ,uterusschleimhaut1 ganze ,tage hindurch ohne jede uere ,untersttzung selbstndig verfolgen4 ,mit unglaublicher1 fast rtselhafter ,sicherheit wei allen mechanischen und sonstigen ,hindernissen zum ,trotz das ,spermatozoon die ,eizelle aufzufinden4 ,am eigentmlichsten berhren in dieser ,hinsicht die ungeheuren ,wanderungen so mancher ,fische2 die ,lachse wandern viele ,monate lang1 ohne ,nahrung zu sich zu nehmen1 aus dem ,meere gegen die ,wogen des ,rheins stromaufwrts1 um nahe seinem ,ursprung an sicherer1 nahrungsreicher ,sttte zu laichen4 ,anderseits sei an die hbsche ,schilderung erinnert1 die ,p4 ,falkenberg von dem ,befruchtungsvorgang bei einigen niederen ,algen des mittellndischen ,meeres entwirft4 ,wenn wir von den ,linien der ,kraft sprechen1 die zwei ungleichnamige ,magnetpole gegeneinander bewegt1 so haben wir es hier nicht minder mit einer solchen ,naturkraft zu tun1 die mit unwiderstehlicher ,gewalt das ,spermatozoon gegen das ,ei treibt4 ,der ,unterschied wird hauptschlich darin liegen1 da die ,bewegungen der leblosen ,materie ,verschiebungen in den ,spannungszustnden umgebender ,medien voraussetzen1 whrend die ,krfte der lebenden ,materie in den ,organismen selbst1 als wahren ,kraftzentren1 lokalisiert sind4 ,nach ,falkenbergs ,beobachtungen berwanden die ,spermatozoiden bei ihrer ,bewegung nach der ,eizelle hin selbst die ,kraft1 die sie sonst dem einfallenden ,lichte entgegengefhrt htte4 ,strker als die phototaktische wre also die chemotaktische ,wirkung1 ,geschlechtstrieb genannt4 ,wenn zwei nach unseren ,formeln schlecht zusammenpassende ,individuen eine ,verbindung eingehen und spter das wirkliche ,komplement des einen erscheint1 so stellt sich die ,neigung1 den frheren notdrftigen ,behelf zu verlassen1 auf der ,stelle mit naturgesetzlicher ,notwendigkeit ein4 ,der ,ehebruch ist da3 als ,elementarereignis1 als ,naturphnomen1 wie wenn ,fe,s,o#d mit #b ,,koh zusammengebracht wird und die ,,so#d-;,ionen nun sofort die ,fe-,ionen verlassen und zu den ,k-,ionen bergehen4 ,wer moralisch billigen oder verwerfen wollte1 wenn in der ,natur ein ,ausgleich von ,potentialdifferenzen zu erfolgen droht1 wrde vielen eine lcherliche ,figur zu spielen scheinen4 ,dies ist ja auch der ,grundgedanke der ,goetheschen ,wahlverwandtschaften1 wie er dort als tndelndes ,prludium1 voll ungeahnter ,zukunftsbedeutung1 im vierten ,kapitel des ersten ,teiles von denen entwickelt wird1 die seine tiefe schicksalsschwere ,wahrheit nachher an sich selbst erfahren sollen2 und diese ,darlegung ist nicht wenig stolz darauf1 die erste zu sein1 welche jenen ,gedanken wieder aufnimmt4 ,dennoch will sie1 so wenig es ,goethe wollte1 den ,ehebruch verteidigen1 ihn vielmehr nur begreiflich machen4 ,es gibt im ,menschen ,motive1 die dem ,ehebruch erfolgreich entgegenwirken und ihn verhindern knnen4 ,hierber wird im zweiten ,teile noch zu handeln sein4 ,da auch die niedere ,sexualsphre beim ,menschen nicht so streng in den ,kreis der ,naturgesetzlichkeit gebannt ist wie die der brigen ,organismen1 dafr ist immerhin schon dies ein ,anzeichen1 da der ,mensch in allen ,jahreszeiten sexuell ist und bei ihm die ,reste einer besonderen ,brunstzeit im ,frhjahr viel schwcher sind als selbst bei den ,haustieren4 ,das ,gesetz der sexuellen ,affinitt zeigt weiter1 freilich neben radikalen ,unterschieden1 noch ,analogien zu einem bekannten ,gesetze der theoretischen ,chemie4 ,zu den vom ,massenwirkungsgesetz geregelten ,vorgngen ist nmlich unsere ,regel insofern analog1 als z4 ,b4 eine strkere ,sure sich vornehmlich mit der strkeren ,base ebenso verbindet wie das mnnlichere mit dem weiblicheren ,lebewesen4 ,doch besteht hier mehr als ein ,novum gegenber dem toten ,chemismus4 ,der lebendige ,organismus ist vor allem keine homogene und isotrope1 in beliebig viele1 qualitativ gleiche ,teile spaltbare ,substanz3 das principium individuationis1 die ,tatsache1 da alles1 was lebt1 als ,individuum lebt1 ist identisch mit der ,tatsache der ,struktur4 ,es kann also hier nicht wie dort ein grerer ,teil die eine1 ein kleinerer die andere ,verbindung eingehen und ein ,nebenprodukt liefern4 ,der ,chemotropismus kann ferner auch ein negativer sein4 ,von einer gewissen ,gre der ,differenz - an in der ,formel ,,ii erhalten wir eine negative1 d4 h4 entgegengesetzt gerichtete ,anziehung1 das ,vorzeichen hat zu wechseln3 sexuelle ,abstoung liegt vor4 ,zwar kann auch beim toten ,chemismus dieselbe ,reaktion mit verschiedener ,geschwindigkeit erfolgen4 ,nie aber kann1 nach den neuesten ,anschauungen wenigstens1 etwa durch einen ,katalysator statt des absoluten ,fehlens 7in unserem ,falle sozusagen des ,gegenteils7 einer ,reaktion diese selbe ,reaktion in lngerer oder krzerer ,zeit bewirkt werden2 sehr wohl dagegen eine ,verbindung1 die sich von einer gewissen ,temperatur an bildet1 bei einer hheren sich wieder zersetzt und umgekehrt4 ,ist hier die ,richtung der ,reaktion eine ,funktion der ,temperatur1 so dort oft eine solche der ,zeit4 ,in der ,bedeutung des ,faktors t1 der ,reaktionszeit1 liegt nun aber wohl die letzte ,analogie der sexuellen ,anziehung zum ,chemismus1 wenn man solche ,vergleiche zu ziehen nicht von vornherein allzu schroff ablehnt4 ,man knnte auch hier an eine ,formel fr die ,reaktionsgeschwindigkeit1 die verschiedenen ,grade der ,schnelligkeit1 mit denen die sexuelle ,reaktion zwischen zwei ,individuen sich entwickelt1 denken und etwa gar ,a nach t zu differenzieren versuchen4 ,doch soll die ,eitelkeit auf das mathematische ,geprnge 7,kant7 niemand verleiten1 an so komplizierte und schwierige ,verhltnisse1 an ,funktionen1 deren ,stetigkeit eben sehr fraglich ist1 schon mit einem ,differentialquotienten heranzurcken4 ,was gemeint ist1 leuchtet wohl auch so ein3 sinnliches ,verlangen kann zwischen zwei ,individuen1 die lngere ,zeit beisammen1 besser noch3 miteinander eingesperrt sind1 sich auch entwickeln1 wo vorher keines oder gar ,abstoung vorlag1 hnlich einem chemischen ,prozesse1 der sehr viel ,zeit in ,anspruch nimmt1 ehe merklich wird1 da er vor sich geht4 ,zum ,teil hierauf beruht ja wohl auch der ,trost1 den man ohne ,liebe ,heiratenden mitzugeben pflegt3 ,das stelle sich schon spter ein2 es komme mit der ,zeit4 ,man sieht3 viel ,wert ist auf die ,analogie mit der ,affinitt im toten ,chemismus nicht zu legen4 ,es schien mir aber aufklrend1 derartige ,betrachtungen anzustellen4 ,selbst ob die sexuelle ,anziehung unter die ,tropismen zu subsumieren ist1 bleibt noch unentschieden1 und keineswegs ist1 auch wenn es fr die ,sexualitt feststnde1 damit auch schon implicite etwas ber die ,erotik ausgemacht4 ,das ,phnomen der ,liebe bedarf noch einer anderen ,behandlung1 die ihm der zweite ,teil zu geben versuchen soll4 ,dennoch bestehen zwischen den ,formen1 in denen leidenschaftlichste ,anziehung selbst unter ,menschen auftritt1 und jenen ,chemotropismen noch unleugbare ,analogien2 ich verweise auf die ,schilderung des ,verhltnisses zwischen ,eduard und ,ottilie eben in den ,wahlverwandtschaften4 ,mit der ,nennung dieses ,romanes war bereits einmal ein kurzes ,eingehen auf das ,problem der ,ehe gegeben1 und einige ,nutzanwendungen1 welche aus dem ,theoretischen dieses ,kapitels fr die ,praxis folgen1 sollen ebenfalls zunchst an das ,problem der ,ehe geknpft werden4 ,das fr die sexuelle ,anziehung aufgestellte eine ,gesetz1 dem die anderen sehr hnlich gebaut zu sein scheinen1 lehrt nmlich1 da1 weil unzhlige sexuelle ,zwischenstufen existieren1 es auch immer zwei ,wesen geben wird1 die am besten zueinander passen4 ,insofern ist also die ,ehe gerechtfertigt und freie ,liebe1 von diesem biologischen ,standpunkte aus zu verwerfen4 ,freilich wird die ,frage der ,monogamie durch andere ,verhltnisse1 z4 ,b4 durch spter zu erwhnende ,periodizitten wie auch durch die besprochene ,vernderung des ,geschmackes mit zunehmendem ,alter1 wieder bedeutend kompliziert und die ,leichtigkeit einer ,lsung vermindert4 ,eine zweite ,folgerung ergibt sich1 wenn wir uns der ,heterostylie erinnern1 insbesondere der ,tatsache1 da aus der illegitimen ,befruchtung fast lauter entwicklungsunfhige ,keime hervorgehen4 ,dies legt bereits den ,gedanken nahe1 da auch bei den anderen ,lebewesen die strkste und gesndeste ,nachkommenschaft aus ,verbindungen hervorgehen werde1 in denen wechselseitige geschlechtliche ,anziehung in hohem ,ausmae besteht4 ,so spricht auch das ,volk lngst von den ,kindern der ,liebe in ganz besonderer ,weise1 und glaubt1 da diese schnere1 bessere1 prchtigere ,menschen werden4 ,aus diesem ,grunde wird1 selbst wer keinen speziellen ,beruf zum ,menschenzchter in sich fhlt1 schon um der ,hygiene willen die bloe ,geldheirat1 die sich von ,verstandesehe noch erheblich unterscheiden kann1 mibilligen4 ,ferner drfte auf die ,tierzucht1 wie ich nebenbei bemerken will1 die ,beachtung der ,gesetze sexueller ,anziehung vielleicht einen ziemlichen ,einflu gewinnen4 ,man wird zunchst den sekundren ,geschlechtscharakteren1 und dem ,grade ihrer ,ausbildung in den beiden zu kopulierenden ,individuen mehr ,aufmerksamkeit als bisher schenken4 ,die knstlichen ,prozeduren1 die man vornimmt1 um ,weibchen durch mnnliche ,zuchttiere auch dann belegen zu lassen1 wenn diese an jenen wenig ,gefallen gefunden haben1 verfehlen gewi im einzelnen ihren ,zweck keineswegs1 sie sind aber im allgemeinen stets von irgend welchen blen ,folgen begleitet2 die ungeheuere ,nervositt beispielsweise der durch ,unterschiebung falscher ,stuten gezeugten ,hengste1 die man1 trotz jedem modernen jungen ,mann1 mit ,brom und anderen ,medikamenten fttern mu1 geht sicherlich in letzter ,linie hierauf zurck1 hnlich wie an der krperlichen ,degeneration des modernen ,judentums nicht zum wenigsten der ,umstand beteiligt sein mag1 da bei den ,juden viel hufiger als irgend sonstwo auf der ,welt die ,ehen der ,heiratsvermittler und nicht die ,liebe zustande bringt4 ,darwin hat in seinen auch hierfr grundlegenden ,arbeiten durch sehr ausgedehnte ,experimente und ,beobachtungen festgestellt1 was seither allgemein besttigt worden ist3 da sowohl ganz nahe verwandte ,individuen als auch anderseits solche von allzu ungleichem ,artcharakter einander sexuell weniger anziehen als gewisse unbedeutend verschiedene1 und da1 wenn es trotzdem dort zur ,befruchtung kommt1 der ,keim entweder in den ,vorstadien der ,entwicklung abstirbt oder ein schwchliches1 selbst meist nicht mehr reproduktionsfhiges ,produkt entsteht1 wie eben auch bei den heterostylen ,pflanzen legitime ,befruchtung mehr und besseren ,samen liefert als alle anderen ,kombinationen4 ,es gedeihen also stets am besten diejenigen ,keime1 deren ,eltern die grte sexuelle ,affinitt gezeigt haben4 ,aus dieser ,regel1 die wohl als allgemein gltig zu betrachten ist1 folgt die ,richtigkeit des bereits aus dem ,frheren gezogenen ,schlusses3 ,wenn schon geheiratet wird und ,kinder gezeugt werden1 dann sollen diese wenigstens nicht aus der berwindung einer sexuellen ,abstoung hervorgegangen sein1 die nicht ohne eine ,versndigung an der krperlichen und geistigen ,konstitution des ,kindes geschehen knnte4 ,sicherlich bilden einen groen ,teil der unfruchtbaren ,ehen die ,ehen ohne ,liebe4 ,die alte ,erfahrung1 nach der beiderseitige sexuelle ,erregung beim ,geschlechtsakte die ,aussichten der ,konzeption erhhen soll1 gehrt wohl auch teilweise in diese ,sphre und wird aus der von ,anfang an greren ,intensitt des ,sexualtriebes zwischen zwei einander wohl ergnzenden ,individuen leichter verstndlich4 ,,iv4 ,kapitel4 ,homosexualitt und ,pderastie4 ,in dem besprochenen ,gesetze der sexuellen ,anziehung ist zugleich die -- langgesuchte -- ,theorie der kontrren ,sexualempfindung1 d4 i4 der sexuellen ,hinneigung zum eigenen 7nicht oder nicht nur zum anderen7 ,geschlechte enthalten4 ,von einer ,distinktion abgesehen1 die spter zu treffen sein wird1 lt sich khnlich behaupten1 da jeder ,kontrrsexuelle auch anatomisch die ,charaktere des anderen ,geschlechtes aufweist4 ,einen rein psychosexuellen ,hermaphroditismus gibt es nicht2 ,mnner1 die sich sexuell von ,mnnern angezogen fhlen1 sind auch ihrem ueren ,habitus nach weibliche ,mnner1 und ebenso zeigen jene ,frauen krperlich mnnliche ,charaktere1 die andere ,frauen sinnlich begehren4 ,diese ,anschauung ist vom ,standpunkte eines strengen ,parallelismus zwischen ,physischem und ,psychischem selbstverstndlich2 ihre ,durchfhrung fordert jedoch ,beachtung der im zweiten ,kapitel erwhnten ,tatsache1 da nicht alle ,teile desselben ,organismus die gleiche ,stellung zwischen ,m und ,w einnehmen1 sondern verschiedene ,organe verschieden mnnlich oder verschieden stark weiblich sein knnen4 ,es fehlt also beim sexuell ,invertierten nie eine anatomische ,annherung an das andere ,geschlecht4 ,schon dies wrde gengen1 um die ,meinung derer zu widerlegen1 welche den kontrren ,sexualtrieb als eine ,eigenschaft betrachten1 die von den betreffenden ,individuen im ,laufe des ,lebens erworben wird und das normale ,geschlechtsgefhl berdeckt4 ,an eine solche ,erwerbung durch uere ,anlsse im ,laufe des individuellen ,lebens glauben angesehene ,forscher1 ,schrenck-,notzing1 ,kraepelin1 ,fr2 als solche ,anlsse betrachten sie ,abstinenz vom normalen ,verkehr und besonders ,verfhrung4 ,was ist es aber dann mit dem ersten ,verfhrer8 ,wurde dieser vom ,gotte ,hermaphroditos unterwiesen8 ,mir ist diese ganze ,meinung nie anders vorgekommen1 als wenn jemand die normale sexuelle ,hinneigung des typischen ,mannes zur typischen ,frau als knstlich erworben ansehen wollte1 und sich zur ,behauptung verstiege1 diese gehe stets auf ,belehrung lterer ,genossen zurck1 die zufllig einmal die ,annehmlichkeit des ,geschlechtsverkehres entdeckt htten4 ,so wie der ,normale ganz von selbst darauf kommt1 was ein ,weib ist1 so stellt sich wohl auch beim ,kontrren die sexuelle ,anziehung1 welche ,personen des eigenen ,geschlechtes auf ihn ausben1 im ,laufe seiner individuellen ,entwicklung durch ,vermittlung jener ontogenetischen ,prozesse1 die ber die ,geburt hinaus das ganze ,leben hindurch fortdauern1 von selbst ein4 ,natrlich wird eine ,gelegenheit hinzukommen mssen1 welche die ,begierde nach der ,ausbung homosexueller ,akte hervortreten lt1 aber diese kann nur aktuell machen1 was in den ,individuen in grerem oder geringerem ,grade bereits lngst vorhanden ist und nur der ,auslsung harrt4 ,da bei sexueller ,abstinenz 7um den zweiten angeblichen ,grund kontrrer ,sexualempfindung nicht zu bergehen7 eben noch zu etwas anderem gegriffen werden kann als zur ,masturbation1 das ist es1 was die ,erwerbungstheoretiker erklren mten2 aber da homosexuelle ,akte angestrebt und ausgefhrt werden1 mu in der ,naturanlage bereits begrndet sein4 ,auch die heterosexuelle ,anziehung knnte man ja erworben nennen1 wenn man es einer ausdrcklichen ,konstatierung bedrftig fnde1 da z4 ,b4 der heterosexuelle ,mann irgend einmal ein ,weib oder zumindest ein weibliches ,bildnis gesehen haben mu1 um sich zu verlieben4 ,aber wer das kontrre ,geschlechtsgefhl acquiriert sein lt1 gleicht gar einem ,manne1 der hierauf ausschlielich reflektierte und die ganze ,anlage des ,individuums1 in ,bezug auf die allein doch ein bestimmter ,anla seine bestimmte ,wirkung entfalten kann1 ausschaltete1 um ein an sich nebenschliches ,ereignis des ueren ,lebens1 eine letzte ,komplementrbedingung oder ,teilursache zum alleinigen ,faktor des ganzen ,resultates zu machen4 ,ebensowenig als die kontrre ,sexualempfindung erworben ist1 ebensowenig ist sie von den ,eltern oder ,groeltern ererbt4 ,dies hat man wohl auch kaum behauptet -- denn dem widersprche alle ,erfahrung auf den ersten ,blick --1 sondern nur eine durchaus neuropathische ,konstitution als ihre ,bedingung hinstellen wollen1 eine allgemeine hereditre ,belastung1 die sich im ,nachkommen eben auch durch ,verkehrung der geschlechtlichen ,instinkte uere4 ,man rechnete die ganze ,erscheinung zum ,gebiete der ,psychopathologie1 betrachtete sie als ein ,symptom der ,degeneration1 die von ihr ,betroffenen als ,kranke4 ,obwohl diese ,auffassung nun viel weniger ,anhnger zhlt als noch vor etlichen ,jahren1 seitdem ihr frherer ,hauptvertreter v4 ,krafft-,ebing in den spteren ,auflagen seiner ,psychopathia sexualis sie selbst stillschweigend hat fallen lassen1 so ist doch noch immer die ,bemerkung nicht unangebracht1 da die ,menschen mit sexueller ,inversion in allem brigen ganz gesund sein knnen und sich1 accessorische soziale ,momente abgerechnet1 nicht weniger wohl fhlen wie alle anderen gesunden ,menschen4 ,fragt man sie1 ob sie sich berhaupt wnschen1 in dieser ,beziehung anders zu sein1 als sie sind1 so erhlt man gar oft eine verneinende ,antwort4 ,da man die ,homosexualitt gnzlich isolierte und nicht in ,verbindung mit anderen ,tatsachen zu bringen suchte1 ist schuld an all diesen verfehlten ,erklrungsversuchen4 ,wer die sexuellen ,inversionen als etwas ,pathologisches oder als eine scheulich-monstrse geistige ,bildungsanomalie betrachtet 7die letztere ist die vom ,philister sanktionierte ,anschauungsweise7 oder sie gar als ein angewhntes ,laster1 als das ,resultat einer fluchwrdigen ,verfhrung auffat1 der bedenke doch1 da unendlich viele bergnge fhren vom mnnlichsten ,masculinum ber den weiblichen ,mann und schlielich ber den ,kontrrsexuellen hinweg zum ,hermaphroditismus spurius und genuinus und von da ber die ,tribade1 weiter ber die ,virago hinweg zur weiblichen ,virgo4 ,die ,kontrrsexuellen 7beiderlei ,geschlechtes7 sind im ,sinne der hier vertretenen ,anschauung als ,individuen zu definieren1 bei denen der ,bruch um #je herum schwankt1 also sich von ' 7vgl4 ,s4 #aj7 nicht weit unterscheidet1 die also ungefhr ebensoviel vom ,manne als vom ,weibe haben1 ja fters mehr vom ,weibe1 obwohl sie als ,mnner1 und vielleicht auch mehr vom ,manne1 obwohl sie als ,weiber gelten4 ,entsprechend der nicht immer gleichmigen ,verteilung der sexuellen ,charakteristik ber den ganzen ,krper ist es nmlich sicher1 da hufig genug ,individuen blo auf ,grund eines primren mnnlichen ,geschlechtscharakters1 auch wenn der ,descensus testiculorum erst spter erfolgt1 oder ,epi- oder ,hypospadie da ist1 oder spter ,azoospermie sich einstellt1 oder auch wenn 7beim weiblichen ,geschlechte7 ,atresia vaginae bemerkt wird1 unbedenklich in das eine ,geschlecht eingereiht werden1 welches jener ,charakter angibt1 z4 ,b4 eine mnnliche ,erziehung genieen1 zum ,militrdienst u4 s4 w4 herangezogen werden1 obwohl bei ihnen #je1 ' #je ist4 ,das sexuelle ,komplement solcher ,individuen wird demgem scheinbar auf der diesseitigen ,hlfte sich befinden1 auf der nmlichen1 auf der sie selbst sich jedoch nur aufzuhalten scheinen1 indes sie tatschlich bereits auf der jenseitigen stehen4 brigens -- dies kommt meiner ,auffassung zu ,hilfe und wird anderseits erst durch sie erklrt -- es gibt keinen ,invertierten1 der blo kontrrsexuell wre4 ,alle sind von ,anfang an nur bisexuell1 d4 h4 es ist ihnen sowohl der ,geschlechtsverkehr mit ,mnnern als mit ,frauen mglich4 ,es kann aber sein1 da sie selbst spter aktiv ihre einseitige ,ausbildung zu einem ,geschlechte begnstigen1 einen ,einflu auf sich in der ,richtung der ,unisexualitt nehmen1 und so schlielich die ,hetero- oder die ,homosexualitt in sich zum berwiegen bringen oder durch uere ,einwirkungen in einem solchen ,sinne sich beeinflussen lassen2 obwohl die ,bisexualitt hiedurch nie erlischt1 vielmehr immer wieder ihr nur zeitweilig zurckgedrngtes ,dasein zu erkennen gibt4 ,da ein ,zusammenhang der homosexuellen ,erscheinungen mit der bisexuellen ,anlage jedes tierischen und pflanzlichen ,embryo besteht1 hat man mehrfach1 und in jngster ,zeit mit steigender ,hufigkeit eingesehen4 ,das ,neue in dieser ,darstellung ist1 da fr sie die ,homosexualitt nicht einen ,rckschlag oder eine unvollendete ,entwicklung1 eine mangelhafte ,differenzierung des ,geschlechtes bedeutet wie fr jene ,untersuchungen1 da ihr die ,homosexualitt berhaupt keine ,anomalie mehr ist1 die nur vereinzelt dastnde und als ,rest einer frheren ,undifferenziertheit in die sonst vllig vollzogene ,sonderung der ,geschlechter hereinragte4 ,sie reiht vielmehr die ,homosexualitt als die ,geschlechtlichkeit der sexuellen ,mittelstufen ein in den kontinuierlichen ,zusammenhang der sexuellen ,zwischenformen1 die ihr als einzig real gelten1 indes die ,extreme ihr nur ,idealflle sind4 ,ebenso wie nach ihr alle ,wesen auch heterosexuell sind1 so sind ihr darum alle auch homosexuell4 ,da in jedem menschlichen ,wesen1 entsprechend dem mehr oder minder rudimentr gewordenen anderen ,geschlecht1 auch die ,anlage zur ,homosexualitt1 wenn auch noch schwach1 vorhanden ist1 wird besonders klar erwiesen durch die ,tatsache1 da im ,alter vor der ,pubertt1 wo noch eine verhltnismige ,undifferenziertheit herrscht1 wo noch nicht die innere ,sekretion der ,keimdrsen vollends ber den ,grad der einseitigen sexuellen ,ausprgung entschieden hat1 jene schwrmerischen ,jugendfreundschaften die ,regel sind1 die nie eines sinnlichen ,charakters ganz entbehren1 und zwar sowohl beim mnnlichen wie beim weiblichen ,geschlecht4 ,wer freilich ber jenes ,alter hinaus noch sehr von ,freundschaft mit dem eigenen ,geschlecht bermig schwrmt1 hat schon einen starken ,einschlag vom anderen in sich2 eine noch weit vorgercktere ,zwischenstufe markieren aber jene1 die von ,kollegialitt zwischen den beiden ,geschlechtern begeistert sind1 mit dem anderen ,geschlecht1 das ja doch nur das ihrige ist1 ohne ber die eigenen ,gefhle wachen zu mssen1 kameradschaftlich verkehren knnen1 von ihm zu ,vertrauten gemacht werden1 und ein derartiges ideales1 reines ,verhltnis auch anderen aufdrngen wollen1 die es weniger leicht haben1 rein zu bleiben4 ,es gibt auch keine ,freundschaft zwischen ,mnnern1 die ganz eines ,elementes von ,sexualitt entbehrte1 so wenig damit das ,wesen der ,freundschaft bezeichnet1 so peinlich sie vielmehr gerade dem ,gedanken an die ,freundschaft1 so entgegensetzt sie der ,idee der ,freundschaft ist4 ,schon da keine ,freundschaft zwischen ,mnnern werden kann1 wenn die uere ,erscheinung gar keine ,sympathie zwischen beiden geweckt hat1 weil sie dann eben einander nie nher treten werden1 ist ,beweis genug fr die ,richtigkeit des ,gesagten4 ,sehr viel ,beliebtheit1 ,protektion1 ,nepotismus zwischen ,mnnern geht auf solche oft unbewut geschlechtliche ,verhltnisse zurck4 ,der sexuellen ,jugendfreundschaft entspricht vielleicht ein analoges ,phnomen bei lteren ,mnnern3 dann nmlich1 wenn mit einer greisenhaften ,rckbildung der im ,mannesalter einseitig entwickelten ,geschlechtscharaktere die latente ,amphisexualitt wieder zu ,tage tritt4 ,da so viele ,mnner von #ej ,jahren aufwrts wegen verbter ,unsittlichkeitsdelikte gerichtlich belangt werden1 hat mglicherweise dies zur ,ursache4 ,endlich sind homosexuelle ,akte in nicht geringer ,zahl auch bei ,tieren beobachtet worden4 ,die ,flle 7nicht alle7 hat aus der ,literatur in verdienstvoller ,weise ,f4 ,karsch zusammengestellt4 ,leider geben die ,beobachter kaum je etwas ber die ,grade der ,maskulitt und ,muliebritt bei diesen ,tieren an4 ,dennoch kann kein ,zweifel sein1 da wir es hier mit einem ,beweise der ,gltigkeit unseres ,gesetzes auch fr die ,tierwelt zu tun haben4 ,wenn man ,stiere lngere ,zeit in einem ,raume eingesperrt hlt1 ohne sie zu einer ,kuh zuzulassen1 so kann man mit der ,zeit kontrrsexuelle ,akte zwischen ihnen wahrnehmen2 die einen1 die weiblicheren1 verfallen frher1 die anderen spter darauf1 manche vielleicht auch nie4 7,gerade beim ,rinde ist die groe ,zahl sexueller ,zwischenstufen bereits festgestellt47 ,dies beweist1 da eben die ,anlage in ihnen vorhanden ist1 sie nur vorher ihr ,bedrfnis besser befriedigen konnten4 ,die gefangen gehaltenen ,stiere benehmen sich eben nicht anders1 als es so oft in den ,gefngnissen der ,menschen1 in ,internaten und ,konvikten1 hergeht4 ,da die ,tiere ebenfalls nicht nur die ,onanie 7die bei ihnen so wie beim ,menschen vorkommt71 sondern auch die ,homosexualitt kennen1 darin erblicke ich1 nachdem es auch unter ihnen sexuelle ,zwischenformen gibt1 eine der strksten ,besttigungen des aufgestellten ,gesetzes der sexuellen ,anziehung4 ,das kontrre ,geschlechtsgefhl wird so fr diese ,theorie keine ,ausnahme von dem ,naturgesetze1 sondern nur ein ,spezialfall desselben4 ,ein ,individuum1 das ungefhr zur ,hlfte ,mann1 zur ,hlfte ,weib ist1 verlangt eben nach dem ,gesetze zu seiner ,ergnzung ein anderes1 das ebenfalls von beiden ,geschlechtern etwa gleiche ,anteile hat4 ,dies ist der ,grund der ja ebenfalls eine ,erklrung verlangenden ,erscheinung1 da die ,kontrren fast immer nur untereinander ihre ,art von ,sexualitt ausben1 und nur hchst selten jemand in ihren ,kreis gert1 der nicht die gleiche ,form der ,befriedigung sucht wie sie -- die sexuelle ,anziehung ist wechselseitig -- und sie ist der mchtige ,faktor1 der es bewirkt1 da die ,homosexuellen einander immer sofort erkennen4 ,so kommt es aber auch1 da die ,normalen im allgemeinen von der ungeheueren ,verbreitung der ,homosexualitt keine ,ahnung haben1 und1 wenn er pltzlich von einem solchen ,akte hrt1 der rgste normalgeschlechtliche ,wstling zur ,verurteilung solcher ,ungeheuerlichkeiten ein volles ,recht zu besitzen glaubt4 ,ein ,professor der ,psychiatrie an einer deutschen ,universitt hat noch im ,jahre #aijj ernstlich vorgeschlagen1 man mge die ,homosexuellen einfach kastrieren4 ,das therapeutische ,verfahren1 mit welchem man heute die sexuelle ,inversion zu bekmpfen sucht 7wo man berhaupt einen solchen ,versuch unternimmt71 ist zwar minder radikal als jener ,rat1 aber es offenbart auf dem ,wege der ,praxis die vllige ,unzulnglichkeit so mancher theoretischer ,vorstellungen ber die ,natur der ,homosexualitt4 ,heute behandelt man nmlich -- wie begreiflich1 geschieht dies hauptschlich von ,seite der ,erwerbungstheoretiker -- die betreffenden ,menschen hypnotisch3 man sucht ihnen die ,vorstellung des ,weibes und des normalen aktiven ,koitus mit demselben auf suggestivem ,wege beizubringen und sie daran zu gewhnen4 ,der ,erfolg ist eingestandenermaen ein minimaler4 ,das ist von unserem ,standpunkt aus auch selbstverstndlich4 ,der ,hypnotiseur entwirft dem zu ,behandelnden das typische 7667 ,bild des ,weibes1 das diesem seiner ganzen1 angeborenen1 gerade seiner unbewuten1 durch ,suggestion schwer angreifbaren ,natur nach ein ,greuel ist4 ,denn nicht ,w ist sein ,komplement1 und nicht zum ersten besten ,freimdchen1 das ihm nur um ,geld zu ,gefallen ist1 darf ihn der ,arzt schicken1 um so diese ,kur1 welche den ,abscheu vor dem normalen ,koitus im ,behandelten im allgemeinen noch vermehrt haben wird1 angemessen zu krnen4 ,fragen wir unsere ,formel nach dem ,komplemente des ,kontrrsexuellen1 so erhalten wir vielmehr gerade das allermnnlichste ,weib1 die ,lesbierin1 die ,tribade4 ,tatschlich ist diese auch nahezu das einzige ,weib1 welches den ,kontrrsexuellen anzieht1 das einzige1 dem er gefllt4 ,wenn also eine ,therapie der kontrren ,sexualempfindung unbedingt sein mu und auf ihre ,ausarbeitung nicht verzichtet werden kann1 so ergibt diese ,theorie den ,vorschlag1 den ,kontrren an die ,kontrre1 den ,homosexuellen an die ,tribade zu weisen4 ,der ,sinn dieser ,empfehlung kann aber nur der sein1 beiden die ,befolgung der 7in ,england1 ,deutschland1 sterreich7 noch in ,kraft stehenden ,gesetze gegen homosexuelle ,akte1 die eine ,lcherlichkeit sind und zu deren ,abschaffung diese ,zeilen ebenfalls beitragen wollen1 mglichst leicht zu machen4 ,der zweite ,teil dieser ,arbeit wird es verstndlich werden lassen1 warum die aktive ,prostituierung eines ,mannes durch einen mit ihm vollzogenen ,sexualakt wie die passive ,selbsthingabe des anderen ,mannes zu einem solchen so viel intensiver als eine ,schmach empfunden wird1 als der sexuelle ,verkehr des ,mannes mit der ,frau beide zu entwrdigen scheint4 ,an und fr sich besteht aber ethisch gar keine ,differenz zwischen beiden4 ,trotz all dem heute beliebten ,geschwtze von dem verschiedenen ,rechte fr verschiedene ,persnlichkeiten gibt es nur eine1 fr alles1 was ,menschenantlitz trgt1 gleiche allgemeine ,ethik1 so wie es nur eine ,logik und nicht mehrere ,logiken gibt4 ,ganz verwerflich hingegen und auch mit den ,prinzipien des ,strafrechtes1 das nur das ,verbrechen1 nicht die ,snde ahndet1 vllig unvereinbar ist es1 dem ,homosexuellen seine ,art des ,geschlechtsverkehres zu verbieten und dem ,heterosexuellen die seine zu gestatten1 wenn beide mit der gleichen ,vermeidung des ffentlichen rgernisses sich abspielen4 ,logisch wre einzig und allein 7vom ,standpunkte einer reinen ,humanitt und eines ,strafrechtes als nicht blo abschreckenden sozialpdagogischen ,zwecksystems sehe ich in dieser ,betrachtung berhaupt ab71 die ,kontrren ,befriedigung dort finden zu lassen1 wo sie sie suchen3 untereinander4 ,diese ganze ,theorie scheint vllig widerspruchslos und in sich geschlossen zu sein und eine vllig befriedigende ,erklrung aller ,phnomene zu ermglichen4 ,nun mu aber die ,darstellung mit ,tatsachen herausrcken1 die jener sicher werden entgegengehalten werden1 und auch wirklich die ganze ,subsumtion dieser sexuellen ,perversion unter die sexuellen ,zwischenformen und das ,gesetz ihres ,geschlechtsverkehres umzustoen scheinen4 ,es gibt nmlich wirklich und ohne allen ,zweifel1 whrend fr die invertierten ,frauen die obige ,darlegung vielleicht ausreicht1 ,mnner1 die sehr wenig weiblich sind und auf die doch ,personen des eigenen ,geschlechtes eine sehr starke ,wirkung ausben1 eine strkere als auf andere ,mnner1 die vielleicht viel weiblicher sind als sie1 eine ,wirkung ferner1 die auch vom mnnlichen ,manne auf sie ausgehen kann1 eine ,wirkung endlich1 die oft strker sein kann als der ,eindruck1 den irgend eine ,frau auf jene ,mnner auszuben imstande ist4 ,albert ,moll sagt mit ,recht3 ,es gibt psychosexuelle ,hermaphroditen1 die sich zu beiden ,geschlechtern hingezogen fhlen1 die aber bei jedem ,geschlechte nur die typischen ,eigenschaften dieses ,geschlechtes lieben1 und anderseits gibt es psychosexuelle 8 ,hermaphroditen1 die nicht beim einzelnen ,geschlechte die typischen ,eigenschaften dieses ,geschlechtes lieben1 sondern denen diese ,eigenschaften gleichgltig1 zum ,teile sogar abstoend sind4 ,auf diesen ,unterschied bezieht sich nun die in der berschrift dieses ,kapitels getroffene ,distinktion zwischen ,homosexualitt und ,pderastie4 ,die ,trennung beider lt sich wohl begrnden2 als homosexuell ist derjenige ,typus von ,perversen bezeichnet1 welcher sehr thelyide ,mnner und sehr arrhenoide ,weiber bevorzugt1 nach dem besprochenen ,gesetze2 der ,pderast hingegen kann sehr mnnliche ,mnner1 aber ebensowohl sehr weibliche ,frauen lieben1 das letztere1 soweit er nicht ,pderast ist4 ,dennoch wird die ,neigung zum mnnlichen ,geschlechte bei ihm strker sein und tiefer gehen als die zum weiblichen4 ,die ,frage nach dem ,grunde der ,pderastie bildet ein ,problem fr sich und bleibt fr diese ,untersuchung gnzlich unerledigt4 ,v4 ,kapitel4 ,anwendung auf die ,charakterologie4 ,vermge der ,tatsache1 da zwischen ,physischem und ,psychischem eine wie immer geartete ,korrespondenz besteht1 ist von vornherein zu erwarten1 da dem weiten ,umfange1 in welchem unter morphologischen und physiologischen ,verhltnissen das ,prinzip der sexuellen ,zwischenstufen sich nachweisen lie1 psychologisch eine mindestens ebenso reiche ,ausbeute entsprechen werde4 ,sicherlich gibt es auch einen psychischen ,typus des ,weibes und des ,mannes 7wenigstens stellen die bisherigen ,ergebnisse die ,aufsuchung solcher ,typen zur ,aufgabe71 ,typen1 die von der ,wirklichkeit nie erreicht werden1 da diese von der reichen ,folge der sexuellen ,zwischenformen im ,geistigen ebenso erfllt ist wie im ,krperlichen4 ,das ,prinzip hat also die grte ,aussicht1 sich den geistigen ,eigenschaften gegenber zu bewhren und das verworrene ,dunkel etwas zu lichten1 in welches die psychologischen ,unterschiede zwischen den einzelnen ,menschen fr die ,wissenschaft noch immer gehllt sind4 ,denn es ist hiemit ein ,schritt vorwrts gemacht im ,sinne einer differenzierten ,auffassung auch des geistigen ,habitus jedes ,menschen1 man wird auch von dem ,charakter einer ,person wissenschaftlich nicht mehr sagen1 er sei mnnlich oder er sei weiblich schlechthin1 sondern darauf achten und danach fragen3 wieviel ,mann1 wieviel ,weib ist in einem ,menschen4 ,hat er oder hat sie in dem betreffenden ,individuum dies oder jenes getan1 gesagt1 gedacht8 ,eine individualisierende ,beschreibung aller ,menschen und alles ,menschlichen ist hiedurch erleichtert1 und so liegt die neue ,methode in der eingangs dargelegten ,entwicklungsrichtung aller ,forschung3 alle ,erkenntnis hat seit jeher1 von ,begriffen mittlerer ,allgemeinheit ausgehend1 nach zwei divergierenden ,richtungen auseinandergestrebt1 dem allem ,einzelnen gemeinschaftlichen ,allgemeinsten nicht allein entgegen1 sondern ebenso der allereinzelnsten1 individuellsten ,erscheinung zu4 ,darum ist die ,hoffnung wohl begrndet1 welche von dem ,prinzip der sexuellen ,zwischenformen die strkste ,frderung fr die noch ungelste wissenschaftliche ,aufgabe einer ,charakterologie erwartet1 und der ,versuch berechtigt1 es methodisch zu dem ,range eines heuristischen ,grundsatzes in der ,psychologie der individuellen ,differenzen oder differentiellen ,psychologie zu erheben4 ,und seine ,anwendung auf das ,unternehmen einer ,charakterologie1 dieses bisher fast ausschlielich von ,literaten bepflgten1 wissenschaftlich noch recht verwahrlosten ,feldes1 ist vielleicht um so freudiger zu begren1 als es unmittelbar aller quantitativen ,abstufungen fhig ist1 indem man sozusagen den ,prozentgehalt an ,m und ,w1 den ein ,individuum besitzt1 auch im ,psychischen aufzusuchen sich nicht wird scheuen drfen4 ,da diese ,aufgabe mit einer anatomischen ,beantwortung der ,frage nach der sexuellen ,stellung eines ,organismus zwischen ,mann und ,weib noch nicht gelst ist1 sondern im allgemeinen noch eine besondere ,behandlung erfordert1 selbst wenn im speziellen hier viel fter ,kongruenz als ,inkongruenz sich nachweisen liee1 ist bereits mit den ,ausfhrungen des zweiten ,kapitels ber die ,ungleichmigkeiten gegeben1 welche selbst zwischen den einzelnen krperlichen ,teilen und ,qualitten des nmlichen ,individuums untereinander betreffs des ,grades ihrer ,mnnlichkeit oder ,weiblichkeit bestehen4 ,das ,nebeneinander von ,mnnlichem und ,weiblichem im gleichen ,menschen ist hiebei nicht als vllige oder annhernde ,simultaneitt zu verstehen4 ,die wichtige neue ,hinzufgung1 welche an dieser ,stelle notwendig wird1 ist nicht nur eine erluternde ,anweisung zur richtigen psychologischen ,verwertung des ,prinzipes1 sondern auch eine bedeutungsvolle ,ergnzung der frheren ,ausfhrungen4 ,es schwankt oder oszilliert nmlich jeder ,mensch zwischen dem ,manne und dem ,weibe in ihm hin und her2 wenn auch diese ,oszillationen bei dem einen abnorm gro1 bei dem anderen klein bis zur ,unmerklichkeit sein knnen1 sie sind immer da und offenbaren sich1 wenn sie von einiger ,erheblichkeit sind1 auch durch ein wechselndes krperliches ,aussehen der von ihnen ,betroffenen4 ,diese ,schwankungen der sexuellen ,charakteristik zerfallen1 den ,schwankungen des ,erdmagnetismus vergleichbar1 in regelmige und unregelmige4 ,die regelmigen sind entweder kleine ,oszillationen3 z4 ,b4 fhlen manche ,menschen am ,abend mnnlicher als am ,morgen2 oder sie gehren in das ,reich der greren und groen ,perioden des organischen ,lebens1 auf die man kaum erst aufmerksam zu werden begonnen hat1 und deren ,erforschung ,licht auf eine noch gar nicht absehbare ,menge von ,phnomenen werfen zu sollen scheint4 ,die unregelmigen ,schwankungen werden wahrscheinlich durch uere ,anlsse1 vor allem durch den sexuellen ,charakter des ,nebenmenschen1 hervorgerufen4 ,sie bedingen gewi zum ,teile jene merkwrdigen ,phnomene der ,einstellung1 welche in der ,psychologie einer ,menge die grte ,rolle spielen1 wenn sie auch bis jetzt kaum die gebhrende ,beachtung gefunden haben4 ,kurz1 die ,bisexualitt wird sich nicht in einem einzigen ,augenblicke1 sondern kann sich psychologisch nur im ,nacheinander offenbaren1 ob nun diese ,differenz der sexuellen ,charakteristik in der ,zeit dem ,gesetze einer ,periodizitt gehorche oder nicht1 ob die ,schwingung nach der ,seite des einen ,geschlechtes hin eine andere ,amplitude habe als die ,schwingung nach dem anderen ,geschlechte hin1 oder ob der mnnliche dem weiblichen ,schwingungsbauche gleich sei 7was durchaus nicht der ,fall zu sein braucht1 im ,gegenteile nur ein ,fall unter unzhligen gleich mglichen ist74 ,man drfte also wohl bereits prinzipiell1 noch vor der ,erprobung durch den ausgefhrten ,versuch1 zuzugeben geneigt sein1 da das ,prinzip der sexuellen ,zwischenformen eine bessere charakterologische ,beschreibung der ,individuen ermglicht1 indem es das ,mischungsverhltnis zu suchen auffordert1 in dem ,mnnliches und ,weibliches in jedem einzelnen zusammentreten1 und die ,elongation der ,oszillationen zu bestimmen gebietet1 deren ein ,individuum nach beiden ,seiten hin fhig ist4 ,wir geraten aber nun vor eine ,frage1 bezglich welcher die ,darstellung sich hier entscheiden mu1 indem von ihrer ,beantwortung der ,gang der weiteren ,untersuchung fast ausschlielich abhngt4 ,es handelt sich darum1 ob diese zuerst das unendlich reiche ,gebiet der sexuellen ,zwischenstufen1 die sexuelle ,mannigfaltigkeit im ,geistigen1 durchmessen und an besonders geeigneten ,punkten zu mglichst getreuen ,aufnahmen der ,verhltnisse zu gelangen suchen soll1 oder ob sie damit zu beginnen hat1 die sexuellen ,typen festzulegen1 die psychologische ,konstruktion des idealen ,mannes und des idealen ,weibes vorzunehmen und zu vollenden1 bevor sie die verschiedenen ,mglichkeiten ihrer empirischen ,vereinigung in concreto untersucht und prft1 wie weit die auf deduktivem ,wege gewonnenen ,bilder sich mit der ,wirklichkeit decken4 ,der erste ,weg entspricht der ,entwicklung1 welche die ,gedanken nach der allgemeinen ,anschauung psychologisch immer nehmen1 indem die ,ideen aus der ,wirklichkeit1 die sexuellen ,typen nur aus der allein realen sexuellen ,mannigfaltigkeit geschpft werden knnen3 er wre induktiv und analytisch4 ,der zweite wrde vor dem ersten den ,vorzug der formal logischen ,strenge haben3 er wre deduktiv-synthetisch4 ,diesen anderen ,weg habe ich aus dem ,grunde nicht einschlagen wollen1 weil die ,anwendung zweier bereits wohl definierter ,typen auf die konkrete ,wirklichkeit jedermann leicht in voller ,selbstndigkeit machen kann1 indem sie nur die 7fr jeden ,fall ohnedies stets neu und besonders zu gewinnende7 ,kenntnis des ,mischungsverhltnisses beider voraussetzt1 um schon die ,mglichkeit zu gestatten1 ,theorie und ,praxis zur ,deckung zu bringen2 sodann weil 7gesetzt auch1 es wrde die auerhalb der ,kompetenz des ,verfassers liegende ,form historisch-biographischer ,untersuchung gewhlt7 ,gesagtes immerfort zu wiederholen wre1 und dem ,interesse an den ,einzelpersonen aller1 der ,theorie kein ,gewinn mehr aus dieser ,verzweigung ins ,detail erwchse4 ,der erste1 der induktive ,weg ist darum nicht gangbar1 weil in diesem ,falle die ,menge der ,wiederholungen auf den ,teil entfiele1 welcher die ,tafel der ,gegenstze der sexuellen ,typen entrollen wrde1 und zudem das vorhergehende ,studium der sexuellen ,zwischenstufen und die es begleitende ,prparation der ,typen langwierig1 zeitraubend und ohne ,nutzen fr den ,leser wre4 ,eine andere ,erwgung mute also die ,einteilung bestimmen4 ,da die morphologische und physiologische ,erforschung der sexuellen ,extreme nicht meine ,sache war1 wurde nur das ,prinzip der ,zwischenformen1 dieses aber nach allen ,seiten hin1 denen es ,aufklrung bringen zu knnen schien1 also auch vom biologischen ,standpunkte aus behandelt4 ,so bekam das ,ganze der vorliegenden ,arbeit seine ,gestalt4 ,die eben erwhnte ,betrachtung der ,zwischenstufen bildet ihren ersten ,teil1 whrend der zweite die rein psychologische ,analyse von ,m und ,w in ,angriff nehmen und so weit und tief als mglich fortzufhren trachten wird4 ,die konkreten ,flle wird sich1 in ,anwendung der eventuell daselbst zu gewinnenden ,erkenntnisse1 ein jeder selbstttig immer zusammensetzen und sie mit den dort zu gewinnenden ,anschauungen und ,begriffen leicht abbilden knnen4 ,dieser zweite ,teil wird sich auf die bekannten und gangbaren ,meinungen ber die geistigen ,unterschiede zwischen den ,geschlechtern nur sehr wenig sttzen knnen4 ,hier jedoch will ich1 blo der ,vollstndigkeit halber und ohne der ,sache eine besondere ,wichtigkeit beizumessen1 die sexuellen ,zwischenstufen des psychischen ,lebens in aller ,krze an einigen ,punkten auftreten lassen1 ,punkten1 die nur ein paar insgemein bekannte ,eigentmlichkeiten1 welche hier noch keiner nheren ,analyse unterzogen werden sollen1 in einigen ,modifikationen sichtbar werden lassen4 ,weibliche ,mnner haben oft ein ungemein starkes ,bedrfnis zu heiraten1 mgen sie 7was ich erwhne1 um ,miverstndnissen vorzubeugen7 materiell noch so glnzend gestellt sein4 ,sie sind es auch1 die1 wenn sie knnen1 fast immer sehr jung in die ,ehe treten4 ,es wird ihnen oft besonders schmeicheln1 eine berhmte ,frau1 eine ,dichterin oder ,malerin1 die aber auch eine ,sngerin oder ,schauspielerin sein kann1 zur ,gattin zu haben4 ,weibliche ,mnner sind ihrer ,weiblichkeit gem auch krperlich eitler als die anderen unter den ,mnnern4 ,es gibt auch ,mnner1 die auf die ,promenade gehen1 um ihr ,gesicht1 welches1 als ,weibergesicht1 die ,absicht seines ,trgers meist hinreichend verrt1 bewundert zu fhlen und dann befriedigt nach ,hause zu gehen4 ,das ,urbild des ,narci ist ein solcher ,mann gewesen4 ,dieselben ,personen sind natrlich auch1 was ,frisur1 ,kleidung1 ,schuhwerk1 ,wsche anlangt1 ungemein sorgfltig1 ihrer momentanen ,krperhaltung und ihres ,aussehens an jedem bestimmten ,tage1 der kleinsten ,einzelheiten ihrer ,toilette1 des vorbergehendsten ,blickes1 der von anderer ,menschen ,augen auf sie fllt1 sich fast ebenso bewut1 wie ,w es stets ist1 ja in ,gang und ,geberde oft geradezu kokett4 ,bei den ,viragines hingegen nimmt man oft grobe ,vernachlssigung der ,toilette und ,mangel an ,krperpflege wahr2 sie sind mit dem ,ankleiden oft viel schneller fertig als mancher weibliche ,mann4 ,das ganze ,gecken- oder ,gigerltum geht1 ebenso wie zum ,teile die ,frauenemanzipation1 auf die jetzige ,vermehrung dieser ,zwittergeschpfe zurck2 das ist alles mehr als bloe ,mode4 ,es fragt sich eben immer1 warum etwas zur ,mode werden kann1 und es gibt wohl berhaupt weniger bloe ,mode1 als der oberflchlich kritisierende ,zuschauer whnt4 ,je mehr von ,w eine ,frau hat1 desto weniger wird sie den ,mann verstehen1 umso strker jedoch wird er in seiner geschlechtlichen ,eigentmlichkeit auf sie wirken1 um so mehr ,eindruck als ,mann auf sie machen4 ,dies ist nicht nur aus dem bereits erluterten ,gesetze der sexuellen ,anziehung zu verstehen1 sondern geht darauf zurck1 da eine ,frau um so eher ihr ,gegenteil aufzufassen in der ,lage sein wird1 je reiner weiblich sie ist4 ,umgekehrt wird einer1 je mehr von ,m er hat1 desto weniger ,w zu verstehen in der ,lage sein1 desto eindringlicher jedoch werden die ,frauen ihrem ganzen ueren ,wesen nach1 in ihrer ,weiblichkeit1 sich ihm darstellen4 ,die sogenannten ,frauenkenner1 d4 h4 solche1 die nichts mehr sind als nur ,frauenkenner1 sind darum alle zum guten ,teile selbst ,weiber4 ,die weiblicheren ,mnner wissen denn auch oft die ,frauen viel besser zu behandeln als ,vollmnner1 die das erst nach langen ,erfahrungen und1 von ganz bestimmten ,ausnahmen abgesehen1 wohl berhaupt nie vllig erlernen4 ,an diese paar ,illustrationen1 welche die ,verwendbarkeit des ,prinzipes an ,beispielen veranschaulichen sollen1 die absichtlich der trivialsten ,sphre der tertiren ,geschlechtscharaktere entnommen wurden1 mchte ich die naheliegenden ,anwendungen schlieen1 die sich mir aus ihm fr die ,pdagogik zu ergeben scheinen4 ,eine ,wirkung nmlich erhoffe ich vor allem von einer allgemeinen ,anerkennung des ,gemeinschaftlichen1 das diesen und den frheren ,tatsachen wie so vielen anderen noch zu ,grunde liegt3 eine mehr individualisierende ,erziehung4 ,jeder ,schuster1 der den ,fen das ,ma nimmt1 mu das ,individualisieren besser verstehen als die heutigen ,erzieher in ,schule und ,haus1 die nicht zum lebendigen ,bewutsein einer solchen moralischen ,verpflichtung zu bringen sind6 ,denn bis jetzt erzieht man die sexuellen ,zwischenformen 7insbesondere unter den ,frauen7 im ,sinne einer mglichst extremen ,annherung an ein ,mannes- oder ,frauenideal von konventioneller ,geltung1 man bt eine geistige ,orthopdie in der vollsten ,bedeutung einer ,tortur4 ,dadurch schafft man nicht nur sehr viel ,abwechslung aus der ,welt1 sondern unterdrckt vieles1 was keimhaft da ist und ,wurzel fassen knnte1 verrenkt anderes zu unnatrlicher ,lage1 zchtet ,knstlichkeit und ,verstellung4 ,die lngste ,zeit hat unsere ,erziehung uniformierend gewirkt auf alles1 was mit einer mnnlichen1 und auf alles1 was mit einer weiblichen ,geschlechtsregion zur ,welt kommt4 ,gar bald werden ,knaben und ,mdchen in verschiedene ,gewnder gesteckt1 lernen verschiedene ,spiele spielen1 schon der ,elementarunterricht ist gnzlich getrennt1 die ,mdchen lernen unterschiedslos ,handarbeiten etc4 etc4 ,die ,zwischenstufen kommen da alle zu kurz4 ,wie mchtig aber die ,instinkte1 die ,determinanten ihrer ,naturanlage1 in derartig mihandelten ,menschen sein knnen1 das zeigt sich oft schon vor der ,pubertt3 ,buben1 die am liebsten mit ,puppen spielen1 sich von ihrem ,schwesterlein hkeln und stricken lehren lassen1 mit ,vorliebe ,mdchenkleidung anlegen und sich sehr gerne mit weiblichem ,vornamen rufen hren2 ,mdchen1 die sich unter die ,knaben mischen1 an deren wilderen ,spielen teilnehmen wollen und oft auch von diesen ganz als ihresgleichen1 kollegial behandelt werden4 ,immer aber kommt eine durch ,erziehung von auen unterdrckte ,natur nach der ,pubertt zum ,vorschein3 mnnliche ,weiber scheren sich die ,haare kurz1 bevorzugen frackartige ,gewnder1 studieren1 trinken1 rauchen1 klettern auf die ,berge1 werden passionierte ,jgerinnen2 weibliche ,mnner lassen das ,haupthaar lang wachsen1 sie tragen ,mieder1 zeigen viel ,verstndnis fr die ,toilettesorgen der ,weiber1 mit denen sie vom gleichen ,interesse getragene kameradschaftliche ,gesprche zu fhren imstande sind2 ja sie schwrmen denn auch oft aufrichtig von freundschaftlichem ,verkehr zwischen den beiden ,geschlechtern1 weibische ,studenten z4 ,b4 von kollegialem ,verhltnis zu den ,studentinnen u4 s4 w4 ,unter der schraubstockartigen ,pressung in eine gleichmachende ,erziehung haben ,mdchen und ,knaben gleich viel1 die letzteren spter mehr unter ihrer ,subsumtion unter das gleiche ,gesetz1 die ersteren mehr unter der ,schablonisierung durch die gleiche ,sitte zu leiden4 ,die hier erhobene ,forderung wird darum1 frchte ich1 was die ,mdchen betrifft1 mehr passivem ,widerstand in den ,kpfen begegnen als fr die ,knaben4 ,hier gilt es vor allem1 sich von der gnzlichen ,falschheit der weit verbreiteten1 von ,autoritten des ,tages weitergegebenen und immer wiederholten ,meinung von der ,gleichheit aller ,weiber 7es gibt keine ,unterschiede1 keine ,individuen unter den ,weibern2 wer eine kennt1 kennt alle7 grndlich zu berzeugen4 ,es gibt unter denjenigen ,individuen1 die ,w nher stehen als ,m 7den ,frauen71 zwar bei weitem nicht so viele ,unterschiede und ,mglichkeiten wie unter den brigen -- die grere ,variabilitt der ,mnnchen ist nicht nur fr den ,menschen1 sondern im ,bereiche der ganzen ,zoologie eine allgemeine ,tatsache1 die insbesondere von ,darwin eingehend gewrdigt worden ist -- aber noch immer ,differenzen genug4 ,die psychologische ,genese jener so weit verbreiteten irrigen ,meinung ist zum groen ,teile die1 da 7vgl4 ,kapitel ,,iii7 jeder ,mann in seinem ,leben nur eine ganz bestimmte ,gruppe von ,frauen intimer kennen lernt1 die naturgesetzlich alle untereinander viel ,gemeinsames haben4 ,man hrt ja auch von ,weibern fters1 aus der gleichen ,ursache und mit noch weniger ,grund3 die ,mnner sind einer wie der andere4 ,so erklren sich auch manche1 gelinde gesagt1 gewagte ,behauptungen vieler ,frauenrechtlerinnen ber den ,mann und die angeblich unwahre berlegenheit desselben3 daraus nmlich1 was fr ,mnner gerade sie in der ,regel nher kennen lernen4 ,in dem verschieden-abgestuften ,beisammensein von ,m und ,w1 in dem wir ein ,hauptprinzip aller wissenschaftlichen ,charakterologie erkannt haben1 sehen wir somit auch eine von der speziellen ,pdagogik zu beherzigende ,tatsache vor uns4 ,die ,charakterologie verhlt sich zu jener ,psychologie1 welche eine ,aktualittstheorie des ,psychischen eigentlich allein gelten lassen drfte1 wie ,anatomie zur ,physiologie4 ,da sie stets ein theoretisches und praktisches ,bedrfnis bleiben wird1 ist es notwendig1 unabhngig von ihrer erkenntnistheoretischen ,grundlegung und ,abgrenzung gegenber dem ,gegenstande der allgemeinen ,psychologie1 ,psychologie der individuellen ,differenzen treiben zu drfen4 ,wer der ,theorie vom psychophysischen ,parallelismus huldigt1 wird mit den prinzipiellen ,gesichtspunkten der bisherigen ,behandlung insoferne einverstanden sein1 als fr ihn1 ebenso wie ihm ,psychologie im engeren ,sinne und ,physiologie 7des ,zentralnervensystems7 ,parallelwissenschaften sind1 ,charakterologie zur ,schwester die ,morphologie haben mu4 ,in der ,tat1 von der ,verbindung von ,anatomie und ,charakterologie und der wechselseitigen ,anregung1 die sie voneinander empfangen knnen1 ist fr die ,zukunft noch ,groes zu hoffen4 ,zugleich wrde durch ein solches ,bndnis der psychologischen ,diagnostik1 welche ,voraussetzung jeder individualisierenden ,pdagogik ist1 ein unschtzbares ,hilfsmittel an die ,hand gegeben4 ,das ,prinzip der sexuellen ,zwischenformen1 und mehr noch die ,methode des morphologisch-charakterologischen ,parallelismus in ihrer weiteren ,anwendung gewhren uns nmlich den ,ausblick auf eine ,zeit1 wo jene ,aufgabe1 welche die hervorragendsten ,geister stets so mchtig angezogen und immer wieder zurckgeworfen hat1 wo die ,physiognomik zu den ,ehren einer wissenschaftlichen ,disziplin endlich gelangen knnte4 ,das ,problem der ,physiognomik ist das ,problem einer konstanten ,zuordnung des ruhenden ,psychischen zum ruhenden ,krperlichen1 wie das ,problem der physiologischen ,psychologie das einer gesetzmigen ,zuordnung des bewegten ,psychischen zum bewegten ,krperlichen 7womit keiner speziellen ,mechanik der ,nervenprozesse das ,wort geredet ist74 ,das eine ist gewissermaen statisch1 das andere eher rein dynamisch2 prinzipielle ,berechtigung aber hat das eine ,unternehmen ebensoviel oder ebensowenig wie das andere4 ,es ist also methodisch wie sachlich ein groes ,unrecht1 die ,beschftigung mit der ,physiognomik1 ihrer enormen ,schwierigkeiten halber1 fr etwas so ,unsolides zu halten1 wie das heute1 mehr unbewut als bewut1 in den wissenschaftlichen ,kreisen der ,fall ist und gelegentlich1 z4 ,b4 gegenber den von ,moebius erneuerten ,versuchen ,galls1 die ,physiognomie des geborenen ,mathematikers aufzufinden1 zu ,tage tritt4 ,wenn es mglich ist1 nach dem ueren eines ,menschen1 den man nie gekannt hat1 sehr viel ,richtiges ber seinen ,charakter aus einer unmittelbaren ,empfindung heraus1 nicht auf ,grund eines ,schatzes bewuter oder unbewuter ,erfahrungen1 zu sagen -- und es gibt ,menschen1 die diese ,fhigkeit in hohem ,mae besitzen -- so kann es auch kein ,ding der ,unmglichkeit sein1 zu einem wissenschaftlichen ,system dieser ,dinge zu gelangen4 ,es handelt sich nur um die begriffliche ,klrung gewisser starker ,gefhle1 um die ,legung des ,kabels nach dem ,sprachzentrum 7um mich sehr grob auszudrcken73 eine ,aufgabe1 die allerdings oft ungemein schwierig ist4 ,im brigen3 es wird noch lange dauern1 bis die offizielle ,wissenschaft die ,beschftigung mit der ,physiognomik nicht mehr als etwas hchst ,unmoralisches betrachten wird4 ,man wird auf den psychophysischen ,parallelismus genau so eingeschworen bleiben wie bisher und doch zu gleicher ,zeit die ,physiognomiker als ,verlorene betrachten1 als ,charlatane1 wie bis vor kurzem die ,forscher auf hypnotischem ,gebiete2 trotzdem es keinen ,menschen gibt1 der nicht unbewut1 keinen hervorragenden ,menschen1 der nicht bewut ,physiognomiker wre4 ,der ,redensart3 ,das sieht man ihm an der ,nase an bedienen sich auch ,leute1 die von der ,physiognomik als einer ,wissenschaft nichts halten1 und das ,bild eines bedeutenden ,menschen wie das eines ,raubmrders interessiert gar sehr auch alle jene1 die gar nie das ,wort ,physiognomik gehrt haben4 ,in dieser ,zeit der hochflutenden ,literatur ber das ,verhltnis des ,physischen zum ,psychischen1 da der ,ruf3 ,hie ,wechselwirkung6 von einer kleinen1 aber mutigen und sich mehrenden ,schar dem anderen ,ruf einer kompakten ,majoritt3 ,hie psychologischer ,parallelismus6 entgegengesetzt wird1 wre es von ,nutzen gewesen1 auf diese ,verhltnisse zu reflektieren4 ,man htte sich dann freilich die ,frage vorlegen mssen1 ob nicht die ,setzung einer wie immer gearteten ,korrespondenz zwischen ,physischem und ,psychischem eine bisher bersehene1 apriorische1 synthetische ,funktion unseres ,denkens ist1 was mir wenigstens dadurch sicher verbrgt scheint1 da eben jeder ,mensch die ,physiognomik anerkennt1 insoferne jeder1 unabhngig von der ,erfahrung1 ,physiognomik treibt4 ,so wenig ,kant diese ,tatsache bemerkt hat1 so gibt sie doch seiner ,auffassung recht1 da ber das ,verhltnis des ,krperlichen zum ,geistigen sich weiter wissenschaftlich nichts beweisen noch ausmachen lt4 ,das ,prinzip einer gesetzmigen ,relation zwischen ,psychischem und ,materiellem mu daher als ,forschungsgrundsatz heuristisch acceptiert werden1 und es bleibt der ,metaphysik und ,religion vorbehalten1 ber die ,art dieses ,zusammenhanges1 dessen ,tatschlichkeit a priori fr jeden ,menschen feststeht1 noch nhere ,bestimmungen zu treffen4 ,ob nun ,charakterologie in einer ,verbindung mit ,morphologie gehalten werde oder nicht1 fr sie allein wie fr das ,resultat des koordinierten ,betriebes beider1 fr die ,physiognomik1 drfte es ,geltung haben1 da die beinahe gnzliche ,erfolglosigkeit der bisherigen ,versuche zur ,begrndung solcher ,wissenschaften zwar auch sonst tief genug in der ,natur des schwierigen ,unternehmens wurzelt1 da aber immerhin dem ,mangel an einer adquaten ,methode nicht zum geringsten ,teile dieses ,milingen zugeschrieben werden mu4 ,dem ,vorschlag1 den ich im folgenden an ,stelle einer solchen entwickle1 verdanke ich die sichere ,leitung durch manches ,labyrinth2 ich glaube daher nicht zgern zu sollen1 ihn einer allgemeinen ,beurteilung zu unterbreiten4 ,die einen unter den ,menschen haben die ,hunde gern und knnen die ,katzen nicht ausstehen1 die anderen sehen nur gerne dem ,spiel der ,ktzchen zu1 und der ,hund ist ihnen ein widerliches ,tier4 ,man ist in solchen ,fllen1 und mit vielem ,rechte1 stets sehr stolz darauf gewesen1 zu fragen3 ,warum zieht der eine die ,katze vor1 der andere den ,hund8 ,warum8 ,warum8 ,diese ,fragestellung scheint jedoch gerade hier nicht sehr fruchtbar4 ,ich glaube nicht1 da ,hume1 und besonders ,mach recht haben1 wenn sie keinen besonderen ,unterschied zwischen simultaner und succedaner ,kausalitt machen4 ,gewisse zweifellose formale ,analogien werden da recht gewaltsam bertrieben1 um den schwanken ,bau des ,systems zu sttzen4 ,das ,verhltnis zweier ,erscheinungen1 die in der ,zeit regelmig aufeinanderfolgen1 mit einer regelmigen ,funktionalbeziehung verschiedener gleichzeitiger ,elemente zu identifizieren1 geht nicht an3 ,nichts berechtigt in ,wirklichkeit1 von ,zeitempfindungen zu sprechen1 und gar nichts1 einen den anderen ,sinnen koordinierten ,zeitsinn anzunehmen2 und wer wirklich das ,zeitproblem erledigt glaubt1 wenn er die ,zeit und den ,stundenwinkel der ,erde nur eine und dieselbe ,tatsache sein lt1 der bersieht zum wenigsten dies1 da1 sogar im ,falle als die ,erde pltzlich mit ungleichfrmiger ,geschwindigkeit um ihre ,achse sich zu drehen anfinge1 wir doch nach wie vor die eben apriorische ,voraussetzung eines gleichfrmigen ,zeitablaufes machen wrden4 ,die ,unterscheidung der ,zeit von den materialen ,erlebnissen1 auf welcher die ,trennung der succedanen von der simultanen ,abhngigkeit beruht1 und damit die ,frage nach der ,ursache von ,vernderungen1 die ,frage nach dem ,warum sind wohlberechtigt und fruchtbringend1 wo ,bedingendes und ,bedingtes in zeitlicher ,abfolge nacheinander auftreten4 ,in dem oben als ,beispiel individualpsychologischer ,fragestellung angefhrten ,falle jedoch sollte man in der empirischen ,wissenschaft1 welche als solche das regelmige ,zusammensein einzelner ,zge in einem ,komplexe keineswegs durch die metaphysische ,annahme einer ,substanz erklrt1 nicht sowohl nach dem ,warum forschen1 sondern zunchst untersuchen3 ,wodurch unterscheiden sich ,katzen- und ,hundeliebhaber noch8 ,die ,gewhnung1 stets diese ,frage nach den korrespondierenden anderen ,unterschieden zu stellen1 wo zwischen ,ruhendem ein ,unterschied bemerkt worden ist1 wird nicht nur der ,charakterologie1 wie ich glaube1 von groem ,nutzen sein knnen1 sondern auch der reinen ,morphologie und somit naturgem die ,methode ihrer ,verbindung1 der ,physiognomik1 werden4 ,aristoteles ist es bereits aufgefallen1 da viele ,merkmale bei den ,tieren nie unabhngig voneinander variieren4 ,spter haben1 zuerst bekanntlich ,cuvier1 sodann ,geoffroy ,st4 ,hilaire und ,darwin diese ,erscheinungen der ,korrelation zum ,gegenstande eingehenden ,studiums gemacht4 ,das ,bestehen konstanter ,beziehungen kann hie und da leicht aus einem einheitlichen ,zwecke verstanden werden3 so wird man es teleologisch geradezu erwarten1 da1 wo der ,verdauungskanal fr ,fleischnahrung adaptiert ist1 auch ,kauapparate und ,organe fr das ,ergreifen von ,beute vorhanden sein mssen4 ,warum aber alle ,wiederkuer auch ,zweihufer und im mnnlichen ,geschlechte ,hrnertrger sind1 warum ,immunitt gegen gewisse ,gifte bei manchen ,tieren stets mit einer bestimmten ,haarfarbe einhergeht1 warum unter den ,tauben die ,spielarten mit kurzem ,schnabel kleine1 die mit langem ,schnabel groe ,fe haben1 oder gar1 warum weie ,katzen mit blauen ,augen immer taub sind1 solche ,regelmigkeiten des ,nebeneinander sind weder aus einem einzigen offenbaren ,grunde noch auch unter dem ,gesichtspunkte eines einheitlichen ,zweckes zu begreifen4 ,damit ist natrlich nicht gesagt1 da die ,forschung nun prinzipiell in alle ,ewigkeit mit der bloen ,konstatierung eines steten ,beisammenseins sich zu begngen habe4 ,das wre ja so1 als wrde jemand zum ersten ,male wissenschaftlich vorzugehen behaupten1 indem er sich darauf beschrnke1 vorzufinden3 ,wenn ich in einen ,automaten ein ,geldstck werfe1 so kommt eine ,schachtel ,zndhlzer heraus2 was darber gehe1 sei ,metaphysik und von bel1 das ,kriterium des echten ,forschers sei ,resignation4 ,probleme der ,art1 woher es komme1 da langes ,kopfhaar und zwei normale ,ovarien sich fast ausnahmslos in denselben ,menschen vereinigt finden1 sind von der grten ,bedeutung2 aber sie fallen eben nicht in den ,bereich der ,morphologie1 sondern in den der ,physiologie4 ,vielleicht ist ein ,ziel einer idealen ,morphologie mit der ,anschauung gut bezeichnet1 da diese in einem deduktiv-synthetischen ,teile nicht jeder einzeln existierenden ,art und ,spielart nachkriechen solle in ,erdlcher und nachtauchen auf den ,meeresgrund -- das ist die ,wissenschaftlichkeit des ,briefmarkensammlers -- sondern aus einer vorgegebenen ,anzahl qualitativ und quantitativ genau bestimmter ,stcke in der ,lage sein werde1 den ganzen ,organismus zu konstruieren1 nicht auf ,grund einer ,intuition1 wie dies ein ,cuvier vermochte1 sondern in strengem ,beweisverfahren4 ,ein ,organismus nmlich1 von dem man ihr irgend eine ,eigenschaft genau bekanntgegeben htte1 mte fr diese ,wissenschaft der ,zukunft bereits noch durch eine andere1 nun nicht mehr willkrliche1 sondern damit in ebensolcher ,genauigkeit bereits bestimmbare ,eigenschaft beschrnkt sein4 ,in der ,sprache der ,thermodynamik unserer ,tage liee sich das ebensogut durch die ,forderung ausdrcken1 da fr eine solche deduktive ,morphologie der ,organismus nur eine endliche ,zahl von ,freiheitsgraden besitzen drfte4 ,oder man knnte1 eine lehrreiche ,ausfhrung ,machs bentzend1 verlangen1 da auch die organische ,welt1 sofern sie wissenschaftlich begreifbar und darstellbar1 eine solche sei1 in der zwischen n ,variablen eine ,zahl von ,gleichungen bestehe1 die kleiner sei als n 7und zwar gleich n-#a1 wenn sie durch ein wissenschaftliches ,system eindeutig bestimmbar sein soll2 die ,gleichungen wrden bei geringerer ,zahl zu unbestimmten ,gleichungen werden1 und bei einer greren ,zahl knnte der durch eine ,gleichung ausgesagten ,abhngigkeit von einer zweiten ohne weiters widersprochen werden74 ,dies ist die logische ,bedeutung des ,korrelationsprinzipes in der ,biologie3 es enthllt sich als die ,anwendung des ,funktionsbegriffes auf das ,lebendige1 und darum liegt in der ,mglichkeit seiner ,ausbreitung und ,vertiefung die ,hoffnung auf eine theoretische ,morphologie hauptschlich begrndet4 ,die kausale ,forschung ist damit nicht ausgeschlossen1 sondern erst auf ihr eigenstes ,gebiet verwiesen4 ,im ,idioplasma wird sie wohl die ,grnde jener ,tatsachen aufzufinden trachten mssen1 die dem ,korrelationsprinzipe zu ,grunde liegen4 ,die ,mglichkeit einer psychologischen ,anwendung des ,prinzipes der korrelativen ,abnderung liegt nun in der differentiellen ,psychologie1 in der psychologischen ,variettenlehre1 vor4 ,und die eindeutige ,zuordnung von anatomischem ,habitus und geistigem ,charakter wird zur ,aufgabe der statischen ,psychophysik oder ,physiognomik4 ,die ,forschungsregel aller drei ,disziplinen wird aber die ,frage zu sein haben1 worin sich zwei ,lebewesen1 die in einer ,beziehung ein differentes ,verhalten gezeigt haben1 noch unterscheiden4 ,die hier geforderte ,art der ,fragestellung scheint mir der einzig denkbare ,methodus inveniendi1 gleichsam die ,ars magna jener ,wissenschaften1 und geeignet1 die ganze ,technik des ,betriebes derselben zu durchdringen4 ,man wird nun1 um einen charakterologischen ,typus zu ergrnden1 nicht mehr blo durch die nur bohrende ,frage nach dem ,warum1 unter mglichst hermetischer ,absperrung1 in einem ,loche hartes ,erdreich aufzugraben sich mhen1 nicht wie jene stereotropischen ,wrmer ,jacques ,loebs an einem ,dreikant immer von neuem sich verbluten1 nicht durch ,scheuklappen die ,aussicht auf das erreichbare ,daneben sich versperren1 um geradeaus in der ,tiefendimension dem aller nur empirischen ,wissenschaft unerforschlichen ,grunde nachzuschnaufen4 ,wenn jedesmal1 ohne irgend welche ,nachlssigkeit oder ,rcksicht auf ,bequemlichkeit1 beim ,sichtbarwerden einer ,differenz der ,vorsatz gefat wird1 auf die anderen ,differenzen zu achten1 die nach dem ,prinzipe unausweichlich noch da sein mssen2 wenn jedesmal den unbekannten ,eigenschaften1 welche mit der zur ,abhebung gelangten in ,funktionalzusammenhang stehen1 ein ,aufpasser im ,intellekte bestellt wird1 dann ist die ,aussicht1 die neuen ,korrelationen zu entdecken1 bedeutend vermehrt3 ist nur die ,frage gestellt1 so wird sich die ,antwort1 je nach der ,ausdauer und ,wachsamkeit des ,beobachters und der ,gunst des ihm zur ,prfung beschiedenen ,materials1 frher oder spter einstellen4 ,jedenfalls wird man1 im bewuten ,gebrauche dieses ,prinzipes1 nicht mehr lediglich darauf angewiesen sein zu warten1 bis endlich einem ,menschen durch die glckliche ,laune einer gedanklichen ,konstellation das konstante ,beisammensein zweier ,dinge im selben ,individuum auffllt1 sondern man wird lernen1 immer sofort nach dem ebenfalls vorhandenen zweiten ,ding zu fragen4 ,denn wie sehr ist nicht bisher alle ,entdeckung auf den ,zufall einer gnstigen ,konjunktur der ,vorstellungen in dem ,geiste eines ,menschen beschrnkt gewesen6 ,welch groe ,rolle spielt hier nicht die ,willkr der ,umstnde1 die zwei heterogene ,gedankengruppen im geeigneten ,moment zu jener gegenseitigen ,kreuzung zu fhren vermgen1 aus der das ,kind1 die neue ,einsicht und ,anschauung1 einzig geboren werden kann6 ,diese ,rolle zu vermindern1 scheint die neue ,fragestellung und der ,wille1 sie in jedem ,einzelfalle zu befolgen1 auerordentlich befhigt4 ,bei der ,succession der ,wirkung auf die ,ursache ist die psychologische ,veranlassung zur ,frage aus dem ,grunde eher da1 weil jede ,verletzung der ,stabilitt und ,kontinuitt in einem vorhandenen psychischen ,bestande unmittelbar beunruhigend wirkt1 eine ,vitaldifferenz setzt 7,avenarius74 ,wo gleichzeitige ,abhngigkeit besteht1 fllt aber diese ,triebkraft weg4 ,darum knnte diese ,methode dem ,forscher selbst inmitten seiner ,ttigkeit die grten ,dienste leisten1 ja den ,fortschritt der ,wissenschaft insgesamt beschleunigen2 die ,erkenntnis von der heuristischen ,anwendbarkeit des ,korrelationsprinzipes es wre eine ,einsicht1 die fortzeugend immer neue ,einsicht knnte gebren helfen4 ,,vi4 ,kapitel4 ,die emanzipierten ,frauen4 ,im unmittelbaren ,anschlu an die differentiell-psychologische ,verwertung des ,prinzipes der sexuellen ,zwischenformen mu zum ersten ,male auf jene ,frage eingegangen werden1 deren theoretischer und praktischer ,lsung dieses ,buch recht eigentlich gewidmet ist1 soweit sie nicht theoretisch eine ,frage der ,ethnologie und ,nationalkonomie1 also der ,sozialwissenschaft im weitesten ,sinne1 praktisch eine ,frage der ,rechts- und ,wirtschaftsordnung1 der sozialen ,politik ist3 auf die ,frauenfrage4 ,die ,antwort1 welche dieses ,kapitel auf die ,frauenfrage geben soll1 ist indes nicht eine1 mit der fr das ,ganze der ,untersuchung das ,problem erledigt wre4 ,sie ist vielmehr blo eine vorlufige1 da sie nicht mehr geben kann1 als aus den bisherigen ,prinzipien ableitbar ist4 ,sie bewegt sich gnzlich in den ,niederungen der ,einzelerfahrung1 von der sie nicht zu allgemeinen ,grundstzen von tieferer ,bedeutung sich zu erheben trachtet2 die praktischen ,anweisungen1 die sie gibt1 sind keine ,maximen eines sittlichen ,verhaltens1 das knftige ,erfahrung regulieren sollte oder knnte1 sondern nur aus vergangener ,erfahrung abstrahierte technische ,regeln zu einem sozialditetischen ,gebrauche4 ,der ,grund ist1 da hier noch keineswegs an die ,erfassung des mnnlichen und weiblichen ,typus geschritten wird1 die ,sache des zweiten ,teiles verbleibt4 ,diese provisorische ,betrachtung soll nur diejenigen charakterologischen ,ergebnisse des ,prinzipes der ,zwischenformen bringen1 welche fr die ,frauenfrage von ,bedeutung sind4 ,wie diese ,anwendung ausfallen wird1 liegt nach dem ,bisherigen ziemlich offen zu ,tage4 ,sie gipfelt darin1 da ,emanzipationsbedrfnis und ,emanzipationsfhigkeit einer ,frau nur in dem ,anteile an ,m begrndet liegt1 den sie hat4 ,der ,begriff der ,emanzipation ist aber ein vieldeutiger1 und seine ,unklarheit zu steigern lag im ,interesse aller jener mit dem ,worte oft verfolgten praktischen ,absichten1 die theoretische ,einsichten zu vertragen nicht vermochten4 ,unter der ,emanzipiertheit einer ,frau verstehe ich weder die ,tatsache1 da in ihrem ,hause sie das ,regiment fhrt und der ,gatte keinen ,widerspruch mehr wagt1 noch den ,mut1 ohne schtzenden ,begleiter zur ,nachtzeit unsichere ,gegenden zu passieren2 weder ein ,hinwegsetzen ber konventionelle gesellschaftliche ,formen1 welche der ,frau das ,alleinleben fast verbieten1 es nicht dulden1 da sie einem ,manne einen ,besuch abstatte1 und die ,berhrung sexueller ,themen durch sie selbst oder durch andere in ihrer ,gegenwart verpnen2 noch schlielich die ,suche nach einem selbstndigen ,erwerb1 sei als ,mittel zu diesem nun die ,handelsschule oder das ,universittsstudium1 das ,konservatorium oder die ,lehrerinnenbildungsanstalt gewhlt4 ,vielleicht gibt es noch weitere ,dinge1 die samt und sonders unter dem groen ,schilde der ,emanzipationsbewegung sich bergen1 doch soll auf diese vorderhand nicht eingegangen werden4 ,die ,emanzipation1 die ich im ,sinne habe1 ist auch nicht der ,wunsch nach der uerlichen ,gleichstellung mit dem ,manne1 sondern problematisch ist dem hier vorliegenden ,versuche1 zur ,klarheit in der ,frauenfrage zu gelangen1 der ,wille eines ,weibes1 dem ,manne innerlich gleich zu werden1 zu seiner geistigen und moralischen ,freiheit1 zu seinen ,interessen und seiner ,schaffenskraft zu gelangen4 ,und was nun behauptet wird1 ist dies1 da ,w gar kein ,bedrfnis und dementsprechend auch keine ,fhigkeit zu dieser ,emanzipation hat4 ,alle wirklich nach ,emanzipation strebenden1 alle mit einem gewissen ,recht berhmten und geistig irgendwie hervorragenden ,frauen weisen stets zahlreiche mnnliche ,zge auf1 und es sind an ihnen dem schrferen ,blicke auch immer anatomisch-mnnliche ,charaktere1 ein krperlich dem ,manne angenhertes ,aussehen1 erkennbar4 ,nur den vorgerckteren sexuellen ,zwischenformen1 man knnte beinahe schon sagen jenen sexuellen ,mittelstufen1 die gerade noch den ,weibern beigezhlt werden1 entstammen jene ,frauen der ,vergangenheit wie der ,gegenwart1 die von mnnlichen und weiblichen ,vorkmpfern der ,emanzipationsbestrebungen zum ,beweise fr die groen ,leistungen von ,frauen immer mit ,namen angefhrt werden4 ,gleich die erste der geschichtlichen ,abfolge nach1 gleich ,sappho ist kontrrsexuell1 ja von ihr schreibt sich die ,bezeichnung eines geschlechtlichen ,verhltnisses zwischen ,frauen mit dem ,namen der sapphischen oder lesbischen ,liebe her4 ,hier sehen wir1 wie uns die ,errterungen des dritten und vierten ,kapitels zugute kommen fr eine ,entscheidung in der ,frauenfrage4 ,das charakterologische ,material1 welches uns ber die sogenannten bedeutenden ,frauen1 also ber die de facto ,emanzipierten1 zu ,gebote steht1 ist zu drftig1 seine ,interpretation zu vielem ,widerspruche ausgesetzt1 als da wir uns seiner mit der ,hoffnung bedienen knnten1 eine zufriedenstellende ,lsung zu geben4 ,wir bedurften eines ,prinzipes1 welches die ,stellung eines ,menschen zwischen ,m und ,w unzweideutig festzustellen gestattete4 ,ein solches ,prinzip wurde gefunden in dem ,gesetze der sexuellen ,anziehung zwischen ,mann und ,weib4 ,seine ,anwendung auf das ,problem der ,homosexualitt ergab1 da die zur ,frau sexuell hingezogene ,frau eben ein halber ,mann ist4 ,damit ist aber fr den historischen ,einzelnachweis der ,these1 da der ,grad der ,emanzipiertheit einer ,frau mit dem ,grade ihrer ,mnnlichkeit identisch ist1 so ziemlich alles gewonnen1 dessen wir bedrfen4 ,denn ,sappho leitet die ,reihe jener ,frauen1 die auf der ,liste weiblicher ,berhmtheiten stehen und die zugleich homo- oder mindestens bisexuell empfanden1 nur ein4 ,man hat ,sappho von philologischer ,seite sehr eifrig von dem ,verdachte zu reinigen gesucht1 da sie wirkliche1 das blo ,freundschaftliche bersteigende ,liebesverhltnisse mit ,frauen unterhalten habe1 als ob dieser ,vorwurf1 wenn er gerechtfertigt wre1 eine ,frau sittlich sehr stark herabwrdigen mte4 ,da dem keineswegs so ist1 da eine unsinnliche homosexuelle ,liebe gerade das ,weib mehr ehrt als das heterosexuelle ,verhltnis1 das wird aus dem zweiten ,teile noch klar hervorgehen4 ,hier genge die ,bemerkung1 da die ,neigung zu lesbischer ,liebe in einer ,frau eben ,ausflu ihrer ,mnnlichkeit1 diese aber ,bedingung ihres ,hherstehens ist4 ,katharina ,,ii4 von ,ruland und die ,knigin ,christine von ,schweden1 nach einer ,angabe die hochbegabte taubstummblinde ,laura ,bridgman1 sowie sicherlich die ,george ,sand sind zum ,teil bisexuell1 zum ,teil ausschlielich homosexuell1 ebenso wie alle ,frauen und ,mdchen von auch nur einigermaen in ,betracht kommender ,begabung1 die ich selbst kennen zu lernen ,gelegenheit hatte4 ,was nun aber jene groe ,zahl emanzipierter ,weiber betrifft1 ber die keine ,zeugnisse lesbischen ,empfindens vorliegen1 so verfgen wir hier fast immer ber andere ,indizien1 welche beweisen1 da es keine willkrliche ,behauptung und auch kein engherziger1 fr das mnnliche ,geschlecht eben alles zu reklamieren gieriger1 habschtiger ,egoismus ist1 wenn ich von der ,mnnlichkeit aller ,frauen spreche1 die man sonst mit einigem ,rechte fr die hhere ,befhigung des ,weibes anfhrt4 ,denn wie die bisexuellen ,frauen entweder mit mnnlichen ,weibern oder mit weiblichen ,mnnern in geschlechtlichem ,verkehre stehen1 so werden auch die heterosexuellen ,frauen ihren ,gehalt an ,mnnlichkeit noch immer dadurch offenbaren1 da ihr sexuelles ,komplement auf ,seite der ,mnner nie ein echter ,mann sein wird4 ,die berhmtesten unter den vielen ,verhltnissen der ,george ,sand sind das mit ,musset1 dem weibischesten ,lyriker1 den die ,geschichte kennt1 und mit ,chopin1 den man sogar als den einzigen weiblichen ,musiker bezeichnen knnte -- so weibisch ist er4#aj ,vittoria ,colonna ist weniger berhmt durch ihre eigene dichterische ,produktion geworden als durch die ,verehrung1 die ,michel ,angelo fr sie gehegt hat1 der sonst nur zu ,mnnern in erotischem ,verhltnis gestanden ist4 ,die ,schriftstellerin ,daniel ,stern war die ,geliebte desselben ,franz ,liszt1 dessen ,leben und ,lebenswerk durchaus immer etwas ,weibliches an sich hat1 dessen ,freundschaft fr den auch nicht vollkommen mnnlichen und jedenfalls etwas pderastisch veranlagten ,wagner fast ebensoviel ,homosexualitt in sich schlo1 wie die schwrmerische ,verehrung1 die dem letzteren von ,knig ,ludwig ,,ii4 von ,bayern entgegengebracht wurde4 ,von ,mme4 de ,stael1 deren ,schrift ber ,deutschland vielleicht als das bedeutendste ,buch von ,frauenhand angesehen werden mu1 ist es wahrscheinlich1 da sie in sexuellen ,beziehungen zu dem homosexuellen ,hauslehrer ihrer ,kinder1 zu ,august ,wilhelm ,schlegel1 gestanden ist4 ,klara ,schumanns ,gatten wrde man blo dem ,gesichte nach zu gewissen ,zeiten seines ,lebens eher fr ein ,weib halten1 denn fr einen ,mann1 und auch in seiner ,musik ist viel1 wenn auch nicht immer gleich viel1 ,weiblichkeit4 ,wo alle ,angaben ber die ,menschen fehlen1 zu welchen eine sexuelle ,beziehung bestand1 oder solche ,personen berhaupt nicht genannt werden1 da ist oft reichlich ,ersatz in kleinen ,mitteilungen1 die ber das uere berhmter ,frauen auf uns gelangt sind3 sie zeigen1 wie die ,mnnlichkeit jener ,frauen auch physiognomisch in ,antlitz und ,gestalt zum ,ausdruck kommt und besttigen auf diese ,weise1 ebenso wie die von jenen ,frauen erhaltenen ,portrts1 die ,richtigkeit der hier vertretenen ,anschauung4 ,es ist die ,rede von ,george ,eliots breiter1 mchtiger ,stirn3 ihre ,bewegungen wie ihr ,mienenspiel waren scharf und bestimmt1 es fehlte ihnen aber die anmutige weibliche ,weichheit2 von dem scharfen1 geistvollen ,gesicht ,lavinia ,fontanas1 das uns seltsam anmutet4 ,die ,zge der ,rachel ,ruysch tragen einen ,charakter von fast mnnlicher ,bestimmtheit an sich4 ,der ,biograph der originellsten ,dichterin1 der ,annette von ,droste-,hlshoff1 berichtet von ihrer elfenhaft schlanken1 zarten ,gestalt2 und das ,gesicht dieser ,knstlerin ist von einem ,ausdruck strenger ,mnnlichkeit1 der ganz entfernt an ,dantes ,zge erinnert4 ,die ,schriftstellerin und ,mathematikerin ,sonja ,kowalewska hatte1 ebenso wie schon ,sappho1 einen abnorm geringen ,haarwuchs des ,kopfes1 einen geringeren noch1 als die ,dichterinnen und ,studentinnen von heutzutage ihn gewhnlich haben1 die sich regelmig1 wenn die ,frage nach den geistigen ,leistungen des ,weibes aufgeworfen wird1 zuerst auf sie berufen4 ,und wer im ,gesichte der hervorragendsten ,malerin1 der ,rosa ,bonheur1 auch nur einen weiblichen ,zug wahrzunehmen behauptete1 der wre durch den ,klang des ,namens in die ,irre gefhrt4 ,sehr mnnlich von ,ansehen ist auch die berhmte ,helene ,petrowna ,blavatsky4 ,von den noch lebenden produktiven und emanzipierten ,frauen habe ich mit ,absicht keine erwhnt1 sondern geschwiegen1 obwohl sie mir1 wie den ,anreiz zu manchen der ausgesprochenen ,gedanken1 so auch die allgemeinste ,besttigung meiner ,ansicht geliefert haben1 da das echte ,weib1 da ,w mit der ,emanzipation des ,weibes nichts zu schaffen hat4 ,die historische ,nachforschung mu dem ,volksmund recht geben1 der ihr ,resultat lngst vorweggenommen hat3 ,je lnger das ,haar1 desto krzer der ,verstand4 ,dieses ,wort trifft zu mit der im zweiten ,kapitel gemachten ,einschrnkung4 ,und was die emanzipierten ,frauen anlangt3 ,nur der ,mann in ihnen ist es1 der sich emanzipieren will4 ,es hat einen tieferen ,grund1 als man glaubt1 warum die schriftstellernden ,frauen so oft einen ,mnnernamen annehmen3 sie fhlen sich eben beinahe als ,mann1 und bei ,personen wie ,george ,sand entspricht dies vllig ihrer ,neigung zu mnnlicher ,kleidung und mnnlicher ,beschftigung4 ,das ,motiv zur ,wahl eines mnnlichen ,pseudonyms mu in dem ,gefhle liegen1 da nur ein solches der eigenen ,natur korrespondiert2 es kann nicht in dem ,wunsche nach grerer ,beachtung und ,anerkennung von ,seite der ffentlichkeit wurzeln4 ,denn was ,frauen produzieren1 hat seit jeher1 infolge der damit verbundenen geschlechtlichen ,pikanterie1 mehr ,aufmerksamkeit erregt als1 ceteris paribus1 die ,schpfungen von ,mnnern1 und ist1 wegen der von ,anfang an immer tiefer gestimmten ,ansprche1 stets nachsichtiger behandelt1 wenn es gut war1 stets unvergleichlich hher gepriesen worden1 als was ,mnner gleich ,gutes geleistet hatten4 ,so ist das besonders heutzutage1 und es gelangen noch fortwhrend ,frauen durch ,produkte zu groem ,ansehen1 von denen man kaum ,notiz nehmen wrde1 wenn sie mnnlichen ,ursprunges wren4 ,es ist ,zeit1 hier zu sondern und auszuscheiden4 ,man nehme nur zum ,vergleiche die mnnlichen ,schpfungen1 welche die ,literatur-1 ,philosophie-1 ,wissenschafts- und ,kunstgeschichte gelten lassen und gebrauche diese als ,mastab3 und man wird die immerhin nicht unbetrchtliche ,zahl jener ,frauen1 die als bedeutende ,geister immer wieder angefhrt werden1 gleich auf den ersten ,schlag klglich zusammenschrumpfen sehen4 ,in der ,tat gehrt sehr viel ,milde und ,laxheit dazu1 um ,frauen wie ,angelika ,kauffmann oder ,mme4 ,lebrun1 ,fernan ,caballero oder ,hroswitha von ,gandersheim1 ,mary ,somerville oder ,george ,egerton1 ,elizabeth ,barrett ,browning oder ,sophie ,germain1 ,anna ,maria ,schurmann oder ,sibylla ,merian auch nur ein ,titelchen von ,bedeutung beizulegen4 ,ich will davon nicht reden1 wie sehr auch die frheren1 als ,beispiele der ,viraginitt genannten ,frauen im einzelnen berschtzt werden2 ich will auch das ,ma des ,ruhmes nicht kritisieren1 den die lebenden weiblichen ,knstlerinnen geerntet haben4 ,es genge die allgemeine ,feststellung1 da keine einzige unter allen ,frauen der ,geistesgeschichte auch nur mit mnnlichen ,genien fnften und sechsten ,ranges1 wie ihn1 um ,beispiele anzufhren1 etwa ,rckert unter den ,dichtern1 van ,dyck unter den ,malern1 ,schleiermacher unter den ,philosophen einnehmen1 in concreto wahrhaft verglichen werden kann4 ,scheiden wir die hysterischen ,visionrinnen1 wie die ,sibyllen1 die ,pythien von ,delphi1 die ,bourignon und die ,klettenberg1 ,jeanne de la ,motte ,guyon1 ,johanna ,southcott1 ,beate ,sturmin1 oder die heilige ,therese vorderhand aus1 so bleiben nun noch ,flle wie die der ,marie ,bashkirtseff4 ,diese ist 7soweit ich es nach der ,erinnerung an ihr ,bild zu sagen vermag7 allerdings von ausgesprochen weiblichem ,krperbau gewesen1 bis auf die ,stirn1 die mir einen etwas mnnlichen ,eindruck gemacht hat4 ,aber wer in der ,salle des trangers im ,pariser ,luxembourg ihre ,bilder neben denen des von ihr geliebten ,bastien-,lepage hat hngen sehen1 der wei1 da sie den ,stil desselben nicht anders und nicht minder vollkommen angenommen hat als ,ottilie die ,handschrift ,eduards in ,goethes ,wahlverwandtschaften4 ,den langen ,rest bilden jene zahlreichen ,flle1 wo ein allen ,mitgliedern einer ,familie eigentmliches ,talent zufllig in einem weiblichen ,mitgliede am strksten hervortritt1 ohne da dieses im geringsten genial zu sein braucht4 ,denn nur das ,talent wird vererbt1 nicht das ,genie4 ,margaretha van ,eyck und ,sabine von ,steinbach geben hier nur das ,paradigma ab fr eine lange ,reihe jener ,knstlerinnen1 von denen nach ,ernst ,guhl1 einem den kunstbenden ,frauen auerordentlich gewogenen ,autor1 uns ausdrcklich berliefert wird1 da sie durch ,vater1 ,mutter oder ,bruder zur ,kunst angeleitet worden sind1 oder da sie1 mit anderen ,worten1 den ,anla zum ,knstlerberuf in der eigenen ,familie gefunden haben4 ,es sind deren zweihundert bis dreihundert1 und wieviele ,hunderte mgen noch auerdem durch ganz hnliche ,einflsse zu ,knstlerinnen geworden sein1 ohne da die ,geschichte deren ,erwhnung tun konnte6 ,um die ,bedeutung dieser ,zahlenangaben zu wrdigen1 mu man in ,betracht ziehen1 da ,guhl kurz vorher von den beilufig tausend ,namen1 die uns von weiblichen ,knstlern bekannt sind1 spricht4 ,hiemit sei die historische ,revue ber die emanzipierten ,frauen zum ,abschlu gebracht4 ,sie hat der ,behauptung1 da echtes ,emanzipationsbedrfnis und wahres ,emanzipationsvermgen in der ,frau ,mnnlichkeit voraussetzt1 recht gegeben4 ,denn die ungeheuere berzahl jener ,frauen1 die sicherlich nicht im geringsten der ,kunst oder dem ,wissen gelebt haben1 bei denen diese ,beschftigung vielmehr an die ,stelle der blichen ,handarbeit tritt und in dem ungestrten ,idyll ihres ,lebens nur einen ,zeitvertreib bedeutet -- und alle jene1 denen gedankliche wie knstlerische ,ttigkeit nur eine ungeheuer angespannte ,koketterie vor mehr oder weniger bestimmten ,personen mnnlichen ,geschlechtes ist -- diese beiden groen ,gruppen durfte und mute eine reinliche ,betrachtung ausscheiden4 ,die brig bleibenden erweisen sich dem nheren ,zusehen insgesamt als sexuelle ,zwischenformen4 ,zeigt sich aber das ,bedrfnis nach ,befreiung und ,gleichstellung mit dem ,manne nur bei mnnlichen ,frauen1 so ist der ,schlu per inductionem gerechtfertigt1 da ,w keinerlei ,bedrfnis nach der ,emanzipation empfindet1 auch wenn einstweilen diese ,folgerung1 so wie es hier ausschlielich geschehen ist1 nur aus der geschichtlichen ,einzelbetrachtung und nicht aus einer ,untersuchung der psychischen ,eigenschaften von ,w selbst abgeleitet wird4 ,stellen wir uns demnach auf den hygienischen 7nicht ethischen7 ,standpunkt einer der natrlichen ,anlage angemessensten ,praxis1 so wrde sich das ,urteil ber die ,emanzipation des ,weibes so gestalten4 ,der ,unsinn der ,emanzipationsbestrebungen liegt in der ,bewegung1 in der ,agitation4 ,durch diese vor allem verleitet1 fangen1 wenn von ,motiven der ,eitelkeit1 des ,mnnerfanges abgesehen wird1 bei der groen imitatorischen ,veranlagung der ,frauen auch solche zu studieren1 zu schreiben u4 s4 w4 an1 die nie ein originres ,verlangen danach gehabt haben2 denn da es eine groe ,anzahl von ,frauen wirklich zu geben scheint1 die aus einem gewissen inneren ,bedrfnis heraus eine ,emanzipation suchen1 wird von diesen auf jene das ,bildungsstreben induziert und so das ,frauenstudium zur ,mode1 und eine lcherliche ,agitation der ,frauen unter sich lt schlielich alle an die ,echtheit dessen glauben1 was der guten ,hausfrau so oft nur ,mittel zu ,demonstrationszwecken gegen den ,mann1 der ,tochter so oft nur eine ostentative ,kundgebung gegen die mtterliche ,gewalt ist4 ,das praktische ,verhalten in der ganzen ,frage htte demnach1 ohne da diese ,regel 7schon ihres flieenden ,charakters halber7 zur ,grundlage einer ,gesetzgebung gemacht werden knnte und drfte1 folgendes zu sein3 ,freien ,zula zu allem1 kein ,hindernis in den ,weg derjenigen1 deren wahre psychische ,bedrfnisse sie1 stets in ,gemheit ihrer krperlichen ,beschaffenheit1 zu mnnlicher ,beschftigung treiben1 fr die ,frauen mit mnnlichen ,zgen4 ,aber weg mit der ,parteibildung1 weg mit der unwahren ,revolutionierung1 weg mit der ganzen ,frauenbewegung1 die in so vielen widernatrliches und knstliches1 im ,grunde verlogenes ,streben schafft4 ,und weg auch mit der abgeschmackten ,phrase von der vlligen ,gleichheit6 ,selbst das mnnlichste ,femininum hat wohl kaum je mehr als #ej ,prozent an ,m und diesem ,feingehalte dankt sie ja doch ihre ganze ,bedeutung oder besser all das1 was sie eventuell bedeuten knnte4 ,man darf keineswegs1 wie dies nicht wenige intellektuelle ,frauen zu tun scheinen1 aus manchen 7wie schon bemerkt1 ohnedies nicht typischen7 ,einzelerfahrungen ber den ,mann1 die sie zu sammeln ,gelegenheit hatten1 und aus denen ja nicht die ,paritt1 sondern gar die ,superioritt des weiblichen ,geschlechtes hervorginge2 allgemeine ,folgerungen ziehen1 sondern mu1 wie ,darwin dies vorschlug1 die ,spitzen hier und die ,spitzen dort miteinander vergleichen4 ,aber wenn je ein ,verzeichnis der bedeutendsten ,mnner und ,frauen auf dem ,gebiete der ,dichtkunst1 ,malerei1 ,bildhauerei1 ,musik1 ,geschichte1 ,naturwissenschaft und ,philosophie hergestellt und unter jedem ,gegenstand ein halbes ,dutzend ,namen verzeichnet wrden1 so knnten beide ,listen nicht den ,vergleich miteinander bestehen4 ,erwgt man nun noch1 da die ,personen auf der weiblichen ,liste1 genau besehen1 auch nur wieder fr die ,mnnlichkeit des ,genies ,zeugnis ablegen wrden1 so ist zu erwarten1 da die ,lust der ,frauenrechtlerinnen1 die ,zusammenstellung eines solchen ,verzeichnisses zu wagen1 noch geringer werden drfte1 als sie bisher es gewesen ist4 ,der bliche ,einwurf1 der auch jetzt erhoben werden wird1 lautet dahin1 da die ,geschichte nichts beweise1 da die ,bewegung erst ,raum schaffen msse fr eine ungehemmte1 volle geistige ,entwicklung der ,frau4 ,dieser ,einwand verkennt1 da es emanzipierte ,frauen1 eine ,frauenfrage1 eine ,frauenbewegung zu allen ,zeiten gegeben hat1 wenn auch in den verschiedenen ,epochen mit verschiedener ,lebhaftigkeit2 er bertreibt immens die ,schwierigkeiten1 welche den nach geistiger ,bildung strebenden ,frauen von ,seite des ,mannes irgendwann gemacht wurden1 und auch angeblich gerade jetzt wieder bereitet werden#aa2 er bersieht schlielich wiederum1 da auch heute nicht das wirkliche ,weib die ,forderung der ,emanzipation erhebt1 sondern da dies durchwegs nur mnnlichere ,frauen tun1 die ihre eigene ,natur mideuten und die ,motive ihres ,handelns nicht einsehen1 wenn sie im ,namen des ,weibes zu sprechen glauben4 ,wie jede andere ,bewegung der ,geschichte1 so war auch die ,frauenbewegung berzeugt1 da sie erstmalig1 neu1 noch nie dagewesen war2 ihre ,vorkmpferinnen lehrten1 da bislang das ,weib in ,finsternis geschmachtet habe und in ,fesseln gelegen sei1 whrend es nun erst sein natrliches ,recht zu begreifen und zu beanspruchen beginne4 ,wie fr jede andere geschichtliche ,bewegung1 so hat man aber auch fr die ,frauenbewegung ,analogien weiter und weiter zurckverfolgen knnen2 nicht nur in sozialer ,beziehung gab es im ,altertum und im ,mittelalter eine ,frauenfrage1 sondern auch fr die geistige ,emanzipation waren zu lngst entschwundenen ,zeiten produktive ,frauen durch ihre ,leistungen selbst wie mnnliche und weibliche ,apologeten des weiblichen ,geschlechtes durch theoretische ,darlegungen ttig4 ,so ist denn jener ,glaube ganz irrig1 der dem ,kampfe der ,frauenrechtlerinnen so viel ,eifer und ,frische verliehen hat1 da bis auf die letzten ,jahre die ,frauen noch nie ,gelegenheit zur ungestrten ,entfaltung ihrer geistigen ,entwicklungsmglichkeiten gehabt htten4 ,jakob ,burckhardt erzhlt von der ,renaissance3 ,das ,ruhmvollste1 was damals von den groen ,italienerinnen gesagt wird1 ist1 da sie einen mnnlichen ,geist1 ein mnnliches ,gemt htten4 ,man braucht nur die vllig mnnliche ,haltung der meisten ,weiber in den ,heldengedichten1 zumal bei ,bojardo und ,ariosto1 zu beachten1 um zu wissen1 da es sich hier um ein bestimmtes ,ideal handelt4 ,der ,titel einer ,virago1 den unser ,jahrhundert fr ein sehr zweideutiges ,kompliment hlt1 war damals reiner ,ruhm4 ,im ,,xvi4 ,jahrhundert wurde den ,frauen die ,bhne freigegeben1 es sah die ersten ,schauspielerinnen4 ,zu jener ,zeit wurde die ,frau fr fhig gehalten1 gleich den ,mnnern das hchste ,ma von ,bildung zu erreichen4 ,es ist die ,zeit1 da ein ,panegyrikus nach dem anderen auf das weibliche ,geschlecht erscheint1 ,thomas ,morus seine vllige ,gleichstellung mit dem mnnlichen verlangt1 und ,agrippa von ,nettesheim die ,frauen sogar hoch ber die ,mnner erhebt4 ,und jene groen ,erfolge des weiblichen ,geschlechtes wurden wieder verloren1 die ganze ,zeit tauchte unter in eine ,vergessenheit1 aus der sie erst das ,,xix4 ,jahrhundert wieder hervorholte4 ,ist es nicht sehr auffallend1 da die ,frauenemanzipationsbestrebungen in der ,weltgeschichte in konstanten ,intervallen1 in gewissen sich gleich bleibenden zeitlichen ,abstnden aufzutreten scheinen8 ,im ,x4 ,jahrhundert1 im ,,xv4 und ,,xvi4 und jetzt wieder im ,,xix4 und ,,xx4 hat es allem ,ermessen nach viel mehr emanzipierte ,weiber und eine strkere ,frauenbewegung gegeben als in den dazwischen liegenden ,zeiten4 ,es wre voreilig1 hierauf schon eine ,hypothese zu grnden1 doch mu man immerhin die ,mglichkeit ins ,auge fassen1 da hier eine gewaltige ,periodizitt vorliegt1 vermge deren in regelmigen ,phasen mehr ,zwittergeburten1 mehr ,zwischenformen auf die ,welt kommen als in den ,intervallen4 ,bei ,tieren sind solche ,perioden in verwandten ,dingen beobachtet worden4 ,es wren das unserer ,anschauung gem ,zeiten von minderem ,gonochorismus2 und es wrde die ,tatsache1 da zu gewissen ,zeiten mehr mnnliche ,weiber geboren werden als sonst1 als ,pendant auf der ,gegenseite verlangen1 da in der gleichen ,zeit auch mehr weibliche ,mnner auf die ,welt gebracht werden4 ,und dies sehen wir in berraschendem ,mae ebenfalls zutreffen4 ,der ganze sezessionistische ,geschmack1 der den groen1 schlanken ,frauen mit flachen ,brsten und schmalen ,hften den ,preis der ,schnheit zuerkennt1 ist vielleicht hierauf zurckzufhren4 ,die ungeheuere ,vermehrung des ,stutzertums wie der ,homosexualitt in den letzten ,jahren kann ihren ,grund nur in einer greren ,weiblichkeit der jetzigen ra haben4 ,und nicht ohne tiefere ,ursache sucht der sthetische wie der sexuelle ,geschmack dieses ,zeitalters ,anlehnung bei dem der ,prraphaeliten4 ,wenn es im organischen ,leben solche ,perioden gibt1 die den ,oszillationen im ,leben des einzelnen gleichen1 aber sich ber mehrere ,generationen hinweg erstrecken1 so erffnet uns dies eine weitere ,aussicht auf das ,verstndnis so mancher dunkler ,punkte auch in der menschlichen ,geschichte1 als es die prtentisen ,geschichtsauffassungen1 die sich in der jngsten ,zeit so gehuft haben1 insbesondere die konomisch-materialistische ,ansicht1 anzubahnen vermocht haben4 ,sicherlich ist von einer biologischen ,betrachtung auch der menschlichen ,geschichte noch unendlich viel ,aufschlu in der ,zukunft zu erwarten4 ,hier soll nur die ,nutzanwendung auf den vorliegenden ,fall gesucht werden4 ,wenn es richtig ist1 da zu gewissen ,zeiten mehr1 zu anderen weniger hermaphroditische ,menschen geboren werden1 so wre als die ,folge dessen vorauszusehen1 da die ,frauenbewegung grtenteils von selbst sich wieder verlaufen und nach lngerer ,zeit erst wieder zum ,vorschein kommen wrde1 um wieder unter- und emporzutauchen in einem ,rhythmus ohne ,ende4 ,es wrden eben die ,frauen1 die sich selbst emanzipieren wollten1 bald in grerer1 bald in weit geringerer ,anzahl geboren werden4 ,von den konomischen ,verhltnissen1 welche auch die sehr weibliche ,frau des kinderreichen ,proletariers in die ,fabrik oder zur ,bauarbeit drngen knnen1 ist hier natrlich nicht die ,rede4 ,der ,zusammenhang der industriellen und gewerblichen ,entwicklung mit der ,frauenfrage ist viel lockerer1 als er1 besonders von sozialdemokratischen ,theoretikern1 gewhnlich hingestellt wird1 und noch viel weniger besteht ein enger urschlicher ,konnex zwischen den ,bestrebungen1 die auf die geistige1 und jenen1 die auf die wirtschaftliche ,konkurrenzfhigkeit gerichtet sind4 ,in ,frankreich z4 ,b4 ist es1 obwohl es drei der hervorragendsten ,frauen hervorgebracht hat1 niemals einer ,frauenbewegung recht eigentlich gelungen1 ,wurzel zu fassen1 und doch sind in keinem ,lande ,europas so viele ,frauen selbstndig geschftlich ttig als eben dort4 ,der ,kampf um das materielle ,auskommen hat also mit dem ,kampfe um einen geistigen ,lebensinhalt1 wenn wirklich von ,seite einer ,gruppe von ,frauen ein solcher gefhrt wird1 nichts zu tun und ist scharf von ihm zu scheiden4 ,die ,prognose1 welche dieser letzteren ,bewegung1 der auf dem geistigen ,gebiete1 gestellt wurde1 war keine erfreuliche2 sie ist wohl noch trostloser als die ,aussicht1 die man ihr auf den ,weg mitgeben knnte1 wenn mit einigen ,autoren eine fortschreitende ,entwicklung des ,menschengeschlechtes zu vlliger sexueller ,differenzierung1 also einem ausgesprochenen ,geschlechts-,dimorphismus entgegen1 anzunehmen wre4 ,die letztere ,meinung scheint mir aus dem ,grunde unhaltbar1 weil im ,tierreich durchaus nicht eine mit der hheren systematischen ,stellung zunehmende ,geschlechtertrennung sich verfolgen lt4 ,gewisse ,gephyreen und ,rotatorien1 viele ,vgel1 ja selbst unter den ,affen noch der ,mandrill tun einen viel strkeren ,gonochorismus kund1 als er beim ,menschen1 vom morphologischen ,standpunkte aus1 sich beobachten lt4 ,whrend aber diese ,vermutung eine ,zeit voraussagt1 wo wenigstens das ,bedrfnis nach der ,emanzipation fr immer erloschen sein und es nur mehr komplette ,masculina und komplette ,feminina geben wrde1 verurteilt die ,annahme einer periodischen ,wiederkehr der ,frauenbewegung das ganze ,streben der ,frauenrechtlerinnen in grausamster ,weise zu einer schmerzlichen ,ohnmacht1 es lt ihr gesamtes ,tun unter dem ,aspekte einer ,danaidenarbeit erscheinen1 deren ,erfolge mit der fortschreitenden ,zeit wieder von selbst in das gleiche ,nichts zerrinnen4 ,dieses trbe ,los knnte der ,emanzipation der ,frauen gefallen sein1 wenn diese immer weiter ihre ,ziele nur im ,sozialen1 in der historischen ,zukunft der ,gattung suchte und ihre ,feinde blind unter den ,mnnern und in den von ,mnnern geschaffenen rechtlichen ,institutionen whnte4 ,dann freilich mte das ,korps der ,amazonen formiert werden1 und es wre nie ein ,dauerndes gewonnen1 wenn jenes geraume ,zeit nach seiner ,bildung immer wieder sich auflste4 ,insoferne bietet die ,renaissance und ihr spurloses ,verschwinden den ,frauenrechtlerinnen eine ,lehre4 ,die wahre ,befreiung des ,geistes kann nicht von einem noch so groen und noch so wilden ,heere gesucht werden1 um sie mu das einzelne ,individuum fr sich allein kmpfen4 ,gegen wen8 ,gegen das1 was im eigenen ,gemte sich dawiderstemmt4 ,der grte1 der einzige ,feind der ,emanzipation der ,frau ist die ,frau4 ,dies zu beweisen1 ist ,aufgabe des zweiten ,teiles4 ,,zweiter ,,oder ,,hauptteil4 ,,die ,,sexuellen ,,typen4 ,i4 ,kapitel4 ,mann und ,weib4 ,all that a man does is physiognomical of him4 ,carlyle4 ,freie ,bahn fr die ,erforschung alles wirklichen ,geschlechtsgegensatzes ist durch die ,erkenntnis geschaffen1 da ,mann und ,weib nur als ,typen zu erfassen sind und die verwirrende ,wirklichkeit1 welche den bekannten ,kontroversen immer neue ,nahrung bieten wird1 allein durch ein ,mischungsverhltnis aus jenen zwei ,typen sich nachbilden lt4 ,die einzig realen sexuellen ,zwischenformen hat der erste ,teil dieser ,untersuchung behandelt1 und zwar1 wie nun hervorgehoben werden mu1 nach einem etwas schematisierenden ,verfahren4 ,die ,rcksichtnahme auf die allgemein biologische ,geltung der entwickelten ,prinzipien fhrte das dort mit sich4 ,jetzt1 da1 noch viel ausschlielicher als bisher1 der ,mensch das ,objekt der ,betrachtung werden soll und die psychophysiologischen ,zuordnungen der introspektiven ,analyse zu weichen sich anschicken1 bedarf der universelle ,anspruch des ,prinzipes der sexuellen ,zwischenstufen einer gewichtigen ,restriktion4 ,bei ,pflanzen und ,tieren ist das ,vorkommen des echten ,hermaphroditismus eine gegen jeden ,zweifel erhrtete ,tatsache4 ,aber selbst bei den ,tieren scheint oft das ,zwittertum mehr eine ,juxtaposition der mnnlichen und weiblichen ,keimdrse in einem ,individuum als ein ,ausgeglichensein beider ,geschlechter in demselben1 eher ein ,zusammensein beider ,extreme denn einen gnzlich neutralen ,zustand in der ,mitte zwischen denselben zu bedeuten4 ,vom ,menschen jedoch lt sich psychologisch mit vollster ,bestimmtheit behaupten1 da er1 zunchst wenigstens in einer und derselben ,zeit1 notwendig entweder ,mann oder ,weib sein mu4 ,damit steht nicht nur im ,einklang1 da fast alles1 was sich fr ein ,masculinum oder ,femininum schlechtweg hlt1 auch sein ,komplement fr das ,weib oder den ,mann schlechthin ansieht4#ab ,es wird jene ,unisexualitt am strksten erwiesen durch die in ihrer theoretischen ,wichtigkeit kaum zu berschtzende ,tatsache1 da auch im ,verhltnisse zweier homosexueller ,menschen zueinander immer der eine die krperliche und psychische ,rolle des ,mannes bernimmt1 im ,falle lngeren ,verkehres auch seinen mnnlichen ,vornamen behlt oder einen solchen annimmt1 whrend der andere die des ,weibes spielt1 seinen weiblichen ,vornamen entweder bewahrt oder einen solchen sich gibt oder noch fter -- dies ist bezeichnend genug -- ihn vom anderen erhlt4 ,also es fllt in den sexuellen ,relationen zweier ,lesbierinnen oder zweier ,urninge immer die eine ,person die mnnliche1 die zweite die weibliche ,funktion aus1 und dies ist von grter ,bedeutung4 ,das ,verhltnis ,mann-,weib erweist sich hier als fundamental an der entscheidenden ,stelle1 als etwas1 worber nicht hinauszukommen ist4 ,trotz allen sexuellen ,zwischenformen ist der ,mensch am ,ende doch eines von beiden1 entweder ,mann oder ,weib4 ,auch in dieser ltesten empirischen ,dualitt steckt 7nicht blo anatomisch und keineswegs im konkreten ,falle in regelmiger genauer bereinstimmung mit dem morphologischen ,befunde7 eine tiefe ,wahrheit1 die sich nicht ungestraft vernachlssigen lt4 ,hiemit scheint nun ein ,schritt gemacht1 der von der grten ,tragweite ist1 und allem ,ferneren so segensreich wie verhngnisvoll werden kann4 ,es ist mit einer solchen ,anschauung ein ,sein statuiert4 ,die ,bedeutung dieses ,seins zu erforschen ist freilich eben die ,aufgabe1 welche der ganzen folgenden ,untersuchung anheimfllt4 ,da aber mit diesem problematischen ,sein an die ,hauptschwierigkeit der ,charakterologie unmittelbar gerhrt ist1 wird es gut sein1 ehe da eine solche ,arbeit in naiver ,khnheit begonnen werde1 ber dieses heikelste ,problem1 an dessen ,schwelle aller ,wagemut bereits stockt1 eine kurze ,orientierung zu versuchen4 ,die ,hemmnisse1 mit denen jedes charakterologische ,unternehmen zu kmpfen hat1 sind allein schon wegen der ,kompliziertheit des ,stoffes enorme4 ,oft und oft ereignet es sich1 da der ,weg1 den man durch das ,waldesdickicht bereits gefunden zu haben glaubt1 sich verliert im undurchdringlichen ,gestrppe1 der ,faden nicht mehr herauszulsen ist aus der unendlichen ,verfilzung4 ,das schlimmste aber ist1 da betreffs der ,methode einer systematischen ,darstellung des wirklich entwundenen ,stoffes1 anllich der prinzipiellen ,deutung auch erfolgreicher ,anfnge1 sich wieder und wieder die ernstesten ,bedenken erheben und gerade der ,typisierung sich entgegentrmen4 ,in dem ,falle des ,geschlechtsgegensatzes z4 ,b4 erwies sich bis jetzt die ,annahme einer ,art ,polaritt der ,extreme und unzhliger ,abstufungen zwischen denselben als die einzig brauchbare4 ,es scheint so auch in den meisten brigen charakterologischen ,dingen -- auf einige komme ich selbst noch zu sprechen -- etwas wie ,polaritt zu geben 7was schon der ,pythagoreer ,alkmaion von ,kroton geahnt hat72 und vielleicht wird auf diesem ,gebiete die ,schellingsche ,naturphilosophie noch ganz andere ,genugtuungen erleben als die ,auferstehung1 welche ein physikalischer ,chemiker unserer ,tage ihr bereitet zu haben vermeint4 ,aber ist die ,hoffnung berechtigt1 durch die ,festlegung des ,individuums auf einem bestimmten ,punkte in den ,verbindungslinien je zweier ,extreme1 ja durch unendliche ,hufung dieser ,verbindungslinien1 durch ein unendlich viele ,dimensionen zhlendes ,koordinatensystem das ,individuum selbst je zu erschpfen8 ,verfallen wir nicht1 nur auf einem konkreteren ,gebiet1 bereits in die dogmatische ,skepsis der ,mach-,humeschen ,ich-,analyse zurck1 wenn wir die vollstndige ,beschreibung des menschlichen ,individuums in ,form eines ,rezeptes erwarten8 ,und fhrt uns da nicht eine ,art ,weismannscher ,determinanten-,atomistik zu einer ,mosaik-,psychognomik1 nachdem wir uns von der ,mosaik-,psychologie eben erst zu erholen beginnen8 ,in neuer ,fassung stehen wir hier vor dem alten und1 wie sich zeigt1 noch immer lebendig zhen ,grundproblem3 ,gibt es ein einheitliches und einfaches ,sein im ,menschen1 und wie verhlt es sich zu der zweifellos neben ihm bestehenden ,vielheit8 ,gibt es eine ,psyche8 ,und wie verhlt sich die ,psyche zu den psychischen ,erscheinungen8 ,man begreift nun1 warum es noch immer keine ,charakterologie gibt3 ,das ,objekt dieser ,wissenschaft1 der ,charakter1 ist seiner ,existenz nach selbst problematisch4 ,das ,problem aller ,metaphysik und ,erkenntnistheorie1 die hchste ,prinzipienfrage der ,psychologie1 ist auch das ,problem der ,charakterologie1 das ,problem vor aller ,charakterologie1 die als ,wissenschaft wird auftreten knnen4 ,wenigstens aller erkenntniskritisch ber ihre ,voraussetzungen1 ,ansprche und ,ziele unterrichteten und aller ber ,unterschiede im ,wesen der ,menschen ,belehrung erstrebenden ,charakterologie4 ,diese1 sei's drum1 unbescheidene ,charakterologie will mehr sein als jene ,psychologie der individuellen ,differenzen1 deren erneute ,aufstellung als eines ,zieles der psychologischen ,wissenschaft durch ,l4 ,william ,stern darum doch eine sehr verdienstvolle ,tat war2 sie will mehr bieten als ein ,nationale der motorischen und sensorischen ,reaktionen eines ,individuums1 und darum soll sie nicht gleich zu dem ,tiefstand der brigen modernen psychologischen ,experimentalforschung herabsinken1 als welche sie ja nur eine sonderbare ,kombination von statistischem ,seminar und physikalischem ,praktikum vorstellt4 ,so hofft sie mit der reichen seelischen ,wirklichkeit1 aus deren vlligem ,vergessen das ,selbstbewutsein der ,hebel- und ,schraubenpsychologie einzig erklrt werden kann1 in einem herzlichen ,kontakte zu bleiben und frchtet nicht1 die ,erwartungen des nach ,aufklrung ber sich selbst drstenden ,studenten der ,psychologie durch ,untersuchungen ber das ,lernen einsilbiger ,worte und den ,einflu kleiner ,kaffeedosen auf das ,addieren befriedigen zu mssen4 ,so traurig es als ,zeichen der brigens allgemein dumpf empfundenen prinzipiellen ,unzulnglichkeit der modernen psychologischen ,arbeit ist1 so begreiflich ist es doch1 wenn angesehene ,gelehrte1 die sich unter einer ,psychologie mehr vorgestellt haben als eine ,empfindungs- und ,assoziationslehre1 vor der herrschenden de zu der berzeugung gelangen1 ,probleme wie das ,heldentum oder die ,selbstaufopferung1 den ,wahnsinn oder das ,verbrechen msse die reflektierende ,wissenschaft auf ewig der ,kunst1 als dem einzigen ,organe ihres ,verstndnisses1 berlassen und jede ,hoffnung aufgeben1 nicht sie besser zu verstehen als jene 7das wre anmaend einem ,shakespeare oder ,dostojewskij gegenber71 wohl aber1 sie ihrerseits auch nur systematisch zu begreifen4 ,keine ,wissenschaft mu1 wenn sie unphilosophisch wird1 so schnell verflachen wie die ,psychologie4 ,die ,emanzipation von der ,philosophie ist der wahre ,grund des ,verfalles der ,psychologie4 ,gewi nicht in ihren ,voraussetzungen1 aber in ihren ,endabsichten htte die ,psychologie philosophisch bleiben sollen4 ,sie wre dann zunchst zu der ,einsicht gelangt1 da die ,lehre von den ,sinnesempfindungen mit der ,psychologie direkt berhaupt nichts zu tun hat4 ,die empirischen ,psychologien von heutzutage gehen von den ,tast- und ,gemeinempfindungen aus1 um mit der ,entwicklung eines sittlichen ,charakters zu endigen4 ,die ,analyse der ,empfindungen gehrt aber zur ,physiologie der ,sinne1 jeder ,versuch1 ihre ,spezialprobleme in eine tiefere ,beziehung zu dem brigen ,inhalte der ,psychologie zu bringen1 mu milingen4 ,es ist das ,unglck der wissenschaftlichen ,psychologie gewesen1 da sie von zwei ,physikern1 von ,fechner und von ,helmholtz1 am nachhaltigsten sich hat beeinflussen lassen und so verkennen konnte1 da sich zwar die uere1 aber nicht so auch die innere ,welt aus baren ,empfindungen zusammensetzt4 ,die zwei feinsinnigsten unter den empirischen ,psychologen der letzten ,jahrzehnte1 ,william ,james und ,richard ,avenarius1 sind denn auch die beiden einzigen1 die wenigstens instinktiv gefhlt haben1 da man die ,psychologie nicht mit dem ,hautsinn und ,muskelsinn anfangen drfe1 whrend alle brige moderne ,psychologie mehr oder minder ,empfindungskleister ist4 ,hier liegt der von ,dilthey nicht scharf genug bezeichnete ,grund dafr1 da die heutige ,psychologie zu den ,problemen1 die man als eminent psychologische sonst zu bezeichnen gewohnt ist1 zur ,analyse des ,mordes1 der ,freundschaft1 der ,einsamkeit u4 s4 w41 gar nicht gelangt1 ja -- hier verfngt nicht die alte ,berufung auf ihre groe ,jugend -- zu ihnen gar nicht gelangen kann1 da sie in einer ganz anderen ,richtung sich bewegt1 als in einer1 die sie am ,ende doch dahin fhren knnte4 ,darum hat die ,losung des ,kampfes um eine psychologische ,psychologie in erster ,linie zu sein3 ,hinaus mit der ,empfindungslehre aus der ,psychologie6 ,das ,unternehmen einer ,charakterologie in dem oben bezeichneten weiteren und tieferen ,sinne involviert vor allem den ,begriff des ,charakters selbst1 als den ,begriff eines konstanten einheitlichen ,seins4 ,wie die schon im #e4 ,kapitel des ,i4 ,teiles zum ,vergleich herangezogene ,morphologie die bei allem physiologischen ,wechsel gleich bleibende ,form des ,organischen behandelt1 so setzt die ,charakterologie als ihren ,gegenstand ein ,gleichbleibendes im psychischen ,leben voraus1 das in jeder seelischen ,lebensuerung in analoger ,weise nachweisbar sein mu1 und ist so vor allem jener ,aktualittstheorie vom ,psychischen entgegengesetzt1 die ein ,bleibendes schon darum nicht anerkennen mag1 weil sie auf jener empfindungsatomistischen ,grundanschauung beruht4 ,der ,charakter ist danach nicht etwas hinter dem ,denken und ,fhlen des ,individuums ,thronendes1 sondern etwas1 das sich in jedem ,gedanken und jedem ,gefhle desselben offenbart4 ,alles1 was ein ,mensch tut1 ist physiognomisch fr ihn4 ,wie jede ,zelle die ,eigenschaften des ganzen ,individuums in sich birgt1 so enthlt jede psychische ,regung eines ,menschen1 nicht blo einzelne wenige ,charakterzge1 sein ganzes ,wesen1 von dem nur im einen ,momente diese1 im anderen jene ,eigentmlichkeit mehr hervortritt4 ,wie es weiter gar keine isolierte ,empfindung gibt1 sondern stets ein ,blickfeld und ein ,empfindungsganzes da ist1 als das dem ,subjekte gegenberstehende ,objekt1 als die ,welt des ,ichs1 von welcher nur einmal der eine1 ein anderes ,mal der andere ,gegenstand sich deutlicher abhebt3 so steckt in jedem ,augenblicke des psychischen ,lebens der ganze ,mensch1 und es fllt nur in jeder ,zeiteinheit der ,accent auf einen anderen ,punkt seines ,wesens4 ,dieses berall in dem psychischen ,zustande jedes ,augenblickes nachweisbare ,sein ist das ,objekt der ,charakterologie4 ,so wrde diese erst die notwendige ,ergnzung der bisherigen empirischen ,psychologie bilden1 die1 in merkwrdigem ,gegensatze zu ihrem ,namen einer ,psychologie1 bisher fast ausschlielich den ,wechsel im ,empfindungsfelde1 die ,buntheit der ,welt1 in ,betracht gezogen und den ,reichtum des ,ich ganz vernachlssigt hat4 ,damit knnte sie auf die allgemeine ,psychologie als die ,lehre von dem ,ganzen1 das aus der ,kompliziertheit des ,subjektes und der ,kompliziertheit des ,objektes resultiert 7die beide aus diesem ,ganzen nur durch eine eigentmliche ,abstraktion isoliert werden konnten71 befruchtend und regenerierend wirken4 ,so manche ,streitfragen der ,psychologie -- vielleicht sind es gerade die prinzipiellsten ,fragen -- vermag berhaupt nur eine charakterologische ,betrachtung zur ,entscheidung zu bringen1 indem sie zeigt1 warum der eine diese1 der andere jene ,meinung verficht1 darlegt1 weshalb sie differieren1 wenn sie ber das gleiche ,thema sprechen3 da sie ber denselben ,vorgang und denselben psychischen ,proze aus keinem anderen ,grunde verschiedener ,ansicht sind1 als weil dieser bei jedem die individuelle ,frbung1 die ,note seines ,charakters erhalten hat4 ,so ermglicht gerade die psychologische ,differenzenlehre erst die ,einigung auf dem ,gebiete der ,allgemeinpsychologie4 ,das formale ,ich wre das letzte ,problem der dynamischen1 das material erfllte ,ich das letzte ,problem der statischen ,psychologie4 ,indessen wird ja bezweifelt1 da es berhaupt ,charakter gibt2 oder wenigstens sollte das vom konsequenten ,positivismus im ,sinne von ,hume1 ,mach1 ,avenarius geleugnet werden4 ,es ist danach leicht begreiflich1 warum es noch keine ,charakterologie gibt als ,lehre vom bestimmten ,charakter4 ,die ,verquickung der ,charakterologie mit der ,seelenlehre ist aber ihre schlimmste ,schdigung gewesen4 ,da die ,charakterologie historisch mit dem ,schicksal des ,ichbegriffs verknpft worden ist1 gibt allein noch kein ,recht1 sie sachlich an dasselbe zu binden4 ,und nur wer dogmatisch sich auf den ,standpunkt des absoluten ,phnomenalismus stellt und glaubt1 dieser allein enthebe aller ,beweislasten1 die1 schon mit seiner ,betretung1 von selbst allen anderen ,standpunkten aufgebrdet seien1 der wird das ,sein1 das die ,charakterologie behauptet1 und das noch durchaus nicht mit einer metaphysischen ,essenz identisch ist1 ohne weiteres abweisen4 ,die ,charakterologie hat sich gegen zwei schlimme ,feinde zu halten4 ,der eine nimmt den ,charakter als gegeben und leugnet1 da1 ebenso wie die knstlerische ,darstellung1 die ,wissenschaft sich seiner bemchtigen knne4 ,der andere nimmt die ,empfindungen als das allein ,wirkliche an1 ,realitt und ,empfindung sind ihm eins geworden1 die ,empfindung ist ihm der ,baustein der ,welt wie des ,ich1 und fr diesen gibt es keinen ,charakter4 ,was soll nun die ,charakterologie1 die ,wissenschaft vom ,charakter8 ,de individuo nulla scientia1 ,individuum est ineffabile1 so tnt es ihr von der einen ,seite entgegen1 die am ,individuum festhlt2 von der anderen1 die auf der ,wissenschaftlichkeit allein besteht und nicht die ,kunst als ,organ des ,lebensverstndnisses sich gerettet hat1 mu sie es wieder und wieder vernehmen1 da die ,wissenschaft nichts wisse vom ,charakter4 ,zwischen solchem ,kreuzfeuer htte die ,charakterologie sich zu behaupten4 ,wen wandelt da nicht die ,furcht an1 da sie das ,los ihrer ,schwestern teilen1 eine ewig unerfllte ,verheiung bleiben werde wie die ,physiognomik1 eine divinatorische ,kunst wie die ,graphologie8 ,auch diese ,frage ist eine1 welche die spteren ,kapitel zu beantworten werden suchen mssen4 ,das ,sein1 welches die ,charakterologie behauptet1 ist seiner einfachen oder mehrfachen ,bedeutung nach von ihnen zu untersuchen4 ,warum diese ,frage ganz allgemein gerade mit der ,frage nach dem psychischen ,unterschiede der ,geschlechter so innig sich berhrt1 das wird freilich erst aus ihren letzten ,resultaten hervorgehen4 ,,ii4 ,kapitel4 ,mnnliche und weibliche ,sexualitt4 ,die ,frau verrt ihr ,geheimnis nicht4 ,kant4 ,mulier taceat de muliere4 ,nietzsche4 ,unter ,psychologie berhaupt ist gewhnlich die ,psychologie der ,psychologen zu verstehen1 und die ,psychologen sind ausschlielich ,mnner3 noch hat man1 seit ,menschen ,geschichte aufzeichnen1 nicht von einem weiblichen ,psychologen gehrt4 ,aus diesem ,grunde bildet die ,psychologie des ,weibes ein ,kapitel1 welches der ,allgemeinpsychologie nicht anders angehngt wird als die ,psychologie des ,kindes4 ,und da die ,psychologie von ,mnnern in regelmiger1 aber wohl kaum bewuter ausschlielicher ,bercksichtigung des ,mannes geschrieben wird1 ist die ,allgemeinpsychologie ,psychologie der ,mnner geworden1 und wird das ,problem einer ,psychologie der ,geschlechter immer dann erst aufgeworfen1 wenn der ,gedanke an eine ,psychologie des ,weibes auftaucht4 ,so sagt ,kant3 ,in der ,anthropologie ist die weibliche ,eigentmlichkeit mehr als die mnnliche ein ,studium fr den ,philosophen4 ,die ,psychologie der ,geschlechter wird sich immer decken mit der ,psychologie von ,w4 ,die ,psychologie von ,w jedoch wird ebenfalls nur von ,mnnern geschrieben4 ,man kann also mit ,leichtigkeit sich auf den ,standpunkt stellen1 da sie wirklich zu schreiben ein ,ding der ,unmglichkeit sei1 da sie ,behauptungen ber fremde ,menschen aufstellen msse1 die keine ,verifikation durch deren eigene ,beobachtung ihrer selbst erhalten haben4 ,gesetzt1 ,w knnte sich selbst je mit der erforderlichen ,schrfe beschreiben1 so ist damit noch nicht ausgemacht1 ob sie den ,dingen1 die uns hauptschlich interessieren1 dasselbe ,interesse entgegenbrchte2 ja1 und wenn sie selbst noch so genau sich erkennen knnte und wollte -- setzen wir den ,fall -- so fragt sich's noch immer1 ob sie je ber sich zu reden zu bringen sein wrde4 ,es wird sich im ,laufe der ,untersuchung herausstellen1 da diese drei ,unwahrscheinlichkeiten auf eine gemeinsame ,quelle in der ,natur des ,weibes zurckweisen4 ,diese ,untersuchung kann nur in dem ,anspruch unternommen werden1 da jemand1 ohne selbst ,weib zu sein1 ber das ,weib richtige ,aussagen zu machen imstande sei4 ,es bleibt also jener erste ,einwand einstweilen bestehen1 und da seine ,widerlegung erst viel spter erfolgen kann1 hilft es nichts1 wir mssen uns ber ihn hinwegsetzen4 ,nur so viel will ich bemerken4 ,noch hat nie -- ist auch dies nur eine ,folge der ,unterdrckung durch den ,mann8 -- beispielsweise eine schwangere ,frau ihre ,empfindungen und ,gefhle irgendwie1 sei es in einem ,gedichte1 sei es in ,memoiren1 sei es in einer gynkologischen ,abhandlung1 zum ,ausdruck gebracht2 und ,folge einer bergroen ,schamhaftigkeit kann das nicht sein1 denn -- ,schopenhauer hat hierauf mit ,recht hingewiesen -- es gibt nichts1 was einer schwangeren ,frau so fern lge wie die ,scham ber ihren ,zustand4 ,auerdem bestnde ja an sich die ,mglichkeit1 nach dem ,ende der ,schwangerschaft aus der ,erinnerung ber das psychische ,leben zu jener ,zeit zu beichten2 wenn dennoch das ,schamgefhl damals von ,mitteilung zurckgehalten htte1 so entfiele ja nachher dieses ,motiv1 und das ,interesse1 das solchen ,erffnungen von vielen ,seiten entgegengebracht wrde1 wre fr viele wohl sonst ,grund genug1 das ,schweigen zu brechen4 ,aber nichts von alledem6 ,wie wir sonst nur ,mnnern wirklich wertvolle ,enthllungen ber die psychischen ,vorgnge im ,weibe danken1 so haben auch hier blo ,mnner die ,empfindungen der schwangeren ,frau geschildert4 ,wie vermochten sie das8 ,wenn auch in jngster ,zeit die ,aussagen von ,dreiviertel- und ,halbweibern ber ihr psychisches ,leben sich mehren1 so erzhlen diese doch mehr von dem ,manne als von dem eigentlichen ,weibe in ihnen4 ,wir bleiben demnach nur auf eines angewiesen3 auf das1 was in den ,mnnern selbst ,weibliches ist4 ,das ,prinzip der sexuellen ,zwischenformen erweist sich hier in gewissem ,sinne als die ,voraussetzung jedes wahren ,urteils eines ,mannes ber die ,frau4 ,doch wird sich spter die ,notwendigkeit einer ,beschrnkung und ,ergnzung dieser ,bedeutung des ,prinzipes ergeben4 ,denn es ohne weiteres anwenden1 mte dazu fhren1 da der weiblichste ,mann das ,weib am besten zu beschreiben in der ,lage sei1 und konsequent wrde daraus weiter folgen1 da das echte ,weib sich selbst am besten durchschauen knne1 was ja eben sehr in ,zweifel gezogen wurde4 ,wir werden also schon hier darauf aufmerksam1 da ein ,mann ,weibliches in bestimmtem ,mae in sich haben kann1 ohne darum in gleichem ,grade schon eine sexuelle ,zwischenform darzustellen4 ,umso merkwrdiger erscheint es1 da der ,mann gltige ,feststellungen ber die ,natur des ,weibes solle machen knnen2 ja1 da wir diese ,fhigkeit1 bei der auerordentlichen ,mnnlichkeit vieler offenbar ausgezeichneter ,beurteiler der ,frauen1 selbst ,m nicht absprechen zu knnen scheinen1 bleibt das ,recht des ,mannes1 ber die ,frau#ac mitzusprechen1 ein desto merkwrdigeres ,problem1 und wir werden uns der ,auflsung des prinzipiellen methodischen ,zweifels an diesem ,rechte spter um so weniger entziehen knnen4 ,einstweilen betrachten wir jedoch1 wie gesagt1 den ,einwurf als nicht gemacht und schreiten an die ,untersuchung der ,sache selbst4 ,worin liegt der wesentliche psychologische ,unterschied zwischen ,mann und ,weib8 so fragen wir drauf los4 ,man hat in der greren ,intensitt des ,geschlechtstriebes beim ,manne diesen ,urunterschied zwischen den ,geschlechtern erblicken wollen1 aus dem sich alle anderen ableiten lieen4 ,ganz abgesehen1 ob die ,behauptung richtig1 ob mit dem ,worte ,geschlechtstrieb ein ,eindeutiges und wirklich ,mebares bezeichnet ist1 so steht doch die prinzipielle ,berechtigung einer solchen ,ableitung wohl noch sehr in ,frage4 ,zwar drfte an allen jenen antiken und mittelalterlichen ,theorien ber den ,einflu der unbefriedigten ,gebrmutter beim ,weibe und des semen retentum beim ,manne ein ,wahres sein1 und es hat da nicht erst der heute so beliebten ,phrase bedurft1 da alles nur sublimierter ,geschlechtstrieb sei4 ,aber auf die ,ahnung so vager ,zusammenhnge lt sich keine systematische ,darstellung grnden4 ,da mit grerer oder geringerer ,strke des ,geschlechtstriebes andere ,qualitten ihrem ,grade nach bestimmt sind1 ist in keiner ,weise sicherzustellen versucht worden4 ,indessen die ,behauptung1 da die ,intensitt des ,geschlechtstriebes bei ,m grer sei als bei ,w1 ist an sich falsch4 ,man hat ja auch wirklich das ,gegenteil ebenso behauptet3 es ist ebenso falsch4 ,in ,wahrheit bleibt die ,strke des ,bedrfnisses nach dem ,sexualakt unter ,mnnern selbst gleich starker ,mnnlichkeit noch immer verschieden1 ebenso1 wenigstens dem ,anscheine nach1 unter ,frauen mit dem gleichen ,gehalte an ,w4 ,hier spielen gerade unter den ,mnnern ganz andere ,einteilungsgrnde mit1 die es mir zum ,teil gelungen ist aufzufinden und ber die vielleicht eine andere ,publikation ausfhrlich handeln wird4 ,also in der greren ,heftigkeit des ,begattungstriebes liegt1 entgegen vielen populren ,meinungen1 kein ,unterschied der ,geschlechter4 ,dagegen werden wir einen solchen gewahr1 wenn wir jene zwei analytischen ,momente1 die ,albert ,moll aus dem ,begriffe des ,geschlechtstriebes herausgehoben hat1 einzeln auf ,mann und ,weib anwenden3 den ,detumescenz- und den ,kontrektationstrieb4 ,der erste resultiert aus den ,unlustgefhlen durch in grerer ,menge angesammelte reife ,keimzellen1 der zweite ist das ,bedrfnis nach krperlicher ,berhrung eines zu sexueller ,ergnzung in ,anspruch genommenen ,individuums4 ,whrend nmlich ,m beides besitzt1 ,detumescenz- wie ,kontrektationstrieb1 ist bei ,w ein eigentlicher ,detumescenztrieb gar nicht vorhanden4 ,dies ist schon damit gegeben1 da im ,sexualakte nicht ,w an ,m1 sondern nur ,m an ,w etwas abgibt3 ,w behlt die mnnlichen wie die weiblichen ,sekrete4 ,im anatomischen ,bau kommt dies ebenfalls zum ,ausdruck in der ,prominenz der mnnlichen ,genitalien1 die dem ,krper des ,mannes den ,charakter eines ,gefes so vllig nimmt4 ,wenigstens kann man die ,mnnlichkeit des ,detumescenztriebes in dieser morphologischen ,tatsache angedeutet finden1 ohne daran sofort eine naturphilosophische ,folgerung zu knpfen4 ,da ,w der ,detumescenztrieb fehlt1 wird auch durch die ,tatsache bewiesen1 da die meisten ,menschen1 die ber ,m enthalten1 ohne ,ausnahme in der ,jugend der ,onanie auf lngere oder krzere ,zeit verfallen1 einem ,laster1 dem unter den ,frauen nur die mannhnlichsten huldigen4 ,w selbst ist die ,masturbation fremd4 ,ich wei1 da ich hiemit eine ,behauptung aufstelle1 der schroffe gegenteilige ,versicherungen gegenberstehen4 ,doch werden sich die scheinbar widersprechenden ,erfahrungen sofort befriedigend erklren4 ,zuvor jedoch harrt noch der ,kontrektationstrieb von ,w der ,besprechung4 ,dieser spielt beim ,weibe die grte1 weil eine alleinige ,rolle4 ,aber auch von ihm lt sich nicht behaupten1 da er beim einen ,geschlechte grer sei als beim anderen4 ,im ,begriffe des ,kontrektationstriebes liegt ja nicht die ,aktivitt in der ,berhrung1 sondern nur das ,bedrfnis nach dem krperlichen ,kontakte mit dem ,nebenmenschen berhaupt1 ohne da schon etwas darber ausgesagt wre1 wer der berhrende und wer der berhrte ,teil ist4 ,die ,konfusion in diesen ,dingen1 indem immer ,intensitt des ,wunsches mit dem ,wunsch nach ,aktivitt zusammengeworfen wird1 rhrt von der ,tatsache her1 da ,m in der ganzen ,tierwelt ,w gegenber1 ebenso mikrokosmisch jeder tierische und pflanzliche ,samenfaden der ,eizelle gegenber stets der aufsuchende und aggressive ,teil ist1 und der ,irrtum nahe liegt1 ein unternehmendes ,verhalten behufs ,erreichung eines ,zweckes und den ,wunsch nach dessen ,erreichung aus einander regelmig und in einer konstanten ,proportion folgen zu lassen1 und auf eine ,abwesenheit des ,bedrfnisses zu schlieen1 wo sich keine deutlichen motorischen ,bestrebungen zeigen1 dieses zu befriedigen4 ,so ist man dazu gekommen1 den ,kontrektationstrieb fr speziell mnnlich anzusehen und gerade ihn dem ,weibe abzusprechen4 ,man versteht aber1 da hier noch sehr wohl innerhalb des ,kontrektationstriebes eine ,unterscheidung getroffen werden mu4 ,es wird sich fernerhin noch ergeben1 da ,m in sexueller ,beziehung das ,bedrfnis hat1 anzugreifen 7im wrtlichen und im bertragenen ,sinne71 ,w das ,bedrfnis1 angegriffen zu werden1 und es ist klar1 da das weibliche ,bedrfnis1 blo weil es nach ,passivitt geht1 darum kein geringeres zu sein braucht als das mnnliche nach der ,aktivitt4 ,diese ,distinktionen tten den hufigen ,debatten not1 welche immer wieder die ,frage aufwerfen1 bei welchem ,geschlechte der ,trieb nach dem anderen wohl grer sein mge4 ,was man bei der ,frau als ,masturbation bezeichnet hat1 entspringt aus einer anderen ,ursache als aus dem ,detumescenztriebe4 ,w ist1 und damit kommen wir auf einen wirklichen ,unterschied zum ersten ,male zu sprechen1 sexuell viel erregbarer als der ,mann2 seine physiologische ,irritabilitt 7nicht ,sensibilitt7 ist1 was die ,sexualsphre anlangt1 eine viel strkere4 ,die ,tatsache dieser leichten sexuellen ,erregbarkeit kann sich bei der ,frau entweder im ,wunsche nach der sexuellen ,erregung offenbaren oder in einer eigentmlichen1 sehr reizbaren1 ihrer selbst1 wie es scheint1 keineswegs sicheren und darum unruhigen und heftigen ,scheu vor der ,erregung durch ,berhrung4 ,der ,wunsch nach der sexuellen ,excitation ist insoferne ein wirkliches ,zeichen der leichten ,erregbarkeit1 als dieser ,wunsch nicht etwa einer jener ,wnsche ist1 welchen das in der ,natur eines ,menschen selbst gegrndete ,schicksal nie ,erfllung gewhren kann1 sondern im ,gegenteile die hohe ,leichtigkeit und ,willigkeit der ,gesamtanlage bedeutet1 in den ,zustand der sexuellen ,erregtheit berzugehen1 der vom ,weibe mglichst intensiv und mglichst perpetuierlich ersehnt wird und nicht1 wie beim ,manne1 mit der in der ,kontrektation erreichten ,detumescenz ein natrliches ,ende findet4 ,was man fr ,onanie des ,weibes ausgegeben hat1 sind nicht wie beim ,manne ,akte mit der immanierenden ,tendenz1 den ,zustand der sexuellen ,erregtheit aufzuheben2 es sind vielmehr lauter ,versuche1 ihn herbeizufhren1 zu steigern und zu prolongieren4 -- ,aus der ,scheu vor der sexuellen ,erregung1 einer ,scheu1 deren ,analyse einer ,psychologie der ,frau eine keineswegs leichte1 vielleicht sogar die schwierigste ,aufgabe stellt1 lt sich desgleichen mit ,sicherheit auf eine groe ,schwche in dieser ,beziehung schlieen4 ,der ,zustand der sexuellen ,erregtheit bedeutet fr die ,frau nur die hchste ,steigerung ihres ,gesamtdaseins4 ,dieses ist immer und durchaus sexuell4 ,w geht im ,geschlechtsleben1 in der ,sphre der ,begattung und ,fortpflanzung1 d4 i4 im ,verhltnisse zum ,manne und zum ,kinde1 vollstndig auf1 sie wird von diesen ,dingen in ihrer ,existenz vollkommen ausgefllt1 whrend ,m nicht nur sexuell ist4 ,hier liegt also in ,wirklichkeit jener ,unterschied1 den man in der verschiedenen ,intensitt des ,sexualtriebes zu finden suchte4 ,man hte sich also vor einer ,verwechslung der ,heftigkeit des sexuellen ,begehrens und der ,strke der sexuellen ,affekte mit der ,breite1 in welcher geschlechtliche ,wnsche und ,besorgnisse den mnnlichen oder weiblichen ,menschen ausfllen4 ,blo die grere ,ausdehnung der ,sexualsphre ber den ganzen ,menschen bei ,w bildet einen spezifischen ,unterschied von der schwersten ,bedeutung zwischen den geschlechtlichen ,extremen4 ,whrend also ,w von der ,geschlechtlichkeit gnzlich ausgefllt und eingenommen ist1 kennt ,m noch ein ,dutzend anderer ,dinge3 ,kampf und ,spiel1 ,geselligkeit und ,gelage1 ,diskussion und ,wissenschaft1 ,geschft und ,politik1 ,religion und ,kunst4 ,ich rede nicht davon1 ob es einmal anders war2 das soll uns wenig bekmmern2 damit ist es wie mit der ,judenfrage3 man sagt1 die ,juden seien erst das geworden1 was sie sind und einmal ganz anders gewesen4 ,mag sein3 doch das wissen wir hier nicht4 ,wer der ,entwicklung so viel zutraut1 mag immerhin daran glauben2 bewiesen ist von jenen ,dingen nichts1 gegen die eine historische berlieferung steht da immer gleich eine andere4 ,aber wie heute die ,frauen sind1 darauf kommt es an4 ,und stoen wir auf ,dinge1 die unmglich von auen in ein ,wesen knnen hineinverpflanzt worden sein1 so werden wir getrost annehmen1 da dieses sich von jeher gleich geblieben ist4 ,heute nun zumindest ist eines sicher richtig3 ,w befat sich1 eine scheinbare ,ausnahme 7,kapitel #ab7 abgerechnet1 mit auergeschlechtlichen ,dingen nur fr den ,mann1 den sie liebt1 oder um des ,mannes willen1 von dem sie geliebt sein mchte4 ,ein ,interesse fr diese ,dinge an sich fehlt ihr vollstndig4 ,es kommt vor1 da eine echte ,frau die lateinische ,sprache lernt2 dann ist es aber nur1 um etwa ihren ,sohn1 der das ,gymnasium besucht1 auch hierin noch untersttzen und berwachen zu knnen4 ,lust aber an einer ,sache und ,talent zu ihr1 das ,interesse fr sie und die ,leichtigkeit ihrer ,aneignung sind einander stets proportional4 ,wer keine ,muskeln hat1 hat auch keine ,lust zum ,hanteln und ,stemmen2 nur wer ,talent zur ,mathematik hat1 wird sich ihrem ,studium zuwenden4 ,also scheint selbst das ,talent im echten ,weibe seltener oder weniger intensiv zu sein 7obwohl hierauf wenig ankommt3 die ,geschlechtlichkeit wre ja auch im gegenteiligen ,falle zu stark1 um andere ernstgemeinte ,beschftigung zuzulassen72 und darum mangelt es wohl auch beim ,weibe an den ,bedingungen zur ,bildung interessanter ,kombinationen1 die beim ,manne eine ,individualitt wohl nicht ausmachen1 aber modellieren knnen4 ,dem entsprechend sind es ausschlielich weiblichere ,mnner1 die in einem fort hinter den ,frauenzimmern her sind und an nichts ,interesse finden als an ,liebschaften und an geschlechtlichem ,verkehre4 ,doch soll hiemit keineswegs das ,don ,juan-,problem erledigt1 oder auch nur ernstlich berhrt sein4 ,w ist nichts als ,sexualitt1 ,m ist sexuell und noch etwas darber4 ,dies zeigt sich besonders deutlich in der so gnzlich verschiedenen ,art1 wie ,mann und ,weib ihren ,eintritt in die ,periode der ,geschlechtsreife erleben4 ,beim ,manne ist die ,zeit der ,pubertt immer krisenhaft1 er fhlt1 da ein ,fremdes in sein ,dasein tritt1 etwas1 das zu seinem bisherigen ,denken und ,fhlen hinzukommt1 ohne da er es gewollt hat4 ,es ist die physiologische ,erektion1 ber die der ,wille keine ,gewalt hat2 und die erste ,erektion wird darum von jedem ,manne rtselhaft und beunruhigend empfunden1 sehr viele ,mnner erinnern sich ihrer ,umstnde ihr ganzes ,leben lang mit grter ,genauigkeit4 ,das ,weib aber findet sich nicht nur leicht in die ,pubertt1 es fhlt sein ,dasein von da ab sozusagen potenziert1 seine eigene ,wichtigkeit unendlich erhht4 ,der ,mann hat als ,knabe gar kein ,bedrfnis nach der sexuellen ,reife2 die ,frau erwartet bereits als ganz junges ,mdchen von dieser ,zeit alles4 ,der ,mann begleitet die ,symptome seiner krperlichen ,reife mit unangenehmen1 ja feindlichen und unruhigen ,gefhlen1 die ,frau verfolgt in hchster ,gespanntheit1 mit der fieberhaftesten1 ungeduldigsten ,erwartung ihre somatische ,entwicklung whrend der ,pubertt4 ,dies beweist1 da die ,geschlechtlichkeit des ,mannes nicht auf der geraden ,linie seiner ,entwicklung liegt1 whrend bei der ,frau nur eine ungeheuere ,steigerung ihrer bisherigen ,daseinsart eintritt4 ,es gibt wenig ,knaben dieses ,alters1 welche den ,gedanken1 da sie sich verlieben oder heiraten wrden 7heiraten berhaupt1 nicht im ,hinblick auf ein bestimmtes ,mdchen71 nicht hchst lcherlich finden und indigniert zurckweisen2 indes die kleinsten ,mdchen bereits auf die ,liebe und die ,heirat berhaupt wie auf die ,vollendung ihres ,daseins erpicht zu sein scheinen4 ,darum wertet die ,frau bei sich selbst und bei anderen ,frauen nur die ,zeit der ,geschlechtsreife positiv2 zur ,kindheit wie zum ,alter hat sie kein rechtes ,verhltnis4 ,der ,gedanke an ihre ,kindheit ist ihr spter nur ein ,gedanke an ihre ,dummheit1 der ,aspekt1 unter dem sich ihr das eigene ,alter im voraus darstellt1 ist ,angst und ,abscheu4 ,aus der ,kindheit werden durch eine positive ,bewertung von ihrem ,gedchtnis nur die sexuellen ,momente herausgehoben1 und auch diese sind im ,nachteile gegenber den spteren unvergleichlich hheren ,intensifikationen ihres ,lebens -- welches eben ein ,sexualleben ist4 ,die ,brautnacht endlich1 der ,moment der ,defloration1 ist der wichtigste1 ich mchte sagen1 der ,halbierungspunkt des ganzen ,lebens der ,frau4 ,im ,leben des ,mannes spielt der erste ,koitus im ,verhltnis zu der ,bedeutung1 die er beim anderen ,geschlechte besitzt1 berhaupt keine ,rolle4 ,die ,frau ist nur sexuell1 der ,mann ist auch sexuell3 sowohl rumlich wie zeitlich lt sich diese ,differenz noch weiter ausspinnen4 ,die ,punkte seines ,krpers1 von denen aus der ,mann geschlechtlich erregt werden kann1 sind gering an ,zahl und streng lokalisiert4 ,beim ,weibe ist die ,sexualitt diffus ausgebreitet ber den ganzen ,krper1 jede ,berhrung1 an welcher ,stelle immer1 erregt sie sexuell4 ,wenn also im zweiten ,kapitel des ersten ,teiles die bestimmte sexuelle ,charakteristik des ganzen mnnlichen wie des ganzen weiblichen ,krpers behauptet wurde1 so ist dies nicht so zu verstehen1 als bestnde von jedem ,punkte aus die ,mglichkeit gleichmiger sexueller ,reizung beim ,manne ebenso wie beim ,weibe4 ,freilich gibt es auch bei der ,frau lokale ,unterschiede in der ,erregbarkeit1 aber es sind hier nicht wie beim ,manne alle brigen krperlichen ,partien gegen den ,genitaltrakt scharf geschieden4 ,die morphologische ,abhebung der mnnlichen ,genitalien vom ,krper des ,mannes knnte abermals als symbolisch fr dieses ,verhltnis angesehen werden4 ,wie die ,sexualitt des ,mannes rtlich gegen ,asexuelles in ihm hervortritt1 so findet sich dieselbe ,ungleichheit auch in seinem ,verhalten zu verschiedenen ,zeiten ausgeprgt4 ,das ,weib ist fortwhrend1 der ,mann nur intermittierend sexuell4 ,der ,geschlechtstrieb ist beim ,weibe immer vorhanden 7ber jene scheinbaren ,ausnahmen1 welche man gegen die ,geschlechtlichkeit des ,weibes stets ins ,feld fhrt1 wird noch sehr ausfhrlich zu handeln sein71 beim ,manne ruht er immer lngere oder krzere ,zeit4 ,daraus erklrt sich nun auch der eruptive ,charakter des mnnlichen ,geschlechtstriebes1 der diesen so viel auffallender erscheinen lt als den weiblichen und zu der ,verbreitung des ,irrtumes beigetragen hat1 da der ,geschlechtstrieb des ,mannes intensiver sei als der des ,weibes4 ,der wahre ,unterschied liegt hier darin1 da fr ,m der ,begattungstrieb sozusagen ein pausierendes ,jucken1 fr ,w ein unaufhrlicher ,kitzel ist4 ,die ausschlieliche und kontinuierliche ,sexualitt des ,weibes in krperlicher und psychischer ,hinsicht hat nun aber noch weiterreichende ,folgen4 ,da die ,sexualitt nmlich beim ,manne nur einen ,appendix und nicht alles ausmacht1 ermglicht dem ,manne auch ihre psychologische ,abhebung von einem ,hintergrunde und somit ihr ,bewutwerden4 ,so kann sich der ,mann seiner ,sexualitt gegenberstellen und sie losgelst von anderem in ,betracht ziehen4 ,beim ,weibe kann sich die ,sexualitt nicht durch eine zeitliche ,begrenzung ihrer ,ausbrche noch durch ein anatomisches ,organ1 in dem sie uerlich sichtbar lokalisiert ist1 abheben von einer nichtsexuellen ,sphre4 ,darum wei der ,mann um seine ,sexualitt1 whrend die ,frau sich ihrer ,sexualitt schon darum gar nicht bewut werden und sie somit in gutem ,glauben in ,abrede stellen kann1 weil sie nichts ist als ,sexualitt1 weil sie die ,sexualitt selbst ist1 wie in ,antizipation spterer ,darlegungen gleich hinzugefgt werden mag4 ,es fehlt den ,frauen1 weil sie nur sexuell sind1 die zum ,bemerken der ,sexualitt wie zu allem ,bemerken notwendige ,zweiheit2 indessen sich beim stets mehr als blo sexuellen ,manne die ,sexualitt nicht nur anatomisch1 sondern auch psychologisch von allem anderen abhebt4 ,darum besitzt er die ,fhigkeit1 zur ,sexualitt selbstndig in ein ,verhltnis zu treten2 er kann sie1 wenn er sich mit ihr auseinandersetzt1 in ,schranken weisen oder ihr eine grere ,ausdehnung einrumen1 er kann sie negieren oder bejahen3 zum ,don ,juan wie zum ,heiligen sind die ,mglichkeiten in ihm vorhanden1 er kann die eine oder die andere von beiden ergreifen4 ,grob ausgedrckt3 der ,mann hat den ,penis1 aber die ,vagina hat die ,frau4 ,es ist hiemit als wahrscheinlich deduziert1 da der ,mann seiner ,sexualitt sich bewut werde und ihr selbstndig gegenbertrete1 whrend der ,frau die ,mglichkeit dazu abzugehen scheint2 und zwar beruft sich diese ,begrndung auf eine grere ,differenziertheit im ,manne1 in dem ,sexuelles und ,asexuelles auseinandergetreten sind4 ,die ,mglichkeit oder ,unmglichkeit1 einen bestimmten einzelnen ,gegenstand zu ergreifen1 liegt aber nicht in dem ,begriffe1 den man mit dem ,worte ,bewutsein gewhnlich verbindet4 ,dieser scheint vielmehr zu inkludieren1 da1 wenn ein ,wesen ,bewutsein hat1 es jedes ,objekt zu dessen ,inhalt machen knne4 ,es erhebt sich also hier die ,frage nach der ,natur des weiblichen ,bewutseins berhaupt1 und die ,errterungen ber dieses ,thema werden uns erst auf einem langen ,umweg zu jenem hier so flchtig gestreiften ,punkte wieder zurckfhren4 ,,iii4 ,kapitel4 ,mnnliches und weibliches ,bewutsein4 ,bevor auf einen ,hauptunterschied des psychischen ,lebens der ,geschlechter1 soweit dieses die ,dinge der ,welt zu seinen ,inhalten macht1 nher eingegangen werden kann1 mssen einige psychologische ,sondierungen vorgenommen und einige ,begriffe festgelegt werden4 ,da die ,anschauungen und ,prinzipien der herrschenden ,psychologie ohne ,rcksicht auf dieses spezielle ,thema sich entwickelt haben1 so wre es ja nur zu verwundern1 wenn ihre ,theorien ohne weiteres auf dessen ,gebiet sich anwenden lieen4 ,zudem gibt es heute noch keine ,psychologie1 sondern bis jetzt nur ,psychologien2 und der ,anschlu an eine bestimmte ,schule1 um1 nur unter ,zugrundelegung ihrer ,lehrmeinungen1 das ganze ,thema zu behandeln1 trge wohl viel mehr den ,charakter der ,willkr an sich als das hier einzuschlagende ,verfahren1 welches1 in mglichstem ,anschlu an bisherige ,errungenschaften1 doch die ,dinge1 soweit als ntig1 von neuem in ,selbstndigkeit ergrnden will4 ,die ,bestrebungen nach einer vereinheitlichenden ,betrachtung des ganzen ,seelenlebens1 nach seiner ,zurckfhrung auf einen einzigen ,grundproze haben in der empirischen ,psychologie vor allem in dem ,verhltnis sich geoffenbart1 das von den einzelnen ,forschern zwischen ,empfindungen und ,gefhlen angenommen wurde4 ,herbart hat die ,gefhle aus den ,vorstellungen abgeleitet1 ,horwicz hingegen aus den ,gefhlen erst die ,empfindungen sich entwickeln lassen4 ,die fhrenden modernen ,psychologen haben die ,aussichtslosigkeit dieser monistischen ,bemhungen hervorgehoben4 ,dennoch lag diesen ein ,wahres zu ,grunde4 ,man mu1 um dieses ,wahre zu finden1 eine ,unterscheidung zu treffen nicht unterlassen1 welche1 so nahe sie zu liegen scheint1 in der heutigen ,psychologie merkwrdigerweise gnzlich vermit wird4 ,man mu das erstmalige ,empfinden einer ,empfindung1 das erste ,denken eines ,gedankens1 das erste ,fhlen eines ,gefhles selbst auseinanderhalten von den spteren ,wiederholungen desselben ,vorganges1 bei welchen schon ein ,wiedererkennen erfolgen kann4 ,fr eine ,anzahl von ,problemen scheint diese ,distinktion1 obgleich sie in der heutigen ,psychologie leider nicht gemacht wird1 von bedeutender ,wichtigkeit4 ,jeder deutlichen1 klaren1 plastischen ,empfindung luft ursprnglich1 ebenso jedem scharfen1 distinkten ,gedanken1 bevor er zum ersten ,male in ,worte gefat wird1 ein1 freilich oft uerst kurzes1 ,stadium der ,unklarheit voran4 ,desgleichen geht jeder noch nicht gelufigen ,assoziation eine mehr oder minder verkrzte ,spanne ,zeit vorher1 wo blo ein dunkles ,richtungsgefhl nach dem zu ,assoziierenden hin1 eine allgemeine ,assoziationsahnung1 eine ,empfindung von ,zugehrigkeit zu etwas anderem vorhanden ist4 ,verwandte ,vorgnge haben besonders ,leibniz sicherlich beschftigt und gaben1 mehr oder weniger gut beschrieben1 ,anla zu den erwhnten ,theorien von ,herbart und ,horwicz4 ,da man als einfache ,grundformen der ,gefhle insgemein nur ,lust und ,unlust1 eventuell noch mit ,wundt ,lsung und ,spannung1 ,beruhigung und ,erregung ansieht1 ist die ,einteilung der psychischen ,phnomene in ,empfindungen und ,gefhle fr die ,erscheinungen1 die in das ,gebiet jener ,vorstadien der ,klarheit fallen1 wie sich bald deutlicher zeigen wird1 zu eng und darum zu ihrer ,beschreibung nicht verwendbar4 ,ich will daher1 um hier scharf zu umgrenzen1 die allgemeinste ,klassifikation der psychischen ,phnomene bentzen1 die wohl getroffen werden konnte3 es ist die von ,avenarius in ,elemente und ,charaktere 7der ,charakter hat in dieser ,bedeutung nichts mit dem ,objekte der ,charakterologie gemein74 ,avenarius hat den ,gebrauch seiner ,theorien weniger durch seine1 bekanntlich vollstndig neue1 ,terminologie erschwert 7die sogar viel ,vorzgliches enthlt und fr gewisse ,dinge1 die er zuerst bemerkt und bezeichnet hat1 kaum entbehrlich ist72 was der ,annahme mancher seiner ,ergebnisse am meisten im ,wege steht1 ist seine unglckliche ,sucht1 die ,psychologie aus einem gehirnphysiologischen ,systeme abzuleiten1 das er selbst nur aus den psychologischen ,tatsachen der inneren ,erfahrung 7unter uerlicher ,zuziehung der allgemeinsten biologischen ,kenntnisse ber das ,gleichgewicht zwischen ,ernhrung und ,arbeit7 gewonnen hatte4 ,der psychologische zweite ,teil seiner ,kritik der reinen ,erfahrung war die ,basis1 auf der sich in ihm selbst die ,hypothesen des physiologischen ersten ,teiles aufgebaut hatten2 in der ,darstellung kehrte sich das ,verhltnis um1 und so mutet dieser erste ,teil den ,leser an wie eine ,reisebeschreibung von ,atlantis4 ,um dieser ,schwierigkeiten willen mu ich den ,sinn der ,avenariusschen ,einteilung1 die fr meinen ,zweck sich am geeignetsten erwiesen hat1 hier kurz darlegen4 ,element ist fr ,avenarius das1 was in der ,schulpsychologie ,empfindung1 ,empfindungsinhalt oder ,inhalt schlechtweg heit 7und zwar sowohl bei der ,perzeption als bei der ,reproduktion71 bei ,schopenhauer ,vorstellung1 bei den ,englndern sowohl die impression als die idea1 im gewhnlichen ,leben ,ding1 ,sache1 ,gegenstand3 gleichviel1 ob uere ,erregung eines ,sinnesorganes vorhanden ist oder nicht1 was sehr wichtig und neu war4 ,dabei ist es1 fr seine wie fr unsere ,zwecke1 recht nebenschlich1 wo man mit der sogenannten ,analyse ,halt macht1 ob man den ganzen ,baum als ,empfindung betrachtet oder nur das einzelne ,blatt1 den einzelnen ,stengel1 oder 7wobei meistens stehen geblieben wird7 gar nur deren ,farbe1 ,gre1 ,konsistenz1 ,geruch1 ,temperatur als wirklich ,einfaches gelten lassen will4 ,denn man knnte ja auf diesem ,wege noch weiter gehen1 sagen1 das ,grn des ,blattes sei schon ,komplex1 nmlich ,resultante aus seiner ,qualitt1 ,intensitt1 ,helligkeit1 ,sttigung und ,ausdehnung1 und brauchte erst diese als ,elemente gelten zu lassen2 hnlich wie es den ,atomen oft geht3 schon einmal muten sie den ,ameren weichen1 jetzt wieder den ,elektronen4 ,seien also grn1 blau1 kalt1 warm1 hart1 weich1 s1 sauer ,elemente1 so ist ,charakter nach ,avenarius jederlei ,frbung1 ,gefhlston1 mit dem jene auftreten2 und zwar nicht nur angenehm1 schn1 wohltuend und ihre ,gegenteile1 sondern auch1 was ,avenarius zuerst als psychologisch hieher gehrend erkannt hat1 befremdend1 zuverlssig1 unheimlich1 bestndig1 anders1 sicher1 bekannt1 tatschlich1 zweifelhaft etc4 etc4 ,was ich z4 ,b4 vermute1 glaube1 wei1 ist ,element2 da es just vermutet wird1 nicht geglaubt1 nicht gewut1 ist psychologisch 7nicht logisch7 ein ,charakter1 in welchem das ,element gesetzt ist4 ,nun gibt es aber ein ,stadium im ,seelenleben1 auf welchem auch diese umfassendste ,einteilung der psychischen ,phnomene noch nicht durchfhrbar ist1 zu frh kommt4 ,es erscheinen nmlich in ihren ,anfngen alle ,elemente wie in einem verschwommenen ,hintergrunde1 als eine rudis indigestaque moles1 whrend ,charakterisierung 7ungefhr also ,gefhlsbetonung7 zu dieser ,zeit das ,ganze lebhaft umwogt4 ,es gleicht dies dem ,prozesse1 der vor sich geht1 wenn man einem ,umgebungsbestandteil1 einem ,strauch1 einem ,holzsto aus weiter ,ferne sich nhert3 den ursprnglichen ,eindruck1 den man von ihm empfngt1 diesen ersten ,augenblick1 in dem man noch lange nicht wei1 was es eigentlich ist1 diesen ,moment der ersten strksten ,unklarheit und ,unsicherheit bitte ich zum ,verstndnis des ,folgenden vor allem festzuhalten4 ,in diesem ,augenblicke nun sind ,element und ,charakter absolut ununterscheidbar 7untrennbar sind sie stets1 nach der sicherlich zu befrwortenden ,modifikation1 die ,petzoldt an ,avenarius' ,darstellung vorgenommen hat74 ,in einem dichten ,menschengedrnge nehme ich z4 ,b4 ein ,gesicht wahr1 dessen ,anblick mir durch die dazwischen wogenden ,massen sofort wieder entzogen wird4 ,ich habe keine ,ahnung1 wie dieses ,gesicht aussieht1 wre vllig unfhig1 es zu beschreiben oder auch nur ein ,kennzeichen desselben anzugeben2 und doch hat es mich in die lebhafteste ,aufregung versetzt1 und ich frage in angstvoll-gieriger ,unruhe3 wo hab' ich dieses ,gesicht nur schon gesehen8 ,erblickt ein ,mensch einen ,frauenkopf1 der auf ihn einen sehr starken sinnlichen ,eindruck macht1 fr einen ,augenblick1 so vermag er oft sich selbst gar nicht zu sagen1 was er eigentlich gesehen hat1 es kann vorkommen1 da er nicht einmal an die ,haarfarbe genau sich zu erinnern wei4 ,bedingung ist immer1 da die ,netzhaut dem ,objekte1 um mich ganz photographisch auszudrcken1 gengend kurze ,zeit1 ,bruchteile einer ,sekunde lang1 exponiert war4 ,wenn man sich irgend einem ,gegenstande aus weiter ,ferne nhert1 hat man stets zuerst nur ganz vage ,umrisse von ihm unterschieden2 dabei aber beraus lebhafte ,gefhle empfunden1 die in dem ,mae zurcktreten1 als man eben nher kommt und die ,einzelheiten schrfer ausnimmt4 7,von ,erwartungsgefhlen ist1 wie noch ausdrcklich bemerkt werden soll1 hier nicht die ,rede47 ,man denke an ,beispiele1 wie an den ersten ,anblick eines aus seinen ,nhten gelsten menschlichen ,keilbeins2 oder an den mancher ,bilder und ,gemlde1 sowie man einen halben ,meter inner- oder auerhalb der richtigen ,distanz ,fu gefat hat2 ich erinnere mich speziell an den ,eindruck1 den mir ,passagen mit ,zweiunddreiigsteln aus ,beethovenschen ,klavierauszgen und eine ,abhandlung mit lauter dreifachen ,integralen gemacht haben1 ehe ich noch die ,noten kannte und vom ,integrieren einen ,begriff hatte4 ,dies eben haben ,avenarius und ,petzoldt bersehen3 da alles ,hervortreten der ,elemente von einer gewissen ,absonderung der ,charakterisierung 7der ,gefhlsbetonung7 begleitet ist4 ,auch einige von der experimentellen ,psychologie festgestellte ,tatsachen kann man zu diesen ,ergebnissen der ,selbstbeobachtung in ,beziehung bringen4 ,lt man im ,dunkelzimmer auf ein im ,zustande der ,dunkeladaptation befindliches ,auge einen momentanen oder uerst kurze ,zeit whrenden farbigen ,reiz einwirken1 so hat der ,beobachter nur den ,eindruck schlechtweg der ,erhellung1 ohne da er die nhere ,farbenqualitt des ,lichtreizes anzugeben vermag2 es wird ein ,etwas empfunden ohne irgend welche genauere ,bestimmtheit1 ein ,lichteindruck berhaupt ausgesagt2 und die przise ,angabe der ,farbenqualitt ist selbst noch dann nicht leicht mglich1 wenn die ,dauer des ,reizes 7natrlich nicht ber ein gewisses ,ma7 verlngert wird4 ,ebenso geht aber jeder wissenschaftlichen ,entdeckung1 jeder technischen ,erfindung1 jeder knstlerischen ,schpfung ein verwandtes ,stadium der ,dunkelheit voran1 einer ,dunkelheit wie jener1 aus welcher ,zarathustra seine ,wiederkunftslehre an das ,licht ruft3 ,herauf1 abgrndlicher ,gedanke1 aus meiner ,tiefe6 ,ich bin dein ,hahn und ,morgengrauen1 verschlafener ,wurm3 auf1 auf6 meine ,stimme soll dich schon wachkrhen6 -- ,der ,proze in seiner ,gnze1 von der vlligen ,wirrnis bis zur strahlenden ,helle1 ist in seinem ,verlaufe vergleichbar mit der ,folge der ,bilder1 die man passiv empfngt1 wenn von irgend einer plastischen ,gruppe1 einem ,relief die feuchten ,tcher1 die es in groer ,anzahl eingehllt haben1 eines nach dem anderen weggenommen werden2 bei einer ,denkmalsenthllung erlebt der ,zuschauer hnliches4 ,aber auch1 wenn ich mich an etwas erinnere1 z4 ,b4 an irgend eine einmal gehrte ,melodie1 wird dieser ,proze wieder durchgemacht2 freilich oft in uerst verkrzter ,gestalt und darum schwer zu bemerken4 ,jedem neuen ,gedanken geht ein solches ,stadium des ,vorgedankens1 wie ich es nennen mchte1 vorher1 wo flieende geometrische ,gebilde1 visuelle ,phantasmen1 ,nebelbilder auftauchen und zergehen1 schwankende ,gestalten1 verschleierte ,bilder1 geheimnisvoll lockende ,masken sich zeigen2 ,anfang und ,ende des ganzen ,herganges1 den ich in seiner ,vollstndigkeit kurz den ,proze der ,klrung nenne1 verhalten sich in gewisser ,beziehung wie die ,eindrcke1 die ein stark ,kurzsichtiger von weit entfernten ,gegenstnden erhlt mit und ohne die korrigierenden ,linsen4 ,und wie im ,leben des einzelnen 7der vielleicht stirbt1 ehe er den ganzen ,proze durchlaufen hat71 so gehen auch in der ,geschichte der ,forschung die ,ahnungen stets den klaren ,erkenntnissen voran4 ,es ist derselbe ,proze der ,klrung1 auf ,generationen verteilt4 ,man denke z4 ,b4 an die zahlreichen griechischen und neuzeitlichen ,antizipationen der ,lamarckschen und ,darwinschen ,theorien1 derentwegen die ,vorlufer heute bis zum berdru belobt werden1 an die vielen ,vorgnger von ,robert ,mayer und ,helmholtz1 an all die ,punkte1 wo ,goethe und ,lionardo da ,vinci1 freilich vielleicht die vielseitigsten ,menschen1 den spteren ,fortschritt der ,wissenschaft vorweggenommen haben u4 s4 w41 u4 s4 w4 ,um solche ,vorstadien handelt es sich regelmig1 wenn entdeckt wird1 dieser oder jener ,gedanke sei gar nicht neu1 er stehe ja schon bei dem und dem4 -- ,auch bei allen ,kunststilen1 in der ,malerei wie in der ,musik1 ist ein hnlicher ,entwicklungsproze zu beobachten3 vom unsicheren ,tasten und vorsichtigen ,balancieren bis zu groen ,siegen4 -- ,ebenso beruht der gedankliche ,fortschritt der ,menschheit auch in der ,wissenschaft fast allein auf einer besseren und immer besseren ,beschreibung und ,erkenntnis derselben ,dinge1 es ist der ,proze der ,klrung1 ber die ganze menschliche ,geschichte ausgedehnt4 ,was wir neues bemerken1 es kommt daneben nicht eigentlich sehr in ,betracht4 ,wie viele ,grade der ,deutlichkeit und ,differenziertheit ein ,vorstellungsinhalt durchlaufen kann bis zum vllig distinkten1 von keinerlei ,nebel in den ,konturen mehr getrbten ,gedanken1 das kann man stets beobachten1 wenn man einen schwierigen neuen ,gegenstand1 z4 ,b4 die ,theorie der elliptischen ,funktionen1 durch das ,studium sich anzueignen sucht4 ,wie viele ,grade des ,verstehens macht man da nicht an sich selbst durch 7insbesondere in ,mathematik und ,mechanik71 bis alles vor einem daliegt1 in schner ,ordnung1 in vollstndiger ,disposition1 in ungestrter und vollkommener ,harmonie der ,teile zum ,ganzen1 offen dem mhelosen ,ergreifen durch die ,aufmerksamkeit6 ,diese ,grade entsprechen den einzelnen ,etappen auf dem ,wege der ,klrung4 ,der ,proze der ,klrung kann auch retrograd verlaufen3 von der vlligen ,distinktheit bis zur grten ,verschwommenheit4 ,diese ,umkehrung des ,klrungsverlaufes ist nichts anderes als der ,proze des ,vergessens1 der nur in der ,regel ber eine lngere ,zeit ausgedehnt ist und meist blo durch ,zufall auf dem einen oder anderen ,punkte seines ,fortschreitens bemerkt wird4 ,es verfallen gleichsam ehedem wohlgebahnte ,straen1 fr deren ,pflege nichts durch ,reproduktion geschehen ist2 wie aus dem jugendlichen ,vorgedanken der in grter ,intensitt aufblitzende ,gedanke1 so wird aus dem ,gedanken der altersschwache ,nachgedanke3 und wie auf einem lange nicht begangenen ,waldweg von rechts und links ,grser1 ,kruter1 ,stauden hereinzuwuchern beginnen1 so verwischt sich ,tag fr ,tag die deutliche ,prgung des ,gedankens1 der nicht mehr gedacht wird4 ,hieraus wird auch eine praktische ,regel verstndlich1 die ein ,freund#ad sehr oft besttigt gefunden hat3 wer irgend etwas erlernen will1 sei es ein ,musikstck oder ein ,abschnitt aus der ,geschichte der ,philosophie1 wird im allgemeinen nicht ohne ,unterbrechung sich dieser ,aneignungsarbeit widmen knnen1 und jede einzelne ,partie des ,stoffes wiederholt durchnehmen mssen4 ,da fragt es sich nun1 wie gro sind am zweckmigsten die ,pausen1 zwischen dem einen ,male und dem nchsten zu whlen8 ,es hat sich nun herausgestellt -- und es drfte allgemein so sein -- da mit einer ,wiederholung begonnen werden mu1 solange man sich noch nicht wieder fr die ,arbeit interessiert1 so lange man sein ,pensum noch halbwegs zu beherrschen glaubt4 ,sowie es einem nmlich genugsam entschwunden ist1 um wieder zu interessieren1 neugierig oder wibegierig zu machen1 sind die ,resultate der ersten ,einbung schon zurckgegangen und kann die zweite die erste nicht gleich verstrken1 sondern mu einen guten ,teil der ,klrungsarbeit von frischem auf sich nehmen4 ,vielleicht ist im ,sinne der ,siegmund ,exnerschen ,lehre von der ,bahnung einer sehr populren ,anschauung gem1 wirklich als der physiologische ,parallelproze der ,klrung1 anzunehmen1 da die ,nervenfasern1 eventuell ihre ,fibrillen1 erst durch 7entweder lnger anhaltende oder hufig wiederholte7 ,affektion fr die ,reizleitung wegsam gemacht werden mssen4 ,ebenso wrde natrlich im ,falle des ,vergessens das ,resultat dieser ,bahnung rckgngig gemacht1 die durch sie herausgebildeten morphologischen ,strukturelemente im einzelnen ,neuron infolge mangelnden ,gebtwerdens atrophieren4 ,die ,avenariussche ,theorie den obigen verwandter ,erscheinungen -- ,avenarius wrde ,unterschiede der ,artikulation oder ,gliederung in den ,gehirnprozessen 7den unabhngigen ,schwankungen des ,systems ,c7 zur ,erklrung dieser ,dinge angenommen haben -- bertrgt denn doch wohl zu einfach und wrtlich ,eigenschaften der abhngigen ,reihe 7d4 i4 des ,psychischen7 auf die unabhngige 7physische71 als da sie speziell der ,frage der psychophysischen ,zuordnung irgendwie fr frderlich gelten knnte4 ,dagegen erscheint der ,ausdruck artikuliert1 gegliedert zur ,beschreibung des ,grades der ,distinktheit1 mit welchem die einzelnen psychischen ,data gegeben sind1 wohl geeignet1 und sei hiemit seine sptere ,verwendung fr diesen ,zweck vorbehalten4 ,der ,proze der ,klrung mute hier in seinem ganzen ,verlauf verfolgt werden1 um ,umfang und ,inhalt des neuen ,begriffes kennen zu lernen2 doch ist fr das jetzt ,folgende nur das ,initialstadium1 der ,ausgangspunkt der ,klrung1 von ,wichtigkeit4 ,an den ,inhalten1 die weiterhin den ,proze der ,klrung durchmachen1 ist1 so hie es1 im allerersten ,momente1 in dem sie sich prsentieren1 auch die ,avenariussche ,unterscheidung von ,element und ,charakter noch nicht durchfhrbar4 ,es wird also derjenige1 welcher diese ,einteilung fr alle ,data der entwickelten ,psyche acceptiert1 fr die ,inhalte in jenem ,stadium1 wo eine solche ,zweiheit an ihnen noch nicht unterscheidbar ist1 einen eigenen ,namen einzufhren haben4 ,es sei1 ohne alle ber den ,rahmen dieser ,arbeit hinausgehenden ,ansprche1 fr psychische ,data auf jenem primitivsten ,zustande ihrer ,kindheit das ,wort ,henide vorgeschlagen 7von 1 weil sie noch nicht ,empfindung und ,gefhl als zwei fr die ,abstraktion isolierbare analytische ,momente1 noch keinerlei ,zweiheit erkennen lassen74 ,die absolute ,henide ist hiebei nur als ein ,grenzbegriff zu betrachten4 ,wie oft wirkliche psychische ,erlebnisse im erwachsenen ,alter des ,menschen einen ,grad von ,undifferenziertheit erreichen1 der ihnen diesen ,namen mit ,recht eintrge1 lt sich so rasch nicht mit ,sicherheit ausmachen2 aber die ,theorie an sich wird hiedurch nicht berhrt4 ,eine ,henide wird es im allgemeinen genannt werden drfen1 was1 bei verschiedenen ,menschen verschieden hufig1 im ,gesprche zu passieren pflegt3 man hat ein ganz bestimmtes ,gefhl1 wollte eben etwas ganz ,bestimmtes sagen2 da bemerkt z4 ,b4 der andere etwas1 und es ist nun weg1 nicht mehr zu erhaschen4 ,spter wird aber durch eine ,assoziation pltzlich etwas reproduziert1 von dem man sofort ganz genau wei1 da es dasselbe ist1 was man frher nicht beim ,zipfel fassen konnte3 ein ,beweis1 da es derselbe ,inhalt war1 nur in anderer ,form1 auf einem anderen ,stadium der ,entwicklung4 ,die ,klrung erfolgt also nicht nur im ,laufe des ganzen individuellen ,lebens nach dieser ,richtung hin1 sie mu auch fr jeden ,inhalt wieder von neuem durchgemacht werden4 ,ich besorge1 da jemand eine nhere ,beschreibung dessen verlangen mchte1 was ich mit der ,henide eigentlich meine4 ,wie sehe eine ,henide aus8 ,das wre ein vlliges ,miverstndnis4 ,es liegt im ,begriffe der ,henide1 da sie sich nicht nher beschreiben lt1 als ein dumpfes ,eines2 da spter die ,identifikation mit dem vllig artikulierten ,inhalte erfolgt1 ist ebenso sicher1 wie da die ,henide dieser artikulierte ,inhalt selbst noch nicht ganz ist1 sich von ihm irgendwie1 durch den ,grad der ,bewutheit1 durch den ,mangel an ,reliefierung1 durch das ,verschmolzensein von ,folie und ,hauptsache1 durch den ,mangel eines ,blickpunktes im ,blickfelde unterscheidet4 ,also einzelne ,heniden kann man nicht beobachten und nicht beschreiben3 man kann nur ,kenntnis nehmen von ihrem ,dagewesensein4 ,es lt sich brigens prinzipiell in ,heniden genau so gut denken1 leben wie in ,elementen und ,charakteren2 jede ,henide ist ein ,individuum und unterscheidet sich sehr wohl von jeder anderen4 ,aus spter zu errternden ,grnden ist anzunehmen1 da die ,erlebnisse der ersten ,kindheit 7und zwar drfte dies fr die ersten #ad ,monate