,mitteilungen aus dem germanischen ,nationalmuseum4 ,jahrgang #ahif4 ,illustration ,nrnberg1 #ahif4 ,verlagseigentum des germanischen ,museums4 ,mitteilungen aus dem ,germanischen ,nationalmuseum herausgegeben vom ,directorium4 ,,jahrgang #ahif4 ,,mit ,,abbildungen4 ,n,,rnberg1 #ahif4 ,,verlagseigentum ,,des ,,germanischen ,,museums4 ,register zum ,jahrgang #ahif der ,mitteilungen aus dem germanischen ,nationalmuseum4 ,ein vergessener ,schler ,albrecht ,drers1 von ,dr4 ,alfred #c ,bauch ,aus der ,plakettensammlung des germanischen ,nationalmuseums1 #ae u4 #ig von ,dr4 ,f4 ,fuhse4 ,i4 ,,ii4 ,oswald und ,kaspar ,krell1 von ,dr4 ,th4 ,hampe #bc ,zu ,baldungs ,madonna mit der ,meerkatze1 von ,dr4 ,edm4 ,braun #bh ,der ,meister der ,nrnberger ,madonna1 von ,gustav von ,bezold #bi ,das ,gedenkbuch des ,georg ,friedrich ,bezold1 ,pfarrers zu #cb ,wildenthierbach im ,rothenburgischen1 von ,dr4 ,th4 ,hampe ,die letzten ,tage des ,malers ,georg ,pentz1 von ,dr4 ,alfred #dc ,bauch ,initialen in ,holzschnitt von dem ,rechenmeister ,paulus ,frank #di 7um #afjj71 von ,dr4 ,th4 ,hampe ,albrecht ,drer und der ,rahmen des ,allerheiligenbildes1 von #ec ,karl ,schaefer ,deutsche ,pilgerfahrten nach ,santiago de ,compostella und das #fa ,reisetagebuch des ,sebald ,oertel 7#aeba-bb71 von ,dr4 ,th4 ,hampe ber ein ,prosatrakttlein des ,hans ,folzens von der #hc ,pestilenz1 v4 ,dr4 ,th4 ,hampe ,eine ,nrnberger ,labyrinthdarstellung aus dem ,anfange des #ia #af4 ,jahrhunderts1 von ,dr4 ,edmund ,braun4 ,i4 ,notiz ber ,drer aus den ,nrnberger ,ratsprotokollen1 von #if ,dr4 ,th4 ,hampe ,das ,nrnberger ,mnzkabinet des ,freiherrn ,joh4 ,christ4 ,sigm4 #ajh von ,kre1 von ,dr4 ,k4 ,schaefer ,friesische ,huser auf den ,halligen1 von ,dr4 ,eugen ,traeger #aab ,drer4 ,kleine ,mitteilungen1 von ,dr4 ,f4 ,fuhse #abj ,das schleswig-holsteinische ,frontale im germanischen #aba ,museum1 von ,gustav ,brandt ,geschnitzte friesische ,thren im germanischen ,museum1 von #acj ,dr4 ,eugen ,traeger ,das ,bildnis des ,hans ,perckmeister1 von ,dr4 ,hans ,stegmann #acd ,ein vergessener ,schler ,albrecht ,drers#a4 ,in der ,gemldegallerie des ,germanischen ,nationalmuseums befindet sich unter ,nr4 #bgc ein ,bildnisdiptychon1 das1 wie aus dem rckseits angebrachten ,familienwappen zu entnehmen ist1 den ,nrnberger ,brger ,hans ,straub und seine ,gattin ,barbara ,pirkheimer darstellt#b4 ,illustration ,die ,straube waren eine ,kaufmannsfamilie1 deren ,ahnherr ,bernhard ,straub im ,jahre #adie in ,nrnberg das ,brgerrecht erwarb#c und spter ,genannter des greren ,rats wurde#d1 womit seine ,familie in den ,kreis der ,nrnberger ehrbaren ,geschlechter eintrat4 ,einer seiner ,shne1 der obengenannte ,hans ,straub vermhlte sich am #h4 ,februar #aeah mit ,barbara1 der jngsten ,tochter des ,nrnberger ,staatsmanns und ,gelehrten ,wilibald ,pirkheimer und dessen ,gemahlin ,crescentia ,rieter#e4 ,die ,pirkheimer fhrten eine ,birke1 die ,rieter ein ,meerweib im ,wappenschilde4 ,in der goldenen ,halskette1 mit der ,barbara auf dem ,bildnis geschmckt ist1 wechseln diese ,wappenfiguren mit einander ab2 die ,kette war also sicher ein ,familienerbstck1 das ,barbara aus dem ,nachlasse ihrer 7#aejd7 verstorbenen ,mutter zugefallen war4 ,funote #a3 ,anm4 der ,redaktion4 ,die ,urheberschaft des ,georg ,schlenk an dem ,bilde ,germ4 ,mus4 ,nr4 #bgc ist zwar mit den folgenden ,ausfhrungen nicht zweifellos erwiesen1 wir glaubten aber1 eine weitere ,untersuchung der ,frage durch ,aufnahme des ,artikels ermglichen zu sollen1 der neben dem im engeren ,sinne kunstgeschichtlichen1 auch manichfaches kulturgeschichtliches ,interesse bietet4 ,funote #b3 ,vorzglich entworfene ,wappen der ,familien ,straub und ,pirkheimer im ,wappenbuch der ,nrnberger ,geschlechter vom ,jahre #aehc4 ,m4 ,s4 #add_/aei im k4 ,kreisarchiv ,nrnberg4 ,funote #c3 ,brgerbuch ,m4 ,s4 #bcj1 ,fol4 #acr ,funote #d3 ,ratsgang ,m4 ,s4 #aje1 ,fol4 #fd;b ,wie die ,aufschriften des ,diptychons besagen1 wurde es im ,jahre #aebe gemalt4 ,das ,monogramm des ,knstlers fehlt4 ,die ,portrts rhren aber zweifellos von einem ,maler her1 der sich an ,drer gebildet hatte2 sie wurden daher der ,schule ,drers und insbesonders dem ,maler ,georg ,pentz zugewiesen#f4 ,von bekannten ,nrnberger ,malern aus ,drers ,schule kmen auer ,pentz noch die beiden ,brder ,hans ,sebald und ,barthel ,beham in ,frage2 allein im ,jahre #aebe1 wo die ,bildnisse entstanden sind1 knnen die drei ,maler berhaupt nur verschwindend kurze ,zeit in ,nrnberg thtig gewesen sein4 ,im ,winter #aebd auf #aebe hatte es der ,nrnberger ,rat mit einer gefahrdrohenden ,bewegung religiser und sozialistischer ,natur zu thun4 ,unter den ,aufwieglern befanden sich auch ,pentz und die beiden ,beham1 die sogenannten drei gottlosen ,maler4 ,sie wurden ,anfang ,januar #aebe gefnglich eingezogen und dann zur ,strafe aus der ,stadt gewiesen#g4 ,die ,verbannung wurde wahrscheinlich in der blichen ,weise gegen sie ausgesprochen1 da sie nur in einer ,entfernung von einer bestimmten ,anzahl ,meilen sich niederlassen durften4 ,nachdem die drei ,maler hierauf wiederholt vergebens um ,erla der ,strafe gebeten hatten1 wurde zunchst dem ,maler ,pentz vom ,nrnberger ,rate gestattet1 in der ,stadt ,windsheim1 die von ,nrnberg zwlf ,stunden entfernt ist1 seinen ,wohnsitz zu nehmen#h4 ,schlielich aber erhielten alle drei ,maler auf ,frbitte ,melchior ,pfinzings1 des ,probstes von ,st4 ,sebald1 ,verzeihung3 es wurde ihnen durch ,ratsbeschlu vom #af4 ,november #aebe erlaubt1 wieder zurckzukehren#i4 ,hiernach knnen also die ,maler kaum vor dem #ai4 oder #bj4 ,november nach ,nrnberg zurckgekommen sein2 und da nach damaliger ,rechnung das ,kalenderjahr mit dem #bd4 ,dezember abschlo#aj so ist es an sich schon wenig wahrscheinlich1 da gerade in dieser kurzen ,zeit am ,ende des ,jahres #aebe beide ,portrts von der ,hand eines dieser ,maler geschaffen sind4 ,funote #e3 ,ratsbuch #aa1 ,fol4 #aba;a3 ,item herrn ,wilbolten ,birkhaimer sind vergonnt zu seiner tochter junkfrauen ,barbara vorhabenden hochzeit mit ,hans ,strauben1 ,ber7n7hardin ,strauben sun1 auf montag nach ,dorothee schirst der stat pfeiffer1 auch das rathaus zum tantz und schenk4 ,actum secunda post ,anthonii ,,xviii 7#aeah74 -- ,nrnberger ,geschlechterbuch ,m4 ,s4 #afd1 ,,ii4 ,band4 ,fol4 #ge;a4 ,funote #f3 ,gemldekatalog des ,germanischen ,nationalmuseums vom ,jahre #ahhg unter ,nr4 #bee und vom ,jahre #ahic unter ,nr4 #bgc4 ,funote #g3 ,die ,prozeakten sind verffentlicht von ,theoder ,kolde1 ,beitrge zur ,reformationsgeschichte4 ,leipzig #ahhh4 ,separatabdruck aus den ,kirchengeschichtlichen ,studien1 ,s4 #bbh-bej4 ,vgl4 auch ,friedrich ,roth1 die ,einfhrung der ,reformation in ,nrnberg1 ,wrzburg #ahhe1 ,s4 #bej ff4 -- ,die ,ausweisung der drei gottlosen ,maler erfolgte ,ende ,januar #aebe3 ,der ,proze begann am #aj4 ,januar #aebe1 am #ab4 ,januar saen bereits alle drei ,maler im ,gefngnis und blieben darin fnfzehn ,tage1 wie dies aus einem ,beleg zur ,stadtrechnung #aebd_/be hervorgeht3 ,lochhueter quarta ,brigite 7#a4 ,februar7 #aebe4 ,barthel ,beham hat #ae tag 444 #f ,pfund4 ,sebold ,peham hat #ae tag 444 #f ,pfund1 ,jorg ,pencz hat #ae tag 444 #f ,pfund4 -- ,das ,pfund wurde gleich #cj ,pfennigen gerechnet4 ,funote #h3 ,briefbuch ,nr4 #ci1 ,fol4 #bcir und #bdj;a4 ,der ,brief ist datiert von sontags #bh4 may #aebe4 ,funote #i3 ber die ,zeit1 wann es den drei gottlosen ,malern gestattet wurde1 wieder nach ,nrnberg zurckzukehren1 finden sich in der kunstgeschichtlichen ,litteratur nur vage ,vermutungen4 ,vgl4 ,adolf ,rosenberg1 ,sebald und ,barthel ,beham1 zwei ,maler der deutschen ,renaissance1 ,leipzig #ahge1 ,s4 #aa1 und ,s4 ,k4 ,wilhelm ,seibt1 ,hans ,sebald ,beham1 ,maler und ,kupferstecher und seine ,zeit1 ,frankfurt a4 ,m4 #ahhb1 ,s4 #ac4 -- ,bestimmte ,nachricht gibt ein ,ratsverla3 ,quinta ,ottmari #af4 novembris #aebe4 ,auf herrn ,melchior ,pfintzings1 brobst1 furpeth ,sebolt und ,bartholmes den ,behaim und ,jrg ,benntz1 maler1 ir straf von der stat begeben mit dem beding1 das man ein sonder achtung und aufsehen haben woll1 wie sy sich halten werden2 und sover sy sich voriger weis unschicklich halten werden1 woll man sy wider von hinnen weysen4 -- ,burgermeister4 -- ,ratsmanuale #aebe_/bf1 ,heft #h ,fol4 #aa;a4 -- ,vgl4 hierzu ,th4 ,kolde1 ,andreas ,althamer der ,humanist und ,reformator in ,brandenburg-,ansbach1 ,erlangen #ahie1 ,s4 #ag1 ,anm4 #c4 ,doch noch ein weiterer ,umstand spricht gegen die ,autorschaft eines der genannten drei ,maler3 weder bei ,pentz1 noch den beiden ,beham lassen sich irgendwelche ,beziehungen zu der ,familie ,straub oder ,pirkheimer feststellen4 ,wohl aber ist dies der ,fall bei einem anderen ,maler1 der nicht blo wie ,pentz und die ,brder ,beham wegen der ,malweise der ,schule ,drers beizuzhlen ist1 sondern auch dokumentarisch sich als ,schler ,drers nachweisen lt#aa4 ,wir meinen den ,maler1 dessen in einem ,verla des ,nrnberger ,rats vom #h4 ,oktober 7sabbato post ,francisci7 #aebd mit den ,worten ,erwhnung geschieht3 ,albrecht ,durers ,knecht ,jergen1 der sein ,mayd zur ,ehe genommen1 um #b ,guldin ,werung zu ,burger auffnemen4 ,h4 ,volkamer4 ,unter diesem ,knechte wurde bisher ,georg ,pentz verstanden#ab4 ,pentz aber hatte bereits am #h4 ,august #aebc und zwar gegen eine ,aufnahmegebhr von vier ,gulden in ,nrnberg das ,brgerrecht erworben#ac1 und seine ,frau hie ,margareta1 whrend doch ,drers ,magd1 wie bekannt1 den ,vornamen ,susanna fhrte#ad4 ,demnach kann ,pentz unmglich mit diesem ,knecht ,georg identisch sein4 ,funote #aj3 ,dies ist aus den ,daten der ,ratsverlsse in den ,nrnberger ,ratsmanualen zu entnehmen4 ,erst vom ,jahre #aeeh ab wurde in ,nrnberg das neue ,jahr vom #a4 ,januar an gerechnet4 ,vgl4 auch ,edmund ,goetze1 ,hans ,sachsens ,gemerkbchlein in der ,festschrift zur ,hans ,sachs-,feier1 gewidmet vom ,herausgeber und ,verleger der ,zeitschrift fr vergleichende ,literaturgeschichte1 ,weimar #ahid1 ,s4 #di und #ej4 ,funote #aa3 ,sonst gibt es nur noch einen dokumentarisch beglaubigten ,schler ,albrecht ,drers1 den ,malerjungen ,friedrich1 den der ,kurfrst ,friedrich von ,sachsen zu ,drer in die ,lehre gab4 ,er war bei ,drer in den ,jahren #aeja_/b4 ,c4 ,gurlitt1 zur ,lebensgeschichte ,albrecht ,drers1 in dem von ,h4 ,thode und ,h4 von ,tschudi redigierten ,repertorium fr ,kunstgeschichte1 #ahie1 ,hand ,,xviii1 ,heft #b1 ,s4 #aab4 ,funote #ab3 ,moritz ,thausing1 ,drer1 ,leipzig #ahhd4 ,,ii4 ,band1 ,s4 #bfb4 ,anton ,springer1 ,albrecht ,drer1 ,berlin #ahib1 ,s4 #adc1 spricht von nheren ,beziehungen1 die ,georg ,pentz mit dem ,drerschen ,hause unterhielt4 -- ,das kann nur auf diesen ,knecht ,georg zielen4 ,friedrich ,leitschuh1 ,albrecht ,drers ,tagebuch der ,reise in die ,niederlande1 ,leipzig #ahhd1 ,s4 #abe ,anm4 zu ,s4 #fj1 ,z4 #i4 -- ,k4 ,lange und ,f4 ,fuhse1 ,drers schriftlicher ,nachla1 ,halle a4 ,s4 #ahic1 ,s4 #abf4 ,anm4 #b4 ,funote #ac3 ,brgerbuch de #adef-aecd1 ,m4 ,s4 #bcg1 ,fol4 #abb;a4 ,den ,familiennamen des ,knechtes ,georg erfahren wir aus dem ,brgerbuche1 wo unter anderen neu aufgenommenen und vereideten ,brgern zum selben ,tage1 sabbato post ,francisci #aebd1 aufgefhrt ist#ae3 ,gorg ,schlenck1 ,maler1 dedit 444 #b fl4 werung4 ,wir haben es also hier mit einem bisher vllig unbekannten ,schler ,albrecht ,drers zu thun2 und wenn er auch als ,knstler keinen ,ruhm erlangt hat1 so sind doch seine ,schicksale deshalb von ganz besonderem ,interesse1 weil sie1 im ,zusammenhang mit anderen ,erscheinungen aus ,nrnbergs ,kunstwelt betrachtet1 es erst erklrlich machen1 warum in ,nrnberg der ,malerei nur eine so kurze ,bltezeit beschieden war4 ,es drfte sich daher wohl verlohnen1 eine biographische ,skizze dieses ,mannes zu entwerfen4 ,wir begegnen ihm zum ersten ,male gelegentlich seiner ,verheiratung mit ,susanna4 ,sie hatte schon lngere ,zeit in ,drers ,hause als ,magd gedient1 mu aber bei der ,eheschlieung noch jung gewesen sein1 weil sie im ,jahre #aebj noch als ,mgdlein bezeichnet wird#af4 ,bei dem ,ehepaar ,drer1 das sich keiner ,nachkommenschaft erfreute#ag1 wurde sie wie zur ,familie gehrig behandelt2 sie machte #aebj und #aeba mit ,drer und seiner ,frau ,agnes die ,reise in die ,niederlande mit und wurde dort sogar zu ,festlichkeiten mit eingeladen1 die man zu ,ehren ihres ,herrn veranstaltete4 ,als ,schlenk das ,brgerrecht erwarb1 gewhrte ihm der ,rat einen ,nachla an der ,aufnahmegebhr#ah2 er hatte nur zwei ,gulden zu zahlen1 whrend sonst die ,mindestgebhr vier ,gulden betrug4 ,vier ,gulden wurden von denen gefordert1 deren ,gesamtvermgen nicht ber #ajj ,gulden an ,wert geschtzt wurde4 ,er war also von ,haus aus arm1 und seine ,drftigkeit wird ihn daher bewogen haben1 noch weiterhin bei ,drer zu arbeiten2 wenigstens wird noch im ,jahre #aebf ein ,diener ,albrecht ,drers erwhnt#ai4 ,funote #ad3 ,drer nennt ihren ,namen in seinem ,tagebuch der ,reise in die ,niederlande4 ,leitschuh a4 a4 ,o4 ,s4 #bjd4 -- ,lange und ,fuhse1 ,s4 #daf4 ,funote #ae3 ,brgerbuch de #adef-aecd1 ,m4 ,s4 #bcg1 ,fol #abf;b3 ,sabbato post ,francisci #aebd 444 ,hans ,renner1 plattner1 ,friedrich ,pruckner1 schwertfeger1 dedit1 quilibet #d fl4 werung1 ,georg ,schlenck1 maler1 ,hans ,wolleben1 peckschlagerjunger 444 dedit quilibet #b fl4 werung1 juraverunt4 ,funote #af3 ,lange und ,fuhse1 a4 a4 ,o4 ,s4 #aaf4 ,funote #ag3 ,springer1 ,s4 #abd hlt die ,magd ,susanne irrtmlich fr ,drers ,tochter4 -- ,albrecht ,drer hatte von seiner ,frau berhaupt keine ,kinder1 und auch sein ,bruder1 der ,goldschmied ,endres ,drer1 hinterlie keine ,nachkommenschaft1 denn ,constantia1 die angebliche ,tochter ,endres ,drers1 war kein leiblicher ,sprling1 sondern eine ,stieftochter ,endres ,drers1 wie sich dies aus dem ,i4 ,ehebuch von ,st4 ,sebald ergibt3 ,gilg ,prager von ,dresen1 ,constantia ,hirnhoferin1 #ad4 ,februarii #aeca4 ,auch bezglich dieses ,gilg 7,kilian7 ,prager herrschen ,irrtmer4 ,er stammte nicht1 wie ,lochner 7,anzeiger fr ,kunde der deutschen ,vorzeit #ahfc1 ,s4 #bca7 aus seinem ,namen geschlossen1 aus ,prag1 sondern aus ,dresden4 ,prager war unbemittelt aus ,nrnberg eingewandert4 ,der ,rat gewhrte ihm einen ,nachla an der ,brgeraufnahmegebhr4 ,ratsmanuale #aeca_/cb1 ,heft #c1 ,fol #f;b3 ,samstag #ag4 juny #aeca4 ,gilg ,preger 7671 goldschmid1 #b fl4 am burgerrecht nachlassen4 ,herr ,b4 ,baumgartner4 ,brgerbuch ,m4 ,s4 #bcg1 ,fol4 #afb;a3 ,gilg ,kilian ,prager1 goldschmidt1 dedit #b fl4 werung1 juravit4 ,secunda post ,viti #aeca4 ,meisterbuch de #adef-aecd ,fol4 #ci;b3 ,gilg ,kilian ,prager1 goltschmid1 juravit et dedit x fl4 werung sabbato ,magdalena #aeca4 ,funote #ah3 ,den ,nachla hatte er vermutlich einer ,frsprache ,albrecht ,drers zu verdanken1 wie ja auch einmal ein anderer ,maler ,hans ,hofmann auf ,drers ,verwendung unentgeltlich in ,nrnberg als ,brger aufgenommen worden war4 ,ratsmanuale #aebj_/ba1 ,heft #g1 ,fol4 #dr3 ,quarto post ,michaelis 7#c4 ,oktober7 #aebj4 ,einen frembden berumbten maler ,albrecht ,durer zu eren umbsunst zu burger aufnemen4 ,burgermeister4 ,am selben ,tage fand keine ,vereidigung von ,neubrgern statt2 er wurde daher erst ein paar ,tage spter vereidet4 ,brgerbuch ,m4 ,s4 #bcg1 ,fol4 #aabr3 ,sabbato post ,francisci 7#f4 ,oktober7 #aebj4 ,hans ,hofmann1 maler1 dedit o1 ,hans ,kraft von ,ulm dedit #d fl4 werung1 juraverunt4 ber ,schlenks ,thtigkeit als ,maler ist wenig zu sagen4 ,mit einiger ,gewiheit wird man ihm nur die bereits oben besprochenen ,portrts des ,nrnberger ,kaufmanns ,hans ,straub und dessen ,gattin ,barbara1 der jngsten ,tochter ,willibald ,pirkheimers1 zuweisen knnen4 ,zwischen den ,familien ,pirkheimer und ,drer herrschten die freundschaftlichsten ,beziehungen4 ,auch ,barbara stand bei ,drer in besonderer ,gunst3 er gedachte ihrer auch auf seiner ,reise in die ,niederlande und brachte ihr von dort ,geschenke mit#bj4 ,dann war ,drer aber auch der ,berater seines ,freundes ,pirkheimer in ,kunstsachen und lieferte ihm im ,jahre #aebe1 also gerade in der ,zeit1 wo die oben erwhnten ,bildnisse entstanden sind1 mehrere ,zeichnungen zu einer ,ausgabe des ,ptolomaeus#ba4 ,so waren also bei diesem intimen ,verkehr viele ,anknpfungspunkte zwischen den ,gliedern der ,familie ,pirkheimer und ,drers ,hausgenossen1 d4 h4 seinem ,gehilfen ,georg ,schlenk und dessen ,frau ,susanna1 vorhanden4 ,ebenso sicher ist1 da die ,portrts von einem ,maler aus ,drers ,schule herrhren4 ,da aber1 wie schon dargethan wurde1 ,pentz und die beiden ,beham nicht wohl in ,frage kommen knnen1 so wird man sein ,augenmerk auf einen andern ,schler ,drers richten mssen4 ,schlenk hatte im ,herbst #aebd1 also kurze ,zeit1 bevor die ,portrts gemalt wurden1 sich einen eigenen ,hausstand gegrndet4 ,er war von ,haus aus unbemittelt2 um so eher werden ihm seine ,gnner einen ,verdienst zugewendet haben4 ,da es ,schlenk auerdem nicht an ,talent gefehlt hat1 um die ,portrts zur ,zufriedenheit auszufhren1 dafr ist ,beweis1 da ihn ein ,drer in seiner ,werksttte heranbildete4 ,ein ,meister wie ,drer wrde sicher keinen ,stmper um sich geduldet haben4 ,nach alledem wird man kaum fehlgehen1 in ,georg ,schlenk den ,maler des ,bildnisdiptychons zu suchen4 ,der ,tod ,drers beraubte ,schlenk seiner ,sttze4 ,drer starb am #f4 ,april #aebh4 ,nicht lange darauf finden wir ,schlenk in einer ganz unerwarteten ,lage3 er bewarb sich im ,mrz #aebi um eine ,anstellung als stdtischer ,aufdinger#bb4 ,die ,aufdinger waren die ,auf- und ,ablader der ,kaufmannsgter1 die in ,nrnberg zur ,verzollung kamen4 ,sie wurden nach den ,haupthandelsstraen bezeichnet3 es gab ,aufdinger auf der polnischen ,strae1 dann ,aufdinger auf den ,straen nach ,sachsen1 ,franken1 ,schwaben1 ,bayern und ,ungarn#bc4 ,das mtchen als ,aufdinger mu1 allerdings wohl zumeist wegen der ,trinkgelder1 ein recht eintrgliches gewesen sein2 denn es war immer ein groer ,zudrang dazu1 und wiederholt mute der ,rat einschreiten und fremden ,eindringlingen1 die keine ,bestallung hierzu hatten1 das ,aufdingen bei ,strafe verbieten#bd4 ,als ,schlenk um einen ,aufdingerposten anhielt1 lie der ,rat ,erkundigungen einziehen1 ob er sich dazu eigne4 ,sei es nun1 da er fr so eine schwere ,arbeit krperlich zu schwach war1 oder da keine ,vakanz bestand1 er erreichte seinen ,wunsch nicht und versuchte es das ,jahr darauf1 wenn auch wiederum vergebens1 als ,nrnberger ,landbote eine ,stelle zu erlangen#be4 ,endlich aber glckte es ihm doch1 in stdtische ,dienste zu kommen3 er wurde im ,april #aecb zum ,zllner am ,vestnerthor ernannt und noch im selben ,jahre ans ,tiergrtnerthor versetzt4 ,vorher aber hatte er zusammen mit seiner ,frau ,susanna sich eine ,zeitlang seinen ,unterhalt als ,inhaber einer ,garkche erworben#bf4 ,das ,geschft1 dessen ,seele jedenfalls seine in der ,kochkunst bewanderte ,ehegattin gewesen sein wird1 mu aber doch wohl ihren ,erwartungen nicht entsprochen haben1 und der ,posten eines stdtischen ,thorzllners mu ,schlenk erwnschter gewesen sein4 ,funote #ai3 ,j4 ,baader1 ,beitrge zur ,kunstgeschichte ,nrnbergs1 ,nrdlingen #ahij1 ,s4 #aj ,funote #bj3 ,leitschuh1 ,s4 #gg mit ,anm4 auf ,s4#afc4 ,lange1 und ,fuhse1 ,s4 #aec1 ,anm4 #g4 ,funote #ba3 ,thausing ,,ii41 ,s4 #bbc4 ,funote #bb3 ,ratsverlsse vom #ac4 und #ae4 ,mrz #aebi4 ,funote #bc3 ,manuscript ,nr4 #ahd1 ,fol4 #gag1 im k4 ,kreisarchiv ,nrnberg4 ,funote #bd3 ,ratsverlsse vom #bi4 ,april und #d4 ,mai #aeca4 ,funote #be3 ,ratsverla vom #h4 ,august #aecj3 ,zu erkundigen1 ob das landpotenambt mit ,jorg ,schenken 7671 maler1 versehen und ime dann dasselbig verlassen4 ,wo mangel herunderbringen4 -- ,schenken ist hier offenbar ein ,schreibfehler fr ,schlenken2 denn ein ,maler ,georg ,schenk ist gleichzeitig weder durch ,archivalien1 noch durch ,kirchenbcher nachzuweisen4 ,funote #bf3 ,amtbuchlein allerlay geschwornen ,amt und ,handwerk1 so vor den ,herrn1 zu des ,pfendtners ,rug verordent1 ,gehorsam thun vom ,jahre #aecb3 ,koch allhie3 ,jorg ,schlenck1 ,susanna uxor 444 ,zoller auf der vesten3 ,jorg ,schlenck1 ,susanna uxor 444 ,zollner am ,thyergartnerthor3 ,jorg ,schlenk1 ,n4 uxor4 -- ,ein ,amtbchlein1 in dem auch1 wie hier1 die ,kche 7-- gemeint sind ,garkche -- man denke ans heutige ,bratwurstglcklein1 das damals bereits als ,garkche unter der ,bezeichnung ,glcklein bestand --7 aufgefhrt sind1 ist aus der ,zeit vor #aecb im k4 ,kreisarchiv ,nrnberg nicht vorhanden4 ,die mterbchlein wurden bald vor ,beginn jeden ,jahres neu gefertigt1 da jedes ,jahr die darin ,eingetragenen1 wenigstens war dies bei den ,buchdruckern und ,formenschneidern der ,fall1 von neuem ,gehorsam oder ,pflicht thun muten1 also von neuem auf die ,vorschriften und ,gesetze verpflichtet wurden4 ,der ,bestand des vorhergehenden ,jahres wurde dann immer in das neu angelegte ,amtbchlein des folgenden ,jahres1 in das ,amtbchlein zum neuen ,rat1 wie sonst diese ,amtbchlein betitelt sind1 bertragen4 ,die im ,laufe des neuen ,jahres neu ,hinzukommenden wurden am ,schlusse der betreffenden ,gruppe nachgetragen1 wie man das an den ,schriftzgen und der abweichenden ,tinte erkennen kann4 ,schlenk ist nicht unter den ,kchen1 die erst im ,laufe des ,jahres #aecb nachgetragen worden sind1 er mu also schon mindestens im ,jahre vorher1 #aeca1 ,koch gewesen sein4 -- ,die im ,laufe des ,jahres ,abgehenden wurden in dem mterbchlein gestrichen4 ,schlenk ist im ,jahre #aecb im ,amtbchlein unter den ,kchen gestrichen1 er schied also im ,laufe des ,jahres #aecb als ,koch aus2 und nunmehr findet sich sein ,name wie auch der seiner ,frau unter den ,thorzllnern -- zunchst am ,vestnerthor -- nachgetragen1 wann er zum ,zllner am ,vestnerthor ernannt wurde1 erfahren wir aus einem ,ratsverla vom #ag4 ,april #aecb3 ,zu einem zollner undter das spitaler thor ist der zollner undter dem vestenthor ertailt1 und zu ainem zollner des vestenthors ist ertailt ,jorg ,schlenk1 zollner 7674 -- ,der ,protokollirende hat hier irrtmlich ,schlenck1 zollner geschrieben3 denn ,schlenk war1 wie aus den ,amtbchlein zum neuen ,rat aus den vorhergehenden ,jahren zu entnehmen ist1 noch nicht vorher ,zllner gewesen4 ,wahrscheinlich hat der ,protokollirende das ,wort moler hier schreiben sollen4 -- ,im ,amtsbchlein von #aecb ist dann ,schlenk wieder als ,zllner am ,vestnerthor gestrichen1 und ist als ,zllner am ,tiergrtnerthor nachgetragen worden4 ,vom ,tiergrtnerthor wurde er durch ,ratsverla vom #d4 ,oktober #aecc ans ,frauenthor versetzt4 ,im ersten ,augenblick will es kaum glaublich erscheinen1 da ein ,schler ,albrecht ,drers als ,zllner sein ,fortkommen suchte4 ,allein es war nichts ,ungewhnliches1 da ,handwerker1 denen ihr ,gewerbe keinen gengenden ,unterhalt gewhrte1 sich nach einem ,nebenverdienst umschauten2 so finden sich gleichzeitig ein ,rotschmied und ein ,nadler unter den ,zllnern4 ,zu den ,handwerkern zhlten aber damals auch noch die ,maler3 es war noch keine ,scheidung eingetreten zwischen ,kunst- und handwerksmiger ,malerei4 ,ja1 nach damaliger sozialer ,auffassung wurde ein ,maler noch nicht einmal einem ,handwerker gleich geachtet2 denn die ,malerei war noch eine freie ,kunst1 die jeder ausben konnte1 der den ,beruf dazu in sich fhlte4 ,die freie ,kunst aber galt erst als ,vorstufe des ,handwerks1 hatten ja doch die meisten freien ,knste sich erst allmlich zu organisierten ,handwerken mit vorgeschriebenen ,lehr- und ,gesellenjahren1 mit ,meisterstcken und festen ,gesetzen und ,ordnungen entwickelt4 ,es ist daher erklrlich1 da die ,nrnberger ,maler immer und immer wiederum1 auch zu ,drers ,zeit1 und zwar nicht blo1 um unliebsame ,konkurrenz fern zu halten1 sondern auch um ihren ,stand sozial zu heben1 an den ,rat die ,bitte stellten1 aus ihrer freien ,kunst ein ,handwerk zu machen4 ,das ,bestreben durch ein stdtisches mtlein sich ein gesichertes ,nebeneinkommen und so eine bessere ,existenz zu verschaffen1 mu einen groen ,umfang angenommen haben3 so beschwerten sich einmal die ,tncher1 da ,handwerksgenossen1 die ein ,amt von der ,stadt hatten1 auch noch das ,meisterrecht ausbten2 doch der ,rat wies sie barsch ab und drohte ihnen3 falls sie bei ihrem ,anliegen beharrten1 werde er ihre ,gesetze wieder aufheben und ihr ,gewerbe wieder zu einer freien ,kunst erklren#bg4 ,doch gehen wir zu ,beispielen aus der ,malerwelt ber4 ,im ,jahre #aeaj erhielt ,sebald ,baumhauer1 der nach dem ,zeugnisse ,neudrfers selbst von ,drer als ,maler hochgeschtzt wurde1 den ,posten eines ,kirchners bei ,st4 ,sebald#bh4 ,ferner wurde im ,jahre #aeca der ,maler ,lienhard ,schrstab ,knecht in der ,wage#bi1 und doch kann er als ,maler nicht ganz unbedeutend gewesen sein1 da ihm einmal fr ein ,tafelbild #ec ,gulden ausgezahlt wurden#cj4 ,endlich rckte im ,jahre #aecb der ,maler ,sebald in die ,stelle eines ,stadtpfeifers ein#ca4 ,nrnberg war berhaupt kein gnstiger ,nhrboden fr die ,malerei4 ,kein ,geringerer als ,albrecht ,drer1 der noch dazu nicht blo von seiner ,kunst1 sondern auch vom ,kunsthandel lebte1 ist hierfr ein klassischer ,zeuge4 ,in einem ,briefe an den ,nrnberger ,rat vom ,jahre #aebd uert er sich mit ,bitterkeit#cb3 ,hab auch1 wie ich mit ,wahrheit schreiben mag1 die dreiig ,jahr1 so ich zu ,haus gesessen bin1 in dieser ,stadt nit um fnfhundert ,gulden ,arbeit1 das ja ein ,geringes und ,schimpfliches und dannacht von demselben nit ein ,fnfteil ,gewinnung ist1 gemacht1 sunder alle mein ,armut1 die mir1 wei ,gott1 sauer ist worden1 um ,frschten1 ,herrn und ander frembde ,personen verdient und erarnt1 also da ich allein dieselben mein ,gewinnung von den ,fremden in dieser ,stadt verzehr4 ,und ,georg ,pentz1 der zweitgrte ,maler1 den ,nrnberg in seiner ,bltezeit hervorgebracht1 kam nie aus ,geldnten heraus und nahm ein unrhmliches ,ende4 ,auch die beiden hoch begabten ,maler ,hans ,sebald und ,barthel ,beham1 die gleich gro als ,maler1 ,zeichner und ,kupferstecher waren1 fanden in ,nrnberg kein lohnendes ,feld fr ihre ,thtigkeit4 ,hans ,sebald ,beham wanderte nach ,frankfurt aus1 und sein ,bruder ,barthel1 der einst wegen seines religisen ,radikalismus von sich hatte reden gemacht1 zog an den kunstliebenden ,hof der streng katholischen ,herzoge von ,bayern in ,mnchen4 ,vermochten also schon so bedeutende und vielseitige ,maler in ,nrnberg keine ausreichende ,existenz zu erringen1 so wird man sich nicht mehr wundern1 da ,schlenk1 der ohnehin von ,haus aus unbemittelt war und also in verdienstloser ,zeit nichts zuzusetzen hatte1 nach dem ,beispiele anderer seine ,hand nach einem kleinen mtlein ausstreckte1 um sich und seine anwachsende ,familie vor ,not zu schtzen4#cc ,funote #bg3 ,ratsverla vom #bg4 ,september #aedd 7,ratsmanuale #aedd_/de1 ,heft #f1 fol4 #cjr74 ,funote #bh3 ,g4 ,w4 ,k4 ,lochner1 des ,johann ,neundrfer1 ,schreib- und ,rechenmeisters zu ,nrnberg1 ,nachrichten von ,knstlern und ,werkleuten daselbst aus dem ,jahre #aedg4 ,wien1 #ahge1 ,s4 #ahj4 -- ,ratsbuch #i1 ,fol4 #ahdr zum ,datum3 ,actum secunda post omnium sanctorum #aeaj4 ,funote #bi3 ,ratsbuch #ae1 ,fol4 #ahi;a1 zum ,datum3 ,actum mitwoch #aj4 ,julii #aeca4 ,aber er scheint auch nicht den ,mut besessen zu haben1 als ,maler den ,kampf ums ,dasein aufzunehmen2 es fehlte ihm an festem ,charakter3 wir finden etwas ,unsttes und ,haltloses bei ihm wie bei seinen ,kindern4 ,ueber seinen gleichnamigen ,sohn ,georg#cd ist nur ,ungnstiges zu berichten4 ,er heiratete #aedf in erster ,ehe eine ,tochter des ,nrnberger ,gerichtsprokurators ,georg ,selnecker1 mit der er vorher unerlaubten ,umgang gepflogen4 ,nach der ,geburt des achten ,kindes mihandelte er sie derart im ,wochenbett1 da man ihren ,tod ihm zur ,last legte#ce4 ,sein ,lebtag brachte er es zu keiner ruhigen und sicheren ,existenz4 ,bald finden wir ihn als ,hilfsschreiber bei den ,amtleuten des ,sebalder und ,lorenzer ,waldes1 bald als ,profoschreiber in der ,kriegsstube1 bald als ,schreiber des ,heuwgers4 ,seine ,bitte aber um eine feste ,anstellung wird abgelehnt1 und der ,rat giebt den ,auftrag1 nach einem andern geschickten ,schreiber zu trachten1 daraus kunftig ein ,canzleyschreiber zu machen und zu ,mererm zuprauchen sein mcht4 ,nunmehr verschwindet er eine ,zeitlang vor seinen zahlreichen ,glubigern aus der ,stadt4 ,nach seiner ,rckkehr bittet er um ,zulassung als ,prokurator vor ,gericht1 erhlt aber eine kategorische ,abweisung4 ,gleichwohl mu er nachher doch vorbergehend als ,prokurator aufgetreten sein2 denn der ,rat lie die ,verfgung ergehen3 ,jrgen ,schlenken seiner ,leichtfertigkeit halben hinfuro zu kainer ,curation1 noch dergleichen ,sachen mehr am ,gericht zuzulassen4 ,was er aber offen nicht thun konnte und durfte1 trieb er im ,geheimen3 er wurde ,winkeladvokat1 befate sich aber mit so unsauberen ,sachen1 da ihm #aefe1 weil er sich solcher bosen ,hendel vielfeltig beflissen1 die ,stadt ,nrnberg und ihr ,gebiet #aj ,meil hinden sein ,lebenlang verboten wurde2 doch gewhrte ihm der ,rat einen ,strafaufschub von vier ,wochen1 und in dieser ,zwischenzeit wute er sich einflureiche ,frsprache zu verschaffen3 er wurde auf ,bitten des ,grafen ,konrad von ,castell und dessen ,gemahlin wieder begnadigt4 ,er besserte sich aber nicht4 ,zwei ,jahre darauf forderte er von neuem den ,zorn des ,rats gegen sich heraus durch eine jedenfalls sehr unziemlich abgefate ,supplikation1 die er fr einen ,petzensteiner1 der sich ,jakob ,neunburger genannt1 aufgesetzt hatte4 ,nunmehr wurde er auf fnf ,jahre aus der ,stadt ,nrnberg verbannt und richtete von ,neuenmarkt aus ,bettelbriefe an den obersten ,landpflegschreiber der ,stadt ,nrnberg ,bonifatius ,nttele und die beiden ,landpflegschreiber ,johann ,leikauf und ,lorenz ,ntzel#cf mit dem ,anliegen1 ihm mit einem ,zehrpfennig zu helfen1 um sein und seiner ,kinderlein ,notdurft anderswo zu suchen4 ,sie spendeten ihm zwei ,gulden1 aber mit dem ,vermerken1 das ,geld nicht seiner alten ,gewohnheit nach unntzlich zu verschwenden4 ,durch den ,erfolg ermutigt1 ersuchte er sie dann noch um ein ,frlehen von einem ,thaler zu einer ,zehrung nach ,wrzburg1 da ihm mitleidige ,personen im ,lande zu ,franken ,conditiones frgeschlagen#cg4 ,doch schon im ,jahre #aefi ist er wieder in ,nrnberg zu finden und hat die ,khnheit1 den ,rat nochmals um eine ,anstellung in stdtischen ,diensten zu bitten1 erhlt aber zur ,antwort3 meine ,herren wten kein ,ampt1 das fr ihn wehr ledig1 darumb mcht er sich an andern ,orten umthun4 ,seit dieser ,zeit lt er sich nicht mehr nachweisen und ist jedenfalls auswrts gestorben und verdorben4 ,funote #cj3 ,conservatorien1 ,band #bi1 ,fol4 #ag;b1 im ,stadtarchiv ,nrnberg1 zum ,datum3 ,actumia judicio quarta post ,remigii4 #b4 octobris #aeba4 ,funote #ca3 ,zu gemeiner stat pfeifer anzunehmen ist erteilt ,sebald1 maler4 ,actum #ac4 novembris #aecb per herrn ,math4 ,loffelholz4 ,ratsbuch #af1 ,fol4 #de;a -- ,es ist aber hier nicht etwa der ,maler ,sebald ,beham gemeint1 sondern wie aus dem ,jahresregister von #aecc zu entnehmen1 ,sebald ,greyff1 der dort bei den ,besoldungen als ,trummelschlager und ,pfeiffer aufgefhrt ist4 ,funote #cb3 ,lange und ,fuhse1 ,s4 #fc4 ,funote #cc3 ,quellen hierfr1 wo nicht anderes angegeben1 die ,ratsmanuale4 ,funote #cd3 ,da dieser ,georg ,schlenk ein ,sohn des ,malers und ,zllners ,georg ,schlenk war1 ergibt sich daraus1 da der ,zllner fter als ,georg ,schlenk der ltere bezeichnet wird1 so in einem ,ratsverla vom #bh4 ,mrz #aeef und bei der ,erwhnung seines ,begrbnisses im #a4 ,totenbuch von ,st4 ,lorenz4 ,funote #ce3 ,i4 ,ehebuch von ,st4 ,lorenz3 ,jorg ,schlenk1 ,magdalena ,selneckerin1 #af4 novembris #aedf4 ,kinder aus dieser ersten ,ehe nach den ,taufbchern von ,st4 ,lorenz und ,st4 ,sebald3 ,georg 7getauft im ,november #aedf71 ,jorg 7,mrz #aedh71 ,magdalena 7,dezember #aedi71 ,hans 7,august #aeea71 ,gabriel 7,mai #aeec71 ,julianna 7,november #aeed71 ,hans 7,mai #aeef71 ,michel 7,august #aeeg74 ,seine erste ,frau wurde nach dem ,totenbuch von ,st4 ,lorenz am #ad4 ,september #aeeg beerdigt4 ber ihren ,tod meldet ein ,ratsverla vom #ah4 ,september #aeeg3 ,item zu erfarn1 welcher gestalt ,jorg ,schlengk sein weib im kindpeth geschlagen1 das sie hernach tods verschieden und widerpringen4 -- ,gabriel ,schlenck1 ,georgen ,schlenken teutschen schreibers und burgers hie eeleiblicher sohn hatte von seinem ,ahnherrn ,georgen ,selnecker einen ,eigenzins von jhrlich elf ,gulden auf ,hansen ,srgels ,haus geerbt4 ,dieser ,eigenzins wurde von ,srgel abgelst1 worber am #g4 ,januar #aegh ,gabriel ,schlenk seiner vollkommenen ,jahre ,quittung leistete4 ,conservatorien #acj4 ,fol4 #fi;b4 -- ,georg ,selnecker1 im ,jahre #aebc 7,ratsbuch #ab4 ,fol4 #aff;a7 noch ,stadtschreiber in ,hersbruck1 wurde spter ,gerichtsprocurator in ,nrnberg4 -- ,in zweiter ,ehe verheiratete sich ,georg ,schlenk 7der jngere7 mit ,magdalena ,kolnerin am #bi4 ,november #aeeg und zeugte mit ihr auch noch mehrere ,kinder3 ,martha 7getauft #aeeh71 ,hester 7,mai #aefa71 ,hans 7,februar #aefc71 ,michel 7#bf4 ,september #aefd74 ,funote #cf3 ,akt des k4 ,kreisarchivs mit der ,signatur3 ,s #a1 ,l4 #eih1 ,nr4 #ahc4 ,in diesem ,schreiben nennt er sich ,georgius ,schlenk der elter2 denn er hatte einen gleichnamigen ,sohn1 und sein ,vater1 der ,zllner und ,maler ,georg ,schlenk1 der frher diese ,bezeichnung der ltere gefhrt hatte1 war inzwischen im ,jahre #aeeg gestorben4 ,georg ,schlenk des lteren anderer ,sohn ,michel widmete sich wie sein ,vater erst der ,malerei und wurde hierauf ebenfalls stdtischer ,thorzllner#ch4 ,im ,jahre #aedi1 wo er sich -- in erster ,ehe -- verheiratete#ci1 finden wir ihn zunchst als ,zllner am ,vestnerthor#dj und dann seit ,august #aeeg am ,spittlerthor#da4 ,hier gab er spter 7#aefe7 aus unbekannten ,grnden den ,zllnerposten ganz auf#db und zog schlielich1 ,weib und ,kind verlassend1 als ,soldat nach ,italien1 wo er 7#aegf7 unter den ,besatztruppen der ,stadt ,genua erwhnt wird#dc4 ,von dort ist er nicht zurckgekehrt1 und seine ,frau1 die auer fr ihre eigenen ,kinder auch noch fr ,stiefkinder zu sorgen hatte#dd1 mute schlecht und recht bis an ihr ,lebensende sich als ,hebamme durch die ,welt bringen#de4 ,funote #cg3 ,in diesem ,schreiben bedient er sich bei der ,versiegelung eines ,petschafts mit einer ,hausmarke und den ,initialen ,g4 ,s4 -- ,da dieses ,petschaft vielleicht aus der ,hinterlassenschaft seines ,vaters1 des ,malers ,georg ,schlenk1 herrhrte1 und also die ,mglichkeit nicht ausgeschlossen ist1 da der ,maler ,georg ,schlenk sich dieser ,hausmarke als ,knstlerzeichen bedient hat1 so geben wir hiervon eine ,abbildung4 ,illustration ,funote #ch3 ,da ,michel ,schlenk ein ,sohn des ,malers und ,zllners ,georg ,schlenk gewesen1 lt sich daraus entnehmen1 da er wie dieser den ,beruf eines ,malers whlte und dann ebenfalls ,zllner wurde4 ,in den ,nrnberger ,brgerbchern ist er unter den neu aufgenommenen ,brgern nicht vermerkt2 ,michel ,schlenk mu also in ,nrnberg geboren sein4 ,zu jener ,zeit gab es aber in ,nrnberg nur einen ,brger ,namens ,schlenk1 dem er seinem ,alter nach als ,sprling zugewiesen werden kann1 nmlich den ,maler ,georg ,schlenk4 -- ber weitere ,nachkommen des ,malers ,georg ,schlenk melden die ,nrnberger ,kirchenbcher ,folgendes3 ,i4 ,taufbuch von ,st4 ,sebald3 ,georg ,schlenk ein tochter3 ,susanna #ab4 ,februarii #aecc4 -- ,i4 ,taufbuch von ,st4 ,lorenz3 ,jorg ,schlenck1 ,susanna3 ,sixt 7getauft in der ,woche des7 dominica pasce #aecd4 ,jorg ,schlenck1 ,susanna3 ,elizabeth1 dominica palmarum #aecf4 ,funote #ci3 ,michel ,schlenck1 ,anna ,linckin1 #af4 ,july #aedi4 ,,ii4 ,ehebuch von ,st4 ,sebald4 -- ,kinder aus dieser ersten ,ehe3 ,johannes 7getauft im ,april #aeef74 ,hieronymus 7,mai #aeeg71 ,sebald 7,oktober #aeeh71 ,michel 7,februar #aefj71 ,purkhart 7,oktober #aefa71 ,anna 7,oktober #aefb71 ,michel 7,september #aefd74 -- ,nach dem ,totenbuch von ,st4 ,sebald 7im ,kreisarchiv ,nrnberg7 wurde ,anna ,michel ,schlenkin1 ,malerin und ,zollnerin under dem ,spitlerthor1 am #h4 ,november #aefd beerdigt4 ,funote #dj3 ,amtbuch zum neuen ,rat de #aedi4 ,ratsverla vom #i4 ,januar #aeej 7,ratsmanuale de #aedi_/ej1 ,heft #aj1 ,fol4 #aa;a74 ,funote #da3 ,ratsverla vom #f4 ,august #aeeg 7,ratsmanuale #aeef_/eg1 ,heft #d1 ,fol4 #cb;a47 ,funote #db3 ,im ,amtbuch zum neuen ,rat de #aefe ist er als ,zllner am ,spittlerthor gestrichen4 ,doch kehren wir nunmehr zu ,georg ,schlenk dem lteren zurck4 ,vom ,tiergrtnerthor wurde er #aecc ans ,frauenthor versetzt#df4 ,hier fhrte er bis zu seinem ,tode das ,leben eines ,zllners4 ,die ,thorzllner standen unter dem obersten ,zllner1 dem hchsten ,zollbeamten der ,reichsstadt ,nrnberg4 ,soweit die ,zlle1 insbesondere fr feinere ,waren1 nicht vom obersten ,zllner oder dessen ,gegenschreiber eingenommen wurden1 geschah dies durch die ,thorzllner1 die auerdem auch noch den ,wegzoll zu erheben hatten4 ,unter den ,gegenstnden1 die bei den ,thorzllnern nach einem festen ,tarif1 den jeder ,zllner1 auf ,pergament geschrieben1 bei sich hatte1 zu verzollen waren1 finden sich z4 ,b4 ,tierfelle1 ,werkholz1 ,eisen1 ,kupfer1 ,blei1 ,zinn1 ,salz1 ,pech1 ,harz1 ,hopfen1 ,wein1 ,rben1 ,kraut1 ,heu1 ,knoblauch1 ,zwiebeln1 dann aber auch ,glser1 ,teller1 irdene ,gefe 7,hfen7 und ,krausen4 ,der ,zoll wurde teils in ,geld1 teils in natura erhoben3 so von einem ,sack ,zwiebeln vier ,stck ,zwiebeln und von einem ,wagen oder ,karren1 der mit ,glsern oder ,tellern das ,thor passierte1 je zwei oder eins von diesen ,gegenstnden4 ,von den in natura eingehenden ,zllen erhielt der ,thorzllner den dritten ,teil und von den in ,geld anfallenden den achten ,teil oder1 wie es heit1 den achten ,pfennig4 ,neben diesen wechselnden und mehr zuflligen ,einknften bezogen die ,thorzllner noch eine feststehende ,besoldung1 die jedoch nur sehr mig war#dg4 ,auerdem gab es aber auch noch einigen ,nebenerwerb3 so war ihnen gestattet1 an ,vorbergehende1 aber nicht an sitzende ,gste ,branntwein auszuschenken#dh2 und da sie manches auch auf unerlaubte ,weise sich zu verschaffen wuten1 das beweist das immer und immer wieder ihnen eingeschrfte ,verbot1 den hereinfahrenden ,holzbauern keine ,holzscheite wegzunehmen oder abzuntigen#di4 ,funote #dc3 ,in einer von seiner zweiten ,frau ,anna ,michel ,schlenkens1 malers1 burgers hie eewirtin ausgestellten ,urkunde heit es von ihrem abwesenden ,manne1 welcher diser ,zeit zu ,genua in der besatzung lege4 ,datiert ist die ,urkunde3 ,actum #e1 #a4 martij #aegf4 ,conservatorien #abe1 ,fol4 #eh;b -- ,aus dieser ,urkunde geht zugleich hervor1 da damals aus erster ,ehe des ,michel ,schlenk nur noch zwei ,shne vorhanden waren4 ,funote #dd3 ,michel ,schlenk hatte seine zweite ,frau ,anna ,pognerin am #ac4 ,mai #aefe geheiratet4 ,,iii4 ,ehebuch von ,st4 ,lorenz4 -- ,kinder aus dieser zweiten ,ehe3 ,hans 7,februar #aeff71 ,valentinus 7,april #aefg71 ,walpurg 7,mrz #aegj71 ,kunigund 7,februar #aegb71 ,margareta 7,november #aegc71 ,johannes 7,mrz #aegf74 ,siehe auch die ,anmerkung vorher4 ,funote #de3 ,anna1 ,michel ,schlenken verlassne wittib1 hebam in der weigerbergassen1 wurde am #c4 ,oktober #aehe beerdigt4 ,ihr ,schwager war der ,schlosser ,melchior ,gaismann1 der laut ,ehebuch von ,st4 ,lorenz am #ab4 ,oktober #aefd ihre ,schwester ,barbara ,pognerin geheiratet hatte4 ,daher erklrt es sich1 da die ,melchior ,gaismannsche ,begrbnissttte auf dem ,rochuskirchhofe in ,nrnberg 7,nr4 #ebb7 zugleich auch das ,grab dreier hinterlassenen ,kinder des ,michel ,schlenken1 ,malers1 und ,anna seiner ,hausfrau seel4 ist4 ,norischer ,christen ,freydhfe ,gedchtnis1 ,nrnberg #afhb1 ,s4 #ae4 ,st4 ,rochus ,kirchhof4 -- ,michel ,schlenk kehrte aus ,italien nicht mehr zurck2 denn in den ,nrnberger ,totenbchern ist sein ,name nicht verzeichnet4 -- ,der erwhnte ,schlosser ,melchior ,gaismann ist bemerkenswert als ,verfertiger von ,weckeruhren4 ,ratsmanuale #aegh_/gi1 ,heft #a1 ,fol4 #bi;b und #cj;a4 ,funote #df3 ,ratsverla vom #d4 ,oktober #aecc 7,ratsmanuale #aecc_/cd1 ,heft #g1 ,fol4 #a;b7 und ,amtbchlein zum neuen ,rath #aecc4 ,funote #dg3 ,quelle hierfr das ,zollbuch de #aeag-aehj4 ,m4 ,s4 #iia im k4 ,kreisarchiv ,nrnberg4 ,bei dieser ,art der ,besoldung war also der einzelne ,zllner umso besser gestellt1 je lebhafter der ,verkehr war4 ,zu den verkehrsreichsten ,thoren gehrte aber schon damals das ,frauenthor2 daher war der ,zllnerposten an diesem ,thor1 wie das die ,bewerbungen bei ,vakanzen erkennen lassen1 wegen seiner hheren ,einnahmen auch immer viel begehrter als z4 ,b4 der ,posten am ,tiergrtner- oder ,spittlerthor4 ,georg ,schlenk1 der innerhalb zweier ,jahre vom verkehrsarmen ,vestnerthor ber das ,tiergrtnerthor ans ,frauenthor gekommen war1 hatte also sein rasches ,aufsteigen einem glcklichen ,zufall oder1 was wahrscheinlicher ist1 einer besonderen ,vergnstigung zu verdanken4 ,allein die ,gunst hatte keinen ,bestand4 ,zum ersten ,male 7#aech7 forderte er die ,unzufriedenheit des ,rats heraus durch eine berschreitung beim ,branntweinausschank und wurde gestraft#ej4 ,weiterhin 7#aedf7 wurde er zur ,rede gestellt wegen ,unschicklichkeiten1 die er sich gegen ,bauern des ,patriziers ,grundherr erlaubt hatte4 ,dann 7#aedg7 nahm er1 was streng verboten war1 ,juden bei sich in ,herberge und erhielt deshalb vom ,rat einen sehr scharfen ,verweis3 man werde ihn vom ,amte urlauben1 wo er dergleichen mehr be4 ,endlich 7#aeed7 fiel er nochmals wegen einer ,ungehrigkeit in ,strafe4 ,so hatte er also schon fter den ,unwillen des ,rats sich zugezogen1 da traf ihn ein weiteres ,migeschick4 ,in der ,nacht vom #ad4 zum #ae4 ,februar #aeef kam die uere ,mauer beim ,frauenthor ins ,wanken2 sie strzte in den ,stadtgraben mitsamt dem ,zollhuslein und allem dem1 das im ,zollhuslein gewest auerhalb den ,menschen1 die ,gott genediklich und wunderbarlich daraus pracht und errett hat4 ,schlenk erhielt als ,schadenersatz #dj ,gulden vom ,rat geschenkt1 und das ,zollhuslein wurde rasch wieder aufgebaut2 aber verschiedene ,wnsche1 die er hierbei aussprach1 fanden kein ,gehr4 ,seine ,bitte1 ihm einen ,keller einzurichten und ein ,hflein zum ,zollhuslein zu erbauen1 wurde barsch abgeschlagen3 wenn er der ,fliegen halber nicht bleiben knne1 und wenn ihm das ,haus zu eng sei1 werde man nach einem andern ,zllner trachten4 ,nicht lange mehr sollte er im neuen ,zollhuslein wohnen3 er starb ,ende ,september #aeegea4 ,um seine ,stelle bewarb sich sein ,sohn ,michel2 sie wurde aber nicht ihm1 sondern der ,ordnung nach dem bisherigen ,zllner am ,spittlerthor1 ,hans ,eschenbach1 als dem ltesten ,zllner1 zugesprochen#eb4 ,funote #dh3 ,ratsverla vom #bi4 ,september #aecc 7,ratsmanuale #aecc_/cd1 ,heft #f1 ,fol4 #ab;a74 ,funote #di3 ,dieses ,verbot findet sich fast ,jahr fr ,jahr in den mterbchlein1 manchmal in sehr scharfer ,form4 ,funote #ej3 ,quelle fr das ,folgende die ,ratsverlsse4 ,funote #ea3 ,i4 ,totenbuch von ,st4 ,lorenz3 ,georg ,schlenk der elter1 zolner unterm frauenthor #a4 augusti #aeeg 7beerdigt74 ,es ist nunmehr noch die ,frage aufzuwerfen1 ob keine ,anzeichen dafr sprechen1 da ,georg ,schlenk auch in der ,zeit1 wo er ,garkoch oder ,zllner war1 noch nebenbei sich mit der ,malkunst beschftigt habe4 ,zieht man in ,betracht1 da das ,geschft eines ,garkochs nur wenig ,mue brig lie1 da ihm als ,zllner bei dem beraus starken ,verkehr1 wie er sich durch das ,stadtthor bewegte1 noch viel weniger freie ,zeit blieb1 auch wenn er ab und zu von seiner ,ehefrau vertreten wurde1 da ferner die ,lichtverhltnisse in den kleinen niedrigen ,zollhuslein nicht gnstig und die ,rumlichkeiten zumal bei anwachsender ,familie beraus beengt waren1 so htte unter solchen ,umstnden schon ein sehr energischer und strebsamer ,charakter1 wie ihn allem ,anschein nach ,schlenk nicht besa1 dazu gehrt1 um nebenbei noch hervorragende ,kunstwerke zu schaffen4 ,man kann sich daher nicht wundern1 da von ,georg ,schlenk1 obwohl er ein ,schler und ,gehilfe ,albrecht ,drers gewesen1 nichts weiter als ,knstler hervorgebracht wurde1 das seinen ,namen ruhmgekrnt auf die ,nachwelt gebracht htte4 ,immerhin scheint er aber der ,malerei nicht ganz untreu geworden zu sein1 da seine ,witwe ,susanna1 die ihn noch fnf ,jahre berlebte1 bei ihrem ,tode ausdrcklich als ,malerin1 gewesene ,zollnerin am ,frauenthor bezeichnet wird#ec4 ,funote #eb3 ,ratsverlsse vom #d4 und #f4 ,august #aeeg 7,ratsmanuale #aeeg_/eh1 ,heft #d1 ,fol4 #bf und #cb47 ,funote #ec3 ,i4 ,totenbuch von ,st4 ,lorenz3 ,susanna ,jorg ,schlenkin1 malerin1 gewesne zolnerin am frauenthor1 pey dem psen prunnen verschieden1 7beerdigt7 #ca4 ,julii #aefb4 -- ,die ,beerdigung fand damals in ,nrnberg am zweiten ,tage nach dem ,ableben statt4 ,susanna starb also am #bi4 ,juli #aefb4 ,vgl4 hierzu ,alfred ,bauch1 ,barbara ,harscherin1 ,hanns ,sachsens zweite ,frau1 ,nrnberg1 #ahif1 ,s4 #ac1 ,anm4 #a4 ,nrnberg4 ,dr4 ,alfred ,bauch4 ,aus der ,plakettensammlung des germanischen ,nationalmuseums4 ,unter dem ,namen ,plaketten fat man die kleineren1 meist gegossenen ,metallreliefs zusammen1 die entweder als ,schmuckgegenstnde oder als ,teile kunstgewerblicher ,arbeiten direkte ,verwendung fanden1 oder aber den ,goldschmieden vornehmlich1 den ,hafnern1 ,bildhauern und ,erzgieern als ,modelle dienten4 ,bisweilen benutzte man sie auch1 unverndert oder vergoldet1 mit ,holz- oder ,metallrahmen versehen1 als willkommenen ,wandschmuck4 -- ,das ,geburtsland der ,plaketten ist ,italien1 von dort fanden sie1 in ausgedehnterem ,mae wohl erst gegen ,ende des #ae4 ,jahrhunderts1 ,eingang in ,deutschland4 -- ,die berwiegende ,mehrzahl der deutschen ,plaketten stellt sich als ,bleigu dar1 und diese ,thatsache erklrt sich vielleicht1 abgesehen von der greren ,billigkeit1 aus dem ,umstande1 da sie besonders als ,vorbilder fr ,treibarbeit dienten4 ,denn fr den ,gu bietet ein ,modell aus hrterem ,metall1 das die einzelnen ,linien1 die ,details1 schrfer und deutlicher hlt und wiedergibt1 weit greren ,vorteil1 whrend bei einem zum ,treiben dienenden ,vorbilde die ,hand des nachschaffenden ,knstlers selbstndig ergnzt1 was bei einem mechanischen ,reproduktionsverfahren verloren gehen wrde4 ,die ,plaketten des germanischen ,museums stammen zum greren ,teile aus der ,sammlung der ,freiherrn ,c4 ,j4 ,w4 ,c4 ,j4 ,haller von ,hallerstein1 die im ,jahre #ahdj vom ,handelsgerichtsassessor ,joh4 ,jak4 ,hertel zu ,nrnberg ersteigert wurde und spter in den ,besitz des ,kaufmanns ,arnold daselbst berging4 ,von diesem1 der die ,sammlung noch bedeutend vermehrt hatte1 erwarb sie das germanische ,museum4 ,eine andere ,kollektion ging dem ,museum als ,geschenk von der mittelalterlichen ,sammlung zu ,basel zu4 ,sie entstammt indessen nicht1 wie im ,katalog der ,originalskulpturen ,s4 #eg irrtmlich angegeben ist1 einer ,modellsammlung1 die #ahha in ,basel gefunden wurde4 ,herr ,professor ,heyne hatte die ,gte1 ber ihre ,provenienz folgende ,mitteilung zu machen3 ,es ist gar kein ,fund einer ,goldschmiedewerkstatt zu ,basel #ahha gemacht worden2 sondern das wird verwechselt mit einem ,fund1 der gegen diese ,zeit in der ,seine zu ,paris unter der alten ,goldschmiedebrcke zu ,tage kam1 der an ,hndler verzettelt wurde und von dem ,bossard in ,luzern manches erwarb2 von diesem kam wieder einiges an die mittelalterliche ,sammlung in ,basel4 ,den ,hauptbestandteil der dortigen ,kollektion1 von dem ich1 so viel ich mich erinnere1 auch ,doubletten an ,essenwein fr das germanische ,museum abgegeben habe1 bildet aber nicht dieser ,fund1 sondern ,stcke1 die ich sonst1 namentlich auch von ,bossard erworben habe1 und ber deren ,provenienz nichts ermittelt werden konnte4 ,unsre ,sammlung ist besonders reich an deutschen ,plaketten1 unter denen die ,arbeiten ,fltners den hervorragendsten ,platz behaupten4 ,auf einen ,teil derselben hat ,domanig im ,jahrbuch des allerh4 ,kaiserhauses ,bd4 ,,xvi1 ,s4 #a ff4 bereits hingewiesen1 vollstndige ,verffentlichung werden sie demnchst erfahren durch eine umfassende ,arbeit ber ,fltner von ,lange4 ,daneben aber hebt sich noch eine groe ,reihe knstlerischer ,arbeiten heraus1 die der zweiten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts angehren und mehr oder minder stark durch die fltnersche ,art beeinflut sind4 ,besondere ,gruppen lassen sich mit ,sicherheit ausscheiden1 wenn es auch kaum gelingen drfte1 die ,namen der einzelnen ,meister1 die hauptschlich ,nrnberger gewesen zu sein scheinen1 zu ermitteln4 ,eine dieser ,gruppen bietet uns wenigstens die ,anfangsbuchstaben1 das ,monogramm des ,knstlers3 ,h4 ,g4 mit den ,jahreszahlen #aefi und #aegj4 ,aus der ,bemerkung ,naglers1 ,monogramm4 ,,iii1 ,nr4 #igd geht hervor1 da er ein ,goldschmied gewesen sei4 ,die starke ,beeinflussung seiner ,technik durch ,fltner1 die ,verwandtschaft seiner ,kompositionen mit ,virgil ,solis1 der ,umstand endlich1 da gerade ,nrnberg im #af4 ,jahrhundert die meisten und vorzglichsten ,goldschmiede in ,deutschland aufzuweisen hatte1 berechtigt zu der ,vermutung1 ,h4 ,g4 sei ,nrnberger ,knstler gewesen4 ,stockbauer fhrt ,bayerische ,gewerbe-,zeitung #ahic ,nr4 #ab1 ,beilage ,s4 #f in der ,liste der ,goldschmiede unter dem ,jahre #aefj einen ,heinrich ,garn auf1 der also eventuell in ,frage kommen knnte4 ,mir ist indessen in ,nrnberger ,urkunden niemals eine ,goldschmiedsfamilie ,garn1 sehr hufig dagegen die der ,gar begegnet1 die bei ,stockbauer sich berhaupt nicht findet4 ,da die von ihm abgedruckte ,liste erst #afeb zusammengestellt wurde1 so ist es mglich1 da ein ,irrtum vorliegt1 da aus ,h4 ,gar -- ,heinrich ,garn gemacht wurde4 ,die ,gar waren verwandt mit ,veit ,sto4 ,sebald ,gar1 ,goldschmied1 war vermhlt mit ,ursula1 der ,enkelin ,sto' 7,nrnb4 ,stadtarchiv4 ,cons4 #dg fol4 #ajh74 ,er ist mir begegnet #aecd 7a4 a4 ,o4 ,cons4 #df fol4 #ia u4 fol4 #fg7 #aecf 7,cons4 #dg fol4 #ajh71 #aedf 7,cons4 #fb fol4 #adhf71 #aedi 7,cons4 #fi fol4 #hg74 ,unter dem letzten ,jahre werden seine ,kinder aufgefhrt 7cf4 auch ,cons4 #eg fol4 #abe73 ,jorg1 ,barbara1 ,kungund1 ,cunrad1 ,hanns und ,steffan4 ,letzterer ist damals noch unmndig4 ,conrad ,gar wird als ,goldschmied genannt in einer ,urkunde vom #af4 ,juli #aegc 7,cons4 #aah fol4 #aji;b74 ,es wre also nicht unmglich1 da der von ,stockbauer aufgefhrte ,heinrich ,garn identisch ist mit ,hans ,gar1 dem ,urenkel ,veit ,sto'1 dem jngeren ,bruder ,conrad ,gars1 da wir in diesem ,hans ,gar den ,monogrammisten ,h4 ,g4 zu erkennen htten4 ,wir finden in den ,werken des ,h4 ,g4 alle jene ,stoffe behandelt1 die die ,kleinmeister in der zweiten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts bevorzugten3 ,darstellungen aus der klassischen ,gtter- und ,sagenwelt1 biblische ,scenen1 symbolische ,vorwrfe und ,jagdstcke4 ,die mit kurzem verstndlichem ,text begleiteten ,emblemata1 die ,neuwen ,figuren1 ,biblische1 ,ovidische1 ,livische etc4 allen ,knstlern1 als ,malern1 ,goldschmieden1 ,bildhauwern1 ,steinmetzen1 ,schreinern etc4 fast dienstlich vnd ntzlich1 gaben neben den greren illustrierten ,werken und den zahllosen ,einzelblttern auch dem weniger ,gebildeten reichlich ,gelegenheit und ,anregung zur ,behandlung derartiger ,stoffe4 ,das ,gewissen der ,kleinmeister1 selbst der vermgendsten1 war nach modernen ,begriffen sehr weit3 wenn sie sich auch meist eine gewisse ,originalitt in der ,art der ,behandlung des ,stoffes wahren1 den ,gedanken1 einzelne ,teile des ,ganzen eignen sie sich ohne ,bedenken an#ed4 ,auch bei dem ,meister ,h4 ,g41 der sicherlich den besten seiner ,zeit zuzugesellen ist1 knnen wir diese ,erfahrung machen4 ,die ,art und ,weise1 wie er seine figrlichen ,scenen in tiefe1 abwechslungsreiche ,landschaften hineinkomponiert1 die ,behandlung der ,bume1 besonders auch der ,baumstmme1 der blumen- und grasbedeckte ,untergrund1 die fadenartige ,wiedergabe des ,rauches1 weisen unbedingt auf ,fltner als sein ,vorbild hin1 nur da uns ,alles berladener1 manirierter entgegentritt4 ,in dem ,wasser1 das selten seinen ,landschaften fehlt1 schlagen ,delphine1 ,schiffe und ,khne schwimmen darauf1 ,inseln und ,gestade sind bedeckt mit teilweise phantastischen ,gebuden4 ,von den ,blumen1 mit denen der ,boden berst ist1 bevorzugt er eine stilisierte ,tulpenart mit weit hervortretendem ,stempel oder groe ,anemonen4 ,die ,baumstmme sind hufig stark gebogen1 wie vom ,sturme gepeitscht4 ,besonders charakteristisch aber sind seine ,wolken1 die1 in der ,weise des ,moderno1 aus einzelnen ,teilchen bestehen1 deren jedes aussieht1 wie ein auf einen ,spie gesteckter ,darm4 ,das ,relief seiner ,figuren ist durchschnittlich hher1 als bei ,fltner4 ,die ,personen1 in antiker ,gewandung1 die ,mnner meist brtig1 sind schlank und muskuls1 elegant in ,haltung und ,bewegung1 die ,gestikulation der ,hnde von dramatischer ,bewegtheit1 ohne da ein strend unruhiger ,eindruck hervorgerufen wrde4 ,die ,tiere1 die meist gallopierend dargestellt werden1 sind ebenmig und natrlich gebaut4 ,bei dem ,anblicke der ,werke des ,h4 ,g41 die sich ausnahmslos durch vorzgliche ,komposition und ,perspektive auszeichnen1 wird man sich des ,eindruckes nicht erwehren knnen1 da man es mit einem hervorragenden ,knstler zu thun hat4 ,illustration ,illustration3 ,taf4 ,i4 ,aus der ,plakettensammlung 7,i474 ,funote #ed3 ,ein interessantes ,beispiel einer ,compilation aus verschiedenen ,vorlagen zu einem ,gesamtbilde bietet eine ,plakette im ,goethemuseum 7,schuchardt1 ,goethes ,kunstsamml4 ,,ii1 ,s4 #bc4 ,nr4 #cd7 zu ,weimar1 die von einem ,meister herrhrt1 der sich in seinen smtlichen ,arbeiten eng an ,jost ,amman anschliet und von dem auch unser ,museum eine ,reihe von ,plaketten besitzt4 ,dargestellt ist die ,erbauung ,carthagos durch ,dido4 ,fast smtliche ,vorbilder halten die ,neuwen ,liuischen ,figuren des ,jost ,amman1 ,frankfurt #aegc1 geliefert4 ,dido und ,knig ,jarbas1 zwei mit dem ,zerschneiden der ,kuhhaut beschftigte ,mnner und die beiden1 die mit den ,lederstreifen das gekaufte ,land umziehen1 sind ,tafel ,,xl entnommen4 ,die ,begleitung ,didos ist nach ,tafel ,,xliiii ,amilcar wirt von den ,carthaginensern beschickt gearbeitet1 der ,krieger links hinter ,dido findet sich ,taf4 ,,vii ,numa ,pompilius der andere ,knig in ,rom1 whrend uns der barhuptige ,mann mit hohem ,stehkragen und ,schnrenrock auf ,seite ,j #b;b 7,psalmo ,i7 der ,neuwen ,biblischen ,figuren von ,amman1 ,frankfurt #aefi1 begegnet4 ,und obgleich die einzelnen ,teile auf diese ,weise zusammengesucht sind1 sind sie doch in einer ,art zusammengestellt1 die uns vor dem ,kompositionstalente des ,knstlers die grte ,hochachtung abntigte4 ,unsere ,sammlung besitzt von ,h4 ,g4 nachfolgende ,stcke vgl4 ,taf4 ,i3 #a7 ,scylla und ,minos4 ,k4 ,p4 #bjc4 ,katal4 #ebh 7dort irrtmlich ,aeneas und ,dido bezeichnet74 ,rund4 ,durchm4 #j1ahb m4 ,bleigu4 ,in der ,mitte der ,platte ,minos1 nach links gallopierend1 mit ,helm bedeckt1 in der ,linken den ,feldherrnstab haltend1 den er auf die ,hfte sttzt4 ,links von ihm ein barhuptiger ,mann in begrender ,stellung1 rechts ein ,krieger mit ,helm und ,lanze4 ,im ,vordergrunde zwei sitzende ,krieger1 den ,rcken dem ,beschauer zugewandt4 ,weiter im ,hintergrnde sieht man rechts die ,krieger des ,minos1 links drei ,frauen der ,scylla4 ,letztere ist zweimal vertreten3 wie sie von einem ,turme aus ,minos zuwinkt und wie sie1 von einer ,frau begleitet1 ihrem ,geliebten das ,lebenshaar ihres ,vaters ,nisos zutrgt4 ,smtliche ,personen in antiker ,gewandung4 ,im ,hintergrunde ,meer mit ,delphinen und ,schiffen1 ,architektur etc4 ,vorn unten auf der ,platte befindet sich ein ,baumstumpf mit der ,inschrift3 #aefi ,h ,g4 ,geflechtartige ,umrahmung4 ,das ,vorbild zu dieser ,darstellung finden wir in ,johan4 ,posthii ,germershemii tetrasticha in ,ovidii metamor4 lib4 ,,xv4 quibus accesserunt ,vergilii ,solis figurae elegantiss4 iam primum in lucem editae4 ,frankfurt1 ,feyerabent4 #aefc4 #h4 ,s4 #ia4 ,die ,scenerie ist hier allerdings bedeutend einfacher1 da ,solis den ,gegenstand in zwei ,holzschnitten behandelt4 ,solis ist aber auch nicht der ,erfinder1 sondern er hat fast smtliche ,abbildungen zu den ,metamorphosen aus ,la vita et metamorfoseo d',ovidio1 ,figurato abbreuiato in forma d'epigrammi da ,m4 ,gabriello ,symeoni4 ,a ,lione per ,giouanni di ,tornes1 #aeei4 #h4 bernommen#ee4 ,illustration ,funote #ee3 ,die ,holzschnitte in der ,ausgabe des ,posthius sind dieselben1 wie die in der gleichfalls #aefc bei ,feyerabent erschienenen ,ausgabe der ,metamorphosen1 die ,nagler1 ,monogr4 ,,iii1 ,n4 #egj1 #e citiert4 ,die ,abbildungen des ,virgil ,solis sind im ,vergleich zu der ,lioner ,ausgabe von #aeei gegenseitig1 vergrert und nur vereinzelt mit geringen nderungen versehen4 7ber die ,offizin des ,jean de ,tournes in ,lion cf4 ,j4 ,reimers1 ,peter ,fltner4 #ahij4 ,s4 #cc ff474 ,solis hat aus der ,lioner ,ausgabe die ,abbildungen ,s4 #cf1 #dc1 #eg1 #fg1 #gg1 #hj1 #hd1 #he1 #hh1 #aja1 #aah1 #abg1 #agf1 #aha1 #ahb1 #ahf1 #ahg nicht bernommen4 ,entweder sind die betreffenden ,scenen gar nicht1 oder selbstndig von ,solis bearbeitet4 ,zu den letzteren1 die also nicht auf die ,lioner ,ausgabe zurckzufhren sind1 gehren in der ,ausgabe des ,posthius die ,holzschnitte3 ,s4 #ga1 #gb1 #gd1 #hc1 #aja1 #aji1 #aac1 #aag4 ,holzschnitt ,s4 #bg 7bei ,posthius7 hat unten in der ,mitte das ,monogramm des ,holzschneiders -,,bv- mit dem ,schnitzmesser links1 was bei ,nagler1 ,monogr4 ,i4 ,n4 #bjif nachzutragen ist4 ,ebenso gibt ,nagler1 ,monogr4 ,,iii1 ,n4 #egj1 #e nur #f ,holzschnitte an mit dem ,zeichen des ,holzschneiders ,zeichen3 b4 ,dieses ,zeichen findet sich indessen1 in verschiedenen ,gren1 auch auf den ,schnitten3 ,met4 ,,iv1 #i ,perseus befreit ,andromeda4 ,v4 #d ,pyreneus von den ,musen gestraft4 ,v1 #g ,ceres verwandelt einen ,knaben in eine ,eidechse4 ,,ix1 #g ,byblis verfolgt ihren ,bruder4 ,,xii1 #a ,opferung der ,iphigenie4 ,,xiii41 #aj ,aeneas trgt seinen ,vater aus dem brennenden ,troia4 ,fr die weitere ,verbreitung und ,benutzung der ,plakette stehen mir zwei ,beispiele zu ,gebote4 ,erstens besitzt unsere ,kupferstichsammlung unter ,nr4 #djae eine ,punzenarbeit 7siehe die verkleinerte ,abbild1 im ,text71 die von einer nicht sehr geschickten ,hand nach der ,plakette gearbeitet wurde4 ,der ,stich erscheint natrlich gegenseitig1 die ,perspektive mangelhaft1 auffallend schlecht besonders in der ,gruppe der ,krieger1 an die ,stelle von ,grsern und ,bschen hat der ,copist hufig einfach ,steine treten lassen4 ,monogramm und ,jahreszahl auf dem ,baumstumpf fehlen4 ,solcher ,punzenarbeiten sind uns eine groe ,anzahl erhalten4 ,sie entstammen den ,goldschmiedewerksttten und dienten als ,vorlagen fr ,treibarbeiten4 ,die ,zeichnung wird auf die ,kupferplatte bertragen und die ,umrilinien mit ,punzen eingeschlagen4 ,die ,linien bestehen daher aus einzelnen ,punkten1 und1 um dem ,treiber anzugeben1 welche ,partien hher und welche flacher im ,relief gehalten worden sollen1 werden die ,punkte je nachdem tiefer oder flacher1 dichter an einander1 oder weiter von einander abstehend eingetrieben4 ,schattengebung ist fr die ,zwecke der ,punzenarbeiten berflssig1 und erst1 als auch diese ,gattung in der zweiten ,hlfte des #af4 ,jahrh4 sich zu selbstndigen ,kunstwerken ausgestaltete1 finden wir auch den ,schatten beigefgt4 ,bei unserem ,stich1 der nach der ,art seiner ,behandlung lediglich den ,zweck einer ,vorlage gehabt hat1 ist auffallend die ,ursache seines ,entstehens4 ,wozu war ein ,stich ntig1 nachdem das ,vorbild in ,form einer ,plakette1 also eines brauchbareren und praktischeren ,modells schon gegeben war8 ,es mag wohl der ,grund darin zu suchen sein1 da mit der ,vervielfltigung einer ,plakette immerhin manche ,umstndlichkeiten verknpft waren1 da ihre ,aufbewahrung grere ,sorgfalt verlangte1 wenn die ,einzelheiten1 ,baumschlag1 ,gesichtszge etc41 nicht1 wie wir es an vielen ,beispielen in unsern modernen ,sammlungen noch sehen knnen1 gedrckt1 abgerieben und unkenntlich gemacht werden sollten4 ,wir mssen annehmen1 da die ,goldschmiede der damaligen ,zeit ausnahmslos gewandte ,zeichner und geschickte ,techniker waren1 die ,umsetzung einer ,plakette in eine ,zeichnung ging ihnen leicht von der ,hand und das ,arbeiten nach einem ,stich bereitete ihnen keine ,schwierigkeit4 ,es tritt uns hufig die ,erscheinung entgegen1 da plastische ,arbeiten nach einer ,plakette im ,gegensinne erscheinen4 ,ich glaube1 da wir in solchem ,falle stets einen ,stich als ,zwischenglied anzunehmen haben4 ,auch nach unserer ,plakette existiert eine ,goldschmiedearbeit im ,gegensinne1 zu der aber nicht die angefhrte ,punzenarbeit unserer ,kupferstichsammlung die ,vermittelung gewesen sein kann1 sondern zu der wir einen anderen ,stich als ,vorlage voraussetzen mssen4 ,die ,arbeit1 eine silber-vergoldete ,schale1 befand sich im ,besitze ,spitzers1 und ist abgebildet in ,la collection ,spitzer ,,iii1 orfvrerie civile ,pl4 ,,viii4 ,die ,beschreibung lautet dort 7,s4 #be ,nr4 #ff73 ,a ,i'intrieur de la coupe est figure la lgende de ,scylla4 ,nisus 7871 vtu en guerrier antique1 mont sur un cheval au galop1 occupe le centre de la composition4 ,a droite et gauche1 des groupes de guerriers 7674 ,au fond1 on aperoit ,scylla tenant la main la mche de cheveux qu'elle a coupe a son pre2 on la voit encore sur le haut d'une tour qui fait partie de l'enceinte d'une ville1 au dernier plan3 fond de paysage et de fabriques4 ,sur le bord de la coupe1 l'intrieur1 est grave l'inscription suivante qui explique le sujet3 ,quid non cogit amor testis ,niseia virgo ausa in purpurea regna pater#ef coma fatali tondere manu quid moenibus hostem arces1 hoste magis nata timenda tibi est4 ,heu quanto stetit unius tonsura capilli ,scylla tibi en tecum patria versa tua est nil agis at vobis male sit nox somne cupido quorum opera tantum suscipere ausa scelus4 787 ,sur le bord de la coupe1 l'intrieur1 un poinon3 un cusson charg d'un ,v4 ,in ,bezug auf die ,landschaft ist der ,meister dieser ,arbeit sehr selbststndig vorgegangen1 sie hat durch seine vereinfachende ,behandlungsweise eher gewonnen1 als verloren4 ,die manirierten ,wolken sind verschwunden1 die ,architekturteile aber sind sehr mig ausgefallen4 ,der linke ,eckturm der ,stadt im ,vordergrunde ist vllig miraten4 ,scylla hat1 in nherer ,anlehnung an ,solis1 einen groen ,busch ,haare in der ,rechten1 damit an der ,bedeutung ihrer ,person kein ,zweifel sein kann4 ,der ,baumstumpf mit dem ,monogramm und der ,jahreszahl fehlt4 ,funote #ef3 ,auf der ,platte steht deutlich und richtig paterna4 #b7 ,verkleinerter ,ausschnitt aus der unter #a7 angefhrten ,darstellung von ,scylla und ,ninos4 ,copie4 ,k4 ,p4 #hhh4 ,kat4 #eca4 #j1je #j1de m4 ,bleigu4 #c7 ,eberjagd4 ,k4 ,p4 #dfa4 ,kat4 #ecj4 ,rund4 ,durchm4 #j1ag m4 ,arabeskenartige ,umrahmung4 ,bleigu4 ,ein nach links gallopierender ,reiter in antiker ,gewandung1 mit ,federhut1 in der ,linken einen ,jagdspeer schwingend und ein ,jger mit der ,saufeder dringen auf einen von #d ,hunden angefallenen ,eber ein4 ,im ,vordergrunde rechts auf einem ,baumstumpf #aegj ,h4 ,g4 #d7 ,tod des ,adonis4 ,von ,jagdscenen umgeben4 ,k4 ,p4 #bjd4 ,kat4 #fje4 ,rund4 ,durchm4 #j1aei m4 ,bleigu4 ,adonis1 nackt1 liegt nach rechts im ,schoe der bekleideten ,venus1 von links beugt sich ,amor zu ihm nieder1 im ,vordergrunde ,schild1 ,horn1 ,jagdspeer und ,mantel4 ,im ,hintergrunde sieht man nach rechts den ,eber enteilen4 ,durchm4 des ,mittelstcks incl4 des umrahmenden ,kranzes #j1jfe m4 ,der ,rand ist in einer ,breite von #j1jdb m von ,jagdscenen bedeckt1 unter denen sich die bei #c7 aufgefhrte mit geringen nderungen rechts oberhalb der ,venus wiederholt4 ,der ,jger steht nicht links1 sondern rechts vom ,eber und hat die ,saufeder bereits dem ,wild in die ,seite gestoen4 ,den ,reiter sehen wir1 etwas verndert1 links von der ,gruppe4 #e7 ,der ,angler4 ,k4 ,p4 #bje4 ,kat4 #ebi4 ,durchm4 #j1ag m4 ,umrahmung wie bei #a74 ,bleigu4 ,im ,vordergrunde links sitzt ein nach rechts gewandter ,mann am ,ufer eines ,flusses und angelt4 ,ein ,korb hngt ber einem ,zweige im ,wasser1 ein zweiter steht am ,ufer4 ,der ,flu ist belebt durch ,vgel1 ,fische und ,khne4 ,in der reichausgestatteten ,landschaft bemerkt man rechts eine ,mhle1 links antike ,gebudeteile4 ,rechts dem ,angler gegenber befindet sich auf einem ,baumstumpf die ,inschrift3 #aegj4 ,h4 ,g4 #f7 ,vulcan und #c ,cyclopen mit schmieden beschftigt4 ,k4 ,p4 #bjb4 ,kat4 #fjb4 ,rund4 ,durchm4 #j1ag m4 ,kranzartige ,umrahmung4 ,bleigu4 ,vulcan1 vor einem ,ambos in offener ,landschaft sitzend1 und #c stehende ,cyclopen schmieden4 ,links die ,feueresse1 rechts ,venus1 die ihre rechte ,hand auf ,amors ,haupt gelegt hat4 ,smtliche ,personen sind nackt4 #g7 ,das ,urteil ,salomonis4 ,k4 ,p4 #bjh4 ,kat4 #fjc4 ,rund4 ,durchm4 #j1ag m4 ,umrahmung hnlich wie bei #c74 ,bleigu4 ,salomo1 bartlos1 sitzend in freier ,landschaft1 mit ,scepter in der ,rechten1 vor ihm ein ,scherge1 der in der linken ,hand das lebende ,kind am ,bein1 in der ,rechten das ,schwert hlt4 ,im ,vordergrunde die beiden klagenden ,weiber1 zwischen ihnen noch einmal das ,kind1 liegend4 ,im ,hintergrunde zwei brtige ,mnner1 deren einer das ,liktorenbeil trgt4 ,rechts turmartiges ,gebude1 von dessen ,brstung1 hnlich wie bei #a71 ein ,weib herunterschaut4 ,aus der ,thre1 von der eine ,treppe zum ,erdboden fhrt1 tritt eine ,person mit einem ,korbe in der ,hand4 ,schuchardt4 ,goethes ,kunsts4 ,,ii4 ,s4 #bf ,nr4 #gd4 #h7 u4 #i7 ,hirsch- und ,eberjagd in der ,art des ,h4 ,g4 ,k4 ,p4 #bed u4 #bec4 ,kat4 #edh4 #edi4 #j1jbb #j1jic m4 ,bleigu4 ,ein ,hirsch1 nach links entfliehend1 wird von ,jgern und ,hunden verfolgt4 ,ein ,reiter mit ,jagdhorn4 ,im ,vordergrunde links ein ,kreuz4 ,in der ,mitte ein ,reiter mit ,jagdspeer1 rechts ein von ,hunden angefallener ,eber1 links laufender ,mann mit zwei ,hunden4 ,nagler1 ,monogr4 ,,iii4 ,nr4 #igd erwhnt3 ,in der frstlichen ,sammlung zu ,wallerstein befindet sich ein ,pulverhorn mit einer runden getriebenen und vergoldeten ,platte1 welche den ,saturnus vorstellt1 wie er die nackte ,wahrheit der aufgehenden ,sonne entgegenfhrt4 ,ein dsterer ,dmon sucht sie vergebens wieder niederzuhalten1 denn schon schwebt die ,friedenstaube ber dem ,lande4 ,die ,umschrift besagt3 ,abstrusum ,tenebris ,tempus ,me ,educit ,in ,auras4 -- ,h4 ,g4 #aegj4 ,leider konnte mir eine ,abbildung oder nhere ,beschreibung dieses ,pulverhorns nach gtiger ,mitteilung des ,herrn ,bibliothekar ,dr4 ,grupp augenblicklich nicht zur ,verfgung gestellt werden1 wohl aber ist mir durch die ,liebenswrdigkeit der ,verwaltung der archaeologischen ,abteilung des ,darmstdter ,museums der ,abgu einer ,plakette zugegangen1 die zweifellos das ,modell zu der ,platte des ,pulverhorns darstellt4 ,die ,plakette1 rund1 hat einen ,durchmesser von #j1jhc m41 ohne den mit der ,inschrift versehenen ,rand #j1jfc m4 ,die ,darstellung entspricht genau der ,beschreibung ,naglers4 ,aber das erste ,wort der ,umschrift lautet nicht ,abstrusum1 sondern ,,abstrvsam1 auerdem steht noch in der inneren ,plakette mit kleineren ,buchstaben3 ,,veritas ,,filia ,,temporis ,wenn ,nagler also richtig zitiert1 so htten wir hier einen ,beweis dafr1 da die ,plakette nicht als ,andenken von einer ausgefhrten ,treibarbeit abgegossen ist1 sondern da der ,meister zunchst die ,plakette herstellte1 um nach ihr zu arbeiten1 dann aber bei der ,platte fr das ,pulverhorn den ,fehler des ,modells nicht nachahmte1 sondern korrigierte4 ,ein zweites ,exemplar dieser ,plakette1 weit besser erhalten als das ,darmstdter1 aber ohne ,rand1 also auch ohne das ,monogramm1 befindet sich in ,kassel4 ,eine ,photographie davon verdanke ich ,herrn ,prof4 ,dr4 ,k4 ,lange4 ,es gehrt dieses ,stck zu den besten ,arbeiten des ,meisters ,h4 ,g4 ,von den ,nachfolgern ,fltners steht unserem ,plakettisten in der ,behandlung von figrlichen ,darstellungen der durch eine groe ,reihe von ,punzenarbeiten bekannte ,meister ,j4 ,s4 am nchsten4 ,was ,a4 ,winkler im ,jahrbuch der kgl4 preu4 ,kunstsammlungen ,bd4 ,,xiii1 ,s4 #ajj von diesem schreibt3 ,besonders charakteristisch ist die ,behandlung der ,landschaft1 zumeist eine ,verbindung deutscher ,flu-1 ,dorf- und ,stdtelandschaft mit antik-rmischen ,reminiscenzen pat ebenso auf ,fltner und ,h4 ,g4 ,auch die ,wassermhle1 die brigens auch ,jost ,amman gern verwendet1 ist ein bevorzugtes ,motiv beider4 ,endlich erinnere ich noch an die hnlichkeit der ,wolkenbehandlung zwischen ,h4 ,g4 und ,i4 ,s4 ,lauter hnliche ,motive1 die doch von jedem einzelnen ,meister in origineller ,weise wieder durchgebildet sind1 die aber auf eine gemeinsame ,schule schlieen lassen1 welche von ,fltner ausgegangen ist4 ,nrnberg4 ,dr4 ,f4 ,fuhse4 ,oswald und ,kaspar ,krell4 7,vergl4 ,drers ,portrt ,oswalds in der ,mnchener ,alten ,pinakothek47 ,wie bei jedem ,kunstwerk das ,verstndnis des ,gegenstandes1 des ,inhalts1 dessen1 was der ,knstler hat ausdrcken wollen1 eine der ,hauptbedingungen des knstlerischen ,genusses ist1 so auch beim ,portrt3 richtig beurteilen und voll wrdigen knnen wir eine ,leistung auf diesem ,gebiete erst1 wenn wir mit dem ,gegenstande -- hier also der ,persnlichkeit des ,dargestellten -- bekannt gemacht sind4 ,aus diesem ,grunde werden auch einige ,aufschlsse ber ,oswald ,krell1 die sich mir bei ,gelegenheit anderer ,studien in den hiesigen ,archiven ergeben haben1 vielleicht um so mehr willkommen sein1 als bisher ber diesen ,mann nichts weiter bekannt war1 als da ,drer im ,jahre #adii sein ,bildnis gemalt hat#eg4 ,wohl mit ,recht vermutet ,thausing 7,drer ,i1 #aic71 da es das erste ,portrt war1 das von dem jugendlichen ,meister auf ausdrckliche ,bestellung gemalt wurde1 denn schon das ,aussehen des ,mannes ist nicht der ,art1 da man sich dadurch htte angezogen fhlen knnen4 ,es ist keine einnehmende ,persnlichkeit1 sagt ,thausing1 die hier in aller ,herbigkeit ihrer ,erscheinung dargestellt ist4 ,der knochige1 bartlose ,kopf des jungen ,mannes ist etwas nach links gewandt1 und ernst1 fast mrrisch1 blicken die ,augen aus den uersten ,winkeln heraus4 ,diese von dem in der knigl4 ,pinakothek zu ,mnchen befindlichen ,bilde abgelesene kurze ,charakteristik wird durch einen ,blick auf die ,thatsachen1 die wir aus dem ,leben ,oswald ,krells und ber seine ,familienverhltnisse beibringen knnen1 im wesentlichen besttigt -- gewi ein ,zeichen fr die hohe ,kunststufe1 welche ,drer als ,portrtist bereits zu ,ausgang des #ae4 ,jahrhunderts erreicht hatte4 ,das ,geschlecht der ,krell oder ,kreel gehrt zu den ,nrnberger ,ehrbaren ,familien4 ,in einer ,urkunde vom #af4 ,august #adij kommt ein ,franz ,krell mit dem ,zusatz der ,erbar als ,mitglied des greren ,rates vor#eh4 ,oswald erscheint in den im ,kreisarchiv ,nrnberg verwahrten ,ratsprotokollen zuerst im ,jahre #adig1 wo ber ihn und ,wolf ,ketzel vom ,rat eine ,strafe verhngt wird1 weil sie einen ehrsamen ,brger#ei1 den ,hans ,zamasser1 in einem ,fastnachtsspiel als ,narren verhhnt haben4 ,sie sollen dafr einen ,monat auf einen versperrten ,turm wandern1 es wird ihnen aber freigestellt1 sich von der ,hlfte dieser ,strafe mit ,geld loszukaufen4 ,alles bittliche ,ansuchen hilft dagegen nichts1 nur ein ,aufschub der ,strafe1 d4 h4 ihrer ,abbung1 wird den beiden belthtern endlich gewhrt#fj4 ,freilich kommt in den ,notizen1 die sich auf diesen ,fall beziehen1 der ,name ,krell berhaupt nicht vor4 ,es heit nur ,oswald1 der ,gesellschaft von ,ravensburg ,diener2 da aber nach einer ziemlich gleichzeitigen ,urkunde im ,nrnberger ,stadtarchiv ,oswald ,krell damals in der ,that ein diener vnd handler 7an anderer ,stelle heit es3 factor vnd handler7 der gesellschafft zu ,rauenspurg war1 so ist an seiner ,identitt mit jenem losen ,sptter nicht zu zweifeln#fa4 ,funote #eg3 ,vgl4 ,t4 de ,wyzewa in der ,gazette des ,beaux-,arts #ahij1 #a4 ,august3 ,oswald ,krell ralise l'idal de l'obscurit et du peu d'importance2 on n'a pu dcouvrir ni d'o il venait1 ni qui il tait1 et rien ne nous est rest de lui1 part son nom et son image4 ,funote #eh3 ,freiherrl4 von ,holzschuhersches ,archiv 7im ,germanischen ,museum7 ,perg4-,urk4 vom #af4 ,aug4 #adij4 ,funote #ei3 ,nach ,aufzeichnungen ,lochners im ,nrnberger ,stadtarchiv1 deren genauere ,bezeichnung -- es handelt sich um eine ,randbemerkung in den sogenannten ,selekten -- ich mir leider nicht gemerkt habe1 besa ein ,zamasser ein ,haus am ,markt in der ,nhe der ,fleischbrcke4 ,viele ,jahre hren wir nichts mehr von ihm4 ,dann taucht sein ,name pltzlich wieder auf2 aber inzwischen ist aus dem ,handlungsdiener1 der die ,interessen einer fremden kaufmnnischen ,gesellschaft#fb wahrzunehmen hatte1 ein selbstndiger ,mann1 wie es scheint ein angesehener ,kaufherr zu ,lindau im ,bodensee#fc geworden1 dessen ,brgschaft in einer ,kriminalsache von dem ,rat zu ,nrnberg gewnscht wird4 ,wiederum ist es keineswegs ein sauberer und fr seine ,familie ehrenvoller ,handel1 in den ,oswald hineingezogen wird1 wenn diesmal auch nicht er1 sondern sein ,bruder ,kaspar ,krell der ,schuldige war4 ,der ziemlich abenteuerliche ,hergang dieser ,angelegenheit bietet manches sittengeschichtlich ,interessante1 und so will ich ihn hier in ,krze erzhlen1 obgleich dabei fr das ,verstndnis des ,drerschen ,gemldes1 von dem unsere ,betrachtung ausging1 nicht mehr viel zu gewinnen ist4 ,funote #fj3 ,r7ats7-,p7rotokolle7 #adig 7,heft7 ,,ii1 7,blatt7 #ae;b ,tercia post domini oculi 7#bh4 ,febr47 #adig3 ,es ist bey einem erbern ,rat erteylt wolff ketzel vnnd den owalt der geselschafft von ,rafenspurg diener1 yr yden ein monat vff ein versperten thurn1 zu straffen1 den halben teyl mit dem leyb zuuerpringen aber den anndern halben teyl mag ,ir yder mit dem geltt darauff gesetzt ablosen1 ,darumb das sie ,hannsen ,zamasser1 mit einem fanacht ,spil als ein narren gehondt haben4 ,r4-,p4 #adig1 ,,ii1 #ag;a ,quinta post domini ,oculi 7#b4 ,mrz7 #adig4 ,es ist erteylt1 ,in der sachen ,zwischen dem ,zamesser1 vnd wolffen ketzel auch dem owalt1 das es ein erber ,rat bej der straff die ,in vormalen ,im ,rat erteylt ist entlich sol pleyben1 vnd kein enndrung dar ,innen thun lassen4 ,r4-,p4 #adig1 ,,iii1 #i;b ,tercia post domini palmarum 7#ba4 ,mrz7 #adig3 ,es ist abermalen ,im ,rat erteylt das es bej der straff die man dem ketzell vnnd dem ,owallt von wegen des ,zamasser auffgelegt hat1 nochmalen sol pleyben4 ,r4-,p4 #adig1 ,,iv1 #ac;b ,quinta post misericordiae dominj 7#ac4 ,april7 #adig3 ,owallten der gesellschafft von ,rafenspurg diener ist frist zu seiner straff geben bis vff pfingsten4 ,r4-,p4 #adig1 ,,vi1 #af;b ,tercia post ,viti 7#bj4 ,juni7 #adig3 ,wo der owalt sein straf itzo halbe wil verpringen sol man ,im zu dem anndern ,halben teyl bi vff ,jacobj frist geben4 ,r4-,p4 #adig1 ,,vii1 #d;a ,tercia post ,johannis ,baptiste 7#bg4 ,juni7 #adig3 ,es ist abermalen erteylt das ,owalt sein straff verpringen sol wie am nachsten im ,rat erteylt ist4 ,funote #fa3 ,stadtarchiv4 ,libri litterarum4 ,bd4 ,x4 ,fol4 #hb;b1 leider ohne ,datum1 aber ohne ,zweifel in die neunziger ,jahre des #ae4 ,jahrhunderts gehrend4 ,es handelt sich um ,summen1 welche ,hieronymus ,behaim1 ,brger zu ,nrnberg und ,blasius ,krieg zu ,breslau verschiedenen ,leuten fr gelieferte ,kaufmannswaren schuldig sind4 ,unter den ,glubigern erscheint auch ,oswald ,krell1 der #bdh ,gulden zu fordern hat4 ,funote #fb3 ,ohne ,zweifel jene groe patrizische ,handelsgesellschaft zu ,ravensburg1 an deren ,spitze im #ae4 ,jahrhundert die uralte ,familie ,hundbi stand4 ,vgl4 darber ,f4 ,hafner1 ,geschichte von ,ravensburg 7#ahhg7 ,s4 #id1 #bfi1 #dda u4 4 ,im ,februar des ,jahres #aeaa wurde ,kaspar ,krell von ,lindau wegen mancherlei ,diebereien pltzlich festgenommen und unter ,androhung der ,folter verhrt4 ,welcher ,art seine ,diebsthle gewesen sind1 geht aus den ,ratsprotokollen nicht mit ,sicherheit hervor4 ,er gestand sie aber ein und wrde auf dem fr ihn angesetzten ernstlichen ,rechtstag vermutlich zum ,tode durch den ,strang verurteilt worden sein1 wenn sich nicht hochgestellte ,persnlichkeiten3 der ,bischof von ,regensburg1 ,kurfrst ,friedrich von ,sachsen1 die kaiserliche ,majestt selbst fr ihn verwendet htten4 ,die ,wichtigkeit1 welche der ,sache beigelegt worden zu sein scheint1 dann der ,umstand1 da wir ,kaspar ,krell einmal im ,verein mit einer ganzen ,anzahl anderer ,hftlinge erwhnt finden1 lt vermuten1 da wir es in ihm mit keinem gewhnlichen ,diebe1 sondern eher mit einem ,strauchritter1 sogenanntem ,placker1 oder etwas hnlichem zu thun haben1 der sich vielleicht guter ,beziehungen zu den verschiedenen frstlichen ,hfen erfreute4 ,kaiser ,maximilian befrwortete sogar seine ,freilassung4 ,darauf aber konnte sich der ,rat nicht einlassen4 ,er sicherte ihm zwar auf das ,drngen der ,frsten das ,leben zu1 lie aber ,kaspar ,krell bis auf ,weiteres im ,loch liegen4 ,der ,probst von ,st4 ,sebald wurde beauftragt1 der kaiserlichen ,majestt die ,grnde fr dieses ,verhalten des ,rates auseinander zu setzen und sein ,schreiben gleich so einzurichten1 da ,ir ,mt an ainen ,rate ainich weitter ,mandata nit augeen lass1 denselben ,caspar frey ledig zu geben1 in ansehung was sich ain ,rate bey ,ime besorgen m4 ,aber im ,grunde wre man doch -- gegen die ntige ,sicherheit -- des gefhrlichen ,menschen gern ledig gewesen1 zumal man nicht recht wute1 was man nun mit ihm anfangen sollte4 ,man lie ihn ,urfehde schwren1 glaubte sich aber dadurch noch keineswegs gengend gegen neue ,schdigung und ,anfeindung von seiner ,seite gedeckt und trat daher gleichzeitig in ,unterhandlungen mit den von ,kaspar ,krell selbst vorgeschlagenen ,brgen4 ,seiner ,freundschaft1 die sich wohl gleichzeitig fr ihn verwendet hatte1 ward angesagt1 man sei geneigt1 falls auer ihnen noch ,kaspars ,eltern1 sowie sein ,bruder ,oswald ,krell in ,lindau zur ,stellung der ntigen ,sicherheit zu bewegen sein wrden1 solche ,brgschaft gelten zu lassen4 ,das aber machte ,schwierigkeiten4 ,die ,krellen in ,lindau konnten sich mit dem ,rat nicht so bald ber die als ,brgschaft zu zahlende ,summe einigen1 und whrend die ,verhandlungen noch schwebten1 geschah etwas1 das eine wesentliche ,verschlechterung der ,lage ,kaspars im ,gefolge haben sollte4 ,die ,maid des alten ,lochhters -- gemeint ist wohl seine ,tochter -- hatte sich in den ,gefangenen verliebt1 und mit ihrer ,hilfe machte ,kaspar einen ,fluchtversuch1 der aber milang4 ,gebunden ward er in das ,loch zurckgeschafft1 dort in ,ketten gelegt und aufs ,neue mit der ,folter bedroht4 ,vielleicht hat man sie ihm auch zu kosten gegeben1 doch reichte wahrscheinlich die ,beschaffenheit des ,lochgefngnisses allein hin1 auch einen starken ,mann mrbe und den gesundesten krank zu machen2 das knnen wir aus einigen ,andeutungen schlieen4 ,funote #fc3 ,wenn zu ,anfang des #af4 ,jahrhunderts von ,lindau ohne weiteren ,zusatz die ,rede ist1 ist wohl immer ,lindau i4 ,b4 gemeint4 ber dessen ,bedeutung fr den damaligen ,handelsverkehr s4 ,l4 v4 ,ranke1 ,zur deutschen ,geschichte 7,smtliche ,werke4 #c4 ,aufl4 #ahhh4 ,,vii4 ,bd47 ,s4 #cd4 ,inzwischen war es wieder ,winter geworden4 ,zu ,anfang des neuen ,jahres #aeab bat der ,gefangene1 beichten und das heilige ,sakrament empfangen zu drfen4 ,beides wurde ihm gewhrt und auerdem zugelassen1 da er alle ,samstag ein ,licht in seinem ,kerker brennen mge1 ein ,gnadengesuch seiner ,geliebten jedoch1 von der es hie1 da ,kaspar sie im ,loch zur ,ehe genommen habe1 abschlgig beschieden4 ,zugleich lie der ,rat unter der ,hand und durch allerlei ,mittelspersonen erneute ,versuche machen1 namentlich ,oswald ,krell zu den gewnschten1 volle ,sicherheit verbrgenden ,zugestndnissen zu bewegen4 ,sogar dem ,lochhter ward einmal ein ,wink gegeben1 ,gelegenheit zu bieten und zu verstatten1 da ,kaspar ,krell wieder an seine ,freundschaft schreibe4 ,aber ,oswald blieb hart4 ,im ,september erkrankte ,kaspar2 so drfen wir wohl aus der ,mitteilung schlieen1 da ihm eine ,hauptwaschung und ,aderla erlaubt wurde4 ,ein ,schermesser1 besagte die ,verordnung1 drfe aber nicht an ihn kommen4 ,vermutlich wollte man ihn in recht verwahrlostem1 bejammernswrdigem ,zustand seinen ,verwandten gegenbertreten lassen1 deren ,ankunft man erwartete4 ,aber noch bis zum ,november blieben diese aus4 ,dann erst1 als die ,brder ,kaspars -- ob ,oswald darunter war1 wird nicht gesagt -- eingetroffen waren und im ,beisein ,nikolaus ,hallers eine ,unterredung mit ihrem elenden ,bruder gehabt hatten1 kamen endlich die ,unterhandlungen ber die zu leistende ,brgschaft in rascheren ,flu4 ,die nchste ,folge davon war1 da ,kaspar aus dem ,loch in das obere ,stbchen umquartiert wurde2 doch blieb er auch hier noch mit einer ,kette an die ,wand geschlossen4 ,immerhin fehlte nicht viel und es wre unter vergeblichen ,hin- und ,herschreibereien zwischen ,nrnberg und ,lindau auch dieses ,jahr zu ,ende gegangen4 ,da kam kurz vor ,jahresschlu die ,befreiung4 ,auf ,grund welcher ,vereinbarung sich der ,rat dazu verstand1 ist uns nicht berliefert4 ,wir hren nur1 da am #bi4 ,dezember dem ,kaspar ,krell sein ,geld und seine ,kleider1 die ihm bei seiner ,einlieferung ins ,gefngnis abgenommen worden waren1 wieder ausgehndigt wurden4 ,nur ein ,becher1 der vermutlich zu den ehemals geraubten ,gegenstnden gehrte1 verblieb zunchst in den ,hnden des ,rats1 ob sich vielleicht jemand finde1 dem er zustehe4 ,das ist die letzte ,notiz ber ,kaspar ,krell1 und auch ,oswalds ,name kommt seitdem in den ,nrnberger ,ratsprotokollen nicht wieder vor#fd4 ,funote #fd3 ,ich gebe hier im ,zusammenhang diejenigen ,ratsverlsse1 welche der vorstehenden ,darstellung des ,falles ,kaspar ,krell1 zu ,grunde liegen3 ,r4-,p4 #aeaj1 ,,xii1 #d;a ,secunda ,scolastice 7#aj4 ,febr47 #aeaa3 ,casper ,krell vmb weitter dieberey zu red hallten1 wo er gutlich nit sagen will weethun4 ebenda1 #e;a ,tercia post ,scolastice 7#aa4 ,febr47 #aeaa3 ,caspar ,krellen von ,lindaw ist vmb sein geubter vnd bekandte dieberey auff nachsten ,pfincztag ein ernstlicher recht tag gesatzt4 ebenda #g;b ,quinta post ,scolastice 7#ac4 ,febr47 #aeaa3 ,herzog ,friedrichen von ,sachsen ,churfursten anzaigen das vff sein und de ,bischoffs von ,regenspurgs ,furbitt ,caspar kreel de lebens gesichert sey4 ebenda #aj;b ,tercia post ,juliane 7#ah4 ,febr47 #aeaa3 ,die vrfehd vnd purgschafft ,caspar krells soll man allso seiner freuntschafft1 wie die gelesen ,ist1 furhallten1 vnd ,inen ain abschrifft dauon geben4 ebenda #ac;b ,sabato ,petrj ad kathedram 7#bb4 ,febr47 #aeaa3 ,vff furbitt ,herczog ,friedrichs von ,sachsen ,churfrsten sind diese hernach geschribne personen begeben vnd ,ihnen ,ir uffgelegte straff nachgelassen vnd gesichert nemlich ,steffan ,fellnstain desgleichen ,hans banntzer wo er sich mit de entleibten freuntschafft vertregt1 degleichen ,bernhardin ,mewes wo er sich mit der widerparthey vnd ainem ,rate vertrgt4 #ad;a ,aber diser ,person halben ,ist de ,herczogen furbitt gelaint nemlich ,hanns ,schrecken ,leonhardten werner ,margrethe wegerheim ,hansen ,krafftshofer1 ,mathes ,henlin ,kungund ,gollnerin ,hannsen ,widmann zue klainrewt ,conntzen ,schmid ,fritzen gast ,hannsen ,ennter ,fritzen kolben4 ,vnd ,caspar ,krell soll ,im loch bis vff vollziehung der purgschafft ligen bleiben4 ,r4-,p4 #aeaj1 ,,xiii1 #ah;a ,sabato post ,oculj 7#bi4 ,mrz7 #aeaa3 ,caspar ,krellen freundschafft ,soll man ansagen1 wo ,sy irn ,freund ,owald ,krellen zu ,lindaw vermugen1 so woll man den zusampt ,inen vnd des ,caspars vater und mutter zu prgen annemen4 ,r4-,p4 #aeaa1 ,,ii1 #d;b ,secunda post vocem ,jocunditatis 7#bf4 ,mai7 #aeaa3 ,caspar krellen bruder sagen ,soll morgen wider vmb antwt manen4 ebenda #e;a ,tercia post ,vrbanj 7#bg4 ,mai7 #aeaa3 ,caspar ,krellen soll man noch 7vnentschlossen was enndtlich mit ,ime zu handeln sey7 allso ligen lassen1 vnd dem ,brobst ,sebaldj schreiben ainen ,rate vff der k4 ,mt schrifft seiner halben zuuerantworten vnd zufurkomen das ,ir ,mt an ainen ,rate ainich weitter ,mandata nit augeen lass denselben ,caspar frey ledig zu geben ,in ansehung was sich ain ,rate bey ,ime besorgen m4 ,vnd ,casparlins freunden ,anntwt zu geben ain ,rate wll vff ,ir schrifft selber anntwurt geben1 vnd dann der angepotten purgschafft halben hab ain ,erber ,rate ,inen vor lawttern beschaid vnd anntwt geben dabey lass es ain ,rate bleiben4 ,r4-,p4 #aeaa1 ,,iii1 #a;b ,sabato post corporis ,christi 7#ba4 ,juni7 #aeaa3 ,den krellen zu ,lynndaw so ytzo ,irs ,sons vnd brvders halben ,caspar krelln geschriben haben antwt zu geben ain ,rate hab denselben ,caspar de lebens vff furbitt der fursten vnd gnugsam purgschafft so man ainem ,rate verwendt hab gesichert vnd darumb sey ainem ,rate ,ir angepottne purgschafft alls vngnugsam nit annemlich4 ebenda #h;b ,secunda post pet4 paulj 7#cj4 ,juni7 #aeaa3 ,caspar ,krellen weitter der maid halben ,im ,loch die ,ime zu seiner erledigung hanndtreich gethan haben soll zu red hallten1 pynnden vnd bedroen4 ebenda #g u4 #i #b ,notizen ziemlich des gleichen ,inhalts4 ,r4-,p4 #aeaa1 ,x1 #aa;a ,secunda post ,erhardj 7#aa4 ,jan47 #aeab3 ,caspar ,krellen soll man vergonnen zu peichten vnd das heylig ,sacrament zu empfahen4 ,degleichen ,ist ,ime zuglassen das er alle ,samstag ain liecht ,im loch geprauchen mag doch das ,ime allweg ain ketten an das pain gelegt werde4 ,vnd soll bey dem ,blarer haimlich angregt werden damit ain ,rate seiner erledigung halb durch owald ,krellen stattlich angesucht werde vnd das soll thun ,caspar ,ntzel4 ,r4-,p4 #aeaa4 ,,xii1 #bb;a ,quarta post ,oculj 7#ag4 ,mrz7 #aeab3 ,des alten ,lochhters maid ir begern vmb entledigung ,caspar ,krellen der ,sy im loch zu der ,ehe genomen haben soll ablainen4 ,r4-,p4 #aeab1 ,,iii1 #bc;a ,secunda post ,visitacionis 7#e4 ,juli7 #aeab3 ,dem ,lochhter soll man wincken das er ,caspar ,krell zula an sein freundschafft zu schreiben4 ,r4-,p4 #aeab1 ,v1 #ae;b ,quinta post crucis ,exaltacionis 7#ag4 ,sept47 #aeab3 ,dem ,casperla ,krell ,soll man vergonnen da habt waschen ader lassen aber ,ime mit keim messer nit ,scheren ,mit gter gwarsam4 ,r4-,p4 #aeab1 ,,viii1 #ad a ,tercia ,othmari 7#af4 ,nov47 #aeab3 ,des ,casperlas ,crellen brder gestatten mit ,im zu reden doch ,in beywesen ,n4 ,hallers4 ebenda #ad b3 ,casparn ,krell soll man ,in das ober stublin an ainer ,ketten verwarn so lang die ,verschreibung wider von ,lynndaw kompt4 #aeab4 ,x1 #d;a ,quarta thome ,canthuariensis 7#bi4 ,dez47 #aeab3 ,caspar ,krellen soll man sein gelt vnd claider so in seinem fenglichen annemen ,zuuerwarung genommen sind wider zustellen ,aber den ,pecher derweil er den nicht geuordert lennger behalten1 ob sich ymand finden wollt1 dem er ,zustund4 ,nrnberg4 ,th4 ,hampe4 ,zu ,baldungs ,madonna mit der ,meerkatze4 ,herr ,dr4 ,stiassny hatte die ,liebenswrdigkeit mich darauf aufmerksam zu machen1 da das neue ,bild des germanischen ,museums1 welches ich im letzten ,hefte des vorigen ,jahrgangs ,hans ,baldung zuwies1 bereits in der ,litteratur erwhnt ist4 ,es ist dies von ,seiten ,scheiblers 7,repertorium ,x1 #bh7 und ,stiassnys 7,wiener ,kunstchronik ,,xi4 ,nr4 #bh1 ,s4 #gba7 geschehen1 aber allerdings in so wenig detaillierenden ,ausdrcken1 da eine ,identifikation unmglich war1 zumal in ,anbetracht der unzhligen ,bilder einer ,madonna mit ,kind aus der ersten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts4 ,ich hatte mir allerdings schon lngere ,zeit diese ,madonna bei ,postrat ,beisch in ,stuttgart auf ,grund dieser ,zitate notiert1 aber da von ,seiten des ,verkufers s4 ,zt4 keine ,angaben gemacht wurden1 so war die ,identitt der ,beisch'schen ,madonna mit unserem ,bilde in der ,that absolut unersichtlich4 ,ich habe nun unser ,bild vor ganz kurzer ,zeit nochmals mit ,hauptwerken des ,meisters in ,freiburg und ,frankfurt verglichen1 ferner mit den ,handzeichnungen1 ,stichen und ,holzschnitten und mu auf meiner ,ansicht beharren3 das ,bild ist meines ,erachtens sicher in ,baldungs ,atelier entstanden und hchstwahrscheinlich ein ,werk seiner eigenen ,hand4 ,nrnberg4 ,dr4 ,edmund ,braun4 ,der ,meister der nrnberger ,madonna#fe4 ,treten wir vor ein bedeutendes ,kunstwerk1 so ist eine der ersten ,fragen1 die sich uns aufdrngen1 wer hat es gemacht4 ,die ,frage ist begreiflich und gerechtfertigt1 nicht nur vom ,standpunkte des ,historikers aus1 sondern fr jeden verstndnisvollen ,beschauer4 ,was uns interessiert1 was uns anzieht oder abstt1 ist nicht nur das ,kunstwerk als solches1 sondern auch die ,individualitt des ,knstlers1 welche aus ihm spricht4 ,so viele ,irrtmer unvermeidlich unterlaufen1 wenn ,knstlernamen einzig aus stilistischen ,kriterien bestimmt werden1 man wird da1 wo schriftliche ,nachrichten oder gute ,traditionen fehlen1 immer wieder auf diese ,bestimmungsweise gefhrt werden4 ,unter den plastischen ,werken der beginnenden deutschen ,renaissance wird die nrnberger ,madonna 7,g4 ,m4 #cad1 ,stdtische ,kunstsammlung ,plastik #e7 stets in erster ,linie genannt4 ,vielfach wird sie als das bedeutendste ,werk der deutschen ,plastik des frhen #af4 ,jahrhunderts bezeichnet1 oft ist sie besprochen1 in ,abgssen und ,abbildungen ist sie allgemein verbreitet und bewundert4 ,die ,bezeichnung eines ,kunstwerkes als bedeutendstes ist stets eine relative1 insbesondere besteht zwischen ,kunstwerken1 bei welchen in erster ,linie der intensive ,ausdruck der ,empfindung angestrebt wird und solchen1 welche mehr die formal harmonische ,schnheit der ,erscheinung betonen1 eine sthetische ,antinomie4 ,erstere haben eine hhere individuelle1 letztere eine mehr typische ,bedeutung1 und unvermeidlich muss bei ihnen der ,ausdruck der ,gemtsbewegungen um einige ,grade herabgestimmt werden4 ,und doch knnen zwei ,werke dieser beiden ,gattungen die gleiche ,vollendung besitzen und bezglich der ,gattungen selbst sind wir nicht berechtigt1 die eine der anderen berzuordnen4 ,wohl aber sind wir darber klar1 da erstere mehr dem malerischen1 letztere mehr dem plastischen ,ideal entspricht4 ,die nrnberger ,madonna1 welche wohl mit ,recht als ,teil einer ,kreuzigungsgruppe betrachtet wird1 gehrt zu letzterer ,gattung4 ,die ,figur ist das ,werk eines groen ,knstlers1 welcher an formaler ,begabung1 an reinem ,schnheitssinn alle seine ,zeitgenossen berragt4 ,eine so ungewhnliche ,sicherheit des plastischen ,knnens ist ,niemanden angeboren1 sie wird nur allmhlig in ernster ,arbeit erworben4 ,es ist ganz ausgeschlossen1 da der ,meister nur diese eine oder nur wenige ,arbeiten geschaffen habe4 ,solche sind aber bis jetzt nicht bekannt geworden4 ,ob ihm die ,piet in der ,s4 ,jakobskirche in ,nrnberg zugewiesen werden darf1 ist zum mindesten fraglich4 ,da aber das ganze ,werk eines so groen ,meisters bis auf eine ,figur zu ,grunde gegangen sei1 ist hchst unwahrscheinlich4 ,illustration3 ,nrnberger ,madonna4 ,halten wir daran fest1 da die ,figur eine nrnberger ,arbeit ist1 und es ist kein ausreichender ,grund vorhanden1 sie einer anderen oberdeutschen ,schule zuzuweisen1 so ist lngst erkannt1 da sie weder von ,veit ,sto1 noch von ,adam ,kraft sein kann4 ,beide ,knstler halten an dem sptgotischen1 plastisch malerischen ,stile des #ae4 ,jahrhunderts fest1 ihre ,arbeiten sind von starker und tiefer ,empfindung durchweht1 welche selbst vor gewaltsamen ,stellungen nicht zurckschreckt4 ,von einer ,zuweisung der ,madonna an einen von ihnen kann keine ,rede sein4 ,anders stellt sich ein ,vergleich mit den ,arbeiten ,peter ,vischers1 ein ,vergleich1 der bis jetzt nicht angestellt wurde4 ,peter ,vischer ist seit den groen ,meistern des #ac4 ,jahrhunderts der erste deutsche ,bildhauer1 in dem die strengsten ,stilgesetze der ,plastik lebendig sind4 ,es ist etwas ,objektives in seiner ,kunst1 seine ,figuren haben gattungsmige1 typische ,bedeutung4 ,gegenber den scharf individualisierten ,persnlichkeiten ,krafts oder gar ,drers haben seine ,menschen etwas ,allgemeines4 ,er individualisiert nicht mehr1 als sich mit der harmonisch linearen ,schnheit der ,gesamterscheinung vereinigen lt1 auf welche sein ,absehen in erster ,linie gerichtet ist4 ,demgem sind auch die ,bewegungen mavoll und die ,gewandung ist von klassischer ,einfachheit1 die ,krperform mehr hebend als verhllend4 ,von den untersetzten ,verhltnissen der ,apostelfiguren am ,grabmale des ,erzbischofs ,ernst von ,magdeburg geht er spter zu schlanken ,proportionen ber4 ,die ,apostel am ,sebaldusgrab haben sieben und mehr ,kopflngen4 ,funote #fe3 ,auf die stilistischen ,eigentmlichkeiten der ,figur1 welche dieselbe mehr der ,metall- als der ,holzplastik zuweisen1 hat ,dr4 ,h4 ,stegmann schon frher aufmerksam gemacht4 ,die charakteristischen ,merkmale von ,peter ,vischers statuarischen ,arbeiten1 namentlich von den ,aposteln des ,sebaldusgrabes finden sich wieder an der ,nrnberger ,madonna4 ,die plastischen ,motive und der ,flu der ,linien sind von einer ,harmonie und ,klarheit1 wie sie die deutsche ,schnitzkunst vorher nie erreicht hatte4 ,das ,bewegungsmotiv ist von oben bis unten einheitlich durchgefhrt1 hier stren keine ,verrenkungen und ,hrten wie bei anderen ,schnitzwerken der gleichen ,zeit4 ,eine milde ,stimmung beherrscht das ganze ,werk4 ,nun sind diese bereinstimmenden ,momente an und fr sich noch kein ,beweis fr ,vischers ,autorschaft1 sie gewinnen aber dadurch erheblich an ,gewicht1 da ,vischer mit seiner plastischen ,auffassung in seiner ,zeit ganz allein steht4 ,beobachtungen von ,einzelheiten kommen hinzu4 ,vischer liebt in der ,gewandbehandlung lang gezogene ,falten1 der ,fall der ,obergewnder ist breit1 zuweilen etwas schwer4 ,auch an der ,madonna ist der ,faltenwurf hnlich behandelt4 ,man vergleiche den ,fall des ,mantels in beistehender ,skizze mit dem der ,schwester des ,lazarus vom ,epithaph der ,margareta ,tucher4 ,von der ,knitterigkeit1 von den barock gebauschten ,rndern der ,gewnder1 wie sie noch ,veit ,sto liebt1 ist hier keine ,spur mehr zu sehen4 ,auch die ,behandlung der ,hnde und das rund vorspringende ,kinn hat in anderen ,werken ,vischers seine ,analoga4 ,illustration3 ,tucher'sches ,epitaph4 ,illustration3 ,nrnberger ,madonna4 ,endlich aber ist die ,figur -- worauf schon ,dr4 ,stegmann aufmerksam gemacht hat -- berhaupt nicht im ,holzstil1 sondern im ,metallstil gedacht und ausgefhrt4 ,die unruhigen1 knitterigen und gebauschten ,falten der ,holzfiguren zielen auf eine malerische ,wirkung ab1 welche ,polychromie und ,vergoldung zur ,voraussetzung hat2 bei unserer ,figur ist eine ,steigerung der ,wirkung durch farbige ,behandlung kaum denkbar4 ,schon die ,verteilung von ,ober- und ,unterkleid ist eine solche1 da durch ein ,auseinanderhalten mittels ,farbe nur eckige und unschne berschneidungen entstnden1 welche der plastischen ,erscheinung nicht zum ,vorteil gereichen wrden4 ,die groen ,flchen des ,mantels wrden in anderer als der dermaligen grnlichen ,farbe eben auch nicht viel anders erscheinen als jetzt4 ,wohl aber wrde die ganze ,gewandung bei einer ,ausfhrung in ,bronze durch die ,glanzlichter auf den ,hhen und die dunkeln ,schatten in den ,tiefen der ,falten sehr wesentlich belebt werden4 ,es sei noch darauf hingewiesen1 da der grnliche ,anstrich der ,figur nicht modern1 sondern alt und mehrmals erneuert ist4 ,mit dem ,gesagten ist eine ziemliche ,wahrscheinlichkeit fr ,peter ,vischers ,autorschaft gewonnen4 ,es darf indes nicht verschwiegen werden1 da zur ,gewiheit manches fehlt4 ,wenn auch ,vischer von den kurzen ,verhltnissen der magdeburger ,figuren spter zu schlankern bergeht1 so berschlanke ,figuren1 wie die nrnberger ,madonna sind von ihm doch nicht bekannt4 ,und die ,ausfhrung ist sorgfltiger1 als wir es sonst von ,vischer gewhnt sind4 ,man mchte vielleicht1 wenn man die ,autorschaft ,peter ,vischers bezweifelt1 an einen seiner ,shne denken1 allein solange wir deren knstlerische ,individualitt nicht genauer kennen1 wird sich auch nicht entscheiden lassen1 ob etwa statt des ,vaters1 einer der ,shne1 als ,meister der ,figur in ,frage kommt4 ,nrnberg4 ,gustav von ,bezold4 ,das ,gedenkbuch des ,georg ,friedrich ,bezold1 ,pfarrers zu ,wildenthierbach im ,rothenburgischen4 ,durch ,schenkung seitens des ,herrn ,direktors von ,bezold ist das germanische ,museum letzthin in den ,besitz einer ,handschrift gelangt1 die1 wie eine kurze ,charakterisierung des ,inhalts zeigen wird1 manchen willkommenen ,beitrag zur ,kenntnis insbesondere der ,kulturgeschichte des #ah4 ,jahrhunderts liefert4 ,viele ,eintragungen freilich knnen nur ein beschrnktes1 lokalgeschichtliches ,interesse erwecken1 andere dagegen verdienen auch in weiteren ,kreisen ohne ,zweifel ,beachtung4 ,diese ,doppelnatur unseres 7mit ,ausschlu des ,registers und eines spter hinzugebundenen ,heftes von #da ,seiten mit allerlei biblischen ,zitaten und ,nachweisen7 #feh nummerierte ,quartseiten zhlenden ,manuskripts erklrt sich leicht aus der ,lebensstellung und ,sinnesart des ,sammlers und ,schreibers4 ,es ist der reichsstdtisch rothenburgische ,pfarrer ,georg ,friedrich ,bezold1 welcher den ,codex um die ,mitte des vorigen ,jahrhunderts1 aber gewi im ,laufe mancher ,jahre zusammengeschrieben hat4 ,seine ,familie1 die seit dem #ae4 ,jahrhundert in ,rothenburg nachweisbar ist1 gehrte zu den ratsfhigen ,geschlechtern und sein ,oheim ,georg ,christoph ,bezold stand noch zu ,ende des #ag4 ,jahrhunderts dem ,rate der freien ,reichsstadt als ,consul d4 h4 ,brgermeister vor4 ,er selbst aber 7geb4 #agaj7 hatte1 wie sein ,vater ,johann ,albert1 der ,pfarrer an der ,kirche zum heiligen ,geist gewesen war1 die ,theologie zum ,lebensberuf erwhlt und die ,tochter des ,pfarrers ,johann ,michael ,stock zur ,frau genommen1 dessen ,geschlecht bereits seit mehreren ,menschenaltern der kleinen evangelischen ,gemeinde von ,wildenthierbach -- auch einfach ,thierbach genannt -- ihre ,seelsorger gegeben hatte4 #agcd starb der alte ,pfarrherr1 wie es in den genealogischen ,notizen auf ,s4 #fg des ,gedenkbuches1 aus denen wir unsere ,kenntnis schpfen1 heit3 ex improviso bombardae ictu militis ,wrzburgensis1 und im ,amte folgte ihm sein ,schwiegersohn1 der die ,pfarrei bis zu seinem im ,jahre #agga erfolgten ,tode bekleidet zu haben scheint4 ,wenigstens folgte ihm1 wie eine sptere ,eintragung a4 a4 ,o4 ergibt1 in diesem ,jahre als ,pfarrer von ,wildenthierbach sein ,sohn ,ernst ,albert ,bezold4 ,von seinem stillen ,erdenwinkel aus hat der ,schreiber unserer ,handschrift ,jahrzehnte lang dem ,treiben der ,welt zugesehen4 ,an beschaulicher ,mue wird es ihm wohl nicht gefehlt haben1 sonst wrde er schwerlich groe ,abschnitte seines ,gedenkbuches in zierlicher ,druckschrift ausgefhrt und1 wo etwa seine ,vorlagen grere oder kleinere ,vignetten und ,zierleisten aufwiesen1 auch diese mit sorgfltiger ,feder wiedergegeben haben4 ,bewunderungswrdig ist in der ,that die ,ausdauer und ,hingabe1 mit der er selbst umfnglichere ,flugschriften bis auf die ,form der ,buchstaben getreu kopiert hat4 ,von ihm selbst rhrt in dem ,codex nur wenig her4 ,es sind da vor ,allem ,aufzeichnungen ber ,wind und ,wetter1 ,beobachtungen1 wie sie dem ,landgeistlichen besonders nahe liegen muten1 zu nennen4 ,die ,einkleidung ist zuweilen originell genug und verrt uns bereits die ausgesprochene ,vorliebe des ,pfarrers fr absonderliche1 curieuse ,gegenstnde und ,geschichten4 ,so zhlt er auf ,seite #he in seinen ,anmerkungen ber das #agffste ,jahr der ,nachwelt zum unvergelichen ,angedenken acht ,merkwrdigkeiten des ,winters #agff auf #fg1 die sich alle lediglich auf die ,witterung beziehen1 auf4 ,da er aber zugleich mit feinem ,sinn fr ,witz und ,humor begabt war1 zeigen sogar seine ,dicta quaedam breviter explicata 7,s4 #cgg ff471 teils eigene teils fremde ,auslegungen von ,bibelstellen1 in welchen ein schalkhafter ,humor nicht selten das theologische ,element berwiegt4 ,da notiert er sich beispielsweise3 #a4 ,tim4 ,,vi1 #i3 ,denn die da reich werden wollen1 die fallen in ,versuchung und ,stricke und in ,viele thrigte und ,schdliche ,begierden1 welche die ,menschen ,versenken ins ,verderben und ,verdammni2 den der ,geitz sey eine ,wurtzel alles bels1 und durchstechen sich selbst mit ,vielen todes ,schmertzen und bemerkt dazu3 ,aus diesem ,dicto hat eine nachsinnende ,feder1 ,von denen ,see-,wrmern in ,holland und deren ,vermuthender ursach folgende courieuxe ,observation gezogen3 4444 ,der heil4 ,geist ,brauche durch den ,apostel das ,wort ,schdliche1 und dieses ,wort heie nach dem ,grund ,text ,griechisch3 blaberos1 deen derivation von ,griechisch3 blipt oder ,griechisch3 eapt und ,griechisch3 ipt1 noceo1 ich schade1 ,da,von dan