,gedanken ber ,religion von ,george ,john ,romanes4 ,die religise ,entwicklung eines ,naturforschers vom ,atheismus zum ,christentum4 ,autorisierte bersetzung nach der #g4 ,auflage des englischen ,originals von ,dr4 phil4 ,e4 ,dennert4 ,gttingen ,vandenhoeck und ,ruprecht #ahii4 ,vorwort des ,uebersetzers4 ,in dem ,verhltnis der ,naturforscher zur ,religion ist in den letzten ,jahrzehnten eine merkwrdige ,wendung vor sich gegangen4 ,bekanntlich herrschte in den fnfziger und sechsziger ,jahren eine kra materialistische ,strmung1 welche in ,deutschland von ,mnnern wie ,vogt und ,moleschott angebahnt war4 ,die namhaften ,naturforscher blieben jedoch von ihr unberhrt1 sie hatten fast alle eine religions- und christentumsfreundliche ,stellung4 ,als aber in den siebenziger ,jahren die ,lehre ,darwins mehr und mehr ,eingang fand und ,haeckel seinen ,monismus predigte1 nderte sich das ,verhltnis1 und die ,stellung der in den beiden folgenden ,jahrzehnten1 wie auch noch in dem laufenden magebenden ,naturforscher zur ,religion wurde eine zum mindesten gleichgiltige4 ,die ,naturwissenschaft und die induktive ,methode steht bei den meisten dieser ,mnner so sehr im ,mittelpunkt des ,denkens und des ,lebens1 da alles andere1 was sonst ein ,menschenleben erfllt und ausmacht1 bei ihnen weit zurcktritt4 ,wenn manche dieser ,forscher nach ihrem religisen ,standpunkt gefragt werden1 so erklren sie sich fr ,agnostiker1 sie wissen nichts von religisen ,fragen oder berhaupt von ,fragen1 die jenseits des naturwissenschaftlichen ,gebiets auftauchen4 ,dieses ,wort wurde jedoch von vielen in dem ,sinn gebraucht1 da man jenseits der natrlichen ,kausalitt berhaupt nichts wissen1 keine ,gewiheit je erlangen knne4 ,eine groe ,reihe von ,naturforschern stand1 wenn sie nicht geradezu glaubensfeindlich waren1 vor #aj-bj ,jahren so4 ,zu erklren ist diese ,erscheinung sicherlich durch den ,einflu der gewaltigen ,entwicklung der ,naturwissenschaft berhaupt und des ,darwinismus im speziellen3 es gab viele1 denen erschien alles ,erforschte als unantastbare ,wahrheit1 und die ,zeit schien ihnen nicht fern1 in der die ganze ,natur1 auch alles ,leben und ,werden1 fr den ,forscher vllig klar und durchsichtig sein wrde2 bei solchen ,gedanken mute eine ,verkennung des ,wertes der naturwissenschaftlichen ,methode nur zu nahe liegen1 sie erschien daher vielen als der einzig mgliche ,weg zur ,erkenntnis der ,wahrheit4 ,allein es ist dafr gesorgt1 da die ,bume nicht in den ,himmel wachsen1 das kann man auch auf diesem ,gebiete sagen3 allmhlich trat vor allem in ,bezug auf den ,darwinismus eine ,ernchterung ein1 im eignen ,lager wurde an dem vermeintlich unzerstrbaren ,bollwerk gerttelt1 und da seine ,festigkeit eine eingebildete war1 so konnte nicht ausbleiben1 da es um so schneller fiel1 bezw4 fllt4 ,dieser ,zerbrckelungsproze setzt sich noch weiter fort1 aber es ist nicht anzunehmen1 da abgesehen von einigen ,alten1 die sich noch um ,haeckel und ,weismann scharen1 echte ,darwinianer ihren ,einzug in das neue ,jahrhundert halten werden4 ,das ist aber nicht ohne ,einflu auf die philosophischen und religisen ,anschauungen der ,naturforscher geblieben4 ,zwar wird sich das alte ,verhltnis1 d4 h4 ein berwiegen der religis und christlich gerichteten ,forscher1 so schnell noch nicht wieder herstellen -- kommen wird es ganz sicher wieder --2 aber eine ,anbahnung ist schon heute gar nicht zu verkennen4 ,diese uert sich zunchst in einer viel freundlicheren ,stellung zu religisen ,fragen und vor allem in der ,anerkennung1 da ,religion und ,naturwissenschaft zwei getrennte ,gebiete sind1 die mit einander nur wenig zu thun haben4 ,aus dieser ,erkenntnis wird sich dann sicherlich mehr und mehr die andere entwickeln1 da man bei allem naturwissenschaftlichen ,wissen auch einen persnlichen religisen ,glauben besitzen kann1 weil die ,quellen der wissenschaftlichen und religisen ,erkenntnisse ganz verschieden sind4 ,der ,agnostizismus1 wie ich ihn oben gekennzeichnet habe1 erhlt unter diesem ,einflu ein ganz anderes ,gesicht2 allerdings sagt er sehr richtig auch jetzt noch1 da man mit naturwissenschaftlichem ,wissen und naturwissenschaftlicher ,methode auf religisem ,gebiet nichts ausrichten1 nichts erkennen kann1 allein er fgt nun hinzu3 vielleicht kann man es auf anderem ,wege1 und dieser ,mglichkeit steht er ganz unparteiisch gegenber4 ,zu den ,mnnern1 welche die letztgenannte ,art von ,agnostizismus vertraten1 gehrt vor allem ,g4 ,romanes1 der englische ,biologe1 er ist am #bf4 ,mai #ahdh zu ,kingston in ,kanada geboren1 war ein ,freund ,darwins1 der ihm eine ,reihe von unverffentlichten ,manuskripten hinterlie1 von denen ,romanes einige verffentlichte4 ,romanes selbst schrieb ein ,werk ber physiologische ,zuchtwahl1 eines ber tierische ,intelligenz1 ,vor und nach ,darwin1 eine ,prfung der ,lehre ,weismanns u4 a4 m41 er starb schon am #bc4 ,mai #ahid4 ,romanes zeigt an sich selbst die eigentmliche ,entwicklung1 welche das ,verhltnis der ,naturforschung zur ,religion in den letzten ,jahrzehnten genommen hat3 von ,haus aus dem ,glauben zugethan1 wurde er durch die ,darwinsche ,strmung allgemach zu vollem ,skeptizismus und ,unglauben getrieben1 aus dem er sich jedoch wieder emporarbeitete1 so da er sogar als ein glubiger ,christ gestorben ist4 ,diese religise ,entwicklung spiegelt sich nun auch in seinen religionsphilosophischen ,schriften wieder1 alle eben genannten ,stufen finden sich in letzteren1 und es ist daher im hchsten ,grade interessant1 sie zu vergleichen und die stufenweise ,rckkehr des ,verfassers zum ,glauben zu verfolgen4 ,die letzte dieser ,schriften zu vollenden und zu verffentlichen ist dem ,entschlafenen leider nicht vergnnt gewesen4 ,nach seinem ,tode aber hat sein ,freund ,charles ,gore1 ,kanonikus an ,westminster1 in liebevollster ,weise die ,herausgabe dieser ,schrift1 sowie der anderen1 die einen ,einblick in das innere ,leben des ,verfassers gestatten1 besorgt4 ,diese ,aufstze sind vor #c ,jahren unter dem ,titel ,thoughts on religion erschienen und haben innerhalb zweier ,jahre in ,england sieben ,auflagen erlebt4 ,das ,buch verdient es im hchsten ,grade1 auch in ,deutschland bekannt zu werden1 um auch bei uns in hnlicher ,weise wie die ,werke des auch leider zu frh entschlafenen ,drummond ein ,zeuge dafr zu sein1 da ,glaube und ,wissen keine ,gegenstze sind4 ,der ,unterzeichnete hat1 nachdem er das ,buch kennen lernte1 die deutsche ,ausgabe um so lieber bernommen1 als der ,inhalt dieses ,buches in derselben ,richtung liegt wie manche seiner eignen ,schriften1 und er bergiebt seine ,bearbeitung nunmehr der ffentlichkeit mit dem ,wunsche1 da sie bei seinen naturwissenschaftlichen ,fachgenossen ebenso wie bei anderen zum weiteren ,nachdenken anregen mchte4 -- ,wie die bersetzung nicht immer leicht gewesen ist1 so wird es auch die ,lektre nicht immer sein2 dieselbe fordert an manchen ,stellen ,aufmerksamkeit und ,nachdenken1 wird aber auch den ,leser1 der beides nicht scheut1 ganz gewi reichlich belohnen4 ,die letzten ,abschnitte sind ,fragmente1 die leider unvollendet blieben1 der ,verfasser ist eben mitten in der ,arbeit an dem ,buch und mit ihm an seinem religisen ,glauben abberufen worden1 niemand wird anders knnen als mit ,canon ,gore voller ,wehmut bedauern1 da es nur ,fragmente sind4 ,aber der bersetzer ist auch berzeugt1 niemand wird dieses ,buch aus der ,hand legen1 ohne ein ,gefhl der ,verehrung fr den edlen ,mann1 dessen unbeugsames1 unbefangenes1 reines und selbstloses ,streben nach ,wahrheit in ihm so lebhaft und schn zum ,ausdruck kommt4 ,einen besonderen ,dank mchte ich an dieser ,stelle noch dem englischen ,herausgeber ,canon ,ch4 ,gore an ,westminster fr sein lebhaftes ,interesse an der bersetzung aussprechen1 dasselbe zeigte sich auch darin1 da er eine ,korrektur des ,druckes gelesen hat4 ,rngsdorf-,godesberg4 ,dr4 phil4 ,e4 ,dennert4 ,einleitung des bersetzers#a4 ,romanes hat mit #be ,jahren #ahgc eine ,abhandlung geschrieben1 in der er das ,verhltnis des ,gebets zur ,unabnderlichkeit der ,naturgesetze errtert4 ,hier zeigt er einen ganz theistischen ,standpunkt1 ja1 er ist damals sogar noch ,anhnger des christlichen ,offenbarungsglaubens1 den er mit der ,unabnderlichkeit der ,naturgesetze zu vershnen sucht4 ,bald nach jener ,zeit jedoch mu er sich innerlich merkwrdig schnell gendert haben1 wie das seine anonym im ,jahr #ahgh verffentlichte ,unbefangene ,prfung des ,theismus zeigt4 ,hier untersucht er mit groer ,gewissenhaftigkeit und ,schrfe die ,frage nach dem ,dasein ,gottes4 ,sein ,gedankengang ist ungefhr folgender3 ,der ,theismus erklrt die ,welt nicht besser als der ,atheismus4 ,da unser ,herz einen ,gott fordern soll1 ist ganz subjektiv und beweist obendrein auch nicht1 da ein ,gott existiert1 jedenfalls nicht fr die1 deren ,herz einen ,gott nicht fordert4 ,da die ,menschheit in dem ,glauben an einen ,gott bereinstimmt1 ist nicht der ,fall2 da die ,welt eine erste ,ursache haben msse logisch nicht haltbar2 ebenso wenig lt sich beweisen1 da alle ,kausalitt einem ,willen entspringen msse4 ,auch der ,gedanke1 da unser ,geist auf einen anderen ,geist als ,ursache hinweise1 ist 7hierbei offenbart sich der ,einflu des damaligen naturwissenschaftlichen ,materialismus auf ,romanes7 zurckzuweisen1 ebenso die aus vermeintlicher ,willensfreiheit und sittlichem ,bewutsein abgeleiteten ,argumente3 jene existiert nicht1 dieses ist das ,ergebnis einer natrlichen ,entwicklung 7nach ,darwin74 ,die ,wichtigkeit des aus dem ,zweck gefolgerten ,beweises fr das ,dasein ,gottes ist anzuerkennen1 trotzdem ist er nicht stichhaltig4 ,auch die wundervolle ,schnheit und ,harmonie des ,weltalls lt sich mit ,notwendigkeit aus der ,erhaltung des ,stoffes und seinen ,eigenschaften ableiten4 ,so brechen also alle ,beweise fr das ,dasein ,gottes scheinbar hoffnungslos zusammen4 ,ist der ,satz1 da zur ,erklrung der ,welt eine intelligente ,ursache ntig sei1 nun nicht aber doch nur ein solcher1 der hchstens ,wahrscheinlichkeit1 nicht aber ,gewiheit beansprucht8 ,kann hhere ,erkenntnis ihn am ,ende nicht ganz umstoen8 ,ja1 es ist mglich1 da die ,wahrscheinlichkeit1 die ,natur sei ohne ,gott1 vom naturwissenschaftlichen ,standpunkt aus sehr gro1 vom logischen aus aber ganz wertlos ist2 jene ,wahrscheinlichkeit ist thatschlich keine absolute1 und das um so weniger als es in dem ,zusammenwirken der ,naturgesetze doch noch einen unerklrbaren ,rest giebt1 nmlich die kosmische ,harmonie2 -- diese ,abnderung der ,zweckmigkeitslehre nennt ,romanes metaphysische ,teleologie1 ihre ,grundlage liegt jenseits der ,naturwissenschaft und ist der letzteren ganz unzugnglich4 ,nun fragt es sich aber noch1 ob diese ,grundlage sonst ganz einwandfrei ist1 ob also die metaphysische ,teleologie die ,harmonie des ,weltalls begreiflicher macht als der ,atheismus8 ,romanes kommt in seiner ,untersuchung zu dem ,resultat1 da keine von beiden ,erklrungen vor der anderen etwas voraus habe4 ,man wird ber die ,annahme der einen oder der anderen ,erklrung nach seiner sonstigen ,gewohnheit zu denken entscheiden mssen4 ,gewiheit lt sich darber nicht erlangen4 ,romanes selbst kommt hier zu einer vlligen ,verneinung ,gottes1 allein mit ergreifenden ,worten 7,i1 #g7 bekennt er1 da damit das ,weltall fr ihn die liebenswerte ,seele verloren habe4 ,zweierlei fllt in dieser ,abhandlung besonders auf3 der ,glaube an das ausschlieliche ,recht der naturwissenschaftlichen ,methode und der ,ton der ,gewiheit4 ,beides hat sich nachher bei ,romanes sehr gendert4 ,er hat sich von jener ,zeit an wieder mehr und mehr von dem schroffen ,skeptizismus abgewendet2 es ist bezeichnend1 da er schon #ahhe in der ,schrift ,geist und ,bewegung eine strenge ,kritik der materialistischen ,ansicht vom ,geist liefert und einem pantheistischen oder auch schon theistischen ,monismus zuneigt4 ,drei ,jahre darauf schrieb ,romanes einige bisher nicht verffentlichte ,artikel ber den ,einflu der ,naturwissenschaft auf die ,religion4 ,zwei von diesen bilden den zweiten ,hauptabschnitt dieses ,buches4 ,sie enthalten eine ,kritik jener anonymen ,unbefangenen ,prfung des ,theismus1 haben aber noch einen ganz skeptischen ,schlu4 ,nach diesen ,vorbemerkungen wird ihr ,inhalt keine ,schwierigkeiten machen4 ,i4 ,einleitung des ,herausgebers 7,charles ,gore7 und ,bericht ber frhere ,arbeiten des ,verfassers4 ,george ,john ,romanes1 der heimgegangene ,verfasser von ,darwin und nach ,darwin1 so wie von ,prfung der ,weismannschen ,lehre1 nahm in den letzten ,jahrzehnten eine hervorragende ,stellung in der ,biologie ein4 ,aber er beschftigte sich auch unaufhrlich und je lnger desto mehr mit den ,problemen der ,metaphysik und ,theologie4 ,bei seinem im ,frhsommer dieses ,jahres 7#ahid7 erfolgten ,tode hinterlie er unter seinen ,papieren einige ,notizen1 welche zumeist im vorhergehenden ,winter geschrieben und fr ein ,werk ber die ,grundfragen der ,religion bestimmt waren4 ,er hatte angeordnet1 da diese ,aufzeichnungen mir gegeben werden sollten1 damit ich mit ihnen nach meinem ,dafrhalten verfhre4 ,nach seinem ,tode wurden sie mir demgem zugleich mit einigen noch nicht verffentlichten ,abhandlungen1 von denen zwei den ersten ,teil dieses ,buches bilden1 eingehndigt4 ,nachdem ich die ,notizen gelesen und das fr mich magebende ,urteil ,anderer ber sie gehrt habe1 trage ich kein ,bedenken1 ihren bei weitem greren ,teil zu verffentlichen und zwar mit dem ,namen des ,autors1 obwohl das ,buch ursprnglich anonym erscheinen sollte4 ,nach dem ,wenigen1 was mir ,george ,romanes selbst darber gesagt hat1 zweifle ich keinen ,augenblick1 da er damit einverstanden sein wrde1 wenn die ,verffentlichung nach seinem ,tode unter seinem ,namen geschieht4 ,ich sagte1 da ich nach der ,lektre dieser ,notizen nicht daran zweifelte1 da sie verffentlicht werden sollten4 ,sie verdienen es wegen ihres inneren ,wertes und auch deshalb1 weil sie die religise ,denkweise eines ,naturforschers beleuchten1 der im hohen ,grade begabt1 vielseitig gebildet und in seltenem ,mae unparteiisch und offenherzig war4 ,von allen diesen ,eigenschaften legen die ,notizen1 die ich hiermit der ffentlichkeit bergebe1 unzweifelhaft ,zeugnis ab4 ,nach greren ,bedenken entschlo ich mich1 auch die anderen schon erwhnten1 bisher noch ungedruckten ,abhandlungen zu verffentlichen4 ,da dieselben einen frheren ,standpunkt als jene ,aufzeichnungen vertreten1 so setze ich sie natrlich an erste ,stelle4 ,die ,abhandlungen und die ,notizen offenbaren aber beide die ,entwicklung eines ,geistes vom ,unglauben zum ,glauben an die christliche ,offenbarung4 ,sie zeigen das ,streben eines ,mannes1 der ,gott sucht1 ob er doch ihn fhlen und finden mchte1 nicht den ,standpunkt festbegrndeter christlicher berzeugung4 ,selbst die ,notizen enthalten in der ,that noch manches1 was ein im ,glauben feststehender ,mensch nicht aussprechen knnte4 ,bei dieser ,sachlage mu ich natrlich ein ,wort darber sagen1 wie ich mein ,amt als ,herausgeber verstanden habe4 ,ich habe die ,frage1 ob ich diese oder jene ,notiz verffentlichen sollte1 lediglich darnach entschieden1 ob sie hinreichend bearbeitet war1 um verstndlich zu sein und habe streng jede ,frage nach meiner eignen bereinstimmung oder ,nicht-bereinstimmung ausgeschlossen4 ,besonders bei einer ,notiz wre es mir unklar gewesen1 ob ich sie htte verffentlichen sollen1 htte meine bestimmte ,abweichung von ihrem ,inhalt mich nicht frchten lassen1 da nur ,vorurteile mich geneigt machten1 sie dem ,leser vorzuenthalten4 ,die ,notizen samt den vorhergehenden ,abhandlungen sind1 denke ich1 besser zu verstehen1 wenn ich einige erluternde ,bemerkungen ber ihre ,vorlufer1 d4 h4 ber ,romanes frhere die religisen ,fragen betreffenden ,schriften voranschicke4 ,im ,jahre #ahgc erhielt ,george ,romanes auf ,grund einer ,abhandlung den ,burney-,preis in ,cambridge4 ,der ,gegenstand dieser ,abhandlung war das christliche ,gebet in ,beziehung zu dem ,glauben1 da der ,allmchtige die ,welt nach feststehenden ,naturgesetzen regiert4 ,sie wurde #ahgd mit einem ,anhang ber die physische ,kraft des ,gebets verffentlicht4 ,in dieser ,abhandlung1 die ,romanes mit #be ,jahren geschrieben hat1 zeigten sich schon die charakteristischen ,eigenschaften seines ,geistes und ,stils4 ,da offenbarte sich schon die ,liebe zur ,wissenschaft1 wie man es ja von einem ,naturforscher erwarten kann4 ,da finden wir die logische ,schrfe und die ,vorliebe fr exakte ,definitionen1 auch die natrliche ,frmmigkeit und die ,wertschtzung des christlichen ,gebets1 welche sptere ,reflexionen im ,grunde doch niemals ausrotten konnten4 ,auch dieser ,aufsatz zeugt schon von hervorragender ,befhigung4 ,einerseits wird zum ,zweck der ,beweisfhrung das ,dasein eines persnlichen ,gottes angenommen1 desgleichen die ,gewiheit der christlichen ,offenbarung1 die uns ein ,recht zusichert1 wenn auch bedingungsweise und in gewissen ,grenzen1 doch wirkliche ,antworten auf ,gebete um irdische ,gter zu erwarten4 ,andrerseits wird der ,glaube als selbstverstndlich angenommen1 da allgemeine ,naturgesetze das der ,beobachtung zugngliche ,gebiet der ,natur beherrschen4 ,dann wird die ,frage errtert3 ,wie lt sich die physische ,wirksamkeit des ,gebets1 welche der ,christ auf ,grund der ,offenbarung annimmt1 mit der wissenschaftlich erkannten ,thatsache vereinbaren1 da ,gott die ,welt durch feststehende ,naturgesetze regiert8 ,die ,antwort sucht er hauptschlich dadurch zu geben1 da er die enge ,begrenzung jenes ,gebiets mit ,nachdruck hervorhebt1 innerhalb welcher wissenschaftliche ,forschung angestellt und wissenschaftliche ,erkenntnis erlangt werden kann4 ,es knnen besondre gttliche ,antworten auf ,gebete selbst im ,gebiet der ,natur vorkommen --1 ja es knnen sogar als ,antwort auf ,gebete ,naturkrfte in ,erscheinung treten2 aber dennoch brauchen sie nicht ,phnomene hervorzubringen1 welche die ,naturwissenschaft beachten und als wunderbar und die gewhnliche ,ordnung der ,dinge durchbrechend ansehen mte4 ,an einer ,stelle kommen die ,notizen auf diese ,abhandlung zurck1 und hufiger1 wie wir darauf aufmerksam machen werden1 wiederholen sich ,gedanken1 die schon in jener frheren ,abhandlung ausgesprochen1 aber inzwischen verworfen waren4 ,ich wei nicht1 ob ,romanes im ,grunde genommen wirklich von der ,spekulation und der ,schlufolgerung seiner ,erstlingsarbeit befriedigt blieb1 jedenfalls sah er sich bald nach der ,verffentlichung jener ,abhandlung veranlat1 die dort zugegebene ,grundlage des ,theismus zu verwerfen3 ,er wandte sich nmlich rasch und entschieden zu einem skeptischen ,standpunkt1 auf dem er das ,dasein ,gottes berhaupt bezweifelte4 ,die genannte ,abhandlung wurde im ,jahre #ahgd verffentlicht4 ,schon #ahgf wenigstens hatte er ein anonymes ,werk mit einem gnzlich skeptischen ,schlu geschrieben1 der ,titel desselben lautete3 ,eine unbefangene ,prfung des ,theismus1#b von ,physicus#c4 ,da die ,notizen mit direkter ,bezugnahme auf dieses ,werk geschrieben wurden1 so scheint mir eine nhere ,errterung seiner ,beweisfhrung notwendig1 und diese finden wir in dem letzten ,kapitel des ,werkes selbst1 wo der ,verfasser die ,ergebnisse zusammenfat4 ,ich gebe daher dieses ,kapitel ausfhrlich wieder4#d 99 99 99 99 99 #a4 ,unsre ,auseinandersetzung ist nun zu ,ende1 und wenige ,worte werden gengen1 um einen kurzen ,ueberblick ber die zahlreichen ,thatsachen und ,schlsse zu gewinnen1 deren ,betrachtung fr unsern ,zweck ntig war4 ,wir sprachen zuerst von der offenbar thrichten ,annahme1 da der ,anfang aller ,dinge oder das ,geheimnis des ,daseins1 d4 h4 die ,thatsache1 da berhaupt irgend etwas existiert durch die ,theorie des ,theismus irgendwie besser als durch die ,theorie des ,atheismus erklrt wrde4 ,dann wurde gezeigt1 da das ,argument unser ,herz fordert einen ,gott deshalb hinfllig ist1 weil wir sahen1 da solch eine subjektive ,notwendigkeit1 selbst wenn sie bewiesen wre1 doch nicht hinreichte1 um objektiv die ,existenz ,gottes zu beweisen oder auch nur wahrscheinlich zu machen4 ,in ,bezug auf das weitere ,argument1 da die ,thatsache unseres theistischen ,verlangens nach ,gott auf ,gott selbst als auf ihre erklrende ,ursache hinweise1 muten wir bemerken1 da dasselbe nur dann zulssig sein knnte1 wenn die ,mglichkeit der ,wirkung natrlicher ,ursachen eben bei dem ,entstehen unsers ,verlangens nach ,gott abgeschlossen wre4 ,in hnlicher ,weise wurde gefunden1 da das ,argument von der mutmalichen1 unmittelbar erkannten ,notwendigkeit des ,gedankens eines einzelnen ,individuums1 d4 h4 die ,behauptung1 da die ,menschen sich nicht von der berzeugung befreien knnen1 da ,gott existiert1 unhaltbar ist3 erstens1 weil diese mutmaliche ,notwendigkeit nur fr jenen einzelnen besteht2 und zweitens1 weil es thatschlich hchst unwahrscheinlich ist1 da diese mutmaliche ,notwendigkeit eine wirkliche ist1 selbst auch nur fr den1 der sie behauptet1 whrend sie dies fr die groe ,mehrheit des ,menschengeschlechts ganz sicherlich nicht ist4 ,da das ,argument von der allgemeinen bereinstimmung der ,menschheit#e den ,thatsachen gegenber ganz augenscheinlich ein trgerisches ist1 so wurde dieses ohne weitere ,besprechung bergangen4 ,das ,argument ferner3 ,die ,welt msse eine erste ,ursache haben1 -- enthlt einen logischen ,selbstmord4 ,das letzte ,argument lautete3 ,da der menschliche ,wille die ,kausalitt der ,natur beeinflut1 so ist wahrscheinlich alle ,kausalitt ihrem ,wesen nach der ,ausflu eines ,willens4 -- ,dieses ,argument besteht1 wie gezeigt wurde1 aus einer ,reihe so ungeheuerlicher ,schlsse1 da es wertlos ist4 #b4 ,bezglich der weniger oberflchlichen ,argumente zu ,gunsten des ,theismus zeigte sich zuerst1 da der ,vernunftschlu3 alle bekannten ,geister stammen von einem unbekannten ,geist ab2 unser ,geist ist ein bekannter ,geist2 daher stammt auch er von einem unbekannten ,geist ab -- aus zwei ,grnden unzulssig ist4 ,erstens ist es keine ,erklrung des ,geistes1 wenn man ihn auf einen frheren ,geist als seinen ,ursprung zurckfhrt1 und wenn diese ,hypothese1 falls zulssig1 nun auch eine ,erklrung fr einen bekannten ,geist ergeben wrde1 so ist sie doch als ,beweis fr die ,existenz eines unbekannten ,geistes1 dessen ,annahme doch ihre ,grundlage bildet1 ganz nutzlos4 ,und ferner3 ,wenn man sagt1 da der ,geist derartig ein ,wesen eigener ,art ist1 da er entweder aus sich selbst existiert oder aber einen andern ,geist als ,ursache haben mu1 so giebt es auch fr diese ,behauptung keinen wirklich zureichenden ,grund4 ,das ist der zweite ,einwand gegen den obigen ,vernunftschlu2 denn nichts in dem ganzen ,gebiet des ,mglichen knnte unseres ,wissens imstande sein1 eine selbstbewute ,intelligenz zu erzeugen4 ,deshalb braucht sich ein ,gegner des obigen ,vernunftschlusses berhaupt keine ,theorie von dem ersten ,ursprung aller ,dinge zu bilden2 aber gerade gegenber zu der klaren und bestimmten ,lehre des ,materialismus ist der obige ,vernunftschlu nicht besonders beweiskrftig4 ,wohl wissen wir1 da das1 was wir ,kraft und ,stoff nennen1 allem ,anschein nach ewig ist1 wir haben aber hingegen keinen entsprechenden1 ebenso sicheren ,beweis dafr1 da ein ,geist ewig wre4 ,ferner ist der ,geist1 so weit die ,erfahrung reicht1 stets mit hochdifferenzierten ,kombinationen von ,stoff und ,kraft verbunden1#f und viele ,thatsachen beweisen den ,schlu1 -- keine einzige aber widerspricht ihm -- da der ,grad der ,intelligenz stets von einem entsprechenden ,grad der ,gehirnentwickelung abhngt oder doch wenigstens mit ihm verbunden ist4 ,darnach besteht sowohl qualitativ als auch quantitativ#g eine ,beziehung zwischen ,intelligenz und ,gehirnorganisation4 ,wenn man dann aber einwirft1 da ,materie und ,bewegung kein ,bewutsein hervorbringen konnten1 weil dies unfabar ist1 so haben wir gesehen1 da dies nichts entscheidet4 ,es handelt sich hier ja um etwas zugegebener maen ,transzendentales1 auch steht es fest1 da das ,wesen des ,geistes unerkennbar sein mu1 und es ist doch wohl von vornherein wahrscheinlich1 da die ,ursache dieses unerfabaren ,wesens viel schwieriger zu erkennen sein wird1 als der ,inhalt jeder andern ,hypothese1 die fr den ,verstand fabarer ist4 ,wenn man auch sagt1 da die begreiflichere ,ursache auch die wahrscheinlichere ist1 so haben wir gesehen1 da man in unserm ,fall unmglich die ,gltigkeit dieses ,ausspruchs anerkennen kann4 ,die ,behauptung endlich1 da die ,ursache aktuell schon alles enthalten mu1 was ihre ,wirkungen enthalten knnen1 ist logisch unzulssig und wird durch tgliche ,erfahrung widerlegt1 whrend das ,argument von der vermeintlichen ,willensfreiheit und der ,thatsache des moralischen ,sinnes sowohl deduktiv durch die ,entwicklungslehre1 als auch induktiv durch die ,lehre des ,utilitarismus zurckgewiesen wird4 ,die ,lehre vom freien ,willen ist in der ,that durchaus unhaltbar#h und der ,beweis dafr1 da der moralische ,sinn das ,ergebnis einer vllig natrlichen ,entwicklung#i ist1 berwltigend1 und diese ,erkenntnis1 zu welcher wir aus allgemeinen ,grnden gelangten1 wird auch mit unwiderstehlicher ,gewalt durch die ,darstellung des menschlichen ,gewissens besttigt1 welche die ,theorie des ,utilitarismus liefert1 und diese grndet sich auf die breitesten und auf ausnahmslos gltige ,induktionen4#aj ,kurz1 wir mssen in ,bezug auf das ,argument vom ,dasein des menschlichen ,geistes sagen1 da ihm jeder nachweisbare ,wert fehlt3 man ist nicht berechtigt1 den ,schlu zu ziehen1 da unser ,geist durch einen anderen ,geist hervorgebracht worden ist2 mit gleichem ,recht knnte geschlossen werden1 er sei durch irgend etwas anderes sonst verursacht4 #c4 ,in ,bezug auf das ,argument vom ,zweck ist zu bemerken1 da ,mills ,auseinandersetzung desselben in seiner ,abhandlung ber den ,theismus nur eine ,wiederholung desselben ,arguments ist1 das schon ,paley1 ,bell und ,chalmers aufstellten4 ,wir sahen1 da der erstgenannte ,schriftsteller den ganzen ,gegenstand mit einer ,schwche und ,ungenauigkeit behandelte1 welche bei ihm sehr berrascht1 denn whrend er gar kein ,gewicht auf den induktiven ,beweis der organischen ,entwicklungslehre legt1 nimmt er andererseits anstandslos eine bernatrliche ,erklrung der biologischen ,erscheinungen an und ist berdies merkwrdiger ,weise in der ,auseinandersetzung des ,zweckarguments selbst fehl gegangen1 indem er ebenso wenig wie alle frheren ,schriftsteller beachtete1 da wir ganz unmglich die ,beziehungen zwischen dem ,zwecksetzer und dem ,bezweckten wissen2 noch viel weniger knnen wir von der ,behauptung ausgehen1 da der hchste ,geist -- seine ,existenz einmal angenommen -- die ,welt durch irgend eine besondere ,denkoperation hervorgebracht hat4 ,alle ,anwlte des ,zweckarguments haben nicht bemerkt1 da wir1 selbst wenn wir von dem ,dasein der ,natur auf einen schpferischen ,geist schlieen1 doch mit keinem ,schatten eines ,rechts folgern drfen1 da dieser ,geist seine schpferische ,kraft nur durch irgend eine ,denkoperation habe ausben knnen4 ,wie thricht mu es daher sein1 die vermeintliche ,gewiheit solcher ,denkoperation zu einem ,beweise fr das ,dasein eines ,schpfergeistes selbst zu erweitern6 ,wenn aber ein ,theist erwidert1 es sei von geringer ,bedeutung1 ob wir die ,art und ,weise1 wie die ,schpfung vor sich ging1 erraten knnen1 wenn nur die ,thatsachen bezeugen1 da die ,naturerscheinungen aus irgend einer hchsten ,intelligenz als letzter ,ursache herzuleiten sind1 -- dann bin ich der erste1 der dem zustimmt4 ,es ist mir von jeher eine der unbegreiflichsten ,thatsachen in der ,geschichte der ,spekulation gewesen1 da so viele magebende ,gelehrten den ,zweck als einen ,beweis fr den ,theismus ansehen1 wissen sie doch alle sehr wohl1 da sie keine ,mittel haben1 das ,wesen des hchsten ,geistes zu erkennen1 dessen ,dasein das ,argument erweisen soll4 ,in ,wahrheit kann und darf sich das ,argument vom ,zweck nur einzig und allein auf die der ,beobachtung zugnglichen ,thatsachen der ,natur sttzen1 es darf aber nicht auf die geistigen ,prozesse1 durch welche diese ,thatsachen vermutlich zu erklren sind1 bezugnehmen4 ,bei dem gegenwrtigen ,stand unsrer ,erkenntnis mssen wir dann aber an ,stelle des ,zweckarguments in seiner groben1 von ,paley herrhrenden ,form das ,argument von der allgegenwrtigen ,wirkung des ,naturgesetzes setzen4 #d4 ,das ,zweckargument#aa sagt3 es mu einen ,gott geben1 weil der ,bau eines organisierten ,gebildes einen geistigen ,proze#ab voraussetzt4 ,das aus der allgegenwrtigen ,wirkung der ,naturgesetze gefolgerte ,argument besagt3 es mu einen ,gott geben1 weil der ,bau eines organisierten ,gebildes schlielich auf eine ,intelligenz zurckzufhren ist4 ,jedes organische ,gebilde zeigt nmlich mehr oder weniger verwickelt das ,prinzip der ,ordnung1 jedes ,ding ist ferner mit allen andern ,dingen zu einer allgemeinen ,naturordnung verbunden4 ,wegen dieser ,allgemeinheit der ,ordnung ist es unvernnftig1 die ,zufalls-,hypothese auf das ,weltall anzuwenden4 ,wir mgen von einer hchsten ,ursache denken1 was wir wollen1 die ,thatsache bleibt bestehen1 da aus ihr ununterbrochen ein unmittelbarer ,einflu ausgeht und zwar so verblffend1 groartig und exakt1 wie es nur unsrer hchsten ,vorstellung von der ,gottheit wrdig ist4#ac ,dieses ,argument haben wir mit den ,worten von ,prof4 ,baden ,powell folgendermaen erlutert3 ,was ,vernunft und ,denken erfordert1 um verstanden zu werden1 mu selbst ,vernunft und ,denken sein4 ,was nur der ,geist erforschen oder ausdrcken kann1 mu selbst ,geist sein4 ,und wenn der hchste ,begriff1 den man von einem zu erforschenden ,geist oder einer zu erforschenden ,vernunft erlangt1 nur unvollkommen ist1 dann sind beide grer als der ,geist und die ,vernunft dessen1 der sie erforscht4 ,wenn mit der grndlichen ,erforschung der dadurch offenbarte notwendige ,zusammenhang der ,dinge um so ausgedehnter und komplizierter wird1 dann wird auch die ,gre und der ,umfang der ,vernunft1 die sich derartig doch immer nur teilweise offenbart1 um so augenscheinlicher2 auch wird es dann sicherer1 da sie wirklich in der unwandelbar verbundenen ,ordnung der ,dinge unabhngig von dem ,geist des ,forschers existiert4 ,dieses aus einem universellen ,kosmos gefolgerte ,argument hat den ,vorteil1 da es durchaus unabhngig von der ,art und ,weise ist1 wie die ,dinge das wurden1 was sie jetzt sind4 ,es wird also von der ,annahme einer ,entwicklung nicht berhrt4 ,bis vor kurzem schien es daher thatschlich auch unantastbar zu sein4#ad ,wir sind aber nichtsdestoweniger zu dem ,bekenntnis gezwungen1 da seine scheinbare ,stichhaltigkeit vor der unbestreitbaren ,thatsache zu nichte wird1 da jedes ,naturgesetz1 wenn ,kraft und ,stoff seit ,ewigkeit gewesen sind1 ganz natrlich entstanden sein mu4 444 ,man darf keinen ,augenblick daran zweifeln1 da die wundervolle ,schnheit und ,harmonie der ,natur notwendig und unvermeidlich aus der ,erhaltung der ,kraft und aus den ,ureigenschaften des ,stoffes folgen1 gerade so zweifellos wie der ,satz1 da die ,kraft erhalten wird oder da der ,stoff ,ausdehnung besitzt oder undurchdringlich ist4#ae 444 ,man wird sich erinnern1 da ich diese ,wahrheit lange und mit groem ,ernst errterte1 nicht allein weil sie in ,rcksicht auf unsern ,gegenstand so unermelich wichtig ist1 sondern auch1 weil kein anderer sie bis jetzt in diesem ,zusammenhange errtert hat4 ,es wurde auch auseinandergesetzt1 da der ,zusammenhang und die bereinstimmung des ,makrokosmos des ,weltalls mit dem ,mikrokosmos des menschlichen ,geistes daraus entspringen kann1 da der menschliche ,geist nur ein ,produkt der allgemeinen ,entwicklung ist2 denn seine subjektiven ,beziehungen werden notwendiger ,weise jene ueren ,beziehungen1 deren ,produkt sie selbst sind1 wiederspiegeln4#af #e4 ,unsere weitere ,errterung milderte indessen den unerbittlich strengen ,schlu aus dem gnzlichen und hoffnungslosen ,zusammenbruch aller etwa mglichen ,beweise zu ,gunsten des ,theismus4 ,als wir nmlich ausfhrlich dargelegt hatten1 da es nicht einmal einen ,schatten eines positiven ,beweises zu ,gunsten der theistischen ,theorie giebt1 da entstand die ,gefahr1 da manche nun irrtmlicher ,weise weiter schlieen knnten3 aus diesem ,grunde sei die theistische ,theorie selbst falsch4 ,es war nun also noch folgendes zu erwgen3 wenn auch die ,natur nach dem ,stande unserer heutigen ,erkenntnis keiner intelligenten ,ursache zur ,erklrung irgend einer ihrer ,erscheinungen bedarf1 sollten wir dann nicht bei hher entwickelter ,erkenntnis mglicher ,weise doch einmal entdecken knnen1 da die ,natur ihr ,dasein doch einer intelligenten ,ursache verdanken mu8 ,die ,wahrscheinlichkeit1 da eine intelligente ,ursache unntig ist1 um irgend eine ,naturerscheinung zu erklren1 ist dann nicht grer als die andere1 da die ,lehre von der ,erhaltung der ,kraft berall und zu allen ,zeiten gegolten hat4 ,zum ,schlu unserer ,auseinandersetzung verlieen wir daher ganz das ,gebiet der ,erfahrung1 wir lieen sogar die eigentlichen ,grundlagen der ,naturwissenschaft und damit auch die sicherste aller relativen ,wahrheiten auer ,acht und verlegten unsere ,untersuchung in die transzendentale ,region rein formaler ,betrachtungsweise4 ,und hier stellten wir die ,regel auf3 da sich der ,wert irgend einer ,wahrscheinlichkeit im letzten ,grunde nach der ,zahl1 der ,wichtigkeit und der ,bestimmtheit ihrer bekannten ,beziehungen1 verglichen mit ihren unbekannten ,beziehungen richtet1 und daraus folgerten wir1 da in ,fllen1 wo die unbekannten ,beziehungen zahlreicher1 wichtiger oder unbestimmter sind als die bekannten1 der ,wert unserer ,folgerung um so geringer ist4 ,aus dieser ,regel ergiebt sich aber ,folgendes3 da das ,problem des ,theismus das am weitesten zurckgehende aller ,probleme ist und daher in seinen unbekannten ,beziehungen alles fr den ,menschen ,unbekannte und ,unerkennbare enthlt1 so mssen diese ,beziehungen fr die unbestimmtesten von allen erklrt werden1 die ein ,mensch je betrachten kann2 und obgleich wir die ganze ,erfahrungsreihe1 von der aus wir argumentieren knnen1 vor uns haben1 so sind wir aus jenem ,grunde dennoch unfhig1 den wahren ,wert irgend eines solchen ,argumentes abzuschtzen4 ,da die unbekannten ,beziehungen in der von uns versuchten ,induktion sowohl hinsichtlich ihrer ,anzahl als auch ihrer ,wichtigkeit im ,vergleich mit den bekannten ,beziehungen durchaus unbestimmt sind1 so ist es fr uns unmglich1 irgend eine ,wahrscheinlichkeit fr oder wider das ,dasein ,gottes zu erlangen4 ,obgleich wir daher gewilich1 soweit menschliche ,wissenschaft vordringen und menschliches ,denken ,schlsse ziehen kann1 keinen ,beweis fr einen ,gott finden knnen1 so haben wir doch noch nicht das ,recht1 daraus zu schlieen1 es gbe keinen ,gott4 ,mag daher die ,wahrscheinlichkeit1 da die ,natur ohne ,gott ist1 vom naturwissenschaftlichen ,gesichtspunkt aus noch so gro sein1 ja1 sich naturwissenschaftlich geradezu beweisen lassen1 -- so ist dies dennoch vom logischen ,gesichtspunkt aus durchaus wertlos4 ,obgleich es so sicher ist wie die ,grundlage aller ,naturwissenschaft und aller ,erfahrung1 da die ,annahme des ,daseins ,gottes1 wenn er wirklich existiert1 als ,ursache des ,weltalls berflssig ist1 so kann es dennoch wahr sein1 da das ,weltall nie existiert haben wrde1 wenn es keinen ,gott gbe4 ,diese formalen ,betrachtungen beweisen dann folgerichtig1 da wir trotz aller relativ groen ,wahrscheinlichkeit zu ,gunsten des ,atheismus doch kein ,recht haben1 diese ,wahrscheinlichkeit als absolute ,gewiheit zu betrachten4 ,daraus entsteht die ,mglichkeit eines anderen ,arguments zu ,gunsten des ,theismus -- oder wir wollen lieber sagen3 die ,mglichkeit der ,wiederaufnahme des teleologischen ,beweises in anderer ,form4 ,denn wenn man sagen kann1 da diese formalen ,betrachtungen wohl einen absoluten1 aber keinen relativen ,schlu fr oder wider die ,gottheit ausschlieen1 und wenn also doch noch einige theistische ,deduktionen brig bleiben1 die fglich aus der ,erfahrung gezogen werden drfen1 so knnen diese jetzt in ,anschlag gebracht werden1 um den atheistischen ,folgerungen aus dem ,gesetz von der ,erhaltung der ,kraft die ,wage zu halten4 -- ,denn wenn unsere letzten ,deduktionen auch klar gezeigt haben1 da das ,dasein ,gottes vom naturwissenschaftlichen ,standpunkt aus berflssig erscheint1 so haben die formalen ,betrachtungen nicht weniger klar jenseits der naturwissenschaftlichen ,sphre einen mglichen ,platz fr das ,dasein ,gottes erschlossen1 so da wir1 wenn durch ,erfahrung irgend welche ,thatsachen beigebracht werden knnen1 zu deren ,erklrung die atheistischen ,deduktionen ungengend erscheinen1 berechtigt sind1 dieselben wenigstens relativ durch die theistische ,hypothese zu begrnden4 ,und es mu zugestanden werden1 da wir solch einen unerklrbaren ,rest in dem ,zusammenwirken der ,naturgesetze bei der ,entstehung der kosmischen ,harmonie finden4 ,es macht gar nichts aus -- so kann man bei diesem ,argument fortfahren -- da wir unfhig sind1 die ,art und ,weise zu erkennen1 wie der vermeintliche ,geist bei der ,erschaffung der kosmischen ,harmonie etwa verfahren hat1 auch bedeutet es nichts1 da sein ,handeln jetzt in ein ,gebiet jenseits der ,naturwissenschaft verbannt werden mu4 ,wohl aber ist es wichtig1 da wir bei einem ,blick auf die ,natur als ein ,ganzes unmglich den ,umfang und die ,mannigfaltigkeit ihrer ,harmonie begreifen knnen1 wenn wir sie nicht als ,wirkung einer intelligenten ,ursache anerkennen4 ,diese geluterte ,form des teleologischen ,arguments nannte ich dann metaphysische ,teleologie1 um sie scharf von allen frheren ,formen jenes ,beweises zu unterscheiden1 die ich im ,gegensatz dazu als naturwissenschaftliche ,teleologie bezeichnete4 ,der ,unterschied aber ist folgender3 whrend alle frheren ,formen der ,teleologie auf einer ,grundlage beruhten1 welche nicht jenseits des ,bereichs der ,naturwissenschaft lagen und daher der ,mglichkeit naturwissenschaftlicher ,widerlegung ausgesetzt waren1 kann das metaphysische ,system der ,teleologie niemals naturwissenschaftlich widerlegt werden1 weil es eben auf einer ,grundlage beruht1 die der ,naturwissenschaft vllig unzugnglich ist4 ,da aber dieses metaphysische ,system der ,teleologie auf einer solchen ,grundlage beruht1 ist unbestreitbar1 denn whrend es die grten ,wahrheiten anerkennt1 welche die ,naturwissenschaft jemals erlangen kann1 nmlich das ,gesetz von der ,erhaltung der ,kraft und den sich aus ihm mit ,notwendigkeit ergebenden ,ursprung des ,naturgesetzes1 -- so wird es doch trotz alledem der zwingenden ,thatsache gerecht1 da der ,geist auf diese ,weise als letzte ,ursache der ,dinge noch nicht aus der ,welt geschafft ist1 wie auch der anderen1 da1 wenn die ,naturwissenschaft verlangt1 die ,wirkung eines ,gottesgeistes in eine jenseits ihres ,gebiets liegende ,region zu versetzen1 dieselbe dann auch wirklich hierhin verlegt werden mu4 ,diese ,behauptung erscheint im ersten ,augenblick ohne ,zweifel willkrlich1 da die ,naturwissenschaft ihrer ja1 soweit sie auch vordringen mag1 berhaupt nicht bedarf1 -- weil die kosmische ,harmonie als eine physikalisch notwendige ,folgerung aus der vereinten ,thtigkeit der ,naturgesetze und diese wiederum als eine physikalisch notwendige ,folgerung aus der ,erhaltung der ,kraft und den primren ,qualitten der ,materie folgt4 ,aber wenn auch unbestreitbar wahr ist1 da die metaphysische ,teleologie1 naturwissenschaftlich betrachtet1 durchaus willkrlich ist1 so mchte sie doch1 psychologisch betrachtet1 nicht ganz willkrlich sein4 ,wenn es also verstndlicher ist1 da im ,geist die letzte ,ursache der ,weltharmonie liegt und nicht in der ,erhaltung der ,kraft1 dann ist es nicht unvernnftig1 die begreiflichere ,hypothese an ,stelle der weniger begreiflichen anzunehmen1 vorausgesetzt1 da diese ,wahl mit aller ,vorsicht vorgenommen wird4 ,ich schliee also1 da die ,hypothese der metaphysischen ,teleologie1 wenn auch im physikalischen ,sinn willkrlich1 im psychologischen ,sinn berechtigt sein mag4 ,aber gegen die ,grundlage1 auf der dieses ,argument allein ruhen kann -- da nmlich das ,grund-,postulat des ,atheismus unbegreiflicher ist als das des ,theismus -- giebt es1 wie wir sahen1 noch zwei wichtige ,einwnde4 ,erstens3 ,der ,sinn1 in welchem hier das ,wort unbegreiflich gebraucht wird1 ist der1 da man zwar den betreffenden ,gedanken nicht mit ,thatsachen begrnden1 ihn wohl aber als im brigen mglich erweisen kann4 ,in demselben ,sinn1 wenn auch in geringerem ,mae1 ist es wahr1 da die ,verwicklung der menschlichen ,organisation und ihrer ,funktionen unbegreiflich ist2 aber hier hat das ,wort unbegreiflich bei einem ,beweis viel geringeres ,gewicht als in seinem eigentlichen ,sinn4 ,ohne daher weiter darber zu disputieren1 inwiefern man berechtigter ,weise die ,unbegreiflichkeit einem ,einwand gegenber1 der doch von einer groen ,menge wissenschaftlicher ,beweise gesttzt wird1#ag ins ,feld fhren darf1 gingen wir zu dem zweiten ,einwand gegen die ,grundlage der metaphysischen ,teleologie ber4 ,dieser war folgender3 es ist ebenso unmglich1 die ,weltharmonie als ,wirkung eines ,geistes d4 h4 eines ,geistes1 wie wir ihn aus ,erfahrung kennen oder als ,wirkung einer vom ,geist losgelsten ,entwicklung zu begreifen4 ,das ,argument von der ,unbegreiflichkeit kann daher in seiner ,anwendung ebenso verhngnisvoll fr den ,theismus wie fr den ,atheismus werden4 ,die geluterte ,form der ,teleologie1 welche wir hier errterten und welche wir als das letzte noch mgliche ,argument zu ,gunsten des ,theismus erkannten1 begegnet also auf ihrem eigenen ,gebiet einem sehr gefhrlichen ,gegner3 ,durch ihren metaphysischen ,charakter ist sie dem ,widerspruch der ,naturwissenschaft entgangen1 um sofort einen neuen ,widerspruch in der ,region der reinen ,psychologie1 in die sie geflohen ist1 zu finden4 ,zum ,schlu unsrer ganzen ,untersuchung waren wir daher gezwungen1 die relative ,bedeutung dieser feindlichen ,mchte zu untersuchen4 ,dabei bemerkten wir zuerst ,folgendes3 wenn die ,verteidiger der metaphysischen ,teleologie von vornherein der ,methode1 nach welcher die ,entstehung des ,naturgesetzes aus dem ,gesetz von der ,erhaltung der ,kraft abgeleitet wurde1 vorwerfen1 da sie eine unerlaubte ,analogie verlange1 dann steht es einem ,atheisten auch frei1 die ,methode1 nach welcher ein lenkender ,geist aus der ,thatsache die ,weltharmonie hergeleitet wurde1 zu beschuldigen1 da sie eine unerkennbare ,ursache fordere -- und zwar eine ,ursache1 wie sie der menschliche ,geist stets mit besonderer ,vorliebe aber stets irrtmlicher ,weise -- ,der bersetzer als ,ursache der ,naturerscheinungen angesehen hat4 ,aus diesen ,grnden schlo ich daher1 da beide ,theorien1 was ihren von der ,erfahrung losgelsten ,standpunkt betrifft1 als gleich verdchtig angesehen werden mssen4 ,und hnlich ist es auch mit ihrem ,standpunkt1 soweit er auf ,erfahrung begrndet ist2 denn da beide ,lehren wenigstens einen allgemeinen ,satz einschlieen mssen1 so mssen beide in gleicher ,weise fr durchaus unbegreiflich erklrt werden4 ,doch1 wenn schlielich die ,frage an mich herantrte1 welche von beiden ,theorien ich fr die vernnftigere hielte1 so bemerkte ich schon1 da sie kein ,mensch fr einen andern beantworten kann4 ,denn da dies ,zeugnis absoluter ,unbegreiflichkeit fr beide ,theorien verhngnisvoll ist1 so kann die ,wahl zwischen beiden nur durch das entschieden werden1 was ich als relative ,unbegreiflichkeit bezeichnet habe -- d4 h4 jeder ,mensch mu hier nach seiner individuellen ,ansicht von ,wahrscheinlichkeit und ,unwahrscheinlichkeit entscheiden1 und dies wird durch seine sonstige ,gewohnheit zu denken bestimmt4 ,wie das ,zeugnis relativer ,unbegreiflichkeit in dieser ,frage berechtigterweise mit dem ,charakter des betreffenden ,menschen wechseln wird1 so wird auch die streng rationelle ,wahrscheinlichkeit in der ,frage1 auf welche es angewendet wird1 wechseln4 ,die einzige ,alternative1 die einem ,menschen hier also bleibt1 ist die3 entweder nimmt er den ,standpunkt des reinen ,skeptizismus an1 und dann mu er sowohl die ,wahrscheinlichkeit als auch die ,unwahrscheinlichkeit1 da es einen ,gott giebt1 zurckweisen1 oder aber er entscheidet sich fr eine ,annahme bezw4 fr eine ,verwerfung ,gottes1 je nachdem seine sonstige ,art zu denken diese ,entscheidung ihm in der einen oder andern ,richtung leichter gemacht hat4 ,und wenn ich auch unter diesen ,umstnden den fr den vernnftigeren ,mann halten wrde1 der mit seinem ,urteil hierbei sorgfltig zurckhlt1 so mu ich doch sagen1 da hierbei weder der metaphysische ,teleologe noch der naturwissenschaftliche ,atheist bezglich ihres vernunftgemen ,denkens einen hheren ,standpunkt als der andere hat4 ,denn da unzweifelhaft auf der einen ,seite die formalen ,bedingungen einer metaphysischen ,teleologie und auf der anderen ,seite ebenso die eines spekulativen ,atheismus erfllt sind1 so wird es in beiden ,fllen ein logisches ,vakuum geben1 in welchem das ,gedankenpendel frei nach jeder ,richtung schwingen kann1 je nachdem es der sonst gewohnte ,gedankengang bestimmt4 #f4 ,das also ist das letzte ,ergebnis unserer ,untersuchung1 und wenn man die abstrakte ,natur des ,gegenstandes in ,erwgung zieht1 sowie die groe ,verschiedenheit der ,meinungen1 welche zur ,zeit hierin herrscht1 wie auch die verwirrende ,zahl guter1 schlechter und indifferenter ,litteratur auf beiden ,seiten1 -- ich sage1 wenn man dies alles in ,erwgung zieht1 so glaube ich nicht1 da das ,resultat unsrer ,untersuchung berechtigterweise des ,mangels an ,przision beschuldigt werden kann4 ,in einer ,zeit wie der jetzigen1 in welcher der berlieferte ,gottesglaube so allgemein angenommen und seine breite induktive ,grundlage als selbstverstndlich angesehen wird1 soll diese kurze ,abhandlung zeigen1 wie auerordentlich przis die naturwissenschaftliche ,auffassung des ,gegenstandes in ,wahrheit ist1 und dann wird sie mehr als die bisherige einschlgige ,litteratur die meisten ,leser ber die nach dem gegenwrtigen ,stand der ,frage mglichen ,auffassungen aufklren4 ,wenn ich auf den heutigen ,zustand der spekulativen ,philosophie blicke1 so war es doch hchst ntig1 einmal klar zu zeigen1 da der ,fortschritt der ,naturwissenschaften die ,hypothese vom ,wirken eines ,geistes in der ,natur sicherlich als ganz berflssig erweist1 und zu erweisen1 da dies ebenso gewi ist wie die wissenschaftliche ,lehre von der ,erhaltung der ,kraft und von der ,unzerstrbarkeit der ,materie4 ,wenn andrerseits jemand beklagen sollte1 da die logische ,behandlung der ,frage sich nicht so ganz unzweideutig sicher erwiesen hat wie die naturwissenschaftliche1 dann mu ich ihm zu bedenken geben1 da in jeder ,sache1 die keine wirkliche ,demonstration zult1 notwendig ein gewisser ,spielraum fr die ,verschiedenheit der individuellen ,meinung bleiben mu4 ,wer dieses erwgt1 wird gewi nicht darber klagen1 da ich in diesem ,falle nicht alles gethan htte1 um den ,charakter und die ,grenzen dieses ,spielraumes so scharf wie mglich zu bestimmen4 #g4 ,und nun zum ,schlu habe ich das ,bedrfnis festzustellen1 da ich von frher her dem ,theismus zuneige und da es mich unfraglich auf die ,seite des traditionellen ,glaubens zieht4 ,es ist daher fr mich uerst traurig1 da ich mich gezwungen fhle1 die hier gezogenen ,schlsse anzunehmen1 und nichts wrde mich vermocht haben1 sie zu verffentlichen1 wre ich nicht der festen berzeugung1 da es die ,pflicht eines jeden ,gliedes der menschlichen ,gesellschaft ist1 seine ,mitmenschen an seiner ,arbeit teilnehmen zu lassen1 welches auch immer ihr ,wert sein mag4 ,gerade weil es mir feststeht1 da die ,wahrheit schlielich doch das ,beste fr die ,menschheit sein mu1 bin ich auch berzeugt1 da jedes einzelnen ,bestreben1 sie zu finden1 vorausgesetzt1 da es unbeeinflut und aufrichtig ist1 ohne ,zgern ,gemeingut der ,menschheit werden darf ohne ,rcksicht auf die ,folgen1 welche die ,verffentlichung haben kann4 ,so weit es sich dabei um die ,vernichtung persnlichen ,glckes handelt1 kann niemand schmerzlicher als ich die mglicherweise traurige ,wirkung meines ,werks empfinden4 ,so weit ich selbst dabei in ,betracht komme1 ist dies das ,ergebnis meiner ,auseinandersetzung3 mag ich nun das ,problem des ,theismus von der niedrigeren ,stufe streng relativer ,wahrscheinlichkeit oder von der hheren ,stufe rein formaler ,betrachtungsweise aus behandeln1 so erscheint es mir doch immer als unverkennbare ,pflicht1 allen ,glauben1 auch den nach meiner ,ansicht edelsten1 zu unterdrcken und meinen ,verstand in ,bezug auf diese ,frage an die ,stellung des reinen ,skeptizismus zu gewhnen4 ,und wie ich weit davon entfernt bin1 denen zustimmen zu knnen1 welche die ,zwielicht-,lehre vom neuen ,glauben1 als einen begehrenswerten ,ersatz fr den dahinschwindenden ,glanz des alten ausgeben1 schme ich mich des ,bekenntnisses nicht1 da mit dieser vlligen ,verneinung ,gottes das ,weltall fr mich seine liebenswerte ,seele verloren hat2 freilich1 von jetzt ab wird die ,vorschrift3 wirke1 so lange es ,tag ist6 zweifellos fr mich eine nur um so grere ,gewalt haben1 angesichts der schrecklich ergreifenden ,worte3 es kommt die ,nacht1 da niemand wirken kann4 ,aber wenn ich zu ,zeiten daran denke -- und ich mu daran denken -- wie berwltigend der ,kontrast zwischen der heiligen ,glorie jenes ,glaubensbekenntnisses1 das einst mein war1 und dem einsamen ,geheimnis des ,daseins ist1 wie ich es jetzt besitze -- zu solchen ,zeiten1 sage ich1 ist es mir unmglich1 ,herr zu werden ber den tiefsten ,schmerz1 dessen mein ,inneres fhig ist4 ,mag es nun daran liegen1 da mein ,erkenntnisvermgen noch nicht hinreichend vorgeschritten ist1 oder mag es auf die ,erinnerung an jene geheiligten ,gedankengnge zurckzufhren sein1 welche mir wenigstens die sesten sind1 die das ,leben je geben kann -- jedenfalls mu ich sagen1 da fr mich und fr andere1 die wie ich denken1 eine furchtbare ,wahrheit in jenen ,worten ,hamiltons liegt3 -- ,weil nun die ,philosophie zu einer ,betrachtung nicht nur des ,todes1 sondern sogar der gnzlichen ,vernichtung gefhrt hat1 so ist die ,vorschrift3 erkenne dich selbst zu jenem schrecklichen ,orakel geworden1 das dem dipus zuteil wurde3 ,wohl dem1 der seines ,daseins ,rtsel niemals lst4 99 99 99 99 99 ,diese ,auseinandersetzung wird hinreichen1 um ein ,bild von dem ,hauptargument der ,unbefangenen ,prfung und von ihren traurigen ,schlufolgerungen zu geben4 ,was hierbei dem etwas kritischen ,leser am meisten auffallen wird1 ist3 #a7 der ,ton der ,gewiheit und #b7 der ,glaube an das fast ausschlieliche ,recht der naturwissenschaftlichen ,methode vor dem ,forum der ,vernunft4 ,als ,beweis fr das erstere mchte ich die folgenden1 kurzen ,zitate anfhren4 ,seite #aa4 ,von mglichen ,irrtmern im ,raisonnement abgesehen1 mu die von uns hier auseinandergesetzte ,stellung des ,theismus der ,vernunft gegenber ohne wesentliche ,modifikation bestehen bleiben1 so lange unser ,erkenntnisvermgen ein menschliches bleibt4 ,seite #bd4 ,ich kann durchaus nicht verstehen1 wie heute ein ,zeitgenosse1 der auch nur mit den bescheidensten ,krften abstrakten ,denkens begabt ist1 die ,lehre vom freien ,willen annehmen kann4 ,seite #fd4 ,ohne ,zweifel haben wir gar keine ,wahl3 wir mssen schlieen1 da die ,annahme eines ,geistes in der ,natur nach unserer logischen ,prfung ganz bestimmt ebenso berflssig ist1 wie die ,grundlage aller ,naturwissenschaften gewilich wahr ist4 ,es kann auch lnger kein ,zweifel darber bestehen1 da das ,dasein ,gottes zur ,erklrung irgend einer ,erscheinung des ,weltalls ebenso unntig ist1 wie es zweifellos feststeht1 da meine ,feder auf den ,tisch fallen wird1 wenn ich sie loslasse4 ,als ,beweis fr den zweiten auffallenden ,punkt mchte ich ein ,zitat aus dem ,vorwort anfhren3 ,mir ist es daher unmglich1 dem folgenden ,gedanken mich zu entziehen3 wenn man den unzweifelhaften ,vorrang der naturwissenschaftlichen ,methode als ,wegweiser zur ,wahrheit bei der ,frage1 ob es einen ,gott giebt oder nicht1 in ,erwgung zieht1 dann wird diese ,frage sicherlich moralischer und piettvoller untersucht1 wenn wir sie blo als ein zu lsendes ,problem der methodischen ,analyse ansehen1 als wenn wir sie in irgend einem andren ,lichte betrachten4 ,in ,bezug auf die beiden genannten ,punkte1 ist der ,wechsel in ,romanes ,gesinnung1 wie er sich in den ,notizen ausspricht1 sehr deutlich4#ah ,wann ,george ,romanes anfing sich von den ,schlssen der ,unbefangenen ,prfung zu befreien1 kann ich nicht sagen4 ,aber nach einem ,zeitraum von #aj ,jahren finden wir -- in seiner ,rede-,vorlesung vom ,jahre #ahheai -- eine groe ,vernderung in seiner ,geistesrichtung4 ,diese ,vorlesung ber ,geist und ,bewegung ist eine strenge ,kritik der materialistischen ,ansicht vom ,geist4 ,andrerseits wird hier der ,spiritualismus -- oder die ,theorie1 die den ,geist als ,ursache der ,bewegung voraussetzen mchte -- vom naturwissenschaftlichen ,standpunkt aus als zwar nicht unmglich1 aber unbefriedigend bezeichnet2 wahrscheinlicher erscheint ihm ein ,monismus hnlich dem ,brunos1 nach welchem ,geist und ,bewegung koordinierte und wahrscheinlich gleichwertige ,ansichten einer und derselben allgemeinen ,thatsache sind1 ein ,monismus1 der ,pantheismus genannt1 aber auch als eine ,erweiterung theistischer ,ansichten angesehen werden knnte#bj4 ,den ,standpunkt1 welcher in dieser ,schrift zum ,ausdruck kommt1 kann man deutlich aus ihrem ,schlu ersehen3 ,wenn der ,fortschritt der ,naturwissenschaft uns nun bestndig dazu fhrt1 da es keine ,bewegung ohne ,geist giebt1 mssen wir dann nicht erkennen1 da dadurch jene an sich schon unabhngige ,schlufolgerung der ,geisteswissenschaft ganz unabhngig von ihr besttigt wird8 ,ich meine die ,schlufolgerung1 da es kein ,sein ohne ,erkennen giebt4 ,mir wenigstens scheint es1 als wenn die ,zeit gekommen wre1 in der wir gleichsam in aufdmmerndem ,licht erkennen knnen1 da das ,studium der ,natur und das ,studium des ,geistes in dieser grten aller ,wahrheiten zusammen treffen4 ,und wenn dies der ,fall ist1 -- wenn es keine ,bewegung ohne ,geist1 kein ,sein ohne ,erkennen giebt1 -- sollen wir dann mit ,clifford den ,schlu ziehen1 da das universelle ,sein ohne ,geist sei1 oder dogmatisch die erstaunlichste von allen ,fragen verneinen3 ,besitzt der ,allerhchste eine ,erkenntnis8 ,wenn es keine ,bewegung ohne ,geist1 kein ,sein ohne ,erkennen giebt1 wollen wir dann nicht lieber mit ,bruno den ,schlu ziehen1 da wir in dem ,medium des ,geistes und der ,erkenntnis leben1 weben und sind8 ,nach dieser ,richtung hin zielen1 denke ich1 alle ,folgerungen1 wenn wir die logischen ,bedingungen sorgfltig und mit vollkommener ,unparteilichkeit erwgen4 ,doch die weitere ,frage bleibt dann1 ob es hier1 so weit die ,naturwissenschaft in ,betracht kommt1 berhaupt mglich ist1 eine ,folgerung zu ziehen3 der ganze ,kreis menschlicher ,erkenntnis mchte doch vielleicht zu eng sein1 um eine ,parallaxe fr so ungeheure ,messungen zu gestatten4 ,aber wenn wirklich die ,stimme der ,naturwissenschaft derartig gezwungenermaen die ,sprache des ,agnostizismus sprechen mu1 dann wollen wir doch wenigsten dafr sorgen1 da diese ,sprache rein ist#ba4 ,lat uns keine ,barbarei von ,seiten des angreifenden ,dogmas#bb dulden4 ,dann werden wir sehen1 da diese neue ,grammatik des ,denkens durchaus keine ,konstruktionen zult1 welche ehrwrdigeren ,denkweisen durchaus entgegengesetzt wren2 und dies selbst dann nicht1 wenn wir sehen1 da sich jene oft zitierten ,worte1 in denen diese ,thatsache zuerst formuliert wurde1 nicht gerade mit besonderer berzeugung auf seine jngsten ,dialekte anwenden lassen1 da nmlich eine oberflchliche ,kenntnis der ,physiologie und ,psychologie die ,menschen zum ,atheismus fhrt1 eine tiefere ,kenntnis von beiden und noch mehr1 ein tieferes ,nachdenken ber ihre ,beziehungen zu einander1 die ,menschen zu irgend einer ,religionsform zurckfhren mu#bc1 die wenn auch unbestimmter1 doch wrdiger sein mag1 als diejenige frherer ,tage4 ,einige ,zeit vor dem ,jahre #ahhi wurden fr das ,nineteenth ,century drei ,artikel ber den ,einflu der ,naturwissenschaft auf die ,religion geschrieben4 ,sie sind nie verffentlicht worden1 warum kann ich nicht sagen4 ,ich hielt es aber fr angebracht1 die beiden ersten als ersten ,teil dieses ,buches drucken zu lassen1 einmal weil sie -- mit ,george ,romanes eigenem ,namen unterschrieben -- eine wichtige ,kritik der ,unbefangenen ,prfung1 die er doch anonym verffentlicht hatte1 enthalten1 und dann auch darum1 weil sie mit ihrem durchaus skeptischen ,ergebnis sehr klar eine besondere ,stufe in der geistigen ,entwicklung ihres ,verfassers kennzeichnen4 ,wer nun diese ,einleitung gelesen hat1 wird die ,vorlufer der vorliegenden ,schriften verstehen4 ,was noch zur weiteren ,einfhrung in die ,notizen selbst zu bemerken brig bleibt1 mag lieber spter gesagt werden4 ,c4 ,g4 ,,ii4 ,der ,einflu der ,naturwissenschaft auf die ,religion4 ,i4 ,ich habe mir vorgenommen in einer ,reihe von drei ,abhandlungen den ,einflu der ,naturwissenschaft auf die ,religion zu untersuchen4 ,hierbei werde ich versuchen1 mich auf eine streng verstandesgeme ,behandlung des ,gegenstandes zu beschrnken1 ohne zu irgend welchen ,fragen des ,gefhls abzuschweifen4 berdies werde ich in erster ,linie die ,art und den ,grad des ,einflusses bercksichtigen1 welchen die ,naturwissenschaft in der ,vergangenheit auf die ,religion ausgebt hat1 um alsdann klar zu stellen1 wie weit sich dieser ,einflu wahrscheinlich in der ,zukunft ausdehnen wird4 ,die ersten beiden ,abhandlungen sollen dem bisherigen und dem voraussichtlich noch kommenden ,einflu der ,naturwissenschaft auf die natrliche ,religion und die dritte dem bisherigen und dem voraussichtlich noch kommenden ,einflu der ,naturwissenschaft auf die geoffenbarte ,religion gewidmet sein4#bd ,wenige ,fragen haben in den letzten ,jahren so viel ,interesse erregt wie die1 welche ich hier zur ,untersuchung ausersehen habe4 ,dies kann kaum berraschen1 wenn man beachtet1 da der in ,frage stehende ,einflu nicht allein ein sehr unmittelbarer1 sondern auch ein in jeder ,beziehung ungemein wichtiger ist4 ,generationen und ,jahrhunderte hindurch besa die ,religion eine unbestrittene ,macht ber den menschlichen ,geist1 wenn auch nicht immer als ein praktischer ,ratgeber in ,sachen der ,lebensfhrung1 so doch wenigstens als ein ,regulator des ,glaubens4 ,selbst bei den verhltnismig wenigen ,menschen1 welche in frheren ,jahrhunderten das ,christentum offenkundig verwarfen1 wurden die geistigen ,vorstellungen doch ohne ,zweifel in hohem ,mae durch dasselbe bestimmt4 ,denn da das ,christentum damals der einzige ,gerichtshof fr alle diese ,vorstellungen war1 so konnten sich selbst die wenigen1 die offenkundig auerhalb seiner ,jurisdiktion standen1 dem indirekten ,einflu nicht entziehen1 den es durch andere auf sie ausbte4 ,aber wenn nun nach und nach neben dieser ehrwrdigen ,institution ein neuer ,gerichtshof entstand1 so knnen wir uns nicht wundern1 da man ihn als einen ,nebenbuhler des alten ansah1 und dies um so mehr1 als seine ,forschungsmethoden und der bestimmte ,charakter seiner ,urteile viel mehr als jene mit den ,anforderungen eines dem ,skeptizismus zuneigenden ,zeitalters in ,einklang stand4 ,dieser ,geist der ,eifersucht wurde noch mehr durch die ,thatsache genhrt1 da die ,naturwissenschaft auf die ,religion unfraglich einen1 wie ,fiske sagt1 reinigenden ,einflu ausgebt hat4 ,das soll heien3 nicht allein sagt die naturwissenschaftliche ,forschungsmethode zur ,auffindung der ,wahrheit den skeptischen ,geistern mehr zu als die religise ,methode 7die man dreist damit kennzeichnen kann1 da sie die ,wahrheit auf ,autoritt hin annehmen71 sondern die ,ergebnisse der ersteren haben auch mehr als einmal denen der letzteren direkt widersprochen4 ,die ,naturwissenschaft hat in mehreren ,fllen unantastbar klar bewiesen1 da ,lehren der ,religion den ,thatsachen gegenber falsch waren4 ,ferner3 der groe ,fortschritt der ,naturerkenntnis1 welcher das gegenwrtige ,jahrhundert charakterisiert1 hat bewirkt1 da unsere ,vorstellungen von vielen mit ,philosophie zusammenhngenden ,begriffen und ,lehren eine vollstndige ,wandlung erfahren haben4 ,ein gebildeter ,mensch unserer ,tage ist ganz auer ,stande manche christliche ,dogmen von demselben intellektuellen ,standpunkt aus wie seine ,vorfahren anzusehen1 selbst wenn er sie auch weiterhin noch in einem anderen ,sinn als wahr hinnimmt4 ,kurz1 da unsere ganze ,denkungsweise in gewissen ,beziehungen verndert ist1 so knnen wir gar nicht verlangen1 da sie in dieser ,hinsicht noch mit dem unvernderlichen ,system der ,theologie bereinstimmen sollte4 ,auf solche ,weise hat nach meiner ,auffassung die ,naturwissenschaft ihren ,einflu auf die ,religion ausgebt1 und es ist unntig1 den ,umfang dieser ,wirkung lnger zu betrachten4 ,man kann keine ,zeitung lesen1 ohne sie zu bemerken4 ,einerseits triumphiert der ,zweifler zuversichtlich1 da das ,licht der aufgehenden ,erkenntnis endlich angefangen habe1 die ,finsternis des ,aberglaubens zu verscheuchen1 whrend andererseits religis gerichtete ,menschen bei dem ,gedanken zittern1 was die ,zukunft1 nach der ,vergangenheit zu urteilen1 bringen werde4 ,auf beiden ,seiten finden wir freie ,diskussion1 krftige ,sprache1 ernstes ,forschen4 ,jahr fr ,jahr wird berschlag gemacht und ,jahr fr ,jahr neigt sich die ,wagschale mehr zu ,gunsten der ,naturwissenschaft4 ,so stehen die ,dinge eben1 und ich denke1 da wir mit der ,kenntnis der ,art und des ,grades des ,einflusses1 den die ,naturwissenschaft in der ,vergangenheit auf die ,religion ausgebt hat1 ,material genug besitzen werden1 um den mutmalichen ,umfang1 den dieser ,einflu in der ,zukunft haben wird1 beurteilen zu knnen4 ,dies will ich zu thun versuchen1 indem ich nach allgemeinen ,grundstzen die ,grenzen bestimme1 innerhalb derer der in ,rede stehende ,einflu vorlufig ausgebt werden kann4 ,doch um dies zu knnen1 ist es ntig1 vorerst die ,art und den ,grad des ,einflusses zu betrachten1 den die ,naturwissenschaft in der ,vergangenheit auf die ,religion ausgebt hat4 ,nachdem wir dies vorausgeschickt haben1 mssen wir zunchst das ,wesen der ,naturwissenschaft und der ,religion auseinandersetzen4 ,denn dies ist natrlich der erste ,schritt bei einer ,untersuchung1 welche den thatschlichen und den mglichen ,einflu dieser beiden ,gedankengebiete aufeinander abschtzen soll4 ,die ,naturwissenschaft ist im wesentlichen ein ,gebiet des ,denkens1 welches sich ausschlielich auf die nchsten ,ursachen bezieht4 ,noch genauer3 sie ist ein ,gebiet des ,denkens1 dessen ,gegenstand die ,erklrung des ,naturgeschehens durch die ,entdeckung natrlicher 7oder nchstliegender7 ,ursachen ist4 ,wenn die ,naturwissenschaft diese ihre einzig rechtmige ,domne zu berschreiten und das ,naturgeschehen durch unmittelbare ,einwirkung bernatrlicher oder letzter ,ursachen zu erklren versucht1 dann hat sie aufgehrt ,naturwissenschaft zu sein und ist ontologische ,spekulation geworden4 ,die ,wahrheit dieser ,behauptung ist jetzt von allen ,naturforschern in praxi anerkannt worden1 und ,ausdrcke1 welche sich auf die letzten ,ursachen beziehen1 sind aus dem ,wrterbuch der ,astronomie1 ,chemie1 ,geologie1 ,biologie und selbst der ,psychologie verbannt worden4 ,auf der anderen ,seite ist die ,religion ein ,gebiet des ,denkens1 das sich ebenso ausschlielich auf die letzten ,ursachen bezieht4 ,sie ist ein ,gebiet des ,denkens1 das ein selbstbewutes und intelligentes ,wesen zum ,gegenstand hat1 und dieses wird dabei als persnlicher ,gott und als ,urquell aller ,kausalitt betrachtet4 ,ich bin mir sehr wohl bewut1 da der ,ausdruck ,religion seit einigen ,jahren hufig in einem ,sinn gebraucht worden ist1 welcher sich nicht mit dieser ,definition deckt2 doch dies zeigt nur1 wie oft dieser ,ausdruck mibraucht worden ist4 ,irgend eine ,theorie der ,dinge ,religion zu nennen1 obwohl sie gar keinen ,glauben an eine ,gottheit enthlt1 das heit das ,wort in ganz entgegengesetztem ,sinne wie bisher gebrauchen4 ,von ,religion des ,unerkennbaren1 von ,religion des ,kosmos1 von ,religion der ,humanitt u4 s4 w4 sprechen1 wobei die ,persnlichkeit der letzten ,ursache nicht anerkannt wird1 das ist ebenso unverstndig1 als wenn man von der ,liebe eines ,dreiecks oder von der ,vernunft des quators sprechen wollte2 denn wenn man diesen ,ausdrcken berhaupt irgend einen ,sinn abgewinnen will1 so mssen sie im metaphorischen ,sinn gebraucht werden4 ,wir knnen ja z4 ,b4 sagen1 da es so etwas wie eine ,religion der ,humanitt giebt1 in dem wir die ,humanitt zuerst in unserer ,wertschtzung vergttlichen und dann dieses unser ,ideal anbeten4 ,aber wenn wir auf diese ,weise der ,humanitt den ,namen der ,gottheit beilegen1 so schaffen wir darum doch keine neue ,religion2 wir gebrauchen damit blo eine ,metapher1 welche als poetische ,diktion mehr oder weniger ,erfolg haben mag1 die aber sicherlich als philosophischer ,satz keinen ,pfifferling wert ist4 ,ja1 sie ist in dieser ,beziehung noch schlimmer als wertlos3 sie ist irreleitend4 ,vernderungen oder ,umkehrungen der ,bedeutung von ,wrtern kommen nicht selten bei der ,entwicklung der ,sprache vor1 aber nicht hufig wird1 und so in diesem ,fall1 der ganze ,sinn des ,ausdrucks absichtlich und willkrlich von den ,vertretern der ,philosophie abgendert4 ,humanitt z4 ,b4 ist ein abstrakter ,begriff1 den wir selbst gebildet haben1 ,humanitt existiert objektiv ebenso wenig wie der quator4 ,wenn es daher mglich wre eine ,religion durch diesen sonderbaren ,kunstgriff zu konstruieren1 indem man der ,humanitt metaphorisch die ,attribute der ,gottheit zuschreibt1 so wrde es logisch ebensogut mglich sein1 eine ,theorie brderlicher ,liebe zum quator zu konstruieren1 indem man diesem metaphorisch menschliche ,attribute zuschreibt4 ,das charakteristische ,merkmal irgend einer ,theorie1 welche man berechtigter ,weise als ,religion bezeichnen knnte1 ist1 da sie sich auf den letzten ,ursprung aller ,dinge bezieht und da sie diesen ,ursprung als ein objektives und intelligentes und persnliches ,wesen bezeichnet4 ,den ,ausdruck ,religion auf irgend eine andere ,theorie anwenden1 heit also nur ihn mibrauchen4 ,nach diesen ,definitionen scheint es so1 als ob sich ,ziel und ,methode der ,naturwissenschaft ausschlielich auf die ,bestimmung und ,prfung des zunchstliegenden ,wie8 der ,dinge und der ,naturvorgnge richten4 ,ihre ,aufgabe ist1 wie ,mill sagt1 die kleinste ,anzahl der ,naturthatsachen zu bestimmen1 welche die ,erscheinungen der ,erfahrung erklren kann4 ,andererseits ist die ,religion in keiner ,weise mit der ,kausalitt verbunden1 nur da sie annimmt1 da alle ,dinge und alle ,ereignisse im letzten ,grunde auf eine intellektuelle ,persnlichkeit zurckzufhren sind4 ,spencer sagt1 die ,religion ist eine apriorische 7auerhalb der ,erfahrung liegende7 ,theorie des ,weltalls -- dem mssen wir noch hinzufgen1 eine ,theorie1 welche eine intelligente ,persnlichkeit als schaffenden ,ursprung des ,weltalls annimmt4 ,ohne diesen notwendigen ,zusatz wrde die ,religion sich logisch nicht von der ,philosophie unterscheiden4 ,aus diesen ,definitionen geht klar hervor1 da ,naturwissenschaft und ,religion in ihren reinsten ,formen thatschlich keine logischen ,beziehungen haben4 ,nur wenn die ,naturwissenschaft die ,bedingungen des ,raumes und der ,zeit1 der gegenseitigen ,beziehung der ,erscheinungen und aller menschlichen ,beschrnkungen berschreiten wrde1 dann nur knnte sie in der ,lage sein1 die bernatrliche ,theorie der ,religion zu berhren4 ,doch es ist offenbar1 wenn die ,naturwissenschaft dies thte1 so wrde sie aufhren ,naturwissenschaft zu sein4 ,indem sie sich ber die ,region der ,naturerscheinungen 7,phnomena7 erhbe und in den zarten ther der ,verstandesbegriffe 7,noumena7 eintrte1 wrden ihre gegenwrtigen ,schwingen1 die wir ihre ,methode nennen1 in solcher ,atmosphre nicht mehr zur ,bewegung dienen knnen4 ,ohne ,raum1 ohne ,zeit und ohne ,beziehungen zu den ,naturerscheinungen1 knnte die ,naturwissenschaft nicht lnger als solche bestehen4 ,andererseits kann auch die ,religion in ihrer reinsten ,form in gleicher ,weise die ,naturwissenschaft nicht berhren4 ,denn die ,religion als solche hat1 wie wir schon gesehen haben1 nichts mit dem ,gebiet der ,naturerscheinungen zu thun2 ihre metaphysische ,theorie kann keine ,beziehung zu dem ,wie der ,natur-,kausalitt haben4 ,es ist daher augenscheinlich1 da sich ,naturwissenschaft und ,religion1 weil sie in ihren reinsten und idealsten ,formen ganz verschiedenartige ,geistesrichtungen sind1 nicht gegenseitig in ihr ,gebiet einmischen drfen4 ,so weit lassen sich diese ,bemerkungen in gleicher ,weise auf alle ,formen der ,religion anwenden1 sie sei nun eine wirkliche oder nur eine mgliche1 wenn sie nur rein ist4 ,aber es ist notorisch1 da bis vor ,kurzem die ,religion auf die ,naturwissenschaft nicht nur einen ,einflu berhaupt1 sondern sogar einen berwltigenden ,einflu ausbte4 ,da der ,glaube an ein gttliches ,wirken fast allgemein war1 whrend die ,methoden der naturwissenschaftlichen ,forschung noch nicht bestimmt formuliert waren1 hatten die frheren ,generationen die ,gewohnheit1 jede ,naturerscheinung1 deren natrliche ,ursache noch nicht nachgewiesen war1 einer mehr oder minder unmittelbaren ,einwirkung der ,gottheit zuzuschreiben4 ,nun wissen wir aber1 da diese geistige ,gewohnheit daher kam1 da man noch nicht den wesentlich verschiedenen ,charakter der ,naturwissenschaft und ,religion als 7getrennte7 ,denkgebiete unterscheiden konnte1 und nur insofern1 als die ,religion frherer ,zeiten unrein oder mit ,gedanken1 die der ,naturwissenschaft angehren1 vermischt war1 bte sie jenen verderblichen ,einflu aus4 ,die allmhliche1 nun schon fast vllige ,ausscheidung der ,endursachen aus dem ,gedankengang der ,naturforscher1 worauf wir schon hingedeutet haben1 ist nur ein ,ausdruck fr die ,thatsache1 da die ,naturforscher einmtig und ganz und gar dazu gelangt sind1 die von mir festgestellten ,grundunterschiede zwischen ,naturwissenschaft und ,religion anzuerkennen4 ,die ,naturforscher empfinden es einmtig und klar -- wenigstens alle die ,mnner1 deren ,gedanken ber diese ,fragen auf der ,hhe der ,zeit stehen -- da eine religise ,erklrung irgend einer ,naturerscheinung vom naturwissenschaftlichen ,standpunkt aus berhaupt keine ,erklrung ist4 ,denn eine religise ,erklrung besteht darin1 da man die beobachtete ,naturerscheinung auf die letzte ,ursache bezieht1 d4 h4 darin1 da man jene besondere ,erscheinung in das allgemeine und letzte ,geheimnis der ,dinge versenkt4 ,dagegen besteht eine naturwissenschaftliche ,erklrung darin1 da man die beobachtete ,naturerscheinung auf die nchstliegenden natrlichen ,ursachen zurckfhrt1 und in keinem ,falle kann sich eine solche ,erklrung auf die ,hypothese eines ,endzweckes einlassen1 ohne den ,charakter einer naturwissenschaftlichen ,erklrung zu verlieren4 ,wenn mir z4 ,b4 ein ,kind eine ,blume mit der ,frage bringt1 warum sie eine so sonderbare ,form1 so lebhafte ,farbe1 so sen ,duft u4 s4 w4 hat1 und ich ihm antworte3 weil ,gott sie so machte6 -- so beantworte ich damit des ,kindes ,frage eigentlich gar nicht3 ich verberge nur meine ,unkenntnis der ,natur unter dem ,mantel der ,frmmigkeit und entschuldige meine ,trgheit im ,studium der ,botanik4 ,die ,wrdigung dieser ,thatsache war es1 was ,darwin in seiner ,entstehung der ,arten zu der ,bemerkung fhrte1 da die ,theorie der ,schpfung keine ,thatsache1 mit der sie sich beschftigt1 wirklich erklren kann1 sondern da sie diese ,thatsache nur nochmals darlegt1 wie sie beobachtet worden4 ,das soll besagen3 indem wir die beobachteten ,thatsachen so in das ,grundgeheimnis der ,dinge versenken1 versuchen wir es gar nicht einmal1 sie irgendwie im naturwissenschaftlichen ,sinne zu erklren2 denn es wrde dann offenbar mglich sein1 sich der ,aufgabe1 irgend eine ,naturerscheinung zu erklren1 stets auf dieselbe ,weise zu entledigen1 indem man sie nmlich immer einfach auf die unmittelbare ,einwirkung der ,gottheit zurckfhrt4 ,wenn wirklich irgend eine ,naturerscheinung eintrte1 welche aus einer unmittelbaren ,gottesthat als ,ursache entsprnge1 dann wrden ex hypothesi berhaupt keine natrlichen ,ursachen mehr zu erforschen sein1 und der ,mohr als ,naturforscher htte seine ,schuldigkeit gethan und knnte gehen2 denn solch' eine ,erscheinung wrde wunderbar sein1 daher ihrer ,natur nach jenseits der ,grenze wissenschaftlicher ,forschung liegen4 ,die religise ,theorie der ,endursache erklrt also keine ,naturerscheinung1 sie besttigt sie nur1 wie sie beobachtet worden ist -- oder wenn man lieber will3 sie ist in sich selbst eine ,universal-,erklrung aller mglichen ,naturerscheinungen auf einmal4 ,denn es mu zugegeben werden1 da hinter allen mglichen ,erklrungen naturwissenschaftlicher ,art etwas hchst ,unerklrliches liegt1 welches gerade seines bersinnlichen ,charakters wegen nicht auf irgend etwas anderes zurckgefhrt1 d4 h4 erklrt werden kann4 ,es ist so wie es ist1 das ist alles1 was wir von ihm sagen knnen4 ,ich bin was ich bin1 ist alles1 was es von sich selbst sagen knnte4 ,und darin bestehen im ,wesentlichen die ,lehren der ,religion1 da sie ,naturerscheinungen auf diese unerklrbare ,quelle der natrlichen ,kausalitt zurckfhrt4 ,die ,lehre der ,naturwissenschaft dagegen beruht auf der ,gewiheit1 da es immer mglich ist1 eine der ,erfahrung nach endlose ,kette natrlicher ,ursachen zu erforschen1 d4 h4 eine endlose ,reihe von ,naturerscheinungen zu erklren4 ,wenn wir den ,vorgang der ,erklrung als die ,zurckfhrung der beobachteten ,erscheinungen auf ihre zureichenden ,ursachen definieren1 so drfen wir sagen1 da die ,religion sich mit ,hlfe einer allgemeinen ,theorie der ,dinge in der ,annahme einer ersten ,ursache intelligenter ,art zu ihrer eigenen ,befriedigung eine letzte ,erklrung des ,weltalls als eines ,ganzen verschafft4 ,sie hat daher nichts mit den nchsten ,erklrungen oder mit der ,entdeckung der nchstliegenden ,ursachen zu thun1 und diese ist ausschlielich ,gegenstand der ,naturwissenschaft4 ,wir gehen also hiermit auf die schon gegebenen ,definitionen zurck1 wonach die ,religion einem ,gedankengebiet angehrt1 welches als solches ausschlielich ,beziehung auf die letzte ,ursache hat1 whrend die ,naturwissenschaft einem ,gedankengebiet angehrt1 welches als solches ebenso ausschlielich in ,beziehung zu den nchsten ,ursachen steht4 ,wenn die ,grenzen dieser beiden ,gebiete berschritten werden1 so entstehen ,konflikte und ,verwirrung4 ,wenn daher die religise ,lehre von den ,endursachen auf das ,feld der naturwissenschaftlichen ,forschung bertrat1 so berschritt sie ihre logische ,domne1 und indem sie sich das ,amt anmate1 diese oder jene ,erscheinung im einzelnen zu erklren1 hrte sie auf1 reine ,religion zu sein1 whrend sie zu gleicher ,zeit und aus demselben ,grunde der ,naturwissenschaft den ,weg des ,fortschritts versperrte4#be ,wir sind nun bei einem der ,hauptpunkte angelangt1 die wir zu behandeln haben -- nmlich bei der ,lehre von dem ,zweck in der ,natur und damit bei der ,frage der natrlichen ,religion in ihrer ,beziehung zur ,naturwissenschaft4 ,hier werde ich versuchen1 einen mglichst tiefen und klaren berblick ber den gegenwrtigen ,zustand der natrlichen ,religion zu gewinnen1 ohne ,schritt fr ,schritt den ,weg und die ,mittel zu zeigen1 durch welche sie unter dem ,einflu der ,naturwissenschaft auf diesen ,standpunkt gekommen ist4 ,beim ersten ,dmmern des ,denkens ist1 soweit wir davon ,kunde haben1 die ,teleologie in dieser oder jener ,form die am weitesten verbreitete ,lehre zur ,erklrung der ,naturordnung gewesen4 ,es ist indessen nicht meine ,absicht1 in diesen ,blttern die ,geschichte dieser ,lehre von ihren rohen ,anfngen im ,fetischismus bis zu ihrer schlielichen ,entwicklung im ,theismus aufzuzeichnen4 ,ich will mich ausschlielich an den jetzigen ,zustand dieser ,lehre halten und erwhne die vergangene ,geschichte nur1 um die hufig aufgestellte ,behauptung zu prfen1 da ihr allgemeines bergewicht in allen ,jahrhunderten und unter allen ,nationen der ,welt ihr einen gewissen ,grad aprioristischer ,glaubwrdigkeit giebt4 ,in ,bezug auf diesen ,punkt mu ich folgendes sagen3 ob nun die ,naturordnung von einem ordnenden ,geist herrhrt oder nicht1 die ,lehre von der ,wirksamkeit eines ,geistes innerhalb der ,natur -- oder wie es der ,herzog von ,argyll nennt1 die ,lehre vom ,anthropopsychismus -- mu notwendigerweise die ursprnglichste gewesen sein4 ,was wir in der ,natur finden1 ist die allgemeine ,herrschaft der ,kausalitt und lange vorher1 ehe die nicht weniger allgemeine ,aequivalenz zwischen ,ursachen und ,wirkungen -- d4 h4 die allgemeine ,herrschaft der ,naturgesetze -- gengend gewrdigt wurde1 erkannte man schon vollauf die allgemein gltige ,thatsache1 da nichts ohne irgend eine zureichende ,ursache geschieht4 ,und ganz gewi1 das ,bewutsein dieser ,thatsache finden wir nicht nur bei den am niedrigsten stehenden ,rassen der ,jetztzeit1 sondern wie ich es bewiesen habe1 auch bei ,tieren und ,kindern4#bf ,es scheinen mir daher wohl jene ,psychologen ,recht zu haben1 welche meinen1 da der ,begriff der ,ursache ebenso unmittelbar ist wie die ,begriffe von ,raum und ,zeit -- d4 h4 er ist die instinktive oder ererbte ,wirkung angestammter ,erfahrung4 ,wenn es nun sicher ist1 da das ,bewutsein der ,kausalitt in der ,natur ebenso alt oder sogar lter ist als der menschliche ,verstand1 dann scheint es mir doch ebenso sicher zu sein1 da der erste ,versuch1 die ,ursache dieser oder jener ,naturerscheinung festzustellen1 d4 h4 die ersten ,versuche einer vernnftigen ,erklrung der ,naturereignisse -- anthropopsychischer ,art gewesen sein mssen4 ,keine andre ,erklrung lag so nahe1 wie die1 da man in die uere ,natur die ,thtigkeit eines ,willens hineintrug1 die doch jedem ,menschen1 soweit er und seine ,nebenmenschen dabei in ,betracht kommen1 als die augenscheinliche ,hauptquelle der kausalen ,thtigkeit erschien4 ,um diese sehr einleuchtende ,erklrung der ,kausalitt in der ,natur zu gewinnen1 brauchte der ,urmensch gar nicht zu wissen1 was wir jetzt wissen1 da die richtige ,auffassung der ,kausalitt aus unserem ,gefhl von ,anstrengung bei einem ,willensakt entspringt4 ,wenn dies der ,fall war1 dann mute1 falls berhaupt an die ,kausalitt irgend einer ,naturerscheinung gedacht wurde1 die abgeleitete ,ursache notwendiger ,weise psychologischer ,art sein4 ,ich brauche nicht die allmhliche ,entwicklung dieser anthropologischen ,lehre aus ihrer frhsten und verbreitetsten ,gestalt1 die wir ,polypsychismus nennen knnten -- 7bei welchem die ,zahl der aufgestellten ,ursachen fast so gro war wie die der beobachteten ,wirkungen7 -- durch den ,polytheismus hindurch1 7bei welchem viele ,wirkungen gleicher ,art einer ,gottheit zugeschrieben wurden1 deren ,spezialfall gerade diese ,wirkungen waren7 bis zum ,monotheismus hin zu verfolgen 7bei welchem alle ,kausalitt in den ,monopsychismus einer einzelnen ,persnlichkeit zusammengefat wird74 ,es gengt1 kurz zu zeigen1 da die ,lehre des ,anthropopsychismus von ,anfang an unter den obwaltenden ,bedingungen eine notwendige ,phase geistiger ,entwicklung war1 mag diese ,lehre nun wahr sein oder nicht4 ,von diesem ,gesichtspunkt aus glaube ich nicht1 da der consensus gentium 7bereinstimmung der ,vlker7 eine ,thatsache von irgend welcher ,beweiskraft zu ,gunsten der anthropopsychischen ,theorie ist1 -- ich meine1 insofern es sich um die ,kausalittsfrage handelt -- mag es sich nun um den ,fetischismus oder um die ,teleologie unserer ,tage handeln3 der consensus gentium bei der wichtigeren ,frage des ,theismus 7wobei noch manche andere ,dinge auer der ,kausalitt in ,betracht kommen7 geht uns hier nichts an4 ,es scheint mir in der ,that so3 wenn wir zur ,sicherstellung unserer anthropologischen ,theorie auf die ,wilden zurckgehen mssen1 dann ist die dabei erhaltene ,brgschaft noch weniger als wertlos4 ,wir knnten ebenso gut schlieen1 da die ,uhr ein lebendes ,wesen sei1 weil dies fr den ,geist eines ,wilden die nchstliegende ,erklrung ihrer ,bewegungen ist1 -- als wenn wir aus genau denselben ,grnden schlieen wollen1 da unser ,glaube an die ,teleologie aus irgend einer der frheren ,phasen des ,anthropopsychismus irgend eine wirkliche ,sttze erhielten4 ,wenn wir daher den ,nachweis eines ,zwecks in der ,natur wrdigen wollen1 so scheint es mir1 da wir von vorne anfangen mssen1 ohne auf frhere ,meinungen ber den ,gegenstand ,bezug zu nehmen4 ,die ,frage mu wesentlich in dem ,licht der jngsten ,erkenntnis1 welche wir besitzen und mit der schrfsten ,denkkraft erwogen werden1 die wir 7die ,erben aller ,jahrhunderte7 ihr widmen knnen4 ,ich werde daher auf die ,geschichte des ,anthropopsychismus nur insofern ,bezug nehmen1 als es erforderlich ist1 um das ,argument zu erlutern4 ,und hier ist es ntig1 zuerst das zu errtern1 was ,paley vor der ,darwinschen ,epoche den ,stand des ,arguments nannte4 ,dies ist von ,paley klar und deutlich in seinem klassischen ,beispiel von der ,uhr1 die jemand auf einer ,heide findet1 dargestellt -- ein so wohl bekanntes ,beispiel1#bg da ich es hier nicht zu wiederholen brauche4 ,ich will daher nur bemerken1 da es den ganzen ,zweckbeweis1 wie man sagt1 in der ,westentasche enthlt und da es meiner ,meinung nach die von ,mill an ihm ausgebte ,kritik nicht verdient1 wenn er sagt3 ,die ,schlufolgerung wrde gar nicht gemacht werden1 wenn ich nicht schon aus direkter ,erfahrung wte1 da die ,uhren von ,menschen verfertigt werden4 ,es kommt mir vor1 als ob damit der ,meinung 7und ,absicht7 ,paley's die ganze ,pointe genommen wrde2 denn es wrde offenbar berhaupt gar kein ,beweis sein1 es sei denn1 man verstnde seine ,meinung so1 da der ,nachweis des ,zweckes1 welchen die ,prfung der ,uhr vermutlich liefert1 wahrscheinlich eben nur durch diese ,prfung und nicht durch irgend eine direkte ,kenntnis1 auf welche ,mill hinweist1 geliefert wird4 ,um des ,beispiels willen mu natrlich angenommen werden1 da der ,finder der ,uhr keine von frher stammende direkte ,kenntnis von der ,konstruktion einer ,uhr besitzt4 ,abgesehen von diesem wunderbaren ,miverstndnis war ,mill in ,bezug auf den ganzen ,gegenstand mit ,paley gleicher ,ansicht4 ,andererseits ist es kein stichhaltiger ,einwand gegen das ,argument oder das ,beispiel1 wenn man sagt1 wie wir es oft thaten1 da es nichts fr den ,uhrmacher beweist4 ,das ,ziel des ,zweckbeweises ist das ,dasein jemandes1 der den ,zweck gesetzt hat1 zu erweisen1 nicht sein ,dasein zu erklren4 ,in der ,that wrde es fr das ganze ,argument in seiner ,beziehung zum ,theismus ein ,selbstmord sein1 wenn die ,mglichkeit einer solchen ,erklrung aufrecht erhalten wrde1 denn dies knnte nur auf die ,annahme hin geschehen1 da das ,wesen der ,gottheit eine ,erklrung zult1 d4 h4 da die ,gottheit nicht die letzte ,ursache ist4 ,im ,grunde genommen ist dieser ,beweis genau derselbe1 wie er uns an zahlreichen ,stellen der heiligen ,schrift und in theologischen ,bchern der ganzen ,welt bis auf den heutigen ,tag begegnet4 ,er besagt3 berall in der organischen ,natur treffen wir auf zahllose ,anpassungen der ,mittel an die ,zwecke1 die in vielen ,fllen eine solche ,feinheit und ,kompliziertheit zeigen1 da im ,vergleich zu ihr die ,anpassungen der ,mittel an die ,zwecke in einer ,uhr nur armselige und lckenhafte ,versuche des ,mechanismus sind4 ,niemand wei es so gut wie der moderne ,biologe1 wie unermelich weit die uns in solchem bermae in der ,natur begegnenden ,mechanismen die hchsten ,triumphe menschlicher ,erfindung in jeder ,weise berragen4 ,auf den ersten ,blick erscheint es daher ganz zweifellos1 da wir keinen stichhaltigeren und besseren ,beweis fr einen ,zweck als den finden knnen1 wie er in ,paley's ,worten liegt3 ,die ,anordnung1 die ,disposition der ,teile1 die ,unterordnung der ,mittel unter einen ,zweck1 die ,beziehung der ,werkzeuge auf den ,gebrauch schlieen das ,dasein einer ,intelligenz und eines ,geistes in sich4 ,aber nun entsteht die ,frage3 wenn dies alles auch sicherlich das ,dasein eines ,geistes als erklrende ,ursache verlangen#bh mag1 sind wir darum schon zu der ,annahme berechtigt1 da es in der ,natur keine andere ,ursache giebt1 um diese ,wirkungen hervorzubringen8 ,das ist eine ,frage1 auf die weder ,paley noch ,bell und ,chalmers1 ja kein ,vertreter der natrlichen ,theologie bis auf ,darwins ,zeiten gekommen ist4 ,und das ist doch1 meine ich1 eine bemerkenswerte ,thatsache1 weil die ,frage als eine blos logische so sehr nahe zu liegen scheint4 ,aber ,thatsache ist es1 da sich die ,vertreter der natrlichen ,theologie meines ,wissens ausnahmslos damit begngten1 es als einen ,grundsatz hinzunehmen1 da jener ,mechanismus keine andre ,ursache als die eines zwecksetzenden ,geistes haben knnte2 daher beschrnkt sich ihre ,arbeit darauf1 der ,zahl und ,vortrefflichkeit der ,mechanismen1 denen sie in der ,natur begegneten1 im ,einzelnen nachzuspren4 ,es ist aber klar1 da die bloe ,anhufung solcher ,flle keinen wirklichen oder logischen ,einflu auf das ,argument ausben kann4 ,die ,mechanismen1 denen wir in der ,natur begegnen1 sind in ihrer ,vollkommenheit und ,zahl so berwltigend1 da das aufmerksame ,studium schon irgend eines einzelnen 7wie es ,paley in seinem ,beispiel thatschlich1 wenn auch nicht ausdrcklich1 darlegt7 hinreicht1 die ganze ,sache wesentlich zu frdern1 wenn nur die ,annahme zugegeben wird1 da der ,mechanismus allein durch einen ,geist entstehen kann4 ,daher wird durch die bloe ,ansammlung einer beliebigen ,zahl besonderer ,flle von ,mechanismen in der ,natur aber auch weder ein wirkliches noch ein logisches ,argument geliefert3 alle sind ja als ,mechanismen der ,art nach hnlich4 ,wir wollen nun dieses ,argument betrachten4 ,wenn wir uns etwa darber wundern mchten1 da die ,vertreter der natrlichen ,theologie bis auf ,darwin sich mit der ,annahme begngten1 der ,geist sei die einzig mgliche ,ursache des ,mechanismus1 so finden wir meines ,erachtens die richtige ,antwort darin1 da ihr ,glaube an eine ,schpfung im ,einzelnen damals allgemein herrschte4 ,denn auf der ,grundlage dieses ,glaubens halte ich ohne ,frage die ,behauptung fr berechtigt2 d4 h4 wenn wir von dem ,glauben ausgehen1 da alle ,arten der ,pflanzen und ,tiere ursprnglich pltzlich und fertig geschaffen in die komplizierten ,lebensbedingungen ihrer besonderen ,umgebung gesetzt wurden 7etwa so1 wie die ,uhren aus einer ,fabrik hervorgehen71 dann sind wir1 denke ich1 vernnftiger ,weise zu der ,annahme berechtigt1 da keine andre denkbare ,ursache als die eines intelligenten ,zweckes mglicherweise als ,erklrung jener ,wirkungen gefordert werden kann4 ,nun ist natrlich die ,bemerkung unntig1 da jener ,zweckbeweis1 wenn man diesem ihm vorhergehenden ,glauben an eine ,schpfung im ,einzelnen einen ,einflu auf ihn einrumte1 zum ,beispiel eines ,zirkelschlusses wird4 ,vielleicht ist es ebenso unntig zu bemerken1 da die bloe ,thatsache der ,entwicklung als ,gegensatz zur ,schpfung im ,einzelnen oder die ,thatsache der allmhlichen ,entfaltung der lebenden ,mechanismen im ,gegensatz zu ihrem pltzlichen und fertigen ,erscheinen diesen ,zweckbeweis in keiner ,weise beeinflussen wrde1 es sei denn1 da man nicht zeigen knnte1 da der ,entwicklungsproze die ,mglichkeit einer anderen ,ursache zult1 welche durch die ,hypothese der ,schpfung im ,einzelnen nicht zugelassen wird4 ,aber dies ist es gerade1 was durch die ,theorie der ,entwicklung1 wie sie ,darwin aufgestellt hat1 gezeigt wird4 ,das soll besagen3 ,die ,theorie der allmhlichen ,entwicklung der lebenden ,mechanismen1 wie ,darwin sie aufstellte1 ist doch etwas mehr als eine ,theorie allmhlicher ,entfaltung im ,gegensatz zu der pltzlichen ,schpfung4 ,sie ist auch eine rein naturwissenschaftliche ,theorie1 welche die rein natrlichen ,ursachen dieser ,entwicklung darzuthun sucht4 ,und dies ist der ,punkt1 an dem die ,naturwissenschaft ihren ,einflu auf die natrliche ,theologie auszuben anfngt1 oder der ,punkt1 an dem die ,theorie der ,entwicklung mit der ,lehre vom ,zweck in ,berhrung tritt4 ,da dies ein hchst wichtiger ,teil unseres ,themas ist und da ber ihn in unserer ,zeit eine auerordentliche ,verwirrung herrscht1 so werde ich ihn in der folgenden ,abhandlung sorgfltig nach allen ,richtungen hin errtern4 ,,ii4 ,nehmen wir einmal an1 da der ,mensch1 welcher die ,uhr auf der ,heide fand1 seinen ,weg fortsetzt1 bis er zur ,meereskste kommt1 und da er ebenso wenig von physikalischer ,geographie wie von der ,uhrmacherei versteht4 ,bald fngt er an eine ,menge von ,anpassungen der ,mittel an den ,zweck zu beobachten1 die zwar weniger subtil und fein sind als die1 welche ihn bei seiner ,untersuchung ber das ,innere der ,uhr beschftigten1 die auf der anderen ,seite aber viel eindrucksvoller sind1 weil sie in einem viel greren ,mastab auftreten4 ,erstens bemerkt er1 da in dem ,land ein schnes ,becken ausgegraben worden ist1 um eine ,bucht herzustellen2 da die ,seiten dieses ,beckens1 welche wegen der ,nhe des ,meeres am meisten der ,einwirkung der groen1 rollenden ,wogen ausgesetzt sind1 von ,felsenklippen gebildet werden1 augenscheinlich in der ,absicht1 das weitere ,eindringen des ,meeres und die dadurch entstehende ,zerstrung der ganzen ,bucht zu verhindern2 er bemerkt ferner1 da die ,seiten des ,beckens1 welche wegen ihrer immer greren ,entfernung landeinwrts auch immer weniger der ,einwirkung der groen ,wogen ausgesetzt sind1 aus immer kleiner werdenden ,felsen gebildet werden1 welche in ,gerll und endlich in feinsten ,sand bergehen2 da die ,steine1 da die ,gezeiten mit ebenso groer ,regelmigkeit wie die ,bewegungen der ,uhr kommen und gehen1 sorgfltig vom ,sand gesondert und in schiefe ,schichten gelegt sind1 und dies immer aufs schnste den ,stellen um den ,rand des ,beckens herum entsprechend1 welche am meisten der ,gefahr ausgesetzt sind1 durch die ,thtigkeit der ,wellen zerstrt zu werden4 ,er wrde ferner bei genauerer ,prfung merken1 da dieser ,proze der auslesenden ,anordnung sich bis in die kleinsten ,einzelheiten verfolgen lt4 ,hier wrde er z4 ,b4 bemerken1 da einige 7engl47 ,meilen weit eine besondere ,art von ,seegras kunstreich in einem langen ,bogen am ,strande angeordnet ist1 dort wrde er eine prchtige ,ablagerung von ,muscheln sehen1 wieder anderswo ein hbsches1 kleines ,huschen von ,purpursand1 dessen kleine ,krner aus dem umgebenden gelben ,sand sorgfltig ausgesucht worden sind4 ,wiederum wrde er bemerken1 da alle ,flchen1 die zur ,bucht herunterflieen1 in zu diesem ,zweck bewundernswert gegrabenen ,kanlen laufen1 und von der ,neugier getrieben1 den ,zweck dieser verschiedenen ,flsse zu ergrnden1 wrde er finden1 da alle diese ,gewsser dazu dienen1 das ,wasser zu ersetzen1 welches die ,see durch ,verdunsten verliert1 und -- auch ein bewundernswertes ,beispiel von ,anpassung -- frisches ,wasser fr die ,tiere und ,pflanzen zu liefern1 die am besten in frischem ,wasser gedeihen2 und da diese ,gewsser dabei doch durch ihre vereinte ,thtigkeit hinreichend mineralische ,bestandteile hinzufhren1 um dem ,meer im ,ganzen genau den ,salzgehalt zu geben1 welcher zur ,erhaltung des pelagischen ,lebens erforderlich ist4 ,wenn er endlich in dieser ,richtung seine ,forschungen fortsetzen wrde1 so wrde er finden1 da tausende von verschiedenen ,aufenthaltsorten sinnreich den ,bedrfnissen von hunderttausenden der verschiedensten ,lebensformen angepat sind1 von denen keine leben bleiben knnte1 wenn diese ,aufenthaltsorte verndert wrden4 ,nun1 ich meine1 dieser unser gedachter ,forscher wrde gar thricht sein1 wenn er aus dem ,ergebnis aller seiner ,studien nicht den ,schlu zge1 da der ,nachweis eines ,zweckes1 wie ihn die ,seebucht liefert1 wenigstens ebenso zwingend sei wie der1 den er vorher beim ,studium der ,uhr gefunden hatte4 ,aber es besteht zwischen beiden ,fllen ein groer ,unterschied4 ,whrend der ,mann durch nachtrgliche ,erkundigung die ,thatsache besttigen kann1 da die ,uhr ihr ,dasein einem intelligenten ,erfinder verdankt1 knnte er in ,bezug auf die ,seebucht eine solche ,besttigung nicht erhalten4 ,in dem einen ,fall ist eine intelligente ,erfindung als ,ursache unabhngig demonstrierbar1 whrend in dem andern ,fall nur auf sie geschlossen werden kann4 ,welchen ,wert hat nun dieser ,schlu8 ,wenn unser gedachter ,teleologe nach ,beendigung dieser seiner ,studien in irgend eine groe ,bibliothek gefhrt worden wre und dort ein oder zwei ,jahre verbracht htte um sich mit den wichtigsten ,resultaten der modernen ,naturwissenschaft bekannt zu machen1 dann1 denke ich1 wrde er zuletzt weiser und -- trauriger geworden sein4 ,wenigstens wrde er1 indem er mehr lernt1 sicherlich merken1 da er weniger versteht1 -- da die veraltete ,einfachheit seiner frheren ,erklrungen trotz gereifterer ,anschauungen einer greren ,verwirrung ,platz machen mu4 ,er wrde nun zunchst finden1 da jede der ,anpassungen von ,mitteln an den ,zweck1 welche seine ,bewunderung an der ,meereskste erregten1 von natrlichen1 sehr leicht verstndlichen ,ursachen herrhren4 ,die ,klippen standen an der ffnung der ,bucht1 weil das ,meer in frheren ,zeiten die ,kstenlinie so lange angegriffen hatte1 bis es auf diese ,klippen traf1 die sich seinem weiteren ,vordringen entgegenstellten2 die ,bucht war eine ,senkung des ,landes1 welche bei dem ,zustrmen der ,see gerade vorhanden war und in welche die letztere daher flutete2 die ,reihenfolge von ,felsen1 ,gerll und ,sand entstand durch die ,thtigkeit der ,wogen selbst1 die ,sonderung des ,seegrases1 der ,muscheln1 der ,kiesel und der verschiedenen ,sandarten kam von ihrem verschiedenen spez4 ,gewicht her2 die ,swasserstrme flossen in ,kanlen1 die sie sich selbst gebildet hatten1 und die zahlreichen ,lebensformen waren ihren verschiedenen ,wohnungen einfach deshalb angepat1 weil die fr sie ungeeigneten ,wesen darin nicht leben konnten4 ,in allen diesen ,fllen wrde daher unser ,teleologe im ,lichte hherer ,erkenntnis notgedrungen wenigstens den ,schlu gezogen haben1 da die ,anpassungen1 die er so sehr bewundert hatte1 als er sie fr ,wirkungen eines die ,erscheinungen voraussehenden ,planes hielt1 nun nicht mehr diesen ,nachweis eines intelligenten ,planes liefern knnen1 da es sich herausstellt1 da keine von ihnen vorher von einer unabhngigen oder ueren ,ursache vorbereitet wurde4 ,er wrde daher zu dem ,schlu gelangen1 da die teleologische ,deutung der ,thatsachen nur dadurch gerettet werden knnte1 da man eine viel weitergehende ,betrachtung des ,gegenstandes vornhme1 als sie bei den besonderen ,fllen augenscheinlicher ,zwecksetzung1 welche zuerst so zwingend erschienen1 gefordert wurde4 ,das soll sagen1 er wrde fhlen1 da er die ,voraussetzung irgend eines speziellen ,planes in der ,konstruktion jener besonderen ,bucht verlassen und auf die ,theorie eines viel allgemeineren ,planes in der ,konstruktion eines groen ,natursystems als eines ,ganzen zurckgehen mu4 ,kurz1 er wrde sein ,argument von den besonderen und einzelnen ,anpassungen1 die ihm zuerst so einleuchtend schienen1 aufgeben und zu den allgemeinen ,naturgesetzen zurckkehren1 die durch ihre vereinte ,thtigkeit dem ,kosmos1 als unterschieden vom ,chaos1 den ,ursprung gaben4 ,nun habe ich mich bemht1 ein imaginres ,argument aus dem ,gebiet der unorganischen ,natur in allen seinen wichtigsten ,einzelheiten zu gewinnen1 weil dasselbe ein vollstndiges ,analogon zu dem liefert1 das man der organischen ,natur entnimmt4 ,ohne ,frage1 die ,beispiele eines offenkundigen ,planes oder der offenbar absichtlichen ,anpassung der ,mittel an die ,zwecke1 welche wir in der organischen ,natur finden1 sind unverhltnismig zahlreicher und einleuchtender als die1 welche uns in der unorganischen ,natur begegnen4 ,aber wenn wir einmal guten ,grund zu dem ,schlu haben1 da die ersteren gleich den letzteren nicht der unmittelbaren1 speziellen und vorausblickenden ,thtigkeit einer nachsinnenden ,intelligenz 7wie in der ,uhrmacherei oder bei der ,schpfung7 -- sondern der ,thtigkeit sekundrer oder natrlicher ,ursachen den ,ursprung verdanken1 welche unter dem ,einflu dessen wirken1 was wir allgemeine ,naturgesetze nennen1 dann kommt es mir so vor1 als ob die ,anpassungen der ,mittel an die ,zwecke1 wie zahlreich und wie wundervoll sie auch in der organischen ,natur sein mgen1 doch keinen anderen oder zwingenderen ,beweis fr einen ,zweck liefern als irgend eine ,thatsache der unorganischen ,natur4 ,der ,klarheit halber wollen wir einen besonderen ,fall nehmen4 ,paley sagt3 ich wei keine bessere ,methode1 um in einen so wichtigen ,gegenstand einzufhren1 als wenn ich ein einzelnes ,ding mit einem anderen einzelnen ,ding vergleiche1 z4 ,b4 das ,auge mit einem ,fernglas4 ,er fhrt dann fort1 indem er die ,analogieen zwischen diesen beiden ,apparaten feststellt1 und fragt zuletzt3 wie ist es bei so naher ,verwandtschaft und unter dem ,eindruck gleicher ,beweiskraft mglich1 in ,bezug auf das ,auge die ,zwecksetzung auszuschlieen und doch in ,bezug auf das ,teleskop es als die einfachste und klarste von allen ,annahmen anzunehmen1 da hier ein ,plan gewaltet hat8 ,nun wohl1 die ,antwort lautet1 da diese ,analogie nur auf ,grund der ,hypothese der ,schpfung im ,einzelnen aufrecht zu halten ist1 auf ,grund der ,hypothese einer ,entwicklung durch natrliche ,ursachen ist die ,beweiskraft in beiden ,fllen nicht dieselbe1 denn nach dieser ,hypothese fngt das ,auge nicht als ein fertiges ,gebilde an1 das zum ,zweck des ,sehens gemacht ist1 sondern blos als eine ,differenzierung der ,nervenenden in der ,haut1 die zunchst wahrscheinlich dazu diente1 den ,wechsel der ,temperatur besser zu unterscheiden4 ,nachdem nun an diesen ,stellen ein ,pigment abgelagert worden war1 wodurch jener ,zweck 7ich benutze der ,krze wegen teleologische ,ausdrcke7 besser erreicht wurde1 begannen die ,nervenenden ,licht und ,dunkel zu unterscheiden4 ,um diesen weiteren ,zweck besser zu erreichen1 erschien die einfachste ,form einer ,linse in ,gestalt kleiner1 lichtbrechender ,krper4 ,dahinter entwickelten sich leicht empfindliche ,stellen1 welche die erste ,andeutung einer ,netzhaut als einfache ,schicht sind4 ,und so geht es fort1 ,schritt fr ,schritt1 bis wir das ,auge eines ,adlers haben4 ,ein ,teleologe wird hier natrlich antworten3 ,die ,thatsache eines so allmhlichen ,aufbaues ist kein ,beweis gegen die ,zwecksetzung3 ob nun die ,struktur pltzlich erschien oder das ,ergebnis einer langsamen ,ausarbeitung war1 die ,merkmale einer ,zwecksetzung sieht man in beiden ,fllen in der vorliegenden ,struktur4 ,alles dies ist sehr richtig1 aber ich behaupte auch nicht1 da die ,thatsache der allmhlichen ,entwicklung an sich selbst das ,argument einer ,zwecksetzung beeinflut4 ,ich behaupte nur1 da es dies blo deshalb thut1 weil es die ,mglichkeit zeigt 7was durch die ,hypothese einer pltzlichen ,schpfung im ,einzelnen ausgeschlossen ist71 da die ,struktur unmittelbar durch die ,thtigkeit natrlicher ,ursachen entstanden ist4 ,so wollen wir um des ,arguments willen einmal annehmen1 da die natrliche ,zuchtwahl als eine fr alle diese ,wirkungen hinreichende ,ursache in befriedigender ,weise festgestellt worden ist4 ,also1 die ,thatsachen der ,vererbung1 der ,variation1 des ,kampfes ums ,dasein und des berlebens des ,passendsten einmal zugegeben1 was folgt daraus8 ,nun1 da jeder ,schritt in der lngeren1 allmhlichen ,entwicklung des ,auges durch die ,ausscheidung aller weniger angepaten ,formen jeder ,generation hervorgebracht wurde1 d4 h4 durch die ,zuchtwahl derjenigen ,formen1 welche besser geeignet sind1 die ,art durch ,vererbung zu vervollkommnen4 ,will der ,teleologe dann behaupten1 da dieser ,zuchtwahl-,proze selbst ein ,zeichen von ,zwecksetzung im ,einzelnen ist1 nun1 dann scheint es mir so1 als ob er logischer ,weise zu der ,behauptung gezwungen wre1 die ,reihen von ,seegras1 die ,muscheln1 die ,steine und die kleinen ,haufen von ,purpursand an der ,meereskste seien auch alle in gleicher ,weise ein ,zeichen fr ,zwecksetzung4 ,die allgemeinen ,gesetze1 welche in der unorganischen ,natur4 -- ,der bersetzer auf dem spezifischen ,gewicht beruhen1 sind im ,haushalt der ,natur wenigstens ebenso wichtig wie die allgemeinen ,gesetze1 die sich auf spezifische ,differenzierung in der organischen ,natur4 -- ,der bersetzer beziehen3 in allen hnlichen ,beispielen finden wir1 da das ,resultat der ,wirksamkeit der bekannten natrlichen ,ursachen eine ,auswahl 7selection7 ist4 ,wenn entgegnet werden sollte1 da die ,auswahl in dem einen ,fall offenbar absichtslos1 in dem andern offenbar absichtlich stattfand1 so antworte ich3 dies ist doch nur eine bloe ,vermutung4 ,es ist vielleicht nicht zu viel gesagt1 wenn ich behaupte1 da jede geologische ,formation auf der ,erdoberflche entweder ganz oder teilweise ihr ,dasein dem auswhlenden ,einflu des spezifischen ,gewichts verdankt1 und wer kann sagen1 da der ,aufbau der ,erdrinde im allgemeinen ,plan der ,schpfung 7wenn es einen solchen giebt7 ein weniger wichtiger ,gegenstand ist als die ,entwicklung eines ,auges8 ,oder knnte1 da wir als das ,resultat der ,zuchtwahl beim ,auge eine offenbar absichtliche ,anpassung der ,mittel an den ,zweck erkennen1 nicht auch in dem ,resultat der ,auswahl bei ,seegras1 ,steinen1 ,sand und ,schlamm eine ,absicht erkannt werden8 ,knnte die mutmaliche ,vernunft nicht im ,gegenteil eine grere ,freude an dem letzteren als an dem ersteren ,proze gehabt haben8 ,der ,verstndlichkeit wegen habe ich angenommen1 da die natrlichen ,ursachen1 mit denen wir schon bekannt sind1 hinreichen1 um die beobachteten ,erscheinungen der organischen ,natur zu erklren4 ,aber es ist natrlich ganz gleichgiltig1 ob die ,richtigkeit dieser ,annahme zugestanden wird oder nicht1 wenn wir nur zugeben1 da die beobachteten ,erscheinungen alle aus natrlichen ,ursachen bekannter oder unbekannter ,art stammen2 d4 h4 in dem ,mae1 in welchem wir die ,hypothese des direkten oder unmittelbaren ,eingreifens der ,gottheit in die organische ,natur 7ein ,wunder7 ausschlieen1 in demselben ,mae bringen wir den aus der organischen ,natur gefolgerten ,beweis der ,zwecksetzung auf dieselbe logische ,stufe1 auf der ein aus der unorganischen ,natur gefolgerter ,beweis der ,zwecksetzung steht4 ,daraus folgt fr mich1 da ,mill einen auffallenden ,mangel an ,scharfsinn gezeigt hat4 ,nachdem er nmlich in ,bezug auf die natrliche ,zuchtwahl bemerkt hat3 vorhergehende berlegung eines ,schpfers ist durchaus nicht das einzige ,band1 durch welches die ,entstehung des wunderbaren ,mechanismus des ,auges mit der ,thatsache des ,sehens verknpft werden kann1 fhrt er fort3 wenn man nun diese bemerkenswerte ,spekulation 7d4 h4 ber die natrliche ,zuchtwahl7 dem ,schicksal berlt1 das ihr der ,fortschritt der ,wissenschaft aufgespart haben mag1 dann fallen beim gegenwrtigen ,stand unserer ,kenntnisse die ,anpassungen in der ,natur schwer ins ,gewicht zu ,gunsten einer ,schpfung durch eine ,intelligenz4 ,ich sage1 diese ,stelle scheint mir einen eigentmlichen ,mangel an ,scharfsinn zu zeigen1 und zwar deshalb1 weil sie von der ,voraussetzung auszugehen scheint1 da es sich hier um eine ,wahl zwischen der ,hypothese der speziellen ,zwecksetzung und der ,hypothese der natrlichen ,zuchtwahl handelt4 ,so ist es aber nicht4 ,es handelt sich thatschlich um die ,wahl zwischen der ,hypothese der speziellen ,zwecksetzung und den natrlichen ,ursachen4 ,das berleben des ,passendsten ist eine der angenommenen ,ursachen1 welche zufolge einer groen ,menge von ,beweisgrnden wahrscheinlich eine wirkliche ,ursache ist4 ,aber selbst wenn es als ,ursache zurckgewiesen worden wre1 so wrde die wahre ,beweiskraft der ,teleologie dadurch nicht berhrt werden1 wenn wir nicht etwa zu dem ,schlu gezwungen wren1 da es keine anderen ,ursachen sekundrer und natrlicher ,art bei der ,entstehung der beobachteten ,anpassungen geben kann4 ,ich glaube nun hinreichend klar gezeigt zu haben1 warum wir nach meinem ,dafrhalten1 wenn sich die ,herrschaft der ,naturgesetze oder die ,wirkung natrlicher ,ursachen in der organischen ,natur ebenso wie in der unorganischen offenbart1 fr eine ,zwecksetzung in dem einen ,gebiet keinen besseren ,beweis als in dem anderen finden knnen4 ,die ,thatsache1 da wir in dem einen ,gebiet zahlreichere und anscheinend vollstndigere ,beispiele von ,zwecksetzung antreffen als in dem anderen1 ist vermutlich nur unserer ,unkenntnis der natrlichen ,kausalitt in dem verwickelteren ,gebiet zuzuschreiben4 ,beim ,studium der biologischen ,erscheinungen sind wir bezglich unseres ,verstndnisses gegenwrtig alle in derselben ,lage wie unser gedachter ,teleologe beim ,studium der ,meeresbucht3 wir kennen eben nicht die natrlichen ,ursachen1 welche die beobachteten ,wirkungen hervorgebracht haben4 ,aber wenn wir schon jetzt einen wenigstens teilweise passenden ,schlssel in der ,theorie der natrlichen ,zuchtwahl gefunden haben und daher nun dem umfassenden aus den einfacheren ,gebieten der ,natur geschpften ,analogon zufolge schlieen1 da die natrlichen ,ursachen auch berall bei der ,erzeugung organischer ,gebilde eine ,rolle spielen1 dann folgt daraus auch1 da jeder ,beweis fr eine ,zwecksetzung1 welchen diese ,gebilde darbieten1 genau denselben logischen ,wert hat wie der ,beweis fr die ,zwecksetzung1 den wir aus der unorganischen ,natur gefolgert haben4 ,wenn man noch hervorheben sollte1 da die ,anpassungen1 denen man in der organischen ,natur begegnet1 ihrer ,zahl und ,einheitlichkeit wegen viel mehr fr eine ,zwecksetzung sprechen als irgend etwas in der unorganischen ,natur1 so mu ich erklren1 da damit die ,grundlage des ,arguments vertauscht und der einzige in ,frage stehende ,punkt aufgegeben wird4 ,niemand leugnet diese offenbar feststehende ,thatsache3 aber die ,frage ist ja1 ob eine gewisse ,menge von ,anpassungen in dem einen ,gebiet der ,natur einen anderen und besseren ,beweis fr die ,zwecksetzung liefern knnen als die ,anpassungen in anderen ,gebieten1 wenn doch zugestandener ,maen alle ,gebiete in gleicher ,weise der ,ausflu natrlicher ,kausalitt sind4 ,und diese ,frage verneine ich1 weil wir kein ,mittel haben1 um die ,ausdehnung zu bestimmen1 in welcher der ,proze der natrlichen ,zuchtwahl oder irgend eine andere natrliche ,ursache im ,stande ist1 ,anpassungen der beobachtenden ,art hervorzubringen4 ,so hat man1 um ein anderes ,beispiel scheinbarer ,zwecksetzung aus der unorganischen ,natur zu nehmen1 behauptet1 da die ,zusammensetzung der ,atmosphre offenbar den ,zweck hat1 das pflanzliche und tierische ,leben zu unterhalten4 ,aber bevor man diesen ,schlu aus den ,thatsachen ziehen kann1 mu man zeigen1 da das ,leben unter keinen anderen stofflichen ,bedingungen existieren knnte als die sind1 welche die ,zusammensetzung der ,luft aus ihren ,elementen darbietet4 ,das zu zeigen1 ist aber offenbar unmglich4 ,im ,gegenteil1 das ,leben kann thatschlich auf anderen ,himmelskrpern unter gnzlich anderen ,bedingungen der ,atmosphre bestehen2 und die ,thatsache1 da auf diesem unseren ,planeten alles ,leben von den in unserer ,atmosphre vorkommenden ,gasen abhngig geworden ist1 kann einfach aus der ,thatsache entspringen1 da nur das ,auftreten derjenigen ,lebensformen mglicherweise erwartet werden konnte1 welche sich 7durch natrliche ,zuchtwahl oder andere natrliche ,ursachen7 diesen besonderen ,gasen anpassen konnten1 -- gerade so wie im kleineren ,verhltnis nur jene ,lebensformen1 welche ihren besonderen ,standorten in der ,meeresbucht angepat waren1 mglicherweise in den vorliegenden ,verhltnissen erwartet werden konnten4 ,wenn man nun derartig zeigen kann1 da eine ,reihe von so zahlreichen und feinen ,anpassungen1 wie die1 von denen die ,beziehungen jeder bekannten ,lebensform zu den die ,atmosphre zusammensetzenden ,gasen abhngen1 nicht notwendiger ,weise die ,thtigkeit irgend einer ordnenden ,intelligenz fordern1 -- wie ist dann der ,schlu mglich1 da irgend eine weniger allgemeine ,anpassungsreihe dies fordern sollte8 -- so lange doch wenigstens nicht1 als jeder ,fall von ,anpassung1 mag er nun im letzten ,grunde auf eine ,zwecksetzung zurckzufhren sein oder nicht1 zunchst aus natrlichen ,ursachen entspringt4 ,angesichts dieser ,betrachtungen denke ich1 ist es daher ganz klar1 da das ,argument der ,teleologie1 wenn berhaupt1 dann nur dadurch gerettet werden kann1 da man von der engen ,grundlage der einzelnen ,anpassungen auf das breite ,gebiet der ,natur als ein ,ganzes bergeht4 ,und hier1 ich bekenne es1 gewinnt das ,argument fr mich ein ,gewicht1 welches1 wenn lange und aufmerksam erwogen1 als auerordentlich bezeichnet zu werden verdient4 ,denn wenn auch diese und jene besondere ,anpassung in der ,natur als zunchst aus natrlichen ,ursachen entspringend betrachtet werden kann und wenn wir auch auf ,grund einer grtmglichen ,analogie zu dem ,schlu gefhrt werden1 da auch alle anderen derartigen besonderen ,flle in gleicher ,weise auf natrliche ,ursachen zurckzufhren sind1 so erhebt sich die mehr auf den letzten ,grund zielende ,frage3 ,wie kommt es1 da alle natrlichen ,ursachen durch ihre gemeinsame ,wirksamkeit eine allgemeine ,ordnung in der ,natur hervorbringen8 ,es ist gegen alle ,analogie1 wenn man annehmen will1 da ein derartiges ,resultat durch solche ,mittel1 wie sie der reine ,zufall oder das zufllige ,zusammentreffen von ,atomen bieten1 erreicht werden knnte4 ,wir werden durch die wichtigsten ,fundamentalstze unserer ,vernunft zu dem ,schlu gefhrt1 da es irgend eine ,ursache fr dieses ,zusammenwirken der ,ursachen geben mu4 ,ich wei1 da dies seit den ,tagen des ,lucretius geleugnet worden ist1 aber das geschah nur aus ,grnden des ,gefhls4 ,es ist nicht mglich1 fr diese ,leugnung einen ,vernunftgrund anzugeben1 der nicht selbst wieder dem ,gesetz der ,kausalitt zuwider liefe4 ,ich bin mir daher dessen vllig bewut1 da die einzige ,frage1 welche hier von einem rein vernunftgemen ,standpunkt aus zu beantworten ist1 diese ist3 ,welcher ,art mu die causa causarum 7die ,ursache aller ,ursachen7 sein8 ber diesen ,punkt sind berhaupt nur zwei ,hypothesen aufgestellt worden1 ich halte es aber auch fr unmglich1 noch irgend eine dritte zu erdenken4 ,von diesen beiden ,hypothesen ist die lteste und die natrlich am nchsten liegende die einer geistigen ,zwecksetzung4 ,die andere ,hypothese verdanken wir den weitreichenden ,gedanken ,herbert ,spencers4 ,im siebenten ,kapitel seiner first principles fhrt er aus1 da alle ,kausalitt unmittelbar aus dem ,dasein als solchem folgt1 oder1 wie er es ausdrckt1 da die ,gleichfrmigkeit des ,gesetzes unabweislich aus der ,erhaltung der ,kraft folgt3 denn wenn in zwei beliebigen ,fllen vllige bereinstimmung besteht1 nicht nur zwischen jenen vllig klaren ,antecedentien 7vorhergehenden ,vorgngen71 welche wir als die ,ursachen erkennen1 sondern auch zwischen jenen begleitenden ,antecedentien1 welche wir die ,bedingungen nennen1 dann knnen wir nicht annehmen1 da die ,wirkungen verschieden sein werden1 es mte denn sein1 da entweder irgend eine neue ,kraft ins ,dasein getreten wre oder da irgend eine alte ,kraft aufgehrt htte zu wirken4 ,wenn die zusammenwirkenden ,krfte in dem einen ,fall denen im andern gleich sind in ,bezug auf ,verteilung und ,strke1 dann ist es unmglich zu begreifen1 weshalb die ,wirkung bei ihrer vereinten ,thtigkeit in dem einen ,fall anders sein sollte als in dem anderen1 man mte dann denken1 da eine oder mehrere von den ,krften sich der ,quantitt nach verstrkt oder abgeschwcht haben1 dann aber wre die ,kraft als nicht beharrend zu denken4 ,diese ,erklrung der ,urschlichkeit als unmittelbarer ,ausflu des ,daseins ist nun fr uns einmal als ,theorie der ,kausalitt und dann wegen ihrer ,beziehung zum ,theismus von ,interesse4 ,als ,theorie der ,kausalitt hat sie nicht den ,beifall der ,mathematiker1 ,naturforscher und ,philosophen gefunden1 die fhrenden ,mnner aller dieser ,wissenschaften haben ihr ausdrcklich widersprochen1 whrend meines ,wissens kein ,vertreter derselben zu ihren ,gunsten gesprochen hat4#bi ,aber dieser ,umstand geht mich eben nichts an2 denn selbst zugegeben1 da die ,theorie voll und ganz eine ,erklrung der ,urschlichkeit bietet1 so wrde sie doch nicht gengen1 um die harmonische ,beziehung der ,ursachen zu einander oder die ,thatsache zu erklren1 mit der allein wir uns jetzt beschftigen4 ,dies wird von dem anonymen ,autor ,physikus nicht beachtet1 der in seiner ,unbefangenen ,prfung des ,theismus groes ,gewicht auf ,spencers ,theorie der ,kausalitt legt1 insofern sie den ,theismus strze oder wenigstens die ,notwendigkeit der theistischen ,hypothese abschwche1 weil sie eine volle ,erklrung der ,naturordnung auf rein natrlichem ,boden liefere4 ,aber er unterlt die ,bemerkung1 da ,spencers ,theorie1 selbst wenn man zugiebt1 da sie alle ,thatsachen der ,urschlichkeit voll und ganz erklrt1 doch in keiner ,weise den ,kosmos erklrt1 in welchem diese ,thatsachen auftreten4 ,es mag wahr sein1 da die ,urschlichkeit von der ,erhaltung der ,kraft abhngt2 es folgt aber daraus nicht1 da alle ,kraftuerungen aus diesem ,grunde so auftreten mssen1 wie sie gerade auftreten4 ,denn wenn wir irgend eine ,reihe von natrlichen ,ursachen rckwrts verfolgen1 so finden wir bald1 da sie sich nach allen ,seiten in ein ,netzwerk von natrlichen ,beziehungen ausbreiten1 die buchstblich sowohl im ,raum 7,bedingungen7 als auch in der ,zeit 7vorhergehende ,ursachen7 unbegrenzt sind4 ,wenn wir nun auch annehmen1 da die ,erhaltung der ,kraft eine hinreichende ,erklrung fr das ,zustandekommen der besonderen ,folgewirkung ist1 soweit es sich um die uerung von ,kraft handelt1 so sind wir doch noch so weit wie je davon entfernt1 erklren zu knnen1 weshalb diese ,kraft gerade fr den besonderen ,kanal1 in dem sie fliet1 bestimmt ist4 ,es mag durchaus wahr sein1 da die ,resultierende 7d4 h4 die aus vorhergehenden ,ursachen1 den ,komponenten1 sich ergebende ,wirkung oder ,kraft4 -- ,der bersetzer7 nach ,gre und ,richtung durch die ,komponenten bestimmt wird1 aber wie steht es mit ,gre und ,richtung der ,komponenten selbst8 ,wenn gesagt wird1 da sie ihrerseits durch das ,zustandekommen der vorhergehenden ,systeme von ,ursachen bestimmt werden1 wie steht es dann mit diesen ,systemen8 ,und so geht es weiter1 bis wir uns in dem schon erwhnten1 unbegrenzten ,netzwerk verlieren4 ,nur wenn wir den ,ursprung aller ,reihen aller dieser ,systeme wten1 dann knnten wir in der ,lage sein zu sagen1 da eine entsprechende ,intelligenz durch ,berechnung den ,zustand eines jeden ,teils des ,universums in einem gegebenen ,zeitpunkt vorher bestimmen konnte4 ,da aber die ,reihen sowohl nach ,zahl wie nach ,ausdehnung unbegrenzt sind1 so kann man von einer solchen ,kenntnis natrlich berhaupt gar nicht reden4 berdies1 selbst wenn dies als mglich gedacht werden knnte1 so knnte es nur auf ,kosten der ,annahme eines ,ursprungs der natrlichen ,urschlichkeit in der ,zeit geschehen2 und dies luft auf die ,annahme eines ,zustands der ,dinge hinaus1 der vor einer solchen ,urschlichkeit lag und aus dem letzteren entsprang4 ,dies heit aber eine bernatrliche ,quelle der natrlichen ,kausalitt annehmen2 und ob nun diese ,annahme mit ,bezug auf ein natrliches ,ereignis gemacht wird1 welches unter unmittelbarer ,beobachtung stattfand 7und dies wre ein ,wunder71 oder mit ,bezug auf ein natrliches ,ereignis in der ,vergangenheit oder endlich mit ,bezug auf den ,ursprung aller natrlichen ,ereignisse1 -- so ist sie doch in gleicher ,weise unvereinbar mit jeder ,theorie1 welche eine rein natrliche ,erklrung des ,universums als ,ganzes zu geben versucht4 ,kurz1 es ist die alte ,geschichte von einem ,strom1 der sich nicht ber seine ,quelle erheben kann4 ,die natrliche ,urschlichkeit kann nicht dazu verwendet werden sich selbst zu erklren1 und die bloe ,erhaltung der ,kraft kann1 selbst wenn sie zugestandenermaen zur ,erklrung besonderer ,flle einer natrlichen ,folgenreihe gengte1 kein zureichender ,grund fr die allgegenwrtige und ewige ,leitung der ,kraft bei dem ,aufbau und der ,erhaltung der ,weltordnung sein4 ,so werden wir also zu der ,anerkennung getrieben1 da uns die ,theorie des ,theismus die einzige wirkliche ,erklrung der ,weltordnung bietet4 ,das soll besagen3 durch kein logisches ,kunststck knnen wir uns dem ,schlu entziehen1 da diese ,weltordnung1 so weit unser ,verstndnis reicht1 irgend einem sie ergnzenden ,prinzip den ,ursprung verdanken mu1 und da das letztere1 so weit wir sehen knnen1 hchst wahrscheinlich geistiger ,natur sein mu4 ,zum wenigsten aber mu zugegeben werden1 da wir die ,weltordnung unter keinem anderen ,gesichtspunkt begreifen knnen1 und da1 wenn irgend eine besondere ,anpassung in der organischen ,natur nach unserem ,dafrhalten auf eine solche ,thtigkeit hinweist1 die ,gesamtsumme aller ,anpassungen in dem ,universum dies in noch unvergleichlich hherem ,mae thun mu4 ,ich werde indessen hierbei nicht verweilen1 da dies schon von einigen modernen ,schriftstellern und mit besonderer berzeugungskraft von ,baden ,powell errtert worden ist4 ,ich will nur bemerken1 da wir bei der ,darstellung dieses ,arguments zu ,gunsten des ,theismus meines ,erachtens nicht von ,naturgesetzen zu sprechen brauchen4 ,wir brauchen uns nur auf die groartige allgemeine ,thatsache zu berufen1 da die ,natur ein geordnetes ,system ist und da die in ihr beobachtete ,ordnung durchaus universal1 von ewiger ,dauer und unendlich exakt ist2 denn nur dann1 wenn dies der ,fall ist1 ist es begreifbar1 da eine ,erfahrung fr uns mglich ist oder da wir eine ,erkenntnis erlangen knnen4 ,nachdem ich nun mglichst nachdrcklich festgestellt habe1 da nach meiner ,meinung eine andere ,erklrung der allgemeinen ,naturordnung weder begriffen noch aufgestellt werden kann als die1 welche auf eine ,intelligenz als hchste leitende ,ursache zurckgeht1 werde ich zu zwei anderen ,fragen bergehen1 die unmittelbar aus dieser ,erklrung entspringen4 ,die erste von diesen ,fragen bezieht sich auf den mutmalichen ,charakter jener hchsten ,intelligenz1 insofern durch unsere ,naturbeobachtung irgend welche ,anhaltspunkte fr denselben zu gewinnen sind2 die andere ,frage ist die nach der streng formalen berzeugungskraft irgend welcher ,schlsse mit ,bezug auf die ,existenz oder den ,charakter solch einer ,intelligenz4#cj ,ich werde diese beiden ,fragen getrennt betrachten4 ,wenn wir zu dem ,schlu gelangt sind1 da die einzige ,hypothese1 welche eine ,erklrung der allgemeinen ,naturordnung zult1 die ist1 da sie aus einer ,ursache geistiger ,art entspringt1 -- so stehen wir vor der ,thatsache1 da diese ,ursache himmelweitverschieden von allem sein mu1 was wir von dem ,geist in uns selbst erkennen4 ,und alsbald entdecken wir1 da diese ,verschiedenheit nicht blo dem ,grade nach1 mag dies noch so weit gehen1 sondern auch der ,art nach aufgefat werden mu4 ,mit anderen ,worten3 wenn wir auch schlieen knnen1 da die nchste ,analogie fr den causa causarum1 die uns die ,erfahrung bietet1 der menschliche ,geist ist1 so mssen wir doch sagen1 da diese ,analogie in allen grundlegenden ,punkten so fern liegt1 da sich die ,frage erhebt1 ob wir der ,wahrheit wirklich sehr viel nher kommen1 wenn wir sie aufrecht halten4 ,so ist z4 ,b41 wie ,spencer festgestellt hat1 unsere einzige ,vorstellung von dem1 was wir als ,geist in uns selbst erkennen1 die ,vorstellung von einer ,reihe von ,bewutseinszustnden4 ,aber er fhrt fort3 nimm eine ,reihe von ,bewutseinszustnden als ,ursache und das sich entwickelnde ,universum als ,wirkung1 und dann bemhe dich einmal das letztere als aus dem