,heinrich von ,kleist's ,politische ,schriften und andere ,nachtrge zu seinen ,werken4 ,mit einer ,einleitung zum ersten ,mal herausgegeben von ,rudolf ,kpke4 ,berlin1 #ahfb4 ,verlag von ,a4 ,charisius4 ,lderitz'sche ,buchhandlung4 ,friedrich von ,raumer zur ,feier seines sechszigjhrigen ,amtsjubilums am #h4 ,december #ahfa in aufrichtiger ,verehrung gewidmet von dem ,herausgeber4 ,nur ,wenigen ist es beschieden1 den ,lebenstag zu sehen1 der ,ihnen1 hochverehrter ,herr1 heute festlich anbricht4 ,den ,zeitraum eines halben ,jahrhunderts in demselben ,kreise durchschritten zu haben1 ist kein alltglicher ,ruhm unter ,menschen1 dasselbe ,zeitma in verschiedenen ,kreisen des ,wirkens zu erfllen1 ist dem ,einzelnen noch seltener vergnnt2 doch wo fnf reichen ,jahrzehnten ein sechstes hinzugelegt wird1 ist es unter den seltenen ,festen das seltenste4 ,ihnen hat das gegenwrtige ,jahr nicht einen1 sondern eine ,reihe von ,festtagen gebracht1 die ein halbes ,jahrhundert ,ihres ,wirkens in ,wissenschaft und ,lehramt abschlieen1 und vor wenigen ,wochen noch mit dem goldenen ,kranze des huslichen ,glcks gekrnt worden sind4 ,der heutige ,tag vollendet ,ihr sechszigstes ,jahr im ,dienste des ,vaterlandes4 ,wer das in ungeschwchter ,kraft des ,geistes und ,krpers erlebt1 den mchte man versucht sein jenen ,mnnern des ,alterthums beizuzhlen1 die der hellenische ,weise vor allen glcklich pries4 ,denn ,glck ist die reine ,entfaltung der eigenen ,natur nach ihrem ,gesetze1 im ,einklange zugleich mit dem groen ,ganzen1 dessen dienendes ,glied zu sein der ,einzelne bestimmt ist4 ,eine solche harmonische ,verbindung ist das freie ,geschenk hherer ,macht1 darum ist ein ,tag wie der heutige ein ,tag des ,glckwunsches1 das heit der dankbaren ,anerkennung menschlicher ,lebens- und ,entwicklungsflle4 ,sechszig ,jahre1 mehr als ein ,drittheil unserer ,preuischen ,geschichte1 berschauen ,sie als ,staatsmann1 als ,lehrer und ,geschichtschreiber4 ,von sieben ,knigen haben ,sie fnf erlebt und dreien treu gedient4 ,das ,preuen ,friedrichs des ,groen1 den tiefen ,fall der alten ,staatsformen haben ,sie gesehen1 und dem reformatorischen ,gesetzgeber thatkrftig zur ,seite gestanden1 als er die ,grundlagen des neuen ,staates vorbereitete2 ,sie sind ,zeuge gewesen der groen volksthmlichen ,erhebung1 haben ,ihren ,theil gehabt an den ,zeiten innerer ,ruhe und wissenschaftlichen ,ruhms1 und eine zweite tiefe ,erschtterung berwinden helfen1 um nochmals in eine neue ,umgestaltung des ffentlichen ,lebens einzutreten4 ,zu allen ,zeiten haben ,sie fr ,gesetz und volksthmliche ,freiheit1 fr den ,knig wie fr das ,vaterland1 fr ,preuen wie fr ,deutschland als untrennbare ,mchte1 mit den ,besten im ,bunde1 unermdet und mavoll gestritten1 und die ,unabhngigkeit des ,urtheils und ,charakters frei bewahrt4 ,als ,forscher und ,geschichtschreiber haben ,sie die ,vergangenheit des deutschen ,vaterlandes in umfassender ,weise zuerst erschlossen1 und die verschiedenen ,zeitalter des menschlichen ,geschlechts durchmessen4 ,so mchte ich ,ihnen nachrhmen1 was ein alter ,schriftsteller von einem ,geschichtschreiber seiner ,zeit sagt1 das schnste ,loos sei es ,schreibenswrdiges gethan1 ,lesenswrdiges geschrieben zu haben4 ,mgen ,sie mir verstatten das auszusprechen1 da ,sie1 obgleich nicht selten verkannt1 dennoch stets ein ,verkleinerer ,ihrer selbst gewesen sind4 ,als einen ffentlichen ,ausdruck dieser ,gesinnung1 die ich ,ihnen lngst im ,herzen bewahre1 bitte ich ,sie die folgenden ,bltter betrachten und annehmen zu wollen4 ,ein ,zeichen sollen sie sein wissenschaftlicher ,anerkennung1 das ein jngerer ,fachgenosse ,ihnen darzubringen wnscht1 rein menschlicher ,hochachtung und aufrichtiger ,uebereinstimmung in den groen ,fragen des ,lebens1 und endlich des ,dankes fr die freundschaftliche ,theilnahme1 die ,sie mir stets bewiesen haben4 ,fr diesen ,zweck schienen mir diese ,bltter vornehmlich geeignet4 ,denn sie sind ein ,erbstck aus dem ,nachlasse des groen ,dichters1 in dessen ,verehrung und ,liebe1 wir1 wie verschieden an ,lebensalter und ,stellung1 einander zuerst freundschaftlich begegnet sind2 ein bisher unbekannter ,beitrag zu unserer nationalen ,litteratur1 der ,sie1 wie der ,kunst1 auch unter historischen ,studien und politischen ,kmpfen eine jugendfrische ,neigung gewahrt haben2 der ,gesinnungsausdruck eines ebenso hochbegabten als unglcklichen ,dichters1 der wie ,sie fr die ,wiedergeburt des ,vaterlandes gestritten1 den ,sie selbst noch von ,angesicht gekannt haben4 ,es irrt mich nicht1 da die ,berhrungen zwischen ,ihnen1 dem ,staatsmanne1 und dem ,dichter nicht freundlicher ,art gewesen sind4 ,persnlich unangenehme ,erfahrungen haben ,sie niemals gehindert gerecht zu sein1 und ,sie haben darum weder dem ,menschen ,ihre ,theilnahme noch dem ,dichter ,ihre ,anerkennung versagt4 ,die damals ausgesprochene ,vershnung wird heute zur historischen ,shne4 ,der ,dichter ist nach schwerer ,verirrung eingegangen in die ,ehrenhalle unserer ,litteratur2 ,sie haben seitdem fnfzig ,jahre des reichsten ,wirkens durchlebt1 und stehen heute als gefeierter ,greis voll seltener ,jugendfrische und ,theilnahme fr ,alles was die menschliche ,brust bewegt1 am ,grabe des ,dichters1 der am ,widerstreit des ,lebens zu ,grunde ging4 ,und so wte ich ,ihnen nur ,eines noch zu wnschen1 da ,ihnen die ,flle der ,lebensgter1 die ,sie besitzen1 noch lange erhalten1 und mir ,ihre ,freundschaft bewahrt bleiben mge4 ,berlin1 den #h4 ,december #ahfa4 ,rudolf ,kpke4 ,inhalt4 ,seite ,einleitung #a ,i4 ,prosa4 #a4 ,politische ,satiren4 #a4 ,brief eines rheinbndischen ,officiers an seinen ,freund #fc #b4 ,brief eines jungen mrkischen ,landfruleins an ihren #fd ,onkel #c4 ,schreiben eines ,burgemeisters in einer ,festung an einen #fh ,unterbeamten #d4 ,brief eines politischen ,pescher ber einen ,nrnberger #gj ,zeitungsartikel #e4 ,die ,bedingung des ,grtners4 ,eine ,fabel #gc #f4 ,lehrbuch der franzsischen ,journalistik #gd #g4 ,katechismus der ,deutschen1 abgefat nach dem ,spanischen1 #hb zum ,gebrauch fr ,kinder und ,alte #b4 ,politische ,aufrufe und ,betrachtungen4 #a4 ,einleitung zur ,zeitschrift ,germania #id #b4 ,aufruf #if #c4 ,was gilt es in diesem ,kriege8 #ig #d4 ,einleitung zu den ,berliner ,abendblttern4 ,gebet des #ajj ,zoroaster #e4 ,von der ,ueberlegung4 ,eine ,paradoxe #aja #f4 ,betrachtungen ber den ,weltlauf #ajc #c4 ,erzhlungen und ,anekdoten4 #a4 ,warnung gegen weibliche ,jgerei #ajd #b4 ,die ,heilung #ajg #c4 ,das ,grab der ,vter #aaj #d4 ,der ,griffel ,gottes #aab #e4 ,muthwille des ,himmels4 ,eine ,anekdote #aac #f4 ,anekdote aus dem letzten ,kriege #aad #g4 ,der ,branntweinsufer und die ,berliner ,glocken #aae #h4 ,tages-,ereigni #aaf #i4 ,der verlegene ,magistrat4 ,eine ,anekdote #aag #aj4 ,charit-,vorfall #aah #aa4 ,anekdote #aai #ab4 ,rthsel #abj #ac4 ,anekdote #abj #ad4 ,anekdote #aba #d4 ,kunst und ,theater4 #a4 ,empfindungen vor ,friedrich's ,seelandschaft #abc #b4 ,brief eines ,mahlers an seinen ,sohn #abe #c4 ,brief eines jungen ,dichters an einen jungen ,mahler #abf #d4 ,theater4 ,den #b4 ,october3 ,ton des ,tages1 ,lustspiel von ,vo #abh #e4 ,unmagebliche ,bemerkung #abi #f4 ,schreiben aus ,berlin1 den #bh4 ,october #aca #g4 ,die sieben kleinen ,kinder #acb #h4 ,von einem ,kinde1 das kindlicher ,weise ein anderes ,kind #acc umbringt #e4 ,gemeinntziges4 #a4 ,allerneuester ,erziehungsplan #acf #b4 ,entwurf einer ,bombenpost #ade #c4 ,schreiben aus ,berlin4 #ae4 ,october #adg #d4 ,aronautik #adi ,,ii4 ,in ,versen4 #a4 ,eine ,legende nach ,hans ,sachs4 ,gleich und ,ungleich #aec #b4 ,eine ,legende nach ,hans ,sachs4 ,der ,welt ,lauf #aef #c4 ,epigramme3 #a4 ,auf einen ,denuncianten4 ,rthsel #afj #b4 ,wer ist der ,aermste8 #afj #c4 ,der witzige ,tischgesellschafter #afj #d4 ,an die ,verfasser schlechter ,epigramme #afj #e4 ,nothwehr #afj ,anmerkungen #afa ,einleitung4 ,i4 ,wehe1 mein ,vaterland1 dir6 ,die ,leier zum ,ruhm dir zu schlagen1 ,ist1 getreu dir im ,schoo1 mir1 deinem ,dichter1 verwehrt1 schrieb ,heinrich von ,kleist auf das ,titelblatt seines vaterlndischen ,dramas die ,hermannsschlacht1 als er es im ,jahre #ahjh vollendet hatte4 ,es war eine ,grabschrift1 die er dem ,vaterlande1 seiner ,dichtung1 sich selbst setzte1 und in finsterm ,ha sich in das ,schweigen der ,hoffnungslosigkeit zu vergraben1 schien der letzte ,trost1 den das ,leben ihm noch nicht geraubt hatte4 ,voll ,liebe zum ,vaterlande will er ihm zum ,ruhme singen1 aber in der ,gegenwart sieht er es schmachbedeckt in den ,staub getreten2 er wendet den ,blick rckwrts1 der ruhmvollen ,vergangenheit entlehnt er den ,stoff seiner ,dichtung1 im ,sturme will er sein ,volk mit sich fortreien1 aber die ,hrer verschlieen ihm das ,ohr4 ,fr die ,enkel ist es gefhrlich geworden1 dem ,heldenliede von den ,thaten der ,ahnen zu horchen1 der ,snger schliet sein letztes ,lied1 er wnscht mit ihm zu enden1 und legt die ,leier thrnend aus den ,hnden6#a ,keine ,bhne will sich seinem vaterlndischen ,schauspiel ffnen4 ,zurckgewiesen von den ,seinen verschliet er einsam den ,schmerz und das ,elend des eigenen ,lebens1 die ,schmach und den ,gram ,deutschlands in jene ,worte1 die zur schwer lastenden ,anklage eines selbstvergessenen ,volks werden4 ,dennoch nennt sich ,kleist den ,dichter seines ,vaterlandes2 getreu bleibt er ihm im ,schoo1 whrend viele andere1 denen es ,macht1 ,ehre1 ,ruhm gegeben hatte1 untreu geworden waren1 es durch ,that1 ,wort oder verzagtes ,schweigen verrathen hatten4 ,nicht ,frsten und ,volksstmme1 ,generale und ,staatsmnner allein1 auch ,mnner der ,wissenschaft und ,dichter hatten das gethan4 ,in das ,unendliche hatte sich die ,wissenschaft versenkt und die ,welt durchmessen1 das ,vaterland1 in dem sie aufgewachsen war1 blieb ihr fast fremd2 in ,griechenland und ,rom lebte die ,dichtung1 in ,deutschland nicht4 ,weder die eine noch die andere ahnte das ,verderben1 das sich heranwlzte1 bestrzt hatten sie geschwiegen1 als es hereinbrach1 oder den fremden ,gewalthaber als den ,vollzieher des ,weltgeschicks wohl gar bewundert und gepriesen4 ,kleist wollte nichts als sein ,deutschland1 sein oft geschmhtes ,brandenburg1 ob auch hier die ,knstlerin ,natur bei der ,arbeit eingeschlummert1 ob es auch gerade jetzt doppelt arm und de sein mochte2 er wollte es1 weil es das ,vaterland war4#b ,aus ihm sprach die ,stimme des lang eingeschlferten ,gewissens1 das laut mahnte1 dem ,zwiespalt zwischen ,weltbrgerthum und ,volkssinn1 ,staat und ,vaterland1 ,wissenschaft und ,leben ein ,ende zu machen1 und die tiefsten ,krfte zum ,kampfe aufzurufen4 ,jene ,verse1 wie sein ,drama1 waren ein erster erschtternder ,ausdruck der ,wiedervereinigung der ,dichtung mit dem ,vaterlande1 und darum lassen sie selbst in der ,hoffnungslosigkeit die ,rettung ahnen2 es liegt in ihnen der ,wendepunkt des deutschen ,lebens4 ,denn anders mute es werden1 sobald diese ,ueberzeugung allgemein ward2 selbst die hchsten ,gter der ,menschheit1 denen man so lange nachgetrachtet hatte1 verloren ihre bildende und heiligende ,kraft1 wenn sie durch den volksthmlichen ,muth nicht mehr geschirmt wurden4 ,es brach die ,zeit an1 wo ,schleiermacher und ,fichte ,volksredner waren1 ,arndt durch ,lied und ,that wirkte und ein jngeres ,dichtergeschlecht heraufwuchs1 das nicht mehr classisch1 sondern vaterlndisch sein wollte1 selbst zum ,schwerte griff und kmpfend fiel1 wie ,krner1 oder das ,glck der ,sieger beneidend1 den ,sieg feierte1 wie ,schenkendorf und ,rckert4 ,nicht so glcklich war ,kleist2 in die ,mitte gestellt1 zwischen die schonungslose ,uebermacht der ,gegenwart und die zweifelhafte ,zukunft1 hat er weder den ,kampf noch den ,sieg erlebt1 und gleichgltig haben sich seine ,zeitgenossen von ihm abgewandt4 ,den ,weltklugen zu mystisch1 den ,frommen zu ruchlos1 den ,politikern zu unpraktisch1 den ,zahmen zu wild1 dem ,meister der ,kunst zu roh und formlos1 fand er bei seinem ,leben nur wenige ,freunde1 und als der widerwrtige ,streit ber seinem ,grabe verstummt war1 ward er im ,toben des ,volkskampfes1 den er erwecken wollte1 fast vergessen1 und die ,krnze1 nach denen er gegeizt hatte1 wurden andern zu ,theil4 ,gewi war er als ,mensch weder im ,leben noch im ,tode frei von schwerer ,schuld1 aber so oft dies auch gesagt worden ist1 dem ,dichter ist die folgende ,zeit langer ,ruhe kaum gerecht1 geschweige denn gnstig1 geworden4 ,zehn ,jahr spter hat ihn ,tieck in das ,gedchtni des genieenden ,geschlechtes1 dem die starke1 mnnliche ,dichtweise unbequem geworden war1 zurckgerufen4 ,ihm1 seiner reinen ,anerkennung verdankt man es1 wenn ,kleist's ,stelle in der ,litteraturgeschichte gesichert ist4 ,auch das ist langsam und zgernd geschehen4 ,in fnfzig ,jahren sind nur zwei ,gesammtausgaben erschienen1 und zwischen beiden liegt ein ,menschenalter4 ,nicht ohne ,mhe haben sich drei seiner ,dramen auf der ,bhne eingebrgert1 gerade das vollendetste1 das vorzugsweise heimische1 mute1 der ,gefahr des ,unterganges kaum entzogen1 am lngsten gegen das ,vorurtheil kmpfen1 und die ,hermannsschlacht1 die schon vor einem halben ,jahrhundert znden sollte1 hat ihre ,hrer bis heute nicht gefunden4 ,auch die ,nachlese1 so ergiebig bei andern ,dichtern1 und die ,kunde von seinem ,leben ist demselben ,migeschick verfallen4 ,einen groen ,theil seiner ,schriften hat er in selbstqulerischer ,verachtung zerstrt2 was sonst zu hoffen1 war verschollen oder in unbekannten ,zeitschriften begraben1 und erst ,julian ,schmidt's ,ausgabe hat aus dem ,phbus einen ,theil des ,vergessenen wieder ans ,licht gebracht4 ,vereinzelt und zufllig sind manche ,briefe von ihm zum ,vorschein gekommen und unbeachtet geblieben2 die spter von ,e4 v4 ,blow und ,koberstein herausgegebenen greren ,sammlungen sind1 wenn auch die erste1 fast einzige ,quelle1 doch nicht umfassend genug1 um auf sein dunkles ,leben ein berall gengendes ,licht zu werfen4 ,blow's freilich nicht erschpfende doch verdienstliche ,lebensbeschreibung blieb in der politischen ,sturmzeit von #ahdh1 wie vierzig ,jahre frher der lebende ,dichter1 fast unbeachtet4 ,erst in den letzten ,jahren hat man sich ihm aus dem ,gesichtspunkte der allgemeinen ,zeitgeschichte1 in der er in so fragwrdiger ,gestalt hervortritt1 wieder mehr zugewendet4#c ,dennoch scheint eine ,seite seines zerrissenen ,lebens der nheren ,besprechung wrdig und bedrftig1 von allen die erhebendste und reinste1 in der sich die jhen ,widersprche vielleicht am ersten ausgleichen1 die vaterlndische4 ,ich wrde es nicht unternehmen1 allein auf ,grund des schon benutzten ,stoffes darber zu reden1 aber ich bin glcklich genug ,neues1 bisher ,unbekanntes oder ,vergessenes1 hinzufgen zu knnen1 und halte es fr eine ,that der ,gerechtigkeit1 die folgende nicht geringfgige ,nachlese zu ,kleist's ,schriften der ,oeffentlichkeit zu bergeben4 ,eben hier erscheint er vorzugsweise als politischer ,schriftsteller1 von dieser ,thtigkeit mindestens gewinnt man ein bedeutend vollstndigeres ,bild4 ,zuerst habe ich ,rechenschaft von den ,quellen1 aus welchen diese ,nachtrge geschpft sind1 abzulegen4 ,theils sind sie handschriftlicher ,art1 theils gehren sie vergessenen ,drucken an2 von jenen spreche ich zuerst4 ,nicht alles1 was ,tieck aus dem ,nachlasse ,kleist's besa1 hat er in seine ,ausgabe aufgenommen4 ,auch finden sich1 schreibt er1 in seinem ,nachlasse ,fragmente aus jener ,zeit 7#ahji71 die alle das ,bestreben aussprechen1 die ,deutschen zu begeistern und zu vereinigen1 sowie die ,machinationen und ,lgenknste des ,feindes in ihrer ,ble hinzustellen3 ,versuche in vielerlei ,formen1 die aber damals vom raschen ,drang der ,begebenheiten berlaufen1 nicht im ,druck erscheinen konnten1 und auch jetzt1 nach so manchem ,jahre und nach der ,vernderung aller ,verhltnisse1 sich nicht dazu eignen4#d ,also ,schriftstcke politischen1 vaterlndischen ,inhalts1 die ein ,aufruf an das ,volk sein sollten1 jedoch nie zur ,verwendung gekommen sind1 waren es1 die ,tieck im ,jahre #ahba vor sich hatte4 ,zunchst scheint ihn die ,rcksicht auf die ,erregung des eben durchgekmpften ,vlkerkrieges1 die jetzt friedlichern ,stimmungen ,platz machen sollte1 von der ,verffentlichung abgehalten zu haben1 und noch #ahbf glaubte er dabei stehen bleiben zu mssen4 ,auch mochten ihm diese ,fragmente im ,vergleiche mit den groen ,dichtungen minder bedeutend scheinen4 ,er sah in ,kleist einen befreundeten gleichzeitigen ,dichter1 dem er aus den vollendetsten ,werken ein ,denkmal errichten wollte1 von welchem er das ,geringfgigere meinte ausschlieen zu knnen4 ,ueberhaupt war seine ,kritik ein ,ausdruck der ,begeisterung fr den ,gegenstand1 mehr sthetisch1 allgemein anschauend und nachdichtend als historisch philologisch2 er konnte zufrieden sein1 den ,dichter und dessen ,werke der ,vergessenheit entrissen und in genialen ,zgen ein gro gehaltenes ,bild beider entworfen zu haben4 ,ganz anders stand es1 als zweiundzwanzig ,jahre spter ,blow in der ,vorrede zum ,leben ,kleist's schrieb3#e ,die schon von ,tieck besprochenen zerstreuten politischen ,bltter aus dem ,jahre #ahji habe ich ebenfalls durchgesehen und des ,druckes meist unwerth befunden4 ,diese ,reliquien1 die er damals noch unverkrzt in ,hnden hatte1 legte er also in demselben ,augenblicke als unwichtig bei ,seite1 wo er den ,untergang oder die absichtliche ,zurckhaltung anderer beklagte4 ,der ,umstand allein htte den ,biographen bestimmen sollen1 nicht seinem persnlichen ,geschmacksurtheil ber den ,werth dieser ,bltter1 sondern dem historischen ,gesetze zu folgen1 das zu retten gebietet1 was noch zu retten ist1 damit das ,bild des ,dichters so getreu als mglich hergestellt werden knne4 ,das verlangte die inzwischen zur ,wissenschaft herangereifte ,litteraturgeschichte1 die auch fr die ,schriftsteller der nchsten ,vergangenheit eine willkrliche ,kritik dieser ,art nicht mehr duldete4 ,nicht ohne ironisches ,lcheln ber ,kleist's naive ,absicht begngte er sich1 einen dieser ,aufstze1 berschrieben3 ,was gilt es in diesem ,kriege8 sorglos abdrucken zu lassen4 ,von ,tieck hatte ,blow diese ,papiere erhalten2 im ,nachlasse des einen oder des andern muten sie aufbewahrt sein4 ,unter den zahlreich angesammelten ,handschriften ,tieck's fand sich in der ,that eine1 die aus dem ,nachlasse ,kleist's herstammte1 eine ,abschrift der ,penthesilea1 vom ,dichter durchgesehen und nicht ohne bedeutende ,vernderungen einzelner ,verse und ,worte von seiner ,hand4 ,aus der ,vergleichung mit der ,tieckschen ,ausgabe1 welcher der ,druck von #ahjh zu ,grunde liegt1 und den nicht unerheblich abweichenden ,bruchstcken im ,phbus1 ergab sich diese ,handschrift als eine dritte noch frhere ,bearbeitung selbstndigen ,charakters1 die auf's neue beweist1 wie sorgfltig ,kleist seine ,dichtungen im einzelnen durcharbeitete4 ,dagegen schien sich die nah liegende ,vermuthung1 der ,herausgeber der ,kleist'schen ,schriften werde von seinen ,sammlungen mehr als dieses eine ,erinnerungszeichen bewahrt haben1 nicht zu besttigen1 als sich spter1 bei der ,durchsicht eines ,restes ungeordneter ,papiere1 noch eine ,anzahl ,bltter nach und nach unerwartet zusammenfanden4 ,es war ein ,theil des groartigen ,bruchstcks ,robert ,guiskard1 das ,kriegslied der ,deutschen1 das ,sonett an die ,knigin von ,preuen und das an den ,erzherzog ,karl im ,mrz #ahji1 denen sich einiges ,prosaische anschlo2 im ,ganzen #bh ,halbbogen und #f ,bltter in ,quart blulich grauen ,streifenpapiers1 dessen hheres ,alter nicht bezweifelt werden konnte4 ,nur freilich waren es nicht ,kleist's ,schriftzge1 sondern die altmodisch steife ,hand eines schsischen ,schreibers1 von der alles1 nach der ,tinte zu urtheilen1 fast in einem ,zuge geschrieben worden war4 ,zwar beginnt die ,zhlung der ,seiten mehr als einmal von vorn und manche ,bltter sind gar nicht bezeichnet1 aber offenbar liegt hier ein ,bruchstck einer ,handschrift vor1 die wenngleich sehr verschiedenartigen ,inhalts1 doch uerlich ein ,ganzes bilden sollte4 ,bei nherer ,untersuchung des prosaischen ,theils fanden sich mehrere bisher unbekannte ,aufstze3 fnf ,halbbogen1 unter der ,ueberschrift ,satyrische ,briefe1 deren drei numerirt aufeinander folgen3 #a4 ,brief eines rheinbndischen ,officiers an seinen ,freund2 #b4 ,brief eines jungen mrkischen ,landfruleins an ihren ,onkel2 #c4 ,schreiben eines ,burgemeisters in einer ,festung an einen ,unterbeamten2 welchen sich ohne ,zahlenbezeichnung ein vierter anschliet ,brief eines politischen ,pescher 7so7 ber einen ,nrnberger ,zeitungsartikel4 ,auf einem ,quartblatt folgte die ,bedingung des ,grtners1 eine ,fabel2 dann vier ,halbbogen ,lehrbuch der franzsischen ,journalistik1 sechs ,halbbogen und ein ,blatt ,katechismus der ,deutschen1 abgefat nach dem ,spanischen zum ,gebrauch fr ,kinder und ,alte1 jedes ,stck mit besonderer ,seitenzhlung2 endlich noch vier nicht paginirte ,halbbogen1 drei ,stcke enthaltend1 eines mit der ,aufschrift ,einleitung1 ein anderes ohne ,titel beginnend mit der ,anrede ,zeitgenossen1 das dritte mit der ,ueberschrift ,was gilt es in diesem ,kriege8 ,eben dieses ,blatt hatte ,blow herausgegriffen2 es war also kein ,zweifel mehr1 die politischen ,bltter ,kleist's1 die er nach ,tieck's ,vorgang bei ,seite gelegt hatte1 waren noch erhalten4 ,gewi ein glcklicher ,fund1 der durchaus ,neues ans ,licht brachte und fr manchen andern ,verlust entschdigen konnte4 ,die nchste ,frage1 ob er vollstndig sei1 beantwortete sich leider verneinend4 ,die ,seitenzahlen des ,katechismus ergeben1 da der dritte und sechste ,halbbogen fehle2 das ,lehrbuch der franzsischen ,journalistik bricht mit ,paragraph #be1 die ,einleitung mitten im ,satze ab2 ursprnglich muten diese ,bltter vollzhlig gewesen sein4 ,ohne besondere ,veranlassung zur ,herausgabe und andern ,arbeiten hingegeben1 hatte ich mich lngere ,zeit bei diesem ,ergebni beruhigt1 als die ,briefe ,kleist's an seine ,schwester mich zu jenen politischen ,bruchstcken zurckfhrten2 denn was etwa noch gefehlt htte1 ein bestimmtes ,zeugni des ,verfassers selbst1 fand sich hier4 ,am #ag4 ,juni #ahji nach der ,schlacht von ,wagram und dem ,waffenstillstand von ,znaym schrieb er von ,prag aus1 wohin ihn seine ,hoffnungen auf ,oesterreich gefhrt hatten1 an seine ,schwester3 ,gleichwohl schien sich hier durch ,b4 7,brentano87 und die ,bekanntschaften1 die er mir verschaffte1 ein ,wirkungskreis fr mich erffnen zu wollen4 ,es war die schne ,zeit nach dem #ba4 und #bb4 ,mai1 und ich fand ,gelegenheit meine ,aufstze1 die ich fr ein patriotisches ,wochenblatt bestimmt hatte1 im ,hause des ,grafen v4 ,kollowrat vorzulesen4 ,man fate die ,idee1 dieses ,wochenblatt zu ,stande zu bringen1 lebhaft auf1 ,andere bernahmen es1 statt meiner den ,verleger herbeizuschaffen1 und nichts fehlte als eine hhere ,bewilligung1 wegen welcher man geglaubt hatte1 einkommen zu mssen4 ,so lange ich lebe1 vereinigte sich noch nicht so viel1 um mich eine frohe ,zukunft hoffen zu lassen1 und nun vernichten die letzten ,vorflle nicht nur diese ,unternehmung1 -- sie vernichten meine ganze ,thtigkeit berhaupt4 ,also ein ,theil der ,aufstze1 die ,kleist im ,frhjahr #ahji fr ein patriotisches ,wochenblatt bestimmt hatte1 ist in diesen ,blttern enthalten1 nach allen ueren ,zeugnissen kann seine ,autorschaft keinem ,zweifel unterliegen4 ,heutiges ,tages inde1 wo es darauf ankommt den ,stoff der abgeschlossenen ,litteraturperiode zu sammeln und zu sichten1 wird man bisher unbekannte ,schriften eines bedeutendern ,dichters nicht leicht aus der ,hand geben1 ohne sie einer allseitigen ,durchforschung unterworfen zu haben1 auch wenn ihre ,aechtheit feststeht4 ,es ist daher gerathen1 auch diese ,briefe und ,aufrufe nach ,form und ,inhalt nher zu prfen2 auch schon aus dem ,grunde1 weil dies zugleich fr einige andere ,stcke1 deren ,kleistischer ,ursprung uerlich weniger verbrgt ist1 den erforderlichen ,mastab gewhren wird4 ,um die stilistische ,gestaltung dieser politischen ,aufstze zu beurtheilen1 wird man zunchst auf eine etwas allgemeinere ,betrachtung der ,prosa ,kleist's hingewiesen4 ,seine prosaischen ,schriften1 uerlich weniger umfassend als die versificirten ,dichtungen1 bestehen aus ,erzhlungen und ,briefen4 ,nur in jenen erscheint er in voller bewuter ,kraft1 in ihnen wird man daher den ,schriftsteller studieren knnen1 whrend diese vom ,augenblicke eingegeben1 ungleich und schwankend1 bald lehrhaft1 bald fieberisch erregt und abspringend den ,menschen und den jhen ,wechsel seiner ,stimmungen auch in der ,form zeigen4 ,in der darstellenden ,prosa ist er ,meister1 so da ,tieck der ,ansicht war1 hier entfalte sich sein ,talent vielleicht noch glnzender als im ,drama4 ,knnte man einige ,auswchse beseitigen1 die in seiner ,natur wurzeln und von der vollendetern ,handhabung der ,form unabhngig sind1 man wrde von seinen acht ,erzhlungen die vier ersten greren und sorgfltig durchgearbeiteten mustergltig nennen knnen4 ,in der ,haupttugend aller ,erzhlung beruhen ihre ,vorzge1 in der durchsichtigsten ,gegenstndlichkeit4 ,ueberall treten ,personen und ,verhltnisse in festen und krftigen ,umrissen1 bis zur sinnlichen ,greifbarkeit deutlich hervor4 ,alles ist ,bewegung1 ,leben1 ,that1 nirgend eine ,stockung1 eine todte ,beschreibung1 die sich abmht viele einzelne ,zge zusammen zu lesen1 und es eben darum nie zu einem ganzen ,bilde bringt1 whrend hier die glckliche ,einflechtung eines unscheinbaren ,zuges auf einzelne ,personen und ganze ,gruppen einen hellen ,rckstrahl wirft1 der das ,ganze in neuem berraschendem ,lichte erscheinen lt4 ,weil der ,dichter diese ,gestalten als ob sie lebten mit seinem ,auge sah und darstellte1 erweckt er in der ,seele des ,lesers1 diesem unbewut1 die ,kraft des dichterischen ,nachschaffens4 ,mit der ,selbstentuerung eines ,geschichtschreibers oder ,dramatikers verschwindet er hinter seiner ,darstellung1 nirgend sieht man ihn mit zufahrender ,hand in das ,spiel hineingreifen und die ,tuschung ungeschickt selbst zerstren1 nirgend sich mit seinen ,empfindungen und ,betrachtungen aufdrngen2 auch nicht in den ,reden und ,handlungen der ,personen findet man ihn1 weil sie berall ganz eigenthmlich1 aus ihrer ,stimmung1 unter diesen gegebenen ,umstnden fhlen und handeln4 ,nur aus der ,gesammtwirkung aller ,krfte1 die er spielen lt1 ist sein letzter ,gedanke zu erkennen4 ,und weil er seinen ,menschen so wenig als sich selbst ,abschweifungen philosophierender ,betrachtung oder berschwellenden ,gefhls verstattet1 haben sie nichts von der idealistischen ,weise anderer ,dichtergestalten2 sie sind vielmehr von einer realistischen ,derbheit1 die in ,hrte und ,schroffheit bergehen kann1 aber eben darum scheinen sie aus ,phantasiegeschpfen zur ,hhe historischer ,charaktere1 in denen sich ganze ,menschengattungen und ,zeiten darstellen1 emporzuwachsen4 ,er selbst nhert sich dadurch1 so weit sich das von dem ,dichter sagen lt1 der ,grenze des ,geschichtschreibers4 ,ohne es sein zu wollen1 oder auch nur den ,anspruch des historischen ,romanstils zu erheben1 hat ihn sein historischer ,realismus auf den geschichtlichen ,boden gefhrt4 ,unmittelbar aus dem ,leben1 aus ,gegenwart oder ,vergangenheit schpft er den ,stoff1 wie schon seine ,vorliebe fr die ,anekdote beweist1 die er da und dort aufgegriffen hat1 und von denen er manche bis zur ,erzhlung ausspinnt4 ,auf diese lebendige ,quelle deutet er bei der ,marquise von ,o4 mit dem wichtigen ,zusatze1 der sich nur im ,phbus1 nicht aber in den ,ausgaben findet1 selbst hin3 ,nach einer wahren ,begebenheit1 deren ,schauplatz vom ,norden nach dem ,sden verlegt worden4#f ,wieder aber hat er diese ,episode1 in der er die ganze ,flle seines ,talents entfaltet1 in den ,hintergrund des groen gleichzeitigen ,revolutionskrieges eingefgt4 ,ebenso hat er im ,kohlhaas1 dem ,erdbeben in ,chili1 der ,verlobung in ,st4 ,domingo sich groen historischen ,verhltnissen entweder angeschlossen1 oder deren ,natur an einem einzelnen ,falle meisterhaft dargestellt2 wie denn die erste ,erzhlung1 sicherlich ohne da er es beabsichtigte1 zugleich eine ergreifende ,darstellung des ,stndekampfes geworden ist1 der unter der ,nachwirkung der ,reformation in ganz ,deutschland entbrannte4 ,selbst die ,verirrungen1 in denen er unerwartet eine andere ,seite seines ,innern herauskehrt1 und sich mit vollstndiger ,verleugnung des historischen ,charakters auf das ,gebiet des dunkeln ,wahns verlocken lt1 dienen nur dazu1 die ,kraft seiner ,darstellung in hellerem ,lichte erscheinen zu lassen2 denn auch die ,traumgebilde seiner ,phantasie hat er so mit ,fleisch und ,blut zu bekleiden gewut1 da man sie sieht1 ohne an ihre ,wahrheit zu glauben4 ,sein ,kohlhaas bleibt trotz des unhistorischen ,vornamens ,michael und trotz des mythischen ,kurfrsten von ,sachsen1 bei dem der ,historiker von ,fach nur mit ,haarstruben an den standhaften ,johann ,friedrich denken kann1 nach ,auffassung und ,darstellung eine fast vollendete historische ,erzhlung1 deren ,grundzge dem ,thatschlichen entsprechen4 ,denn die ,zurckhaltung der ,pferde1 die ,rechtsverweigerung und ,verschleppung schsischer ,seits1 die ,niederbrennung der ,vorstadt von ,wittenberg1 das ,gesprch mit ,luther sind historisch4#g ,nach ihrer ,kunstform knnte sie ohne ,uebertreibung ein in ,prosa ausgelstes ,epos genannt werden4 ,auch sind seine ,erzhlungen von der modernen ,novelle1 dem historischen ,roman und dem1 was heute dafr gelten will1 sehr verschieden4 ,die ,novellenhelden sind berwiegend ,trger der ,reflexion1 sie kmpfen die ,gegenstze nicht nach auen wirkend1 durch die ,that aus1 sondern in dialectischem ,ringen mit sich selbst1 sie ziehen die ganze ,welt in den ,strom ihrer ,betrachtungen hinein1 und dessen ungeachtet verblassen sie zu ,schatten1 die nach dem ,lehrbuche sprechen4 ,andererseits in den neueren sogenannten historischen ,romanen1 die mit der ,macht der ,geschichte den ,zauber der ,dichtung zu verbinden whnen1 werden die historischen ,riesen auf das zwerghafte ,ma einer schwchlichen ,phantasie herabgedrckt1 die eigentlich nur deshalb ihre ,zuflucht zur ,geschichte nimmt1 weil diese mit der unbersehbaren ,flle eigenthmlicher ,gestalten der drftigen ,erfindung zu ,hlfe kommt4 ,der falsche ,schein historischer ,kenntni soll die ,mngel der ,dichtung verdecken1 und schlielich verliert jede von beiden den reinen und ursprnglichen ,charakter durch die ,verbindung mit der anderen4 ,so sehr ,kleist ,dramatiker ist1 so vermeidet er doch in der ,erzhlung in der ,regel den unmittelbaren ,dialog1 der in neueren ,novellen so die ,oberhand gewonnen hat1 da der verkehrte ,versuch einer wrtlichen ,uebertragung in das ,drama hat gewagt werden knnen4 ,dagegen hat er im vollsten ,verstndnisse dieser ,darstellungsweise die indirecte ,rede berwiegend gebraucht4 ,auch da1 wo seine ,personen direct reden mten1 ist er epischer ,berichterstatter1 er lt sie nicht aus dem ,rahmen des ,ganzen selbstndig heraustreten1 sondern verwandelt ihre ,rede in ein ,handeln1 von dem er zu erzhlen hat4 ,es ist bemerkt worden1 sein dramatischer ,dialog verrathe in den unruhigen ,sprngen1 in dem hastigen ,hin- und ,wiederfliegen von ,frage und ,antwort1 wodurch die ,lebhaftigkeit zwar gesteigert wird1 die innere ,erregtheit des ,dichters2 seiner erzhlenden ,rede ist diese ,zerrissenheit durchaus fremd4 ,mit gleichem ,wellenschlage fliet sie wie ein breiter ,strom dahin1 auf dem der ,hrer sich mit stets gleicher ,theilnahme von einer ,windung zur andern tragen lt4 ,mit ,vorliebe baut ,kleist lange ,perioden1 architectonisch erheben und schlieen sie sich1 ohne je zu erstarren2 der ,belege im einzelnen bedarf es kaum1 jede ,seite bietet sie dar4 ,aus vielen herausgegriffen mge folgende ,periode hier eine ,stelle finden3#h ,der ,rohndler1 dessen ,wille durch den ,vorfall1 der sich auf dem ,markt zugetragen1 in der ,that gebrochen war1 wartete auch nur1 dem ,rath des ,grokanzlers gem1 auf eine ,erffnung von ,seiten des ,junkers oder seiner ,angehrigen1 um ihnen mit vlliger ,bereitwilligkeit und ,vergebung alles ,geschehenen entgegenzukommen3 doch eben diese ,erffnung zu thun1 war den stolzen ,rittern zu empfindlich1 und schwer erbittert ber die ,antwort1 die sie von dem ,grokanzler empfangen hatten1 zeigten sie dieselbe dem ,kurfrsten1 der am ,morgen des nchstfolgenden ,tages den ,kanzler1 krank wie er an seinen ,wunden darniederlag1 in seinen ,zimmern besucht hatte4 ,der ,wendepunkt dieser ,periode liegt in dem doch1 durch das sie in zwei gleich wiegende ,hlften getheilt wird2 jede hat zwei obere ,nebenstze1 die einen untern in sich umfassen1 in dem eine nhere ,begrndung gegeben wird2 beide schlieen mit der ,andeutung des ,zieles ab1 das erreicht werden soll4 ,der thatschliche wie stilistische ,nachdruck liegt auf den letzten ,worten1 sie leiten die ,bewegung weiter4 ,umsonst versucht der ,rohndler seinen ,zweck zu erreichen1 um so besser erreichen die ,ritter1 die keine ,vershnung wollen1 den ihren1 die ,rache4 ,man gewinnt den vollsten ,ueberblick der ,parteien1 ihrer ,stimmung1 ihres ,verhltnisses zu einander1 ihrer ,erfolge4 ,kleist's ,perioden sind kunstvoll ohne verwickelt1 reich ohne berladen zu sein1 vielgliederig ohne ,leben und ,bewegung zu verlieren4 ,es ist ein ,beweis bedeutender ,meisterschaft1 wenn man sich dem ,zuge der deutschen ,sprache zu weitlufigen ,satzgefgen berlassen darf1 weil die strenge ,fassung1 die nichts ,ueberflssiges hinzufgt1 die ,mglichkeit eines ,vorwurfs der ,weitlufigkeit nicht einmal aufkommen lt4 ,noch verschlungener werden sie1 wenn sich die mittelbare ,rede zu entfalten beginnt1 sei es1 da sie den ,dialog einfhre1 oder ber ,seelenvorgnge berichte4 ,selten nur wird durch steigende ,lebendigkeit die mittelbare ,rede in die unmittelbare fortgerissen1 wie in folgender ,periode1 die ebenfalls charakteristisch ist3#i ,luther1 der unter ,schriften und ,bchern an seinem ,pulte sa1 und den fremden besonderen ,mann die ,thr ffnen und hinter sich verriegeln sah1 fragte ihn3 wer er sei und was er wolle8 und der ,mann1 der seinen ,hut ehrerbietig in der ,hand hielt1 hatte nicht sobald mit dem schchternen ,vorgefhl des ,schreckens1 den er verursachen wrde1 erwiedert3 da er ,michael ,kohlhaas der ,rohndler sei2 als ,luther schon3 weiche fern hinweg6 ausrief1 und indem er vom ,pult erstehend nach einer ,klingel eilte1 hinzusetzte3 dein ,odem ist ,pest und deine ,nhe ,verderben6 ,hufig dagegen zieht sich die indirecte ,rede leicht und geschickt durch die lngsten ,wendungen hin1 bisweilen freilich1 auch ber die ,grenze des ,erlaubten hinaus4 ,so wird z4 ,b4 in der ,marquise von ,o4 der ,inhalt einer ,rede in einer ,reihe von ,stzen1 die durch ein fnfzehnmal wiederholtes da -- da -- verbunden sind1 wiedergegeben4#aj ,ich wei nicht1 ob ,kleist die ,novellen des ,cervantes studiert oder auch nur gekannt hat2 aber lebhaft wird man an die hohe ,gegenstndlichkeit der ,darstellung1 an den vollen klaren ,flu der getragenen ,perioden des ,spaniers erinnert4 ,doch auch bei dem ,meister ist das wahrhaft ,vollendete immer noch nicht das ,gewhnliche4 ,jeder ,schriftsteller hat ,angewohnheiten des ,stils1 geringfgig scheinende ,eigenthmlichkeiten1 die um so hufiger sein knnen1 je leichter sie sich dem ,blick1 der auf das ,ganze gerichtet ist1 entziehen4 ,aber er kommt dadurch in ,gefahr1 aus dem ,stil in die ,manier zu gerathen1 und er wird ihr verfallen1 wenn der freie ,ausdruck des ,inhalts von der bequemen ,gewohnheit geleitet wird1 statt sie zu leiten4 ,wie ,goethe hat auch ,kleist dergleichen ,angewohnheiten4 ,es ist die ,vorliebe fr gewisse ,bindewrter1 die er gebraucht1 um die ,spannung des ,lesers zu steigern oder herabzustimmen4 ,am auffallendsten ist das unzhlige ,mal wiederkehrende dergestalt da1 das er als anschaulichere ,redeweise dem nchtern so da vorzieht4 ,durch alle ,erzhlungen lt sie sich verfolgen1 im ,kohlhaas allein sind ohne groe ,mhe ein ,paar ,dutzend ,beispiele dafr aufzufinden4 ,nicht minder hufig ist der ,gebrauch von gleichwohl1 wo es eine ,bedingung1 einen unerwarteten ,gegensatz ankndigen soll1 den man mit dennoch1 dessen ungeachtet einleiten wrde4 ,ferner die gleichzeitige ,ereignisse oder ,erwgungen vorfhrende ,redensart nicht sobald -- als1 fr kaum1 in dem ,augenblick als2 ebenso inzwischen1 dann das gleichgltige oder ungeduldig abweisende gleichviel1 das bedingende falls fr wenn4 ,alle diese ,lieblingswendungen sind auch den ,dramen1 namentlich dem prosaischen ,dialog1 nicht fremd4#aa ,dagegen hat sich ,kleist von einem andern ,fehler1 dem auch die ,grten verfallen sind1 um so reiner erhalten1 von widerlich strender ,wortmengerei4 ,fremdwrter braucht er in der ,regel nur da1 wo etwa ,kunstausdrcke unvermeidlich sind1 berall bietet sich ihm an der rechten ,stelle das rechte deutsche ,wort ungesucht dar4 ,hier bertrifft er ,schiller und den alternden ,goethe bei weitem4 ,es ist der ,ausdruck seiner deutschen ,natur2 eben darum greift er auch bisweilen selbst im ,verse zu ,provinzialismen1 die nichts weniger als edel1 aber sehr bezeichnend sind4 ,fat man dies ,alles zusammen1 den knstlerischen ,bau der ,perioden1 seine ,vorliebe fr die mittelbare ,rede1 die ,reinheit seines ,ausdruckes1 die unbewuten stilistischen ,gewohnheiten1 so gewinnt man eine ,anzahl von ,merkmalen1 nach denen sich mit ziemlicher ,gewiheit feststellen lt1 ob man es mit ,kleist's ,wort und ,schrift zu thun habe oder nicht4 ,,ii4 ,die vier satirischen ,briefe bilden gewissermaen ein dramatisches ,ganzes1 sehr verschiedene ,personen sprechen sich ber dieselben ,ereignisse1 jede in ihrer ,weise aus4 ,der rheinbndische ,officier1 das ,landfrulein1 der ,burgemeister2 diesen ironischen ,charakteren steht der politische ,pescher mit seinen einfachen ,betrachtungen als ,chor gegenber4 ,der erste ,brief ist in kurz abschneidender franzsirender ,standessprache geschrieben4 ,das ,landfrulein schreibt1 wie schon der ,eingangssatz beweist1 in der verschlungenen ,weise ,kleist's2 architectonisch durchgefhrt sind ,perioden wie die ,allein1 wenn die ,ansicht u4 s4 w4 oder3 ,aber die ,beweise1 die er mir1 als ich zurckkam u4 s4 w41 denen die beiden letzten des ,briefes1 mit ihrem inzwischen und gleichwohl an die ,seite gestellt werden knnen4 ,in dem ,schreiben des ,burgemeisters 7,i1 #a1 #c7 gilt es1 die pedantische ,langstiligkeit amtlicher ,erlasse darzustellen2 der ,wortschwall ironisirt sich selbst1 er soll betuben und ber die ,schmhlichkeit des ,inhalts tuschen4 ,bezeichnend ist die unbersehbare ,periode3 ,indem wir euch nun diesem ,auftrage gem u4 s4 w4 ,der ,brief des politischen ,pescher 7,i1 #a1 #d7 stellt neun genau abgefate ,fragen auf2 in der fnften heit es3 ,ist er es1 der den ,knig von ,preuen -- zu ,boden geschlagen hat1 und auch selbst nach dem ,frieden noch mit seinem grimmigen ,fu auf dem ,nacken desselben verweilte8 ,diese ,bezeichnung vollstndigster ,vernichtung ist ein ,lieblingsbild ,kleist's4 ,im fnften ,auftritt der ,penthesilea sagt ,asteria3 ,den ,futritt will er1 und erklrt es laut1 ,auf deinen kniglichen ,nacken setzen2 im neunten ,auftritt wiederholt ,penthesilea3 ,lat ihn den ,fu gesthlt1 es ist mir recht1 ,auf diesen ,nacken setzen6 ,und die ,hermannsschlacht beginnt mit den ,worten3 ,rom1 dieser ,riese1 der -- ,den ,fu auf ,ost und ,westen setzet1 ,des ,parthers muthgen ,nacken hier1 ,und dort den tapfern ,gallier niedertretend4 ,unter #g heit es im ,briefe3 ,ist er es1 der -- ,preuen1 den letzten ,pfeiler ,deutschlands sinken sah --8 ,und in den ersten ,versen der ,hermannsschlacht3 ,und ,hermann der ,cherusker endlich1 ,zu dem wir1 als dem letzten ,pfeiler uns ,im allgemeinen ,sturz ,germanias geflchtet -- ,endlich in der neunten ,frage wird auf den ,kaiser ,franz folgendes ,gleichni angewendet3 der wie ,antus1 der ,sohn der ,erde1 von seinem ,fall erstanden ist1 um das ,vaterland zu retten4 ,in dem ,gedichte vom #a4 ,mrz #ahji an denselben singt ,kleist3 ,o ,herr1 du trittst1 der ,welt ein ,retter1 ,dem ,mordgeist in die ,bahn1 ,und wie der ,sohn der duftgen ,erde ,nur sank1 damit er strker werde1 ,fllst du von ,neu'm ihn an4#ab ,die ,fabel die ,bedingung des ,grtners entspricht in ihrer ,fassung den beiden ,fabeln1 die #ahjh im ,phbus erschienen4 ,in ganz anderem ,ton ist das ,lehrbuch der franzsischen ,journalistik gehalten4 ,obgleich die knappe ,form dieser geschlossenen ,reihe von ,erklrungen1 ,lehrstzen1 ,aufgaben und ,beweisen der entfalteten ,rede keinen ,raum gestattet1 so haben sich doch auch hier die ,lieblingswendungen eingeschlichen4 ,es ist bekannt1 welche ,neigung ,kleist fr diese ,darstellungsweise und den strengen ,beweis hatte4 ,wie er zuerst meinte1 seine ,lebensaufgabe auf dem ,gebiete der ,mathematik gefunden zu haben1 so ist er auch spter1 namentlich in den ,briefen1 geneigt1 wo die ,leidenschaft nicht durchbricht1 seine ,gedanken in streng logische ,formeln zu bringen4 ,leider ist das ,lehrbuch der ,journalistik in #be ,paragraphen unvollstndig4 ,wahrscheinlich hatte er es zu ,ende gefhrt1 doch sind die letzten ,bltter verloren gegangen4 ,den obersten ,grundstzen und ,definitionen folgt im ,paragraph #aj die ,eintheilung der ,journalistik mit dem ersten ,capitel3 ,von der ,verbreitung der wahrhaftigen ,nachrichten in zwei ,artikeln von den guten und den schlechten ,nachrichten2 ein zweites ,capitel von der ,verbreitung falscher ,nachrichten mute folgen1 und dieses fehlt4 ,in dem ,katechismus der ,deutschen hat ,kleist die ,einfrmigkeit des katechisirenden ,tons1 in dem die ,antwort das ,echo der ,frage ist1 so zu beleben gewut1 da er durchaus charakteristisch wird1 und einzelne ,redewendungen von ,vater und ,sohn an den dramatischen ,dialog1 etwa die einfachen ,gegenreden ,kthchens in der ergreifenden ,scene mit ihrem ,vater erinnern4#ac ,auch andere ,anklnge fehlen nicht4 ,die ,schilderung des ,erzfeindes findet an mehr als einer ,stelle ihr ,seitenstck4 ,sie lautet #g3 ,als einen der ,hlle entstiegenen ,vatermrder1 der herumschleicht in dem ,tempel der ,natur und an allen ,sulen rttelt1 auf welchen er gebaut ist4 ,im ,kthchen von ,heilbronn schleudert der alte ,theobald dem ,grafen ,strahl folgende ,worte zu3 ,ein glanzumflossener ,vatermrdergeist1 ,an jeder der granitnen ,sulen rttelnd1 ,in dem urewigen ,tempel der ,natur1 ,ein ,sohn der ,hlle1 den u4 s4 w4 ,in der ,hermannsschlacht sind ,raub1 ,brand und ,mord ein hllenentstiegener ,geschwisterreigen und in dem ,gedichte ,germania an ihre ,kinder ist es eines ,hllensohnes ,rechte1 die das eiserne ,joch der ,knechtschaft auferlegt4 ,im ,katechismus #i soll1 wer weder liebt noch hat1 wenn es sich um die ,freiheit des ,vaterlandes handelt1 in die tiefste1 siebente ,hlle1 in der ,hermannsschlacht der ,verrther in die neunte ,hlle strzen4 ,dort wird die ,frage verneint1 ob nicht das ,blut vieler tausend ,menschen nutzlos geflossen1 die ,stdte verwstet und das ,land verheert worden sei1 wenn man im ,kampf unterliege4 ,in dichterischer ,sprache wird derselbe ,einwand abgewiesen ,germania und ihre ,kinder3 ,nicht die ,flur ist's1 die zertreten ,unter ihren ,rossen sinkt1 ,nicht der ,mond1 der in den ,stdten ,aus den den ,fenstern blinkt1 ,nicht das ,weib1 das mit ,gewimmer ,ihrem ,todesku erliegt4#ad ,die drei folgenden ,stcke 7,i1 #b1 #a-c7 sind nicht blos ein persnlicher ,gefhlsergu1 sondern ,aufrufe an das ,volk1 die ,kampf und ,rache erwecken sollen4 ,das erste kndet sich als ,einleitung einer ,zeitschrift an1 und ist im ,tone der glhendsten vom ,hasse eingegebenen ,beredsamkeit geschrieben2 der ,erzherzog ,karl ist der volksthmliche ,held1 der ,bezwinger des ,unbezwungenen1 oder1 wie er in dem ,siegesliede nach der ,schlacht von ,aspern genannt wird1 der ,ueberwinder des ,unberwindlichen4 ,germania soll der ,name dieser ,zeitschrift sein2 ,hoch auf den ,gipfel der ,felsen soll sie sich stellen1 und den ,schlachtgesang herabdonnern ins ,thal1 wie in dem ,gedichte ,germania ihren ,kindern zuruft3 ,mit dem ,spiee1 mit dem ,stab ,strmt ins ,thal der ,schlacht hinab6 -- -- ,das ,gebirg hallt donnernd wieder -- -- -- ,und vom ,fels herab der ,ritter1 ,der sein ,cherub1 auf ihm steht4 ,die ,germania der ,zeitschrift will singen3 ,vaterland1 -- welch ein ,verderben seine ,wogen auf dich heranwlzt4 ,in dem letzten ,lied ,kommt das ,verderben mit entbundenen ,wogen ,auf ,alles1 was besteht1 herangezogen4 ,jene will die ,jungfrauen des ,landes herbeirufen1 wenn der ,sieg erfochten ist1 da sie sich niederbeugen ber die1 so gesunken sind2 und das ,lied an den ,erzherzog ,karl nach der ,schlacht bei ,aspern singt3 ,siehe1 die ,jungfraun rief ich herbei des ,landes1 ,da sie zum ,kranz den ,lorbeer flchten4#ae ,der ,grundton der ,einleitung ist in dem ,gedicht ,germania zum gewaltigen ,schlachtgesang geworden1 und kaum wird man sich der ,ueberzeugung verschlieen knnen1 gerade fr die ,erffnung dieser ,zeitschrift sei es geschrieben worden4 ,der ,schlu der ,einleitung fehlt2 dagegen scheint das folgende ,stck1 das ohne ,ueberschrift mit dem aus einer andern ,schrift entlehnten ,aufrufe ,zeitgenossen6 beginnt1 von ,kleist selbst nicht abgeschlossen zu sein1 wenigstens die ,abschrift ist nicht vollstndig1 denn mit dem ,ausrufe ,was8 bricht der ,text mitten auf der ,seite ab4 ,es sollen diejenigen1 die sich auf den ,trmmern des ,vaterlandes in die bequeme ,ruhe der ,unglubigkeit einwiegen1 aufgeschreckt und ihnen die ,augen ber den ,abgrund1 an dem sie stehen1 geffnet werden4 ,das ,ziel des ,kampfes wird bezeichnet in dem ,aufruf ,was gilt es in diesem ,kriege8 ,wenn es heit3 ,deren 7der deutschen ,nation7 ,unschuld selbst in dem ,augenblick noch1 da der ,fremdling sie belchelt oder wohl gar verspottet1 sein ,gefhl geheimnivoll erweckt1 dergestalt da -- so giebt dazu die ,hermannsschlacht ein treffendes ,beispiel1 wo der ,rmer von dem ,deutschen sagt3 ,in einem ,hmmling ist1 der an der ,tiber graset1 ,mehr ,lug und ,trug1 mu ich ,dir sagen1 ,als in dem ganzen ,volk1 dem er gehrt4#af ,erst im ,zusammenhange mit den frheren ,stcken erscheint dieser ,aufruf1 der weder abgeschlossen noch auch das bedeutendste ,stck ist1 im rechten ,lichte2 um so weniger ist zu begreifen1 wie ,blow gerade dies zur ,probe mittheilen konnte1 um dadurch seine ,verurtheilung der anderen gehaltreicheren ,bltter zu rechtfertigen4 ,mit den bekannten politischen ,gedichten ,kleist's stehen diese ,aufstze in nchster ,verbindung2 sie sind der ,ausdruck derselben ,zeit und ,stimmung1 wie die ,hermannsschlacht von #ahjh1 die ,gedichte an den ,kaiser ,franz und den ,erzherzog ,karl aus dem ,frhjahr #ahji1 und ,germania an ihre ,kinder4 ,der erste satirische ,brief ist unter der ,einwirkung des beginnenden ,krieges von #ahji geschrieben1 wie die ,hindeutung auf die unglcklichen ,kmpfe um und in ,regensburg vom #ai4 bis #bc4 ,april beweist2 ,napoleons siegverkndendes ,blletin1 dessen erwhnt wird1 ist vom #bd4 ,april datirt4 ,der vierte ,brief schliet sich an einen ,artikel des ,nrnberger ,korrespondenten aus denselben ,tagen an4 ,die sterreichischen ,landwehren1 welche die ,fabel anredet1 waren durch ,erla vom #i4 ,juni #ahjh ins ,leben gerufen2 die ,erhebung der ,spanier1 auf welche die ,ueberschrift des ,katechismus anspielt1 hatte im ,mai #ahjh1 der ,tiroler1 deren im ,text gedacht wird1 am #i4 ,april #ahji begonnen4 ,dagegen findet sich nichts1 was auf den ,sieg von ,aspern am #ba4 und #bb4 ,april #ahji hinwiese4 ,also diese fnf ,stcke werden ,ende ,april oder ,anfang ,mai entstanden sein4 ,ganz anders lautet der ,ton nach der ,schlacht von ,aspern in der ,einleitung zur ,germania2 der erste ,athemzug der deutschen ,freiheit sollte diese ,zeitschrift sein4 ,derselben ,zeit gehren auch die beiden andern ,nummern an4 ,da folgte die ,schlacht von ,wagram1 und ,sieg und ,hoffnung1 ,muth und ,zuversicht1 ,kraft und ,begeisterung sind wiederum mit einem ,schlage vernichtet4 ,den ,versuch1 den ,kleist in ,prag #ahji machen wollte1 durch eine ,zeitschrift auf die ,volksstimmung zu wirken1 hat er einmal vorher #ahjh in ,dresden1 ein anderes ,mal nachher #ahaj in ,berlin wirklich gemacht4 ,dort sollte es eine knstlerisch wissenschaftliche1 hier eine vaterlndische sein4 ,jenes ist der ,phbus1 ein ,journal fr die ,kunst1 zu dessen ,herausgabe er sich mit ,adam ,mller und dem ,maler ,ferdinand ,hartmann verbunden hatte1 dieses die ,berliner ,abendbltter4 ,prchtig ausgestattet1 auf weiem ,papier in ,quart1 gro gedruckt1 mit kupfergestochenen ,umrissen erschien der ,phbus in monatlichen ,heften1 auf deren ,umschlag der emporsteigende ,sonnengott mit seinem ,viergespann zu sehen war4 ,kleist erblickte wirklich eine neue ,hoffnungssonne in diesem ,unternehmen4 ,aus der ,zeitschrift sollte eine ,buch-1 ,karten- und ,kunsthandlung erwachsen1 in die er und seine ,freunde nach dem ,vorbilde der ,fugger und ,medici alles hineinwerfen sollten1 was man auftreiben knne4 ,dichter und ,buchhndler zugleich zu sein1 darin lag die ,hoffnung des groen ,looses2 auerdem war ,novalis ,nachla1 ,beitrge von ,goethe und ,wieland zugesagt4 ,ruhmredig pries ,adam ,mller seinem ,freunde ,gentz1 da es wohl noch keine hnliche ,verbindung der ,poesie und ,philosophie und der bildenden ,kunst gegeben1 und meinte jede ,vergleichung mit den ,horen1 als einer ,art von sonntglicher ,retraite oder ,ressource1 und selbst mit dem ,athenum abweisen zu knnen4 ,dennoch war es kein ,treffer2 die gehofften ,mittel und ,beitrge blieben aus1 mit der ,migunst der ,buchhndler waren die noch mignstigeren ,zeitumstnde im ,bunde1 und schon im ,august #ahjh ward es ,kleist deutlich1 das ,journal werde sich auf die ,dauer nicht halten4 ,am ,ende war man zufrieden1 es der ,waltherschen ,buchhandlung in ,dresden berlassen zu knnen1 und mit dem zwlften ,monatshefte des ,jahres #ahjh hrte es auf4 ,fr uns liegt der berwiegende ,werth desselben darin1 da ,kleist es zur ersten ,niederlage seiner bedeutendsten ,dichtungen gemacht hat4#ag ,in dem unscheinbarsten ,gewande1 der ,zeit angemessen1 wo man alle ,veranlassung hatte1 geruschlos zu wirken1 traten die ,berliner ,abendbltter seit dem #a4 ,october #ahaj auf4 ,klein ,octav1 graues ,lschpapier1 stumpfe ,lettern1 die von mittlerer ,gre1 unter ,anwendung aller ,hlfen der ,raumersparni1 bis zu den kleinsten ,augentdtern hinabstiegen1 durch zahllose ,druckfehler entstellt1 bieten sie einen ungemein kmmerlichen ,anblick dar2 uerlich stehen sie auf einer ,stufe mit dem bekannten ,berliner ,localblatte1 der ,beobachter an der ,spree4 ,kein ,programm war vorangeschickt1 das ber den ,zweck des ,blatts ,andeutungen gegeben htte1 selbst in der ersten ,nummer nannten sich weder ,redacteur noch ,buchdrucker1 und erst unter dem #bb4 ,october trat ,kleist in einer von ihm unterzeichneten ,erklrung aus dem ,dunkel hervor1 whrend die buchhndlerische ,spedition von ,j4 ,e4 ,hitzig bernommen wurde4 ,diese drftigen ,bltter haben einige bekannte ,dichtungen ,kleist's in die ,welt zuerst eingefhrt2 sie enthalten aber noch weit mehr1 theils unter seinem ,namen1 theils unter verschiedenen ,zeichen1 was nachher im ,sturm eines halben ,jahrhunderts verweht und vergessen worden ist4 ,damals wenig beachtet1 sind sie jetzt ein wichtiges ,hlfsmittel zur ,litteratur und ,wrdigung des ,dichters4 ,doch gehrt ein vollstndiges ,exemplar zu den grten ,seltenheiten des ,bchermarkts4 ,tieck mu sie bei der ,herausgabe des ,nachlasses noch gehabt haben2 in der ,vorrede sagt er1 da sie ungleich und oft flchtig von verschiedenen ,verfassern geschrieben1 doch manches ,erfreuliche von ihm 7,kleist7 enthalten1 doch geht er auf eine ,ausscheidung desselben nicht ein4#ah ,blow erhielt beim ,abschlusse seines ,buchs1 wie er in der ,vorrede sagt1 noch ein ,exemplar2 doch ist es entweder nicht vollstndig gewesen oder von ihm nicht vollstndig benutzt worden1 denn in dem ,anhange giebt er nur zwei ,stcke ber das ,marionettentheater und eine ,anekdote aus dem letzten preuischen ,kriege2 das ,uebrige bezeichnet er als unbedeutende gelegentliche ,aufstze und ,bemerkungen4#ai ,auch der neueste ,herausgeber ,julian ,schmidt hat der ,abendbltter nicht habhaft werden knnen4 ,ich wrde mich in gleicher ,lage befinden1 wenn mich nicht ,herr ,freiherr ,w4 v4 ,maltzahn durch die freundschaftliche ,mittheilung derselben aus seinem reichen ,bcherschatze in den ,stand gesetzt htte1 diese verschttete ,quelle durch eigene ,untersuchung wieder zu ffnen4 ,vor mir liegen #ge ,bltter vom #a4 ,october bis #bh4 ,december #ahaj1 ein volles ,quartal4 ,aber wie sich aus dem ,briefe ,kleist's an ,f4 v4 ,raumer vom #ba4 ,februar #ahaa in dessen krzlich erschienenen ,lebenserinnerungen und ,briefwechsel ergiebt1 sind die ,abendbltter erst gegen ,ende dieses ,monats eingegangen2 die letzten ,nummern scheinen ganz verschollen zu sein4 ,mitarbeiter waren ,adam ,mller1 ,a4 v4 ,arnim1 ,brentano1 ,friedrich ,schulz1 ,fouqu und einige andere4 ,doch litt das ,unternehmen an innerer ,planlosigkeit1 es brachte bunt zusammengewrfelte ,artikel ber ,fragen der innern ,politik und das ,theater1 dichterische ,beitrge und ,polizeiberichte1 und scheiterte zuletzt an dem ,zerwrfni mit den obersten ,staatsbehrden1 auf deren ,untersttzung ,kleist nicht ohne ,selbsttuschung gerechnet hatte1 wie seine leidenschaftliche ,anklage ,f4 v4 ,raumers beweist4 ,er selbst hat zahlreiche und sehr verschiedenartige ,beitrge geliefert4 ,aus der ,ermittelung und ,zusammenstellung derselben wird sich eine nicht ganz geringe und kaum noch gehoffte ,nachernte ergeben1 die ich mit den vorher besprochenen handschriftlichen ,bruchstcken zu einem ,ganzen verbinde4 ,einiges steht durch die ,unterzeichnung1 anderes durch den ,inhalt fest4 ,durch sein offenkundiges ,h4 v4 ,k4 bekennt er sich am #e4 ,october zu der ,ode auf den ,wiedereinzug des ,knigs im ,winter #ahji2 am #ag4 ,october zu dem ,artikel ,theater4 ,unmagebliche ,bemerkung2 am #ab4 ,december zu dem ,aufsatze ber das ,marionettentheater4 ,anerkannt hat er durch ,aufnahme in den zweiten ,band der ,erzhlungen #ahaa das ,bettelweib von ,locarno vom #aa4 ,october1 und die heilige ,ccilie oder die ,gewalt der ,musik1 eine ,legende hier mit dem ,zusatze ,zum ,taufangebinde fr ,ccilie ,m4444 vom #ae4 ,november1 die erste mit mz1 die andere yz unterzeichnet4 ,er wandte also verschiedene ,schriftstellerzeichen an1 je nachdem er erkannt1 errathen oder verborgen bleiben wollte4 ,die ,wahl solcher ,chiffern ist freilich durchaus willkrlich1 und der ,versuch ohne anderweitige ,brgschaft aus ihnen einen ,schlu auf den ,verfasser zu ziehen1 wre sehr milich4 ,doch sollte der ,schriftsteller in diesen ,dingen auch kein entschiedenes ,system gehabt haben1 dennoch wird man irgend eine ,art von ,folgerichtigkeit annehmen drfen2 wahrscheinlich werden die einmal gebrauchten ,zeichen1 sei es in etwas abweichender oder derselben ,verbindung wiederkehren4 ,auch ,kleist wird die ,buchstaben m1 x1 y1 z wiederholt angewendet haben1 und wenn ihnen ,auffassung und ,darstellung zustimmen1 wird man mit annhernder ,gewiheit aussprechen knnen1 ob ein ,stck von ihm sei oder nicht4 ,zunchst nach diesen ueren ,zeichen stelle ich die ,aufstze zusammen3 xy ist unterzeichnet der ,artikel ,theater vom #d4 ,october 7,i1 #d1 #d dieser ,nachlese74 x3 die ,einleitung1 ,gebet des ,zoroaster vom #a4 ,october 7,i1 #b1 #d72 ,anekdote aus dem letzten ,kriege vom #bj4 ,october 7,i1 #c1 #f72 von der ,ueberlegung1 eine ,paradoxe vom #g4 ,decbr4 7,i1 #b1 #e74 y3 ,brief eines ,mahlers an seinen ,sohn vom #bb4 ,october 7,i1 #d1 #b72 ,schreiben aus ,berlin vom #bh4 ,october unter dem #cj4 ,oct4 7,i1 #d1 #f72 ,brief eines jungen ,dichters an einen jungen ,mahler #f4 ,november 7,i1 #d1 #c74 z3 ,betrachtungen ber den ,weltlauf #i4 ,october 7,i1 #b1 #f74 xyz3 ,der ,branntweinsufer und die ,berliner ,glocken1 eine ,anekdote #ai4 ,october 7,i1 #c1 #g74 ,das ,zeichen mz erscheint in ,verbindung mit r4 rmz ist gezeichnet ,ntzliche ,erfindungen1 ,entwurf einer ,bombenpost #ab4 ,octbr4 7,i1 #e1 #b72 rm ,aronautik #bi41 #cj4 ,october 7,i1 #e1 #d74 rz3 ,der verlegene ,magistrat1 eine ,anekdote #d4 ,october 7,i1 #c1 #i74 r3 ,muthwille des ,himmels1 eine ,anekdote #aj4 ,october 7,i1 #c1 #e74 ,ein anderes ,mal gesellt sich zu x noch p4 xp erscheint unter drei ,epigrammen1 #bd41 #ca4 ,october 7,,ii1 #c1 #c74 ,hier verlassen uns diese ,spuren2 doch nehme ich fr ,kleist noch eine ,anzahl ,stcke1 die entweder vllig abweichende oder gar keine ,zeichen haben1 aus inneren ,grnden in ,anspruch4 ,zwei gereimte ,epigramme1 #ab41 #cj4 ,octbr4 7,,ii1 #c1 #c7 unter st4 ,zu dem ,aufsatz ,empfindungen vor ,friedrich's ,seelandschaft 7,i1 #d1 #a7 cb unterzeichnet1 hat er sich in der folgenden ,erklrung vom #bb4 ,october selbst bekannt3 ,der ,aufsatz der ,hrn4 ,l4 ,a4 v4 ,a4 und ,c4 ,b4 ber ,hrn4 ,friedrich's ,seelandschaft 7,s4 #abte ,blatt7 war ursprnglich dramatisch abgefat2 der ,raum dieser ,bltter erforderte aber eine ,abkrzung1 zu welcher ,freiheit ich von ,hrn4 ,a4 v4 ,a4 freundschaftlich berechtigt war4 ,gleichwohl hat dieser ,aufsatz dadurch1 da er nunmehr ein bestimmtes ,urtheil ausspricht1 seinen ,charakter dergestalt verndert1 da ich zur ,steuer der ,wahrheit1 falls sich dessen jemand noch erinnern sollte1 erklren mu3 nur der ,buchstabe desselben gehrt den genannten beiden ,hrn42 der ,geist aber und die ,verantwortlichkeit dafr1 so wie er jetzt abgefat ist1 mir4 ,h4 v4 ,k4 ,in dieser ,erklrung liegt ein ,widerspruch4 ,hatte er ,arnim's und ,brentano's ,dialog 7denn das allein kann mit der dramatischen ,form gemeint sein7 in diese ,betrachtung umgesetzt1 so gehrte ihm sicherlich auch der ,buchstabe an2 sein ,stil ist es unverkennbar4 ,durch das ,zeichen cb wollte er1 wie es scheint1 ,clemens ,brentano's ,autorschaft wahren4 ,kleist gehren ferner an3 vaa bezeichnet die ,erzhlung ,warnung gegen weibliche ,jgerei #e41 #f4 ,november 7,i1 #c1 #a72 ava1 eine ,umstellung des vorigen1 die sieben kleinen ,kinder #h4 ,nov4 7,i1 #d1 #g72 ,m4 ,f4 die beiden ,erzhlungen die ,heilung vom #bi4 ,november und das ,grab der ,vter #e4 ,december 7,i1 #c1 #b4 #c72 und ,allerneuester ,erziehungsplan unterzeichnet ,levanus #bi4 ,october 7,i1 #e1 #a74 ,ohne jedes ,zeichen sind folgende ,stcke3 ,der ,griffel ,gottes1 eine ,anekdote #e4 ,october 7,i1 #c1 #d72 ,anekdote aus dem letzten preuischen ,kriege #f4 ,october in ,blow's ,nachtrag2 ,charit-,vorfall #ac4 ,october 7,i1 #c1 #aj72 ,schreiben aus ,berlin #ae4 ,october 7,i1 #e1 #c72 ,anekdote #bd4 ,october 7,i1 #c1 #aa72 ,rthsel eine ,anekdote1 #a4 ,novbr4 7,i1 #c1 #ab72 ,tages-,ereigni #g4 ,novbr4 7,i1 #c1 #h72 von einem ,kinde1 das kindlicher ,weise ein anderes ,kind umbringt #ac4 ,november 7,i1 #d1 #h72 ,legende nach ,hans ,sachs4 ,gleich und ,ungleich #c4 ,november2 und ,legende nach ,hans ,sachs4 ,der ,welt ,lauf4 #h4 ,december 7,,ii1 #a1 #b72 endlich zwei ,anekdoten1 #bb4 ,november und #bg4 ,november 7,i1 #c1 #ac4 #ad74 ,diese ,aufstze1 nach ,werth und ,inhalt sehr ungleich1 gehen von der hchsten ,betrachtung bis zur niedrigen ,tagesanekdote hinab4 ,mit manchem ,beitrag ist es ihm durchaus ,ernst1 andere sind nichts als ,raumfller und ,lckenber4 ,um den ,beweis anzutreten1 sie alle seien von einem ,verfasser1 und zwar von ,kleist1 war es nthig1 das ,gleichartige in eine ,klasse zu bringen2 schon daraus mute sich manches ergeben1 was fr die innere ,zusammengehrigkeit spricht4 ,ich habe sie nach der prosaischen und dichterischen ,form in zwei ,abtheilungen geschieden1 deren erste enthlt3 #a4 ,politische ,satiren1 #b4 ,politische ,aufrufe und ,betrachtungen1 #c4 ,erzhlungen und ,anekdoten1 #d4 ,kunst und ,theater1 #e4 ,gemeinntziges2 worauf die wenigen versificirten ,stcke unter dem zweiten ,haupttitel folgen4 ,zu dem ,politisch ,historischen gehren drei ,beitrge3 die ,einleitung1 ,gebet des ,zoroaster1 von der ,ueberlegung1 eine ,paradoxe und ,betrachtungen ber den ,weltlauf 7,i1 #b1 #d-f74 ,da der ,fhrer des ,blattes die ,einleitung geschrieben habe1 lt sich ohne ,weiteres annehmen2 sie athmet ganz seinen ,geist in dem ,ingrimm ber das ,elend des ,zeitalters1 die ,erbrmlichkeit1 ,halbheit1 ,unwahrhaftigkeit und ,gleinerei1 zu deren ,bekmpfung er um ,kraft betet4 ,denselben praktischen ,zweck hat die ,paradoxe2 sie gilt den ,deutschen1 und findet im ,gegensatze zu den ,franzosen den ,quell ihres ,elends in dem unverhltnimigen ,uebergewicht der gepriesenen ,ueberlegung1 die den lhmenden ,zwiespalt zwischen ,denken und ,handeln hervorruft4 ,wie im ,katechismus richtet ein ,vater diese ,rede an seinen ,sohn4 ,die ,ueberlegung1 sagt er scheint nur die zum ,handeln nthige ,kraft1 die aus dem herrlichen ,gefhle quillt1 zu verwirren1 zu hemmen und zu unterdrcken4 ,aehnlich im ,katechismus #i3 ,sie 7die ,deutschen7 reflectirten1 wo sie empfinden1 oder handeln sollten1 meinten alles durch ihren ,witz bewerkstelligen zu knnen1 und gben nichts mehr auf die alte geheimnivolle ,kraft der ,herzen4 ,dort wie hier spielt das ,gleichni vom ,ringer durch4 ,in der ,paradoxe heit es3 ,der ,athlet kann in dem ,augenblick1 da er seinen ,gegner umfat hlt1 schlechterdings nach keiner andern ,rcksicht -- verfahren -- aber nachher1 wenn er gesiegt hat oder am ,boden liegt1 mag es zweckmig sein -- zu berlegen1 durch welchen ,druck er seinen ,gegner niederwarf4 ,und im ,katechismus #g3 ,das wre ebenso feig1 als ob ich die ,geschicklichkeit1 die einem ,menschen im ,ringen beiwohnt1 in dem ,augenblick bewundern wollte1 da er mich in den ,koth wirft und mein ,antlitz mit ,fen tritt4 ,derselbe ,gedanke endlich1 ,kraft und ,that seien frher als ,erkenntni und ,betrachtung1 das politische ,handeln lter als dessen ,darstellung durch die ,kunst1 die ,reflexion das ,zeichen des ,verfalls und der ,ohnmacht1 erhebt sich in den ,betrachtungen ber den ,weltlauf zur geschichtsphilosophischen ,hhe4 ,stilistisch sprechen die langen ,perioden1 in dem letzten ,stck der indirecte ,satz mit seinem fnfmaligen -- da -- fr ,kleist4 ,unter ,i1 #c1 #a-c folgen drei etwas ausgefhrtere ,erzhlungen ,warnung gegen weibliche ,jgerei vaa1 die ,heilung und das ,grab der ,vter1 beide ,m4 ,f4 gezeichnet4 ,das knnte etwa auf ,fouqu zu deuten scheinen1 doch hat dieser nur wenige unbedeutende ,zeilen unter d4 l4 ,m4 ,f4 beigesteuert2 auch hat der ,stil durchaus nichts von seiner ,manier4 ,diese drei ,erzhlungen gehren zusammen1 sie sind von einem ,verfasser2 in allen dieselbe ,anschaulichkeit1 dieselbe ,lebendigkeit der ,darstellung1 verschlungene ,perioden und indirect wiederholte ,reden und ,betrachtungen4 ,mit ungemeiner ,kraft1 hchst ergreifend ist in der ,heilung die ,spitze der ganzen ,begebenheit in eine einzige ,periode zusammengedrngt3 ,wie mute nun dem ,leichtsinnigen zu ,muthe werden1 u4 s4 w4 die in wenigen ,strichen ein ,grauen erregendes ,bild vorfhrt4 ,auch dergestalt da fehlt hier nicht4 ,in gleicher ,weise wird in dem ,grab der ,vter die ,summe des ,ganzen in einem ,bilde1 in einer ,periode ausgesprochen4 ,da standen sie aber pltzlich u4 s4 w4 ,die erste ,erzhlung ist mehr humoristischer ,natur4 ,alle drei stehen auf der ,grenze der ,erzhlung und ,anekdote und schlieen sich insofern dem ,bettelweib von ,locarno an1 einer ,anekdote spukhaften ,inhalts1 welche die ,reihe dieser kleinen ,skizzen1 die den ,rahmen des ,blattes fllen1 erffnet4 ,es folgt eine ,gallerie von elf ,anekdoten verschiedenen ,inhalts1 zum ,theil als solche bezeichnet2 einige sehr charakteristisch und unmittelbar dem ,leben entlehnt1 der ,form nach ,papierschnitzel1 die nebenher vom ,schreibtisch abgefallen waren4 ,manche mochten ,zge sein1 die zu knftiger ,verwendung in irgend einem greren ,bilde vorlufig hingeworfen waren4 ,der ,griffel ,gottes 7,i1 #c1 #d71 ohne ,unterzeichnung1 trgt das ,geprge einer solchen ,notiz zu einer spter auszufhrenden ,erzhlung4 ,ins ,lcherliche wird das ,grausige verkehrt in der ,anekdote ,muthwille des ,himmels r41 in der man ,kleist's ,feder wieder erkennen wird4 ,auch spricht der ,schauplatz dafr1 seine ,vaterstadt ,frankfurt an der ,oder1 wo er dies ,geschichtchen gehrt haben mochte4 ,es ist wie die folgenden #f bis #i eine der beliebten ,militairanekdoten4 ,kleist war diesen ,kreisen1 seiner abweichenden ,denk- und ,lebensweise ungeachtet1 nicht entfremdet2 noch #ahaj war von seinem ,rcktritt in den ,dienst in allem ,ernst die ,rede4#bj ,bei der lebhaften ,theilnahme1 die man nach altpreuischer ,ueberlieferung an militairischen ,dingen nahm1 und der ,beschrnkung1 der die ,tagesbltter damals doppelt unterlagen1 war es nicht zu verwundern1 wenn kleine ,soldatengeschichten1 ,witze und ,disciplinarflle einen willkommenen ,stoff darboten4 ,war doch der ,soldat neben dem ,schauspieler der einzige ffentliche ,charakter6 ,eine eigenthmliche ,art dieser ,anekdoten bilden die ,zge der ,tapferkeit ,einzelner1 die man aus den ,nachrichten des letzten ,krieges zu sammeln begann4 ,zum ,troste ber die ,vergangenheit1 da der alte ,geist wieder erwachen werde1 suchte man sie auf4 ,in dem ,sinne nahm ,kleist diese kleinen ,geschichten2 den unter der ,asche glimmenden ,funken dachte er wohl mit solchen ,erinnerungen1 soweit er vermochte1 zu unterhalten4 ,von den beiden ,anekdoten aus dem letzten preuischen ,kriege ist die erste1 die ,blow bereits mitgetheilt hat1 gar nicht1 die zweite x unterzeichnet4 ,mit dieser dramatischen ,lebendigkeit konnte nur ,kleist den preuischen ,husaren vorfhren1 der in der ,nhe des siegreichen ,feindes seinen ,danziger mit grter ,seelenruhe trinkt1 sich schnuzt1 die ,pfeife anzndet1 ber die ,feinde herfllt1 da sie die ,schwerenoth kriegen sollen1 und auf drei franzsische ,chasseurs dergestalt einhaut1 da sie aus dem ,sattel strzen4 ,die ,umstndlichkeit des dramatisch gehaltenen ,gesprchs1 das regelmig wiederkehrende spricht er fr sagte er erinnert lebhaft an den ,dialog zwischen ,eva und dem ,dorfrichter in der zweiten ,bearbeitung des zerbrochenen ,krugs4 ,wenn er sagt1 auf der ,reise nach ,frankfurt habe er diese ,geschichte in einem ,dorfe bei ,jena gehrt1 so konnte das damals geschehen sein1 als er im ,frhjahr #ahjg nach ,joux als ,gefangener gefhrt wurde4 ,verwandt 7und wieder nicht ohne dergestalt da7 aber cynisch und hoch humoristisch ist die ,anekdote #f4 ,gleichgltiger sind die drei folgenden ,geschichten1 militairische ,disciplinarflle2 #g xyz1 #h ohne ,zeichen1 #i rz4 ,komischen ,inhalts sind die fnf letzten ,anekdoten2 #aj1 eine ,tagesneuigkeit1 zugleich eine ,satire auf die ,aerzte2 #aa bis #ad smmtlich ohne ,zeichen1 doch durch gleichwohl und dergestalt da hinreichend kenntlich gemacht4 ,der vierten ,abtheilung ,kunst und ,theater gehren acht ,nummern an4 ,die beiden ,briefe eines ,mahlers an seinen ,sohn1 und eines jungen ,dichters an einen jungen ,mahler1 mit y bezeichnet1 gehren zu einander4 ,der erste1 der ironisirend in dem einfachen ,stil des kunstliebenden ,klosterbruders beginnt1 um cynisch zu enden1 ist ein ,ausfall gegen die junge ,malerschule1 der ,gemth und ,andacht1 ,beruf und ,studium ersetzen soll4 ,im zweiten fordert der ,dichter den ,maler auf1 von dem verhimmelnden ,nachbilden alter ,meister abzustehen1 weil der ,knstler sein eigenes ,innerste zur ,anschauung bringen solle1 da das wesentlichste ,stck der ,kunst die ,erfindung nach eigenthmlichen ,gesetzen sei4 ,die ,dichtung soll mit der ,malerei auseinandergesetzt werden4 ,schon im ,phbus hatte ,kleist in einer ,anmerkung zu dem ,gedichte nach ,hartmanns ,gemlde der ,engel am ,grabe des ,herrn etwas ,aehnliches angekndet2 er wollte in dieser fortgesetzten ,verbindung zweier so verschiedener ,kunstleistungen eine ,sammlung von ,beispielen geben1 an denen vielleicht die alte wichtige ,frage von den ,grenzen der ,malerei und ,poesie errtert werden knne4#ba ,die folgenden ,nummern dieses ,abschnitts sind1 mit ,ausnahme der letzten ,abhandlung ber das ,marionettentheater1 gelegentliche ,bemerkungen1 die durch das ,berliner ,theater veranlat wurden4 ,die erste ,theater xy 7,i1 #d1 #d7 ist eine feine ,kritik ,iffland's1 der sehr vorsichtig als ,manierist bezeichnet wird4 ,die ,hinweisung auf ,kant's ,kritik der ,urtheilskraft an dieser ,stelle lt den ,kantianer ,kleist sogleich errathen4 ,in der unmageblichen ,bemerkung 7,i1 #d1 #e7 tritt er in seinem ,h4 v4 ,k4 mit einem ,angriffe auf die ,theaterleitung offen hervor4 ,die ,direction soll wahre ,kritik ben2 ist sie geneigt1 der ,menge zu schmeicheln1 mu sie unter die ,aufsicht des ,staats gestellt werden4 ,nicht ohne ,gereiztheit spricht er gegen ,iffland1 dem er in ,folge der ,zurckweisung des ,kthchen von ,heilbronn schon am #ab4 ,august #ahaj einen sarkastisch bittern ,brief geschrieben hatte4 ,das ,schreiben aus ,berlin #bh4 ,oktober y 7dergestalt1 gleichwohl7 bei ,gelegenheit der ,oper ,aschenbrdel2 die sieben kleinen ,kinder ava1 worin vom ,theater grere ,bercksichtigung des ,volksthmlichen1 besonders norddeutscher ,dialecte gefordert wird2 der ,artikel ohne ,zeichen ,von einem ,kinde1 das kindlicher ,weise ein anderes ,kind umbringt1 der an eine ,anekdote geknpft eine anerkennende ,erwhnung des ,vierundzwanzigsten ,februar von ,z4 ,werner enthlt2 das ,alles sind mehr oder weniger ,anklagen der ,direction des ,berliner ,theaters1 in denen sich das feindliche ,verhltni ,kleist's und ,iffland's abspiegelt4 ,endlich gemeinntzigen ,inhalts sind die vier ,nummern der fnften ,abtheilung3 ,allerneuester ,erziehungsplan1 ,entwurf einer ,bombenpost rmz 7dergestalt da71 ,schreiben aus ,berlin #ae4 ,oktober ohne ,zeichen 7gleichwohl71 ,aronautik rm 7dergestalt da74 ,der erste ,aufsatz trgt freilich nur die ,maske der ,gemeinntzigkeit1 denn er ist eine ,satire gegen die neuesten ,erziehungsreformatoren2 gegen ,ende werden ,pestalozzi und ,zeller namentlich genannt4 ,schon in seinem ,epigramme hatte ,kleist den ,pdagogen das bittere ,wort gesagt3 ,setzet1 ihr trft's mit eurer ,kunst und erzgt uns die ,jugend ,nun zu ,mnnern wie ihr3 lieben ,freunde1 was wr's8 ,hier stellt er allen ,plnen1 die zum ,heil der ,menschheit gemacht werden1 den originellen und humoristischen ,gedanken entgegen1 statt der ,tugendschulen zur ,abwechselung einmal ,lasterschulen zu grnden und durch die ,macht des ,gegensatzes zu wirken4 ,da ,kleist der ,verfasser sei1 obgleich er in den einleitenden ,worten und in den ,anmerkungen als ,kritiker dieser abentheuerlichen ,unternehmung spttisch und vorsichtig auftritt1 beweist unzweifelhaft der periodisch ausgefhrte ,stil1 namentlich in den erzhlenden ,episoden1 wo er einmal sogar auf sein zeitweiliges ,zusammenleben mit seiner ,schwester anspielt4 ,die ,unterschrift ,levanus ist eine ironische ,hinweisung auf ,jean ,paul's ,levana1 das ,ganze kein geringer ,beweis fr seine satirische ,ader4 ,in den drei folgenden ,aufstzen werden ,telegraphie und ,post1 die ,frage1 ob der ,luftballon gelenkt werden knne1 besprochen4 ,es sind ,actenstcke zu ,kleist's ,leben1 der als ,techniker und erfindungslustiger ,planmacher seine frheren ,studien auf dem ,gebiete der ,naturwissenschaften praktisch zu verwenden sucht4 ,eine viel geringere ,ausbeute bieten die ,abendbltter fr die zweite ,hauptabtheilung2 ,beitrge in ,versen sind die ,ausnahme4 ,unter den drei ,stcken1 als deren ,verfasser ich ,kleist erkenne1 sind die beiden ,legenden nach ,hans ,sachs ,gleich und ,ungleich und der ,welt ,lauf1 ohne ,zeichen1 ,holzschnitte in der ,art des alten ,meisters1 dem nur die ,grundzge angehren1 und deren freie ,behandlung nicht minder meisterhaft ist4#bb ,diese ,verse erinnern an das ,gedicht der ,engel am ,grabe des ,herrn2 nur sind sie1 dem ,stoffe gem1 in den humoristischen ,ton umgebogen4 ,der ,dialog mit dem regelmig eingeschalteten spricht er1 die dramatisch lebendigen ,gestalten des tlpelhaften ,knechts und der flinken ,magd lassen ,kleist's ,hand nicht verkennen4 ,in den fnf ,epigrammen xp und st wechseln1 wie in seinen anerkannten1 ,frage und ,antwort2 die ,distichen sind metrisch hier wie dort gleich unbeholfen4 ,,iii4 ,ueberblickt man diese ,nachtrge1 so gehren sie1 mit ,ausnahme der dramatischen1 allen ,stilgattungen ,kleist's an2 es sind ,erzhlungen in ,prosa und ,versen1 ,dialoge1 ,briefe1 ,betrachtungen4 ,von einer neuen ,seite als ,kritiker1 bedeutender als ,satiriker zeigt er sich2 die ,grundlage seiner ,satire ist der ,patriotismus4 ,fr ,auffassung komischer ,contraste war er kaum minder befhigt als fr die ,behandlung des tragischen ,conflicts1 nur ist seine ,darstellung des ,komischen schroff und gewaltsam wie seine ,tragik1 es fehlt ihr die ,ruhe und ,behaglichkeit1 die er auf dem ,gebiet der ,erzhlung so trefflich zu bewahren wei1 sie wird fr die ,charaktere vernichtend1 wie im zerbrochenen ,kruge1 wo man zweifeln kann1 ob der ,haupttrger des ,lustspiels noch komisch sei4 ,auch hier zeigt sich eine ,leidenschaftlichkeit1 die zum ,ingrimm steigt1 sobald persnliche ,beweggrnde hinzukommen4 ,wenn ihn die sittlichen ,anforderungen1 denen gegenber die ,welt so klein und elend erschien1 auf die ,satire hinleiteten1 so drngte ihn seine ,leidenschaft darber hinaus zum ,pasquill4 ,seine ,epigramme sind meist rein persnlicher ,natur1 zu ,schutz und ,angriff fr seine ,dichtungen gegen die ,kritiker gerichtet2 sie sind bitter und heftig4 ,nach der ungnstigen ,aufnahme der ,penthesilea und des zerbrochenen ,kruges schonte er weder ,weimar noch ,goethe4 ,ein ,pasquill sondergleichen war sein ,brief an ,iffland1 ein ungeheurer ,witz von der ,art1 wie er ihn in der ,anekdote aus dem letzten ,kriege erzhlt hat4 ,um wie viel tdtlicher muten seine ,pfeile sein1 wenn der ,zorn fr das ,vaterland sie entsandte1 wenn er die ganze ,wucht des ,hasses auf den ,feind seines ,volkes schleuderte4 ,wenn man sagen darf1 der ,mensch trage sein ,schicksal in der eigenen ,brust1 in seinen ,anlagen sei es ihm beschieden1 so gilt das von ihm4 ,sehr verschiedene ,elemente lagen in seiner ,seele neben einander1 er bestand gewissermaen aus mehreren ,menschen2 bald trat dieser bald jener hervor1 oder sie fhrten unter einander einen dmonischen ,krieg1 dem er mit einer eisigen ,selbstentuerung zusehen konnte1 als sei es ein ,spiel fremdartiger ,gewalten4 ,und doch war die ,gesammtheit dieser ringenden ,krfte nichts anderes als er selbst4 ,in doppeltem und dreifachem ,gegensatze fhlte er sich gegen ,welt und ,menschen1 die er abwechselnd mied1 verachtete1 hate und bekmpfte4 ,eine rastlose ,unruhe trieb ihn zum ,wirken in welcher ,gestalt auch immer2 aber ebenso zog es ihn in die abgeschiedenen ,rume rein geistiger ,arbeit1 die ihre ,welt aus sich auferbaut4 ,da lagen wieder zwei ,wege vor ihm1 beide gleich einladend2 fr den einen drngte sich ihm der ,verstand als ,fhrer auf1 whrend ,herz1 ,gefhl und ,phantasie ihn auf den andern locken wollten4 ,er hatte eine entschiedene ,lust am ,abstracten1 die ,dinge sich durch den ,schematismus des ,verstandes zu unterwerfen1 schien ihm der einzig wrdige ,beruf1 und whrend seine scharfe berall ins einzelne dringende ,beobachtung ihm die ,welt als eine ,masse zusammenhangsloser und doch unfreier ,atome zeigte1 setzte er ihr den ,stolz des unabhngigen ,denkers entgegen1 der1 auf die ,allmacht des ,gedankens trotzend1 sich seine ,stelle erobern will4 ,er ist berzeugt1 es sei mglich1 das ,schicksal zu leiten1 aus sich heraus will er seinen ,lebensplan bilden2 das ,kennzeichen eines freien ,menschen1 der nach sichern ,principien handelt1 ist ,consequenz1 ,zusammenhang und ,einheit des ,betragens4 ,wer keinen ,lebensplan hat1 schwankt zwischen unsichern ,wnschen und ist eine ,puppe am ,drahte des ,schicksals4 ,dieser ,zustand scheint ihm verchtlich1 bei weitem wnschenswerther wre ihm der ,tod4 ,er whlt die ,wissenschaft als ,fhrerin1 und welche eher als die ,philosophie1 die dem bildungsgierigen ,jnger ,sicherheit des ,erkennens und ,handelns zugleich verheit8 ,aber die ,wissenschaft erscheint doch nicht als ,philosophie allein1 sie spaltet sich in viele ,wissenschaften1 und seines ersten ,entschlusses ungeachtet verfllt er bald dem ,zweifel4 ,am ,ende ziehen alle ihn in gleicher ,weise an4 ,soll er nur einer folgen8 ,aber er kann sich nicht vergraben wie der ,maulwurf im ,loch1 wie die ,raupe einspinnen im ,blatt4 ,soll er ruhelos von einer zur andern gehen8 ,aber ebenso wenig vermag er stets auf der ,oberflche zu schwimmen4 ,er leidet ,tantalusqualen1 weil er in seinem ,heihunger nicht alles zugleich verschlingen kann1 und voll ,widerwillen stt er die ganze ,mahlzeit von sich4 ,er sucht die ,wahrheit1 weil sie ,wahrheit ist4 ,aber ist sie auf diesem ,wege zu finden8 ,was hat ihm die abstracte ,wissenschaft nicht verheien1 und was hat sie gehalten8 ,er wird ein ,opfer der ,zweifel1 die sie erweckt1 es scheint ihm unmglich irgend etwas zu wissen1 irgend ein ,eigenthum zu erwerben1 das uns ber das ,grab folgt1 alles ,mhen und ,ringen ist vergeblich2 ihn ekelt vor ,bchern und allem was ,wissenschaft heit1 mge man aufgeklrt oder unwissend sein1 man hat dabei ebensoviel verloren als gewonnen4 ,er beklagt die traurige ,klarheit1 die ihm geworden1 die ihm alles1 was ihn umgiebt1 und ihn selbst in seiner armseligen ,ble zeigt4 ,der ,verstand1 die nagende ,skeptik haben sich selbst vernichtet3 ,jede erste ,bewegung1 alles ,unwillkrliche1 ruft er aus1 ist schn1 und schief und verschroben alles1 sobald es sich selbst begreift4 ,o1 der ,verstand1 der unglckliche ,verstand6 ,studiere nicht zu viel1 folge dem ,gefhl6 ,hatte er doch schon frher bei seinen logischen ,studien geseufzt3 nur im ,herzen1 nur im ,gefhle1 nicht im ,kopfe1 nicht im ,verstande wohnt das ,glck1 es kann nicht wie ein mathematischer ,lehrsatz bewiesen werden4#bc ,aber noch ein ,mittel giebt es1 welches den ,mann gro macht und ber alle ,zweifel hinweghebt1 es ist ,handeln1 das besser ist als ,wissen2 denn es liegt eine ,schuld auf dem ,menschen1 die wie eine ,ehrenschuld jeden1 der ,ehrgefhl hat1 unaufhrlich mahnt4 ,auch ihn treibt der ,ehrgeiz1 dieses gefhrliche ,ding1 dessen ,folgen fr ein empfindliches ,gemth nicht zu berechnen sind4 ,er durstet nach ,thaten und ,erfolgen auf irgend einem ,felde4 ,aber wie soll man handeln1 wenn man nicht wei1 was recht ist8 ,wird sich fr ihn eine ,stelle finden1 wo ,pflicht und ,neigung1 ,that und ,einsicht zusammengehen8 ,umsonst sieht er sich danach um2 umsonst klagt er sich des allgemeinen ,fehlers der ,deutschen an1 deren ,verstand durch einige scharfsinnige ,lehrer einen ,ueberwitz bekommen habe1 der sie die alte geheimnivolle ,kraft der ,herzen verachten lt4 ,umsonst sagt er sich und seinen ,lebensplnen zum ,trotz3 die ,ueberlegung findet ihren ,zeitpunkt weit schicklicher nach als vor der ,that2 die ,menschen machen einen falschen ,gebrauch von ihr2 whrend sie das ,gefhl fr knftige ,flle reguliren soll1 hemmt sie jetzt nur die ,that1 die sich aus der augenblicklichen ,eingebung1 nicht aus der ,berechnung ergiebt4 ,er hat ,recht1 denn die ,that ist unmittelbar eins1 wie ,blitz und ,schlag2 wer wirklich handelt1 hat keine ,zeit zu rechnen1 und wer berechnet1 handelt nicht4 ,doch zum stoweisen ja gewaltsamen ,handeln gebricht es ihm weder an ,entschlu noch ,kraft2 mit dem rasenden ,muthe eines verzweifelnden ,spielers will er dann alles auf eine ,nummer setzen1 er greift ber sein ,ziel hinaus1 und was anfangs sorgliche ,ueberlegung war1 endet als klgliche ,uebereilung4 ,denn was kommt bei allen ,erfahrungen heraus8 ,eines ganzen ,lebens bedarf man1 um leben zu lernen1 ,niemand ahnt den ,zweck seines ,daseins1 und die ,vernunft reicht nicht hin1 die ,seele und die ,dinge zu begreifen4 ,und an dieses rthselhafte ,ding1 das wir besitzen1 wir wissen nicht von wem1 das uns fortfhrt1 wir wissen nicht wohin1 ob wir darber schalten drfen1 eine ,habe1 die nichts werth ist1 wenn sie uns etwas werth ist1 ein ,ding1 wie ein ,widerspruch1 flach und tief1 de und reich1 wrdig und verchtlich1 vieldeutig und unergrndlich1 an dieses ,ding ist der ,mensch gefesselt durch ,naturnothwendigkeit6 ,da giebt es keine ,verantwortlichkeit1 wir mgen thun1 was wir wollen1 wir thun recht6 ,frwahr jene orakelhaften ,verse1 die in ,thun ber der ,hausthre zu lesen waren1 und die ,kleist so liebte3 ,ich komme1 ich wei nicht von wo1 ,ich bin1 ich wei nicht was1 ,ich fahre1 ich wei nicht wohin2 waren sein ,lebenszeichen1 nur der vierte ,vers3 ,mich wundert1 da ich so frhlich bin6 pate auf ihn nicht4#bd ,in der ,knechtschaft der ,schulmeinungen1 die er sich auferlegt hat1 vermag sich seine reiche ,natur nicht zu entfalten2 nun er sie abgeworfen hat1 und die ,skeptik ihm auch das ,handeln verleidet1 durchbrechen ,gefhl und ,phantasie1 so lange gewaltsam zurckgehalten1 jeden ,damm um so mchtiger4 ,nur seinem ,herzen will er folgen1 er ist berzeugt1 wenn ein ,werk nur recht frei aus dem ,schooe des menschlichen ,gemths hervorgehe1 dann msse es auch der ganzen ,menschheit angehren4 ,vergessene oder ungeahnte ,krfte regen sich1 aus der ,flle lebendiger ,anschauungen beginnt die ,phantasie ihre schaffende ,thtigkeit1 er fhlt sich als ,schpfer ideeller ,gestalten4 ,als ,knstler winkt ihm jetzt ein hchstes ,ziel1 der ,lorbeer des ,dichters1 und seinem ,namen soll ein ,platz unter den ,sternen nicht fehlen4 ,es gehrt zu den ,dunkelheiten in ,kleist's ,leben1 da die ,zeit1 wo er sich der ,dichtung entschieden zuwandte1 nicht mit ,sicherheit festzustellen ist4 ,im ,sommer #ahja in ,paris1 wohin er vor seinen abstracten ,studien geflohen war1 angeblich um praktische ,zwecke zu verfolgen1 einsam im endlosen ,menschengewhle1 versenkt er sich in seine ,phantasien2 wie ein stiller ,tag nach dem ,sturme steigt die ,ruhe in seiner ,seele wieder auf1 und zum ersten ,mal verrth er1 da er ein dichterisches ,geheimni habe4 ,aber der ,friede ist nur von kurzer ,dauer4 ,rastlos arbeitet er4 ,whrend ihm angstvoll das ,hchste zu erreichen1 der ,schwei von der ,stirne rinnt1 und er jeden ,blutstropfen seines ,herzens fr den ,buchstaben geben mchte1 entflieht die ,begeisterung1 der ,verstand schleicht herbei1 und indem er einzelne ,mngel aufdeckt1 flstert er ihm hmisch und selbstqulerisch ins ,ohr1 ,vollendung sei ihm doch nicht gegeben4 ,was soll er lnger die ,kraft an ein ,werk setzen1 das ihm zu schwer ist8 ,am ,einzelnen geht das ,ganze zu ,grunde1 verzweifelnd zerstrt er mit eigener ,hand ein ,dichterwerk1 das auf den hchsten ,ruhm ,anspruch hat1 kaum in irgend einem ,augenblicke seines ,lebens stolzer als jetzt1 wo er vor keinem lebenden ,dichter aus den ,schranken weicht1 sondern sich vor der ,gre eines kommenden1 ein ,jahrtausend im ,voraus beugt4 ,demjenigen1 der das ausspricht1 was er gewollt hat1 ist ein ,denkmal gewi6#be ,doch irgendwo mu es auch fr ihn einen ,balsam geben2 schon der bloe ,glaube daran strkt ihn4 ,aber wo8 ,mit dem ,waffenhandwerk und der ,kantischen ,philosophie hat er es versucht1 mit ,hebeln und ,schrauben will er die ,natur bezwingen1 er ist ,dichter und will ,bauer werden1 er will sich frei selbst bestimmen1 das ,schicksal leiten1 und fhlt sich bald als eine jener ,drahtpuppen1 die er so tief verachtet2 berall tritt seinen ,plnen ein dunkles ,etwas entgegen1 das sie mit furchtbarer ,dialektik in ihr ,gegentheil umwendet und ihn selbst hin- und widerwirft4 ,mit dem ,forschen1 ,dichten1 ,handeln hat er es versucht1 berall ,stck- und ,flickwerk gefunden1 whrend seiner ,seele das ,ganze vorschwebt2 abhngig1 bedingt in allem fhlt er sich1 und nach dem ,letzten1 ,unbedingten geht sein ,streben4 ,da er es nicht findet1 strzt er1 der strenge ,realist1 sich in den ,abgrund des mystischen ,geheimnisses1 wo er das ,ganze in seinem ,urzusammenhange zu erfassen meint4 ,auch das ist ein ,rthsel in ,kleist's ,leben1 wann er sich dieser dunkeln ,richtung1 die ein ,ergebni seiner wachsenden ,hoffnungslosigkeit war1 zuerst berlassen habe4 ,in den vertraulichen ,briefen findet sich kaum eine ,spur davon1 sie sind nach wie vor im ,tone bitterer ,verachtung oder rationell scharf gehalten4 ,auch seine ersten ,dichtungen sind weit davon entfernt1 die ,schroffensteiner in ihrer grausigen ,hrte durchaus realistisch1 ebenso ,penthesilea1 ,robert ,guiskard4 ,nach dem ,unglck von #ahjf schrieb er noch seine beiden ,lustspiele und gleichzeitig die ,marquise von ,o4 ,dagegen zeigt sich dieser dunkle ,schatten zuerst im ,kohlhaas1 milder im ,kthchen von ,heilbronn1 dessen erste ,bruchstcke im ,mai #ahjh erschienen1 und in voller ,strke in den ,beitrgen zu den ,abendblttern4 ,der ,wendepunkt mag die ,gefangenschaft in ,frankreich im ,frhjahr #ahjg gewesen sein2 auch hier1 in der ,einsamkeit seiner ,zelle1 beschftigt er sich dichterisch4 ,aber immer dsterer scheinen sich die ,wolken um ihn zusammengezogen zu haben4 ,so zerrten ihn abstracter ,verstand und verzehrendes ,gefhl1 trockner ,schematismus und glhende ,phantasie1 gemeine ,deutlichkeit und dunkle ,mystik1 himmelstrmender ,muth und ermattende ,verzagtheit einer willenlosen ,beute gleich hin und her4 ,die ,phantasie verdunkelte den ,verstand1 der ,verstand hemmte die ,phantasie1 beide lhmten die ,kraft des ,handelns1 gegenseitig verdarben sie ihr ,spiel4 ,jede allein htte einen tchtigen ,menschen ausstatten knnen1 sie alle in diesem ,mae vereinigt1 vernichteten den ,besitzer1 der fr sein ,glck zu viel oder zu wenig hatte4 ,das fhlte er nur allzuwohl2 in schmerzlicher ,verzweiflung ruft er aus3 ,die ,hlle gab mir meine halben ,talente1 der ,himmel schenkt dem ,menschen ein ganzes oder gar keins6 ,so ward er immer bitterer gegen die ,menschen1 die ihn nicht verstehen1 nicht verstehen knnen1 denn er versteht sich selber nicht6#bf ,htte ,kleist1 wenn man dieser ,betrachtung nachgehen darf1 eine groe sittliche ,kraft in sich getragen1 er htte den ,streit seines ,innern durch ,unterwerfung unter ein oberstes ,gesetz zur ,ruhe gebracht2 htte er die ,selbstbescheidung besessen1 ein ,talent still anzubauen1 sei es1 der wissenschaftlichen ,forschung1 oder1 wozu er gewi viel hhern ,beruf hatte1 allein der ,poesie zu leben1 vielleicht da er gerettet worden wre6 ,diesen ,zwiespalt1 den er berall wiederfand1 hat er in seinen ,dichtungen unter verschiedenen ,formen dargestellt1 jene geheimnivolle ,wandelung1 wie ,menschen und ,verhltnisse in rthselhafter ,verkettung ihre ursprngliche ,natur und ,freiheit verlieren1 um zu werden1 was sie nicht werden wollen2 ,tugenden verkehren sich in ,laster1 aus der besten ,absicht wchst das ,verderben empor1 und wie zum ,hohne menschlicher ,weisheit1 fhrt der ,frevel zur ,vershnung4 ,durch den abgeschmackten ,aberglauben eines einfltigen ,mdchens gehen blutsverwandte ,familien in den ,schroffensteinern zu ,grunde2 ,penthesilea's heie ,liebe verzerrt sich zum todbringenden ,vampyrismus2 ,kohlhaas wird durch sein ,rechtsgefhl zum ,verbrecher und ,landschdiger1 und fr zwei ,pferde fallen ,menschen und ,stdte als ,shnopfer2 die ,selbstverleugnung der jungen ,creolin bringt ihr den ,tod von der ,hand des ,geliebten2 der ritterliche ,kmpfer fr ,tugend und ,recht erliegt im feierlichen ,gottesgericht2 und im ,findling wird der vterliche ,wohlthter von der ,schlange1 die er im ,busen erwrmt hat1 zu ,tode gestochen4 ,umgekehrt wird der thierische ,frevel in der ,marquise v4 ,o4 wider aller ,menschen ,erwarten zur shnenden ,liebe2 im ,erdbeben von ,chili werden durch den ,untergang ,tausender in einem pltzlichen ,naturereigni im ,augenblicke des ,todes der ,inquisition ihre ,opfer entrissen1 freilich um ihn gleich darauf whrend des ,dankgebetes fr die wunderbare ,rettung desto furchtbarer zu erleiden2 und in der heiligen ,ccilie werden die ,snder zu ,boden geschmettert1 als sie die ,hnde zum ,tempelraube erheben4 ,in der ,heilung 7,i1 #c1 #b7 wird der ,wahnsinn durch den ,wahnsinn geheilt2 und im ,grabe der ,vter 7,i1 #c1 #c7 eine ,ehe im ,grabe geschlossen4 ,satirisch gewendet erscheint dieselbe ,ansicht in dem allerneuesten ,erziehungsplan 7,i1 #e1 #a71 der eine ,schule der ,tugend durch das ,laster zu errichten vorschlgt4 ,milder sind ,kthchen von ,heilbronn und der ,prinz von ,homburg4 ,dort wird der ritterliche ,starrsinn durch die reine ,natur des einfachen ,mdchens unterworfen1 hier wird der ,prinz trumend ein rettender ,schlachtenheld1 um wachend in eisiger ,todesfurcht zu verzagen4 ,eine groartige ,wendung erhlt dieser ,gedanke in der ,hermannsschlacht2 aus der tiefsten ,knechtschaft erwchst die ,freiheit1 darin liegt hier zugleich die ,vershnung4 ,aber berwiegend sind es ,nachtstcke1 fern von allem ,idealismus der classischen ,periode4 ,ueberhaupt steht ,kleist in entschiedenem ,gegensatze zu ,goethe und ,schiller4 ,ihrer ausgleichenden ,classicitt setzte er mit khner ,hand den schreienden ,zwiespalt1 das ,grausige in seiner ,nacktheit entgegen1 den allgemeinen idealen ,gestalten derb realistische1 dem ,antiken das volksthmlich ,deutsche1 ,provinzielle1 unbekmmert ob seine ,dissonanzen das verwhnte ,ohr zerschnitten1 und seine lebenswahre ,grobheit dem classisch gebildeten ,sinne brutal schien4 ,goethe's und ,schiller's ,dichtung war in ihrer ,wurzel deutsch1 aber doch kosmopolitisch vielseitig2 ,kleist hat seine ,rthsel in deutsche ,stoffe und ,charaktere hineingelegt1 er war volksthmlich und einseitig4 ,so griff er als vaterlndischer ,dichter in den groen ,kampf der ,befreiung ein4 ,tiefer ,schmerz erfate ihn1 als er den ungeheuern ,sturz aller ,verhltnisse berschaute4 ,schon im ,herbst #ahjf rief er seiner ,schwester zu3 ,es wre schrecklich1 wenn dieser ,wthrich sein ,reich grndete6 ,nur ein sehr kleiner ,theil der ,menschen begreift1 was fr ein ,verderben es ist1 unter seine ,herrschaft zu kommen4 ,wir sind die unterjochten ,vlker der ,rmer4 ,in diesen ,worten liegt der ,keim seiner ,hermannsschlacht4 ,er selbst fllt in die ,hand des ,feindes1 mit jedem ,siege wchst das ,verderben1 er zweifelt1 ob in hundert ,jahren noch ,jemand im deutschen ,norden deutsch sprechen werde4#bg ,in dem einen ,leiden des ,vaterlandes geht jetzt alles ,leid1 auch das seine auf4 ,der ,ingrimm1 der an seinem ,herzen wie ein ,geier nagt1 wendet sich von den kleinen ,menschen und ,verhltnissen auf die groen und grten1 auf den ,dmon der ,zeit1 auf ,napoleon den ,korsenkaiser4 ,in der erstarkenden ,liebe zum alten ,vaterlande sammelten sich seine ,krfte noch einmal4 ,sie war nicht blos ein verneinender ,ha gegen das ,fremde1 fr ihn ward sie eine ,luterung1 aus der seine ,dichtung reiner hervorging1 und seine drei groen vaterlndischen ,dramen erwuchsen4 ,er hatte wieder ein ,ziel gefunden2 es war kein willkrliches1 durch die groen ,ereignisse ward es ihm gegeben1 es war die ,wiedererweckung des erstorbenen ,gefhls fr ,freiheit und ,volksehre4 ,so dichtete er die ,hermannsschlacht1 ein gewaltiges politisch historisches ,doppelbild1 das in der ,vergangenheit das ,unheil der ,gegenwart und das ,heil der ,zukunft im ,spiegel der ,poesie erscheinen lie4 ,seine ,rmer und ,germanen bedeuten ,franzosen und ,deutsche1 und doch sind sie nichts weniger als ,typen2 es sind ,menschen aus dem ,volke der ,welteroberer und der ,urgermanen2 gerade hier hat sich die ,dichterkraft glnzend bewhrt4 ,rom und sein ,augustus will in ,deutschland nur einen ,frsten dulden1 der seinem ,thron auf immer sich verbinde4 ,es kennt diese kleinen ,herren1 die um ein ,wort1 einen leeren ,vorzug1 eine scheinbare ,selbstndigkeit1 die nur durch ,demthigung vor dem fremden ,herrscher erkauft werden kann1 streiten1 und lieber diesem als einem aus ihrer ,mitte sich unterwerfen4 ,sie fallen sich wie zwei ,spinnen an1 und -- ,es bricht der ,wolf1 o ,deutschland1 ,in deine ,hrde ein1 und deine ,hirten streiten ,um eine ,hand voll ,wolle sich6 ,aber das rmische ,bndni wird ,unterdrckung1 die verheiene ,freiheit ,knechtschaft1 das ,gebiet der ,neutralen wird schonungslos verletzt1 es wird jedwedem ,gruel des ,krieges ,preis gegeben1 und die ,abtrnnigen um den ,lohn der fluchwrdigen ,feigherzigkeit betrogen4 ,ausgepret wird das deutsche ,land bis auf den letzten ,blutstropfen1 denn fr wen erschaffen ward die ,welt1 wenn nicht fr ,rom8 ,wie ,elephant und ,seidenwurm zu ,roms ,schmuck hergeben mssen1 was die ,natur ihnen verlieh1 so der ,deutsche2 er ist eine ,bestie1 die auf vier ,fen in den ,wldern luft1 und ausgeweidet und dann gepelzt wird4 ,wer erkennte nicht in dem ,latier1 der keine andere ,volksnatur verstehen konnte und ehren als nur seine den ,franzosen8 ,napoleon's hhnende ,politik1 die mit zweizngiger ,list die ,schwachen umgarnt1 ,krieg fhrt mitten im ,frieden1 das ,markten deutscher ,frsten in ,paris um ,fetzen deutschen ,gebiets1 das ,anfachen der ,eifersucht ,oesterreichs und ,preuens1 die ,kriecherei der ,rheinbndler1 das ,hinzerren der ,schwche ,preuens1 die blutige ,verwstung ,hessens1 ,thringens1 der preuischen ,lande8 ,varus mit seinem schneidenden ,wort3 ,was bekmmerts mich8 ,es ist nicht meines ,amtes ,den ,willen meines ,kaisers zu ersphn4 ,er sagt ihn1 wenn er ihn vollfhrt will wissen2 ist das lebendige ,ebenbild jener eisernen ,marschlle1 ,mortier1 ,ney1 ,davoust2 und ,ventidius1 der galante ,friseurknste treibt1 einer der jngeren franzsischen ,officiere1 die im ,boudoir der ,damen die gefhrlichste ,politik geheimer ,verfhrung trieben4#bh ,in derselben ,stimmung sind die satirischen ,briefe entstanden4 ,nicht entschieden genug knnen die offnen oder geheimen ,bundesgenossen der ,feinde im ,vaterlande selbst der ,verachtung preisgegeben werden4 ,der rheinbndische ,officier1 der sich mit dem elenden ,troste entschuldigt1 ein ,deutscher knne seinen ,landsleuten im ,hauptquartier ,napoleon's durch ,milderung der ,einquartirung die besten ,dienste leisten2 das ,landfrulein1 wie ,kleist von seiner ,thusnelda sagte1 eins von den ,weiberchen1 die einfltig genug sind1 sich von franzsischen ,manieren fangen zu lassen1 das den ,verfhrer heirathen will1 an dessen ,rock das ,blut ihrer ,brder und ,verwandten klebt2 der ,festungscommandant1 der die ,huser der ,brger verbrennt und die ,vertheidigungsmittel aus der ,stadt schafft2 sie alle waren nur zu getreue ,abbilder ganzer ,classen von ,verrthern4 ,man wute ja1 welche schmachvollen ,eroberungen die ,franzosen in den ,familien gemacht hatten1 und mochten auch manche ,schilderungen bswillig bertrieben sein1 so war es doch z4 ,b4 eine amtlich festgestellte ,thatsache1 da eine sechszigjhrige ,wittwe einen zwanzigjhrigen franzsischen ,soldaten heirathete1 und zu dessen ,gunsten ihren eigenen ,sohn enterbte4 ,was will des ,dichters ,satire bedeuten gegen diese furchtbarste ,satire der ,thatsachen8 ,die ,commandanten von ,cstrin und ,magdeburg hatten ja kurz vor der ,capitulation die ,vorstdte niederzubrennen gedroht oder wirklich niedergebrannt2 und in dem ,kniglichen ,publicandum vom #f4 ,december #ahjf waren sie1 und diese ganze ,gattung1 bezeichnet worden als ,knechte1 die ihre ,pferde abstrngen1 um davonzujagen4#bi ,war diese ,satire zermalmend1 so war der ,gedanke1 die ,trugpolitik des ,feindes als ,system darzustellen und die ,lgenknste der franzsischen ,journale nach ,lehrstzen zu entwickeln1 vielleicht der geistvollste1 den ,kleist in dieser ,ideenverbindung hatte4 ,er war im ,sinne ,swift's gefat4 ,was ein politischer ,weiser1 der dies ,treiben an der ,quelle studiert hatte1 der ,graf ,schlabrendorf davon sagte1 stellte ,kleist systematisch dar3 ,es ist gar keine ,kunst1 eine ,unwahrheit zu erfinden4 ,jeder ,flachkopf kann das4 ,die eigentliche ,kunst besteht darin1 aus zweien ,stzen1 die1 jeder einzeln1 wahr sind1 durch arglistige ,zusammenstellung einen dritten herauszubringen1 der eine ,lge ist4 ,das ist die vornehmste ,art der ,rabulisterei1 aber auch zugleich die gemeinste4 ,oder wie ,kleist die ,aufgabe stellt3 ,alles was in der ,welt vorfllt1 zu entstellen1 und gleichwohl ziemliches ,vertrauen zu haben4 ,mit sarkastischer ,folgerichtigkeit entwickelt er den ganzen ,vorrath von ,trug- und ,gewaltmitteln1 und der letzte ,zweck ist3 die ,regierung ber allen ,wechsel der ,begebenheiten hinaus sicher zu stellen1 und die ,gemther1 allen ,lockungen des ,augenblickes zum ,trotz1 in schweigender ,unterwrfigkeit unter das ,joch derselben niederzuhalten4#cj ,diesen geheimen ,knsten des ,feindes gegenber konnte dem ,volke nicht eindringlich genug wiederholt werden1 was es zu thun habe1 um sich aus dem ,elende zu retten4 ,keine ,form war dem furchtbaren ,humor geeigneter als der ,katechismus1 der die christlichen ,grundwahrheiten als ,gebote ,gottes lehrt1 und in dem ,alte und ,kinder ,trost und ,heil suchen4 ,einige ,jahre frher hatten die ,grnder der romantischen ,schule gar manches zur ,religion machen wollen2 hier sollte mit der ,vaterlandsliebe als ,religion ,ernst gemacht werden4 ,hatte der ,kosmopolitismus sich der religisen ,weihe gerhmt1 so war auch das ,volk1 das deutsche ,volk1 die lebendige ,darstellung eines ,gedankens aus dem gttlichen ,geiste1 und die ,heils- und ,rettungslehre vom ,vaterlande sollte ,alten und ,jungen eingeprgt werden4 ,ein ,mann wie ,kleist konnte nur der ,partei angehren1 die ,preuen je eher je besser in den ,kampf fhren1 alles an alles setzen und lieber ruhmvoll untergehen1 als schmhlich leben wollte4 ,nur zu ,stein1 ,scharnhorst1 ,gneisenau konnte er stehen1 zu den sogenannten ,exaltirten1 wie damals die deutsche ,partei genannt wurde4 ,volksbewaffnung1 ,volkskrieg war ihr ,gedanke2 der ,norddeutsche konnte so gut1 wie ,spanier und ,tiroler1 sein ,joch zertrmmern1 ,katt1 ,drnberg1 ,schill erhoben sich1 das ,ma war bervoll1 das ,volk genug geknechtet1 geschmht1 getreten1 um endlich in voller ,wuth hervorzubrechen4 ,was ,staatsmnner beriethen und ,generale vorbereiteten1 sprach er #ahjh in der ,hermannsschlacht als letztes ,rettungsmittel aus2 wie ,gneisenau wollte sein ,hermann1 die ,germanen sollten ,weib und ,kind zusammenraffen1 ihre ,gter verkaufen1 die ,fluren verwsten1 die ,heerden erschlagen1 die ,pltze niederbrennen1 denn der ,that bedarf es1 nicht der ,verschwrung1 ,schwtzer mgen ,deutschland zu befreien mit ,chiffern schreiben und einander ,boten senden1 die die ,rmer hngen1 er will einen ,krieg ,entflammen1 der in ,deutschland rasselnd ,gleich einem drren ,walde um sich greifen ,und auf zum ,himmel lodernd schlagen soll6 -- -- ,die ganze ,brut1 die in den ,leib ,germaniens ,sich eingefilzt1 wie ein ,insectenschwarm1 ,mu durch das ,schwerdt der ,rache jetzo sterben4 -- -- ,die ,guten mit den ,schlechten4 ,was6 ,die ,guten6 ,das sind die ,schlechtesten6 ,der ,rache ,keil ,soll sie zuerst vor allen ,andern treffen6 ,und das sollte von der ,bhne herab verkndet werden2 am #a4 ,januar #ahji sandte ,kleist die ,hermannsschlacht dem ,wiener ,burgtheater2 sein ,schauspiel schien ihm des ,erfolges sicher zu sein4 ,das ist auch der ,grundton seines ,katechismus4#ca ,in sechszehn ,capiteln spricht er von ,deutschland berhaupt1 von der ,liebe zum ,vaterlande1 von der ,zertrmmerung des ,vaterlandes1 vom ,erzfeind1 von der ,erziehung der ,deutschen1 der ,verfassung der ,deutschen1 den freiwilligen ,beitrgen1 den obersten ,staatsbeamten1 vom ,hochverrathe4 ,die fehlenden ,capitel handelten augenscheinlich von den ,mitteln1 den ,erzfeind zu bekmpfen1 von der ,organisation des ,kampfes1 vom ,aufstande des ,volks4 ,auch hier geht er von der ,gegenwart aus4 ,auf der ,karte giebt es seit #ahje kein ,deutschland mehr4 ,wo find ich dies ,deutschland8 wo liegt es8 lautet die bittere ,frage4 ,dennoch hat es ein unverlierbares ,dasein in der ,liebe derer1 die ihm anhangen1 weil es das ,vaterland ist4 ,aber es ist zertrmmert worden von dem ,korsenkaiser1 den die ,deutschen nie beleidigt haben1 und der sie mitten im ,frieden unterjocht4 ,und warum that er es8 ,weil er ein bser ,geist ist1 der ,erzfeind1 der ,anfang alles ,bsen1 das ,ende alles ,guten6 ,so braust der ,strom eines vernichtenden ,zornes hin1 der umsonst nach ,ausdrcken und ,bildern sucht1 durch die seine ganze ,flle sich ergieen knne4 ,der ,deutsche soll sich vergegenwrtigen1 was er gelitten habe1 des ,morgens1 wenn er sich vom ,lager erhebt1 des ,abends1 wenn er zur ,ruhe geht2 die hchsten ,gter1 die ,gott dem ,menschen verliehen1 ,gott1 ,vaterland1 ,kaiser1 ,freiheit1 ,liebe und ,treue1 ,schnheit1 ,wissenschaft und ,kunst soll er wieder erringen1 den ,erzfeind hassen1 aus allen ,krften bekmpfen1 alles entbehren1 alles opfern1 und wenn auch kein ,mensch am ,leben bliebe1 dennoch mte gekmpft werden1 weil es ,gott lieb ist1 wenn ,menschen ihrer ,freiheit wegen sterben1 weil es ihm ein ,gruel ist1 wenn ,sclaven leben6 ,so predigte er die ,religion der volksthmlichen ,selbstndigkeit1 des nationalen ,hasses1 so dachten und sprachen ,stein1 ,blcher1 ,fichte4 ,man mu der ,nation das ,gefhl der ,selbstndigkeit einflen1 schrieb ,scharnhorst an ,clausewitz1 man mu ihr ,gelegenheit geben1 da sie mit sich selbst bekannt wird1 da sie sich ihrer selbst annimmt2 nur erst dann wird sie sich selbst achten1 und von ,andern ,achtung zu erzwingen wissen6 ,und ,stein an ,wittgenstein3 ,die ,erbitterung nimmt in ,deutschland tglich zu1 und es ist rathsam1 sie zu nhren und auf die ,menschen zu wirken4 -- ,die spanischen ,angelegenheiten machen einen sehr lebhaften ,eindruck und beweisen handgreiflich1 was wir lngst htten glauben sollen4 ,es wird sehr ntzlich sein1 sie mglichst auf eine vorsichtige ,art zu verbreiten4 ,endlich ,blcher3 ,mein ,rath ist zu den ,waffen unsere und die gantze deutsche ,nation aufzuruffen1 den vaterlndischen boden zu verteidigen1 die waffen im allgemeinen nicht ehender nieder zu legen1 bis ein ,volck1 da uns unterjochen wollte1 vom dieseitigen ,reinufer vertrieben sei2 jeder deutsche der mit den waffen wider uns getroffen werde1 habe den ,tod verwrkt2 ich wei nicht1 warum wihr uns nicht den ,tihrollern und ,spaniern gleich achten wollen6 ,so der ,held1 der ,staatsmann1 der ,dichter4 ,doch dazu waren in ,preuen die ,dinge noch nicht reif2 aber um so mchtiger erhob sich ,oesterreich1 das1 seiner alten ,natur entsagend1 sich an die ,kraft des ,volkes wandte4 ,wie zndende ,funken schlugen die ,aufrufe des ,kaisers und des ,erzherzogs ,karl ein1 als deren ,verfasser man ,friedrich ,schlegel und ,gentz nannte4 ,wir kmpfen1 sagte der ,erzherzog in seinem ,aufruf an die deutsche ,nation1 um die ,selbstndigkeit der sterreichischen ,monarchie zu behaupten1 um ,deutschland die ,unabhngigkeit und ,national-,ehre wieder zu verschaffen1 die ihm gebhren4 ,dieselben ,anmaungen1 die uns jetzt bedrohen1 haben ,deutschland bereits gebeugt4 ,unser ,widerstand ist seine letzte ,sttze zur ,rettung4 ,unsere ,sache ist die ,sache ,deutschlands6 ,und in einem andern3 ,die ,masse der ,nation selbst hat sich in ihrem gerechten ,unwillen erhoben und die ,waffen ergriffen6 -- ,der jetzige ,augenblick kehrt nicht zurck in ,jahrhunderten6 ,ergreift ihn1 damit er nicht fr ,euch auf immer entfliehe6 ,ahmet ,spaniens groes ,beispiel nach6 -- ,zeiget1 da auch ,euch ,euer ,vaterland und eine selbstndige deutsche ,regierung und ,gesetzgebung theuer sei1 da ,ihr ,entschlu und ,kraft habt1 es aus der entehrenden ,sclaverei zu reien1 es frei1 nicht unter fremdem ,joche erniedrigt1 ,euren ,kindern zu hinterlassen4#cb ,noch einmal erhoben die ,habsburger das ,banner des deutschen ,volkes1 sie gaben das ,zeichen zum ,kampf1 und noch einmal leuchteten das alte ,kaiserthum1 das alte ,reich in einem zauberischen ,glanze volksthmlicher ,gre1 den sie seit dem ,untergange der ,hohenstaufen in ,wirklichkeit nie gehabt hatten4 ,die ,vergangenheit enthielt was die ,zukunft versprach1 was der ,gegenwart fehlte4 ,daher1 wie bei vielen ,andern1 die zum sterreichischen ,heere eilten1 auch bei ,kleist1 dem ,brandenburger1 die ,begeisterung fr ,oesterreich1 fr ,franz den ,zweiten1 den alten ,kaiser1 den ,vormund1 ,vater und ,wiederhersteller der ,deutschen1 der den gromthigen ,kampf fr das ,heil des unterdrckten und bisher noch wenig dankbaren ,deutschland unternommen hat2 fr den ,erzherzog ,karl1 der die gttliche ,kraft das ,werk an sein ,ziel hinaus zu fhren dargethan hat4 ,wohin dieser ,kampf fr ,gottes heilige ,ordnung endlich fhren mute1 ahnte er2 wie der ,deutsche zum ,deutschen zurckkehren1 alle sich gemeinsam umwenden wrden gegen den ,feind1 den ,rhein ereilen1 um dann nach ,rom selbst aufzubrechen1 wir oder unsere ,enkel1 damit der ,weltkreis endlich ,ruhe gewinne4 ,ueber diese ,erfllung hinaus sah er einen ,herrscher an der ,spitze des ,vaterlands1 von dem er im ,prinzen von ,homburg sagte3 ,das wird sich ausbaun herrlich1 in der ,zukunft1 ,erweitern unter ,enkels ,hand1 verschnern1 ,mit ,zinnen1 ppig1 feenhaft1 zur ,wonne ,der ,freunde und zum ,schrecken aller ,feinde4#cc ,so eilte sein ,seherblick ber fnf verhngnivolle ,jahre fort2 in seinem ,prinzen von ,homburg ahnte er den knftigen ,york und nahm die ,siege von #ahac und #ahae voraus4 ,doch nicht so gut wie seinem ,helden ward es ihm selbst4 ,den ,glauben an den ,sieg der ewigen ,mchte1 der den ,dichter begeisterte1 vermochte der ,mensch nicht festzuhalten1 und sein ,zweifel fhrte ihn in den ,tod4 ,weil sein ,dichterglaube der ,zeit voraneilte1 verlieen ihn die ,zeitgenossen2 und kraftlos schien sein ,wort zu verhallen4 ,die ,hermannsschlacht1 der ,prinz von ,homburg kamen nicht zur ,darstellung1 nicht einmal zum ,druck2 seine ,aufrufe1 die ganz ,deutschland galten1 mute er bei verschlossenen ,thren vorlesen1 dann wurden sie vergessen4 ,er hatte gehofft1 jetzt werde ,deutschland sich erheben1 es erhob sich nicht2 er hatte gehofft1 jetzt werde ,oesterreich siegen1 es ward geschlagen4 ,auch die ,hoffnung auf die ,rettung des ,vaterlandes1 an der er sich noch einmal aufgerichtet hatte1 scheiterte1 und er mit ihr4 ,htte er sterben knnen auf dem ,schlachtfelde1 mit dem ,degen in der ,faust1 wie sein ,vorfahr ,ewald von ,kleist1 wie ,theodor ,krner1 er wre glcklich gewesen4 ,er ist gefallen wie ,schill1 weil es noch nicht an der ,zeit war2 aber nicht wie der ,held1 dessen ,untergang noch ein ,sieg ist1 sondern im ,streite mit sich selbst4 ,zu seinem ,verderben reichen sich jetzt ,phantasie und ,verstand die ,hnde1 die ,verzweiflung1 die ihm von jener ausgemalt wird1 beweist ihm dieser1 und mit trgerisch kalter ,ueberlegung1 die er unaussprechliche ,heiterkeit nennt1 wird er fremden ,blutes schuldig und giebt sich dann den ,tod4 ,voreilig greift er in sein ,geschick1 beraubt sich des ,hchsten1 was er ersehnt hat1 und in tragischer ,ueberstrzung endet der tragische ,dichter4 ,kleist hat sich selbst gerichtet1 aber seine ,stelle in der ,litteratur und ,geschichte unseres ,volkes bleibt ihm unvergnglich4 ,jene ,zeit hat seinen ,mahnruf berhrt2 desto eindringlicher tnt er zu uns herber2 es ist die ,stimme des ,propheten1 die sich nach mehr als fnfzig ,jahren warnend aus dem ,grabe erhebt4 ,oder htten wir etwa ,veranlassung1 sie heute zu berhren8 ,wre sie wirklich nur ein geschichtliches ,zeugni vergangener ,zeiten8 ,wollte ,gott1 wir knnten es sagen6 ,noch ist der ,ueberwitz bei uns zu ,hause1 noch treiben wir ,handel und ,wandel im ,schweie des ,angesichts1 whrend andere die ,frchte deutscher ,arbeit genieen2 noch hadern die ,hirten um eine ,hand voll ,wolle1 noch gilt das ,ganze als ,verrath am ,einzelnen1 und jeder ,zoll will ein ,knig sein4 ,wieder haben sich die ,epigonen der ,eroberer erhoben und werfen ihre lsternen ,blicke auf die deutsche ,erde1 wieder spinnt die ,trugpolitik die unsichtbaren zhen ,fden ihres ,netzes1 wieder heulen die ,wlfe an den deutschen ,marken4 ,sollte das alte ,chaos je wiederkehren8 ,wre das mglich nach so vielen ,opfern1 schweren ,kmpfen und schmerzlichen ,erfahrungen8 ,nimmermehr6 ,auch ,vlker lernen aus der ,geschichte1 nur langsamer als der ,einzelne2 schwerer hat keines dafr gezahlt1 als das deutsche4 ,mge es durch die ,that zeigen1 es habe ,kleist's groes ,wort endlich erkennen gelernt3 ,vergebt1 verget1 vershnt1 umarmt und liebt euch6 ,nachtrag zu ,heinrich von ,kleist's ,werken4 ,i4 ,prosa4 #a4 ,politische ,satiren4 #a4 ,brief eines rheinbndischen ,officiers an seinen ,freund4#cd ,auf meine ,ehre1 mein vortrefflicher ,freund1 ,sie irren sich4 ,ich will ein ,schelm sein1 wenn die ,schlacht von ,jena1 wie ,sie zu glauben scheinen1 meine politischen ,grundstze verndert hat4 ,lassen ,sie uns wieder einmal nach dem ,beispiel des schnen ,sommers von #ahjf ein patriotisches ,convivium veranstalten 7bei ,sala schlag ich vor1#ce er hat frische ,austern bekommen und sein ,burgunder ist vom ,beten71 so sollen ,sie sehen1 da ich noch ein ebenso enthousiastischer ,anhnger der ,deutschen bin wie vormals4 ,zwar der ,schein1 ich gestehe es1 ist wider mich4 ,der ,knig hat mich nach dem ,frieden bei ,tilsit auf die ,verwendung des ,reichsmarschalls ,herzogs von ,auerstdt1#cf dem ich einige ,dienste zu leisten ,gelegenheit hatte1#cg zum ,obristen avancirt4 ,man hat mir das ,kreutz der ,ehrenlegion zugeschickt1 eine ,auszeichnung1 mit welchem ich1 wie ,sie selbst einsehen1 ffentlich zu erscheinen1 nicht unterlassen kann2 ich wrde den ,knig1 dem ich diene1 auf eine zwecklose ,weise dadurch compromittiren4 ,aber was folgt daraus8 ,meinen ,sie1 da diese ,armseeligkeiten mich bestimmen werden1 die groe ,sache1 fr die die ,deutschen fechten1 aus den ,augen zu verlieren8 ,nimmermehr6 ,lassen ,sie nur den ,erzherzog ,carl1 der jetzt ins ,reich vorgerckt ist1 siegen1 und die ,deutschen1 sowie er es von ihnen verlangt hat1 en masse aufstehen1 so sollen ,sie sehen1 wie ich mich alsdann entscheiden werde4#ch ,mu man denn den ,abschied nehmen und zu den ,fahnen der ,oesterreicher bergehen1 um dem ,vaterlande diesen ,augenblick ntzlich zu sein8 ,mit nichten6 ,ein ,deutscher1 der es redlich meint1 kann seinen ,landsleuten in dem ,lager der ,franzosen selbst1 ja in dem ,hauptquartier des ,napoleon1 die wichtigsten ,dienste thun4 ,wie mancher kann der ,requisition an ,fleisch oder ,fourage vorbeugen2 wie manches ,elend der ,einquartirung mildern8 ,ich bin mit wahrer ,freundschafft u4 s4 w4 ,n4 ,s4 ,hierbei erfolgt feucht1 wie es eben der ,courier berbringt1 das erste ,blletin der franzsischen ,armee4 ,was sagen ,sie dazu8 ,die sterreichische ,macht total pulverisirt1 alle ,corps der ,armee vernichtet1 drei ,erzherzge todt auf dem ,platz6#ci -- ,ein verwnschtes ,schicksal6 ,ich wollte schon zur ,armee abgehn4 ,herr von ,montesquiou1 hat1 wie ich hre1 das ,blletin nunmehr anhero gebracht1 und ist dafr von ,sr4 ,majestt mit einer ,tabatiere1 schlecht gerechnet #bjjj ,ducaten an ,werth beschenkt worden4 #b4 ,brief eines jungen mrkischen ,landfruleins an ihren ,onkel4 ,theuerster ,herr ,onkel1 ,die ,regungen der kindlichen ,pflicht1 die mein ,hertz gegen ,sie empfindet1 bewegen mich1 ,ihnen die ,meldung zu thun1 da ich mich am #hten d4 von ,verhltnissen1 die ich nicht nennen kann1 gedrngt1 mit dem jungen ,hrn4 ,lefat1 ,capitain bei dem #i4 franzsischen ,dragonerregiment1 der in unserm ,hause zu ,p444 einquartiert war1 verlobt habe4#dj ,ich wei1 gndigster ,onkel1 wie ,sie ber diesen ,schritt denken4 ,sie haben sich gegen die ,verbindungen1 die die ,tchter des ,landes1 so lange der ,krieg fortwhrt1 mit den ,individuen des franzsischen ,heers vollziehn1 oftmals mit ,heftigkeit und ,bitterkeit erklrt4 ,ich will ,ihnen hierin nicht ganz ,unrecht geben4 ,man braucht keine ,rmerinn oder ,spartanerinn zu sein1 um das ,verletzende1 das allgemeine betrachtet darin liegen mag1 zu empfinden4 ,diese ,mnner sind unsere ,feinde2 das ,blut unserer ,brder und ,verwandten klebt1 um mich so auszudrcken1 an ihren ,rcken1 und es heit sich gewissermaen1 wie ,sie sehr richtig bemerken1 von den ,seinigen lossagen1 wenn man sich auf die ,parthei derjenigen herber stellt1 deren ,bemhen ist sie zu zertreten1 und auf alle ersinnliche ,weise zu verderben und zu vernichten4 ,aber sind diese ,mnner1 ich beschwre ,sie1 sind sie die ,urheber des unseeligen ,kriegs1 der in diesem ,augenblick zwischen ,franzosen und ,deutschen entbrannt ist8 ,folgen sie nicht1 der ,bestimmung eines ,soldaten getreu1 einem blinden ,gesetz der ,nothwendigkeit1 ohne selbst oft die ,ursach des ,streits1 fr den sie die ,waffen ergreifen1 zu kennen8 ,ja1 giebt es nicht ,einzelne unter ihnen1 die den rasenden ,heereszug1 mit welchem ,napoleon von ,neuem das deutsche ,reich berschwemmt1 verabscheuen1 und die das arme ,volk1 auf dessen ,ausplnderung und ,unterjochung es angesehen ist1 aufs ,innigste bedauern und bemitleiden8 ,vergeben ,sie1 mein theuerster und beter ,oheim6 ,ich sehe die ,rthe des ,unwillens auf ,ihre ,wangen treten6 ,sie glauben1 ich wei1 ,sie glauben an diese ,gefhle nicht2 ,sie halten sie fr die ,erfindung einer satanischen ,list1 um das ,wohlwollen der armen ,schlachtopfer1 die sie zur ,bank fhren1 gefangen zu nehmen4 ,ja1 diese ,regung1 selbst wenn sie vorhanden wre1 vershnt ,sie nicht1 ,sie halten den ,ihrer doppelten ,rache fr wrdig1 der das ,gesetz des gttlichen ,willens anerkennt und gleichwol auf eine so lsterliche und hhnische ,weise zu verletzen wagt4 ,allein1 wenn die ,ansicht1 die ich aufstellte1 allerdings nicht gemacht ist1 die ,mnner1 die das ,vaterland eben#da vertheidigen1 zu entwaffnen1 indem sie unmglich1 wenn es zum ,handgemenge kmmt1 sich auf die ,frage einlassen knnen1 wer von denen1 die auf sie anrcken1 schuldig ist oder nicht3 so verhlt es sich doch1 mein gndigster ,onkel1 mit einem ,mdchen anders2 mit einem armen schwachen ,mdchen1 auf dessen leicht bethrte ,sinne1 in der ,ruhe eines monatlangen ,umgangs1 alle ,liebenswrdigkeiten der ,geburt und der ,erziehung einzuwirken ,zeit finden1 und das1 wie man leider wei1 auf die ,vernunft nicht mehr hrt1 wenn das ,herz sich bereits fr einen ,gegenstand entschieden hat4 ,hier lege ich ,ihnen ein ,zeugni bei1 das ,hr4 v4 ,lefat sich auf die ,forderung meiner ,mutter von seinem ,regimentschef zu verschaffen gewut hat4 ,sie werden daraus ersehen1 da das1 was uns ein ,feldwebel von seinem ,regiment von ihm sagte1 nmlich da er schon verheiratet sei1 eine schndliche und niedertrchtige ,verlumdung war4 ,hr4 v4 ,lefat ist selbst vor einigen ,tagen in ,b4-- gewesen1 um das ,attest1 das die ,declaration vom ,gegentheil enthlt1 formaliter von seinem ,obristen ausfertigen zu lassen4 ,ueberhaupt mu ich ,ihnen sagen1 da die niedrige ,meinung1 die man hier in der ganzen ,gegend von diesem jungen ,manne hegt1 mein ,herz auf das ,empfindlichste krnkt4 ,der ,leidenschaft1 die er fr mich fhlt1 und die ich als wahrhaft zu erkennen1 die entscheidendsten ,grnde habe1 wagt man die schndlichsten ,absichten unterzulegen4 ,ja1 mein voreiliger ,bruder geht soweit mich zu versichern1 da der ,obrist1 sein ,regimentschef1 gar nicht mehr in ,b4-- sei --1 und ich bitte ,sie1 der ,sie sich in ,b4-- aufhalten1 dem ,ersteren darber nach angestellter ,untersuchung die ,zurechtweisung zu geben4 ,ich leugne nicht1 da der ,vorfall1 der sich vor einiger ,zeit zwischen ihm und der ,kammerjungfer meiner ,mutter zutrug1 einige ,unruhe ber seine sittliche ,denkungsart zu erwecken geschickt war4 ,abwesend1 wie ich an diesem ,tage von ,p4-- war1 bin ich gnzlich auer ,stand ber die ,berichte dieses albernen und eingebildeten ,geschpfs zu urtheilen4 ,aber die ,beweise1 die er mir1 als ich zurckkam und in ,thrnen auf mein ,bette sank1 von seiner ungetheilten ,liebe gab1 waren so eindringlich1 da ich die ganze ,erzhlung als eine elende ,vision verwarf1 und von der innigsten ,reue bewegt1 das ,band der ,ehe1 von dem bis dahin noch nicht die ,rede gewesen war1 jetzt allererst knpfen zu mssen glaubte4 -- ,wren sie es weniger gewesen1 und ,ihre ,laura noch frei und ruhig wie zuvor6 ,kurz1 mein theuerster und beter ,onkel1 retten ,sie mich6 ,in #h ,tagen soll1 wenn es nach meinen ,wnschen geht1 die ,vermhlung sein4 ,inzwischen wnscht ,hr4 v4 ,lefat1 da die ,anstalten dazu1 auf die meine gute ,mutter bereits in zrtlichen ,augenblicken denkt1 nicht eher auf entscheidende ,weise gemacht werden1 als bis ,sie die ,gte gehabt haben ihm das ,legat zu berantworten1 das mir aus der ,erbschaft meines ,grovaters bei dem ,tode desselben zufiel1 und ,sie1 als mein ,vormund bis heute geflligst verwalteten4 ,da ich grojhrig bin1 so wird diesem ,wunsch nichts im ,wege stehn1 und indem ich es mit meiner zrtlichsten ,bitte untersttze1 und auf die schleunige ,erfllung desselben antrage1 indem sonst die unangenehmste ,verzgerung davon die ,folge sein wrde1 nenne ich mich mit der innigsten ,hochachtung und ,liebe u4 s4 w4 #c4 ,schreiben eines ,burgemeisters in einer ,festung an einen ,unterbeamten4 ,sr4 ,excellenz der ,hr4 ,generallieutenant von ,f41 ,commendant der hiesigen ,garnison1 haben sich auf die ,nachricht1 da der ,feind nur noch drey ,meilen von der ,festung stehe1 auf das ,rathhaus verfgt1 und daselbst1 in ,begleitung eines starken ,detaschements von ,dragonern1 #cjjj ,pechkrnze verlangt1 um die ,vorstdte1 die das ,glacis embarrassiren1 danieder zu brennen4 ,der ,rath der ,stadt1 der unter solchen ,umstnden das ,ruhmvolle dieses ,entschlusses einsah1 hat1 nach ,abfhrung einiger renitirenden ,mitglieder1 die ,sache in pleno erwogen1 und mit einer ,majoritt von #c gegen #b ,stimmen1 wobei meine wie gewhnlich fr #b galt1 und ,sr4 ,excellenz die #c supplirten1 die verlangten ,pechkrnze ohne ,bedenken bewilligt4 ,inzwischen ist nun die ,frage1 und wir geben ,euch auf ,euch gutachtlich darber auszulassen1 #a4 ,wie viel an ,pech und ,schwefel1 als den dazu gehrigen ,materialien1 zur ,fabrication von #cjjj ,pechkrnzen erforderlich sind2 und #b4 ob die genannten ,combustibeln in der berechneten ,menge zur gehrigen ,zeit herbeizuschaffen sind8 ,unseres ,wissens liegt ein groer ,vorrath von ,pech und ,schwefel bei dem ,kaufmann ,m4 in der ,n44schen ,vorstadt1 ,p44sche ,gasse ,num4 #aci4 ,inzwischen ist dies ein auf ,bestellung der ,dnischen ,regierung aufgehufter ,vorrath1 und wir besitzen bereits1 in ,relation wie wir mit derselben stehen1 den ,auftrag dem ,kaufmann ,m4 den ,marktpreis davon mit #cjjj fl4 zuzufertigen4 ,indem wir ,euch nun1 diesem ,auftrage gem1 die besagte ,summe fr den ,kaufmann ,m4 in guten ,landespapieren1 demselben auch sechs ,wgen oder mehr und ,psse1 und was immer zur ungesumten ,abfhrung der ,ingredienzen an den ,hafen-,platz erforderlich sein mag1#db bewilligen1 beschlieen wir zwar von diesem ,eigenthum der ,dnischen ,regierung ,behufs einer ,niederbrennung der ,vorstdte keine ,notiz zu nehmen2 indessen habt ,ihr das gesammte ,personale der untern ,polizeibeamten zusammenzunehmen1 und alle ,gewlbe und ,lden der ,kauf- und ,gewerksleute1 die mit diesen ,combustibeln handeln oder sie verarbeiten1 aufs ,strengste und ,eigensinnigste zu durchsuchen1 damit1 dem ,entschlu ,sr4 ,excellenz gem1 unverzglich die ,pechkrnze verfertigt und mit ,debarrassirung des ,glacis verfahren werden mge4 ,nichts ist nothwendiger1 als in diesem ,augenblick der herannahenden ,gefahr ,alles aufzubieten1 und kein ,opfer zu scheuen1 das im ,stande ist dem ,staat diesen fr den ,erfolg des ,kriegs hchst wichtigen ,platz zu behaupten4 ,sr4 ,excellenz haben erklrt1 da wenn ihr auf dem ,markt befindlicher ,pallast vor dem ,glacis lge1 sie denselben zuerst niederbrennen und unter den ,thoren der ,vestung bernachten wrden4 ,da nun unser1 sowohl des ,burgemeisters1 als auch ,euer1 des ,unterbeamten1 ,haus1 in dem angegebenen ,fall sind1 indem sie von der ,q444schen ,vorstadt her mit ihren ,grten und ,nebengebuden das ,glacis betrchtlich embarrassiren1 so wird es blo von ,euren ,recherchen und von dem ,bericht abhangen1 den ,ihr darber abstatten werdet1 ob wir den ,andern ein ,beispiel zu geben1 und den ,pechkranz zuerst auf die ,giebel derselben zu werfen haben4 ,sind in ,gewogenheit u4 s4 w4 #d4 ,brief eines politischen ,pescher ber einen ,nrnberger ,zeitungsartikel4 ,erlaube mir1 ,vetter ,pescher1 da ich ,dir in der verwirrten ,sprache1 die krzlich ein ,deutscher mich gelehrt hat1 einen ,artikel mittheile1 der in einer ,zeitung dieses ,landes1 wenn ich nicht irre1 im ,nrnberger ,correspondenten gestanden hat1 und den ein ,grnlnder1 der in ,island auf einem ,kaffeehause war1 hierher gebracht hat4 ,der ,zeitungsartikel ist folgenden sonderbaren ,inhalts3#dc ,es sind nicht sowohl die ,franzosen1 welche die ,freiheitsschlacht1 die bei ,regensburg gefochten ward1 entschieden haben1 als vielmehr die ,deutschen selbst4 ,der tapfere ,kronprinz von ,bayern hat zuerst an der ,spitze der rheinbndischen ,truppen die ,linien der ,oesterreicher durchbrochen4 ,der ,kaiser ,napoleon hat ihn am ,abend der ,schlacht auf dem ,wahlplatz umarmt1 und ihn den ,helden der ,deutschen genannt4#dd ,ich versichere ,dich1 ,vetter ,pescher1 ich bin hinausgegangen auf den ,sandhgel1 wo die ,sonne brennt1 und habe meine ,nase angesehen stundenlang1 und wieder stundenlang1 ohne im ,stande gewesen zu sein den ,sinn dieses ,zeitungsartikels zu erforschen4 ,er verwischt ,alles1 was ich ber die ,vergangenheit zu wissen meine1 dergestalt1 da mein ,gedchtni wie ein weies ,blatt aussieht1 und die ganze ,geschichte derselben von ,neuem darin angefrischt werden mu4 ,sage mir also1 ich bitte ,dich3 #a4 ,ist es der ,kaiser von ,oesterreich1 der das deutsche ,reich im ,jahre #ahje zertrmmert hat8#de #b4 ,ist er es1 der den ,buchhndler ,palm erschieen lie1 weil er ein dreistes ,wort ber diese ,gewaltthat in ,umlauf brachte8#df #c4 ,ist er es1 der durch ,list und ,rnke die deutschen ,frsten entzweite1 um ber die ,entzweiten nach der ,regel des ,csar zu herrschen8 #d4 ,ist er es1 der den ,kurfrsten von ,hessen ohne ,kriegserklrung aus seinem ,lande vertrieb1 und einen ,handlungscommis -- wie heit er schon8 -- der ihm verwandt war1 auf den ,thron desselben setzte8#dg #e4 ,ist er es1 der den ,knig von ,preuen1 den ersten ,grnder seines ,ruhms1 in dem undankbarsten und ungerechtesten ,kriege zu ,boden geschlagen hat1 und auch selbst nach dem ,frieden noch mit seinem grimmigen ,fu auf dem ,nacken desselben verweilte8#dh #f4 ,ist es dagegen der ,kaiser ,napoleon1 der durch unglckliche ,feldzge erschpft1 die deutsche ,krone auf das ,machtwort seines ,gegners niederzulegen genthigt war8#di #g4 ,ist er es1 der mit zerrissenem ,herzen ,preuen1 den letzten ,pfeiler ,deutschlands1 sinken sah1 und1 so zerstreut seine ,heere auch waren1 herbei geeilt sein wrde ihn zu retten1 wenn der ,friede von ,tilsit nicht abgeschlossen worden wre8#ej #h4 ,ist er es1 der dem betrogenen ,kurfrsten von ,hessen auf der ,flucht aus seinen ,staaten einen ,zufluchtsort in den seinigen vergnnt hat8#ea #i4 ,ist er es endlich1 der sich des ,elends1 unter welchem die ,deutschen seufzen1 erbarmt hat1 und der nun1 an der ,spitze der ganzen ,jugend1 wie ,anteus1 der ,sohn der ,erde1 von seinem ,fall erstanden ist1 um das ,vaterland zu retten8 ,vetter ,pescher1 vergieb mir diese ,fragen2 ein ,europer wird ohne ,zweifel1 wenn er den ,artikel liest1 wissen was er davon zu halten hat4 ,einem ,pescher aber mssen1 wie ,du selbst einsiehst1 alle die ,zweifel kommen1 die ich ,dir vorgetragen habe4 ,bekanntlich drcken wir mit dem ,wort ,pescher ,alles aus1 was wir empfinden oder denken1 drcken es mit einer ,deutlichkeit aus1 die den andern ,sprachen der ,welt fremd ist4 ,wenn wir z4 ,b4 sagen wollen3 es ist ,tag1 so sagen wir3 ,pescher2 wollen wir hingegen sagen3 es ist ,nacht1 so sagen wir3 ,pescher4 ,wollen wir ausdrcken3 dieser ,mann ist redlich1 so sagen wir3 ,pescher2 wollen wir hingegen versichern3 er ist ein ,schelm1 so sagen wir3 ,pescher4 ,kurz1 ,pescher drckt den ,inbegriff aller ,erscheinungen aus1 und eben darum1 weil es ,alles ausdrckt1 auch jedes ,einzelne4 ,htte doch der ,nrnberger ,zeitungsschreiber in der ,sprache der ,peschers geschrieben6 ,denn setze einmal der ,artikel lautete also ,pescher1 so wrde ,dein ,vetter#eb nicht einen1 nicht einen ,augenblick bei seinem ,inhalt angestoen sein4 ,er wrde alsdann mit vlliger ,bestimmtheit und ,klarheit also gelesen haben3 ,es sind nicht sowohl die ,franzosen1 welche die ,schlacht1 die das deutsche ,reich dem ,napoleon berliefern sollte1 gewonnen haben1 als vielmehr die bemitleidenswrdigen ,deutschen selbst4 ,der entartete ,kronprintz von ,bayern hat zuerst an der ,spitze der rheinbndischen ,truppen die ,linien der braven ,oesterreicher1 ihrer ,befreier1 durchbrochen4 ,sie sind der ,held der ,deutschen6 rief ihm der ,verschlagenste der ,unterdrcker zu2 aber sein ,hertz sprach heimlich3 ein ,verrther bist ,du1 und wenn ich ,dich werde gebraucht haben1 wirst ,du abtreten6 #e4 ,die ,bedingung des ,grtners4 ,eine ,fabel4 ,ein ,grtner sagte zu seinem ,herrn3 ,deinem ,dienst habe ich mich nur innerhalb dieser ,hecken und ,zune gewidmet4 ,wenn der ,bach kommt und deine ,frucht-,beete berschwemmt1 so will ich mit ,hacken und ,spaten aufbrechen1 um ihm zu wehren2 aber auerhalb dieses ,bezirkes zu gehen1 und1 ehe der ,strom noch einbricht1 mit seinen ,wogen zu kmpfen1 das kannst du nicht von deinem ,diener verlangen4 ,der ,herr schwieg4 ,und drei ,frhlinge kamen und verheerten mit ihren ,gewssern das ,land4 ,der ,grtner triefte von ,schwei1 um dem ,geriesel#ec1 das von allen ,seiten eindrang1 zu steuern2 umsonst2 der ,seegen des ,jahrs1 wenn ihm die ,arbeit auch gelang1 war verderbt und vernichtet4 ,als der vierte kam1 nahm er ,hacken und ,spaten und gieng auf's ,feld4 ,wohin8 fragte ihn sein ,herr4 ,auf das ,feld1 antwortete er1 wo das ,uebel entspringt4 ,hier thrm' ich ,wlle von ,erde umsonst1 um dem ,strom1 der brausend hereinbricht1 zu wehren3 an der ,quelle kann ich ihn mit einem ,futritt verstopfen4 ,landwehren von ,oesterreich6 ,warum wollt ihr blo innerhalb eures ,landes fechten8#ed #f4 ,lehrbuch der franzsischen ,journalistik4 ,einleitung4 #a4 ,die ,journalistik berhaupt ist die treuherzige und unverfngliche ,kunst das ,volk von dem zu unterrichten1 was in der ,welt vorfllt4 ,sie ist eine gnzliche ,privatsache1 und alle ,zwecke der ,regierung1 sie mgen heien wie man wolle1 sind ihr fremd4 ,wenn man die franzsischen ,journale mit ,aufmerksamkeit liest1 so sieht man1 da sie nach ganz eignen ,grundstzen abgefat worden1 deren ,system man die franzsische ,journalistik nennen kann4 ,wir wollen uns bemhen den ,entwurf dieses ,systems1 so wie es etwa im geheimen ,archiv zu ,paris liegen mag1 hier zu entfalten4 ,erklrung4 #b4 ,die franzsische ,journalistik ist die ,kunst das ,volk glauben zu machen1 was die ,regierung fr gut findet4 #c4 ,sie ist blo ,sache der ,regierung1 und alle ,einmischung der ,privatleute1 bis selbst auf die ,stellung vertraulicher ,briefe1 die die ,tages-,geschichte betreffen1 verboten4 #d4 ,ihr ,zweck ist die ,regierung ber allen ,wechsel der ,begebenheiten hinaus sicher zu stellen1 und die ,gemther1 allen ,lockungen des ,augenblicks zum ,trotz1 in schweigender ,unterwrfigkeit unter das ,joch derselben niederzuhalten4 ,die zwei obersten ,grundstze4 #e4 ,was das ,volk nicht wei1 macht das ,volk nicht hei4 #f4 ,was man dem ,volke dreimal sagt1 hlt das ,volk fr wahr4 ,anmerkung4 #g4 ,diese ,grundstze knnte man auch ,grundstze des ,talleyrand nennen4 ,denn ob sie gleich nicht von ihm erfunden sind1 so wenig wie die mathematischen von dem ,euklid3 so ist er doch der ,erste1 der sie fr ein bestimmtes und schlugerechtes ,system in ,anwendung gebracht hat4 ,aufgabe4 #h4 ,eine ,verbindung von ,journalen zu redigiren1 welche #a4 ,alles1 was in der ,welt vorfllt1 entstellen1 und gleichwohl #b4 ziemliches ,vertrauen haben8 ,lehrsatz zum ,behuf der ,auflsung4 ,die ,wahrheit sagen heit allererst die ,wahrheit ganz und nichts als die ,wahrheit sagen4 ,auflsung4 ,also redigire man zwei ,bltter1 deren ,eines niemals lgt1 das ,andere aber die ,wahrheit sagt3 so wird die ,aufgabe gelt sein4 ,beweis4 ,denn weil das ,eine niemals lgt1 das ,andere aber die ,wahrheit sagt1 so wird die zweite ,forderung erfllt sein4 ,weil aber jenes verschweigt was wahr ist1 und dieses hinzusetzet was erlogen ist1 so wird es auch1 wie jedermann zugestehen wird1 die erste sein4 q4 e4 d4 ,erklrung4 #i4 ,dasjenige ,blatt1 welches niemals lgt1 aber hin und wieder verschweigt was wahr ist1 heit der ,moniteur1 und erscheine in officieller ,form2 das ,andere1 welches die ,wahrheit sagt1 aber zuweilen hinzuthut was erstuncken und erlogen ist1 heie ,journal de l',empire1 oder auch ,journal de ,paris1 und erscheine in ,form einer bloen ,privat-,unternehmung4 ,eintheilung der ,journalistik4 #aj4 ,die franzsische ,journalistik zerfllt in die ,lehre von der ,verbreitung #a4 wahrhaftiger1 #b4 falscher ,nachrichten4 ,jede ,art der ,nachricht erfordert einen eigenen ,modus der ,verbreitung1 von welchem hier gehandelt werden soll4 ,cap4 ,i4 ,von den wahrhaftigen ,nachrichten4 ,art4 #a4 ,von den guten4 ,lehrsatz4 #aa4 ,das ,werk lobt seinen ,meister4 ,beweis4 ,der ,beweis fr diesen ,satz ist klar an sich4 ,er liegt in der ,sonne1 besonders wenn sie aufgeht2 in den gyptischen ,pyramiden2 in der ,peterskirche2 in der ,madonna des ,raphael1 und in vielen andern herrlichen ,werken der ,gtter und ,menschen4 ,anmerkung4 #ab4 ,wirklich und in der ,that3 man mgte meinen1 da dieser ,satz sich in der franzsischen ,journalistik nicht findet4 ,wer die ,zeitungen aber mit ,aufmerksamkeit gelesen hat1 der wird gestehen1 er findet sich darin2 daher wir ihn auch dem ,system zu ,gefallen hier haben auffhren mssen4 ,corollarium4 #ac4 ,inzwischen gilt dieser ,satz doch nur in vlliger ,strenge fr den ,moniteur1 und auch fr diesen nur bei guten ,nachrichten von auerordentlichem und entscheidendem ,werth4 ,bei guten ,nachrichten von untergeordnetem ,werth kann der ,moniteur schon das ,werk ein wenig loben1 das ,journal de l',empire aber und das ,journal de ,paris mit vollen ,backen in die ,posaune stoen4 ,aufgabe4 #ad4 ,dem ,volk eine gute ,nachricht vorzutragen8 ,auflsung4 ,ist es z4 ,b4 eine gnzliche ,niederlage des ,feindes1 wobei derselbe ,kanonen1 ,bagage und ,munition verloren hat und in die ,morste gesprengt worden ist1 so sage man dies1 und setze das ,punctum dahinter4 7 #aa7 ,ist es ein bloes ,gefecht1 wobei nicht viel herausgekommen ist1 so setze man im ,moniteur eine1 im ,journal de l',empire drei ,nullen an jede ,zahl1 und schicke die ,bltter mit ,courieren in alle ,welt4 7 #ac7 ,anmerkung4 #ae4 ,hierbei braucht man nicht nothwendig zu lgen4 ,man braucht nur z4 ,b4 die ,blessirten1 die man auf dem ,schlachtfelde gefunden1 auch unter den ,gefangenen aufzufhren4 ,dadurch bekmmt man zwei ,rubriken1 und das ,gewissen ist gerettet4 ,art4 #b4 ,von den schlechten ,nachrichten4 ,lehrsatz4 #af4 ,zeit gewonnen1 ,alles gewonnen4 ,anmerkung4 #ag4 ,dieser ,satz ist so klar1 da er1 wie die ,grundstze1 keines ,beweises bedarf1 daher ihn der ,kaiser der ,franzosen auch unter die ,grundstze aufgenommen hat4 ,er fhrt in natrlicher ,ordnung auf die ,kunst dem ,volk eine ,nachricht zu verbergen1 von welcher#ee sogleich gehandelt werden soll4 ,corollarium4 #ah4 ,inzwischen gilt auch dieser ,satz nur in vlliger ,strenge fr das ,journal de l',empire und fr das ,journal de ,paris1 und auch fr diese nur bei schlechten ,nachrichten von der gefhrlichen und verzweifelten ,art4 ,schlechte ,nachrichten von ertrglicher ,art kann der ,moniteur gleich offenherzig gestehen1 das ,journal de l',empire aber und das ,journal de ,paris thun als ob nicht viel daran wre4 ,aufgabe4 #ai4 ,dem ,volk eine schlechte ,nachricht zu verbergen8 ,auflsung4 ,die ,auflsung ist leicht4 ,es gilt fr das ,innere des ,landes in allen ,journalen ,stillschweigen1 einem ,fisch gleich4 ,unterschlagung der ,briefe1 die