herkomme ,griechisch3 ips1 ipos vermis cornua corrodens1 ein ,wurm der ,hrner durchnaget1 mit ,hrnern armiret4 -- ,weilen nun in ,holland in sonderheit die ,geldgierigkeit und ,begierde reich zu werden durch die ,handlung zu waer und zu land1 wie bekandt herschet1 so hat ,gott zur straffe1 wie sie selbst bekennen1 4444 diese schdliche ,wrmer 444 gesandt1 welche ihre hornharte ,pfhle an den ,teichen durch-,brechen und das ,land in uerste ,gefahr der berschwemmung und des ,verderbens setzen4 ,man hrt frmlich bei dieser an den ,haaren herbeigezogenen1 umstndlichen ,erklrung den wackeren ,pfarrherrn von ,wildenthierbach hinter seinem ,buche leise lachen4 ,im brigen besteht der ,inhalt so gut wie ausschlielich in ,abschriften1 deren ,vorlagen nicht immer leicht festzustellen sind4 ,es wurde bereits erwhnt1 da ihm mehrfach ,flugbltter und ,flugschriften als solche gedient haben1 die heute teilweise zu den ,seltenheiten zhlen4 ,vieles auch entnahm er der ,frankfurter gelehrten ,zeitung1 die er sich gehalten zu haben scheint1 oder der ,erlanger ,realzeitung1 der ,berliner ,zeitung etc41 anderes ist aus ,chroniken zusammengetragen1 aus den ,werken gleichzeitiger ,dichter1 wie ,gellert1 ,gleim1 ,gottsched u4 a4 abgeschrieben4 ,es verrt keinen besonders entwickelten historisch-wissenschaftlichen ,sinn1 da ,angaben ber das ,woher den einzelnen ,abschnitten und ,gedichten nur selten hinzugefgt sind4 ,gleich der erste umfngliche ,eintrag in sein ,gedenkbuch 7,s4 #a ff47 zeigt ihn zwar als guten ,rothenburger ,patrioten und berzeugten1 glaubenseifrigen ,protestanten1 aber als schlechten ,historiker1 denn zu einer ,sammlung von ,nachrichten von der geseegneten ,reformation allhier in ,rotenburg htten ihm wohl bessere ,quellen zu ,gebote gestanden als die ziemlich wertlose ,kompilation ,albrechts#ff aus der er seine ,weisheit geschpft hat4 ,in einer anderen hnlichen ,sammlung allerhand merkwrdiger ,sachen1 die sich auf ,franken1 insbesondere aber wieder auf ,rothenburg beziehen 7,s4 #cig ff471 wird ein ,lobgedicht auf ,rothenburg angefhrt1 welches folgendermaen beginnt3 ,rotenburg die ,edel ,berhmte ,stadt ,von ,schlo und ,burg den ,nahmen hat4 ,ich kenne dies ,gedicht auch aus einem dem #af4 und #ag4 ,jahrhundert angehrenden ,sammelbande1 ,ms4 #aec fol4 der groherzogl4 ,hofbibliothek zu ,darmstadt1 wo es auf ,bl4 #ci f4 jedoch in sehr vernderter und bedeutend erweiterter ,fassung erscheint und sich fr ein ,werk ,hans ,sachsens ausgibt1 der in den ,schluversen als ,dichter genannt wird4 7,dz wunscht von ,nurmberg ,hans ,sachs1 ,gott geb dz sein kirch darinnen wachs74 ,wenn nun auch das ,gedicht in der ,form1 wie es uns heute vorliegt1 alle ,zeichen des ,apokryphen an sich trgt und keine ,spur von dem ,geist des ,nrnberger ,dichters erkennen lt1 so wre doch immerhin mglich1 da es in ,erinnerung und unter ,zugrundelegung eines verloren gegangenen ,hans ,sachsischen ,poems entstanden wre4 ,und selbst wenn dies nicht der ,fall sein sollte1 wre das in der ,darmstdter ,handschrift enthaltene ,gedicht als eine frhe ,unterschiebung -- die ,hand1 welche es schrieb1 gehrt der zweiten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts an -- nicht uninteressant und ein ,gegenstck zu dem bekannteren ,lobspruch auf die ,stadt ,rostock1 der gleichfalls ,hans ,sachs flschlicherweise zugeschrieben ist#fg4 ,funote #ff3 ,vgl4 ,bensen1 ,historische ,untersuchungen ber die ehemalige ,reichsstadt ,rotenburg 7,nrnberg #ahcg71 ,s4 #ai4 ,doch zurck zu dem ,gedenkbuch des ,g4 ,f4 ,bezold6 ,was dasselbe sonst ber ,ereignisse und ,verhltnisse im ,rothenburger ,lndchen enthlt1 ist von keinem besonderen ,belang4 ,allenfalls drfte die ,aufzhlung smtlicher ,landpfarrer der ,rothenburger ,dicese von den ,zeiten der ,reformation bis zu ,lebzeiten des ,schreibers 7,s4 #de ff47 fr die ,rothenburger ,lokalgeschichte hin und wieder als ,quelle benutzt werden knnen4 ,zuweilen wird auch ein ,gelegenheitsgedicht oder ein ,spottlied1 wie das auf den bestraften ,nachtigallenfnger und deutschen ,schulmeister ,vester in ,rothenburg 7,s4 #ce f47 wiedergegeben1 aber von dem eigentlichen ,leben und ,treiben in und um ,rothenburg oder von der ,politik der freien ,reichsstadt whrend des #ah4 ,jahrhunderts erfahren wir nichts4 ,wir wissen freilich zur ,genge aus ,bensens vortrefflicher ,schilderung 7a4 a4 ,o4 ,s4 #chc ff471 wie traurig es in dieser ,beziehung seit lange1 ja eigentlich seit dem ,ausgang des ,mittelalters1 um das ,rothenburger ,gemeinwesen bestellt war1 wo sich im ,kleinen wiederholt1 was zur selben ,zeit auch grere ,reichsstdte allmhlich in eine ganz unhaltbare ,lage geraten lie3 rcksichtslose ,interessenpolitik1 ,protektionswesen und finanzieller ,verfall im ,innern1 kraftlose1 feige ,nachgiebigkeit nach auen4 ,man erinnere sich nur an die ,geschichte von dem preuischen ,lieutenant ,stirzenbecher aus dem ,jahre #agfb1 die ,bensen erzhlt1 oder an jene andere ,episode von #ahjj4 ,siebzehn franzsische ,soldaten waren damals auf einem ,beutezuge in die ,stadt eingedrungen und verlangten eine ,brandschatzung von #dj1jjj fl4 ,bereits saen die gengstigten ,rte beieinander1 um ber die ,aufbringung der ,summe zu beraten1 als eine kleine ,anzahl beherzter ,brger1 ber solche ,schmach erbittert1 sich erhob und die ,franzosen mit ,heugabeln aus der ,stadt hinaustrieb#fh4 ,zwei ,jahre spter wurde bekanntlich die ,stadt vom ,reichstage dem ,kurfrsten von ,bayern bergeben4 ,es ist kein ,wunder1 wenn unter solchen ,umstnden die ,blicke der ,nachdenklicheren1 tiefer ,angelegten ber die engen ,grenzen ihres kleinen in ,verfall geratenen ,freistaates hinberschweiften1 die groen ,weltereignisse mit ,spannung und lebhaftestem ,anteil verfolgend1 als knne fremde ,gre ihnen einen ,ersatz bieten fr die rmlichkeit der kleinlichen ,verhltnisse1 welche sie umgaben4 ,zu starkem eigenen ,denken freilich oder auch nur zu berlegtem1 verstandesmigem ,politisieren konnte man sich schwer erheben1 und so ist es denn auch hier wieder in erster ,linie der ,treppenwitz der ,weltgeschichte1 das ,anekdotenhafte und ,absonderliche an den groen ,ereignissen und ,persnlichkeiten der ,zeit1 das den ,schreiber unseres ,codex interessiert4 ,kleine ,charakterzge1 satirische und witzige ,exkurse aller ,art finden sich in ,menge in sein ,gedenkbuch eingezeichnet1 und da es sich dabei groenteils um ,dinge von allgemeinerem ,interesse handelt1 so mgen einige ,proben solcher ,eintragungen hier folgen3 ,funote #fg3 ,vgl4 ,giske in ,schnorrs ,archiv fr ,litteraturgeschichte ,x 7#ahha7 ,s4 #ac ff4 ,funote #fh3 ,bensen ,s4 #cig4 ,s4 #ejf notiert er sich3 ,al der ,knig von ,preuen ,zu ,ende des #agefsten ,jahrs an einem ,sonntag in ,dreden den ,herrn ,d4 am ,ende in der ,evangelische ,kirche mit ,vergngen predigen hren1 auch in der ,catholische ,schlo ,capelle der ,music bey einer halben ,stunde zugehrt und darauf in die ,reformirte ,kirche gieng1 wo ,h4 ,dietrich prediger war1 und besagter ,dietrich ,bey dem ,knigl4 ,eintritt1 mitten unter ,rede anfieng3 ,halber ,gott6 groer ,friedrich6 sprach der ,knig von ,verdru ber diese bertriebene ,rede aus dem ,steg ,reif ,zu ihm1 laut3 ,gantzer ,narr1 kleiner ,dietrich6 und gieng sogleich mit seinem ,gefolge wieder aus der ,kirche4 ,s4 #ejg liest man3 ,teutschland als ein kranckes ,frauenzimmer ,vorgestellt in einem ,gemhlde1 von ,p3,p4 aus dem ,englischen #ageg4 ,teutschland sitzet unter der ,gestalt eines prchtig gekleideten1 und mit allerhand ,kleinodien ausgezierten ,frauenzimmers1 auf einem ,stuhl1 in der rechten ,hand hlt sie den ,scepter1 in der ,lincken den ,reichsapffel4 ,sie gleichet einer krancken ,person1 die in eine ohnmacht zu sincken beginnt1 und den ,kopff ber den ,stuhl hangen lt1 aus ihrem ,mund gehen die worte3 ,ihr ,kinder helfft mich doch6 ,eine ,menge umstehender ,personen ,zeigen sich in geschftiger ,stellung #a7 der ,kayser1 in steiffer ,kleidung1 nimmt ihr mit beeden ,hnden den ,scepter und den ,reichsapffel aus den ,ihrigen1 mit diesen worten3 ,ich will dich leichter machen6 #b7 der ,knig von ,franckreich trennt mit einer ,hand die breiten ,treen von ihrem ,rock und lt mit der andern ihre ,armbnder ,von den ,hnden und spricht3 wozu dienet der viele ,schmuck an einer krancken ,person1 er ,beschweret sie nur4 #c7 der ,knig von ,preuen in einem frchterlichen ,harnisch dringet hiezu1 reiet ihr das ,halsband vom ,hals1 hlt ihr den ,sbel an die ,kehle1 mit denen ,worten3 ,machet ,platz1 ihr ,herren6 ,ihr met ,lufft machen wann es angehen will4 #d7 der ,churfrst von der ,pfaltz und der ,landgraf von ,hessen ,cael stehen dem ,kayser zur ,seiten1 und schttet ein jeder ein ,brech-,pulver in den ,lffel mit den ,worten3 wir wollen ihr was zu brechen geben4 #e7 der ,knig ,von ,engelland hlt ein ,glgen ,gold ,tinctur in ,hnden und zeiget sie der krancken ,person von weitem1 und spricht mit den worten3 das wre wohl die beste ,panace6 #f die ,republic ,holland als ein ,apotheker ,gesell gekleidet1 stehet hinter der ,krancken ihren ,stuhl1 hlt in der ,hand einen groen bndel ,recepte1 und in der andern ,hand eine ,clistir ,spritze1 aus seinem ,mund gehen die ,worte3 ,ich kan nicht darzu kommen1 und wer wei ob meine ,artzney bezahlet wird8 #g7 ,der ,churfrst von ,sachsen langet mit der ,hand ber die ,vorstehende hinweg1 und reibet dem ,patienten ,balsan unter die ,nase1 mit den worten3 ,ich helffe so gut ich kan1 ich kan mir selber nicht helffen4 #h7 die ,kayserin von ,ruland stehet von ferne u4 siehet mit einem ,perspectiv oder fern ,gla auf die krancke ,person und spricht3 ,sie erholt sich wieder6 #i7 der ,trckische ,kayser stehet in der ,thr des ,zimmers1 und schttet einen ,lffel ,voll ,magentropffen in den ,hals1 ber ihm stehen die worte3 ich brauche meine ,medicin selber6 #aj7 ,ein sterreicher lt ihr am lincken ,fu1 ,ein ,ungar aber am rechten ,fu ,zur ader1 ber ihm stehen die ,worte3 in desparaten ,kranckheiten mu man desparate ,mittel brauchen4 ,auf der andern ,seite siehet man ,teutschland mit ,vielen ,wunden getdet1 auf der ,erde in seinem eigenen blute liegen1 mit der berschrifft3 also mu man heutzutag die ,patienten curiren6 ,ob es sich bei vorstehender ,beschreibung in der ,that um einen ,kupferstich1 bezw4 ein ,flugblatt mit einem solchen1 oder ob es sich nur um eine ,fiktion handelt1 vermag ich im ,augenblick nicht zu sagen#fi4 ,freuen wir uns vor ,allem1 da unser ,vaterland die lange zum ,spott und zum ,vorteil der ,nachbarn gespielte ,rolle der kranken ,person seit dem ,anbruch des neuen deutschen ,reiches und hoffentlich fr immer ausgespielt hat4 ,s4 #bgg bietet eine satirische ,kleinigkeit von hnlicher ,tendenz1 die sich in erweiterter ,fassung auch auf ,s4 #ehh f4 wiederfindet3 ,friedens-,congre d4 #aeten ,jan4 #agfa ,die letztern ,briefe von ,pari verkndigen einen nahen allgemeinen ,frieden1 und da der ,congre wird hier gehalten werden4 ,man hat ,quartiere gemietet1 nemlich #a7 ,vor den ,kayser 4444 zur ,gnade1 in der ,gae von ,bourbon4 #b7 vor die ,kayserin 4444 zur bsen ,allianz1 in der ,invaliden ,gae4 #c7 vor den ,knig von ,engelland 4444 zum ,glck1 auf dem ,sieges-,platz4 #d7 vor den ,knig von ,preussen 4444 zu den #d ,winden1 in der ,fuchs-,gasse4 #e7 vor den ,knig in ,pohlen 4444 zum ,opfer ,abrahams1 nahe bey den ,unschuldigen4 #f7 vor den ,knig in ,schweden 4444 zur ,chimre1 nahe bey der ,strasse der lebendigen ,bren-,hute7r74 #g7 ,vor die ,kayserin von ,ruland 4444 zum ,berg ,vesuvius1 in der ,hllen-,gaen4 #h7 vor die ,frsten des ,h4 ,r4 ,reichs 4444 zur ,brille1 nahe bey den ,unheilbaren4 #i7 ,vor die ,hollnder 4444 zur ,waage1 nahe bey der ,stern-,warte4 #aj7 ,vor den ,marschall de ,broglio 4444 zum hlzernen ,degen1 in der ,gae1 ,hochmuths-,berg4 #aa7 ,vor die ,madame de ,pompadour 4444 zur ,magdalene1 in der ,salpeter-,sieders-,gae1 welche nach ,rochelle gehet4 ,funote #fi3 ,flugbltter aus der ,zeit des siebenjhrigen ,krieges sind nicht eben hufig4 ,fr jede ,ergnzung seiner reichen ,sammlung historischer ,bltter nach dieser ,richtung hin wrde das germanische ,museum den gtigen ,spendern zu groem ,danke verpflichtet sein4 ,es ist bei der ,abfassungszeit des ,codex fast selbstverstndlich und ergibt sich auch schon aus den mitgeteilten ,proben1 da der siebenjhrige ,krieg durchaus im ,vordergrunde des ,interesses steht4 ,bald sind es mehr oder minder witzige ,auslassungen der angedeuteten ,art1 nicht selten auch ,chronogramme1 etwa eine ,friedensweissagung enthaltend 7z4 ,b4 ,s4 #bgj71 am hufigsten aber politische ,gedichte1 vornehmlich ,kriegs- und ,siegeslieder1 die wir mit bekannter ,sorgfalt in das ,buch eingetragen finden4 ,eben diese politischen ,dichtungen -- auch die meisten der oben erwhnten ,flugschriften gehren hierher -- scheinen mir den eigentlichen ,wert der merkwrdigen ,sammlung auszumachen und ihr eine allgemeinere ,bedeutung zu gewhrleisten4 ,wenig bekannte ,volkslieder1 die in neueren ,sammlungen solcher ,gedichte nicht zu finden sind1 wechseln hier mit den ,oden und ,gesngen gefeierter ,poeten1 und deutsches ,wesen1 deutsches ,fhlen durchdringt sie fast ohne ,ausnahme und lt auch einen verklrenden ,schimmer auf die ,persnlichkeit des ,schreibers1 auf den schlichten ,pfarrer in jenem kleinen ,dorf im ,rothenburgischen fallen4 ,in der ,brust ,georg ,friedrich ,bezolds fanden alle groen ,ereignisse den lebhaftesten ,wiederhall1 in dem stillen ,pfarrhause zu ,wildenthierbach wurden alle ,schlachten und ,siege noch einmal geschlagen und gesiegt1 wenn auch nur auf dem ,papier und in den zierlichsten geschriebenen ,lettern von der ,welt4 ,ganz unverkennbar ist seine hohe ,bewunderung fr den groen ,preuenknig1 die er mit den meisten seiner sddeutschen ,amtsbrder teilte4 ,es geht aus zahlreichen ,eintragungen deutlich hervor1 da man ,friedrich in diesen ,kreisen als den ,verfechter der protestantischen ,sache ansah1 seine ,siege als ,triumphe des ,protestantismus ber den ,katholizismus feierte4 ,aber der ,pfarrer von ,wildenthierbach ist doch nicht so sehr ,politiker oder ,fanatiker1 da er nicht auch in den ,reihen der ,gegnerpartei entstandene ,lieder in sein ,gedenkbuch aufgenommen htte1 wenn sie sich auch freilich in der ,minderzahl befinden4 ,aus der groen ,masse des vorhandenen ,materials knnen wieder nur einige wenige ,stcke probeweise hervorgehoben werden3 ,s4 #bfd3 ,herr ,pfarr ,m444r in ,h--ch auf den ,knig in ,preuen ,sinn't1 ,zeiten1 auf ein ,wort1 daran man ,friedrich kennt2 ,nicht ,gro1 nicht ,menschen ,lust1 nicht ,sieger nicht den ,weisen1 ,so mag ein ,theil von ,ihm1 in kleinen ,frsten heien ,nennt ,ihn den ,einzigen1 dann ist er gantz genennt4 ,s4 #bcc3 ,helden-,lob ,friedrichs des ,groen ,knigs von ,preussen4 ,vor diesem war1 wann ein ,pote sang1 ,ihm jeder ,held gedoppelt gro und lang1 ,und sicherlich1 je grer und je lnger1 ,dem ,held er log1 je besser war der ,snger2 ,offt war der ,held1 mit samt des ,helds ,verrichtung1 ,im ,grunde nichts1 als seines ,dichters ,dichtung4 ,der brave ,hector1 ,ajax und ,achill1 ,sind nicht so brav1 als der ,pot es will4 neas htt an keine ,schlacht gedacht1 ,wann nicht ,virgil ein ,buch davon gemacht ,printz ,satan selbst ist nur ein ,funffzen huth 81 ,mahlt ,milton ihn gleich voller ,trotz und ,wuth2 ,ja mancher spricht die ,existenz ihm ab1 ,und die mit ,recht1 wie sie ihm ,milton gab4 ,doch posito3 es wren alle ,gaben1 ,die in dem ,reim1 auch ohn ihn1 ,beyfall haben1 ,vereint in ein und nemlicher ,person1 ,sagt1 welche wohl fehlt ,preuens groen ,sohn8 ,solch ,treffen hat1 wie ,er aufs neu gewonnen1 ,kein ,alter nicht1 kein ,neuer nicht ersonnen6 ,drum folgt mir nur1 packt euren ,kram hier ein1 ,poten ,volck6 ,lat ,friedrich1 ,friedrich seyn6 ,ihm wird1 ,trotz ,epico1 ,trotz ,lyrico1 ,die ,wahrheit selbst zum ,panegyrico4 ,s4 #ddc3 ,harte ,ausdrcke ,wieder ,friederich1 den ,knig von ,preuen communic4 von ,mons4 ,bttcher1 ,fourier1 unter dem ,platz4 ,regim4 d4 #aht ,aug4 #ageh4 ,als ,feldherr1 ,rechts-,gelehrt1 und ,zierde der ,poten1 ,gab ,dich1 ,o ,friederich6 die ,fama anzubeten2 ,allein1 o ,wunder ,ding6 da ,coccejus gestorben1 ,so war zugleich an ,dir der ,doctor schon verdorben4 ,du bist auch kein ,pot1 seit dem ,voltair entwichen2 ,kein ,feldherr von der ,stund1 als ,dein ,schwerin erblichen4 ,wilst ,du1 o ,friederich6 durch das1 was ,du gethan1 ,der ,alten ,helden-,lob in diesem ,krieg erreichen8 ,der ,alten ,helden ,lob8 ,di geht so leicht nicht an4 ,doch bistu ihnen noch in etwas zu vergleichen4 ,denn als ,du den ,august aus seinem ,land gejagt1 ,da warstu ,pharao1 der ,isral geplagt4 ,als ,broun das vor'ge ,jahr die ,vlcker commandirte1 ,da warstu ,hannibal1 und ,broun war ,fabius4 ,und als letzthin nchst ,prag der ,daun das ,kriegs-,heer fhrte1 ,da warstu ,attila1 und ,daun war tius4 ,und endlich wirstu auch 7stimmt ,gott mei'm ,wnschen ein7 ,der durch die ,tamyris besiegte ,cyrus seyn4 ,s4 #bfc3 ,auf ,die ,bataille bey ,hoch-,kirchen d4 #ad4 ,oct4 #ageh4 ,in finstrer ,nacht zu berfallen1 ,wo nicht einmahl ,trompeten schallen1 ,das ist fr ,dich kein ,ruhm1 o ,daun6 ,im ,finstern sich den ,sieg zu stehlen1 ,und doch den ,zweck noch zu verfehlen1 ,das wird ,dir kein ,trophaeum bau'n4 ,wann ,friedrich kommt1 kommt ,er am ,tage1 ,wann ,friedrich schlgt1 kommt mit dem ,schlage ,zugleich die ,sonne und der ,sieg4 ,die ,nacht,eul ,randbemerkung3 ,graff ,daun fhrt eine ,nacht,eule sucht nur ,finsternien2 ,der ,adler ,randbemerkung3 ,preuen fhrt einen schwartzen ,adler will die ,sonne wien2 ,und dieser ist der ,friederich4 ,mein ,friedrich kommt der ,tag bricht an1 ,merck doch1 o ,schlesien6 die ,stunden1 ,was jngst die dunckle ,nacht gethan1 ,das hastu nun beym ,licht empfunden4 ,was denckt wohl ,daun von ,tag und ,nacht8 ,er denckt1 das htt ich nicht gedacht1 ,da ,zeit und ,stunden also wandern6 ,ja wohl1 das zeiget eben euch1 ,er sey dem grten ,helden gleich1 ,pompejen1 ,caesarn1 ,alexandern4 ,randbemerkung am ,schlu3 ,der ,verfaer davon ist ,herr ,wolzhofer1 ,pro-,decanus und brandenburgischer ,pfarr zu ,rostall4 ,s4 #bfe3 ,probe vom ,catholischen ,witz6 ,genera,l,is ,da,vn ,coep,it ,fr,ing,i,l,la,m6 ,der ,finck1 auf seiner ,locke1 gieng1 ,lerchen aufzufangen1 ,und wolt' auf ,reben,tisch mit diesen ,braten prangen1 ,doch ,wunsch gieng nicht ,wunsch1 die ,lerchen hielten ,stich1 ,und nahmen ,rebentisch1 ,wunsch und den ,lock mit sich4 ,nun sitzt im ,garn der ,finck1 und mu den ,lerchen singen1 ,er pfeiffet3 stinck1 stinck1 stinck6 weils ihm nicht wolt gelingen4 ,hingegen schwingen sich die ,lerchen mit ,gesanger3 ,es lebe unser ,nest6 ,es leb der ,finken ,fanger6 ,gerechter ,eyfer ber das elende ,cathol4 ,deutsch4 ,wer mit solchem tollen ,g'sanger ,sich des ,feindes ,unglck freyt1 ,der gehrt mit ,recht an ,pranger1 ,der wird billig angespeyt4 ,antwort eines ,preuen auf die ,spttereyen eines ,oestreichers ber ,finckens ,gefangen ,nehmung ,der ,preusich ,adler wird noch manchen ,lerchen fangen1 ,obwohl es dimahl schlecht und nicht nach ,wunsch gegangen4 ,gold ,fincken haben wir unzhlig groe ,hauffen1 ,wofr sich ,lerchen gnug und ,hahnen lassen kauffen4 ,um einen ,fincken will man so viel ,lermen machen1 ,und soll die gantze ,welt hierum mit ,oestreich lachen6 ,das ,lerchen-,nest wird doch von ,hahnen noch besch444n2 ,der einfach ,adler wird dem ,dopplen helffen men1 ,da dieser ,federlo nicht endlich gar verfriere1 ,und sich der stolze ,hahn mit seinen ,federn ziere4 ,schaden-,freude ber den ,preusichen ,verlust4 ,der schnste ,vogel-,heerd im gantzen ,lande ,sachsen1 ,ist auf dem ,marmor ,berg1 ohnweit vom ,dorffe ,maxen4 ,da fieng auf einen ,zug1 ,graf ,daun zum ,spott der ,preuen1 #h ,gimpel und ein' ,finck1 nebst #aem ,meisen4 ,parodie4 ,gedult1 mein lieber ,freund1 man fngt noch lnger ,vgel1 ,und ,friedrich lauert nur auf die gelegne ,zeit4 ,was gilts6 ,er fngt vielleicht noch manchen solchen ,flegel1 ,der so1 wie ,ihr1 mein ,herr1 sich seines ,unglcks freut4 ,s4 #bgf ,auf ,den ,knig in ,preuen4 ,fritze6 schmstu dich nicht deiner8 ,alle ,tage wirstu kleiner2 ,aendre deinen stolzen ,sinn1 ,wirf die stolzen ,waffen hin4 ,deine groe ,enacks-,kinder ,stehen hier wie arme ,snder2 ,schaaren-weise fngt man sie1 ,das vergiest du dahie8 ,la dich nicht den ,groen nennen1 ,lerne dich und and're kennen2 ,sieh6 nach ,maxen und ,landshuth6 ,sieh6 was ,daun und ,laudon thut6 ,antwort3 ,schmt euch fnffmal grre ,mchte1 ,ihr habt ,gottes kleinen ,knechte ,lngst zersthrt in eurem ,sinn1 ,werfft die schlechten ,waffen hin4 ,meine groe ,enacks-,kinder ,bleiben eure berwinder2 ,allzu theuer fangt ihr sie6 ,gott und ,fritze steht noch hie6 ,durch ,den bin ich ,gro zu nennen1 ,lernet ,ihn und andre kennen6 ,schweigt von ,maxen und ,landshuth6 ,merkt1 was ,fritz bey ,liegnitz thut6 ,s4 #bgj3 ,post ,pugnam ad ,torgaviam d4 #c4 ,nov4 #agfj4 ,vivat ,rex ,boruiae6 ,tutor hic ,ecclesiae1 ,et ,defensor ,patriae6 ,victor sit ,theresiae1 ,atque ,regis ,galliae1 ,copiarum ,sueciae ,barbarorum ,ruiae ,corporis ,germaniae1 ,nec non ,regis ,sueviae ,vivat ,rex ,boruiae6 ,auch unter den zahlreichen ,gedichten und sonstigen ,eintragungen nicht politischer ,art findet sich noch manches ,stck1 das kulturgeschichtlich nicht ohne ,interesse und zugleich -- infolge der ausgesprochenen ,neigung des ,sammlers zu ,scherz und ,satire -- recht unterhaltend und belustigend ist1 wie etwa 7,s4 #dgc73 ,schwbischen ,bauren ihr ,gebet1 als viele durch ansteckende ,kranckheit schnell hingerien worden4 ,ach6 du liaba ,heara ,gott6 was hab'n wir ,dia gethaun8 ,da ,du uns arma ,schwabla wilt gar nimma leben laun8 ,wir wolla nimma betha1 wolla nimma in ,kircha gaun1 ,wir wolla ,di scho natha1 da d' uns must lebe laun6 oder eine prchtige ,satire -- es ist noch nicht einmal ausgemacht1 ob der ,brief1 um den es sich handelt1 nicht auch wirklich in hnlicher ,weise geschrieben worden ist -- auf den ,mibrauch und ,miverstand der ,fremdwrter 7,s4 #dfd7 u4a4m4 ,doch ein weiteres ,eingehen auf den ,inhalt des interessanten ,codex scheint hier um so weniger erforderlich1 als diese ,bltter lediglich den ,zweck haben sollten1 den ,leser unserer ,mitteilungen mit der willkommenen ,bereicherung1 welche die ,bibliothek des germanischen ,museums erfahren hat1 bekannt zu machen1 insbesondere auch den ,spezialforscher darauf hinzuweisen und zum ,studium des ,buches und genauerer ,prfung seines ,inhalts einzuladen4 ,nrnberg4 ,th4 ,h4 ,die letzten ,tage des ,malers ,georg ,pentz4 ,die ,bibliothek des ,germanischen ,nationalmuseums besitzt eine fr die ,lebensgeschichte der ,nrnberger ,knstler des #af4 ,jahrhunderts ungemein wichtige ,quelle1 das handschriftliche ,totengelutbuch von ,st4 ,sebald in ,nrnberg aus den ,jahren #aeag bis #aegb4 ,darin findet sich auch eine ,nachricht ber das ,ableben des ,malers ,georg ,pentz1 die in diesen ,mitteilungen 7,jahrg4 #ahic1 ,s4 #ci u4 #dj7 bereits zum ,gegenstande einer lngeren ,errterung gemacht wurde#gj4 ,den dort gegebenen ,ausfhrungen lt sich zur ,ergnzung noch einiges hinzufgen4 ,nach dem ,totengelutbuch von ,st4 ,sebald ist ,georg ,pentz im ,jahre #aeej in ,breslau verschieden#ga4 ,nachforschungen1 die in ,breslau gepflogen wurden1 besttigten jedoch diese ,nachricht nicht oder1 genauer gesagt1 sie fhrten zu keinem ,ergebnis3 ,die ,breslauer ,totenbcher gehen nmlich nicht bis zum ,jahre #aeej zurck1 und auch in den ,breslauer ,archiven1 dem kniglichen ,staatsarchiv und dem ,stadtarchiv1 lie sich keine auf ,pentz bezgliche ,notiz ermitteln4 ,funote #gj3 ,eine ,biographie des ,malers ,georg ,pentz gedenkt in nicht ferner ,zeit ,albrecht ,kurzwelly zu verffentlichen4 ,in seiner zu ,leipzig #ahie erschienenen ,inaugural-,dissertation ,forschungen zu ,georg ,pencz kommt ,kurzwelly noch nicht auf den ,tod des ,malers zu sprechen4 ,funote #ga3 ,die ,eintrge in diesem ,totengelutbuche sind nach ,quartalen gruppiert1 weil die ,abrechnung ber die gezahlten ,lutgelder quartalweis erfolgte4 ,der ,eintrag ber das ,totengelut1 das zu ,ehren des ,malers ,georg ,pentz von den ,thrmen der ,sebaldskirche erklang1 ist im ,quartal von ,crucis bis ,lucie des ,jahres #aeej1 also zwischen dem #ae4 ,september und #ac4 ,dezember und zwar an #af4 ,stelle mit den ,worten verzeichnet3 ,jrg ,penntz1 moler1 zu ,pressla verschieden4 ,wren die ,totengelutbcher eine durchaus zuverlssige ,quelle1 so wre es unangebracht1 die ,angabe des ,nrnberger ,totengelutbuches von ,st4 ,sebald1 ,pentz sei in ,breslau gestorben1 in ,zweifel zu ziehen4 ,allein die ,totengelutbcher hatten nicht den ,zweck1 ber die ,personalien der ,verstorbenen genaue und sichere ,ausweise zu bieten1 sondern sie waren lediglich dazu bestimmt1 als ,rechnungsbcher ber die bezahlten oder nicht bezahlten ,totengelutgelder zu dienen4 ,auerdem mgen aber auch fter die ,anmeldungen nicht von den ,hinterbliebenen selbst1 sondern von ferner ,stehenden1 von ,seelfrauen u4s4w41 hinterbracht worden sein4 ,hieraus erklrt es sich zur ,genge1 da in den ,totengelutbchern nicht gar selten irrige ,eintrge namentlich bezglich der ,vornamen sich finden4 ,die ,personalangaben der ,totengelutbcher wird man daher immer mit einer gewissen ,vorsicht aufnehmen und1 wo es geht1 andere gleichzeitige ,quellen zur ,kontrolle heranziehen mssen4 ,nagler hat als ,pentz' ,todesort ,breslau verworfen und dafr -- jedoch ohne ,quellenzitat -- ,knigsberg 7in ,preuen7 eingesetzt#gb4 ,aus einer gleichzeitigen ,knigsberger ,quelle kann er jedoch nicht geschpft haben2 denn auch die ,knigsberger ,totenbcher reichen nicht bis zum ,jahre #aeej zurck1 und die ,knigsberger ,archivalien enthalten zwar einzelnes ber ,pentz aus dem ,jahre #aeej1 berichten aber nicht1 da er dort gestorben sei4 ,immerhin aber ist ,naglers ,angabe wegen der ,beziehungen1 die ,pentz gerade in seinen letzten ,lebenstagen zu ,knigsberg hatte1 nicht ganz aus der ,luft gegriffen4 ,bei meinen ,studien ber ,nrnberger ,knstler stie ich nun auf bisher unbeachtete ,nachrichten1 die ber ,pentz' letzte ,lebenszeit vllig neue ,aufschlsse geben4 ,hiernach ist ,pentz weder in ,breslau1 noch in ,knigsberg gestorben4 ,ehe ich jedoch hierauf weiter eingehe1 mu ich noch etwas zurckgreifen4 ,georg ,pentz war als ,fremder in ,nrnberg eingewandert und dort am #h4 ,august #aebc gegen ,zahlung von vier ,gulden ,whrung als ,brger aufgenommen worden#gc2 er war also nicht begtert1 da vier ,gulden als ,aufnahmegebhr von denen gezahlt wurden1 deren ,gesamtvermgen nicht ber #ajj ,gulden an ,wert ausmachte4 ,nach der ,sitte der ,zeit wird er damals sich verheiratet haben4 ,seiner ,ehe entspro eine sehr zahlreiche ,nachkommenschaft3 zwar erfahren wir nichts ber seinen ,nachwuchs aus den ersten neun ,jahren seiner ,ehe1 da die ,nrnberger ,taufbcher erst mit dem ,jahre #aecc einsetzen1 da aber seine ,ehe auch anfangs eine sehr fruchtbare gewesen sein mu1 lt sich daraus schlieen1 da ihm spter nach #aecb laut der ,nrnberger ,taufbcher noch neun ,kinder geboren wurden#gd4 ,er hatte also fr eine sehr groe ,familie zu sorgen1 und es ist daher kein ,wunder1 da er bei seiner ,vermgenslosigkeit und bei dem geringen ,verdienste1 wie ihn zu seiner ,zeit die ,maler in ,nrnberg hatten1 sich oft in sehr milichen ,verhltnissen befand4 ,am #ca4 ,mai #aecb erhielt er eine ,bestallung als ,nrnberger ,stadtmaler1 dem ,rate mit seiner ,kunst zum ,reien1 ,malen und ,visiermachen gewrtig zu sein1 und dazu ein festes jhrliches ,wartgeld von #aj ,gulden#ge2 aber schon nach vier ,tagen wurde ihm dieses ,wartgeld1 so ber ein ,jar fellig1 aus angezeigter ,not im ,voraus gezahlt#gf4 ,und das ,jahr darauf verfgte der ,rat am #a4 ,september3 ,jorgen ,benntzen soll man seine jhrliche ,pension vor heraus geben alle ,jar1 so lange ime die zuraichen einem ,rate gefellig ist1 und gleichzeitig wurden ihm fr eine ,visierung vier ,gulden ausgezahlt#gg4 ,im ,jahre #aedb mu er sich wieder in sehr groer ,not befunden haben2 denn am #g4 ,mrz verkaufte er zusammen mit seiner ,frau ,margareta1 die damals ihrer ,entbindung entgegensah#gh1 an den ,maler ,michel ,graff um fnfunddreiig ,gulden ,hausrat1 ,kleider und andere ,fahrnu#gi4 ,weiterhin im ,jahre #aedh verehrte er nach damaliger ,sitte1 um sich ,geld zu verschaffen1 dem ,nrnberger ,rate ein knstliches ,gemlde ,sant ,jeronimus ,pild und erhielt dafr #hj ,gulden als ,gegengabe#hj4 ,so sehen wir ihn also immerwhrend mit einem widrigen ,geschick kmpfen4 ,zuletzt wute er sich nur noch durch ,schuldenmachen zu helfen4 ,in diese ble ,lage war er aber nicht ohne eigenen ,fehl geraten2 denn er besa ein unruhiges ,temperament und eine ausschweifende ,phantasie1 wie dies schon seine ,beteiligung an der radikal-religisen und sozialistischen ,bewegung im ,jahre #aebe beweist1 und dazu hatte er eine ,frau1 die durch ihre ,trunksucht ihn noch mehr ins ,verderben brachte4 ,funote #gb3 ,nagler1 ,monogrammisten1 ,mnchen #ahfc1 ,,iii4 ,band4 ,s4 #fi4 ,funote #gc3 ,brgerbuch de #adif-aecd1 ,m4 ,s4 #bcg1 ,fol4 #ab;a3 ,sabbato post ,sixti #aebc 4444 ,herman ,unfug1 gertner4 ,jorg ,pentz1 maler1 juraverunt et dedit quibibet #d fl4 werung4 ,funote #gd3 ,ein ,kind aus den ersten ,jahren seiner ,ehe drfte jenes ,shnlein gewesen sein1 durch welches ,pentz am #bd4 ,mrz #aedc ein von sich gemaltes ,portrt des ,kardinals ,granvella in die ,losungsstube schickte1 um es den ,losungherren zu zeigen4 ,nrnberger ,jahresregister #aedc1 #a4 ,frage1 im k4 ,kreisarchiv ,nrnberg4 ,j4 ,baader1 ,beitrge zur ,kunstgeschichte ,nrnbergs1 ,nrdlingen #ahfj1 ,i1 ,s4 #dj1 bringt hier die unrichtige ,jahresangabe #aedd4 -- ,der von ,campe erwhnte ,sohn ,egidius ist sonst nicht nachzuweisen4 ,vgl4 hierzu ,g4 ,w4 ,k4 ,lochner1 des ,johann ,neudrfer1 ,schreib- und ,rechenmeisters zu ,nrnberg1 ,nachrichten von ,knstlern und ,werkleuten daselbst1 ,wien #ahge1 ,s4 #acg4 -- ber ,kinder1 die dem ,maler ,georg ,pentz nach #aecb geboren wurden1 melden die ,nrnberger ,kirchenbcher ,folgendes4 ,i4 ,taufbuch von ,st4 ,sebald3 ,georg ,pentz ein ,sohn3 ,gedeon1 7getauft7 #ab4 ,septembris #aecc4 ,georg ,pentz ein ,tochter3 ,rachel1 #bb4 ,octobris #aecd4 ,georgius ,pentz ein ,tochter3 ,hester1 #bi4 ,july #aech4 ,georgius ,bentz ein ,son3 ,georgius1 septimo decembris #aeci4 -- ,i4 ,taufbuch von ,st4 ,lorenz3 ,jorg ,penz1 ,margaretha3 ,martha1 7getauft in der ,woche des7 dominica exaudi #aedb4 ,jorg ,pentz1 ,margaretha3 ,vergilius1 dominica decima post trinitatis #aedc4 -- ,,ii4 ,taufbuch von ,st4 ,sebald3 ,georgius ,pentz ein ,son3 ,walterus1 tertio ,july #aedf4 ,georgius ,pentz ein ,son3 ,albertus1 #ag4 ,juny #aedg4 ,georg ,pentz ein ,son3 ,longinus1 #cj4 ,augusti #aedh4 -- ,es mge hiebei noch bemerkt werden1 da der ,tufling den ,namen in der ,regel nach seinem ,paten erhielt4 ,der ,maler ,vergilius ,solis1 die einzige ,persnlichkeit1 bei der sich in dieser ,zeit der ,vorname ,vergilius in ,nrnberg nachweisen lt1 hat also wahrscheinlich bei ,pentz' ,sohne ,vergilius ,paten gestanden4 ,funote #ge3 ,ratsmanuale #aecb_/cc1 ,heft #c1 ,fol4 #ar4 ,ratsbuch #af1 ,fol4 #ac;a4 ,der ber diese ,bestallung von ,jorg ,benntz1 ,maler1 ,burger zu ,nurmberg unterm #ca4 ,mai #aecb gefertigte ,revers befindet sich im k4 ,kreisarchiv ,nrnberg4 ,signatur3 ,s #e #dd_/ar ,nr4 #ecb1 ,bd4 #f4 ,seinem ,wortlaut nach ist er verffentlicht von ,e4 ,mummenhoff in den ,mitteilungen des ,vereins f4 ,gesch4 d4 ,stadt ,nrnberg1 #h4 ,heft1 #ahhi1 ,s4 #bdf4 ,funote #gf3 ,ratsbuch #ae1 ,fol4 #acr4 ,funote #gg3 ,ratsmanuale #aecc_/cd1 ,heft #e1 ,fol4 #bjr und ,ratsbuch #af1 ,fol4 #ajc4 ,funote #gh3 ,wenige ,wochen darauf wurde ihm seine ,tochter ,martha geboren1 die in der ,woche des ,sonntags ,exaudi 7#ba4 ,mai7 ihre ,taufe empfing4 ,s4 ,anm4 #e4 ,funote #gi3 ,conservatorien1 ,band #ee1 ,fol4 #ajf;b im ,nrnberger ,stadtarchiv4 ,lochner a4 a4 ,o4 ,s4 #ach4 ,funote #hj3 ,nrnberger ,jahresregister #aedh1 fnfte ,frage1 zum #i4 ,juli4 -- ,j4 ,baader a4 a4 ,o4 zweite ,reihe1 ,s4 #ed4 ,unter diesen ,umstnden wird es ihm wie eine ,erlsung vorgekommen sein1 als er eine ,bestallung zum ,hofmaler des als ,freund der ,knste und ,wissenschaften bekannten ,herzogs ,albrecht von ,preuen erhielt4 ,die ,bestallung1 in ,knigsberg ausgefertigt1 datiert vom #f4 ,september #aeejha4 ,es liegt auf der ,hand1 da ,pentz sich sogleich auf den ,weg gemacht haben wird4 ,die ,nachricht von seiner ,ernennung zum preuischen ,hofmaler traf aber sicher selbst bei schneller ,befrderung nicht vor ,ende ,september in ,nrnberg ein4 ,pentz kann daher erst um diese ,zeit die ,reise nach ,knigsberg angetreten haben4 ,da er jedoch1 wie dies bereits von anderer ,seite auf ,grund des ,totengelutbuchs von ,st4 ,sebald festgestellt wurde#hb1 schon vor ,mitte ,oktober seinen ,tod gefunden hat1 so mu er noch vor ,erreichung seines ,zieles unterwegs gestorben sein4 ,der ,ort1 wo er verschied1 kann aber demnach nicht ,breslau gewesen sein1 da es viel zu abseits von der ,hauptstrae liegt1 die von ,nrnberg nach ,norden fhrt4 ,nun liee sich allerdings einwenden3 es ist doch wohl mglich und denkbar1 da ,pentz schon vor ,oktober oder ,september nach ,breslau gezogen war1 um dort ,verdienst zu suchen4 ,hiegegen wre zu erwidern3 wenn es ,pentz in ,nrnberg1 das an ,reichtum1 ,bedeutung und ,verkehr die ,stadt an der ,oder damals noch weit berragte1 schon recht sauer geworden war1 fr sich und seine zahlreiche ,familie das tgliche ,brot zu erringen1 so htte er sich schwerlich in ,breslau eine bessere ,existenz versprechen knnen4 ,in ,nrnberg hatte er ja zudem auch noch durch seine ,stellung als ,stadtmaler einen ,rckhalt4 ,nach dem ,vorhergesagten wird man also mit grerer ,berechtigung als ,pentz' ,todessttte einen ,ort zu vermuten haben1 der mit ,pentz' ,ernennung zum ,hofmaler des ,herzogs ,albrecht von ,preuen und mit einer ,reise des ,knstlers nach ,knigsberg sich in ,beziehung bringen lt1 einen ,ort1 der an der von ,nrnberg nach ,norden gehenden ,hauptverkehrsstrae zu suchen und nicht gar zu entfernt von ,nrnberg anzunehmen ist1 weil ,pentz1 nach der ,zeit seines ,ablebens zu schlieen1 nicht allzuweit auf seiner ,reise gekommen sein kann4 ,diese ,vermutungen finden ihre ,besttigung durch einen ,eintrag der ,nrnberger ,ratsmanuale4 ,hiernach brachte am #ag4 ,oktober #aeej ,hans ,zeser1 der zusammen mit ,pentz die ,vormundschaft ber die ,kinder des ,hans ,wolf#hc fhrte1 bei dem ,nrnberger ,rate zur ,anzeige1 da in ,abwesenheit des ,georg ,pentz1 so yetzo zu ,leiptzigk mit ,tod abgangen1 eine ,truhe1 die den bevormundeten ,wolf'schen ,kindern gehrte1 in ,pentz' ,behausung aufgesperrt1 und da daraus etliche ,ding' entwendet worden seien4 ,funote #ha3 ,mitteilung des k4 ,staatsarchivs zu ,knigsberg i4 ,pr4 ,funote #hb3 ,hans ,bsch1 der ,todestag des ,malers ,georg ,penz1 im ,jahrgang #ahic dieser ,mitteilungen1 ,s4 #dj4 ,die ,angaben ,zesers verdienen vollen ,glauben1 weil er als einer der ,nchstbeteiligten gute ,kenntnis hatte1 und weil er dem ,rate gegenber sich nur auf zuverlssige ,nachrichten gesttzt haben kann4 ,die ,kunde von ,pentz' ,tode brauchte bei dem schnellen ,postverkehr1 der damals zwischen ,nrnberg und ,leipzig durch reitende ,boten geschah1 kaum fnf ,tage um zu den ,hinterbliebenen zu gelangen4 ,nach all dem wird man also kaum fehl gehen1 wenn man den zu ,leipzig erfolgten ,tod des ,malers ,georg ,pentz in die ,tage vom #aa4-ac4 ,oktober #aeej verlegt4 ,der ,nrnberger ,rat verfgte auf die ,anzeige ,zesers eine ,untersuchung1 die den ,verstorbenen schwer belastete4 ,die ,haltung aber1 die der ,rat und alle ,beteiligten in dieser ,sache zeigten1 lt deutlich erkennen1 da ,pentz trotz seiner menschlichen ,schwchen bei seinen ,mitbrgern beliebt und als ,knstler hoch geachtet war4 ,doch lassen wir nunmehr die ,quellen selbst sprechen3 ,freitags1 #ag4 octobris #aeej4 ,dieweil nach anzaig ,hansen ,zesers1 als vormund ,hansen ,wolfs kinder1 in abwesen ,jrg ,pentzen1 seines gewesnen mitvormunds seligen1 so yetzo zu ,leiptzigk mit tod abgangen1 ain truhen1 in soliche vormundschaft gehrig1 in sein1 des ,pentzen behausung geffent und etlich ding daraus entwendt sol worden sein1 sol des ,pentzen wittib beschickt und derhalb zu red gehalten1 ir antwurt wider pracht und ir eingepunden werden1 weiter nichts aus dieser truhen entwenden zulassen1 weil die nit ir oder irs manns gewest1 sonder in berurte vormundschaft gehrig sey4 -- ,c4 ,grolandt4 ,ratsmanuale #aeej_/ea1 ,heft #g1 ,fol4 #cd;a4 ,sambstags1 #ah4 octobris #aeej4 ,auf ,jrgen ,pentzen seligen verlassener wittib verantwurtung1 das nit sy1 sonder ir verstorbner hauswirt seliger die truhen vor seinem hynnen raysen aufgespert1 etliche pecher heraus gethan1 versetzt und die schlssel mitsampt den hausschlsseln mit ime hinwegk genomen hab etc41 sol dieselb truhen von gerichts und ampts wegen in beysein der wittib und ,hansen ,zesers geffent1 was darinn1 inventirt und beschryben1 auch volgends wider darinn verspert und verpetschirt1 dem ,zeser und der wittib yedem ain abschryft gegeben und solichs alles ime dem ,zeser angesagt1 auch auf ine gestelt werden1 sein clag und vorderung gegen der wittib und des ,pentzen kinder vormundern1 die in aufs frderlichst von oberkait gesetzt werden sollen1 zuthun1 und frzunemen1 wie das sein gelegenhait und notturft ervordern oder in rathe befynden werde4 -- ,c4 ,grolandt4 ,ratsmanuale #aeej_/ea1 ,heft #g1 ,fol4 #cfr4 ,donerstag1 #ac4 novembris #aeej4 ,margareten 7,jrg7 ,pentzin ir supplicirn ableinen und sagen1 das meine herren ir eingangs halben nit wilfarn knden4 -- ,joch4 ,haller4 ,ratsmanuale #aeej_/ea1 ,heft #h1 ,fol4 #bi;a4 ,freytag1 #cj4 january #aeea4 ,margretha ,jrg ,pentzen wittib auf ir suppliciren in ansehung irer vyl kinder und grossen armut1 das auch ir man ain feyner knstner1 mit dem meine herren wol zufriden gewesen1 zu bezalung irer brigen schulden1 die man ir1 weils unmndige kinder betryfft1 nit nachlassen kan1 aus ainem guten willen mit den begerten #ff fl4 zustatten kumen und dargeben#hd1 doch den zwayen vordersten frbittern1 als dem abt ,egidi und dem prediger zu sandt ,sebaldt1 sagen1 das solichs nit ir der frauen1 weil man wol wiss1 das sy iren man seligen redlich zum verderben geholfen und alles1 das sy berkumen1 vertrunken hab1 sonder iren armen kindern zu gutem und irem man seligen1 als ainem knstner undter der erden1 zu eeren geschehe1 mit beger1 ir und den andern frbittern solichs also anzuzaigen und dabey1 wan sy wider mit dergleichen begern kumen1 wurd man in weiter nit wilfaren1 sonder sy die frauen zum almusen weysen1 das zaichen zutragen1 wie andere burger auch thun4 -- ,j4 ,schrstab4 ,ratsmanuale #aeej_/ea1 ,heft #aa1 ,fol4 #cjr4 ,zwischen ,petern ,eppenbach und ,hansen ,marschalck1 beden als vormundern weiland ,jorgen ,petzen1 molers1 seligen verlassner kinder1 an ainem und ,margarethen1 seiner verlassnen wittibin1 am andern thailn ist darumb1 ob die vormundere sich umb der kinder vatterlichen erbthail von der frauen an einer gemainen caution uff allen iren hab und gutern settigen zulassen schuldig seien oder nicht1 uf der frauen furbringen1 das sie niemand hie hab1 den sy zur burgschafft zuvermgen wesst1 und das gemein irs mans seligen glaubiger ir alle schulden nachgelassen haben1 auch nach besichtigung des aufgerichten inventarii und allerlei gelegenheit diser sachen erkannt1 das di vormundere sich an der frauen erbieten der gemeinen caution halb uf allen iren hab und guetern settigen zulassen schuldig sein sollen4 ,actum in judicio 7feria7 quarta #bb4 aprilis #aeeaten jar4 ,conservatorien1 ,band #ga1 ,fol4 #bair4 ,funote #hc3 ,die ,persnlichkeit dieses ,hans ,wolf konnte ich dem ,stande nach nicht feststellen1 da es gleichzeitig vier ,brger ,namens ,hans ,wolf in ,nrnberg gab4 ,funote #hd3 ,die ,angabe ,baaders1 ,beitrge ,,ii1 ,s4 #ed3 der ,rat habe im ,jahre #aeej sechszig ,gulden bezahlt1 die ,pentz einer ,vormundschaft schuldig war1 ist vor allem1 was ,jahr und ,geldsumme betrifft1 unrichtig4 ,sie entstammt nicht den ,ratsmanualen1 sondern den ,jahresregistern und lautet3 ,item ,,lxvi gulden den ,georgen ,pentzen seligen vormundt1 nemlich ,peter ,eppenbach und ,hans ,marschalk1 die ,pentzs seliger in ein vormundtschafft schuldig worden und seine glaubiger in kein vertrag geen wollen1 solich schult sei dan bezalt4 ,solichs dan 767 weib und kindt in ansehung der armutt propter deum beschehen4 ,actum sabbato adi ultimo january #aeea4 ,nrnberg4 ,dr4 ,alfred ,bauch4 ,initialen in ,holzschnitt von dem ,rechenmeister ,paulus ,frank 7um #afjj74 ,herr ,geheimrat ,dr4 von ,hefner-,alteneck in ,mnchen hat dem germanischen ,museum vor einigen ,wochen eine ,sammlung von #df ,blatt ,initialen in ,holzschnitt aus der ,wende des #af4 ,jahrhunderts zum ,geschenk gemacht1 die in der ,that1 was ,schwung und ,bravour der ,ausfhrung betrifft1 ihres ,gleichen suchen und von einem hoch entwickelten ,sinn fr ornamentale ,schnheit zeugen1 wenn auch die ,deutlichkeit der ,buchstaben hin und wieder zu wnschen brig lt4 ,die ,initialen gehren im ganzen fnf verschiedenen ,alphabeten an4 ,eines derselben ist jedoch nur durch einen ,buchstaben1 ein ,w1 vertreten1 welches offenbar aus der ,schule ,neudrfers stammt und im ,folgendem unbercksichtigt bleibt4 ,von den vier anderen ,alphabeten sind die prachtvollen ,initialen des einen fast in kl4 #b-;,format ausgefhrt1 die ,buchstaben des zweiten nur etwa halb so gro und diejenigen des dritten und vierten wiederum halb so gro als die ,buchstaben der zweiten ,folge4 ,das dritte ,alphabet unterscheidet sich von dem vierten wesentlich dadurch1 da die ,initialen des einen in gewhnlichem kl4 #h-;,format1 die des andern in kl4 qu4 #h-;,format angeordnet sind4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,alle diese vier ,alphabete rhren1 wie schon die oberflchlichste ,betrachtung mit vollkommener ,deutlichkeit lehrt1 von einem und demselben ,meister her1 der auch seinen ,namen auf allen ,holzschnitten der groen ,folge mit nur einer ,ausnahme und auf den meisten ,blttern des mittleren ,alphabets durch ein verschlungenes ,,pf in gotischen ,lettern -- nur einmal stehen beide ,buchstaben gesondert -- angedeutet hat4 ,wer war dieser ,meister ,,pf8 ,diese ,frage beantwortet uns ein zu ,nrnberg bei ,christoff ,gerhard im ,jahre #afee gedrucktes ,buch1 welches den ,titel trgt3 ,kunstrichtige ,schreibart ,allerhand ,versalien oder ,anfangs ,buchstaben ,der ,tetschen ,lateinischen und ,italianischen ,schrifften1 aus unterschiedlichen ,meistern der ,edlen ,schreibkunst zusammen getragen4 ,nrnberg ,bey ,paulus ,frsten ,kunsthndlern daselbst1 und welches in seiner zweiten ,hlfte die vier ,alphabete vollstndig enthlt4 ,auch die beiden ,holzschnittfolgen des kleinsten ,formates1 die in unserer ,sammlung nur durch ein1 bezw4 zwei ,bltter vertreten waren1 weisen hier meistens das ,monogramm ,,pf auf4 ,man wrde nun aber sehr irren1 wollte man dasselbe etwa auf ,paul ,frst beziehen und aus dem ,buchhndler zugleich den ,formschneider oder ,zeichner fr den ,holzschnitt konstruieren4 ,die bereinstimmung der ,anfangsbuchstaben des ,namens ist nur zufllig4 ,den wahren ,verfertiger dieser ,alphabete lernen wir vielmehr erst aus der ,vorrede zu dem genannten ,buche kennen1 in der es auf ,s4 #ad zu ,anfang des ,v4 ,abschnittes 7,von diesem ,wercke7 heit3 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,f,erners ist zu wissen1 da dieses ,wercke von ,paulo ,francken1 weiland ,modisten und ,rechenmeistern zu ,memmingen angefangen1 und #afja in ,druck gegeben worden1 nachmals hat solches jetziger ,verleger an sich erkaufft1 und es nun der lehrgierigen ,jugend zu guten1 mit etlicher ,autoren ,hand vermehret1 wider aufflegen lassen1 nicht zweifflend1 es werde allen ,liebhabern der zierlichen ,schreibkunst1 damit bedient seyn2 sonderlich aber den ,schulhaltern1 welche sich durch diese ,vorschrifften vieler ,mhe entheben knnen4 ,damit wren wir nun bei ,paulus ,frank als dem ,autor unserer ,sammlung von ,initialen angelangt4 ,da an dieser ,autorschaft in der ,that nicht zu zweifeln ist1 ergiebt sich noch aus einer ,reihe weiterer ,umstnde1 die zugleich einiges ,licht ber die ,persnlichkeit des kunstreichen ,modisten und ,rechenmeisters verbreiten4 ,das ,r1 welches er bei dem ,l der mittleren ,folge seinem ,monogramm hinzugefgt hat1 bedeutet ohne ,zweifel ,rechenmeister4 ,eine weitere ,hinzufgung findet sich auf dem ,x der mittleren ,folge 7s4 ,fig4 #a7he1 nmlich die ,zahl #ig1 welche wohl nichts anderes als die ,jahreszahl #aeig bedeuten kann4 ,es ist also anzunehmen1 da ,paul ,frank die ,zeichnungen zu diesen ,holzschnitten um das ,jahr #aeig angefertigt hat4 ,ob sich vollstndige ,exemplare des von ihm dann #afja in ,druck gegebenen ,werkes1 dem1 wie die trefflichere ,erhaltung1 die klarere und schrfere ,ausfhrung zu verraten scheint1 auch unsere ,bltter angehren mgen1 noch erhalten haben1 vermag ich nicht zu sagen4 ,es kann jedoch als wahrscheinlich gelten4 ,funote #he3 ,die ,abbildungen sind in der ,originalgre gegeben4 ,zeitlich noch weiter zurck fhrt uns eine in ,leder gebundene ,handschrift in kl4-qu4-fol41 welche der im germanischen ,museum deponierten ,merkelschen ,sammlung angehrt#hf und auf #af ,pergamentblttern die kstlichsten kaligraphischen ,schreibvorlagen von ,paul ,franks ,hand enthlt#hg4 ,das ,titelblatt lautet3 ,anweiung ,kunnstlichs vnnd artlichs schreibens ,daraus dann ein ,jeder ,junger die ,fundament der gebreuchligisten ,lateinischen ,teutschen ,fractur ,cantzley vnd ,currentschrifften begreiffen vnd lernnen kan ,durch ,paulum ,franckh von ,gfre ,allen liebhabern dieser ,kunst zum besten verordnet4 ,im ,jar ,jhesu ,christi ,anno #aehg4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,jedenfalls ist auch diese ,anweiung auf den ,druck berechnet gewesen1 mit dem ,buch von #afja hat sie aber wohl nichts zu thun1 da sie mit unseren ,holzschnitten keine direkten ,berhrungspunkte bietet1 beispielsweise auch das ,monogramm ,paul ,franks auf keiner der handschriftlichen ,schreibvorlagen erscheint1 von ihm also wohl erst um etwa zehn ,jahre spter in seine zur ,reproduktion bestimmten ,arbeiten aufgenommen wurde4 ,ein gedrucktes ,exemplar ist mir von der ,anweiung ebenfalls nicht bekannt4 ,wie sehr sich dieselbe aber im ,stil unseren ,holzschnittfolgen nhert1 wird am besten durch die ,gegenberstellung eines ,f der ,handschrift 7,fig4 #b7 mit einem ,holzschnitt-,f 7,fig4 #c71 welches zu dem ,alphabete mittlerer ,gre gehrt1 veranschaulicht werden4 ,hier wie dort der gleiche prchtige ,schwung der ,linien und ,schnrkel1 die gleiche ,vorliebe fr schn verlaufende ,spiralen1 fr allerlei ,vergitterungen und fr die wie krftige gotische m-,striche aussehenden ,quer-,einschiebsel1 die fr ,paul ,franks ,art besonders charakteristisch sind4 ,nur ist1 wie zu erwarten1 die ganze ,ausfhrung in den ,handzeichnungen auf ,pergament noch eine ungleich sorgfltigere1 feinere und reichere1 als die ,holzschnitte aufweisen4 ,auch das ergiebt sich bereits aus einem ,vergleich der beiden hier reproduzierten ,f4 ,funote #hf3 ,hs4 ,nr4 #cja der ,merkel'schen ,sammlung4 ,funote #hg3 ,auerdem ist ein ,doppelblatt 7,papier7 mit einem prachtvollen1 zum ,teil mit metallisch glnzenden ,farben ausgezierten ,j1 ebenfalls von ,paul ,frank1 mit eingeheftet4 ,zur ,biographie des ,paul ,frank erfahren wir aus der ,pergamenthandschrift der ,merkelschen ,sammlung vor ,allem1 da er aus ,gefrees in ,oberfranken gebrtig gewesen ist4 ,als er seine ,anweiung schrieb1 im ,jahre #aehghh1 war er aber wahrscheinlich bereits in ,memmingen ansssig4 ,es wre sonst wenigstens auffallend1 da der ,inhalt seiner ,schreibvorlagen mehrmals#hi gerade auf ,memminger ,verhltnisse ,bezug nimmt4 ,acht ,jahre spter 7#aeie7 ereignete sich mit ,paul ,frank in ,memmingen ein tragischer ,fall3 er wurde zum ,mrder4 ,christoph ,schorer berichtet darber in seiner ,memminger ,chronik3 ,den #c4 ,october hat ,paulus ,franck1 ,modist vnd ,teutscher ,schulmeister allhier1 so mit andern ,teutschen ,schulmeistern auff dem ,stadt ,weyher 7welcher den vorigen ,tag gefischet worden7 gewesen1 im herein gehen zwischen den ,grten den ,david ,lochbichler1 sonst ,girtler genand1 ,schulhaltern mit einem ,faust-,hammer am ,haupt also verletzet1 da er den #ac4 ,october hernach gestorben#ij4 ,welches die ,veranlassung zu dieser ,that gewesen1 ob berhaupt eine vorstzliche ,verwundung vorgelegen oder nur ein unglcklicher ,zufall obgewaltet hat1 hren wir nicht4 ,mglich1 da ,konkurrenzneid oder verletzte ,eitelkeit dabei im ,spiel gewesen sind1 denn -- um schlielich auch noch ein ,wort ber den mutmalichen ,charakter unseres ,mannes zu sagen -- ein etwas bertriebenes ,selbstgefhl scheint ,paul ,frank eigen gewesen zu sein und verrt sich auch in seinen ,arbeiten4 ,ist es schon ein seltenes ,vorkommnis1 da ein ,rechenmeister fast jedes seiner fr den ,holzschnitt gefertigten ,bltter mit seinem ,monogramm signiert1 so kennzeichnen ihn auch mehrere der fr seine ,anweiung ,kunnstlichs vnnd artlichs schreibens gewhlten ,vorlagen oder ,beispiele durch ihren ,inhalt als eitel und von unverhltnismigem ,stolze auf seinen ,knstlerberuf erfllt4 ,verschiedentlich ist darin von den ,rechenmeistern oder ,schreibknstlern die ,rede1 namentlich von dem durch seine ,ehrbarkeit1 ,redlichkeit1 gute ,sitten1 ,tugend und ,vernunft berhmten kaiserlichen ,kammer-,kanzleischreiber ,veit ,sto aus ,schweinfurt1 von dem weiterhin einmal#ia in der sehr gemainen vngebrochenen ,canntzleyschrifft1 nebenher1 aber wohl sehr geflissentlich mitgeteilt wird1 da ihm ,konrad ,lang von berlingen ,ein ,schlo ,hummelburg gnant widerkaufflichen verkaufft habe#ib u4 s4 f4 ,funote #hh3 ,der braune ,ledereinband des ,manuskripts ist auf der ,vorder- und ,rckseite mit sehr geschmackvoller ,goldpressung verziert4 ,die ,vorderseite weist u4 a4 die ,inschrift ,p,f,v,g 7,paul ,frank von ,gefrees7 und die ,jahreszahl #aehe auf4 ,in letzterer haben wir vielleicht den ,zeitpunkt fr die erste ,anlage1 fr den ,beginn des ,buches zu erblicken4 ,funote #hi3 ,blatt #i;b1 #ab;a und #ac;b4 ,funote #ij3 ,chr4 ,schorer1 ,memminger ,chronick4 ,ulm #affj4 ,s4 #aad4 ber den spteren ,lebensgang des ,paul ,frank habe ich bisher nichts weiter ermitteln knnen1 als was sich aus seinen ,holzschnitten und der ,vorrede zu der ,kunstrichtigen ,schreibart des ,paulus ,frst ergab und oben mitgeteilt worden ist4 ,funote #ia3 ,blatt #aj;a4 ,funote #ib3 ,der ,sinn der ,urkunde1 die hier zu ,grunde liegt1 kann schwerlich ein anderer gewesen sein1 wenn auch in der ,abschrift das ,satzgefge nicht ganz in ,ordnung ist4 ,nrnberg4 ,th4 ,hampe4 ,albrecht ,drer und der ,rahmen des ,allerheiligenbildes4 ,vom ,lauferschlagturm bis hinauf gegen den ,egidienberg erstreckte sich um das ,jahr #aejj noch ein ,rest des alten ,nrnberger ,befestigungsgrtels mit ,stadtgraben und ,zwinger4 ,davon erwarb ein ,stck der wohlhabende ,rot- und ,bildgieer in der ,beckschlagergasse1 ,mathus ,landauer2 er lie daselbst ein stattlich ,bruderhaus mit einer ,kapelle1 mit ,hof und ,garten anlegen1 dem er den ,namen zu ,allerheiligen gab4 ,ein ,alchimist ,erasmus ,schildkrot1 ein geborner ,englnder1 der sich von ,knigsberg in ,preuen nach ,nrnberg gewendet1 hatte in ,landauers ,werksttte ein ,pltzchen fr sein ,laboratorium gefunden2 und da ihm seine ,kunst ,segen brachte1 konnte er durch ein groes ,vermchtnis den ,grund zu der wohlthtigen ,stiftung ,mathus ,landauers legen2 so etwa berichtet ,andreas ,wrfel in seiner ausfhrlichen ,beschreibung aller und jeder ,kirchen1 ,klster1 ,kapellen und der annoch in denenselben befindlichen merkwrdigen ,monumenten vom ,jahre #agff4 ,das ,haus steht1 manchmal umgebaut und seit ,mitte unsres ,jahrhunderts als ,kunstgewerbeschule bentzt1 noch heute2 die ,kapelle1 ein hohes ,gela von fast quadratem ,grundri1 hat als einzigen ,schmuck ein sechsteiliges ,netzgewlbe von mannigfach abwechselnder ,rippenfhrung4 ,zwischen den beiden spiralig kannelirten knauflosen ,pfeilern1 die das ,gewlbe tragen1 und der ,ostwand1 senken sich die ,rippen von der ,decke zu einem eigenartigen ,hngewerk1 an dessen unterem ,ende das ,wappenschild der ,landauer hngt#ic2 es mag wohl sein1 da die ganze1 eigenartige ,anordnung nach den ,angaben des damaligem ,meisters auf der ,peunt1 des hochbegabten ,hans ,beheim getroffen wurde4 ,funote #ic3 ,das ,wappenschild der ,landauer1 wie es noch mehrmals an dem ,bruderhaus wie an der ,predella des ,altars angebracht wurde1 enthlt in rotem ,feld eine geschweifte silberne ,spitze1 darin in verwechselten ,farben 444 gestellt drei ,lindenbltter4 ,hier an der ,ostwand1 gegenber der ,eingangsthr1 war der ,platz fr den ,altar1 vor dessen ,stufen in der ,mitte seines ,kirchleins ,mathus ,landauer sich die letzte ,ruhesttte bestimmt hatte4 ,albrecht ,drer sollte die ,altartafel ausfhren4 ,die ,bestellung mu schon bald nach der ,rckkehr des ,meisters aus ,venedig erfolgt sein2 denn schon im ,jahre #aejh ward dem ,besteller ein sorgfltig mit der ,feder ausgefhrter1 mit ,wasserfarben leicht getnter ,entwurf vorgelegt1 der offenbar ,landauers volle ,billigung fand#id3 ber einer flachen anmutigen ,seelandschaft umgibt die ,schaar der ,heiligen in anbetender ,verehrung den dreieinigen ,gott1 der in den ,wolken schwebt2 nur dies eine groe ,fest aller ,heiligen1 denen das ,bruderhaus ja geweiht sein sollte1 keine ,flgelbilder1 kein ,gemlde in der ,predella sollte dazu kommen4 ,dagegen wollte ,drer die ganze ,kraft seiner ,dekorationsgabe an die ,fassung des ,gemldes wenden3 ein reich geschnitzter ,rahmen mit ,sulen in antikischer ,art und statt der aufstrebenden gotischen ,fialen und ,trmchen ein krftiges ,gesims mit einer ,rundbogennische darber1 sollte die ,tafel umschlieen4 ,und hier lie sich auch wie eine ,ergnzung der ,hauptdarstellung eine zweite groe ,scene aus der heiligen ,geschichte anbringen1 eine ,andeutung des jngsten ,gerichts4 ,das ,ganze dieser ,komposition ist auerordentlich feinsinnig erdacht und knstlerisch abgewogen4 ,drei ,jahre dauerte es noch1 bis der fertige ,altar aufgestellt werden konnte4 ,drer hatte damals das ,gemlde fr ,jakob ,heller in ,frankfurt auszufhren1 an das er so lange ,monate seinen besten ,flei wandte1 und aus seinen eigenen ,worten drfen wir wohl schlieen1 da ihm damals seine kleine ,kunstware1 seine ,stiche und ,holzschnitte mehr ,freude machten als die groen ,gemlde4 #aeaa wurde das ,werk vollendet1 und schon #aeae starb der ,stifter und ward in seiner ,kapelle beigesetzt1 nachdem er sich schon frher mit dem ,probst von ,s4 ,sebald1 ,erasmus ,toppler1 auseinandergesetzt wegen der an der ,sebalduskirche erst erworbenen ,begrbnissttte#ie4 ,funote #id3 ,die ,handzeichnung befindet sich in der ,sammlung des ,herzogs von ,aumale1 und ist bisher noch nicht in ,farben wiedergegeben worden4 ,abb4 siehe bei ,ephrussi1 ,albert ,durer et ses ,dessins zu ,seite #agb und danach in ,hirths ,formenschatz #ahhi ,nr4 #acf4 ,abbildungen des ,rahmens und einiger ,einzelheiten seiner ,ornamentik enthlt ,thausing ,albrecht ,drers ,leben und ,werke ,,ii_/#bg4 ,ferner ,bucher ,gnauth ,das ,kunsthandwerk ,i4 ,s4 #cb und danach der ,katalog der ,originalskulpturen des germanischen ,museums ,s4 #dc4 ,sie haben alle den ,mangel1 da sie vor der ,wiedervereinigung des ,frieses mit dem ,rahmen gezeichnet1 jenen nur andeutungsweise und ungenau wiedergeben4 ,eine gewissenhafte ,kopie des ,gemldes samt ,rahmen hat die ,familie von ,tucher der ,gemldegalerie des germ4 ,museums geschenkt4 ,die alte ,bemalung des ,rahmens ist nur noch an den kstlichen ,friesfiguren erhalten1 dadurch da diese zur ,zeit der ,restauration durch ,keim vom ,hauptstck entfernt waren1 und erst spter unter ,heideloffs ,nachla sich wiederfanden4 ,unter dem heutigen lfarbanstrich lassen sich ,reste der ,bemalung noch berall feststellen4 ,demnach gibt die nach ,angaben des ,dr4 von ,essenwein angefertigte ,kopie des ,rahmens im ganzen die richtige ,vorstellung von dem ehemaligen ,farbenglanz des ,ganzen4 ,da ,gold zusammen mit einem matten ,blau die indifferentesten ,farbtne sind1 die am wenigsten die aus krftigen ,lokaltnen zusammengesetzte ,farbenwirkung des ,gemldes zu beeintrchtigen vermgen1 das wuten die ,italiener schon lange2 und auch diesseits der ,alpen bte man schon im #ae4 ,jahrhundert diese ,technik der ,gemldefassung3 vergoldetes ,laubwerk auf blauem ,grunde1 die abgefasten ,ecken und ,hohlkehlen gelegentlich auch dunkelrot1 bei den ,figuren goldene ,gewnder mit blauen umgeschlagenen ,sumen1 das war z4 ,b4 in ,wohlgemuts ,werkstatt ,regel4 ,wenn uns heute an der erst vor wenigen ,jahren angefertigten ,kopie des ,allerheiligenbildes die ,vergoldung zu aufdringlich erscheint1 so mag man dagegen erwgen1 da fr das gedmpfte ,licht eines ,kirchenraumes strkere ,effekte ntig waren1 als sie ein moderner ,oberlichtsaal zult2 und berdies that der ausgleichende ,einflu der ,natur bald das ,seine1 um die bergroe ,leuchtkraft der ,farben zu dmpfen4 ,das ,gemlde kam an ,rudolph ,,ii4 und befindet sich nun in den k4 k4 ,kunstsammlungen in ,wien1 der ,rahmen ist seltsamer ,weise leer stehen geblieben und als eines der wichtigsten ,stcke der stdtischen ,sammlungen ins germanische ,museum gekommen1 nachdem er zuletzt in der ,zeit ,heideloffs ausgebessert und mit graugelber lfarbe berstrichen worden war4 ,von der ersten dem ,besteller vorgelegten ,skizze bis zur ,vollendung des ,altars war ein weiter ,weg1 und manches kam anders zur ,ausfhrung als es entworfen war4 ,rechnen wir zunchst das ab1 was ungeschickte ,restauration dem ,werke anthat -- das leere ,mawerk an ,stelle des prachtvollen ,bildfrieses1 der sich merkwrdiger ,weise spter erst in ,heideloffs ,nachla wiederfand1 und das ,stabwerk am untern ,sturz des ,architravs1 so knnen wir vom ,gesamteindruck sagen1 der ,rahmen ist entschieden gotischer geworden als er im ,entwurf gedacht war4 ,nicht im ,gerst1 in der ,grundidee des ,aufbaus1 sondern in den ,zierformen3 ,die ,sulen1 die in der ,zeichnung ungegliedert als krftige ,masse vor dem ebenfalls glatten ,grund stehen1 sind im oberen ,dritteil des ,schaftes mit krftigen1 blau in gold gefaten ,kanneluren versehen und darunter umsponnen von ppigen ,reblaubranken in halb gotischer1 halb drerischer ,stilisirung2 das beliebte gerollte ,distelblattband fllt die ,rckleisten und die ,hohlkehle nach dem ,gemlde hin4 ,dagegen fehlen in der ,ausfhrung die echt drerisch gezeichneten ,rankenleisten am unteren ,rande des ,bildes und oben an der ,schmiege des ,hauptgesimses4 ,am auffallendsten tritt die ,umgestaltung an der ,umrahmung des ,rundbogenaufsatzes zu ,tage3 an ,stelle des mageren gotischen ,mawerks und der ,zinnenleiste hatte ,drer eine dreifach gegliederte ,archivolte vorgesehen3 auen ein schmales ,gesimsprofil mit einer ,art ,perlstab1 dann ein ,ornamentband mit ,ranken1 wie sie etwa auf dem ,rahmen einiger ,bltter vom ,marienleben sich finden1 und innerhalb davon ein ,band mit radialen ,einschnitten1 die den ,eindruck der ,rundnische betonen sollen1 genau so wie sie ,drer in der ,thronlehne auf dem ,mittelbilde des ,lorenz ,tucher'schen ,triptychon anbrachte1 das #aeaa ,hans von ,kulmbach nach seines ,meisters ,zeichnung fr den ,chor von ,s4 ,sebald ausfhrte1 vgl4 ,lippmann ,handzeichnungen ,albr4 ,drers4 ,aus diesen an sich geringfgigen nderungen lassen sich1 wie ich meine1 ,schlsse ziehen3 ,wenn ,drer den ,rahmen fr das ,allerheiligenbild in dieser neuen1 von den landesblichen ,formen so stark abweichenden ,fassung entworfen hatte1 wird man annehmen mssen1 da er auch die ,ausarbeitung in seiner ,werkstatt berwachte und leitete2 dabei verfertigte der ,bildschnitzer die ,ornamentstcke offenbar meist ohne weitere ,detailzeichnungen seines ,meisters in den ihm gelufigen gotischen ,mustern4 ,nur da sie so dem ,schnitzer handgerechter waren1 erklrt dies ,abgehen vom ,entwurf4 ,fr andere ,stcke wieder1 wie fr das ,fllornament am ,sockel der ,sulen oder fr die ,sulenknufe1 hat zweifellos ,drer ausfhrliche ,zeichnungen angefertigt1 wie wenig diese letzteren auch mit irgend welchen italienischen ,kapitellformen bereinstimmen4 ,gerade ihm und nur ihm eigentmlich ist diese ganz persnliche ,zierkunst1 die wir gerade in diesen ,jahren seiner ,knstlerentwicklung in den ,blttern des ,marienlebens#if in den ,randzeichnungen zum ,gebetbuch des ,kaisers ,max am schnsten ausgesprochen finden4 ,funote #ie3 ,vgl4 ,wrfel a4 a4 ,o4 ,in der ,zeit1 da ,landauer vor der ,grndung des ,bruderhauses noch ,pfleger von ,s4 ,sebald war1 hatte er sich zusammen mit seinem ,amtsgenossen ,sebolt ,schreyer am ,chor der ,sebalduskirche ein ,familienbegrbnis bestellt1 dessen berhmte ,reliefplatte ,adam ,kraft zur ,ausfhrung bertragen worden war4 ,es wre wirklich vergebene ,mhe1 zu erforschen1 bei welchem ,italiener ,drer eine ,anleihe gemacht haben knnte1 denn er ist nie ,kopist1 er ist immer ,drer4 ,aber eine andere folgenreiche ,neuerung hat der ,allerheiligen-,altar der deutschen ,kunst gebracht1 die unmittelbar auf italienische ,eindrcke zurckgefhrt werden mu2 es war der erste ,angriff auf den in seinem weitlufigen ,aufbau entschieden unknstlerischen nordischen ,flgelaltar4 ,in ,deutschland war man bis dahin gewhnt den ,hauptaltarschrein1 das ,mittelfeld1 dem ,bildschnitzer zu berlassen2 eine ,reihe von ,heiligengestalten unter zierlichen ,baldachinen oder eine ,scene des biblischen ,dramas unter einem flachen ,korbbogen voll wilden gotischen ,rankenwerks war das bliche2 zwei- und dreifache ,flgel jederseits mit einer bilderbogenartig nebeneinandergestellten ,reihe von ,darstellungen der ,legende des ,kirchenpatrons fgte der ,maler dann an die ,seiten des ,schreins1 ber dem eine ganze ,architektur von ,trmchen und ,fialen in die ,hhe strebte4 -- ,in ,italien war das anders3 die monumentale berlieferung1 in der dort die ,malerei gro geworden war1 zwang schon1 das ,wandgemlde mit der umgebenden ,architektur als ein ,ganzes zu behandeln2 den ,ausblick in das ,blau des ,himmels1 in dem eine ,schaar von ,putten sich tummelt1 an eine ,gewlbdecke malen1 heit doch die ,architektur der ,halle zum ,rahmen des ,gemldes machen4 ,und wo man solche ,aufgaben mit so viel ,geschick zu lsen vermochte1 da lag es auch nahe1 das freistehende ,altarbild durch einen ,rahmen von ,sockel1 ,pfeilerstellung und ,gesimsstcke als eine ,architektur im kleinen zu behandeln4 ,der streng symmetrische ,aufbau der ,gruppen1 dem die spteren ,quadrocentisten huldigen1 mag diese ,neigung zu einer so knappen ,fassung in strenggegliedertem ,architekturrahmen begnstigt haben4 ,und gerade derjenige ,meister1 von dem wir aus ,drers eignem ,munde wissen1 da er ihn unter den ,venezianern am hchsten schtzte1 dessen glnzende ,werke damals die ,dogenstadt in ,staunen versetzten -- ,giovanni ,bellini -- zeigt uns1 wie sehr er gewohnt war1 ,bild und ,rahmen als ein knstlerisches ,ganzes zu denken und zu komponieren4 ,in ,s4 ,maria dei ,frari zu ,venedig steht eines der ,hauptwerke ,bellinis1 der #adhh entstandene ,marienaltar#ig3 ,die ,madonna mit dem ,knaben und zwei musizierenden ,engeln in der ,mitte und auf den feststehenden ,seitenflgeln zwei ,paare ehrwrdiger ,heiliger in ruhiger ,haltung4 ,die drei ,gemlde werden durch vier breite ,pilaster umrahmt1 die in der ,mitte mit einem hohen ,rundbogen1 zu beiden ,seiten mit geradem ,gesims berdeckt1 den ganzen prchtigen ,aufbau wie eine ,vorwegnahme ,palladios erscheinen lassen4 ,funote #if3 ,vgl4 das gotische ,portal aus der ,scene der ,beschneidung4 ,und der architektonische ,eindruck dieses mit reichem ,reliefschmuck gezierten ,rahmens wird erhht bis zur ,tuschung1 indem der ,maler den ,hintergrund des ,mittelbildes eine in ihren ,formen dem ,rahmen ganz angepate ,nische um den ,thron der ,maria bilden lt und anderseits auf den beiden ,flgeln ,geblk und ,pfeiler einer ,halle in sorgfltig festgehaltener ,perspektive darstellt1 als hingen sie mit dem ,pilaster des ,rahmens zusammen4 ,dieser hchst eigenartige knstlerische ,gedanke1 den ,hans ,holbein fr seine ,fassadenentwrfe aufnahm1 und den die ,dekorateure des #ah4 ,jahrhunderts in ihrer ,weise so vorzglich auszubeuten verstanden1 ist fr ,bellinis ,auffassung von ,bild und ,bilderrahmen hchst bezeichnend3 ,in dem ,kreise von ,knstlern1 in dem ,drer in ,venedig verkehrte1 legte man ,gewicht auf derartige knstlerische ,fassung der ,gemlde2 ,drer sah ihre ,werke1 hrte den ,gedanken aussprechen1 und als er wieder nach ,nrnberg kam1 verarbeitete er ihn in seiner ,weise zu dem ,landauer ,altar4 ,man hat bisher auf diese innere ,verwandtschaft zwischen ,drers ,neuschpfung und der in ,italien schon lange gebten ,art nicht geachtet2 dagegen hat ,thausing auf eine andere ,gattung von ,denkmlern dekorativer ,bildhauerkunst hingewiesen1 unter denen ,drers ,vorbild zu suchen sei1 auf die ,grabmonumente ,venedigs4 ,es ist wahr1 der oberitalienische ,grabmaltypus1 wie er am ,ende des ,quattrocento sich ausgereift hat1 diese ,nischenarchitektur mit ,pilastern und ,rundbogen1 die den ,sarkophag des ,entschlafenen dekorativ umschliet1 baut sich aus denselben ,elementen auf1 und kleine ,verschiedenheiten lieen sich unschwer aus ,material und ,bestimmung erklren4 ,thausing hat sogar das unmittelbare ,vorbild ,drers zu finden geglaubt1 ein ,werk1 das allerdings dein ,meister ebensowohl bekannt sein mute als ,bellinis ,marienaltar -- das ,grabmal des ,dogen ,pasquale ,malipiero in ,,ss4 ,giovanni e ,paolo1 das bald nach #adfb entstanden sein drfte4 ,auch abgesehen von der typischen hnlichkeit des ganzen besticht dieser ,vergleich wirklich durch die bereinstimmende ,anordnung eines dreifigurigen ,reliefs -- ,christus als ,schmerzensmann1 gesttzt von zwei ,engeln -- im ,bogenfeld und der akroterartigen ,anbringung dreier ,freifiguren am ,scheitel und an den ,seiten der ,archivolte4 ,weiter geht aber die hnlichkeit nicht1 und die akroterartigen ,aufstze hatte ,bellinis ,marienaltar ebenfalls2 beiden ist die ungemein geschickte ,art1 wie ,drer die berdies feinsinnig in die ,komposition hineingezogenen drei ,engelchen anbrachte1 weit berlegen4 ,funote #ig3 ,neuerdings verffentlicht im klassischen ,bilderschatz ,bruckmann #ahif1 ,nr4 #aajb4 ,ich whle unter manchen verwandten italienischen ,altarwerken dieser ,zeit gerade ,bellinis ,gemlde1 weil ,drer dieses zweifellos in ,venedig gesehen hat4 ,wenn ,drer in diesem ,altarwerk zum ersten ,male die epische ,breite der bisherigen deutschen ,wandelaltre vermied1 wenn er statt der bisher blichen zahlreichen ,heiligenlegenden und dramatischen ,bibelscenen hier eine einzige knappe aber erschpfende ,komposition vorzog1 so konnte er sich doch nicht versagen1 das angeschlagene ,thema1 da wo der ,rahmen ,platz zu figrlichen ,darstellungen bot1 weiter auszuspinnen durch den ,hinweis auf das jngste ,gericht4 ,es ist nun hchst lehrreich zu sehen1 wie er den ,stoff verarbeitet3 ,wie oft war seit dem ,wandgemlde in der ,s4 ,georgskirche auf der ,reichenau oder seit der ersten groen plastischen ,darstellung des ,weltgerichts in der ,vorhalle des ,freiburger ,mnsters der ,stoff im ,lauf der ,jahrhunderte auf deutschem ,boden zur ,darstellung gekommen1 und wie wenig war der einmal eingelebte ,typus abgewandelt worden4 ,die ,reihe der aus den ,grbern auferstehenden1 die ,reihe der ,seligen und ,verdammten1 darber die ,schaar der ,apostel und endlich ,christus als ,weltenrichter1 umgeben von den ,engeln1 die durch ,posaunenste den ,tag des ,gerichts verkndigen -- so wiederholte sich gut und recht in lehrhaftem ,schema der ,bilderzyklus1 und wer etwa davon abzuweichen versuchte wie in seiner ,rosenkranztafel ,veit ,sto -- sonst ein ,meister der ,beschrnkung in der ,komposition -- scheiterte1 weil er die groe ,figurenzahl nicht zu bemeistern1 auf das plastisch ,darstellbare zu beschrnken wute4 ,drer griff nun die beiden wesentlichen ,gruppen heraus3 ,im ,bogenfeld sitzt ,christus auf dem ,regenbogen1 seine ,fe ruhen auf der ,weltkugel1 die rechte hat er segnend erhoben1 die linke weist hinab zu den ,verdammten2 anbetend knien zur ,seite ,maria und ,johannes in den ,wolken4 ,zwei ,posaunenengel1 echt drerische ,putten1 sitzen an den ,seiten des ,rundbogens und geben zusammen mit dem im ,original verloren gegangenen ,engelsfigrchen1 das ehemals die ,bekrnung des ganzen bildete1 eine anmutige ,belebung des sonst streng architektonischen ,aufbaus4 ,unter dem ,hauptgesims folgt dann im ,fries der in flachem ,relief ausgefhrte ,zug der ,seligen1 die ,petrus in die ,himmelspforte -- eine ,strahlensonne -- einfhrt1 und die von grotesken ,teufelsfratzen an einer ,kette in den ,hllenrachen gezogenen ,verdammten4 ,noch nie war in der deutschen ,kunst eine ,komposition so plastisch gedacht1 so im ,sinne des antiken ,reliefstils erfunden worden4 ,am dichtesten gruppieren sich die ,gestalten an den beiden ,enden des ,frieses1 wo unter den vordersten der ,reihe der ,verdammten ebensowohl wie der ,seligen dem demokratischen ,geist der ,zeit gem ,papst und ,kaiser1 ,bischof und ,kardinal1 an ihrer ,kopfbedeckung kenntlich ihrem ,bestimmungsorte zugefhrt werden4 ,nach der ,mitte werden die ,reihen lockerer1 die einzelnen ,gestalten stehen fast ohne berschneidung nebeneinander2 dafr ist aber hier die strkste dramatische ,bewegung ausgedrckt in der groartigen ,kampfgruppe3 der letzte in der ,reihe der ,seligen1 der sich eilt1 dem ,zuge nachzukommen1 hat einen am ,boden liegenden ,freund am ,arme gefat1 um ihn mit sich zu ziehen2 von der andern ,seite fat ein ,teufel nach den ,beinen des ,mannes1 den er herberreien mchte1 indem er zugleich um ,hilfe schreiend den ,kopf zurckwirft4 ,wie die ,bewegungsmotive in all diesen ,figuren variiert und jedes einzelne durchgebildet ist1 wie das sanfte ,geleiten auf der einen ,seite in ,haltung und ,geberde der beiden ,engel1 im ,faltenwurfe sogar zum ,ausdruck kommt1 alles das sind ,feinheiten in formaler ,natur sowohl wie in ,bezug auf den ,gedankeninhalt des ganzen1 wie sie kein deutsches ,bildwerk bis dahin aufweisen konnte4 ,wer war aber der ,knstler1 dessen ,schnitzmesser sich so ganz ,drers ,zeichnung anzupassen vermochte1 da wir keine andere als ,drers ,hand noch heute darin erkennen8 ,manches1 wie die auffallende ,flachheit der ,reliefbilder im ,tympanon1 lt fast einen ,dilettanten vermuten2 ich meine1 berhaupt kann es kein im ,beruf des ,bildhauers gereifter ,mann gewesen sein1 da ein solcher ,spuren seines eigenen ,stils in seinem ,werke htte hinterlassen mssen4 ,im ,katalog der ,originalskulpturen des germanischen ,museums steht der ,rahmen des ,allerheiligenbilds als ,nr4 #cah neben dem ,reliefbild der ,krnung ,mariae und der groen ,rosenkranztafel an dritter ,stelle unter den ,werken des ,veit ,sto4 ,da man dem berhmtesten1 oder richtiger gesagt1 dem einzig bekannten ,nrnberger ,bildschnitzer dieser ,zeit dies zweifellos zu den hervorragendsten ,werken deutscher ,plastik gehrige ,stck zuweisen wollte1 ist begreiflich2 jedenfalls verdient diese ,annahme mehr ,beachtung als die seltsame ,meinung des sonst so feinsinnigen ,thausing1 der sich an die ,art ,albert 7sic67 ,krafts erinnert fhlt4 ,adam ,kraft mu um ,weihnachten #aejh im ,spital zu ,schwabach gestorben sein#ih2 und da er oder einer seiner ,gehilfen1 die doch ,steinmetzen von ,beruf waren1 in ,holz gearbeitet und unbekleidete ,figuren von hnlich klassischer ,bildung wie die des jngsten ,gerichts geschaffen habe1 mte doch erst nachgewiesen werden4 ,aber auch ,veit ,sto1 fr den sich ,bergau und ,lbke entschieden haben1 hat mit der ,ausfhrung von ,drers ,skizze nichts zu thun4 ,denn gerade er hatte seinen auerordentlich ausgeprgten persnlichen ,stil nach seiner ,rckkehr von ,krakau in keinem seiner ,werke verleugnet und wrde es als ,mann von weit ber #ej ,jahren1 wie er damals war1 auch nicht mehr vermocht haben4 brigens besitzen wir ja ungefhr aus den gleichen ,jahren und im gleichen ,grenverhltnis ausgefhrt in der ,rosenkranztafel eine ,darstellung des jngsten ,gerichts und einige ,gruppen aus der ,schpfungsgeschichte1 die uns von der ungelenken derben ,durchbildung des nackten ,krpers bei ,veit ,sto eine ,vorstellung geben#ii4 ,es klingt etwas befremdlich wenn wir in ,neudrffers ,nachrichten hren1 ,sto habe fr den ,knig von ,portugal zwei vielbewunderte ,statuetten von ,adam und ,eva gefertigt2 denn die ,behandlung des ,nackten war nie seine ,strke4 ,die in ihrer ,eckigkeit sehr bertriebene1 oft berflssig erregte ,bewegtheit seiner ,figuren1 die eingeschnrten ,leiber und verrenkten ,hften1 die flachen typischen ,gesichter stehen ganz gewi der hohen ,formenschnheit im ,fries des ,altarrahmens kontrr entgegen4 ,und die drei ,figuren des ,tympanons geben ,falte um ,falte die ,gewandanordnung von ,drers ,zeichnung wieder1 ohne da man irgendwo eine ,spur des sonst doch leicht wieder zu kennenden stoischen ,faltenschwungs wahrnehmen knnte4 ,funote #ih3 ,vgl4 ,alfr4 ,bauch im ,repertorium fr ,kunstwissenschaft4 ,bd4 ,,ixx4 ,heft #a4 ,funote #ii3 ,vgl4 die ,werke des ,veit ,sto in ,photographien mit begleitendem ,text von ,bergau1 ,nrnberg ,soldan1 und ,k4 ,schaefer1 ,meisterwerke deutscher ,bildschnitzerkunst im germanischen ,museum1 wo auch eine vollstndige ,wiedergabe des ,frieses vom jngsten ,gericht4 ,ein einziges ,denkmal deutscher ,bildhauerkunst ist uns bekannt geworden1 das mit den ,figuren des ,altarfrieses aufs engste verbunden werden mu1 das nicht nur durch die ganze eminent plastische ,auffassung und die ,durchbildung des nackten ,krpers1 sondern auch durch ,einzelheiten1 wie die originell behandelte ,haartracht mit den beiden bers ,ohr gelegten ,zpfen dieselbe ,hand verrt1 wie die ,seligen des jngsten ,gerichts -- das ist die ,plakette mit dem ,flachrelief einer nackten ,frau mit ,drers ,monogramm und der ,jahreszahl #aeji4 ,es gibt davon zwei ,platten in ,kelheimer ,stein1 von denen eine wohl das grte ,recht hat1 als ,original angesehen zu werden2 denn da ,metallabgsse nach diesen gefertigt worden seien1 ist jedenfalls wahrscheinlicher als das umgekehrte4 ,nach welchem der ,originale ,thausing seine ,abbildung der ,plakette herstellen lie1 ist fraglich1 da er das ,imhofsche ,relief nicht gesehen hat4 ,auch mir ist es nicht gelungen1 das ,kstchen1 zu dessen ,schmuck das ,silberrelief gefertigt sein soll1 zu sehen1 da der ,familienlteste ,major ,frhr4 von ,imhof versichert1 da er trotz wiederholter ,bemhungen nicht habe feststellen knnen1 ob und wo das ,kunstwerk existiere4 ,das ,relief im ,nationalmuseum zu ,mnchen ist in zahlreichen ,gipsabgssen1 das zweite durch eine ,lichtdrucktafel ,,xvii im ,katalog der ,sammlung ,felix bekannt4 ,das ,relief ist der ,technik entsprechend flacher als der holzgeschnitzte ,fries1 die ,modellirung hier der ,fernwirkung wegen krftiger#ajj4 ,thausing suchte bekanntlich gerade dieses ,relief als ,zeugen und zwar als einzig brigen ,zeugen von ,drers ,versuchen in der ,bildhauerkunst festzuhalten2 mir scheinen seine ,schlsse nicht unglaubhaft1 und jedenfalls hat sich noch niemand gefunden1 der sie widerlegte4 ,die ganze ,frage nach ,drers etwaigem ,anteil an der ,plastik seiner ,zeit hier wieder aufzugreifen1 ist mig1 da wesentlich neue ,beweisgrnde seit ,thausings kritischer ,enquete auf diesem ,gebiet nicht herbeigebracht wurden4 ,nun liegt es mir gewi fern1 zu behaupten1 ,albrecht ,drer msse mit eigener ,hand das figrliche ,schnitzwerk zum ,rahmen des ,landauer ,altars angefertigt haben2 wir bedenken berhaupt viel zu wenig1 welche groe ,anzahl namhafter und namenloser ,knstler noch zwischen einem ,adam ,kraft1 ,veit ,sto und ,albrecht ,drer stand1 von denen wir nur deshalb nichts wissen1 weil sie ,neudrffers ,aufmerksamkeit entgangen sind2 aber das steht wohl fest3 ebensowohl wie an der ,imhofischen ,silberplakette ist an dem ,fries der ,seligen und ,verdammten das ,beste1 das stilistisch ,groe1 den gleichzeitigen ,werken z4 ,b4 ,veit ,sto' weit berlegene1 ,drers geistiges ,eigentum1 und wenn eine ,gehilfenhand dabei beteiligt war1 die sich von des ,meisters ,geist fhren lie1 so fllt ihr nichts weiter zu1 als die handwerkliche ,arbeit1 nichts von dem ,stil1 der hohen ,schnheit des ,werkes4 ,funote #ajj3 ,einige1 vielleicht allerdings nur uerliche hnlichkeit mit den ,figrchen des ,frieses zeigt eine kleine kreisrunde ,komposition einer thronenden ,maria1 die untersttzt von zwei ber ihr schwebenden ,engeln an die versammelten ,vertreter der ,christenheit ,rosenkrnze austeilt4 ,das bemalte und vergoldete ,relief1 das #ca cm ,durchmesser hat1 ist irrtmlicher ,weise in den ,katalog der ,originalskulpturen des germanischen ,museums als ,nr4 #aef aufgenommen4 ,es ist keine ,terrakotta1 sondern ein ,abgu in einer ,thonmasse1 die des besseren ,anhaftens der ,farben wegen1 wie es scheint1 ein wenig gebrannt wurde4 ,das nicht uninteressante ,original dazu im ,besitz der ,kunsthandlung ,fleischmann in ,nrnberg ist ein lgemlde auf ,holz1 in dessen ,mitte umrahmt von einem ,kranze gemalter ,rosen das ,relief eingelassen ist4 ,das ungefhr #aeae entstandene ,werk soll aus einer ,kirche im bayerischen ,schwaben stammen4 ,illustration3 ,taf4 ,,ii4 ,fragment vom ,rahmen des ,allerheiligenbildes von ,albrecht ,drer4 ,bis auf die einfachen gotischen ,distelblattleisten ist das ganze ,altarwerk1 der ,aufbau1 der figrliche ,schmuck und das ,zierwerk ganz und echt ,drer4 ,nrnberg4 ,karl ,schaefer4 ,deutsche ,pilgerfahrten nach ,santiago de ,compostella und das ,reisetagebuch des ,sebald rtel 7#aeba-bb74 ,i4 ,whrend die deutschen ,pilgerfahrten nach dem heiligen ,lande in den letzten ,jahren vielfache ,behandlung erfahren haben1 ist den ,reisen deutscher ,wallfahrer nach ,santiago de ,compostella1 dem ,jerusalem des ,occidents1 bisher nicht die gleiche ,beachtung zu ,teil geworden4 ber jene sind wir durch die ,schriften von ,rhricht1 ,meisner1 ,kamann u4 a4 gut unterrichtet1 fr diese fehlt zur ,zeit noch eine zusammenfassende ,monographie und ist auch das ,material bisher nur ungengend bekannt geworden4 ,und doch lassen sich aus diesen ,reisen nicht minder willkommene ,aufschlsse nicht allein ber geographische und kulturelle ,verhltnisse1 sondern hin und wieder auch in kunstgeschichtlicher ,hinsicht gewinnen4 ,als eine der fr ein so umfassendes ,thema unerllichen ,vorarbeiten zu dienen1 ist der ,zweck der folgenden ,bltter4 ,die ,reisebeschreibung1 um deren ,verffentlichung es sich dabei vornehmlich handelt1 stammt allerdings bereits aus der ,periode des bergangs vom ,mittelalter zur neuen ,zeit1 steht aber der ,sinnesart ihres ,verfassers ,sebald rtel nach noch ganz auf dem ,boden der alten ,zeit und bietet berdies so mancherlei ,interessantes von der oben angedeuteten ,art1 da ein diplomatisch getreuer ,abdruck des bisher ganz unbekannt gebliebenen ,diariums nicht ungerechtfertigt erschien1 zumal es aus jener ,zeit nur wenige gleich ausfhrliche und genaue deutsche ,reisebeschreibungen durch die ,schweiz1 ,frankreich1 ,spanien und ,portugal geben wird4 ,bevor ich indessen zur ,mitteilung dieses ,tagebuches selbst bergehe1 sei es gestattet1 einige ,bemerkungen ber deutsche ,heiligtumsfahrten nach ,santiago de ,compostella im ,mittelalter berhaupt vorauszuschicken4 ,obgleich schon frh von solchen berichtet wird#aja1 sind uns doch ausfhrlichere ,reisebeschreibungen erst aus dem #ae4 ,jahrhundert erhalten4 ,es hngt das ohne ,zweifel zusammen mit dem greren ,gewicht1 das seit dieser ,zeit dem ,sammeln von ,reliquien der ,heiligen beigelegt wurde und dem regen ,interesse1 das sich noch bis tief ins #af4 ,jahrhundert hinein berall dafr kund that4 ,zu der religisen ,verehrung gesellte sich die eben in jener ,zeit erwachende ,lust am ,sammeln als solchem4 ,die ,menschen von damals empfanden diesen berresten gegenber etwa die gleiche ,piett1 wie sie heutzutage noch bei den ,autographensammlern gegenber ihren ,schriftstcken besteht1 oder von den ,museen der verschiedensten ,art durch sorgsame ,aufbewahrung von ,andenken an historische ,persnlichkeiten1 an ,helden des ,schwertes oder des ,geistes1 mit ,recht genhrt wird4 ,ja1 man wird sogar behaupten drfen1 da man die groen ,sammlungen von ,heiligtmern1 wie sie zu ,anfang des #af4 ,jahrhunderts bestanden und auch in ,abbildungen ihrer bedeutendsten ,stcke publiziert wurden#ajb1 in gewissem ,sinne geradezu als ,vorlufer unserer heutigen ,museen betrachten kann4 ,da sich das ,interesse eben der ,gebildeten seitdem auch in katholischen ,lndern in solchem ,mae von den ,gegenstnden der ,sakralgeschichte auf die der ,profangeschichte zurckgezogen hat1 dafr knnen wir eine ,erklrung nur in dem so sehr vernderten ,zeitgeiste finden4 ,die ,aufzhlung von ,reliquien1 die man zu sehen bekam1 spielt denn auch in allen diesen ,reisebeschreibungen des #ae4 ,jahrhunderts1 soweit sie sich berhaupt auf ,einzelheiten einlassen1 eine groe ,rolle4 #adbh pilgerte der ,nrnberger ,peter ,rieter nach ,santiago1 um von dort aus ber ,monteserrato nach ,rom zu reisen4 ,er hat darber eine kurze ,aufzeichnung hinterlassen1 die uns in ,abschriften erhalten ist#ajc4 #adcf folgte ihm ein anderer ,nrnberger ,patrizier1 ,georg ,pfintzing4 ,wie ,peter ,rieter hat auch er auerdem eine ,pilgerfahrt ins heilige ,land unternommen4 ,diese wurde von ihm ausfhrlich beschrieben2 der ,reise nach ,sant ,jobs dagegen1 auf der er sieben ,wochen abwesend war1 erwhnt er nur mit wenigen ,worten#ajd4 ,weit ausfhrlicher ist ohne ,zweifel die ,reisebeschreibung eines ,augsburgers1 von #adci-dj1 die sich in einer ,handschrift des ,brittischen ,museums erhalten hat1 ber die aber meines ,wissens nhere ,angaben bisher nicht gemacht worden sind#aje4 ,funote #aja3 ,in ,rossels ,urkundenbuch von ,eberbach #a1 #aad4 #ada werden ,wallfahrten aus dem ,rheingau nach ,st4 ,jakob schon aus dem ,jahre #abjc erwhnt 7vgl4 ,zeitschrift fr die ,geschichte des ,oberrheins ,,xvi1 #ahfd1 ,s4 #dij72 nach dem ,lbecker ,urkundenbuch ,,iii1 #aii ff4 wurde #aced bestimmt1 da die ,mrder des ,knappen ,marquard von ,westensee zur ,bue je einen ,pilger nach ,aachen1 ,rom1 ,santiago und ,jerusalem schicken sollten4 7,vergl4 ,rhricht und ,meisner1 ,deutsche ,pilgerreisen nach dem heiligen ,lande1 ,berlin #ahhj1 ,s4 #dhf74 ,funote #ajb3 ,das ,haller ,heiligtumsbuch1 das ,wittenberger ,heiligtumsbuch1 ,einzelblatt mit den ,abbildungen der ,heiligtmer1 die in ,st4 ,ulrich und ,afra zu ,augsburg aufbewahrt wurden1 etc4 ,auch von den ,heiligtmern in ,st4 ,sernin zu ,toulouse mu es solche ,abbildungen gegeben haben1 wie aus der ,reisebeschreibung rtels 744 vnd sonst viel ,heilthumbs1 als ich auff ein ,zettel gedruckt hab7 hervorgeht4 ,ob noch ,exemplare davon existieren1 vermag ich nicht zu sagen4 ,funote #ajc3 ,vgl4 ,rhricht und ,meisner1 a4 a4 ,o4 ,s4 #dgf4 ,eine ,abschrift auch in dem sogen4 schwarzen ,rieterbuch der ,nrnberger ,stadtbibliothek ,bl4 #cic;a4 ,die ,aufzeichnung umfat nur wenige ,stze4 ,der ,schlu lautet nach der ,nrnberger ,handschrift3 vnd thet das ,in einer gutten maynung mein ,nachkommen ,andacht zu haben dy heylige stett zu besuchen ob sie gott ermant er hett es aber gelobt zw thun4 -- ,peter ,rieter hatte am ,schlu seiner kurzen ,aufzeichnung betont1 da er seine ,pilgerreisen nach den heiligen ,sttten auch zur ,nacheiferung fr seine ,nachkommen unternommen habe#ajf4 ,seine ,mahnung fiel in dem ,herzen seines ,sohnes ,sebald ,rieter auf fruchtbaren ,boden4 ,er ist nach ,rom1 ,st4 ,jakob und zum heiligen ,grab gepilgert4 ,die ,wallfahrt nach ,santiago und zum ,cap ,finisterre unternahm er in ,gemeinschaft mit einigen andern ,pilgern im ,todesjahre seines ,vaters 7#adfb71 reich mit ,empfehlungsbriefen 7fuderprieff7 ausgestattet1 die den ,wallfahrern eine freundliche1 ja ehrenvolle ,aufnahme bei den ,knigen von ,spanien und ,frankreich und der ,herzogin von ,savoyen sicherten4 ,herolde geleiteten sie durch die von ,kriegsunruhen aufgeregten ,gebiete4 ,im ,ganzen bietet auch ,sebald ,rieters ,reisebeschreibung#ajg obgleich erheblich ausfhrlicher als die des ,vaters1 nicht eben viel des ,interessanten und auch die ,reiseroute ist nur in groen ,zgen angegeben1 nicht im ,einzelnen beschrieben4 ,von ungleich grerer ,bedeutung sind die ,beschreibungen1 die uns von der ,ritter-1 ,hof- und ,pilgerreise des bhmischen ,herrn ,leo von ,rozmital 7#adfe-adfg7 erhalten geblieben sind1 eine lateinische von einem unbekannten ,verfasser und eine deutsche von dem ,nrnberger ,patrizier ,gabriel ,tetzel1 der im ,gefolge ,leos an dessen ,fahrt durch die ,abendlande teilgenommen hatte#ajh4 ,die ,genauigkeit in der ,angabe der ,stationen lt freilich auch hier hin und wieder zu wnschen brig4 ,die ,reiseroute stimmt auf groe ,strecken mit derjenigen ,sebald rtels berein#aji4 ,mit bergehung der ,reisen des ,st4 ,galler ,brgers ,daniel ,kauffmann 7vor #adia7aaj und des ,dominikaners ,felix ,fabri 7vor #adib7aaa ist dann weiterhin vor allem zu nennen die ,pilgerfahrt des niederrheinischen ,ritters ,arnold von ,harff 7#adif-adii71 die von ihm selbst ausfhrlich beschrieben und uns in mehreren ,handschriften erhalten ist#aab4 ,sie hat in der ,anlage und in der genauen ,angabe der ,meilen von ,station zu ,station so manche hnlichkeit mit dem hier zu verffentlichenden ,reisetagebuch des ,sebald rtel1 da man wohl der ,ansicht zuneigen knnte1 rtel habe eine ,handschrift der ,reisebeschreibung des ,ritters von ,harff gekannt4 ,inhaltlich jedoch bieten beide ,beschreibungen nur geringe ,berhrungspunkte1 wie sich denn auch die von ,arnold von ,harff eingehaltene ,reiseroute nur fr wenige grere ,strecken annhernd mit derjenigen ,sebald rtels deckt#aac4 ,funote #ajd3 ,rhricht und ,meisner a4 a4 ,o41 ,s4 #ff u4 #ie4 ,funote #aje3 ,papierhandschrift #adcbf1 wahrscheinlich ,autograph2 vgl4 ,g4 ,waitz im ,neuen ,archiv der ,gesellschaft fr ltere deutsche ,geschichtskunde ,,iv 7#ahgi7 ,s4 #cej4 ,funote #ajf3 ,s4 oben ,anm4 #c4 ,funote #ajg3 ,ebenfalls im sogen4 schwarzen ,rieterbuch der ,nrnberger ,stadtbibliothek #cie ff4 ,vgl4 auch ,rhricht und ,meisner1 a4 a4 ,o4 ,s4 #dhd f4 ,funote #ajh3 ,herausgegeben von ,j4 ,a4 ,schmeller im #g4 ,bande der ,bibliothek des ,stuttgarter litterarischen ,vereins 7#ahdd74 ,funote #aji3 ,sie deckt sich damit ziemlich genau in folgenden ,abschnitten3 ,dax bis ,tolosa2 ,santiago bis ,ponte de ,lima2 ,porto--,coimbra--,thomar2 ,evora--,badajoz--,guadalupe--,talavera de la ,reina2 ,madrid--,zaragoza--,fraga2 ,igualada--,barcelona--,perpignan--,narb onne2 ,avignon4 ,funote #aaj3 ,erwhnt von ,dietrich von ,schachten1 bei ,rhricht und ,meisner ,s4 #bbd4 ,funote #aaa3 ,vgl4 ,rhricht und ,meisner ,s4 #bgi ff4 #aejf unternahm der ,breslauer ,peter ,rindfleisch1 der schon zehn ,jahre zuvor nach ,jerusalem gepilgert und dort zum ,ritter des heiligen ,grabes geschlagen worden war1 von ,antwerpen aus eine neue ,wallfahrt nach ,santiago1 wo er den ,herzog ,heinrich von ,sachsen mit seinen ,begleitern1 von ,colditz und ,hans ,roch1 antraf#aad4 ,seine ,beschreibung dieser ,reise#aae kann sich an ,bedeutung weder mit der des ,ritters ,arnold von ,harff1 noch mit der ,sebald rtels messen4 ,mit der letzteren deckt sie sich1 was die innegehaltene ,route betrifft1 fr die ,strecke von ,bayonne bis ,santiago4 ,wir wissen noch von manchen anderen ,fahrten deutscher ,pilger nach ,st4 ,jacob de ,compostella aus dem ,mittelalter und dem beginnenden #af4 ,jahrhundert#aaf1 knnen es aber fr unseren ,zweck bei den oben angefhrten wichtigsten derselben1 von denen zumeist noch eine ,beschreibung vorhanden ist1 bewenden lassen4 99 99 99 99 99 ,wie an den ,pilgerfahrten nach dem heiligen ,lande sind auch1 wie wir gesehen haben1 an den ,reisen nach ,santiago de ,compostella ,nrnberger in hervorragender ,weise beteiligt gewesen1 und einer alten ,nrnberger ,familie1 die zu den ,ehrbaren gerechnet wird1 gehrte auch der ,schreiber unseres ,reisetagebuches an4 ,sebald rtel1 dessen ,bildnis wir dieser ,abhandlung beigeben#aag1 war als dritter von sieben ,shnen ,sigmund rtels und seiner ,frau ,margaretha1 einer ,tochter des ,philipp ,gro1 #adid geboren4 ,auer den ,brdern1 unter denen ihm der im ,diarium mehrfach genannte ,florentius im ,alter am nchsten stand1 hatte er1 wie aus einem rtelschen ,geschlechterbuch#aah hervorgeht1 noch acht ,schwestern4 ,die rtel sollen namentlich einen starken ,handel mit ,berkwercken getrieben haben#aai und mssen frh zu ansehnlichem ,reichtum gelangt sein4 ,auch ,sebalds ,vater1 ,sigmund 7 #aebe71 war sehr vermgend1 er besa zu ,ausgang des #ae4 ,jahrhunderts ein ,haus in der ,kotgasse1 je ein weiteres in der ,derrergasse1 ,bindergasse und unteren ,schmiedgasse1 sowie ein ,gut zu ,galgenhof1 das er eben im ,geburtsjahr ,sebalds1 #adid1 von der ,gerhaus ,kohler gekauft hatte#abj4 ber ,sebald rtel selbst erfahren wir nicht eben viel4 ,whrend einige seiner ,brder 7,andreas1 ,florentius1 ,sigmund7 in der ersten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts verschiedene stdtische mter bekleidet haben#aba1 wird ein ,gleiches von ihm nicht berichtet4 ,unmittelbar nach der ,rckkehr von seiner weiten ,reise hat er sich am #aa4 ,februar #aebb mit der ,tochter des ,hans von ,ploben und der ,barbara ,hallerin1 ,anna von ,ploben1 vermhlt1 die ihm drei ,shne gebar1 ,christoff1 ,abraham und ,paulus#abb4 #aeeb ist ,sebald rtel #eh ,jahre alt gestorben4 ,funote #aab3 ,herausgegeben von ,dr4 ,e4 von ,groote4 ,kln1 #ahfj4 ,funote #aac3 ,toulouse4 ,von ,burgos ber ,leon nach ,santiago2 und von ,burgos bis ,bayonne4 ,funote #aad3 ,vgl4 ,rhricht und ,meisner1 ,s4 #caf und #cde ff4 ,funote #aae3 s4 ebenda4 ,funote #aaf3 ,so von der des ,thomas ,voglin #aejc 7vgl4 ,zeitschrift fr die ,geschichte des ,oberrheins ,,xvi4 #ahfd1 ,s4 #dij71 ,heinrich und ,hans ,peters aus ,ilsenburg1 zwischen #adha und #aeaf 7vgl4 ,urkundenbuch des ,klosters ,ilsenburg1 bearbeitet von ,jacobs1 ,halle #ahgg1 ,nr4 #deb7 u4 a4 m4 ,funote #aag3 ,nach einer ,radierung 7,p4 #idg der ,portrtsammlung des ,germanischen ,museums71 die allerdings nicht gleichzeitig ist1 sondern etwa aus dem ersten ,viertel des #ag4 ,jahrhunderts stammt1 aber1 wie man aus der ,tracht1 insbesondere aus der ,kopfbedeckung schlieen darf1 auf ein gleichzeitiges ,bildnis zurckgeht und daher wohl auf ,portrthnlichkeit ,anspruch machen kann4 ,funote #aah3 ,hs4 #gjeg der ,bibliothek des ,germanischen ,museums1 ,bl4 #ac u4 #af4 ,illustration ,was nun sein ,reisetagbuch betrifft1 so liegen uns in der ,handschrift #dbj 7kl4 #h7 der im ,germanischen ,museum deponierten ,merkelschen ,sammlung1 zwar kaum die ,notizen vor1 die er sich auf der ,reise selbst gemacht haben mag -- dem widerspricht die ,gleichmigkeit und ,sauberkeit der ,schrift -- ohne ,zweifel aber haben wir es mit einer fast gleichzeitigen1 wahrscheinlich von ,sebald rtel selbst bald nach seiner ,rckkehr unternommenen ,abschrift oder ,bearbeitung seiner ,reiseaufzeichnungen zu thun4 ,das so entstandene ,werkchen umfat #b ,bogen oder #bb ,bltter und ist auf starkem1 nur leider etwas schlecht geleimtem und daher die ,tinte durchlassendem ,papier geschrieben4 ,funote #aai3 ,nach der ,topographia ,reipublicae norimbergensis1 ,hs4 #gagh der ,bibliothek des ,museums1 ,s4 #gjf4 ,funote #abj3 ,nach dem sog4 ,libri litterarum der ,nrnberger ,stadtbibliothek ,bd4 #c4 fol4 #ea 7#adhd72 #i1 #aja 7#adib72 #aa1 #acc 7#adif72 #ac1 #aeb 7#adif7 und #ab1 #dj 7#adid74 ,funote #aba3 ,topographia ,s4 #gjg4 ,funote #abb3 ,nach dem rtelschen ,geschlechterbuch ,s4 #af4 ,interessant ist es1 zu beobachten1 was den ,nrnberger ,kaufmannssohn auf seiner ,reise vor ,allem interessiert4 ,unternommen wurde sie1 wie aus den ,eingangsworten hervorgeht1 in erster ,linie als eine ,pilgerfahrt nach ,santiago und die ,aufzhlung kirchlich bedeutsamer ,sttten1 die besucht1 die ,beschreibung der ,reliquien1 die besehen und fromm verehrt wurden1 nimmt einen breiten ,raum in der ,erzhlung ein4 ,auch unterlt ,sebald rtel es nie1 getreulich zu berichten1 wo er ,messe hat lesen lassen1 ein ,almosen in den ,stock gelegt hat u4 s4 f4 ,daneben aber verrt sich der ,zeitgenosse und nhere ,landsmann so vieler groer ,knstler1 eines ,drer und ,peter ,vischer1 deutlich in dem ,eindruck1 den hervorragende ,kunstwerke auf ihn machen1 in der ausfhrlichen ,schilderung1 die er beispielsweise der berhmten ,chorbhne in der nicht minder berhmten ,kathedrale der heiligen ,ccilia in ,albi widmet4 ,aus seinen ,notizen wird vielleicht ,manches fr die lokale ,kunstgeschichte zu entnehmen sein1 doch mu ich die ,verwertung des ,tagebuchs nach dieser ,richtung hin besseren ,kennern der mittelalterlichen ,kunst in ,frankreich und ,spanien berlassen4 ,auch sonst bekundet rtel in seinem ,tagebuch einen offenen ,blick namentlich auf praktischem ,gebiete und ein vielseitiges ,interesse4 ,wie von vornherein ein ,nebenzweck seiner ,reise der gewesen war1 seinen in ,lyon weilenden ,bruder ,florentius zu besuchen und spter die ,rckreise von ,lyon aus mit ihm gemeinsam zu machen -- dieser ,plan hat auch seine ,marschroute wesentlich beeinflut -- so verkehrt er auer zu ,lyon1 auch in ,lissabon1 ,saragossa und anderen ,orten mit den dort anwesenden ,deutschen und lt es sich manchen ,dukaten kosten1 was alles gewissenhaft verzeichnet wird4 ,ebenso genau wird ber die bezahlten ,zollgebhren ,buch gefhrt4 ,in ,zrich zeigen ihm die ,zricher ,herren ihr ,zeughaus1 ebenso besieht er sich das knigliche1 reich ausgestattete ,zeughaus in ,lissabon2 in ,st4 ,juan de ,luz1 ,lissabon und ,marseille werden die groen ,schiffe1 in letzterer ,stadt auch die ,docks in ,augenschein genommen -- ,dinge1 die den knftigen ,handelsherrn1 den vornehmen ,stdter1 besonders interessieren muten4 ,daneben aber versumt er auch nicht bei ,st4 ,galmier des dort aus der ,erde quellenden1 wie ,wein schmeckenden doppeltkohlensauren ,wassers1 oder der heien ,quellen von ,dax ,erwhnung zu thun1 oder fr die kleine spanische ,stadt ,tolosa sich voll ,verwunderung anzumerken1 da alle ,straen mit ,steinen gepflastert seien4 ,derartige kleine ,bemerkungen1 die zum ,teil ein willkommenes ,streiflicht auf die damaligen ,verhltnisse fallen lassen1 finden sich in dem ,tagebuch noch manche1 wie man aus der ,lektre desselben entnehmen mag4 ,nur von der ,natur und ihren ,schnheiten1 die ihm doch im sdlichen ,frankreich1 in ,spanien und ,portugal auf ,schritt und ,tritt entgegen getreten sein mssen1 findet sich in dem ganzen ,bchlein auch nicht ein ,sterbenswort4 ,als die ,reisenden1 d4 h4 rtel und sein ,diener1 im herrlichen ,barcelona ankommen1 heit es nur3 ,da lieen wir unsere ,pferd beschlagen und unsere ,stiefel flicken1 kostet mich #f ,real1 und blieben den ,christabend und den ,tag auch da und besahen viele ,ding4 ,auch in dieser ,teilnahmlosigkeit gegen die ihn umgebende ,natur zeigt sich der ,verfasser noch durchaus als ein ,kind des ,mittelalters4 ,weiteren ,kreisen das lange nach innen gekehrte oder nur auf die ,bedrfnisse des tglichen ,lebens gerichtete ,auge auch wieder fr die ,reize der ,natur geffnet und empfnglich gemacht zu haben1 ist wesentlich ein ,verdienst der ,kunst1 insbesondere der ,renaissancekunst1 und gewi keines ihrer geringsten4 ,aber freilich3 diese ,entwicklung vollzog sich nur ganz allmlich und bei dem ,einen spter als bei dem ,andern4 ,unser ,sebald rtel scheint #aeba von ihr noch so gut wie unberhrt gewesen zu sein4 ,bei dem ,abdruck des ,diariums1 das ich nunmehr buchstabengetreu folgen lasse1 glaubte ich auch die nach ,schlu des eigentlichen ,tagebuches noch hinzugefgten verschiedenen ,marschrouten in gleicher ,weise unverkrzt wiedergeben zu sollen2 einmal weil unser ,abdruck auch fr den ,forscher die ,handschrift vllig zu ersetzen bezweckt1 dann weil gerade auch diese ,verzeichnisse noch manches ,wissenswerte enthalten und die in denselben erscheinenden ,ortsnamen nicht selten die oft sehr korrupte ,schreibung des ,tagebuches zu erklren geeignet sind4#abc ,die heutigen ,namen der ,orte sind1 soweit es ntig schien und soweit sie aus den mir zur ,verfgung stehenden ,landkarten und ,reisebchern zu ermitteln waren1 in den ,anmerkungen hinzugefgt2 ,abkrzungen wurden in der ,regel aufgelst4 ,,ii4 ,das ,reisetagebuch des ,sebald rtel4 ,in nomine domini ,jesu ,christi #aeba ,item ich ,sebolt ,orttel reit zu ,nrnperg aus gen sant ,jacob an sant ,bartelmes abent d4 #bc august4 ,da nam ich mit mir ein palbirers gesellen1 was bey ,maister ,nicklas ,kun am pladenmarck1 hies ,christoff ,melper4 ,sein vatter sas zu ,mnchen1 den verzert ich mit mir aus vnd ein1 vnd gab jhm sonst nichts denn ein ,rock in mein farb1 vnd ich reit hie aus ein rots fuchslein1 was meines bruders ,florentij per #bj fl4 vnd ich gab meinem diener ein clain schimle zu raiten1 das kostet #ad fl4 ,kaufft ich es vom ,endres ,rechen1 der was bey dem ,sebastian ,melpar in gesellschalft4 ,item so reit ich den ersten tag von ,nurnperg aus mit meinem knecht gen ,guntzenhaussen an sant ,bartolomeus abent1 do lagen wir vber nacht was #f meil da verzert ich #d h4 gelts1 darnach gen tting#abd was #c meil1 #a;b verzert ich #b h4 #bj ,pfennig1 von dann gen ,nrling#abe was #b meil1 verzerten #bh kreutzer1 von dann gen ,genge#abf was #d meil1 verzerten #af er1 von dann gen ,new 8 was #b meil1 verzerten #bd er4 ,von dann gen ,ulm was #b meil verzerten #af er4 ,darnach rait ich gen ,waltringen#abg was #c meil1 do verzert ich vber nacht #be er4 ,von dann ,rait ich gen ,pibrach#abh was #a meil da regnets als sehr1 da ich den halben tag dar belieb1 da verzert ich #ad er4 ,von dann gen waingarten was #c meil1 verzerten #cj er1 von dann gen ,mersperg#abi was #c meil1 verzert #af er4 ,darnach fuhr ich vber den see1 gab darvon #ac er1 da lagen wir zu nacht zu ,kotznitz#acj verzert #bd er1 ,darnach blieb ich den andern tag zu ,koschnitz1 dann wir kunten vor wasser nit auskummen1 verzert #a fl41 darnach rait ich mit ietzlichen von ,zrch gen sant ,anna1 die thutt auch groe ,zaichen1 vnd hatt gar hbsch geschnitten #b;a altar taffel was #b gros meil1 da assen wir zu mittag1 verzert ich #ad er1 von dann gen ,winterdurren#aca was #b gros meil verzert #bd er4 ,von dann gen ,zrch was auch #b gro meil1 verzert ich fr #f mal1 vnd fr #b tag fr die pferd1 die ich stehn hat lassen #a fl4 vnd #c patzen1 vnd so fuhr ich mit dem ,christoff den see ab pi gen ,lcke#acb verzert ich #ab er4 ,darnach morgens fr an sant ,egidijtag giengen wir gen einsidel was #a meil vber ein hohen berg1 da beichten wir1 vnd namen da das heilig hochwirdig ,sacrament1 vnd befahlen vns vnsern lieben herrn1 vnd assen1 daselbst verzert ich #ae er4 ,darnach giengen wir wider an ,see1 vnd fuhren wider gen ,zrch1 da gab ich den schiffleuten ein ,savoyer fl4 zu lon4 -- ,funote #abc3 ,den ,bdeker fr die ,santiagopilger aus ,deutschland1 welchen ,rhricht 7,deutsche ,pilgerreisen nach dem heiligen ,lande1 ,gotha #ahhi1 ,s4 #cf1 ,anm4 #aa7 erwhnt1 mit dem ,titel3 ,de overen vnde meddelen ,straten van ,brunswygk tho ,snte ,jacob in ,galicien1 ,brunswygk #aeah #h4 konnte ich leider bisher nicht zur ,hand bekommen4 ,vielleicht wrden sich aus demselben mancherlei ,aufschlsse insbesondere auch ber die dem eigentlichen ,tagebuche angehngten ,marschrouten gewinnen lassen4 #b;b ,da schenckten vns die ,herrn von ,zrch den wein1 vnd liessen vns jhr ,zeughaus sehen vnd jhr geschos1 beweisten vns viel ehr vnd freundschafft1 darnach reit ich zu mittag aus gen ,lentzspurg#acc was #b gros meil1 verzert ich #bd er3 von dann gen ,arburg#acd sind #b gro meil1 verzert ich #d batzen1 von dann gen ,doringen 8 #b meil verzert ich #g batzen4 ,von dann gen ,purtdolf#ace sind zwei gros meil verzert #d batzen4 ,item von ,purtdolff gen ,bern #b meil1 da verzerten wir #aj batzen1 von dann gen ,freyburg ist #c gro meil1 da verzerten wir sieben ,safoir g3 von dann gen ,remund#acf ist #c meil1 da verzerten wir #af ,saffoir g4 ,von dann gen ,losanna#acg ist #e meil1 da verzerten wir #h g41 von dann gen ,ni#ach #d meil1 verzerten #g g4 ,von dann gen ,jenft#aci1 ist #c meil1 an vnser lieben frawen abent4 ,da blieb ich den ,sambstag1 vnd vnser lieben frawen #c;a tag zu ,jenff1 da verzerten wir bey dem ,ulrich ,embler #b fl4 ,item so ritten wir den montag zu ,jenff wider aus1 vnd ritten gen ,kolunge#adj1 das ist #d meil1 da verzerten wir #g g4 ,von dann gen ,senpermann#ada ist #c meil1 verzerten wir #ae g4 mit sambt den #b ,teutschen1 die lud ich zu gast1 von dann gen ,scherdung#adb ist #d meil1 do verzerten wir #f g1 von dann gen ,samony#adc ist #c meil1 da verzerten wir #ad g4 ,von dann