ausnahmslos fr das ,leben aller ,menschen zutreffen7 ,heniden sind1 wenn auch vielleicht nicht in der absoluten ,bedeutung4 ,doch rcken die psychischen ,geschehnisse der ersten ,kindheit wenigstens nie weit aus der ,nhe des ,henidenstadiums heraus2 fr den ,erwachsenen indessen gibt es stets eine ,entwicklung vieler ,inhalte ber jene ,stufe empor4 ,dagegen ist in der ,henide offenbar die ,form des ,empfindungslebens der niedersten ,bionten1 und vielleicht sehr vieler ,pflanzen und ,tiere zu sehen4 ,von der ,henide ist dem ,menschen die ,entwicklung nach einem vollstndig differenzierten1 plastischen ,empfinden und ,denken hin mglich1 wenn auch dieses nur ein nie ganz ihm erreichbares ,ideal darstellt4 ,whrend die absolute ,henide die ,sprache berhaupt noch nicht gestattet1 indem die ,gliederung der ,rede nur aus der des ,gedankens folgt1 gibt es auch auf der hchsten dem ,menschen mglichen ,stufe des ,intellektes noch ,unklares und darum ,unaussprechliches4 ,im ganzen also will die ,henidentheorie den zwischen ,empfindung und ,gefhl um die ,wrde des hheren ,alters gefhrten ,streit schlichten helfen1 und an ,stelle der von ,avenarius und ,petzoldt aus der ,mitte des ,klrungsverlaufes herausgegriffenen ,notionen ,element und ,charakter eine entwicklungsgeschichtliche ,beschreibung des ,sachverhaltes versuchen3 auf ,grund der fundamentalen ,beobachtung1 da erst mit dem ,heraustreten der ,elemente diese von den ,charakteren unterscheidbar werden4 ,darum ist man zu ,stimmungen und zu allen ,sentimentalitten nur disponiert1 wenn die ,dinge sich nicht in scharfen ,konturen darstellen1 und ihnen eher ausgesetzt in der ,nacht als am ,tage4 ,wenn die ,nacht dem ,lichte weicht1 wird auch die ,denkart der ,menschen eine andere4 ,in welcher ,beziehung steht nun aber diese ,untersuchung zur ,psychologie der ,geschlechter8 ,wie unterscheiden sich -- denn offenbar wurde zu solchem ,zwecke diese lngere ,grundlegung gewagt -- ,m und ,w mit ,rcksicht auf die verschiedenen ,stadien der ,klrung8 ,darauf ist folgende ,antwort zu geben3 ,der ,mann hat die gleichen psychischen ,inhalte wie das ,weib in artikulierterer ,form2 wo sie mehr oder minder in ,heniden denkt1 dort denkt er bereits in klaren1 distinkten ,vorstellungen1 an die sich ausgesprochene und stets die ,absonderung von den ,dingen gestattende ,gefhle knpfen4 ,bei ,w sind ,denken und ,fhlen eins1 ungeschieden1 fr ,m sind sie auseinanderzuhalten4 ,w hat also viele ,erlebnisse noch in ,henidenform1 wenn bei ,m lngst ,klrung eingetreten ist4#ae ,darum ist ,w sentimental1 und kennt das ,weib nur die ,rhrung1 nicht die ,erschtterung4 ,der greren ,artikulation der psychischen ,data im ,manne entspricht auch die grere ,schrfe seines ,krperbaues und seiner ,gesichtszge gegenber der ,weichheit1 ,rundung1 ,unentschiedenheit in der echten weiblichen ,gestalt und ,physiognomie4 ,ferner stimmen mit dieser ,anschauung die ,ergebnisse der die ,geschlechter vergleichenden ,sensibilittsmessungen berein1 die1 entgegen der populren ,meinung1 bei den ,mnnern eine durchgngig grere ,sinnesempfindlichkeit schon am ,durchschnitt ergeben haben und solche ,differenzen sicherlich in noch viel hherem ,mae htten hervortreten lassen1 wenn die ,typen in ,betracht gezogen worden wren4 ,die einzige ,ausnahme bildet der ,tastsinn3 die taktile ,empfindlichkeit der ,frauen ist feiner als die der ,mnner4 ,das ,faktum ist interessant genug1 um zur ,auslegung aufzufordern1 und eine solche wird auch spter versucht werden4 ,zu bemerken ist hier noch1 da hingegen die ,schmerzsensibilitt des ,mannes eine unvergleichlich grere ist als die der ,frau1 was fr die physiologischen ,untersuchungen ber den ,schmerzsinn und seine ,scheidung vom ,hautsinn von ,wichtigkeit ist4 ,schwache ,sensibilitt wird das ,verbleiben der ,inhalte in der ,nhe des ,henidenstadiums sicherlich begnstigen2 geringere ,klrung kann aber nicht als ihre unbedingte ,folge dargetan werden1 sondern lt sich mit ihr nur in einen sehr wahrscheinlichen ,zusammenhang bringen4 ,ein zuverlssigerer ,beweis fr die geringere ,artikulation des weiblichen ,vorstellens liegt in der greren ,entschiedenheit im ,urteil des ,mannes1 ohne da diese allein aus der geringeren ,distinktheit des ,denkens beim ,weibe sich schon vllig ableiten liee 7vielleicht weisen beide auf eine gemeinsame tiefere ,wurzel zurck74 ,doch ist wenigstens dies eine sicher1 da wir1 so lange wir dem ,henidenstadium nahe sind1 meist nur genau wissen1 wie sich eine ,sache nicht verhlt1 und das wissen wir immer schon lange1 bevor wir wissen1 wie sie sich verhlt3 hierauf1 auf einem ,besitzen von ,inhalten in ,henidenform1 beruht wohl auch das1 was ,mach instinktive ,erfahrung nennt4 ,nahe dem ,henidenstadium reden wir noch immer um die ,sache herum1 korrigieren uns bei jedem ,versuche sie zu bezeichnen und sagen3 ,das ist auch noch nicht das richtige ,wort4 ,damit ist naturgem ,unsicherheit im ,urteilen von selbst gegeben4 ,erst mit vollendeter ,klrung wird auch unser ,urteil bestimmt und sicher2 der ,urteilsakt selbst setzt eine gewisse ,entfernung vom ,henidenstadium voraus1 selbst wenn durch ihn ein analytisches ,urteil1 das den geistigen ,besitzstand des ,menschen nicht vermehrt1 ausgesprochen werden soll4 ,der entscheidende ,beweis aber fr die ,richtigkeit der ,anschauung1 welche die ,henide ,w1 den differenzierten ,inhalt ,m zuschreibt und hier einen fundamentalen ,gegensatz beider erblickt1 liegt darin1 da1 wo immer ein neues ,urteil zu fllen und nicht ein schon lange fertiges einmal mehr in ,satzform auszusprechen ist1 da in solchem ,falle stets ,w von ,m die ,klrung ihrer dunklen ,vorstellungen1 die ,deutung der ,heniden erwartet4 ,es wird die in der ,rede des ,mannes sichtbar werdende ,gliederung seiner ,gedanken dort1 wo die ,frau ohne helle ,bewutheit vorgestellt hat1 als ein 7tertirer7 mnnlicher ,geschlechtscharakter von ihr geradezu erwartet1 gewnscht und beansprucht1 und wirkt auf sie wie ein solcher4 ,hierauf bezieht es sich1 wenn so viele ,mdchen sagen1 sie wnschten nur einen solchen ,mann zu heiraten1 oder knnten zumindest nur jenen ,mann lieben1 der gescheiter sei als sie2 da es sie befremden1 ja sexuell abstoen kann1 wenn der ,mann dem1 was sie sagen1 einfach recht gibt und es nicht gleich besser sagt als sie2 kurz und gut1 warum eine ,frau es eben als ,kriterium der ,mnnlichkeit fhlt1 da der ,mann ihr auch geistig berlegen sei1 von dem ,manne mchtig angezogen wird1 dessen ,denken ihr imponiert1 und damit1 ohne es zu wissen1 das entscheidende ,votum gegen alle ,gleichheitstheorien abgibt4 ,m lebt bewut1 ,w lebt unbewut4 ,zu diesem ,schlusse fr die ,extreme sind wir nun berechtigt4 ,w empfngt ihr ,bewutsein von ,m3 die ,funktion1 das ,unbewute bewut zu machen1 ist die sexuelle ,funktion des typischen ,mannes gegenber dem typischen ,weibe1 das zu ihm im ,verhltnis idealer ,ergnzung steht4 ,hiemit ist die ,darstellung beim ,problem der ,begabung angelangt3 der ganze theoretische ,streit in der ,frauenfrage geht heute fast nur darum1 wer geistig hher veranlagt sei1 die ,mnner oder die ,frauen4 ,die populre ,fragestellung erfolgt ohne ,typisierung2 hier wurden ber die ,typen ,anschauungen entwickelt1 die auf die ,beantwortung jener ,frage nicht ohne ,einflu bleiben knnen4 ,die ,art dieses ,zusammenhanges bedarf jetzt der ,errterung4 ,,iv4 ,kapitel4 ,begabung und ,genialitt4 ,da ber das ,wesen der genialen ,veranlagung sehr vielerlei an vielen ,orten zu lesen ist1 wird es ,miverstndnisse verhten1 wenn noch vor allem ,eingehen auf die ,sache einige ,feststellungen getroffen werden4 ,da handelt es sich zunchst um die ,abgrenzung gegen den ,begriff des ,talentes4 ,die populre ,anschauung bringt ,genie und ,talent fast immer so in ,verbindung1 als wre das erste ein hherer oder hchster ,grad des letzteren1 durch strkste ,potenzierung oder ,hufung verschiedener ,talente in einem ,menschen aus jenem abzuleiten1 als gbe es zumindest vermittelnde bergnge zwischen beiden4 ,diese ,ansicht ist vollstndig verkehrt4 ,wenn es auch vielerlei ,grade und verschieden hohe ,steigerungen der ,genialitt sicherlich gibt1 so haben diese ,stufen doch gar nichts zu tun mit dem sogenannten ,talent4 ,ein ,talent1 z4 ,b4 das mathematische ,talent1 mag jemand von ,geburt in auerordentlichem ,grade besitzen2 er wird dann die schwierigsten ,kapitel dieser ,wissenschaft mit leichter ,mhe sich anzueignen imstande sein2 aber von ,genialitt1 was dasselbe ist wie ,originalitt1 ,individualitt und ,bedingung eigener ,produktivitt1 braucht er darum noch nichts zu besitzen4 ,umgekehrt gibt es hochgeniale ,menschen1 die kein spezielles ,talent in besonders hohem ,grade entwickelt haben4 ,man denke an ,novalis oder an ,jean ,paul4 ,das ,genie ist also keineswegs ein hchster ,superlativ des ,talentes1 es ist etwas von ihm durch eine ganze ,welt ,geschiedenes1 beide durchaus heterogener ,natur1 nicht aneinander zu messen und nicht miteinander zu vergleichen4 ,das ,talent ist vererbbar1 es kann ,gemeingut einer ,familie sein 7die ,bachs72 das ,genie ist nicht bertragbar1 es ist nie generell1 sondern stets individuell 7,johann ,sebastian74 ,vielen leicht zu blendenden mittelmigen ,kpfen1 insbesondere aber den ,frauen1 gilt im allgemeinen geistreich und genial als dasselbe4 ,die ,frauen haben1 wenn auch der uere ,schein fr das ,gegenteil sprechen mag1 in ,wahrheit gar keinen ,sinn fr das ,genie1 ihnen gilt jede ,extravaganz der ,natur1 die einen ,mann aus ,reih und ,glied der anderen sichtbar hervortreten lt1 zur ,befriedigung ihres sexuellen ,ehrgeizes gleich2 sie verwechseln den ,dramatiker mit dem ,schauspieler1 und machen keinen ,unterschied zwischen ,virtuos und ,knstler4 ,so gilt ihnen denn auch der geistreiche ,mensch als der geniale1 ,nietzsche als der ,typus des ,genies4 ,und doch hat1 was mit seinen ,einfllen blo jongliert1 alles ,franzosentum des ,geistes1 mit wahrer geistiger ,hhe nicht die entfernteste ,verwandtschaft4 ,menschen1 die nichts sind als eben geistreich1 sind unfromme ,menschen2 es sind solche1 die1 von den ,dingen nicht wirklich erfllt1 an ihnen nie ein aufrichtiges und tiefes ,interesse nehmen1 in denen nicht lang und schwer etwas der ,geburt entgegenstrebt4 ,es ist ihnen nur daran gelegen1 da ihr ,gedanke glitzere und funkle wie eine prchtig zugeschliffene ,raute1 nicht1 da er auch etwas beleuchte6 ,und das kommt daher1 weil ihr ,sinnen vor allem die ,absicht auf das behlt1 was die anderen zu eben diesen ,gedanken wohl sagen werden -- eine ,rcksicht1 die durchaus nicht immer rcksichtsvoll ist4 ,es gibt ,mnner1 die imstande sind1 eine ,frau1 die sie in keiner ,weise anzieht1 zu heiraten -- blo weil sie den anderen gefllt4 ,und solche ,ehen findet man auch zwischen so manchen ,menschen und ihren ,gedanken4 ,ich denke z4 ,b4 an eines lebenden ,autors boshafte1 anflegelnde1 beleidigende ,schreibweise3 er glaubt zu brllen und bellt doch nur4 ,leider scheint auch ,friedrich ,nietzsche1 in seinen spteren ,schriften 7so erhaben er sonst ber den ,vergleich mit jenem ist71 an seinen ,einfllen manchmal vor allem das interessiert zu haben1 was seinem ,vermuten nach die ,leute recht chokieren mute4 ,er ist oft gerade dort am eitelsten1 wo er am rcksichtslosesten scheint4 ,es ist die ,eitelkeit des ,spiegels selbst1 der von dem ,gespiegelten brnstig ,anerkennung erfleht3 ,sieh1 wie gut1 wie rcksichtslos ich spiegle6 -- ,in der ,jugend1 so lange man selbst noch nicht gefestigt ist1 sucht ja wohl ein jeder sich dadurch zu festigen1 da er den anderen anrempelt2 aber leidenschaftlich-aggressiv sind ganz groe ,mnner doch immer nur aus ,not4 ,nicht sie gleichen dem jungen ,fuchs auf der ,suche nach seiner ,mensur1 nicht sie dem jungen ,mdchen1 das die neue ,toilette vor allem darum so entzckt1 weil ihre ,freundinnen sich so darber rgern werden4 ,genie6 ,genialitt6 ,was hat dieses ,phnomen nicht bei der ,mehrzahl der ,menschen fr ,unruhe und geistiges ,unbehagen1 fr ,ha und ,neid1 fr ,migunst und ,verkleinerungssucht hervorgerufen1 wieviel ,unverstndnis und -- wieviel ,nachahmungstrieb hat es nicht ans ,licht treten lassen6 ,wie er sich ruspert und wie er spuckt 444 ,leicht trennen wir uns von den ,imitationen des ,genius1 um uns ihm selbst und seinen echten ,verkrperungen zuzuwenden4 ,aber wahrlich6 ,wo hier auch die ,betrachtung den ,anfang nehmen mge1 bei der unendlichen1 ineinanderflieenden ,flle wird immer nur ihre ,willkr den ,ausgangspunkt whlen knnen4 ,alle ,qualitten1 die man als geniale bezeichnen mu1 hngen so innig miteinander zusammen1 da eine vereinzelte ,betrachtung ihrer1 die nur allmhlich zu hherer ,allgemeinheit aufzusteigen plant1 zur denkbar schwierigsten ,sache wird3 indem die ,darstellung stets zu vorzeitiger ,abrundung des ,ganzen verfhrt zu werden frchten mu1 und sich in der isolierenden ,methode nicht behaupten zu knnen droht4 ,alle bisherigen ,errterungen ber das ,wesen des ,genius sind entweder biologisch-klinischer ,natur und erklren mit lcherlicher ,anmaung das bichen ,wissen auf diesem ,gebiete zur ,beantwortung der schwierigsten und tiefsten psychologischen ,fragen fr hinreichend4 ,oder sie steigen von der ,hhe eines metaphysischen ,standpunktes herab1 um die ,genialitt in ihr ,system aufzunehmen4 ,wenn der ,weg1 der hier eingeschlagen werden soll1 nicht zu allen ,zielen auf einmal fhrt1 so liegt dies eben an seiner ,natur eines ,weges4 ,denken wir daran1 um wieviel besser der groe ,dichter in die ,menschen sich hineinversetzen kann als der ,durchschnittsmensch4 ,man ermesse die auerordentliche ,anzahl der ,charaktere1 die ,shakespeare1 die ,euripides geschildert haben2 oder denke an die ungeheuere ,mannigfaltigkeit der ,personen1 die in den ,romanen ,zolas auftreten4 ,heinrich von ,kleist hat nach der ,penthesilea ihr vollendetes ,gegenteil1 das ,kthchen von ,heilbronn geschaffen1 ,michel ,angelo die ,leda und die delphische ,sibylle aus seiner ,phantasie heraus verkrpert4 ,es gibt wohl wenige ,menschen1 die so wenig darstellende ,knstler waren wie ,immanuel ,kant und ,joseph ,schelling1 und doch sind sie es1 die ber die ,kunst das ,tiefste und ,wahrste geschrieben haben4 ,um nun einen ,menschen zu erkennen oder darzustellen1 mu man ihn verstehen4 ,um aber einen ,menschen zu verstehen1 mu man mit ihm hnlichkeit haben1 man mu so sein wie er1 um seine ,handlungen nachzubilden und wrdigen zu knnen1 mu man die psychologischen ,voraussetzungen1 die sie in ihm hatten1 in sich selbst nachzuerzeugen vermgen3 einen ,menschen verstehen1 heit ihn in sich haben4 ,man mu dem ,geist gleichen1 den man begreifen will4 ,darum versteht ein ,gauner nur immer gut den anderen ,gauner1 ein gnzlich harmloser ,mensch wieder vermag nie jenen1 stets nur eine ihm ebenbrtige ,gutmtigkeit zu fassen2 ein ,poseur erklrt sich die ,handlungen des anderen ,menschen fast immer als ,posen und vermag einen zweiten ,poseur rascher zu durchschauen als der einfache ,mensch1 an den der ,poseur seinerseits nie recht zu glauben imstande ist4 ,einen ,menschen verstehen heit also3 er selbst sein4 ,danach mte aber jeder ,mensch sich selbst am besten verstehen1 und das ist gewi nicht richtig4 ,kein ,mensch kann sich selbst je verstehen1 denn dazu mte er aus sich selbst herausgehen1 dazu mte das ,subjekt des ,erkennens und ,wollens ,objekt werden knnen3 ganz wie1 um das ,universum zu verstehen1 ein ,standpunkt noch auerhalb des ,universums erforderlich wre1 und einen solchen zu gewinnen1 ist nach dem ,begriffe eines ,universums nicht mglich4 ,wer sich selbst verstehen knnte1 der knnte die ,welt verstehen4 ,da dieser ,satz nicht nur vergleichsweise gilt1 sondern ihm eine sehr tiefe ,bedeutung innewohnt1 wird sich aus der ,darstellung allmhlich ergeben4 ,fr den ,augenblick ist sicher1 da man sein tiefstes eigenstes ,wesen nicht selbst verstehen kann4 ,und es gilt auch wirklich3 man wird1 wenn man berhaupt verstanden wird1 immer nur von anderen1 nie von sich selbst verstanden4 ,der andere nmlich1 der mit dem ersten eine hnlichkeit hat und ihm in anderer ,beziehung doch gar nicht gleich ist1 dem kann diese hnlichkeit zum ,gegenstande der ,betrachtung werden1 er kann sich im anderen1 oder den anderen in sich erkennen1 darstellen1 verstehen4 ,einen ,menschen verstehen heit also3 auch er sein4 ,der geniale ,mensch aber offenbarte sich an jenen ,beispielen eben als der ,mensch1 welcher ungleich mehr ,wesen versteht als der mittelmige4 ,goethe soll von sich gesagt haben1 es gebe kein ,laster und kein ,verbrechen1 zu dem er nicht die ,anlage in sich versprt1 das er nicht in irgend einem ,zeitpunkte seines ,lebens vollauf verstanden habe4 ,der geniale ,mensch ist also komplizierter1 zusammengesetzter1 reicher2 und ein ,mensch ist um so genialer zu nennen1 je mehr ,menschen er in sich vereinigt1 und zwar1 wie hinzugefgt werden mu1 je lebendiger1 mit je grerer ,intensitt er die anderen ,menschen in sich hat4 ,wenn das ,verstndnis des ,nebenmenschen nur wie ein schwaches ,stmpchen in ihm brennte1 dann wre er nicht imstande1 als groer ,dichter in seinen ,helden das ,leben einer mchtigen ,flamme gleich zu entznden1 seine ,figuren wren ohne ,mark und ,kraft4 ,das ,ideal gerade von einem knstlerischen ,genius ist es1 in allen ,menschen zu leben1 an alle sich zu verlieren1 in die ,vielheit zu emanieren2 indes der ,philosoph alle anderen in sich wiederfinden1 sie zu einer ,einheit1 die eben immer nur seine ,einheit sein wird1 zu resorbieren die ,aufgabe hat4 ,diese ,proteus-,natur des ,genies ist1 ebensowenig wie frher die ,bisexualitt1 als ,simultaneitt aufzufassen2 auch dem grten ,genius ist es nicht gegeben1 zu gleicher ,zeit1 etwa an einem und demselben ,tage1 das ,wesen aller ,menschen zu verstehen4 ,die umfassendere und inhaltsvollere ,anlage1 welche ein ,mensch geistig besitzt1 kann nur nach und nach1 in allmhlicher ,entfaltung seines ganzen ,wesens sich offenbaren4 ,es hat den ,anschein1 da auch sie in einem bestimmten ,ablauf gesetzmiger ,perioden zum ,vorschein kommt4 ,diese ,perioden wiederholen sich aber im ,laufe des ,lebens nicht in der gleichen ,weise1 als wre jede nur die gewhnliche ,wiederholung der vorhergegangenen1 sondern sozusagen in immer hherer ,sphre2 es gibt nicht zwei ,momente des individuellen ,lebens1 die einander ganz gleichen2 und es existiert zwischen den spteren und den frheren ,perioden nur die hnlichkeit der ,punkte der hheren mit den homologen der niederen ,spiralwindung4 ,daher kommt es1 da hervorragende ,menschen so oft in ihrer ,jugend den ,plan zu einem ,werke fassen1 nach langer ,pause im ,mannesalter das ,jahre hindurch nicht vorgenommene ,konzept einer ,bearbeitung unterziehen und erst im ,greisenalter nach abermaligem ,zurckstellen es vollenden3 es sind die verschiedenen ,perioden1 in die sie abwechselnd treten und die sie stets mit anderen ,gegenstnden erfllen4 ,diese ,perioden existieren bei jedem ,menschen1 nur in verschiedener ,strke1 mit verschiedener ,amplitde4 ,da das ,genie die meisten ,menschen mit der grten ,lebendigkeit in sich hat1 wird die ,amplitde der ,perioden um so ausgesprochener sein1 je bedeutender ein ,mensch in geistiger ,beziehung ist4 ,hochstehende ,menschen hren daher meist von ,jugend auf von ,seiten ihrer ,erzieher den ,vorwurf1 da sie fortwhrend von einem ,extrem ins andere fielen4 ,als ob sie sich dabei besonders wohl befinden wrden6 ,gerade beim hervorragenden ,menschen nehmen solche bergnge in der ,regel einen ausgesprochen krisenhaften ,charakter an4 ,goethe hat einmal von der wiederholten ,pubertt der ,knstler gesprochen4 ,was er gemeint hat1 hngt innig mit diesem ,gegenstande zusammen4 ,denn gerade die starke ,periodizitt des ,genies bringt es mit sich1 da bei ihm immer erst auf sterile ,jahre die fruchtbaren und auf sehr produktive ,zeiten immer wieder sehr unfruchtbare folgen -- ,zeiten1 in denen er von sich nichts hlt1 ja von sich psychologisch 7nicht logisch7 weniger hlt als von jedem anderen ,menschen3 qult ihn doch die ,erinnerung an die ,schaffensperiode1 und vor allem -- wie frei sieht er sie1 die von solchen ,erinnerungen nicht ,belstigten1 herumgehen6 ,wie seine ,ekstasen gewaltiger sind als die der anderen1 so sind auch seine ,depressionen frchterlicher4 ,bei jedem hervorragenden ,menschen gibt es solche ,zeiten1 krzere und lngere2 ,zeiten1 wo er in vlliger ,verzweiflung an sich selbst sein1 wo es bei ihm zu ,selbstmordgedanken kommen kann1 ,zeiten1 wo zwar auch eine ,menge ,dinge ihm auffallen knnen1 und vor allem eine ,menge ,dinge sich ansetzen werden fr eine sptere ,ernte2 wo aber nichts mit dem gewaltigen ,tonus der produktiven ,periode erscheint1 wo1 mit anderen ,worten1 der ,sturm sich nicht einstellt2 ,zeiten1 in denen wohl ber solche1 die trotzdem fortzuschaffen versuchen1 gesagt wird3 ,wie der jetzt herunterkommt6 ,wie der sich vllig ausgegeben hat6 ,wie der sich selbst kopiert6 etc4 etc4 ,auch seine anderen ,eigenschaften1 nicht blo ob er berhaupt1 sondern auch der ,stoff1 in welchem1 der ,geist1 aus welchem heraus er produziert1 sind im genialen ,menschen einem ,wechsel und einer starken ,periodizitt unterworfen4 ,er ist das eine ,mal eher reflektierend und wissenschaftlich1 das andere ,mal mehr zu knstlerischer ,darstellung disponiert 7,goethe72 zuerst konzentriert sich sein ,interesse auf die menschliche ,kultur und ,geschichte1 dann wieder auf die ,natur 7man halte ,nietzsches ,unzeitgeme ,betrachtungen neben seinen ,zarathustra72 er ist jetzt mystisch1 nachher naiv 7solche ,beispiele haben in jngster ,zeit ,bjrnson und ,maurice ,maeterlinck gegeben74 ,ja1 so gro ist im hervorragenden ,menschen die ,amplitde der ,perioden1 in denen die verschiedenen ,seiten seines ,wesens1 die vielen ,menschen1 die in ihm intensiv leben1 aufeinander succedieren1 da diese ,periodizitt auch physiognomisch sich deutlich offenbart4 ,hieraus mchte ich die auffallende ,erscheinung erklren1 da bei begabteren ,menschen der ,ausdruck des ,antlitzes viel fter wechselt als bei ,unbegabten1 ja da sie zu verschiedenen ,zeiten oft unglaublich verschiedene ,gesichter haben knnen2 man vergleiche nur die von ,goethe1 von ,beethoven1 von ,kant1 von ,schopenhauer aus den verschiedenen ,epochen ihres ,lebens erhaltenen ,bilder6 ,man kann die ,zahl der ,gesichter1 die ein ,mensch hat1 geradezu als ein physiognomisches ,kriterium seiner ,begabung ansehen4 ,menschen1 die stets ein und dasselbe ,gesicht vllig unverndert aufweisen1 stehen auch intellektuell sehr tief4 ,hingegen wird es den ,physiognomiker nicht wundern1 da begabtere ,menschen1 die auch im ,verkehr und ,gesprch immer neue ,seiten ihres ,wesens offenbaren1 ber die darum das ,nachdenken nicht so bald ein fertiges ,urteil gewinnt1 diese ,eigenschaft auch durch ihr ,aussehen bewahrheiten4 ,man wird vielleicht mit ,entrstung die hier entwickelte vorlufige ,vorstellung vom ,genie zurckweisen1 weil sie als notwendig postuliere1 da ein ,shakespeare auch die ganze ,gemeinheit eines ,falstaff1 die ganze ,schurkenhaftigkeit eines ,jago1 die ganze ,rohheit eines ,caliban in sich gehabt habe1 somit die groen ,menschen moralisch erniedrige1 indem sie ihnen das intimste ,verstndnis auch fr alles ,verchtliche und ,unbedeutende imputiere4 ,und es mu zugegeben werden1 da nach dieser ,auffassung die genialen ,menschen von den zahlreichsten und heftigsten ,leidenschaften erfllt und selbst von den widerlichsten ,trieben nicht verschont sind 7was brigens durch ihre ,biographien berall besttigt wird74 ,aber jener ,einwurf ist trotzdem unberechtigt4 ,dies wird aus der spteren ,vertiefung des ,problems noch hervorgehen2 einstweilen sei darauf hingewiesen1 da nur eine oberflchliche ,schluweise ihn als die notwendige ,folgerung aus den bis jetzt dargelegten ,prmissen betrachten kann1 die vielmehr allein schon sein ,gegenteil mehr als wahrscheinlich zu machen gengen4 ,zola1 der den ,impuls zum ,lustmord so gut kennt1 htte trotzdem nie einen ,lustmord begangen1 und zwar darum1 weil in ihm selber eben so viel anderes noch ist4 ,der wirkliche ,lustmrder ist die ,beute seines ,antriebes2 in seinem ,dichter wirkt der ganze ,reichtum seiner vielfltigen ,anlage dem ,reize entgegen4 ,er bewirkt1 da ,zola den ,lustmrder viel besser als jeder wirkliche ,lustmrder sich selbst kennen1 da er aber eben damit ihn erkennen wird1 wenn die ,versuchung wirklich an ihn herantreten sollte2 und damit steht er ihr bereits gegenber1 ,aug' in ,auge1 und kann sich ihrer erwehren4 ,auf diese ,weise wird der verbrecherische ,trieb im groen ,menschen vergeistigt1 zum ,knstlermotiv wie bei ,zola1 oder zur philosophischen ,konzeption des ,radikal-,bsen wie bei ,kant1 darum fhrt er ihn nicht zur verbrecherischen ,tat4 ,aus der ,flle von ,mglichkeiten1 die in jedem bedeutenden ,menschen vorhanden sind1 ergeben sich nun wichtige ,konsequenzen1 welche zur ,theorie der ,heniden1 wie sie im vorigen ,kapitel entwickelt wurde1 zurckleiten4 ,was man in sich hat1 bemerkt man eher1 als was man nicht versteht 7wre dem anders1 so gb' es keine ,mglichkeit1 da die ,menschen miteinander verkehren knnten -- sie wissen meistens gar nicht1 wie oft sie einander miverstehen72 dem ,genie1 das so viel mehr versteht als der ,dutzendmensch1 wird also auch mehr auffallen als diesem4 ,der ,intrigant wird es leicht bemerken1 wenn ein anderer ihm gleicht2 der leidenschaftliche ,spieler sofort wahrnehmen1 wenn ein zweiter groe ,lust zum ,spiele verrt1 whrend dies den anderen1 die anders sind1 in den meisten ,fllen lange entgeht3 der ,art ja versiehst du dich besser1 heit es in ,wagners ,siegfried4 ,vom komplizierteren ,menschen aber galt1 da er jeden ,menschen besser verstehen knne als dieser sich selber1 vorausgesetzt1 da er dieser ,mensch ist und zugleich noch etwas mehr1 genauer1 wenn er diesen ,menschen und dessen ,gegenteil1 alle beide1 in sich hat4 ,die ,zweiheit ist stets die ,bedingung des ,bemerkens und des ,begreifens2 fragen wir die ,psychologie nach der kardinalsten ,bedingung des ,bewutwerdens1 der ,abhebung1 so erhalten wir zur ,antwort1 da hiefr die notwendige ,voraussetzung der ,kontrast sei4 ,gbe es nur ein einfrmiges ,grau1 so htte niemand ein ,bewutsein1 geschweige denn einen ,begriff von ,farbe2 absolute ,eintnigkeit eines ,gerusches fhrt beim ,menschen raschen ,schlaf herbei3 ,zweiheit 7das ,licht1 das die ,dinge scheidet und unterscheidet7 ist die ,ursache des wachen ,bewutseins4 ,darum kann niemand sich selbst verstehen1 wenn er auch sein ganzes ,leben ununterbrochen ber sich nachdchte1 und immer nur einen anderen1 dem er zwar hnlich1 aber der er nicht ganz ist1 sondern von dessen ,gegenteil er ebensoviel in sich hat wie von ihm selbst4 ,denn in dieser ,verteilung liegen die ,verhltnisse fr das ,verstehen am gnstigsten3 der frher erwhnte ,fall ,kleistens4 ,endgltig bedeutet also einen ,menschen verstehen soviel als3 ihn und sein ,gegenteil in sich haben4 ,da sich ganz allgemein stets ,gegensatzpaare im selben ,menschen zusammenfinden mssen1 um ihm das ,bewutwerden auch nur eines ,gliedes von jedem ,paare zu gestatten1 dafr liefert die ,lehre vom ,farbensinn des ,auges mehrere physiologische ,beweise1 von denen ich nur die bekannte ,erscheinung erwhne1 da die ,farbenblindheit sich immer auf beide ,komplementrfarben erstreckt2 der ,rotblinde ist auch grnblind1 und es gibt nur ,blaugelbblinde und keinen ,menschen1 der blau empfinden knnte1 wenn er fr gelb unempfnglich wre4 ,dieses ,gesetz gilt im ,geistigen berall1 es ist das ,grundgesetz alles ,bewutwerdens4 ,zum ,beispiel wird1 wer immer sehr zum ,frohmut1 auch zum ,umschlag in ,trbsinn eher veranlagt sein als ein stets gleichmig ,gestimmter2 und wer fr jederlei ,feinheit und ,subtilitt so viel ,sinn hat wie ,shakespeare1 auch die ungeschlachteste ,derbheit1 weil gleichsam als seine ,gefahr1 am sichersten empfinden und auffassen4 ,je mehr menschliche ,typen und deren ,gegenstze ein ,mensch in seiner ,person vereinigt1 desto weniger wird ihm1 da aus dem ,verstehen auch das ,bemerken folgt1 entgehen1 was die ,menschen treiben und lassen1 desto eher wird er durchschauen1 was sie fhlen1 denken und eigentlich wollen4 ,es gibt keinen genialen ,menschen1 der nicht ein groer ,menschenkenner wre2 der bedeutende ,mensch blickt einfacheren ,menschen oft im ersten ,augenblick bis auf den ,grund1 und ist nicht selten imstande1 sie sofort vllig zu charakterisieren4 ,nun hat aber unter den meisten ,menschen der eine fr dies1 der andere fr jenes einen nur mehr oder minder einseitig entwickelten ,sinn4 ,dieser kennt alle ,vgel und unterscheidet ihre ,stimmen aufs feinste1 jener hat von frh auf einen liebevollen und sicheren ,blick fr die ,pflanzen2 der eine fhlt sich von den bereinandergeschichteten tellurischen ,sedimenten erschttert 7,goethe71 der andere erschauert unter der ,klte des nchtigen ,fixsternhimmels 7,kant72 manch einer findet das ,gebirge tot und fhlt sich gewaltig nur vom ewig bewegten ,meere angesprochen 7,bcklin71 ein zweiter kann zu dessen immerwhrender ,unruhe kein ,verhltnis gewinnen und kehrt unter die erhabene ,macht der ,berge zurck 7,nietzsche74 ,so hat jeder ,mensch1 auch der einfachste1 etwas in der ,natur1 zu dem es ihn hinzieht1 und fr das seine ,sinne schrfer werden denn fr alles brige4 ,wie sollte nun der genialste ,mensch1 der1 im idealen ,falle1 diese ,menschen alle in sich hat1 mit ihrem ,innenleben nicht auch ihre ,beziehungen und ,liebesneigungen zur ,auenwelt in sich versammeln8 ,so wchst in ihn die ,allgemeinheit nicht nur alles ,menschlichen1 sondern auch alles ,natrlichen hinein2 er ist der ,mensch1 der zu den meisten ,dingen im intimsten ,rapporte steht1 dem das meiste auffllt1 das wenigste entgeht2 der das meiste versteht1 und es am tiefsten versteht schon darum1 weil er es mit den vielfltigsten ,dingen zu vergleichen und von den zahlreichsten zu unterscheiden in der ,lage ist1 am besten zu messen und am besten zu begrenzen wei4 ,dem genialen ,menschen wird das meiste und all dies am strksten bewut4 ,darum wird zweifellos auch seine ,sensibilitt die feinste sein2 dies darf man aber nicht1 wie es1 in offenbar einseitigem ,hinblick auf den ,knstler1 geschehen ist1 blo zu ,gunsten einer verfeinerten ,sinnesempfindung1 grerer ,sehschrfe beim ,maler 7oder beim ,dichter71 grerer ,hrschrfe beim ,komponisten 7,mozart7 auslegen3 das ,ma der ,genialitt ist weniger in der ,unterschiedsempfindlichkeit der ,sinne1 als in der des ,geistes zu suchen2 anderseits wird jene ,empfindlichkeit oft auch mehr nach innen gekehrt sein4 ,so ist das geniale ,bewutsein am weitesten entfernt vom ,henidenstadium2 es hat vielmehr die grte1 grellste ,klarheit und ,helle4 ,genialitt offenbart sich hier bereits als eine ,art hherer ,mnnlichkeit2 und darum kann ,w nicht genial sein4 ,dies ist die folgerechte ,anwendung des im vorigen ,kapitel gewonnenen ,ergebnisses1 da ,m bewuter lebe als ,w1 auf den eigentlichen ,ertrag des jetzigen ,kapitels3 dieses gipfelt in dem ,satze1 da ,genialitt identisch ist mit hherer1 weil allgemeinerer ,bewutheit4 ,jenes intensivere ,bewutsein von allem wird aber selbst erst ermglicht durch die enorme ,zahl von ,gegenstzen1 die im hervorragenden ,menschen beisammen sind4 ,darum ist zugleich ,universalitt das ,kennzeichen des ,genies4 ,es gibt keine ,spezialgenies1 keine mathematischen und keine musikalischen ,genies1 auch keine ,schachgenies1 sondern es gibt nur ,universalgenies4 ,der geniale ,mensch lt sich definieren als derjenige1 der alles wei1 ohne es gelernt zu haben4 ,unter diesem ,alleswissen sind selbstverstndlich nicht die ,theorien und ,systematisierungen gemeint1 welche die ,wissenschaft an den ,tatsachen vorgenommen hat1 nicht die ,geschichte des spanischen ,erbfolgekrieges1 und nicht die ,experimente ber ,diamagnetismus4 ,aber nicht erst aus dem ,studium der ,optik erwchst dem ,knstler die ,kenntnis der ,farben des ,wassers bei trbem und heiterem ,himmel1 und es bedarf keiner ,vertiefung in eine ,charakterologie1 um ,menschen einheitlich zu gestalten4 ,denn je begabter ein ,mensch ist1 ber desto mehr hat er immer selbstndig nachgedacht1 zu desto mehr ,dingen hat er ein persnliches ,verhltnis4 ,die ,lehre von den ,spezialgenies1 die es gestattet1 z4 ,b4 vom ,musikgenie zu reden1 das in allen anderen ,beziehungen unzurechnungsfhig sei1 verwechselt abermals ,talent und ,genie4 ,der ,musiker kann1 wenn er wahrhaft gro ist1 in der ,sprache1 auf die ihn die ,richtung seines besonderen ,talentes weist1 genau so universell sein1 genau so die ganze innere und uere ,welt durchmessen wie der ,dichter oder der ,philosoph2 solch ein ,genie war ,beethoven4 ,und er kann in ebenso beschrnkter ,sphre sich bewegen wie ein mittelmiger wissenschaftlicher oder knstlerischer ,kopf2 solch ein ,geist war ,johann ,strau1 den es merkwrdig berhrt1 ein ,genie nennen zu hren1 so schne ,blten eine lebhafte1 aber sehr eng begrenzte ,einbildungskraft in ihm auch getrieben hat4 ,es gibt1 um nochmals darauf zurckzukommen1 vielerlei ,talente1 aber es gibt nur eine ,genialitt1 die ein beliebiges ,talent whlen und ergreifen mag1 um in ihm sich zu bettigen4 ,es gibt etwas1 das allen genialen ,menschen als genialen gemeinsam ist1 so sehr auch der groe ,philosoph vom groen ,maler1 der groe ,musiker vom groen ,bildhauer1 der groe ,dichter vom groen ,religionsstifter sich sonst unterscheiden mgen4 ,das ,talent1 durch dessen ,medium die eigentliche ,geistesanlage eines ,menschen sich offenbart1 ist viel mehr ,nebensache1 als man gewhnlich glaubt1 und wird aus der groen ,nhe1 aus welcher kunstphilosophische ,betrachtung leider so oft erfolgt1 in seiner ,wichtigkeit meist weit berschtzt4 ,nicht nur die ,unterschiede in der ,begabung1 auch die ,gemtsart und ,weltanschauung kehren sich wenig an die ,grenzen der ,knste voneinander1 diese werden bersprungen1 und so ergeben sich dem vorurteilsloseren ,blick oft berraschende hnlichkeiten2 er wird dann1 statt innerhalb der ,musikgeschichte1 respektive der ,geschichte der ,kunst1 der ,literatur und ,philosophie nach ,analogien zu blttern1 lieber ungescheut z4 ,b4 ,bach mit ,kant vergleichen1 ,karl ,maria v4 ,weber neben ,eichendorff stellen1 und ,bcklin mit ,homer zusammenhalten2 und wenn so die ,betrachtung reiche ,anregung und groe ,fruchtbarkeit gewinnen kann1 so wird das auch dem psychologischen ,tiefblick schlielich zugute kommen1 an dessen ,mangel alle ,geschichtsschreibung von ,kunst wie von ,philosophie am empfindlichsten krankt4 ,welche organischen und psychologischen ,bedingungen es brigens sind1 die ein ,genie entweder zum mystischen ,visionr oder etwa zum groen ,zeichner werden lassen1 das mu als unwesentlich fr die ,zwecke dieser ,schrift beiseite bleiben4 ,von jener ,genialitt aber1 die1 bei allen oft sehr tief gehenden ,unterschieden zwischen den einzelnen ,genies1 eine und dieselbe bleibt und1 nach dem hier aufgestellten ,begriffe1 berall manifestiert werden kann1 ist das ,weib ausgeschlossen4 ,wenn auch die ,frage1 ob es rein wissenschaftliche1 und ob es blo handelnde1 nicht nur knstlerische und philosophische ,genies geben knne1 erst in einem spteren ,abschnitt zur ,entscheidung gebracht werden soll3 man hat allen ,grund1 vorsichtiger zu verfahren mit der ,verleihung des ,prdikates genial1 als man dies bisher gewesen ist4 ,es wird sich noch deutlich zeigen3 will man berhaupt vom ,wesen der ,genialitt eine ,vorstellung sich bilden und zu einem ,begriffe derselben zu gelangen suchen1 so mu die ,frau als ungenial bezeichnet werden2 und trotzdem wird niemand der ,darstellung nachsagen drfen1 sie htte im ,hinblick auf das weibliche ,geschlecht irgend einen willkrlichen ,begriff erst konstruiert und ihn nachtrglich als das ,wesen der ,genialitt hingestellt1 um nur den ,frauen keinen ,platz innerhalb derselben gnnen zu mssen4 ,hier kann auf die anfnglichen ,betrachtungen des ,kapitels zurckgegriffen werden4 ,whrend die ,frau der ,genialitt kein ,verstndnis entgegenbringt1 auer einem1 das sich eventuell an die ,persnlichkeit eines noch lebenden ,trgers knpfte1 hat der ,mann jenes tiefe ,verhltnis zu dieser ,erscheinung an sich1 das ,carlyle in seinem noch immer so wenig verstandenen ,buche ,hero-,worship1 ,heldenverehrung1 genannt und so schn und hinreiend ausgemalt hat4 ,in der ,heldenverehrung des ,mannes kommt abermals zum ,ausdruck1 da ,genialitt an die ,mnnlichkeit geknpft ist1 da sie eine ideale1 potenzierte ,mnnlichkeit vorstellt#af2 denn das ,weib hat kein originelles1 sondern ein ihr vom ,manne verliehenes ,bewutsein1 sie lebt unbewut1 der ,mann bewut3 am bewutesten aber der ,genius4 ,v4 ,kapitel4 ,begabung und ,gedchtnis4 ,um von der ,heniden-,theorie auszugehen1 sei folgende ,beobachtung erzhlt4 ,ich notierte gerade1 halb mechanisch1 die ,seitenzahl einer ,stelle aus einer botanischen ,abhandlung1 die ich spter zu exzerpieren beabsichtigte1 als ich etwas in ,henidenform dachte4 ,aber was ich da dachte1 wie ich es dachte1 was da an die ,tr der ,bewutheit klopfte1 dessen konnte ich mich schon im nchsten ,augenblick trotz aller ,anstrengung nicht entsinnen4 ,aber gerade darum ist dieser ,fall -- er ist typisch -- besonders lehrreich4 ,je plastischer1 je geformter ein ,empfindungskomplex ist1 desto eher ist er reproduzierbar4 ,deutlichkeit des ,bewutseins ist erste ,bedingung der ,erinnerung1 der ,intensitt der ,bewutseinserregung ist das ,gedchtnis an die ,erregung proportional4 ,das wird mir unvergelich bleiben1 daran werde ich mein ,lebtag denken1 das kann mir nie mehr entschwinden sagt ja der ,mensch von ,ereignissen1 die ihn heftig aufgeregt haben1 von ,augenblicken1 aus denen er um eine ,einsicht klger1 um eine wichtige ,erfahrung reicher geworden ist4 ,steht also die ,reproduzierbarkeit der ,bewutseinsinhalte im geraden ,verhltnis zu ihrer ,gliederung1 so ist klar1 da an die absolute ,henide berhaupt keine ,erinnerung mglich sein wird4 ,da nun die ,begabung#ag eines ,menschen mit der ,artikulation seiner gesamten ,erlebnisse wchst1 so wird einer1 je begabter er ist1 desto eher an seine ganze ,vergangenheit1 an alles1 was er je gedacht und getan1 gesehen und gehrt1 empfunden und gefhlt hat1 sich erinnern knnen1 mit desto grerer ,sicherheit und ,lebhaftigkeit wird er alles aus seinem ,leben reproduzieren4 ,das universelle ,gedchtnis an alles ,erlebte ist darum das sicherste1 allgemeinste1 am leichtesten zu ergrndende ,kennzeichen des ,genies4 ,es ist zwar eine verbreitete und besonders unter allen ,kaffeehausliteraten beliebte ,lehre1 da produktive ,menschen 7weil sie ,neues schfen7 kein ,gedchtnis htten3 aber offenbar nur1 weil darin die einzige ,bedingung der ,produktivitt liegt1 die bei ihnen erfllt ist4 ,freilich darf man diese groe ,ausdehnung und ,lebendigkeit des ,gedchtnisses beim genialen ,menschen1 die ich zunchst als eine ,folgerung aus dem ,systeme ganz dogmatisch einfhre1 ohne sie aus der ,erfahrung neu zu begrnden1 nicht mit dem raschen ,vergessen des gesamten gymnasialen ,geschichtsstoffes oder der unregelmigen ,verba des ,griechischen widerlegen wollen4 ,es handelt sich um das ,gedchtnis fr das ,erlebte1 nicht um die ,erinnerung an das ,erlernte2 was zu ,prfungszwecken studiert wird1 davon wird immer nur der kleinste ,teil behalten1 jener ,teil1 welcher dem speziellen ,talente des ,schlers entspricht4 ,so kann ein ,zimmermaler ein besseres ,gedchtnis fr ,farben haben als der grte ,philosoph1 der beschrnkteste ,philologe ein besseres ,gedchtnis fr die vor ,jahren auswendig gelernten ,aoriste als sein ,kollege1 der vielleicht ein genialer ,dichter ist4 ,es verrt die ganze ,jmmerlichkeit und ,hilflosigkeit der experimentellen ,richtung in der ,psychologie 7noch mehr aber die ,unfhigkeit so vieler ,leute1 die1 mit einem ,arsenal von elektrischen ,batterien und ,sphygmographiontrommeln im ,rcken1 gesttzt auf die ,exaktheit ihrer langweiligen ,versuchsreihen1 nun in rebus psychologicis vor allen anderen gehrt zu werden beanspruchen71 da sie das ,gedchtnis der ,menschen durch ,aufgaben1 wie das ,erlernen von ,buchstaben1 mehrzifferigen ,zahlen1 zusammenhanglosen ,worten prfen zu knnen glaubt4 ,an das eigentliche ,gedchtnis des ,menschen1 jenes ,gedchtnis1 welches in ,betracht kommt1 wenn ein ,mensch die ,summe seines ,lebens zieht1 reichen diese ,versuche so wenig heran1 da man sich unwillkrlich zu der ,frage gedrngt sieht1 ob jene fleiigen ,experimentatoren von der ,existenz dieses anderen ,gedchtnisses1 ja eines psychischen ,lebens berhaupt1 etwas wissen4 ,jene ,untersuchungen stellen die verschiedensten ,menschen unter ganz uniformierende ,bedingungen1 denen gegenber nie ,individualitt sich uern kann1 sie abstrahieren wie geflissentlich gerade vom ,kern des ,individuums1 und behandeln es einfach als guten oder schlechten ,registrierapparat4 ,es liegt ein groer ,tiefblick darin1 da im ,deutschen bemerken und merken aus der nmlichen ,wurzel gebildet ist4 ,nur was auffllt1 von selbst1 infolge angeborner ,beschaffenheit1 wird behalten4 ,wessen man sich erinnert1 dafr mu ein ursprngliches ,interesse vorhanden sein1 und wenn etwas vergessen wird1 dann war die ,anteilnahme an ihm nicht stark genug4 ,dem religisen ,menschen werden darum religise ,lehren1 dem ,dichter ,verse1 dem ,zahlenmystiker ,zahlen am sichersten und lngsten haften bleiben4 ,und hier kann auf das vorige ,kapitel in anderer ,weise zurckgegriffen und die besondere ,treue des ,gedchtnisses bei hervorragenden ,menschen noch auf einem zweiten ,wege deduziert werden4 ,denn je bedeutender ein ,mensch ist1 desto mehr ,menschen1 desto mehr ,interessen sind in ihm zusammengekommen1 desto umfassender also mu sein ,gedchtnis werden4 ,die ,menschen haben im allgemeinen durchaus gleich viel uere ,gelegenheit zu perzipieren1 aber die meisten apperzipieren von der unendlichen ,menge nur einen unendlich kleinen ,teil4 ,das ,ideal von einem ,genie mte ein ,wesen sein1 dessen smtliche ,perzeptionen ebensoviele ,apperzeptionen wren4 ,ein solches ,wesen gibt es nicht4 ,es ist aber auch kein ,mensch1 der nie apperzipiert1 sondern immer blo perzipiert htte4 ,schon darum mu es alle mglichen ,grade der ,genialitt geben#ah2 zumindest ist kein mnnliches ,wesen ganz ungenial4 ,aber auch vollkommene ,genialitt bleibt ein ,ideal3 es existiert kein ,mensch ohne alle und kein ,mensch mit universaler ,apperzeption 7als welche man das vollkommene ,genie weiter bestimmen knnte74 ,der ,apperzeption als der ,aneignung ist das ,gedchtnis als der ,besitz1 seinem ,umfang wie seiner ,festigkeit nach1 proportioniert4 ,so fhrt denn auch eine ununterbrochene ,stufenfolge vom ganz diskontinuierlichen1 blo von ,augenblick zu ,augenblick lebenden ,menschen1 dem kein ,erlebnis etwas bedeuten knnte1 weil es auf kein frheres sich wrde beziehen lassen -- einen solchen ,menschen gibt es aber nicht -- bis zum vllig kontinuierlich ,lebenden1 dem alles unvergelich bleibt 7so intensiv wirkt es auf ihn ein und wird von ihm aufgefat71 und den es ebensowenig gibt3 selbst das hchste ,genie ist nicht in jedem ,augenblicke seines ,lebens genial4 ,eine erste ,besttigung dieser ,anschauung von dem ,zusammenhange zwischen ,gedchtnis und ,genialitt1 wie der ,deduktion dieses ,zusammenhanges1 die hier versucht wurde1 liegt in dem auerordentlichen1 die ,besitzer oft selbst verblffenden ,gedchtnis fr scheinbar nebenschliche ,umstnde1 fr ,kleinigkeiten1 das begabtere ,menschen auszeichnet4 ,bei der ,universalitt ihrer ,veranlagung hat nmlich alles eine1 ihnen selbst oft lange unbewute1 ,bedeutung fr sie2 und so bleiben sie hartnckig an ihrem ,gedchtnisse kleben1 prgen sich diesem ganz von selbst unverlschbar ein1 ohne da im allgemeinen die geringste ,mhe an die spezielle ,erinnerung gewendet oder die ,aufmerksamkeit in den ,dienst dieses ,gedchtnisses noch besonders gestellt wrde4 ,darum knnte man1 in einem erst spter zu erhellenden tieferen ,sinne1 bereits jetzt den genialen ,menschen als denjenigen bestimmen1 der die ,redensart nicht kennt1 und weder sich selbst noch anderen gegenber zu gebrauchen vermchte1 dies oder jenes ,ereignis aus entlegener ,zeit sei gar nicht mehr wahr4 ,es gibt vielmehr fr ihn nichts1 das ihm nicht mehr wahr wre1 auch wenn1 ja vielleicht gerade weil er fr alles1 was im ,laufe der ,zeit anders geworden ist1 ein deutlicheres ,gefhl hat als alle anderen ,menschen4 ,als das beste ,mittel zur objektiven ,prfung der ,begabung1 der geistigen ,bedeutung eines ,menschen lt sich darum dies empfehlen3 man sei lngere ,zeit mit ihm nicht beisammen gewesen und fange nun von dem letzten ,zusammensein zu sprechen an1 knpfe das neue ,gesprch an die ,gegenstnde des letzten4 ,man wird gleich zu ,beginn gewahr werden1 wie lebhaft er dieses aufgenommen1 wie nachhaltig es in ihm fortgewirkt hat1 und sehr bald sehen1 wie treu er die ,einzelheiten bewahrt hat4 ,wie vieles unbegabte ,menschen aus ihrem ,leben vergessen1 das kann1 wer ,lust hat1 zu seiner berraschung und seinem ,entsetzen nachprfen4 ,es kommt vor1 da man mit ihnen vor wenigen ,wochen stundenlang beisammen war3 es ist ihnen nun entschwunden4 ,man kann ,menschen finden1 mit denen man vor einigen ,jahren acht oder vierzehn ,tage lang1 zufllig oder in bestimmten ,angelegenheiten1 sehr viel zu tun hatte1 und die nach ,ablauf dieser ,zeit an nichts mehr sich zu erinnern vermgen4 ,freilich1 wenn man ihnen durch genaue ,darstellung alles dessen1 worum es sich handelte1 durch ,wiederbelebung der ,situation in allen ihren ,details1 zu ,hilfe kommt1 so gelingt es immer1 falls diese ,bemhung lange genug fortgesetzt wird1 zuerst ein schwaches ,aufleuchten des fast vllig ,erloschenen und allmhlich eine ,erinnerung herbeizufhren4 ,solche ,erfahrungen haben es mir sehr wahrscheinlich gemacht1 da die theoretisch immer zu machende ,annahme1 es gebe kein vlliges ,vergessen1 sich auch empirisch1 und zwar nicht blo durch die ,hypnose1 nachweisen lassen drfte1 wenn man nur dem ,befragten mit den richtigen ,vorstellungen an die ,hand zu gehen wei4 ,es kommt also darauf an1 da man einem ,menschen aus seinem ,leben1 aus dem1 was er gesagt oder gehrt1 gesehen oder gefhlt1 getan oder erlitten hat1 mglichst wenig erzhlen knne1 das er nicht selbst wei4 ,hiemit ist zum ersten ,male ein ,kriterium der ,begabung gefunden1 welches leichter berprfung von seiten anderer zugnglich ist1 ohne da schon schpferische ,leistungen des ,menschen vorliegen mssen4 ,wie vielfacher ,anwendung in der ,erziehung es entgegengeht1 mag unerrtert bleiben4 ,fr ,eltern und ,lehrer drfte es gleich wichtig sein4 ,vom ,gedchtnisse der ,menschen hngt1 wie natrlich1 auch das ,ma ab1 in welchem sie in der ,lage sein werden1 sowohl ,unterschiede als hnlichkeiten zu bemerken4 ,am meisten wird diese ,fhigkeit bei jenen entwickelt sein1 in deren ,leben immer die ganze ,vergangenheit in die ,gegenwart hineinreicht1 bei denen alle ,einzelmomente des ,lebens zur ,einheit zusammenflieen und aneinander verglichen werden4 ,so kommen gerade sie am vornehmlichsten in die ,gelegenheit1 ,gleichnisse zu gebrauchen1 und zwar gerade mit dem ,tertium comparationis1 auf das es gerade ankommt2 denn sie werden aus dem ,vergangenen immer dasjenige herausgreifen1 was die strkste bereinstimmung mit dem ,gegenwrtigen aufweist1 indem beide ,erlebnisse1 das neue und das zum ,vergleiche herangezogene ltere1 bei ihnen artikuliert genug dazu sind1 um keine hnlichkeit und keinen ,unterschied vor ihrem ,auge zu verbergen2 und darum eben auch1 was lngst vorbei ist1 gegen den ,einflu der ,jahre hier sich behaupten konnte4 ,nicht umsonst hat man daher die lngste ,zeit in dem ,reichtum eines ,dichters an schnen und vollkommenen ,gleichnissen und ,bildern einen besonderen ,vorzug seiner ,gattung erblickt1 seine ,lieblingsgleichnisse aus dem ,homer1 aus ,shakespeare und ,klopstock immer wieder aufgeschlagen oder bei der ,lektre mit ,ungeduld erwartet4 ,heute1 da ,deutschland seit #aej ,jahren zum ersten ,mal ohne groen ,knstler und ohne groen ,denker ist1 indes dafr bald niemand mehr aufzutreiben sein wird1 der nicht geschrieben htte1 heute scheint das ganz vorber2 man sucht nach derartigem nicht1 man wrde auch nichts finden4 ,eine ,zeit1 die in vagen1 undeutlich schillernden ,stimmungen ihr ,wesen am besten ausgesprochen sieht1 deren ,philosophie in mehr als einem ,sinne das ,unbewute geworden ist1 zeigt zu offensichtlich1 da nicht ein wahrhaft ,groer in ihr lebt2 denn ,gre ist ,bewutsein1 vor dem der ,nebel des ,unbewuten schwindet wie vor den ,strahlen der ,sonne4 ,gbe ein einziger dieser ,zeit ein ,bewutsein1 wie gerne wrde sie all ihre ,stimmungskunst1 deren sie sich heute noch berhmt1 dahingeben6 -- ,erst im vollen ,bewutsein1 in welchem in das ,erlebnis der ,gegenwart alle ,erlebnisse der ,vergangenheit in grter ,intensitt hineinspielen1 findet ,phantasie1 die ,bedingung des philosophischen wie des knstlerischen ,schaffens1 eine ,stelle4 ,demgem ist es auch gar nicht wahr1 da die ,frauen mehr ,phantasie haben als die ,mnner4 ,die ,erfahrungen1 auf ,grund deren man dem ,weibe eine lebhaftere ,einbildungskraft hat zusprechen wollen1 entstammen smtlich dem sexuellen ,phantasieleben der ,frauen2 und die ,folgerungen1 die allein mit ,recht hieraus gezogen werden knnten1 gestatten eine ,behandlung in diesem ,zusammenhange noch nicht4 ,die absolute ,bedeutungslosigkeit der ,frauen in der ,musikgeschichte lt sich wohl noch auf weit tiefere ,grnde zurckfhren3 doch beweist sie zunchst den ,mangel des ,weibes an ,phantasie4 ,denn zur musikalischen ,produktivitt gehrt unendlich viel mehr ,phantasie als selbst das mnnlichste ,weib besitzt3 viel mehr als zu sonstiger knstlerischer oder wissenschaftlicher ,ttigkeit4 ,nichts ,wirkliches in der ,natur1 nichts ,gegebenes in der sinnlichen ,empirie entspricht einem ,tonbilde4 ,die ,musik ist wie ohne ,beziehungen zur ,erfahrungswelt3 es gibt keine ,klnge1 keine ,accorde1 keine ,melodien in der ,natur1 sondern hier hat erst der ,mensch auch die letzten ,elemente noch selbstndig zu erzeugen4 ,jede andere ,kunst hat deutlichere ,beziehungen zur empirischen ,realitt als sie1 ja die ihr1 was man auch dagegen sagen mag1 verwandte ,architektur bettigt sich bis zuletzt an einem ,stoffe2 obwohl sie mit der ,musik die ,eigenschaft teilt1 da sie 7vielleicht sogar mehr noch als diese7 von sinnlicher ,nachahmung frei ist4 ,darum ist auch ,baukunst eine durchaus mnnliche ,sache1 der weibliche ,baumeister eine fast nur ,mitleid weckende ,vorstellung4 ,desgleichen rhrt die verdummende ,wirkung der ,musik auf schaffende und ausbende ,musiker1 von der man fter sprechen hrt 7besonders kommt hier die reine ,instrumentalmusik in ,betracht71 nur davon her1 da noch der ,geruchssinn dem ,menschen mehr zur ,orientierung in der ,erfahrungswelt dienen kann als der ,inhalt eines musikalischen ,werkes4 ,und eben diese gnzliche ,abwesenheit aller ,beziehungen zur ,welt1 die wir sehen1 tasten1 riechen knnen1 macht die ,musik nicht besonders geeignet fr uerungen weiblichen ,wesens4 ,zugleich erklrt diese ,eigenart seiner ,kunst1 warum der schpferische ,musiker der ,phantasie im allerhchsten ,grade bedarf und warum der ,mensch1 welchem ,melodien einfallen 7ja vielleicht gegen sein ,struben zustrmen71 noch viel mehr ,gegenstand des ,staunens seitens der anderen ,menschen wird als der ,dichter oder der ,bildhauer4 ,die weibliche ,phantasie mu wohl eine von der mnnlichen gnzlich verschiedene sein1 wenn es ihrer ungeachtet keine ,musikerin gibt1 welche fr die ,musikgeschichte auch nur so weit in ,betracht kme1 wie etwa ,angelika ,kauffmann fr die ,malerei4 ,wo irgend es deutlich auf kraftvolle ,formung ankommt1 haben die ,frauen nicht die kleinste ,leistung aufzuweisen3 nicht in der ,musik und nicht in der ,architektur1 nicht in der ,plastik und nicht in der ,philosophie4 ,wo in vagen und weichen bergngen des ,sentiments noch ein wenig ,wirkung erzielt werden kann1 wie in ,malerei und ,dichtung1 wie in einer gewissen verschwommenen ,pseudo-,mystik und ,theosophie1 dort haben sie noch am ehesten ein ,feld ihrer ,bettigung gesucht und gefunden4 -- ,der ,mangel an ,produktivitt auf jenen ,gebieten hngt also auch zusammen mit der ,undifferenziertheit des psychischen ,lebens im ,weibe4 ,namentlich in der ,musik kommt es auf das denkbar artikulierteste ,empfinden an4 ,es gibt nichts ,bestimmteres1 nichts ,charakteristischeres1 nichts ,eindringlicheres als eine ,melodie1 nichts1 was unter jeder ,verwischung strker litte4 ,deshalb erinnert man sich an ,gesungenes um so viel leichter als an ,gesprochenes1 an die ,arien immer besser als an die ,rezitativen1 und kostet der ,sprechgesang dem ,wagnersnger so viel ,studium4 ,hier mute darum lnger verweilt werden1 weil in der ,musik nicht wie anderswo die ,ausrede der ,frauenrechtler und -,rechtlerinnen gilt3 der ,zugang zu ihr sei den ,frauen zu kurze ,zeit erst freigegeben1 als da man schon reife ,frchte von ihnen fordern drfe4 ,sngerinnen und ,virtuosinnen hat es immer1 bereits im klassischen ,altertum1 gegeben4 ,und doch 444444 ,auch die schon frher hufige bung1 ,frauen malen und zeichnen zu lassen1 hat bereits seit etwa #bjj ,jahren in erheblichem ,mae sich gesteigert4 ,man wei1 wie viele ,mdchen ohne ,not heute zeichnen und malen lernen4 ,also auch hier ist lange schon kein engherziger ,ausschlu mehr wahrzunehmen1 uere ,mglichkeiten wren reichlich vorhanden4 ,wenn trotzdem so wenige ,malerinnen fr eine ,geschichte der ,kunst ernsthaft in ,betracht kommen1 so drfte es an den inneren ,bedingungen gebrechen4 ,die weibliche ,malerei und ,kupferstecherei kann eben fr die ,frauen nur eine ,art eleganterer1 luxuriser ,handarbeit bedeuten4 ,dabei scheint ihnen das sinnliche1 krperliche ,element der ,farbe eher erreichbar als das geistige1 formale der ,linie2 und dies ist ohne ,zweifel der ,grund1 da zwar einige ,malerinnen1 aber noch keine ,zeichnerin von ,ansehen bekannt geworden ist4 ,die ,fhigkeit1 einem ,chaos ,form geben zu knnen1 ist eben die ,fhigkeit des ,menschen1 dem die allgemeinste ,apperzeption das allgemeinste ,gedchtnis verschafft1 sie ist die ,eigenschaft des mnnlichen ,genies4 ,ich beklage es1 da ich mit diesem ,worte ,genie1 genial immerfort operieren mu1 welches1 wie erst von einem bestimmten jhrlichen ,einkommen ab an den ,staat eine gewisse ,steuer zu zahlen ist1 die ,genies als eine bestimmte ,kaste streng abgrenzt von jenen1 die es gar nicht sein sollen4 ,die ,bezeichnung ,genie hat vielleicht gerade ein ,mann erfunden1 der sie selbst nur in recht geringem ,mae verdiente2 den greren wird das ,genie-,sein wohl zu selbstverstndlich vorgekommen sein2 sie werden wahrscheinlich lang genug gebraucht haben1 um einzusehen1 da man berhaupt auch nicht genial sein knne4 ,wie denn ,pascal auerordentlich treffend bemerkt3 ,je origineller ein ,mensch sei1 fr desto origineller halte er auch die anderen2 womit man ,goethes ,wort vergleiche3 ,vielleicht vermag nur der ,genius den ,genius ganz zu verstehen4 ,es gibt vielleicht nur sehr wenige ,menschen1 die gar nie in ihrem ,leben genial gewesen sind4 ,wenn doch1 so hat es ihnen vielleicht nur an der ,gelegenheit gemangelt3 an der groen ,leidenschaft1 an dem groen ,schmerz4 ,sie htten nur einmal etwas intensiv genug zu erleben brauchen -- allerdings ist die ,fhigkeit des ,erlebens etwas zunchst subjektiv ,bestimmtes -- und sie wren damit1 wenigstens vorbergehend1 genial gewesen4 ,das ,dichten whrend der ersten ,liebe gehrt z4 ,b4 ganz hieher4 ,und wahre ,liebe ist vllig ,zufallssache4 ,man darf schlielich auch nicht verkennen1 da ganz einfache ,menschen in groer ,erregung1 im ,zorn ber irgend eine ,niedertracht1 ,worte finden1 die man ihnen nie zugetraut htte4 ,der grte ,teil dessen1 was man gemeinhin ,ausdruck nennt1 in ,kunst wie in prosaischer ,rede1 beruht aber 7wenn man sich des frher ber den ,proze der ,klrung ,bemerkten erinnert7 darauf1 da ein ,individuum1 das begabtere1 ,inhalte geklrt1 gegliedert aufweist zu einer ,zeit1 wo das andere1 minder hoch veranlagte1 sie noch im ,henidenstadium oder in einem sich nahe daranschlieenden besitzt4 ,der ,verlauf der ,klrung wird durch den ,ausdruck1 welcher einem zweiten ,menschen gelungen ist1 ungemein abgekrzt1 und daher das ,lustvolle1 auch wenn wir andere einen guten ,ausdruck finden sehen4 ,erleben zwei ungleich ,begabte dasselbe1 so wird bei dem ,begabteren die ,intensitt gro genug sein1 da etwa die ,sprechschwelle#ai erreicht wird4 ,im anderen aber wird der ,klrungsproze hiedurch nur erleichtert4 ,wre wirklich1 wie die populre ,ansicht glaubt1 das ,genie vom nichtgenialen ,menschen durch eine dicke ,wand getrennt1 die keinen ,ton aus einem ,reiche in das andere dringen liee1 so mte jedes ,verstndnis der ,leistungen des ,genies dem nichtgenialen ,menschen vllig verschlossen sein1 und dessen ,werke knnten auf ihn auch nicht den leisesten ,eindruck hervorbringen4 ,alle ,kulturhoffnungen vermgen demnach nur auf die ,forderung sich zu grnden1 da dem nicht so sei4 ,und es ist auch nicht so4 ,der ,unterschied liegt in der geringeren ,intensitt des ,bewutseins1 er ist ein quantitativer1 kein prinzipieller1 qualitativer4#bj ,umgekehrt aber hat es recht wenig ,sinn1 jngeren ,leuten die uerung einer ,meinung darum zu verweisen und ihr ,wort darum geringer zu werten1 weil sie weniger ,erfahrung htten als ltere ,personen4 ,es gibt ,menschen1 die wohl tausend ,jahre und darber leben knnten1 ohne eine einzige ,erfahrung gemacht zu haben4 ,nur unter ,gleichbegabten htte jene ,rede einen guten ,sinn und eine volle ,berechtigung4 ,denn whrend der geniale ,mensch schon als ,kind ein intensiveres ,leben fhrt als alle anderen ,kinder1 whrend ihm1 je bedeutender er ist1 an eine desto frhere ,jugend auch ein ,entsinnen mglich ist1 ja in extremen ,fllen schon vom dritten ,jahre seiner ,kindheit angefangen ihm die vollstndige ,erinnerung von seinem ganzen ,leben stets gegenwrtig bleibt1 datieren die anderen ,menschen ihre erste ,jugenderinnerung erst von einem viel spteren ,zeitpunkt2 ich kenne welche1 deren frheste ,reminiszenz berhaupt in ihr achtes ,lebensjahr fllt1 die von ihrem ganzen vorherigen ,leben nichts wissen1 als was ihnen erzhlt wurde2 und es gibt sicherlich viele1 bei denen dieses erste intensive ,erlebnis noch weit spter anzusetzen ist4 ,ich will nicht behaupten und glaube es auch gar nicht1 da man die ,begabungen zweier ,menschen ganz ausnahmslos danach allein bereits gegeneinander abschtzen knne1 wenn dieser vom fnften1 jener erst vom zwlften ,jahre an sich an alles erinnert1 die frheste ,jugenderinnerung des einen in den vierzehnten ,monat nach seiner ,geburt fllt1 die des zweiten erst in sein drittes ,lebensjahr4 ,aber im allgemeinen und auerhalb zu enger ,grenzen wird man die angegebene ,regel wohl immer zutreffen sehen4 ,vom ,zeitpunkt der ersten ,jugenderinnerung verfliet gewi auch beim hervorragenden ,menschen noch immer eine lngere oder krzere ,strecke bis zu jenem ,moment1 von dem an er an alles sich erinnert1 jenem ,tage1 von dem an er eben endgltig zum ,genie geworden ist4 ,die meisten ,menschen hingegen haben den grten ,teil ihres ,lebens einfach vergessen2 ja viele wissen oft nur1 da kein anderer ,mensch fr sie gelebt hat die ganze ,zeit hindurch3 aus ihrem ganzen ,leben sind ihnen nur bestimmte ,augenblicke1 einzelne feste ,punkte1 markante ,stationen gegenwrtig4 ,wenn man sie sonst um etwas fragt1 so wissen sie nur1 d4 h4 sie rechnen es sich in der ,geschwindigkeit aus1 da in dem und dem ,monat sie so alt waren1 diese oder jene ,stellung bekleideten1 da oder dort wohnten und so und so viel ,einkommen hatten4 ,hat man vor ,jahren zusammen mit ihnen etwas erlebt1 so kann es nun unendliche ,mhe kosten1 das ,vergangene in ihnen zur ,auferstehung zu bringen4 ,man mag in solchem ,falle einen ,menschen mit ,sicherheit fr unbegabt erklren1 man ist zumindest befugt1 ihn nicht fr hervorragend zu halten4 ,die ,aufforderung zu einer ,selbstbiographie brchte die ungeheuere ,mehrzahl der ,menschen in die peinlichste ,verlegenheit3 knnen doch schon die wenigsten ,rede stehen1 wenn man sie fragt1 was sie gestern getan haben4 ,das ,gedchtnis der meisten ist eben ein blo sprungweises1 gelegentlich assoziatives4 ,im genialen ,menschen dauert ein ,eindruck1 den er empfangen hat2 ja eigentlich steht nur er berhaupt unter ,eindrcken4 ,damit hngt zusammen1 da wohl alle hervorragenden ,menschen1 wenigstens zeitweise1 an fixen ,ideen leiden4 ,der psychische ,bestand der ,menschen mit einem ,system von eng einander benachbarten ,glocken verglichen1 so gilt fr den gewhnlichen ,menschen1 da jede nur klingt1 wenn die andere an sie mit ihren ,schwingungen stt1 und nur auf ein paar ,augenblicke2 fr das ,genie1 da eine einzige1 angeschlagen1 gewaltig ausschwingt1 nicht leise tnt1 sondern voll1 das ganze ,system mitbewegt1 und nachhallt1 oft das ganze ,leben lang4 ,da diese ,art der ,bewegung aber oft infolge gnzlich geringfgiger1 ja lcherlicher ,anste beginnt1 und manchesmal gleich intensiv in unertrglicher ,weise wochenlang zh beharrt1 so liegt hierin wirklich eine ,analogie zum ,wahnsinn4 ,aus verwandten ,grnden ist auch ,dankbarkeit so ziemlich die seltenste ,tugend unter den ,menschen2 sie merken sich wohl manchesmal1 wieviel man ihnen geliehen hat2 aber in die ,not1 in der sie waren1 in die ,befreiung1 die ihnen wurde1 mgen und knnen sie sich nicht mehr zurckdenken4 ,fhrt ,mangel an ,gedchtnis sicher zum ,undank1 so gengt dennoch selbst ein vorzgliches ,gedchtnis allein noch nicht1 um einen ,menschen dankbar zu machen4 ,dazu ist eine spezielle ,bedingung mehr erforderlich1 deren ,errterung nicht hieher gehrt4 ,aus dem ,zusammenhange von ,begabung und ,gedchtnis1 der so oft verkannt und verleugnet worden ist1 weil man ihn nicht dort suchte1 wo er zu finden gewesen wre3 in der ,rckerinnerung an das eigene ,leben1 lt sich noch eine weitere ,tatsache ableiten4 ,ein ,dichter1 der seine ,sachen hat schreiben mssen1 ohne ,absicht1 ohne berlegung1 ohne erst zur eigenen ,stimmung das ,pedal zu treten2 ein ,musiker1 den der ,moment des ,komponierens berfallen hat1 so da er wider ,willen zu schaffen gentigt war1 sich nicht wehren konnte1 selbst wenn er lieber ,ruhe und ,schlaf gewnscht htte3 ein solcher wird1 was in diesen ,stunden geboren wurde1 all das1 was nicht auch nur im kleinsten gemacht ist1 sein ganzes ,leben lang im ,kopfe tragen4 ,ein ,komponist1 der keines seiner ,lieder und keinen seiner ,stze1 ein ,dichter1 der keines seiner ,gedichte auswendig kennt -- und zwar ohne sie1 wie das ,sixtus ,beckmesser von ,hans ,sachs sich vorstellt1 erst recht gut memoriert zu haben -- der hat1 des kann man sicher sein1 auch nie etwas wahrhaft ,bedeutendes hervorgebracht4 ,bevor nun die ,anwendung dieser ,aufstellungen auf das ,problem der geistigen ,geschlechtsunterschiede versucht werde1 ist noch eine ,unterscheidung zu treffen zwischen ,gedchtnis und ,gedchtnis4 ,die einzelnen zeitlichen ,momente seines ,lebens sind nmlich dem begabten ,menschen in der ,erinnerung nicht als diskrete ,punkte gegeben1 nicht als durchaus getrennte ,situationsbilder1 nicht als verschiedene ,individuen von ,augenblicken1 deren jeder einen bestimmten1 von dem des nchsten1 wie die ,zahl eins von der ,zahl zwei1 getrennten ,index aufweist4 ,die ,selbstbeobachtung ergibt vielmehr1 da allem ,schlafe1 aller ,bewutseinsenge1 allen ,erinnerungslcken zum ,trotze die einzelnen ,erlebnisse in ganz rtselhafter ,weise zusammengefat erscheinen2 die ,geschehnisse folgen nicht aufeinander wie die ,ticklaute einer ,uhr1 sondern sie laufen alle in einen einheitlichen ,flu zusammen1 in dem es keine ,diskontinuitt gibt4 ,beim ungenialen ,menschen sind dieser ,momente1 die aus der ursprnglich diskreten ,mannigfaltigkeit so zum geschlossenen ,kontinuum sich vereinigen1 nur wenige1 ihr ,lebenslauf gleicht einem ,bchlein1 keinem mchtigen ,strom1 in den1 wie beim ,genie1 aus weitestem ,gebiete alle ,wsserlein zusammengeflossen sind1 aus dem1 heit das1 vermge der universalen ,apperzeption kein ,erlebnis ausgeschaltet1 in den vielmehr alle einzelnen ,momente aufgenommen1 rezipiert sind4 ,diese eigentliche ,kontinuitt1 die den ,menschen erst ganz dessen vergewissern kann1 da er lebt1 da er da1 da er auf der ,welt ist1 allumfassend beim ,genius1 auf wenige wichtige ,momente beschrnkt beim ,mittelmigen1 fehlt gnzlich beim ,weibe4 ,dem ,weibe bietet sich1 wenn es rckschauend1 rckfhlend sein ,leben betrachtet1 dieses nicht unter dem ,aspekt eines unaufhaltsamen1 nirgends unterbrochenen ,drngens und ,strebens dar1 es bleibt vielmehr immer nur an einzelnen ,punkten hngen4 ,was fr ,punkte sind das8 ,es knnen nur diejenigen sein1 fr welche ,w ihrer ,natur nach ein ,interesse hat4 ,worauf dieses ,interesse ihrer ,konstitution ausschlielich geht1 wurde im zweiten ,kapitel zu erwgen begonnen2 wer sich an dessen ,ergebnisse erinnert1 den wird die folgende ,tatsache nicht berraschen3 ,w verfgt berhaupt nur ber eine ,klasse von ,erinnerungen3 es sind die mit dem ,geschlechtstrieb und der ,fortpflanzung zusammenhngenden4 ,an den ,geliebten und an den ,bewerber2 an die ,hochzeitsnacht1 an jedes ,kind wie an ihre ,puppen2 an die ,blumen1 die sie auf jedem ,balle bekommen1 ,zahl1 ,gre und ,preis der ,bouquets2 an jedes ,stndchen1 das ihr gebracht1 an jedes ,gedicht1 das 7wie sie sich einbildet7 auf sie geschrieben wurde1 an jeden ,ausspruch des ,mannes1 der ihr imponiert hat1 vor allem aber -- mit einer ,genauigkeit1 die ebenso verchtlich ist als sie unheimlich berhrt -- an jedes ,kompliment ohne ,ausnahme1 das ihr im ,leben gemacht wurde4 ,das ist alles1 woran das echte ,weib aus seinem ,leben sich erinnert4 ,was aber ein ,mensch nie vergit1 und was er sich nicht merken kann1 das ermglicht am besten die ,erkenntnis seines ,wesens1 seines ,charakters4 ,es wird spter noch genauer als jetzt zu untersuchen sein1 worauf es deutet1 da ,w gerade diese ,erinnerungen hat4 ,groer ,aufschlu ist gerade von der unglaublichen ,treue zu erwarten1 mit welcher die ,frauen an alle ,huldigungen und ,schmeicheleien1 an smtliche ,beweise der ,galanterie sich erinnern1 die ihnen seit frhester ,kindheit entgegengebracht worden sind4 ,was man gegen die hiemit vollzogene ,einschrnkung des weiblichen ,gedchtnisses auf den ,bereich der ,sexualitt und des ,gattungslebens einwenden kann1 ist mir natrlich klar2 ich mu darauf gefat sein1 alle ,mdchenschulen und smtliche ,ausweise aufmarschieren zu sehen4 ,diese ,schwierigkeiten knnen indes erst spter behoben werden4 ,hier mchte ich nur dies nochmals zu bedenken geben1 da es1 bei allem ,gedchtnis1 welches fr die psychologische ,erkenntnis der ,individualitt ernstlich in ,frage kme1 um ,gedchtnis fr ,erlerntes nur dort sich handeln knnte1 wo ,erlerntes wirklich ,erlebtes wre4 ,da es dem psychischen ,leben der ,frauen an ,kontinuitt 7die hier nur als ein nicht zu bersehendes psychologisches ,faktum1 sozusagen im ,anhang der ,gedchtnislehre1 nicht als spiritualistische oder idealistische ,these eingefhrt wurde7 gebricht1 dem kann erst weiter unten eine ,beleuchtung1 dem ,wesen der ,kontinuitt nur in ,stellungnahme zu dem umstrittensten ,probleme aller ,philosophie und ,psychologie eine ,ergrndung werden4 ,als ,beweis fr jenen ,mangel will ich vorlufig nichts anfhren als die oft bestaunte1 von ,lotze ausdrcklich hervorgehobene ,tatsache1 da die ,frauen sich viel leichter in neue ,verhltnisse fgen und sich ihnen eher anpassen als die ,mnner1 denen man den ,parvenu noch lange anmerkt1 wenn kein ,mensch mehr die ,brgerliche von der ,adeligen1 die in rmlichen ,verhltnissen ,aufgewachsene von der ,patrizierstochter auseinanderzukennen vermag4 ,doch mu ich auch hierauf spter noch ausfhrlich zurckkommen4 brigens wird man nun begreifen1 warum 7wenn nicht ,eitelkeit1 ,tratschsucht oder ,nachahmungslust dazu treibt7 nur bessere ,menschen ,erinnerungen aus ihrem ,leben niederschreiben1 und wie ich hierin eine ,hauptsttze des ,zusammenhanges von ,gedchtnis und ,begabung erblicke4 ,nicht als ob jeder geniale ,mensch auch eine ,autobiographie abfassen wrde3 um zur ,selbstbiographie zu schreiten1 dazu sind noch gewisse spezielle1 sehr tief liegende psychologische ,bedingungen ntig4 ,aber umgekehrt ist die ,abfassung einer vollstndigen ,selbstbiographie1 wenn sie aus originrem ,bedrfnis heraus erfolgt1 stets ein ,zeichen eines hheren ,menschen4 ,denn gerade im wirklich treuen ,gedchtnis liegt auch die ,wurzel der ,piett4 ,ein bedeutender ,mensch1 vor das ,ansinnen gestellt1 seine ,vergangenheit um irgend welcher uerer materieller oder innerer hygienischer ,vorteile willen preiszugeben1 wrde es zurckweisen1 auch wenn ihm die grten ,schtze der ,welt1 ja das ,glck selbst1 frs ,vergessen in ,aussicht gestellt wrden4 ,der ,wunsch nach dem ,trank aus dem ,lethestrom ist ein ,zug mittlerer und minderer ,naturen4 ,und mag ein wahrhaft hervorragender ,mensch nach dem ,goetheschen ,worte gegen eben abgelegte eigene ,irrtmer sehr streng und heftig auch dort sein1 wo er andere an ihnen festhalten sieht1 so wird er doch sein vergangenes ,tun und ,lassen nie belcheln1 ber seine frhere ,denk- und ,lebensweise sich niemals lustig machen4 ,die heute so sehr ins ,kraut geschossenen berwinder verdienen rechtens alles andere eher denn diesen ,namen3 ,menschen1 die anderen spttisch erzhlen1 was sie einst alles geglaubt1 und wie sie all das berwunden htten1 denen war es mit dem ,alten nicht ,ernst1 denen ist am ,neuen ebensowenig gelegen4 ,ihnen kommt es immer nur auf die ,instrumentation1 nie auf die ,melodie an2 kein ,stadium von all den berwundenen war wirklich in ihrem ,wesen tief gegrndet4 ,dagegen beobachte man1 mit welch weihevoller ,sorgfalt groe ,mnner in ihren ,selbstbiographien selbst den scheinbar geringfgigsten ,dingen einen ,wert beilegen3 denn fr sie ist ,gegenwart und ,vergangenheit gleich1 fr jene keine von beiden wahr4 ,der hervorragende ,mensch fhlt1 wie alles1 auch das ,kleinste1 ,nebenschlichste1 in seinem ,leben eine ,wichtigkeit gewonnen1 wie es ihm zu seiner ,entwicklung mitverholfen hat1 und daher die auerordentliche ,piett seiner ,memoiren4 ,und eine solche ,autobiographie wird sicherlich nicht etwa auf einmal1 einem anderen ,einfall vergleichbar1 unvermittelt niedergeschrieben1 der ,gedanke hiezu entsteht in ihm nicht pltzlich2 sie ist fr den groen ,menschen1 der eine schreibt1 sozusagen immer fertig4 ,gerade weil das bisherige ,leben ihm immer ganz gegenwrtig ist1 darum empfindet er seine neuen ,erlebnisse als fr ihn bedeutsam1 darum hat er und eigentlich nur er ein ,schicksal4 ,und davon rhrt es zunchst auch her1 da gerade die bedeutendsten ,menschen immer viel aberglubischer sein werden als mittelmige ,kpfe4 ,man kann also zusammenfassend sagen3 ,ein ,mensch ist um so bedeutender1 je mehr alle ,dinge fr ihn bedeuten4 ,im ,laufe der ferneren ,untersuchung wird diesem ,satze1 auer der ,universalitt der verstndnisvollen ,beziehung und der erinnernden ,vergleichung1 noch ein tieferer ,sinn allmhlich unterlegt werden knnen4 ,wie es in diesen ,hinsichten mit dem ,weibe steht1 ist nicht schwer zu sagen4 ,das echte ,weib kommt nie zum ,bewutsein eines ,schicksals1 seines ,schicksals2 das ,weib ist nicht heroisch1 denn es kmpft hchstens fr seinen ,besitz1 und es ist nicht tragisch1 denn sein ,los entscheidet sich mit dem ,lose dieses ,besitzes4 ,da das ,weib ohne ,kontinuitt ist1 kann es auch nicht piettvoll sein2 in der ,tat ist ,piett eine durchaus mnnliche ,tugend4 ,piettvoll ist man zunchst gegen sich1 und ,piett gegen sich ,bedingung aller ,piett gegen andere4 ,aber eine ,frau kostet es recht wenig berwindung1 ber ihre ,vergangenheit den ,stab zu brechen2 wenn das ,wort ,ironie am ,platze wre1 so knnte man sagen1 da nicht leicht ein ,mann sein vergangenes ,selbst so ironisch und berlegen betrachten wird1 wie die ,frauen dies oftmals -- nicht nur nach der ,hochzeitsnacht -- zu tun pflegen4 ,es wird sich noch ,gelegenheit finden1 darauf hinzuweisen1 wie die ,frauen eigentlich das ,gegenteil von all dem wollen1 dessen ,ausdruck die ,piett ist4 ,was endlich die ,piett der ,witwen anlangt -- doch von diesem ,gegenstande will ich lieber schweigen4 ,und der ,aberglaube der ,frauen schlielich ist psychologisch ein durchaus anderer als der ,aberglaube hervorragender ,mnner4 ,das ,verhltnis zur eigenen ,vergangenheit1 wie es in der ,piett zum ,ausdrucke kommt und auf dem kontinuierlichen ,gedchtnis beruht1 das selbst wieder nur durch die ,apperzeption ermglicht ist1 lt sich noch in weiteren ,zusammenhngen zeigen und zugleich tiefer analysieren4 ,damit nmlich1 ob ein ,mensch berhaupt ein ,verhltnis zu seiner ,vergangenheit hat oder nicht1 hngt es auerordentlich innig zusammen1 ob er ein ,bedrfnis nach ,unsterblichkeit fhlen oder ob ihn der ,gedanke des ,todes gleichgltig lassen wird4 ,das ,unsterblichkeitsbedrfnis wird zwar heute recht allgemein sehr schbig und von oben herab behandelt4 ,das ,problem1 das aus ihm erwchst1 macht man sich nicht etwa blo als ein ontologisches1 sondern auch als ein psychologisches schmachvoll leicht4 ,der eine will es1 zugleich mit dem ,glauben an die ,seelenwanderung1 damit erklrt haben1 da in vielen ,menschen ,situationen1 in welche sie sicherlich zum ersten ,male geraten sind1 das ,gefhl erwecken1 als htten sie dieselben schon einmal durchlebt4 ,die andere1 heute allgemein adoptierte ,ableitung des ,unsterblichkeitsglaubens aus dem ,seelenkult1 wie sie sich bei ,tylor1 ,spencer1 ,avenarius findet1 wre von jedem anderen ,zeitalter als dem der experimentellen ,psychologie a priori zurckgewiesen worden4 ,es sollte doch1 meine ich1 jedem ,denkenden vllig unmglich erscheinen1 da etwas1 woran so vielen ,menschen gelegen1 wofr so gekmpft und gestritten worden ist1 blo das letzte ,schluglied eines ,syllogismus bilden knnte1 dessen ,prmisse etwa die nchtlichen ,traumerscheinungen ,verstorbener gewesen wren4 ,und welche ,phnomene zu erklren ist wohl jene felsenfeste ,meinung von ihrem ,weiterleben nach dem ,tode ersonnen worden1 die ,goethe1 die ,bach gehabt haben1 auf welches ,pseudoproblem lt sich das ,unsterblichkeitsbedrfnis zurckfhren1 das aus ,beethovens letzten ,sonaten und ,quartetten zu uns spricht8 ,der ,wunsch nach der persnlichen ,fortdauer mu gewaltigeren ,quellen entstrmt sein als jenen rationalistischen ,springbrunnen4 ,dieser tiefere ,ursprung hngt mit dem ,verhltnisse des ,menschen zu seiner ,vergangenheit lebhaft zusammen4 ,im ,sichfhlen und ,sichsehen in der ,vergangenheit liegt ein mchtiger ,grund des ,sichweiterfhlen-1 ,sichweitersehenwollens4 ,wem seine ,vergangenheit wert ist1 wer sein ,innenleben1 mehr als sein krperliches ,leben1 hochhlt1 der wird es auch an den ,tod nicht hingeben wollen4 ,daher tritt primres1 originelles ,unsterblichkeitsbedrfnis bei den grten ,genien der ,menschheit1 den ,menschen mit der reichsten ,vergangenheit1 am strksten1 am nachhaltigsten auf4 ,da dieser ,zusammenhang der ,unsterblichkeitsforderung mit dem ,gedchtnis wirklich besteht1 erhellt daraus1 was ,menschen1 die aus ,todesgefahr errettet werden1 von sich bereinstimmend aussagen4 ,sie durchleben nmlich1 wenn sie auch sonst nie viel an ihre ,vergangenheit gedacht haben1 nun pltzlich auf einmal mit rasender ,geschwindigkeit ihre ganze ,lebensgeschichte nochmals1 und erinnern sich innerhalb weniger ,sekunden an ,dinge1 welche ,jahrzehnte lang ihnen nicht ins ,bewutsein zurckgekommen sind4 ,denn das ,gefhl dessen1 was ihnen bevorsteht1 bringt -- abermals vermge des ,kontrastes -- all das ins ,bewutsein1 was nun fr immer vernichtet werden soll4 ,wir wissen ja sehr wenig ber die geistige ,verfassung ,sterbender4 ,es gehrt auch ein mehr als gewhnlicher ,mensch dazu1 um zu erkennen1 was in einem ,sterbenden vorgeht2 anderseits sind ,verscheidende aus den dargelegten ,grnden gerade von besseren ,menschen meistens gemieden4 ,aber es ist wohl gnzlich unrichtig1 die in so vielen ,todkranken pltzlich auftretende ,religiositt nur auf die bekannte ,erwgung vielleicht doch1 sicher ist sicher zurckzufhren2 und sehr oberflchlich1 anzunehmen1 blo die sonst nie beachtete tradierte ,hllenlehre gewinne nun pltzlich gerade in der ,todesstunde so viel ,kraft1 da es dem ,menschen unmglich werde1 mit einer ,lge zu sterben4#ba ,denn dies ist das ,wichtigste3 ,warum fhlen ,menschen1 die ein durch und durch verlogenes ,leben gefhrt haben1 nun pltzlich den ,drang nach der ,wahrheit8 ,und warum macht es auch auf denjenigen1 der nicht an ,strafen im ,jenseits glaubt1 einen so entsetzlichen ,eindruck1 wenn er vernimmt1 ein ,mensch sei mit einer ,lge1 mit einer unbereuten ,schlechtigkeit verschieden1 warum hat beides1 sowohl die ,verstocktheit bis zum ,schlusse1 als auch die ,umkehr vor dem ,tode1 die ,dichter so oft mchtig gereizt8 ,die ,frage nach der ,euthanasie der ,atheisten1 die man im ,,xviii4 ,jahrhundert so hufig aufwarf1 ist also keine ganz sinnlose1 und nicht blo ein historisches ,kuriosum1 als welches sie von ,friedrich ,albert ,lange behandelt wurde4 ,ich erwhne dies alles nicht allein1 um eine ,mglichkeit zu errtern1 welcher kaum der ,rang einer ,vermutung zukommt4 ,undenkbar nmlich scheint es mir1 da viel mehr ,menschen genial sind1 als es ,genies gibt1 nicht zu sein1 da die quantitative ,differenz in der ,begabung vor allem in dem ,zeitpunkte zum ,ausdruck komme1 in welchem die ,menschen zum ,genie werden4 ,fr eine grere ,anzahl fiele dieser ,augenblick mit ihrem natrlichen ,tode zusammen4 ,wurden wir schon frher dahin gefhrt1 die genialen ,menschen nicht etwa1 wie die ,steuerzahler von einem bestimmten jhrlichen ,einkommen ab1 als von allen anderen ,menschen durch eine scharfe ,grenze getrennt anzusehen1 so vereinigen sich diese neuen ,betrachtungen mit jenen alten4 ,und ebenso wie die erste ,kindheitserinnerung des ,menschen nicht mit einem1 den frheren ,lauf der ,dinge unterbrechenden1 ueren ,ereignis verknpft ist1 sondern pltzlich1 unscheinbar1 infolge einer inneren ,entwicklung1 fr jeden frher oder spter ein ,tag kommt1 an welchem das ,bewutsein so intensiv wird1 da eine ,erinnerung bleibt1 und von nun an1 je nach der ,begabung1 mehr oder weniger zahlreiche ,erinnerungen beharren -- ein ,faktum1 das allein die ganze moderne ,psychologie umstt -- so bedrfte es bei den verschiedenen ,menschen verschieden vieler ,ste1 um sie zu genialen zu machen1 und nach der ,zahl dieser ,bewutseinsste1 deren letzter in der ,todesstunde erfolgte1 wren die ,menschen ihrer ,begabung gem zu klassifizieren4 ,bei dieser ,gelegenheit will ich noch darauf hinweisen1 wie falsch die ,lehre der heutigen ,psychologie ist 7fr die das menschliche ,individuum eben nur wie ein besserer ,registrierapparat in ,betracht kommt und keinerlei von innen kommende1 ontogenetische geistige ,entwicklung besitzt71 da im jugendlichen ,alter die grte ,anzahl von ,eindrcken behalten werden4 ,man darf die erlebten ,impressionen nicht mit dem uerlichen und fremden ,gedchtnisstoff verwechseln4 ,diesen nimmt das ,kind gerade deshalb um so viel leichter auf1 weil es noch so wenig von ,gemtseindrcken beschwert ist4 ,eine ,psychologie1 die in so fundamentalen ,dingen der ,erfahrung zuwiderluft1 hat allen ,anla zur ,einkehr1 zur ,umkehr4 ,was hier versucht wurde1 ist kaum eine ,andeutung von jener ontogenetischen ,psychologie oder theoretischen ,biographie1 die ber kurz oder lang die heutige ,wissenschaft vom menschlichen ,geiste zu verdrngen berufen ist4 -- ,jedes ,programm enthlt implicite eine berzeugung1 jedem ,ziele des ,willens gehen bestimmte ,vorstellungen realer ,verhltnisse voran4 ,der ,name theoretische ,biographie soll das ,gebiet gegen ,philosophie und ,physiologie besser als bisher abstecken1 und die biologische ,betrachtungsweise1 welche von der letzten ,richtung in der ,psychologie 7,darwin1 ,spencer1 ,mach1 ,avenarius7 einseitig hervorgekehrt und zum ,teil arg bertrieben worden ist1 doch dahin erweitern1 da eine solche ,wissenschaft ber den gesamten gesetzmigen geistigen ,lebensverlauf als ,ganzes1 von der ,geburt bis zum ,tode eines ,menschen1 ,rechenschaft zu geben htte1 wie ber ,entstehen und ,vergehen und alle einzelnen ,lebensphasen irgend einer ,pflanze4 ,und ,biographie1 nicht ,biologie1 sollte sie genannt werden1 weil ihre ,aufgabe in der ,erforschung gleichbleibender ,gesetze der geistigen ,entwicklung des ,individuums liegt4 ,bisher kennt alle ,geschichtsschreibung jeglicher ,gattung nur ,individualitten1 4 ,hier aber wrde es sich darum handeln1 allgemeine ,gesichtspunkte zu gewinnen1 ,typen festzuhalten4 ,die ,psychologie mte anfangen1 theoretische ,biographie zu werden4 ,im ,rahmen einer solchen ,wissenschaft knnte und wrde alle bisherige ,psychologie aufgehen1 und erst dann nach dem ,wunsche ,wilhelm ,wundts eine fruchtbare ,grundlage fr die ,geisteswissenschaften wirklich abgeben4 ,es wre verfehlt1 an dieser ,mglichkeit darum zu verzweifeln1 weil die heutige ,psychologie1 welche eben jene ihre eigentliche ,aufgabe als ihr ,ziel noch gar nicht begriffen hat1 auch vllig auerstande ist1 den ,geisteswissenschaften das ,geringste zu bieten4 ,hierin drfte1 trotz der groen ,klrung1 welche ,windelbands und ,rickerts ,untersuchungen ber das ,verhltnis von ,natur- und ,geisteswissenschaften mit sich gebracht haben1 doch eine ,berechtigung liegen1 neben der neuen ,einteilung der ,wissenschaften in ,gesetzes- und ,ereignis-,wissenschaften1 in nomothetische und idiographische ,disziplinen1 die ,millsche ,zweiteilung von ,natur- und ,geisteswissenschaften beizubehalten4 -- -- ,mit der ,deduktion des ,unsterblichkeitsbedrfnisses1 welche dieses in einen ,konnex mit der kontinuierlichen ,form des ,gedchtnisses und der ,piett brachte1 stimmt es vollstndig berein1 da den ,frauen jegliches ,unsterblichkeitsbedrfnis vllig abgeht4 ,auch ist hieraus mit ,sicherheit zu entnehmen1 wie sehr jene unrecht haben1 welche in dem ,postulat der persnlichen ,fortexistenz blo einen ,ausflu der ,todesfurcht und des leiblichen ,egoismus sehen1 und hiemit eigentlich der populrsten ,meinung ber allen ,ewigkeitsglauben ,ausdruck geben4 ,denn die ,angst vor dem ,sterben findet sich bei ,frauen wie bei ,mnnern1 das ,unsterblichkeitsbedrfnis ist auf diese beschrnkt4 ,die von mir versuchte ,erklrung des psychologischen ,wunsches nach ,unsterblichkeit ist indessen bislang mehr ein ,aufzeigen einer ,verbindung1 die zwischen ihm und dem ,gedchtnisse besteht1 als eine wahrhaft strenge ,ableitung aus einem hheren ,grundsatze4 ,da hier eine ,verwandtschaft da ist1 wird man immer bewahrheitet finden3 je mehr ein ,mensch in seiner ,vergangenheit lebt -- nicht1 wie man bei oberflchlichem ,hinsehen glauben knnte1 in seiner ,zukunft -- desto intensiver wird sein ,unsterblichkeitsverlangen sein4 ,ebenso kommt bei den ,frauen der ,mangel an dem ,bedrfnis eines ,fortlebens nach dem ,tode mit ihrem ,mangel an sonstiger ,piett gegen die eigene ,person berein4 ,dennoch scheint1 wie diese ,abwesenheit bei der ,frau noch nach einer tieferen ,begrndung und ,ableitung beider aus einem allgemeineren ,prinzipe verlangt1 so auch beim ,manne das ,beisammensein von ,gedchtnis und ,unsterblichkeitsbedrfnis auf eine gemeinsame1 noch blozulegende ,wurzel beider hinzuweisen4 ,denn was bisher geleistet wurde1 war doch nur der ,nachweis1 da und wie sich das ,leben in der eigenen ,vergangenheit und ihre ,schtzung mit der ,hoffnung auf ein ,jenseits im selben ,menschen zusammenfinden4 ,den tieferen ,grund dieses ,zusammenhanges zu erforschen1 wurde noch gar nicht als ,aufgabe betrachtet4 ,nun aber ist auch an deren ,lsung heranzutreten4 99 99 99 99 99 ,gehen wir von der ,formulierung aus1 die wir dem universellen ,gedchtnis des bedeutenden ,menschen gaben4 ,ihm sei alles1 das lngst ,entwirklichte wie das eben erst ,entschwundene1 gleich wahr4 ,hierin liegt1 da das einzelne ,erlebnis nicht mit dem ,zeitmoment1 in dem es gesetzt ist1 so wie dieses ,zeitatom selbst verschwindet1 untergeht1 da es nicht an den bestimmten ,zeitaugenblick gebunden bleibt1 sondern ihm -- eben durch das ,gedchtnis -- entwunden wird4 ,das ,gedchtnis macht die ,erlebnisse zeitlos1 es ist1 schon seinem ,begriffe nach1 berwindung der ,zeit4 ,an ,vergangenes kann sich der ,mensch nur darum erinnern1 weil das ,gedchtnis es vom ,einflu der ,zeit befreit1 die ,geschehnisse1 die berall sonst in der ,natur ,funktionen der ,zeit sind1 hier im ,geiste ber die ,zeit hinausgehoben hat4 ,doch hier steigt scheinbar eine ,schwierigkeit vor uns auf4 ,wie kann das ,gedchtnis eine ,negation der ,zeit in sich schlieen1 da es doch anderseits gewi ist1 da wir von der ,zeit nichts wten1 wenn wir kein ,gedchtnis htten8 ,sicherlich wird uns immer und ewig nur durch ,erinnerung an ,vergangenes zum ,bewutsein gebracht1 da es einen ,ablauf der ,zeit gibt4 ,wie kann also von dem1 was so enge zusammenhngt1 das eine das ,gegenteil und die ,aufhebung des anderen bedeuten8 ,die ,schwierigkeit lst sich leicht4 ,eben weil ein beliebiges ,wesen -- es braucht nicht der ,mensch zu sein -- wenn es mit ,gedchtnis ausgestattet ist1 mit seinen ,erlebnissen nicht einfach in den ,zeitverlauf eingeschaltet ist1 darum kann ein solches ,wesen dem ,zeitverlauf gegenbertreten1 ihn auffassen1 ihn zum ,gegenstande der ,betrachtung machen4 ,wre das einzelne ,erlebnis dem brigen ,zeitverlauf anheimgegeben1 wrde es ihm verfallen und nicht aus ihm gerettet werden durch das ,gedchtnis1 mte es mit der ,zeit sich ndern wie eine abhngige ,variable mit ihrer ,unabhngigen1 stnde der ,mensch mitten im zeitlichen ,flu des ,geschehens darinnen1 so knnte dieser ihm nicht auffallen1 nicht bewut werden -- ,bewutsein setzt ,zweiheit voraus -- er knnte nie das ,objekt1 der ,gedanke1 die ,vorstellung des ,menschen sein4 ,man mu irgendwie die ,zeit berwunden haben1 um ber sie reflektieren1 man mu irgendwie auerhalb der ,zeit stehen1 um sie betrachten zu knnen4 ,dies gilt nicht nur von jeder besonderen ,zeit -- in der ,leidenschaft selbst kann man ber die ,leidenschaft nicht nachdenken1 man mu erst zeitlich ber sie hinausgekommen sein -- sondern ebenso vom allgemeinen ,begriffe der ,zeit4 ,gbe es nicht ein ,zeitloses1 so gbe es keine ,anschauung der ,zeit4 ,gedenken wir1 um dieses ,zeitlose zu erkunden1 vorlufig dessen1 was durch das ,gedchtnis der ,zeit wirklich entrckt wird4 ,als solches hat sich all das ergeben1 was fr das ,individuum von ,interesse ist oder eine ,bedeutung hat1 oder1 wie kurz gesagt werden soll1 alles1 was fr das ,individuum einen ,wert besitzt4 ,man erinnert sich nur an solche ,dinge1 die fr die ,person einen1 wenn auch oft lange unbewuten1 ,wert gehabt haben3 dieser ,wert gibt ihnen die ,zeitlosigkeit4 ,man vergit alles1 was nicht irgendwie1 wenn auch oft unbewut1 von der ,person gewertet wurde4 ,der ,wert ist also das ,zeitlose2 und umgekehrt3 ein ,ding hat destomehr ,wert1 je weniger es ,funktion der ,zeit ist1 je weniger es mit der ,zeit sich ndert4 ,in alles auf der ,welt strahlt sozusagen nur so viel ,wert ein1 als es zeitlos ist3 nur zeitlose ,dinge werden positiv gewertet4 ,dies ist1 wenn auch1 wie ich glaube1 noch nicht die tiefste und allgemeinste ,definition des ,wertes und keine vllige ,erschpfung seines ,wesens1 doch das erste spezielle ,gesetz aller ,werttheorie4 ,eine eilende ,rundsicht wird gengen1 um es berall nachzuweisen4 ,man ist immer geneigt1 die berzeugung desjenigen gering zu schtzen1 der erst vor kurzem zu ihr gelangt ist1 und wird auf die uerungen eines ,menschen berhaupt nicht viel ,wert legen1 dessen ,ansichten noch im ,flusse begriffen sind und sich fortwhrend ndern4 ,eherne ,unwandelbarkeit hingegen wird stets ,respekt einflen1 selbst wenn sie in den unedlen ,formen der ,rachsucht und des ,starrsinns sich offenbart2 ja auch1 wenn sie aus leblosen ,gegenstnden spricht3 man denke an das aere perennius der ,poeten und an die ,quarante sicles der ,pyramiden gyptens4 ,der ,ruhm oder das gute ,angedenken1 die ein ,mensch hinterlt1 wrden durch die ,vorstellung sofort entwertet1 da sie nur kurze ,zeit1 und nicht lange1 womglich ewig1 whren sollten4 ,ein ,mensch vermag ferner nie positiv zu werten1 da er sich immerfort ndert2 gesetzt1 er tte dies in irgend welcher ,beziehung1 und es wrde ihm nun gesagt1 da er jedesmal von einer neuen ,seite sich zeige1 so mag er freilich dessen sogar froh und stolz auf diese ,eigenschaft sein knnen1 doch ist es natrlich nur die ,konstanz1 die ,regelmigkeit und ,sicherheit dieser ,andersheiten1 deren er sich dann freute4 ,der ,lebensmde1 fr den es keinen ,wert mehr gibt1 hat eben an keinem ,bestande mehr ein ,interesse4 ,die ,furcht vor dem ,erlschen einer ,familie und dem ,aussterben ihres ,namens gehren ganz hieher4 ,auch jede soziale ,wertung1 die etwa in ,rechtssatzungen und ,vertrgen sichtbar wird1 tritt1 ob auch ,gewohnheit1 tgliches ,leben an ihnen ,verschiebungen vornehmen mgen1 von ,anbeginn mit dem ,anspruch auf zeitlose ,geltung selbst dann auf1 wenn ihre ,rechtskraft ausdrcklich 7ihrem ,wortlaute nach7 nur bis zu einem bestimmten ,termin erstreckt wird3 denn gerade hiemit erscheint die ,zeit als ,konstante speziell gewhlt1 und nicht als ,variable angesehen1 in ,abhngigkeit von welcher die vereinbarten ,verhltnisse stetig oder unstetig sich irgend ndern knnten4 ,freilich wird auch hier zum ,vorschein kommen1 da ein ,ding um so hher gewertet wird1 je lnger seine ,dauer ist2 denn niemand glaubt1 wenn zwischen zwei rechtlichen ,kontrahenten ein ,pakt auf sehr kurze ,zeit geschlossen wird1 da den beiden viel an dem ,vertrage liege2 sie selbst1 die ihn geschlossen haben1 werden in diesem ,falle nicht anders gestimmt sein1 und von ,anfang an1 trotz allen ,akten1 sich vorsehen und einander mitrauen4 ,in dem aufgestellten ,gesetze liegt auch die wahre ,erklrung dafr1 da die ,menschen ,interessen ber ihren ,tod hinaus haben4 ,das ,bedrfnis nach dem ,wert uert sich in dem allgemeinen ,bestreben1 die ,dinge von der ,zeit zu emanzipieren1 und dieser ,drang erstreckt sich selbst auf ,verhltnisse1 die mit der ,zeit frher oder spter doch sich ndern1 z4 ,b4 auf ,reichtum und ,besitz1 auf alles1 was man irdische ,gter zu heien pflegt4 ,hierin liegt das tiefe psychologische ,motiv des ,testamentes1 der ,vermachung einer ,erbschaft4 ,nicht aus der ,frsorge fr die ,angehrigen hat diese ,erscheinung ihren ,ursprung genommen4 ,auch der ,mann ohne ,familie und ohne ,angehrige macht sein ,testament1 ja gerade er wird sicher im allgemeinen mit weit grerem ,ernst und tieferer ,hingabe zu dieser ,handlung schreiten als der ,familienvater1 der seine ,spuren mit dem eigenen ,tode nicht so gnzlich aus ,sein und ,denken der anderen ausgelscht wei4 ,der groe ,politiker und ,herrscher1 besonders aber der ,despot1 der ,mann des ,staatsstreiches1 dessen ,regiment mit seinem ,tode endet1 sucht diesem ,wert zu verleihen1 indem er ,zeitloses mit ihm verknpft3 durch ein ,gesetzbuch oder eine ,biographie des ,julius ,csar1 allerhand groe geistige ,unternehmungen und wissenschaftliche ,kollektivarbeiten1 ,museen und ,sammlungen1 ,bauten aus hartem ,fels 7,saxa loquuntur71 am eigentmlichsten durch ,schaffung oder ,regulierung eines ,kalenders den ,moment zu verewigen strebt4 ,aber er sucht auch seiner ,macht selbst1 schon fr seine ,lebzeiten1 mglichste ,dauer zu verleihen1 nicht allein in wechselseitiger ,sicherung durch ,vertrge1 in ,herstellung nie wieder zu verwischender verwandtschaftlicher ,beziehungen vermge diplomatischer ,heiraten3 sondern vor allem durch ,wegrumung alles dessen1 was den ewigen ,bestand seiner ,herrschaft blo durch sein freies ,dasein noch je in ,frage stellen knnte4 ,so wird der ,politiker zum ,eroberer4 ,die psychologischen und philosophischen ,untersuchungen zur ,werttheorie haben das ,gesetz der ,zeitlosigkeit gar nicht beachtet4 ,allerdings waren sie zum groen ,teile von den ,bedrfnissen der ,wirtschaftslehre beeinflut und suchten selbst auf diese berzugreifen4 ,doch glaube ich darum nicht1 da das neuentwickelte ,gesetz in der politischen konomie keine ,geltung habe1 weil es hier viel fter als in der ,psychologie durch ,komplikationen verundeutlicht wird4 ,auch wirtschaftlich hat alles desto mehr ,wert1 je dauerhafter es ist4 ,wessen ,konservierungsfhigkeit sehr eingeschrnkt ist1 so da es etwa nach einer ,viertelstunde zu ,grunde ginge1 wenn ich es nicht kaufte1 das werde ich berall dort1 wo nicht durch feste ,preise der moralische ,wert des geschftlichen ,unternehmens ber zeitliche ,schwankungen emporgehoben werden soll1 zu spter ,stunde1 etwa vor ,einbruch der ,nacht1 um billigeres ,geld erhalten4 ,man denke auch an die vielen ,anstalten zur ,bewahrung vor dem ,zeiteinflu1 zur ,erhaltung des ,wertes 7,lagerhuser1 ,depots1 ,keller1 ,rchauds1 alle ,sammlungen mit ,kustoden74 ,es ist selbst hier ganz unrichtig1 den ,wert1 wie es von den psychologischen ,werttheoretikern meist geschieht1 als dasjenige zu definieren1 was geeignet sei1 unsere ,bedrfnisse zu befriedigen4 ,denn auch die ,launen des ,menschen gehren zu seinen 7momentanen7 ,bedrfnissen1 und doch gibt es nichts aller ,werthaltung mehr ,entgegengesetztes als eben die ,laune4 ,die ,laune kennt keinen ,wert1 sie verlangt nach ihm hchstens1 um ihn im nchsten ,augenblicke zu zerbrechen4 ,so ist das ,moment der ,dauer aus dem ,wertbegriff nicht zu eliminieren4 ,selbst die ,erscheinungen1 welche man nur mit ,hilfe der ,mengerschen ,theorie vom ,grenznutzen erklren zu knnen vermeint hat1 ordnen sich meiner ,auffassung unter 7ohne da diese natrlich im geringsten sich anmat1 an sich etwas fr die ,nationalkonomie leisten zu knnen74 ,da ,luft und ,wasser keinen ,wert haben1 liegt nach ihr nmlich daran1 da nur irgendwie individualisierte1 geformte ,dinge positiv gewertet werden knnen3 denn alles ,geformte kann formlos gemacht1 kann zerstrt werden1 und braucht als solches nicht zu dauern4 ,ein ,berg1 ein ,wald1 eine ,ebene ist noch zu formen durch ,umfassung und ,begrenzung1 und darum selbst im wstesten ,zustande noch ,wertobjekt4 ,die ,luft der ,atmosphre und das ,wasser auf und ber der ,erdoberflche vermchte niemand in ,grenzen zu fassen1 sie sind diffus und uneingeschrnkt verbreitet4 ,wre ein zauberkrftiger ,mann imstande1 die atmosphrische ,luft1 die den ,erdball umgibt1 wie jenen ,geist aus dem orientalischen ,mrchen auf einen relativ kleinen ,raum der ,erde zu komprimieren1 oder knnte es jemand gelingen1 die ,wassermassen derselben in einem groen ,reservoir unter ,verhinderung der ,verdunstung einzusperren3 beide htten sofort ,form gewonnen1 und wren damit auch der ,wertung unterworfen4 ,wert wird von einer ,sache also nur dann prdiziert1 wo ein1 wenn auch noch so entfernter1 ,anla zur ,besorgnis vorhanden ist1 da sie mit der ,zeit sich ndern knne2 denn der ,wert wird nur in ,relation zur ,zeit gewonnen1 im ,gegensatze zu ihr aufgestellt4 ,wert und ,zeit erfordern sich also gegenseitig wie zwei korrelative ,begriffe4 ,wie tief eine solche ,auffassung fhrt1 wie gerade sie konstitutiv sogar fr eine ,weltanschauung werden kann1 dies mchte ich hier nicht weiter verfolgen4 ,es gengt fr den vorgesetzten ,zweck1 zu wissen1 da jeder ,anla1 von ,wert zu reden1 gerade dort wieder entfllt1 wo keine ,gefhrdung durch die ,zeit mehr mglich ist4 ,das ,chaos kann1 auch wenn es ewig ist1 nur negativ gewertet werden4 ,form und ,zeitlosigkeit oder ,individuation und ,dauer sind die beiden analytischen ,momente1 welche den ,wert zunchst schaffen und begrnden4 ,so ist denn jenes ,fundamentalgesetz der ,werttheorie durchgngig1 auf individualpsychologischem und sozialpsychologischem ,gebiete1 zur ,darstellung gebracht4 ,und nun kann in successiver ,wiederaufnahme der eigentlichen ,untersuchungsgegenstnde erledigt werden1 was noch von frher her1 obwohl besondere ,aufgabe dieses ,kapitels1 rckstndig ist4 ,als erste ,folgerung darf aus dem ,vorhergehenden diese gezogen werden1 da es ein ,bedrfnis nach ,zeitlosigkeit1 einen ,willen zum ,wert1 auf allen ,gebieten menschlicher ,ttigkeit gibt4 ,und dieser ,wille zum ,wert1 der mit dem ,willen zur ,macht an ,tiefe sich zu messen keine ,scheu tragen mge1 geht1 wenigstens in der ,form des ,willens zur ,zeitlosigkeit1 dem individuellen ,weibe ganz und gar ab4 ,die alten ,frauen pflegen in den seltensten ,fllen ,bestimmungen ber ihre ,hinterlassenschaft zu treffen1 was damit zusammenhngt1 da die ,frauen kein ,unsterblichkeitsbedrfnis besitzen4 ,denn es liegt ber dem ,vermchtnis eines ,menschen die ,weihe eines ,hheren1 ,allgemeineren1 und dies ist auch der ,grund1 warum es von den anderen ,menschen geachtet wird4 ,das ,unsterblichkeitsbedrfnis selbst ist nur ein besonderer ,fall des allgemeinen ,gesetzes1 da nur zeitlose ,dinge positiv gewertet werden4 ,hierin liegt sein ,zusammenhang mit dem ,gedchtnis begrndet4 ,die ,remanenz1 welche die ,erlebnisse eines ,menschen bei ihm haben1 ist der ,bedeutung proportional1 die sie fr ihn gewinnen knnen4 ,so paradox es klingt3 der ,wert ist es1 der die ,vergangenheit schafft4 ,nur was positiv gewertet wurde1 nur das bleibt im ,schutze des ,gedchtnisses vor dem ,zahn der ,zeit bewahrt2 und so darf auch das individuelle psychische ,leben als ,ganzes1 soll es positiv bewertet werden1 nicht ,funktion der ,zeit1 es mu ber die ,zeit erhaben sein durch eine ber den krperlichen ,tod hinausgehende ewige ,dauer4 ,hiemit sind wir dem innersten ,motiv des ,unsterblichkeitsbedrfnisses unvergleichlich nher gerckt4 ,die vllige ,einbue an ,bedeutung1 die das individuell erfllte1 lebensvoll gelebte ,leben erleidet1 wenn es mit dem ,tode fr immer restlos zu ,ende sein soll1 die ,sinnlosigkeit des ,ganzen in solchem ,falle1 dies spricht mit anderen ,worten auch ,goethe zu ,eckermann aus 7#d4 ,februar #ahbi71 fhrt zur ,forderung nach ,unsterblichkeit4 ,das intensivste ,verlangen nach ,unsterblichkeit hat das ,genie4 ,und auch dies fllt zusammen mit allen anderen ,tatsachen1 die bisher ber seine ,natur aufgedeckt wurden4 ,das ,gedchtnis ist vollstndige ,besiegung der ,zeit nur dann1 wenn es1 wie im universellen ,menschen1 in der universellen ,form auftritt4 ,der ,genius ist somit der eigentlich zeitlose ,mensch1 wenigstens ist dies und nichts anderes sein ,ideal von sich selbst2 er ist1 wie gerade sein sehnschtiges und dringendes ,begehren nach ,unsterblichkeit beweist1 eben der ,mensch mit dem strksten ,verlangen nach ,zeitlosigkeit1 mit dem mchtigsten ,willen zum ,werte4#bb ,und nun tut sich vor dem geblendeten ,auge eine fast noch wunderbarere ,koinzidenz auf4 ,die ,zeitlosigkeit des ,genius wird nicht allein im ,verhltnis zu den einzelnen ,augenblicken seines ,lebens kund1 sondern auch in seiner ,beziehung zu dem1 was man aus der ,zeitrechnung als seine ,generation herausgreift und im engeren ,sinne seine ,zeit nennt4 ,zu dieser hat er nmlich de facto gar keine ,beziehungen4 ,nicht die ,zeit1 die ihn braucht1 schafft den ,genius1 er ist nicht ihr ,produkt1 nicht aus ihr zu erklren1 und man erweist ihm keine ,ehre1 ihn mit ihr zu entschuldigen4 ,carlyle hat mit ,recht darauf hingewiesen1 wie vielen ,epochen nur der bedeutende ,mensch not tat1 wie dringend sie seiner bedurften1 und wie er doch nicht erschienen ist4 ,das ,kommen des ,genius bleibt ein ,mysterium1 auf dessen ,ergrndung der ,mensch in ,ehrfurcht verzichte4 ,und wie die ,ursachen seines ,auftretens nicht in seiner ,zeit gefunden werden knnen1 so bleiben auch1 diese bereinstimmung ist das zweite ,rtsel1 dessen ,folgen nicht an eine bestimmte ,zeit geknpft4 ,die ,taten des ,genius leben ewig1 an ihnen wird durch die ,zeit nichts gendert4 ,durch seine ,werke ist dem bedeutenden ,menschen eine ,unsterblichkeit auf ,erden beschieden1 und so ist er in dreifacher ,weise zeitlos3 seine universale ,apperzeption oder ausnahmslose ,wertung aller seiner ,erlebnisse enthebt diese in seinem ,gedchtnis der ,vernichtung mit dem ,augenblick2 aus der ,zeit1 die seinem ,werden vorangeht1 ist er nicht emporgewachsen2 und nicht der ,zeit1 in der er ttig ist1 und auch keiner anderen1 frher oder spter ihr folgenden1 fllt anheim1 was er geschaffen hat4 ,hier ist nun der glcklichste ,ort1 die ,besprechung einer ,frage einzufgen1 die beantwortet werden mu1 obwohl sie1 merkwrdig genug1 noch kaum von jemand aufgeworfen scheint4 ,sie betrifft nichts anderes als1 ob das1 was ,genie genannt zu werden verdient1 auch unter den ,tieren 7oder ,pflanzen7 sich findet4 ,es besteht nun1 auer den bereits entwickelten ,kriterien der ,begabung1 deren ,anwendung auf die ,tiere wohl kaum die ,anwesenheit dermaen ausgezeichneter ,individuen unter ihnen ergeben drfte1 auch sonst gengende ,berechtigung zu der1 spter noch zu begrndenden1 ,annahme1 da es dort nichts irgendwie hnliches gebe4 ,talente drften im ,reiche der ,tiere vorhanden sein wie unter den noch-nicht-genialen ,menschen4 ,aber das1 was man vor ,moreau de ,tours1 ,lombroso und ,max ,nordau immer als den gttlichen ,funken betrachtet hat1 das haben wir allen ,grund auf die ,tiere nicht auszudehnen4 ,diese ,einschrnkung ist nicht ,eifersucht1 nicht ngstliche ,wahrung eines ,privilegs1 sondern sie lt sich mit guten ,grnden verteidigen4 ,denn was wird durch das ,erstauftreten des ,genies im ,menschen nicht alles erklrt6 ,der ganze objektive ,geist1 mit anderen ,worten1 da der ,mensch allein unter allen ,lebewesen eine ,geschichte hat6 ,die ganze menschliche ,geschichte 7darunter ist natrlich ,geistes- und nicht z4 ,b4 ,kriegsgeschichte zu verstehen71 lt sie sich nicht am ehesten begreifen durch das ,auftreten des ,genies1 der ,anregungen1 die von ihm ausgingen1 und der ,nachahmung dessen1 was das ,genie tat1 durch mehr pithekoide ,wesen8 ,des ,hausbaues1 des ,ackerbaues1 vor allem aber der ,sprache6 ,jedes ,wort ist von einem ,menschen zuerst geschaffen worden1 von einem ,menschen1 der ber dem ,durchschnitt stand1 wie dies auch heute immer noch ausschlielich geschieht 7von den ,namen fr neue technische ,erfindungen mu man hiebei freilich absehen74 ,wie sollte es denn auch wohl sonst entstanden sein8 ,die ,urworte waren onomatopoetisch3 in sie kam ohne den ,willen des ,sprechenden1 durch die bloe ,heftigkeit der spezifischen ,erregung1 ein dem ,erreger hnliches hinein2 und alle anderen ,worte sind ursprnglich ,tropen1 sozusagen ,onomatopoesien zweiter ,ordnung1 ,metaphern1 ,gleichnisse3 alle ,prosa ist einmal ,poesie gewesen4 ,die meisten ,genies sind also unbekannt geblieben4 ,man denke nur an die ,sprichwrter1 selbst an die heute trivialsten1 wie3 eine ,hand wscht die andere4 ,ja1 das hat doch vor vielen ,jahren ein geistvoller ,mann zum ersten ,male gesagt6 ,anderseits3 wie viele ,citate aus klassischen ,autoren1 aus den allergelesensten1 wie viele ,worte ,christi kommen uns nicht heute vollkommen unpersnlich-sprichwrtlich vor1 wie oft mssen wir uns erst darauf besinnen1 da wir in diesem ,falle den ,urheber kennen6 ,man sollte darum nicht von der ,weisheit der ,sprache1 von den ,vorzgen und den glcklichen ,ausdrcken des ,franzsischen reden4 ,ebensowenig wie das ,volkslied ist die ,sprache von einer ,menge geschaffen worden4 ,mit jenen ,redensarten sind wir gegen so viele einzelne undankbar1 um ein ,volk berreich zu beschenken4 ,der ,genius selbst1 der sprachschpferisch war1 gehrt vermge seiner ,universalitt nicht blo der ,nation an1 aus der er stammt und in deren ,sprache er sein ,wesen ausgedrckt hat4 ,die ,nation orientiert sich an ihren ,genien und bildet nach ihnen ihren ,idealbegriff von sich selbst1 der darum nicht der ,leitstern der ,hervorragenden selber1 wohl aber jener aller anderen sein kann4 ,aus verwandten ,grnden aber wre auch mehr ,vorsicht geboten1 wenn1 wie so oft1 ,psychologie der ,sprache und ,vlkerpsychologie ohne kritische ,voruntersuchung als zusammengehrig behandelt werden4 ,weil die ,sprache von einzelnen groen ,mnnern geschaffen ist1 darum liegt in ihr wirklich so viel erstaunliche ,weisheit verborgen2 wenn ein so inbrnstig tiefer ,denker wie ,jakob ,bhme ,etymologie treibt1 so will dies doch etwas mehr sagen1 als so mancher ,geschichtsschreiber der ,philosophie begreifen zu knnen scheint4 ,von ,baco bis ,fritz ,mauthner sind alle ,flachkpfe ,sprachkritiker gewesen4#bc ,der ,genius ist es hingegen1 der die ,sprache nicht kritisiert1 sondern hervorgebracht hat und immer neu hervorbringt1 wie auch all die anderen ,geisteswerke1 die im engeren ,sinne den ,grundstock der ,kultur1 den objektiven ,geist bilden1 soweit dieser wirklich ,geist ist4 ,so sehen wir1 da der zeitlose ,mensch jener ist1 der die ,geschichte schafft3 ,geschichte kann nur von ,wesen geschaffen werden1 die auerhalb ihrer ,kausalverkettung stehen4 ,denn nur sie treten in jenes unauflsliche ,verhltnis zum absolut ,zeitlosen1 zum ,werte1 das ihren ,produktionen einen ewigen ,gehalt gibt4 ,und was aus allem ,geschehenen in die ,kultur eingeht1 geht in sie ein unter dem ,gesichtspunkte des ewigen ,wertes4 ,legen wir jenen ,mastab der dreifachen ,zeitlosigkeit an den ,genius an1 so werden wir am sichersten auch bei der nun nicht mehr allzu schwierigen ,entscheidung geleitet werden1 wem das ,prdikat des ,genies zuzusprechen ist1 und wem es aberkannt werden mu4 ,zwischen der populren ,meinung1 die beispielsweise ,trck und ,lombroso vertreten1 welche den ,begriff des ,genies bei jeder ber den ,durchschnitt strker hinausragenden intellektuellen oder werklichen ,leistung anzuwenden bereit ist1 und der ,exklusivitt jener ,lehren ,kantens und ,schellings1 welche einzig im schaffenden ,knstler das ,walten des ,genius erblicken wollen1 liegt1 obwohl in der ,mitte1 doch zweifelsohne diesmal das ,richtige4 ,der ,titel des ,genius ist nur den groen ,knstlern und den groen ,philosophen 7zu denen ich hier auch die seltensten ,genien1 die groen ,religionsstifter zhle#bd7 zu vindizieren4 ,weder der groe ,mann der ,tat noch der groe ,mann der ,wissenschaft haben auf ihn ,anspruch4 ,die ,mnner der ,tat1 die berhmten ,politiker und ,feldherren1 mgen wohl einzelne ,zge haben1 die an das ,genie erinnern 7z4 ,b4 eine vorzgliche ,menschenkenntnis1 ein enormes ,personengedchtnis72 auf ihre ,psychologie kommt diese ,untersuchung noch einmal zu sprechen2 aber mit dem ,genius kann sie nur verwechseln1 wer schon durch den ueren ,aspekt von ,gre allein vllig zu blenden ist4 ,das ,genie ist in mehr als einem ,sinne ausgezeichnet gerade durch den ,verzicht auf alle ,gre nach auen1 durch reine innere ,gre4 ,der wahrhaft bedeutende ,mensch hat den strksten ,sinn fr die ,werte1 der ,feldherr-,politiker ein fast ausschlieliches ,fassungsvermgen fr die ,mchte4 ,jener sucht allenfalls die ,macht an den ,wert1 dieser hchstens den ,wert an die ,macht zu knpfen und zu binden 7man erinnere sich an das oben von den ,unternehmungen der ,imperatoren ,gesagte74 ,der groe ,feldherr1 der groe ,politiker1 sie steigen aus dem ,chaos der ,verhltnisse empor wie der ,vogel ,phnix1 um zu verschwinden wie dieser4 ,der groe ,imperator oder groe ,demagog ist der einzige ,mann1 der ganz in der ,gegenwart lebt2 er trumt nicht von einer schneren1 besseren ,zukunft1 er sinnt keiner entflossenen ,vergangenheit nach2 er knpft sein ,dasein an den ,moment1 und sucht nicht auf eine jener beiden ,arten1 die dem ,menschen mglich sind1 die ,zeit zu berspringen4 ,der echte ,genius aber macht sich in seinem ,schaffen nicht abhngig von den konkret-zeitlichen ,bedingungen seines ,lebens1 die fr den ,feldherr-,politiker stets das ,ding-an-sich bleiben1 das1 was ihm zuletzt ,richtung gibt4 ,so wird der groe ,imperator zu einem ,phnomen der ,natur1 der groe ,denker und ,knstler steht auerhalb ihrer1 er ist eine ,verkrperung des ,geistes4 ,die ,werke des ,tatmenschen gehen denn auch meist mit seinem ,tode1 oft schon frher1 und nie sehr viel spter1 spurlos zu ,grunde1 nur die ,chronik der ,zeit meldet von dem1 was da geformt wurde1 nur um wieder zerstrt zu werden4 ,der ,imperator schafft keine ,werke1 an denen die zeitlosen1 ewigen ,werte in ungeheuerer ,sichtbarkeit fr alle ,jahrtausende zum ,ausdruck kommen2 denn dies sind die ,taten des ,genius4 ,dieser1 nicht der andere1 schafft die ,geschichte1 weil er nicht in sie gebannt ist1 sondern auerhalb ihrer steht4 ,der bedeutende ,mensch hat eine ,geschichte1 den ,imperator hat die ,geschichte4 ,der bedeutende ,mensch zeugt die ,zeit1 der ,imperator wird von ihr gezeugt und -- gettet4 ,ebensowenig wie der groe ,willensmensch besitzt der groe ,wissenschaftler1 wenn er nicht zugleich groer ,philosoph ist1 ein ,recht auf den ,namen des ,genius1 heie er sonst ,newton oder ,gau1 ,linn oder ,darwin1 ,kopernikus oder ,galilei4 ,die ,mnner der ,wissenschaft sind nicht universell1 denn es gibt ,wissenschaft nur vom ,fache1 allenfalls von ,fchern4 ,das liegt keineswegs1 wie man glaubt1 an der fortschreitenden ,spezialisierung1 die es unmglich mache1 alles zu beherrschen3 es gibt unter den ,gelehrten auch im ,,xix4 und ,,xx4 ,jahrhundert noch manch ebenso staunenerregende ,polyhistorie1 wie sie ,aristoteles1 oder wie sie ,leibniz besa2 ich erinnere an ,alexander v4 ,humboldt1 an ,wilhelm ,wundt4 ,jener ,mangel liegt vielmehr im ,wesen aller ,wissenschaft und ,wissenschaftler tief begrndet4 ,das #h4 ,kapitel erst wird die letzte ,differenz1 die hier besteht1 aufzudecken versuchen4 ,indes ist man vielleicht bereits hier zu dem ,zugestndnis geneigt1 auch der hervorragendste ,mann der ,wissenschaft sei keine so allumfassende ,natur wie selbst jene ,philosophen es waren1 die an der uersten ,grenze dessen stehen1 wo die ,bezeichnung genial noch statthat 7ich denke an ,schleiermacher1 ,carlyle1 ,nietzsche74 ,welcher bloe ,wissenschaftler fhlte in sich ein unmittelbares ,verstndnis aller ,menschen1 aller ,dinge1 oder auch nur die ,mglichkeit1 ein solches in sich und aus sich selbst heraus je zu verwirklichen8 ,ja1 welchen anderen ,sinn htte denn die wissenschaftliche ,arbeit der ,jahrtausende1 als diese unmittelbare ,einsicht zu ersetzen8 ,dies ist der ,grund1 warum alle ,wissenschaftler notwendig immer ,fachmnner sind4 ,es kennt auch nie ein ,wissenschaftler1 der nicht ,philosoph ist1 selbst wenn er noch so ,hervorragendes leistete1 jenes kontinuierliche1 nichtsvergessende ,leben1 das den ,genius auszeichnet3 eben wegen seines ,mangels an ,universalitt4 ,schlielich sind die ,forschungen des ,wissenschaftlers immer in den ,stand der ,kenntnisse seiner ,zeit gebannt1 er bernimmt einen ,fonds von ,erfahrungen in bestimmter ,menge und ,gestalt1 vermehrt und verndert ihn um ein ,geringes oder ,greres1 und gibt ihn weiter4 ,aber auch von seinen ,leistungen wird vieles weggenommen1 vieles mu hinzugefgt werden1 sie dauern als ,bcher fort in den ,bibliotheken1 aber nicht als ewige1 der ,korrektur auch nur in einem ,punkte entrckte ,schpfungen4 ,aus den berhmten ,philosophien dagegen spricht wie aus den groen ,kunstwerken ein ,unverrckbares1 ,unverlierbares1 eine ,weltanschauung zu uns1 an welcher der ,fortschritt der ,zeiten nichts ndert1 die je nach der ,individualitt ihres ,schpfers1 welche in ihr sichtbar zum ,ausdruck gelangte1 immer ihm verwandte ,menschen findet1 die ihr anhangen4 ,es gibt ,platoniker und ,aristoteliker1 ,spinozisten und ,berkeleyaner1 ,thomisten und ,anhnger ,brunos noch heute1 aber es gibt keinen ,galileianer und keine ,helmholtzianer1 nirgends ,ptolemer1 nirgends ,kopernikaner4 ,es ist darum ein ,unfug und verdirbt den ,sinn des ,wortes1 wenn man von ,klassikern der exakten ,wissenschaften oder ,klassikern der ,pdagogik ebenso spricht1 wie man mit gutem ,recht von klassischen ,philosophen und klassischen ,knstlern redet4 ,der groe ,philosoph also trgt den ,namen des ,genius mit ,verdienst und ,ehre2 und wenn es auch des ,philosophen grter ,schmerz in ,ewigkeit bleibt1 da er nicht ,knstler ist -- denn aus keinem anderen ,grunde wird er sthetiker -- so neidet doch nicht minder der ,knstler dem ,philosophen die zhe und wehrhafte ,kraft des abstrakten systematischen ,denkens -- nicht umsonst werden ,prometheus und ,faust1 ,prospero und ,cyprian1 der ,apostel ,paulus und der ,penseroso ihm ,problem4 ,darum1 ducht mir1 sind beide einander gleich zu achten1 und hat keiner vor dem anderen allzuviel voraus4 ,freilich heit es auch in der ,philosophie mit dem ,begriffe der ,genialitt nicht so verschwenderisch umzugehen1 als dies gewhnlich zu geschehen pflegt2 sonst wrde meine ,darstellung mit ,recht den ,vorwurf der ,parteilichkeit gegen die positive ,wissenschaft auf sich laden1 einer ,parteilichkeit1 die mir selbstverstndlich fern liegt1 da ich einen solchen ,angriff ja zunchst als gegen mich selbst und einen groen ,teil dieser ,arbeit gekehrt empfinden mte4 ,anaxagoras1 ,geulincx1 ,baader1 ,emerson als geniale ,menschen zu bezeichnen1 geht nicht an4 ,weder unoriginelle ,tiefe 7,angelus ,silesius1 ,philo1 ,jacobi7 noch originelle ,flachheit 7,comte1 ,feuerbach1 ,hume1 ,mill1 ,herbart1 ,locke1 ,karneades7 sollte auf die ,anwendung des ,begriffes ein ,recht erwirken knnen4 ,die ,geschichte der ,kunst ist heute in gleicher ,weise wie die der ,philosophie voll der verkehrtesten ,wertungen2 ganz anders die ,geschichte der ihre eigenen ,ergebnisse fortwhrend berichtigenden und nach dem ,umfang dieser ,verbesserungen wertenden ,wissenschaft4 ,die ,geschichte der ,wissenschaft verzichtet auf die ,biographie ihrer wackersten ,kmpfer2 ihr ,ziel ist ein ,system berindividueller ,erfahrung1 aus dem der einzelne verschwunden ist4 ,in der ,hingabe an die ,wissenschaft liegt darum die grte ,entsagung3 denn durch sie verzichtet der einzelne ,mensch als solcher auf ,ewigkeit4 ,,vi4 ,kapitel4 ,gedchtnis1 ,logik1 ,ethik4 ,die berschrift1 welche ich diesem ,kapitel voranstelle1 ist sofort und mit ,leichtigkeit einem schweren ,miverstndnis ausgesetzt4 ,es knnte nach ihr scheinen1 als huldige der ,autor der ,ansicht1 die logischen und ethischen ,wertungen seien ,objekte ausschlielich der empirischen ,psychologie1 psychische ,phnomene ganz so wie die ,empfindung und das ,gefhl1 ,logik und ,ethik also spezielle ,disziplinen1 ,unterabteilungen der ,psychologie und aus ihr1 in ihr zu begrnden4 ,ich bekenne gleich und vollstndig1 da ich diese ,anschauung1 den ,psychologismus1 fr gnzlich falsch und verderblich halte2 falsch1 weil das ,unternehmen nie gelingen kann1 wovon wir uns noch berzeugen werden2 verderblich1 weil es nicht einmal so sehr die hiedurch kaum berhrte ,logik und ,ethik als die ,psychologie zu ,grunde richtet4 ,der ,ausschlu der ,logik und ,ethik von der ,begrndung der ,psychologie und ihr ,verweis in einen ,appendix der letzteren ist das ,korrelat zu dem berwuchern der ,empfindungslehre1 und hat mit dieser zusamt all das auf dem ,gewissen1 was sich heute als empirische ,psychologie prsentiert3 jenen ,haufen toter ,gebeine1 denen kein ,feinsinn und kein ,flei mehr ,leben einhaucht1 in denen vor allem die wirkliche ,erfahrung nicht wiederzuerkennen ist4 ,was also die unglcklichen ,versuche betrifft1 ,logik und ,ethik auf den ,stufenbau einer1 gleichgltig mit welchem ,mrtel1 zusammensetzenden ,psychologie1 als das zarte1 jngste ,kind des ,seelenlebens1 zu setzen1 so trage ich wenigstens kein ,bedenken1 gegen ,brentano und seine ,schule 7,stumpf1 ,meinong1 ,hfler1 ,ehrenfels71 gegen ,th4 ,lipps und ,g4 ,heymans1 gegen die ebenfalls dahin zu zhlenden ,meinungen von ,mach und ,avenarius1 hier mich prinzipiell jener anderen ,richtung anzuschlieen1 deren ,positionen heute von ,windelband1 ,cohen1 ,natorp1 ,f4 ,j4 ,schmidt1 besonders aber von ,husserl verteidigt werden 7der selbst frher ,psychologist war1 seither aber zu der festesten berzeugung von der ,unhaltbarkeit dieses ,standpunktes gelangt ist71 jener ,richtung1 welche gegen die psychologisch-genetische ,methode ,humes den transcendental-kritischen ,gedanken ,kantens geltend macht und hochzuhalten wei4 ,da aber die vorliegende ,arbeit keine ist1 welche mit den allgemeinen1 berindividuell gltigen ,normen des ,handelns und ,denkens und den ,bedingungen des ,erkennens sich beschftigte1 da sie vielmehr1 ihrem ,ausgangspunkt wie ihrem ,ziele nach1 eben ,unterschiede zwischen ,menschen festzustellen trachtet1 und nicht fr beliebige ,wesen 7selbst fr die lieben ,engelein im ,himmel7 gltig zu sein beansprucht1 wie die ,philosophie ,kantens ihren ,grundgedanken nach1 so durfte und mute sie bisher psychologisch 7nicht psychologistisch7 sein1 und wird es weiter bleiben1 ohne an den ,stellen1 wo sich die ,notwendigkeit herausstellen sollte1 zu verabsumen1 selbst eine formale ,betrachtung zu wagen1 oder wenigstens darauf hinzuweisen1 da da oder dort das alleinige ,recht der logischen1 kritischen1 transcendentalen ,methode zustehe4 ,der ,titel dieses ,kapitels rechtfertigt sich anders4 ,die langwierige1 weil gnzlich neu zu fhrende ,untersuchung des vorigen hat gezeigt1 da das menschliche ,gedchtnis zu ,dingen in intimer ,beziehung steht1 mit denen man es einer ,verwandtschaft bisher nicht fr wrdig gehalten zu haben scheint4 ,zeit1 ,wert1 ,genie1 ,unsterblichkeit -- all dies vermochte sie mit dem ,gedchtnis in einem merkwrdigen ,zusammenhange zu zeigen1 dessen ,existenz man offenbar noch gar nicht vermutet hat4 ,dieses fast vllige ,fehlen aller ,hinweise mu einen tieferen ,grund haben4 ,er liegt1 so scheint es1 in den ,unzulnglichkeiten und ,schlampereien1 welche die ,theorien des ,gedchtnisses immer wieder sich haben zu ,schulden kommen lassen4 ,hier lenkt zunchst die schon in der ,mitte des ,,xviii4 ,jahrhunderts von ,charles ,bonnet begrndete1 im letzten ,drittel des ,,xix4 ,jahrhunderts besonders durch ,ewald ,hering 7und ,e4 ,mach7 in ,schwung gekommene ,lehre den ,blick auf sich1 welche im ,gedchtnis des ,menschen nichts weiter sieht als die allgemeine ,funktion der organisierten ,materie1 auf neue ,reize1 die vorangegangenen ,reizen mehr oder weniger gleichen1 anders1 leichter und schneller zu reagieren als auf erstmalige ,irritation4 ,diese ,theorie glaubt also die menschlichen ,gedchtnisphnomene durch die sonstige ,erfahrung der bungsfhigkeit lebender ,wesen schon erschpft1 fr sie ist das ,gedchtnis eine ,anpassungserscheinung nach ,lamarckschem ,muster4 ,gewi1 es besteht ein ,gemeinsames zwischen dem menschlichen ,gedchtnis und jenen ,tatsachen1 z4 ,b4 gesteigerter ,reflexerregbarkeit bei gehufter ,wiederholung der ,erregungen2 das identische ,element liegt in dem ,fortwirken des ersten ,eindruckes ber den ,moment hinaus1 und das #ab4 ,kapitel wird auf den tiefsten ,grund dieser ,verwandtschaft noch einmal zurckkommen4 ,es ist aber daneben doch ein abgrundtiefer ,unterschied zwischen der ,strkung eines ,muskels durch ,gewhnung an wiederholte ,kontraktion1 zwischen der ,anpassung des ,arsenikessers oder des ,morphinisten an immer grere ,quantitten des ,giftes hier1 und der ,erinnerung des ,menschen an seine frheren ,erlebnisse dort4 ,auf der einen ,seite ist die ,spur des ,alten nur im ,neuen verfolgbar1 auf der anderen treten frher erlebte ,situationen wieder1 ganz als die alten1 hervor in das ,bewutsein1 so wie sie selbst waren1 mit aller ,individuation ausgestattet1 nicht zu bloer ,nachwirkung auf den neuen ,moment durch ein ,residuum nutzbar gemacht4 ,die ,identifikation beider ,phnomene wre so ungereimt1 da auf eine weitere ,besprechung dieser allgemein-biologischen ,ansicht verzichtet werden kann4 ,mit der physiologischen ,hypothese hngt die ,associationslehre als ,theorie des ,gedchtnisses historisch durch ,hartley und sachlich durch den ,begriff der ,gewhnung zusammen4 ,sie leitet alles ,gedchtnis aus dem mechanischen ,spiel der ,vorstellungsverknpfungen nach ein bis vier ,gesetzen ab4 ,dabei bersieht sie1 da das ,gedchtnis 7das kontinuierliche des ,mannes7 im ,grunde eine ,willenserscheinung ist4 ,ich kann mich auf etwas besinnen1 wenn ich es wirklich will1 entgegen beispielsweise meiner ,schlafsucht1 wenn ich nur wahrhaft entschlossen bin1 diese zu unterdrcken4 ,in der ,hypnose1 durch welche ,erinnerung an alles ,vergessene erzielt werden kann1 tritt der ,wille des ,fremden an die ,stelle des allzu schwachen eigenen und liefert so wieder den ,beweis1 da es der ,wille ist1 welcher die zweckmigen ,associationen aufsucht1 da alle ,association durch die tiefere ,apperzeption herbeigefhrt wird4 ,hier mute einem spteren ,abschnitt vorgegriffen werden1 welcher das ,verhltnis zwischen ,associations- und ,apperzeptionspsychologie klarzustellen und die ,berechtigung beider abzuwgen suchen wird4 ,mit der ,associationspsychologie1 welche das psychische ,leben zuerst zerspaltet1 und whnt1 im ,tanze der einander die ,hnde reichenden ,bruchstcke es dann noch zusammenleimen zu knnen1 hngt wiederum enge jene dritte ,konfusion zusammen1 die1 ungeachtet des von ,avenarius und besonders von ,hffding ungefhr zur gleichen ,zeit mit so viel ,recht erhobenen ,einspruches1 noch immer das ,gedchtnis mit dem ,wiedererkennen zusammenwirft4 ,das ,wiedererkennen eines ,gegenstandes braucht durchaus nicht auf der gesonderten ,reproduktion des frheren ,eindruckes zu beruhen1 wenn auch in einem ,teile der ,flle im neuen ,eindrucke die ,tendenz zu liegen scheint1 auf der ,stelle den lteren wachzurufen4 ,aber es gibt daneben ein mindestens ebenso hufig vorkommendes unmittelbares ,wiedererkennen1 in welchem nicht die neue ,empfindung von sich selbst wegfhrt und wie mit einem ,streben verknpft erscheint1 sondern wo das ,gesehene1 ,gehrte etc4 nur mit einer spezifischen ,frbung 7tinge wrde ,james sagen7 auftritt1 mit jenem ,charakter1 den ,avenarius das ,notal1 ,hffding die ,bekanntheitsqualitt nennt4 ,wer in die ,heimat zurckkehrt1 dem scheinen ,weg und ,steg bekannt1 auch wenn er nichts mehr zu benennen und sich gar nicht leicht zurechtzufinden wei1 und keines besonderen ,tages gerade gedenkt1 an dem er hier gegangen2 eine ,melodie kann mir bekannt vorkommen1 ohne da ich wei1 wann und wo ich sie gehrt habe4 ,der ,charakter 7im ,avenariusschen ,sinne7 der ,bekanntheit1 der ,vertrautheit etc4 schwebt hier sozusagen ber dem ,sinneseindruck selbst1 die ,analyse wei nichts von ,associationen1 deren ,verschmelzung mit meiner neuen ,empfindung1 nach der ,behauptung einer anmaenden ,pseudo-,psychologie1 jenes unmittelbare ,gefhl erst erzeugen soll1 und sie vermag diese ,flle sehr gut von jenen anderen zu unterscheiden1 wo schon leise und kaum merklich 7in ,henidenform7 das ltere ,erlebnis wirklich associiert wird4 ,auch individualpsychologisch ist diese ,distinktion eine ,notwendigkeit4 ,im hochstehenden ,menschen ist das ,bewutsein einer nicht interrupten ,vergangenheit fortwhrend so lebendig1 da er1 etwa beim ,wiedererblicken eines ,bekannten auf der ,gasse1 sofort die letzte ,begegnung als selbstndiges ,erlebnis reproduziert1 whrend im weniger ,begabten das einfache ,bekanntheitsgefhl1 das ihm ein ,wiedererkennen ermglicht1 oft auch dann allein auftritt1 wenn er jenes ,zusammensein1 sogar in seinen ,einzelheiten1 noch recht gut sich zu vergegenwrtigen vermchte4 ,stellen wir nun noch1 zum ,abschlusse dessen1 die ,frage1 ob die anderen ,organismen auer dem ,menschen ebenfalls jene1 von allem hnlichen wohl zu unterscheidende ,fhigkeit besitzen1 frhere ,augenblicke ihres ,lebens wieder in ihrer ,gnze aufleben zu lassen1 so ist diese ,frage mit der grten ,wahrscheinlichkeit im verneinenden ,sinne zu beantworten4 ,die ,tiere knnten nicht1 wie sie es tun1 stundenlang regungslos und ruhig auf einem ,flecke verharren1 wenn sie an ihr vergangenes ,leben zurckdchten oder eine ,zukunft in ,gedanken vorausnhmen4 ,die ,tiere haben ,bekanntheitsqualitten und ,erwartungsgefhle 7der die ,heimkehr des ,herrn nach zwanzig ,jahren begrende ,hund2 die ,schweine vor dem ,tore des ,metzgers1 die zur ,belegung gefhrte rossige ,stute71 aber sie besitzen keine ,erinnerung und keine ,hoffnung4 ,sie vermgen wiederzuerkennen 7mit ,hilfe des ,notals71 aber sie haben kein ,gedchtnis4 ,ist so das ,gedchtnis als eine besondere1 mit niederen ,gebieten psychischen ,lebens nicht zu verwechselnde ,eigenschaft dargetan1 scheint es zudem ausschlielicher ,besitz des ,menschen zu sein1 so wird es nicht mehr wundernehmen1 da es mit jenen hheren ,dingen1 wie dem ,wert- und ,zeitbegriff1 dem keinem ,tiere eignenden ,unsterblichkeitsbedrfnisse1 der nur dem ,menschen mglichen ,genialitt1 in einem ,zusammenhange steht4 ,und wenn es einen einheitlichen ,begriff vom ,menschen gibt1 ein tiefstes ,wesen der ,menschheit1 das in allen besonderen ,qualitten des ,menschen zum ,ausdrucke kommt1 so wird man es geradezu erwarten mssen1 da auch die logischen und ethischen ,phnomene1 die den anderen ,lebewesen allem ,anscheine nach ebenso abgehen wie das ,gedchtnis1 mit diesem irgendwo sich berhren werden4 ,diese ,beziehung heit es nun aufsuchen4 ,es kann zu dem ,behufe von der wohlbekannten ,tatsache ausgegangen werden1 da ,lgner ein schlechtes ,gedchtnis haben4 ,vom pathologischen ,lgner steht es fest1 da er nahezu berhaupt kein ,gedchtnis hat4 ,auf den mnnlichen ,lgner komme ich im folgenden noch einmal zu sprechen2 er bildet nicht die ,regel unter den ,mnnern4 ,fat man hingegen ins ,auge1 was frher ber das ,gedchtnis der ,frauen gesagt wurde1 so wird man es neben die angefhrte ,erscheinung der mangelnden ,erinnerungsgabe verlogener ,mnner stellen drfen1 wenn so viele ,sprichwrter und ,erzhlungen1 wenn ,dichtung und ,volksmund vor der ,lgenhaftigkeit des ,weibes warnen4 ,es ist klar3 einem jeden ,wesen1 dessen ,gedchtnis ein so minimales wre1 da1 was es gesagt1 getan1 erlitten hat1 spter nur im drftigsten ,grade von ,bewutheit ihm noch gegenwrtig bliebe1 einem jeden solchen ,wesen mu1 wenn ihm die ,gabe der ,sprache verliehen ist1 die ,lge leicht fallen1 und dem ,impulse zu ihr wird1 wenn es auf die ,erreichung praktischer ,zwecke ankommt1 von einem so beschaffenen ,individuum1 dem nicht der wahre ,vorgang mit voller ,intensitt vorschwebt1 schwer widerstanden werden knnen4 ,und noch strker mu sich diese ,versuchung geltend machen1 wenn das ,gedchtnis dieses ,wesens nicht von jener kontinuierlichen ,art ist1 die nur der ,mann kennt1 sondern wenn das ,wesen1 wie ,w1 sozusagen nur in ,augenblicken1 diskret1 diskontinuierlich1 zusammenhanglos lebt1 in den zeitlichen ,ereignissen aufgeht1 statt ber ihnen zu stehen1 oder den ,zeitablauf wenigstens zum ,problem zu erheben2 wenn es nicht1 wie ,m1 alle seine ,erlebnisse auf einen einheitlichen ,trger derselben bezieht1 sie von diesem auf sich nehmen lt1 wenn ein ,zentrum der ,apperzeption fehlt1 dem alle ,vergangenheit stets in einheitlicher ,weise zugezhlt wird1 wenn das ,wesen sich nicht als eines und selbes in allen seinen ,lebenslagen fhlt und wei4 ,es kommt zwar wohl auch bei jedem ,manne vor1 da er sich einmal nicht versteht1 ja bei sehr vielen ,mnnern ist es1 wenn sie an ihre ,vergangenheit zurckdenken1 ohne da dies mit den ,phnomenen der psychischen ,periodizitt in ,verbindung gebracht werden drfte#be1 die ,regel1 da sie die ,substitution ihrer gegenwrtigen ,persnlichkeit fr den ,trger jener lteren ,erlebnisse nicht leicht auszufhren vermgen1 da sie nicht begreifen1 wie sie dies oder jenes damals denken oder tun konnten2 und doch wissen und fhlen sie sehr wohl1 da sie es trotzdem gedacht und getan haben1 und zweifeln nicht im mindesten daran4 ,dieses ,gefhl der ,identitt in allen ,lebenslagen fehlt dem echten ,weibe vllig1 da sein ,gedchtnis1 selbst wenn es -- das kommt in einzelnen ,fllen vor -- auffallend gut ist1 stets alle ,kontinuitt vermissen lt4 ,das ,einheitsbewutsein des ,mannes1 der sich in seiner ,vergangenheit oft nicht versteht1 uert sich in dem ,bedrfnisse sich zu verstehen1 und diesem ,bedrfnis immaniert die ,voraussetzung1 da er stets ein und derselbe trotz seines ,sichjetztnichtverstehens gewesen ist2 die ,frauen verstehen sich1 wenn sie an ihr frheres ,leben zurckdenken1 nie1 haben aber auch kein ,bedrfnis sich zu verstehen1 wie man schon aus dem geringen ,interesse entnehmen kann1 das sie den ,worten des ,mannes entgegenbringen1 der ihnen etwas ber sie selbst sagt4 ,die ,frau interessiert sich nicht fr sich -- darum gibt es keine weibliche ,psychologin und keine ,psychologie des ,weibes von einem ,weibe -- und ganz unfabar wre ihr das krampfhafte1 echt mnnliche ,bemhen1 die eigene ,vergangenheit als eine logische ,folge von kontinuierlichem1 lckenlos kausal geordnetem1 nicht sprunghaftem ,geschehen zu interpretieren1 ,anfang1 ,mitte1 ,ende des individuellen ,lebens zueinander in ,beziehung zu bringen4 ,von hier aus aber ist auch die ,brcke zur ,logik durch einen ,grenzbergang zu schlagen mglich4 ,ein ,wesen1 das1 wie ,w1 das absolute ,weib1 sich nicht in den aufeinanderfolgenden ,zeitpunkten als identisch wte1 htte auch keine ,evidenz der ,identitt seines ,denkobjektes zu verschiedenen ,zeiten2 da1 wenn beide ,teile1 der ,vernderung unterworfen sind1 sozusagen das absolute ,koordinatensystem fehlt1 auf das ,vernderung bezogen1 mit ,hilfe dessen ,vernderung einzig bemerkt werden knnte4 ,ja ein ,wesen1 dessen ,gedchtnis nicht einmal so weit reichte1 um ihm die psychologische ,mglichkeit zu gestatten1 das ,urteil zu fllen1 ein ,gegenstand oder ein ,ding sei trotz des ,zeitablaufes mit sich selbst identisch geblieben1 um es also z4 ,b4 zu befhigen1 irgend eine mathematische ,gre in einer lngeren ,rechnung als dieselbe zu verwenden1 einzusetzen und festzuhalten2 ein solches ,wesen wrde im extremen ,falle auch nicht imstande sein1 vermge seines ,gedchtnisses die unendlich klein gesetzte ,zeit zu berwinden1 welche 7psychologisch7 jedenfalls erforderlich ist1 um von ,a zu sagen1 da es im nchsten ,momente doch noch ,a sei1 um das ,urteil der ,identitt ,a ,a zu fllen1 oder den ,satz des ,widerspruches auszusprechen1 der voraussetzt1 da ein ,a nicht sofort dem ,denkenden entschwinde2 denn sonst knnte es das ,a vom non-,a1 das nicht ,a ist1 und das es wegen der ,enge des ,bewutseins nicht gleichzeitig ins ,auge zu fassen vermag1 nicht wirklich unterscheiden4 ,das ist kein bloer ,scherz des ,gedankens1 kein neckisches ,sophisma der ,mathematik1 keine verblffende ,konklusion aus durchgeschmuggelten ,prmissen4 ,zwar bezieht sich sicherlich -- es mu das1 um mglichen ,einwnden zu begegnen1 der folgenden ,untersuchung vorweggenommen werden -- das ,urteil der ,identitt immer auf ,begriffe1 nie auf ,empfindungen oder ,komplexe von solchen1 und die ,begriffe sind als logische ,begriffe zeitlos1 sie behalten ihre ,konstanz1 ob ich sie als psychologisches ,subjekt konstant denke oder nicht4 ,aber der ,mensch denkt den ,begriff eben nie rein als logischen ,begriff1 weil er kein rein logisches1 sondern auch ein psychologisches1 von den ,bedingungen der ,sinnlichkeit affiziertes ,wesen ist1 er kann an seiner ,statt immer nur eine1 aus seinen individuellen ,erfahrungen durch wechselseitige ,auslschung der ,differenzen und ,verstrkung des ,gleichartigen hervorgewachsene ,allgemeinvorstellung 7eine typische1 konnotative1 reprsentative ,vorstellung7 denken1 die aber das abstrakte ,moment der ,begrifflichkeit erhalten und wunderbarer ,weise in diesem ,sinne verwertet werden kann4 ,er mu also auch die ,mglichkeit haben1 die ,vorstellung1 in welcher er den de facto unanschaulichen ,begriff anschaulich denkt1 zu bewahren1 zu konservieren2 diese ,mglichkeit hinwiederum wird ihm nur durch das ,gedchtnis gewhrleistet4 ,fehlte ihm also das ,gedchtnis1 so wre fr ihn auch die ,mglichkeit dahin1 logisch zu denken1 jene ,mglichkeit1 die sich sozusagen immer nur an einem psychologischen ,medium inkarniert4 ,also ist der ,beweis streng gefhrt1 da mit dem ,gedchtnis auch die ,fhigkeit erlischt1 die logischen ,funktionen auszuben4 ,die ,stze der ,logik werden hiedurch nicht tangiert1 nur die ,kraft1 sie anzuwenden1 ist dargetan als an jene ,bedingung gebunden4 ,der ,satz ,a ,a nun hat psychologisch stets eine ,beziehung zur ,zeit1 insoferne er nur im ,gegensatze zur ,zeit ausgesprochen werden kann3 ,at#a ,at#b4 ,logisch wohnt ihm diese ,beziehung freilich nicht inne2 wir werden aber noch darber ,aufschlu erhalten1 warum er rein logisch als besonderes ,urteil keinen speziellen ,sinn hat und dieser psychologischen ,folie so sehr bedarf4 ,psychologisch ist demnach das ,urteil nur in ,relation zur ,zeit vollziehbar1 als deren eigentliche ,negation es sich darstellt4 ,ich habe aber frher das stetige ,gedchtnis als die berwindung der ,zeit1 und eben damit als die psychologische ,bedingung der ,zeitauffassung erwiesen4 ,so prsentiert sich denn die ,tatsache des kontinuierlichen ,gedchtnisses als der psychologische ,ausdruck des logischen ,satzes der ,identitt4#bf ,dem absoluten ,weibe1 dem jenes fehlt1 kann auch dieser ,satz nicht ,axiom seines ,denkens sein4 ,fr das absolute ,weib gibt es kein ,principium identitatis 7und contradictionis und exclusi tertii74 ,aber nicht nur diese drei ,prinzipien2 auch das vierte der logischen ,denkgesetze1 der ,satz vom ,grunde1 der von jedem ,urteil eine ,begrndung verlangt1 die es fr alle ,denkenden notwendig mache1 hngt mit dem ,gedchtnis aufs innigste zusammen4 ,der ,satz vom zureichenden ,grunde ist der ,nerv1 das ,prinzip des ,syllogismus4 ,die ,prmissen eines ,schlusses sind aber psychologisch immer frhere1 der ,konklusion zeitlich vorhergehende ,urteile1 die vom ,denkenden ebenso festgehalten werden mssen1 wie die ,begriffe durch die ,stze von der ,identitt und vom ,widerspruch gleichsam geschtzt werden4 ,die ,grnde eines ,menschen sind immer in seiner ,vergangenheit zu suchen4 ,darum hngt die ,kontinuitt1 welche das ,denken des ,menschen als ,maxime gnzlich beherrscht1 mit der ,kausalitt so enge zusammen4 ,jedes psychologische ,in-,kraft-,treten des ,satzes vom ,grunde setzt demzufolge kontinuierliches1 alle ,identitten wahrendes ,gedchtnis voraus4 ,da ,w dieses ,gedchtnis so wenig als ,kontinuitt sonst irgend kennt1 so gibt es fr sie auch kein ,principium rationis sufficientis4 ,es ist also richtig1 da das ,weib keine ,logik besitzt4 ,georg ,simmel hat diese alte ,erkenntnis als unhaltbar bezeichnet1 weil die ,frauen oft mit uerster1 strengster ,konsequenz ,folgerungen zu ziehen wten4 ,da die ,frau in einem konkreten ,falle1 wo es ihr zur ,erreichung irgend eines ,zweckes pat und dringend notwendig scheint1 unerbittlich folgert1 ist so wenig ein ,beweis dafr1 da sie ein ,verhltnis zum ,satz vom ,grunde hat1 wie es ein ,beweis fr ein ,verhltnis zum ,satz der ,identitt ist1 da sie so oft hartnckig ein und dasselbe behauptet1 und immer wieder auf ihr erstes1 lngst widerlegtes1 ,wort zurckkommt4 ,die ,frage ist1 ob jemand die logischen ,axiome als ,kriterien der ,gltigkeit seines ,denkens1 als ,richter ber das1 was er sagt1 anerkennt oder nicht1 ob er sie zur steten ,richtschnur und ,norm seines ,urteils macht4 ,eine ,frau nun sieht nie ein1 da man alles auch begrnden msse2 da sie keine ,kontinuitt hat1 empfindet sie auch kein ,bedrfnis nach der logischen ,sttzung alles ,gedachten3 daher die ,leichtglubigkeit aller ,weiber4 ,also im ,einzelfall mgen sie konsequent sein1 aber dann ist die ,logik nicht ,mastab1 sondern ,werkzeug1 nicht ,richter1 sondern meistens ,henker4 ,dagegen wird eine ,frau durchaus1 wenn sie eine ,ansicht uerte1 und der ,mann so dumm wre1 dies berhaupt ernst zu nehmen und einen ,beweis von ihr verlangte1 ein solches ,ansinnen als unbequem und lstig1 als gegen ihre ,natur gerichtet empfinden4 ,der ,mann fhlt sich vor sich selbst beschmt1 er fhlt sich schuldig1 wenn er einen ,gedanken1 habe er ihn nun geuert oder nicht1 zu begrnden unterlassen hat1 weil er die ,verpflichtung dazu fhlt1 die logische ,norm einzuhalten1 die er ein fr allemal ber sich gesetzt hat4 ,die ,frau erbittert die ,zumutung1 ihr ,denken von der ,logik ausnahmslos abhngig zu machen4 ,ihr mangelt das intellektuelle ,gewissen4 ,man knnte bei ihr von logical insanity sprechen4 ,der hufigste ,fehler1 den man an der weiblichen ,rede entdecken wrde1 wollte man sie wirklich auf ihre ,logizitt prfen 7was jeder ,mann gewhnlich unterlt und schon damit seine ,verachtung der weiblichen ,logik kundgibt71 wre die quaternio terminorum1 jene ,verschiebung1 die eben aus der ,unfhigkeit des ,festhaltens bestimmter ,vorstellungen1 aus dem ,mangel eines ,verhltnisses zum ,satze der ,identitt1 hervorgeht4 ,die ,frau erkennt nicht von selbst1 da sie an diesen ,satz sich halten msse1 er ist ihr nicht oberstes ,kriterium ihrer ,urteile4 ,der ,mann fhlt sich zur ,logik verpflichtet1 die ,frau nicht2 nur darauf aber kommt es an1 nur jenes ,gefhl der ,schuldigkeit kann eine ,brgschaft dafr bieten1 da von einem ,menschen immer und ewig logisch zu denken gestrebt werde4 ,es ist vielleicht der tiefste ,gedanke1 welchen ,descartes je geuert hat1 und wohl darum so wenig verstanden und meist als schreckliche ,irrlehre hingestellt3 da aller ,irrtum eine ,schuld ist4 ,aber ,quell alles ,irrtums ist im ,leben auch immer ein ,mangel an ,gedchtnis4 ,so hngen ,logik wie ,ethik1 die sich eben in der ,wahrheitsforderung berhren und im hchsten ,werte der ,wahrheit zusammentreffen1 wieder beide auch mit dem ,gedchtnis zusammen4 ,und es dmmert uns auch bereits die ,erkenntnis auf1 da ,platon so ,unrecht nicht hatte1 wenn er die ,einsicht mit der ,erinnerung in ,zusammenhang brachte4 ,das ,gedchtnis ist zwar kein logischer und ethischer ,akt1 aber zumindest ein logisches und ethisches ,phnomen4 ,ein ,mensch z4 ,b41 der eine wahrhaft tiefe ,empfindung gehabt hat1 empfindet es als sein ,unrecht1 wenn er1 sei's auch durch ueren ,anla gentigt1 eine halbe ,stunde darauf schon an etwas ganz anderes denkt4 ,der ,mann kommt sich gewissenlos und unmoralisch vor1 wenn er bemerkt1 da er an irgend einen ,punkt seines ,lebens lngere ,zeit hindurch nicht gedacht hat4 ,das ,gedchtnis ist ferner schon deshalb moralisch1 weil es allein die ,reue ermglicht4 ,alles ,vergessen hingegen ist an sich unmoralisch4 ,darum ist ,piett eben auch sittliche ,vorschrift3 es ist ,pflicht1 nichts zu vergessen2 und nur insofern hat man der ,verstorbenen besonders zu gedenken4 ,darum auch sucht der ,mann1 aus logischen und ethischen ,motiven in gleichem ,mae1 in seine ,vergangenheit ,logik zu bringen1 alle ,punkte in ihr zur ,einheit zu ordnen4 ,wie mit einem ,schlage ist hier an den tiefen ,zusammenhang von ,logik und ,ethik gerhrt1 den ,sokrates und ,plato geahnt haben1 ,kant und ,fichte neu entdecken muten1 auf da er spter wieder vernachlssigt wrde und den ,lebenden ganz in ,verlust geriete4 ,ein ,wesen1 das nicht begreift oder nicht anerkennt1 da ,a und non-,a einander ausschlieen1 wird durch nichts mehr gehindert zu lgen2 vielmehr1 es gibt fr ein solches ,wesen gar keinen ,begriff der ,lge1 weil ihr ,gegenteil1 die ,wahrheit1 als das ,ma ihm abgeht2 ein solches ,wesen kann1 wenn ihm dennoch ,sprache verliehen ist1 lgen1 ohne es zu wissen1 ja ohne die ,mglichkeit1 zu erkennen1 da es lgt1 da es des ,kriteriums der ,wahrheit entbehrt4 ,veritas norma sui et falsi est4 ,es gibt nichts ,erschtternderes fr einen ,mann1 als wenn er1 einem ,weibe auf eine ,lge gekommen1 sie fragt3 ,was lgst ,du8 und dann gewahren mu1 wie sie diese ,frage gar nicht versteht und1 ohne zu begreifen1 ihn angafft1 oder lchelnd ihn zu beruhigen sucht -- oder gar in ,trnen ausbricht4 ,denn mit dem ,gedchtnis allein ist die ,sache nicht erledigt4 ,es ist auch unter den ,mnnern die ,lge genug verbreitet4 ,und es kann gelogen werden trotz der ,erinnerung an den tatschlichen ,sachverhalt1 an dessen ,stelle zu irgend welchem ,zwecke ein anderer gesetzt wird4 ,ja1 nur von einem solchen ,menschen1 der1 trotz seinem besseren ,wissen und ,bewutsein1 den ,tatbestand flscht1 kann eigentlich mit ,recht gesagt werden1 da er lge4 ,und es mu ein ,verhltnis zur ,idee der ,wahrheit als des hchsten ,wertes der ,logik wie der ,ethik da sein1 damit von einer ,unterdrckung dieses ,wertes zugunsten fremder ,motive die ,rede sein knne4 ,wo dieses fehlt1 kann man nicht von ,irrtum und ,lge1 sondern hchstens von ,verirrtheit und ,verlogenheit sprechen2 nicht von antimoralischem1 sondern nur von amoralischem ,sein4 ,das ,weib also ist amoralisch4 ,jenes absolute ,unverstndnis fr den ,wert der ,wahrheit an sich mu demnach tiefer liegen4 ,aus dem kontinuierlichen ,gedchtnis ist1 da der ,mann ebenfalls1 ja eigentlich nur er lgt1 die ,wahrheitsforderung1 das ,wahrheitsbedrfnis1 das eigentliche ethisch-logische ,grundphnomen1 nicht abzuleiten1 sondern es steht damit nur in engem ,zusammenhange4 ,das1 was einem ,menschen1 einem ,manne ein aufrichtiges ,verhltnis zur ,idee der ,wahrheit ermglicht1 und was ihn deshalb einzig an der ,lge zu hindern imstande ist1 das kann nur etwas von aller ,zeit ,unabhngiges1 durchaus ,unvernderliches sein1 welches die alte ,tat im neuen ,augenblick ganz ebenso als wirklich setzt wie im frheren1 weil es es selbst geblieben ist1 an der ,tatsache1 da es die ,handlung so vollzogen hat1 nichts ndern lt und nicht rtteln will2 es kann nur dasselbe sein1 auf das alle diskreten ,erlebnisse bezogen werden1 und das so ein kontinuierliches ,dasein erst schafft2 es ist eben dasselbe1 das zum ,gefhl der ,verantwortlichkeit fr die eigenen ,taten drngt und den ,menschen alle ,handlungen1 die jngsten wie die ltesten1 verantworten zu knnen trachten lt1 das zum ,phnomen der ,reue1 zum ,schuldbewutsein fhrt1 das heit zur ,zurechnung vergangener ,dinge an ein ewig ,selbes und darum auch ,gegenwrtiges1 zu einer ,zurechnung1 die in viel grerer ,feinheit und ,weite geschieht1 als durch das ffentliche ,urteil und die ,normen der ,gesellschaft je erreicht werden knnte1 einer ,zurechnung1 die von allem ,sozialen gnzlich unabhngig das ,individuum an sich selbst vollzieht2 weshalb alle ,moralpsychologie1 welche die ,moral auf das soziale ,zusammenleben der ,menschen begrnden und ihren ,ursprung auf dieses zurckfhren will1 in ,grund und ,boden falsch und verlogen ist4 ,die ,gesellschaft kennt den ,begriff des ,verbrechens1 aber nicht den der ,snde1 sie zwingt zur ,strafe1 ohne ,reue erreichen zu wollen2 die ,lge wird vom ,strafgesetz nur in ihrer1 ffentlichen ,schaden zufgenden1 feierlichen ,form des ,meineides geahndet1 und der ,irrtum ist noch nie unter die ,vergehungen gegen das geschriebene ,gesetz gestellt worden4 ,die ,sozialethik1 die da frchtet1 der ,nebenmensch komme bei jedem ethischen ,individualismus zu kurz1 und darum von ,pflichten des ,individuums gegen die ,gesellschaft und gegen die #aejj ,millionen lebender ,menschen faselt1 erweitert also nicht1 wie sie glaubt1 das ,gebiet der ,moral1 sondern beschrnkt es in unzulssiger und verwerflicher ,weise4 ,was ist nun jenes ber ,zeit und ,vernderung ,erhabene1 jenes ,zentrum der ,apperzeption8 ,es kann nichts ,mindereres sein1 als was den ,menschen ber sich selbst 7als einen ,teil der ,sinnenwelt7 erhebt1 was ihn an eine ,ordnung der ,dinge knpft1 die nur der ,verstand denken kann1 und die zugleich die ganze ,sinnenwelt 44444 unter sich hat4 ,es ist nichts anderes als die ,persnlichkeit4 ,auf ein von allem empirischen ,bewutsein verschiedenes intelligibles ,ich hat das erhabenste ,buch der ,welt1 die ,kritik der praktischen ,vernunft1 der diese ,worte entnommen sind1 die ,moral als auf ihren ,gesetzgeber zurckgefhrt4 ,hiemit steht die ,untersuchung beim ,problem des ,subjektes1 und dieses bildet ihren nchsten ,gegenstand4 ,,vii4 ,kapitel4 ,logik1 ,ethik und das ,ich4 ,bekanntlich hat ,david ,hume den ,ich-,begriff einer ,kritik unterzogen1 die in ihm nur ein ,bndel verschiedener1 in fortwhrendem ,flusse und ,bewegung befindlicher ,perzeptionen entdeckte4 ,so sehr auch ,hume das ,ich hiedurch kompromittiert fand1 er trgt seine ,anschauung relativ bescheiden vor1 und salviert sich dem ,wortlaute nach tadellos4 ,von einigen ,metaphysikern nmlich1 erklrt er1 msse man absehen1 die sich eines anderen ,ichs zu erfreuen meinten2 er selbst sei ganz gewi1 keines zu haben1 und glaube annehmen zu drfen1 da es auch von den brigen ,menschen 7von jenen paar ,kuzen natrlich werde er sich wohl hten1 zu reden7 gelte1 da sie nichts seien als ,bndel4 ,so drckt sich der ,weltmann aus4 ,im nchsten ,kapitel wird sich zeigen1 wie seine ,ironie auf ihn selbst zurckfllt4 ,da sie so berhmt wurde1 liegt an der allgemeinen berschtzung ,humes1 an der ,kant die ,schuld trgt4 ,hume war ein ausgezeichneter empirischer ,psychologe1 aber er ist keineswegs ein ,genie zu nennen1 wie das meistens geschieht2 es gehrt zwar nicht eben viel dazu1 der grte englische ,philosoph zu sein1 aber ,hume hat auch auf diese ,bezeichnung nicht den ersten ,anspruch4 ,und wenn ,kant 7trotz den ,paralogismen7 den ,spinozismus a limine deswegen zurckgewiesen hat1 weil nach diesem die ,menschen nicht ,substanzen1 sondern bloe ,accidenzen sind1 und ihn mit jener seiner ungereimten ,grundidee schon fr erledigt ansah -- so mchte ich wenigstens nicht dafr einstehen1 ob er sein ,lob des ,englnders nicht betrchtlich gedmpft htte1 wre ihm auch der ,treatise desselben bekannt gewesen und nicht blo der sptere ,inquiry1 in welchen1 wie man wei1 ,hume seine ,kritik des ,ichs nicht aufgenommen hat4 ,lichtenberg1 der nach ,hume gegen das ,ich zu ,felde zog1 war schon khner als dieser4 ,er ist der ,philosoph der ,unpersnlichkeit und korrigiert nchtern das sprachliche ,ich denke durch ein sachliches es denkt2 so ist ihm das ,ich eigentlich eine ,erfindung der ,grammatiker4 ,hierin war ihm brigens ,hume doch insofern vorangegangen1 als auch er am ,schlusse seiner ,auseinandersetzungen allen ,hader um die ,identitt der ,person fr einen bloen ,wortstreit erklrt hatte4 ,in jngster ,zeit hat ,e4 ,mach das ,weltall als eine zusammenhngende ,masse aufgefat und die ,ichs als ,punkte1 in denen die zusammenhngende ,masse strkere ,konsistenz habe4 ,das einzig ,reale seien die ,empfindungen1 die im einen ,individuum untereinander stark1 mit jenen eines anderen aber1 welches man darum vom ersten unterscheide1 schwcher zusammenhingen4 ,der ,inhalt sei die ,hauptsache und bleibe stets auch in anderen erhalten bis auf die wertlosen 767 persnlichen ,erinnerungen4 ,das ,ich sei keine reale1 nur eine praktische ,einheit1 unrettbar1 darum knne man auf individuelle ,unsterblichkeit 7gerne7 verzichten2 doch sei es nichts ,tadelnswertes1 hie und da1 besonders zu ,zwecken des ,darwinschen ,kampfes ums ,dasein1 sich so zu benehmen1 als ob man ein ,ich bese4 ,es ist wunderlich1 wie ein ,forscher1 der nicht nur als ,historiker seiner ,spezialwissenschaft und ,kritiker ihrer ,begriffe so ,ungewhnliches geleistet hat wie ,mach1 sondern auch in biologischen ,dingen beraus kenntnisreich ist und auf die ,lehre von diesen vielfach1 direkt und indirekt1 anregend gewirkt hat1 gar nicht auf die ,tatsache ,rcksicht nimmt1 da alle organischen ,wesen zunchst unteilbar1 also doch irgendwie ,atome1 ,monaden sind 7vgl4 ,teil ,i1 ,kap4 #c1 ,s4 #dh74 ,das ist ja doch der erste ,unterschied zwischen ,belebtem und ,unbelebtem1 da jenes immer differenziert ist zu ungleichartigen1 aufeinander angewiesenen ,teilen1 whrend selbst der geformte ,kristall durchaus gleichgeartet ist4 ,darum sollte man doch1 wenigstens als ,eventualitt1 die ,mglichkeit in ,betracht ziehen1 ob nicht allein aus der ,individuation1 der ,tatsache1 da die organischen ,wesen im allgemeinen nicht zusammenhngen wie die siamesischen ,zwillinge1 auch etwas fr das ,psychische sich ergibt1 mehr ,psychisches zu erwarten ist als das ,machsche ,ich1 dieser bloe ,wartesaal fr ,empfindungen4 ,es ist zu glauben1 da solch ein psychisches ,korrelat schon bei den ,tieren existiert4 ,alles1 was ein ,tier fhlt und empfindet1 hat wohl bei jedem ,individuum eine verschiedene ,note oder ,frbung1 die nicht nur die seiner ,klasse1 ,gattung und ,art1 seiner ,rasse und ,familie eigentmliche ist1 sondern in jedem einzelnen ,wesen sich von der in jedem anderen unterscheidet4 ,das ,idioplasma ist das physiologische quivalent zu dieser ,spezifitt aller ,empfindungen und ,gefhle jedes besonderen ,tieres1 und es sind analoge ,grnde wie die ,grnde der ,idioplasmatheorie 7vgl4 ,teil ,i1 ,kap4 #b1 ,s4 #bj und ,teil ,,ii1 ,kap4 #a1 ,s4 #ajb f471 welche die ,vermutung nahe legen1 da es einen empirischen ,charakter auch bei den ,tieren gibt4 ,der ,jger1 der mit ,hunden1 der ,zchter1 der mit ,pferden1 der ,wrter1 der mit ,affen zu tun hat1 wird die ,singularitt nicht nur1 sondern auch die ,konstanz im ,verhalten jedes einzelnen ,tieres besttigen4 ,also jedenfalls ist schon hier ein ber das bloe ,rendezvous der ,elemente ,hinausgehendes ungemein wahrscheinlich4 ,wenn nun auch dieses psychische ,korrelat zum ,idioplasma existiert1 wenn sicherlich selbst die ,tiere eine ,eigenart haben1 so hat diese doch immer noch mit dem intelligiblen ,charakter nichts zu tun1 den wir bei keinem lebenden ,wesen vorauszusetzen einen ,grund haben1 als beim ,menschen4 ,es verhlt sich der intelligible ,charakter des ,menschen1 die ,individualitt1 zum empirischen ,charakter1 der bloen ,individuation1 wie das ,gedchtnis zum einfachen unmittelbaren ,wiedererkennen4 ,die ,grnde aber1 aus denen beim ,menschen die ,existenz eines solchen noumenalen1 transempirischen ,subjektes erschlossen werden darf1 mssen nun in ,krze dargelegt werden4 ,sie ergeben sich aus der ,logik und der ,ethik4 ,in der ,logik handelt es sich um die wahre ,bedeutung des ,prinzipes der ,identitt 7und des ,widerspruches2 die vielen ,kontroversen ber deren ,vorrang vor einander und die richtigste ,form ihres ,ausdruckes kommen hier wenig in ,betracht74 ,der ,satz ,a ,a ist unmittelbar gewi und evident4 ,er ist zugleich das ,urma der ,wahrheit fr alle anderen ,stze2 wenn ihm irgendwo einer widersprche1 so oft in einem speziellen ,urteil der ,prdikatsbegriff von einem ,subjekte etwas aussagte1 das dem ,begriffe desselben widersprche1 wrden wir es fr falsch halten2 und als ,gesetz unseres ,richtspruches wrde sich uns1 wenn wir nachsinnen1 zuletzt dieser ,satz ergeben4 ,er ist das ,prinzip von wahr und falsch2 und wer ihn fr eine ,tautologie erachtet1 die nichts besage und unser ,denken nicht frdere1 wie dies so oft geschehen ist1 von ,hegel und spter von fast allen ,empiristen -- es ist dies nicht der einzige ,berhrungspunkt zwischen den scheinbar so unvershnlichen ,gegenstzen -- der hat ganz recht1 aber die ,natur des ,satzes schlecht verstanden4 ,a ,a1 das ,prinzip aller ,wahrheit1 kann nicht selbst eine spezielle ,wahrheit sein4 ,wer den ,satz der ,identitt oder des ,widerspruches inhaltsleer findet1 hat es sich selbst zuzuschreiben4 ,er glaubte in ihnen besondere ,gedanken zu finden1 was er hoffte1 war eine ,bereicherung seines ,fonds an positiven ,kenntnissen4 ,aber jene ,stze sind nicht selbst ,erkenntnisse1 besondere ,denkakte1 sondern das ,ma1 das an alle ,denkakte angelegt wird4 ,dieses kann nicht selbst ein ,denkakt sein1 der mit den anderen sich irgend vergleichen liee4 ,die ,norm des ,denkens kann nicht im ,denken selbst gelegen sein4 ,der ,satz von der ,identitt fgt unserem ,wissen nichts hinzu1 er vermehrt nicht einen ,reichtum1 den er vielmehr gnzlich erst begrndet4 ,der ,satz von der ,identitt ist entweder nichts1 oder er ist alles4 ,worauf bezieht sich der ,satz der ,identitt und der ,satz des ,widerspruches8 ,man meint gewhnlich3 auf ,urteile4 ,sigwart z4 ,b41 der gar den letzteren nur so formuliert3 ,die beiden ,urteile1 ,a ist ,b1 und ,a ist nicht ,b1 knnen nicht zugleich wahr sein1 behauptet1 das ,urteil3 ,ein ungelehrter ,mensch ist gelehrt involviere deshalb einen ,widerspruch1 weil das ,prdikat gelehrt einem ,subjekte zugesprochen wird1 von welchem durch das ,urteil1 das implicite in seiner ,bezeichnung mit dem ,subjektsworte ungelehrter ,mensch' liegt1 behauptet war1 es sei nicht gelehrt2 es lt sich also zurckfhren auf die zwei ,urteile ,x ist gelehrt und ,x ist nicht gelehrt etc4 ,der ,psychologismus dieser ,beweisfhrung springt ins ,auge4 ,sie rekurriert auf ein zeitlich der ,bildung des ,begriffes von einem ungelehrten ,menschen vorhergehendes ,urteil4 ,der obige ,satz aber1 ,a ist nicht non-,a1 beansprucht ,gltigkeit1 ganz einerlei1 ob es berhaupt andere ,urteile gibt1 gegeben hat oder geben wird4 ,er bezieht sich auf den ,begriff des ungelehrten ,menschen4 ,diesen ,begriff sichert er durch ,ausschlieung aller ihm widersprechenden ,merkmale4 ,hierin liegt die wahre ,funktion der ,stze vom ,widerspruch und von der ,identitt4 ,sie sind konstitutiv fr die ,begrifflichkeit4 ,freilich geht diese ,funktion blo auf den logischen ,begriff1 nicht auf das1 was man den psychologischen ,begriff genannt hat4 ,zwar ist der ,begriff psychologisch stets durch eine anschauliche ,allgemeinvorstellung vertreten2 dieser ,vorstellung immaniert jedoch in einer gewissen ,weise das ,moment der ,begrifflichkeit4 ,die psychologisch den ,begriff reprsentierende ,allgemeinvorstellung1 an der sich das begriffliche ,denken beim ,menschen vollzieht1 ist nicht dasselbe wie der ,begriff4 ,sie kann z4 ,b4 reicher sein 7im ,falle ich ein ,triangel denke72 oder sie kann auch rmer sein 7im ,begriffe des ,lwen ist mehr enthalten1 als in meiner ,anschauung desselben1 whrend es beim ,dreieck umgekehrt ergeht74 ,der logische ,begriff ist die ,richtschnur1 welcher die ,aufmerksamkeit folgt1 wenn sie aus der einen ,begriff beim ,individuum reprsentierenden ,vorstellung nur gewisse ,momente1 eben die durch den ,begriff angezeigten1 heraushebt er ist das ,ziel und der ,wunsch des psychologischen ,begriffes1 der ,polarstern1 zu dem die ,aufmerksamkeit emporblickt1 wenn sie sein konkretes ,surrogat erzeugt3 er ist das ,gesetz ihrer ,wahl4 ,gewi gibt es kein ,denken1 das nur rein logisch und nicht psychologisch vor sich ginge3 denn das wre ja das ,wunder4 ,rein logisch denkt ihrem ,begriffe nach die ,gottheit1 der ,mensch mu immer zugleich psychologisch denken1 da er nicht nur ,vernunft1 sondern auch ,sinnlichkeit besitzt1 und sein ,denken wohl auf logische1 d4 h4 zeitlose ,ergebnisse abzweckt1 aber psychologisch in der ,zeit vor sich geht4 ,die ,logizitt ist aber der erhabene ,mastab1 der an die psychologischen ,denkakte des ,individuums von ihm selbst wie von anderen angelegt wird4 ,wenn zwei ,menschen ber etwas diskutieren1 so sprechen sie vom ,begriffe1 nicht von den bei jedem verschiedenen individuellen ,vorstellungen1 die ihn hier und dort vertreten3 der ,begriff ist so ein ,wert1 an dem die ,individualvorstellung gemessen wird4 ,wie psychologisch die ,allgemeinvorstellung entsteht1 hat darum mit der ,natur des ,begriffes gar nichts zu tun1 und ist fr diese von keinerlei ,bedeutung4 ,den ,charakter der ,logizitt1 der dem ,begriff seine ,wrde und seine ,strenge verleiht1 hat er nicht aus der ,erfahrung1 welche stets nur schwankende ,gestalten zeigt1 und hchstens vage ,gesamtvorstellungen erzeugen knnte4 ,absolute ,konstanz und absolute ,eindeutigkeit1 die nicht aus der ,erfahrung entstammen knnen1 sind das ,wesen der ,begrifflichkeit1 jener verborgenen ,kunst in den ,tiefen der menschlichen ,seele1 deren wahre ,handgriffe wir der ,natur schwerlich jemals abraten und sie unverdeckt vor ,augen legen werden1 wie die ,kritik der reinen ,vernunft sich ausdrckt4 ,jene absolute ,konstanz und ,eindeutigkeit bezieht sich nicht auf metaphysische ,entitten3 die ,dinge sind nicht so weit real1 als sie am ,begriffe ,anteil haben1 sondern ihre ,qualitten sind logisch nur so weit ihre ,qualitten1 als sie im ,inhalte des ,begriffes liegen4 ,der ,begriff ist die ,norm der ,essenz1 nicht der ,existenz4 ,da ich von einem kreisfrmigen ,dinge aussagen knne1 es sei gekrmmt1 hiezu liegt meine logische ,berechtigung im ,begriffe des ,kreises1 welcher die ,krmmung als ,merkmal enthlt4 ,den ,begriff aber als die ,essenz selbst1 als das ,wesen zu definieren1 ist schlecht3 ,wesen ist hier entweder ein psychologisches ,abgehobensein oder ein metaphysisches ,ding4 ,und den ,begriff mit seiner ,definition gleichzusetzen1 verbietet die ,natur der ,definition1 die stets nur auf den ,inhalt1 nicht auf den ,umfang des ,begriffes sich bezieht1 d4 h4 nur den ,wortlaut1 nicht den ,kompetenzkreis jener ,norm angibt1 welche das ,wesen der ,begrifflichkeit ausmacht4 ,der ,begriff als ,norm1 als ,norm der ,essenz kann auch nicht selbst ,essenz sein2 die ,norm mu etwas anderes sein1 und da sie nicht ,essenz ist1 so kann sie -- ein drittes gibt es nicht -- nur ,existenz sein1 und zwar nicht eine ,existenz1 die das ,sein von ,objekten1 sondern eine ,existenz1 die das ,sein einer ,funktion enthllt4 ,nun ist aber bei jeder gedanklichen ,streitfrage zwischen ,menschen1 wenn schlielich in letzter ,instanz an die ,definition appelliert wird1 dann eben nichts anderes die ,norm der ,essenz als die ,stze ,a ,a oder ,a non-,a4 ,die ,begrifflichkeit1 ,konstanz wie ,eindeutigkeit1 wird dem ,begriffe durch den ,satz ,a ,a und durch nichts anderes4 ,und zwar verteilen sich die ,rollen der logischen ,axiome hier derart1 da durch das principium identitatis die dauernde ,unverrckbarkeit und ,insichgeschlossenheit des ,begriffes selbst verbrgt wird1 indes das principium contradictionis ihn eindeutig gegen alle anderen mglichen ,begriffe abgrenzt4 ,hiemit ist1 zum ersten ,male1 erwiesen1 da die begriffliche ,funktion ausgedrckt werden kann durch die beiden obersten logischen ,axiome1 und selbst nichts anderes ist als diese4 ,der ,satz ,a ,a 7und ,a non-,a7 ermglicht also erst jedweden ,begriff1 er ist der ,nerv der begrifflichen ,natur oder ,begrifflichkeit des ,begriffes4 ,wenn ich endlich den ,satz selbst1 ,a ,a1 ausspreche1 so ist offenbar der ,sinn dieses ,satzes nicht1 da ein spezielles ,a1 das ist1 ja nicht einmal1 da jedes besondere ,a wirklicher ,erfahrung oder wirklichen ,denkens sich selbst gleich sei4 ,das ,urteil der ,identitt ist unabhngig davon1 ob berhaupt ein ,a existiert1 d4 h4 natrlich wieder keineswegs1 da der ,satz nicht von jemand ,existierendem msse gedacht werden2 aber er ist unabhngig davon gedacht1 ob etwas1 ob jemand existiert4 ,er bedeutet3 wenn es ein ,a gibt 7es mag eines geben oder nicht1 auch wenn es vielleicht gar keines gibt71 so gilt jedenfalls ,a ,a4 ,hiemit ist nun unwiderruflich eine ,position gegeben1 ein ,sein gesetzt1 nmlich das ,sein ,a ,a1 trotzdem es hypothetisch bleibt1 ob ,a selbst berhaupt ist4 ,der ,satz ,a ,a behauptet also1 da etwas existiert1 und diese ,existenz ist eben jene gesuchte ,norm der ,essenz4 ,aus der ,empirie1 aus wenigen oder noch so vielen ,erlebnissen kann er nicht stammen1 wie ,mill glaubte2 denn er ist eben ganz unabhngig von der ,erfahrung1 er gilt sicher1 ob diese ein ,a ihm zeigen werde oder nicht4 ,er ist von keinem ,menschen noch geleugnet worden und knnte es auch nicht werden1 da die ,leugnung ihn selbst wieder voraussetzte1 wenn sie etwas1 ein ,bestimmtes leugnen wollte4 ,da nun der ,satz ein ,sein behauptet1 ohne von der ,existenz von ,objekten sich abhngig zu machen1 oder ber solche ,existenz etwas auszusagen1 so kann er nur ein von allem ,sein wirklicher und mglicher ,objekte verschiedenes ,sein1 das ist also das ,sein dessen ausdrcken1 was seinem ,begriffe nach nie ,objekt werden kann#bg2 er wird durch seine ,evidenz also die ,existenz des ,subjektes offenbaren2 und zwar liegt dieses im ,satz der ,identitt ausgesprochene ,sein nicht im ersten und nicht im zweiten ,a1 sondern im identischen ,gleichheitszeichen ,a ,a4 ,dieser ,satz also ist identisch mit dem ,satze3 ich bin4 ,psychologisch lt sich diese schwierige ,deduktion leichter vermitteln1 wenn auch nicht ersparen4 ,es ist klar1 da1 um ,a ,a sagen1 um die ,unvernderlichkeit des ,begriffes normierend festsetzen zu knnen und sie den stets wechselnden ,einzeldingen der ,erfahrung gegenber aufrecht zu erhalten1 ein ,unvernderliches bestehen mu1 und dies kann nur das ,subjekt sein2 wre ich eingeschaltet in den ,kreis der ,vernderung1 so knnte ich nicht erkennen1 da ein ,a sich selbst gleich geblieben ist2 wrde ich mich fortwhrend ndern und nicht ein ,identisches bleiben1 wre mein ,selbst funktionell an die ,vernderung geknpft1 so gbe es keine ,mglichkeit1 dieser gegenberzutreten und sie zu erkennen2 es fehlte das absolute geistige ,koordinatensystem1 in ,beziehung auf das allein und einzig ein ,identisches bestimmt und als solches festgehalten werden knnte4 ,die ,existenz des ,subjektes lt sich nicht ableiten1 hierin behlt ,kantens ,kritik der rationalen ,psychologie vollkommen recht4 ,aber es lt sich dartun1 wo diese ,existenz strenge und unzweideutig auch in der ,logik zum ,ausdruck gelangt2 und man braucht nicht das intelligible ,sein als bloe logische ,denkmglichkeit hinzustellen1 die uns allein das moralische ,gesetz spter vllig zur ,gewiheit zu machen geeignet sei1 wie ,kant dies tat4 ,fichte hatte recht1 als er in der reinen ,logik ebenfalls die ,existenz des ,ich verbrgt fand1 soweit das ,ich mit dem intelligiblen ,sein zusammenfllt4 ,das ,prinzip aller ,wahrheit sind die logischen ,axiome1 diese statuieren ein ,sein1 und nach diesem richtet sich1 nach ihm strebt das ,erkennen4 ,die ,logik ist ein ,gesetz1 dem gehorcht werden soll1 und der ,mensch ist erst dann ganz er selbst1 wenn er ganz logisch ist2 ja er ist nicht1 ehe denn er berall und durchaus nur ,logik ist4 ,in der ,erkenntnis findet er sich selbst4 ,aller ,irrtum wird als ,schuld empfunden4 ,daraus ergibt sich1 da der ,mensch nicht irren mute4 ,er soll die ,wahrheit finden2 darum kann er sie finden4 ,aus der ,pflicht zur ,erkenntnis folgt ihre ,mglichkeit1 folgt die ,freiheit des ,denkens und die ,siegeshoffnung des ,erkennens4 ,in der ,normativitt der ,logik liegt der ,beweis1 da das ,denken des ,menschen frei ist und sein ,ziel erreichen kann4 99 99 99 99 99 ,krzer und anders kann ich mich bezglich der ,ethik fassen1 da diese ,untersuchung durchaus auf den ,boden der ,kantischen ,moralphilosophie sich stellt und auch die letzten logischen ,deduktionen und ,postulate1 wie man gesehen hat1 in einer gewissen ,analogie zu jener durchgefhrt wurden4 ,das tiefste1 das intelligible ,wesen des ,menschen ist eben das1 was der ,kausalitt nicht untersteht1 und whlt in ,freiheit das ,gute oder das ,bse4 ,dies wird ganz in der gleichen ,weise kundgetan1 durch das ,schuldbewutsein1 durch die ,reue4 ,niemand hat noch vermocht1 diese ,tatsachen anders zu erklren2 und niemand lt es sich einreden1 da er diese oder jene ,tat hat begehen mssen4 ,im ,sollen liegt auch hier der ,zeuge fr das ,knnen4 ,der kausalen ,bestimmungsgrnde1 der niederen ,motive1 die ihn hinabgezogen haben1 kann der ,mensch sich vollkommen bewut sein1 und er wird doch1 ja gerade dann am gewissesten1 die ,zurechnung an sein intelligibles ,ich als ein freies1 das anders htte handeln knnen1 vollziehen4 ,wahrheit1 ,reinheit1 ,treue1 ,aufrichtigkeit sich selbst gegenber3 das ist die einzig denkbare ,ethik4 ,es gibt nur ,pflichten gegen sich1 ,pflichten des empirischen gegen das intelligible ,ich1 welche in der ,form jener zwei ,imperative auftreten1 an denen aller ,psychologismus immer zu ,schanden wird3 in der ,form der logischen und der moralischen ,gesetzlichkeit4 ,die normativen ,disziplinen1 die psychische ,tatsache der inneren ,forderung1 die viel mehr verlangt1 als alle brgerliche ,gesittung je haben will -- das ist es1 was kein ,empirismus je wird ausreichend erklren knnen4 ,seinen wahren ,gegensatz findet er in einer kritisch-transscendentalen1 nicht in einer metaphysisch-transcendenten ,methode1 da alle ,metaphysik nur hypostasierende ,psychologie1 ,transcendentalphilosophie aber ,logik der ,wertungen ist4 ,aller ,empirismus und ,skeptizismus1 ,positivismus und ,relativismus1 aller ,psychologismus und alle rein immanente ,betrachtungsweise fhlen instinktiv sehr wohl1 da aus ,ethik und ,logik ihnen die ,hauptschwierigkeit erwchst4 ,daher die fortwhrend erneuten und immer vergeblichen ,versuche einer empirischen und psychologischen ,begrndung dieser ,disziplinen2 und fast wird nur noch ein ,versuch vermit1 das principium contradictionis experimentell zu prfen und nachzuweisen4 ,logik und ,ethik aber sind im ,grunde nur eines und dasselbe -- ,pflicht gegen sich selbst4 ,sie feiern ihre ,vereinigung im hchsten ,werte der ,wahrheit1 dem dort der ,irrtum1 hier die ,lge gegenbersteht3 die ,wahrheit selbst aber ist nur eine4 ,alle ,ethik ist nur nach den ,gesetzen der ,logik mglich1 alle ,logik ist zugleich ethisches ,gesetz4 ,nicht nur ,tugend1 sondern auch ,einsicht1 nicht nur ,heiligkeit1 sondern auch ,weisheit ist ,pflicht und ,aufgabe des ,menschen3 erst beide zusammen begrnden ,vollkommenheit4 ,aber freilich ist aus der ,ethik1 deren ,stze ,heischestze sind1 nicht wie aus der ,logik ein strenger logischer ,beweis fr ,existenz schon zu fhren4 ,die ,ethik ist nicht im selben ,sinne logisches wie die ,logik ethisches ,gebot4 ,die ,logik rckt dem ,ich seine vllige ,verwirklichung als absolutes ,sein vor ,augen2 die ,ethik hingegen gebietet erst diese ,verwirklichung4 ,die ,logik wird von der ,ethik aufgenommen und zu ihrem eigentlichen ,inhalte1 zu ihrer ,forderung gemacht4 ,an jener berhmten ,stelle der ,kritik der praktischen ,vernunft1 da ,kant den ,menschen als ,glied der intelligiblen ,welt einfhrt 7,pflicht6 ,du erhabener1 groer ,name 444471 wird man also mit ,recht fragen1 woher denn ,kant wisse1 da das moralische ,gesetz von der ,persnlichkeit emaniere8 ,es knne kein anderer1 seiner wrdiger1 ,ursprung gefunden werden1 ist das einzige1 was ,kant hierauf zur ,antwort gibt4 ,er begrndet es nicht weiter1 da der kategorische ,imperativ das vom ,noumenon gegebene ,gesetz sei1 sie gehren ihm offensichtlich von ,anfang an zusammen4 ,das aber liegt in der ,natur der ,ethik4 ,diese fordert1 da das intelligible ,ich von allen ,schlacken des empirischen frei wirke1 und so kann durch die ,ethik dasselbe ,sein erst in seiner ,reinheit gnzlich verwirklicht werden1 welches die ,logik verheiungsvoll in der ,form eines doch irgendwie bereits ,gegenwrtigen uns verkndet4 ,aber was fr ,kant die ,monaden-1 die ,seelenlehre im ,gemte bedeutete1 wie er an ihr als einzigem ,gute von je festhielt1 und mit seiner ,theorie vom intelligiblen ,charakter1 den man so oft als eine neue ,entdeckung oder ,erfindung1 als ein ,auskunftsmittel der ,kantischen ,philosophie miversteht1 nur das an ihr wissenschaftlich ,haltbare festlegen wollte3 dies ist aus jener ,unterlassung deutlich zu entnehmen4 ,es gibt ,pflicht nur gegen sich selbst2 des mu ,kant schon in frhester ,jugend 7vielleicht nachdem er einmal den ,impuls zur ,lge versprt hatte7 sicher geworden sein4 ,wenn von der ,herakles-,sage1 von einigen ,stellen ,nietzsches und eher noch ,stirners1 aus denen man ,kant-,verwandtes herauslesen kann1 abgesehen wird1 so hat das ,prinzip der ,kantischen ,ethik blo ,ibsen 7im ,brand und ,peer ,gynt7 beinahe selbstndig gefunden4 ,gelegentlich sind uerungen1 wie ,hebbels ,epigramm ,lge und ,wahrheit3 ,was ,du teurer bezahlst1 die ,lge oder die ,wahrheit8 ,jene kostet ,dein ,ich1 diese doch hchstens ,dein ,glck4 oder ,suleikas weltbekannte ,worte aus dem ,weststlichen ,diwan3 ,volk und ,knecht und berwinder1 ,sie gesteh'n zu jeder ,zeit3 ,hchstes ,glck der ,erdenkinder ,sei nur die ,persnlichkeit4 ,jedes ,leben sei zu fhren1 ,wenn man sich nicht selbst vermit2 ,alles knne man verlieren1 ,wenn man bleibe1 was man ist4 ,sicher ist es wahr1 da die meisten ,menschen irgendwie ,jehovah brauchen4 ,die wenigsten -- es sind die genialen ,menschen -- leben gar nicht heteronom4 ,die anderen rechtfertigen ihr ,tun und ,lassen1 ihr ,denken und ,sein mindestens in ,gedanken auch immer vor jemand anderem1 sei es ein persnlicher ,judengott1 oder ein geliebter1 geachteter1 gefrchteter ,mensch4 ,nur so handeln sie in formeller uerer bereinstimmung mit dem ,sittengesetz4 ,kant war1 wie dies aus seiner ganzen1 sich selbst gesetzten1 bis ins einzelnste unabhngigen ,lebensfhrung hervorleuchtet1 so durchdrungen von seiner berzeugung1 da der ,mensch nur sich selbst verantwortlich ist1 da er diesen ,punkt seiner ,lehre als den selbstverstndlichsten1 ,anfechtungen am wenigsten ausgesetzten1 betrachtete4 ,und doch hat gerade hier das ,schweigen ,kantens dazu beigetragen1 da seine ,ethik1 die einzige gerade introspektiv-psychologisch haltbare1 die einzige1 welche die harte und strenge innere ,stimme des ,einen nicht durch den ,lrm der ,vielen undeutlich zu machen sucht1 da diese ,ethik tatschlich so wenig verstanden worden ist4 ,auch fr ,kant hat es1 darauf lt eine ,stelle in seiner ,anthropologie schlieen1 in seinem irdischen ,leben einen ,zustand gegeben1 welcher der ,begrndung eines ,charakters vorherging4 ,aber der ,augenblick1 in dem es ihm zu furchtbar strahlender ,klarheit gelangte3 ich habe nur mir selbst ,rechenschaft abzulegen1 mu niemand anderem dienen1 kann nicht in ,arbeit mich vergessen2 ich steh' allein1 bin frei1 bin mein ,herr3 dieser ,moment bezeichnet die ,geburt der ,kantischen ,ethik1 des heroischesten ,aktes der ,weltgeschichte4 ,zwey ,dinge erfllen das ,gemth mit immer neuer und zunehmender ,bewunderung und ,ehrfurcht1 je fter und anhaltender sich das ,nachdenken damit beschftigt3 ,der bestirnte ,himmel ber mir und das moralische ,gesetz in mir4 ,beides darf ich nicht als in ,dunkelheiten verhllt oder im berschwenglichen1 auer meinem ,gesichtskreise1 suchen und blo vermuthen2 ich sehe sie vor mir1 und verknpfe sie unmittelbar mit dem ,bewutsein meiner ,existenz4 ,das erste fngt von dem ,platze an1 den ich in der ueren ,sinnenwelt einnehme1 und erweitert die ,verknpfung1 darin ich stehe1 ins unabsehlich ,groe mit ,welten ber ,welten und ,systemen von ,systemen1 berdem noch in grenzenlose ,zeiten ihrer periodischen ,bewegung1 deren ,anfang und ,fortdauer4 ,das zweite fngt von meinem unsichtbaren ,selbst1 meiner ,persnlichkeit1 an1 und stellt mich in einer ,welt dar1 die wahre ,unendlichkeit hat1 aber nur dem ,verstande sprbar ist1 und mit welcher 7dadurch aber auch zugleich mit allen jenen sichtbaren ,welten7 ich mich1 nicht wie dort1 in blo zuflliger1 sondern allgemeiner und notwendiger ,verknpfung erkenne4 ,der erstere ,anblick einer zahllosen ,weltenmenge vernichtet gleichsam meine ,wichtigkeit1 als eines thierischen ,geschpfs1 das die ,materie1 daraus es ward1 dem ,planeten 7einem bloen ,punct im ,weltall7 wieder zurckgeben mu1 nachdem es eine kurze ,zeit 7man wei1 nicht wie7 mit ,lebenskraft versehen gewesen4 ,der zweite erhebt dagegen meinen ,wert1 als einer ,intelligenz1 unendlich1 durch meine ,persnlichkeit1 in welcher das moralische ,gesetz mir ein von der ,thierheit und selbst von der ganzen ,sinnenwelt unabhngiges ,leben offenbart1 wenigstens so viel sich aus der zweckmigen ,bestimmung meines ,daseins durch dieses ,gesetz1 welche nicht auf ,bedingungen und ,grenzen dieses ,lebens eingeschrnkt ist1 sondern ins ,unendliche geht1 abnehmen lt4 ,so verstehen wir jetzt1 nach diesem ,beschlusse1 diese ,kritik der praktischen ,vernunft4 ,der ,mensch ist allein im ,weltall1 in ewiger1 ungeheuerer ,einsamkeit4 ,er hat keinen ,zweck auer sich1 nichts anderes1 wofr er lebt -- weit ist er fortgeflogen ber ,sklave-sein-wollen1 ,sklave-sein-knnen1 ,sklave-sein-mssen3 tief unter ihm verschwunden alle menschliche ,gesellschaft1 versunken die ,sozial-,ethik2 er ist allein1 allein4 ,aber er ist nun eben erst einer und alles2 und darum hat er auch ein ,gesetz in sich1 darum ist er selbst alles ,gesetz1 und keine springende ,willkr4 ,und er verlangt von sich1 da er dieses ,gesetz in sich1 das ,gesetz seines ,selbst1 befolge1 da er nur ,gesetz sei1 ohne ,rck-,sicht hinter sich1 ohne ,vor-,sicht vor sich4 ,das ist das ,grauenvoll-,groe3 es hat weiter keinen ,sinn1 da er der ,pflicht gehorche4 ,nichts ist ihm1 dem ,alleinen1 ,all-,einen bergeordnet4 ,doch der unerbittlichen1 keine ,verhandlung mit sich duldenden1 das ist kategorischen ,forderung in sich mu er nachkommen4 ,erlsung6 ruft er#bh1 ,ruhe1 nur schon ,ruhe vor dem ,feind1 ,frieden1 nicht dies endlose ,ringen -- und erschrickt3 selbst im ,erlst-sein-wollen war noch ,feigheit1 im schmachtenden ,schon6 noch ,desertion1 als wre er zu klein diesem ,kampf4 ,wozu6 fragt er1 schreit er hinaus ins ,weltall -- und errtet2 denn gerade wollte er wieder das ,glck1 die ,anerkennung des ,kampfes1 den1 der ihn belohne1 den anderen4 ,kantens einsamster ,mensch lacht nicht und tanzt nicht1 er brllt nicht und jubelt nicht3 er hat es nicht not ,lrm zu machen1 weil der ,weltraum zu tief schweigt4 ,nicht die ,sinnlosigkeit einer ,welt von ohngefhr ist ihm ,pflicht1 sondern seine ,pflicht ist ihm der ,sinn des ,weltalls4 ,ja sagen zu dieser ,einsamkeit1 das ist das ,dionysische ,kantens2 das erst ist ,sittlichkeit4 ,,viii4 ,kapitel4 ,ich-,problem und ,genialitt4 ,im ,anfang war diese ,welt allein der tman1 in ,gestalt eines ,menschen4 ,der blickte um sich3 da sah er nichts anderes als sich selbst4 ,da rief er zu ,anfang aus3 ,das bin ich6' ,daraus entstand der ,name ,ich4 -- ,daher auch heutzutage1 wenn einer angerufen wird1 so sagt er zuerst3 ,das bin ich' und dann erst nennt er den anderen ,namen1 welchen er trgt4 7,bihadrayaka-,upanishad47 ,viele ,prinzipienstreitigkeiten in der ,psychologie beruhen auf den individuellen charakterologischen ,differenzen zwischen den ,dissentierenden4 ,der ,charakterologie knnte damit1 wie bereits erwhnt1 eine wichtige ,rolle zufallen3 whrend der eine dies1 der andere jenes in sich vorzufinden behauptet1 htte sie zu lehren1 warum die ,selbstbeobachtung des einen anders ausfllt als die des zweiten2 oder wenigstens zu zeigen1 durch was alles die in ,rede stehenden ,personen noch sich unterscheiden4 ,in der ,tat sehe ich keinen anderen ,weg1 gerade in den umstrittensten psychologischen ,dingen ins ,reine zu kommen4 ,die ,psychologie ist eine ,erfahrungswissenschaft1 und darum geht nicht wie in den berindividuellen ,normwissenschaften der ,logik und ,ethik das ,allgemeine dem ,besonderen in ihr vorher1 sondern es mu umgekehrt vom individuellen ,einzelmenschen ausgegangen werden4 ,es gibt keine empirische ,allgemeinpsychologie2 und es war ein ,fehler1 eine solche ohne gleichzeitigen ,betrieb differentieller ,psychologie in ,angriff zu nehmen4 ,schuld an dem ,jammer ist die ,doppelstellung der ,psychologie zwischen ,philosophie und ,empfindungsanalyse4 ,von welcher der beiden die ,psychologen kamen1 stets traten sie mit dem ,anspruch auf ,allgemeingltigkeit der ,ergebnisse auf4 ,aber vielleicht sind nicht einmal so fundamentale ,fragen1 wie diese1 ob es einen ttigen ,akt der ,wahrnehmung1 eine ,spontaneitt des ,bewutseins schon in der ,empfindung gebe oder nicht1 ohne charakterologische ,unterscheidungen gnzlich ins ,reine zu bringen4 ,einen kleinen ,teil solcher ,amphibolien durch ,charakterologie aufzulsen ist1 in ,hinsicht auf die ,psychologie der ,geschlechter1 eine ,hauptaufgabe dieser ,arbeit4 ,die verschiedenen ,behandlungen des ,ich-,problems hingegen resultieren nicht sowohl aus den psychologischen ,differenzen der ,geschlechter1 sondern zunchst1 wenn auch nicht ausschlielich#bi1 aus den individuellen ,unterschieden in der ,begabung4 ,gerade die ,entscheidung zwischen ,hume und ,kant ist auch charakterologisch mglich1 insoferne etwa1 als ich zwischen zwei ,menschen entscheiden kann1 von denen dem einen die ,werke des ,makart und ,gounod1 dem anderen die ,rembrandts und ,beethovens das ,hchste sind4 ,ich werde solche ,menschen nmlich zunchst unterscheiden nach ihrer ,begabung4 ,und so ist es auch in diesem ,falle statthaft1 ja notwendig1 die ,urteile ber das ,ich1 wenn sie von zwei sehr verschieden hoch veranlagten ,menschen ausgehen1 nicht ganz gleich zu werten4 ,es gibt keinen wahrhaft bedeutenden ,menschen1 der nicht von der ,existenz des ,ich berzeugt wre2 ein ,mensch1 der das ,ich leugnet1 kann nie ein bedeutender ,mensch sein4#cj ,diese ,these wird sich im ,laufe des nun ,folgenden als eine ,behauptung von zwingender ,notwendigkeit herausstellen1 und auch fr die in ihr gelegene ,hherwertung der ,urteile des ,genius eine ,begrndung gesucht und gefunden werden4 ,es gibt nmlich keinen bedeutenden ,menschen und kann keinen geben1 fr den nicht im ,laufe seines ,lebens1 im allgemeinen je bedeutender er ist1 desto frher 7vgl4 ,kapitel #e71 ein ,moment kme1 in welchem er die vllige ,sicherheit gewinnt1 ein ,ich im hheren ,sinne zu besitzen4#ca ,man vergleiche folgende uerungen dreier sehr verschiedener ,menschen und beraus genialer ,naturen4 ,jean ,paul erzhlt in seiner autobiographischen ,skizze ,wahrheit aus meinem ,leben3 ,nie vergess' ich die noch keinem ,menschen erzhlte ,erscheinung in mir1 wo ich bei der ,geburt meines ,selbstbewutseins stand1 von der ich ,ort und ,zeit anzugeben wei4 ,an einem ,vormittag stand ich als ein sehr junges ,kind unter der ,haustre und sah links nach der ,holzlege1 als auf einmal das innere ,gesicht3 ich bin ein ,ich6 wie ein ,blitzstrahl vom ,himmel vor mich fuhr und seitdem leuchtend stehen blieb -- da hatte mein ,ich zum ersten ,male sich selber gesehen und auf ewig4 ,tuschungen des ,erinnerns sind hier schwerlich gedenkbar1 da kein fremdes ,erzhlen sich in eine blo im verhangenen ,allerheiligsten des ,menschen vorgefallene ,begebenheit1 deren ,neuheit allein so alltglichen ,nebenumstnden das ,bleiben gegeben1 mit ,zustzen mengen konnte4 ,und offenbar meint ganz das nmliche ,erlebnis ,novalis1 der in seinen ,fragmenten vermischten ,inhalts bemerkt3 ,darthun lt sich dieses ,factum nicht1 jeder mu es selbst erfahren4 ,es ist ein ,factum hherer ,art1 das nur der hhere ,mensch antreffen wird2 die ,menschen aber sollen streben1 es in sich zu veranlassen4 ,philosophieren ist eine ,selbstbesprechung obiger ,art1 eine eigentliche ,selbstoffenbarung1 ,erregung des wirklichen ,ich durch das idealische ,ich4 ,philosophieren ist der ,grund aller anderen ,offenbarungen2 der ,entschlu zu philosophieren ist eine ,aufforderung an das wirkliche ,ich1 da es sich besinnen1 erwachen und ,geyst sein solle4 ,schelling bespricht im achten seiner ,philosophischen ,briefe ber ,dogmatismus und ,kritizismus1 einem wenig bekannten ,jugendwerk1 dasselbe ,phnomen mit folgenden tiefen und schnen ,worten3 ,uns allen 444 wohnt ein geheimes1 wunderbares ,vermgen bei1 uns aus dem ,wechsel der ,zeit in unser ,innerstes1 von allem1 was von auenher hinzukam1 entkleidetes ,selbst zurckzuziehen und da unter der ,form der ,unwandelbarkeit das ,ewige in uns anzuschauen4 ,diese ,anschauung ist die innerste1 eigenste ,erfahrung1 von welcher alles1 alles abhngt1 was wir von einer bersinnlichen ,welt wissen und glauben4 ,diese ,anschauung zuerst berzeugt uns1 da irgend etwas im eigentlichen ,sinne ist1 whrend alles brige nur erscheint1 worauf wir jenes ,wort bertragen4 ,sie unterscheidet sich von jeder sinnlichen ,anschauung dadurch1 da sie nur durch ,freiheit hervorgebracht und jedem anderen fremd und unbekannt ist1 dessen ,freiheit1 von der hervordringenden ,macht der ,objekte berwltigt1 kaum zur ,hervorbringung des ,bewutseins hinreicht4 ,doch gibt es auch fr diejenigen1 die diese ,freiheit der ,selbstanschauung nicht besitzen1 wenigstens ,annherung zu ihr1 mittelbare ,erfahrungen1 durch welche sie ihr ,dasein ahnen lt4 ,es gibt einen gewissen ,tiefsinn1 dessen man sich selbst nicht bewut ist1 den man vergebens sich zu entwickeln strebt4 ,jakobi hat ihn beschrieben 44444 ,diese intellektuale ,anschauung tritt dann ein1 wo wir fr uns selbst aufhren1 ,objekt zu sein1 wo1 in sich selbst zurckgezogen1 das anschauende ,selbst mit dem angeschauten identisch ist4 ,in diesem ,moment der ,anschauung schwindet fr uns ,zeit und ,dauer dahin3 nicht wir sind in der ,zeit1 sondern die ,zeit -- oder vielmehr nicht sie1 sondern die reine absolute ,ewigkeit ist in uns4 ,nicht wir sind in der ,anschauung der objektiven ,welt1 sondern sie ist in unserer ,anschauung verloren4 ,es wird der ,immanente1 der ,positivist1 vielleicht nur lcheln ber den betrogenen ,betrger1 den ,philosophen1 der solche ,erlebnisse zu haben vorgibt4 ,nun1 dagegen lt sich nicht leicht etwas tun4 ,ist auch berflssig4 ,doch bin ich keineswegs der ,meinung1 da jenes ,faktum hoher ,art sich bei allen genialen ,menschen in jener mystischen ,form eines ,eins-,werdens von ,subjekt und ,objekt1 eines einheitlichen ,erlebens abspiele1 wie ,schelling dies beschreibt4 ,ob es ungeteilte ,erlebnisse gibt1 in denen der ,dualismus schon whrend des ,lebens berwunden wird1 wie dies von ,plotin und den indischen ,mahatmas bezeugt ist1 oder ob dies nur hchste ,intensifikationen des ,erlebens sind1 prinzipiell aber gleichartig mit allem anderen -- dies soll uns hier nicht beschftigen1 das ,zusammenfallen von ,subjekt und ,objekt1 von ,zeit und ,ewigkeit1 das ,schauen ,gottes durch den lebenden ,menschen weder als mglich behauptet noch als unmglich in ,abrede gestellt werden4 ,erkenntnistheoretisch ist mit einem ,erleben des eigenen ,ich nichts anzufangen1 und noch niemand hat es je fr eine systematische ,philosophie zu verwerten gesucht4 ,ich will daher jenes ,faktum hherer ,art1 das sich bei einem ,menschen so1 beim anderen anders vollzieht1 nicht ,erlebnis des eigenen ,ich nennen1 sondern nur als das ,ich-,ereignis bezeichnen4 ,das ,ich-,ereignis kennt jeder bedeutende ,mensch4 ,ob er nun in der ,liebe zu einem ,weibe erst sein ,ich finde und sich seines ,selbst bewut werde#cb -- denn der bedeutende ,mensch liebt intensiver als der unbedeutende -- oder ob er durch ein ,schuldbewutsein1 wieder vermge eines ,kontrastes1 zum ,gefhle seines hheren echten ,wesens gelange1 dem er in der bereuten ,handlung untreu wurde -- denn auch das ,schuldbewutsein ist im bedeutenden ,menschen heftiger und differenzierter als im unbedeutenden2 ob ihn das ,ich-,ereignis zum ,eins-,werden mit dem ,all1 zum ,schauen aller ,dinge in ,gott fhre1 oder ihm vielmehr den furchtbaren ,dualismus zwischen ,natur und ,geist im ,weltall offenbare1 und in ihm das ,erlsungsbedrfnis1 das ,bedrfnis nach dem inneren ,wunder1 wachrufe3 immer und ewig ist mit dem ,ich-,ereignis zugleich der ,kern einer ,weltanschauung1 ganz von selbst1 ohne ,zutun des denkenden ,menschen1 bereits gegeben4 ,weltanschauung ist nicht die groe ,synthese1 die am jngsten ,tage der ,wissenschaft von irgend einem besonders fleiigen ,mann1 der durch alle ,fcher der ,reihe nach sich hindurchgearbeitet hat1 vor dem ,schreibtisch inmitten einer groen ,bibliothek vollzogen wird1 ,weltanschauung ist etwas ,erlebtes1 und sie kann als ,ganzes klar und unzweideutig sein1 wenn auch im einzelnen noch so vieles vorderhand in ,dunkelheit und ,widerspruch verharrt4 ,das ,ich-,ereignis aber ist ,wurzel aller ,weltanschauung1 d4 h4 aller ,anschauung der ,welt als ganzer1 und zwar fr den ,knstler nicht minder als fr den ,philosophen4 ,und so radikal sonst die ,weltanschauungen voneinander differieren1 eines wohnt ihnen allen1 soweit sie den ,namen einer ,weltanschauung verdienen#cc1 gemeinsam inne2 es ist eben das1 was durchs ,ich-,ereignis vermittelt wird1 der ,glaube1 den jeder bedeutende ,mensch besitzt3 die berzeugung von der ,existenz eines ,ich oder einer ,seele1 die im ,weltall einsam ist1 dem ganzen ,weltall gegenbersteht1 die ganze ,welt anschaut4 ,vom ,ich-,ereignis an gerechnet wird der bedeutende ,mensch im allgemeinen -- ,unterbrechungen1 vom frchterlichsten der ,gefhle1 vom ,gefhle des ,gestorbenseins1 ausgefllt1 mgen wohl hufig vorkommen -- mit ,seele leben4 ,aus diesem ,grunde1 und nicht allein aus hochgestimmtem ,hinblick auf eben ,geschaffenes schreibt es1 wie ich an dieser ,stelle beifgen will1 sich her1 da bedeutende ,menschen immer1 in jedem ,sinne1 auch das grte ,selbstbewutsein haben werden4 ,nichts ist so gefehlt1 als von der ,bescheidenheit groer ,mnner zu reden1 die gar nicht gewut htten1 was in ihnen stecke4 ,es gibt keinen bedeutenden ,menschen1 der nicht wte1 wie sehr er sich von den anderen unterscheidet 7mit ,ausnahme der ,depressionsperioden1 welchen gegenber sogar der in besseren ,zeiten gefate ,vorsatz1 von nun ab etwas von sich zu halten1 fruchtlos bleiben mag71 keinen1 der sich nicht fr einen bedeutenden ,menschen hielte1 sobald er einmal etwas geschaffen hat -- allerdings auch keinen1 dessen ,eitelkeit oder ,ruhmsucht so gering wre1 da er sich nicht noch stets berschtzte4 ,schopenhauer hat sich fr viel grer gehalten als ,kant4 ,wenn ,nietzsche seinen ,zarathustra fr das tiefste ,buch der ,welt erklrt1 so spielt auerdem wohl noch die ,enttuschung durch die schweigenden ,zeitungsschreiber und das ,bedrfnis diese zu reizen mit -- allerdings auch keine sehr vornehmen ,motive4 ,aber eines ist allerdings richtig an der ,lehre von der ,bescheidenheit bedeutender ,menschen3 bedeutende ,menschen sind nie anmaend4 ,anmaung und ,selbstbewutsein sind wohl die zwei entgegengesetztesten ,dinge1 die es geben kann1 und sollten nicht1 wie es meistens geschieht1 eins fr das andere gesetzt werden4 ,ein ,mensch hat immer so viel ,arroganz1 als ihm ,selbstbewutsein fehlt4 ,anmaung ist sicherlich nur ein ,mittel1 durch knstliche ,erniedrigung des ,nebenmenschen das ,selbstbewutsein gewaltsam zu steigern1 ja so erst zum ,bewutsein eines ,selbst zu kommen4 ,natrlich gilt das von der unbewuten1 sozusagen physiologischen ,arroganz2 zu beabsichtigter ,grobheit verchtlichen ,subjekten gegenber mag wohl auch ein hochstehender ,mensch der eigenen ,wrde halber hie und da sich verhalten mssen4 ,die feste1 vollkommene1 des ,beweises fr ihre ,person nicht eigentlich bedrftige berzeugung1 da sie eine ,seele besitzen1 ist also allen genialen ,menschen gemeinsam4 ,man sollte die lcherliche ,besorgnis doch endlich ablegen1 welche hinter jedem1 der von der ,seele als einer hyperempirischen ,realitt redet1 gleich den werbenden ,theologen wittert4 ,der ,glaube an die ,seele ist alles eher denn ein ,aberglaube1 und kein bloes ,verfhrungsmittel aller ,geistlichkeit4 ,auch die ,knstler sprechen von ihrer ,seele1 ohne ,philosophie und ,theologie studiert zu haben1 selbst die atheistischesten1 wie ,shelley1 und glauben zu wissen1 was sie damit meinen4 ,oder denkt man1 da ,seele fr sie ein bloes1 leeres1 schnes ,wort sei1 welches sie anderen nachsprechen1 ohne zu fhlen8 ,da der groe ,knstler ,bezeichnungen anwende1 ohne ber ein ,bezeichnetes1 in diesem ,falle von denkbar hchster ,realitt1 sich klar zu sein8 ,der immanente ,empirist1 der ,nur-,physiolog mu aber all das fr nichtssagendes ,geschwtz halten1 oder ,lucrez fr den einzigen groen ,dichter4 ,so viel ,mibrauch sicherlich mit dem ,worte getrieben wird3 wenn bedeutende ,knstler von ihrer ,seele zeugen1 so wissen sie wohl1 was sie tun4 ,es gibt fr sie wie fr die groen ,philosophen ein gewisses ,grenzgefhl der hchsten ,wirklichkeit2 ,hume hat dieses ,gefhl sicherlich nicht gekannt4 ,der ,wissenschaftler nmlich steht1 wie schon hervorgehoben wurde1 und nun bald bewiesen werden soll1 unter dem ,philosophen und unter dem ,knstler4 ,diese verdienen das ,prdikat des ,genies1 der bloe ,wissenschaftler niemals4 ,es heit jedoch dem ,genius vor der ,wissenschaft noch einen weiteren1 bisher noch immer unbegrndeten ,vorzug einrumen1 wenn1 wie dies hier geschehen ist1 seiner ,anschauung ber ein bestimmtes ,problem1 blo weil es seine ,anschauung ist1 mehr ,gewicht beigelegt wird als der ,ansicht des ,wissenschaftlers4 ,besteht zu dieser ,bevorzugung ein ,recht8 ,kann der ,genius ,dinge erkunden1 die dem ,mann der ,wissenschaft als solchem versagt sind1 kann er in eine ,tiefe blicken1 welche jener vielleicht nicht einmal bemerkt8 ,genialitt schliet1 wie sich zeigte1 ihrer ,idee nach ,universalitt ein4 ,fr den ganz und gar genialen ,menschen1 der eine notwendige ,fiktion ist1 gbe es gar nichts1 wozu er nicht ein gleich lebendiges1 unendlich inniges1 schicksalsvolles ,verhltnis htte4 ,genialitt war universale ,apperzeption1 und hiemit vollkommenes ,gedchtnis1 absolute ,zeitlosigkeit4 ,man mu aber1 um etwas apperzipieren zu knnen1 ein ihm ,verwandtes bereits in sich haben4 ,man bemerkt1 versteht und ergreift nur das1 womit man irgend eine hnlichkeit hat 7,s4 #aci f474 ,der ,genius war zuletzt1 aller ,kompliziertheit wie zum ,trotze1 der ,mensch mit dem intensivsten1 lebendigsten1 bewutesten1 kontinuierlichsten1 einheitlichsten ,ich4 ,das ,ich jedoch ist das punktuelle ,zentrum1 die ,einheit der ,apperzeption1 die ,synthesis alles ,mannigfaltigen4 ,das ,ich des ,genies mu demnach selbst die universale ,apperzeption sein1 der ,punkt schon den unendlichen ,raum in sich schlieen3 der bedeutende ,mensch hat die ganze ,welt in sich1 der ,genius ist der lebendige ,mikrokosmus4 ,er ist nicht eine sehr zusammengesetzte ,mosaik1 keine aus einer1 doch immer endlichen1 ,vielzahl von ,elementen aufgebaute chemische ,verbindung1 und nicht das war der ,sinn der ,darlegungen des vierten ,kapitels ber sein innigeres ,verwandtsein mit mehr ,menschen und ,dingen3 sondern er ist alles4 ,wie im ,ich und durch das ,ich alle psychischen ,erscheinungen zusammenhngen1 wie dieser ,zusammenhang unmittelbar erlebt und ins ,seelenleben nicht mhsam erst hineingetragen wird durch eine ,wissenschaft 7die bei allen ueren ,dingen freilich hiezu verhalten ist7#cd1 wie hier das ,ganze durchaus vor den ,teilen besteht2 so blickt der ,genius1 in dem das ,ich wie das ,all1 als das ,all lebt1 auch in die ,natur und ins ,getriebe aller ,wesen als ein ,ganzes1 er schaut hier die ,verbindungen und konstruiert nicht einen ,bau aus ,bruchstcken4 ,darum kann ein bedeutender ,mensch zunchst schon bloer empirischer ,psychologe nicht sein1 fr den es nur ,einzelheiten gibt1 die er im ,schweie seines ,angesichtes1 durch ,associationen1 ,leitungsbahnen u4 s4 w4 zu verkitten trachtet2 ebensowenig aber bloer ,physiker1 dem die ,welt aus ,atomen und ,moleklen zusammengesetzt ist4 ,aus der ,idee des ,ganzen heraus1 in welcher der ,genius fortwhrend lebt1 erkennt er den ,sinn der ,teile4 ,er wertet darum alles1 alles in sich1 alles auerhalb seiner1 wertet es nach dieser ,idee2 und nur darum ist es fr ihn nicht ,funktion der ,zeit1 sondern reprsentiert ihm stets einen groen und ewigen ,gedanken4 ,so ist der geniale ,mensch zugleich der tiefe ,mensch1 und nur er tief1 nur der ,tiefe genial4 ,darum gilt denn auch wirklich seine ,meinung mehr als die der anderen4 ,weil er aus dem ,ganzen seines das ,universum enthaltenden ,ich schafft1 whrend die anderen ,menschen nie ganz zum ,bewutsein dieses ihres wahren ,selbst kommen1 werden ihm die ,dinge sinnvoll1 bedeuten sie ihm alle etwas1 sieht er in ihnen stets ,symbole4 ,fr ihn ist der ,atem mehr als ein ,gasaustausch durch die feinsten ,wandungen der ,blutkapillaren1 das ,blau des ,himmels mehr als teilweise polarisiertes1 an den ,trbungen der ,atmosphre diffus reflektiertes ,sonnenlicht1 die ,schlangen mehr als fulose ,reptilien ohne ,schultergrtel und ,extremitten4 ,wenn man selbst alle wissenschaftlichen ,entdeckungen1 die je gemacht wurden1 zusammentte und von einem einzigen ,menschen gefunden sein liee2 wenn alles1 was ,archimedes und ,lagrange1 ,johannes ,mller und ,karl ,ernst von ,baer1 ,newton und ,laplace1 ,konrad ,sprengel und ,cuvier1 ,thukydides und ,niebuhr1 ,friedrich ,august ,wolf und ,franz ,bopp1 was noch so viele andere fr die ,wissenschaft ,hervorragendstes geleistet haben1 selbst wenn all dies ein einziger ,mensch im ,laufe eines kurzen ,menschenlebens geleistet htte1 er verdiente darum doch nicht das ,prdikat des ,genius4 ,denn damit ist noch nirgends in ,tiefen gedrungen4 ,der ,wissenschaftler nimmt die ,erscheinungen wie sie sinnfllig sind1 der bedeutende ,mensch oder ,genius fr das1 was sie bedeuten4 ,ihm sind ,meer und ,gebirge1 ,licht und ,finsternis1 ,frhling und ,herbst1 ,cypresse und ,palme1 ,taube und ,schwan ,symbole1 er ahnt nicht nur1 er erkennt in ihnen ein ,tieferes4 ,nicht auf ,luftdruckverschiebungen geht der ,walkrenritt1 und nicht auf ,oxydationsprozesse bezieht sich der ,feuerzauber4 ,und dies alles ist jenem nur mglich1 weil die uere ,welt in ihm reich und stark zusammenhngt wie die innere1 ja das ,auenleben nur wie ein ,spezialfall seines ,innenlebens sich ausnimmt1 ,welt und ,ich in ihm eins geworden sind1 und er nicht ,stck fr ,stck der ,erfahrung nach ,gesetz und ,regel erst aneinanderheften mu4 ,auch die grte ,polyhistorie dagegen addiert nur ,fcher zu ,fchern und bildet noch keine ,gesamtheit4 ,deshalb also tritt der groe ,wissenschaftler hinter den groen ,knstler oder ,philosophen4 ,der ,unendlichkeit des ,weltalls entspricht beim ,genius eine wahre ,unendlichkeit in der eigenen ,brust1 er hlt ,chaos und ,kosmos1 alle ,besonderheit und alle ,totalitt1 alle ,vielheit und alle ,einheit in seinem ,innern4 ,ist mit diesen ,bestimmungen auch mehr ber die ,genialitt als ber das ,wesen des genialen ,schaffens ausgesagt1 bleiben der ,zustand der knstlerischen ,ekstase1 der philosophischen ,konzeption1 der religisen ,erleuchtung gleich rtselhaft wie zuvor1 sind also damit gewi nur die ,bedingungen1 nicht der ,vorgang eines wahrhaft bedeutenden ,produzierens klarer geworden1 so sei dennoch hier als endgltige ,definition des ,genies diese gegeben3 ,genial ist ein ,mensch dann zu nennen1 wenn er in bewutem ,zusammenhange mit dem ,weltganzen lebt4 ,erst das ,geniale ist somit das eigentlich ,gttliche im ,menschen4 ,die groe ,idee von der ,seele des ,menschen als dem ,mikrokosmus1 die tiefste ,schpfung der ,philosophen der ,renaissance -- wiewohl ihre ersten ,spuren schon bei ,plato und ,aristoteles sich finden -- scheint dem neueren ,denken seit ,leibnizens ,tode ganz abhanden gekommen4 ,sie wurde hier bis jetzt als blo fr das ,genie gltig1 von jenen ,meistern aber vom ,menschen berhaupt als das eigentliche ,wesen desselben behauptet4 ,doch ist die ,inkongruenz nur scheinbar4 ,alle ,menschen sind genial1 und kein ,mensch ist genial4 ,genialitt ist eine ,idee1 welcher dieser nher kommt1 whrend jener in groer ,ferne von ihr bleibt1 welcher der eine rasch sich naht1 der andere vielleicht erst am ,ende seines ,lebens4 ,der ,mensch1 dem wir bereits den ,besitz der ,genialitt zuschreiben1 ist nur der1 welcher bereits angefangen hat zu sehen1 und den anderen die ,augen ffnet4 ,da sie sodann mit seinem ,auge sehen knnen1 beweist1 wie sie nur vor dem ,tore standen4 ,auch der mittelmige ,mensch kann1 selbst als solcher1 mittelbar zu allem in ,beziehung treten2 seine ,idee des ,ganzen ist aber nur ahnungsvoll1 es gelingt ihm nicht1 sich mit ihr zu identifizieren4 ,aber er ist darum nicht ohne ,mglichkeit1 diese ,identifikation anderen nachzuleben und so ein ,gesamtbild zu gewinnen4 ,durch ,weltanschauung kann er dem ,universum1 durch ,bildung allem einzelnsten sich verbinden2 nichts ist ihm gnzlich fremd1 und an alle ,dinge der ,welt knpft auch ihn ein ,band der ,sympathie4 ,nicht so das ,tier oder die ,pflanze4 ,sie sind begrenzt1 sie kennen nicht alle1 sondern nur ein ,element1 sie bevlkern nicht die ganze ,erde1 und wo sie eine allgemeine ,verbreitung gefunden haben1 ist es im ,dienste des ,menschen1 der ihnen eine berall gleichmige ,funktion angewiesen hat4 ,sie mgen eine ,beziehung zur ,sonne oder zum ,monde haben1 aber sicherlich fehlt ihnen der gestirnte ,himmel und das moralische ,gesetz4 ,dieses aber stammt von der ,seele des ,menschen her1 in der alle ,totalitt geborgen ist1 die alles betrachten kann1 weil sie selbst alles ist3 der gestirnte ,himmel und das moralische ,gesetz1 auch sie sind im ,grunde eines und dasselbe4 ,der ,universalismus des kategorischen ,imperatives ist der ,universalismus des ,universums1 die ,unendlichkeit des ,weltalls nur das ,sinnbild der ,unendlichkeit des sittlichen ,wollens4 ,so hat dies1 den ,mikrokosmus im ,menschen1 schon ,empedokles1 der gewaltige ,magus von ,agrigent1 gelehrt3 1 '1 ' 1 1 1 4 ,und ,plotinus3 1 dem es ,goethe in den berhmten ,versen nachgedichtet hat3 ,wr' nicht das ,auge sonnenhaft1 ,die ,sonne knnt' es nie erblicken2 ,lg' nicht in uns des ,gottes eig'ne ,kraft1 ,wie knnt' uns ,gttliches entzcken8 ,der ,mensch ist das einzige ,wesen1 er ist dasjenige ,wesen in der ,natur1 das zu allen ,dingen in derselben ein ,verhltnis hat4 ,in wem dieses ,verhltnis nicht blo zu einzelnen1 vielen oder wenigen1 sondern zu allen ,dingen ,klarheit und intensivste ,bewutheit erlangt1 wer ber alles selbstndig gedacht hat1 den nennt man ein ,genie2 in wem es nur der ,mglichkeit nach vorhanden1 in wem wohl fr alles irgend ein ,interesse wachzurufen ist1 aber nur zu wenigem ein lebhafteres von selbst besteht1 den nennt man einfach einen ,menschen4 ,leibnizens wohl selten recht verstandene ,lehre1 da auch die niedere ,monade ein ,spiegel der ,welt sei1 ohne aber sich dieser ihrer ,ttigkeit bewut zu werden1 drckt nur dieselbe ,tatsache aus4 ,der geniale ,mensch lebt im ,zustande allgemeiner ,bewutheit1 die ,bewutheit des ,allgemeinen ist2 auch im gewhnlichen ,menschen ist das ,weltganze1 aber nicht bis zu schpferischem ,bewutsein gebracht4 ,der eine lebt in bewutem ttigen1 der andere in unbewutem virtuellen ,zusammenhang mit dem ,all2 der geniale ,mensch ist der aktuelle1 der ungeniale der potentielle ,mikrokosmus4 ,erst der geniale ,mensch ist ganz ,mensch2 was als ,mensch-,sein1 als ,menschheit 7im ,kantischen ,sinne7 in jedem ,menschen1 1 der ,mglichkeit nach ist1 das lebt im genialen ,menschen1 1 in voller ,entfaltung4 ,der ,mensch ist das ,all und darum nicht1 wie ein bloer ,teil desselben1 abhngig vom anderen ,teile1 nicht an einer bestimmten ,stelle eingeschaltet in die ,naturgesetzlichkeit1 sondern selbst der ,inbegriff aller ,gesetze1 und eben darum frei1 wie das ,weltganze als das ,all selbst nicht noch bedingt1 sondern unabhngig ist4 ,der bedeutende ,mensch nun1 der nichts vergit1 weil er sich nicht vergit1 weil ,vergessen funktionelle ,beeinflussung durch die ,zeit1 daher unfrei und unethisch ist2 der nicht von einer geschichtlichen ,bewegung1 als ihr ,kind1 emporgeworfen1 nicht von der nchsten wieder verschlungen wird1 weil alles1 alle ,vergangenheit und alle ,zukunft1 in der ,ewigkeit seines geistigen ,blickes bereits sich birgt2 dessen ,unsterblichkeitsbewutsein am strksten ist1 weil ihn auch der ,gedanke an den ,tod nicht feige macht2 der in das leidenschaftlichste ,verhltnis zu den ,symbolen oder ,werten tritt1 indem er nicht nur alles in sich1 sondern auch alles auer sich einschtzt und damit deutet3 er ist zugleich der freieste und der weiseste1 er ist der sittlichste ,mensch2 und nur darum leidet gerade er am schwersten unter allem1 was auch in ihm noch unbewut1 noch ,chaos1 noch ,fatum ist4 -- ,wie steht es nun mit der ,sittlichkeit groer ,menschen den anderen ,menschen gegenber8 ,ist dies doch die einzige ,form1 in welcher1 nach der populren ,meinung1 die ,unsittlichkeit nicht anders als in ,verbindung mit dem ,strafgesetzbuch zu denken wei1 ,moralitt sich offenbaren kann6 ,und haben nicht gerade hier die berhmten ,mnner die bedenklichsten ,charaktereigenschaften verraten8 ,muten sie nicht oft schnden ,undanks1 grausamer ,hrte1 schlimmer ,verfhrertcken sich zeihen lassen8 ,weil ,knstler und ,denker1 je grer sie sind1 desto rcksichtsloser sich selbst die ,treue wahren und hiebei die ,erwartungen manch eines tuschen1 mit dem sie vorbergehende ,gemeinschaft geistiger ,interessen verknpfte1 und die1 ihrem hheren ,fluge zu folgen spter nicht mehr imstande1 den ,adler selbst an die ,erde binden wollen 7,lavater und ,goethe7 -- darum hat man sie als unmoralisch verschrieen4 ,das ,schicksal der ,friederike aus ,sesenheim ist ,goethe1 obwohl ihn das keineswegs entschuldigt1 sicherlich viel nher gegangen als dieser1 und wenn er auch glcklicherweise so unendlich viel verschwiegen hat1 da die ,modernen1 die ihn als den leichtlebigen ,olympier ganz zu besitzen glauben1 tatschlich nur jene ,flocken von ihm in den ,hnden halten1 die ,faustens unsterbliches ,teil umgeben -- man darf gewi sein1 da er selbst am genauesten prfte1 wieviel ,schuld ihn traf1 und diese in ihrem ganzen ,ausma bereut hat4 ,und wenn scheelschtige ,nrgler1 die ,schopenhauers ,erlsungslehre und den ,sinn des ,nirwna nie erfat haben1 es diesem ,philosophen zum ,vorwurf machen1 da er auf seinem ,rechte auf sein ,eigentum1 bis zum uersten1 bestanden hat1 so verdient dies1 als ein hndisches ,geklffe1 gar keine ,antwort4 ,da der bedeutende ,mensch gegen sich selbst am sittlichsten ist1 steht also wohl fest3 er wird nicht eine fremde ,anschauung sich aufzwingen lassen und hiedurch sein ,ich unterdrcken2 er wird die ,meinung des anderen -- das fremde ,ich und dessen ,ansicht bleiben fr ihn etwas vom ,eigenen gnzlich ,unterschiedenes -- nicht passiv acceptieren1 und ist er einmal rezeptiv gewesen1 so wird ihm der ,gedanke hieran schmerzvoll und frchterlich sein4 ,eine bewute ,lge1 die er einmal getan hat1 wird er sein ganzes ,leben lang mitschleppen1 und nicht in dionysischer ,weise leichthin abschtteln knnen4 ,am strksten aber werden geniale ,menschen leiden1 wenn sie sich selbst erst hinterdrein auf eine ,lge kommen1 um die sie gar nicht wuten1 als sie sie anderen gegenber sprachen1 oder mit der sie sich selbst belogen haben4 ,die anderen ,menschen1 die nicht dieses ,bedrfnis nach ,wahrheit haben wie er1 bleiben eben darum immer viel tiefer in ,lge und ,irrtum verstrickt1 und dies ist der ,grund1 warum sie die eigentliche ,meinung und die ,heftigkeit des ,kampfes groer ,persnlichkeiten gegen die ,lebenslge so wenig verstehen4 ,der hochstehende ,mensch1 das ist jener1 in dem das zeitlose ,ich die ,macht gewonnen hat1 sucht seinen ,wert vor seinem intelligiblen ,ich1 vor seinem moralischen und intellektuellen ,gewissen zu steigern4 ,auch seine ,eitelkeit ist zunchst die vor sich selbst3 es entsteht in ihm das ,bedrfnis1 sich selbst zu imponieren 7mit seinem ,denken1 ,handeln und ,schaffen74 ,diese ,eitelkeit ist die eigentliche ,eitelkeit des ,genies1 das seinen ,wert und seinen ,lohn in sich selbst hat1 und dem es nicht auf die ,meinung anderer von ihm darum ankommt1 damit es selbst auf diesem ,umweg von sich eine hhere gewinne4 ,sie ist jedoch keineswegs etwas lbliches1 und asketisch angelegte ,naturen 7,pascal7 werden auch unter dieser ,eitelkeit schwer leiden knnen1 ohne doch je ber sie hinauszukommen4 ,zur inneren ,eitelkeit wird sich ,eitelkeit vor anderen stets gesellen2 aber die beiden liegen miteinander im ,kampfe4 ,wird nun nicht durch diese starke ,betonung der ,pflicht gegen sich selbst die ,pflichterfllung den anderen ,menschen gegenber beeintrchtigt8 ,stehen die beiden nicht in einem solchen ,wechselverhltnis1 da1 wer sich selbst die ,treue wahrt1 sie notwendig anderen brechen mu8 ,keineswegs4 ,wie die ,wahrheit nur eine ist1 so gibt es auch nur ein ,bedrfnis nach ,wahrheit -- ,carlyles ,sincerity -- das man sowohl sich selbst als auch der ,welt gegenber hat oder nicht hat1 aber nie getrennt1 nie eines von beiden1 nicht ,weltbeobachtung ohne ,selbstbeobachtung1 und nicht ,selbstbeobachtung ohne ,weltbeobachtung3 so gibt es berhaupt nur eine einzige ,pflicht1 nur einerlei ,sittlichkeit4 ,man handelt moralisch oder unmoralisch berhaupt1 und wer sich selbst gegenber sittlich ist1 der ist es auch den anderen gegenber4 ber nichts sind indessen falsche ,vorstellungen so verbreitet wie darber1 was sittliche ,pflicht gegen den ,nebenmenschen ist1 und wodurch ihr erst gengt wird4 ,wenn ich von jenen theoretischen ,systemen der ,ethik einstweilen absehe1 welche ,frderung der menschlichen ,gesellschaft als das ,prinzip betrachten1 das allem ,handeln zu ,grunde zu legen sei1 und die immerhin weniger auf die konkreten ,gefhle whrend der ,handlung und auf das empirische im ,impulse1 als auf das ,walten eines generellen sittlichen ,gesichtspunktes gehen und insofern doch hoch ber aller ,sympathiemoral stehen3 so bleibt nur die populre ,meinung brig1 welche die ,sittlichkeit eines ,menschen grtenteils nach dem ,grade seiner ,mitleidigkeit1 seiner ,gte bestimmt4 ,von philosophischer ,seite haben im ,mitgefhle ,hutcheson1 ,hume und ,smith das ,wesen und die ,quelle alles ethischen ,verhaltens erblickt2 eine auerordentliche ,vertiefung hat dann diese ,lehre in ,schopenhauers ,mitleidsmoral erhalten4 ,die ,schopenhauersche ,preisschrift ber die ,grundlage der ,moral verrt indes gleich in ihrem ,motto ,moral predigen ist leicht1 ,moral begrnden schwer den ,grundfehler aller ,sympathieethik3 als welche sie nmlich stets verkennt1 da die ,ethik keine sachlich-beschreibende1 sondern eine das ,handeln normierende ,wissenschaft ist4 ,wer sich ber die ,versuche lustig macht1 genau zu erhorchen1 was die innere ,stimme im ,menschen wirklich spricht1 mit ,sicherheit zu ergrnden1 was der ,mensch soll1 der verzichtet auf jede ,ethik1 die ihrem ,begriffe nach eben eine ,lehre von den ,forderungen ist1 welche der ,mensch an sich und an alle anderen stellt2 und nicht von dem erzhlt1 was er1 diesen ,forderungen ,raum gebend oder sie bertnend1 tatschlich vollbringt4 ,nicht was geschieht1 sondern was geschehen soll1 ist ,objekt der ,moralwissenschaft1 alles andere gehrt in die ,psychologie4 ,alle ,versuche1 die ,ethik in ,psychologie aufzulsen1 bersehen1 da jede psychische ,regung im ,menschen vom ,menschen selbst gewertet wird1 und das ,ma zur ,bewertung irgend welchen ,geschehens nicht selbst ,geschehnis sein kann4 ,dieser ,mastab kann nur eine ,idee oder ein ,wert sein1 der nie vllig verwirklicht und aus keiner ,erfahrung abzuleiten ist1 weil er bestehen bleibt1 wenn auch alle ,erfahrung ihm zuwiderliefe4 ,sittliches ,handeln kann also nur ,handeln nach einer ,idee sein4 ,es ist hienach nur zwischen solchen ,morallehren zu whlen1 welche ,ideen1 ,maximen des ,handelns aufstellen1 und da kommt immer nur zweierlei in ,betracht3 der ethische ,sozialismus oder die ,sozialethik1 die von ,bentham und den ,mill begrndet1 und spter von eifrigen ,importeuren auch auf den ,kontinent und sogar nach ,deutschland und ,norwegen gebracht wurde1 und der ethische ,individualismus1 wie ihn das ,christentum und der deutsche ,idealismus lehren4 ,der zweite ,fehler aller ,ethik des ,mitgefhls ist eben der1 da sie ,moral begrnden1 ableiten will1 ,moral1 die ihrem ,begriffe nach den letzten ,grund des menschlichen ,handelns bilden soll1 und darum nicht selbst noch erklrbar1 deduzierbar sein darf1 die ,zweck an sich selbst ist und nicht mit irgend etwas auer ihr1 wie ,mittel und ,zweck1 in ,verbindung gebracht werden darf4 ,soferne aber dieser ,anspruch der ,sympathiemoral mit dem ,prinzipe jeder blo deskriptiven und danach notwendig relativistischen ,ethik bereinkommt1 sind beide ,fehler im ,grunde eins1 und mu diesem ,unterfangen immer entgegengehalten werden1 da niemand1 liefe er auch das ganze ,gebiet aller ,ursachen und ,wirkungen ab1 irgendwo den ,gedanken eines hchsten ,zweckes in ihm entdecken wrde1 der allein fr alle moralischen ,handlungen wesentlich ist4 ,der ,zweckgedanke kann nicht aus ,grund und ,folge erklrt werden1 das ,verhltnis von ,grund und ,folge schliet ihn vielmehr aus4 ,der ,zweck tritt auf mit dem ,anspruch1 das ,handeln zu schaffen1 an ihm wird der ,erfolg und ,ausgang aller ,tat gemessen1 und auch dann noch immer ungengend gefunden1 wenn selbst alle ,faktoren1 die sie bestimmten1 wohl bekannt sind und noch so schwer ihr ,gewicht im ,bewutsein geltend machen4 ,neben dem ,reich der ,ursachen gibt es ein ,reich der ,zwecke1 und dieses ,reich ist das ,reich des ,menschen4 ,vollendete ,wissenschaft vom ,sein ist eine ,gesamtheit der ,ursachen1 die bis zur obersten ,ursache aufsteigen will1 vollendete ,wissenschaft vom ,sollen ein ,ganzes der ,zwecke1 das in einem letzten hchsten ,zwecke kulminiert4 ,wer also das ,mitleid ethisch positiv wertet1 hat etwas1 das gar nicht ,handlung war1 sondern nur ,gefhl1 nicht eine ,tat1 sondern nur ein ,affekt 7der seiner ,natur nach nicht unter den ,zweck-,gesichtspunkt fllt71 moralisch beurteilt4 ,das ,mitleid mag ein ethisches ,phnomen1 eine uerungsweise von etwas ,ethischem sein1 es ist aber so wenig ein ethischer ,akt wie das ,schamgefhl oder der ,stolz2 man hat zwischen ethischem ,akt und ethischem ,phnomen wohl zu unterscheiden4 ,unter dem ersteren darf nichts verstanden werden als bewute ,bejahung der ,idee durch die ,handlung3 ethische ,phnomene sind unbeabsichtigte1 unwillkrliche ,anzeichen einer andauernden ,richtung des ,gemtes auf die ,idee4 ,nur in den ,motivenkampf greift die ,idee immer wieder ein und sucht ihn zu beeinflussen und zu entscheiden2 in den empirischen ,mischungen ethischer mit unethischen ,gefhlen1 des ,mitleids mit der ,schadenfreude1 des ,selbstgefhles mit dem bermut1 liegt noch nichts von einem ,entschlusse4 ,das ,mitleid ist vielleicht der sicherste ,anzeiger der ,gesinnung1 aber kein ,zweck irgend eines ,handelns4 ,nur ,wissen des ,zweckes1 ,bewutsein des ,wertes gegenber allem ,unwerte konstituiert die ,sittlichkeit2 hierin hat ,sokrates gegenber allen ,philosophen1 die nach ihm gekommen sind 7nur ,plato und ,kant haben ihm sich angeschlossen71 recht4 ,ein alogisches ,gefhl1 wie das ,mitleid immer ist1 hat keinen ,anspruch auf ,achtung1 sondern erweckt hchstens ,sympathie4 ,die ,frage ist demnach erst zu beantworten1 inwiefern ein ,mensch sich sittlich verhalten knne gegen andere ,menschen4 ,nicht durch unerbetene ,hilfe1 die in die fremde ,einsamkeit dringt und die ,grenzen durchbricht1 welche der ,nebenmensch um sich zieht1 sondern durch die ,ehrerbietung1 mit der man diese ,grenzen wahrt2 nicht durch ,mitleid1 nur durch ,achtung4 ,achtung1 dies hat ,kant zuerst ausgesprochen1 bringen wir keinem ,wesen auf der ,welt entgegen als dem ,menschen4 ,es ist seine ungeheuere ,entdeckung1 da kein ,mensch sich selbst1 sein intelligibles ,ich1 die ,menschheit 7das ist nicht die menschliche ,gesellschaft von #aejj ,millionen1 sondern die ,idee der ,menschenseele7 in seiner ,person oder in der ,person des anderen als ,mittel zum ,zweck gebrauchen kann4 ,in der ganzen ,schpfung kann alles1 was man will1 und worber man etwas vermag1 auch blo als ,mittel gebraucht werden2 nur der ,mensch1 und mit ihm jedes vernnftige ,geschpf1 ist ,zweck an sich selbst4 ,womit aber erweise ich einem ,menschen ,verachtung1 und wie bezeige ich ihm meine ,achtung8 ,das erste1 indem ich ihn ignoriere1 das zweite1 indem ich mich mit ihm beschftige4 ,wie bentze ich ihn als ,mittel zum ,zweck1 und wie ehre ich in ihm etwas1 das ,selbstzweck ist8 ,das eine1 indem ich ihn nur als ,glied in der ,kette der ,umstnde betrachte1 mit denen meine ,handlungen zu rechnen haben1 das andere1 indem ich ihn zu erkennen suche4 ,erst so1 indem man sich fr ihn1 ohne es ihm gerade zu zeigen1 interessiert1 an ihn denkt1 sein ,handeln zu begreifen1 sein ,schicksal mitzufhlen1 ihn selbst zu verstehen sucht1 erst dadurch1 nur dadurch kann man seinen ,mitmenschen ehren4 ,nur wer1 durchs eigene ,ungemach nicht selbstschtig geworden1 allen kleinlichen ,hader mit dem ,mitmenschen vergessend1 den ,zorn gegen ihn unterdrckend1 ihn zu verstehen trachtet1 der ist wahrhaft uneigenntzig gegen seinen ,nchsten2 und er handelt sittlich1 denn er siegt gerade dann ber den strksten ,feind1 der das ,verstndnis des ,nebenmenschen am lngsten erschwert3 ber die ,eigenliebe4 ,wie verhlt sich nun in dieser ,hinsicht der hervorragende ,mensch8 ,er1 der die meisten ,menschen versteht1 weil er am universellsten veranlagt ist1 der zum ,weltganzen in der innigsten ,beziehung lebt1 es am leidenschaftlichsten objektiv zu erkennen trachtet1 er wird auch wie kein zweiter an seinem ,nebenmenschen sittlich handeln4 ,in der ,tat1 niemand denkt so viel und so intensiv wie er ber die anderen ,menschen 7ja ber viele auch1 wenn er sie nur ein einziges ,mal flchtig erblickt hat71 und niemand sucht so lebhaft wie er zur ,klarheit ber sie zu kommen1 wenn er sie noch nicht mit gengender ,deutlichkeit und ,intensitt in sich hat4 ,wie er selbst eine kontinuierlich von seinem ,ich erfllte ,vergangenheit hinter sich hat1 so wird er auch darber sich ,gedanken machen1 welches das ,schicksal der anderen in der ,zeit gewesen ist1 ehe da er sie noch kennen lernte4 ,er folgt dem strksten ,zuge des inneren ,wesens1 wenn er ber sie denkt1 denn er sucht ja in ihnen nur ber sich zur ,klarheit1 zur ,wahrheit zu gelangen4 ,hier zeigt sich eben1 da die ,menschen alle ,glieder einer intelligiblen ,welt sind1 in der es keinen beschrnkten ,egoismus oder ,altruismus gibt4 ,nur so ist es zu erklren1 da groe ,mnner1 wie zu den ,menschen neben ihnen1 so auch zu allen ,persnlichkeiten der ,geschichte1 die zeitlich vor ihnen gelebt haben1 in ein lebendigeres1 verstndnisvolleres ,verhltnis treten1 nur dies der ,grund1 warum der groe ,knstler auch die geschichtliche ,individualitt so viel besser und intensiver erfat als der blo wissenschaftliche ,historiker4 ,es gibt keinen groen ,mann1 der nicht zu ,napoleon1 zu ,plato1 zu ,mohammed in einem persnlichen ,verhltnisse stnde4 ,so nmlich erweist er auch denen seine ,achtung und wahre ,piett1 die vor ihm gelebt haben4 ,und wenn so mancher1 der mit ,knstlern verkehrt hat1 sich peinlich berhrt fhlte1 als er sich spter in einer ihrer ,schpfungen wiedererkannte2 wenn deshalb so oft ber den ,dichter die ,beschwerde laut wird1 da ihm alles zum ,modell werde1 so ist das unangenehme ,gefhl in solcher ,situation nur zu begreiflich2 aber der ,knstler1 der mit der ,kleinlichkeit der ,menschen nicht rechnet1 hat darum kein ,verbrechen begangen3 er hat1 in seiner ,weise der unreflektierten ,darstellung und ,neuerzeugung der ,welt1 den schpferischen ,akt des ,verstndnisses vollzogen2 und es gibt kein ,verhltnis zwischen ,menschen1 das reiner wre als dieses4 ,damit drfte denn auch das sehr wahre1 schon einmal erwhnte ,wort ,pascals an ,verstndlichkeit gewonnen haben3 ,a mesure qu'on a plus d'esprit1 on trouve qu'il y a plus d'hommes originaux4 ,les gens du commun ne trouvent pas de diffrence entre les hommes4 -- ,es hngt mit all dem ferner zusammen1 da ein ,mensch1 je hher er stehen1 desto grere ,anforderungen bezglich des ,verstehens fremder uerungen an sich stellen wird2 whrend der ,unbegabte bald etwas zu verstehen glaubt1 oft gar nicht einmal fhlt1 da hier etwas ist1 das er nicht versteht1 den fremden ,geist kaum empfindet1 der aus einem ,kunstwerk1 aus einer ,philosophie zu ihm spricht2 und so hchstens ein ,verhltnis zu den ,sachen gewinnt1 aber nicht zum ,nachdenken ber den ,schpfer selbst sich aufschwingt4 ,der bedeutende ,mensch1 der die hchste ,stufe der ,bewutheit erklimmt1 identifiziert nicht leicht etwas1 das er liest2 mit sich und seiner ,meinung1 whrend bei geringerer ,helligkeit des ,geistes sehr verschiedene ,dinge ineinander verschwimmen und sich gleich ausnehmen knnen4 ,der geniale ,mensch ist derjenige1 dem sein ,ich zum ,bewutsein gelangt ist4 ,darum kommt ihm auch das ,anderssein der anderen am ehesten zur ,abhebung1 darum empfindet er im anderen ,menschen auch dann dessen ,ich1 wenn dieses noch gar nicht stark genug war1 um jenem selbst zum ,bewutsein zu kommen4 ,aber nur wer fhlt1 da der andere ,mensch auch ein ,ich1 eine ,monade1 ein eigenes ,zentrum der ,welt ist1 mit besonderer ,gefhlsweise und ,denkart1 und besonderer ,vergangenheit1 der wird von selbst davor gefeit sein1 den ,mitmenschen blo als ,mittel zum ,zweck zu bentzen1 er wird der ,kantischen ,ethik gem auch im ,mitmenschen die ,persnlichkeit 7als ,teil der intelligiblen ,welt7 spren1 ahnen und darum ehren1 und nicht blo an ihm sich rgern4 ,psychologische ,grundbedingung alles praktischen ,altruismus ist daher theoretischer ,individualismus4 ,hier liegt also die ,brcke1 welche vom moralischen ,verhalten sich selbst gegenber zum moralischen ,verhalten dem anderen gegenber fhrt1 jene ,vermittlung1 deren ,mangel in der ,kantischen ,philosophie von ,schopenhauer mit ,unrecht als ein ,fehler derselben angesehen1 und ihr wie ein notwendiges1 in ihren wesentlichen ,prinzipien begrndetes ,unvermgen ausgelegt wurde4 ,die ,probe darauf ist leicht zu machen4 ,nur der vertierte ,verbrecher und der ,irrsinnige interessieren sich gar nicht auch nur fr irgend einen unter ihren ,nebenmenschen1 sie leben1 als ob sie allein auf der ,welt wren1 sie fhlen die ,anwesenheit des ,fremden gar nicht4 ,es gibt also keinen praktischen ,solipsismus3 in wem ein ,selbst ist1 fr den gibt es auch ein ,selbst im ,nebenmenschen2 und nur wenn ein ,mensch seinen 7logischen und ethischen7 ,wesenskern eingebt hat1 reagiert er auch auf den zweiten ,menschen nicht mehr so1 als ob dieser ein ,mensch1 ein ,wesen mit durchaus eigener ,persnlichkeit wre4 ,ich und ,du sind eben ,wechselbegriffe4 ,am strksten gelangt der ,mensch zum ,bewutsein seiner selbst1 wenn er mit anderen ,menschen beisammen ist4 ,darum ist der ,mensch in ,gegenwart anderer ,menschen stolzer1 als wenn er allein ist1 und bleibt es den ,stunden seiner ,einsamkeit aufgespart1 seinen bermut zu dmpfen4 ,endlich3 wer sich ttet1 der ttet gleichzeitig die ganze ,welt2 und wer den anderen mordet1 begeht eben darum das schwerste ,verbrechen1 weil er in ihm sich gemordet hat4 ,so ist denn jener ,solipsismus im ,praktischen ein ,unding1 und sollte lieber ,nihilismus genannt werden2 wenn kein ,du da ist1 dann ist auch sicherlich nie ein ,ich vorhanden1 es bleibt hernach berhaupt -- nichts4 ,auf die psychologische ,verfassung kommt es an1 welche es unmglich macht1 den anderen ,menschen als ,mittel zum ,zweck zu gebrauchen4 ,und da fand sich3 wer seine ,persnlichkeit fhlt1 der fhlt sie auch in anderen4 ,fr ihn ist das ,tat-tvam-asi keine schne ,hypothese1 sondern ,wirklichkeit4 ,der hchste ,individualismus ist der hchste ,universalismus4 ,schwer irrt also der ,leugner des ,subjektes1 ,ernst ,mach1 wenn er glaubt1 nach dem ,verzicht auf das eigene ,ich sei erst ein ethisches ,verhalten1 welches ,miachtung des fremden ,ich und berschtzung des eigenen ausschliet1 zu erwarten4 ,es hat sich eben gezeigt1 wohin der ,mangel eines eigenen ,ich im ,verhalten zum ,nebenmenschen fhrt4 ,das ,ich ist ,grundbedingung auch aller sozialen ,moral4 ,gegen eine bloe ,verknotungsstelle von ,elementen werde ich mich1 rein psychologisch1 nie ethisch verhalten knnen4 ,als ,ideal kann man das aussprechen2 es ist aber dem praktischen ,verhalten ganz entrckt1 kann ihm nie als ,norm dienen1 weil es die psychologische ,bedingung aller ,verwirklichung der sittlichen ,idee eliminiert1 whrend die moralische ,forderung eben psychologisch da ist4 ,gerade umgekehrt handelt es sich darum1 jedem ,menschen bewut zu machen1 da er ein hheres ,selbst1 eine ,seele besitzt1 und da auch die anderen ,menschen eine ,seele besitzen4 7,dazu wird der grte ,teil der ,menschheit aber immer einen ,seelenhirten bentigen47 ,erst hiemit ist ein ethisches ,verhltnis zum ,nebenmenschen da1 wirklich da4 ,dieses ,verhltnis aber ist im genialen ,menschen in einzigster ,weise verwirklicht4 ,niemand wird mit den ,menschen1 und darum an den ,menschen1 mit denen er lebt1 so leiden wie er4 ,denn in bestimmtem ,sinne wird sicherlich der ,mensch nur durch ,mitleid wissend4 ,ist ,mitleid auch nicht selbst klares1 abstrakt-begriffliches oder anschaulich-symbolisches ,wissen1 so ist es doch der strkste ,impuls1 um zu allem ,wissen zu gelangen4 ,nur durch ,leiden unter den ,dingen begreift sie der ,genius1 nur durch ,leiden mit den ,menschen versteht er diese4 ,und der ,genius leidet am meisten1 weil er mit allem und in allem leidet2 aber am strksten leidet er an seinem ,mitleiden4 ,wurde in einem frheren ,kapitel das ,geniale zu erweisen gesucht als jener ,faktor1 der den ,menschen erst eigentlich ber das ,tier erhebt1 und zugleich damit die ,tatsache in ,verbindung gebracht1 da nur der ,mensch eine ,geschichte hat 7diese erklre sich aus der allen ,menschen innewohnenden und nur graduell verschiedenen ,genialitt71 so mu hierauf nun noch einmal zurckgegriffen werden4 ,genialitt fllt zusammen mit lebendiger ,ttigkeit des intelligiblen ,subjektes4 ,und ,geschichte offenbart sich nur im ,sozialen1 im objektiven ,geiste1 die ,individuen an sich bleiben sich ewig gleich und schreiten nicht vor wie dieser 7sie sind das ,ahistorische74 ,so sehen wir hier1 wie unsere ,fden zusammenlaufen1 um ein berraschendes ,resultat zu erzeugen4 ,ist nmlich -- hierin glaube ich nicht zu irren -- die zeitlose menschliche ,persnlichkeit auch ,bedingung jedes wahrhaft ethischen ,verhaltens auch gegen den ,nebenmenschen1 ,individualitt ,voraussetzung einer sozialen ,gesinnung1 so wird damit auch klar1 warum das animal metaphysicum und das 1 das geniale ,geschpf und der ,trger einer ,geschichte eines sind1 ein und dasselbe ,wesen1 nmlich der ,mensch4 ,und so ist auch die alte ,streitfrage erledigt1 was frher da sei1 ,individuum oder ,gemeinschaft3 beide nmlich sind zugleich und miteinander da4 ,hiemit betrachte ich denn in jeder ,beziehung den ,nachweis als gefhrt1 da ,genialitt hhere ,sittlichkeit berhaupt ist4 ,der bedeutende ,mensch ist nicht nur der sich selbst treueste1 der nichts von sich vergessende1 der1 dem ,irrtum und ,lge am verhatesten1 am unertrglichsten sind2 er ist auch der sozialste1 der einsamste zugleich der zweisamste ,mensch4 ,das ,genie ist eine hhere ,daseinsform berhaupt1 nicht nur intellektuell1 sondern auch moralisch4 ,der ,genius offenbart ganz eigentlich die ,idee des ,menschen4 ,er kndet1 was der ,mensch ist3 das ,subjekt1 dessen ,objekt das ganze ,universum1 und stellt das fest fr ewige ,zeiten4 ,man lasse sich nicht irre machen4 ,bewutsein1 und nur ,bewutsein1 ist an und fr sich moralisch1 alles ,unbewute unmoralisch1 und alles ,unmoralische unbewut4 ,das unmoralische ,genie1 der groe bse ,mensch ist deshalb ein ,fabeltier2 von groen ,menschen in bestimmten ,augenblicken ihres ,lebens als eine ,mglichkeit ersonnen1 um dann1 sehr gegen den ,willen der ,schpfer1 fr furchtsame und schwchliche ,naturen einen ,wauwau abzugeben1 mit dem sie sich und andere ,kinder schrecken4 ,es gibt keinen ,verbrecher1 der seiner ,tat gewachsen wre1 der da dchte und sprche wie der ,hagen der ,gtterdmmerung an ,siegfrieds ,leichnam3 ,ja denn1 ich hab ihn erschlagen1 ich1 ,hagen1 schlug ihn zu tot6 ,napoleon und ,baco von ,verulam1 die man als ,gegeninstanzen anfhrt1 werden intellektuell bei weitem berschtzt oder falsch gedeutet4 ,und zu ,nietzsche darf man in diesen ,dingen -- wenn er von den ,borgias zu reden anfngt -- am wenigsten ,vertrauen hegen4 ,die ,konzeption des ,diabolischen1 des ,antichrist1 des ,ahriman1 des ,radikal-,bsen in der menschlichen ,natur ist beraus gewaltig4 ,mit dem ,genie aber hat sie nur insoferne zu schaffen1 als sie gerade sein ,gegenteil ist4 ,sie ist eine ,fiktion1 geboren in den ,stunden1 da groe ,menschen gegen den ,verbrecher in sich den entscheidenden ,kampf gekmpft haben4 ,universelle ,apperzeption1 ,allgemeinbewutsein1 vollkommene ,zeitlosigkeit ist ein ,ideal1 auch fr die genialen ,menschen2 ,genialitt ist ein innerer ,imperativ1 nie bei einem ,menschen je gnzlich vollzogene ,tatsache4 ,darum wird zu allerletzt ein genialer ,mensch1 er am allerwenigsten1 von sich so einfach zu sagen imstande sein3 ,ich bin ein ,genie4 ,denn ,genialitt ist1 ihrem ,begriffe nach1 nichts als gnzliche ,erfllung der ,idee des ,menschen1 und darum genial etwas1 das jeder ,mensch sein sollte und das zu werden prinzipiell jedem ,menschen mglich sein mu4 ,denn ,genialitt ist hchste ,sittlichkeit1 und darum ,pflicht eines jeden4 ,zum ,genie wird der ,mensch durch einen hchsten ,willensakt1 indem er das ganze ,weltall in sich bejaht4 ,genialitt ist etwas1 das die genialen ,menschen auf sich genommen haben3 es ist die grte ,aufgabe und der grte ,stolz1 das grte ,unglck und das grte ,hochgefhl1 das einem ,menschen mglich ist4 ,so paradox es klingt3 genial ist der ,mensch1 wenn er es sein will4 ,nun wird man freilich sagen3 sehr viele ,menschen mchten sehr gerne ,original-,genies sein1 und es hilft ihnen doch aller ,wunsch nicht dazu4 ,aber wenn diese ,menschen1 die es sehr gerne mchten1 eine lebhaftere ,ahnung davon htten1 was das1 wonach ihr ,wunsch verlangt1 eigentlich bedeutet1 wenn ihnen aufgegangen wre1 da ,genialitt identisch ist mit universeller ,verantwortlichkeit -- und bevor einem etwas ganz klar ist1 kann er es ja nur wnschen1 nicht wollen -- so ist wahrscheinlich1 da die weitaus grte ,zahl der ,menschen1 genial zu werden1 ablehnen wrde4 ,aus keinem anderen ,grunde auch -- ,toren glauben dann an die ,nachwirkungen der ,venus oder an die spinale ,degeneration des ,neurasthenikers -- verfallen so viele geniale ,menschen dem ,irrsinn4 ,es sind diejenigen1 denen die ,last zu schwer wurde1 die ganze ,welt gleich dem ,atlas auf ihren ,schultern zu tragen1 und darum immer kleinere1 minder hervorragende1 nie die allergrten1 nie die strksten ,geister4 ,das ,genie1 das zum ,irrsinnigen wird1 will nicht mehr ,genie sein2 es will statt der ,sittlichkeit -- das ,glck4 ,denn aller ,wahnsinn entsteht nur aus der ,unertrglichkeit des an alle ,bewutheit geknpften ,schmerzes2 und darum hat ,sophokles am tiefsten das ,motiv angedeutet1 warum ein ,mensch auch seinen ,irrsinn wollen kann2 indem er den ,aias1 dessen ,geist denn auch zuletzt der ,nacht verfllt1 sagen lt3 4 ,ich beschliee dieses ,kapitel mit den tiefen1 an die erhabensten ,momente des ,kantischen ,stiles gemahnenden ,worten des ,johann ,pico von ,mirandola1 fr deren ,verstndnis ich hier vielleicht einiges getan habe4 ,er lt1 in seiner ,rede ber die ,wrde des ,menschen die ,gottheit zum ,menschen also sprechen3 ,nec certam sedem1 nec propriam faciem1 nec munus ullum peculiare tibi dedimus1 o ,adam3 ut quam sedem1 quam faciem1 quae munera tute optaveris1 ea pro voto1 pro tua sententia1 habeas et possideas4 ,definita ceteris natura intra praescriptas a nobis leges coercetur2 tu nullis angustiis coercitus1 pro tuo arbitrio1 in cuius manu te posui1 tibi illam praefinies4 ,medium te mundi posui1 ut circumspiceres inde commodius quicquid est in mundo4 ,nec te caelestem1 neque terrenum1 neque mortalem1 neque immortalem fecimus1 ut tui ipsius quasi arbitrarius honorariusque plastes et fictor in quam malueris tute formam effingas4 ,poteris in inferiora quae sunt bruta degenerare1 poteris in superiora quae sunt divina1 ex tui animi sententia regenerari4 ,o summam ,dei ,patris liberalitatem1 summam et admirandam hominis felicitatem3 cui datum id habere quod optat1 id esse quod velit4 ,bruta simul atque nascuntur id secum afferunt e bulga matris1 quod possessura sunt4 ,supremi spiritus aut ab initio aut paulo mox id fuerunt1 quod sunt futuri in perpetuas aeternitates4 ,nascenti homini omniferaria semina et omnigenae vitae germina indidit ,pater2 quae quisque excoluerit1 illa adolescent et fructus suos ferent in illo3 si vegetalia1 planta fiet1 si sensualia1 obbrutescet1 si rationalia1 caeleste evadet animal1 si intellectualia1 angelus erit et ,dei filius4 ,et si nulla creaturarum sorte contentus in unitatis centrum suae se receperit1 unus cum ,deo spiritus factus1 in solitaria ,patris caligine qui est super omnia constitutus omnibus antestabit4 ,,ix4 ,kapitel4 ,mnnliche und weibliche ,psychologie4 ,de subjecto vetustissimo 4444 ,galilei4 ,es ist an der ,zeit1 zu der eigentlichen ,aufgabe der ,untersuchung zurckzukehren1 um zu sehen1 wie weit deren ,lsung durch die lngeren ,einschiebungen gefrdert worden ist1 die oft ziemlich weit von ihr abzufhren schienen4 ,die ,konsequenzen der entwickelten ,grundstze sind fr eine ,psychologie der ,geschlechter so radikale1 da1 auch wer zu den bisherigen ,ableitungen seine ,zustimmung gegeben hat1 vor diesen ,folgerungen zurckscheuen drfte4 ,es ist noch nicht der ,ort1 die ,grnde dieser ,scheu zu analysieren2 aber um die nun aufzustellende ,these gegen alle ,einwnde1 die aus ihr flieen werden1 zu schtzen1 soll sie in diesem ,abschnitt noch in ausgiebigster ,weise durch zwingende ,argumente vollstndig gesichert werden4 ,worum es sich handelt1 ist in ,krze dies4 ,es wurde gefunden1 da das logische und das ethische ,phnomen1 beide im ,begriffe der ,wahrheit zum hchsten ,werte sich zusammenschlieend1 zur ,annahme eines intelligiblen ,ich oder einer ,seele1 als eines ,seienden von hchster1 hyperempirischer ,realitt1 zwingen4 ,bei einem ,wesen1 dem1 wie ,w1 das logische und das ethische ,phnomen mangeln1 entfllt auch der ,grund1 jene ,annahme zu machen4 ,das vollkommen weibliche ,wesen kennt weder den logischen noch den moralischen ,imperativ1 und das ,wort ,gesetz1 das ,wort ,pflicht1 ,pflicht gegen sich selbst1 ist das ,wort1 das ihm am fremdesten klingt4 ,also ist der ,schlu vollkommen berechtigt1 da ihm auch die bersinnliche ,persnlichkeit fehlt4 ,das absolute ,weib hat kein ,ich4 ,dies ist1 in gewisser ,beziehung1 ein ,abschlu der ,betrachtung1 ein ,letztes1 wozu alle ,analyse des ,weibes fhrt4 ,und wenn auch diese ,erkenntnis1 so kurz und bndig ausgesprochen1 hart und unduldsam1 paradox und von allzu schroffer ,neuheit scheint3 es ist1 in einer solchen ,sache1 von vornherein kaum wahrscheinlich1 da der ,verfasser der erste sei1 welcher zu dieser ,anschauung gelangt ist2 wenn er auch selbstndig wieder zu ihr den ,weg finden mute1 um das ,treffende der frheren hnlichen ,aussagen zu begreifen4 ,die ,chinesen sprechen seit ltester ,zeit dem ,weibe eine eigene ,seele ab4 ,fragt man einen ,chinesen nach der ,zahl seiner ,kinder1 so zhlt er nur die ,knaben1 und hat er blo ,tchter1 so erklrt er1 kinderlos zu sein4#ce ,aus einem hnlichen ,grunde hat wohl ,mohammed die ,frauen vom ,paradiese ausgeschlossen1 und die unwrdige ,stellung1 welche das weibliche ,geschlecht in den ,lndern islamitischer ,religion einnimmt1 hiedurch mitverschuldet4 ,von den ,philosophen ist hier vor allem ,aristoteles zu nennen4 ,fr ihn ist das mnnliche ,prinzip bei der ,zeugung das formende1 aktive1 der ,logos1 das weibliche vertritt die passive ,materie4 ,erwgt man nun1 wie fr ,aristoteles ,seele mit ,form1 ,entelechie1 ,urbewegendem zusammenfllt1 so ist klar1 wie sehr er sich der hier ausgesprochenen ,ansicht nhert1 obwohl seine ,anschauung nur dort zutage tritt1 wo er vom ,akte der ,befruchtung redet2 whrend ihm sonst mit fast allen ,griechen auer ,euripides es gemeinsam zu sein scheint1 da er ber die ,frauen selbst nicht nachdenkt1 und deshalb nirgends ein ,standpunkt in ,bezug auf die ,eigenschaften des ,weibes berhaupt 7nicht nur in ,ansehung seiner ,rolle beim ,begattungsakte7 von ihm eingenommen wird4 ,unter den ,kirchenvtern scheinen besonders ,tertullian und ,origenes sehr niedrig vom ,weibe gedacht zu haben2 indes ,augustinus schon durch das innige ,verhltnis zu seiner ,mutter davon hat abgehalten werden mssen1 die ,ansichten jener zu teilen4 ,in der ,renaissance ist die ,aristotelische ,ansicht wieder mehrfach aufgenommen worden1 z4 ,b4 von ,jean ,wier 7#aeah-aehh74 ,damals scheint man diese berhaupt1 gefhlsmig und intuitiv1 besser verstanden und nicht blo als ,kuriosum betrachtet zu haben1 wie das in der heutigen ,wissenschaft blich ist1 die freilich noch zu anderen ,verbeugungen vor der ,aristotelischen ,anthropologie sich einmal gewi wird bequemen mssen4 ,in den letzten ,jahrzehnten haben dieselbe ,erkenntnis ,henrik ,ibsen 7mit den ,gestalten der ,anitra1 ,rita und ,irene7 und ,august ,strindberg 7,glubiger7 ausgesprochen4 ,am populrsten aber ist der ,gedanke von der ,seelenlosigkeit des ,weibes durch das wundervolle ,mrchen ,fouqus geworden1 dessen ,stoff dieser ,romantiker aus dem1 von ihm eifrig studierten1 ,paracelsus geschpft hat1 und durch ,e4 ,t4 ,a4 ,hoffmann1 ,girschner und ,albert ,lortzing1 welche es in ,musik gesetzt haben4 ,undine1 die seelenlose ,undine1 ist die platonische ,idee des ,weibes4 ,trotz aller ,bisexualitt kommt ihr die ,wirklichkeit meist sehr nahe4 ,die verbreitete ,rede3 das ,weib hat keinen ,charakter meint im ,grunde auch nichts anderes4 ,persnlichkeit und ,individualitt1 7intelligibles7 ,ich und ,seele1 ,wille und 7intelligibler7 ,charakter -- dies alles bezeichnet ein und dasselbe1 das im ,bereiche des ,menschen nur ,m zukommt und ,w fehlt4 ,da aber die ,seele des ,menschen der ,mikrokosmus ist1 und bedeutende ,menschen solche1 welche durchaus mit ,seele leben1 d4 h4 in denen die ganze ,welt lebendig ist1 so mu ,w absolut ungenial veranlagt sein4 ,der ,mann hat alles in sich1 und mag nur1 nach den ,worten ,picos von ,mirandola1 dies oder jenes in sich besonders begnstigen4 ,er kann zur hchsten ,hhe hinaufgelangen und aufs tiefste entarten1 er kann zum ,tiere1 zur ,pflanze1 er kann auch zum ,weibe werden1 und darum gibt es weibliche1 weibische ,mnner4 ,aber die ,frau kann nie zum ,manne werden4 ,hier ist also die wichtigste ,einschrnkung an den ,aufstellungen des ersten ,teiles dieser ,schrift vorzunehmen4 ,whrend mir eine groe ,anzahl von ,mnnern bekannt sind1 die psychisch fast vollstndig1 und nicht etwa zur ,hlfte nur1 ,weib sind1 habe ich zwar schon sehr viele ,frauen gesehen mit mnnlichen ,zgen1 aber noch nie auch nur eine einzige ,frau1 die nicht doch im ,grunde ,weib gewesen wre1 wenn auch diese ,weiblichkeit unter einer ,menge verkleidender ,hllen vor dem ,blicke der ,person selbst1 nicht nur der anderen1 oft genug sich verbarg4 ,man ist 7vgl4 ,kapitel #a des zweiten ,teiles7 entweder ,mann oder ,weib1 so viel man auch von beiden ,geschlechtern ,eigentmlichkeiten haben mag1 und dieses ,sein1 das ,problem der ,untersuchung von ,anfang an1 bestimmt sich jetzt nach dem ,verhltnis eines ,menschen zur ,ethik und zur ,logik2 aber whrend es anatomische ,mnner gibt1 die psychologisch ,weiber sind1 gibt es keine ,personen1 die krperlich ,weiber und doch psychisch ,mnner sind2 wenn sie auch in noch so vielen uerlichen ,beziehungen einen mnnlichen ,aspekt gewhren1 und einen unweiblichen ,eindruck hervorbringen4 ,darum aber lt sich mit ,sicherheit nun folgende abschlieende ,antwort auf die ,frage nach der ,begabung der ,geschlechter geben3 es gibt wohl ,weiber mit genialen ,zgen1 aber es gibt kein weibliches ,genie1 hat nie ein solches gegeben und kann nie ein solches geben4 ,wer prinzipiell in solchen ,dingen der ,laxheit huldigen und den ,begriff der ,genialitt so auftun und erweitern wollte1 da die ,frauen unter ihm auch nur ein ,fleckchen ,raumes fnden1 der wrde diesen ,begriff damit bereits zerstrt haben4 ,wenn berhaupt ein ,begriff von ,genialitt in ,strenge und ,einheitlichkeit gewonnen und gewahrt werden soll und kann1 so sind1 wie ich glaube1 keine anderen ,definitionen von ihm mglich als die hier entwickelten4 ,wie knnte nach diesen ein seelenloses ,wesen ,genie haben8 ,genialitt ist identisch mit ,tiefe2 und man versuche nur1 tief und ,weib wie ,attribut und ,substantiv miteinander zu verbinden3 ein jeder hrt den ,widerspruch4 ,ein weiblicher ,genius ist demnach eine contradictio in adjecto2 denn ,genialitt war ja nur gesteigerte1 voll entfaltete1 hhere1 allgemein bewute ,mnnlichkeit4 ,der geniale ,mensch hat1 wie alles1 auch das ,weib vllig in sich2 aber das ,weib selbst ist nur ein ,teil im ,weltall1 und der ,teil kann nicht das ,ganze1 ,weiblichkeit also nicht ,genialitt in sich schlieen4 ,die ,genielosigkeit des ,weibes folgt unabwendbar daraus1 da das ,weib keine ,monade und somit kein ,spiegel des ,universums ist4 ,zum ,nachweise der ,seelenlosigkeit des ,weibes aber vereinigt sich der grte ,teil alles dessen1 was etwa in den vorigen ,kapiteln zu ermitteln sollte gelungen sein4 ,das dritte ,kapitel zunchst hat gezeigt1 da die ,frau in ,heniden1 der ,mann in gegliederten ,inhalten lebt1 da das weibliche ,geschlecht ein weniger bewutes ,leben fhrt als das mnnliche4 ,bewutsein ist aber ein erkenntnistheoretischer und zugleich der psychologische ,fundamentalbegriff4 ,erkenntnistheoretisches ,bewutsein und ,besitz eines kontinuierlichen ,ich1 transcendentales ,subjekt und ,seele sind vertauschbare ,wechselbegriffe4 ,jedes ,ich ist nur in der ,weise1 da es sich selbst fhlt1 sich seiner in seinen ,denkinhalten bewut wird2 alles ,sein ist ,bewutsein4 ,aber es ist jetzt zu jener ,theorie von den ,heniden eine wichtige ,erluterung hinzuzufgen4 ,die artikulierten ,denkinhalte des ,mannes sind nicht einfach die auseinandergefalteten und geformten weiblichen1 sie sind nicht blo aktuell1 was jene potentiell waren2 sondern es steckt in ihnen von allem ,anfang an noch ein qualitativ anderes4 ,die psychischen ,inhalte des ,mannes sind1 selbst schon im ersten ,henidenstadium1 das sie stets zu berwinden trachten1 bereits zur ,begrifflichkeit angelegt1 und vielleicht tendiert selbst alle ,empfindung des ,mannes von einem sehr frhen ,stadium an zum ,begriffe4 ,das ,weib selbst ist durchaus unbegrifflich veranlagt1 in seinem ,wahrnehmen wie in seinem ,denken4 ,das ,prinzip aller ,begrifflichkeit sind die logischen ,axiome1 und diese fehlen den ,frauen2 ihnen ist nicht das ,prinzip der ,identitt ,richtschnur1 welches allein dem ,begriff seine eindeutige ,bestimmtheit verleihen kann1 und sie machen sich nicht das principium contradictionis zur ,norm1 das einzig ihn1 als vllig selbstndigen1 gegen alle anderen mglichen und wirklichen ,dinge abgrenzt4 ,dieser ,mangel an begrifflicher ,bestimmtheit alles weiblichen ,denkens ermglicht jene ,sensitivitt der ,frauen1 die vagen ,associationen ein schrankenloses ,recht einrumt1 und so hufig ganz fernliegende ,dinge zum ,vergleich heranzieht4 ,auch die ,frauen mit dem besten und am wenigsten begrenzten ,gedchtnis kommen ber diese ,manier der ,synsthesien nie hinaus4 ,gesetzt z4 ,b41 durch irgend ein ,wort fhlten sie sich an eine bestimmte ,farbe1 durch einen ,menschen an eine bestimmte ,speise erinnert -- wie das wirklich bei ,frauen oft genug vorkommt3 in solchem ,falle geben sie sich mit ihrer subjektiven ,association vollstndig zufrieden1 sie suchen weder zu ergrnden1 warum ihnen gerade dieser ,vergleich eingefallen1 inwiefern er wirklich durch die tatschlichen ,verhltnisse nahegelegt sei1 noch trachten sie weiter und eifriger ber ihren ,eindruck von dem ,worte1 von dem ,menschen ins ,klare zu kommen4 ,diese ,gengsamkeit und ,selbstzufriedenheit hngt mit dem zusammen1 was frher als intellektuelle ,gewissenlosigkeit des ,weibes bezeichnet wurde1 und gleich weiter unten nochmals zur ,sprache kommen und in seinem ,konnex mit dem ,mangel an ,begrifflichkeit erlutert werden soll4 ,jenes ,schwelgen in rein gefhlsmigen ,anklngen1 jener ,verzicht auf ,begrifflichkeit und auf ,begreiflichkeit1 jenes ,sichwiegen ohne ,streben nach irgend einer ,tiefe charakterisiert den schillernden ,stil so vieler moderner ,schriftsteller und ,maler als einen eminent weiblichen4 ,mnnliches ,denken scheidet sich von allem weiblichen grundstzlich durch das ,bedrfnis nach sicheren ,formen1 und so ist auch jede ,stimmungskunst immer notwendig eine formlose ,kunst4 ,die psychischen ,inhalte des ,mannes knnen aus diesen ,grnden nie einfach ,heniden des ,weibes in bloer ,weiterentwicklung in expliciter ,form sein4 ,das ,denken des ,weibes ist ein ,gleiten und ein ,huschen zwischen den ,dingen hindurch1 ein ,nippen von ihren obersten ,flchen1 denen der ,mann1 der in der ,wesen ,tiefe trachtet1 oft gar keine ,beachtung schenkt1 es ist ein ,kosten und ein ,schmecken1 ein ,tasten1 kein ,ergreifen des ,richtigen4 ,darum1 weil das ,denken des ,weibes vornehmlich eine ,art ,schmecken ist1 bleibt auch ,geschmack1 im weitesten ,sinne1 die vornehmste weibliche ,eigenschaft1 das ,hchste1 was eine ,frau selbstndig erreichen1 und worin sie es bis zu einer gewissen ,vollendung bringen kann4 ,geschmack erfordert eine ,beschrnkung des ,interesses auf ,oberflchen1 er geht auf den ,zusammenklang des ,ganzen1 und verweilt nie bei scharf herausgehobenen ,teilen4 ,wenn eine ,frau einen ,mann versteht -- ber ,mglichkeit und ,unmglichkeit solchen ,verstehens wird noch zu handeln sein -- so schmeckt sie sozusagen -- so geschmacklos gerade dieser ,ausdruck sein mag -- nach1 was er ihr vorgedacht hat4 ,da es auf ihrer ,seite hiebei eben nicht zu scharfer ,unterscheidung kommen kann1 so ist klar1 da an ein ,verstndnis von ihr selbst oft wird geglaubt werden1 wo nur hchst vage ,analogien in der ,empfindung vorhanden sind4 ,als magebend fr die ,inkongruenzen ist hiebei vor allem anzusehen1 da die ,denkinhalte des ,mannes nicht auf derselben ,linie1 und nicht etwa nur auf ihr weiter vorgerckt liegen als die des ,weibes1 sondern da es zwei ,reihen sind1 welche auf die gleichen ,objekte sich erstrecken1 eine begriffliche mnnliche und eine unbegriffliche weibliche1 und eine im ,verstehen ausgesagte ,identifikation demnach nicht nur zwischen einem entwickelten1 differenzierten1 spteren1 und einem noch chaotischen1 ungegliederten1 frheren ,inhalt derselben ,reihe erfolgen kann 7wie im ,falle des ,ausdrucks1 ,s4 #aed72 sondern da gerade im ,verstehen zwischen ,mann und ,weib ein begrifflicher ,gedanke der einen ,reihe einem unbegrifflichen ,gefhle1 einer ,henide1 in der anderen gleichgesetzt wird4 ,die unbegriffliche ,natur des ,weibes ist aber1 nicht minder als seine geringere ,bewutheit1 ein ,beweis dafr1 da es kein ,ich besitzt4 ,denn erst der ,begriff schafft den bloen ,empfindungskomplex zum ,objekt um1 er macht ihn unabhngig davon1 ob ich ihn empfinde oder nicht4 ,das ,dasein des ,empfindungskomplexes ist immer vom ,willen des ,menschen abhngig3 dieser schliet das ,auge1 er verstopft das ,ohr und sieht und hrt schon nicht mehr1 er berauscht sich oder sucht den ,schlaf1 und vergit4 ,erst der ,begriff emanzipiert von der ewig subjektiven1 ewig psychologisch-relativen ,tatsache des ,empfindens1 er schafft die ,dinge4 ,durch seine begriffliche ,funktion stellt sich der ,intellekt selbstttig ein ,objekt gegenber2 und umgekehrt kann nur1 wo eine begriffliche ,funktion da ist1 von ,subjekt und ,objekt gesprochen werden1 nur dort sind beide voneinander unterscheidbar2 in jedem anderen ,falle ist nur ein ,haufe hnlicher und unhnlicher ,bilder vorhanden1 die ineinander ohne jede ,regel und ,ordnung verschwimmen und bergehen4 ,der ,begriff schafft also die frei in der ,luft schwebenden ,impressionen zu ,gegenstnden um1 er zeugt aus der ,empfindung ein ,objekt1 dem das ,subjekt gegenbertritt1 einen ,feind1 an dem es seine ,krfte mit4 ,so ist der ,begriff konstitutiv fr alle ,realitt2 nicht als ob der ,gegenstand selbst nur so weit ,realitt bese1 als er ,anteil htte an einer jenseits der ,erfahrung in einem liegenden ,idee und nur eine unvollkommene ,projektion1 ein stets milungenes ,abbild dieser darstellte3 sondern umgekehrt1 insofern sich auf irgend etwas die begriffliche ,funktion unseres ,intellektes erstreckt1 insofern und nur insofern wird es zum realen ,ding4 ,der ,begriff ist das transcendentale ,objekt der ,kantschen ,vernunftkritik1 als welches aber stets nur einem transcendentalen ,subjekte korrespondiert4 ,denn nur aus dem ,subjekte stammt jene rtselhafte objektivierende ,funktion1 die jenen ,kantschen ,gegenstand ,x1 auf den alle ,erkenntnis sich erst richtet1 selbst hervorbringt1 und die ja als identisch mit den logischen ,axiomen erkannt wurde1 in welchen wieder nur das ,dasein des ,subjektes zum ,ausdruck gelangt4 ,das principium contradictionis nmlich grenzt den ,begriff ab gegen alles1 was nicht er selbst ist2 das principium identitatis ermglicht seine ,betrachtung1 als ob er allein auf der ,welt wre4 ,ich kann nie von einem rohen ,empfindungskomplexe sagen1 da er sich selbst gleich sei2 in dem ,augenblick1 wo ich das ,urteil der ,identitt auf ihn anwende1 ist er bereits begrifflich geworden4 ,so verleiht erst der ,begriff allem ,wahrnehmungsgebilde und allem ,gedankengespinst seine ,wrde und seine ,strenge3 der ,begriff befreit jeden ,inhalt1 indem er ihn bindet4 ,und hier wird abermals offenbar1 wie alle ,freiheit ,selbstbindung ist1 in der ,logik wie in der ,ethik4 ,frei wird der ,mensch allein1 indem er selbst das ,gesetz wird3 nur so entgeht er der ,heteronomie1 der ,bestimmung durch anderes und durch andere1 die unausbleiblich an jede ,willkr geknpft ist4 ,deshalb ist auch die begriffliche ,funktion eine ,selbstehrung des ,menschen2 er ehrt sich1 indem er seinem ,objekte die ,freiheit gibt und es verselbstndigt1 als den allgemeingltigen ,gegenstand der ,erkenntnis1 auf den rekurriert wird1 wo immer zwei ,mnner ber eine ,sache streiten mgen4 -- ,nur die ,frau steht nie ,dingen gegenber1 sie springt mit ihnen und in ihnen mit sich nach ,belieben um3 sie kann dem ,objekte keine ,freiheit schenken1 da sie selbst keine hat4 ,die ,verselbstndigung der ,empfindung im ,begriffe ist aber nicht sowohl eine ,loslsung vom ,subjekte1 als eine ,loslsung von der ,subjektivitt4 ,der ,begriff ist vielmehr eben das1 worber ich denke1 schreibe und spreche4 ,darin liegt der ,glaube1 da ich nichtsdestoweniger noch in einer ,beziehung zu ihm stehe1 und dieser ,glaube ist das ,wesen des ,urteils4 ,wenn die immanenten ,psychologisten1 ,hume1 ,huxley1 ,mach1 ,avenarius1 sich mit dem ,begriff noch so abzufinden suchten1 da sie ihn mit der ,allgemeinvorstellung identifizierten1 und zwischen logischem und psychologischem ,begriff keine ,unterscheidung mehr trafen3 so ist es hingegen sehr bezeichnend1 da sie das ,urteil einfach ignorieren1 ja1 tun mssen1 als ob es nicht da wre4 ,sie knnen1 von ihrem ,standpunkt aus1 fr das allem ,empfindungsmonismus ,fremde1 das im ,urteilsakte enthalten ist1 keinerlei ,verstndnis sich gestatten4 ,im ,urteil liegt ,anerkennung oder ,verwerfung1 ,billigung oder ,mibilligung bestimmter ,dinge1 und der ,mastab dieser ,billigung -- die ,idee der ,wahrheit -- kann nicht selbst in den ,wahrnehmungskomplexen gelegen sein1 die beurteilt werden4 ,fr wen es nichts als ,empfindungen gibt1 fr den sind notwendig alle ,empfindungen gleichwertig1 die ,aussichten der einen nicht grer als die der anderen1 ,baustein einer realen ,welt zu werden4 ,so vernichtet gerade der ,empirismus die ,wirklichkeit der ,erfahrung1 und entpuppt sich der ,positivismus trotz des solid und reell klingenden ,titels seiner ,firma als der wahre ,nihilismus -- wie so manches der ,ehrbarkeit volle geschftliche ,unternehmen als ein schwindelhafter ,luftbau4 ,der ,gedanke eines ,maes der ,erfahrung1 der ,wahrheitsgedanke1 kann nicht schon in der ,erfahrung gelegen sein4 ,in jedem ,urteil aber liegt gerade dieser ,anspruch auf ,wahrheit1 es erhebt implicite1 auch wenn es mit noch so vielen1 subjektiv einschrnkenden1 ,zustzen versehen wird1 die ,forderung seiner objektiven ,gltigkeit eben in der restringierten ,form1 die ihm sein ,urheber gab4 ,wer etwas in der ,weise eines ,urteils ausspricht1 wird so behandelt1 als verlangte er die allgemeine ,anerkennung fr das1 was er sagt2 und erklrt er1 da ihm diese ,hoffnung fern gelegen sei1 so wird er mit ,recht zu hren bekommen1 da er sich eines ,mibrauches der ,urteilsform schuldig gemacht habe4 ,demnach ist es richtig1 da in der urteilenden ,funktion der ,anspruch auf ,erkenntnis1 das heit auf die ,wahrheit des ,geurteilten1 gelegen sei4 ,dieser ,anspruch auf ,erkenntnis besagt nicht mehr und nicht weniger1 als da das ,subjekt ber das ,objekt zu urteilen1 ber es ,richtiges auszusagen vermge4 ,die ,objekte1 ber die geurteilt wird1 sind ,begriffe3 der ,begriff ist der ,gegenstand der ,erkenntnis4 ,der ,begriff stellte dem ,subjekt ein ,objekt gegenber2 durch das ,urteil wird wiederum die ,mglichkeit einer ,verbindung und ,verwandtschaft zwischen ihnen behauptet4 ,denn die ,wahrheitsforderung heit so viel1 da das ,subjekt ber das ,objekt auch richtig urteilen knne2 und so liegt in der ,urteilsfunktion der ,beweis eines ,zusammenhanges zwischen dem ,ich und dem ,all1 ja der ,mglichkeit ihrer vollen ,einheit2 diese ,einheit1 und nichts anderes1 nicht die bereinstimmung1 sondern die ,identitt von ,sein und ,denken ist ,wahrheit2 nie eine dem ,menschen als ,menschen je erreichbare ,tatsache#cf1 immer nur eine ewige ,forderung4 ,so ist das ,urteilsvermgen1 in der ,voraussetzung1 die ihm am allgemeinsten zu ,grunde liegt1 nur der trockene logische ,ausdruck der ,theorie von der ,seele des ,menschen als des ,mikrokosmus4 ,und die viel verhandelte ,frage1 was vorhergehe1 ,begriff oder ,urteil1 wird wohl dahin entschieden werden mssen1 da keinem von beiden eine ,prioritt vor dem anderen zukomme1 vielmehr beide einander notwendig bedingen4 ,denn alle ,erkenntnis geht auf einen ,gegenstand1 ,erkennen aber vollzieht sich in der ,form des ,urteilens und sein ,gegenstand ist der ,begriff4 ,die begriffliche ,funktion hat ,subjekt und ,objekt gespalten1 und jenes einsam gemacht3 wie alle ,liebe1 so sucht damit sogleich auch die ,sehnsucht des ,erkenntnistriebes das ,entzweite wieder zu einen4 ,fehlt einem ,wesen1 wie dem echten ,weibe1 die begriffliche1 so mangelt ihm deshalb notgedrungen gleichzeitig die urteilende ,ttigkeit4 ,man wird diese ,behauptung eine lcherliche ,paradoxie nennen1 weil ja doch die ,frauen genug sprechen 7wenigstens hat sich niemand ber das ,gegenteil beklagt71 und alles ,sprechen ,ausdruck von ,urteilen sei4 ,aber eben dieses letztere ist nicht richtig4 ,der ,lgner z4 ,b41 den man gegen die tiefere ,bedeutung des ,urteilsphnomens gewhnlich ins ,feld fhrt1 urteilt gar nicht 7es gibt eine innere ,urteilsform#cg wie eine innere ,sprachform71 indem er eben1 lgend1 an das1 was er sagt1 gar nicht den ,mastab der ,wahrheit anlegt2 und1 wenn er fr die ,lge auch noch so allgemeine ,anerkennung erzwingen will1 eben seine eigene ,person hievon ausnimmt und damit die objektive ,gltigkeit dahin ist4 ,wer sich hingegen selbst belgt1 fragt vor dem inneren ,forum seine ,gedanken nicht nach ihren ,rechtsgrnden1 wrde sich aber wohl hten1 sie vor einem ueren zu vertreten4 ,es kann also jemand die uere sprachliche ,form des ,urteils sehr wohl wahren1 ohne seiner inneren ,bedingung gerecht geworden zu sein4 ,diese innere ,bedingung ist aufrichtige ,anerkennung der ,idee der ,wahrheit als obersten ,richters ber alle ,aussagen1 und herzliches ,begehren1 vor diesem ,richter mit jedem ,ausspruche1 den man tue1 bestehen zu knnen4 ,man steht aber zur ,idee der ,wahrheit in einem ,verhltnis berhaupt und ein fr alle ,male1 und nur aus einem solchen kann ,wahrhaftigkeit sowohl den ,menschen1 als den ,dingen1 als auch sich selbst gegenber flieen4 ,darum ist die eben getroffene ,einteilung in ,lge vor sich und ,lge vor anderen falsch1 und wer subjektiv verlogen ist1 wie das von der ,frau bereits hervorgehoben wurde und noch sehr ausfhrlich auseinandergesetzt werden wird1 der kann auch kein ,interesse an der objektiven ,wahrheit besitzen4 ,das ,weib hat keinen ,eifer fr die ,wahrheit -- darum ist es nicht ernst -- darum nimmt es auch keinen ,anteil an ,gedanken4 ,es gibt eine ,menge weiblicher ,schriftstellerinnen1 aber ,gedanken vermit man in allem1 was weibliche ,knstler je geschaffen haben1 und so gering ist diese ,liebe zur 7objektiven7 ,wahrheit1 da sie ,gedanken meist nicht einmal zu borgen der ,mhe wert finden4 ,kein ,weib hat wirkliches ,interesse fr die ,wissenschaft1 sie mag es sich selbst und noch so vielen braven ,mnnern1 aber schlechten ,psychologen1 vorlgen4 ,man kann sicher sein1 da1 wo immer eine ,frau irgend etwas nicht ganz ,unerhebliches in wissenschaftlichen ,dingen selbstndig geleistet hat 7,sophie ,germain1 ,mary ,somerville etc471 dahinter stets ein ,mann sich verbirgt1 dem sie auf diese ,weise nher zu kommen trachtete2 und viel allgemeiner als fr den ,mann das ,cherchez la femme gilt fr die ,frauen ein ,cherchez l'homme4 ,bedeutendere ,leistungen hat es aber selbst auf dem ,gebiete der ,wissenschaft von weiblicher ,seite nie gegeben4 ,denn die ,fhigkeit zur ,wahrheit stammt nur aus dem ,willen zur ,wahrheit1 und ist stets diesem in ihrer ,strke angemessen4 ,darum ist auch der ,wirklichkeitssinn der ,frauen1 so oft auch das ,gegenteil behauptet worden ist1 viel geringer als jener der ,mnner4 ,ihnen ordnet sich die ,erkenntnis stets einem fremden ,zwecke unter1 und wenn die ,absicht auf diesen intensiv genug ist1 dann mgen die ,frauen sehr scharf und unbeirrt blicken2 was ,wahrheit an sich und um ihrer selbst willen fr einen ,wert haben solle1 wird eine ,frau nie und nimmer einzusehen imstande sein4 ,wo also ,tuschung seinen 7oft unbewuten7 ,wnschen entgegenkommt1 dort wird das ,weib gnzlich unkritisch1 und verliert jede ,kontrolle ber die ,realitt4 ,daraus erklrt sich der feste ,glaube so mancher ,frauen1 von sexuellen ,attacken bedroht worden zu sein1 daraus die ungemeine ,hufigkeit der ,halluzinationen des ,tastsinnes beim weiblichen ,geschlechte1 von deren intensivem ,realittscharakter der ,mann nicht leicht eine ,vorstellung sich bilden mag2 denn die ,phantasie des ,weibes ist ,irrtum und ,lge1 die ,phantasie des ,mannes hingegen1 als ,knstlers oder ,philosophen1 erst hhere ,wahrheit4 ,der ,wahrheitsgedanke aber liegt allem1 was den ,namen ,urteil verdient1 zu ,grunde4 ,urteilen ist die ,form alles ,erkennens1 und ,denken selbst heit nichts anderes als urteilen4 ,die ,norm des ,urteils ist der ,satz vom ,grunde1 gleichwie die ,stze vom ,widerspruch und von der ,identitt den ,begriff 7als die ,norm der ,essenz7 konstituieren4 ,da die ,frau den ,satz vom ,grunde nicht anerkennt1 darauf wurde schon hingewiesen4 ,alles ,denken ist ,ordnen des ,mannigfaltigen zur ,einheit2 im ,satz vom ,grunde1 der die ,berechtigung jedes ,urteils von einem logischen ,erkenntnisgrunde abhngig macht1 liegt der ,gedanke der ,einheitsfunktion unseres ,denkens mit ,bezug auf die ,mannigfaltigkeit1 und trotz derselben2 indes die drei anderen logischen ,axiome nur ein ,ausdruck des ,seins der ,einheit selbst ohne ,beziehung auf eine ,mannigfaltigkeit sind4 ,beide sind darum nicht aufeinander zurckzufhren1 vielmehr ist darin1 da sie zweierlei sind1 der formal-logische ,ausdruck des ,dualismus in der ,welt1 der ,existenz einer ,vielheit neben der ,einheit zu erblicken4 ,jedenfalls hatte ,leibniz recht1 als er beide unterschied1 und jede ,theorie1 die dem ,weibe die ,logik abspricht1 mu nicht nur vom ,satz des ,widerspruchs 7und der ,identitt71 der sich auf den ,begriff bezieht1 sondern ebenso vom ,satz des ,grundes1 dessen ,gewalt das ,urteil untersteht1 nachweisen1 da es ihn nicht begreife und ihm sich nicht beuge4 ,in der intellektuellen ,gewissenlosigkeit der ,frau liegt dieser ,nachweis4 ,hat einmal ein ,weib einen theoretischen ,einfall1 so verfolgt es ihn nicht weiter1 es bringt ihn nicht in ,beziehung zu anderem1 es denkt nicht nach4 ,deshalb kann es am wenigsten einen weiblichen ,philosophen geben2 es fehlt die ,ausdauer1 die ,zhigkeit1 die ,beharrlichkeit des ,denkens und alle ,motive zu diesem1 und da eine ,frau an ,problemen litte1 davon kann zu allerletzt die ,rede sein4 ,man schweige nur von den ,weibern1 denen nicht zu helfen ist4 ,der problematische ,mann will erkennen1 das problematische ,weib will doch nur erkannt werden4 ,ein psychologischer ,beweis fr die ,mnnlichkeit der ,urteilsfunktion ist dieser1 da das ,urteilen vom ,weibe als mnnlich empfunden wird1 und wie ein 7tertirer7 ,sexualcharakter anziehend auf es wirkt4 ,die ,frau verlangt vom ,manne stets bestimmte berzeugungen1 die sie bernehme2 fr den ,zweifler im ,manne geht ihr jegliches ,verstndnis1 welcher ,art immer1 ab4 ,auch erwartet sie stets1 da der ,mann rede1 und die ,rede des ,mannes ist ihr ein ,zeichen von ,mnnlichkeit4 ,den ,frauen ist zwar die ,gabe der ,sprache1 aber nicht so die der ,rede verliehen2 eine ,frau konversiert 7kokettiert7 oder schnattert1 aber sie redet nicht4 ,am gefhrlichsten aber ist sie1 wenn sie stumm ist3 denn der ,mann ist nur allzugeneigt1 ,stummheit fr ,schweigen zu nehmen4 ,so ist nicht nur von den logischen ,normen1 sondern auch von den ,funktionen1 welche durch diese ,grundstze geregelt werden1 von der begrifflichen und der urteilenden ,ttigkeit1 bewiesen1 da ,w ihrer entbehrt4 ,da aber die ,begrifflichkeit ihrem ,wesen nach darin besteht1 einem ,subjekt sein ,objekt gegenberzustellen1 und im ,urteilen die ,urverwandtschaft und tiefste ,wesenseinheit des ,subjektes mit seinem ,objekte zum ,ausdruck kommt1 so mu der ,frau abermals der ,besitz eines ,subjektes aberkannt werden4 ,an den ,nachweis der ,alogizitt des absoluten ,weibes hat sich der ,nachweis seiner ,amoralitt im einzelnen zu schlieen4 ,die tiefe ,verlogenheit des ,weibes1 welche aus dem ,mangel eines ,verhltnisses zur ,idee der ,wahrheit1 wie zu den ,werten berhaupt1 freilich schon hier sich ergibt1 mu noch so eingehend ,gegenstand der ,besprechung werden1 da hier zunchst andere ,momente sollen hervorgekehrt sein4 ,es gilt dabei unausgesetzt einen besonderen ,scharfsinn und eine groe ,vorsicht2 denn es gibt so unendlich viele ,imitationen des ,ethischen1 ja so tuschende ,kopien der ,moral1 da die ,sittlichkeit der ,frauen wohl von vielen stets hher als die der ,mnner wird gewertet werden4 ,ich habe schon die ,notwendigkeit der ,distinktion zwischen amoralischem und antimoralischem ,verhalten betont1 und wiederhole1 da nur von ersterem1 welches eben gar keinen ,sinn fr die ,moral1 und gar keine ,richtung mit ,bezug auf dieselbe involviert1 beim echten ,weibe die ,rede sein kann4 ,es ist eine aus der ,kriminalstatistik wie aus dem tglichen ,leben wohl bekannte ,tatsache1 da von ,frauen unvergleichlich weniger ,verbrechen begangen werden als von ,mnnern4 ,auf diese ,tatsache berufen sich denn auch immer die geschftigen ,apologeten der ,sittenreinheit des ,weibes4 ,aber bei der ,entscheidung der ,frage nach der weiblichen ,sittlichkeit kommt es nicht darauf an1 ob jemand objektiv gegen die ,idee gesndigt hat2 sondern nur darauf1 ob er einen subjektiven ,wesenskern hat1 der in ein ,verhltnis zur ,idee treten konnte1 und dessen ,wert er in ,frage stellte1 als er fehlte4 ,gewi wird der ,verbrecher mit seinen verbrecherischen ,trieben geboren1 aber nichtsdestoweniger fhlt er selbst1 trotz aller ,theorien von der moral insanity1 da er durch seine ,tat seinen ,wert und sein ,recht auf das ,leben verwirkt hat2 denn es gibt nur feige ,verbrecher1 und keinen1 dessen ,stolz und ,selbstbewutsein durch die bse ,tat erhht und nicht vermindert worden wre1 keinen1 der es bernhme1 sie zu rechtfertigen4 ,der mnnliche ,verbrecher hat ebenso von ,geburt an ein ,verhltnis zur ,idee des ,wertes wie jener andere ,mann1 dem die verbrecherischen ,triebe1 die den ersten beherrschen1 fast vllig mangeln4 ,das ,weib hingegen behauptet oft im vollen ,rechte zu sein1 wenn es die denkbar grte ,gemeinheit begangen hat2 whrend der echte ,verbrecher stumpfsinnig auf alle ,vorwrfe schweigt1 kann eine ,frau emprt ihrer ,verwunderung und ,entrstung darber ,ausdruck geben1 da man ihr gutes ,recht1 so oder so zu handeln1 in ,zweifel ziehe4 ,frauen sind berzeugt von ihrem ,rechte1 ohne je ber sich zu ,gericht gesessen zu sein4 ,der ,verbrecher geht zwar auch nie in sich1 aber er behauptet auch nie sein ,recht2 er geht vielmehr dem ,gedanken des ,rechtes hastig aus dem ,wege1 weil es ihn an seine ,schuld erinnern knnte3 und hier liegt auch der ,beweis1 da er ein ,verhltnis zur ,idee hatte1 und nur an seine ,untreue gegen sein besseres ,selbst nicht erinnert werden will4 ,kein ,verbrecher hat noch wirklich geglaubt1 da ihm ,unrecht geschehen sei durch die ,strafe#ch2 die ,frau hingegen ist berzeugt von der ,bswilligkeit ihrer ,anklger2 und1 wenn sie nicht will1 kann ihr niemand beweisen1 da sie ,unrecht getan habe4 ,wenn ihr jemand zuredet1 so kommt es freilich oft vor1 da sie in ,trnen ausbricht1 um ,verzeihung bittet und ihr ,unrecht einsieht1 ja wirklich glaubt1 dieses ,unrecht aufrichtig zu fhlen2 aber immer nur1 wenn sie dazu die ,lust empfunden hat2 denn diese ,auflsung im ,weinen bereitet ihr stets ein gewisses wollstiges ,vergngen4 ,der ,verbrecher ist verstockt1 er lt sich nicht im ,nu umdrehen1 wie der scheinbare ,trotz einer ,frau in ein ebenso scheinbares ,schuldgefhl sich verkehren lt1 wenn der ,anklger sie entsprechend zu behandeln versteht4 ,die einsame ,pein der ,schuld1 die am ,bette weinend sitzt und vergehen mchte vor ,scham ber den ,makel1 mit dem sie sich beladen hat1 die kennt kein ,weib1 und eine scheinbare ,ausnahme 7die ,berin1 die den ,leib kasteiende ,betschwester7 wird spter ebenfalls zeigen1 da eine ,frau stets nur zu zweien sich sndhaft fhlt4 ,ich behaupte also nicht1 da die ,frau bse1 antimoralisch ist2 ich behaupte1 da sie vielmehr bse gar nie sein kann2 sie ist nur amoralisch1 gemein4 ,das weibliche ,mitleid und die weibliche ,schamhaftigkeit sind die beiden anderen ,phnomene1 auf welche der ,schtzer weiblicher ,tugend insgemein sich beruft4 ,speziell die weibliche ,gte1 das weibliche ,mitgefhl haben zu der schnen ,sage von der ,psyche des ,weibes den meisten ,anla gegeben1 und das letzte ,argument alles ,glaubens an die hhere ,sittlichkeit der ,frau ist die ,frau als ,krankenpflegerin1 als barmherzige ,schwester4 ,ich erwhne diesen ,punkt ungern und htte ihn nicht berhrt1 bin aber durch einen ,einwand1 der mir mndlich gemacht wurde und dem voraussichtlich weitere folgen werden1 hiezu gezwungen4 ,es ist kurzsichtig1 wenn man die ,krankenpflege der ,frauen fr einen ,beweis ihres ,mitleids hlt1 indem vielmehr gerade das ,gegenteil aus ihr folgt4 ,denn der ,mann knnte die ,schmerzen des ,kranken nie mitansehen1 er mte unter ihnen so leiden1 da er vllig aufgerieben wrde1 und wartende ,pflege des ,patienten wre ihm ganz unmglich4 ,wer ,krankenschwestern beobachtet1 nimmt mit ,erstaunen wahr1 da diese gleichmtig und sanft bleiben1 selbst unter den furchtbarsten ,krmpfen eines ,sterbenden2 und so ist es gut2 denn der ,mann1 der ,qualen und ,tod nicht mitmachen kann1 wre dem ,kranken ein schlechter ,pfleger4 ,der ,mann wrde die ,qualen lindern1 den ,tod aufhalten1 mit einem ,worte1 er wrde helfen wollen2 wo nicht zu helfen ist1 da ist kein ,platz fr ihn1 da kann allein die ,pflege in ihr ,recht treten1 und fr diese eignet sich nur das ,weib4 ,man ist aber vllig im ,unrecht1 wenn man die ,ttigkeit der ,frauen auf diesem ,ressort anders als vom utilitaristischen ,standpunkt schtzen zu knnen glaubt4 ,dazu tritt noch1 da fr die ,frau das ,problem von ,einsamkeit und ,gesellschaft gar nicht existiert4 ,sie schickt sich gerade deshalb besonders gut zur ,gesellschafterin 7,vorleserin1 ,krankenpflegerin71 weil sie nie aus einer ,einsamkeit heraustritt in eine ,mehrsamkeit4 ,dem ,manne wird ,einsamkeit und ,mehrsamkeit immer irgendwie ,problem1 wenn auch oft nur eine von beiden zur ,mglichkeit4 ,die ,frau verlt keine ,einsamkeit1 um den ,kranken zu pflegen1 wie sie es tun mte1 auf da ihre ,tat wirklich sittlich knnte genannt werden2 denn eine ,frau ist nie einsam1 sie kennt nicht die ,liebe zur ,einsamkeit und nicht die ,furcht vor ihr4 ,die ,frau lebt stets1 auch wenn sie allein ist1 in einem ,zustande der ,verschmolzenheit mit allen ,menschen1 die sie kennt3 ein ,beweis1 da sie keine ,monade ist1 denn alle ,monaden haben ,grenzen4 ,die ,frauen sind ihrer ,natur nach unbegrenzt1 aber nicht unbegrenzt wie der ,genius1 dessen ,grenzen mit denen der ,welt zusammenfallen2 sondern sie trennt nie etwas ,wirkliches von der ,natur oder von den ,menschen4#ci ,dieses ,verschmolzensein ist etwas durchaus ,sexuelles1 und dementsprechend uert sich alles weibliche ,mitleid in krperlicher ,annherung an das bemitleidete ,wesen1 es ist tierische ,zrtlichkeit1 es mu streicheln und trsten4 ,wieder nur ein ,beweis fr das ,fehlen jenes harten ,striches1 der stets zwischen ,persnlichkeit und ,persnlichkeit gezogen ist6 ,die ,frau ehrt nicht den ,schmerz des ,nebenmenschen durch ,schweigen1 sie glaubt ihn durch ,zureden aufheben zu knnen3 so sehr fhlt sie sich mit ihm verbunden1 als natrliches1 nicht als geistiges ,wesen4 ,und wo die ,sexualitt erloschen ist1 dort fehlt auch jedes ,mitleid3 im alten ,weib ist nie auch nur ein ,funken jener angeblichen ,gte mehr1 und so liefert das ,greisenalter der ,frau den indirekten ,beweis1 wie all ihr ,mitleid nur eine ,form sexueller ,verschmolzenheit war1 selbst wenn es auf ein gleichgeschlechtliches ,wesen sich bezog4 ,das verschmolzene ,leben1 eine der wichtigsten und am tiefsten fhrenden ,tatsachen des weiblichen ,daseins1 ist auch der ,grund der ,rhrseligkeit aller ,frauen1 jener gemeinen ,willigkeit und ,leichtigkeit und ,schamlosigkeit des ,trnenergusses4 ,nicht umsonst kennt man nur ,klageweiber1 und achtet einen in ,gesellschaft weinenden ,mann nicht sehr hoch4 ,wenn jemand weint1 so weint die ,frau mit1 wie sie stets mitlacht1 wenn ein anderer1 auer ber sie selbst1 lacht3 und damit ist ein guter ,teil des weiblichen ,mitleidens auch bereits erschpft4 ,nur das ,weib jammert so recht andere ,menschen an1 weint sie an und verlangt ihr ,mitleid4 ,hierin liegt einer der strksten ,beweise der psychischen ,schamlosigkeit des ,weibes4 ,die ,frau provoziert das ,mitleid der ,fremden1 um mit diesen weinen und sich selbst so noch mehr bedauern zu knnen1 als sie es bereits tat4 ,ja1 es ist nicht zu viel behauptet1 da das ,weib1 auch wenn es allein weint1 stets mitweine mit anderen1 denen es in ,gedanken sein ,leid klagt1 wodurch es selbst sehr heftig gerhrt wird4 ,mitleid mit sich selbst ist eine eminent weibliche ,eigenschaft3 die ,frau stellt sich zuerst in eine ,reihe mit den anderen1 macht sich zum ,objekt des ,mitleidens anderer1 und beginnt nun1 tief ergriffen1 mit ihnen ber sich1 die ,arme1 mitzuweinen4 ,aus diesem ,grunde schmt sich der ,mann vielleicht keiner anderen ,regung so sehr1 als wenn er sich auf einem ,impuls zu diesem sogenannten ,mitleid mit sich selbst ertappt1 in dem das ,subjekt tatschlich ,objekt wird4 ,das weibliche ,mitleid1 an das selbst ,schopenhauer geglaubt hat1 ist ein ,schluchzen und ,heulen berhaupt1 beim geringsten ,anla1 ohne die schwchste ,bemhung1 aus ,scham die ,regung zu unterdrcken2 denn wie alles wahre ,leiden1 so mte auch wahres ,mitleiden1 sofern es eben wirklich ,leiden wre1 schamhaft sein2 ja kein ,leid kann so schamhaft sein wie das ,mitleid und die ,liebe1 weil diese beiden am strksten die unbersteigbaren ,grenzen jeder ,individualitt zum ,bewutsein bringen4 ,von der ,liebe und ihrer ,schamhaftigkeit kann erst spter gehandelt werden2 im ,mitleid aber1 im echten mnnlichen ,mitleiden1 liegt immer ,beschmung1 ,schuldbewutsein1 weil es mir nicht so schlecht geht wie diesem1 weil ich nicht er1 sondern ein von ihm1 auch durch uerliche ,umstnde1 getrenntes ,wesen bin4 ,das mnnliche ,mitleid ist das ber sich selbst errtende principium individuationis2 darum ist alles weibliche ,mitleid zudringlich1 das mnnliche versteckt sich4 ,was es mit der ,schamhaftigkeit der ,frauen fr eine ,bewandtnis habe1 das ist hierin zum ,teil schon ausgesprochen2 zum ,teil kann es ebenfalls erst spter1 mit dem ,thema der ,hysterie zusammen1 abgehandelt werden4 ,wie man angesichts des naiven ,eifers1 mit dem alle ,frauen1 wo die gesellschaftliche ,konvention es nur gestattet1 ihre ,decolletage betreiben1 noch an einer angeborenen inneren ,schamhaftigkeit als der ,tugend des weiblichen ,geschlechtes festhalten knne1 ist nicht einzusehen3 man ist entweder schamhaft oder man ist es nicht1 und das ist keine ,schamhaftigkeit1 die man in gewissen ,augenblicken regelmig spazieren schickt4 ,der absolute ,beweis fr die ,schamlosigkeit der ,frauen 7und ein ,hinweis darauf1 woher die ,forderung der ,schamhaftigkeit wohl eigentlich stammen mag1 welcher die ,frauen uerlich oft so peinlich nachkommen7 liegt jedoch darin1 da ,frauen untereinander sich immer ungescheut vllig entblen1 whrend ,mnner voreinander stets ihre ,nacktheit zu bedecken suchen4 ,wenn ,frauen allein sind1 werden eifrige ,vergleiche zwischen den krperlichen ,reizen der einzelnen angestellt1 und oft alle ,anwesenden einer genauen und eingehenden ,visitierung unterzogen1 die nicht ohne ,lsternheit erfolgt1 weil stets der ,wert1 den der ,mann auf diesen oder jenen ,vorzug legen werde1 unbewut der ,hauptgesichtspunkt bleibt4 ,der einzelne ,mann hat kein ,interesse fr die ,nacktheit des zweiten ,mannes1 whrend jede ,frau auch die andere ,frau in ,gedanken stets entkleidet1 und eben hiedurch die allgemeine interindividuelle ,schamlosigkeit des ,geschlechtes beweist4 ,dem ,manne ist es peinlich und unangenehm1 sich die ,sexualitt seines ,nebenmannes zu vergegenwrtigen2 die ,frau sucht sofort in ,gedanken die geschlechtlichen ,beziehungen auf1 in denen eine zweite ,frau stehen mag1 sobald sie diese nur kennen lernt2 ja sie wertet die andere immer ausschlielich nach dem ,verhltnis4 ,ich komme hierauf noch sehr ausfhrlich zurck2 indessen trifft die ,darstellung nun zum ersten ,male mit jenem ,punkte wieder zusammen1 der im zweiten ,kapitel dieses ,teiles besprochen wurde4 ,wessen man sich schmt1 dessen mu man sich bewut sein1 und wie zur ,bewutheit1 so ist auch zum ,schamgefhl stets ,differenzierung vonnten4 ,die ,frau1 die nur sexuell ist1 kann asexuell zu sein scheinen1 weil sie die ,sexualitt selbst ist1 und hier nicht die ,geschlechtlichkeit krperlich und psychisch1 rumlich und zeitlich sich abhebt wie beim ,manne2 die ,frau1 die stets schamlos ist1 kann den ,eindruck der ,schamhaftigkeit machen1 weil es bei ihr keine ,scham zu verletzen gibt4 ,und so ist die ,frau auch nie nackt oder stets nackt1 wie man es haben will3 nie nackt1 weil sie nie zum echten ,gefhle einer ,nacktheit wirklich gelangt2 stets nackt1 weil ihr eben das andere fehlt1 das vorhanden sein mte1 um ihr je zum ,bewutsein zu bringen1 da sie 7objektiv7 nackt ist1 und so ein innerer ,impuls zur ,bedeckung werden knnte4 ,da man auch unter ,kleidern nackt sein kann1 ist freilich etwas1 das bldem ,blicke nicht einleuchtet1 aber es wre ein schlimmes ,zeugnis1 das ein ,psychologe sich ausstellte1 wenn er aus der ,tatsache des ,gewandes schon auf den geringsten ,mangel an ,nacktheit schlieen wollte4 ,und eine ,frau ist objektiv stets nackt1 selbst unter der ,krinoline und dem ,mieder4#dj ,dies alles hngt damit zusammen1 was das ,wort ,ich fr die ,frau denn eigentlich immer bedeutet4 ,wenn man eine ,frau fragt1 was sie unter ihrem ,ich verstehe1 so vermag sie nichts anderes sich darunter vorzustellen als ihren ,krper4 ,ihr ueres1 das ist das ,ich der ,frauen4 ,machs ,zeichnung des ,ich in seinen ,antimetaphysischen ,vorbemerkungen stellt also ganz richtig das ,ich des vollkommenen ,weibes dar4 ,wenn ,e4 ,krause sagt1 die ,selbstanschauung ,ich sei ohne weiteres ausfhrbar1 so ist das nicht so ganz lcherlich1 wie ,mach unter der ,zustimmung vieler anderer glaubt1 denen gerade diese scherzhafte ,illustration des philosophischen ,viel ,lrm um nichts' in den ,bchern ,machs am besten gefallen zu haben scheint4 ,das ,ich der ,frauen begrndet auch die spezifische ,eitelkeit der ,frauen4 ,mnnliche ,eitelkeit ist eine ,emanation des ,willens zum ,wert1 und ihre objektive uerungsform1 ,empfindlichkeit1 das ,bedrfnis1 die ,erreichbarkeit des ,wertes von niemand in ,frage gestellt zu sehen4 ,was dem ,manne ,wert und ,zeitlosigkeit gibt1 ist einzig und allein ,persnlichkeit4 ,dieser hchste ,wert1 der nicht ein ,preis ist1 weil an seine ,stelle1 nach den ,worten ,kantens1 nicht auch etwas anderes als quivalent gesetzt werden kann1 sondern der ber allen ,preis erhaben ist1 mithin kein quivalent verstattet1 ist die ,wrde des ,mannes4 ,die ,frauen haben1 trotz ,schiller1 keine ,wrde -- die ,dame wurde ja nur erfunden1 um diesen ,mangel auszufllen -- und ihre ,eitelkeit wird sich danach richten1 was ihnen ihr hchster ,wert ist2 das heit1 sie wird auf die ,festhaltung1 ,steigerung und ,anerkennung krperlicher ,schnheit gehen4 ,die ,eitelkeit von ,w ist somit einerseits ein gewisses1 nur ihr eigenes1 selbst dem 7mnnlich7 schnsten ,manne#da fremdes ,behagen am eigenen ,leibe3 eine ,freude1 die sich1 selbst beim hlichsten ,mdchen1 sowohl bei der ,selbstbetastung1 als bei der ,selbstbetrachtung im ,spiegel1 als auch bei vielen ,organempfindungen einzustellen scheint2 aber schon hier macht sich mit voller ,strke und mit dem erregendsten ,vorgefhl der ,gedanke an den ,mann geltend1 dem diese ,reize einst gehren sollen1 und beweist wiederum1 wie das ,weib zwar allein1 aber nie einsam sein kann4 ,anderseits also ist die weibliche ,eitelkeit ,bedrfnis1 den ,krper bewundert oder vielmehr begehrt1 vom sexuell erregten ,manne begehrt zu fhlen4 ,dieses ,bedrfnis ist so stark1 da es wirklich viele ,weiber gibt1 denen diese ,bewunderung1 begehrlich von seiten des ,mannes1 neiderfllt von seiten der ,geschlechtsgenossinnen1 zum ,leben vollkommen gengt2 sie kommen damit aus1 andere ,bedrfnisse haben sie kaum4 ,die weibliche ,eitelkeit ist also stete ,rcksicht auf andere1 die ,frauen leben nur im ,gedanken an die anderen4 ,und auch die ,empfindlichkeit des ,weibes bezieht sich auf diesen nmlichen ,punkt4 ,nie wird eine ,frau vergessen1 da ein anderer sie hlich gefunden hat2 allein nmlich findet ein ,weib sich nie hlich1 sondern stets nur minderwertig1 und auch das nur1 indem es an die ,triumphe denkt1 welche andere ,frauen bei den ,mnnern ber sie davon getragen haben4 ,es gibt kein ,weib1 das sich nicht noch schn und begehrenswert fnde1 wenn es sich im ,spiegel betrachtet2 der ,frau wird nie1 gleich dem ,manne1 eigene ,hlichkeit zur schmerzvollen ,realitt1 sondern sie sucht bis ans ,ende sich und die anderen darber hinwegzutuschen4 ,woher kann nun die weibliche ,art der ,eitelkeit einzig stammen8 ,sie fllt zusammen mit dem ,mangel des intelligiblen ,ich1 des stets und absolut positiv ,bewerteten1 sie erklrt sich aus dem ,fehlen eines ,eigenwertes4 ,da sie keinen ,eigenwert fr sich selbst und vor sich selbst haben1 trachten sie ,objekt der ,wertung anderer zu werden1 durch ,begehrung und ,bewunderung von deren ,seite1 einen ,wert fr ,fremde1 vor ,fremden zu gewinnen4 ,das einzige1 was absoluten1 unendlichen ,wert auf der ,welt hat1 ist ,seele4 ,ihr seid besser denn viele ,sperlinge hat darum ,christus die ,menschen wieder gelehrt4 ,die ,frau indessen wertet sich nicht danach1 wie weit sie ihrer ,persnlichkeit treu1 wie weit sie frei gewesen ist2 jedes ,wesen aber1 das ein ,ich besitzt1 kann sich nur so und nicht anders werten4 ,wenn also die echte ,frau1 wie dies ganz ohne ,zweifel wirklich zutrifft1 sich selbst immer und ausnahmslos stets nur so hoch einschtzt1 wie den ,mann1 der sie gewhlt hat2 wenn sie nur durch den ,gatten oder ,geliebten ,wert erhlt und eben darum nicht nur sozial und materiell1 sondern ihrer tiefsten ,wesenheit nach auf die ,ehe gestellt ist3 so kann sie eben keinen ,wert an sich selbst besitzen1 es fehlt ihr der ,eigenwert der menschlichen ,persnlichkeit4 ,die ,frauen leiten ihren ,wert immer von anderen ,dingen ab1 von ihrem ,geld und ,gut1 der ,zahl und ,pracht ihrer ,kleider1 dem ,rang ihrer ,loge im ,theater1 von ihren ,kindern1 vor allem aber von ihrem ,bewunderer1 von ihrem ,manne2 und worauf sich eine ,frau im ,streit mit der anderen immer zuletzt beruft1 und womit sie die andere wirklich am tiefsten zu treffen und am sichersten zu demtigen wei1 das ist die soziale ,stellung1 der ,reichtum1 das ,ansehen und die ,titel1 aber auch die ,jugendfrische und die vielen ,verehrerinnen ihres ,mannes2 whrend es einem ,manne1 und zwar in erster ,linie von ihm selbst1 zur hchsten ,schande angerechnet wird1 wenn er sich auf irgend ein ,fremdes beruft1 und nicht seinen ,wert an sich verteidigt gegen alle ,angriffe auf denselben4 ,dafr1 da ,w keine ,seele hat1 ist ,folgendes ein weiterer ,beweis4 ,whrend 7ganz nach ,goethes bekanntem ,rezept7 ,w durch ,nichtbeachtung von seiten des ,mannes ungemein gereizt wird1 auch auf ihn ,eindruck zu machen -- liegt doch der ganze ,sinn und ,wert ihres ,lebens nur in dieser ,fhigkeit -- wird fr ,m das ,weib1 das ihn unfreundlich und unhflich behandelt1 eo ipso schon antipathisch4 ,nichts macht ,m so glcklich1 als wenn ihn ein ,mdchen liebt2 selbst wenn sie ihn nicht von ,anbeginn gefesselt hat1 ist dann die ,gefahr1 ,feuer zu fangen1 fr ihn sehr gro4 ,fr ,w ist die ,liebe eines ,mannes1 der ihr nicht gefllt1 nur eine ,befriedigung ihrer ,eitelkeit1 oder eine ,beunruhigung und ,aufscheuchung schlummernder ,wnsche4 ,die ,frau erhebt stets gleichmig einen ,anspruch auf alle ,mnner1 die es auf der ,welt gibt4 hnliches gilt auch von freundschaftlicher ,zuneigung innerhalb desselben ,geschlechtes1 in der ja doch immer etwas ,sexualitt steckt4 ,das ,verhalten der empirisch allein gegebenen ,zwischenstufen ist in solchem ,falle nach ihrer ,stellung zwischen ,m und ,w besonders zu bestimmen4 ,also1 um auch in diesem ,teile ein ,beispiel fr eine solche ,anwendung zu geben3 whrend jedes ,lcheln auf dem ,munde eines ,mdchens ,m leicht entzckt und entflammt1 beachten weibliche ,mnner wirklich oft nur solche ,weiber und ,mnner1 die sich um sie nicht kmmern1 fast ganz wie ,w einen ,bewunderer1 dessen sie sicher zu sein glaubt1 der ihren ,eigenwert also nicht mehr steigern kann1 sofort stehen lt4 ,weshalb ja die ,frauen auch nur der ,mann anzieht und sie auch nur dem ,manne in der ,ehe treu bleiben1 der noch bei anderen ,frauen ,glck hat als bei ihnen3 denn sie knnen ihm keinen neuen ,wert geben und ihr ,urteil dem aller anderen entgegensetzen4 ,beim echten ,manne verhlt es sich gerade verkehrt4 ,die ,schamlosigkeit wie die ,herzlosigkeit des ,weibes kommt darin zum ,ausdruck1 da es1 und wie es davon sprechen kann1 da es geliebt wird4 ,der ,mann fhlt sich beschmt1 wenn er geliebt wird1 weil er damit beschenkt1 passiv1 gefesselt1 statt ,geber1 aktiv1 frei ist1 und weil er wei1 da er als ,ganzes ,liebe nie vollstndig verdient2 und ber nichts wird er denn so tief schweigen wie hierber1 auch wenn er zu dem ,mdchen selbst nicht in ein intimeres ,verhltnis getreten ist1 so da er frchten mte1 sie durch hierauf bezgliche uerungen blozustellen4 ,das ,weib rhmt sich dessen1 da es geliebt wird1 es prahlt damit vor anderen ,frauen1 um von diesen beneidet zu werden4 ,die ,frau empfindet die ,neigung eines ,menschen zu ihr nicht1 wie der ,mann1 als eine ,schtzung ihres wirklichen ,wertes1 als ein tieferes ,verstndnis fr ihr ,wesen2 sondern sie empfindet diese ,neigung als die ,verleihung eines ,wertes1 den sie sonst nicht htte1 als die ,gabe einer ,existenz und einer ,essenz1 die ihr hiemit erst wird1 und mit welcher sie vor anderen sich legitimiert4 ,daraus erklrt sich auch das unglaubliche1 einem frheren ,abschnitt ,problem gewordene ,gedchtnis der ,frauen fr ,komplimente1 selbst wenn ihnen diese in frhester ,jugend gemacht wurden4 ,durch ,komplimente nmlich erhalten sie erst ,wert1 und darum verlangen die ,frauen vom ,manne1 da er galant sei4 ,die ,galanterie ist die billigste ,form der ,veruerung von ,wert an die ,frau1 und so wenig sie den ,mann kostet1 so schwer wiegt sie fr das ,weib1 das eine ,huldigung nie vergit1 und bis ins spteste ,alter von den fadesten ,schmeicheleien zehrt4 ,man erinnert sich nur an das1 was fr den ,menschen einen ,wert besitzt2 und wenn dem so ist1 mag man erwgen1 was es besagt1 da die ,frauen gerade fr ,komplimente das ausgesuchteste ,gedchtnis besitzen4 ,sie sind etwas1 das den ,frauen ,wert nur darum verleihen kann1 weil diese keinen urwchsigen ,mastab des ,wertes kennen1 keinen absoluten ,wert in sich fhlen1 der alles verschmht auer sich selbst4 ,und so liefert selbst das ,phnomen der ,courtoisie1 der ,ritterlichkeit1 den ,beweis1 da die ,frauen keine ,seele besitzen1 ja1 da der ,mann gerade dann1 wenn er gegen das ,weib galant ist1 ihm am wenigsten ,seele1 am wenigsten ,eigenwert zuschreibt1 und es am tiefsten gerade dort miachtet und herabwrdigt1 wo es selbst am hchsten sich gehoben fhlt4 -- -- ,wie amoralisch das ,weib ist1 kann man daraus ersehen1 da ihm sofort entschwindet1 was es ,unsittliches getan hat2 und da es vom ,manne1 wenn dieser die ,erziehung des ,weibes sich angelegen sein lt1 immer wieder daran erinnert werden mu3 dann allerdings kann es momentan vermge der eigentmlichen ,art der weiblichen ,verlogenheit wirklich einzusehen glauben1 da es ein ,unrecht begangen habe1 und so sich und den ,mann tuschen4 ,der ,mann dagegen hat fr nichts ein so tiefes ,gedchtnis1 wie fr die ,punkte1 in denen er schuldig geworden ist4 ,hier offenbart sich das ,gedchtnis wiederum als ein eminent moralisches ,phnomen4 ,vergeben und ,vergessen1 nicht ,vergeben und ,verstehen1 sind eines4 ,wer sich der ,lge erinnert1 wirft sie sich auch vor4 ,da das ,weib sich seine ,gemeinheit nicht verbelt1 kommt damit berein1 da es sich ihrer nie wirklich bewut wird -- hat es doch kein ,verhltnis zur sittlichen ,idee -- und sie vergit4 ,darum ist es ganz begreiflich1 wenn es sie leugnet4 ,man hlt die ,frauen1 weil bei ihnen das ,ethische gar nicht problematisch wird1 trichterweise fr unschuldig1 ja man hlt sie fr sittlicher als den ,mann3 es kommt das aber nur daher1 da sie noch gar nicht wissen1 was unsittlich ist4 ,denn auch die ,unschuld des ,kindes kann kein ,verdienst sein1 nur die ,unschuld des ,greises wre eines -- und die gibt es nicht4 ,aber auch die ,selbstbeobachtung ist ein durchaus ,mnnliches -- auf eine scheinbare ,ausnahme1 die hysterische ,selbstbeobachtung mancher ,frauen1 kann hier noch nicht eingegangen werden -- ebenso wie das ,schuldbewutsein1 die ,reue2 die ,kasteiungen1 die ,frauen an sich vornehmen1 diese merkwrdigen ,imitationen eines echten ,schuldgefhles1 werden am gleichen ,orte wie die weibliche ,form der ,selbstbeobachtung zur ,sprache kommen4 ,das ,subjekt der ,selbstbeobachtung nmlich ist identisch mit dem moralisierenden3 es fat die psychischen ,phnomene nur auf1 indem es sie einschtzt4 ,es ist ganz in der ,ordnung und liegt nur auf der ,linie des ,positivismus1 wenn ,auguste ,comte die ,selbstbeobachtung fr in sich widerspruchsvoll erklrt und sie eine abgrndliche ,absurditt nennt4 ,es ist ja klar1 folgt aus der ,enge des ,bewutseins und bedarf kaum einer besonderen ,hervorhebung1 da nicht zu gleicher ,zeit ein psychisches ,geschehnis und noch eine besondere ,wahrnehmung desselben dasein knne3 erst an das primre ,erinnerungsbild 7,jodl7 knpft sich die ,beobachtung und ,wertung2 es ist ein ,urteil ber eine ,art ,nachbild1 das vollzogen wird4 ,aber innerhalb lauter gleichwertiger ,phnomene knnte nie eines zum ,objekte gemacht und bejaht oder verneint werden1 wie dies in aller ,selbstbeobachtung geschieht4 ,was hier alle ,inhalte betrachtet1 beurteilt und wertet1 kann nicht in den ,inhalten selbst1 als ein ,inhalt unter anderen1 gelegen sein4 ,es ist das zeitlose ,ich1 das die ,vergangenheit zurechnet wie die ,gegenwart1 das jene ,einheit des ,selbstbewutseins1 jenes kontinuierliche ,gedchtnis erst schafft1 welches der ,frau abgeht4 ,denn nicht das ,gedchtnis1 wie ,mill1 oder die ,kontinuitt1 wie ,mach vermutet1 bringen den ,glauben an ein ,ich hervor1 das auer diesen keine ,existenz habe1 sondern gerade umgekehrt wird ,gedchtnis und ,kontinuitt1 wie ,piett und ,unsterblichkeitsbedrfnis1 aus dem ,werte des ,ich heraus erzeugt1 von dessen ,inhalten nichts ,funktion der ,zeit sein1 nichts der ,vernichtung soll anheimgegeben werden drfen4#db ,htte das ,weib ,eigenwert und den ,willen1 einen solchen gegen alle ,anfechtung zu behaupten1 htte es auch nur das ,bedrfnis nach ,selbstachtung1 so knnte es nicht neidisch sein4 ,wahrscheinlich sind alle ,frauen neidisch2 der ,neid aber ist eine ,eigenschaft1 welche nur dort sein kann1 wo jene ,voraussetzungen fehlen4 ,auch der ,neid der ,mtter1 wenn die ,tchter anderer ,frauen eher heiraten als ihre eigenen1 ist ein ,symptom echter ,gemeinheit1 und setzt1 wie brigens aller ,neid1 einen vlligen ,mangel an ,gerechtigkeitsgefhl voraus4 ,in der ,idee der ,gerechtigkeit1 welche in der ,anwendung der ,idee der ,wahrheit auf das ,praktische besteht1 berhren sich ,logik und ,ethik ebenso eng wie im theoretischen ,wahrheitswerte selbst4 ,ohne ,gerechtigkeit keine ,gesellschaft2 der ,neid hingegen ist die absolut unsoziale ,eigenschaft4 ,das ,weib ist wirklich auch vollkommen unsozial2 und wenn frher mit ,recht alle ,gesellschaftsbildung an den ,besitz einer ,individualitt geknpft wurde1 so liegt hier die ,probe darauf vor4 ,fr den ,staat1 fr ,politik1 fr gesellige ,gemtlichkeit hat die ,frau keinen ,sinn1 und weibliche ,vereine1 in welche ,mnner keinen ,zutritt erhalten1 pflegen nach kurzer ,zeit sich aufzulsen4 ,die ,familie endlich ist geradezu das unsoziale1 und keineswegs ein soziales ,gebilde2 ,mnner1 die heiraten1 ziehen sich damit schon auch aus den ,gesellschaften1 denen sie bis dahin als ,mitglieder und ,teilnehmer angehrten1 zurck4 ,dies hatte ich geschrieben1 bevor die wertvollen ethnologischen ,forschungen von ,heinrich ,schurtz verffentlicht wurden1 die an der ,hand eines reichen ,materiales dartun1 da in den ,mnnerbnden und nicht in der ,familie die ,anfnge der ,gesellschaftsbildung zu suchen seien4 ,pascal hat wunderbar ausgefhrt1 wie ,gesellschaft vom ,menschen nur gesucht wird1 weil dieser die ,einsamkeit nicht ertragen1 sondern sich selbst vergessen will3 auch hier sieht man die vollkommene ,kongruenz zwischen der frheren ,position1 durch welche der ,frau die ,fhigkeit zur ,einsamkeit abgesprochen wurde1 und der jetzigen1 welche ihre ,ungeselligkeit behauptet4 ,htte die ,frau ein ,ich1 so htte sie auch einen ,sinn fr das ,eigentum1 bei sich wie bei anderen4 ,der ,stehltrieb ist aber bei den ,frauen viel entwickelter als bei den ,mnnern3 die sogenannten ,kleptomanen 7,diebe ohne ,not7 sind beinahe ausschlielich ,frauen4 ,denn das ,weib hat wohl ,verstndnis fr ,macht und fr ,reichtum1 aber nicht fr das ,eigentum4 ,auch pflegen die kleptomanen ,frauen1 wenn sie ihrer ,diebsthle berfhrt werden1 sich damit zu verantworten1 da sie angeben1 es sei ihnen vorgekommen1 als htte ihnen alles gehrt4 ,in ,leihbibliotheken sieht man hauptschlich ,frauen aus- und eingehen1 und zwar auch solche1 die begtert genug wren1 mehrere ,bchereien zu kaufen2 aber es fehlt ihnen eine grere ,innigkeit des ,verhltnisses zu allem1 was ihnen gehrt1 als zu allem1 das sie nur entlehnt haben4 ,auch hier sieht man den ,zusammenhang zwischen ,individualitt und ,sozialitt deutlich hervorleuchten3 wie man selbst ,persnlichkeit haben mu1 um fremde ,persnlichkeit aufzufassen1 so mu der ,sinn auf ,erwerbung eigenen ,besitzes gerichtet sein1 wenn fremde ,habe nicht berhrt werden soll4 ,inniger noch als das ,eigentum ist der ,name und ein herzliches ,verhltnis zu ihrem ,namen mit jeder ,persnlichkeit notwendig gegeben4 ,und hier sprechen die ,tatsachen so laut1 da man sich wundern mu1 wie wenig diese ,sprache im allgemeinen vernommen wird4 ,die ,frauen sind nmlich durch gar kein ,band mit ihrem ,namen verknpft4 ,beweisend hiefr ist allein schon1 da sie ihren ,namen aufgeben und den des ,mannes annehmen1 den sie heiraten1 ja diesen ,schritt der ,namensnderung an sich nie als bedeutsam empfinden1 um den alten ,namen nicht eine ,sekunde trauern1 sondern leichten ,sinnes den des ,mannes annehmen2 wie an den ,mann nicht ohne tiefen in der ,natur des ,weibes gelegenen ,grund 7bis vor kurzem wenigstens7 meist auch das ,eigentum der ,frau bergegangen ist4 ,es ist auch nichts davon zu merken1 da speziell jene ,trennung sie einen ,kampf kostete2 im ,gegenteil1 schon vom ,liebhaber und ,kurmacher lassen sie sich den ,namen geben1 der ihm gefllt4 ,und selbst wenn sie einem ungeliebten ,mann und diesem nur mit groem ,widerstreben in die ,ehe folgen1 es hat noch nie eine ,frau gerade darber sich beklagt1 da sie von ihrem ,namen habe ,abschied nehmen mssen1 es lt ihn jede und scheidet von ihm1 ohne die geringste ,piett dafr zu verraten1 da sie ehemals so hie4 ,im allgemeinen wird vielmehr die eigene ,neubenennung bereits vom ,liebenden ebenso gefordert1 wie der neue ,familienname des ,ehegatten ungeduldig1 schon der ,neuheit wegen1 erwartet4 ,der ,name aber ist gedacht als ein ,symbol der ,individualitt2 nur bei den allertiefst stehenden ,rassen der ,erde1 wie bei den ,buschmnnern ,sdafrikas1 soll es keine ,personennamen geben1 weil das natrliche ,unterscheidungsbedrfnis der ,menschen voneinander nicht so weit reicht4 ,das ,weib1 das im ,grund namenlos ist#dc1 ist dies1 weil es1 seiner ,idee nach1 keine ,persnlichkeit besitzt4 ,damit hngt endlich noch die wichtige ,beobachtung zusammen1 welche zu machen man nie verfehlen wird1 sobald man einmal aufmerksam geworden ist4 ,wenn in einen ,raum1 in dem ein ,weib sich befindet1 ein ,mann tritt und sie ihn erblickt1 seinen ,schritt hrt oder seine ,anwesenheit auch nur ahnt1 so wird sie sofort eine ganz andere4 ,ihre ,miene1 ihre ,bewegungen ndern sich mit unglaublicher ,pltzlichkeit4 ,sie richtet ihre ,frisur1 zieht ihre ,rcke zusammen und hebt sie1 oder macht sich an ihrem ,kleide zu schaffen1 in ihr ganzes ,wesen kommt eine halb schamlose1 halb ngstliche ,erwartung4 ,man kann im ,einzelfalle oft nur darber noch im ,zweifel sein1 ob sie mehr errtet ber ihr schamloses ,lcheln1 oder mehr schamlos lchelt ber ihr ,errten4 ,seele1 ,persnlichkeit1 ,charakter ist aber -- hierin liegt eine unendlich tiefe1 bleibende ,einsicht ,schopenhauers -- identisch mit dem freien ,willen oder es deckt sich wenigstens der ,wille mit dem ,ich insofern1 als dieses in ,relation zum ,absoluten gedacht ist4 ,und fehlt den ,frauen das ,ich1 so knnen sie auch keinen ,willen besitzen4 ,nur wer keinen eigenen ,willen1 keinen ,charakter in hherem ,sinne hat1 bleibt1 schon durch die bloe ,gegenwart eines zweiten ,menschen1 so leicht beeinflubar1 wie das ,weib es ist1 in funktioneller ,abhngigkeit von dieser1 statt in freier ,auffassung derselben4 ,sie ist das beste ,medium1 ,m ihr bester ,hypnotiseur4 ,aus diesem ,grunde allein ist unerfindlich1 warum die ,frauen gerade als rztinnen besonders viel taugen sollen2 da doch einsichtigere ,mediziner selbst zugeben1 da der ,hauptteil dessen1 was sie bis heute -- und so wird es wohl bleiben -- zu leisten vermgen1 in der suggestiven ,einwirkung auf den ,kranken besteht4 ,schon in der ganzen ,tierreihe ist ,w stets leichter hypnotisierbar als ,m4 ,und wie die hypnotischen ,phnomene doch mit den alltglichsten in einer nahen ,verwandtschaft stehen1 erhellt aus dem ,folgenden3 ,wie leicht wird nicht 7ich habe schon gelegentlich der ,frage des weiblichen ,mitleids darauf hingewiesen7 ,w durch ,lachen oder ,weinen angesteckt6 ,wie imponiert ihr nicht alles1 was in der ,zeitung steht1 wie leicht fllt sie nicht dem dmmsten ,aberglauben zum ,opfer1 wie probiert sie nicht sofort jedes ,wundermittel1 das ihr eine ,nachbarin empfohlen hat6 ,wem ein ,charakter fehlt1 dem gebricht es auch an berzeugungen4 ,darum ist ,w leichtglubig1 unkritisch1 ganz ohne ,verstndnis fr den ,protestantismus4 ,dennoch hat man1 so sicher ein jeder ,christ schon als ,katholik oder als ,protestant vor der ,taufe auf die ,welt kommt1 kein ,recht1 den ,katholizismus darum als weiblich anzusehen1 weil er den ,frauen noch immer eher zugnglich ist1 als der ,protestantismus4 ,hier wre ein anderer charakterologischer ,einteilungsgrund in ,betracht zu ziehen1 dessen ,errterung nicht ,sache dieser ,schrift sein kann4 -- -- ,so ist denn ein ganz umfassender ,nachweis gefhrt1 da ,w seelenlos ist1 da es kein ,ich und keine ,individualitt1 keine ,persnlichkeit und keine ,freiheit1 keinen ,charakter und keinen ,willen hat4 ,dieses ,resultat ist aber fr alle ,psychologie von kaum zu berschtzender ,wichtigkeit4 ,es besagt nicht weniger1 als da die ,psychologie von ,m und die ,psychologie von ,w getrennt zu behandeln sind4 ,fr ,w scheint eine rein empirische ,darstellung des psychischen ,lebens mglich1 fr ,m mu jede ,psychologie nach dem ,ich als dem obersten ,giebel des ,gebudes in der ,weise tendieren1 wie ,kant dies als notwendig eingesehen hatte4 ,die ,humesche 7und ,machsche7 ,ansicht1 nach welcher es nur impressions und thoughts 7,a ,b ,c 4444 und 4447 gibt1 und die heute allgemein zur ,verbannung der ,psyche aus der ,psychologie gefhrt hat1 erklrt nicht nur1 da die ganze ,welt ausschlielich unter dem ,bilde eines ,winkelspiegels1 als ein ,kaleidoskop zu verstehen sei2 sie macht nicht nur alles zu einem ,tanz der ,elemente1 sinnlos1 grundlos2 sie vernichtet nicht nur die ,mglichkeit1 einen festen ,standpunkt fr das ,denken zu gewinnen1 sie zerstrt nicht nur den ,wahrheitsbegriff und damit eben die ,wirklichkeit1 deren ,philosophie sie einzig zu sein beansprucht3 sie trgt auch die ,hauptschuld an dem ,elend der heutigen ,psychologie4 ,diese heutige ,psychologie nennt sich mit ,stolz die ,psychologie ohne ,seele1 nach dem ersten1 der dies ,wort ausgesprochen hat1 nach dem vielberschtzten ,friedrich ,albert ,lange4 ,diese ,untersuchung glaubt gezeigt zu haben1 da ohne die ,annahme einer ,seele den psychischen ,erscheinungen gegenber kein ,auskommen zu finden ist3 sowohl an den ,phnomenen von ,m1 dem eine ,seele zuerkannt werden mu1 als auch an den ,phnomenen von ,w1 die seelenlos ist4 ,unsere heutige ,psychologie ist eine eminent weibliche ,psychologie1 und gerade darum ist die vergleichende ,untersuchung der ,geschlechter so besonders lehrreich1 nicht zuletzt darum habe ich sie mit dieser ,grndlichkeit ausgefhrt2 denn hier am ehesten kann offenbar werden1 was zur ,annahme des ,ich ntigt1 und wie die ,konfusion von mnnlichem und weiblichem ,seelenleben 7im weitesten und tiefsten ,sinne71 bei dem ,bestreben1 eine ,allgemeinpsychologie zu schaffen1 als der ,faktor angesehen werden darf1 der am weitesten in die ,irre gefhrt hat1 wenn er auch 7ja gerade weil er7 gar nicht bewut zur ,geltung gebracht worden ist4 ,freilich erhebt sich nun die ,frage1 ist von ,m berhaupt ,psychologie als ,wissenschaft mglich8 ,und hierauf ist vorderhand mit ,nein zu antworten4 ,ich mu wohl darauf gefat sein1 an die ,untersuchungen der ,experimentatoren verwiesen zu werden1 und auch wer in dem allgemeinen ,experimentalrausch nchterner geblieben ist1 wird vielleicht verwundert fragen1 ob diese denn gar nicht zhlten4 ,aber die experimentelle ,psychologie hat nicht nur keinen einzigen ,aufschlu ber die tieferen ,grnde des mnnlichen ,seelenlebens gegeben2 nicht nur kann niemand an eine mehr als sporadische ,erwhnung1 geschweige denn an eine systematische ,verarbeitung dieser ungeheueren ,zahl von ,versuchsreihen denken3 sondern vor allem ist1 wie gezeigt wurde1 ihre ,methode1 auen anzufangen und von da in den ,kern hineinzudringen1 verfehlt2 und darum hat sie auch nicht eine ,aufklrung ber den tieferen innerlichen ,zusammenhang der psychischen ,phnomene gebracht4 ,die psychophysische ,malehre hat berdies gerade gezeigt1 wie das eigentliche ,wesen der psychischen im ,gegensatz zu den physischen ,phnomenen darin besteht1 da die ,funktionen1 durch welche ihr ,zusammenhang und ihr bergehen ineinander allenfalls darstellbar wre1 auch im besten ,falle unstetig und darum nicht differenzierbar geraten mten4 ,mit der ,stetigkeit ist aber auch die prinzipielle ,mglichkeit der ,erreichbarkeit des unbedingt mathematischen ,ideales aller ,wissenschaft dahin4 ,wem brigens klar ist1 da ,raum und ,zeit nur durch die ,psyche geschaffen werden1 der wird nicht von ,geometrie und ,arithmetik erwarten1 da sie je ihren ,schpfer erschpfen knnten4 ,es gibt keine wissenschaftliche ,psychologie vom ,manne2 denn im ,wesen aller ,psychologie liegt es1 das ,unableitbare ableiten zu wollen1 ihr endliches ,ziel mte1 deutlicher gesprochen1 dieses sein1 jedem ,menschen seine ,existenz und ,essenz zu beweisen1 zu deduzieren4 ,dann wre aber jeder ,mensch1 auch seinem tiefsten ,wesen nach1 ,folge eines ,grundes1 determiniert und kein ,mensch dem anderen mehr1 als einem ,mitgliede eines ,reiches der ,freiheit und des unendlichen ,wertes1 ,achtung schuldig3 im ,augenblick1 wo ich vllig deduziert1 vllig subsumiert werden knnte1 htte ich allen ,wert verloren1 und wre eben seelenlos4 ,mit der ,freiheit des ,wollens wie des ,denkens 7denn diese mu man zu jener hinzufgen7 ist die ,annahme der durchgngigen ,bestimmtheit unvertrglich1 mit welcher alle ,psychologie ihr ,geschft beginnt4 ,wer darum an ein freies ,subjekt glaubte1 wie ,kant und ,schopenhauer1 der mute die ,mglichkeit der ,psychologie als ,wissenschaft leugnen2 wer an die ,psychologie glaubte1 fr den konnte die ,freiheit des ,subjektes auch nicht eine ,denkmglichkeit mehr bleiben3 so wenig fr ,hume als fr ,herbart 7die zwei ,begrnder der modernen ,psychologie74 ,aus diesem ,dilemma erklrt sich der traurige ,stand der heutigen ,psychologie in allen ihren ,prinzipienfragen4 ,jene ,bemhungen1 den ,willen aus der ,psychologie hinauszuschaffen1 jene immer wiederholten ,versuche1 ihn aus ,empfindung und ,gefhl abzuleiten1 haben eigentlich ganz recht darin1 da der ,wille kein empirisches ,faktum ist4 ,der ,wille ist in der ,erfahrung nirgends aufzutreiben und nachzuweisen1 weil er selbst die ,voraussetzung jedes empirisch-psychologischen ,datums ist4 ,versuche einer1 der am ,morgen gern lange schlft1 sich in dem ,momente zu beobachten1 da er den ,entschlu fat1 sich vom ,bette zu erheben4 ,im ,entschlusse liegt 7wie in der ,aufmerksamkeit7 das ganze ungeteilte ,ich1 und darum fehlt die ,zweiheit1 die notwendig wre1 um den ,willen wahrzunehmen4 ,ebensowenig wie das ,wollen ist das ,denken ein ,faktum1 das man in den ,hnden behielte1 wenn man wissenschaftliche ,psychologie treibt4 ,denken ist urteilen1 aber was ist das ,urteil fr die innere ,wahrnehmung8 ,nichts1 es ist ein ganz ,fremdes1 das zu aller ,rezeptivitt hinzukommt1 aus den ,bausteinen1 welche die psychologischen ,fasolte und ,fafners herbeigeschleppt haben1 nicht abzuleiten3 jeder neue ,urteilsakt vernichtet von neuem die mhselige ,arbeit der ,empfindungsatomisten4 ,ebenso ist's mit dem ,begriff4 ,kein ,mensch denkt ,begriffe1 und doch gibt es ,begriffe1 wie es ,urteile gibt4 ,und am ,ende sind auch ,wundts ,gegner vollstndig im ,rechte damit1 da die ,apperzeption kein empirisch-psychologisches ,faktum1 und kein irgendwann wahrnehmbarer ,akt ist4 ,freilich ist ,wundt tiefer als seine ,bekmpfer -- nur die allerflachsten ,gesellen knnen ,assoziationspsychologen sein -- und es ist auch sicherlich begrndet1 wenn er die ,apperzeption mit dem ,willen und der ,aufmerksamkeit zusammenbringt4 ,aber sie ist so wenig eine ,tatsache der ,erfahrung wie eben diese1 so wenig wie ,urteil und ,begriff4 ,wenn trotzdem alle diese ,dinge1 wenn ,denken und ,wollen da sind1 nicht hinauszubringen1 und jeder ,bemhung einer ,analyse spottend1 so handelt es sich nur um die ,wahl1 ob man etwas annehmen wolle1 das alles psychische ,leben erst mglich mache1 oder nicht4 ,darum sollte man dem ,unfug ein ,ziel setzen1 von einer empirischen ,apperzeption zu reden1 und einsehen1 wie sehr ,kant recht hatte1 als er nur eine transcendentale ,apperzeption gelten lie4 ,will man aber hinter die ,erfahrung nicht zurckgehen1 so bleibt nichts brig als die unendlich ausgespreizte1 armselig de ,empfindungsatomistik mit ihren ,assoziationsgesetzen2 oder die ,psychologie wird methodisch zu einem ,annex der ,physiologie und ,biologie1 wie bei ,avenarius1 dessen feiner ,bearbeitung eines1 brigens recht begrenzten1 ,stckes aus dem ganzen ,seelenleben jedoch nur sehr wenige und recht unglckliche ,versuche der ,weiterfhrung gefolgt sind4 ,somit hat sich1 ein wirkliches ,verstndnis des ,menschen anzubahnen1 die unphilosophische ,seelenkunde als vllig ungeeignet erwiesen1 und keine ,vertrstung auf die ,zukunft vermag sichere ,brgschaft zu bieten1 da ihr dies je gelingen knne4 ,ein je besserer ,psychologe einer ist1 desto langweiliger werden ihm diese heutigen ,psychologien4 ,denn sie steifen sich samt und sonders darauf1 die ,einheit1 die alles psychische ,geschehen erst begrndet1 bis zum ,schlu zu ignorieren3 allwo wir dann regelmig noch durch einen letzten ,abschnitt unangenehm berrascht werden1 der von der ,entwicklung einer harmonischen ,persnlichkeit handelt4 ,jene ,einheit1 die allein die wahre ,unendlichkeit ist1 wollte man aus einer greren oder geringeren ,zahl von ,bestimmungsstcken aufbauen2 die ,psychologie als ,erfahrungswissenschaft sollte die ,bedingung aller ,erfahrung aus der ,erfahrung gewinnen6 ,das ,unternehmen wird ewig fehlschlagen und ewig erneuert werden1 weil die ,geistesrichtung des ,positivismus und ,psychologismus so lange bestehen mu1 als es mittelmige ,kpfe und bequeme1 nicht bis zu ,ende denkende ,naturen gibt4 ,wer1 wie der ,idealismus1 die ,psyche nicht opfern will1 der mu die ,psychologie preisgeben2 wer die ,psychologie aufrichtet1 der ttet die ,psyche4 ,alle ,psychologie will das ,ganze aus den ,teilen ableiten und als bedingt hinstellen2 alles tiefere ,nachdenken erkennt1 da die ,teilerscheinungen hier aus dem ,ganzen als letztem ,urquell flieen4 ,so negiert die ,psychologie die ,psyche1 und die ,psyche ihrem ,begriff nach jede ,lehre von ihr3 die ,psyche negiert die ,psychologie4 ,diese ,darstellung hat sich fr die ,psyche und gegen die lcherliche und jmmerliche seelenlose ,psychologie entschieden4 ,ja1 es bleibt ihr fraglich1 ob ,psychologie mit ,seele je vereinbar1 eine ,wissenschaft1 die ,kausalgesetze und selbstgesetzte ,normen des ,denkens und ,wollens aufsuchen will1 mit der ,freiheit des ,denkens und ,wollens berhaupt vertrglich sei4 ,auch die ,annahme einer besonderen psychischen ,kausalitt#dd kann vielleicht nichts daran ndern1 da die ,psychologie1 indem sie zuletzt ihre eigene ,unmglichkeit dartut1 durch ein solches ,ende den glnzendsten ,beweis fr das jetzt allgemein verlachte und verlsterte ,recht des ,freiheitsbegriffes wird erbringen mssen4 ,hiemit soll aber keineswegs eine neue ra der rationalen ,psychologie ausgerufen sein4 ,vielmehr ist die ,absicht im ,anschlu an ,kant die1 da die transcendentale ,idee der ,psyche von ,anfang an als ,fhrer beim ,aufsteigen in der ,reihe der ,bedingungen bis zum ,unbedingten zu dienen habe1 durchaus nicht hingegen in ,ansehung des ,hinabgehens zum ,bedingten4 ,nur die ,versuche muten abgelehnt werden1 jenes ,unbedingte aus dem ,bedingten 7am ,schlusse eines ,buches von #ejj-aejj ,seiten7 hervorspringen zu lassen4 ,seele ist das regulative ,prinzip1 das aller wahrhaft psychologischen1 und nicht empfindungsanalytischen1 ,einzelforschung vorzuschweben und diese zu leiten hat2 weil sonst jede ,darstellung des ,seelenlebens1 auch wenn sie noch so detailliert1 liebevoll und verstndnisinnig geschrieben ist1 in ihrer ,mitte ghnend ein groes schwarzes ,loch aufweist4 ,es ist unbegreiflich1 wie ,forscher1 die nie einen ,versuch gemacht haben1 ,phnomene wie ,scham und ,schuld1 ,glauben und ,hoffnung1 ,furcht und ,reue1 ,liebe und ,ha1 ,sehnsucht und ,einsamkeit1 ,eitelkeit und ,empfindlichkeit1 ,ruhmsucht und ,unsterblichkeitsbedrfnis zu analysieren1 den ,mut haben1 ber das ,ich kurzerhand abzusprechen1 weil sie es nicht vorfinden wie die ,farbe der ,orange oder den ,geschmack des ,laugenhaften4 ,oder wie wollen ,mach und ,hume auch nur die ,tatsache des ,stiles erklren1 wenn nicht aus der ,individualitt8 ,ja1 weiter3 die ,tiere erschrecken nie1 wenn sie sich im ,spiegel sehen1 aber kein ,mensch vermchte sein ,leben in einem ,spiegelzimmer zu verbringen4 ,oder ist auch diese ,furcht1 die ,furcht vor dem ,doppelgnger 7von der bezeichnenderweise das ,weib frei ist#de7 biologisch1 darwinistisch abzuleiten8 ,man braucht das ,wort ,doppelgnger nur zu nennen1 um in den meisten ,mnnern heftiges ,herzklopfen hervorzurufen4 ,hier hrt eben alle rein empirische ,psychologie notgedrungen auf1 hier ist ,tiefe vonnten4 ,denn wie knnte man diese ,dinge zurckfhren auf ein frheres ,stadium der ,wildheit oder ,tierheit und des ,mangels an ,sicherung durch die ,zivilisation1 woraus ,mach die ,furcht der kleinen ,kinder als eine ontogenetische ,reminiszenz erklren zu knnen glaubt6 ,ich habe brigens dies nur als eine ,andeutung erwhnt1 um die ,immanenten und naiven ,realisten daran zu mahnen1 da es auch in ihnen ,dinge gibt1 von denen 44444 ,warum ist kein ,mensch angenehm berhrt und vllig damit einverstanden1 wenn man ihn als ,nietzscheaner1 ,herbartianer1 ,wagnerianer u4 s4 w4 einreiht8 ,wenn man ihn1 mit einem ,worte1 subsumiert8 ,auch ,ernst ,mach ist es doch gewi schon passiert1 da ihn ein oder der andere liebe ,freund subsumiert hat als ,positivisten1 ,idealisten oder irgendwie sonst4 ,glaubt er sich richtig beschrieben1 wenn jemand sagen wollte1 das ,gefhl1 das man bei solchen durch andere vorgenommenen ,subsumtionen habe1 gehe blo auf die fast vllige ,gewiheit der ,einzigartigkeit des ,zusammentreffens der ,elemente in einem ,menschen1 es sei nur beleidigte ,wahrscheinlichkeitsrechnung8 ,und doch hat dieses ,gefhl1 genau genommen1 nichts von einem ,nichteinverstandensein1 wie sonst wohl mit irgend einer wissenschaftlichen ,these4 ,es ist auch etwas ganz anderes1 und darf damit nicht verwechselt werden1 wenn jemand selbst es sagt1 er sei ,wagnerianer4 ,hierin liegt im tiefsten ,grunde immer eine positive ,bewertung des ,wagnertums1 weil man selbst ,wagnerianer ist4 ,wer aufrichtig ist1 wer es sein kann1 wird zugeben1 da er mit einer solchen ,aussage auch eine ,erhhung ,wagners vornimmt4 ,vom anderen ,menschen frchtet man meist1 da er das ,gegenteil einer ,erhhung beabsichtige4 ,daher die ,erscheinung1 da ein ,mensch sehr viel von sich selbst sagen kann1 was ihm von anderen zu hren hchst peinlich wre1 wie ,cyrano von ,bergerac von den tollsten ,sticheleien bekennt3 ,je me les sers moi-mme1 avec assez de verve1 ,mais je ne permets pas qu'un autre me les serve4 ,woher rhrt also jenes ,gefhl1 das selbst tiefstehende ,menschen haben8 ,von einem1 wenn auch noch so dunklen ,bewutsein ihres ,ich1 ihrer ,individualitt1 die dabei zu kurz kommt4 ,dieses ,widerstreben ist das ,urbild aller ,emprung4 ,es geht endlich auch nicht recht an1 einen ,pascal1 einen ,newton einerseits hchst geniale ,denker und anderseits mit einer ,menge beschrnkter ,vorurteile behaftet sein zu lassen1 ber die wir lngst hinaus seien4 ,stehen wir denn wirklich auf unsere elektrischen ,bahnen und empirischen ,psychologien hin schon ohne weiteres um so viel hher als jene ,zeit8 ,ist ,kultur1 wenn es ,kulturwerte gibt1 wirklich nach dem ,stande der ,wissenschaft1 die immer nur einen sozialen1 nie einen individuellen1 nicht-demonstrierbaren ,charakter hat1 nach der ,zahl der ,volksbibliotheken und ,laboratorien zu messen8 ,ist ,kultur denn etwas auerhalb des ,menschen1 ist ,kultur nicht vor allem im ,menschen8 ,und man mag sich noch so erhaben fhlen ber einen ,euler1 gewi einen der grten ,mathematiker aller ,zeiten1 welcher einmal sagt3 was er1 im ,augenblick1 da er einen ,brief schreibe1 tue1 das wrde er genau so tun wie wenn er im ,krper eines ,rhinozeros steckte4 ,ich will die uerung ,eulers auch nicht schlechthin verteidigen1 sie ist vielleicht charakteristisch fr den ,mathematiker1 ein ,maler htte sie nie getan4 ,aber dieses ,wort gar nicht zu begreifen1 nicht einmal die ,mhe zu seinem ,verstndnisse sich zu nehmen1 sich ber sie einfach lustig zu machen und ,euler mit der ,beschrnktheit seiner ,zeit zu entschuldigen1 das scheint mir keineswegs gerechtfertigt4 ,also1 es ist1 wenigstens fr den ,mann1 auch in der ,psychologie ohne den ,ich-,begriff nicht dauernd auszukommen2 ob mit diesem eine im ,windelbandschen ,sinne nomothetische ,psychologie1 d4 h4 psychologische ,gesetze vereinbar sind1 scheint sehr fraglich1 kann aber an der ,anerkennung jener ,notwendigkeit nichts ndern4 ,vielleicht schlgt die ,psychologie jene ,bahn ein1 die ihr ein frheres ,kapitel vorzeichnen zu knnen glaubte1 und wird theoretische ,biographie4 ,aber gerade dann werden ihr die ,grenzen aller empirischen ,psychologie am ehesten zum ,bewutsein kommen4 ,da im ,manne fr alle ,psychologie ein ,ineffabile1 ein ,unauflsliches bleibt1 damit stimmt es wunderbar berein1 da regelrechte ,flle von duplex oder multiplex personality1 ,verdoppelung oder ,vervielfachung des ,ich1 nur bei ,frauen beobachtet worden sind4 ,das absolute ,weib ist zerlegbar3 der ,mann ist in alle ,ewigkeit1 auch durch die beste ,charakterologie nicht vllig zerlegbar1 geschweige denn durchs ,experiment3 in ihm ist ein ,wesenskern1 der keine ,zergliederung mehr zult4 ,w ist ein ,aggregat und daher dissoziierbar1 spaltbar4 ,deswegen ist es ungemein komisch und belustigend1 moderne ,gymnasiasten 7als platonische ,idee7 von der ,seele des ,weibes1 von ,frauenherzen und ihren ,mysterien1 von der ,psyche des modernen ,weibes etc4 reden zu hren4 ,es scheint auch zu dem ,befhigungsnachweis eines gesuchten ,accoucheurs zu gehren1 da er an die ,seele des ,weibes glaube4 ,wenigstens hren es viele ,frauen sehr gerne1 wenn man von ihrer ,seele spricht1 obwohl sie 7in ,henidenform7 wissen1 da das ,ganze ein ,schwindel ist4 ,das ,weib als die ,sphinx6 ,ein rgerer ,unsinn ist kaum je gesagt worden4 ,der ,mann ist unendlich rtselhafter1 unvergleichlich komplizierter4 ,man braucht nur auf die ,gasse zu gehen3 es gibt kaum ein ,frauengesicht1 dessen ,ausdruck einem da nicht bald klar wrde4 ,das ,register des ,weibes an ,gefhlen1 an ,stimmungen ist so unendlich arm6 ,whrend gar manches mnnliche ,antlitz lange und schwer zu raten gibt4 ,schlielich werden wir hier auch einer ,lsung der ,frage3 ,parallelismus oder ,wechselwirkung zwischen ,seelischem und ,krperlichem8 nhergefhrt4 ,fr ,w trifft der psychophysische ,parallelismus1 als vollstndige ,koordination beider ,reihen1 zu3 mit der senilen ,involution der ,frau erlischt auch die ,fhigkeit zu geistiger ,anspannung1 die ja nur im ,gefolge sexueller ,zwecke auftritt1 und diesen dienstbar gemacht wird4 ,der ,mann wird nie in dem ,sinne vllig alt wie das ,weib1 und es ist die geistige ,rckbildung hier durchaus nicht notwendig1 sondern nur in einzelnen ,fllen mit der krperlichen verknpft2 am allerwenigsten endlich ist von greisenhafter ,schwche bei jenem ,menschen etwas wahrzunehmen1 welcher die ,mnnlichkeit in voller geistiger ,entfaltung zeigt1 beim ,genie4 ,nicht umsonst sind jene ,philosophen1 welche die strengsten ,parallelisten waren1 ,spinoza und ,fechner1 auch die strengsten ,deterministen4 ,bei ,m1 dem freien1 intelligiblen ,subjekte1 das sich fr ,gut oder fr ,bse nach seinem ,willen entscheiden kann1 ist der psychophysische ,parallelismus1 der eine der mechanischen genau analoge ,kausalverkettung auch fr alles ,geistige fordern wrde1 auszuschlieen4 ,so weit wre denn die ,frage1 welcher prinzipielle ,standpunkt in der ,behandlung der ,psychologie der ,geschlechter einzunehmen ist1 erledigt4 ,es erwchst dieser ,ansicht jedoch wieder eine auerordentliche ,schwierigkeit in einer ,reihe merkwrdiger ,tatsachen1 die zwar fr die faktische ,seelenlosigkeit von ,w noch einmal1 und zwar in geradezu entscheidender ,weise in ,betracht kommen1 die aber anderseits von der ,darstellung auch die ,erklrung eines sehr eigentmlichen ,verhaltens der ,frau fordern1 das seltsamerweise noch kaum jemand ernstlich ,problem geworden zu sein scheint4 ,schon lngst wurde bemerkt1 wie die ,klarheit des mnnlichen ,denkens gegenber der weiblichen ,unbestimmtheit1 und spter wurde darauf hingewiesen1 wie die ,funktion der gesetzten ,rede1 in welcher feste logische ,urteile zum ,ausdruck kommen1 auf die ,frau wie ein ,sexualcharakter des ,mannes wirkt4 ,was aber ,w sexuell anreizt1 mu eine ,eigenschaft von ,m sein4 ,ebenso macht ,unbeugsamkeit