davon handeln1 ,aufhaltung der ,reisenden1 ,verbote in ,tabagien und ,gasthusern davon zu reden1 und fr das ,ausland ,confiscation der ,journale1 welche gleichwohl davon zu handeln wagen2 ,arretirung1 ,deportirung1 und ,fselierung der ,redactoren2 ,ansetzung neuer ,subjecte bei diesem ,geschfft3 ,alles mittelbar entweder durch ,requisition1 oder unmittelbar durch ,detaschements4 ,anmerkung4 #bj4 ,diese ,auflsung ist1 wie man sieht1 nur eine bedingte1 und frh oder spt kommt die ,wahrheit ans ,licht4 ,will man die ,glaubwrdigkeit der ,zeitungen nicht aussetzen1 so mu es nothwendig eine ,kunst geben dem ,volk schlechte ,nachrichten vorzutragen4 ,worauf wird diese ,kunst sich sttzen8 ,lehrsatz4 #ba4 ,der ,teufel lt keinen ,schelmen im ,stich4 ,anmerkung4 #bb4 ,auch dieser ,satz ist so klar1 da er nur erst verworren#ef werden wrde1 wenn man ihn beweisen wollte1 daher wir uns nicht weiter darauf einlassen1 sondern sogleich zur ,anwendung schreiten wollen4 ,aufgabe4 #bc4 ,dem ,volk eine schlechte ,nachricht vorzutragen8 ,auflsung4 ,man schweige davon 7 #e7 bis sich die ,umstnde gendert haben4 7 #ae74 ,inzwischen unterhalte man das ,volk mit guten ,nachrichten1 entweder mit wahrhaftigen aus der ,vergangenheit1 oder auch mit gegenwrtigen1 wenn sie vorhanden sind1 als3 ,schlacht von ,marengo1 von der ,gesandschafft des ,persenschachs#eg und von der ,ankunft des ,levantischen ,kaffes1 oder1 in ,ermangelung aller1 mit solchen die erstunken und erlogen sind2 sobald sich die ,umstnde gendert haben1 welches niemals ausbleibt1 7 #bj7 und irgend ein ,vortheil1 er sei gro oder klein1 errungen worden ist1 gebe man 7 #ad7 eine pomphafte ,ankndigung davon1 und an ihren ,schwanz hnge man die schlechte ,nachricht an4 q4 e4 des4 ,anmerkung4 #bd4 ,hierin ist eigentlich noch der ,lehrsatz enthalten3 wenn man dem ,kinde ein ,licht zeigt1 so weint es nicht2 denn darauf sttzt sich zum ,theil das angegebene ,verfahren4 ,nur der ,krze wegen1 und weil er von selbst in die ,augen springt1 geschah es1 da wir denselben in abstracto nicht haben auffhren wollen4 ,corollarium4 #be4 ,ganz still zu schweigen1 wie die ,auflsung fordert1 ist in vielen ,fllen unmglich1 denn schon das ,datum des ,blletins1 wenn z4 ,b4 eine ,schlacht verloren und das ,hauptquartier zurckgegangen wre1 verrth dies ,factum4 ,in diesem ,fall antedatire man entweder das ,blletin1 oder aber fingire einen ,druckfehler im ,datum1 oder endlich lasse das ,datum ganz weg4 ,die ,schuld kommt auf den ,setzer oder ,corrector4 #g4 ,katechismus der ,deutschen1 abgefat nach dem ,spanischen1 zum ,gebrauch fr ,kinder und ,alte4#eh ,in sechzehn ,kapiteln4 ,erstes ,kapitel4 ,von ,deutschland berhaupt4 ,frage4 ,sprich1 ,kind1 wer bist ,du8 ,antwort4 ,ich bin ein ,deutscher4 ,fr4 ,ein ,deutscher8 ,du scherzest4 ,du bist in ,meien gebohren1 und das ,land1 dem ,meien angehrt1 heit ,sachsen6 ,antw4 ,ich bin in ,meien gebohren1 und das ,land1 dem ,meien angehrt1 heit ,sachsen2 aber mein ,vaterland1 das ,land dem ,sachsen angehrt1 ist ,deutschland1 und ,dein ,sohn1 mein ,vater1 ist ein ,deutscher4 ,fr4 ,du trumest6 ,ich kenne kein ,land1 dem ,sachsen angehrt1 es mte denn das rheinische ,bundesland sein4#ei ,wo find ich es1 dies ,deutschland1 von dem ,du sprichst1 und wo liegt es8 ,antw4 ,hier1 mein ,vater4 -- ,verwirre mich nicht4 ,fr4 ,wo8 ,antw4 ,auf der ,karte4 ,fr4 ,ja1 auf der ,karte6 -- ,diese ,karte ist vom ,jahr #ahje4 -- ,weit ,du nicht1 was geschehn ist im ,jahr #ahje1 da der ,friede von ,preburg abgeschlossen war8 ,antw4 ,napoleon1 der korsische ,kaiser1 hat es nach dem ,frieden durch eine ,gewaltthat zertrmmert4#fj ,fr4 ,nun8 ,und gleichwohl wre es noch vorhanden8 ,antw4 ,gewi6 -- ,was fragst ,du mich doch6 ,fr4 ,seit wann8 ,antw4 ,seit ,franz der ,zweite1 der alte ,kaiser der ,deutschen1 wieder aufgestanden ist1 um es herzustellen1 und der tapfre ,feldherr1 den er bestellte1 das ,volk aufgerufen hat1 sich an die ,heere1 die er anfhrt1 zur ,befreiung des ,landes anzuschlieen4 ,zweites ,kapitel4 ,von der ,liebe zum ,vaterlande4 ,fr4 ,du liebst dein ,vaterland1 nicht wahr1 mein ,sohn8 ,antw4 ,ja1 mein ,vater1 das thu ich4 ,fr4 ,warum liebst ,du es8 ,antw4 ,weil es mein ,vaterland ist4 ,fr4 ,du meinst1 weil ,gott es geseegnet hat mit vielen ,frchten1 weil viele schne ,werke der ,kunst es schmcken1 weil ,helden1 ,staatsmnner und ,weise1 deren ,namen anzufhren kein ,ende ist1 es verherrlicht haben8 ,antw4 ,nein1 mein ,vater2 ,du verfhrst mich4 ,fr4 ,ich verfhrte ,dich8 ,antw4 ,denn ,rom und das gyptische ,delta sind1 wie ,du mich gelehrt hast1 mit ,frchten und schnen ,werken der ,kunst und ,allem1 was gro und herrlich sein mag1 weit mehr geseegnet als ,deutschland4 ,gleichwohl1 wenn ,deines ,sohnes ,schicksal wollte1 da er darin leben sollte1 wrde er sich traurig fhlen1 und es nimmermehr so lieb haben1 wie jetzt ,deutschland4 ,fr4 ,warum also liebst ,du ,deutschland8 ,antw4 ,mein ,vater1 ich habe es ,dir schon gesagt6 ,fr4 ,du httest es mir schon gesagt8 ,antw4 ,weil es mein ,vaterland ist4 ,drittes ,kapitel4 ,von der ,zertrmmerung des ,vaterlandes4 ,fr4 ,was ist ,deinem ,vaterlande jngsthin widerfahren8 ,antw4 ,napoleon1 ,kaiser der ,franzosen1 hat es mitten im ,frieden zertrmmert1 und mehrere ,vlker1 die es bewohnen1 unterjocht4 ,fr4 ,warum hat er dies gethan8 ,antw4 ,das wei ich nicht4 ,fr4 ,das weit ,du nicht8 ,antw4 ,weil er ein bser ,geist ist4 ,fr4 ,ich will ,dir sagen1 mein ,sohn3 ,napoleon behauptet1 er sei von den ,deutschen beleidigt worden4 ,antw4 ,nein1 mein ,vater1 das ist er nicht4 ,fr4 ,warum nicht8 ,antw4 ,die ,deutschen haben ihn niemals beleidigt4 ,fr4 ,kennst ,du die gantze ,streitfrage1 die dem ,kriege1 der entbrannt ist1 zum ,grunde liegt8 ,antw4 ,nein1 keineswegs4 ,fr4 ,warum nicht8 ,antw4 ,weil sie zu weitluftig und umfassend ist4 ,fr4 ,woraus also schlieest ,du1 da die ,sache1 die die ,deutschen fhren1 gerecht sei8 ,antw4 ,weil ,kaiser ,franz von ,oesterreich es versichert hat4 ,fr4 ,wo hat er dies versichert8 ,antw4 ,in dem von seinem ,bruder1 dem ,erzherzog ,carl1 an die ,nation erlassenen ,aufruf4 ,fr4 ,also wenn zwei ,angaben vorhanden sind1 die ,eine von ,napoleon1 dem ,korsenkaiser1 die ,andere von ,franz1 ,kaiser von ,oesterreich1 welcher glaubst ,du8 ,antw4 ,der ,angabe ,franzens1 ,kaisers von ,oesterreich4 ,fr4 ,warum8 ,antw4 ,weil er wahrhaftiger ist4 ,viertes ,kapitel4 ,vom ,ertzfeind4 ,fr4 ,wer sind ,deine ,feinde1 mein ,sohn8 ,antw4 ,napoleon und1 so lange er ihr ,kaiser ist1 die ,franzosen4 ,fr4 ,ist sonst niemand1 den ,du haest8 ,antw4 ,niemand auf der ganzen ,welt4 ,fr4 ,gleichwohl1 als ,du gestern aus der ,schule kamst1 hast ,du ,dich mit jemand1 wenn ich nicht irre1 entzweit8 ,antw4 ,ich1 mein ,vater8 ,mit wem8 ,fr4 ,mit ,deinem ,bruder2 ,du hast es mir selbst erzhlt4 ,antw4 ,ja1 mit meinem ,bruder6 ,er hatte meinen ,vogel nicht1 wie ich ihm aufgetragen hatte1 gefttert4 ,fr4 ,also ist ,dein ,bruder1 wenn er dies gethan hat1 ,dein ,feind1 nicht ,napoleon der ,korse1 noch die ,franzosen1 die er beherrscht8 ,antw4 ,nicht doch1 mein ,vater6 -- ,was sprichst ,du da8 ,fr4 ,was ich da spreche8 ,antw4 ,ich wei nicht1 was ich darauf antworten soll4#fa -- -- -- -- ,siebentes ,kapitel4 ,fr4 ,das hab ich ,dich schon gefragt4 ,sage es noch einmahl mit den ,worten1 die ich ,dich gelehrt habe4 ,antw4 ,fr einen verabscheuungswrdigen ,menschen1 fr den ,anfang alles ,bsen und das ,ende alles ,guten2 fr einen ,snder1 den anzuklagen die ,sprache der ,menschen nicht hinreicht1 und den ,engeln einst am jngsten ,tage der ,odem vergehen wird4 ,fr4 ,sahst ,du ihn je8 ,antw4 ,niemals1 mein ,vater4 ,fr4 ,wie sollst ,du ihn ,dir vorstellen8 ,antw4 ,als einen der ,hlle entstiegenen ,vatermrder1 der herumschleicht in dem ,tempel der ,natur1 und an allen ,sulen rttelt1 auf welchen er gebaut ist4 ,fr4 ,wann hast ,du dies im ,stillen fr ,dich wiederholt8 ,antw4 ,gestern ,abend1 als ich zu ,bette gieng1 und heute ,morgen1 als ich aufstand4 ,fr4 ,und wann wirst ,du es wieder wiederholen8 ,antw4 ,heute ,abend1 wenn ich zu ,bette gehe1 und morgen frh1 wann ich aufstehe4 ,fr4 ,gleichwohl1 sagt man1 soll er viel ,tugenden besitzen4 ,das ,geschfft der ,unterjochung der ,erde soll er mit ,list1 ,gewandtheit und ,khnheit vollziehn1 und besonders an dem ,tage der ,schlacht ein groer ,feldherr sein4 ,antw4 ,ja1 mein ,vater1 so sagt man4 ,fr4 ,man sagt es nicht blo2 er ist es4 ,antw4 ,auch gut2 er ist es4 ,fr4 ,meinst ,du nicht1 da er um dieser ,eigenschafften willen ,bewunderung und ,verehrung verdiene8 ,antw4 ,du schertzest1 mein ,vater4 ,fr4 ,warum nicht8 ,antw4 ,das wre ebenso feig1 als ob ich die ,geschicklichkeit1 die einem ,menschen im ,ringen beiwohnt1 in dem ,augenblick bewundern wollte1 da er mich in den ,koth wirft und mein ,antlitz mit ,fen tritt4 ,fr4 ,wer also unter den ,deutschen mag ihn bewundern8 ,antw4 ,die robusten ,feldherrn etwa und die ,kenner der ,kunst4 ,fr4 ,und auch diese1 wann mgen sie es erst thun8 ,antw4 ,wenn er vernichtet ist4 ,achtes ,kapitel4 ,von der ,erziehung der ,deutschen4 ,fr4 ,was mag die ,vorsehung wohl damit1 mein ,sohn1 da sie die ,deutschen so grimmig durch ,napoleon1 den ,korsen1 aus ihrer ,ruhe aufgeschreckt hat1 bezweckt haben8 ,antw4 ,das wei ich nicht4 ,fr4 ,das weit ,du nicht8 ,antw4 ,nein1 mein ,vater4 ,fr4 ,ich auch nicht4 ,ich schiee nur mit meinem ,urtheil ins ,blaue hinein4 ,treffe ich1 so ist es gut2 wo nicht1 so ist an dem ,schu nichts verloren4 -- ,tadelst ,du dies ,unternehmen8 ,antw4 ,keineswegs1 mein ,vater4 ,fr4 ,vielleicht meinst ,du1 die ,deutschen befanden sich schon1 wie die ,sachen stehn1 auf dem ,gipfel aller ,tugend1 alles ,heils und alles ,ruhms8 ,antw4 ,keineswegs1 mein ,vater4 ,fr4 ,oder waren wenigstens auf guten ,wegen1 ihn zu erreichen8 ,antw4 ,nein1 mein ,vater2 das auch nicht4 ,fr4 ,von welcher ,unart habe ich ,dir zuweilen gesprochen8 ,antw4 ,von einer ,unart8 ,fr4 ,ja2 die dem lebenden ,geschlecht anklebt4 ,antw4 ,der ,verstand der ,deutschen1 hast ,du mir gesagt1 habe durch einige scharfsinnige ,lehrer einen ,ueberwitz bekommen2 sie reflectirten1 wo sie empfinden oder handeln sollten1 meinten ,alles durch ihren ,witz bewerkstelligen zu knnen1 und gben nichts mehr auf die alte geheimnivolle ,kraft der ,hertzen4 ,fr4 ,findest ,du nicht1 da die ,unart1 die ,du mir beschreibst1 zum ,theil auch auf ,deinem ,vater ruht1 indem er ,dich catechisirt8 ,antw4 ,ja1 mein lieber ,vater4 ,fr4 ,woran hiengen sie mit unmiger und unedler ,liebe8 ,antw4 ,an ,geld und ,gut1 trieben ,handel und ,wandel damit1 da ihnen der ,schwei ordentlich des ,mitleidens wrdig von der ,stirn triefte1 und meinten ein ruhiges1 gemchliches und sorgenfreies ,leben sei ,alles1 was sich in der ,welt erringen liee4 ,fr4 ,warum also mag das ,elend wohl1 das in der ,zeit ist1 ber sie gekommen1 ihre ,htten zerstrt und ihre ,felder verheeret worden sein8 ,antw4 ,um ihnen diese ,gter vllig verchtlich zu machen1 und sie anzuregen nach den hhern und hchsten1 die ,gott den ,menschen beschert hat1 hinanzustreben4 ,fr4 ,und welches sind die hchsten ,gter der ,menschen8 ,antw4 ,gott1 ,vaterland1 ,kaiser1 ,freyheit1 ,liebe und ,treue1 ,schnheit1 ,wissenschafft und ,kunst4 ,neuntes ,kapitel4 ,eine ,nebenfrage4 ,fr4 ,sage mir1 mein ,sohn1 wohin kommt der1 welcher liebt8 ,in den ,himmel oder in die ,hlle8 ,antw4 ,in den ,himmel4 ,fr4 ,und der1 welcher hat8 ,antw4 ,in die ,hlle4 ,fr4 ,aber derjenige1 welcher weder liebt noch hat3 wohin kommt der8 ,antw4 ,welcher weder liebt noch hat8 ,fr4 ,ja6 -- ,hast ,du die schne ,fabel vergessen8 ,antw4 ,nein1 mein ,vater4 ,fr4 ,nun8 ,wohin kommt der8 ,antw4 ,der kommt in die siebente1 tiefste und unterste ,hlle4 ,zehntes ,kapitel4 ,von der ,verfassung der ,deutschen4#fb -- -- -- -- ,zwlftes ,kapitel4 wo sie sie immer treffen mgen1 erschlagen4 ,fr4 ,hat er dies ,allen oder den ,einzelnen befohlen8 ,antw4 ,allen und den ,einzelnen4 ,fr4 ,aber der ,einzelne1 wenn er zu den ,waffen griffe1 wrde offtmals nur in sein ,verderben laufen8 ,antw4 ,allerdings1 mein ,vater1 das wird er4 ,fr4 ,er mu also lieber warten1 bis ein ,haufen zusammengelaufen ist1 um sich an diesen anzuschlieen8 ,antw4 ,nein1 mein ,vater4 ,fr4 ,warum nicht8 ,antw4 ,du scherzest1 wenn ,du so fragst4 ,fr4 ,so rede6 ,antw4 ,weil1 wenn jedweder so dchte1 gar kein ,haufen zusammenlaufen wrde1 an den man sich anschlieen knnte4 ,fr4 ,mithin -- was ist die ,pflicht jedes ,einzelnen8 ,antw4 ,unmittelbar auf das ,gebot des ,kaisers zu den ,waffen zu greifen1 den ,anderen1 wie die hochherzigen ,tyroler1#fc ein ,beispiel zu geben1 und die ,franzosen1 wo sie angetroffen werden mgen1 zu erschlagen4 ,dreizehntes ,kapitel4 ,von den freiwilligen ,beitrgen4 ,fr4 ,wen ,gott mit ,gtern geseegnet hat1 was mu der noch auerdem fr den ,fortgang des ,kriegs1 der gefhrt wird1 thun8 ,antw4 ,er mu1 was er entbehren kann1 zur ,bestreitung seiner ,kosten hergeben4 ,fr4 ,was kann der ,mensch entbehren8 ,antw4 ,alles bis auf ,wasser und ,brod1 das ihn ernhrt1 und ein ,gewand1 das ihn deckt4 ,fr4 ,wie viel ,grnde kannst ,du anfhren1 um die ,menschen1 freiwillige ,beitrge einzuliefern1 zu bewegen8 ,antw4 ,zwei4 ,einen1 der nicht viel einbringen wird1 und ,einen1 der die ,fhrer des ,kriegs reich machen mu1 falls die ,menschen nicht mit ,blindheit geschlagen sind4#fd ,fr4 ,welcher ist der1 der nicht viel einbringen wird8 ,antw4 ,weil ,geld und ,gut gegen das1 was damit errungen werden soll1 nichtswrdig sind4 ,fr4 ,und welcher ist der1 der die ,fhrer des ,kriegs reich machen mu1 falls die ,menschen nicht mit ,blindheit geschlagen sind8 ,antw4 ,weil es die ,franzosen doch wegnehmen4 ,vierzehntes ,kapitel4 ,von den obersten ,staatsbeamten4 ,fr4 ,die ,staatsbeamten1 die dem ,kaiser von ,oesterreich und den chten deutschen ,frsten treu dienen1 findest ,du nicht1 mein ,sohn1 da sie einen gefhrlichen ,stand haben8 ,antw4 ,allerdings1 mein ,vater4 ,fr4 ,warum8 ,antw4 ,weil1 wenn der korsische ,kaiser ins ,land kme1 er sie um dieser ,treue willen bitter bestrafen wrde4 ,fr4 ,also ist es fr jeden1 der auf einer wichtigen ,landesstelle steht1 der ,klugheit gem1 sich zurckzuhalten1 und sich nicht mit ,eifer auf heftige ,maasregeln1 wenn sie ihm auch von der ,regierung anbefohlen sein sollten1 einzulassen8#fe ,antw4 ,pfui doch1 mein ,vater2 was sprichst ,du da6 ,fr4 ,was8 -- ,nicht8 ,antw4 ,das wre schndlich und niedertrchtig4 ,fr4 ,warum8 ,antw4 ,weil ein ,solcher nicht mehr ,staatsdiener seines ,frsten1 sondern schon1 als ob er in seinem ,sold stnde1 ,staatsdiener des ,korsenkaisers ist1 und fr seine ,zwecke arbeitet4 ,funfzehntes ,kapitel4 ,vom ,hochverrathe4 ,fr4 ,was begeht derjenige1 mein ,sohn1 der dem ,aufgebot1 das der ,erzherzog ,carl an die ,nation erlassen hat1 nicht gehorcht1 oder wohl gar durch ,wort und ,that zu widerstreben wagt8 ,antw4 ,einen ,hochverrath mein ,vater4 ,fr4 ,warum8 ,antw4 ,weil er dem ,volk1 zu dem er gehrt1 verderblich ist4 ,fr4 ,was hat derjenige zu thun1 den das ,unglck unter die verrtherischen ,fahnen gefhrt hat1 die den ,franzosen verbunden1 der ,unterjochung des ,vaterlandes wehen8 ,antw4 ,er mu seine ,waffen schaamroth wegwerfen1 und zu den ,fahnen der ,oesterreicher bergehen4 ,fr4 ,wenn er dies nicht thut1 und mit den ,waffen in der ,hand ergriffen wird1 was hat er verdient8 ,antw4 ,den ,tod1 mein ,vater4 ,fr4 ,und was kann ihn einzig davor schtzen8 ,antw4 ,die ,gnade ,franzens1 ,kaisers von ,oesterreich1 des ,vormunds1 ,retters und ,wiederherstellers der ,deutschen4 ,sechszehntes ,kapitel4 ,schlu4 ,fr4 ,aber sage mir1 mein ,sohn1 wenn es dem hochherzigen ,kaiser von ,oesterreich1 der fr die ,freiheit ,deutschlands die ,waffen ergriff1 nicht gelnge1 das ,vaterland zu befreien3 wrde er nicht den ,fluch der ,welt auf sich laden1 den ,kampf berhaupt unternommen zu haben8 ,antw4 ,nein1 mein ,vater4 ,fr4 ,warum nicht8 ,antw4 ,weil ,gott der oberste ,herr der ,heer-,schaaren ist1 und nicht der ,kaiser1 und es weder in seiner noch in seines ,bruders1 des ,erzherzog ,carls1 ,macht steht1 die ,schlachten1 so wie sie es wohl wnschen mgen1 zu gewinnen4 ,fr4 ,gleichwohl ist1 wenn der ,zweck des ,kriegs nicht erreicht wird1 das ,blut vieler tausend ,menschen nutzlos geflossen1 die ,stdte verwstet und das ,land verheert worden4 ,antw4 ,wenngleich1 mein ,vater6 ,fr4 ,was8 ,wenngleich6 -- ,also auch1 wenn ,alles untergienge1 und kein ,mensch1 ,weiber und ,kinder mit eingerechnet1 am ,leben bliebe1 wrdest du den ,kampf noch billigen8 ,antw4 ,allerdings1 mein ,vater4 ,fr4 ,warum8 ,antw4 ,weil es ,gott lieb ist1 wenn ,menschen ihrer ,freiheit wegen sterben4 ,fr4 ,was aber ist ihm ein ,gruel8 ,antw4 ,wenn ,sclaven leben6 #b4 ,politische ,aufrufe und ,betrachtungen4 #a4 ,einleitung zur ,zeitschrift ,germania4 ,diese ,zeitschrift soll der erste ,athemzug der deutschen ,freiheit sein4 ,sie soll ,alles aussprechen1 was whrend der drei letzten1 unter dem ,druck der ,franzosen verseufzten1 ,jahre in den ,brsten wackerer ,deutschen hat verschwiegen bleiben mssen3 alle ,besorgni1 alle ,hoffnung1 alles ,elend und alles ,glck4 ,es bedurfte einer ,zeit wie die jetzige1 um einem ,blatt1 wie das vorliegende ist1 das ,dasein zu geben4 ,so lange noch keine ,handlung des ,staats geschehen war1 mute es jedem ,deutschen1 der seine ,worte zu ,rathe hielt1 ebenso voreilig als nutzlos scheinen zu seinen ,mitbrdern zu reden4 ,eine solche ,stimme wrde entweder vllig in der ,wste verhallt sein1 oder -- welches fast noch schlimmer gewesen wre -- die ,gemther nur auf die ,hhen der ,begeisterung erhoben haben1 um sie in dem zunchst darauf folgenden ,augenblick in eine desto tiefere ,nacht der ,gleichgltigkeit und ,hoffnungslosigkeit versinken zu lassen4 ,jetzt aber hat der ,kaiser von ,oesterreich an der ,spitze seines tapfern ,heeres den ,kampf fr seiner ,unterthanen ,wohl1 und den noch gromthigeren fr das ,heil des unterdrckten und bisher noch wenig dankbaren ,deutschlands unternommen4 ,der kaiserliche ,bruder1 den er zum ,herrn des ,heers bestellte1 hat die gttliche ,kraft1 das ,werk an sein ,ziel hinauszufhren1 auf eine erhabene und rhrende ,art dargethan4 ,das ,misgeschick1 das ihn traf1 trug er mit der ,unbeugsamkeit der ,helden1 und ward in dem entscheidenden ,augenblick1 da es zu siegen oder zu sterben galt1 der ,bezwinger des ,unbezwungenen1 -- ward es mit einer ,bescheidenheit1 die dem ,zeitalter1 in welchem wir leben1 fremd ist4#ff ,jetzt oder niemals ist es ,zeit den ,deutschen zu sagen1 was sie ihrerseits zu thun haben1 um der erhabenen ,vormundschafft1 die sich ber sie eingesetzt hat1 allererst wrdig zu werden2 und dieses ,geschfft ist es1 das wir1 von der ,lust am ,guten mitzuwirken bewegt1 in den ,blttern der ,germania haben bernehmen wollen4 ,hoch1 auf dem ,gipfel der ,felsen soll sie sich stellen und den ,schlachtgesang herabdonnern ins ,thal6 ,dich1 o ,vaterland1 will sie singen und deine ,heiligkeit und ,herrlichkeit1 und welch ein ,verderben seine ,wogen auf dich heranwlzt6 ,sie will herabsteigen1 wenn die ,schlacht braut1#fg und sich mit hochroth glhenden ,wangen unter die ,streitenden mischen und ihren ,muth beleben1 und ihnen ,unerschrockenheit und ,ausdauer und des ,todes ,verachtung ins ,herz gieen2 -- -- und die ,jungfrauen des ,landes herbeirufen1 wenn der ,sieg erfochten ist1 da sie sich niederbeugen ber die so gesunken sind1 und ihnen das ,blut aus der ,wunde saugen4 ,mge jeder1 der sich bestimmt fhlt dem ,vaterlande auf diese ,weise zu -- -- -- #b4 ,aufruf4 ,zeitgenossen6 ,glckliche oder unglckliche ,zeitgenossen -- wie soll ich euch nennen8 da ihr nicht aufmerken wollet1 oder nicht aufmerken knnet4 ,wunderbare und sorgenlose ,blindheit1 mit welcher ihr nichts vernehmt6 ,o1 wenn in euren ,fen ,weissagung wre1 wie schnell wrden sie zur ,flucht sein6 ,denn unter ihnen ghrt die ,flamme1 die bald in ,vulcanen herausdonnern1 und unter ihrer ,asche und ihren ,lavastrmen ,alles begraben wird4 ,wunderbare ,blindheit1 die nicht gewahrt1 da ,ungeheures und ,unerhrtes nahe ist1 da ,dinge reifen1 von welchen noch der ,urenkel mit ,grausen sprechen wird1 wie von atridischen ,tischen und ,pariser und ,nanter ,bluthochzeiten8 ,welche ,verwandlungen nahen6 ,ja1 in welchen seid ihr mitten inne und merkt sie nicht1 und meint1 es geschhe etwas ,alltgliches in dem alltglichen ,nichts1 worin ihr befangen seid6 -- ,g4 v4 ,j4 ,s4 #ac4fh ,diese ,prophezeiung -- in der ,that1 mehr als einmal habe ich diese ,worte als bertrieben tadeln hren4 ,sie flen1 sagt man1 ein gewisses falsches ,entsetzen ein1 das die ,gemther1 statt sie zu erregen1 vielmehr abspanne und erschlaffe4 ,man sieht um sich1 heit es1 ob wirklich die ,erde sich schon unter den ,futritten der ,menschen erffne2 und wenn man die ,thrme und die ,giebel der ,huser noch stehen sieht1 so holt man1 als ob man aus einem schweren ,traume erwachte1 wieder ,athem4 ,das ,wahrhaftige1 was darin liegt1 verwerfe man mit dem ,unwahrhaftigen1 und sei geneigt die ganze ,weissagung1 die das ,buch enthlt1 fr eine ,vision zu halten4 ,o du1 der du so sprichst1 du kmmst mir vor wie etwa ein ,grieche aus dem ,zeitalter des ,slla1 oder aus jenem des ,titus ein ,israelit4 ,was8 dieser mchtige ,staat der ,juden soll untergehen8 ,jerusalem1 diese ,stadt ,gottes1 von seinem leibhaftigen ,cherubime beschtzt1 sie sollte1 ,zion1 zu ,asche versinken8 ,eulen und ,adler sollten in den ,trmmern dieses salomonischen ,tempels wohnen8 ,der ,tod sollte die ganze ,bevlkerung hinwegraffen1 ,weiber und ,kinder in ,fesseln hinweggefhrt werden1 und die ,nachkommenschafft in alle ,lnder der ,welt zerstreut1 durch ,jahrtausende und wieder ,jahrtausende#fi verworfen1 wie dieser ,ananias prophezeit1 das ,leben der ,sclaven fhren8 ,was8 #c4 ,was gilt es in diesem ,kriege8 ,gilt es1 was es gegolten hat sonst in den ,kriegen1 die gefhrt worden sind auf dem ,gebiete der unermelichen ,welt8 ,gilt es den ,ruhm eines jungen und unternehmenden ,frsten1 der in dem ,duft einer lieblichen ,sommernacht von ,lorbeern getrumt hat8 ,oder die ,genugthuung fr die ,empfindlichkeit einer ,favorite1 deren ,reitze1 vom ,beherrscher des ,reichs anerkannt1 an fremden ,hfen in ,zweifel gezogen worden sind8 ,gilt es einen ,feldzug1 der1 jenem spanischen ,erbfolgestreit gleich1 wie ein ,schachspiel gefhrt wird1 bei welchem kein ,herz wrmer schlgt1 keine ,leidenschafft das ,gefhl schwellt1 kein ,muskel1 vom ,giftpfeil der ,beleidigung getroffen1 emporzuckt8 ,gilt es ins ,feld zu rcken von beiden ,seiten1 wenn der ,lenz kommt1 sich zu treffen mit flatternden ,fahnen1 und zu schlagen und entweder zu siegen1 oder wieder in die ,winterquartiere einzurcken8 ,gilt es eine ,provinz abzutreten1 einen ,anspruch auszufechten1 oder eine ,schuld-,forderung geltend zu machen1 oder gilt es sonst irgend etwas1 das nach dem ,werth des ,geldes auszumessen ist1 heut besessen1 morgen aufgegeben1 und bermorgen wieder erworben werden kann8 ,eine ,gemeinschafft gilt es1 deren ,wurzeln tausendstig1#gj einer ,eiche gleich1 in den ,boden der ,zeit eingreifen2 deren ,wipfel1 ,tugend und ,sittlichkeit berschattend1 an den silbernen ,saum der ,wolken rhrt1 deren ,dasein durch das ,drittheil eines ,erdalters geheiligt worden ist2 eine ,gemeinschafft1 die1 unbekannt mit dem ,geist der ,herrschsucht und der ,eroberung1 des ,daseins und der ,duldung so wrdig ist1 wie irgend eine2 die ihren ,ruhm nicht einmal denken kann1 sie mte denn den ,ruhm zugleich und das ,heil aller ,uebrigen denken1 die den ,erdkreis bewohnen2 deren ausgelassenster und ungeheuerster ,gedanke noch1 von ,dichtern und ,weisen auf ,flgeln der ,einbildung erschwungen1 ,unterwerfung unter eine ,weltregierung ist1 die in freier ,wahl von der ,gesammtheit aller ,brder-,nationen gesetzt wre4 ,eine ,gemeinschafft gilt es1 deren ,wahrhaftigkeit und ,offenherzigkeit gegen ,freund und ,feind gleich unerschtterlich gebt1 bei dem ,witz der ,nachbarn zum ,sprichwort geworden ist2 die ber jeden ,zweifel erhoben1 dem ,besitzer jenes chten ,ringes gleich1 diejenige ist1 die die ,anderen am ,meisten lieben2 deren ,unschuld1 selbst in dem ,augenblick noch1 da der ,fremdling sie belchelt1 oder wohl gar verspottet1 sein ,gefhl geheimnivoll erweckt2 dergestalt1 da derjenige1 der zu ihr gehrt1 nur seinen ,namen zu nennen braucht1 um auch in den entferntesten ,theilen der ,welt noch ,glauben zu finden4 ,eine ,gemeinschafft1 die weit entfernt in ihrem ,busen auch nur eine ,regung von ,uebermuth zu tragen1 vielmehr1 einem schnen ,gemth gleich1 bis auf den heutigen ,tag an ihre eigne ,herrlichkeit nicht geglaubt hat2 die herumgeflattert ist unermdlich1 einer ,biene gleich1 ,alles1 was sie ,vortreffliches fand1 in sich aufzunehmen1 gleich als ob nichts von ,ursprung herein ,schnes in ihr#ga selber wre2 in deren ,schoo gleichwohl 7wenn es zu sagen erlaubt ist67 die ,gtter das ,urbild der ,menschheit reiner als in irgend einer andern aufbewahrt hatten4 ,eine ,gemeinschafft1 die dem ,menschengeschlecht nichts in dem ,wechsel der ,dienstleistungen#gb schuldig geblieben ist1 die den ,vlkern1 ihren ,brdern und ,nachbarn1 fr jede ,kunst des ,friedens1 welche sie von ihnen erhielt1 eine andere zurckgab2 eine ,gemeinschafft1 die an dem ,obelisken der ,zeiten stets unter den ,wackersten und ,rstigsten thtig gewesen ist2 ja1 die den ,grundstein desselben gelegt hat1 und vielleicht den ,schlublock darauf zu setzen bestimmt war4 ,eine ,gemeinschafft gilt es1 die den ,leibnitz und ,guttenberg gebohren hat1 in welcher ein ,guericke den ,luftkreis wog1 ,tschirnhausen den ,glanz der ,sonne lenkte1 und ,keppler der ,gestirne ,bahn verzeichnete2 eine ,gemeinschafft1 die groe ,namen1 wie der ,lenz ,blumen1 aufzuweisen hat2 die den ,hutten und ,sickingen1 ,luther und ,melanchthon1 ,joseph und ,friedrich auferzog2 in welcher ,drer und ,cranach1 die ,verherrlicher der ,tempel1 gelebt1 und ,klopstock den ,triumph des ,erlsers gesungen hat4 ,eine ,gemeinschafft mithin gilt es1 die dem ganzen ,menschengeschlecht angehrt2#gc die die ,wilden der ,sdsee noch1 wenn sie sie kennten1 zu beschtzen herbeistrmen wrden2 eine ,gemeinschafft1 deren ,dasein keine deutsche ,brust berleben1 und die nur mit ,blut1 vor dem die ,sonne verdunkelt1 zu ,grabe gebracht werden soll6 #d4 ,einleitung zu den ,berliner ,abendblttern4 ,gebet des ,zoroaster4 7,aus einer indischen ,handschrift1 von einem ,reisenden in den ,ruinen von ,palmyra gefunden47 7#a4 ,october #ahaj47 ,gott1 mein ,vater im ,himmel6 ,du hast dem ,menschen ein so freies1 herrliches und ppiges ,leben bestimmt4 ,krfte unendlicher ,art1 gttliche und thierische1 spielen in seiner ,brust zusammen1 um ihn zum ,knig der ,erde zu machen4 ,gleichwohl1 von unsichtbaren ,geistern berwltigt1 liegt er1 auf verwundernswrdige und unbegreifliche ,weise1 in ,ketten und ,banden2 das ,hchste1 von ,irrthum geblendet1 lt er zur ,seite liegen1 und wandelt1 wie mit ,blindheit geschlagen1 unter ,jmmerlichkeiten und ,nichtigkeiten umher4 ,ja1 er gefllt sich in seinem ,zustand2 und wenn die ,vorwelt nicht wre und die gttlichen ,lieder1 die von ihr ,kunde geben1 so wrden wir gar nicht mehr ahnden1 von welchen ,gipfeln1 o ,herr6 der ,mensch um sich schauen kann4 ,nun lssest du es1 von ,zeit zu ,zeit1 niederfallen1 wie ,schuppen1 von dem ,auge ,eines deiner ,knechte1 den du dir erwhlt1 da er die ,thorheiten und ,irrthmer seiner ,gattung berschaue2 ihn rstest du mit dem ,kcher der ,rede1 da er1 furchtlos und liebreich1 mitten unter sie trete1 und sie mit ,pfeilen1 bald schrfer1 bald leiser1 aus der wunderlichen ,schlafsucht1 in welcher sie befangen liegen1 wecke4 ,auch mich1 o ,herr1 hast du1 in deiner ,weisheit1 mich wenig ,wrdigen1 zu diesem ,geschft erkoren2 und ich schicke mich zu meinem ,beruf an4 ,durchdringe mich ganz1 vom ,scheitel zur ,sohle1 mit dem ,gefhl des ,elends1 in welchem dies ,zeitalter darnieder liegt1 und mit der ,einsicht in alle ,erbrmlichkeiten1 ,halbheiten1 ,unwahrhaftigkeiten und ,gleisnereien1 von denen es die ,folge ist4 ,sthle mich mit ,kraft1 den ,bogen des ,urtheils rstig zu spannen1 und1 in der ,wahl der ,geschosse1 mit ,besonnenheit und ,klugheit1 auf da ich jedem1 wie es ihm zukommt1 begegne3 den ,verderblichen und ,unheilbaren1 dir zum ,ruhm1 niederwerfe1 den ,lasterhaften schrecke1 den ,irrenden warne1 den ,thoren1 mit dem bloen ,gerusch der ,spitze ber sein ,haupt hin1 necke4 ,und einen ,kranz auch lehre mich winden1 womit ich1 auf meine ,weise1 den1 der dir wohlgefllig ist1 krne6 ,ueber ,alles aber1 o ,herr1 mge ,liebe wachen zu dir1 ohne welche nichts1 auch das ,geringfgigste nicht1 gelingt3 auf da dein ,reich verherrlicht und erweitert werde1 durch alle ,rume und alle ,zeiten1 ,amen6 x4 #e4 ,von der ,ueberlegung4 7,eine ,paradoxe47 7#g4 ,december47 ,man rhmt den ,nutzen der ,ueberlegung in alle ,himmel2 besonders der kaltbltigen und langwierigen vor der ,that4 ,wenn ich ein ,spanier1 ein ,italiener oder ein ,franzose wre3 so mgte es damit sein ,bewenden haben4 ,da ich aber ein ,deutscher bin1 so denke ich meinem ,sohn einst1 besonders wenn er sich zum ,soldaten bestimmen sollte1 folgende ,rede zu halten4 ,die ,ueberlegung1 wisse1 findet ihren ,zeitpunkt weit schicklicher nach1 als vor der ,that4 ,wenn sie vorher1 oder in dem ,augenblick der ,entscheidung selbst1 ins ,spiel tritt3 so scheint sie nur die zum ,handeln nthige ,kraft1 die aus dem herrlichen ,gefhl quillt1 zu verwirren1 zu hemmen und zu unterdrcken2 dagegen sich nachher1 wenn die ,handlung abgethan ist1 der ,gebrauch von ihr machen lt1 zu welchem sie dem ,menschen eigentlich gegeben ist1 nmlich sich dessen1 was in dem ,verfahren fehlerhaft und gebrechlich war1 bewut zu werden1 und das ,gefhl fr andere knftige ,flle zu reguliren4 ,das ,leben selbst ist ein ,kampf mit dem ,schicksal2 und es verhlt sich auch mit dem ,handeln wie mit dem ,ringen4 ,der ,athlet kann1 in dem ,augenblick1 da er seinen ,gegner umfat hlt1 schlechthin nach keiner andern ,rcksicht1 als nach bloen augenblicklichen ,eingebungen verfahren2 und derjenige1 der berechnen wollte1 welche ,muskeln er anstrengen1 und welche ,glieder er in ,bewegung sezzen soll1 um zu berwinden1 wrde unfehlbar den ,krzern ziehen1 und unterliegen4 ,aber nachher1 wenn er gesiegt hat oder am ,boden liegt1 mag es zweckmig und an seinem ,ort sein1 zu berlegen1 durch welchen ,druck er seinen ,gegner niederwarf1 oder welch ein ,bein er ihm htte stellen sollen1 um sich aufrecht zu erhalten4 ,wer das ,leben nicht1 wie ein solcher ,ringer1 umfat hlt1 und tausendgliedrig1 nach allen ,windungen des ,kampfes1 nach allen ,widerstnden1 ,drcken1 ,ausweichungen und ,reactionen1 empfindet und sprt3 der wird1 was er will1 in keinem ,gesprch1 durchsetzen2 vielweniger in einer ,schlacht4 x4 #f4 ,betrachtungen ber den ,weltlauf4 7#i4 ,october47 ,es giebt ,leute1 die sich die ,epochen1 in welchen die ,bildung einer ,nation fortschreitet1 in einer gar wunderlichen ,ordnung vorstellen4 ,sie bilden sich ein1 da ein ,volk zuerst in thierischer ,rohheit und ,wildheit daniederlge2 da man nach ,verlauf einiger ,zeit1 das ,bedrfni einer ,sittenverbesserung empfinden1 und somit die ,wissenschaft von der ,tugend aufstellen msse2 da man1 um den ,lehren derselben ,eingang zu verschaffen1 daran denken wrde1 sie in schnen ,beispielen zu versinnlichen1 und da somit die ,aesthetik erfunden werden wrde3 da man nunmehr1 nach den ,vorschriften derselben1 schne ,versinnlichungen verfertigen1 und somit die ,kunst selbst ihren ,ursprung nehmen wrde3 und da vermittelst der ,kunst endlich das ,volk auf die hchste ,stufe menschlicher ,cultur hinaufgefhrt werden wrde4 ,diesen ,leuten dient zur ,nachricht1 da ,alles1 wenigstens bei den ,griechen und ,rmern1 in ganz umgekehrter ,ordnung erfolgt ist4 ,diese ,vlker machten mit der heroischen ,epoche1 welche ohne ,zweifel die hchste ist1 die erschwungen werden kann1 den ,anfang2 als sie in keiner menschlichen und brgerlichen ,tugend mehr ,helden hatten1 dichteten sie welche2 als sie keine mehr dichten konnten1 erfanden sie dafr die ,regeln2 als sie sich in den ,regeln verwirrten1 abstrahirten sie die ,weltweisheit selbst2 und als sie damit fertig waren1 wurden sie schlecht4 z4 #c4 ,erzhlungen und ,anekdoten4 #a4 ,warnung gegen weibliche ,jgerei4 7#e4 #f4 ,november47 ,die ,grfin ,l444 war kurzsichtig1 aber sie liebte noch immer die ,jagd1 ungeachtet sie niemals gut geschossen hatte4 ,ihre ,jger kannten ihre ,art und nahmen sich vor ihr in ,acht2 sie scho dreist auf jeden ,fleck1 wo sich etwas regte1 es war ihr einerlei1 was es sein mogte4 ,abb ,d4444441 einer der gelehrtesten ,literatoren1 mute sie mit ihrem vierzehnjhrigen ,sohne1 dem ,grafen ,johann1 auf einer dieser ,treibjagden begleiten1 die ,jger suchten ihnen einen sichern ,platz zum ,anstand1 hinter zwei starken ,bumen1 aus2 der ,abb nahm aus ,langeweile ein ,buch aus seiner ,tasche1 das er vom ,jagdschlo mitgenommen2 es war von ,idstdt's ,jagdrecht4 ,der junge ,graf lauerte aufmerksam auf einen ,rehbock1 der herangetrieben wurde4 ,in dem ,augenblicke1 als er losdrcken wollte1 fiel ein ,schu der ,grfin1 den sie ungeschickt und bereilt auf denselben ,rehbock thun wollte1 so geschickt durch den schmalen ,luftraum1 zwischen den beiden ,bumen1 die den ,abb und den ,grafen sicherten1 da sich beide zu gleicher ,zeit verwundet fhlten und aufschrieen4 ,die ,grfin wurde bei diesem ,geschrei ohnmchtig1 die ,jger und die brige ,gesellschaft1 in der sich auch ein ,wundarzt befand1 eilten von allen ,seiten herbei und theilten ihre ,sorge zwischen der ,grfin und dem jungen ,erbgrafen4 ,die ,gte und ,geduld des ,abb's ist jedem1 der ihn gesehen1 aus seinem ,gesichte bekannt1 seine ,bescheidenheit jedem1 der mit ihm gesprochen2 hier erschien aber alles ,dreies auf einer merkwrdigen ,probe4 ,kein ,mensch fragte ihn1 was ihm fehle1 vielmehr drngte man ihn beiseite1 und als er einem sagte3 ,er glaube zu sterben1 der eine ,rehposten wre ihm in der ,gegend der ,leber durch die ,rippen eingeschlagen2 so antwortete ihm jener verstrt3 der junge ,graf sei durch beide ,schulterbltter verletzt4 ,der ,wundarzt sah nur auf den jungen ,grafen1 und der arme ,abb mute sich selbst helfen1 so gut er konnte1 und suchte sich die ,wunde mit seinem ,schnupftuche1 das er mit dem ,rock festknpfte1 so gut als mglich zu verschlieen4 ,mit ,mhe wurde eine ,kutsche durch den steinigen hgligten ,wald1 bis nahe an den ,unglcksort1 gebracht4 ,die ,grfin hatte sich erholt1 und empfahl mit vielen ,thrnen1 dem ,wundarzte ihren ,sohn2 der ,abb wollte ihr mit ,klagen1 ber seinen ,schmerz1 keinen ,kummer machen1 und stieg sachte mit der letzten ,anstrengung dem jungen ,grafen in den ,wagen nach4 ,der ,wundarzt hielt den ,grafen im ,vorsitz1 rckwrts sa der ,abb4 ,der ,wagen fuhr sehr langsam1 aber der ,weg war uneben und stie unvermeidlich2 der ,graf litt dabei und seufzte leise1 aber der ,abb konnte1 bei dem entsetzlichen ,druck der ,kugel1 sich heftiger ,seufzer und einzelner ,ausrufungen nicht enthalten4 ,der ,wundarzt hatte schon ein paar ,mal gesagt3 ,es htte nichts auf sich mit der ,wunde des ,grafen1 er knnte sich beruhigen2 endlich sprach er ganz ernstlich3 ,ich ehre ihr ,mitleid ,herr ,abb1 aber ich traue ihrem ,verstande zu1 da sie sich der ,ausbrche desselben erwehren knnen1 wenn es dem ,gegenstande desselben gefhrlich werden knnte2 ihre ,beileidsbezeugungen machen aber den ,kranken selbst besorgter1 als das ,uebel verdient4 ,in dem ,augenblicke krachte der ,wagen ber eine ,wurzel1 da der arme ,abb kein ,wort sagen konnte1 sondern um sich verstndlich zu machen1 den ,rock aufknpfte2 das ,tuch fiel herunter und das ,blut flo in groer ,menge herab4 -- ,mein ,gott1 rief der ,wundarzt1 sind sie auch verwundet1 wahrhaftig6 ja1 da mu man sich hier nichts draus machen1 ich habe heute auch ein ,paar ,schroten von der ,frau ,grfin in das dicke ,fleisch bekommen1 es macht ihr so viel ,vergngen und ich singe lustig dabei3 ,es ist ein ,schu gefallen1 ,mein1 sagt1 wer scho da draus8 ,es war ein junger ,jger1 ,der scho im ,hinterhaus4 ,die ,spatzen in dem ,garten1 ,die machen viel ,verdru1 ,zwei ,spatzen und ein ,schneider1 ,die fielen von dem ,schu1 ,die ,spatzen von den ,schroten1 ,der ,schneider von dem ,schreck2 ,die ,spatzen in die ,schoten1 ,der ,abb in den ,dreck4 ,der gute ,abb1 der eine gewisse ,krnkung empfunden hatte1 wie er erst so verbindlich in dem ,hause aufgenommen und im ,unglck so ganz vergessen sei1 mute jetzt selbst lchlen1 als er bei dieser ,anzeige bemerkte1 wie er sich beim ,falle auf dem feuchten ,boden beschmutzt hatte1 dabei bernahm ihn eine ,ohnmacht1 von der er erst im ,schlosse erwachte4 ,ich sah ihn mehrere ,jahre nach diesem ,vorfalle1 den er glcklich berstanden hatte2 ich fhlte die ,kugel1 sie hatte sich wohl zwei ,hnde breit hinter den ,rippen niedergesenkt1 und war jetzt unter denselben fhlbar4 ,zuweilen litt er noch an ,schmerzen und versicherte1 da alle ,gefahren1 die von den ,dichtern einem gewissen ,bogengescho aus weiblichen ,augen nachgesagt wrden1 nicht mit den ,gefahren weiblicher ,jgerei zu vergleichen wren1 denn die ,geschicklichkeit ,dianens mgte wohl so selten geworden sein1 wie ihre anderen ,eigenschaften4 vaa4 #b4 ,die ,heilung4 7#bi4 ,november47 ,in den ,zeiten des hchsten ,glanzes der altfranzsischen ,hofhaltung unter ,ludwig ,,xiv lebte ein ,edelmann1 der ,marquis de ,saint ,meran1 der die ,anmuth1 ,geistesgewandheit und sittliche ,verderbni der damaligen vornehmen ,welt im hchsten ,grade in sich vereinigte4 ,unter andern unzhlbaren ,liebesabentheuern hatte er auch eines1 mit der ,frau eines ,procuratoren1 die es ihm gelang1 dem ,manne sowohl1 als dessen ,familie und ihrer eigenen gnzlich abzuwenden1 so da sie deren ,schmach ward1 deren ,juweel sie gewesen war1 und in blinder ,leidenschaft das ,hotel ihres ,verfhrers bezog4 ,er hatte zwar nie so viel bei einer ,liebesgeschichte empfunden1 als bei dieser1 ja1 es regten sich bisweilen ,gefhle in ihm1 die man einen ,abglanz von ,religion und ,herzlichkeit htte nennen mgen1 aber endlich trieb ihn dennoch1 wenn nicht die ,lust am ,wechsel1 doch die ,mode des ,wechsels von seinem schnen ,opfer wieder fort1 und er suchte nun dieses durch die ausgesuchtesten und verfeinertsten ,grundstze seiner ,weltweisheit zu beruhigen4 ,aber das war nichts fr ein solches ,herz4 ,es schwoll in ,leiden1 die ihm keine ,geisteswendung zu mildern vermochte1 so gewaltsam auf1 da es den einstmals lichtklaren und lichtschnellen ,verstand verwirrte1 und der ,marquis1 nicht bsartig genug1 die arme ,verrckte ihrem ,jammer und dem ,hohn der ,menschen zu berlassen1 sie auf ein entferntes ,gut in der ,provence schickte1 mit dem ,befehl1 ihrer gut und anstndig zu pflegen4 ,dort aber stieg1 was frher stille ,melancholie gewesen war1 zu den gewaltsamsten phrenetischen ,ausbrchen1 mit deren ,berichten man jedoch die frohen ,stunden des ,marquis zu unterbrechen sorgsam vermied4 ,diesem fllt es endlich einmal ein1 die provenzalische ,besizzung zu besuchen4 ,er kommt unvermuthet an1 eine flchtige ,frage nach dem ,befinden der ,kranken wird eben so flchtig beantwortet1 und nun geht es zu einer ,jagdparthie in die nahen ,berge hinaus4 ,man hatte sich aber wohl gehtet1 dem ,marquis zu sagen1 da eben heute die ,unglckliche in unbezwinglicher ,wuth aus ihrer ,verwahrung gebrochen sei1 und man sich noch immer vergeblich abmhe1 sie wieder einzufangen4 ,wie mute nun dem ,leichtsinnigen zu ,muthe werden1 als er auf schroffem ,fugestade an einer der einsamsten ,stellen des ,gebirges1 weit getrennt von alle seinem ,gefolge1 im eiligen ,umwenden um eine ,ecke des ,felsens1 der furchtbaren ,flchtigen grad in die ,arme rennt1 die ihn fat mit alle der unwiderstehlichen ,kraft des ,wahnsinns1 mit ihrem1 aus den ,kreisen gewichenen blitzenden ,augenstern1 gerad' in sein ,antlitz hineinstarrt1 whrend ihr reiches1 nun so grliches1 schwarzes ,haar1 wie ein ,mantel von ,rabenfittigen1 ber ihr hinweht1 und die dennoch nicht so entstellt ist1 da er nicht auf den ersten ,blick die einst so geliebte ,gestalt1 die von ihm selber zur ,furie umgezauberte ,gestalt1 htte erkennen sollen4 -- ,da wirrte auch um ihn der ,wahnsinn seine grause ,schlingen1 oder vielmehr der ,bldsinn1 denn der pltzliche ,geistesschlag zerrttete ihn dergestalt1 da er besinnungslos in den ,abgrund hinunter taumeln wollte4 ,aber die arme ,manon lud ihn1 pltzlich still geworden1 auf ihren ,rcken1 und trug ihn sorgsam nach der ,gegend des ,schlosses zurck4 ,man kann sich das ,entsetzen der ,bedienten denken1 als sie ihrem ,herren auf diese ,weise und in der ,gewalt der furchtbaren ,kranken begegneten4 ,aber bald erstaunten sie noch mehr1 die ,rollen hier vollkommen gewechselt zu finden4 ,manon war die verstndige1 sittige ,retterin und ,pflegerin des bldsinnigen ,marquis geworden1 und lie frderhin nicht ,tag nicht ,nacht auch nur auf eine ,stunde von ihm4 ,bald gaben die herbeigerufnen ,aerzte jede ,hoffnung zu seiner ,heilung auf1 nicht aber ,manon4 ,diese pflegte mit unerhrter ,geduld und mit einer ,fhigkeit1 welche man fr ,inspiration zu halten versucht war1 den armen verwilderten ,funken in ihres ,geliebten ,haupt1 und lange ,jahre nachher1 schon als sich beider ,locken bleichten1 geno sie des unaussprechlichen ,glckes1 den ihr ber ,alles theuren ,geist wieder zu seiner ehemaligen ,blthe und ,kraft herauferzogen zu haben4 ,da gab der ,marquis seiner ,helferin am ,altare die ,hand1 und in dieser ,entfernung der ,hauptstadt wuten alle ,theilhaber des ,festes von keinen andern ,gefhlen1 als denen der tiefsten ,ehrfurcht und der andchtigsten ,freude4 ,m4 ,f4 #c4 ,das ,grab der ,vter4 7#e4 ,dezember47 ,einem jungen ,bauersmann in ,norwegen soll einmal folgende ,geschichte begegnet sein4 ,er liebte ein schnes ,mdchen1 die einzige ,tochter eines reichen ,nachbarn1 und ward von ihr geliebt1 aber die ,armuth des ,werbers machte alle ,hoffnung auf nhere ,verbindung zu nichte4 ,denn der ,brautvater wollte seine ,tochter nur einem solchen geben1 der schuldenfreien ,hof und ,heerde aufzuweisen habe1 und weil der arme junge ,mensch weit davon entfernt war1 half es ihm zu nichts1 da er von einem der uralten ,heldenvter des ,landes abstammte1 ob zwar ,niemand einen ,zweifel an dieser rhmlichen uralten ,geschlechtstafel hegte4 ,seiner ,ahnen ,erster und ,grter sollte auch in einem ,hgel begraben sein1 den alle ,landleute unfern der ,kste zu zeigen wuten4 ,auf diesen ,hgel pflegte sich denn der betrbte ,jngling oftmals in seinem ,leide zu sezzen1 und dem begrabnen ,altvordern vorzuklagen1 wie schlecht es ihm gehe1 ohne da der ,bewohner des ,hgels auf diesen kleinen ,jammer ,rcksicht zu nehmen schien4 ,meist hatten auch die zwei ,liebenden ihre verstohlenen ,zusammenknfte dort1 und so geschah es1 da einstmals der ,vater des ,mdchens den einzig gangbaren steilen ,pfad zum ,hgel von ohngefhr herauf gegangen kam1 inde die beiden oben saen4 ,eine tdtliche ,angst befiel die ,jungfrau1 ihr ,liebhaber fate sie in seine starken ,arme1 und versuchte1 von der andern ,seite das ,gestein herabzuklimmen4 ,da standen sie aber pltzlich1 auf glattem ,rasen am schroffen ,hange1 fest1 sie hrten schon die ,tritte des ,vaters ber sich1 der sie auf diese ,weise unfehlbar erblicken mute1 schon fhlten sich beide von ,angst und ,schwindel versucht1 die jhe ,tiefe und den ,standkreis hinab zu strzen1 -- da gewahrten sie nahe bei sich einer kleinen ,oeffnung1 und schlpften hinein1 und schlpften immer tiefer in die ,dunkelheit1 immer noch voll ,angst vor dem ,bemerktwerden1 bis endlich das ,mdchen erschrocken aufschrie3 mein ,gott wir sind ja in einem ,grabe6 -- ,da sahe auch der junge ,normann erst um sich1 und bemerkte1 da sie in einer lnglichen ,kammer von gemauerten ,steinen standen1 wo sich inmitten etwas erhub1 wie ein groer ,sarg4 ,jemehr aber die ,finsterni vor den sich gewhnenden ,augen abnahm1 je deutlicher konnte man auch sehn1 da die ,masse in der ,mitte kein ,sarg war1 sondern ein uralter ,nachen1 wie man sie mit ,seehelden an den nordischen ,ksten vor ,zeiten einzugraben pflegte4 ,auf dem ,nachen sa1 dicht am ,steuer1 in aufrechter ,stellung1 eine hohe ,gestalt1 die sie erst fr ein geschnitztes ,bild ansahen4 ,als aber der junge ,mensch1 dreist geworden1 hinaufstieg1 nahm er wahr1 da es eine ,rstung von riesenmiger ,gre sei4 ,der ,helm war geschlossen1 in den rechten ,panzerhandschuh war ein gewaltiges bloes ,schwert mit dem goldenen ,griffe hineingeklemmt4 ,die ,braut rief wohl ihrem ,liebhaber ngstlich zu1 herab zu kommen1 aber in einer seltsam wachsenden ,zuversicht ri er das ,schwert aus der beerzten ,hand4 ,da rasselten die mrben ,knochen1 auf denen die ,waffen sich noch erhielten1 zusammen1 der ,harnisch schlug auf den ,boden des ,nachens lang hin1 der entsetzte ,jngling den ,bord hinunter zu den ,fen seiner ,braut4 ,beide flchteten1 uneingedenk jeder andern ,gefahr1 aus der ,hle1 den ,hgel mit ,anstrengung aller ,krfte wieder hinauf1 und oben wurden sie erst gewahr1 da ein ungeheurer ,regengu wthete1 welcher den ,vater von da vertrieben hatte1 und zugleich mit solcher ,gewalt1 ,steine und ,sand nach der schaurigen ,oeffnung hinabzuwlzen begann1 da solche vor ihren ,augen verschttet ward1 und man auch nachher nie wieder hat da hineinfinden knnen4 ,der junge ,mensch aber hatte das ,schwerdt seines ,ahnen mit heraus gebracht4 ,er lie mit der ,zeit den goldenen ,griff einschmelzen1 und ward so reich davon1 da ihm der ,brautvater seine ,geliebte ohne ,bedenken antrauen lie4 ,mit der ungeheuren ,klinge aber wuten sie nichts bessers anzufangen1 als da sie ,wirthschafts- und andere ,gerthschaften1 so viel sich thun lie1 daraus schmieden lieen4 ,m4 ,f4 #d4 ,der ,griffel ,gottes4 7#e4 ,october47 ,in ,polen war eine ,grfinn von ,p44441 eine bejahrte ,dame1 die ein sehr bsartiges ,leben fhrte1 und besonders ihre ,untergebenen1 durch ihren ,geiz und ihre ,grausamkeit1 bis auf das ,blut qulte4 ,diese ,dame1 als sie starb1 vermachte einem ,kloster1 das ihr die ,absolution ertheilt hatte1 ihr ,vermgen2 wofr ihr das ,kloster1 auf dem ,gottesacker1 einen kostbaren1 aus ,erz gegossenen1 ,leichenstein setzen lie1 auf welchem dieses ,umstandes1 mit vielem ,geprnge1 ,erwhnung geschehen war4 ,tags darauf schlug der ,blitz1 das ,erz schmelzend1 ber dem ,leichenstein ein1 und lie nichts1 als eine ,anzahl von ,buchstaben stehen1 die1 zusammen gelesen1 also lauteten3 sie ist gerichtet6 -- ,der ,vorfall 7die ,schriftgelehrten mgen ihn erklren7 ist gegrndet2 der ,leichenstein existirt noch1 und es leben ,mnner in dieser ,stadt1 die ihn sammt der besagten ,inschrift gesehen4 #e4 ,muthwille des ,himmels4 ,eine ,anekdote4 7#aj4 ,october47 ,der in ,frankfurt an der ,oder1 wo er ein ,infanterie-,regiment besa1 verstorbene ,general ,dieringshofen1 ein ,mann von strengem und rechtschaffenem ,charakter1 aber dabei von manchen ,eigenthmlichkeiten und ,wunderlichkeiten1 uerte1 als er1 in sptem ,alter1 an einer langwierigen ,krankheit1 auf den ,tod darniederlag1 seinen ,widerwillen1 unter die ,hnde der ,leichenwscherinnen zu fallen4 ,er befahl bestimmt1 da niemand1 ohne ,ausnahme1 seinen ,leib berhren solle2 da er ganz und gar in dem ,zustand1 in welchem er sterben wrde1 mit ,nachtmtze1 ,hosen und ,schlafrock1 wie er sie trage1 in den ,sarg gelegt und begraben sein wolle2 und bat den damaligen ,feldprediger seines ,regiments1 ,herrn ,p4441 welcher der ,freund seines ,hauses war1 die ,sorge fr die ,vollstreckung dieses seines letzten ,willens zu bernehmen4 ,der ,feldprediger ,p444 versprach es ihm3 er verpflichtete sich1 um jedem ,zufall vorzubeugen1 bis zu seiner ,bestattung1 von dem ,augenblick an1 da er verschieden sein wrde1 nicht von seiner ,seite zu weichen4 ,darauf nach ,verlauf mehrerer ,wochen1 kmmt1 bei der ersten ,frhe des ,tages1 der ,kammerdiener in das ,haus des ,feldpredigers1 der noch schlft1 und meldet ihm1 da der ,general um die ,stunde der ,mitternacht schon1 sanft und ruhig1 wie es vorauszusehen war1 gestorben sei4 ,der ,feldprediger ,p444 zieht sich1 seinem ,versprechen getreu1 sogleich an1 und begiebt sich in die ,wohnung des ,generals4 ,was aber findet er8 -- ,die ,leiche des ,generals schon eingeseift auf einem ,schemel sitzen3 der ,kammerdiener1 der von dem ,befehl nichts gewut1 hatte einen ,barbier herbeigerufen1 um ihm vorlufig zum ,behuf einer schicklichen ,ausstellung1 den ,bart abzunehmen4 ,was sollte der ,feldprediger unter so wunderlichen ,umstnden machen8 ,er schalt den ,kammerdiener aus1 da er ihn nicht frher herbeigerufen hatte2 schickte den ,barbier1 der den ,herrn bei der ,nase gefat hielt1 hinweg1 und lie ihn1 weil doch nichts anders brig blieb1 eingeseift und mit halbem ,bart1 wie er ihn vorfand1 in den ,sarg legen und begraben4 r4 #f4 ,anekdote aus dem letzten ,kriege4 7#bj4 ,october47 ,den ungeheuersten ,witz1 der vielleicht1 so lange die ,erde steht1 ber ,menschenlippen gekommen ist1 hat1 im ,lauf des letztverflossenen ,krieges1 ein ,tambour gemacht2 ein ,tambour meines ,wissens von dem damaligen ,regiment von ,puttkammer2 ein ,mensch1 zu dem1 wie man gleich hren wird1 weder die griechische noch rmische ,geschichte ein ,gegenstck liefert4 ,dieser hatte1 nach ,zersprengung der preuischen ,armee bei ,jena1 ein ,gewehr aufgetrieben1 mit welchem er1 auf seine eigne ,hand1 den ,krieg fortsetzte2 dergestalt1 da da er1 auf der ,landstrae1 ,alles1 was ihm an ,franzosen in den ,schu kam1 niederstreckte und ausplnderte1 er von einem ,haufen franzsischer ,gensdarmen1 die ihn aufsprten1 ergriffen1 nach der ,stadt geschleppt1 und1 wie es ihm zukam1 verurtheilt ward1 erschossen zu werden4 ,als er den ,platz1 wo die ,execution vor sich gehen sollte1 betreten hatte1 und wohl sah1 da ,alles1 was er zu seiner ,rechtfertigung vorbrachte1 vergebens war1 bat er sich von dem ,obristen1 der das ,detaschement commandirte1 eine ,gnade aus2 und da der ,obrist1 inzwischen die ,officiere1 die ihn umringten1 in gespannter ,erwartung zusammentraten1 ihn fragte3 was er wolle8 zog er sich die ,hosen ab1 und sprach3 sie mgten ihn in den 444 schieen1 damit das ,f44 kein ,l444 bekme4 -- ,wobei man noch die ,shakespearsche ,eigenschaft bemerken mu1 da der ,tambour mit seinem ,witz1 aus seiner ,sphre als ,trommelschlger nicht herausging4 x4 #g4 ,der ,branntweinsufer und die ,berliner ,glocken4 ,eine ,anekdote4 7#ai4 ,october47 ,ein ,soldat vom ehemaligen ,regiment ,lignowski1 ein heilloser und unverbesserlicher ,sufer1 versprach nach unendlichen ,schlgen1 die er deshalb bekam1 da er seine ,auffhrung bessern und sich des ,brannteweins enthalten wolle4 ,er hielt auch1 in der ,that1 ,wort1 whrend drei ,tage3 ward aber am ,vierten wieder besoffen in einem ,rennstein gefunden1 und1 von einem ,unterofficier1 in ,arrest gebracht4 ,im ,verhr befragte man ihn1 warum er1 seines ,vorsatzes uneingedenk sich von ,neuem dem ,laster des ,trunks ergeben habe8 ,herr ,hauptmann6 antwortete er2 es ist nicht meine ,schuld4 ,ich ging in ,geschften eines ,kaufmanns1 mit einer ,kiste ,frbholz1 ber den ,lustgarten2 da luteten vom ,dom herab die ,glocken3 ,pommeranzen6 ,pommeranzen6 ,pommeranzen6 ,lut'1 ,teufel1 lut1 sprach ich1 und gedachte meines ,vorsatzes und trank nichts4 ,in der ,knigsstrae1 wo ich die ,kiste abgeben sollte1 steh ich einen ,augenblick1 um mich auszuruhen1 vor dem ,rathhaus still3 da bimmelt es vom ,thurm herab3 ,kmmel6 ,kmmel6 ,kmmel6 -- ,kmmel6 ,kmmel6 ,kmmel6 ,ich sage zum ,thurm3 bimmle du1 da die ,wolken reien -- und gedenke1 mein ,seel1 gedenke meines ,vorsatzes1 ob ich gleich durstig war1 und trinke nichts4 ,drauf fhrt mich der ,teufel1 auf dem ,rckweg1 ber den ,spittelmarkt2 und da ich eben vor einer ,kneipe1 wo mehr denn dreiig ,gste beisammen waren1 stehe1 geht es1 vom ,spittelthurm herab3 ,anisette6 ,anisette6 ,anisette6 ,was kostet das ,glas1 frag' ich8 ,der ,wirth spricht3 ,sechs ,pfennige4 ,geb' er her1 sag' ich -- und was weiter aus mir geworden ist1 das wei ich nicht4 xyz4 #h4 ,tages-,ereigni4 7#g4 ,november47 ,das ,verbrechen des ,ulahnen ,hahn1 der heute hingerichtet ward1 bestand darin1 da er dem ,wachtmeister ,pape1 der ihn1 eines kleinen ,dienstversehens wegen1 auf hheren ,befehl1 arretiren wollte1 und deshalb1 von der ,strae her1 zurief1 ihm in die ,wache zu folgen1 indem er das ,fenster1 an dem er stand1 zuwarf1 antwortete3 von einem solchen ,laffen liee er sich nicht in ,arrest bringen4 ,hieraus verfgte der ,wachtmeister ,pape1 um ihn mit ,gewalt fortzuschaffen1 sich in das ,zimmer desselben3 strzte aber1 von einer ,pistolenkugel des ,rasenden getroffen1 sogleich todt zu ,boden nieder4 ,ja1 als auf den ,schu1 mehrere ,soldaten seines ,regiments herbeieilten1 schien er sie1 mit den ,waffen in der ,hand1 in ,respect halten zu wollen1 und jagte noch eine ,kugel durch das ,hirn des in seinem ,blute schwimmenden ,wachtmeisters2 ward aber gleichwohl1 durch einige beherzte ,cameraden1 entwaffnet und ins ,gefngni gebracht4 ,se4 ,maj4 der ,knig haben1 wegen der ,unzweideutigkeit des ,rechtsfalls befohlen1 ungesumt mit der ,vollstreckung des1 von den ,militair-,gerichten gefllten1 ,rechtsspruchs1 der ihm das ,rad zuerkannte1 vorzugehen4 #i4 ,der verlegene ,magistrat4 ,eine ,anekdote4 7#d4 ,october47 ,ein ,h444r ,stadtsoldat hatte vor nicht gar langer ,zeit1 ohne ,erlaubni seines ,offiziers1 die ,stadtwache verlassen4 ,nach einem uralten ,gesetz steht auf ein ,verbrechen dieser ,art1 das sonst der ,streifereien des ,adels wegen1 von groer ,wichtigkeit war1 eigentlich der ,tod4 ,gleichwohl1 ohne das ,gesetz mit bestimmten ,worten aufzuheben1 ist davon seit vielen hundert ,jahren kein ,gebrauch mehr gemacht worden3 dergestalt1 da statt auf die ,todesstrafe zu erkennen1 derjenige1 der sich dessen schuldig macht1 nach einem feststehenden ,gebrauch1 zu einer bloen ,geldstrafe1 die er an die ,stadtcasse zu erlegen hat1 verurtheilt wird4 ,der besagte ,kerl aber1 der keine ,lust haben mochte1 das ,geld zu entrichten1 erklrte1 zur groen ,bestrzung des ,magistrats3 da er1 weil es ihm einmal zukomme1 dem ,gesetz gem1 sterben wolle4 ,der ,magistrat1 der ein ,miverstndni vermuthete1 schickte einen ,deputirten an den ,kerl ab1 und lie ihm bedeuten1 um wieviel vorteilhafter es fr ihn wre1 einige ,gulden ,geld zu erlegen1 als arquebusirt zu werden4 ,doch der ,kerl blieb dabei1 da er seines ,lebens mde sei1 und da er sterben wolle3 dergestalt1 da dem ,magistrat1 der kein ,blut vergieen wollte1 nichts brig blieb1 als dem ,schelm die ,geldstrafe zu erlassen1 und noch froh war1 als er erklrte1 da er1 bei so bewandten ,umstnden am ,leben bleiben wolle4 rz4 #aj4 ,charit-,vorfall4 7#ac4 ,october47 ,der von einem ,kutscher krzlich bergefahrne ,mann1 ,namens ,beyer1 hat bereits dreimal in seinem ,leben ein hnliches ,schicksal gehabt2 dergestalt1 da bei der ,untersuchung1 die der ,geheimerath ,hr4 ,k4 in der ,charit mit ihm vornahm1 die lcherlichsten ,miverstndnisse vorfielen4 ,der ,geheimerath1 der zuvrderst seine beiden ,beine1 welche krumm und schief und mit ,blut bedeckt waren1 bemerkte1 fragte ihn3 ob er an diesen ,gliedern verletzt wre8 worauf der ,mann jedoch erwiederte3 nein6 die ,beine wren ihm schon vor fnf ,jahren1 durch einen andern ,doktor1 abgefahren worden4 ,hierauf bemerkte ein ,arzt1 der dem ,geheimenrath zur ,seite stand1 da sein linkes ,auge geplatzt war2 als man ihn jedoch fragte3 ob ihn das ,rad hier getroffen htte8 antwortete er3 nein6 das ,auge htte ihm ein ,doktor bereits vor #ad ,jahren ausgefahren4 ,endlich1 zum ,erstaunen aller ,anwesenden1 fand sich1 da ihm die linke ,rippenhlfte1 in jmmerlicher ,verstmmelung1 ganz auf den ,rcken gedreht war2 als aber der ,geheimerath ihn fragte3 ob ihn des ,doktors ,wagen hier beschdigt htte1 antwortete er3 nein6 die ,rippen wren ihm schon vor #g ,jahren durch einen ,doktorwagen zusammengefahren worden4 -- ,bis sich endlich zeigte1 da ihm durch die letztere ,ueberfahrt der linke ,ohrknorpel ins ,gehrorgan hineingefahren war4 -- ,der ,berichterstatter hat den ,mann selbst ber diesen ,vorfall vernommen1 und selbst die ,todtkranken1 die in dem ,saale auf den ,betten herumlagen1 muten1 ber die spahafte und indolente ,weise1 wie er dies vorbrachte1 lachen4 -- ,uebrigens bessert er sich2 und falls er sich vor den ,doktoren1 wenn er auf der ,strae geht1 in ,acht nimmt1 kann er noch lange leben4 #aa4 ,anekdote4 7#bd4 ,october47 ,bach1 als seine ,frau starb1 sollte zum ,begrbni ,anstalt machen4 ,der arme ,mann war aber gewohnt1 ,alles durch seine ,frau besorgen zu lassen2 dergestalt da da ein alter ,bedienter kam1 und ihm fr ,trauerflor1 den er einkaufen wollte1 ,geld abforderte1 er unter stillen ,thrnen1 den ,kopf auf einen ,tisch gesttzt1 antwortete3 sagt's meiner ,frau4 -- #ab4 ,rthsel4 7#a4 ,november47 ,ein junger ,doktor der ,rechte und eine ,stiftsdame1 von denen kein ,mensch wute1 da sie mit einander in ,verhltni standen1 befanden sich einst bei dem ,commendanten der ,stadt1 in einer zahlreichen und ansehnlichen ,gesellschaft4 ,die ,dame1 jung und schn1 trug1 wie es zu derselben ,zeit ,mode war1 ein kleines schwarzes ,schnpflsterchen im ,gesicht1 und zwar dicht ber der ,lippe1 auf der rechten ,seite des ,mundes4 ,irgend ein ,zufall veranlate1 da die ,gesellschaft sich auf einen ,augenblick aus dem ,zimmer entfernte1 dergestalt1 da nur der ,doktor und die besagte ,dame darin zurckblieben4 ,als die ,gesellschaft zurckkehrte1 fand sich1 zum allgemeinen ,befremden derselben1 da der ,doctor das ,schnpflsterchen im ,gesichte trug1 und zwar gleichfalls ber der ,lippe1 aber auf der linken ,seite des ,mundes4 -- #ac4 ,anekdote4 7#bb4 ,november47 ,zwei berhmte ,englische ,baxer1 der ,eine aus ,portsmouth gebrtig1 der ,andere aus ,plymouth1 die seit vielen ,jahren von einander gehrt hatten1 ohne sich zu sehen1 beschlossen1 da sie in ,london zusammentrafen1 zur ,entscheidung der ,frage1 wem von ihnen der ,siegerruhm gebhre1 einen ffentlichen ,wettkampf zu halten4 ,demnach stellten sich beide1 im ,angesicht des ,volks1 mit geballten ,fusten1 im ,garten einer ,kneipe1 gegeneinander1 und als der ,plymouther den ,portsmouther1 in wenig ,augenblicken1 dergestalt auf die ,brust traf1 da er ,blut spie1 rief dieser1 indem er sich den ,mund abwischte3 brav6 -- ,als aber bald darauf1 da sie sich wieder gestellt hatten1 der ,portsmouther den ,plymouther1 mit der ,faust der geballten ,rechten1 dergestalt auf den ,leib traf1 da dieser1 indem er die ,augen verkehrte1 umfiel1 rief der ,letztere3 das ist auch nicht bel --6 ,worauf das ,volk1 das im ,kreise herumstand1 laut aufjauchzte1 und1 whrend der ,plymouther1 der an den ,gedrmen verletzt worden war1 todt weggetragen ward1 dem ,portsmouther den ,siegesruhm zuerkannte4 -- ,der ,portsmouther soll aber auch ,tags darauf am ,blutsturz gestorben sein4 #ad4 ,anekdote4 7#bg4 ,november47 ,der ,czar ,iwan ,basilowitz1 mit dem ,beinamen der ,tyrann1 lie einem fremden ,gesandten1 der1 nach der damaligen ,europischen ,etikette1 mit bedecktem ,haupte vor ihm erschien1 den ,hut auf den ,kopf nageln4 ,diese ,grausamkeit vermogte nicht den ,botschafter der ,knigin ,elisabeth von ,england1 ,sir ,jeremias ,bowes abzuschrecken4 ,er hatte die ,khnheit den ,hut auf dem ,kopfe1 vor dem ,czaar zu erscheinen4 ,dieser fragte ihn1 ob er nicht von der ,strafe gehrt htte1 die einem andern ,gesandten widerfahren wre1 welcher sich eine solche ,freiheit herausgenommen8 ,ja1 ,herr1 erwiderte ,bowes1 aber ich bin der ,botschafter der ,knigin von ,england1 die nie1 vor irgend einem ,frsten in der ,welt1 anders1 wie mit bedecktem ,haupte erschienen ist4 ,ich bin ihr ,reprsentant1 und wenn mir die geringste ,beleidigung widerfhrt1 so wird sie mich zu rchen wissen4 ,das ist ein braver ,mann1 sagte der ,czaar1 indem er sich zu seinen ,hofleuten wandte1 der fr die ,ehre seiner ,monarchin zu handeln und zu reden versteht3 wer von ,euch htte das nmliche fr mich gethan8 ,hierauf wurde der ,bothschafter der ,favorit des ,czars4 ,diese ,gunst zog ihm den ,neid des ,adels zu4 ,einer der ,groen1 der zuweilen den vertrauten ,ton mit dem ,monarchen annehmen durfte1 beredete ihn1 die ,geschicklichkeit des ,bothschafters auf die ,probe zu stellen4 ,man sagte nmlich1 da er ein sehr geschickter ,reuter wre4 ,nun wurde ihm1 um den ,beweis davon zu fhren1 ein ungebndigtes sehr wildes ,pferd vor dem ,czar zu reiten gegeben1 und man hoffte1 da ,bowes zum wenigsten mit einer derben ,lhmung das ,kunststck bezahlen wrde4 ,indessen widerfuhr der neidischen ,eifersucht der ,verdru1 sich betrogen zu sehn4 ,der brave ,englnder bndigte nicht nur das ,pferd1 sondern er jagte es dermaen zusammen1 da es kraftlos wieder heimgefhrt wurde1 und wenige ,tage nachher crepirte4 ,dieses ,abentheuer vermehrte den ,credit des ,bothschafters bei dem ,czar1 der ihm jederzeit nachher die ausgezeichnetsten ,beweise seiner ,huld widerfahren lie4 7,barrow's ,sammlung von ,reisebeschreibungen nach der franzsischen ,uebersetzung von ,targe4 #agff47 #d4 ,kunst und ,theater4 #a4 ,empfindungen vor ,friedrichs ,seelandschaft4 7#ac4 ,october47 ,herrlich ist es1 in einer unendlichen ,einsamkeit am ,meeresufer1 unter trbem ,himmel1 auf eine unbegrnzte ,wasserwste1 hinauszuschauen4 ,dazu gehrt gleichwohl1 da man dahin gegangen sei1 da man zurck mu1 da man hinber mgte1 da man es nicht kann1 da man ,alles zum ,leben vermit1 und die ,stimme des ,lebens dennoch im ,rauschen der ,fluth1 im ,wehen der ,luft1 im ,ziehen der ,wolken1 dem einsamen ,geschrei der ,vgel1 vernimmt4 ,dazu gehrt ein ,anspruch1 den das ,herz macht1 und ein ,abbruch1 um mich so auszudrcken1 den ,einem die ,natur thut4 ,dies aber ist vor dem ,bilde unmglich1 und das1 was ich in dem ,bilde selbst finden sollte1 fand ich erst zwischen mir und dem ,bilde1 nehmlich einen ,anspruch1 den mein ,herz an das ,bild machte1 und einen ,abbruch1 den mir das ,bild that2 und so ward ich selbst der ,kapuziner1 das ,bild ward die ,dne1 das aber1 wo hinaus ich mit ,sehnsucht blicken sollte1 die ,see1 fehlte ganz4 ,nichts kann trauriger und unbehaglicher sein1 als diese ,stellung in der ,welt3 der einzige ,lebensfunke im weiten ,reiche des ,todes1 der einsame ,mittelpunct im einsamen ,kreis4 ,das ,bild liegt1 mit seinen zwei oder drei geheimnivollen ,gegenstnden1 wie die ,apokalypse da1 als ob es ,joungs ,nachtgedanken htte1 und da es1 in seiner ,einfrmigkeit und ,uferlosigkeit1 nichts1 als den ,rahm1 zum ,vordergrund hat1 so ist es1 wenn man es betrachtet1 als ob ,einem die ,augenlieder weggeschnitten wren4 ,gleichwohl hat der ,mahler ,zweifels ohne eine ganz neue ,bahn im ,felde seiner ,kunst gebrochen2 und ich bin berzeugt1 da sich1 mit seinem ,geiste1 eine ,quadratmeile mrkischen ,sandes darstellen liee1 mit einem ,berberitzenstrauch1 worauf sich eine ,krhe einsam plustert1 und da dies ,bild eine wahrhafte ,ossianische oder ,kosegartensche ,wirkung thun mte4 ,ja1 wenn man diese ,landschaft mit ihrer eignen ,kreide und mit ihrem eigenen ,wasser mahlte2 so1 glaube ich1 man knnte die ,fchse und ,wlfe damit zum ,heulen bringen3 das ,strkste1 was man1 ohne allen ,zweifel1 zum ,lobe fr diese ,art von ,landschaftsmahlerei beibringen kann4 -- ,doch meine eigenen ,empfindungen1 ber dies wunderbare ,gemhlde1 sind zu verworren2 daher habe ich mir1 ehe ich sie ganz auszusprechen wage1 vorgenommen1 mich durch die ,aeuerungen derer1 die paarweise1 von ,morgen bis ,abend1 daran vorbergehen1 zu belehren4 cb4 #b4 ,brief eines ,mahlers an seinen ,sohn4 7#bb4 ,october47 ,mein lieber ,sohn1 ,du schreibst mir1 da du eine ,madonna mahlst1 und da dein ,gefhl dir1 fr die ,vollendung dieses ,werks1 so unrein und krperlich dnkt1 da du jedesmal1 bevor du zum ,pinsel greifst1 das ,abendmal nehmen mgtest1 um es zu heiligen4 ,la dir von deinem alten ,vater sagen1 da dies eine falsche1 dir von der ,schule1 aus der du herstammst1 anklebende ,begeisterung ist1 und da es1 nach ,anleitung unserer wrdigen alten ,meister1 mit einer gemeinen1 aber brigens rechtschaffenen ,lust an dem ,spiel1 deine ,einbildungen auf die ,leinwand zu bringen1 vllig abgemacht ist4 ,die ,welt ist eine wunderliche ,einrichtung2 und die gttlichsten ,wirkungen1 mein lieber ,sohn1 gehen aus den niedrigsten und unscheinbarsten ,ursachen hervor4 ,der ,mensch1 um dir ein ,beispiel zu geben1 das in die ,augen springt1 gewi1 er ist ein erhabenes ,geschpf2 und gleichwohl1 in dem ,augenblick1 da man ihn macht1 ist es nicht nthig1 da man die1 mit vieler ,heiligkeit1 bedenke4 ,ja1 derjenige1 der das ,abendmahl darauf nhme1 und mit dem bloen ,vorsatz ans ,werk gienge1 seinen ,begriff davon in der ,sinnenwelt zu construiren1 wrde ohnfehlbar ein rmliches und gebrechliches ,wesen hervorbringen2 dagegen derjenige1 der1 in einer heitern ,sommernacht1 ein ,mdchen1 ohne weiteren ,gedanken1 kt1 zweifelsohne einen ,jungen zur ,welt bringt1 der nachher1 auf rstige ,weise1 zwischen ,erde und ,himmel herumklettert1 und den ,philosophen zu schaffen giebt4 ,und hiermit ,gott befohlen4 y4 #c4 ,brief eines jungen ,dichters an einen jungen ,mahler4 7#f4 ,november47 ,uns ,dichtern ist es unbegreiflich1 wie ihr euch entschlieen knnt1 ihr lieben ,mahler1 deren ,kunst etwas so ,unendliches ist1 ,jahre lang zuzubringen mit dem ,geschft1 die ,werke eurer groen ,meister zu copiren4 ,die ,lehrer1 bei denen ihr in die ,schule geht1 sagt ihr1 leiden nicht1 da ihr eure ,einbildungen1 ehe die ,zeit gekommen ist1 auf die ,leinewand bringt2 wren wir aber1 wir ,dichter1 in eurem ,fall gewesen1 so meine ich1 wir wrden unsern ,rcken lieber unendlichen ,schlgen ausgesetzt haben1 als diesem grausamen ,verbot ein ,genge zu thun4 ,die ,einbildungskraft wrde sich1 auf ganz unberwindliche ,weise1 in unseren ,brsten geregt haben1 und wir1 unseren unmenschlichen ,lehrern zum ,trotz1 gleich1 sobald wir nur gewut htten1 da man mit dem ,bschel1 und nicht mit dem ,stock am ,pinsel mahlen msse1 heimlich zur ,nachtzeit die ,thren verschlossen haben1 um uns in der ,erfindung1 diesem ,spiel der ,seeligen1 zu versuchen4 ,da1 wo sich die ,phantasie in euren jungen ,gemthern vorfindet1 scheint uns1 msse sie1 unerbittlich und unrettbar1 durch die endlose ,unterthnigkeit1 zu welcher ihr euch beim ,copiren in ,gallerieen und ,slen verdammt1 zu ,grund und ,boden gehen4 ,wir wissen1 in unsrer ,ansicht schlecht und recht von der ,sache nicht1 was es mehr bedarf1 als das ,bild1 das euch rhrt1 und dessen ,vortrefflichkeit ihr euch anzueignen wnscht1 mit ,innigkeit und ,liebe1 durch ,stunden1 ,tage1 ,wochen1 ,monden1 oder meinethalben ,jahre1 anzuschauen4 ,wenigstens dnkt uns1 lt sich ein doppelter ,gebrauch von einem ,bilde machen2 einmal der1 den ihr davon macht1 nmlich die ,zge desselben nachzuschreiben1 um euch die ,fertigkeit der mahlerischen ,schrift einzulernen2 und dann in seinem ,geist1 gleich vom ,anfang herein1 nachzuerfinden4 ,und auch diese ,fertigkeit mte1 sobald als nur irgend mglich1 gegen die ,kunst selbst1 deren wesentlichstes ,stck die ,erfindung nach eigenthmlichen ,gesetzen ist1 an den ,nagel gehngt werden4 ,denn die ,aufgabe1 ,himmel und ,erde6 ist ja nicht1 ein ,anderer1 sondern ihr selbst zu sein1 und euch selbst1 euer ,eigenstes und ,innerstes1 durch ,umri und ,farben1 zur ,anschauung zu bringen6 ,wie mgt ihr euch nur in dem ,maae verachten1 da ihr willigen knnt1 ganz und gar auf ,erden nicht vorhanden gewesen zu sein2 da eben das ,dasein so herrlicher ,geister1 als die sind1 welche ihr bewundert1 weit entfernt1 euch zu vernichten1 vielmehr allererst die rechte ,lust in euch erwecken und mit der ,kraft1 heiter und tapfer1 ausrsten soll1 auf eure eigne ,weise gleichfalls zu sein8 ,aber ihr ,leute1 ihr bildet euch ein1 ihr mtet durch euren ,meister1 den ,raphael oder ,corregge1 oder wen ihr euch sonst zum ,vorbild gesetzt habt1 hindurch2 da ihr euch doch ganz und gar umkehren1 mit dem ,rcken gegen ihn stellen1 und1 in diametral-entgegengesetzter ,richtung1 den ,gipfel der ,kunst1 den ihr im ,auge habt1 auffinden und ersteigen knntet4 -- ,so6 sagt ihr und seht mich an3 was der ,herr uns da ,neues sagt6 und lchelt und zuckt die ,achseln4 ,demnach1 ihr ,herren1 ,gott befohlen6 ,denn da ,copernicus schon vor dreihundert ,jahren gesagt hat1 da die ,erde rund sei1 so sehe ich nicht ein1 was es helfen knnte1 wenn ich es hier wiederholte4 ,lebet wohl6 y4 #d4 ,theater4 ,den #b4 ,october3 ,ton des ,tages1 ,lustspiel von ,vo4 7#d4 ,october47 ,kant sagt irgendwo1 in seiner ,kritik der ,urtheilskraft1 da der menschliche ,verstand und die ,hand des ,menschen1 zwei1 auf nothwendige ,weise1 zu einander gehrige und auf einander berechnete1 ,dinge sind4 ,der ,verstand1 meint er1 bedrfe1 falls er in ,wirksamkeit treten solle1 ein ,werkzeug von so mannichfaltiger und vielseitiger ,vollkommenheit1 als die ,hand2 und hinwiederum zeige die ,struktur der ,hand an1 da die ,intelligenz1 die dieselbe regiere1 der menschliche ,verstand sein msse4 ,die ,wahrheit dieses1 dem ,anschein nach paradoxen ,satzes1 leuchtet uns nie mehr ein1 als wenn wir ,herrn ,iffland auf der ,bhne sehen4 ,er drckt in der ,that1 auf die erstaunenswrdigste ,art1 fast alle ,zustnde und innerliche ,bewegungen des ,gemths damit aus4 ,nicht1 als ob1 bei seinen theatralischen ,darstellungen1 nicht seine ,figur berhaupt1 nach den ,forderungen seiner ,kunst1 zweckmig mitwirkte3 in diesem ,fall wrde das1 was wir hier vorgebracht haben1 ein ,tadel sein4 ,es wird ihm1 in der ,pantomimik berhaupt1 besonders in den brgerlichen ,stcken1 nicht leicht ein ,schauspieler heutiger ,zeit gleichkommen4 ,aber von allen seinen ,gliedern1 behaupten wir1 wirkt1 in der ,regel1 keins1 zum ,ausdruck eines ,affekts1 so geschftig mit1 als die ,hand2 sie zieht die ,aufmerksamkeit fast von seinem so ausdrucksvollen ,gesicht ab3 und so vortrefflich dies ,spiel an und fr sich auch sein mag1 so glauben wir doch1 da ein ,gebrauch1 miger und minder verschwenderisch1 als der1 den er davon macht1 seinem ,spiel 7wenn dasselbe noch etwas zu wnschen brig lt7 vortheilhaft sein wrde4 xy4 #e4 ,theater4 ,unmagebliche ,bemerkung4 7#ag4 ,october47 ,wenn man fragt1 warum die ,werke ,gthe's so selten auf der ,bhne gegeben werden1 so ist die ,antwort gemeinhin1 da diese ,stcke1 so vortrefflich sie auch sein mgen1 der ,casse nur1 nach einer hufig wiederholten ,erfahrung1 von unbedeutendem ,vortheil sind4 ,nun geht zwar1 ich gestehe es1 eine ,theater-,direction1 die1 bei der ,auswahl ihrer ,stcke1 auf nichts1 als das ,mittel sieht1 wie sie besteht1 auf gar einfachem und natrlichem ,wege1 zu dem ,ziel1 der ,nation ein gutes ,theater zu ,stande zu bringen4 ,denn so wie1 nach ,adam ,smith1 der ,bcker1 ohne weitere chemische ,einsicht in die ,ursachen1 schlieen kann1 da seine ,semmel gut sei1 wenn sie fleiig gekauft wird3 so kann die ,direktion1 ohne sich im ,mindesten mit der ,kritik zu befassen1 auf ganz unfehlbare ,weise1 schlieen1 da sie gute ,stcke auf die ,bhne bringt1 wenn ,logen und ,bnke immer1 bei ihren ,darstellungen1 von ,menschen wacker erfllt sind4 ,aber dieser ,grundsatz ist nur wahr1 wo das ,gewerbe frei1 und eine uneingeschrnkte ,concurrenz der ,bhnen erffnet ist4 ,in einer ,stadt1 in welcher mehrere ,theater neben einander bestehn1 wird allerdings1 sobald auf irgend einem derselben1 durch das einseitige ,bestreben1 ,geld in die ,casse zu locken1 das ,schauspiel entarten sollte1 die ,betriebsamkeit eines andern ,theaterunternehmers1 untersttzt von dem ,kunstsinn des besseren ,theils der ,nation1 auf den ,einfall gerathen1 die ,gattung1 in ihrer ursprnglichen ,reinheit1 wieder festzuhalten4 ,wo aber das ,theater ein ausschlieendes ,privilegium hat1 da knnte uns1 durch die ,anwendung eines solchen ,grundsatzes1 das ,schauspiel ganz und gar abhanden kommen4 ,eine ,direction1 die einer solchen ,anstalt vorsteht1 hat eine ,verpflichtung sich mit der ,kritik zu befassen1 und bedarf wegen ihres natrlichen ,hanges1 der ,menge zu schmeicheln1 schlechthin einer hhern ,aufsicht des ,staats4 ,und in der ,that1 wenn auf einem ,theater1 wie das ,berliner1 mit ,vernachlssigung aller andern ,rcksichten1 das hchste ,gesetz1 die ,fllung der ,casse wre3 so wre die ,scene unmittelbar1 den spanischen ,reutern1 ,taschenspielern und ,faxenmachern einzurumen2 ein ,specktakel bei welchem die ,casse1 ohne ,zweifel1 bei weitem erwnschtere ,rechnung finden wird1 als bei den gtheschen ,stkken4 ,parodieen hat man schon1 vor einiger ,zeit1 auf der ,bhne gesehen2 und wenn ein hinreichender ,aufwand von ,witz1 an welchem es diesen ,producten zum ,glck gnzlich gebrach1 an ihre ,erfindung gesetzt worden wre1 so wrde es1 bei der ,frivolitt der ,gemther1 ein ,leichtes gewesen sein1 das ,drama vermittelst ihrer1 ganz und gar zu verdrngen4 ,ja1 gesetzt1 die ,direction kme auf den ,einfall1 die gtheschen ,stcke so zu geben1 da die ,mnner die ,weiber- und die ,weiber die ,mnnerrollen spielten3 falls irgend auf ,costme und zweckmige ,carrikatur einige ,sorgfalt verwendet ist1 so wette ich1 man schlgt sich an der ,casse um die ,billets1 das ,stck mu drei ,wochen hinter einander wiederholt werden1 und die ,direction ist mit einemmal wieder solvent4 -- ,welches ,erinnerungen sind1 werth1 wie uns dnkt1 da man sie beherzige4 ,h4 v4 ,k4 #f4 ,schreiben aus ,berlin4 7#cj4 ,october47 ,den #bh4 ,october4 ,die ,oper ,cendrillon1 welche sich ,mad4 ,bethmann zum ,benefiz gewhlt hat1 und ,herr ,herclots bereits1 zu diesem ,zweck1 bersetzt1 soll1 wie man sagt1 der zum ,grunde liegenden franzsischen ,musik wegen1 welche ein dreisilbiges ,wort erfordert1 ,ascherlich1 ,ascherling oder ,ascherlein u4 s4 w4 nicht ,aschenbrdel genannt werden4 ,brdel1 von ,brod oder1 altdeutsch ,brhe 7brode im ,franzsischen7 heit eine mit ,fett und ,schmutz bedeckte ,frau2 eine ,bedeutung1 in der sich das ,wort1 durch eben das1 in ,rede stehende1 ,mhrchen1 in welchem es1 mit dem ,muthwillen freundlicher ,ironie1 einem zarten und lieben ,kinde von beraus schimmernder ,reinheit an ,leib und ,seele1 gegeben wird1 allgemein beim ,volk erhalten hat4 ,warum1 ehe man diesem ,mhrchen dergestalt1 durch ,unterschiebung eines1 an sich gut gewhlten1 aber gleichwohl willkhrlichen und bedeutungslosen ,namens1 an das ,leben greift1 zieht man nicht lieber1 der ,musik zu ,gefallen1 das del in d'l zusammen1 oder elidirt das d ganz und gar8 ,ein sterreichischer ,dichter wrde ohne ,zweifel keinen ,anstand nehmen1 zu sagen3 ,aschenbrd'l oder ,aschenbrl4 ,ascherlich oder ,aschenbrd'l selbst wird ,mademois4 ,maas2 ,mad4 ,bethmann1 wie es heit1 die ,rolle einer der eiferschtigen ,schwestern bernehmen4 ,mlle4 ,maas ist ohne ,zweifel durch mehr1 als die bloe ,jugend1 zu dieser ,rolle berufen2 von ,mad4 ,bethmann aber sollte es uns leid thun1 wenn sie glauben sollte1 da sie1 ihres ,alters wegen1 davon ausgeschlossen wre4 ,diese ,resignation kme 7wir meinen1 wenn nicht den gresten1 doch den verstndigsten ,theil des ,publicums1 auf unserer ,seite zu haben7 noch um viele ,jahre zu frh4 ,es ist1 mit dem ,spiel dieser ,knstlerin1 wie mit dem ,gesang manchen alten ,musikmeisters am ,fortepiano4 ,er hat eine1 von manchen ,seiten mangelhafte1 ,stimme und kann sich1 was den ,vortrag betrift1 mit keinem jungen1 rstigen ,snger messen4 ,gleichwohl1 durch den ,verstand und die ungemein zarte ,empfindung1 mit welcher er zu ,werke geht1 fhrt er1 alle ,verletzungen vermeidend1 die ,einbildung1 in einzelnen ,momenten1 auf so richtige ,wege1 da jeder sich mit ,leichtigkeit das ,fehlende ergnzt1 und ein in der ,that hheres ,vergngen geniet1 als ihm eine bessere ,stimme1 aber von einem geringern ,genius regiert1 gewhrt haben wrde4 -- ,mad4 ,bethmanns grester ,ruhm1 meinen wir1 nimmt allererst1 wenn sie sich anders auf ihre ,krfte versteht1 in einigen ,jahren 7in dem ,alter1 wo ,andere ihn verlieren7 seinen ,anfang4 y4 #g4 ,die sieben kleinen ,kinder4 7#h4 ,november47 ,was mag aus einer ,bande kleiner ,snger geworden sein1 die im vorigen ,jahre sich sehr hufig in vielen ,straen ,berlins mit wenigen ,liedern hren lieen1 die aber so wunderbar auf einzelne ,tne eingesungen waren1 da sie am ersten einen ,begriff von der ,russischen ,hrnermusik geben konnten8 ,sie wurden1 nach dem einen ihrer bekanntesten ,lieder1 meist die sieben kleinen ,kinder genannt4 ,das ,lied erzhlte von ,kindern1 denen zu spt ,brod gereicht worden1 nachdem sie lange geschrieen und endlich aus ,hunger gestorben waren4 -- ,ist es diesen armen ,schelmen1 die wir immer mit besonderem ,vergngen gehrt1 etwa auch so ergangen8 ,diese ,kinder waren jedermann so bekannt1 alle ,kinder sangen ihnen nach1 da wir es kaum begreifen knnen1 da sie nicht in irgend ein lustiges ,stck z4 ,b4 ,rochus ,pumpernickel1 auf der ,strae eingefhrt worden1 wo sie gewi die allgemeinste ,wirkung hervorgebracht htten4 ,leider aber begngen sich unsre ,theater-,dichter die ,spe fremder ,stdte1 besonders ,wiens1 zu wiederholen2 was aber bey uns lustig und erfreulich1 dafr haben sie keine ,fassung4 ,so finden sich manche auf unserer ,bhne1 die den ,wiener oder ,schwbischen ,dialekt recht gut nachsprechen1 aber keiner1 der z4 ,b4 gut pommersch-plattdeutsch redete1 was in der ,rolle des ,rochus ,pumpernickel sicher recht eigenthmliche ,wirkung bei uns thte4 ava4 #h4 ,von einem ,kinde1 das kindlicher ,weise ein anderes ,kind umbringt4 7#ac4 ,november47 ,in einer ,stadt ,franecker genannt1 gelegen in ,westfriesland1 da ist es geschehen1 da junge ,kinder1 fnf- sechsjhrige1 ,mgdlein und ,knaben mit einander spielten4 ,und sie ordneten ein ,bblein an1 das solle der ,metzger sein1 ein anderes ,bblein1 das solle ,koch sein1 und ein drittes ,bblein1 das solle eine ,sau sein4 ,ein ,mgdlein1 ordneten sie1 solle ,kchin sein1 wieder ein anderes1 das solle ,unterkchin sein2 und die ,unterkchin solle in einem ,geschirrlein das ,blut von der ,sau empfahen1 da man ,wrste knne machen4 ,der ,metzger gerieth nun verabredetermaen an das ,bblein1 das die ,sau sollte sein1 ri es nieder und schnitt ihm mit einem ,messerlein die ,gurgel auf2 und die ,unterkchinn empfing das ,blut in ihrem ,geschirrlein4 ,ein ,rathsherr1 der von ungefhr vorbergeht1 sieht dies ,elend2 er nimmt von ,stund' an den ,metzger mit sich1 und fhrt ihn in des ,obersten ,haus1 welcher sogleich den ganzen ,rath versammeln lie4 ,sie saen all' ber diesen ,handel1 und wuten nicht1 wie sie ihm thun sollten1 denn sie sahen wohl1 da es kindlicher ,weise geschehen war4 ,einer unter ihnen1 ein alter weiser ,mann1 gab den ,rath1 der oberste ,richter solle einen schnen rothen ,apfel in die eine ,hand nehmen1 in die andere einen rheinischen ,gulden1 solle das ,kind zu sich rufen1 und beide ,hnde gleich gegen dasselbe ausstrecken2 nehme es den ,apfel1 so solle es ledig erkannt werden1 nehme es aber den ,gulden1 so solle man es auch tdten4 ,dem wird gefolgt2 das ,kind aber ergreift den ,apfel lachend1 wird also aller ,strafe ledig erkannt4 ,diese rhrende ,geschichte aus einem alten ,buche gewinnt ein neues ,interesse durch das letzte kleine ,trauerspiel ,werners1 der vier und zwanzigste ,februar genannt1 welches in ,weimar und ,lauchstdt schon oft1 und mit einem so lebhaften ,antheil gesehen worden ist1 als vielleicht kein ,werk eines modernen ,dichters4 ,das unselige ,mordmesser1 welches in jener ,tragdie der unruhige ,dolch des ,schicksals ist1 7vielleicht derselbe1 den ,mackbeth vor sich her zur ,schlafkammer des ,knigs gehen sieht7 ist dasselbe ,messer1 womit der eine ,knabe den anderen getdtet1 und er empfngt in jener ,that seine erste blutige ,weihe4 ,wir wissen nicht1 ob ,werner die obige ,geschichte ganz gekannt oder erzhlt hat1 denn jenes treflichste und darstellbarste ,werk ,werners1 zu dem nur drei ,personen1 ,vater und ,mutter und ,sohn1 nur eine doppelte durchgeschlagene ,schweizer ,bauerstube1 ein ,schrank1 ein ,messer und etwas ,schnee1 den der ,winter gewi bald bringen wird1 die nthigen ,requisite sind1 ist auf unserer ,bhne noch nicht aufgefhrt worden4 ,gleichwohl besitzen wir mehr1 als die ,weimaraner1 um es zu geben1 einen ,iffland1 eine ,bethmann und ,schauspieler1 um den ,sohn darzustellen1 im ,ueberflu4 ,mge diese kleine ,mittheilung den ,sinn und den guten ,willen dazu anregen4 #e4 ,gemeinntziges4 #a4 ,allerneuester ,erziehungsplan4 7#bi-ca4 ,october2 #i4 #aj4 ,november47 ,zu welchen abentheuerlichen ,unternehmungen1 sei es nun das ,bedrfni1 sich auf eine oder die andere ,weise zu ernhren1 oder auch die bloe ,sucht1 neu zu sein1 die ,menschen verfhren1 und wie lustig dem zufolge oft die ,insinuationen sind1 die an die ,redaction dieser ,bltter einlaufen3 davon mge folgender ,aufsatz1 der uns krzlich zugekommen ist1 eine ,probe sein4 ,allerneuester ,erziehungsplan4 ,hochgeehrtes ,publicum1 ,die ,experimental-,physik1 in dem ,capitel von den ,eigenschaften elektrischer ,krper1 lehrt1 da wenn man in die ,nhe dieser ,krper1 oder1 um kunstgerecht zu reden1 in ihre ,atmosphre1 einen unelektrischen 7neutralen7 ,krper bringt1 dieser pltzlich gleichfalls elektrisch wird1 und zwar die entgegengesetzte ,elektricitt annimmt4 ,es ist als ob die ,natur einen ,abscheu htte1 gegen ,alles1 was1 durch eine ,verbindung von ,umstnden1 einen berwiegenden und unfrmlichen ,werth angenommen hat2 und zwischen je zwei ,krpern1 die sich berhren1 scheint ein ,bestreben angeordnet zu sein1 das ursprngliche ,gleichgewicht1 das zwischen ihnen aufgehoben ist1 wieder herzustellen4 ,wenn der elektrische ,krper positiv ist3 so flieht aus dem unelektrischen ,alles1 was an natrlicher ,elektricitt darin vorhanden ist1 in den uersten und entferntesten ,raum desselben1 und bildet1 in den1 jenem zunchst liegenden ,theilen eine ,art von ,vacuum1 das sich geneigt zeigt1 den ,elektricitts-,ueberschu1 woran jener1 auf gewisse ,weise1 krank ist1 in sich aufzunehmen2 und ist der elektrische ,krper negativ1 so huft sich1 in dem unelektrischen1 und zwar in den ,theilen1 die dem elektrischen zunchst liegen1 die natrliche ,elektricitt schlagfertig an1 nur auf den ,augenblick harrend1 den ,elektricitts-,mangel umgekehrt1 woran jener krank ist1 damit zu ersetzen4 ,bringt man den unelektrischen ,krper in den ,schlagraum des elektrischen1 so fllt1 es sei nun von diesem zu jenem1 oder von jenem zu diesem1 der ,funken3 das ,gleichgewicht ist hergestellt1 und beide ,krper sind einander an ,elektricitt vllig gleich4 ,dieses hchst merkwrdige ,gesetz findet sich1 auf eine1 unseres ,wissens1 noch wenig beachtete ,weise1 auch in der moralischen ,welt2 dergestalt1 da ein ,mensch1 dessen ,zustand indifferent ist1 nicht nur augenblicklich aufhrt1 es zu sein1 sobald er mit einem ,anderen1 dessen ,eigenschaften1 gleichviel auf welche ,weise1 bestimmt sind1 in ,berhrung tritt3 sein ,wesen wird sogar1 um mich so auszudrcken1 gnzlich in den entgegengesetzten ,pol hinbergespielt2 er nimmt die ,bedingung an1 wenn jener von der ,bedingung -1 und die ,bedingung -1 wenn jener von der ,bedingung ist4 ,einige ,beispiele1 hochverehrtes ,publicum1 werden dies deutlicher machen4 ,das gemeine ,gesetz des ,widerspruchs ist jedermann1 aus eigner ,erfahrung1 bekannt2 das ,gesetz1 das uns geneigt macht1 uns1 mit unserer ,meinung1 immer auf die entgegengesetzte ,seite hinber zu werfen4 ,jemand sagt mir1 ein ,mensch1 der am ,fenster vorbergeht1 sei so dick1 wie eine ,tonne4 ,die ,wahrheit zu sagen1 er ist von gewhnlicher ,corpulenz4 ,ich aber1 da ich ans ,fenster komme1 ich berichtige diesen ,irrthum nicht blo3 ich rufe ,gott zum ,zeugen an1 der ,kerl sei so dnn1 als ein ,stecken4 ,oder eine ,frau hat sich1 mit ihrem ,liebhaber1 ein ,rendezvous menagirt4 ,der ,mann1 in der ,regel1 geht des ,abends1 um ,triktrak zu spielen1 in die ,tabagie2 gleichwohl1 um sicher zu gehen1 schlingt sie den ,arm um ihn1 und spricht3 mein lieber ,mann6 ,ich habe die ,hammelkeule1 von heute ,mittag1 aufwrmen lassen4 ,niemand besucht mich1 wir sind ganz allein2 la uns den heutigen ,abend einmal in recht heiterer und vertraulicher ,abgeschlossenheit zubringen4 ,der ,mann1 der gestern schweres ,geld in der ,tabagie verlor1 dachte in der ,that heut1 aus ,rcksicht auf seine ,casse1 zu ,hause zu bleiben2 doch pltzlich wird ihm die entsetzliche ,langeweile klar1 die ihm1 seiner ,frau gegenber1 im ,hause verwartet4 ,er spricht3 liebe ,frau6 ,ich habe einem ,freunde versprochen1 ihm im ,triktrak1 worin ich gestern gewann1 ,revange zu geben4 ,la mich1 auf eine ,stunde1 wenn es sein kann1 in die ,tabagie gehn2 morgen von ,herzen gern stehe ich zu deinen ,diensten4 ,aber das ,gesetz1 von dem wir sprechen1 gilt nicht blo von ,meinungen und ,begehrungen1 sondern auf weit allgemeinere ,weise1 auch von ,gefhlen1 ,affecten1 ,eigenschaften und ,charakteren4 ,ein ,portugiesischer ,schiffskapitain1 der1 auf dem ,mittellndischen ,meer1 von drei ,venetianischen ,fahrzeugen angegriffen ward1 befahl1 entschlossen wie er war1 in ,gegenwart aller seiner ,officiere und ,soldaten1 einem ,feuerwerker1 da sobald irgend auf dem ,verdeck ein ,wort von ,uebergabe laut werden wrde1 er1 ohne weiteren ,befehl1 nach der ,pulverkammer gehen1 und das ,schiff in die ,luft sprengen mgte4 ,da man sich vergebens1 bis gegen ,abend1 gegen die ,uebermacht herumgeschlagen hatte1 und allen ,forderungen1 die die ,ehre an die ,equipage machen konnte1 ein ,genge geschehen war3 traten die ,officiere in vollzhliger ,versammlung den ,capitain an1 und forderten ihn auf1 das ,schiff zu bergeben4 ,der ,capitain1 ohne zu antworten1 kehrte sich um1 und fragte1 wo der ,feuerwerker sei2 seine ,absicht1 wie er nachher versichert hat1 war1 ihm aufzugeben1 auf der ,stelle den ,befehl1 den er ihm ertheilt1 zu vollstrecken4 ,als er aber den ,mann schon1 die brennende ,lunte in der ,hand1 unter den ,fssern1 in ,mitten der ,pulverkammer fand3 ergriff er ihn pltzlich1 von ,schrecken bleich1 bei der ,brust1 ri ihn1 in ,vergessenheit aller anderen ,gefahr1 aus der ,kammer heraus1 trat die ,lunte1 unter ,flchen und ,schimpfwrtern1 mit ,fen aus und warf sie in's ,meer4 ,den ,officieren aber sagte er1 da sie die weie ,fahne aufstecken mgten1 indem er sich bergeben wolle4 ,ich selbst1 um ein ,beispiel aus meiner ,erfahrung zu geben1 lebte1 vor einigen ,jahren1 aus gemeinschaftlicher ,kasse1 in einer kleinen ,stadt am ,rhein1 mit einer ,schwester4 ,das ,mdchen war in der ,that blo1 was man1 im gemeinen ,leben1 eine gute ,wirthinn nennt2 freigebig sogar in manchen ,stcken2 ich hatte es selbst erfahren4 ,doch weil ich locker und lose war1 und das ,geld auf keine ,weise achtete3 so fieng sie an zu knickern und zu knausern2 ja1 ich bin berzeugt1 da sie geizig geworden wre1 und mir ,rben in den ,caffe und ,lichter in die ,suppe gethan htte4 ,aber das ,schicksal wollte zu ihrem ,glcke1 da wir uns trennten4 ,wer dies ,gesetz recht begreift1 dem wird die ,erscheinung gar nicht mehr fremd sein1 die den ,philosophen so viel zu schaffen giebt3 die ,erscheinung1 da groe ,mnner1 in der ,regel1 immer von unbedeutenden und obscuren ,eltern abstammen1 und eben so wieder ,kinder gro ziehen1 die in jeder ,rcksicht untergeordnet und geringartig sind4 ,und in der ,that1 man kann das ,experiment1 wie die moralische ,atmosphre1 in dieser ,hinsicht1 wirkt1 alle ,tage anstellen4 ,man bringe nur einmal ,alles1 was1 in einer ,stadt1 an ,philosophen1 ,schngeistern1 ,dichtern und ,knstlern1 vorhanden ist1 in einen ,saal zusammen3 so werden einige1 aus ihrer ,mitte1 auf der ,stelle dumm werden2 wobei wir uns1 mit vlliger ,sicherheit1 auf die ,erfahrung eines jeden berufen1 der solchem ,thee oder ,punsch einmal beigewohnt hat4 ,wie vielen ,einschrnkungen ist der ,satz unterworfen3 da schlechte ,gesellschaften gute ,sitten verderben2 da doch schon ,mnner wie ,basedow und ,campe1 die doch sonst1 in ihrem ,erziehungs-,handwerk1 wenig gegenstzisch verfuhren1 angerathen haben1 jungen ,leuten zuweilen den ,anblick bser ,beispiele zu verschaffen1 um sie von dem ,laster abzuschrecken4 ,und wahrlich1 wenn man die gute ,gesellschaft1 mit der schlechten1 in ,hinsicht auf das ,vermgen1 die ,sitte zu entwickeln1 vergleicht1 so wei man nicht1 fr welche man sich entscheiden soll1 da1 in der guten1 die ,sitte nur nachgeahmt werden kann1 in der schlechten hingegen1 durch eine eigenthmliche ,kraft des ,herzens erfunden werden mu4 ,ein ,taugenichts mag1 in tausend ,fllen1 ein junges ,gemth1 durch sein ,beispiel1 verfhren1 sich auf ,seiten des ,lasters hinber zu stellen2 tausend andere ,flle aber giebt es1 wo es1 in natrlicher ,reaction1 das ,polar-,verhltni gegen dasselbe annimmt2 und dem ,laster1 zum ,kampf gerstet1 gegenber tritt4 ,ja1 wenn man1 auf irgend einem ,platze der ,welt1 etwa einer wsten ,insel1 ,alles was die ,erde an ,bsewichtern hat1 zusammenbrchte3 so wrde sich nur ein ,thor darber wundern knnen1 wenn er1 in kurzer ,zeit1 alle1 auch die erhabensten und gttlichsten1 ,tugenden unter ihnen antrfe4 ,wer dies fr paradox halten knnte1 der besuche nur einmal ein ,zuchthaus oder eine ,festung4 ,in den von ,frevlern aller ,art1 oft bis zum ,sticken angefllten ,kasematten1 werden1 weil keine ,strafe mehr1 oder doch nur sehr unvollkommen1 bis hierher dringt1 ,ruchlosigkeiten1 die kein ,name nennt1 verbt4 ,demnach wrde1 in solcher ,anarchie1 ,mord und ,todtschlag und zuletzt der ,untergang ,aller die unvermeidliche ,folge sein1 wenn nicht auf der ,stelle1 aus ihrer ,mitte1 welche auftrten1 die auf ,recht und ,sitte halten4 ,ja1 oft setzt sie der ,commendant selbst ein2 und ,menschen1 die vorher aufstzig waren gegen alle gttliche und menschliche ,ordnung1 werden hier1 in erstaunenswrdiger ,wendung der ,dinge1 wieder die ffentlichen geheiligten ,handhaber derselben1 wahre ,staatsdiener der guten ,sache1 bekleidet mit der ,macht1 ihr ,gesetz aufrecht zu erhalten4 ,daher kann die ,welt mit ,recht auf die ,entwikkelung der ,verbrecher-,kolonie in ,botany-,bay aufmerksam sein4 ,was aus solchem1 dem ,boden eines ,staats abgeschlmmten ,gesindel werden kann1 liegt bereits in den nordamerikanischen ,freistaaten vor ,augen2 und um uns auf den ,gipfel unserer metaphysischen ,ansicht zu schwingen1 erinnern wir den ,leser blo an den ,ursprung1 die ,geschichte1 an die ,entwikkelung und ,gre ,roms4 ,in ,erwgung nun#a #a7 da alle ,sittenschulen bisher nur auf den ,nachahmungstrieb gegrndet waren1 und statt das gute ,princip1 auf eigenthmliche ,weise im ,herzen zu entwickeln1 nur durch ,aufstellung sogenannter guter ,beispiele zu wirken suchten2#b #b7 da diese ,schulen1 wie die ,erfahrung lehrt1 nichts eben1 fr den ,fortschritt der ,menschheit ,bedeutendes und ,erkleckliches hervorgebracht haben2#c das ,gute aber #c7 das sie bewirkt haben1 allein von dem ,umstand herzurhren scheint1 da sie schlecht waren1 und hin und wieder1 gegen die ,verabredung1 einige schlechten ,beispiele mitunter liefen2 in ,erwgung1 sagen wir1 aller dieser ,umstnde1 sind wir gesonnen1 eine sogenannte ,lasterschule1 oder vielmehr eine gegenstzische ,schule1 eine ,schule durch ,laster1 zu errichten4#d ,funote #a3 ,jetzt rckt dieser merkwrdige ,pdagog mit seinem neuesten ,erziehungsplan heraus4 7,die ,redaction47 ,funote #b3 ,so6 -- ,als ob die pdagogischen ,institute nicht1 nach ihrer natrlichen ,anlage1 schwache ,seiten genug darbten4 7,die ,redaction47 ,funote #c3 ,in der ,that6 -- ,dieser ,philosoph knnte das ,jahrhundert um seinen ganzen ,ruhm bringen4 7,die ,redaction47 ,funote #d3 ,risum teneatis1 amici6 7,die ,redaction47 ,demnach werden fr alle1 einander entgegenstehende ,laster1 ,lehrer angestellt werden1 die in bestimmten ,stunden des ,tages1 nach der ,reihe1 auf planmige ,art1 darin ,unterricht ertheilen2 in der ,religionssptterei sowohl als in der ,bigotterie1 im ,trotz sowohl als in der ,wegwerfung und ,kriecherei1 und im ,geiz und in der ,furchtsamkeit sowohl1 als in der ,tollkhnheit und in der ,verschwendung4 ,diese ,lehrer werden nicht blo durch ,ermahnungen1 sondern durch ,beispiele1 durch lebendige ,handlung1 durch unmittelbaren praktischen1 geselligen ,umgang und ,verkehr zu wirken suchen4 ,fr ,eigennutz1 ,plattheit1 ,geringschtzung alles ,groen und ,erhabenen und manche anderen ,untugenden1 die man in ,gesellschaften und auf der ,strae lernen kann1 wird es nicht nthig sein1 ,lehrer anzustellen4 ,in der ,unreinlichkeit und ,unordnung1 in der ,zank- und ,streitsucht und ,verlumdung wird meine ,frau ,unterricht ertheilen4 ,lderlichkeit1 ,spiel1 ,trunk1 ,faulheit und ,vllerei1 behalte ich mir bevor4 ,der ,preis ist der sehr mige von #cjj ,rthl4 ,n4 ,s4 ,eltern1 die uns ihre ,kinder nicht anvertrauen wollten1 aus ,furcht1 sie in solcher ,anstalt1 auf unvermeidliche ,weise1 verderben zu sehen1 wrden dadurch an den ,tag legen1 da sie ganz bertriebene ,begriffe von der ,macht der ,erziehung haben4 ,die ,welt1 die ganze ,masse von ,objecten1 die auf die ,sinne wirken1 hlt und regiert1 an tausend und wieder tausend ,fden1 das junge1 die ,erde begrende1 ,kind4 ,von diesen ,fden1 ihm um die ,seele gelegt1 ist allerdings die ,erziehung ,einer1 und sogar der wichtigste und strkste2 verglichen aber mit der ganzen ,totalitt1 mit der ganzen ,zusammenfassung der brigen1 verhlt er sich wie ein ,zwirnsfaden zu einem ,ankertau1 eher drber als drunter4 ,und in der ,that1 wie milich wrde es mit der ,sittlichkeit aussehen1 wenn sie kein tieferes ,fundament htte1 als das sogenannte gute ,beispiel eines ,vaters oder einer ,mutter1 und die platten ,ermahnungen eines ,hofmeisters oder einer franzsischen ,mamsell4 -- ,aber das ,kind ist kein ,wachs1 das sich in eines ,menschen ,hnden1 zu einer beliebigen ,gestalt kneten lt3 es lebt1 es ist frei1 es trgt ein unabhngiges und eigenthmliches ,vermgen der ,entwickelung1 und das ,muster aller innerlichen ,gestaltung1 in sich4 ,ja1 gesetzt1 eine ,mutter nhme sich vor1 ein ,kind1 das sie an ihrer ,brust trgt1 von ,grund aus zu verderben3 so wrde sich ihr auf der ,welt dazu kein unfehlbares ,mittel darbieten1 und1 wenn das ,kind nur sonst von gewhnlichen1 rechtschaffenen ,anlagen ist1 das ,unternehmen1 vielleicht auf die sonderbarste und berraschendste ,art1 daran scheitern4 ,was sollte auch1 in der ,that1 aus der ,welt werden1 wenn den ,eltern ein unfehlbares ,vermgen beiwohnte1 ihre ,kinder nach ,grundstzen1 zu welchen sie die ,muster sind1 zu erziehen3 da die ,menschheit1 wie bekannt1 fortschreiten soll1 und es mithin1 selbst dann1 wenn an ihnen nichts auszusetzen wre1 nicht genug ist1 da die ,kinder werden1 wie sie2 sondern besser4 ,wenn demnach die uralte ,erziehung1 die uns die ,vter1 in ihrer ,einfalt1 berliefert haben1 an den ,nagel gehngt werden soll3 so ist kein ,grund1 warum unser ,institut nicht1 mit allen andern1 die die pdagogische ,erfindung1 in unsern ,tagen1 auf die ,bahn gebracht hat1 in die ,schranken treten soll4 ,in unsrer ,schule wird1 wie in diesen1 gegen je ,einen1 der darin zu ,grunde geht1 sich ein andrer finden1 in dem sich ,tugend und ,sittlichkeit auf gar robuste und tchtige ,art entwickelt2 es wird ,alles in der ,welt bleiben1 wie es ist1 und was die ,erfahrung von ,pestalozzi und ,zeller und allen andern ,virtuosen der neuesten ,erziehungskunst1 und ihren ,anstalten sagt1 das wird sie auch von uns und der unsrigen sagen3 ,hilft es nichts1 so schadet es nichts4 ,rechtenfleck im ,holsteinischen1 den #ae4 ,oct4 #ahaj4 ,c4 ,j4 ,levanus1 ,conrector4 #b4 ,ntzliche ,erfindungen4 ,entwurf einer ,bombenpost4 7#ab4 ,october47 ,man hat1 in diesen ,tagen1 zur ,befrderung des ,verkehrs1 innerhalb der ,grnzen der vier ,welttheile1 einen elektrischen ,telegraphen erfunden2 einen ,telegraphen1 der mit der ,schnelligkeit des ,gedankens1 ich will sagen1 in krzerer ,zeit1 als irgend ein chronometrisches ,instrument angeben kann1 vermittelst des ,elektrophors und des ,metalldraths1 ,nachrichten mittheilt1 dergestalt1 da wenn jemand1 falls nur sonst die ,vorrichtung dazu getroffen wre1 einen guten ,freund1 den er unter den ,antipoden htte1 fragen wollte3 wie geht's dir8 derselbe1 ehe man noch eine ,hand umkehrt1 ohngefhr so1 als ob er in einem und demselben ,zimmer stnde1 antworten knnte3 recht gut4 ,so gern wir dem ,erfinder dieser ,post1 die1 auf recht eigentliche ,weise1 auf ,flgeln des ,blitzes reitet1 die ,krone des ,verdienstes zugestehn1 so hat doch auch diese ,fernschreibekunst noch die ,unvollkommenheit1 da sie nur1 dem ,interesse des ,kaufmanns wenig ersprielich1 zur ,versendung ganz kurzer und lakonischer ,nachrichten1 nicht aber zur ,uebermachung von ,briefen1 ,berichten1 ,beilagen und ,packeten taugt4 ,demnach schlagen wir1 um auch diese ,lcke zu erfllen1 zur ,beschleunigung und ,vervielfachung der ,handels-,communikationen1 wenigstens innerhalb der ,grnzen der cultivirten ,welt1 eine ,wurf- oder ,bombenpost vor2 ein ,institut1 das sich auf zweckmig1 innerhalb des ,raums einer ,schuweite1 angelegten ,artillerie-,stationen1 aus ,mrsern oder ,haubitzen1 hohle1 statt des ,pulvers1 mit ,briefen und ,paketen angefllte ,kugeln1 die man ohne alle ,schwierigkeit1 mit den ,augen verfolgen1 und wo sie hinfallen1 falls es ein ,morastgrund ist1 wieder auffinden kann1 zuwrfe2 dergestalt1 da die ,kugel1 auf jeder ,station zuvrderst erffnet1 die respektiven ,briefe fr jeden ,ort herausgenommen1 die neuen hineingelegt1 das ,ganze wieder verschlossen1 in einen neuen ,mrser geladen1 und zur nchsten ,station weiter spedirt werden knnte4 ,den ,prospectus des ,ganzen und die ,beschreibung und ,auseinandersetzung der ,anlagen und ,kosten behalten wir einer umstndlicheren und weitlufigeren ,abhandlung bevor4 ,da man auf diese ,weise1 wie eine kurze mathematische ,berechnung lehrt1 binnen ,zeit eines halben ,tages1 gegen geringe ,kosten von ,berlin nach ,stettin oder ,breslau wrde schreiben oder respondiren knnen1 und mithin1 verglichen mit unseren reitenden ,posten1 ein zehnfacher ,zeitgewinn entsteht1 oder es eben soviel ist1 als ob ein ,zauberstab diese ,orte der ,stadt ,berlin zehnmal nher gerckt htte3 so glauben wir fr das brgerliche sowohl als handeltreibende ,publicum1 eine ,erfindung von dem gresten und entscheidendsten ,gewicht1 geschickt1 den ,verkehr auf den hchsten ,gipfel der ,vollkommenheit zu treiben1 an den ,tag gelegt zu haben4 ,berlin d4 #aj4 ,oct4 #ahaj4 rmz4 #c4 ,schreiben aus ,berlin4 7#ae4 ,october47 #aj ,uhr ,morgens4 ,der ,wachstuchfabrikant ,hr4 ,claudius will1 zur ,feier des ,geburtstages ,sr4 ,knigl4 ,hoheit1 des ,kronprinzen1 heute um #aa ,uhr mit dem ,ballon des ,prof4 ,j4#gd in die ,luft gehen1 und denselben1 vermittelst einer ,maschine1 unabhngig vom ,wind1 nach einer bestimmten ,richtung hinbewegen4 ,dies ,unternehmen scheint befremdend1 da die ,kunst1 den ,ballon1 auf ganz leichte und naturgeme ,weise1 ohne alle ,maschienerie1 zu bewegen1 schon erfunden ist4 ,denn da in der ,luft alle nur mgliche ,strmungen 7,winde7 bereinander liegen3 so braucht der ,aronaut nur1 vermittelst perpendikularer ,bewegungen1 den ,luftstrom aufzusuchen1 der ihn nach seinem ,ziele fhrt3 ein ,versuch1 der bereits mit vollkommnem ,glck1 in ,paris1 von ,hrn4 ,garnerin1 angestellt worden ist4 ,gleichwohl scheint dieser ,mann1 der whrend mehrerer ,jahre im ,stillen dieser ,erfindung nachgedacht hat1 einer besondern ,aufmerksamkeit nicht unwerth zu sein4 ,einen ,gelehrten1 mit dem er sich krzlich in ,gesellschaft befand1 soll er gefragt haben3 ob er ihm wohl sagen knne1 in wieviel ,zeit eine ,wolke1 die eben an dem ,horizont heraufzog1 im ,zenith der ,stadt sein wrde8 ,auf die ,antwort des ,gelehrten3 da seine ,kenntni so weit nicht reiche1 soll er eine ,uhr auf den ,tisch gelegt haben1 und die ,wolke genau1 in der von ihm bestimmten ,zeit1 im ,zenith der ,stadt gewesen sein4 ,auch soll derselbe1 bei der letzten ,luftfahrt des ,professor ,j4 im ,voraus nach ,werneuchen gefahren1 und die ,leute daselbst versammelt haben3 indem er aus seiner ,kenntni der ,atmosphre mit ,gewiheit folgerte1 da der ,ballon diese ,richtung nehmen1 und der ,professor ,j4 in der ,gegend dieser ,stadt niederkommen msse4 ,wie nun der ,versuch1 den er heute1 gesttzt auf diese ,kenntni1 unternehmen will1 ausfallen wird3 das soll in ,zeit von einer ,stunde entschieden sein4 ,hr4 ,claudius will nicht nur bei seiner ,abfahrt1 den ,ort1 wo er niederkommen will1 in gedruckten ,zetteln bekannt machen3 es heit sogar1 da er schon ,briefe an diesem ,ort habe abgeben lassen1 um daselbst seine ,ankunft anzumelden4 -- ,der ,tag ist in der ,that1 gegen alle ,erwartung1 seiner ,vorherbestimmung gem1 ausnehmend schn4 ,n4 ,s4 #b ,uhr ,nachmittags4 ,hr4 ,claudius hatte beim ,eingang in den ,schtzenplatz ,zettel austheilen lassen1 auf welchen er1 lngs der ,potsdammer ,chaussee1 nach dem ,luckenwaldschen ,kreis zu gehen1 und in einer ,stunde vier ,meilen zurckzulegen versprach4 ,der ,wind war aber gegen #ab ,uhr so mchtig geworden1 da er noch um #b ,uhr mit der ,fllung des ,ballons nicht fertig war2 und es verbreitete sich das ,gercht1 da er vor #d ,uhr nicht in die ,luft gehen wrde4 #d4 ,aronautik4 ,s4 ,haude u4 ,spenersche ,zeitung1 den #be4 ,okt4 #ahaj4ge 7#bi4 #cj4 ,october47 ,der1 gegen die ,abendbltter gerichtete1 ,artikel der ,haude und ,spenerschen ,zeitung1 ber die angebliche ,direction der ,luftblle ist mit soviel ,einsicht1 ,ernst und ,wrdigkeit abgefat1 da wir geneigt sind zu glauben1 die ,wendung am ,schlu1 die zu dem ,ganzen wenig pat1 beruhe auf einem bloen ,miverstndni4 ,demnach dient dem unbekannten ,hrn4 ,verfasser hiemit auf seine1 in ,anregung gebrachten ,einwrfe zur freundschaftlichen ,antwort3 #a7 da wenn das ,abendblatt1 des beschrnkten ,raums wegen1 den unverklausulirten ,satz aufgestellt hat3 die ,direction der ,luftblle sei erfunden2 dasselbe damit keineswegs hat sagen wollen3 es sei an dieser ,erfindung nichts mehr hinzuzusetzen2 sondern blo3 das ,gesetz einer solchen ,kunst sei gefunden1 und es sei1 nach dem1 was in ,paris vorgefallen1 nicht mehr zweckmig1 in dem ,bau einer1 mit dem ,luftball verbundenen1 ,maschiene eine ,kraft zu suchen1 die in dem ,luftball selbst1 und in dem ,element1 das ihn trgt1 vorhanden ist4 #b7 ,da die ,behauptung1 in der ,luft seien ,strmungen der vielfachsten und mannigfaltigsten ,art enthalten1 wenig ,befremdendes und ,auerordentliches in sich fat1 indem unseres ,wissens1 nach den ,aufschlssen der neuesten ,naturwissenschaft1 eine der ,hauptursachen des ,windes1 chemische ,zersetzung oder ,entwickelung betrchtlicher ,luftmassen ist4 ,diese ,zersetzung oder ,entwickelung der ,luftmassen aber mu1 wie eine ganz geringe ,einbildung lehrt1 ein concentrisches oder excentrisches1 in allen seinen ,richtungen diametral entgegengesetztes1 ,strmen der in der ,nhe befindlichen ,luftmassen veranlassen2 dergestalt1 da an ,tagen1 wo dieser chemische ,proze im ,luftraum hufig vor sich geht1 gewi ber einem gegebenen1 nicht allzubetrchtlichen ,kreis der ,erdoberflche1 wenn nicht alle1 doch so viele ,strmungen1 als der ,luftfahrer1 um die willkhrliche ,direction darauf zu grnden1 braucht1 vorhanden sein mgen4 #c7 ,da der ,luftballon des ,hrn4 ,claudius selbst 7in sofern ein einzelner ,fall hier in ,erwgung gezogen zu werden verdient7 zu dieser ,behauptung gewissermaen den ,beleg abgiebt1 indem ohne ,zweifel als derselbe #e ,uhr durchaus westlich in der ,richtung nach ,spandau und ,stendal aufstieg1 niemand geahndet hat1 da er1 innerhalb zwei ,stunden1 durchaus sdlich1 zu ,dben in ,sachsen niederkommen wrde4 #d7 ,da die ,kunst1 den ,ballon vertical zu dirigiren1 noch einer groen ,entwickelung und ,ausbildung bedarf1 und derselbe auch wohl1 ohne eben groe ,schwierigkeiten1 fhig ist1 indem man ohne ,zweifel durch ,vernderung nicht blo des absoluten1 sondern auch specifischen ,gewichts 7vermittelst der ,wrme und der ,expansion7 wird steigen und fallen und somit den ,luftstrom mit grerer ,leichtigkeit wird aufsuchen lernen1 dessen man1 zu einer bestimmten ,reise1 bedarf4 #e7 ,da ,hr4 ,claudius zwar wenig gethan hat1 die ,aufmerksamkeit des ,publikums1 die er auf sich gezogen hat1 zu rechtfertigen2 da wir aber gleichwohl dahingestellt sein lassen1 in wiefern derselbe1 nach dem ,gesprche der ,stadt1 in der ,kunst1 von der ,erdoberflche aus die ,luftstrmungen in den hheren ,regionen zu beurtheilen1 erfahren sein mag3 indem aus der ,richtung1 die sein ,ballon anfnglich westwrts gegen ,spandau und spterhin sdwrts gegen ,dben nahm1 mit sonderbarer ,wahrscheinlichkeit hervor zu gehen scheint1 da er1 wenn er aufgestiegen wre1 sein ,versprechen erfllt haben1 und vermittelst seiner mechanischen ,einwirkung1 in der ,diagonale zwischen beiden ,richtungen1 ber der ,potsdammer ,chaussee1 nach dem ,luckenwaldischen ,kreise1 fortgeschwommen sein wrde4 #f7 ,da wenn gleich das ,unternehmen vermittelst einer1 im ,luftball angebrachten ,maschiene1 den ,widerstand ganz contrairer ,winde aufzuheben1 unbersteiglichen ,schwierigkeiten unterworfen ist1 es doch vielleicht bei ,winden von geringerer ,ungnstigkeit mglich sein drfte1 den ,sinus der ,ungnstigkeit1 vermittelst mechanischer ,krfte1 zu berwinden1 und somit1 dem ,seefahrer gleich1 auch solche ,winde1 die nicht genau zu dem vorgeschriebenen ,ziel fhren1 ins ,interesse zu ziehen4 ,zudem bemerken wir1 da wenn #g7 der ,luftschifffahrer1 aller dieser ,hlfsmittel ungeachtet1 ,tage und ,wochen lang auf den ,wind1 der ihm passend ist1 warten mte1 derselbe sich mit dem ,seefahrer zu trsten htte1 der auch ,wochen1 oft ,monate lang1 auf gnstige ,winde im ,hafen harren mu3 wenn er ihn aber gefunden hat1 binnen wenigen ,stunden damit weiter kommt1 als wenn er sich1 von ,anfang herein1 whrend der ganzen verlornen ,zeit1 zur ,axe oder zu ,pferde fortbewegt htte4 ,endlich selbst zugegeben #h7 -- was wir bei der ,mglichkeit1 auch selbst in der wolkigsten ,nacht1 den ,polarstern1 wenigstens auf ,augenblicke1 aufzufinden1 keinesweges thun -- dem ,luftschiffer fehle es schlechthin an ,mittel1 sich in der ,nacht im ,luftraum zu orientiren3 so halten wir den von dem unbekannten ,hrn4 ,r4 berechneten ,irrthum von #f ,meilen1 auf einen ,radius von #cj ,meilen1 fr einen sehr migen und ertrglichen4 ,der ,aronaut wrde immer noch1 wenn x die ,zeit ist1 die er gebraucht haben wrde1 um den ,radius zur ,axe zurckzulegen1 in x_/#e den ,radius und die ,sehne zurcklegen knnen4 ,wenn er dies1 gleichviel aus welchen ,grnden1 ohne seinen ,ballon1 nicht wollte1 so wrde er sich wieder mit dem ,seefahrer trsten mssen1 der auch oft1 widriger ,winde wegen1 statt in den ,hafen einzulaufen1 auf der ,rhede vor ,anker gehen1 oder gar in einen andern ganz entlegenen ,hafen einlaufen mu1 nach dem er gar nicht bei seiner ,abreise gewollt hat4 99 99 99 99 99 ,was ,hr4 ,garnerin betrift1 so werden wir im ,stande sein1 in ,kurzem bestimmtere ,facta1 als die im #acten ,abendblatt enthalten waren1 zur ,erwiderung auf die gemachten ,einwrfe1 beizubringen4 rm4 ,,ii4 ,in ,versen4 #a4 ,eine ,legende nach ,hans ,sachs4 ,gleich und ,ungleich4 7#c4 ,november47 ,der ,herr1 als er auf ,erden noch einherging1 ,kam mit ,sanct ,peter einst an einen ,scheideweg1 ,und fragte1 unbekannt des ,landes1 ,das er durchstreifte1 einen ,bauersknecht1 ,der faul1 da1 wo der ,rain sich spaltete1 gestreckt ,in eines ,birnbaums ,schatten lag3 ,was fr ein ,weg nach ,jericho ihn fhre8 ,der ,kerl1 die ,mnner nicht beachtend1 ,verdrielich1 sich zu regen1 hob ein ,bein1 ,zeigt auf ein ,haus im ,feld'1 und ghnt' und sprach3 da unten6 ,zerrt sich die ,mtze ber's ,ohr zurecht1 ,kehrt sich1 und schnarcht schon wieder ein4 ,die ,mnner drauf1 wohin das ,bein gewiesen1 ,gehn ihre ,strae fort2 jedoch nicht lange whrt's1 ,von ,menschen leer1 wie sie das ,haus befinden1 ,sind sie im ,land' schon wieder irr4 ,da steht1 im heien ,strahl der ,mittagssonne1 ,bedeckt von ,aehren1 eine ,magd1 ,die schneidet1 frisch und wacker1 ,korn1 ,der ,schwei rollt ihr vom ,angesicht herab4 ,der ,herr1 nachdem er sich gefllig drob ergangen1 ,kehrt also sich mit ,freundlichkeit zu ihr3 ,mein ,tchterchen gehn wir auch recht1 ,so wie wir stehn1 den ,weg nach ,jericho8 ,die ,magd antwortet flink3 ,ei1 ,herr6 ,da seid ihr weit vom ,wege irr gegangen2 ,dort hinterm ,walde liegt der ,thurm von ,jericho1 ,kommt her1 ich will den ,weg euch zeigen4 ,und legt die ,sichel weg1 und fhrt1 geschickt und emsig1 ,durch ,aecker1 die der ,rain durchschneidet1 ,die ,mnner auf die rechte ,strae hin1 ,zeigt noch1 wo schon der ,thurm von ,jericho erglnzet1 ,grt sie und eilt zurcke wieder1 ,auf da sie schneid'1 in ,rstigkeit1 und raffe1 ,von ,schwei betrieft1 im ,waizenfelde1 ,so nach wie vor4 ,sanct ,peter spricht3 ,o ,meister mein6 ,ich bitte dich1 um deiner ,gte willen1 ,du wollest dieser ,maid die ,that der ,liebe lohnen1 ,und1 flink und wacker1 wie sie ist1 ,ihr einen ,mann1 flink auch und wacker1 schenken4 ,die ,maid1 versetzt der ,herr voll ,ernst1 ,die soll den faulen ,schelmen nehmen1 ,den wir am ,scheideweg im ,birnbaumsschatten trafen2 ,also beschlo ich's gleich im ,herzen1 ,als ich im ,waizenfeld sie sah4 ,sanct ,peter spricht3 ,nein ,herr1 das wolle ,gott verhten4 ,das wr' ja ewig ,schad' um sie1 ,mt' all' ihr ,schwei und ,mh' verloren gehn4 ,la einen ,mann1 ihr hnlicher1 sie finden1 ,auf da sich1 wie sie wnscht1 hoch bis zum ,giebel ihr ,der ,reichthum in der ,tenne flle4 ,der ,herr antwortet1 mild den ,sanctus strafend3 ,o ,petre1 das verstehst du nicht4 ,der ,schelm1 der kann doch nicht zur ,hllen fahren4 ,die ,maid auch1 frischen ,lebens voll1 ,die knnte leicht zu stolz und ppig werden4 ,drum1 wo die ,schwinge sich ihr allzuflchtig regt1 ,henk' ich ihr ein ,gewichtlein an1 ,auf da sie's beide im ,maae treffen1 ,und frhlich1 wenn es ruft1 hinkommen1 er wie sie1 ,wo ich sie ,alle gern versammeln mchte4 #b4 ,eine ,legende nach ,hans ,sachs4 ,der ,welt ,lauf4 7#h4 ,december47 ,der ,herr und ,petrus oft1 in ihrer ,liebe beide1 ,begegneten im ,streite sich1 ,wenn von der ,menschen ,heil die ,rede war2 ,und dieser nannte zwar die ,gnade ,gottes gro1 ,doch wr' er ,herr der ,welt1 meint er1 ,wrd' er sich ihrer mehr erbarmen4 ,da trat1 zu einer ,zeit1 als lngst1 in beider ,herzen1 ,der ,streit vergessen schien1 und just1 ,um welcher ,ursach wei ich nicht1 ,der ,himmel oben auch voll ,wolken hieng1 ,der ,sanctus migestimmt1 den ,heiland an1 und sprach ,herr1 la1 auf eine ,handvoll ,zeit1 ,mich1 aus dem ,himmelreich1 auf ,erden niederfahren1 ,da ich des ,unmuths1 der mich griff1 ,vergess' und mich einmal1 von ,sorgen frei1 ergtze1 ,weil es jetzt grad' vor ,fastnacht ist4 ,der ,herr1 des ,streits noch sinnig eingedenk1 ,spricht3 ,gut2 acht ,tag' geb' ich dir ,zeit1 ,der ,feier1 die mir dort beginnt1 dich beizumischen2 ,jedoch1 so bald das ,fest vorbei1 ,kommst du mir zu gesetzter ,stunde wieder4 ,acht volle ,tage doch1 zwei ,wochen schon1 und mehr1 ,ein abgezhlter ,mond vergeht1 ,bevor der ,sanct zum ,himmel wiederkehrt4 ,ei1 ,petre1 spricht der ,herr1 wo weiltest du so lange8 ,gefiel's auch nieden dir so wohl8 ,der ,sanctus1 mit noch schwerem ,kopfe1 spricht3 ,ach1 ,herr6 ,das war ein ,jubel unten --6 ,der ,himmel selbst beseeliget nicht besser4 ,die ,erndte1 reich1 du weit1 wie keine je gewesen1 ,gab alles was das ,herz nur wnscht1 ,getraide1 wei und s1 ,most1 sag' ich dir1 wie ,honig1 ,fleisch fett1 dem ,speck gleich1 von der ,brust des ,rindes2 ,kurz1 von der ,erde jeglichem ,erzeugni ,zum ,brechen alle ,tafeln voll4 ,da lie ich's1 schier1 zu wohl mir sein1 ,und htte bald des ,himmels gar vergessen4 ,der ,herr erwiedert3 ,gut6 ,doch ,petre sag' mir an1 ,bei soviel ,seegen1 den ich ausgeschttet1 ,hat man auch dankbar mein gedacht8 ,sahst du die ,kirchen auch von ,menschen voll8 -- ,der ,sanct1 bestrzt hierauf1 nachdem er sich besonnen3 ,o ,herr1 spricht er1 bei meiner ,liebe1 ,den ganzen ,fastmond durch1 wo ich mich hingewendet1 ,nicht deinen ,namen hrt' ich nennen4 ,ein einz'ger ,mann sa murmelnd in der ,kirche3 ,der aber war ein ,wucherer1 ,und hatte ,korn1 im ,herbst erstanden1 ,fr ,mus' und ,ratzen hungrig aufgeschttet4 -- ,wohlan denn1 spricht der ,herr1 und lt die ,rede fallen1 ,petre1 so geh2 und knft'ges ,jahr ,kannst du die ,fastnacht wiederum besuchen4 ,doch diesmal war das ,fest kaum eingelutet1 ,da kmmt der ,sanctus schleichend schon zurck4 ,der ,herr begegnet ihm am ,himmelsthor und ruft3 ,ei1 ,petre6 ,sieh6 ,warum so traurig8 ,hat's dir auf ,erden denn danieden nicht gefallen8 ,ach1 ,herr1 versetzt der ,sanct1 seit ich sie nicht gesehn1 ,hat sich die ,erde ganz verndert4 ,da ist's kurzweilig nicht mehr1 wie vordem1 ,rings sieht das ,auge nichts1 als ,noth und ,jammer4 ,die ,erndte1 aschewei versengt auf allen ,feldern1 ,gab fr den ,hunger nicht1 um ,brod zu backen1 ,viel wen'ger ,kuchen1 fr die ,lust1 und ,stritzeln4 ,und weil der ,herbstwind frh der ,berge ,hang durchreift1 ,war auch an ,wein und ,most nicht zu gedenken4 ,da dacht ich3 was auch sollst du hier8 ,und kehrt ins ,himmelreich nur wieder heim4 -- ,so6 spricht der ,herr4 ,frwahr6 das thut mir leid6 ,doch1 sag' mir an3 gedacht' man mein8 ,herr1 ob man dein gedacht8 -- ,die ,wahrheit dir zu sagen1 ,als ich durch eine ,hauptstadt kam1 ,fand ich1 zur ,zeit der ,mitternacht1 ,vom ,altarkerzenglanz1 durch die ,portle strahlend1 ,dir alle ,mrkt' und ,straen hell2 ,die ,glckner zogen1 da die ,strnge rissen2 ,hoch an den ,sulen hiengen ,knaben1 ,und hielten ihre ,mtzen in der ,hand4 ,kein ,mensch1 versichr' ich dich1 im ,weichbild rings zu sehn1 ,als ,einer nur1 der eine ,schaar ,lasttrger keuchend von dem ,hafen fhrte3 ,der aber war ein ,wucherer1 ,und hufte ,korn auf lchelnd1 fern erkauft1 ,um von des ,landes ,hunger sich zu msten4 ,nun denn1 o ,petre1 spricht der ,herr1 ,erschaust du jetzo doch den ,lauf der ,welt6 ,jetzt siehst du doch was du jngsthin nicht glauben wolltest1 ,da ,gter nicht das ,gut des ,menschen sind2 ,da mir ihr ,heil am ,herzen liegt wie dir3 ,und da ich1 wenn ich sie mit ,noth zuweilen plage1 ,mich1 meiner ,liebe treu und meiner ,sendung1 ,nur ihrer hh'ren ,noth erbarme4 #c4 ,epigramme4 #a4 ,auf einen ,denuncianten4 7,rthsel47 7#ab4 ,october47 ,als ,kalb begann er2 ganz gewi ,vollendet er als ,stier -- des ,phalaris4 st4 #b4 ,wer ist der ,aermste8 7#bd4 ,october47 ,geld6 rief1 mein edelster ,herr6 ein ,armer4 ,der ,reiche versetzte3 ,lmmel1 was gb' ich darum1 wr ich so hungrig als er6 #c4 ,der witzige ,tischgesellschafter4 ,treffend1 durchgngig ein ,blitz1 voll ,scharfsinn1 sind seine ,repliken3 ,wo8 ,an der ,tafel8 ,vergieb6 ,wenn er's zu ,hause bedenkt4 xp4 #d4 ,an die ,verfasser schlechter ,epigramme4 7#cj4 ,october47 ,des ,satyrs ,geiel schmerzt von ,rosenstrauch am meisten2 ,wer nur den ,knieriem fhrt1 der bleibe ja beim ,leisten4 st4 #e4 ,nothwehr4 7#ca4 ,october47 ,wahrheit gegen den ,feind8 ,vergieb mir6 ,ich lege zuweilen ,seine ,bind um den ,hals1 um in sein ,lager zu gehn4 xp4 ,anmerkungen4 ,einleitung4 ,funote #a3 ,das letzte ,lied2 ,h4 v4 ,kleist gesammelte ,schriften ,,iii1 #cgc1 der zweiten ,ausgabe von ,tieck und ,j4 ,schmidt4 ,funote #b3 ,so schrieb ,kleist an ,zschokke2 s4 ,e4 v4 ,blow1 ,h4 v4 ,kleists ,leben und ,briefe ,s4 #bg4 ,funote #c3 ,die umfassendste ,sammlung von ,briefen ,kleists sind die an seine ,schwester ,ulrike gerichteten1 #eg an der ,zahl1 aus den ,jahren #agie bis zum ,augenblick seines ,todes1 nebst einem an ,pannwitz aus dem ,jahre #ahjb1 von ,koberstein #ahfj herausgegeben2 #bc ,briefe aus der ,zeit von #agii bis #ahaa an seinen ,lehrer1 seine ,braut1 deren ,schwester1 seinen ,freund ,rhle und ,fouqu1 gab ,blow heraus2 #f ,brieffragmente von #ahjg bis #ahaa ,tieck in der ,einleitung zu ,kleists ,schriften2 ein ,brief von #ahji an ,h4 v4 ,collin steht in ,hoffmanns ,findlingen ,i1 #cbj1 ein von ,blow nicht gekannter von #ahaa an ,fouqu1 in den ,briefen an ,f4 ,baron de la ,motte ,fouqu1 herausgegeben von ,h4 ,kletke ,i1 #bbc2 #f aus den ,jahren #ahaj und #ahaa an ,f4 v4 ,raumer in dessen ,lebenserinnerungen und ,briefwechsel ,i1 #bbi4 ,anekdotenhaft ist was ,peguilhen von ,kleist erzhlt in der ,sammlung ,berhmte ,schriftsteller der ,deutschen ,berlin #ahed ,i1 #cji2 die ,denkschrift desselben ber ,kleists ,tod1 die dem ,staatskanzler vorlag aber nicht erscheinen durfte1 scheint verloren4 ,umfassende ,charakteristiken ,kleists sind neuerdings gegeben worden in den ,preuischen ,jahrbchern ,,ii1 #eii1 #aheh1 und von ,j4 ,schmidt in seiner ,einleitung zu den gesammelten ,schriften ,kleists1 #ahei2 ,nachtrge dazu von ,koberstein in der ,einleitung zu ,kleists ,briefen an seine ,schwester4 ,funote #d3 ,tiecks ,ausgabe von #ahbf ,i1 ,s4 ,,xx4 ,funote #e3 ,s4 ,x ,vorrede4 ,funote #f3 ,in der ,inhaltsanzeige des ,februarheftes4 ,dadurch widerlegt sich ,blows ,angabe ,s4 #dd eine ,novelle der ,madame de ,gomez habe dem ,dichter den ,stoff in ,paris geliefert4 ,sucht man in einer fremden ,litteratur nach einer ,parallele zu dieser ,geschichte1 so knnte man auch an ,cervantes' de la fuera de la sangre erinnern1 wo hnliche ,verhltnisse freilich mavoller dargestellt werden4 ,funote #g3 ,eine quellengeme geschichtliche ,darstellung der ,kohlhasischen ,hndel hat ,klden gegeben in ,gropius' ,beitrge zur ,geschichte ,berlins1 ,berlin #ahdj ,s4 #fa ff4 ,wenn er im ,vorwort sagt1 zu ,kleists ,erzhlung habe die ,geschichte nichts als einige ,namen beigesteuert1 so ist dagegen zu bemerken1 da nicht die wesentlichen ,thatsachen1 sondern gerade die ,namen unhistorisch sind2 denn der ,junker hie ,gnther von ,zaschwitz auf ,melaun bei ,dben4 ,man mchte doch vermuthen1 nicht ,pfuels ,erzhlung1 sondern irgend einem lteren ,buche habe ,kleist den ,stoff entlehnt1 vielleicht dem von ,b4 ,mentz1 ,kurtze ,erzehlung vom ,vrsprung vnd ,hehrkommen der ,chur vnnd ,frstlichen ,stmmen1 ,sachsen1 ,brandenburg1 ,anhalt vnd ,lawenburg1 ,wittenberg #aeig1 das ,klden auer ,hafftiz besonders benutzt hat4 ,funote #h3 ,,iii1 #ga4 ,funote #i3 ,,iii1 #dh4 ,funote #aj3 ,,iii1 #abd4 ,funote #aa3 ,ich fhre einige ,beweisstellen fr die im ,text hervorgehobenen ,lieblingsworte ,kleists an3 dergestalt da ,kohlhaas ,,iii1 #ci1 #dg1 #eg1 #ge1 #ajd1 #aji1 #aad2 das ,erdbeben in ,chili ,s4 #afd2 die ,verlobung in ,st4 ,domingo ,s4 #ahh2 das ,bettelweib von ,locarno ,s4 #bbd1 #bbe1 #bbf2 die heilige ,caecilie ,s4 #bdi1 #bej2 der ,zweikampf ,s4 #bgb1 #bgc2 ,kthchen von ,heilbronn ,,ii1 #acb4 ,gleichwohl3 ,kohlhaas ,,iii1 #bb1 #ce1 #fc1 #ge1 #ajb1 #aji2 ,marquise v4 ,o4 ,s4 #aea2 ,findling #bce2 die heilige ,caecilie #beb2 ,kthchen von ,heilbronn ,i1 #abc1 #abe1 #acj2 die ,hermannsschlacht #cig2 der ,prinz v4 ,homburg #cbe1 #cde2 ,amphitryon ,i1 #cgd1 #cge4 ,nicht sobald -- als3 ,kohlhaas ,,iii1 #cd1 #ci1 #eh4 ,falls3 ,kohlhaas ,,iii1 #bg1 #fd1 #gg1 #id4 ,gleichviel3 ,kohlhaas ,,iii1 #eg1 #fj1 #gi2 ,marquise v4 ,o4 #aec2 die heilige ,caecilie #bea2 der ,zweikampf #bhf2 ,prinz v4 ,homburg ,,ii1 #bgi1 #bha1 #cae1 #cbj1 #cbc1 #cbg1 #cca2 die ,hermannsschlacht #eji2 ,amphitryon ,i1 #dag4 ,inzwischen3 ,kohlhaas ,,iii1 #cd1 #dc1 #gg1 #ih1 #ajf1 #aaa2 ,marquise v4 ,o4 #abd1 #abe2 der ,zweikampf #bff1 #bhg4 ,funote #ab3 ,penthesilea ,i1 #bja1 #bbd2 die ,hermannsschlacht ,,ii1 #chc2 an ,franz den ,ersten ,,iii1 #cgd4 ,funote #ac3 ,akt ,,iii4 ,sc4 #a4 ,,ii1 #ahh4 ,funote #ad3 ,kthchen v4 ,heilbronn ,a4 ,v4 ,s4 #a4 ,,ii1 #bdh2 die ,hermannsschlacht ,a4 ,,ii1 ,s4 #a4 ,,ii1 #djb2 ,,iii1 #cgi4 ,funote #ae3 ,,iii1 #cgf1 #cgg1 #cgb4 ,funote #af3 ,a4 ,,iii1 ,s4 #f4 ,,ii1 #ddc4 ,funote #ag3 ,kleist an seine ,schwester #ag4 ,sept4 #ahjg und die folgenden ,briefe ,s4 #abi ff4 #add4 ,adam ,mller an ,gentz #f4 ,febr4 #ahjh1 ,briefwechsel ,s4 #abf4 ,funote #ah3 ,kleists ges4 ,schriften ,i1 ,s4 ,,xx4 ,funote #ai3 ,blow ,s4 ,,xi4 ,funote #bj3 ,brief an seine ,schwester o4 ,d4 ,s4 #aeg4 ,funote #ba3 ,phbus ,i1 #ci4 ,funote #bb3 ,hans ,sachs ,worte ,i1 #ahi der ,kemptener ,ausgabe1 wo sich inde nur die ,legende der ,welt ,lauf findet4 ,es scheint ,kleist hat seine ,originale nicht sowohl in einer ,gesammtausgabe der ,werke von ,hans ,sachs als in einem ,einzeldruck gelesen2 in einem solchen1 wovon ein ,exemplar im ,besitz des ,herrn ,w4 v4 ,maltzahn ist1 finden sich neben zwei andern ,erzhlungen gerade die beiden von ,kleist nachgedichteten2 es ist3 ,das erst ,gesprech1 ,von der ,welt lauff2 und das dritt ,gesprch1 von eim faulen ,bawrenknecht1 vnd einer endlichen ,bauren ,maidt4 ,der ,haupttitel lautet3 ,vier schne ,gesprech zwischen ,sanct ,peter vnd dem ,herren1 sehr ntzlich zu lesen1 vnd zu hren -- ,han ,sachs4 ,gedruckt zu ,nrnberg durch ,valentin ,newber kl4 #h4 #af ,bll4 ,funote #bc3 ,s4 die ,briefe an seine ,schwester o4 ,d4 und von #agii1 #ahja ,s4 #e1 #bj1 #di1 #ea2 an seine ,braut #ahja1 ,blow ,s4 #ade2 #ahjf ,s4 #bdc4 ,funote #bd3 ,briefe von #ahja1 ,blow ,s4 #bbf1 #baj1 #bjd1 #bg2 ,koberstein ,s4 #df1 #ej4 ,katechismus der ,deutschen #h4 ,i1 #a1 #g2 von der ,ueberlegung ,i1 #b1 #e4 ,funote #be3 ,brieffragment bei ,blow ,s4 #ff2 #ahja ,s4 #bjg1 #bbg2 #ahjc ,koberstein ,s4 #ij4 ,funote #bf3 #ahja1 #ahjc ,koberstein ,s4 #de1 #ij4 ,funote #bg3 ,briefe an seine ,schwester ,s4 #aaj1 #ade4 ,funote #bh3 ,hermannsschlacht ,a4 ,i1 ,s4 #c4 ,i1 #a2 ,,ii1 #cid1 #chf1 #cia1 #dcd1 #ddd2 ,,iii1 #c1 #f4 ,funote #bi3 ,kleists ,wort ber die ,thusnelda zu ,dahlmann in ,j4 ,schmidts ,einleitung ,s4 ,,xcv2 7v4 ,bassewitz7 die ,kurmark ,brandenburg whrend der ,zeit von #ahjf bis #ahjh ,,ii1 #gji2 v4 ,hpfner der ,krieg von #ahjf und #ahjg ,,ii1 #cbf1 #ccb4 ,funote #cj3 ,lehrbuch der ,journalistik #d1 #h4 ,die ,worte des ,grafen ,schlabrendorff hat ,jochmann aufbewahrt1 ,reliquien1 herausgegeben von ,zschokke1 ,i1 #ace4 ,funote #ca3 ,hermannsschlacht ,a4 ,i1 #c1 #aj1 #d1 #i2 ,,ii1 #cig1 #cii1 #def1 #dfg4 ,hoffmann ,findlinge ,i1 #cbj4 ,funote #cb3 ,husser deutsche ,geschichte ,,iii1 #aea1 #ahc1 #dci4 ,europas ,palingenesie ,leipzig #ahaj ,i1 #adg1 #adi4 ,funote #cc3 ,hermannsschlacht ,v1 #bd1 #ad4 ,,ii1 #eai1 #dii2 ,prinz von ,homburg ,,iv1 #a4 ,s4 #cdj4 ,i1 #a1 #a4 ,funote #cd3 ,wahrscheinlich dachte sich ,kleist unter dem rheinbndischen ,officier einen schsischen1 denn kaum ein anderer htte im ,sommer #ahjf mit einem preuischen ,officier in ,berlin ein patriotisches ,convivium halten knnen1 in einer ,zeit1 wo ber ein preuisch-schsisches ,bndni1 als ,grundlage des nordischen ,reichsbundes unter ,preuens ,fhrung1 verhandelt wurde4 ,kurz vor dem ,ausbruch des ,kriegs kam es bekanntlich zu einer ,vereinigung der preuischen und schsischen ,armee4 ,der ,knig1 der durch ,ablehnung des ,kreuzes der ,ehrenlegion nicht kompromittirt werden soll1 ist also der ,knig von ,sachsen1 der diesen ,titel seit dem ,posener ,vertrage #aa4 ,dec4 #ahjf fhrte4 ,funote #ce3 ,eine in ,berlin noch jetzt bestehende bekannte ,weinhandlung1 in der ,kleist viel verkehrt haben soll4 ,funote #cf3 ,davoust1 der bei ,auerstdt siegte4 ,funote #cg3 ,die eingeklammerten ,worte sind in der ,abschrift irrthmlich ausgelassen4 ,funote #ch3 ,am #i4 ,april #ahji erffneten die ,oesterreicher unter dem ,erzherzog ,karl den ,krieg1 indem sie in ,baiern einrckten4 ,zu einem ,massenaufstande hatte der ,erzherzog in einem undatirten ,aufruf an die ,vlker ,deutschlands aufgefordert2 der in demselben ,sinn abgefate ,armeebefehl ist vom #f4 ,april4 ,s4 ,europas ,palingenesie ,i1 #adg1 #aeb4 ,funote #ci3 ,das erste ,blletin ,napoleons ber die einleitenden ,gefechte vom #ai4 bis #bc4 ,april ist vom #bd4 ,april4 ,s4 ,europas ,palingenesie ,,ii1 #ci4 ,der gleich darauf erwhnte ,montesquiou war ,napoleons ,kammerherr und zu hnlichen ,sendungen mehrfach gebraucht worden4 ,kurz vor der ,schlacht von ,jena war er in preuische ,gefangenschaft gerathen4 ,i1 #a1 #b4 ,funote #dj3 ,diese ,scenen spielen also whrend des ,krieges von #ahjf und #ahjg1 und ihr ,schauplatz soll1 wie leicht ersichtlich1 ,potsdam und ,berlin sein4 ,in ,potsdam war das groe ,cavalleriedepot der ,franzosen2 s4 7v4 ,bassewitz7 die ,kurmark ,brandenburg whrend der ,zeit von #ahjf bis #ahjh ,i1 #bff4 ,funote #da3 ,aber hat die ,handschrift4 ,i1 #a1 #c4 ,funote #db3 ,dies scheint darauf hinzuweisen1 da ,kleist hier etwa die ,vorgnge in ,stettin im ,auge hatte1 dessen ,uebergabe an eine schwache ,abtheilung franzsischer ,cavallerie am #bi4 ,oct4 #ahjf die ,reihe schmachvoller ,capitulationen der ,hauptfestungen im stlichen ,theile der preuischen ,lande erffnete4 ,dagegen scheint die ,niederbrennung der ,vorstdte auf ,kstrin oder ,magdeburg zu deuten4 ,s4 v4 ,hpfner ,krieg von #ahjf und #ahjg ,,ii1 #cbf1 #ccb4 ,i1 #a1 #d4 ,funote #dc3 ,den ,nrnberger ,correspondenten von #ahji habe ich nicht auftreiben knnen4 ,funote #dd3 ,am #bc4 ,april hatte die franzsische ,armee nach heftigem ,kampfe ,regensburg genommen4 ,die ,hauptmasse bestand aus ,baiern und ,wrtembergern1 denen ,napoleon am #cj4 in einer ,anrede1 die der ,kronprinz von ,baiern verdollmetschte1 diesmal die ausschlieliche ,ehre des ,kampfs gegen die ,oesterreicher zugesprochen hatte2 ,europas ,palingenesie ,,ii1 #ab1 #ch4 ,funote #de3 ,durch den ,frieden von ,preburg am #bf4 ,december #ahje1 der auf ,oesterreichs ,kosten ,baiern1 ,wrtemberg und ,baden vergrerte1 den beiden ersten die souveraine ,knigswrde zusprach1 und ein deutsches ,reich nicht mehr1 sondern nur noch eine confdration ,germanique kannte4 ,funote #df3 ,am #bf4 ,august #ahjf4 ,funote #dg3 ,am #a4 ,november #ahjf besetzten die ,franzosen ,kassel4 ,vous avez cess d'exister1 sagte ,napoleon in seinem #ac4 ,blletin dem ,kurfrsten4 ,funote #dh3 ,hier ist wohl die entgegenkommende ,anerkennung gemeint1 die ,napoleon als ,konsul seit ,durocs ,sendung im ,november #agii in ,berlin fand1 und die ,vermittlung1 welche ,preuen in ,folge dessen zwischen ihm und dem ,kaiser ,paul einzuleiten suchte4 -- ,erst anderthalb ,jahr nach dem ,tilsiter ,frieden1 am #e4 ,dezember #ahjh1 rumten die ,franzosen ,berlin4 ,funote #di3 ,am #f4 ,august #ahjf4 ,funote #ej3 ,dazu war man sterreichischer ,seits doch nicht geneigt1 wohl aber wich man einem franzsischen ,bndni auf ,kosten ,preuens aus4 ,funote #ea3 ,in ,bhmen4 ,funote #eb3 ,vatter hat die ,handschrift4 ,i1 #a1 #e4 ,funote #ec3 ,gewinsel1 die ,handschrift4 ,funote #ed3 ,durch ,patent vom #i4 ,juni #ahjh wurde die ,errichtung einer ,landwehr zur ,vertheidigung des vaterlndischen ,bodens angeordnet4 ,i1 #a1 #f4 ,funote #ee3 auch -- welchem1 die ,handschrift4 ,funote #ef3 vernommen1 die ,handschrift4 ,funote #eg3 ,am #g4 ,mai #ahjg schlo ,napoleon ein ,bndnis mit dem ,schach von ,persien1 dessen ,gesandter zu diesem ,zweck nach ,elbing kam4 ,i1 #a1 #g4 ,funote #eh3 ,die ,volkserhebung in ,spanien begann im ,mai #ahjh4 ,funote #ei3 ,sachsen war dem ,rheinbunde im ,posener ,vertrage beigetreten4 ,funote #fj3 ,der ,rheinbund vom #ab4 ,juli #ahjf4 ,funote #fa3 ,hier fehlen zwei ,bltter1 die den ,schlu des vierten1 das fnfte1 sechste und den ,anfang des siebenten ,capitels enthielten4 ,funote #fb3 ,fehlen abermals zwei ,bltter1 das zehnte1 elfte und den ,anfang des zwlften ,capitels enthaltend4 ,funote #fc3 ,am #i4 ,april #ahji erhoben sich die ,tiroler4 ,funote #fd3 ,wenn man nicht annehmen will1 zwischen diesem und dem folgenden ,satze sei durch ,schuld des ,abschreibers eine ,frage und eine ,antwort ausgefallen1 in denen der erste ,grund unmittelbar angegeben wurde1 und da dann erst die nhere ,erluterung folgte1 warum er nicht viel einbringen knne1 so sind die letzten vier ,stze des ,capitels von dunkler ,spitzfindigkeit nicht frei zu sprechen4 ,es wrden dann die freiwilligen ,beitrge einmal als geringfgig bezeichnet werden1 weil sie als ,geld und ,gut1 dem ,vaterlande und der ,freiheit gegenber1 an sich keinen ,werth haben1 und doch zugleich als ein eintrgliches ,mittel1 wenn die ,menschen es lieber dem gnnen1 von dem sie zur ,freiheit gefhrt werden1 als den ,feinden1 die ihnen das ,eigenthum mit ,gewalt entreien4 ,funote #fe3 ,dies scheint ein bitterer ,seitenblick auf die zurckhaltende ,politik des preuischen ,ministeriums1 das seit ,steins ,abgang am #bd4 ,nov4 #ahjh ,dohna1 ,altenstein und ,beyme leiteten4 ,es ist bekannt1 wie sehr ,oesterreich schon damals ,preuen zum entschiedenen ,handeln zu bestimmen suchte1 aber auch zugleich1 da ,preuen schwerlich stark genug dazu war4 ,i1 #b1 #a4 ,funote #ff3 ,in der ,schlacht bei ,aspern am #ba4 und #bb4 ,mai #ahji4 ,funote #fg3 bewut1 die ,handschrift4 ,der ,schlu fehlt4 ,i1 #b1 #b4 ,funote #fh3 ,woher dies ,citat sei1 vermag ich nicht zu sagen4 ,funote #fi3 sind fgt die ,handschrift berflssig hinzu4 ,i1 #b1 #c4 ,funote #gj3 ist fgt die ,handschrift hinzu4 ,funote #ga3 ,die letzten drei ,worte wiederholt die ,handschrift4 ,in ,blows ,abdruck1 ,kleists ,leben und ,briefe ,s4 #bed1 fehlen die ,worte3 ,alles was sie ,vortreffliches fand in sich aufzunehmen gleich --4 ,funote #gb3 ,blow liest fr ,dienstleistungen ,einflsterungen6 ,funote #gc3 ,die ,worte3 die dem ganzen ,menschengeschlecht angehrt fehlen bei ,blow4 ,i1 #e1 #c4 ,funote #gd3 ,jungius1 ,professor am ,friedrich-,wilhelms ,gymnasium4 ,i1 #e1 #d4 ,funote #ge3 ,dieser ,artikel von einem ungenannten ,verfasser brachte eine wissenschaftlich gehaltene ,widerlegung der in dem ,schreiben aus ,berlin ,i1 #e1 #b ausgesprochenen ,ansichten ,kleists1 und schlo mit einem ,ausfall gegen die trgerischen ,terminologien neuer und unverschmter ,lehrer1 die sich auf erdichtete ,facta sttzen4 ,berlin1 ,druck von ,gustav ,schade4 ,marienstrae ,nr4 #aj4 ,anmerkungen zur ,transkription ,der ,originaltext ist in ,fraktur gesetzt4 ,hervorhebungen1 die im ,original g e s p e r r t sind1 wurden mit ,unterstrichen wie hier gekennzeichnet4 ,textstellen1 die im ,original in ,antiqua gesetzt sind1 wurden so markiert4 ,die variierende ,schreibweise des ,originales wurde weitgehend beibehalten1 ebenso eigentmliche ,schreibweisen1 die zum ,teil auch noch in spteren ,ausgaben zu finden sind wie zum ,beispiel ,pescher 7,pescher71 ,baxer 7,boxer7 oder ,joung 7,young74 ,lediglich offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert1 teilweise unter ,verwendung weiterer ,ausgaben1 wie hier aufgefhrt 7vorher_/nachher73 ,s4 #d3 7mehrfache ,flle7 444 erst ,julian ,schmidt's ,ausgabe hat aus dem ,phoebus einen 444 444 erst ,julian ,schmidt's ,ausgabe hat aus dem ,phbus einen 444 ,s4 #ah3 444 ,ganze1 sehr verschiedene ,personen sprechen sich ber 444 444 ,ganzes1 sehr verschiedene ,personen sprechen sich ber 444 ,s4 #bd3 444 fnf ,stcke werden ,ende ,april oder ,anfangs ,mai entstanden 444 444 fnf ,stcke werden ,ende ,april oder ,anfang ,mai entstanden 444 ,s4 #dh3 444 ,wendung erhlt dieser ,gedanke in der ,hermannschlacht2 444 444 ,wendung erhlt dieser ,gedanke in der ,hermannsschlacht2 444 ,s4 #ec3 444 leben wollte4 ,nur zu ,stein1 ,scharnharst1 ,gneisenau konnte 444 444 leben wollte4 ,nur zu ,stein1 ,scharnhorst1 ,gneisenau konnte 444 ,s4 #ff3 444 halten ,sie fr die ,erfindung einer satanischen ,list1 um das 444 444 halten sie fr die ,erfindung einer satanischen ,list1 um das 444 ,s4 #ajc3 444 ,es giebt ,leute1 die sich die ,epochen1 in welcher die 444 444 ,es giebt ,leute1 die sich die ,epochen1 in welchen die 444 ,s4 #ajc3 444 welches ohne ,zweifel die hchste ist1 die erschwungen werden 444 444 welche ohne ,zweifel die hchste ist1 die erschwungen werden 444 ,s4 #acf3 444 elektrischer ,krper1 lehrt1 da wenn man in der ,nhe 444 444 elektrischer ,krper1 lehrt1 da wenn man in die ,nhe 444 ,s4 #add3 444 da sich in eines ,menschen ,hnden1 zu einer beliebigen ,gestalt 444 444 das sich in eines ,menschen ,hnden1 zu einer beliebigen ,gestalt 444 ,s4 #afh3 444 ,i1 #e1 #b4 444 444 ,i1 #e1 #c4 444 ,s4 #afh3 444 ,i1 #e1 #c4 444 444 ,i1 #e1 #d4 444