gen ,mulla#add ist #c meil1 verzerten wir #g g41 von dann gen ,lion ist #c meil verzerten wir nichts4 ,lagen bey meinem bruder ,florentius in seiner ,herbrich bey #ad tagen1 da zalt er fr mich4 -- ,funote #abd3 ttingen4 ,funote #abe3 ,nrdlingen4 ,funote #abf3 ,giengen4 ,funote #abg3 ,baltringen4 ,funote #abh3 ,biberach4 ,funote #abi3 ,meersburg4 ,funote #acj3 ,konstanz4 ,funote #aca3 ,winterthur4 ,funote #acb3 ,vielleicht ,pfffikon8 ,funote #acc3 ,lenzburg4 ,funote #acd3 ,aarburg4 ,funote #ace3 ,burgdorf4 ,funote #acf3 ,romont4 ,funote #acg3 ,lausanne4 ,funote #ach3 ,nyon 7,neuss74 ,funote #aci3 ,genf4 ,funote #adj3 ,collonges4 ,funote #ada3 ,saint ,germain de ,joux4 #c;b ,item so luden mich die ,teutschen zu ,lion zu gast1 nemlich der ,sebolt ,schurstab1 ,schlisselberger1 vnd der ,hans ,scheiffelein1 der ,hans ,schwab1 vnd des ,drrer diener1 vnd der alt ,hans jr4 ,so lud der ,florentius mir zu lieb zu #b tisch ,teutsche in des ,marx ,rauschen ,hau4 ,so sahen wir zu ,sangust#ade #b vnschuldige kindlein vnd ein stuck von der seulen1 da vnser ,herr daran gegeisselt ist worden1 vnd sonst viel ,heilthumbs von sant ,anna4 ,item so ritt ich zu ,lion wider aus ,adj #bd september1 mit des ,hans ,schwaben ,sun1 vnd sunst mit #b ,wallon1 vnd ritten von ,lion aus gen ,jfarung#adf ist #c meil1 da verzerten wir #g 1 van dan gen ,sangervay#adg was #d meil1 da verzerten wir #ad 1 da selbens da hats ein brunnen gehabt der hat geschmeckt als wein4 ,darnach ritten wir gen sant bunet deschada#adh1 was #e meil1 da verzerten wir #g 1 von dann gen pung #d;a deperat#adi was #c meil1 verzerten wir #ad 1 von dann gen ,sassangen#aej was #e meil1 da verzerten wir #f 4 ,von dann gen allabantha 8 was #c meil1 da verzerten wir #ad 1 von dann gen sant flor#aea1 da verzerten wir #f 1 was #e meil1 darnach blieben wir denselben tag dar1 vnd besahen ein grosse glocken1 vnd ein stuck vom heiligen 1 vnd ein dorn von vnsers herrn kron1 vnd #b ohr von sant ,johann vnd sunst viel ,hailthumbs4 ,im prediger closter da verzerten wir #ad 1 von dann gen ,schadesloy#aeb1 was #d meil1 da verzerten wir #g 1 von dann alla giola#aec was #d meil1 da verzerten wir #g 1 darnach ritten wir gen ,rodes#aed was #d meil1 da verzerten wir #bb 4 ,da sahen wir in eins pfaffenhaus1 das hbschst selzamst ding von bildern vnd gemelden3 vnd hangen1 niemands kan nit sehen war an4 ,darnach giengen wir1 vnd besahen vnsser lieben frawen schue1 #d;b vnd ein seiden das sie selber gespunnen hat1 vnd #c st4 vom heiligen vnd ein dorn von vnsers ,herrn kron1 vnd mehr ein gar guldene ,jungfraw ,maria vnd sonst viel lblichs ,hailthumbs1 von ,rodes raiten wir alla motda 8 was #e meil1 verzerten #e 1 von dann gen ,allerung#aee was #e meil4 ,item do verzerten wir #ab 4 ,von dann gen ,albis#aef was #c meil verzerten wir #g 1 da hats ein ,hbsche kirchen1 vnd alle gemalt vnd vergult1 vnd der kohr mit hbschen gehaunen steinen1 vnd man weisset vns den hohen altar1 darinnen was vnssers herrn gepurt1 vnd die beschneidung1 vnd die vnschuldigen kindlein1 vnd die flucht in ,egypten1 als von silbern bildern1 vnd oben von sant ,jorgen1 von sant ,nicklas von sant ,marta1 von sant ,barbara1 von sant ,steffan1 von sant ,paul als in silber eingefast1 vnd sonst #i kopff von den #aa tausent ,jungfrawen1 vnd sunst viel heilthumbs4 ,darnach wie man vns #e;a im ,sagra viel hbsche guldene1 perlene vnd sammete vnd damaskatine ,megewant vnd #b silberne mebcher1 vnd ein guldes mit viel hbschen edelen steinen1 vnd sunst viel silbernes gefe1 das alssams hat ein ,bischoff lassen machen4 ,von dann ritten wir gen ,gelieck#aeg was #d meil1 verzerten wir #d 1 von dann gen ,bausset#aeh was #d meil1 verzerten wir #g 1 von dann gen ,tolosa#aei was #d meil1 da blieben wir ij tag vnd verzerten #a ,ducaten1 vnd wir besahen viel lblichs ,heilthumbs1 als nemlich #f ,zwelffbotten1 vnd der hailig ,ritter ,sant ,jrg1 vnd sonst viel ,hailthumbs1 als ich auff eim ,zettel getruckt hab4 ,mehr das buch ,apocalipsis vnd ein ,zan von sant ,christoff1 vnd ein perlemutter1 darein ist gar hbsch ding geschnitten#afj1 vnd wir ritten ,zu ,tolosa wider aus am ,donnerstag an sant ,franciscitag #d4 ,oktober ,zu mittag gen ,lillagordung#afa was #d meil1 verzerten wir #ab darnach gen ,lysignan 8 was #c meil verzerten #e;b wir #f 1 von dann gen ,asch#afb was #d meil verzerten wir #ab 1 von dann gen ,wick#afc1 was #d meil verzerten wir #g von dann gen naxaro#afd was #d gr4 meil1 verzerten wir #ah von dann gen ,kasaras#afe was #c gr4 meil verzerten wir #f 4 ,von dann gen ,garnada#aff was ij meil1 da ritten wir vber ein bruck1 da must man #f ,zu ,zol geben4 ,darnach ritten wir noch gen sant ,sotber#afg was ij meil1 verzerten wir #ab 1 von dann gen ,munfort#afh was #c meil1 verzerten wir #g 4 ,von dan a ,dax was #c meil verzerten wir #ad 1 da ist ein ,hei wasser1 das quilt von der erden1 als sunst ein quellender prun4 ,von dan gen sant ,winssang#afi was #c gros meil verzerten wir #g 4 ,von dan gen ,wayana#agj was #d meil4 ,da blieben wir ein gantzen tag stil liegent1 vnd besahen die befestigung1 die der ,knig von ,franckreich lies machen mit pastey vnd gro graben vmb das schlo1 mehr besahen wir wie man die grossen ancker macht1 da einer #dj bis in #ej c4 wigt1 braucht man der fnff in ein gro schiff1 vnd die ,jungfrawen sind alle beschoren1 daselbsten verzerten wir #dj 4 ,von dann ritten wir gen sant ,jangdelus#aga #f;a was #c meil1 verzerten wir #f 1 ist ein port des ,meers4 ,da besahen wir die grossen schiff1 vnd alle ,zugehrung4 ,darnach ritten wir vber ein bruck vber das ,meer1 da musten wir #f ,pfennig zu ,zol ,zalen4 ,darnach ritten wir noch #b meil zu eim schlo1 das ist des ,knigs von ,spania2 vnd sein ,herrschafft hebt sich her genseit des wassers an1 vnd man lest kain ,kauffmann heraus raiten1 man besucht ihn vor1 da er kein gelt mit ihm hraus frt4 ,darnach ritten wir noch ein halbe meil in ein stetlein hies ,dirrong#agb1 da verzerten wir #ab 1 von dann gen ,armany#agc was #c meil1 verzerten wir #h 1 von dann gen ,dolosada#agd was #c meil4 ,die ,statt ist mit eitel clein steinlein gepflastert1 da verzerten wir #af 1 von dann gen ,sigura#age was #d meil1 da verzerten wir #h 4 ,ist daselbs der weg #h meil aneinander gepflastert4 ,darnach ritten wir gen ,sagama#agf1 was #a meil4 ,da namen wir #b essel oder meyler4 ,und ritten den berg auff der ist fast hoch1 vnd heit der berg sant ,atrion#agg4 ,ist der weg durch ein fels gehauen wunderbarlich1 da must #f;b ich #a ,real von eim ,esel geben4 ,und lagen darnach vnten am berg in eim dorff das hies ,galareda#agh4 ,was #b meil1 da verzerten wir #d ,reall4 ,darnach ritten wir gen ,odygany 8 am suntag4 ,do hrten wir me1 was #b meil1 da verzerten wir #b ,real vnd #b ,darges1 gilt ein ,darges #h ,spanisch ,pfennig4 ,von dann ritten wir gen ,witdoria#agi1 was #c meil1 da beschreibt man die ,ro vnd die esel1 die man hinein reit1 da verzerten wir #d ,real4 ,von dann alla punda ,dormurug 8 was #d meil1 da verzerten wir #h ,darge1 von dann gen ,mermiste#ahj was #d meil1 verzerten wir l ,real vnd #b ,darge4 ,von dann gen ,mestir ,derodilla#aha was #c meil1 verzerten wir #b ,real vnd #b ,darge4 ,von dann ritten wir gen ,wurges#ahb was #e meil4 ,do besahen wir im ,augustiner ,closter ein ,crucifix1 #g;a das ,nicodemus hat gemacht1 das thutt grosse ,zaichen1 vnd wenn man ,ihm ein finger oder ,zween beugt3 ,so richt es sich wider auff2 ,und niemand wai nit warvon es gemacht ist4 ,darnach besahen wir die grossen kirch3 ,und bey #c hundert st4 ,heilthumb in eim altar4 ,und in der kirch ein fast hoch durchsichtig gewelb1 vnd fast hbsch ausgehauen4 ,mehr besahen wir des ,knigs ,spitall1 vnd sonst viel dings4 ,und wir blieben iij tag dar4 ,verzerten wir #ae ,real4 ,darnach ritten wir am sambstag wider aus1 vnd ritten gen ,hrvilles#ahc was #c meil1 da verzerten wir #a ,real1 von dan gen ,casterseris#ahd1 was #d meil1 da verzerten wir #b ,reall #b darge1 von dan gen ,formestein#ahe was #e meil1 verzerten wir #b ,realen #g;b ,von dann gen ,carion#ahf was #d meil1 verzerten wir #c ,reall1 von dann gen ,kassadilla#ahg was #d meil1 verzerten wir #f darges1 von dann gen ,sagona#ahh1 was #c meil1 verzerten wir #i ,darges4 ,von dann gen ,gurgada 8 was #c meil1 verzerten wir #i ,darges4 ,von dann gen ,mansille#ahi was #d meil1 verzerten wir #aj ,darges1 von dann gen ,lion#aij in ,spania1 was #c meil1 verzerten wir #f ,darges4 ,da namb ich #b essel bis gen sant ,jacob1 gab ich darvon #bd ,real1 vnd dem ,knecht #aa ,real1 der die essel widerholet1 dann das schimela was sehr getruckt1 von dann raiten wir noch gen noderdama daschaschinung 8 was #a meil1 verzerten wir #aj darges1 von dan alla puntdy dorby#aia was #e meil verzerten wir #g darges4 ,von dan gen ,sturges#aib was #c meil1 da besahen wir ij ,zan von sant ,christoff sollen wegen #aj h 1 vnd ein st4 vom heiligen 1 vnd ein rren von sant ,blasius1 vnd ein rren von sant ,barbara4 ,und man weist vns wie der teuffel einen verstorbnen reichen man het aus dem grab geholet #h;a ,und wir besahen die ringmauren1 ist fast die best in ,castillia4 ,von dannen ritten wir gen ,spidall dowasch#aic was #b meil1 da verzerten wir #d ,reall3 von dann an den berg ,rafanell#aid was #d meil4 ,darnach vber den halben berg gen ,lassebo#aie was #c meil1 verzerten wir #b ,real1 von dann gen ,pungferade#aif was #c meil1 verzerten wir #d ,real1 von dann a ,willa franca#aig was #e meil1 verzerten wir #b ,real4 ,von dann auff den berg ,malafaber#aih gen santa ,maria#aii was #g meil1 verzerten wir #d ,real1 von dann gen ,troi ,castell#bjj was #e meil1 verzerten wir #b ,real1 von dan gen ,sorge#bja was #d meil verzerten wir #c ,real1 von dann gen ,legunda#bjb was #h meil1 verzerten wir #b ,real4 ,von dann gen ,millisse#bjc was #e meil1 verzerten wir #d ,real1 von dann gen troy ,cassa#bjd1 was #d meil verzerten wir ij ,real4 ,von dan gen ,compostell gen sant ,jacob#bje was #c meil1 da lagen wir iij tag still1 vnd am aller ,hailigen #h;b tag da liessen wir vns bewaren1 vnd verzerten wir #b ,ducaten4 ,und ich lies fr #a ,ducaten me lessen1 vnd gab eim armen ,teutschen ,weber #a ,ducaten1 da er aus der gefengnus kem4 ,und ich lies des ,zillers sohn1 vnd den #b ,distlerren #a ,ducaten vnd gab den armen leuten in dem ,spital #a ,ducaten1 vnd wir besahen den gantzen ,spital1 ich habe kein hbschern nit gesehen4 ,darnach an aller seelen tag zu mittag1 ,zugen wir zu ,st4 ,jacob wider aus1 vnd ritten gen pattron#bjf1 was #d meil4 ,da ist ,st4 ,jacobs brun1 vnd sein bett1 vnd der fel da ,sant ,jacob #c mal durch ist krochen1 da jhn die baurn gejagt haben4 ,da verzerten wir #c ,real4 ,von dan gen ,golda#bjg was #c meil1 verzerten wir #g ,darge4 ,von dan gen ,pundafedar#bjh was #c meil verzerten wir #d ,real4 ,von dan gen ,rodinidella#bji #c meil1 verzerten wir #f ,darges4 ,von dann gen ,duya#baj was #e meil1 verzerten wir #c ,reall4 ,darnach am morgens frh fuhren wir vber ein wasser haist ,muga#baa do ligt ein statt #i;a zunechst darbey1 heist ,valentie#bab1 vnd wir ritten gen ,egalunga 8 was #c meil1 verzerten wir #b ,real #b ,darges4 ,von dan gen punda do limy#bac was #c meill1 da ist ein hbsche lange bruck1 ist iij ,hundert roschritt lang1 da verzerten wir #c ,real4 ,von dann gen ,warsselles#bad was #e meil1 verzerten wir #fj portugal4 ,real1 von dan in ein dorff heist gassy 81 was #c meil1 verzerten wir #hj ,real1 von dan gen parda portugal#bae was #d meil1 da wolten wir auf das meer sein gesessen1 da war kein schiff vorhanden1 das gen ,lisabona gieng4 ,da verzerten wir #abh ,real oder ,k4 d4 ,und am ,donnerstag ritten wir gen ,riffano#baf1 was #e meil1 da verzerten wir #ij ,real4 ,von dann gen ,walantz 8 was #d meil1 verzerten wir #dd ,real4 ,von dann gen ,albagaria#bag1 was #d meil1 verzerten wir #ij ,real4 ,von dann gen ,quimer#bah was #e meil1 da verzerten wir #ef ,real1 da ist ein hubsch ,parfusser closter mit hbschen augehawen steinen4 #i;b ,von dann gen ,sarnoschka#bai was #b meil1 verzerten wir #ff ,real4 ,von dann gen ,warges#bbj was #d meil verzerten wir #db ,real4 ,von dann in ein eintzlich ,hau was #c meil1 da verzerten wir #fh ,real4 ,von dann gen ,domner#bba was #c meil1 verzerten wir #db ,real4 ,von dann gen ,woligany 8 was #d meil1 da verzerten wir #gj ,real1 da machen die bauren gar eine hbsche kirchen4 ,von dan gen ,sant ,darring#bbb was #d meil1 da verzerten wir #dh ,real4 ,von dann gen ,willa longa 81 was #d meil1 verzerten wir #ij ,real1 von dann gen ,willa noggra81 was #e meil1 verzerten wir #dh ,real4 ,von dann gen ,lissabona#bbc was #e meil1 da blieben wir #f tag dar stilligent1 vnd besahen die grossen schiff1 die von ,calecut kummen1 vnd das ganze ,haus von ,india1 vnd des ,knigs ,zeughau1 gar viel hbsche bchssen1 vnd die ,harnisch sollen sein fr #dj tausent #aj;a man zu fus1 vnd fr #aj taussent zu ,ro1 ,und viel glocher zu den pferden1 vnd ein ,kalakudisch ,harnisch1 vnd viel seltzamer waar1 vnd fuhren zu dem newen schlo1 vnd zu dem newen ,closter1 das der ,knig bawen lest1 vnd besahen die gantz statt1 was darinnen zu besehen was4 ,da luden vns der ,hirschvogd diener1 vnd der ,welsser diener zu gast1 vnd theten mir viel ehr vnd freundschafft1 ,und ich lud die andern ,teutschen auch all zu gast1 kostet mich das mal vnd ,zerung was ich verzert hett #e ,ducaten4 ,darnach am ,erichtag vor sant ,katharina tag #ai4 ,november #g stund nach mittag sassen wir auff das meer1 vnd fuhren vber #c meil gen ,aldegaloga#bbd1 #aj;b ,da assen wir zu nacht1 vnd verzerten wir da #ij ,real1 von dann gen ,landera 8 was #e meil verzerten wir #ij ,real1 von dann gen ,schabarida 8 in ein eintzlich ,haus1 was #c meil1 verzerten wir #abe ,real1 von dann gen ,munda mortnoua#bbe was #d meil1 verzerten wir #ch ,real1 von dann gen ,ebrach#bbf wz #e meil1 was die ,kng4 ,mt4 von ,portugal dar1 vnd namen ein passaport vom ,knig durch sein leut1 kostet mich #a ,ducaten1 vnd wir sahen den ,knig essen1 vnd die ,kunigin1 vnd ich redet mit der ,kunigin1 die fraget mich von wannen wir kemen1 vnd sunst fraget sie mich von jhres bruders vnsers ,h4 ,kaysser ,karols wegen4 ,und wir besahen des ,knigs seine pferd1 vnd seine grten1 darinn was ein balsambaum1 vnd besahen sunst viel dings1 da verzerten wir #b ,ducaten4 ,darnach ritten wir an sant ,catharina abent gen ,estramos#bbg was #f #aa;a meil1 verzerten wir #abf ,real1 vnd an sant ,catharina tag lies ich ein me lessen1 vnd ritten darnach gen ,elssis#bbh was #f meil1 verzerten wir #gf ,pfennig1 vnd wir antworten den brieff vom ,knig1 vnd sie gaben mir ein andern1 darfr gab ich #d ,pfennig oder ,real1 vnd dem auff der wart gab ich ein ,wintden#bbi1 von dann ritten wir gen ,wagado#bcj1 ,hebt sich da ,castillia an1 da lies ich vnsere pferd1 vnd das golt1 vnd die ring beschreiben1 wie da ichs am ,heraus raiten wolt verzollen4 ,darvon gab ich #af ,marfadi1 darnach macht mir einer ein ,zaichen darauf1 darvon gab ich #ab ,pfennig1 da verzerten wir #ch ,pfennig4 ,von dann gen ,dallabarela#bca was #c meil1 verzerten wir #id ,pfennig1 von dann gen alarua#bcb was #d meil1 verzerten wir #db ,pfennig1 von dann gen mereyda#bcc was #b meil1 da ist ein heidnische bruck ist bey #fj joch lang1 von dann gen ,dorsilon 8 was #a meil1 verzerten wir #if ,pfennig4 ,von #aa;b dann gen ,myasogada#bcd was #f meil1 verzerten wir #hg ,pfennig4 ,von dann gen ,grusan#bce1 was #g meil1 verzerten wir #ec ,pfennig4 ,von dann gen ,kananero#bcf was #b meil1 verzerten wir #hf ,pfennig4 ,von dann ritten wir gen ,gardalub#bcg4 ,da blieben wir ij tag1 was #b meil4 ,da besahen wir das gantz ,gotzhau1 vnd alle jhren vorrath1 den sie haben1 gleich als wers in einer grossen ,statt4 ,sie haben jhr aigen ,spital1 vnd hohe schul1 vnd schier die gantz statt gehrt zum closter4 ,da legt ich #b ,real in stock vnd gab ein ,real1 vnd lies me lessen4 ,darfr do verzerten wir #f ,real1 von dann gen aspidal dekardedial 81 was #c meil4 ,da verzerten wir #gh d4 ,von dann gen ,willa petroysy#bch1 was #d meil1 verzerten wir #dd ,pfennig4 ,von dann gen alapunta arsabaschko#bci1 was #b meil verzerten wir #fe ,pfennig4 ,von dann gen ,dallabero#bdj1 was #f meil1 verzerten wir #dj ,pfennig4 ,von dann gen ,grussel#bda1 was #b meil1 verzerten wir #gj ,pfennig4 ,von dann den sant ,silvester 81 was #e meil #ab;a verzerten wir #de ,pfennig1 von dan gen ,kassia ,roy 81 was #d meil1 da verzerten wir #hj ,pfennig4 ,von dann gen ,mulynes#bdb1 was #c meil1 verzerten wir #ej ,pfennig1 von dann gen ,matrill#bdc was #d meil1 da verzerten wir #cg ,pfennig1 von dann gen ,kallasfenod#bdd1 was #f meil verzerten wir #bh ,pfennig4 ,von dann gen wott de lagerra#bde was #d meil1 verzerten wir #hf ,pfennig1 ,von dann gen ,hytda#bdf1 was ein hohes schlo1 was #d meil1 verzerten wir #dj ,pfennig4 ,von dann gen ,wurgesherres 8 was #b meil1 verzerten wir #eb ,pfennig4 ,von dann gen ,weydes#bdg1 was #b meil4 ,da hrten wir me an vnser lieben frawen tag #h4 ,dezember1 verzerten wir #cb ,pfennig4 ,von dann gen ,siganssa#bdh1 was #b meil1 da ist ein fast hbsche kirchen1 mit eitel weis ,merbelsteinen altar4 ,von dann gen ,igossa 8 was #a meil1 verzerten wir #fc ,pfennig1 ,von dann ,modine delamunde#bdi was #c meil4 ,da blieben wir den halben tag1 vnd fragten darnach1 wie wir vns halten solten mit dem ,zoll4 ,da verzerten wir hundert v siebentzig ,pfennig4 #ab;b ,von dann gen ,arki#bej was #c meil1 da ist das endt des ,castillia4 ,da mu man die ,ro1 vnd gelt vnd ring verzollen4 ,gab ich von den #b pferden #c ,ducaten1 vnd von ,ringen1 vnd vom gelt #a ,ducaten1 ,da wurd mir mein ring gestolen1 ,da verzerten wir #dj ,pfennig4 ,von dann gen ,arrissa#bea1 do hebt sich ,arrgon an1 was dahin #d meil verzerten wir #fj ,arragonisch ,pfennig1 von dan gen ,wurbicka#beb was #d meil1 verzerten wir #cd ,pfennig4 ,von dan gen ,kaladiff#bec was #c meil1 verzerten wir #hj ,pfennig4 ,da liessen wir #aj ,duckaten einschreiben1 vnd #b ringlein1 darvon must ich #a ,ducaten ,zol geben1 durch gantz ,arragon4 ,von dann ritten wir gen ,rigla#bed1 was #e meil1 verzerten wir #cb ,pfennig4 ,von dann gen ,molla#bee1 was #e meil1 da verzerten wir #fh d4 ,da regnets an sant ,luccia abent #ab4 ,dezember #e stunt nach mittag4 ,von dan gen ,sarragossa was #d meil1 da blieben wir ij tag1 vnd besahen die statt1 vnd die mutter ,gotts de pillerin thutt auch grosse ,zeichen4 ,und daselbst macht man gar ein hbschen altar #ac;a von eitel ,allawassara1 vnd der ,sebastian ,scheperlein lud vns zu gast vnd leih mir #ab ,ducaten1 als ich jhm ein schuldbrief gab1 ,zu ,lion wider auszurichten4 ,da verzerten wir #h ,real4 ,von dan gen ,otschery#bef was #c meil1 verzerten wir #bh ,pfennig ,von dan gen ,anfeda1 was #c meill4 ,verzerten wir #ed ,pfennig4 ,von dann gen ,sandalusa 8 was #c meil1 verzerten wir #b ,real4 ,von dan gen ,pinalba#beg1 was #c meil1 verzerten wir #c ,real4 ,von dann gen fraga was #e meil1 verzerten wir #ed d4 ,von dann gen ,durres#beh was #b meil1 verzerten wir #fd ,pfennig4 ,da namen wir ein brieff1 da wir durch kein sterben waren geritten1 darfr gaben wir #aj ,pfennig4 ,von dann gen ,gunada#bei was #c meil gro4 ,da verzerten wir #cd ,pfennig4 ,von dann gen ,malta 8 was #b meil1 da verzerten wir #ec4 ,da wolt man vns weder durch ,gotts willen1 noch von gelts wegen nit beherbrigen4 ,da giengen wir zu dem herrn ins schlo1 vnd batten jhn da er #ac;b vns vnterhlff1 da lies er dem ,richter gebieten1 da er vns einhlff4 ,von dann gen ,gumara#bfj1 was #c meil verzerten wir #db ,pfennig1 da namen wir wider ein brief1 da wir durch kein sterben waren geritten1 kostet #aj ,pfennig4 ,von dann gen santa ,kalana#bfa was #b meil1 da verzerten wir #ij ,pfennig4 ,von dann gen ,anguleda#bfb1 was #c meil1 verzerten wir #fj ,pfennig4 ,von dann gen ,munserat#bfc was #c meil1 da blieben wir ij tag1 vnd wir besahen auff dem berg wol #aj armittes oder einsiedel1 die wonen in den felssen1 gar wunderparlich ding1 vnd wir besahen gar viel ding im ,closter4 ,und die ,mutter ,gotts thut gar grosse ,zaichen1 vnd sind da viel grosse wchsine ,krtzen1 die einer kaum vmbgreiffen kan1 vnd wol #dc silberne lampen1 die tag vnd nacht brennen1 vnd sonst wol bey #ajj silberne lampen1 die nit brennen4 ,da leget ich #e ,real in den stock4 ,da gibt man einem jeglichen ,reich oder armen brot wein #ad;a ll vnd essig bevor4 ,aber was man fr die ,ro vnd essel bedarff1 mus man bezallen4 ,da verzerten wir #h ,reall1 vnd lies mess lessen fr #a ,real4 ,und daselbst wurd mir mein #b pferdten die schwentz abgeschnitten4 ,von dann ritten wir gen ,sant ,endres#bfd1 was #d meil1 verzerten wir #ed ,pfennig4 ,von dann gen ,spidelat 8 was #b meil1 verzerten wir #gd ,pfennig4 ,von dann gen ,warsalona#bfe1 was #a meil4 ,da liessen wir vnsere pferd beschlagen1 vnd vnsere stiffel flicken1 kostet mich #f ,real1 vnd blieben den ,christabent vnd den tag auch dar1 vnd besahen viel ding4 ,da verzerten wir die #c tag dar #b ,ducaten4 ,funote #adb3 ,cerdon4 ,funote #adc3 ,s4 ,denis4 ,funote #add3 ,montluel4 ,funote #ade3 ,saint ,just4 ,funote #adf3 ,yzeron4 ,funote #adg3 ,saint-,galmier4 ,funote #adh3 ,saint ,bonnet-le-,chteau4 ,funote #adi3 ,pont ,tempera4 ,funote #aej3 ,chavagnac4 ,funote #aea3 ,st ,flour4 ,funote #aeb3 ,chaudesaigues4 ,funote #aec3 ,laguiole4 ,funote #aed3 ,rodez4 ,funote #aee3 ,almeirac4 ,funote #aef3 ,albi4 ,funote #aeg3 ,gaillac4 ,funote #aeh3 ,buzet4 ,funote #aei3 ,toulouse4 ,funote #afj3 ,sebald ,rieter berichtet von ,toulouse 7,nrnberger ,stadtbibliothek1 schwarzes ,rieterbuch ,bl4 #cie;b73 444 darnach fugt wyr vns genn dolosa ,in langendcken gelegen ist ein grose stat grsser dann zwey ,nrmberg vnd liegen ,alda ,in der kirchen vntter dem kre dy lieben ,zwelffpotten sant philipp vnd sant ,jacob ,in einem grab ,sant ,symon vnd ,judas auch ,in einem grab ,sant barnabas ,heroben ,in einer ,mawr ,sant ,jorgen des lieben ,ritters ,maysters leichnam ,sant ,seuerinus vnd ander vil ,heyligen vnd ,heyltums ,auch dy vber geschrifft von dem ,heyligen ,creucz4 ,noch ausfhrlicher ist ,arnold von ,harff 7ed4 ,groote ,s4 #bbc71 der u4 a4 auch1 hnlich wie rtel1 eines ,evangelienbuches ,erwhnung thut4 dat gantz mit gulden litteren geschreuen was1 dat man sait sent ,johann ewangelist mit sijner eygener hant greschreuen hatte4 ,funote #afa3 l',isle-,jourdain4 ,funote #afb3 ,auch4 ,funote #afc3 ,vie-,fzensac4 ,funote #afd3 ,nogaro4 ,funote #afe3 ,cazres4 ,funote #aff3 ,grenade4 ,funote #afg3 ,st4 ,sever4 ,funote #afh3 ,montfort4 ,funote #afi3 ,st4 ,vincent-de-,tyrosse4 ,funote #agj3 ,bayonne4 ,funote #aga3 ,st4 ,juan-de-,luz4 ,funote #agb3 ,irn4 ,funote #agc3 ,hernani4 ,funote #agd3 ,tolosa4 ,funote #age3 ,segura4 ,funote #agf3 ,segoma4 ,funote #agg3 ,p4 de ,arlaban4 ,funote #agh3 ,galerota4 ,funote #agi3 ,vitoria4 ,funote #ahj3 ,bribiesca1 lter ,birbusca2 bei ,peter ,rindfleisch 7,rhricht und ,meisner ,s4 #cdf73 ,vermeseck4 ,funote #aha3 ,monast4 de ,rodillas4 ,funote #ahb3 ,burgos4 ,funote #ahc3 ,bei ,arnold von ,harff 7ed4 ,groote ,s4 #bcj73 ,hornilus4 ,funote #ahd3 ,castrogeriz4 ,funote #ahe3 ,fromista4 ,funote #ahf3 ,carrion d4 ,i4 ,condes4 ,funote #ahg3 ,calcadilla4 ,funote #ahh3 ,sahagun4 ,funote #ahi3 ,mansilla de las ,mulas4 ,funote #aij3 ,leon4 ,funote #aia3 ,harff 7ed4 ,groote ,s4 #bca73 444 ,ponte de orfigo eyn dorff1 lijcht zo beyden sijden vff deme wasser ,ortigo oeuer eyn steynen bruck4 ,funote #aib3 ,astorga4 ,funote #aic3 ,harff 7ed4 ,groote ,s4 #bca73 ,item van ,storgis zo ,hospitale eyn dorff ij lijge4 ,funote #aid3 ,ravanella4 ,funote #aie3 ,luceno4 ,funote #aif3 ,pon-ferrada4 ,funote #aig3 ,villafranca4 ,funote #aih3 ,peter ,rindfleisch3 ,malefaber4 ,nrdlich von ,sa del ,oribio ,rhricht u4 ,meisner ,s4 #cdg ,anm4 #f4 ,funote #aii3 ,harff ,s4 #bcb3 ,item van ,ala faba zo ,marie de sebreo eyn klein dorffgen vff deme berge ,malefaber4 ,funote #bjj3 ,harff ,s4 #bcb3 ,trecastelle1 auf lteren ,karten3 ,tria ,castella4 ,funote #bja3 ,srria4 ,funote #bjb3 ,harff1 ,s4 #bcb3 ,ligundi eyn dorffgen4 ,funote #bjc3 ,mellid4 ,funote #bjd3 ,harff ,s4 #bcb3 ,trykasa eyn dorff3 das ,dos ,casas der lteren ,karten 7#af4- #ag4 ,jahrh478 ,funote #bje3 ,santiago de ,compostella4 ,funote #bjf3 ,padron4 ,funote #bjg3 ,caldas d4 ,reyes4 ,funote #bjh3 ,pontevedra4 ,funote #bji3 ,redondela4 ,funote #baj3 ,tuy4 ,funote #baa3 ,minho4 ,funote #bab3 ,valenca do ,minho4 ,funote #bac3 ,ponte de ,lima4 ,funote #bad3 ,barcellos4 ,funote #bae3 ,porto4 ,funote #baf3 ,leo von ,rozmital 7ed4 ,schmeller ,s4 #ic73 ,portu ,rifanam quinque milliarium itinere pervenimus4 ,funote #bag3 ,albergaria4 ,funote #bah3 ,coimbra4 ,funote #bai3 ,sernache4 ,funote #bbj3 ,alvorge4 ,funote #bba3 ,thomar4 ,funote #bbb3 ,santarem4 ,funote #bbc3 ,lissabon4 ,funote #bbd3 ,alda ,gallega4 ,funote #bbe3 ,montemor ,novo4 ,funote #bbf3 ,evora4 ,funote #bbg3 ,estremoz4 ,funote #bbh3 ,elvas4 ,funote #bbi3 ,so viel wie3 eine ,kleinigkeit4 ,funote #bcj3 ,badajoz4 ,funote #bca3 ,talavera4 ,funote #bcb3 ,arroyo4 ,funote #bcc3 ,mrida4 ,funote #bcd3 ,miajadas4 ,funote #bce3 ,logroson4 ,funote #bcf3 ,caamero4 ,funote #bcg3 ,guadalupe4 ,funote #bch3 ,villar del pedroso4 ,funote #bci3 ,puente del ,arzobispo4 ,funote #bdj3 ,talavera de la ,reina4 ,funote #bda3 ,sta4 ,cruz del ,retamar8 ,funote #bdb3 ,mostoles4 ,funote #bdc3 ,madrid4 ,funote #bdd3 ,alcalde ,henares8 ,funote #bde3 ,guadalajara4 ,funote #bdf3 ,hita4 ,funote #bdg3 ,baydes4 ,funote #bdh3 ,sigenza4 ,funote #bdi3 ,medinaceli4 ,funote #bej3 ,arcos4 ,funote #bea3 ,ariza4 ,funote #beb3 ,leo von ,rozmital 7,s4 #ajb73 ,monrealo ,bubieream venimus quatuor milliarium itinere4 ,is pagus1 arci impendenti subjectus1 inter eosdem montes jacet1 quem praeterfluit torrens nomine ,schalun1 primus ab eo ,aragoniae latere4 ,funote #bec3 ,calatayud4 #ad;b ,und an ,sant ,steffanstag #bf4 ,dezember ritten wir wider aus mit #d ,frantzosen1 vnd ritten gen alla ,rocka#bff was #d meil1 da verzerten wir #c ,real4 ,da wurd mir mein pferd das fuchslein kranck1 da lies ich jhm die feuffel reissen#bfg4 ,von dann ritten wir gen ,fanssaloner#bfh was #c meil1 vnd da wolt mein fuchslein nimmer gehn4 ,ligt ein halbe meil vor der statt ,und alsbald ichs in stall zug1 da fiel es nider vnd starb von stund an4 ,da verzerten wir #e ,real4 ,darnach luden wir vnsere stiffel vnd claider auff das ,schimelein1 vnd luffen neben jhm her gen ,vecacopy#bfi was #c meil4 ,da verzerten wir #c ,real4 ,von dann gen ,girona#bgj was #d meil1 verzerten wir #e ,real4 ,da namen wir #b essel1 bi gen ,parpion#bga1 darvon gab ich #b ,ducaten4 ,von dem ritten wir gen ,sigires#bgb1 was #c meil1 verzerten wir #d ,real1 von dann gen ,wollang#bgc was #d meil1 da verzerten wir #b ,real4 ,von dann gen ,parpion was #c meil1 da kaufft ich ein ,schimele #ae;a pferd vmb #g ,ducaten1 vnd verzerten #af 4 ,und ich namb #b essel bis gen ,narbona#bgd1 darvon gab ich #a ,ducaten4 ,von dann ritten wir gen ,palma#bge1 was #e meil1 da must ich von #b pferden vnd #b ,esselen #d ,zol geben1 vnd verzerten dar #ab 4 ,von dann gen ,willa falssa#bgf1 was #b meil1 da must ich von #a pferdt #a ,zollen1 vnd von eim ,esel #h ,pfennig4 ,darnach ritten wir noch folgent gen ,narbona1 was #b meil4 ,da verzerten wir mit sambt den #b esell #bd 4 ,von dann gen sant ,dobery#bgg was #c meil1 verzerten wir #ad 4 ,von dann gen ,lopia 81 was #c meil1 verzerten wir #g 4 ,von dann gen ,willa noffa#bgh was #d meil1 da blieben wir #a tag1 vnd giengen alla ,magalona#bgi an das meer1 vnd fuhren hinvber1 vnd besahen das hailthumb1 vnd die kirchen4 ,da waschen sie alle tag den ,jngern1 vnd den ,jacobsbrdern jhre f4 ,da fuhren wir wider vber1 vnd verzerten dar #de 1 vnd wir hatten einen man mit vns lauffen von ,pardalupa#bhj bi #ae;b gen ,willa noffa1 da wurd er mir krank1 gab ich jhm #b ,ducaten4 ,von dann gen ,sanbegs#bha was #d meil1 da verzerten wir #h 1 von dann gen ,wafer#bhb was #d meil1 da verzerten wir #ab 4 ,von dann gen sant ,gilg#bhc was #d meil da verzerten wir #h 4 ,und wir sahen ein arm vnd das ,haubt von sant ,gilgen1 vnd das ander ,heilig gebain ligt in eim sarch4 ,mer ein arm von sant ,jorgen1 vnd ein ,finger von sant ,johans ,wathisse ,johannis ,baptista1 vnd sunst viel ,hailthumbs4 ,von dann ritten wir gen sant ,anthony ,darles#bhd1 was #c meil1 verzerten wir #ab 1 vnd sahen den kopff vnd das gebain als von ,sant ,anthony bi ohn ein arm1 der ist ,a wino#bhe4 ,von dann bis gen sant ,marding de kraub#bhf was #c meil verzerten wir #h 4 ,von dann gen sallung#bhg1 was #d meil1 verzerten wir #ab 1 von dann gen ,laspena 81 was #e meil1 verzerten #af;a wir #ai 4 ,von dann gen ,marsilia#bhh1 was #c meil4 ,da lagen wir ein tag still1 vnd besahen das hailthumb zu ,predigern1 ,sant ,endres bart4 ,und in der ,pfarr ,st4 ,lasarus ,haubt1 vnd ein gantze ,hand1 vnd ein arm von sant ,atrion#bhi1 ,und ein rren von ,sant ,victor1 vnd sunst viel ,hailthumbs1 vnd zu sant ,victor im closter sant ,endres 1 vnd sant ,victors ,haubt1 vnd sein gebain gar hbsch in silber eingefat4 ,und dann ,pabst ,urbanus1 der ligt noch vnerhaben1 vnd sonst viel hbsch ,hailthumbs als in silber eingefast1 ,und ist mehr ein ,capellen1 da rast die ,mutter ,gotts innen1 vnd brint sunst nichts nit darvor dann wax4 #af;b ,und darff auch kein fraw darein gehn sie sturbe von stund an4 ,darnach besahen wir die grossen schiff vnd gallern1 die erst vom ,trcken waren kummen4 ,sie hatten nicht viel ehr eingelegt1 waren wol bey #dfj all erschlagen4 ,und wir sahen auch das ,haus1 wie man sie hinnein zeucht1 da verzerten wir #ce 4 ,und von dann gen ,rila 8 was #c meil1 verzerten wir #g 4 ,von dann gen alla bama#bij da ,maria ,magdalena gebst hat bey #cd ,jar4 ,was da hin #d meil1 vnd wir sahen den fel1 vnd die wonung1 vnd das bett1 darauff sie gelegen ist ein felsstein1 da haut man ein stain darvon1 vnd wir besahen auch jhren brunn1 vnd tropfft dz wasser vber all ,hindan ,in jhr bett nit4 ,da habens die ,engel alle tag zu #g mal auff gefrt auff die ,hhe des bergs4 ,da sang sie allweg eine der sieben freud4 ,und wir verzerten alla bama bey den ,mnchen #ad 1 von dann ritten wir gen sant ,melymy#bia was #c meil4 ,da blieben wir ein tag1 vnd besahen ,maria ,magdalena haubt1 das ,gott der ,herr hatt angerrt im garten #ag;a da er sprach3 ,noli me tangere4 ,das ist #ac ,hundert ,jar vnter dem ertrich gelegen1 vnd ist noch vnversehrt1 was die finger angerrt haben1 vnd mehr das ,haar1 damit sie vnserm ,herrn ,jesu ,christo die heiligen f mit getrucknet hat1 das ist als vnversehrt blieben4 ,vnd mehr ein arm1 vnd das grab1 da ,maria ,magdalena innen gelegen ist1 vnd mehr ein gllein1 darinnen ist ein blutstropff1 den vnser ,herr am stammen des ,heiligen ,creutz hat lassen fallen1 das hatt sie mit sand vnd stein aufgehaben1 das ,zeugt man am ,carfreytag1 so wirds eben vol mit blut1 bis man vnsern ,herrn in das grab legt1 so verbrgt es sich wider4 ,das ,zaigt man jederman1 vnd sonst fast viel ,hailthumbs4 ,da gaben wir zu ,hailhumb #f 1 vnd wir verzerten #be 4 ,von dann gen ,rossat 81 was #c meil1 verzerten wir #f 4 ,von dann gen ,seyb 8 was #c meil1 ,da besahen wir in einem frawen closter ,knig ,scharlamany von ,franckreich seinen leib vnverwesen1 vnd vnser frawen grtel1 ein #ag;b fus von sant ,endres1 vnd ein fus von sant ,dobort#bib1 vnd ein spindel aus dem arm ,maria ,magdalena1 vnd #c ,zan von sant ,johans1 vnd sunst viel ,hailthumb in silber eingefast4 ,da gab ich #d zum ,heilthumb1 da verzerten wir #ab 4 ,von dann gen ,kasiles#bic1 was #c meil1 da verzerten wir #g 4 ,von dann gen ,durgung#bid was #d meil4 ,da verzerten wir #ab 1 von dann gen ,avinung#bie was #e meil4 ,da wolt man mich nit einlassen1 da musten wir raiten gen pung de sorg#bif1 was #a meil1 verzerten wir #g 1 von dann gen schatdea nofa de papa 8 was #a meil1 verzerten wir #b 4 ,vonn dann gen noderdame de plang 8 was #e meil1 da verzerten wir #i 4 ,thutt auch groe ,zaichen4 ,von dann gen ,does orres#big was #c meil1 verzerten wir #ab 4 ,von dann gen ,munda ,linnart#bih was #b meil verzerten wir #ah 4 ,von dann gen ,lonnion#bii was #d meil verzerten wir #g 4 ,von dann gen den ,gwa#cjj1 #c meil #ah;a verzerten wir #ad 4 ,von dann gen sant ,rambert#cja1 was #d meil1 verzerten wir #ad 4 ,von dann gen ,wine#cjb1 was #b meil1 da verzerten wir #h 4 ,da wurd mir mein pferd kranck4 ,da nam ich ein anders bis gen ,lion4 ,darvon gab ich ihm #ab 1 ,und ritten gen ,lion an sant ,anthony tag #ag4 ,januar #aebb was #e meil4 ,da kam mein bruder ,florentius vnd der ,marx von ,nurnperg4 ,und ich vnd mein knecht kamen all vnter der thur ,zusammen vor der ,herbrig1 vnd begerten als zu wissen4 ,gott hab ,lob vnd ,ehr4 ,funote #bed3 ,ricla4 ,funote #bee3 la ,muela4 ,funote #bef3 ,osera4 ,funote #beg3 ,penalba4 ,funote #beh3 ,torres de ,segre4 ,funote #bei3 ,juneda4 ,funote #bfj3 ,guimera4 ,funote #bfa3 ,sta4 ,coloma de ,queralt4 ,funote #bfb3 ,ignalada4 ,funote #bfc3 ,olesa de ,monserrat4 ,funote #bfd3 ,st4 ,andrs del ,palomar4 ,funote #bfe3 ,barcelona4 ,funote #bff3 la ,roca4 ,funote #bfg3 ,die ,speicheldrsen ausschneiden oder zerquetschen4 ,grimms ,wb4 ,,iii4 ,bd4 ,sp4 #adcc unter ,feibel1 ,feifel4 ,funote #bfh3 ,san ,cetoni4 ,funote #bfi3 ,bei ,leo von ,rozmital 7,s4 #aab7 steht an dieser ,stelle ,castelricum 7heute3 ,hostalrich74 ,funote #bgj3 ,gerona4 ,funote #bga3 ,perpignan4 ,funote #bgb3 ,figueras4 ,funote #bgc3 ,boulon4 ,funote #bgd3 ,narbonne4 ,funote #bge3 la ,palme4 ,funote #bgf3 ,auf lteren ,karten3 ,ville ,falce4 ,funote #bgg3 ,leo von ,rozmital 7,s4 #aac73 ,narbona ,santyberium septem milliaribus distat4 ,funote #bgh3 ,villeneuve4 ,funote #bgi3 ,maguelonne4 ,funote #bhj3 ,guadalupe4 ,funote #bha3 ,st4 ,brs4 ,funote #bhb3 ,vauvert4 ,funote #bhc3 ,st4 ,gilles4 ,funote #bhd3 ,arles4 ,funote #bhe3 ,vienne4 ,funote #bhf3 ,st4 ,martin de ,crau4 ,funote #bhg3 ,salon4 ,funote #bhh3 ,marseille4 ,funote #bhi3 ,st4 ,hadrian4 ,funote #bij3 la ,ste4 ,baume4 ,funote #bia3 ,st4 ,maximin8 ,funote #bib3 ,dagobert oder ,st4 ,aubert8 ,funote #bic3 ,cadenet8 ,funote #bid3 ,orgon4 ,funote #bie3 ,avignon4 ,funote #bif3 ,sorgues4 ,funote #big3 ,donzre4 ,funote #bih3 ,montlimar4 ,funote #bii3 ,loriol4 ,funote #cjj3 ,so anstatt deng wa2 ,tain ist gemeint4 ,item so blieb ich #ad tag zu ,lion1 vnd wartet auff mein bruder ,florentius4 ,und darnach ritten wir auff ,sant ,glado#cjc zu4 -- #ah;b ,und zu ,genff kam mein ,bruder wider zu mir1 vnd ritten miteinander gen ,nurnperg1 so verzerten wir biher #ae fl41 vnd wir kamen all beed frisch vnd gesund aus vnd ein4 ,gott hab lob vnd ehr4 ,und behut uns vor aller schwerer kranckheit1 ,amen1 ,amen1 ,amen4 ,item hernach steht der ,weg krtzlich aufgezaichnet wie ich geritten bin1 von einem halben ,tag zu dem andern1 wie viel meil von einander4 ,item von ,nrnperg aus gen#cjd4 ,guntzenhaussen #f ,m4 tting #c ,henerling #b ,genge #d ,aio #b ,ulm #b ,waltringen #c ,pibrach #a ,weingarten #d ,martdorff ,markdorf #b;gr4#cje ,merspurg #a ,uber den see #b ,von ,koschnitz gen ,st4 ,anna #b g4 ,winterdurren #a g4 ,zrch #b g4 ,von ,zrch fuhren wir den ,see ab #b meil vber den berg gen #b gr4 ,einsiedel1 ,darnach fuhren wir wider gen ,zrch1 was eben als weit1 vnd darnach ritten wir von ,zrch gen ,lentzspurg ,arburg #b gr4 ,dorringe #b gr4 ,purtdolff #b gr4 #ai;a ,pern #c gr4 ,lossana #d ,morssa ,morges #b ,ny #d ,jenff #d ,kolunge #d ,sengerman #c ,schardung #d ,sanmony #c ,mula #d ,lion #c ,isarung #c ,sengermy #d ,santbunet de ,schadea #e ,pungdeperat #c ,saffangne #e ,alba bautha #c ,sant flor #e ,schades ,egy #d ,alla giola #d ,spalion ,espalion #c ,rode #d ,alla motda #e ,alleros #c ,albis #c ,galliack #d ,baussett #d ,dolosa #d ,lilla gordung #d ,lysigmen #c ,asch #d ,wick #d ,nagaro #d ,koseras #c ,garnada ij ,sant ,seber ij ,munfort #c ,adax #c ,sant ,winssang #c g4 ,weyana #d ,sant ,jongdelu #c ,dirreng #c a ,arnaby #c ,dolosada #c ,segura #d ,sagona #a ,vber den berg ,s4 ,atrian gen ,galareda #b ,odikany #b ,witdoria #c ,alla punda ,dorumeng ij ,panckarbo ,pancorbo #b ,mermiste #d ,mestir de ,rodille #c ,wurge #e ,hornilles #c ,kasterferis #d ,formestein #e ,carion #d ,kalssadilla #d ,sagona #c ,gurgada #c ,lion in ,spania #c ,moder dama de scheschinge #a ,alla punda dorby #e ,sterge #c ,aspidal de wasche #b #ai;b ,an den berg ,rafanell #d ,uber den ben berg gen ,lasebo #c ,apungferada #c a ,willafrancka #e ,uber den berg ,malafab4 gen sant ,maria #g ,m4 ,troy ,castell #e ,seyrge #d ,legunda #h ,nullisse #e ,cassa #d ,compostell gen ,st4 ,jacob auff ,lissabona zu gen ,patron #d ,golda #c ,pundafeder #c ,a ,rodundella #c ,duya #e ,egalunga #c ,punda de liny #c ,marselles #e ,passy #c a ,portu ,portugall #d ,riffano #e ,wallans #d ,albagaria #d ,quimir #e ,sarnescka #b ,warges #d ,einzlich ,haus #c ,von dann gen ,domar #c ,walligany #d ,st4 ,dorring #d a ,willa longa #d a willa negra #e a ,lissabona #e ,uber das meer gen ,aldega ,lega #c ,landera #e ,schabarida #c ,munda mortnova #d ,ebrach #e ,estrames #f ,elssis #f ,abagado #d ,dalla barrla #c #bj a ,alarua #d ,mereyda #b ,derssiltung #a ,myasgada #f ,grusam #g ,kannanero #b ,gardaluba #b gen spidal de kardenal #c a willa petroasy #d a la punda arsabisko #b ,dallaberos #f ,grussel #b ,silfester #e ,kasyo ,royg #d ,mulmes #c ,mattrill #d ,kalasofanada #f ,wat de la gerra #d ,hitda #d ,wurge herre #b ,wayde #b ,siganssa #b ,isogossa #a ,modine de celis #c ,arckes #c ,arrissa #d ,wur wicka #d ,kaladiff #c ,rigla #e ,molla #e ,sergossa #d ,otschany #c ,anseda #c ,santelusa #c a ,pinn alba #c ,fraga #e ,durra #b ,guneda #c g4 ,malda #b ,gunara #c ,santa kalona #b ,angulada #c ,muserat #c ,sant ,endre #d ,spidellat #b ,bersalone #a ,alla ,rocka #d #bj b ,sanssalonie #c ,verraropy #c ,girona #d ,sigires #e ,wollang #d ,parpion #c ,willa falssa #b ,arbona #b ,wosir ,bziers #d ,sant ,dobery #c ,lopia #c ,willa noffa #d ,sanbre #d ,waffer #d ,sant ,gilg #d ,sant ,anthoni darle #c ,sant ,martding de kraub #c ,sallung #d ,laspena #e ,marsillia #c ,risola #c ,alla boma #d ,sant ,mapymy #c ,rosset #c ,sey #c ,kasiles #c ,durgung #d ,avinung #d ,pung de sorg #a ,schatdea nova de papa #a ,moder dama de plang #e ,dosses orres #c ,mudalimart #b ,lorrior #d ,walansse ,valence #d ,deng #c ,sant ,rambert #d ,wine #b ,lion #e #ba a ,item der weg von ,dolosa au gen ,sargossa zu zum ersten gen #b ,plasansse ,sant ,veit #b ,st4 ,matay #c ,punoy #c ,mangack ,magnoac #d ,pondons ,petring #a ,jarba ,tarbes #d ,nag ,nay #d ,ollerung ,oloron #e ,sarrasansa #c ,zantt #c ,canfrang ,canfranc #e ,jacke ,jaca #c ,cansa #e ,juba #c ,gorrea ,gurrea #e ,surra ,zuera #d ,willanofa ,villanueva de ,gallego #b ,sargosse #c ,item den andern weg von ,dolosa auf ,sergosse zu vber den #d portt da bonast ,benasque zu von dann gen ,barnossa ,alla fitte ,laffitte #c ,matter ,martres #b sant martire ,st4 ,martory #b ,wallantine ,valentin #c ,wandire ,bagnres #d ,uber den berg hat kein ,herbrig bi gen ,bonnast ,benasque #f ,castellong #b ,silles #d ,para ,roga #b ,grans ,graus #b ,popla la ,puebla #b ,barbasta ,barbastro #b ,peratta ,peralta de ,alfoca #d ,conbre ,alcubierre #d ,perdigre ,perdiguera #d ,cergosse ,zaragoza #b ,der weg von ,sargossa auff ,wurges zu4 ,von dann gen ,lugarda #e #ba b ,canryne #a ,lorsing #b ,gallore ,gallur #b ,corttes ,crtes #b ,riffa horrade ,ribaforada #b ,dodella ,tudela #b ,alfara ,alfaro do man die ro verzollt #d ,hora ,calahorra #d alla ,gronna ,logroo #h ,nasyra ,najera #e ,sant ,dominico ,sto4 ,domingo #d ,grang ,jang ,grannon #a ,ballorare ,belorade #c ,willa francka #b ,waldafanies #e ,wurges #c ,item von ,lion vber den ,monssenir von dan gen ,sant ,lorentz ,st4 ,laurent de ,mure ,serpellire ,bergeng da da pung a pung da boana wesung ,le ,pont-de-,beauvoisin ,schanberie ,chambry ,egebelletta ,aiguebelle ,monsenir ,der weg von ,lion gen ,mumpelgart zu ,schallemang ,chalamont #f ,crusaw #d ,chawane #d ,sant ,jullian ,st4 ,julien #d orgellot ,orgelet #e a ,schattellung ,chtillon sur ,lison ,schrittene 8 #e a ,werb #d alla ,wick #f a anno #e a ,werst #c a ,landers #c a ,collombiek #d a ,mumpelgart ,mmpelgard1 ,monbeillard #b #bb;a ,der ,weg aus ,nrnperg gen ,lion1 als hiemit verzeichnet steht die tagrei zu stunden4 ,erstlich von ,schwobach ,schwabach stund #b ,wasser ,monnau #c ,no #a ,guntzenhaussen #adcjf #c ,knotza #a ,westa #a ,osta ,ottingen #a #b ,nordlngen d #b ,khessingen ,essingen #ac #a ,no #b ,walperhoffen #a ,genga d #c ,langenaw ,langenau #a #c -- ,ulm #ab #c ,stetten #b ,wadttringen d #b ,bibrach #a ,no #d ,esendorff #aa #c ,walssee ,waldsee #a ,weingarten #b ,raffelsburg d ,buchhorn #aj #c ,no #e ,mersburg #c ,ubern ,see #a ,costnitz d #a ,steckhparan ,steckborn #c ,stain #i #b ,no #f ,schaffhauen d #c ,lottstetten ,lestetten #a ,raifitzerfeldt #a ,kaisserstull #h #a ,zum ,newnhaus #a ,no #g ,pada d #a ,mollienga #a ,lentzburg #g #b ,aran #b ,arburg d #b ,no #h ,morgental #b ,langendorff ,rittweil #f ,weiningran #a ,burttolff #a ,no #i ,bernd #b ,an die ,senssa #b ,freyburg #e #b #bb b ,no #aj ,remandtt d #d ,lossanna #d #e ,morsa #b ,no #aa ,roll #b ,nie d #c ,no #ab ,jenff #c #d ,collonnge d #d ,seingermon #b #d ,no #ac ,manttua ,nantua #c ,scherdung d #b ,sainct ,jehan le vitu ,st4 ,jean le vieux #b ,sammoris ,st4 ,denis #a #b ,no #ad ,mulluard ,montluel d #d ,no #ae ,lion #d ,sindt #ae ,tag #acj stundt4 ,funote #cja3 ,st4 ,rambert4 ,funote #cjb3 ,vienne4 ,funote #cjc3 ,st4 ,claude4 ,funote #cjd3 ,im ,folgenden sind nur bei den ,hauptstationen1 soweit sie nicht schon in der vorstehenden ,reisebeschreibung vorgekommen sind1 die heutigen ,namen in hinzugefgt4 ,funote #cje3 ,bedeutet wohl groe ,meilen1 wie g gute ,meilen bezw4 ,meile4 ,funote #cjf3 ,die ,zahlen #ad1 #ac u4 s4 w4 sollen die ,tagesstrecken des ,rckweges andeuten4 ,was die mehrfach hinzugefgten d bedeuten sollen1 ist nicht recht klar4 ,nrnberg4 ,dr4 ,th4 ,hampe4 ber ein ,prosatrakttlein ,hans ,folzens von der ,pestilenz4 ,aus den ,zeiten des ausgehenden ,mittelalters ist uns eine ganze ,reihe in ,deutschland entstandener ,werkchen ber die ,pestilenz und die ,art1 wie man sich in ,pestzeiten zu verhalten habe1 erhalten geblieben1 von denen bisher nur sehr ,weniges neugedruckt oder sonst allgemeiner bekannt geworden ist4 ,so besitzen wir aus dem ,jahre #adhc einen zu ,augsburg gedruckten kstlichen und grndlichen ,spruch von der pestilentz1 wie man sich mit allen sachen zu derselben zeyt halten slle 444 ,in reymen wei gesetzt1 aus ,straburg vom ,jahre #aejj einen tractat contra pestem ,preservative vnd regiment1 der #aeai zu ,oppenheim in neuer ,bearbeitung erschien#cjg1 u4 s4 f4 ,andere ,gedichte oder ,schriften dieser ,art weisen auf ,nrnberg4 ,so zunchst ein #hh ,verse umfassendes ,spruchgedicht1 das sich in der ,mnchener ,handschrift cod4 germ4 #gad auf ,blatt #bgd;a-#bgf;a findet und wohl dem ,kreise ,rosenplts angehrt1 zwischen dessen ,gedichten es steht4 ,jedenfalls drfte es noch im dritten ,viertel des #ae4 ,jahrhunderts entstanden sein1 denn weiter gegen das ,ende des ,jahrhunderts zu mchte ich den ,codex seiner ,schrift nach nicht rcken4 ,es kann also als eines der frhesten ,gedichte ber die ,pestilenz aus dem gedachten ,zeitraum betrachtet werden4 ,das ,gedicht ist berschrieben3 ,dy ,betilentz1 und der ,anfang lautet#cjh3 ,i,ch hab mich des wol vermessen3 ,ich wil meiner geselln nit vergessen1 ,ich wil sy au den pchern lern1 ,wie sy sich vor der pestilenntz schln ernern4 ,darmb hr was ich dir sagen wil1 ,wann sterben ist ain claines zil4 ,des ersten hallt den rat1 den ich main1 ,wann der dnckt mich sicher clain1 ,das man in der sach ,ernstlich schol ,got an rffen1 das hilfft wol2 ,das mainen all ,mayster weis1 ,dye da sein in der schul zu ,pareis4 ,nachdem dann eine ,reihe von ,verhaltungsmaregeln gegeben und allerlei ,mittel empfohlen worden sind1 unter denen natrlich auch der allheilende ,theriak nicht fehlt -- ich kann darauf hier nicht nher eingehen -- folgt noch der wohlgemeinte1 aber etwas naive ,rat1 bei ,zeiten weit davon zu zu fliehen2 das sei das ,sicherste3 ,funote #cjg3 ,vgl4 ,goedeke1 ,grundri ,i1 #cic ,nr4 ,,iv1 #c und #d4 ,funote #cjh3 ,ich benutzte eine ,abschrift des ,gedichtes1 die mir ,herr ,apotheker ,peters in ,nrnberg freundlichst zur ,verfgung stellte und die ich durch das liebenswrdige ,entgegenkommen der knigl4 ,hof- und ,staatsbibliothek in ,mnchen selbst noch einmal mit dem ,original vergleichen konnte4 ,der ,abdruck geschieht hier1 wie bei den folgenden ,zitaten1 buchstabengetreu1 doch sind etwaige ,abkrzungen berall aufgelst1 die ,interpunktion von mir hinzugefgt4 ,noch einen rat dir ain ,mayster geyt3 ,fleuh verr dauon vnd auch pey zeyt1 ,fliehen ist gar ain sicher ding4 ,endlich schliet der ,verfasser1 wie folgt3 ,das hat ,maister ,hanns ,thomauro gelert1 ,der manchs mit seiner kunst hat ernert1 ,vnd ,junger ,bernhart ,jordanus genant1 ,des kunst yetzund laufft durch alle lant1 ,vnd auch anderr ,mayster vil1 ,der ich yetzund nit nennen will4 ,nu ,helff vns got au der not1 ,der durch vns hat geliden den tot4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,titelholzschnitt von dem fast kstlichen spruch von der pestilencz von ,hans ,folz nach dem ,mnchener ,exemplar4 #adhb verfate dann ,hans ,folz seinen in der ,litteratur mehrfach zitierten fast kstlichen spruch von der pestilencz1 der uns in ein paar gleichzeitigen ,drucken1 die zu ,colmar und ,mnchen bewahrt werden1 erhalten ist#cji4 ,das ganze ,schriftchen umfat #ab ,quartbltter4 ,bl4 #a;a ist leer2 ,bl4 #a;b wird von einem prchtigen1 alten ,holzschnitt eingenommen1 auf dem in sehr realistischer ,weise ein ,arzt dargestellt ist1 wie er eben einen von der ,beulenpest ,befallenen kuriert4 ,wir geben dieses interessante ,blatt vorstehend in #b_/c der ,originalgre wieder 7,fig4 #a74 ,funote #cji3 ,hain1 ,repertorium ,bibliographicum ,nr4 #gbbj4 ,vgl4 ,keller1 ,fastnachtspiele aus dem #ae4 ,jahrhundert ,,iii4 ,bd4 7,bibliothek des litterarischen ,vereins in ,stuttgart ,bd4 ,,xxx7 ,s4 #abgb4 ,bl4 #b;a folgt sodann ein kurzes ,inhaltsverzeichnis1 zugleich eine ,art ,vorwort1 in welchem es u4 a4 hnlich wie am ,schlusse des ,gedichtes heit1 da der ,autor seine ,lehren deswegen in reimen weis auf das alles kurczest begriffen habe1 damit sein dest leychter gedacht vnd auswendig gelernt werd1 dar durch die1 welch nit erczt sint1 yn vnd andern trstlich sein mgen#caj4 ,die ,einleitung auf ,bl4 #b;b lautet3 ,,in lob der heiligen trinitat1 zu er got jhesu1 den vns hat gepert die kngin aller trn1 von der man schreypt1 sie sey gancz schn1 der sey besunder das ein eer vnd allem himelischen heer1 die pit wir vns zu pey gestan#caa1 auch well der heilg sebastian#cab vns hilfflich sein mit seiner gunst1 ob zu vns neht der gifftig dunst oder die pestilenczisch plag1 das wir vor slcher nieder lag durch sein gepet versnet werden1 alls er erworben hat auff erden1 wer in heilgt1 fast feyert vnd ert1 das der werd vor der plag ernert4 des heb ich an in seinem namen zu trstung aller christen1 amen4 ,im ,verlauf der nun folgenden ,unterweisungen kann er zwar auch nicht umhin1 der ,ansicht1 da ,fliehen das beste und sicherste ,mittel gegen die ,pest sei1 ,ausdruck zu geben3 fleuch pald1 fleuch ferr1 kum wider spot komm wieder spt das sint drey krewter in der not1 fr all apptecken vnd doctor1 indessen mit der berlegung doch mag yder nit flihen zwor geht er dann alsbald dazu ber1 ausfhrlich und augenscheinlich mit nicht geringer ,sachkenntnis darzulegen1 welche ,verhtungsmaregeln man anwenden msse und welche ,mittel bei ,ausbruch der ,krankheit die wirksamsten seien4 ,eben darin unterscheidet er sich sehr wesentlich von dem ,verfasser des vorhin behandelten1 nur handschriftlich erhaltenen ,gedichts1 der1 ohne ,zweifel selbst nur wenig oder gar nicht pharmazeutisch geschult1 sich zumeist damit begngt1 unter ,berufung auf verschiedene ,meister allgemeine ,verhaltungsmaregeln zu geben und einige ,hausmittel anzufhren1 whrend sich bei ,hans ,folz1 dem ,barbierer und ,wundarzt1 ganze ,rezepte in ,reime gebracht finden4 ,aus diesem ,grunde wre gerade diesem ,gedichte gegenber auch eine ,wrdigung vom pharmazeutischen ,standpunkte aus wohl am ,platze und wrde gewi der ,mhe verlohnen1 da sich aus einem eingehenderen ,studium ohne ,zweifel ,manches ergeben wrde1 was unsere ,kenntnis von dem damaligen ,stande der medizinischen ,wissenschaft zu frdern geeignet und insbesondere fr die historische ,heilmittelkunde von ,interesse wre4 ,mir mu eine ,ausdehnung auf dies ,gebiet selbstverstndlich ganz fern liegen2 ich werde bei dieser ,arbeit lediglich von litteraturgeschichtlichen und bibliographischen ,gesichtspunkten geleitet1 und vor ,allem kommt es mir darauf an1 dem gleich zu besprechenden ,bchlein seinen ,platz in unserer ,litteratur anzuweisen4 ,zuvor aber will ich noch den ,schlu des ,gedichtes mitteilen1 wo sich ,hans ,folz bekanntlich#cac als ,verfasser nennt4 ,er lautet3 ,funote #caj3 ,dieses und die folgenden ,zitate nach dem ,mnchener ,exemplar4 ,funote #caa3 ,fehler im ,satzgefge1 wie dieser1 und andere ,nachlssigkeiten1 die zum ,teil auf ,setzerversehen zu beruhen scheinen1 lassen vermuten1 da ,hans ,folz1 wie verschiedene andere seiner ,werke1 so auch diesen ,spruch von der ,pestilenz selbst gedruckt habe4 ,funote #cab3 ,der ,schutzpatron der ,schtzen und ,pestkranken4 ,bl4 #aa;b also der siech geheylet wirt vnd auch erledigt von der swer4 hie hat hans folcz barwirer aus der capitel samenung gesucht mit end vnd vrsprung von diser plag vnd ir erczney1 vnd hat das durch sein fantasey gedicht gar in ein kurczes werck zu eren der stat nrmberck1 vnd das dar vmb zu vers gemacht1 das sein destleichter werd gedacht1 vnd das die ding equaliter zu fassen seyen taliter1 das yder doch ein stcklein merck1 dar mit ein mensch das ander sterck4 vnd wem die ler zu hilffe kum1 den hofft der dichter also frum1 das er got auch pit fr seyn sel4 got frey vns all vor helle quell ,a ,m ,e ,n ,bl4 #ab;a bietet dann wiederum zwei ,holzschnitte1 die offenbar aus ,wolgemuts ,werkstatt stammen1 mit dem oben mitgeteilten aber an ,genialitt der ,ausfhrung und ,unmittelbarkeit der ,wirkung nicht entfernt verglichen werden knnen4 ,sie stellen1 als ,gegenstcke gedacht und dementsprechend neben einander gestellt1 die berhmten rzte ,hypokrates und ,galenus in ganzer ,figur1 jeden in einfachster architektonischer ,umgebung und mit einer unbeschriebenen ,bandrolle in den ,hnden1 dar4 ber ,hypokrates steht3 ,funote #cac3 ,vgl4 ,hain a4 a4 ,o4 ,hain scheint aber die betreffende ,stelle miverstanden zu haben1 da er unrichtigerweise eine ,satzverbindung herstellt1 aus der man schlieen knnte1 da ,hans ,folz selbst von der ,pest befallen gewesen1 aber mit dem ,leben davon gekommen sei4 ,das geht aus unserem ,gedichte nicht hervor4 ,es werden fil me let versert von vbriger fll dan durch das schwert4 ,ipocras ber dem ,bilde des ,galenus liest man3 ,sich hten vor der flerei ist die aller hchst ercznei4 ,galienus ,mcccclxxxjj1 woraus wir also das ,erscheinungsjahr des ,gedichtes 7#adhb7 kennen lernen4 ,bl4 #ab;b ist leer4 -- ,wenn ,hans ,folz in seinem ,spruchgedicht von der ,pestilenz1 wie wir gesehen haben1 mehrfach hervorhebt1 da er die gereimte ,form absichtlich gewhlt habe1 damit sich seine ,lehren und ,rezepte leichter dem ,gedchtnisse einprgen mchten1 so hatte er ohne ,zweifel ,recht mit dem ,glauben1 da nur auf diese ,weise der groen ,masse des ,volkes mit seinem ,bchlein wirklich gedient sein knne4 ,hat doch das frhere ,mittelalter1 von demselben ,gedanken geleitet1 gelegentlich noch ganz andere ,dinge in ,reime gebracht1 und verdanken wir doch noch heutzutage die schnen ,schmalzischen ,genusregeln1 den krzlich erschienenen ersten ,teil einer gereimten bertragung des neuen ,brgerlichen ,gesetzbuches fr das ,deutsche ,reich und so manches ,andere der gleichen menschenfreundlichen ,absicht4 ,aber ,gefhl und ,verstand der ,gebildeten wird sich doch in der ,regel gegen eine solche mechanische ,lernweise struben1 und gerade in der ,zeit des erwachenden ,humanismus und bei einem so schrecklichen ,gegenstande1 wie es die ,beulenpest war1 konnten ,folzens ,reime dem ,geschmack der hheren ,stnde nicht entsprechen4 ,andererseits aber mute man sich doch sagen1 da ,folz mit seinem tchtigen rztlichen ,wissen und der groen ,popularitt1 deren er sich als ,poet erfreute1 der rechte ,mann zur ,abfassung verstndiger und wirksamer ,unterweisungen ber die ,natur1 ,verhtung und ,behandlung der verheerenden ,seuche sei4 ,so ward denn der ,dichter1 kurz nachdem er sein ,gedicht von der ,pestilenz hatte in ,druck ausgehen lassen1 von ,anton ,haller1 offenbar einem ,angehrigen der bekannten ,nrnberger ,patrizierfamilie1 aufgefordert1 noch einmal und zwar in ,prosa ein ,trakttlein darber abzufassen von etlicher wegen1 den das vngereimt pas gewon ist2 und dieser ,bitte ist ,hans ,folz noch im selben ,jahre in der ,that nachgekommen4 ,ein ,exemplar seines ,prosatraktats von der ,pestilenz hat nun letzthin fr die ,bibliothek des historisch-pharmazeutischen ,zentralmuseums erworben werden knnen1 und da ich dieses ,schriftchen weder in den einschlgigen litteraturgeschichtlichen ,werken noch in den typographischen und bibliographischen ,handbchern irgendwo erwhnt gefunden habe1 so verlohnt es sich wohl1 ber die neue ,erwerbung an dieser ,stelle etwas ausfhrlicher zu berichten4 ,es ist ein ,heftchen von #af ,blatt in kl4 #ho1 mit genau denselben ,typen und auf dem gleichen1 vortrefflichen ,papier 7,wasserzeichen3 ,ochsenkopf mit ,stande und ,kreuz7 wie das vorbesprochene ,gedicht1 und noch augenscheinlicher als dieses von einem ,dilettanten1 d4 h4 von ,hans ,folz selbst gedruckt4 ,bl4 #a;a enthlt in vier kurzen ,zeilen den ,titel3 ,item von der pestilencz ein hbsch nczlich vnd kurcz begriffes trac tetlin getrukt im mcccc vnd in dem lxxxii iare hans folcz ,illustration3 ,fig4 #b4 ,bl4 #a;b ist beifolgend in der ,gre des ,originals wiedergegeben 7,fig4 #b74 ,anstatt der ,anrufung des heiligen ,sebastian als des ,schutzpatrons der ,pestkranken1 die sich in dem ,spruchgedicht gleich zu ,anfang findet1 sehen wir hier einen ziemlich rohen ,holzschnitt1 das ,martyrium des ,heiligen darstellend dem ,texte vorgedruckt4 ,dieser selbst ist in mehrfacher ,beziehung von nicht geringem ,interesse4 ,zunchst mssen wir noch einige ,augenblicke bei dem ,eingang verweilen1 nach welchem oben bereits die kurze ,entstehungsgeschichte des ,werkes mitgeteilt worden ist4 ,folz nennt hier den ,antonius ,haller seinen besundern guten freunt1 was uns1 da an der ,zugehrigkeit ,hallers zum ,patriziat der ,stadt doch wohl nicht zu zweifeln ist#cad1 einen willkommenen ,einblick in die gesellschaftliche ,stellung ,folzens1 die eine recht angesehene gewesen zu sein scheint1 gewhrt4 ,nur nebenbei sei bemerkt1 da jener ,anthoni ,haller wahrscheinlich identisch ist mit einem anderen ,haller1 an den sich einmal der ,schreiber eines ,teils der ,weimarer ,fastnachtpielhandschrift ,q #eff1 -- es handelt sich um eine ,version von ,folzens ,pharetra contra iudeos -- in ein paar ,zeilen wendet#cae1 woraus dann wohl die ,identitt jenes ,schreibers mit ,hans ,folz gefolgert werden knnte#caf4 ,weiter aber ergiebt sich aus den ,eingangsworten auch1 wie bereits angedeutet wurde1 ein ,rckschlu auf das ,ansehen1 welches ,folz als ,arzt geno4 ,und frwahr1 wer diese kernige ,prosa liest1 der wird sich der ,einsicht1 es mit einem bedeutenden ,menschen1 mit einem tchtigen ,charakter zu thun zu haben1 nicht verschlieen knnen4 ,zunchst wendet er sich -- vom ,gedankengang des ,gedichtes weicht der des ,trakttleins erheblich ab -- gegen die1 welche auch aus religisen ,grnden meinen1 da niemand durch menschliche ,kunst der ,seuche widerstehen1 der ,krankheit vorbeugen knne4 ,dann also1 sagt ,folz hette got erczney vm sunst erschaffen1 vnd also wrden die erczt verlossen1 vnd so hette auch salamon vergebes geret3 ere den arczt vm deiner notturfft willen4 ,dar vmb1 heit es spter weiter1 so sech ein yder auff1 wan sich selbs sol niemant verkrczen1 so er doch nit weys1 ob die erczney hilflich sein mcht oder nit1 vnd ob er sie verliesse vnd mste sterben1 mcht er in sich schlaen1 sich selbs verkrczt haben4 hie mit ich bewert will haben1 fil peer den arczat gesucht vnd die dtlich gifft geflohen1 dan im selber des sterbes vrsach geben1 so doch der mensch nicht dester minder got seinen willen heim seczt4 ,nun folgen die ,verhaltungsmaregeln und ,rezepte1 die einer genaueren ,prfung und ,wrdigung zu unterziehen1 ich wieder ,anderen1 solcher ,sache ,kundigen berlassen mu4 ,dabei geht es gelegentlich krftig ber die schlechten rzte und ,quacksalber her1 die nicht jeden einzelnen ,kranken nach seiner besonderen ,individualitt behandelten3 ,funote #cad3 ,namentlich wegen des ,zusatzes eines regiments behtung vnd beschirmung halben4 ,in ,biedermanns ,geschlechtsregister des ,hochadelichen ,patriciats zu ,nrnberg habe ich ihn allerdings nicht gefunden und neben der patrizischen existierte in ,nrnberg auch eine brgerliche ,familie ,haller4 ,funote #cae3 ,diese ,zeilen lauten nach ,victor ,michels1 ,studien ber die ltesten deutschen ,fastnachtspiele 7,,qf4 #gg4 ,heft71 ,straburg #ahif ,s4 #bce3 ,lieber haller jch habe fast geeilt vnd ser poe geschriben pittue mir daz nit verunclimpfen vnd wo ir e nit lessen konet ,so schickt nach mir oppffere mich euch vnd all den euren zw allen wolgefallen wegenn vnd potten allezeit vnvertrossen4 ,funote #caf3 ,der ,beweis dafr wrde sich allerdings nur durch eine ,vergleichung der ,schrift des betreffenden ,abschnittes in ,q #eff1 die brigens sehr verblat sein soll1 mit der von ,hans ,folz geschriebenen ehemals ,habelschen jetzt ,conradyschen ,sammlung seiner ,gedichte erbringen lassen4 wan sie weder die complex des krancken noch der kranckheit gancz kein vnter scheyt haben4 vnd also leyt ein plinter den andern vnd fallen peid in die gruben1 wen ich selbs einen gesehen hab1 der mit einer purgaczen1 die er yder man gab1 sich selber schnel hin richtet4 ,slch erczt drfften eins eigen spitals oder kirchofs in einer stat4 ,aber ein weyser1 frsichtiger rot solt ob einem slch sein vnd keinem rohen leyen fraw oder man besunder in der kunst vngept des nit zu sehen1 so es den wissende vnd lang erfaren schwer ist -- ich sweig1 das von slchen erczten mancher gichtig1 vnsinig1 contract1 lam1 auseczig oder in die hin faleden sucht felt oder an einer slchen purgaczen pald erstickt4 aber als man den schuster vm hosen flickens willn suchen wolt1 also sucht man nun erczney pey pecken1 plattnern1 rotschmiden1 goldsmiden vnd alten weybern vnd fil andern lant bescheissern1 die ir ercznei mit drechter zeignus der prif besteten weln1 vnd das fil mer ist3 so sucht man auch erczney pey den iden1 der es keinem erlaupt ist pei verwerffung aus irer sinagog1 dan allweg den zehenden zu erdten oder auf das minst erlemen oder eim ein gift ein zu fren1 die sich ber ein iar zwey1 drew erst fint2 do claupt auf die puczpirn#cag4 ,sodann werden #ad ,prservativmittel angefhrt und besprochen1 hierauf noch die ,symptome der ,krankheit und endlich das ,sterben des von der ,pest ,befallenen beschrieben3 ,item die zeichen des dots sint3 differ atem1 begerung des kuln luffts1 vmsleglung mit henden vnd fssen1 gro angst1 steti vnru1 truckner munt1 swercz der zungen1 drrer hust1 endrung der vernunfft1 kalter sweis1 zeherung der augen1 grosser graw1 fil vndewung1 scheissen vnd prunczen an das pet1 schaumig stul1 feucht oder schwarcz1 heilstet suchen1 kerung zu der wend1 geher hunger1 verswindung der aposten#cah1 vnsetiger durst1 zitern dez pul1 swarczer prun -- dan gnad im got ,a ,m ,e ,n ,dieser ,schlu des ,tractats steht auf ,blatt #af;a4 ,bl4 #af;b ist leer1 nur hat in unserem ,exemplar eine gleichzeitige ,hand noch einen frommen ,spruch darauf geschrieben3 ,o angele meus ,angelus dei plenus misericordie ,miserere mei4 ,auf ,hans ,folzens sonstiges ,leben und ,wirken werde ich demnchst an anderer ,stelle ,gelegenheit haben ausfhrlicher einzugehen4 ,funote #cag3 do claupt auf die puczpirn augenscheinlich eine sprichwrtliche ,redensart1 deren ,sinn indessen nicht ganz klar ist4 ,das ,wort ,butzbirne1 eigentlich ,birne mit dem ,butzen1 kommt gerade in derartigen ,redensarten mehrfach in der ,bedeutung von ,prgel1 ,ohrfeige vor2 vgl4 ,grimms ,wrterbuch ,,ii1 #ehh unter ,butzbirne1 ,,vii1 #bbhb unter ,putzbirne4 ,also etwa3 da hebt denn die ,prgel auf1 da bedankt euch denn fr die ,prgel4 ,funote #cah3 aposten eine ,pluralbildung von apostema4 apostem -- ,geschwulst4 ,nrnberg4 ,th4 ,hampe4 ,eine ,nrnberger ,labyrinthdarstellung aus dem ,anfange des #af4 ,jahrhunderts4 ,i4 ,das germanische ,museum erwarb fr sein ,kupferstichkabinet auf der ,auktion der groen ,bibliothek#cai1 die zum grten ,teil aus der stattlichen ,bcherei des grflichen ,schlosses ,lobris in ,schlesien stammte1 ein fliegendes ,blatt aus den ersten ,jahren des #af4 ,jahrhunderts1 das sowohl seines ,inhalts als seiner ,herkunft wegen einer eingehenden ,publikation wrdig ist4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,der doppelseitig bedruckte ,bogen in ,folio enthlt auf drei ,seiten ber je einer ,labyrinthdarstellung1 die verschiedene ,form1 nmlich die eines ,quadrates1 eines ,dreieckes und eines ,kreises 7vgl4 die ,abbildungen1 die in der ,hlfte der ,originalgre hier wieder gegeben sind7 mit figrlichen ,zuthaten zeigen1 einen zweispaltigen lateinischen ,distichentext2 die vierte ,seite ist mit zweispaltigem lateinischem ,prosatexte bedruckt4 ,sowohl uere ,grnde1 die ,typen1 die ,holzschnittmanier und dessen ,stil1 als auch andere positive ,fingerzeige1 wie ,namen von nachweisbaren ,persnlichkeiten1 weisen auf ,nrnberg als den ,entstehungsort des meines ,wissens bisher unbeschriebenen und unbekannten ,blattes hin4 ,es entstammt den dortigen ,humanistenkreisen und bietet den ,anla zu interessanten ,beobachtungen aus denselben4 ,funote #cai3 ,auktionskatalog von ,ludwig ,rosenthals ,antiquariat in ,mnchen4 ,auktion #bb4 ,april #ahie1 ,nr4 #aahb4 ,der ,preis betrug #hf ,m4 ,herr ,ludwig ,rosenthal hatte die ,liebenswrdigkeit1 dem ,museum die hier folgenden ,abbildungen aus dem ,katalog geschenkweise zu berlassen4 ,zuerst folge eine genaue ,reproduktion des ,textes4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,figura ,labyrinthi4 ,sebastianus ,calcidius at lectorem4 ,ut varios flexus ,labyrinthique ianua cernis ,tensas multiplici tramite late vias ,cernis et anfractus fallaci ambage recuruos ,qui faciles gressus explicitosque negant ,sic iaculis feriet blandus quem forte cupido ,ducit in errores innumerosque dolos ,que si vitassent multorum corda virorum ,mars non strauisset sanguinolenta manu ,non tot prodissent armate ex ,aulide classes ,non viribus danaum diruta ,troia foret ,sic qui tranquillam gestis traducere vitam ,inceste veneris noxia tela fuge4 ,uive memor leti4 7,hierunter steht im ,originale ,fig4 #a47 ,figura ,labyrinthi ,sebastianus ,calcidius des ,basilisco ,debilis heu nimium subtili pendula filo ,mortalis vita est _/ vndique pressa malis ,mille habet hec postes3 quibus est seuicia leti ,usque adeo variis tradita plena modis ,sybilo adest testis rauco terrens basiliscus ,uiroso afflatu statim queque necans ,uive memores leti4 7,hierunter steht ,fig4 #b47 ,figura ,labyrinthi4 ,joannes ,stabius ,austriacus ad labyrinthi inspectores4 ,dum varios flexus dum multiplices labyrinthi ,conspicis errores _/ innumerasque vias ,te vite humane cursum _/ seriemque _/ laborem _/ ,et tristes curas _/ cernere cuncta puta ,sic cum leticia _/ metu _/ spe _/ cumque dolore ,optima queque dies _/ et mala queque fugit ,flexibus ex illis queris _/ qui euadere possit ,silua ,achademie _/ quem fouet _/ ille potest ,comite virtute _/ duce sapientia4 ,andreas ,kunhofer ,nurmbergensis ad eundam4 ,qui vacuus monstris _/ labyrinthi tutus in omnes ,se recipit flexus _/ multiplicesque dolos _/ ,egressu facili superat quia lumina cuncta _/ ,omnia virtuti peruia namque patent ,ast amor inuisus _/ thaurus _/ prolesque biformis ,cui quatiunt mentem _/ cui quoque monstra prenunt ,incidot errores varios _/ variosque rotatio ,uoluitur in preceps _/ et mala multa subit ,patere et sustine4 7,hierunter steht ,fig4 #c47 ,die vierte ,seite nimmt ein ,brief des bekannten ,humanisten ,johannes ,stabius ein1 den derselbe ans ,ingolstadt diuersorio nostro litterario1 wo er lehrte1 dem doctissimo ac integerrimo viro domino ,conrado ,hainfogel1 ,nurembergen1 arcium et philosophie magistro1 sandte4 ,er bezieht sich zuerst auf die whrend seines ,nrnberger ,aufenthaltes gepflogenen humanistischen ,studien und ,interessen und fhrt dann sein ,vorhaben aus1 die ,ansichten der hervorragendsten ,autoren ber das zwischen ihnen fters besprochene ,labyrinth dem ,freunde mitzuteilen und dies kurze ,blatt1 dem ,illustrationen beigegeben seien1 zu widmen4 ,auf diese ,einleitung folgt die ,aufzhlung der vier ,labyrinthe1 die ,plinius in der historia naturalis kennt1 nmlich das gyptische1 das kretische1 das leonische und das italienische1 in dem ,knig ,porsenna beigesetzt sein soll4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,eine historisch-antiquarische ,zusammenstellung der ,notizen des ,plinius1 ,herodot1 ,strabo1 ,diodorus ,siculus und ,virgilius bildet den ,beschlu des ,briefes1 der in ,florentissima ,achademia ,ingelstadiensi geschrieben wurde4 ,andreas ,kunhofer ,nurmbergensis ist uns sonst nur noch aus den ,briefen ,drers aus ,venedig bekannt4 ,er ist offenbar ein ,nrnberger1 wohl ein ,verwandter des ,konrad ,kunhofer#cbj1 der #adbd zu ,rom war1 #adbf zu ,nrnberg dem ,herzog ,johann von ,bayern1 ,graf ,ludwig von ,oettingen und den ,priestern auf dem ,heilthumsstuhle die ,reliquien zeigen half4 ,in einem ,verzeichnis der alten ,nrnberger ,juristen wird er aufgefhrt als3 a #adbg4 ,meister ,cunrad ,kunhofer unser ,jurist4 ,ferner war er ,pfarrer zu ,st4 ,lorenz1 ,dr4 dreier ,fakultten und ,stifter des ltesten bekannten ,stipendiums 7#adde7 fr je einen ,theologen1 ,juristen und ,mediziner4 #adeb stiftete er ein ,fenster im ,chor von ,st4 ,sebald 7das fnfte rechts71 dessen ,zeichnung nach ,thode 7,s4 #aag7 vielleicht auf eine ,zeichnung von ,h4 ,pleydenwurff zurckgeht4 ,andreas ,kunhofer1 der ,endres ,kunhoffer ,drers in seinen venezianischen ,briefen1 wird in denselben1 verschiedene ,male genannt4 ,so schreibt ,drer unter dem #bh4 ,februar #aejf an ,wilibald ,pirkheimer 7,lange-,fuhse ,s4 #bd1 #ai73 ,lieber ,herr1 ,euch lt ,endres ,kunhoffer sein ,dienst sagen4 ,er wird ,euch itzt bei dem nchsten ,boten schreiben4 ,dasselbe schreibt er unter dem #h4 ,mrz #aejf 7,lange-,fuhse #bf1 #be74 ,er erwhnt da einen ,brief ,kunhofers an ,pirkheimer1 der letztern bitten will1 ihn gegen die ,herren 7d4 h4 den ,rath7 verantworten1 so er nit zu ,badow 7,padua7 wil beleiben4 ,er spricht1 es sei der ,lehr halben ganz nix fr ihn4 ,am #be4 ,april meldet er dem ,freunde1 da ,kunhofer todtlich krank ist 7,lange-,fuhse #cj1 #cb74 ,die ,hauptstelle aber enthlt das ,postscriptum des ,briefes vom #ah4 ,august #aejf 7,lange-,fuhse #cc1 #aj ff47 die hier folgt3 ,item ,endres ist hie1 lt ,euch sein willig ,dienst sagen1 ist noch nit am schtrksten1 hat ,mangel an ,geld4 ,warn sein lange ,krankheit und ,verschuld hat ihms alls gfressen4 ,ich hab ihm selbs acht ,dukaten geliehen4 ,aber saget ,niemands davon1 da es ihm nit frkomm4 ,er mecht sunst gedenken1 ich thts aus ,mistreu3 ,ihr sollt auch wissen1 da er sich also eins ehrberen weisen ,wesens hlt1 da ihm ,jdermann wol will4 ,funote #cbj3 ,roth4 ,verzeichni aller ,genannten d4 greren ,raths4 #ahjb4 ,s4 #cb4 ,dipt4 ,laurent4 in der ,beschrbg4 der ,lorenzer ,kirche ,s4 #ce f4 ,waldau1 ,nrnberger ,zion ,s4 #ba f4 ,siebenkees ,mat4 ,bd4 ,,ii4 #ffa4 ,literar4 ,bltter ,,ii4 #cjd4 ,lochner1 ,die ,personennamen in ,albrecht ,drers ,briefen aus ,venedig4 ,s4 #cg4 ,die im ,nrnberger ,stadtarchiv aufbewahrten ,libri litterarum bringen ebenfalls verschiedene ,male den ,namen1 so einen ,cunhofer #adib1 so einen ,fritz ,knhofer von ,unterrsselbach in den ,jahren #adib und #adic4 ,ob ,andreas ,kunhofer thatschlich auf dem ,rosenkranzbilde mit abgebildet ist1 wie ,neuwirth in seiner ,studie angibt1 kann nicht entschieden werden4 ,aber soviel geht aus den ,briefen und aus den ,distichen des ,labyrinthflugblattes hervor1 da ,kunhofer kein ,handwerker war1 wie ,thausing 7,l #cgg47 annahm1 sondern offenbar ein junger ,gelehrter und wahrscheinlich ein ,jurist war1 der aus dem ,nrnberger ,humanistenkreise stammte und seine ,studien in ,padua fortsetzte1 offenbar allerdings nicht zu seiner ,zufriedenheit4 ,seine wahrscheinliche ,verwandtschaft mit dem gelehrten obenerwhnten ,konrad ,kunhofer liee ebenfalls eher auf einen ,akademiker als einen ,handwerker schlieen4 ber ,sebastianus ,calcidius war nichts1 ber ,konrad ,hainfogel nichts bestimmtes zu eruiren4 ,da ,hainfogel ,nrnberger war1 geht aus der ,apostrophe des ,johannes ,stabius hervor4 ,auerdem treffen wir den ,namen verschiedene ,male in den ,geschichtsbchern der ,stadt1 den libri litterarum1 welche das stdtische ,archiv aufbewahrt4 ,so verkauft der ,priester ,konrad ,haynfogel1 der also offenbar mit dem unsrigen identisch ist1 im ,jahre #adib aus einer am ,markte liegenden ,behausung #b fl4 ,eigenzins 7,l #h4 #bb;b74 ,derselbe verkauft #adic eine ,badestube am weien ,thurm mit ,nebenhaus an ,gerhaus ,fuchs 7,l #i4 #bda;b72 diese ,badestube hatte er in demselben ,jahre dem ,erhart ,wagner abgekauft 7,l #i4 #agb74 ,wir knnen also annehmen1 da dieser offenbar begterte ,priester ,hainfogel1 ebenso wie ,kunhofer1 dem ,nrnberger ,humanistenkreise angehrt hat1 der in den letzten ,jahren des #ae4 ,jahrhunderts blhte und die glnzendsten ,namen zu den seinen zhlen durfte1 so einen ,conrad ,celtes und einen ,johannes ,stabius#cba1 der als ,mitglied der von ,celtes begrndeten ,sodalitas ,renana und ,danubiana sicher fters zu ,nrnberg war4 ,einen direkten ,beweis dafr enthlt ja auch sein ,brief an ,hainfogel4 ,seit dem ,jahre #adih hchstwahrscheinlich lehrte er in dem nicht zu entfernten ,ingolstadt1 das er im ,jahre #aejc mit dem ,lehrstuhl an der ,wiener ,hochschule vertauschte4 ,spter als kaiserlicher ,historiographus schrieb er ja den lateinischen ,text zur ,ehrenpforte des ,kaiser ,maximilian und im ,jahre #aeae gab er1 wieder im ,verein mit ,albrecht ,drer1 eine ,weltkarte heraus4 ,seine ,beziehungen zu ,nrnberg1 sowohl die litterarischen1 als die knstlerischen1 haben lange bestanden und waren immer rege geblieben1 denn sowohl der ,druck als die ,illustrationen des in die ,jahre #aejj-aejb fallenden ,labyrinthflugblattes sind ,nrnberger ,ursprungs1 wie die folgende ,untersuchung erweisen wird4 ,eine kurze ,entwicklungsgeschichte der ,ikonographie der ,labyrinthdarstellungen aus der ,antike durch das ,mittelalter bis zur ,neuzeit wird sich in ,artikel ,,ii anschlieen4 ,sie soll einen berblick geben ber die verschiedenen ,deutungen und ,darstellungen und wird eine ,lcke ausfllen1 da sie in dieser ,fassung bisher fehlte4 ,funote #cba3 ,vgl4 ,krones in der ,allgemeinen ,deutschen ,biographie ,,xxxv ,s4 #ccg1 wie weitere ,literatur1 ferner ,prantl1 ,geschichte der ,ludwig-,maximiliansuniversitt in ,ingolstadt1 ,landshut etc4 ,i4 ,s4 #acg2 vgl4 auch ,,ii4 #dhf ,nr4 #af4 ,nrnberg4 ,dr4 ,edmund ,braun4 ,notiz ber ,drer aus den ,nrnberger ,ratsprotokollen4 ,fr ,drers ,verhltnis zu dem ,rate seiner ,vaterstadt ist ein ,ratsverla aus dem letzten ,lebensjahre des ,meisters recht bezeichnend1 der hier1 ohne der ,waschzettellitteratur der ,goetheforschung oder ,allers' ,bismarck im ,schlafrock und hnlichen ,unternehmungen1 deren ,ziel es ist1 uns die groen1 siegenden ,geister unserer ,nation menschlich nher zu bringen1 irgendwie ,konkurrenz machen zu wollen1 wiedergegeben sei3 ,ratsprotokolle #aebg1 ,heft ,,ii1 ,bl4 #cc;b ,tercia #ah4 ,junj #aebg3 ,albrecht ,durern sagen man sey ,ime mit guetem willen geneigt1 aber seyns heymlichen gemachs halb konn man es nit anders gegen ,ime halten dann andern4 ,aber so pald er die straff entricht sol man ,ime dj widergeben4 ,nrnberg4 ,burgermeister ,junior ,th4 ,h4 ,aus der ,plakettensammlung des germanischen ,nationalmuseums4 ,,ii4 ,im ersten ,artikel habe ich bereits beilufig die in ,weimar befindliche ,plakette eines ,meisters erwhnt1 der seine ,vorbilder bei ,jost ,amman sucht1 die ,selbstndigkeit der ,composition aber sich zu wahren bestrebt ist4 ,das germanische ,museum besitzt #g ,plaketten dieses ,meisters1 den ich den ,meister der ,jagdscenen nennen mchte1 da der weitaus grte ,teil seiner ,darstellungen eben ,jagdscenen sind und es mir nicht gelungen ist1 irgend einen ,anhalt fr die ,person des ,knstlers zu gewinnen4 ,nur so viel kann man wohl vermuten1 da er ,nrnberger war4 ,sein ,stil ist ganz fltnerisch1 jedoch bereits ausgestattet mit den bertreibungen1 die wir bei ,h4 ,g4 kennen gelernt haben1 dessen ,zeitgenosse er 7eine ,plakette trgt die ,jahreszahl #aehj7 war4 ,indessen ist weder seine technische ,fertigkeit1 noch seine knstlerische ,bedeutung mit der des ,h4 ,g4 zu vergleichen4 ,er ist in jeder ,beziehung abhngiger und unbeholfener4 ,seine ,hintergrnde hneln denen des ,h4 ,g41 das ,wasser stellt er dar durch zarte1 ziselierte ,wellenlinien1 der ,boden ist in mavoller ,weise mit ,grsern bedeckt4 ,auch er hat eine ,vorliebe fr ,weiden mit herabhngendem ,laubwerke1 die in gleicher ,weise1 wie bei ,fltner und ,h4 ,g4 behandelt sind2 seine brigen ,bume aber1 besonders diejenigen1 die weiter im ,vordergrunde stehen1 zeigen eine so eigenartige ,technik1 da sie allein schon auf den ersten ,blick unsern ,meister verraten4 ,das ,laubwerk wird dargestellt durch einzelne wagerechte1 parallel laufende ,schuppenreihen1 die dem ,baume ein mosaikartiges ,aussehen verleihen4 ,diese ,schuppenreihen werden zu einzelnen ,gruppen vereinigt1 die1 meist durch kurze ,zweige mit einander verbunden1 den ,baum in verschiedene ,etagen einteilen4 ,knstlerisch betrachtet macht natrlich eine in der ,weise zusammengestellte ,baumkrone einen hchst primitiven1 handwerksmigen ,eindruck4 -- ,die ,personen tragen meist das ,kostm der zweiten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts1 die schlanken1 hohen1 bisweilen etwas steifen ,gestalten gleichen denen des ,jost ,amman4 ,von den #f ,jagdscenen gehren je drei zu einer ,gruppe4 ,die ,plaketten der ersten verjngen sich nach unten und sind mit einer kartuschenartig verzierten ,umrahmung versehen4 ,beide haben offenbar als ,vorlagen zur ,verzierung von kleinen truhenartigen ,kstchen gedient4 ,jagdscenen4 ,i4 ,gruppe4 ,br4 #j1jid-j1jhi m41 ,h4 #j1jeg m4 ,bleigsse4 #a7 ,hasenjagd4 ,k4 ,p4 #ija4 ,katal4 #ecg4 ,links eine von rckwrts gesehene ,frau1 nach rechts reitend4 ,vor ihr steht ein ,jger1 der einen erlegten ,hasen an den ,hinterlufen emporhlt4 ,zu seinen ,fen2 ein ,hund4 ,rechts ein ,jger1 der in der ,linken ,barett und ,speer hlt4 ,tracht der zweiten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts4 ,oben in der ,mitte der ,umrahmung ,engelskopf4 ,dieselbe ,plakette in ,bronze3 ,collektion ,spitzer ,bd4 ,,iv1 ,s4 #aea1 ,nr4 #ic4 ,die ,verjngung ist nicht erwhnt1 geringe ,grenabweichungen sind auf das ,beschneiden der ,bleiplakette zurckzufhren4 7,ich will an dieser ,stelle bemerken1 da ich bei den ,messungen den berstehenden unornamentierten ,rand der ,plakette nicht mitmesse4 ,bei jedem einzelnen ,nachgu ergeben sich ganz naturgem schon durch das ,bestreichen der nassen ,form kleine ,abweichungen74 ,bleigu in ,kassel4 #b7 ,hirschjagd4 ,k4 ,p4 #aiac4 ,katal4 #ech4 ,tafel ,,ii4 ,ein ,hirsch1 eine ,hindin und ein ,hase eilen von links her gegen ein in ,schlangenlinien die ,mitte der ,plakette durchziehendes ,fangnetz1 das im ,vordergrunde von einem ,baume begrenzt wird4 ,rechts zwei ,jger1 deren einer auf einem ,baumstumpf sitzt und in der ,rechten einen ,jagdspeer hlt4 ,neben ihm sitzt ein ,hund4 ,oben in der ,mitte der ,umrahmung gekrnter brtiger ,kopf4 ,bleigu in ,kassel4 #c7 ,jagd4 ,k4 ,p4 #dga4 ,katal4 #edj4 ,ein ,reiter1 der in der vorgestreckten ,rechten eine ,pistole hlt1 galoppiert nach rechts1 von zwei ,hunden begleitet4 ,weiter im ,hintergrunde eilt ein ,jger mit ,horn und ,speer1 ebenfalls in ,begleitung von zwei ,hunden1 nach rechts4 ,oben in der ,mitte der ,umrahmung ,frauenkopf4 ,,ii4 ,gruppe4 ,br4 #j1ji m4 ,h4 #j1jdc m4 ,bleigsse4 #a7 ,kyparissus4 ,k4 ,p4 #hih4 ,katal4 #ecd4 ,kyparissus erlegt durch einen ,pfeilschu den am ,boden liegenden1 mit einem ,perlenhalsband geschmckten ,hirsch1 in dessen ,geweih ein ,tuch geknpft ist 7,ovid1 ,metam4 #aj1 #aaa ff474 ,im ,hintergrunde links eine von der ,hfte abwrts bekleidete ,gestalt mit emporgehobenem rechtem ,arm 7,apoll87 und ein nach rechts galoppierender ,jger mit geschwungenem ,jagdspeer1 von zwei ,hunden begleitet4 ,rechts ein ,mann1 der pflgt1 und einer1 der set4 #b7 ,brenjagd4 ,k4 ,p4 #hii4 ,katal4 #ece4 ,von links galoppiert in ,begleitung eines ,hundes ein ,reiter heran mit dem ,schwert in der ,rechten4 ,dem ,hintergrunde zu ein ,jger mit ,netz ber der ,schulter4 ,rechts greifen drei ,jger mit ,speer1 ,sbel und ,bogen einen ,bren an1 der bereits gegen vier ,hunde1 deren einer berwunden am ,boden liegt1 kmpft4 ,im ,hintergrunde rechts sucht ein junger ,br 787 einen ,baum zu erklimmen4 #c7 ,falkenbeize4 ,k4 ,p4 #ijj4 ,katal4 #ecf4 ,links im ,vordergrunde steht ein von rckwrts gesehener ,jger1 der auf seiner linken ,hand einen ,falken trgt3 neben ihm zwei ,hunde4 ,rechts ein ,reiter1 der einen ,falken steigen lt1 auerdem zwei ,jger1 deren einer einen ,hasen in der ,linken trgt4 ,in der ,mitte ein ,falke1 der einen ,hasen ergriffen hat4 ,dahinter ein nach rechts galoppierender ,reiter mit ,schwert in der ,rechten4 ,drei fliegende ,falken4 ,kornfeld4 ,,iii4 ,susanna4 ,k4 ,p4 #dfb4 ,katal4 #faa4 ,oval1 ,h4 #j1jde m41 ,br4 #j1jci m4 ,bleigu4 ,tafel ,,ii4 ,die nackte ,susanna sitzt unter einem ,baume in einem ,bassin1 die ,fe im ,wasser4 ,sie hat den ,kopf nach rechts gewandt1 den gekrmmten linken ,arm zur ,abwehr erhoben4 ,von rechts und links wird sie von den beiden ,alten angegriffen4 ,links im ,vordergrunde ein kleiner ,hund4 ,an dem ,bassinsteine rechts die ,jahreszahl #aehj4 ,gezahnter ,rand4 ,whrend der ,meister der ,jagdscenen wenigstens in ,bezug auf ,komposition ,selbstndigkeit sich wahrt1 begibt sich der ,monogrammist ,l,d in sklavische ,abhngigkeit von seinem ,vorbilde4 ,auch er gehrt der jngeren ,nrnberger ,richtung an4 ,nagler 7,monogr4 ,bd4 ,,iv1 ,s4 #ccb1 ,nr4 #ajae7 deutet das ,monogramm auf ,leonhard ,danner1 einen ,nrnberger ,mechaniker1 der von #adig-aehe lebte1 und die ,art der bei den ,plaketten von ,l,d angewandten ,technik scheint diese ,deutung zu untersttzen4 ,das bertrieben hohe ,relief1 die krftige harte1 aber auerordentlich sichere ,formengebung weist entschieden auf eine schwere ,hand1 die in sprdem ,material zu arbeiten gewohnt ist4 ,zur ,sicherheit wrde diese ,vermutung1 wenn es sich besttigt htte1 da eine im ,berliner ,kunstgewerbemuseum befindliche ,uhr 7cf4 ,r4 ,fischer1 historisch-kritische ,beschreibung der ,kunstkammer in dem ,neuen ,museum zu ,berlin4 #ahei4 ,s4 #ae1 ,nr4 #addj71 die mit ,plaketten von ,l,d geziert ist1 auch wirklich von ,l4 ,d4 angefertigt wre4 ,das scheint indessen nicht der ,fall zu sein1 denn nach brieflicher ,mitteilung des ,herrn ,geheimrat ,lessing sind die ,plaketten auf der ,tafeluhr nicht vllig identisch mit den ,bleigssen4 ,sie sind sehr energisch ziseliert und hierbei knnen die an sich kleinen ,abweichungen entstanden sein4 ,sie sind viel grber als die ,bleigsse und haben keine ,marke4 ,leonhard ,danner scheint ein grbelnder ,kopf gewesen zu sein1 der groe technische ,probleme in seinem ,hirne wlzte1 ohne es zu verstehen1 seine ,fhigkeiten zur ,verbesserung seiner ueren ,lage zu verwenden4 ,erst im letzten ,drittel seines ,lebens wurde er bekannt und berhmt durch seine ,maschinen4 ,so wenigstens ist wohl der ,vers1 der auf seinem ,grabe sich fand1 zu verstehen 7s4 ,neudrffer1 ed4 ,lochner ,s4 #ed73 ,seht an die einfltig ,gestalt1 ,doch sinnreichs ,verstand und ward alt ,acht und achtzig ,jahr hatt sein ,alter1 ,seine ,bekannten hieen ihn ,bettler1 ,war allzeit dienstwillig ,jedermann ,durch sein ,werk ward bekannt der ,mann1 ,darnach verlangt ihn zu sterben1 ,in ,hoffnung das ewig ,leben zu erben4 ,gulden1 ,neudrffers ,fortsetzer 7s4 ,ausg4 ,lochner ,s4 #bac1 ,nr4 #ad7 berichtet ber ihn3 ,hat das ,schraubwerk1 wie auch den ,druckzeug in ,holz1 allerlei ,figuren knstlich zu drucken1 erfunden1 ,doppelmayr ,s4 #bid3 ,ein ,mechanicus1 war ebener massen1 wie sein ,bruder ,hanns ,danner1 wegen geschickter ,zubereitung groser ,hebzeuge und starcker ,schrauben-,wercke1 wozu ihme seine ordentliche ,profession des ,schrauben-machens ,anla gabe1 wohl bekandt und berhmt4 ,er erfande um ,a4 #aeej eine ,maschine1 die er die ,brech-,schraube 7davon die #d4 und #e4 ,figur in der ,,xiii4 ,kupffer-,tabellen zweyerley ,gattungen1 und zwar die letzte eine geringere1 zeiget7 benennte1 und zur ,ausbung bermssigen ,forcen brauchte1 da er mit ,beyhlffe derselben die dicksten ,mauren von ,thrnen und andern ,gebuen zu brechen und ber einen ,hauffen zu werffen vermgt1 gleichwie er so wohl in ,nrnberg ,a4 #aeeh an einer starcken ,thurn-,mauren1 als ausserwrts an denen dicksten ,mauren alter ,gebue1 seine ,proben rhmlichst erwiesen4 ,erst bemeldte ,invention gabe ihm auch ,anla1 da er die messinge ,spindeln zu mehrerer ,befrderung der ,buchdruckerey1 dabey ein ,drucker alsdann nur seine halbe ,strke anzuwenden hatte1 am ersten bey dergleichen ,pressen gantz glcklich angebracht4 ,starb ,a4 #aehe in dem #hh4 ,jahr seines ,alters4 ,eine auf ihn geprgte ,medaille ist bei ,doppelmayr ,taf4 ,,xiv abgebildet4 ,sie zeigt ein kurzes breites ,gesicht mit starker ,nase1 in dem nur die groen ,augen den sinnenden ,geist verraten4 ,die ,umschrift3 ,leonhart ,danner4 4 ,s4 #ed4 ,a4 #aefa enthlt einen ,irrtum1 der wahrscheinlich auf den ,stecher zurckzufhren ist4 ,statt #ed mu es heien #fd1 wie auch in der darunter befindlichen ,abbildung der ,jamnitzer-,medaille aus #aefc #aejc gemacht wurde4 ,da der ,mechaniker und ,maschinenbauer auch ,plaketten gearbeitet habe1 kann bei der auerordentlichen ,vielseitigkeit1 durch die die meisten ,nrnberger ,knstler sich auszeichnen1 nicht auffallen4 ,vielleicht gehrt diese ,art der ,thtigkeit vor die ,zeit1 die ihn mit groen ,maschinenplnen beschftigte4 ,ob unser ,l4 ,d4 identisch ist mit dem ,knstler1 dessen ,monogramm auf dem ,holzmodell zu der ,medaille eines ,anthonius ,sanftl vom ,jahre #aede 7s4 ,erman1 ,deutsche ,medaill4 ,s4 #dh7 in der k4 ,sammlung zu ,berlin sich befindet1 mu ich dahingestellt sein lassen1 da ich das ,stck nicht gesehen habe4 ,illustration ,das germanische ,museum besitzt von ,l,d #d ,plaketten1 die nach ,kupferstichen ,h4 ,s4 ,behams1 und #c1 die nach ,stichen ,aldegrevers gearbeitet sind4 ,charakteristisch sind die krftig hervortretenden1 stark versteten ,bume deren ,stmme meist eine wagerechte ,riefelung zeigen4 ,die ,arbeiten nach ,beham weichen nur in geringen ,kleinigkeiten von dem ,stiche ab1 die nach ,aldegrever sind stark verkleinert und rund2 der ,hintergrund ist bei den letzteren selbstndig behandelt3 er ist mit der bekannten ,phantasielandschaft ausgestattet4 ,das ,monogramm des ,stechers fehlt auf den ,plaketten stets4 ,da die ,stiche smtlich dem ,jahre #aedj angehren1 so haben wir in diesem ,jahre den terminus a quo fr die ,entstehungszeit der ,plaketten4 ,illustration3 ,taf4 ,,iii4 ,aus der ,plakettensammlung 7,,ii74 ,i4 ,der verlorene ,sohn4 ,k4 ,p4 #deb4 #bbe-bbg4 ,katal4 #ddc-ddf4 ,h4 #j1jea-j1jed m4 ,br4 #j1jhg-j1ji m4 ,bleigsse4 ,nach den ,stichen ,h4 ,s4 ,behams4 ,b4 #ca-cd4 #a7 ,abschied4 ,aufschrift in erhabenen groen lateinischen ,lettern3 ,pater da mihi porcionem substancia qu ad me redit4 #b7 ,das ,gastmahl4 ,bezeichnet3 ,l,d4 ,aufschrift3 ,dissipavit substanciam suam vivendo luxuriose4 ,luce4 ,,xv4 #c7 ,der ,sauhirt4 ,aufschrift3 ,cupiebat implere ventrem suum de siliquis4 ,luce4 ,,xv4 7,tafel ,,ii74 #d7 ,rckkehr4 ,aufschrift3 ,filius meus mortuus erat1 et revixit1 perierat1 et inventus est4 ,luce4 ,,xv4 ,abschied 7#a7 und ,rckkehr 7#d7 ,collektion ,spitzer ,bd4 ,,iv1 ,s4 #adi ,nr4 #cd und #hc1 ,bronze1 mit ,rand1 ohne ,aufschriften4 -- ,gastmahl 7#b7 und ,rckkehr 7#d7 ,kunstgewerbemuseum in ,berlin1 ,bleigsse4 ,nagler1 ,monogr4 ,,iv1 ,s4 #ccb ,nr4 #ajae ist 7nach ,mitteilung des ,herrn ,geheimrats ,lessing7 dahin zu berichtigen1 da ,die ,rckkehr das ,monogramm ,l,d nicht hat4 -- ,ein ,gipsabgu der ,rckkehr1 der auf keine der genannten ,plaketten zurckgeht1 befindet sich im germanischen ,museum1 es lt sich aber leider nicht feststellen1 von welchem ,original er genommen ist4 ,es scheint ein ,buchsrelief zu sein4 ,illustration ,,ii4 ,evas ,schpfung4 ,k4 ,p4 #ddg4 ,katal4 #dea4 ,durchm4 #j1jdc m4 ,bleigu4 ,verkleinerte ,nachbildung des ,stiches von ,aldegrever ,b4 #a4 ,,iii4 ,sndenfall4 ,k4 ,p4 #hed4 ,katal4 #deb4 ,durchm4 #j1jdc m4 ,bleigu4 ,verkleinerte ,nachbildung des ,stiches von ,aldegrever ,b4 #b4 ,,iv4 ,adam und ,eva4 ,k4 ,p4 #ddh4 ,katalog #dec4 ,durchm4 #j1jdc m4 ,bleigu4 ,verkleinerte ,nachbildung des ,stiches von ,aldegrever ,b4 #f4 7,tafel ,,ii47 ,die ,darstellungen ,,ii-,,iv sind wahrscheinlich auf ,brettsteine zurckzufhren4 ,whrend der ,korrektur des vorliegenden ,aufsatzes hatte ,herr ,direktor ,bsch die ,gte1 mich auf einen1 soeben von ihm fr das ,museum angekauften ,brettstein von ,leonhard ,danner aufmerksam zu machen4 ,der ,stein 7,durchm4 ,o1#jde m47 bietet sich dar als ,empfehlungskarte in modernstem ,sinne4 ,die ,vorderseite zeigt in der ,mitte eine ,tanne 7,anspielung auf den ,namen ,danner71 umrahmt von einem ,bltterkranze4 ,die ,umschrift 7in groen1 erhabenen lateinischen ,buchstaben7 lautet3 ,leinhart ,daner zv ,nvrenberg4 ,auf der ,rckseite befindet sich1 ebenfalls von einem ,bltterkranze eingefat1 ein ,hobel und unter ihm zwei kreuzweis bereinander liegende ,schrauben4 ,umschrift3 ,schreiner vnd ,schravfenmacher4 ,der ,brettstein ist gepret1 wir haben es also mit einem fabrikmig hergestellten ,gegenstande zu thun1 der wahrscheinlich dutzendweise gefertigt und auf den ,markt gebracht wurde1 so da er fr das knstlerische ,knnen ,danners keinen ,beweis liefern1 die ,hypothese also1 da das ,monogramm ,l4 ,d4 auf der ,plakette mit ,leonhard ,danner aufzulsen sei1 nicht untersttzen kann4 ,zeigten die ,werke der ,meister1 die wir bisher betrachtet haben1 eine bestimmte technische und stilistische ,verwandtschaft1 die man als ,schule ,fltners bezeichnen knnte1 so mgen jetzt zwei ,plakettenserien folgern1 deren ,schpfer eine selbstndigere1 originellere ,stellung einnehmen4 ,die ,plaketten des einen ,meisters1 der den besten deutschen aus der zweiten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts an die ,seite gestellt werden mu1 sind mit ,ausnahme einiger ,krperteile der ,hauptfiguren in ziemlich flachem ,relief gehalten1 soda schon aus diesem ,grunde der ,hintergrund weniger energisch hervortritt und das ,augenmerk ungeteilt an die im ,vordergrunde zur ,darstellung gebrachte ,scene gefesselt bleibt4 ,die ,bume zeigen eine vllig andere ,technik1 als die ,fltnerschen4 ,sie sind weniger plastisch1 sondern breit1 malerisch behandelt4 ,die ,wolken werden nur schwach1 oft durch ,spiralen1 angedeutet4 ,vorzglich aber ist die ,darstellung der schlanken1 eleganten ,personen mit ihren lebhaften und grazisen ,bewegungen4 ,die nackten ,krper sind ausgezeichnet modelliert1 bei den bekleideten liegt die antike ,tracht so eng an1 da man ebenfalls jede ,muskel und jede ,linie des ,fleisches erkennen kann4 ,die ,arbeiten erinnern an die besseren ,schnitte ,virgil ,solis4 ,diesem ,meister weise ich folgende ,plaketten unserer ,sammlung zu3 #a7 ,hirschjagd4 ,k4 ,p4 #hig4 ,katal4 #ecb4 ,br4 #j1aac m41 ,h4 #j1je m4 ,bleigu4 ,tafel ,,ii4 ,links ,hirsch von drei ,hunden angefallen1 deren einen er aufspiet4 ,von rechts reitet ein ,jger an in antikem ,kostme1 in der ,linken den ,jagdspeer schwingend4 ,rechts im ,hintergrunde enteilt nach rechts eine ,hindin1 in der ,mitte ein ,jger mit ,horn und ,lanze1 nach links laufend4 ,der ,schwanz des einen ,hundes links ragt ber den ,rand hinaus4 #b7 ,lwenjagd4 ,k4 ,p4 #hif4 ,katal4 #ecc4 ,br4 #j1aah m41 ,h4 #j1jea m4 ,bleigu4 ,rechts wird ein ,lwe von vier ,hunden angegriffen4 ,einer liegt bereits berwunden unter ihm4 ,in seinem ,genick sitzt ein ,pfeil4 ,von links kommt ein mit antikem ,helm bedeckter1 sonst nackter ,reiter angesprengt1 von einem ,tuche umwallt1 in der ,rechten einen ,sbel haltend4 ,neben dem ,gaul luft ein ,hund4 ,mitten im ,hintergrunde nach rechts eilend ein ,jger mit gespanntem ,bogen4 #c7 ,vulkan1 ,amor ,pfeile schmiedend4 ,k4 ,p4 #hfd4 ,katal4 #eib4 ,oval4 ,br4 #j1jhe m41 ,h4 #j1ajg m4 ,bleigu4 ,links1 vor der ,esse1 sitzt ,vulkan1 hlt in der ,rechten in ,lendenhhe den ,hammer1 in der ,linken einen ,pfeil1 der auf dem ,ambos aufliegt4 ,rechts ,venus1 stehend1 nackt1 mit der ,linken ein ,tuch auf der ,brust haltend1 die ,rechte gegen ,vulkan vorgestreckt4 ,an ihr rechtes ,bein lehnt sich der nackte ,amor1 der in der ,rechten den ,bogen trgt4 ,links im ,vordergrunde am ,boden ein ,helm1 rechts am ,ambos ein ,hammer4 ,hintergrund3 ,flulandschaft1 ,brcke1 ,berge1 ,bume1 antike und ruinenhafte ,architektur4 ,die ,plakette ist beschnitten4 ,das ,original1 ,bronze1 ist viereckig4 ,s4 ,beschreibung der ,bildwerke der christlichen ,epoche4 ,berlin #ahhh4 7,knigl4 ,museen zu ,berlin7 ,s4 #bch1 ,nr4 #ajga4 ,abb4 ,taf4 ,,xlviii4 ,molinier1 ,les ,plaqu4 ,no4 #eii4 #d7 ,akton4 ,k4 ,p4 #hfi4 ,katal4 #egh4 ,oval4 ,br4 #j1ajg m41 ,h4 #j1jgg m4 ,bleigu4 ,tafel ,,ii4 ,diana1 die sich mit drei ,nymphen links im grottenartigen ,bade befindet1 besprengt mit ihrer ,rechten1 whrend die ,linke ein ,laken vor die ,scham hlt1 ,akton mit ,wasser4 ,sein ,haupt ist bereits in einen ,hirschkopf verwandelt4 ,er sucht nach rechts zu enteilen4 ,in der ,linken trgt er einen ,jagdspeer1 rechts und links von ihm je ein ,jagdhund4 ,den linken fhrt er an der ,leine4 #e7 ,umarmung4 ,k4 ,p4 #hfe4 ,katal4 #eia4 ,oval4 ,br4 #j1ji m41 ,h4 #j1ab m ,bleigu4 ,auf den ,knieen eines nackten1 nach rechts gewandten1 sitzenden1 vollbrtigen ,mannes sitzt ein ebenfalls nacktes ,weib mit emporgezogenem rechtem ,knie1 das er kt und umarmt4 ,sie sttzt ihre ,linke auf sein linkes ,knie4 ber beiden schwebt der ,liebesgott1 der sie mit ,blumen bestreut4 ,links im ,vordergrunde zwei ,gefe4 ,ich habe bereits auf den erhhten ,einflu der ,litteratur auf die bildende ,kunst im #af4 ,jahrhundert hingewiesen4 ,waren es im ,mittelalter vornehmlich biblische ,geschichten und ,heiligenlegenden1 welche die ,phantasie des ,knstlers beschftigten1 so wagen sich seit dem ,ende des #ae4 ,jahrhunderts auch die weltlichen ,darstellungen immer dreister hervor1 bis sie innerhalb weniger ,jahrzehnte die ersteren an ,zahl weit berflgeln4 ,andererseits werden auch viele der biblischen ,stoffe in einer ,weise profaniert1 da man sie von den weltlichen ,dingen nicht mehr scheiden darf4 ,es ist unntig1 auf die allgemein bekannten ,grnde dieser ,erscheinung nochmals hinzuweisen4 ,die ,emblemata1 die ovidischen und livischen ,figuren etc41 die bewut fr den ,knstler und besonders den ,kunsthandwerker geschaffen waren1 hatte ich angefhrt4 ,daneben aber existiert noch eine auerordentlich reichhaltige ,anekdoten- und ,schwanklitteratur1 die sich der weitesten ,verbreitung erfreute und hufig dem ,knstler als ,born diente1 aus dem er schpfte4 ,dazu gehren beispielsweise die ,erzhlungen1 die1 bereits im ,mittelalter handschriftlich in den sogenannten ,gesta ,romanorum niedergelegt1 im #ae4 ,jahrhundert in lateinischer und deutscher ,ausgabe erschienen1 dann ,buch der ,beispiele der alten ,weisen1 ,boccaccios ,decamerone1 ,pauli1 ,schimpf und ,ernst1 ,kirchhoff1 ,wendunmuth etc4 etc4 bis auf ,samuel ,meiger1 der in seinem ,nucleus ,historiarum #aeih eine systematisch geordnete ,zusammenstellung dieser ,geschichten anstrebte4 ,manche dieser ,anekdoten1 die frher sicherlich zum grten ,teil ganz allgemein bekannt waren1 die also jeder ,knstler auch1 ohne befrchten zu mssen1 da er nicht verstanden werde1 benutzen konnte1 haben sich bis heute im ,bewutsein des ,volkes erhalten1 die groe ,mehrzahl aber ist ihm im ,laufe der ,zeit entschwunden4 ,da man auch in ,gelehrtenkreisen nicht immer diesem ,anekdotenschatze die ntige ,aufmerksamkeit schenkt1 davon legen die oft sehr wunderlichen ,erklrungen von ,bildwerken der ,renaissance ,zeugnis ab4 ,als typisches ,beispiel in dieser ,beziehung kann die ,collektion ,spitzer gelten4 ,es ist ja allerdings nicht immer leicht1 selbst wenn man die ,geschichten kennt1 die richtige ,deutung zu finden1 da der ,stoff ein sehr umfangreicher ist1 die berlieferungen oft von einander abweichen und der ,knstler bisweilen sich nicht streng an die schriftliche berlieferung hlt4 ,umsomehr wre es eine verdienstliche ,arbeit1 das ganze ,material einmal zu ordnen1 eine ,art ,realencyklopdie auf diesem ,gebiete anzulegen1 zumal dieselbe auch einen wesentlichen ,beitrag zur ,erkenntnis der geistigen ,interessen jener ,zeit liefern wrde4 ,ich berhre hier diesen ,gegenstand1 weil eine ,anzahl von ,plaketten eines ,meisters mir vorliegen1 deren einzelne vllig falsche ,erklrung gefunden haben4 #a7 ,der ungerechte ,richter4 ,k4 ,p4 #bej4 ,katal4 #egd4 ,br4 #j1jfe m41 ,h4 #j1jbd m4 ,bleigu4 ,links ber einem ,stuhle1 hinter dem ein nackter ,krieger mit ,helm und ,lanze steht1 liegt die ,haut des ungerechten ,richters4 ,rechts davon der ,knig in antiker ,tracht1 auf die ,haut deutend4 ,neben ihm der ,sohn des ,geschundenen4 ,des weiteren vier ,personen1 von denen drei bewaffnet sind4 ,rechts ein rundbogiger ,eingang4 ,die ,darstellung ist im ,katalog der ,originalskulpturen irrtmlich erklrt als3 der des ,kopfes beraubte ,sohn vor dem ,schatzhause4 ,in ,collektion ,spitzer ,bd4 ,,iii1 ,s4 #ae1 ,nr4 #bi aber findet sich folgende treffliche ,deutung3 ,plusieurs personnages vtus l'antique regardant une sorte d'armure complte1 compose d'une peau de lion pose sur un trne4 ,in ,wirklichkeit haben wir es mit einer ,erzhlung zu thun1 die sich in ,gesta ,romanorum ed4 sterley ,s4 #cbd1 cap4 #bi1 findet3 ,erat quidam imperator1 qui statuit pro lege1 quod sub pena gravi quilibet judex recte judicaret1 et si contrarium faceret nullo modo misericordiam inveniret4 ,accidit casus1 quod quidam judex muneribus corruptus falsum judicium dedit4 ,imperator cum hoc andisset1 servis suis precepit1 ut eum excoriarent4 ,et sic factum est4 ,pellem ejus in loco1 ubi judex sedere deberet1 posuit ad significandum1 quod ille judex cogitaret1 quod amplius falsum judicium non daret4 ,rex vero filium judicis defuncti judicem constituit dicens ei3 ,sedebris super pellem patris tui1 ut judices populum meum4 ,si vero aliquis affert tibi donum ut declines a via recta1 ad pellem patris tui respicias1 ne tibi hoc idem contingat4 #b7 ,blendung 7,zaleucus74 ,k4 ,p4 #beb4 ,katal4 #egf4 ,br4 #j1jfe m41 ,h4 #j1jbd m4 ,bleigu4 ,illustration ,links sitzt ein brtiger ,mann1 rechts ein bartloser1 beide nackt4 ,jedem wird von einem nackten ,schergen ein ,auge ausgestochen4 ,in der ,mitte vier ,personen in antikem ,kostme4 ,der ,darstellung liegt folgende ,erzhlung 7,gesta ,roman41 ed4 sterley1 ,s4 #cdg1 ,cap4 #ej7 zu ,grunde3 ,refert ,valerius1 quod ,zelongus consul edidit pro lege1 quod1 si quis virginem defloraret1 utrumque oculum amitteret4 ,accidit1 quod filius ejus filiam unicam cujusdam vidue defloravit4 ,mater hec audiens imperatori occurrens ait3 ,o domine1 legem quam fecisti1 impleri faciatis4 ,ecce unicus filius vester unicam filiam meam rapuit et vi oppressit4 ,rex hoc audiens commota sunt omnia viscera ejus et precepit1 ut duo oculi filii sui eruerentur4 ,dixerunt ,satrape domino3 ,tantum unicum filium habes1 qui est heres tuus4 ,toto imperio esset dampnum1 si filius tuus oculos amittat4 ,at ille3 ,nonne vobis constat1 quod ego legem edidi8 ,obprobrium esset michi frangere1 quod semel firmiter statui4 ,sed quia filius meus est primus1 qui contra legem fecit1 primus erit1 qui penitencie subjacebit4 ,sapientes dixerunt3 ,domine1 propter deum rogamus vos1 ut filio vestro parcatis4 ,ille vero precibus devictus ait3 ,carissimi1 ex quo ita est1 audite me6 ,oculi mei sunt oculi filii mei et e converso4 ,dextrum oculum meum eruatis et sinistrum oculum fillii mei6 ,tunc lex est impleta4 ,et sic factum est1 unde omnes prudenciam regis et justiciam laudabunt4 #c7 ,der ,richter tdtet seinen ,neffen4 7,graf ,archambeau74 ,k4 ,p4 #bea4 ,katal4 #ege4 ,br4 #j1jfe m41 ,h4 #j1jbd m4 ,bleigu4 ,illustration ,links auf einem ,bette sitzt ein nackten brtiger ,mann1 der in der emporgehobenen ,rechten den gezckten ,dolch hlt4 ,mit der ,linken zieht er eine nackte1 von rckwrts gesehene ,gestalt ber sein ,lager4 ,rechts vier ,mnner4 ,derselbe ,gegenstand in andrer ,behandlung bei ,aldegrever1 ,b4 #gc4 ,pauli1 ,schimpf und ,ernst1 ed4 sterley1 ,s4 #ic 7,,cxxix73 ,man liszt von einem ,edelman1 der was ein amptman ein richter in einer stat1 der niemans vbersah1 vnd was nach gottes gerechtikeit hiesch1 dem gieng er nach4 ,vnd vff ein zeit ward er kranck1 da er also an dem bet lag1 da hert er ein dochter ein junckfraw schreien4 ,er fragt seinen diener einen1 der da fr gieng warumb die dochter also geschruwen hat1 er wolt es wissen4 ,der knecht sprach1 euwer veder1 euwers bruders sun hat mit ir geschimpfft4 ,tc4 ,der edelman verstunt es wol1 vnd nam ein brotmesser1 vnd legt es vnter das ,kssen1 vf ein mal erblickt er in1 da er fr die kamer anhin gieng1 er rufft im vnd hiesz in zu im kumen1 vnd er kam zu im1 vnd er truckt in an sein brust vnd stach im das messer zu dem rucken hinyn in das herz1 vnd stach in zudot1 vnd stiesz in von im1 vnd hiesz in vergraben4 #d7 ,shne1 die auf die ,leiche des ,vaters schieen4 ,k4 ,p4 #bdh4 ,katal4 #egb4 ,br4 #j1jfe m41 ,,ii4 #j1jbd m4 ,bleigu4 ,links an einen ,baum gebunden die von einem ,laken verhllte ,leiche eines brtigen ,mannes4 ,ein ,pfeil steckt in der ,gegend des ,herzens4 ,neben ihm1 dem ,hintergrunde zu1 eine ,tragbahre4 ,in der ,mitte die drei ,shne4 ,zwei1 brtig1 stehen1 mit ,bgen bewehrt4 ,der dritte1 bartlos1 kniet vor dem rechts sitzenden ,richter1 der in der ,rechten ein ,scepter trgt4 ,im ,hintergrunde die ,ruinen einer ,burg4 ,die ,darstellung ist so bekannt und knstlerisch so oft verwertet 7cf4 z4 ,b4 ,weltmann1 ,holbein ,s4 #adj1 ,mummenhoff1 ,das ,rathaus in ,nrnberg ,s4 #ccf1 v4 ,trey1 die ,handzeichnungen des ,hans ,baldung ,i1 #de71 da der ,hinweis auf die ,gesta ,romanorum in der angefhrten ,ausgabe ,s4 #cdb f4 und ,s4 #gai1 #de gengen mag4 ,in ,collect4 ,spitzer1 ,bd4 ,,iii1 ,s4 #ae1 ,nr4 #bi ist allerdings die ,deutung trotzdem falsch4 #e7 ,ein ,vater verurteilt seine ,tochter4 7,s4 ,barbara87 ,k4 ,p4 #bdi4 ,katal4 #egc4 ,br4 #j1jfe m41 ,h4 #j1jbd m4 ,bleigu4 ,links sitzt ein nackter brtiger ,mann mit abgewandtem ,haupte1 in der vorgestreckten ,linken das ,scepter haltend4 ,rechts von ihm eine bekleidete ,frau und ein brtiger ,mann in antikem ,kostm1 der mit der ,rechten auf den ,richter zeigt4 ,ein anderer ,mann in antiker ,kleidung hat seine ,linke auf die ,schulter der ,frau gelegt und hlt in der emporgehobenen ,rechten das gezckte ,schwert4 ,weiter rechts drei ,krieger1 die aus einem ,thore kommen4 ,ob wir es wirklich mit der ,geschichte der h4 ,barbara 7vergl4 den ,holzschnitt von ,aldegrever1 ,nagler1 ,monogr4 ,i1 ,s4 #bic1 ,nr4 #cb7 zu thun haben1 mag dahin gestellt bleiben4 ,die ,auswahl ist in diesem ,falle eine zu groe1 um eine sichere ,entscheidung zu erlauben4 #f7 ,mucius ,scvola4 ,k4 ,p4 #bdg4 ,katal4 #ega4 ,br4 #j1jfe m41 ,h4 #j1jbd m4 ,bleigu4 ,links auf dem ,throne sitzt ,porsenna1 in der ,rechten das ,scepter haltend4 ,vor ihm auf rundem ,postament das ,kohlenbecken1 aus dem die ,flamme schlgt1 und in das ,scvola seine rechte ,hand hlt4 ,hinter ihm ein1 rechts von ihm drei bewaffnete ,krieger4 ,alle ,personen in antiker ,tracht4 ,bleigu in ,kassel4 ,drei der zuletzt beschriebenen ,plaketten 7#a1 #b u4 #d7 befinden sich auf einem ,pokale1 der im ,besitze ,spitzers war und ,collektion ,spitzer ,bd4 ,,iii1 ,s4 #ae1 ,nr4 #bi1 folgendermaen beschrieben ist3 7,argent dor7 ,le vase se compose d'une partie cylindrique reposant sur deux disques aplatis orns de mascarons d'hommes et de femmes1 entours de cartouches1 spars par des godrons sur l'un desquels est grav un dragon hraldique levant une pe1 accompagn des lettres ,b4 ,l4 ,sur la partie cylindrique sont reprsentes en bas-reliefs fondus et cisels1 spars par des termes1 trois scnes appartenant une mme suite 7folgt die ,beschreibung der ,plaketten74 ,le pied1 en balustre1 est orn de mascarons en forme de termes4 ,sur la platte1 deux figures de fleuves et deux sources couches1 appuyes sur des urnes2 sur le bord1 des arabesques graves4 ,le couvercle est orn sur le bord d'un rang d'oves au-dessus duquel est grave l'inscription suivante3 ,,cavete ,,avtem ,,vobis ,,ne ,,graventvr ,,corda ,,vestra ,,crapvla4 ,au-dessus de cette inscription se droule une frise reprsentant de petits gnies jouant sur les flots et des monstres marins4 ,au-dessus d'une seconde frise est un sujet deux fois rpt3 un homme et une femme s'embrassant1 accompagns de deux amours4 ,une figurine d'enfant nu1 tenant un cusson1 termine le couvercle et forme le bouton4 ,sur l'cusson1 somm d'une mitre1 d'une crosse et d'une pe1 on voit un trfle accompagn de deux toiles en chef 7,wappen des ,bistums ,sitten74 ,enfin l'interieur du couvercle est rapporte une plaquette repousse1 reprsentant la ,trinit4 ,sur le bord sont graves les initiales ,l,l4 ,hauteur3 #j1bfj m4 ,der ,pokal trgt zwei ,marken1 deren eine einen senkrecht in zwei ,felder geteilten ,schild zeigt1 von denen das linke zwei ,sterne bereinander hat4 ,die andere ,marke bildet ein schlsselartiger1 nach unten halbmondfrmig auslaufender ,gegenstand4 ,in dem halbmondfrmigen ,teile befindet sich ein ,stern4 ,der auerordentlichen ,liebenswrdigkeit des ,herrn ,professor ,dr4 ,marc ,rosenberg verdanke ich die ,erklrung der ersten ,marke3 sie ist das ,beschauzeichen von ,sitten4 ,gleichzeitig aber bersandte mir ,herr ,professor ,r41 wofr ich auch an dieser ,stelle ihm meinen verbindlichsten ,dank sage1 ,beschreibung und ,abbildung eines anderen ,pokales desselben ,sittener ,meisters1 der1 in ,genf zur ,ausstellung gebracht1 eine feste ,datierung giebt und im ,verein mit dem ,spitzerschen das hervorragende ,knnen des ,meisters darthut4 7,ich erflle gern die ,pflicht1 das liberale ,entgegenkommen der ,genfer ,ausstellungskommission in dieser ,sache dankend hervorzuheben47 ,r4 urteilt ber den ,pokal3 ,auf der ,ausstellung in ,genf das beste ,renaissance-,becherchen4 ,die ,beschreibung aus dem ,katalog ,nr4 #bacj lautet3 ,coupe sur pied couvercle1 en argent repouss1 cisel et dor2 sur la coupe le massacre des ,innocents1 des mascarons et des amours2 sur le couvercle1 surmont d'un amour tenant un cu aux armes de la famille de ,graffenried1 l'insription ,,hoc ,,secvlvm ,,est ,,iocantis ,,fortvn ,,lvdvs4 ,m4 ,d4 ,,lxii41 l'interieur du couvercle les armes accoles et mailles des familles de ,graffenried et ,michel dite ,schwertschwendi4 ,poinon de ,sion1 marque indtermine4 #aefb4 ,cette coupe appartenait ,nicolas de ,graffenried1 ,gouverneur d',aigle et banneret de la ville de ,berne 7#aecj-aehj74 ,beide ,pokale zeigen in ihrem ,aufbau groe hnlichkeit1 nur da der senkrechte1 cylindrische ,teil der cupa bei dem ,graffenried'schen im ,verhltnis zum ,gesamtma hher ist1 whrend bei dem ,spitzer'schen der ,schaft freier und schlanker emporstrebt4 ,der den ,deckel abschlieende ,putto ist bei beiden ,stcken derselbe4 ,die ,darstellung des ,bethlehemitischen ,kindermordes zeigt in der einfachen1 uerst geschickten ,komposition1 in den muskulsen1 beweglichen ,figuren eine so augenscheinliche innere ,verwandtschaft mit den ,plakettendarstellungen1 da ich in weiterer ,bercksichtigung der in jeder ,beziehung knstlerisch vollendeten ,durchfhrung der beiden ,pokale nicht im ,zweifel bin1 da wir in dem ,sittener ,meister auch den ,urheber der ,plaketten zu sehen haben1 da er nicht etwa nach fremden ,mustern gearbeitet hat4 ,hoffentlich gelingt es der ,lokalforschung1 auch den ,namen dieses bedeutenden ,knstlers festzustellen1 der1 #aefj in ,sitten arbeitend1 von ,italien stark beeinflut ist1 seine ,ausbildung aber zweifellos deutschen1 vielleicht ,straburger ,meistern1 verdankt4 ber den ,vorbesitzer unsrer ,plaketten giebt ,nr4 #b1 ,blendung interessanten ,aufschlu4 ,auf der ,rckseite nmlich hat ,kinderhand ,linien zum ,rechnen auf der ,linie gezogen und in die ,spacien ,rechenpfennige mit ,hilfe des ,zirkels eingetragen4 ,auerdem aber sind ,schreibversuche gemacht1 die uns den ,namen des jugendlichen ,autors verraten4 ,oben lesen wir die ,buchstaben des ,alphabets von h--m1 unten all mechtiger1 in der ,mitte aber carollus perckmann4 ,die ,schrift gehrt der ersten ,hlfte des #ag4 ,jahrhunderts an4 ,dieser ,karl ,perckmann ist1 da die ,plaketten spter in den ,hallerschen ,besitz kamen1 also wohl auch vorher in ,nrnberg waren1 sicherlich ein ,mitglied der ,nrnberger ,goldschmiedefamilie gleichen ,namens1 aus der zwei ,meister bekannt sind3 ,andreas ,berckmann #afea1 und ,johann ,b4 #afia4 ,nrnberg4 ,dr4 ,f4 ,fuhse4 ,das ,nrnberger ,mnz-,kabinet des ,freiherrn ,joh4 ,christ4 ,sigm4 von ,kress4 ,zu der ,zeit1 als ,hubert ,goltzius der ,kupferstecher und ,antiquar aus ,amsterdam seine ,reisen in ,europa machte1 um fr seine merkwrdige ,verffentlichung der alten ,kaiserbildnisse nach den ,mnzbildern ,stoff zu sammeln1 gab es bereits -- wenn wir wenigstens ,goltzens ,angaben vertrauen drfen -- ber #ijj ,mnz- und ,medaillenkabinete1 die den ,besuch lohnten4 ,allerdings handelte es sich bei den meisten vornehmlich um ,antikes1 um rmische ,kaisermnzen1 wie sie der ,niederlnder ja auch hauptschlich fr seine ,kupfer verwendete4 ,in ,deutschland war es ,kaiser ,max1 von dessen persnlichen ,verhandlungen mit seinen ,mnzstempelschneidern uns noch manches erhalten ist1 der das erste ,mnzkabinet1 das zu ,wien1 begrndete4 ,in ,nrnberg war der ,sammeleifer schon zu ,drers ,zeit in dessen ,freundeskreis erwacht3 ,wilibald ,pirkheimers ,stolz war zwar in erster ,linie seine ,bchersammlung1 fr die ihm befreundete ,humanisten aus allen ,stdten ,europas die neuen ,erscheinungen besorgten2 aber seine ,mnzen und ,kunstschtze wurden nicht minder bewundert und in den ,briefen seiner ,freunde mit groem ,lob genannt4 ,da der ,gelehrte ohne mnnliche ,nachkommenschaft starb1 kamen seine ,schtze in den ,besitz der ,familie ,imhof und bildeten fr seinen ,enkel1 den berhmtesten ,kunstsammler des #af4 ,jahrh4 in ,nrnberg1 fr ,wilibald ,imhof1 den ,grundstock zu seiner reichen ,kunstkammer4 ,aber ,wilibalds ,freund und ,gnstling war ,hans ,hofmann1 der erste und auch der begabteste unter jenen berchtigten ,malern1 die es sich zum ,berufe machten1 ,drers ,gemlde und ,zeichnungen zu flschen4 ,aus der ,freude am ,sammeln ward ein immer mehr bedenklicher und gewissenloser ,kunsthandel1 den die ,familie ,imhof mehrere ,menschenalter hindurch weiterbetrieb und ber den ihr ,geheimbchlein auf der ,nrnberger ,stadtbibliothek recht merkwrdige ,aufschlsse giebt4 ,wirklich gute ,stcke enthielt die ,kunstkammer damals gewi keine mehr2 denn als anno #afcj dem feinsinnigen ,verehrer ,albrecht ,drers1 dem ,kurfrsten ,maximilian auf sein instndiges ,anhalten die ,hauptstcke der ,sammlung prsentiert worden waren1 hat er dazu gar keine ,lust getragen1 auch viel unter denselben nicht fr ,originalien erkennen wollen1 sondern sie alle zurckgegeben und gar kein ,gebot darauf legen lassen4 ,da die ,imhofsche ,kunstkammer1 die bald darauf in ihren unberhmten ,resten nach ,wien und ,amsterdam verkauft ward1 auer den antiken rmischen auch eine grere ,sammlung von mittelalterlichen ,mnzen enthalten habe1 ist nirgends gesagt und auch wenig wahrscheinlich#cbb4 ,da es dagegen im ,beginn des folgenden1 des #ah4 ,jahrhunderts1 an ,interesse fr die mittelalterliche ,mnzkunde in der alten ,reichsstadt nicht fehlte1 das beweist das ,erscheinen der ersten numismatischen ,zeitschrift der historischen ,mnzbelustigungen1 die sich #ce ,jahre lang am ,leben erhielten und erst anno #agfd eingingen4 ,am ,ende des ,jahrhunderts ist es wieder einer aus der alten ehrbaren ,familie der ,imhof1 den wir als hervorragenden ,mnzkenner und ,besitzer einer auerordentlich reichhaltigen ,sammlung von ,nrnberger ,mnz- und ,medaillenprgungen finden3 ,es war sein eigenes ,kabinet1 das ,christoph ,andreas ,,iv4 ,imhof in den ,jahren #aghj-aghb in zwei starken ,quartbnden mit vieler ,mhe so vollstndig als mglich in wenig jahren zusammengetragen und sodann auf das ,genaueste beschrieben herausgab4 ,eine ,sammlung von dieser ,vollstndigkeit und dieser systematischen ,anlage in wenigen ,jahren zusammenzubringen1 war damals gewi weit mehr noch als heute ein ,ding der ,unmglichkeit2 aber da der ,besitzer in seiner ,verffentlichung selbst keine ,angaben ber die ,geschichte seiner einzigartigen ,sammlung macht1 so mssen wir uns bescheiden bei der ,thatsache1 da wenigstens von der alten ,imhofischen ,kunstkammer nichts mehr bis auf diese ,zeit im ,besitz der ,familie geblieben sein kann4 ,funote #cbb3 ber die ,geschichte der ,imhofschen ,kunstkammer haben in ihren ,drerbiographien ,haller u4 ,thausing eingehend gehandelt4 ,der ,sammler hatte sich weise beschrnkt1 nicht mit dem grauen ,altertum begonnen und die entlegensten ,lnder mit herangezogen in sein ,sammelgebiet2 so gab er seinem ,mnzkabinet einen fr die ,wissenschaft um so hheren ,wert1 je nher er der systematischen ,vollstndigkeit in seinem immer noch weiten1 alle ,nrnberger ,reichsstdtischen ,mnzprgungen umfassenden ,rahmen kam4 ,zum ,glck ist uns der grte ,teil dieses unvergleichlichen ,schatzes von ,sammler- und ,forscherflei erhalten geblieben und nunmehr nach jahrzehntelangen ,verhandlungen und ,erwgungen so wohl verwahrt und doch so leicht zugnglich untergebracht worden1 da man wohl annehmen darf1 die ,sammlung habe den ,abschlu ihrer merkwrdigen ,geschichte erreicht und werde fr alle ,zukunft da verbleiben1 wo sie jetzt sich befindet1 im germanischen ,museum4 ,der anno #ahah im #hi4 ,lebensjahre verschiedene ,staatsrat ,johann ,christoph ,sigmund von ,kre hatte das ,imhofsche ,kabinet1 soweit es noch beisammen war1 an sich gebracht und hinterlie es seinen ,erben als eine unveruerliche ,familienstiftung zum ,studium der nrnbergischen ,mnzkunde4 ,der ,erblasser1 der brigens in seinen spteren ,jahren ziemlich vereinsamt lebte1 hatte den ,wert seiner ,sammlung auf #bfjj fl4 geschtzt und dazu noch #bjj fl4 gestiftet1 aus deren ,zinsen gelegentliche ,ergnzungen vorgenommen werden sollten4 ,nun fand sich aber unter seinen ,erben niemand1 der die ntigen ,geldmittel und die ntige ,mhe aufwenden wollte1 welche eine ,aufstellung und ,versicherung des ,kabinets im ,sinne des ,verstorbenen verlangt htten2 so kam es nach vielen ,mahnbriefen der ,ansbachischen ,regierung endlich #ahba dazu1 da der ,senator ,joachim ,freiherr von ,haller im ,namen der ,erben die ganze ,stiftung selbst an ,stelle der ,kaution der ,stadt bergab mit einer weitschweifigen und umstndlichen ,begrndung1 da ein ,privatmann nie so viel ,zeit1 ,geld und mhsames ,studium an die ,sammlung wenden knnte1 als ntig wre1 um sie wirklich nutzbar zu machen4 ,will er nicht in der nchsten besten ,reisebeschreibung andern zum ,abscheu und ,exempel als ein ungeflliger ,mann aufgestellt werden1 so heit es da1 so darf er wie einer vor dem ,guckkasten vor seinem ,mnzkasten sitzen1 um jeden ,fremden1 der vielleicht kaum #bd ,stunden in der ,stadt verweilt1 in solchen hineinsehen zu lassen4 ,am #bg4 ,august #ahbc erfolgte denn auch endlich die bergabe des in dessen von ,haller selbst neu geordneten ,kabinets an die ,stadt4 ,aber dieser war mit dem ,geschenk auch wenig gedient3 weder der ,bibliothekar noch sonst einer von den ,beamten mochte die ,verantwortung und die ,sorge fr den gefhrlichen ,schatz bernehmen1 fr dessen ,aufstellung berdies nirgends ein geeigneter ,raum vorhanden war4 ,man wandte sich daher bald wiederum an die ,kreischen ,erben1 bald an die mittelfrnkische ,kreisregierung in ,ansbach1 um von dem lstigen ,geschenk befreit zu werden2 aber ohne allen ,erfolg zogen sich die ,verhandlungen hin1 bis im ,dezember #aheg aus dem ,kreise des ,gemeinde-,kollegiums dem ,magistrat der ,antrag vorgelegt wurde1 die ganze ,sammlung dem wenige ,jahre zuvor gegrndeten germanischen ,museum zur ,aufstellung zu bergeben4 ,aber erst nach langen ,verhandlungen und nach dem der ,magistrat1 um endlich einmal von diesem ,kabinet befreit zu werden auch auf die ,kaution verzichtet hatte1 geschah im ,mrz #ahff die bergabe der ganzen ,sammlung von #bedg ,stcken nach damaliger ,schtzung im ,werte von #caij fl4 an das ,museum#cbc4 ,aber auch hier hat das ,kreische ,mnz-,kabinet noch manche ,sorge gemacht1 bis endlich nach #cj ,jahren auch der letzte ,wunsch des ,stifters erfllt und die ,sammlung allgemein zugnglich gemacht werden konnte4 ,mnzsammlungen dem ,publikum zugnglich zu machen1 ist eine schwierige ,aufgabe2 meist hlt man sie wohl verschlossen in einem ,kassenschrank1 der sich sehr selten nur fr einen ,fremden ffnet1 und legt einige ,beispiele1 denn mehr erlaubt in der ,regel der ,raum nicht1 in ,glasksten auf2 so ist aber ein ,betrachten der ganzen ,mnze samt der ,rckseite fr den ,sachverstndigen unmglich4 ,deshalb kam der als ,nrnberger ,numismatiker bekannte ,grohndler ,joh4 ,chr4 ,stahl vor wenigen ,jahren auf die ,idee einer neuen ,aufstellungsweise1 welche die ,mnze aus nchster ,nhe und von beiden ,seiten sehen lt1 ohne sie doch dem ,beschauer in die ,hnde zu geben4 ,die ,kassenschrankfabrik von ,hermann hat den ,schrank mit seinem scharfsinnig erdachten ,mechanismus ausgefhrt1 der es gestattet1 die nahezu #afjj ,mnzen des ,kreischen ,kabinets mit einem ,raumaufwand von wenig mehr als zwei ,kubikmeter zur ,aufstellung zu bringen4 ,auf #dh ungefhr quadratischen ,holztafeln liegen die ,mnzen in chronologischer ,folge nach der ,regierungszeit der ,kaiser1 mit deren ,bilde die ,reichsstadt so oft prgte1 angeordnet so1 da in die #e mm4 starke ,holztafel ein ,ausschnitt entsprechend der ,gre jeder ,mnze gemacht und in diesem die ,mnze durch drei ,klammern aus ,zelluloid sozusagen jour gefat wurde4 ,die einzelnen ,tafeln sind durch eine ,kette so verbunden1 da sie der ,reihe nach mittels ,kurbeldrehung heraufgehoben werden knnen bis dicht unter die ,glasscheibe1 welche in der ,tischplatte des ,kastens eingelassen ist2 ein eigener ,mechanismus bewirkt dazu noch1 da jede ,tablette beim ,weiterdrehen der ,kurbel sich wendet und von der ,rckseite zu sehen ist4 ,es ist begreiflich1 da fr eine in sich so gut wie abgeschlossene ,sammlung wie das ,kreische ,mnz-,kabinet1 die keiner namhaften ,ergnzungen mehr bedarf1 eine derartige ,aufstellung die best mgliche ,lsung gewhrt4 ,die ,mnzen erscheinen dem ,beschauer in wohlgeordneter unvernderlicher ,folge1 in nchster ,nhe zu sehen1 und bedrfen anderseits doch nicht bestndiger berwachung4 ,funote #cbc3 ,die hier mitgeteilten ,thatsachen verdanke ich der ,gte des ,herrn ,joh4 ,ch4 ,stahl1 der sie aus dem weitschichtigen ,aktenmaterial auszog4 ber die ,bestnde der ,sammlung1 die nun endlich dem ,wunsche des ,stifters gem aufgestellt sind1 eingehend zu berichten1 ist hier unmglich4 ,es sei nur auf eine gerade dem heutigen ,stande der numismatischen ,forschung besonders empfindliche ,lcke hingewiesen1 die der im brigen1 namentlich an ,prgungen des ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhunderts erstaunlichen ,vollstndigkeit wenig entspricht4 ,einmal hat ,andreas ,imhof in seiner ,sammelthtigkeit bis zur ,mitte des ,,xvi4 ,jahrhunderts die ,scheidemnze zu gunsten der prachtvollen ,goldprgungen dieser ,zeit sehr vernachligt und dann hat er alle diejenigen ,stcke unbercksichtigt gelassen1 die zu der hchst interessanten ,entstehungsgeschichte der stdtischen ,mnze aus der alten ,reichsmnzsttte1 zu dem ,wechsel des ,mnzrechts und zu den ,mnzkonventionen des ,,xiv4 ,jahrhunderts aufklrende ,beitrge bilden knnten4 ,immerhin sind das ,lcken1 welche durch die ,hauptsammlung des ,museums ausgeglichen werden knnen1 und zum ,teil schon ausgeglichen sind1 so da in absehbarer ,zeit die ,prgungen der ,nrnberger ,mnze von ihren ersten ,anfngen bis zu ihrer ,auflsung im ,jahre #ahjf in mglichster ,vollstndigkeit dem ,forscher zur ,bentzung stehen werden4 ,nrnberg4 ,k4 ,sch4 ,friesische ,huser auf den ,halligen4 ,es war einer der ,lieblingsplne des verstorbenen ,direktors v4 ,essenwein1 nach ,analogie der sogen4 altdeutschen ,zimmer unseres ,museums auch ein friesisches ,wohngemach nebst ,kche in unseren ,sammlungen einzurichten1 wobei er wahrscheinlich an ,muster aus ,west- oder ,ostfriesland gedacht hat4 ,ein allzufrher ,tod hat ihn an der ,ausfhrung dieses ,vorsatzes gehindert1 aber sein ,gedanke wirkte wie ein ,vermchtnis fort und wird unter der gegenwrtigen ,direktion seine ,vollendung finden1 wenn auch nunmehr infolge mannigfacher ,umstnde den ,besuchern des ,museums das interessante ,innere eines nordfriesischen1 speziell eines ,hallighauses vorzufhren beabsichtigt ist4 ,wertvolle und charakteristische ,ausstattungsstcke dafr wurden bereits vor #c ,jahren von dem ,unterzeichneten1 in diesem ,jahre von ,herrn ,direktor ,bsch an ,ort und ,stelle erworben4 ,es drfte daher an der ,zeit sein1 den ,lesern unserer ,mitteilungen die ,beschreibung eines ,hallighauses zu gewhren1 wie sie im ,wesentlichen bereits in meiner ,monographie die ,halligen der ,nordsee1 ,stuttgart #ahib1 und im ,maiheft der illustrierten naturwissensch4 ,monatsschrift ,himmel und ,erde1 ,berlin ,jahrg4 #ahie1 in meinem ,aufsatz ,halligbilder enthalten ist4 ,illustration3 ,fig4 #a4 #a7 ,diele4 #b7 ,wohnrume4 #c7 ,wandbetten4 #d7 ,durchgnge4 #e7 ,kche4 #f7 ,herd mit ,backofen4 #g7 ,speisekammer4 #h7 ,kellertreppe4 #i7 ,dittenschacht4 #aj7 ,bodentreppe4 #aa7 ,stallrume4 #ab7 ,schornstein4 #ac7 ,gertkammer4 #ad7 ,einlegerfen4 #ae7 ,wandschrank4 ,die wissenschaftliche ,fachlitteratur ber das friesische ,haus ist einerseits nicht sehr umfangreich1 andrerseits auch lckenhaft1 indem sie die ,gebude auf den schleswig'schen ,utlanden und speziell auf den ganz eigentmlichen ,halligen nur drftig behandelt4 ,lasius in seiner kleinen ,monographie das friesische ,bauernhaus1 ,straburg #ahhe1 und ,allmers in seinem ,marschenbuch beschftigen sich nur mit dem ost-westfriesischen ,bauernhaus der ,marschen1 wie auch die von ,henning in seiner bekannten ,arbeit das deutsche ,haus1 ,straburg #ahhb1 benutzte ,litteratur erkennen lt1 da selbst diesem ,autor nach seinen ,quellen und nach eigener ,kenntnis das ,hallighaus unbekannt geblieben war1 was bei der frheren ,abgeschlossenheit dieser ,inseln vom allgemeinen ,verkehr nicht zu verwundern ist4 #ahia erschien dann zwar das ,buch von ,hansen-,jensen ber die nordfriesischen ,inseln1 doch ist darin der kurze ,abschnitt ber die ,halligen ohne jeden ,wert4 ,henning weist brigens die ,gebude der ,inseln im #e4 ,kapitel der anglo-dnischen ,bauart zu und meint1 man finde auf den ,werften der ,inseln und der ,halligen ,gebude1 die in quadratischer ,form unter einem gemeinsamen ,dache mehrere ,wirtschaftsgebude umfassen1 hnlich dem ,eiderstetter ,heuberge4 ,da diese ,auffassung geeignet ist1 eine irrige ,vorstellung von den ,ansiedlungen auf den ,halligen zu erwecken1 so habe ich sie bereits in dem ,aufsatz ,halligbilder zu widerlegen versucht1 wie ich auch hier bei der ,bedeutung des ,henning'schen ,buches nicht versumen will1 sie als unzutreffend zu bezeichnen4 ,nur die kleine ,hallig ,sderoog besitzt ein quadratisches1 sehr groes ,haus 7das einzige auf der ,insel71 dessen #d ,flgel einen kleinen1 offenen ,hof umschlieen1 so da also auch in diesem ,ausnahmefalle die ,gebude nicht unter einem ,dache vereinigt sind4 ,die wenigen ,angaben1 die ,haupt in ,bd4 ,i seiner ,bau- und ,kunstdenkmler der ,provinz ,schleswig-,holstein pg4 #dcf bringt1 beruhen zwar auf persnlicher ,kenntnisnahme1 sind aber gar zu knapp bemessen und bedrfen deshalb der ,erweiterung4 ,ltgens behandelt in seinem ,werk ,kurzgefate ,charakteristik der ,bauernwirtschaften in den ,herzogtmern ,schleswig und ,holstein1 #ahdg1 pg4 #af und ,tafel #cf und #cg die westfriesischen ,inseln1 aber mit ,ausschlu der ,halligen1 und nur bei ,r4 ,mejborg1 nordiske ,bndergaarde finde ich in ,band #a1 ,slesvig1 #ahib1 eine zutreffende ,schilderung der ,halligen1 der ich auch bezglich der ,huser beizustimmen vermag2 erhht wird der ,wert dieses ,werkes durch gute ,illustrationen4 ,illustration3 ,fig4 #b4 #a7 ,diele4 #b7 ,wohnrume4 #c7 ,wandbetten4 #d7 ,wandschrank4 #e7 ,kche4 #f7 ,kellertreppe4 #g7 ,speisekammer4 #h7 ,bodentreppe4 #i u4 #aa7 ,stallrume4 #aj7 ,brunnenraum4 #ab7 ,dngerrinne4 #ac7 ,herd4 #ad7 ,schornstein4 #ae7 ,einlegerfen4 #af7 ,dittenschacht4 ,die ,halligen und die heutigen ,inseln ,nordstrand und ,pellworm sind die berbleibsel der alten ,strandinger ,marschlandschaft nrdlich vom ,heverstrom4 ,nachdem von ,zeit zu ,zeit durch verheerende ,sturmfluten einzelne ,teile von ihr losgelst waren und als ,halligen weiter existierten1 vollendete sich das ,schicksal des ,nordstrandes in der schrecklichen ,katastrophe des ,jahres #afcd4 ,nur die beiden groen ,fragmente ,nordstrand und ,pellworm erhielten nach derselben neue ,seedeiche1 die brigen blieben abermals als niedrige ,halligen den weiteren ,verwstungen preisgegeben1 die mit elementarer ,gewalt wiederholt im #ah4 ,jahrhundert und zum letzten ,male im ,jahre #ahbe ber sie hereinbrachen4 ,die ,folge davon war1 da eine ,anzahl von ihnen berhaupt spurlos verschwunden1 auf den brigen aber alte ,huser nicht mehr erhalten sind4 ,man wird mit ,sicherheit annehmen drfen1 da sie vor ihrer ,isolierung dieselben ,gebude trugen1 wie die benachbarten ,festlandsmarschen und wie die genannten beiden ,inseln1 dann aber bedingte die ,vernderung des ,wirtschaftssystems und die ,notwendigkeit des engen ,zusammenbauens auf mhsam errichteten ,werften eine andere ,bauart1 die im allgemeinen wohl an der alten berlieferung festhielt1 aber den ,bedrfnissen einer ,hirten- und ,schifferbevlkerung und den physischen ,bedingungen einer oft grandios furchtbaren ,natur angepat werden mute4 ,neuere wie ltere ,hallighuser -- und kaum eins ist hinter das ,jahr #agag mit seiner ,sturmflut unseligen ,andenkens zurckzudatieren -- weisen daher einen bereinstimmenden ,typus auf#cbd4 ,sie sind smtlich mit ihrer ,front nach der ,sdseite gerichtet1 woselbst sich auch der ,eingang manchmal unter einem aus dem ,rohrdache hervorspringenden ,giebel befindet4 ,durch die horizontal zweiflglige ,thr betritt man die mig breite ,diele1 von der rechts und links ,thren in die meist niedrigen ,wohnzimmer fhren4 ,da die bestausgestattete ,stube ,pesel und das gewhnliche ,wohngemach ,dnse genannt wird1 ist hinlnglich bekannt1 eine bestimmte ,norm aber fr die ,lage dieser ,rumlichkeiten1 ob links oder rechts von der ,diele1 ist nicht befolgt worden1 sie richtete sich in jedem ,falle nach dem ,gutdnken des ,erbauers4 ,stets ist das ,hallighaus gleich dem frnkischen in erster ,linie ,wohnhaus2 wie dort nimmt die darin untergebrachte ,viehstallung nur etwa einen ,vierteil des ,gesamtraumes ein1 selten eine ,hlfte1 vielmehr wird bei reichem ,viehstande lieber ein ,flgel angebaut1 mitunter vertritt den ,flgel sogar ein selbstndiges ,stallgebude4 ,vergleicht man die hier und meiner erwhnten ,monographie beigegebenen ,grundrisse von ,hallighusern mit demjenigen des frnkischen ,hauses bei ,meitzen1 das deutsche ,haus1 ,berlin #ahhb1 auf ,tafel ,i1 ,fig4 #b1 in welchem i und k die ,lage der ,stlle bezeichnen1 so ergiebt sich unzweifelhaft eine hnlichkeit im ,prinzip der inneren ,raumausntzung1 andrerseits aber auch mit der ,wohnungsabteilung des friesischen ,hauses bei ,lasius1 ,fig4 #f1 wie ja das friesische ,haus in den ,wohnrumen dem frnkischen1 in den ,wirtschaftsrumen dem schsischen ,hause nher steht4 ,die ,halligfriesen1 die nach der ,einbue des ,deichschutzes ihrer ,lndereien lediglich auf ,viehzucht und ,schiffahrt angewiesen waren1 mithin keiner ,scheunen1 ,pferdestlle und ,gertschuppen bedurften1 scheinen von jeher doppelten ,werth auf bequeme1 gerumige ,wohnungen gelegt zu haben1 denn nur in sehr kleinen ,husern1 welche die ,minderzahl bilden1 begngt man sich mit ,pesel und ,dnse1 in den greren ,husern findet man auer dem ,pesel zwei ,wohnzimmer nach der ,sdseite1 ja in den wohlhabendsten sogar zwei ,staats- und zwei ,wohnstuben4 ,die ,wnde zwischen ihnen und der ,diele sind fast ausnahmslos gemauert1 #a ,stein stark1 die ,trennung der ,zimmer unter sich erfolgt dagegen hufig durch ,bretterwnde1 wo aber ,mauern diesen ,dienst verrichten1 sind ,wandnischen in ihnen angebracht mit ,glasthren1 hinter denen allerhand ,ziergert aus ,messing1 ,porzellan und ,silber sowie ,andenken an ferne ,lnder und ,meere aufbewahrt werden4 ,die festen ,wnde sind mit kleinen quadratischen ,kacheln belegt1 in den ,husern aus der guten alten ,zeit von ,delfter ,fayence1 in den neueren aus minderwertigem ,material1 das aus ,hamburg bezogen wird4 ,auf weiem ,grunde enthalten die ,kacheln blaue eingebrannte ,bildchen mit den mannigfaltigsten ,darstellungen3 ,schiffe1 ,brunnen1 ,vgel und andere ,thiere1 ,jagdbilder1 ,landschaften und ,stoffe aus der heiligen ,schrift in reicher ,abwechslung2 da die modernen ,wandkacheln hufig wei und braun gehalten sind1 sei nebenbei erwhnt1 jedenfalls bertreffen die echten alten die neueren an ,schnheit der ,farbe und ,glasur4 ,in vielen ,zimmern1 besonders auf ,hooge und ,langene-,nordmarsch1 heben sich aus diesem bunten ,wechsel aneinandergereihter ,einzelbildchen ,kompositionen von ,schiffen heraus1 zusammengesetzt aus #e #e ,kacheln1 die nach einer ,originalvorlage auf besondere ,bestellung gebrannt wurden2 sie bilden ,andenken fr ,kapitne an die ,schiffe1 welche sie im ,dienste fremder ,rheder gefhrt haben4 ,eine solche ,inschrift lautet beispielsweise3 ,ao4 #agej ,handelaar gefoerd doer ,skipper ,barend ,frederik ,hansen voor ,de ,heer ,john ,notemann4 ,um die ,kompositionen herum luft gleichfalls aus ,kacheln zusammengesetzt eine ,art ,rahmen von ,putten- und ,rankenarabesken1 wie auch zuweilen die ,thrrahmen von ,bordren gleicher ,art oder von zusammengesetzten ,sulen und ,tieren eingefat sind4 ,bestehen die ,scheidewnde aus ,brettern1 so fehlen natrlich die ,kacheln und an ihre ,stelle tritt wie bei ,thren und ,fenstern der ,anstrich von weier lfarbe1 in den ltesten ,husern eine ,bemalung der ,wnde mit ,pflanzenornamenten in blauer1 weier und roter ,farbe4 ,illustration3 ,fig4 #c4 #a7 ,diele4 #b7 ,wohnrume4 #c7 ,wandbetten4 #d7 ,brunnen4 #e7 ,kche4 #f7 ,kellertreppe4 #g7 ,herd4 #h7 ,einlegerfen4 #i7 ,speisekammer4 #aj7 ,bodentreppe4 #aa u4 #ab7 ,viehverschlge4 #ac7 ,schafstall4 #ad7 ,dngerrinne4 #ae7 ,futterkrippen4 #af7 ,deckensttzen4 ,funote #cbd3 ,derselben ,ansicht ist ,mejborg1 der den ,gebuden hollndischen ,charakter zuspricht3 ,de gamle og de ny er omtrent ens2 ,indretningen er naesten overalt den samme1 og saavel det indre som det ydre ,udseende retter sig efter den hollandske ,mode1 der gr sig gaeldende fra ,fan til ,helgoland 7pg4 #ga74 ,wo die ,art der ,wnde und die ,gre der ,zimmer es erforderlich macht1 ruht die ,decke auf ,balkendurchzgen2 darber liegen die dicht gefugten ,bretter1 auf denen unmittelbar zugleich die ,vorrte des ,bodens aufgestapelt sind4 ,in lteren ,husern sind ,decken und ,durchzge farbig gestrichen#cbe1 in den spteren wieder wei4 ,es scheint1 da in der ,glanzzeit des ,halligwohlstandes etwa in der ersten ,hlfte des #ah4 ,jahrhunderts1 wo die mnnliche ,bevlkerung im ,dienste von ,hamburger1 ,bremer1 ,flensburger u4 a4 ,rhederfirmen dem noch sehr eintrglichen ,walfisch- und ,robbenfang im ,polarmeer nachging1 die ,freude an ,farben lebhaft gewesen sei2 sie hat sich auch auf den ,schmuck des ,hausgertes erstreckt1 wie wir in einer spteren ,mitteilung sehen werden4 ,mit dem langsamen ,versiegen dieser ,quelle sehr reichen ,verdienstes und der rapiden ,abnahme des ,halliglandes1 der ,wirtschaftsstellen und der ,einwohner trat ,nchternheit an die ,stelle frohen ,lebensgenusses1 und heut schwinden rasch die letzten ,reste des schmuckreichen alten ,besitzes1 um fr den ,erls dringendere ,bedrfnisse befriedigen zu helfen4 ,in ,husern des ,festlandes und auf greren ,inseln1 die bei gleichen wirtschaftlichen ,bedingungen auch eine den ,hallighusern ganz hnliche ,einrichtung zeigen1 fand ich wiederholt in der ,wohnstube die groe ,eckbank des frnkischen ,hauses von ganz derselben ,art1 wie sie ,henning auf ,s4 #aj durchaus zutreffend beschreibt2 sie kommt auch auf den ,halligen vor1 wo man indessen die zum ,sitzen bequemeren ,sthle bevorzugt4 ,praktisch fr gewhnlich nicht sehr groe ,zimmer sind die ,tische am ,wandpfeiler zwischen den ,fenstern3 in unbenutztem ,zustande haben sie eine sehr schmale1 etwa #a m lange ,platte1 von der nach beiden ,seiten ,klappen bis nahe an die ,diele herabhngen4 ,zur ,sttze der letzteren dienen im ,bedarfsfalle entweder aus dem ,tischkasten herausziehbare ,arme oder eine sinnreiche ,vorkehrung3 jedes ,brett der ,langwand des ,tischkastens ist vertikal bis zur ,mitte seiner ganzen ,lnge durchgeschnitten1 so da es also bis dorthin aus #b ,brettchen von der halben ,strke der brigen ,kastenwnde besteht4 ,das uere ,brettchen lt sich in ,scharnieren vom ,mittelpunkt des ganzen ,brettes aus drehen und mit ihm die ,hlfte eines ebenfalls vertikal durchschnittenen ,tischbeines1 in welches das drehbare ,brettchen am oberen ,ende eingelassen ist4 ,werden also beide ,klappen aufgeschlagen1 so ruht der ,tisch auf #b vollen und #d geteilten ,beinen und seine frhere ,lnge entspricht nun seiner ,breite4 ,funote #cbe3 ,vergl4 die ,abbildung der ,deckenmalerei des ,knigshauses auf ,hooge bei ,mejborg1 pg4 #ge4 ,vielbeschrieben sind die den ,schiffskojen ganz hnlichen ,wandbetten in tiefen ,nischen mit ,raum fr #b ,personen4 ,am ,tage sind sie durch ,vorhnge geschlossen1 von denen das germanische ,museum ein altes ,muster mit der ,opferung ,isaaks besitzt1 oder durch ,bretterthren1 die frher bemalt zu werden pflegten4 ber den ,thren fehlen jetzt die alten sinnigen ,sprche1 die noch das vorige ,jahrhundert anzubringen liebte in der ,weise1 wie ,jessen das bei ,haupt1 ,bd4 ,i pg4 #dce dargestellt hat4 ,wie das ,kojenbett kein bewegliches ,gestell bildet1 sondern organisch mit den ,schiffswnden verwachsen ist1 so auch das friesische ,wandbett1 dessen ,kasten sich nahezu in ,tischhhe ber der ,stubendiele befindet4 ,da whrend des ,tages die ,thren oder die ,vorhnge geschlossen sind1 so bersieht zwar der ,besucher1 da er eigentlich in einem ,schlafzimmer empfangen wird1 dafr aber ist die ,lftung der ,nischen eine sehr mangelhafte4 ,wandbetten findet man sowohl im ,pesel wie in der ,dnse1 in greren ,husern jedoch bleibt eins oder das andere ,zimmer frei davon1 weil die nach ,norden gelegenen ,hinterstuben und ,kammern gengende ,lokalitten dafr bieten4 ,wie brigens der ,friese im allgemeinen sehr berlegt und genau ist im ,ausdruck1 so entspricht es ganz besonders der ,ausdrucksweise einer ,schiffer- und ,inselbevlkerung1 nicht von ,vorder- und ,hinterzimmern zu sprechen1 sondern die ,lage der ,rume geographisch zu bezeichnen2 man hat also ,norder- und ,sder-,stuben oder andere bi ,osten und bi ,westen4 ,bemerkenswerth sind sodann die eisernen ,einlegerfen4 ,sie bestehen aus eisernen ,ksten in der ,form eines ,parallelepipedons1 dessen eine ,schmalseite in die ,wand nach dem ,inneren des ,hauses eingelassen ist4 ,die drei freien ,seitenwnde weisen in ,flachrelief vorzugsweise ,scenen aus der biblischen ,geschichte auf1 sehr oft mit der ,jahreszahl1 von denen die lteste1 welche ich auf den ,halligen las1 #aeic lautete4 ,diese ,zahl entspricht natrlich nicht mehr zugleich dem ,alter des betreffenden ,hauses1 denn ,sturmfluten vermgen wohl ,gebude zu zertrmmern und ihre schwimmbaren ,bestandteile fortzufhren1 die schweren ,eisenfen dagegen blieben auf den ,werften zurck und fanden im ,neubau wieder ,verwendung4 ,nicht ganz #a m4 in das ,zimmer hineinragend1 ruht hier der ,ofenkasten auf #b eisernen ,fen1 und auf den ,ecken darber zieren ihn blankgeputzte ,messingkugeln4 ,geheizt werden die fen vom ,herd aus1 indem durch eine ffnung in der ,wand glimmende ,ditten hineingelegt werden1 andere fen1 die vom ,herd aus nicht erreichbar sind1 haben ihre eigene ,heizvorrichtung mit eigenem ,schornstein4 ,unter dem ,ofen bemerkt man in jedem ,hause ,blechbchsen mit wohlschmeckendem ,buttergebck1 womit man ,gste zu bewirten pflegt4 ,verschwunden dagegen ist aus den meisten ,husern der messingne ,stlp1 der in der ,form einer mitten durchgeschnittenen lnglichen ,wanne bestimmt war1 unter ihm ,speisen auf der ,oberplatte des ,ofens warm zu halten4 ,von ganz einfachen1 glatten ,exemplaren fortschreitend gab es solche mit mannigfach wechselnden ein- bis mehrreihigen ,bandornamenten1 von welchen letzteren wir ein treffliches ,muster erworben haben4 ,am ,ende der ,diele1 also der gewhnlichen ,orientierung entsprechend nach ,norden liegt die ,kche mit groem1 gemauertem1 offenem ,herde unter einem mchtigen ,rauchfang4 ,an der rechten und linken ,seite der ,plattform sind ,zge fr die beiden ,feuerungsstellen eingemauert1 darber feste ,roste fr das ,brennmaterial und bewegliche ,roste1 auf denen die ,tpfe stehen4 ,zwischen den ,zgen liegt im ,herdbau der ,backofen1 nur mit einem ,holzdeckel an seiner ,zugangsffnung verschlossen1 und vor ihm in dem gepflasterten ,kchenboden bemerkt man einen zweiten ,holzdeckel ber einer ,vertiefung1 in welcher die ,hausfrau die ,fe einstellt1 whrend sie beim ,backen vor dem niedrigen ,ofen auf der ,diele sitzt4 ,oft ragt neben dem ,herd ein viereckiger ,schacht durch die ,decke nach dem ,boden empor1 wo das ,brennmaterial aufbewahrt wird1 die ,ditten2 durch denselben werden sie herabgeworfen und vermittelst eines ,thrchens daraus hervorgeholt4 ,neben der ,kche finden wir eine ,speisekammer und die ,norderstube oder eine ,kammer mit ,wandbett1 unter einem dieser ,rume den ,keller1 nach der anderen ,seite der nrdlichen ,hlfte die ,stlle1 soweit sie nicht wie in ,figur #h und #i der ,halligen der ,nordsee in besonderen ,anbauten untergebracht sind4 ,in unserem ,grundri #b berrascht in der ,stallabteilung ein besonderer ,brunnenraum mit einer ,erdsoodencisterne zum ,auffangen des ,regenwassers fr das ,vieh4 ,das sind vereinzelte ,anlagen1 sowohl die aus ,ziegeln gemauerten wie die ,soodencisternen liegen sonst auerhalb des ,hauses1 diese mit dem ,trinkwasser fr die ,menschen in vestibulo domus1 wie schon ,plinius berichtet1 d4 h4 in dem gehegten ,raume vor dem ,hause1 der jetzt von wohlgepflegten ,grtchen eingenommen zu werden pflegt1 jene mit dem ,trinkwasser fr das ,vieh auf der ,nordseite4 ber dem ganzen ,hause ruht das mchtige ,dach1 das einen einzigen1 ungeteilten ,bodenraum umschliet4 ,die ,balkenlage sttzt sich teils auf das ,gemuer des ,wohngeschosses1 teils auf die starken eichenen ,stnder1 die tief in den ,werfthgel eingelassen und an den #d ,ecken in die ,hausmauer eingeschlossen sind4 ,die ,stnder haben den oft genug thatschlich erfllten ,zweck1 den ,dachboden als den wichtigsten ,teil des ,hauses in ,zeiten der ,gefahr zu tragen1 wenn die ,mauern und ,wnde durch die ,wucht hochgespannter ,sturmfluten eingedrckt waren2 denn in solchen ,zeiten retten sich die ,bewohner mit ihren ,schafen auf den ,boden als ihren einzigen ,zufluchtsort4 ,das krftige ,gesprr wird gesttzt durch einen ,firstrahmen mit ,kehlbalken und ,firstsulen1 denn das auf dichtgereihten ,latten ruhende ,rohrschaubendach hat den ,druck von hufig genug orkanartigen ,strmen auszuhalten4 ,wo ein ,haus mit den ,giebeln an ,nachbarhuser stt1 ist es mit einem einfachen ,satteldach gedeckt1 wo es freisteht1 mit einem ,walmdach1 dessen ,walme entweder ganze oder ,krppelwalme sind4 ,nicht mehr so regelmig wie frher ragt auf den ,halligen ein ,giebel aus dem ,dache ber der ,eingangsthr hervor1 wie er sonst charakteristisch ist fr das friesische ,haus auch auf den ,utlanden4 ,den grten ,teil des ,bodens nehmen festgestopft bis unter die ,rohrschauben die ,heuvorrte ein1 der einzige ,ernteertrag1 den die ,halligen bei ihren zu jeder ,jahreszeit vorkommenden berschwemmungen liefern knnen4 ,das ,heu wird so fest eingelegt1 da es das ,dachgerst sttzen hilft und zum ,gebrauch mit scharfen ,spaten abgestochen wird4 ,der brige ,theil des ,bodens beherbergt ,kisten und ,kasten und vor allem ,wintervorrte fr den ,haushalt1 die im ,herbst von ,husum und ,wyk auf ,fhr fr mehrere ,monate beschafft werden mssen1 weil mit ,beginn der ,eisbildung auf den ,watten die ,halligen so gut wie von jedem ,auenverkehr abgeschnitten sind4 ,das ,innere eines ,hallighauses in seiner ganzen ,behaglichkeit hat in letzter ,zeit ,jacob ,alberts in mehreren lgemlden dargestellt2 seine ,studien und ausgefhrten ,bilder waren #ahid der ,gegenstand einer besonderen ,ausstellung in ,kiel1 seit welcher sich sein bekanntestes ,bild1 der ,knigspesel auf ,hooge1 im ,museum daselbst befindet4 ,das erste ,heft des ,jahrganges #ahie der ,graphischen ,knste1 hat vortreffliche ,reproduktionen seiner ,arbeiten gebracht1 auf die hiermit hingewiesen sein mge4 ,in einem spteren ,aufsatz sollen die wichtigsten ,stcke der bisher erworbenen inneren ,ausstattung besprochen und in ,abbildungen vorgefhrt werden4 ,vielleicht tragen diese ,anregungen dazu bei1 dem ,museum in seinen ,bemhungen um die ,aufstellung eines friesischen ,zimmers nebst ,kche materielle ,untersttzung zu verschaffen1 deren es bei der raschen ,verschleppung der letzten alten ,ausstattungsstcke in die ,huser vermgender ,sammler und bei der ,kostspieligkeit des ,erwerbes wie des ,transportes dringend bedarf4 ,was im ,privatbesitz sich ziemlich zwecklos verbirgt1 wrde im germanischen ,museum den ,tausenden von ,besuchern aus allen ,teilen ,deutschlands zur ,freude und ,belehrung zugnglich sein4 ,nrnberg4 ,dr4 ,eugen ,traeger4 ,drer4 ,kleine ,mitteilungen4 ,nach ,lochner's ,darlegungen im ,korrespondenten von und fr ,deutschland1 #aheh1 ,nr4 #dba1 nimmt man allgemein an1 da der ,schwiegervater des lteren ,albrecht ,drer ,hieronymus ,holper geheien habe1 und nicht ,haller1 obgleich alle uns erhaltenen ,abschriften der ,familienchronik die letztere ,lesart aufweisen4 ,es ist nicht zu leugnen1 da ,lochners ,hypothese groe ,wahrscheinlichkeit fr sich hat1 andererseits aber nicht zu vergessen1 da zwingende ,beweiskraft dem von ihm beigebrachten ,material nicht innewohnt1 da sehr wohl ein tckischer ,zufall hier sein ,spiel getrieben haben kann4 ,es liegt mir fern1 diese an sich nebenschliche ,frage zum ,gegenstande einer eingehenden ,untersuchung zu machen1 sondern ich mchte nur einiges ,material ber die ,verwandtschaftsverhltnisse von ,drers ,schwiegereltern beibringen1 die zu allerhand ,vermutungen ,anla geben4 ,hans ,frey1 ,drers ,schwiegervater1 war vermhlt mit ,anna1 ,tochter ,wilhelm ,rumels und dessen ,ehefrau ,kunigund1 geb4 ,hallerin oder ,mnzmeisterin von ,bamberg1 ,schwester von ,anton ,haller1 ,genannten und ,richter zu ,whrd4 ,die ,familie ,frey war also zweifellos mit einer ,nebenlinie der ,haller verwandt4 ,ist das gleiche auch mit ,drer der ,fall1 dann erscheint die immerhin auffallende ,thatsache1 da der begterte und angesehene ,hans ,frey sich fr seine ,tochter um den jungen ,malergesellen bewirbt1 in ganz anderem ,lichte3 die ,familien waren bereits durch verwandtschaftliche ,bande mit einander verknpft und es herrschte demgem ein vertrautes ,verhltnis zwischen ihnen1 das einen solchen ,schritt erklrt4 -- ,gehrte auch ,johann ,haller aus ,rothenburg o4 d4 ,t41 der ,schler ,kobergers1 der #adia das ,brgerrecht in ,krakau erwarb und dort eine ,druckerei grndete1 zu dieser ,verwandtschaft8 ,hat er vielleicht ,drers1 des jungen ,verwandten1 ,wanderschaft beeinflut1 so da ,burckhardt mit seiner ,annahme von ,drers ,aufenthalt in ,krakau ,recht htte8 99 99 99 99 99 ,der ,entwurf zur ,widmung der ,befestigungslehre 7,drers schriftlicher ,nachla ,s4 #bja7 befindet sich noch auf dem stdtischen ,archiv zu ,nrnberg 7,d4 #cid-cig7 und stammt1 wie ,campe richtig angibt1 von ,pirkheimer4 99 99 99 99 99 ,die ,abschriften der ,heller-,briefe1 die sich zur ,zeit der ,herausgabe von ,drer's schriftlichen ,nachla 7,s4 #dc7 nicht auffinden lieen1 befinden sich nicht mehr auf der ,hof- und ,staatsbibliothek in ,mnchen1 sondern nach ,mitteilung des ,herrn ,konservators ,bayersdorffer im kgl4 ,kupferstichkabinett daselbst4 ,f4 ,leonhard ,danner4 ,zu dem ,artikel ,aus der ,plakettensammlung ,,ii sei nachtrglich erwhnt1 da der unter ,danner angefhrte ,brettstein nebst einer ,reihe anderer1 sicher auf diesen ,knstler zurckzufhrender1 von ,stockbauer1 ,bayer4 ,gewerbe-,zeitung #ahhh1 ,nr4 #a1 beschrieben wurde4 ,f4 ,das schleswig-holsteinische ,frontale im germanischen ,museum4 ,zu den wertvollsten ,schtzen des germanischen ,museums zhlt ein in der ,kirche aufgestelltes ,frontale4 ,es drfte nicht berflssig sein1 das ,interesse der ,besucher der ,sammlung auf dieses schon durch seine ,seltenheit und sein ,alter kostbare ,stck zu lenken4 ,die ,seitenwnde1 vornehmlich aber die ,vorderwand des ,altares zu schmcken1 sei es durch ,vorhnge1 sei es durch eine ,vorsatztafel 7antependium1 frontale1 antemensale7 ist jedenfalls eine sehr alte ,sitte1 welche bis in die frhchristliche ,zeit zurckreicht4 ,auf dem bis etwa zum ,jahre #ajjj gewhnlich vom ,ciborium berdachten ,altar durften nur die notwendigsten ,gerte aufgestellt werden1 das ,kruzifix1 die ,leuchter1 das ,mebuch und auerdem ,reliquienbehlter4 ,fr figurale ,darstellungen bot sich also kein geeigneterer ,platz1 als die ,seitenwnde und die ,vorderseite des ,altares4 ,letztere whlte man naturgem vorwiegend zur ,anbringung bildlichen ,schmuckes4 ,meistens scheint man sich dabei einer metallenen ,tafel bedient zu haben1 sehr hufig auch des ,holzes1 oder in ,rahmen gespannter ,gewebe4 ,in einzelnen ,fllen wurde ,stein verwandt4 ,diese ,altarvorstze waren beweglich und konnten nach ,bedarf entfernt oder gewechselt werden4 ,fr die weitere ,entwicklung des ,altarschmuckes wurde die ,neigung zur ,aufstellung einer immer greren ,anzahl prchtiger ,reliquienbehlter auf der ,altarplatte 7mensa7 von ,bedeutung4 ,diese ,gegenstnde beengten den ,raum der ,mensa4 ,um nun diesen wieder fr ungehinderte ,ausbung der heiligen ,handlung zu gewinnen1 ohne doch den prchtigen ,schmuck der goldenen und silbernen ,reliquienbehlter entbehren zu mssen1 errichtete man hinter der ,mensa eine sie berragende ,steinwand 7retabulum7 die zur ,aufstellung kirchlicher ,prunkgefe diente4 ,das ,retabulum selbst bot eine neue ,flche fr ,anbringung figuraler ,darstellungen1 die man nicht unbenutzt lie4 ,in derselben ,weise1 wie beim ,schmuck der ,stirnwand des ,altares verfuhr man auch hier und so entwickelte sich ber dem ,frontale ein ,superfrontale#cbf4 ,aus dem ,retabulum mit dem ,superfrontale ging unter der ,herrschaft der ,gotik der reichgeschnitzte und bemalte1 in die ,hhe und ,breite wachsende ,flgelaltar hervor1 whrend gleichzeitig das ,frontale mehr und mehr seinen bildlichen ,schmuck verlor und sich in eine ornamental verzierte ,altarbekleidung umwandelte4 ,das metallene ,antemensale verschwindet im ,laufe der ersten ,hlfte des ,,xiii4 ,jahrhunderts1 an seine ,stelle tritt die zuweilen geschnitzte1 meist bemalte ,holztafel und vor allem gewebte ,antependien4 ,funote #cbf3 ,auerordentlich interessant ist ein ,altar aus dem ,,xii4 ,jahrhundert in ,lisbjerg 7,dnemark74 ,er besitzt bei einem reich figuralgeschmckten ,frontale ein ,superfrontale1 das in einreihiger ,darstellung den thronenden ,christus1 zu seinen ,seiten je sechs ,apostel in ,bogenstellung zeigt4 ,darber wlbt sich auf medaillonverzierten ,unterstzen ein mchtiger ,halbbogen1 in dem der ,kruzifixus mit ,maria und ,johannes unter dem ,kreuz sich befindet4 ,das ,ganze wird gekrnt durch einen ,aufsatz1 der unter einem mittleren greren ,bogen den thronenden ,heiland enthlt1 whrend in den nach beiden ,seiten niedriger werdenden drei ,bgen anbetende ,gestalten dargestellt sind4 ,aus der hier kurz gegebenen ,entwicklung der ,altarbekleidung ergibt sich1 da sich das metallene ,frontale mit figuralem ,schmuck allgemein nur bis zum ,beginn der ,gotik findet#cbg4 ,die erhaltenen romanischen ,antemensalien sind in ihrer greren ,zahl gewebte1 bemalte oder gestickte ,antependien1 ferner bemalte1 sehr selten geschnitzte ,holztafeln4 ,metallene ,frontalien sind nur in geringer ,anzahl berkommen4 ,doch darf man daraus nicht den ,schlu ziehen1 sie wren seltener angewandt worden1 denn der ,not und dem ,kampfe der ,zeiten muten solche ,stcke leichter als weniger kostbare zum ,opfer fallen4 ,dieses ,schicksal hatte z4 ,b4 eine am ,ende des ,,xii4 ,jahrhunderts aus ,gold und ,silber gefertigte ,altartafel des ,klosters ,petershausen4 ,so wurde auch im ,,xvi4 ,jahrhundert der mit ,edelsteinen gezierte ,altar aus dem ,dom zu ,merseburg1 ein ,geschenk ,kaiser ,heinrich ,,ii41 ,kriegsbeute4 ,doch sind einige metallene ,altarvorstze in ,deutschland erhalten geblieben3 ,im ,schatze des ,mnsters zu ,aachen #ag getriebene ,goldplatten aus dem ,x4 ,jahrhundert#cbh1 ein goldenes ,frontale1 das ,kaiser ,heinrich ,,ii4 #ajai dem ,mnster zu ,basel gestiftet hat#cbi4 ,jetzt befindet es sich im ,hotel ,cluny zu ,paris4 ,in der ,stiftskirche zu ,komburg in ,wrttemberg ist ein kupfernes1 vergoldetes1 mit ,emailarbeit und ,edelsteinschmuck versehenes ,frontale aus dem ,,xii4 ,jahrhundert#ccj2 ferner ist das ,antemensale der ,ursulakirche in ,kln zu nennen1 von gleicher ,arbeit und aus gleicher ,zeit wie das vorige#cca4 ,ein hervorragendes ,werk deutscher ,emailarbeit ist das ,frontale in ,kloster-,neuburg1 das in drei ,reihen die ,heilsgeschichte zur ,anschauung bringt#ccb4 ,das zuletzt entdeckte unter der geringen ,anzahl in ,deutschland erhaltener ,frontale ist das im germanischen ,museum aufgestellte1 aus ,quern in ,angeln 7,kreis ,flensburg1 ,schleswig-,holstein7 stammende4 ,erwhnt wird das ,querner ,frontale von ,haupt in seinen ,bau- und ,kunstdenkmlern der ,provinz ,schleswig-,holstein ,bd4 ,i4 ,s4 #cba2 ferner in der schleswig-holsteinischen ,kirchengeschichte1 nach hinterlassenen ,handschriften von ,h4 ,n4 ,a4 ,jensen1 herausgegeben von ,a4 ,l4 ,j4 ,michelsen ,bd4 ,,ii4 ,s4 #bfg4 ,auch in ,ottes ,handbuch der kirchlichen ,kunstarchologie des deutschen ,mittelalters ,bd4 ,i4 ,s4 #acf findet es eine kurze ,erwhnung4 ,eine ausfhrlichere ,beschreibung widmet ihm ,j4 ,p4 ,trap in seiner ,statistisk-topographisk ,beskrivelse af ,hertug-demmet ,slesvig ,bd4 ,,ii4 ,s4 #ejj und #eja4 ,endlich darf wohl angenommen werden1 da das von ,j4 von ,schrder in seiner ,topographie des ,herzogtums ,schleswig ,s4 #dad erwhnte kupferne ,altarblatt mit dem ,brustbild ,christi und den vier ,evangelistenzeichen unser1 hier allerdings ungenau beschriebenes ,frontale sein soll4 ,wenigstens haben meine ,nachforschungen am ,orte selbst keinen ,anhalt ergeben fr die ,annahme1 da noch ein zweites kupfernes ,altarblatt in ,quern sich befunden habe4 ,funote #cbg3 ,von einem metallenen gotischen ,antemensale mit figuraler ,darstellung spricht ,bouillart in seiner ,geschichte der ,abtei von ,st4 ,germain4 ,er berichtet von einem ,frontale 7#adjd7 mit ,sulenbndeln und ,fialen1 in dessen ,nischen die ,bilder des ,johannes1 des ,philippus1 des ,germanus und der heiligen ,catharina stehen4 ,laib und ,schwarz1 ,studien ber die ,geschichte des christlichen ,altars ,s4 #ai4 ,funote #cbh3 ,abbildung aus'm ,weerth4 ,tafel ,,xxxiv4 #a4 ,funote #cbi3 ,abbildung ,laib und ,schwarz1 ,studien ber die ,geschichte des christlich4 ,altars4 ,tafel ,,iv4 ,fleury1 ,la messe ,pl4 ,,lxxxvi4 ,anton ,springer1 ,handbuch der ,kunstgeschichte ,bd4 ,,ii4 ,s4 #aih u4 s4 w4 ,funote #ccj3 s4 ,paulus4 ,kunstdenkmler von ,wrtenberg4 ,laib und ,schwarz1 ,studien ber die ,geschichte des christlichen ,altars4 ,tafel ,v4 ,boissere ,denkmler ,tafel ,,xxvii4 ,funote #cca3 ,abbildung ,bock1 das heilige ,kln4 ,tafel ,,xviii4 #fi4 ,funote #ccb3 siehe darber3 ,der ,altaraufsatz im regul4 ,chorherrenstift zu ,kloster-,neuburg1 von ,dr4 ,gustav ,heider4 ,karl ,drexsler4 ,das ,stift ,kloster-,neuburg4 ,das ,frontale im germanischen ,museum stammt aus der ,st4 ,nicolaikirche in ,quern1 einem romanischen ,quader- und ,feldsteinbau1 der in seiner ursprnglichen ,form dem ,,xii4 ,jahrhundert angehren mag4 ,die ,altartafel wurde1 wie ,haupt mutmat1 am ,ende des ,,xvii4 ,jahrhunderts mit ,flgeln versehen1 die eine schlecht gemalte ,darstellung des ,abendmahls und der ,kreuzigung enthalten4 ,in dieser ,form diente sie als ,altaraufsatz4 ,unter dem #ca4 ,oktober #ahha beschlo das ,kirchenkollegium1 das ,antependium1 welches seit #ahfi hinter dem ,altar gehangen hatte1 und dessen ,altertumswert niemand ahnte1 nebst zwei messingenen ,altarleuchtern fr #cjj ,mk4 zu verkaufen#ccc4 ,eine ,zeit lang war das ,antemensale im ,hamburger ,museum fr ,kunst und ,gewerbe ausgestellt und wurde schlielich vom germanischen ,nationalmuseum in ,nrnberg erworben4 ,die ,querner ,altartafel ist zwei ,meter lang und ein ,meter hoch1 von stark vergoldetem ,kupferblech1 aus einzelnen unregelmig geschnittenen ,platten zusammengesetzt4 ,die ,aureole in der ,mitte der ,tafel ist #ehj mm4 hoch1 #dcb breit1 der obere ,rand hat #cj1 die innere ,abschrgung #cb mm4 ,die ,bogennischen haben eine ,hhe von #cdj und eine ,breite von #fj mm4 ,der mittlere ,ornamentstreifen ist #dj mm4 breit4 ,die ,figuren haben folgende ,maae3 ,die ,christusfigur mit der ,gloriole #djj mm41 der geflgelte ,mensch #bij mm41 die brigen ,figuren messen #bgj-bhj mm4 von der ,hake bis zum ,scheitel4 ,die unbrtigen ,kpfe haben ein ,maa von #de-ej mm41 die brtigen von #fj-gj mm4 ,inhalt und ,einteilung der ,tafel sind die fr das ,frontale um #abjj allgemein blichen4 ,in krftig getriebenem ,relief1 das die ,kpfe und oberen ,krperpartien besonders stark hervortreten lt1 zeigt sie in einer von den vier ,evangelistensymbolen in der ,reihenfolge ,matthus1 ,johannes oben1 ,marcus1 ,lucas unten1 umgebenen1 zugespitzten elliptischen ,aureole den ,salvator auf tuchbehangenem ,thron1 die rechte ,hand segnend erhoben1 die linke auf das ,buch des ,lebens gesttzt4 ,die ,fe stehen auf einem ,schemel4 ,der brtige ,kopf des ,heilands ist von einer ,gloriole umgeben1 welche die ,kreuzform in bekannter ,weise enthlt4 ,das ,bild hebt sich von schuppenartig gemustertem ,grund ab4 ber der ,aureole ist die ,taube1 unter der ,aureole das ,lamm mit ,heiligenschein und ,fahne in typischer ,darstellung gegeben4 ,zu beiden ,seiten des groen ,mittelfeldes sind je sechs ,apostel zu drei und drei ber einander in romanischer ,rundbogenstellung angeordnet4 ,petrus ist durch den ,schlssel ausgezeichnet1 die brigen ,apostel tragen das ,buch4 ,die obere und untere ,bogenstellung werden durch einen ,ornamentstreifen getrennt2 ebenso ist die ,aureole durch ,ornamentstreifen gebildet4 ,ein ,rundstab scheidet die ,tafel von dem nach innen abgeschrgten ,rand4 ,auf letzterem findet sich in ,beziehung auf das ,salvatorbild die mit ,gold gemalte ,inschrift3 ,sum lux eterna residens in sede superna4 -- ,lux ego sum vite per me sup astra venite4 ,funote #ccc3 ,eine ,mitteilung1 die ich dem ,herrn ,pastor ,h4 ,flor in ,gro-,quern verdanke4 ,mit ,bezug auf die ,bestimmung des ,altares heit es weiter3 ,est deus hic regnans hic sacratur et ebibitur roseus cruor agni per quem sulphurei tepuit violentia stagni4 -- ,die erste ,umschrift beginnt ber der letzten ,bogennische links von der ,aureole und endigt unter ,petrus4 ,dort setzt die zweite ,umschrift ein4 ,der ,querner ,tafel fast gleich nach ,inhalt und ,einteilung ist das dem ,,xii4 ,jahrhundert angehrende ,antemensale aus der ,stiftskirche zu ,komburg in ,wrttenberg4 ,in der ,mitte zeigt es gleichfalls die ,aureole in ,gestalt einer zugespitzten ,ellipse mit der hier allerdings stehenden und auch sonst abweichenden ,heilandfigur4 ,durch gerade verlaufende ,ornamentstreifen wird das ,mittelfeld von den ,seitenfeldern abgetrennt4 ,in den so um die ,aureole entstehenden vier ,zwickeln sind die ,evangelistensymbole angebracht in derselben ,reihenfolge wie auf der ,querner ,tafel4 ,die ,seitenfelder gleichfalls durch gerade verlaufende ,ornamentstreifen abgeteilt und darin von der ,querner ,tafel abweichend1 enthalten in gleicher ,anordnung1 zu drei und drei ber einander beiderseits je #f ,apostel4 ,die ,reihenfolge unter den ,aposteln selbst ist allerdings insofern eine andere1 als in dem ,komberger ,antemensale ,petrus1 der hier noch nicht mit dem ,schlssel dargestellt ist1 in der oberen ,reihe rechts zu nchst dem ,mittelfelde steht1 whrend er in dem ,querner ,frontale an der entsprechenden ,stelle in der unteren ,reihe rechts seinen ,platz gefunden hat4 ,dem ,komburger ,antemensale nahe verwandt ist die ,altartafel in ,st4 ,ursula in ,kln4 ,die brigen von mir angefhrten metallenen ,frontalien aus ,deutschland weichen vllig ab von dem ,typus1 den die ,querner ,tafel zeigt4 ,so stellt der berhmte goldene ,altarvorsatz aus dem ,mnster zu ,basel unter #e hohen schmalen sulengetragenen ,rundbgen ,christus mit den #c ,erzengeln und dem heiligen ,benedictus dar4 ,die ,tafel aus ,klosterneuburg entbehrt ganz des plastischen ,schmuckes1 sie giebt in vortrefflicher ,emailarbeit die ,heilsgeschichte wieder4 ,in ,schleswig-,holstein selbst finden sich einige hlzerne ,altarvorstze1 die bezglich ihrer ,einteilung und des ,inhalts ihrer ,darstellung bemerkenswerte hnlichkeit mit der ,querner ,tafel zeigen4 ,zunchst ist in der alten ,kirche zu ,ekwadt 7,kreis ,apenrade7 vor der ,mensa ein sptromanischer1 um #abjj gefertigter ,vorsatz#ccd1 der genau dieselbe ,einteilung hat4 ,die ,mitte nimmt die ,aureole ein in ,form einer zugespitzten ,ellipse1 die hier freilich keinen ,raum mehr fr eine ,darstellung der ,taube und des ,lammes 7ber und unter sich7 freilt4 ,dagegen sind fr die ,anbringung der #d ,evangelistenzeichen an gleicher ,stelle wie bei der ,querner ,tafel ,teile von der ,ellipse durchschnittener ,bgen ausgespart4 ,zu beiden ,seiten des ,mittelfeldes finden wir auch hier in #b ,reihen je #c ,bgen4 ,leider sind die ,figuren aus dem ,frontale verloren gegangen4 ,man darf jedoch bei der vlligen ,gleichheit der ,einteilung des ,rahmens auch annehmen1 da der von ihr umschlossene figrliche ,inhalt derselbe war1 wie ihn das ,querner ,antemensale besitzt4 ,wir drfen das um so unbedenklicher thun1 als sich in ,hellewadt#cce1 in der ,nhe ,ekwadts1 ein dem ,ekwadter gleiches ,frontale befand1 welches zwar #ahgh zerstrt ist1 aus dem sich aber ein thronender ,christus und #h ,apostel erhalten haben4 ,beachtenswert sind beide ,stcke auch deswegen1 weil ,bgen1 ,sulen und ,figuren nicht nur gemalt1 sondern in ,holz geschnitzt sind4 ,ein hnliches ,stck soll sich in der ,universittssammlung zu ,christiania befinden4 ,funote #ccd3 ,haupt ,bau- und ,kunstdenkmler der ,prinz ,schleswig-,holstein4 ,bd4 ,i1 ,s4 #bd4 ,illustration3 ,taf4 ,,iv4 ,frontale aus der ,kirche zu ,quern in ,holstein4 ,die ,frontalien des ,,xii4 ,jahrhunderts geben sehr oft ,vorgnge aus der ,heilsgeschichte1 meist in #c ,reihen von ,bildern1 wieder1 so das ,antemensale aus ,stroddetorp im ,museum zu ,stockholm#ccf ferner die ,reste eines norwegischen kupfernen ,frontale1 das ,bendixen in den ,bergens ,museums ,aarsberetning for #ahij bespricht4 ,um #abjj scheinen die frher beliebteren scenischen ,darstellungen der ,anbringung einzelner ,figuren in umgrenztem ,felde zu weichen und fr ,letztere wurde ,einteilung und ,inhalt der ,darstellung1 wie sie die ,querner ,tafel zeigt1 typisch4 ,bis in die ,zeit der ,gothik hinein hat sich diese ,tradition1 ohne freilich zur ausschlielichen ,herrschaft zu gelangen1 erhalten4 ,so finden wir in einem hlzernen gotischen ,antemensale in ,riseby 7,kreis ,eckernfrde7 das ,haupt in den ,anfang des ,,xii4 ,jahrhunderts setzt#ccg bei gleicher ,einteilung ,christus mit den ,aposteln in gleicher ,anordnung wieder4 ,dasselbe ist in einem ungefhr gleichzeitigen norwegischen ,frontale aus der ,kirche von ,ulvik in ,hardanger#cch der ,fall1 nur ist hier die ,aureole abweichend gestaltet4 ,die ,darstellung des ,heilandes in der ,aureole1 umgeben von den ,evangelistensymbolen1 ist in romanischer und frhgotischer ,zeit eine beraus hufige4 ,seit dem ,,xii4 und ,,xiii4 ,jahrhundert scheint man meist die1 auch in unserer ,tafel angewandte ,reihenfolge der ,symbole 7geflgelter ,mensch und ,adler oben1 ,lwe und ,ochse unten7 bevorzugt zu haben4 ,es wrde aber doch nicht unbedenklich erscheinen1 die ,reihenfolge der ,evangelistensymbole als weiteren ,anhaltspunkt zur ,datierung der ,querner ,tafel zu bentzen4 ,ebensowenig drfte die ,darstellung der ,symbole in ganzer ,figur 7wie in dem ,querner ,altarvorsatz7 oder in halber ,figur 7wie im ,komburger ,frontale7 auf einen zu verschiedenen ,zeiten allgemein blichen ,gebrauch zurckzufhren sein4 ,auch ist es mir zweifelhaft1 ob die anthropomorphe oder nichtanthropomorphe ,gestaltung der ,symbole ein fr die ,datierung zu benutzendes sicheres ,merkmal bildet4 ,dagegen darf zur ,bestimmung der ,entstehungszeit darauf hingewiesen werden1 da ,petrus in dem uns vorliegenden ,antemensale als ,attribut den ,schlssel in den ,hnden hlt4 ,das ,,xii4 ,jahrhundert stellt die ,apostel entweder mit einer ,schriftrolle oder mit einem ,buch versehen dar4 ,die ,gotik charakterisiert die einzelnen ,apostel durch bestimmte ,attribute4 ,das ,,xiii4 ,jahrhundert beginnt damit1 ,petrus mit einem solchen zu versehen und zwar wird ihm entweder das ,schwert gegeben1 wie die aus dem ,frontale zu ,hellewadt erhaltene ,figur des ,apostels zeigt1 oder man stellt ihn den ,schlssel tragend dar4 ,ich mchte glauben1 da die letztere ,art der ,charakterisierung des ,petrus die jngere ist4 ,jedenfalls scheint die ,petrusfigur aus dem ,hellewadter ,frontale1 die neben dem ,schwert auch noch die ursprngliche ,schriftrolle trgt1 lter zu sein1 sie stammt1 wie oben gesagt1 aus der ,zeit um #abjj4 ,das ,querner ,frontale wrde danach in den ,anfang des ,,xiii4 ,jahrhunderts zu setzen sein4#cci ,funote #cce3 ,haupt ,bau- und ,kunstdenkmler der ,provinz ,schleswig-,holstein4 ,bd4 ,i1 ,s4 #cd4 ,funote #ccf3 ,fleury1 la mes pl4 ,,lxxxviii4 ,funote #ccg3 ,haupt4 ,bd4 ,i1 ,s4 #ahe4 ,funote #cch3 ,bendixen1 ,bergens ,museums ,aarsberetning for #ahic4 ,dafr spricht auch der ,stil der ,figuren selbst4 ,auf den ersten ,blick erinnern die in lange ,gewnder gehllten1 wenig proportionierten ,gestalten1 mit den schmalen1 schrg abfallenden ,schultern1 den stark herausgetriebenen ,kpfen und den mehr in die ,flche zurcktretenden nackten ,fen an die ,plastik des beginnenden ,,xi4 ,jahrhunderts1 etwa an die ,erzthr im ,dom zu ,hildesheim4 ,bei aufmerksamerer ,betrachtung entgehen uns aber in dieser unbeholfenen und zum ,teil rohen ,arbeit nicht die ,zge1 welche die ,kunstblte im ,anfang des ,,xiii4 ,jahrhunderts auszeichnen4 ,der ,trieb nach treffenderer ,wiedergabe des ,wirklichen1 nach freierer ,bewegung der ,gestalten und die nicht ungeschickte ,behandlung des ,stofflichen4 ,die rechte1 segnend erhobene ,hand des ,heilandes ist noch vllig konventionell4 ,sie steht fast in rechtem ,winkel zum ,arm1 eine ,haltung1 die in ,wirklichkeit auerordentlich schwierig1 wenn nicht unmglich sein wrde4 ,die ,stellung der ,finger der segnenden ,hand 7der kleine ,finger und der ,ringfinger sind eingeschlagen1 whrend die brigen #c ,finger gestreckt sind7 findet sich schon sehr frh1 z4 ,b4 auf dem erwhnten ,buchdeckel des heiligen ,bernward im ,domschatz zu ,hildesheim und vielen anderen ,stcken2 ebenso noch in der sptromanischen ,zeit1 u4 a4 in einer ,miniatur in einem ,evangelienbuch aus der ersten ,hlfte des ,,xiii4 ,jahrhunderts in der ,knigl4 ,schlobibliothek zu ,aschaffenburg4#cdj -- ,gut beobachtet dagegen ist die ,stellung des linken ,beines2 es ist stark angezogen1 um dem ,buche als ,sttze zu dienen4 ,bekleidet ist der ,heiland mit einem langen1 weitrmlichen ,gewand1 das am ,halse mit einem breiten1 gemusterten ,kragen abschliet und in der ,mitte des ,krpers von einem breiten etwas nach oben verschobenen ,grtel gehalten wird4 ,nur ber die linke ,schulter geworfen ist ein ,mantel1 welcher das linke angezogene ,bein bis bers ,knie deckt4 ,in ganz derselben ,weise finden wir den ,salvator aus dem ,antemensale zu ,hellewadt bekleidet1 auch dort liegt der ,mantel nur auf der linken ,schulter1 ist dann freilich ber beide ,beine geschlagen und rechts im ,grtel befestigt4 ,groe hnlichkeit mit dem ,salvator in der ,querner ,tafel zeigt der thronende ,heiland in dem norwegischen ,antemensale im ,museum zu ,bergen1 nur thront er dort auf dem ,bogen und hat zu beiden ,seiten der ,gloriole das ,alfa und ,omega4 ,leider ist in dem ,querner ,frontale der ,kopf des ,heilandes eingedrckt1 doch kann man deutlich erkennen1 da bei der ,behandlung des ,bartes und ,haares zu feinerer ,ausarbeitung der ,stichel angewandt ist4 ,seine ,anwendung finden wir nur noch einmal bei dem ,apostel in der vom ,mittelfeld aus ersten ,bogennische oben rechts im ,frontale wieder4 ,die ,figuren lassen ein gewisses ,streben nach natrlicherer und freierer ,gestaltung nicht verkennen4 ,bei ,einzelnen wird der oft nicht ganz geglckte ,versuch gemacht1 durch die ,kleidung die ,krperformen sehen zu lassen1 so bei dem geflgelten ,menschen1 dem ,symbol des ,matthus4 ,hier ist auch die ,behandlung des ,faltenwurfes eine recht gute4 ,beim ,petrus zeigen sich die ,knie deutlich durch das ,gewand4 ,einer der ,apostel 7im ,frontale rechts unten der uerste71 ist ganz in ,profilansicht gegeben4 ,er schreitet eilend vorwrts und die ,kontouren seines ,beines heben sich deutlich im ,stoff ab4 berhaupt ist die ,absicht unverkennbar1 mglichsten ,wechsel in ,haltung und ,gebrden der ,figuren eintreten zu lassen4 ,wenn dennoch einmal #b ,gestalten groe hnlichkeit mit einander zeigen1 wie die beiden unbrtigen ,apostel 7in der oberen ,reihe die uersten71 so mu man zur ,erklrung in ,betracht ziehen1 da es gar nicht leicht ist1 #ab ,figuren1 die durch gleiche ,bedeutung und gleiche ,raumbeschrnkung gebunden sind1 berall in abweichender ,stellung zu zeigen4 ,dazu kommt1 da die ,figuren durch ,sulen getrennt1 keine ,beziehungen zu einander haben4 ,allerdings knnte es scheinen1 als stnden die #c ,apostel oben rechts in einem gewissen inneren ,zusammenhang4 ,die beiden ueren ,figuren wenden sich der mittleren zu4 ,auch die ,fustellung wrde mit solcher ,annahme im ,einklang sein4 ,doch ist das wohl nicht mehr als ein zuflliges ,zusammentreffen1 denn unter den brigen ,aposteln ist irgend eine ,beziehung nicht zu konstatieren4 -- ,die meist brtigen ,kpfe der ,apostel haben entschieden eine in die ,augen fallende hnlichkeit1 dennoch besteht das ,streben zu individualisieren wie in der ,haltung und ,bewegung so auch hier2 man betrachte z4 ,b4 den ,kopf des ,petrus1 ferner den des ber ,petrus stehenden ,apostels mit dem zugespitzten ,vollbart4 ,hier ist1 wie bereits erwhnt1 zur feineren ,behandlung des ,haares auch der ,stichel angewandt4 -- ,ein bemerkenswerter realistischer ,zug zeigt sich in der ,wiedergabe der ,tierleiber4 ,so ist der geflgelte ,ochse1 wenn auch nicht vllig richtig wiedergegeben1 doch gut beobachtet in ,bezug auf seine ,bewegung und nicht ungeschickt modelliert4 ,die ,wendung des ,kopfes mit der herabhngenden ,wampe findet sich freilich auch fter in romanischen ,werken frherer ,zeit1 ebenso das ,hervortreten der groen und kleinen ,rippen4 ,beim ,lwen1 wo der ,anfertiger auf ,vorbilder oder seine ,phantasie angewiesen war1 finden wir eine ganz typische ,wiedergabe1 die ,fe sind sogar stilisiert4 ,einen naturalistischen ,zug bekundet dagegen wieder die ,bildung des ,halses bei dem geflgelten ,menschen4 ,hier zeigen sich deutlich die ,knorpelringe des ,kehlkopfes4 -- ,nach ,allem drfen wir wohl im ,stil der ,figuren trotz ihrer augenflligen ,mngel ,zge der ,kunst des beginnenden ,,xiii4 ,jahrhunderts als festgestellt annehmen4 ,funote #cci3 ,abbild4 u4 a4 ,anton ,springer1 ,handbuch der ,kunstgeschichte4 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #ade4 ,funote #cdj3 ,abbild4 ,knackfu deutsche ,kunstgeschichte4 ,bd4 ,i1 ,s4 #bea4 ,der ,mittelstreifen und der obere ,rand der ,aureole zeigen #b einander verwandte sptromanische ,ornamente1 die1 zierlich in ,zeichnung und ,ausfhrung1 viel ,verstndnis fr die ,fllung des ,raumes beweisen und in ihrer ,arbeit einen merkwrdigen ,kontrast zu dem brigen groben ornamentalen ,schmuck des ,frontales bilden4 ,von ,letzterem fallen besonders die urnenartigen ,gebilde in den ,bogenzwickeln auf4 ,sie bestehen aus einem oberen1 von einem ,knopfe gekrnten1 berquellenden und einem sich nach unten1 unter ,anschlu an die ,linien des ,bogenzwickels verengenden ,teil4 ,dieser ist durch eine horizontale ,linie geteilt und lt unter ihr deutlich eine quadratische ,vertiefung erkennen4 ,der obere ,teil zeigt vom krnenden ,knopf abwrts verlaufende ,striche1 mehr oder weniger deutlich unter der ,farbe erkennbar4 ,ferner luft eine ,horizontale von einem ,knopf zum anderen1 nicht berall in gleicher ,hhe ber den ,bgen4 ,unter ihr zu beiden ,seiten der vortretenden ,bogenwlbung ist wieder je eine quadratische ,vertiefung zu bemerken4 -- ,die deutschen ,frontalien geben uns keinerlei ,analogien fr diese eigenartige ,dekoration4 ,wohl aber zeigen nordische ,arbeiten hnliches4 ,in dem ,superfrontale des ,altares zu ,lisbjerg 7,dnemark7 findet sich eine sehr hnliche ,bogenstellung1 die in den ,zwickeln klar erkennbare ,architektur zeigt4 ,bei mangelhafterer ,ausfhrung knnte sie recht wohl zu ,formen fhren1 wie sie die ,querner ,tafel ber den ,bgen hat4 ,in dem norwegischen kupfernen ,frontale im ,museum zu ,bergen lt sich auch hierin eine nahe ,verwandtschaft mit der ,querner ,tafel konstatieren4 ,die ,platten der zweiten und dritten ,reihe haben dort nmlich in den ,bogenzwickeln fast vllig gleiche ,gebilde1 nur kann man dort etwas deutlicher als hier erkennen1 da ,trme mit ,fenstern dargestellt werden sollten4 ,so darf wohl angenommen werden1 auch die ,dekoration ber den ,bgen der ,querner ,tafel sollte ,architektur darstellen4 ,die ,verwendung von ,architekturformen1 ,kuppeln und ,trmen1 ber der ,bogenstellung ist ja eine keineswegs seltene1 sie will in naiver ,weise gleichzeitig die ,auen- und ,innenansicht eines ,domes geben4 ,sehr oft findet sie sich in ,miniaturmalereien1 aber auch in der kleinen und groen ,plastik4 ,als ,beleg fr letztere erinnere ich z4 ,b4 an die ,chorschranke der ,michaelskirche in ,hildesheim4 ,die ,kapitle und ,basen der ,sulen in dem ,querner ,frontale sind1 wo sie nicht verloren gingen1 teils ornamentiert1 teils glatt4 ,ein systematischer ,wechsel bei der ,anwendung beider ,formen lt sich nicht feststellen4 ,die glatten ,stcke bilden einfach einen von #b ,rundstben eingefaten ,wulst4 ,die ornamentierten ,kapitle und ,basen tragen entschieden das ,geprge der ersten ,hlfte des ,,xiii4 ,jahrhunderts4 ,auf dem gleichfalls von ,rundstben eingefaten ,mittelstck wechseln langgestielte ,dreipabltter mit kurz gestielten1 ber denen sich zur ,ausfllung des ,raumes kugelartige ,gebilde befinden1 die unter der bergoldung nicht deutlich zu erkennen sind4 ,besonders beachtenswert ist1 da in dem ,sdportal der ,querner ,kirche selbst ein ganz hnliches ,kapitl vorkommt#cda4 ,das auch dort von #b ,rundstben eingefate ,mittelstck hat ebenfalls1 allerdings etwas abweichend gestaltete ,dreipabltter4 ,das ,sdportal gehrt offenbar dem ,anfang des ,,xiii4 ,jahrhunderts an4 ,es ist spitzbogig1 wechselt mit roten und schwarzen ,backsteinen1 der innere ,stab trgt das eben beschriebene ,kapitl1 seinen ,sockel bilden noch roh glasierte1 schwarze1 backsteinere ,basen mit den romanischen ,eckblttern4 ,funote #cda3 ,abbild4 ,haupt4 ,bd4 ,i1 ,s4 #cba1 ,fig4 #deh4 ,es haben in der ,querner ,kirche im ,anfang des ,,xiii4 ,jahrhunderts also ,umbauten stattgefunden4 ,nicht unwahrscheinlich ist die ,annahme1 da bei dieser ,gelegenheit auch das ,frontale1 welches1 wie wir gesehen haben1 gleichfalls den ,beginn des ,,xiii4 ,jahrhunderts entstammt1 zum ,schmucke des ,altares angeschafft wurde4 ,nach ,stil und ,technik gehrt die ,querner ,tafel dem ,norden an4 ,und da sich1 wie wir sehen1 hnliche1 wenn auch nicht in ,metall gearbeitete ,altarvorstze in ,schleswig-,holstein gefunden haben 7die ,antemensale aus ,ekwadt und ,hellewadt71 drfen wir annehmen1 da auch das ,querner ,frontale im ,lande selbst entstanden ist#cdb4 ,leider ist das ,querner ,frontale mit ,farbe dick berstrichen4 ,der ,grund der ,aureole1 sowie der ,bogennischen ist blau4 ,die ,figuren sind nochmals bergoldet4 ,die ,flchen ber den ,bgen zeigen ein ,braunrot1 darin sind die architektonischen ,gebilde in den ,zwickeln von hellerem ,braun1 unter dem ein grner ,anstrich liegt1 mit vergoldetem oberen ,teil4 ,die ,ornamentstreifen sind dunkelgrn mit ,ausnahme eines links von der ,aureole durch ein glckliches ,geschick dem ,anstrich entgangenen ,stckes und des durchbrochenen vergoldeten ,ornamentsstreifens in der inneren ,abschrgung der ,aureole4 ,die ,sulen sind rot und wei marmoriert und1 wie die ,innenflche der ,aureole1 durch einen schwarzen ,streifen eingefat4 ,kapitle und ,basen sind bergoldet4 ,in den ,bogennischen hat man ohne ,verstndnis fr die ,bedeutung der ,bogenstellung den ,boden mit gemaltem ,pflanzenwuchs bedeckt4 -- ,die wenig schne ,bemalung knnte etwa aus der ,zeit stammen1 in der man das ,antemensale mit den schlecht gemalten ,flgeln versah und zum ,schreinaltar umbildete4 -- ,eine weitere gewaltsame ,umbildung mu der ,altarvorsatz auch insofern erlitten haben1 als man ihm eine neue ,unterlage1 entschieden vor der ,zeit seiner letzten ,bemalung gab4 ,die einzelnen unregelmig geformten ,platten sind offenbar nicht mehr auf der ursprnglichen ,holzunterlage2 sie sind nicht1 wie es in der ,entstehungszeit der ,querner ,tafel geschah1 mit ,kupfernieten1 sondern mit groben geschmiedeten ,ngeln befestigt4 -- ,jede ,figur ist aus einer ,platte fr sich gearbeitet1 die ausgetriebenen ,formen wurden1 um dem durch die ,bearbeitung dnn gewordenen ,kupfer ,halt zu geben1 mit einer ,art ,harz ausgegossen4 ,diese ,fllungsmasse scheint stellenweise verloren gegangen zu sein1 wie der eingedrckte ,kopf des ,salvators vermuten lt4 ,die die ,figur umrahmenden ,platten sind einfach bergenagelt und zwar zum ,teil so unachtsam1 da ein ,stck der ,figuren verdeckt wird1 so der obere ,rand des ,nimbus bei dem geflgelten ,menschen und dem ,apostel im erstem ,bogen links4 ,die ,platten1 aus denen die ,taube und das ,lamm gearbeitet sind1 zeigen deutlich die schrg abgeschnittenen ,rnder4 ,an einigen ,stellen lassen die nicht ganz zureichenden ,metallstcke den ,holzuntergrund sehen4 -- ,die ,sulenkapitle und ,basen sind auf die ber einen runden ,holzstab geschlagenen ,sulen mit geschmiedeten ,ngeln leicht befestigt4 ,die verschiedene und nicht im regelmigen ,wechsel angewandte ,form derselben legt den ,gedanken nahe1 man habe die glatten ,kapitle und ,basen spter1 als man das romanische ,ornament der ,erhaltenen nicht mehr verstand1 zur ,ergnzung der etwa verloren gegangenen ,kapitle und ,basen hinzugethan4 ,doch zeigen auch andere nordische ,frontale1 so das norwegische im ,museum zu ,bergen1 denselben unregelmigen ,wechsel zwischen glatten und ornamentierten ,stcken4 -- ,sptere ,zuthat dagegen ist unzweifelhaft der ,ornamentstreifen der inneren ,abschrgung der ,aureole4 ,er zeigt in durchbrochener ,arbeit ein romanischen ,stil imitierendes1 von der ,feinheit der ,ornamente auf den anderen ,streifen weit entferntes1 bergoldetes ,ornament auf schwarzem ,grund4 -- ,alles brige ist ursprnglich und echt4 ,ein ,zweifel knnte hchstens bezglich des nicht gestrichenen in seinem alten ,glanze erhaltenen ,ornamentsstreifens links von der ,aureole entstehen4 ,doch ergab die ,untersuchung1 da das ,metall dem bei den echten ,teilen des ,frontale verwandten ,material gleich sei4 ,funote #cdb3 ,ob auch die von ,haupt ,bd4 ,,ii1 ,s4 #cbj erwhnten kupfernen1 stark vergoldeten ,altre1 die im ,hl4 ,geisthaus in ,schleswig gewesen sein sollen1 derselben oder einer spteren ,zeit angehren1 ist mir unbekannt4 ,nrnberg4 ,gustav ,brandt4 ,geschnitzte friesische ,thren im germanischen ,museum4 7,mit #a ,lichtdrucktafel74 ,im letzten ,heft #e unserer ,mitteilungen hatten wir das speziell auf den ,halligen bliche nordfriesische ,haus kennen gelernt1 woran wir nunmehr die ,schilderung einiger in unserem ,besitze befindlichen ,einrichtungsstcke schlieen1 die im gegebenen ,zeitpunkt bei der ,ausstattung eines friesischen ,zimmers ,verwendung finden sollen4 ,das ,glanzstck derselben bilden zwei geschnitzte eichene ,stubenthren1 das bedeutendste ,profanaltertum1 welches die ,halligen bargen und welches sich eines nicht geringen ,rufes erfreute4 ,die ,thren stammen von ,nordmarsch1 der ,schwestergemeinde der ,hallig ,langene-,nordmarsch1 einer ,insel1 die lange ,zeit durch einen mchtigen ,schlot 7,graben1 der mit der ,see in ,verbindung stehend an ,ebbe und ,flut teilnimmt7 in zwei annhernd gleiche ,hlften getrennt war4 ,das ,haus1 welches sie schmckten1 war eines der ltesten ,halliggebude vom ,anfang des #ah4 ,jahrhunderts1 in welchem sich vortreffliche ,wandkacheln und manches wertvolle ,mbelstck befanden1 woraus insgesamt geschlossen werden darf1 da es sich von ,anfang an eines behaglichen ,wohlstandes erfreut habe4 ,die in die ,thren eingeschnitzten ,inschriften bilden den ,beweis1 da sie in die ,bltezeit des ,halligwohlstandes zurckzudatieren sind1 von dem ich in meinem vorigen ,aufsatze sprach4 ,das ,haus sah ich bei meinem ,halligbesuch im ,jahre #ahic noch vollstndig eingerichtet1 aber rettungslos dem ,untergang geweiht1 weil die ,werft1 auf der es stand1 die ,peterswerft1 schon damals in gefahrdrohender ,weise vom ,wasser zerstrt war1 so da sie in den heftigen1 andauernden ,orkanen der beiden folgenden ,jahre demselben ,schicksal verfiel1 wie schon so viele ,halligwerften3 dem vlligen ,zusammenbruch und ,hinabgleiten in die tobende ,brandung schwerer ,sturmfluten4 ,die beiden ,thren1 die wir mit ,a und ,b bezeichnen wollen1 befanden sich als ,pendants in einem ziemlich kleinen ,wohnzimmer von ungefhr #c-c m4 ,tiefe und ,breite und kaum #b m4 ,hhe4 ,vom ,flur aus betrat man es durch die ,thr ,a1 whrend ,b in eine ,kammer fhrte4 ,das ,haus war feucht1 weshalb die ,flchen der vier greren ,thrfllungen in der ,mitte1 die geschnitzten ,rahmen an den oberen ,ecken auseinandergeborsten sind1 die ,bretter der anschlieenden ,holzwnde aber ,spuren von ,vermoderung erkennen lassen1 whrend das ,eichenholz der ,thren selbst der ,fulnis ,widerstand zu leisten vermochte4 ,sie sind ein ,produkt der in ganz ,friesland gebten ,liebhaberkunst des ,holzschnitzens1 zu deren ,ausbung auf unseren ,inseln der sehr geringe ,verkehr mit dem ,festlande beigetragen haben mag1 wodurch die ,bewohner darauf angewiesen waren1 viele ,gebrauchsgegenstnde selbst zu verfertigen1 und die ,vertrautheit mit der ,holzbearbeitung1 wie sie bei der ,ausbung des ,schiffzimmermanns-,gewerbes erforderlich ist4 ,an ,holz selbst aber gebrach es trotz des mangelnden ,baumwuchses auf den ,inseln nicht1 man fand es an allen ,sandplatten und ,inselgestaden als ,strandgut1 das frher noch hufiger gewesen sein mu als jetzt1 wo ,leuchttrme und ein ausgebildetes ,warnungssystem die ,schiffe von den gefhrlichen ,untiefen fernhalten4 ,da kein ,berufsschreiner sie angefertigt habe1 scheint mir schon aus den nicht ganz bereinstimmenden ,maen hervorzugehen1 denn der ,thrflgel ,a hat eine ,hhe von #ahg4e1 ,b von #ahi cm41 die geschnitzten ,rahmenleisten der letzteren auerdem auf der ,angelseite #bjj1 auf der ,schloseite #bjb cm4 ,hhe1 wie auch sonst noch kleine ,unregelmigkeiten festgestellt werden knnen1 z4 ,b4 in der ,breite der geschnitzten ,rahmenflchen1 die bei ,a #aj1 bei ,b #i-i1c cm4 betrgt1 u4 s4 w4 ,jede ,thr hat eine ,breite von #hb cm4 und ist durch eine doppelt berschobene obere und untere und eine schmale einfach berschobene ,mittelfllung gegliedert1 die also auf der ,rckseite aus der brigen ,flche hervortreten4 ,die eigentlichen ,bilder der oberen und unteren ,paneele von ,a und ,b haben je eine dreifach zusammengesetzte ,umrahmung1 bestehend aus einem immer wiederkehrenden1 beraus steif stilisierten ,pflanzenornament mit phantastischen groen roten ,blumen in ,breite von #h cm4 zwischen zwei ,kehlstoleisten1 die der doppelten ,ueberschiebung entsprechen4 ,das obere ,paneel von ,a zeigt in #cd1b3cd1f cm4 zwei ganz symmetrische ,sulenhallen mit roter ,stoffdraperie4 ,unter der linken ,halle sitzt der ,evangelist ,matthus auf einem hochlehnigen ,polsterstuhl2 vor ihm kniet ein ,engel und hlt ihm das ,evangelienbuch1 in welches er schreibt1 ihm zur ,linken steht ein ,tisch mit blumenerfllter1 schlanker ,amphora4 ,unter der rechten ,halle sitzt ,markus hinter einem gotischen gedeckten ,tisch auf einem ,bnkchen mit schwellendem ,polsterkissen4 ,auf dem ,tische steht ein kleines ,schreibpult mit dem ,evangelienbuch1 vor welchem der ,apostel1 in tiefes ,nachdenken versunken1 sitzt1 die ,feder in der ,hand4 ,vor dem ,tisch steht der ,lwe und blickt zu seinem ,herrn empor4 ,oben mitten zwischen beiden ,sulenhallen erblicken wir die ,taube des heil4 ,geistes in einem ,strahlenkranze1 wie auch die ,hupter der ,evangelisten von einem goldenen ,heiligenschein umgeben sind4 ,die ,mittelfllung besteht aus einer oblongen1 glatten ,kartusche mit dem in ,oelfarbe aufgemalten ,namen ,ebeneser2 umrahmt ist letztere von einem horizontal #d1 vertikal #h1e cm4 breiten geschnitzten ,pflanzenornament von nicht ungeflligem ,schwung in zierlicher ,sptrenaissance1 das sich in seiner freieren ,anmut vorteilhaft abhebt von den brigen steifstilisierten ,ornamentschnitzereien4 ,die ,dimensionen des so bearbeiteten ,paneels sind #ah3ef cm4 ,in der unteren ,fllung tritt aus seiner ,umrahmung ein ,vollschiff heraus1 das mit geschwellten ,segeln1 wehender ,flagge und ,wimpeln durch die ,wellen streicht1 wahrscheinlich der ,walfischfnger1 dessen glcklichen ,reisen der ,verfertiger der ,thren als eifriger ,teilnehmer seinen ,wohlstand verdankte4 ,mven umflattern das stolze ,fahrzeug1 dessen gedrungener1 fester ,bau sehr wohl geeignet erscheint1 den ,gefahren des ,eismeeres zu trotzen4 ,die ,friesen lieben es noch heut1 ,bildnisse von den ,schiffen zu besitzen1 auf denen sie gefahren sind1 man findet sie als ,zeichnungen1 ,gemlde1 ,reliefschnitzereien und zierlich gearbeitete ,modelle in allen ,husern1 sogar als ,kachelkompositionen1 wie wir frher gesehen haben4 ,da wir es hier mit einem ,walfischfnger zu thun haben1 dessen blau-wei-rote ,flagge auf ,schleswig-,holstein hinweist1 ersehen wir aus den ,inschriften1 die in die oberen ,querleisten des ueren ,thrrahmens eingeschnitten sind1 und zwar auf jedem die ,hlfte eines milungenen ,verses3 ,,durch ,,gluck ,,und -- ,,walfischfangst 7,a7 ,,gibt ,,got ,,mir -- ,,haus ,,und ,,land 7,b7 ,grenverhltnisse des ,schiffsbildes3 #cc1e #dc cm4 ,die geschnitzten ,umrahmungen der ,paneelbilder der zweiten ,thr ,b gleichen ganz denjenigen von ,a4 ,die obere ,fllung behandelt hier die ,apostel ,lucas und ,johannes in unverkennbarer ,uebereinstimmung der ,auffassung und des ,arrangements1 wie in dem entsprechenden ,paneel von ,a1 so da der ,schnitzer nach ,vorlagen desselben ,knstlers gearbeitet zu haben scheint4 ,wem diese ,vorlagen aber zuzuschreiben sind1 vermag ich nicht zu entscheiden1 vielleicht haben wir dabei an einen ,bibelillustrator zu denken4 ,links von dem ,beschauer sehen wir1 abermals unter einer ,sulenhalle1 geschmckt durch eine schngeschwungene ,purpurdraperie mit goldener ,franse1 den ,apostel ,lucas auf einer mit schwellenden ,polstern belegten ,bank vor einem ,schreibtisch sitzen1 beschftigt mit der ,niederschrift seines ,evangeliums4 ,ihm zur ,linken ragt ein ,crucifix bis zum ,dache der ,halle1 zur ,rechten liegt am ,boden sein ,attribut1 der ,ochse1 neben dem ,tisch ebenfalls auf dem ,boden steht eine blumengefllte ,amphora1 doch niedriger als die auf dem ,tische des ,matthus4 ,gegenber sitzt ,johannes1 sein ,evangelienbuch auf den ,knieen haltend und ebenfalls eifrig mit ,schreiben beschftigt4 ,den ,hintergrund erfllt hier eine von ,bumen umgebene1 hochragende ,stadt mit spitzen ,trmen 7wohl ,jerusalem71 links neben ihm steht sein ,adler und ber ihm in einer ,wolke thront ,christus1 eine ,hindeutung auf seine ,eigenschaft als ,lieblingsjnger des ,herrn4 ,zwischen beiden ,evangelisten schwebt wieder die ,taube in goldenem ,strahlenkranze1 und goldene ,nimben verklren die ,hupter der beiden ,evangelisten1 auf diesem ,bilde sogar die symbolischen ,tiere1 was bei ,a nicht der ,fall ist4 ,illustration3 ,taf4 ,v4 ,thre von der ,hallig ,nordmarsch4 ,die ,verhltniszahlen des ,bildes sind #cd1e3ce cm4 ,die ,mittelfllung ist ausgezeichnet durch ein hnlich zierliches ,rankenornament wie bei ,a1 nur luft es in gleichbleibender ,breite von #d1e cm4 um eine ,schrifttafel1 die in ,schnitzerei die gotische ,inschrift enthlt3 ,der ,ein ,und ,aus ,gang ,mein ,la ,dier ,o herr ,befohlen ,sein4 ,die ,grenverhltnisse des ,schnitzwerkes sind hier #ag1e3ff1e cm4 ,die untere ,fllung von ,b ist einigermaen berraschend1 denn der gelbe ,blumenkorb mit steifem1 streng symmetrisch geordnetem ,bouquet1 mit welchem sie geschmckt ist1 erscheint mehr als ein ,lckenber1 denn als charakteristische1 der ganzen ,veranlassung zu den beiden ,pendants entsprechende ,verzierung4 ,da wie um alle brigen ,paneelbilder auch um dieses eine ,umrahmung von ,pflanzenornament luft1 so ist hier des vegetabilischen ,motivs etwas zu viel gethan1 und man wrde an ,stelle des ,blumenkorbes lieber irgend eine ,scene aus dem ,seemannsleben dargestellt sehen4 ,um wieder die ,verhltniszahlen anzufhren -- sie betragen #cd1e3dc1d cm4 ,jeden ,thrflgel umschliet ein #ag-ah cm4 breiter ,rahmen mit #aj cm4 breiter ,schnitzerei1 die sich wesentlich von den brigen umrahmenden ,ornamenten unterscheidet4 ,in ,wellenlinien luft hier von oben nach unten eine scharf hervortretende ,lianenranke1 deren ,wellenhhe bei ,b betrchtlicher ist1 als bei ,a1 wodurch dann natrlich die ,wellenlngen in umgekehrtem ,verhltnis stehen4 ,an die ,ranke setzen sich ,bltter1 ,blten und ,frchte in naturalistischer ,ausfhrung der exotischen ,formen1 doch unterscheiden sich beide ,rahmen noch dadurch1 da bei ,a zahlreiche buntgefiederte ,vgel1 die bei ,b ganz fehlen1 einen ,teil der ,blten und ,frchte ersetzen4 ,die ,spruchbnder in den oberen ,querleisten sind in der ,mitte abgeteilt1 bei ,a durch eine ,blte1 aus der ein geflgeltes ,engelskpfchen herauswchst1 bei ,b durch ein ganzes ,figrchen1 das mit erhobenen ,armen ein wehendes ,band etwa in der ,form eines ,schiffswimpels hlt4 ,deutlich hervortretend zieht sich die ,lianenranke in organischem ,zusammenhange mit denjenigen der ,seitenrahmen bei ,b auch durch die ,querleiste1 bei ,a verschwindet sie mehr unter ppigerem ,blattwerk4 ,durch das ,auseinanderbersten des ,holzwerkes haben sich sptere ,besitzer der ,thren veranlat gesehen1 geschnitzte ,keile in die breit klaffenden ,fugen zwischen ,quer- und ,seitenleisten einzusetzen1 welche der ,harmonie des ,ganzen leider in unschner ,weise ,abbruch thun4 ,die ,thrverschlsse bestehen aus ovalen ,messingschilden mit ,bogenausschnitten an den ,kanten und mit rechtwinkligen ,griffbgeln4 ,von wenig gebter ,hand sind ,anfangsbuchstaben von ,namen in der ,mitte eingraviert und die ,jahreszahlen #aggd4 ,sie sind ganz augenscheinlich erst nachtrglich aufgenagelt worden1 denn die ,farbe der ,thr war hier bereits merklich abgegriffen und die ,schilde selbst passen der ,breite nach nicht auf die ungeschnitzte ,leiste1 so da sie bis auf die ,kehlste der ,mittelfllung berragen4 ,zu den ,thren gehren ,bretterwnde1 die horizontal mit weien akanthusartigen ,arabesken auf blauem ,grunde bemalt sind4 ,breite1 reich profilierte ,leisten mit buntem ,oelfarbenanstrich verbinden je zwei ,bretter und bilden auch oben und unten den ,abschlu der ,wnde4 ,die ,thren mit ihrem tiefen1 ruhigen ,farbenschmuck und die ,wandbretter harmonierten aufs ,schnste mit den dunkelblau-weien ,kacheln der brigen ,wandteile1 so da im ,verein mit dem ber das gewhnliche ,ma hervorragenden ,mobiliar1 das mit den ,thren im ,hause alt geworden war1 mit dem reliefgeschmckten ,einlegerofen und der ,bettnische das ganze ,zimmer ein ungewhnlich charakteristisches ,ensemble bot1 dessen ,zerstrung1 ehe es ganz in unseren ,besitz gelangen konnte1 sehr zu bedauern bleibt4 ,nrnberg4 ,dr4 ,eugen ,traeger4 ,das ,bildnis des ,hans ,perckmeister4 ,gegen das ,ende des ,jahres #ahid gelangte durch ,ankauf ein interessantes ,portrt1 in l auf ,holz gemalt1 h4 #ea cm1 br4 #da1e cm in die ,gemldesammlung des germanischen ,museums4 ,am obern ,rande trgt das ,bild1 dessen nhere ,beschreibung unten folgt1 auf dem olivgrnen ,grund in gelben lateinischen ,majuskeln die ,inschrift3 ,,als ,,man ,m ,,cccc ,,lxxxxvi ,,iar ,,zalt ,,was ,,perckmeister ,,lx ,,iar ,,in ,,der ,,ge ,,stalt ,am ,rande der linken ,seite in der ,mitte das ,monogramm ,w aus zwei sich berschreitenden ,v gebildet4 ,der ,dargestellte 7,brustbild7 blickt dem ,beschauer dreiviertel en face etwas nach rechts gewandt entgegen1 die beiden nicht mehr ganz sichtbaren ,hnde sind gekreuzt1 in der ,rechten hlt er einen ,rosenkranz mit roten ,perlen4 ,er trgt schwarze ,schaube und schwarze ,mtze mit hinten herabhngendem ,ende4 ,das ,gesicht ist schmal1 mit krftiger1 ein wenig gebogener ,nase1 vielfach von ,falten durchfurcht1 das ,haar graumeliert1 der ,ausdruck der eines klugen1 dabei etwas gutmtigen ,mannes4 ber die ,persnlichkeit des ,dargestellten hat ,hermann ,peters in seinen geschichtlichen ,notizen ber die ,mohrenapotheke das ,wissenswerte zusammengestellt4 ,darnach war er der ,sohn des ,meisters ,conrad ,berkmeister1 ,besitzers der an ,stelle des jetzigen ,rathauses an der ,ecke der heutigen ,theresienstrae dem seinerzeitigen ,predigerkloster gegenberliegenden ,apotheke4 ,nach der mitgeteilten ,inschrift ist ,hanns #adcf geboren2 #adgj-aeab in welchem ,jahre er starb1 war er ,genannter des greren ,rates4 ,die ,apotheke am ,predigerkloster1 die er jedenfalls nach seinem ,vater bernommen1 befand sich schon vor seinem ,tode in andern ,hnden 7#aeaa7 und es ist wahrscheinlich1 da er1 der mit seiner ,frau eine ,stiftung fr die neue ,spitalapotheke gemacht hatte1 diese selbst in seinen letzten ,lebensjahren geleitet habe4 ,das ,bild ist gewi kein hochbedeutendes ,kunstwerk1 aber nach mehr als einer ,richtung von kunstgeschichtlichem ,interesse4 ,in der reichen ,litteratur ber ,wolgemut ist es bisher nicht erwhnt1 insbesondere auch ,thode unbekannt geblieben4 ,gehrt es wirklich ,wolgemut an1 so wre es dessen bisher einzig existierendes bezeichnetes ,gemlde4 ,da das ,monogramm ,w alt und echt ist1 unterliegt nach ,angabe von ,geheimrat v4 ,reber und ,professor ,hauser1 die gelegentlich der ,restauration ,gelegenheit hatten genau zu prfen1 keinem ,zweifel4 ,fraglich bleibt zunchst nur1 ob es ,wolgemut bedeutet4 ,sind die verschiedenen ,w auf ,illustrationen des ,schatzbehalters ,hinweise auf den ,knstler ,michael ,wolgemut1 so ist es das ,w auf dem vorliegenden ,bilde sicher auch4 ,noch mehr aber drfte fr ,wolgemut die knstlerische ,art und ,weise sprechen4 ,zum ,vergleich heranzuziehen ist zunchst das in ,gre und ,ausfhrungsart dem des ,hans ,perckmeister ganz gleiche ,brustbild des ,martin ,rosenthaler 7,kat4 d4 ,gem4 d4 ,germ4 ,mus4 ,nr4 #aai74 ,leider ist das ,bild schlecht erhalten1 mit ,ausnahme des ,gesichtes ist alles bermalt4 ,die ,persnlichkeit des ,dargestellten geht aus einer fast verwischten ,inschrift der ,rckseite1 die bisher nicht beachtet wurde1 hervor1 und heit3 ,,merten ,,rossentahler ,,in ,,dieser ,,gestalt #gb ,,iar ,,alt4 ,sie ist nach der ,schrift 7,wei auf schwarzem ,grund7 wohl im sechzehnten ,jahrhundert1 vielleicht als das ,bild eine bermalung erhielt1 erneuert worden4 ,die freie1 kecke1 an eine schnell gemachte ,skizze erinnernde ,art des ,portrts ,perckmeisters wohnt ihm nicht inne1 es ist sorgfltiger behandelt1 wie das ,perckmeisters zeigt es aber dieselbe ,auffassung und dieselbe ,art den ,dargestellten gegen den ,hintergrund zu setzen4 ,der ,dargestellte war nach urkundlichen ,nachrichten #adic gestorben1 #adib von einer ,reise in das gelobte ,land zurckgekehrt4 ,vermutlich ist das ,bild kurz nach #adij oder #adib-ic entstanden4 ,von diesem ,martin ,rosenthaler existiert ein auch in der ,portrtsammlung des ,museums vorhandener ,kupferstich von ,j4 ,f4 ,leonhardt 7,ende des #ag4 ,jahrhunderts74 ,dieser enthlt auch die ,notiz ber ,rosenthalers ,wallfahrt zum heiligen ,grab1 welche in der betreffenden ,litteratur bis heute nicht ,erwhnung gefunden hat4 ,es ist eine ebenfalls nach links gewandte ,halbfigur in schwarzer ,schaube mit ,rosenkranz in der ,rechten4 ,das ,haupt deckt ein pelzverbrmtes ,barett4 ,der ,dargestellte trgt hier einen ,bart und ist jugendlicher1 etwa als ,fnfziger1 wiedergegeben1 so da die beiden auf die ,pilgerfahrt bezglichen ,zeichen1 ,muschel und ,stern wohl sptere ,zuthat sind4 ,die ,gesichtszge sind trotz des ,bartes unverkennbar dieselben wie auf dem lgemlde und offenbar liegt dem ,stich ein gleichzeitiges ,gemlde zu ,grunde4 ,nicht so gro1 aber doch leicht erkenntlich ist die ,verwandtschaft zu den neuerdings ,albr4 ,drer zugeschriebenen ,tucherbildnissen der ,casseler ,galerie und des ,weimeraner ,museums4 ,in ,auffassung und ,technik stehen diese #adii datierten ,bilder entschieden bedeutend hher als das vorliegende ,portrt4 ,nichtdestoweniger ist die zeichnende1 die ,konturen hervorhebende ,art beiden gemeinsam1 auch die ,art die ,augen zu behandeln zeigt ,verwandtes4 ,da das ,bildnis in die der ,werkstatt ,wolgemuts angehrende ,gruppe zu verweisen ist1 wurde auch ohne ,monogramm des ,weiteren ein ,vergleich mit der ,vorderseite der ,predella des ,peringsdorfferischen ,altars 7,brustbilder ,cosmas1 ,damian1 ,magdalena und ,lucia1 ,kat4 ,nr4 #aac und #aad7 ergeben2 die technische ,behandlung des ,haares und des ,fleisches1 der ,modellierung stimmt genau berein4 ,ein erhhtes ,interesse gewinnt das ,bild durch den ,umstand1 da wir von einem zweiten und zwar plastischen ,bildnis desselben ,mannes ,kunde haben4 ,wre nicht die ganz ausdrckliche ,bemerkung dabei1 da es ,bildhauerarbeit und zwar vermutungsweise eine solche von ,veit ,sto sei1 so wrde die ,annahme1 da wir es mit dem eben besprochenen ,gemlde zu thun haben1 wohl kaum fehlgreifen4 ,joh4 ,christoph von ,murr berichtet nmlich in seiner ,beschreibung der ,marienkirche zu ,nrnberg 7v4 ,j4 #ahjd1 auf ,s4 #ae7 bei ,gelegenheit der ,besprechung der ,kunstweise von ,veit ,sto3 ,ich habe von ,veit ,sto eine sehr schne ,bste4 ,sie ist #ab ,zoll hoch 7das entspricht auch ungefhr der ,gre des gemalten ,bildnisses71 und hat diese ,aufschrift in goldenen ,buchstaben3 ,,als ,,man ,m ,,cccc ,,lxxxvi ,,iar ,,zalt ,,war ,,hans ,,perckmeister ,,ix ,,iar ,,in ,,der ,,gestalt4 ,das in der ,bibliothek des germanischen ,museums befindliche ,exemplar der ,schrift1 stammt aus der ,colmarischen ,bibliothek und trgt von der ,hand dieses ,sammlers wie so viele andere1 auch die ,bemerkung3 ,jetzt hat sie 7die ,bste7 ,hr4 ,frst ,rei-,lobenstein4 ,leider waren die ,bemhungen den weiteren ,verbleib dieser ,skulptur1 die als deutsche ,portrtbste des ,,xv4 ,jahrh4 von grter kunstgeschichtlicher ,wichtigkeit wre1 festzustellen1 bis jetzt ohne ,erfolg4 ,eine handschriftliche ,bemerkung auf der ,rckseite des lgemldes1 der ,schrift nach aus dem ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts1 weist auf die alhier befindliche ,praunsche ,kunstkammer hin1 und beweist damit1 da das ,gemlde sich bis auf unser ,jahrhundert in ,nrnberg befand4 ,in den ,besitz des ,museums gelangte es aus der nachgelassenen ,sammlung des ,appellationsgerichtsrates ,lippart in ,sulzfeld a4 ,m41 wo es wohl wenigstens seit der ,mitte des ,jahrhunderts war4 ,merkwrdig ist immerhin1 da weder ,murr1 der doch die ,nrnbergischen ,kunstbestnde sehr genau kannte1 noch der ,autor der handschriftlichen ,bemerkung von dem ,vorhandensein des ,bildes etwas wuten4 ,vielleicht trgt diese ,notiz dazu bei1 der ,bste des weiteren nachzuforschen2 dann kann auch entschieden werden1 ob1 wie zu vermuten ist1 beide ,arbeiten zusammenhngen1 resp4 das eine nach dem ,vorbild des andern geschaffen wurde4 ,die lebenswahre1 jedem ,beschauer auffallende ,behandlung des ,gemldes spricht vorlufig fr die ,arbeit desselben nach dem ,leben4 ,nrnberg4 ,hans ,stegmann4 ,anmerkungen zur ,transkription ,das ,inhaltsverzeichnis wurde vom ,ende an den ,anfang des ,buches verschoben4 ,fehlende ,funotenreferenzen im ,text wurden dem ,kontext entsprechend hinzugefgt 7#cc und #cci74 ,eine ,referenz verwies auf keine ,funote und wurde entfernt 7vor #ch74 ,hervorhebungen wurden mit ,unterstrichen gekennzeichnet4 ,in der ,vorlage wurde als ,kombination von langem und rundem s gesetzt4 ,das hat offenbar zu ,verwechslungen von und ss gefhrt4 ,in allen unzweideutigen ,fllen wurde dies stillschweigend entsprechend den damaligen ,schreibregeln korrigiert4 ,weiter ,fehler wurden korrigiert wie hier aufgefhrt 7vorher_/nachher73 ,s4 #i3 444 vestenthors ist ertailt ,jorg ,scklenk1 zollner 7674 -- ,der ,protokollirende hat hier irrtmlich 444 444 vestenthors ist ertailt ,jorg ,schlenk1 zollner 7674 -- ,der ,protokollirende hat hier irrtmlich 444 ,s4 #aj3 444 ,g4 ,w4 ,k4 ,lochner1 des ,johann ,neundrfer1 ,schreib- uud ,rechenmeisters zu 444 444 ,g4 ,w4 ,k4 ,lochner1 des ,johann ,neundrfer1 ,schreib- und ,rechenmeisters zu 444 ,s4 #ab3 444 #fi;b4 -- ,georg ,selnecker1 im ,jahre #aebc 7,ratsbbch #ab4 ,fol4 #aff;a7 noch ,stadtschreiber in 444 444 #fi;b4 -- ,georg ,selnecker1 im ,jahre #aebc 7,ratsbuch #ab4 ,fol4 #aff;a7 noch ,stadtschreiber in 444 ,s4 #ae3 444 willkommenen ,wandschmuck4 -- ,das ,geburtsland der ,plaketten ist ,italien 444 444 willkommenen ,wandschmuck4 -- ,das ,geburtsland der ,plaketten ist ,italien1 444 ,s4 #bc3 444 ,portrt3 richtig beurteilen und voll wrdigen hnnen wir eine ,leistung 444 444 ,portrt3 richtig beurteilen und voll wrdigen knnen wir eine ,leistung 444 ,s4 #bf3 444 #aeab4 ,x1 #d;a ,quarta thome ,canthuariensis 7#bi4 ,dsz47 #aeab3 444 444 #aeab4 ,x1 #d;a ,quarta thome ,canthuariensis 7#bi4 ,dez47 #aeab3 444 ,s4 #dd3 444 und1 wo es geht1 andere gleichzeitige ,quellen zur ,kontrole heranziehen 444 444 und1 wo es geht1 andere gleichzeitige ,quellen zur ,kontrolle heranziehen 444 ,s4 #df3 444 war1 um dort ,verdienst zu suchen4 ,hiegegen wre zu erwiedern3 wenn es 444 444 war1 um dort ,verdienst zu suchen4 ,hiegegen wre zu erwidern3 wenn es 444 ,s4 #dh3 444 ,solichs dan 767 weib und kindt in ausehung der armutt propter deum beschehen4 ,actum 444 444 ,solichs dan 767 weib und kindt in ansehung der armutt propter deum beschehen4 ,actum 444 ,s4 #eb3 444 der ,merkelschen ,sammlung vor ,allem1 dals er aus ,gefrees in ,oberfranken 444 444 der ,merkelschen ,sammlung vor ,allem1 da er aus ,gefrees in ,oberfranken 444 ,s4 #ee3 444 ,thausing ,albrecht ,drers ,leben und ,werke ,,ii_/#bg4 ,ferner ,bucher ,gnauth das 444 444 ,thausing ,albrecht ,drers ,leben und ,werke ,,ii_/#bg4 ,ferner ,bucher ,gnauth ,das 444 ,s4 #ee3 444 wuten die ,italiener schon lange2 und auch dieseits der ,alpen bte man schon im 444 444 wuten die ,italiener schon lange2 und auch diesseits der ,alpen bte man schon im 444 ,s4 #ef3 444 da er ihn unter den ,venezianern am hchten schtzte1 dessen glnzende 444 444 da er ihn unter den ,venezianern am hchsten schtzte1 dessen glnzende 444 ,s4 #ef3 444 ,ganze zu denken und zu komponieren4 444 444 ,ganzes zu denken und zu komponieren4 444 ,s4 #ei3 444 ,reliefbilder im ,tympanon1 lt fat einen ,dilettanten vermuten2 ich meine1 444 444 ,reliefbilder im ,tympanon1 lt fast einen ,dilettanten vermuten2 ich meine1 444 ,s4 #fa3 444 deutscher ,wallfahrer nach ,santiago de ,compostella1 dem ,jerusasalem 444 444 deutscher ,wallfahrer nach ,santiago de ,compostella1 dem ,jerusalem 444 ,s4 #fd3 444 ,rhricht und ,meissner a4 a4 ,o41 ,s4 #ff u4 #ie4 444 444 ,rhricht und ,meisner a4 a4 ,o41 ,s4 #ff u4 #ie4 444 ,s4 #fd3 444 de la ,reina2 ,madrid--,zaragoza--,fraga2 ,igualada--,barcelona--,pergignan--,narb onne2 444 444 de la ,reina2 ,madrid--,zaragoza--,fraga2 ,igualada--,barcelona--,perpignan--,narb onne2 444 ,s4 #fe3 444 und #aeaf 7vgl4 ,urkundenbbuch des ,klosters ,ilsenburg1 beabeitet von ,jacobs1 ,halle #ahgg1 444 444 und #aeaf 7vgl4 ,urkundenbuch des ,klosters ,ilsenburg1 bearbeitet von ,jacobs1 ,halle #ahgg1 444 ,s4 #if3 444 ,ratsprotolle #aebg1 ,heft ,,ii1 ,bl4 #cc;b ,tercia #ah4 ,junj #aebg3 444 444 ,ratsprotokolle #aebg1 ,heft ,,ii1 ,bl4 #cc;b ,tercia #ah4 ,junj #aebg3 444 ,s4 #ii3 444 ,leonhard ,danner scheint ein grbelnder ,kupf gewesen zu sein1 der 444 444 ,leonhard ,danner scheint ein grbelnder ,kopf gewesen zu sein1 der 444 ,s4 #ajj3 444 die dicksten ,mauren von ,thrnen nnd andern ,gebuen zu brechen 444 444 die dicksten ,mauren von ,thrnen und andern ,gebuen zu brechen 444 ,s4 #ajd3 444 dann ,buch der ,beispiele der alteu ,weisen1 ,boccaccios ,decamerone1 ,pauli1 444 444 dann ,buch der ,beispiele der alten ,weisen1 ,boccaccios ,decamerone1 ,pauli1 444 ,s4 #aje3 444 ex quo ita est1 andite me6 ,oculi mei sunt oculi filii mei et e converso4 444 444 ex quo ita est1 audite me6 ,oculi mei sunt oculi filii mei et e converso4 444 ,s4 #ajg3 444 une mme suite 7folgt die ,beschreibung der ,plaketten74 ,le pied1 en balustre1 444 444 une mme suite 7folgt die ,beschreibung der ,plaketten74 ,le pied1 en balustre1 444 ,s4 #ajg3 444 marins4 ,au-dessus d'une seconde frise est nn sujet deux fois rpt3 un 444 444 marins4 ,au-dessus d'une seconde frise est un sujet deux fois rpt3 un 444 ,s4 #aaa3 444 von der ,rchseite zu sehen ist4 ,es ist begreiflich1 da fr eine in sich so 444 444 von der ,rckseite zu sehen ist4 ,es ist begreiflich1 da fr eine in sich so 444 ,s4 #aab3 444 ,stifters gem aufgestellt sind1 eingehend zu berichren1 ist hier unmglich4 444 444 ,stifters gem aufgestellt sind1 eingehend zu berichten1 ist hier unmglich4 444 ,s4 #aae3 444 jeher doppelten ,werth auf bequeme1 gerumige ,wohnungen gelegt zn haben1 444 444 jeher doppelten ,werth auf bequeme1 gerumige ,wohnungen gelegt zu haben1 444 ,s4 #aai3 444 auszuhalten4 ,wo ein ,haus mit den ,giebeln an ,nachbarhuer stt1 ist es 444 444 auszuhalten4 ,wo ein ,haus mit den ,giebeln an ,nachbarhuser stt1 ist es 444 ,s4 #aba3 444 den prchtigen ,schmuk der goldenen und silbernen ,reliquienbehlter entbehren 444 444 den prchtigen ,schmuck der goldenen und silbernen ,reliquienbehlter entbehren 444 ,s4 #abc3 444 s4 ,paulus4 ,kunstdenkmler von ,wrtenberg4 ,laib und ,schwatz1 ,studien ber 444 444 s4 ,paulus4 ,kunstdenkmler von ,wrtenberg4 ,laib und ,schwarz1 ,studien ber 444 ,s4 #abe3 444 #ahgh zerstrt ist1 aus dem sich aber ein tronender ,christus und #h ,apostel 444 444 #ahgh zerstrt ist1 aus dem sich aber ein thronender ,christus und #h ,apostel 444 ,s4 #abe3 444 erhatten haben4 ,beachtenswert sind beide ,stcke auch deswegen1 weil ,bgen1 444 444 erhalten haben4 ,beachtenswert sind beide ,stcke auch deswegen1 weil ,bgen1 444 ,s4 #abf3 444 oben gesagt1 aus der ,zeit um #abjj4 ,das ,querener ,frontale wrde danach 444 444 oben gesagt1 aus der ,zeit um #abjj4 ,das ,querner ,frontale wrde danach 444 ,s4 #abi3 444 ,umhauten stattgefunden4 ,nicht unwahrscheinlich ist die ,annahme1 da bei 444 444 ,umbauten stattgefunden4 ,nicht unwahrscheinlich ist die ,annahme1 da bei 444 ,s4 #acj3 444 den ,halligen bliche nordfrisische ,haus kennen gelernt1 woran 444 444 den ,halligen bliche nordfriesische ,haus kennen gelernt1 woran 444 ,s4 #acb3 444 umflattern das stolze ,fahrzeung1 dessen gedrungener1 fester ,bau sehr wohl geeignet 444 444 umflattern das stolze ,fahrzeug1 dessen gedrungener1 fester ,bau sehr wohl geeignet 444