ersteren entspringend zu erkennen4 ,in etwas unklarer ,weise kann ich mir wohl vorstellen1 da eine ,reihe von ,bewutseinszustnden fr irgend eine der ,bewegungen1 die ich vor sich gehen sehe1 das ,antecedens 7,vorhergehende7 ist2 denn meine eigenen ,bewutseinszustnde sind oft indirekt die ,antecedenten solcher ,bewegungen4 ,aber wie steht es1 wenn ich versuche an eine solche ,reihe als ,antecedens aller ,wirkungen im ganzen ,universum zu denken 44448 ,wenn wegen der ,unbegrenztheit der berall stattfindenden natrlichen ,vernderungen ein ,geist als vorhanden begriffen werden mu1 unter der ,gestalt einfacher ,krfte1 dann folgt doch daraus1 da der ,geist1 um derartig begriffen zu werden1 aller ,eigenschaften1 durch welche er 7beim ,menschen4 -- ,der bs47 gekennzeichnet wird1 entkleidet werden mu2 ein ,begriff aber1 der so aller seiner kennzeichnenden ,eigenschaften entkleidet wird1 verschwindet in sich3 -- das ,wort ,geist steht dann also da als eine unbekannte ,gre4 ,und mehr noch1 wie soll man es sich denken1 da der schpferische ,geist ,zustnde durch ,naturkrper hervorbringt1 die ihm gegenber objektiv sind1 da er zwischen diesen ,zustnden unterscheidet1 da er sie als hnlich oder unhnlich klassifiziert und da er ein objektives ,resultat dem anderen vorzieht8#ca4 ,ohne diese ,gedanken weiter auszufhren1 was sich unschwer in ,bezug auf jede wesentliche ,seite menschlicher ,psychologie machen liee1 knnen wir es als unfraglich ansehen1 da der gttliche ,geist1 wenn er wirklich vorhanden ist1 so wesentlich vom menschlichen ,geist verschieden sein mu1 da es unlogisch ist1 die beiden mit demselben ,namen zu bezeichnen3 die ,eigenschaften der ,ewigkeit und ,allgegenwart gengen an sich ja schon1 um einen solchen ,geist in eine besondere ,kategorie zu stellen1 die gnzlich verschieden von allem ist1 was das ,analogon unsers eignen ,geistes uns1 wenn auch nur dunkel1 je begreiflich machen knnte4 ,und ganz dasselbe behaupten ja auch die ,theologen4 ,gottes ,gedanken1 sagen sie1 sind hher als unsere ,gedanken1 und ein ,gott1 der fr unsere ,intelligenz fabar wre1 wrde berhaupt kein ,gott sein4 ,das mag ja ganz richtig sein1 allein wir mssen uns dann doch sagen1 da wir in demselben ,mae1 wie uns das ,verstndnis des gttlichen ,geistes verschlossen ist1 auch unfhig sind nach den vom menschlichen ,geist gebotenen ,analogieen irgend welche ,schlsse auf seine ,natur zu ziehen4 ,die ,theorie hrt auf anthropomorphistisch1 ja sogar anthropopsychisch zu sein1 sie hat mit dem ,begriff des ,geistes nur noch in sofern etwas zu thun1 als er am besten eine vorlufige1 fabare ,rechenschaft von der ,naturordnung giebt1 indem sie 7in dem weltschpferischen ,geist -- ,d4 47 einige ,fhigkeiten des menschlichen ,geistes als vorhanden aber unendlich vergrert annimmt1 zugleich aber auch alle wesentlichen ,bedingungen vernichtet1 unter denen allein diese ,fhigkeiten1 soweit wir wissen1 existieren knnen4 ,es ist klar1 da eine ,aussage von einem solchen ,geist logisch unmglich ist4 ,wenn er existiert1 dann ist seine ,existenz unbegreiflich1 und es ist ausgeschlossen1 da wir ihm irgend welche ,eigenschaften zuschreiben drfen4 ,so viel von der allgemeinen ,grundlage 7der ,annahme eines dem ,menschengeist hnlichen ,schpfergeistes -- ,d4 474 ,wenn wir nun zu ,einzelheiten bergehen1 so wollen wir mit den ,vertretern der natrlichen ,theologie annehmen1 da solch ein ,geist existiert1 da er dem menschlichen ,geist in soweit hnelt1 als er eine selbstbewute1 persnliche ,intelligenz ist und da sich die ,frsorge eines solchen ,geistes ber alle seine ,werke erstreckt4 ,selbst auf ,grund dieser ,annahme begegnen wir einer ,menge von bedeutsamen und allgemeinen ,thatsachen1 welche anzeigen1 da dieser ,geist doch noch als seinem ,ebenbild im ,geist des ,menschen augenscheinlich sehr unhnlich betrachtet werden mu4 ,ich will mich hier nicht auf die ,thatsache berufen1 da es in der ,natur ein unntzes und zweckloses ,handeln giebt1 weil man dem meines ,erachtens sehr wohl ein anderes aus der ,anschauung der ,natur als ,ganzes entnommenes ,argument entgegenhalten kann -- da nmlich die ,natur als ,ganzes ein geordneter ,kosmos ist und da daher das1 was uns im ,einzelnen als unntz und zwecklos erscheint1 in ,bezug auf das groe ,system der ,dinge als ein ,ganzes nicht zwecklos sein mag4 ,zweifelhaft aber ist es mir1 ob man dann weiterhin dieses letztere ,argument demgegenber anfhren darf1 da in der ,natur offenbar das fehlt1 was man beim ,menschen ,moralitt nennt4 ,denn in dem menschlichen ,geist ist das ,gefhl fr ,recht und ,unrecht -- mit allen jenen ,affekten1 die es begleiten und bilden3 ,liebe1 ,sympathie1 ,gerechtigkeit u4 s4 w4 -- ein so wichtiger ,faktor1 da wir uns1 wie gro auch die intellektuelle ,seite des menschlichen ,geistes gedacht werden mag1 doch kaum dabei die moralische ,seite so augenscheinlich verdunkelt denken knnten1 da sie in der ,schpfung eines solchen ,werkes aufgehen sollte1 wie wir es in der irdischen ,natur finden4 ,es ist unntz unsere ,augen vor dem ,zustand der ,dinge1 der uns hier begegnet1 zu schlieen4 ,die meisten ,beispiele spezieller ,zwecksetzung1 auf welche sich die ,vertreter der natrlichen ,theologie beziehen1 um die intelligente ,natur der ersten ,ursache zu beweisen1 haben als ,ziel oder ,gegenstand die ,strafe eines schmerzreichen ,todes oder die ,flucht vor grausamen ,feinden1 aber gerade in dieser ,hinsicht ist das ,argument zu ,gunsten der intelligenten ,natur der ersten ,ursache ein ,argument gegen ihre ,moralitt4 ,wenn wir wiederum die engere ,grundlage verlassen1 auf welcher das teleologische ,argument frher ruhte1 und es auf die breitere ,grundlage der ,natur als ein ,ganzes stellen1 so ist es kaum weniger unvereinbar mit der ,moralitt jener ,ursache2 denn wir sehen1 da die ,thatsachen1 auf die ich angespielt habe1 nicht nur zuflliger ,natur sind und sozusagen von entgegengesetzten ,thatsachen allgemeinerer ,art ausgewogen werden1 sondern da sie augenscheinlich das wichtigste ,kennzeichen des ,systems der organischen ,natur als ein ,ganzes darstellen2 wenn man dies aber fr fraglich hlt1 dann wrden wir nicht mehr zu dem ,schlu berechtigt sein1 da es berhaupt ein solches ,system giebt4 ,da die ,natur an ,zhnen und ,klauen rot vor ,blutgier ist1 das ist also ohne ,frage eine ,thatsache von weitgehender und allgemeiner ,bedeutung1 die von jeder ,theorie der ,teleologie bercksichtigt werden mu4 ,diese ,seite unserer ,frage kann wohl kaum in strkeren ,ausdrcken wiedergegeben werden1 als es von ,physikus#cb geschehen ist1 den ich daher hier zitieren werde3 ,nehmen wir einmal an1 die ,gottheit sei1 wie ,professor ,flint behauptet1 allmchtig1 dann ist doch sicherlich der ,schlu im hchsten ,grade berechtigt1 da ein derartiges allgemeines ,leiden1 mag es auch immer bezwecken1 was es will1 einen unberechenbar greren ,mangel an ,barmherzigkeit im gttlichen ,charakter zeigt als in irgend einem1 auch dem schlechtesten1 menschlichen ,charakter4 ,lat uns doch einen ,augenblick einhalten und bedenken1 was das ,leiden in der ,natur bedeutet4 ,vor einigen hundertmillionen ,jahren sind ,millionen und aber ,millionen von ,tieren zum ,gefhl erwacht4 ,seit jener ,zeit bis zur ,gegenwart mu es ,millionen und aber ,millionen von ,generationen von ,millionen und aber ,millionen von ,individuen gegeben haben4 ,und whrend dieser ganzen ,zeit von unberechenbarer ,dauer hat dieses unfabar groe ,heer fhlender ,wesen in einem ,zustand des unaufhrlichen ,kampfes1 der ,furcht1 der ,raubgier und der ,schmerzen gelebt4 ,wenn wir das ,ergebnis dieser ,thatsachen betrachten1 so finden wir1 da mehr als die ,hlfte der ,arten1 welche den endlosen ,kampf berlebt haben1 in ihren ,lebensgewohnheiten ,parasiten geworden sind1 also niedrigere und empfindungslose ,lebensformen1 welche sich von hheren und empfindenden ,formen nhren3 da sehen wir ,zhne und ,krallen1 die zum ,mord gewetzt1 ,hacken und ,saugnpfe1 die zur ,qual gebildet sind1 -- berall eine ,herrschaft des ,schreckens1 des ,hungers1 der ,krankheit1 mit strmendem ,blut und zuckenden ,gliedern1 mit keuchendem ,atem und unschuldigen ,augen1 die sich trbe in den ,todesschauern grausamer ,qual schlieen4 ,will man etwa entgegnen1 da es zur ,entschdigung auch ,freuden giebt8 ,ich will das nicht gegen einander abwgen1 die ,freuden fasse ich einfach als ebenso natrlich notwendig auf wie die ,schmerzen1 einerlei ob die ,entwicklung einer ,zwecksetzung entspringt oder nicht 444444 ,will man mir aber vielleicht einwerfen1 da ich nicht berechtigt bin ber die ,zwecke des ,allmchtigen zu urteilen8 ,ich antworte3 wenn es ,zwecke giebt1 dann bin ich auch meines ,erachtens berechtigt ber sie zu urteilen2 und wenn ich ber ,zwecke urteilen darf1 falls sie wohlthtig zu sein scheinen1 dann bin ich folgerichtig gezwungen auch ber die zu urteilen1 welche unbarmherzig zu sein scheinen4 ,es ist auch nicht mglich1 die letzteren durch den ,hinweis auf die ,ordnung und ,schnheit als ,endziel zu mildern1 wenn man wei1 da die von dem allmchtigen ,zwecksetzer angewandten ,mittel so schreckliche gewesen sind4 ,alles1 was wir berechtigter ,weise in dieser ,sache behaupten knnten1 wrde sein1 da er unseren ,beobachtungen zufolge fr die ,vervollkommnung der ,tiere sorgt1 selbst unter ,hintansetzung ihrer ,lebensfreuden1 ja selbst unter gnzlicher ,miachtung ihrer ,leiden4 ,aber dies behaupten wrde doch nur heien die ,wohlthtigkeit als eine ,eigenschaft ,gottes leugnen4#cc ,dieses ,rsonnement ist ebenso unanfechtbar wie klar4 ,wenn wir1 wie der ,verfasser weiter sagt1 ein ,kaninchen in den eisernen ,klauen einer ,falle zittern sehen und die teuflische ,natur des ,wesens verabscheuen1 welches sehr gut wei1 was ,schmerz bedeutet1 und doch mit vollem ,bewutsein seine ganze ,erfindungsgabe anwendet1 um ein so scheulich grausames ,ding zu ersinnen1 -- was sollen wir dann von einem ,wesen denken1 welches mit noch hheren geistigen ,fhigkeiten und mit einer unbeschrnkten ,fhigkeit die ,mittel zur ,sicherung seiner ,ziele zu whlen begabt ist und welches doch unsagbar viele ,tausende von nicht weniger teuflischen ,mechanismen ersonnen hat8 ,kurz1 so weit uns die ,natur belehren kann und soweit die ,beobachtung reicht1 scheint es1 als ob das ,natursystem1 wenn es berhaupt eins giebt1 die ,schpfung eines ,geistes darstellt1 der sich von dem hher entwickelten menschlichen ,geist dadurch unterscheidet1 da er unermelich intelligenter ist ohne auch nur annhernd so moralisch zu sein4 ,und dasselbe wird durch die rohe und gar keinen ,unterschied machende ,art angezeigt1 in welcher die ,gerechtigkeit abgemessen wird -- wenn man berhaupt sagen kann1 da dies geschieht4 ,wenn wir die ,bestimmtheit und ,strenge1 mit welcher jedes ,vergehen gegen die ,naturgesetze von der ,natur bestraft wird 7gleichgltig1 ob es auch nur aus ,unwissenheit entspringt71 mit der auerordentlichen ,unbestimmtheit und ,laxheit vergleichen1 mit welcher sie einem ,vergehen gegen die moralischen ,gesetze begegnet1 -- dann mssen wir doch fhlen1 da dieses ,system der ,gesetzgebung 7wenn wir es berhaupt so nennen drfen7 gnzlich von einem verschieden ist1 welches eine irgendwie anthropopsychisch zu nennende ,intelligenz erdacht haben wrde4 ,die einzige ,antwort1 welche die ,vertreter der natrlichen ,theologie auf diese schwierigen ,fragen noch geben knnten1 bezieht sich auf die ,beschaffenheit des menschlichen ,geistes4 ,es wird behauptet3 die ,thatsache1 da dieser ,geist seinem ,wesen nach eine verhltnismig so hohe ,moralitt besitze1 mchte doch wohl ein ,beweis dafr sein1 da die ,quelle1 die ihm den ,ursprung gab1 in gleicher ,weise einen moralischen ,charakter habe4 ,dieses ,argument erscheint mir jedoch fragwrdig1 denn1 soviel wir wissen knnen1 kann der moralische ,sinn dem ,menschen gegeben worden sein oder sich in ihm entwickelt haben1 einfach wegen seiner ,ntzlichkeit fr die ,spezies -- ganz in derselben ,weise wie die ,zhne des ,haifisches und das ,gift der ,schlange4 ,wenn dem so ist1 dann wrde das ,auftreten des moralischen ,sinnes beim ,menschen nur ein weiterer ,beweis dafr sein1 da die intellektuelle ,natur ,gottes von seiner moralischen wohl zu unterscheiden ist2 und es scheint kein ,grund vorhanden zu sein1 weshalb wir die ,sache von einem anderen ,gesichtspunkt aus betrachten sollten4 ,die ,thatsache1 da uns der moralische ,sinn als ein so groes und heiliges ,ding erscheint1 ist zweifellos 7von jedem ,gesichtspunkt aus7 die ,folge seiner ,bedeutung fr die ,wohlfahrt unserer ,spezies4 ,an sich oder wie er anderen mglichen ,wesen erscheint1 die gleich uns intelligent sind1 aber unter anderen ,lebensbedingungen existieren1 kann man dem moralischen ,charakter des ,menschen nicht mehr ,bedeutung zugestehen als den sozialen ,instinkten der ,bienen4 ,ganz besonders berechtigt ist diese ,erwgung fr den ,fall1 da es1 gem der theologischen ,theorie der ,dinge1 einen ,geist auerhalb des ,gebiets jener sozialen ,verhltnisse giebt1 aus denen sich nach der wissenschaftlichen ,entwicklungslehre der moralische ,sinn in uns selbst entwickelt hat4#cd ,thatschlich nehmen die ,vertreter der natrlichen ,theologie in dieser ,frage einmal an1 da die erste ,ursache wenn intelligent auch moralisch sein msse1 ferner aber sehen sie nicht die auerordentlich groe logische ,schwche des ,arguments1 durch welches sie ihre ,annahme aufrecht erhalten wollen4 ,es mchte doch sicherlich eine ganz ebenso anthropomorphistische ,vorstellung sein1 wenn man ,gott ,moralitt zuschreiben wollte1 als wenn man ihm jene ,empfnglichkeit fr sinnlichen ,genu zuschreiben wollte1 mit der die ,griechen ihre ,gottheiten ausstatteten4 ,die ,gottheit mag doch wohl am ,ende ber dem einen wie ber dem anderen hoch erhaben stehen -- oder wir mssen vielleicht richtiger sagen1 sie steht dem einen so fremd gegenber wie dem anderen4 ,ohne da sie bermoralisch und noch weniger unmoralisch ist1 mag sie wohl ohne ,moral sein3 unsere ,begriffe von ,moralitt mchten wohl auf ,gott angewendet keinen ,sinn haben4 ,wenn wir nun aber auf der einen ,seite dies sagen mssen1 so mssen wir andererseits1 denke ich1 konsequenter ,weise zugeben1 da das ,argument vom ,bau des menschlichen ,geistes viel gewichtiger wird1 wenn man von dem moralischen ,gefhl zu den religisen ,instinkten bergeht4 ,denn einerseits sind diese ,instinkte nicht von so offenkundigem ,nutzen fr die ,spezies wie diejenigen der ,moralitt2 und andererseits scheinen sie1 obwohl sie ohne ,frage auerordentlich allgemein1 ausdauernd und krftig sind1 nicht irgend einem ,ziel oder ,zweck in dem ,system der ,dinge zu dienen1 wenn wir nicht die ,theorie derjenigen ber sie annehmen1 in denen sie am strksten entwickelt sind4 ,hier haben wir meines ,erachtens ein ,argument von berechtigter ,kraft1 obwohl ,mill1 wie es scheint1 diese ,meinung nicht teilte4 ,ich glaube1 da dieses ,argument deshalb eine berechtigte ,kraft besitzt1 weil die religisen ,instinkte des ,menschengeschlechts1 wenn sie nicht auf eine ,realitt als ihr ,objekt hinweisen1 verglichen mit allen anderen ,instinkten ohne jedes ,analogon sein wrden4 ,sonst treffen wir im ,tierreich nirgends einen ,instinkt an1 der nicht auf ein ,ziel hinweist1 und insofern ist die ,thatsache1 da der ,mensch1 wie man gesagt hat1 ein religises ,tier ist1 -- d4 h4 da er eine ,art eigentmlicher ,gefhle aufweist1 die auf besondere ,ziele gerichtet sind und die mit dem wahren ,instinkt sehr nahe verwandt1 wenn nicht identisch sind1 -- meiner ,meinung nach ein berechtigtes ,argument fr die ,realitt irgend eines ,objekts1 auf das die religise ,seite der ,natur dieses ,wesens gerichtet ist4 ,ich glaube auch nicht1 da dieses ,argument von ,thatsachen wie den folgenden entkrftet wird3 da nmlich die verschiedenen ,rassen des ,menschengeschlechts weit auseinandergehende1 intellektuelle ,vorstellungen von dem ,charakter dieses ,objekts besitzen2 da die ,strke der religisen ,instinkte bei verschiedenen ,individuen1 selbst derselben ,rasse1 hchst verschieden ist2 da diese ,instinkte durch die ,erziehung auerordentlich modifiziert werden knnen2 da sie sich wahrscheinlich bei keinem ,individuum entwickeln wrden1 wenn demselben nicht wenigstens so viel ,erziehung zu teil wird als zur ,entwicklung der ntigen intellektuellen ,vorstellungen1 auf die sie sich grnden1 erforderlich ist2 oder da wir ihren ,ursprung mit ,spencer nicht unwahrscheinlich auf eine primitive ,art der ,traumdeutung zurckfhren knnen4 ,denn selbst im ,hinblick auf alle diese ,erwgungen bleibt doch die ,thatsache bestehen1 da diese ,instinkte existieren1 und da daher angenommen werden darf1 da sie gleich allen anderen ,instinkten eine bestimmte ,bedeutung haben1 auch dann1 wenn man annehmen kann1 da sie gleich allen anderen ,instinkten eine natrliche ,ursache haben1 was sowohl hinsichtlich des ,individuums wie auch hinsichtlich der ,rasse fordert1 da fr die natrlichen ,bedingungen ihres ,auftretens gesorgt sein mu1 gerade so wie bei der natrlichen ,entwicklung aller anderen ,instinkte4 ,kurz1 wenn man allgemein dafr hlt1 da die tierischen ,instinkte gleich organischen ,gebilden und unorganischen ,systemen einen ,zweck verfolgen mssen1 dann wrde die religise ,natur des ,menschen als eine ,anomalie in dem allgemeinen ,system der ,dinge dastehen1 wenn sie allein zwecklos wre4 ,dies nun erscheint mir ein krftiger ,beweis dafr zu sein1 da1 wenn die allgemeine ,naturordnung einem ,geist den ,ursprung verdankt1 der ,charakter dieses ,geistes derartig ist1 wie ihn sich die am hchsten entwickelte ,form der ,religion vorstellt4 ,dieser ,schlu ist nun ohne ,zweifel ganz entgegengesetzt dem1 zu welchem wir durch ,betrachtung der biologischen ,erscheinungen gelangten2 und dies ist ein ,widerspruch1 der nur durch die ,annahme gelst werden kann1 da entweder die ,natur ,gott verheimlicht1 whrend der ,mensch ihn offenbart1 oder da die ,natur ,gott offenbart1 whrend der ,mensch ihn falsch darstellt4 ,noch eine andere ,thatsache von weittragender und allgemeiner ,bedeutung weist uns die ,natur auf1 welche meiner ,meinung nach1 falls die ,naturordnung fr den ,ausdruck eines intelligenten ,zweckes gehalten wird1 als ,beweis fr die ethische ,natur jenes ,zweckes sehr wichtig ist4 ,es ist eine ,thatsache1 welche meines ,wissens noch von keinem anderen ,schriftsteller beachtet worden ist2 da es aber eine der allgemeinsten ,thatsachen innerhalb der empfindenden ,schpfung ist1 welche auch nicht eine einzige ,ausnahme gestattet1 so kann ich ihre ,bedeutung als ,argument gar nicht nachdrcklich genug hervorheben4 ,diese ,thatsache ist1 wie ich sie bei einer frheren ,gelegenheit festgestellt habe1 folgende3 ,unter all' den ,millionen von ,mechanismen und ,instinkten im ,tierreich giebt es kein einziges ,beispiel eines ,mechanismus oder ,instinkts1 der bei einer ,spezies zum ausschlielichen ,vorteil einer anderen ,spezies auftrte1 obwohl es einige wenige ,flle giebt1 in denen ein ,mechanismus oder ,instinkt1 der fr seinen ,besitzer von ,vorteil ist1 auch von anderen ,spezies sich nutzbar gemacht worden ist4 ,nun ist es der ,theorie einer wohlthtigen ,zwecksetzung unmglich zu erklren1 warum es1 wenn alle ,mechanismen derselben ,spezies unabnderlich zu ,gunsten jener ,spezies in ,korrelation stehen1 niemals eine solche ,korrelation zwischen den ,mechanismen verschiedener ,spezies giebt1 oder warum dies auch fr die ,instinkte gilt4 ,denn welch' ein groartiges ,schauspiel gttlicher ,barmherzigkeit wrde die organische ,natur geboten haben1 wenn alle1 oder auch nur einige ,spezies in solche ,beziehung zu einander gesetzt worden wren1 da sie sich in ihren gegenseitigen ,bedrfnissen aushelfen knnten4 ,die organischen ,spezies knnten dann einer unzhliger ,schar von ,stimmen verglichen werden1 die alle in einen harmonischen ,lobpsalm einstimmen4 ,aber wie es nun einmal ist1 sehen wir keine ,spur einer solchen ,koordination2 jede ,spezies steht fr sich und fr sich allein -- eine ,folge des stets und berall grimmig wtenden ,kampfes ums ,dasein4#ce ,die soeben festgestellte weittragende und allgemeine ,thatsache ist nach meiner ,meinung das wichtigste ,argument zu ,gunsten der ,darwinschen ,theorie von der natrlichen ,zuchtwahl1 und aus ihr knnen wir den wahrscheinlichen ,grund erkennen1 warum sie die ,thatsache so ist1 wie sie ist1 so weit es sich um die ,frage nach ihrer natrlichen ,ursache handelt4 ,aber wenn es sich um die ,frage handelt3 was sollen wir1 vorausgesetzt1 die natrliche ,kausalitt entsprnge im letzten ,grunde einem ,geist1 von dem ,charakter des ,geistes sagen1 welcher sich dieser ,methode der ,kausalitt bedient8 -- ,dann kommen wir wieder zu der ,antwort1 da dieser ,geist1 so weit wir es nach einer gewissenhaften ,prfung dieser ,thatsachen beurteilen knnen1 nicht derartig ist1 da wir ihn wie beim ,menschen moralisch nennen wrden4 ,natrlich mag hinter den ,naturerscheinungen eine moralische ,rechtfertigung stecken1 so da wir nach diesen ,erscheinungen zu urteilen nur sagen knnen1 da er nmlich der ,geist1 weil er eine ,methode der natrlichen ,kausalitt whlte1 welche zu diesen ,resultaten fhrte1 bei uns1 wie oben erwhnt1 den ,anschein erweckt hat1 als sorge er fr die ,vervollkommnung der ,tiere unter ,ausschlu ihrer ,freuden1 ja sogar unter gnzlicher ,miachtung ihrer ,leiden4 ,endlich ist noch eine ,wahrheit von ,bedeutung1 die in ,errterungen dieser ,art nur zu oft unbercksichtigt bleibt1 -- da nmlich alle unsere ,rsonnements einen sich nach unserem ,wissen richtenden ,charakter haben1 so sind unsere ,schlufolgerungen proportional unserer ,unwissenheit unsicher2 und da unsere ,unwissenheit hinsichtlich der von uns errterten ,fragen unermelich gro ist1 so sind alle ,schlsse1 die wir haben ziehen knnen1 wie ,bischof ,butler sagen wrde1 unendlich prekr4 ,oder1 wie ich diese formale ,seite der ,frage frher bei einer ,diskussion mit ,professor ,asa ,gray ber das teleologische ,argument ausdrckte3 -- ,ich denke1 man wird doch wohl zugeben1 da die ,strke eines ,schlusses von der ,zahl1 der ,bedeutung und der ,bestimmtheit der dabei mitspielenden bekannten ,dinge und ,verhltnisse abhngt1 verglichen mit der ,zahl1 ,bedeutung und ,bestimmtheit der dabei mitspielenden unbekannten1 aber hergeleiteten ,dinge und ,verhltnisse4 ,wenn dem so ist1 so sollten wir logischer ,weise vorsichtig sein1 wenn wir von dem ,natrlichen auf das bernatrliche schlieen3 denn wenn wir auch das ganze ,gebiet der ,erfahrung1 aus dem wir einen ,schlu ziehen1 vor uns haben1 so sind wir doch nicht im stande die ,wahrscheinlichkeit des ,schlusses abzumessen1 -- da die unbekannten ,verhltnisse hier eingestandener ,maen nach ,zahl1 ,bedeutung und ,grad der ,bestimmtheit unbekannt sind3 der ganze ,kreis menschlicher ,erkenntnis ist unzureichend1 um eine ,parallaxe zu gewinnen1 durch welche man die erforderlichen ,messungen anstellen und das ,verhltnis zwischen den bekannten und den unbekannten ,begriffen bestimmen kann4 ,anders ausgedrckt knnen wir sagen3 -- wie sich unsere ,kenntnis eines ,teils zu unserer ,kenntnis eines ,ganzen verhlt1 so verhlt sich unser ,schlu aus jenem ,teil zur ,realitt jenes ,ganzen4 ,wer kann daher1 selbst auf dem ,boden der ,hypothese des ,theismus1 sagen1 da unsere ,schlsse oder die ,idee des ,zweckes irgend einen ,sinn haben wrden1 wenn sie auf den ,all-,erhalter angewendet werden1 dessen ,gedanken nicht unsere ,gedanken sind4#cf ,und natrlich lassen sich1 mutatis mutandis dieselben ,bemerkungen auf alle ,schlsse anwenden1 die eine negative ,tendenz haben4 ,ein ,ergebnis der ganzen ,errterung erscheint mir also zu sein1 da der ,einflu der ,naturwissenschaft auf die natrliche ,religion stets ein zerstrender gewesen ist4 ,schritt fr ,schritt hat sie den scheinbaren ,nachweis einer direkten oder speziellen ,zwecksetzung in der ,natur zurckgedrngt1 bis nunmehr dieser ,nachweis nur allein noch auf der einen gewaltigen und allgemeinen ,thatsache beruht1 da die ,natur als ,ganzes ein ,kosmos ist4 ,es ist offenbar unmglich1 da sich der zerstrende ,einflu der ,naturwissenschaft noch weiter als bis hierhin erstrecken wird1 da die ,naturwissenschaft selbst nur auf dieser ,thatsache als ,grundlage bestehen kann4 ,aber wenn wir zugeben1 da diese gewaltige und allgemeine ,thatsache1 -- welche fr unsern ,intellekt berwltigend sein mte1 wenn sie uns ihrer ,alltglichkeit wegen nicht so vertraut wre1 -- die ,thtigkeit eines ,geistes in der ,natur offenbart1 so merken wir sofort1 da es unmglich ist den etwaigen ,charakter eines solchen ,geistes zu bestimmen1 selbst wenn wir annehmen1 da er existiert4 ,wir knnen nicht begreifen1 da er irgend eine der ,fhigkeiten besitzen sollte1 welche ganz besonders das kennzeichnen1 was wir in uns selbst als ,geist erkennen2 und daher ist das ,wort ,geist1 auf jene vermeintliche ,thtigkeit angewandt1 ein x1 eine unbekannte ,gre4 ,und dann1 wenn wir auch diese ,schwierigkeit nicht bercksichtigen und annehmen1 da es auf die eine oder andere fr uns unbegreifliche ,weise einen ,geist giebt1 der ber dem menschlichen ,geist so hoch erhaben ist1 wie dieser ber der mechanischen ,bewegung1 so treffen wir doch noch auf einige gar gewaltige und allgemeine ,thatsachen in der ,natur1 welche entschieden darauf hinzudeuten scheinen1 da diesem ,geist1 wenn er existiert1 die moralischen ,empfindungen des ,menschen teilweise oder gnzlich fehlen2 whrend andererseits das religise ,verlangen des ,menschen selbst den entgegengesetzten ,schlu rechtfertigen mchte4 ,und endlich haben wir im ,hinblick auf den ganzen ,gang dieser ,untersuchung gesehen1 da man auch nicht die geringste mebare ,wahrscheinlichkeit hinsichtlich ihrer ,schlufolgerungen erlangen kann4 ,nach alle dem erscheint die natrliche ,religion heutzutage lediglich als ein ,system von intellektuellen ,widersprchen und moralischen ,schwierigkeiten2 und wenn wir an sie mit den grten von allen ,fragen herantreten3 ,giebt es ein ,wissen bei dem ,allerhchsten81 ,sollte nicht der ,richter der ganzen ,welt recht richten81 -- so ist die einzig klare ,antwort1 welche wir erhalten und die uns aus der ,tiefe unseres eignen ,herzens zurckschallt3 ,als ich dies bedachte1 war es zu schmerzlich fr mich4 ,,iii4 ,notizen zu einem ,werke3 ,eine unbefangene ,prfung der ,religion von ,metaphysikus4 ,einleitung des ,herausgebers4 ,zu den ,notizen1 die alles enthalten1 was ,george ,romanes fr sein ,werk3 ,eine unbefangene ,prfung der ,religion schreiben konnte1 ist nur noch wenig als ,einleitung hinzuzufgen2 dies wenige aber mu die ,gedankenkluft zwischen den vorstehenden ,abhandlungen und den ,notizen berbrcken1 welche die ,geistesrichtung1 die ,romanes zuletzt vertrat1 nher beleuchten4 ,am schrfsten kommt der antitheistische ,zug jener ,abhandlungen wohl darin zum ,ausdruck1 da in ihnen auf den von der ,natur gelieferten oder doch angenommener ,maen gelieferten ,beweis gegen den ,glauben an ,gottes ,gte ganz besonders ,nachdruck gelegt wird4 ber dieses ,geheimnis1 das wohl zu verwirren im ,stande ist1 hat ,george ,romanes offenbar noch mehr sagen wollen1 er wurde aber durch den ,tod daran verhindert4#cg ,wir knnen indes berichten1 da er im ,jahre #ahhi in einer in der ,aristoteles-,gesellschaft verlesenen ,schrift ber den ,beweis der ,zwecksetzung in der ,natur dem ,argument1 da die ,art und ,weise der natrlichen ,entwicklung im ,licht ihrer ,ergebnisse beurteilt werden mu1 mehr ,bedeutung als frher einrumt4 ,diese ,schrift war ein ,teil eines ,tischgesprchs4 ,s4 ,alexander hatte frher in einer ,schrift gegen die ,hypothese der ,zwecksetzung in der ,natur gesprochen1 weil die herrliche ,ordnung in der ,natur nur durch ,verwstung und ,massen-,opfer erreicht wrde4 ,dieses ,argument wurde unter ,hinweis auf augenscheinlich schlechte ,anpassungen1 zwecklose ,zerstrungen u4 s4 w4 entwickelt1 welche die ,naturprozesse kennzeichnen4 ,darauf antwortet ,romanes1 da dies notwendigerweise zu dem als natrliche ,zuchtwahl anzusehenden ,proze gehrt4 ,die ,frage ist nur3 ist dieser ,proze an sich mit der ,hypothese der ,zwecksetzung unvereinbar8 ,er antwortet verneinend4 ,die herrliche ,ordnung in der ,natur wird nur durch ,verwstung und ,massen-,opfer erreicht4 ,zugegeben6 aber wenn ,verwstung und ,massen-,opfer als ,ursache zu einer herrlichen ,ordnung in der ,natur als ,wirkung fhren1 wie kann man dann sagen1 da ,verwstung und ,massen-,opfer ein ,migriff gewesen sind8 ,oder wie kann man es als ,thatsache hinstellen1 da wirklich ,verwstung und ,opfer stattgefunden haben8 ,offenbar kann man das nur dann sagen1 wenn wir unser ,augenmerk allein auf die ,mittel 7nmlich die ,massenvernichtung der den ,lebensbedingungen weniger angepaten ,wesen7 nicht aber auf das richten1 was schon innerhalb der ,grenzen der menschlichen ,beobachtung unzweifelhaft als der ,endzweck erscheint 7nmlich als das ,kausalergebnis eine sich immer mehr vervollkommnende ,welt von ,lebensformen74 ,ein ,kandidat1 der im ,staatsexamen durchfllt1 weil er zufllig einer der weniger passenden ist1 ist ohne ,zweifel1 bezglich seiner eigenen ,karriere ein ,beispiel des ,mierfolges1 aber man darf daraus nicht folgern1 da die ,prfung dabei ihren ,endzweck verfehlte1 den nmlich1 die besten ,mnner fr den ,staatsdienst zu gewinnen4 ,und die ,thatsache1 da dies allgemeine ,ergebnis aller individuellen ,mierfolge in der ,natur das sichert1 was ,alexander die herrliche ,ordnung der ,natur nennt1 zeigt entschieden1 da der modus operandi an sich kein ,fehler bezglich dessen war1 was wir1 wenn es berhaupt eine ,zwecksetzung in der ,natur giebt1 als das hhere ,ziel dieser ,zwecksetzung betrachten mssen4 ,daher knnen ,flle von individuellen oder anderen relativen ,mierfolgen nicht als ,beweis gegen die ,hypothese einer derartigen ,zwecksetzung benutzt werden4 ,die ,thatsache1 da das allgemeine ,system der natrlichen ,kausalitt mglicher ,weise zu einer herrlichen ,ordnung der ,natur fhrt1 braucht an sich noch nicht der ,hypothese von der ,zwecksetzung in der ,natur entgegen zu stehen1 selbst wenn diese ,kausalitt fortwhrend die ,ausscheidung der weniger passenden ,formen bewirken sollte4#ch ,nach meinem besten ,wissen und ,gewissen ist also dieses ,argument des ,mierfolges1 des ,probierens ins ,blaue hinein1 des blinden ,zutappens1 oder in welchen andren ,ausdrcken es sonst noch dargestellt wird1 nur gegen die ,theorie anwendbar1 auf welche ,alexander anspielt1 wenn er von einem ,zimmermanns-,gott spricht1 d4 h4 wenn es in der ,natur berhaupt eine ,zwecksetzung giebt1 so mu sie berall spezifiziert sein1 so da ihr ,nachweis sich eben so gut in dem kleinsten ,bruchstck der ,natur -- wie z4 ,b4 an einem einzelnen ,organismus oder an einer ,klasse von ,organismen --1 wie auch bei der ,betrachtung des ganzen ,kosmos fhren lt4 ,die ,beweisfhrung zu ,gunsten einer ,zwecksetzung in diesem ,sinne1 ist1 wie ich durchaus zugebe1 durch den ,nachweis der natrlichen ,zuchtwahl gnzlich zu ,schanden gemacht4 ,aber dies hat die sich nun erhebende1 viel wichtigere ,frage in ein um so helleres ,licht gesetzt1 nmlich die3 liegt in der ,methode der ,kausalitt auf die ,natur als ,ganzes angewandt irgend etwas1 was der ,theorie einer ,zwecksetzung in der ,natur als ,ganzes entgegensteht8 ,es ist wahr1 da dieses ,argument sich nicht direkt gegen den ,charakter ,gottes wendet1 -- dessen ,plan die ,natur darstellt2 aber indirekt doch4#ci ,solch' ein ,argument z4 ,b4 wie es sich ,seite #ff befindet3 ,wenn wir ein ,kaninchen sehen1 44444 scheint nur dann ,beweiskraft zu haben1 wenn wir uns ,gott als ,zimmermann vorstellen4 ,wahrscheinlich fhlte ,romanes auch die ,schwierigkeit1 welche aus dem ,gedanken an die ,grausamkeit der ,natur entspringt1 weniger1 jemehr er die ,menschheit als den wichtigsten ,teil der ,natur erkannte und je mehr er die ,bedeutung des ,leidens fr das menschliche ,leben erfuhr 7,s4 #abd u4 #ace7 und auch einen greren ,eindruck von der positiven ,gewiheit des ,christentums als einer ,religion des ,leidens und zugleich der ,offenbarung des ,gottes der ,liebe 7,s4 #add ff47 erlangte4 ,der christliche ,glaube giebt seinen ,anhngern nicht nur ein ,argument gegen den ,pessimismus aus allgemeinen ,ergebnissen1 sondern auch eine solche ,einsicht in den ,charakter und das ,thun ,gottes1 da ihn dies befhigt1 hoffnungsvoll die berwltigenden ,bedenken zu ertragen1 die aus dem ,anblick des individuellen ,leidens entspringen4 ,in den letzten ,jahren seines ,lebens las er mit groer ,aufmerksamkeit einige ,bcher ber den ,beweis des ,christentums1 von ,pascals ,penses an bis auf unsere ,zeit und studierte eifrig die ,beweisgrnde fr einen ,weltenplan1 wie er sich in der biblischen ,offenbarung als ,ganzes zeigt4 ,dieses ,studium offenbart sich in kurzen ,bemerkungen und ,hinweisen1 welche ,romanes in ,notizbchern hinterlassen hat4 ,die ,resultate dieses ,studiums werden aus den folgenden ,notizen ersichtlich sein1 welche1 wie ich meine ,leser erinnern mu1 trotz ihres kleinen ,umfangs der einzige ,grund fr die ,verffentlichung dieses ganzen ,buches bilden4 ,beim ,lesen dieser ,notizen wird gewi jeder von tiefem ,bedauern ergriffen werden1 da es dem ,verfasser nicht vergnnt war sein ,werk zu vollenden4 ,jeder ,leser der folgenden ,seiten mu dessen eingedenk sein1 da er nur unvollstndige ,notizen1 kein vollendetes ,werk vor sich hat4 ,dies ist auch besonders bei einigen ,stellen1 die skizzenhaft und in ihrer ,behandlung unbefriedigend erscheinen mgen1 sowie endlich auch in ,bezug auf ,wiederholungen und ,spuren der ,unzulnglichkeit zu bercksichtigen4 ,aber ich kann mir auch nicht denken1 da irgend jemand diese ,notizen bis zu ,ende lesen knnte1 ohne mit mir darin bereinzustimmen1 da die ,welt1 wenn ich sie nicht verffentlicht htte1 das ,zeugnis eines begabten und durchaus aufrichtigen ,geistes1 der ,gott suchte und fand1 verloren haben wrde4 ,c4 ,g4 ,motto fr diese ,notizen3 ,es ist aber durchaus nichts geringes1 obwohl schwer zu glauben1 das durch die astronomischen ,studien in jedem ,menschen ein geistiges ,organ 7,auge7 gereinigt und wiederbelebt wird1 wenn es in den anderen ,beschftigungen verkmmert und blind wird1 obgleich es doch mehr wert ist erhalten zu werden als tausend krperliche ,augen2 denn durch dieses allein sieht man die ,wahrheit4 ,wer nun ,deine ,ansicht teilt1 der wird ,deinen ,worten den grten ,beifall schenken2 wer aber hiervon noch nichts empfunden hat1 der wird natrlich annehmen1 da ,du ,unsinn redest1 denn einen anderen ,nutzen1 welcher der ,rede wert wre1 sieht er nicht ein4 ,darum berlege es ,dir gleich1 an wen von beiden ,du ,deine ,worte richtest1 -- ob ,du nicht lieber weder mit dem einen noch mit dem anderen redest1 sondern die ,untersuchung hauptschlich um ,deiner selbst willen fhrst1 ohne da ,du es einem anderen mignnst1 wenn er davon ,vorteil hat4 ,plato4 ,wenn wir mit ,erfolg tadeln und einem anderen seinen ,irrtum zeigen wollen1 so mssen wir wissen1 von welcher ,seite er die ,sache ansieht2 denn auf dieser ,seite ist sie gewhnlich richtig2 und indem ,du dies zugiebst1 zeige ihm die ,seite1 auf der sie falsch ist4 ,pascal4 ,bemerkung des bersetzers4 ,durch die ,gte des ,herrn ,direktor ,dr4 ,khne in ,doberan erfahre ich1 da die von ,romanes zitierte ,stelle aus ,plato sich ,politeia1 ,buch ,,vii1 ,cap4 #aj im ,anfang findet4 ,plato lt dort ,sokrates von der ,astronomie und ihrem ,nutzen fr den ,menschen reden4 ,ein ,zuhrer meinte dabei1 die ,astronomie habe fr ,ackerbau1 ,schifffahrt und ,kriegskunst ,wert1 weil man durch sie die ,gesetze der ,zeiten kennen lerne4 ,sokrates lacht darber und sagt3 ,du bist ein drolliger ,kerl2 ,du frchtest ,dich wohl vor dem ,pbel und willst nicht etwas empfehlen1 was keinen praktischen ,nutzen hat8 -- ,dann folgen die obigen als ,motto gewhlten ,worte1 die ich des besseren ,verstndnisses halber in fast wrtlicher bersetzung aus dem griechischen ,original gebe4 -- #a4 ,einleitung4 ,vor vielen ,jahren verffentlichte ich in ,trbners ,philosophischen ,abhandlungen einen kurzen ,aufsatz betitelt3 ,unbefangene ,prfung des ,theismus von ,physikus4 ,obgleich das ,buch damals einiges ,aufsehen erregte1 und seitdem eine ,lebensfhigkeit gezeigt hat1 welche der ,verfasser nie erwartet htte1 so ist das ,geheimnis der ,autorschaft dennoch gewahrt geblieben4#dj ,das ,geheimnis mchte ich1 wenn mglich1 auch ferner bewahren2 aber da es1 wie ich im ,folgenden zeigen werde1 in mancher ,hinsicht wnschenswert ist1 darzulegen1 da beide ,bcher denselben ,verfasser haben1 so erscheint die gegenwrtige ,schrift unter demselben ,pseudonym wie die vorhergehende4#da ,der ,grund1 warum die erste ,abhandlung anonym erschien1 ist in der ,vorrede zu derselben offen dargelegt worden1 nmlich3 damit das ,rsonnement des ,buches nach seinem eignen ,werte beurteilt werden mchte1 unter ,vermeidung des ,vorurteils1 das von ,seiten des ,lesers so leicht entsteht1 wenn er wei1 ob der ,verfasser eine ,autoritt ist oder nicht4 ,dieser ,grund besteht nach meiner ,meinung noch immer in ,bezug auf jene ,schrift1 er lt sich aber auch gleicherweise auf die vorliegende ,fortsetzung eine unbefangene ,prfung der ,religion anwenden4 ,es wird sich zeigen1 da die negativen ,schlsse der frheren ,abhandlung in vielen ,beziehungen durch die ,resultate reiferen ,nachdenkens1 wie sie in der vorliegenden dargeboten werden1 stark modifiziert worden sind4 ,es erscheint daher wnschenswert1 gleich von ,anfang an1 so weit ich es zu beurteilen im ,stande bin1 zu erwhnen1 da die fraglichen ,modifikationen in keiner ,weise irgend einem ,einflu von auen her zuzuschreiben sind4 ,sie sind vielmehr fast ausschlielich auf die ,ergebnisse meines eignen1 eingehenderen ,nachdenkens zurckzufhren1 wie ich es in ,krze auf den folgenden ,seiten auseinandersetzen werde2 dabei verdanke ich den persnlichen ,anregungen von ,freunden gar nichts und der ,lektre von ,bchern nur wenig4 ,indessen werden hier eigentlich keine neuen ,gedanken dargeboten2 ja1 ich meine1 da es heutigen ,tages unmglich sein wrde1 irgend einen ,gedanken in ,bezug auf ,religion auszusprechen1 welcher nicht schon zu irgend einer ,zeit geuert worden wre4 ,doch kann man immer noch viel thun1 um seine ,gedanken weiter zu frdern1 indem man eine ,sache von anderen ,gesichtspunkten aus betrachtet1 und schon mehr oder weniger vertraute ,ideen auswhlt oder ordnet1 so da sie zu neuen ,gedankenkombinationen ausgebaut werden knnen1 und dies1 glaube ich1 in ,bezug auf den ,mikrokosmos meines eigenen ,geistes in nicht geringem ,mae gethan zu haben4 ,aber ich bemerke dies nur1 um sogleich ein ,bekenntnis hinzuzufgen3 da es mir nmlich1 so weit ,selbstprfung den ,menschen fhren kann1 so vorkommt1 als ob die ,modifikationen1 welche meine ,ansichten seit der ,verffentlichung meiner ersten unbefangenen ,prfung erlitten haben1 ebenso sehr rein logischen ,denkprozessen als auch den halb-bewuten 7und daher mehr oder weniger undefinierbaren7 ,einflssen der reiferen ,lebenserfahrung zuzuschreiben seien2 wie weit dies so ist1 d4 h4 wie weit die ,erfahrung das logische ,denken beeinflut#db das ist selten1 wenn berhaupt je1 klar dargelegt1 obgleich es sich tglich in der nchterneren ,vorsicht offenbart1 mit welcher das nahende ,alter den ,geist beeinflut3 nicht so sehr durch das offene ,spiel von ,vernunftschlssen als vielmehr durch heimliche ,tuschung des ,bewutseins bereichern die wachsenden ,erfahrungen des ,lebens und des ,nachdenkens allmhlich das ,urteil4 ,und das1 man braucht es kaum zu sagen1 bewahrheitet sich besonders auf solchen ,gebieten1 welche das zarteste ,medium fr den ,fortschritt des ,denkens vermittels der verhltnismig plumpen ,mittel syllogistischer ,fortbewegung sind4 ,denn je hher wir von den festen ,grundlagen der ,besttigung der ,thatsachen emporsteigen1 desto weniger sollten wir den ,schwingen unserer ,spekulation trauen1 desto mehr aber werden wir uns auch jene praktische ,weisheit intellektueller ,vorsicht oder des ,mitrauens gegen bloe ,verstandesspekulationen erwerben1 und das kann nur durch ,erfahrung geschehen4 ,am meisten ist dies daher auf solchen ,gebieten des ,denkens der ,fall1 welche unserem sinnlichen ,leben am fernsten liegen1 nmlich in der ,metaphysik und ,religion4 ,und thatschlich sehen wir grade auf diesen ,gebieten des ,denkens1 da die ,unbesonnenheit der ,jugend sich am leichtesten durch die ,erfahrung des ,alters lenken und leiten lt4 ,indessen trotz dieses ,bekenntnisses zweifle ich nicht1 da mich auch in ,bezug auf die reine und bewute ,vernunft weiteres ,nachdenken befhigte1 ernste ,irrtmer oder wenigstens ,versehen gerade in den ,grundlagen meiner unbefangenen ,prfung des ,theismus zu entdecken4 ,ich glaube jedoch noch heute1 da die ,schlsse aus den dort aufgezeichneten ,prmissen in vllig logischer ,konsequenz folgen1 so da ich vermutlich1 so weit es sich blos um ,vernunftschlsse handelt1 wohl niemals irgend einen ernsten ,irrtum entdecken werde2 brigens ist ein solcher auch whrend der vielen ,jahre seit der ,herausgabe des ,buches von niemandem sonst gefunden worden4 ,jetzt freilich sind mir zwei geradezu verhngnisvolle ,versehen1 die ich mir damals zu ,schulden kommen lie1 ganz klar4 ,das erste war1 da ich auf dem ,gebiet so hoher ,abstraktionen ein ganz ungehriges ,vertrauen auf bloe ,vernunftschlsse1 mochten sie auch aus gesunden ,prmissen abgeleitet worden sein1 setzte4 ,der andere ,fehler war der1 da ich nicht sorgfltig genug die ,grundlagen meiner ,kritik1 d4 h4 die ,gltigkeit jener ,prmissen1 prfte4 ,ich will hier kurz diese beiden ,punkte getrennt betrachten4 ,in ,bezug auf den ersten ,punkt gab es wohl niemals einen ,menschen1 der in seinen ,forderungen an die reine ,vernunft anspruchsvoller war als ich1 -- anspruchsvoller dem ,geist1 doch nicht dem ,buchstaben nach1 und das mochte wohl daher kommen1 da ich in steter ,berhrung mit der ,naturwissenschaft stand4 ,dabei aber erwog ich niemals1 in wie groem ,widerspruch zur ,vernunft eine von mir nicht ausgesprochene ,voraussetzung bei meiner frheren ,beweisfhrung in ,bezug auf ,gott selbst stand1 die ,voraussetzung nmlich1 da ,gottes ,dasein blo ein ,problem der ,naturwissenschaft sei1 welches allein durch menschliche ,vernunft1 ohne ,bezugnahme auf des ,menschen andere und hhere ,fhigkeiten gelst werden knnte4#dc ,der zweite ,punkt ist von noch grerer ,wichtigkeit1 weil er1 wenn berhaupt1 so doch selten als solcher erkannt wird4 ,zu der ,zeit1 als ich die unbefangene ,prfung schrieb1 wurde es mir klar1 da die ganze ,frage des ,theismus seitens der ,vernunft auf die ,frage nach dem ,wesen der natrlichen ,kausalitt hinausluft4 ,meine ,theorie der natrlichen ,kausalitt gehorchte dem ,gesetz der ,sparsamkeit1#dd indem sie ,alles in das ,sein als solches auflste1 aber andererseits irrte sie1 indem sie nicht in ,erwgung zog1 ob nicht etwa hhere ,ursachen notwendig sind1 um geistliche 7spiritual7 ,dinge zu erklren1 d4 h4 ob das ,urwesen nicht doch wenigstens ebenso hoch stehen mte wie die ,vernunft und der ,geist des ,menschen1 d4 h4 hher als irgend etwas1 was blos physikalisch oder mechanisch ist4 ,die ,voraussetzung1 da es so sein mu1 verletzt nicht das ,gesetz der ,sparsamkeit4 ,reine ,agnostiker sollten das religise ,bewutsein der ,christen als eine ,erscheinung erforschen1 die mglicherweise1 wie die ,christen es ja auch selbst glauben1 gttlichen ,ursprungs ist4 ,und das kann geschehen1 ohne da man dabei irgendwie auf die ,frage nach der objektiven ,gltigkeit der christlichen ,dogmen eingeht4 ,die christliche ,metaphysik knnte in der ,that falsch sein1 und doch kann der ,geist des ,christentums seinem innersten ,wesen nach1 wahr sein1 d4 h4 er kann das hchste und beste ,geschenk von oben sein1 das dem ,menschen je gegeben worden ist4 ,mein gegenwrtiger ,zweck ist also wie ,sokrates nicht irgend ein philosophisches ,system oder sogar ein positives ,wissen mitzuteilen1 sondern einen ,zustand des ,geistes 7mind7 zu schildern1 welchen ich reinen ,agnostizismus nennen mchte1 um ihn von dem zu unterscheiden was man gewhnlich ,agnostizismus nennt4 ,erklrung der ,ausdrcke und des ,zwecks dieser ,abhandlung4 ,um ,romanes zu verstehen1 mu man den folgenden ,paragraphen volle ,aufmerksamkeit zuwenden1 vor allem auch dem ,umstand1 den er nicht besonders erwhnt1 da er das ,wort ,vernunft 7reason7 7,s4 p4 #id7 in fast demselben ,sinn gebraucht wie ,kidd krzlich in seiner sozialen ,entwicklung3 nmlich in eingeschrnkterem ,sinn als gleichbedeutend mit dem ,proze naturwissenschaftlicher ,schlufolgerung4 ,seine ,meinung lt sich daher kurz so aussprechen3 ,naturwissenschaftliche ,schlufolgerungen knnen keine befriedigenden ,grnde fr den ,glauben an ,gott finden4 ,aber der reine ,agnostiker mu bekennen1 da sich ,gott durch andere ,mittel als durch naturwissenschaftliche ,schlufolgerungen offenbart haben kann4 ,da die ,religion fr den ganzen ,menschen bestimmt ist1 so knnen vielleicht alle menschlichen ,fhigkeiten erforderlich sein1 um ,gott zu suchen und zu finden1 d4 h4 ,gemtsbewegungen und ,erfahrungen von besonderer ,art1 die jenseits der ,vernunft liegen4 ,der reine ,agnostiker mu bereit sein1 ,beweise jeder ,art entgegen zu nehmen4 -- ,der ,herausgeber4 ,es ist wnschenswert1 da man sich ber den ,sinn1 in dem ich gewisse ,ausdrcke und ,redewendungen durchweg gebrauche1 vllig klar werde4 ,theismus4 ,ich werde oft sagen nach der ,theorie des ,theismus1 vorausgesetzt1 da der ,theismus wahr ist u4 s4 w4 ,mit solchen ,wendungen meine ich immer ,folgendes3 ,zum ,zweck der ,beweisfhrung vorausgesetzt1 da der menschliche ,geist dem wahren ,begriff des hchsten ,wesens dann am nchsten kommt1 wenn er sich ein unbegreiflich verschnertes ,bild vom ,menschen selbst auf seiner hchsten ,stufe macht4 ,christentum4 hnlich ist es mit dem ,ausdruck3 vorausgesetzt1 da das ,christentum wahr ist2 ich meine damit3 zum ,zweck der ,beweisfhrung vorausgesetzt1 da das christliche ,system als ,ganzes von dem ersten ,aufdmmern im ,judentum bis zu seiner ,entwicklung in der ,jetztzeit die hchste ,offenbarung ist1 die eine persnliche ,gottheit der ,menschheit von sich selbst gewhrt hat4 ,ich will damit die ,stellung des reinen ,agnostizismus gegenber besonderen christlichen ,dogmen1 auch z4 ,b4 gegenber der ,fleischwerdung1 kennzeichnen4 ,sollte man einwenden1 da ich das ,christentum berhaupt nicht gengend untersuche1 wenn ich irgend ein bestimmtes christliches ,dogma unentschieden lasse1 so antworte ich3 ,nein1 durchaus nicht6 ,ich schreibe keine theologische1 sondern eine philosophische ,abhandlung und werde das ,christentum nur als eine der vielen ,religionen1 wenn auch natrlich als die letzte und hchste1 untersuchen4 ,von dem ,gesichtspunkt aus ist das ,christentum der hchste ,ausdruck der ,entwicklung auf diesem ,gebiete des menschlichen ,geistes2 aber mich geht hier selbst das so wichtige kirchliche ,dogma von der ,fleischwerdung ,gottes in ,christo nichts an4 ,fr den ,zweck dieser ,abhandlung mag dieses ,dogma wahr sein oder nicht4 ,die wichtigste ,frage fr uns ist vielmehr die3 ,hat ,gott durch die ,vermittlung unserer religisen ,instinkte gesprochen8 ,dies wird notwendiger ,weise die ,frage einschlieen1 ob oder wie weit es in ,bezug auf das ,christentum einen objektiven ,beweis dafr giebt1 da ,gott im alten ,testament durch den ,mund heiliger ,mnner1 wie es solche seit dem ,bestehen der ,welt gab1 gesprochen habe4 ,diese ,frage wird uns aber nur deshalb beschftigen1 weil es eine ,frage des objektiven ,beweises dafr ist1 ob und wie weit die religisen ,instinkte jener ,mnner oder jenes ,menschengeschlechts so hoch ber denen anderer ,menschen oder ,geschlechter standen1 da sie dadurch befhigt waren1 zuknftige ,ereignisse religisen ,charakters zu prophezeien4 ,und ob in diesen letzten ,tagen ,gott durch seinen eingebornen ,sohn geredet hat oder nicht1 -- das ist kein ,gegenstand fr unsre ,untersuchung1 das ist nur insoweit eine ,frage fr uns als wir die hhere ,art religiser ,wunder1 welche sich unstreitig an die ,geburt und ,person ,jesu knpften1 untersuchen mssen4 ,die ,frage1 ob ,jesus ,gottes ,sohn war1 ist logisch gesprochen nur eine ,frage der ,ontologie1 welche wir als reine ,agnostiker nicht berhren drfen4 ,anderwrts aber mte ich zeigen1 da es von meinem ,standpunkt aus1 gegenber der grundlegenden ,frage1 ob ,gott berhaupt durch die religisen ,instinkte der ,menschen gesprochen hat1 sehr wohl sein mag1 da ,christus nicht ,gott war und dabei doch die hchste ,offenbarung von ,gott gegeben hat4 ,wenn der erste ,adam allegorisch war1 warum nicht auch der zweite8 ,es ist sicherlich eine historische ,thatsache1 da der zweite ,adam existiert hat1 warum nicht auch der erste8 ,und was die uerungen ,christi ber seine eigene ,person betrifft1 so ist das ,alles nicht unvereinbar mit der ,annahme1 da er ,gabriel und ,sein h4 ,geist ,michael#de gewesen wre2 oder er kann ein ,mensch gewesen sein1 der sich in ,bezug auf seine eigene ,persnlichkeit getuscht hatte1 aber doch der ,trger der hchsten ,inspiration gewesen ist4 ,religion4 ,unter ,religion verstehe ich im ,nachfolgenden jeden ,glauben an ein persnliches ,wirken im ,weltall1 welcher stark genug ist1 um das ,leben zu beeinflussen4 ,kein ,begriff ist in den letzten ,jahren schwankender und in so verschiedenem ,sinn gebraucht worden als dieser4 ,natrlich kann jeder einen ,begriff in einem ,sinn gebrauchen1 wie es ihm beliebt2 aber er sollte dann wenigstens genau erklren1 welchen ,sinn er in ihn hineinlegt4 ,die oben gegebene ,definition scheint mir am meisten mit dem hergebrachten ,gebrauch bereinzustimmen4 ,reiner und falscher ,agnostizismus4 ,der moderne und sehr zutreffende ,ausdruck ,agnostizismus wird in zwei sehr verschiedenen ,bedeutungen gebraucht4 ,der erste1 der diese ,bezeichnung benutzte1 ,professor ,huxley1 verstand darunter den ,zustand vernunftmig begrndeter ,unwissenheit ber ,alles1 was jenseits der ,sphre der sinnlichen ,wahrnehmung liegt1 -- das offene ,bekenntnis der ,unfhigkeit1 einen festen ,glauben auf irgend eine andere ,basis als sinnliche ,wahrnehmung zu grnden4 ,in diesem ursprnglichen ,sinne -- der nach meiner ,meinung auch der einzige philosophisch berechtigte ist -- verstehe auch ich dieses ,wort4 ,aber in dem andern und vielleicht auch populreren ,sinn1 in welchem das ,wort jetzt angewendet wird1 ist es ungefhr dasselbe1 was ,herbert ,spencer als ,lehre vom ,unerkennbaren bezeichnet4 ,die letztere ,bezeichnung ist philosophisch falsch1 da sie eine wichtige1 negative ,erkenntnis einschliet1 nmlich die1 da wir1 wenn es einen ,gott gbe1 dies eine sicher von ihm wissen1 -- da er sich nicht den ,menschen offenbaren kann4#df ,reiner ,agnostizismus ist das1 was ,huxley ,agnostizismus nennt4 ,von den vielen ,gelehrten1 die ich gekannt habe1 war ,darwin wohl der reinste ,agnostiker -- nicht nur seinem ,bekenntnis nach1 sondern auch in ,geist und ,leben4 ,was er in seiner ,selbstbiographie#dg ber das ,christentum sagt1 zeigt keine ,gedankentiefe in ,bezug auf ,philosophie und ,religion4 ,sein ,geist war dafr zu einseitig induktiv angelegt4 ,aber gerade deswegen ist es um so bemerkenswerter1 da seine ,verwerfung des ,christentums nicht aus einem a priori gewonnenen ,vorurteil gegen den ,glauben1 etwa weil derselbe der ,vernunft widersprche1 sondern lediglich aus einem ersichtlichen moralischen ,bedenken a posteriori entsprungen ist4 ,faraday und andere hervorragende ,gelehrte standen so wie ,darwin4#dh ,als ein ,beispiel des falschen ,agnostizismus sei daran erinnert1 wie ,hume seinen a priori-,beweis gegen das ,wunder fhrt1 dies erinnert uns an die hnliche ,stellung von ,naturforschern dem modernen ,spiritismus gegenber4 ,ungeachtet sie die naheliegende ,analogie des ,mesmerismus als ein warnendes ,beispiel vor ,augen haben1 so giebt es doch ,gelehrte1 die hier ebenso dogmatisch sind wie die strengste ,richtung von ,theologen4 ,ich kann1 ohne zu beleidigen1 ,beispiele anfhren1 umsomehr1 da die betreffenden ,mnner es selbst ffentlich behandelten2 z4 ,b4 wenn ,n4 ,n4 sich weigerte zu einem berhmten ,spiritisten zu gehen1 und ,n4 ,n4 einen ,versuch im ,gedankenlesen zu machen ablehnte4#di ,diese ,mnner bekannten alle1 da sie ,agnostiker seien und setzten sich doch zu gleicher ,zeit durch ihr ,betragen so schroff im ,widerspruch zu ihrer ,philosophie4 ,ich will damit natrlich nicht sagen1 da nicht selbst bei einem reinen ,agnostiker die ,vernunft durch ,vorurteile beeinflut werden knnte3 im praktischen ,leben gilt1 z4 ,b4 vor ,gericht1 das prima facie-,motiv#ej u4 s4 w4 als ,beweis1 und wenn von vornherein ein sehr hoher ,grad von ,unwahrscheinlichkeit 7dafr nmlich1 da ,jemand irgend etwas gethan haben sollte -- der bersetzer7 vorliegt1 so ist ein verhltnismig gewichtiges ,beweismaterial1 das sich auf erfahrungsmige ,thatsachen grndet1 ntig1 um den ,beweis berhaupt vollgltig zu machen3 so wre z4 ,b4 ein strkerer ,beweisgrund ntig1 um den ,erzbischof von ,canterbury des ,taschendiebstahls zu berfhren als einen ,vagabunden4 ,und so ist es auch mit der spekulativen ,philosophie4 ,aber in beiden ,fllen kennen wir als unseren einzigen ,fhrer nur die ,analogie4 ,je weiter wir uns daher von der ,erfahrung entfernen1 -- d4 h4 je weiter entfernt das betreffende ,gebiet von der mglichen ,erfahrung liegt1 desto weniger ,wert haben vorgefate ,mutmaungen4#ea ,am weitesten entfernt von jeder mglichen ,erfahrung liegt das ,gebiet des letzten ,geheimnisses der ,dinge1 mit welchem es die ,religion zu thun hat1 hier schwindet jede ,mutmaung und der einzige vernnftige ,standpunkt ist der reine ,agnostizismus4 ,mit andern ,worten3 hier sollten wir1 so weit die ,vernunft mit in ,betracht kommt1 alle in gleicher ,weise reine ,agnostiker sein1 und wenn irgend einer von uns hierin zur ,gewiheit gelangen sollte1 so kann dies nur durch eine neu hinzugekommene ,fhigkeit unseres ,geistes geschehen4 ,die ,fragen1 mit denen sich nun diese ,abhandlung hauptschlich beschftigen soll1 sind3 ob es solche neue ,fhigkeiten giebt1 und wenn dies der ,fall ist1 ob dann von auen her je auf sie eingewirkt worden ist2 des weiteren1 in welcher ,weise dies dann geschah2 dann ferner1 was solche besondere ,fhigkeiten berichten1 in wie weit diese ,berichte glaubwrdig sind u4 s4 w4 ,mein eigener ,standpunkt nun mag hier zunchst festgestellt werden3 ,ich selbst beanspruche fr mich nicht irgend eine religise intuitive ,gewiheit1 bin aber demungeachtet im ,stande1 die abstrakte ,logik der ,sache zu erforschen4 ,und wenn das auch unfruchtbare ,dialektik zu sein scheint1 so wird es doch1 hoffe ich1 von praktischem ,nutzen sein1 wenn es den ,berichten unparteiisch ,gehr verschafft1 von welchen der grte ,teil der ,menschheit ohne ,frage glaubt1 da sie von solchen zu den gewhnlichen neu hinzugekommenen ,fhigkeiten herrhren1 wie zahlreich und verschieden auch ihre ,religionen sein mgen4 ,ich habe in meiner ,jugend eine ,abhandlung verffentlicht 7,die unbefangenen ,prfung u4 s4 w471 welche damals viel ,interesse erregte und lange vergriffen gewesen ist4 ,seitdem habe ich eingesehen1 da ich bezglich dessen1 was ich als das ,hauptargument fr meine negativen ,schlsse hinstellt1 im ,irrtum war4 ,ich fhle mich daher jetzt verpflichtet1 die nachfolgenden ,resultate meines reiferen ,nachdenkens1 von demselben ,standpunkt der reinen ,vernunft aus zu verffentlichen4 ,wenn ich hier auch weiter kein ,licht von ,seiten der ,anschauung 7,intuition7 bekommen habe1 so doch von ,seiten des ,verstandes4 ,wenn es wirklich eine solche ,anschauung giebt1 so nehme ich in ,bezug auf ihr ,organ dieselbe ,stellung ein wie ein ,blinder zur ,lehre vom ,licht4 ,aber eben deshalb kann ich nicht der ,parteilichkeit beschuldigt werden4 ,folgendes wird wohl allgemein als richtig angenommen3 wenn jemand klar erkannt hat1 da der ,agnostizismus der einzig richtige ,standpunkt der ,vernunft gegenber der ,religion sei 7wie ich es im ,folgenden zeigen will71 so habe er mit der ,sache abgeschlossen und knne nicht weiter gehen4 ,der ,hauptzweck dieser ,abhandlung ist nun1 zu zeigen1 da dies keineswegs der ,fall ist2 wer so denkt1 der hat seine ,untersuchung ber die ,grnde und die ,rechtfertigung des religisen ,glaubens erst angefangen2 denn die ,vernunft ist weder die einzige ,eigenschaft1 noch die einzige ,fhigkeit1 welche der ,mensch fr gewhnlich zur ,feststellung der ,wahrheit benutzt4 ,moralische und geistliche 7spiritual7#eb ,fhigkeiten sind in ihren besonderen ,gebieten1 auch im tglichen ,leben1 von nicht geringerer ,bedeutung4 ,glaube1 ,vertrauen1 ,geschmack u4 s4 w4 sind bei ,beurteilung von ,charakter1 ,schnheit u4 s4 w41 wenn es gilt1 die ,wahrheit festzustellen1 ebenso wichtig wie die ,vernunft4 ,wir knnen wohl sagen1 da die ,vernunft zur ,erforschung der ,wahrheit nur da verwendbar ist1 wo es sich um ,kausalitt handelt4 ,die geeigneten ,organe fr die ,erkenntnis der ,wahrheit1 sofern es sich um irgend etwas anderes als ,kausalitt handelt1 gehren dem sittlichen und geistlichen ,gebiet an4 99 99 99 99 99 ,herbert ,spencer sagt3 ,die ,naturforscher knnen in zwei ,klassen geteilt werden2 die einen -- und von ihnen ist ,faraday ein gutes ,beispiel -- halten ihre ,religion und ihre ,wissenschaft durchaus von einander getrennt und lassen sich durch keine ,widersprche zwischen beiden beirren2#ec die anderen1 die sich nur mit den ,thatsachen der ,wissenschaft beschftigen1 fragen niemals darnach1 welche ,verwicklungen die letzteren etwa 7fr den ,glauben7 zur ,folge haben knnten4 ,sei es ein ,trilobit oder ein ,doppelstern1 -- ihre ,gedanken darber gleichen denen des ,peter ,bell ber die ,schlsselblume4#ed ,beide ,klassen von ,mnnern nun verfahren folgerichtig und logisch1 da sie beide in ,bezug auf ihre ,religion den ,standpunkt des reinen ,agnostizismus einnehmen1 und zwar nicht allein in der ,theorie sondern auch in der ,praxis4 ,was sollen wir aber von der dritten ,klasse sagen1 die ,spencer unerwhnt lt1 obgleich sie1 wie ich glaube1 die grte ist1 nmlich die jener ,naturforscher1 die ausdrcklich keine ,trennungslinie zwischen ,religion und ,wissenschaft ziehen wollen und dann ber ,religion lediglich nach den ,grundstzen und der ,methode der ,naturwissenschaft aburteilen84 99 99 99 99 99 ,es giebt zwei entgegengesetzte ,geistesrichtungen1 die mechanische 7naturwissenschaftliche7 und die geistliche 7knstlerische1 religise u4 s4 w47 ,sie knnen selbst bei demselben ,individuum wechseln4 ,ein ,agnostiker im gewhnlichen ,sinn zweifelt keinen ,augenblick daran1 -- selbst wenn er die letztere ,geistesrichtung an sich einschneidend erfhrt -- da nur die erstere des ,vertrauens wert ist4 ,aber ein reiner ,agnostiker in meinem ,sinn mu es besser wissen1 da er einsehen wird1 da in ,bezug auf grere ,zuverlssigkeit zwischen jenen beiden ,geistesrichtungen von einer ,wahl gar keine ,rede sein kann4 ,in der ,that1 wenn dann einmal gewhlt werden soll1 so mchte der ,mystiker wegen seiner unmittelbaren ,anschauung 7intuition7 mehr ,recht auf ,glaubwrdigkeit haben4 99 99 99 99 99 ,herbert ,spencer hat in der ,einleitung zu seiner ,synthetischen ,philosophie sehr richtig gesagt1 da dort1 wo die ,menschen in ihrem ,denken so durchaus geteilter ,meinung sind1 die ,wahrheit auf beiden ,seiten liegen mu und da man den ,ausgleich solcher entgegengesetzter ,ansichten dann finden wird1 wenn man jenes ,grundelement der ,wahrheit hervorhebt1 welches auf beiden ,seiten so mannigfach verschiedenen ,deutungen unterliegt4 ,von dem ,gesichtspunkt hngt mehr ab1 als man gewhnlich annimmt1 besonders dann1 wenn noch ber die ersten ,prinzipien einer ,sache gestritten wird4 ,entgegengesetzte ,seiten desselben ,gegenstandes knnen ganz verschiedene ,ansichten darbieten6 ,spencer spielt hierbei besonders auf den ,konflikt zwischen ,religion und ,naturwissenschaft an und in demselben ,zusammenhang berhre ich es hier auch4 ,denn es scheint mir1 nachdem ich ,jahre lang ber diesen ,gegenstand nachgedacht habe1 da jener ,ausgleich noch viel weiter gefrdert werden kann1 als es bei ihm geschehen ist4 ,denn er fhrt ihn nur insofern herbei1 als er zeigt1 da die ,religion nur aus der ,anerkennung eines fundamentalen ,geheimnisses entspringt1 welches die ,naturwissenschaft auch in allen ihren ,grundgedanken anerkennt4 ,dies ist indessen dann doch nicht viel mehr als eine platte ,redensart4 ,da unsere letzten naturwissenschaftlichen ,ideen 7d4 h4 der letzte ,grund der ,erfahrung7 unerklrbar sind1 ist ein ,satz1 welcher1 seit die ,menschen zu denken angefangen haben1 selbstverstndlich ist4 ,meine ,absicht ist1 diesen ,ausgleich im einzelnen noch weiter zu frdern1 aber ohne dabei die ,grundlagen der reinen ,vernunft zu verlassen4 ,ich will ,religion und ,naturwissenschaft in ihrem gegenwrtigen hochentwickelten ,zustand als solche nehmen und zeigen1 da bei einer systematischen ,prfung der ersteren durch die ,methode der letzteren der ,gegensatz zwischen beiden nicht nur in ,bezug auf ihre hchsten und allgemeinsten ,punkte aufgehoben werden kann1 sondern sogar auch in allen ,einzelfragen1 welche irgendwie von grerer ,wichtigkeit sind4 99 99 99 99 99 ,bei jeder methodischen ,untersuchung sollte es das erste sein1 die ,fundamentalprinzipien festzustellen auf welchen die ,untersuchung beruht4#ee ,thatschlich ist es aber durchaus nicht immer der ,fall1 da der ,forscher von vornherein jene ,prinzipien kennt1 oder sie auch nur erkennen kann4 ,in der ,that werden sie oft erst am ,ende der ,untersuchung als ,fundamental-,prinzipien erkannt4 ,diese ,erfahrung habe ich auch in ,bezug auf den ,gegenstand der vorliegenden ,untersuchung gemacht4 ,obgleich mein ganzes ,gedankenleben sich mit dem ,problem unserer religisen ,instinkte beschftigte1 so wie mit den verschiedenen ,versuchen1 welche die ,menschheit gemacht hat1 um sich die ,vorteile der religisen ,instinkte zu sichern1 so wie endlich mit den wichtigen ,fragen nach der objektiven ,berichtigung derselben1 so habe ich doch erst im vorgeschrittenen ,alter klar erkannt1 worin die ,fundamental-,prinzipien einer solchen ,untersuchung bestehen mssen4 ,und ich bezweifle es1 ob irgend jemand diesen ,punkt bisher klar errtert hat4 ,diese ,prinzipien betreffen das ,wesen der ,kausalitt und des ,glaubens4 99 99 99 99 99 ,der ,zweck dieser meiner ,abhandlung ist nun vor allem ein dreifacher3 ,ich will erstens den ,agnostizismus lutern und zweitens1 reiflicher als es bis jetzt geschehen ist1 von dem ,standpunkt des reinen ,agnostizismus aus das ,wesen der natrlichen ,kausalitt1 oder richtiger1 die ,beziehung errtern1 in welcher das1 was wir ber diese ,kausalitt wissen1 zum ,theismus steht2 und drittens will ich1 wieder von demselben ,standpunkt ausgehend1 das religise ,bewutsein der ,menschen als eine ,erscheinung der ,erfahrung 7d4 h4 wie wir es von drauen her ansehen7 und besonders in ihrer hchsten ,entwicklungsstufe1 wie sie sich im ,christentum darstellt1 betrachten4 #c4 ,kausalitt4 ,nur weil wir mit der wichtigen ,erscheinung der ,kausalitt so vertraut sind1 nehmen wir sie als wahr an und glauben1 da wir eine letzte ,erklrung irgend eines ,phnomens erreicht haben1 wenn es uns gelungen ist1 seine ,ursache aufzufinden3 whrend es uns thatschlich nur gelang1 jenes ,phnomen in das ,geheimnis aller ,geheimnisse zu versenken4 ,ich wnsche oft1 wir knnten wie die ,jungen einiger ,sugetiere in die ,welt kommen1 mit allen den ,krften des ,verstandes1 welche wir in der ,folge bei der ,entwicklung erlangen1 aber ohne jede persnliche ,erfahrung und daher auch ohne die abstumpfende ,wirkung der ,gewohnheit4 ,wre das mglich1 dann wrde sicherlich nichts in der ,welt unseren ,verstand mehr in ,erstaunen setzen als die eine allgemeine ,thatsache der ,kausalitt4 ,da alles1 was geschieht1 eine ,ursache haben mu1 da die ,ursachen unabnderlich ihren ,wirkungen proportioniert sein sollen1 so da die ,ursachen1 wie kompliziert auch ihre ,verkettungen sind1 in derselben ,verkettung doch stets die gleichen ,wirkungen hervorbringen und da dieses streng exakte ,system der ,energie alle ,erscheinungen des ,weltalls und der ,ewigkeit erklren soll1 so da z4 ,b4 die ,bewegungen des ,sonnensystems im ,raume durch einige ,ursachen bewirkt werden1 welche jenseits des menschlichen ,gesichtskreises liegen1 und da wir wegen unserer ,abstammung von wirbellosen ,vorfahren durch die ,vereinigung von ,billionen von ,zellen entstanden sind1 von denen jede wieder ,billionen eigener ,ursachen haben mu1 -- da dies alles sein kann1 das wrde uns sicherlich als die wunderbarste ,thatsache in diesem wunderbaren ,weltall geradezu ergreifen4 ,nur weil wir mit dieser ,thatsache so sehr vertraut sind1 vergessen wir das ,wunder der ,kausalitt so ganz1 da wir auf das bestimmteste annehmen1 wir wten alles ber die letztere4 ,die philosophische ,untersuchung zeigt uns aber1 da wir1 abgesehen davon1 da das empirische ,wissen darber eine ,thatsache ist1 -- doch nur das eine wissen1 da unsere ,kenntnis ber die ,kausalitt von unserer eigenen ,aktivitt herrhrt1 wenn wir selbst ,ursachen sind4 ,kein ,ergebnis psychologischer ,analyse scheint mir sicherer als dieses4#ef ,wenn nicht unsre eigenen ,willensregungen wren1 so wrden wir nicht wissen1 da das1 was wir jetzt wenn nicht bei einem selbstmrderischen ,skeptizismus nicht bezweifeln knnen1 die allgemeinste ,thatsache der ,natur ist3 dies scheint mir wenigstens die bei weitem vernnftigste ,theorie der ,kausalitt zu sein1 und sie ist auch die1 welche heute von den meisten ,philosophen jeder ,schule angenommen wird4 ,nun wird folgendes dem ,laien immer klar erscheinen3 wenn der richtige ,begriff der ,kausalitt aus unserem eigenen ,willen hergeleitet wird1 -- gerade so wie auch unser ,begriff der ,energie aus unserem ,gefhl der ,anstrengung bei berwindung eines ,widerstandes durch unseren ,willen hergeleitet wird1 -- dann wird vermutlich der richtigste ,begriff der ,kausalitt aus jener uns bekannten ,daseinsform gewonnen werden mssen1 die allein uns den ,begriff der ,kausalitt berhaupt geben kann4 ,der ,laie wird daraus immer den ,schlu ziehen1 da alle ,energie immer die ,natur der ,willensenergie hat und da alle objektive ,kausalitt subjektiver ,natur ist4 ,diese ,folgerung macht aber nicht nur der ,laie1 die tiefsten philosophischen ,denker1 z4 ,b4 ,hegel und ,schopenhauer1 sind im wesentlichen zu demselben ,resultat gekommen1 so da wir die nchstliegende und natrlichste ,erklrung der ,kausalitt in der ueren ,natur1 wie sie sich im einfachen ,verstand der ,wilden und der ,kinder bildet1 auch beim menschlichen ,denken auf seiner hchsten ,hhe wiederfinden4#eg ,aber das mag sein wie es will1 solche ,fragen abstrakter1 philosophischer ,spekulation gehen uns hier nichts an4 ,sie liegen jenseits unserer ,sphre des reinen ,agnostizismus4 ,ich erwhne sie nur1 um zu zeigen1 da es weder in der ,naturwissenschaft noch in der ,philosophie der ,menschheit etwas giebt1 was gegen die ,theorie der natrlichen ,kausalitt als ,wirkung eines fr uns objektiven ,willens sprche4 ,und es ist dann wohl nicht schwer einzusehen3 wenn dies der ,fall und wenn unser ,wille konsequent ist1 dann mssen seine in der natrlichen ,kausalitt offenbarten ,wirkungen1 wenn wir sie im ,ganzen 7also nicht stckweise wie die ,wilden7 erwgen als nicht durch ,willen erzeugt1 d4 h4 mechanisch erscheinen4 ,von allen philosophischen ,theorien ber die ,kausalitt widerstreben die von ,hume1 ,kant und ,mill der ,vernunft am meisten3 wenn sie auch in mancher ,beziehung verschieden sind1 so stimmen sie doch darin berein1 da sie das ,prinzip der ,kausalitt als eine ,schpfung unseres eigenen ,geistes ansehen1 oder mit andren ,worten1 sie lugnen alle drei1 da dem ,verhltnis zwischen ,ursache und ,wirkung irgend etwas ,objektives zu ,grunde liege1 d4 h4 sie leugnen gerade das1 was die ,naturwissenschaft in ihren besonderen ,fllen zu entdecken hat4 -- ,der ,konflikt zwischen ,naturwissenschaft und ,religion entstand stets auf dem gemeinsamen ,boden1 auf dem sie unterhandelten oder aus einem ,fundamental-,postulat beider ,parteien -- ohne das wrde in der ,that ein ,konflikt unmglich gewesen sein1 weil alsdann berhaupt kein ,boden fr ein ,schlachtfeld vorhanden gewesen wre4 ,jede ,these mu sich auf eine ,voraussetzung grnden1 wo daher #b oder mehrere gegnerische ,thesen auf einer gemeinsamen ,voraussetzung ruhen1 mu der ,streit alsbald enden1 wenn diese letztere als irrig erkannt wird4 ,und in dem ,mae1 wie die vorher gemeinsame ,voraussetzung als zweifelhaft erwiesen wird1 in dem ,mae wird auch der ,streit seinen realen ,boden verlieren4 ,es ist nun einer der ,hauptzwecke dieser ,abhandlung1 zu zeigen1 da die gemeinsame ,voraussetzung1 auf welcher der ,streit zwischen ,naturwissenschaft und ,religion sich erhoben hat1 in hohem ,grade zweifelhaft ist2 und nicht das allein1 sondern da ganz abgesehen von der modernen ,naturwissenschaft1 alle ,schwierigkeiten von ,seiten des ,verstandes 7oder der ,vernunft71 welche der religise ,glaube in der ,vergangenheit je durchgefochten hat oder noch in ,zukunft durchzufechten haben kann1 ob im einzelnen oder im ganzen ,menschengeschlecht1 ganz ausschlielich auf demselben ,boden dieser hchst zweifelhaften ,voraussetzung entstehen4 ,diese ,voraussetzung oder das ,fundamental-,postulat lautet3 ,wenn es einen persnlichen ,gott giebt1 so ist er nicht unmittelbar bei der natrlichen ,kausalitt beteiligt4 ,es wird angenommen1 da er als allererste ,ursache keine andere ,beziehung zu sekundren ,ursachen haben kann1 als da er die letzteren beim ersten ,anfang als ein groes ,maschinenwerk von natrlicher ,kausalitt1 das unter allgemeinen ,naturgesetzen arbeitet1 in ,gang gebracht hat4 ,allerdings1 die ,theorie des ,deismus1 welche mehr oder weniger diese ,voraussetzung eines ,deus ex machina vertritt1 ist im ,laufe dieses ,jahrhunderts mehr und mehr von dem ,theismus verdrngt worden1 welcher auch in etwas undefinierbarer ,weise die ,lehre von der ,immanenz ,gottes in der ,natur -- ,der bersetzer vertritt1 sowie von dem ,pantheismus1 welcher diese letztere ,doktrin ausdrcklich unter gnzlichem ,ausschlu ihres ,gegenteils aufrecht hlt4 ,aber der ,theismus hat sie bis jetzt noch nicht hinreichend oder in dem ,mae vertreten1 wie es die bloe ,logik des ,gegenstandes erfordert1 whrend der ,pantheismus nur selten die gegnerische ,doktrin von der ,persnlichkeit -- oder die mgliche ,vereinigung der ,immanenz mit der ,persnlichkeit in ,betracht gezogen hat4#eh ,die ,absicht dieses ,buches ist es nun1 eingehender1 als es bisher geschehen ist1 die ,mglichkeit dieser ,vereinigung zu beweisen1 denn ich will zeigen1 da wir1 wenn wir alle ,vorurteile und ,gefhle bei ,seite legen und der reinen ,vernunft bis zu ihrem logischen ,endziel folgen1 nur zu folgendem ,schlu gelangen knnen3 ,a4 wenn es einen persnlichen ,gott giebt1 so ist kein ,grund vorhanden1 warum er der ,natur nicht immanent sein sollte1 oder warum nicht alle ,kausalitt der unmittelbare ,ausdruck seines ,willens sein sollte4 ,b4 jeder anwendbare ,beweisgrund fhrt zu dem ,schlu1 da ,gott wahrscheinlich der ,natur immanent ist4 ,c4 wenn das der ,fall ist und wenn sein ,wille konsequent ist1 so mu alle natrliche ,kausalitt notwendiger ,weise als mechanisch erscheinen4 ,d4 ,es ist daher kein ,beweis gegen den gttlichen ,ursprung eines ,dinges1 eines ,ereignisses u4 s4 w41 wenn man nachweist1 da es natrlichen ,ursachen zuzuschreiben ist4 ,nachdem ich in ,krze ber ,a1 ,b1 ,c und ,d gesprochen1 will ich zeigen1 da ,d die praktisch wichtigste dieser vier ,folgerungen ist4 ,denn die ,fundamentalvoraussetzung1 welche ich vorhin erwhnte1 ist ihr geradezu entgegengesetzt4 ,ob stillschweigend oder ausgesprochen1 stets wurde bei dem ,streit zwischen ,naturwissenschaft und ,religion auf beiden ,seiten angenommen1 da diese oder jene ,erscheinung1 sobald sie durch natrliche ,ursachen erklrt worden ist1 ,gott nicht mehr direkt zugeschrieben werden knnte4 ,der ,unterschied zwischen natrlich und bernatrlich ist auf beiden ,seiten immer als unbestreitbar richtig angesehen worden und diese fundamentale bereinstimmung machte als ,boden des ,schlachtfeldes den ,kampf berhaupt erst mglich4 ,hierin liegt auch die ,veranlassung zu allen frheren und zu allen mglicherweise noch kommenden ,niederlagen der ,religion4 ,die wahre ,religion zieht freilich daraus die ,lehre1 da in ihrer ,kampfesmethode etwas nicht ganz richtig ist1 und manche von ihren ,streitern erwachen jetzt auch zur ,erkenntnis der ,thatsache1 da hier ihr ,irrtum liegt -- wie sie in der ,vergangenheit auch ihren ,irrtum erkannten1 wenn sie die ,bewegung der ,erde1 das ,alter der ,erde und die ,entstehung der ,arten durch ,entwicklung leugneten4 ,aber ,niemand1 selbst keiner von ihren ,obersten und ,generlen1 hat seinen ,vorteil bis zu den uersten ,konsequenzen verfolgt4 ,das will ich nun thun4 ,der logische ,vorteil liegt ganz klar auf ihrer ,seite1 und es ist ihr eigener ,fehler1 wenn sie nicht den endgltigen ,sieg errungen haben1 nicht allein gegenber der ,naturwissenschaft1 sondern auch gegenber dem geistigen ,dogmatismus in jeder ,form4 ,dieser kann auf der ganzen ,linie geschlagen werden1 denn die ,naturwissenschaft ist nur das systematische ,studium der natrlichen ,kausalitt1 und wenn die ,erfahrung jedes menschlichen ,wesens zu einem ,dogmatismus rein geistiger ,art fhrt1 so geschieht dies deshalb1 weil es auch jenes in ,frage stehende ,fundamental-,postulat vertritt4 ,der ,einflu der ,gewohnheit und der ,mangel an ,einbildungskraft ist hierbei sehr wichtig4 ,aber immer sollte man als ,antwort die weitere ,frage errtern3 worin besteht das ,wesen der natrlichen ,kausalitt8 ,nun mchte ich die ,konsequenzen dieser ,antwort bis zu ihrem letzten logischen ,schlu verfolgen2 denn niemand1 selbst der ,rechtglubigste1 hat bis jetzt diese ,lehre der ,religion in ihrer ganzen ,flle erfat4 ,man gnnt so zu sagen1 soweit es angeht1 ,gott seine eigene ,welt nicht4 ,so wenn man von dem natrlichen ,wachsen des ,christentums aus den frheren ,religionen heraus oder von der natrlichen ,verbreitung desselben oder von der natrlichen ,bekehrung des ,paulus u4 s4 w4 spricht4 ,man nimmt noch immer auf beiden ,seiten an1 da eine ,erscheinung1 um gttlich zu sein1 etwas ,unerklrliches oder ,wunderbares haben mu4 ,naturwissenschaft und ,religion haben immer nur auf dem ,boden jener gemeinsamen ,voraussetzung und um die ,frage gekmpft3 ob die ,ursache dieser oder jener ,erscheinung natrlich oder bernatrlich war8 ,denn selbst der ,streit um den ,widerspruch zwischen ,naturwissenschaft und heiliger ,schrift dreht sich schlielich um die ,annahme1 da die ,inspiration 7angenommen1 sie ist cht7 in ,bezug auf ihre ,kausalitt bernatrlich ist4 ,man gebe nur einmal zu1 da sie natrlich ist1 und jeder mgliche ,grund zum ,streit ist beseitigt4 ,ich kann es wohl verstehen1 weshalb der ,unglaube die in ,frage stehende1 grundlegende ,annahme macht1 weil nmlich seine ganze ,sache auf ihr beruhen mu4 ,aber es ist sicher an der ,zeit1 da die ,theisten diese ,annahme aufgeben4 ,der angebliche ,unterschied zwischen natrlicher und bernatrlicher ,kausalitt zeigt sich ohne ,zweifel schon im ,aberglauben der vorgeschichtlichen ,zeit und ist in der geschichtlichen ,zeit infolge des unbestimmten ,gefhls1 da ,gottes ,wirken geheimnisvoll sein msse und da das ,gebiet der ,religion daher im bersinnlichen liege1 fortdauernd angenommen worden4 ,nun ist es ja nur zu wahr1 da das ,endliche das ,unendliche nicht begreifen kann1 daher ist dies in ,frage stehende ,gefhl logisch ganz berechtigt4 ,aber unter dem ,einflu dieses ,gefhls haben die ,menschen immer den ,trugschlu gezogen1 da eine ,erscheinung1 dadurch1 da sie in ,ausdrcken der natrlichen ,kausalitt erklrt worden ist1 vollstndig erklrt sei2 -- dabei wird vergessen1 da sie nur insoweit erklrt worden ist1 als jene ,kausalitt in ,betracht kommt1 und da die eigentliche ,frage nach der letzten ,ursache dadurch nur aufgeschoben worden ist4 ,und sicherlich liegt dahinter ein unendliches ,mysterium1 welches auch den tiefsten ,mystiker befriedigen mu4 ,selbst ,herbert ,spencer giebt zu1 da alle natrliche ,kausalitt im letzten ,grade unerklrbar ist4 ,im ,grunde genommen ist der ,fortschritt der ,naturwissenschaft weit davon entfernt gewesen1 die ,religion zu schwchen1 er hat sie im ,gegenteil auerordentlich gekrftigt2 denn er hat die ,gleichfrmigkeit der natrlichen ,kausalitt bewiesen4 ,die sogenannte natrliche ,sphre ist auf ,kosten der bernatrlichen gewachsen4 ,das ist allerdings unfraglich2 aber wenn dies auch den auf niedrigeren ,kulturstufen stehenden ,menschen immer als eine der ,religion feindselige ,thatsache erscheinen mu1 so sollten wir jetzt doch erkennen1 da es gerade umgekehrt ist1 weil diese ,thatsache ja nur jenen in ,frage stehenden aus naivem oder unentwickeltem ,verstndnis entspringenden ,unterschied#ei aufhebt4 ,es ist wirklich sonderbar1 wie lange diese ,ansicht geherrscht hat1 oder woher es kommt1 da die befhigtsten ,mnner aller ,generationen ruhig angenommen haben1 da wir alles ber eine ,naturerscheinung wissen1 wenn wir ihre natrliche ,ursache kennen1 oder da wir die ,naturerscheinung damit sozusagen ganz der ,sphre des ,mysteriums entrckt htten1 whrend wir sie in der ,that nur in ein noch viel greres ,mysterium als vorher gesenkt haben4 -- ,aber die ,antwort auf unsre erstaunte ,frage1 wie diese ,ansicht so lange herrschen konnte1 ergiebt sich aus der groen ,macht der ,gewohnheit1 welche hier die ,vernunft geradezu tot zu schlagen scheint und je mehr sich jemand mit natrlichen ,ursachen beschftigt 7z4 ,b4 mit ,naturforschung71 desto grer wird die ,sklaverei der ,gewohnheit1 bis der betreffende endlich den wirklichen ,stand dieser ,frage geradezu nicht mehr zu erkennen im ,stande zu sein scheint1 indem er jedes vernnftige ,nachdenken darber als phantastisch betrachtet1 so da der ,ausdruck metaphysisch selbst in seiner etymologischen ,bedeutung als bersinnlich oder jenseits der natrlichen ,kausalitt liegend aufgefat und dadurch zu einem ,ausdruck des ,tadels in ,bezug auf die ,vernunft wird4 ,offenbar hat sich solch ein ,mann als ganz unfhig erwiesen1 irgend eines der hchsten ,probleme1 welche die ,natur oder der ,mensch darbietet1 vernnftig zu behandeln4 ,bei einer logischen1 berechtigten ,theorie des ,theismus kann der ,unterschied zwischen natrlich und bernatrlich1 wie er gewhnlich gemacht wird1 auf keinen ,fall aufrecht gehalten werden2 denn nach jener ,theorie ist alle ,kausalitt nur die ,wirkung des gttlichen ,willens1 und wenn wir dabei irgend einen ,unterschied zwischen unmittelbarer und mittelbarer ,wirkung machen wollen1 so knnen wir dies nur im ,verhltnis zum ,menschen1 d4 h4 zu unserer ,erfahrung gelten lassen4 ,denn offenbar wrde es mit dem reinen ,agnostizismus ganz unvereinbar sein1 wollten wir annehmen1 da wir in ,bezug auf das gttliche ,wirken selbst einen solchen ,unterschied machen drfen4 ,selbst abgesehen von der ,theorie des ,theismus mu der reine ,agnostizismus anerkennen1 da der richtige ,unterschied nicht der zwischen natrlich und bernatrlich1 sondern zwischen erklrlich und unerklrlich ist1 und jene ,ausdrcke bedeuten das1 was solchen ,ursachen zuzuschreiben1 beziehungsweise nicht zuzuschreiben ist1 die innerhalb des ,bereichs menschlicher ,beobachtung liegen4 ,der ,unterschied liegt in ,wirklichkeit also nur zwischen den der ,beobachtung zugnglichen und den ihr nicht zugnglichen ,kausalprozessen des ,weltalls4 ,da die ,naturwissenschaft wesentlich im ,erklren ihre ,aufgaben findet1 so ist ihre ,arbeit notwendigerweise auf die ,sphre der natrlichen ,kausalitt beschrnkt1 jenseits dieser ,sphre 7d4 h4 der sinnlichen7 kann sie nichts erklren4 ,selbst wenn sie im ,stande wre1 von jedem ,dinge die natrliche ,kausalitt zu erklren1 so wrde sie doch unfhig sein1 den letzten ,grund