des mnnlichen ,charakters auf die ,frau sexuellen ,eindruck1 sie miachtet den ,mann1 der einem anderen nachgibt4 ,man pflegt in solchen ,fllen oft von sittlichem ,einflu des ,weibes auf den ,mann zu reden1 wo doch sie nur das sexuelle ,komplement in seinen komplementierenden ,eigenschaften voll und ganz sich zu erhalten strebt4 ,die ,frauen verlangen vom ,manne ,mnnlichkeit1 und glauben sich zur hchsten ,entrstung und ,verachtung berechtigt1 wenn der ,mann ihre ,erwartungen in diesem ,punkt enttuscht4 ,so wird eine ,frau1 auch wenn sie noch so kokett und noch so verlogen ist1 in ,erbitterung und ,emprung geraten1 wenn sie beim ,manne ,spuren von ,koketterie oder ,lgenhaftigkeit wahrnimmt4 ,sie mag noch so feige sein3 der ,mann soll ,mut beweisen4 ,da dies nur sexueller ,egoismus ist1 der sich den ungetrbten ,genu seines ,komplementes zu wahren sucht1 wird allzuoft verkannt4 ,und so ist denn auch aus der ,erfahrung kaum ein zwingenderer ,beweis fr die ,seelenlosigkeit des ,weibes zu fhren als daraus1 da die ,frauen vom ,manne ,seele verlangen1 und ,gte auf sie wirken kann1 obwohl sie selbst nicht wirklich gut sind4 ,seele ist ein ,sexualcharakter1 der nicht anders und zu keinem anderen ,zwecke beansprucht wird als groe ,muskelkraft oder kitzelnde ,schnurrbartspitze4 ,man mag sich an der ,kraheit des ,ausdruckes stoen1 an der ,sache ist nichts zu ndern4 -- ,die allerstrkste ,wirkung endlich bt auf die ,frau der mnnliche ,wille4 ,und sie hat einen merkwrdig feinen ,sinn dafr1 ob das ,ich will des ,mannes blo ,anstrengung und ,aufgeblasenheit oder wirkliche ,entschlossenheit ist4 ,im letzteren ,falle ist der ,effekt ein ganz ungeheuerer4 ,wie kann nun aber eine ,frau1 wenn sie an sich seelenlos ist1 ,seele beim ,manne perzipieren1 wie seine ,moralitt beurteilen1 da sie selbst amoralisch ist1 wie seine ,charakterstrke auffassen1 ohne als ,person ,charakter zu haben1 wie seinen ,willen spren1 obgleich sie doch eigenen ,willen nicht besitzt8 ,hiemit ist das auerordentlich schwierige ,problem formuliert1 vor dem die ,untersuchung weiterhin noch zu bestehen haben wird4 ,bevor aber seine ,lsung versucht werde1 mssen die errungenen ,positionen nach allen ,seiten hin befestigt und gegen ,angriffe geschtzt werden1 die in den ,augen mancher imstande sein knnten1 sie zu erschttern4 ,x4 ,kapitel4 ,mutterschaft und ,prostitution4 ,der ,haupteinwand1 welcher gegen die bisherige ,darstellung wird erhoben werden1 bezieht sich auf die ,allgemeingltigkeit des ,gesagten fr alle ,frauen4 ,bei einigen1 bei vielen mge das zutreffen2 aber es gebe doch auch andere 444 ,es lag ursprnglich nicht in meiner ,absicht1 auf spezielle ,formen der ,weiblichkeit einzugehen4 ,die ,frauen lassen sich nach mehreren ,gesichtspunkten einteilen1 und gewi mu man sich hten1 das1 was von einem extremen ,typus gilt1 der zwar berall nachweisbar ist1 aber oft durch das ,vorwalten gerade des entgegengesetzten ,typus bis zur ,unmerklichkeit zurckgedrngt wird1 von der ,allgemeinheit der ,frauen in gleicher ,weise zu behaupten4 ,es sind mehrere ,einteilungen der ,frauen mglich1 und es gibt verschiedene ,frauencharaktere2 wenn auch das ,wort ,charakter hier nur im empirischen ,verstande angewendet werden darf4 ,alle ,charaktereigenschaften des ,mannes finden merkwrdige1 zu ,amphibolien oft genug ,anla bietende ,analoga beim ,weibe 7einen interessanten ,vergleich dieser ,art zieht spter dieses ,kapitel72 doch ist beim ,manne der ,charakter stets auch in die ,sphre des ,intelligiblen getaucht1 und dort mchtig verankert2 hieraus wird denn die frher 7,s4 #ajd7 gergte ,vermischung der ,seelenlehre mit der ,charakterologie1 und die ,gemeinsamkeit im ,schicksale beider1 wieder eher begreiflich4 ,die charakterologischen ,unterschiede unter den ,frauen senden ihre ,wurzeln nie so tief in den ,urboden hinab1 da sie in die ,entwicklung einer ,individualitt einzugehen vermchten2 und es gibt vielleicht gar keine weibliche ,eigenschaft1 die nicht im ,laufe des ,lebens1 unter dem ,einflu des mnnlichen ,willens1 in der ,frau modifiziert1 zurckgedrngt1 ja vernichtet werden knnte4 ,was es unter ganz gleich mnnlichen oder ganz gleich weiblichen ,individuen noch fr ,unterschiede geben mge1 diese ,frage hatte ich bisher mit ,bedacht aus dem ,spiele gelassen4 ,keineswegs1 weil mit der ,zurckfhrung psychologischer ,differenzen auf das ,prinzip der sexuellen ,zwischenformen mehr gewonnen gewesen war als ein ,leitfaden unter tausenden auf diesem verschlungensten aller ,gebiete3 sondern aus dem einfachen ,grunde1 weil jede ,kreuzung mit einem anderen ,prinzipe1 jede ,erweiterung der linearen ,betrachtungen ins ,flchenhafte1 strend gewirkt htte bei diesem ersten ,versuche einer grndlichen charakterologischen ,orientierung1 der weiter kommen wollte als bis zur ,ermittelung von ,temperamenten oder ,sinnestypen4 ,die spezielle weibliche ,charakterologie soll einer besonderen ,darstellung vorbehalten bleiben2 aber schon diese ,schrift ist nicht ohne ,hinblick auf individuelle ,differenzen unter den ,frauen abgefat1 und ich glaube so den ,fehler falscher ,verallgemeinerung vermieden1 und bisher nur solches behauptet zu haben1 was unterschiedslos von allen gleich weiblichen ,frauen in gleicher ,weise und gleicher ,strke gilt4 ,nur auf ,w ganz allgemein ist es bisher angekommen4 ,da man aber meinen ,darlegungen vornehmlich einen ,typus unter den ,frauen entgegenhalten wird1 ergibt sich die ,notwendigkeit1 bereits hier ein ,gegensatzpaar aus der ,flle herauszugreifen4 ,allem ,schlechten und ,garstigen1 das ich den ,frauen nachgesagt habe1 wird das ,weib als ,mutter gegenbergestellt werden4 ,dieses erfordert also eine ,besprechung4 ,seine ,ergrndung kann aber niemand in ,angriff nehmen1 ohne zugleich den ,gegenpol der ,mutter1 welcher die fr das ,weib diametral kontrre ,mglichkeit verwirklicht zeigt1 heranzuziehen2 weil nur hiedurch der ,muttertypus eine deutliche ,abgrenzung erfhrt1 nur so die ,eigenschaften der ,mutter von allem ,fremden scharf sich abheben knnen4 ,jener der ,mutter polar entgegengesetzte ,typus ist die ,dirne4 ,die ,notwendigkeit gerade dieser ,gegenberstellung lt sich ebensowenig deduzieren1 wie da ,mann und ,weib einander entgegengesetzt sind2 wie man dies nur sieht und nicht beweist1 so mu man auch jenes erschaut haben1 oder es in der ,wirklichkeit wiederzufinden trachten1 um sich zu berzeugen1 ob diese dem ,schema sich bequem einordnet4 ,auf jene ,restriktionen1 die vorzunehmen sind1 komme ich noch zu sprechen2 einstweilen seien die ,frauen betrachtet als stets von zwei ,typen1 einmal mehr vom einen1 ein andermal mehr vom anderen etwas in sich tragend3 diese ,typen sind die ,mutter und die ,dirne4 ,man wrde diese ,dichotomie miverstehen1 wenn man sie von einer populren ,entgegensetzung nicht unterschiede4 ,man hat oft gesagt1 das ,weib sei sowohl ,mutter als ,geliebte4 ,den ,sinn und ,nutzen dieser ,distinktion kann ich nicht recht einsehen4 ,soll mit der ,qualitt der ,geliebten das ,stadium bezeichnet werden1 welches der ,mutterschaft notwendig vorhergeht8 ,dann kann es keinerlei dauernde charakterologische ,eigentmlichkeit bezeichnen4 ,und was sagt denn der ,begriff ,geliebte ber die ,frau selbst aus1 als da sie geliebt wird8 ,fgt er ihr wirklich eine wesentliche1 oder nicht vielmehr eine ganz uerliche ,bestimmung zu8 ,geliebt werden mag sowohl die ,mutter als die ,dirne4 ,hchstens knnte man mit der ,geliebten eine ,gruppe von ,frauen haben umschreiben wollen1 die ungefhr in der ,mitte zwischen den hier bezeichneten ,polen sich aufhielte1 eine ,zwischenform von ,mutter und ,dirne2 oder man hlt es einer ausdrcklichen ,feststellung fr bedrftig1 da eine ,mutter zum ,vater ihrer ,kinder in einem anderen ,verhltnis stehe als zu ihren ,kindern selbst1 und ,geliebte eben sei1 insoferne sie sich lieben lt1 d4 h4 dem ,liebenden sich hingibt4 ,aber damit ist nichts gewonnen1 weil dies beide1 ,mutter wie ,prostituierte1 gegebenenfalls in formal gleicher ,weise tun knnen4 ,der ,begriff der ,geliebten sagt gar nichts ber die ,qualitten des ,wesens aus1 das geliebt wird2 wie natrlich1 denn er soll nur das erste zeitliche ,stadium im ,leben einer und derselben ,frau andeuten1 an welches sich spter als zweites die ,mutterschaft schliet4 ,da also der ,zustand der ,geliebten doch nur ein accidentielles ,merkmal ihrer ,person ist1 wird jene ,gegenberstellung ganz unlogisch1 indem die ,mutterschaft auch etwas ,innerliches ist und nicht blo die ,tatsache anzeigt1 da eine ,frau geboren hat4 ,worin dieses tiefere ,wesen der ,mutterschaft besteht1 wird eben ,aufgabe der jetzigen ,untersuchung4 ,da ,mutterschaft und ,prostitution einander polar entgegengesetzt sind1 ergibt sich mit groer ,wahrscheinlichkeit allein schon aus der greren ,kinderzahl der guten ,hausmtter1 indes die ,kokotte immer nur wenige ,kinder hat1 und die ,gassendirne in der ,mehrzahl der ,flle berhaupt steril ist4 ,es ist wohl zu beachten1 da nicht das kufliche ,mdchen allein dem ,dirnentypus angehrt1 sondern sehr viele unter den sogenannten anstndigen ,mdchen und verheirateten ,frauen1 ja selbst solche1 die gar nie die ,ehe brechen1 nicht1 weil die ,gelegenheit nicht gnstig genug ist1 sondern weil sie selbst es nicht bis dahin kommen lassen4 ,man stoe sich also nicht an der ,verwendung des ,begriffes der ,dirne1 der ja erst noch zu analysieren ist1 in einem viel weiteren ,umfange als einem1 der blo auf feile ,weiber sich erstreckt4 berdies knnte der ,dirnentypus auch dann zum ,ausdruck kommen1 wenn blo ein ,mann und ein ,weib auf der ,welt wren1 denn er uert sich bereits in dem spezifisch verschiedenen ,verhalten zum einzelnen ,manne4 ,schon die ,tatsache der geringeren ,fruchtbarkeit enthbe mich der ,pflicht einer ,auseinandersetzung mit der allgemeinen ,ansicht1 welche ein1 notwendigerweise tief im ,wesen eines ,menschen gegrndetes ,phnomen1 wie die ,prostitution1 ableiten will aus sozialen ,mistnden1 aus der ,erwerbslosigkeit vieler ,frauen1 und daraufhin spezielle ,anklagen gegen die heutige ,gesellschaft erhebt1 deren mnnliche ,machthaber in ihrem konomischen ,egoismus den unverheirateten ,frauen die ,mglichkeit eines rechtschaffenen ,lebens so erschwerten2 oder auf das ,junggesellentum rekurriert1 das ebenfalls angeblich nur materielle ,grnde habe1 und zu seiner notwendigen ,ergnzung nach der ,prostitution verlange4 ,oder soll doch angefhrt werden3 da die ,prostitution nicht blo bei rmlichen ,gassendirnen zu suchen ist2 da wohlhabende ,mdchen zuweilen sich aller ,vorteile ihres ,rufes begeben1 und ein offenes ,flanieren auf der ,strae versteckten ,liebschaften vorziehen -- denn zur richtigen ,prostitution gehrt die ,gasse --2 da viele ,stellen in ,geschftslden1 in der ,buchhaltung1 im ,post-1 ,telegraphen- und ,telephondienste1 wo immer eine rein schablonenmige ,ttigkeit beansprucht wird1 mit ,vorliebe an ,frauen vergeben werden1 weil ,w viel weniger differenziert und eben darum bedrfnisloser ist als ,m1 der ,kapitalismus aber lange vor der ,wissenschaft das weggehabt hat1 da man die ,frauen ihrer niedrigeren ,lebenshaltung wegen auch schlechter bezahlen drfe4 brigens findet selbst die junge ,dirne1 weil sie teueren ,mietzins zu zahlen1 eine nicht gewhnliche ,kleidung zu tragen und den ,souteneur auszuhalten hat1 meist nur sehr schwer ihr ,auskommen4 ,wie tief der ,hang zu ihrem ,leben in ihnen wurzelt1 das bezeugt die hufige ,erscheinung1 da ,prostituierte1 wenn sie geehelicht werden1 wieder zu ihrem frheren ,gewerbe zurckkehren4 ,die ,prostituierten sind ferner vermge unbekannter1 aber offenbar in einer angeborenen ,konstitution liegender ,ursachen gegen manche ,infektionen oft immun1 denen rechtschaffene ,frauen meist unterliegen4 ,schlielich hat die ,prostitution immer bestanden und ist mit den ,errungenschaften der kapitalistischen ra keineswegs relativ gewachsen1 ja1 sie gehrte sogar zu den religisen ,institutionen gewisser ,vlker des ,altertums1 z4 ,b4 der ,phnizier4 ,die ,prostitution kann also keineswegs als etwas betrachtet werden1 wohin erst der ,mann die ,frau gedrngt hat4 ,oft genug wird sicherlich ein ,mann die ,schuld tragen1 wenn ein ,mdchen ihren ,dienst verlassen mute und sich brotlos fand4 ,da aber in solchem ,falle zu etwas gegriffen werden kann1 wie es die ,prostitution ist1 mu in der ,natur des menschlichen ,weibes selbst liegen4 ,was nicht ist1 kann auch nicht werden4 ,dem echten ,manne1 den materiell noch fter ein widriges ,schicksal trifft1 und welcher ,armut intensiver empfindet als das ,weib1 ist gleichwohl die ,prostitution fremd1 und mnnliche ,prostituierte 7unter ,kellnern1 ,friseurgehilfen etc47 sind immer vorgerckte sexuelle ,zwischenformen4 ,demnach ist die ,eignung und der ,hang zum ,dirnentum ebenso wie die ,anlage zur ,mutterschaft in einem ,weibe organisch1 von der ,geburt an vorhanden4 ,damit soll aber nicht gesagt sein1 jedes ,weib1 das zur ,dirne wird1 sei mit ausschlielich innerer ,notwendigkeit dazu geworden4 ,es stecken vielleicht in den meisten ,frauen beide ,mglichkeiten1 sowohl die ,mutter als die ,dirne2 nur die ,jungfrau -- man entschuldige2 ich wei1 es ist rcksichtslos gegen die ,mnner -- nur die ,jungfrau1 die gibt es nicht4 ,worauf es in solchen ,schwebefllen ankommt1 das kann nur der ,mann sein1 der ein ,weib zur ,mutter zu machen auf jeden ,fall durch seine ,person imstande ist2 nicht erst durch den ,koitus1 sondern durch ein einmaliges ,anblicken4 ,schopenhauer bemerkt1 der ,mensch msse sein ,dasein streng genommen von dem ,augenblick datieren1 da sein ,vater und seine ,mutter sich ineinander verliebt htten4 ,das ist nicht richtig4 ,die ,geburt eines ,menschen mte1 im idealen ,falle1 in den ,augenblick verlegt werden1 wo eine ,frau ihn1 den ,vater ihres ,kindes1 zum ersten ,male erblickt oder auch nur seine ,stimme hrt4 ,die biologische und medizinische ,wissenschaft1 die ,zchtungslehre und die ,gynkologie verhalten sich freilich1 seit ber sechzig ,jahren1 unter dem ,einflusse von ,johannes ,mller1 ,th4 ,bischoff und ,ch4 ,darwin1 der ,frage des ,versehens oder ,verschauens gegenber beinahe durchaus ablehnend4 ,es wird im weiteren eine ,theorie des ,versehens zu entwickeln versucht werden2 hier mchte ich nur soviel bemerken1 da die ,sache denn doch vielleicht nicht so steht1 da es kein ,versehen geben drfe1 weil es mit der ,ansicht sich nicht vertrage1 da blo ,samenzelle und ,ei das neue ,individuum bilden helfen2 sondern es gibt ein ,versehen1 und die ,wissenschaft soll trachten1 es zu erklren1 statt es als schlechterdings unmglich in ,abrede zu stellen1 und zu tun1 als ob sie in erfahrungswissenschaftlichen ,dingen je ber so viel ,erfahrung verfgen knnte1 um eine solche ,behauptung aufstellen zu drfen4 ,in einer apriorischen ,disziplin1 wie der ,mathematik1 darf ich es ganz ausgeschlossen nennen1 da auf dem ,planeten ,jupiter #b #b #e sei2 die ,biologie kennt nur ,stze von komparativer ,allgemeinheit 7,kant74 ,wenn ich hier fr das ,versehen eintreten und in seiner ,leugnung eine ,beschrnktheit erblicken mu1 will ich doch keineswegs behauptet haben1 da alle sogenannten ,mibildungen1 oder auch nur ein sehr groer ,teil derselben in ihm ihren ,grund haben4 ,es kommt vorlufig nur auf die ,mglichkeit einer ,beeinflussung der ,nachkommenschaft ohne den ,koitus mit der ,mutter an4 ,und da mchte ich zu sagen wagen#df3 so wie sicherlich1 wenn ,schopenhauer und ,goethe in der ,farbenlehre einer ,meinung sind1 sie schon darum a priori gegen alle ,physiker der ,vergangenheit1 ,gegenwart und ,zukunft recht haben drften1 ebenso wird etwas1 das fr ,ibsen 7,frau vom ,meer7 und ,goethe 7,wahlverwandtschaften7 ,wahrheit ist1 noch nicht falsch durch das ,gutachten smtlicher medizinischer ,fakultten der ,welt4 ,der ,mann brigens1 von dem eine so starke ,wirkung auf die ,frau erwartet werden knnte1 da ihr ,kind auch dann ihm hnlich wrde1 wenn es nicht aus seinem ,samen sich entwickelt hat1 dieser ,mann mte die ,frau sexuell in uerst vollkommener ,weise ergnzen4 ,wenn demnach solche ,flle nur sehr selten sind1 so liegt dies an der ,unwahrscheinlichkeit eines ,zusammentreffens so vollstndiger ,komplemente1 und darf keinen ,einwand gegen die prinzipielle ,mglichkeit solcher ,tatsachen bilden1 wie sie ,goethe und ,ibsen dargestellt haben4 ,ob aber eine ,frau jenen ,mann trifft1 der sie durch seine bloe ,gegenwart zur ,mutter seines ,kindes macht1 das ist ,zufallssache4 ,insofern ist fr viele ,mtter und ,prostituierte wohl die ,denkbarkeit zuzugeben1 da sich ihre ,lose umgekehrt htten gestalten knnen4 ,aber anderseits gibt es nicht nur zahllose ,beispiele1 in welchen auch ohne diesen ,mann die ,frau im ,mutter-,typus verbleibt1 sondern es kommen ebenso zweifellos ,flle vor1 wo dieser eine ,mann auftritt1 und doch auch sein ,erscheinen die schlieliche1 endgltige ,wendung zur ,prostitution nicht zu hindern vermag4 ,es bleibt demnach nichts brig1 als zwei angeborene1 entgegengesetzte ,veranlagungen anzunehmen1 die sich auf die verschiedenen ,frauen in verschiedenem ,verhltnis verteilen3 die absolute ,mutter und die absolute ,dirne4 ,zwischen beiden liegt die ,wirklichkeit3 es gibt sicherlich kein ,weib ohne alle ,dirneninstinkte 7viele werden das leugnen und fragen1 woran denn das ,dirnenhafte in vielen ,frauen erkennbar sei1 die nichts weniger als ,kokotten zu sein scheinen2 ich verweise diesbezglich einstweilen nur auf den ,grad der ,bereitschaft und ,willigkeit1 sich von irgendwelchem ,fremden unzchtig berhren und diesen an sich anstreifen zu lassen2 legt man diesen ,mastab an1 so wird man finden1 da es keine absolute ,mutter gibt74 ,ebensowenig aber existiert ein ,weib1 das aller mtterlichen ,regungen bar wre2 obgleich ich gestehen mu1 auerordentliche ,annherungen an die absolute ,dirne viel fter gefunden zu haben als solche ,grade von ,mtterlichkeit1 hinter denen alles ,dirnenhafte zurcktritt4 ,das ,wesen der ,mutterschaft besteht1 wie schon die erste und oberflchlichste ,analyse des ,begriffes ergibt1 darin1 da die ,erreichung des ,kindes der ,hauptzweck des ,lebens der ,mutter ist1 indessen bei der absoluten ,dirne dieser ,zweck fr die ,begattung gnzlich in ,wegfall gekommen scheint4 ,eine eingehendere ,untersuchung wird also vor allem zwei ,dinge in ,betracht ziehen und sehen mssen1 wie sich ,dirne und ,mutter zu beiden verhalten3 die ,beziehung einer jeden zum ,kinde1 und ihre ,beziehung zum ,koitus4 ,zunchst scheiden sich beide1 ,mutter und ,dirne1 durch der ersteren ,verhltnis zum ,kinde4 ,der absoluten ,dirne liegt nur am ,manne1 der absoluten ,mutter kann nur am ,kinde gelegen sein4 ,prfstein ist am sichersten das ,verhltnis zur ,tochter3 nur wenn sie diese gar nie beneidet wegen grerer ,jugend oder ,schnheit1 ihr nie die ,bewunderung im geringsten mignnt1 die sie bei den ,mnnern findet1 sondern sich vollstndig mit ihr identifiziert und des ,verehrers ihrer ,tochter sich so freut1 als wre er ihr eigener ,anbeter1 nur dann ist sie ,mutter zu nennen4 ,die absolute ,mutter1 der es allein auf das ,kind ankommt1 wird ,mutter durch jeden ,mann4 ,man wird finden1 da ,frauen1 die in ihrer ,kindheit eifriger als die anderen mit ,puppen spielten1 bereits als ,mdchen ,kinder sehr liebten und gerne warteten1 dem ,manne gegenber wenig whlerisch sind1 sondern bereitwillig den ersten besten ,gatten nehmen1 der sie halbwegs zu versorgen imstande und ihren ,eltern und ,verwandten genehm ist4 ,wenn ein solches ,mdchen aber1 gleichgltig durch wen1 ,mutter geworden ist1 so bekmmert es sich1 im ,idealfalle1 um keinen anderen ,mann mehr4 ,der absoluten ,dirne hingegen sind1 schon als ,kind1 ,kinder ein ,greuel2 spter bentzt sie das ,kind hchstens als ,mittel1 um durch ,vortuschung eines1 auf ,rhrung des ,mannes berechneten1 ,idylles zwischen ,mutter und ,kind1 diesen an sich zu locken4 ,sie ist das ,weib1 das allen ,mnnern zu gefallen das ,bedrfnis hat1 und da es keine absolute ,mutter gibt1 wird man in jeder ,frau mindestens noch die ,spur dieser allgemeinen ,gefallsucht entdecken knnen1 welche nie auch nur auf einen ,mann der ,welt verzichtet4 ,hier nimmt man brigens eine formale hnlichkeit zwischen der absoluten ,mutter und der absoluten ,kokotte wahr4 ,beide sind eigentlich in ,bezug auf die ,individualitt des sexuellen ,komplementes anspruchslos4 ,die eine nimmt jeden beliebigen ,mann1 der ihr zum ,kinde dienlich ist1 und bedarf keines weiteren ,mannes1 sobald sie das ,kind hat3 nur aus diesem ,grunde ist sie monogam zu nennen4 ,die andere gibt sich jedem beliebigen ,mann1 der ihr zum erotischen ,genusse verhilft3 dieser ist fr sie ,selbstzweck4 ,hier berhren sich also die beiden ,extreme1 wir mgen somit hoffen1 einen ,durchblick auf das ,wesen des ,weibes berhaupt von da aus gewinnen zu knnen4 ,in der ,tat mu ich die allgemeine ,ansicht1 welche ich lange geteilt habe1 vllig verfehlt nennen1 die ,ansicht1 da das ,weib monogam und der ,mann polygam sei4 ,das ,umgekehrte ist der ,fall4 ,man darf sich nicht dadurch beirren lassen1 da die ,frauen oft lange den ,mann abwarten und1 wenn mglich1 whlen1 der ihnen am meisten ,wert zu schenken in der ,lage ist -- den ,herrlichsten1 ,berhmtesten1 den ,ersten unter ,allen4 ,dieses ,bedrfnis scheidet das ,weib vom ,tiere1 welches ,wert berhaupt nicht1 weder vor sich selbst1 durch sich selbst 7wie der ,mann71 noch durch einen anderen1 vor einem anderen 7wie das ,weib7 zu gewinnen trachtet4 ,aber nur von ,dummkpfen konnte es im rhmenden ,sinne hervorgehoben werden1 da es doch am sichersten zeigt1 wie die ,frau alles ,eigenwertes entbehrt4 ,dieses ,bedrfnis nun verlangt allerdings nach ,befriedigung2 es liegt aber in ihm durchaus nicht der sittliche ,gedanke der ,monogamie4 ,der ,mann ist in der ,lage1 ,wert zu spenden1 ,wert zu bertragen an die ,frau1 er kann schenken1 er will auch schenken2 nie kann er seinen ,wert1 wie das ,weib1 als ,beschenkter finden4 ,die ,frau sucht also zwar sich mglichst viel ,wert zu verschaffen1 indem sie ihre ,erwhlung durch jenen einen ,mann betreibt1 der ihr den meisten ,wert geben kann2 der ,ehe aber liegen1 beim ,manne1 ganz andere ,motive zu ,grunde4 ,sie ist jedenfalls ursprnglich als die ,vollendung der idealen ,liebe1 als eine ,erfllung gedacht1 auch wenn es sehr fraglich ist1 ob sie so viel je wirklich leisten kann4 ,sie ist ferner durchdrungen von dem ganz und gar mnnlichen ,gedanken der ,treue 7die ,kontinuitt1 ein intelligibles ,ich voraussetzt74 ,man wird zwar oft das ,weib treuer nennen hren als den ,mann2 die ,treue des ,mannes ist nmlich fr ihn ein ,zwang1 den er sich1 allerdings im freien ,willen und mit vollem ,bewutsein1 auferlegt hat4 ,er wird an diese ,selbstbindung oft sich nicht kehren1 aber dies stets als sein ,unrecht betrachten oder irgendwie fhlen4 ,wenn er die ,ehe bricht1 so hat er sein intelligibles ,wesen nicht zum ,worte kommen lassen4 ,fr die ,frau ist der ,ehebruch ein kitzelndes ,spiel1 in welchem der ,gedanke der ,sittlichkeit gar nicht1 sondern nur die ,motive der ,sicherheit und des ,rufes mitsprechen4 ,es gibt kein ,weib1 das in ,gedanken ihrem ,manne nie untreu geworden wre1 ohne da es aber darum dies auch schon sich vorwrfe4 ,denn das ,weib geht die ,ehe zitternd und voll unbewuter ,begier ein und bricht sie1 da es kein der ,zeitlichkeit entrcktes ,ich hat1 so erwartungsvoll1 so gedankenlos1 wie es sie geschlossen hat4 ,jenes ,motiv1 das einem ,vertrage ,treue wahren heit1 kann nur beim ,manne sich finden2 fr die bindende ,kraft eines gegebenen ,wortes fehlt der ,frau das ,verstndnis4 ,was man als ,beispiele weiblicher ,treue anfhrt1 beweist hiegegen wenig4 ,sie ist entweder die lange ,nachwirkung eines intensiven ,verhltnisses sexueller ,folgsamkeit 7,penelope7 oder dieses ,hrigkeitsverhltnis selbst1 hndisch1 nachlaufend1 voll instinktiver zher ,anhnglichkeit1 vergleichbar der krperlichen ,nhe als ,bedingung alles weiblichen ,mitleidens 7,das ,kthchen von ,heilbronn74 ,die ,ein-,ehe hat also der ,mann geschaffen4 ,sie hat ihren ,ursprung im ,gedanken der mnnlichen ,individualitt1 die im ,wandel der ,zeiten unverndert fortdauert2 und demnach zu ihrer vollen ,ergnzung stets nur eines und desselben ,wesens bedrfen kann4 ,insoweit liegt in dem ,plane der ,ein-,ehe unleugbar etwas ,hheres und findet die ,aufnahme derselben unter die ,sakramente der katholischen ,kirche eine gewisse ,rechtfertigung4 ,dennoch soll hiemit in der ,frage ,ehe oder freie ,liebe nicht ,partei ergriffen sein4 ,auf dem ,boden irgendwelcher ,abweichungen vom strengsten ,sittengesetz -- und eine solche ,abweichung liegt in jeder empirischen ,ehe -- sind vllig befriedigende ,problemlsungen nie mehr mglich3 zugleich mit der ,ehe ist der ,ehebruch auf die ,welt gekommen4 ,trotzdem kann die ,ehe nur vom ,manne eingesetzt sein4 ,es gibt kein ,rechtsinstitut weiblichen ,ursprungs1 alles ,recht rhrt vom ,manne1 und nur viele ,sitte vom ,weibe her 7schon darum wre es ganz verfehlt1 das ,recht aus der ,sitte1 oder umgekehrt die ,sitte aus dem ,recht hervorgehen zu lassen4 ,beide sind ganz heterogene ,dinge74 ,ordnung in wirre sexuelle ,verhltnisse zu bringen1 dazu kann1 wie nach ,ordnung1 nach ,regel1 nach ,gesetz berhaupt 7im praktischen wie theoretischen7 nur der ,mann -- donna mobile -- das ,bedrfnis und die ,kraft besessen haben4 ,und es scheint ja wirklich fr viele ,vlker eine ,zeit gegeben zu haben1 da die ,frauen auf die soziale ,gestaltung groen ,einflu nehmen durften2 aber damals gab es nichts weniger als ,ehe3 die ,zeit des ,matriarchats ist die ,zeit der ,vielmnnerei4 -- ,das ungleiche ,verhltnis der ,mutter und der ,dirne zum ,kinde ist reich an weiteren ,aufschlssen4 ,ein ,weib1 das vorwiegend ,dirne ist1 wird auch in ihrem ,sohne zunchst dessen ,mannheit wahrnehmen und stets in einem sexuellen ,verhltnis zu ihm stehen4 ,da aber kein ,weib ganz mtterlich ist1 lt es sich nicht verkennen1 da ein letzter ,rest sexueller ,wirkung von jedem ,sohne auf seine ,mutter ausgeht4 ,darum bezeichnete ich frher das ,verhltnis zur ,tochter als den zuverlssigsten ,mastab der ,mutterliebe4 ,sicherlich steht anderseits auch jeder ,sohn zu seiner ,mutter in einer1 wenn auch vor den ,blicken beider noch so verschleierten1 sexuellen ,beziehung4 ,in der ersten ,zeit der ,pubertt kommt dies bei den meisten ,mnnern1 bei manchen selbst noch spter hin und wieder1 aus seiner ,zurckdrngung im wachen ,bewutsein1 durch sexuelle ,phantasien whrend des ,schlafes1 deren ,objekt die ,mutter bildet1 zum ,vorschein 7dipus-,traum74 ,da aber auch im eigentlichsten ,verhltnis der echten ,mutter zum ,kinde noch ein tiefes1 sexuelles ,verschmolzenheitselement steckt1 darauf scheinen die ,wollustgefhle hinzudeuten1 welche die ,frau bei der ,laktation so unzweifelhaft empfindet1 wie die anatomische ,tatsache feststeht1 da sich unter der weiblichen ,brustwarze erektiles ,gewebe befindet und von den ,physiologen ermittelt ist1 da durch ,reizung von diesem ,punkte aus ,zusammenziehungen der ,gebrmuttermuskulatur ausgelst werden knnen4 ,sowohl die ,passivitt1 welche fr das ,weib aus dem aktiven ,saugen des ,kindes resultiert1 als auch der ,zustand inniger1 krperlicher ,berhrung whrend der ,spende der ,muttermilch stellen eine sehr vollkommene ,analogie zum ,verhalten des ,weibes im ,koitus her2 sie lassen es begreiflich erscheinen1 da die monatlichen ,blutungen auch whrend der ,laktation pausieren1 und geben der unklaren1 aber tiefen ,eifersucht des ,mannes schon auf den ,sugling ein gewisses ,recht4 ,das ,nhren des ,kindes ist aber eine durchaus mtterliche ,beschftigung2 je mehr eine ,frau ,dirne ist1 desto weniger wird sie ihr ,kind selbst stillen wollen1 desto schlechter wird sie es knnen4 ,es lt sich also nicht leugnen1 da das ,verhltnis ,mutter--,kind an sich bereits ein dem ,verhltnis ,weib--,mann verwandtes ist4 ,die ,mtterlichkeit ist ferner gleich allgemein wie die ,sexualitt und den verschiedenen ,wesen gegenber so abgestuft wie diese4 ,wenn eine ,frau mtterlich ist1 mu ihre ,mtterlichkeit nicht nur dem leiblichen ,kinde gegenber sich offenbaren1 sondern auch schon vorher und jedem ,menschen gegenber zum ,ausdruck kommen2 wenngleich das ,interesse fr das eigene ,kind spter alles andere absorbiert und die ,mutter im ,falle eines ,konfliktes durchaus engherzig1 blind und ungerecht macht4 ,am interessantesten ist hier das ,verhltnis des mtterlichen ,mdchens zum ,geliebten4 ,mtterliche ,frauen nmlich sind schon als ,mdchen dem ,manne gegenber1 den sie lieben1 selbst fr jenen ,mann1 der spter ,vater ihres ,kindes wird1 ,mtter2 er ist selbst schon in gewissem ,sinne ihr ,kind4 ,in diesem ,mutter und liebender ,frau ,gemeinsamen#dg offenbart sich uns das tiefste ,wesen dieses ,weibestypus3 es ist der fortlaufende ,wurzelstock der ,gattung1 den die ,mtter bilden1 das nie endende1 mit dem ,boden verwachsene ,rhizom1 von dem sich der einzelne ,mann als ,individuum abhebt und dem gegenber er seiner ,vergnglichkeit inne wird4 ,dieser ,gedanke ist es1 mehr oder weniger bewut1 welcher den ,mann selbst das mtterliche ,einzelwesen1 auch schon als ,mdchen1 in einer gewissen ,ewigkeit erblicken lt#dh1 der das schwangere ,weib zu einer groen ,idee macht 7,zola74 ,die ungeheuere ,sicherheit der ,gattung1 aber freilich sonst nichts1 liegt in dem ,schweigen dieser ,geschpfe1 vor dem sich der ,mann fr ,augenblicke sogar klein fhlen kann4 ,ein gewisser ,friede1 eine groe ,ruhe mag in solchen ,minuten ber ihn kommen1 ein ,schweigen aller hheren und tieferen ,sehnsucht1 und er mag so fr ,momente wirklich whnen1 den tiefsten ,zusammenhang mit der ,welt durch das ,weib gefunden zu haben4 ,wird er doch beim geliebten ,weib dann ebenfalls zum ,kinde 7,siegfried bei ,brnnhilde1 dritter ,akt72 zum ,kinde1 das die ,mutter lchelnd betrachtet1 fr das sie unendlich viel wei1 dem sie ,pflege angedeihen lt1 das sie zhmt und im ,zaum hlt4 ,aber nur auf ,sekunden 7,siegfried reit sich von ,brnnhilde74 ,denn was den ,mann ausmacht1 ist ja nur1 was ihn von der ,gattung loslst1 indem es ihn ber sie erhebt4 ,darum ist die ,vaterschaft durchaus nicht die ,befriedigung seines tiefsten ,gemtsbedrfnisses1 darum ist ihm der ,gedanke1 in der ,gattung auf-1 in ihr unterzugehen1 entsetzlich2 und das frchterlichste ,kapitel1 in dem trostrmsten unter den groen ,bchern der menschlichen ,literatur1 in der ,welt als ,wille und ,vorstellung1 das ber den ,tod und sein ,verhltnis zur ,unzerstrbarkeit unseres ,wesens an sich1 wo diese ,unendlichkeit des ,gattungswillens als die einzig wirkliche ,unsterblichkeit hingestellt ist4 ,die ,sicherheit der ,gattung ist es1 welche die ,mutter mutig und unerschrocken macht im ,gegensatz zur stets feigen und furchtsamen ,prostituierten4 ,es ist nicht der ,mut der ,individualitt1 der moralische ,mut1 der aus der ,werthaltung der ,wahrheit und der ,unbeugsamkeit des innerlich ,freien folgt1 sondern der ,lebenswille der ,gattung1 welche durch die ,einzelperson der ,mutter das ,kind und selbst den ,mann schtzt4 ,wie vom ,begriffspaare ,mut und ,feigheit1 so ist auch vom ,gegensatz ,hoffnung -- ,furcht die ,hoffnung der ,mutter1 die ,furcht der ,dirne zugefallen4 ,die absolute ,mutter ist sozusagen stets und in jeder ,beziehung in der ,hoffnung2 da sie in der ,gattung unsterblich ist1 kennt sie auch keine ,furcht vor dem ,tode1 vor dem die ,dirne eine entsetzliche ,angst hat1 ohne im geringsten ein individuelles ,unsterblichkeitsbedrfnis zu hegen -- ein ,beweis mehr1 wie falsch es ist1 das ,begehren nach persnlicher ,fortdauer blo auf die ,furcht vor dem krperlichen ,tode und das ,wissen um diesen zurckzufhren4 ,die ,mutter fhlt sich dem ,manne stets berlegen1 sie wei sich als seinen ,anker2 indes sie selbst in der geschlossenen ,kette der ,generationen wohl gesichert1 gleichsam den ,hafen vorstellt1 aus dem jedes ,schiff neu ausluft1 steuert der ,mann weit drauen allein auf hoher ,see4 ,die ,mutter ist1 im hchsten ,alter noch1 immer bereit1 das ,kind zu empfangen und zu bergen2 bereits in der ,konzeption des ,kindes lag psychisch1 wie sich zeigen wird1 fr die ,mutter dieses ,moment1 in der ,schwangerschaft tritt das andere des ,schutzes und der ,nahrung ganz deutlich zu ,tage4 ,dieses berlegenheitsverhltnis kommt auch vor dem ,geliebten zum ,vorschein3 die ,mutter hat ,verstndnis fr das ,naive und ,kindliche1 fr die ,einfalt im ,manne1 die ,hetre fr seine ,feinheiten und sein ,raffinement4 ,die ,mutter hat das ,bedrfnis1 ihr ,kind zu lehren1 ihm alles zu geben1 sei dieses ,kind auch der ,geliebte2 die ,hetre brennt darauf1 da ihr der ,mann imponiere1 sie will ihm selbst erst alles verdanken4 ,die ,mutter als ,vertreterin des ,genus1 das sich in jedem seiner ,angehrigen auswirkt1 ist freundlich gegen alle ,mitglieder der ,gattung 7selbst jede ,tochter ist in diesem ,sinne noch die ,mutter ihres ,vaters72 erst wenn die ,interessen der engeren ,kinder auf dem ,spiele stehen1 wird sie1 aber dann auch in einem auerordentlichen ,grade1 exklusiv2 die ,dirne ist nie so liebreich und nie so engherzig1 wie die ,mutter es sein kann4 ,die ,mutter steht ganz unter dem ,gattungszweck2 die ,prostituierte steht auerhalb desselben4 ,ja die ,gattung hat eigentlich nur diesen einen ,anwalt1 diese eine ,priesterin1 die ,mutter2 der ,wille des ,genus kommt nur in ihr rein zum ,ausdruck1 whrend bereits die ,erscheinung der ,dirne den ,beweis dafr liefert1 da ,schopenhauers ,lehre1 es handle sich in aller ,sexualitt nur um die ,zusammensetzung der knftigen ,generation1 unmglich allgemein zutreffen kann4 ,da es der ,mutter nur auf das ,leben ihrer ,gattung ankommt1 wird auch daraus ersichtlich1 da mtterliche ,frauen es sind1 die gegen ,tiere am meisten ,hrte beweisen4 ,man mu beobachtet haben1 mit welcher unerschtterlichen ,ruhe1 wie durchdrungen von der ,verdienstlichkeit ihres ,amtes die gute ,hausfrau und ,mutter ein ,huhn nach dem anderen schlachtet4 ,denn die ,kehrseite der ,mutterschaft ist die ,stiefmutterschaft2 jede ,mutter ihrer ,kinder ist ,stiefmutter aller anderen ,geschpfe4 ,noch auffallender als diese ,besttigung fllt fr den ,zusammenhang der ,mutter mit der ,erhaltung der ,gattung ihr eigentmlich inniges ,verhltnis zu allem ins ,gewicht1 was zur ,nahrung dient4 ,sie kann es nicht ertragen1 da irgend etwas1 das htte gegessen werden knnen1 sei es auch ein noch so geringfgiger ,rest1 zu ,grunde gehe4 ,ganz anders die ,dirne1 die nach ,willkr1 ohne rechten ,grund jetzt groe ,quantitten an ,vorrten zum ,essen und ,trinken beschafft1 um sie dann haufenweise stehen zu lassen4 ,die ,mutter ist berhaupt geizig und kleinlich1 die ,prostituierte verschwenderisch1 launisch4 ,denn die ,erhaltung der ,gattung ist der ,zweck1 fr den die ,mutter lebt2 so sorgt sie sich eifrig darum1 da die von ihr ,bemutterten sich satt essen1 und durch nichts ist sie so zu erfreuen1 wie durch einen gesegneten ,appetit4 ,damit hngt ihr ,verhltnis zum ,brode1 zu allem1 was ,wirtschaft heit1 zusammen4 ,ceres ist eine gute ,mutter3 eine ,tatsache1 die in ihrem griechischen ,namen ,demeter deutlich zum ,ausdruck kommt4 ,so pflegt die ,mutter die ,physis1 nicht aber die ,psyche des ,kindes#di4 ,das ,verhltnis zwischen ,mutter und ,kind bleibt von seiten der ,mutter immer ein krperliches3 vom ,kssen und ,herzen des ,kleinen bis zu der umgebenden und einwickelnden ,sorge fr den ,erwachsenen4 ,auch das aller ,vernunft bare ,entzcken ber jedwede ,lebensuerung des kleinen ,suglings ist nicht anders zu verstehen1 als aus dieser einzigen ,aufgabe der ,erhaltung und ,hut des irdischen ,daseins4 ,damit ergibt sich hieraus auch1 warum die ,mutterliebe nicht wahrhaft sittlich hochgeschtzt werden kann4 ,es frage sich jeder aufrichtig1 ob er glaubt1 da ihn seine ,mutter nicht ebenso lieben wrde1 wenn er ganz anders wre als er ist1 ob ihre ,neigung geringer wrde1 wenn er nicht er1 sondern ein ganz anderer ,mensch wre6 ,hier liegt der springende ,punkt1 und hier sollen die ,rede stehen1 welche von der moralischen ,hochachtung des ,weibes um der ,mutterliebe willen nicht lassen wollen4 ,die ,individualitt des ,kindes ist der ,mutterliebe ganz gleichgltig1 ihr gengt die bloe ,tatsache der ,kindschaft3 und dies ist eben das ,unsittliche an ihr4 ,in jeder ,liebe von ,mann zu ,weib1 auch in jeder ,liebe innerhalb des gleichen ,geschlechtes1 kommt es sonst immer auf ein bestimmtes ,wesen mit ganz besonderen krperlichen und psychischen ,eigenschaften an2 nur die ,mutterliebe erstreckt sich wahllos auf alles1 was die ,mutter je in ihrem ,schoe getragen hat4 ,es ist ein grausames ,gestndnis1 das man sich macht1 grausam gegen ,mutter und ,kind1 da gerade hierin sich offenbart1 wie vollkommen unethisch die ,mutterliebe eigentlich ist1 jene ,liebe1 die ganz gleich fortwhrt1 ob der ,sohn ein ,heiliger oder ein ,verbrecher1 ein ,knig oder ein ,bettler werde1 ein ,engel bleibe oder zum ,scheusal entarte4 ,nicht minder gemein freilich ist der ,anspruch1 den so oft die ,kinder auf die ,liebe ihrer ,mutter zu haben glauben1 blo weil sie deren ,kinder sind 7besonders gilt dies von den ,tchtern2 indessen sind auch die ,shne in diesem ,punkte meist fahrlssig74 ,die ,mutterliebe ist darum unmoralisch1 weil sie kein ,verhltnis zum fremden ,ich ist1 sondern ein ,verwachsensein von ,anfang an darstellt2 sie ist1 wie alle ,unsittlichkeit gegen andere1 eine ,grenzberschreitung4 ,es gibt ein ethisches ,verhltnis nur von ,individualitt zu ,individualitt4 ,die ,mutterliebe schaltet die ,individualitt aus1 indem sie wahllos und zudringlich ist4 ,das ,verhltnis der ,mutter zum ,kinde ist in alle ,ewigkeit ein ,system von reflexartigen ,verbindungen zwischen diesem und jener4 ,schreit oder weint das ,kleine1 whrend die ,mutter im ,nebenzimmer sitzt1 pltzlich auf1 so wird die ,mutter wie gestochen emporfahren und zu ihm hineineilen 7eine gute ,gelegenheit1 um sofort zu erkennen1 was eine ,frau mehr ist1 ,mutter oder ,dirne72 und auch spter teilt sich jeder ,wunsch1 jede ,klage des ,erwachsenen der ,mutter augenblicklich mit1 sie werden auf sie gleichsam fortgeleitet1 pflanzen sich auf sie ber1 und werden unbesehen1 unaufgehalten die ihren4 ,eine nie unterbrochene ,leitung zwischen der ,mutter und allem1 was je durch eine ,nabelschnur mit ihr verbunden war3 das ist das ,wesen der ,mutterschaft1 und ich kann darum in die allgemeine ,bewunderung der ,mutterliebe nicht einstimmen1 sondern mu gerade das an ihr verwerflich finden1 was an ihr so oft gepriesen wird3 ihre ,wahllosigkeit4 ,ich glaube brigens1 da von vielen hervorragenderen ,denkern und ,knstlern dies wohl erkannt und nur verschwiegen worden ist2 die frher so verbreitete groe berschtzung ,rafaels ist gewichen1 und sonst stehen die ,snger der ,mutterliebe eben doch nicht hher als ,fischart oder als ,richepin4 ,die ,mutterliebe ist instinktiv und triebhaft3 auch die ,tiere kennen sie nicht weniger als die ,menschen4 ,damit allein wre aber schon bewiesen1 da diese ,art der ,liebe keine echte ,liebe1 da dieser ,altruismus keine wahre ,sittlichkeit sein kann2 denn alle ,moral stammt von jenem intelligiblen ,charakter1 dessen die gnzlich unfreien tierischen ,geschpfe entraten4 ,dem ethischen ,imperative kann nur von einem vernnftigen ,wesen gehorcht werden2 es gibt keine triebhafte sondern nur bewute ,sittlichkeit4 ,ihre ,stellung auerhalb des ,gattungszweckes1 der ,umstand1 da sie nicht blo als ,aufenthaltsort und ,behlter1 gleichsam nur zum ewigen ,durchpassieren fr neue ,wesen dient und sich nicht darin verzehrt1 diesen ,nahrung zu geben1 stellt die ,hetre in gewisser ,beziehung ber die ,mutter2 soweit dort von ethisch hherem ,standort berhaupt die ,rede sein kann1 wo es sich um zwei ,weiber handelt4 ,die ,mutter1 die ganz in ,pflege und ,kleidung von ,mann und ,kind1 in ,besorgung oder ,aufsicht von ,kche und ,haus1 ,garten und ,feld aufgeht1 steht fast immer intellektuell sehr tief4 ,die geistig hchstentwickelten ,frauen1 alles1 was dem ,manne irgendwie ,muse wird1 gehrt in die ,kategorie der ,prostituierten3 zu diesem1 dem ,aspasien-,typus1 sind die ,frauen der ,romantik zu rechnen1 vor allem die hervorragendste unter ihnen1 ,karoline ,michaelis-,bhmer-,forster-,schlegel-,sc helling4 ,es hngt damit zusammen1 da nur solche ,mnner sexuell von der ,mutter sich angezogen fhlen1 die kein ,bedrfnis nach geistiger ,produktivitt haben4 ,wessen ,vaterschaft sich auf leibliche ,kinder beschrnkt1 von dem ist es ja auch zu erwarten1 da er die fruchtbare ,frau1 die ,mutter1 erwhlen wird vor der anderen4 ,bedeutende ,menschen haben stets nur ,prostituierte geliebt#ej2 ihre ,wahl fllt auf das sterile ,weib1 wie sie selbst1 wenn berhaupt eine ,nachkommenschaft1 so stets eine lebensunfhige1 bald aussterbende hervorbringen -- was vielleicht einen tiefen ethischen ,grund hat4 ,die irdische ,vaterschaft nmlich ist ebenso geringwertig wie die ,mutterschaft2 sie ist unsittlich1 wie sich spter zeigen wird 7,kapitel #ad72 und sie ist unlogisch1 denn sie stellt in jeder ,beziehung eine ,illusion vor3 wie weit er ,vater seines ,kindes ist1 dessen ist kein ,mensch je gewi4 ,und auch ihre ,dauer ist doch immer kurz und vergnglich3 jedes ,geschlecht und jede ,rasse der ,menschheit ist schlielich zu ,grunde gegangen und erloschen4 ,die so verbreitete1 so ausschlieliche und geradezu ehrfrchtige ,wertschtzung der mtterlichen ,frau1 die man dann gerne noch fr den alleinigen und einzig echten ,typus des ,weibes auszugeben pflegt1 ist nach alledem vllig unberechtigt2 obwohl von fast allen ,mnnern zhe an ihr festgehalten1 ja gewhnlich noch behauptet wird1 da jede ,frau erst als ,mutter ihre ,vollendung finde4 ,ich gestehe1 da mir die ,prostituierte nicht als ,person1 sondern als ,phnomen weit mehr imponiert4 ,die allgemeine ,hherstellung der ,mutter hat verschiedene ,grnde4 ,vor allem scheint sie1 da ihr am ,manne an sich nichts oder nur so viel liegt1 als er ,kind ist1 eher geeignet1 dem ,virginittsideal zu entsprechen1 das1 wie sich zeigen wird1 stets erst der ,mann aus einem gewissen ,bedrfnis an die ,frau heranbringt2 welcher ,keuschheit ursprnglich fremd ist1 der nach ,kindern begehrenden ,mutter ganz ebenso wie der mnnerschtigen ,dirne4 ,jenen ,schein groer ,sittlichkeit vergilt ihr der ,mann durch die1 an und fr sich ganz unbegrndete1 moralische und soziale ,erhebung ber die ,prostituierte4 ,diese ist das ,weib1 das sich den ,wertungen des ,mannes und dem von ihm bei der ,frau gesuchten ,keuschheitsideale nie gefgt1 sondern stets1 in verborgenem ,struben als ,weltdame1 in passivem leisen ,widerstande als ,halbweltlerin1 in offener ,demonstration als ,gassendirne1 widersetzt hat4 ,hieraus allein erklrt sich die ,sonderposition1 die ,stellung auer aller sozialen ,achtung1 ja nahezu auer ,recht und ,gesetz1 welche die ,prostituierte heute fast berall einnimmt4 ,die ,mutter hatte es leicht1 sich dem sittlichen ,willen des ,mannes zu unterwerfen1 da es ihr nur auf das ,kind1 auf das ,leben der ,gattung ankam4 ,ganz anders die ,dirne4 ,sie lebt wenigstens ihr eigenes ,leben ganz und gar#ea1 wenn sie auch dafr -- im extremen ,falle -- mit dem ,ausschlu aus der ,gesellschaft bestraft wird4 ,sie ist zwar nicht mutig wie die ,mutter1 vielmehr feige durch und durch1 aber sie besitzt auch das stete ,korrelat der ,feigheit1 die ,frechheit1 und so hat sie wenigstens die ,unverschmtheit ihrer ,schamlosigkeit4 ,von ,natur zur ,vielmnnerei veranlagt1 und immer mehr ,mnner anziehend als blo den einen ,grnder einer ,familie1 ihren ,trieben ,lauf lassend und sie wie im ,trotze befriedigend1 fhlt sie sich als ,herrscherin1 und die tiefste ,selbstverstndlichkeit ist ihr1 da sie ,macht habe4 ,die ,mutter ist leicht zu krnken oder zu empren1 die ,prostituierte kann niemand verletzen1 niemand beleidigen2 denn die ,mutter hat als ,hterin des ,genus1 der ,familie eine gewisse ,ehre1 die ,prostituierte hat auf alle soziale ,ehre verzichtet1 und das ist ihr ,stolz1 darum wirft sie den ,nacken zurck4 ,den ,gedanken aber1 da sie keine ,macht habe1 vermchte sie nicht zu fassen4 7,la matresse47 ,sie erwartet es und kann es gar nicht anders glauben1 als da alle ,menschen sich mit ihr befassen1 nur an sie denken1 fr sie leben4 ,und tatschlich ist sie es auch -- sie1 das ,weib als ,dame -- welche die meiste ,macht unter den ,menschen besitzt1 den grten1 ja den alleinigen ,einflu ausbt in allem ,menschenleben1 das nicht durch mnnliche ,verbnde 7vom ,turnverein bis zum ,staat7 geregelt ist4 ,sie bildet hier das ,analogon zum groen ,eroberer auf politischem ,gebiet4 ,wie dieser1 wie ,alexander und ,napoleon1 wird die ganz groe1 ganz bezaubernde ,dirne vielleicht nur alle tausend ,jahre einmal geboren1 aber dann feiert sie auch1 wie dieser1 ihren ,siegeszug durch die ganze ,welt4 ,jeder solche ,mann steht immer in einer gewissen ,verwandtschaft zur ,prostituierten 7jeder ,politiker ist irgendwie ,volkstribun1 und im ,tribunat steckt ein ,element der ,prostitution72 wie er ist die ,prostituierte1 im ,gefhle ihrer ,macht1 vor dem ,manne nie im geringsten verlegen1 whrend es jeder ,mann gerade ihr und ihm gegenber immer ist4 ,wie der groe ,tribun glaubt sie jeden ,menschen1 mit dem sie spricht1 zu beglcken -- man beobachte ein solches ,weib1 wenn es einen ,polizeimann um eine ,auskunft bittet1 wenn es in ein ,geschft tritt2 gleichgltig ob ,mnner oder ,frauen darin angestellt sind1 gleichgltig1 wie klein der ,einkauf ist1 den sie macht3 immer glaubt sie ,gaben auszuteilen nach allen ,seiten hin4 ,man wird in jedem geborenen ,politiker dieselben ,elemente entdecken4 ,und die ,menschen1 alle ,menschen haben beiden gegenber -- man denke1 sogar der selbstbewute ,goethe in seinem ,verhalten zu ,napoleon in ,erfurt -- tatschlich und unwiderstehlich das ,gefhl1 beschenkt worden zu sein 7,pandora-,mythus2 ,geburt der ,venus3 die aus dem ,meer aufsteigt und bereits darbietend um sich blickt74 ,hiemit bin ich1 wie ich im fnften ,kapitel#eb versprochen habe1 nochmals zu den ,mnnern der ,tat auf einen ,augenblick zurckgekehrt4 ,selbst ein so tiefer ,mensch wie ,carlyle hat sie hochgewertet1 ja the hero as king zuletzt1 zuhchst unter allen ,heroen gesetzt4 ,es wurde schon an jener ,stelle gezeigt1 warum dies nicht zutreffen kann4 ,ich darf jetzt weiter darauf hinweisen1 wie alle groen ,politiker ,lge und ,betrug zu brauchen nicht scheuen1 auch die grten nicht1 ,caesar1 ,cromwell1 ,napoleon1 ,bismarck2 wie ,alexander der ,groe sogar zum ,mrder wurde und sich seine ,schuld von einem ,sophisten nachtrglich bereitwillig ausreden lie4 ,verlogenheit aber ist unvereinbar mit ,genialitt2 ,napoleon hat auf ,st4 ,helena von ,lge gesttigte1 von ,sentimentalitt triefende ,memoiren geschrieben1 und sein letztes ,wort war noch die altruistische ,pose1 da er stets nur ,frankreich geliebt habe4 ,napoleon1 die grte ,erscheinung unter allen1 zeigt auch am deutlichsten1 da die groen ,willensmenschen1 ,verbrecher1 und demnach keine ,genies sind4 ,ihn kann man nicht anders verstehen als aus der ungeheuren ,intensitt1 mit der er sich selbst floh3 nur so ist alle ,eroberung1 im ,groen1 wie im ,kleinen1 zu erklren4 ber sich selbst mochte ,napoleon nie nachdenken1 nicht eine ,stunde durfte er ohne groe uere ,dinge bleiben1 die ihn ganz ausfllen sollten3 darum mute er die ,welt erobern4 ,da er groe ,anlagen hatte1 grere als jeder ,imperator vor ihm1 brauchte er mehr1 um alle ,gegenstimmen in sich zum ,schweigen zu bringen4 bertubung seines besseren ,selbst1 das war das gewaltige ,motiv seines ,ehrgeizes4 ,der hhere1 der bedeutende ,mensch mag zwar das gemeine ,bedrfnis nach ,bewunderung oder nach dem ,ruhme teilen1 aber nicht den ,ehrgeiz als das ,bestreben1 alle ,dinge in der ,welt mit sich als empirischer ,person zu verknpfen1 sie von sich abhngig zu machen1 um auf den eigenen ,namen alle ,dinge der ,welt zu einer unendlichen ,pyramide zu hufen4 ,der groe ,mensch hat ,grenzen1 denn er ist die ,monade der ,monaden1 und -- dies ist eben jene letzte ,tatsache -- gleichzeitig der bewute ,mikrokosmus1 pantogen1 er hat die ganze ,welt in sich1 er sieht1 im vollstndigsten ,falle1 bei der ersten ,erfahrung1 die er macht1 klar ihre ,zusammenhnge im ,all1 und er bedarf darum zwar der ,erlebnisse1 aber keiner ,induktion2 der groe ,tribun und die groe ,hetre sind die absolut grenzenlosen ,menschen1 welche die ganze ,welt zur ,dekoration und ,erhhung ihres empirischen ,ich gebrauchen4 ,darum sind beide jeder ,liebe1 ,neigung und ,freundschaft unfhig1 lieblos1 liebeleer4 ,man denke an das tiefe ,mrchen von dem ,knig1 der die ,sterne erobern wollte6 ,es enthllt strahlend und grell die ,idee des ,imperators4 ,der wahre ,genius gibt sich selbst seine ,ehre1 und am allerwenigsten setzt er sich in jenes ,wechselverhltnis gegenseitiger ,abhngigkeit zum ,pbel1 wie dies jeder ,tribun tut4 ,denn im groen ,politiker steckt nicht nur ein ,spekulant und ,milliardr1 sondern auch ein ,bnkelsnger2 er ist nicht nur groer ,schachspieler1 sondern auch groer ,schauspieler2 er ist nicht nur ein ,despot1 sondern auch ein ,gunstbuhler2 er prostituiert nicht nur1 er ist auch eine groe ,prostituierte4 ,es gibt keinen ,politiker1 keinen ,feldherrn1 der nicht hinabstiege4 ,seine ,hinabstiege sind ja berhmt1 sie sind seine ,sexualakte6 ,auch zum richtigen ,tribun gehrt die ,gasse4 ,das ,ergnzungsverhltnis zum ,pbel ist geradezu konstitutiv fr den ,politiker4 ,er kann berhaupt nur ,pbel brauchen2 mit den anderen1 den ,individualitten1 rumt er auf1 wenn er unklug ist1 oder heuchelt sie zu schtzen1 um sie unschdlich zu machen1 wenn er so gerieben ist wie ,napoleon4 ,seine ,abhngigkeit vom ,pbel hat dieser denn auch am feinsten gesprt4 ,ein ,politiker kann durchaus nicht alles ,beliebige unternehmen1 auch wenn er ein ,napoleon ist1 und selbst wenn er1 was er aber als ,napoleon nicht wird1 ,ideale realisieren wollte3 er wrde gar bald von dem ,pbel1 seinem wahren ,herren1 eines ,besseren belehrt werden4 ,alle ,willensersparnis hat nur fr den formalen ,akt der ,initiative ,geltung2 frei ist das ,wollen des ,machtgierigen nicht4 ,auf diese ,gegenseitigkeit1 diese ,relation zu den ,massen fhlt sich jeder ,imperator hingewiesen1 darum sind alle ausnahmslos ganz instinktiv fr die ,constituante1 fr die ,volks- oder ,heeresversammlung1 fr das allgemeinste ,wahlrecht 7,bismarck #ahff74 ,nicht ,marc ,aurel und ,diokletian1 sondern ,kleon1 ,antonius1 ,mirabeau1 das sind die ,gestalten1 in denen der echte ,politiker erscheint4 ,ambitio heit eigentlich ,herumgehen4 ,das tut der ,tribun wie die ,prostituierte4 ,napoleon hat in ,paris nach ,emerson inkognito in den ,straen auf die ,hurras und ,lobsprche des ,pbels gelauscht4 ,von ,wallenstein heit es bei ,schiller ganz hnlich4 ,von jeher hat das ,phnomen des groen ,mannes der ,tat1 als ein ganz ,einzigartiges1 vor allem die ,knstler 7aber auch philosophische ,schriftsteller7 mchtig angezogen4 ,die berraschende ,konformitt1 welche hier entrollt wurde1 wird es vielleicht erleichtern1 der ,erscheinung begrifflich1 durch die ,analyse1 nher zu kommen4 ,antonius 7,caesar7 und ,kleopatra -- die beiden sind einander gar nicht unhnlich4 ,den meisten ,menschen wird die ,parallele wohl zuerst ganz fiktiv erscheinen1 und doch ducht mich das ,bestehen einer engen ,analogie ber allen ,zweifel erhaben1 so heterogen beide den ersten ,anblick berhren mgen4 ,wie der groe ,mann der ,tat auf ein ,innenleben verzichtet1 um sich gnzlich in der ,welt1 hier pat das ,wort1 auszuleben1 und zugrundezugehen wie alles ,ausgelebte1 statt zu bestehen wie alles ,eingelebte1 wie er seinen ganzen ,wert mit kolossaler ,wucht hinter sich wirft und sich ihn weghlt1 so schmeit die groe ,prostituierte der ,gesellschaft den ,wert ins ,antlitz1 den sie als ,mutter von ihr beziehen knnte1 nicht freilich um in sich zu gehen und ein beschauliches ,leben zu fhren1 sondern um ihrem sinnlichen ,triebe nun erst vollen ,lauf zu lassen4 ,beide1 die groe ,prostituierte und der groe ,tribun1 sind wie ,brandfackeln1 die entzndet weithin leuchten1 ,leichen ber ,leichen auf ihrem ,wege lassen und untergehen1 wie ,meteore1 fr menschliche ,weisheit sinnlos1 zwecklos1 ohne ein ,bleibendes zu hinterlassen1 ohne alle ,ewigkeit -- indessen die ,mutter und der ,genius in der ,stille die ,zukunft wirken4 ,beide1 ,dirne und ,tribun1 werden darum als ,gottesgeieln1 als antimoralische ,phnomene empfunden4 ,hiegegen erscheint es neuerdings gerechtfertigt1 da seinerzeit vom ,begriffe des genialen ,menschen der groe ,willensmensch ausgeschlossen wurde4 ,das ,genie1 und zwar nicht etwa blo das philosophische1 sondern auch das knstlerische1 ist immer ausgezeichnet durch das ,vorwalten der begrifflichen oder darstellenden ,erkenntnis ber alles ,praktische4 ,das ,motiv1 welches die ,dirne treibt1 bedarf indessen noch einer ,untersuchung4 ,das ,wesen der ,mutter war relativ leicht zu erkennen3 sie ist in eminenter ,weise das ,werkzeug zur ,erhaltung der ,gattung4 ,viel rtselhafter und schwieriger ist die ,erklrung der ,prostitution4 ,fr jeden1 der ber diese lange nachgedacht hat1 sind sicherlich ,augenblicke gekommen1 wo er an ihrer ,aufhellung vllig verzweifelt hat4 ,worauf es hier aber gewi vor allem ankommt1 ist das verschiedene ,verhltnis beider1 der ,mutter und der ,dirne1 zum ,koitus4 ,die ,gefahr ist hoffentlich gering1 da jemand die ,beschftigung hiemit1 wie berhaupt mit dem ,thema der ,prostitution1 fr des ,philosophen unwrdig erachten knnte4 ,es ist der ,geist der ,behandlung1 der vielen ,gegenstnden ,wrde erteilen mu4 ,auch die ,knstler1 welche die ,dirne zum ,vorwurf gewhlt haben -- mir sind ,zolas ,confession de ,claude1 ,hortense1 ,rene und ,nana1 ,tolstois ,auferstehung1 ,ibsens ,hedda ,gabler und ,rita1 schlielich die ,sonja eines der grten ,geister1 des ,dostojewskij bekannt geworden -- wollten nie wirklich singulre ,flle1 sondern stets ,allgemeines darstellen4 ,vom ,allgemeinen aber mu auch eine ,theorie mglich sein4 ,fr die ,mutter ist der ,koitus ,mittel zum ,zweck2 die ,dirne nimmt insofern eine ,sonderstellung zu ihm ein1 als ihr der ,koitus ,selbstzweck wird4 ,da im ,naturganzen dem ,koitus noch eine andere ,rolle zugefallen ist auer der ,fortpflanzung1 hierauf sehen wir uns allerdings auch dadurch hingewiesen1 da bei vielen ,lebewesen die letztere ohne den ,koitus erreicht wird 7,parthenogenesis74 ,aber andererseits sehen wir bei den ,tieren noch berall die ,begattung dem ,ziele der ,hervorbringung einer ,nachkommenschaft dienen1 und nirgends ist uns der ,gedanke nahegelegt1 da die ,kopulation ausschlielich der ,lust wegen gesucht werde1 indem sie vielmehr nur zu gewissen ,zeiten1 den ,brunstperioden1 vor sich geht2 so da man die ,lust geradezu als das ,mittel betrachtet hat1 welches die ,natur anwende1 um ihren ,zweck der ,erhaltung der ,gattung zu erreichen4 ,wenn der ,koitus der ,dirne ,selbstzweck ist1 so heit dies nicht1 da fr die ,mutter der ,koitus nichts bedeute4 ,es gibt zwar eine ,kategorie sexuell-ansthetischer ,frauen1 die man als frigid bezeichnet1 obwohl solche ,flle viel seltener glaubwrdig sind1 als man denkt1 indem sicherlich an der ganzen ,klte oft nur der ,mann die ,schuld trgt1 der durch seine ,person nicht vermochte1 das ,gegenteil herbeizufhren2 die brigen ,flle aber sind nicht dem ,muttertypus zuzurechnen4 ,frigiditt kann sowohl bei der ,mutter als bei der ,dirne auftreten2 sie wird spter unter den hysterischen ,phnomenen eine ,erklrung finden4 ,ebensowenig darf man die ,prostituierte fr sexuell unempfindlich halten1 weil die ,straendirnen 7d4 i4 jenes ,kontingent1 das im ganzen und groen nur von der buerischen ,bevlkerung1 den ,dienstmdchen u4 s4 w4 zur ,prostitution gestellt wird7 hier oft hochgespannte ,erwartungen durch ,mangel an ,lebendigkeit enttuscht haben mgen4 ,weil das kufliche ,mdchen auch die ,liebesbezeugungen solcher sich gefallen lassen mu1 die ihm sexuell nichts bieten1 darf man es nicht etwa als zu seinem ,wesen gehrig betrachten1 beim ,koitus berhaupt kalt zu bleiben4 ,dieser ,schein entsteht nur1 weil gerade sie die hchsten ,ansprche an das sinnliche ,vergngen stellt2 und fr alle ,entbehrungen1 die sie in dieser ,hinsicht sonst erduldet1 wird sie die ,gemeinschaft mit dem ,zuhlter aufs ausgiebigste entschdigen mssen4 ,da fr die ,dirne der ,koitus ,selbstzweck ist1 wird auch hieraus ersichtlich1 da sie1 und nur sie allein1 kokett ist4 ,die ,koketterie ist nie ohne ,beziehung zum ,koitus4 ,ihr ,wesen besteht darin1 da sie die ,eroberung der ,frau dem ,manne als geschehen vorspiegelt1 um ihn durch den ,kontrast mit der ,realitt1 welche diese ,erfllung noch keineswegs zeigt1 zur ,verwirklichung der ,eroberung anzuspornen4 ,so ist sie eine ,herausforderung des ,mannes1 dem sie eine und dieselbe ,aufgabe in ewig wechselnder ,form zeigt und ihm gleichzeitig zu verstehen gibt1 da er nicht fr fhig gehalten werde1 diese ,aufgabe je zu lsen4 ,hiebei leistet das ,spiel der ,koketterie an sich fr die ,frau dies1 da es ihren ,zweck1 den ,koitus1 bereits whrend seines ,verlaufes in gewissem ,sinne erfllt3 denn durch das ,begehren des ,mannes1 das sie hervorruft1 fhlt die ,dirne schon ein den ,sensationen des ,koitiert-,werdens ,analoges und verschafft sich so den ,reiz der ,wollust zu jeder ,zeit und von jedem ,manne4 ,ob sie hierin bis zum uersten ,ende gehen oder sich zurckziehen werde1 wenn die ,bewegung einen zu beschleunigten ,fortgang nimmt1 hngt wohl nur davon ab1 ob die ,form des wirklichen ,koitus1 den sie zur ,zeit ausbt1 d4 h4 ob ihr gegenwrtiger ,mann sie schon so befriedigt1 da sie von dem anderen nicht mehr erwartet4 ,und da gerade die ,straendirne im allgemeinen nicht kokett ist1 kommt vielleicht nur davon her1 da sie die ,empfindungen1 welche das ,ziel der ,koketterie sind1 im strksten ,ausma und in der massivsten ,form ohnedies unausgesetzt kostet und daher auf die feineren prickelnden ,variationen leicht verzichten kann4 ,die ,koketterie ist also ein ,mittel1 den aktiven sexuellen ,angriff von ,seite des ,mannes herbeizufhren1 die ,intensitt dieses ,angriffes nach ,belieben zu steigern oder abzuschwchen und seine ,richtung1 dem ,angreifer selbst unmerkbar1 dorthin zu dirigieren1 wo ihn die ,frau haben will2 ein ,mittel1 entweder blo ,blicke und ,worte hervorzurufen1 durch welche sie sich angenehm kitzelnd betastet fhlt1 oder es bis zur ,vergewaltigung kommen zu lassen4#ec ,die ,sensationen des ,koitus sind prinzipiell keine anderen ,empfindungen als wie sie das ,weib sonst kennt1 sie zeigen dieselben nur in hchster ,intensifikation2 das ganze ,sein des ,weibes offenbart sich im ,koitus1 aufs hchste potenziert4 ,darum kommen hier auch die ,unterschiede zwischen ,mutter und ,dirne am strksten zur ,geltung4 ,die ,mutter empfindet den ,koitus nicht weniger1 sondern anders als die ,prostituierte4 ,das ,verhalten der ,mutter ist mehr annehmend1 hinnehmend1 die ,dirne fhlt1 schlrft bis aufs uerste den ,genu4 ,die ,mutter empfindet das ,sperma des ,mannes gleichsam als ,depositum3 bereits im ,gefhle des ,koitus findet sich bei ihr das ,moment des ,aufnehmens und ,bewahrens2 denn sie ist die ,hterin des ,lebens4 ,die ,dirne hingegen will nicht wie die ,mutter das ,dasein berhaupt erhht und gesteigert fhlen1 wenn sie vom ,koitus sich erhebt2 sie will vielmehr im ,koitus als ,realitt verschwinden1 zermalmt1 zernichtet1 zu nichts1 bewutlos werden vor ,wollust4 ,fr die ,mutter ist der ,koitus der ,anfang einer ,reihe2 die ,dirne will in ihm ihr ,ende1 sie will vergehen in ihm4 ,der ,schrei der ,mutter ist darum ein kurzer1 mit schnellem ,schlu2 der der ,prostituierten ist langgezogen1 denn alles ,leben1 das sie hat1 will sie in diesen ,moment konzentriert1 zusammengedrngt wissen4 ,weil dies nie gelingen kann1 darum wird die ,prostituierte in ihrem ganzen ,leben nie befriedigt1 von allen ,mnnern der ,welt nicht4 ,hierin liegt also ein fundamentaler ,unterschied im ,wesen beider4 ,unterschiedslos aber fhlt sich jede ,frau1 da das ,weib nur und durchaus sexuell ist1 da diese ,sexualitt ber den ganzen ,krper sich erstreckt und an einigen ,punkten1 physikalisch gesprochen1 blo dichter ist als an anderen1 fortwhrend und am ganzen ,leibe1 berall und immer1 von was es auch sei1 ausnahmslos koitiert4 ,das1 was man gewhnlich als ,koitus bezeichnet1 ist nur ein ,spezialfall von hchster ,intensitt4 ,die ,dirne will von allem koitiert werden -- darum kokettiert sie auch1 wenn sie allein ist1 und selbst vor leblosen ,gegenstnden1 vor jedem ,bach1 vor jedem ,baum -- die ,mutter wird von allen ,dingen1 fortwhrend und am ganzen ,leibe1 geschwngert4 ,dies ist die ,erklrung des ,versehens4 ,alles1 was auf eine ,mutter je ,eindruck gemacht hat1 wirkt fort1 je nach der ,strke des ,eindruckes -- der zur ,konzeption fhrende ,koitus ist nur das intensivste dieser ,erlebnisse und berwiegt an ,einflu alle anderen -- all das wird ,vater ihres ,kindes1 es wird ,anfang einer ,entwicklung1 deren ,resultat sich spter am ,kinde zeigt4 ,darum also ist die ,vaterschaft eine armselige ,tuschung2 denn sie mu stets mit unendlich vielen ,dingen und ,menschen geteilt werden1 und das natrliche1 physische ,recht das ,mutterrecht4 ,weie ,frauen1 die einst von einem ,neger ein ,kind gehabt haben1 gebren spter oft einem weien ,manne ,nachkommen1 die noch unverkennbare ,merkmale der ,negerrasse an sich tragen4 ,blten1 die mit einer ,pollenart bestubt werden1 ergeben oft nach vielen spteren andersartigen ,bestubungen ,frchte1 welche noch an die ,spezies erinnern1 mit deren ,pollen sie ehedem affiziert wurden4 ,und die ,stute des ,lord ,morton ist ja berhmt geworden1 die1 nachdem sie einmal einem ,quagga einen ,bastard geboren hatte1 noch lange hernach einem arabischen ,hengst zwei ,fllen warf1 welche deutliche ,merkmale des ,quaggas an sich trugen4 ,man hat an diesen ,fllen viel gedeutelt2 man hat erklrt1 sie mten viel hufiger vorkommen1 wenn der ,vorgang berhaupt mglich wre4 ,aber damit sich diese ,infektion1 wie man ihn nennt 7,weismann hat den ausgezeichneten ,namen ,telegonie1 d4 i4 ,zeugung in die ,ferne1 vorgeschlagen1 ,focke von ,gastgeschenken1 ,xenien gesprochen71 damit sich ,fernzeugung deutlich offenbaren knne1 ist eine ,erfllung smtlicher ,gesetze der ,sexualanziehung1 eine auergewhnlich hohe geschlechtliche ,affinitt zwischen dem ersten ,vater und der ,mutter erforderlich4 ,die ,wahrscheinlichkeit ist von vornherein gering1 da ein ,paar sich finde1 in welchem jene ,affinitt derart mchtig ist1 da sie die mangelnde ,rassenverwandtschaft berwindet2 und doch besteht nur1 wenn ,rassenverschiedenheit vorhanden ist1 eine ,aussicht auf augenfllige1 allgemein berzeugende ,divergenzen2 indessen bei sehr naher ,familienverwandtschaft die ,mglichkeit fehlt1 unzweideutige ,abweichungen vom ,vatertypus an jenem ,kinde1 das noch unter dem ,einflusse der frheren ,zeugung stehen soll1 mit ,sicherheit festzustellen4 brigens ist1 da man so heftig gegen die ,keiminfektion sich gewehrt hat1 nur daraus zu erklren1 da man die ,erscheinungen nicht in ein ,system zu bringen wute4 ,nicht besser als der ,infektionslehre ist es dem ,versehen ergangen4 ,htte man begriffen1 da auch die ,fernzeugung ein ,versehen ist1 nur eben ein ,spezialfall des letzteren von hchster ,intensitt1 htte man eingesehen1 da der ,urogenitaltrakt nicht der einzige1 sondern nur der wirksamste ,weg ist1 auf dem eine ,frau koitiert werden kann1 da die ,frau durch einen ,blick1 durch ein ,wort sich bereits besessen fhlen kann1 es wre der ,widerspruch gegen das ,versehen wie gegen die ,telegonie so laut nicht geworden4 ,ein ,wesen1 das berall und von allen ,dingen koitiert wird1 kann auch berall und von allen ,dingen befruchtet werden3 die ,mutter ist empfnglich berhaupt4 ,in ihr gewinnt alles ,leben1 denn alles macht auf sie physiologischen ,eindruck und geht in ihr ,kind als dessen ,bildner ein4 ,hierin ist sie wirklich1 in ihrer niederen krperlichen ,sphre1 nochmals dem ,genius vergleichbar4 ,anders die ,dirne4 ,wie sie selbst im ,koitus zunichte werden will1 so ist ihr ,wirken auch sonst durchaus auf ,zerstrung angelegt4 ,whrend die ,mutter alles1 was dem irdischen ,leben und guten ,fortkommen des ,menschen frderlich ist1 begnstigt1 alles ,ausschweifende aber von ihm fernhlt1 whrend sie den ,flei des ,sohnes aneifert und die ,arbeitsamkeit des ,gatten spornt1 sucht die ,hetre die ganze ,kraft und ,zeit des ,mannes fr sich in ,anspruch zu nehmen4 ,aber nicht nur sie selbst ist gleichsam von ,anbeginn dazu bestimmt1 den ,mann zu mibrauchen3 auch in jedem ,mann verlangt etwas nach dieser ,frau1 das an ,seite der schlichteren1 stets geschftigen1 geschmacklos gekleideten1 aller geistigen ,elgance baren ,mutter keine ,befriedigung findet4 ,etwas in ihm sucht den ,genu1 und beim ,freudenmdchen vergit er sich am leichtesten4 ,denn die ,dirne vertritt das ,prinzip des leichten ,sinnes1 sie sorgt nicht vor wie die ,mutter1 sie und nicht die ,mutter ist die gute ,tnzerin1 nur sie verlangt nach ,unterhaltung und groer ,gesellschaft1 nach dem ,spaziergang und dem ,vergngungslokal1 nach dem ,seebad und dem ,kurort1 nach ,theater und ,konzert1 nach immer neuen ,toiletten und ,edelsteinen2 nach ,geld1 um es mit vollen ,hnden hinauszustreuen1 nach ,luxus statt nach ,komfort1 nach ,lrm statt nach ,ruhe2 nicht nach dem ,lehnstuhl inmitten von ,enkeln und ,enkelinnen1 sondern nach dem ,triumphzug auf dem ,siegeswagen des schnen ,krpers durch die ,welt4 ,die ,prostituierte erscheint denn auch dem ,manne unmittelbar als die ,verfhrerin3 in den ,gefhlen1 die sie in ihm weckt2 nur sie1 das unkeusche ,weib par excellence1 als ,zauberin4 ,sie ist der weibliche ,don ,juan1 sie ist jenes ,wesen in der ,frau1 das die ,ars amatoria kennt1 lehrt und htet4 ,hiemit hngen aber noch interessantere und tiefer fhrende ,dinge zusammen4 ,die ,mutter wnscht vom ,manne ,anstndigkeit1 nicht um der ,idee willen1 sondern weil sie die ,bejaherin des ,erdenlebens ist4 ,wie sie selbst arbeitet und nicht faul ist gleich der ,dirne1 wie sie stets von ,geschften mit ,bezug auf die ,zukunft erfllt scheint1 so hat sie auch beim ,manne ,sinn fr ,ttigkeit und sucht ihn nicht von dieser zum ,vergngen hin abzuziehen4 ,die ,dirne hingegen kitzelt am strksten der ,gedanke eines rcksichtslosen1 gaunerischen1 der ,arbeit abgewandten ,mannes4 ,ein ,mensch1 der einmal eingesperrt war1 ist der ,mutter ein ,gegenstand des ,abscheus1 der ,dirne eine ,attraktion4 ,es gibt ,frauen1 die mit ihrem ,sohne wirklich unzufrieden sind1 wenn er in der ,schule nicht gut tut1 und solche1 die an ihm1 wenn sie auch das ,gegenteil heucheln1 dann um so greres ,wohlgefallen finden4 ,das ,solide reizt die ,mutter1 das ,unsolide die ,dirne4 ,jene verabscheut1 diese liebt den krftig trinkenden ,mann4 ,und so liee sich noch vieles andere1 in der gleichen ,richtung gelegene anfhren4 ,nur ein ,einzelfall dieser allgemeinen1 hoch in die wohlhabendsten ,klassen hinauf reichenden ,verschiedenheit ist es1 da die ,gassendirne zu jenen ,menschen sich am meisten hingezogen fhlt1 die offene ,verbrecher sind3 der ,zuhlter ist immer gewaltttig1 kriminell veranlagt1 oft ,ruber oder ,betrger1 wenn nicht ,mrder zugleich4 ,dies legt nun1 so wenig das ,weib selbst antimoralisch genannt werden darf -- es ist immer nur amoralisch -- den ,gedanken nahe1 da die ,prostitution in irgend einer tiefen ,beziehung zum ,antimoralischen stehe1 whrend alle ,mutterschaft nie einen solchen ,hinweis enthlt4 ,nicht als ob die ,prostituierte selbst das weibliche quivalent des mnnlichen ,verbrechers bildete2 obwohl sie so arbeitsscheu ist wie dieser1 darf aus den in den vorigen ,kapiteln errterten ,grnden die ,existenz eines verbrecherischen ,weibes nicht zugegeben werden3 die ,frauen stehen nicht so hoch4 ,aber in einer ,relation zum ,antimoralischen1 zum ,bsen wird die ,prostituierte unleugbar vom ,manne empfunden1 selbst wenn dieser nicht in ein sexuelles ,verhltnis zu ihr getreten ist2 so da man nicht sagen kann1 nur die ,abwehr irgend eines eigenen ,wollustgedankens habe diese projizierende ,form angenommen4 ,der ,mann erlebt die ,prostitution von vornherein als ein ,dunkles1 ,nchtiges1 ,schauervolles1 ,unheimliches1 ihr ,eindruck lastet schwerer1 qualvoller auf seiner ,brust als der1 welchen die ,mutter auf ihn hervorbringt4 ,die merkwrdige ,analogie der groen ,hetre zum groen ,verbrecher1 d4 i4 eben zum ,eroberer2 die intime ,beziehung der kleinen ,dirne zum moralischen ,ausbunde der ,menschheit1 dem ,zuhltertum2 jenes ,gefhl1 das sie im ,manne wachruft1 endlich die ,absichten1 die sie in betreff seiner hat -- all das vereinigt sich dazu1 jene ,ansicht zu bekrftigen4 ,wie die ,mutter ein lebensfreundliches1 so ist die ,prostituierte ein lebensfeindliches ,prinzip4 ,aber wie die ,bejahung der ,mutter nicht auf die ,seele1 sondern auf den ,leib geht1 so erstreckt sich auch die ,verneinung der ,dirne nicht diabolisch auf die ,idee1 sondern nur auf ,empirisches4 ,sie will vernichtet werden und vernichten1 sie schadet und zerstrt4 ,physisches ,leben und physischer ,tod1 beide im ,koitus so geheimnisvoll tief zusammenhngend 7vgl4 das nchste ,kapitel71 sie verteilen sich auf das ,weib als ,mutter und als ,prostituierte4 ,eine entscheidendere ,antwort als diese kann auf die ,frage nach der ,bedeutung von ,mutterschaft und ,prostitution einstweilen kaum gegeben werden4 ,es ist ja ein vllig dunkles1 von keinem ,wanderer noch betretenes ,gebiet1 auf dem ich mich hier befinde2 der ,mythus in seiner religisen ,phantasie mag es zu erleuchten sich erkhnen1 dem ,philosophen sind metaphysische bergriffe allzufrh nicht anzuraten4 ,dennoch bedarf noch einiges einer besseren ,hervorhebung4 ,die antimoralische ,bedeutung des ,phnomens der ,prostitution stimmt damit berein1 da sie ausschlielich auf den ,menschen beschrnkt ist4 ,bei den ,tieren ist das ,weibchen durchaus der ,fortpflanzung untertan1 es gibt dort keine sterile ,weiblichkeit4 ,ja man knnte sogar daran denken1 da sich bei den ,tieren die ,mnnchen prostituieren1 wenn man an den ,rad schlagenden ,pfau denkt1 an das ,leuchten des ,glhwurms1 die ,lockrufe der ,singvgel1 den balzenden ,auerhahn4 ,aber diese ,schaustellungen sekundrer ,geschlechtscharaktere sind bloe exhibitionistische ,akte des ,mnnchens2 wie es auch unter den ,menschen vorkommt1 da lufige ,mnner ihre ,genitalien vor ,frauen entblen als ,aufforderung zum ,koitus4 ,nur insofern sind diese tierischen ,akte vorsichtig zu interpretieren1 als man sich hten mu1 zu glauben1 die psychische ,wirkung1 welche durch sie auf das ,weibchen hervorgebracht wird1 werde von dem ,mnnchen im voraus in ,betracht und ,rechnung gezogen4 ,es handelt sich viel mehr um einen triebhaften ,ausdruck des eigenen sexuellen ,verlangens als um ein ,mittel1 dasselbe beim ,weibe zu steigern1 es ist ein ,hintreten vor die ,frau mit und in der sexuellen ,erregung2 whrend bei exhibitionierenden ,menschen wohl stets die ,vorstellung der ,erregung des anderen ,geschlechtes mitspielt#ed4 ,die ,prostitution ist demnach etwas beim ,menschen allein ,auftretendes2 ,tiere und ,pflanzen sind ja nur gnzlich amoralisch1 nicht irgendwie dem ,antimoralischen verwandt1 und kennen darum nur die ,mutterschaft4 ,hier liegt also eines der tiefsten ,geheimnisse aus ,wesen und ,ursprngen des ,menschen verborgen4 ,und nun ist insofern an dem frheren eine ,korrektur anzubringen1 als mir wenigstens1 je lnger ich ber sie nachdenke1 desto mehr die ,prostitution eine ,mglichkeit fr alle ,frauen zu sein scheint1 ebenso wie die1 ja blo physische1 ,mutterschaft4 ,sie ist vielleicht etwas1 wovon jedes menschliche ,weib durchsetzt1 etwas1 womit hier die tierische ,mutter tingiert ist#ee1 ja am ,ende eben das1 was im menschlichen ,weibe jenen ,eigenschaften entspricht1 um die der menschliche ,mann mehr ist als das tierische ,mnnchen4 ,zu der bloen ,mutterschaft des ,tieres ist hier1 mit dem ,antimoralischen im ,manne zu gleicher ,zeit und nicht ohne merkwrdige ,beziehungen zu diesem1 ein ,faktor hinzugekommen1 der das menschliche ,weib vom tierischen gnzlich und von ,grund aus unterscheidet4 ,welche ,bedeutung das ,weib gerade als ,dirne fr den ,mann in besonderem ,mae gewinnen konnte1 davon soll erst gegen den ,schlu der gesamten ,untersuchung die ,rede werden2 der ,ursprung1 die letzte ,ursache der ,prostitution1 bleibt gleichwohl vielleicht fr immer ein tiefes ,rtsel und in vlliges ,dunkel gehllt4 ,es lag mir bei dieser etwas breiten1 aber durchaus nicht erschpfenden1 durchaus nicht alle ,phnomene auch nur streifenden ,betrachtung alles andere nher1 als etwa ein ,prostituierten-,ideal aufzustellen1 wie es manche begabte ,schriftsteller der jngsten ,zeit kaum verhllt entwickelt zu haben scheinen4 ,aber dem anderen1 dem scheinbar unsinnlichen ,mdchen mute ich den ,nimbus rauben1 mit dem es jeder ,mann so gerne umgeben mchte1 durch die ,erkenntnis1 da gerade dieses ,geschpf das mtterlichste ist1 und die ,virginitt ihm1 seinem ,begriffe nach1 ebenso fremd wie der ,dirne4 ,und selbst die ,mutterliebe konnte vor einer eindringenderen ,analyse nicht als ein sittliches ,verdienst sich behaupten4 ,die ,idee der unbefleckten ,empfngnis endlich1 der reinen ,jungfrau ,goethes1 ,dantes1 enthlt die ,wahrheit1 da die absolute ,mutter den ,koitus nie als ,selbstzweck1 um der ,lust willen1 herbeiwnschen wrde4 ,sie darum heiligen konnte nur eine ,illusion4 ,dagegen ist es wohl begreiflich1 da sowohl der ,mutterschaft als der ,prostitution1 beiden als ,symbolen tiefer und mchtiger ,geheimnisse1 religise ,verehrung gezollt wurde4 ,ist damit die ,unhaltbarkeit jener ,ansicht dargetan1 welche einen besonderen ,frauentypus doch noch verteidigen und fr die ,sittlichkeit des ,weibes in ,anspruch nehmen zu knnen glaubt1 so soll jetzt die ,erforschung der ,motive in ,angriff genommen werden1 welche den ,mann die ,frau immer und ewig werden verklren lassen4 ,,xi4 ,kapitel4 ,erotik und sthetik4 ,die ,argumente1 mit welchen die ,hochwertung der ,frau immer wieder zu begrnden versucht wird1 sind nun1 bis auf wenige1 noch nachzuholende ,dinge1 einer ,prfung unterzogen1 und vom ,standpunkte der kritischen ,philosophie1 auf welchen die ,untersuchung1 nicht ohne diese ,wahl zu begrnden1 sich gestellt hat1 auch widerlegt4 ,freilich ist wenig ,grund zur ,hoffnung1 da man sich in einer ,diskussion auf diesen harten ,boden begeben werde4 ,das ,schicksal ,schopenhauers gibt zu denken1 dessen niedrige ,meinung ber die ,weiber noch immer darauf zurckgefhrt zu werden pflegt1 da ein venetianisches ,mdchen1 mit dem er ging1 sich in den vorbergaloppierenden1 krperlich schneren ,byron vergaffte3 als ob die schlechteste ,meinung von den ,frauen der bekme1 der am wenigsten1 und nicht vielmehr jener1 der am meisten ,glck bei ihnen gehabt hat4 ,die ,methode1 statt ,grnde mit ,grnden zu widerlegen1 jemand einfach als ,misogynen zu bezeichnen1 hat in der ,tat viel fr sich4 ,der ,ha ist nie ber sein ,objekt hinaus1 und so bringt die ,bezeichnung eines ,menschen als eines ,hassers dessen1 worber er aburteilt1 ihn stets mit ,leichtigkeit in den ,verdacht der ,unaufrichtigkeit1 ,unreinheit1 ,unsicherheit1 die durch das ,pathos der ,abwehr zu ersetzen suche1 was ihr an innerer ,berechtigung gebricht4 ,so verfehlt diese ,art der ,antwort nie ihren ,zweck1 von allem ,eingehen auf die ,frage zu entheben4 ,sie ist die geschickteste und treffsicherste ,waffe jener ungeheuren ,mehrzahl unter den ,mnnern1 die sich ber das ,weib nie klar werden will4 ,es ist nun allerdings eine ,unsitte1 in einer theoretischen ,kontroverse auf die psychologischen ,motive des ,gegners zu rekurrieren und diesen ,rekurs statt der ,beweise zu brauchen4 ,ich will auch niemand theoretisch darber belehren1 da in einem sachlichen ,streite die ,gegner beide unter die berpersnliche ,idee der ,wahrheit sich zu stellen haben und ein ,ergebnis unabhngig davon sollen zu erreichen suchen1 ob und wie sie beide als konkrete ,einzelpersonen existieren4 ,wenn aber von der einen ,seite das logische ,schluverfahren folgerichtig bis zu einem gewissen ,abschlu gebracht wurde1 ohne da die andere auf den ,beweisproze an sich eingeht1 sondern nur gegen die ,konklusionen heftig sich strubt3 dann darf in gewissen ,fllen der erste wohl sich erlauben1 den zweiten fr die ,unanstndigkeit seines1 zum ,eingehen auf strenge ,deduktion nicht zu bewegenden ,benehmens zu strafen1 indem er ihm die ,motive seiner ,halsstarrigkeit recht vor die ,augen rckt4 ,denn wren dem anderen diese ,grnde bewut1 so wrde er sie auch sachlich abwgen gegen die ,wirklichkeit1 die seinen ,wnschen so widerstreitet4 ,nur weil sie ihm unbewut waren1 darum konnte er1 sich selbst gegenber1 nicht zu einer objektiven ,stellung gelangen4 ,deshalb soll jetzt1 nach den strengen logischen und sachlichen ,ableitungen1 der ,spie umgekehrt1 und einmal der ,frauenverteidiger darauf untersucht werden1 aus welchem ,gefhle das ,pathos seiner ,parteinahme stammt1 inwiefern es seine ,wurzeln in lauterer1 und wie weit es sie in fragwrdiger ,gesinnung hat4 ,alle ,einwnde1 welche dem ,verchter der ,weiblichkeit gemacht werden1 gehen gefhlsmig samt und sonders aus dem erotischen ,verhltnisse hervor1 in welchem der ,mann zu der ,frau steht4 ,dieses ,verhltnis ist von dem nur sexuellen1 mit welchem bei den ,tieren die ,beziehungen der ,geschlechter erschpft sind1 und das auch unter den ,menschen dem ,umfang nach die weitaus grere ,rolle spielt1 ein prinzipiell durchaus ,verschiedenes4 ,es ist vollkommen verfehlt1 da ,sexualitt und ,erotik1 ,geschlechtstrieb und ,liebe1 im ,grunde nur ein und dasselbe seien1 die zweite eine ,verbrmung1 ,verfeinerung1 ,umnebelung1 ,sublimation des ersten2 obwohl hierauf wohl alle ,mediziner schwren1 ja selbst ,geister wie ,kant und ,schopenhauer nichts anderes geglaubt haben4 ,ehe ich auf die ,begrndung dieser schroffen ,trennung eingehe1 will ich1 was diese beiden ,mnner betrifft1 folgendes zu bemerken nicht unterlassen4 ,kantens ,meinung kann aus dem ,grunde nicht magebend sein1 weil er sowohl die ,liebe als den ,geschlechtstrieb nur in so geringem ,mae gekannt haben mu1 wie berhaupt nie ein ,mensch auer ihm4 ,er war so wenig erotisch1 da er nicht einmal das ,bedrfnis hatte zu reisen4 ,er steht also zu hoch und zu rein da1 um in dieser ,frage als ,autoritt mitzusprechen3 die einzige ,geliebte1 an der er sich gercht hat1 war die ,metaphysik4 ,und was ,schopenhauer anlangt1 so hat dieser eben wenig ,verstndnis fr hhere ,erotik1 sondern nur eines fr sinnliche ,sexualitt besessen4 ,dies lt sich auf folgendem ,wege ohne ,schwierigkeit ableiten4 ,schopenhauers ,gesicht zeigt wenig ,gte und viel ,grausamkeit 7unter der er allerdings am frchterlichsten selbst gelitten haben mu3 man stellt keine ,mitleidsethik auf1 wenn man selbst sehr mitleidig ist4 ,die mitleidigsten ,menschen sind die1 welche sich ihr ,mitleiden am meisten verbeln3 ,kant und ,nietzsche74 ,aber nur zum ,mitleiden stark veranlagte ,menschen sind1 worauf schon hier hingewiesen werden darf1 einer heftigen ,erotik fhig2 solche1 die an nichts keinen ,anteil nehmen1 sind der ,liebe unfhig4 ,es mssen dies nicht satanische ,naturen sein1 im ,gegenteil1 sie knnen sittlich sehr hoch stehen1 ohne doch recht zu bemerken1 was ihr ,nebenmensch gerade denkt oder was in ihm vorgeht2 und ohne ein ,verstndnis fr ein bersexuelles ,verhltnis zum ,weibe zu besitzen4 ,so ist es auch bei ,schopenhauer4 ,er war ein extrem unter dem ,geschlechtstriebe leidender ,mensch1 er hat aber nie geliebt2 wre doch sonst auch die ,einseitigkeit seiner berhmten ,metaphysik der ,geschlechtsliebe unerklrlich1 deren wichtigste ,lehre es ist1 da der unbewute ,endzweck auch aller ,liebe nichts weiter sei als die ,zusammensetzung der nchsten ,generation4 ,diese ,ansicht ist1 wie ich zeigen zu knnen glaube1 falsch4 ,zwar eine ,liebe1 die ganz frei von ,sinnlichkeit ist1 gibt es in der ,erfahrung nicht4 ,der ,mensch1 mag er noch so hoch stehen1 ist eben immer auch ,sinnenwesen4 ,worauf es ankommt und was unwiderstehlich die gegnerische ,ansicht zu ,boden schlgt1 ist1 da jede ,liebe selbst1 an und fr sich -- nicht erst durchs ,hinzutreten asketischer ,grundstze -- feindlich gegen alle jene ,elemente des ,verhltnisses sich stellt1 die zum ,koitus drngen1 ja sie als ihre eigene ,negation selbst empfindet4 ,liebe und ,begehren sind zwei so verschiedene1 einander so vllig ausschlieende1 ja entgegengesetzte ,zustnde1 da1 in den ,momenten1 wo ein ,mensch wirklich liebt1 ihm der ,gedanke der krperlichen ,vereinigung mit dem geliebten ,wesen ein vllig undenkbarer ist4 ,da es keine ,hoffnung gibt1 die von ,furcht ganz frei wre1 ndert nichts daran1 da ,hoffnung und ,furcht einander gerade entgegengesetzt sind4 ,nicht anders verhlt es sich zwischen dem ,geschlechtstrieb und der ,liebe4 ,je erotischer ein ,mensch ist1 desto weniger wird er von seiner ,sexualitt belstigt1 und umgekehrt4 ,wenn es keine ,anbetung gibt1 die von ,begierde gnzlich frei wre1 so darf man darum beide ,dinge nicht identifizieren1 die hchstens entgegengesetzte ,phasen sein mgen1 in welche ein reicherer ,mensch successive eintreten kann4 ,der lgt oder hat nie gewut1 was ,liebe ist1 der behauptet1 eine ,frau noch zu lieben1 die er begehrt3 so verschieden sind ,liebe und ,geschlechtstrieb4 ,darum wird es auch fast immer als eine ,heuchelei empfunden1 wenn einer von ,liebe in der ,ehe spricht4 ,dem stumpfen ,blicke1 der dem gegenber noch immer1 wie aus grundstzlichem ,cynismus1 an der ,identitt beider festhlt1 sei folgendes zu schauen gegeben3 die sexuelle ,anziehung wchst mit der krperlichen ,nhe1 die ,liebe ist am strksten in der ,abwesenheit der geliebten ,person1 sie bedarf der ,trennung1 einer gewissen ,distanz1 um am ,leben zu bleiben4 ,ja1 was alle ,reisen in ferne ,lnder nicht erreichen konnten1 da wahre ,liebe sterbe1 wo aller ,zeitverlauf dem ,vergessen nichts fruchtete1 da kann eine zufllige1 unbeabsichtigte krperliche ,berhrung mit der ,geliebten den ,geschlechtstrieb wachrufen und es vermgen1 die ,liebe auf der ,stelle zu tten4 ,und fr den hher differenzierten1 den bedeutenden ,menschen haben das ,mdchen1 das er begehrt1 und das ,mdchen1 das er nur lieben1 aber nie begehren knnte1 sicherlich immer eine ganz verschiedene ,gestalt1 einen verschiedenen ,gang1 eine verschiedene ,charakteranlage3 es sind zwei gnzlich verschiedene ,wesen4 ,es gibt also platonische ,liebe1 wenn auch die ,professoren der ,psychiatrie nichts davon halten4 ,ich mchte sogar sagen3 es gibt nur platonische ,liebe4 ,denn was sonst noch ,liebe genannt wird1 gehrt in das ,reich der ,sue4 ,es gibt nur eine ,liebe3 es ist die ,liebe zur ,beatrice1 die ,anbetung der ,madonna4 ,fr den ,koitus ist ja die babylonische ,hure da4 ,kantens ,aufzhlung der transcendentalen ,ideen bedrfte1 sollte dies haltbar bleiben1 einer ,erweiterung4 ,auch die reine hohe1 begehrungslose ,liebe1 die ,liebe ,platons und ,brunos1 wre eine transcendentale ,idee1 deren ,bedeutung als ,idee dadurch nicht berhrt wrde1 da keine ,erfahrung jemals sie vllig verwirklicht aufwiese4 ,es ist das ,problem des ,tannhuser4 ,hie ,tannhuser1 hie ,wolfram2 hie ,venus1 hie ,maria4 ,die ,tatsache1 da ein ,liebespaar1 das sich wirklich auf ewig gefunden hat -- ,tristan und ,isolde -- in den ,tod geht statt ins ,brautbett1 ist ein ebenso absoluter ,beweis eines ,hheren1 sei's drum1 ,metaphysischen im ,menschen1 wie das ,mrtyrertum eines ,giordano ,bruno4 ,dir1 hohe ,liebe1 tne ,begeistert mein ,gesang1 ,die mir in ,engelschne ,tief in die ,seele drang6 ,du nahst als ,gottgesandte3 ,ich folg' aus holder ,fern'1 -- ,so fhrst du in die ,lande1 ,wo ewig strahlt dein ,stern4 99 99 99 99 99 ,wer ist der ,gegenstand solcher ,liebe8 ,dasselbe ,weib1 das hier geschildert wurde1 das ,weib ohne alle ,qualitten1 die einem ,wesen ,wert verleihen knnen1 das ,weib ohne den ,willen nach einem eigenen ,werte8 ,wohl kaum3 es ist das berschne1 das engelreine ,weib1 das mit dieser ,liebe geliebt wird4 ,woher jenem ,weibe seine ,schnheit und seine ,keuschheit kommt1 das ist nun die ,frage4 ,es ist hufig darber gestritten worden1 ob wirklich das weibliche ,geschlecht das schnere sei1 und noch mehr wurde seine ,bezeichnung als das schne schlechthin angefochten4 ,es wird sich empfehlen1 zunchst im einzelnen zu fragen1 von wem und inwiefern das ,weib schn gefunden wird4 ,bekannt ist1 da das ,weib nicht in seiner ,nacktheit am schnsten ist4 ,allerdings1 in der ,reproduktion durch das ,kunstwerk1 als ,statue oder als ,bild1 mag das unbekleidete ,weib schn sein4 ,aber das lebende nackte ,weib kann schon aus dem ,grunde von niemand schn gefunden werden1 weil der ,geschlechtstrieb jene bedrfnislose ,betrachtung unmglich macht1 welche fr alles ,schnfinden unumgngliche ,voraussetzung bleibt4 ,aber auch abgesehen hievon erzeugt das vllig nackte lebendige ,weib den ,eindruck von etwas ,unfertigem1 noch nach etwas auer sich ,strebenden1 und dieser ist mit der ,schnheit unvertrglich4 ,das nackte ,weib ist im einzelnen schner denn als ,ganzes2 als solches nmlich erweckt es unvermeidlich das ,gefhl1 da es etwas suche1 und bereitet darum dem ,beschauer eher ,unlust als ,lust4 ,am strksten tritt dieses ,moment des ,insichzwecklosen1 des einen ,zweck auer sich habenden1 am aufrecht stehenden nackten ,weibe hervor2 durch die liegende ,position wird es naturgem gemildert4 ,die knstlerische ,darstellung des nackten ,weibes hat dies wohl empfunden2 und wenn das nackte ,weib aufrecht stehend oder schwebend gebildet ward1 so zeigte sie das ,weib nie allein1 sondern stets mit ,rcksicht auf eine ,umgebung1 vor welcher es dann seine ,ble mit der ,hand zu bedecken suchen konnte4 ,aber das ,weib ist auch im einzelnen nicht durchaus schn1 selbst wenn es mglichst vollkommen und ganz untadelig den krperlichen ,typus seines ,geschlechtes reprsentiert4 ,was hier theoretisch am meisten in ,betracht kommt1 ist das weibliche ,genitale4 ,wenn die ,meinung ,recht htte1 da alle ,liebe des ,mannes zum ,weibe nur zum ,hirn gestiegener ,detumescenztrieb ist1 wenn ,schopenhauers ,behauptung haltbar wre3 ,das niedrig gewachsene1 schmalschultrige1 breithftige und kurzbeinige ,geschlecht das schne nennen konnte nur der vom ,geschlechtstrieb umnebelte mnnliche ,intellekt3 in diesem ,triebe nmlich steckt seine ganze ,schnheit -- -- so mte das weibliche ,genitale am heftigsten geliebt sein und vom ganzen ,krper des ,weibes am schnsten gefunden werden4 ,aber1 von einigen widerlichen ,lrmmachern der letzten ,jahre zu schweigen1 welche durch die ,aufdringlichkeit ihrer ,reklame fr die ,schnheit des weiblichen ,genitales sowohl beweisen1 da erst eine ,agitation ntig ist1 um hieran glauben zu machen1 als auch die ,unaufrichtigkeit jener ,reden erkennen lassen1 von deren ,inhalt sie berzeugt zu sein vorgeben3 von diesen abgesehen lt sich behaupten1 da kein ,mann speziell das weibliche ,genitale schn1 vielmehr ein jeder es hlich findet2 es mgen gemeine ,naturen durch diesen ,krperteil des ,weibes besonders zu sinnlicher ,begierde gereizt werden1 jedoch gerade solche werden ihn vielleicht sehr angenehm1 nie aber schn finden4 ,die ,schnheit des ,weibes kann also kein bloer ,effekt des ,sexualtriebes sein2 sie ist ihm vielmehr geradezu entgegengesetzt4 ,mnner1 die ganz unter der ,gewalt des ,geschlechtsbedrfnisses stehen1 haben fr ,schnheit am ,weibe gar keinen ,sinn2 ,beweis hiefr ist1 da sie ganz wahllos jede ,frau begehren1 die sie erblicken1 blo nach den vagen ,formen ihrer ,krperlichkeit4 ,der ,grund fr die angefhrten ,phnomene1 die ,hlichkeit des weiblichen ,genitales und die ,unschnheit seines lebenden ,krpers als ganzen1 kann nirgend anders gefunden werden als darin1 da sie das ,schamgefhl im ,manne verletzen4 ,die kanonische ,flachkpfigkeit unserer ,tage hat es auch mglich werden lassen1 da das ,schamgefhl aus der ,tatsache der ,kleidung abgeleitet und hinter dem ,widerstreben gegen weibliche ,nacktheit nur ,unnatur und versteckte ,unzchtigkeit vermutet wurde4 ,aber ein ,mann1 der unzchtig geworden ist1 wehrt sich gar nicht mehr gegen die ,nacktheit1 weil sie ihm als solche nicht mehr auffllt4 ,er begehrt blo1 er liebt nicht mehr4 ,alle wahre ,liebe ist schamhaft1 ebenso wie alles wahre ,mitleid4 ,es gibt nur eine ,schamlosigkeit3 die ,liebeserklrung1 von deren ,aufrichtigkeit ein ,mensch im selben ,momente berzeugt wre1 in dem er sie machte4 ,diese wrde das objektive ,maximum an ,schamlosigkeit reprsentieren1 welches denkbar ist2 es wre etwa so1 wie wenn jemand sagen wrde3 ich bin sehnschtig4 ,jenes wre die ,idee der schamlosen ,handlung1 dies die ,idee der schamlosen ,rede4 ,beide sind nie verwirklicht1 weil alle ,wahrheit schamhaft ist4 ,es gibt keine ,liebeserklrung1 die nicht eine ,lge wre2 und wie dumm die ,frauen doch eigentlich sind1 kann man daraus ersehen1 wie oft sie an ,liebesbeteuerungen glauben4 ,in der ,liebe des ,mannes1 die stets schamhaft ist1 liegt nach alldem der ,mastab fr das1 was am ,weibe schn1 und das1 was an ihm hlich gefunden wird4 ,es ist hier nicht wie in der ,logik3 das ,wahre der ,mastab des ,denkens1 der ,wahrheitswert sein ,schpfer2 nicht wie in der ,ethik3 das ,gute das ,kriterium fr das ,sollen1 der ,wert des ,guten ausgestattet mit dem ,anspruch1 den ,willen zum ,guten zu lenken2 sondern hier1 in der sthetik1 wird die ,schnheit erst von der ,liebe geschaffen2 es besteht keinerlei innerer ,normzwang1 das zu lieben1 was schn ist1 und das ,schne tritt nicht an den ,menschen mit dem ,anspruch heran1 geliebt zu werden4 7,nur darum gibt es keinen berindividuellen1 allein richtigen ,geschmack47 ,alle ,schnheit ist vielmehr selbst erst eine ,projektion1 eine ,emanation des ,liebesbedrfnisses2 und so ist auch die ,schnheit des ,weibes nicht ein von der ,liebe ,verschiedenes1 nicht ein ,gegenstand1 auf den sie sich richtet1 sondern die ,schnheit des ,weibes ist die ,liebe des ,mannes1 beide sind nicht zweierlei1 sondern eine und dieselbe ,tatsache4 ,wie ,hlichkeit von ,hassen1 so kommt ,schnheit von ,lieben4 ,und auch darin1 da ,schnheit so wenig wie ,liebe mit dem sinnlichen ,trieb zu tun hat1 da jene wie diese ihm fremd ist1 drckt sich nur diese selbe ,tatsache aus4 ,die ,schnheit ist ein ,unberhrbares1 ,unantastbares1 mit anderem ,unvermengbares2 nur aus vlliger ,weite kann sie wie nahe geschaut werden1 und vor jeder ,annherung entfernt sie sich4 ,der ,geschlechtstrieb1 der die ,vereinigung mit dem ,weibe sucht1 vernichtet dessen ,schnheit2 das betastete1 das besessene ,weib wird von niemand mehr der ,schnheit wegen angebetet4 ,dies leitet nun auch ber zur ,beantwortung der zweiten ,frage3 ,was ist die ,unschuld1 was die ,moralitt des ,weibes8 ,von einigen ,tatsachen1 welche den ,beginn jeder ,liebe begleiten1 wird hier am besten ausgegangen4 ,reinheit des ,leibes ist1 wie schon einmal angedeutet1 beim ,manne im allgemeinen ein ,zeichen von ,sittlichkeit und ,aufrichtigkeit2 wenigstens sind krperlich schmutzige ,menschen kaum je von sehr lauterer ,gesinnung4 ,nun kann man beobachten1 wie ,menschen1 die sonst durchaus nicht sehr auf die ,reinlichkeit ihres ,leibes achten1 in den ,zeiten1 da sie zu grerer ,anstndigkeit des ,charakters sich aufraffen1 auch stets hufiger und ausgiebiger sich waschen4 ,ebenso werden nun auch ,menschen1 die nie sauber gewesen sind1 fr die ,dauer einer ,liebe pltzlich aus innerem ,triebe reinlichkeitsbedrftig1 und diese kurze ,spanne ,zeit ist oft die einzige ihres ,lebens1 wo sie unter ihrem ,hemde nicht unfltig aussehen4 ,schreiten wir zum ,geistigen vor1 so sehen wir1 wie bei vielen ,menschen ,liebe mit ,selbstanklagen1 ,kasteiungs- und ,shnungsversuchen beginnt4 ,eine moralische ,einkehr fngt an1 von der ,geliebten scheint auch eine innere ,luterung auszugehen1 auch wenn der ,liebende nie mit ihr gesprochen1 ja sie nur wenige ,male aus der ,ferne gesehen hat4 ,dieser ,proze kann also unmglich in dem geliebten ,wesen selbst seinen ,grund haben3 die ,geliebte ist nur zu oft ein ,backfisch1 nur zu oft eine ,kuh1 nur zu oft eine lsterne ,kokette1 und niemand nimmt fr gewhnlich an ihr berirdische ,eigenschaften wahr als eben derjenige1 der sie liebt4 ,ist es also zu glauben1 da diese konkrete ,person geliebt werde in der ,liebe1 oder dient sie nicht vielmehr einer unvergleichlich greren ,bewegung nur als ,ausgangspunkt8 ,in aller ,liebe liebt der ,mann nur sich selbst4 ,nicht seine ,subjektivitt1 nicht das1 was er1 als ein von aller ,schwche und ,gemeinheit1 von aller ,schwere und ,kleinlichkeit behaftetes ,wesen wirklich vorstellt2 sondern das1 was er ganz sein will und ganz sein soll1 sein eigenstes1 tiefstes1 intelligibles ,wesen1 frei von allen ,fetzen der ,notwendigkeit1 von allen ,klumpen der ,erdenheit4 ,in seiner zeitlich-rumlichen ,wirksamkeit ist dieses ,wesen vermengt mit den ,schlacken sinnlicher ,beschrnktheit1 es ist nicht als reines1 strahlendes ,urbild vorhanden2 wie tief er auch in sich gehen mag1 er findet sich getrbt und befleckt1 und sieht nirgends das1 was er sucht1 in weier1 makelloser ,reinheit4 ,und doch bedarf er nichts so dringend1 ersehnt er nichts so hei als ganz und gar er selbst und nichts anderes zu sein4 ,das eine aber1 wonach er strebt1 das ,ziel1 erblickt er nicht in hellem ,glanze und unverrckter ,festigkeit auf dem ,grunde des eigenen ,wesens1 und darum mu er es drauen denken1 um so ihm leichter nacheifern zu knnen4 ,er projiziert sein ,ideal eines absolut wertvollen ,wesens auf ein anderes menschliches ,wesen1 und das und nichts anderes bedeutet es1 wenn er dieses ,wesen liebt4 ,nur wer selbst schuldig geworden ist1 und seine ,schuld fhlt1 ist dieses ,aktes fhig3 darum kann das ,kind noch nicht lieben4 ,nur weil die ,liebe das hchste1 stets unerreichte ,ziel aller ,sehnsucht so darstellt1 als wre es irgendwo in der ,erfahrung verwirklicht und nicht blo in der ,idee vorhanden2 nur indem sie es im ,nebenmenschen lokalisiert1 und so gleichzeitig eben der ,tatsache ,ausdruck gibt1 da im ,liebenden selbst das ,ideal der ,erfllung noch so ferne ist3 nur darum kann mit der ,liebe zugleich das ,streben nach ,luterung neu erwachen1 ein ,hinwollen zu einem ,ziele1 das von hchster geistiger ,natur ist und somit keine krperliche ,verunreinigung durch rumliche ,annherung an die ,geliebte duldet2 darum ist ,liebe die hchste und strkste uerung des ,willens zum ,werte1 darum kommt in ihr wie in nichts auf der ,welt das eigentliche ,wesen des ,menschen zum ,vorschein1 das zwischen ,geist und ,krper1 zwischen ,sinnlichkeit und ,sittlichkeit gebannt ist1 an der ,gottheit wie am ,tiere ,anteil hat4 ,der ,mensch ist in jeder ,weise erst dann ganz er selbst1 wenn er liebt4#ef ,so erklrt sich's1 da viele ,menschen erst als ,liebende an das eigene ,ich und an das fremde ,du zu glauben beginnen1 die1 wie sich lngst zeigte1 nicht nur grammatikalische1 sondern auch ethische ,wechselbegriffe sind2 so ist die groe ,rolle verstndlich1 welche in jedem ,liebesverhltnis die ,namen der beiden ,menschen spielen4 ,so wird deutlich1 warum viele ,menschen zuerst in der ,liebe von ihrer eigenen ,existenz ,kenntnis erhalten1 und nicht frher von der berzeugung durchdrungen werden1 da sie eine ,seele besitzen4#eg ,so1 da der ,liebende zwar die ,geliebte um keinen ,preis durch seine ,nhe verunreinigen mchte1 aber sie doch aus der ,ferne oft zu sehen trachtet1 um sich ihrer -- seiner -- ,existenz zu vergewissern4 ,so1 da gar mancher unerweichliche ,empirist1 nun1 da er liebt1 zum schwrmerischen ,mystiker wird1 wofr der ,vater des ,positivismus1 ,auguste ,comte1 selbst das ,beispiel gegeben hat1 durch die ,umwlzung seines ganzen ,denkens1 als er ,clotilde de ,vaux kennen lernte4 ,nicht nur fr den ,knstler1 fr den ,menschen berhaupt gibt es psychologisch ein ,amo ergo sum4 ,so ist die ,liebe ein ,projektionsphnomen gleich dem ,ha1 kein quationsphnomen gleich der ,freundschaft4 ,voraussetzung dieser ist gleiche ,geltung beider ,individuen2 ,liebe ist stets ein ,setzen der ,ungleichheit1 der ,ungleichwertigkeit4 ,alles1 was man selbst sein mchte und nie ganz sein kann1 auf ein ,individuum hufen1 es zum ,trger aller ,werte machen1 das heit lieben4 ,sinnbildlich fr diese hchste ,vollendung ist die ,schnheit4 ,darum wundert1 ja entsetzt es so oft den ,liebenden1 wenn er sich berzeugt1 da im schnen ,weibe nicht auch ,sittlichkeit wohne1 und er beschuldigt die ,natur des ,betruges1 weil in einem so schnen ,krper so viel ,verworfenheit sein knne2 er bedenkt nicht1 da er das ,weib nur deshalb noch schn findet1 weil er es noch liebt3 denn sonst wrde ihn auch die ,inkongruenz zwischen ,innerem und uerem nicht mehr schmerzen4 ,die gewhnliche ,gassendirne scheint deshalb nie schn1 weil es hier von vornherein unmglich ist1 eine ,projektion von ,wert zu vollziehen2 sie kann nur des ganz gemeinen ,menschen ,geschmack befriedigen1 sie ist die ,geliebte des unsittlichsten ,mannes1 des ,zuhlters4 ,hier liegt eine dem ,moralischen entgegengesetzte ,beziehung offensichtlich zutage2 das ,weib im allgemeinen ist aber nur indifferent gegen alles ,ethische1 es ist amoralisch1 und kann darum1 anders als der antimoralische ,verbrecher1 den instinktiv niemand liebt1 oder der ,teufel1 den jedermann sich hlich vorstellt1 fr den ,akt der ,wertbertragung eine ,grundlage abgeben2 da es weder gut tut noch sndigt1 strubt sich nichts in ihm und an ihm gegen diese ,kollokation des ,ideals in seine ,person4 ,die ,schnheit des ,weibes ist nur sichtbar gewordene ,sittlichkeit1 aber diese ,sittlichkeit ist selbst die des ,mannes1 die er1 in hchster ,steigerung und ,vollendung1 auf das ,weib transponiert hat4 ,weil alle ,schnheit immer nur einen abermals erneuten ,verkrperungsversuch des hchsten ,wertes darstellt1 darum ist vor allem ,schnen ein ,gefhl des ,gefundenhabens1 dem gegenber jede ,begierde1 jedes selbstische ,interesse schweigt4 ,alle ,formen1 die der ,mensch schn findet1 sind vermge seiner sthetischen ,funktion1 die ,sittliches und ,gedankliches in ,sinnlichkeit umsetzt1 ebensoviele ,versuche von seiner ,seite1 das ,hchste sichtbar zu realisieren4 ,schnheit ist das ,symbol des ,vollkommenen in der ,erscheinung4 ,darum ist ,schnheit unverletzlich1 darum ist sie statisch und nicht dynamisch1 darum hebt jede nderung im ,verhalten zu ihr sie schon auf und vernichtet ihren ,begriff4 ,die ,liebe zum eigenen ,werte1 die ,sehnsucht nach ,vollkommenheit zeugt in der ,materie die ,schnheit4 ,so wird die ,schnheit der ,natur geboren1 die der ,verbrecher nimmer wahrnimmt1 weil eben die ,ethik erst die ,natur schafft4 ,so erklrt sich's1 da die ,natur immer und berall1 in der grten und kleinsten ihrer ,bildungen1 den ,eindruck des ,vollendeten hervorruft4 ,so ist auch das ,naturgesetz nur ein sinnliches ,symbol des ,sittengesetzes1 wie die ,naturschnheit der sinnenfllig gewordene ,adel der ,seele2 so die ,logik die verwirklichte ,ethik4 ,wie die ,liebe ein neues ,weib fr den ,mann schafft statt des realen ,weibes1 so schafft die ,kunst1 die ,erotik des ,alls1 aus dem ,chaos die ,formenflle im ,universum2 und wie es keine ,naturschnheit gibt ohne ,form1 ohne ,naturgesetz1 so auch keine ,kunst ohne ,form1 keine ,kunstschnheit1 die nicht ihren ,regeln gehorcht4 ,denn die ,naturschnheit zeigt die ,kunstschnheit nicht anders verwirklicht als das ,naturgesetz das ,sittengesetz1 als die ,naturzweckmigkeit jene ,harmonie1 deren ,urbild ber dem ,geiste des ,menschen thront4 ,ja1 die ,natur1 die der ,knstler seine ewige ,lehrmeisterin nennt1 sie ist nur die von ihm selbst geschaffene ,norm seines ,schaffens1 nicht in begrifflicher ,konzentration1 sondern in anschaulicher ,unendlichkeit4 ,so sind1 um eines als ,beispiel zu nennen1 die ,stze der ,mathematik die verwirklichte ,musik 7und nicht umgekehrt71 ,mathematik selbst die konforme ,abbildung der ,musik aus dem ,reiche der ,freiheit auf das ,reich der ,notwendigkeit1 und darum das ,sollen aller ,musiker ein mathematisches4 ,die ,kunst schafft also die ,natur1 und nicht die ,natur die ,kunst4 ,von diesen ,andeutungen1 welche1 wenigstens teilweise1 eine ,ausfhrung und ,weiterbildung der tiefen ,gedanken ,kantens und ,schellings 7und des von ihnen beeinfluten ,schiller7 ber die ,kunst sind1 kehre ich zum ,thema zurck4 ,als ,resultat fr dessen ,zwecke steht nun fest1 da der ,glaube an die ,sittlichkeit des ,weibes1 die ,introjektion der ,seele des ,mannes in das ,weib1 und die schne uere ,erscheinung des ,weibes eine und dieselbe ,tatsache sind1 die letztere nur der sinnenfllige ,ausdruck des ersteren4 ,begreiflich1 aber eine ,umkehrung des wahren ,verhltnisses ist es also1 wenn man von einer schnen ,seele im moralischen ,sinne spricht1 oder nach ,shaftesbury und ,herbart die ,ethik der sthetik unterordnet3 man mag mit ,sokrates und ,antisthenes und fr identisch halten1 aber man darf nicht vergessen1 da ,schnheit nur ein krperliches ,bild ist1 in dem die ,sittlichkeit sich selbst verwirklicht vorstellt1 da alle sthetik doch ein ,geschpf der ,ethik bleibt4 ,jeder einzelne und zeitlich begrenzte dieser ,inkarnationsversuche ist seiner ,natur nach illusorisch1 denn er tuscht die erreichte ,vollkommenheit nur vor4 ,darum ist alle ,einzelschnheit vergnglich1 und mu auch die ,liebe zum ,weibe es sich gefallen lassen1 durch das alte ,weib widerlegt zu werden4 ,die ,idee der ,schnheit ist die ,idee der ,natur1 sie ist unvergnglich1 wenn auch alles ,einzelschne1 alles ,natrliche vergeht4 ,nur eine ,illusion kann im ,begrenzten und ,konkreten1 nur eine ,irrung im geliebten ,weibe die ,vollkommenheit selbst erblicken4 ,die ,liebe zur ,schnheit soll sich nicht verlieren an das ,weib1 um den geschlechtlichen ,trieb nach ihm zu berbauen4 ,wenn alle ,liebe zu ,personen auf jener ,verwechslung beruht1 so kann es keine andere denn unglckliche ,liebe geben4 ,aber alle ,liebe klammert sich an diesen ,irrtum2 sie ist der heroischeste ,versuch1 dort ,werte zu behaupten1 wo es keine ,werte gibt4 ,die ,liebe zum unendlichen ,wert1 das ist zum ,absoluten oder zu ,gott1 sei es auch in ,form der ,liebe zur unendlichen sinnenflligen ,schnheit des ,naturganzen 7,pantheismus71 knnte allein die transcendentale ,idee der ,liebe heien1 wenn es eine solche gibt2 die ,liebe zu allem ,einzelding1 und auch zum ,weibe1 ist schon ein ,abfall von der ,idee1 eine ,schuld4 ,warum der ,mensch diese ,schuld auf sich ldt1 ist im ,frheren schon enthalten4 ,so wie aller ,ha nur ble ,eigenschaften1 die man selbst besitzt1 auf den ,nebenmenschen projiziert1 um sie dort in einer desto abschreckenderen ,vereinigung zu zeigen2 wie der ,teufel nur erfunden wurde1 um die bsen ,triebe im ,menschen auer ihm darzustellen1 und ihm den ,stolz und die ,kraft des ,kmpfers zu leihen3 so hat auch die ,liebe nur den ,zweck1 dem ,menschen den ,kampf um das ,gute zu erleichtern1 das er als ,gedanken in sich allein zu ergreifen noch zu kraftlos ist4 ,beides1 ,ha und ,liebe1 ist darum eine ,feigheit4 ,im ,hasse spiegelt man sich vor1 da man von jemand anderem bedroht sei1 um sich selbst hiedurch bereits als die angegriffene ,reinheit zu fingieren1 statt es sich zu gestehen1 da man das ,bse aus sich selbst auszujten habe1 und da es nirgend anders als im eigenen ,herzen niste4 ,man konstruiert den ,bsen1 um sich die ,genugtuung zu bereiten1 ihm ein ,tintenfa an den ,kopf geworfen zu haben4 ,nur darum ist der ,teufelsglaube unsittlich3 weil er eine unstatthafte ,erleichterung des ,kampfes darstellt und eine ,abwlzung der ,schuld4 ,durch die ,liebe versetzt man1 wie im ,ha die ,idee des eigenen ,unwertes1 die ,idee des eigenen ,wertes in ein ,wesen1 das zu ihrer ,aufnahme geeignet scheint3 der ,satan wird hlich1 die ,geliebte schn4 ,so entbrennt man in beiden ,fllen1 durch eine ,gegenberstellung1 durch die ,verteilung von ,gut und ,bse auf zwei ,personen1 leichter fr die moralischen ,werte4 ,ist aber alle ,liebe zu ,einzelwesen statt zur ,idee eine sittliche ,schwche1 so mu dies auch in den ,gefhlen des ,liebenden zum ,vorschein kommen4 ,niemand begeht ein ,verbrechen1 ohne da ihm dies durch ein ,schuldgefhl angezeigt wrde4 ,nicht ohne ,grund ist die ,liebe das schamhafteste ,gefhl3 sie hat ,ursache sich zu schmen1 weit mehr noch als das ,mitleid4 ,der ,mensch1 den ich bemitleide1 bekommt von mir etwas1 im ,akte des ,mitleidens selbst gebe ich ihm aus meinem eingebildeten oder wesentlichen ,reichtum2 die ,hilfe ist so nur ein ,sichtbarwerden dessen1 was bereits im ,mitleiden lag4 ,der ,mensch1 den ich liebe1 von dem will ich etwas1 ich will zum mindesten1 da er mich nicht durch unschne ,geberden oder gemeine ,zge in meiner ,liebe zu ihm stre4 ,denn durch die ,liebe will ich mich irgendwo gefunden haben1 statt weiter zu suchen und zu streben1 ich will aus der ,hand eines ,nebenmenschen nichts weniger1 nichts anderes empfangen1 als mich selbst1 ich will von ihm -- mich6 ,das ,mitleid ist schamhaft1 weil es den anderen tiefer gestellt zeigt als mich1 weil es ihn erniedrigt4 ,die ,liebe ist schamhaft1 weil ich mich durch sie tiefer stelle als den anderen2 in ihr wird aller ,stolz des ,individuums am weitesten vergessen1 und das ist ihre ,schwche1 darum schmt sie sich4 ,so ist das ,mitleid der ,liebe verwandt1 und hieraus erklrt sich1 da nur1 wer das ,mitleid kennt1 auch die ,liebe kennt4 ,und doch schlieen sich beide aus3 man kann nie lieben1 wen man bemitleidet1 und nie bemitleiden1 wen man liebt4 ,denn im ,mitleid bin ich selbst der feste ,pol1 in der ,liebe ist es der andere2 die ,richtung beider ,affekte1 ihr ,vorzeichen ist das ,entgegengesetzte4 ,im ,mitleid bin ich ,geber1 in der ,liebe ,bettler4 ,die ,liebe ist die schamhafteste von allen ,bitten1 weil sie um das ,meiste1 um das ,hchste bettelt4 ,darum schlgt sie in den jhesten1 rachschtigsten ,stolz so rasch ber1 wenn ihr durch den anderen unvorsichtig oder rcksichtslos zum ,bewutsein gebracht wird1 um was sie eigentlich gefleht hat4 ,alle ,erotik ist voll von ,schuldbewutsein4 ,in der ,eifersucht tritt zutage1 auf welch unsicheren ,grund die ,liebe gebaut ist4 ,eifersucht ist die ,kehrseite jeder ,liebe1 und offenbart deren ganze ,unsittlichkeit4 ,durch ,eifersucht wird ber den freien ,willen des ,nebenmenschen eine ,gewalt angemat4 ,so begreiflich sie gerade der hier entwickelten ,theorie ist1 indem durch ,liebe das reine ,selbst des ,liebenden in der ,geliebten lokalisiert wird1 und auf sein ,selbst der ,mensch1 durch einen erklrlichen ,fehlschlu1 einen ,anspruch leicht stets und an jedem ,orte zu haben glaubt3 so verrt sie doch1 schon weil sie voll ,furcht ist1 und ,furcht wie das verwandte ,schamgefhl#eh sich stets auf eine in der ,vergangenheit verbte ,schuld bezieht1 da man durch die ,liebe etwas erlangen wollte1 was man auf diesem ,wege nicht verlangen durfte4 ,die ,schuld1 mit welcher in der ,liebe der ,mensch sich belastet1 ist der ,wunsch1 von jenem ,schuldbewutsein1 das ich frher die ,voraussetzung und ,bedingung aller ,liebe nannte1 frei zu werden4 ,statt alle begangene ,schuld auf sich zu nehmen und ihre ,shnung durch das weitere ,leben zu erreichen1 ist die ,liebe ein ,versuch1 von der eigenen ,schuld loszukommen und an sie zu vergessen1 ein ,versuch1 glcklich zu werden4 ,statt die ,idee der ,vollkommenheit selbstttig zu verwirklichen1 will die ,liebe die ,idee schon als verwirklicht zeigen1 sie spiegelt das ,wunder als geschehen vor1 im anderen ,menschen zwar -- darum ist sie die feinste ,list -- aber es ist doch nur die eigene ,befreiung vom bel1 die man so ohne ,kampf zu erreichen hofft4 ,hieraus erklrt sich der tiefe ,zusammenhang aller ,liebe mit dem ,erlsungsbedrfnis 7,dante1 ,goethe1 ,wagner1 ,ibsen74 ,alle ,liebe ist selbst nur ,erlsungsbedrfnis1 und alles ,erlsungsbedrfnis noch unsittlich 7,kapitel #g1 ,schlu74 ,die ,liebe berspringt die ,zeit und setzt sich ber die ,kausalitt hinweg1 ohne eigenes ,zutun will sie ,reinheit pltzlich und unvermittelt gewinnen4 ,darum ist sie1 als ein ,wunder von auen statt von innen1 in sich unmglich1 und kann ihren ,zweck nie erfllen1 am wenigsten bei jenen ,menschen1 welche allein eigentlich in ganz unermelicher ,weise ihrer fhig wren4 ,sie ist der gefhrlichste ,selbstbetrug1 gerade weil sie den ,kampf um das ,gute am strksten zu frdern scheint4 ,mittelmige ,menschen mgen durch sie erst ihre ,veredlung erfahren2 wer ein subtileres ,gewissen hat1 wird sich hten1 ihrer ,tuschung zu erliegen4 ,der ,liebende sucht im geliebten ,wesen seine eigene ,seele4 ,insofern ist die ,liebe frei1 und nicht jenen ,gesetzen der blo sexuellen ,anziehung unterworfen1 von denen der erste ,teil gehandelt hat4 ,denn das psychische ,leben der ,frau gewinnt einen ,einflu1 es begnstigt die ,liebe1 wo es der ,idealisierung sich ausnehmend leicht fgt1 auch bei geringeren krperlichen ,vorzgen und mangelhafter sexueller ,ergnzung1 und vernichtet ihre ,mglichkeit1 wenn es gegen jene ,einlegung zu sichtbar absticht4 ,dennoch ist1 trotz aller ,gegenstzlichkeit zwischen ,sexualitt und ,erotik1 eine ,analogie zwischen ihnen unverkennbar4 ,die ,sexualitt bentzt das ,weib als ,mittel1 um zur ,lust und zum leiblichen ,kinde zu gelangen2 die ,erotik als ,mittel1 um zum ,werte und -- zum geistigen ,kinde1 zur ,produktion zu kommen4 ,es ist ein unendlich tiefes1 wenn auch1 wie es scheint1 wenig verstandenes ,wort der platonischen ,diotima1 da die ,liebe nicht dem ,schnen1 sondern der ,erzeugung und ,ausgeburt im ,schnen gelte1 der ,unsterblichkeit im ,geistigen1 wie der niedere ,geschlechtstrieb dem ,fortleben in der ,gattung4 ,im ,kinde sucht jeder ,vater1 der leibliche wie der geistige1 nur sich selbst zu finden3 die konkrete ,verwirklichung der ,idee seiner selbst1 wie sie das ,wesen der ,liebe ausmacht1 ist eben das ,kind4 ,darum sucht der ,knstler so oft das ,weib1 um das ,kunstwerk schaffen zu knnen4 ,und jeder sollte lieber solche ,kinder haben wollen1 wenn er auf ,homer und ,hesiod und die anderen trefflichen ,dichter sieht1 nicht ohne ,neid1 was fr ,geburten sie zurcklassen1 die ihnen unsterblichen ,ruhm und ,angedenken sichern1 indem sie selbst unsterblich sind 4444 ,geehrt ist bei euch auch ,solon1 weil er ,gesetze gezeugt1 und viele andere anderwrts unter ,hellenen und ,barbaren1 die viele und schne ,werke dargestellt haben und vielfltig ,tugendhaftes gezeugt3 denen auch schon viele ,heiligtmer errichtet wurden um solcher ,kinder willen1 menschlicher ,kinder wegen aber noch keinem4 ,es ist nicht eine blo formale ,analogie1 nicht berschtzung einer etwa nur zuflligen sprachlichen bereinstimmung1 wenn von geistiger ,fruchtbarkeit1 geistiger ,produktion1 oder1 wie in diesen ,worten ,platons1 von geistigen ,kindern in tieferem ,sinne zu reden versucht wird4 ,wie die leibliche ,sexualitt der ,versuch eines organischen ,wesens ist1 die eigene ,form dauernd zu begrnden1 so ist auch jede ,liebe im ,grunde nur das ,streben1 seelische ,form1 ,individualitt1 endgltig zu realisieren4 ,hier liegt die ,brcke1 welche allen ,willen zur eigenen ,verewigung 7wie man das ,gemeinsame der ,sexualitt und der ,erotik nennen knnte7 mit dem ,kinde verbindet4 ,geschlechtstrieb und ,liebe sind beide ,versuche zur ,realisierung seiner selbst1 der erste sucht das ,individuum durch ein krperliches ,abbild1 die zweite ,individualitt durch ihr geistiges ,ebenbild zu verewigen4 ,nur der geniale ,mensch aber kennt die ganz und gar unsinnliche ,liebe1 und nur er sucht zeitlose ,kinder zu zeugen1 in denen sein tiefstes geistiges ,wesen zum ,ausdruck kommt4 ,die ,parallele kann noch weiter verfolgt werden4 ,da aller ,geschlechtstrieb der ,grausamkeit verwandt ist1 hat man nach ,novalis oft wiederholt4 ,die ,association hat einen tiefen ,grund4 ,alles1 was vom ,weibe geboren ist1 mu auch sterben4 ,zeugung1 ,geburt und ,tod stehen in einer unauflslichen ,beziehung2 vor einem unzeitigen ,tode erwacht in jedem ,wesen auf das heftigste der ,geschlechtstrieb als das ,bedrfnis1 sich noch fortzupflanzen4 ,und so ist auch der ,koitus1 nicht nur psychologisch als ,akt1 sondern auch vom ethischen und naturphilosophischen ,gesichtspunkte dem ,morde verwandt3 er verneint das ,weib1 aber auch den ,mann2 er raubt im ,idealfall beiden das ,bewutsein1 um dem ,kinde das ,leben zu geben4 ,einer ethischen ,weltanschauung wird es begreiflich sein1 da1 was so entstanden ist1 auch wieder vergehen mu4 ,aber auch die hchste ,erotik1 nicht nur die niederste ,sexualitt1 bentzt das ,weib nicht als ,zweck an sich selbst1 sondern stets nur als ,mittel zum ,zweck1 um das ,ich des ,liebenden rein darzustellen3 die ,werke eines ,knstlers sind immer nur sein auf verschiedenen ,etappen festgehaltenes ,ich1 das er meist in diesem oder in jenem ,weibe1 und sei es selbst ein ,weib seiner ,einbildungskraft1 zuvor lokalisiert hat4 ,die reale ,psychologie des geliebten ,weibes wird aber hiebei immer ausgeschaltet3 im ,augenblicke1 wo der ,mann ein ,weib liebt1 kann er es nicht durchschauen4 ,in der ,liebe tritt man zum ,weibe nicht in jenes ,verhltnis des ,verstehens1 welches das einzig sittliche ,verhltnis zwischen ,menschen ist4 ,man kann keinen ,menschen lieben1 den man ganz erkennt1 weil man dann doch auch die ,unvollkommenheiten sehen mte1 die ihm als ,menschen notwendig anhaften1 ,liebe aber nur auf ,vollkommenes geht4 ,liebe zu einem ,weibe ist daher nur mglich1 wenn sich diese ,liebe um die wirklichen ,eigenschaften1 die eigenen ,wnsche und ,interessen der ,geliebten1 soweit sie der ,lokalisation hherer ,werte in ihrer ,person zuwiderlaufen1 nicht bekmmert1 sondern in schrankenloser ,willkr an die ,stelle der psychischen ,realitt des geliebten ,wesens eine ganz andere ,realitt setzt4 ,der ,versuch1 sich im ,weibe selbst zu finden1 statt im ,weibe eben nur -- das ,weib zu sehen1 setzt notwendig eine ,vernachlssigung der empirischen ,person voraus4 ,dieser ,versuch ist also voll ,grausamkeit gegen das ,weib2 und hier liegt die ,wurzel des ,egoismus aller ,liebe1 wie auch der ,eifersucht1 welche das ,weib gnzlich nur noch als unselbstndiges ,besitztum betrachtet1 und auf sein inneres ,leben gar keine ,rcksicht mehr nimmt4 ,hier vollendet sich die ,parallele zwischen der ,grausamkeit der ,erotik und der ,grausamkeit der ,sexualitt4 ,liebe ist ,mord4 ,der ,geschlechtstrieb negiert auch das krperliche1 die ,erotik das psychische ,weib4 ,die ganz gemeine ,sexualitt sieht im ,weibe einen ,apparat zum ,onanieren oder eine ,kindergebrerin2 man kann gegen das ,weib nicht niedriger sein1 als wenn man ihm seine ,unfruchtbarkeit vorhlt1 und ein erbrmlicheres ,zeugnis kann einem ,gesetzbuch nicht ausgestellt werden1 als wenn es die ,sterilitt eines ,weibes als legalen ,grund der ,ehescheidung anfhrt4 ,die hhere ,erotik aber verlangt von der ,frau schonungslos1 da sie das mnnliche ,adorationsbedrfnis befriedige1 und sich mglichst anstandslos lieben lasse1 damit der ,liebende in ihr sein ,ideal von sich verwirklicht sehen1 und ein geistiges ,kind mit ihr zeugen knne4 ,so ist die ,liebe nicht nur antilogisch1 denn sie setzt sich ber die objektive ,wahrheit des ,weibes und seine wirkliche ,beschaffenheit hinweg1 sie will nicht nur die ,denkillusion1 und verlangt nicht nur ungestm nach dem ,betruge der ,vernunft3 sondern sie ist auch antiethisch gegen das ,weib1 dem sie die ,verstellung und den ,schein1 die vollkommene ,kongruenz mit einem ihr fremden ,wunsche gebieterisch aufntigen mchte4 ,denn die ,erotik braucht die ,frau nur1 um den ,kampf zu ebnen und abzukrzen1 sie will von ihr immer blo1 da sie den ,ast abgebe1 an dem er sich leichter zur ,erlsung emporschwinge4 ,so gesteht es ja ,paul ,verlaine3 ,marie ,immacule1 amour essentiel1 ,logique de la foi cordiale et vivace1 ,en vous aimant qu'est-il de bon que je ne fasse1 ,en vous aimant du seul amour1 ,porte du ,ciel8 ,und fast noch deutlicher lehrt es ,goethe im ,faust3 ,dir1 der ,unberhrbaren1 ,ist es nicht benommen1 ,da die leicht ,verfhrbaren ,traulich zu ,dir kommen4 ,in die ,schwachheit hingerafft1 ,sind sie schwer zu retten2 ,wer zerreit aus eigner ,kraft ,der ,gelste ,ketten8 ,ferne ist es mir1 die heroische ,gre zu verkennen1 welche in dieser hchsten ,erotik1 im ,madonnenkulte1 liegt4 ,wie knnte ich vor der ,auerordentlichkeit des ,phnomens meine ,augen verschlieen1 das den ,namen ,dante fhrt6 ,es liegt eine so unermeliche ,abtretung von ,wert an das ,weib in dem ,leben dieses grten ,madonnenverehrers1 da selbst der dionysische ,trotz1 mit dem diese ,schenkung aller weiblichen ,wirklichkeit entgegen vollzogen wird1 den ,eindruck vollster ,erhabenheit hervorzurufen kaum verfehlt4 ,es liegt scheinbar eine solche ,abnegation seiner selbst in dieser ,verkrperung des ,zieles aller ,sehnsucht in einer irdisch-begrenzten ,person1 in einem ,mdchen noch dazu1 das der ,knstler einmal1 als ,neunjhriger1 zu ,gesicht bekommen1 das vielleicht spter eine ,xanthippe oder eine ,fettgans geworden ist2 es liegt darin ein derartiger ,akt der ,projektion aller1 das zeitlich ,eingeengte des ,individuums bersteigenden ,werte auf ein an sich gnzlich wertloses ,weib1 da man nicht leicht es ber sich bringt1 die wahre ,natur des ,vorganges zu enthllen1 und gegen ihn zu sprechen4 ,aber es bedeutet jede1 auch die sublimste ,erotik1 noch immer eine dreifache ,unsittlichkeit3 einen unduldsamen ,egoismus gegen die wirkliche ,frau der ,erfahrung1 die nur als ,mittel zum ,zweck der eigenen ,hinanziehung bentzt1 der darum kein selbstndiges ,leben verstattet wird2 mehr noch3 eine ,felonie gegen sich selbst1 ein ,davonlaufen vor sich selbst1 eine ,flchtung des ,wertes in fremdes ,land1 ein ,erlst-,sein-,wollen1 und darum eine ,feigheit1 eine ,schwche1 eine ,wrdelosigkeit1 ja gerade einen absoluten ,unheroismus2 drittens endlich eine ,scheu vor der ,wahrheit1 die man nicht brauchen kann1 weil sie der ,absicht der ,liebe widerstrebt1 die man nicht zu ertragen vermag1 weil man dadurch um die ,mglichkeit einer bequemen ,erlsung kme4 ,diese letzte ,unsittlichkeit ist eben diejenige1 welche jede ,aufklrung ber das ,weib verhindert1 weil sie sie meidet und so die ,anerkennung der ,wertlosigkeit des ,weibes an sich wohl stets vereiteln wird4 ,die ,madonna ist eine ,schpfung des ,mannes1 nichts entspricht ihr in der ,wirklichkeit4 ,der ,madonnenkult kann nicht moralisch sein1 weil er die ,augen vor der ,wirklichkeit verschliet1 weil mit ihm der ,liebende sich belgt4 ,der ,madonnenkult1 von dem ich spreche1 der ,madonnenkult des groen ,knstlers1 ist in jeder ,beziehung eine vllige ,umschaffung des ,weibes1 die sich nur vollziehen kann1 wenn von der empirischen ,realitt der ,frauen gnzlich abgesehen wird2 die ,einlegung wird blo dem schnen ,krper nach ausgefhrt1 und sie kann nichts fr ihren ,zweck verwenden1 was dem schroff entgegenstnde1 wofr diese ,schnheit ,symbol werden soll4 ,der ,zweck dieser ,neuschpfung des ,weibes oder das ,bedrfnis1 aus welchem die ,liebe entspringt1 ist nun ausfhrlich genug analysiert worden4 ,es ist zugleich der ,hauptgrund1 warum man vor allen ,wahrheiten1 die fr das ,weib nachteilig klingen1 immer wieder die ,ohren sich zuhlt4 ,lieber schwrt man auf die weibliche ,schamhaftigkeit1 entzckt sich am weiblichen ,mitleid1 interpretiert das ,senken des ,blickes beim ,backfisch als ein eminent sittliches ,phnomen1 als da man mit dieser ,lge die ,mglichkeit preisgbe1 das ,weib als ,mittel zum ,zweck der eigenen hheren ,wallungen zu bentzen1 als da man darauf verzichtete1 diesen ,weg fr die eigene ,erlsung sich offen zu lassen4 ,hierin liegt also die ,antwort auf die eingangs gestellte ,frage nach den ,motiven1 aus welchen an dem ,glauben an die weibliche ,tugend so zhe festgehalten wird4 ,man will davon nicht lassen1 es zum ,gef der ,idee der eigenen ,vollkommenheit zu machen1 diese in der ,frau als realisiert sich vorzustellen1 um mit dem zum ,trger des hchsten ,wertes gemachten ,weibe leichter sein geistiges ,kind und besseres ,selbst zu realisieren4 ,der ,zustand des ,liebenden hat nicht umsonst so viel hnlichkeit mit dem des ,schaffenden2 die ganz besonders groe ,gte gegen alles1 was lebt1 die ,verlorenheit fr alle kleinen konkreten ,werte sind beiden gemeinsam1 als ,zustnde1 die den liebenden gleich dem produktiven ,menschen auszeichnen1 und sie dem ,philister1 fr den gerade die materiellen ,nichtigkeiten die einzige ,realitt bilden1 stets unbegreiflich und lcherlich erscheinen lt4 ,denn jeder groe ,erotiker ist ein ,genie und alles ,genie im ,grunde erotisch1 auch wenn seine ,liebe zum ,wert1 das ist zur ,ewigkeit1 zum ,weltganzen1 nicht in dem ,krper eines ,weibes ,platz findet4 ,das ,verhltnis des ,ichs zur ,welt1 das ,verhltnis von ,subjekt zu ,objekt ist nmlich selbst gewissermaen eine ,wiederholung des ,verhltnisses von ,mann zu ,weib in hherer und weiterer ,sphre1 oder vielmehr dieses ein ,spezialfall von jenem4 ,wie der ,empfindungskomplex zum ,objekt umgeschaffen wird1 aber nur vom ,subjekte und aus diesem heraus1 so wird das ,weib der ,erfahrung aufgehoben durch das ,weib der ,erotik4 ,wie der ,erkenntnistrieb die sehnschtige ,liebe zu den ,dingen ist1 in denen der ,mensch immer und ewig nur sich selbst findet1 so wird auch der ,gegenstand der ,liebe im engeren ,sinne vom ,liebenden selbst erst geschaffen1 und er entdeckt in ihm stets nur sein eigenes tiefstes ,wesen4 ,so ist die ,liebe dem ,liebenden eine ,parabel3 im ,brennpunkte steht allerdings sie2 aber konjugiert ist die ,unendlichkeit -- --4 ,es fragt sich nun noch1 wer diese ,liebe kennt1 ob nur der ,mann bersexuell1 oder ob auch das ,weib der hheren ,liebe fhig ist4 ,suchen wir hierauf1 ganz unabhngig und unbeeinflut von den bisherigen ,ergebnissen1 eine ,antwort aus der ,erfahrung neu zu gewinnen4 ,diese zeigt ganz unzweideutig1 da ,w1 eine scheinbare ,ausnahme abgerechnet1 nie mehr als blo sexuell ist4 ,die ,frauen wollen entweder mehr den ,koitus oder mehr das ,kind 7jedenfalls aber wollen sie geheiratet werden74 ,die ,liebeslyrik der modernen ,frauen ist nicht nur vollkommen anerotisch1 sondern ganz extrem sinnlich2 und so kurz die ,zeit ist1 seit welcher die ,frauen mit solchen ,erzeugnissen sich hervorwagen1 sie haben in dieser ,beziehung ,khneres geleistet1 als alle ,mnner je vorher es gewagt haben1 und ihre ,produkte sind wohl geeignet1 die leckersten ,erwartungen1 die selbst an ,junggesellen-,lektre geknpft werden knnen1 zu befriedigen4 ,hier ist nirgends von einer keuschen und reinen ,neigung die ,rede1 welche das geliebte ,wesen durch die eigene ,nhe zu verunreinigen frchtet4 ,es handelt sich nur um den tobendsten ,orgiasmus und die wildeste ,wollust1 und so wre diese ,literatur recht eigentlich danach angetan1 die ,augen ber die durchaus nur sexuelle und nicht erotische ,natur des ,weibes zu ffnen4 ,liebe allein erzeugt ,schnheit4 ,haben die ,frauen zur ,schnheit ein ,verhltnis8 ,es ist keine bloe ,redensart1 wenn man von den ,frauen oft hrt3 ,ach1 wozu braucht denn ein ,mann schn zu sein8 ,es ist keine bloe ,schmeichelei3 fr den ,mann und nicht allein darauf berechnet1 ihn an seiner ,eitelkeit zu fangen1 wenn eine ,frau ihn um ,rat fragt1 welche ,farben ihr zu einem ,kleide am besten passen2 sie versteht diese selbst nicht so zu whlen1 da sie sthetisch wirken knnten4 ber eine ,anordnung1 die ,geschmack statt ,schnheitssinn verrt1 kommt eine ,frau ohne mnnliche ,hilfe selbst in ihrer ,toilette nicht hinaus4 ,wre in der ,frau an sich irgend welche ,schnheit1 trge sie auch nur einen ,mastab der ,schnheit ursprnglich im tieferen ,innern1 so wrde sie nicht vom ,manne immerfort es sich versichern lassen wollen1 da sie schn sei4 ,und so finden die ,frauen auch den ,mann nicht eigentlich schn1 und je mehr sie mit dem ,worte herumwerfen1 desto mehr verraten sie1 wie fern ihnen jedes ,verhltnis zur ,idee der ,schnheit ist4 ,es ist der sicherste ,mastab der ,schamhaftigkeit eines ,menschen1 wie oft er das ,wort schn1 diese ,liebeserklrung an die ,natur1 in den ,mund nimmt4 ,wren die ,frauen sehnschtig nach ,schnheit1 so drften sie ihren ,namen seltener nennen4 ,sie haben aber kein ,bedrfnis nach ,schnheit und knnen keines haben1 weil nur die sozial anerkannte uere ,erscheinung in solchem ,sinne auf sie wirkt4 ,schn aber ist nicht1 was gefllt2 so oft diese ,definition auch aufgestellt wird1 so falsch ist sie1 so gerade luft sie dem ,sinn des ,wortes zuwider4 ,hbsch ist1 was gefllt2 schn ist1 was der ,einzelne liebt4 ,hbschsein ist immer allgemein1 ,schnheit stets individuell4 ,darum ist alles wahrhafte ,schn-,finden schamhaft1 denn es ist aus der ,sehnsucht geboren1 und die ,sehnsucht aus der ,unvollkommenheit und ,bedrftigkeit des ,einsamen4 ,eros ist der ,sohn des ,poros und der ,penia1 der ,sprling aus der ,verbindung von ,reichtum und ,armut4 ,um etwas schn zu finden1 dazu gehrt1 als zur ,objektivitt einer ,liebe1 ,individualitt1 nicht nur ,individuation2 bloes ,hbsch-,sein ist gesellschaftliche ,mnze4 ,das ,schne wird geliebt1 ins ,hbsche pflegen die ,leute sich zu verlieben4 ,liebe ist stets hinauswollend1 transcendent1 weil sie der ,ungengsamkeit des an die ,subjektivitt gefesselten ,subjektes entstammt4 ,wer bei den ,frauen solches ,mivergngen vorzufinden meint1 ist ein schlechter ,deuter und ,unterscheider4 ,w ist hchstens verliebt1 ,m liebt2 und dumm und unwahr ist jene ,behauptung lamentierender ,frauen1 das ,weib sei wahrer ,liebe fhiger als der ,mann3 im ,gegenteil1 es ist ihrer unfhig4 ,nicht jenem ,bilde von der ,parabel wie die ,liebe1 sondern dem eines in sich selbst zurcklaufenden ,kreises gleicht alle ,verliebtheit1 und insonderheit die des ,weibes4 ,wo der ,mann auf die ,frau individuell wirkt1 ist es nicht durch seine ,schnheit4 ,fr ,schnheit hat1 auch wenn sie im ,manne sich offenbart1 nur der ,mann einen ,sinn3 fllt es nicht auf1 wie auch von mnnlicher1 nicht nur von weiblicher ,schnheit aller ,begriff vom ,manne ist geschaffen worden8 ,oder soll auch dies ,folge der ,unterdrckung sein8 ,der einzige ,begriff1 der1 wenn er auch von ,frauen darum nicht herstammen kann1 weil diese nie auch nur einen einzigen ,begriff geschaffen haben1 dennoch ihnen1 in gewissem ,sinne1 seine materiale ,erfllung und die ,lebhaftigkeit der ihn begleitenden ,associationen verdankt1 ist der ,begriff das feschen ,kerls1 wie er in ,wien und ,sddeutschland1 des forschen ,mannes1 wie er in ,berlin und ,norddeutschland heit4 ,was durch diese ,bezeichnung angedeutet wird1 ist die starke und entwickelte ,sexualitt des ,mannes2 denn die ,frau empfindet zuletzt doch immer als ihren ,feind alles1 was den ,mann abzieht von der ,sexualitt und der ,fortpflanzung1 seine ,bcher und seine ,politik1 seine ,wissenschaft und seine ,kunst4 ,nur das ,sexuelle1 nie das ,asexuelle1 ,transsexuelle im ,manne wirkt als solches auf die ,frau1 und nicht ,schnheit1 sondern volles sexuelles ,begehren verlangt sie von ihm4 ,es ist nie das ,apollinische im ,manne1 das auf sie ,eindruck macht1 aber darum auch nicht das ,dionysische1 sondern stets nur1 im weitesten ,umfang1 das ,faunische in ihm2 nie der ,mann1 sondern immer nur le mle1 7das ,mnnchen72 es ist vor allem -- darber kann ein ,buch ber das wirkliche ,weib nicht schweigen -- seine ,sexualitt im engsten ,sinne1 es ist der ,phallus4#ei ,man hat es entweder nicht sehen oder nicht sagen wollen1 man hat sich aber auch kaum noch eine ganz richtige ,vorstellung davon gebildet1 was das ,zeugungsglied des ,mannes fr das ,weib1 als ,frau wie schon als ,jungfrau1 bedeutet1 wie es das ganze ,leben der ,frau zu oberst beherrscht4 ,ich meine nicht1 da die ,frau den ,geschlechtsteil des ,mannes schn oder auch nur hbsch findet4 ,sie empfindet ihn vielmehr hnlich wie der ,mensch das ,medusenhaupt1 der ,vogel die ,schlange2 er bt auf sie eine hypnotisierende1 bannende1 faszinierende ,wirkung4 ,sie empfindet ihn als das ,gewisse1 das ,etwas1 wofr sie gar keinen ,namen hat3 er ist ihr ,schicksal1 er ist das1 wovon es fr sie kein ,entrinnen gibt4 ,nur darum scheut sie sich so davor1 den ,mann nackt zu sehen1 und gibt ihm nie ein ,bedrfnis darnach zu erkennen3 weil sie fhlt1 da sie in demselben ,augenblicke verloren wre4 ,der ,phallus ist das1 was die ,frau absolut und endgltig unfrei macht4 ,es ist also gerade jener ,teil1 welcher den ,krper des ,mannes recht eigentlich verunziert1 welcher allein den nackten ,mann hlich macht -- weswegen er auch von den ,bildhauern so oft mit einem ,akanthus- oder ,feigenblatte verdeckt ward --1 derselbe1 der die ,frauen am tiefsten aufregt und am heftigsten erregt1 und zwar gerade dann1 wenn er wohl das ,unangenehmste berhaupt vorstellt1 im erigierten ,zustande4 ,und hierin liegt der letzte und entscheidendste ,beweis dafr1 da die ,frauen von der ,liebe nicht die ,schnheit wollen1 sondern -- etwas anderes4 ,die neue ,erfahrung1 um welche die ,untersuchung damit endgltig bereichert ist1 wre aus dem ,bisherigen vorherzusagen gewesen4 ,da ,logik und ,ethik ausschlielich beim ,manne sich geltend machen1 so war von vornherein wahrscheinlich1 da die ,frauen mit der sthetik nicht auf besserem ,fue stehen wrden1 als mit ihren normierenden ,schwesterwissenschaften4 ,die ,verwandtschaft zwischen der sthetik und der ,logik kommt in aller ,systematik und ,architektonik der ,philosophien1 ebenso aber in der ,forderung strenger ,logik fr das ,kunstwerk1 in hchster ,vereinigung in dem ,bau der ,mathematik und in der musikalischen ,komposition zum ,vorschein4 ,wie schwer es so vielen wird1 sthetik und ,ethik auseinanderzuhalten1 ist schon erwhnt worden4 ,auch die sthetische ,funktion1 nicht nur die ethische und logische1 ist nach ,kant eine solche1 die vom ,subjekte in ,freiheit ausgebt wird4 ,das ,weib aber besitzt keinen freien ,willen1 und so kann ihm auch nicht die ,fhigkeit verliehen sein1 ,schnheit in den ,raum zu projizieren4 ,damit ist aber auch gesagt1 da die ,frau nicht lieben knne4 ,als ,bedingung der ,liebe mu ,individualitt1 und zwar nicht rein und ungetrbt1 jedoch mit dem ,willen zur eigenen ,befreiung von ,staub und ,schmutz1 vorhanden sein4 ,denn ein ,mittelding zwischen ,haben und ,nichthaben ist ,eros2 kein ,gott1 sondern ein ,dmon2 er allein entspricht der ,stellung des ,menschen zwischen ,sterblichem und ,unsterblichem3 so hat es der grte ,denker erkannt1 der gttliche ,platon1 wie ,plotin ihn nennt 7der einzige ,mensch1 der ihn wirklich1 innerlich verstanden hat2 indes viele seiner heutigen ,kommentatoren und ,geschichtsschreiber von seiner ,lehre nicht viel mehr begreifen als die ,ohrwrmer von den ,sternschnuppen74 ,die ,liebe ist also in ,wirklichkeit keine transscendentale ,idee2 denn sie entspricht allein der ,idee eines ,wesens1 das nicht rein transcendental-apriorisch1 sondern auch sinnlich-empirisch ist3 der ,idee der ,menschheit4 ,das ,weib hingegen1 das ganz und gar keine ,seele hat1 sehnt sich auch nicht1 diese gelutert von allem ihr anhaftenden ,fremden irgendwo1 irgendwann endlich ganz zu finden4 ,es gibt kein ,ideal der ,frauen vom ,manne1 das an die ,madonna erinnern wrde1 nicht der reine1 keusche1 sittliche ,mann wird von der ,frau gewollt1 sondern -- ein anderer4 ,so ist denn bewiesen1 da die ,frau nicht die ,tugend des ,mannes wnschen kann4 ,htte sie in sich ein ,unterpfand der ,idee der ,vollkommenheit1 wre sie irgendwie ,ebenbild ,gottes1 so mte sie auch den ,mann1 wie dieser das ,weib1 heilig1 gttlich wollen4 ,da ihr dies ganz ferne liegt1 ist wiederum nur ein ,zeichen fr ihren vlligen ,mangel an ,willen zum eigenen ,werte1 den sie nicht1 wie so gerne der ,mann1 irgendwo auer sich verkrpert denkt1 um leichter zu ihm emporstreben zu knnen4 ,ein unauflsbares ,rtsel bleibt nur dies1 warum gerade die ,frau mit dieser vergtternden ,liebe geliebt wird1 und1 mit ,ausnahme der ,knabenliebe1 in welcher indes der ,geliebte ebenfalls zum ,weibe wird1 nicht irgend ein anderes ,wesen4 ,ist die ,hypothese nicht allzu khn1 die sich hierber entwickeln lt8 ,vielleicht hat der ,mann bei der ,menschwerdung durch einen metaphysischen auerzeitlichen ,akt das ,gttliche1 die ,seele fr sich allein behalten -- aus welchem ,motive dies geschehen sein knnte1 vermgen wir freilich noch nicht abzusehen4 ,dieses sein ,unrecht gegen die ,frau bt er nun in den ,leiden der ,liebe1 in und mit welcher er der ,frau die ihr geraubte ,seele wieder zurckzugeben sucht1 ihr eine ,seele schenken will1 weil er sich des ,raubes wegen vor ihr schuldig fhlt4 ,denn gerade dem geliebten ,weibe1 ja1 eigentlich nur ihm gegenber drckt ihn ein rtselhaftes ,schuldbewutsein am strksten4 ,die ,aussichtslosigkeit eines solchen ,rckgabeversuches1 durch den er seine ,schuld zu shnen wrde trachten wollen1 knnte wohl erklren1 warum es glckliche ,liebe nicht gibt4 ,so wre dieser ,mythos kein bler ,vorwurf fr ein dramatisches ,mysterium4 ,aber die ,grenzen einer wissenschaftlichen1 auch einer wissenschaftlich-philosophischen ,betrachtung sind mit ihm weit berflogen4 ,was die ,frau nicht will1 wurde im obigen klargestellt2 aber was sie zu tiefst will1 und da dieses ihr innerstes ,wollen dem ,wollen des ,mannes gerade entgegengerichtet ist1 soll jetzt gezeigt werden4 ,,xii4 ,kapitel4 ,das ,wesen des ,weibes und sein ,sinn im ,universum4 ,erst ,mann und ,weib zusammen machen den ,menschen aus4 ,kant4 ,immer tiefer ist die ,analyse in der ,schtzung des ,weibes bis jetzt heruntergegangen1 immer mehr ,hohes und ,edles1 ,groes und ,schnes mute sie ihm absprechen4 ,wenn sie nun in diesem ,kapitel noch einen1 den entscheidenden1 uersten ,schritt in derselben ,richtung zu tun sich anschickt1 so mchte ich1 zur ,verhtung eines ,miverstndnisses1 schon hier bemerken1 worauf ich noch zurckkomme3 da mir wahrhaftig nichts ferner liegt1 als dem asiatischen ,standpunkt in der ,behandlung des ,weibes das ,wort zu reden4 ,wer den vorausgehenden ,darlegungen ber das ,unrecht aufmerksamer gefolgt ist1 das alle ,sexualitt1 ja noch die ,erotik an der ,frau begeht1 dem wird bereits zum ,bewutsein gekommen sein1 da dieses ,buch kein ,plaidoyer fr den ,harem ist1 und da es sich htet1 die ,hrte des ,urteils zu entwerten durch die ,forderung einer so problematischen ,strafe4 ,aber die rechtliche ,gleichstellung von ,mann und ,weib kann man sehr wohl verlangen1 ohne darum an die moralische und intellektuelle ,gleichheit zu glauben4 ,vielmehr kann ohne ,widerspruch zu gleicher ,zeit jede ,barbarei des mnnlichen wider das weibliche ,geschlecht verdammt1 und braucht doch der ungeheuerste1 kosmische ,gegensatz und ,wesensunterschied hier nicht verkannt zu werden4 ,der tiefststehende ,mann steht noch unendlich hoch ber dem hchststehenden ,weibe2 und doch hat niemand das ,recht1 selbst das tiefststehende ,weib irgendwie zu schmlern oder zu unterdrcken4 ,durch die vllige ,berechtigung des ,anspruches auf ,gleichheit vor jedem ,gesetze wird kein grndlicherer ,menschenkenner in der berzeugung sich beirren lassen1 da zwischen den ,geschlechtern die denkbar polarste ,gegenstzlichkeit besteht4 ,was fr seichte ,psychologen 7um von dem menschenkundigen ,tiefblick der sozialistischen ,theoretiker zu schweigen7 die ,materialisten1 ,empiristen und ,positivisten sind1 kann man abermals hieraus entnehmen1 da gerade aus ihren ,kreisen vorzugsweise die ,mnner gekommen sind und auch jetzt noch aus ihnen sich rekrutieren1 welche fr die ursprnglich angeborne psychologische ,gleichheit zwischen ,mann und ,weib eintreten4 ,aber auch vor der ,verwechslung meines ,standpunktes in der ,beurteilung des ,weibes mit den hausbackenen1 und nur als tapfere ,reaktion gegen die ,massenstrmung erfreulichen ,ansichten von ,p4 ,j4 ,moebius bin ich hoffentlich gefeit4 ,das ,weib ist nicht physiologisch schwachsinnig2 und ich kann auch die ,auffassung nicht teilen1 welche in ,frauen mit hervorragenderen ,leistungen ,entartungserscheinungen erblickt4 ,von einem moralischen ,aussichtspunkte kann man diese ,frauen1 da sie stets mnnlicher sind als die anderen1 nur freudig begren1 und mte bei ihnen eher das ,gegenteil einer ,entartung1 nmlich einen ,fortschritt und eine berwindung1 zugeben2 in biologischer ,hinsicht sind sie ebensowenig oder ebensosehr ein ,degenerationsphnomen als der weibliche ,mann ein solches darstellt 7wenn man ihn nicht ethisch wertet74 ,die sexuellen ,zwischenformen sind aber in der ganzen ,reihe der ,organismen durchaus die normale und nicht eine pathologische ,erscheinung1 und ihr ,auftreten also noch kein ,beweis krperlicher ,dcadence4 ,das ,weib ist weder tiefsinnig noch hochsinnig1 weder scharfsinnig noch geradsinnig1 es ist vielmehr von alledem das gerade ,gegenteil2 es ist1 so weit wir bisher sehen1 berhaupt nicht sinnig3 es ist als ,ganzes ,un-sinn1 un-sinnig4 ,aber das ist noch nicht schwachsinnig1 nach dem ,begriffe1 den man in deutscher ,sprache damit verbindet3 dem ,begriffe des ,mangels an der einfachsten praktischen ,orientierung im gewhnlichen ,leben4 ,gerade ,schlauheit1 ,berechnung1 ,gescheitheit besitzt ,w viel regelmiger und konstanter als ,m1 sobald es auf die ,erreichung naheliegender egoistischer ,zwecke ankommt4 ,ein ,weib ist nie so dumm1 wie es der ,mann zuweilen sein kann4 ,hat nun das ,weib gar keine ,bedeutung8 ,verfolgt es wirklich keinen allgemeineren ,zweck8 ,hat es nicht doch eine ,bestimmung1 und liegt ihm nicht1 trotz all seiner ,unsinnigkeit und ,nichtigkeit1 eine bestimmte ,absicht im ,weltganzen zu ,grunde8 ,dient es einer ,mission1 oder ist sein ,dasein ein ,zufall und eine ,lcherlichkeit8 ,um hinter diesen ,sinn zu kommen1 mu von einem ,phnomen ausgegangen werden1 das1 so alt und so bekannt es ist1 noch nirgends und niemals einer ,beachtung oder gar ,wrdigung wert befunden wurde4 ,es ist kein anderes als das ,phnomen der ,kuppelei1 welches den eigentlichen1 den tiefsten ,einblick in die ,natur des ,weibes gestattet4 ,seine ,analyse ergibt zunchst das ,moment der ,herbeifhrung und ,begnstigung des ,sichfindens zweier ,menschen1 die eine sexuelle ,vereinigung1 sei es in ,form der ,heirat oder nicht1 einzugehen in der ,lage sind4 ,dieses ,bestreben1 zwischen zwei ,menschen etwas zustande zu bringen1 hat jede ,frau ausnahmslos schon in frhester ,kindheit3 ganz kleine ,mdchen leisten bereits1 und zwar selbst dem ,liebhaber ihrer lteren ,schwestern1 ,mittlerdienste4 ,und wenn der ,trieb zu kuppeln auch erst dann deutlicher zum ,vorschein kommen kann1 wenn das weibliche ,einzelindividuum sich selbst untergebracht hat1 d4 h4 nach seiner eigenen ,versorgung durch die ,heirat3 so ist er doch die ganze ,zeit ber zwischen der ,pubertt und der ,hochzeit ebenso vorhanden2 nur wirken ihm der ,neid auf die ,konkurrentinnen1 und die ,angst vor den greren ,chancen derselben im ,kampf um den ,mann so lang entgegen1 bis die ,frau selbst ihren ,gemahl sich glcklich erobert1 oder ihr ,geld1 die ,beziehungen1 in welche er nun zu ihrer ,familie tritt u4 s4 w41 ihn gekirrt und gekdert haben4 ,dies ist der einzige ,grund1 aus welchem die ,frauen erst in der ,ehe mit vollem ,eifer daran gehen1 die ,tchter und ,shne ihrer ,bekannten unter die ,haube zu bringen4 ,und wie sehr nun erst das alte ,weib kuppelt1 bei dem die ,sorge fr die eigene sexuelle ,befriedigung gnzlich in ,wegfall gekommen ist1 das ist so allgemein bekannt1 da man1 sehr mit ,unrecht1 das alte ,weib allein zur eigentlichen ,kupplerin gestempelt hat4 ,nicht nur ,frauen1 auch ,mnner werden sehr gerne in den ,ehestand zu bringen gesucht1 auch von ihren eigenen ,mttern1 ja gerade von diesen mit besonderer ,lebhaftigkeit und ,zhigkeit4 ,ganz ohne ,rcksicht auf die individuelle ,eigenart des ,sohnes ist es der ,wunsch und die ,sucht jeder ,mutter1 ihren ,sohn verheiratet zu sehen3 ein ,bedrfnis1 in dem man geblendet genug war1 etwas ,hheres1 wieder jene ,mutterliebe zu erblicken1 von welcher das vorige ,kapitel nur eine so geringe ,meinung gewinnen konnte4 ,es ist mglich1 da viele ,mtter1 sei der ,sohn auch gar nicht fr die ,ehe geschaffen1 von vornherein berzeugt sind1 ihm durch sie erst zum bleibenden ,glck zu verhelfen2 aber sicher fehlt sehr vielen selbst dieser ,glaube1 und jedenfalls spielt allerwrts und immer als strkstes ,motiv der ,kuppeltrieb1 die gefhlsmige ,abneigung gegen das ,junggesellentum des ,mannes1 mit4 ,man sieht bereits hier1 da die ,frauen einem rein instinktiven ,drange1 der in sie gelegt ist1 folgen1 auch wenn sie ihre ,tchter zu verheiraten suchen4 ,nicht aus logischen1 und nur zum kleinsten ,teile aus materiellen ,erwgungen entspringen die unendlichen ,bemhungen1 welche die ,mtter zu diesem ,zwecke unternehmen1 sie geschehen nicht aus ,entgegenkommen gegen geuerte oder unausgesprochene ,wnsche der ,tochter 7denen sie in der speziellen ,wahl des ,mannes sogar oft zuwiderlaufen72 und es kann1 da die ,kuppelei ganz allgemein auf alle ,menschen sich erstreckt und nie auf die eigene ,tochter sich beschrnkt1 hier am wenigsten von einer altruistischen1 moralischen ,handlung der mtterlichen ,liebe die ,rede sein2 obwohl sicherlich die meisten ,frauen1 wenn jemand ihr kupplerisches ,gebaren ihnen vorhielte1 zur ,antwort geben wrden3 es sei ihre ,pflicht1 beizeiten an die ,zukunft ihres teueren ,kindes zu denken4 ,eine ,mutter verheiratet ihre eigene ,tochter nicht anders1 als sie jedem anderen ,mdchen zum ,manne gern verhilft1 wenn nur jene ,aufgabe innerhalb der ,familie zuvor gelst ist3 es ist ganz dasselbe1 ,kuppelei hier wie dort1 die ,verkuppelung der eigenen ,tochter unterscheidet sich psychologisch in nichts von der ,verkuppelung der fremden4 ,wie schon fter das ,verhalten des einen ,geschlechtes zu gewissen ,zgen des anderen als ein brauchbares ,kriterium dafr verwendet werden konnte1 welche ,eigentmlichkeiten des ,charakters ausschlielich auf eines beschrnkt sind und welche auch dem anderen zukommen#fj1 so kann1 whrend bisher stets das ,weib ,zeuge sein mute1 da gewisse1 ihm von vielen so gerne zugesprochene ,eigenschaften ausschlielich dem ,manne angehren1 hier einmal durch sein ,verhalten der ,mann dokumentieren1 wie die ,kuppelei echt weiblich und ausschlielich weiblich ist3 die ,ausnahmen betreffen entweder sehr weibliche ,mnner oder einen ,fall1 der noch ausfhrlich wird besprochen werden#fa4 ,jeder wahre ,mann nmlich wendet sich vom heiratsvermittelnden ,treiben der ,frauen1 selbst wenn es sich um seine eigene ,tochter handelt1 und er diese gerne versorgt sehen mchte1 mit ,widerwillen und ,verachtung ab und berlt die ,kuppelsorgen berhaupt dem ,weibe als sein ,fach4 ,zugleich sieht man hier am klarsten1 wie auf den ,mann gar nicht die wahren psychischen ,sexualcharaktere des ,weibes attraktiv wirken1 wie sie ihn vielmehr abstoen1 wo sie ihm bewut werden3 indes die rein mnnlichen ,eigenschaften an sich1 und wie sie wirklich sind1 das ,weib anzuziehen gengen1 mu der ,mann das ,weib erst umformen1 ehe er es lieben kann4 ,die ,kuppelei reicht aber bedeutend tiefer und durchdringt das ,wesen des ,weibes in viel weiterer ,ausdehnung1 als jemand nach diesen ,beispielen1 die nur den ,umfang des ,sprachgebrauches erschpfen1 glauben knnte4 ,ich will zunchst darauf hinweisen1 wie die ,frauen im ,theater sitzen3 stets mit der ,erwartung1 ob die zwei1 wie die zwei ,liebesleute sich kriegen werden4 ,auch dies ist nichts anderes als ,kuppelei1 und um kein ,haar von ihr psychologisch verschieden3 es ist das ,herbeiwnschen des ,zusammenkommens von ,mann und ,weib1 wo auch immer4 ,aber das geht noch weiter3 auch die ,lektre sinnlicher oder obscner ,dichtungen oder ,romane1 die ungeheuere ,spannung auf den ,moment des ,koitus1 mit welcher die ,frauen lesen1 ist nichts1 gar nichts als ,verkuppelung der beiden ,personen des ,buches1 tonische ,excitation durch den ,gedanken der ,kopulation und positive ,wertung der sexuellen ,vereinigung4 ,man halte das nicht fr eine logische und formale ,analogisierung1 man versuche nachzufhlen1 wie fr die ,frau psychologisch beides dasselbe ist4 ,die ,erregung der ,mutter am ,hochzeitstage der ,tochter ist keine andere als die der ,leserin von ,prvost1 oder von ,sudermanns ,katzensteg4 ,es kommt zwar auch vor1 da ,mnner solche ,romane zu ,detumeszenzzwecken gerne lesen1 aber das ist etwas prinzipiell von der weiblichen ,art der ,lektre ,verschiedenes1 es geht auf die lebhaftere ,imagination des ,sexualaktes und verfolgt nicht krampfhaft von ,anbeginn jede ,verringerung der ,entfernung zwischen den beiden ,menschen1 um die es sich gerade handelt1 und wchst nicht1 wie bei der ,frau1 kontinuierlich1 in ,proportion mit einer sehr hohen ,potenz vom reziproken ,werte des ,abstandes der ,personen voneinander4 ,die atemlose ,begnstigung jeder ,verringerung der ,distanz von dem ,ziele1 die deprimierte ,enttuschung bei jeder ,vereitelung der sexuellen ,befriedigung ist durchaus weiblich und unmnnlich2 aber sie tritt in der ,frau ganz unterschiedslos bei jeder ,bewegung auf1 die ihrer ,richtung nach zum ,geschlechtsakte fhren kann1 betreffe sie nun ,personen des ,lebens oder der ,phantasie4 ,hat man denn nie darber nachgedacht1 warum die ,frauen so gerne1 so selbstlos andere ,frauen mit ,mnnern zusammenbringen8 ,das ,vergngen1 welches ihnen hiedurch bereitet wird1 beruht auf einer eigentmlichen ,erregung durch den ,gedanken auch des fremden ,koitus4 ,aber die volle ,breite der ,kuppelei ist auch mit der ,ausdehnung auf den ,hauptgesichtspunkt aller weiblichen ,lektre noch nicht ausgemessen4 ,wo an ,sommerabenden in dunklen ,grten1 auf den ,bnken oder an den ,mauern ,liebespaare eine ,zuflucht suchen1 dort wird eine ,frau1 die vorbergeht1 stets neugierig1 sie sieht hin1 indes der ,mann1 der jenen ,weg zu gehen gezwungen ist1 sich unwillig abwendet1 weil er die ,schamhaftigkeit verletzt fhlt4 ,desgleichen wenden sich die ,frauen fast nach jedem ,liebespaare1 dem sie auf der ,gasse begegnen1 um und verfolgen es mit ihren ,blicken4 ,dieses ,hinschauen1 dieses ,sichumdrehen ist nicht minder ,kuppelei als das bisher unter den ,begriff ,subsumierte4 ,was man ungern sieht und nicht wnscht1 von dem wendet man sich weg1 und sperrt nicht die ,augen nach ihm auf2 die ,frauen sehen darum ein ,liebespaar so gern1 und berraschen es deshalb am liebsten bei ,kssen und weitergehenden ,liebesbezeigungen1 weil sie den ,koitus berhaupt 7nicht nur fr sich7 wollen4 ,man beachtet nur1 wie schon lngst gezeigt wurde1 was irgendwie positiv gewertet wird4 ,die ,frau1 die zwei ,liebende miteinander sieht1 wartet stets auf das1 was kommen werde1 d4 h4 sie erwartet es1 nimmt es voraus1 hofft es1 wnscht es4 ,ich habe eine lngst verheiratete ,hausfrau gekannt1 die ihr ,dienstmdchen1 das den ,liebhaber eingelassen hatte1 zuerst lang in groer ,anteilnahme vor der ,tr behorchte1 ehe sie hineinging1 um ihm seine ,stellung zu kndigen4 ,die ,frau hatte also den ganzen ,vorgang innerlich bejaht1 um dann das ,mdchen1 in passiver ,befolgung der ihr berkommenen ,schicklichkeitsbegriffe1 wenn nicht gar nur aus unbewuter ,migunst1 hinauszuwerfen4 ,ich glaube freilich1 da auch das letztere ,motiv hufig mitspielt1 und zur ,verdammung der ,betroffenen der ,neid1 der ihr jene ,stunden doch nicht allein gnnt1 seinen ,teil beisteuert4 ,der ,gedanke des ,koitus wird von der ,frau stets und in jeder ,form1 in der er sich vollziehen mag1 7selbst wenn ihn ,tiere ausfhren71 lebhaft ergriffen1 und nie zurckgewiesen#fb2 sie verneint ihn nicht1 empfindet keinen ,ekel vor dem ,ekelhaften des ,vorganges1 sucht nicht sofort lieber an etwas anderes zu denken3 sondern die ,vorstellung ergreift vllig von ihr ,besitz und beschftigt sie unausgesetzt weiter1 bis sie von anderen ,vorstellungen ebenso sexuellen ,charakters abgelst wird4 ,hiemit ist ein groer ,teil des vielen so rtselhaft scheinenden psychischen ,lebens der ,frauen sicherlich beschrieben4 ,das ,bedrfnis1 selbst koitiert zu werden1 ist zwar das heftigste ,bedrfnis der ,frau1 aber es ist nur ein ,spezialfall ihres tiefsten1 ihres einzigen vitalen ,interesses1 das nach dem ,koitus berhaupt geht2 des ,wunsches1 da mglichst viel1 von wem immer1 wo immer1 wann immer1 koitiert werde4 ,dieses allgemeinere ,bedrfnis richtet sich entweder mehr auf den ,akt selbst1 oder mehr auf das ,kind2 im ersten ,falle ist die ,frau ,dirne und ,kupplerin um der bloen ,vorstellung vom ,akte willen2 im zweiten ist sie ,mutter1 aber nicht nur mit dem ,wunsche selbst ,mutter zu werden2 sondern an jeder ,ehe1 die sie kennt oder zustande bringt1 ist1 je mehr sie der absoluten ,mutter sich nhert1 desto ausschlielicher ihr ,interesse auf die ,hervorbringung des ,kindes gerichtet3 die echte ,mutter ist auch die echte ,gromutter 7selbst wenn sie ,jungfrau geblieben ist2 man vergleiche ,johann ,tesmans unbertreffliche ,tante ,jule in ,ibsens ,hedda ,gabler74 ,jede ganze ,mutter wirkt fr die ,gattung insgesamt1 sie ist ,mutter der ganzen ,menschheit3 jede ,schwangerschaft wird von ihr begrt4 ,die ,dirne will die anderen ,weiber nicht schwanger1 sondern blo prostituiert sehen wie sich selbst4 ,wie sogar die ,sexualitt der ,frauen ihrer ,kuppelei noch untergeordnet ist1 und eigentlich nur als ein besonderer ,fall der ersteren aufgefat werden darf1 das geht sehr deutlich aus ihrem ,verhltnis zu den verheirateten ,mnnern hervor4 ,nichts ist den ,frauen1 da sie smtlich ,kupplerinnen sind1 so wie der ledige ,stand des ,mannes zuwider1 und darum suchen alle ihn zu verheiraten2 ist er aber schon ,ehemann1 so verliert er fr sie auch dann sehr viel an ,interesse1 wenn er frher ihnen selbst ganz ausnehmend gefallen hat4 ,auch wenn sie selber bereits verheiratet sind1 also nicht mehr jeder ,mann zunchst unter dem ,gesichtspunkte der eigenen ,versorgung in ,betracht kommt1 und nun1 wie man denken sollte1 der ,ehemann darum nicht mehr geringere ,beachtung finden mte als der andere1 ,ledige1 selbst dann1 als ungetreue ,ehefrauen1 kokettieren die ,weiber kaum mit dem ,gatten einer anderen2 auer wenn sie ber diese einen ,triumph feiern wollen1 dadurch1 da sie ihn ihr abspenstig machen4 ,hiedurch erst ist ganz besttigt1 da es den ,frauen nur auf die ,verkuppelung ankommt2 mit ,verheirateten wird darum so selten der ,ehebruch begangen1 weil diese der ,idee1 welche in der ,kuppelei liegt1 bereits gengen4 ,die ,kuppelei ist die allgemeinste ,eigenschaft des menschlichen ,weibes3 der ,wille zur ,schwiegermutter -- ich meine den ,willen1 ,schwiegermutter zu werden -- ist noch viel durchgngiger vorhanden als der ,wille zur ,mutterschaft1 dessen ,intensitt und ,umfang man gewhnlich ber ,gebhr hoch veranschlagt4 ,man wird den ,nachdruck1 der hier gerade auf die ,kuppelei des ,weibes gelegt wird1 vielleicht doch noch nicht ganz verstehen1 die ,bedeutung1 die ihr zugemessen werde1 bertrieben1 das ,pathos der ,argumentation unmotiviert finden4 ,man begreife aber1 worum es sich handelt4 ,die ,kuppelei ist dasjenige ,phnomen1 welches das ,wesen des ,weibes am weitesten aufschliet1 und man mu nicht1 wie dies immer geschieht1 sie nur zur ,kenntnis nehmen und gleich zu etwas anderem bergehen1 sondern sie zu analysieren und zu ergrnden trachten4 ,gewi ist es eine den meisten ,menschen gelufige ,tatsache1 da jedes ,weib gern ein bichen kuppelt4 ,aber da gerade hierin und nirgendwo anders die ,wesenheit des ,weibes liegt1 darauf kommt es an4 ,es lt sich -- nach reiflicher ,betrachtung der verschiedensten ,frauentypen und ,bercksichtigung noch weiterer spezieller ,einteilungen1 auer der hier bereits durchgefhrten1 bin ich zu diesem ,schlusse gekommen -- absolut nichts anderes als positive allgemein-weibliche ,eigenschaft prdizieren als die ,kuppelei1 das ist die ,ttigkeit im ,dienste der ,idee des ,koitus berhaupt4 ,jede ,begriffsbestimmung der ,weiblichkeit1 welche deren ,wesen blo im ,wunsche1 selbst koitiert zu werden1 suchte1 die im echten ,weibe nichts fr echt hielte1 als das ,bedrfnis vergewaltigt zu werden1 wre zu eng2 jede ,definition1 die da sagen wrde1 der ,inhalt des ,weibes sei das ,kind oder sei der ,mann oder sei beides1 bereits zu weit4 ,das allgemeinste und eigentlichste ,wesen der ,frau ist mit der ,kuppelei1 d4 h4 mit der ,mission im ,dienste der ,idee krperlicher ,gemeinschaft1 vollstndig und erschpfend bezeichnet4 ,jedes ,weib kuppelt2 und diese ,eigenschaft des ,weibes1 ,gesandte1 ,mandatarin des ,koitusgedankens zu sein1 ist auch die einzige1 welche in allen ,lebensaltern da ist und selbst das ,klimakterium berdauert3 das alte ,weib verkuppelt weiter1 nicht mehr sich1 sondern die anderen4 ,wenn man das alte ,weib mit ,vorliebe als die ,kupplerin sich vorgestellt hat1 so wurde ein ,grund hiefr schon angefhrt4 ,der ,beruf der greisen ,kupplerin ist nicht etwas1 das hinzukommt1 sondern eben dies1 was jetzt allein heraustritt und brig bleibt aus den frheren ,komplikationen durch das eigene ,bedrfnis3 das reine ,wirken im ,dienste der unreinen ,idee4 ,es sei gestattet1 hier kurz zu rekapitulieren1 was die ,untersuchung nach und nach an positiven ,resultaten ber die ,sexualitt des ,weibes zutage gefrdert hat4 ,es erwies sich zuerst als ausschlielich1 und nicht nur in ,pausen1 sondern kontinuierlich sexuell interessiert2 es war krperlich und psychisch in seinem ganzen ,wesen nichts als eben die ,sexualitt selbst4 ,es wurde dabei berrascht1 da es sich berall1 am ganzen ,krper und ohne ,unterla1 von allen ,dingen ausnahmslos koitiert fhlt4 ,und wie der ganze ,krper des ,weibes eine ,dpendance seines ,geschlechtsteiles war1 so offenbart sich nun die zentrale ,stellung der ,koitus-,idee in seinem ,denken4 ,der ,koitus ist das einzige1 allerwrts und immer1 von der ,frau ausschlielich positiv ,bewertete2 die ,frau ist die ,trgerin des ,gemeinschaftsgedankens berhaupt4 ,die weibliche ,hchstwertung des ,koitus ist nicht auf ein ,individuum1 auch nicht auf das wertende ,individuum1 beschrnkt1 sie bezieht sich auf ,wesen berhaupt1 sie ist nicht individuell1 sondern interindividuell1 berindividuell1 sie ist sozusagen -- man sehe mir die ,entweihung des ,wortes einstweilen nach -- die transcendentale ,funktion des ,weibes4 ,denn wenn ,weiblichkeit ,kuppelei ist1 so ist ,weiblichkeit universelle ,sexualitt4 ,der ,koitus ist der hchste ,wert der ,frau1 ihn sucht sie immer und berall zu verwirklichen4 ,ihre eigene ,sexualitt bildet von diesem unbegrenzten ,wollen nur einen begrenzten ,teil4 -- ,der mnnlichen ,hchststellung der ,schuldlosigkeit und ,reinheit aber1 deren ,erscheinung jene hhere ,virginitt wre1 welche der ,mann aus erotischem ,bedrfnis von der ,frau wnscht und fordert1 diesem nur mnnlichen ,ideale der ,keuschheit ist jenes ,streben der ,frau nach ,realisierung der ,gemeinschaft so polar entgegengesetzt1 da es unbedingt als ihre eigentliche ,natur sogar durch den dichtesten ,weihrauch der erotischen ,illusion hindurch vom ,mann htte erkannt werden mssen1 wenn nicht noch ein ,faktor durch sein ,dazwischentreten diese ,klrung regelmig verhindert htte4 ,diesen ,umstand1 der sich immer wieder einschiebt1 um der ,einsicht des ,mannes in das allgemeine und eigentliche ,wesen der ,weiblichkeit entgegenzuwirken1 dieses komplizierteste ,problem des ,weibes1 seine abgrndlich tiefe ,verlogenheit1 gilt es nun aufzuhellen4 ,so schwierig und so gewagt das ,unternehmen ist1 es mu schlielich zu jener letzten ,wurzel fhren1 aus der wir sowohl die ,kuppelei 7im weitesten ,sinne1 in dem die eigene ,geschlechtlichkeit nur ihr hervorstechendster ,spezialfall ist7 als auch diese ,verlogenheit1 welche die ,begierde nach dem ,sexualakt immerfort -- vor den ,blicken des ,weibes selbst6 -- verhllt1 beide unter dem ,lichte eines letzten ,prinzipes klar werden emporsprieen sehen4 99 99 99 99 99 ,alles nmlich1 was vielleicht schon wie ein sicherer ,gewinn erschienen ist1 findet sich nun nochmals in ,frage gestellt4 ,den ,frauen wurde keine ,selbstbeobachtung eingerumt3 es gibt aber sicherlich ,weiber1 die sehr scharf vieles beobachten1 was in ihnen vorgeht4 ,die ,wahrheitsliebe wurde ihnen abgesprochen2 und doch kennt man ,frauen1 die es auf das peinlichste vermeiden1 eine ,unwahrheit zu sagen4 ,das ,schuldbewutsein sei ihnen fremd1 wurde behauptet1 obwohl ,frauen existieren1 die sich selbst wegen geringfgiger ,dinge die heftigsten ,vorwrfe zu machen pflegen1 obwohl man von ,berinnen und ihren ,krper kasteienden ,weibern sichere ,nachricht hat4 ,das ,schamgefhl wurde nur dem ,manne belassen3 aber mu nicht das ,wort von der weiblichen ,schamhaftigkeit1 von jener ,scham1 die nach ,hamerling sogar nur das ,weib kennt1 in der ,erfahrung irgend eine ,grundlage haben1 die es ermglichte1 ja begnstigte1 da die ,dinge so gedeutet wrden8 ,und weiter3 ,religiositt knnte dem ,weibe fehlen trotz allen religieuses8 ,strenge ,sittenreinheit bei ihm ausgeschlossen sein1 aller tugendhaften ,frauen ungeachtet1 von denen ,lied und ,geschichte melden8 ,blo sexuell sollte das ,weib sein1 die ,sexualitt allein bei ihm ,anwert finden1 wo es doch mannigfach bekannt ist1 da ,frauen wegen der geringsten ,anspielung auf sexuelle ,dinge emprt sein knnen1 sich1 statt zu kuppeln1 oft erbittert und angeekelt wegwenden von jedem ,orte der ,unzucht1 ja nicht selten den ,koitus auch fr ihre ,person verabscheuen und ihm viel gleichgltiger gegenberstehen als irgend ein ,mann8 ,es ist wohl offenbar1 da es sich in all diesen ,antinomien um eine und dieselbe ,frage handelt1 von deren ,beantwortung die letzte und endgltige ,entscheidung ber das ,weib abhngt4 ,es ist klar1 da1 wenn auch nur ein einziges sehr weibliches ,wesen innerlich asexuell wre1 oder in einem wahrhaften ,verhltnis zur ,idee sittlichen ,eigenwertes stnde1 alles1 was hier von den ,frauen gesagt wurde1 seine ,allgemeingltigkeit als psychisches ,charakteristikum ihres ,geschlechtes sofort unrettbar verlieren mte1 und somit die ganze ,position des ,buches mit einem ,schlage vollkommen hinfllig wrde4 ,jene scheinbar widersprechenden ,erscheinungen mssen befriedigend erklrt1 und es mu von ihnen gezeigt werden1 da1 was ihnen wirklich zu ,grunde liegt und so leicht zu quivokationen verfhrt1 derselben weiblichen ,natur entspricht1 die bisher berall nachgewiesen werden konnte4 ,man mu zunchst an die ungeheuere ,beeinflubarkeit1 besser1 nur schlechter zu sprechen1 ,beeindruckbarkeit der ,frauen sich erinnern1 um zum ,verstndnis jener trgerischen ,widersprche zu gelangen4 ,diese auerordentliche ,zugnglichkeit fr ,fremdes und die leichte ,annahme der ,ansichten anderer ist in diesem ,buche bis jetzt noch nicht gengend gewrdigt worden4 ,ganz allgemein schmiegt sich ,w an ,m vollstndig an1 wie ein ,etui an die ,kleinodien in ihm1 seine ,anschauungen werden die ihren1 seine ,lieblingsneigungen teilen sich ihr mit wie seine ganz individuellen ,antipathien1 jedes ,wort von ihm ist fr sie ein ,ereignis1 und zwar um so strker1 je mehr er sexuell auf sie wirkt4 ,diesen ,einflu des ,mannes empfindet die ,frau nicht als eine ,ablenkung von der ,linie ihrer eigenen ,entwicklung1 sie erwehrt sich seiner nicht als einer fremdartigen ,strung1 sie sucht sich nicht von ihm zu befreien als von einem ,eingriff in ihr inneres ,leben1 sie schmt sich nicht1 rezeptiv zu sein3 im ,gegenteil1 sie fhlt sich nur glcklich1 wenn sie es sein kann1 verlangt vom ,manne1 da er sie1 auch geistig1 zu rezipieren zwinge4 ,sie schliet sich immer nur gerne an1 und ihr ,warten auf den ,mann ist nur das ,warten auf den ,augenblick1 wo sie vollkommen passiv sein knne4 ,aber nicht nur vom richtigen ,manne 7wenn schon von ihm am liebsten71 auch von ,vater und ,mutter1 ,onkeln und ,tanten1 ,brdern und ,schwestern1 nahen ,verwandten und fernen ,bekannten bernehmen die ,frauen1 was sie glauben und denken1 und sind es froh1 wenn in ihnen eine ,meinung geschaffen wird4 ,noch die erwachsenen und verheirateten ,frauen1 nicht nur die unreifen ,kinder1 ahmen einander in allem und jedem1 als ob das natrlich wre1 nach1 von einer geschmackvolleren ,toilette oder ,frisur1 einer ,aufsehen erregenden ,krperhaltung angefangen bis auf die ,geschfte1 in denen sie einkaufen1 und die ,rezepte1 nach welchen sie kochen4 ,auch dieses gegenseitige ,kopieren geschieht ohne das ,gefhl1 sich hiedurch etwas zu vergeben1 wie es wohl sein mte1 besen sie eine ,individualitt1 die nur rein ihrem eigenen ,gesetze zu folgen strebt4 ,so setzt sich der theoretische ,bestand des weiblichen ,denkens und ,handelns der ,hauptsache nach aus berkommenem und wahllos bernommenem zusammen1 das von den ,frauen um so eifriger ergriffen und um so dogmatischer festgehalten wird1 als ein ,weib eine berzeugung nie selbstttig aus objektiver ,anschauung der ,dinge gewinnt1 und also auch nie nach gendertem ,aspekte frei aufgibt1 nie selbst noch ber seinen ,gedanken steht1 vielmehr immer nur will1 da ihm eine ,meinung beigebracht werde1 die es dann zhe festhalten knne4 ,darum sind die ,frauen am unduldsamsten1 wo ein ,versto gegen sanktionierte ,sitten und ,gebruche sich ereignet1 mgen diese ,institutionen welchen ,inhaltes immer sein4 ,einen angesichts der ,frauenbewegung besonders ergtzlichen ,fall dieser ,art will ich nach ,herbert ,spencer mitteilen4 ,wie bei vielen ,indianerstmmen ,nord- und ,sdamerikas1 so gehen auch bei den ,dakotas die ,mnner blo der ,jagd und dem ,kriege nach und haben alle niedrigen und mhevollen ,beschftigungen auf ihre ,weiber gewlzt4 ,von der ,natrlichkeit und ,rechtmigkeit dieses ,vorgehens sind die ,frauen1 statt irgend sich unterdrckt zu fhlen1 allmhlich so durchdrungen worden1 da ein ,dakota-,weib dem anderen keinen greren ,schimpf antun und keine rgere ,krnkung bereiten kann1 als diese3 ,schndliche ,frau 4444 ich habe ,deinen ,mann ,holz in seine ,wohnung tragen sehen zum ,feueranznden4 ,wo war seine ,frau1 da er gentigt war1 sich selbst zum ,weibe zu machen8 ,diese auerordentliche ,bestimmbarkeit des ,weibes durch auer ihm ,liegendes ist im ,grunde wesensgleich mit seiner ,suggestibilitt1 die weit grer und ausnahmsloser ist als die des ,mannes3 beides kommt damit berein1 da das ,weib im ,sexualakte und seinen ,vorstadien nur die passive1 nie die aktive ,rolle zu spielen wnscht4#fc ,es ist die allgemeine ,passivitt der weiblichen ,natur1 welche die ,frauen am ,ende auch die mnnlichen ,wertungen1 zu welchen sie gar kein ursprngliches ,verhltnis haben1 acceptieren und bernehmen lt4 ,diese ,imprgnierbarkeit durch die mnnlichen ,anschauungen1 diese ,durchdringung des eigenen ,gedankenlebens der ,frau mit dem fremden ,element1 diese verlogene ,anerkennung der ,sittlichkeit1 die man gar nicht ,heuchelei nennen kann1 weil nichts ,antimoralisches durch sie verdeckt werden soll1 diese ,aufnahme und ,anwendung eines an und fr sich ihr ganz heteronomen ,gebotes wird1 soweit die ,frau selbst nicht wertet1 im allgemeinen leicht und glatt von statten gehen und den tuschendsten ,schein hherer ,sittlichkeit leicht hervorbringen4 ,komplikationen knnen sich erst einstellen1 wenn es zur ,kollision kommt mit der einzigen eingeborenen1 echten und allgemein-weiblichen ,wertung1 der ,hchstwertung des ,koitus4 ,die ,bejahung der ,gemeinschaft als des hchsten ,wertes ist bei der ,frau eine ganz unbewute4 ,denn dieser ,bejahung steht nicht wie beim ,manne ihre ,verneinung als die andere ,mglichkeit gegenber1 es fehlt hier die ,zweiheit1 die zum ,bemerken fhren knnte4 ,kein ,weib wei1 oder hat noch gewut1 oder auch nur wissen knnen1 was es tut1 wenn es kuppelt4 ,die ,weiblichkeit selbst ist ja identisch mit der ,kuppelei1 und ein ,weib mte aus sich heraustreten knnen1 um zu bemerken1 zu verstehen1 da es kuppelt4 ,so bleibt das tiefste ,wollen des ,weibes1 das1 was sein ,dasein eigentlich bedeutet1 von ihm stets unerkannt4 ,nichts hindert also1 da die mnnliche negative ,wertung der ,sexualitt die positive weibliche vollstndig im ,bewutsein des ,weibes berdecke4 ,die ,rezeptivitt des ,weibes geht so weit1 da es das1 was es ist -- das einzige1 was es wirklich positiv ist6 -- da es selbst dies verleugnen kann4 ,aber die ,lge1 die es begeht1 wenn es sich das mnnliche gesellschaftliche ,urteil ber die ,sexualitt1 ber ,schamlosigkeit1 ja ber die ,lge selbst1 einverleiben lt und den mnnlichen ,mastab aller ,handlungen zu dem seinigen macht1 diese ,lge ist eine solche1 die ihm nie bewut wird1 es erhlt eine zweite ,natur1 ohne auch nur zu ahnen1 da es seine echte nicht ist1 es nimmt sich ernst1 glaubt etwas zu sein und zu glauben1 ist berzeugt von der ,aufrichtigkeit und ,ursprnglichkeit seines moralischen ,gebarens und ,urteilens3 so tief sitzt die ,lge1 die organische1 ich mchte1 wenn es gestattet wre1 am liebsten sagen3 die ontologische ,verlogenheit des ,weibes4 ,wolfram von ,eschenbach erzhlt von seinem ,helden3 444 ,so keusch und rein ,ruht' er bei seiner ,knigin1 ,da kein ,gengen fnd' darin ,so manches ,weib beim lieben ,mann4 ,da doch so manche in ,gedanken ,zur ppigkeit will berschwanken1 ,die sonst sich sprde zeigen kann6 ,vor ,fremden zchtig sie erscheinen1 ,doch ist des ,herzens tiefstes ,meinen ,das ,widerspiel vom uern ,schein4 ,was das tiefste ,meinen des weiblichen ,herzens ist1 das hat ,wolfram klar genug angedeutet4 ,aber er sagt nicht alles4 ,nicht nur die ,fremden1 auch sich selbst belgen die ,frauen in diesem ,punkte4 ,man kann aber seine ,natur1 sei es auch die physische1 nicht unterdrcken ohne ,folgen4 ,die hygienische ,zchtigung fr die ,verleugnung der eigentlichen ,natur des ,weibes ist die ,hysterie4 ,von allen ,neurosen und ,psychosen stellen die hysterischen ,erscheinungen dem ,psychologen beinahe die reizvollste ,aufgabe2 eine weit schwierigere und darum verlockendere als eine verhltnismig leicht nachzulebende ,melancholie1 oder eine simple ,paranoia4 ,zwar haben gegen psychologische ,analysen fast alle ,psychiater ein nicht zu beseitigendes ,mitrauen2 jede ,erklrung durch pathologisch vernderte ,gewebe oder durch ,intoxikationen auf nutritivem ,wege ist ihnen a limine glaubhaft1 nur dem ,psychischen mgen sie keine primre ,wirksamkeit zuerkennen4 ,da aber nie noch ein ,beweis dafr erbracht worden ist1 da dem ,psychischen eher als dem ,physischen die sekundre ,rolle zufallen msse -- alle ,hinweise auf die ,erhaltung der ,energie sind von den berufensten ,physikern selbst desavouiert worden -- so kann man billig ber dieses ,vorurteil hinweggehen4 ,auf die ,blolegung des psychischen ,mechanismus der ,hysterie kann unendlich viel1 ja -- nichts spricht dagegen#fd -- mglicherweise alles ankommen4 ,da hchstwahrscheinlich dieser ,weg der richtige ist1 darauf weist auch hin1 da die wenigen bisherigen wahren ,aufschlsse ber die ,hysterie nicht anders gewonnen wurden3 ich meine die mit den ,namen ,pierre ,janet und ,oskar ,vogt1 und besonders ,j4 ,breuer und ,s4 ,freud verknpften ,forschungen4 ,jede weitere ,aufklrung ber die ,hysterie ist in der ,richtung zu suchen1 welche diese ,mnner eingeschlagen haben3 in der ,richtung auf die ,rekonstruktion des psychologischen ,prozesses1 welcher zur ,krankheit gefhrt hat4 ,schematisch hat man sich1 wie ich glaube1 die ,entstehung derselben1 unter ,annahme eines sexuellen traumatischen ,erlebnisses als des hufigsten 7nach ,freud alleinigen7 ,anlasses zur ,erkrankung1 so vorzustellen3 eine ,frau1 die irgend eine sexuelle ,wahrnehmung oder ,vorstellung gehabt1 diese durch ursprngliche oder ,rckbeziehung auf sich selbst verstanden hat1 und diese nun1 vermge der ihr aufgedrungenen und von ihr gnzlich bernommenen1 in sie bergegangenen und ihr waches ,bewutsein allein beherrschenden mnnlichen ,wertung als ganze zurckweist1 ber sie emprt1 unglcklich ist -- und sie gleichzeitig vermge ihrer ,beschaffenheit als ,weib positiv wertet1 bejaht1 wnscht in ihrem tiefsten ,unbewuten2 in der dann dieser ,konflikt weiter schwrt1 grt und zu ,zeiten in einem ,anfall aufbraust3 eine solche ,frau gewhrt das mehr oder minder typisch gewordene ,krankheitsbild der ,hysterie4 ,so erklrt sich die ,empfindung des von der ,person1 wie sie glaubt1 verabscheuten1 tatschlich aber doch von etwas in ihr1 von der ursprnglichen ,natur1 gewollten ,sexualaktes als eines ,fremdkrpers im ,bewutsein4 ,die kolossale ,intensitt des durch jeden ,versuch zu seiner ,unterdrckung nur gesteigerten ,wunsches1 die um so heftigere1 beleidigtere ,zurckweisung des ,gedankens -- dies ist das ,wechselspiel1 das sich in der ,hysterika vollzieht4 ,denn die chronische ,verlogenheit des ,weibes wird akut1 wenn sie auf den ,hauptpunkt sich erstreckt1 wenn die ,frau sich auch die ethisch-negative ,bewertung der ,sexualitt vom ,manne noch hat einverleiben lassen4 ,und da die ,hysterischen die strkste ,suggestibilitt dem ,manne gegenber offenbaren1 ist ja bekannt4 ,hysterie ist die organische ,krisis der organischen ,verlogenheit des ,weibes4 ,ich leugne nicht1 da es auch1 wenngleich relativ nur recht selten1 hysterische ,mnner gibt3 denn eine unter den unendlich vielen ,mglichkeiten1 die psychisch im ,manne liegen1 ist es1 zum ,weibe und damit1 gegebenenfalls1 auch hysterisch zu werden4 ,es gibt freilich auch verlogene ,mnner2 aber da verluft die ,krisis anders 7wie auch ihre ,verlogenheit stets eine andere1 nie eine so vllig hoffnungslose ist73 sie fhrt zur1 obschon oft nur vorbergehenden1 ,luterung4 ,diese ,einsicht in die organische ,verlogenheit des ,weibes1 in seine ,unfhigkeit zur ,wahrheit ber sich selbst1 die allein ermglicht1 da es in einer ,weise denke1 die ihm gar nicht entspricht1 scheint mir eine im ,prinzip befriedigende ,auflsung jener ,schwierigkeiten1 welche die tiologie der ,hysterie darbietet4 ,wre die ,tugend des ,weibes echt1 so knnte es durch sie nicht leiden2 es bt nur die ,lge gegen die eigene1 in ,wirklichkeit ungeschwchte ,konstitution4 ,im einzelnen bedarf nun noch manches der ,erluterung und der ,belege4 ,die ,hysterie zeigt1 da die ,verlogenheit1 so tief sie hinabreicht1 doch nicht so fest sitzt1 um alles zu verdrngen4 ,das ,weib hat ein ganzes ,system von ihm fremden ,vorstellungen und ,wertungen durch ,erziehung oder ,verkehr sich zu eigen gemacht1 oder vielmehr3 ihnen gehorsam alle ,einflunahme auf sich gestattet2 und es bedarf eines ganz gewaltigen ,anstoes1 um diesen groen1 fest in sie eingewachsenen psychischen ,komplex aus dem ,sattel zu heben1 und so das ,weib in jenen ,zustand intellektueller ,hilflosigkeit1 jener ,abulie zu versetzen1 welche fr die ,hysterie so kennzeichnend ist4 ,ein auerordentlicher ,schreck etwa vermag den knstlichen ,bau umzuwerfen und die ,frau nun zum ,schauplatz des ,kampfes einer ihr unbewuten1 verdrngten ,natur mit einem zwar bewuten1 aber ihr unnatrlichen ,geiste zu machen4 ,das ,hin- und ,hergeworfenwerden zwischen beiden1 welches nun anhebt1 erklrt die auergewhnliche psychische ,diskontinuitt whrend des hysterischen ,leidens1 das fortwhrende ,wechseln verschiedener ,stimmungen1 von denen keine durch einen1 ihnen allen noch bergeordneten ,bewutseinskern ergriffen und festgehalten1 beobachtet und beschrieben1 erkannt und bekmpft werden kann4 ,auch hngt hiemit das berleichte ,zusammenschrecken der ,hysterischen zusammen4 ,doch lt sich vermuten1 da viele ,anlsse1 auch wenn sie dem geschlechtlichen ,gebiete objektiv noch so fern liegen1 von ihnen sexuell mgen apperzipiert werden2 wer aber vermchte dann zu sagen1 womit das schreckhafte uere ,erlebnis von scheinbar ganz asexueller ,natur in ihnen sich wieder verknpft hat8 ,hchst wunderbar ist immer das ,zusammensein so vieler ,widersprche in den ,hysterischen erschienen4 ,sie sind einerseits von eminent kritischem ,verstande und groer ,urteilssicherheit1 struben sich gegen die ,hypnose u4 s4 w41 u4 s4 w41 anderseits durch die geringfgigsten ,anlsse am strksten excitierbar1 und die tiefsten ,grade hypnotischen ,schlafes bei ihnen erreichbar4 ,sie sind1 von da gesehen1 abnorm keusch1 von dort aus betrachtet1 enorm sinnlich4 ,all das ist hienach nicht schwer mehr zu erklren4 ,die grndliche ,rechtschaffenheit1 die peinliche ,wahrheitsliebe1 das strenge ,meiden alles ,sexuellen1 das besonnene ,urteil und die ,willensstrke -- all dies ist nur ein ,teil jener ,pseudopersnlichkeit1 welche die ,frau in ihrer ,passivitt vor sich und aller ,welt zu spielen bernommen hat4 ,alles1 was ihrer ursprnglichen ,beschaffenheit angehrt und in deren ,sinn liegt1 bildet jene abgespaltene ,person1 jene unbewute ,psyche1 die gleichzeitig in ,obscnitten sich ergehen kann und der suggestiven ,beeinflussung so zugnglich ist4 ,man hat in den als duplex und multiplex personality1 als double conscience1 als ,doppel-,ich benannten ,tatsachen eines der strksten ,argumente gegen die ,annahme der einen ,seele erblicken wollen4 ,in ,wirklichkeit sind gerade diese ,phnomene der bedeutsamste ,fingerzeig dafr1 da und wo man von einer ,seele reden darf4 ,die ,spaltungen der ,persnlichkeit sind eben nur dort mglich1 wo von ,anfang an keine ,persnlichkeit da ist1 wie beim ,weibe4 ,all jene berhmten ,flle1 die ,janet in seinem ,buche ,l',automatisme psychologique beschrieben hat1 beziehen sich auf ,frauen1 kein einziger auf einen ,mann4 ,nur die ,frau1 die1 ohne ,seele1 ohne ein intelligibles ,ich1 nicht ,kraft hat1 alles in ihr ,enthaltene bewut zu machen1 das ,licht der ,wahrheit ber ihrem ,innern zu entznden1 kann durch die vllig passive ,durchflung mit einem fremden ,bewutsein1 wie durch die im ,sinne ihrer eigenen ,natur gelegenen ,regungen so bertlpelt werden1 wie es ,voraussetzung der von ,janet beschriebenen hysterischen ,zustnde ist1 nur bei ihr kann es zu derartig dichten ,verkleidungen1 zum ,auftreten der ,hoffnung auf den ,koitus als ,angst vor dem ,akte1 zur inneren ,maskierung vor sich selbst und ,einspinnung des wirklichen ,wollens wie in eine undurchdringliche ,kokonhlle kommen4 ,die ,hysterie selbst ist der ,bankerott des aufgeprgten oberflchlichen ,schein-,ich2 deshalb macht sie das ,weib zeitweilig innerlich beinahe zur tabula rasa3 indem auch jeder eigene ,trieb wie aus ihr hinweggerumt scheint 7,anorexie72 bis dann jene ,versuche der wirklichen ,weiblichkeit folgen1 gegen ihre verlogene ,verleugnung sich nun endlich durchzusetzen4 ,wenn jener nervse ,choc1 jenes psychische ,trauma je wirklich ein asexuelles ,schrecknis ist1 so hat eben dieses die innere ,schwche und ,unhaltbarkeit des angenommenen ,ich dargetan1 es verscheucht1 davongejagt und so die ,gelegenheit fr den ,ausbruch der echten ,natur geschaffen4 ,das ,heraufkommen dieser ist jener ,gegenwille ,freuds1 der wie ein fremder empfunden und durch die ,zuflucht bei dem alten1 nun aber morsch und brchig gewordenen ,schein-,ich abgewehrt wird4 ,denn der ,gegenwille wird zurckzudrngen versucht3 frher hat jener uere ,zwang1 den die ,hysterika wie eine ,pflicht empfand1 die eigene ,natur unter die ,bewutseinsschwelle verwiesen1 sie verdammt und in ,fesseln gelegt2 nun sucht sie nochmals vor den befreiten1 emporwollenden ,gewalten in jenes ,system von ,grundstzen sich zu flchten und mit seiner ,hilfe die ungewohnten ,anfechtungen abzuschtteln und niederzuschlagen2 aber jenes hat zumindest seine ,alleinherrschaft nun eingebt4 ,der ,fremdkrper im ,bewutsein1 das schlimme ,ich ist in ,wirklichkeit ihre eigenste weibliche ,natur1 whrend1 was sie fr ihr wahres ,ich hlt1 gerade die ,person ist1 die sie durch das ,einstrmen alles ,fremden wurde4 ,der ,fremdkrper ist die ,sexualitt1 die sie nicht anerkennt1 deren ,zugehrigkeit zu sich sie nicht zugibt2 die sie aber doch nicht mehr zu bannen vermag wie ehedem1 da ihre ,triebe vor der einwandernden ,sittlichkeit sich geruschlos und wie fr immer zurckzogen4 ,zwar mgen sich auch jetzt noch die mit uerster ,anspannung unterdrckten ,sexualvorstellungen konvertieren in alle mglichen ,zustnde und so jenen proteusartigen ,charakter des ,leidens hervorbringen1 jenes berspringen von ,glied zu ,glied1 jene alles nachahmende und niemals konstante ,gestalt1 welche die ,definition der ,hysterie nach ihrem ,symptomenbilde stets so sehr erschwert hat2 aber in keiner ,konversion von allen geht nunmehr der ,trieb auf1 er verlangt nach oben1 in keiner ,verwandlung findet er mehr seine ,erschpfung4 ,das ,unvermgen der ,frauen zur ,wahrheit -- fr mich1 der ich auf dem ,boden des ,kantischen ,indeterminismus stehe1 folgt es aus ihrem ,mangel an einem freien ,willen zur ,wahrheit -- bedingt ihre ,verlogenheit4 ,wer mit ,frauen ,umgang hatte1 der wei1 wie oft sie1 unter dem momentanen ,zwang auf eine ,frage zu antworten1 ganz beliebig falsche ,grnde fr das1 was sie gesagt oder getan haben1 aus dem ,stegreif angeben4 ,nun ist es richtig1 da gerade die ,hysterischen peinlichst 7aber nie ohne eine gewisse1 demonstrative1 ,absichtlichkeit vor ,fremden7 jeder ,unwahrheit aus dem ,wege gehen3 aber gerade hierin liegt1 so paradox es klingt1 ihre ,verlogenheit4 ,denn sie wissen nicht1 da ihnen die ganze ,wahrheitsforderung von auen gekommen und allmhlich eingepflanzt worden ist4 ,sie haben das ,postulat der ,sittlichkeit knechtisch acceptiert und geben darum1 dem braven ,sklaven gleich1 bei jeder ,gelegenheit zu erkennen1 wie getreu sie es befolgen4 ,es ist immer auffllig1 wenn man ber jemand oft hervorheben hrt1 was fr ein ausnehmend anstndiger ,mensch er sei3 er hat dann sicherlich dafr gesorgt1 da man es wisse1 und man kann wetten1 da er insgeheim ein ,spitzbube ist4 ,es kann das ,vertrauen zu der ,echtheit der ,moralitt der ,hysterischen nicht frdern1 wenn die rzte 7natrlich in gutem ,glauben7 so oft betonen1 wie hoch ihre ,patienten in sittlicher ,beziehung stnden4 ,ich wiederhole3 die ,hysterischen simulieren nicht bewut2 nur unter dem ,einflu der ,suggestion kann ihnen klar werden1 da sie tatschlich simuliert haben1 und nur so sind alle ,gestndnisse der ,verstellung zu erklren4 ,sonst aber glauben sie an ihre eigene ,aufrichtigkeit und ,moralitt3 ,auch die ,beschwerden1 von denen sie gepeinigt werden1 sind keine eingebildeten2 vielmehr liegt darin1 da sie diese wirklich fhlen1 und da die ,symptome erst mit der ,breuerschen ,katharsis verschwinden1 welche ihnen die wahren ,ursachen der ,krankheit in der ,hypnose successive zum ,bewutsein bringt1 der ,beweis des ,organischen ihrer ,verlogenheit4 ,auch die ,selbstanklagen1 welche die ,hysterischen so laut zu erheben pflegen1 sind nichts als unbewute ,gleisnerei4 ,ein ,schuldgefhl kann nicht echt sein1 das sich auf kleinste wie auf grte ,dinge gleichmig erstreckt2 htten die hysterischen ,selbstquler das ,ma der ,sittlichkeit in sich und aus sich selbst1 so wrden sie nicht so wahllos in ihren ,selbstanklagen sein und nicht die geringfgigste ,unterlassung schon gleich schwer sich anrechnen wie den grten ,fehl4 ,das entscheidende ,zeichen fr die unbewute ,verlogenheit ihrer ,selbstvorwrfe ist die ,art1 in der sie anderen zu sagen pflegen1 wie schlecht sie seien1 was fr ,snden sie begangen htten1 und jene fragen1 ob sie selbst 7die ,hysterischen7 nicht ganz und gar verworfene ,geschpfe seien4 ,wessen ,gewissensbisse ihn wirklich zu ,boden drcken1 der kann nicht so reden4 ,es ist eine ,tuschung1 der besonders ,breuer und ,freud zum ,opfer gefallen sind1 wenn sie gerade die ,hysteriker als eminent sittliche ,menschen hinstellen4 ,denn diese haben nur ein ihnen ursprnglich ,fremdes1 die ,moral1 vollstndiger von auen in sich bergehen lassen als die anderen4 ,diesem ,kodex unterstehen sie nun sklavisch1 sie prfen nichts mehr selbstttig1 wgen im einzelnen nichts mehr ab4 ,das kann sehr leicht den ,eindruck des sittenstrengsten ,rigorismus hervorrufen1 und ist doch so unsittlich als mglich1 denn es ist das ,hchste1 was an ,heteronomie berhaupt geleistet werden kann4 ,dem sittlichen ,ziele einer sozialen ,ethik1 fr welche die ,lge kaum ein ,vergehen sein kann1 wenn sie der ,gesellschaft oder der ,entwicklung der ,gattung ntzt1 diesem idealen ,menschen einer solchen heteronomen ,moral kommen die ,hysterischen vielleicht nher als irgend ein anderes ,wesen4 ,das hysterische ,frauenzimmer ist die ,probiermamsell der ,erfolgs- und der ,sozialethik3 sowohl genetisch1 denn die sittlichen ,vorschriften sind ihr wirklich von auen gekommen2 als auch praktisch1 denn sie wird am leichtesten altruistisch zu handeln scheinen3 fr sie sind die ,pflichten gegen andere nicht ein ,sonderfall der ,pflicht gegen sich selbst4 ,je getreuer die ,hysterischen an die ,wahrheit sich zu halten glauben1 desto tiefer sitzt ihre ,verlogenheit4 ,ihre vllige ,unfhigkeit zur eigenen ,wahrheit1 zur ,wahrheit ber sich -- die ,hysterischen denken nie ber sich nach und wollen nur1 da der andere ber sie nachdenke1 sie wollen ihn interessieren -- geht daraus hervor1 da die ,hysterischen die besten ,medien fr alle ,hypnose abgeben4 ,wer aber sich hypnotisieren lt1 der begeht die unsittlichste ,handlung1 die denkbar ist4 ,er begibt sich in die vollendetste ,sklaverei3 er verzichtet auf seinen ,willen1 auf sein ,bewutsein1 ber ihn gewinnt der andere ,gewalt und erzeugt in ihm das ,bewutsein1 das ihm hervorzubringen gutdnkt4 ,so liefert die ,hypnose den ,beweis1 wie alle ,mglichkeit der ,wahrheit vom ,wollen der ,wahrheit1 d4 h4 aber vom ,wollen seiner selbst1 abhngt3 wem in der ,hypnose etwas aufgetragen wird1 der fhrt es im ,wachen aus1 und ersinnt1 um seine ,grnde gefragt1 auf der ,stelle ein beliebiges ,motiv dafr2 ja1 nicht nur vor anderen1 auch vor sich selbst rechtfertigt er mit einer ganz aus der ,luft gegriffenen ,erklrung1 weshalb er nun so handle4 ,man hat hier sozusagen eine experimentelle ,besttigung der ,kantischen ,ethik4 ,wre der ,hypnotisierte blo ohne ,erinnerung1 so mte er darber erschrecken1 da er nicht wisse1 warum er etwas tue4 ,aber er erfindet sich ohne weiteres ein neues ,motiv1 das mit dem wahren ,grunde1 aus dem er die ,handlung ausfhrt1 gar nichts zu tun hat4 ,er hat eben auf sein ,wollen verzichtet1 und damit keine ,fhigkeit zur ,wahrheit mehr4 ,alle ,frauen nun sind zu hypnotisieren und wollen gerne hypnotisiert werden2 am leichtesten1 am strksten die ,hysterischen4 ,selbst das ,gedchtnis fr bestimmte ,dinge aus ihrem ,leben kann man -- denn das ,ich1 der ,wille1 schafft das ,gedchtnis -- bei ,frauen durch die einfache ,suggestion1 da sie von ihnen nichts mehr wten1 auslschen1 vernichten4 ,jenes ,breuersche ,abreagieren der psychischen ,konflikte durch den hypnotisierten ,kranken liefert den zwingenden ,beweis1 da sein ,schuldbewutsein kein ursprngliches war4 ,wer sich einmal aufrichtig schuldig gefhlt hat1 ist von diesem ,gefhle nie so vllig zu befreien1 wie es die ,hysterischen sind1 unter dem bloen ,einflu des fremden ,wortes4 ,aber selbst diese ,scheinzurechnung1 welche die ,frauen von hysterischer ,konstitution an sich vollziehen1 wird hinfllig im ,augenblicke1 wo die ,natur1 das sexuelle ,begehren1 sich durchzusetzen droht gegen die scheinbare ,bndigung4 ,im hysterischen ,paroxysmus geht nichts anderes im ,weibe vor1 als da es sich1 ohne es mehr sich selbst1 wie frher1 ganz zu glauben1 fort und fort versichert3 das will ich ja gar nicht1 das will man1 das will jemand ,fremder von mir1 aber ich will es nicht4 ,jede ,regung anderer wird nun zu jenem ,ansinnen in ,beziehung gebracht1 das an sie1 wie sie glaubt1 von auen gestellt wurde1 aber in ,wahrheit ihrer eigenen ,natur entstammt und deren tiefsten ,wnschen vollauf entspricht2 nur darum sind die ,hysterischen im ,anfall so leicht durch das ,geringste aufzubringen4 ,es handelt sich da immer um die letzte verlogene ,abwehr der in ungeheuerer ,strke frei werdenden ,konstitution2 die ,attitudes passionnelles der ,hysterischen sind nichts als diese demonstrative ,abweisung des ,sexualaktes1 die darum so laut sein mu1 weil sie eben doch unecht ist1 und so viel lrmender als frher1 weil nun die ,gefahr grer ist4#fe ,da so oft sexuelle ,erlebnisse aus der ,zeit vor der ,pubertt in der akuten ,hysterie die grte ,rolle spielen1 ist danach leicht zu verstehen4 ,auf das ,kind war der ,einflu der fremden moralischen ,anschauungen verhltnismig leicht auszuben1 ohne einen erheblichen ,widerstand in den noch fast gnzlich schlummernden sexuellen ,wnschen berwinden zu mssen4 ,nun aber greift die blo zurckgedrngte1 nicht berwundene ,natur das alte1 schon damals von ihr1 nur ohne die ,kraft es bis zum wachen ,bewutsein emporzuheben und gegen dieses durchzusetzen1 positiv gewertete ,erlebnis auf1 und stellt es nun erst gnzlich verfhrerisch dar4 ,jetzt ist das wahre ,bedrfnis nicht mehr so leicht vom wachen ,bewutsein fernzuhalten wie ehedem1 und so ergibt sich die ,krise4 ,da der hysterische ,anfall selbst so viele verschiedene ,formen zeigen und sich fortwhrend in ein neues ,symptomenbild transmutieren kann1 liegt vielleicht nur daran1 da der ,ursprung des ,leidens nicht erkannt1 da die ,tatsache1 ein sexuelles ,begehren sei da1 vom ,individuum nicht zugegeben1 nicht als von ihm ausgegangen ins ,auge gefat1 sondern einem zweiten ,ich zugerechnet wird4 ,dies aber ist auch der ,grundfehler aller rztlichen ,beobachter der ,hysterie1 da sie sich von den ,hysterischen hierin immer ebenso haben belgen lassen1 wie diese sich allerdings auch selber aufsitzen#ff3 nicht das abwehrende ,ich1 sondern das abgewehrte ist die eigene1 wahre und ursprngliche ,natur der ,hysterischen1 so eifrig diese auch sich selbst und anderen vormachen1 da es ein ,fremdes sei4 ,wre das abwehrende ,ich wirklich ihr eigenes1 so knnten sie der ,regung1 als einer ihnen fremden1 gegenbertreten1 sie bewut werten und klar entschieden abweisen1 sie gedanklich festlegen und wieder erkennen4 ,so aber findet eine ,maskierung statt1 weil das abwehrende ,ich nur geborgt ist1 und darum der ,mut fehlt1 dem eigenen ,wunsche ins ,auge zu schauen1 von dem man eben doch dumpf irgendwie fhlt1 da er der echtgeborene1 der allein mchtige ist4 ,darum kann jenes ,begehren auch nicht identisch bleiben1 wo es an einem identischen ,subjekte fehlt2 und da es unterdrckt werden soll1 springt es sozusagen ber von einem ,krperteil auf den anderen4 ,denn die ,lge ist vielgestaltig1 sie nimmt immer neue ,formen an4 ,man wird diesen ,erklrungsversuch vielleicht mythologisch finden2 aber wenigstens scheint sicher1 da es immer nur ein und dasselbe ist1 was jetzt als ,kontraktur1 dann wieder pltzlich als ,hemiansthesie1 und nun gar als ,lhmung erscheint4 ,dieses eine ist das1 was die ,hysterika nicht als zu sich gehrig anerkennen will1 und unter dessen ,gewalt sie eben damit gert3 denn wrde sie es sich zurechnen und es beurteilen1 wie sie alle geringfgigsten ,dinge sonst sich zugerechnet hat1 so wrde sie zugleich irgendwie auerhalb und oberhalb ihres ,erlebnisses stehen4 ,gerade das ,rasen und ,wten der ,hysterikerinnen gegen etwas1 das sie als fremdes ,wollen empfinden1 obwohl es ihr eigenstes ist1 zeigt1 da sie tatschlich ganz so sklavisch unter der ,herrschaft der ,sexualitt stehen wie die nichthysterischen ,frauen1 genau so von ihrem ,schicksal besessen sind und nichts haben1 was ber demselben steht3 kein zeitloses1 intelligibles1 freies ,ich4 ,man wird nun mit ,recht noch die ,frage aufwerfen1 warum nicht alle ,frauen hysterisch1 da doch alle verlogen seien4 ,es ist dies keine andere ,frage als die nach der hysterischen ,konstitution4 ,wenn die hier entwickelte ,theorie das ,richtige getroffen hat1 so mu sie auch hierauf eine ,antwort geben knnen1 die mit der ,wirklichkeit bereinstimmt4 ,die hysterische ,frau ist nach ihr diejenige1 welche in passiver ,gefgigkeit den ,komplex der mnnlichen und gesellschaftlichen ,wertungen einfach acceptiert hat1 statt ihrer sinnlichen ,natur mglichsten ,lauf lassen zu wollen4 ,die nicht folgsame ,frau wird also das ,gegenteil der ,hysterika sein4 ,ich will hiebei nicht lange verweilen1 weil es eigentlich in die spezielle weibliche ,charakterologie gehrt4 ,das hysterische ,weib wird hysterisch als eine ,folge seiner ,knechtsamkeit1 es ist identisch mit dem geistigen ,typus der ,magd2 ihr ,gegenteil1 die absolut unhysterische ,frau 7welche1 als eine ,idee1 es in der ,erfahrung nicht gibt71 wre die absolute ,megre4 ,denn auch dies ist ein ,einteilungsgrund aller ,frauen4 ,die ,magd dient1 die ,megre herrscht4#fg ,zum ,dienstmdchen kann und mu man geboren sein1 und eignet sich sehr wohl manche ,frau1 die reich genug ist1 um nie den ,stand derselben ergreifen zu mssen4 ,und ,magd und ,megre stehen immer in einem gewissen ,ergnzungsverhltnis4#fh ,die ,folgerung aus der ,theorie wird nun von der ,erfahrung vollauf besttigt4 ,die ,xanthippe ist jene ,frau1 welche in der ,tat am wenigsten hnlichkeit mit der ,hysterika hat4 ,sie lt ihre ,wut 7die wohl auch nur auf mangelhafte sexuelle ,befriedigung zurckgeht7 an anderen1 die hysterische ,sklavin an sich selbst aus4 ,die ,megre hat die anderen1 die ,magd hat sich4 ,alles1 was die ,megre drckt1 bekommt der ,nebenmensch zu spren2 sie weint ebenso leicht wie die ,magd1 aber sie weint stets andere an4 ,die ,sklavin schluchzt auch allein1 ohne freilich je einsam zu sein -- ,einsamkeit wre ja mit ,sittlichkeit identisch und ,bedingung jeder wahren ,zweisamkeit und ,mehrsamkeit2 die ,megre vertrgt das ,alleinsein nicht1 sie mu ihren ,zorn an jemand auer sich auslassen1 indes die ,hysterische sich selbst verfolgt4 ,die ,megre lgt offen und frech1 aber ohne es zu wissen1 weil sie von ,natur immer im ,rechte zu sein glaubt2 so beschimpft sie noch den anderen1 der ihr widerspricht4 ,die ,magd hlt sich gehorsam an die ihr von ,natur ebenso fremde ,wahrheitsforderung2 die ,verlogenheit dieser fgsamen ,ergebung kommt in ihrer ,hysterie zum ,vorschein3 dann nmlich1 wenn der ,konflikt mit ihren eigenen sexuellen ,wnschen da ist4 ,um dieser ,rezeption und allgemeinen ,empfnglichkeit willen mute die ,hysterie und das hysterische ,frauenzimmer so eingehend besprochen werden3 dieser ,typus1 nicht die ,megre1 ist es1 der mir zuletzt noch htte entgegengehalten werden knnen4#fi ,verlogenheit1 organische ,verlogenheit1 charakterisiert aber beide und somit smtliche ,frauen4 ,es ist ganz unrichtig1 wenn man sagt1 da die ,weiber lgen4 ,das wrde voraussetzen1 da sie auch manchesmal die ,wahrheit sagen4 ,als ob ,aufrichtigkeit1 pro foro interno et externo1 nicht gerade die ,tugend wre1 deren die ,frauen absolut unfhig sind1 die ihnen vllig unmglich ist6 ,es handelt sich darum1 da man einsehe1 wie eine ,frau in ihrem ganzen ,leben nie wahr ist1 selbst1 ja gerade dann nicht1 wenn sie1 wie die ,hysterische1 sich sklavisch an die fr sie heteronome ,wahrheitsforderung hlt und so uerlich doch die ,wahrheit sagt4 ,ein ,weib kann beliebig lachen1 weinen1 errten1 ja es kann schlecht aussehen auf ,verlangen3 die ,megre1 wann sie1 irgend einem ,zweck zuliebe1 es will2 die ,magd1 wann der uere ,zwang es verlangt1 der sie1 ohne da sie es wei1 beherrscht4 ,zu solcher ,verlogenheit fehlen dem ,manne offenbar auch die organischen1 physiologischen ,bedingungen4 ,ist so die ,wahrheitsliebe dieses ,frauentypus nur als die ihm eigentmliche ,form der ,verlogenheit entlarvt1 so ist von den anderen ,eigenschaften1 die an ihm gerhmt werden1 von ,anfang an zu erwarten1 da es nicht besser mit ihnen werde bestellt sein4 ,seine ,schamhaftigkeit1 seine ,selbstbeobachtung1 seine ,religiositt werden rhmend hervorgehoben4 ,die weibliche ,schamhaftigkeit ist aber nichts anderes als ,prderie1 d4 h4 eine demonstrative ,verleugnung und ,abwehr der eigenen ,unkeuschheit4 ,wo irgend bei einem ,weibe das wahrgenommen wird1 was man als ,schamhaftigkeit deutet1 dort ist auch schon1 im genau entsprechenden ,mae1 ,hysterie vorhanden4 ,die ganz unhysterische1 die gnzlich unbeeinflubare ,frau1 d4 i4 die absolute ,megre1 wird nicht errten1 auch wenn ihr der ,mann etwas noch so ,berechtigtes vorwirft2 ein ,anfang von ,hysterie ist da1 wenn das ,weib unter dem unmittelbaren ,eindruck des mnnlichen ,tadels errtet2 vollkommen hysterisch aber ist es erst1 sobald es auch dann errtet1 wenn es allein1 und wenn kein fremder ,mensch anwesend ist3 denn dann erst ist es vom anderen1 von der mnnlichen ,wertung1 vollstndig imprgniert4 ,frauen1 die dem nahe kommen1 was man sexuelle ,ansthesie oder ,frigiditt genannt hat1 sind1 wie ich1 in bereinstimmung mit ,paul ,solliers ,befunden1 hervorheben kann1 stets ,hysterikerinnen4 ,die sexuelle ,ansthesie ist eben nur eine von den vielen hysterischen1 d4 h4 unwahren1 verlogenen ,ansthesien4 ,es ist ja1 besonders durch die ,experimente von ,oskar ,vogt1 bekannt1 da solche ,ansthesien keinen wirklichen ,mangel der ,empfindung bedeuten1 sondern nur einen ,zwang1 der gewisse ,empfindungen vom ,bewutsein fernhlt und ausschliet4 ,wenn man den ansthetisch gemachten ,arm einer ,hypnotisierten beliebig oft sticht und dem ,medium aufgegeben hat1 jene ,zahl zu nennen1 die ihm gleichzeitig einfalle1 so nennt es die ,zahl der ,stiche1 die es in seinem 7dem somnambulen7 ,zustande1 offenbar nur unter der ,kraft eines bestimmten ,bannes1 nicht perzipieren durfte4 ,so ist auch die sexuelle ,frigiditt auf ein ,kommando entstanden3 durch die zwingende ,kraft der ,imprgnation mit einer asexuellen1 aus der ,umgebung auf das empfngliche ,weib bergegangenen ,lebensanschauung2 aber wie alle ,ansthesie durch ein gengend starkes ,kommando auch wieder aufzuheben4 ,ebenso wie mit der eigenen krperlichen ,unempfindlichkeit gegen den ,geschlechtsakt verhlt es sich mit dem ,abscheu gegen ,geschlechtlichkeit berhaupt4 ,ein solcher ,abscheu1 eine intensive ,abneigung gegen alles ,sexuelle1 wird von manchen ,frauen wirklich empfunden1 und man knnte glauben1 hier liege eine ,instanz gegen die ,allgemeingltigkeit der ,kuppelei und gegen ihre ,gleichsetzung mit der ,weiblichkeit vor4 ,frauen1 welche es krank machen kann1 wenn sie ein ,paar im ,geschlechtsverkehre berraschen1 sind aber stets ,hysterikerinnen4 ,so tritt hier vielmehr berzeugend die ,richtigkeit der ,theorie hervor1 welche die ,kuppelei als das ,wesen der ,frau hinstellte und die eigene ,sexualitt derselben nur als einen besonderen ,fall unterordnete3 eine ,frau kann nicht nur hysterisch werden durch ein sexuelles ,attentat1 das auf sie ausgebt wurde1 und gegen das sie uerlich sich wehrte1 ohne es innerlich zu verneinen1 sondern ebenso durch den ,anblick irgend eines koitierenden ,paares1 indem sie dessen ,koitus noch negativ zu werten glaubt1 wo schon die eingeborene ,bejahung desselben mchtig durchbricht durch alles ,angenommene und ,knstliche1 durch die ganze ihr aufgedrckte und einverleibte ,denkweise1 in deren ,sinn sie sonst empfindet4 ,denn sie fhlt auch mit jeder sexuellen ,vereinigung anderer nur sich selbst koitiert4 ,ein hnliches gilt von dem bereits kritisierten hysterischen ,schuldbewutsein4 ,die absolute ,megre fhlt sich berhaupt nie schuldig1 die leicht hysterische ,frau nur in ,gegenwart des ,mannes1 die ganz hysterische vor jenem ,mann1 der definitiv in sie bergegangen ist4 ,man komme nicht mit den ,kasteiungen der ,betschwestern und ,berinnen1 um das ,schuldgefhl der ,frauen zu beweisen4 ,gerade die extremen ,formen1 welche hier die ,selbstzchtigung annimmt1 machen sie verdchtig4 ,die ,kasteiung beweist wohl in den meisten ,fllen nur1 da ein ,mensch nicht ber seiner ,tat steht1 da er sie nicht schon durch das ,schuldbewutsein auf sich genommen hat2 sie scheint viel eher ein ,versuch zu sein1 die ,reue1 die man doch nicht ganz innerlich empfindet1 von auen sich aufzudrngen und ihr so die ,strke zu geben1 die sie an sich nicht hat4 ,damit hngt auch der vom einen dem anderen immer wieder nachgesprochene ,irrtum zusammen1 da die ,frauen religis veranlagt seien4 ,die weibliche ,mystik ist1 wo sie ber simplen ,aberglauben hinausgeht1 entweder eine sanft verhllte ,sexualitt1 wie bei den zahlreichen ,spiritistinnen und ,theosophinnen -- diese ,identifikation des ,geliebten mit der ,gottheit ist von ,dichtern mehrfach behandelt worden1 besonders von ,maupassant1 in dessen bestem ,romane ,christus fr die ,frau des ,bankiers ,walter die ,zge des ,bel-,ami annimmt1 und nach ihm von ,gerhart ,hauptmann in ,hanneles ,himmelfahrt --1 oder es ist der andere ,fall verwirklicht1 da auch die ,religiositt vom ,manne passiv und unbewut bernommen und um so krampfhafter festzuhalten gesucht wird1 je strker ihr die eigenen natrlichen ,bedrfnisse widersprechen4 ,bald wird der ,geliebte zum ,heiland2 bald 7wie man wei1 bei so vielen ,nonnen7 der ,heiland zum ,geliebten4 ,alle groen ,visionrinnen1 welche die ,geschichte nennt 7vgl4 ,teil ,i1 ,s4 #he71 sind hysterisch gewesen2 die berhmteste unter ihnen1 die heilige ,therese1 hat man nicht mit ,unrecht die ,schutzheilige der ,hysterie genannt4 ,wre brigens die ,religiositt der ,frauen echt1 und kme sie bei ihnen aus einem ,inneren1 so htten sie religis schpferisch sein knnen1 ja1 irgendwie sein mssen3 sie sind es aber nie1 nicht im mindesten1 gewesen4 ,man wird verstehen1 was ich meine1 wenn ich den eigentlichen ,unterschied zwischen mnnlichem und weiblichem ,credo so ausspreche3 die ,religiositt des ,mannes ist hchster ,glaube an sich selbst1 die ,religiositt des ,weibes hchster ,glaube an den anderen4 ,so bleibt nur noch die ,selbstbeobachtung1 die bei den ,hysterikern oft als auerordentlich entwickelt bezeichnet wird4 ,da es aber blo der ,mann ist1 der in das ,weib so weit eingedrungen ist1 da er selbst in ihr noch beobachtet1 wird aus der ,art und ,weise klar1 wie ,vogt1 in weiterer und exakterer ,anwendung eines zuerst von ,freud eingeschlagenen ,verfahrens1 die ,selbstbeobachtung in der ,hypnose erzwang4 ,der fremde mnnliche ,wille schafft durch seinen ,einflu in der hypnotisierten ,frau einen ,selbstbeobachter1 vermge der ,erzeugung eines ,zustandes systematisch eingeengten ,wachseins4 ,aber auch auerhalb der ,suggestion1 im gesunden ,leben der ,hysterischen1 ist es nur der ,mann1 mit dem sie imprgniert sind1 welcher in ihnen beobachtet4 ,so ist auch alle ,menschenkenntnis der ,frauen durchaus ,imprgnation mit dem richtig beurteilten ,manne4 ,im ,paroxysmus schwindet jene knstliche ,selbstbeobachtung vor der zum ,durchbruch drngenden ,natur dahin4 ,ganz so verhlt es sich auch mit dem ,hellsehen hysterischer ,medien1 das ohne ,zweifel vorkommt und mit dem okkulten ,spiritismus ebensowenig zu tun hat wie die hypnotischen ,phnomene4 ,wie die ,patientinnen ,vogts unter dem energischen ,willen des ,suggestors sich selbst vorzglich zu beobachten vermochten1 so wird die ,hellseherin unter dem ,einflusse der drohenden ,stimme eines ,mannes1 der sie zu allem zu zwingen vermag1 auch zu telepathischen ,leistungen fhig und liest aus weiter ,ferne gehorsam mit verbundenen ,augen die ,schriftstcke in den ,hnden fremder ,menschen1 was ich in ,mnchen unzweideutig wahrzunehmen selbst ,gelegenheit hatte4 ,denn im ,weibe stehen nicht1 wie im ,manne1 dem ,willen zum ,guten und ,wahren sehr starke ,leidenschaften unausrottbar entgegen4 ,der mnnliche ,wille hat ber das ,weib mehr ,gewalt als ber den ,mann3 er kann im ,weibe etwas realisieren1 dem im eigenen ,hause zu viel ,dinge sich widersetzen4 ,in ihm wirkt ein ,antimoralisches und ein ,antilogisches wider die ,klrung1 er will nie ganz allein die ,erkenntnis1 sondern immer noch anderes4 ber die ,frau aber kann der mnnliche ,wille so vollstndig alle ,gewalt gewinnen1 da er sie sogar hellsichtig macht1 und alle ,schranken der ,sinnlichkeit fr sie fortfallen4 ,darum ist das ,weib eher telepathisch als der ,mann1 darum leistet es als ,seherin mehr als dieser1 freilich nur1 wenn es ,medium1 d4 h4 zum ,objekt geworden ist1 an welchem der mnnliche ,wille am leichtesten und vollkommensten sich verwirklicht4 ,auch die ,wala kann wissend werden3 aber erst1 wenn sie von ,wotan bezwungen ist4 ,sie kommt ihm hierin entgegen2 denn ihre einzige ,leidenschaft ist es eben1 da sie gezwungen werden will4 ,das ,thema der ,hysterie ist hiemit1 soweit es fr den ,zweck dieser ,untersuchung berhrt werden mute1 auch erschpft4 ,jene ,frauen1 die als ,beweise der weiblichen ,sittlichkeit angefhrt werden1 sind stets ,hysterikerinnen1 und gerade in der ,befolgung der ,sittlichkeit1 in dem ,gebaren nach dem ,moralgesetze1 als ob dieses ,gesetz das ,gesetz ihrer ,persnlichkeit wre1 und nicht vielmehr1 ohne sie zu fragen1 von ihnen kurzerhand ,besitz ergriffen htte1 liegt die ,verlogenheit und ,unwahrheit dieser ,sittlichkeit4 ,die hysterische ,konstitution ist eine lcherliche ,mimicry der mnnlichen ,seele1 eine ,parodie auf die ,willensfreiheit1 die das ,weib vor sich posiert in dem nmlichen ,augenblicke1 wo es dem mnnlichen ,einflu am strksten unterliegt4 ,nichtsdestoweniger sind die hchststehenden ,frauen eben ,hysterikerinnen1 wenn auch die ,zurckdrngung der triebhaften ,sexualitt1 die sie ber die anderen ,frauen erhebt1 keine solche ist1 die aus eigener ,kraft und in mutigem ,kampfe mit einem zum ,stehen gezwungenen ,gegner erfolgt wre4 ,an den hysterischen ,frauen aber rcht sich wenigstens die eigene ,verlogenheit1 und insoferne kann man sie als ein wenn auch noch so verflschtes ,surrogat jener ,tragik gelten lassen1 zu der es sonst dem ,weibe an jeglicher ,fhigkeit gebricht4 ,das ,weib ist unfrei3 es wird schlielich immer bezwungen durch das ,bedrfnis1 vom ,manne1 in eigener ,person wie in der aller anderen1 vergewaltigt zu werden2 es steht unter dem ,banne des ,phallus und verfllt unrettbar seinem ,verhngnis1 auch wenn es nicht selbst zur vlligen ,geschlechtsgemeinschaft gelangt4 ,das hchste1 wozu ein ,weib es bringen mag1 ist ein dumpfes ,gefhl dieser ,unfreiheit1 ein dsteres ,ahnen eines ,verhngnisses ber sich -- es kann dies offenbar nur der letzte ,schimmer des freien intelligiblen ,subjektes sein1 der kmmerliche ,rest von angeborener ,mnnlichkeit1 der ihr1 durch den ,kontrast1 eine1 wenn auch noch so schwache1 ,empfindung der ,notwendigkeit gestattet3 es gibt kein absolutes ,weib4 ,aber ein klares ,bewutsein ihres ,schicksales und des ,zwanges1 unter dem sie steht1 ist der ,frau unmglich3 nur der ,freie erkennt ein ,fatum1 weil er nicht in die ,notwendigkeit einbegriffen ist1 sondern1 wenigstens mit einem ,teile seines ,selbst1 einem ,zuschauer und einem ,kmpfer1 auerhalb seines ,schicksals und ber diesem steht4 ,die ,frau hlt sich gerade darum meist fr ungebunden1 weil sie ganz gebunden1 und leidet nicht an der ,leidenschaft1 weil sie selbst nichts ist als ,leidenschaft4 ,nur der ,mann konnte von der dira necessitas in sich sprechen1 nur er die ,konzeption einer ,moira und einer ,nemesis fassen1 nur er ,parzen und ,nornen schaffen3 weil er nicht nur empirisches1 bedingtes1 sondern auch intelligibles1 freies ,subjekt ist4 ,aber1 wie schon gesagt3 selbst wenn eine ,frau ihre eigene ,determiniertheit zu ahnen beginnt1 ein klares ,bewutsein derselben1 eine ,auffassung und ein ,verstndnis ist dies nicht zu nennen2 denn dazu wre der ,wille zu einem ,selbst erfordert4 ,vielmehr bleibt es bei einem schweren dunklen ,gefhl1 das zu einem verzweifelten ,aufbumen fhrt1 aber nicht zu einem entschlossenen1 in sich die ,mglichkeit des ,sieges bergenden ,kampfe4 ,ihre ,sexualitt1 die sie stets knechten wird1 zu berwinden1 sind die ,frauen unvermgend4 ,die ,hysterie war eine solche ohnmchtige ,abwehrbewegung gegen die ,geschlechtlichkeit4 ,wre der ,kampf gegen die eigene ,begier redlich und echt1 wre deren ,niederlage aufrichtig gewollt1 so wre sie ihr zu bereiten dem ,weibe auch mglich4 ,die ,hysterie aber ist selbst das1 was von den ,hysterikerinnen angestrebt wird2 sie suchen nicht wirklich zu genesen4 ,die ,verlogenheit dieser ,demonstration gegen die ,sklaverei bedingt ihre ,hoffnungslosigkeit4 ,die vornehmsten ,exemplare des ,geschlechtes mgen fhlen1 da ,knechtschaft ihnen nur eben darum ein ,mu ist1 weil sie sie wnschen -- man denke an ,hebbels ,judith und ,wagners ,kundry -- aber auch dies gibt ihnen keine ,kraft1 sich in ,wahrheit gegen den ,zwang zur ,wehre zu setzen3 im letzten ,augenblicke kssen sie dennoch den ,mann1 der sie notzchtigt1 und suchen den zu ihrem ,herrn zu machen1 der sie zu vergewaltigen zgert4 ,das ,weib steht wie unter einem ,fluche4 ,es kann ihn fr ,augenblicke pressend auf sich lasten fhlen1 aber es entrinnt ihm nie1 weil ihm die ,wucht zu s dnkt4 ,sein ,schreien und ,toben ist im ,grunde unecht4 ,es will seinem ,fluche gerade dann am schtigsten erliegen1 wenn es ihn am entsetztesten zu meiden sich geberdet4 99 99 99 99 99 ,von der langen ,reihe jener frheren ,aufstellungen1 welche den ,mangel des ,weibes an irgend welchem angeborenen1 unveruerlichen ,verhltnis zu den ,werten behaupteten1 ist keine einzige zurckzuziehen oder auch nur einzuschrnken gewesen4 ,selbst durch all das1 was den ,menschen insgemein weibliche ,liebe1 weibliche ,frmmigkeit1 weibliche ,scham und weibliche ,tugend heit1 sind sie nicht umgestoen worden2 sie haben sich vor dem strksten ,ansturm1 vor dem ,heere der hysterischen ,imitationen aller mnnlichen ,vorzge1 behaupten knnen4 ,nicht allein durch die ,kraft des1 mit dem ,weibe selbst der ,fernzeugung fhigen mnnlichen ,spermas -- auf welches die unglaubliche geistige ,vernderung aller ,frauen in der ,ehe sicherlich zunchst zurckgeht -- sondern auch vom mnnlichen ,bewutsein1 und sogar vom sozialen ,geiste wird das ,weib1 jenes empfngliche ,weib1 das hier allein in ,betracht kommt1 von frhester ,jugend auf erfllt1 imprgniert und umgebildet4 ,so erklrt es sich1 da alle jene ,eigenschaften des mnnlichen ,geschlechtes1 die dem weiblichen an sich nicht zukommen1 nichtsdestoweniger von diesem in so sklavischer ,nachahmung zur ,erscheinung gebracht werden knnen2 wonach die vielen ,irrtmer ber die hhere ,sittlichkeit des ,weibes leichter begreiflich werden4 ,aber noch ist diese erstaunliche ,rezeptivitt der ,frau ein isoliertes ,faktum der ,erfahrung und von der ,darstellung nicht in jenen ,zusammenhang mit den brigen positiven und negativen ,eigenschaften des ,weibes gebracht1 welchen das theoretische ,bedrfnis wnschenswert erscheinen lt4 ,was hat die ,bildsamkeit des ,weibes mit seiner ,kuppelei1 was seine ,sexualitt mit seiner ,verlogenheit zu tun8 ,warum ist all dies gerade in dieser ,vereinigung im ,weibe beisammen8 ,und noch ist erst zu begrnden1 woher es komme1 da die ,frau alles in sich aufnehmen kann4 ,wie ist jene ,verlogenheit mglich1 die das ,weib selber whnen lt1 das zu glauben1 was es nur von anderen vernommen1 das zu haben1 was es nur von ihnen bekommen1 das zu sein1 was es nur durch sie geworden ist8 ,um hierauf eine ,antwort zu geben1 mu nochmals1 zum letzten ,male1 vom geraden ,wege abgebogen werden4 ,man erinnert sich vielleicht noch1 wie das tierische ,wiedererkennen1 das psychische quivalent der allgemein-organischen bungsfhigkeit1 vom menschlichen ,gedchtnis als ein gnzlich ,verschiedenes und doch hnliches abgetrennt wurde3 indem beide eine gleichsam ewige ,nachwirkung des zeitlich begrenzten einmaligen ,eindruckes bedeuten1 das ,gedchtnis aber1 zum ,unterschiede vom unmittelbaren passiven ,wiedererkennen1 sein ,wesen in der aktiven ,reproduktion des ,vergangenen findet4#gj ,spter wurde bloe ,individuation als die ,eigenschaft alles ,organischen wohl unterschieden von ,individualitt1 welche nur der ,mensch besitzt4#ga ,und schlielich machte sich die ,notwendigkeit einer genauen ,distinktion zwischen ,geschlechtstrieb und ,liebe fhlbar1 von denen ebenfalls nur der erste den nichtmenschlichen ,lebewesen zugesprochen werden konnte4#gb ,dennoch waren beide verwandt1 in ihren ,gemeinheiten wie in ihren ,erhabenheiten 7als ,bestrebungen zur eigenen ,verewigung74 ,auch der ,wille zum ,wert wurde fter als charakteristisch fr den ,menschen hingestellt1 indes die ,tiere nur ein ,streben nach ,lust kennen und der ,wertbegriff ihnen fremd ist4#gc ,zwischen ,lust und ,wert besteht eine ,analogie1 und doch sind beide grundverschieden3 die ,lust wird begehrt1 der ,wert soll begehrt werden2 beide werden noch immer ganz widerrechtlich verwechselt1 und so in ,psychologie und ,ethik die grte ,konfusion dauernd festgehalten4 ,aber dieses ,durcheinanderflieen hat nicht nur zwischen dem ,wert- und dem ,lustbegriff stattgefunden2 es ist den ,unterscheidungen zwischen ,persnlichkeit und ,person1 zwischen ,wiedererkennen und ,gedchtnis1 zwischen ,geschlechtstrieb und ,liebe nicht besser ergangen3 alle diese ,gegenstze werden fortwhrend zusammengeworfen1 und was noch bezeichnender ist1 fast stets von denselben ,menschen1 mit denselben theoretischen ,anschauungen und wie in einer gewissen ,absichtlichkeit1 um den ,unterschied zwischen ,mensch und ,tier zu verwischen4 ,auch weitere1 bisher kaum berhrte ,distinktionen werden hier meist vernachlssigt4 ,tierisch ist die ,enge des ,bewutseins1 rein menschlich ist die aktive ,aufmerksamkeit3 beide haben1 das sieht jeder klar1 ein ,gemeinsames1 und doch auch ein ,verschiedenes4 ,nicht anders steht es mit der so vielen gelufigen ,zusammenwerfung von ,trieb und ,wille4 ,der ,trieb ist allen ,lebewesen gemeinschaftlich1 im ,menschen kommt noch der ,wille hinzu1 der frei ist und kein psychologisches ,faktum bildet1 weil er allem speziellen psychologischen ,erleben zu ,grunde liegt4 ,da ,trieb und ,wille fast immer als identisch betrachtet werden1 hieran trgt brigens nicht blo der ,einflu ,darwins die ,schuld2 sondern es kommt von ihr fast ebensoviel auf ,rechnung des unklaren1 einerseits ganz allgemein naturphilosophischen1 anderseits eminent ethischen ,willensbegriffes von ,arthur ,schopenhauer4 ,ich stelle zusammen3 ,auch ,nur tierisch1 beziehungsweise organisch dem ,menschen1 respektive berhaupt dem menschlichen ,manne sind3 eigen3 ,individuation ,individualitt ,wiedererkennen ,gedchtnis ,lust ,wert ,geschlechtstrieb ,liebe ,enge des ,bewutseins ,aufmerksamkeit ,trieb ,wille ,man sieht1 wie sich ber jede ,eigenschaft alles ,lebendigen im ,menschen noch eine andere1 in gewisser ,beziehung verwandte und doch hhere legt4 ,die uralte tendenzise ,identifikation der beiden ,reihen und1 auf der anderen ,seite1 das ,bedrfnis1 sie immer wieder auseinanderzuhalten1 weisen auf ein ,gemeinsames hin1 das die ,glieder jeder ,reihe miteinander verbindet und scheidet von allen ,gliedern der zweiten4 ,es nimmt sich zunchst aus1 als ob hier im ,menschen ein berbau von hheren ,eigenschaften ber korrelative niedere ,erscheinungen aufgefhrt wre4 ,man knnte an eine ,lehre des indischen ,geheimbuddhismus sich erinnert fhlen1 an seine ,theorie von der ,menschheitswelle4 ,es ist nmlich gleichsam1 als wre jeder blo tierischen ,eigenschaft im ,menschen eine verwandte und doch einer hheren ,sphre angehrige ,qualitt superponiert1 wie eine ,schwingung einer anderen sich addiert3 jene niederen ,eigenschaften fehlen dem ,menschen keineswegs1 allein es ist zu ihnen in ihm etwas hinzugekommen4 ,was ist dieses neu ,dazugetretene8 ,worin unterscheidet es sich vom anderen und worin gleicht es ihm8 ,denn die ,tafel zeigt unverkennbar1 da jedes ,glied der linken ,reihe mit jedem1 auf gleicher ,hhe stehenden1 ,gliede der rechten eine hnlichkeit hat1 und doch wieder anderseits alle ,glieder jeder ,reihe eng zueinander gehren4 ,woher diese merkwrdige bereinstimmung bei gleichzeitiger ganz abgrundtiefer ,verschiedenheit8 ,die linksstehenden ,dinge sind fundamentale ,eigenschaften alles animalischen respektive pflanzlichen ,lebens4 ,alles solche ,leben ist ,leben von ,individuen1 nicht von ungegliederten ,massen1 es uert sich als ,trieb1 um ,bedrfnisse zu befriedigen1 insonderheit als ,sexualtrieb1 um sich fortzupflanzen4 ,individualitt1 ,gedchtnis1 ,wille1 ,liebe knnen somit als ,eigenschaften eines zweiten ,lebens gelten1 das mit dem organischen ,leben eine gewisse ,verwandtschaft haben und doch von ihm toto coelo verschieden sein wird4 ,es ist keine andere als die ,idee des ewigen1 hheren1 neuen ,lebens der ,religionen und speziell des ,christentums1 deren tiefe ,berechtigung uns hier entgegentritt4 ,neben dem organischen hat der ,mensch noch teil an einem anderen ,leben1 der des neuen ,bundes4 ,wie jenes ,leben von irdischer ,speise sich nhrt1 so bedarf dieses der geistigen ,atzung 7,symbol des ,abendmahles74 ,wie jenes eine ,geburt und einen ,tod1 so kennt auch dieses eine ,begrndung -- die sittliche ,wiedergeburt des ,menschen1 die ,regeneration -- und einen ,untergang3 den endgltigen ,verfall in ,irrsinn oder ,verbrechen4 ,wie jenes bestimmt wird durch kausale ,naturgesetze von auen1 so bindet sich dieses durch normierende ,imperative von innen4 ,jenes ist von begrenzter ,art zweckmig2 dieses1 in unendlicher unbegrenzter ,herrlichkeit1 ist vollkommen4#gd ,die ,eigenschaften1 welche die linke ,reihe aufzhlt1 sind allem niedrigen ,leben gemeinsam2 die ,merkmale aus der rechten ,kolumne sind die korrespondierenden ,zeichen des ewigen ,lebens1 ,knder eines hheren ,seins1 an welchem der ,mensch1 und nur er allein1 noch berdies ,anteil hat4 ,die ewige ,verwechslung und die stets erneute ,auseinanderhaltung beider ,reihen1 des hheren und des niederen ,lebens1 bildet das ,hauptthema aller ,historie des menschlichen ,geistes3 dies ist das ,motiv der ,weltgeschichte4 ,man mag in diesem zweiten ,leben etwas erblicken1 das sich im ,menschen zu den1 frher vorhandenen1 anderen ,eigenschaften hinzuentwickelt habe2 hier soll ber diese ,frage nicht entschieden werden4 ,doch wird wohl eine tiefere ,auffassung jenes sinnliche und sinnenfllige1 hinfllige ,leben nicht als den ,erzeuger des hheren1 geistigen1 ewigen1 sondern umgekehrt1 im ,sinne des vorigen ,kapitels1 das erstere als eine ,projektion des letzteren auf die ,sinnlichkeit1 als seine ,abbildung im ,reiche der ,notwendigkeit1 als sein ,heruntersteigen1 seine ,erniedrigung zu diesem1 als seinen ,sndenfall ansehen mssen4 ,denn nur der letzte ,abglanz der hheren ,idee von einem ewigen ,leben ist es1 der auf die ,fliege fllt1 die mich belstigt1 und mich hindern kann1 sie zu tten4 ,das absolute ,weib jedoch1 dem ,individualitt und ,wille mangeln1 das keinen ,teil hat am ,werte und an der ,liebe1 ist1 so knnen wir jetzt sagen1 von jenem hheren1 transcendenten1 metaphysischen ,sein ausgeschlossen4 ,die intelligible hyperempirische ,existenz des ,mannes ist erhaben ber ,stoff1 ,raum und ,zeit2 in ihm ist ,sterbliches genug1 aber auch ,unsterbliches4 ,und er hat die ,mglichkeit1 zwischen beiden zu whlen2 zwischen jenem ,leben1 das mit dem irdischen ,tode vergeht1 und jenem1 fr welches dieser erst eine ,herstellung in gnzlicher ,reine bedeutet4 ,nach diesem vollkommen zeitlosen ,sein1 nach dem absoluten ,werte1 geht aller tiefste ,wille im ,manne3 er ist eins mit dem ,unsterblichkeitsbedrfnis4 ,und da die ,frau kein ,verlangen nach persnlicher ,fortdauer hat1 wird so endlich ganz klar3 in ihr ist nichts von jenem ewigen ,leben1 das der ,mann durchsetzen will und durchsetzen soll gegen sein rmliches ,abbild in der ,sinnlichkeit4 ,irgend eine ,beziehung zur ,idee des hchsten ,wertes1 zur ,idee des ,absoluten1 zur ,idee jener vlligen ,freiheit1 die er noch nicht besitzt1 weil er immer auch determiniert ist1 die er aber erlangen kann1 weil der ,geist ,gewalt hat ber die ,natur3 eine solche ,beziehung zur ,idee berhaupt1 oder zur ,gottheit1 hat jeder ,mann3 indem zwar durch sein ,leben auf ,erden eine ,trennung und ,loslsung vom ,absoluten erfolgt ist1 aber die ,seele sich aus dieser ,verunreinigung1 als der ,erbsnde1 wieder hinaussehnt4 ,wie die ,liebe seiner ,eltern keine reine zur ,idee war1 sondern mehr oder weniger eine sinnliche ,verkrperung suchte1 so will auch der ,sohn1 der eben das ist1 worauf diese ,liebe hinauslief1 so lang er lebt1 nicht blo das ewige1 sondern auch das zeitliche ,leben3 wir erschrecken vor dem ,gedanken des ,todes1 wehren uns gegen ihn1 klammern uns an das irdische ,dasein und beweisen dadurch1 da wir geboren zu werden wnschten1 als wir geboren wurden1 indem wir noch immer in diese ,welt geboren zu werden verlangen4 ,ein ,mensch1 der vor dem irdischen ,tode gar keine ,furcht mehr htte1 wrde in eben diesem ,augenblicke sterben2 denn er htte nur mehr den reinen ,willen zum ewigen ,leben1 und dieses soll und kann der ,mensch selbstndig in sich verwirklichen3 es schafft sich1 wie alles ,leben selbst sich schafft4 ,weil aber jeder ,mann in einem ,verhltnis zur ,idee des hchsten ,wertes steht1 ohne dieser ,idee ganz teilhaft zu sein1 darum gibt es keinen ,mann1 der glcklich wre4 ,glcklich sind nur die ,frauen4 ,kein ,mann fhlt sich glcklich1 denn ein jeder hat eine ,beziehung zur ,freiheit1 und ist doch auf ,erden immer noch irgendwie unfrei4 ,glcklich kann sich nur ein gnzlich passives ,wesen fhlen1 wie das echte ,weib1 oder ein gnzlich aktives1 wie die ,gottheit4 ,glck wre das ,gefhl der ,vollkommenheit1 dieses ,gefhl kann ein ,mann nie haben2 wohl aber gibt es ,frauen1 die sich vollkommen dnken4 ,der ,mann hat immer ,probleme hinter sich und ,aufgaben vor sich3 alle ,probleme wurzeln in der ,vergangenheit2 das ,land der ,aufgaben ist die ,zukunft4 ,fr das ,weib ist denn auch die ,zeit gar nicht gerichtet1 sie hat ihr keinen ,sinn3 es gibt keine ,frau1 die sich die ,frage nach dem ,zwecke ihres ,lebens stellte2 doch die ,einsinnigkeit der ,zeit ist nur der ,ausdruck dafr1 da dieses ,leben einen ,sinn gewinnen soll und kann4 ,glck fr den ,mann3 das knnte nur ganze1 reine ,aktivitt sein1 vllige ,freiheit1 nie ein geringer1 aber auch nicht der hchste ,grad von ,unfreiheit3 denn seine ,schuld huft sich1 je weiter er von der ,idee der ,freiheit sich entfernt4 ,das irdische ,leben ist ihm ein ,leiden und mu es sein1 schon weil in der ,empfindung der ,mensch eben doch passiv ist2 weil ein ,affiziertwerden stattfindet1 weil es ,materie und nicht nur ,formung der ,erfahrung gibt4 ,es ist kein ,mensch1 welcher der ,wahrnehmung nicht bedrfte1 selbst der geniale ,mensch wre nichts ohne sie1 auch wenn er1 mchtiger und schneller als alle anderen1 alsbald mit dem ganzen ,gehalte seines ,ich sie erfllt und durchdringt1 und nicht einer vollstndigen ,induktion bedarf1 um die ,idee eines ,dinges zu erkennen4 ,die ,rezeptivitt ist durch keinen ,fichteschen ,gewaltstreich aus der ,welt zu schaffen3 in der ,sinnesempfindung ist der ,mensch passiv1 und seine ,spontaneitt1 seine ,freiheit gelangt erst im ,urteil zur ,geltung und in jener ,form eines universalen ,gedchtnisses1 das alle ,erlebnisse dem ,willen des ,individuums zu reproduzieren vermag4 ,annherungen an die hchste ,spontaneitt1 scheinbar schon ,verwirklichungen gnzlicher ,freiheit1 sind dem ,manne die ,liebe und das geistige ,schaffen4 ,darum gewhren am ehesten sie ihm eine ,ahnung dessen1 was das ,glck ist1 und lassen ihn seine ,nhe1 auf ,augenblicke freilich nur1 zitternd ber sich verspren4 ,der ,frau hingegen1 die nie tief unglcklich sein kann1 ist darum ,glck eigentlich ein leeres ,wort3 auch der ,begriff des ,glckes ist vom ,manne1 vom unglcklichen ,manne geschaffen worden1 obwohl er in ihm nie eine adquate ,realisation findet4 ,die ,frauen scheuen sich nie1 ihr ,unglck anderen zu zeigen3 weil es eben kein echtes ,unglck ist1 weil hinter ihm keine ,schuld steht1 am wenigsten die ,schuld des ,erdenlebens als der ,erbsnde4 ,der letzte1 der absolute ,beweis der vlligen ,nichtigkeit des weiblichen ,lebens1 seines vlligen ,mangels an hherem ,sein1 wird uns aus der ,art1 wie ,frauen den ,selbstmord vollziehen4 ,ihr ,selbstmord erfolgt nmlich wohl immer mit dem ,gedanken an die anderen ,menschen1 was diese sich denken1 wie diese sie bedauern1 wie sie sich grmen oder -- sich rgern werden4 ,das ist nicht so zu verstehen1 als ob die ,frau nicht von ihrem1 nach ihrer ,ansicht stets unverdienten ,unglck fest durchdrungen wre im ,augenblicke1 da sie sich ttet3 im ,gegenteil1 vor dem ,selbstmord bemitleidet sie sich am allerheftigsten1 nach jenem ,schema des ,mitleidens mit sich selbst1 das nur ein ,mitweinen mit den anderen ber das ,objekt des ,mitgefhls des anderen1 ein vlliges ,aufhren ,subjekt zu sein1 ist4 ,wie knnte auch eine ,frau ihr ,unglck als zu sich gehrig ansehen1 da sie doch unfhig ist1 ein ,schicksal zu haben8 ,das ,frchterliche und fr die ,leerheit und ,nullitt der ,frauen ,entscheidende ist vielmehr dies1 da sie nicht einmal vor dem ,tode zum ,probleme des ,lebens1 ihres ,lebens gelangen3 weil in ihnen nicht ein hheres ,leben der ,persnlichkeit realisiert werden wollte4 ,die ,frage also1 welche im ,eingang dieses zweiten ,teiles als sein ,hauptproblem formuliert wurde1 die ,frage nach der ,bedeutung des ,mann-,seins und ,weib-,seins1 kann jetzt beantwortet werden4 ,die ,frauen haben keine ,existenz und keine ,essenz1 sie sind nicht1 sie sind nichts4 ,man ist ,mann oder man ist ,weib1 je nachdem ob man wer ist oder nicht4 ,das ,weib hat keinen ,teil an der ontologischen ,realitt2 darum hat es kein ,verhltnis zum ,ding an sich1 das fr jede tiefere ,auffassung identisch ist mit dem ,absoluten1 der ,idee oder ,gott4 ,der ,mann1 in seiner ,aktualitt1 dem ,genie1 glaubt an das ,ding an sich3 ihm ist es entweder das ,absolute als sein hchster ,begriff von wesenhaftem ,werte3 dann ist er ,philosoph4 ,oder es ist das wundergleiche ,mrchenland seiner ,trume1 das ,reich der absoluten ,schnheit3 dann ist er ,knstler4 ,beides aber bedeutet dasselbe4 ,das ,weib hat kein ,verhltnis zur ,idee1 es bejaht sie weder1 noch verneint es sie3 es ist weder moralisch noch antimoralisch1 es hat1 mathematisch gesprochen1 kein ,vorzeichen1 es ist richtungslos1 weder gut noch bse1 weder ,engel noch ,teufel1 es ist amoralisch wie es alogisch ist4 ,alles ,sein aber ist moralisches und logisches ,sein4 ,die ,frau also ist nicht4 ,das ,weib ist verlogen4 ,das ,tier hat zwar ebensowenig metaphysische ,realitt wie die echte ,frau2 aber es spricht nicht1 und folglich lgt es nicht4 ,um die ,wahrheit reden zu knnen1 mu man etwas sein2 denn die ,wahrheit geht auf ein ,sein1 und zum ,sein kann nur der ein ,verhltnis haben1 der selbst etwas ist4 ,der ,mann will die ganze ,wahrheit das heit1 er will nur sein4 ,auch der ,erkenntnistrieb ist zuletzt identisch mit dem ,unsterblichkeitsbedrfnis4 ,wer dagegen ber einen ,tatbestand etwas aussagt1 ohne wirklich mutig ein ,sein behaupten zu wollen2 wem die uere ,urteilsform gegeben ist ohne die innere2 wer1 wie die ,frau1 nicht wahrhaft ist3 der mu notwendig immer lgen4 ,darum lgt die ,frau stets1 auch wenn sie objektiv die ,wahrheit spricht4 ,das ,weib kuppelt4 ,die ,lebenseinheiten des niederen ,lebens sind ,individuen1 ,organismen2 die ,lebenseinheiten des hheren ,lebens sind ,individualitten1 ,monaden1 ,meta-,organismen1 wie ein nicht wegzuwerfender ,terminus bei ,hellenbach lautet4 ,jede ,monade aber unterscheidet sich von jeder anderen1 und ist von ihr so getrennt1 wie zwei ,dinge nur sein knnen4 ,die ,monaden haben keine ,fenster2 statt dessen haben sie die ganze ,welt in sich4 ,der ,mann als die ,monade1 als potentielle oder aktuelle1 das ist geniale ,individualitt1 will auch berall sonst ,unterschied und ,trennung1 ,individuation1 ,auseinandertreten3 der naive ,monismus ist ausschlielich weiblich4 ,jede ,monade bildet fr sich eine abgeschlossene ,einheit1 ein ,ganzes2 aber auch das fremde ,ich ist ihr eine solche vollendete ,totalitt1 in die sie nicht bergreift4 ,der ,mann hat ,grenzen1 und bejaht1 will ,grenzen2 die ,frau1 die keine ,einsamkeit kennt1 ist auch nicht imstande1 die ,einsamkeit des ,nebenmenschen als solche zu bemerken und aufzufassen1 zu achten oder zu ehren1 und sie unangetastet anzuerkennen3 fr sie gibt es1 weil keine ,einsamkeit1 auch keine ,mehrsamkeit1 sondern nur ein ungeschiedenes ,verschmolzensein4 ,weil in der ,frau kein ,ich ist1 darum ist fr sie auch kein ,du1 darum gehren1 nach ihrer ,auffassung1 ,ich und ,du zusammen als ,paar1 als ununterschiedenes ,eines3 darum kann die ,frau zusammenbringen1 darum kann sie kuppeln4 ,die ,tendenz ihrer ,liebe ist die ,tendenz ihres ,mitleidens3 die ,gemeinschaft1 die ,verschmolzenheit4#ge ,fr die ,frau gibt es nirgends ,grenzen ihres ,ich1 die durchbrochen werden knnten1 und die sie zu hten htte4 ,hierauf beruht zunchst der ,hauptunterschied zwischen mnnlicher und weiblicher ,freundschaft4 ,alle mnnliche ,freundschaft ist ein ,versuch zusammenzugehen unter dem ,zeichen einer und derselben ,idee1 welcher die ,freunde1 jeder fr sich1 gesondert und doch vereint1 nachstreben2 die weibliche ,freundschaft ist ein ,zusammenstecken1 und zwar1 was besonders hervorzuheben ist1 unter dem ,gedanken der ,kuppelei4 ,denn auf dieser beruht die einzig mgliche ,art eines intimeren und nicht hinterhltigen ,verkehres zwischen ,frauen3 soweit diese berhaupt nicht blo des ,klatsches oder materieller ,interessen halber gerade weibliche ,gesellschaft aufsuchen4#gf ,wenn nmlich von zwei ,mdchen oder ,frauen die eine fr sehr viel schner gilt als die andere1 dann findet die hliche eine gewisse sexuelle ,befriedigung in der ,bewunderung1 welche der ,schneren gezollt wird4 ,bedingung jeder ,freundschaft zwischen ,frauen ist also zu oberst1 da ein ,rivalisieren zwischen ihnen ausgeschlossen sei3 es gibt keine ,frau1 die sich nicht krperlich mit jeder anderen ,frau sofort vergliche1 welche sie kennen lernt4 ,lediglich in jenen ,fllen groer ,ungleichheit und aussichtsloser ,konkurrenz kann die ,hliche fr die ,schnere schwrmen1 weil diese fr sie1 ohne da es beiden im geringsten bewut wrde1 das nchste ,mittel ist1 selbst sexuell befriedigt zu werden3 es ist nicht anders1 sie fhlt sich gleichsam in jener koitiert4#gg ,das vllig unpersnliche ,leben der ,frauen1 wie auch der berindividuelle ,sinn ihrer ,sexualitt1 die ,kuppelei als der ,grundzug ihres ,wesens1 leuchtet hieraus deutlich hervor4 ,sie verkuppeln sich wie die anderen1 sich in den anderen4 ,das ,mindeste1 was auch das hlichste ,weib verlangt1 und woran es schon ein gewisses ,gengen findet1 ist1 da berhaupt irgend eine ihres ,geschlechtes bewundert1 begehrt werde4 ,mit diesem vllig verschmolzenen ,leben des ,weibes hngt es zusammen1 da die ,frauen nie wirklich ,eifersucht fhlen4 ,so gemein ,eifersucht und ,rachedurst sind1 es steckt in beiden ein ,groes1 dessen die ,frauen1 wie aller ,gre1 im ,guten oder im ,bsen1 unfhig sind4 ,in der ,eifersucht1 liegt ein verzweifelter ,anspruch auf ein vorgebliches ,recht1 und der ,rechtsbegriff ist den ,frauen transcendent4 ,aber der hauptschlichste ,grund1 da die ,frau auf einen einzelnen ,mann nie ganz eiferschtig sein kann1 ist ein anderer4 ,wenn der ,mann1 auch einer1 in den sie rasend verliebt wre1 im ,zimmer neben dem ihren eine andere ,frau umarmte und bese1 so wrde sie der ,gedanke hieran sexuell selbst so erregen1 da fr die ,eifersucht kein ,platz bliebe4 ,dem ,manne wrde eine solche ,scene1 wenn er um sie wte1 hchst widerlich und abstoend sein1 und ihm den ,aufenthalt in der ,nhe verekeln2 das ,weib bejaht innerlich beinahe fieberhaft den ganzen ,hergang2 oder es wird hysterisch1 wenn es sich nicht eingestehen will1 da es zu tiefst auch diese ,vereinigung nur gewnscht hat4 ,ferner gewinnt ber den ,mann der ,gedanke an den fremden ,koitus nie vllig ,gewalt1 er steht auer und ber einem solchen ,erlebnis1 das fr ihn eigentlich gar keines ist2 die ,frau aber verfolgt den ,proze kaum selbstttig1 sie ist in fieberhafter ,erregung und wie festgebannt durch den ,gedanken1 was hart neben ihr sich vollzieht4 ,oft mag auch das ,interesse des ,mannes an seinem ,mitmenschen1 der ihm ein ,rtsel ist1 bis auf dessen sexuelles ,leben sich erstrecken2 aber jene ,neugier1 welche den ,nebenmenschen gewissermaen zur ,sexualitt zwingt1 ist nur den ,weibern eigentmlich1 von ihnen jedoch ganz allgemein bettigt1 in gleicher ,weise ,frauen wie ,mnnern gegenber4 ,eine ,frau interessieren an jedem ,menschen zunchst und vor allem seine ,liebschaften1 und er ist ihr intellektuell nur so lange dunkel und reizvoll1 als sie ber diesen ,punkt nicht im ,klaren ist4 ,aus alledem geht nochmals klar hervor1 da ,weiblichkeit und ,kuppelei identisch sind3 eine rein immanente ,betrachtung des ,gegenstandes wrde denn auch mit dieser ,feststellung ihr ,ende erreicht haben mssen4 ,meine ,absicht ging aber weiter2 und ich glaube nun bereits angedeutet zu haben1 wie das ,weib als ,position1 als ,kupplerin1 zusammenhngt mit dem ,weibe als ,negation1 das eines hheren ,lebens als ,monade gnzlich entbehrt4 ,das ,weib verwirklicht eine einzige ,idee1 die ihm selbst eben darum nie zum ,bewutsein kommen kann1 jene ,idee1 welche der ,idee der ,seele am uersten entgegengesetzt ist4 ,ob sie nun als ,mutter nach dem ,ehebett verlangt oder als ,dirne das ,bacchanal bevorzugt1 ob sie zu zweien ,familie begrnden will oder nach den ,massenverschlingungen des ,venusberges hinstrebt1 sie handelt stets nach der ,idee der ,gemeinschaft1 jener ,idee1 welche die ,grenzen der ,individuen1 durch ,vermischung1 am weitesten aufhebt4 ,so ermglicht hier eines das andere3 ,emissrin des ,koitus kann nur ein ,wesen ohne ,individualitt1 ohne ,grenzen sein4 ,nicht ohne ,grund ist in der ,beweisfhrung so weit ausgeholt worden1 wie es sicherlich noch nie in einer ,behandlung dieses ,gegenstandes1 noch auch sonst je einer charakterologischen ,arbeit geschehen ist4 ,das ,thema ist darum so ergiebig1 weil hier der ,zusammenhang alles hheren ,lebens auf der einen und alles niederen ,lebens auf der anderen ,seite sich offenbaren mu4 ,jede ,psychologie und jede ,philosophie findet hier einen ,prfstein1 vorzglicher als die meisten anderen1 auf da sie an ihm sich erprobe4 ,nur darum bleibt das ,problem ,mann-,weib in aller ,charakterologie das interessanteste ,kapitel1 nur darum habe ich es zum ,objekte einer so umfassenden1 weit ausgreifenden ,untersuchung gewhlt4 ,man wird an dem ,punkte1 zu welchem die ,darlegung nun gelangt ist1 sicherlich offen fragen1 was man bisher vielleicht nur als ,bedenken bei sich erwogen hat3 ob denn dieser ,anschauung die ,frauen berhaupt noch ,menschen seien8 ,ob sie nach der ,theorie des ,verfassers nicht eigentlich unter die ,tiere oder die ,pflanzen gerechnet werden mten8 ,denn sie entbehrten1 nach seiner ,auffassung1 einer hheren als der sinnlichen ,existenz nicht minder denn jene1 sie htten so wenig teil am ewigen ,leben wie die brigen ,organismen1 denen persnliche ,fortdauer kein ,bedrfnis und keine ,mglichkeit ist4 ,eine metaphysische ,realitt sei beiden gleich wenig beschieden1 sie seien alle nicht1 das ,weib nicht1 noch auch das ,tier1 noch die ,pflanze -- alle nur ,erscheinung1 nirgends etwas vom ,ding an sich4 ,der ,mensch ist1 nach der ,ansicht1 die sein ,wesen am tiefsten erfat hat1 ein ,spiegel des ,universums1 er ist der ,mikrokosmus2 die ,frau aber ist absolut ungenial1 sie lebt nicht im tiefen ,zusammenhange mit dem ,all4 ,in ,ibsens ,klein ,eyolf spricht das ,weib an einer schnen ,stelle zum ,manne3 ,rita3 ,wir sind doch schlielich nur ,menschen4 ,allmers3 ,auch mit ,himmel und ,meer sind wir ein wenig verwandt1 ,rita4 ,rita3 ,du vielleicht4 ,ich nicht4 ,ganz bndig liegt hierin die ,einsicht des ,dichters1 da die ,frau zur ,idee der ,unendlichkeit1 zur ,gottheit1 kein ,verhltnis hat3 weil ihr die ,seele fehlt4 ,zum ,brahman dringt man1 nach den ,indern1 nur durch das tman vor4 ,das ,weib ist nicht ,mikrokosmus1 es ist nicht nach dem ,ebenbilde der ,gottheit entstanden4 ,ist es also noch ,mensch8 ,oder ist es ,tier8 ,oder ,pflanze8 ,den ,anatomen mssen diese ,fragen wohl recht lcherlich bednken1 und er wird einen ,standort von vornherein fr verfehlt halten1 auf dessen ,boden solche ,problemstellungen erwachsen knnen4 ,ihm ist das ,weib homo sapiens und von allen brigen ,spezies wohl unterschieden1 dem menschlichen ,manne nicht anders zugeordnet als das ,weibchen in jeder ,art und ,gattung sonst seinem ,mnnchen4 ,und der ,philosoph darf gewi nicht sagen3 ,was gehen mich die ,anatomen an6 ,mag er auch von dieser ,seite noch so wenig ,verstndnis erhoffen fr das1 was ihn bewegt3 er spricht hier ber anthropologische ,dinge1 und1 wenn er die ,wahrheit findet1 darf auch die morphologische ,tatsache um ihr ,recht nicht verkrzt worden sein4 ,in der ,tat6 ,zwar stehen die ,frauen sicherlich in ihrem ,unbewuten der ,natur nher als der ,mann4 ,die ,blumen sind ihre ,schwestern1 und da sie von den ,tieren minder weit entfernt sind als der ,mann1 dafr zeugt1 da sie zur ,sodomie sicherlich mehr ,neigung haben als er 7,pasiphae- und ,leda-,mythus4 ,auch das ,verhltnis zum ,schohndchen ist wahrscheinlich ein noch weit sinnlicheres1 als man gewhnlich es sich ausmalt74#gh ,aber die ,frauen sind ,menschen4 ,selbst ,w1 die wir ohne jede ,spur des intelligiblen ,ich denken1 ist doch immerhin das ,komplement zu ,m4 ,und sicherlich ist die ,tatsache der besonderen sexuellen und erotischen ,ergnzung des menschlichen ,mannes durch das menschliche ,weib wenn auch nicht jene sittliche ,erscheinung1 von welcher die ,frsprecher der ,ehe schwatzen1 so doch von ungeheuerer ,bedeutung fr das ,problem der ,frau4 ,die ,tiere sind ferner blo ,individuen1 die ,frauen ,personen 7wenn auch nicht ,persnlichkeiten74 ,die uere ,urteilsform1 wenn auch nicht die innere1 die ,sprache1 obgleich nicht die ,rede1 ein gewisses ,gedchtnis1 obschon keine kontinuierliche ,einheit des ,selbstbewutseins ist ihnen verliehen4 ,fr alles im ,manne besitzen sie eigentmliche ,surrogate1 die noch fortwhrend jene ,verwechslungen begnstigen1 denen die ,schtzer der ,weiblichkeit so gerne unterliegen4 ,es ist keine andere ,frage als die nach dem letzten ,wesen des ,geschlechtsgegensatzes1 die hiemit neu aufgeworfen erscheint4 ,die ,rolle1 welche das mnnliche und das weibliche ,prinzip im ,tier- und im ,pflanzenreiche spielen1 bleibt hier auer ,betracht2 es handelt sich einzig um den ,menschen4 ,da solche ,prinzipien der ,mnnlichkeit und ,weiblichkeit nicht als metaphysische ,ideen1 sondern als theoretische ,begriffe angenommen werden mssen1 darauf lief die ganze ,untersuchung gleich zu ,anfang hinaus4 ,welche gewaltigen ,unterschiede zwischen ,mann und ,weib1 weit ber die bloe physiologisch-sexuelle ,differenz hinaus1 ohne ,frage zumindest beim ,menschen bestehen1 das hat der ganze weitere ,verlauf der ,betrachtung gezeigt4 ,jene ,anschauung also1 welche in der ,tatsache des ,dualismus der ,geschlechter nichts weiter erblickt als eine ,vorrichtung zur ,distribution verschiedener ,funktionen auf verschiedene ,wesen im ,sinne einer ,teilung der physiologischen ,arbeit -- eine ,auffassung1 die1 wie ich glaube1 dem ,zoologen ,milne-,edwards ihre besondere ,verbreitung zu danken hat -- erscheint hienach vllig unannehmbar2 ber ihre ans ,lcherliche streifende ,oberflchlichkeit und intellektuelle ,gengsamkeit ist weiter kein ,wort zu verlieren4 ,zwar ist der ,darwinismus der ,popularisierung dieser ,ansicht besonders gnstig gewesen1 und man hat sogar ziemlich allgemein an ein ,hervorgehen der geschlechtlich differenzierten ,organismen aus einem frheren ,stadium sexueller ,ungeschiedenheit gedacht3 durch einen ,sieg der einer solchen ,funktionsentlastung teilhaft gewordenen ,wesen ber die primitiveren1 berbrdeten1 ungeschlechtlichen oder doppelgeschlechtlichen ,arten4 ,da aber eine solche ,entstehung des ,geschlechtes infolge der ,vorzge der ,arbeitsteilung1 der ,erleichterung im ,kampfe ums ,dasein eine1 ganz unvollziehbare ,vorstellung ist1 hat1 lange vor den modernen ,totenkfern ,darwins1 ,gustav ,theodor ,fechner in einer unwiderleglichen ,argumentation dargetan4 ,isoliert ist der ,sinn von ,mann und ,weib nicht zu erforschen2 sie knnen in ihrer ,bedeutung nur aneinander erkannt und gegeneinander bestimmt werden4 ,in ihrem ,verhltnis zueinander mu der ,schlssel fr das ,wesen beider zu finden sein4 ,bei dem ,versuche1 die ,natur der ,erotik zu ergrnden1 ist bereits kurz auf ihn angespielt worden4 ,es ist das ,verhltnis von ,mann und ,weib kein anderes als das von ,subjekt und ,objekt4 ,das ,weib sucht seine ,vollendung als ,objekt4 ,es ist die ,sache des ,mannes1 oder die ,sache des ,kindes1 und will1 trotz aller ,bemntelung1 nicht anders genommen werden denn wie eine ,sache4 ,niemand miversteht so sehr1 was eine ,frau wirklich will1 als wer sich fr das interessiert1 was in ihr vorgeht1 und fr ihre ,gefhle und ,hoffnungen1 fr ihre ,erlebnisse und innere ,eigenart eine ,teilnahme in sich aufkommen lt4 ,die ,frau will nicht als ,subjekt behandelt werden1 sie will stets und in alle ,wege -- das ist eben ihr ,frau-,sein -- lediglich passiv bleiben1 einen ,willen auf sich gerichtet fhlen1 sie will nicht gescheut noch geschont1 sie will nicht geachtet sein4 ,ihr ,bedrfnis ist vielmehr1 nur als ,krper begehrt1 und nur als fremdes ,eigentum besessen zu werden4 ,wie die bloe ,empfindung erst ,realitt gewinnt1 indem sie begrifflich1 d4 h4 ,gegenstand wird1 so gelangt das ,weib zu seinem ,dasein und zu einem ,gefhle desselben erst1 indem es vom ,manne oder vom ,kinde1 als dem ,subjekte1 zu dessen ,objekt erhoben wird1 und so eine ,existenz geschenkt erhlt4 ,was erkenntnistheoretisch der ,gegensatz des ,subjekts zum ,objekt1 das sagt ontologisch die ,gegenberstellung von ,form und ,materie4 ,sie ist nur die bersetzung jener ,unterscheidung aus dem ,transcendentalen ins ,transcendente1 aus dem ,erfahrungskritischen ins ,metaphysische4 ,die ,materie1 das absolut ,unindividualisierte1 das1 was jede ,form annehmen kann1 selbst aber keine bestimmten und dauernden ,eigenschaften hat1 ist das1 was so wenig ,essenz besitzt1 wie der bloen ,empfindung1 der ,materie der ,erfahrung1 an sich schon ,existenz zukommt4 ,whrend also der ,gegensatz von ,subjekt und ,objekt ein solcher der ,existenz ist 7indem die ,empfindung erst als ein dem ,subjekte gegenbergestellter ,gegenstand ,realitt gewinnt71 bedeutet der ,gegensatz von ,form und ,materie einen ,unterschied der ,essenz 7die ,materie ist ohne ,formung absolut qualittenlos74 ,darum konnte ,platon die ,stofflichkeit1 die bildsame ,masse1 das an sich formlose 1 den knetbaren ,teig des 1 das1 worein die ,form eingeht1 ihren ,ort1 ihre 1 das 1 jenes ewig ,zweite1 ,andere1 das 1 auch als das ,nichtseiende1 als das bezeichnen4 ,der zieht den tiefsten ,denker auf das ,niveau der vordersten ,oberflchlichkeit1 der ihn1 wie dies hufig geschieht1 meinen lt1 sein ,nichtseiendes sei der ,raum4 ,gewi wird kein bedeutender ,philosoph dem ,raum eine metaphysische ,existenz zuschreiben1 aber ebensowenig kann er ihn fr das ,nichtseiende an sich halten4 ,es charakterisiert gerade den ahnungslosen1 frechen ,schwtzer1 da der leere ,raum fr ihn ,luft1 ,nichts ist2 erst dem vertieften ,nachdenken gewinnt er an ,realitt1 und wird ihm ,problem4 ,das ,nichtseiende ,platons ist gerade das1 was dem ,philister als das denkbar ,realste1 als die ,summation der ,existenzwerte erscheint1 es ist nichts anderes als die ,materie4 ,ist es also eine zu klaffende ,diskontinuitt1 wenn ich im ,anschlu an ,plato1 der selbst sein jede ,form ,annehmendes vergleichsweise als die ,mutter und ,amme alles ,werdens bezeichnet1 auf den ,spuren des ,aristoteles1 dessen ,naturphilosophie im ,zeugungsakte dem weiblichen ,prinzip die stoffliche1 dem mnnlichen die formende ,rolle zuerteilt hat -- ist es ,willkr1 wenn ich1 in bereinstimmung mit dieser ,anschauung und ,erweiterung derselben1 die ,bedeutung des ,weibes fr den ,menschen nun berhaupt in der ,vertretung der ,materie erblicke8 ,der ,mann1 als ,mikrokosmus1 ist beides1 zusammengesetzt aus hherem und niederem ,leben1 aus metaphysisch ,existentem und ,wesenlosem1 aus ,form und ,materie3 das ,weib ist nichts1 es ist nur ,materie4 ,erst diese ,erkenntnis bildet den ,schlustein des ,gebudes1 von ihr aus wird alles deutlich1 was noch unklar war1 und rundet sich zum geschlossenen ,zusammenhange4 ,das geschlechtliche ,streben des ,weibes geht nach ,berhrung1 es ist nur ,kontrektations- und nicht ,detumeszenztrieb4#gi ,dem entspricht1 da sein feinster ,sinn1 und zugleich der einzige1 bei ihm weiter als beim ,manne entwickelte ,sinn das ,tastgefhl ist4#hj ,auge und ,ohr fhren beide ins ,unbegrenzte und lassen eine ,unendlichkeit ahnen2 der ,tastsinn erfordert engste krperliche ,nhe zur eigenen ,bettigung2 man vermengt sich mit dem1 was man angreift3 er ist der eminent schmutzige ,sinn1 und wie geschaffen fr ein auf krperliche ,gemeinschaft angelegtes ,wesen4 ,was durch ihn vermittelt wird1 ist die ,widerstandsempfindung1 die ,wahrnehmung des ,palpablen2 und eben von der ,materie lt sich1 wie ,kant gezeigt hat1 nichts anderes aussagen1 als da sie eine derartige ,raumerfllung ist1 die allem1 was in sie einzudringen strebt1 einen gewissen ,widerstand entgegensetzt4 ,die ,erfahrung des ,hindernisses hat1 wie den psychologischen 7nicht den erkenntnistheoretischen7 ,dingbegriff1 so auch den bergroen ,realittscharakter geschaffen1 welchen die ,data des ,tastsinnes fr die meisten ,menschen immer besitzen1 als die solideren1 primren ,qualitten der ,erfahrungswelt4 ,aber nichts anderes als der ihm stets anhaftende letzte ,rest von ,weiblichkeit ist es1 der bewirkt1 da fr den ,mann die ,materie den ,charakter der eigentlichen ,realitt gefhlsmig nie vollstndig verliert4 ,gbe es einen absoluten ,mann1 so wre ihm die ,materie auch psychologisch 7nicht nur logisch7 kein irgendwie ,seiendes mehr4 ,der ,mann ist ,form1 das ,weib ,materie4 ,ist das richtig1 so mu es auch in dem ,verhltnis ihrer psychischen ,einzelerlebnisse zueinander einen ,ausdruck finden4 ,die lngst festgestellte ,gliederung der ,inhalte des mnnlichen ,seelenlebens gegenber dem unartikulierten und chaotischen ,vorstellen des ,weibes verkndet nichts anderes als diesen nmlichen ,gegensatz von ,form und ,materie4 ,die ,materie will geformt werden3 darum verlangt das ,weib vom ,manne die ,klrung seiner verworrenen ,gedanken1 die ,deutung der ,heniden4#ha ,die ,frauen sind die ,materie1 die jede ,form annimmt4 ,jene ,untersuchungen1 welche fr die ,mdchen eine bessere ,erinnerung speziell an den ,lehrstoff ergeben haben1 als fr die ,knaben1 knnen nur so erklrt werden3 aus der ,inanitt und ,nullitt der ,frauen1 die mit allem ,beliebigen imprgniert werden knnen1 indes der ,mann nur behlt1 was ihn wirklich interessiert1 und alles brige vergit 7vgl4 ,teil ,,ii1 ,s4 #adg1 #afh74 ,aber vor allem geht das1 was die ,schmiegsamkeit des ,weibes genannt wurde1 seine auerordentliche ,beeinflubarkeit durch das fremde ,urteil1 seine ,suggestibilitt1 seine vllige ,umschaffung durch den ,mann auf dieses ,blo-,materie-,sein1 diesen ,mangel jeder ursprnglichen ,form zurck4 ,das ,weib ist nichts1 und darum1 nur darum kann es alles werden2 whrend der ,mann stets nur werden kann1 was er ist4 ,aus einer ,frau kann man machen1 was man will2 dem ,manne hchstens zu dem verhelfen1 was er will4 ,darum hat1 in der wahren ,bedeutung des ,wortes1 eigentlich nur ,frauen1 nicht ,mnner1 zu erziehen einen ,sinn4 ,am ,manne wird durch alle ,erziehung nie irgend ein ,wesentliches gendert2 im ,weibe kann sogar seine eigenste ,natur1 die ,hochwertung der ,sexualitt1 durch ueren ,einflu vllig zurckgedrngt werden4 ,das ,weib mag alles scheinen und alles verleugnen1 aber es ist nie irgend etwas in ,wahrheit4 ,man wird freilich1 selbst wenn man mit den bisherigen ,ableitungen sollte einverstanden sein1 ihnen zum ,vorwurf machen1 da sie keine ,auskunft darber gben1 was denn der ,mann eigentlich sei4 ,lt sich von ihm1 wie vom ,weibe ,kuppelei und ,wesenlosigkeit1 irgend etwas als allgemeine ,eigenschaft prdizieren8 ,gibt es berhaupt einen ,begriff des ,mannes1 wie es einen ,begriff des ,weibes gibt1 und lt sich dieser ,begriff hnlich definieren8 ,hierauf ist zu antworten1 da die ,mnnlichkeit eben in der ,tatsache der ,individualitt1 der wesenhaften ,monade liegt und sich mit ihr deckt4 ,jede ,monade aber ist von jeder anderen um ein ,unendliches verschieden1 und darum keine subsumierbar unter einen umfassenderen ,begriff1 der mehreren ,monaden ,gemeinsames enthielte4 ,der ,mann ist der ,mikrokosmus1 in ihm sind alle ,mglichkeiten berhaupt enthalten4 ,man hte sich dies zu verwechseln mit der universellen ,suszeptibilitt der ,frau1 die alles wird1 ohne irgend etwas zu sein1 indes der ,mann alles ist und davon mehr oder weniger1 je nach seiner ,begabung1 auch wird4 ,der ,mann hat auch das ,weib1 er hat auch ,materie in sich1 und kann diesen ,teil seines ,wesens sich entwickeln lassen1 d4 h4 verkommen und entarten2 oder er kann ihn erkennen und bekmpfen -- darum kann er1 und nur er1 ber die ,frau zur ,wahrheit gelangen 7,teil ,,ii1 ,s4 #ajf-ajh74 ,das ,weib aber hat keine ,mglichkeit einer ,entwicklung1 auer durch den ,mann4 ,ganz deutlich wird die ,bedeutung von ,mann und ,weib immer erst in der ,betrachtung ihrer gegenseitigen sexuellen und erotischen ,relationen4 ,das tiefste ,begehren der ,frau ist1 vom ,manne geformt und dadurch erst geschaffen zu werden4 ,die ,frau wnscht1 da der ,mann ihr ,meinungen beibringe1 ganz andere1 als sie bisher gehabt hat1 sie will durch ihn umgestoen sehen1 was sie bisher fr richtig hielt 7,gegenteil der ,piett1 ,s4 #afa71 sie will als ,ganzes widerlegt sein1 und erst neugebildet werden durch ihn4 ,der ,wille des ,mannes schafft erst die ,frau1 er gebietet ber sie1 und verndert sie von ,grund auf 7,hypnose74 ,hier ist auch endlich ,klrung ber das ,verhltnis des ,psychischen zum ,physischen bei ,mann und ,weib zu finden4 ,fr den ,mann wurde frher die ,wechselwirkung1 und zwar nur im ,sinne einer einseitigen ,schpfung des ,leibes durch die transcendente ,psyche1 als die ,projektion derselben auf die ,erscheinungswelt1 fr das ,weib hingegen der ,parallelismus eines blo ,empirisch-,psychischen und ,empirisch-,physischen angenommen4 ,jetzt ist klar1 da auch beim ,weibe eine ,wechselwirkung ,geltung hat4 ,aber whrend beim ,manne1 nach ,schopenhauers wahrster ,lehre1 da der ,mensch sein eigenes ,werk sei1 der eigene ,wille sich den ,krper schafft und umschafft1 wird das ,weib durch den fremden ,willen krperlich beeinflut und umgebildet 7,suggestion1 ,versehen74 ,der ,mann formt also nicht nur sich1 sondern auch1 ja leichter noch1 das ,weib4 ,jene ,mythen der ,genesis und anderer ,kosmogonien1 welche das ,weib vom ,manne geschaffen sein lassen1 haben eine tiefere ,wahrheit verkndet als die biologischen ,deszendenzlehren1 die an ein ,hervorgehen des ,mnnlichen aus dem ,weiblichen glauben4 ,auch jene im #i4 ,kapitel 7,s4 #bgi7 offen gelassene ,frage1 wie das ,weib1 ohne selbst ,seele und ,willen zu besitzen1 doch in der ,lage sein knne1 herauszufinden1 in welchem ,mae der ,mann mit ihnen ausgestattet ist1 auch diese schwierigste ,frage mag jetzt zu beantworten versucht werden4 ,man mu sich nur darber klar geworden sein1 da1 was die ,frau bemerkt1 und wofr sie ein ,organ hat1 nicht die besondere ,natur eines ,mannes ist1 sondern nur die allgemeine ,tatsache und etwa noch der ,grad seiner ,mnnlichkeit4 ,es ist ganz falsch1 ,heuchelei1 oder aus der spteren ,imprgnation mit dem mnnlichen ,wesen zu ,unrecht erschlossen1 da die ,frau ein ursprngliches ,verstndnis fr die ,individualitt des ,mannes habe4#hb ,der ,verliebte1 der durch das unbewute ,simulieren eines tieferen ,begreifens von ,seite des ,weibes so leicht zu foppen ist1 mag an ein ,verstndnis seiner selbst durch ein ,mdchen glauben2 wer weniger gengsam ist1 wird es sich nicht verhehlen knnen1 da die ,frauen nur fr das ,da1 nicht fr das ,was der ,seele1 nur fr die formale allgemeine ,tatsache1 nicht fr die ,besonderheit der ,persnlichkeit einen ,sinn besitzen4 ,denn um spezielle ,form perzipieren und apperzipieren zu knnen1 mte die ,materie an sich nicht formlos sein2 das ,verhltnis der ,frau zum ,mann ist aber kein anderes als das der ,materie zur ,form1 und ihr ,verstndnis fr ihn nichts als ,bereitwilligkeit1 mglichst krftig geformt zu werden1 der ,instinkt des ,existenzlosen fr ,existenz4 ,also dieses ,verstndnis ist kein theoretisches1 es ist kein ,anteilnehmen1 sondern ein ,anteilhabenwollen2 es ist zudringlich und egoistisch4 ,die ,frau hat kein ,verhltnis zum ,manne und keinen ,sinn fr den ,mann1 sondern nur einen fr ,mnnlichkeit2 und wenn sie fr sexuell anspruchsvoller gehalten werden darf als er1 so ist diese ,anspruchsflle nichts anderes als das intensive ,begehren nach ausgiebigster und strkster ,formung3 es ist das ,warten auf das grtmgliche ,quantum von ,existenz4 ,und nichts anderes ist schlielich auch die ,kuppelei4 ,die ,sexualitt der ,frauen ist berindividuell1 weil sie nicht abgegrenzte1 geformte1 individualisierte ,wesenheiten im hheren ,sinne darstellen4 ,der hchste ,augenblick im ,leben des ,weibes1 der1 in dem sein ,ursein1 die ,urlust sich offenbart1 ist jener ,moment1 wo der mnnliche ,same in es fliet4 ,da umarmt es den ,mann strmisch und pret ihn an sich3 es ist die hchste ,lust der ,passivitt1 strker noch als das ,glcksgefhl der ,hypnotisierten1 die ,materie1 welche eben geformt wird und die ,form nicht loslassen1 sie ewig an sich binden will4 ,dieses unendliche ,trachten der ,armut1 dem ,reichtum sich zu gesellen1 das gnzlich formlose und darum berindividuelle ,streben des ,ungegliederten1 die ,form zur ,berhrung mit sich zu bringen1 sie dauernd festzuhalten und so ,existenz zu gewinnen1 liegt der ,kuppelei im ,tiefsten zu ,grunde4 ,da das ,weib nicht ,monade ist und keine ,grenzen hat1 dadurch ist ,kuppelei nur ermglicht2 zur ,wirklichkeit wird sie1 weil es die ,idee des ,nichts1 der ,materie reprsentiert1 die unaufhrlich und in jeder ,weise die ,form zur ,vermengung mit sich zu verfhren trachtet4 ,kuppelei ist das ewige ,drngen des ,nichts zum ,etwas4 ,so hat sich allmhlich die ,dualitt von ,mann und ,weib zum ,dualismus berhaupt entwickelt1 zum ,dualismus des hheren und des niederen ,lebens1 des ,subjekts und ,objekts1 der ,form und der ,materie1 des ,etwas und des ,nichts4 ,alles metaphysische1 alles transcendentale ,sein ist logisches und moralisches ,sein3 das ,weib ist alogisch und amoralisch4 ,es enthlt aber auch keine ,abkehr vom ,logischen und ,moralischen1 es ist nicht antilogisch1 es ist nicht antimoralisch4 ,es ist nicht das ,nicht1 sondern das ,nichts1 es ist weder ,ja1 noch ist es ,nein4 ,der ,mann birgt in sich die ,mglichkeit zum absoluten ,etwas und zum absoluten ,nichts1 und darum hat all sein ,handeln eine ,richtung nach dem einen oder dem anderen3 das ,weib sndigt nicht1 denn es ist selbst die ,snde1 als ,mglichkeit im ,manne4 ,der reine ,mann ist das ,ebenbild ,gottes1 des absoluten ,etwas1 das ,weib1 auch das ,weib im ,manne1 ist das ,symbol des ,nichts3 das ist die ,bedeutung des ,weibes im ,universum1 und so ergnzen und bedingen sich ,mann und ,weib4 ,als des ,mannes ,gegensatz hat das ,weib einen ,sinn und eine ,funktion im ,weltganzen2 und wie der menschliche ,mann ber das tierische ,mnnchen1 so reicht das menschliche ,weib ber das ,weibchen der ,zoologie hinaus4#hc ,kein begrenztes ,sein1 kein begrenztes ,nichtsein 7wie im ,tierreich7 liegen im ,menschen im ,kampfe3 was hier sich gegenbersteht1 ist unbegrenztes ,sein und unbegrenztes ,nichtsein4 ,darum machen erst ,mann und ,weib zusammen den ,menschen aus4 ,der ,sinn des ,weibes ist es also1 ,nicht-,sinn zu sein4 ,es reprsentiert das ,nichts1 den ,gegenpol der ,gottheit1 die andere ,mglichkeit im ,menschen4 ,darum gilt mit ,recht nichts fr gleich verchtlich1 als der ,weib gewordene ,mann1 und wird ein solcher ,mann geringer geachtet als selbst der stumpfsinnigste und roheste ,verbrecher4 ,und so erklrt sich auch jene tiefste ,furcht im ,manne3 die ,furcht vor dem ,weibe1 das ist die ,furcht vor der ,sinnlosigkeit3 das ist die ,furcht vor dem lockenden ,abgrund des ,nichts4 ,das alte ,weib offenbart erst ganz und gar1 was das ,weib in ,wirklichkeit ist4 ,die ,schnheit der ,frau wird1 auch rein erfahrungsgem1 nur geschaffen durch die ,liebe des ,mannes3 die ,frau wird schner1 wenn ein ,mann sie liebt1 weil sie passiv dem ,willen entspricht1 der in seiner ,liebe liegt2 so mystisch dies klinge1 es ist nur eine alltgliche ,beobachtung4 ,das alte ,weib zeigt1 wie das ,weib nie schn war3 wre das ,weib1 so wre die ,hexe nicht4 ,aber das ,weib ist nichts1 ein hohles ,gef1 eine ,zeitlang berschminkt und bertncht4 ,alle ,qualitten der ,frau hngen an ihrem ,nicht-,sein1 an ihrer ,wesenlosigkeit3 weil sie kein wahres1 unwandelbares1 sondern nur ein irdisches ,leben hat1 darum begnstigt sie als ,kupplerin die ,zeugung in diesem1 darum ist sie durch den ,mann1 der sinnlich auf sie wirkt1 vom ,grund auf umzuschaffen und empfnglich berhaupt4 ,so vereinigen sich die drei fundamentalen ,eigenschaften des ,weibes1 welche dieses ,kapitel aufgedeckt hat1 und schlieen sich zusammen in seinem ,nicht-,sein4 ,aus dem ,begriff des ,nicht-,seins ergeben sich ,vernderlichkeit und ,verlogenheit1 als die zwei negativen ,bestimmungen1 durch unmittelbare ,deduktion4 ,blo ,kuppelei1 als die einzige ,position im ,weibe1 folgt aus ihm nicht gleich rasch durch einfache ,analyse4 ,und das ist wohl begreiflich4 ,denn das ,dasein des ,weibes ist selbst identisch mit der ,kuppelei1 mit ,bejahung aller ,sexualitt berhaupt4 ,kuppelei ist nichts anderes als universale ,sexualitt2 da das ,weib ist1 heit nichts anderes1 als da in der ,welt ein radikaler ,hang zu allgemeiner ,sexualitt besteht4 ,die ,kuppelei noch weiter kausal zurckfhren bedeutet so viel als das ,dasein des ,weibes erklren4 ,wenn hiezu von der ,tafel des zwiefachen ,lebens 7,s4 #cgh7 ausgegangen wird1 so ist die ,richtung vom hchsten ,leben weg zum irdischen hin1 das ,ergreifen des ,nicht-,seienden statt des ,seienden1 der ,wille zum ,nichts1 das ,nicht1 das ,an-,sich-,bse4 ,antimoralisch ist die ,bejahung des ,nichts3 das ,bedrfnis1 ,form in ,formloses1 in ,materie zu verwandeln1 das ,bedrfnis zu zerstren4 ,das ,nicht aber ist dem ,nichts verwandt4 ,und darum besteht ein so tiefer ,zusammenhang zwischen allem ,verbrecherischen und allem ,weiblichen4 ,das ,antimoralische berhrt sich eben mit dem ,amoralischen1 von dem es in dieser ,untersuchung zuerst ausdrcklich getrennt wurde1 im gemeinsamen ,begriffe des ,unmoralischen1 und die gewhnliche unterschiedslose ,verwechslung beider erfhrt nun dennoch eine gewisse ,rechtfertigung4 ,denn das ,nichts ist allein eben -- nichts1 es ist nicht1 es hat weder ,existenz noch ,essenz4 ,es ist stets nur das ,mittel des ,nicht1 das1 was durch das ,nein dem ,etwas gegenbergestellt wird4 ,erst indem der ,mann seine eigene ,sexualitt bejaht1 indem er das ,absolute verneint1 sich vom ewigen ,leben ab-1 dem niederen zukehrt1 erhlt das ,weib ,existenz4 ,nur indem das ,etwas zum ,nichts kommt1 kann das ,nichts zum ,etwas kommen4 ,der bejahte ,phallus ist das ,antimoralische4 ,darum wird er als das ,hlichste empfunden2 darum wurde er stets in einer ,beziehung zum ,satan gedacht3 den ,mittelpunkt der ,danteschen ,hlle 7das ,zentrum des ,erdinneren7 bildet der ,geschlechtsteil ,lucifers4 ,so erklrt sich denn die absolute ,gewalt der mnnlichen ,geschlechtlichkeit ber das ,weib4#hd ,nur indem der ,mann sexuell wird1 erhlt das ,weib ,existenz und ,bedeutung3 sein ,dasein ist an den ,phallus geknpft1 und darum dieser sein hchster ,herr und unumschrnkter ,gebieter4 ,der ,geschlecht gewordene ,mann ist das ,fatum des ,weibes2 der ,don ,juan der einzige ,mensch1 vor dem es bis zum ,grunde erzittert4 ,der ,fluch1 den wir auf dem ,weibe lastend ahnten1 ist der bse ,wille des ,mannes3 das ,nichts ist nur ein ,werkzeug in der ,hand des ,nicht4 ,die ,kirchenvter drckten dasselbe pathetischer aus1 als sie das ,weib das ,instrument des ,teufels nannten4 ,denn an sich ist die ,materie nichts1 erst die ,form mu ihr ,existenz geben wollen4 ,der ,sndenfall der ,form ist eben jene ,verunreinigung1 die sie auf sich ldt1 indem es sie treibt1 an der ,materie sich zu bettigen4 ,als der ,mann sexuell ward1 da schuf er das ,weib4 ,da das ,weib da ist1 heit also nichts anderes1 als da vom ,manne die ,geschlechtlichkeit bejaht wurde4 ,das ,weib ist nur das ,resultat dieser ,bejahung1 es ist die ,sexualitt selber 7,s4 #aaf74 ,das ,weib ist in seiner ,existenz abhngig vom ,manne3 indem der ,mann zum ,manne1 als ,gegenteil des ,weibes1 indem er geschlechtlich wird1 setzt er das ,weib und ruft es ins ,dasein4 ,deshalb mu dem ,weibe alles daran gelegen sein1 den ,mann sexuell zu erhalten3 denn es hat so viel ,existenz als der ,mann ,geschlechtlichkeit4 ,deshalb mu der ,mann1 so will sie es1 ganz zum ,phallus werden1 deshalb kuppelt die ,frau4 ,sie ist unfhig1 ein ,wesen anders denn als ,mittel zum ,zweck1 zu diesem ,zweck des ,koitus zu gebrauchen3 denn mit ihr ist selbst kein anderer ,zweck verfolgt1 als der1 den ,mann schuldig werden zu lassen4 ,und sie wre tot in dem ,augenblick1 da der ,mann seine ,sexualitt berwunden htte4 ,der ,mann hat das ,weib geschaffen und schafft es immer neu1 so lange er noch sexuell ist4 ,wie er der ,frau das ,bewutsein gab 7,teil ,,ii1 ,kapitel #c1 ,ende71 so gibt er ihr das ,sein4 ,indem er auf den ,koitus nicht verzichtet1 ruft er das ,weib hervor4 ,das ,weib ist die ,schuld des ,mannes4 ,diese ,schuld gut zu machen1 dazu soll ihm die ,liebe dienen4 ,hiedurch hellt sich auf1 was der ,schlu des vorigen ,kapitels nur wie einen dunklen ,mythos einfhrte4 ,was der ,mann durch die ,schpfung des ,weibes1 das ist durch die ,bejahung des ,koitus verbrochen hat und noch fortwhrend verbricht1 das bittet er dem ,weibe ab als ,erotiker4 ,denn von wannen sonst kme die nie und nimmer sich genug tuende ,generositt aller ,liebe8 ,woher1 da die ,liebe gerade dem ,weibe1 und nicht einem anderen ,wesen1 ,seele zu schenken beflissen ist8 ,durchaus ist das ,weib nur der ,gegenstand1 den sich der ,trieb des ,mannes erzeugt hat als das eigene ,ziel1 es ist die ,objektivation der mnnlichen ,sexualitt1 die verkrperte ,geschlechtlichkeit1 seine ,fleisch gewordene ,schuld4 ,die ,liebe soll die ,schuld berdecken1 statt sie zu berwinden2 sie erhebt das ,weib1 statt es aufzuheben4 ,das ,etwas schliet das ,nichts in seine ,arme1 und glaubt so die ,welt von der ,negation zu befreien1 und alle ,widersprche zu vershnen3 da doch das ,nichts nur verschwinden knnte1 wenn das ,etwas sich ihm fern hielte4 ,die ,liebe des ,mannes ist sein khnster1 uerster ,versuch1 das ,weib als ,weib sich zu retten1 statt es als solches zu verneinen4 ,nur daher stammt ihr ,schuldbewutsein3 durch sie soll ,schuld selbst weggerumt1 statt geshnt werden4 ,denn das ,weib ist nur die ,schuld und nur durch die ,schuld des ,mannes2 und wenn ,weiblichkeit ,kuppelei bedeutet1 so nur1 weil alle ,schuld von selbst sich zu vermehren trachtet4 ,was die ,frau1 ohne je anders zu knnen1 durch ihr bloes ,dasein1 durch ihr ganzes ,wesen1 ewig unbewut auswirkt1 das ist nur ein ,hang im ,manne1 sein zweiter1 unausrottbarer1 sein niederer ,hang3 sie ist1 gleich der ,walkre1 eines fremden ,willens blind whlende ,kr4 ,die ,materie scheint ein nicht minder unergrndliches ,rtsel als die ,form1 das ,weib gleich unendlich wie der ,mann1 das ,nichts so ewig wie das ,sein2 aber diese ,ewigkeit ist nur die ,ewigkeit der ,schuld4 ,,xiii4 ,kapitel4 ,das ,judentum4 ,es knnte nicht wundern1 wenn es manchem scheinen wollte1 bei dem ,ganzen der bisherigen ,untersuchung seien die ,mnner allzugut davongekommen1 und in ihrer ,gesamtheit auf ein bertrieben hohes ,postament gestellt4 ,man wird zwar vielleicht auf billige ,argumente verzichten1 ihren ,resultaten nicht entgegenhalten1 wie berrascht dieser ,philister oder jener ,spitzbube wre1 zu vernehmen1 da er die ganze ,welt in sich habe2 und doch die ,behandlung des mnnlichen ,geschlechtes nicht blo allzuglimpflich finden1 sondern geradezu eine tendenzise ,vernachlssigung aller widerlichen und kleinen ,seiten der ,mnnlichkeit zu ,gunsten ihrer hchsten ,spitzen der ,darstellung als einen ,fehler anrechnen4 ,die ,beschuldigung wre ungerechtfertigt4 ,es kommt mir nicht in den ,sinn1 die ,mnner zu idealisieren1 um die ,frauen leichter in der ,schtzung herabdrcken zu knnen4 ,so viel ,beschrnktheit und so viel ,gemeinheit unter den empirischen ,vertretern der ,mnnlichkeit oft gedeiht1 es handelt sich um die besseren ,mglichkeiten1 die in jedem ,manne sind1 und als vernachlssigte von ihm schmerzlich-hell oder dumpf-gehssig empfunden werden2 ,mglichkeiten1 die als solche bei der ,frau weder in ,wirklichkeit1 noch in gedanklicher ,erwgung irgend in ,rechnung gelangen4 ,und es konnte mir hier auch gar nicht auf ,unterscheidungen unter den ,mnnern wesentlich ankommen1 so wenig ich mich vor deren ,wichtigkeit verschliee4 ,es handelte sich darum1 festzustellen1 was das ,weib nicht ist1 und da fehlte ihm denn freilich unendlich viel1 was selbst im mittelmigsten und plebejischesten ,manne nie ganz vermit wird4 ,das1 was es ist1 die positiven ,eigenschaften des ,weibes 7soferne da von einem ,sein1 von ,positionen wohl gesprochen werden kann7 wird man stets auch bei vielen ,mnnern wiederfinden4 ,es gibt1 wie schon fter hervorgehoben wurde1 ,mnner1 die zu ,weibern geworden1 oder ,weiber geblieben sind2 aber es gibt keine ,frau1 die ber gewisse umschriebene1 nicht sonderlich hoch zu ziehende1 moralische und intellektuelle ,grenzen hinauskme4 ,und darum will ich es hier nochmals aussprechen3 das hchststehende ,weib steht noch unendlich tief unter dem tiefststehenden ,manne4 ,jene ,einwendungen aber knnten weiter gehen1 und einen ,punkt berhren1 dessen ,auerachtlassung der ,theorie allerdings zum ,vorwurf mte gemacht werden4 ,es gibt nmlich ,vlkerschaften und ,rassen1 bei deren ,mnnern1 obwohl sie keineswegs als sexuelle ,zwischenformen knnen gedeutet werden1 man doch so wenig und so selten eine ,annherung an die ,idee der ,mnnlichkeit findet1 wie sie aus der hier entworfenen ,zeichnung derselben hervortritt1 da die ,prinzipien1 ja1 die ganzen ,fundamente1 auf welchen diese ,arbeit ruht1 hiedurch stark knnten erschttert scheinen4 ,was ist z4 ,b4 von den ,chinesen zu halten1 mit ihrer weiblichen ,bedrfnislosigkeit und ihrem ,mangel an jeglichem ,streben8 ,man mchte hier allerdings noch an eine grere ,weiblichkeit des ganzen ,volkes zu glauben sich versucht fhlen4 ,wenigstens kann es keine bloe ,laune einer ganzen ,nation sein1 da die ,chinesen einen ,zopf zu tragen pflegen1 und es ist ja auch ihr ,bartwuchs nur ein uerst sprlicher4 ,aber wie verhlt es sich dann mit den ,negern8 ,es hat unter den ,negern vielleicht kaum je ein ,genie gegeben1 und moralisch stehen sie beinahe allgemein so tief1 da man in ,amerika bekanntlich anfngt zu frchten1 mit ihrer ,emanzipation einen unbesonnenen ,streich verbt zu haben4 ,wenn also auch das ,prinzip der sexuellen ,zwischenformen vielleicht ,aussicht htte1 fr eine ,rassenanthropologie bedeutsam zu werden 7indem ber einige ,vlker ein greres ,quantum von ,weiblichkeit insgesamt ausgestreut schiene71 so mu doch zugegeben werden1 da die bisherigen ,deduktionen zuvrderst auf den arischen ,mann und das arische ,weib sich beziehen4 ,wie weit in den anderen groen ,stmmen der ,menschheit mit den fr ihre ,gipfel geltenden ,verhltnissen bereinstimmung herrscht1 und was jene hauptschlich davon zurckhlt und so lange hindert1 an diese nher heranzukommen1 das bedrfte erst der ,erhellung durch die eingehendste und lohnendste psychologische ,vertiefung in die ,rassencharaktere4 ,das ,judentum1 das ich zum ,gegenstande einer ,besprechung zunchst darum gewhlt habe1 weil es1 wie sich zeigen wird1 der hrteste und am meisten zu frchtende ,gegner der hier entwickelten und besonders der noch zu entwickelnden ,anschauungen1 wie berhaupt des ganzen ,standpunktes ist1 von dem aus jene mglich sind -- das ,judentum scheint anthropologisch mit allen beiden erwhnten ,rassen1 mit den ,negern wie mit den ,mongolen1 eine gewisse ,verwandtschaft zu besitzen4 ,auf den ,neger weisen die so gern sich ringelnden ,haare1 auf ,beimischung von ,mongolenblut die ganz chinesisch oder malaiisch geformten ,gesichtsschdel1 die man so oft unter den ,juden antrifft1 und denen regelmig eine gelblichere ,hautfrbung entspricht4 ,dies ist nicht mehr als das ,ergebnis einer alltglichen ,erfahrung1 und anders wollen diese ,bemerkungen nicht verstanden sein2 die anthropologische ,frage nach der ,entstehung des ,judentums ist eine ungemein schwierige1 und auch ein so interessanter ,lsungsversuch wie der in den berhmten ,grundlagen des ,,xix4 ,jahrhunderts von ,h4 ,s4 ,chamberlain unternommene hat in jngster ,zeit sehr viel ,widerspruch gefunden4 ,sie zu behandeln besitze ich nicht das ntige ,wissen2 was hier in ,krze1 aber bis zu mglichster ,tiefe analysiert werden soll1 ist nur die psychische ,eigenheit des ,jdischen4 ,diese ,aufgabe ist eine ,obliegenheit der psychologischen ,beobachtung und ,zergliederung2 sie ist lsbar1 frei von allen ,hypothesen ber nun nicht mehr kontrollierbare historische ,vorgnge2 und nur bedarf dieses ,unternehmen einer um so greren ,objektivitt1 als die ,stellung zum ,judentum heute beinahe die wichtigste und hervorstechendste ,rubrik des ,nationales ist1 welches ein jeder vor der ffentlichkeit ausfllt1 ja allgemach der gebruchlichste ,einteilungsgrund der zivilisierten ,menschen geworden scheint4 ,und es lt sich nicht behaupten1 da der ,wert1 welcher auf eine offene ,erklrung in dieser ,frage allgemein gelegt wird1 ihrem ,ernst und ihrer ,bedeutung nicht angemessen sei1 und ihre ,wichtigkeit bertreibe4 ,da man auf sie berall stt1 ob man nun von kulturellen oder materiellen1 von religisen oder politischen1 von knstlerischen oder wissenschaftlichen1 biologischen oder historischen1 charakterologischen oder philosophischen ,dingen herkommt1 das mu einen tiefen1 tiefsten ,grund im ,wesen des ,judentumes selbst haben4 ,ihn aufzusuchen1 wird keine ,mhe zu gro scheinen drfen3 denn der ,gewinn mu sie in jedem ,falle unendlich belohnen4#he ,zuvor jedoch will ich genau angeben1 in welchem ,sinne ich vom ,judentum rede4 ,es handelt sich mir nicht um eine ,rasse und nicht um ein ,volk1 noch weniger freilich um ein gesetzlich anerkanntes ,bekenntnis4 ,man darf das ,judentum nur fr eine ,geistesrichtung1 fr eine psychische ,konstitution halten1 welche fr alle ,menschen eine ,mglichkeit bildet1 und im historischen ,judentum blo die grandioseste ,verwirklichung gefunden hat4 ,da dem so ist1 wird durch nichts anderes bewiesen1 als durch den ,antisemitismus4 ,die echtesten1 arischesten1 ihres ,ariertums gewissesten ,arier sind keine ,antisemiten1 sie knnen1 so unangenehm sicherlich auch sie von auffallend jdischen ,zgen sich berhrt fhlen1 doch den feindseligen ,antisemitismus im allgemeinen gar nicht begreifen2 und sie sind es auch1 die von den ,verteidigern des ,judentums gerne als ,philosemiten bezeichnet1 und deren verwunderte und mibilligende uerungen ber den ,judenha angefhrt werden1 wo das ,judentum herabgesetzt oder angegriffen wird4#hf ,im aggressiven ,antisemiten wird man hingegen immer selbst gewisse jdische ,eigenschaften wahrnehmen2 ja sogar in seiner ,physiognomie kann das zuweilen sich ausprgen1 mag auch sein ,blut rein von allen semitischen ,beimengungen sein4 ,es knnte dies auch unmglich anders sich verhalten4 ,wie man im anderen nur liebt1 was man gerne ganz sein mchte und doch nie ganz ist1 so hat man im anderen nur1 was man nimmer sein will1 und doch immer zum ,teile noch ist4 ,man hat nicht etwas1 womit man keinerlei hnlichkeit hat4 ,nur macht uns oft erst der andere ,mensch darauf aufmerksam1 was fr unschne und gemeine ,zge wir in uns haben4 ,so erklrt es sich1 da die allerschrfsten ,antisemiten unter den ,juden zu finden sind4 ,denn blo die ganz jdischen ,juden1 desgleichen die vllig arischen ,arier1 sind gar nicht antisemitisch gestimmt2 unter den brigen bettigen die gemeineren ,naturen ihren ,antisemitismus nur den anderen gegenber1 und richten diese1 ohne je mit sich selber in dieser ,sache vor ,gericht gegangen zu sein2 und nur wenige fangen mit ihrem ,antisemitismus bei sich selbst an4 ,doch dies eine bleibt darum nicht minder gewi3 wer immer das jdische ,wesen hat1 der hat es zunchst in sich3 da er es im anderen verfolgt1 ist nur sein ,versuch1 vom ,jdischen auf diese ,weise sich zu sondern2 er trachtet sich von ihm zu scheiden dadurch1 da er es gnzlich im ,nebenmenschen lokalisiert1 und so fr den ,augenblick von ihm frei zu sein whnen kann4 ,der ,ha ist ein ,projektionsphnomen wie die ,liebe3 der ,mensch hat nur1 durch wen er sich unangenehm an sich selbst erinnert fhlt4#hg ,der ,antisemitismus des ,juden liefert demnach den ,beweis1 da niemand1 der ihn kennt1 den ,juden als ein ,liebenswertes empfindet -- auch der ,jude nicht2 der ,antisemitismus des ,ariers ergibt eine nicht minder bedeutungsvolle ,einsicht3 da man das ,judentum nicht verwechseln darf mit den ,juden4 ,es gibt ,arier1 die jdischer sind als mancher ,jude1 und es gibt wirklich ,juden1 die arischer sind als gewisse ,arier4 ,ich will von jenen ,nicht-,semiten1 welche viel ,judentum in sich hatten1 die kleineren 7wie den bekannten ,friedrich ,nicolai des ,,xviii4 ,jahrhunderts7 und mittelgroen 7hier drfte ,friedrich ,schiller kaum auer acht bleiben7 nicht aufzhlen1 und nicht auf ihr ,judentum analysieren4 ,aber auch ,richard ,wagner -- der tiefste ,antisemit -- ist von einem ,beisatz von ,judentum1 selbst in seiner ,kunst1 nicht freizusprechen1 so gewi er neben ,michel ,angelo der grte ,knstler aller ,zeiten ist1 so wahrscheinlich er geradezu den ,knstler berhaupt in der ,menschheit reprsentiert2 und so zweifellos sein ,siegfried das ,unjdischeste ist1 was erdacht werden konnte4 ,aber niemand ist umsonst ,antisemit4 ,wie ,wagners ,abneigung gegen die groe ,oper und das ,theater zurckgeht auf den starken ,zug1 den er selbst zu ihnen empfand1 einen ,zug1 der noch im ,lohengrin deutlich erkennbar bleibt3 so ist auch seine ,musik1 in ihren motivischen ,einzelgedanken die gewaltigste der ,welt1 nicht gnzlich freizusprechen von etwas ,aufdringlichem1 ,lautem1 ,unvornehmem2 womit die ,bemhungen ,wagners um die uere ,instrumentation seiner ,werke im ,zusammenhang stehen4 ,es lt sich auch nicht verkennen1 da ,wagners ,musik sowohl auf den jdischen ,antisemiten1 welcher vom ,judentum nie gnzlich loskommen kann1 als auf den antisemitischen ,indogermanen1 der ihm zu verfallen frchtet1 den strksten ,eindruck hervorbringt4 ,von der ,parsifal-,musik1 die dem vllig echten ,juden in ,ewigkeit fast ebenso unzugnglich bleibt wie die ,parsifal-,dichtung1 vom ,pilgerchor und der ,romfahrt im ,tannhuser1 und sicher noch von manchem anderen ist hiebei gnzlich abzusehen2 aber es ist z4 ,b4 sein ,jugendwerk1 der ,rienzi1 in seinem thematischen ,materiale wie in der ,ausfhrung1 noch vom ,judentum vielleicht nicht gnzlich frei4 ,auch knnte zweifellos1 wer nur ein ,deutscher wre1 das ,wesen des ,deutschtums nie so klar sich zum ,bewutsein bringen1 als ,wagner in den ,meistersingern von ,nrnberg dies vermocht hat4#hh ,man denke endlich an jene ,seite in ,wagner1 die zu ,feuerbach1 statt zu ,schopenhauer1 sich hingezogen fhlte4 ,hier ist keine kleinpsychologische ,heruntersetzung des groen ,mannes geplant4 ,ihm war das ,judentum die groe ,hilfe1 um zur klaren ,erkenntnis und ,bejahung des anderen ,poles in sich zu gelangen1 zum ,siegfried und zum ,parsifal sich durchzuringen1 und dem ,germanentum den hchsten ,ausdruck zu geben1 den es wohl in der ,geschichte gefunden hat4 ,noch ein ,grerer als ,wagner mute erst das ,judentum in sich berwinden1 ehe er die eigene ,mission fand2 und es ist1 vorlufig gesprochen1 vielleicht die welthistorische ,bedeutung und das ungeheuere ,verdienst des ,judentums kein anderes1 als den ,arier immerfort zum ,bewutsein seines ,selbst zu bringen1 ihn an sich zu mahnen4 ,dies ist es1 was der ,arier dem ,juden zu danken hat2 durch ihn wei er1 wovor er sich hte3 vor dem ,judentum als ,mglichkeit in ihm selber4 ,dieses ,beispiel wird hinlnglich verdeutlicht haben1 was nach meinem ,ermessen unter dem ,judentum zu verstehen ist4 ,keine ,nation und keine ,rasse1 keine ,konfession und kein ,schrifttum4 ,wenn ich frder vom ,juden spreche1 so meine ich nie den einzelnen und nie eine ,gesamtheit1 sondern den ,menschen berhaupt1 sofern er ,anteil hat an der platonischen ,idee des ,judentums4 ,und nur die ,bedeutung dieser ,idee gilt es mir zu ergrnden4 ,da aber diese ,untersuchung gerade in einer ,psychologie der ,geschlechter gefhrt werden mu1 ist unerllich aus ,grnden einer ,abgrenzung4 ,es bereitet jedem1 der ber beide1 ber das ,weib und ber den ,juden1 nachgedacht hat1 eine eigentmliche berraschung1 wenn er wahrnimmt1 in welchem ,mae gerade das ,judentum durchtrnkt scheint von jener ,weiblichkeit1 deren ,wesen einstweilen nur im ,gegensatze zu allem ,mnnlichen ohne ,unterschied zu erforschen getrachtet wurde4 ,er knnte hier beraus leicht geneigt sein1 dem ,juden einen greren ,anteil an der ,weiblichkeit zuzuschreiben1 als dem ,arier1 ja am ,ende eine platonische auch des mnnlichsten ,juden am ,weibe anzunehmen sich bewogen fhlen4 ,diese ,meinung wre irrig4 ,da indes eine ,anzahl der wichtigsten ,punkte1 solcher ,punkte1 in denen das tiefste ,wesen der ,weiblichkeit zum ,ausdruck zu kommen schien1 beim ,juden sich in einer merkwrdigen ,weise ebenfalls und wie zum zweiten ,male finden1 ist es unerllich1 bereinstimmung und ,abweichung hier genau festzustellen4 ,die ,konformitt will dem ersten ,blicke berall sich darbieten1 worauf er sich auch richte2 ja die ,analogien sehen aus1 als wren sie auergewhnlich weit verfolgbar3 so da man ,besttigungen frherer ,ergebnisse wie auch manch interessanten neuen ,beitrag zum ,hauptthema anzutreffen gewrtig sein darf4 ,und es scheint ganz beliebig1 womit man hiebei den ,anfang macht4 ,so ist es1 um gleich eine ,analogie zum ,weibe anzufhren1 hchst merkwrdig1 wie sehr die ,juden die beweglichen ,gter bevorzugen -- auch heutzutage1 da ihnen der ,erwerb anderer frei steht -- und wie sie eigentlich1 trotz allem ,erwerbssinn1 kein ,bedrfnis nach dem ,eigentume1 am wenigsten in seiner festesten ,form1 dem ,grundbesitze1 haben4 ,das ,eigentum steht in einem unauflslichen ,zusammenhang mit der ,eigenart1 mit der ,individualitt4 ,hiemit hngt also zusammen1 da die ,juden dem ,kommunismus so scharenweise sich zuwenden4 ,den ,kommunismus als ,tendenz zur ,gemeinschaft sollte man stets unterscheiden vom ,sozialismus als ,bestrebung zu gesellschaftlicher ,kooperation und zur ,anerkennung der ,menschheit in jedem ,gliede derselben4 ,der ,sozialismus ist arisch 7,owen1 ,carlyle1 ,ruskin1 ,fichte71 der ,kommunismus jdisch#hi 7,marx74 ,die moderne ,sozialdemokratie hat sich in ihrem ,gedankenkreise darum vom christlichen1 prraphaelitischen ,sozialismus so weit entfernt1 weil die ,juden in ihr eine so groe ,rolle spielen4 ,trotz ihren vergesellschaftenden ,neigungen hat die marxistische ,form der ,arbeiterbewegung 7im ,gegensatze zu ,rodbertus7 gar kein ,verhltnis zur ,idee des ,staates1 und dies ist sicherlich nur auf das vllige ,unverstndnis des ,juden fr den ,staatsgedanken zurckzufhren4 ,dieser ist zu wenig ein ,greifbares1 die ,abstraktion1 die in ihm liegt1 allen konkreten ,zwecken zu weit entrckt1 als da der ,jude sich mit ihm inniger befreunden knnte4 ,der ,staat ist das ,ganze aller ,zwecke1 die nur durch eine ,verbindung vernnftiger ,wesen als vernnftiger verwirklicht werden knnen4 ,diese kantische ,vernunft aber1 der ,geist ist es1 woran es dem ,juden wie dem ,weibe vor allem zu gebrechen scheint4 ,aus jenem ,grunde ist aller ,zionismus so aussichtslos1 obwohl er die edelsten ,regungen unter den ,juden gesammelt hat3 denn der ,zionismus ist die ,negation des ,judentums1 in welchem1 seiner ,idee nach1 die ,ausbreitung ber die ganze ,erde liegt4 ,der ,begriff des ,brgers ist dem ,juden vollstndig transcendent2 darum hat es nie im eigentlichen ,sinne des ,wortes einen jdischen ,staat gegeben1 und kann nie einen solchen geben4 ,in der ,staatsidee liegt eine ,position1 die ,hypostasierung der interindividuellen ,zwecke1 der ,entschlu1 einer selbst gegebenen ,rechtsordnung1 deren ,symbol 7und nichts anderes7 das ,staatsoberhaupt ist1 aus freier ,wahl beizutreten4 ,darum ist das ,gegenteil des ,staates die ,anarchie1 mit der gerade der ,kommunismus auch heute noch1 eben durch sein ,unverstndnis fr den ,staat1 verschwistert ist2 so sehr auch hievon die meisten anderen ,elemente in der sozialistischen ,bewegung abstechen4 ,wenn der ,staatsgedanke in keiner historischen ,form auch nur annhernd verwirklicht ist1 so liegt doch in jedem geschichtlichen ,versuche zur ,staatenbildung etwas1 vielleicht nur jenes ,minimum von ihm1 das ein ,gebilde ber eine bloe ,association zu ,geschfts- und ,machtzwecken erhebt4 ,die historische ,untersuchung1 wie ein bestimmter ,staat entstanden sei1 sagt nichts ber die ,idee1 die in ihm liegt1 soweit er eben ,staat und nicht ,kaserne ist4 ,um jene zu erfassen1 wird man sich bequemen mssen1 der vielgeschmhten ,rousseauschen ,vertragstheorie wieder mehr ,gerechtigkeit widerfahren zu lassen4 ,nur das ,zusammentreten ethischer ,persnlichkeiten zu gemeinsamen ,aufgaben kommt im ,staate1 sofern er ,staat ist1 zum ,ausdruck4 ,da der ,jude nicht erst seit gestern1 sondern mehr oder weniger von jeher staatfremd ist1 deutet bereits daraufhin1 da dem ,juden wie dem ,weibe die ,persnlichkeit fehlt2 was sich allmhlich in der ,tat herausstellen wird4 ,denn nur aus dem ,mangel des intelligiblen ,ich kann1 wie alle weibliche1 so auch die jdische ,unsoziabilitt abzuleiten sein4 ,die ,juden stecken gerne beieinander wie die ,weiber1 aber sie verkehren nicht miteinander als selbstndige1 voneinander geschiedene ,wesen1 unter dem ,zeichen einer berindividuellen ,idee4 ,so wenig wie es in der ,wirklichkeit eine ,wrde der ,frauen gibt1 so unmglich ist die ,vorstellung eines jdischen gentleman4 ,dem echten ,juden gebricht es an jener inneren ,vornehmheit1 welche ,wrde des eigenen und ,achtung des fremden ,ich zur ,folge hat4 ,es gibt keinen jdischen ,adel2 und dies ist um so bemerkenswerter1 als doch bei den ,juden jahrtausendelange ,inzucht besteht4 ,so erklrt sich denn auch weiter1 was man jdische ,arroganz nennt3 aus dem ,mangel an ,bewutsein eines ,selbst und dem gewaltsamen ,bedrfnis nach ,steigerung des ,wertes der ,person durch ,erniedrigung des ,nebenmenschen2 denn der echte ,jude hat kein ,ich und darum auch keinen ,eigenwert4 ,daher1 trotz seiner ,inkommensurabilitt mit allem ,aristokratischen1 seine weibische ,titelsucht1 die nur auf einer ,linie steht mit seiner ,protzerei1 deren ,objekte die ,loge im ,theater oder die modernen ,gemlde in seinem ,salon1 seine christliche ,bekanntschaft oder sein ,wissen sein knnen4 ,aber zugleich ist die jdische ,verstndnislosigkeit fr alles ,aristokratische erst hierin eigentlich begrndet4 ,der ,arier hat ein ,bedrfnis zu wissen1 wer seine ,ahnen waren2 er achtet sie und interessiert sich fr sie1 weil sie seine ,ahnen waren2 und er schtzt sie1 weil er die eigene ,vergangenheit immer hher hlt als der schnell sich verwandelnde ,jude1 der piettlos ist1 weil er dem ,leben keinen ,wert spenden kann4 ,ihm fehlt jener ,ahnenstolz vollstndig1 den selbst der rmste1 plebejischeste ,arier noch in einem gewissen ,grade besitzt2 er ehrt nicht1 wie dieser1 seine ,vorfahren1 weil sie seine ,vorfahren sind1 er ehrt nicht in ihnen sich selbst4 ,der ,einwand ginge fehl1 der sich auf den auerordentlichen ,umfang und die ,kraft der jdischen ,tradition beriefe4 ,die ,geschichte seines ,volkes ist hier dem ,nachfahren1 auch demjenigen1 welchem sie viel zu bedeuten scheint1 nicht die ,summe des ,einstmaligen1 ,gewesenen1 sondern stets nur der ,quell1 aus dem er neue ,hoffnungstrume saugt3 die ,vergangenheit des ,juden ist nicht wirklich seine ,vergangenheit1 sie ist immer nur seine ,zukunft4 -- -- ,man hat die ,mngel des ,judentums oft genug1 nicht allein jdischerseits1 auf die brutale ,unterdrckung und ,knechtung zurckfhren wollen1 welche die ,juden im ganzen ,mittelalter bis ins ,,xix4 ,jahrhundert erfahren htten4 ,den ,sklavensinn habe im ,juden erst der ,arier gezchtet2 und es gibt nicht wenige ,christen1 welche den ,juden in dieser ,weise ernstlich als ihre ,schuld empfinden4 ,doch diese ,gesinnung geht zu weit im ,selbstvorwurf3 es ist unzulssig1 von ,vernderungen zu sprechen1 welche durch ,einflsse von auen im ,laufe der ,generationen im ,menschen bewirkt worden seien1 ohne da in diesem selber der ueren ,gelegenheit etwas entgegengekommen sei und ihr willig die ,hand gereicht habe4 ,noch ist nicht bewiesen1 da es eine ,vererbung erworbener ,eigenschaften gibt1 und sicherer als bei den anderen ,lebewesen bleibt1 trotz aller ,scheinanpassungen1 beim ,menschen der ,charakter des einzelnen wie der ,rasse konstant4 ,nur die seichteste ,oberflchlichkeit kann glauben1 da der ,mensch durch seine ,umgebung gebildet werde1 ja es ist beschmend1 an die ,bekmpfung einer solchen1 jeder freien ,einsicht den ,atem raubenden ,anschauung auch nur eine ,zeile wenden zu sollen4 ,wenn sich der ,mensch ndert1 so kann es nur von innen nach auen geschehen2 oder es ist1 wie beim ,weibe1 nie ein ,wirkliches da1 also das ,nichts-,sein das ewig ,gleichbleibende4 ,wie kann man brigens an eine historische ,erzeugung des ,juden denken1 da doch bereits das alte ,testament sichtlich zustimmend davon spricht1 wie ,jakob1 der ,patriarch1 seinen sterbenden ,vater ,isaak belogen1 seinen ,bruder ,esau und seinen ,schwieger ,laban bervorteilt hat8 ,mit ,recht aber wird von den ,verteidigern der ,juden geltend gemacht1 da diese1 auch dem ,prozentsatze nach1 seltener schwere ,verbrechen begehen als die ,arier4 ,der ,jude ist nicht eigentlich antimoralisch4 ,aber es mte wohl hinzugefgt werden1 da er auch nicht den hchsten ethischen ,typus vorstellt4 ,er ist vielmehr relativ amoralisch1 nie sehr gut1 noch je sehr bse1 im ,grunde keines von beiden1 und eher gemein4 ,daher fehlt dem ,judentum1 wie die ,konzeption der ,engel1 auch der ,begriff des ,teufels1 die ,personifikation des ,guten nicht minder als die des ,bsen4 ,durch den ,hinweis auf das ,buch ,hiob1 die ,belialgestalt und den ,eden-,mythus wird diese ,behauptung nicht entkrftet4 ,zwar liegen jene modernen quellenkritischen ,streitfragen1 die ,echtes und ,entlehntes hier zu scheiden bemht sind1 auf einem ,wege1 den zu betreten ich mich nicht berufen fhle2 was ich aber wohl wei1 ist dies1 da im psychischen ,leben des heutigen ,juden1 sei er nun aufgeklrt oder sei er orthodox1 weder ein teuflisches noch irgend ein engelhaftes ,prinzip1 weder ,himmel noch ,hlle auch nur die geringste religise ,rolle spielen4 -- ,wenn also der ,jude nie die hchste sittliche ,hhe erreicht1 so wird doch auch sicherlich ,mord und ,gewalttat von ihm viel seltener verbt als vom ,arier2 und hieraus wird eben das ,fehlen jeder ,furcht vor einem diabolischen ,prinzipe erst vllig verstndlich4 ,kaum minder oft als die ,frsprecher der ,juden berufen sich die ,anwlte der ,frauen auf deren geringere ,kriminalitt als auf den ,beweis ihrer vollendeteren ,sittlichkeit4 ,die ,homologie zwischen beiden scheint immer vollstndiger zu werden4 ,es gibt keinen weiblichen ,teufel1 so wenig es einen weiblichen ,engel gibt3 nur die ,liebe1 jene trotzige ,verneinung der ,wirklichkeit1 kann den ,mann im ,weibe ein himmlisches ,wesen erblicken lassen1 nur blinder ,ha es fr verderbt und schurkenhaft erklren4 ,was dem ,weibe wie dem ,juden vielmehr durchaus abgeht1 das ist ,gre1 ,gre in irgend welcher ,hinsicht1 berragende ,sieger im ,moralischen1 grozgige ,diener des ,antimoralischen4 ,im arischen ,manne sind das gute und das bse ,prinzip der kantischen ,religionsphilosophie beide beisammen und doch am weitesten auseinandergetreten1 um ihn streiten sein guter und sein bser ,dmon4 ,im ,juden sind1 fast wie im ,weibe1 ,gut und ,bse noch nicht voneinander differenziert2 es gibt zwar keinen jdischen ,mrder1 doch es gibt auch keinen jdischen ,heiligen4 ,und so wird es wohl richtig sein1 da die wenigen ,elemente des ,teufelsglaubens in der jdischen berlieferung aus dem ,parsismus und aus ,babylon stammen4 ,die ,juden leben sonach nicht als freie1 selbstherrliche1 zwischen ,tugend und ,laster whlende ,individualitten wie die ,arier4 ,diese stellt sich ein jeder ganz unwillkrlich vor wie eine ,schar einzelner ,mnner1 jene wie ein1 ber eine weite ,flche ausgebreitetes1 zusammenhngendes ,plasmodium4 ,der ,antisemitismus hat daraus oft flschlich ein hartnckiges bewutes ,zusammenhalten gemacht1 und von der jdischen ,solidaritt gesprochen4 ,das ist eine leicht begreifliche ,verwechslung verschiedener ,dinge4 ,wenn gegen irgend einen ,unbekannten1 welcher dem ,judentum angehrt1 eine ,beschuldigung erhoben wird1 und nun alle ,juden innerlich fr den ,betreffenden sich einsetzen1 seine ,unschuld wnschen1 hoffen1 und zu erweisen suchen3 so glaube man nur ja nicht1 da der betreffende ,mensch als einzelner ,jude sie irgendwie interessiere1 sein individuelles ,schicksal1 weil es das eines ,juden ist1 mehr ,mitleid bei ihnen erwecke als das eines ungerecht verfolgten ,ariers4 ,dies ist keineswegs der ,fall4 ,nur das gefhrdete ,judentum1 die ,befrchtung1 es knnte auf die ,gesamtheit der ,judenschaft1 besser3 auf das ,jdische berhaupt1 auf die ,idee des ,judentums ein schdlicher ,schatten fallen1 fhrt zu jenen ,erscheinungen unwillkrlicher ,parteinahme4 ,es ist ganz so1 wie wenn die ,weiber jede einzelne ,angehrige ihres ,geschlechtes mit ,wonne heruntersetzen hren1 und selbst erniedrigen helfen1 falls nur auf das ,weib kein schlechtes ,licht hiedurch geworfen werde3 wenn nur kein ,mann sich hiedurch abschrecken lt1 berhaupt nach ,frauen zu verlangen1 wofern nur niemand an der ,liebe irre1 sondern weiter geheiratet wird1 und nicht die alten ,junggesellen sich vermehren4 ,nur die ,gattung wird verteidigt1 nur das ,geschlecht1 beziehungsweise die ,rasse geschtzt1 nicht das ,individuum2 dieses kommt nur insoferne in ,betracht1 als es ,angehriger der ,gruppe ist4 ,der echte ,jude wie das echte ,weib1 sie leben beide nur in der ,gattung1 nicht als ,individualitten4#ij ,hieraus erklrt es sich1 da die ,familie 7als biologischer1 nicht als rechtlicher ,komplex7 bei keinem ,volk der ,welt eine so groe ,rolle spielt1 wie bei den ,juden2 nchstdem bei den mit ihnen1 wie sich zeigen wird1 entfernt verwandten ,englndern4 ,die ,familie in diesem ,sinne ist eben weiblichen1 mtterlichen ,ursprungs1 und hat mit dem ,staate1 mit der ,gesellschaftsbildung nichts zu tun4 ,die ,zusammengehrigkeit der ,familienmitglieder1 nur als eine ,folge des gemeinsamen ,dunstkreises1 ist am engsten bei den ,juden4 ,jedem indogermanischen ,manne1 dem begabteren stets mehr als dem mittelmigen1 aber auch dem gewhnlichsten noch1 ist dies eigen1 da er sich mit seinem ,vater nie vllig vertrgt3 weil ein jeder einen1 wenn auch noch so leisen1 unbewuten oder bewut gewordenen ,zorn auf denjenigen ,menschen empfindet1 der ihn1 ohne ihn zu fragen1 zum ,leben gentigt und ihm den ,namen gegeben hat1 der ihm bei der ,geburt gutdnkte2 von dem er zumindest hierin abhngig gewesen ist1 und der1 auch nach jeder tieferen metaphysischen ,anschauung1 doch immer als in einem ,zusammenhange damit stehend betrachtet werden mu1 da der ,sohn selbst in das ,erdenleben wollte4 ,nur unter ,juden kommt es vor1 da der ,sohn ganz tief in der ,familie darinnensteckt1 und mit dem ,vater in gemeiner ,gemeinschaft sich wohl fhlt2 fast nur unter ,christen1 da ,vater und ,sohn wie ,freund und ,freund miteinander verkehren4 ,ja sogar die ,tchter der ,arier stehen noch immer eher auerhalb der ,familie als die ,jdinnen1 und fter als diese ergreifen sie einen ,beruf1 der sie von ,verwandten und ,eltern entfernt und unabhngig macht4 ,auch ist hier die ,probe auf die ,ausfhrungen des vorigen ,kapitels zu machen1 welche das unindividuelle1 vom anderen ,menschen nicht durch die ,grenzen des ,einsamen geschiedene ,leben als eine unerlliche ,voraussetzung der ,kuppelei ansahen 7,s4 #che74 ,mnner1 die kuppeln1 haben immer ,judentum in sich2 und damit ist der ,punkt der strksten bereinstimmung zwischen ,weiblichkeit und ,judentum erreicht4 ,der ,jude ist stets lsterner1 geiler1 wenn auch merkwrdigerweise1 vielleicht im ,zusammenhange mit seiner nicht eigentlich antimoralischen ,natur1 sexuell weniger potent als der arische ,mann4 ,nur ,juden sind echte ,heiratsvermittler1 und nirgends erfreut sich ,ehevermittlung durch ,mnner einer so ausgedehnten ,verbreitung wie unter den ,juden4 ,freilich ist eine ,ttigkeit nach dieser ,richtung hier dringender als sonst vonnten2 denn es gibt1 wessen schon einmal gedacht wurde 7,teil ,i1 ,s4 #ea71 kein ,volk der ,welt1 in dem so wenig aus ,liebe geheiratet wrde wie unter ihnen3 ein ,beweis1 mehr fr die ,seelenlosigkeit des absoluten ,juden4 ,da die ,kuppelei eine organische ,veranlagung im ,juden ist1 wird auch durch das ,unverstndnis des ,juden fr alle ,askese nahe gelegt2 aber erhrtet dadurch1 da die jdischen ,rabbinen es lieben1 besonders eingehend ber das ,fortpflanzungsgeschft zu spekulieren1 und eine mndliche ,tradition im ,zusammenhange mit der ,kinderzeugung pflegen2 wie dies von den ,obersten eines ,volkes1 dessen sittliche ,hauptaufgabe1 nach seiner berlieferung wenigstens1 es sein mu1 sich zu mehren1 kaum anders erwartet werden kann4 ,kuppelei ist schlielich ,grenzverwischung3 und der ,jude ist der ,grenzverwischer ' 4 ,er ist der ,gegenpol des ,aristokraten2 das ,prinzip alles ,aristokratismus ist strengste ,wahrung aller ,grenzen zwischen den ,menschen4 ,der ,jude ist geborener ,kommunist1 und immer will er die ,gemeinschaft4 ,die ,formlosigkeit des ,juden im ,verkehr1 sein ,mangel an gesellschaftlichem ,takte gehen hierauf zurck4 ,alle ,umgangsformen sind nur die feinen ,mittel1 um die ,grenzen der persnlichen ,monaden zu betonen und zu schtzen2 der ,jude aber ist nicht ,monadologe4 ,ich betone nochmals1 obwohl es selbstverstndlich sein sollte3 trotz der abtrglichen ,wertung des echten ,juden kann nichts mir weniger in den ,sinn kommen1 als durch diese oder die noch folgenden ,bemerkungen einer theoretischen oder gar einer praktischen ,judenverfolgung in die ,hnde arbeiten zu wollen4 ,ich spreche ber das ,judentum als platonische ,idee -- es gibt einen absoluten ,juden so wenig als es einen absoluten ,christen gibt -- ich spreche nicht von den einzelnen ,juden1 von denen ich so vielen nur hchst ungern wehe getan haben wollte1 und deren manchem bitteres ,unrecht geschehen wrde1 wenn das ,gesagte auf ihn sollte angewendet werden4 ,losungen wie ,kauft nur bei ,christen sind jdisch1 denn sie betrachten und werten das ,individuum nur als ,gattungsangehrigen2 hnlich wie der jdische ,begriff des ,goy jeden ,christen einfach als solchen bezeichnet und auch schon subsumiert4 ,nicht also der ,boykott1 und nicht etwa die ,austreibung der ,juden oder ihre ,fernhaltung von ,amt und ,wrde ist hier befrwortet4 ,durch solche ,mittel ist die ,judenfrage nicht lsbar1 denn sie liegen nicht auf dem ,wege der ,sittlichkeit4 ,aber auch der ,zionismus ist ihr nicht gewachsen4 ,er will die ,juden sammeln1 die1 wie ,h4 ,s4 ,chamberlain nachweist1 lngst vor der ,zerstrung des jerusalemitischen ,tempels zum ,teile die ,diaspora als ihr natrliches ,leben1 das ,leben des ber die ganze ,erde fortkriechenden1 die ,individuation ewig hintertreibenden ,wurzelstockes gewhlt hatten1 er will etwas ,unjdisches4 ,die ,juden mten erst das ,judentum berwunden haben1 ehe sie fr den ,zionismus reif wrden4 ,zu diesem ,behuf aber wre vor allem geboten1 da die ,juden sich selbst verstehen1 da sie sich kennen lernen und gegen sich kmpfen1 innerlich das ,judentum in sich besiegen wollten4 ,bis heute aber kennen sich die ,juden nur so weit1 da sie ,witze ber sich machen und verstndnisvoll goutieren -- nicht weiter4 ,unbewut nur achtet jeder ,jude den ,arier hher als sich selbst4 ,erst die feste und unerschtterliche ,entschlossenheit1 die hchste ,selbstachtung sich zu ermglichen1 knnte den ,juden vom ,judentume befreien4 ,dieser ,entschlu ist aber nur vom ,individuum1 nicht von einer ,gruppe1 und sei sie noch so stark1 noch so ehrenhaft1 zu fassen und auszufhren4 ,darum kann die ,judenfrage nur individuell gelst werden1 jeder einzelne ,jude mu sie fr seine ,person zu beantworten suchen4 ,es gibt keine andere ,lsung der ,frage und kann keine andere geben2 dem ,zionismus wird sie nie gelingen4 ,der ,jude freilich1 der berwunden htte1 der ,jude1 der ,christ geworden wre1 bese dann allerdings auch das volle ,recht1 vom ,arier als einzelner genommen1 und nicht nach einer ,rassenangehrigkeit mehr beurteilt zu werden1 ber die ihn sein moralisches ,streben lngst hinausgehoben htte4 ,er mag unbesorgt sein3 seinem gegrndeten ,anspruch wird niemand sich widersetzen wollen4 ,der hher stehende ,arier hat immer das ,bedrfnis den ,juden zu achten1 sein ,antisemitismus ist ihm keine ,freude und kein ,zeitvertreib4 ,darum liebt er es nicht1 wenn der ,jude ber den ,juden ,bekenntnisse ablegt2 und wer es dennoch tut1 kann1 von seiner ,seite fast noch weniger als von der stets so beraus empfindlichen ,judenschaft1 irgend ,dank sich erhoffen4 ,zu allerletzt wnscht gerade der ,arier1 da der ,jude dem ,antisemitismus durch die ,taufe recht gebe4 ,aber auch diese ,gefahr der uersten ,verkennung seines ehrlichsten ,strebens darf den ,juden1 der die innerliche ,befreiung will1 nicht bekmmern4 ,er wird darauf verzichten mssen1 das ,unmgliche zu leisten1 sich als ,jude zu schtzen1 wie es der ,arier von ihm haben will1 und danach trachten1 sich als ,mensch ehren zu drfen4 ,er wird die seelische ,taufe des ,geistes zu erreichen verlangen1 welcher die uerliche des ,krpers symbolisch nur immer dann folgen mag4 ,die dem ,juden so wichtige und so ntige ,erkenntnis dessen1 was das ,jdische und das ,judentum eigentlich ist1 wre die ,lsung eines der schwierigsten ,probleme2 das ,judentum ist ein viel tieferes ,rtsel1 als wohl mancher ,antisemiten-,katechismus glaubt1 und im letzten ,grunde wird es einer gewissen ,dunkelheit wohl nie weit entzogen werden4 ,auch die ,parallele mit dem ,weibe wird uns nun bald verlassen2 einstweilen vermag sie noch weiterzuhelfen4 ,im ,christen liegen ,stolz und ,demut1 im ,juden ,hochmut und ,kriecherei miteinander im ,kampf2 in jenem ,selbstbewutsein und ,zerknirschung1 in diesem ,arroganz und ,devotion4 ,mit dem vlligen ,mangel des ,juden an ,demut hngt sein ,unverstndnis fr die ,idee der ,gnade zusammen4 ,aus seiner knechtischen ,veranlagung entspringt seine heteronome ,ethik1 der ,dekalog1 das unmoralischeste ,gesetzbuch der ,welt1 welches fr die gehorsame ,befolgung eines mchtigen fremden ,willens das ,wohlergehen auf ,erden in ,aussicht stellt und die ,eroberung der ,welt verheit4 ,das ,verhltnis zum ,jehovah1 dem abstrakten ,gtzen1 vor dem er die ,angst des ,sklaven hat1 dessen ,namen er nicht einmal auszusprechen wagt1 charakterisiert den ,juden analog dem ,weibe als einer fremden ,herrschaft ber sich bedrftig4 ,schopenhauer definiert einmal3 ,das ,wort ,gott bedeutet einen ,menschen1 der die ,welt gemacht hat4 ,fr den ,gott der ,juden trifft dies allerdings zu4 ,von dem ,gttlichen im ,menschen1 dem ,gott1 der mir im ,busen wohnt1 wei der echte ,jude nichts2 dem1 was ,christus und ,plato1 ,eckhard und ,paulus1 ,goethe und ,kant1 was von den vedischen ,priestern bis auf ,fechners herrliche ,schluverse aus den ,drei ,motiven und ,grnden des ,glaubens jeder ,arier unter dem ,gttlichen gemeint hat1 dem ,worte ,ich werde bei euch sein alle ,tage bis an der ,welt ,ende3 all dem steht er verstndnislos gegenber4 ,denn was im ,menschen von ,gott ist1 das ist des ,menschen ,seele2 der absolute ,jude aber ist seelenlos4 ,so kann es denn gar nicht anders sein1 als da dem alten ,testamente der ,unsterblichkeitsglaube fehlt4 ,wer keine ,seele hat1 wie sollte der nach ihrer ,unsterblichkeit ein ,bedrfnis haben8 ,ebenso wie den ,frauen fehlt den ,juden1 und zwar ganz allgemein1 das ,unsterblichkeitsbedrfnis3 ,anima naturaliter christiana -- so sagt ,tertullian4 ,aus dem nmlichen ,grunde aber gibt es unter den ,juden -- ,h4 ,s4 ,chamberlain hat das richtig erkannt -- auch keine eigentliche ,mystik1 auer einer wsten ,superstitio und ,interpretationsmagie1 die ,kabbla genannt4 ,der jdische ,monotheismus hat mit echtem ,glauben an ,gott nichts1 gar nichts zu tun1 er ist vielmehr seine ,negation1 der ,afterdienst des wahren ,dienstes unter dem guten ,prinzipe1 die ,homonymitt des ,judengottes und des ,christengottes die rgste ,verhhnung des letzteren4 ,hier ist keine ,religion aus reiner ,vernunft2 eher ein ,altweiberglaube aus schmutziger ,angst4 ,warum wird aber aus dem orthodoxen ,jehovah-,knecht so rasch und leicht ein ,materialist1 ein ,freigeist8 ,warum ist das ,lessingsche ,wort vom ,aufklricht1 trotz der ,einrede des wohl nicht ohne guten ,grund antisemitischen ,dhring1 wie auf das ,judentum gemnzt8 ,hier ist der ,sklavensinn gewichen und hat seiner steten ,kehrseite1 der ,frechheit1 ,platz gemacht3 beide sind wechselnde ,phasen eines und desselben ,wollens im nmlichen ,menschen4 ,die ,arroganz den ,dingen gegenber1 die nicht als ,symbole eines ,tieferen empfunden oder auch nur dunkel geahnt werden1 der ,mangel an verecundia auch vor dem ,naturgeschehen1 das fhrt zur jdischen1 materialistischen ,form der ,wissenschaft1 wie sie leider heute eine gewisse ,herrschaft erlangt hat1 und intolerant gegen alle ,philosophie geworden ist4 ,wenn man1 wie es notwendig und allein richtig ist1 das ,judentum als eine ,idee betrachtet1 an der auch der ,arier mehr oder weniger ,anteil haben kann1 dann wird wenig dagegen einzuwenden sein1 wenn man an die ,stelle der ,geschichte des ,materialismus lieber ein ,wesen des ,judentums gesetzt wissen will4 ,das ,judentum in der ,musik hat ,wagner besprochen2 vom ,judentum in der ,wissenschaft ist hier noch einiges zu sagen4 ,judentum im weitesten ,sinne ist jene ,richtung in der ,wissenschaft1 welcher diese vor allem ,mittel zum ,zweck ist1 alles ,transcendente auszuschlieen4 ,der ,arier empfindet das ,bestreben1 alles begreifen und ableiten zu wollen1 als eine ,entwertung der ,welt1 denn er fhlt1 da gerade das ,unerforschliche es ist1 das dem ,dasein seinen ,wert verleiht4 ,der ,jude hat keine ,scheu vor ,geheimnissen1 weil er nirgends welche ahnt4 ,sein ,bestreben ist es1 die ,welt mglichst platt und gewhnlich zu sehen1 nicht um durch ,klarheit dem ewig ,dunklen sein ewiges ,recht erst zu sichern1 sondern um eine de ,selbstverstndlichkeit des ,alls zu erzeugen und die ,dinge aus dem ,wege zu rumen1 welche einer freien ,bewegung seiner ,ellbogen auch im ,geistigen entgegenstehen4 ,die antiphilosophische 7nicht die aphilosophische7 ,wissenschaft ist im ,grunde jdisch4 ,auch sind die ,juden stets1 eben weil ihre ,gottesverehrung mit wahrer ,religion gar keine ,verwandtschaft hat1 der mechanistisch-materialistischen ,anschauung der ,welt am wenigsten abhold gewesen2 wie sie am eifrigsten den ,darwinismus und die lcherliche ,theorie von der ,affenabstammung des ,menschen aufgriffen1 so wurden sie beinahe schpferisch als ,begrnder jener konomischen ,auffassung der menschlichen ,geschichte1 welche den ,geist aus der ,entwicklung des ,menschengeschlechtes am vollstndigsten streicht4 ,frher die enragiertesten ,anhnger ,bchners1 sind sie jetzt die begeistertsten ,vorkmpfer ,ostwalds4 ,es ist auch kein ,zufall1 da die ,chemie heutzutage in so weitem ,umfang in den ,hnden der ,juden sich befindet1 wie einst in den ,hnden der stammesverwandten ,araber4 ,das ,aufgehen in der ,materie1 das ,bedrfnis1 alles in ihr aufgehen zu lassen1 setzt den ,mangel eines intelligiblen ,ich voraus1 ist also wesentlich jdisch4 ,o curas ,chymicorum6 o quantum in pulvere inane6 ,dieser ,hexameter ist freilich von dem deutschesten ,forscher aller ,zeiten3 der ihn gedichtet hat1 heit ,johannes ,kepler4#ia ,es hngt mit dem ,einflusse jdischen ,geistes auch sicherlich zusammen1 da die ,medizin1 welcher die ,juden so scharenweise sich zuwenden1 ihre heutige ,entwicklung genommen hat4 ,stets1 von den ,wilden bis zur heutigen ,naturheilbewegung1 von der sich die ,juden bezeichnenderweise gnzlich ferngehalten haben1 hatte alle ,heilkunst etwas ,religises1 war der ,medizinmann der ,priester4 ,die blo chemische ,richtung in der ,heilkunde -- das ist das ,judentum4 ,sicherlich aber wird niemals das ,organische aus dem ,unorganischen1 sondern hchstens dieses aus jenem zu erklren sein4 ,es ist kein ,zweifel1 da ,fechner und ,preyer recht haben1 die das ,tote aus dem ,lebenden1 und nicht umgekehrt1 entstanden sein lassen4 ,was wir tglich im individuellen ,leben vor sich gehen sehen3 da ,organisches zu ,anorganischem wird 7schon durch die ,verkncherung und ,verkalkung im ,alter1 die senile ,arteriosklerose und ,atheromatose1 wird der ,tod vorbereitet72 indes noch niemand1 aus ,totem ,lebendes hat erstehen sehen -- das sollte1 im ,sinne des biogenetischen ,parallelismus zwischen ,ontogenie und ,phylogenie1 auch auf die ,gesamtheit der anorganischen ,materie angewendet werden4 ,hat die ,lehre von der ,urzeugung von ,swammerdam bis ,pasteur so viele ,posten nacheinander aufgeben mssen1 so wird sie auch ihren letzten ,halt1 den sie im monistischen ,bedrfnis so vieler zu haben scheint1 fahren lassen1 wenn dieses anders und besser wird befriedigt werden knnen4 ,die ,gleichungen fr das tote ,geschehen werden sich vielleicht einmal durch ,einsetzung bestimmter ,zeitwerte als ,grenzflle der ,gleichungen des lebendigen ,geschehens ergeben1 nie umgekehrt das ,lebende durch das ,tote darstellbar sein4 ,die ,homunculus-,bestrebungen sind ,faust fremd1 ,goethe hat sie nicht ohne ,grund fr ,wagner1 den ,famulus1 reserviert4 ,mit der ,chemie ist wahrhaftig nur den ,exkrementen des ,lebendigen beizukommen2 ist doch das ,tote selbst nur ein ,exkret des ,lebens4 ,die chemische ,anschauungsweise setzt den ,organismus auf eine ,stufe mit seinen ,auswrfen und ,abscheidungen4 ,wie anders sollten ,erscheinungen zu erklren sein gleich dem ,glauben eines ,menschen1 durch ,ernhrung mit mehr oder weniger ,zucker das ,geschlecht des werdenden ,kindes beeinflussen zu knnen8 ,das unkeusche ,anpacken jener ,dinge1 die der ,arier im ,grunde seiner ,seele immer als ,schickung empfindet1 ist erst durch den ,juden in die ,naturwissenschaft gekommen4 ,die ,zeit jener tiefreligisen ,forscher1 fr die ihr ,objekt stets an einer bersinnlichen ,dignitt einen1 wenn auch noch so geringen1 ,anteil hatte1 fr die es ,geheimnisse gab1 die vom ,staunen kaum je sich erholten ber das1 was sie zu entdecken sich begnadet fhlten1 die ,zeit eines ,kopernikus und ,galilei1 eines ,kepler und ,euler1 ,newton und ,linn1 ,lamarck und ,faraday1 ,konrad ,sprengel und ,cuvier scheint vorber4 ,die heutigen ,freigeister1 die1 weil sie vom ,geiste frei sind1 an keine immanente ,offenbarung eines ,hheren im ,naturganzen mehr zu glauben vermgen1 sind1 vielleicht eben darum1 auch in ihrem besonderen wissenschaftlichen ,fache nicht imstande1 jene ,mnner wirklich zu ersetzen und zu erreichen4 ,aus diesem ,mangel an ,tiefe wird auch klar1 weshalb die ,juden keine ganz groen ,mnner hervorbringen knnen1 weshalb dem ,judentum1 wie dem ,weibe1 die hchste ,genialitt versagt ist4 ,der hervorragendste ,jude der letzten neunzehnhundert ,jahre1 an dessen rein semitischer ,abkunft zu zweifeln kein ,grund vorliegt1 und der sicherlich viel mehr ,bedeutung besitzt als der1 fast jeder ,gre entbehrende1 ,dichter ,heine oder der originelle1 aber keineswegs tiefe ,maler ,israels1 ist der ,philosoph ,spinoza4 ,die allgemein bliche ungeheure berschtzung auch des letzteren geht weniger auf ,vertiefung in seine ,werke und ein ,studium derselben1 als auf den zuflligen ,umstand zurck1 da er der einzige ,denker ist1 den ,goethe eingehender gelesen hat4 ,fr ,spinoza selbst gab es eigentlich keine ,probleme3 darin zeigt er sich als echter ,jude2 sonst htte er nicht jene mathematische ,methode whlen knnen1 die wie darauf berechnet ist1 alles selbstverstndlich erscheinen zu lassen4 ,spinozas ,system war sein ,schutzbau1 in den er sich darum zurckzog1 weil niemand so sehr wie er gemieden hat ber sich nachzudenken2 darum konnte es fr denjenigen ,menschen1 der wohl am meisten1 und schmerzvoller als alle anderen1 ber sich nachgedacht hat1 darum konnte es fr ,goethe eine ,beruhigung und ,erholung werden4 ,denn der wahrhaft bedeutende ,mensch denkt1 ber was immer er denke1 im ,grunde doch immer nur ber sich selbst nach4 ,und so gewi ,hegel im ,unrecht war1 die logische ,opposition wie eine reale ,repugnanz zu behandeln1 so gewi geht doch auch das trockenste logische ,problem beim tieferen ,denker psychologisch auf einen mchtigen inneren ,konflikt zurck4 ,spinozas ,system1 in seinem voraussetzungslosen ,monismus und ,optimismus1 in seiner vollkommenen ,harmonie1 die ,goethe so hygienisch empfand1 ist unleugbar keine ,philosophie eines ,gewaltigen3 sie ist die ,absperrung eines die ,idylle suchenden1 und ihrer doch nicht wirklich fhigen1 weil gnzlich humorlosen ,unglcklichen4 ,die ,echtheit seines ,judentums erweist ,spinoza mehrfach1 und lt deutlich die ,grenzen sichtbar werden1 welche rein jdischem ,geiste immer gezogen sind3 ich meine hier weniger sein ,unverstndnis fr den ,staatsgedanken und seine ,anhngerschaft an den ,hobbesschen ,krieg aller gegen alle als angeblichen ,urzustand der ,menschheit4 ,was den relativen ,tiefstand seiner philosophischen ,anschauungen bezeugt1 ist vielmehr sein vlliges ,unverstndnis fr die ,willensfreiheit -- der ,jude ist stets ,sklave und also ,determinist -- und am meisten dies1 da fr ihn1 als echten ,juden1 die ,individuen nur ,accidenzen1 nicht ,substanzen1 nur nicht-wirkliche ,modi einer allein wirklichen1 aller ,individuation fremden unendlichen ,substanz sind4 ,der ,jude ist nicht ,monadolog4 ,darum gibt es keinen tieferen ,gegensatz als den zwischen ,spinoza und seinem weit bedeutenderen und universelleren ,zeitgenossen ,leibniz1 dem ,vertreter der ,monaden-,lehre1 und deren noch weit grerem ,schpfer ,bruno1 dessen hnlichkeit mit ,spinoza eine oberflchliche ,anschauung in einer ans ,groteske streifenden ,weise bertrieben hat4#ib ,wie das ,radikal-,gute und das ,radikal-,bse1 so fehlt aber dem ,juden 7und dem ,weibe7 mit dem ,genie auch das ,radikal-,dumme in der menschlichen1 mnnlichen ,natur4 ,die spezifische ,art der ,intelligenz1 die dem ,juden wie dem ,weibe nachgerhmt wird1 ist freilich einerseits nur grere ,wachsamkeit ihres greren ,egoismus2 anderseits beruht sie auf der unendlichen ,anpassungsfhigkeit beider an alle beliebigen ueren ,zwecke ohne ,unterschied3 weil sie keinen urwchsigen ,mastab des ,wertes1 kein ,reich der ,zwecke in der eigenen ,brust tragen4 ,dafr haben sie ungetrbtere natrliche ,instinkte1 welche dem arischen ,manne nicht in gleicher ,weise zurckkehren1 um ihm weiterzuhelfen1 wenn ihn das bersinnliche in seiner ,intelligenz verlassen hat4 ,hier ist auch der ,ort1 der seit ,richard ,wagner oft hervorgehobenen hnlichkeit des ,englnders mit dem ,juden zu gedenken4 ,denn sicherlich haben unter allen ,germanen sie am ehesten eine gewisse ,verwandtschaft mit den ,semiten4 ,ihre ,orthodoxie1 ihre streng wrtliche ,auslegung der ,sabbatruhe weist darauf hin4 ,es ist in der ,religiositt der ,englnder nicht selten ,scheinheiligkeit1 in ihrer ,askese nicht wenig ,prderie gelegen4 ,auch sind sie1 wie die ,frauen1 weder durch ,musik noch durch ,religion je produktiv gewesen3 es mag irreligise ,dichter geben -- sehr groe ,knstler knnen es nicht sein -- aber es gibt keinen irreligisen ,musiker4 ,und es hngt hiemit auch zusammen1 warum die ,englnder keinen bedeutenden ,architekten1 und nie einen hervorragenden ,philosophen hervorgebracht haben4 ,berkeley ist wie ,swift und ,sterne ein ,ire1 ,erigena1 ,carlyle und ,hamilton1 ebenso wie ,burns1 sind ,schotten4 ,shakespeare und ,shelley1 die zwei grten ,englnder1 bezeichnen noch lange nicht die ,gipfel der ,menschheit1 sie reichen auch nicht entfernt hinan an ,dante1 oder an ,aischylos4 ,und wenn wir nun die englischen ,philosophen betrachten1 so sehen wir1 wie von ihnen seit dem ,mittelalter stets die ,reaktion gegen alle ,tiefe ausgegangen ist3 von ,wilhelm von ,occam und ,duns ,scotus angefangen1 ber ,roger ,baco und seinen ,namensvetter den ,kanzler1 den ,spinoza so geistesverwandten ,hobbes und den seichten ,locke1 bis zu ,hartley1 ,priestley1 ,bentham1 den beiden ,mill1 ,lewes1 ,huxley1 ,spencer4 ,damit sind aber aus der ,geschichte der englischen ,philosophie die wichtigsten ,namen auch schon aufgezhlt2 denn ,adam ,smith und ,david ,hume waren ,schotten4 ,vergessen wir niemals1 da uns aus ,england die seelenlose ,psychologie gekommen ist6 ,der ,englnder hat dem ,deutschen als tchtiger ,empiriker1 als ,realpolitiker im ,praktischen wie im ,theoretischen imponiert1 aber damit ist seine ,wichtigkeit fr die ,philosophie auch erschpft4 ,es hat noch nie einen tieferen ,denker gegeben1 der beim ,empirismus stehen geblieben ist2 und noch nie einen ,englnder1 der ber ihn selbstndig hinausgekommen wre4 ,dennoch darf man den ,englnder nicht mit dem ,juden verwechseln4 ,im ,englnder ist viel mehr ,transcendentes als im ,juden1 nur ist sein ,sinn mehr vom ,transcendenten aufs ,empirische1 als vom ,empirischen aufs ,transcendente gerichtet4 ,sonst wre er nicht so humorvoll1 wie er es ist1 indes dem ,juden der ,humor fehlt1 indem dieser vielmehr selbst1 nach der ,sexualitt1 das ergiebigste ,objekt alles ,witzes ist4 ,ich wei wohl1 ein wie schwieriges ,problem das ,lachen und der ,humor ist2 so schwierig wie alles1 was nur menschlich und nicht auch tierisch ist1 so schwierig1 da ,schopenhauer gar nichts ,rechtes1 und selbst ,jean ,paul nichts ganz ,befriedigendes ber den ,gegenstand zu sagen wei4 ,im ,humor liegt zunchst vielerlei3 fr manche ,menschen scheint er eine feinere ,form des ,mitleids mit anderen oder mit sich selbst zu bedeuten2 aber damit ist nichts ausgesprochen1 was gerade fr den ,humor ausschlielich charakteristisch wre4 ,in ihm mag bewutes ,pathos der ,distanz zum ,ausdruck kommen -- beim gnzlich unpathetischen ,menschen2 aber auch hiemit ist nichts gerade fr ihn ,entscheidendes gewonnen4 ,das ,wesentlichste im ,humor scheint mir eine bermige ,betonung des ,empirischen1 um dessen ,unwichtigkeit eben hiedurch klarer darzustellen4 ,lcherlich ist im ,grunde alles1 was verwirklicht ist2 und hierauf grndet sich der ,humor1 so ist er das ,widerspiel der ,erotik4 ,will diese aus dem ,begrenzten ins ,unbegrenzte1 so lt der ,humor auf das ,begrenzte sich nieder1 schiebt es allein in den ,vordergrund der ,bhne1 und stellt es blo1 indem er es von allen ,seiten betrachtet4 ,nur der ,humorist hat den ,sinn fr das ,kleine und den ,zug zum ,kleinen2 sein ,reich ist weder ,meer noch ,gebirge1 sein ,gebiet ist das ,flachland4 ,darum sucht er mit ,vorliebe das ,idyll auf und vertieft sich in jedes ,einzelding3 aber immer nur1 um sein ,miverhltnis zum ,ding an sich zu enthllen4 ,er blamiert die ,immanenz1 indem er sie von der ,transcendenz gnzlich loslst1 ja nicht einmal den ,namen der letzteren mehr nennt4 ,der ,witz sucht den ,widerspruch innerhalb der ,erscheinung auf1 der ,humor tut ihr den greren ,tort an1 sie wie ein in sich geschlossenes ,ganzes hinzustellen2 beide zeigen1 was alles mglich ist2 und kompromittieren hiedurch am grndlichsten die ,erfahrungswelt4 ,die ,tragik hingegen tut dar1 was in alle ,ewigkeit unmglich ist1 und so verneinen ,komik und ,tragik1 jede auf ihre ,weise1 die ,empirie1 obwohl sie eine das ,gegenteil der anderen zu sein scheinen4 ,der ,jude1 der nicht vom bersinnlichen kommt wie der ,humorist1 und nicht zum bersinnlichen will wie der ,erotiker1 hat kein ,interesse1 das ,gegebene geringer zu werten3 darum wird ihm das ,leben nie zum ,gaukelspiel1 nie zum ,tollhaus4 ,weil der ,humor hhere ,werte kennt1 als alle konkreten ,dinge1 und sie nur listig verschweigt1 ist er seinem ,wesen nach tolerant2 die ,satire1 sein ,gegenteil1 ist ihrem ,wesen nach intolerant und entspricht darum besser der eigentlichen ,natur des ,juden wie der des ,weibes4 ,juden und ,weiber sind humorlos1 aber spottlustig4 ,in ,rom hat es sogar eine ,verfasserin von ,satiren1 ,sulpicia mit ,namen1 gegeben4 ,weil die ,satire unduldsam ist1 macht sie den ,menschen in der ,gesellschaft am leichtesten unmglich4 ,der ,humorist1 der es zu verhindern wei1 da die ,kleinigkeiten und ,kleinlichkeiten der ,welt ihn und die anderen ,menschen ernstlich zu bekmmern anfangen1 ist der am liebsten gesehene ,gast in jeder ,gesellschaft4 ,denn der ,humor rumt wie die ,liebe ,berge aus dem ,wege2 er ist eine ,verhaltungsweise1 die ein soziales ,leben1 d4 h4 eine ,gemeinsamkeit unter einer hheren ,idee1 sehr begnstigt4 ,der ,jude ist denn auch nicht1 der ,englnder in hohem ,mae sozial veranlagt4 ,der ,vergleich des ,juden mit dem ,englnder versagt also noch viel frher als sein ,vergleich mit dem ,weibe4 ,der ,grund1 aus welchem dennoch hier wie dort ,ausfhrlichkeit geboten schien1 liegt in der ,hitze des ,kampfes1 welcher um ,wert und ,wesen des ,judentums seit lngster ,zeit gefhrt wird4 ,auch darf ich hier wohl auf ,wagner mich berufen1 den das ,problem des ,judentums am intensivsten1 von ,anfang bis zuletzt1 beschftigt hat1 und der nicht nur im ,englnder einen ,juden hat wieder entdecken wollen3 auch ber seiner ,kundry1 der tiefsten ,frauengestalt der ,kunst1 schwebt unverkennbar der ,schatten des ,ahasverus4 ,noch mehr scheint es im ,sinne der ,parallele mit dem ,weibe gelegen1 und noch strker verleitet zu ihrer voreiligen ,annahme1 da -- nicht blo fr die ,augen des ,juden -- keine ,frau der ,welt die ,idee des ,weibes so vllig reprsentiert wie die ,jdin4 ,selbst vom ,arier wird sie hnlich empfunden3 man denke an ,grillparzers ,jdin von ,toledo4 ,dieser ,schein wird darum so leicht erregt1 weil die ,arierin vom ,arier auch das ,metaphysische als einen ,sexualcharakter fordert1 und von seinen religisen berzeugungen ebenso zu durchdringen ist1 wie von seinen anderen ,qualitten 7vgl4 ,kapitel #i gegen ,ende und ,kapitel #ab74 ,in ,wirklichkeit gibt es freilich dennoch nur ,christen und nicht ,christinnen4 ,die ,jdin aber kann1 sowohl als kinderreiche ,hausmutter wie als wollstige ,odaliske1 die ,weiblichkeit in ihren beiden ,polen1 als ,kypris und als ,kybele1 darum vollstndiger zu reprsentieren scheinen1 weil der ,mann1 der sie sexuell ergnzt und geistig imprgniert1 der ,mann1 der sie fr sich geschaffen hat1 selber so wenig ,transcendentes in sich birgt4 ,die ,kongruenz zwischen ,judentum und ,weiblichkeit scheint eine vllige zu werden1 sobald auf die unendliche ,vernderungsfhigkeit des ,juden zu reflektieren begonnen wird4 ,das groe ,talent der ,juden fr den ,journalismus1 die ,beweglichkeit des jdischen ,geistes1 der ,mangel an einer wurzelhaften und ursprnglichen ,gesinnung -- lassen sie nicht von den ,juden wie von den ,frauen es gelten3 sie sind nichts1 und knnen eben darum alles werden8 ,der ,jude ist ,individuum1 aber nicht ,individualitt2 dem niederen ,leben ganz zugewandt1 hat er kein ,bedrfnis nach der persnlichen ,fortexistenz3 es fehlt ihm das wahre1 unvernderliche1 das metaphysische ,sein1 er hat keinen ,teil am hheren1 ewigen ,leben4 ,und doch gehen gerade hier ,judentum und ,weiblichkeit in entscheidender ,weise auseinander2 das ,nicht-,sein und ,alles-,werden-,knnen ist im ,juden ein anderes als in der ,frau4 ,die ,frau ist die ,materie1 die passiv jede ,form annimmt4 ,im ,juden liegt zunchst unleugbar eine gewisse ,aggressivitt3 nicht durch den groen ,eindruck1 den andere auf ihn hervorbringen1 wird er rezeptiv1 er ist nicht suggestibler als der ,arier2 sondern er pat sich den verschiedenen ,umstnden und ,erfordernissen1 jeder ,umgebung und jeder ,rasse selbstttig an2 wie der ,parasit1 der in jedem ,wirte ein anderer wird1 und so vllig ein verschiedenes ,aussehen gewinnt1 da man ein neues ,tier vor sich zu haben glaubt1 whrend er doch immer derselbe geblieben ist4 ,er assimiliert sich allem und assimiliert es so sich2 und er wird hiebei nicht vom anderen unterworfen1 sondern unterwirft sich so ihn4 ,das ,weib ist ferner gar nicht1 der ,jude eminent begrifflich veranlagt1 womit auch seine ,neigung fr die ,jurisprudenz zusammenhngt1 welcher die ,frau nie ,geschmack abgewinnen wird2 und auch in dieser begrifflichen ,natur des ,juden kommt seine ,aktivitt zum ,ausdruck1 eine ,aktivitt freilich von ganz eigentmlicher ,art1 keine ,aktivitt der selbstschpferischen ,freiheit des hheren ,lebens4 ,der ,jude ist ewig wie das ,weib1 ewig nicht als ,persnlichkeit1 sondern als ,gattung4 ,er ist nicht unmittelbar wie der arische ,mann1 aber seine ,mittelbarkeit ist trotzdem eine andere als die des ,weibes4 ,am tiefsten wird die ,erkenntnis des eigentlich-jdischen ,wesens erschlossen durch die ,irreligiositt des ,juden4 ,es ist hier nicht der ,ort fr eine ,untersuchung des ,religionsbegriffes1 und es sei denn unter ,religion1 ohne eine ,begrndung1 die notgedrungen langatmig werden und vom ,thema weit abfhren mte1 zunchst die ,bejahung alles ewigen1 aus den ,daten des niederen nie abzuleitenden1 nie zu erweisenden hheren ,lebens im ,menschen durch den ,menschen verstanden4 ,der ,jude ist der unglubige ,mensch4 ,glaube ist jene ,handlung des ,menschen1 durch welche er in ,verhltnis zu einem ,sein tritt4 ,der religise ,glaube richtet sich nur speziell auf das absolute ,sein4 ,und der ,jude ist nichts1 im tiefsten ,grunde darum1 weil er nichts glaubt4 ,glaube aber ist alles4 ,mag ein ,mensch an ,gott glauben oder nicht1 es kommt nicht alles darauf an3 wenn er nur wenigstens an seinen ,atheismus glaubt4 ,das aber ist es eben2 der ,jude glaubt gar nichts1 er glaubt nicht an seinen ,glauben1 er zweifelt an seinem ,zweifel4 ,er ist nie ganz durchdrungen von seinem ,jubel1 aber ebensowenig fhig1 vllig von seinem ,unglck erfllt zu werden4 ,er nimmt sich nie ernst1 und darum nimmt er auch keinen anderen ,menschen1 keine andere ,sache wahrhaft ernst4 ,hiemit ist die wesentliche ,differenz zwischen dem ,juden und dem ,weibe endlich bezeichnet4 ,ihre hnlichkeit beruht zu allertiefst darauf1 da er1 so wenig wie sie1 an sich selbst glaubt4 ,aber sie glaubt an den anderen1 an den ,mann1 an das ,kind1 an die ,liebe2 sie hat einen ,schwerpunkt1 nur liegt er auerhalb ihrer4 ,der ,jude aber glaubt nichts1 weder in sich noch auer sich2 auch im ,fremden hat er keinen ,halt1 auch in ihm schlgt er keine ,wurzeln gleich dem ,weibe4 ,und nur gleichsam symbolisch erscheint sein ,mangel an irgend welcher ,bodenstndigkeit in seinem so tiefen ,unverstndnis fr allen ,grundbesitz und seiner ,vorliebe fr das mobile ,kapital4 ,die ,frau glaubt an den ,mann1 an den ,mann auer sich oder an den ,mann in sich1 an den ,mann1 von dem sie geistig imprgniert worden ist1 und kann auf diese ,weise sogar sich selbst ernst nehmen4#ic ,der ,jude hlt nie etwas wirklich fr echt und unumstlich1 fr heilig und unverletzbar4 ,darum ist er berall frivol1 und alles bewitzelnd2 er glaubt keinem ,christen sein ,christentum1 geschweige denn einem ,juden die ,ehrlichkeit seiner ,taufe4 ,aber er ist auch nicht wirklich realistisch und keineswegs ein echter ,empiriker4 ,hier ist an den frheren ,aufstellungen1 die1 zum ,teile1 an ,h4 ,s4 ,chamberlain sich anschlossen1 die wichtigste ,einschrnkung vorzunehmen4 ,der ,jude ist nicht eigentlich immanent wie der englische ,erfahrungsphilosoph2 denn der ,positivismus des bloen ,empiristen glaubt an einen ,abschlu alles menschenmglichen ,wissens im ,bereiche der ,sinnflligkeit1 er hofft auf die ,vollendung des ,systemes exakter ,wissenschaft4 ,der ,jude aber glaubt auch an das ,wissen nicht2 und doch er ist darum keineswegs ,skeptiker1 denn ebensowenig ist er vom ,skeptizismus berzeugt4 ,dagegen waltet noch ber einem gnzlich ametaphysischen ,systeme wie dem des ,avenarius eine weihevolle ,sorgfalt1 ja selbst ber die relativistischen ,anschauungen von ,ernst ,mach ist eine vertrauensvolle ,frmmigkeit ausgebreitet4 ,der ,empirismus mag nicht tief sein2 jdisch ist er darum nicht zu nennen4 ,der ,jude ist der unfromme ,mensch im weitesten ,sinne4 ,frmmigkeit aber ist der ,grund von allem1 und die ,basis1 auf der alles andere erst sich erhebt4 ,man hlt den ,juden schon fr prosaisch1 weil er nicht schwungvoll ist1 und nach keinem ,urquell des ,seins sich sehnt2 mit ,unrecht4 ,alle echte innere ,kultur1 und was immer ein ,mensch fr ,wahrheit halte1 da es fr ihn ,kultur1 da es fr ihn ,wahrheit1 da es fr ihn ,werte gibt1 das ruht auf dem ,grunde des ,glaubens1 es bedarf der ,frmmigkeit4 ,und ,frmmigkeit ist nicht etwas1 das blo in der ,mystik und in der ,religion sich offenbart2 auch aller ,wissenschaft und aller ,skepsis1 allem1 womit der ,mensch es innerlich ernst meint1 liegt sie am tiefsten zu ,grunde4 ,da sie auf verschiedene ,weise sich uern mag1 ist sicher3 ,begeisterung und ,sachlichkeit1 hoher ,enthusiasmus und tiefer ,ernst1 das sind die zwei vornehmsten ,arten1 in welchen sie zum ,vorschein gelangt4 ,der ,jude ist nie schwrmerisch1 aber er ist auch nicht eigentlich nchtern2 er ist nicht ekstatisch1 aber er ist auch nicht trocken4 ,fehlt ihm der niedere wie der geistige ,rausch1 ist er so wenig ,alkoholiker1 als hherer ,verzckung fhig1 so ist er darum noch nicht khl1 und noch in weiter ,ferne von der ,ruhe berzeugender ,argumentation3 seine ,wrme schwitzt1 und seine ,klte dampft4 ,seine ,beschrnkung wird immer ,magerkeit1 seine ,flle immer ,schwulst4 ,kommt er1 wenn er zur schrankenlosen ,begeisterung des ,gefhles den ,aufflug wagt1 nie weit ber das ,pathetische hinaus1 so unterlt er1 auch wenn er in den engsten ,fesseln des ,gedankens sich zu bewegen unternimmt1 doch nicht1 geruschvoll mit seinen ,ketten zu rasseln4 ,und drngt es ihn auch kaum zum ,ku der ganzen ,welt1 er bleibt gegen sie darum nicht minder zudringlich4 ,alle ,sonderung und alle ,umschlingung1 alle ,strenge und alle ,liebe1 alle ,sachlichkeit und alles ,hymnische1 jede wahre1 unverlogene ,regung im ,menschenherzen1 sei sie ernst oder freudig1 ruht zuletzt auf der ,frmmigkeit4 ,der ,glaube mu nicht1 wie im ,genius1 im religisesten ,menschen1 auf eine metaphysische ,entitt sich beziehen -- ,religion ist ,setzung seiner selbst und der ,welt mit sich selbst -- er mag auch auf ein empirisches ,sein sich erstrecken1 und hierin gleichsam vllig aufzugehen scheinen3 es ist doch nur ein und derselbe ,glaube an ein ,sein1 an einen ,wert1 eine ,wahrheit1 an ein ,absolutes1 an einen ,gott4 ,religion ist ,schpfung des ,alls2 und alles1 was im ,menschen ist1 ist nur durch ,religion4 ,der ,jude ist demnach nicht der religise ,mensch1 wofr man ihn so oft ausgegeben hat2 sondern der irreligise ,mensch ' 4#id ,soll ich dies nun noch begrnden8 ,soll ich lange ausfhren1 wie der ,jude ohne ,eifer im ,glauben ist1 und darum die jdische ,konfession die einzige1 die um keinen ,proselyten wirbt1 der zum ,judentum bergetretene dessen ,bekennern selbst das grte ,rtsel und die grte ,verlegenheit8#ie ,soll ich ber das ,wesen des jdischen ,gebetes hier mich verbreiten und seine ,formelhaftigkeit1 seinen ,mangel an jener ,inbrunst1 die nur der ,augenblick geben kann1 betonen8 ,soll ich endlich wiederholen1 was die jdische ,religion ist3 keine ,lehre vom ,sinn und ,zweck des ,lebens1 sondern eine historische ,tradition1 zusammenzufassen in dem einen bergang durchs rote ,meer1 gipfelnd also in dem ,danke des flchtenden ,feigen an den mchtigen ,erretter8 ,es wre wohl auch sonst klar3 der ,jude ist der irreligise ,mensch1 und von jedem ,glauben am allerweitesten entfernt4 ,er setzt nicht sich selbst und mit sich die ,welt1 worin das ,wesentliche in der ,religion besteht4 ,aller ,glaube ist heroisch3 der ,jude aber kennt weder den ,mut noch das ,frchten1 als das ,gefhl des bedrohten ,glaubens2 er ist weder sonnenhaft noch dmonisch4 ,nicht also1 wie ,chamberlain glaubt1 ,mystik1 sondern ,frmmigkeit ist das1 was dem ,juden zu allerletzt mangelt4 ,wre er nur ehrlicher ,materialist1 wre er nur bornierter ,entwicklungsanbeter6 ,aber er ist nicht ,kritiker1 sondern nur ,kritikaster1 er ist nicht ,skeptiker nach dem ,bilde des ,cartesius1 nicht ,zweifler1 um aus dem grten ,mitrauen zur grten ,sicherheit zu gelangen2 sondern absoluter ,ironiker wie -- hier kann ich eben nur einen ,juden nennen -- wie ,heinrich ,heine4 ,er ist gar nicht echter ,revolutionr 7denn woher kme ihm die ,kraft und der innere ,elan der ,emprung871 und unterscheidet sich eben hiedurch vom ,franzosen3 er ist nur zersetzend1 und gar nie wirklich zerstrend4 ,und was ist er nun selbst1 der ,jude1 wenn er nichts von alledem ist1 was sonst ein ,mensch sein kann8 ,was geht in ihm wahrhaft vor1 wenn er ohne irgend welches ,letzte ist1 ohne einen ,grund1 auf den das ,senkblei des ,psychologen am ,ende doch hart und vernehmlich stiee8 ,des ,juden psychische ,inhalte sind smtlich mit einer gewissen ,zweiheit oder ,mehrheit behaftet2 ber diese ,ambiguitt1 diese ,duplizitt1 ja ,multiplizitt kommt er nie hinaus4 ,er hat immer noch eine ,mglichkeit1 noch viele ,mglichkeiten1 wo der ,arier1 ohne rmer im ,blicke zu sein1 unbedingt sich entscheidet und whlt4 ,diese innere ,vieldeutigkeit1 diesen ,mangel an unmittelbarer innerer ,realitt irgend eines psychischen ,geschehens1 die ,armut an jenem ,an- und ,frsich-,sein1 aus welchem allein hchste ,schpferkraft flieen kann1 glaube ich als die ,definition dessen betrachten zu mssen1 was ich das ,jdische als ,idee genannt habe4#if ,es ist wie ein ,zustand vor dem ,sein1 ein ewiges ,irren drauen vor dem ,tore der ,realitt4 ,mit nichts kann der ,jude sich wahrhaft identifizieren1 fr keine ,sache sein ,leben ganz und gar einsetzen4#ig ,nicht der ,eiferer1 sondern der ,eifer fehlt dem ,juden3 weil ihm alles ,ungeteilte1 alles ,ganze fremd ist4 ,es ist die ,einfalt des ,glaubens1 die ihm abgeht1 und weil er diese ,einfalt nicht hat1 und keine wie immer geartete letzte ,position bedeutet1 darum scheint er gescheiter als der ,arier1 und entwindet sich elastisch jeder ,unterdrckung4#ih ,innerliche ,vieldeutigkeit1 ich mchte es wiederholen1 ist das absolut ,jdische1 ,einfalt das absolut ,unjdische4 ,die ,frage des ,juden ist die ,frage1 die ,elsa an ,lohengrin richtet3 die ,unfhigkeit1 irgend einer ,verkndigung1 sei es auch der inneren ,offenbarung1 die ,unmglichkeit1 irgend einem ,sein schlechthin zu glauben4 ,man wird vielleicht einwenden1 jenes zwiespltige ,sein finde sich nur bei den zivilisierten ,juden1 in welchen die alte ,orthodoxie neben der modernen ,gesittung noch fortwirke4 ,aber das wre weit gefehlt4 ,seine ,bildung lt das ,wesen des ,juden nur darum stets noch klarer zum ,vorschein kommen1 weil es so an ,dingen sich bettigt1 die mit tieferem ,ernste erwogen sein wollen1 als materielle ,geldgeschfte4 ,der ,beweis1 da der ,jude an sich nicht eindeutig ist1 lt sich erbringen3 der ,jude singt nicht4 ,nicht aus ,schamhaftigkeit1 sondern weil er sich seinen ,gesang nicht glaubt4 ,so wenig die ,vieldeutigkeit des ,juden mit eigentlicher1 realer ,differenziertheit oder ,genialitt1 so wenig hat seine eigentmliche ,scheu vor dem ,gesang1 oder auch nur vor dem lauten hellen ,worte1 mit echter ,zurckhaltung etwas zu tun4 ,alle ,scham ist stolz2 jene ,abneigung des ,juden ist aber ein ,zeichen seiner inneren ,wrdelosigkeit3 denn das unmittelbare ,sein versteht er nicht1 und er wrde sich schon lcherlich finden und kompromittiert fhlen1 wenn er nur snge4 ,schamhaftigkeit umfat alle ,inhalte1 die mit dem ,ich des ,menschen1 durch eine innige ,kontinuitt fester verknpft sind2 die fragliche ,gne des ,juden aber erstreckt sich auch auf ,dinge1 die ihm keineswegs heilig sein knnen1 die er also nicht zu profanieren frchten mte1 wenn er ffentlich die ,stimme wrde erheben sollen4 ,und abermals trifft dies mit der ,unfrmmigkeit des ,juden zusammen3 denn alle ,musik ist absolut1 und besteht wie losgelst von aller ,unterlage2 nur darum hat sie unter allen ,knsten die engste ,beziehung zur ,religion1 und ist der einfache ,gesang1 der eine einzelne ,melodie mit ganzer ,seele erfllt1 unjdisch wie jene4 ,ich glaube nun gerade deutlich genug gewesen zu sein1 um nicht darber schlecht verstanden zu werden1 was ich mit dem eigentlichen ,wesen des ,judentums meine4 ,ibsens ,knig ,hkon in den ,kronprtendenten1 sein ,dr4 ,stockmann im ,volksfeind mgen es1 wenn es dessen bedrfen sollte1 noch klarer machen1 was dem echten ,juden in alle ,ewigkeit unzugnglich ist3 das unmittelbare ,sein1 das ,gottesgnadentum1 der ,eichbaum1 die ,trompete1 das ,siegfriedmotiv1 die ,schpfung seiner selbst1 das ,wort3 ich bin4 ,der ,jude ist wahrhaftig das ,stiefkind ,gottes auf ,erden2 und es gibt denn auch keinen 7mnnlichen7 ,juden1 der nicht1 wenn auch noch so dumpf1 an seinem ,judentum1 das ist im tiefsten ,grunde1 an seinem ,unglauben1 litte4 ,judentum und ,christentum1 jenes das zerrissenste1 der inneren ,identitt barste1 dieses das glaubenskrftigste1 gottvertrauendste ,sein1 sie bilden so den weitesten1 unermelichsten ,gegensatz4 ,christentum ist hchstes ,heldentum2 der ,jude aber ist nie einheitlich und ganz4 ,darum eben ist der ,jude feige1 und der ,heros sein uerster ,gegenpol4 ,h4 ,s4 ,chamberlain hat von dem furchtbaren1 unheimlichen ,unverstndnis des echten ,juden fr die ,gestalt und die ,lehre ,christi1 fr den ,krieger wie fr den ,dulder in ihm1 fr sein ,leben wie fr sein ,sterben1 viel ,wahres und ,treffendes gesagt4 ,aber es wre irrig1 zu glauben1 der ,jude hasse ,christum2 der ,jude ist nicht der ,antichrist1 er hat zu ,jesus nur eigentlich gar keine ,beziehung2 es gibt streng genommen nur ,arier -- ,verbrecher -- die ,christum hassen4 ,der ,jude fhlt sich durch ihn nur1 als ein seinem ,witze nicht recht ,angreifbares1 weil seinem ,verstndnis ,entrcktes1 gestrt und unangenehm gergert4 ,dennoch ist die ,sage vom ,neuen ,testament als reifster ,blte und hchster ,vollendung des ,alten1 und die knstliche ,vermittelung1 welche das letztere den messianischen ,verheiungen des ersteren angepat hat1 den ,juden sehr zustatten gekommen2 sie ist ihr strkster uerer ,schutz gewesen4 ,da nun trotz dieses polaren ,verhltnisses gerade aus dem ,judentum das ,christentum hervorgegangen ist1 bildet eines der tiefsten psychologischen ,rtsel3 es ist kein anderes ,problem als die ,psychologie des ,religionsstifters1 um die es sich hier handelt4#ii ,wodurch unterscheidet sich der geniale ,religionsstifter von allem brigen ,genie8 ,welche innere ,notwendigkeit treibt ihn1 ,religion zu stiften8 ,es kann keine andere sein1 als da er selbst nicht immer an den ,gott geglaubt hat1 den er verkndet4 ,die berlieferung erzhlt von ,buddha wie von ,christus1 welchen ,versuchungen sie ausgesetzt waren1 viel strkeren als alle anderen ,menschen4 ,zwei weitere1 ,mohammed und ,luther1 sind epileptisch gewesen4 ,die ,epilepsie aber ist die ,krankheit des ,verbrechers3 ,csar1 ,narses1 ,napoleon1 die groen ,verbrecher1 haben smtlich an der ,fallsucht gelitten1 und ,flaubert und ,dostojewskij1 welche zu ihr wenigstens tendierten1 hatten beide auerordentlich viel vom ,verbrecher in sich1 ohne natrlich ,verbrecher zu sein4 ,der ,religionsstifter ist jener ,mensch1 der ganz gottlos gelebt und dennoch zum hchsten ,glauben sich durchgerungen hat4 ,wie es mglich sei1 da ein natrlicherweise bser ,mensch sich selbst zum guten ,menschen mache1 das bersteigt alle unsere ,begriffe2 denn wie kann ein bser ,baum gute ,frchte bringen8 so fragt ,kant in seiner ,religionsphilosophie1 und bejaht dennoch prinzipiell diese ,mglichkeit3 ,denn1 ungeachtet jenes ,abfalles erschallt doch das ,gebot3 wir sollen bessere ,menschen werden1 unvermindert in unserer ,seele2 folglich mssen wir es auch knnen 44 ,jene unbegreifliche ,mglichkeit der vollstndigen ,wiedergeburt eines ,menschen1 der alle ,jahre und ,tage seines frheren ,lebens als bser ,mensch gelebt hat1 dieses hohe ,mysterium ist in jenen sechs oder sieben ,menschen verwirklicht1 welche die groen ,religionen der ,menschheit begrndet haben4 ,hiedurch scheiden sie sich vom eigentlichen ,genie3 in diesem berwiegt von ,geburt an die ,anlage zum ,guten4 ,alle ,genialitt ist nur hchste ,freiheit vom ,naturgesetz4 ,von der ,gewalt1 die alle ,wesen bindet1 ,befreit der ,mensch sich1 der sich berwindet4 ,wenn dies so sich verhlt1 dann ist der ,religionsstifter der genialste ,mensch4 ,denn er hat am meisten berwunden4 ,er ist der ,mensch1 dem das gelungen ist1 was die tiefsten ,denker der ,menschheit nur zaghaft1 nur um ihre ethische ,weltanschauung1 um die ,freiheit der ,wahl nicht preisgeben zu mssen1 als mglich hingestellt haben3 die vllige ,neugeburt des ,menschen1 seine ,regeneration1 die gnzliche ,umkehr des ,willens4 ,die anderen groen ,geister haben zwar auch den ,kampf mit dem ,bsen zu fhren1 aber bei ihnen neigt die ,wagschale von vornherein entschieden zum ,guten4 ,nicht so beim ,religionsgrnder4 ,in ihm ist so viel ,bses1 so viel ,machtwille1 so viel irdische ,leidenschaft1 da er #dj ,tage in der ,wste1 ununterbrochen1 ohne ,nahrung1 ohne ,schlaf1 mit dem ,feind in sich kmpft4 ,erst dann hat er gesiegt3 nicht zum ,tode ist er eingegangen1 sondern das hchste ,leben hat er in sich befreit4 ,wre das anders1 so fehlte jeder ,impuls zur ,glaubensstiftung4 ,der ,religionsgrnder will und mu nichts anderes den ,menschen bringen1 als was ihm1 dem belastetsten von allen1 gelungen ist3 den ,bund mit der ,gottheit zu schlieen4 ,er wei1 da er der schuldbeladenste ,mensch ist2 und er shnt die grte ,schuldsumme durch den ,tod am ,kreuze4 ,im ,judentum waren zwei ,mglichkeiten4 ,vor ,christi ,geburt lagen sie noch beisammen1 und es war noch nicht gewhlt worden4 ,es war eine ,diaspora da1 und zugleich wenigstens eine ,art ,staat3 ,negation und ,position1 beide waren nebeneinander vorhanden4 ,christus ist der ,mensch1 der die strkste ,negation1 das ,judentum1 in sich berwindet1 und so die strkste ,position1 das ,christentum1 als das dem ,judentum ,entgegengesetzteste1 schafft4 ,aus dem ,zustand vor dem ,sein trennen sich ,sein und ,nicht-,sein4 ,jetzt sind die ,lose gefallen3 das alte ,israel scheidet sich in ,juden und in ,christen1 der ,jude1 wie wir ihn kennen1 wie ich ihn beschrieben habe1 entsteht zugleich mit dem ,christen4 ,die ,diaspora wird nun vollstndig1 und aus dem ,judentum verschwindet die ,mglichkeit zur ,gre3 ,menschen wie ,jesaias1 jenen gewaltigsten ,mann des alten ,israel1 hat das ,judentum seither nicht wieder hervorbringen knnen4 ,christentum und ,judentum bedingen sich welthistorisch wie ,position und ,negation4 ,in ,israel waren die hchsten ,mglichkeiten1 die je einem ,volke beschieden waren3 die ,mglichkeit ,christi4 ,die andere ,mglichkeit ist der ,jude4 ,ich hoffe nicht miverstanden zu werden3 ich will dem ,judentum nicht eine ,beziehung zum ,christentum andichten1 die ihm fremd ist4 ,das ,christentum ist die absolute ,negation des ,judentums2 aber es hat zu diesem dasselbe ,verhltnis1 welches alle ,dinge mit ihren ,gegenteilen1 jede ,position mit der ,negation verbindet1 welche durch sie berwunden ist4#ajj ,noch mehr als ,frmmigkeit und ,judentum1 sind ,christentum und ,judentum nur aneinander1 und durch ihre wechselseitige ,ausschlieung1 zu definieren4 ,das ,judentum ist der ,abgrund1 ber dem das ,christentum aufgerichtet ist1 und darum der ,jude die strkste ,furcht und die tiefste ,abneigung des ,ariers4#aja ,ich vermag nicht mit ,chamberlain zu glauben1 da die ,geburt des ,heilands in ,palstina ein bloer ,zufall knne gewesen sein4 ,christus war ein ,jude1 aber nur1 um das ,judentum in sich am vollstndigsten zu berwinden2 denn wer ber den mchtigsten ,zweifel gesiegt hat1 der ist der glubigste1 wer ber die deste ,negation sich erhoben hat1 der positivste ,bejaher4 ,christus ist der grte ,mensch1 weil er am grten ,gegner sich gemessen hat4 ,vielleicht ist er der einzige ,jude und wird es bleiben1 dem dieser ,sieg ber das ,judentum gelungen3 der erste ,jude wre der letzte1 der ganz und gar ,christ geworden ist2 vielleicht aber liegt auch heute noch im ,judentum die ,mglichkeit1 den ,christ hervorzubringen1 vielleicht sogar mu auch der nchste ,religionsstifter abermals erst durch das ,judentum hindurchgehen4 ,wenn also im ,juden vielleicht noch immer die hchsten ,mglichkeiten1 so liegen doch in ihm die geringsten ,wirklichkeiten2 er ist wohl der zum ,meisten veranlagte1 und doch zugleich der innerlich des ,wenigsten mchtige ,mensch4 99 99 99 99 99 ,unsere heutige ,zeit lt das ,judentum auf der hchsten ,hhe erblicken1 die es seit den ,tagen des ,herodes erklommen hat4 ,jdisch ist der ,geist der ,modernitt1 von wo man ihn betrachte4 ,die ,sexualitt wird bejaht1 und die heutige ,gattungsethik singt zum ,koitus den ,hymenaios4 ,der unglckliche ,nietzsche ist wahrhaftig nicht verantwortlich fr die groe ,vereinigung von natrlicher ,zuchtwahl und natrlicher ,unzuchtwahl1 deren schmhlicher ,apostel sich ,wilhelm ,blsche nennt4 ,er hat ,verstndnis gehabt fr die ,askese1 und nur unter der eigenen zu sehr gelitten1 um nicht ihr ,gegenteil oft wnschenswerter zu finden4 ,aber ,weiber und ,juden kuppeln1 ihr ,ziel ist es3 den ,menschen schuldig werden lassen4 ,unsere ,zeit1 die nicht nur die jdischeste1 sondern auch die weibischeste aller ,zeiten ist2 die ,zeit1 fr welche die ,kunst nur ein ,schweituch ihrer ,stimmungen abgibt1 die den knstlerischen ,drang aus den ,spielen der ,tiere abgeleitet hat2 die ,zeit des leichtglubigsten ,anarchismus1 die ,zeit ohne ,sinn fr ,staat und ,recht1 die ,zeit der ,gattungs-,ethik1 die ,zeit der seichtesten unter allen denkbaren ,geschichtsauffassungen 7des historischen ,materialismus71 die ,zeit des ,kapitalismus und des ,marxismus1 die ,zeit1 der ,geschichte1 ,leben1 ,wissenschaft1 alles nur mehr konomie und ,technik ist2 die ,zeit1 die das ,genie fr eine ,form des ,irrsinns erklrt hat1 die aber auch keinen einzigen groen ,knstler1 keinen einzigen groen ,philosophen mehr besitzt1 die ,zeit der geringsten ,originalitt und der grten ,originalittshascherei2 die ,zeit1 die an die ,stelle des ,ideals der ,jungfrulichkeit den ,kultus der ,demi-,vierge gesetzt hat3 diese ,zeit hat auch den ,ruhm1 die erste zu sein1 welche den ,koitus bejaht und angebetet hat4 ,aber dem neuen ,judentum entgegen drngt ein neues ,christentum zum ,lichte2 die ,menschheit harrt des neuen ,religionsstifters1 und der ,kampf drngt zur ,entscheidung wie im ,jahre eins4 ,zwischen ,judentum und ,christentum1 zwischen ,geschft und ,kultur1 zwischen ,weib und ,mann1 zwischen ,gattung und ,persnlichkeit1 zwischen ,unwert und ,wert1 zwischen irdischem und hherem ,leben1 zwischen dem ,nichts und der ,gottheit hat abermals die ,menschheit die ,wahl4 ,das sind die beiden ,pole3 es gibt kein drittes ,reich4 ,,xiv4 ,kapitel4 ,das ,weib und die ,menschheit4 ,nun erst ist es mglich1 gereinigt und gewaffnet nochmals vor die ,frage der ,emanzipation des ,weibes zu treten4 ,gereinigt1 weil nun nicht mehr die tausend fliegenden ,mcken jener ,zweideutigkeiten1 welche den ,gegenstand umspielen1 den ,blick trben2 gewaffnet1 weil im ,besitze fester theoretischer ,begriffe und sicherer ethischer ,anschauungen4 ,fern ab von dem ,tummelplatze der gewhnlichen ,kontroversen und selbst weit ber das ,problem der ungleichen ,begabung hinaus ist die ,untersuchung an ,punkte gelangt1 welche die ,rolle des ,weibes im ,weltganzen und den ,sinn seiner ,mission fr den ,menschen ahnen lieen4 ,darum sollen auch hier ,fragen von allzu besonderem ,charakter in die ,errterung nicht einbezogen werden2 diese ist nicht optimistisch genug1 auf die ,fhrung politischer ,geschfte von ihren ,resultaten einen ,einflu zu erhoffen4 ,darum verzichtet sie auf die ,ausarbeitung sozialhygienischer ,vorschlge1 und behandelt das ,problem vom ,standpunkte jener ,idee der ,menschheit1 die ber der ,philosophie von ,immanuel ,kant schwebt4 ,die ,gefahr ist gro1 welche dieser ,idee von der ,weiblichkeit droht4 ,den ,frauen ist in hohem ,grade die ,kunst verliehen den ,schein zu erregen1 als wren sie eigentlich asexuell und ihre ,sexualitt nur eine ,konzession an den ,mann4 ,denn fiele dieser ,schein weg1 wo bliebe dann die ,konkurrenz mehrerer1 vieler um eine8 ,sie haben aber1 untersttzt von ,mnnern1 die es ihnen glaubten1 heute dem anderen ,geschlechte beinahe dies einzureden vermocht1 da des ,mannes wichtigstes1 eigentlichstes ,bedrfnis die ,sexualitt sei1 da er erst vom ,weibe ,befriedigung seiner wahrsten und tiefsten ,wnsche erhoffen drfe1 da ,keuschheit fr ihn ein ,unnatrliches und ,unmgliches bilde4 ,wie oft knnen junge ,mnner1 die in ernster ,arbeit ,genugtuung finden1 von ,frauen1 denen sie nicht allzuhlich vorkommen1 und1 als ,liebhaber oder ,schwiegershne1 nicht allzuwenig zu versprechen scheinen1 es vernehmen1 da sie nicht so bermig studieren1 vielmehr ihr ,leben genieen sollten4 ,in diesen freundlichen ,mahnungen liegt1 natrlich gnzlich unbewut1 ein ,gefhl des ,weibes1 seine einzig auf den ,begattungsakt gerichtete ,sendung zu verfehlen1 nichts mehr zu sein1 mit seinem ganzen ,geschlechte alle ,bedeutung zu verlieren1 sowie der ,mann um andere als um sexuelle ,dinge sich zu bekmmern anfngt4 ,ob sich die ,frauen hierin je ndern werden1 ist fraglich4 ,man darf auch nicht glauben1 da sie je anders gewesen sind4 ,heute mag das sinnliche ,element strker hervortreten als frher1 denn unendlich viel in der ,bewegung ist nur ein ,hinberwollen von der ,mutterschaft zur ,prostitution2 sie ist als ,ganzes mehr ,dirnen-,emanzipation als ,frauen-,emanzipation1 und sicherlich ihren wirklichen ,resultaten nach vor allem3 ein mutigeres ,hervortreten des kokottenhaften ,elementes im ,weibe4 ,was neu scheint1 das ist das ,verhalten der ,mnner4 ,mit unter dem ,einflu des ,judentums sind sie heute nahe daran1 der weiblichen ,wertung ihrer selbst sich zu fgen1 ja selber sie sich anzueignen4 ,die mnnliche ,keuschheit wird verlacht1 gar nicht mehr verstanden1 das ,weib vom ,manne nicht mehr als ,snde1 als ,schicksal empfunden1 die eigene ,begierde weckt im ,manne keine ,scham mehr4 ,man sieht jetzt1 woher die ,forderung des ,sich-,auslebens1 der ,kaffeehausbegriff des ,dionysischen1 der ,kult ,goethes1 soweit ,goethe ,ovid ist1 woher diese ganze moderne ,koitus-,kultur eigentlich stammt4 ,denn es ist so weit1 da kaum je einer noch den ,mut findet1 zur ,keuschheit sich zu bekennen1 und fast jeder lieber so tut1 als wre er ein ,wstling4 ,geschlechtliche ,ausschweifungen bilden den beliebtesten ,gegenstand der ,renommage1 ja die ,sexualitt wird so hoch gewertet1 da der ,renommist schon ,mhe hat1 ,glauben zu finden2 die ,keuschheit hingegen steht in so geringem ,ansehen1 da gerade der wahrhaft ,keusche oft hinter dem ,scheine des ,rou sich verbirgt4 ,es ist sicher wahr1 da der ,schamhafte auch seiner ,scham sich schmt2 aber jene andere1 heutige ,scham ist nicht die ,scham der ,erotik1 sondern die ,scham des ,weibes1 weil es noch keinen ,mann gefunden1 noch keinen ,wert vom anderen ,geschlechte empfangen hat4 ,darum ist einer dem anderen zu zeigen beflissen1 mit welcher ,treue und pflichtgemer ,wonne er die sexuellen ,funktionen ausbt4 ,so bestimmt heute das ,weib1 das seiner ,natur nach am ,manne nur die sexuelle ,seite schtzen kann1 was mnnlich ist3 aus seinen ,hnden nehmen die ,mnner den ,mastab ihrer ,mnnlichkeit entgegen4 ,so ist die ,zahl der ,beischlfe1 das ,verhltnis1 das ,mdel1 in der ,tat die ,legitimation eines ,masculinums vor dem anderen geworden4 ,doch nein3 denn dann gibt es keine ,mnner mehr4 ,dagegen ist alle ,hochschtzung der ,virginitt ursprnglich vom ,manne ausgegangen1 und geht1 wo es ,mnner gibt1 noch immer von da aus3 sie ist die ,projektion des dem ,manne immanenten ,ideales fleckenloser ,reinheit auf den ,gegenstand seiner ,liebe4 ,man lasse sich nur hierin nicht beirren1 weder durch die ,angst und den ,schrecken vor der ,berhrung1 die sich so gern mglichst bald in ,zutraulichkeit transformieren1 noch durch die hysterische ,unterdrckung der sexuellen ,wnsche2 nicht durch den ueren ,zwang1 dem ,anspruch des ,mannes auf physische ,reinheit zu entsprechen1 weil sonst der ,kufer sich nicht einstellen wrde2 aber auch nicht durch jenes ,bedrfnis ,wert zu empfangen1 aus welchem die ,frau oft so lange auf jenen ,mann wartet1 der ihr am meisten ,wert schenken kann 7was man gemeinhin vllig verkehrt als hohe ,selbstschtzung solcher ,mdchen interpretiert74 ,will man wissen1 wie die ,frauen ber die ,jungfernschaft denken1 so kann dies freilich von vornherein kaum zweifelhaft sein1 nach der ,erkenntnis1 da das ,hauptziel der ,frauen die ,herbeifhrung des ,koitus berhaupt ist1 als durch welchen sie erst ,existenz gewinnen2 denn da die ,frau den ,koitus will und nichts anderes1 auch wenn sie1 fr ihre ,person1 noch so uninteressiert an der ,wollust scheinen mag1 das konnte aus der ,allgemeinheit der ,kuppelei bewiesen werden4 ,man mu1 um sich davon neu zu berzeugen1 betrachten1 mit welchen ,augen die ,frau ,jungfernschaft bei den anderen ,angehrigen ihres ,geschlechtes ansieht4 ,und da nimmt man wahr3 der ,zustand der ,nicht-,verheirateten wird von den ,frauen selbst sehr tief gestellt4 ,ja es ist eigentlich der weibliche ,zustand1 den das ,weib negativ bewertet4 ,die ,frauen schtzen jede ,frau berhaupt erst1 wenn sie verheiratet ist2 auch wenn sie an einen hlichen1 schwachen1 armen1 gemeinen1 tyrannischen1 unansehnlichen ,mann unglcklich verheiratet ist1 sie ist doch immerhin verheiratet1 will sagen1 hat ,wert1 hat ,existenz empfangen4 ,und wenn eine auch nur kurze ,zeit die ,herrlichkeiten eines ,maitressenlebens gekostet1 ja wenn sie ,straendirne geworden ist1 sie steht hher in der weiblichen ,schtzung als das alte ,frulein1 das einsam in seiner ,kammer nht und flickt1 ohne je einem ,manne1 in gesetzlicher oder ungesetzlicher ,verbindung1 fr lange oder fr einen rasch vergangenen ,taumel1 angehrt zu haben4 ,so aber wird auch das ganz junge ,mdchen1 wenn es durch krperliche ,vorzge sich auszeichnet1 vom ,weibe nie um seiner ,schnheit willen positiv gewertet -- der ,frau fehlt das ,organ des ,schn-,findens1 weil sie keinen ,wert zu projizieren hat -- sondern nur1 weil es leichtere ,aussicht hat1 einen ,mann an sich zu fesseln4 ,je schner eine ,jungfrau ist1 eine desto zuverlssigere ,promesse ist sie den anderen ,frauen1 desto wertvoller ist sie dem ,weibe als ,kupplerin1 seiner ,bestimmung als ,hterin der ,gemeinschaft nach2 nur dieser unbewute ,gedanke ist es1 der eine ,frau an einem schnen ,mdchen ,freude finden lt4 ,wie dies erst dann rein zum ,vorschein kommen kann1 wenn das wertende weibliche ,einzelindividuum bereits selbst ,existenz empfangen hat 7weil sonst der ,neid auf die ,konkurrentin1 und das ,gefhl1 die eigenen ,chancen im ,kampf um den ,wert durch sie vermindert zu sehen1 jene ,regungen berstimmen mu71 das wurde bereits besprochen4 ,zuerst mssen sie wohl sich selbst verkuppeln -- kuppeln kommt von copulare1 ein ,paar fertig bringen -- frher knnen es die anderen auch kaum verlangen4 ,die leider so allgemein gewordene ,geringschtzung der alten ,jungfer ist demnach durchaus vom ,weibe ausgegangen4 ,von einem bejahrten ,frulein wird man ,mnner oft mit ,respekt reden hren2 aber jede ,frau und jedes ,mdchen1 gleichgltig ob verheiratet oder nicht1 hat fr die ,betreffende nur die extremste ,geringschtzung1 mag dies auch in manchen ,fllen ihnen selbst gar nicht bewut werden4 ,eine verheiratete ,dame1 die fr geistreich und mannigfach talentiert gelten konnte1 und ihres ueren wegen so viele ,bewunderer zhlte1 da ,neid in diesem ,falle ganz auer ,frage steht1 hrte ich einmal ber ihre unschne und ltliche italienische ,lehrerin sich lustig machen1 weil diese wiederholt betont habe3 ,io sono ancora una vergine 7sie sei noch eine ,jungfrau74 ,freilich ist1 vorausgesetzt da die uerung richtig reproduziert war1 zuzugeben1 da die ltere eine ,tugend wohl nur aus der ,not gemacht hatte1 und jedenfalls selbst sehr froh gewesen wre1 ihre ,jungfernschaft auf irgend eine ,weise los zu werden1 ohne dadurch in der ,gesellschaft an ,ansehen einben zu mssen4 ,denn dies ist das ,wichtigste3 die ,frauen verachten und hhnen nicht nur die ,jungfernschaft anderer ,frauen1 sondern sie schtzen auch die eigene ,jungfernschaft als ,zustand uerst gering 7und nur als eine sehr gesuchte ,ware von hchstem ,anwert bei den ,mnnern hoch74 ,darum blicken sie zu jeder ,verheirateten wie zu einem hheren ,wesen empor4 ,wie sehr es dem ,weibe im tiefsten ,grunde speziell auf den ,sexualakt ankommt1 das kann man gerade an der wahren ,verehrung sehen1 welche erst ganz vor kurzem verheiratete ,frauen bei den jungen ,mdchen genieen3 ist doch der ,sinn ihres ,daseins diesen eben enthllt1 sie selbst auf dessen ,zenit gefhrt worden4 ,dagegen betrachtet jedes junge ,mdchen jedes andere als ein unvollkommenes ,wesen1 das seine ,bestimmung ebenso1 wie sie selbst1 erst noch erreichen will4 ,hiemit erachte ich als dargetan1 wie vollkommen die aus der ,kuppelei gezogene ,folgerung1 das ,virginitts-,ideal msse mnnlichen1 und knne nicht weiblichen ,ursprunges sein1 mit der ,erfahrung sich deckt4 ,der ,mann verlangt ,keuschheit von sich und von anderen1 am meisten von dem ,wesen1 das er liebt2 das ,weib will unkeusch sein knnen1 und es will ,sinnlichkeit auch vom ,manne1 nicht ,tugend4 ,fr ,musterknaben hat die ,frau kein ,verstndnis4 ,dagegen ist bekannt1 da sie stets dem in die ,arme fliegt1 welchem der ,ruf des ,don ,juan meilenweit vorauseilt4 ,die ,frau will den ,mann sexuell1 weil sie nur durch seine ,sexualitt ,existenz gewinnt4 ,nicht einmal fr die ,erotik des ,mannes1 als ein ,distanzphnomen1 sondern nur fr diejenige ,seite an ihm1 die unaufhaltsam das ,objekt ihres ,begehrens ergreift und sich aneignet1 haben die ,frauen einen ,sinn1 und es wirken ,mnner auf sie nicht1 bei denen ,brutalitts-,instinkte gar nicht oder wenig entwickelt sind4 ,selbst die hhere platonische ,liebe des ,mannes ist ihnen im ,grunde nicht willkommen2 sie schmeichelt ihnen und sie streichelt sie1 aber sie sagt ihnen nichts4 ,und wenn das ,gebet auf den ,knien vor ihr zu lange whren wollte1 wrde ,beatrice so ungeduldig wie ,messalina4 ,im ,koitus liegt die tiefste ,heruntersetzung1 in der ,liebe die hchste ,erhebung des ,weibes4 ,da das ,weib den ,koitus verlangt1 und nicht die ,liebe1 bedeutet1 da es heruntergesetzt1 und nicht erhht werden will4 ,die letzte ,gegnerin der ,frauen-,emanzipation ist die ,frau4 ,nicht weil der ,koitus lustvoll1 nicht weil er das ,urbild aller ,wonne des niederen ,lebens ist1 nicht darum ist er unsittlich4 ,die ,askese1 welche die ,lust fr das ,unsittliche an sich erklrt1 ist selbst unsittlich2 denn sie sucht den ,mastab des ,unrechtes in einer ,begleiterscheinung und ueren ,folge der ,handlung1 nicht in der ,gesinnung3 sie ist heteronom4 ,der ,mensch darf die ,lust anstreben1 er mag sein ,leben auf der ,erde leichter und froher zu gestalten suchen3 nur darf er dem nie ein sittliches ,gebot opfern4 ,in der ,askese aber will der ,mensch die ,moralitt erpressen durch ,selbstzerfleischung1 er will sie als ,folge eines ,grundes1 die eigene ,sittlichkeit als ,resultat und ,belohnung dafr1 da er sich so viel versagt hat4 ,die ,askese ist demnach als prinzipieller ,standpunkt wie als psychologische ,disposition verwerflich2 denn sie bindet die ,tugend an etwas anderes als dessen ,erfolg1 macht sie zur ,wirkung einer ,ursache1 und strebt sie nicht an sich1 als unmittelbaren ,selbstzweck1 an4 ,die ,askese ist eine gefhrliche ,verfhrerin3 ihrer ,tuschung fallen so viele so leicht zum ,opfer1 weil die ,lust der hufigste ,beweggrund ist1 aus welchem der ,pfad des ,gesetzes verlassen wird1 und der ,irrtum nahe genug liegt1 der auf dem rechten ,pfad sicherer zu bleiben glaubt1 wenn er an ihrer ,statt den ,schmerz anstrebt4 ,an sich aber ist ,lust weder sittlich noch unsittlich4 ,nur wenn der ,wille zur ,lust den ,willen zum ,wert besiegt1 dann ist der ,mensch gefallen4 ,der ,koitus ist darum unmoralisch1 weil es keinen ,mann gibt1 der das ,weib in solchem ,augenblicke nicht als ,mittel zum ,zweck gebrauchte1 den ,wert der ,menschheit1 in seiner wie in ihrer ,person1 in diesem ,momente nicht der ,lust hintansetzte4 ,im ,koitus vergit der ,mann sich selbst ob der ,lust1 und er vergit das ,weib2 dieses hat fr ihn keine psychische1 sondern nur eine krperliche ,existenz mehr4 ,er will von ihr entweder ein ,kind oder die ,befriedigung der eigenen ,wollust3 in beiden ,fllen bentzt er sie nicht als ,zweck an sich selbst1 sondern um einer fremden ,absicht willen4 ,nur aus diesem1 und aus keinem anderen ,grunde1 ist der ,koitus unmoralisch4 ,gewi ist die ,frau die ,missionrin der ,idee des ,koitus1 und gebraucht sich selbst1 wie alles andere in der ,welt1 immer nur als ,mittel zu diesem ,zweck2 sie will den ,mann als ,mittel zur ,lust oder zum ,kinde2 sie will selbst vom ,manne als ,mittel zum ,zweck bentzt sein1 wie eine ,sache1 wie ein ,objekt1 wie sein ,eigentum behandelt1 nach seinem ,gutdnken von ihm verndert und geformt werden4 ,aber nicht nur soll niemand von einem anderen als ,mittel zum ,zweck sich gebrauchen lassen2 man darf auch den ,standpunkt des ,mannes der ,frau gegenber nicht danach bestimmen wollen1 da diese den ,koitus wirklich wnscht1 und von ihm1 wenn sie's auch weder sich noch ihm je ganz gesteht1 nie etwas anderes erfleht4 ,kundry appelliert freilich an ,parsifals ,mitleid fr ihr ,sehnen3 aber gerade da offenbart sich die ganze ,schwche der ,mitleidsmoral1 die zwingen wrde1 einen jeden ,wunsch des ,nebenmenschen zu erfllen1 sei er noch so unberechtigt4 ,die konsequente ,sympathiemoral und die konsequente ,sozialethik sind beide gleich absurd1 denn sie machen das ,sollen vom ,wollen abhngig 7ob vom eigenen oder vom fremden oder vom gesellschaftlichen1 bleibt sich gleich71 statt das ,wollen vom ,sollen2 sie whlen zum ,mastab der ,sittlichkeit konkretes ,menschenschicksal1 konkretes ,menschenglck1 konkreten ,menschenaugenblick1 anstatt der ,idee4 ,die ,frage ist3 wie soll der ,mann das ,weib behandeln8 ,wie es selbst behandelt werden will1 oder wie es die sittliche ,idee verlangt8 ,wenn er es zu behandeln hat1 wie es behandelt werden will1 dann mu er es koitieren1 denn es will koitiert werden1 schlagen1 denn es will geschlagen werden1 hypnotisieren1 denn es will hypnotisiert werden1 ihm durch die ,galanterie zeigen1 wie gering er seinen ,wert an sich veranschlagt2 denn es will ,komplimente1 es will nicht an sich geachtet werden4 ,will er dagegen dem ,weibe so entgegentreten1 wie es die sittliche ,idee verlangt1 so mu er in ihm den ,menschen zu sehen1 und es zu achten suchen4 ,zwar ist ,w eine ,funktion von ,m1 eine ,funktion1 die er setzen1 die er aufheben kann1 und die ,frauen wollen nicht mehr sein als eben dies1 nichts anderes als nur dies3 die ,witwen in ,indien sollen sich gerne und berzeugt verbrennen lassen1 ja zu diesem ,tode geradezu sich drngen2 doch darum bleibt diese ,sitte nicht minder die frchterlichste ,barbarei4 ,es ist mit der ,emanzipation der ,frauen wie mit der ,emanzipation der ,juden und der ,neger4 ,sicherlich liegt dafr1 da diese ,vlker als ,sklaven behandelt und immer niedrig eingeschtzt wurden1 an ihrer knechtischen ,veranlagung die ,hauptschuld2 sie haben kein so starkes ,bedrfnis nach ,freiheit wie die ,indogermanen4 ,und wenn auch heute in ,amerika fr die ,weien die ,notwendigkeit sich ergeben hat1 von den ,negern sich vllig abzusondern1 weil diese von ihrer ,freiheit einen schlimmen und nichtswrdigen ,gebrauch machen3 so war doch im ,kriege der ,nordstaaten gegen die ,fderierten1 welcher den ,schwarzen die ,freiheit gab1 das ,recht durchaus auf ,seite der ersteren4 ,trotzdem die ,anlage der ,menschheit im ,juden1 noch mehr im ,neger1 und noch weit mehr im ,weibe1 mit einer greren ,anzahl amoralischer ,triebe belastet ist2 ob sie auch hier mit mehr ,hindernissen zu kmpfen hat als im arischen ,manne1 noch ihren letzten ,rest1 sei er selbst noch so gering1 mu der ,mensch achten1 noch hier die ,idee der ,menschheit 7das heit nicht3 der menschlichen ,gesellschaft1 sondern das ,mensch-,sein1 die ,seele als ,teil einer intelligiblen ,welt7 ehren4 ,auch ber den gesunkensten ,verbrecher darf niemand sich eine ,gewalt anmaen als das ,gesetz2 kein ,mensch hat das ,recht ihn zu lynchen4 ,das ,problem des ,weibes und das ,problem des ,juden ist ganz identisch mit dem ,problem der ,sklaverei1 und mu ebenso aufgelst werden1 wie dieses4 ,niemand darf unterdrckt werden1 wenn er sich gleich nur in der ,unterdrckung wohlfhle4 ,dem ,haustier1 das ich bentze1 nehme ich keine ,freiheit1 denn es hatte keine1 bevor ich es mir dienstbar machte2 aber in der ,frau ist noch ein ohnmchtiges ,gefhl des ,nicht-,andersknnens1 als eine letzte1 wenn auch noch so kmmerliche ,spur der intelligiblen ,freiheit3 wohl deshalb1 weil es kein absolutes ,weib gibt4 ,die ,frauen sind ,menschen und mssen als solche behandelt werden1 auch wenn sie selbst das nie wollen wrden4 ,frau und ,mann haben gleiche ,rechte4 ,man erschrecke nicht und wende nicht ein1 da hiemit den ,frauen auch gleich die ,teilnahme an der politischen ,herrschaft eingerumt werden mte4 ,vom ,utilittsstandpunkte ist von dieser ,konzession gewi einstweilen1 und vielleicht stets1 abzuraten2 in ,neuseeland1 wo man das ethische ,prinzip so hochhielt1 den ,frauen das ,wahlrecht zu geben1 hat man damit die schlimmsten ,erfahrungen gesammelt4 ,wie man ,kindern1 ,schwachsinnigen1 ,verbrechern mit ,recht keinen ,einflu auf die ,leitung des ,gemeinwesens gestatten wrde1 selbst wenn diese pltzlich die numerische ,paritt oder ,majoritt erlangten1 so darf vorderhand die ,frau von einer ,sache ferngehalten werden1 von der so lebhaft zu befrchten steht1 da sie durch den weiblichen ,einflu nur knnte geschdigt werden4 ,wie die ,resultate der ,wissenschaft davon unabhngig sind1 ob alle ,menschen ihnen zustimmen oder nicht1 so kann auch ,recht und ,unrecht der ,frau ganz genau ermittelt werden1 ohne da die ,frauen selbst mitbeschlieen1 und sie brauchen nicht zu besorgen1 bervorteilt zu werden1 wenn bei dieser ,feststellung eben ,recht- und nicht ,machtgesichtspunkte die ,entscheidung bestimmen4 ,das ,recht aber ist nur eines und das gleiche fr ,mann und ,frau4 ,niemand darf der ,frau irgend etwas als unweiblich verwehren und verbieten wollen2 und ein ganz niedertrchtiges ,urteil ist es1 das einen ,mann freispricht1 der seine ehebrecherische ,frau erschlagen hat1 als wre diese rechtlich seine ,sache4 ,man hat die ,frau als ,einzelwesen und nach der ,idee der ,freiheit1 nicht als ,gattungswesen1 nicht nach einem aus der ,empirie oder aus den ,liebesbedrfnissen des ,mannes hergeleiteten ,mastabe zu beurteilen3 auch wenn sie selber nie jener ,hhe der ,beurteilung sich sollte wrdig zeigen4 ,darum ist dieses ,buch die grte ,ehre1 welche den ,frauen je erwiesen worden ist4 ,auch gegen das ,weib ist nur ein sittliches ,verhalten dem ,manne mglich2 nicht die ,sexualitt1 nicht die ,liebe -- denn beide bentzen es als ,mittel zu fremden ,zwecken3 sondern einzig der ,versuch1 es zu verstehen4 ,die meisten ,menschen geben theoretisch vor1 das ,weib zu achten1 um praktisch die ,weiber desto grndlicher zu verachten3 hier wurde dieses ,verhltnis umgekehrt4 ,das ,weib konnte nicht hochgewertet werden3 aber die ,weiber sind von aller ,achtung nicht von vornherein und ein fr alle ,male auszuschlieen4 ,leider haben sehr berhmte und bedeutende ,mnner in dieser ,frage eigentlich recht gemein gedacht4 ,ich erinnere an ,schopenhauers und an ,demosthenes' ,stellung zur ,frauenemanzipation4 ,und ,goethes3 ,immer ist so das ,mdchen beschftigt und reifet im stillen ,huslicher ,tugend entgegen1 den klugen ,mann zu beglcken4 ,wnscht sie dann endlich zu lesen1 so whlt sie gewilich ein ,kochbuch1 steht nicht hher als ,molires3 44444444444 ,une femme en sait toujours assez1 ,quand la capacit de son esprit se hausse ,a connatre un pourpoint d'avec un haut-de-chausse4 ,die ,abneigung gegen das mnnliche ,weib hat der ,mann in sich zu berwinden2 denn sie ist nichts als gemeiner ,egoismus4 ,wenn das ,weib mnnlich werden sollte1 indem es logisch und ethisch wrde1 so wird es sich nicht mehr so gut zum passiven ,substrate einer ,projektion eignen2 aber das ist kein gengender ,grund1 die ,frau1 wie dies heute geschieht1 nur fr den ,mann und fr das ,kind erziehen zu lassen1 mit einer ,norm1 die ihr etwas verbietet1 weil es mnnlich sei4 ,denn wenn auch fr das absolute ,weib keine ,mglichkeit der ,sittlichkeit besteht1 mit dem ,erschauen dieser ,idee des ,weibes ist noch nicht gegeben1 da der ,mann das empirische ,weib dieser vollstndig und rettungslos solle verfallen lassen2 noch weniger1 da er dazu beitrage1 da es dieser ,idee immer gemer werde4 ,im lebenden menschlichen ,weibe ist1 der ,theorie nach1 immer noch ein ,keim des ,guten1 nach ,kantscher ,terminologie1 als vorhanden anzunehmen2 es ist jener ,rest eines freien ,wesens1 der dem ,weibe das dumpfe ,gefhl seines ,schicksals ermglicht4#ajb ,da auf diesen ,keim ein ,mehr knne gepfropft werden1 davon darf theoretisch die ,unmglichkeit nie gnzlich behauptet werden1 wenn es auch praktisch sicher noch nie gelungen ist1 wenn es selbst in aller ,zukunft nie gelingen sollte4 ,unter der sittlichen ,idee steht die ganze ,welt1 selbst die ,tiere werden als ,phnomene gewertet1 der ,elefant sittlich hher geschtzt als die ,schlange1 wenn auch z4 ,b4 die ,ttung eines anderen ,tieres ihnen nicht als ,personen zugerechnet4 ,dem ,weibe aber wird von uns zugerechnet2 und hierin liegt die ,forderung1 da es anders werde4 ,und wenn alle ,weiblichkeit ,unsittlichkeit ist1 so mu das ,weib aufhren ,weib zu sein1 und ,mann werden4 ,freilich mu gerade hier die ,gefahr der uerlichen ,anhnlichung1 die das ,weib stets am intensivsten in die ,weiblichkeit zurckwirft1 am vorsichtigsten gemieden werden4 ,die ,aussichten des ,unternehmens1 die ,frauen wahrhaft zu emanzipieren1 ihnen die ,freiheit zu geben1 die nicht ,willkr1 sondern ,wille wre1 sind uerst gering4 ,wenn man nach den ,tatsachen urteilt1 so scheint den ,frauen nur zweierlei mglich zu sein3 die verlogene ,acceptierung des vom ,manne ,geschaffenen1 indem sie selbst glauben1 das zu wollen1 was ihrer ganzen1 noch ungeschwchten ,natur widerspricht1 die unbewut verlogene ,entrstung ber die ,unsittlichkeit1 als ob sie sittlich wren1 ber die ,sinnlichkeit1 als ob sie die unsinnliche ,liebe wollten2 oder das offene ,zugestndnis#ajc1 der ,inhalt des ,weibes sei der ,mann und das ,kind1 ohne das geringste ,bewutsein davon1 was sie damit zugeben1 welche ,schamlosigkeit1 welche ,niederlage in dieser ,erklrung liegt4 ,unbewute ,heuchelei oder cynische ,identifikation mit dem ,naturtrieb3 ein anderes scheint dem ,weibe nicht gegeben4 ,aber nicht ,bejahung und nicht ,verleugnung1 sondern ,verneinung1 berwindung der ,weiblichkeit1 ist das1 worauf es ankommt4 ,wrde z4 ,b4 eine ,frau wirklich die ,keuschheit des ,mannes wollen1 so htte sie freilich hiemit das ,weib berwunden2 denn ihr wre der ,koitus nicht mehr hchster ,wert und seine ,herbeifhrung nicht mehr letztes ,ziel4 ,aber dies ist's eben3 an die ,echtheit solcher ,forderungen vermag man nicht zu glauben1 wenn sie auch hie und da wirklich erhoben werden4 ,denn ein ,weib1 das die ,keuschheit des ,mannes verlangt1 ist1 abgesehen von seiner ,hysterie1 so dumm und so jeder ,wahrheit unfhig1 da es nicht einmal mehr dunkel fhlt1 da es sich selbst damit verneint1 sich absolut und ohne ,rettung wertlos1 existenzlos macht4 ,man wei hier kaum mehr1 wem man den ,vorzug geben soll2 der grenzenlosen ,verlogenheit1 welche selbst das ihr fremdeste1 das asketische ,ideal auf den ,schild zu heben fhig ist2 oder der ungenierten ,bewunderung fr den berchtigten ,wstling und der einfachen ,hingabe an denselben4 ,da jedoch alles wirkliche ,wollen der ,frau in beiden ,fllen in gleicher ,weise darauf gerichtet bleibt1 den ,mann schuldig werden zu lassen1 so liegt hierin das ,hauptproblem der ,frauenfrage3 und insoweit fllt sie zusammen mit der ,menschheitsfrage4 ,friedrich ,nietzsche sagt an einer ,stelle seiner ,schriften3 ,sich im ,grundproblem ,mann und ,weib' zu vergreifen1 hier den abgrndlichsten ,antagonismus und die ,notwendigkeit einer ewig-feindseligen ,spannung zu leugnen1 hier vielleicht von gleichen ,rechten1 gleicher ,erziehung1 gleichen ,ansprchen und ,verpflichtungen zu trumen3 das ist ein typisches ,zeichen von ,flachkpfigkeit1 und ein ,denker1 der an dieser gefhrlichsten ,stelle sich flach erwiesen hat -- flach im ,instinkte6 -- darf berhaupt als verdchtig1 mehr noch1 als verraten1 als aufgedeckt gelten3 wahrscheinlich wird er fr alle ,grundfragen des ,lebens1 auch des zuknftigen ,lebens1 zu kurz' sein und in keine ,tiefe hinunterknnen4 ,ein ,mann hingegen1 der ,tiefe hat1 in seinem ,geiste wie in seinen ,begierden1 auch jene ,tiefe des ,wohlwollens1 welche der ,strenge und der ,hrte fhig ist und leicht mit ihnen verwechselt wird1 kann ber das ,weib immer nur orientalisch denken3 -- er mu das ,weib als ,besitz1 als verschliebares ,eigentum1 als etwas zur ,dienstbarkeit ,vorbestimmtes und in ihr sich ,vollendendes fassen1 -- er mu sich hier auf die ungeheuere ,vernunft ,asiens1 auf ,asiens ,instinkt-berlegenheit stellen1 wie dies ehemals die ,griechen getan haben1 diese besten ,erben und ,schler ,asiens1 -- welche1 wie bekannt1 von ,homer bis zu den ,zeiten des ,perikles1 mit zunehmender ,kultur und ,umfnglichkeit an ,kraft1 ,schritt fr ,schritt auch strenger gegen das ,weib1 kurz orientalischer geworden sind4 ,wie notwendig1 wie logisch1 wie selbst menschlich wnschbar dies war3 mge man darber bei sich nachdenken6 ,der ,individualist denkt hier durchaus sozialethisch3 seine ,kasten- und ,gruppen-1 seine ,abschlieungstheorie sprengt1 wie so oft1 die ,autonomie seiner ,morallehre4 ,denn er will im ,dienste der ,gesellschaft1 der strungslosen ,ruhe der ,mnner1 die ,frau unter ein ,machtverhltnis stellen1 in dem sie allerdings kaum noch den ,laut eines ,wunsches nach ,emanzipation von sich geben1 und nicht einmal jene verlogene und unechte ,freiheitsforderung mehr erheben wird1 welche die heutigen ,frauenrechtlerinnen aufgestellt haben3 die gar nicht ahnen1 wo die ,unfreiheit des ,weibes eigentlich liegt1 und was ihre ,grnde sind4 ,aber nicht1 um ,nietzsche einer ,inkonsequenz zu berfhren1 habe ich ihn citiert2 sondern um seinen ,worten gegenber zu zeigen1 wie das ,problem der ,menschheit nicht lsbar ist ohne eine ,lsung des ,problems der ,frau4 ,denn wem die ,forderung berflssig hoch gespannt scheint1 da der ,mann die ,frau um der ,idee1 um des ,noumenon willen zu achten1 und nicht als ,mittel zu einem auer ihr gelegenen ,zweck zu bentzen1 da er ihr darum die gleichen ,rechte1 ebenso aber die gleichen ,pflichten 7der sittlichen und geistigen ,selbstbildung7 zuzuerkennen habe wie sich selbst3 der mge bedenken1 da der ,mann das ethische ,problem fr seine ,person nicht lsen kann1 wenn er in der ,frau die ,idee der ,menschheit immer wieder negiert1 indem er sie als ,genumittel bentzt4 ,der ,koitus ist in allem ,asiatismus die ,bezahlung1 welche der ,mann der ,frau fr ihre ,unterdrckung zu leisten hat4 ,und so sehr es die ,frau charakterisieren mag1 da sie um diesen ,preis sicherlich stets auch dem rgsten ,sklavenjoch sich gerne fgt1 der ,mann darf auf den ,handel nicht eingehen1 weil auch er sittlich dabei zu kurz kommt4 ,also selbst technisch ist das ,menschheitsproblem nicht lsbar fr den ,mann allein2 er mu die ,frau mitnehmen1 auch wenn er nur sich erlsen wollte1 er mu sie zum ,verzicht auf ihre unsittliche ,absicht auf ihn zu bewegen suchen4 ,die ,frau mu dem ,koitus innerlich und wahrhaft1 aus freien ,stcken entsagen4 ,das bedeutet nun allerdings3 das ,weib mu als solches untergehen1 und es ist keine ,mglichkeit fr eine ,aufrichtung des ,reiches ,gottes auf ,erden1 eh dies nicht geschehen ist4 ,darum sind ,pythagoras1 ,platon1 das ,christentum 7im ,gegensatze zum ,judentum71 ,tertullian1 ,swift1 ,wagner1 ,ibsen fr die ,befreiung1 fr ,erlsung des ,weibes eingetreten1 nicht fr die ,emanzipation des ,weibes vom ,manne1 sondern fr die ,emanzipation des ,weibes vom ,weibe4 ,und in solcher ,gemeinschaft den ,bannfluch ,nietzsches zu tragen ist ein ,leichtes4 ,aus eigener ,kraft aber kann das ,weib schwer zu solchem ,ziele gelangen4 ,der ,funke1 der in ihr so schwach ist1 mte am ,feuer des ,mannes immer wieder sich entznden knnen3 das ,beispiel mte gegeben werden4 ,bevor das ,weib nicht aufhrt1 fr den ,mann als ,weib zu existieren1 kann es selbst nicht aufhren1 ,weib zu sein3 ,kundry kann nur von ,parsifal1 vom sndelosen1 unbefleckten ,manne aus ,klingsors ,banne wirklich befreit werden4 ,so deckt sich diese psychologische mit der philosophischen ,deduktion1 wie sie hier mit ,wagners ,parsifal1 der tiefsten ,dichtung der ,weltliteratur1 in vlliger bereinstimmung sich wei4 ,erst die ,sexualitt des ,mannes gibt dem ,weibe ,existenz als ,weib4 ,alle ,materie hat nur so viel ,existenz1 als die ,schuldsumme im ,universum betrgt3 auch das ,weib wird nur so lange leben1 bis der ,mann seine ,schuld gnzlich getilgt1 bis er die eigene ,sexualitt wirklich berwunden hat4 ,nur so erledigt sich der ewige ,einspruch gegen alle antifeministischen ,tendenzen3 das ,weib sei nun einmal da1 so wie es sei1 nicht zu ndern1 und darum msse man mit ihm sich abzufinden suchen2 der ,kampf ntze nichts1 weil er nichts beseitigen knne4 ,es ist aber gezeigt1 da die ,frau nicht ist1 und in dem ,augenblicke stirbt1 da der ,mann gnzlich nur sein will4 ,das1 wogegen der ,kampf gefhrt wird1 ist keine ,sache von ewig unvernderlicher ,existenz und ,essenz3 es ist etwas1 das aufgehoben werden kann1 und aufgehoben werden soll4 ,nur so1 nicht anders1 ist die ,frauenfrage zu lsen1 fr den1 der sie verstanden hat4 ,man wird die ,lsung unmglich1 ihren ,geist berspannt1 ihren ,anspruch bertrieben1 ihre ,forderung unduldsam finden4 ,und allerdings3 von der ,frauenfrage1 ber welche die ,frauen sprechen1 ist hier lngst die ,rede nicht mehr2 es handelt sich um jene1 von der die ,frauen schweigen1 ewig schweigen mssen2 um die ,unfreiheit1 die in der ,geschlechtlichkeit liegt4 ,diese ,frauenfrage ist so alt wie das ,geschlecht1 und nicht jnger als die ,menschheit4 ,und die ,antwort auf sie3 der ,mann mu vom ,geschlechte sich erlsen1 und so1 nur so erlst er die ,frau4 ,allein seine ,keuschheit1 nicht1 wie sie whnt1 seine ,unkeuschheit1 ist ihre ,rettung4 ,freilich geht sie1 als ,weib1 so unter3 aber nur1 um aus der ,asche neu1 verjngt1 als der reine ,mensch1 sich emporzuheben4 ,darum wird die ,frauenfrage bestehen1 so lang es zwei ,geschlechter gibt1 und nicht eher verstummen denn die ,menschheitsfrage4 ,in diesem ,sinne hat ,christus1 nach dem ,zeugnis des ,kirchenvaters ,klemens1 zur ,salome gesprochen1 ohne die optimistische ,beschnigung1 die ,paulus1 die ,luther fr das ,geschlecht spterhin fanden3 so lang werde der ,tod whren1 als die ,weiber gebren1 und nicht eher die ,wahrheit geschaut werden1 als bis aus zweien eins1 aus ,mann und ,weib ein drittes ,selbes1 weder ,mann noch ,weib1 werde geworden sein4 99 99 99 99 99 ,hiemit erst1 aus dem hchsten ,gesichtspunkte des ,frauen- als des ,menschheitsproblems1 ist die ,forderung der ,enthaltsamkeit fr beide ,geschlechter gnzlich begrndet4 ,sie aus den gesundheitsschdlichen ,folgen des ,verkehres abzuleiten1 ist flach1 und mag von den ,advokaten des ,krpers ewig bestritten werden2 sie auf die ,unsittlichkeit der ,lust zu grnden1 falsch2 denn so wird ein heteronomes ,motiv in die ,ethik eingefhrt4 ,schon ,augustinus aber hat1 wenn er die ,keuschheit fr alle ,menschen verlangte1 den ,einwand vernehmen mssen1 da in solchem ,falle die ,menschheit von der ,erde binnen kurzem verschwunden wre4 ,in dieser merkwrdigen ,befrchtung1 welcher der schrecklichste ,gedanke der zu sein scheint1 da die ,gattung aussterben knne1 liegt nicht allein uerster ,unglaube an die individuelle ,unsterblichkeit und ein ewiges ,leben der sittlichen ,individualitt1 sie ist nicht nur verzweifelt irreligis3 man beweist mit ihr zugleich seinen ,kleinmut1 seine ,unfhigkeit1 auer der ,herde zu leben4 ,wer so denkt1 kann sich die ,erde nicht vorstellen ohne das ,gekribbel und ,gewimmel der ,menschen auf ihr1 ihm wird angst und bange nicht so sehr vor dem ,tode1 als vor der ,einsamkeit4 ,htte die an sich unsterbliche moralische ,persnlichkeit genug ,kraft in ihm1 so bese er ,mut1 dieser ,konsequenz ins ,auge zu sehen2 er wrde den leiblichen ,tod nicht frchten1 und nicht fr den mangelnden ,glauben an das ewige ,leben das jmmerliche ,surrogat in der ,gewiheit eines ,weiterbestehens der ,gattung suchen4 ,die ,verneinung der ,sexualitt ttet blo den krperlichen ,menschen und ihn nur1 um dem geistigen erst das volle ,dasein zu geben4 ,darum kann es auch nicht sittliche ,pflicht sein1 fr die ,fortdauer der ,gattung zu sorgen1 wie man dies so oft behaupten hrt4 ,es ist diese ,ausrede von einer auerordentlich unverfrorenen ,verlogenheit2 diese liegt so offen zu ,tage1 da ich frchte1 mich durch die ,frage lcherlich zu machen1 ob schon je ein ,mensch den ,koitus mit dem ,gedanken vollzogen hat1 er msse der groen ,gefahr vorbeugen1 da die ,menschheit zu ,grunde gehe4 ,alle ,fcondit ist nur ekelhaft2 und kein ,mensch fhlt1 wenn er sich aufrichtig befragt1 es als seine ,pflicht1 fr die dauernde ,existenz der menschlichen ,gattung zu sorgen4 ,was man aber nicht als seine ,pflicht fhlt1 das ist nicht ,pflicht4 ,im ,gegenteil3 es ist unmoralisch1 ein menschliches ,wesen zur ,wirkung einer ,ursache zu machen1 es als ,bedingtes hervorzubringen1 wie das mit der ,elternschaft gegeben ist2 und der ,mensch ist im tiefsten ,grunde nur deshalb unfrei und determiniert neben seiner ,freiheit und ,spontaneitt1 weil er auf diese unsittliche ,weise entstanden ist4 ,die moralische ,weihe also1 die man dem ,koitus 7der ihrer freilich dringend bedarf7 bisweilen zu geben versucht hat1 indem man einen idealen ,koitus fingierte1 bei dem nur die ,fortpflanzung des ,menschengeschlechtes in ,betracht gezogen werde -- diese liebevolle ,verbrmung erweist sich nicht als ein gengender ,schutz3 denn das angeblich ihn verstattende und heiligende ,motiv ist nicht nur kein ,gebot und nirgends im ,menschen als ein ,imperativ zu finden1 sondern vielmehr selbst ein sittlich verwerflicher ,beweggrund2 weil man einen ,menschen nicht um seine ,einwilligung fragt1 dessen ,vater oder ,mutter man wird4 ,fr den anderen ,koitus aber1 bei dem die ,mglichkeit einer ,fortpflanzung knstlich verhindert wird1 kommt selbst jene1 auf so schwachen ,fen stehende ,rechtfertigung in ,wegfall4 ,also widerspricht der ,koitus in jedem ,falle der ,idee der ,menschheit2 nicht weil ,askese ,pflicht ist1 sondern vor allem1 weil das ,weib in ihm ,objekt1 ,sache werden will1 und der ,mann ihm hier wirklich den ,gefallen tut1 es nur als ,ding1 nicht als lebenden ,menschen1 mit inneren1 psychischen ,vorgngen anzusehen4 ,darum verachtet auch der ,mann das ,weib augenblicklich1 sobald er es besessen hat1 und das ,weib fhlt1 da es nun verachtet wird1 auch wenn es vor zwei ,minuten sich noch vergttert wute4 ,respektieren kann der ,mensch im ,menschen nur die ,idee1 die ,idee der ,menschheit2 in der ,verachtung des ,weibes 7und seiner selbst71 die sich nach dem ,koitus einstellt1 liegt der sicherste ,anzeiger1 da gegen die ,idee hier gefehlt wurde4 ,und wer nicht verstehen kann1 was mit dieser ,kantischen ,idee der ,menschheit gemeint ist1 der mag es sich wenigstens zum ,bewutsein bringen1 da es seine ,schwestern1 seine ,mutter1 seine weiblichen ,verwandten sind1 um die es sich handelt3 um unser selbst willen sollte das ,weib als ,mensch behandelt1 geachtet werden1 und nicht erniedrigt1 wie es durch alle ,sexualitt geschieht4 ,zu ehren aber knnte der ,mann das ,weib erst dann mit ,recht beginnen1 wenn es selbst aufhrte1 ,objekt und ,materie fr den ,mann sein zu wollen2 wenn ihm wirklich an einer ,emanzipation lge1 die mehr wre als eine ,emanzipation der ,dirne4 ,noch ist nie offen gesagt worden1 wo die ,hrigkeit der ,frau einzig zu suchen ist3 in der souvernen1 angebeteten ,gewalt1 die der ,phallus des ,mannes ber sie besitzt4 ,darum haben die ,frauen-,emanzipation aufrichtig stets nur ,mnner gewollt1 nicht sehr sexuelle1 nicht sehr liebesbedrftige1 nicht sehr tiefblickende1 aber edle und fr das ,recht begeisterte ,mnner1 darber kann kein ,zweifel sein4 ,ich will die erotischen ,motive des ,mannes nicht beschnigen1 und seine ,antipathie gegen das emanzipierte ,weib nicht geringer darstellen1 als sie ist3 es ist leichter1 sich hinanziehen zu lassen1 wie ,goethe1 als einsam zu steigen und immerfort zu steigen1 wie ,kant4 ,aber vieles1 was dem ,mann als ,feindschaft gegen die ,emanzipation ausgelegt wird1 ist in ,wahrheit nur ,mitrauen und ,zweifel an ihrer ,mglichkeit4 ,der ,mann will das ,weib nicht als ,sklavin1 er sucht oft genug zunchst eine ,gefhrtin1 die ihn verstehe4 ,nicht die ,erziehung1 die das ,weib heute empfngt1 ist die angemessene ,vorbereitung1 um der ,frau den ,entschlu nahezulegen und zu erleichtern1 jene ihre wahre ,unfreiheit zu besiegen4 ,alles letzte ,mittel mtterlicher ,pdagogik ist es1 der ,tochter1 die zu diesem oder jenem sich nicht bequemt1 als ,strafe aufzudrohen1 sie werde keinen ,mann bekommen4 ,die ,erziehung1 welche den ,frauen zuteil wird1 ist auf nichts angelegt als auf ihre ,verkuppelung1 in deren glcklichem ,gelingen sie ihre ,krnung findet4 ,am ,manne ist durch solche ,einflsse wenig zu ndern2 aber das ,weib wird durch sie in seiner ,weiblichkeit1 in seiner ,unselbstndigkeit und ,unfreiheit1 noch bestrkt4 ,die ,erziehung des ,weibes mu dem ,weibe1 die ,erziehung der ganzen ,menschheit der ,mutter entzogen werden4 ,dies wre die erste ,voraussetzung1 die erfllt sein mte1 um die ,frau in den ,dienst der ,menschheitsidee zu stellen1 der niemand1 so wie sie1 seit ,anbeginn entgegengewirkt hat4 99 99 99 99 99 ,eine ,frau1 die wirklich entsagt htte1 die in sich selbst die ,ruhe suchen wrde1 eine solche ,frau wre kein ,weib mehr4 ,sie htte aufgehrt1 ,weib zu sein1 sie htte zur ueren endlich die innere ,taufe empfangen4 ,kann das werden8 ,es gibt kein absolutes ,weib1 und doch ist uns die ,bejahung dieser ,frage wie eine ,bejahung des ,wunders4 ,glcklicher wird das ,weib nicht werden durch solche ,emanzipation3 die ,seligkeit kann sie ihm nicht versprechen1 und zu ,gott ist der ,weg noch lang4 ,kein ,wesen zwischen ,freiheit und ,unfreiheit kennt das ,glck4 ,wird aber das ,weib sich entschlieen knnen1 die ,sklaverei aufzugeben1 um unglcklich zu werden8 ,nicht die ,frau heilig zu machen1 nicht darum kann es so bald sich handeln4 ,nur darum3 kann das ,weib zum ,probleme seines ,daseins1 zum ,begriffe der ,schuld redlich gelangen8 ,wird es die ,freiheit wenigstens wollen8 ,allein auf die ,durchsetzung des ,ideales1 auf das ,erblicken des ,leitsternes kommt es an4 ,blo darauf3 kann im ,weibe der kategorische ,imperativ lebendig werden8 ,wird sich das ,weib unter die sittliche ,idee1 unter die ,idee der ,menschheit stellen8 ,denn einzig das wre ,frauen-,emanzipation4 ,,anhang ,,zus,,tze ,,und ,,nachweise4 ,zur ,einleitung des ersten ,teiles4 7,s4 #c1 ,z4 #b f47 ,der ,ausdruck ,begriffe mittlerer ,allgemeinheit stammt von ,john ,stuart ,mill4 -- ber die beschriebene ,entwicklung eines begrifflichen ,systems von ,gedanken vgl4 ,e4 ,mach1 ,die ,analyse der ,empfindungen etc41 #c4 ,aufl41 ,jena #aijb1 ,s4 #bdb f4 7,s4 #e1 ,z4 #ab f47 ,vgl4 ,ludwig ,boltzmann1 ber den zweiten ,hauptsatz der mechanischen ,wrmetheorie1 ,almanach der k4 k4 ,akademie der ,wissenschaften zu ,wien1 #cf4 ,jahrgang1 ,s4 #bee3 ,wie in die ,augen springend ist der ,unterschied zwischen ,tier und ,pflanze1 trotzdem gehen die einfachen ,formen kontinuierlich ineinander ber1 so da gewisse gerade an der ,grenze stehen1 ebensogut ,tiere wie ,pflanzen darstellend4 ,die einzelnen ,spezies in der ,naturgeschichte sind meist aufs schrfste getrennt1 hier und da aber finden wieder kontinuierliche bergnge statt4 ber das ,verhltnis von chemischer ,verbindung und ,mischung vgl4 ,f4 ,wald1 ,kritische ,studie ber die wichtigsten chemischen ,grundbegriffe1 ,annalen der ,naturphilosophie1 ,i1 #aijb1 ,s4 #aha ff4 7,s4 #f1 ,z4 #ab f47 ,z4 ,b4 kommt die sehr ausfhrliche ,untersuchung von ,paul ,bartels1 ber ,geschlechtsunterschiede am ,schdel1 ,berlin #ahig1 zu dem ,schlusse 7,s4 #id73 ,einen durchgreifenden ,unterschied des mnnlichen vom weiblichen ,schdel kennen wir bis jetzt noch nicht 44444 ,alle etwa anzuerkennenden ,unterschiede erweisen sich als ,charaktere des mnnlichen beziehungsweise weiblichen ,durchschnittes und zeigen eine grere oder geringere ,anzahl von ,ausnahmen4 7,s4 #ajj73 ,eine sichere ,diagnose des ,geschlechtes ist zur ,zeit nicht mglich1 und wird1 frchte ich1 nie mglich sein4 7,s4 #f1 ,z4 #ae47 ,konrad ,rieger1 ,die ,kastration in rechtlicher1 sozialer und vitaler ,hinsicht1 ,jena #aijj1 ,s4 #ce3 ,jeder1 der schon viele nackte ,menschen gesehen hat1 wei doch aus ,erfahrung3 einerseits1 da es viele ,frauen gibt1 deren ,becken mnnlich ist2 und anderseits1 da es viele ,mnner gibt1 deren ,becken weiblich ist 44444 ,bekanntlich ist deshalb die ,geschlechtsdiagnose eines ,skelettes durchaus nicht immer mglich4 ,zu ,teil ,i1 ,kapitel #a4 7,s4 #g1 ,z4 #ac47 ,vor ,heinrich ,rathke 7,beobachtungen und ,betrachtungen ber die ,entwicklung der ,geschlechtswerkzeuge bei den ,wirbeltieren1 ,halle #ahbe4 ,neueste ,schriften der naturforschenden ,gesellschaft in ,danzig1 ,bd4 ,i1 ,heft #d7 herrschte dogmatisch die ,tiedemannsche ,anschauung1 da ursprnglich alle ,embryonen weiblich seien1 und der ,hode durch eine ,weiterentwicklung des ,eierstockes entstanden4 7,vgl4 ,richard ,semon1 ,die indifferente ,anlage der ,keimdrsen beim ,hhnchen und ihre ,differenzierung zum ,hoden1 ,habilitationsschrift1 ,jena #ahhg1 ,s4 #a f47 ,rathke 7,s4 #aba f47 bekmpfte mit vielen ,grnden die ,auffassung1 da das mnnliche ,geschlecht ein hher entwickeltes weibliches sei1 und kam als erster zu dem ,schlusse3 ,alle 4444 in diesem ,werke mitgeteilten ,beobachtungen bezeugen1 da aller sinnlicher ,unterschied1 der sich auf das verschiedene ,geschlecht bezieht1 zwischen den mnnlichen und weiblichen ,gebilden in frhester ,lebenszeit durchaus wegfllt4 ,wenigstens ist dies der ,fall bei den inneren ,geschlechtsteilen1 denn von den ueren kann ich fast nur allein aus fremder1 nicht aber aus eigener ,erfahrung urteilen4 ,diese fremden ,erfahrungen aber scheinen ebenfalls auf eine ,gleichheit jener ueren ,gebilde hinzudeuten4 ,es lt sich demnach behaupten1 da wenigstens bei den ,wirbeltieren die ,geschlechter ursprnglich1 so weit die sinnliche ,wahrnehmung reicht1 einander gleich sind4 ,diese ,ansicht wurde weiter geprft1 besttigt und schlielich zur ,geltung gebracht durch die ,arbeiten von ,johannes ,mller 7,bildungsgeschichte der ,genitalien1 ,dsseldorf #ahcj71 ,valentin 7ber die ,entwicklung der ,follikel in den ,eierstcken der ,sugetiere1 ,mllers ,archiv1 #ahch1 ,s4 #ajc f471 ,r4 ,remak 7,untersuchungen ber die ,entwicklung der ,wirbeltiere7 und ,wilhelm ,waldeyer 7,eierstock und ,ei1 #ahgj74 7,s4 #g1 ,z4 #ae47 ,fr die ,pflanzen ist dieser ,nachweis erst in jngster ,zeit in ,k4 ,goebels ,abhandlung ber ,homologien in der ,entwicklung mnnlicher und weiblicher ,geschlechtsorgane 7,flora oder allgemeine botanische ,zeitung1 ,bd4 ,,xc1 #aijb1 ,s4 #bgi-cje7 erfolgt4 ,goebel zeigt1 wie auch bei der ,pflanze mnnliche und weibliche ,organe sich aus einer ursprnglichen ,grundform entwickeln1 indem im weiblichen ,organ jene ,zellen steril werden1 die im mnnlichen zur ,spermatozoidbildung fhren1 und umgekehrt4 7,s4 #g1 ,z4 #af ff47 ,die ,zeitangaben beziehen sich auf die ueren ,geschlechtsteile4 ,sie werden von den ,beobachtern nicht in bereinstimmung gemacht1 vgl4 ,w4 ,nagel1 ber die ,entwicklung des ,urogenitalsystems des ,menschen1 ,archiv fr mikroskopische ,anatomie1 ,bd4 ,,xxxiv1 #ahhi1 ,s4 #bfi-chd 7besonders ,s4 #cge f471 ,die im ,texte gegebenen ,daten im allgemeinen nach ,oscar ,hertwig1 ,lehrbuch der ,entwicklungsgeschichte des ,menschen und der ,tiere1 #g4 ,aufl41 ,s4 #dbg1 #dda4 ,ganz kontrovers ist der ,zeitpunkt der ,differenzierung der inneren ,keimdrsenanlagen1 ja selbst die ,frage noch strittig1 ob deren ,anlage zuerst hermaphroditisch oder gleich sexuell bestimmt sei4 ,vgl4 die auch hierber am ausfhrlichsten orientierende ,abhandlung ,nagels 7,s4 #bii ff474 7,s4 #h1 ,z4 #ba f47 ,ich gebe hier nach ,oscar ,hertwig 7,lehrbuch der ,entwicklungsgeschichte des ,menschen und der ,wirbeltiere1 #g4 ,aufl41 ,jena #aijb1 ,s4 #ddd f47 die vollstndige ,tabellarische bersicht ,i4 ber die vergleichbaren ,teile der ueren und der inneren ,geschlechtsorgane des mnnlichen und des weiblichen ,geschlechtes1 und ,,ii4 ber ihre ,ableitung von der ursprnglich indifferenten ,anlage des ,urogenitalsystems bei den ,sugetieren4 ,mnnliche ,gemeinschaftliche ,weibliche ,geschlechtsteile4 ,ausgangsform4 ,geschlechtsteile4 ,samenampullen und ,keimepithel ,eifollikel1 ,graafsche ,samenkanlchen ,blschen4 ,urniere a7 ,nebenhoden1 a7 ,vorderer ,teil mit a7 ,epoophoron mit ,epididymis mit ,rete den ,markstrngen des testis und ,tubuli ,geschlechtsstrngen ,eierstocks4 recti 7,geschlechtsteil7 b7 ,paradidymis b7 ,hinterer ,teil b7 ,paroophoron4 7eigentlicher ,urnierenteil7 ,samenleiter mit ,urnierengang ,grtnersche ,kanle ,samenblschen einiger ,sugetiere4 ,niere und ,ureter ,niere und ,ureter ,niere und ,ureter4 ,hydatide des ,mllerscher ,gang ,eileiter und ,fimbrien ,nebenhodens ,sinus prostaticus ,gebrmutter und 7,uterus masculinus7 ,scheide4 ,gubernaculum ,leistenband der ,rundes ,mutterband ,hunteri ,urniere und ,ligamentum ovarii4 ,mnnliche ,harnrhre ,sinus urogenitalis ,vorhof der ,scheide4 7,pars prostatica und membranacea7 ,mnnliches ,glied ,geschlechtshcker ,klitoris4 ,pars cavernosa ,geschlechtsfalten ,kleine ,schamlippen4 urethrae ,hodensack ,geschlechtswlste ,groe ,schamlippen4 7,s4 #h1 ,z4 #i v4 u47 ,ernst ,hckel1 ,generelle ,morphologie der ,organismen1 ,band ,,ii3 ,allgemeine ,entwicklungsgeschichte der ,organismen etc41 ,berlin #ahff1 ,s4 #fj f43 ,jedes ,individuum 7irgend einer ,ordnung7 als ,zwitter 7,hermaphroditus7 vereinigt in sich beiderlei ,geschlechtsstoffe1 ,ovum und ,sperma4 ,der ,gegensatz hiezu ist die ,trennung der ,genitalien1 die ,verteilung der beiderlei ,geschlechtsstoffe auf zwei ,individuen 7gleichviel welcher ,ordnung71 welche wir als ,geschlechtstrennung oder ,gonochorismus bezeichnen4 ,jedes ,individuum irgend einer ,ordnung als ,nichtzwitter 7,gonochoristus7 besitzt nur einen von beiden ,geschlechtsstoffen1 ,ovum oder ,sperma4 ,in einer ,anmerkung hiezu gibt er die ,etymologie3 1 ,genitale1 ,geschlechtsteil3 1 getrennt4 ,wir fhren dieses neue ,wort hier ein1 weil es bisher seltsamerweise gnzlich an einer allgemeinen ,bezeichnung der ,geschlechtstrennung mangelte1 whrend man fr die ,zwitterbildung deren mehrere besa 7,hermaphroditismus1 ,androgynie74 7,s4 #i1 ,z4 #i47 ,am wenigsten dimorph sind die ,geschlechter wohl bei den ,stachelhutern 7,echinodermen74 ,ferner finden sich nach ,weismann1 ,das ,keimplasma1 ,jena #ahib1 ,s4 #dff f41 auch bei ,volvox1 unter den ,schwmmen und den ,medusenpolypen ,organismen1 bei welchen mnnliche und weibliche ,individuen lediglich durch die ,art der ,geschlechtszellen selbst sich unterscheiden1 also ohne alle weiteren ,sexualcharaktere4 7,s4 #i1 ,z4 #aa47 ,normaler ,hermaphroditismus unter den ,fischen3 beim ,seebarsch 7,serranus scriba71 der ,goldbrasse 7,chrysophrys aurata7 und der ,myxine glutinosa 7einem auf anderen ,fischen schmarotzenden ,cyklostoma74 ,vgl4 ,c4 ,claus1 ,lehrbuch der ,zoologie1 #f4 ,aufl41 ,marburg #ahig1 ,s4 #gde1 und ,richard ,hertwig1 ,lehrbuch der ,zoologie1 #e4 ,aufl41 ,jena #aijj1 ,s4 #ii4 7,s4 #i1 ,z4 #ac v4 u47 ,aus ,grnden der ,vererbungslehre wird von ,darwin und besonders von ,weismann die ,bisexualitt der geschlechtlich differenzierten ,lebewesen geradezu als eine ,notwendigkeit postuliert4 ,darwin1 ,das ,variieren der ,tiere und ,pflanzen im ,zustande der ,domestikation1 #b4 ,aufl41 ,stuttgart #ahgc1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #ei f43 ,wir sehen daher1 da in vielen1 wahrscheinlich in allen ,fllen die sekundren ,charaktere jedes ,geschlechtes schlafend oder latent in dem entgegengesetzten ,geschlechte ruhen1 bereit1 sich unter eigentmlichen ,umstnden zu entwickeln4 ,wir knnen auf diese ,weise verstehen1 woher es z4 ,b4 mglich ist1 da eine gut melkende ,kuh ihre guten ,eigenschaften durch ihre mnnlichen ,nachkommen auf sptere ,generationen berliefert1 indem wir zuversichtlich annehmen1 da diese ,eigenschaften in den ,mnnchen jeder ,generation1 wenn auch in einem latenten ,zustande1 vorhanden sind4 ,dasselbe gilt fr den ,kampfhahn1 welcher seine ,vorzglichkeiten in ,betreff des ,mutes und der ,lebendigkeit durch seine weibliche auf seine mnnliche ,nachkommenschaft berliefern kann2 und beim ,menschen ist es bekannt1 da ,krankheiten1 wie z4 ,b4 ,hydrokele1 welche notwendig auf das mnnliche ,geschlecht beschrnkt sind1 durch die ,tochter auf den ,enkel berliefert werden knnen4 ,derartige ,flle1 wie die vorstehenden1 bieten 4444 die mglichst einfachen ,beispiele von ,rckschlag dar1 und sie sind unter der ,annahme verstndlich1 da bei dem ,grovater und ,enkel eines und desselben ,geschlechtes gemeinsame ,charaktere1 wenn auch latent1 in dem zwischenliegenden ,erzeuger des entgegengesetzten ,geschlechtes vorhanden sind4 ,weismann1 ,das ,keimplasma1 eine ,theorie der ,vererbung1 ,jena #ahib1 ,s4 #dfg f43 ,vom ,menschen her wissen wir1 da smtliche sekundren ,geschlechtscharaktere nicht nur von den ,individuen des entsprechenden ,geschlechtes vererbt werden1 sondern auch von denen des anderen4 ,die schne ,sopranstimme der ,mutter kann sich durch den ,sohn hindurch auf die ,enkelin vererben1 ebenso der schwarze ,bart des ,vaters durch die ,tochter auf den ,enkel4 ,auch bei den ,tieren mssen in jedem geschlechtlich differenzierten ,bion beiderlei ,geschlechtscharaktere vorhanden sein1 die einen manifest1 die anderen latent4 ,der ,nachweis ist hier nur in gewissen ,fllen zu fhren1 weil wir die individuellen ,unterschiede dieser ,charaktere nur selten so genau bemerken1 allein er ist selbst fr ziemlich einfach organisierte ,arten zu fhren1 und die latente ,anwesenheit der entgegengesetzten ,geschlechtscharaktere in jedem geschlechtlich differenzierten ,bion mu deshalb als allgemeine ,einrichtung aufgefat werden4 ,bei der ,biene besitzen die aus unbefruchteten ,eiern sich entwickelnden ,mnnchen die sekundren ,geschlechtscharaktere des ,grovaters1 und bei den ,wasserflhen1 bei welchen mehrere rein weibliche ,generationen aus einander hervorgehen1 bringt die letzte derselben ,mnnchen hervor mit den sekundren ,geschlechtscharakteren der ,art1 welche somit in latentem ,zustande in einer groen ,reihe von weiblichen ,generationen vorhanden sein muten4 ,man vergleiche hiemit auch ,moll1 ,untersuchungen ber die ,libido sexualis1 ,berlin #ahih1 ,bd4 ,i1 ,s4 #ddd4 7,s4 #i1 ,z4 #d v4 u47 ,als das ,objekt der ,kunst wird die platonische ,idee bekanntlich betrachtet im dritten ,buche der ,welt als ,wille und ,vorstellung von ,schopenhauer4 7,s4 #aj1 ,z4 #ah47 ,seit #ahii erscheint alljhrlich unter ,redaktion von ,dr4 ,magnus ,hirschfeld ein ,jahrbuch fr sexuelle ,zwischenstufen4 ,dieses ,unternehmen wre noch verdienstvoller1 als es ist1 wenn es nicht nur die ,homosexuellen und die ,zwittergeburten1 das sind die sexuellen ,mittelstufen1 in den ,kreis seiner ,betrachtung zge4 ,vgl4 brigens ,kap4 ,,iv und die ,nachweise zu demselben4 7,s4 #aa1 ,z4 #c ff47 ,auch fr die ,pflanzen4 ,vgl4 ,august ,schulz1 ,beitrge zur ,kenntnis der ,bestubungseinrichtungen und ,geschlechtsverteilung bei den ,pflanzen1 ,,ii4 ,teil1 ,kassel #ahij1 an vielen ,orten1 z4 ,b4 ,s4 #ahe4 ,ferner erzhlt ,darwin1 ,die verschiedenen ,bltenformen bei ,pflanzen der nmlichen ,art1 ,werke ,,ix_/#c1 ,stuttgart #ahgg1 ,s4 #aj1 von der gemeinen ,esche 7,fraxinus excelsior73 44444 ich untersuchte 4444 #ae ,bume1 welche auf dem ,felde wuchsen1 und von diesen produzierten #h allein mnnliche ,blten und im ,frhjahr und im ,herbste nicht ein einziges ,samenkorn2 #d produzierten nur weibliche ,blten1 welche auerordentlich zahlreichen ,samen ansetzten2 drei waren ,zwitter1 welche1 als sie in ,blte waren1 ein von den anderen ,bumen verschiedenes ,aussehen hatten3 zwei von ihnen produzierten nahezu so viel ,samen wie die weiblichen ,bume1 whrend der dritte nicht einen hervorbrachte1 so da er der ,funktion nach mnnlich war4 ,die ,trennung der ,geschlechter ist indessen bei der ,esche nicht vollstndig1 denn die weiblichen ,blten enthalten ,staubgefe1 welche in einer frhen ,periode abfallen1 und ihre ,antheren1 welche sich niemals ffnen oder dehiszieren1 enthalten meistens eine breiige ,substanz anstatt des ,pollens4 ,an einigen weiblichen ,blten fand ich jedoch einige wenige ,antheren1 welche allem ,anscheine nach gesunde ,pollenkrner enthielten4 ,an den mnnlichen ,bumen enthalten die meisten ,blten ,pistille1 dieselben fallen aber gleichfalls in einer frhen ,periode ab2 und die ,eichen1 welche schlielich abortieren1 sind sehr klein verglichen mit denen in weiblichen ,blten von demselben ,alter4 ,man vergleiche brigens die im ,,iii4 ,kapitel besprochene ,heterostylie4 -- ,was die ,tiere betrifft1 und besonders den ,menschen1 so lieen sich ganze ,bogen mit ,belegen aus hierauf bezglichen ,publikationen fllen4 ,ich verweise aber lieber zunchst auf ,albert ,moll1 ,untersuchungen ber die ,libido sexualis1 ,i1 ,s4 #ccd ff4 7z1 ,b4 seine ,beweise fr das ,vorkommen sezernierender ,milchdrsen bei ,mnnern74 -- ,konrad ,rieger1 ,die ,kastration in rechtlicher1 sozialer und vitaler ,hinsicht1 ,jena #aijj1 ,s4 #ba1 ,anmerkung #b3 ,manche weibliche ,ziegen haben sehr starke ,hrner1 die sich nur wenig von denen eines ,ziegenbockes unterscheiden2 andere weibliche ,ziegen sind vllig hornlos1 und schlielich gibt es auch ,ziegenbcke 7und zwar unkastrierte7 ohne ,hrner4 ,s4 #bf3 ,sieht man eine grere ,anzahl von ,rindviehbildern durch1 so ergibt sich sofort1 da sehr bedeutende ,unterschiede bestehen in ,bezug auf die ,hrner bei den ,stieren selbst4 ,s4 #cj3 ,ich habe selbst zufllig neulich ein weibliches ,schaf von einer importierten ,rasse gesehen1 das die schnsten ,widderhrner hatte4 ,vgl4 ferner ,m41 ber ,rehbcke mit abnormer ,geweihbildung und deren eigentmliches ,verhalten1 ,deutsche ,jger-,zeitung1 ,,xxxii1 #cfc4 ,edw4 ,r4 ,alston1 ,on ,female ,deer with antlers1 ,proceed4 ,zoolog4 ,society1 ,london #ahgi1 p4 #bif f4 -- ,von lokalen ,hufungen der ,zwischenstufen bei ,kfern und ,schmetterlingen berichtet ,william ,bateson1 ,materials for the study of variation treated with especial regard of discontinuity in the origin of species1 ,london #ahid1 p4 #bed3 ,in all other localities the male ,phalanger maculatus alone is spotten with white1 the female being without spots1 but in ,waigiu the females are spotted like the males4 ,this curious fact was first noticed by ,jentink4 7,f4 ,a4 ,jentink1 ,notes1 ,leyd4 ,mus41 ,,vii1 #ahhe1 p4 #ij47 ,und in einer ,anmerkung hiezu3 ,compare the converse case of ,hepialus humuli 7the ,ghost ,moth71 of which1 in all other localities1 the male are clear and the females are light yellow-brown with spots1 but in the ,shetland ,islands the males are very like the females1 though in varying degrees4 ,see ,jenner ,weir1 ,entomologist1 #ahhj1 p4 #bea ,pl4 -- ,darwin1 ,das ,variieren der ,tiere und ,pflanzen im ,zustande der ,domestikation1 ,,ii1 #bei3 ,die vielen wohlbeglaubigten ,flle verschiedener mnnlicher ,sugetiere1 welche ,milch geben1 zeigen1 da ihre rudimentren ,milchdrsen diese ,fhigkeit in einem latenten ,zustande behalten4 ,dazu ,moll1 ,untersuchungen1 ,i1 #dha3 ,von der typischen ,beschaffenheit der mnnlichen ,brust finden wir bis zur vlligen ,ausbildung der weiblichen ,brustdrsen beim ,manne zahlreiche bergnge4 -- ,von der groen ,vernderlichkeit sekundrer ,geschlechtscharaktere handelt ,darwin im #e4 ,kapitel der ,entstehung der ,arten 7,s4 #bjg ff4 der bersetzung von ,haek1 ,universalbibliothek71 von ,abstufungen sekundrer geschlechtlicher ,charaktere im #ad4 ,kapitel der ,abstammung des ,menschen u4 s4 w4 7,bd4 ,,ii1 ,s4 #adc ff4 der gleichen ,ausgabe74 -- ber sexuelle ,zwischenformen bei den ,cerviden noch ,adolf ,rrig1 ,welche ,beziehungen bestehen zwischen den ,reproduktionsorganen der ,cerviden und der ,geweihbildung1 ,archiv fr ,entwicklungsmechanik der ,organismen ,,viii1 #ahii1 #chb-ddg 7mit weiterer ,literatur72 bei den ,vgeln3 ,a4 ,tichomiroff1 ,androgynie bei den ,vgeln1 ,anatomischer ,anzeiger1 #ae4 ,mrz #ahhh 7,,iii1 #bba-bbh72 bei ,vgeln und anderen ,tieren3 ,alexander ,brandt1 ,anatomisches und ,allgemeines ber die sogenannte ,hahnenfedrigkeit und ber anderweitige ,geschlechtscharaktere bei ,vgeln1 ,zeitschrift fr wissenschaftliche ,zoologie1 #dh1 #ahhi1 ,s4 #aja-aij4 7,s4 #aa1 ,z4 #f47 ber das virile ,weiberbecken vgl4 ,w4 ,waldeyer1 ,das ,becken1 ,topographisch-anatomisch mit besonderer ,bercksichtigung der ,chirurgie und ,gynkologie dargestellt 7in3 ,g4 ,joessel1 ,lehrbuch der topographisch-chirurgischen ,anatomie1 ,teil ,,ii1 ,bonn #ahii7 ,s4 #cic f43 ,wir finden auch ,weiberbecken vom ,habitus der ,mnnerbecken4 ,die ,knochen sind massiver1 die ,darmbeine stehen steil1 der ,schambogen ist eng1 die ,beckenhhle hat eine ,trichterform4 ,meist haben die betreffenden ,frauen auch in ihrem brigen ,krperhabitus etwas 44444 ,mnnliches 7,viragines74 ,doch braucht dies nicht immer der ,fall zu sein4 7,s4 #aa1 ,z4 #h47 ber brtige ,weiber vgl4 ,max ,bartels1 ber abnorme ,behaarung beim ,menschen1 ,zeitschrift fr ,ethnologie ,,viii 7#ahgf71 #aaj-abi 7mit ,literaturnachweisen71 ,,xi 7#ahgi71 #ade-aid1 ,,xiii 7#ahha71 #bac-bcc4 ,wilhelm ,stricker1 ber die sogenannten ,haarmenschen 7,hypertrichosis universalis7 und insbesondere die brtigen ,frauen1 ,bericht ber die ,senckenbergische naturforschende ,gesellschaft1 ,frankfurt #ahgg1 ,s4 #ig f4 ,louis ,a4 ,duhring1 ,case of bearded women1 ,archives of ,dermatology ,,iii 7#ahgg71 p4 #aic-bjj4 ,harris ,liston1 ,cases of bearded women1 ,british medical ,journal vom #b4 ,juni #ahid4 ,albert ,moll1 ,untersuchungen ber die ,libido sexualis1 ,berlin #ahih1 ,i1 p4 #ccg 7mit ,literatur74 ,cesare ,taruffi1 ,hermaphrodismus und ,zeugungsunfhigkeit1 ,eine systematische ,darstellung der ,mibildungen der menschlichen ,geschlechtsorgane1 bersetzt von ,r4 ,teuscher1 ,berlin #aijc1 ,s4 #afd-agc3 ber ,hypertrichosis beim ,weibe1 mit vielen weiteren ,literaturangaben4 ,alexander ,brandt1 ber den ,bart der ,mannweiber 7,viragines71 ,biologisches ,zentralblatt #ag1 #ahig1 ,s4 #bbf-bci4 ,les ,femmes barbe1 ,revue scientifique ,,vii1 #fah-fbb4 ,gustav ,behrend1 ,artikel ,hypertrichosis in ,eulenburgs ,realenzyklopdie1 ,bd4 ,,xi#c1 ,s4 #aid4 ,alexander ,ecker1 ber abnorme ,behaarung beim ,menschen1 insbesondere ber die sogenannten ,haarmenschen1 ,braunschweig #ahgh1 mit weiterer ,literatur ,s4 #ba4 7,s4 #aa1 ,z4 #ag ff47 ,man vergleiche z4 ,b4 die in der ,schrift von ,livius ,frst1 ,die ,ma- und ,neigungsverhltnisse des weiblichen ,beckens nach ,profildurchschnitten gefrorener ,leichen1 ,leipzig #ahge1 ,s4 #af und ,s4 #bd ff4 enthaltenen ,tafeln mit den ,mazahlen1 die von den verschiedenen ,beobachtern von ,luschka1 ,henle1 ,rdinger1 ,hoffmann1 ,pirogoff1 ,braune1 ,le ,gendre und ,frst selbst als ,dimensionen des ,beckens der ,geschlechter angegeben werden4 -- ,ferner ,w4 ,krause1 ,spezielle und makroskopische ,anatomie 7,,ii4 ,bd4 der #c4 ,aufl4 des ,handbuches der menschlichen ,anatomie von ,c4 ,f4 ,th4 ,krause71 ,hannover #ahgi1 ,s4 #abb ff41 mit ,tabellen fr die ,maximal- und ,minimalproportionen sowohl beim ,manne als bei der ,frau4 7,s4 #ac1 ,z4 #g f47 ,die ,angabe ber die ,ophiten nach berweg-,heinze1 ,grundri der ,geschichte der ,philosophie1 ,teil ,,ii1 ,die mittlere oder die patristische und scholastische ,zeit1 #h4 ,aufl41 ,berlin #ahih1 ,s4 #dj4 ,zu ,teil ,i1 ,kapitel #b4 7,s4 #ad1 ,z4 #af v4 u47 ,havelock ,ellis1 ,man and ,woman1 ,a ,study of human secondary sexual characters1 ,london #ahid1 deutsch3 ,mann und ,weib1 ,anthropologische und psychologische ,untersuchung der sekundren ,geschlechtsunterschiede1 bersetzt von ,dr4 ,hans ,kurella 7,bibliothek fr ,sozialwissenschaft1 ,bd4 ,,iii7 ,leipzig #ahie4 ,in ,betracht kommt hier auch das einseitigere1 aber originellere und durch glckliche ,belege aus der belletristischen ,literatur psychologisch bereicherte ,werk von ,c4 ,lombroso und ,g4 ,ferrero1 ,das ,weib als ,verbrecherin und ,prostituierte1 ,anthropologische ,studien1 gegrndet auf eine ,darstellung der ,biologie und ,psychologie des normalen ,weibes1 bersetzt von ,kurella1 ,hamburg #ahid4 7,s4 #ae1 ,z4 #bb47 ,joh4 ,japetus ,sm4 ,steenstrup1 ,untersuchungen ber das ,vorkommen des ,hermaphroditismus in der ,natur1 aus dem ,dnischen bersetzt von ,c4 ,f4 ,hornschuch1 ,greifswald #ahdf1 ,s4 #i ff4 -- ,man vergleiche ber ,steenstrups ,anschauungen die absprechenden ,urteile von ,rud4 ,leuckart1 ,artikel ,zeugung in ,rud4 ,wagners ,handwrterbuch der ,physiologie1 ,bd4 ,,iv1 #ahec1 ,s4 #gdc f41 und ,c4 ,claus1 ,lehrbuch der ,zoologie1 ,s4 #aagf4 7,s4 #ae1 ,z4 #bc47 ,ellis1 ,mann und ,weib1 besonders ,s4 #bjc ff4 7,s4 #ae ,z4 #aj v4 u47 ber die ,geschlechtsunterschiede in der ,zusammensetzung des ,blutes1 ,ellis1 ,s4 #bjd f4 -- ,olof ,hammarsten1 ,lehrbuch der physiologischen ,chemie1 #d4 ,aufl41 ,wiesbaden #ahii1 ,s4 #acg4 ,beim ,menschen kommen gewhnlich in je #a cm#c beim ,manne #e ,millionen und beim ,weibe #d #de ,millionen 7roter ,blutkrperchen7 vor4 -- ,ernst ,ziegler1 ,lehrbuch der allgemeinen und speziellen pathologischen ,anatomie1 ,bd4 ,,ii3 ,spezielle pathologische ,anatomie1 #i4 ,aufl41 ,jena #ahih1 ,s4 #c3 ,in #ajj cm#c ,blut sind 4444 bei ,mnnern #ade g1 bei ,frauen #acb g ,hmoglobin enthalten4 ,vgl4 bes4 ,lombroso-,ferrero1 ,s4 #bb f4 und die dort citierte ,literatur4 7,s4 #ae1 ,z4 #h v4 u47 v4 ,bischoff1 ,das ,hirngewicht des ,menschen1 ,bonn #ahhj4 -- ,rdinger1 ,vorlufige ,mitteilungen ber die ,unterschiede der ,grohirnwindungen nach dem ,geschlecht beim ,ftus und ,neugeborenen4 ,beitrge zur ,anthropologie und ,urgeschichte ,bayerns4 ,i1 #ahgg1 ,s4 #bhf-cjg4 -- ,auch ,passet1 ber einige ,unterschiede des ,grohirns nach dem ,geschlecht1 ,archiv fr ,anthropologie1 ,bd4 ,,xiv1 #ahhc1 ,s4 #hi-ada1 und ,emil ,huschke1 ,schdel1 ,hirn und ,seele des ,menschen und der ,tiere nach ,alter1 ,geschlecht und ,rasse1 ,jena #ahed1 ,s4 #aeb f41 haben die ,existenz solcher ,unterschiede versichert und mit genauen ,daten belegt4 7,s4 #ae1 ,z4 #f v4 u47 ,alice ,gaule1 ,die geschlechtlichen ,unterschiede in der ,leber des ,frosches1 ,archiv fr die gesamte ,physiologie1 herausgegeben von ,pflger1 ,bd4 ,,lxxxiv1 #aija1 ,heft #a_/b1 ,s4 #a-e4 7,s4 #ae1 ,z4 #c v4 u47 ,wo der ,ausdruck erogen 7,zones rognes als ,name fr diejenigen ,krperteile1 die sexuell besonders anziehend auf das andere ,geschlecht wirken7 zum ersten ,male vorkommt1 war mir zu ermitteln nicht mglich4 ,der verstorbene ,professor ,freiherr v4 ,krafft-,ebing1 von dem ich einmal ,belehrung hierber erbat1 vermutete1 bei ,gilles de la ,tourette4 ,doch ist in dessen groem ,werke ber die ,hysterie nichts hierauf ,bezgliches enthalten4 7,s4 #af1 ,z4 #ae47 ,die ,anfhrung aus ,steenstrup a4 a4 ,o41 ,s4 #i bis #aj4 7,s4 #ah1 ,z4 #f47 ,john ,hunter1 ,observations on certain parts of the animal oeconomy1 ,london #aghf1 berichtet in einem zuerst in den ,philosophical ,transactions of the ,royal ,society of ,london1 ,vol4 ,,lxx_/#b1 #a4 ,juni #aghj1 pag4 #ebg-ece1 verffentlichten ,account of an extraordinary pheasant von der ,hahnenfedrigkeit alter ,hennen und vergleicht diese mit der ,brtigkeit der ,gromtter4 ,s4 #fc 7#ebh7 wird die berhmte ,unterscheidung eingefhrt3 ,it is well known that there are many orders of animals which have the two parts designed for the purpose of generation different in the same species1 by which they are distinguished into male and female3 but this is not the only mark of distinction in many genera of animals1 of the greatest part the male being distinguished from the female by various marks4 ,the differences which are found in the parts of generation themselves1 ,i shall call the first or principle1 and all others depending upon these ,i shall call secondary4 ,wenn im ,texte 7,z4 #bj ff47 der ,bereich der sekundren ,charaktere strenger denn gewhnlich als die ,gesamtheit der erst in der ,mannbarkeit uerlich sichtbar hervortretenden ,charaktere umschrieben wird1 so ist damit auf ,hunters ursprngliche ,bestimmung zurckgegriffen1 ,s4 #fh3 ,we see the sexes which at an early period had little to distinguish them from each other1 acquiring about the time of puberty secondary properties1 which clearly characterise the male and female4 ,the male at this time recedes from the female1 and assumes the secondary characters of his sex4 ,vgl4 ,darwin1 ,das ,variieren etc4 ,i#b1 ,s4 #aii4 ,entstehung der ,arten 7bersetzt von ,haek71 ,s4 #bja4 7,s4 #ah1 ,z4 #h47 ,dafr1 da von den primren noch primordiale ,sexualcharaktere abgeschieden werden mssen1 sind die vielen ,flle beweisend1 in denen die ueren ,geschlechtsteile etwa weiblich1 die ,geschlechtsdrsen selbst immer noch mnnlich sind1 ,vgl4 z4 ,b4 ,andrew ,clark1 ,a case of spurious hermaphroditism 7hypospadia and undescended testis in a subject who has been brought up as female and married for sixteen years71 ,middlesex ,hospital1 ,the ,lancet1 #ab4 ,mrz #ahih1 p4 #gah f4 -- ,l4 ,siebourg1 ,ein ,fall von ,pseudo-,hermaphroditismus masculinus completus1 ,deutsche medizinische ,wochenschrift1 #i4 ,juni #ahih1 ,s4 #cfg-cfh4 7,s4 #ah1 ,z4 #bc f47 ,die ,lehre von der inneren ,sekretion im allgemeinen stammt nicht1 wie man jetzt berall angegeben findet1 von ,brown-,squard1 der sie nur auf die ,keimdrse als erster angewendet hat1 sondern von ,claude ,bernard1 nachdem schon bei ,c4 ,legallois im ,jahre #ahja eine dunkle ,ahnung der ,sache zu finden ist1 worber man ,nheres aus der ,anne biologique1 ,vol4 ,i1 p4 #cae f4 erfhrt4 ,vgl4 ,bernard1 ,nouvelle fonction du foie considr comme organe producteur de matire sucre chez l'homme et les animaux1 ,paris1 ,baillire1 #ahec1 p4 #eh und #ga f4 ,ferner ,leons de physiologie exprimentale1 ,vol4 ,i1 ,paris #ahee1 aus der folgende ,stellen wrtlich angefhrt seien3 ,on s'est fait pendant longtemps une trs-fausse ide de ce qu'est un organe scrteur4 ,on pensait que toute scrtion devait tre verse sur une surface interne ou externe1 et que tout organe scrtoire devait ncessairement tre pourvu d'un conduit excrteur destin porter au dehors les produits de la scrtion4 ,l'histoire du foie tablit maintenant d'une manire trs-nette qu'il y a des scrtions internes1 c'est dire des scrtions dont le produit1 au lieu d'tre dvers l'extrieur1 est transmis directement dans le sang 7p4 #if74 -- ,il doit tre maintenant bien tabli qu'il y a dans le foie deux fonctions de la nature de scrtions4 ,l'une1 scrtion externe1 produit la bile qui s'coule au dehors2 l'autre1 scrtion interne1 forme le sucre qui entre immdiatement dans le sang de la circulation gnrale 7p4 #ajg74 -- ,ferner 7,rapport sur les progrs et la marche de la physiologie gnrale en ,france1 ,paris #ahfg1 p4 #gc73 ,la cellule scrtoire cre et labore en elle-mme le produit de scrtion qu'elle verse soit au dehors sur les surfaces muqueuses1 soit directement dans la masse du sang4 ,j'ai appel scrtions externes celles qui s'coulent en dehors1 et scrtions internes celles qui sont verses dans le milieu organique intrieur4 7p4 #gi37 ,les scrtions internes sont beaucoup moint connues que les scrtions externes4 ,elles ont t plus ou moins vaguement souponnes1 mais elles ne sont point encore gnralement admises4 ,cependant1 selon moi1 elles ne sauraient tre douteuses1 et je pense que le sang1 ou autrement dit le milieu intrieur organique1 doit tre regard comme un produit des glandes vasculaires internes4 7p4 #hd37 ,le foie glycognique forme une grosse glande sanguine1 c'est--dire une glande qui n'a pas de conduit excrteur extrieur4 ,il donne naissance aux produits sucrs du sang1 peut-tre aussi d'autres produits albuminodes4 ,mais il existe beaucoup d'autres glandes sanguines1 telle que la rate1 le corps thyrode1 les capsules surrnales1 les glandes lymphatiques1 dont les fonctions sont encore aujourd'hui indtermines2 cependant on regarde gnralement ces organes comme concourant la rgnration du plasma et du sang1 ainsi qu' la formation des globules blancs et des globules rouges qui nagent dans ce liquide4 ,danach ist die sehr allgemeine ,angabe1 ,brown-,squard sei der ,begrnder der ,lehre von den ,funktionen der ,drsen ohne ,ausfhrungsgnge1 wie sie sich z4 ,b4 in ,bunges ,physiologischer ,chemie 7,lehrbuch der ,physiologie des ,menschen1 ,leipzig #aija1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #ede71 bei ,chrobak und ,rosthorn 7,die ,erkrankungen der weiblichen ,geschlechtsorgane1 ,i4 ,teil1 ,wien #ahif_/aijj1 ,s4 #chh71 bei ,ernst ,ziegler 7,lehrbuch der allgemeinen und speziellen pathologischen ,anatomie1 ,i#i1 #ahih1 ,s4 #hj71 ,oscar ,hertwig 7,die ,zelle und die ,gewebe1 ,bd4 ,,ii1 #ahih1 ,s4 #afg7 oder ,h4 ,boruttau 7,kurzes ,lehrbuch der ,physiologie1 ,leipzig und ,wien1 #ahih1 ,s4 #ach7 findet1 zu korrigieren4 ,brown-,squard selbst 7,effets physiologiques d'un liquide extrait des glandes sexuelles et surtout des testicules1 ,comptes ,rendus hebdomadaires des ,sances de l',acadmie des ,sciences1 ,paris1 #cj4 ,mai #ahib1 p4 #abcg f47 sagt3 ,dj en #ahfi1 dans un cours la ,facult de ,mdecine de ,paris1 j'avais mis l'ide que les glandes ont des scrtions internes et fournissent au sang des principes utiles sinon essentiels4 ,die ,prioritt gebhrt demnach ohne ,zweifel ,bernard2 nur die ,anwendung auf die ,keimdrsen ist ,brown-,squards alleiniges ,verdienst3 ,je croyais1 ds alors1 que la faiblesse chez les vieillards dpend non seulement de l'tat snile des organes1 mais aussi de ce que les glandes sexuelles ne donnent plus au sang des principes qui1 l'ge adulte1 contribuent largement maintenir la vigueur propre cet ge4 ,il tait donc tout naturel de songer trouver un moyen de donner au sang de vieillards affaiblis les principes que les glandes sexuelles ne lui fournissent plus4 ,c'est ce qui m'a conduit proposer l'emploi d'injections sous-cutanes d'un liquide extrait de ces glandes4 ,die erste ,verffentlichung ,brown-,squards ber dieses ,thema ist die in den ,comptes rendus hebdomadaires des sances et mmoires de la ,socit de ,biologie1 ,tome #da1 #ahhi1 p4 #dae-dai enthaltene 7datiert vom #a4 ,juni #ahhi74 ,als ,gegner der ,lehre von der inneren ,sekretion1 speziell der ,keimdrsen1 sind zu nennen3 ,konrad ,rieger in seiner ,schrift ber die ,kastration 7,jena #aijj1 ,s4 #ga2 ihn erinnert sie an die ,theorien der mittelalterlichen ,mnche ber die ,folgen des semen retentum7 und ,a4 ,w4 ,johnston1 ,internal ,secretion of the ,ovary1 #be4 ,annual ,meeting of the ,american ,gynaecological ,society1 vgl4 ,british ,gyn4 ,journal1 ,part #fb1 ,august #aijj1 ,s4 #fc4 ,unentschieden lassen die ,frage1 ob die ,erscheinungen nach ,kastration und ,involution der ,keimdrsen1 nach der ,pubertt und in der ,graviditt1 soweit sie von den ,genitalien ihren ,ursprung nehmen1 auf nervsem ,wege oder durch das ,blut vermittelt werden1 ,ziegler1 ,patholog4 ,anatomie1 ,i#i1 ,s4 #hj1 und ,o4 ,hertwig1 ,zelle und ,gewebe1 ,,ii1 #afb4 ,dieser sagt3 ,wenn auf der einen ,seite der ,zusammenhang zwischen der ,entwicklung der ,geschlechtsdrsen und der sekundren ,sexualcharaktere nicht in ,abrede gestellt werden kann1 so fehlt uns auf der anderen ,seite doch das tiefere ,verstndnis dafr4 ,wird die ,korrelation zwischen den ,organen1 welche funktionell direkt nichts miteinander zu tun haben1 durch das ,nervensystem vermittelt1 oder sind es vielleicht besondere ,substanzen1 welche vom ,hoden oder ,eierstock abgesondert werden1 in den ,blutstrom geraten und so die weit abgelegenen ,krperteile zu korrelativem ,wachstum veranlassen8 ,zu einem ,entscheid der aufgeworfenen ,alternative fehlt es noch an jeder experimentellen ,unterlage4 ,der letzte ,satz war wohl schon zu der ,zeit1 da ,hertwig ihn schrieb 7#ahih71 nicht mehr ganz richtig4 ,fr4 ,goltz und ,a4 ,freusberg hatten #ahgd 7ber den ,einflu des ,nervensystems auf die ,vorgnge whrend der ,schwangerschaft und des ,gebraktes1 ,pflgers ,archiv fr die gesamte ,physiologie1 ,,ix1 #eeb-efe7 von folgendem berichtet 7,s4 #eeg73 ,eine ,hndin mit vollstndiger ,trennung des ,rckenmarkes in der ,hhe des ersten ,lendenwirbels ist brnstig geworden1 hat empfangen und ein lebensfhiges ,junges ohne ,kunsthilfe geboren4 ,bei und nach diesen ,vorgngen hat das ,tier alle die damit verbundenen ,naturtriebe 7,instinkte7 entfaltet ebenso wie ein unversehrtes ,geschpf 7d4 h4 die ,milchdrsen fllten sich und das ,junge wurde mit grter ,zrtlichkeit behandelt4 ,man vgl4 auch ,brcke1 ,vorlesungen ber ,physiologie ,,ii#c1 ,wien #ahhd1 ,s4 #abf f474 ,goltz selbst kam schon damals zu folgendem ,schlusse 7,s4 #eei73 ,es scheint mir 444 uerst fraglich1 ob berhaupt der ,zusammenhang zwischen ,gebrmutter und ,milchdrsen durch ,beteiligung des ,nervensystems zu denken ist4 ,mir sagt auch in diesem ,falle der ,gedanke mehr zu1 da das ,blut diesen ,zusammenhang vermittelt4 ,er erinnert daselbst auch an die ,ausfallserscheinungen nach der ,kastration4 ,in ihrer berhmter gewordenen ,arbeit ,der ,hund mit verkrztem ,rckenmark 7,pflgers ,archiv2 #fc1 #cfb-djj7 sind ,fr4 ,goltz und ,j4 ,r4 ,ewald #bb ,jahre nach jener ,untersuchung nochmals auf das ,thema zurckgekommen 7vgl4 in jener ,abhandlung ,s4 #che f474 ,der hauptschlichste ,beweis1 da keine nervse ,vermittlung vorliegt1 ist1 wie ich meine1 darin zu erblicken1 da einseitige ,kastration1 also ,exstirpation blo eines ,ovars oder ,testikels1 an der ,entwicklung der sekundren ,geschlechtscharaktere nicht das ,geringste ndert4 ,den ,einflu jeder ,keimdrse htte man aber1 wenn ein solcher auf nervsem ,wege sich vollzieht1 als stets auf eine ,hemisphre des ,krpers strker sich erstreckend vorzustellen1 ja eine halbseitige ,kastration wre1 zunchst wenigstens1 nur fr eine ,krperhlfte als entscheidend anzunehmen4 ,mit ,ausnahme einer einzigen ,angabe aber1 der ,rieger1 ,die ,kastration1 ,s4 #bd1 mit ,recht als ,jgerlatein mitraut 7es ist die in ,brehms ,sugetieren1 ,leipzig und ,wien1 #ahia1 ,,iii#c1 #dcj3 ,einseitig verschnittene ,hirsche setzen blo an der unversehrten ,seite noch auf71 hat nirgends etwas hnliches verlautet3 halbseitig verschnittene ,tiere sind wie gar nicht verschnittene4 ,so schon ,berthold1 ,nachrichten von der ,universitt und ,gesellschaft der ,wissenschaften zu ,gttingen1 #ahdi1 ,nr4 #a1 ,s4 #a-f4 ,vgl4 z4 ,b4 ,chrobak-,rosthorn1 ,erkrankungen der weiblichen ,geschlechtsorgane1 ,i_/#b1 ,s4 #cga f43 ,sokoloff#ajd operierte an ,hunden1 verfolgte die ,vernderungen sowohl bei einseitiger als auch bei doppelseitiger ,kastration4 ,bei ersterer trat die ,brunst wie normal ein1 bei letzterer blieb sie regelmig weg4 ,einseitige ,kastration bei jungen ,tieren lt das ,wachstum beider ,gebrmutterhlften fortdauern4 ,schon #a ,monate nach zweiseitiger ,kastration war eine ausgesprochene ,atrophie der zirkulren ,muskelschichte aufgetreten4 ,diesen ,beweis halte ich darum fr stringenter selbst als die ,transplantationsversuche 7auf ,grund deren ,j4 ,halban1 ber den ,einflu der ,ovarien auf die ,entwicklung des ,genitales1 ,monatsschrift fr ,geburtshilfe und ,gynkologie1 ,,xii1 #aijj1 #dif-ejf1 besonders ,s4 #eje1 ,a4 ,foges1 ,zur ,lehre von den sekundren ,geschlechtscharakteren1 ,pflgers ,archiv1 ,,xciii1 #aijb1 #ci ff41 ,emil ,knauer1 ,die ,ovarientransplantation1 experimentelle ,studie1 ,archiv fr ,gynkologie1 ,,lx1 #aijj1 besonders ,s4 #ceb-cei1 mit so viel ,recht fr die innere ,sekretion sich entscheiden71 weil diesen gegenber als letzter noch immer der ,einwand mglich wre1 da vermittelnde nervse ,bahnen in das transplantierte ,gewebe zugleich mit dessen ,vaskularisierung eingezogen seien4 7,s4 #ah1 ,z4 #aj v4 u4 ff47 ,einen anderen ,begriff von tertiren ,sexualcharakteren hat ,havelock ,ellis aufgestellt1 ,mann und ,weib1 ,s4 #bd3 4444 ,so haben wir z4 ,b4 die verhltnismig grere ,flachheit des ,schdels1 die grere ,aktivitt und ,ausdehnung der ,schilddrse und die geringere ,durchschnittsmenge der roten ,blutkrperchen beim ,weibe4 ,diese ,differenzen hngen wahrscheinlich indirekt mit primren und sekundren sexuellen ,charakteren zusammen4 ,vom zoologischen ,standpunkt aus sind sie kaum von ,interesse1 dagegen vom anthropologischen und gelegentlich auch vom pathologischen und sozialen ,standpunkt aus hchst bemerkenswert4 ,in dieselbe ,gruppe mit den sekundren sexuellen ,charakteren lassen sie sich keinesfalls einreihen1 und wir tun wohl am besten1 sie zu einer neuen ,gruppe zusammenzufassen und als tertire sexuelle ,charaktere' zu bezeichnen4 ,ellis bemerkt selbst1 da sich wegen der ,tendenz dieser ,merkmale1 ineinander berzugehen1 diese ,teilung schwer durchfhren lt4 ,aber nicht nur der theoretische1 auch der praktische ,wert dieser ,gliederung scheint mir geringer als der ,wert der im ,texte vorgeschlagenen ,einteilung1 nach welcher als primordiale ,geschlechtscharaktere die allgemein-biologischen1 als primre die im engeren ,sinne anatomischen1 als sekundre die im engeren ,sinne physiognomischen1 als tertire die psychologischen und als quartre die sozialen ,unterschiede der ,geschlechter bezeichnet werden4 7,s4 #ai1 ,z4 #ae ff47 ,die ,annahme dnkt mich sehr wahrscheinlich1 da gleichzeitig mit jeder ueren eine innere ,sekretion vor sich geht1 also auch die letztere keine kontinuierliche1 sondern eine intermittierende ,funktion sei4 ,denn der ,bartwuchs z4 ,b4 ist nicht gleichmig1 sondern er erfolgt schubweise1 stoweise4 ,als ,erklrung hiefr scheint eine interrupte innere ,sekretion am nchsten zu liegen4 7,s4 #ai1 ,z4 #g v4 u47 ,der ,ausdruck ,komplementrbedingung nach ,richard ,avenarius1 ,kritik der reinen ,erfahrung1 ,bd4 ,i1 ,leipzig #ahhh1 ,s4 #bi4 7,s4 #bj1 ,z4 #aj-bh47 ber das ,idioplasma vgl4 ,c4 v4 ,naegeli1 ,mechanisch-,physiologische ,theorie der ,abstammungslehre1 #ahhd4 ,der ,begriff wird dort1 in einer von seiner ,entwicklung im ,texte etwas abweichenden ,weise1 eingefhrt auf ,s4 #bc4 ,es heit dann weiter3 ,jede wahrnehmbare ,eigenschaft ist als ,anlage im ,idioplasma vorhanden1 es gibt daher so viele ,arten von ,idioplasma1 als es ,kombinationen von ,eigenschaften gibt4 ,jedes ,individuum ist aus einem etwas anders gearteten ,idioplasma hervorgegangen1 und in dem nmlichen ,individuum verdankt jedes ,organ und jeder ,organteil seine ,entstehung einer eigentmlichen ,modifikation oder eher einem eigentmlichen ,zustande des ,idioplasmas4 ,das ,idioplasma1 welches wenigstens in einer bestimmten ,entwicklungsperiode durch alle ,teile des ,organismus verteilt ist1 hat also an jedem ,punkte etwas andere ,eigenschaften1 indem es beispielsweise bald einen ,ast1 bald eine ,blte1 eine ,wurzel1 ein grnes ,blatt1 ein ,blumenblatt1 ein ,staubgef1 eine ,fruchtanlage1 ein ,haar1 einen ,stachel bildet4 ,am wichtigsten ist fr das hier in ,betracht kommende die ,stelle ,s4 #cb f43 ,jede beliebige ,zelle mu davon vom ,idioplasma eine gewisse ,menge enthalten1 weil dadurch die ererbte ,ttigkeit bedingt wird4 ,ferner ,s4 #eca3 ,jede ,ontogenie 444 beginnt mit einem winzigen ,keim1 in welchem eine kleine ,menge von ,idioplasma enthalten ist4 ,dieses ,idioplasma zerfllt1 indem es sich fortwhrend in entsprechendem ,mae vermehrt1 bei den ,zellteilungen1 durch welche der ,organismus wchst1 in ebenso viele ,partien1 die den einzelnen ,zellen zukommen1 4444444 ,jede ,zelle des ,organismus ist idioplasmatisch befhigt1 zum ,keim fr ein neues ,individuum zu werden4 ,ob diese ,befhigung sich verwirklichen knne1 hngt von der ,beschaffenheit des ,ernhrungsplasmas ab4 ,das ,vermgen hiezu kommt bei niederen ,pflanzen jeder einzelnen ,zelle zu2 bei den hheren ,pflanzen haben es manche ,zellen verloren2 im ,tierreiche besitzen es im allgemeinen nur die zu ungeschlechtlichen oder geschlechtlichen ,keimen normal bestimmten ,zellen4 -- ,hugo de ,vries3 in seinem ,buche3 ,intracellulare ,pangenesis1 ,jena #ahhi1 ,s4 #ee-fj1 #ge ff41 #ib ff41 #aja ff41 und besonders ,s4 #abj4 ,oscar ,hertwig1 ,die ,zelle und die ,gewebe1 ,grundzge der allgemeinen ,anatomie und ,physiologie4 7,diesem ,buche verdanke ich in biologischer ,hinsicht ganz allgemein neben ,darwins ,variieren die reichste ,belehrung47 ,hertwig begrndet die ,theorie im ersten ,bande 7,jena #ahic71 ,s4 #bgg ff43 ,wenn man das ,moospflnzchen ,funaria hygrometrica zu einem feinen ,brei zerhackt1 so lt sich auf feuchter ,erde aus jedem kleinsten ,fragment wieder ein ganzes ,moospflnzchen zchten4 ,die ,swasserhydra lt sich in kleine ,stckchen zerschneiden1 von denen sich jedes wieder zu einer ganzen ,hydra mit allen ihren ,eigenschaften umbildet4 ,bei einem ,baum knnen sich an den verschiedensten ,stellen durch ,wucherung vegetativer ,zellen ,knospen bilden1 die zu einem ,spro auswachsen1 der1 vom ,ganzen abgetrennt und in ,erde verpflanzt1 sich bewurzelt und zu einem vollstndigen ,baum wird4 ,bei ,clenteraten1 manchen ,wrmern und ,tunikaten ist die ungeschlechtliche ,vermehrung auf vegetativem ,wege eine hnliche1 da fast an jeder ,stelle des ,krpers eine ,knospe entstehen und zu einem neuen ,individuum werden kann 4444444 ,ein abgeschnittener und ins ,wasser gestellter ,weidenzweig entwickelt wurzelbildende ,zellen an seinem unteren ,ende1 und so wird hier von ,zellen1 die im ,plane des ursprnglichen ,ganzen eine sehr abweichende ,funktion zu erfllen hatten1 eine den neuen ,bedingungen entsprechende ,aufgabe bernommen1 ein ,beweis1 da die ,anlage dazu in ihnen gegeben war4 ,und so knnen sich umgekehrt auch aus abgeschnittenen ,wurzeln ,laubsprosse bilden1 die dann zu ihrer ,zeit selbst mnnliche und weibliche ,geschlechtsprodukte hervorbringen4 ,in diesem ,falle stammen also direkt aus ,zellbestandteilen einer ,wurzel ,geschlechtszellen ab1 die als solche wieder zur ,reproduktion des ,ganzen dienen 444444 ,die ,botaniker hngen zum grten ,teile der ,lehre an1 die krzlich de ,vries gegen ,weismann verteidigt und in den ,satz zusammengefat hat1 da alle oder doch weitaus die meisten ,zellen des ,pflanzenkrpers die smtlichen erblichen ,eigenschaften der ,art im latenten ,zustand enthalten4 ,dasselbe lt sich auf ,grund von ,tatsachen von niedrigen tierischen ,organismen sagen4 ,fr hhere ,tiere kann man den ,beweis allerdings nicht fhren2 deswegen ist man aber nicht zu der ,folgerung gezwungen1 da die ,zellen der hheren und niederen ,organismen insoferne verschieden wren1 als die letzteren alle ,eigenschaften der ,art im latenten ,zustand1 also die ,gesamtheit der ,erbmasse1 die ersteren dagegen nur noch ,teile von ihr enthielten4 -- ,als der heftigste ,gegner der ,idioplasmalehre ist ,august ,weismann aufgetreten in seiner ,schrift3 ,die ,kontinuitt des ,keimplasmas als ,grundlage einer ,theorie der ,vererbung1 #ahhe 7,aufstze ber ,vererbung und verwandte biologische ,fragen1 ,jena #ahib1 ,s4 #bae ff474 ,weismanns ,hauptargument 7,s4 #bcg73 ,ehe nicht erwiesen wird1 da somatisches' ,idioplasma berhaupt rckverwandelt werden kann in ,keimidioplasma1 haben wir kein ,recht1 aus einer von ihnen den somatischen ,zellen ,keimzellen entstehen zu lassen1 drfte vor den genauen ,untersuchungen von ,friedlich ,miescher 7,die histochemischen und physiologischen ,arbeiten von ,f4 ,m41 ,leipzig #ahig1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #aaf ff47 ber die ,entwicklung der ,keimdrsen der ,lachse auf ,kosten ihres groen ,seitenrumpfmuskels nicht mehr haltbar sein4 ,vgl4 brigens die vernichtende ,kritik1 welche an den beraus knstlichen ,theorien ,weismanns von ,kassowitz1 ,allgemeine ,biologie1 ,bd4 ,,ii1 ,wien #aijj1 gebt worden ist1 auf die ,weismann1 wohl ihres berscharfen ,tones halber1 nicht geantwortet hat4 ,fr die ,idioplasmalehre zeugen vollends ,untersuchungen wie die von ,paul ,jensen1 ber individuelle physiologische ,unterschiede zwischen ,zellen der gleichen ,art 7,pflgers ,archiv1 ,,lxii1 #ahif1 #agb-bjj74 ,es heit da z4 ,b4 7,s4 #aia73 ,wenn ein ,foraminifer durch abgetrennte eigene ,pseudopodien niemals1 dagegen stets durch abgeschnittene ,pseudopodien eines anderen ,individuums kontrektatorisch erregt wird1 so mu das ,protoplasma des ersteren sich von dem der letzteren in bestimmter ,weise unterscheiden1 oder allgemein ausgedrckt3 das ,protoplasma verschiedener ,individuen mu physiologisch verschieden sein4 ,welcher ,art aber ist diese ,verschiedenheit und welcher ,art der ,reiz1 der ihr entspringt8 ,wir werden nicht umhin knnen1 ,unterschiede in der chemischen ,zusammensetzung der ,protoplasmen verschiedener ,individuen anzunehmen4 -- ber die ,regenerationsfhigkeit 7auch niederer ,tiere7 vgl4 ,hermann ,vchting1 ber die ,regeneration der ,marchantieen1 ,jahrbcher fr wissenschaftliche ,botanik1 #ahhe1 ,bd4 ,,xvi1 ,s4 #cfg bis #dad4 ber ,organbildung im ,pflanzenreich1 ,physiologische ,untersuchungen ber ,wachstumsursachen und ,lebenseinheiten1 ,teil ,i1 ,bonn #ahgh1 ,s4 #bcf-bdj1 besonders ,s4 #bea-bec4 -- ,jacques ,loeb1 ,untersuchungen zur physiologischen ,morphologie der ,tiere1 ,,ii4 ,organbildung und ,wachstum1 ,wrzburg #ahib1 ,s4 #cd ff4 7ber ,regeneration bei ,ciona intestinalis74 7,s4 #ba1 ,z4 #f ff47 ,wenn jede ,zelle1 also auch jede ,nervenzelle1 mnnlich oder weiblich 7in bestimmtem ,grade7 ist1 so entfllt auch der letzte ,anla zur ,annahme eines psychosexuellen ,zentrums fr den ,geschlechtstrieb im ,gehirn1 wie es besonders ,krafft-,ebing 7,psychopathia sexualis1 #aa4 ,aufl41 ,s4 #bdh1 ,anm4 #a7 und seine ,schler1 ferner 7nach ihm7 ,taruffi1 ,hermaphrodismus und ,zeugungsunfhigkeit1 bersetzt von ,r4 ,teuscher1 ,berlin #aijc1 ,s4 #aij1 ungeachtet der in der ,anmerkung zu ,s4 #ah1 ,z4 #ae v4 u4 citierten ,experimente von ,goltz1 postuliert haben4 7,s4 #ba1 ,z4 #b v4 u47 ,wilhelm ,caspari1 ,einiges ber ,hermaphroditen bei ,schmetterlingen1 ,jahrbcher des nassauischen ,vereines fr ,naturkunde1 #dh4 ,jahrgang1 ,s4 #aga-agc 7,referat von ,p4 ,marchal1 ,anne biologique1 ,i4 #bhh71 berichtet1 wie zuweilen die eine seitliche ,hlfte eines ,schmetterlings vollstndig mnnlich und die andere vollstndig weiblich ist4 ,bei ,saturnia pavonia1 einem ,pfauenauge1 ist der ,unterschied zwischen mnnlicher und weiblicher ,frbung sehr gro und daher1 bei ,hermaphroditen in dieser ,art der ,kontrast zwischen rechter und linker ,krperhlfte hchst auffallend4 -- ,richard ,hertwig1 ,lehrbuch der ,zoologie#e1 #aijj1 ,s4 #ii ber diesen ,hermaphroditismus lateralis und jene hermaphroditischen ,formen bei ,schmetterlingen wie ,ocneria dispar 7einem ,spinner71 dessen mnnliche ,hlfte die besondere ,gestalt der mnnlichen ,fhler1 ,augen und ,flgel trgt1 und sich durch sie wesentlich von der weiblichen ,hlfte unterscheidet4 7,s4 #bb1 ,z4 #d v4 u4 ff47 ,aristoteles sagt 7,histor4 ,anim4 #e1 #ad1 #ede1 a #ba37 4 7#i1 #ej1 #fcb1 a #d7 4 ,die falschen ,angaben ber regelmige ,verweiblichung des entmannten ,tieres rhren in der neuesten ,zeit hauptschlich von ,william ,yarrell her 7,on the influence of the sexual organ in modifying external character1 ,journal of the ,proceedings of the ,linnean ,society1 ,zool4 ,vol4 ,i1 #aheg1 p4 #ha71 und sind ihm 7mit oder ohne ,berufung auf ihn7 oft nachgesprochen worden1 z4 ,b4 von ,darwin1 ,das ,variieren etc41 ,,ii#b1 #ei3 ,der ,kapaun fngt an1 sich auf ,eier zu setzen und brtet ,hhnchen aus2 von ,weismann1 ,keimplasma1 ,s4 #dfi f43 ,bei ausgebildeten ,individuen des einen ,geschlechtes knnen unter besonderen ,umstnden die sekundren ,sexualcharaktere des anderen ,geschlechtes zur nachtrglichen ,ausbildung gelangen4 ,dahin gehren vor allem die ,folgen der ,kastration bei beiden ,geschlechtern4 ,ebenso von ,moll1 ,die kontrre ,sexualempfindung1 #c4 ,aufl41 ,berlin #ahii1 ,s4 #agj1 ,anm4 #a4 ,gegen diese ,theorien hat sich namentlich ,rieger gewendet 7,die ,kastration1 ,s4 #cc f471 ferner ,hugo ,sellheim 7,zur ,lehre von den sekundren ,geschlechtscharakteren1 ,beitrge zur ,geburtshilfe und ,gynkologie1 herausgegeben von ,a4 ,hegar1 ,bd4 ,i1 #ahih1 ,s4 #bbi-bee73 ,in keiner ,weise konnten wir bei den ,kapaunen einen ,umschlag1 eine ,entwicklung von ,mutterliebe konstatieren1 die sich in einer ,frsorge fr die beigegebenen ,kchlein ausgesprochen htte 7,s4 #bcd74 ,von einer aktiven ,annherung an das weibliche ,tier1 wie sie von mancher ,seite bei den durch die ,entfernung der ,hoden bedingten ,vernderungen angenommen wird1 ist bei dem ,kastratenkehlkopf nichts zu merken 7,s4 #bda74 ,schlielich hat ,arthur ,foges 7,zur ,lehre von den sekundren ,geschlechtscharakteren1 ,pflgers ,archiv1 ,bd4 ,,xciii1 #aijb1 ,s4 #ci-eh7 ,sellheims ,befunde besttigt und die ltere ,ansicht nochmals zurckgewiesen 7,s4 #ec74 ,die letzten ,autoren gehen aber wohl zu weit1 indem sie die ,verweiblichung fr ausgeschlossen zu halten scheinen2 sie ist zwar keine notwendige ,folge der ,kastration1 da sie jedoch gnzlich ohne dieselbe eintreten kann 7vgl4 ,s4 #bd1 ,z4 #a-h und die ,anmerkung zu dieser ,stelle71 so wird durch ,kastration ihre ,mglichkeit in vielen ,fllen wohl noch erleichtert werden4 7,s4 #bc1 ,z4 #af f47 ber die ,annahme mnnlicher ,charaktere durch die ,frauen1 respektive ,weibchen1 nach dem ,aufhren der ,geschlechtsreife1 respektive der ,menopause1 vgl4 vor allem die ausfhrliche ,abhandlung von ,alexander ,brandt1 ,anatomisches und ,allgemeines ber die sogenannte ,hahnenfedrigkeit und ber anderweitige ,geschlechtsanomalien bei ,vgeln1 ,zeitschr4 f4 wiss4 ,zool41 #dh1 #ahhi1 ,s4 #aja-aij4 -- ,die erste ,angabe ber ,hahnenfedrigkeit bei ,aristoteles1 ,histor4 ,animal4 #i1 #di1 #fca b1 #g ff4 -- ,im ,,xix4 ,jahrhundert handeln von ihr vornehmlich ,william ,yarrell1 ,on the change in the plumage of some ,hen-,pheasants1 ,philosophical ,transactions of the ,royal ,society of ,london1 #aj4 ,mai #ahbg 7,part4 ,,ii1 p4 #bfh-bge72 ,darwin1 ,das ,variieren ,,ii#b1 ,s4 #eh2 ,oscar ,hertwig1 ,die ,zelle und die ,gewebe1 ,bd4 ,,ii1 ,jena #ahih1 ,s4 #afb4 -- ,hieher gehrt vielleicht der interessante ,fall von ,hypertrichosis1 den ,chrobak und ,rosthorn1 ,die ,erkrankungen der weiblichen ,geschlechtsorgane1 ,teil ,i1 ,s4 #chh1 nach ,virchow erzhlen1 in welchem es sich um eine junge ,frau handelte1 die whrend der ,menstruation an akutem ,magen- und ,darmkatarrh erkrankte1 spter amenorrhoisch wurde1 und bei welcher sich whrend der ,dauer des ,ausbleibens der ,regel der ganze ,krper mit schwarzen wachsenden ,haaren bedeckte4 7,s4 #bc1 ,z4 #bb f47 ,ricken3 nach ,brehms ,tierleben1 #c4 ,aufl4 von ,pechuel-,loesche1 ,sugetiere1 ,bd4 ,,iii1 #ahia1 ,s4 #die3 ,auch sehr alte ,ricken erhalten bisweilen einen kurzen ,stirnzapfen und setzen schwache ,gehrne auf 444 ,von einem derartigen ,geweih teilt mir ,block mit1 da es aus zwei gegen #e cm langen ,stangen bestand und selbst einen alten ,weidmann tuschen konnte1 welcher die ,ricke als ,bock ansprach und erlegte4 7,s4 #bc1 ,z4 #ac v4 u4 ff47 ,vgl4 ,paul ,mayer1 ,carcinologische ,mitteilungen1 ,mitteilungen a4 d4 zool4 ,station zu ,neapel1 ,i1 #ahgi1 ,,vi3 ber den ,hermaphroditismus bei einigen ,isopoden1 ,s4 #afe bis #agi4 ,von ,vertretern der ,gattungen ,cymothoa1 ,anilocra und ,nerocila ist durch ,mayer sichergestellt1 da dieselben ,individuen in ihrer ,jugend als ,mnnchen fungieren1 bei denen nach einer spteren ,hutung die ursprnglich zwar vorhandenen1 aber nicht funktionsfhigen ,eierstcke die mnnlichen ,keimdrsen zurckdrngen1 so da die ,tiere nun die ,rolle von ,weibchen ausfllen4 -- ,der ,ausdruck ,protandrie 7nach dem ,muster der ,botanik vgl4 ,nolls ,physiologie in ,strasburgers ,lehrbuch der ,botanik1 #c4 ,aufl41 #ahih1 ,s4 #bej7 wird auch von ,mayer1 ,s4 #agg1 fr diese ,erscheinung gebraucht4 ,vgl4 ,cesare ,lombroso und ,guglielmo ,ferrero1 ,das ,weib als ,verbrecherin und ,prostituierte1 bersetzt von ,hans ,kurella1 ,hamburg1 #ahid1 ,s4 #c4 brigens hat ,l4 ,cunot bei gewissen ,seesternen ganz die gleiche ,erscheinung nachweisen knnen3 ,notes sur les ,echinodermes1 ,,iii3 ,l'hermaphrodisme protandrique d',asterina gibbosa ,penn4 et ses variations suivant les localits 7,zoologischer ,anzeiger1 ,,xxi_/#a1 #ahih1 ,s4 #bgc-bgi74 ,er kommt zu dem ,ergebnis 7,s4 #bge73 ,l'hermaphrodisme protandrique est donc ici indiscutable3 les ,asterina sont fonctionnellement mles 444 puis1 elles deviennent exclusivement femelles pour le reste de leur existence4 7,s4 #bd1 ,z4 #a ff47 ber ,flle von sexueller ,umwandlung wird auch sonst sporadisch berichtet4 ,z4 ,b4 von ,l4 ,janson1 ber scheinbare ,geschlechtsmetamorphose bei ,hhnern1 ,mitteilungen d4 deutsch4 ,gesellschaft fr ,natur- und ,vlkerkunde ,ostasiens1 ,heft #fj1 ,s4 #dgh bis #dhj4 -- ,kob1 ,de mutatione sexus1 ,berlin #ahbc4 -- ,anekdotenhafte ,flle sind bei ,taruffi1 ,hermaphrodismus und ,zeugungsunfhigkeit1 ,berlin #aijc1 ,s4 #bif1 #cjg f41 #cfd f41 aus einer ,literatur von sehr ungleicher ,zuverlssigkeit gesammelt4 -- ,man hat eine zehn ,jahre alte ,ente gekannt1 welche sowohl das vollstndige ,winter- als ,sommergefieder des ,enterichs annahm4 ,darwin1 ,das ,variieren etc41 ,,ii#b1 ,s4 #eh4 ,vgl4 ,moll1 ,untersuchungen ber die ,libido sexualis1 ,i1 ,s4 #ddd4 -- ,r4 v4 ,krafft-,ebing1 ,psychopathia sexualis mit besonderer ,bercksichtigung der kontrren ,sexualempfindung1 eine klinisch-forensische ,studie1 #h4 ,aufl41 ,stuttgart #ahic1 erwhnt ,s4 #aih f4 verschiedene hchst merkwrdige ,flle von ,mnnern1 die im ,laufe ihres ,lebens eine vollstndige ,umwandlung zum ,weibe erfahren haben2 besonders kommt in ,betracht jene ,autobiographie eines ,arztes 7,s4 #bjc ff47 als ,beispiel einer ,umwandlung1 die1 wie ,krafft-,ebing ,s4 #bae selbst zugeben mu1 durchaus ohne paranoischen ,wahn ist1 obwohl er auch jenen ,fall ,s4 #bjc unter der berschrift ,metamorphosis sexualis paranoica einfhrt4 7,s4 #bd1 ,z4 #aa v4 u47 ,die hier erwhnten ,versuche sind die von ,emil ,knauer 7,die ,ovarientransplantation1 ,experimentelle ,studie1 ,archiv fr ,gynkologie1 ,bd4 ,,lx1 #aijj1 ,s4 #cbb-cgf7 ausgefhrten4 ,nur in zwei von dreizehn ,fllen milang die ,transplantation nicht 7ibid41 ,s4 #cga74 ,mit ,rcksicht auf diese beiden letzten1 positiven ,erfolge glaube ich behaupten zu knnen1 da die berpflanzung der ,eierstcke von einem auf ein zweites ,tier ebenfalls mglich sei4 7,s4 #cgb47 ,foges1 der unter ,kenntnis von ,knauers ,erfolgen denselben ,versuch wiederholte1 ist die ,vertauschung nie gelungen 7,pflgers ,archiv1 ,bd4 ,,xciii1 #aijb1 ,s4 #ic471 ebensowenig wie ,knauers von ihm selbst1 ,s4 #cgc f41 citierten ,vorgngern4 ,als ,grund ist wohl 7neben ,wechseln in der ,vollkommenheit der technischen ,ausfhrung7 der im ,text vermutete zu betrachten4 -- ber den guten ,erfolg der ,transplantation innerhalb des ,tieres vgl4 ,knauer ,s4 #cci ff4 7,s4 #be1 ,z4 #h ff47 ber die heute ihrer ,gefahren wegen freilich fast auer ,gebrauch gekommene ,bluttransfusion1 vgl4 ,l4 ,landois1 ,artikel ,transfusion in ,eulenburgs ,realenzyklopdie der ,heilkunde1 #b4 ,aufl41 ,bd4 ,,xx1 #ahij1 welche fr1 und ,ernst v4 ,bergmann1 ,die ,schicksale der ,transfusion im letzten ,dezennium1 ,berlin #ahhc1 sowie ,a4 ,landerer1 ber ,transfusion und ,infusion1 ,virchows ,archiv fr pathologische ,anatomie und ,physiologie und klinische ,medizin1 ,bd4 ,,cv1 #ahhf1 ,s4 #cea-cgb1 die beide gegen die ,transfusion sich einsetzen4 7,s4 #be1 ,z4 #aj v4 u4 ff47 ber die ,organsafttherapie unterrichtet am ausfhrlichsten der1 ihrem ,prinzipe freilich uerst gewogene1 gleichlautende ,artikel von ,georg ,buschan in ,eulenburgs ,realenzyklopdie1 #c4 ,aufl41 ,bd4 ,,xviii 7#ahih71 ,s4 #bb-hb4 7,s4 #bf1 ,z4 #f v4 u47 ,nach ,foges1 ,zur ,lehre von den sekundren ,geschlechtscharakteren1 ,pflgers ,archiv1 ,bd4 ,,xciii1 #aijb 7,s4 #eg71 wre freilich die ,quantitt der ins ,blut sezernierten ,keimdrsenstoffe von der grten ,bedeutung2 denn da die vollstndige ,erhaltung des normalen ,sexualcharakters durch ,hodentransplantation bei seinen ,versuchstieren nicht gelang1 fhrt er darauf zurck1 da eine im ,verhltnis zur ,gre des normalen ,hodens nur ganz kleine ,menge ,hodengewebes zur ,anheilung kam4 7,s4 #be1 ,z4 #d v4 u4 ff47 ,nach ,buschan 7a4 a4 ,o41 ,s4 #cb7 tun eine ,reihe von ,versuchen1 die von ,ferr und ,bechasi 7,note prliminaire sur l'tude de l'action du suc ovarien sur le cobaye1 ,gazette hebdomadaire1 ,,xliv1 #ahig1 ,nr4 #ej7 in dem physiologischen ,laboratorium der ,universitt ,rom angestellt worden sind1 deutlich dar1 da die ,wirkung dieser der ,organ-,prparate auf das mnnliche ,geschlecht eine ganz andere als auf das weibliche ist4 ,spritzten diese ,beobachter von einem ,ovarialextrakt 444 #e cm#c einem weiblichen ,meerschweinchen ein1 dann trat weder eine lokale noch eine allgemeine ,reaktion auf1 nur das ,krpergewicht erfuhr eine ,zunahme2 wurde die gleiche ,menge einem mnnlichen ,tiere injiziert1 dann stellten sich ebenfalls keine lokalen noch ,allgemeinerscheinungen1 wohl aber ,abmagerung ein4 ,bei ,injektion von #aj cm#c war beim weiblichen ,tier die lokale ,reaktion nur ganz gering1 ,allgemeinreaktion war nicht vorhanden und die ,gewichtszunahme eine bedeutende2 beim mnnlichen ,tier dagegen die lokale ,reizung schon ganz betrchtlich1 ferner stellte sich eine vorbergehende ,temperatursteigerung ein1 und die ,gewichtsabnahme war noch strker ausgeprgt4 ,wenn endlich #ae cm#c injiziert wurden1 dann blieb die lokale ,reaktion beim ,weibchen eine nur schwache1 beim ,mnnchen hingegen nahm sie eine noch bedeutendere ,hhe an2 bei ersterem trat gleichfalls eine ,temperatursteigerung um einige ,dezigrade whrend des ,injektionstages1 bei letzterem hingegen eine sehr deutliche ,hypothermie mit nervsem ,zittern und intensiver ,depression ein2 auerdem erfuhr das mnnliche ,meerschweinchen eine sehr betrchtliche ,abnahme seines ,gewichtes und starb schlielich innerhalb vier bis sechs ,tagen4 7,s4 #bg1 ,z4 #f ff47 ,es drfte dies fr verschiedene ,organismen verschieden sein4 ,z4 ,b4 bemerken gegenber anderslautenden ,aussagen von ,born und ,pflger die ,hertwigs auf ,s4 #dc ihrer ,experimentellen ,untersuchungen ber die ,bedingungen der ,bastardbefruchtung 7,oscar und ,richard ,hertwig1 ,untersuchungen zur ,morphologie und ,physiologie der ,zelle1 #d4 ,heft1 ,jena #ahhe73 ,selbst bei den strksten ,vergrerungen ist es uns nicht mglich gewesen1 zwischen den reifen ,samenfden eines ,sphaerechinus oder ,strongylocentrotus oder einer ,arbacia ,unterschiede in ,form und ,gre zu entdecken4 ,dagegen setzt ,l4 ,weill1 ber die kinetische ,korrelation zwischen den beiden ,generationszellen1 ,archiv fr ,entwicklungsmechanik der ,organismen1 ,bd4 ,,xi1 #aija1 ,s4 #bbb-bbd1 die ,existenz individueller ,unterschiede auch zwischen den ,spermatozoiden und ,eizellen derselben ,tiere voraus4 -- ,da brigens die ,dimensionen der ,eier sicherlich schwanken1 ist aus den ,mazahlen zu ersehen1 die ,karl ,schulin1 ,zur ,morphologie des ,ovariums1 ,archiv fr mikroskopische ,anatomie1 ,bd4 ,,xix1 #ahha1 ,s4 #dgb f4 und ,w4 ,nagel1 ,das menschliche ,ei1 ibid41 ,bd4 ,,xxxi1 #ahhh1 ,s4 #cig1 #cii angeben4 7,s4 #bg1 ,z4 #ab ff47 ber die ,geschwindigkeit der ,spermatozoiden vgl4 ,chrobak-,rosthorn ,i_/#b1 ,s4 #dda4 7,s4 #bg1 ,z4 #af ff47 ,purser1 ,the ,british ,medical ,journal1 #ahhe1 p4 #aaei 7vgl4 ,moll1 ,untersuchungen1 ,i1 ,s4 #beb7 und besonders ,franz ,friedmann1 ,rudimentre ,eier im ,hoden von ,rana viridis1 ,archiv fr mikroskopische ,anatomie und ,entwicklungsgeschichte1 ,bd4 ,,lii1 #ahih1 ,s4 #bdh-bfa 7mit vielen ,literaturangaben1 ,s4 #bfa74 ,friedmanns ,fall ist dadurch besonders interessant1 da sich in beiden ,hoden 7im einen fnf1 im anderen zehn7 wohl entwickelte ,eier mit einem ,durchmesser von #bbe-ejj fanden1 die smtlich innerhalb der ,samenkanlchen selbst1 und nicht erst zwischen den ,hodenschluchen lagen4 ,auch ,pflger1 ber die das ,geschlecht bestimmenden ,ursachen und die ,geschlechtsverhltnisse der ,frsche1 ,archiv fr die gesamte ,physiologie1 ,bd4 ,,xxix1 #ahhb1 ,s4 #ac-dj1 berichtet ber die groen ,graafschen ,follikel1 die er gegen seine ,erwartung in den ,hoden brauner ,grasfrsche gefunden habe 7,s4 #cc74 ,seine ,abhandlung spricht geradezu von bergangsformen von ,hode zu ,eierstock4 -- ,weitere ,literaturangaben bei ,frank ,j4 ,cole1 ,a ,case of ,hermaphroditism in ,rana temporaria1 ,anatomischer ,anzeiger1 #ba4 ,september #ahie1 ,s4 #ajd-aab4 ,g4 ,loisel1 ,grenouille femelle prsentant les caractres sexuels secondaires du mle1 ,comptes rendus hebdomadaires des ,sances et ,mmoires de la ,socit de ,biologie1 ,,liii1 #aija1 p4 #bjd-bjf4 ,la ,valette ,st4 ,george1 ,zwitterbildung beim kleinen ,wassermolch1 ,archiv fr mikroskopische ,anatomie1 ,bd4 ,,xlv 7#ahie71 ,s4 #a-ad4 7,s4 #bh1 ,z4 #ab v4 u47 ,einen freilich nicht weit gefhrten ,anfang zu einer ,theorie der sexuellen ,zwischenformen hat der bekannte ,gynkologe ,a4 ,hegar schon im ,jahre #ahgg gemacht 7ber die ,exstirpation normaler und nicht zu umfnglicher ,tumoren degenerierter ,eierstcke1 ,zentralblatt fr ,gynkologie1 #aj4 ,november #ahgg1 ,s4 #big-cjg1 ,s4 #cje heit es73 ,der ,satz propter solum ovarium mulier est quod est' ist entschieden zu scharf gefat1 wenn man denselben in dem ,sinne auffat1 da von dem ,eierstock ausschlielich der ,ansto zur ,herstellung des eigentmlichen weiblichen ,krpertypus und der speziellen weiblichen ,geschlechtscharaktere gegeben werde4 ,schon ,geoffroy ,st4 ,hilaire lehrte die ,unabhngigkeit in der ,entwicklung der einzelnen ,abschnitte des ,geschlechtsapparates1 und ,klebs hat in neuerer ,zeit diese ,lehre durch die ,verhltnisse beim ,hermaphroditismus motiviert4 ,jedenfalls ist es jedoch notwendig1 auch selbst wenn man den ,eierstock als wichtigstes ,movens annimmt1 noch weiter zurckzugehen und nach einem ,moment zu suchen1 welches bedingt1 da in dem einen ,fall eine mnnliche1 in dem anderen eine weibliche ,keimdrse zustande kommt4 ,hier wurde als solches das ,arrheno-1 respektive ,thelyplasma des ganzen ,organismus angesehen44444 ,wir knnen hier fr unsere ,betrachtungen kurzweg von einem geschlechtsbedingenden ,moment sprechen4 ,nehmen wir nun an1 da ursprnglich in jedem ,individuum zwei geschlechtsbedingende ,momente vorhanden sind1 von denen das eine zum ,manne1 das andere zum ,weibe fhrt1 und nehmen wir ferner an1 da diese ,momente nicht blo die spezifische ,keimdrse1 sondern gleichzeitig auch die anderen ,geschlechtscharaktere herzustellen suchen1 so erscheint uns eine gengende ,erklrung fr alle 4444 ,tatsachen vorhanden zu sein4 ,die eine ,bewegungsrichtung berwiegt fr gewhnlich so1 da nur ein spezifischer ,typus geschaffen1 whrend der andere verdrngt wird4 ,es kann dieses bergewicht so bedeutend sein1 da1 selbst bei ,defekt oder rudimentrer ,ausbildung der ihm zukommenden spezifischen ,keimdrse1 doch die brigen entsprechenden ,geschlechtscharaktere hergestellt werden4 ,disharmonie in der sexuellen ,charakteristik der verschiedenen ,teile eines ,organismus4 ,in welcher ,art jene ,verdrngung stattfindet1 ist freilich nicht leicht zu sagen4 ,wahrscheinlich spielen hier teilweise sehr einfache mechanische ,vorgnge mit4 88 ,das ,bildungsmaterial wird aufgebraucht oder es bleibt einfach kein ,platz1 kein ,raum mehr fr die ,entwicklung des andersartigen ,organes4 ,einen analogen ,vorgang finden wir ja bei ,vgeln1 bei denen der linke ,eierstock durch sein krftigeres ,wachstum den rechten zur ,atrophie bringt1 gleichsam totdrckt 4444444 ,bei der zuflligen ,schwche der ,bewegungsrichtung knnen leicht zufllige1 selbst leichte ,widerstnde bedeutend einwirken4 ,es wird dann das andere geschlechtsbedingende ,moment zur ,geltung kommen1 und wir sehen so ein ,individuum entstehen1 welches einen anderen ,geschlechtstypus hat als denjenigen1 welcher ihm seiner ,keimdrse nach zukommt4 ,meist sind freilich ,gemische mnnlicher und weiblicher ,eigenschaften in den mannigfachsten ,kombinationen vorhanden bis zu jenen feinen ,nuancen herab1 bei denen wir von einem weibischen ,manne und einem ,mannweibe sprechen4 7,s4 #cj1 ,z4 #b f47 ,maupas1 ,sur le dterminisme de la sexualit chez l',hydatina senta1 ,comptes ,rendus hebdomadaires des ,sances de l',acadmie des ,sciences1 #ad4 ,september #ahia1 p4 #chh f43 ,au dbut de l'ovognse1 l'uf est encore neutre et1 en agissant convenablement1 on peut ce moment lui faire prendre volont l'un ou l'autre caractre sexuel4 ,l'agent modificateur est la temprature4 ,l'abaisse-t-on1 les jeunes ufs qui vont se former revtent l'tat de pondeuses d'ufs femelles2 l'lve-t-on1 au contraire1 c'est l'tat de pondeuses d'ufs mles qui se dveloppe4 7,s4 #cj1 ,z4 #h f47 ,vgl4 ,m4 ,nubaum1 ,die ,entstehung des ,geschlechts bei ,hydatina senta1 ,archiv fr mikroskopische ,anatomie und ,entwicklungsgeschichte1 ,bd4 ,,xlix 7#ahig71 #bbg-cjh1 der ,s4 #bce sagt3 ,schon aus den von ,plate angegebenen ,maen fr mnnliche und weibliche ,sommereier der ,hydatina senta ergibt sich mit ,notwendigkeit1 da man das ,geschlecht nicht in allen ,fllen aus der ,gre der ,eier vorhersagen kann4 ,man nehme an1 da sich aus den grten ,eiern stets ,weibchen und aus den kleinsten ,mnnchen entwickeln4 ,zwischen diesen weit abstehenden ,grenzen gibt es aber stufenweise bergnge1 von denen man nicht sagen kann1 was aus ihnen werden wird 44444 ,ein und dasselbe ,weibchen legt ,eier der verschiedensten ,gre4 7,s4 #cj1 ,z4 #i f47 ,die ,ausdrcke arrhenoid und thelyid nach der citierten ,abhandlung ,brandts 7,zeitschrift fr wissenschaftliche ,zoologie1 ,bd4 ,,xlviii1 ,s4 #ajb74 ,zu ,teil ,i1 ,kapitel #c4 7,s4 #ca1 ,z4 #c ff47 ,carmen1 ,opra-,comique tir de la nouvelle de ,prosper ,mrime par ,henry ,meilhac ,ludovic ,halvy1 ,paris1 ,acte ,i1 ,scne ,v1 p4 #ac4 7,s4 #cb1 ,z4 #a47 ,der ,philosoph ist ,arthur ,schopenhauer in seiner ,metaphysik der ,geschlechtsliebe4 7,die ,welt als ,wille und ,vorstellung1 ed4 ,frauenstdt1 ,bd4 ,,ii1 ,kapitel #dd1 ,s4 #fbc f473 ,alle ,geschlechtlichkeit ist ,einseitigkeit4 ,diese ,einseitigkeit ist in einem ,individuo entschiedener ausgesprochen und in hherem ,grade vorhanden als im anderen3 daher kann sie in jedem ,individuo besser durch ,eines als das ,andere vom anderen ,geschlecht ergnzt und neutralisiert werden1 indem es einer der seinigen individuell entgegengesetzten ,einseitigkeit bedarf1 zur ,ergnzung des ,typus der ,menschheit im neu zu erzeugenden ,individuo1 als auf dessen ,beschaffenheit immer alles hinausluft4 ,die ,physiologen wissen1 da ,mannheit und ,weiblichkeit unzhlige ,grade zulassen1 durch welche jene bis zum widerlichen ,gynander und ,hypospadiaeus sinkt1 diese bis zur anmutigen ,androgyne steigt3 von beiden ,seiten aus kann der vollkommene ,hermaphroditismus erreicht werden1 auf welchem ,individuen stehen1 welche1 die gerade ,mitte zwischen beiden ,geschlechtern haltend1 keinem beizuzhlen1 folglich zur ,fortpflanzung untauglich sind4 ,zur in ,rede stehenden ,neutralisation zweier ,individualitten durch einander ist demzufolge erfordert1 da der bestimmte ,grad seiner ,mannheit dem bestimmten ,grade ihrer ,weiblichkeit genau entspreche2 damit beide ,einseitigkeiten einander gerade aufheben4 ,demnach wird der mnnlichste ,mann das weiblichste ,weib suchen und vice versa1 und ebenso jedes ,individuum das ihm im ,grade der ,geschlechtlichkeit entsprechende4 ,inwiefern nun hierin zwischen zweien das erforderliche ,verhltnis statt habe1 wird instinktmig von ihnen gefhlt1 und liegt1 nebst den anderen relativen ,rcksichten1 den hheren ,graden der ,verliebtheit zum ,grunde4 ,dieser ,passus zeigt eine weit vollere ,einsicht als die einzige noch zu erwhnende ,stelle1 wo ich hnliches entdecken konnte2 diese findet sich bei ,albert ,moll1 ,untersuchungen ber die ,libido sexualis1 ,berlin #ahig1 ,bd4 ,i1 ,s4 #aic4 ,da heit es3 ,wir knnen berhaupt sagen1 da wir zwischen dem typischen weiblichen ,geschlechtstrieb1 der auf vollstndig erwachsene mnnliche ,personen gerichtet ist1 und dem typischen mnnlichen ,geschlechtstrieb1 der auf vollstndig entwickelte weibliche ,personen gerichtet ist1 alle mglichen bergnge finden4 ,beide ,stellen waren mir unbekannt1 als ich 7,anfang #aija7 dieses ,gesetz als erster gefunden zu haben glaubte1 so eng sich meine ,darstellung speziell mit der ,schopenhauers sachlich1 ja manchmal wrtlich berhrt4 7,s4 #cb1 ,z4 #e ff47 ,der ,ausspruch ,blaise ,pascals 7,penses ,i1 #aj1 #bd73 ,il y a un modle d'agrment et de beaut1 qui consiste en un certain rapport entre notre nature faible ou forte1 telle qu'elle est1 et la chose qui nous plat4 ,tout ce qui est form sur ce modle nous agre3 maison1 chanson1 discours1 vers1 prose1 femme1 oiseaux1 rivires1 arbres1 chambres1 habits1 mag hier ,platz finden1 obwohl seine weite ,berechtigung erst allmhlich im ,laufe des ,folgenden 7vgl4 ,teil ,i1 ,kap4 #e und ,teil ,,ii1 ,kap4 #a7 ganz klar werden kann4 7,s4 #cb1 ,z4 #ad v4 u47 ,charles ,darwin1 ,die ,abstammung des ,menschen und die ,zuchtwahl in geschlechtlicher ,beziehung1 bersetzt von ,david ,haek 7,universalbibliothek71 ,bd4 ,,ii1 ,kap4 #ad1 ,s4 #abj-acb1 ,kap4 #ag1 ,s4 #bhe-bij2 die ,flle sprechen keineswegs allein von einer ,wahl seitens des ,weibchens1 sondern ebensosehr von ,bevorzugung und ,verschmhung der ,weibchen durch die ,mnnchen4 ,vgl4 auch3 ,das ,variieren der ,tiere und ,pflanzen im ,zustande der ,domestikation1 bersetzt von ,j4 ,v4 ,carus1 ,kap4 #ah 7,stuttgart #ahgc1 ,,ii#b1 #ahf73 ,es ist durchaus nicht selten1 gewisse mnnliche und weibliche ,tiere zu finden1 welche sich nicht zusammen fortpflanzen1 trotzdem man von beiden wei1 da sie mit anderen ,mnnchen und ,weibchen vollkommen fruchtbar sind 44444 ,die ,ursache liegt1 wie es scheint1 in einer eingeborenen sexuellen ,unvertrglichkeit des ,paares1 welches gepaart werden soll4 ,mehrere ,beispiele dieser ,art sind mir mitgeteilt worden 44444 ,in diesen ,fllen pflanzten sich ,weibchen1 welche sich entweder frher oder spter als fruchtbar erwiesen1 mit gewissen ,mnnchen nicht fort1 mit denen man ganz besonders wnschte sie zu paaren u4 s4 w4 7,s4 #cb1 ,z4 #h-aj v4 u47 ,fast ausnahmslos 4444 ,beinahe immer 4444 wegen ,oscar und ,richard ,hertwig1 ,untersuchungen zur ,morphologie und ,physiologie der ,zelle1 ,heft #d3 ,experimentelle ,untersuchungen ber die ,bedingungen der ,bastardbefruchtung1 ,jena #ahhe1 ,s4 #cc3 ,in der ,kreuzbefruchtung zweier ,arten besteht sehr hufig keine ,reziprozitt4 ,alle mglichen ,abstufungen finden sich hier4 ,whrend ,eier von ,echinus microtuberculatus sich durch ,samen von ,strongylocentrotus lividus fast ohne ,ausnahme befruchten lassen1 wird bei ,kreuzung in entgegengesetzter ,richtung nur in wenigen ,fllen eine ,entwicklung hervorgerufen4 ,die ,befruchtung von ,strongylocentrotus lividus durch ,samen von ,arbacia pustulosa bleibt erfolglos1 dagegen entwickeln sich von ,arbacia pustulosa immerhin einige ,eier1 wenn ihnen ,samen von ,strongylocentrotus lividus hinzugefgt wird4 ,und so hnlich noch in anderen ,fllen4 ,es ist zur ,zeit gar nicht mglich1 gesetzmige ,beziehungen zwischen ,bastardierungen in entgegengesetzter ,richtung nachzuweisen4 7,s4 #cd1 ,z4 #b v4 u47 ,den ,ausdruck geschlechtliche ,affinitt1 in ,analogie mit der chemischen ,verwandtschaft1 haben ,o4 und ,r4 ,hertwig zuerst eingefhrt 7,experimentelle ,untersuchungen ber die ,bedingungen der ,bastardbefruchtung1 ,jena #ahhe1 ,s4 #dd71 und der erstere in seinem ,buche ,die ,zelle und die ,gewebe1 ,bd4 ,i1 ,s4 #bdj f41 enger1 als dies hier geschehen ist1 auf die ,wechselwirkungen zwischen ,einzelzellen beschrnkt4 7,s4 #ce1 ,z4 #ab v4 u47 ,mit den von ,darwin 7,a ,monograph on the ,sub-,class ,cirripedia3 ,the ,lepadidae or ,pedunculated ,cirripedes1 ,london #ahea1 p4 #ee1 ,s4 #ahb1 #bac ff41 #bha f41 #bia ff42 ,the ,balanidae or sessile ,cirripedes1 ,the ,verrucidae etc41 ,london #ahed1 p4 #bi7 bei ,rankenfern entdeckten komplementren ,mnnchen1 welche mit ,hermaphroditen sich paaren1 hat die hier vorgetragene ,anschauung von einer sexuellen ,ergnzung trotz dem ,ausdruck ,komplement nichts zu schaffen4 7,s4 #cf1 ,z4 #aj v4 u47 ,wilhelm ,ostwald1 ,die berwindung des wissenschaftlichen ,materialismus 7,vortrag auf der ,naturforscherversammlung zu ,lbeck71 ,leipzig #ahie1 ,s4 #aa und #bg4 -- ,richard ,avenarius1 ,kritik der reinen ,erfahrung1 ,leipzig #ahhh-ahij1 an vielen ,orten1 z4 ,b4 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #bii4 7,s4 #ch1 ,z4 #aj v4 u47 ,p4 ,volkmann1 ,einfhrung in das ,studium der theoretischen ,physik1 insbesondere in das der analytischen ,mechanik mit einer ,einleitung in die ,theorie der physikalischen ,erkenntnis1 ,leipzig #aijj1 ,s4 #d3 ,die ,physik ist 4444 ein ,begriffssystem mit rckwirkender ,verfestigung4 7,s4 #ch1 ,z4 #d v4 u47 ,persoon gab in ,usteris ,annalen #agid1 #aa4 ,stck1 ,s4 #aj1 die erste ,beschreibung der langgriffeligen und kurzgriffeligen ,formen von ,primula sagt ,hugo v4 ,mohl1 ,einige ,beobachtungen ber dimorphe ,blten1 ,botanische ,zeitung1 #bc4 ,oktober #ahfc1 ,s4 #cbf4 7,s4 #ch1 ,z4 #c v4 u47 ,charles ,darwin1 ,the different forms of flowers on plants of the same species1 ,london #ahgg1 #b4 ed41 #ahhd1 p4 #a-bgg4 7,deutsch3 ,die verschiedenen ,bltenformen bei ,pflanzen der nmlichen ,art1 ,werke bersetzt von ,j4 ,v4 ,carus1 ,,ix_/#c1 ,stuttgart #ahgg1 ,s4 #a-bdj47 ,in seinen ersten1 den ,gegenstand betreffenden ,publikationen aus dem ,jahre #ahfb und den folgenden hatte ,darwin blo der mehrdeutigen ,ausdrcke ,dimorphismus und ,trimorphismus sich bedient4 ,hiefr hat den ,namen ,heterostylie ,friedrich ,hildebrand zuerst vorgeschlagen in seiner ,abhandlung ber den ,trimorphismus in der ,gattung ,oxalis 7,s4 #cfi7 in den ,monatsberichten der kgl4 preuischen ,akademie der ,wissenschaften zu ,berlin1 #ahff1 ,s4 #ceb-cgd4 ,vgl4 auch dessen grere ,werke3 ,die ,geschlechtsverteilung bei den ,pflanzen und das ,gesetz der vermiedenen und unvorteilhaften ,selbstbefruchtung1 ,leipzig #ahfg1 und ,die ,lebensverhltnisse der ,oxalisarten1 ,jena #ahhd1 ,s4 #abg f4 7,s4 #ch1 ,z4 #b v4 u47 ber die ,heterostylie vgl4 auer ,darwins schnem ,buch1 dem ,hauptwerk ber den ,gegenstand und der reichen1 darin auf ,schritt und ,tritt citierten ,literatur3 ,oskar ,kirchner und ,h4 ,potoni1 ,die ,geheimnisse der ,blumen1 eine populre ,jubilumsschrift zum ,andenken an ,christian ,konrad ,sprengel1 ,berlin #ahic1 ,s4 #ba f42 ,julius ,sachs1 ,vorlesungen ber ,pflanzenphysiologie1 #b4 ,aufl41 ,leipzig #ahhg1 ,s4 #hej2 ,noll in ,strasburgers ,lehrbuch der ,botanik fr ,hochschulen1 #c4 ,auflage1 ,jena #ahih1 ,s4 #bej f42 ,julius ,wiesner1 ,elemente der wissenschaftlichen ,botanik1 ,bd4 ,,iii3 ,biologie der ,pflanzen1 ,wien #aijb1 ,s4 #aeb-aed4 ,anton ,kerner v4 ,marilaun1 ,das ,pflanzenleben1 ,bd4 ,,ii1 ,wien #ahia1 ,s4 #cjj ff41 #chi ff42 ,darwin selbst noch in der ,entstehung der ,arten1 ,kap4 #i 7,s4 #cii f41 bersetzt von ,haek71 und ,das ,variieren etc41 ,kap4 #ai 7,,ii#b1 ,s4 #bjg ff474 7,s4 #ci1 ,z4 #a47 ,die einzigen ,monokotyledonen1 die heterostyle ,blten besitzen1 sind die von ,fritz ,mller 7,jenaische ,zeitschrift fr ,naturwissenschaft ,,vi1 #ahga1 ,s4 #gd f47 in ,brasilien entdeckten ,pontederien4 7,s4 #ci1 ,z4 #aa47 ,auch ,darwin nhert sich ein- oder zweimal dieser ,auffassung1 um sie sofort wieder aus den ,augen zu verlieren1 weil bei ihm stets der ,gedanke an eine fortschreitende ,tendenz der ,pflanzen1 dizisch zu werden1 an die ,stelle des allgemeingltigen ,prinzipes der sexuellen ,zwischenformen sich schiebt 7vgl4 p4 #beg der englischen ,ausgabe74 ,doch sagt er an einer ,stelle 7p4 #bif7 ber ,rhamnus lanceolatus3 ,the short-styled form is said by ,asa ,gray to be the more fruitful of the two1 as might have been expected from its appearing to produce less pollen1 and from the grains being of smaller size2 it is therefore the more highly feminine of the two4 ,the long styled form produces a greater number of flowers 4444 they yield some fruit1 but as just stated are less fruitful than the other form1 so that this form appears to be the more masculine of the two4 7,s4 #ci1 ,z4 #ba f47 ,es heit im englischen ,texte auf ,s4 #acg 7in der deutschen bersetzung ,s4 #aaha7 von ,lythrum salicaria wrtlich3 ,if smaller differences are considered1 there are five distinct sets of males4 7,s4 #dj1 ,z4 #b47 ,william ,bateson1 ,materials for the study of variation treated with especial regard to discontinuity in the origin of species1 ,london #ahid1 p4 #ch f4 ,er sagt von ,xylotrupes geradezu3 ,the form is dimorphic1 and has two male normals4 ,die ,stelle ist zu ausgedehnt1 als da ich sie ganz hiehersetzen knnte4 7,s4 #da1 ,z4 #ag47 ,darwin1 p4 #adh3 ,it must not however be supposed that the bees do not get more or less dusted all over with the several kinds of pollen4 7,s4 #db1 ,z4 #e-aj47 ,darwin spricht p4 #ahf von dieser ,erscheinung als von the usual rule of the grains from the longer stamens1 the tubes of which have to penetrate the longer pistils1 being larger than those from the stamens of less length4 ,vgl4 auch p4 #ch1 #adj und besonders #bhf ff4 -- ,f4 ,hildebrand1 ,experimente ber den ,dimorphismus von ,linum perenne und ,primula sinensis1 ,botanische ,zeitung1 #a4 ,jnner #ahfd1 ,s4 #b3 ,meine ,beobachtungen 4444 zeigten1 da 4444 die ,pollenkrner der kurzgriffeligen ,form bedeutend grer sind als die der langgriffeligen4 7,s4 #db1 ,z4 #i v4 u47 ,l4 ,weill1 ber die kinetische ,korrelation der beiden ,generationszellen1 ,archiv fr ,entwicklungsmechanik der ,organismen1 ,bd4 ,,xi1 #aija1 ,s4 #bbb-bbd4 7,s4 #db1 ,z4 #a ff47 ,hildebrand1 ,monatsberichte der kniglich preuischen ,akademie der ,wissenschaften1 #ahff1 ,s4 #cgj1 spricht sich1 gegen ,lindley und ,zuccarini1 dahin aus1 da die kurzgriffeligen ,blten deshalb nicht mnnlich1 die langgriffeligen deshalb nicht weiblich sein knnten1 weil in der kurzgriffeligen ,form die ,narbe keineswegs verkmmert1 in der langgriffeligen der ,pollen keineswegs schlecht und wirkungslos sei4 ,aber es ist durchaus charakteristisch fr die ,pflanzen1 da bei ihnen in viel weiterem ,umfange ,juxtapositionen mglich sind als bei den ,tieren4 7,s4 #db1 ,z4 #i v4 u47 ,l4 ,weill1 ber die kinetische ,korrelation zwischen den beiden ,generationszellen1 ,archiv fr ,entwicklungsmechanik der ,organismen1 ,bd4 ,,xi1 #aija1 ,s4 #bbb-bbd4 7,s4 #dd1 ,z4 #f v4 u47 ,der ,faktor t spielt hier1 nicht nur unter den ,menschen1 oder den anderen ,organismen1 sondern selbst noch im ,verkehre der ,keimzellen eine wichtige und beraus merkwrdige ,rolle4 ,so schildern ,o4 und ,r4 ,hertwig1 ,untersuchungen zur ,morphologie und ,physiologie der ,zelle1 #d4 ,heft1 ,experimentelle ,untersuchungen ber die ,bedingungen der ,bastardbefruchtung1 ,jena #ahhe1 ,s4 #cg1 ihre ,beobachtungen an ,echinodermen3 ,wir haben nun gefunden1 da ,eier1 welche gleich nach ihrer ,entleerung aus dem strotzend gefllten ,eierstock bastardiert wurden1 das fremde ,spermatozoon zurckwiesen1 es aber nach #aj1 #bj oder #cj ,stunden bei der zweiten oder dritten oder vierten ,nachbefruchtung in sich aufnahmen und dann sich normal weiter entwickelten4 ,s4 #ch3 ,je spter nach der ,entleerung aus den ,ovarien die ,befruchtung geschah1 sei es nach #ej der #aj oder #bj oder #cj ,stunden1 um so mehr wuchs der ,perzentsatz der bastardierten ,eier1 bis schlielich ein ,bastardierungsoptimum erreicht wurde4 ,als solches bezeichnen wir das ,stadium1 in welchem sich fast das gesamte ,eiquantum1 mit ,ausnahme einer geringen ,zahl1 in normaler ,weise entwickelt4 7,s4 #de1 ,z4 #f47 ,phantasien eines ,realisten von ,lynkeus1 ,dresden und ,leipzig1 #aijj1 ,,ii4 ,teil1 ,s4 #aee-afb4 7,s4 #de1 ,z4 #ba f47 444 im allgemeinen 4442 k wird nicht immer einfach in ,proportion mit der systematischen ,nhe grer4 ,sieh ,o4 und ,r4 ,hertwig a4 a4 ,o41 ,s4 #cb f43 ,das ,gelingen oder ,nichtgelingen der ,bastardierung hngt nicht ausschlielich von dem ,grade der systematischen ,verwandtschaft der gekreuzten ,arten ab4 ,wir knnen beobachten1 da ,arten1 die in ueren ,merkmalen sich kaum voneinander unterscheiden1 sich nicht kreuzen lassen1 whrend es zwischen relativ entfernt stehenden1 verschiedenen ,familien und ,ordnungen angehrenden ,arten mglich ist4 ,die ,amphibien liefern uns hier besonders treffende ,beispiele4 ,rana arvalis und ,rana fusca stimmen in ihrem ,aussehen fast vollstndig berein1 trotzdem lassen sich die ,eier der letzteren nicht befruchten1 whrend in einzelnen ,fllen ,befruchtung mit ,samen von ,bufo communis und sogar von ,triton mglich war4 ,dieselbe ,erscheinung lie sich1 wenn auch weniger deutlich1 bei den ,echinodermen konstatieren4 ,immerhin mu aber im ,auge behalten werden1 da die systematische ,verwandtschaft fr die ,mglichkeit der ,bastardierung ein wichtiger ,faktor ist4 ,denn zwischen ,tieren1 die so weit auseinanderstehen1 wie ,amphibien und ,sugetiere1 ,seeigel und ,seesterne1 ist noch niemals eine ,kreuzbefruchtung erzielt worden4 ,vgl4 hiemit ,julius ,sachs1 ,lehrbuch der ,pflanzenphysiologie1 #b4 ,aufl41 ,leipzig #ahhg1 ,s4 #hch3 ,die sexuelle ,affinitt geht mit der ueren hnlichkeit der ,pflanzen nicht immer parallel2 so ist es z4 ,b4 noch nicht gelungen1 ,bastarde von ,apfel- und ,birnbaum1 von ,anagallis arvensis und caerulea1 von ,primula officinalis und elatior1 von ,nigella damascena und sativa und anderen systematisch sehr hnlichen ,spezies derselben ,gattung zu erzielen1 whrend in anderen ,fllen sehr unhnliche ,formen sich vereinigen1 so z4 ,b4 ,aegilops ovata mit ,triticum vulgare1 ,lychnis diurna mit ,lychnis flos cuculi1 ,cereus speciosissimus und ,phyllocactus phyllanthus1 ,pfirsich und ,mandel4 ,in noch auffallenderer ,weise wird die ,verschiedenheit der sexuellen ,affinitt und systematischen ,verwandtschaft dadurch bewiesen1 da zuweilen die ,varietten derselben ,spezies unter sich ganz oder teilweise unfruchtbar sind1 z4 ,b4 ,silene inflata var4 alpina mit var4 angustifolia1 var4 latifolia mit var4 litoralis u4 a4 ,vgl4 auch ,oscar ,hertwig1 ,die ,zelle und die ,gewebe1 ,bd4 ,i1 ,s4 #bdi4 7,s4 #df1 ,z4 #aa f47 ,wilhelm ,pfeffer1 ,lokomotorische ,richtungsbewegungen durch chemische ,reize1 ,untersuchungen aus dem botanischen ,institut zu ,tbingen1 ,bd4 ,i1 #ahhe1 ,s4 #cfc-dhb4 7,s4 #df1 ,z4 #bc47 ber die ,wirkung der ,maleinsure 7welche1 soweit bekannt1 im ,pflanzenreiche nicht vorkommt71 ,pfeffer a4 a4 ,o41 ,s4 #dab4 7,s4 #df1 ,z4 #bg47 ,der ,terminus wird bei ,pfeffer eingefhrt a4 a4 ,o41 ,s4 #dgd1 ,anm4 #b4 7,s4 #df1 ,z4 #c v4 u47 ,hiefr spricht vor allem der ,bericht ,l4 ,seeligmanns1 ,weitere ,mitteilungen zur ,behandlung der ,sterilitas matrimonii1 ,vortrag in der gynkologischen ,gesellschaft zu ,hamburg1 ,zentralblatt fr ,gynkologie1 #ah4 ,april #ahif1 ,s4 #dbi3 ,eine ,anordnung des mikroskopischen ,prparates in der ,weise1 da auf der einen ,seite des ,deckglases normales ,cervicalsekret an und etwas unter das ,deckglas gebracht wurde1 ergab das ,resultat1 da auf der einen ,seite des ,vaginalsekretes nach einiger ,zeit nur ganz wenige ,spermatozoen1 die sich nicht mehr bewegten1 vorhanden waren1 whrend auf der anderen ,seite des ,cervicalsekretes sich die ,samentierchen dicht gedrngt in lebhafter ,bewegung befanden4 ,hier knne offenbar von einer chemotaktischen ,wirkung des ,cervicalsekretes auf die ,samenzellen gesprochen werden4 7,s4 #df1 ,z4 #a v4 u4 ff47 ,m4 ,hofmeier1 ,zur ,kenntnis der normalen ,uterusschleimhaut1 ,zentralblatt fr ,gynkologie1 ,bd4 ,,xvii1 #ahic1 ,s4 #gfd-gff4 ,nach den positiven ,beobachtungen kann ein ,zweifel nicht mehr bestehen1 da tatschlich der ,wimperstrom im ,uterus von oben nach unten zu geht4 7,s4 #dg1 ,z4 #h f47 ber die ,wanderungen der ,lachse1 ihr ,fasten und ihre ,abmagerung vgl4 vor allem ,friedrich ,miescher1 ,die histochemischen und physiologischen ,arbeiten von ,f4 ,m41 gesammelt und herausgegeben von seinen ,freunden1 ,bd4 ,,ii1 ,leipzig #ahig1 ,s4 #aaf-aia1 #aib-bah1 #cjd-cbd1 #cbe-cbg1 #cei-dad1 #dae-dbj4 7,s4 #dg1 ,z4 #ac ff47 ,p4 ,falkenberg1 ,die ,befruchtung und der ,generationswechsel von ,cutleria1 ,mitteilungen aus der zoologischen ,station zu ,neapel1 ,bd4 ,i1 #ahgi1 ,s4 #dbj-ddg4 ,es heit dort1 ,s4 #dbe f43 ,vollstndig negative ,resultate ergab der ,versuch einer ,wechselbefruchtung zwischen den nahe verwandten ,cutleria-,spezies ,c4 adspersa und ,c4 multifida1 die -- abgesehen von der ,verschiedenheit ihrer ,standorte -- sich uerlich nur durch geringe habituelle ,differenzen unterscheiden4 ,empfngnisfhigen1 zur ,ruhe gekommenen ,eiern der einen ,spezies wurden lebhaft schwrmende ,spermatozoidien der anderen ,art zugesetzt4 ,in solchen ,fllen sah man die ,spermatozoidien unter dem ,mikroskop zahllos umherirren und endlich absterben1 ohne an den ,eiern der verwandten ,algen-,spezies den ,befruchtungsakt vollzogen zu haben4 ,freilich blieben einzelne ,spermatozoidien1 welche zufllig auf die ruhenden ,eier stieen1 momentan an diesen hngen1 aber nur um sich ebenso schnell wieder von ihnen loszureien4 ,ganz anders wurde das ,bild unter dem ,mikroskop1 sobald man auf derartigen ,prparaten den ,spermatozoidien auch nur ein einziges befruchtungsfhiges ,ei der gleichen ,spezies hinzusetzte4 ,wenige ,augenblicke gengten1 um smtliche ,spermatozoidien von allen ,seiten her um dieses eine ,ei zu versammeln1 selbst wenn dasselbe mehrere ,zentimeter von der ,hauptmasse der ,spermatozoidien entfernt lag4 ,es entsprach nunmehr das ,bild ganz den von ,thuret 7,recherches sur la fcondation des ,fucaces1 ,ann4 des ,sc4 natur41 ,sr4 #d1 ,tome ,,ii1 p #bjc1 pl4 #ab1 ,fig4 #d7 fr ,fucus gegebenen ,abbildungen1 und ebenso wurde auch das an sich lngst bewegungslos gewordene ,ei nunmehr durch vereinte ,krfte der zahlreichen ,spermatozoidien hin- und hergedreht 444 ,aus diesen ,versuchen geht einmal hervor1 da die ,anziehungskraft zwischen den ,eiern von ,cutleria und den ,spermatozoidien sich auf verhltnismig bedeutende ,distanzen geltend macht1 da auf der anderen ,seite diese ,anziehungskraft nur zwischen den ,geschlechtszellen der gleichen ,spezies existiert4 ,auerdem zeigen die mitgeteilten ,erscheinungen1 da die ,bewegungen der ,spermatozoidien von ,cutleria 4444 unter dem ,einflu der ,anziehungskraft der ,eier energisch genug sind1 um jene ,kraft1 welche sie sonst dem einfallenden ,lichte entgegenfhrt1 zu berwinden und sie dazu befhigten1 die entgegengesetzte ,richtung einzuschlagen4 ,mag die ,kraft1 welche die ,vereinigung der mnnlichen und weiblichen ,geschlechtszellen von ,cutleria anstrebt und die ,bewegungsrichtung der mnnlichen ,schwrmer reguliert1 in der mnnlichen oder in der weiblichen ,zelle oder in beiden ihren ,sitz haben -- so viel ist sicher1 da die ,kraft1 welche bei ,cutleria die ,spermatozoidien den ,eiern zufhrt1 ihren ,sitz in dem ,organismus selbst haben mu und unabhngig vom ,zufall und von ,strmungen wirkt1 welche etwa im ,wasser stattfinden knnen4 7,s4 #dh1 ,z4 #ab47 ,vgl4 ,gesprche mit ,goethe in den letzten ,jahren seines ,lebens von ,johann ,peter ,eckermann 7#cj4 ,mrz #ahbd74 7,s4 #dh1 ,z4 #ba47 ,die ,analogien zwischen ,mensch und ,haustier betreffs des ,nichtgebundenseins des sexuellen ,verkehrs an bestimmte ,zeitpunkte werden oft bertrieben2 vgl4 hierber ,chrobak-,rosthorn1 ,die ,erkrankungen der weiblichen ,geschlechtsorgane1 ,wien #aijj1 ,teil ,i_/#b1 ,s4 #cgi f4 7,s4 #ej1 ,z4 #aj47 ,ich meine die auerordentlich wahre ,stelle3 ,nach wie vor bten sie eine unbeschreibliche1 fast magische ,anziehungskraft gegeneinander aus4 ,sie wohnten unter einem ,dache2 aber selbst ohne gerade aneinander zu denken1 mit anderen ,dingen beschftigt1 von der ,gesellschaft hin- und hergezogen1 nherten sie sich einander4 ,fanden sie sich in einem ,saale1 so dauerte es nicht lange und sie standen1 sie saen nebeneinander4 ,nur die nchste ,nhe konnte sie beruhigen1 aber auch vllig beruhigen1 und diese ,nhe war genug2 nicht eines ,blickes1 nicht eines ,wortes1 keiner ,geberde1 keiner ,berhrung bedurfte es1 nur des reinen ,zusammenseins4 ,dann waren es nicht zwei ,menschen1 es war nur ein ,mensch im bewutlosen vollkommenen ,behagen1 mit sich selbst zufrieden und mit der ,welt4 ,ja1 htte man ,eins von ,beiden am letzten ,ende der ,wohnung festgehalten1 das ,andere htte sich nach und nach von selbst ohne ,vorsatz zu ihm hinbewegt4 7,goethe1 ,die ,wahlverwandtschaften1 ,,ii4 ,teil1 #ag4 ,kapitel47 7,s4 #ej1 ,z4 #d v4 u4 ff47 ,hiemit vergleiche man die folgenden ,aussprche der ,dichter4 ,theognis spricht zu dem ,knaben ,kyrnos 7,v4 #ahc f473 1 1 1 1 1 1 4 1 4 u4 s4 w4 ,shakespeare legt dem ,bastarden ,edmund die bekannten ,verse in den ,mund 7,knig ,lear1 #a4 ,aufzug1 #b4 ,scene73 444444444 ,warum ,mit unecht uns brandmarken8 ,bastard8 ,unecht8 ,uns1 die im heien ,diebstahl der ,natur ,mehr ,stoff empfah'n und krft'gern ,feuergeist1 ,als in verdumpftem1 trgem1 schalem ,bett ,verwandt wird auf ein ganzes ,heer von ,trpfen1 ,halb zwischen ,schlaf gezeugt und ,wachen8444 7,s4 #ea1 ,z4 #ae v4 u4 ff47 ,darwin3 ,das ,variieren der ,tiere und ,pflanzen1 ,bd4 ,,ii1 ,kap4 #ag-ai 7z4 ,b4 ,s4 #agj der #b4 ,aufl41 ,stuttgart #ahgc72 besonders aber3 ,die ,wirkungen der ,kreuz- und ,selbstbefruchtung im ,pflanzenreich1 ,stuttgart #ahgg 7,werke ,bd4 ,x71 ,s4 #bd3 ,der bedeutungsvollste ,schlu1 zu dem ich gelangt bin1 ist der1 da der bloe ,akt der ,kreuzung an und fr sich nicht gut tut4 ,das ,gute hngt davon ab1 da die ,individuen1 welche gekreuzt werden1 unbedeutend in ihrer ,konstitution voneinander verschieden sind1 und zwar infolge davon1 da ihre ,vorfahren mehrere ,generationen hindurch unbedeutend verschiedenen ,bedingungen1 oder dem1 was wir in unserer ,unwissenheit spontane ,abnderung' nennen1 ausgesetzt sind4 ,zu ,teil ,i1 ,kapitel #d4 7,s4 #ec1 ,z4 #a ff47 ,von der ,literatur will ich nur die wenigen wichtigsten ,bcher nennen1 in denen man alle weiteren ,angaben findet3 ,richard v4 ,krafft-,ebing1 ,psychopathia sexualis1 mit besonderer ,bercksichtigung der kontrren ,sexualempfindung1 #i4 ,aufl41 ,stuttgart #ahid4 ,albert ,moll1 ,die kontrre ,sexualempfindung1 #c4 ,aufl41 ,berlin #ahii4 ,untersuchungen ber die ,libido sexualis1 ,bd4 ,i1 ,berlin #ahig_/ih4 ,havelock ,ellis und ,j4 ,a4 ,symonds1 ,das kontrre ,geschlechtsgefhl1 ,leipzig #ahif4 7,s4 #ee1 ,z4 #b f47 ,komplementrbedingung nach ,avenarius1 ,kritik der reinen ,erfahrung1 ,bd4 ,i1 ,leipzig #ahhh1 ,s4 #bi2 ,teilursache nach ,alois ,hfler1 ,logik unter ,mitwirkung von ,dr4 ,alexius ,meinong1 ,wien #ahij1 ,s4 #fc4 7,s4 #ed1 ,z4 #b47 v4 ,schrenck-,notzing1 ,die ,suggestionstherapie bei krankhaften ,erscheinungen des ,geschlechtslebens1 mit besonderer ,bercksichtigung der kontrren ,sexualempfindung1 ,stuttgart #ahib 7z4 ,b4 ,s4 #aic3 ,der ,anteil der occasionellen ,momente ist vielfach in der tiologie des ,gewohnheitstriebes zu perversen sexuellen ,entuerungen ein grerer als derjenige erblicher ,belastung47 ,ein ,beitrag zur tiologie der kontrren ,sexualempfindung1 ,wien #ahie1 ,s4 #a ff4 ,kriminalpsychologische und psycho-pathologische ,studien4 ,leipzig #aijb1 ,s4 #b f41 ,s4 #ag f4 -- ,emil ,kraepelin1 ,psychiatrie1 #d4 ,aufl41 ,leipzig #ahic1 ,s4 #fhi f4 -- ,ch4 ,fr1 ,la descendance d'un inverti1 ,revue gnrale de clinique et de thrapeutique1 #ahif1 citiert nach ,moll1 ,untersuchungen1 ,bd4 ,i1 ,s4 #fea1 ,anm4 #c4 ,in seinem ,buche1 ,l',instinct ,sexuel1 ,evolution et ,dissolution1 ,paris #ahii1 p4 #bff f41 legt ,fr jedoch das ,schwergewicht auf die kongenitale ,veranlagung4 7,s4 #ef1 ,z4 #ai f47 ,da in der ,mitte zwischen ,m und ,w stehende ,personen sich untereinander sexuell anziehen1 wird auch sehr wahrscheinlich aus den ,beobachtungen von ,fr4 ,neugebauer 7,fifty false marriages between ,individuals of the same gender with some divorces for ,erreur de ,sexe71 ,referat im ,british ,gynaecological ,journal1 #ae1 #ahii1 ,s4 #cae1 vgl4 #af1 #aijj1 ,s4 #ajd des ,summary of ,gynaecology1 including ,obstetrics4 7,s4 #ef1 ,z4 #ac v4 u47 ,vgl4 ,emil ,kraepelin1 ,psychiatrie1 #d4 ,aufl41 ,leipzig #ahic1 ,s4 #fij3 ,verhltnismig selten sind jene ,personen1 bei welchen niemals eine ,spur von heterosexuellen ,regungen vorhanden gewesen ist4 7,s4 #ef1 ,z4 #c v4 u4 f47 ,der ,amerikaner ,jas4 ,g4 ,kiernan soll zuerst den ,grund der ,homosexualitt in der geschlechtlichen ,undifferenziertheit des ,embryo gesucht haben 7,american ,lancet1 #ahhd und im ,medical ,standard ,nov4-,dec4 #ahhh71 nach ihm ,frank ,lydston 7,philadelphia ,medical and ,surgical ,recorder1 ,september #ahhh1 ,addresses and ,essays1 #ahib1 p4 #df und #bdf71 beide in ,abhandlungen1 die mir nicht zugnglich geworden sind4 ,die gleiche ,theorie bringt ein ,patient von ,krafft-,ebing vor1 in dessen ,psychopathia sexualis1 #h4 ,aufl41 ,stuttgart #ahic1 ,s4 #bbg4 ,dieser selbst hat sie acceptiert in einer ,abhandlung ,zur ,erklrung der kontrren ,sexualempfindung1 ,jahrbcher fr ,psychiatrie und ,nervenheilkunde1 ,bd4 ,,xiii1 ,heft #b1 ferner haben sich ihr angeschlossen ,albert ,moll1 ,untersuchungen ber die ,libido sexualis1 ,bd4 ,i1 ,s4 #cbg ff41 ,magnus ,hirschfeld1 ,die objektive ,diagnose der ,homosexualitt1 ,jahrbuch fr sexuelle ,zwischenstufen1 ,bd4 ,i 7#ahii71 ,s4 #d ff41 ,havelock ,ellis1 ,studies in the ,psychology of ,sex1 ,vol4 ,i1 ,sexual ,inversion1 #aijj1 p4 #acb f41 ,norbert ,grabowski1 ,die mannweibliche ,natur des ,menschen1 ,leipzig #ahif etc4 7,s4 #eh1 ,z4 #aa47 ,die ,anerkennung einer das ,tierreich beherrschenden ,gesetzlichkeit in der sexuellen ,anziehung ist folgenschwer insoferne1 als sie die ,hypothese einer sexuellen ,zuchtwahl fast vllig unmglich macht4 7,s4 #eh1 ,z4 #af v4 u47 ,homosexualitt bei ,tieren3 vgl4 ,ch4 ,fr1 ,les perversions sexuelles chez les animaux in ,l'instinct sexuel1 ,paris #ahii1 p4 #ei-hg4 ,f4 ,karsch1 ,pderastie und ,tribadie bei den ,tieren1 auf ,grund der ,literatur zusammengestellt1 ,jahrbuch fr sexuelle ,zwischenstufen1 ,bd4 ,,ii 7#aijj71 ,s4 #abf-aed4 ,albert ,moll1 ,untersuchungen ber die ,libido sexualis1 ,bd4 ,i1 #ahih1 ,s4 #cfh ff4 7,s4 #ei1 ,z4 #f47 ,es beruht also auf einer ,tuschung1 wenn so viele glauben 7wie schon ,platon1 ,gesetze1 ,,viii1 #hcf;c71 die gleichgeschlechtliche ,liebe sei ein blo dem ,menschen eigentmliches1 widernatrliches ,laster4 ,doch drfte fr die ,pderastie ,plato da ,recht behalten2 indes ,homosexualitt nicht auf den ,menschen beschrnkt ist4 7,s4 #ei1 ,z4 #aj v4 u4 ff47 ,vgl4 ,krafft-,ebing bei ,alfred ,fuchs1 ,die ,therapie der anomalen ,vita sexualis1 ,stuttgart #ahii1 ,s4 #d4 7,s4 #fa1 ,z4 #g47 ,der einzige wahrhaft groe ,mann1 der die ,homosexualitt strenge verurteilt zu haben scheint1 ist der ,apostel ,paulus 7,rmer1 ,i1 #bf-bg72 aber er hat selbst bekannt1 wenig sexuell veranlagt gewesen zu sein1 woraus allein auch der etwas naive ,optimismus begreiflich wird1 mit dem er von der ,ehe spricht4 7,s4 #fa1 ,z4 #aj v4 u47 ,moll1 ,untersuchungen ber die ,libido sexualis1 ,bd4 ,i1 ,berlin #ahih1 ,s4 #dhd4 7,s4 #fb1 ,z4 #c v4 u47 ,mnner wie ,michel-,angelo oder ,winckelmann1 jener sicherlich einer der mnnlichsten ,knstler1 sind also nach dieser ,nomenklatur nicht als ,homosexuelle1 sondern als ,pderasten zu bezeichnen4 ,zu ,teil ,i1 ,kapitel #e4 7,s4 #fc1 ,z4 #ae f47 ,wenn ,theodor ,gomperz1 ,griechische ,denker1 ,leipzig #ahif1 ,bd4 ,i1 ,s4 #adi1 mit der ,interpretation recht htte1 welche er einigen in lateinischer bersetzung erhaltenen ,versen des ,parmenides gibt 7vgl4 ,parmenides' ,lehrgedicht1 griechisch und deutsch von ,hermann ,diels1 ,berlin #ahig1 ,fragment #ah1 und ,diels' ,bemerkungen hiezu1 ,s4 #aac ff471 so htte ich den groen ,denker hier als meinen ,vorgnger zu nennen4 ,gomperz sagt3 ,in 4444 dieser ,theorie tritt auch die den pythagoreisch und somit mathematisch ,gebildeten kennzeichnende ,tendenz hervor1 444 qualitative ,verschiedenheiten aus quantitativen ,unterschieden abzuleiten4 ,das ,grenverhltnis nmlich1 in welchem der von ihm 7ebenso wie schon von ,alkmon7 vorausgesetzte weibliche ,bildungsstoff zu dem mnnlichen steht1 wurde zur ,erklrung der ,charaktereigentmlichkeiten und insbesondere der ,art der ,geschlechtsneigung des ,erzeugten verwendet4 ,und dieselbe ,richtung offenbart sich in dem ,bestreben1 die individuelle ,verschiedenheit der ,individuen gleichwie ihrer jedesmaligen ,geisteszustnde auf den greren oder geringeren ,anteil zurckzufhren1 den ihr ,krper an den beiden ,grundstoffen hat4 ,wenn ,gomperz kein anderes ,fragment meinen sollte als das oben bezeichnete1 so gbe diese ,auslegung dem ,parmenides etwas1 das ,gomperz gebhrt4 ,vgl4 auch ,zeller1 ,die ,philosophie der ,griechen1 ,i_/#a1 #e4 ,aufl41 ,leipzig #ahib1 ,s4 #egh f41 ,anm4 #d4 7,s4 #fd1 ,z4 #ab47 ,hier ist angespielt auf die programmatische ,schrift von ,l4 ,william ,stern1 ,psychologie der individuellen ,differenzen 7,ideen zu einer differentiellen ,psychologie71 ,schriften der ,gesellschaft fr psychologische ,forschung1 ,heft #ab1 ,leipzig #aijj4 7,s4 #fe1 ,z4 #aa f47 ber die ,periodizitt im menschlichen1 und zwar auch im mnnlichen ,leben1 sowie in allen biologischen ,dingen findet sich das ,interessanteste und ,anregendste in einem ,buche1 dessen auch sonst ungeschickt gewhlter ,titel ber diesen ,inhalt nichts vermuten lt1 bei ,wilhelm ,flie1 ,die ,beziehungen zwischen ,nase und weiblichen ,geschlechtsorganen in ihrer biologischen ,bedeutung dargestellt1 ,leipzig und ,wien #ahig1 einer ungemein originellen ,schrift1 der eine historische ,berhmtheit gerade dann sicher sein drfte1 wenn die ,forschung einmal weit ber sie hinausgelangen sollte4 ,einstweilen sind die hchst merkwrdigen ,dinge1 die ,flie entdeckt hat1 noch bezeichnend wenig beachtet worden 7vgl ,flie1 ,s4 #aag ff41 #agd1 #bcg74 7,s4 #gj1 ,z4 #i v4 u4 f47 ber diese angebliche ,monotonie der ,frauen sind uerungen verschiedener ,autoren zu finden in dem groen ,sammelwerk von ,c4 ,lombroso und ,g4 ,ferrero1 ,das ,weib als ,verbrecherin und ,prostituierte1 ,anthropologische ,studien1 gegrndet auf eine ,darstellung der ,biologie und ,psychologie des normalen ,weibes1 bersetzt von ,h4 ,kurella1 ,hamburg #ahid1 ,s4 #agb f4 7,s4 #gj1 ,z4 #c v4 u4 f47 ,grere ,variabilitt der ,mnnchen3 ,darwin1 ,die ,abstammung des ,menschen etc41 bersetzt von ,haek1 ,kap4 #h1 ,s4 #ccd ff42 ,kap4 #ad1 ,s4 #acb ff41 besonders #acf2 ,kap4 #ai1 ,s4 #cch ff4 -- ,c4 ,b4 ,davenport und ,c4 ,bullard1 ,studies in ,morphogenesis1 ,,vi3 ,a ,contribution to the quantitative ,study of correlated variation and the comparative ,variability of the ,sexes1 ,proceedings of the ,amer4 ,phil4 ,soc4 #cb1 #he-ig4 ,referat ,anne ,biologique1 #ahie1 p4 #bgc f4 7,s4 #ga1 ,z4 #ai v4 u4 f47 ,die ,aktualittstheorie des ,psychischen ist die ,theorie ,wilhelm ,wundts 7,grundri der ,psychologie1 #d4 ,aufl41 ,leipzig #aija1 ,s4 #chg72 sie lehnt alles substantielle und zeitlose ,sein in der ,psychologie ab und erblickt hierin ihren wesentlichen ,unterschied gegenber der ,naturwissenschaft1 welche ber den ,begriff der ,materie nie hinauskommen knne 7vgl4 auch ,wundts ,logik1 ,bd4 ,,ii1 ,methodenlehre1 #b4 ,aufl41 ,leipzig #ahie74 7,s4 #gb1 ,z4 #i ff47 ,die im folgenden dargetane prinzipielle ,berechtigung der ,physiognomik1 die trotz ,lichtenbergs bler ,prophezeiung nicht im eigenen ,fett erstickt1 vielmehr an der ,auszehrung gestorben ist1 liegt eigentlich bereits in den ,worten des ,aristoteles enthalten 7 ,a #c1 #djg b1 #ac f473 1 ' 4 ' 1 ' 4 1 1 4 1 4 7,s4 #gb1 ,z4 #bb47 ,p4 ,j4 ,moebius1 ber die ,anlage zur ,mathematik1 ,leipzig #aijj4 7,s4 #gd1 ,z4 #ai v4 u47 ,hume schweigt ber den ,unterschied1 ,mach leugnet ihn 7vgl4 ,die ,prinzipien der ,wrmelehre1 historisch-kritisch entwickelt1 #b4 ,aufl4 ,leipzig #aijj1 ,s4 #dcb ff474 7,s4 #gd1 ,z4 #h v4 u4 f47 ,die hier zurckgewiesene ,ansicht ber das ,zeitproblem ist die von ,ernst ,mach1 ,die ,mechanik in ihrer ,entwicklung historisch-kritisch dargestellt1 #d4 ,aufl41 ,leipzig #aija1 ,s4 #bcc4 ,unendlich flach ist1 was ,j4 ,b4 ,stallo zu dieser ,frage bemerkt1 ,the ,concepts and ,theories of modern physics1 #c4 ed41 ,london #ahij1 p4 #bjd4 7,s4 #ge1 ,z4 #ai47 ber ,aristoteles als ,begrnder der ,korrelationslehre vgl4 ,jrgen ,bona ,meyer1 ,aristoteles' ,tierkunde1 ,berlin #ahee1 ,s4 #dfh4 7,s4 #ge1 ,z4 #ag v4 u4 ff47 ber die merkwrdige ,korrelation bei ,katzen sowie ber ,correlated ,variability berhaupt vgl4 ,darwin1 ,das ,variieren der ,tiere und ,pflanzen1 ,stuttgart #ahgc1 ,kap4 #be 7,bd4 ,,ii#b1 ,s4 #cge74 ,vgl4 ,entstehung der ,arten1 ,s4 #cf f41 #aid f4 der ,haekschen bersetzung 7,universal-,bibliothek74 7,s4 #gf1 ,z4 #g v4 u47 ,ernst ,mach1 ,die ,mechanik u4 s4 w41 #d4 ,aufl41 ,s4 #bce4 7,s4 #gg1 ,z4 #ad f47 ,hier berhrt sich die ,darstellung mit ,wilhelm ,dilthey1 ,beitrge zum ,studium der ,individualitt1 ,sitzungsberichte der kgl4 preuischen ,akademie der ,wissenschaften zu ,berlin1 #ahif 7,s4 #bie-cce71 ,s4 #cjc3 ,in einem 444 ,typus sind mehrere ,merkmale1 ,teile oder ,funktionen regelmig miteinander verbunden4 ,diese ,zge1 deren ,verbindung den ,typus ausmacht1 stehen in einer solchen gegenseitigen ,relation zueinander1 da die ,anwesenheit des einen ,zuges auf die des anderen schlieen lt1 die ,variationen im einen auf die im anderen4 ,und zwar nimmt diese typische ,verbindung von ,merkmalen im ,universum in einer aufsteigenden ,reihe von ,lebensformen zu und erreicht im organischen und dann im psychischen ,leben ihren ,hhepunkt4 ,dieses ,prinzip des ,typus kann als das zweite1 welches die ,individuen beherrscht1 angesehen werden4 ,dieses ,gesetz ermglichte es dem groen ,cuvier1 aus versteinerten ,resten eines tierischen ,krpers diesen zu rekonstruieren1 und dasselbe ,gesetz in der geistig-geschichtlichen ,welt hat ,fr4 ,a4 ,wolf und ,niebuhr ihre ,schlsse ermglicht4 7,s4 #gg1 ,z4 #h v4 u47 ,gemeint sind die knstlich des ,oberschlundganglions beraubten ,nereiden4 ,hat man mehrere so operierte ,wrmer in einem ,gef zusammen1 so 444 geraten sie in eine ,ecke und suchen hier durch die ,wand zu rennen4 ,die ,wrmer blieben viele ,stunden so und gingen schlielich infolge ihres unsinnigen ,bestrebens1 vorwrts zu kommen1 zu ,grunde4 ,jacques ,loeb1 ,einleitung in die vergleichende ,gehirnphysiologie und vergleichende ,psychologie mit besonderer ,bercksichtigung der wirbellosen ,tiere1 ,leipzig #ahii1 ,s4 #fc 7wo nach ,s4 ,s4 ,maxwell1 ,pflgers ,archiv fr die gesamte ,physiologie1 #fg1 #ahig1 eine ,zeichnung von diesem ,vorgange gegeben ist74 7,s4 #gh1 ,z4 #d v4 o47 ,der ,ausdruck ,aufpasser u4 s4 w4 bei ,schopenhauer1 ,parerga ,,ii1 #cej bis4 7,s4 #gh1 ,z4 #a v4 u47 ,konrad ,rieger sagt 7,die ,kastration1 ,jena #aijj1 ,vorwort1 ,s4 ,,xxv73 ,auch ich teile vollkommen mit ,gall1 ,comte1 ,moebius die berzeugung3 da es der grte ,fortschritt wre1 sowohl in der reinen ,wissenschaft als in praktisch sozialer und politischer ,hinsicht1 wenn eine ,methode gefunden wrde1 mittels deren es mglich wre1 ,moral1 ,intelligenz1 ,charakter1 ,wille eines ,menschen physiognomisch exakt zu bestimmen4 ,ich kann mich dieser ,auffassung nicht anschlieen und halte sie fr ein wenig bertrieben2 doch ich fhre sie an1 weil sie immerhin die ,wichtigkeit der ,sache ins ,licht setzen hilft4 ,zu ,teil ,i1 ,kapitel #f4 7,s4 #gi1 ,z4 #f47 ,am nchsten kommt der in diesem ,kapitel entwickelten ,auffassung der ,frauenfrage ,arduin1 ,die ,frauenfrage und die sexuellen ,zwischenstufen1 ,jahrbuch fr sexuelle ,zwischenstufen1 ,bd4 ,,ii1 #aijj1 ,s4 #baa-bbc4 ,jedoch bin ich von diesem ,autor gnzlich unabhngig4 7,s4 #ha1 ,z4 #f v4 u47 ,vgl4 ,welcker1 ,sappho von einem herrschenden ,vorurteil befreit1 ,gttingen #ahaf1 wieder abgedruckt in seinen ,kleinen ,schriften1 ,,ii4 ,teil1 ,bonn #ahde1 ,s4 #hj-add4 ,auch ,q4 ,horatius ,flaccus1 erklrt von ,hermann ,schtz1 ,,iii4 ,teil1 ,episteln 7,berlin #ahhc71 ,kommentar zu ,epistel ,i1 #ai1 #bh1 und dazu ,welcker1 ,kleine ,schriften1 ,bd4 ,v1 ,s4 #bci f4 7,s4 #hb1 ,z4 #d v4 u47 ,mrime3 nach ,adele ,gerhardt und ,helene ,simon1 ,mutterschaft und geistige ,arbeit1 eine psychologische und soziologische ,studie auf ,grundlage einer internationalen ,erhebung mit ,bercksichtigung der geschichtlichen ,entwicklung1 ,berlin #aija1 ,s4 #afb4 ,die ,erzhlung ber ,george ,sand und ,chopin ebenda ,s4 #aff4 ,dieser fleiigen ,arbeit verdanke ich auch sonst eine ,anzahl von ,belegen und den ,hinweis auf einige ,quellen4 7,s4 #hb1 ,z4 #f47 ,die ,angabe ber ,laura ,bridgman rhrt von ,albert ,moll her1 ,untersuchungen ber die ,libido sexualis1 ,berlin #ahig_/ih1 ,bd4 ,i1 ,s4 #add4 ,die ,stellen bei ,wilhelm ,jerusalem1 ,laura ,bridgman1 ,erziehung einer ,taubstumm-,blinden1 eine psychologische ,studie1 ,wien #ahij1 ,s4 #fj1 sprechen freilich eher fr das ,gegenteil4 ber die ,george ,sand3 ,moll ibid41 ,s4 #fih f41 ,anm4 #d2 ber ,katharina ,,ii43 ,moll1 ,die kontrre ,sexualempfindung1 #c4 ,aufl41 ,berlin #ahii1 ,s4 #eaf2 ber ,christine3 ,adele ,gerhardt und ,helene ,simon1 ,mutterschaft und geistige ,arbeit1 ,berlin #aija1 ,s4 #bji 7jedenfalls eine durch sexuell-pathologische ,erscheinungen gefhrdete ,persnlichkeit74 7,s4 #hc1 ,z4 #f47 ,man vergleiche ,briefe ,ludwigs ,,ii4 von ,bayern an ,richard ,wagner1 verffentlicht in der ,wage1 ,wiener ,wochenschrift1 #a4 ,jnner bis #e4 ,februar #ahii4 7,s4 #hc1 ,z4 #ae v4 u4 ff47 ber ,george ,eliot3 ,gerhardt und ,simon a4 a4 ,o41 ,s4 #aee4 ber ,lavinia ,fontana ibid41 ,s4 #ih4 ber die ,droste-,hlshoff1 ,s4 #acg4 ber die ,rachel ,ruysch3 ,ernst ,guhl1 ,die ,frauen in der ,kunstgeschichte1 ,berlin #aheh1 ,s4 #abb4 7,s4 #hd1 ,z4 #c f47 ber ,rosa ,bonheur vgl4 ,gerhardt-,simon1 ,s4 #ajg f4 ,dort ist nach dem ,biographen der ,malerin ,ren ,peyrol 7,rosa ,bonheur1 ,her ,life and ,work1 ,london7 citiert3 ,the masculine vigour of her character1 as also her hair1 which she was in the habit of wearing short1 contributed to perfect her disguise4 ,wenn ,r4 ,b4 in ,mnnerkleidern ging1 schpfte niemand den geringsten ,verdacht4 7,s4 #hd1 ,z4 #d v4 u47 ,da ,frauen weniger produzieren als ,mnner1 haben ihre ,werke von vornherein einen ,seltenheitswert und gelten eher als ,kuriositt4 ,vgl4 ,guhl1 ,die ,frauen in der ,kunstgeschichte1 ,s4 #bfj f43 ,es gengte1 da ein ,werk von weiblicher ,hand herrhrte1 um schon um deswillen gepriesen zu werden4 7,s4 #hf1 ,z4 #d f47 ,vgl4 ,p4 ,j4 ,moebius1 ber die ,vererbung knstlerischer ,talente1 in der ,umschau1 ,,iv1 ,nr4 #ch1 ,s4 #gdb-gde 7#ae4 ,september #aijj74 ,jrgen ,bona ,meyer1 ,zeitschrift fr ,vlkerpsychologie und ,sprachwissenschaft1 #ahhj1 ,s4 #bie-bih4 ,karl ,joel1 ,die ,frauen in der ,philosophie4 ,sammlung gemeinverstndlicher ,vortrge1 herausgegeben von ,virchow und ,holtzendorff1 ,heft #bdf1 ,hamburg #ahif1 ,s4 #cb und #fc4 7,s4 #hf1 ,z4 #h f47 ,guhl a4 a4 ,o41 ,s4 #h4 7,s4 #hf1 ,z4 #ae47 ,ich htte hier noch als sehr mnnlich ,dorothea ,mendelssohn erwhnen sollen2 ber sie wie ber ihren so weiblichen ,gatten ,friedrich ,schlegel vgl4 ,joh4 ,schubert1 ,frauengestalten aus der ,zeit der deutschen ,romantik1 ,hamburg #ahih 7,sammlung gemeinverstndlicher wissenschaftlicher ,vortrge1 herausgegeben von ,virchow1 ,heft #bhe71 ,s4 #h f4 ,auch die hochbegabte homosexuelle ,grfin ,sarolta ,v4 aus ,krafft-,ebings ,psychopathia sexualis 7#h4 ,aufl41 #ahic1 ,s4 #caa-cag7 wre anzufhren gewesen4 7,s4 #hf1 ,z4 #ah47 ,guhl a4 a4 ,o41 ,s4 #e4 7,s4 #hf1 ,z4 #c v4 u47 ,wer eifriger sammelt1 als ich dies getan habe1 mit greren ,kenntnissen in der ,literatur-1 ,kunst-1 ,wissenschafts- und politischen ,geschichte1 und reichlichere ,quellen besser aufzufinden wei1 als ich dies hier vermochte1 der wird gewi zu diesem ,punkte noch viele merkwrdige ,besttigungen entdecken4 7,s4 #hh1 ,z4 #i f47 ,die ,stelle ber die berhmten ,frauen1 ,darwin1 ,abstammung des ,menschen1 bersetzt von ,haek1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #cdd f4 7,s4 #hh1 ,z4 #b v4 u47 ,mit dieser ,angabe ber ,burns1 die ich ,carlyle1 ,on ,heroes etc41 ,london1 ,chapman ,hall1 p4 #age entnommen habe1 steht im ,widerspruch1 was das ,memoir of ,robert ,burns1 welches der ,ausgabe der ,poetical ,works1 ,london1 ,warne1 #ahif1 vorgedruckt ist1 p4 #af f4 ber dessen ,bildungsgang erzhlt4 7,s4 #hi1 ,z4 #ad v4 u47 ,das ,citat aus ,burckhardt1 ,die ,kultur der ,renaissance in ,italien1 #d4 ,aufl41 besorgt von ,ludwig ,geiger1 ,leipzig #ahhe1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #abe4 7,s4 #hi1 ,z4 #f v4 u47 ,gerhardt und ,simon a4 a4 ,o41 ,s4 #df f4 7,s4 #ij1 ,z4 #h ff47 ,hier bin ich durch ,ottokar ,lorenz angeregt4 ,dieser sagt 7,lehrbuch der gesamten wissenschaftlichen ,genealogie1 ,stammbaum und ,ahnentafel in ihrer geschichtlichen1 soziologischen und naturwissenschaftlichen ,bedeutung1 ,berlin #ahih1 ,s4 #ed f473 ,die ,erscheinungen1 die man heute mit dem ,namen der ,frauenemanzipation nicht eben sehr treffend bezeichnet1 vermchte wohl kein ,kenner vergangener ,kulturzustnde als eine in allen einzelnen ,teilen neue ,sache zu betrachten4 ,namentlich ist der ,antrieb der ,frauen1 sich der gelehrten ,bildung ihrer ,zeit zu bemchtigen1 im ,,xvi4 und im ,x4 ,jahrhundert ganz ebenso gro gewesen wie im ,,xix4 ,auch der heutige soziale ,gedanke1 den ,frauen eine auf sich gestellte ,wirksamkeit zu sichern1 hat im kirchlichen und ,klosterleben vergangener ,zeiten seine vollen ,analogien4 ,wenn man nun die ,ursachen dieser im ,wechsel der ,zeiten sich ganz regelmig wiederholenden ,erscheinungen erforscht1 so ist doch unzweifelhaft1 da mindestens einen mchtigen ,anteil daran jene ,antriebe1 jene ,bewegungen haben mssen1 die in den persnlichen ,eigenschaften eben der nach der sogenannten ,emanzipation in ihren verschiedenen ,formen und ,zeiten strebenden ,frauen selbst begrndet waren4 ,indem also die ,frauenfrage im ,wechsel der ,zeiten bald mehr1 bald weniger hervortritt1 beweist sie fr die aufeinanderfolgenden ,geschlechter eine gewisse ,wiederkehr frauenhafter ,eigenschaften1 die in gewissen ,epochen unzweifelhaft weit mehr von mnnischer ,art sind als in anderen1 wo in denselben ,zgen etwas geradezu ,hliches erblickt worden ist4 7,s4 #ij1 ,z4 #bb47 ,darwin1 ,das ,variieren etc41 ,,ii#b1 #eh3 ,es ist bekannt1 da eine groe ,anzahl weiblicher ,vgel 44441 wenn sie alt oder krank sind1 4444 zum ,teil die sekundren mnnlichen ,charaktere ihrer ,spezies annehmen4 ,in ,bezug auf die ,fasanenhennen hat man beobachtet1 da dies whrend gewisser ,jahre viel hufiger eintritt als whrend anderer4 ,darwin beruft sich hiefr auf ,william ,yarrell1 ,on the change in the plumage of some ,hen-,pheasants1 ,philosophical ,transactions of the ,royal ,society of ,london1 #ahbg 7p4 #bgj74 7,s4 #ia1 ,z4 #ac v4 u47 ,werner ,sombart 7,die ,frauenfrage1 in der ,wiener ,wochenschrift ,die ,zeit1 #a4 ,mrz #aijb1 ,s4 #acd7 spricht ber die ,ansicht1 da die ,maschinenarbeit an der ,frauenarbeit die ,schuld trage1 weil sie ,muskelkraft entbehrlich gemacht habe1 und sagt3 ,gewi gilt das fr zahlreiche ,gewerbe1 z4 ,b4 fr die wichtige ,weberei4 ,aber schon nicht fr die ,spinnerei1 die vor ,erfindung der mechanischen ,spinnsthle viel ausschlielicher ,frauenarbeit war als heute4 ,hier hat die ,maschinentechnik die ,mglichkeit gerade der ,mnnerarbeit erst geschaffen1 wie denn bekanntlich in den mechanischen ,spinnereien zahlreiche mnnliche ,spinner beschftigt sind4 ,es gilt aber auch fr die meisten anderen ,gewerbe mit starker ,arbeit nicht2 man denke an ,putzmacherei1 ,stickerei1 ,strickerei1 ,tabakindustrie und andere1 in denen die ,maschinen die ,frauen eher verdrngt als sie herangezogen haben4 ,es gilt auch fr das ,hauptgebiet moderner ,frauenarbeit1 fr die ,konfektionsindustrie1 nicht4 ,denn die ,handnherei ist doch der ,frau nicht weniger zugnglich als die ,maschinennherei4 ,was vielmehr entscheidend fr die ,entwicklung der ,frauenarbeit gewesen ist1 was auf der ,seite der ,produktionsvorgnge die ,differenzierung der ursprnglich-komplexen 7und darum immer gelernten7 ,arbeitsverrichtung bedingte1 war aber gar nicht einmal in erster ,linie dieser ,vorgang in der ,produktionssphre1 sondern sind vielmehr bestimmte ,gestaltungen der ,bevlkerungsverhltnisse gewesen3 die ,entstehung von weiblicher berschubevlkerung auf dem ,lande und in den ,stdten1 die auf tieferliegende1 hier nicht nher zu errternde ,ursachen zurckzufhren ist4 ,beliebt man ein ,schlagwort1 so kann man sagen3 die moderne ,frauenarbeit in der ,industrie 7und den brigen nicht zur ,landwirtschaft gehrigen ,sphren des ,wirtschaftslebens71 verdankt ihre ,entstehung nicht unmittelbar den ,vernderungen in der ,technik1 sondern ,umgestaltungen der ,siedelungsverhltnisse4 7,s4 #ib1 ,z4 #g f47 ,krafft-,ebing1 ,psychopathia sexualis1 ,s4 #bbj3 ,die ,tendenz der ,natur auf heutiger ,entwicklungsstufe ist die ,hervorbringung von monosexualen ,individuen4 7,s4 #ib1 ,z4 #ae47 ber die ,gephyreen ,weismann1 ,keimplasma1 ,s4 #dgg f43 ,es gibt in verschiedenen ,gruppen des ,tierreichs ,arten1 deren ,mnnchen sich beinahe in allen ,charakteren von den ,weibchen unterscheiden4 ,schon bei vielen ,rdertieren sind die ,mnnchen winzig klein gegenber den ,weibchen1 haben eine in allen ,teilen verschiedene ,krpergestalt und entbehren des gesamten ,nahrungskanals2 und bei ,bonellia viridis1 einem ,meereswurm aus der ,gruppe der ,gephyreen1 weicht das ,mnnchen so sehr vom ,weibchen ab1 da man versucht sein knnte1 es einer ganz anderen ,klasse von ,wrmern1 den ,strudelwrmern1 zuzuteilen4 ,zugleich ist hier der ,unterschied in der ,krpergre zwischen beiden ,geschlechtern noch weit bedeutender2 das ,mnnchen hat eine ,lnge von #a-b mm1 das ,weibchen von #aej mm1 und das erstere schmarotzt im ,innern des letzteren etc4 ,vgl4 ,claus1 ,lehrbuch der ,zoologie1 #f4 ,aufl41 ,marburg #ahig1 ,s4 #djc4 ,auch manche ,asseln 7,bopyriden7 sind sexuell weiter differenziert als der ,mensch1 vgl4 ,claus a4 a4 ,o41 ,s4 #dhb4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #a4 7,s4 #ig1 ,z4 #c47 ,thomas ,carlyle1 ,on ,heroes1 ,hero-,worship and the ,heroic in ,history1 ,london1 ,chapman ,hall1 p4 #ii4 7,s4 #ig1 ,z4 #g v4 u4 f47 ,vgl4 ,franz ,l4 ,neugebauer1 #cg ,flle von ,verdoppelungen der ueren ,geschlechtsteile1 ,monatsschrift fr ,geburtshilfe und ,gynkologie1 ,,vii1 #ahih1 ,s4 #eej-efd1 #fde-fei1 besonders ,s4 #eed f41 wo ein ,fall von ,juxtapositio organorum sexualium externorum utriusque sexus beschrieben ist4 ,von dem blo auf ,entwicklungshemmungen beruhenden ,scheinzwittertum sehe ich hier ab4 7,s4 #ii1 ,z4 #ab v4 u47 ,aristoteles1 ,metaphysik1 ,a #e1 #ihf;a1 #ca3 4 7,s4 #ii1 ,z4 #aj v4 u47 ,vgl4 ,schelling1 ,von der ,weltseele1 ,werke1 ,stuttgart und ,augsburg1 #aheg1 ,abt4 ,i1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #dhi3 ,so ist wohl das ,gesetz der ,polaritt ein allgemeines ,weltgesetz4 7,s4 #aja1 ,z4 #d ff47 ,gemeint sind hier die mit groem ,recht sehr bekannt gewordenen hervorragenden ,aufstze von ,wilhelm ,dilthey1 ,ideen ber eine beschreibende und zergliedernde ,psychologie1 ,sitzungsberichte der kgl4 preuischen ,akademie der ,wissenschaften1 #ahid1 ,s4 #acji-adjg4 ,beitrge zum ,studium der ,individualitt1 ibid4 #ahif1 ,s4 #bie-cce4 ,im ersten ,aufsatz heit es z4 ,b4 7,s4 #acbb73 ,in den ,werken der ,dichter1 in den ,reflexionen ber das ,leben1 wie groe ,schriftsteller sie ausgesprochen haben1 ist ein ,verstndnis des ,menschen enthalten1 hinter welchem alle1 erklrende ,psychologie weit zurckbleibt4 ,im zweiten ,aufsatz 7,s4 #bii1 ,anm473 ,ich erwarte eine 4444 berzeugende ,zergliederung 4444 auch der heroischen ,willenshandlung1 welche sich zu opfern und das sinnliche ,dasein wegzuwerfen vermag4 7,s4 #ajd1 ,z4 #af v4 u47 ,vgl4 ,heinrich ,rickert1 ,die ,grenzen der naturwissenschaftlichen ,begriffsbildung1 ,freiburg im ,breisgau #aijb1 ,s4 #ede3 ,die atomisierende ,individual-,psychologie sieht alle ,individuen als gleich an und mu es als allgemeinste ,theorie vom ,seelenleben tun1 die individualistische ,geschichtsschreibung richtet ihr ,interesse auf individuelle ,differenzen4 7,s4 #ajd1 ,z4 #aa v4 u47 ,man vergleiche die ,kontroversen zwischen ,g4 v4 ,below und ,karl ,lamprecht ber die historische ,methode und das ,verhltnis der soziologischen ,geschichtsschreibung zur ,individualitt aus den ,jahren #ahih und #ahii4 7,s4 #ajd1 ,z4 #g v4 u47 ,kein wissenschaftlicher ,kopf kann je erschpfen1 kein ,fortschritt der ,wissenschaft kann erreichen1 was der ,knstler ber den ,inhalt des ,lebens zu sagen hat4 ,die ,kunst ist das ,organ des ,lebensverstndnisses4 ,dilthey1 ,beitrge zum ,studium der ,individualitt1 ,berliner ,sitzungsberichte1 #ahif1 p4 #cjf4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #b4 7,s4 #ajf1 ,z4 #c f47 ,die ,motti aus ,kant1 ,anthropologie in pragmatischer ,hinsicht1 ,zweiter ,teil ,b4 7,s4 #bbi ed4 ,kirchmann72 ,nietzsche1 ,jenseits von ,gut und ,bse1 ,aphorismus #bcb4 7,s4 #ajf1 ,z4 #ai47 ,kant a4 a4 ,o4 7,s4 #bbh74 7,s4 #ajg1 ,z4 #bb47 444 die beachtenswerte ,erscheinung1 da1 whrend jedes ,weib1 wenn beim ,generationsakte berrascht1 vor ,scham vergehen mchte1 sie hingegen ihre ,schwangerschaft1 ohne eine ,spur von ,scham1 ja mit einer ,art ,stolz1 zur ,schau trgt2 da doch berall ein unfehlbar sicheres ,zeichen als gleichbedeutend mit der bezeichneten ,sache selbst genommen wird1 daher denn auch jedes andere ,zeichen des vollzogenen ,koitus das ,weib im hchsten ,grade beschmt2 nur allein die ,schwangerschaft nicht4 ,schopenhauer1 ,parerga1 ,,ii1 #aff4 7,s4 #ajg1 ,z4 #i47 ,ich glaube es rechtfertigen zu knnen1 da ich zwei ,psychologinnen1 die mir durch ,arbeiten bekannt waren1 im ,texte bergangen habe2 denn die eine ist eine amerikanische ,experimentatorin1 die andere die russische ,verfasserin einer schlechten ,geschichte des ,apperzeptionsbegriffes4 7,s4 #ajg1 ,z4 #e v4 u47 ,das ,beste ber das schwangere ,weib und das1 was in ihm vorgeht1 ist in einem leider bis jetzt ungedruckten ,gedichte eines noch unbekannten mnnlichen ,dichters gesagt1 dessen ,wiedergabe an dieser ,stelle mir gestattet wurde2 wofr ich hier um so mehr meinen ,dank sage1 als ich selbst auf das psychologische ,problem der ,schwangerschaft auch im zehnten ,kapitel nicht nher eingegangen bin4 ,geheimnisvolle ,krfte schlingen ,um mich ein nie gekanntes ,walten4 ,ich hr' ein liebend zartes ,klingen1 ,und alles will sich neu entfalten4 ,mir ist1 als ob ,natur sich neige ,in ,ehrfurcht1 wo ich leise gehe1 ,als ob der ,baum dem ,baum mich zeige1 ,da er mich staunend schreiten sehe4 ,ich fhle mich so hoch erhoben1 ,ein jedes ,wesen ist mir nah1 ,mir hat sich die ,natur verwoben1 ,seit mir so hohes ,glck geschah4 ,es schlft in mir1 was nie noch lebte1 ,ein ,wunder1 das ein ,traum gebar3 ,natur so ahnungsvoll erbebte1 ,weil hier ein neues ,wesen war4 7,s4 #ajh1 ,z4 #h v4 u4 f47 ,so unter anderen ,guglielmo ,ferrero1 ,woman's ,sphere in ,art1 ,new ,review1 ,november #ahic 7citiert nach ,havelock ,ellis74 7,s4 #ajh1 ,z4 #e v4 u4 f47 ,die ,forscher scheinen eher der ,meinung von der geringeren ,intensitt des ,geschlechtstriebes beim ,weibe zu huldigen 7z4 ,b4 ,hegar1 ,der ,geschlechtstrieb1 #ahid1 ,s4 #f71 die praktischen ,frauenkenner sind fast alle in groer ,entschiedenheit der entgegengesetzten ,ansicht4 7,s4 #aji1 ,z4 #d v4 u47 ,da beim ,weibe die ,wollust nicht wie beim ,manne durch irgend eine ,ejakulation vermittelt sein kann1 fhrt ,moll aus 7,untersuchungen1 ,i1 ,s4 #h ff474 ,vgl4 auch ,chrobak-,rosthorn1 ,die ,erkrankungen der weiblichen ,geschlechtsorgane1 ,wien #aijj 7aus ,nothnagels ,spezieller ,pathologie und ,therapie71 ,bd4 ,i1 ,s4 #dbc f43 ,wir mssen mit ,moll einen ,detumeszenz- 7,entleerungs-71 vielleicht richtiger ,depletionstrieb1 und einen ,kontrektations- 7,berhrungs-7trieb 444 annehmen4 ,viel schwieriger steht die ,frage dem ,weibe gegenber1 bei welchem wir 444 insofern keine ,analogie mit dem ,vorgang beim ,manne finden knnen1 als eine ,ejakulation von ,keimzellen nicht stattfindet 444 ,es kommt allerdings auch bei ,frauen unter der ,kohabitation hufig ein ,flssigkeitsergu aus den ,bartholinschen ,drsen unter ,bewegungen der ,musculi ischio-et bulbo-cavernosi zustande1 es findet auch eine ,abschwellung der ebenfalls durch ,muskelbewegungen strotzend gefllten und dadurch vielleicht ein ,unlustgefhl erzeugenden ,gefe 7an den ,schwellkrpern der ,klitoris7 statt1 doch betrifft diese ,entleerung einesteils nicht die keimbereitenden ,organe1 anderseits scheint sich diese sogenannte ,ejakulation oft genug nicht einzustellen1 ohne da hiedurch das ,gefhl der sexuellen ,befriedigung verhindert wrde4 7,s4 #aji1 ,z4 #aj47 ,die ,mollsche ,unterscheidung in dessen ,bchern3 ,die kontrre ,sexualempfindung1 #c4 ,aufl41 ,berlin #ahii1 ,s4 #b4 ,untersuchungen ber die ,libido sexualis1 #ahig1 ,bd4 ,i1 ,s4 #aj4 7,s4 #aab1 ,z4 #g47 ,daraus1 da ,w selbst durchaus und berall ,sexualitt ist1 wird leicht erklrlich1 da man beim ,weibchen in der ganzen ,zoologie gar nicht eigentlich von sekundren ,geschlechtscharakteren im selben ,sinne reden kann wie beim ,manne4 ,weibchen bieten selten merkwrdige sexuelle ,charaktere 7,darwin1 ,entstehung der ,arten1 ,s4 #bja1 ed4 ,haek74 7,s4 #aae1 ,z4 #ae v4 u4 f47 ,auch unter den ,tieren bildet bei den ,mnnchen die ,brunstzeit einen viel strkeren ,gegensatz zu ihrem sonstigen ,leben als bei den ,weibchen4 ,man vergleiche1 um ein ,beispiel statt vieler anzufhren1 wie ,friedrich ,miescher den ,rheinlachs vor und whrend der ,laichzeit schildert 7,die histochemischen und physiologischen ,arbeiten von ,f4 ,m41 ,leipzig #ahig1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #abc73 ,wenn man etwa im ,dezember einen mnnlichen ,salm1 sogenannten ,wintersalm sieht1 mit klarem1 blulich schimmerndem ,schuppenkleid1 der schnen ,rundung des ,leibes1 mit der kurzen ,schnauze 444 ohne jede ,spur von ,hakenbildung 444 und man daneben den bekannten ,hakenlachs erblickt1 mit einer ,nase von doppelter ,lnge1 einer berhaupt ganz vernderten ,physiognomie des ,vorderkopfes1 mit der tigerartig rot und schwarz gefleckten1 von ,epithelwucherung trben1 dicken ,hautschwarte1 dem abgeplatteten ,krper und den dnnen schlotternden ,bauchwnden1 so hat man immer wieder ,mhe1 sich zu berreden1 da dies ,exemplare einer und derselben ,spezies seien4 ,etwas geringer ist der ,gegensatz beim weiblichen ,exemplar4 ,die ,lnge und ,form der ,schnauze ist nicht wesentlich verschieden2 die roten ,flecken an ,kopf und ,leib1 beim ,winterlachs gnzlich fehlend1 sind beim weiblichen ,laichlachs schwcher entwickelt als beim ,mnnchen2 die ,haut ist getrbt und wie unrein1 doch nicht so stark verdickt4 7,s4 #aae1 ,z4 #aj v4 u47 ,ein sehr hervorragender1 aber merkwrdig wenig beachteter ,aufsatz von ,oskar ,friedlnder 7,eine fr ,viele1 eine psychologische ,studie1 ,die ,gesellschaft1 ,mnchener ,halbmonatsschrift1 ,,xviii4 ,jahrgang1 #aijb1 ,heft #ae_/af1 ,s4 #aff7 nhert sich in diesem ,punkte meiner ,auffassung so weit1 da ich ihn hier1 wie noch mehrfach1 citieren mu3 ,sicherlich1 der ,geschlechtstrieb tritt beim ,manne heftiger und ungestmer auf als beim ,weibe4 ,es liegt dies wohl weniger an dem verschiedenen ,grade der ,intensitt als daran1 da im mnnlichen ,geiste die heterogensten ,elemente aus allen psychischen ,gebieten zusammenkommen1 die um die ,vorherrschaft kmpfen und die sexuellen ,instinkte zu verdrngen suchen1 und diese durch die ,kontrastwirkung desto strker empfunden werden1 whrend ihre gleichmige ,verteilung ber die ganze ,seele des ,weibes 444 sie nicht mit besonderer ,schrfe zur ,abhebung kommen lt4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #c4 7,s4 #aag1 ,z4 #f v4 u47 ,begierde und ,gefhl sind nur ,arten1 wie unsere ,vorstellungen sich im ,bewutsein befinden4 ,joh4 ,friedr4 ,herbart1 ,psychologie als ,wissenschaft1 neu gegrndet auf ,erfahrung1 ,metaphysik und ,mathematik1 ,,ii4 7analytischer7 ,teil1 #ajd 7,werke ,,vi1 ,s4 #fj1 ed4 ,kehrbach1 ,langensalza #ahhg74 7,s4 #aag1 ,z4 #e v4 u47 ,a4 ,horwicz1 ,psychologische ,analysen auf physiologischer ,grundlage1 ,ein ,versuch zur ,neubegrndung der ,seelenlehre1 ,,ii_/#a1 ,die ,analyse des ,denkens1 ,halle #ahge1 ,s4 #agg f43 ,das ,gefhl ist unserer ,auffassung gem das frheste1 elementarste ,gebilde des ,seelenlebens1 es ist der frheste und einzige ,inhalt des ,bewutseins1 die ,triebfeder der ganzen seelischen ,entwicklung4 ,wie verhlt sich nun hiezu das ,denken8444 ,das ,denken ist eine ,folgeerscheinung des ,gefhls1 wie es auch die ,bewegung ist1 es ist die ureigenste ,dialektik der ,triebe 444 der strker gebte1 von anderen unterschiedene ,trieb gibt durchdachte1 geordnete1 aus einer ,anzahl von gelufigen ,bewegungen ausgewhlte ,bewegungen1 das ist durchdachtes ,denken4 ,,ii_/#b1 ,die ,analyse der qualitativen ,gefhle1 ,magdeburg #ahgh1 ,s4 #ei3 ,es das ,gefhl ist die allgemeinste elementarste ,form des ,bewutseins1 in dieser allereinfachsten ,gestalt bei ,tieren und ,pflanzen freilich nur ein ganz schwaches1 dunkles ,bewutsein1 mehr ein brtendes ,ahnen als ein ,erkennen und ,wissen4 ,aber es bedarf1 um deutliches und klares ,bewutsein zu werden1 keiner weiteren fraglichen ,zutaten1 sondern nur der ,vervielfachung und intensiven ,gradsteigerung4 ,vgl4 ,wilhelm ,wundt1 ber das ,verhltnis der ,gefhle zu den ,vorstellungen1 ,vierteljahrsschrift fr wissenschaftliche ,philosophie1 ,,iii1 #ahgi1 ,s4 #abi-aea1 und ,horwicz' ,antwort3 ber das ,verhltnis der ,gefhle zu den ,vorstellungen und die ,frage nach dem psychischen ,grundprozesse1 a4 a4 ,o41 ,s4 #cjh-cda4 7,s4 #aah1 ,z4 #ah47 ber solche ,feelings of tendency vgl4 ,william ,james1 ,the ,principles of ,psychology1 ,new-,york #ahij1 ,vol4 ,i1 p4 #bed4 7,s4 #aah1 ,z4 #ah v4 u47 ,vgl4 besonders ,leibnitii ,meditationes de cognitione1 veritate et ideis ,acta eruditorum1 ,lips41 ,november #afhd1 p4 #ecg f4 7p4 #gi f4 ed4 ,erdmann74 7,s4 #aah1 ,z4 #ad v4 u47 ,wilhelm ,wundt1 ,grundzge der physiologischen ,psychologie1 #e4 ,aufl41 ,leipzig #aijb1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #bhf ff4 7,s4 #aah1 ,z4 #f v4 u47 ,richard ,avenarius1 ,kritik der reinen ,erfahrung1 ,bd4 ,i1 ,leipzig #ahhh1 ,s4 #af4 ,der menschliche ,weltbegriff1 ,leipzig #ahia1 ,s4 #a f4 ,vgl4 ,joseph ,petzoldt1 ,einfhrung in die ,philosophie der reinen ,erfahrung1 ,bd4 ,i1 ,die ,bestimmtheit der ,seele1 ,leipzig #aijj1 ,s4 #aab ff4 7,s4 #aah1 ,z4 #e v4 u47 ber die verschiedenen ,bedeutungen des ,wortes ,charakter 7welches auch in dieser ,schrift in dreifach verschiedener ,anwendung1 doch unter ,vermeidung aller quivokationen gebraucht werden mute7 vgl4 ,rudolf ,eucken1 ,die ,grundbegriffe der ,gegenwart1 historisch und kritisch entwickelt1 #ahic1 ,s4 #bgc ff4 7,s4 #aai1 ,z4 #ad47 ,die ,avenariussche ,zusammenstellung von ,wahrnehmungs- und ,gedchtnisbild hat unter den spteren ,psychologen blo ,oswald ,klpe acceptiert1 welcher in seinem ,grundri der ,psychologie1 auf experimenteller ,grundlage dargestellt 7,leipzig #ahic71 ,s4 #agd ff41 in terminologisch freilich durchaus nicht einwandfreier ,weise die ,lehre vom ,gedchtnis als die ,lehre von den zentral erregten ,empfindungen abhandelt4 7,s4 #abj1 ,z4 #h v4 u47 ,petzoldt a4 a4 ,o41 ,s4 #ach ff4 7,s4 #aba1 ,z4 #g v4 u4 f47 ,vgl4 ,a4 ,kunkel1 ber die ,abhngigkeit der ,farbenempfindung von der ,zeit1 ,archiv fr die gesamte ,physiologie der ,menschen und der ,tiere1 ,,ix1 #ahgd1 ,s4 #bae4 ,hiezu weiter ,fechner1 ,elemente der ,psychophysik1 #a4 ,aufl41 ,leipzig #ahfj1 ,bd4 ,i1 ,s4 #bdi f42 ,oswald ,klpe1 ,grundri der ,psychologie1 ,s4 #aca1 #baj2 ,hermann ,ebbinghaus1 ,grundzge der ,psychologie1 ,leipzig #aijb1 ,s4 #bcj4 7,s4 #abb1 ,z4 #d v4 u47 ,johann ,gottlieb ,fichte1 ber den ,begriff der ,wissenschaftslehre 7,werke ,i_/#a1 ,berlin #ahde1 ,s4 #gc7 ,der menschliche ,geist macht mancherlei ,versuche3 er kommt durch blindes ,herumtappen zur ,dmmerung1 und geht erst aus dieser zum hellen ,tag ber4 ,er wird anfangs durch dunkle ,gefhle 444 geleitet 4444 ,schopenhauer1 ,parerga1 ,i1 #ad 7,werke ,,iv1 ,s4 #aei f41 ed4 ,grisebach73 ,im allgemeinen 444 ist ber diesen ,punkt zu sagen1 da von jeder groen ,wahrheit sich1 ehe sie gefunden wird1 ein ,vorgefhl kundgibt1 eine ,ahndung1 ein undeutliches ,bild1 wie im ,nebel1 und ein vergebliches ,haschen1 sie zu ergreifen2 weil eben die ,fortschritte der ,zeit sie vorbereitet haben4 ,demgem prludieren dann vereinzelte ,aussprche4 ,allein1 nur wer eine ,wahrheit aus ihren ,grnden erkannt und in ihren ,folgen durchdacht1 ihren ganzen ,inhalt entwickelt1 den ,umfang ihres ,bereiches bersehen und sie sonach mit vollem ,bewutsein ihres ,wertes und ihrer ,wichtigkeit1 deutlich und zusammenhngend1 dargelegt hat1 der ist ihr ,urheber4 ,da sie hingegen1 in alter und neuer ,zeit1 irgend einmal mit halbem ,bewutsein und fast wie ein ,reden im ,schlaf ausgesprochen worden und demnach sich daselbst finden lt1 wenn man hinterher danach sucht1 bedeutet1 wenn sie auch totidem verbis dasteht1 nicht viel mehr1 als wre es totidem litteris2 gleichwie der ,finder einer ,sache nur der ist1 welcher sie1 ihren ,wert erkennend1 aufhob und bewahrte2 nicht aber der1 welcher sie zufllig einmal in die ,hand nahm und wieder fallen lie2 oder wie ,kolumbus der ,entdecker ,amerikas ist1 nicht aber der erste ,schiffbrchige1 den die ,wellen dort einmal abwarfen4 ,dies eben ist der ,sinn des ,donatischen pereant qui ante nos nostra dixerunt4 ,noch treffender sagt ,kant3 ,dergleichen allgemeine und dennoch bestimmte ,prinzipien lernt man nicht leicht von anderen1 denen sie nur dunkel vorgeschwebt haben4 ,man mu durch eigenes ,nachdenken zuvor selbst darauf gekommen sein1 danach findet man sie auch anderwrts1 wo man sie gewi nicht zuerst wrde angetroffen haben1 weil die ,verfasser selbst nicht einmal wuten1 da ihren ,bemerkungen eine solche ,idee zum ,grunde liege4 ,die so niemals selbst denken1 besitzen dennoch die ,scharfsichtigkeit1 alles1 nachdem es ihnen gezeigt worden1 in demjenigen1 was sonst schon gesagt worden1 aufzufinden1 wo es doch vorher niemand entdecken konnte4 7,prolegomena zu jeder knftigen ,metaphysik1 #c1 gegen ,ende47 7,s4 #abb1 ,z4 #h f47 ,das ,citat aus ,nietzsche1 ,also sprach ,zarathustra1 ,,iii4 ,buch1 ,kap43 ,der ,genesende4 7,s4 #abd1 ,z4 #aa v4 u47 ,s4 ,exner1 ,entwurf zu einer physiologischen ,erklrung der psychischen ,erscheinungen1 ,i4 ,teil1 ,leipzig und ,wien #ahid1 ,s4 #gf ff4 ,vgl4 ,h4 ,hffding1 ,vierteljahrschr4 f4 wiss4 ,philos4 #ac1 #ahhi1 ,s4 #dca4 7,s4 #abe1 ,z4 #c v4 o47 ,avenarius1 ,kritik der reinen ,erfahrung1 ,bd4 ,i1 ,leipzig #ahhh1 ,s4 #gg2 ,bd4 ,,ii1 ,leipzig #ahij1 ,s4 #eg4 brigens schlgt den gleichen ,ausdruck in hnlichem ,falle ,wilhelm ,dilthey vor1 ,ideen ber eine beschreibende und zergliedernde ,psychologie1 ,berliner ,sitzungsberichte1 #ahid1 ,s4 #achg4 7,s4 #abf1 ,z4 #ad47 ,wahrscheinlicher jedoch als die ,exnersche ,theorie dnkt mich jetzt folgende ,vermutung4 ,der ,parallelismus zwischen ,phylo- und ,ontogenese1 das biogenetische ,grundgesetz wird gewhnlich konstatiert1 ohne da man weiter darber nachdenkt1 warum die ,entwicklung des ,individuums immer die ,geschichte der ,gattung wiederhole2 so eilig hat man es eben1 die ,tatsache fr die ,deszendenzlehre und besonders fr ihre ungeteilte ,anwendung auf den ,menschen auszubeuten4 ,vielleicht liegt aber in der ,entwicklung von der ,henide zum differenzierten ,inhalt ein ,parallelproze zu jener ,erscheinung vor1 der ihre bisherige ,isoliertheit und ,rtselhaftigkeit aufheben knnte4 7,s4 #abh1 ,z4 #ac f47 ber die falsche populre ,annahme einer allgemeinen greren ,sinnesempfindlichkeit beim ,weibe1 eine ,annahme1 die ,sensibilitt mit ,emotivitt und ,irritabilitt verwechselt1 vgl4 ,havelock ,ellis1 ,mann und ,weib1 ,s4 #aec f4 7,s4 #abi1 ,z4 #i v4 o47 ,vgl4 ,ernst ,mach1 ,die ,mechanik in ihrer ,entwicklung1 historisch-kritisch dargestellt1 #d4 ,aufl41 ,leipzig #aija1 ,s4 #a f41 #bh f4 ,die ,prinzipien der ,wrmelehre1 historisch-kritisch entwickelt1 #b4 ,aufl41 ,leipzig #aijj1 ,s4 #aea4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #d4 7,s4 #aca1 ,z4 #a f47 ,die ,bestimmungen1 zu welchen dieses ,kapitel ber das ,wesen der ,genialitt gelangt1 sind ganz provisorisch und knnen erst nach der ,lektre des achten ,kapitels verstanden werden1 das sie wieder aufnimmt1 aber in einem weit greren ,ganzen zeigt und darum erst eigentlich begrndet4 7,s4 #acd1 ,z4 #ab v4 u47 ber das ,verstehen der ,menschen und menschlicher uerungen ist in der wissenschaftlich-psychologischen ,literatur bezeichnend wenig zu finden4 ,nur ,wilhelm ,dilthey bemerkt 7,beitrge zum ,studium der ,individualitt1 ,berliner ,sitzungsberichte1 #ahif1 ,s4 #cji ff473 ,wir knnen zunchst das ,verstehen eines fremden ,zustandes als einen ,analogieschlu auffassen1 der von einem ueren physischen ,vorgang vermittels seiner hnlichkeit mit solchen ,vorgngen1 die wir mit bestimmten inneren ,zustnden verbunden finden1 auf einen diesen hnlichen inneren ,zustand hingeht 44444 ,die ,glieder des ,nachbildungsvorganges sind gar nicht blo durch logische ,operationen1 etwa durch einen ,analogieschlu1 miteinander verbunden4 ,nachbilden ist eben ein ,nacherleben4 ,ein rtselhafter ,tatbestand6 ,wir knnen dies etwa1 wie ein ,urphnomen1 darauf zurckfhren1 da wir fremde ,zustnde in einem gewissen ,grade wie die eigenen fhlen1 uns mitfreuen und mittrauern knnen1 zunchst je nach dem ,grade der ,sympathie1 ,liebe oder ,verwandtschaft mit anderen ,personen4 ,die ,verwandtschaft dieser ,tatsache mit dem nachbildenden ,verstehen ergibt sich aus mehreren ,umstnden4 ,auch das ,verstehen ist von dem ,mae der ,sympathie abhngig1 und ganz unsympathische ,menschen verstehen wir berhaupt nicht mehr4 ,ferner offenbart sich die ,verwandtschaft des ,mitgefhls mit dem nachbildenden ,verstehen sehr deutlich1 wenn wir vor der ,bhne sitzen6 44444 ,gem diesen ,verhltnissen hat auch die wissenschaftliche ,auslegung oder ,interpretation als das kunstmig nachbildende ,verstehen immer etwas ,genialisches1 das heit1 sie erlangt erst durch innere ,verwandtschaft und ,sympathie einen hohen ,grad von ,vollendung4 ,so wurden die ,werke der ,alten erst im ,zeitalter der ,renaissance ganz wiederverstanden1 als hnliche ,verhltnisse eine ,verwandtschaft der ,menschen zur ,folge hatten 44444 ,es gibt keinen wissenschaftlichen ,proze1 welcher dieses lebendige ,nachbilden als untergeordnetes ,moment hinter sich zu lassen vermchte4 ,hier ist der mtterliche ,boden1 aus dem auch die abstraktesten ,operationen der ,geisteswissenschaften immer wieder ihre ,kraft ziehen mssen4 ,nie kann hier ,verstehen in rationales ,begreifen aufgehoben werden4 ,es ist umsonst1 aus ,umstnden aller ,art den ,helden oder den ,genius begreiflich machen zu wollen4 ,der eigenste ,zugang zu ihm ist der subjektive4 44444 7,s4 #cad f473 ,die lteren ,maler strebten1 die bleibenden ,zge der ,physiognomie in einem idealen ,moment1 der fr dieselben am meisten prgnant und bezeichnend ist1 zu sammeln4 ,mchte nun eine neue ,schule den momentanen ,eindruck festhalten1 um so den ,eindruck des ,lebens zu steigern3 so gibt sie die ,personen an die ,zuflligkeit des ,momentes hin4 ,und auch in diesem findet ja eine ,auffassung des ,inbegriffs von ,eindrcken eines gegebenen ,momentes unter der ,einwirkung des erworbenen seelischen ,zusammenhanges statt2 eben in dieser ,apperzeption entspringt die ,verbindung der ,zge von einem gefhlten ,eindruckspunkt aus1 welche ,auslassungen und ,betonungen bedingt3 so entsteht ein ,momentbild ebenso der ,apperzeptionsweise des ,malers als des ,gegenstandes1 und jede ,bemhung zu sehen ohne zu apperzipieren1 so gleichsam das sinnliche ,bild in ,farben auf einer ,platte aufzulsen1 mu milingen4 ,was noch tiefer fhrt1 der ,eindruckspunkt ist schlielich durch das ,verhltnis irgend einer ,lebendigkeit zu der meinigen bedingt1 ich finde mich in meinem ,lebenszusammenhang von etwas ,wirkendem in einer ,natur innerlich berhrt2 ich verstehe von diesem ,lebenspunkt aus die dorthin konvergierenden ,zge4 ,so entsteht ein ,typus4 ,ein ,individuum war das ,original3 ein ,typus ist jedes echte ,portrt1 geschweige denn in einem ,figurengemlde4 ,auch die ,poesie kann nicht abschreiben1 was vor sich geht u4 s4 w4 ,sonst ist nur die sehr interessante und originelle ,arbeit von ,hermann ,swoboda1 ,verstehen und ,begreifen1 ,vierteljahrsschrift fr wissenschaftliche ,philosophie1 ,,xxvii1 #aijc1 ,heft #b1 zu nennen4 ,swoboda hlt wie ,dilthey die ,gleichheit respektive ,verwandtschaft fr das einzige ,erfordernis des ,verstndnisses2 hierin weiche ich von beiden ab4 7,s4 #aci1 ,z4 #ag47 ,richard ,wagner1 ,gesammelte ,schriften und ,dichtungen1 #c4 ,aufl41 ,leipzig #ahih1 ,bd4 ,,vi1 ,s4 #abh4 7,s4 #adb1 ,z4 #g v4 o47 ,es gibt nur ,universalgenies3 1 4 7,evang4 ,joh4 #c1 #cd47 7,s4 #adb1 ,z4 #af v4 u47 ,die hier gergte ,verwechslung kommt besonders deutlich zum ,vorschein bei ,franz ,brentano1 ,das ,genie1 ein ,vortrag1 ,leipzig #ahib1 ,s4 #aa3 ,jedes ,genie hat sein eigentmliches ,gebiet2 nicht blo gibt es kein ,universalgenie im vollen ,sinne des ,wortes1 sondern meist hat die ,genialitt auch in der einzelnen ,kunstgattung engere ,grenzen4 ,so war z4 ,b4 ,pindar ein genialer ,lyriker und nichts weiter4 ,wre diese populre ,ansicht haltbar1 so mte man den ,dichter und ,maler ,rossetti ber den bloen ,dichter ,dante stellen1 ,novalis hher halten als ,kant und ,lionardo da ,vinci fr den grten ,menschen ansehen4 7,s4 #adc1 ,z4 #aj v4 u47 ,hiemit stimmt ,schopenhauers berzeugung berein 7,welt als ,wille und ,vorstellung1 ,bd4 ,,ii1 ,kap4 #ca1 ,s4 #ddg1 ed4 ,frauenstdt73 ,weiber knnen bedeutendes ,talent1 aber kein ,genie haben4 7,s4 #add1 ,z4 #aa v4 o47 ber das ,verhltnis der anderen ,menschen zum ,helden ,thomas ,carlyle1 ,on ,heroes1 ,hero-,worship and the ,heroic in ,history1 ,london1 ,chapman and ,hall1 p4 #aj ff4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #e4 7,s4 #ade1 ,z4 #e v4 u47 ,anderthalb ,jahre nach ,niederschrift dieser ,partien fand ich in ,schopenhauers ,nachla 7,neue ,paralipomena1 #adc7 eine ,stelle1 die einzige mir in der gesamten ,literatur bekannt gewordene1 in der eine ,ahnung des ,zusammenhanges zwischen ,genialitt und ,gedchtnis sich uert4 ,sie lautet3 ,ob nicht alles ,genie seine ,wurzel hat in der ,vollkommenheit und ,lebhaftigkeit der ,rckerinnerung des eigenen ,lebenslaufes8 ,denn nur vermge dieser1 die eigentlich unser ,leben zu einem groen ,ganzen verbindet1 erlangen wir ein umfassenderes und tieferes ,verstndnis desselben1 als die brigen haben4 7,s4 #adf1 ,z4 #e f47 ,david ,hume fragt einmal 7,a ,treatise of ,human ,nature1 #a4 ,ausgabe1 ,london #agch1 ,vol4 ,i1 p4 #dee73 ,who can tell me1 for instance1 what were his thoughts and actions on the first of ,january #agae1 the #aa4 of ,march #agai and the #c4 of ,august #agcc8 ,das vollkommene ,genie mte dies von allen ,tagen seines ,lebens mit ,sicherheit wissen4 7,s4 #aej1 ,z4 #d ff47 ,vgl4 ,goethe1 ,dichtung und ,wahrheit1 ,,iii4 ,teil ,,xiv4 ,buch 7,bd4 ,,xxiv1 ,s4 #ada der ,hesseschen ,ausgabe73 ,ein ,gefhl aber1 das bei mir gewaltig berhand nahm und sich nicht wundersam genug uern konnte1 war die ,empfindung der ,vergangenheit und ,gegenwart in eins3 eine ,anschauung1 die etwas ,gespenstermiges in die ,gegenwart brachte4 ,sie ist in vielen meiner greren und kleineren ,arbeiten ausgedrckt und wirkt im ,gedicht immer wohlttig1 ob sie gleich im ,augenblicke1 wo sie sich unmittelbar am ,leben und im ,leben selbst ausdrckte1 jedermann seltsam1 unerklrlich1 vielleicht unerfreulich scheinen mute4 7,s4 #aeb1 ,z4 #e v4 u4 f47 ,der ,erfolg der ,sngerinnen hatte im ,laufe des ,,xvii4 ,jahrhunderts der ,frau jede ,gelegenheit auch der theoretisch-musikalischen ,ausbildung erffnet4 ,unzulngliche ,vorbildung kann also in der ,komposition als ,grund fr die minderwertige weibliche ,leistung nicht gelten4 ,so ,adele ,gerhardt und ,helene ,simon1 ,mutterschaft und geistige ,arbeit1 ,s4 #gd2 ich citiere diese ,stelle auch1 um ,mills geistreichen ,syllogismus anzufhren3 ,man unterrichtet die ,frauen in der ,musik1 aber nicht damit sie komponieren1 sondern nur damit sie ausben knnen1 und folglich sind in der ,musik die ,mnner den ,frauen als ,komponisten berlegen4 7,die ,hrigkeit der ,frau1 bersetzt von ,jenny ,hirsch1 ,berlin #ahfi1 ,s4 #abf47 7,s4 #aeb1 ,z4 #b v4 u4 f47 ,die ,angabe ber die ,malerinnen etc4 nach ,guhl1 ,die ,frauen in der ,kunstgeschichte1 ,berlin #aheh1 ,s4 #aej4 7,s4 #aec1 ,z4 #aj v4 u47 ,a mesure qu'on a plus d'esprit1 on trouve qu'il y a plus d'hommes originaux4 ,les gens du commun ne trouvent pas de diffrence entre les hommes4 7,pascal1 ,penses1 ,i1 #aj1 #a47 7,s4 #aed1 ,z4 #e v4 u47 ,hiemit stimmt berein1 was ,helvetius 7nach ,j4 ,b4 ,meyer1 ,genie und ,talent1 ,eine prinzipielle ,betrachtung1 ,zeitschrift fr ,vlkerpsychologie1 ,bd4 ,,xi1 #ahhj1 ,s4 #bih7 und ,schopenhauer 7,parerga und ,paralipomena ,,ii1 #ec7 ber den nur dem ,grade nach bestehenden ,unterschied zwischen dem ,genie und den ,normalkpfen lehren4 ,vgl4 auch ,jean ,paul1 ,vorschule der sthetik1 #h3 ,wie knnte denn ein ,genie nur einen ,monat1 geschweige ,jahrtausende lang von der ungleichartigen ,menge erduldet oder gar erhoben werden ohne irgend eine ausgemachte ,familienhnlichkeit mit ihr8 7,s4 #aee1 ,z4 #i ff47 ,man vergleiche die ,autobiographie der bedeutenden ,menschen mit denen minder hervorragender ,mnner4 ,jene reichen stets weiter zurck 7,goethe1 ,hebbel1 ,grillparzer1 ,richard ,wagner1 ,jean ,paul u4 s4 w474 ,rousseau1 ,confessions1 ,nouvelle dition1 ,paris #ahge1 p4 #d3 ,j'ignore ce que je fis jusqu' cinq ou six ans4 ,je ne sais comment j'appris lire2 je ne me souviens que de mes premires lectures et de leur effet sur moi3 c'est le temps d'o je date sans interruption la conscience de moi-mme4 -- ,natrlich ist nicht jeder ,biograph seines eigenen ,lebens ein groer ,genius 7,j4 ,st4 ,mill1 ,darwin1 ,benvenuto ,cellini74 7,s4 #aeg1 ,z4 #ai v4 u47 ,richard ,wagner1 ,die ,meistersinger von ,nrnberg1 ,,iii4 ,akt 7,gesammelte ,schriften und ,dichtungen1 ,bd4 ,,vii1 ,leipzig #ahih1 ,s4 #bdf74 7,s4 #aeg1 ,z4 #ab v4 u47 ,so bemerkt bereits ,aristoteles 7whrend ,platon bis auf ,timaeus #cg ,d ff4 die ,zeit im engeren ,sinne nicht ,problem geworden zu sein scheint71 ,physika ,,vi1 #i1 #bci b1 #h3 4 7,s4 #aeh1 ,z4 #a v4 u47 ,wie wenig tief im ,wesen der ,frau das ,gedchtnis gegrndet ist1 geht daraus hervor1 da man in einer ,frau das ,erinnerungsvermgen fr bestimmte ,dinge tten kann1 indem man ihr in der ,hypnose verbietet1 je wieder derselben zu gedenken4 ,einen solchen ,fall entnehme ich einer ,erzhlung ,freuds in seinen mit ,breuer gemeinsam herausgegebenen ,studien ber ,hysterie1 ,leipzig und ,wien #ahie 7,s4 #di73 ,ich unterbreche sie hier 4444 und nehme ihr die ,mglichkeit1 alle diese traurigen ,dinge wieder zu sehen1 indem ich nicht nur die plastische ,erinnerung verlsche1 sondern die ganze ,reminiszenz aus ihrem ,gedchtnisse lse1 als ob sie nie darin gewesen wre4 ,und in einer ,anmerkung zu dieser ,stelle fgt ,freud hinzu3 ,ich bin diesmal in meiner ,energie wohl zu weit gegangen4 ,noch #a ,jahre spter1 als ich ,frau ,emmy in relativ hohem ,wohlbefinden wiedersah1 klagte sie mir1 es sei merkwrdig1 da sie sich an gewisse1 sehr wichtige ,momente ihres ,lebens nur hchst ungenau erinnern knne4 ,sie sah darin einen ,beweis fr die ,abnahme ihres ,gedchtnisses1 whrend ich mich hten mute1 ihr die ,erklrung fr diese spezielle ,amnesie zu geben 7um einen ,rckfall in die ,krankheit zu verhindern74 7,s4 #aei1 ,z4 #i v4 u47 ,lotze3 im ,mikrokosmus1 #a4 ,aufl41 #aheh1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #cfi4 7,s4 #afb1 ,z4 #ag f47 ,diese ,ableitung aus dem ,schein der ,bekanntheit neuer ,situationen bei ,rhys ,davids1 ,der ,buddhismus1 ,leipzig1 ,universalbibliothek1 ,s4 #ajg4 7,s4 #afb1 ,z4 #bc47 ,edward ,b4 ,tylor1 ,die ,anfnge der ,kultur1 ,untersuchungen ber die ,entwicklung der ,mythologie1 ,philosophie1 ,religion1 ,kunst und ,sitte1 bersetzt von ,j4 ,w4 ,spengel und ,fr4 ,poske1 ,leipzig #ahgc1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #a3 ,es kann 444 nicht nachdrcklich genug hervorgehoben werden1 da die ,lehre von einem zuknftigen ,leben1 wie wir sie selbst bei den niedrigsten ,rassen vorfinden1 eine durchaus notwendige ,folge des rohen ,animismus ist4 -- ,herbert ,spencer1 ,die ,prinzipien der ,soziologie1 ,bd4 ,i1 ,stuttg4 #ahgg1 #ajj 7,s4 #bbe74 ,richard ,avenarius1 ,der menschliche ,weltbegriff1 ,leipzig #ahia1 ,s4 #ce ff4 7,s4 #afc1 ,z4 #aa f47 ber dieses pltzliche ,auftauchen aller ,erinnerungen vor dem ,tode oder in ,todesgefahr und ,todesnhe vgl4 ,fechner1 ,zend-,avesta1 #b4 ,aufl41 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #bjc ff4 7,s4 #afd1 ,z4 #h f47 ber die ,euthanasie der ,atheisten vergleiche man1 was ,f4 ,a4 ,lange erzhlt 7,geschichte des ,materialismus1 #e4 ,aufl41 #ahif1 ,bd4 ,i1 ,s4 #ceh74 7,s4 #aff1 ,z4 #e v4 u4 f47 ,aus den angefhrten ,grnden sind mir die indischen ,lehren vom ,leben nach dem ,tode1 die griechische ,anschauung vom ,lethe-,trunk und die ,verkndung von ,wagners ,tristan3 444 im weiten ,reich der ,welten-,nacht4 ,nur ein ,wissen dort uns eigen3 gttlich ew'ges ,ur-,vergessen1 ungleich weniger verstndlich als die ,anschauung ,gustav ,theodor ,fechners1 dem das zuknftige ,leben ein volles und ganzes ,erinnerungsleben ist 7,zend-,avesta oder ber die ,dinge des ,himmels und des ,jenseits vom ,standpunkte der ,naturbetrachtung1 #b4 ,aufl41 besorgt von ,kurd ,lawitz1 ,hamburg und ,leipzig #aija1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #aij ff471 z4 ,b4 ,s4 #aif3 ,ein volles ,erinnern an das alte ,leben wird beginnen1 wenn das ganze alte ,leben hinten liegt1 und alles ,erinnern innerhalb des alten ,lebens selber ist blo ein kleiner ,vorbegriff davon44 ,die ,annahme ist unethisch1 welche die ,erinnerungen aus dem ,erdenleben mit dem ,tode vllig ausgelscht sein lt3 sie entwertet ,wertvolles2 da ,wertloses ohnehin vergessen wird4 ,und dann3 in der ,erinnerung ist der ,mensch bereits aktiv1 das ,gedchtnis ist eine ,willenserscheinung2 von einem ,leben in voller ,aktivitt ist zu denken1 da es alle ,elemente der ,aktivitt in sich aufgenommen habe1 es ist ewig1 weil es zeitlos ist und also ,vergangenes und ,zuknftiges nebeneinander sieht4 ,sehr schn sagt ,fechner 7ibid4 ,s4 #aig f473 ,so denke dir also1 da nach dem letzten ,augenschlu1 der gnzlichen ,abttung aller diesseitigen ,anschauung und ,sinnesempfindung berhaupt1 die der hhere ,geist bisher durch dich gewonnen1 nicht blo die ,erinnerungen an den letzten ,tag erwachen1 sondern teils die ,erinnerungen1 teils die ,fhigkeit zu ,erinnerungen an dein ganzes ,leben1 lebendiger1 zusammenhngender1 umfassender1 heller1 klarer1 berschaulicher1 als je ,erinnerungen erwachten1 da du immer noch halb in ,sinnesbanden gefangen lagst2 denn so sehr dein eigener ,leib das ,mittel war1 diesseitige ,sinnesanschauungen zu schpfen und irdisch zu verarbeiten1 so sehr war er das ,mittel1 dich an dies ,geschft zu binden4 ,nun ist aus das ,schpfen1 ,sammeln1 ,umbilden im ,sinne des ,diesseits2 der heimgetragene ,eimer ffnet sich1 du gewinnst1 und in dir tut's der hhere ,geist1 auf einmal allen ,reichtum1 den du nach und nach hineingetan4 ,ein geistiger ,zusammenhang und ,abklang alles dessen1 was du je getan1 gesehen1 gedacht1 errungen in deinem ganzen irdischen ,leben1 wird nun in dir wach und helle2 wohl dir1 wenn du dich dessen freuen kannst4 ,mit solchem ,lichtwerden deines ganzen ,geistesbaues wirst du geboren ins neue ,leben1 um mit hellerem ,bewutsein fortan zu arbeiten an dem hheren ,geistesleben 444 ,manche sind1 die glauben wohl an ein knftig ,leben1 nur gerade1 da die ,erinnerung des jetzigen hinberreichen werde1 wollen sie nicht glauben4 ,der ,mensch werde neu gemacht und finde sich ein anderer im neuen ,leben1 der wisse nichts mehr von dem frheren ,menschen4 ,sie brechen damit selbst die ,brcke ab1 die zwischen ,diesseits und ,jenseits berleitet und werfen eine dunkle ,wolke zwischen4 ,statt da nach uns der ,mensch mit dem ,tode sich ganz und vollstndig wieder gewinnen soll1 ja so vollstndig1 als er sich niemals im ,leben hatte1 lassen sie ihn sich ganz verlieren2 der ,hauch1 der aus dem ,wasser steigt1 statt den knftigen ,zustand des ganzen ,wassers vorzubedeuten1 verschwindet ihnen mit dem ,wasser zugleich4 ,nun soll es pltzlich als neues ,wasser in einer neuen ,welt da sein4 ,allein wie ward es so8 ,wie kam's dahin8 ,die ,antwort bleiben sie uns schuldig4 ,so bleibt man auch gar leicht den ,glauben daran schuldig4 ,was ist der ,grund von solcher ,ansicht8 ,weil keine ,erinnerungen aus einem frheren ,leben ins jetzige hinberreichen1 sei auch nicht zu erwarten1 da solche aus dem jetzigen ins folgende hinberreichen4 ,aber hren wir doch auf1 ,gleiches aus ,ungleichem zu folgern4 ,das ,leben vor der ,geburt hatte noch keine ,erinnerungen1 ja kein ,erinnerungsvermgen in sich1 wie sollten ,erinnerungen davon in das jetzige ,leben reichen2 das jetzige hat ,erinnerungen und ein ,erinnerungsvermgen in sich entwickelt1 wie sollten ,erinnerungen nicht in das knftige ,leben reichen1 ja sich nicht steigern1 wenn wir doch im knftigen ,leben eine ,steigerung dessen zu erwarten haben1 was sich im bergange vom vorigen zum jetzigen ,leben gesteigert hat4 ,wohl wird der ,tod als zweite ,geburt in ein neues ,leben zu fassen sein2 444 aber kann darum alles gleich sein zwischen ,geburt und ,tod8 ,nichts ist doch sonst ganz gleich zwischen zwei ,dingen4 ,der ,tod ist eine zweite ,geburt1 indes die ,geburt eine erste4 ,und soll uns die zweite zurckwerfen auf den ,punkt der ersten1 nicht vielmehr von neuem ,anlauf auf uns weiter fhren8 ,und mu der ,abschnitt zwischen zwei ,leben notwendig ein ,schnitt sein8 ,kann er nicht auch darin bestehen1 da das ,enge sich pltzlich ausdehnt in das ,weite8 7,s4 #aii f474 7,s4 #afi1 ,z4 #d47 ,in den werttheoretischen ,bchern von ,dring1 ,meinong1 ,ehrenfels1 ,kreibig habe ich vergebens nach irgend einer ,bestimmung des ,verhltnisses von ,wert und ,zeit gesucht4 ,was bei ,alexius v4 ,meinong1 ,psychologisch-ethische ,untersuchungen zur ,werttheorie1 ,graz #ahid1 ,s4 #df und #eh ff41 bei ,josef ,clemens ,kreibig1 ,psychologische ,grundlegung eines ,systems der ,werttheorie1 ,wien #aijb1 ,s4 #ec ff41 zu finden ist1 steht in keiner ,beziehung zu dem hier in ,betracht kommenden prinzipiellen ,zwecke4 ,gerade was ,kreibig ausfhrt1 ,s4 #ed3 ,das stets gleichbleibende lang andauernde ,tnen einer ,dampfpfeife oder eines ,nebelhornes1 das ,einerlei eines gleichfrmig grauen ,himmels1 das endlose ,plappern eines witzelnden ,gesellschafters wirkt auf die ,dauer unlusterregend1 auch wenn diese ,inhalte ursprnglich angenehm empfunden wurden4 ,goethe sagt treffend1 nichts sei schwerer zu ertragen als eine ,reihe von schnen 767 ,tagen4 ,auf allen hheren ,gebieten finden wir hnliche ,tatbestnde2 der immer se ,mendelssohn1 der leiernde ,hexameter ,vossens1 das ,lob der ,speichellecker wird schlielich peinvoll4 ,der ,sozialist ,fourier beweist ,beobachtungsgabe1 indem er in seinem ,phalansterium der ,schmetterlingsleidenschaft der ,menschen durch entsprechenden ,wechsel der pflichtmigen ,beschftigung jedes einzelnen ,rechnung trgt4 ,da anderseits eine zu rasche ,abfolge differenter ,inhalte ermdend und damit negativ wertbeeinflussend wirkt1 braucht nicht ausfhrlich belegt zu werden -- gerade diese ,auseinandersetzung zeigt1 wie heillos die ,brentanosche ,schule ,wertgefhl und ,lust konfundiert hat4 ,die ,lust mag durch ,dauer geschwcht werden1 ein ,wertvolles kann durch sie nie an ,wert verlieren4 ,nur an zwei ,orten finde ich ,meinungen1 die an die ,darlegungen des ,textes erinnern knnten4 ,harald ,hffding stellt in seiner ,religionsphilosophie 7bersetzt von ,f4 ,bendixen1 ,leipzig #aija1 ,s4 #aje1 #aic ff47 eine ,these von der ,erhaltung des ,wertes auf1 durch welche man sich entfernt an den ,satz von der ,zeitlosigkeit des ,wertes gemahnt fhlen knnte4 ,viel nher und deutlicher erkennbar ist meine bereinstimmung mit ,rudolf ,eucken1 ,der ,wahrheitsgehalt der ,religion1 ,leipzig #aija1 ,s4 #bai f43 444 ,wohl heit es1 da der ,mensch der bloen ,zeit angehrt1 aber er tut das nur fr eine gewisse ,flche seines ,daseins2 alles geistige ,leben ist eine ,erhebung ber die ,zeit1 eine berwindung der ,zeit4 ,was immer an geistigen ,inhalten entfaltet wird1 das trgt in sich den ,anspruch1 ohne alle ,beziehung zur ,zeit und unberhrt von ihrem ,wandel1 d4 h4 also in einer ewigen ,ordnung der ,dinge zu gelten2 nicht nur die ,wissenschaft gibt ihre ,wahrheit unter der ,form der ,ewigkeit1 was immer wertvoll und wesenhaft sein will1 das verschmht ein ,dahinschwimmen mit dem ,flusse der ,zeit1 eine ,unterwerfung unter den ,wandel ihrer ,mode und ,laune1 das will umgekehrt von sich aus die ,zeiten messen und ihren ,wert bestimmen4 ,dieses ,verlangen nach ,ewigkeit begngt sich nicht damit1 eine ,zuflucht aus den ,wirren der ,zeit zu suchen1 es nimmt auf dem eigenen ,boden der ,zeit den ,kampf mit ihr auf2 dieser ,zusammensto von ,zeit und ,ewigkeit ist es vornehmlich1 woraus ,geschichte im menschlichen ,sinne entsteht und besteht4 ,in der ,zeit selbst erwchst ein ,streben ber alles ,zeitliche hinaus zu etwas ,unwandelbarem3 so fixiert das ,kulturleben von den ,leistungen der ,vergangenheit gewisse als klassisch und mchte sie nicht nur dauernd im ,bewutsein erhalten1 sondern in ihnen ein untrgliches ,ma des ,strebens finden 444 nicht dadurch entsteht ,geschichte im menschlichen und geistigen ,sinne1 da ,erscheinungen einander folgen und sich anhufen1 sondern dadurch1 da diese ,folge irgend gedacht und erlebt wird4 ,nun aber wre nicht einmal ein berschauen und die ,vereinigung der ,mannigfaltigkeit in einen ,gesamtanblick mglich ohne ein ,heraustreten des ,beobachters aus dem rastlosen ,strom der ,zeit4 ,und die ,betrachtung allein vermag keineswegs eine historische ,gestaltung der ,kultur hervorzubringen1 diese kommt nur zustande1 indem in der ,geschichte ,wesentliches und ,nebenschliches1 ,bleibendes und ,vergngliches auseinandertritt2 sie ist nicht mglich ohne ein energisches ,sondern und ,sichten der chaotischen ,flle1 die uns zustrmt4 ,der echte ,bestand1 der allein fr die eigene ,lebensfhrung ,wert hat1 ist aus der ,erscheinung immer erst herauszuarbeiten4 ,wer anders aber sollte jenes ,sondern und ,sichten vollziehen als ein der ,zeit berlegener1 nach inneren ,notwendigkeiten messender ,lebensproze und wie anders sollte er es tun1 als indem er das echt ,befundene aus allem ,wandel der ,zeit heraushebt und ihr gegenber festlegt8444 ,s4 #bba f43 444 ein anderes ist es1 die anthropomorphe ,unsterblichkeit abzulehnen1 ein anderes1 dem ,geisteswesen des ,menschen alle ,teilnahme an der ,ewigkeit zu versagen4 ,denn dies heit nicht sowohl ,aussichten in die ,zukunft abschneiden als alles ,geistesleben der bloen ,zeit berantworten1 damit aber es herabdrcken1 zerstreuen1 innerlich vernichten4 ,auch das zeitliche ,leben wird zu bloem ,schatten und ,schein1 wenn ihm kein ,streben zur ,ewigkeit innewohnt2 mte doch bei voller ,gebundenheit an die ,zeit alles menschliche ,erlebnis1 alle menschliche ,wirklichkeit nach dem ,aufleuchten des bloen ,augenblicks sofort in den ,abgrund des ,nichts zurcksinken4 ,wollte ich noch weiteres anfhren1 so knnte ich nur auf den schnen ,traum verweisen1 den ,knut ,hamsun in seinem ,roman ,neue ,erde 7bersetzt von ,m4 v4 ,borch1 ,mnchen #ahid1 ,s4 #afi ff47 schildert1 oder mte schon hier auf die ewigen ,ideen ,platons zurckgreifen1 die unberhrt von der ,zeit an einem ,orte jenseits des ,himmels thronen4 ,die ,ideen ,platons in ihrer spteren restringierten ,fassung sind die ,werte der modernen1 von ,kant begrndeten ,philosophie4 ,aber in der rein psychologischen ,auseinandersetzung dieses ,kapitels kommt das noch nicht in ,betracht4 7,s4 #agd1 ,z4 #ai f47 ,carlyle1 ,on ,heroes etc41 p4 #aa f4 ,he was the creature of the ,time'1 they say2 the ,time called him forth1 the ,time did everything1 he nothing 4444 ,the ,time call forth8 ,alas1 we have known ,times call loudly enough for their great man2 but not find him when they called6 ,he was not there2 ,providence has not sent him2 the ,time1 calling its loudest1 had to go down to confusion and wreck because he would not come when called4 ,for if we will think of it1 no time need have gone to ruin1 could it have found a man great enough1 a man wise and good enough3 wisdom to discern truly what the ,time wanted1 valour to lead it on the right road thither2 these are the salvation of any ,time4 ,but ,i liken common languid ,times1 with their unbelief1 distress1 perplexity1 with their languid doubting characters and embarrassed circumstances1 impotently crumbling-down into ever worse distress towards final ruin2 -- all this ,i liken to dry dead fuel1 waiting for the lightning but of ,heaven that shall kindle it4 ,the great man1 with his free force direct out of ,god's own hand1 is the lightning4 ,his word is the wise healing word which all can believe in4 ,all blazes round him now1 when he has once struck on it1 into fire like his own4 ,the dry mouldering sticks are thought to have called him forth4 ,they did want him greatly2 but as to calling him forth --6 -- ,those are critics of small vision1 ,i think1 who cry3 ,see1 is it not the stick that made the fire8' ,no sadder proof can be given by a man of his own littleness than disbelief in great men4 7,s4 #agf1 ,z4 #d v4 u47 ,baco als ,sprachkritiker3 ,novum ,organum ,i1 #dc4 ,fritz ,mauthner1 ,beitrge zu einer ,kritik der ,sprache1 ,bd4 ,i1 ,sprache und ,psychologie1 ,stuttgart #aija4 7,s4 #agg1 ,z4 #ai v4 u47 ,hermann ,trck1 ,der geniale ,mensch1 #e4 ,aufl41 ,berlin #aija1 ,s4 #bge f4 -- ,cesare ,lombroso1 ,der geniale ,mensch1 bersetzt von ,m4 ,o4 ,frnkel1 ,hamburg #ahij1 passim4 -- ,zur ,erheiterung sei hier noch ,francis ,galton 7,hereditary ,genius1 ,inquiry into its ,laws and ,consequences1 ,london #ahib1 p4 #i1 vgl4 ,preface p4 ,,xii7 folgende ,auffassung entnommen3 ,when ,i speak of an eminent man1 ,i mean one who has achieved a position that is attained by only #bej persons in each million of men1 or by one person in each #djjj4 7,s4 #agg1 ,z4 #ae v4 u47 ,kant ber das ,genie3 ,kritik der ,urteilskraft1 #df-ej4 ,vgl4 ,otto ,schlapp1 ,kants ,lehre vom ,genie1 ,gttingen #aijb1 besonders ,s4 #cje ff4 ,schelling1 ,system des transscendentalen ,idealismus1 ,werke ,i_/#c1 ,s4 #fbb-fbd1 ,s4 #fbc heit es3 ,nur das1 was die ,kunst hervorbringt1 ist allein und nur durch ,genie mglich4 -- ,gegen ,kantens ,ausschlu der ,philosophen von der ,genialitt wenden sich ,jean ,paul1 ,das ,kampanertal oder ber die ,unsterblichkeit der ,seele1 #ejc4 ,station und ,johann ,gottlieb ,fichte1 ber den ,begriff der ,wissenschaftslehre1 #agid1 #g4 7,smtliche ,werke herausgegeben von ,j4 ,h4 ,fichte1 ,bd4 ,i_/#a1 ,s4 #gc1 ,anmerkung47 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #f4 7,s4 #ahb1 ,z4 #a v4 u47 ,fr den ,psychologismus3 ,karl ,stumpf1 ,psychologie und ,erkenntnistheorie1 ,abhandlungen der philos4-philol4 kl4 kniglich bayerischen ,akad4 der ,wissensch41 ,bd4 #ai1 #ahib1 ,s4 #dfe-eaf4 ,alois ,hfler1 ,logik1 ,wien #ahij1 ,s4 #ag3 ,da die ,psychologie smtliche psychischen ,erscheinungen1 die ,logik nur die ,erscheinungen des ,denkens1 und zwar die des richtigen ,denkens zum unmittelbaren ,gegenstande hat1 so bildet die theoretische ,bearbeitung des letzteren nur einen speziellen ,teil der ,psychologie4 ,theodor ,lipps1 ,grundzge der ,logik1 ,hamburg #ahic1 ,s4 #a f41 ,s4 #adi4 ,gegen den ,psychologismus3 ,edmund ,husserl1 ,logische ,untersuchungen1 ,i4 ,teil1 ,halle #aijj4 ,hermann ,cohen1 ,kants ,theorie der ,erfahrung1 #b4 ,aufl41 ,berlin #ahhe1 ,s4 #fi f41 #ha f41 und ,logik der reinen ,erkenntnis1 ,berlin #aijb 7,system der ,philosophie1 ,i4 ,teil71 ,s4 #eji f4 ,wilhelm ,windelband1 ,kritische oder genetische ,methode 7,prludien1 #a4 ,aufl41 #ahhd1 ,s4 #bdg ff474 ,ferdinand ,jakob ,schmidt1 ,grundzge der konstitutiven ,erfahrungsphilosophie als ,theorie des immanenten ,erfahrungsmonismus1 ,berlin #aija1 ,s4 #af f41 #ei f41 #fi f4 ,emil ,lucka1 ,erkenntnistheorie1 ,logik und ,psychologie1 in der ,wiener ,halbmonatsschrift ,die ,gnosis vom #be4 ,mrz #aijc4 7,s4 #ahc1 ,z4 #ah47 ,wenn ,kant bei der ,aufstellung seines ,sittengesetzes fr alle mglichen vernnftigen ,wesen an einen besonderen ,trger auer dem ,menschen gedacht hat und nicht blo das streng formale ,prinzip reinhalten wollte von dem ,zuflligen der empirischen ,menschheit1 so drften ihm eher jene ,bewohner anderer ,gestirne vorgeschwebt haben1 von welchen der dritte ,teil der ,allgemeinen ,naturgeschichte und ,theorie des ,himmels handelte1 als das1 was ,schopenhauer ihm unterschiebt 7,preisschrift ber die ,grundlage der ,moral1 #f73 ,man kann sich des ,verdachtes nicht erwehren1 da ,kant dabei ein wenig an die lieben ,engelein gedacht1 oder doch auf deren ,beistand in der berzeugung des ,lesers gezhlt habe4 ,fr die ,engel glte nmlich die ,kantische ,ethik gar nicht1 da bei ihnen ,sollen und ,sein zusammenfiele4 7,s4 #ahc1 ,z4 #e v4 u47 ,auch der ,aufsatz von ,a4 ,meinong1 ,zur erkenntnistheoretischen ,wrdigung des ,gedchtnisses1 ,vierteljahrsschrift fr wissenschaftliche ,philosophie1 ,x1 #ahhf1 ,s4 #g-cc1 liegt gnzlich abseits von den hier behandelten ,problemen4 7,s4 #ahd1 ,z4 #b f47 ,charles ,bonnet1 ,essai analytique sur les facults de l'me1 ,copenhague #agfj1 p4 #fa3 ,la souplesse ou la mobilit des fibres augmente par le retour des mmes branlements4 ,le sentiment attach cette augmentation de souplesse ou de mobilit constitue la rminiscence4 7,citiert nach ,harald ,hffding7 ,vgl4 brigens noch ,max ,offner1 ,die ,psychologie ,charles ,bonnets1 ,eine ,studie zur ,geschichte der ,psychologie1 ,schriften der ,gesellschaft fr psychologische ,forschung1 ,heft #e1 ,leipzig #ahic1 ,s4 #cd ff4 -- ,ewald ,hering1 ber das ,gedchtnis als eine allgemeine ,funktion der organisierten ,materie1 ,vortrag1 #b4 ,ausgabe1 ,wien #ahgf4 -- ,vgl4 ,e4 ,mach1 ,die ,analyse der ,empfindungen und das ,verhltnis des ,physischen zum ,psychischen1 #c4 ,aufl41 ,jena #aijb1 ,s4 #agg ff4 7,s4 #ahe1 ,z4 #f ff47 ber ,erinnerung unter dem ,einflusse der ,suggestion vgl4 ,friedrich ,jodl1 ,lehrbuch der ,psychologie1 #b4 ,aufl41 ,stuttgart und ,berlin #aijc1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #aei3 ,als eine ,zwischenstufe zwischen dem1 was 4444 als passives und aktives ,moment der reprsentativen ,aufmerksamkeit unterschieden wird1 kann man den ,fall ansehen1 wo in die ,leitung des ,reproduktionsprozesses und die ,fixierung der ,aufmerksamkeit nicht der eigene ,wille des ,subjektes1 sondern ein fremder ,wille eingreift1 um mit jenem bestimmte ,zwecke zu erreichen oder bestimmte ,bewutseinsphnomene hervorzurufen 4444 ,hier geschieht durch ,einwirkung von auen1 was bei der willkrlichen ,reproduktion aus dem ,willen des ,subjektes heraus erfolgt4 7,s4 #ahe1 ,z4 #ai v4 u47 ,richard ,avenarius1 ,kritik der reinen ,erfahrung1 ,bd4 ,,ii1 ,leipzig #ahij1 ,s4 #cb1 #db ff4 -- ,h4 ,hffding1 ber ,wiedererkennen1 ,association und psychische ,aktivitt1 ,vierteljahrsschrift fr wissenschaftliche ,philosophie1 ,,xiii1 #ahhi1 ,s4 #dbj f4 und ,,xiv1 #ahij1 ,s4 #bg ff4 ,psychologie in ,umrissen1 bersetzt von ,bendixen1 #b4 ,aufl41 #ahic1 ,s4 #afc f41 ,philosophische ,studien1 ,,viii1 ,s4 #hf f4 ,im ersten ,aufsatze sagt ,hffding 7,s4 #dbf f473 ,was in solchen ,bewutseinszustnden 4444 gegeben ist1 das ist die unmittelbare ,auffassung des ,unterschiedes zwischen ,bekanntem und ,vertrautem und etwas ,neuem und ,fremdem4 ,dieser ,unterschied ist so einfach und klar1 da er sich ebensowenig nher beschreiben lt1 als z4 ,b4 der ,unterschied zwischen ,lust und ,unlust1 oder der ,unterschied zwischen ,gelb und ,blau4 ,wir stehen hier einem unmittelbaren ,qualittsunterschiede gegenber4 ,die eigentmliche ,qualitt1 mit welcher das ,bekannte im ,gegensatz zum ,neuen im ,bewutsein auftritt1 werde ich im folgenden die ,bekanntheitsqualitt nennen4 ,es ist noch hervorzuheben1 da die ,selbstbeobachtung in den angefhrten ,fllen nicht die geringste ,spur von anderen ,vorstellungen zeigt1 die durch die erkannte ,erscheinung erweckt wrden1 und von denen man annehmen knnte1 sie spielten eine ,rolle beim ,wiedererkennen selbst4 ,insofern also jemand annehmen wollte1 alles ,wiedererkennen setze derartige ,vorstellungen voraus1 so liegt ihm die ,beweispflicht ob2 und lt sich das unmittelbare ,wiedererkennen1 sowie es in den angefhrten ,fllen auftritt1 ohne eine solche ,annahme erklren1 so wird diese ,erklrung die einzige wissenschaftliche sein4 ,gegen diese ,lehre ,hffdings haben sich mit durchaus unzureichenden ,grnden ,wilhelm ,wundt1 ,grundzge der physiologischen ,psychologie1 #d4 ,aufl41 ,leipzig #ahic1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #ddb1 ,anmerkung #a1 und ,william ,james1 ,the ,principles of ,psychology1 #ahij1 ,vol4 ,i1 p4 #fgd1 ,anmerkung #a ausgesprochen4 ,hffding selbst bemerkt klar genug ,s4 #dca3 ,diese ,reproduktion braucht nicht dahin zu fhren1 da das1 was reproduziert wird1 als selbstndiges ,glied im ,bewutsein auftrete4 ,und in den vorliegenden ,fllen geschieht dies auch nicht4 ,deren ,eigentmlichkeit bestand unter anderem gerade in ihrem nicht zusammengesetzten ,charakter4 ,auer dem erkannten ,zug oder den erkannten ,zgen findet sich im ,bewutsein nicht das ,mindeste1 was mit dem ,wiedererkennen zu schaffen hat4 ,das ,wort ,les ,plans klingt bekannt1 und diese ,bekanntheitsqualitt ist die ganze ,erscheinung 4444 ,es ist dagegen unzutreffend1 wenn ,wundt behauptet 7a4 a4 ,o4 ,,ii#d1 #dde73 ,es geht immer der simultane deutlich in einen successiven ,associationsvorgang ber1 in welchem der zuerst vorhandene ,eindruck1 die dann hinzutretende ,mittelvorstellung und endlich das ,wiedererkennungsgefhl als die ,glieder der ,associationsreihe auftreten4 7,s4 #ahf1 ,z4 #a v4 u47 ,nur dieselbe ,verwechslung des ,wiedererkennens mit dem ,gedchtnis liegt den ,beispielen zu ,grunde1 auf ,grund deren ,g4 ,john ,romanes1 ,die geistige ,entwicklung im ,tierreich1 ,leipzig #ahhe1 ,s4 #abg f4 den ,tieren ein ,gedchtnis zuschreibt4 7,s4 #aij1 ,z4 #ab47 ,der ,ausdruck connotativ 7mitbezeichnend7 stammt von ,john ,stuart ,mill1 ,system der deduktiven und induktiven ,logik1 bersetzt von ,gomperz1 ,i#b1 ,leipzig #ahhd1 ,s4 #cj f4 -- ,den ,ausdruck typische ,vorstellung gebraucht ,harald ,hffding1 der ,terminus ,reprsentativ-,vorstellung ist der englischen und franzsischen ,psychologie gelufig4 7,s4 #aia1 ,z4 #ac v u47 ,wunderbar gibt ,fouqu dem ,alogischen im ,weibe zusammen mit seinem vlligen ,mangel an ,kontinuitt ,ausdruck in der ,undine 7fnftes ,kapitel73 ,einen ,teil des ,tages ber strich er mit einer alten ,armbrust1 die er in einem ,winkel der ,htte gefunden und sich ausgebessert hatte1 umher1 nach den vorberfliegenden ,vgeln lauernd und1 was er von ihnen treffen konnte1 als guten ,braten in die ,htte liefernd4 ,brachte er nun seine ,beute zurck1 so unterlie ,undine fast niemals1 ihn auszuschelten1 da er den lieben1 lustigen ,tierchen oben im blauen ,luftmeer so feindlich ihr frhliches ,leben stehle2 ja sie weinte oftmals bitterlich bei dem ,anblick des toten ,geflgels4 ,kam er aber dann ein andermal wieder heim und hatte nichts geschossen1 so schalt sie ihn nicht minder ernstlich darber aus1 da man nun um seines ,ungeschickes und seiner ,nachlssigkeit willen mit ,fischen und ,krebsen vorlieb nehmen msse4 7,s4 #aia1 ,z4 #aj v4 u47 ,g4 ,simmel1 ,zur ,psychologie der ,frauen1 ,zeitschrift fr ,vlkerpsychologie und ,sprachwissenschaft1 ,,xx1 #ahij1 ,s4 #f-df3 ,hier ist der ,ort1 der vielkritisierten ,logik der ,frauen zu gedenken4 ,zunchst ist die ,meinung1 die ihnen dieselbe ganz oder fast ganz absprechen will1 einfach abzuweisen2 das ist eine von den trivialen ,paradoxen1 der gegenber man sicher behaupten kann1 da jeder1 der nur irgend eingehender mit ,frauen zu tun hatte1 oft genug von der ,schrfe und ,unbarmherzigkeit ihrer ,folgerungen berrascht worden ist4 7,s4 #i f47 7,s4 #aie1 ,z4 #e v4 u47 ,kant1 ,kritik der praktischen ,vernunft1 ,s4 #aje 7,universalbibliothek74 7,s4 #aif1 ,z4 #h v4 u4 f47 ,die ,stelle ber ,spinoza bei ,kant ist ungemein charakteristisch 7vgl4 ,kap4 #ac72 man findet sie in der ,kritik der praktischen ,vernunft1 ,s4 #abc1 ed4 ,kehrbach4 -- ,was ,kant an ,hume mit ,recht sympathisch ansprechen durfte1 war die ,sonderstellung1 welche dieser klgste ,empirist immerhin der ,mathematik einrumte4 ,das groe ,lob ,humes aus dem ,munde ,kantens1 welchem ,hume sein hohes ,ansehen bei den nachkantischen ,philosophen und ,historikern der ,philosophie vornehmlich dankt1 ist wohl so zu erklren1 da ,kant selbst schon1 bevor er ,hume kennen gelernt hatte1 die ,notwendigkeit der ,ersetzung des metaphysischen durch den transcendentalen ,standpunkt unklar gefhlt hatte4 ,den ,angriff ,humes empfand er als solchen1 den er selbst lngst htte fhren sollen1 und machte sich den eigenen ,mangel an ,rstigkeit in der ,abrechnung mit allem ,unbewiesenen in der ,spekulation heftig zum ,vorwurf4 ,so kam es1 da er ,humes ,skeptizismus dem ,dogmatismus gegenber1 den er in den eigenen ,gliedern noch immer sprte1 hochstellen konnte1 und an der ,flachheit dieses ,empirismus1 bei dem er natrlich nicht bleiben konnte1 relativ wenig ,ansto nahm4 -- ,wie unglaublich seicht ,hume brigens auch als ,geschichtsschreiber in seinen ,urteilen ber historische ,bewegungen und historische ,persnlichkeiten ist1 darber vergleiche man das ,bchlein von ,julius ,goldstein1 ,die empiristische ,geschichtsauffassung ,david ,humes mit ,bercksichtigung moderner methodischer und erkenntnistheoretischer ,probleme1 eine philosophische ,studie1 ,leipzig #aijc1 z4 ,b4 die dort ,s4 #ai f4 aus ,humes ,history of ,england citierten uerungen ber die ,religion und religise ,menschen1 besonders ber ,luther4 ,jene ,stellen verraten ,borniertheit4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #g4 7,s4 #aig1 ,z4 #c ff47 ,david ,hume1 ,a ,treatise of ,human ,nature1 being an ,attempt to introduce the experimental ,method of ,reasoning into ,moral ,subjects1 ,book ,i4 ,of the ,understanding1 ,part ,,iv4 ,of the sceptical and other systems of philosophy1 ,sect4 ,,vi4 ,of personal identity1 ,vol4 ,i1 p4 #dch f4 7der ersten englischen ,ausgabe1 ,london #agci73 ,for my part1 when ,i enter most intimately into what ,i call myself1 ,i always stumble on some particular perception or other1 of heat or cold1 light or shade1 love or hatred1 pain or pleasure4 ,i never can catch myself at any time without a perception1 and never can observe anything but the perception4 ,when my perceptions are remov'd for any time1 as by sound sleep2 so long am ,i insensible of myself1 and may truly be said not to exist4 ,and were all my perceptions remov'd by death1 and cou'd ,i neither think1 nor feel1 nor see1 nor love1 nor hate after the dissolution of my body1 ,i thou'd be entirely annihilated1 nor do ,i conceive what is farther requisite to make me a perfect non-entity4 ,if any one1 upon serious and unprejudiced reflection thinks he has a different notion 7#dci7 of himself1 ,i must confess ,i can reason no longer with him4 ,all ,i can allow him is1 that he may be in the right as well as ,i1 and that we are essentially different in this particular4 ,he may1 perhaps1 perceive something simple and continu'd1 which he calls himself2 tho' ,i am certain there is no such principle in me4 ,but setting aside some metaphysicians of this kind1 ,i may venture to affirm of the rest of mankind that they are nothing but a bundle or collection of different perceptions1 which succeed each other with an inconceivable rapidity1 and are in a perpetual flux and movement4 7,s4 #aih1 ,z4 #c f47 ,georg ,christoph ,lichtenberg1 ,ausgewhlte ,schriften1 herausgegeben von ,eugen ,reichel1 ,leipzig1 ,universalbibliothek1 ,s4 #gd f43 ,wir werden uns gewisser ,vorstellungen bewut1 die nicht von uns abhngen2 andere1 glauben wir wenigstens1 hingen von uns ab2 wo ist die ,grenze8 ,wir kennen nur allein die ,existenz unserer ,empfindungen1 ,vorstellungen und ,gedanken4 ,es denkt1 sollte man sagen1 so wie man sagt3 es blitzt4 ,zu sagen cogito1 ist schon zu viel1 sobald man es durch ,ich denke bersetzt4 ,das ,ich anzunehmen1 zu postulieren1 ist praktisches ,bedrfnis4 7,s4 #aih1 ,z4 #h f47 ,hume a4 a4 ,o41 ,s4 #dee f43 ,all the nice and subtile questions concerning personal identity can never possibly be decided1 and are to be regarded rather as grammatical than as philosophical difficulties 444 ,all the disputes concerning the identity of connected objects are merely verbal4 7,s4 #aih1 ,z4 #ab f47 ,e4 ,mach1 ,die ,analyse der ,empfindungen und das ,verhltnis des ,physischen zum ,psychischen1 #c4 ,aufl41 ,jena #aijb1 ,s4 #b ff1 #f f41 #aj f41 #ah ff41 #bi f4 7,s4 #aii1 ,z4 #ab f47 ,das ,idioplasma ist also wohl das von ,alois ,hfler1 ,psychologie1 ,wien und ,prag #ahig1 ,s4 #chb1 vermite physiologische quivalent des empirischen ,ich4 7,s4 #bjj1 ,z4 #e v4 u47 ,die beiden ,stellen aus ,sigwart in dessen ,logik1 ,i#b1 ,freiburg #ahhi1 ,s4 #ahb1 #aij4 7,s4 #bjj1 ,z4 #ac47 ,hegel1 ,enzyklopdie der philosophischen ,wissenschaften im ,grundrisse1 #aae 7,werke1 vollstndige ,ausgabe1 ,bd4 ,,vi1 ,s4 #bcj f41 ,berlin #ahdj73 ,dieser ,satz1 statt ein wahres ,denkgesetz zu sein1 ist nichts als das ,gesetz des abstrakten ,verstandes4 ,die ,form des ,satzes widerspricht ihm schon selbst1 da ein ,satz auch einen ,unterschied zwischen ,subjekt und ,prdikat verspricht1 dieser aber das nicht leistet1 was seine ,form fordert 444 ,wenn man behauptet1 dieser ,satz knne nicht bewiesen werden1 aber jedes ,bewutsein verfahre danach1 und stimmt ihm nach der ,erfahrung sogleich zu1 wie es ihn vernehme1 so ist dieser angeblichen ,erfahrung der ,schule die allgemeine ,erfahrung entgegenzusetzen1 da kein ,bewutseyn nach diesem ,gesetze denkt1 noch ,vorstellungen hat u4 s4 f41 noch spricht1 da keine ,existenz1 welcher ,art sie sey1 nach demselben existiert4 ,das ,sprechen nach diesem seynsollenden ,gesetze der ,wahrheit 7ein ,planet ist -- ein ,planet1 der ,magnetismus ist -- der ,magnetismus1 der ,geist ist -- ein ,geist7 gilt mit vollem ,recht fr albern2 dies ist wohl allgemeine ,erfahrung4 7,s4 #bjj1 ,z4 #ah f47 ,vgl4 hiezu ,hermann ,cohen1 ,system der ,philosophie1 ,i4 ,teil1 ,logik der reinen ,erkenntnis1 ,berlin #aijb1 ,s4 #gi3 ,man sagt1 diese ,identitt bedeute nichts als ,tautologie4 ,das ,wort1 durch welches der ,vorwurf bezeichnet wird1 verrt die ,unterschlagung des ,prinzipes4 ,freilich bedeutet die ,identitt ,tautologie3 nmlich dadurch1 da durch ,dasselbe 77 das ,denken zum ,logos wird4 ,und so erklrt es sich1 da vorzugsweise1 ja ausschlielich die ,identitt als ,denkgesetz stabiliert wurde4 7,s4 #bja1 ,z4 #af f47 ,mit ,heinrich ,gomperz1 ,zur ,psychologie der logischen ,grundtatsachen1 ,leipzig und ,wien #ahig1 ,s4 #ba f41 ist meine ,darstellung an diesem ,punkte vollkommen einer ,ansicht4 ,er sagt3 4444 die wissenschaftlichen ,begriffe bilden berall keinen ,gegenstand der ,psychologie1 d4 h4 der psychologischen ,erfahrung 444444 ,wir gelangen zu solchen ,begriffen durch eine eigene ,methode1 nmlich durch ,synthese1 wie wir zu den ,naturgesetzen durch die ,methode der ,induktion vorschreiten1 und verwerten diese ,begriffe durch ,analyse wie jene ,gesetze durch ,deduktion4 ,und deshalb gibt es eine ,psychologie des wissenschaftlichen ,sugetierbegriffes ebensowenig wie eine ,psychologie des wissenschaftlichen ,gravitationsgesetzes4 ,da wir diese ,gesetzmigkeiten durch eigene ,worte -- ,sugetier und ,gravitation -- bezeichnen1 kann hieran nichts ndern4 ,denn diese ,worte bezeichnen lediglich uere1 wenn auch ideelle ,dinge4 ,diese sind ,gegenstnde1 nicht ,elemente oder berhaupt ,bestandteile des ,denkens4 7,s4 #bjb1 ,z4 #ai47 ,die ,stelle aus ,kant3 ,kritik der reinen ,vernunft1 ,s4 #ade1 ,kehrbach4 -- ,zur ,lsung des von ,kant bezeichneten ,rtsels glaube ich hier und auf ,s4 #bdd-bea ein ,weniges beigetragen zu haben4 7,s4 #bjb1 ,z4 #aa v4 u47 ,was ich unter ,essenz meine1 deckt sich also ziemlich mit dem aristotelischen 4 ,der ,begriff ist auch fr ,aristoteles an einer ,stelle 7,eth4 ,nicom4 ,,ii1 #f1 #aajg a #f74 7,s4 #bjc1 ,z4 #g v4 u474 ,vgl4 ,schelling1 ,system des transcendentalen ,idealismus1 ,werke ,i_/#c1 ,s4 #cfb3 ,in dem ,urteil ,a ,a wird ganz von dem ,inhalte des ,subjektes ,a abstrahiert4 ,ob ,a ,realitt hat oder nicht1 ist fr dieses ,wissen ganz gleichgltig4 ,der ,satz ist evident und gewi1 ganz abgesehen davon1 ob ,a etwas wirklich ,existierendes oder blo ,eingebildetes oder selbst unmglich ist4 7,s4 #bjd1 ,z4 #c v4 o47 ,john ,stuart ,mill1 ,system der deduktiven und induktiven ,logik1 ,eine ,darlegung der ,grundstze der ,beweislehre und der ,methoden wissenschaftlicher ,forschung1 ,buch ,,ii1 ,kapitel #g1 #e1 #b4 ,aufl41 bersetzt von ,theodor ,gomperz1 ,leipzig #ahhd1 ,bd4 ,i 7,gesammelte ,werke1 ,bd4 ,,ii71 ,s4 #cbf3 ,ich erkenne im principium contradictionis1 wie in anderen ,axiomen eine unserer frhesten und naheliegendsten ,verallgemeinerungen aus der ,erfahrung4 ,ihre ursprngliche ,grundlage finde ich darin1 da ,glaube und ,unglaube zwei verschiedene ,geisteszustnde sind1 die einander ausschlieen4 ,dies erkennen wir aus der einfachsten ,beobachtung unseres eigenen ,geistes4 ,und richten wir unsere ,beobachtung nach auen1 so finden wir auch hier1 da ,licht und ,dunkel1 ,schall und ,stille1 ,bewegung und ,ruhe1 ,gleichheit und ,ungleichheit1 ,vorangehen und ,nachfolgen1 ,aufeinanderfolge und ,gleichzeitigkeit1 kurz jedes positive ,phnomen und seine ,verneinung unterschiedene ,phnomene sind1 im ,verhltnis eines zugespitzten ,gegensatzes1 und die eine immer dort abwesend1 wo die andere anwesend ist4 ,ich betrachte das fragliche ,axiom als eine ,verallgemeinerung aus all diesen ,tatsachen4 ,von der ,flachheit dieser ,auseinandersetzung will ich schweigen2 denn da ,john ,st4 ,mill unter den berhmten ,flachkpfen des ,,xix4 ,jahrhunderts der flachste ist1 das kann wie eine identische ,gleichung ausgesprochen werden4 ,aber man vermag auch nicht leicht falscher und leichtsinniger zu argumentieren1 als es hier von ,mill geschehen ist4 ,fr diesen ,mann ist ,kant vergebens auf der ,welt erschienen2 er hat sich nicht einmal dies klar gemacht1 da dem ,satze ,a ,a nie eine ,erfahrung widersprechen kann1 und da wir dies mit absoluter ,sicherheit von ,rechts wegen behaupten drfen1 whrend alle ,induktion nie imstande ist1 ,stze von solchem ,gewiheitsgrade zu liefern4 -- ,auerdem verwechselt ,mill hier den kontrren mit dem kontradiktorischen ,gegensatz4 -- ,die vielen verstndnislosen ,beschimpfungen des ,identittsprinzipes seien bergangen4 7,s4 #bje1 ,z4 #ah47 ,johann ,gottlieb ,fichte1 ,grundlage der gesamten ,wissenschaftslehre1 ,leipzig #agid1 ,s4 #e ff4 7smtliche ,werke herausgegeben von ,j4 ,h4 ,fichte1 ,erste ,abteilung1 ,bd4 ,i1 ,berlin #ahde1 ,s4 #ib ff473 #a4 ,den ,satz ,a ist ,a 7soviel als ,a ,a1 denn das ist die ,bedeutung der logischen ,copula7 gibt jeder zu2 und zwar ohne sich im geringsten darber zu bedenken3 man erkennt ihn fr vllig gewi und ausgemacht an4 ,wenn aber jemand einen ,beweis desselben fordern sollte1 so wrde man sich auf einen solchen ,beweis gar nicht einlassen1 sondern behaupten1 jener ,satz sey schlechthin1 d4 i4 ohne allen weiteren ,grund1 gewi3 und indem man dieses1 ohne ,zweifel mit allgemeiner ,beistimmung1 thut1 schreibt man sich das ,vermgen zu1 etwas schlechthin zu setzen4 #b4 ,man setzt durch die ,behauptung1 da obiger ,satz an sich gewi sey1 nicht1 da ,a sey4 ,der ,satz3 ,a ist ,a ist gar nicht gleichbedeutend dem3 ,a ist1 oder3 es ist ein ,a4 7,seyn1 ohne ,prdikat gesetzt1 drckt etwas ganz anderes aus1 als seyn mit einem ,prdikate 44444447 ,man nehme an1 ,a bedeute einen in zwei gerade ,linien eingeschlossenen ,raum1 so bleibt jener ,satz immer richtig2 obgleich der ,satz3 ,a ist1 offenbar falsch wre4 ,sondern man setzt3 wenn ,a sey1 so sey ,a4 ,mithin ist davon1 ob berhaupt ,a sey oder nicht1 gar nicht die ,frage4 ,es ist nicht die ,frage vom ,gehalte des ,satzes1 sondern blo von seiner ,form2 nicht von dem1 wovon man etwas wei1 sondern von dem1 was man wei1 von irgend einem ,gegenstande1 welcher es auch seyn mge4 ,mithin wird durch die ,behauptung1 da der obige ,satz schlechthin gewi sey1 das festgesetzt1 da zwischen jenem ,wenn und diesem ,so ein nothwendiger ,zusammenhang sey2 und der nothwendige ,zusammenhang zwischen beiden ist es1 der schlechthin und ohne allen ,grund gesetzt wird4 ,ich nenne diesen notwendigen ,zusammenhang vorlufig ,x4 #c4 ,in ,rcksicht auf ,a selbst aber1 ob es sey oder nicht1 ist dadurch noch nichts gesetzt4 ,es entsteht also die ,frage3 unter welcher ,bedingung ist denn ,a8 a7 ,x wenigstens ist im ,ich und durch das ,ich gesetzt -- denn das ,ich ist es1 welches im obigen ,satze urtheilt1 und zwar nach ,x als einem ,gesetze urtheilt1 welches mithin dem ,ich gegeben1 und da es schlechthin und ohne allen weiteren ,grund aufgestellt wird1 dem ,ich durch das ,ich selbst gegeben seyn mu4 b7 ,ob und wie ,a berhaupt gesetzt sey1 wissen wir nicht2 aber da ,x einen ,zusammenhang zwischen einem unbekannten ,setzen des ,a1 und einem unter der ,bedingung jenes ,setzens absoluten ,setzen desselben ,a bezeichnen soll1 so ist1 wenigstens insofern jener ,zusammenhang gesetzt wird1 ,a in dem ,ich und durch das ,ich gesetzt1 so wie ,x2 ,x ist nur in ,beziehung auf ein ,a mglich2 nun ist ,x im ,ich wirklich gesetzt2 mithin mu auch ,a im ,ich gesetzt sein1 insofern ,x darauf bezogen wird4 c7 ,x bezieht sich auf dasjenige ,a1 welches im obigen ,satze die logische ,stelle einnimmt1 ebenso wie auf dasjenige1 welches fr das des ,prdikats steht2 denn beide werden durch ,x vereinigt4 ,beide also sind1 insofern sie gesetzt sind1 im ,ich gesetzt2 und der obige ,satz lt sich demnach auch so ausdrcken3 ,wenn ,a im ,ich gesetzt ist1 so ist es gesetzt2 oder -- so ist es4 #d4 ,es wird demnach durch das ,x vermittelst ,x gesetzt3 ,a sey fr das urteilende ,ich schlechthin und lediglich kraft seines ,gesetztseyns im ,ich berhaupt2 das heit3 es wird gesetzt1 da im ,ich -- es sey nun insbesondere setzend oder urtheilend oder was es auch sey -- etwas sey1 das sich stets gleich1 stets ,ein und ebendasselbe sey2 und das schlechthin gesetzte ,ich lt sich auch so ausdrcken3 ,ich ,ich2 ,ich bin ,ich4 #e4 ,durch diese ,operation sind wir schon unvermerkt zu dem ,satze3 ,ich bin 7zwar nicht als ,ausdruck einer ,thathandlung1 aber doch einer ,thatsache7 angekommen4 ,denn ,x ist schlechthin gesetzt2 das ist ,thatsache des empirischen ,bewutseyns4 ,nun ist ,x gleich dem ,satze3 ,ich bin ,ich2 mithin ist auch dieser schlechthin gesetzt4 ,aber der ,satz3 ,ich bin ,ich1 hat eine ganz andere ,bedeutung als der ,satz ,a ,a4 -- ,nmlich der letztere hat nur unter einer gewissen ,bedingung einen ,gehalt4 ,wenn ,a gesetzt ist1 so ist es freilich als ,a1 mit dem ,prdicate ,a gesetzt4 ,es ist aber durch jenen ,satz noch gar nicht ausgemacht1 ob es berhaupt gesetzt1 mithin1 ob es mit irgend einem ,prdicate gesetzt sey4 ,der ,satz3 ,ich bin ,ich1 aber gilt unbedingt und schlechthin1 denn er ist gleich dem ,satze ,x3 er gilt nicht nur der ,form1 er gilt auch seinem ,gehalte nach4 ,in ihm ist das ,ich1 nicht unter ,bedingung1 sondern schlechthin1 mit dem ,prdicate der ,gleichheit mit sich selbst gesetzt2 es ist also gesetzt2 und der ,satz lt sich auch ausdrcken3 ,ich bin4 ,dieser ,fichtesche ,beweis ist verfehlt2 denn er findet1 obwohl er es anfnglich in ,abrede stellt1 im ,satze selbst das ,sein desselben ,a1 von dem ,a ,a behauptet wird1 schon enthalten4 ,der ,beweis1 den ich selbst im ,texte versucht habe1 ist auch ungengend und beruht auf einer unzulssigen quivokation1 die in der ,anmerkung ,s4 #bjd berichtigt ist4 ,meine ,anschauungen hierber haben sich whrend der ,drucklegung des ,buches gendert4 ,ich glaube jetzt1 da es aussichtslos ist1 mit ,fichte und ,schelling aus dem ,satze das ,ich herauszulesen2 was aber sehr wohl in ihm zum ,ausdruck kommt1 ist das ,sein1 das absolute1 hyperempirische1 gar nicht im geringsten mehr zufllige1 sondern das an sich seiende ,sein4 ,der ,beweis gestaltet sich dann kurz so3 es ist etwas 7nmlich das ,gleichheitszeichen1 das ,x ,fichtes71 gleichgltig1 ob sonst etwas ist oder nicht4 ,es besteht und gilt mindestens das ,sein ,a ,a1 unabhngig von jedem besonderen ,a1 und ob ein solches ,a selbst nun sei oder nicht4 ,und insofern die ,frau diesen ,satz nicht anerkannt1 insofern ist sie nicht4 ,auch in dieser ,form bleibt der ,satz von der grten ,tragweite fr das zwlfte ,kapitel1 wo die ,seelenlosigkeit der ,frau in einen weiteren ,zusammenhang aufgenommen wird 7,s4 #cgh ff474 7,s4 #bjf1 ,z4 #ae47 ber die ,reue vgl4 ,kant1 ,kritik der praktischen ,vernunft1 ,s4 #bah ff4 7ed4 ,kehrbach74 7,s4 #bjg1 ,z4 #ah47 ,kritik der praktischen ,vernunft1 ,s4 #aje1 ,kehrbach4 7,s4 #bjh1 ,z4 #aj47 ,ibsens ,brand antwortet den ,fragenden 7fnfter ,aufzug73 ,wie lang das ,streiten whren wird8 ,es whrt bis an des ,lebens ,ende1 ,bis alle ,opfer ihr gebracht1 ,bis ihr vom ,pakt euch frei gemacht1 ,bis ihr es wollt1 wollt unbeirrt2 ,bis jeder ,zweifel schwindet1 nichts ,euch trennt vom3 alles oder nichts4 ,und eure ,opfer8 -- ,alle ,gtzen1 ,die euch den ew'gen ,gott ersetzen2 ,die blanken gold'nen ,sklavenketten1 ,samt eurer schlaffen ,trgheit ,betten4 -- ,der ,siegespreis8 -- ,des ,willens ,einheit1 ,des ,glaubens ,schwung1 der ,seelen ,reinheit2 ,die ,freudigkeit1 die euch durchschauert1 ,die alles opfert1 berdauert2 ,um eure ,stirn die ,dornenkrone3 ,seht1 das erhaltet ihr zum ,lohne4 7,s4 #bjh1 ,z4 #ab f47 ,friedrich ,hebbels smtliche ,werke1 herausgegeben von ,hermann ,krumm1 ,bd4 ,i1 ,s4 #bad4 7,s4 #bji1 ,z4 #g f47 ,kant1 ,anthropologie in pragmatischer ,hinsicht1 #hg 7,s4 #baf1 ed4 ,kirchmann73 ,der ,mensch1 der sich eines ,charakters in seiner ,denkungsart bewut ist1 hat ihn nicht von der ,natur1 sondern mu ihn jederzeit erworben haben4 ,man kann auch annehmen1 da die ,grndung desselben gleich einer ,art ,wiedergeburt1 eine gewisse ,feierlichkeit der ,angelobung1 die er sich selbst tut1 sie und den ,zeitpunkt1 da diese ,umwandlung in ihm vorging1 gleich einer neuen ,epoche ihm unvergelich mache4 7,s4 #bji1 ,z4 #af ff47 ,kant1 ,kritik der praktischen ,vernunft1 ,s4 #aic f41 ,kehrbach4 7,s4 #baj1 ,z4 #bj ff47 ,vgl4 ,kant1 ,grundlegung zur ,metaphysik der ,sitten1 dritter ,abschnitt1 wo die so einfachen und doch so tiefen ,worte stehen 7,s4 #ge1 ed4 ,kirchmann73 ,die ,naturnotwendigkeit war eine ,heteronomie der wirkenden ,ursachen2 denn jede ,wirkung war nur nach dem ,gesetze mglich1 da etwas anderes die wirkende ,ursache zur ,kausalitt bestimmte2 was kann denn wohl die ,freiheit des ,willens sonst sein als ,autonomie1 d4 i4 die ,eigenschaft des ,willens1 sich selbst ein ,gesetz zu sein8 ,der ,satz aber3 der ,wille ist in allen ,handlungen sich selbst ein ,gesetz1 bezeichnet nur das ,prinzip1 nach keiner anderen ,maxime zu handeln1 als die sich selbst auch als ein allgemeines ,gesetz zum ,gegenstande haben kann4 ,dies ist aber gerade die ,formel des kategorischen ,imperativs und das ,prinzip der ,sittlichkeit2 also ist ein freier ,wille und ein ,wille unter sittlichen ,gesetzen einerlei4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #h4 7,s4 #bab1 ,z4 #c ff47 ,die ,stelle aus der ,groen ,wald-,upanishad 7#a1 #d1 #a7 nach ,paul ,deussens bersetzung 7,sechzig ,upanishads des ,veda1 ,leipzig #ahig1 ,s4 #cib f474 7,s4 #bad1 ,z4 #aj ff47 ,die folgenden ,citate aus ,jean ,pauls ,werken1 ,hempelsche ,ausgabe1 ,,xlviii4 ,teil1 ,s4 #cbh4 -- ,novalis ,schriften1 von ,schlegel und ,tieck1 ,,ii4 ,teil1 ,wien #ahbj1 ,s4 #adc f4 -- ,schellings ,werke1 ,i_/#a1 ,s4 #cah f4 7,s4 #bbj1 ,z4 #ac v4 u4 ff47 ,durch diese ,bemerkung hoffe ich zur ,verdeutlichung dessen beizutragen1 was ,wilhelm ,dilthey1 ohne recht verstanden worden zu sein1 als den ,grundunterschied zwischen psychischem und physischem ,geschehen aufgedeckt hat 7z4 ,b4 ,beitrge zum ,studium der ,individualitt1 ,berliner ,sitzungsberichte1 #ahif1 ,s4 #bif73 ,darin1 da der ,zusammenhang im ,seelenleben primr gegeben ist1 besteht der ,grundunterschied der psychologischen ,erkenntnis vom ,naturerkennen1 und da liegt also auch die erste und fundamentale ,eigentmlichkeit der ,geisteswissenschaften4 ,da im ,gebiete der ueren ,erscheinungen nur ,neben- und ,nacheinander in die ,erfahrung fllt1 knnte der ,gedanke von ,zusammenhang nicht entstehen1 wre er nicht in der eigenen zusammenhngenden ,einheitlichkeit gegeben4 7,s4 #bbb1 ,z4 #ah47 ,der bewute ,zusammenhang mit dem ,all1 die ,bewutheit des ,mikrokosmus1 die den genialen ,menschen konstituiert1 reicht vielleicht auch zur ,erklrung der ,tatsache aus1 da wenn nicht alle1 so doch gewi die meisten ,genies telepathische ,erlebnisse und ,visionen kennen und erfahren4 ,die geniale ,individualitt hat etwas vom ,hellseher4 ,im ,text wollte ich diese ,dinge hier nicht berhren1 weil heute1 wer die ,telepathie fr mglich hlt1 einem ,obskuranten gleich geachtet wird4 ,auch die ,offenbarungen ,sterbender reihen sich diesem ,zusammenhange wohl ein3 der ,sterbende gewinnt eine tiefere ,vereinigung mit dem ,all1 als es dem ,lebenden mglich war1 und kann deshalb den ,fernstehenden in der ,todesstunde erscheinen1 auf ihr ,denken und ,trumen einen ,einflu gewinnen4 7,s4 #bbb1 ,z4 #ai v4 u4 ff47 ,der ,gedanke des ,mikrokosmus liegt natrlich auch der ,schpfungsgeschichte der ,genesis zu ,grunde1 als welche den ,menschen das ,ebenbild ,gottes sein lt4 ,naturgem findet sich dieselbe ,konzeption auch bei den ,indern4 ,bihadrayaka-,upanishad #d1 #d1 #e 7,deussen1 ,sechzig ,upanishaden des ,veda1 ,leipzig #ahig1 ,s4 #dgf73 ,wahrlich1 dieses ,selbst ist das ,brahman1 bestehend aus ,erkenntnis1 aus ,leben1 aus ,auge1 aus ,ohr1 bestehend aus ,erde1 aus ,wasser1 aus ,wind1 aus ther2 bestehend aus ,feuer und nicht aus ,feuer1 aus ,lust und nicht aus ,lust1 aus ,zorn und nicht aus ,zorn1 aus ,gerechtigkeit und nicht aus ,gerechtigkeit1 bestehend aus allem4 ,chndogya-,upanishad #c1 #ad1 #b f4 7a4 a4 ,o41 ,s4 #aji73 ,geist ist sein des ,menschen ,stoff1 ,leben sein ,leib1 ,licht seine ,gestalt2 sein ,ratschlu ist ,wahrheit1 sein ,selbst die ,unendlichkeit4 ,allwirkend ist er1 allwnschend1 allriechend1 allschmeckend1 das ,all umfassend1 schweigend1 unbekmmert2 -- dieser ist meine ,seele im inneren ,herzen1 kleiner als ein ,reiskorn oder ,gerstenkorn oder ,senfkorn oder ,hirsekorn oder eines ,hirsekornes ,kern2 -- dieser ist meine ,seele im inneren ,herzen1 grer als die ,erde1 grer als der ,luftraum1 grer als der ,himmel1 grer als diese ,welten4 ,der ,allwirkende1 ,allwnschende1 ,allriechende1 ,allschmeckende1 das ,all ,umfassende1 ,schweigende1 ,unbekmmerte1 dieser ist meine ,seele im inneren ,herzen1 dieser ist das ,brahman1 zu ihm werde ich1 von hier abscheidend1 eingehen4 -- ,wem dieses ward1 frwahr1 der zweifelt nicht6 ,plato lehrt zuerst im ,menon 7#ha c73 1 444 444 444 4 ,anklnge finden sich auch im ,philebos 7#bi a ff471 z4 ,b43 ' 1 ' ' 4 ,deutlicher ,aristoteles1 ,de anima ,,iii1 #h1 #dca b #ba3 4 ,vgl4 ,ludwig ,stein1 ,die ,psychologie der ,stoa1 ,bd4 ,i3 ,metaphysisch-anthropologischer ,teil 7,berliner ,studien fr klassische ,philologie und ,archologie1 ,bd4 ,,iii1 #a4 ,heft1 ,berlin #ahhf71 ,s4 #bjf3 ,bei ,aristoteles hat man es bereits mit einem deutlichen ,hinweis auf den ,mikrokosmus zu tun4 ,ja man wird nicht fehl gehen1 wenn man selbst diesen ,terminus auf den ,stagiriten zurckfhrt 7,aristot4 ,physika1 ,,viii#b1 #beb b #bd3 ' 1 2 1 44471 wenn auch der ,begriff lter sein mag4 ,s4 #bad3 ,in der ,stoa tritt uns zum ersten ,male ein klar ausgesprochener1 scharf gezeichneter und khn ausgebauter ,mikrokosmos entgegen4 ,weiteres ber die ,geschichte des ,mikrokosmusgedankens 7z4 ,b4 bei ,philo7 bei ,stein a4 a4 ,o4 ,auch bei ,augustinus findet er sich nach berweg-,heinze1 ,grundri der ,geschichte der ,philosophie1 ,,ii#h1 #abh4 ,pico de ,mirandolas ,anschauung ist von mir ausfhrlich wiedergegeben ,s4 #bcg f4 ,vgl4 auch ,rudolf ,eisler1 ,wrterbuch der philosophischen ,begriffe und ,ausdrcke1 ,berlin #aija sub verbo und ,rudolf ,eucken1 ,die ,grundbegriffe der ,gegenwart1 historisch und kritisch entwickelt4 #b4 ,aufl41 ,leipzig #ahic1 ,s4 #ahh f4 7,s4 #bbc1 ,z4 #ad v4 u4 ff47 ,empedokles bei ,aristoteles ,metaphysik1 #ajjj b1 #f4 -- ,plotinus ,enneades ,i1 #f1 #i4 -- brigens steht auch bei ,plato ,rep4 #ejh b3 ' 1 1 4 7,s4 #bbc1 ,z4 #ag47 ,in ,kantens ,ethik wird wohl nichts so wenig verstanden wie die ,forderung1 nach einer allgemeinsten ,maxime zu handeln4 ,man glaubt noch immer1 hierin etwas ,soziales erblicken zu mssen1 die ,bchnersche ,ethik 7,was ,du nicht willst1 da man ,dir tu u4 s4 w471 eine ,anleitung fr ein ,strafgesetzbuch4 ,die ,allgemeinheit des kategorischen ,imperatives drckt nur die ,metaphysik transcendental aus1 welche nach ,cicero 7,de natura deorum ,,ii1 #ad1 #cg7 der groe ,stoiker ,chrysippos gelehrt hat3 444 ,cetera omnia aliorum causa esse generata1 ut eos fruges atque fructus quos terra gignat1 animantium causa1 animantes autem hominum1 ut equum vehendi causa1 arandi bovem1 venandi et custodiendi canem4 ,ipse autem homo ortus est ad mundum contemplandum et imitandum 444 7,s4 #bbd1 ,z4 #ac v4 u47 ,vielleicht sind die drei ,probleme1 an denen am schnellsten offenbar wird1 wie weit die ,tiefe eines ,menschen reicht1 das ,problem der ,religion1 das ,problem der ,kunst und das ,problem der ,freiheit -- alle drei im ,grunde doch das eine ,problem des ,seins4 ,die ,form aber1 in welcher dieses eine ,problem von den wenigsten verstanden wird1 ist das ,problem der ,freiheit4 ,den niedrigsten ,menschen ist der ,indeterminismus1 den mittelmigen der ,determinismus selbstverstndlich2 da hier der ,dualismus am intensivsten sich offenbart1 wie selten wird das begriffen6 ,die tiefsten ,denker der ,menschheit haben sicherlich alle indeterministisch gedacht4 ,goethe1 ,dichtung und ,wahrheit1 ,,iv4 ,teil1 #af4 ,buch 7,bd4 ,,xxiv1 ,s4 #agg1 ed4 ,hesse73 ,wo sich in den ,thieren etwas ,vernunfthnliches hervorthut1 so knnen wir uns von unserer ,verwunderung nicht erholen1 denn ob sie uns gleich so nahe stehen1 so scheinen sie doch durch eine unendliche ,kluft von uns getrennt und in das ,reich der ,nothwendigkeit verwiesen4 ,durch dieselbe ,kluft aber scheidet sich ,goethe von der modernen ,weltanschauung und der ,entwicklungslehre4 ,so auch ,dante1 ,paradiso1 ,canto ,v1 ,v4 #ai-bd3 ,lo maggior don1 che ,dio per sua larghezza ,fesse creando1 ed alla sua bontate ,pi conformato1 e quel ch'ei pi apprezza ,fu della volont la libertate1 ,di che le creature intelligenti ,e tutte e sole fro e son dotate4 ,so lt schon ,platon1 die ,schelling-,schopenhauersche ,lehre von der ,willensfreiheit antizipierend 7wie es berhaupt keinen philosophischen ,gedanken gibt1 der sich bei ihm nicht fnde7 in seinem ,staat 7,x1 #fag1 ,d ,e7 die ,parze ,lachesis sagen3 444 1 ' 444 4 ,und so alle ,grten1 ,kant1 ,augustinus1 ,richard ,wagner 7,siegfried1 ,,iii4 ,akt3 ,wotan und ,erda74 7,s4 #bbf1 ,z4 #b v4 u47 ,carlyle3 ,on ,heroes etc41 an mehreren ,orten1 besonders ,s4 #aaf 7ed4 ,chapman and ,hall1 ,london74 ,ganze und lautere ,wahrheit ist1 was er sagt3 ,the merit of originality is not novelty2 it is sincerity4 7,s4 #bcb4 ,z4 #a f47 ,penses de ,blaise ,pascal1 ,paris #ahda1 ,s4 #ahd 7,partie ,i1 ,article ,x1 #a74 7,s4 #bcd1 ,z4 #aj v4 u47 ,ich vermchte fr das1 was ich ber das eigenartige ,verhalten begabterer ,menschen in ,gesellschaft anderer bemerkt habe1 kein besseres ,zeugnis anzufhren als das hochinteressante ,bekenntnis des auf dem ,kontinent verhltnismig wenig gewrdigten englischen ,dichters ,john ,keats4 ,obwohl es mit besonderer ,rcksicht auf den ,dichter ausgesprochen ist1 gilt es mit einigen leicht wahrzunehmenden ,modifikationen vom ,knstler1 ja vom ,genius berhaupt4 ,keats schreibt an seinen ,freund ,richard ,woodhouse am #bg4 ,oktober #ahah 7,the poetical works and other writings of ,john ,keats1 edited by ,harry ,buxton ,forman1 ,vol4 ,,iii1 ,london #ahhc1 p4 #bcc f473 ,as to the poetical character itself 7,i mean that sort1 of which1 if ,i am anything1 ,i am a member2 that sort distinguished from the ,wordsworthian or egotistical sublime1 which is a thing per se1 and stands alone71 it is not itself -- it has no self -- it is everything and nothing -- it has no character -- it enjoys light and shade -- it lives in gusto1 be it foul or fair1 high or low1 rich or poor1 mean or elevated -- it has as much delight in conceiving a ,jago or an ,imogen4 ,what shocks the virtuous philosopher delights the cameleon poet4 ,it does no harm from its relish of the dark side of things1 any more than from its taste for the bright one1 because they both end in speculation4 ,a poet is the most unpoetical of anything in existence1 because he has no identity3 he is continually in for1 and filling1 some other body4 ,the sun1 the moon1 the sea and men and women1 who are creatures of impulse1 are poetical and have about them an unchangeable attribute2 the poet has none4 ,he is certainly the most unpoetical of all ,god's creatures4 ,if then1 he has no self#aje1 and if ,i am a poet1 where is the wonder that ,i should say ,i would write no more8 ,might ,i not that very instant have been cogitating on the character of ,saturn and ,ops8 ,it is a wretched thing to confess1 but it is a very fact1 that not one word ,i ever utter can be taken for granted as an opinion growing out of my identical nature4 ,how can it1 when ,i have no nature8 ,when ,i am in a room with people1 if ,i ever am free from speculating on creations of my brain1 then not myself goes home to myself1 but the identity of everyone in the room begins to press upon me1 so that ,i am in a very little time annihilated -- not only among men2 it would be the same in a nursery of children 444 7,s4 #bcc1 ,z4 #d v4 u4 f47 ,mach1 ,die ,analyse der ,empfindungen u4 s4 w41 #c4 ,aufl4 #aijb1 ,s4 #ai4 7,s4 #bce1 ,z4 #b v4 u47 ,gesammelte ,schriften und ,dichtungen von ,richard ,wagner1 ,leipzig #ahih1 ,bd4 ,,vi1 ,s4 #bdi4 7,s4 #bcf1 ,z4 #a ff47 ,so sagt ,j4 ,b4 ,meyer1 ,genie und ,talent1 ,eine psychologische ,betrachtung1 ,zeitschrift fr ,vlkerpsychologie und ,sprachwissenschaft1 #ahhj1 ,,xi1 ,s4 #bhi3 ,cesare ,borgia1 ,ludwig ,,xi4 von ,frankreich1 ,richard ,,iii4 waren geniale ,bsewichter1 und in der ,reihe der ,schwindler findet sich manches ,genie -- und gibt damit durchaus der populren ,meinung ,ausdruck4 7,s4 #bcg1 ,z4 #bj v4 u47 ,sophokles ,aias ,vers #eec4 7,s4 #bcg1 ,z4 #ad v4 u4 ff47 ,joannis ,pici ,mirandulae ,concordiaeque ,comitis 444 ,opera quae extant omnia ,basileae ,per ,sebastianum ,henricepetri1 #afja1 ,vol4 ,i1 p4 #bjg-bai3 ,de hominis dignitate oratio4 ,die citierte ,stelle p4 #bjh4 -- ,mirandola lebte nur von #adfc-adid4 -- ,supremi spiritus sind die ,engel und die ,teufel1 die 7paulo mox7 gefallenen ,engel4 -- ,als denjenigen ,menschen1 der mit dem ,lose keines ,einzelgeschpfes sich begngt1 hat man eben den ,genius anzusehen2 wenn das ,genie das ,gttliche im ,menschen ist1 so wird der ,mensch1 der ganz ,genius wird1 ,gott gleich4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #i4 7,s4 #bdj1 ,z4 #aj f47 ,theodor ,waitz1 ,anthropologie der ,naturvlker1 ,erster ,teil4 ,leipzig #ahei1 ,s4 #chj3 ,haben ltere christliche ,autoritten an der ,ehe nur die sinnliche ,seite gesehen und ernstlich bezweifelt1 ob auch die ,weiber eine ,seele besitzen1 so knnen wir uns nicht darber wundern1 da ihnen von ,chinesen1 ,indern1 ,muhammedanern eine solche geradezu abgesprochen wird4 ,wird der ,chinese nach seinen ,kindern gefragt1 so zhlt er nur die ,knaben als solche2 hat er nur ,mdchen1 so sagt er1 er habe keine ,kinder 7,duhaut-,cilly1 ,voyage autour du monde1 #ahcd1 ,,ii1 #cfi74 7,s4 #bdj1 ,z4 #ai47 ,aristoteles3 ,de gener4 animalium ,i1 #b1 #gaf a #d3 1 1 4 ,i #bj1 #gbi a #i3 1 4 #gbi a #bi3 1 1 1 4 ,,ii1 #a1 #gcb a #c3 1 4 44 ,,ii1 #d1 #gch b #be3 1 4 1 4 ,vgl4 noch ,i1 #ba1 #gbi b #a und #gcj a #be4 ,,ii1 #c1 #gcg1 a #bi4 #gdj b #ab-be4 ,metaphysik1 ,v1 #bh1 #ajbd a #cd4 ,,ix1 #ajeg a #ca f4 ,i1 #f1 #ihh a #b f4 erlutert er nach demselben ,prinzipe1 warum der ,mann mehr ,kinder zeugen knne als die ,frau3 1 ' 1 ' 1 4 ' 1 ' 4 ,vergleiche ber diese ,lehre des ,aristoteles3 ,j4 ,b4 ,meyer1 ,aristoteles ,tierkunde1 ,berlin #ahee1 ,s4 #ded f42 ,hermann ,siebeck1 ,aristoteles1 ,stuttgart #ahii 7,frommanns ,klassiker der ,philosophie1 ,bd4 ,,viii71 ,s4 #fi2 ,eduard ,zeller1 ,die ,philosophie der ,griechen in ihrer geschichtlichen ,entwicklung1 ,,ii_/#b4 ,leipzig #ahgi1 #c4 ,aufl41 ,s4 #cbe und #ebe f42 berweg-,heinze1 ,grundri der ,geschichte der ,philosophie1 ,i#i1 ,berlin #aijc1 ,s4 #bei2 ,j4 ,j4 ,bachofen1 ,das ,mutterrecht1 ,eine ,untersuchung der ,gynaikokratie der alten ,welt1 ,stuttgart #ahfa1 ,s4 #afd-afh4 -- ,speziell ber die aristotelische ,zeugungstheorie1 ihr ,verhltnis zu den frheren und den modernen ,ansichten handelt ,wilhelm ,his1 ,die ,theorien der geschlechtlichen ,zeugung1 ,archiv fr ,anthropologie1 ,bd4 ,,iv1 #ahgj1 ,s4 #bjb bis #bjh4 7,s4 #bda1 ,z4 #c f47 ,jean ,wier1 ,opera omnia1 ,amstelodami #affj1 ,liber ,,iv1 ,caput #bd4 ,aus der spteren ,literatur wte ich nur noch ,oken zu nennen 7,lehrbuch der ,naturphilosophie1 #c4 ,aufl41 ,zrich #ahdc1 ,s4 #chg1 ,nr4 #bieh73 ,in der ,paarung sind die mnnlichen ,theile das ,sinnesorgan1 das weibliche nur der empfangende ,mund4 ,eigentlich sind beide ,sinnesorgane1 aber jene das handelnde1 diese das leidende 7ibid4 ,nr4 #bifb74 ,wenn auch mnnlicher ,same wirklich zur ,frucht miterstarrt1 so ist es doch nicht seine ,masse1 die in der ,frucht zur ,betrachtung kommt1 sondern nur seine polarisierende ,kraft4 ,die ,absicht der ,auseinandersetzungen des ,textes geht nicht auf eine naturphilosophische ,theorie der ,zeugung1 wie die von ,aristoteles und ,oken4 ,aber die ,spekulation dieser ,mnner ging gedanklich ohne ,zweifel von den geistigen ,unterschieden der ,geschlechter aus1 und dehnte diese auch auf das ,verhltnis der beiden ,keime in der ,befruchtung aus2 deshalb darf ich sie hier wohl anfhren4 7,s4 #bda1 ,z4 #ac f47 ,vgl4 ,ausgewhlte ,werke von ,friedrich ,baron de la ,motte-,fouqu1 ,ausgabe letzter ,hand1 ,bd4 ,,xii1 ,halle #ahda1 ,s4 #acf ff4 7,s4 #bdc1 ,z4 #ab f47 ,kantianer1 die von dem ,philosophen nur den ,buchstaben fassen1 werden das sicherlich in ,abrede stellen2 und es wrde ihnen die ,kantische ,terminologie hiezu eine gewisse ,handhabe bieten1 nach welcher das transcendentale ,subjekt das ,subjekt des ,verstandes1 und der intelligible ,charakter das ,subjekt der ,vernunft1 die letztere aber1 als das praktische ,vermgen im ,menschen1 dem ersteren1 als einem blo theoretischen1 bergeordnet ist4 ,doch kann ich mich auf ,stellen berufen1 wie in der ,vorrede zur ,grundlegung zur ,metaphysik der ,sitten 7,s4 #h1 ed4 ,kirchmann73 ,teils erfordere ich zur ,kritik einer reinen praktischen ,vernunft1 da1 wenn sie vollendet sein soll1 ihre ,einheit mit der spekulativen in einem gemeinschaftlichen ,prinzip zugleich msse dargestellt werden knnen1 weil es doch am ,ende nur eine und dieselbe ,vernunft sein kann1 die blo in der ,anwendung unterschieden sein mu4 hnlich in der ,kritik der praktischen ,vernunft1 ,s4 #aaj1 #aah1 #ade 7ed4 ,kehrbach74 brigens war es eben diese ,einheit des ganzen reinen ,vernunftvermgens 7des theoretischen sowohl als praktischen71 welche ,kantens geplantes und nicht zustande gekommenes ,hauptwerk ,der ,transcendentalphilosophie hchster ,standpunkt im ,system der ,ideen3 ,gott1 die ,welt und der ,mensch1 oder ,system der reinen ,philosophie in ihrem ,zusammenhange 7vgl4 ,hans ,vaihinger1 ,archiv fr ,geschichte der ,philosophie1 ,,iv1 ,s4 #gcd f47 darzustellen bestimmt war4 ,an diesem ,orte mchte ich noch folgendes bemerken3 ,in der groen ,literatur1 welche sich mit dem ,verhltnisse ,goethes zu ,kant beschftigt1 finde ich merkwrdigerweise die allerkantischeste ,stelle im ganzen ,goethe nicht erwhnt4 ,sie ist allerdings geschrieben1 bevor ,goethe noch irgend etwas von ,kant gelesen hat1 und ist auch weniger fr sein ,verhltnis zu dem konkreten ,menschen ,kant und zu dessen ,bchern1 als fr ,goethes ,beziehung zur ,kantischen ,gedankenwelt charakteristisch4 ,sie findet sich in den noch in ,frankfurt abgefaten ,physiognomischen ,fragmenten 7,erster ,versuch1 ,drittes ,fragment3 ,bd4 ,,xiv1 ,s4 #bdb der ,hesseschen ,ausgabe7 und lautet3 ,die gtige ,vorsehung hat jedem einen gewissen ,trieb gegeben1 so oder anders zu handeln1 der denn auch einem jeden durch die ,welt hilft4 ,eben dieser innere ,trieb kombiniert auch mehr oder weniger die ,erfahrungen1 die der ,mensch macht1 ohne da er sich dessen selbst bewut ist4 ,hierin ist deutlich die ,identitt des intelligiblen ,wesens ausgesprochen1 von dem einerseits die synthetische ,einheit der ,apperzeption ausgeht1 und das anderseits das frei wollende ,noumenon ist4 7,s4 #bde1 ,z4 #e v4 u4 f47 ,eine der einfachsten und klarsten ,auseinandersetzungen ber diesen ,sachverhalt rhrt von ,franz ,staudinger her1 ,identitt und ,apriori1 ,vierteljahrsschrift fr wissenschaftliche ,philosophie1 ,,xiii1 #ahhi1 ,s4 #ff f43 44444 nicht blo die heutige ,wahrnehmung von der ,sonne ist eine andere als die gestrige1 die heutige ,sonne selbst ist nicht mehr die1 welche gestern leuchtete4 ,dennoch aber sage ich3 die gestrige ,sonne ist mit der heutigen eins4 ,das heit aber nichts anderes1 als da ich einen fortlaufenden ,zusammenhang des ,gegenstandes selbst1 auf den meine zeitlich durchaus getrennten ,vorstellungen gehen1 voraussetzen mu4 ,es ist eine objektive ,existenz des ,gegenstandes selber gedacht1 die ganz unabhngig von der ,zerstcktheit unseres ,wahrnehmens bestehen soll4 ,diese ,feststellung der ,dauer des ,gegenstandes selbst ist das wesentliche ,moment1 welches unsere ,substanzvorstellung konstituiert4 ,das ,rtsel1 welches hierin liegt1 da wir von ganz getrennten ,vorstellungen1 die doch jedesmal1 streng genommen1 nur gegenwrtige ,gegenstnde bezeichnen1 zu der ,vorstellung des ,zusammenhanges eines einzigen dauernden ,gegenstandes bergehen1 wird1 obwohl es von ,kant klar erkannt worden ist1 noch allzuwenig der ,aufmerksamkeit gewrdigt4 ,ob es ,kant gelst hat1 und wie es zu lsen sein mag1 ist freilich eine ,frage1 welche den ,ursprungsort der ,erkenntniselemente betrifft 44444 ,wir mssen uns hier mit der ,tatsache begngen1 da wir gezwungen sind1 solche ,vorstellungen1 die wir ,wahrnehmungen nennen1 auf einheitliche1 mindestens von der ersten ,wahrnehmung bis zur jetzigen dauernde ,gegenstnde zu beziehen4 ,auch diese ,schwierigkeit scheint vor der im ,texte dargelegten ,auffassung zu verschwinden oder wenigstens ihre ,identitt mit einer anderen1 allerdings nicht minder groen1 zu erweisen4 ,a ,a1 das ,prinzip der ,begrifflichkeit und ,gegenstndlichkeit1 ist psychologisch eine ,negation der ,zeit 7wenn auch im rein logischen ,sinne des ,satzes diese ,beziehung auf die ,zeit nicht liegt7 und vermittelt insofern die ,kontinuitt des ,objektes4 ,soweit aber in ihm das ,sein des ,subjektes zum ,ausdrucke kommt1 setzt er die gleiche ,kontinuitt fr das innere ,leben1 trotz der ,vereinzelung der psychischen ,erlebnisse1 trotz der ,bewutseinsenge4 ,es ist also nur ein ,rtsel1 die ,frage nach der ,kontinuitt des ,objektes dieselbe wie nach der ,kontinuitt des ,subjektes4 7,s4 #bdf1 ,z4 #ah v4 u47 ,kant1 ,kritik der reinen ,vernunft1 #a4 ,aufl41 ,von der ,synthesis der ,rekognition im ,begriffe 7,s4 #aai1 ,kehrbach74 7,s4 #bdg1 ,z4 #ae47 ,vgl4 besonders ,huxley1 ,hume 7,english ,men of ,letters1 edited by ,john ,morley1 ,no4 #e1 ,london #ahha71 p4 #id f43 ,when several complex impressions which are more or less different from one another -- let us say that out of ten impressions in each1 six are the same in all1 and four are different from all the rest -- are successively presented to the mind1 it is easy to see what must be the nature of the result4 ,the repetition of the six similar impressions will strengthen the six corresponding elements of the complex idea1 which will therefore acquire greater vividness3 while the four differing impressions of each will not only acquire no greater strength than they had at first1 but1 in accordance with the law of association1 they will all tend to appear at once1 and will thus neutralise one another4 ,this mental operation may be rendered comprehensible by considering what takes place in the formation of compound photographs -- when the images of the faces of six sitters1 for example1 are each received on the same photographic plate1 for a sixth of the time requisite to take one portrait4 ,the final result is that all those points in which the six faces agree are brought out strongly1 while all those in which they differ are left vague2 and thus what may be termed a generic portrait of the six1 in contradistinction to a specific portrait of any one1 is produced4 -- ,eine hnliche ,anschauung von der ,entstehung des ,begriffes durch bereinanderlagerung1 wobei ,verstrkung des ,gleichartigen1 ,auslschen des ,ungleichartigen stattfindet1 kennt auch schon ,herbart 7,psychologie als ,wissenschaft1 ,,ii1 #abb71 der freilich den ,unterschied zwischen logischem und psychologischem ,begriff ausgezeichnet verstanden und klargelegt hat 7a4 a4 ,o41 #aai74 -- ,avenarius3 ,kritik der reinen ,erfahrung1 ,bd4 ,,ii1 ,leipzig #ahij1 ,s4 #bih ff4 -- ,mach1 ,die konomische ,natur der physikalischen ,forschung1 ,populr-wissenschaftliche ,vorlesungen1 ,leipzig #ahif1 ,s4 #bag ff4 ,tiefer grbt ,mach in den ,prinzipien der ,wrmelehre1 historisch-kritisch entwickelt1 #b4 ,aufl41 ,leipzig #aijj1 ,s4 #dae f41 #dai f4 7,s4 #bdh1 ,z4 #g v4 u47 ,das ,urteil existiert2 als ,voraussetzung dessen1 da es existiert1 immaniert ihm die ,annahme eines ,zusammenhanges zwischen dem ,menschen und dem ,all1 erkenntniskritisch ausgedrckt1 einer ,beziehung des ,denkens zum ,sein4 ,diesen ,zusammenhang1 diese ,beziehung zu ergrnden ist das ,hauptproblem aller theoretischen ,philosophie1 wie es das ,hauptproblem aller praktischen ,philosophie ist1 das ,verhltnis des ,sollens zum ,sein festzustellen4 ,insofern also das ,urteil ist1 ist der ,mensch der ,mikrokosmus4 7,s4 #bdi1 ,z4 #ae47 ,der ,ausdruck innere ,urteilsform bei ,wilhelm ,jerusalem1 ,die ,urteilsfunktion1 eine psychologische und erkenntniskritische ,untersuchung1 ,wien und ,leipzig1 #ahie1 ,s4 #hj4 7,s4 #bea1 ,z4 #ai47 ,leibniz3 ,monadologie ,no4 #ca 7,opera philosophica1 ed4 ,erdmann1 p4 #gjg73 ,nos raisonnements sont fonds sur deux grands principes1 celui de la contradiction1 en vertu duquel nous jugeons faux ce qui en enveloppe1 et vrai ce qui est oppos ou contradictoire au faux2 no4 #cb et celui de la raison suffisante1 en vertu duquel nous considrons1 qu'aucun fait ne serait se trouver vrai ou existant1 aucune nonciation vritable1 sans qu'il y ait une raison suffisante1 pourquoi il en soit ainsi et non pas autrement1 quoique ces raisons le plus souvent ne puissent point nous tres connues4 7,s4 #bec1 ,z4 #b47 ber die geringere ,kriminalitt der ,frauen vergleiche z4 ,b4 den ,artikel des ,dr4 ,g4 ,morache1 ,die ,verantwortlichkeit des ,weibes vor ,gericht in der ,wage vom #ad4 ,mrz #aijc1 ,s4 #cgb-cgf4 ,es heit dort3 ,die ,zahl der ,frauen bersteigt die der ,mnner ganz erheblich2 in ,frankreich weniger als anderswo1 aber auch hier ist der ,unterschied ein merklicher2 wre nun die weibliche ,kriminalitt der des ,mannes gleich1 so mten die ,zahlen1 die sie zum ,ausdruck bringen1 ebenfalls ziemlich gleich sein4 ,greifen wir nun drei beliebige ,zahlen heraus2 wenn man will1 #ahhi1 #ahij1 #ahia4 ,whrend dieser ,zeit sind #bigj ,mnner wegen schwerer ,verbrechen 7,mord1 ,kindesmord1 ,verbrechen gegen die ,sittlichkeit7 vor ,gericht gestellt worden1 whrend man #gde ,frauen in dem nmlichen ,zeitraum derselben ,verbrechen anklagte4 ,die ,kriminalitt des ,weibes wird also durch eine ,zahl ausgedrckt1 die ein ,viertel der mnnlichen betrgt1 oder mit anderen ,worten1 es werden von vier ,verbrechen drei von ,mnnern begangen und eines von ,frauen4 ,selbst wenn wir das ,verbrechen des ,kindesmordes beiseite lassen1 fr das eigentlich nur der ,mann verantwortlich ist1 denn er ist ja der ,autor1 so findet man1 da bei den wegen gemeiner ,verbrechen ,angeklagten nur #baa ,frauen auf #bied ,mnner kommen2 das ,weib ist also #admal weniger verbrecherisch als der ,mann4 ,an ,auslegungen dieser unleugbaren ,tatsachen -- denn sie zu bestreiten wre unmglich -- fehlt es nicht4 ,man sagt1 die ,krperkonstitution des ,weibes eigne sich nicht zur ,gewalttat1 die die ,mehrzahl der verbrecherischen ,handlungen aufzuweisen haben2 sie sei fr die ,verbrechen mit bewaffneter ,hand1 fr den ,einbruch nicht geschaffen4 ,man behauptet1 wenn sie das ,verbrechen auch nicht materiell begeht1 so suggeriere sie es doch und habe ihren ,nutzen davon2 moralisch sei sie der ,urheber und um so schuldiger1 weil sie im ,dunklen handelt und mit der ,hand eines anderen schlgt4 ,so kommt man auf das alte ,wort zurck3 ,cherchez la femme 444 ,die italienische ,schule hat recht wohl erkannt1 da das ,weib vom materiellen ,standpunkt weniger verbrecherisch ist als der ,mann1 doch sie gibt fr diese ,tatsache eine interessante ,erklrung2 der ,verbrecher stiehlt und mordet1 um sich ohne ,arbeit das ,geld zu verschaffen1 das ,miggang und ,vergngen gewhrt4 ,das ,weib besitzt1 um zu demselben ,zweck zu gelangen1 ein weit einfacheres ,mittel4 ,sie treibt ,handel mit ihrem ,krper1 sie verkauft sich4 ,addiert man die ,zahl der ,verbrecherinnen zu der der kuflichen ,frauen1 so kommt man zur ,zahl der mnnlichen ,kriminalitt4 ,die ,theorie scheint befriedigend1 ist aber paradox4 ,auerdem ist sie grundfalsch3 denn wenn man auch die ,zahl der unter ,anklage gestellten ,verbrecherinnen kennt1 so kann man doch nicht einmal annhernd die ,zahl der ,frauen abschtzen1 die unter irgend einer ,maske und unter ganz verschiedenen ,modalitten aus ihren ,reizen ,nutzen ziehen4 ,soweit ,morache4 ,abgesehen von der ,oberflchlichkeit der ,meinung1 die das ,verbrechen des ,gewinnes halber geschehen lt1 wre noch zu bemerken1 da es genug ,frauen vom ,prostituiertentypus gibt1 die sich gar nicht des ,geldes oder ,schmuckes wegen prostituieren1 sich jedem ,kutscher1 der ihre ,begierde erregt1 hingeben1 nicht also um noch hheren ,luxus treiben zu knnen1 ,frauen aus den hchsten und reichsten ,kreisen4 -- ,vergleiche ferner ,ellis1 ,mann und ,weib1 ,s4 #cfd ff4 und die dort citierte reiche ,literatur4 ,lombroso-,ferrero1 ,das ,weib als ,verbrecherin und ,prostituierte1 ,hamburg #ahid1 zweiter ,teil3 ,kriminologie des ,weibes1 ,s4 #aic ff4 und besonders ,paul ,ncke1 ,verbrechen und ,wahnsinn beim ,weibe1 mit ,ausblicken auf die ,kriminal-,anthropologie berhaupt1 ,wien und ,leipzig #ahid1 mit sehr vollstndigem ,literaturverzeichnis auf ,s4 #bdj bis #bee4 7,s4 #bed1 ,z4 #ai f47 ,darum ist die ,frau auch nicht hlich1 whrend der ,verbrecher hlich ist4 7,s4 #bee1 ,z4 #af47 ,von diesem ,gesichtspunkt aus behandeln die ,krankenpflege des ,weibes ,e4 ,leyden1 ,weibliche ,krankenpflege und weibliche ,heilkunst1 ,deutsche ,rundschau1 ,,xix1 #ahgi1 ,s4 #abf-adh1 ,franz ,knig1 ,die ,schwesternpflege der ,kranken1 ,ein ,stck moderner ,kulturarbeit der ,frau1 a4 a4 ,o4 ,,lxxi1 #ahib1 ,s4 #ada-adf1 ,julius ,duboc1 ,fnfzig ,jahre ,frauenfrage in ,deutschland1 ,geschichte und ,kritik1 ,leipzig #ahif1 ,s4 #ah f4 -- ber den hysterischen ,charakter mancher ,krankenpflege 7der nach ,kapitel ,,xii wohl begreiflich wird7 vgl4 ,freuds ,bemerkungen in ,breuer und ,freuds ,studien ber ,hysterie1 ,leipzig und ,wien #ahie1 ,s4 #ada4 7,s4 #bei1 ,z4 #h f47 ,mach1 ,die ,analyse der ,empfindungen1 #c4 ,aufl41 #aijb1 ,s4 #ad4 7,s4 #bei1 ,z4 #af47 ,sie ist z4 ,b4 abgedruckt bei ,karl ,pearson1 ,the ,grammar of ,science1 ,london #ahib1 p4 #gh4 7,s4 #bei1 ,z4 #ad v4 u47 ,kant3 in der ,grundlegung zur ,metaphysik der ,sitten1 ,s4 #fj1 ed4 ,kirchmann4 7,s4 #bfj1 ,z4 #e v4 u47 ,das ,wort ,eigenwert stammt nicht von mir1 sondern ist1 wie ich glaube1 zuerst gebraucht von ,august ,dring1 ,philosophische ,gterlehre #ahhh1 ,s4 #ef1 #cai ff4 7,s4 #bfb1 ,z4 #d f47 ,kant1 ,anthropologie1 ,s4 #bcd1 ed4 ,kirchmann3 ,der ,mann ist eiferschtig1 wenn er liebt2 die ,frau auch ohne da sie liebt2 weil so viele ,liebhaber1 als von anderen ,frauen gewonnen wurden1 doch ihrem ,kreise der ,anbeter verloren sind4 7,s4 #bfb1 ,z4 #h47 ,beweis3 es gibt wohl ,kameradschaft zu mehren1 ,freundschaft aber nur zu zweien4 7,s4 #bfc1 ,z4 #ac v4 u47 ,das ,phnomen der ,galanterie hoffe ich anderswo zu analysieren4 ,auch ,kant spricht 7,fragmente aus dem ,nachla1 ed4 ,kirchmann1 ,bd4 ,,viii1 ,s4 #cjg7 von der ,beleidigung der ,weiber1 in der ,gewohnheit1 ihnen zu schmeicheln4 7,s4 #bfd1 ,z4 #ad v4 u47 ,vgl4 ,auguste ,comte1 ,cours de ,philosophie positive1 #b;ime d41 par ,e4 ,littr1 ,vol4 ,,iii1 ,paris #ahfd1 p4 #ech f4 ,er spricht vom vain principe fondamental de l'observation intrieure und der profonde absurdit que prsente la seule supposition1 si videmment contradictoire1 de l'homme se regardant penser4 7,s4 #bfd1 ,z4 #g v4 u47 ,friedrich ,jodl1 ,lehrbuch der ,psychologie1 #b4 ,aufl41 ,bd4 ,,ii1 ,stuttgart und ,berlin #aijc1 ,s4 #ajc4 7,s4 #bfe1 ,z4 #d47 ,mill3 in seinem ,buche gegen ,hamilton 7nach ,pierre ,janet1 ,l',automatisme psychologique1 #c;ime d41 ,paris #ahii1 p4 #ci f41 wo zum ,ich-,problem manches in ,deutschland weniger ,bekannte angefhrt wird74 ,mach3 ,die ,analyse der ,empfindungen1 #c4 ,aufl4 #aijb1 ,s4 #c1 #ah f4 -- brigens sagt bereits ,hume 7,treatise ,i1 #d1 #f1 p4 #ded der ersten ,ausgabe1 ,vol4 ,i1 ,london #agci73 ,memory is to be considered as the source of personal identity4 7,s4 #bff1 ,z4 #b47 ,heinrich ,schurtz1 ,altersklassen und ,mnnerbnde1 ,eine ,darstellung der ,grundformen der ,gesellschaft1 ,berlin #aijb4 7,s4 #bff1 ,z4 #f47 ,pascal3 ,penses ,i1 #g1 #a ,misre de l'homme4 7,s4 #bff1 ,z4 #af47 ber die ,kleptomanie der ,weiber vgl4 ,albert ,moll1 ,das nervse ,weib1 ,berlin #ahih1 ,s4 #afg f4 ,paul ,dubuisson1 ,les voleuses des grands magasins1 ,archives d',anthropologie criminelle1 ,,xvi1 #aija1 p4 #a-bj1 #cda-cgj4 7,s4 #bff1 ,z4 #h v4 u47 ,eduard von ,hartmann1 ,phnomenologie des sittlichen ,bewutseins1 ,prolegomena zu jeder knftigen ,ethik1 ,berlin #ahgi1 ,s4 #ebb f4 macht die zutreffende ,bemerkung3 ,fast alle ,weiber sind geborne ,defraudantinnen aus ,passion4 ,wenige nur werden sich entschlieen1 zu viel erhaltene ,ware oder zu viel herausbekommenes ,geld zurckzuliefern2 sie trsten sich damit1 der ,kaufmann habe ja doch genug an ihnen verdient1 und es knne ihnen ja nicht bewiesen werden1 da sie sich ihrer ,unterschlagung bewut gewesen seien4 7,s4 #bfg1 ,z4 #bj47 ber die ,buschmnner1 ,klemm1 ,allgemeine ,kulturgeschichte der ,menschheit1 ,leipzig #ahdd1 ,bd4 ,i1 ,s4 #ccf4 7,s4 #bfh1 ,z4 #d v4 u4 ff47 ,hier darf ich ,kant selbst fr meine ,anschauung von der ,seelenlosigkeit des ,weibes in ,anspruch nehmen4 ,er sagt 7,anthropologie1 ,s4 #bcd1 ed4 ,kirchmann73 ,was die ,welt sagt1 ist wahr1 und was sie thut1 gut' ist ein weiblicher ,grundsatz1 der sich schwer mit einem ,charakter1 in der engen ,bedeutung des ,wortes1 vereinigen lt4 ,er fgt allerdings hinzu3 ,es gab aber doch wackere ,weiber1 die1 in ,beziehung auf ihr ,hauswesen1 einen dieser ihrer ,bestimmung angemessenen ,charakter mit ,ruhm behaupteten4 ,jedenfalls wird niemand mit ,ruhm behaupten1 da diese ,einschrnkung den intelligiblen ,charakter des ,weibes retten knne1 der nach der ,kantischen ,hauptlehre ,zweck an sich selbst ist4 -- ,wenn brigens ein ,kantianer1 der nur am ,wortlaut des ,meisters kleben wrde1 der ganzen ,darlegung entgegenhielte1 da nach ,kant der intelligible ,charakter allen vernnftigen ,wesen zukomme1 so ist zu erwidern1 da das ,weib eben keine ,vernunft im ,kantischen ,sinne hat4 ,da das ,weib keine ,beziehung zu den ,werten hat1 so ist der ,schlu auf das ,fehlen des wertenden ,gesetzgebers gerechtfertigt4 7,s4 #bfi1 ,z4 #ad47 ,der abgrundtiefe ,unterschied zwischen dem psychischen ,leben des ,mannes und der ,frau wird noch immer1 vielleicht selbst in diesem ,buche1 seiner ,bedeutung und ,tragweite nach unterschtzt4 ,nur selten finden sich hievon ,ahnungen1 wie bei ,heinrich ,spitta1 ,die ,schlaf- und ,traumzustnde der menschlichen ,seele mit besonderer ,bercksichtigung ihres ,verhltnisses zu den psychischen ,alienationen1 #b4 ,aufl41 ,tbingen #ahhb1 ,s4 #cja3 ,ein entscheidender1 durchgreifender ,einflu auf das gesamte seelische ,leben liegt zunchst in dem ,geschlechtsunterschied begrndet2 dieser ,teilungsstrich1 den die ,natur hiemit durch die ganze ,menschenwelt gezogen hat1 dokumentiert sich auf allen ,gebieten des psychischen ,lebens4 ,alles ,fhlen1 ,wollen1 ,begehren1 mit einem ,worte die ganze ,vorstellungsweise1 alles ,dichten und ,trachten erhlt durch den ,unterschied der beiden ,geschlechter einen eigenartigen ,typus1 welcher im ,verlauf der einzelnen ,lebensalter sich immer mehr ausprgt und damit gleichsam die ,form bildet1 unter welcher und in welcher ein jeder das ,ganze seiner eigenen ,geisteswelt in der ihm eigentmlichen ,weise erfat4 ,der ,unterschied im ,seelenleben zwischen ,mann und ,weib ist ein ungeheuerer1 ein bis in die kleinsten ,details hinein sich erstreckender 4444 7,s4 #bfi1 ,z4 #e v4 u47 ,friedrich ,albert ,lange1 ,geschichte des ,materialismus und ,kritik seiner ,bedeutung in der ,gegenwart1 ,buch ,,ii1 #e4 ,aufl41 ,leipzig #ahif1 ,s4 #cha4 7,s4 #bgc1 ,z4 #a ff47 ,vgl4 hiemit ,theodor ,lipps1 ,suggestion und ,hypnose1 ,sitzungsberichte der philosophisch-historischen ,klasse der kniglichen ,akademie der ,wissenschaften zu ,mnchen1 #ahig_/;,,ii1 ,s4 #ebj3 ,psychologisch ist das ,ganze jederzeit mehr und in gewissem ,sinne jederzeit eher als der ,teil4 ,und besonders ,wilhelm ,diltheys mehrfach erwhnte charakterologische ,abhandlungen4 7,s4 #bgd1 ,z4 #d ff47 ,vgl4 ,kant1 ,kritik der reinen ,vernunft1 ,s4 #bhi1 ed4 ,kehrbach4 7,s4 #bgd1 ,z4 #ag47 ,eine mit meiner ,darstellung in gewissen ,punkten sich berhrende1 sehr interessante ,abhandlung ist die von ,oskar ,ewald1 ,die sogenannte empirische ,psychologie und der ,transcendentalismus ,kants1 ,die ,gnosis1 ,halbmonatsschrift1 ,wien1 #e4 ,mrz #aijc1 ,s4 #hg-ia4 ,ewalds ,absicht luft auf eine psychologische ,kategorienlehre hinaus1 als auf eine ,tafel jener ,verstandesbegriffe 7,wille1 ,kraft und psychische ,aktivitt71 die psychologische ,erfahrung erst mglich machen sollen4 ,kant habe nur die eine ,hlfte der ,arbeit1 den naturwissenschaftlichen ,teil1 geleistet1 den anderen noch zu tun gelassen4 ,ich kann mich dieser ,auffassung nicht anschlieen1 weil es nach ihr zweierlei ,erfahrung1 eine uere und eine ihr beigeordnete innere1 geben mte1 und weil der ,zusammenhang des psychischen ,lebens ein unmittelbar erlebter ist1 und aus seiner ,beobachtung ,erfahrungsstze von hherer als komparativer ,allgemeinheit geschpft werden knnen 7vgl4 ,s4 #bbj74 ,aber mit diesen ,einwendungen mchte ich das von ,ewald angeregte ,problem keineswegs erledigt haben4 ,es ist dieses ,problem1 weit genug verfolgt1 vielleicht das tiefste philosophische ,problem berhaupt1 oder identisch mit diesem2 denn das ,verhltnis von ,begriff und ,anschauung1 von ,freiheit und ,notwendigkeit spielt hier herein4 ,und schlielich hngt diese ganze ,frage aufs innigste mit dem ,postulate der ,unabhngigkeit der ,erkenntnistheorie von der ,psychologie zusammen4 ,ich kann hierauf nicht nher eingehen1 und mchte auf jenen bedeutungsvollen1 blo an etwas okkultem ,orte publizierten ,gedanken hier nur hingewiesen haben4 7,s4 #bge1 ,z4 #c47 ,e4 ,mach1 ,die ,analyse der ,empfindungen und das ,verhltnis des ,physischen zum ,psychischen1 #c4 ,aufl41 ,jena #aijb1 ,s4 #fj f4 7,s4 #bge1 ,z4 #f v4 u4 ff47 ,die franzsischen ,verse aus ,edmond ,rostand1 ,cyrano de ,bergerac1 ,acte ,i1 ,scne ,,iv 7,paris #ahih1 p4 #dc74 7,s4 #bgf1 ,z4 #d ff47 ,die hier bekmpften ,anschauungen sind die von ,mach1 ,die ,mechanik1 #d4 ,aufl41 ,leipzig #aija1 ,s4 #dgh ff4 7,s4 #bgf1 ,z4 #h v4 u47 ,wilhelm ,windelband1 ,geschichte und ,naturwissenschaft1 ,rektoratsrede1 ,straburg #ahid4 7,s4 #bgg1 ,z4 #e47 v4 ,schrenck-,notzing1 ber ,spaltung der ,persnlichkeit 7sogenanntes ,doppel-,ich71 ,wien #ahif1 erwhnt auf ,s4 #f nach ,proust einen ,fall 7den einzigen mir aus der ,literatur bekannt gewordenen7 eines mnnlichen ,hysterikers mit condition prime und condition seconde4 ,es sind gewi noch einige ,flle mehr beobachtet worden2 aber jedenfalls verschwinden sie an ,zahl vor der ,menge der ,frauen mit derartigem psychischen ,zustandswechsel4 ,da es ,mnner mit mehrfachem ,ich gibt1 beweist nichts gegen die ,thesen des ,textes2 denn der ,mann kann eben auch jene eine ,mglichkeit von den unzhligen in ihm verwirklichen1 er kann auch ,weib werden 7vgl4 ,s4 #bda1 #cei1 #cih f474 7,s4 #bgg1 ,z4 #ai47 ,so sagt ,heinrich ,heine in einem sehr schlechten ,gedichte 7,letzte ,gedichte1 zum ,lazarus #ab73 ,die ,gestalt der wahren ,sphinx ,weicht nicht ab von der des ,weibes4 ,faselei ist jener ,zusatz ,des betatzten ,lwenleibes4 ,todesdunkel ist das ,rtsel ,dieser wahren ,sphinx4 ,es hatte ,kein so schweres zu erraten ,frau ,jokastens ,sohn und ,gatte4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #aj4 7,s4 #bhc1 ,z4 #h-aj7 ,nur #cd der eigentlichen ,prostituierten bringen ,kinder zur ,welt 7nach ,c4 ,lombroso und ,g4 ,ferrero1 ,das ,weib als ,verbrecherin und ,prostituierte1 bersetzt von ,h4 ,kurella1 ,hamburg #ahid1 ,s4 #edj74 7,s4 #bhc1 ,z4 #af v4 u4 f47 ,die hier abgewiesene ,meinung ist vor allem eine bekannte ,lehre sozialdemokratischer ,theoretiker1 insbesondere ,august ,bebels 7,die ,frau in der ,vergangenheit1 ,gegenwart und ,zukunft1 #i4 ,aufl41 ,stuttgart #ahia1 ,s4 #adj ff473 ,die ,prostitution eine nothwendige soziale ,institution der brgerlichen ,welt4 ,so wird die ,prostitution zu einer nothwendigen sozialen ,institution fr die brgerliche ,gesellschaft1 ganz wie ,polizei1 stehendes ,heer1 ,kirche1 ,unternehmerschaft u4 s4 w4 7,s4 #bhd1 ,z4 #ah f47 ,vgl4 ber diese der ,prostitution gezollten ,ehrungen ,heinrich ,schurtz1 ,altersklassen und ,mnnerbnde1 ,eine ,darstellung der ,grundformen der ,gesellschaft1 ,berlin #aijb1 ,s4 #aih f4 ,auch ,lombroso-,ferrero1 ,das ,weib als ,verbrecherin und ,prostituierte1 ,hamburg #ahid1 ,s4 #bbh ff42 ber die ,phnicier1 ,s4 #bcj4 7,s4 #bhe1 ,z4 #aj47 ,der hier berichtigte ,gedanke ,schopenhauers ist ausgesprochen in der ,welt als ,wille und ,vorstellung1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #fcj1 ,grisebach4 7,s4 #bhe1 ,z4 #bj47 ,johannes ,mller1 ,handbuch der ,physiologie des ,menschen fr ,vorlesungen1 ,,ii4 ,bd41 #b4 ,abt4 ,coblenz #ahch1 ,s4 #egd f43 ,beim ,versehen 44444 soll etwas ,positives gebildet werden1 und die ,form des ,gebildes soll der ,form in der ,vorstellung entsprechen4 ,diese ,wirkung ist schon deswegen unwahrscheinlich1 weil sie sich von einem ,organismus auf den anderen erstrecken soll2 die ,verbindung von ,mutter und ,kind ist aber nichts anderes als eine mglichst innige ,juxtaposition zweier an und fr sich ganz selbstndiger ,wesen1 welche sich mit ihren ,oberflchen anziehen und wovon das eine die ,nahrung und ,wrme abgibt1 die sich das andere aneignet4 ,dies eben1 die ,ansicht von der bloen ,juxtaposition1 ist falsch4 ,vgl4 im ,texte ,s4 #bif4 ,aber abgesehen davon lt sich diese alte und hchst populre ,superstition vom ,versehen durch viele andere ,grnde entkrften4 ,ich habe ,gelegenheit1 die meisten ,monstra zu sehen1 welche in der preuischen ,monarchie geboren werden4 ,gleichwohl kann ich behaupten1 da mir trotz dieser groen ,gelegenheit in der ,regel nichts ,neues in dieser ,weise vorkommt1 und da sich hiebei nur gewisse ,formen wiederholen1 welche den groen ,reihen der ,hemmungsbildungen1 ,spaltbildungen1 ,defekte1 ,verschmelzungen seitlicher ,teile mit ,defekt der mittleren u4 s4 w4 angehren 44444 ,bedenkt man ferner1 da sich jede ,schwangere whrend der ,zeit ihrer ,schwangerschaft gewi oft erschreckt1 und da sehr viele sich gewi wenigstens einmal1 wenn nicht mehrere ,male versehen1 ohne da dies irgend eine ,folge hat1 so wird es1 falls eine ,monstrositt irgendwo geboren wird1 gewi nicht an ,gelegenheit fehlen1 diese auf eine dem populren ,glauben entsprechende ,weise zu erklren4 ,die vernnftige ,lehre vom ,versehen reduziert sich daher darauf1 da jeder heftige leidenschaftliche ,zustand der ,mutter auf die organische ,wechselwirkung zwischen ,mutter und ,kind einen ebenso1 pltzlichen ,einflu haben1 und demzufolge auch eine ,hemmung der ,bildungen oder ein ,stehenbleiben der ,formationen auf gewissen ,stufen der ,metamorphose herbeifhren kann1 ohne da jedoch die ,vorstellung der ,mutter auf die ,stelle1 wo sich dergleichen ,retentionen erzeugen1 ,einflu haben knne u4 s4 w4 ,th4 ,bischoff1 ,artikel3 ,entwicklungsgeschichte mit besonderer ,bercksichtigung der ,mibildungen in ,rudolf ,wagners ,handwrterbuch der ,physiologie1 ,bd4 ,i1 ,braunschweig #ahdb1 ,s4 #hhe bis #hhi4 ,zunchst ,s4 #hhf3 ,meckel hat mit ,recht zuerst darauf aufmerksam gemacht1 da in der ,frage nach dem ,versehen1 wie sie gewhnlich aufgestellt wird1 meistens zwei wesentlich verschiedene eingeschlossen sind1 nmlich erstens die3 knnen ,affekte der ,mutter auf die ,entwicklung des neuen ,organismus einen ,einflu haben8 ,und zweitens die3 knnen ,affekte der ,mutter1 die durch einen bestimmten ,gegenstand veranlat werden1 die ,bildung des neuen ,organismus dergestalt verndern1 da derselbe jenem ,gegenstande gleich oder hnlich wird8 ,wenn nun gleich die ,erfahrung oft zeigt1 da sich der ,ftus sehr selbstndig1 sowohl von den krperlichen als psychischen ,zustnden der ,mutter entwickeln kann1 und demnach durchaus keine notwendige ,beziehung zwischen beiden sich vorfindet1 so haben doch anderseits tausende von ,fllen die ,abhngigkeit der ,entwicklung der ,frucht von den krperlichen und psychischen ,zustnden der ,mutter so entschieden nachgewiesen1 da die erste ,frage nur ganz unbedingt bejahend beantwortet werden kann 44444 ,es ist in vielen ,fllen wirklich wahr gewesen und ereignet sich noch1 da ein heftiger ,schrecken oder ,gemtsbewegung der ,mutter eine ,mibildung veranlat hat1 ohne da indessen die ,form derselben dem ,gegenstande jenes ,schreckens entsprche4 ,wir sehen aber1 wie sich hieraus unter ,beihilfe der ,phantasie1 die hnlichkeiten schafft1 wo keine sind1 viele ,angaben erklren lassen4 ,allein auch noch fr diese hnlichkeiten sind wir imstande1 nhere ,erklrungen und ,aufschlsse zu geben 44444 ,so ist es erklrlich1 wie ,furcht und ,schrecken1 deprimierende und schwchende ,einflsse ,strungen und ,hemmungen in der ,ausbildung der ,frucht hervorbringen knnen1 welche zufllig und einzelne ,male selbst eine gewisse hnlichkeit mit den ,objekten des ,affektes haben knnen4 ,er macht im weiteren achterlei ,grnde namhaft1 welche man gegen die ,erklrung der ,entstehung gewisser ,mibildungen durch ,affekte der ,mutter1 veranlat durch1 diesen ,mibildungen hnliche1 ,gegenstnde aufwerfen mu1 bekannte ,argumente1 die ich hier nicht alle wiederholen kann1 und kommt zu dem ,schlusse3 ,nehmen wir zu diesem allen noch hinzu1 da wir die meisten ,mibildungen aus den ,entwicklungsgesetzen und anderen naturwissenschaftlich zu analysierenden ,ursachen erklren knnen1 so wird wohl jedermann zugestehen mssen1 da das ,versehen zum wenigsten nur als eine sehr seltene und beschrnkte ,ursache der ,mibildungen angenommen werden kann4 ,s4 #hhe3 ,schon ,hippokrates verteidigte eine ,prinzessin1 welche in den ,verdacht des ,ehebruches gekommen war1 weil sie ein schwarzes ,kind gebar1 dadurch1 da zu den ,fen ihres ,bettes das ,bild eines ,negers gehangen habe 44444 ,spter scheint es1 da vorzglich der unglckliche und verderbliche ,wahn1 die ,mibildungen seien ,wirkungen des gttlichen ,zornes oder dmonischer und sodomitischer ,abstammung1 den ,glauben an das ,versehen vorzglich bestrkt haben4 ,die unglcklichen ,mtter solcher ,mibildungen waren natrlich gerne bereit1 den auf sie fallenden schrecklichen ,verdacht und die ihm so oft folgenden grausamen ,strafen dadurch von sich abzuwenden1 da sie die ,annahme des ,versehens so sehr als mglich untersttzten4 ,so wurde sie denn die allgemein verbreitetste1 und der ,phantasie wurde es nicht schwer1 fr die ,formen der ,mibildungen uere ,objekte als ,ursachen aufzufinden4 ,charles ,darwin3 ,das ,variieren der ,tiere und ,pflanzen im ,zustande der ,domestikation1 bersetzt von ,j4 ,viktor ,carus1 ,,ii4 ,bd41 #b4 ,aufl4 ,stuttgart #ahgc1 ,s4 #cja 7,kapitel #bb74 ,ablehnendes ,verhalten der ,zchtungstheoretiker3 ,hermann ,settegast1 ,die ,tierzucht1 #d4 ,aufl41 ,i4 ,bd42 ,die ,zchtungslehre1 ,breslau #ahgh1 ,s4 #ajj bis #ajb1 #bai bis #bbb4 ,s4 #bai3 ,der ,glaube an die ,mglichkeit des ,versehens ist uralt4 ,schon die ,bibel erzhlt uns 7#a4 ,buch ,mose1 ,kap4 #cj1 ,vers #cg bis #ci71 da der ,erzvater ,jakob es verstand1 ein ,versehen' der ,mutterschafe knstlich hervorzurufen und auf diese ,weise scheckige ,lmmer zu erzeugen4 ,er tat nmlich ,holzstbe1 die durch stellenweises ,abschlen der ,rinde ein scheckiges ,aussehen gewonnen hatten1 in ,trnkrinnen4 ,es mag dahingestellt bleiben1 ob ,jakob der ,meinung war1 da das ,versehen an diesen bunten ,holzstbchen whrend des ,bespringens der ,mutterschafe1 das an den ,trnktrgen bewerkstelligt worden zu sein scheint1 vor sich gehen werde1 oder da die schon tragenden ,mutterschafe im ,anblick der auffallenden ,gegenstnde1 die ihnen beim ,trinken vor die ,augen gerckt wurden1 und den bunten ,stben entsprechend scheckige ,lmmer bringen mten4 ,seinen gewinnschtigen ,zweck hat aber ,jakob erreicht und dadurch den ,grund zu seiner ,wohlhabenheit gelegt4 ,bis auf den heutigen ,tag finden ,schilderungen hnlicher ,art ,glubige4 ,in einer ,anmerkung hiezu3 uert sich doch noch im ,jahre #ahgd ,dr4 ,j4 in einer der gelesensten und geachtetsten ,zeitungen ,deutschlands unter anderem wie folgt3 ,es ist eine eigentmliche ,erfahrung1 welche der ,zchter macht1 da durch die ,imagination des ,muttertieres1 zumal wenn es tragend ist1 sich die ,farbe der es umgebenden ,gegenstnde und besonders die ,farbe der ,tiere von seiner nchsten ,umgebung auf die ,nachkommenschaft hufig bertrgt4 ,so ist es sehr oft beobachtet worden1 da der wiederholte und reichliche ,verbrauch von ,kalkanstrich den ,stllen und ,verschlgen1 worin sich eine ,rinderzuchtherde befindet1 erheblich das ,verhltnis der weien oder weischeckigen ,klber vermehrt1 die geboren werden4' ,solche und hnliche ,erzhlungen legen ,zeugnis von der ,leichtfertigkeit ab1 womit kritiklos und aus ,sucht1 dem ,leser ,pikanterien zu bieten1 unbegrndete ,behauptungen mit dem ,gewande sogenannter ,erfahrungen umkleidet werden4 44444 ,der ,umstnde und ,tatsachen1 welche gegen die ,mglichkeit des ,versehens sprechen1 gibt es so viele1 da es uns fast wie ein ,rest von ,aberglauben vorkommen will1 wenn man an dieser haltlosen ,theorie1 durch die auffallende ,formen erklrt werden sollen1 ferner festhlt4 ,endlich sei als ein ,gynkologe angefhrt ,max ,runge1 ,lehrbuch der ,geburtshilfe1 #f4 ,aufl41 ,berlin #aija1 ,s4 #hb f43 ,die ,frage1 ob starke psychische ,eindrcke1 welche eine ,schwangere treffen1 ,einflu auf die ,entstehung krperlicher ,verbildungen oder geistiger ,defekte der ,frucht haben knnen1 spielt bei vielen ,laien eine groe ,rolle 7,versehen der ,schwangeren74 ,von der neueren wissenschaftlichen ,medizin ist bis auf die jngste ,zeit die ,frage abgelehnt worden1 und insbesondere die ,mglichkeit eines ,kausalzusammenhanges zwischen psychischem ,eindruck und einer vorliegenden ,mibildung des ,kindes auf das bestimmteste geleugnet worden4 ,in neuester ,zeit hat man die genannte ,frage aber doch einer ,diskussion wert erachtet4 ,mag die ,frage also wissenschaftlich noch diskutabel sein1 fr die ,praxis gilt auch heute noch der ,rat1 bei ,schwangeren und ihrer ,umgebung den ,glauben an das sogenannte ,versehen ernstlich zu bekmpfen4 ,runge spielt hier an auf die ,abhandlungen von ,j4 ,preu1 ,vom ,versehen der ,schwangeren1 ,berliner ,klinik1 ,heft #ea 7#ahib71 ,ballantyne1 ,edinburgh ,medical ,journal1 ,vol4 ,,xxxvi1 #ahia und die ,arbeit ,gerhards von ,welsenburg1 ,das ,versehen der ,frauen in ,vergangenheit und ,gegenwart und die ,anschauungen der rzte1 ,naturforscher und ,philosophen darber1 ,leipzig #ahii4 v4 ,welsenburgs ausfhrliche ,zusammenstellung lt am ,schlusse die ,frage unentschieden4 ber das ,versehen und die sicher bertriebene ,sucht1 alle ,mibildungen hierauf als einzige ,ursache zurckzufhren vgl4 noch ,plo1 ,das ,weib in der ,natur- und ,vlkerkunde1 #g4 ,aufl41 #aijb1 ,bd4 ,i1 ,s4 #hji bis #haa4 ,benjamin ,bablot1 ,dissertation sur le pouvoir de l'imagination des femmes enceintes4 ,e4 v4 ,feuchtersleben1 ,die ,frage ber das ,versehen der ,schwangeren1 zergliedert in den ,verhandlungen der k4 k4 ,gesellschaft der rzte zu ,wien1 #ahdb1 ,s4 #dcj f41 und andere1 worber bei von ,welsenburg nachgelesen werden kann4 ,dieser fhrt auch zahlreiche ,frsprecher des ,versehens an 7so ,budge1 ,schnlein1 ,carus1 ,bechstein1 ,prosper ,lucas1 ,g4 ,h4 ,bergmann1 ,a4 von ,solbrig1 ,theodor ,roth1 ,karl ,hennig die zwei letzteren in ,virchows ,archiv #ahhc1 #ahhf1 ,bichat u4 a474 ,ich mchte nur noch erwhnen1 was ein so hervorragender1 klarer und nchterner ,naturforscher wie ,karl ,ernst von ,baer zu dieser ,frage bemerkt hat 7bei dem ebenfalls zu den ,anhngern des ,versehens zhlenden ausgezeichneten ,karl ,friedrich ,burdach1 in dessen ,physiologie als ,erfahrungswissenschaft1 #b4 ,aufl4 ,bd4 ,,ii1 ,leipzig #ahcg1 ,s4 #abg73 ,eine schwangere ,frau wurde durch eine in der ,ferne sichtbare ,flamme sehr erschreckt und beunruhigt1 weil sie dieselbe in der ,gegend ihrer ,heimat erblickte4 ,der ,erfolg lehrte1 da sie sich nicht geirrt hatte2 da der ,ort aber sieben ,meilen entfernt war1 so dauerte es lange1 bis man sich hierber ,gewiheit verschaffte1 und diese lange ,ungewiheit mag besonders auf die ,frau eingewirkt haben1 so da sie lange nachher versicherte1 stets die ,flamme vor ,augen zu haben4 ,zwei oder drei ,monate nach dem ,brande wurde sie von einer ,tochter entbunden1 welche einen roten ,fleck auf der ,stirn hatte1 der nach oben spitz zulief in ,form einer auflodernden ,flamme2 er wurde erst im siebenten ,jahre unkenntlich4 ,ich erzhle diesen ,fall1 weil ich ihn zu genau kenne1 da er meine eigene ,schwester betrifft1 und weil die ,klage ber die ,flamme vor den ,augen whrend der ,schwangerschaft gefhrt1 und nicht1 wie gewhnlich1 nach der ,entbindung die ,ursache der ,abweichung in der ,vergangenheit aufgesucht wurde4 7,s4 #bhf1 ,z4 #i ff47 ,henrik ,ibsen1 ,die ,frau vom ,meer1 ,zweiter ,aufzug1 ,siebenter ,auftritt4 -- ,goethe1 ,die ,wahlverwandtschaften1 ,zweiter ,teil1 ,dreizehntes ,kapitel4 -- v4 ,welsenburg weist auch auf ,immermanns1 infolge eines bsen ,traumes seiner ,mutter mit einem hirschfngerartigen ,male unter dem ,herzen gebornen ,jger aus dem ,mnchhausen hin 7,buch ,,ii1 ,kap4 #g1 ,s4 #afh-age1 ed4 ,hempel74 ,es ist von ,interesse1 zu hren1 wie zwei ,mnner der ,wissenschaft ber die bekannte ,begebenheit aus den ,wahlverwandtschaften sich uern4 ,h4 ,settegast1 ,die ,tierzucht1 #d4 ,aufl41 ,bd4 ,i3 ,die ,zchtungslehre1 ,breslau #ahgh1 spricht ,s4 #aja f4 zuerst ber die fragliche ,beeinflussung des ,embryo durch ,eindrcke der ,mutter whrend der ,gestation1 und fhrt dann fort3 ,es wird erzhlt1 es sei einst ein weikpfiges ,fohlen geboren worden infolge des ,umstandes1 da whrend des ,beschlaktes im ,gesichtskreise der ,zeugenden sich ein ,knabe befand1 der sich den ,kopf mit einem weien ,tuche verhllt hatte4 ,ein scheckiges ,fohlen ward geboren1 nachdem die zur ,beschlstation gefhrte rossige ,stute den ,weg wiederholt in ,gesellschaft eines scheckigen ,pferdes zurckgelegt hatte4 ,in einem anderen ,falle soll das ,scheckenkleid des ,fohlens durch das pltzliche ,erscheinen eines scheckigen ,jagdhundes whrend des ,beschlaktes veranlat worden sein 444 ,wollte man einwenden1 da es zweifelhaft sei1 ob das1 was der ,mensch fr eine genug auffllige ,erscheinung halte1 die ,einbildungskraft des zeugenden ,tieres zu beschftigen1 auch von dem ,tiere so angesehen werde1 so knnten aus der ,erfahrung zahlreiche ,flle beigebracht werden1 in denen nachweisbar whrend der ,begattung die ,einbildungskraft eines der ,zeugenden mit einem sinnlichen ,gegenstande beschftigt sein mute4 ,so gehrt es z4 ,b4 in der ,tierzucht zu den nicht ungewhnlichen ,mitteln1 ein mnnliches ,tier zur ,begattung mit einem von ihm nicht begehrten dadurch zu vermgen1 da man eine seiner ,favoritinnen in die ,nhe der ,verschmhten bringt4 ,nun wird der ,sprung nicht versagt1 die durch die ,neigung des mnnlichen ,individuums ,begnstigte wird schnell zurck-1 und die ,verschmhte zur ,kopulation untergeschoben4 ,noch niemals hat man beobachtet1 da das ,kind des so ,betrogenen dem ,gegenstande seiner ,neigung1 mit dem seine ,phantasie whrend des ,begattungsaktes beschftigt sein mute1 gleiche1 und da sich ein ,proze vollziehe1 den ,goethe in seinen ,wahlverwandtschaften mit dichterischer ,meisterschaft geschildert hat4 ,in das von ihm beherrschte ,gebiet der ,phantasie und ,dichtung wird man die ,ansicht von dem ,einflu seelischer ,eindrcke auf das ,zeugungsprodukt zu verweisen haben4 ,viel bescheidener absprechend sagt ,rudolf ,wagner1 ,nachtrag zu ,rud4 ,leuckarts ,artikel ,zeugung in ,wagners ,handwrterbuch der ,physiologie1 ,bd4 ,,iv1 ,braunschweig #ahec1 ,s4 #ajac3 ,infolge heftigen ,schreckens kann ,abortus entstehen4 ,anhaltender ,gram kann ein ,gesamtleiden der ,mutter zur ,folge haben1 welches ,zerrttung ihrer ,konstitution1 schlechte ,ernhrung1 ,krankheiten des ,ftus veranlassen kann4 ,aber ein spezifischer ,einflu durch ,eindrcke uerer ,gegenstnde auf die ,schwangeren darf nicht zugegeben werden1 und niemals kann die ,entstehung von ,mibildungen1 von ,muttermlern etc4 damit in ,zusammenhang gebracht werden4 ,wer im ,sinne von ,goethes ,wahlverwandtschaften -- wo diese ,ansicht mit der fr den ,menschenkenner eigentmlichen ,tiefe durchgefhrt ist -- einen ,einflu innerer ,gedankenbildung im ,momente des ,beischlafes auf die physische und psychische ,bildung der ,frucht annehmen will1 der wird vom physiologischen ,standpunkte weder zu widerlegen sein1 noch wird ihm seine ,ansicht besttigt werden knnen4 ,bis zu solcher ,tiefe ist die ,physiologie noch nicht vorgeschritten1 und es steht zu bezweifeln1 da sie je dahin gelangen werde4 ,wenn ich mein subjektives ,urteil aussprechen soll1 so mu ich jedoch gestehen1 da ich einen solchen ,einflu der bloen ,vorstellung im ,momente des ,zeugungsaktes viel eher zu bezweifeln als anzunehmen geneigt bin4 ,schlielich sei noch erwhnt1 da auch ,kant das ,versehen bestritten hat1 in der ,abhandlung3 ber die ,bestimmung des ,begriffs einer ,menschenrasse 7,berliner ,monatsschrift1 ,november #aghe1 ,bd4 ,,viii1 ,s4 #aca-acb1 ed4 ,kirchmann73 ,es ist klar1 da1 wenn der ,zauberkraft der ,einbildung oder der ,knstelei der ,menschen an tierischen ,krpern ein ,vermgen zugestanden wrde1 die ,zeugungskraft selbst abzundern1 das uranfngliche ,modell der ,natur umzuformen oder durch ,zustze zu verunstalten1 die gleichwohl nachher beharrlich in den folgenden ,zeugungen aufbehalten wrden1 man gar nicht mehr wissen wrde1 von welchem ,originale die ,natur ausgegangen sei1 oder wie weit es mit der ,abnderung desselben gehen knne1 und1 da der ,menschen ,einbildung keine ,grenzen erkennt1 in welche ,fratzengestalt die ,gattungen und ,arten zuletzt noch verwildern drften4 ,dieser ,erwgung gem nehme ich es mir zum ,grundsatze1 gar keinen in das ,zeugungsgeschft der ,natur pfuschenden ,einflu der ,einbildungskraft gelten zu lassen und kein ,vermgen der ,menschen1 durch uere ,knstelei ,abnderungen in dem alten ,original der ,gattungen oder ,arten zu bewirken1 solche in die ,zeugungskraft zu bringen und erblich zu machen4 ,denn lasse ich auch nur einen ,fall dieser ,art zu1 so ist es1 als ob ich auch nur eine einzige ,gespenstergeschichte oder ,zauberei einrumte u4 s4 w4 7,s4 #bhg1 ,z4 #ad v4 u47 ,da den ,prostituierten alle mtterlichen ,gefhle abgehen1 darber vgl4 ,lombroso-,ferrero1 ,s4 #eci f4 der deutschen ,ausgabe 7,das ,weib als ,verbrecherin und ,prostituierte1 ,hamburg #ahid74 7,s4 #bij1 ,z4 #ad47 ,die ,argumente1 welche als moralische ,begrndungen der ,ehe angefhrt werden1 sind bare ,sophisterei4 ,sogar vom ,standpunkte der ,kantischen ,ethik -- und es gibt keine andere ,ethik -- hat man sie auf folgende ,weise aufrechtzuhalten gesucht1 wie ,theodor ,g4 v4 ,hippel 7ber die ,ehe1 #c4 ,aufl41 ,berlin #agib1 ,s4 #aej73 ,nie ist der ,mensch ,mittel1 allemal ist er ,zweck3 nie ,instrument1 sondern ,spielmann2 nie kann er genossen werden1 sondern er ist ,genieer6 ,in der ,ehe verbinden sich zwei ,personen1 einander gegenseitig zu genieen3 das ,weib will eine ,sache fr den ,mann seyn1 und auch der ,ehemann macht sich dagegen in bester ,form ,rechtens verbindlich1 sich dahin zu geben4 ,da beide sich zu ,instrumenten herabsetzen1 auf denen wechselweise gespielt wird1 so geht ,null mit ,null auf3 und dieser einzige ,menschengenukontrakt ist erlaubt1 nthig1 gttlich weise4 ,ja ,kant selbst fhrt eine gleiche arithmetische ,operation in seinen ,metaphysischen ,anfangsgrnden der ,rechtslehre aus 7 #be1 ,s4 #hh f41 ed4 ,kirchmann73 ,der natrliche ,gebrauch1 den ein ,geschlecht von den ,geschlechtsorganen des anderen macht1 ist ein ,genu1 zu dem sich ein ,teil dem anderen hingibt4 ,in diesem ,akt macht sich der ,mensch selbst zur ,sache1 welches dem ,rechte der ,menschheit an seiner eigenen ,person widerstreitet4 ,nur unter der einzigen ,bedingung ist dieses mglich1 da1 indem die eine ,person von der anderen gleich als ,sache erworben wird1 diese gegenseitig wiederum jene erwerbe1 denn so gewinnt sie wiederum sich selbst und stellt ihre ,persnlichkeit wieder her4 ,es ist aber der ,erwerb eines ,gliedmaes am ,menschen zugleich ,erwerbung der ganzen ,person -- weil diese eine absolute ,einheit ist -- folglich ist die ,hingebung und ,annehmung eines ,geschlechtes zum ,genu des anderen nicht allein unter der ,bedingung der ,ehe zulssig1 sondern auch allein unter derselben mglich4 ,diese ,rechtfertigung berhrt sehr eigentmlich4 ,es hebt sich moralisch nicht auf1 wenn zwei ,menschen einander gleich viel stehlen4 ,zu erklren ist diese uerung wohl nur aus der geringen ,rolle1 welche die ,frauen in ,kantens psychischem ,leben spielten1 und der geringen ,heftigkeit der erotischen ,neigungen1 die er zu bekmpfen hatte4 7,s4 #bia1 ,z4 #ad f47 ,vgl4 ,joseph ,hyrtl1 ,topographische ,anatomie1 #e4 ,aufl41 #ahfe1 ,s4 #eei f43 ,der ,zusammendrckung der ,ausfhrungsgnge der einzelnen ,drsenlappen wird durch das ,hartwerden der ,warze vorgebeugt1 welche sich umsomehr steift1 je grer der mechanische ,reiz ist1 welchen die kindlichen ,kiefer auf die ,warze ausben4 ,die zahlreichen ,tastwrzchen an der ,oberflche der ,papille werden die ,erfllung der ,mutterpflicht mit einem wohltuenden ,kitzel lohnen1 der jedoch zu wenig wollstig ist1 um jede ,mutter fr die ,leistung der heiligsten ,pflicht zu gewinnen4 ,wohl aber jede ,mutter nach dem im ,texte entwickelten ,begriffe einer eigentlichen ,mutterschaft im ,gegensatze zur ,dirnenhaftigkeit4 -- ber die ,erection der ,warze selbst vgl4 ,l4 ,landois1 ,lehrbuch der ,physiologie des ,menschen1 #i4 ,aufl41 ,wien und ,leipzig #ahif1 ,s4 #dda3 ,bei der ,entleerung der ,milch wirkt nicht allein rein mechanisch das ,saugen1 sondern es kommt eine aktive ,ttigkeit der ,brustdrse hinzu4 ,diese besteht zunchst in der ,erection der ,warze1 wobei die glatten ,muskeln derselben zur ,entleerung der ,milch auf die ,sinus der ,gnge drcken1 so da dieselbe sogar im ,strahle hervorspritzen kann4 -- ber die ,uteruskontraktionen ,max ,runge1 ,lehrbuch der ,geburtshilfe1 #d4 ,aufl41 ,berlin #ahih1 ,s4 #ahj3 ,der ,reiz der ,warzen durch das ,saugen lst ,uteruskontraktionen aus4 7,s4 #bib1 ,z4 #a v4 u47 ,man vergleiche hiemit die folgenden ,betrachtungen ,j4 ,j4 ,bachofens1 die vielleicht tief genannt zu werden verdienen 7,das ,mutterrecht1 ,stuttgart #ahfa1 ,s4 #afe f473 ,der ,mann erscheint als das bewegende ,prinzip4 ,mit der ,einwirkung der mnnlichen ,kraft auf den weiblichen ,stoff beginnt die ,bewegung des ,lebens1 der ,kreislauf des 4 ,war zuvor alles in ,ruhe1 so hebt jetzt mit der ersten mnnlichen ,tat jener ewige ,flu der ,dinge an1 der durch die erste hervorgerufen wird1 und1 nach ,heraklits bekanntem ,bilde1 in keinem ,augenblicke vllig derselbe ist4 ,durch ,peleus' ,tat wird aus ,thetis' unsterblichem ,mutterschoe das ,geschlecht der ,sterblichen geboren4 ,der ,mann bringt den ,tod in die ,welt4 ,whrend die ,mutter fr sich der ,unsterblichkeit geniet1 geht nun1 durch den ,phallus erweckt1 aus ihrem ,leibe ein ,geschlecht hervor1 das gleich einem ,strome immer dem ,tode entgegeneilt1 gleich ,meleagers ,feuerbrand stets sich selbst verzehrt4 ,auch ,s4 #cd f4 ist von ,bachofen manches ,schne ber die im demetrisch-tellurischen ,prinzipe gelegene ,art der ,unsterblichkeit gesagt4 7,s4 #bic1 ,z4 #d f47 ,schopenhauer1 ,die ,welt als ,wille und ,vorstellung1 ,bd4 ,,ii1 ,buch #d1 ,kapitel #da4 7,s4 #bid1 ,z4 #ah47 ,schopenhauer1 ,die ,welt als ,wille und ,vorstellung1 ,bd4 ,,ii1 ,buch #d1 ,kapitel #dd3 ,der ,endzweck aller ,liebeshndel1 sie mgen auf dem ,soccus oder dem ,kothurn gespielt werden1 ist 444 wichtiger als alle anderen ,zwecke im ,menschenleben1 und daher des tiefen ,ernstes1 womit jeder ihn verfolgt1 vllig wert4 ,das nmlich1 was dadurch entschieden wird1 ist nichts ,geringeres als die ,zusammensetzung der nchsten ,generation u4 s4 w4 7,s4 #bie1 ,z4 #bf47 ,z4 ,b4 sagt der freilich auch sonst beraus flache und unoriginelle ,eduard von ,hartmann1 der jetzt von manchen1 wie es scheint1 blo weil er kein ,universittsprofessor ist1 schon fr einen groen ,denker gehalten wird1 in seiner ,phnomenologie des sittlichen ,bewutseins1 ,prolegomena zu jeder knftigen ,ethik 7,berlin #ahgi71 ,s4 #bfh f43 ,man denke 444 an ein vom naivsten aber rcksichtslosesten und schamlosesten ,egoismus beseeltes ,weib1 das von dem ,tage an1 wo es ,mutter wird1 mit der ganzen ,naivitt des weiblichen ,gefhls ihr ,selbst auf die ,personen ihrer ,kinder mit ausdehnt1 kein ,opfer fr das ,wohl dieser scheut1 aber auch die so erweiterte ,mutterselbstsucht ebenso rcksichtslos und schamlos nach auen bt wie vorher ihren ,egoismus1 ja noch ungenierter1 weil sie in ihren ,mutterpflichten eine ethische ,rechtfertigung ihres ,verhaltens zu besitzen glaubt 444 ,ist auch eine solche einseitige ,liebe1 die rcksichtslos zu allem auerhalb dieses ,liebesverhltnisses ,liegenden sich verhlt1 eine sittlich unvollkommene1 so ist sie doch im ,prinzip ein unermelicher ,fortschritt ber den starren ,eigennutz und die kahle ,eigenliebe hinaus1 und zeigt den grundstzlichen ,bruch mit der ,beschrnkung des ,willens auf das alleinige ,wohl der ,individualitt4 ,man kann sagen1 da in einer solchen ,mutter1 bei aller ,einseitigkeit ihrer ,moralitt1 doch unendlich viel mehr ethische ,tiefe verwirklicht ist als bei dem ,virtuosen der ,klugheitsmoral1 dem willenlosen ,sklaven kirchlicher ,moralformeln und dem ,knstler der sthetischen ,moral zusammengenommen1 da jene die ,wurzel alles ,bsen wenigstens in einem ,punkte radikal und von ,grund aus zerstrt hat1 whrend von diesen die beiden ersten sich durch auerhalb der ,sache liegende ,rcksichten1 der letztere doch nur durch oberflchliche und uerliche ,seiten der ,sache bestimmen lt4 ,darum wird solche ,liebe sittliche ,achtung und in ihren hheren ,graden selbst ,ehrfurcht und ,bewunderung erwecken1 selbst da1 wo ihre ,einseitigkeit zu unsittlichem ,verhalten nach anderen ,richtungen fhrt4 ,alle diese ,irrtmer entstehen aus dem trotz ,kant berall verbreiteten1 aber ganz unhaltbaren ,glauben an eine triebhafte1 naive1 unbewute und auf diese ,art vollkommene ,sittlichkeit4 ,man wird es ewig zu wiederholen haben1 da ,moralitt und ,bewutheit1 ,unbewutheit und ,immoralitt einerlei sind4 7,so spricht von unbewuter ,sittlichkeit ,hartmann a4 a4 ,o41 ,s4 #caa2 es mu hiegegen anerkannt werden1 da er an anderen ,stellen einsichtiger ber die ,frauen urteilt2 z4 ,b4 ,s4 #ebf3 ,der ,mangel an ,rechtlichkeit und ,gerechtigkeit macht das weibliche ,geschlecht als ,ganzes zu einem moralischen ,parasiten des mnnlichen47 7,s4 #big1 ,z4 #a47 ,johann ,fischart1 ,das ,philosophisch ,ehezuchtbchlin4 -- ,jean ,richepins bekannte ,ballade ,la ,glu nach dem ,bretonischen 7in ,la ,chanson des ,gueux74 ,auch ,h4 ,heine htte mehrerer ,gedichte wegen hier angefhrt werden drfen4 7,s4 #big1 ,z4 #aj47 ,j4 ,j4 ,bachofen1 ,das ,mutterrecht1 ,eine ,untersuchung ber die ,gynaikokratie der alten ,welt nach ihrer religisen und rechtlichen ,natur1 ,stuttgart #ahfa1 ,s4 #aj3 ,auf den tiefsten1 dstersten ,stufen des menschlichen ,daseins bildet die ,liebe1 welche die ,mutter mit den ,geburten ihres ,leibes verbindet1 den ,lichtpunkt des ,lebens1 die einzige ,erhellung der moralischen ,finsternis1 die einzige ,wonne inmitten des tiefen ,elends4 ,dasjenige ,verhltnis1 an welchem die ,menschheit zuerst zur ,gesittung emporwchst1 das der ,entwicklung jeder ,tugend1 der ,ausbildung jeder edleren ,seite des ,daseins zum ,ausgangspunkte dient1 ist der ,zauber des ,muttertums1 der inmitten eines gewalterfllten ,lebens als das gttliche ,prinzip der ,liebe1 der ,einigung1 des ,friedens wirksam wird4 ,bachofen ist ein viel tieferer und weiter blickender ,mann1 von einer universelleren1 echteren philosophischen ,bildung als irgend ein ,soziolog seit ,hegel2 und doch bersieht er hier etwas so ,naheliegendes wie den vlligen ,mangel an ,unterschieden zwischen der ,mutterliebe bei den ,tieren 7,henne1 ,katze7 und beim ,menschen4 ,robert ,hamerling1 sonst mehr ,rhetor als wahrer ,knstler1 macht ber die ,mutterliebe eine gute ,bemerkung1 die1 ohne da er dies zu wollen scheint1 klar zeigt1 wie von ,sittlichkeit hier gar nicht gesprochen werden kann 7,ahasver in ,rom1 ,,ii4 ,gesang1 ,werke1 ,volksausgabe1 ,bd4 ,i1 ,s4 #ei73 ,die ,mutterliebe1 sieh1 das ist der ,pflichtteil ,von ,liebesglck1 den jeder ,kreatur ,auswirft die kargende ,natur -- der ,rest ,ist ,schein und ,trug4 ,wahrhaftig1 mich ergtzt es1 ,da es ein ,wesen gibt1 fr das es ewig ,naturnotwendigkeit ist1 mich zu lieben4 7,s4 #bii1 ,z4 #i4 v4 u47 ,an ,annherungen an jenes grere ,hetrentum 7,aspasia1 ,kleopatra7 hat es in der ,renaissance nicht gefehlt4 ,vgl4 ,burckhardt1 ,die ,kultur der ,renaissance in ,italien1 #d4 ,aufl41 bes4 von ,l4 ,geiger1 ,bd4 ,i1 ,s4 #abg4 7,s4 #cjb1 ,z4 #ae v4 u47 ,die ,erzhlung ber ,napoleon nach ,emerson1 ,reprsentanten des ,menschengeschlechtes1 bersetzt von ,oskar ,dhnert1 ,leipzig1 ,universalbibliothek1 ,s4 #aii4 7,s4 #cjf1 ,z4 #ah47 ,dieser ,auffassung der ,mutterschaft kommt am nchsten die des ,aischylos 7,eumeniden1 ,v4 #feh f473 1 4 ' 1 ' 1 4 7,s4 #cjg1 ,z4 #af v4 u47 ,die ,illusion der ,vaterschaft hat der mchtigen ,tragdie ,august ,strindbergs ,der ,vater den ,namen gegeben4 7,man vgl4 in dieser auerordentlichen ,dichtung bersetzt von ,e4 ,brausewetter1 ,universalbibliothek als speziell auf diesen ,punkt sich beziehend ,s4 #cd47 7,s4 #cjg1 ,z4 #ad v4 u4 ff47 ,bachofen1 ,das ,mutterrecht1 ,s4 #i3 444 der ,name matrimonium selbst ruht auf der ,grundidee des ,mutterrechtes4 ,man sagte matrimonium1 nicht patrimonium1 wie man zunchst auch nur von einer materfamilias sprach4 ,paterfamilias ist ohne ,zweifel ein spteres ,wort4 ,plautus hat materfamilias fters1 ,paterfamilias nicht ein einziges ,mal 444 ,nach dem ,mutterrecht gibt es wohl einen ,pater1 aber keinen ,paterfamilias4 ,familia ist ein rein physischer ,begriff1 und darum zunchst nur der ,mutter geltend4 ,die bertragung auf den ,vater ist ein improprie dictum1 das daher zwar im ,recht angenommen1 aber in den gewhnlichen1 nicht juristischen ,sprachgebrauch spter erst bertragen wurde4 ,der ,vater ist stets eine juristische ,fiktion1 die ,mutter dagegen eine physische ,tatsache4 ,paulus ad ,edictum in ,fr4 #e ,d4 de in ius vocando 7#b1 #d71 mater semper certa est1 etiamsi vulgo conceperit1 pater vero is tantum1 quem nuptiae demonstrant'4 ,tantum deutet an1 da hier eine juristische ,fiktion an die ,stelle der stets fehlenden natrlichen ,sicherheit treten mu4 ,das ,mutterrecht ist natura verum1 der ,vater blo iure civili1 wie ,paulus sich ausdrckt4 7,s4 #cjg1 ,z4 #ab v4 u47 ,herbert ,spencer1 ,die ,unzulnglichkeit der natrlichen ,zuchtwahl1 ,biologisches ,zentralblatt1 ,,xiv1 #ahid1 ,s4 #bfb f4 bemerkt3 ,ich bin einem ausgezeichneten ,korrespondenten zu groem ,dank verpflichtet1 der meine ,aufmerksamkeit auf beglaubigte ,tatsachen gelenkt hat1 die ber die ,nachkommen von ,weien und ,negern in den ,vereinigten ,staaten berichtet werden4 ,indem er sich auf einen ,bericht1 der ihm mehrere ,jahre zuvor gemacht worden war1 bezieht1 sagt er3 ,es ging darauf hinaus1 da die ,kinder weier ,frauen von weien ,vtern mehrere ,male ,spuren von ,negerblut zeigten1 wenn die ,frau frher ein ,kind von einem ,neger gehabt hatte4' ,zu der ,zeit1 als ich diesen ,bericht erhielt1 besuchte mich ein ,amerikaner1 und darber befragt1 antwortete er1 da in den ,vereinigten ,staaten diese ,meinung allgemein anerkannt werde4 ,um jedoch nicht nach ,hrensagen zu urteilen1 schrieb ich sogleich nach ,amerika1 ,umfrage zu halten 444 ,prof4 ,marsh1 der ausgezeichnete ,palontologe aus ,yale1 ,new ,haven1 der auch ,beweise sammelt1 sendet mir einen vorlufigen ,bericht1 in welchem er sagt3 ,ich selbst kenne keinen solchen ,fall1 aber ich habe viele ,aussagen gehrt1 die mir ihre ,existenz wahrscheinlich machen4 ,ein ,beispiel in ,connecticut wurde mir von einem ,bekannten so zuverlssig beteuert1 da ich allen ,grund habe1 es fr authentisch zu halten4' ,da ,flle dieser ,art nicht hufig im ,norden gesehen werden1 ist natrlich zu erwarten4 ,das erste der obenerwhnten ,beispiele bezieht sich auf ,vorgnge1 die im ,sden whrend der ,sklavenzeit beobachtet wurden2 und selbst damals waren die bezglichen ,bedingungen natrlicherweise sehr selten4 ,dr4 ,w4 ,j4 ,youmans in ,new-,york hat in meinem ,interesse mehrere ,medizinprofessoren befragt1 die1 obgleich sie nicht selbst solche ,beispiele gesehen haben1 sagen1 da das behauptete1 oben beschriebene ,resultat allgemein als eine ,tatsache anerkannt wird'4 ,aber er sendet mir etwas1 das nach meiner ,meinung als ein autoritatives ,zeugnis gelten kann4 ,es ist ein ,citat aus dem klassischen ,werk von ,prof4 ,austin ,flint1 das hier folgt3 ,eine eigentmliche und1 wie es scheint1 unerklrliche ,tatsache ist es1 da frhere ,schwangerschaften einen ,einflu auf die ,nachkommenschaft haben4 ,das ist den ,tierzchtern wohl bekannt4 ,wenn ,vollblutstuten oder ,hndinnen einmal mit ,mnnchen von weniger reinem ,blut belegt worden waren1 so werden bei spteren ,befruchtungen die ,jungen geneigt sein1 die ,art des ersten ,mnnchens anzunehmen1 selbst wenn sie von ,mnnchen mit unzweifelhaftem ,stammbaum erzeugt wurden4 ,wie man diesen ,einflu der ersten ,empfngnis erklren kann1 ist unmglich zu sagen1 aber die ,tatsache ist unbestritten4 ,der gleiche ,einflu ist beim ,menschen beobachtet worden4 ,eine ,frau kann vom zweiten ,mann ,kinder haben1 die dem ersten hnlich sind1 und diese ,beobachtung ist besonders in ,bezug auf ,haar und ,augen gemacht worden4 ,eine weie ,frau1 die zuerst ,kinder von einem ,neger hat1 kann spter ,kinder von einem weien ,vater gebren1 und doch werden diese ,kinder unfragliche ,eigentmlichkeiten der ,negerrasse an sich tragen4' 7,a ,text ,book of ,human ,physiology4 ,by ,austin ,flint ,,md4 ,,ll4 ,d4 ,fourth edition1 ,new ,york1 ,d4 ,appleton ,co41 #ahhh1 p4 #gig47 ,dr4 ,youmans besuchte ,prof4 ,flint1 der ihm erzhlte1 da er den ,gegenstand nher untersucht habe1 als er sein greres ,werk schrieb 7das obige ,citat ist aus einem ,auszug71 und er fgte hinzu1 da er nie gehrt habe1 da der ,bericht in ,frage gestellt sei'4 7,vgl4 ber dieselbe ,frage ,spencer1 ,biolog4 ,zentralblatt ,,xiii1 #ahic1 ,s4 #gdc-gdh47 7,s4 #cjg1 ,z4 #h v4 u47 ,vgl4 ,charles ,darwin1 ber die direkte oder unmittelbare ,einwirkung des mnnlichen ,elementes auf die ,mutterform 7,das ,variieren der ,tiere und ,pflanzen im ,zustande der ,domestikation1 #aa4 ,kapitel1 ,bd4 ,i1 #b4 ,aufl41 ,stuttgart #ahgc1 ,s4 #dde f473 ,eine andere merkwrdige ,klasse von ,tatsachen mu hier noch betrachtet werden1 weil man angenommen hat1 da sie einige ,flle von ,knospenvariation erklren4 ,ich meine die direkte ,einwirkung des mnnlichen ,elementes1 nicht in der gewhnlichen ,weise auf die ,ovula1 sondern auf gewisse ,teile der weiblichen ,pflanzen1 oder wie es der ,fall bei ,tieren ist1 auf die spteren ,nachkommen des ,weibchens von einem zweiten ,mnnchen4 ,ich will vorausschicken1 da bei ,pflanzen das ,ovarium und die ,eihlle offenbar ,teile des ,weibchens sind1 und es htte sich nicht voraussehen lassen1 da diese von dem ,pollen einer fremden ,variett oder ,spezies affiziert werden wrden1 obgleich die ,entwicklung des ,embryo innerhalb des ,embryosackes1 innerhalb des ,ovulums1 innerhalb des ,ovariums natrlich vom mnnlichen ,element abhngt4 ,schon im ,jahre #agbi wurde beobachtet 7,philosophical ,transactions1 ,vol4 ,,xliii1 #agdd_/de1 p4 #ebe71 da sich weie und blaue ,varietten der ,erbsen1 wenn sie nahe aneinander gepflanzt werden1 gegenseitig kreuzten1 ohne ,zweifel durch die ,ttigkeit der ,bienen1 und im ,herbste wurden blaue und weie ,erbsen innerhalb derselben ,schoten gefunden4 ,wiegmann machte eine genau hnliche ,beobachtung im jetzigen ,jahrhundert4 ,dasselbe ,resultat erfolgte mehrere ,male1 wenn eine ,variett ,erbsen von der einen ,frbung knstlich mit einer verschieden gefrbten ,variett gebaut wurde4 7,mr4 ,swayne in3 ,transact4 ,horticult4 ,soc41 ,vol4 ,v1 p4 #bcd1 und ,grtner1 ,bastarderzeugung1 #ahdi1 ,s4 #ha und #dii74 ,diese ,angaben veranlaten ,grtner1 der uerst skeptisch ber diesen ,gegenstand war1 eine lange ,reihe von ,experimenten sorgfltig anzustellen4 ,er whlte die konstantesten ,varietten sorgfltig heraus1 und das ,resultat zeigte ganz berzeugend1 da die ,farbe der ,haut der ,erbse modifiziert wird1 wenn ,pollen einer verschieden gefrbten ,variett gebraucht wird4 ,diese ,folgerung ist seitdem durch ,experimente1 welche ,j4 ,m4 ,berkeley angestellt hat1 besttigt worden 7,gardeners' ,chronicle1 #ahed1 p4 #djd7 444 7,s4 #ddg73 ,wenden wir uns nun zur ,gattung ,matthiola4 ,der ,pollen der einen ,sorte von ,levkoj affiziert zuweilen die ,farbe der ,samen einer anderen ,sorte1 die als ,mutterpflanze benutzt wird4 ,ich fhre den folgenden ,fall um so lieber an1 als ,grtner hnliche ,angaben1 die in ,bezug auf den ,levkoj von anderen ,beobachtern frher gemacht worden waren1 bezweifelte4 ,ein sehr bekannter ,gartenzchter1 ,major ,trevor ,clark 7siehe auch einen ,aufsatz1 welchen dieser ,beobachter vor dem internationalen ,hortikultur- und botanischen ,kongre in ,london #ahff gelesen hat71 teilt mir mit1 da die ,samen des groen rotbltigen1 zweijhrigen ,levkoj 7,m4 annua2 ,cocardeau der ,franzosen7 hellbraun sind1 und die des purpurnen verzweigten ,levkojs ,queen 7,m4 incana7 violettschwarz sind4 ,nun fand er1 da1 wenn ,blten des roten ,levkojs mit ,pollen des purpurnen befruchtet wurden1 sie ungefhr #ej schwarzen ,samen ergaben4 ,er schickte mir vier ,schoten von einer rotblhenden ,pflanze1 von denen zwei mit ihren eigenen ,pollen befruchtet worden waren1 und diese enthielten blabraune ,samen1 und zwei1 welche mit ,pollen von der purpurnen ,sorte gekreuzt worden waren1 und diese enthielten ,samen1 die alle tief mit ,schwarz gefrbt waren4 ,diese letzteren ,samen ergaben purpurblhende ,pflanzen wie ihr ,vater1 whrend die blabraunen ,samen normale rotblhende ,pflanzen ergaben4 ,major ,clarke hat beim ,aussen hnlicher ,samen in einem greren ,mastabe dasselbe ,resultat erhalten4 ,die ,beweise fr die direkte ,einwirkung des ,pollens einer ,spezies auf die ,frbung der ,samen einer anderen ,spezies scheinen mir in diesem ,falle ganz entscheidend zu sein4 ,darwin legt hier besonderen ,nachdruck auf die radikale ,vernderung in der ,mutterpflanze durch den mnnlichen ,pollen4 ,so im englischen ,texte 7#b4 ed41 ,london #ahge1 ,vol4 ,,ii1 p4 #dcj f473 ,professor ,hildebrand 7,botanische ,zeitung1 ,mai #ahfh1 ,s4 #cbf7 444 has fertilised 444 a kind of maize bearing yellow grains with the precaution that the mother-plant was true4 ,a kind bearing yellow grains was fertilised with pollen of a kind having brown grains1 and two ears produced yellow grains1 but one side of the spindle was tinted with a reddish brown2 so that here we have the important fact of the influence of the foreign pollen extending to the axis4 ,s4 #ddi 7der deutschen ,ausgabe73 ,mr4 ,sabine 7,transact4 ,horticult4 ,soc41 ,vol4 ,v1 p4 #fi7 gibt an1 da er gesehen hat1 wie die ,form der nahezu kugeligen ,samenkapseln von ,amaryllis vittata durch die ,anwendung des ,pollens einer anderen ,spezies1 deren ,kapseln hckerige ,kanten haben1 verndert wurden4 7,s4 #dei73 ,ich habe nun nach der ,autoritt mehrerer ausgezeichneter ,beobachter der ,pflanzen1 welche zu sehr verschiedenen ,ordnungen gehren1 gezeigt1 da der ,pollen einer ,spezies oder ,variett1 wenn er auf eine distinkte ,form gebracht wird1 gelegentlich die ,modifikation der ,samenhllen und des ,fruchtknotens oder der ,frucht verursacht1 was sich in einem ,falle bis auf den ,kelch und den oberen ,teil des ,fruchtstiels der ,mutterpflanze erstreckt4 ,es geschieht zuweilen1 da das ganze ,ovarium oder alle ,samen auf diese ,weise modifiziert werden2 zuweilen wird nur eine gewisse ,anzahl ,samen1 wie in dem ,falle bei der ,erbse1 oder nur ein ,teil des ,ovariums1 wie bei der gestreiften ,orange1 den gefleckten ,trauben und dem gefleckten ,mais1 so affiziert4 ,man darf nicht annehmen1 da irgend eine direkte oder unmittelbare ,wirkung der ,anwendung fremden ,pollens unabnderlich folgt3 dies ist durchaus nicht der ,fall2 auch wei man nicht1 von welchen ,bedingungen das ,resultat abhngt4 7,s4 #dea73 ,die ,beweise fr die ,wirkung fremden ,pollens auf die ,mutterpflanze sind mit betrchtlichem ,detail gegeben worden1 weil diese ,wirkung 444 von der hchsten theoretischen ,bedeutung ist und weil sie an und fr sich ein merkwrdiger und scheinbar anormaler ,umstand ist4 ,da sie vom physiologischen ,standpunkte aus merkwrdig ist1 ist klar2 denn das mnnliche ,element affiziert nicht blo1 im ,einklang mit seiner eigentlichen ,funktion1 den ,keim1 sondern auch die umgebenden ,gewebe der ,mutterpflanze4 7,hier fhrt die englische ,ausgabe ,i#b1 p4 #dcj1 fort73 444 ,we thus see1 that an ovule is not indispensable for the reception of the influence of the male element4 7,s4 #cjg1 ,z4 #e v4 u47 ,ich setze den berhmten ,bericht im ,original her3 7,philosophical ,transactions of the ,royal ,society of ,london1 #ahba1 ,part ,i1 p4 #bj f473 ,a communication of a singular fact in ,natural ,history4 ,by the ,right ,honourable the ,earl of ,morton1 ,f4 ,r4 ,s41 in a ,letter addressed to the ,president4 ,read1 ,november #bc1 #ahbj4 ,my ,dear ,sir1 ,i yesterday had an opportunity of observing a singular fact in ,natural ,history1 which you may perhaps deem not unworthy of being communicated to the ,royal ,society4 ,some years ago1 ,i was desirous of trying the experiment of domesticating the ,quagga1 and endeavoured to procure some individuals of that species4 ,i obtained a male2 but being disappointed of a female1 ,i tried to breed from the male quagga and a young chestnut mare of seven-eighths ,arabian blood and which had never been bred from3 the result was the production of a female hybrid1 now five years old1 and bearing1 both in her form and in her colour1 very decided indications of her mixed origin4 ,i subsequently parted with the seven-eighth ,arabia mare to ,sir ,gore ,ouseley1 who has bred from her by a very fine black ,arabian horse4 ,i yesterday morning examined the produce1 namely1 a two-years old filly1 and a year-old colt4 ,they have the character of the ,arabian breed as decidedly as can be expected1 where fifteen-sixteenths of the blood are ,arabian2 and they are fine specimens of that breed2 but both in their colour1 and in the hair of their manes1 they have a striking resemblance to the quagga4 ,their colour is bay1 marked more or less like the quagga in a darker tint4 ,both are distinguished by the dark line along the ridge of the back1 the dark stripes across the fore-hand1 and the dark bars across the back-part of the legs4 ,the stripes across the fore-hand of the colt are confined to the withers1 and to the part of the neck next to them2 those on the filly cover nearly the whole of the neck and the back1 as far as the flanks4 ,the colour of her coat on the neck adjoining to the mane is pale and approaching to dun1 rendering the stripes there more conspicuous than those on the colt4 ,the same pale tint appears in a less degree on the rump3 and in this circumstance of the dun tint also she resembles the quagga -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- p4 #bb ,these circumstances may appear singular2 but ,i think you will agree with me that they are trifles compared with the extraordinary fact of so many striking features1 which do not belong to the dam1 being in two successive instances communicated through her to the progeny1 not only of another sire1 who also has them not1 but of a sire belonging probably to another species2 for such we have very strong reason for supposing the quagga to be4 ,i am1 my dear ,sir ,your faithful humble servant ,morton4 7,s4 #cjh1 ,z4 #a f47 ,besonders ausfhrlich ,h4 ,settegast1 ,die ,tierzucht1 #d4 ,aufl41 ,bd4 ,i3 ,die ,zchtungslehre1 ,breslau #ahgh1 ,s4 #bbc bis #bcd3 ,infektion 7,superftation74 ,er verweist alles in das ,gebiet des ,aberglaubens und der ,phantastik4 ,so kommen wir denn zu dem ,schlu1 da die vermeintliche ,infektion der ,mutter auf einer ,tuschung beruht1 und da es unzulssig ist1 durch sie die ,flle erklren zu wollen1 in welchen das ,kind in ,farbe und ,abzeichen1 in ,form und ,eigenschaften der bereinstimmung mit den ,eltern ermangelt4 ,aus unseren bisherigen ,untersuchungen ber ,abweichungen von elterlicher ,verwandtschaft ist zu ersehen1 da die vereinzelten ,flle1 welche die ,infektionstheorie zu ihren ,gunsten auslegt1 und die zugleich als verbrgt angesehen werden drfen1 auf ,rechnung der ,neubildung der ,natur zu schreiben sind4 ,durch unsere ,ausfhrungen glauben wir die ,infektionstheorie widerlegt zu haben3 da es uns gelungen sein sollte1 sie fr immer zu bannen1 drfen wir kaum hoffen4 ,die ,infektionstheorie ist die ,seeschlange der ,vererbungslehre4 7,s4 #cjh1 ,z4 #c47 ,f4 ,c4 ,mahnke1 ,die ,infektionstheorie1 ,stettin #ahfd4 ,vgl4 zu der ,frage auch ,rudolf ,wagner1 ,nachtrag zu ,r4 ,leuckarts ,artikel ,zeugung1 in ,wagners ,handwrterbuch der ,physiologie1 ,bd4 ,,iv1 #ahec1 ,s4 #ajaa f4 ,oscar ,hertwig1 ,die ,zelle und die ,gewebe1 ,bd4 ,,ii1 ,jena #ahih1 ,s4 #acg f4 7,s4 #cjh1 ,z4 #d47 ,august ,weismann1 ,das ,keimplasma1 ,eine ,theorie der ,vererbung1 ,jena #ahib1 ,s4 #ejc f4 ,die ,allmacht der ,naturzchtung1 ,jena #ahic1 ,s4 #ha-hd1 #hg-ia4 ,weismann verhlt sich1 wie er 7seiner berzeugung von der vlligen ,unbeeinflubarkeit des ,keimplasmas gem7 es wohl mu1 ablehnend1 und beruft sich hiebei vor allem auf die eingehenden ,errterungen ,settegasts4 hnlich ,hugo de ,vries1 ,intracellulare ,pangenesis1 ,jena #ahhi1 ,s4 #bjf-bjg4 ,dagegen ist ,darwin von der direkten ,wirkung des mnnlichen ,elementes auf das ,weibchen 7nicht blo auf eine einzige ,keimzelle desselben7 berzeugt1 ,das ,variieren der ,tiere und ,pflanzen im ,zustande der ,domestikation1 ,kap4 #bg 7,bd4 ,,ii#b1 ,s4 #dad1 ,stuttgart #ahgc72 wie es wohl ein jeder sein mu1 der sich die ungeheuere ,vernderung1 welche in den ,frauen sofort mit ,beginn der ,ehe eintritt1 und ihre auerordentliche ,anhnlichung an den ,mann whrend derselben vor ,augen hlt4 ,vgl4 im ,texte ,s4 #cgf1 #cif4 ,darwin sagt a4 a4 ,o41 ,s4 #dad3 ,wir sehen hier1 da das mnnliche ,element nicht den ,teil affiziert und hybridisiert1 welchen zu affizieren es eigentlich bestimmt ist1 nmlich das ,eichen1 sondern die besonders entwickelten ,gewebe eines distinkten ,individuums4 ,ausfhrlicher spricht ,darwin ber die ,telegonie im #aa4 ,kapitel dieses selben ,werkes1 wo er aus der ,literatur eine groe ,zahl von ,fllen anfhrt1 welche fr ihr ,vorkommen beweisend sind 7,bd4 ,i#b1 ,s4 #dec-dee73 ,in ,bezug auf die ,varietten unserer domestizierten ,tiere sind viele hnliche und sicher beglaubigte ,tatsachen verffentlicht worden1 andere sind mir noch mitgeteilt worden2 alle beweisen den ,einflu des ersten ,mnnchens auf die spter von derselben ,mutter mit anderen ,mnnchen erzeugten ,nachkommen4 ,es wird hinreichen1 noch einen einzigen ,fall mitzuteilen1 der in einem auf den des ,lord ,morton folgenden ,aufsatz in den ,philosophical ,transactions enthalten ist3 ,mr4 ,giles brachte eine ,sau von ,lord ,westerns schwarzer und weier ,essexrasse zu einem wilden ,eber von einer tiefkastanienbraunen ,frbung2 die produzierten ,schweine trugen in ihrer ueren ,erscheinung ,merkmale sowohl des ,ebers als der ,sau1 bei einigen herrschte aber die braune ,frbung des ,ebers bedeutend vor4 ,nachdem der ,eber schon lngere ,zeit tot war1 ward die ,sau zu einem ,eber ihrer eigenen schwarzen und weien ,rasse getan 7einer ,rasse1 von welcher man sehr wohl wei1 da sie sehr rein zchtet und niemals irgend eine braune ,frbung zeigt72 und doch produzierte die ,sau nach dieser ,verbindung einige junge ,schweine1 welche deutlich dieselbe kastanienbraune ,frbung besaen1 wie die aus dem ersten ,wurfe4 hnliche ,flle sind so oft vorgekommen1 da sorgfltige ,zchter es vermeiden1 ein geringeres ,mnnchen zu einem ausgezeichneten ,weibchen zu lassen wegen der ,beeintrchtigung der spteren ,nachkommen1 welche sich hienach erwarten lt4 ,einige ,physiologen haben diese merkwrdigen ,folgen einer ersten ,befruchtung aus der innigen ,verbindung und der freien ,kommunikation zwischen den ,blutgefen des modifizierten ,embryo und der ,mutter zu erklren versucht4 ,es ist indes eine uerst unwahrscheinliche ,hypothese1 da das bloe ,blut des einen ,individuums die ,reproduktionsorgane eines anderen ,individuums in einer solchen ,weise affizieren knne1 da die spteren ,nachkommen dadurch modifiziert wrden4 ,die ,analogie mit der direkten ,einwirkung fremden ,pollens auf den ,fruchtknoten und die ,samenhllen der ,mutterpflanze bietet der ,annahme eine krftige ,untersttzung1 da das mnnliche ,element1 so wunderbar diese ,wirkung auch ist1 direkt auf die ,reproduktionsorgane des ,weibchen wirkt1 und nicht erst durch die ,intervention des gekreuzten ,embryo4 ,wilhelm ,olbers ,focke1 ,die ,pflanzen-,mischlinge1 ,ein ,beitrag zur ,biologie der ,gewchse1 ,berlin #ahha1 ,s4 #eaj-eah3 ,ich schlage 444 vor1 solche ,abweichungen von der normalen ,gestalt oder ,frbung1 welche in irgendwelchen ,teilen einer ,pflanze durch die ,einwirkung vom fremden ,bltenstaube hervorgebracht werden1 als ,xenien zu bezeichnen1 gleichsam als ,gastgeschenke der ,pollen spendenden ,pflanze an die ,pollen empfangende4 7,s4 #eaa47 7,s4 #cjh1 ,z4 #af v4 u47 ,zum ,versehen vgl4 die ,anmerkungen zu ,s4 #bhe f4 7,s4 #cjh1 ,z4 #h v4 u47 ,wie fr das ,versehen auf ,goethe und auf ,ibsen1 so htte ich1 wenn ich nicht erst nach ,abschlu dieses ,kapitels hierauf wre aufmerksam gemacht worden1 auch fr die ,realitt der ,telegonie auf das ,werk eines groen ,knstlers mich berufen knnen3 ich meine ,madeleine ,frat1 den wenig gelesenen1 aber wohl sehr groartigen ,roman des jugendlichen ,zola4 ,was ,zola ber die ,frauen gedacht hat1 mu1 nach diesem1 wie nach anderen ,werken1 meinen ,anschauungen sehr nahe gestanden sein4 ,vgl4 ,madeleine ,frat1 ,nouvelle dition1 ,paris1 ,bibliothque-,charpentier #ahih1 ,s4 #agc f41 besonders ,s4 #aha ff4 und #bea f41 ,stellen1 die ich ihrer groen ,lnge wegen nicht hiehersetzen kann4 7,s4 #caj1 ,z4 #ag47 ber die ,zuhlter vgl4 ,lombroso-,ferrero1 ,das ,weib als ,verbrecherin und ,prostituierte1 ,hamburg #ahid1 ,s4 #efj ff4 der deutschen ,ausgabe1 ber ihre ,identitt mit den eigentlichen ,verbrechern1 ibid4 ,s4 #efc-efd4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #aa4 7,s4 #cad1 ,z4 #aa f47 ,schopenhauer1 ,parerga und ,paralipomena1 ,bd4 ,,ii1 ,kapitel ,,xxvii4 -- ,die ,erzhlung in ,betreff des ,lord ,byron ist nach ,r4 von ,hornstein wiedergegeben von ,eduard ,grisebach im ,anhange zu ,schopenhauers smtlichen ,werken1 ,bd4 ,,vi1 ,s4 #aia f4 7,s4 #cae1 ,z4 #a v4 u47 ,kant1 ,beobachtungen ber das ,gefhl des ,schnen und ,erhabenen1 ,knigsberg #agfd1 ,,iii4 ,abschnitt 7,bd4 ,,viii1 ,s4 #cf der ,kirchmannschen ,ausgabe73 ,diese ganze ,bezauberung ist im ,grunde ber den ,geschlechtstrieb verbreitet4 ,die ,natur verfolgt ihre groe ,absicht1 und alle ,feinigkeiten1 die sich hinzugesellen1 sie mgen nun so weit davon abzustehen scheinen1 wie sie wollen1 sind nur ,verbrmungen und entlehnen ihren ,reiz doch am ,ende aus derselben ,quelle4 -- ,schopenhauer in seiner wiederholt citierten ,metaphysik der ,geschlechtsliebe 7,die ,welt als ,wille und ,vorstellung1 ,bd4 ,,ii1 ,kap4 #dd74 7,s4 #caf1 ,z4 #c v4 u4 f47 ,schopenhauer1 ,parerga und ,paralipomena1 ,bd4 ,,ii1 #cfi4 7,s4 #cah1 ,z4 #aj47 ,kant1 ,kritik der reinen ,vernunft1 ,transscendentale ,dialektik1 ,i1 #c4 ,system der transcendentalen ,ideen 7,s4 #bhg ff41 ,kehrbach74 7,s4 #cah1 ,z4 #ae-h v4 u47 ,das ,lied ist das des ,wolfram aus ,wagners ,tannhuser1 #b4 ,aufzug1 #d4 ,scene4 7,s4 #cbd1 ,z4 #ai f47 ,platon1 ,phaedrus1 p4 #bea ,a4 ,b43 1 1 444 1 1 4 1 1 1 1 1 1 4 7,s4 #cbe1 ,z4 #af-h v4 u47 ,vgl4 ,dante1 ,paradiso1 ,canto ,,vii1 v4 #fd-ff3 ,la divina bont1 che da s sperne ogni livore1 ardendo in s sfavilla ,si che dispiega le bellezze interne4 7,s4 #cbf1 ,z4 #ac47 ,kant1 ,kritik der ,urteilskraft4 -- ,schelling1 ,system des transcendentalen ,idealismus1 ,smtliche ,werke1 ,i4 ,abteilung1 ,bd4 ,,iii4 -- ,schiller1 ber die sthetische ,erziehung des ,menschen4 7,s4 #cbf1 ,z4 #ag v4 u47 ,shaftesbury3 nach ,w4 ,windelband1 ,geschichte der neueren ,philosophie in ihrem ,zusammenhange mit der allgemeinen ,kultur und den besonderen ,wissenschaften1 #b4 ,aufl41 ,leipzig #ahii1 ,bd4 ,i1 ,s4 #bgb4 -- ,herbart1 ,analytische ,beleuchtung des ,naturrechts und der ,moral1 ,gttingen #ahcf1 ,smtliche ,werke1 ed4 ,hartenstein1 ,bd4 ,,viii1 ,s4 #bac ff4 7,s4 #ccj1 ,z4 #ai v4 u47 ,platons ,gastmahl1 #bjf ,e4 7,s4 #ccj1 ,z4 #aa f4 v4 u47 ,platon a4 a4 ,o41 ,kap4 #bg1 ,s4 #bji ,c-,e 7bersetzung nach ,schleiermacher74 7,s4 #cca1 ,z4 #ag v4 u47 ,novalis3 ,es ist wunderbar genug1 da nicht lngst die ,association von ,wollust1 ,religion und ,grausamkeit die ,menschen aufmerksam auf ihre innige ,verwandtschaft und ihre gemeinschaftliche ,tendenz gemacht hat4 7,novalis' ,schriften1 herausgegeben von ,ludwig ,tieck und ,fr4 ,schlegel1 ,zweiter ,teil1 ,wien #ahbj1 ,s4 #bhh47 7,s4 #cca1 ,z4 #ae v4 u47 ,bachofen1 ,das ,mutterrecht1 ,stuttgart #ahfa1 ,s4 #eb3 ,das stoffliche1 das tellurische ,sein umschliet beides1 ,leben und ,tod4 ,alle ,personifikationen der chthonischen ,erdkraft vereinigen in sich diese beiden ,seiten1 das ,entstehen und das ,vergehen1 die beiden ,endpunkte1 zwischen welchen sich1 um mit ,plato zu reden1 der ,kreislauf aller ,dinge bewegt4 ,so ist ,venus1 die ,herrin der stofflichen ,zeugung1 als ,libitina die ,gttin des ,todes4 ,so steht zu ,delphi eine ,bildsule mit dem ,zunamen ,epitymbia1 bei welcher man die ,abgeschiedenen zu den ,totenopfern heraufruft 7,plut4 quaest4 rom4 #bi74 ,so heit ,priapus in jener rmischen ,sepulcralinschrift1 die in der ,nhe des ,campanaschen ,columbariums gefunden wurde1 mortis et vitai locus4 ,so ist auch in den ,grbern nichts hufiger als ,priapische ,darstellungen1 ,symbole der stofflichen ,zeugung4 ,ja es findet sich auch in ,sdetrurien ein ,grab1 an dessen ,eingang1 auf dem rechten ,trpfosten1 ein weibliches sporium abgebildet ist4 -- ,der ,kreislauf von ,tod und ,leben war auch ein ,lieblingsthema der ,reden ,buddhas4 ,ihn hat aber auch der tiefste unter den voreleatischen ,griechen1 ,anaximandros1 gelehrt 7bei ,simplicius in ,aristot4 ,physika #bd1 #ah73 1 4 4 7,s4 #ccb1 ,z4 #aj-aa47 ,giordano ,bruno1 ,gli eroici furori1 ,dialogo secundo #ac 7,opere di ,g4 ,b4 ,nolano ed4 ,adolfo ,wagner1 ,vol4 ,,ii1 ,leipzig #ahcj1 p4 #ccb73 ,tutti gli amori1 se sono eroici1 e non son puri animali1 che chiamano naturali e cattivi a la generazione come instrumenti de la natura1 in certo modo hanno per oggetto la divinit1 tendono a la divina bellezza1 la quale prima si comunica a l'anime e risplende in quelle1 e da quelle poi1 o per dir meglio1 per quelle poi si comunica a li corpi4 7,s4 #ccb1 ,z4 #h-i v4 u47 ,ed4 v4 ,hartmann4 ,phnomenologie des sittlichen ,bewutseins1 #ahgi1 ,s4 #fii spricht es nur der allgemeinen ,meinung nach3 44444 es ist an der ,zeit1 den heranwachsenden ,mdchen klar zu machen1 da ihr ,beruf1 wie er durch ihr ,geschlecht vorgezeichnet ist1 nur in der ,stellung als ,gattin und ,mutter sich erfllen lt1 da er in nichts anderem besteht1 als in dem ,gebren und ,erziehen von ,kindern1 da die tchtigste und am hchsten zu ehrende ,frau diejenige ist1 welche der ,menschheit die grte ,zahl besterzogener ,kinder geschenkt hat1 und da alle sogenannte ,berufsbildung der ,mdchen nur einen traurigen ,notbehelf fr diejenigen bildet1 welche das ,unglck gehabt haben1 ihren wahren ,beruf zu verfehlen4 7,s4 #ccb1 ,z4 #h v4 u47 ,besonders im ,judentum werden zum ,teil noch heute unfruchtbare ,frauen als zwecklos betrachtet 7vgl4 ,kapitel ,,xiii1 ,s4 #dag74 ,aber auch nach deutschem ,recht durfte der ,mann wegen ,unfruchtbarkeit seiner ,frau 4444 geschieden zu werden verlangen4 ,jakob ,grimm1 ,deutsche ,rechtsaltertmer1 #d4 ,ausgabe1 ,leipzig #ahii1 ,s4 #fbf4 7,s4 #ccc1 ,z4 #ac f47 ,das franzsische ,citat stammt aus dem ,cyklus ,sagesse 7,paul ,verlaine1 ,choix de ,posies1 ,edition augmente d'une ,prface de ,franois ,coppe1 ,paris #aijb1 p4 #agi74 7,s4 #ccf1 ,z4 #ae47 ,vgl4 ,liebeslieder moderner ,frauen1 eine ,sammlung von ,paul ,grabein1 ,berlin #aijb4 7,s4 #ccg1 ,z4 #ae47 ,poros und ,penia als ,eltern des ,eros3 nach der so tiefen ,fabel des platonischen ,gastmahls 7p4 #bjc1 ,b-,d74 ,vgl4 ,s4 #cdj und #cig4 7,s4 #cch1 ,z4 #h v4 u4 ff47 ,zu der ,wirkung des mnnlichen ,geschlechtsteiles auf das weibliche ,geschlecht vgl4 eine ,erzhlung ,freuds 7,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 ,leipzig und ,wien1 ,s4 #aac72 vor allem aber die groartige ,scene in ,zolas ,roman ,germinal 7,quinzime ,partie1 ,fin1 p4 #daf71 wo die ,frauen das ,zeugungsglied des gemordeten und nach dem ,tode kastrierten ,maigrat erblicken4 7,s4 #cci1 ,z4 #f47 ,erst lange1 nachdem ich diese ,stelle niedergeschrieben hatte1 wurde ich darauf aufmerksam1 da fascinum1 von dem fascinare sich herleitet1 im ,lateinischen 7z4 ,b4 ,horaz1 ,epod4 #h1 #ah7 nichts anderes als das mnnliche ,glied bedeutet4 ,die ,wirkung des mnnlichen ,bartes auf die ,frau ist zwar eine bedeutend schwchere und nicht gleich allgemeine1 aber mit der des ,zeugungsgliedes psychologisch nicht ohne ,verwandtschaft4 7,s4 #cdj1 ,z4 #i f47 ,plato1 ,symposion1 #bjb1 ,d-,e3 24444 1 4444 1 4 #bjc ,e3 4 4 7,s4 #cdj1 ,z4 #ad f47 ,der neueste ,darsteller der platonischen ,gedankenwelt ist ein ,anhnger ,mills3 ,theodor ,gomperz1 ,griechische ,denker1 eine ,geschichte der antiken ,philosophie1 ,bd4 ,,ii1 ,leipzig #aijb1 ,s4 #bja ff4 ,in manchen ,regionen scheint dieser vielfach hochverdiente ,autor selbst gefhlt zu haben1 wie ferne er einem ,verstndnis der inneren ,denkmotive des ,philosophen ist4 ,interessanter sind jene ,stellen des ,buches1 wo der ,verfasser ,plato zu begreifen meint und beloben zu mssen glaubt4 ,vor dem ,geiste der ,modernitt1 welcher die hchsten ,synthesen1 deren er fhig war1 im ,lawn-tennis-,spiele vollzogen hat1 vermgen nur zwei ,stellen des ,staates vollste ,gnade zu finden4 7,wir drfen es ,plato hoch anrechnen1 da er die hinkende' ,einseitigkeit des bloen ,sport- und ,jagdliebhabers nicht strker mibilligt als jene1 die sich nur um die ,pflege des ,geistes und gar nicht um jene des ,krpers kmmert 4444 ,nicht minder bezeichnend ist es1 da er auch bei der ,auswahl der ,herrscher neben den ,charaktereigenschaften nach ,mglichkeit die ,wohlgestalt bercksichtigt wissen will 4444 ,hier ist der asketische ,verfasser des ,phaedon wieder ganz und gar ,hellene geworden4 ,s4 #ehc47 ,dem ,dialog ber den ,staatsmann wird wie als hchste ,anerkennung diese1 da ein ,hauch von baconischem1 modern induktivem ,geiste ihn gestreift habe 7,s4 #dfe74 ,gleichsam als das ,ruhmwrdigste im ,phaedon erscheint die ,antizipation der ,associationsgesetze 7,s4 #cef71 und allen ,ernstes wird als eine wunderbare uerung ,platons eine ,stelle des ,sophisten 7#bdg1 ,d ,e7 gepriesen1 die als eine ,vorwegnahme der modernen ,energetik vielleicht aus purem ,wohlwollen gegen den ,denker miverstanden wird1 der mit ,john ,stuart ,mill so gar keine hnlichkeit hatte 7,s4 #dee74 ,wie es unter solchen ,umstnden dem ,timaeus ergeht1 das kann man sich leicht ausmalen4 ,man sollte brigens -- und diese ,bemerkung richtet sich nicht blo gegen eine unzulngliche ,darstellung ,platos -- es durchaus unterlassen1 einen ,philosophen oder ,knstler deswegen zu loben1 weil die ,nur-,wissenschaftler nach tausend ,jahren einen ,gedanken von ihm zu begreifen anfangen4 ,goethe1 ,plato und ,kant sind zu greren ,dingen auf der ,erde erschienen1 als empirische ,wissenschaft aus ihrer ,erfahrung allein je einsehen oder begrnden knnte4 7,s4 #cdj1 ,z4 #ac v4 u47 ,o4 ,friedlnder bemerkt in seinem ,aufsatz ,eine fr viele 7vgl4 zu ,s4 #aae1 ,z4 #aj v4 u47 ,s4 #ahj f4 sehr scharf1 aber wahr3 ,nichts kann den ,frauen ferner gelegen sein1 als der ,kampf gegen die voreheliche ,unkeuschheit des ,mannes4 ,was sie im ,gegenteil von dem letzteren verlangen1 ist die subtilste ,kenntnis aller ,details des ,geschlechtslebens und der ,entschlu1 diese theoretische ,superioritt auch praktisch zur ,geltung zu bringen 444 ,die ,jungfrau vertraut ihre unberhrten ,reize meist lieber den bewhrten ,hnden des ausgekneipten ,wstlings an1 der lange das ,reifeexamen der ars amandi abgelegt hat1 als den zitternden ,fingern des erotischen ,analphabeten1 der das ,abc der ,liebe kaum zu stammeln vermag4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #ab4 7,s4 #cdb1 ,z4 #f47 ,das ,motto aus ,kant habe ich irgendwo citiert gefunden1 kann mich aber nicht entsinnen1 wo1 noch war es mir mglich1 in ,kantens ,schriften selbst es zu entdecken4 ,in den ,fragmenten aus dem ,nachla 7,bd4 ,,viii1 ,s4 #ccj1 ed4 ,kirchmann7 heit es3 ,wenn man bedenkt1 da ,mann und ,frau ein moralisches ,ganze ausmachen1 so mu man ihnen nicht einerlei ,eigenschaften beilegen1 sondern der einen solche ,eigenschaften1 die dem anderen fehlen -- brigens eine ,ansicht1 durch die leicht die ,wahrheit umgekehrt erscheinen knnte3 der ,mann hat alle ,eigenschaften der ,frau in sich1 zumindest als ,mglichkeiten2 dagegen ist die ,frau rmer als der ,mann1 weil nur ein ,teil desselben4 7,vgl4 den ,schlu dieses ,kapitels47 7,s4 #cdc1 ,z4 #ag47 ,paul ,julius ,moebius1 ber den physiologischen ,schwachsinn des ,weibes1 #e4 ,aufl41 ,halle #aijc4 ber einige ,unterschiede der ,geschlechter1 in3 ,stachyologie1 ,weitere vermischte ,aufstze1 ,leipzig #aija1 ,s4 #abe-ach4 7,s4 #cej1 ,z4 #ac47 ,man bertreibt oft die ,strke des ,verlangens nach dem ,kinde bei der ,frau4 ,ed4 v4 ,hartmann 7,phnomenologie des sittlichen ,bewutseins1 #ahgi1 ,s4 #fic7 bemerkt zum ,teil mit ,recht3 ,der ,instinkt nach dem ,besitz von ,kindern ist bei jungen ,frauen und ,mdchen keineswegs so allgemein und entschieden ausgeprgt1 als man gemeinhin annimmt1 und als die ,mdchen selbst dies erheucheln1 um dadurch die ,mnner anzuziehen2 erst in reiferen ,jahren pflegen kinderlose ,frauen ihren ,zustand als schmerzliche ,entbehrung im ,vergleich zu ihren kinderbesitzenden ,altersgenossinnen zu fhlen 4444 ,meist geschieht es mehr1 um den ,mann zufrieden zu stellen1 als um ihrer selbst willen1 wenn junge ,frauen sich ,kinder wnschen2 der ,mutterinstinkt erwacht erst1 wenn der hilfefordernde junge ,weltbrger wirklich da ist4 ,man sieht brigens1 wie notwendig sowohl in dieser ,frage als den ewig wiederholten ,behauptungen der ,gynkologen gegenber 7fr welche das ,weib theoretisch immer nur eine ,brutanstalt ist7 die im #aj4 ,kapitel durchgefhrte ,zweiteilung ist4 7,s4 #cec1 ,z4 #b47 ,das ,weib ist's1 das ein ,herz sucht1 nicht ,genu4 ,das ,weib ist keusch in seinem tiefsten ,wesen1 ,und was die ,scham ist1 wei doch nur ein ,weib4 ,hamerling1 ,ahasver in ,rom1 ,,ii4 ,gesang3 ,werke1 ,volksausgabe ,hamburg1 ,bd4 ,i1 p4 #eh4 7,s4 #cee1 ,z4 #f f47 ,herbert ,spencer1 ,die ,prinzipien der ,ethik1 ,bd4 ,i1 ,stuttgart #ahid1 ,s4 #cda f4 7,s4 #cee1 ,z4 #af v4 u4 f47 ,ellis1 ,mann und ,weib1 ,s4 #bhh uert die interessante ,vermutung1 da auch die ,erscheinung der ,mimicry mit der ,suggestibilitt in einem ,zusammenhange stehe4 ,mit der ,darstellung im ,texte wrde das vielleicht sich besser reimen als irgend eine andere ,deutung jenes ,phnomenes4 7,s4 #cef1 ,z4 #e v4 u4 ff47 ,wolfram von ,eschenbach1 ,parzival1 bersetzt von ,karl ,pannier 7,leipzig1 ,universalbibliothek71 ,buch ,,iv1 ,vers #fih ff4 7,s4 #ceg1 ,z4 #ai v4 u4 ff47 ,sehr vereinzelt ist unter den ,psychiatern eine ,stimme1 wie die ,konrad ,riegers1 ,professors in ,wrzburg3 ,was ich erstrebe ist die ,autonomie der ,psychiatrie und ,psychologie4 ,sie sollen beide frei sein von einer ,anatomie1 die sie nichts angeht2 von einer ,chemie1 die sie nichts angeht4 ,eine psychologische ,erscheinung ist etwas ebenso ,originales wie eine chemische und anatomische4 ,sie hat keine ,sttzen ntig1 an die angelehnt werden mte4 7,die ,kastration in rechtlicher1 sozialer und vitaler ,hinsicht1 ,jena #aijj1 ,s4 #ca47 7,s4 #ceg1 ,z4 #a v4 u4 f47 ,pierre ,janet1 ,l'tat mental des ,hystriques1 ,paris #ahid2 ,l',automatisme psychologique1 ,essai de ,psychologie exprimentale sur les formes infrieures de l'activit humaine1 #c4 d41 ,paris #ahih2 ,f4 ,raymond et ,pierre ,janet1 ,nvroses et ,ides fixes1 ,paris #ahih4 -- ,oskar ,vogt3 in den zu ,s4 #cgb1 ,z4 #ac v4 u4 citierten ,aufstzen4 -- ,jos4 ,breuer und ,sigm4 ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 ,leipzig und ,wien #ahie4 7,s4 #ceh1 ,z4 #i47 ,sigmund ,freud1 ,zur tiologie der ,hysterie1 ,wiener klinische ,rundschau1 ,x1 ,s4 #cgi ff4 7#ahif1 ,nr4 #bb-bf74 ,die ,sexualitt in der tiologie der ,neurosen1 ibid4 ,,xii1 #ahih1 ,nr4 #b-g4 7,s4 #ceh1 ,z4 #ac v4 u47 ,fremdkrper nach ,breuer und ,freud4 ,studien ber ,hysterie1 ,s4 #d4 7,s4 #ceh1 ,z4 #h v4 u47 ,hier gedenkt man vielleicht der vollendetsten ,frauengestalt ,zolas1 der ,franoise aus dem ,romane ,la ,terre1 und ihres ,verhaltens gegen den von ihr bis zum ,schlusse ganz unbewut begehrten und stets zurckgewiesenen ,buteau4 7,s4 #cei1 ,z4 #a ff47 ,unter den hysterischen ,mnnern sind wohl viele sexuelle ,zwischenformen4 ,eine ,bemerkung ,charcots weist darauf hin 7,neue ,vorlesungen ber die ,krankheiten des ,nervensystems1 insbesondere ber ,hysterie1 bersetzt von ,sigmund ,freud1 ,leipzig und ,wien #ahhf1 ,s4 #gj73 ,beim ,manne sieht man nicht selten einen ,hoden1 besonders wenn er ,sitz einer ,lage- oder ,entwicklungsanomalie ist1 in eine hysterogene ,zone einbezogen4 ,vgl4 ,s4 #gd ber einen hysterischen ,knaben von weibischer ,erscheinung4 ,eine ,stelle1 die ich in demselben ,buche gelesen zu haben mich bestimmt entsinne1 aber spter nicht mehr aufzufinden vermochte1 gibt an1 da der ,hode besonders dann eine hysterogene ,zone bilde1 wenn er im ,leistenkanal zurckgeblieben sei4 ,beim ,weibe aber sind die hysterogenen ,punkte auch lauter sexuell besonders stark hervorgehobene 7,der ,ilial-1 ,mammar-1 ,inguinalpunkt1 die ,ovarie1 vgl4 ,ziehens ,artikel ,hysterie in ,eulenburgs ,realenzyklopdie74 ,der ,hode1 welcher den ,descensus nicht vollzogen hat1 ist eine ,keimdrse von stark weiblicher ,sexualcharakteristik 7nach ,teil ,i1 ,kap4 #b72 er steht einem ,ovarium nahe und kann auch dessen ,eigenschaften bernehmen1 also hysterogen werden4 -- ,ich habe einmal in einer ,vorlesung einen ,psychiater die ,unrichtigkeit der ,lehre von der ,weiblichkeit der ,hysterie an einem ,knaben demonstrieren sehen1 dessen ,testikel ihrer besonderen ,kleinheit wegen ihm selbst aufgefallen waren4 ,nach ,briquet 7citiert bei ,charcot a4 a4 ,o41 ,s4 #gh7 kommen #bj hysterische ,frauen auf einen hysterischen ,mann4 ,im brigen hat auch der mnnlichste ,mann1 vielleicht gerade er am strksten1 die ,mglichkeit des ,weibes in sich4 ,hebbel1 ,ibsen1 ,zola -- die drei grten ,kenner des ,weibes im #ai4 ,jahrhundert -- sind extrem mnnliche ,knstler1 der letztere so sehr1 da seine ,romane trotz ihrem oft so sexuellen ,gehalte bei den ,frauen auffallend wenig in ,gunst stehen 444 ,je mehr ,mann einer ist1 desto mehr vom ,weibe hat er in sich berwunden1 und es ist vielleicht der mnnlichste ,mann insofern zugleich der weiblichste4 ,hiemit ist die ,seite #ajh aufgeworfene ,frage wohl am richtigsten beantwortet4 7,s4 #cei1 ,z4 #ba v4 u4 ff47 ,pierre ,janet kommt meiner ,auffassung von der passiven bernahme der ,anschauungsweise des ,mannes einmal ziemlich nahe4 ,nvroses et ,ides fixes ,i1 #dge f43 444 ,on a vu que le travail du directeur pendant les sances 444 a t un travail de synthse2 il a organis des rsolutions1 des croyances1 des motions1 il a aid le sujet rattacher sa personnalit des images et des sensations4 ,bien plus il a chafaud tout ce systme de penses autour d'un centre spcial qui est le souvenir et l'image de sa personne4 ,le sujet a emport dans son esprit et dans son cerveau une synthse nouvelle1 passablement artificielle et trs fragile1 sur laquelle l'motion a facilement exerc sa puissance dsorganisatrice1 p4 #dgg3 les phnomnes consistent toujours dans une affirmation et une volont c'est--dire une direction impose aux gens qui ne peuvent pas vouloir1 qui ne peuvent pas s'adapter1 qui vivent d'une manire insuffisante4 7,s4 #cei1 ,z4 #ab v4 u47 ,abulie3 ,vgl4 die ,beschreibung ,janets 7,un cas d'aboulie et d'ides fixes1 ,nvroses et ,ides fixes1 ,vol4 ,i1 p4 #a ff474 7,s4 #cfj1 ,z4 #h f47 ,von der auerordentlichen ,leichtglubigkeit der ,hysterikerinnen spricht ,pierre ,janet1 ,l',automatisme ,psychologique1 ,essai de psychologie exprimentale sur les formes infrieures de l'activit humaine1 #c4 d4 ,paris #ahii1 p4 #bjg f4 ,ferner pag4 #baj3 ,ces personnes1 en apparence spontanes et entreprenantes1 sont de la plus trange docilit quand on sait de quelle manire il faut les diriger4 ,de mme que l'on peut changer un rve par quelques mots adresss au dormeur1 de mme on peut modifier les actes et toutes la conduite d'un individu faible par un mot1 une allusion1 un signe lger auquel il obit aveuglment tandis qu'il rsisterait avec fureur si on avait l'air de lui commander4 ,briquet1 ,trait clinique et thrapeutique de l'hystrie1 ,paris #ahei1 p4 #ih3 ,toutes les hystriques que j'ai observes taient extrmement impressionables4 ,toutes1 ds leur enfance1 taient trs craintives2 elles avaient une peur extrme d'tre grondes1 et quand il leur arrivait de l'tre1 elles touffaient1 sanglotaient1 fuyaient au loin ou se trouvaient mal4 7,vgl4 im ,texte weiter unten ber die hysterische ,konstitution47 ,wie hiegegen der ,eigensinn der ,hysterischen alles eher denn einen ,einwand bildet1 das geht hervor aus der glnzenden ,bemerkung von ,lipps 7,suggestion und ,hypnose1 ,s4 #dhc1 ,sitzungsberichte der philosophisch-philologischen und der historischen ,klasse der ,akademie der ,wissenschaften zu ,mnchen1 #ahig1 ,bd4 ,,ii73 44444 blinder ,eigensinn ist im ,prinzip dasselbe wie blinder ,gehorsam 444441 es kann nicht verwundern1 wenn 44444 beim suggestibeln 44444 ,beides angetroffen wird4 ,der grte ,grad der ,suggestibilitt 44444 bedingt die ,willensautomatie4 ,hier wirkt ausschlielich oder bermchtig der im ,befehl eingeschlossene ,willensantrieb4 ,ein geringerer ,grad der ,suggestibilitt dagegen kann neben der ,willensautomatie das blinde ,zuwiderhandeln gegen den ,befehl erzeugen4 7,s4 #cfj1 ,z4 #af-ba47 ,auch ,freuds ,deckerinnerungen1 7,monatsschrift fr ,psychiatrie und ,neurologie1 ,,vi1 #ahii71 gehren hieher4 ,es sind das die ,reaktionen des ,schein-,ich auf diejenigen ,ereignisse1 auf welche es anders antwortet als die eigentliche ,natur4 7,s4 #cfj1 ,z4 #ac v4 u4 f47 ,z4 ,b4 ,th4 ,gomperz1 ,griechische ,denker1 ,leipzig #aijb1 ,,ii1 #cec3 ,erst unsere ,zeit hat 44444 der vermeintlichen ,einfachheit der ,seele ,tatsachen des doppelten ,bewutseins und verwandte ,vorgnge gegenbergestellt4 7,s4 #cfj1 ,z4 #e v4 u47 ,vgl4 auch ,s4 #bgg1 ,z4 #a ff4 und die ,anmerkung hiezu4 7,s4 #cfa1 ,z4 #ad47 ,anorexie1 ,mangel an ,streben1 hat man das zeitweilige ,fehlen aller ,emotivitt1 den vlligen ,indifferentismus der ,hysterischen genannt3 dieser resultiert aus der ,unterdrckung der weiblichen ,triebe1 indem eben die einzige ,wertung hier aus dem ,bewutsein verdrngt ist1 deren die ,frauen fhig sind und die sonst ihr ,handeln bestimmt4 7,s4 #cfa1 ,z4 #ag47 ber den ,shock nerveux vgl4 ,oeuvres compltes de ,j4 ,m4 ,charcot1 ,leons sur les maladies du systme nerveux1 ,tome ,,iii1 ,paris #ahhg1 p4 #dec ff4 7,s4 #cfa1 ,z4 #bb47 ,gegenwille3 ,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 ,s4 #b4 7,s4 #cfa1 ,z4 #ad v4 u47 ber die ,abwehr3 ,freud1 ,neurologisches ,zentralblatt1 #ae4 ,mai #ahid1 ,s4 #cfd4 7,s4 #cfa1 ,z4 #d v4 u47 ,das schlimme ,ich3 ,ausdruck einer ,patientin ,breuers 7,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 ,s4 #cf74 7,s4 #cfb1 ,z4 #g47 ,der ,ausdruck ,konversion1 konvertieren ist eingefhrt worden von ,freud1 ,die ,abwehr-,neuropsychosen1 ,versuch einer psychologischen ,theorie der akquirierten ,hysterie1 vieler ,phobien und ,zwangsvorstellungen und gewisser halluzinatorischer ,psychosen1 ,neurologisches ,zentralblatt1 ,bd4 ,,xiii1 #a4 ,juni #ahid1 ,s4 #djb ff4 ,vgl4 auch ,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 ,s4 #gc1 #aje1 #abg1 #agg ff41 #aij1 #bfa4 ,er bedeutet3 ,umsetzung gewaltsam unterdrckter psychischer ,erregung in krperliche ,dauersymptome4 7,s4 #cfb1 ,z4 #aa47 ,vgl4 ,p4 ,j4 ,moebius1 ber den ,begriff der ,hysterie1 ,zentralblatt fr ,nervenheilkunde1 ,psychiatrie und gerichtliche ,psychopathologie1 ,,xi1 #ff-ga 7#a4 ,,ii4 #ahhh74 7,s4 #cfc1 ,z4 #i47 ,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 ,s4 #f4 7,s4 #cfc1 ,z4 #aa v4 u47 ,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 ,s4 #aj1 #bjc4 7,s4 #cfd1 ,z4 #c47 ,zur hysterischen ,heteronomie vgl4 z4 ,b4 ,pierre ,janet1 ,nvroses et ,ides fixes1 ,i1 #deh3 ,d444441 atteinte de folu du scrupule1 me demande si rellement elle est trs mchante1 si tout ce qu'elle fait est mal2 je lui certifie qu'il n'en est rien et elle s'en va contente4 7,s4 #cfd1 ,z4 #ba v4 u47 ,o4 ,binswanger1 ,artikel ,hypnotismus in ,eulenburgs ,realenzyklopdie der gesamten ,heilkunde1 #c4 ,aufl41 ,bd4 ,,xi1 ,s4 #bdb3 ,hysterische ,individuen geben die reichste ,ausbeute an hypnotischen ,erscheinungen4 7,s4 #cfe1 ,z4 #a ff47 ,da das ,verhltnis zwischen ,hypnotiseur und ,medium ein sehr sexuelles ist1 wird durch die merkwrdigen1 besonders von ,albert ,moll 7,der ,rapport in der ,hypnose1 ,untersuchungen ber den tierischen ,magnetismus1 ,schriften fr psychologische ,forschung1 ,heft ,,iii-,,iv1 ,leipzig #ahib7 studierten ,tatsachen des ,isolier-,rapportes bewiesen4 ,literatur bei ,janet1 ,nvroses et ,ides fixes1 ,vol4 ,i1 ,paris #ahih1 p4 #dbd1 vgl4 auch p4 #dbe3 ,si le sujet n'a t endormi qu'un trs petit nombre de fois des intervalles loigns 444 il se rveillera de l'hypnose dans un tat presque normal et ne conservera de son hypnotiseur aucune proccupation particulire 444 ,au contraire1 si1 pour un motif quelconque 444 les sances de somnambulisme sont rapproches1 il est facile de remarquer que l'attitude du sujet vis--vis de l'hypnotiseur ne tarde pas se modifier4 ,deux faits sont surtout apparents3 le sujet1 qui d'abord avait quelque crainte ou quelque rpugnance pour le somnambulisme1 recherche maintenant les sances avec un dsir passion2 en outre1 surtout un certain moment1 il parle beaucoup de son hypnotiseur et s'en proccupe d'une faon videmment excessive4 ,also wirkt die ,hypnose ganz wie der ,koitus auf das ,weib1 es findet um so mehr ,geschmack daran1 je fter sie wiederholt wird4 ,vgl4 p4 #dbg f4 ber die passion somnambulique3 ,les malades 444 se souviennent du bien-tre que leur a caus le somnambulisme prcdent et ils n'ont plus qu'une seule pense1 c'est d'tre endormis de nouveau4 ,quelques malades voudraient tre hypnotiss par n'importe qui1 mais le plus souvent il n'en est pas ainsi1 c'est leur hypnotiseur1 celui qui les a dj endormis frquemment1 qu'ils rclament avec une impatience croissante4 p4 #ddg ber die ,eifersucht der ,medien3 444 beaucoup de magntiseurs ont bien dcrit la souffrance qu'prouve une somnambule quand elle apprend que son directeur endort de la mme manire une autre personne4 ,ferner p4 #dea3 ,si ,qe41 mme seule1 laisse sa main griffonner sur le papier1 elle voit avec tonnement qu'elle a sans cesse crit mon nom ou quelque recommandation que je lui ai faite4 ,si je la laisse regarder une boule de verre en vitant de lui rien suggrer1 elle ne tarde pas voir ma figure dans cette boule4 ,janet selbst bespricht die ,frage1 ob die hypnotischen ,phnomene sexuelle seien1 ,s4 #def f41 verneint sie aber aus ganz unstichhltigen ,grnden1 z4 ,b4 weil die ,hypnotisierte oft vor dem ,magnetiseur ,angst habe1 oder ihm mtterliche ,gefhle entgegenbringe2 aber es ist klar1 da die ,angst der ,frauen vor dem ,manne nur die ,verschleierung eines erwartungsvollen ,begehrens1 und das mtterliche ,verhltnis eben auch ein geschlechtliches ist4 ,moll selbst sagt ,s4 #aca3 ,eine gewisse ,verwandtschaft der geschlechtlichen ,liebe mit dem suggestiven ,rapport kann brigens fr einzelne ,flle nicht geleugnet werden4 ,freud bei ,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 ,s4 #dd3 ,so macht sich jedesmal schon whrend der ,massage mein ,einflu geltend1 sie wird ruhiger und klarer und findet auch ohne hypnotisches ,befragen die ,grnde ihrer jedesmaligen ,verstimmung u4 s4 f4 ,so wie die sexuellen ,bande1 welche eine ,frau an einen ,mann knpfen1 gelockert werden durch jede ,schwche1 jede ,lge des letzteren1 so vermag auch der ,einflu einer ,suggestion gebrochen zu werden1 sobald der ,wille des ,suggestors sich als gegenstzlich zu dem herausgestellt hat1 was speziell von ihm erwartet wurde4 ,einen solchen ,fall teilt ,freud mit 7,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 ,s4 #fd f473 ,die ,mutter 444 gelangte auf einem ,gedankenwege1 dem ich nicht nachgesprt habe1 zum ,schlu1 da wir beide1 ,dr4 ,n444 und ich1 ,schuld an der ,erkrankung des ,kindes trgen1 weil wir ihr das schwere ,leiden der ,kleinen als leicht dargestellt1 hob gewissermaen durch einen ,willensakt die ,wirkung meiner ,behandlung auf und verfiel alsbald wieder in dieselben ,zustnde1 von denen ich sie befreit hatte4 ,das ,verhltnis zwischen ,medium und ,hypnotiseur ist eben stets und unabnderlich1 zumindest auf der ,seite des ersteren1 ein sexuelles oder einem sexuellen ganz analog4 7,s4 #cfe1 ,z4 #i47 ,breuer bei ,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 ,s4 #f-g4 7,s4 #cfe1 ,z4 #b v4 u47 ,umwandlung des hysterischen ,anfalls in ,somnambulismus3 ,pierre ,janet1 ,nvroses et ,ides fixes1 ,vol4 ,i1 ,paris #ahih1 p4 #afj f4 7,s4 #cff1 ,z4 #i-ab47 ,es ist wohl beraus gewagt und sagt mir1 als zu grob1 selbst wenig zu1 auch die etwaigen ,heilerfolge der ,ovariotomie hysterischer ,erkrankung gegenber1 von denen so hufig berichtet wird1 im ,sinne meiner ,theorie zu interpretieren4 ,dennoch fgen sich die zahlreichen bezglichen ,angaben1 wenn auf sie nur ,verla ist1 leicht in die ,gesamtanschauung4 ,die ,geschlechtlichkeit nmlich1 welche der ,imprgnation mit dem gegengeschlechtlichen ,willen entgegensteht1 wird durch jene ,operation radikal aufgehoben oder ungemein vermindert 7vgl4 ,teil ,i1 ,kap4 #b71 und so entfllt der ,anla zum ,konflikte4 7,s4 #cfg1 ,z4 #a ff47 ,f4 ,raymond et ,pierre ,janet1 ,nvroses et ,ides fixes1 ,vol4 ,,ii1 ,paris #ahih1 p4 #cac3 ,la malade entre l'hpital 444 nouvelle motion en voyant une femme qui tombe par terre3 cette motion bouleverse l'quilibre nerveux1 lui rend tout coup la parole et transforme l'hmiplgie gauche en paraplgie complte4 ,ces transformations1 ces quivalences sont bien connues dans l'hystrie2 ce n'est pas une raison pour que nous ne dclarions pas qu'elles sont notre avis trs tonnantes et probablement trs instructives sur le mcanisme du systme nerveux central4 7,s4 #cfg1 ,z4 #b v4 u4 f47 ,hiemit stimmen alle ,angaben ber den ,charakter der ,hysterischen gut berein4 ,z4 ,b4 bemerkt ,sollier1 ,gense et ,nature de l',hystrie1 ,paris #ahig1 ,vol4 ,i1 p4 #dfj3 ,elles les hystriques sentent instinctivement qu'elles ont besoin d'tre diriges1 commandes1 et c'est pour cette raison qu'elles s'attachent de prfrence ceux qui leur imposent1 chez qui elles sentent une volont trs-forte4 ,er citiert die uerung einer seiner ,patientinnen3 ,,ii faut que je sois en sous-ordre2 444 je sais bien faire ce qu'on me commande1 mais je ne serais pas capable de faire les choses toute seule1 et encore moins de commander d'autres4 7,s4 #cfh1 ,z4 #aj47 ,man knnte vielleicht glauben1 da die ,mutter das hysterische ,weib sei3 dies war eine ,zeitlang meine ,anschauung1 da ich die ,mutter fr weniger sinnlich hielt und die ,hysterie aus einem ,konflikte zwischen dem blo nach dem ,kinde gehenden ,wunsche des ,einzelwesens und dem ,widerstreben gegen das1 diesen ,zweck zu erreichen1 erforderliche ,mittel1 also aus einem im ,unbewuten erfolgenden ,zusammensto von ,individual- und ,gattungswillen in einem einzigen ,individuum mir zu erklren suchte4 ,nach ,briquet sind aber ,prostituierte sehr hufig hysterisch4 ,es besteht hierin kein ,unterschied zwischen ,mutter und ,dirne4 ,denn ebenso knnen ,hysterikerinnen auch ,mtter sein3 die ,lonie1 an der ,pierre ,janet so viele ,erfahrungen gesammelt hat1 betrachtete ihn1 der ihr ,magnetiseur war1 als ihren ,sohn 7,nvroses et ,ides fixes1 ,vol4 ,i1 p4 #ddg74 ,ich habe seither reichlich ,gelegenheit gefunden1 selbst wahrzunehmen1 da ,mtter und ,prostituierte unterschiedslos hysterisch sind4 7,s4 #cgj1 ,z4 #ac47 ,paul ,sollier1 ,gense et ,nature de l',hystrie1 ,recherches cliniques et exprimentales de ,psycho-,physiologie ,paris #ahig1 ,vol4 ,i1 p4 #baa3 44444 ,l'ansthsie est bien plus frquente chez les hystriques que l'hypersthsie1 et par suite la frigidit est l'tat le plus habituel 44444 ,il est aussi une consquence de l'ansthsie des organes sexuels chez l'hystrique qu'il est bon de signaler et que j'ai t mme de constater3 c'est l'absence de sensation des mouvements du foetus pendant la grossesse4 ,quoique ceux-ci soient faciles dmontrer par la palpation1 ce phnomne peut cependant donner dans certains cas des craintes non justifies sur la sant du foetus2 ou pousser certaines femmes rclamer une intervention en niant nergiquement qu'elles sont enceintes4 ,zum zehnten ,kapitel 7,s4 #bia7 wrde das wohl stimmen3 die ,verleugnung der ,sexualitt mu auch eine ,verleugnung des ,kindes mit sich fhren4 ,vgl4 ferner bei ,sollier noch ,vol4 ,i1 pag4 #deh3 ,chez celles-ci les grandes hystriques il y a de l'ansthsie gnitale comme de tous les organes1 et elles sont ordinairement compltement frigides 44444 ,certaines hystriques prennent l'horreur des rapports conjugaux qui leur sont ou absolument indiffrents quand elles sont ansthsiques1 ou dsagrables quand elles ne le sont pas tout--fait4 7,s4 #cgj1 ,z4 #ag47 ,oskar ,vogt1 ,normalpsychologische ,einleitung in die ,psychopathologie der ,hysterie1 ,zeitschrift fr ,hypnotismus1 ,bd4 ,,viii1 #ahii1 ,s4 #bae3 ,ich gebe ,a4 einerseits die ,suggestion1 da bei jeder ,berhrung des rechten ,armes in ihm die ,vorstellung einer roten ,farbe auftauchen solle1 und anderseits mache ich den rechten ,arm ansthetisch4 ,berhre ich jetzt den ,arm1 so empfindet ,a4 nicht die ,berhrung trotz darauf eingestellter ,aufmerksamkeit1 aber bei jeder meiner nicht von ,a4 empfundenen ,berhrungen tritt doch die ,vorstellung der roten ,farbe in ,a4 auf4 7,s4 #cgb1 ,z4 #c47 ,guy de ,maupassant1 ,bel-,ami1 ,paris1 ,s4 #chi f4 7,s4 #cgb1 ,z4 #d-h47 ,von einem solchen sehr lehrreichen ,fall von ,imprgnation durch gnzlich von auen gekommene ,vorstellungen erzhlt ,freud bei ,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 #ahie1 ,s4 #bdb f4 ,eine ,dame phantasiert da in den ,symbolen der ,theosophen1 in deren ,gesellschaft sie eingetreten ist4 ,auf ,freuds ,frage1 seit wann sie sich ,vorwrfe mache und mit sich unzufrieden sei1 antwortet sie1 seitdem sie ,mitglied des ,vereines geworden sei und die von ihm herausgegebenen ,schriften lese4 ,suggestibel sind ,frauen wie ,kinder eben auch durch ,bcher4 7,s4 #cgb1 ,z4 #ac47 ,der ,ausdruck ,schutzheilige etc4 stammt von ,breuer 7,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie1 ,s4 #bjd74 ,einiges ,interessante in einem freilich tendenzis antireligisen ,schriftchen des ,dr4 ,rouby1 ,l',hystrie de ,sainte ,thrse 7,bibliothque diabolique71 ,paris1 ,alcan1 #aijb1 p4 #aa f41 #af f41 #bj f41 #ci f4 ,gilles de la ,tourette1 ,trait clinique et thrapeutique de l',hystrie d'aprs l'enseignement de la ,salptrire1 ,paris #ahia1 ,vol4 ,i1 p4 #bbc bemerkt3 ,il n'est pas douteux que sainte ,thrse 44444 ft atteinte de cardialgie hystrique1 ou mieux d'angine de poitrine de mme nature1 complexus qui s'accompagne souvent de troubles hypersthsiques de la rgion prcordiale4 ,hahn1 ,les phnomnes hystriques et les rvlations de ,sainte-,thrse1 ,revue des ,questions ,scientifiques1 ,vol4 ,,xiv et ,,xv1 ,bruxelles #ahhb4 ,charles ,binet-,sangl1 ,physio-,psychologie des ,religieuses1 ,archives d',anthropologie criminelle1 ,,xvii1 #aijb1 p4 #dec-dgg1 #eag-ede1 #fjg-fbc4 7,s4 #cgb1 ,z4 #ac v4 u4 f47 ,oskar ,vogt1 ,die direkte psychologische ,experimentalmethode in hypnotischen ,bewutseinszustnden1 ,zeitschrift fr ,hypnotismus ,v1 #ahig1 ,s4 #g-cj1 #ahj-bah4 7,vgl4 besonders ,s4 #aie ff43 ,die ,erfahrung lehrt1 da die ,exaktheit der ,selbstbeobachtung noch durch ,suggestionen gesteigert werden kann4 ,s4 #aii3 ,die ,selbstbeobachtung kann gehoben werden3 einmal durch spezialisierte ,intensittsverstrkungen oder ,hemmungen und dann durch ,einengung des ,wachseins und damit der ,aufmerksamkeit auf die am ,experiment beteiligten ,bewutseinselemente4 ,s4 #bah3 ,es kann sich im einzelnen ,menschen hohe ,suggestibilitt mit der ,fhigkeit einer kritischen ,selbstbeobachtung verbinden nmlich im ,zustande des vom ,hypnotiseur erzeugten partiellen systematischen ,wachseins47 ,zur ,methodik der tiologischen ,erforschung der ,hysterie1 ibid4 ,,viii1 #ahii1 ,s4 #fe ff41 besonders ,s4 #gj4 ,zur ,kritik der hypnogenetischen ,erforschung der ,hysterie1 ibid4 #cdb-cee4 ,freud als ,vorgnger3 ,breuer und ,freud1 ,studien ber ,hysterie ,s4 #acc ff4 7,s4 #cgh1 ,z4 #ac47 ,die ,bemerkung ber ,schopenhauer bedarf einer ,erluterung4 ,die ,verwechslung von ,trieb und ,wille ist vielleicht der folgenschwerste ,fehler des ,schopenhauerschen ,systemes4 ,so viel sie zur ,popularisierung seiner ,philosophie beigetragen hat1 um ebensoviel hat sie die ,tatsachen unzulssig vereinfacht4 ,aus ihr erklrt sich1 wie ,schopenhauer1 fr den das intelligible ,wesen des ,menschen mit ,recht ,wille ist1 dasselbe berall in der belebten ,natur und schlielich auch in der unbelebten als ,bewegung wiederfinden kann4 ,dadurch aber kommt notwendig ,konfusion in ,schopenhauers ,system4 ,er ist im tiefsten ,grunde dualistisch veranlagt1 und hat eine monistische ,metaphysik2 er wei1 da gerade das intelligible ,wesen des ,menschen ,wille ist und mu doch durch eine unglckliche ,psychologie1 welche ,willen und ,intellekt in einer sehr verfehlten ,weise sondert1 und nur den letzteren allein dem ,menschen zuteilt1 diesen von ,tier und ,pflanze unterscheiden2 er ist1 was man auch sagen mag1 zuletzt ,optimist1 als ,bejaher einer anderen ,seinsform1 ber die er nur aller positiven ,bestimmungen sich enthlt1 also eines anderen ,lebens3 und1 so paradox dies dem heutigen ,ohr klinge1 nur sein ,monismus gibt dem ,system die pessimistische ,wertung3 indem er den gleichen ,willen hier wie dort sieht1 ewiges und irdisches ,leben nicht scheidet1 und die einzige ,unsterblichkeit danach nur die des ,gattungswillens sein kann4 ,so offenbart sich die ,identifikation des hheren mit dem niederen ,willensbegriff -- welchen letzteren man stets als ,trieb bezeichnen sollte -- als das ,verhngnis seiner ganzen ,philosophie4 ,htte er die ,kantische ,moralphilosophie verstanden1 so htte er auch eingesehen1 was der ,unterschied zwischen ,wille und ,trieb ist3 der ,wille ist stets frei1 und nur der ,trieb unfrei4 ,es gibt gar keine ,frage nach der ,freiheit1 sondern nur eine nach der ,existenz des ,willens4 ,alle ,phnomene sind kausal bedingt2 einen ,willen kann darum die empirische ,psychologie1 die nur psychische ,phnomene anerkennt1 nicht brauchen und nicht zulassen4 ,denn aller ,wille ist seinem ,begriffe nach frei und von absoluter ,spontaneitt4 ,kant sagt 7,grundlegung zur ,metaphysik der ,sitten1 ,s4 #gg1 ,kirchmann73 ,die ,idee der ,freiheit mssen wir voraussetzen1 wenn wir uns ein ,wesen als vernnftig und mit ,bewutsein seiner ,kausalitt in ,ansehung der ,handlungen1 das ist mit einem ,willen begabt uns denken wollen1 und so finden wir1 da wir aus ebendemselben ,grunde jedem mit ,vernunft und ,willen begabten ,wesen diese ,eigenschaft1 sich unter der ,idee seiner ,freiheit zum ,handeln zu bestimmen1 beilegen mssen4 ,unfreiheit des ,willens gibt es1 wie man sieht1 auch fr ,kant gar nicht3 der ,wille kann gar nicht determiniert werden4 ,der ,mensch1 der will1 wirklich will1 will immer frei4 ,der ,mensch hat aber freilich nicht nur einen ,willen1 sondern auch ,triebe4 ,kant 7ibid4 ,s4 #gh73 ,dieses das moralische ,sollen ist eigentlich ein ,wollen1 das unter der ,bedingung fr jedes vernnftige ,wesen gilt1 wenn die ,vernunft bei ihm ohne ,hindernisse praktisch wre2 fr ,wesen1 die1 wie wir1 noch durch ,sinnlichkeit1 als ,triebfedern anderer ,art1 affiziert werden1 bei denen es nicht immer geschieht1 was die ,vernunft fr sich allein tun wrde1 heit jene ,notwendigkeit der ,handlung nur ein ,sollen1 und die subjektive ,notwendigkeit wird von der objektiven unterschieden4 ,aller ,wille ist ,wille zum ,wert1 und aller ,trieb ,trieb nach der ,lust2 es gibt keinen ,willen zur ,lust und auch keinen ,willen zur ,macht1 sondern nur ,gier und zhen ,hunger nach der ,herrschaft4 ,platon hat dies im ,gorgias wohl erkannt1 er ist aber nicht verstanden worden4 #dff ,d ,e3 1 1 1 1 4 ,und das des ,sokrates -- noch oft wird es wohl verloren gehen1 immer wieder werden all die seichten und verstndnislosen ,einwnde gegen diese gewisseste ,erkenntnis sich vernehmen lassen und die noch traurigeren ,versuche1 ,sokrates wegen dieses ,ausspruches gewissermaen zu entschuldigen 7so z4 ,b4 ,gomperz1 ,griechische ,denker1 ,eine ,geschichte der antiken ,philosophie1 ,leipzig #aijb1 ,s4 #ea ff47 unternommen werden4 ,um so fter mu er denn wiederholt werden4 ,die ,idee eines ganz freien ,wesens ist die ,idee ,gottes2 die ,idee eines aus ,freiheit und ,unfreiheit gemischten ,wesens ist die ,idee des ,menschen4 ,soweit der ,mensch frei ist1 das heit frei will1 soweit ist er ,gott4 ,und so ist die ,kantische ,ethik im tiefsten ,grunde mystisch und sagt nichts anderes als ,fechners ,glaubenssatz3 ,in ,gott ruht meine ,seele ,gott wirkt sie in sich aus2 ,sein ,wollen ist mein ,sollen4 7,die drei ,motive und ,grnde des ,glaubens1 ,leipzig #ahfc1 ,s4 #bef47 7,s4 #cgh1 ,z4 #b v4 u4 f47 ,vgl4 ,a4 ,p4 ,sinnett1 ,die esoterische ,lehre oder ,geheimbuddhismus1 #b4 ,aufl41 ,leipzig #ahii1 ,s4 #aec-agb4 7,s4 #cha1 ,z4 #ag47 ,es ist eines der schnsten ,worte ,goethes 7,maximen und ,reflexionen1 ,,iii73 ,die ,idee ist ewig und einzig2 da wir auch den ,plural brauchen1 ist nicht wohlgethan4 7,s4 #cha1 ,z4 #b v4 u47 ,ich finde nur in der kleinen1 aber interessanten ,schrift ,karl ,joels1 ,die ,frauen in der ,philosophie1 ,hamburg #ahif 7,sammlung gemeinverstndlicher wissenschaftlicher ,vortrge1 ,heft #bdf71 ,s4 #ei1 eine entfernt hnlich lautende ,bemerkung3 ,das ,weib ist intellektuell glcklicher1 aber unphilosophischer nach dem alten ,worte1 da die ,philosophie aus dem ,ringen und ,zweifel der ,seele geboren wird4 ,schopenhauers ,mutter war eine ,romanschriftstellerin und seine ,schwester eine ,blumenmalerin4 7,s4 #chc1 ,z4 #ae47 ,vgl4 ,taguet1 ,du suicide dans l'hystrie1 ,annales ,mdico-,psychologiques1 ,v4 ,srie1 ,vol4 #ag1 #ahgg1 p4 #cdf3 ,l'hystrique ment dans la mort comme elle ment dans toutes les circonstances de sa vie4 7,s4 #chd1 ,z4 #f v4 u47 ,lazar ,b4 ,hellenbach1 ,die ,vorurteile der ,menschheit1 ,bd4 ,,iii3 ,die ,vorurteile des gemeinen ,verstandes1 ,wien #ahhj1 ,s4 #ii4 7,s4 #chh1 ,z4 #e-aa47 ,wie innig ,geschlechtlichkeit und ,grenzaufhebung ,hand in ,hand gehen1 darber macht ,bachofen1 ,das ,mutterrecht1 ,s4 ,,xxiii1 eine ,andeutung4 ,der dionysische ,kult 4444 hat alle ,fesseln gelst1 alle ,unterschiede aufgehoben1 und dadurch1 da er den ,geist der ,vlker vorzugsweise auf die ,materie und die ,verschnerung des leiblichen ,daseins richtete1 das ,leben selbst wieder zu den ,gesetzen des ,stoffes zurckgefhrt4 ,dieser ,fortschritt der ,versinnlichung des ,daseins fllt berall mit der ,auflsung der politischen ,organisation und dem ,verfall des staatlichen ,lebens zusammen4 ,an der ,stelle reicher ,gliederung macht sich das ,gesetz der ,demokratie1 der ununterschiedenen ,masse1 und jene ,freiheit und ,gleichheit geltend1 welche das natrliche ,leben vor dem civil-geordneten auszeichnet und das der leiblich-stofflichen ,seite der menschlichen ,natur angehrt4 ,die ,alten sind sich ber diese ,verbindung vllig klar1 heben sie in den entscheidendsten ,aussprchen hervor 4444 ,die dionysische ,religion ist zu gleicher ,zeit die ,apotheose des aphroditischen ,genusses und die der allgemeinen ,brderlichkeit1 daher den dienenden ,stnden besonders lieb und von ,tyrannen1 den ,pisistratiden1 ,ptolemern1 ,caesar im ,interesse ihrer auf die demokratische ,entwicklung gegrndeten ,herrschaft vgl4 ,kapitel ,x1 ,s4 #cjb besonders begnstigt4 ,ausflu einer wesentlich weiblichen ,gesinnung1 so nennt ,bachofen a4 a4 ,o4 diese ,erscheinungen2 doch ist ihm keineswegs eine wirkliche ,einsicht in die tieferen ,grnde des ,phnomens gewhrt gewesen2 neben ,aussprchen wie diesem finden sich begeisterte ,hymnen auf die keusche ,natur des ,weibes auch bei ihm4 7,s4 #chi1 ,z4 #f47 ,klein-,eyolf1 #c4 ,akt 7,henrik ,ibsens smtliche ,werke1 herausgegeben von ,brandes1 ,elias1 ,schlenther4 ,berlin1 ,bd4 ,,ix1 ,s4 #gb74 7,s4 #chi1 ,z4 #ad47 ber die schwierige ,frage des ,verhltnisses des tman zum ,brahman vgl4 ,paul ,deussen1 ,das ,system des ,vednta etc41 ,leipzig #ahhc1 ,s4 #ej f4 7,s4 #cia1 ,z4 #a47 ,milne-,edwards1 ,introduction la ,zoologie gnrale1 ,i4 partie1 ,paris #ahea1 p4 #aeg4 ,ebenso ,rudolf ,leuckart1 ,artikel ,zeugung in ,wagners ,handwrterbuch der ,physiologie1 ,bd4 ,,iv1 ,braunschweig #ahec1 ,s4 #gdb f43 4444 ,in physiologischer ,beziehung erscheint diese ,verteilung der weiblichen und mnnlichen ,organe als eine ,arbeitsteilung4 ,wenig ,verstndnis fr das ,verhltnis des ,mnnlichen zum ,weiblichen verraten ,leuckarts abweisende ,worte 7a4 a4 ,o473 ,man hrt nicht selten die ,behauptung1 da mnnliche und weibliche ,individuen einer ,tierform nach ,ausstattung und ,ttigkeiten nicht blo unter sich verschieden1 sondern entgegengesetzt seien4 ,eine solche ,auffassung mssen wir jedoch auf das entschiedenste zurckweisen4 ,die ,lehre von dem ,gegensatze der ,geschlechter1 die zunchst aus gewissen unklaren und mystischen ,vorstellungen von der ,begattung und ,befruchtung hervorgegangen ist1 stammt aus einer ,zeit der naturhistorischen ,forschung1 in der man meinte1 mit den ,begriffen von ,polaritt1 polarem ,verhalten u4 s4 w4 das ,leben in allen seinen ,erscheinungen erklren zu knnen4 ,mnnliche und weibliche ,produkte1 ,organe1 ,individuen sollten sich hienach verhalten wie und -1 als ob die ,natur mit ,geschlecht und ,geschlechtsstoffen hantierte wie ein ,physiker mit ,elektrizitt und ,leydener ,flaschen6 ,eine unbefangene und vorurteilsfreie ,naturbetrachtung zeigt uns zwischen mnnlichen und weiblichen ,geschlechtsteilen keinen anderen ,gegensatz als berhaupt zwischen ,organen und ,organgruppen1 die sich in ihren ,leistungen gegenseitig untersttzen und ergnzen 4444 ,die physiologischen ,motive einer solchen ,arbeitsteilung sind im allgemeinen nicht schwer zu bezeichnen4 ,es sind im ,grunde dieselben1 die eine jede ,arbeitsteilung1 auch auf dem ,gebiete des praktischen ,lebens1 in unseren ,augen rechtfertigen4 ,es sind die ,vorteile1 welche damit verbunden sind1 vor allem ,ersparnis an ,kraft und ,zeit fr andere neue ,leistungen4 ,in dem ,dualismus des ,geschlechtes sehen wir nichts anderes als eine mechanische ,veranstaltung1 aus der gewisse ,vorteile hervorgehen4 ,diese ,auffassung des ,geschlechtsunterschiedes ist die am weitesten verbreitete4 ,daneben kommen noch die ,anschauungen von ,k4 ,w4 ,brooks 7,the law of ,heredity1 a study of the cause of variation and the origin of living organisms1 ,baltimore #ahhc7 und ,august ,weismann 7,die ,bedeutung der sexuellen ,fortpflanzung fr die ,selektionstheorie1 ,jena #ahhf7 in ,betracht1 welche die geschlechtliche ,fortpflanzung als das ,mittel ansehen1 dessen sich die ,natur bedient1 um ,variationen hervorzubringen 7so ,weismann1 ,aufstze ber ,vererbung1 ,jena #ahib1 ,s4 #cij72 schlielich noch die ,auffassungen von ,edouard van ,beneden 7,recherches sur la maturation de l'uf1 la fcondation et la division cellulaire1 ,gand #ahhc1 p4 #djd f471 ,viktor ,hensen 7,physiologie der ,zeugung1 in ,hermanns ,handbuch der ,physiologie1 ,bd4 ,,vi_/#b1 ,s4 #bcf f471 ,maupas 7,le rajeunissement karyogamique chez les ,cilis1 ,archives de ,zoologie exprimentale1 #b4 srie1 ,vol4 ,,vii1 #ahij7 und ,btschli 7ber die ersten ,entwicklungsvorgnge der ,eizelle1 ,zellteilung und ,konjugation der ,infusorien1 ,abhandlungen der ,senckenbergischen naturforsch4 ,gesellschaft1 ,x1 #ahgf71 welche allerdings mehr auf das ,wesen des ,befruchtungsprozesses sich beziehen3 in welchem diese ,forscher nmlich die ,absicht einer ,verjngung der ,individuen erblicken4 -- ,was ,wilhelm ,wundt1 ,system der ,philosophie1 #b4 ,aufl41 ,leipzig #ahig1 ,s4 #eba ff4 ber geschlechtliche und ungeschlechtliche ,zeugung sagt1 geht ber eine ,rezeption der herrschenden naturwissenschaftlichen ,anschauungen nicht hinaus4 7,s4 #cia1 ,z4 #af47 ,die diesbezgliche ,widerlegung der ,deszendenzlehre bei ,fechner1 ,einige ,ideen zur ,schpfungs- und ,entwicklungsgeschichte der ,organismen1 ,leipzig #ahgc1 ,s4 #ei ff4 7,s4 #cib1 ,z4 #af v4 u47 ,plato im ,timaeus1 p4 #ej ,b ,c3 1 1 4 ' 1 ' 1 4 ' 1 1 1 ' 4 #eb ,a ,b3 1 1 ' 1 1 1 ' u4 s4 w4 ,vgl4 ,j4 ,j4 ,bachofen1 ,das ,mutterrecht1 ,stuttgart #ahfa1 ,s4 #afd-afh4 7,s4 #cib1 ,z4 #aa v4 u4 f47 ,diese ,interpretation der als des ,raumes hat am ausfhrlichsten ,hermann ,siebeck zu begrnden gesucht 7,platos ,lehre von der ,materie1 ,untersuchungen zur ,philosophie der ,griechen1 #b4 ,aufl41 ,freiburg #ahhh1 ,s4 #di-ajf74 7,s4 #cic1 ,z4 #e47 ,plato1 ,timaeus1 #ej ,d3 1 ' 1 4 #di ,a3 2 1 1 4 ,vgl4 ,plutarch de ,is4 et ,osir4 #ef 7,moralia #cgc ,e ,f74 7,s4 #cic1 ,z4 #f47 ,aristoteles3 vgl4 zu ,s4 #bdj1 ,z4 #ai4 7,s4 #cic1 ,z4 #g v4 u47 ,kant1 ,metaphysische ,anfangsgrnde der ,naturwissenschaft1 ,zweites ,hauptstck1 ,erklrung #a-d4 7,s4 #cid1 ,z4 #f v4 o47 ,die ,ahnung dieser tieferen ,bedeutung des ,gegensatzes von ,mann und ,weib ist sehr alt 7vgl4 ,s4 #ac74 ,die ,pythagoreer haben nach ,aristoteles 7,metaphysik1 ,a #e1 #ihf a #bb-bf7 eine ,tafel der ,gegenstze aufgestellt1 in welcher sie 4444 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 4 7,s4 #cii1 ,z4 #ae47 ,hier mchte ich nicht unterlassen1 ,giordano ,brunos ,worte anzufhren 7,de gli eroici furori1 im einleitenden ,schreiben an ,sir ,philip ,sidney1 ,opere di ,giordano ,bruno ,nolano ed4 ,adolfo ,wagner1 ,vol4 ,,ii1 ,leipzig #ahcj1 p4 #bii f473 cosa veramente 4444 da basso1 bruto e sporco ingegno d' essersi fatto constantemente studioso1 et aver affisso un curioso pensiero circa o sopra la bellezza d' un corpo feminile4 ,che spettacolo1 o dio buono1 pi vile e ignobile pu presentarsi ad un occhio di terso sentimento1 che un uomo cogitabundo1 afflitto1 tormentato1 triste1 maninconioso1 per divenir or freddo1 or caldo1 or fervente1 or tremante1 or pallido1 or rosso1 or in mina di perplesso1 or in atto di risoluto1 un1 che spende il miglior intervallo di tempo e li pi scelti frutti di sua vita corrente destillando l' elixir del cervello con mettere in concetto1 scritto e sigillar in publici monumenti quelle continue torture1 que' gravi tormenti1 que' razionali discorsi1 que' faticosi pensieri1 e quelli amarissimi studi1 destinati sotto la tirannide d' una indegna1 imbecilla1 stolta e sozza sporcaria84444444444 444444444444444 ,ecco vergato in carte1 rinchiuso in libri1 messo avanti gli occhi1 e intonato a gli orecchi un rumore1 un strepito1 un fracasso d'insegne1 d'imprese1 di motti1 d'epistole1 di sonetti1 d'epigrammi1 di libri1 di prolissi scarfazzi1 di sudori estremi1 di vite consumate1 con strida1 ch'assordiscon gli astri1 lamenti1 che fanno ribombar gli antri infernali1 doglie1 che fanno stupefar l'anime viventi1 suspiri da far exinanire e compatir gli dei1 per quegli occhi1 per quelle guance1 per quel busto1 per quel bianco1 per quel vermiglio1 per quella lingua1 per quel labro1 quel crine1 quella veste1 quel manto1 quel guanto1 quella scarpetta1 quella pianella1 quella parsimonia1 quel risetto1 quel sdegnosetto1 quella vedova finestra1 quell'eclissato sole1 quel martello1 quel schifo1 quel puzzo1 quel sepolcro1 quel cesso1 quel mestruo1 quella carogna1 quella febre quartana1 quella estrema ingiuria e torto di natura1 che con una superficie1 un'ombra1 un fantasma1 un sogno1 un circeo incantesimo ordinato al servigio de la generazione1 ne inganna in specie di bellezza2 la quale insieme viene e passa1 nasce e muore1 fiorisce e marcisce3 et bella un pochettino a l'esterno1 che nel suo intrinseco1 vera e stabilmente contenuto un navilio1 una bottega1 una dogana1 un mercato di quante sporcarie1 tossichi e veneni abbia possuti produrre la nostra madrigna natura3 la quale1 dopo aver riscosso quel seme1 di cui la si serva1 ne viene sovente a pagar d'un lezzo1 d'un pentimento1 d'una tristizia1 d'una fiacchezza1 d'un dolor di capo1 d'una lassitudine1 d'altri e d'altri malanni1 che sono manifesti a tutto il mondo1 a fin che amaramente dolga1 dove soavemente proriva 44444444444444444 ,voglio che le donne siano cos onorate et amate1 come denno essere amate et onorate le donne3 per tal causa dico1 e per tanto1 per quanto si deve a quel poco1 a quel tempo e quella occasione1 se non hanno altra virt che naturale1 cio di quella bellezza1 di quel splendore1 di quel servigio1 senza il quale denno esser stimate pi vanamente nate al mondo1 che un morboso fungo1 qual con pregiudizio di miglior piante occupa la terra1 e pi noiosamente1 che qual si voglia napello1 o vipera1 che caccia il capo fuor di quella8444 u4 s4 w4 7,s4 #djj1 ,z4 #af v4 u47 ,das ,weib also ist der ,ausdruck des ,sndenfalles des ,menschen1 es ist die objektivierte ,sexualitt des ,mannes und nichts anderes als diese4 ,eva war nie im ,paradiese4 ,dagegen glaube ich mit dem ,mythus der ,genesis 7,i1 #b1 #bb7 und mit dem ,apostel ,paulus 7#a4 ,timoth4 #b1 #ac1 und besonders #a4 ,korinth4 #aa1 #h3 1 7 an die ,prioritt des ,mannes1 an die ,schpfung des ,weibes durch den ,mann1 an seine ,mittelbarkeit1 durch die seine ,seelenlosigkeit ermglicht ist4 ,gegen diese metaphysische ,posterioritt des ,weibes1 die eine ,posterioritt dem ,seins-,range nach ist und keine bestimmte zeitliche ,stelle hat1 sondern eine in jedem ,augenblick vollzogene ,schpfung des ,weibes durch den noch immer sexuellen ,mann1 sozusagen ein fortwhrendes ,ereignis bedeutet1 bildet es keinen ,einwand1 da bei wenig differenzierten ,lebewesen das mnnliche ,geschlecht noch fehlt1 und die ,funktionen1 die es auf hherer ,stufe ausbt1 entbehrlich scheinen4 ,da brigens hierin eine schroffe ,absage an alle deszendenz-theoretischen ,spekulationen liegt1 soweit diese auf die ,philosophie einer ,einflunahme sich vermessen1 dessen bin ich mir wohl bewut1 vermag aber die ,verantwortung fr diesen ,schritt verhltnismig leicht zu tragen4 ,philosophie ist nicht ,historie1 vielmehr ihr striktes ,gegenteil3 denn es gibt keine ,philosophie1 die nicht die ,zeit negierte1 keinen ,philosophen1 dem die ,zeit eine ,realitt wre wie die anderen ,dinge4 ,dagegen ist es sehr wohl begreiflich1 wie die ,anschauung von der ,ewigkeit der ,frau und der ,vergnglichkeit des ,mannes hat entstehen knnen4 ,das absolut ,formenlose scheint ebenso dauerhaft zu sein wie die reine geistige ,form1 diese dem ,dutzendmenschen ganz unvollziehbare ,vorstellung4 ,und ber die ,ewigkeit der ,mutter ist im #aj4 ,kapitel das ,ntigste bemerkt4 ,man vgl4 auch ,bachofen1 ,das ,mutterrecht ,s4 #ce3 ,das ,weib ist das ,gegebene1 der ,mann wird4 ,von ,anfang an ist die ,erde der mtterliche ,grundstoff4 ,aus ihrem ,mutterschoe geht alsdann die sichtbare ,schpfung hervor1 und erst in dieser zeigt sich ein doppeltes getrenntes ,geschlecht2 erst in ihr tritt die mnnliche ,bildung ans ,tageslicht1 ,weib und ,mann erscheinen also nicht gleichzeitig1 sind nicht gleich geordnet4 ,das ,weib geht voran1 der ,mann folgt2 das ,weib ist frher1 der ,mann steht zu ihr im ,sohnesverhltnis2 das ,weib ist das ,gegebene1 der ,mann das aus ihr erst ,gewordene4 ,er gehrt der sichtbaren1 aber stets wechselnden ,schpfung2 er kommt nur in sterblicher ,gestalt zum ,dasein4 ,von ,anfang an vorhanden1 gegeben1 unwandelbar ist nur das ,weib2 geworden1 und darum stetem ,untergang verfallen1 der ,mann4 ,auf dem ,gebiete des physischen ,lebens steht also das mnnliche ,prinzip an zweiter ,stelle1 es ist dem weiblichen untergeordnet4 ,s4 #cf3 ,in der ,pflanze1 die aus dem ,boden hervorbricht1 wird der ,erde ,muttereigenschaft anschaulich4 ,noch ist keine ,darstellung der ,mnnlichkeit vorhanden2 diese wird erst spter an dem ersten mnnlich gebildeten ,kinde erkannt4 ,der ,mann ist also nicht nur spter als das ,weib1 sondern dieses erscheint auch als die ,offenbarerin des groen ,mysteriums der ,lebenszeugung4 ,denn aller ,beobachtung entzieht sich der ,akt1 der im ,dunkel des ,erdschoes das ,leben weckt und dessen ,keim entfaltet2 was zuerst sichtbar wird1 ist das ,ereignis der ,geburt2 an diesem hat aber nur die ,mutter teil4 ,existenz und ,bildung der mnnlichen ,kraft wird erst durch die ,gestaltung des mnnlichen ,kindes geoffenbart2 durch eine solche ,geburt reveliert die ,mutter den ,menschen das1 was vor der ,geburt unbekannt war1 und dessen ,ttigkeit in ,finsternis begraben lag4 ,in unzhligen ,darstellungen der alten ,mythologie erscheint die mnnliche ,kraft als das geoffenbarte ,mysterium2 das ,weib dagegen als das von ,anfang an ,gegebene1 als der stoffliche ,urgrund1 als das ,materielle1 sinnlich ,wahrnehmbare1 das selbst keiner ,offenbarung bedarf1 vielmehr seinerseits durch die erste ,geburt ,existenz und ,gestalt der ,mnnlichkeit zur ,gewiheit bringt4 ,das nmlich1 welches vom ,weibe vertreten wird1 ist das vllig ,ungeformte1 ,strukturlose1 das ,amorphe1 die ,materie1 die keinen letzten ,teil mehr hat an der ,idee des ,lebens1 aber ebenso ewig und unsterblich zu sein scheint wie reine ,form1 schuldfreies hheres ,leben1 unverkrperter ,geist ewig ist4 ,das eine1 weil nichts an ihm gendert1 vom ,formlosen keine ,form zerstrt werden kann2 das zweite1 weil es sich nicht inkarniert1 weil es nicht endlich1 und darum nicht vernichtbar wird4 ,der ,begriff des ewigen ,lebens der ,religionen ist der ,begriff des absoluten1 metaphysischen ,seins 7der ,aseitt7 der ,philosophien4 7,s4 #djj1 ,z4 #ab v4 u47 ,dante ,inferno ,,xxxiv1 ,vers #gf f4 7,s4 #dja1 ,z4 #e f47 ,es hat ,anspruch auf das ernsteste ,nachdenken1 und verdient die tiefste ,ehrfurcht des ,hrers1 und nicht ,gelchter 7womit ihm heute wohl allenthalben geantwortet wrde71 wenn ,tertullian das ,weib so apostrophiert 7,de habitu muliebri liber1 ,opera rec4 ,j4 ,j4 ,semler1 ,halae #aggj1 ,vol4 ,,iii1 p4 #ce f473 ,tu es diaboli ianua1 tu es arboris illius resignatrix1 tu es divinae legis prima desertrix1 tu es1 quae eum suasisti1 quem diabolus aggredi non valuit4 ,tu imaginem dei1 hominem1 tam facile elisisti2 propter tuum meritum1 id est mortem1 etiam filius dei mori debuit2 et adornari tibi in mente est1 propter pelliceas tuas tunicas8 ,diese ,worte sind an die ,weiblichkeit als ,idee gerichtet2 die empirischen ,frauen wrden durch die ,zumessung einer solchen ,bedeutung sich stets nur angenehm gekitzelt fhlen2 die ,frauen sind sehr zufrieden mit dem antisexuellen ,manne1 und ratlos nur dem asexuellen gegenber4 7,s4 #dja1 ,z4 #ab47 ,wie sich durch seine ,sexualitt der ,mann dem ,weibe annhert1 geht aus der ,tatsache hervor1 da die ,erektion dem ,willen entzogen ist und durch ihn nicht aufgehoben werden kann1 gleichwie eine ,muskelkontraktion vom gesunden ,menschen auf ,befehl des ,willens rckgngig gemacht wird4 ,der ,zustand der wollstigen ,erregtheit beherrscht das ,weib ganz1 beim ,manne doch nur einen ,teil4 ,aber die ,wollust drfte die einzige ,empfindung sein1 welche im allgemeinen nicht durchaus verschieden ist bei den beiden ,geschlechtern2 die ,empfindung des ,koitus hat fr ,mann und ,frau eine gleiche ,qualitt4 ,der ,koitus wre sonst unmglich4 ,er ist der ,akt1 der zwei ,menschen am strksten einander angleicht4 ,nichts kann demnach irriger sein als die populre ,ansicht1 da ,mann und ,weib vor allem oder gar ausschlielich in ihrer ,sexualitt differieren1 wie ihr z4 ,b4 ,rousseau ,ausdruck gibt 7,emile1 ,livre ,v41 ,anfang73 ,en tout ce qui ne tient pas au sexe la femme est homme4 ,gerade die ,sexualitt ist das ,band zwischen ,mann und ,frau und wirkt auch stets ausgleichend zwischen beiden4 7,s4 #djb1 ,z4 #aj47 ,auch das spezifische ,mitleid des ,mannes mit der ,frau -- ihrer inneren ,leere und ,unselbstndigkeit1 ,haltlosigkeit und ,gehaltlosigkeit wegen -- weist1 wie alles ,mitleid1 auf eine ,schuld zurck4 7,s4 #djb1 ,z4 #i v4 u47 ,es sind hiemit scheinbar drei verschiedene ,erklrungen der ,kuppelei 7und somit ,herleitungen der ,weiblichkeit7 gegeben2 aber sie drcken1 wie man wohl sieht1 alle ein und dasselbe aus4 ,die sich ewig vergrernde ,schuld des hheren ,lebens ist die dem ,menschen ewig unerklrliche1 fr ihn wahrhaft letzte ,tatsache des ,abfalls jenes ,lebens zum niederen ,leben2 der pltzliche ,absturz des vllig ,schuldlosen in die ,schuld4 ,das niedere ,leben aber kulminiert in jenem ,akte1 durch das es neu erzeugt wird2 alle ,begnstigung des niederen ,lebens schliet darum notwendig ,kuppelei ein4 ,dieses selbe ,streben1 das irdische ,leben ,realitt gewinnen zu lassen1 ist dadurch bezeichnet1 da alle ,materie sich verfhrerisch der ,formung entgegendrngt2 oder wie dies ,plato tiefsinnig angedeutet hat3 durch die betrgerische ,zudringlichkeit der ,penia 7der ,armut1 des ,leeren1 des ,nichts7 an den trunkenen1 trumenden ,gott ,poros 7den ,reichen74 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #ac4 7,s4 #djd1 ,z4 #ac v4 u47 ber den mangelhaften ,bartwuchs der ,chinesen ,darwin1 ,abstammung des ,menschen1 bersetzt von ,haek1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #cci4 ,auch die ,stimme des ,mannes soll sich bei den verschiedenen ,menschenrassen nicht gleich sehr von der des ,weibes unterscheiden1 z4 ,b4 gerade bei ,chinesen und ,tataren1 die ,stimme des ,mannes nicht so sehr von der des ,weibes abweichen1 wie bei anderen ,rassen4 7,darwin1 ,die ,abstammung des ,menschen1 bersetzt von ,haek1 ,leipzig1 ,universalbibliothek1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #cdh1 nach ,sir ,duncan ,gibb1 ,journal of the ,anthropological ,society1 ,april #ahfi1 p4 ,,lvii und ,,lviii47 7,s4 #dje1 ,z4 #ad v4 u47 ,houston ,stewart ,chamberlain1 ,die ,grundlagen des #ai4 ,jahrhunderts1 ,i4 ,hlfte1 #d1 ,aufl41 ,mnchen #aijc1 ,s4 #cde ff4 7,s4 #djf1 ,z4 #a v4 u47 ,als hervorragendere ,philosemiten knnten nur der sehr berschtzte ,g4 ,e4 ,lessing1 und ,friedr4 ,nietzsche in ,betracht kommen1 der letztere aber wohl blo infolge eines ,oppositionsbedrfnisses gegen ,schopenhauer und ,wagner2 und der erstere hat den eigenen ,rang viel klarer erkannt und offener eingestanden als die ,geschichtsschreiber der deutschen ,literatur 7vgl4 ,hamburgische ,dramaturgie1 ,stck #aja f474 ,der schrfste ,antisemit unter allen ist wohl ,kant gewesen 7nach der ,anmerkung zum #dd seiner ,anthropologie in pragmatischer ,hinsicht74 ,vgl4 ber den ,consensus ingeniorum ,chamberlain1 ,die ,grundlagen des #ai4 ,jahrhunderts1 ,s4 #cce4 7,s4 #dac1 ,z4 #g v4 u4 f47 #a4 ,buch ,mosis1 ,kap4 #be1 #bd-cd2 #bg1 #a-de2 #cj1 #ca-dc4 7,s4 #dad1 ,z4 #d-i47 ,nach ,m4 ,friedlnder1 ,der ,antichrist in den vorchristlichen jdischen ,quellen1 ,gttingen #aija1 ,s4 #aah ff4 hat der ,antichrist schon im vorchristlichen ,judentum 7z4 ,b4 dem freilich sehr spt entstandenen ,buche ,deuteronomium7 eine ,rolle als ,beliar gespielt4 ,friedlnders ,auffassung gipfelt1 wie ich glaube 7von dem historischen ,materiale mu ich absehen71 darin1 da der ,antichrist erst da sein mute1 damit der ,christ komme1 ihn zu vernichten 7,s4 #aca74 ,damit wird jedoch dem ,bsen eine selbstndige ,existenz vor dem ,guten und also unabhngig von diesem zugesprochen2 das ,bse indes ist nur ,privation des ,guten 7,augustinus1 ,goethe74 ,nur der gute1 nicht der bse ,mensch frchtet das ,bse1 dem der ,verbrecher selbst dient4 ,das ,bse ist nur ein ,abfall vom ,guten1 und hat nur einen ,sinn in ,bezug auf dieses2 indes das ,gute an sich ist und keiner ,relation bedarf4 ,die wenigen ,elemente des vorchristlichen jdischen ,teufelsglaubens stammen nach den ,resultaten der ,forschung aus dem ,parsismus4 ,vgl4 ,w4 ,bousset1 ,die jdische ,apokalyptik1 ihre religionsgeschichtliche ,herkunft und ihre ,bedeutung fr das neue ,testament1 ,berlin #aijc1 ,s4 #ch-ea4 ,s4 #de3 ,der ,schlu drngt sich mit zwingender ,gewalt auf3 die jdische ,apokalyptik ist in dem ,neuen1 was sie in den ,hoffnungsglauben des ,judentums hineinbringt1 von ,seiten der eranischen ,religion bedingt und angeregt4 ,und ,s4 #dh3 ,nun lt sich doch behaupten1 da der ,dualismus spezifisch unisraelitisch ist4 ,die ,religion der ,propheten und des alten ,testamentes kennt den ,teufel nicht4 ,die ,gestalt des ,satans1 wie sie im ,erzhlungsstck des ,hiobbuches1 in der ,chronik1 bei ,sacharja auftritt1 hat mit der spteren des ,teufels1 wie sie im neutestamentlichen ,zeitalter herrscht1 uerst wenig1 nicht viel mehr als den ,namen gemeinsam4 ,und berdies sind smtliche hier genannten ,stcke -- auch das ,erzhlungsstck des ,hiobbuches -- recht spt4 ,der ,teufelsglaube1 die ,annahme eines organisierten dmonischen ,reiches widerspricht direkt dem ,geiste der ,frmmigkeit der ,propheten und ,psalmen1 ihrem starken und starren ,monotheismus4 ,hingegen ist in keiner anderen ,religion der ,dualismus so heimisch und wurzelt so tief wie in der eranischen ,religion4 ,auch von hier aus drngt sich der ,schlu der ,abhngigkeit der jdischen ,apokalyptik unmittelbar auf4 7,s4 #dae1 ,z4 #aj47 ,so nicht nur die ,argumente des ,tages1 sondern selbst ,schopenhauer 7,parerga und ,paralipomena1 ,bd4 ,,ii1 #acb73 ,das jdische ,volk lebt parasitisch auf den anderen ,vlkern und ihrem ,boden1 ist aber dabei nichtsdestoweniger von lebhaftestem ,patriotismus fr die eigene ,nation beseelt1 den es an den ,tag legt durch das festeste ,zusammenhalten1 wonach ,alle fr ,einen und ,einer fr ,alle stehen2 so da dieser ,patriotismus sine patria begeisterter wirkt1 als irgend ein anderer4 ,das ,vaterland des ,juden sind die brigen ,juden3 daher kmpft er fr sie1 wie pro ara et focis1 und keine ,gemeinschaft auf ,erden hlt so fest zusammen wie diese4 7,s4 #dah1 ,z4 #ah47 ,houston ,stewart ,chamberlain1 ,die ,grundlagen des neunzehnten ,jahrhunderts1 #d4 ,aufl41 ,mnchen #aijc1 ,s4 #adc1 ,anm4 #a4 -- ber die jdische ,diaspora der letzten vorchristlichen ,jahrhunderte vgl4 ferner ,m4 ,friedlnder1 ,der ,antichrist in den vorchristlichen jdischen ,quellen1 ,gttingen #aija1 ,s4 #ij f4 7,s4 #dbj1 ,z4 #aj47 ber den ,mangel an ,unsterblichkeitsglauben im alten ,testamente hat ,schopenhauer das ,treffendste und ,krftigste gesagt 7,parerga und ,paralipomena1 ,bd4 ,i1 ,s4 #aea f41 ed4 ,grisebach74 7,s4 #dbj1 ,z4 #ab47 ,schopenhauer1 ,neue ,paralipomena1 #cif 7,handschriftlicher ,nachla1 ,bd4 ,,iv1 herausgegeben von ,eduard ,grisebach1 ,s4 #bdd74 7,s4 #dbj1 ,z4 #ah f47 ,gustav ,theodor ,fechner1 ,die drei ,motive und ,grnde des ,glaubens1 ,leipzig #ahfc1 ,s4 #bed-bef4 ,auch in der ,tagesansicht gegenber der ,nachtansicht1 ,leipzig #ahgi1 ,s4 #fe-fh4 7,s4 #dbj1 ,z4 #h v4 u47 ,tertulliani ,apologeticus adversus gentes pro christianis1 cap4 #ag 7,opera1 ,vol4 ,v1 p4 #dg1 rec4 ,semler1 ,halae #aggc47 7,s4 #dbj1 ,z4 #f v4 u47 ,chamberlain a4 a4 ,o41 ,s4 #cia-djj4 7,s4 #dba1 ,z4 #ac47 ,schopenhauer hat das ,wesen des ,jdischen am sichersten herausgefhlt2 denn von ihm rhrt das ,wort her von den dem ,nationalcharakter der ,juden anhngenden1 bekannten ,fehlern1 worunter eine wundersame ,abwesenheit alles dessen1 was das ,wort verecundia ausdrckt1 der hervorstechendste1 wenngleich ein ,mangel ist1 der in der ,welt besser weiter hilft1 als vielleicht irgend eine positive ,eigenschaft 4444 7,parerga und ,paralipomena1 ,bd4 ,,ii1 #acb47 ,diesen ,mangel an verecundia will ich erst weiterhin berhren und in einen ,zusammenhang mit allem brigen jdischen ,wesen zu bringen versuchen 7,s4 #eia74 7,s4 #dbb1 ,z4 #ad v4 u47 ,aus ,versen ,keplers citiert nach ,johann ,karl ,friedrich ,zllner1 ber die ,natur der ,kometen1 ,beitrge zur ,geschichte und ,theorie der ,erkenntnis1 #b4 ,aufl41 ,leipzig #ahgb1 ,s4 #afd4 7,s4 #dbc1 ,z4 #a v4 u47 ,gustav ,theodor ,fechner1 ,ideen zur ,schpfungs- und ,entwicklungsgeschichte der ,organismen1 ,leipzig #ahgc4 ,wilhelm ,preyer1 ,naturwissenschaftliche ,tatsachen und ,probleme1 #ahhj1 ,,ii4 ,vortrag3 ,die ,hypothesen ber den ,ursprung des ,lebens 7,kosmozoen-,theorie74 7,s4 #dbe1 ,z4 #d47 ,was ,schopenhauer 7ber den ,willen in der ,natur1 ,werke1 ed4 ,grisebach1 ,,iii1 #ccg7 und ,chamberlain 7,grundlagen des #ai4 ,jahrhunderts1 #d4 ,aufl41 ,s4 #agj f47 ,spinoza hauptschlich zum ,vorwurf machen1 seine merkwrdigen sittlichen ,lehren1 das bildet in weit geringerem ,grade einen ,einwand gegen ihn und gegen das ,judentum1 und am wenigsten deutet es auf irgend eine ,immoralitt in ,spinoza selbst hin4 ,spinozas ethische ,lehre ist gerade darum so flach geworden1 weil er recht wenig ,verbrecherisches in sich zu berwinden hatte4 ,aus demselben ,grunde treffen auch ,aristoteles'1 ,fechners oder ,lotzes ethische ,theorien so wenig das eigentliche ,problem1 obwohl sie1 als ,arier1 von vornherein tiefer sind als der ,jude4 7,s4 #dbe1 ,z4 #ac47 ,ich glaube1 da auf einem ,miverstndnis1 auf einer ,verwechslung von ,wille und ,willkr beruht1 was ,chamberlain sagt 7a4 a4 ,o41 ,s4 #bdc f473 ,das liberum arbitrium ist entschieden eine semitische und in seiner vollen ,ausbildung speziell eine jdische ,vorstellung4 7,s4 #dbe1 ,z4 #ag47 ,wie ganz anders auch ,fechner1 den eine oberflchliche ,betrachtung in sehr groe ,nhe zu ,spinoza zu rcken versucht hat1 als welcher jenem an ,bedeutung und ,tiefe weit nachsteht6 ,vgl4 z4 ,b4 ,zend-,avesta1 ,,ii#b1 #aig3 ,der ,mensch1 aus dem der jenseitige ,geist kommt beim ,tode 44441 bleibt unter allen ,einwirkungen1 die ihm begegnen mgen1 ein ,individuelles4 7,s4 #dbg1 ,z4 #af f47 ,schopenhauer1 ,die ,welt als ,wille und ,vorstellung1 ,zweiter ,band1 erstes ,buch1 ,kapitel #h3 ,zur ,theorie des ,lcherlichen4 -- ,jean ,paul1 ,vorschule der sthetik1 #bf-ee4 7,s4 #dbi1 ,z4 #b f47 ,im fliegenden ,hollnder1 im ,lohengrin1 im ,parsifal ist das ,problem des ,judentums offen formuliert2 aber ,siegfried1 der dumme ,knab'1 ist nicht minder als ,parsifal1 der reine ,tor1 von ,wagner in einem ,gegensatze zu allem ,jdischen gedacht worden4 7,s4 #dcd1 ,z4 #aj-ab47 ,die ,selbstsetzung des ,ich bleibt der tiefste ,gedanke der ,fichteschen ,philosophie4 ,vgl4 ,grundlage der gesamten ,wissenschaftslehre1 ,smtliche ,werke herausgegeben von ,j4 ,h4 ,fichte1 ,i_/#a1 ,berlin #ahde1 ,s4 #ie f4 7vgl4 zu ,s4 #bje1 ,z4 #ah73 a7 ,durch den ,satz ,a ,a wird geurtheilt4 ,alles ,urtheilen aber ist laut des empirischen ,bewutseyns ein ,handeln des menschlichen ,geistes2 denn es hat alle ,bedingungen der ,handlung im empirischen ,selbstbewutseyn1 welche zum ,behuf der ,reflexion1 als bekannt und ausgemacht1 vorausgesetzt werden mssen4 b7 ,diesem ,handeln nun liegt etwas auf nichts hheres gegrndetes1 nemlich ,x ,ich bin1 zum ,grunde4 c7 ,demnach ist das schlechthin gesetzte und auf sich selbst gegrndete -- ,grund eines gewissen 7durch die ganze ,wissenschaftslehre wird sich ergeben1 alles7 ,handelns des menschlichen ,geistes1 mithin sein reiner ,charakter2 der reine ,charakter der ,thtigkeit an sich2 abgesehen von den besonderen empirischen ,bedingungen derselben4 ,also das ,setzen des ,ich durch sich selbst ist die reine ,thtigkeit desselben4 -- ,das ,ich setzt sich selbst1 und es ist1 vermge dieses bloen ,setzens durch sich selbst2 und umgekehrt1 das ,ich ist1 und es setzt sein ,seyn1 vermge seines bloen ,seyns4 -- ,es ist zugleich das ,handelnde und das ,produkt der ,handlung2 das ,thtige1 und das1 was durch die ,thtigkeit hervorgebracht wird2 ,handlung und ,that sind ,eins und ebendasselbe2 und daher ist das3 ,ich bin1 ,ausdruck einer ,thathandlung 44444 #h4 ,ist das ,ich nur1 insofern es sich setzt1 so ist es auch nur fr das setzende und setzt nur fr das seyende4 -- ,das ,ich ist fr das ,ich1 -- setzt es aber sich selbst1 schlechthin so wie es ist1 so setzt es sich nothwendig und ist nothwendig fr das ,ich4 ,ich bin nur fr ,mich2 aber fr mich bin ich nothwendig 7indem ich sage fr ,mich1 setze ich schon mein ,seyn74 #i4 ,sich selbst setzen und ,seyn sind1 vom ,ich gebraucht1 vllig gleich4 ,der ,satz3 ,ich bin1 weil ich mich selbst gesetzt habe1 kann demnach auch so ausgedrckt werden3 ,ich bin schlechthin1 weil ich bin4 ,ferner1 das sich setzende ,ich und das seyende ,ich sind vllig gleich1 ,ein und ebendasselbe4 ,das ,ich ist dasjenige1 als was es sich setzt2 und es setzt sich als dasjenige1 was es ist4 ,also3 ,ich bin schlechthin1 was ich bin4 #aj4 ,der unmittelbare ,ausdruck der jetzt entwickelten ,thathandlung wre folgende ,formel3 ,ich bin schlechthin1 das ist ich bin schlechthin1 weil ich bin1 und bin schlechthin1 was ich bin2 beides fr das ,ich4 ,denkt man sich die ,erzhlung von dieser ,thathandlung an die ,spitze einer ,wissenschaftslehre1 so mte sie etwa folgendermaen ausgedrckt werden3 ,das ,ich setzt ursprnglich sein eigenes ,seyn4 7,s4 #dcd1 ,z4 #ae f47 ,vgl4 ,h4 ,s4 ,chamberlain a4 a4 ,o41 ,s4 #cig f4 -- ,die ,dualitt von ,religion und ,glaube1 die ,chamberlain ,s4 #dje f4 behauptet1 drfte kaum haltbar sein4 7,s4 #dce1 ,z4 #f v4 u47 ,vgl4 ,h4 ,s4 ,chamberlain1 ,die ,grundlagen des ,,xix4 ,jahrhunderts1 #d4 ,aufl41 ,mnchen #aijc1 ,s4 #bdd1 #dja4 7,s4 #dcf1 ,z4 #b v4 u47 ,man sieht1 wie schwierig es ist1 das ,judentum zu definieren4 ,dem ,juden fehlt die ,hrte1 aber auch die ,sanftmut -- eher ist er zhe und weich2 er ist weder roh noch fein1 weder grob noch hflich4 ,er ist nicht ,knig1 nicht ,fhrer1 aber auch nicht ,lehnsmann1 nicht ,vasall4 ,was er nicht kennt1 ist ,erschtterung2 doch es mangelt ihm ebensosehr der ,gleichmut4 ,ihm ist nie etwas selbstverstndlich1 aber ebenso fremd ist ihm alles wahre ,staunen4 ,er hat nichts vom ,lohengrin1 aber beinahe noch weniger vom ,telramund 7der mit seiner ,ehre steht und fllt74 ,er ist lcherlich als ,korpsstudent2 und gibt doch keinen guten ,philister ab4 ,er ist nie schwerbltig1 aber auch nie vom ,herzen leichtsinnig4 ,weil er nichts glaubt1 flchtet er ins ,materielle2 nur daher stammt seine ,geldgier3 er sucht hier eine ,realitt und will durchs ,geschft von einem ,seienden berzeugt werden -- der einzige ,wert1 den er als tatschlich anerkennt1 wird so das verdiente ,geld4 ,aber dennoch ist er nicht einmal eigentlich ,geschftsmann3 denn das ,unreelle1 ,unsolide im ,gebaren des jdischen ,hndlers ist nur die konkrete ,erscheinung des der inneren ,identitt baren jdischen ,wesens auch auf diesem ,gebiete4 ,jdisch ist also eine ,kategorie und psychologisch nicht weiter zurckzufhren und zu bestimmen2 metaphysisch mag man es als ,zustand vor dem ,sein fassen2 introspektiv kommt man nicht weiter als bis zur inneren ,vieldeutigkeit1 dem ,mangel an berzeugungen1 der ,unfhigkeit zu irgend welcher ,liebe1 das ist ungeteilten ,hingabe1 und zum ,opfer4 ,die ,erotik des ,juden ist sentimental1 sein ,humor ,satire2 jeder ,satiriker aber ist sentimental1 wie jeder ,humorist nur ein umgekehrter ,erotiker4 ,in der ,satire und in der ,sentimentalitt ist jene ,duplizitt1 die das ,jdische eigentlich ausmacht 7denn die ,satire verschweigt zu wenig und flscht darum den ,humor72 und jenes ,lcheln ist beiden gemeinsam1 welches das jdische ,gesicht kennzeichnet3 kein seliges1 kein schmerzvolles1 kein stolzes1 kein verzerrtes ,lcheln1 sondern jener unbestimmte ,gesichtsausdruck1 welcher ,bereitschaft verrt1 auf alles einzugehen1 und alle ,ehrfurcht des ,menschen vor sich selbst vermissen lt2 jene ,ehrfurcht1 die allein alle andere verecundia erst begrndet4 7,s4 #dcg1 ,z4 #f47 ,chamberlain3 a4 a4 ,o41 ,s4 #cbi f4 7,s4 #dcg1 ,z4 #e v4 u4 f47 ber das epileptische ,genie vgl4 besonders ,lombroso1 ,der geniale ,mensch1 ,hamburg #ahij1 an vielen ,orten4 ber ,napoleons ,epilepsie orientiert ,louis ,proal1 ,napolon ,i4 tait-il pileptique8 ,archives d',anthropologie criminelle1 #aijb1 p4 #bfa-bff 7mit den ,zeugnissen von ,constant und ,talleyrand74 7,s4 #dch1 ,z4 #aa47 ,kant1 ,die ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft1 ,s4 #df-dg1 ed4 ,kehrbach4 ,vgl4 ,s4 #di f43 ,wenn der ,mensch aber im ,grunde seiner ,maximen verderbt ist1 wie ist es mglich1 da er durch eigene ,krfte diese ,revolution einen bergang zur ,maxime der ,heiligkeit der ,gesinnung zustande bringe und von selbst ein guter ,mensch werde8 ,und doch gebietet die ,pflicht1 es zu sein1 sie gebietet uns aber nichts1 als was uns tunlich ist4 ,dieses ist nicht anders zu vereinigen1 als da die ,revolution fr die ,denkungsart1 die allmhliche ,reform aber fr die ,sinnesart 7welche jener ,hindernisse entgegenstellt71 notwendig und daher auch dem ,menschen mglich sein mu4 ,das ist3 wenn er den obersten ,grund seiner ,maximen1 wodurch er ein bser ,mensch war1 durch eine einzige unwandelbare ,entschlieung umkehrt 7und hiemit einen neuen ,menschen anzieht72 so ist er sofern dem ,prinzip und der ,denkungsart nach ein frs ,gute empfngliches ,subjekt u4 s4 w4 -- ,das andere ,genie erfhrt die ,gnade noch vor der ,geburt2 der ,religionsstifter im ,laufe seines ,lebens4 ,in ihm stirbt ein lteres ,wesen am vollstndigsten und tritt vor einem gnzlich neuen zurck4 ,je grer ein ,mensch werden will1 desto mehr ist in ihm1 dessen ,tod er beschlieen mu4 ,ich glaube1 da auch ,sokrates hier den ,religionsstiftern 7als der einzige unter allen ,griechen#ajf7 sich nhert2 vielleicht hat er den entscheidenden ,kampf mit dem ,bsen an jenem ,tage gekmpft1 da er bei ,potidaea vierundzwanzig ,stunden allein an einem und demselben ,orte aufrecht stand4 ,kant 7,religionsphilosophie2 vgl4 im ,texte ,s4 #bji71 ,goethe 7,citat auf ,s4 #dch71 ,jakob ,bhme 7,de regeneratione7 und ,richard ,wagner 7,wotan bei ,erda1 ,siegfried1 ,,iii4 ,akt7 sind ebenfalls diesem ,ereignis einer buchstblichen ,neugeburt des ganzen ,menschen weniger fern gewesen als die meisten anderen groen ,mnner4 ,zu ,teil ,,ii1 ,kapitel #ad4 7,s4 #ddc1 ,z4 #g v4 u47 ,alle hhere ,kultur ist nicht auf das ,prinzip der ,sexualitt1 sondern im ,gegenteil auf das ,prinzip der ,askese gegrndet das ist 7wenn man ,askese nicht zu eng1 nicht im ,sinne einer ,jesuiten-,schulung fat7 das wahrste ,wort aus dem trefflichen ,aufsatze von ,o4 ,friedlnder 7vgl4 zu ,s4 #ddf1 ,z4 #a v4 u474 7,s4 #ddc1 ,z4 #ae-ba47 ,auf das berwiegen des dirnenhaften ,elementes im heutigen ,weibe drfte die zunehmende ,unlust und ,unfhigkeit der ,mtter1 ihre ,kinder zu stillen1 viel eher zurckweisen als auf den seit ,jahrhunderten unverndert groen ,alkoholgenu 7vgl4 ,s4 #bia1 ,z4 #ad v4 u4 f47 7,s4 #ddd1 ,z4 #ae47 ,sogar in die ,wissenschaft ist diese ,wertung des ,mannes nach seiner geschlechtlichen ,fhigkeit eingedrungen4 ,il ne peut tre douteux que les testicules donnent l'homme ses plus nobles et ses plus utiles qualits4 7,brown-,squard1 ,archives de ,physiologie normale et pathologie1 #ahhi1 p4 #feb47 ,es ist sehr verdienstlich von ,rieger1 diesen so populren ,anschauungen derart krftig entgegengetreten zu sein1 wie er es in seinem ,buche ber ,die ,kastration 7,jena #aijj7 getan hat4 7,s4 #ddf1 ,z4 #a v4 u47 ,auf einem anderen ,wege und weniger durch eine ,analyse der ,weiblichkeit als der ,mnnlichkeit kommt ,oskar ,friedlnder 7,eine fr ,viele1 eine ,studie1 ,die ,gesellschaft1 ,mnchener ,halbmonatsschrift1 #aijb1 ,heft #ae_/af7 zu demselben ,ergebnis 7,s4 #aha f473 ,die ,geschlechter bilden und beeinflussen einander in der ,richtung nach dem physischen und moralischen ,ideale1 das sie als ,mastab ihrer wechselseitigen ,wertschtzung zu ,grunde legen1 und von dessen mehr oder minder vollkommener ,erfllung die ,bevorzugung der einen vor den anderen bei der ,liebeswahl abhngig zu denken ist4 ,wenn echte ,weiblichkeit mit dem ,attribute der ,keuschheit unzertrennlich verbunden ist1 so ist demnach der ,grund dafr nicht in der ,natur des ,weibes1 sondern in der moralischen ,disposition des ,mannes zu suchen4 ,ihm ist die ,keuschheit1 im weiteren ,sinne3 die ,fhigkeit1 die ,schranken des sinnlichen ,einzeldaseins zu bersteigen1 der hchste sittliche ,wert und wird es trotz aller beklagenswerten ,aberrationen1 an denen unser1 einem durchaus unberechtigten ,optimismus huldigendes ,zeitalter so reich ist1 immer bleiben2 darum bertrgt er ihn in der ,form eines moralischen ,imperatives auf das andere ,geschlecht4 ,der ,frau ist1 weniger im ethischen als im sexuellen ,interesse1 alles an der ,erfllung dieser ,forderung gelegen4 ,deshalb hlt sie so unerbittlich zhe daran fest1 zhe besonders am ,scheine der ,keuschheit1 an den ,regeln der ,konvenienz4 ,die ,anwendung auf den entgegengesetzten ,fall wird man mir erlassen4 ,es heit dem ,scharfsinn meiner ,leser nicht allzuviel zumuten1 wenn ich ihnen die ,entscheidung anheimstelle1 wo das ,ideal der mnnlichen ,unkeuschheit seinen ,ursprung genommen haben mag4 7,s4 #ddg1 ,z4 #a47 ,doch ist auch der ,wert1 der auf ,jungfrulichkeit gelegt wird1 wie bekannt1 ein sehr verschiedener bei den verschiedenen ,menschenrassen4 ,vgl4 ,heinrich ,schurtz1 ,altersklassen und ,mnnerbnde1 ,berlin #aijb1 ,s4 #ic4 7,s #ddg1 ,z4 #a v4 u47 ,der ,mensch1 der sich straft durch ,fleischeskreuzigung und ,abttung des ,leibes1 will den ,sieg ohne ,kampf2 er rumt den ,leib aus dem ,wege1 weil er zu schwach ist1 dessen ,triebe zu berwinden4 ,er ist ebenso feig wie der ,selbstmrder1 der sich erschsse1 weil er am ,siege ber sich verzweifelte4 ,und die ,bue ist der ,reue geradezu entgegengesetzt2 denn sie beweist1 da der ,mensch gar nicht ber seiner ,missetat steht1 sondern noch in ihr befangen ist1 sonst wrde er sich nicht zchtigen2 er wrde trotz der ,zurechnung einen ,unterschied machen zwischen dem ,moment der ,tat und dem ,moment der ,reue1 wofern ,reue da wre4 ,denn ,bedingung der ,reue ist nunmehrige ,unfhigkeit zur ,tat1 und diese ,unfhigkeit zum ,bsen kann kein ,mensch in sich strafen wollen4 ,auch ,kant hat die ,askese durchschaut 7,metaphysische ,anfangsgrnde der ,tugendlehre1 #ec74 7,s4 #ddh1 ,z4 #d v4 u47 ,richard ,wagner1 ,parsifal1 ein ,bhnenweihfestspiel4 ,zweiter ,aufzug4 7,gesammelte ,schriften und ,dichtungen1 #c4 ,aufl41 ,leipzig #ahih1 ,bd4 ,x1 ,s4 #cfj f47 7,s4 #dea1 ,z4 #i v4 u47 ,schopenhauer3 ,die ,mormonen haben ,recht4 7,parerga und ,paralipomena1 ,bd4 ,,ii1 #cgj ,ende47 ,demosthenes #ei1 #abb 7 73 ,t ' 1 ' 1 4 7,s4 #dea1 ,z4 #h v4 u4 f47 ,goethe1 ,zweite ,epistel4 -- ,molire1 ,les ,femmes ,savantes1 ,acte ,,ii1 ,scne ,,vii4 -- ,selbst ,kant drfte1 wre er nach einer ,schrift aus dem ,jahre #agfd zu beurteilen1 keineswegs von diesem ,vorwurfe ausgenommen werden4 ,denn in den ,beobachtungen ber das ,gefhl des ,schnen und ,erhabenen 7,,iii4 ,abschnitt1 ,bd4 ,,viii1 ,s4 #cb1 ed4 ,kirchmann7 steht3 ,die ,frauenzimmer tun etwas nur darum1 weil es ihnen so beliebt1 und die ,kunst besteht darin1 zu machen1 da ihnen nur dasjenige beliebt1 was gut ist4 ,ich glaube schwerlich1 da das schne ,geschlecht der ,grundstze fhig sei1 und ich hoffe dadurch nicht zu beleidigen1 denn diese sind auch uerst selten beim mnnlichen4 7,s4 #deb1 ,z4 #ag47 ,kant1 ,die ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft1 ed4 ,kehrbach1 ,s4 #dg4 7,s4 #deb1 ,z4 #f v4 u47 ,w4 ,h4 ,riehl1 ,die ,familie1 ,stuttgart #ahfa1 ,s4 #g1 sagt3 ,man mu 444 den tollen ,mut der ,sozialisten bewundern1 welche den beiden ,geschlechtern trotz aller leiblichen und seelischen ,ungleichartigkeit doch die gleiche politische und soziale ,berufung zusprechen und ganz resolut ein ,gesetz der ,natur entthronen wollen1 um ein ,gesetz der ,schule und des ,systems an seine ,stelle zu setzen4 ,prisse la nature plutt que les principes6 ,dieser ,standpunkt1 den ,riehl toll nennt1 ist der meinige4 ,ich kann nicht einsehen1 wie ein anderer gewhlt werden knnte1 wofern man nicht utilitaristisch1 sondern ethisch zu denken gewillt ist4 ,sicherlich wird der alte ,mibrauch1 der mit den ,worten der ,natur1 des ,natrlichen und ,naturgemen getrieben wird1 sich erneuern1 sobald es diese ,forderung zu bekmpfen gelten wird4 ,das ,verhltnis des ,menschen zur ,natur wird aber1 um es ganz unzweideutig zu sagen1 nicht zerstrt1 sondern erst geschaffen dadurch1 da der ,mensch sich ber sie erhebt1 mehr wird als ein bloes ,glied1 ein bloer ,teil von ihr4 ,denn ,natur ist immer das ,ganze der sinnlichen ,welt1 und dieses kann nicht von einem seiner ,teile aus bersehen werden4 7,s4 #dec1 ,z4 #af f47 ,je tiefer das ,weib steht1 desto notwendiger mu es emanzipiert werden4 ,gewhnlich schliet man umgekehrt4 7,s4 #dec1 ,z4 #bb-bd47 ,ich meine hier die ,vera-,literatur1 welche im ,jahre #aijb ziemlich viel ,staub aufgewirbelt hat4 ,das einzige ,gute1 was ber die ganze ,streitfrage geschrieben worden ist1 findet man in dem mehrfach citierten ,aufsatze von ,oskar ,friedlnder1 ,eine fr ,viele1 eine ,studie 7vgl4 besonders zu ,s4 #ddf1 ,z4 #a v4 u474 7,s4 #ded1 ,z4 #d f47 ,friedrich ,nietzsche1 ,jenseits von ,gut und ,bse1 ,aphorismus #bch4 7,s4 #dee1 ,z4 #g47 ,pythagoras erscheint als der ,vertreter des ,frauengeschlechtes1 als der ,verteidiger seiner ,rechte1 seiner ,unverletzlichkeit1 seines hohen ,berufes in der ,familie und im ,staate4 ,den ,mnnern stellt er die ,unterdrckung des ,weibes als ,snde dar4 ,nicht unterworfen1 sondern mit voller ,gleichberechtigung dem ,gatten beigeordnet soll das ,weib sein4 7,j4 ,j4 ,bachofen1 ,das ,mutterrecht1 ,eine ,untersuchung ber die ,gynaikokratie der alten ,welt nach ihrer religisen und rechtlichen ,natur1 ,stuttgart #ahfa1 ,s4 #cha47 7,s4 #def1 ,z4 #aa47 ber die ,parsifal-,dichtung ,wagners ist mir eine einzige verstndnisvolle ,abhandlung bekannt geworden3 ,zur ,symbolik in ,wagners ,parsifal1 von ,emil ,lucka1 ,wiener ,rundschau1 ,v1 #af1 ,s4 #cac f4 7#ae4 ,august #aija74 ,leider ist in diesem sehr vorzglichen ,aufsatz das ,thema allzu knapp behandelt4 ,eine ,auffassung der ,dichtung1 welche von jenem ,autor in vielen ,punkten betrchtlich abweicht1 ausfhrlich darzulegen1 hoffe ich selbst ,gelegenheit zu finden4 7,s4 #deg1 ,z4 #f f47 ,clemens ,alexandrinus1 ,stromata1 ,,iii #f1 vol4 ,i1 p4 #ecb1 ed4 ,potter 7,oxford #agae7 p4 #aadi ed4 ,migne 7,patrologiae ,graecae1 ,tomus ,,viii1 ,paris #aheg73 1 1 ' 4 -- ,ibid4 ,,iii1 #ac 7,i1 #eec ,potter1 p4 #aaib ,migne7 wird aus dem ,evangelium der gypter nach dem ,zeugnis des ,cassianus 7dessen ,werk oder 7 folgendes ,wort ,jesu berichtet3 1 1 1 1 4 -- ,schlielich ibid4 ,,iii1 #i 7,i1 #edj ,potter1 p4 #aafe ,migne73 1 1 4 ,es ist dieser ,ausspruch so ohne alle ,vorgnger im ,griechentum1 da wohl seine ,echtheit angenommen und es ein hohes ,glck genannt werden darf1 da er nicht verloren ging1 wie die herrlichsten ,aussprche ,christi sicherlich verloren gegangen sind1 weil die synoptischen ,evangelisten sie nicht verstehen und also nicht behalten konnten4 ,da das ,begehren nach dem ,weibe immer unsittlich ist1 liegt brigens bereits im ,worte3 7,evang4 ,matth4 #e1 #bh74 7,s4 #deg1 ,z4 #ae v4 u47 ,augustinus1 ,de bono viduitatis1 ,cap4 ,,xxiii 7,patrologiae ,latinae ,tom4 ,,xl1 p4 #ddi f41 ed4 ,migne1 ,paris #ahde73 ,non vos 444 frangat querela vanorum1 qui dicunt3 ,quomodo subsistet genus humanum1 si omnes fuerint continentes8 ,quasi propter aliud retardetur hoc saeculum1 nisi ut impleatur praedestinatus numerus ille sanctorum1 quo citius impleto1 profecto nec terminus saeculi differetur4 ,de bono conjugali1 ,cap4 ,x 7ibid4 p4 #cha73 ,sed novi qui murmurent4 ,quid si1 inquiunt1 omnes homines velint ab omni concubitu continere3 unde subsistet genus humanum8 ,utinam omnes hoc vellent1 dumtaxat in charitate de corde puro et conscientia bona et fide non ficta 7#a4 ,tim1 #a1 #e73 multo citius ,dei civitas compleretur1 et acceleraretur terminus saeculi4 ,ich verdanke diese ,nachweise ,schopenhauers ,welt als ,wille und ,vorstellung1 ,bd4 ,,ii1 ,kap4 #dh4 7,s4 #deg1 ,z4 #b v4 u47 ,hier liegt also das eigentliche ,motiv jener ,furcht1 nach welchem ,leo ,tolstoi 7ber die sexuelle ,frage1 ,leipzig #aija1 ,s4 #af ff41 #hg f47 gesucht hat1 ohne es zu finden4 7,s4 #deh1 ,z4 #ad47 ,man mag es krankhaft nennen1 da der ,mann die schwangere ,frau abstoend hlich findet 7wenn sie auch manches ,mal ihn sinnlich erregt71 aber es ist dies eben das1 was ihn vor dem ,tiere auszeichnet1 und wer es ihm ausreden will1 der will ihn der ,menschheit entkleiden4 ,das ,phnomen liegt tief2 es zeigt wieder1 wie alle sthetik nur ein ,ausdruck der ,ethik ist4 -- ,toutes les hideurs de la fcondit sagt einmal ,charles ,baudelaire 7,les fleurs du mal1 ,paris #aheg1 #e4 ,gedicht1 p4 #ba74 7,s4 #dei1 ,z4 #ae47 ,die ,idee der ,menschheit im ,kantischen ,sinne ist auch von ,platon an einer berhmten ,stelle der ,politeia ausgesprochen 7,,ix1 #ehi ,a ,b71 in der zugleich die ,anschauung vom ,menschen als dem mit allen ,mglichkeiten ausgestatteten ,wesen liegt3 44444 1 44444 7,s4 #dei1 ,z4 #aa-h v4 u47 ,die ganze ,entwicklung1 welche ,herbert ,spencer1 ,die ,prinzipien der ,ethik1 ,stuttgart #ahib1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #aha f4 beschreibt1 die ,entwicklung vom ,fidschi-,insulaner1 der sein ,weib tten und aufessen konnte1 von den alten ,germanen1 bei denen der ,mann das ,weib wieder verkaufen und sogar tten durfte1 von den alten englischen ,zeiten1 wo die ,braut gekauft wurde und ihr eigener ,wille beim ,handel nicht in ,frage kam1 bis auf den heutigen ,tag1 da die ,frau wenigstens von ,rechts wegen selbstndiges ,eigentum besitzen darf -- diese ganze ,entwicklung ist keineswegs durch irgend welche ,bewegungen von ,seiten der ,frauen hervorgerufen1 sondern allmhlich durch ,vervollkommnung der gesetzlichen ,fortschritte vom ,manne herbeigefhrt worden4 ,ich mchte hier noch ,oskar ,friedlnder anfhren1 welcher a4 a4 ,o4 ,s4 #ahb f4 7,die ,gesellschaft1 #aijb1 ,heft #ae_/af7 sagt3 ,die sprlichen moralischen ,elemente1 die in der ,emanzipationsbewegung enthalten sind1 haben brigens1 und das kennzeichnet am besten die innere ,bedeutung des ganzen ,rummels1 ebensowenig als das ,keuschheitsideal ihren ,ursprung im erhitzten ,hirne der fr die ,emanzipation des ,fleisches besonders begeisterten ,vorkmpferinnen genommen4 ,es waren ,mnner1 die jene ,elemente zur ,geltung brachten1 um der unwrdigen ,hrigkeit der ,frau ein ,ende zu bereiten1 und die ,frauen erschienen erst auf dem ,kampfplatze1 als der ,frontangriff zu ihren ,gunsten entschieden war und sie nicht lnger mit ,ehren fern bleiben konnten4 ,es spricht wohl deutlich genug1 da gerade in ihren ,reihen die erbittertsten ,gegner der neuen ,richtung erstanden4 ,die scheinbare ,bereitwilligkeit1 den vernderten ,verhltnissen ,rechnung zu tragen1 die aggressive ,haltung mancher ,frauen darf einen nicht ber die wahre ,sachlage hinwegtuschen4 ,das ,hochschulstudium nimmt in diesen ,kreisen keinen hheren ,rang ein als der ,radfahrsport oder das ,lawntennisspiel3 das erforderliche ,minimalquantum wissenschaftlicher ,bildung zhlt heute mit zu den sekundren ,geschlechtscharakteren4 ,den ethischen ,kern der ,emanzipationstendenz1 die ,erhebung auf das moralische ,niveau des ,mannes1 haben die ,frauen immer als einen lstigen ,zwang empfunden1 dessen sie sich auch sicherlich entledigen werden1 wenn es nur mit ,anstand1 ohne die gute ,meinung ihrer ,anwlte allzu offenkundig zu desavouieren1 geschehen kann4 ,verbesserungen sinnstrender ,fehler4 ,seite #c1 ,zeile #c v4 u43 ,lies allem statt alles4 #cj1 #aj3 thelyide statt thelyoide4 #cf1 #aj3 geaichten statt geeichten4 #di1 #aa3 zersetzen statt zersetzt4 #fb1 #c3 thelyide statt thelyoide4 #fi1 #i v4 u43 einer statt einem4 #ajj1 #g v4 u43 welche ja statt welche sie ja4 #aad1 #aa v4 u43 ,intensifikationen statt ,intensivikationen4 #acd1 #c3 haben2 oder denke an statt haben an4 #afi1 #ai3 da er statt da er4 #agj1 #f-e v4 u43 ,streiche3 den ,moment zu verewigen strebt4 #agg1 #bc3 ,lies ,schellings statt ,schellingens4 #ahj1 #aj v4 u43 umgehen statt umzugehen4 #ahi1 #d3 geordneten statt geordnetem4 #aij1 #a v4 u43 prsentiert statt reprsentiert4 #aid1 #c3 ,mglichkeit1 zu erkennen statt ,mglichkeit zu erkennen4 #baf1 #aj3 ,intensifikationen statt ,intensivikationen4 #bbj1 #aa v4 u43 ein erwrmter ,stab durch statt erw durchrmter ,stab4 #bbg1 #aj v4 u43 welche nmlich statt welche sie nmlich4 #bgd1 #aj v4 u43 zu verbringen statt verbringen4 #bia1 #g3 aus seiner statt aus ihrer4 #bie1 #ah3 aber auch statt hieraus auch4 #cja1 #f3 grere statt grer4 #cca1 #c v4 u43 des ,liebenden statt der ,liebenden4 #cef1 #h3 steht nicht wie beim statt steht nicht beim4 #cfa1 #ah3 asexuelles statt sexuelles4 #cff1 #ab v4 u43 fremden statt fremde4 #djh1 #ag3 ,lauten statt ,lautem1 ,unvornehmen statt ,unvornehmem4 #daj1 #aj v4 u43 ihren statt ihrer4 #dbe1 #b3 es ist statt sie ist4 #dcd1 #c3 der ,augenblick statt den ,augenblick4 #dcd1 #aa3 sich die ,welt statt sich ,welt4 #ddh1 #i3 anstrebt statt anstellt4 #dee1 #ae v4 u43 ,also statt ,als4 #dfg1 #ad v4 u43 ,hydatide statt ,hydatride4 #dgf1 #ae3 ,il tait statt ,je tait4 ,illustration3 ,,druck ,,von ,,friedrich ,,jasper ,,in ,,wien4 ,funoten #a ,auch das ,spencersche ,weltschema3 ,differentiation und ,integration1 lt sich hier leicht anwenden4 #b ,dies gilt von den ,begriffen aber nur als von ,objekten einer psychologischen1 nicht einer logischen ,betrachtungsweise4 ,diese sind trotz allem modernen ,psychologismus 7,brentano1 ,meinong1 ,hfler7 nicht ohne beiderseitigen ,schaden zusammenzuwerfen4 #c ,natrlich -- zu dieser ,anschauung werden wir durch unser ,bedrfnis nach ,kontinuitt gentigt -- irgendwie mssen die sexuellen ,unterschiede1 wenn auch anatomisch1 morphologisch unsichtbar und selbst durch die strksten ,vergrerungen des ,mikroskopes dem ,auge nicht zu erschlieen1 schon vor der ,zeit der ersten ,differenzierung formiert1 prformiert sein4 ,aber wie1 das ist ja die groe ,krux aller ,entwicklungsgeschichte4 #d ,nicht die absolute ,breite des ,beckens als in ,centimetern angegebene ,distanz der ,knorren der ,oberschenkel oder der ,hftbeindorne1 sondern die relative ,breite der ,hften im ,verhltnis zur ,schulterbreite ist ein ziemlich sicheres und recht allgemein verwendbares krperliches ,kriterium fr den ,gehalt an ,w4 #e ,von den verschiedenen ,fetischismen ist hiebei natrlich abzusehen2 ebensowenig kommen fr erogene ,wirkung die primordialen ,charaktere in ,betracht4 #f ,ebensowenig wie im umgekehrten ,falle der ,kastration eines weiblichen ,tieres die ,maskularisierung schroff geleugnet werden kann4 #g ,da solche ,grenzen existieren1 ergibt ja auch die ,existenz sexueller ,unterschiede vor der ,pubertt4 #h ,fr spezielle ,zwecke der ,zchter1 deren ,absichten meist auf ,abnderung der natrlichen ,tendenzen gehen1 mu hievon freilich oft abgegangen werden4 #i ,gewhnlich denkt man1 wenn von einer ,konstanz im sexuellen ,geschmack des ,mannes oder der ,frau gesprochen wird1 zunchst an die ,bevorzugung einer ,lieblingsfarbe des ,kopfhaares beim anderen ,geschlechte4 ,es scheint auch wirklich1 wo berhaupt einer bestimmten ,farbe der ,haare der ,preis gegeben wird 7dies ist nicht bei allen ,menschen der ,fall71 die ,vorliebe fr diese ziemlich tief zu liegen4 #aj ,dies zeigt auch klar sein ,bildnis4 ,mrime nennt ,george ,sand maigre comme un clou4 ,bei der ersten ,begegnung beider ist sie offenbar ,mnnchen und er ganz ,weibchen gewesen3 er errtet1 als sie ihn fixiert und mit tiefer ,stimme ihm ,komplimente zu machen beginnt4 #aa ,es hat brigens viele gnzlich ungelehrte groe ,knstler gegeben 7,burns1 ,wolfram von ,eschenbach71 aber keine diesen vergleichbare ,knstlerin4 #ab ,auf den ,anblick einer bisexuell funktionierenden ,schauspielerin mit leichtem ,bartanfluge1 einer tiefen sonoren ,stimme und fast ohne ,haare auf dem ,kopfe habe ich einen bisexuellen ,mann ausrufen hren3 ,ja das ist ein ,prachtweib6 ,das ,weib ist eben fr jeden ein anderes und doch dasselbe1 im ,weibe hat noch jeder ,dichter ,verschiedenes und doch ein ,gleiches besungen4 #ac ,es bedeutet im folgenden der ,mann immer ,m und mit der ,frau ist immer ,w gemeint1 nicht die ,mnner oder die ,frauen4 #ad ,herr ,dr4 ,hermann ,swoboda in ,wien4 #ae ,wobei weder an absolute ,heniden beim ,weibe noch an absolute ,klrung beim ,manne gedacht werden darf4 #af ,begabung 7nicht ,talent7 und ,geschlecht sind die beiden einzigen ,dinge1 die nicht vererbt werden1 sondern unabhngig von der ,erbmasse sind und gleichsam spontan zu entstehen scheinen4 ,schon diese ,tatsache lt erwarten1 da ,genialitt1 beziehungsweise ihr ,mangel1 in einem ,zusammenhange mit der ,mnnlichkeit oder ,weiblichkeit eines ,menschen stehen msse4 #ag ,ich gebrauche das ,wort ,begabung1 um dem ,worte ,genialitt so oft als tunlich aus dem ,wege zu gehen1 und bezeichne mit ihm jene ,veranlagung1 deren hchste ,steigerung ,genialitt ist4 ,begabung und ,talent werden demnach hier streng auseinandergehalten4 #ah ,die aber mit dem ,talente nichts zu schaffen haben4 #ai ,ausdruck von ,herrn ,dr4 ,h4 ,swoboda in ,wien4 #bj ,sehr wesentlich ist hingegen der geniale ,augenblick vom nichtgenialen psychologisch geschieden1 auch in einem und demselben ,menschen4 #ba ,ich wage auch daran zu erinnern1 wie hufig reine ,wissenschaftler erst knapp vor dem ,tode mit religisen und metaphysischen ,problemen sich beschftigen3 ,newton1 ,gau1 ,riemann1 ,wilh4 ,weber4 #bb ,man ist oft erstaunt darber1 wie ,menschen von ganz gewhnlicher1 ja gemeiner ,natur keinerlei ,furcht vor dem ,tode empfinden4 ,aber es wird so klar3 nicht die ,furcht vor dem ,tode schafft das ,unsterblichkeitsbedrfnis1 sondern das ,unsterblichkeitsbedrfnis schafft die ,furcht vor dem ,tode4 #bc ,im brigen sume ich nicht1 die ,manen ,bacos fr diese ,zusammenstellung um ,verzeihung zu bitten4 #bd ber sie handelt kurz das #ac4 ,kapitel4 #be ,welche der sich immer verstehende ,mensch ebensogut kennt wie der sich nie verstehende4 #bf ,hiemit hoffe ich auch1 die ,khnheit dieses gnzlich neuartigen berganges vom ,gedchtnis zur ,logik gerechtfertigt zu haben4 #bg ,dieser ,beweis beruht jedoch1 wie zu bemerken ist1 auf der ,identifikation eines beliebigen logischen ,a mit dem erkenntnistheoretischen ,objekt berhaupt2 diese ,identifikation lt sich in ihrer ,berechtigung selbst nicht noch dartun4 ,vom ,sein berhaupt1 welches aus der ,gltigkeit des ,identittsprinzipes streng genommen allein gefolgert werden knnte1 will ich hier jedoch aus methodischen ,grnden absehen4 -- brigens wrde1 um den ,positivismus zu widerlegen 7worauf es ankam71 bereits dieser ,beweis eines ,seins jenseits der ,erfahrung1 unabhngig von aller ,erfahrung1 hingereicht haben4 ,da dieses ,sein das ,sein des ,ichs ist1 dafr ist keine rein logische1 sondern eigentlich nur eine psychologische ,begrndung aus der ,erfahrungstatsache mglich1 da die logische ,norm dem ,menschen nicht von auen kommt1 sondern vom eigenen tiefsten ,wesen ihm gegeben wird4 ,nur darum kann das absolute ,sein oder das ,sein des ,absoluten1 wie es im ,satze ,a ,a sich manifestiert1 mit dem ,sein des ,ichs gleichgesetzt werden3 das absolute ,ich ist das ,absolute4 #bh ,ruft ,schopenhauer1 ruft ,wagner4 #bi ,vgl4 ber sich verstehende und sich nicht verstehende ,menschen ,s4 #ahh4 #cj ,womit aber nicht gesagt ist1 da jedermann1 der das ,ich anerkennt1 schon ein ,genie sei4 #ca ,wie damit zusammenhngt1 da hervorragende ,menschen schon sehr frh 7z4 ,b4 im ,alter von vier ,jahren7 lieben knnen1 wird spter klar werden 7,s4 #cbc f474 #cb ,dieser ,fall wird spter noch einer ,untersuchung bedrfen 7,s4 #cbb ff474 #cc ,wozu also der ,darwinismus und die monistischen ,systeme1 in deren ,zentrum der ,entwicklungsgedanke steht1 nicht gehren4 ,die ,gattungs- und ,begattungsherrlichkeit unserer ,zeit konnte sich nicht deutlicher offenbaren als dadurch1 da man die ,descendenzlehre mit dem ,worte ,weltanschauung in ,verbindung brachte und dem ,pessimismus entgegensetzte4 #cd ,darum gibt es innerhalb des ,einzelmenschen keinen ,begriff des ,zufalls1 ja es kann der ,gedanke an einen solchen gar nicht auftauchen4 ,da ein erwrmter ,stab durch die ,zufuhr thermischer ,energie sich ausdehnt und nicht infolge eines gleichzeitig am ,himmel sichtbaren ,kometen1 nehme ich an vermge langer ,erfahrung und ,induktion1 aber auch nur auf ,grund dieser2 die richtige ,beziehung ist hier nicht sofort in einem ,erlebnis schon gelegen4 ,wenn ich dagegen ber mein eigenes ,betragen in einer bestimmten ,gesellschaft mich rgere1 so wei ich1 gesetzt auch1 es geschehe zum ersten ,male1 und es schben sich noch so viel andere gleichzeitige psychische ,ereignisse dazwischen1 unmittelbar den ,grund meiner ,unzufriedenheit1 und bin seiner sofort vollstndig sicher1 oder kann es wenigstens1 wenn ich mich nicht darber hinwegzutuschen versuche1 schon beim ersten ,male werden4 #ce ,vgl4 auch ,prediger ,salomo #g1 #bi3 ,unter ,tausenden habe ich einen ,menschen gefunden1 aber kein ,weib habe ich unter allen gefunden4 #cf ,von der also nicht eine ,philosophie ausgehen darf1 zu der sie nur als zu einer letzten ,grenzmarkung gelangen soll4 #cg ,der ,ausdruck stammt von ,dr4 ,wilh4 ,jerusalem4 #ch ,der ,verbrecher fhlt sich sogar dann in seiner ,weise schuldig1 wenn er gerade nichts bles getan hat4 ,er ist stets von anderen auf den ,vorwurf des ,betruges1 des ,diebstahls u4 s4 w4 gefat1 auch wenn er die ,tat gar nicht begangen hat3 weil er sich ihrer fhig wei4 ,er fhlt sich darum auch stets ertappt1 wenn irgend ein anderer ,missetter festgenommen wird4 #ci ,weil die ,frau den zweiten ,menschen gar nicht als besonderes ,wesen empfindet1 deshalb leidet sie nie unter ihren ,nchsten1 und nur deshalb kann sie stets allen ,menschen sich berlegen fhlen4 #dj ,der ,einwnde1 welche hiegegen1 und der ,grnde1 welche fr die ,schamhaftigkeit des ,weibes immer wieder werden geltend gemacht werden2 ist diese ,untersuchung durchaus gewrtig2 auf sie kommt ihr zwlftes ,kapitel zu sprechen4 #da ,nota bene3 ,viele sogenannte schne ,mnner sind halbe ,weiber4 #db ,erst hiemit ist auch ganz klar geworden1 was jener besondere ,wert ist1 der1 durch ,schaffung der ,vergangenheit1 die ,zeit negiert1 wie ihn das #e4 ,kapitel postulierte4 #dc ,vgl4 ,klingsors ,worte an ,kundry in ,wagners ,parsifal1 zweiter ,aufzug1 zu ,anfang3 ,herauf6 ,herauf zu mir6 ,dein ,meister ruft ,dich ,namenlose3 ,ur-,teufelin6 ,hllenrose6 ,herodias warst ,du1 und was noch8 ,gundryggia dort1 ,kundry hier3 ,hieher6 ,hieher denn1 ,kundry6 ,zu ,deinem ,meister1 herauf6 #dd ,es ist nur zu begreiflich1 da man leicht zu einer solchen ,annahme verfhrt werden mag4 ,wer hat nicht z4 ,b4 in der ,lektre dieses ,buches beim bergang vom ersten zum zweiten ,teil das ,gefhl1 da es sich in beiden um etwas ganz anderes handle6 ,dort um uerliche1 hier um innere ,zusammenhnge4 #de ,noch hat niemand von ,doppelgngerinnen gehrt4 ,man nennt die ,frauen das furchtsame ,geschlecht1 weil man zu wenig scheidet zwischen ,angst und ,furcht4 ,es gibt eine tiefe ,furcht1 die nur der ,mann kennt4 #df ,im ,hinblick auf die ,errterungen des #h4 ,kapitels ber das grere ,ansehen1 welches dem tieferen ,blick des bedeutenden ,geistes gebhrt1 vor dem jeweiligen ,stande der ,wissenschaft 7,s4 #bbb74 #dg ,das die grten ,dichter erkannt haben4 ,man denke an die ,identifikation der ,aase und ,solveig am ,schlusse von ,ibsens ,peer ,gynt und an die ,verknpfung der ,herzeleide mit der ,kundry in der ,verfhrung des ,wagnerschen ,parsifal4 #dh ,ewig war ich1 ewig in s sehnender ,wonne1 doch ewig zu ,deinem ,heil 7,brnnhilde zu ,siegfried74 #di ,man vergleiche in ,ibsens ,peer ,gynt1 #b4 ,akt1 das ,gesprch zwischen dem ,vater der ,solveig und ,aase 7einer der bestgezeichneten ,mtter der schnen ,literatur7 auf der ,suche nach ihrem ,sohn3 ,aase3 4444 ,wir finden ihn6 ,der ,mann3 ,retten die ,seel'6 ,aase3 ,und den ,leib6 #ej ,ich rede natrlich1 die ganze ,zeit ber1 nicht blo vom kuflichen ,gassenmdchen4 #ea ,hiemit drfte es zusammenhngen1 da die ,prostituierte krperlich1 was manchem seltsam scheinen wird1 mehr als die ,mutter auf ,reinheit achtet4 #eb ,seite #agg f4 #ec ,dem ,verfasser geht es nicht besser als seinem ,leser1 wenn diesen die obige ,analyse der ,koketterie nicht sollte befriedigt haben4 ,was sie aufdeckte1 lag doch ziemlich an der ,oberflche4 ,das ,rtselhafte in der ,koketterie scheint mir immer mehr ein eigentmlicher ,akt zu sein1 durch welchen die ,frau sich zum ,objekt des ,mannes macht und sich funktionell mit ihm verknpft4 ,sie ist da ganz dem anderen weiblichen ,streben vergleichbar1 ,gegenstand des ,mitleids der ,nebenmenschen zu werden3 in beiden ,fllen macht sich das ,subjekt zum ,objekt1 zur ,empfindung des anderen und setzt diesen ber sich als ,richter ein4 ,die ,koketterie ist die spezifische ,verschmolzenheit der ,dirne1 wie die zuerst als ,schwangerschaft1 spter als ,laktation u4 s4 w4 auftretende ,frsorge die ,verschmolzenheit der ,mutter vorstellt4 #ed ,auch ist das ,motiv des tierischen ,mnnchens keineswegs ,eitelkeit als ,wille zum ,wert4 #ee ,wer bedenkt1 wie fast alle ,frauen bei ihrer heutigen groen ,freiheit sich auf der ,gasse bewegen1 wie sie durch straffes ,anziehen ihrer ,kleider alle ,formen sichtbar werden lassen1 wie sie jedes ,regenwetter zu solchem ,zwecke ausntzen1 der wird dies nicht bertrieben finden4 #ef ,nicht wenn er spielt 7,schiller74 #eg ,vgl4 ,s4 #baf4 #eh ,beide berhren sich im ,begriffe der ,scheu 7im lateinischen3 vereri74 #ei ,die ,wirkung des mnnlichen ,bartes auf die ,frau ist in einem weiteren ,sinne und aus einem tieferen ,grunde1 als man vielleicht glaubt1 psychologisch ein vollstndiges1 und nur in der ,intensitt geschwchtes1 ,abbild der ,wirkung des mnnlichen ,gliedes selbst4 ,doch kann ich dies hier nicht nher ausfhren4 #fj ,ich verweise vor allem auf den ,schlu des #i4 ,kapitels4 #fa ,kapitel #ac4 #fb ,die eine scheinbare ,ausnahme1 die es hievon gibt1 findet noch in diesem ,kapitel eine grndliche ,errterung4 #fc ,das ruhende1 trge1 groe ,ei wird vom beweglichen1 flinken1 kleinen ,spermatozoon aufgesucht4 #fd ,und nur dafr1 da niemand noch ein hysterisch verndertes ,gewebe gesehen hat4 #fe ,aus diesem ,grunde sind ,frauen aus dem hysterischen ,anfall 7nach ,janet7 so besonders leicht in ,somnambulismus berzufhren3 sie stehen gerade dann bereits unter dem zwingendsten fremden ,banne4 #ff ,ganz oberflchlich ist die alte ,meinung1 da die ,hysterika bewut simuliere und lgnerische ,geschichtlein erzhle4 ,die ,verlogenheit des ,weibes liegt ganz im ,unbewuten2 der eigentlichen ,lge1 sofern diese einen ,gegensatz zur ,mglichkeit der ,wahrheit bildet1 ist das ,weib gar nicht fhig 7,s4 #aid1 #cfi und #chd74 #fg ,auch unter den ,mnnern finden sich hiezu ,analogien3 es gibt geborene ,diener1 es gibt aber auch mnnliche ,megren1 z4 ,b4 ,polizisten4 ,merkwrdigerweise findet der ,polizeimann im allgemeinen auch sein sexuelles ,komplement im ,dienstmdchen4 #fh ,die absolute ,megre wird ihren ,mann nie fragen1 was sie tun1 was sie z4 ,b4 kochen soll1 die ,hysterika ist immer ratlos und verlangt nach der ,inspiration von auen2 dies sei1 als ein banalstes ,erkennungszeichen beider1 hier angefhrt4 #fi ,die ,magd1 nicht die ,megre1 ist auch jene ,frau1 von der man1 entgegen dem elften ,kapitel1 glauben knnte1 da sie der ,liebe fhig sei4 ,die ,liebe dieser ,frau ist aber nur der ,vorgang des geistigen ,erflltwerdens von der ,mnnlichkeit eines bestimmten ,mannes1 und darum nur bei der ,hysterika mglich2 mit eigentlicher ,liebe hat sie nichts zu tun1 und kann sie nichts zu tun haben4 ,auch in der ,schamhaftigkeit des ,weibes ist ein solches ,besessensein von einem ,manne2 erst hiedurch kommt ,abschlieung gegen alle anderen ,mnner zustande4 #gj ,s4 #ahd4 #ga ,s4 #aii4 #gb ,s4 #cae f41 #ccj4 #gc ,s4 #agc1 #bbd4 #gd ,es lieen sich die ,analogien zwischen hherem und niederem ,leben noch vermehren4 ,es ist nicht1 wie man heute allgemein glaubt1 nur ein oberflchlicher ,fehlschlu1 wenn stets und berall der ,atem in eine besondere ,beziehung zur ,seele des ,menschen gesetzt wurde4 ,wie die ,seele des ,menschen der ,mikrokosmus ist1 d4 h4 im ,zusammenhange mit dem ,all lebt1 so ist auch der ,atem1 viel allgemeiner noch als die ,sinnesorgane1 ,vermittler eines ,konnexes zwischen jedem ,organismus und dem ,weltganzen2 und wenn er erlischt1 ist das niedere ,leben zu ,ende4 ,er ist das ,prinzip des irdischen1 wie die ,seele das des ewigen ,lebens4 #ge ,alle ,individualitt ist der ,gemeinschaft feind3 wo sie in hchster ,sichtbarkeit wirkt1 wie im genialen ,menschen1 zeigt sich dies gerade dem ,geschlechtlichen gegenber4 ,nur hieraus erklrt es sich1 da sicherlich alle bedeutenden ,menschen1 die1 welche es verhllt aussprechen knnen1 wie die ,knstler1 und die1 welche so unendlich viel verschweigen mssen wie die ,philosophen -- weshalb man sie dann fr trocken und leidenschaftslos hlt -- da also alle genialen ,menschen ohne ,ausnahme1 soweit sie eine entwickelte ,sexualitt besitzen1 an den strksten geschlechtlichen ,perversionen leiden 7entweder am ,sadismus1 oder1 wie zweifelsohne die greren1 am ,masochismus74 ,das allen jenen ,neigungen ,gemeinsame ist ein instinktives ,ausweichen vor der vlligen krperlichen ,gemeinschaft1 ein ,vorbeiwollen am ,koitus4 ,denn einen wahrhaft bedeutenden ,menschen1 der im ,koitus mehr she als einen tierischen1 schweinischen1 ekelhaften ,akt1 oder gar in ihm das tiefste1 heiligste ,mysterium vergtterte1 wird es1 kann es niemals geben4 #gf ,die mnnliche ,freundschaft scheut das ,niederreien von ,mauern zwischen den ,freunden4 ,freundinnen verlangen ,intimitten auf ,grund ihrer ,freundschaft4 #gg ,in solchen ,fllen kommt die hbschere der weniger ansehnlichen oder weniger beachteten zweiten mit einem aus ,mitleid und ,verachtung gemischten ,gefhl entgegen1 welches1 nebst dem ,interesse an einer ,folie fr die eigenen ,vorzge1 allein die lngere ,aufrechthaltung derartiger ,beziehungen auch von ihrer ,seite begnstigt4 #gh ,man darf dies nicht verwechseln mit der ,fhigkeit1 die ganze ,natur zu umfassen1 wie sie der ,mann hat1 weil er nicht nur ,natur ist4 ,die ,frauen stehen in der ,natur als ein ,teil derselben1 und in kausaler ,wechselbeziehung zu allen anderen ,teilen3 von ,mond und ,meer1 von ,wetter und ,gewitter1 von ,elektrizitt und ,magnetismus sind sie in einem viel weiteren ,ausma abhngig als der ,mann4 #gi ,vgl4 ,s4 #aji4 #hj ,vgl4 ,s4 #abh4 #ha ,vgl4 ,s4 #abg1 #abi4 #hb ,vgl4 hiezu auch ,s4 #bde4 #hc ,man vergleiche den ,schlu des #aj4 ,kapitels4 #hd ,vgl4 ,kapitel #aa1 ,schlu4 ,so auch1 warum hher stehende ,frauen bisexuell sein1 d4 h4 nicht ausschlielich unter dem ,regiment des ,phallus stehen mssen 7,teil ,i1 ,s4 #ha-hb74 ,doch scheint in der lesbischen ,liebe ,hysterie eine betrchtliche ,rolle zu spielen4 #he ,der ,verfasser hat hier zu bemerken1 da er selbst jdischer ,abstammung ist4 #hf ,ein solcher vom ,judentum fast freier ,mann1 und darum ,philosemit1 war ,zola4 ,da hervorragendere ,menschen sonst fast stets ,antisemiten waren 7,tacitus1 ,pascal1 ,voltaire1 ,herder1 ,goethe1 ,kant1 ,jean ,paul1 ,schopenhauer1 ,grillparzer1 ,wagner7 geht eben darauf zurck1 da sie1 die so viel mehr in sich haben als die anderen ,menschen1 auch das ,judentum besser verstehen als diese 7vgl4 ,kapitel #d74 #hg ,vgl4 ,kapitel #aa1 ,s4 #cbg4 #hh ,vgl4 ,s4 #aci f4 #hi ,und russisch4 ,die ,russen aber sind bezeichnend wenig sozial veranlagt1 und haben unter allen europischen ,vlkern das geringste ,verstndnis fr den ,staat4 ,hiemit stimmt es nach dem vorigen nur berein1 da sie durchwegs ,antisemiten sind4 #ij ,der ,glaube an ,jehovah und die ,lehre ,mosis ist nur ein ,glaube an diese jdische ,gattung und ihre ,lebenskraft2 ,jehovah ist die personifizierte ,idee des ,judentums4 #ia ,hier kam es mir darauf an1 den ,drang der ,juden zur ,chemie einzuordnen4 ,der anderen ,chemie1 der ,wissenschaft eines ,berzelius1 ,liebig1 van t',hoff soll hiemit nicht nahegetreten sein4 #ib ,ein ,genie ist ,spinoza nicht gewesen4 ,es gibt keinen gedankenrmeren und keinen phantasieloseren ,philosophen unter allen singulren ,gestalten der ,philosophiegeschichte4 ,und man miversteht den ,spinozismus -- durch den ,gedanken an ,goethe getuscht -- vllig1 wenn man in ihm vielleicht den schamhaften ,ausdruck eines tiefsten ,verhltnisses zur ,natur erblickt4 ,wer das ,all umfassen will1 der kann nicht mit ,definitionen beginnen4 ,spinozas ,verhltnis zur ,natur war vielmehr ein ausnehmend loses4 ,dazu stimmt es1 da er auf seinem ganzen ,lebenswege nirgends der ,kunst begegnet ist 7vgl4 ,kapitel #aa1 ,s4 #cbe f474 #ic ,vgl4 ,kapitel #ab1 ,s4 #cef1 #cfc4 #id ,dem hier entwickelten1 umfassenden ,begriff der ,frmmigkeit knnten mannigfache ,mideutungen leicht begegnen4 ,darum mchte ich zu seiner ,erluterung noch einiges bemerken4 ,frmmigkeit liegt nicht blo im ,besitz1 sondern auch im ,kampfe1 um ,besitz zu erringen3 nicht blo der berzeugte ,gottverknder 7wie ,hndel1 oder wie ,fechner7 ist fromm1 sondern auch der irrende1 zweifelnde ,gottsucher 7wie ,lenau1 oder wie ,drer74 ,frmmigkeit braucht nicht in ewiger ,betrachtung vor dem ,weltganzen zu stehen 7so wie ,bach vor ihm steht72 sie mag 7wie bei ,mozart7 als eine alle ,einzeldinge begleitende ,religiositt sich offenbaren4 ,sie ist endlich nicht an das ,auftreten eines ,stifters gebunden3 das frmmste ,volk der ,welt sind die ,griechen gewesen1 und darum war ihre ,kultur die hchste unter allen bisherigen2 unter ihnen aber hat es sicher nie einen berragenden ,religionsstifter gegeben 7dessen sie nicht bedurften2 vgl4 ,s4 #ddj74 #ie ,hiegegen kann die jdische ,unduldsamkeit keinen ,einwand bilden4 ,wahre ,religion ist immer eifrig1 aber nie zelotisch4 ,intoleranz ist vielmehr identisch mit ,unglubigkeit2 wie die ,macht das tuschendste ,surrogat der ,freiheit ist1 so entsteht ,intoleranz nur aus dem ,mangel an individueller ,sicherheit des ,glaubens4 #if ,hieraus erst ist wirklich die ,genielosigkeit des ,juden erklrbar 7vgl4 ,s4 #bcf73 nur ,glaube ist schpferisch4 ,und vielleicht spiegelt die geringere geschlechtliche ,potenz des ,juden dieselbe ,tatsache in der niederen ,sphre wieder4 #ig ,der ,mann erst schafft das ,weib4 ,darum besitzen die ,jdinnen bekanntermaen jene ,einfachheit der ,christinnen nicht1 die sich ohne weiteres an das sexuelle ,komplement hingibt4 #ih ,dies darf man aber nicht1 wie ,schopenhauer1 und nach ihm unter ,bentzung seiner mangelhaften psychologischen ,distinktion1 ,h4 ,s4 ,chamberlain1 als ein berwiegen des ,willens und ein abnormes ,zurcktreten des ,intellektes deuten4 ,der ,jude ist gar nicht wirklich willensstark1 und seine innere ,unentschiedenheit knnte sogar leicht zu einer irrigen ,verwechslung mit psychischem ,masochismus1 das ist ,schwere und ,hilflosigkeit im ,augenblicke des ,entschlusses1 ,anla geben4 #ii ,hier gelangt zur ,erledigung1 was aus den ,errterungen des vierten bis achten ,kapitels mit ,absicht fern gehalten werden mute4 #ajj ,man erinnert sich hier vielleicht des ,s4 #aci f4 ber die psychologische ,bedeutung der ,gegensatzpaare ,bemerkten4 #aja ,hierin liegt auch der ,unterschied und die ,grenze zwischen dem ,antisemitismus des ,juden und dem ,antisemitismus des ,indogermanen begrndet4 ,dem jdischen ,antisemiten ist der ,jude nur antipathisch2 der antisemitische ,arier hingegen ist1 wenn er auch noch so mutig den ,kampf gegen das ,judentum fhrt1 im ,grunde seines ,herzens doch immer1 was der ,jude nie ist3 ,judaeophobe4 #ajb ,vgl4 ,kapitel #ab1 ,s4 #cgd f4 #ajc ,zum ,beispiel der ,laura ,marholm4 #ajd ber den ,einflu der ,ovarienexstirpation auf ,strukturvernderungen des ,uterus4 ,archiv fr ,gynkologie1 #ea1 #ahif1 #bhf ff4 #aje ,man wrde sich einer sehr zweischneidigen ,waffe bedienen1 wenn man diese ,worte so auffassen wollte1 als htte ,keats wie ,hume erklrt1 keine ,seele zu besitzen1 da in ,wirklichkeit vielmehr die ,existenz der ,seele hierin ausgesprochen ist4 #ajf ,nietzsche hatte auch wohl recht1 als er in ihm keinen echten ,hellenen erblickte2 indes ,plato wieder ganz und gar ,grieche ist4 ---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,inkonsistenzen wurden beibehalten1 wenn beide ,schreibweisen gebruchlich waren1 wie3 ,abfalles -- ,abfalls ,alkmaion -- ,alkmon angeborene -- angeborne ,association -- ,assoziation ,augenblickes -- ,augenblicks ,descendenzlehre -- ,deszendenzlehre ,detumescenz -- ,detumeszenz ,eierstockes -- ,eierstocks ,erection -- ,erektion ,frauen-,emanzipation -- ,frauenemanzipation ,gattungs-,ethik -- ,gattungsethik geborenen -- gebornen ,geschlechts-,dimorphismus -- ,geschlechtsdimorphismus ,heniden-,theorie -- ,henidentheorie ,herren -- ,herrn hiefr -- hierfr ,ich-,begriff -- ,ichbegriff ,imperatives -- ,imperativs ,inhaltes -- ,inhalts ,irrtumes -- ,irrtums ,judentumes -- ,judentums ,kantische -- kantische ,l',instinct ,sexuel -- ,l'instinct sexuel ,lawn-tennis-,spiel -- ,lawntennisspiel ,materiales -- ,materials ,mutter-,typus -- ,muttertypus ,mythos -- ,mythus ,nicht-,sein -- ,nichtsein ,plato -- ,platon ,schicksales -- ,schicksals ,schn-,finden -- ,schnfinden stammesverwandten -- stammverwandten ,subjektes -- ,subjekts ,systemes -- ,systems transcendental -- transscendental ungeheuere -- ungeheure ,ursprunges -- ,ursprungs ,urteil -- ,urtheil ,verkehres -- ,verkehrs ,vermittelung -- ,vermittlung ,virginitts-,ideal -- ,virginittsideal weiteres -- weiters ,widerspruches -- ,widerspruchs ,fehlende ,satzzeichen wurden ohne ,erwhnung ergnzt4 ,die folgenden ,korrekturen wurden vorgenommen4 ,sie beinhalten ,teile der auf ,seite #eih f4 aufgefhrten ,verbesserungen sinnstrender ,fehler4 ,s4 ,,xviii ,erkenntis in ,erkenntnis gendert4 ,s4 #c alles in allem gendert 7,funote74 ,s4 #bj ,oskar ,hertwig in ,oscar ,hertwig gendert4 ,s4 #bb ,spezifizitt in ,spezifitt gendert4 ,s4 #cj thelyoide in thelyide gendert4 ,s4 #cd eingefgt4 ,s4 #cg ,apperceptionen in ,apperzeptionen gendert4 ,s4 #dj bestimmer in bestimmter gendert4 ,s4 #de andern in anderen gendert4 ,s4 #dh vertheidigen in verteidigen gendert4 ,s4 #ed ,krpelin in ,kraepelin gendert4 ,s4 #fb thelyoide in thelyide gendert4 ,s4 #fi einem in einer gendert4 ,s4 #he de la ,mothe ,guyon in de la ,motte ,guyon gendert4 ,s4 #he ,elisabeth ,barrett-,browning in ,elizabeth ,barrett ,browning gendert4 ,s4 #he ,angelika ,kaufmann in ,angelika ,kauffmann gendert4 ,s4 #he ,etrangers in trangers gendert4 ,s4 #he vorherhand in vorderhand gendert4 ,s4 #aad ,intensivikationen in ,intensifikationen gendert4 ,s4 #aba in gendert4 ,s4 #abf verschedenen in verschiedenen gendert4 ,s4 #acd 2 oder denke eingefgt4 ,s4 #add ,hero-worship in ,hero-,worship gendert4 ,s4 #aej schillerndern in schillernden gendert4 ,s4 #aej ,ubereinstimmung in bereinstimmung gendert4 ,s4 #afi da in da gendert4 ,s4 #agg ,schellingens in ,schellings gendert4 ,s4 #ahi sprunghaften in sprunghaftem gendert4 ,s4 #aij reprsentiert in prsentiert gendert4 ,s4 #aid 1 eingefgt4 ,s4 #baf ,intensivikationen in ,intensifikationen gendert4 ,s4 #bbj erw durchrmter ,stab in erwrmter ,stab durch gendert 7,funote74 ,s4 #bcg caeteris in ceteris gendert4 ,s4 #bfd ,phnome in ,phnomene gendert4 ,s4 #bfg eingefgt 7,funote74 ,s4 #bgb innnere in innere gendert4 ,s4 #bgg und und in und gendert4 ,s4 #bgd zu eingefgt4 ,s4 #bia ihrer in seiner gendert4 ,s4 #cja grer in grere gendert4 ,s4 #caa zusammenhangend in zusammenhngend gendert4 ,s4 #cca der in des gendert4 ,s4 #ccc unermessliche in unermeliche gendert4 ,s4 #ccc mir in mit gendert4 ,s4 #ccc eingefgt4 ,s4 #cde ,gebahren in ,gebaren gendert4 ,s4 #cef wie eingefgt4 ,s4 #cfa sexuelles in asexuelles gendert4 ,s4 #cff fremde in fremden gendert4 ,s4 #chd 1 entfernt4 ,s4 #dje kontrolierbare in kontrollierbare gendert4 ,s4 #dje malaisch in malaiisch gendert4 ,s4 #dbe sie in es gendert4 ,s4 #dbh ,ganze in ,ganzes gendert4 ,s4 #dcd den ,augenblick in der ,augenblick gendert4 ,s4 #dcd sich ,welt in sich die ,welt gendert4 ,s4 #ddj ,jndogermanen in ,indogermanen gendert 7,funote74 ,s4 #ddd von vorherein in von vornherein gendert4 ,s4 #ddh anstellt in anstrebt gendert4 ,s4 #ddi er geben in ergeben gendert4 ,s4 #ddi veranschlgt in veranschlagt gendert4 ,s4 #dej ,neu-,seeland in ,neuseeland gendert4 ,s4 #dea zu entfernt4 ,s4 #dee ,als in ,also gendert4 ,s4 #def ,anwort in ,antwort gendert4 ,s4 #dff ,oskar ,hertwig in ,oscar ,hertwig gendert4 ,s4 #dfg ,hydatride in ,hydatide gendert4 ,s4 #dgc eingefgt4 ,s4 #dgd ,s4 #cig-cfh in ,s4 #cfg-cfh gendert4 ,s4 #dge eingefgt4 ,s4 #dgf ,je tait in ,il tait gendert4 ,s4 #dhc hen-pheasants in ,hen-,pheasants gendert4 ,s4 #dhf ,literaturausgaben in ,literaturangaben gendert4 ,s4 #dhh ,hypospadaeus in ,hypospadiaeus gendert4 ,s4 #dia dioecisch in dizisch gendert4 ,s4 #did eingefgt4 ,s4 #did ,phyllanthus in phyllanthus gendert4 ,s4 #eja ,univeral-,bibliothek in ,universal-,bibliothek gendert4 ,s4 #ejb eingefgt4 ,s4 #eje erternde in errternde gendert4 ,s4 #eje 7 eingefgt4 ,s4 #ejh ,womans in ,woman's gendert4 ,s4 #eab ,erscheinugen in ,erscheinungen gendert4 ,s4 #ead in gendert4 ,s4 #eag in gendert4 ,s4 #eag 7 eingefgt4 ,s4 #ebb ,stazion in ,station gendert4 ,s4 #ebc ,fremden in ,fremdem gendert4 ,s4 #ebe ,mathemathik in ,mathematik gendert4 ,s4 #ebf he in the gendert4 ,s4 #ecd ,ludwig ,sein in ,ludwig ,stein gendert4 ,s4 #ecd caussa in causa gendert4 ,s4 #ecd in gendert4 ,s4 #ecd eingefgt4 ,s4 #ecf mosh in most gendert4 ,s4 #ecg in gendert4 ,s4 #edj or in of gendert4 ,s4 #ede ,halbmonatschrift in ,halbmonatsschrift gendert4 ,s4 #eeb 1 entfernt4 ,s4 #eed ,peleus ,tat in ,peleus' ,tat gendert4 ,s4 #eed eingefgt4 ,s4 #eef ,das philosophische ,ehzuchtbchlein in ,das ,philosophisch ,ehezuchtbchlin gendert4 ,s4 #eei ,gardeners ,chronicle in ,gardeners' ,chronicle gendert4 ,s4 #efa chesnut in chestnut gendert4 ,s4 #efa sexteenths in sixteenths gendert4 ,s4 #efb whit in with gendert4 ,s4 #efb ,oskar ,hertwig in ,oscar ,hertwig gendert4 ,s4 #efd emfangende in empfangende gendert4 ,s4 #efd entfernt4 ,s4 #efe ,ogni in ogni gendert4 ,s4 #efg 4 in 1 gendert4 ,s4 #efg in gendert4 ,s4 #egj ,l',etat in ,l'tat gendert4 ,s4 #ega anquel in auquel gendert4 ,s4 #egb arriva in arrivait gendert4 ,s4 #egc ides in ,ides gendert4 ,s4 #egg eingefgt4 ,s4 #egg eingefgt4 ,s4 #ehj entscheidensten in entscheidendsten gendert4 ,s4 #ehj ,ptolemaern in ,ptolemern gendert4 ,s4 #eha eingefgt4 ,s4 #eha in gendert4 ,s4 #eha in gendert4 ,s4 #eha in gendert4 ,s4 #eha in gendert4 ,s4 #ehb in gendert4 ,s4 #ehb studj in studi gendert4 ,s4 #ehc esmanire in exinanire gendert4 ,s4 #ehc li dei in gli dei gendert4 ,s4 #eij ,ttigkeit in ,thtigkeit gendert4 ,s4 #eie entfernt4 ---------------------------------------- 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