des ,seins irgend eines ,dinges oder einer ,erscheinung anzugeben4 ,es ist nicht meine ,absicht hier eine ,abhandlung ber die ,natur der ,kausalitt zu schreiben1 oder die vielen ,theorien zu errtern1 welche von den ,philosophen ber diesen ,gegenstand aufgestellt worden sind4 ,dies versuchen wrde in der ,that nichts weniger bedeuten als eine ,geschichte der ,philosophie selbst schreiben4 ,dennoch ist es fr meinen ,zweck notwendig einige ,bemerkungen hinsichtlich der hauptschlichsten ,gedanken ber diesen ,gegenstand zu machen4#fj ,die beachtenswerte ,natur der ,thatsachen4 ,beachtenswert sind folgende ,thatsachen deshalb1 weil sie bei jeder menschlichen ,erfahrung zu beobachten sind4 ,alles1 was geschieht1 hat eine ,ursache4 ,dasselbe ,ereignis hat stets dieselbe ,ursache -- oder3 dasselbe ,konsequenz hat dasselbe ,antecedens4 ,einzig und allein die ,vertrautheit mit dieser bedeutsamen ,thatsache bewirkt1 da darber nicht allgemein ,verwunderung entsteht1 denn ungeachtet aller ,theorien ber sie hat doch noch niemand wirklich bewiesen1 warum es so ist4 ,da dieselben ,ursachen stets dieselbe ,wirkung haben1 ist ein ,satz1 der die ,fundamentalthatsache unsres ,wissens ausdrckt1 aber die ,kenntnis dieser ,thatsache ist durchaus ,erfahrungssache1 wir knnen keinen ,grund angeben1 warum es eine ,thatsache sein mu4 ,wenn es keine ,thatsache wre1 so wrde es zweifellos keine sogenannte ,naturordnung geben und folglich auch keine ,philosophie1 keine ,naturwissenschaft und vielleicht 7wenn die ,unregelmigkeiten hufig genug vorkmen7 berhaupt keine ,mglichkeit menschlicher ,erfahrung4 ,aber obgleich dies sehr leicht zu zeigen ist1 so beweist es doch keineswegs1 weshalb dieselben ,ursachen immer dieselben ,wirkungen haben4 ,da unsere ,kenntnis der in ,frage stehenden ,thatsache nur erfahrungsmig ist1 ist so offenbar1 da sogar einige unserer grten ,denker1 wie ,mill und ,hume1 nicht die intellektuelle ,ntigung bemerkt haben1 da man ber die erfahrungsmige ,kenntnis der ,thatsache hinausgehen mu1 um eine ,erklrung von ihr selbst zu erlangen4 ,daher bieten sie der ,welt eine ganz nichtssagende1 oder blo tautologische ,theorie der ,kausalitt1 nmlich jene von der ,gleichmigkeit der ,wirkungen im ,bereich der menschlichen ,erfahrung4#fa ,wenn man von meiner ,theorie der ,kausalitt sagen sollte1 da sie das bernatrliche und ,geistige natrlich oder materiell auffasse1 wie es wohl die meisten ,orthodoxen denken werden1 so lautet meine ,antwort darauf3 tieferes ,nachdenken wird zeigen1 da man sie wenigstens eben so gut von dem entgegengesetzten ,gesichtspunkt aus auffassen kann -- nmlich1 da sie sich das ,natrliche bernatrlich vorstellt oder das ,materielle vergeistigt2 und ein reiner ,agnostiker sollte am wenigsten gegen eine von diesen beiden ,anschauungsweisen etwas einwenden4 ,wenn die reine ,vernunft bei der ,sache berhaupt etwas zu sagen hat1 so sollte sie der ,auffassung zuneigen1 da meine ,doktrin das ,materielle vergeistigt1 weil es durchaus gewi ist1 da wir nichts vom ,wesen der natrlichen ,kausalitt wissen knnen -- eben so wenig wie von ihrem ,dasein -- es sei denn1 da wir von unseren eigenen ,willensuerungen ausgehen4 ,der freie ,wille4#fb ,nachdem ich alles ber den freien ,willen gelesen habe1 was berhaupt des ,lesens wert ist1 will es mir scheinen1 da sich die ,hauptergebnisse und ihre logischen ,schlufolgerungen in folgende kurze ,stze zusammenfassen lassen3 #a7 ,ehe ein ,schriftsteller sich berhaupt mit diesem ,gegenstand beschftigt1 sollte er sich des ,hauptunterschieds zwischen der blo rechtlichen und der moralischen ,verantwortlichkeit voll bewut werden1 sonst verfehlt er den ,kernpunkt der ,frage4 ,niemand fragt nach der offenkundigen ,thatsache der rechtlichen ,verantwortlichkeit2 die ,frage betrifft allein die moralische1 und doch rhrt die groe ,masse der ,litteratur ber den freien ,willen und die ,naturnotwendigkeit daher1 da die ,streitenden auf beiden ,seiten diesen ,fundamental-,unterschied nicht erkennen1 und das passiert selbst so bedeutenden ,mnnern wie ,spencer1 ,huxley und ,clifford4 #b7 ,die ,hauptfrage ist3 ob der ,wille eine ,ursache hat oder nicht4 ,denn wie auch immer diese ,hauptfrage durch die aus ihr entspringenden ,fragen verdunkelt werden mag1 diese ,folgefragen stehen und fallen mit ihr4 #c7 ,folglich3 wenn die ,anhnger der ,willensfreiheit zugeben1 da ,kausalitt und ,wille zusammengehren1 so geben sie damit1 so sehr sie sich auch drehen und wenden1 doch ihre ,stellung auf der ganzen ,linie auf1 wenn sie nicht auf die weiter zurckliegende ,frage nach dem ,wesen der natrlichen ,kausalitt eingehen wollen4 ,es kann nun bewiesen werden1 da diese weiter zurckliegende ,frage wissenschaftlich nicht zu beantworten ist4 ,daher knnen beide ,parteien die natrliche ,kausalitt als unbekannte ,gre mit ,x bezeichnen4 #d7 ,daher sollten beide ,parteien einsehen1 da sich die ganze ,streitfrage in die folgende zuspitzt3 -- ,wird der ,wille durch jenes ,x bestimmt oder nicht8 ,das mag1 ich gebe es zu1 als eine fr eine ,debatte unfruchtbare ,frage erscheinen1 -- aber sie bleibt doch als einzige1 thatschliche ,streitfrage brig1 also noch einmal3 bestimmt sich der ,wille selbst oder wird er bestimmt1 nmlich von auen8 #e7 ,wenn er von auen her bestimmt wird1 bleibt dann noch irgend ein ,spielraum fr die ,freiheit in dem ,sinne1 wie es ntig ist1 um die ,lehre von der moralischen ,verantwortlichkeit zu retten8 ,ich denke1 die ,antwort mte ein entschiedenes ,nein6 sein4 #f7 ,aber wohl beachtet1 es ist nicht ein und dasselbe1 ob wir fragen3 wird der ,wille nur von auen bestimmt8 oder wird der ,wille nur von natrlicher ,kausalitt 7,x7 bestimmt8 ,denn die unbekannte ,gre ,x kann sehr gut noch ein ,x#a in sich schlieen1 wenn wir unter ,x#a alle die unbekannten ,nebeneigenschaften der einzelnen ,persnlichkeit#fc verstehen4 #g7 ,daher gewinnen die ,deterministen keinen ,vorteil ber ihre ,gegner1 wenn sie den wohl mglichen 7heute aber noch unmglichen7 ,nachweis dafr fhren1 da alle ,willensakte von der natrlichen ,kausalitt bedingt werden1 es sei denn1 da sie die ,natur der letzteren aufdecken und zeigen knnen1 da sie ihre ,schlufolgerungen untersttzt4 ,soviel wir wissen knnen1 mag der ,wille sehr wohl in dem verlangten ,sinn frei sein1 selbst wenn alle seine ,handlungen durch jenes ,x bedingt werden4 #h7 ,in ,sonderheit knnte1 soviel wir wissen knnen1 alles durch das ,x#a bedingt sein1 d4 h4 alle ,kausalitt knnte die ,natur des ,willens haben 7wie es in der ,that viele ,systeme der ,philosophie behaupten7 und daraus wrde folgen1 da jeder menschliche ,wille die ,natur einer ersten ,ursache hat4 ,zur ,untersttzung dieser ,mglichkeit mag bemerkt werden1 da die meisten ,philosophen in ,bezug auf das ,x zu der ,theorie einer causa causarum gelangt sind4 #i7 ,nun liegt ein ,einwand nahe1 nmlich3 bei einer ,mehrzahl von ersten ,ursachen1 von denen jede ,quelle und ,ursprung eines neuen und nie versiegenden ,stromes von ,kausalitt wre1 mte der ,kosmos frher oder spter durch die haufenweise ,kreuzung der ,strme1 ein ,chaos werden1 die ,antwort darauf ist in der ,theorie des ,monismus zu finden4#fd #aj7 ,indessen bleibt noch die letzte ,schwierigkeit1 welche ich in meiner ,abhandlung die ,welt als ein ,ejekt#fe geschildert habe1 aber sie verliert sich wieder in dem ,mysterium der ,persnlichkeit1 welche nur als eine unerklrbare und anscheinend letzte ,thatsache bekannt ist4 #aa7 ,so mu also die allgemeine ,schlufolgerung in der ganzen ,frage sein3 -- reiner ,agnostizismus4 -- #d4 ,der ,glaube4 ,der ,glaube unterscheidet sich in seiner religisen ,bedeutung nicht allein von ,meinung 7das heit von einem ,glauben1 der sich nur auf ,vernunft grndet7 dadurch1 da zu dieser noch ein geistliches ,element hinzukommt1 er unterscheidet sich auch von dem ,glauben1 der auf ,affekten beruht1 dadurch1 da er einer aktiven ,mitwirkung des ,willens bedarf4 ,so sind also alle ,seiten des menschlichen ,geistes im ,begriff des ,glaubens enthalten3 ,verstand1 ,gemt und ,wille4 ,wir glauben an die ,entwicklungslehre nur aus ,grnden des ,verstandes2 wir glauben an die ,liebe unserer ,eltern1 ,kinder u4 s4 w4 fast 7oder gar ausschlielich7 aus1 ich nenne es1 geistlichen#ff ,grnden1 d4 h4 aus ,grnden der inneren ,erfahrung1 denn dazu haben wir keine ,ausbung weder der ,vernunft noch des ,willens ntig4 ,aber ,niemand kann an ,gott oder gar ,christus glauben ohne eine ernste ,anstrengung des ,willens4 ,dies halte ich fr eine ,thatsache1 mag es nun einen ,gott oder ,christus geben oder nicht4 ,man beachte es wohl1 der ,wille ist vom ,wunsch zu unterscheiden4 ,es ist ganz gleichgltig1 was die ,psychologen darber sagen4 ,ob sich der ,wunsch vom ,willen seinem ,wesen oder nur dem ,grade nach unterscheidet2 ob der ,wille sozusagen ein aktiver ,wunsch und der ,wunsch blo ein beginnender ,wille ist1 das sind ,fragen1 um die wir uns nicht zu kmmern brauchen1 denn es giebt sicherlich ,agnostiker1 welche viel lieber ,theisten sein wrden1 und ,theisten1 welche alles1 was sie besitzen1 hingeben wrden1 um ,christen sein zu knnen1 wenn es mglich wre1 da sie sich diese ,befrderung etwa durch ,kauf1 d4 h4 durch einen einzelnen ,willensakt1 aneignen knnten4 ,dennoch ist ihr ,wunsch nicht stark genug1 um den ,willen ununterbrochen in ,aktivitt zu halten1 so da er fortgesetzt die ,opfer bringt1 welche das ,christentum fordert4 ,vielleicht ist das schwerste dieser ,opfer fr einen denkenden ,menschen das1 seinen eigenen ,verstand daranzugeben1 wenigstens ist dies bei mir so der ,fall4 ,ich war lange gewohnt meinen ,verstand als den einzigen ,richter der ,wahrheit anzusehen2 und whrend der ,verstand selbst es mir bezeugt1 da es gar nicht unvernnftig sei1 wenn ,herz und ,wille im ,verein mit der ,vernunft ,gott suchen mssen1 7denn die ,religion ist fr den ganzen ,menschen7 -- -- so bin ich doch zu eiferschtig auf meinen ,verstand1 um meinen ,willen in der ,richtung zu gebrauchen1 in welcher es mein ,herz am sehnlichsten wnscht4 ,denn sicherlich ist das heieste ,verlangen meines ,herzens1 da es in seinem hchsten ,streben nicht betrogen wird4 ,und dennoch konnte ich mich selbst nicht berwinden1 einen ,versuch zu machen und zum ,glauben fortzuschreiten4 ,von einem ,standpunkt aus betrachtet1 scheint es z4 ,b4 ganz vernnftig zu sein1 da das ,christentum die praktische ,ausfhrung seiner ,glaubenslehren als eine notwendige ,bedingung fordert1 damit ihre ,wahrheit zur berzeugung wird1 d4 h4 damit man sie glaubt4 ,aber von einem anderen und mir gelufigeren ,standpunkt aus scheint es mir fast eine ,beleidigung der ,vernunft zu sein1 solch ein thrichtes ,experiment berhaupt zu machen1 geradeso wie es einem ,naturforscher absurd und kindisch erscheint1 da man erwartet1 er solle die aberglubischen ,thorheiten des modernen ,spiritismus untersuchen4 ,selbst den einfachsten ,willensakt in ,bezug auf ,religion -- nmlich das ,gebet -- habe ich wenigstens ein ,vierteljahrhundert lang nicht ausgebt1 lediglich aus dem ,grunde1 weil es mir so unmglich schien sozusagen hypothetisch zu beten1 so da ich mich1 so sehr mich auch immer darnach verlangt hat1 beten zu knnen1 doch nicht zu dem ,willensakt aufraffen konnte1 einen ,versuch damit zu machen4 ,um mich in ,bezug auf das1 was mein besseres ,urteil so sehr oft als unvernnftig erkannt hat1 selbst zu rechtfertigen1 habe ich immer verschiedene ,entschuldigungen gehabt4 ,hauptschlich war es diese3 ,selbst wenn man das ,christentum als ,wahrheit annimmt und selbst angenommen1 da ich meine ,vernunft soweit meinem ,verlangen opfern knnte1 da ich die vorausgesetzten ,bedingungen erfllt htte1 um ,gnade oder unmittelbare ,erleuchtung von ,gott zu erlangen1 -- wrde sich nicht selbst dann meine ,vernunft empren und an mir rchen8 ,denn sicherlich wrde selbst dann mein gewohnheitsmiger ,skeptizismus mir sagen3 ,dies ist ,alles sehr erhaben und trstlich2 aber welche ,gewiheit hast du1 da die ganze ,sache nicht doch eine ,selbsttuschung ist8 ,der ,wunsch war wahrscheinlich der ,vater des ,gedankens1 und du wrdest deinen ,willensakt besser verwendet haben1 dich fr irgend eine niedrige ,sache und wre es nur ein ,haschisch-,rausch1 zu begeistern8 -- ,ein ,christ wrde natrlich darauf antworten1 da die innere ,erleuchtung einen solchen ,zweifel nicht zulassen kann1 ebensowenig wie der ,anblick der ,sonne an dieser zweifeln lt1 -- da ,gott uns doch gut genug kennt1 um das zu verhten u4 s4 w41 und auch da es unvernnftig sei1 ein ,experiment deshalb nicht zu versuchen1 weil sein ,ergebnis sich vielleicht als zu gut erweisen mchte1 um glaubwrdig zu sein4 ,ich will nicht bestreiten1 da der ,christ durch eine solche ,antwort gerechtfertigt sein wrde1 aber ich fhre die ,sache auch nur als eine ,probe der ,schwierigkeiten an1 die sich entgegenstellen1 wenn man alle ,bedingungen erfllen will1 um zum christlichen ,glauben zu gelangen1 selbst wenn man ihn fr richtig hlt4 ,andere haben ohne ,zweifel andere ,schwierigkeiten1 aber die meinige lag wohl hauptschlich in meiner ungebhrlichen ,rcksichtnahme auf die ,vernunft unter ,vernachlssigung von ,herz und ,willen1 ungebhrlich dann1 wenn das ,christentum wirklich ,wahrheit ist und wenn die ,bedingungen fr den ,glauben an dasselbe eine gttliche ,verordnung sind4 ,dieser ,einflu des ,willens auf den ,glauben1 selbst in weltlichen ,dingen1 ist um so strker ausgeprgt1 je weniger diese ,dinge sich vordemonstrieren lassen 7wie schon bemerkt72 aber das ist am meisten dort der ,fall1 wo unsere persnlichen ,interessen berhrt werden1 mgen es materielle oder intellektuelle sein1 wie z4 ,b4 der ,ruf konsequent zu sein u4 s4 w4 ,man bedenke nur1 wie sehr z4 ,b4 politische ,glaubensbekenntnisse den religisen in den eben errterten ,beziehungen gleichen4 ,wenn die ,unterschiede dabei nicht der ,art sind1 da die ,wahrheit auf der einen ,seite klar beweisbar ist1 so da der1 welcher ein ,anhnger der gegnerischen ,seite ist1 dabei bewuter ,weise seine ,redlichkeit dem ,eigennutz geopfert haben mu1 so finden wir doch immer1 da die ,parteibrille die ,dinge so frbt1 da man die ,vernunft dem ,willen preisgiebt1 sowie der ,gewohnheit1 dem ,interesse und all den andern ,verhltnissen1 welche in gleicher ,weise auf den religisen ,glauben einwirken4 ,in jedem ,falle scheint es nur wenig darauf anzukommen1 auf welcher ,hhe von allgemeiner oder besonderer ,bildung sowie geistiger ,beanlagung man steht1 um die zu beurteilende ,frage zu beantworten4 ,vom ,premierminister bis zum ,bauern finden wir dieselbe ,meinungsverschiedenheit in politischen ,dingen wie in religisen4 ,und in jedem ,fall ist die ,erklrung die gleiche4 ,der ,glaube ist so wenig von der ,vernunft allein abhngig1 da es in solchen ,gedankenkreisen -- d4 h4 wo persnliche ,interessen berhrt werden und die ,wahrheit ihrer ,natur nach nicht demonstrierbar ist1 wirklich so scheint1 als ob die ,vernunft aufhrt ein ,richter in ,bezug auf den ,beweis oder der ,fhrer zur ,wahrheit zu sein1 so da sie nur der ,advokat einer ,meinung ist1 die bereits auf einem anderen ,grunde auferbaut wurde4 ,dieser andere ,grund besteht1 wie wir gesehen haben1 vornehmlich in den ,zuflligkeiten der ,gewohnheit oder der ,mode1 und der ,wunsch ist dann der ,vater des ,gedankens u4 s4 w4 ,dies mag nun alles in ,bezug auf ,politik und in allen weltlichen ,dingen bedauerlich sein2 aber wer will sagen1 da es in ,bezug auf den religisen ,glauben nicht so sein mu1 wie es ist6 ,denn1 wenn wir nicht die ,frage nach einem zuknftigen ,leben mit einer nackten ,verneinung abthun wollen1 so mssen wir doch wenigstens die ,mglichkeit erwgen1 ob wir hier nicht in einem ,zustand der ,prfung leben1 und das nicht allein bezglich eines unbefangenen ,gebrauchs unserer ,vernunft1 sondern wahrscheinlich noch viel mehr bezglich des ,gebrauchs jener anderen ,seiten der menschlichen ,natur1 durch welche unser ,glaube in dieser wichtigsten von allen ,fragen bestimmt wird4 ,es ist bemerkenswert1 da es selbst in der ,politik die sittlichen und geistlichen ,elemente des ,charakters sind1 welche endlich zum ,erfolg fhren1 selbst mehr als intellektuelle ,fhigkeiten1 natrlich vorausgesetzt1 da die letztere nicht unter dem etwas hohen ,niveau unserer parlamentarischen ,versammlungen steht4#fg ,in ,bezug auf die ,rolle1 die der ,wille bei der ,entscheidung fr den ,glauben spielt1 kann man nachweisen1 wie unbewut gro dieselbe sogar in ,dingen von weltlichem ,interesse ist4 ,die ,vernunft ist in der ,that sehr weit davon entfernt1 der einzige ,fhrer beim ,urteil zu sein1 wie man gewhnlich annimmt4 ,das geht thatschlich so weit1 da das ,urteil1 ausgenommen in ,dingen1 bei welchen der ,beweis auf der ,hand liegt1 7wobei es natrlich keinen ,raum mehr fr irgend etwas anderes giebt7 -- zumeist durch ,gewohnheit1 ,vorurteil1 ,mifallen u4 s4 w4 soweit gefangen genommen ist1 da es den nchternsten ,philosophen berraschen wrde1 knnte er sich alle die geistigen ,prozesse klar machen1 durch welche der komplizierte ,akt der ,zustimmung beziehungsweise ,abneigung zufllig bestimmt wird4#fh ,um zu zeigen1 wie wenig die ,vernunft allein bei der ,entscheidung fr den religisen ,glauben zu thun hat1 wollen wir einmal als ,beispiel die ,mathematiker betrachten4 ,ich denke1 sie sind das beste ,beispiel1 welches wir nehmen knnen1 weil die mathematische von allen intellektuellen ,forschungen die exakteste ist1 da sie vielmehr als alle anderen die ,krfte der ,vernunft in ,anspruch nimmt1 und weil deshalb auch die ,mnner1 welche in dieser ,forschung die hchste ,stufe erreicht haben1 sicherlich als die geeignetsten ,vertreter der ,menschheit in ,bezug auf die ,kraft der reinen ,vernunft betrachtet werden knnen4 ,aber siehe1 jedesmal wenn sie ihre in jener ,beziehung auerordentlichen ,krfte auf die ,probleme der ,religion gerichtet haben1 -- wie wohl erwogen sind dann bezeichnender ,weise ihre entgegengesetzten ,schlsse keiner von beiden scheint zu irren -- der bersetzer1 so da wir daraus nur schlieen knnen1 wie auerordentlich wenig die ,vernunft bei den geistigen ,vorgngen gilt1 welche hier das ,urteil bestimmen4 ,wenn wir in dieser ,hinsicht die grten ,mathematiker in der ,weltgeschichte untersuchen1 so finden wir1 da z4 ,b4 ,keppler und ,newton ,christen waren1 da aber andererseits ,la ,place unglubig war4#fi ,oder wenn ich unsere ,zeit in ,betracht ziehe und meine ,aufmerksamkeit z4 ,b4 auf den ,hauptsitz der mathematischen ,studiums in ,england richte1 so ist folgendes zu sagen3 -- als ich in ,cambridge war1 erstrahlte in dieser ,fakultt von dort aus ein solch helles ,licht wie wohl nie zuvor4 ,und das ,merkwrdige fr unseren gegenwrtigen ,zweck ist dabei1 da die ,trger der berhmtesten ,namen auf ,seiten der ,orthodoxie standen3 ,sir ,w4 ,thomson1 ,sir ,george ,stokes1 die ,professoren ,tait1 ,adams1 ,clerk -- ,maxwell und ,cayley -- gar nicht zu nennen die weniger bedeutenderen3 ,routh1 ,todhunter1 ,ferrers u4 s4 w4 waren alle berzeugte ,christen4 ,clifford allein war damals gerade von dem ,extrem der ,orthodoxie zu dem des ,unglaubens bergesprungen -- ein vereinzeltes ,beispiel1 welches ich als besonders interessant fr unsern ,zweck ansehe1 da es den berwiegenden ,einflu eines unnatrlich aufgeregten ,charakters gerade auf einen so auerordentlich intelligenten ,mann zeigt1 denn die ,vernunftmigkeit des ganzen ,baues des christlichen ,glaubens kann ihre ,pole doch nicht innerhalb so weniger ,monate gewechselt haben4 ,nun wrde es ohne ,zweifel leicht sein1 wo anders als in ,cambridge ,mathematiker erster ,gre zu finden1 welche in unserer ,generation entschiedene ,gegner des ,christentums sind oder gewesen sind1 wenn auch sicherlich nicht eine so groe ,reihe von ,sternen erster ,gre4 ,aber sei dies wie es will1 das ,beispiel in ,cambridge aus meiner eignen ,zeit scheint mir an sich genugsam zu beweisen1 da der christliche ,glaube durch die hchsten ,krfte der ,vernunft weder begnstigt noch geschdigt werden kann1 sondern da er von anderen noch viel mchtigeren ,faktoren abhngt4 ,glaube und ,aberglaube4 ,mag das ,christentum wahr sein oder nicht1 -- zwischen diesen beiden ,begriffen bleibt doch immer ein groer ,unterschied4 ,denn whrend der ,hauptbestandteil des christlichen ,glaubens ein sittliches ,element ist1 ist ein solches bei dem ,aberglauben nicht vorhanden4 ,die einzige hnlichkeit zwischen beiden ist thatschlich die1 da beide einen ,geisteszustand bezeichnen1 den man eben ,glaube nennt4 ,daher kommt es1 da beide ,begriffe von ,gegnern des ,christentums und selbst von ,nicht-,christen so oft verwechselt werden4 ,der viel wichtigere ,unterschied wird nicht hervorgehoben1 nmlich der1 da der ,glaube in dem einen ,fall ein rein intellektueller1 im andern ,fall hauptschlich ein sittlicher ist4 ,wenn er nur intellektuell aufzufassen ist1 so kann der ,glaube nichts anderes als bloe ,leichtglubigkeit bei gnzlichem ,mangel an ,beweiskraft sein2 aber wo ein sittlicher ,grund zum ,glauben vorhanden ist1 da liegt der ,fall natrlich ganz anders2 denn selbst wenn es einem ,fernerstehenden bloe ,leichtglubigkeit zu sein scheint1 so mag dies dann daher kommen1 da jener die aus sittlichen ,thatsachen hinzukommenden ,beweise nicht in ,betracht zieht4 -- ,glaube und ,aberglaube werden oft verwechselt1 ja sogar identifiziert4 ,ohne ,frage sind sie auch in einem gewissen ,punkt identisch1 sie zeigen nmlich1 wie gesagt1 beide einen geistigen ,zustand1 den man eben ,glaube nennt4 ,dies knnen alle ,menschen erkennen1 aber nicht jeder kann weiter sehen und die ,unterschiede erklren4 ,diese sind aber folgende3 ,wenn wir annehmen1 da das ,christentum wahr ist1 -- so ist eben der ,glaube der innere 7spiritual7 ,beweis2 wenn wir aber annehmen1 da das ,christentum falsch sei3 so bleibt doch noch ein moralischer ,bestandteil im ,glauben1 welcher ex hypothesi 7d4 h4 in ,folge der ,voraussetzung7 im ,aberglauben nicht vorhanden ist4 ,mit andern ,worten3 ,glaube oder ,aberglaube ruhen beide auf einer geistigen ,grundlage 7was auch bloe ,leichtglubigkeit sein kann72 aber der ,glaube ruht zugleich auf einem sittlichen ,grunde1 selbst dann1 wenn er nicht in gleicher ,weise auf einem geistigen ,grunde steht4 ,sogar in menschlichen ,verhltnissen giebt es einen groen ,unterschied zwischen dem ,glauben an eine wissenschaftliche ,theorie und dem ,glauben an einen persnlichen ,charakter4 ,der ,unterschied liegt eben darin1 da der letztere ein sittliches ,element enthlt4 ,das ,heilen durch ,glauben hat daher keine hnlichkeit mit dem ,dein ,glaube hat dir geholfen des ,neuen ,testaments1 wir mten denn die persnlichen ,unterschiede unbercksichtigt lassen1 welche zwischen einem modernen ,besprecher und ,jesus ,christus1 die doch beide ,gegenstand des ,glaubens sind1 bestehen4 ,glaube grndet sich nicht ausschlielich auf einen objektiven ,beweis1 der an die ,vernunft appelliert 7,meinung71 sondern hauptschlich auf einen subjektiven ,beweis1 der an eine ganz andere ,fhigkeit appelliert 7,vertrauen74 ,ob die ,christen nun bei dem1 was sie glauben1 recht oder unrecht haben mgen1 -- ich bin so fest1 wie nur sonst von irgend etwas berzeugt1 da die von mir soeben gegebene ,begriffsbestimmung1 welche sie alle fr sich selbst stillschweigend machen1 logisch unanfechtbar ist2 denn niemand kann leugnen1 da es mglicher ,weise ein ,etwas giebt1 was man ein ,organ geistlicher 7spiritual7 ,beurteilung#gj nennen knnte4 ,wollte man dies leugnen1 so wrde man thatschlich die ,stellung des reinen ,agnostizismus in toto fr falsch erklren2 und dies bleibt selbst dann so1 wenn es keine objektiven oder streng wissenschaftlichen ,beweise fr ein solches ,organ gbe1 wie wir sie ja aber im ,leben der ,heiligen1 und in geringerem ,mae in der ,universalitt des religisen ,gefhls haben4 ,giebt es nun ein solches ,organ1 so folgt aus den vorhergehenden ,paragraphen1 da die ,hauptbeweise fr das ,christentum subjektiv nicht allein sein werden1 sondern sein mssen3 ich meine1 sie mssen es sein1 da gem der ,voraussetzung des ,christen das ,christentum seinem ,inhalt nach eine sittliche ,prfung enthlt1 und da der ,glaube sowohl eine ,probe auf die ,wahrheit ist als auch einen ,lohn in sich schliet4 ,manche praktischen ,erwgungen entstehen daraus1 z4 ,b4 die ,pflicht der ,eltern1 die ,kinder ebensowohl in dem zu erziehen1 was sie glauben als in dem1 was sie wissen4 ,das wrde ganz ungerechtfertigt sein1 wenn ,glaube dasselbe wie ,meinung wre4 ,aber es ist durchaus gerechtfertigt1 wenn ein ,mensch nicht allein wei1 da er etwas glaubt 7,meinung71 sondern auch glaubt1 da er etwas wei 7,glaube74#ga ,wenn sich nun der ,christ darin von dem natrlichen ,menschen unterscheidet1 da jener ein inneres 7spiritual7 ,organ der ,erkenntnis besitzt1 -- vorausgesetzt da er ehrlich glaubt1 es sei so1 so wrde es unsittlich von ihm sein1 wenn er nicht in bereinstimmung mit dem handelte1 was er fr seine ,erkenntnis hlt4 ,diese ,verpflichtung bei der ,erziehung erkennt man auch in jedem anderen ,fall an4 ,solch ein ,mann ist moralisch im ,recht1 wenn er auch geistig irrt4 -- ,huxley sagt in seinen ,laien-,predigten1 da der ,glaube von der ,wissenschaft als ,kardinalsnde erwiesen worden sei4 ,nun1 dies ist allerdings wahr in ,bezug auf ,leichtglubigkeit1 ,aberglauben u4 s4 w41 und die ,wissenschaft hat unendlich viel ,gutes gethan1 indem sie unsere ,begriffe von ,methode1 ,beweis c4 klarlegte4 ,aber dies liegt alles im ,gebiet des ,intellekts4 ,der ,glaube wird von solchen ,thatsachen oder ,betrachtungen nicht berhrt4 ,und welch eine schreckliche ,hlle wrde die ,wissenschaft aus der ,welt gemacht haben1 wenn sie den ,geist des ,glaubens auch in menschlichen ,verhltnissen vernichtet htte4 ,huxley verfllt also in den so allgemeinen ,irrtum1 da er ,glaube und ,meinung verwechselt4 ,wenn man das ,christentum fr wahr hlt1 so ist es durchaus vernnftig1 wenn der ,glaube im oben schon erklrten ,sinn als eine ,probe der gttlichen ,gnade erklrt wird4 ,wenn es berhaupt eine ,scheidung der ,menschen durch ,christus giebt1 dann mu sich der ,hauptgesichtspunkt1 nach dem diese geschieht1 auf jene moralische ,eigenschaft beziehen4 ,niemand kann eine ,offenbarung annehmen1 die sich blo an den ,intellekt des ,menschen richtet1 weil die ,annahme derselben alsdann nur eine ,sache der ,klugheit wre1 indem man einer durch hhere ,intellekte gemachten ,demonstration beipflichtet4 ,wenn das ,christentum also berechtigter ,weise diese ,welt als eine ,schule sittlicher ,prfung darstellt1 dann knnen wir in der ,that kein besseres und dazu passenderes ,system finden als diese ,welt und keinen besseren ,schulmeister als das ,christentum4 ,dies wird nicht allein durch ein allgemeines ,rsonnement erwiesen1 sondern auch durch das1 was das ,christentum in der ,welt geleistet hat1 durch seine ,anwendbarkeit auf individuelle ,bedrfnisse u4 s4 w4 ,man beachte nur die auerordentliche ,verschiedenheit der menschlichen ,charaktere in ,bezug auf ,sittlichkeit und geistliches 7spiritual7 ,leben1 und doch leben alle in derselben ,welt4 ,aus uerlich demselben ,stoff und in derselben ,umgebung entstehen so wunderbar verschiedene ,produkte1 je nachdem ,stoff und ,umgebung verwendet werden4 ,selbst menschliche ,leiden in ihrer schlimmsten ,gestalt knnen willkommen geheien werden1 wenn der ,glaube an ein solches ,ziel sie rechtfertigt4 ,leiden drcken nicht und ,thrnen haben nichts bitteres1 sondern man soll sich ihrer vielmehr freuen4#gb ,es ist ferner eine ,thatsache1 da es nur durch diese ,theorie der ,prfung mglich ist1 fr die ,welt einen ,sinn1 d4 h4 einen vernnftigen ,zweck fr das menschliche ,dasein zu erkennen4 ,setzt man die ,wahrheit des ,christentums voraus1 so wird jedermann nach den ,ergebnissen seiner eignen ,lebensfhrung gerichtet1 und diese entwickelt sich aus seinem eignen moralischen ,charakter4 7,dies knnte nicht so sein1 wenn der ,entscheid ,sache intellektueller ,begabung wre47 ,damit ist jedoch nicht gesagt1 da die ,ausbung des ,willens in der ,richtung der ,religion nicht einer ,hilfe bedarf1 um zum ,glauben zu kommen und da dazu der eine mehr1 der andere weniger ,hilfe ntig hat4 ,ja1 es kann sogar sein1 da manche absichtlich von jeder ,hilfe ausgeschlossen sind1 damit ihre ,verantwortlichkeit nicht vermehrt werde1 oder da sie nur wenig ,hilfe erfahren1 so da die ,schwierigkeiten1 die ihnen aus ihrer ,vernunft entspringen1 fr sie eine moralische ,prfung bilden4 ,doch1 wie dem auch sein mag1 uns steht darin sicherlich kein ,richteramt zu4 99 99 99 99 99 ,es ist auch eine ,thatsache1 da uns allen der ,intellekt des ,menschen hher zu stehen scheint als seine ,sinnlichkeit1 wir mgen ber ihren ,ursprung eine ,ansicht haben1 welche wir wollen4 ,ebenso stellen wir alle in gleicher ,weise die sittliche ,seite des ,menschen hher als seinen ,intellekt1 mgen wir sonst auch von beiden denken1 was wir wollen4 ,es ist ferner eine ,thatsache1 da wir die geistliche 7spiritual7 ,seite hher stellen als die sittliche1 welche ,theorie von der ,religion wir auch haben mgen4 ,die sittlichen und noch mehr die geistlichen ,eigenschaften eines ,menschen sind es1 welche seinen ,charakter bilden4 ,und es ist wunderbar1 wie der ,charakter auf allen ,lebenswegen schlielich doch die ,hauptsache ist4 ,alle diese ,begriffe sind klar und allgemein anerkannt1 nmlich3 ,sinnlichkeit1 ,der ,mensch hat ,intellekt1 ,sittlichkeit1 ,geist 7,seele7 7spirituality74 ,sittlichkeit und ,geist sind als zwei ganz verschiedene ,dinge anzusehen4 ,ein ,mensch kann in seinem ,verhalten im hchsten ,grade sittlich sein1 ohne irgendwie seiner ,natur nach geistlich gerichtet zu sein1 und auch1 wenn freilich in geringerem ,mae1 umgekehrt4 ,und objektiv erkennen wir denselben ,unterschied zwischen ,moral und ,religion4 ,unter ,geist verstehe ich die religise ,denkart 7,temperament71 mag damit irgend ein besonderes ,glaubensbekenntnis oder ,dogma verbunden sein oder nicht4 ,es besteht wohl kein ,zweifel1 da intellektuelle ,gensse befriedigender und nachhaltiger sind als sinnliche 7sensual7 -- oder selbst nur fr die ,sinne erkennbare 7sensuous74 ,und fr die1 welche sie erfahren haben1 ist es ebenso sicher1 da geistliche ,gensse ber intellektuellen1 knstlerischen u4 s4 w4 stehen4 ,es ist dies eine objektive ,thatsache1 die vollauf von jedem besttigt wird1 der die ,erfahrung gemacht hat1 und sie scheint anzuzeigen1 da die geistliche ,seite des ,menschen das ,hchste in ihm1 der ,kulminationspunkt seines ,wesens1 ist4 99 99 99 99 99 ,es ist vielleicht wahr1 was ,renan in seiner nachgelassenen ,schrift sagt1 da es immer ,materialisten und ,spiritualisten geben wird1 insofern man immer wird beobachten knnen1 da es kein ,denken ohne ,gehirn giebt1 whrend andererseits des ,menschen ,instinkte immer nach einem hheren ,glauben streben werden4 ,aber so mu es ja gerade sein1 wenn die ,religion ,wahrheit ist1 und wenn wir hier in einer ,welt der ,prfung leben4 ,ist es nicht wahrscheinlich1 da der materialistische ,standpunkt 7der selbst von der ,philosophie nicht mehr geachtet wird71 nur einfach aus ,gewohnheit und ,mangel an ,einbildungskraft entspringt8 ,woher kme sonst jener unausrottbare ,instinkt8 99 99 99 99 99 ,es ist viel leichter nicht zu glauben als zu glauben4 ,fr die ,vernunft liegt dies auf der ,hand1 aber auch fr den ,geist ist es so1 denn nicht zu glauben entspricht dem ,einflu der ,umgebung und der allgemeinen ,gewohnheit der ,menschen1 whrend der ,glaube eine geistliche 7spiritual7 bung der ,einbildungskraft fordert4 ,aus diesen beiden ,grnden haben sehr wenig ,unglubige fr ihren ,unglauben irgend eine ,entschuldigung1 weder eine aus der ,vernunft entspringende noch eine geistliche4 ,der ,unglaube stammt gewhnlich aus ,gleichgltigkeit1 oft aus ,vorurteil1 und ist niemals etwas1 worauf man stolz sein knnte4 99 99 99 99 99 ,warum ist es dir so unglaublich1 da ,gott die ,toten auferwecken kann8 ,ein reiner ,agnostiker kann darauf offenbar keine ,antwort geben4 ,aber er wird natrlich sagen3 ,die ,frage ist vielmehr1 warum sollte es ,euch glaubhaft sein1 da es einen ,gott giebt1 oder wenn es einen giebt1 da er ,tote erwecken soll8 ,und ich denke1 der weise ,christ wird antworten3 ,ich glaube an die ,auferstehung der ,toten teils aus ,grnden der ,vernunft1 teils aus innerer ,anschauung 7,intuition71 doch vor allem aus beiden zusammen1 mein ganzer ,charakter nimmt so zu sagen das ganze ,lehrsystem an1 von dem die ,lehre von der persnlichen ,unsterblichkeit einen ,hauptteil bildet4 ,dazu knnen wir wohl noch hinzufgen1 da die christliche ,lehre von der ,auferstehung unseres ,leibes nicht deshalb aufgestellt worden ist1 um den modernen materialistischen ,einwrfen gegen die ,lehre von der persnlichen ,unsterblichkeit zu begegnen2 daher ist es auch sicherlich sehr wunderbar1 da diese ,lehre zu jener ,zeit zusammen mit der anderen kaum weniger bezeichnenden ,lehre von der ,nichtigkeit des ,krpers aufgestellt worden ist4 ,warum sagte man nicht1 da die ,seele allein als ein entkrperter ,geist leben bleiben wrde8 ,oder wenn die ,gestalt als notwendig erachtet wird1 um den ,menschen von ,gott zu unterscheiden1 -- da er ein ,engel sein wrde8 ,aber1 wie dem auch sei1 die ,lehre von der ,auferstehung ist dem materialistischen ,einwurf gegen ein zuknftiges ,leben durchaus zuvorgekommen1 und hat so erst die sptere ,frage hervorgerufen1 mit welcher dieser ,absatz beginnt4 ,wir haben in der ,einleitung gesehen1 da alle ,hauptgrundstze1 selbst der wissenschaftlichen ,thatsachen1 durch ,anschauung 7,intuition71 nicht durch den ,verstand erkannt werden4 ,keiner kann dies leugnen4 ,nun also1 wenn es einen ,gott giebt1 so gehrt diese ,thatsache doch sicherlich zu den ersten aller ,hauptgrundstze4 ,auch dies kann niemand leugnen4 ,niemand kann daher den zwingenden ,schlu bestreiten1 da dann ,gott1 wenn es berhaupt einen ,gott giebt1 erkennbar sein mu und 7wenn berhaupt erkennbar71 durch ,anschauung und nicht durch ,vernunft4 -- ,es gehrt wirklich nur wenig ,nachdenken dazu1 um zu zeigen1 da die ,vernunft ihrer eignen ,natur nach unfhig ist ber diese ,sache abzuurteilen1 denn es ist ein ,vorgang1 bei dem man das ,unbekannte aus dem ,bekannten ableitet4 -- ,es wre gegen die ,vernunft selbst1 wollte man voraussetzen1 da ,gott1 gerade wenn er existiert1 durch die ,vernunft erkannt werden knnte4 ,er mu1 wenn er berhaupt erkennbar ist1 durch ,anschauung erkannt werden4#gc 99 99 99 99 99 ,man beachte1 selbst wenn ,gott von sich eine objektive ,offenbarung geben knnte1 -- d4 h4 wie die ,christen glauben1 da es geschehen ist1 -- so wrde auch dies an sich noch keine ,erkenntnis von ihm bringen1 ausgenommen fr diejenigen1 welche die ,offenbarung eben fr echt halten2 und ich bezweifle die logische ,mglichkeit1 da irgend welche ,form objektiver ,offenbarung zu dem ,glauben an sie zwingen kann4 ,nein1 wenn einer von den ,toten auferstnde1 um dies zu bezeugen1 so wrde er es doch nicht vermgen1 und auch ,flammenbuchstaben vom ,himmel knnten es nicht4 ,aber selbst wenn es logisch mglich wre1 so brauchen wir diese abstrakte ,mglichkeit gar nicht in ,betracht zu ziehen1 da wir sehen1 da keine solche berzeugende ,offenbarung gegeben worden ist4 ,daher ist die einzige berechtigte ,stellungnahme der ,vernunft der reine ,agnostizismus4 ,dies kann niemand leugnen4 ,aber1 wird man sagen1 es besteht doch ein so groer ,unterschied zwischen unserer intuitiven ,kenntnis aller anderen obersten ,grundstze und der angeblichen ,kenntnis des allerobersten ,grundsatzes1 nmlich der1 da der letztere eingestandener ,maen nicht allen ,menschen bekannt ist4 ,gewi1 hier liegt in der ,that ein groer ,unterschied2 aber so mu es auch sein1 wenn wir uns hier1 wie erwhnt1 in einem ,stande der ,prfung befinden4 ,da wir uns aber in einem solchen befinden1 ist wie gesagt1 nicht allein eine religise ,hypothese1 sondern auch die allein vernnftige ,auslegung sowie auch die sittliche ,rechtfertigung unseres ,daseins als vernnftige und sittlich-handelnde ,wesen4#gd 99 99 99 99 99 ,es ist nicht ntig1 wie ,j4 ,s4 ,mill und alle anderen ,agnostiker anzunehmen1 da1 selbst wenn die innere ,anschauung gttlichen ,ursprungs wre1 die so gegebene ,erleuchtung nur fr den betreffenden ,menschen als ,beweis von ,wert sein knne4 ,im ,gegenteil2 sie kann objektiv untersucht1 wenn auch nicht subjektiv erfahren werden1 und sie sollte doch auch von einem reinen ,agnostiker1 der von allen ,seiten ,erleuchtung ersehnt1 schon deshalb untersucht werden4 ,selbst wenn er sie nicht als ein ,noumenon erkennt1 so kann er sie doch als ein ,phnomen erforschen4 ,und angenommen1 da sie gttlichen ,ursprungs ist1 wie es die1 welche sie erfuhren1 glauben1 und was zu bezweifeln er kein ,recht hat1 dann kann er noch mehr ,beweisgrnde dagegen1 da es eine blo psychologische ,tuschung sei1 aus den bereinstimmenden ,berichten aller ,jahrhunderte erlangen4 ,wenn z4 ,b4 ein groer ,teil der ,menschheit ,lichterscheinungen sehen wrde1 welche etwa von ,magneten ausgehen1 dann wrde kein ,zweifel an ihrem objektiven ,vorhandensein bestehen4 99 99 99 99 99 ,das ,zeugnis des ,sokrates von seiner ,wahrnehmung einer inneren ,stimme1 welche ganz den ,charakter einer ,hallucination des ,gehrs hat1 hat den ,philosophen ,anla zu vielen ,spekulationen gegeben4 ,viele ,erklrungen wurden versucht1 aber wenn wir uns der kritischen ,natur des ,sokrates erinnern1 der buchstblichen ,natur seiner ,lehrmethode und der hohen ,bedeutung1 welche nach ,plato's ,meinung dieser ,sache zukommt1 dann scheint die ,wahrscheinlichkeit dahin zu neigen1 da der ,dmon in dem eigenen ,bewutsein des ,sokrates thatschlich eine ,gehrempfindung gewesen ist4 ,mag das nun sein1 wie es will1 meiner ,meinung nach ist es keine ,frage1 da wir uns diese ,ansicht von der ,sache wenigstens so weit aneignen drfen1 da wir ,sokrates auf gleiche ,stufe mit ,luther1 ,pascal u4 s4 w4 stellen knnen1 ganz zu schweigen von der ganzen ,reihe von israelitischen und anderen ,propheten1 welche bereinstimmend von einer gttlichen ,stimme sprechen4 -- ,dann aber entsteht die weitere ,frage1 ob wir alle diese ,mnner jenen ,irrsinnigen gleichstellen sollen1 bei denen die ,phnomene der ,gehr-,hallucinationen etwas alltgliches sind4 ,diese ,annahme entspricht zweifellos dem ,wesen unseres ,zeitalters1 einmal weil sie dem ,sparsamkeitsgesetz gehorcht1 und dann1 weil es a priori die ,mglichkeit einer ,offenbarung zurckweist4 -- ,wenn wir aber diese ,sache von dem ,standpunkt des reinen ,agnostizismus betrachten1 so sind wir nicht berechtigt1 eine solche grobe und schnell fertige ,deutung zu geben4 ,angenommen1 da nicht allein ,sokrates und alle groen ,religions-,reformatoren und ,grnder religiser ,systeme vor und nach ihm in gleicher ,weise von einer ,geisteskrankheit befallen gewesen wren1 sondern da hnliche ,phnomene auch bei allen wissenschaftlichen ,entdeckern3 ,galilei1 ,newton1 ,darwin c4 vorgekommen wren2 -- angenommen1 alle diese ,mnner htten erklrt1 da ihre ,hauptgedanken ihnen durch subjektive ,empfindungen gleichsam wie durch eine gesprochene ,sprache mitgeteilt worden wren1 so da aller ,fortschritt in dem wissenschaftlichen ,denken der ,welt dem des religisen ,denkens gleich wre1 und daher von den ,frderern derselben direkten ,inspirationen dieser ,art zugeschrieben worden wre2 -- alles dies angenommen1 wrde man dann leugnen knnen1 da das ,zeugnis1 welches derartig zu ,gunsten der ,thatsache einer subjektiven ,offenbarung gegeben wre1 ein berwltigendes sei8 ,oder knnte man dann noch lnger daran festhalten1 da die ,thatsache einer subjektiv mitgeteilten ,offenbarung nur fr den ,empfnger selbst ,beweiskraft besitzen sollte8 ,man wird hierauf ohne ,zweifel antworten3 ,nein1 aber im angenommenen ,falle entspringt der ,beweis nicht nur der ,thatsache ihrer subjektiven ,anschauung1 sondern aus der ,thatsache ihrer objektiven ,beglaubigung durch die wissenschaftlichen ,resultate4 ,nun gut6 aber dieses ist gerade das ,zeugnis1 an welches die hebrischen ,propheten appellieren -- das ,zeugnis der wahren und falschen ,propheten1 das in der ,erfllung oder ,nichterfllung ihrer ,weissagungen besteht und in den ,worten ausgedrckt ist3 ,an ihren ,frchten sollt ihr sie erkennen44 ,zu sagen1 da das religise ,bewutsein der brigen ,menschen fr uns kein ,beweis a priori sein kann1 ist ebenso thricht1 als wenn man sagt1 da das ,zeugnis fr das ,wunderbare fr andere keinen ,wert hat4 ,der reine ,agnostiker mu immer sorgfltig die ,strae aprioristischer ,urteile vermeiden4 ,aber andererseits mu er desto eifriger den ,charakter des ,beweises a posteriori aufrichtig nach ,umfang und nach ,inhalt beachten4 ,der ,beweis ist nun in dem gegenwrtigen ,fall ein doppelter1 positiv und negativ4 ,es wird gut sein1 den negativen zuerst zu betrachten4 ,der negative ,beweis wird durch die ,natur des ,menschen ohne ,gott geliefert4 ,der ,zustand eines solchen ,menschen ist ein durchaus elender1 wie ,pascal es so schn gezeigt hat3 den ganzen ersten ,teil seiner ,betrachtungen hat er diesem ,gegenstand gewidmet4 ,ich brauche den ,weg nicht zu betreten1 den er bereits so gut durchforscht hat4 -- ,einige ,menschen sind sich der ,ursache dieses ,elends nicht bewut1 indessen ndert dies nichts an der ,thatsache1 da sie elend sind4 ,denn meistenteils verheimlichen sie die ,thatsache so gut wie mglich sich selbst1 indem sie sich in ,gesellschaft oder im ,sport und in ,nichtigkeiten jeder ,art1 oder wenn sie intellektuell veranlagt sind1 mit ,wissenschaft1 ,kunst1 ,litteratur1 ,arbeit c4 zerstreuen4 ,dies ist indessen so1 als wenn man die ,hungernden mit ,hlsen sttigen wollte4 ,ich kenne aus ,erfahrung die intellektuelle ,zerstreuungen der wissenschaftlichen ,forschung1 der philosophischen ,spekulation und des knstlerischen ,genusses1 aber ich bin mir auch ebenso des einen bewut3 wenn man auch alles zusammen nimmt und alles dem ,geschmack in ,beziehung auf ,ansehen1 ,mittel und gesellschaftliche ,stellung mglichst angenehm macht u4 s4 w41 -- das alles ist doch nur ein feines ,zuckerwerk fr einen verhungernden ,menschen4 ,er mag sich fr kurze ,zeit -- besonders wenn er ein krftiger ,mensch ist -- selbst mit dem ,glauben betrgen1 da er sich ernhrt1 indem er seinen natrlichen ,hunger verleugnet2 bald jedoch erkennt er1 da er fr eine ganz andere ,nahrung gemacht wurde1 selbst wenn sie weniger schmackhaft sein sollte4 ,einige ,menschen erkennen dies niemals klar und deutlich1 doch immer zeigen sie es den andern deutlich genug4 ,bedenke z4 ,b4 die grte ,schwche edler ,seelen3 ich denke1 die hchste und am wenigsten sinnliche von allen weltlichen ,freuden besteht in der wohlverdienten ,anerkennung der ,welt darber1 da wir aus uns selbst heraus zur hohen ,vollendung gelangten4 ,und doch ist es wahr3 ,gott hat verordnet1 da der ,ruhm das hchste ,sehnen nicht befriedigen kann4 ,ich habe nicht wenige von den berhmten ,mnnern unserer ,generation kennen gelernt1 und habe diesen ,ausspruch stets als durchaus wahr befunden4 ,gleich allen andern sittlichen ,befriedigungen wird auch dies bald durch ,gewohnheit alltglich1 und1 sobald eine ,auszeichnung erlangt ist1 sehnt man sich nach einer andern4 ,da giebt es kein ,ende1 bei dem man rasten knnte1 whrend doch ,krankheit und ,tod stets im ,hintergrund lauern4 ,gewohnheit kann den ,menschen selbst ber sein ,elend blind machen2 so weit1 da er es sich nicht klar macht1 was ihm fehlt2 aber es fehlt ihm doch immer etwas4 ,ich halte es also fr unwidersprechlich richtig1 da diese ganze negative ,seite unseres ,gegenstandes eine ,leere in der ,seele des ,menschen zeigt1 welche nur der ,glaube an ,gott ausfllen kann4 ,nun zur positiven ,seite6 ,man betrachte die ,glckseligkeit der ,religion und besonders der hchsten1 nmlich der christlichen ,religion4 ,abgesehen davon1 da der ,glaube den ,menschen auerordentlich krftig beeinflut1 hlt er auch am meisten aus1 wchst und wird nie durch ,gewohnheit altbacken4 ,kurz1 er unterscheidet sich1 wie auch alle1 die ihn haben1 einstimmig bezeugen1 von jedem andern ,glck nicht allein dem ,grade1 sondern auch dem ,wesen nach4 ,die ihn besitzen1 knnen es gewhnlich durch das beweisen1 was sie ohne ihn waren4 ,er hat keine ,beziehung zu einem aus der ,vernunft stammenden ,zustand4 ,er ist ein ,ding fr sich und unbertrefflich4 ,so viel ist er fr den ,einzelnen4 ,aber der positive ,beweis hrt hiermit nicht auf4 ,man betrachte ferner die ,wirkungen des christlichen ,glaubens auf die menschliche ,gesellschaft -- durch christliche ,persnlichkeiten auf die ,familie1 und durch die christliche ,kirche auf die ganze ,welt4 ,alles dies zeigt uns1 da das ,christentum allen hheren menschlichen ,bedrfnissen angepat ist4 ,alle ,menschen mssen diese ,bedrfnisse mehr oder weniger fhlen1 je nach dem ,mae1 als ihre hhere ,natur in sittlicher oder geistlicher 7spiritual7 ,beziehung entwickelt ist4 ,das ,christentum aber ist die einzige ,religion1 welche im ,stande ist1 diese ,bedrfnisse zu befriedigen1 und zwar -- nach denen zu urteilen1 die allein fhig sind1 es zu bezeugen1 -- im vollsten ,mae4 ,alle diese ,menschen1 aus jeder ,sekte1 jeder ,nation u4 s4 w41 berichten darber bereinstimmend aus ihrer eignen ,erfahrung1 so da dieser ,punkt ber allem ,zweifel erhaben ist4 ,die einzige ,frage ist nur1 ob sie nicht etwa alle betrogen sind4 ,peu de chose4 ,la vie est vaine3 ,la vie est brve3 ,un peu d'amour1 ,un peu d'espoir1 ,un peu de haine 4444 ,un peu de rve 4444 ,et puis -- bon jour6 ,et puis -- bon soir6#ge ,diese ,verse enthalten eine kurze und wahre ,beurteilung dieses ,lebens ohne die ,hoffnung auf ein zuknftiges4 ,befriedigt es8 -- ,doch der ,christenglaube giebt ein ganz anderes ,bild3 ,the night has a thousand eyes1 ,and the day but one2 ,yet the light of the whole world dies ,with the setting sun4 ,the mind has a thousand eyes1 ,and the heart but one2 ,but the light of a whole life dies ,when love is done4#gf ,ja1 das ist die ,liebe6 ,wie erhaben ist aber dann das ,christentum1 die ,religion der ,liebe4 ,sie lt die ,menschen an den ,urquell der hchsten ,liebe und an die ,unendlichkeit von ,gottes ,liebe zu den ,menschen glauben4 #e4 ,der ,glaube an das ,christentum4 ,das ,christentum wird in dieser ,abhandlung einer ernsten ,untersuchung unterworfen1 weil diese ,prfung der ,religion d4 h4 des ,wertes des religisen ,bewutseins sich mit den ,argumenten fr den ,theismus beschftigt1 wie sie der ,mensch und nicht die ,natur allein1 abgesehen vom ,menschen1 liefert4 ,das ,christentum aber ist unfraglich die hchste ,offenbarung des religisen ,bewutseins4 -- ,als ich meine frhere ,abhandlung die unbefangene ,prfung schrieb1 habe ich die ungeheuere ,bedeutung1 welche die menschliche ,natur gegenber der physikalischen fr jede den ,theismus betretende ,untersuchung hat1 nicht gengend gewrdigt4 ,aber seitdem habe ich eingehend ,anthropologie 7sowie ,religionswissenschaft71 ,psychologie und ,metaphysik studiert und das ,ergebnis war1 da ich es nun klar erkannte1 da der ,mensch fr die ,untersuchung der ,theorie des ,theismus das wichtigste ,wesen der ganzen ,natur ist4 ,dies htte ich schon aus ,grnden a priori vorher erkennen sollen1 und das wre auch ohne ,zweifel geschehen1 wre ich nicht zu sehr in rein naturwissenschaftliche ,untersuchungen vertieft gewesen4 ,damals hielt ich es obendrein fr erwiesen1 da das ,christentum seine ,rolle ausgespielt htte1 und glaubte berhaupt nicht1 da es irgend eine vernunftmige ,bedeutung fr die ,frage des ,theismus habe4 ,und wenn dies auch ohne ,zweifel nicht zu entschdigen war1 so glaube ich doch auch1 da sich die rationelle ,stellung des ,christentums seitdem wesentlich befestigt hat4 ,denn damals schien es so1 als ob das ,christentum als rationelles ,system den doppelten ,angriff3 von auen durch ,darwin und von innen durch die ,schule der negativen ,kritik -- unterliegen wrde4 ,nicht allein das ,buch der organischen ,natur1 sondern auch seine eigenen heiligen ,dokumente schienen sich gegen es zu erklren4 ,doch jetzt ist dies alles wesentlich anders geworden4 ,wir haben es erlebt1 da es dem ,darwinismus in dieser ,hinsicht ebenso wie seiner ,zeit dem ,kopernikanischen ,weltsystem u4 s4 w4 ergangen ist1#gg und der ,ausgang jenes groen ,kampfes um den ,text#gh ist1 wie jeder ,unparteiische anerkennen mu1 ein glnzender ,sieg des ,christentums4 ,ehe es die neue biblische ,wissenschaft gab1 hatten nachdenkende ,menschen thatschlich keine vernunftgeme ,grundlage weder fr das ,alter von irgend einer der neutestamentlichen ,schriften noch infolgedessen fr die historische ,wahrheit der in denselben erzhlten ,begebenheiten4 ,evangelien1 ,apostelgeschichte und ,episteln waren gleicherweise in diese ,ungewiheit gehllt4 ,daraus erklrt sich die ,lebensfhigkeit des ,skeptizismus im #ah4 ,jahrhundert4 ,nun aber ist diese ganze ,art ,skeptizismus veraltet und fr immer unmglich gemacht3 fr eine gengende ,zahl von ,schriften1 die ,paulus zu dem praktischen ,zweck schrieb1 den ,glauben der ,apostel darzulegen1 ist die ,echtheit besttigt1 und mit ,sicherheit ist nachgewiesen1 da die drei synoptischen ,evangelien im ersten ,jahrhundert verffentlicht wurden4 ,daraus ist ein ungeheuerer ,vorteil fr den objektiven ,beweis des ,christentums erwachsen4 ,es ist auerordentlich wichtig1 da der kundige ,forscher exakt sein mu1 und da die ,laien1 wie in jeder anderen ,wissenschaft so auch hier1 nur das auf ,autoritt hin als glaubwrdig annehmen mssen1 worauf sich beide ,seiten geeinigt haben4 ,aber wie bei jeder anderen ,wissenschaft sind die ,kundigen in ,gefahr1 die ,wichtigkeit der sicheren ,hauptergebnisse1 ber die man sich schon geeinigt hat1 gegenber den weniger wichtigen ,punkten1 ber die man noch streitet1 zu vergessen4 ,uns gengt es1 da die ,episteln an die ,rmer1 ,galater und ,korinther als echt anerkannt worden sind1 sowie auch die ,synoptiker1 insofern sie sich auf die ,hauptlehren ,christi selbst beziehen4 -- 99 99 99 99 99 ,man darf die auerordentliche ,unbefangenheit der ,biographen ,christi nicht vergessen4#gi ,man denke z4 ,b4 an ,worte wie3 ,aber einige zweifelten1 und beim ,bericht des ,pfingstfestes3 sie sind voll sen ,weins4#hj ,solche ,bemerkungen sind wunderbar naturgetreu1 aber nicht weniger wunderbar widersprechen sie der ,accretion-,theorie4#ha ,wenn wir ganz ehrliche reine ,agnostiker werden1 so verndert sich das ganze ,bild durch unseren vernderten ,standpunkt4 ,alsdann knnen wir die ,aufzeichnungen unparteiisch oder nach ihrem wahren ,wert lesen1 ohne schon von vorneherein die berzeugung zu haben1 da sie falsch sein mssen4 ,es ist dann nur die eine ,frage offen1 ob sie historisch wahr sind oder nicht4 ,objektive ,beweise fr das ,christentum lassen sich so viele anfhren1 da1 wenn die im ,mittelpunkt stehenden ,lehrstze von ,wundern frei bezeugt wren1 niemand an ihnen zweifeln wrde4 ,aber wir sind keine kompetenten ,richter1 die a priori ber das ,wesen einer ,offenbarung urteilen knnten4 ,wenn unser ,agnostizismus rein ist1 so haben wir kein ,recht1 die ,sache aus prima facie-,grnden zu beurteilen4 99 99 99 99 99 ,einer der wichtigsten ,punkte des objektiven ,beweises zu ,gunsten des ,christentums wird von den ,apologeten nicht genug betont4 ,ich kann mich in der ,that nicht entsinnen1 ihn jemals erwhnt gesehen zu haben4 ,es ist dieser1 da in dem ,bericht ber das ,leben ,christi alle solchen ,lehren fehlen1 welche die sptere1 wachsende1 menschliche ,erkenntnis -- sei es in der ,naturwissenschaft1 ,ethik oder ,politik oder sonstwo -- htte entwerten knnen4 ,dieses negative ,argument ist thatschlich beinahe ebenso wichtig als das positive aus den ,lehren ,christi entnommene1 denn wenn wir bedenken1 wie viele ,reden von ihm aufgezeichnet oder ihm wenigstens zugeschrieben sind1 -- so ist es doch hchst merkwrdig1 da buchstblich nicht einzusehen ist1 da irgend eines seiner ,worte je vergehen sollte4 ,es wird heute selbst dem ,unglubigen nicht leicht sein1 sagt ,john ,stuart ,mill1 eine bessere bertragung der abstrakten ,regeln der ,tugend ins ,praktische zu finden1 als wenn er sich bestrebt1 so zu leben1 da ,christus sein ,leben billigen wrde4#hb ,man vergleiche ,jesus ,christus in dieser ,beziehung mit anderen ,denkern des ,altertums3 ,plato war1 obgleich der ,zeit nach #djj ,jahre lter als ,christus1 diesem in ,bezug auf philosophisches ,denken weit voraus1 -- nicht allein1 weil damals ,athen die auerordentliche ,erscheinung einer seitdem nicht wieder erreichten ,blte zeigte1 sondern auch weil er als ,nachfolger des ,sokrates an sich schon der grte ,reprsentant menschlicher ,vernunft in der ,richtung des ,spiritualismus war1 allein selbst ,plato ist in jener ,hinsicht durchaus nicht mit ,christus zu vergleichen4 ,man lese nur die ,dialoge1 und man wird sehen1 wie gro der ,kontrast derselben mit den ,evangelien in ,bezug auf ,irrtmer jeder ,art ist -- ja1 sie grenzen hinsichtlich ihrer ,vernunftgemheit sogar an ,absurditt und enthalten ,aussprche1 die das sittliche ,gefhl beleidigen4 ,und doch ist dies eingestandenermaen die hchste ,hhe menschlicher ,vernunft in der ,richtung des ,spiritualismus1 soweit sie nicht von gttlicher ,offenbarung untersttzt wird4 ,zweierlei knnte man erwidern3 erstens1 da die ,juden 7,rabbiner7 zu ,christi ,zeit die meisten seiner ,sittensprche schon ausgesprochen htten4 ,aber1 selbst wenn dies wahr wre1 dann sind doch die ,worte offenbar dem alten ,testament entnommen oder von ihm abgeleitet1 und sind so ex hypothesi ursprnglich einer ,offenbarung zuzuschreiben4 ,andererseits ist diese ,behauptung doch auch wohl nicht ganz richtig1 weil ,christus seine ,sittensprche1 wie ,ecce ,homo sagt1 auch wenn sie von den ,rabbinern und von dem alten ,testament schon vorher ausgesprochen waren1 doch selbst ausgewhlt hat4 -- 99 99 99 99 99 ,es ist allgemeine1 vielleicht sogar ausnahmslose ,regel1 da sich die ,verchter des ,christentums berhaupt aus keiner ,religion etwas machen4 ,drei ,schritt vom ,leib4 ,das war stets der ,gedanke solcher ,leute2 whrend andererseits die ,menschen1 deren religises ,gefhl unversehrt geblieben ist1 die aber das ,christentum aus intellektuellen ,grnden verworfen haben1 ,christus doch noch fast vergttern4 ,dies sind bemerkenswerte ,thatsachen4 ,wenn wir die ,gre eines ,mannes nach dem ,einflu beurteilen1 welchen er auf die ,menschheit ausgebt hat1 so kann es selbst vom weltlichen ,standpunkt aus keine ,frage sein1 da ,christus der bei weitem grte ,mann ist1 der jemals gelebt hat4 ,aus allen ,seiten1 nur nicht von thrichter ,unwissenheit und niedriger ,gemeinheit1 wird es anerkannt1 da die von dem ,christentum im ,menschenleben hervorgerufene ,umwlzung mit keiner anderen historischen ,bewegung zu messen und zu vergleichen ist1 oder da sie von irgend einer anderen erreicht wird4 ,am nchsten steht ihr die durch die jdische ,religion hervorgerufene1 aber jene ist nur eine ,weiterentwicklung von dieser1 so da man beide als aus einem ,stck betrachten kann4 ,so angesehen1 ist dieses ganze ,religionssystem so unermelich hoch ber allen anderen erhaben1 da zugestanden werden mu3 wenn die ,juden nicht gewesen wren1 so wrde das ,menschengeschlecht keine unserer ernsten ,aufmerksamkeit wrdige ,religion gehabt haben4 ,diese ganze ,seite der menschlichen ,natur wrde sich niemals in dem zivilisierten ,leben entfaltet haben4 ,und obgleich es zahllose ,menschen giebt1 die sich ihrer eignen ,entwicklung in dieser ,hinsicht nicht bewut sind1 so sind doch selbst diese in auerordentlichem ,mae von der auch sie umgebenden religisen ,atmosphre beeinflut4 ,aber das ,christentum ist nicht allein allen anderen ,religionen unermelich weit berlegen1 sondern auch allen anderen ,gedankensystemen1 die je in ,bezug auf ,alles1 was sittlich und geistlich 7spiritual7 ist1 aufgestellt worden sind4 ,mag das ,christentum wahr sein oder nicht1 sicher ist1 da weder die ,philosophie noch die ,naturwissenschaft1 noch die ,poesie je etwas gezeitigt haben1 was an ,gedankentiefe1 ,reinheit des ,lebens oder ,schnheit irgendwie mit der ,lehre des ,christentums zu vergleichen wre4 ,dies wird1 denke ich1 in ,bezug auf ,reinheit des ,lebens von allen ,seiten anerkannt werden4 ,in ,bezug auf ,gedankentiefe und ,schnheit kann es vielleicht bestritten werden4 ,aber man bedenke -- was hat die ganze ,naturwissenschaft oder die ganze ,philosophie fr das ,denken der ,menschheit gethan1 verglichen mit dem einen ,satz3 ,gott ist die ,liebe8 ,ob wahr oder nicht1 man denke nur einmal aus1 was der ,glaube an dieses ,wort ,tausenden von ,millionen unsres ,geschlechts gewesen ist4 ,da aber liegt sein ,einflu auf das ,denken des ,menschen und dann weiter auf den ,lebenswandel4 ,wenn man diesen unvergleichlichen ,einflu auf das ,leben zugiebt1 so heit das indirekt auch den ,einflu auf das ,denken zu geben4 ,was andererseits die ,schnheit anbelangt1 so zeigt der ,mensch1 der nicht erkennt1 wie unvergleichlich erhaben jene ,lehre in dieser ,hinsicht ist1 damit seine eigene ,unfhigkeit1 das zu wrdigen1 was das das ,edelste am ,menschen ist4 ,mag die ganze ,geschichte vom ,kreuz wahr sein oder nicht1 sie ist von ihrem ,anfang im ,sehnen der ,propheten bis zu ihrem ,hhepunkt im ,evangelium das ,herrlichste1 was uns in der ,litteratur je dargeboten wurde4 ,und sicherlich nimmt ihm der ,umstand1 da alles in ihr durchlebt worden ist1 nichts von ihrem poetischen ,wert4 ,auch verliert sie an ihrer ,erhabenheit dadurch nichts1 da jeder einzelne ,christ unserer ,zeit sie sich noch als eine lebenskrftige ,religion aneignen kann4 ,nur einem ,menschen1 der jeder geistigen ,empfindung gnzlich bar ist1 kann das ,christentum nicht als die groartigste1 je auf unserer ,erde erfate ,darstellung des ,schnen1 des ,erhabenen und alles dessen erscheinen1 was sich an unsere geistliche ,natur wendet4 ,doch diese ,seite seiner ,anpassungsfhigkeit bezieht sich nur auf ,menschen von hchster ,bildung4 ,das bewunderungswrdigste am ,christentum ist1 da es sich ,menschen von jeder ,art und ,lebensstellung anpat4 ,bist du geistig hoch begabt8 ,in seinen historischen und philosophischen ,problemen findest ,du eine ,welt von ,stoff1 dem ,du ,dich ,dein ganzes ,leben lang mit demselben ,interesse widmen kannst1 wie es den ,naturforschern in ihrem ,gebiet geschenkt ist4 ,oder bist ,du nur ein ,landmann in ,deiner ,dorfkirche und kennst nur wenig auer der ,bibel8 ,dennoch bist ,du 444444#hc ,wiedergeburt4 ,wie bemerkenswert ist die ,lehre von der ,wiedergeburt1 wie sie im neuen ,testament#hd dargestellt ist1 schon an und fr sich1 und wie schn pat sie zu dem nicht zu demonstrierenden ,charakter einer sich nur an die ,vernunft wendenden ,offenbarung1 zu der ,hypothese einer sittlichen ,prfung u4 s4 w4 ,nun ist diese ,lehre eine der charakteristischesten ,merkmale des ,christentums4 ,sie bedeutet1 wie ,christus wiederholt und bestimmt sagte und wie seine ,apostel nach ihm ausfhrten1 folgendes3 whrend diejenigen1 die den heiligen ,geist empfiengen1 -- die durch den ,glauben an den ,sohn zum ,vater kamen1 die vom heiligen ,geist wiedergeboren wurden 7und viele andere gleichbedeutende ,ausdrcke7 -- der christlichen ,wahrheit so zu sagen durch direktes ,schauen oder durch ,eingebung durchaus gewi werden1 werden die fleischlich ,gesinnten andererseits durch keinen noch so starken direkten ,beweis beeinflut1 selbst wenn einer von den ,toten auferweckt wrde1 wie es ,christus kurz darauf wirklich zur ,erfllung dieser ,vorhersagung that4 ,so kann der ,skeptizismus von den ,christen geradezu als eine ,besttigung des ,christentums betrachtet werden4 ,jedenfalls wollen wir uns unser unabhngiges ,urteil bewahren2 die vorliegende ,frage gehrt aber ganz besonders zu denen1 bei welchen reine ,agnostiker sich der ,anmaung enthalten und die ,thatsache unparteiisch als unfragliche ,erscheinung der ,erfahrung betrachten mssen4 ,kurz nach ,christi ,tod trat diese ,erscheinung1 die er voraus gesagt hatte1 ein1 und zwar1 wie es scheint1 zum ersten ,mal4 ,sie ist seitdem sicherlich auch weiterhin eingetreten1 und sie ist von den ,historikern jenem besonderen ,pfingsten genannten ,zeitpunkt zugeschrieben worden1 wobei eine gewaltige ,aufregung des ,volks entstand1 und eine groe ,zahl von ,menschen zum ,glauben an ,christum gelangten4 -- ,nehmen wir diese ,erzhlung nun auch an oder nicht1 so ist es doch ganz fraglos1 da die ,apostel mit ,glauben an die ,person und das ,amt ihres ,meisters erfllt wurden1 und das gengt1 um seine ,lehre von der ,wiedergeburt zu rechtfertigen4 -- ,bekehrungen4 ,augustinus bezeugt1 -- und andere ,kirchenvter thun hnliches1 -- da mit ihm nach seinem #cj4 ,lebensjahre eine pltzliche1 andauernde und auerordentliche ,wandlung vorgegangen sei1 die man ,bekehrung#he nennt4 -- ,diese ,erfahrung hat sich wiederholt und ist durch zahllose ,millionen zivilisierter ,mnner und ,frauen aus allen ,nationen und auf allen ,stufen der ,bildung besttigt worden4 ,es kommt nicht darauf an1 ob diese ,bekehrung pltzlich oder allmhlich geschieht1 obgleich sie als psychologische ,erscheinung bemerkenswerter ist1 wenn sie pltzlich und ohne ,symptome geistiger ,strung eintritt4 ,doch selbst bei allmhlichem ,wachstum in reiferem ,alter ist ihre ,beweiskraft nicht geringer 7cf4 ,bunyan u4 s4 w474 ,in allen ,fllen ist es aber durchaus keine bloe nderung des ,glaubens oder der ,meinung2 der springende ,punkt ist dabei vielmehr eine mehr oder weniger tiefe ,wandlung des ,charakters4 ,bedenkt man die verwickelte ,natur des ,charakters1 so erkennt man1 da diese ,umwandlung keine so einfache sein kann4 ,wenn sie auch sogenannten natrlichen ,ursachen zugeschrieben werden mag1 so ist dies doch kein ,beweis gegen ihren sogenannten bernatrlichen ,ursprung1 wenn wir nicht die ganze ,frage nach dem ,gttlichen in der ,natur von vornherein bejahen4 ,fr reine ,agnostiker liegt der ,beweis fr die ,realitt der ,wiedergeburt und der ,bekehrung in der ,menge dieser psychologischen ,erscheinungen1 die kurz nach ,christi ,tod eintraten1 ferner darin1 da sie sich seitdem wiederholten und darin1 da sie berall in der ,welt in derselben ,weise auftreten u4 s4 w4 ,christentum und ,leiden4 ,das ,christentum ist von seinem ,ursprung im ,judentum her ganz und gar eine ,religion der ,aufopferung und der ,trbsal4 ,es ist eine ,religion des ,blutes und der ,thrnen und dennoch der tiefsten ,glckseligkeit fr seine ,anhnger gewesen4 ,dieser scheinbare ,gegensatz entspringt aus der ,tiefe des ,christentums und aus der ,vereinigung dieser scheinbar entgegengesetzten ,wurzeln in der ,liebe4 ,mit diesen scheinbar entgegengesetzten ,eigenschaften ist es ganz und gar und je lnger je mehr eine ,religion -- oder besser die ,religion -- der ,liebe gewesen4 ,wahrscheinlich knnen nur diejenigen1 deren ,charakter durch die in dieser ,religion gewonnene ,erfahrung vertieft worden ist1 diesen ,widerspruch geistig lsen4 -- ,fakirs hngen sich auf1 ,heiden zerschneiden sich selbst und sogar ihre ,kinder1 opfern ,gefangene u4 s4 w41 um teuflische ,gtter zu vershnen4 ,die jdische und christliche ,auffassung des ,opfers ist ohne ,zweifel ein berbleibsel dieser ,auffassung der ,gottheit1 was durch natrliche ,kausalitt bewirkt ist4 ,doch ist dies kein ,beweis dagegen1 da die hhere ,auffassung der ,gottheit die ist1 wie sie der christliche ,glaube darstellt1 denn angenommen1 da die hhere ,auffassung die wahre ist1 dann wrden die frheren ,ideale den frheren niedrigeren ,offenbarungen entsprungen sein1 und das wrde mit der entwicklungsgeschichtlichen ,methode der ,offenbarung1 welche wir unten errtern werden1#hf bereinstimmen4 ,aber das ,christentum ist1 wie gesagt1 mit seinen ,wurzeln im ,judentum1 die ,religion der ,trbsal par excellence1 weil es zu den wahrsten und tiefsten ,grnden unsrer geistlichen ,natur hinabreicht und daher sowohl fr jene ,trbsal wie fr jene ,freude ,verstndnis hat1 welche sicherlich nur im zivilisierten ,menschen vorhanden ist4 ,ich meine die ,trbsale und ,freuden eines vollentwickelten geistlichen ,lebens -- so wie sie sich bei den ,juden wunderbar frh entwickelt haben und wie sie im allgemeinen in der ganzen ,christenheit verbreitet sind4 ,kurz1 es sind jene ,trbsale und ,freuden1 die aus dem voll entwickelten ,bewutsein der ,snde gegen einen ,gott der ,liebe entstehen1 zum ,unterschied von dem ,gedanken einer notwendigen ,ausshnung mit bsen ,geistern4 ,diese ,freuden und ,trbsale sind rein geistlich1 nicht nur physisch1 und sie gipfeln in dem ,ausruf3 ,du hast nicht ,lust zum ,opfer 444444 ,die ,opfer1 die ,gott gefallen1 sind ein gengsteter ,geist4#hg 99 99 99 99 99 ,ich stimme mit ,pascal#hh darin berein1 da man thatschlich nichts gewinnt1 wenn man nur ein ,theist und noch kein ,christ ist4 ,unitarismus ist nur die ,sache des ,verstandes -- eine bloe abstrakte ,theorie des ,geistes und hat nichts mit dem ,herzen oder den wirklichen ,bedrfnissen der ,menschheit zu thun4 ,nur wenn man das neue ,testament nimmt1 einige ,bltter1 welche von der ,gottheit ,christi handeln1 herausreit1 und allem andern beistimmt1 so kann ein darauf aufgebautes ,system mglicherweise die ,basis einer persnlichen ,religion werden4 ,wenn es einen ,gott giebt1 dann scheint es wahrscheinlicher zu sein1 da er sich offenbart1 als da er dies nicht thun sollte4 99 99 99 99 99 ,die ,frauen sind in allen ,lndern dem ,christentum viel mehr zugethan als die ,mnner4 ,ich denke1 die wissenschaftliche ,erklrung dafr findet sich in den ,grnden1 welche ich in meiner ,abhandlung ,die geistigen ,unterschiede zwischen ,mann und ,weib angegeben habe4 ,aber wenn man das ,christentum fr wahr hlt1 dann giebt es natrlich eine tiefer eindringende ,erklrung religiser ,art -- wie in allen ,fllen1 wo es sich um ,urschlichkeit handelt4 ,in diesem ,falle zweifle ich nicht1 da die wichtigste ,erklrung darin liegen mchte1 da die ,leidenschaftlichkeit der ,frauen weniger heftig ist als die der ,mnner und da sie durch die sozialen ,lebensbedingungen auch mehr zurckgehalten wird4 ,das bezieht sich nicht allein auf ,sittenreinheit1 sondern ebenso sehr auf die meisten anderen psychologischen ,unterschiede zwischen den ,geschlechtern1 wie ,ehrgeiz1 ,selbstsucht1 ,verlangen nach ,macht u4 s4 w4 ,kurz1 das ganze ,ideal christlicher ,ethik entspricht mehr dem weiblichen als dem mnnlichen ,charakter4#hi ,nun widerspricht nichts dem christlichen ,glauben so sehr wie ein unchristlicher ,lebenswandel4 ,das ist besonders bezglich der ,unkeuschheit der ,fall2 mag man dies nun aus religisen oder nichtreligisen ,grnden erklren1 jedenfalls ist es doch mehr auf den ,unglauben als auf die spekulative ,vernunft zurckzufhren4 ,das ,weib ist folglich aus allen diesen ,grnden geeigneter1 den christlichen ,glauben aufzunehmen und sich zu erhalten4 99 99 99 99 99 ,der moderne ,agnostizismus erweist dem christlichen ,glauben diesen groen ,dienst3 er bringt allen vernunftmigen ,skeptizismus aprioristischer ,art zum ,schweigen1 und das um so mehr1 je reiner er ist4 ,jeder folgenden ,generation mu es daher in ,zukunft durch logisches ,denken immer klarer werden1 da alle aprioristischen ,einwrfe gegen das ,christentum1 die sich auf die ,vernunft allein grnden1 ipso facto nichtig sind4 ,die strksten ,einwrfe gegen das ,christentum sind nun aber von jeher aprioristische gewesen4 ,daher ist der ,einflu des modernen ,denkens derart1 da er mehr und mehr rein spekulative ,schwierigkeiten1 wie z4 ,b4 die ,menschwerdung u4 s4 w4 verringert4 ,die ,richtigkeit des ,butlerschen ,ausspruchs1#ij da wir keine kompetenten ,richter sind1 stellt sich also mehr und mehr heraus4 ,die logische ,entwicklung hierfr liegt in der schon angefhrten ,anschauung ber die natrliche ,kausalitt4 ,denn ebenso wie der reine ,agnostizismus zugeben mu1 da die ,vernunft inkompetent ist1 um a priori fr oder wider die christlichen ,wunder1 die ,menschwerdung mit inbegriffen1 abzuurteilen2 so mu er auch weiterhin zugeben1 da die ,vernunft1 wenn die ,wunder jemals stattfanden1 nichts dagegen sagen kann1 da sie mit der allgemeinen ,kausalitt im ,zusammenhang stehen4 ,soweit daher die ,vernunft dabei beteiligt ist1 mu der reine ,agnostizismus zugeben1 da hier nur der endgltige ,ausgang beweisen kann1 ob das ,christentum wahr ist oder nicht4 ,ist es von ,gott1 so knnen wir es nicht ausrotten1 auf da wir nicht erfunden werden1 als die wider ,gott kmpfen4 ,aber der ,einzelne kann nicht auf diese empirische ,entscheidung warten1 was soll er also thun8 ,die unbeeinflute und unbefangene ,antwort des reinen ,agnostizismus sollte vernnftigermaen in dem ,wort von ,john ,hunter liegen3 ,denke nicht1 sondern versuche es6 d4 h4 in unserem ,fall1 versuche das einzige ,experiment1 das hier helfen kann3 das ,experiment des ,glaubens4 ,folge der ,lehre und wenn das ,christentum wahr ist1 so wird der ,wahrheitsbeweis nicht ausbleiben2 freilich nicht mittelbar durch irgend eine ,anwendung der spekulativen ,vernunft1 sondern unmittelbar durch geistliche ,anschauung4 ,nur wenn ein ,mensch ,glauben genug hat1 um diesen ,versuch ehrlich zu machen1 wird er auch in der rechten ,verfassung sein1 um ber den ,erfolg zu entscheiden4 ,so betrachtet wrde das ,experiment des ,glaubens nicht als ein ,narrenexperiment erscheinen1 sondern im ,gegenteil1 da genug prima facie ,grnde vorliegen1 um ernste ,aufmerksamkeit zu erregen1 so wrde solch ein ,experiment eine von der ,vernunft geforderte ,pflicht jedes reinen ,agnostikers sein4 ,es ist eine ,thatsache1 da der christliche ,glaube viel mehr aus einem ,handeln als einem ,denken entspringt1 wie das ,neue ,testament es vorhersagt3 ,joh4 #g1 #ag3 ,so jemand will des ,willen thun1 der wird inne werden1 ob diese ,lehre von ,gott sei1 oder ob ich von mir selbst rede4 ,und wahrlich1 selbst aus ,grnden der ,vernunft sollte zugegeben werden1 da das ,christentum1 wenn es von ,gott ist1 sich mehr an die geistliche als an die vernunftmige ,seite unserer ,natur wenden mu4 ,selbst innerhalb des ,gebiets der reinen ,vernunft 7oder des prima facie-,falls7 hat die moderne ,wissenschaft in der ,kritik des ,neuen ,testaments sicherlich mehr fr als gegen das ,christentum gearbeitet4 ,denn nachdem sich die bedeutensten ,gelehrten ein halbes ,jahrhundert um die ,texte gestritten haben1 ist die ,zeit der ,abfassung der ,evangelien als innerhalb des ersten ,jahrhunderts liegend und fr wenigstens #d ,paulinische ,briefe die ,echtheit ber alle ,zweifel festgestellt worden4 ,das gengt1 um die ganze ,kritik des #ah4 ,jahrhunderts zu vernichten1 welche die geschichtliche ,existenz ,christi und seiner ,apostel als ,erfindungen der ,priester u4 s4 w4 bezweifelte4 ,das war die schlimmste ,kritik1 die je gebt wurde4 ,die historischen ,thatsachen knnen nicht lnger bezweifelt werden1 ausgenommen die ,wunder2 die letzteren aber werden von der negativen ,kritik aus lediglich aprioristischen ,grnden ausgeschieden4 ,dieser nun noch verbleibende -- und ex hypothesi notwendige ,zweifel -- hat eine von der anderen ganz verschiedene ,bedeutung4 ,um den ,glauben der ,zeitgenossen ,christi zu zeigen1 gengt es andererseits1 da die ,echtheit der ,paulinischen ,episteln nachgewiesen ist4 ,dies sind ,thatsachen von hchster ,wichtigkeit4 ,die ,kritik des ,alten ,testaments ist bis jetzt noch zu unreif1 um von uns beachtet zu werden4 ,der ,plan in der ,offenbarung4 ,die ,ansichten1 welche ich ber diesen ,gegenstand als junger ,mann hegte1 nmlich die landlufigen1 orthodoxen ,ansichten habe ich angesichts der ,entwicklungstheorie verlassen1 d4 h4 der ,theorie der natrlichen ,kausalitt1 welche eine glaubwrdige1 naturwissenschaftliche ,erklrung auch auf dem ,gebiet der religisen ,erscheinungen des ,judaismus oder1 was dasselbe ist1 bis zu einem gewissen ,punkt eine ,erklrung in den ,grenzen bestimmbarer ,ursachen1 lieferte1 jener ,punkt kann indessen in diesem besonderen ,falle nicht einmal innerhalb ziemlich weiter ,grenzen bestimmt werden1 so da die ,geschichte ,israels immer etwas ,mysterises behalten wird und zwar viel mehr als irgend eine andere ,geschichte4 ,erst #be ,jahre spter erkannte ich deutlich die letzten ,konsequenzen meiner jetzigen ,ansichten ber die natrliche ,kausalitt4 ,sie zeigen1 da es jedenfalls fr einen ,theisten 7d4 h4 fr jeden1 der die ,theorie des ,theismus aus unabhngigen ,grnden angenommen hat7 hinsichtlich des berzeugenden ,wertes des gttlichen ,offenbarungsglaubens1 wie er im ,alten und ,neuen ,testament zum ,ausdruck kommt1 nicht viel ausmacht1 ob man zugiebt1 da das ,ganze einer sogenannten natrlichen ,ursache entsprungen ist4 ,ich sage nicht viel1 denn da es doch immerhin etwas ausmachen mu1 leugne ich nicht4 ,nehmen wir einen ganz analogen ,fall3 man sagt oft1 da die ,theorie der ,entwicklung aus natrlichen ,ursachen keinen logischen ,unterschied bezglich des ,nachweises eines ,planes oder einer ,zwecksetzung1 wie sie sich in der organischen ,natur offenbaren1 ausmacht1 -- da es nur eine ,frage des modus operandi sei1 ob alle ,teile der organischen ,maschinerie pltzlich oder nach und nach erschaffen seien2 der ,nachweis einer ,zwecksetzung bliebe doch bestehen4 ,nun habe ich aber anderwrts#ia gezeigt1 da dies falsch ist4 ,es mag zwar fr jemanden1 der schon ,theist ist1 nicht viel ausmachen1 denn fr ihn ist es blo eine ,frage des modus2 aber fr den ,nachweis des ,theismus berhaupt macht es sicherlich viel aus4 ,so ist es auch bei der ,darlegung eines ,planes1 wenn durch ihn der ,nachweis einer ,offenbarung geliefert werden soll4 ,wenn man bis heute keine ,offenbarung behauptet htte1 und wenn ,christus jetzt pltzlich zum ersten ,mal in aller der ,macht und ,herrlichkeit erscheinen wrde1 welche die ,christen von seiner ,wiederkunft erwarten1 so wrde der ,nachweis seiner ,offenbarung ein berzeugender sein4 ,fr die ,beweisfhrung wrde also eine pltzliche ,offenbarung viel berzeugender sein1 als eine sich allmhlich entwickelnde4 ,aber sie wrde gnzlich ohne alle ,analogie innerhalb der ,kausalitt in der ,natur#ib sein4 berdies knnte selbst eine allmhliche ,offenbarung unter ,umstnden einen berzeugenden ,wert haben2 -- so wenn z4 ,b4 ,prophezeiungen von historischen ,ereignissen1 von wissenschaftlichen ,entdeckungen u4 s4 w4 so deutlich gemacht wrden1 da sie nicht mizuverstehen sind4 ,aber wie schon gezeigt1 eine berzeugende ,offenbarung ist nicht gegeben worden1 und sie mag auch wohl aus triftigen ,grnden unterblieben sein4 ,wenn es nun aber solche ,grnde giebt 7z4 ,b4 unser ,prfungsstand hienieden71 so knnen wir leicht einsehen1 da die allmhliche ,entfaltung eines ,offenbarungsplans von dem frhesten ,aufdmmern der ,weltgeschichte bis zum ,ende der ,welt 7ich rede tricht7 bei weitem einer pltzlichen ,kundgebung vorzuziehen ist1 die spt genug in der ,weltgeschichte eingetreten wre1 um fr alle kommenden ,zeiten historisch beglaubigt zu sein1 denn3 #a7 die allmhliche ,entwicklung stimmt mit ,gottes brigen ,werken berein4 #b7 ,sie lt ,gott in keiner ,zeit der ,weltgeschichte unbezeugt4 #c7 ,sie giebt zu allen ,zeiten hinreichend ,spielraum zu anhaltender ,forschung -- d4 h4 sie giebt einen moralischen ,prfstein und nicht blo einen aus intellektuellen ,grnden stammenden ,beweis fr irgend ein 7ex hypothesi7 unantastbar beglaubigtes1 historisches ,ereignis4 ,die ,zeichen1 die fr einen ,plan in der ,offenbarung sprechen1 sind in der ,that beachtenswert genug1 um die ,aufmerksamkeit ernstlich zu fesseln4 ,wenn die ,offenbarung eine allmhliche und fortschreitende gewesen ist1 so folgt daraus1 da sie das nicht allein in historischer1 sondern auch gleicher ,weise in intellektueller1 moralischer und geistlicher ,beziehung gewesen ist4 ,denn nur auf diese ,weise konnte sie stets den fortschreitenden ,lebensbedingungen der ,menschheit angepat sein4 ,diese ,betrachtung zerstrt alle die zahlreichen ,einwnde gegen die ,heilige ,schrift in ,bezug auf die ,absonderlichkeit oder ,unmoral ihrer ,berichte oder ,gebote2 es sei denn erweisbar1 da die durch die ,kritik notwendig gemachten ,abnderungen1 welche die ,berichte oder die ,gebote mit dem modernen ,fortschritt in ,harmonie bringen1 den ,anforderungen der ,welt zu der in ,frage stehenden ,zeit ebenso gut angepat gewesen sein wrden1 wie die uns wirklich vorliegenden ,berichte oder ,gebote4 99 99 99 99 99 ,wenn wir das ,christentum als wahr anerkennen1 so ist es sicher1 da die von ihm berlieferte ,offenbarung schon wenigstens seit dem ,aufdmmern der historischen ,zeit vorher bestimmt worden ist2 denn die objektiven ,beweise fr das ,christentum als ,offenbarung haben in jenem ,aufdmmern ihren ,ursprung4 ,und diese objektiven ,beweise sind durchaus ein ,zeugnis fr einen ,plan1 bei dem man das ,ziel von ,anfang an erkennen kann4 ,und gerade die ,art und ,weise1 wie dieser ,plan selbst offenbart wird 7angenommen1 da es ein ,plan ist7 liefert beachtenswerte ,beweise von ,zwecksetzung4 ,diese ,art und ,weise besteht1 frei herausgesagt1 in ,wundern1 ,prophetie und in dem ,einflu der ,lehre auf die ,menschheit4 ,kein ,mensch kann irgend eine bessere ,methode erdenken1 durch welche den nachfolgenden ,zeiten ein ,beweis der ,wahrheit geliefert wrde und zwar eine ,methode1 die mit sittlicher und religiser ,erziehung verbunden ist4 ,die ,thatsache allein1 da sie mit der ,profan-,geschichte so eng verwachsen ist1 macht die christliche ,religion zu einer ganz einzigartigen ,erscheinung3 die ,welt ist whrend dieses ganzen historischen ,zeitraums gewissermaen die ,leinwand gewesen1 auf welche die gttliche ,offenbarung gemalt worden ist -- und zwar so allmhlich1 da dieser ,proze ,tausende von ,jahren vor sich gehen mute1 bis es mglich wurde1 seinen ,inhalt zu erkennen4 ,christliche ,dogmen4 ,mag ,christus selbst gttlicher ,natur gewesen sein oder nicht1 das wrde in ,bezug auf die ,frage1 ob das ,christentum als die hchste ,stufe der religisen ,entwicklung anzusehen ist vom rein weltlichen oder naturwissenschaftlichen ,gesichtspunkt aus1 nicht viel ausmachen4 ,vom religisen ,standpunkt aus oder wenn es sich um das ,verhltnis ,gottes zum ,menschen handelt1 wrde es aber natrlich eine viel grere ,schwierigkeit bedingen1 dieselbe gehrt dann ja aber demselben ,gedankengang an wie die ,schwierigkeiten aller anderen vorhergehenden ,epochen der ,entwicklung4 ,so scheint der bergang von dem nichtamtlichen zu dem sittlichen ,zustand vom weltlichen oder naturwissenschaftlichen ,standpunkt aus1 so weit wir es beurteilen knnen1 eine ,folge von mechanischen ,ursachen in der natrlichen ,zuchtwahl oder von etwas hnlichem zu sein4 ,aber gerade wie bei dem bergang von dem nichtgeistlichen zu dem geistlichen ,zustand u4 s4 w41 mchte dieser bergang im letzten ,grund dem gttlichen ,willen zuzuschreiben sein1 und so mu es ja gerade nach der ,theorie des ,theismus gewesen sein4 ,es ist daher also vom weltlichen oder wissenschaftlichen ,standpunkt aus gleichgltig1 ob ,christus gttlicher ,natur war oder nicht2 denn jedenfalls war ja die ,bewegung1 die er hervorrief1 die nchste oder die in ,erscheinung getretene ,ursache der beobachteten ,resultate4 ,so luft also selbst die ,frage nach der ,gottheit ,christi schlielich auf die wichtigste von allen ,fragen hinaus -- nmlich auf die3 ist die mechanische ,kausalitt die uere und sichtbare ,form einer inneren und geistlichen ,gnade oder nicht8 ,ist sie phnomenal oder ontologisch1 ist sie die letzte ,ursache oder selbst abgeleitet8 hnlich ist es in ,bezug auf die ,erlsung4 ,mag nun ,christus wirklich gttlicher ,natur gewesen sein oder nicht -- insoweit der ,glaube an seine ,gttlichkeit eine notwendige ,ursache der moralischen und religisen ,entwicklung1 die sein ,leben auf ,erden hervorrief1 gewesen ist1 hat dieser ,glaube sein ,volk von seinen ,snden befreit1 d4 h4 natrlich1 er hat es von seinem eigenen ,gefhl der ,snde als einem auf ihm lastenden ,fluch erlst4 ,ob er auch irgend eine entsprechende ,vernderung von objektivem ,charakter auf ontologischem ,gebiet hervorgebracht hat oder nicht1 das hngt wieder von der eben aufgeworfenen wichtigsten von allen ,fragen ab4 ,das ,vernunftgeme in den ,lehren von der ,menschwerdung und der ,dreieinigkeit4 ,reine ,agnostiker und solche1 die in dem ,christentum nach ,gott suchen1 sollten sich mit der metaphysischen ,theologie nicht befassen4 ,sie ist ein ,gebiet der ,forschung1 welches ex hypothesi transcendental ist1 und das erst von solchen getrieben werden sollte1 die das ,christentum bereits angenommen haben4 ,die ,lehren von der ,menschwerdung und von der ,dreieinigkeit schienen mir in den ,tagen meines ,agnostizismus die absurdesten von allen zu sein4 ,aber als reiner ,agnostiker sehe ich jetzt in ihnen durchaus keine vernunftwidrige ,schwierigkeit4 ,was die ,dreieinigkeit betrifft1 so hngt die ,mehrzahl der ,personen notwendig mit der nahe verwandten ,lehre von der ,menschwerdung zusammen4 ,es liegt daher in beiden ,lehren nur eine ,schwierigkeit2 denn da bei der ,lehre von der ,menschwerdung eine ,zweizahl von ,personen vorausgesetzt wird1 so liegt fr den reinen ,agnostiker in der ,lehre von der ,mehrzahl der ,personen keine neue ,schwierigkeit4 ,zu einer gewissen ,zeit erschien es mir unmglich1 da irgend eine ,behauptung1 wenn man sie wrtlich so verstnde1 absurder sein knnte als die ,lehre von der ,menschwerdung4 ,nun erkenne ich1 da mein damaliger ,standpunkt durchaus unverstndig war und da er allein aus der ,blindheit der ,vernunft selbst hervorgegangen war1 die ihrerseits wieder aus der ,gewohnheit rein naturwissenschaftlichen ,denkens entsprang4 ,aber sie widerspricht doch dem gesunden ,menschenverstand6 ,ganz gewi1 ohne ,zweifel2 aber das mu sie auch1 wenn sie wahr sein soll4 ,gesunder ,menschenverstand ist nichts anderes als ein grobes ,verzeichnis alltglicher ,erfahrung2 aber die ,menschwerdung kann doch auf alle ,flle1 wenn sie stattfand1 was fr ein ,bewandtnis es mit ihr auch gehabt haben mag1 kein gewhnliches ,ereignis gewesen sein4 ,aber es thut ,gott ,abbruch1 ,mensch zu werden6 ,woher weit ,du das8 berdies war ,christus kein gewhnlicher ,mensch2 dies beweist sowohl die negative ,kritik als auch der historische ,erfolg seines ,lebens1 und wenn wir zur ,beweisfhrung den christlichen ,standpunkt anerkennen1 so ist das ganze ,wesen der ,menschheit in ihm zusammengefat4 ,endlich giebt es noch ,erwgungen indirekter ,art1 welche eine ,menschwerdung a priori wahrscheinlich machen4#ic ,aus aprioristischen ,grnden mu es ,mysterien geben1 welche fr die ,vernunft unfabar sind1 wie z4 ,b4 das ,wesen ,gottes u4 s4 w41 vorausgesetzt1 da berhaupt eine ,offenbarung stattfand4 ,daher ist der ,umstand1 da man im ,christentum an solche ,mysterien glaubt1 kein stichhaltiger ,einwand gegen das ,christentum4 ,warum soll man aber andererseits a priori ber die ,lehre von der ,dreieinigkeit stolpern1 zumal der ,mensch ja selbst ein dreieiniges ,wesen ist1 mit ,krper1 ,geist 7d4 h4 ,vernunft7 und ,seele 7d4 h4 moralischen1 sthetischen und religisen ,fhigkeiten74 ,die zweifellose ,vereinigung dieser nicht weniger zweifellos verschiedenen ,seiten im ,wesen des ,menschen wird uns unmittelbar als eine ,thatsache der ,erfahrung bekannt1 aber sie ist fr irgend einen logischen ,proze oder fr irgend einen ,vernunftschlu ebenso unverstndlich wie das ,dogma von der ,dreieinigkeit ,gottes4 ,adam1 der ,sndenfall und der ,ursprung der ,snde4 ,diese christlichen ,dogmen werden ohne ,zweifel durch den naturwissenschaftlichen ,nachweis einer ,entwicklung hart getroffen1 7aber es sind auch die einzigen ,dogmen1 von denen man das sagen kann7 und da sie die logische ,grundlage des ganzen ,systems bilden1 so scheint auf den ersten ,blick der ,nachweis ihrer ,nichtigkeit notwendigerweise den ,untergang des ganzen auf ihnen errichteten ,baues nach sich zu ziehen4 ,aber es ist doch die ,frage1 ob sie fr einen reinen ,agnostiker berhaupt als nichtig erwiesen sind1 mit anderen ,worten1 ob meine ,grundstze hier nicht ebenso wie anderwrts den ,unglauben in die ,flucht schlagen knnen4 ,was zuerst ,adam und ,eva betrifft1 so ist schon lange vor ,darwin die ,geschichte von den ,menschen im ,paradiese von einsichtsvollen ,theologen als allegorisch erkannt worden4 ,und sicherlich1 wenn man sie vorurteilsfrei liest1 werden die ersten ,kapitel der ,genesis immer als eine von einer ,geschichte wohlunterschiedenen ,dichtung angesehen werden mssen4 ,man wrde sie nie irrtmlicher ,weise fr ,geschichte gehalten haben1 wenn man an sie nicht mit vorgefater ,meinung im ,interesse der ,inspiration herangetreten wre4 ,doch fr den reinen ,agnostiker darf es solche vorgefaten ,meinungen nicht geben1 so da man heute eine ,vermutung gegen ihre ,inspiration nicht deshalb allein aufstellen darf1 weil sie nicht als ,geschichte bewiesen worden ist -- und dies bleibt selbst dann bestehen1 wenn wir nicht erkennen knnen1 wovon sie eine ,allegorie sein soll4 ,denn wenn sie inspiriert ist1 so hat sie sicherlich in der ,vergangenheit gute ,dienste geleistet1 und kann dies auch noch heutzutage thun1 indem sie einen allegorischen1 wenn auch nicht wrtlich zu nehmenden ,ausgangspunkt fr den gttlichen ,erlsungsplan bildet4 ,vergleich der ,beweisgrnde fr die natrliche und fr die geoffenbarte ,religion4 ,man hat oft gesagt1 da die ,entwicklung der organischen ,lebensformen einen ebenso guten ,beweis fr eine ,zwecksetzung liefert wie eine ,schpfung im einzelnen1 weil ja alle ,thatsachen der ,anpassung1 in denen der ,beweis besteht1 fr beide ,flle dieselben sind4 ,man bersieht aber dabei1 da auf diese ,weise gerade das1 was in ,frage steht1 fr das ,ergebnis vorausgesetzt wird4 ,die ,frage ist3 ,sind diese ,thatsachen der ,anpassung an sich ein ausreichender ,beweis dafr1 da ihre ,ursache eine ,zwecksetzung war8 ,aber wenn mit ,recht zugegeben werden mu1 da bei der ,annahme einer ,entwicklung aus natrlichen ,ursachen die ,thatsachen der ,anpassung von derselben ,art sind wie alle anderen ,naturthatsachen1 so kann auf sie nicht mit mehr ,berechtigung als auf irgend welchen anderen ,naturthatsachen ein ,beweis fr eine ,zwecksetzung aufgebaut werden4 ,so sind also die ,thatsachen der ,anpassung gleich allen anderen nur dann als ,argument fr eine ,zwecksetzung zulssig1 wenn man annimmt1 da alle natrliche ,kausalitt geistigen ,charakter hat und diese ,annahme setzt einfach die ,bejahung der ,frage nach der ,zwecksetzung voraus4 ,unter der ,voraussetzung1 da sie aus natrlichen ,ursachen stammen1 sind also die ,thatsachen der ,anpassung nur dann als ein an sich guter ,beweis fr eine ,zwecksetzung zu gebrauchen1 wenn bereits angenommen worden ist1 da sie1 weil aus natrlichen ,ursachen entspringend1 eine ,zwecksetzung fordern4 ,die natrliche ,religion gleicht der geoffenbarten ,religion im ,folgenden3 ,nehmen wir beide als gttlich an1 so knnen beide1 soweit die ,vernunft uns fhren kann1 den ,nachweis eines ,zweckes nur soweit fhren1 da sie fr die ,frage nach demselben ernstlich ,aufmerksamkeit erregen4 ,mit anderen ,worten3 in ,bezug auf beide mu der ,standpunkt der reinen ,vernunft der reine ,agnostizismus sein1 7man beachte1 da die ,unzulnglichkeit der ,teleologie oder der ,zwecksetzung in der ,natur als ,beweis fr den ,theismus von allen intelligenteren ,christen aller ,zeiten anerkannt worden ist1 doch ist diese ,anerkennung seit ,darwin allgemeiner geworden4 ,in dieser ,hinsicht mchte ich besonders auf ,pascal#id und viele andere ,schriftsteller hinweisen47 ,hierin liegt eine zweite auffallende ,analogie zwischen ,natur und ,offenbarung1 angenommen1 da beide denselben ,urheber haben -- d4 h4 gerade so wie die entwicklungsgeschichtliche ,methode bei beiden dieselbe ist4 ,wenn die ,annahme einer ,zwecksetzung bei beiden d4 h4 ,natur und ,offenbarung4 -- ,der bersetzer berechtigt ist1 so geht daraus hervor1 da jene ,annahme bei beiden in gleicher ,weise nur durch das ,organ unmittelbarer ,anschauung erwiesen werden kann1 -- d4 h4 durch jene andere ,seite des menschlichen ,fassungsvermgens1 durch welche die ,vernunft ergnzt wird4 ,hier stellen wir wieder die ,analogie fest4 ,und wenn jemand auf diese seinen ,verstand ergnzende ,weise die hchste ,wahrheit erfassen kann 7nehmen wir dies einmal an7 so ist es seine ,pflicht1 sein geistliches ,augenlicht zu ben1 indem er nach ,gott in der ,natur wie in der ,offenbarung sucht4 ,und dann wird er 7immer vorausgesetzt1 da es einen ,gott giebt und da er sich von denen1 die mit ,flei nach ihm suchen1 finden lt7 erkennen1 da sich seine subjektiven ,zeugnisse fr ,gott in der ,natur und in der ,offenbarung gegenseitig strken -- und so gewinnt er fr seine ,vernunft ein weiteres ,zeugnis4 ,die ,teleologie der ,offenbarung ergnzt die ,teleologie der ,natur und so gewinnen sie fr den geistlich gerichteten ,menschen logisch und gegenseitig immer mehr ,gewiheit4 ,paley's ,schriften bilden eine ausgezeichnete ,erluterung fr die bereinstimmung des teleologischen ,arguments aus ,natur und ,offenbarung1 obgleich sie eine sehr unvollkommene ,erluterung des letzteren fr sich allein genommen sind2 denn da ,paley allein das ,neue ,testament und auch dieses nur sehr teilweise behandelt -- so ignoriert er alles1 was ,christo vorherging1 und vieles von dem1 was nach den ,aposteln geschah4 brigens scheint ,paley selbst die hnlichkeit des ,arguments1 wie es in seiner ,natrlichen ,theologie bezw4 in seinen ,beweisen fr das ,christentum entwickelt ist1 nicht bemerkt zu haben4 ,aber niemand hat im brigen fr beide ,flle den ,beweis besser gefhrt als er4 ,sein grter ,fehler lag darin1 da er nicht bemerkte1 da dieses teleologische ,argument an sich in beiden ,fllen nicht ausreicht1 um zu berzeugen1 sondern nur um ernstlich ,aufmerksamkeit zu erregen4 ,paley stellt es berall so dar1 als ob solch ein ,appell an die ,vernunft allein schon gengte4 ,er sieht nicht1 da in diesem ,fall kein ,raum fr den ,glauben brig bliebe4 ,mit anderen ,worten1 er erkennt nicht das geistliche ,organ des ,menschen und das ,objekt1 durch welches es ergnzt wird3 die ,gnade in ,gott4 ,insofern ist er kein ,christ4 ,und mag nun ,theismus und ,christentum wahr oder falsch sein1 sicher ist1 da das teleologische ,argument allein nicht zur berzeugung sondern zum ,agnostizismus fhren mu4 ,wenn es aprioristisch unwahrscheinlich ist1 da ein ,mensch ein ,wunder ohne ein sittliches ,objekt vollbracht haben sollte1 so kann dies leicht mit der ,unwahrscheinlichkeit verwechselt werden1 da ,gott es mit einem entsprechenden sittlichen ,objekt vollbracht hat4 ,die erstere ,unwahrscheinlichkeit ist unermelich gro1 die letztere ist wie die ,unwahrscheinlichkeit der ,theorie des ,theismus gleich null4 ,christliche ,dmonologie4#ie ,man wird sagen -- wenn ,du auch die aprioristischen ,einwendungen gegen die ,wunder aus aprioristischen ,grnden hinwegzuschaffen suchst1 so bleibt doch die ,thatsache bestehen1 da ,christus den landlufigen ,aberglauben in ,bezug auf die ,besessenheit vom ,teufel annahm4 ,dadurch1 da dabei von ,teufeln gesprochen wird1 verliert die ganze betreffende ,erzhlung ihren ,wert4 ,du mut also eins von beiden whlen3 entweder war die landlufige ,theorie richtig oder nicht4 ,wenn ,du sagst1 da sie richtig war1 so mut ,du zugeben1 da dieselbe ,theorie fr alle hnlichen ,stufen der ,kultur gilt aber nicht fr die spteren ,stufen und da daher die ,naturwissenschaft der erfolgreichste ,teufelaustreiber ist1 obgleich sie nicht durch den ,glauben an die ,theorie1 sondern durch die ,verwerfung derselben wirkt4 ,beachte1 da die betreffenden ,krankheiten durch die berlieferung so klar beschrieben sind1 da sie unmglich miverstanden werden knnen4 ,dann mut ,du annehmen1 da sie anno domini #cj von ,teufeln und a4 d4 #ahid von ,nervenstrungen herrhrten4 ,sagst ,du aber1 die ,theorie sei falsch1 dann mut ,du entweder annehmen1 da ,christus es nicht besser wute oder da er die ,unwahrheit sagte4 ,die ,antwort lautet1 da beide ,annahmen vom ,christentum acceptiert werden knnen4 ,des ,beweises wegen knnen wir einmal die ,frage bei ,seite lassen1 ob ,christus die ,teufelslehre selbst wirklich annahm1 oder ob ihm dieselbe durch seine ,biographen nach seinem ,tode zugeschrieben wurde4 ,wenn ,christus wute1 da die ,thatsachen nicht ,teufeln zuzuschreiben waren1 so mu er auch gewut haben1 da es das beste war1 die landlufige ,ansicht anzunehmen anstatt das ,volk durch einen pathologischen ,vortrag zu verwirren4 ,wenn er es nicht wute1 -- ja warum sollte er es denn wissen1 hatte er sich doch vorher seiner ,allwissenheit entuert8 ,freilich1 wenn er die landlufige ,ansicht geleugnet htte1 so wrde er einen ,beweis naturwissenschaftlicher ,erkenntnis oder naturwissenschaftlicher ,anschauung gegeben haben1 die weit ber die ,kultur seiner ,zeit ging1 aber dies wrde nicht mit seiner in zahllosen anderen ,fllen bewiesenen ,methode bereinstimmen1 und diese bestand darin1 da sie seine gttliche ,sendung niemals durch ,vorwegnahme naturwissenschaftlicher ,kenntnisse kundgab4 ,die besondere ,frage nach ,christus und der ,dmonologie ist also nur eine ,teilfrage einer viel greren ,hauptfrage4 ,darwins ,bedenken#if ,auf ,darwins ,einwand1 da nur ein so kleiner ,teil der ,menschheit von ,christus je gehrt hat1 giebt es mehrere ,antworten3 #a7 ,nehmen wir an1 da das ,christentum wahr ist1 so ist es die hchste und letzte ,offenbarung1 d4 h4 der ,plan der ,offenbarung folgt der ,entwicklungslehre4 ,gerade daraus ergiebt sich1 da der grte ,teil der ,menschheit nie etwas von ,christus hren konnte1 nmlich alle1 welche vor seiner ,ankunft lebten4 #b7 ,aber diese waren nicht ohne ,bezeugung geblieben4 ,sie hatten alle ihre ,religion und ihr sittliches ,bewutsein1 jeder nach seiner eigenen ,entwicklungsstufe4 ,daher hat ,gott die ,zeiten der ,unwissenheit bersehen1 ,apostelgeschichte #ag1 #cj4 #c7 ,zudem waren diese ,menschen nicht von ,christi ,wohlthaten ausgeschlossen2 denn es wird gesagt1 da er fr alle ,menschen starb -- d4 h4 wenn er nicht gewesen wre1 wrde ,gott nicht die ,zeiten der ,unwissenheit bersehen haben4 ,die ,wirkung der ,erlsung wird als transcendental dargestellt und als nicht davon abhngend1 da jemand von dem ,erlser gehrt hat4 #d7 ,es ist wunderbar1 da gerade ,darwin diesem trgerischen ,argument unterlegen ist2 denn es hat ja gerade durch die ,entwicklungslehre seinen ,todessto erhalten1 d4 h4 wenn es wahr ist1 da die ,entwicklung die ,methode natrlicher ,kausalitt gewesen ist1 und wenn es wahr ist1 da die ,methode der natrlichen ,kausalitt von einer ,gottheit abhngt1 dann folgt daraus1 da dies spte ,erscheinen ,christi auf der ,erde absichtlich gewesen sein mu4 ,denn es ist sicher1 da er nicht frher erscheinen konnte1 ohne da dadurch die ,entwicklung verletzt worden wre4 ,daher mute er nach der ,theorie des ,theismus dann erscheinen1 als es geschah1 d4 h4 in dem ,augenblick der ,geschichte1 in dem es zuerst mglich war4 ,auch aus anderen ,gesichtspunkten ergiebt sich1 da die ,zeit1 in der ,christus erschien1 die geeignetste war4 ,selbst weltliche ,geschichtsschreiber stimmen darin berein1 da die ,zeitumstnde zusammen paten und fhren den ,erfolg seines sittlichen und religisen ,systems auf diese ,thatsache zurck4 ,so auch die1 welche sich mit vergleichender ,religionswissenschaft beschftigen4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 ,schlubemerkung des ,herausgebers4 ,der intellektuelle ,standpunkt dem ,christentum gegenber1 welcher in diesen ,notizen ausgesprochen ist1 kann man bezeichnen als -- #a7 reinen ,agnostizismus1 auf dem ,gebiet der sich in dem ,naturwissenschaftlichen bethtigenden ,vernunft1 verbunden mit #b7 einer klaren ,erkenntnis der geistlichen ,notwendigkeit des ,glaubens und der ,berechtigung und des ,wertes seiner ,anschauungen1 #c7 als eine ,empfindung der positiven ,kraft der historischen und geistlichen ,zeugnisse fr das ,christentum4 ,george ,romanes kam in diesen ,notizen1 wie auch in der mndlichen ,unterhaltung zu der ,erkenntnis1 da es vernnftig sei1 an das ,christentum zu glauben1 bevor er die ,kraft oder die ,gewohnheit des ,glaubens wieder erlangt hatte4 ,sein ,leben ging bald1 nachdem er diesen ,standpunkt erreicht hatte1 zu ,ende2 aber es wird niemanden berraschen zu hren1 da der ,verfasser dieser ,gedanken noch vor seinem ,tode zu jener vollbewuten ,gemeinschaft mit der ,kirche ,jesu ,christi zurckgekehrt ist1 auf die zu verzichten er sich so viele ,jahre hindurch aus ,gewissens-,bedenken gezwungen sah4 ,so wurde es in diesem ,falle dem ,manne reines ,herzens nach langer ,zeit der ,finsternis noch vor seinem ,tode vergnnt1 ,gott zu schauen4 ,fecisti nos ad te ,domine1 et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te4 ,c4 ,g4 ,,fussnoten3 #a ,im ,folgenden gebe ich zunchst eine kurze ,inhaltsbersicht des ,i4 ,teils1 durch welche die ,einfhrung in das ,buch wesentlich erleichtert werden soll2 jedenfalls macht sie denjenigen1 welchen er zu schwer ist1 die ,lektre von ,abschnitt ,i leichter oder berflssig4 #b ,siehe aber eine interessante ,notiz in ,romanes ,mind and ,motion and ,monism p4 #aaa4 #c ,verffentlicht in ,trbners ,english and ,foreign ,philosophical ,library #ahgh2 es ist aber einige ,jahre vorher 7,vorwort7 geschrieben4 ,ich habe mit der ,verffentlichung zurckgehalten1 erklrt der ,verfasser1 damit ich nicht hinterher entdecken mchte1 da reiferes ,nachdenken die ,schlsse1 welche der ,autor verkndigt1 modifiziert4 #d ,zuweilen habe ich die ,beweisfhrung in dem ,kapitel verstndlicher zu machen versucht1 indem ich ,aussprche aus frheren ,teilen des ,buches oder ,erklrungen in meinen eignen ,worten einschaltete4 ,diese letzteren habe ich in eckige ,klammern gesetzt4 -- ,der ,herausgeber4 #e d4 h4 in ,bezug auf den ,glauben an ,gott -- ,der bersetzer4 #f d4 h4 in dem hchst kompliziert gebauten ,gehirn des ,menschen4 -- ,der bersetzer4 #g ,nach ,kompliziertheit und ,gre des ,gehirns4 -- ,der bersetzer4 #h p4 #bd4 #i p4 #bh4 #aj p4 #bh4 #aa p4 #de4 #ab nmlich der ,zwecksetzung4 -- ,der bersetzer4 #ac p4 #dg4 #ad p4 #ej4 #ae p4 #fc4 #af p4 #eh ff4 #ag ,nmlich der ,theorie des ,atheismus gegenber4 -- ,der bersetzer4 #ah ,in ,bezug auf die ,gesichtspunkte und ,argumente der ,unbefangenen ,prfung mag es interessant sein1 hier ,folgendes zu bemerken3 #a7 ,romanes kam zuletzt dahin1 den subjektiven religisen ,bedrfnissen und ,anschauungen des menschlichen ,geistes eine viel grere ,bedeutung beizulegen4 #b7 ,er erkannte1 da das subjektive religise ,bewutsein objektiv als ein groes ,phnomen der menschlichen ,natur betrachtet werden mu4 #c7 ,er verurteilte spter seine frhere ,kausalitts-,theorie und kehrte zu der ,anschauung zurck1 da alle ,kausalitt der ,ausflu eines ,willens ist4 #d7 ,er wies spter die materialistische ,ansicht von der ,entstehung des ,geistes entschieden zurck4 #e7 ,er kehrte zu dem ,gebrauch des ,ausdrucks ,das ,argument vom ,zweck zurck und gab also auch seine heftige ,abneigung gegen dasselbe auf4 #f7 ,er durchschaute ,herbert ,spencers ,widerlegung der im weiteren ,sinn gefaten ,teleologie von ,baden ,powell und fhlte die ,kraft des teleologischen ,beweises von neuem4 #g7 ,er erkannte1 da die wissenschaftlichen ,bedenken gegen die ,lehre vom freien ,willen schlielich doch nicht stichhaltig sind4 -- ,der ,herausgeber4 #ai ,siehe ,mind and motion and ,monism pp4 #cf ff4 #bj ,in einigen ,notizen des ,sommers #ahic finde ich ,folgendes3 ,das ,ergebnis 7der philosophischen ,untersuchung7 ist gewesen1 da der ,mensch in seinen tausendjhrigen ,beobachtungen und ,erfahrungen in ,bezug auf gewisse ,seiten des ,weltrtsels ,gewiheit erlangt hat1 die nicht weniger sicher ist1 als die1 welche er im ,gebiet der ,naturwissenschaft besitzt1 z4 ,b4 ,logischer ,vorrang des ,geistes vor der ,materie -- daraus folgend ,unhaltbarkeit des ,materialismus1 -- ,relativitt der ,erkenntnis1 -- ,naturordnung1 -- die ,erhaltung der ,energie1 ,unzerstrbarkeit der ,materie1 soweit die menschliche ,erfahrung reicht1 das ,entwicklungsprinzip1 das berleben des ,passendsten4 -- ,der ,herausgeber4 #ba ber die ,bedeutung des reinen ,agnostizismus siehe unten4 #bb ,hiermit ist offenbar das materialistische ,dogma gemeint4 -- ,der bersetzer4 #bc ,vergleiche hiermit folgende ,aussprche1 die sich hundertfach vermehren lassen3 ,baco von ,verulam3 ,nur eine oberflchliche ,kenntnis der ,natur vermag uns von ,gott abzufhren1 eine tiefere und grndlichere dagegen fhrt zu ihm zurck4 ,oswald ,heer3 ,wer oberflchlich die ,natur betrachtet1 ,im grenzenlosen ,all sich leicht verliert2 ,doch wer auf ihre ,wunder tiefer achtet1 ,wird stets zu ,gott1 dem ,herrn der ,welt1 gefhrt4 -- ,der bersetzer4 #bd ,die dritte ,abhandlung wird hier nicht verffentlicht1 weil ,romanes ,ansichten ber die ,beziehung zwischen der ,naturwissenschaft und dem ,glauben an die geoffenbarte ,religion in den ,notizen besser und reifer zum ,ausdruck kommen4 -- ,der ,herausgeber4 #be ,um ,miverstndnisse zu vermeiden1 will ich bemerken1 da ich bei den obigen ,definitionen von ,religion und ,naturwissenschaft diese in den ,verhltnissen nehme1 in welchen sie wirklich existieren4 ,mglich1 da beide ,denksphren unter anderen ,umstnden nicht so scharf geschieden sind4 ,so z4 ,b43 ,wenn eine ,religion erschiene1 welche der ,wissenschaft eine ,offenbarung ber ,sachen der natrlichen ,kausalitt brchte1 solch' eine ,religion 7vorausgesetzt1 da eine derartige ,offenbarung durch ,versuche als wahr befunden wre7 -- wrde vermutlich auf die ,wissenschaft einen ganz berechtigten ,einflu ausben4 #bf ,siehe ,mental evolution in animals p4 #aee-aeh4 #bg ,das ,beispiel1 um welches es sich handelt1 hat wohl ,fenelon zuerst benutzt1 ,paley beginnt mit ihm seine ,theologie der ,natur4 ,da es nun aber den deutschen ,lesern sehr viel weniger gelufig sein mchte als den englischen1 andererseits aber in diesen beiden ,abhandlungen von ,romanes eine groe ,rolle spielt1 so mchte es wohl angebracht sein1 es in der ,paley'schen ,fassung hier wiederzugeben4 ,es heit bei ihm folgendermaen3 ,wenn ich1 eine ,wste durchirrend1 ber einen ,stein stolperte und mich fragte3 wie mag dieser ,stein hierhin gekommen sein8 -- dann gengte es wohl zu antworten1 da er zu allen ,zeiten dort gelegen haben mag4 ,es mchte schwer zu beweisen sein1 da eine solche ,antwort etwas ,widersinniges enthielte4 ,setzen wir nun aber den ,fall1 ich htte statt des ,steines eine ,uhr gefunden1 dann wrde die ,antwort1 da sie zu allen ,zeiten dort gelegen habe1 sicherlich nicht so zulssig sein4 ,woher dieser ,unterschied8 ,weil ich bei der ,untersuchung der ,uhr vieles entdecke1 was ich in dem ,stein nicht finden konnte1 nmlich3 da an der ,uhr verschiedene ,teile ersichtlich werden1 die alle fr einander gemacht erscheinen1 und zwar zu einem gewissen ,zwecke1 da dieser ,zweck die ,bewegung ist1 und endlich1 da diese ,bewegung die ,angabe der ,stunden1 also des ,zeitlaufes bezweckt4 4444444444444 ,habe ich den ,mechanismus der ,uhr richtig erfat1 dann erscheint mir auch die ,folge ihrer ,wirkungen ganz klar4 ,nmlich ich gewahre1 da ein derartiges ,werk von einem klugen ,bearbeiter und nicht von ungefhr hervorgebracht sein msse und da vorher schon ein ,werkmeister vorhanden gewesen sein mu1 der das ,ergebnis beabsichtigte1 als er die ,uhr anfertigte4 ,eine derartige ,folgerung wrde auch nicht weniger unvermeidlich sein1 wenn wir niemals eine ,uhr htten verfertigen sehen oder nie einen ,uhrmacher gekannt htten 444444 ,der bersetzer4 #bh ,ich habe um des ,arguments willen verlangen mag statt verlangt gesetzt4 -- ,der ,herausgeber4 #bi ,eine ,note 7von #ahic7 enthlt folgendes3 ,das ,sein ist abstrakt genommen logisch dem ,nichtsein oder dem ,nichts gleichwertig4 ,denn wenn wir durch immer weiter gehende ,abstraktion den ,begriff des ,seins seiner ,attribute und ,beziehungen entkleiden1 so kommen wir auf den ,begriff dessen1 was nicht sein kann1 d4 h4 auf einen logischen ,widerspruch oder auf das logische ,korrelativ des ,seins1 nmlich das ,nichts 7alles dies ist in ,caird's ,evolution of ,religion gut ausgefhrt74 ,da ich diese ,thatsache nicht erkannte -- ist ein ,hauptfehler in meiner ,unbefangenen ,prfung des ,theismus1 wo ich das ,sein als eine hinreichende ,erklrung der ,naturordnung oder des ,kausalittsgesetzes darstellte4 #cj ,dieses ,versprechen ist in dem vorletzten ,absatz der ,abhandlung nur teilweise erfllt4 -- ,der ,herausgeber #ca ,essays vol4 ,,iii p4 #bdf u4 ff4 ,die ganze ,stelle sollte nachgelesen werden1 da sie zu lang ist1 um sie hier zu zitieren4 #cb ,in einem ,aufsatz ber ,professor ,flint's ,theismus1 ,anhang zur unbefangenen ,prfung4 #cc ,a candid examination of ,theism4 p4 #aga-agb4 #cd ,ich habe als ,herausgeber der ,versuchung widerstanden in das obige ,argument einzugreifen4 ,aber ich mchte dies doch auf eine ,thatsache hin thun und darauf hinweisen1 da ,gottes ,wesen gem der theologischen ,theorie der ,dinge1 d4 h4 gem der ,dreieinigkeitslehre1 in dem besteht1 was ganz genau den sozialen ,verhltnissen entspricht1 und da ,er in ,seiner ,schpfung die ,liebe nicht nur offenbart1 sondern da er selbst die ,liebe ist4 ,siehe ber diesen ,gegenstand besonders ,r4 ,h4 ,huttons ,abhandlung ber die ,menschwerdung in seinen ,theological ,essays 7,macmillan74 -- ,der ,herausgeber4 #ce ,scientific ,evidences of ,organic ,evolution1 p4 #gf4 ,dieser ganze ,passus ist vllig unhaltbar1 und es ist nicht verstndlich1 da ,romanes auch hier noch an ihm festhlt3 im ,gegenteil1 die ,natur ist ein groartiges ,netzwerk von unter einander durch ihre ,lebensweise verbundenen ,individualitten1 es giebt nicht nur eine ,korrelation der ,organe sondern auch der ,spezies4 ,es gengt auf die groartigen ,lebensgemeinschaften der ,natur und auf die zahlreichen ,flle von ,symbiose hinzuweisen1 die ja z4 ,b4 bei den ,flechten soweit geht1 da ,alge und ,pilz ihre eigne ,individualitt vllig zu ,gunsten des ,ganzen verlieren4 -- ,allerdings1 dies ist eines der wichtigsten ,argumente gegen die ,darwinsche ,theorie4 -- ,der bersetzer4 #cf ,nature1 ,april #e1 #ahhc4 #cg ,s4 unten p4 #abd und ,funote4 ,ich finde auch folgende ,notiz aus der ,zeit nach dem ,jahr #ahhi4 ,es ist ,thatsache1 da der ,pessimismus unlogisch ist1 einfach deshalb1 weil wir unzulngliche ,beurteiler der ,welt sind1 und der ,pessimismus wrde daher dem ,agnostizismus gerade entgegengesetzt sein4 ,wir wissen wohl1 da in der ,beziehung zwischen uns und der ,welt etwas nicht ganz in ,ordnung ist1 aber wir knnen nicht wissen1 ob der ,fehler bei der ,welt oder bei uns liegt4 #ch ,proceedings of the ,aristotelian ,society1 ,williams and ,norgate ,i4 #ci ,ich darf auch erwhnen1 da ,romanes mir am ,sonntag vor seinem ,tode mndlich seine vllige bereinstimmung mit dem ,argument von ,professor ,knight in seinen ,aspects of ,theism 7,macmillan #ahic7 aussprach2 in ,bezug auf diesen ,gegenstand siehe ,,ss4 #ahd-ahf3 ein hheres ,ziel wird durch den ,sichtungsproze erreicht1 durch den die physische ,natur ihre schwcheren ,erzeugnisse bei der ,seite wirft u4 s4 w4 #dj ,die erste ,auflage1 die im ,jahre #ahgh verffentlicht wurde1 war rasch vergriffen2 aber da der ,zweck der ,verffentlichung nur der war1 die ,kritik um meinerselbst willen herauszufordern1 kam ich mit dem ,verleger berein1 keine weitere ,auflage herauszugeben4 ,das ,werk ist deshalb seit vielen ,jahren vergriffen4 ,diese ,abmachung wurde inde nicht ganz eingehalten1 oder war wenigstens dem gegenwrtigen ,inhaber der ,firma ,kegan ,paul1 ,trench1 ,trbner u4 ,comp4 nicht bekannt2 so kam es1 da zu des ,verfassers groem ,erstaunen #ahib eine neue ,auflage erschien4 -- ,der ,herausgeber4 #da ,oder vielmehr ,r4 beabsichtigte sie unter dem ,pseudonym ,metaphysicus erscheinen zu lassen4 -- ,der ,herausgeber4 #db ,bemerkungen in eckigen ,klammern sind von mir hinzugefgt4 ,aber ich habe dieselben nicht angewandt1 wenn ich einzelne unbedeutende oder fr den ,sinn offenbar notwendige ,worte eingefgt habe4 ,der ,herausgeber4 #dc ,s4 das ,zitat aus dem ,vorworte von ,physikus ,s4 #bd4 ,der ,geisteszustand in dieser ,notiz ist eine ,rckkehr zu dem frheren in der ,burney-,abhandlung 7p4 #ag74 ,der ,verfasser war ganz erfllt von dem ,gedanken1 da die ,beweise fr das ,christentum sehr mannigfaltig seien und auerhalb des ,gebietes der ,wissenschaft liegen4 -- ,der ,herausgeber4 #dd ,nach welchem man mglichst viele ,erscheinungen auf eine ,ursache zurckfhren1 mit neuen ,ursachen also sparsam sein mu4 -- ,der bersetzer4 #de d4 h4 eine bernatrliche1 aber nicht streng genommen gttliche ,person4 ,sicherlich jedoch ist diese ,annahme nicht aufrecht zu erhalten4 -- ,der ,herausgeber4 #df ,dies ist wieder ein ,beispiel1 wie der ,verfasser auf frhere ,gedanken zurckgreift2 s4 ,burney ,essay p4 #be und ,geist und ,monismus4 -- ,der ,herausgeber4 #dg ,life and ,letters of ,charles ,darwin1 p4 #cjh4 #dh ,faraday war jedoch ein strengglubiger ,christ4 -- ,der bersetzer4 #di ,ich hielt es doch fr besser1 die ,namen fort zu lassen4 -- ,der ,herausgeber4 #ej d4 h4 das1 was dem ersten ,eindruck1 dem ersten ,blick1 dem ,augenschein entspricht4 -- ,der bersetzer4 #ea ,im ,manuskript fhrt er fort3 ,hier ist vor allem einzuschalten1 was ich ber diesen ,punkt in meiner ,burney-,preisschrift gesagt habe4 ,ich habe indessen keine dieser ,stellen in dieser ,schrift aufgenommen1 einmal1 weil ich denke1 da ,romanes ,meinung auch hier klar genug ausgesprochen ist1 sodann kann ich auch in der in ,frage stehenden ,abhandlung keinen passenden ,satz in angemessener ,krze finden1 um ihn hier einzuschalten4 ,der grere ,teil der ,abhandlung soll dem wissenschaftlichem ,einwand dagegen1 das das ,gebet auf dem ,naturgebiet erhrt wird1 begegnen1 indem gezeigt wird1 da dieser ,einwand hauptschlich auf dem ,schlu von dem ,bekannten auf das ,unbekannte beruht1 d4 h4 von dem bekannten ,gebiet der unvernderlichen ,naturgesetze auf das unbekannte ,gebiet der ,beziehungen ,gottes zu diesen ,gesetzen4 ,und dieser ,einwand ist um so hinflliger1 je weiter dieses unbekannte ,gebiet von der mglichen ,erfahrung wissenschaftlicher ,art entfernt ist und eine unendliche ,zahl von ,mglichkeiten zult1 die fr unsere ,einbildung mehr oder weniger begreiflich sind2 und dies wrde oder knnte verhindern1 da das wissenschaftliche ,argument auf die in ,rede stehende ,frage berechtigter ,weise angewendet werden kann4 -- ,der ,herausgeber4 #eb ,wenn ich im ,folgenden das ,wort geistlich gebrauche1 so ist es die bersetzung des englischen spiritual2 ich bin mir bewut1 da es die ,sache nicht ganz genau trifft1 allein ein wirklich genau passendes ,wort wird im ,deutschen schwer zu finden sein1 es soll darin ein gewisser ,gegensatz zu dem ,begriff verstandesgem 7d4 i4 kausaliter1 nach den ,formen von ,ursache und ,wirkung durch ,erfahrung etwas feststellend7 liegen1 das ist aber nicht der ,fall bei dem ,wort geistig1 der gewhnlichen bersetzung von spiritual1 denn dies wird oft gerade als verstandesgem aufgefat4 ,ich gebrauche hier das ,wort geistlich also in demselben ,sinn wie ,paulus #a4 ,cor4 #d1 #ad3 ,der natrliche 7oder seelische1 also auch den ,intellekt benutzende7 ,mensch aber vernimmt nichts vom ,geiste ,gottes2 es ist ihm eine ,thorheit und kann es nicht erkennen1 denn er mu geistlich gerichtet sein -- ,der bersetzer4 #ec ,in ,deutschland wrde man wohl als ,vertreter dieser ,klasse von ,forschern ,r4 ,wagner1 den berhmten ,physiologen1 anfhren1 von dem bekanntermaen das so oft miverstandene und doch in gewisser ,hinsicht so richtige ,wort von der doppelten ,buchfhrung auf dem ,gebiet der ,wissenschaft und des religisen ,glaubens herrhrt4 -- ,der bersetzer4 #ed ,fortnightly ,review ,febr4 #ahid4 ,die letzte ,zeile enthlt eine ,andeutung an ein ,gedicht von ,wordsworth1 dieselbe bedeutet3 ,peter ,bell war kein ,philosoph3 ,a primrose by the river brim ,a yellow primrose was to him ,and it was nothing more4 -- ,der bersetzer4 #ee ,first principles p4 ,i4 ch4 ,i4 #ef ,hier beabsichtigte ,romanes eine weitere ,erklrung einzuschieben1 welche zeigen sollte1 da uns bloe ,beobachtung der ,kausalitt in der ueren ,natur nichts anderes als die ,beziehungen von ,zeit und ,raum offenbart haben wrde4 -- ,der ,herausgeber4 #eg ,diese ,theorie wurde in der ,burney-,abhandlung ,seite #acf besprochen und in der ,unbefangenen ,prfung lcherlich gemacht4 ,siehe oben ,seite #i4 ,romanes beabsichtigte an dieser ,stelle seine alten ,ansichten ber die ,kausalitt als ,folge des ,seins als ,sein ausfhrlicher zu behandeln4 -- ,der ,herausgeber #eh ,siehe indessen ,aubrey ,moore in ,lux mundi1 p4 #id-if und ,le ,conte1 ,evolution in its relation to religious thought p4 #cee ff4 #ei ,nmlich zwischen natrlich und bernatrlich4 -- ,der bersetzer4 #fj ,es wurde jedoch nichts weiter darber geschrieben1 als was jetzt folgt4 -- ,der ,herausgeber4 #fa ,der ,verfasser wollte weiterhin die ,hohlheit dieser ,theorie zeigen und nachweisen1 wie ,mill dies selbst zu erkennen scheint1 wenn er hinter den ,ausdruck unvernderlich den ,ausdruck bedingungslos einrckt2 er bezieht sich auch auf ,martineau1 ,study of ,religion p4 #aeb -- ,der ,herausgeber4 #fb ,romanes ,gedanken ber den freien ,willen sind klarer in einem ,aufsatz ausgesprochen1 der nach diesen ,notizen in ,mind and ,motion and ,monism p4 #abi ff4 verffentlicht ist4 -- ,der ,herausgeber4 #fc ,nmlich derjenigen1 die den freien ,willen besitzt4 -- ,der bersetzer4 #fd ,siehe oben ,seite #be4 -- ,der ,herausgeber4 #fe ,contemporary ,review1 ,july #ahhf4 ,aber die letzte ,schwierigkeit1 auf die ,romanes sich oben bezieht1 wrde das ,verhltnis der mannigfachen1 abhngigen ,willensuerungen1 zu dem einen letzten und allumfassenden ,willen sein4 -- ,der ,herausgeber4 #ff ,im engl4 ,original steht spiritual1 es will mir scheinen als ob die bersetzung geistlich den ,sinn am besten trifft1 s4 oben4 -- ,der bersetzer4 #fg ,dies mchte auf deutsche ,verhltnisse nicht gerade anwendbar sein4 -- ,der bersetzer4 #fh ,vergl4 ,pascal1 ,penses4 ,denn wir drfen uns nicht tuschen1 wir haben in uns ebenso so viel ,automatisches wie ,intellektuelles1 und daher kommt es1 da das ,mittel der berredung nicht ,demonstration allein ist4 ,wie wenig ,dinge werden wirklich demonstriert6 ,beweise knnen nur den ,geist berzeugen2 ,gewohnheit liefert uns unsere strksten ,beweise und die1 welche wir am festesten halten1 sie regieren den ,automaten1 der dann den unbewuten ,intellekt nach sich zieht 4444444 ,so ist es auch die ,gewohnheit1 die so viele ,menschen zu ,christen macht1 ,gewohnheit macht andere zu ,trken1 ,heiden1 ,handwerkern1 ,soldaten u4 s4 w4 ,schlielich mssen wir auch zur ,gewohnheit unsere ,zuflucht nehmen1 wenn der ,geist einmal gesehen hat1 wo die ,wahrheit liegt1 um unseren ,durst zu lschen und uns in jenen ,glauben zu tauchen1 der uns zu jeder ,stunde entwischt1 denn stets ,beweise bei der ,hand zu haben1 wre zu beschwerlich4 ,wir mssen einen leichteren ,glauben haben1 den ,glauben der ,gewohnheit1 der ohne ,gewaltthtigkeit1 ohne ,kunst1 ohne ,argument unsern ,beifall findet und dem alle unsere ,krfte zuneigen1 so da unsere ,seele ihm ganz naturgem zufllt 44444 ,es ist nicht genug nur kraft der berzeugung zu glauben1 wenn der ,automat geneigt ist1 das ,gegenteil zu glauben4 ,dann mssen beide ,seiten in uns gentigt sein zu glauben1 der ,intellekt durch ,argumente1 der ,automat durch ,gewohnheit und indem man ihm nicht gestattet nach der entgegengesetzten ,richtung zu neigen4 ,inclina cor meum ,deus4 ,siehe auch ,newmans ,grammar of ,assent4 chap4 ,,vi und ,church's ,human ,life and its conditions4 ,s4 #fg-fi4 #fi ,eine genaue ,untersuchung zeigt brigens1 da die ,zahl der unglubigen ,mathematiker gegenber derjenigen der glubigen ganz verschwindend klein ist4 ,vergl4 meine ,schrift3 ,die ,religion der ,naturforscher1 ,breslau #c4 ,auflage #ahif4 -- ,der bersetzer4 #gj ,wobei der ,intellekt keine ,rolle spielt4 -- ,der bersetzer4 #ga ,nicht der ,inhalt1 sondern die ,thatsache des ,glaubens bezw4 ,wissens kommt hier in ,betracht4 -- ,der bersetzer4 #gb ,der ,verfasser hat hinzugefgt1 denn was das ,leiden der ,tiere betrifft1 siehe weiter unten1 -- er scheint aber ber diesen ,gegenstand nichts weiter geschrieben zu haben4 -- ,der ,herausgeber4 #gc ,in diesem ,zusammenhang mchte ich noch einmal erwhnen1 da ,g4 ,romanes zwei ,tage vor seinem ,tod seine innige ,zustimmung zu ,professor ,knights ,aspects of ,theism gab1 -- ein ,werk1 in welchem groer ,nachdruck auf das ,argument von der ,anschauung in verschiedenen ,formen gelegt ist4 -- ,der ,herausgeber4 #gd ,siehe darber ,pascal1 ,penses p4 #ajc #ge ,das ,leben ist eitel3 ,das ,leben ist kurz3 ,ein wenig ,lieben1 ,ein wenig ,hoffen1 ,ein wenig ,hassen 4444 ,ein wenig ,trumen 4444 ,und dann 4444 ,ade4 ,und dann 4444 ,leb wohl4 #gf ,die ,nacht hat tausend ,augen1 ,ein einz'ges nur der ,tag2 ,und doch erstirbt das ,licht der ganzen ,welt1 ,wenn die ,sonne niedersinkt4 ,der ,geist hat tausend ,augen1 ,ein einziges nur das ,herz1 ,und doch erstirbt des ganzen ,lebens ,licht1 ,wenn die ,liebe ist hin4 #gg d4 h4 der ,darwinismus ist eine ,theorie1 die zuerst als ein gefhrlicher ,sto gegen die landlufigen ,lehren des ,christentums erschien1 die aber1 wie sich dann herausstellte1 kein ,gegner seiner ,grundprinzipien ist4 -- ,der ,herausgeber4 #gh d4 h4 der ,kampf in ,bezug auf die christlichen ,texte und ,dokumente4 -- ,der ,herausgeber4 #gi ,s4 ,gores ,bampton ,lectures p4 #gd ff4 #hj ,math4 #bh1 #ag4 ,apostelgesch4 #b1 #ac4 #ha ,die ,theorie1 da die ,evangelien spter bearbeitet worden sind4 -- ,der bersetzer4 #hb ,three essays on ,theism p4 #bee4 #hc ,unvollendete ,notiz4 -- ,der ,herausgeber4 #hd ,g4 ,romanes fing an1 eine ,sammlung von neutestamentlichen ,aussprchen zu machen1 die sich auf diesen ,gegenstand beziehen4 -- ,der ,herausgeber4 #he ,s4 ,pascal ,penses p4 #bde4 #hf ,die ,notizen ber diesen ,gegenstand waren zu fragmentarisch1 um verffentlicht werden zu knnen4 -- ,der ,herausgeber4 #hg ,psalm #ea4 #ah u4 #ai4 #hh ,penses p4 #ia-ic4 #hi ,die oben erwhnte ,abhandlung sollte zur ,erklrung dieses ,ausdrucks gelesen werden4 ,genauer wrde ,romanes ,ansicht1 denke ich1 so ausgedrckt sein3 ,das ,ideal des christlichen ,charakters besteht vor allem in dem1 was wir als spezifisch weiblich ansehen1 z4 ,b4 ,entwicklung der ,affekte1 ,vertrauensseligkeit1 ,dienstwilligkeit1 ,bereitwilligkeit zum ,leiden u4 s4 w4 -- ,der ,herausgeber4 #ij ,siehe ,analogy ,part ,i4 ch4 #g2 ,part ,,ii4 ch4 #c1 #d u4 ff4 #ia ,siehe den ,schlu1 von ,darwin und nach ,darwin ,teil ,i4 #ib ,ich werde noch zeigen1 da ,butler eine viel bessere ,abhandlung geschrieben haben wrde1 htte er die ,entwicklung als allgemeines ,naturgesetz gekannt4 #ic ,siehe ,gore's ,bampton ,lectures ,,ii4 #id ,penses1 p4 #bje ff4 #ie ,romanes ,argumentation in dieser ,notiz ist meines ,erachtens unmglich aufrecht zu erhalten4 ,der ,nachdruck1 den ,jesus ,christus auf ein ,wirken von ,dmonen legt1 ist so gro1 da er1 wenn es nicht ,wahrheit ist1 entweder selbst bezglich der ,wahrheiten des ,seelenlebens ernstlich irrte1 oder aber andere ernstlich in die ,irre fhrte4 ,und weder in dem einen noch in dem anderen ,fall knnte er der vollkommene ,prophet sein4 ,ich denke1 ich bin berechtigt1 meine ,abweichung von ,romanes ,argumentation in diesem ,punkt ausdrcklich zu erklren4 -- ,der ,herausgeber4 #if ,in ,darwins ,schriften findet sich nichts1 was mir ,romanes zu berechtigen scheint1 ihm speziell dieses ,bedenken zuzuschreiben4 ,aber er kannte ,darwin so genau und verehrte ihn so sehr1 das man einen ,irrtum seinerseits nicht annehmen kann4 -- ,der ,herausgeber4 ,anmerkungen zur ,transkription ,im ,original gesperrt gesetzter ,text wurde mit markiert4 ,text1 der im ,original nicht in ,fraktur1 sondern in ,antiqua gesetzt war1 wurde mit markiert4 ,rechtschreibung und ,zeichensetzung wurden bernommen nur offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert4