,das ,abendmahl im ,zusammenhang mit dem ,leben ,jesu und der ,geschichte des ,urchristentums von ,lic4 ,dr4 ,albert ,schweitzer in ,strassburg i4 ,e4 ,zweites ,heft4 ,das ,messianitts- und ,leidensgeheimnis4 ,eine ,skizze des ,lebens ,jesu4 ,illustration ,tbingen und ,leipzig4 ,verlag von ,j4 ,c4 ,b4 ,mohr 7,paul ,siebeck74 #aija4 ,das ,recht der ,uebersetzung in fremde ,sprachen behlt sich die ,verlagsbuchhandlung vor4 ,c4 ,a4 ,wagner's ,universittsbuchdruckerei in ,freiburg i4 ,b4 ,seinem ,lehrer ,herrn ,prof4 ,d4 ,dr4 -,h4 ,j4 ,holtzmann- gewidmet in aufrichtiger ,verehrung und treuer ,anhnglichkeit von seinem dankbaren ,schler ,albert ,schweitzer4 ,vorrede4 ,der ,versuch1 ein ,leben ,jesu zu schreiben und dabei nicht am ,anfang1 sondern in der ,mitte1 mit dem ,leidensgedanken zu beginnen1 musste sich notwendig einmal einstellen4 ,es ist verwunderlich1 dass er nicht schon frher gemacht worden ist1 denn er liegt in der ,luft4 ,alle ,darstellungen des ,lebens ,jesu befriedigen nmlich bis zum ,eintritt des ,leidensgedankens4 ,dort aber verfehlen sie den ,anschluss4 ,es gelingt keiner von ihnen begreiflich zu machen1 warum ,jesus nun pltzlich seinen ,tod fr notwendig hlt und in welchem ,sinne er ihn fr heilbringend ansieht4 ,um diesen ,anschluss zu erreichen1 muss man sich entschliessen1 einmal vom ,leidensgedanken selbst auszugehen1 um von da aus das ,leben ,jesu nach rckwrts und nach vorwrts zu begreifen4 ,wenn wir den ,leidensgedanken nicht verstehen1 liegt es nicht vielleicht daran1 dass wir die erste ,periode des ,lebens ,jesu falsch auffassen und uns so die ,einsicht in das ,aufkommen des ,leidensgedankens von vornherein unmglich machen8 ,die letzten ,jahre der ,forschung haben gezeigt1 auf wie schwachem ,grunde eigentlich unsere historische ,auffassung des ,lebens ,jesu beruht4 ,es lsst sich nicht verkennen1 dass wir bei einer schweren ,antinomie angelangt sind4 ,entweder ,jesus hielt sich wirklich selbst fr den ,messias oder1 worauf eine neue ,richtung in der ,forschung zu fhren scheint1 erst die urchristliche ,auffassung hat ihm diese ,wrde beigelegt4 ,in beiden ,fllen bleibt das ,leben ,jesu gleich rtselhaft4 ,hielt sich ,jesus wirklich fr den ,messias1 wie kommt es1 dass er wirkt1 als wre er nicht der ,messias8 ,wie ist es erklrlich1 dass seine ,wrde und ,machtstellung so gar nichts mit seiner ffentlichen ,thtigkeit zu thun zu haben scheint8 ,was ist davon zu halten1 dass er seinen ,jngern erst1 nachdem seine ffentliche ,wirksamkeit -- die wenigen ,tage zu ,jerusalem abgerechnet -- schon zu ,ende ist1 erffnet1 wer er ist1 und ihnen dazu noch befiehlt1 das ,geheimnis streng zu wahren8 ,dass ,motive der ,klugheit oder pdagogische ,absichten ihm diese ,haltung diktiert haben sollen1 erklrt nichts4 ,wo steht in den synoptischen ,berichten auch nur die leiseste ,andeutung1 dass ,jesus die ,jnger und das ,volk zur ,erkenntnis seiner ,messianitt hat erziehen wollen8 ,je mehr man darber nachdenkt1 desto mehr erkennt man1 wie wenig die ,annahme1 dass ,jesus sich fr den ,messias gehalten habe1 das ,leben ,jesu zu erklren vermag1 weil sich so gar keine ,verbindung zwischen seinem ,selbstbewusstsein und seiner ffentlichen ,wirksamkeit ergiebt4 ,es mag banal klingen3 man wird dabei die ,frage nicht los1 warum er es nie versucht hat1 das ,volk durch ,unterweisung zu der neuen ethischen ,auffassung der ,messianitt emporzuheben4 ,der ,versuch wre nicht so aussichtslos gewesen1 als man anzunehmen geneigt ist1 denn es ging damals ein tiefreligiser ,zug durch ,israel4 ,warum hat sich ,jesus beharrlich ber seine ,auffassung der ,messianitt ausgeschwiegen8 ,nimmt man andererseits an1 er hat sich selbst nicht fr den ,messias gehalten1 so msste erklrt werden1 wie er dann nach seinem ,tode zum ,messias gemacht wurde4 ,auf ,grund seiner ffentlichen ,wirksamkeit ist es sicher nicht geschehen -- denn diese gerade hat ja mit seiner ,messianitt nichts zu thun6 ,was bedeutet aber dann die ,offenbarung des ,messiasgeheimnisses an die ,zwlf und das ,bekenntnis vor dem ,hohenpriester8 ,es ist ein purer ,gewaltakt1 diese ,scenen fr unhistorisch zu erklren4 ,entschliesst man sich zu solchen ,eingriffen1 was bleibt dann berhaupt noch von der evangelischen ,geschichtsberlieferung bestehen8 ,dabei darf man nicht vergessen1 dass wenn ,jesus sich selbst nicht fr den ,messias gehalten hat1 dies den ,todesstoss fr den christlichen ,glauben bedeutet4 ,das ,urteil der urchristlichen ,gemeinde ist fr uns nicht bindend4 ,die christliche ,religion erbaut sich auf dem messianischen ,selbstbewusstsein ,jesu1 wodurch er selbst seine ,persnlichkeit aus der ,reihe anderer ,verkndiger der religisen ,sittlichkeit in einzigartiger ,weise scharf heraushebt4 ,hielt er sich selbst nun nicht fr den ,messias1 so beruht das ganze ,christentum -- um ein verdrehtes und misshandeltes ,wort ehrlich zu gebrauchen -- auf einem ,werturteil der ,anhngerschaft ,jesu von ,nazareth nach seinem ,tode6 ,vergessen wir nicht1 dass es sich um eine ,antinomie handelt1 aus der man nur einen ,schluss ziehen darf3 dass nmlich die bisherige historische ,auffassung des ,messianittsbewusstseins ,jesu falsch ist1 weil sie die ,geschichte nicht erklrt4 ,geschichtlich ist nur diejenige ,auffassung1 welche begreiflich macht1 wie ,jesus sich fr den ,messias halten konnte1 ohne sich gentigt zu sehen1 dieses sein ,selbstbewusstsein in seiner ffentlichen ,wirksamkeit auf das messianische ,reich hin zur ,geltung zu bringen1 ja1 wie er geradezu gezwungen war1 die messianische ,wrde seiner ,person zu verschweigen6 ,warum war seine ,messianitt ,jesu ,geheimnis8 -- dieses erklren heisst das ,leben ,jesu begreifen4 ,aus der ,einsicht in das ,wesen dieser ,antinomie ist diese neue ,auffassung des ,lebens ,jesu erwachsen4 ,inwieweit sie das ,problem lst1 das mgen die ,verhandlungen darber klarstellen4 ,ich verffentliche die neue ,auffassung als ,skizze1 weil sie notwendig in den ,rahmen des ,werkes ber das ,abendmahl gehrt4 ,sodann aber hoffe ich1 aus der ,kritik ihrer ,grundzge ber manche ,punkte des exegetischen ,details noch zu grsserer ,klarheit zu kommen1 ehe ich daran denke1 diesen ,gedanken in einem ausgearbeiteten ,leben ,jesu eine definitive ,fassung zu geben4 ,den litterarischen ,unterbau habe ich1 dem skizzenhaften ,charakter der ,darstellung entsprechend1 gewhnlich nur andeuten knnen4 ,wer sich jedoch in dieser ,sache auskennt1 der wird leicht bemerken1 dass hinter mancher hingeworfenen ,behauptung viel mehr synoptisches ,detailstudium steckt1 als der erste ,blick vermuten liesse4 ,gerade fr die synoptische ,frage ist die neue ,auffassung des ,lebens ,jesu von grosser ,bedeutung4 ,danach wird nmlich die ,komposition der ,synoptiker viel einfacher und klarer4 ,die knstliche ,redaktion1 mit der man bisher zu operieren gezwungen war1 wird sehr reduziert4 ,die ,bergpredigt1 die ,aussendungsrede und die ,wrdigungsrede ber den ,tufer sind keine ,redekompositionen1 sondern sie sind in der ,hauptsache so gehalten1 wie sie uns berliefert sind4 ,auch die ,form der ,leidens- und ,auferstehungsweissagungen kommt nicht auf das urchristliche ,konto1 sondern ,jesus hat in diesen ,worten zu seinen ,jngern von seiner ,zukunft geredet4 ,gerade diese ,vereinfachung der litterarischen ,frage und die damit verbundene ,steigerung der historischen ,glaubwrdigkeit der evangelischen ,geschichtserzhlung ist von grossem ,gewicht fr die neue ,auffassung des ,lebens ,jesu4 ,diese ,vereinfachung beruht aber nicht auf einer naiven ,stellungnahme den ,berichten gegenber1 sondern sie ist herbeigefhrt durch die ,einsicht in die ,gesetze1 nach welchen die urchristliche ,auffassung und ,wrdigung der ,persnlichkeit ,jesu die ,darstellung seines ,lebens und ,wirkens bedingte4 ,gerade diese ,frage ist bisher vielleicht zu wenig systematisch behandelt worden4 ,einerseits ist zwar gewiss1 dass das ,urchristentum auf die ,darstellung der ffentlichen ,wirksamkeit ,jesu von bedeutendem ,einfluss gewesen4 ,andererseits sind aber gerade wieder in dem ,wesen des urchristlichen ,glaubens alle ,voraussetzungen gegeben1 dass er die ,grundzge der ffentlichen ,wirksamkeit ,jesu nicht angetastet und vor allem keine ,thatsachen im ,leben ,jesu produziert hat4 ,denn das ,urchristentum stand ja dem ,leben ,jesu als solchem indifferent gegenber6 ,der urchristliche ,glaube hatte an diesem irdischen ,leben nicht das geringste ,interesse1 weil ,jesu ,messianitt sich ja auf seine ,auferstehung1 nicht auf seine irdische ,thtigkeit grndete und man dem kommenden ,messias in ,glorie entgegenblickte und dabei an dem ,leben ,jesu von ,nazareth nur soweit ,interesse nahm1 als es mit den ,herrenworten zusammenhing4 ,eine urchristliche ,auffassung des ,lebens ,jesu gab es berhaupt nicht1 und die ,synoptiker enthalten auch nichts derartiges4 ,sie reihen die ,erzhlungen aus seiner ffentlichen ,wirksamkeit aneinander1 ohne den ,versuch zu machen1 sie in ihrer ,aufeinanderfolge und in ihrem ,zusammenhang begreiflich zu machen und uns die ,entwicklung ,jesu erkennen zu lassen4 ,als dann1 mit dem ,zurcktreten der ,eschatologie1 das ,schwergewicht auf die irdische ,erscheinung ,jesu als des ,messias fiel und so zu einer ,auffassung des ,lebens ,jesu fhrte1 da hatten die ,berichte von der ffentlichen ,thtigkeit ,jesu schon eine zu feste ,fassung angenommen1 als dass dieser ,prozess sie htte berhren knnen4 ,das vierte ,evangelium bietet ein ,geschichtsbild des ,lebens ,jesu1 aber es steht neben der synoptischen ,schilderung der ffentlichen ,wirksamkeit ,jesu1 wie die ,chronik neben den ,samuelis- und den ,knigsbchern4 ,der ,unterschied zwischen dem vierten ,evangelium und den ,synoptikern besteht gerade darin1 dass das erstere ein ,leben ,jesu bietet1 whrend die ,synoptiker von seiner ffentlichen ,wirksamkeit berichten4 ,der urchristliche ,glaube hat die ,darstellung der ffentlichen ,wirksamkeit ,jesu nach immanenten ,gesetzen beeinflusst1 gerade wie die deuteronomische ,reform auf die ,vorstellung von den ,ereignissen whrend der ,richter- und ,knigszeit eingewirkt hat4 ,es handelt sich um eine unbewusste1 notwendige perspektivische ,verschiebung4 ,die neue ,auffassung beruht auf der ,berechnung dieser perspektivischen ,verschiebung1 wobei sich ergibt1 dass der ,einfluss des urchristlichen ,gemeindeglaubens auf die synoptischen ,berichte viel weniger tief geht als man bisher anzunehmen geneigt war4 ,strassburg1 im ,august #aija4 ,inhaltsangabe des zweiten ,heftes4 ,seite ,vorrede zu einer neuen ,auffassung des ,lebens ,jesu ,v-,,ix ,erstes ,kapitel #a-ac ,der modern-historische ,lsungsversuch4 #a4 ,darstellung #a- #c #b4 ,die vier ,voraussetzungen des modern-historischen ,lsungsversuchs #c #c4 ,die zwei kontrastierenden ,epochen4 7,erste ,voraussetzung7 #c- #f #d4 ,der ,einfluss der paulinischen ,shnetheorie auf die ,fassung der synoptischen ,leidensworte4 7,zweite ,voraussetzung7 #f- #h #e4 ,das ,reich ,gottes als ethische ,grsse im ,leidensgedanken4 7,dritte ,voraussetzung7 #h-ab #f4 ,die ,form der ,leidensoffenbarung4 7,vierte ,voraussetzung7 #ab #g4 ,zusammenfassung #ab-ac ,zweites ,kapitel #ac-ah ,die ,entwicklung ,jesu4 #a4 ,das ,reich ,gottes als ethische und als eschatologische ,grsse #ac-ae #b4 ,der eschatologische ,charakter der ,aussendungsrede #ae-ag #c4 ,die neue ,auffassung #ag-ah ,drittes ,kapitel #ah-bc ,die ,predigt vom ,reich ,gottes4 #a4 ,die neue ,sittlichkeit als ,busse #ah-bj #b4 ,die ,ethik ,jesu und die moderne ,ethik #ba-bc ,viertes ,kapitel #bd-cb ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes4 #a4 ,die ,gleichnisse von dem ,geheimnis des ,reiches ,gottes #bd-bf #b4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes in der ,rede zum ,volk nach der ,aussendung #bf-bg #c4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes im ,lichte der prophetischen und jdischen ,zukunftserwartungen #bg-bh #d4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes und die ,annahme der glcklichen galilischen ,periode #bi #e4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes und der ,universalismus ,jesu #bi-cj #f4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes und ,jesu ,stellung zum ,gesetz und ,staat #cj-ca #g4 ,das ,moderne in der ,eschatologie ,jesu #ca-cb ,fnftes ,kapitel #cb-cd ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes im ,leidensgedanken4 ,sechstes ,kapitel #cd-eb ,die ,wrde ,jesu auf ,grund seiner ffentlichen ,wirksamkeit4 #a4 ,das ,problem und die ,thatsachen #cd-ch #b4 ,jesus der ,elias durch die ,solidaritt mit dem ,menschensohn #ch-dj #c4 ,jesus der ,elias durch die ,zeichen1 die von ihm ausgehen #dj-db #d4 ,die ,dmonenbekmpfung und das ,geheimnis des ,reiches ,gottes #db-dc #e4 ,jesus und der ,tufer #dc-dd #f4 ,der ,tufer und ,jesus #dd-dh #g4 ,der ,blinde zu ,jericho und die ,ovation beim ,einzug in ,jerusalem #di-eb ,siebentes ,kapitel #eb-fj ,nach der ,aussendung4 ,litterarische und historische ,probleme4 #a4 ,die ,seereise nach der ,aussendung #eb-ee #b4 ,das ,abendmahl am ,see ,genezareth #ee-eg #c4 ,die ,woche zu ,bethsaida #eg-fj ,achtes ,kapitel #fj-hj ,das ,messianittsgeheimnis4 #a4 ,vom ,verklrungsberg nach ,csarea ,philippi #fj-fc #b4 ,der futurische ,charakter der ,messianitt ,jesu #fc-fe #c4 ,der ,menschensohn und der futurische ,charakter der ,messianitt ,jesu #ff-ga #d4 ,die ,totenauferstehung und der futurische ,charakter der ,messianitt ,jesu #gb-gi #e4 ,der ,verrat des ,judas -- die letzte ,bekanntgebung des ,messiasgeheimnisses #gi-hj ,neuntes ,kapitel #ha-ih ,das ,geheimnis des ,leidensgedankens4 #a4 ,die vormessianische ,drangsal #ha-hc #b4 ,der ,leidensgedanke in der ersten ,periode #hc-hd #c4 ,die ,versuchung und die gttliche ,allmacht #hd-hf #d4 ,der ,leidensgedanke in der zweiten ,periode #hf-hi #e4 ,jes #dj-ff3 ,das ,leidensgeheimnis in der ,schrift geweissagt #hi-ia #f4 ,das ,menschliche im ,leidensgeheimnis #ia-ib #g4 ,der ,leidensgedanke im ,urchristentum4 ,die ,verschiebung der ,perspektive #ib-ih ,zehntes ,kapitel #ih-aji ,abriss des ,lebens ,jesu4 ,nachwort #aji ,das ,messianitts- und ,leidensgeheimnis1 eine ,skizze des ,lebens ,jesu4 ,erstes ,kapitel4 ,der modern-historische ,lsungsversuch4 #a4 ,darstellung4 ,die synoptischen ,stellen bieten keine ,erklrung1 wie der ,leidensgedanke sich ,jesu aufdrngte und was er fr ihn bedeutete4 ,die apostolische ,predigt in den ,petrus- und ,paulusreden betrachtet das ,leiden unter dem ,gesichtspunkt der gttlichen ,notwendigkeit1 welche in der ,schrift geweissagt ist4 ,auch die paulinische ,theorie hat nichts mit der ,geschichte zu thun4 ,was also im ,zusammenhang mit einer geschichtlichen ,auffassung des ,lebens ,jesu ber den ,leidensgedanken ausgefhrt wird1 ist nicht von der ,geschichte direkt dargeboten1 sondern aus ihr erschlossen4 ,es handelt sich immer nur um eine notwendige und unvermeidliche historische ,konstruktion1 deren ,richtigkeit in dem ,masse feststeht1 als sie ,ordnung und ,klarheit in die synoptischen ,notizen bringt4 ,smtliche ,konstruktionen mit ausgesprochen historischem ,interesse begegnen sich in einem ,lsungsversuch1 den wir als den historisch-modernen bezeichnen4 ,historisch daran ist das ,interesse1 ,geschichte zu erklren1 modern die psychologische ,nachempfindung1 mit deren ,hlfe nachgewiesen wird1 wie unter dem ,einfluss bestimmter ,erlebnisse der ,leidensgedanke sich ,jesu aufdrngte und von ihm religis gewertet wurde4 ,die ,grundgedanken dieses ,lsungsversuchs sind folgende4 ,es konnte sich fr ,jesus nicht um ,beschaffung der ,sndenvergebung handeln4 ,er setzte sie schon voraus2 wie die ,bitte des ,vaterunsers zeigt1 floss sie ja aus der verzeihenden ,vaterliebe ,gottes4 ,nun erinnert der ,gedanke der ,shne 7,mk #aj -#de-7 an die paulinische ,shnetheorie mit ihrem juridischen ,charakter4 ,diese bezieht sich allerdings auf die ,sndenvergebung4 ,es ist daher anzunehmen1 dass1 wie der ,gedanke der ,sndenvergebung1 so auch die juridische ,shnevorstellung ,jesu fremd war1 da sie in seiner ganzen ,lehrweise nicht vorgesehen ist4 ,die ,aussprche ber die ,wertung seines ,leidens sind also in der berlieferten ,form irgendwie von paulinischen ,gedanken beeinflusst4 ,bringt man diese ,beeinflussung in ,anschlag1 so enthlt der historische ,ausspruch 7,mk #aj -#de-7 den ,gedanken der dienenden ,dahingabe in der hchsten ,potenz4 ,wir stehen auf der ,grenze1 wo der gesteigerte ,begriff des ,dienens zum ,begriff der ,shne fhrt4 ,der ,wert dieser ,dahingabe fr die andern besteht darin1 dass das von ,jesus bernommene ,todesleiden gleichsam der ,inauguralakt ist1 durch welchen die neue ,sittlichkeit des ,gottesreiches und damit der neue ,zustand selbst verwirklicht wird4 ,diese ,that ist das wirksame ,anfangsglied in einer ,kette von ,umgestaltungen1 deren bernatrlichen ,abschluss seine ,wiederkunft in ,herrlichkeit bildet1 wo der ,neue ,bund1 den er mit seinem ,blute besiegelt hat1 durch ihn sich vollendet4 ,damit ist auch gegeben1 wie der ,leidensentschluss sich einstellen konnte und musste4 ,jesu ,amt galt der ,verwirklichung des ,gottesreiches4 ,dies hatte er zunchst in kleinen ,grenzen whrend seiner galilischen ,wirksamkeit unternommen4 ,durch seine ,predigt von der neuen ,sittlichkeit auf ,grund des ,glaubens an den gttlichen ,vater und unter dem ,eindruck der ,kraft1 die von ihm ausging1 entwickelten sich die ,anfnge dieses ,reiches4 ,es war eine glckliche1 erfolgreiche ,zeit3 der galilische ,frhling1 wie sie ,,keim genannt hat4 ,den ,hhepunkt dieser ,periode bildete die ,aussendung der ,jnger4 ,durch ihre ,predigt sollte die herrliche ,saat allenthalben ausgestreut werden4 ,als sie ihm bei der ,rckkehr ihre ,erfolge kund thaten1 brach er in den ,jubelruf aus1 der den ,sieg fr schon gegenwrtig hielt 7,mt #aa -#be-bg-74 ,dann kam die ,zeit des ,niedergangs4 ,von ,jerusalem aus wurde der ,widerstand insceniert 7,mk #g -#a-74 ,frher hob ihn die ,zuneigung des ,volks ber die ,reibereien mit den ,behrden hinweg4 ,jetzt aber1 da die ,sache planmssig betrieben wurde1 fielen auch seine ,anhnger von ihm ab4 ,es war verhngnisvoll1 dass in der ,diskussion ber die ,reinigkeitsgebote der ,widerspruch mit der gesetzlichen ,ueberlieferung zu ,tage trat 7,mk #g -#a-bc-74 ,ehe der ,frhling wieder ins ,land kam1 hatte er ,galila verlassen mssen4 ,hoch im ,norden1 in der ,stille und in der ,einsamkeit sammelte er sich1 um mit sich selbst ins ,klare zu kommen4 ,fr die ,verwirklichung des ,reichs stand ihm nur noch ein ,weg offen3 der ,kampf mit der ,macht1 welche sich seinem ,werk entgegensetzte4 ,er war entschlossen1 ihn in die ,hauptstadt selbst hineinzutragen4 ,dort sollte sich das ,schicksal entscheiden4 ,vielleicht fiel ihm der ,sieg zu4 ,aber1 wenn auch in der ,reihe des irdischen ,geschehens das ,todesschicksal unentrinnbar seiner wartete3 sobald er den ,weg betrat1 den sein ,amt ihm wies1 so bedeutete dieses ,todesleiden in der ,veranstaltung ,gottes die ,leistung1 durch welche sein ,werk gekrnt wurde4 ,es war dann ,gottes ,wille1 dass der ,zustand des ,gottesreiches durch die hchste sittliche ,that des ,messias inauguriert wurde4 ,mit diesem ,gedanken zog er nach ,jerusalem -- um ,messias zu bleiben4 #b4 ,die vier ,voraussetzungen des modern-historischen ,lsungsversuchs4 #a4 ,das ,leben ,jesu zerfllt in zwei kontrastierende ,epochen4 ,die erste war glcklich1 die zweite brachte ,enttuschungen und ,misserfolge4 #b4 ,die ,form des synoptischen ,leidensgedankens in ,mk #aj -#de- 7seine ,dahingabe eine ,shne fr viele7 und in dem ,abendmahlswort ,mk #ad -#bd- 7sein ,blut fr viele dahin gegeben7 ist irgendwie durch den paulinischen ,shnegedanken beeinflusst4 #c4 ,die ,vorstellung des ,reiches ,gottes als der sich vollendenden sittlichen ,gemeinschaft1 in welcher das ,dienen oberstes ,gesetz ist1 beherrschte den ,leidensgedanken4 #d4 ,war ,jesu ,leiden der ,inauguralakt der neuen ,sittlichkeit des ,gottesreiches1 so hing der ,erfolg mit davon ab1 dass die ,jnger durch ihn angeleitet wurden1 es so zu verstehen und danach zu handeln4 ,der ,leidensgedanke war eine ,reflexion4 ,sind diese ,voraussetzungen1 jede fr sich genommen1 richtig8 #c4 ,die zwei kontrastierenden ,epochen4 7,erste ,voraussetzung47 ,man datiert die ,periode der ,misserfolge von der ,zeit nach der ,aussendung4 ,welches sind die ,ereignisse der angeblich glcklichen ,epoche8 ,wir sehen ab von den unerquicklichen ,diskussionen mit den ,pharisern ber die ,heilung des ,paralytischen 7,mk #b -#a-ab-71 ber die ,fastenfrage 7,mk #b -#ah-bb-7 und ber die ,sabbathaltung 7,mk #b -#bc--c -#f-74 ,schon ,mk #c -#f- ist es zu einem ,todesanschlag gekommen4 ,von seiner ,familie muss er sich lossagen1 weil sie ihn als geistig unzurechnungsfhig mit ,gewalt nach ,hause zurckbringen wollen 7,mk #c -#bj-bb-1 -#ca-ce-74 ,in ,nazareth wird er verworfen 7,mk #f -#a-f-74 ,in dieselbe ,zeit fllt ein ,angriff1 der ihn aufs tiefste erschttert hat4 ,die ,phariser diskreditieren ihn beim ,volk1 indem sie ihm vorwerfen1 er stehe mit dem ,teufel im ,bund 7,mk #c -#bb-cj-74 ,wie sehr ihn dieses ,wort verwundet hat1 ersieht man aus der ,aussendungsrede4 ,er bereitet die ,jnger auf hnliche ,verkennung vor4 ,haben sie den ,hausherrn ,beelzebub geheissen1 wie viel mehr seine ,leute 7,mt #aj -#be-74 ,das sind die bekannten ,ereignisse der erfolgreichen ,periode6 ,aber sie sind nichts im ,vergleich zu denen1 auf welche er in der ,zeit der ,aussendung anspielt4 ,preist er schon im allgemeinen diejenigen selig1 die um seinetwillen geschmht und verfolgt werden 7,mt #e -#aa- u4 -#ab-71 so stellt er jetzt den ,jngern ,drangsal und ,not in ,aussicht 7,mt #aj -#ag-be-74 ,zu ihm halten heisst ,schmach erdulden 7,mt #aj -#bb-71 die zartesten ,bande zerreissen 7,mt #aj -#cg-7 und sein ,kreuz auf sich nehmen 7,mt #aj -#ch-74 ,die galilische ,periode soll glcklich gewesen sein2 der ,charakter der ,aussendung ist pessimistisch4 ,wie passt das zusammen8 ,auch die ,anspielungen1 die er dem ,volk gegenber in jener ,zeit thut1 weisen auf schwere ,katastrophen4 ,was muss in ,chorazin1 in ,kapernaum und in ,bethsada vorgefallen sein1 dass er den ,tag des ,gerichts auf sie herabbeschwrt1 wo es ,tyrus und ,sidon noch ertrglicher gehen wird als ihnen 7,mt #aa -#bj-bd-76 ,weil dieser dstere ,zug nicht in die glckliche galilische ,periode passen will1 liegt der ,versuch nahe1 in den matthischen ,reden um die ,zeit der ,aussendung eine ,komposition zu sehen1 welche ,stcke aus einer spteren ,epoche enthlt4 ,wo soll ,jesus sie aber gesprochen haben8 ,nach der ,flucht1 als er im ,norden weilte1 hat er keine ,reden gehalten1 und die ,aussprche in den jerusalemitischen ,tagen haben ihr eigentmliches ,geprge1 so dass man nicht wsste1 wo ,anspielungen auf galilische ,ereignisse oder ,ermahnungen an die ausziehenden ,jnger unterzubringen wren4 ,dazu kommt1 dass von bedeutenden ,erfolgen in jener ersten ,zeit nichts berichtet ist4 ,diese beginnen erst mit der ,aussendung der ,jnger4 ,den grossen ,augenblick ihrer ,rckkehr feiert ,jesus mit begeisterten ,worten 7,mt #aa -#be-bg-74 ,nun soll er in der ,folge alles an die ,phariser verloren haben und vom ,volk verlassen worden sein6 ,von diesem ,rckgang seiner ,sache berichten aber die ,texte nichts4 ,die ,diskussion ber die ,reinigkeitsvorschriften 7,mk #g -#a-bc-7 leistet nicht1 was man von ihr verlangt4 ,jesus war frher mit den ,hauptstadttheologen schon viel heftiger zusammengestossen 7,mk #c -#bb-cj-74 ,in der ,frage der ,reinigkeitsgebote ist er gar nicht der ,ueberwundene4 ,man hat die ,niederlage daraus erschliessen wollen1 dass die ,flucht nach dem ,norden auf diese ,scene folgt 7,mk #g -#bd- ff47 ,aber die ,berichte stellen diesen ,aufbruch gar nicht als ,flucht dar2 ebensowenig begrnden sie diese ,nordreise aus dem ,resultat des vorhergehenden ,streitgesprchs1 sondern wir tragen in die berichtete chronologische ,folge einen fiktiven kausalen ,charakter ein4 ,wenn ,jesus also kurz vorher von der ,volksgunst getragen ist und nun das ,gebiet verlsst1 so bleibt dieses ,faktum nach den ,texten vorlufig unerklrt4 ,dass es eine ,flucht war1 ist eine unerweisbare ,mutmassung4 ,es sei kein ,gewicht darauf gelegt1 dass er in der ,folge noch zweimal von einer grossen ,volksmenge umgeben erscheint 7,mk #h -#a-i-1 ,speisung der #djjj und ,mk #h -#cd- ff41 in den ,scenen vor und nach der ,verklrungsgeschichte74 ,dieses ,faktum knnte vielleicht in einer litterarischen ,einarbeitung der betreffenden ,berichte begrndet sein1 was z4 ,b4 fr die ,doublette zur ,speisungsgeschichte als erwiesen gelten darf4 ,massgebend ist aber der ,empfang1 den die ,festkarawane ,jesu bereitet1 als er sie vor ,jericho einholt4 ,diese ,ovation gilt nicht dem ,mann1 der ,land und ,leute an die ,phariser verlor und zuletzt fliehen musste1 sondern dem aus der ,verborgenheit wieder aufgetauchten gefeierten ,propheten4 ,wenn diese jubelnden galilischen ,volksmassen es ihm jetzt ermglichen1 in der ,hauptstadt die ,behrde mehrere ,tage zu terrorisieren -- denn etwas anderes ist die ,tempelreinigung nicht gewesen -- und die ,schriftgelehrten mit herber ,ironie blosszustellen1 haben sie es fr den ,mann gethan1 der einige ,wochen vorher diesen ,theologen im eigenen ,land weichen musste8 ,will man also von einer ,periode der ,erfolge reden1 so muss man die zweite als eine solche bezeichnen4 ,denn berall1 wo ,jesus nach der ,rckkehr der ,jnger in der ,oeffentlichkeit erscheint1 ist er von einer ihm ergebenen ,menge begleitet3 in ,galila1 vom ,jordan nach ,jerusalem und in der ,hauptstadt selbst4 ,das murrende ,judenvolk ist eine ,erfindung des vierten ,evangelisten4 ,zudem zeigt der ,gewaltstreich der heimlichen ,gefangennahme und die hastige ,verurteilung1 was der hohe ,rat von dieser ,volksbewegung zu ,gunsten ,jesu befrchtete4 ,das war der einzige ,misserfolg in der zweiten ,periode4 ,freilich war er verhngnisvoll4 ,die erfolgreiche erste galilische ,periode ist also in ,wirklichkeit die ,zeit der ,demtigungen und der ,misserfolge4 ,ein ,doppeltes fhrte dazu1 sie trotzdem als die glckliche aufzufassen4 ,zunchst ist darin ein sthetischer ,faktor enthalten1 der gerade bei ,,keim stark hervortritt4 ,eine ,reihe der ,natur entnommener ,gleichnisse1 sowie die wundervolle ,rede gegen weltliche ,sorge ,mt #f -#be-cd- scheinen nicht anders begreiflich1 als dass hoffnungsvoller ,frohsinn in der ,natur sich selbst wiederfindet4 ,dazu kommt als zweites ein historisches ,postulat4 ,in der ersten ,periode findet sich keine ,spur vom ,leidensgedanken2 die zweite wird durch ihn beherrscht4 ,also war die erste erfolgreich1 die zweite unglcklich1 da anders der ,umschwung psychologisch und historisch nicht begreiflich ist4 ,die historischen ,thatsachen reden anders4 ,in der wirklichen ,periode der ,misserfolge tritt der ,leidensentschluss nicht zu ,tage4 ,dagegen erffnet er seinen ,jngern in der erfolgreichen zweiten ,periode1 dass er durch die ,schriftgelehrten sterben msse4 ,das ,verhltnis ist also gerade umgekehrt4 ,damit steht die modern-historische ,psychologie vor einem ,rtsel4 #d4 ,der ,einfluss der paulinischen ,shnetheorie auf die ,fassung der synoptischen ,leidensworte4 7,zweite ,voraussetzung47 ,es lsst sich kein ,beweis fhren1 dass die synoptischen ,leidensstellen durch paulinische ,gedanken beeinflusst sind4 ,auch hier handelt es sich um eine ,art ,postulat1 denn wenn es nicht gelingt1 den juridischen ,charakter von ,mk #aj -#de- und ,mk #ad -#bd- auf ,rechnung des paulinischen ,mediums zu setzen1 so muss man annehmen1 dass ,jesu ,leidensgedanke selbst diese schroffe ,shnevorstellung enthalten habe4 ,darauf ist aber der modern-historische ,lsungsversuch nicht eingerichtet4 ,nun lsst sich aber beweisen1 dass kein paulinischer ,einfluss vorliegen kann6 ,nach ,paulus sagt ,jesus beim ,abendmahl3 ,mein ,leib fr euch 7,i ,kor #aa -#bd-74 ,dementsprechend heisst es auch ,lk #bb -#ai- u4 -#bj-3 ,mein ,leib1 der fr euch gegeben wird1 das ,blut1 das fr euch vergossen wird4 ,die beiden lteren ,synoptiker schreiben dafr immer3 fr viele4 ,mk #aj -#de- ,mt #bj -#bh-3 zu geben sein ,leben zur ,shne fr viele4 ,mk #ad -#bd- ,mt #bf -#bh-3 mein ,blut des ,bundes1 das vergossen wird fr viele4 ,das eine ,mal ist also das ,publikum1 welchem das ,leiden zu gute kommt1 genau bestimmt3 es sind die ,jnger4 ,das andere ,mal handelt es sich um eine unbestimmte ,mehrheit4 ,mit dem ,argument1 dass es sachlich auf dasselbe hinauskomme1 ist nichts gethan4 ,warum redete ,jesus bei den lteren ,synoptikern von den ,vielen1 bei ,paulus von den ,seinen8 ,die einzige ,erklrung liegt darin1 dass ,paulus von dem ,standpunkt der ,gemeinde nach dem ,tode ,jesu schreibt4 ,danach kommt die ,heilswirkung des ,todes ,jesu einer bestimmten ,gemeinschaft zu gute1 nmlich denen1 die an ihn glauben4 ,die ,jnger reprsentieren diese glubige ,gemeinschaft in den geschichtlichen ,aussprchen ,jesu1 weil man es sich vom ,standpunkt der messiasglubigen ,gemeinde aus nicht anders vorstellen konnte1 als dass ,jesus mit den ,worten ber sein ,leiden die ,glubigen gemeint habe4 ,das altsynoptische fr viele ist aber vom historischen ,standpunkt aus gesprochen1 wo ,jesus noch nicht den ,glauben an seine ,messianitt verlangt und wo deshalb die ,mehrheit1 denen sein ,tod zu gute kommen soll1 unbestimmt gelassen ist4 ,nur eines ist ihm gewiss1 dass sie grsser ist als der ,jngerkreis2 darum sagt er fr viele4 ,htte er gesagt fr euch wie ,paulus ihm zumutet1 so htten die ,jnger daraus schliessen mssen1 er sterbe fr sie allein1 da sie sich damals nicht1 wie es ,paulus und der ,gemeinde gelufig war1 als ,reprsentanten einer zuknftigen messiasglubigen ,gemeinschaft fhlen konnten4 ,ist aber dieses fr viele stehen geblieben1 trotzdem ,paulus aus der ,gemeindevorstellung heraus es instinktiv durch fr euch ersetzen muss1 obwohl er dadurch ein historisch unmgliches ,wort schafft3 so ist man nicht berechtigt1 in der berlieferten ,form des altsynoptischen ,leidensgedankens irgendwie paulinische ,beeinflussung anzunehmen4 ,die schroffe ,shnetheorie bei den ,synoptikern ist also historisch4 ,eine ,abschwchung1 wie sie der modern-historische ,lsungsversuch voraussetzen muss1 ist unberechtigt4 ,nun stellt sich die ,aufgabe1 in der ,deutung der ,aussprche ,jesu gerade dem fr viele gerecht zu werden4 ,weil sie dies nicht gethan haben1 sind alle ,darlegungen ber die ,bedeutung des ,todes ,jesu1 von ,paulus bis ,,ritschl1 unhistorisch4 ,man setze statt der glubigen ,gemeinschaft1 mit der sie operieren1 die unbestimmte und unqualifizierte ,mehrheit des historischen ,wortes ein1 dann werden ihre ,ausfhrungen einfach sinnlos4 ,historisch ist allein diejenige ,deutung1 welche begreiflich macht1 warum nach ,jesus die durch seinen ,tod gewirkte ,shne einer mit ,absicht unbestimmt gelassenen ,mehrheit zu gute kommen soll4 #e4 ,das ,reich ,gottes als ethische ,grsse im ,leidensgedanken4 7,dritte ,voraussetzung47 a7 ,mk #aj -#da-de-4 ,das ,dienen als das sittliche ,verhalten in ,erwartung des kommenden ,reiches4 ,die ,zebedaiden hatten beansprucht1 zu ,seiten des ,herrn zu sitzen in seiner ,herrlichkeit1 d4 h4 wenn er als ,messias von seinem ,thron aus regieren wrde4 ,darber sind die andern unwillig4 ,jesus ruft sie zusammen und redet ihnen vom ,dienen und ,herrschen in ,bezug auf das ,gottesreich4 ,in diesem ,ausspruch findet man nun gewhnlich den ethischen ,begriff des ,reiches ,gottes4 ,eine ,umwertung aller ,werte soll erfolgen4 ,der ,grsste im ,himmelreich ist der1 welcher klein wird als ein ,kind 7,mt #ah -#d-71 und ,herrscher ist1 wer dient4 ,selbsterniedrigung und dahingebendes ,dienen1 das ist die neue ,sittlichkeit des ,gottesreiches1 welche durch ,jesu dienendes ,todesleiden in ,kraft tritt4 ,dabei vergessen wir aber1 dass das ,reich1 in dem man herrscht1 als etwas ,zuknftiges gedacht ist1 whrend das ,dienen auf die ,gegenwart geht6 ,in unserer ethischen ,betrachtungsweise fallen ,dienen und ,herrschen zeitlich und logisch zusammen4 ,bei ,jesus aber handelt es sich gar nicht um eine rein ethische ,vertauschung der ,begriffe ,dienen-,herrschen1 sondern dieser ,gegensatz verluft in einer zeitlichen ,folge4 ,scharf hebt sich der gegenwrtige von dem zuknftigen ,aeon ab4 ,wer im ,reich ,gottes einmal zu den ,grssten gehren will1 der muss jetzt sein als ein ,kind6 ,wer auf eine ,herrscherstellung darin ,anwartschaft erhebt1 der muss jetzt dienen6 ,je tiefer sich jetzt einer unter die andern beugt in der ,zeit1 wo die irdischen ,herrscher sich mit ,gewalt im ,regiment erhalten1 desto hher wird seine ,herrschaft sein1 wenn die irdische ,gewalt aufhrt und das ,reich ,gottes anbricht4 ,darum muss derjenige sich im ,todesleiden erniedrigen1 welcher als ,menschensohn auf den ,wolken des ,himmels kommen wird zum ,richten und ,herrschen4 ,ehe er seinen ,thron besteigt1 trinkt er den ,leidensbecher1 von dem auch die kosten mssen1 die mit ihm herrschen wollen6 ,sowie man dieses jetzt und dann in ,jesu ,rede beachtet1 tritt an die ,stelle des abgeblassten ,satzparallelismus eine wirkungsvolle ,steigerung4 ,den absteigenden ,rangstufen des ,dienens entsprechen die aufsteigenden des ,herrschens4 #a4 ,wer gross sein will unter euch1 der sei euer ,diener 7,v4 -#dc-74 #b4 ,wer -von euch- der erste sein will1 der sei aller 7andern7 ,diener 7,v4 -#dd-74 #c4 ,darum wartet des ,menschensohns die hchste ,herrscherstellung1 weil er nicht gekommen ist1 sich dienen zu lassen1 sondern zu dienen1 indem er sein ,leben als ,shne fr die ,vielheit dahingibt 7,v4 -#de-74 ,die ,steigerung ist eine doppelte4 ,das ,dienen der ,jnger erstreckt sich nur auf ihren ,kreis1 das ,dienen ,jesu auf eine unbeschrnkte ,mehrheit1 nmlich auf alle die1 welchen sein ,todesleiden zu gute kommen soll4 ,bei den ,jngern handelt es sich nur um eine selbstlose ,unterwerfung1 bei ,jesus um das bittere ,todesleiden4 ,beides ist ein ,dienen1 insofern damit die ,anwartschaft auf eine ,herrscherstellung im ,reich verbunden ist4 ,die gewhnliche ,erklrung wird nicht dem altsynoptischen1 sondern nur dem lukanischen ,texte gerecht 7,lk #bb -#bd-bg-74 ,dieser hat die ,erzhlung aus dem ,zusammenhang herausgerissen1 so dass es sich um einen ,streit der ,jnger beim letzten ,mahl handelt1 wer von ihnen fr den ,grssten zu halten sei4 ,damit ist das jetzt und dann aus der ,situation ausgeschieden und es handelt sich nur um eine rein ethische ,verkehrung der ,begriffe ,herrschen und ,dienen4 ,jesu ,rede verluft dementsprechend auch in einem unlebendigen ,parallelismus4 ,der ,grsste unter euch sei wie der ,jngste1 und der ,vorsteher wie der1 der aufwartet 7,lk #bb -#bf-74 ,statt aus seiner ,dahingabe in den ,tod fr die grosse ,allgemeinheit auf das ,verhalten derer1 die mit herrschen wollen1 zu exemplifizieren1 redet er nur von seinem dienstbaren ,wesen den ,jngern gegenber3 ,ich aber bin in eurer ,mitte1 wie der1 der aufwartet 7,lk #bb -#bg-74 ,damit meint er ein ,dienen1 das zugleich ,herrschen ist4 ,bei den beiden lteren ,synoptikern handelt es sich aber gar nicht um die ,proklamierung der neuen ,sittlichkeit des ,gottesreiches1 wo ,dienen ,herrschen ist1 sondern um die ,bedeutung der ,selbsterniedrigung und des ,dienens in ,erwartung des ,gottesreiches4 ,dienen ist das ,grundgesetz der ,interimsethik4 ,dieser ,gedanke ist viel tiefer und lebendiger als das moderne ,spiel mit ,worten1 welches wir dem ,herrn zumuten4 ,nur durch ,erniedrigung und ,kindessinn in diesem ,aeon wird man wrdig bereitet1 im ,reich ,gottes zu herrschen4 ,nur wer durch ,leiden hier sittlich gelutert und geadelt ist1 kann dort gross sein4 ,darum ist das ,leiden fr ,jesus der sittliche ,erwerb und die sittliche ,bewhrung fr die messianische ,herrschaft1 die ihm bestimmt ist4 ,irdisches ,herrschen1 weil es auf ,gewaltthat beruht1 ist ,ausfluss der widergttlichen ,macht4 ,das ,herrschen im ,reich ,gottes1 wo die ,weltmacht vernichtet ist1 bedeutet ,ausfluss der gttlichen ,macht sein4 ,trger derselben kann nur der werden1 welcher sich von irdischem ,herrschen rein erhalten hat4 ,sie zu vergeben an die1 welche durch ,leiden sich bereitet haben1 ist allein ,gottes ,sache 7,mk #aj -#ci- u4 -#dj-74 ,ist aber ,dienen nicht die ,sittlichkeit des ,gottesreiches1 so operiert ,jesu ,leidensvorstellung auch nicht mit dem darauf beruhenden ,begriff des ,gottesreichs als der sich vollendenden ethischen ,gemeinschaft1 sondern mit einer bersittlichen ,grsse1 nmlich mit der eschatologischen ,reichsvorstellung4 b7 ,der ,leidensgedanke und die eschatologische ,erwartung4 ,die ,untersuchung der ,abendmahlsberichte ergab einen engen ,zusammenhang zwischen dem eschatologischen ,schlusswort und dem ,ausspruch vom vergossenen ,blut4 ,die brigen ,stellen ber das ,leiden fhren auf eine hnliche ,verbindung4 ,nachdem ,jesus mit seinem ja sich selbst das ,todesurteil gesprochen1 redet er von seiner ,wiederkunft auf den ,wolken des ,himmels4 ,dabei denkt er1 dem ,markustext zufolge1 beide ,geschehnisse in einem ,gedanken4 ,mk #ad -#fb-3 ,ich bin es -und- ihr werdet den ,menschensohn sitzen sehen zur ,rechten der ,macht und kommen mit den ,wolken des ,himmels4 ,dieser logische ,zusammenhang ist1 wie fr das ,kelchwort1 bei ,matthus schon erweicht1 indem er an die ,stelle des und die rein zeitliche ,folge setzt4 ,mt #bf -#fd-3 ,du sagst es4 ,doch ich sage euch1 von nun an werdet etc4 ,bei ,lukas fehlt der eschatologische ,hinweis2 er hat ihn auch beim ,kelchwort ausfallen lassen4 ,eine enge ,verbindung zwischen dem ,leidensgedanken und der ,eschatologie setzt auch das ,gesprch ber den ,leidensweg der ,nachfolger voraus 7,mk #h -#cd--i -#a-74 ,wer sich ,jesu schmt1 wenn er ,schmhung und ,verfolgung in der ehebrecherischen und sndigen ,welt erduldet1 dessen wird sich auch der ,menschensohn schmen1 wenn er in der ,herrlichkeit seines ,vaters mit den heiligen ,engeln kommt4 ,denn dieses ,geschlecht wird nicht in den ,tod sinken1 bis sie sehen das ,reich ,gottes kommend in ,macht6 ,dieser ,zusammenhang muss fr die ,hrer stark hervorgetreten sein4 ,nach dem ,aufbruch von ,csarea ,philippi1 unter dem ,eindruck des ,leidensgeheimnisses1 das ihren ,sinn mit ,trauer und ,angst erfllt 7,mk #i -#cj-cb-7 -- streiten sich die ,jnger darum1 wer den hchsten ,platz im ,reich einnehmen wird4 ,im ,hause zu ,kapernaum muss ,jesus sie darber zurechtweisen 7,mk #i -#cc-cg-74 ,das war1 nachdem er zum zweitenmal von seinem ,leiden gesprochen hatte4 ,auf dem ,weg nach ,jerusalem wiederholt sich derselbe ,auftritt im engsten ,anschluss an die dritte ,leidensweissagung 7,mk #aj -#cb-da-74 ,die ,zebedaiden erheben ihre ,ansprche auf die ,thronpltze4 ,es handelt sich hier gar nicht um kindischen ,missverstand der ,anhnger1 denn ,jesus geht ja ganz ernsthaft auf ihren ,gedanken ein4 ,die eschatologische ,erwartung muss also fr die ,jnger in dem ,leidenswort ,jesu so stark zur ,geltung gekommen sein1 dass sie sich notwendig ,gedanken machen ber die ,stellung1 welche sie im zuknftigen ,reich einnehmen werden4 ,der modern-historische ,erklrungsversuch eliminiert den eschatologischen ,begriff des ,reiches ,gottes aus dem ,leidensgedanken1 indem er ihn auf die apotheosenhafte ,vorstellung von der ,wiederkunft reduziert4 ,dieser ,ausdruck ist vollstndig falsch4 ,jesus hat nie von seiner ,wiederkunft1 sondern nur von seiner ,ankunft oder der ,zukunft des ,menschensohnes geredet4 ,wir gebrauchen den ,ausdruck ,wiederkunft1 weil wir ,tod und ,herrlichkeit durch ,kontrast verbinden1 als bezge sich der neue ,zustand nur auf eine sieghafte ,verklrung ,jesu4 ,unsere ,auffassung lsst ihn sagen3 ,ich werde sterben1 aber ich werde durch meine ,wiederkunft verherrlicht werden4 ,thatschlich hat er aber gesagt3 ,ich muss leiden und der ,menschensohn wird auf den ,wolken des ,himmels erscheinen4 ,das bedeutet aber fr seine ,zuhrer viel mehr als eine ,apotheose -- denn mit der ,erscheinung des ,menschensohnes brach das eschatologische ,reich an4 ,jesus setzt also seinen ,tod mit dem eschatologischen ,anbruch des ,reichs in einen zeitlich-urschlichen ,zusammenhang4 ,der eschatologische ,reichsbegriff1 nicht der modern-ethische1 beherrscht seinen ,leidensgedanken4 #f4 ,die ,form der ,leidensoffenbarung4 7,vierte ,voraussetzung47 ,bestnde die ,auffassung des modern-historischen ,lsungsversuchs zu ,recht1 so htte ,jesus den ,jngern den ,leidensgedanken in der ,form einer ethischen ,reflexion mitteilen mssen4 ,sollten sie die eintretende ,katastrophe als ,inauguralakt der neuen ,sittlichkeit begreifen und daraus eine ,erneuerung ihres sittlichen ,handelns ableiten1 dann musste er sie mit diesem ,charakter des ,ereignisses von vornherein1 zugleich mit der ,ankndigung desselben1 bekannt machen4 ,nun hat er ihnen aber den ,leidensgedanken nicht in der ,form einer ethischen ,reflexion1 sondern als ein ,geheimnis ohne weitere ,erklrung mitgeteilt4 ,es wird beherrscht von dem mssen1 dem ,ausdruck der unbegreiflichen gttlichen ,notwendigkeit4 ,dass der ,leidensgedanke ein ,leidensgeheimnis war1 das steht dem modern-historischen ,lsungsversuch entgegen4 #g4 ,zusammenfassung4 #a4 ,die ,annahme einer glcklichen galilischen ,periode1 auf welche dann die ,zeit des ,niedergangs folgt1 ist historisch nicht haltbar4 #b4 ,paulinischer ,einfluss kann die ,fassung der altsynoptischen ,leidensaussprche nicht bedingt haben4 #c4 ,nicht der ethische1 sondern der berethische1 eschatologische ,reichsgedanke beherrscht die ,leidensvorstellung ,jesu4 #d4 ,die ,aussprache des ,leidensgedankens geschah nicht in der ,form einer ethischen ,betrachtung1 sondern es handelt sich um ein unbegreifliches ,geheimnis1 das die ,jnger gar nicht zu verstehen brauchten und auch nicht verstanden haben4 ,so steht es um die vier ,grundpfeiler des modern-historischen ,lsungsversuchs4 ,mit ihnen strzt der ganze ,bau zusammen4 ,es ist doch nur ein unlebendiger ,gedanke6 ,das ,modern-,kraftlose zeigt sich darin1 dass man es dabei ber eine ,art reprsentativer ,bedeutung des ,todes ,jesu nicht hinausbringt4 ,jesus beschafft durch seine ,dahingabe nichts schlechthin ,neues1 weil er ja das ,reich ,gottes als ,sndenvergebung oder als die sich sittlich vollendende ,gemeinschaft whrend seiner ganzen ffentlichen ,wirksamkeit als schon vorhanden voraussetzt4 ,es ist mit seinem ,auftreten selbst gegeben4 ,eine geleistete ,shne verlangt aber eine effektive ,bedeutung des ,todes4 ,darin besteht auch die ,schwche der modernen ,dogmatik gegenber der alten4 ,paulus1 ,anselm und ,luther wissen um einen absolut neuen ,zustand1 der zeitlich und kausal aus ,jesu ,tod resultiert4 ,die moderne ,dogmatik redet darum herum2 aber sie weiss nichts anzugeben1 sondern hllt sich in die ,wolke ihrer eigenen ,voraussetzungen4 ,unhistorisch sind sie zwar beide4 ,religis berechtigt ist allein die moderne4 ,die alte ,dogmatik ist aber hier historischer1 denn sie postuliert doch eine effektive ,wirkung des ,todes ,jesu1 wie es die synoptischen ,stellen verlangen4 ,worin besteht aber dort die schlechthin neue ,grsse1 welche an den ,tod gebunden ist8 ,die synoptischen ,sprche geben darauf nur eine ,antwort3 die eschatologische ,realisierung des ,reiches6 ,von der ,shne1 die ,jesus leistet1 hngt das ,kommen des ,reiches ,gottes in ,macht ab4 ,das ist der ,grundzug des ,leidensgeheimnisses4 ,wie ist dies zu verstehen8 ,nur die ,geschichte ,jesu kann darber ,aufschluss geben4 ,an die ,stelle des modern-historischen tritt nun der eschatologisch-historische ,lsungsversuch4 ,zweites ,kapitel4 ,die ,entwicklung ,jesu4 #a4 ,das ,reich ,gottes als ethische und als eschatologische ,grsse4 ,das ,zusammensein einer ethischen und einer eschatologischen ,gedankenreihe bei ,jesus bildete von jeher eines der schwersten ,probleme der neutestamentlichen ,wissenschaft4 ,wie knnen sich in einem ,denken zwei so verschiedene1 in manchem diametral entgegengesetzte ,weltanschauungen vereinigen8 ,man hat das ,problem zu umgehen gesucht1 in dem richtigen ,gefhl1 dass beide unvereinbar sind4 ,kritische ,geister wie ,t4 ,,colani 7,jsus-,christ et les croyances messianiques de son temps #ahfd1 ,s4 #id ff41 #afi ff47 und ,g4 ,,volkmar 7,die ,evangelien #ahgj1 ,s4 #ecj ff47 kamen dazu1 die ,eschatologie berhaupt aus ,jesu ,vorstellungskreis zu eliminieren4 ,danach wren alle derartigen ,aussprche auf ,kosten der eschatologischen ,erwartung der spteren ,zeit zu setzen4 ,dieses ,verfahren scheitert an der ,hartnckigkeit der ,texte2 gerade die eschatologischen ,worte gehren zu den bestbezeugten ,partien4 ,ihre ,ausscheidung bedeutet einen ,gewaltakt4 ,nicht besser steht es mit dem ,versuch der ,umgehung des ,problems durch ,sublimierung der ,eschatologie1 als htte ,jesus die realistischen ,vorstellungen seiner ,zeit ins ,geistige bersetzt1 indem er sie im ,bilde anwandte4 ,auf diesem ,gedanken beruht die ,studie von ,,erich ,,haupt 7,die eschatologischen ,aussagen ,jesu in den synoptischen ,evangelien4 #ahie74 ,nichts berechtigt uns aber anzunehmen1 ,jesus habe seine ,worte in einem uneigentlichen ,sinn gemeint1 whrend seine ,zuhrer sie aus der zeitgenssischen ,vorstellung heraus realistisch auffassen mussten4 ,fr ein solches ,unternehmen fehlt nicht nur jede prinzipielle ,erklrung1 sondern auch die leiseste ,andeutung seinerseits4 ,so bleibt also das ,problem1 wie das ,nebeneinander zweier ,weltanschauungen zu erklren sei1 in voller ,schrfe bestehen4 ,die einzige ,lsung scheint in der ,annahme einer zeitlichen ,entwicklung zu liegen4 ,jesu ,weltanschauung sei anfangs rein ethisch gewesen4 ,er habe die ,realisierung des ,reiches ,gottes von der ,ausdehnung und ,vollendung der sittlich-religisen ,gemeinschaft erwartet1 die er zu grnden unternahm4 ,als aber der ,widerstand der ,weltmacht die organische ,vollendung des ,reiches in ,frage stellte1 habe sich die eschatologische ,vorstellung ihm aufgedrngt4 ,durch die ,ereignisse sei er dazu gekommen1 die ,vollendung des religis-ethischen ,ideals1 welche er bisher an den ,endpunkt einer durch sittliches ,wirken fortschreitenden ,entwicklung verlegte1 nunmehr von einer kosmischen ,katastrophe zu erwarten1 in welcher die ,allmacht ,gottes das zum ,abschluss bringen sollte1 was er unternommen hatte4 ,es soll also ein ,umschwung in ,jesu ,gedanken stattgefunden haben4 ,aber die zeitliche ,auseinanderziehung des ,gegensatzes verschleiert das ,problem nur1 ohne es zu lsen4 ,die ,aufnahme des eschatologischen ,gedankens1 wenn sie in dieser ,weise vorstellig gemacht werden soll1 bedeutet nichts anderes1 als den totalen ,bruch mit der ,vergangenheit1 wobei jede ,entwicklung aufhrt4 ,denn1 wenn man mit dem eschatologischen ,gedanken ,ernst macht1 hebt er die ethischen ,gedankenreihen auf4 ,er vertrgt keine nebenschliche ,stellung4 ,zu dieser ,kraftlosigkeit kam er erst in der christlichen ,dogmatik1 durch die geschichtliche ,erfahrung4 ,jesus aber hat entweder eschatologisch oder uneschatologisch gedacht1 aber nicht beides zugleich oder so1 dass das ,eschatologische ergnzend zum ,uneschatologischen hinzutrat4 ,nun ist nachgewiesen1 dass in dem ,leidensgedanken nur der eschatologische ,begriff vom ,reich ,gottes zur ,geltung kommt4 ,ebenso ist die ,annahme einer ,periode der ,misserfolge nach der ,aussendung historisch nicht berechtigt4 ,diese bildet aber die unumgngliche ,voraussetzung jeder in ,jesu anzunehmenden ,entwicklung4 ,also kann der eschatologische ,gedanke sich ,jesu nicht durch ussere ,erlebnisse aufgezwungen haben1 sondern er muss von ,anfang an1 auch in der ersten galilischen ,periode seiner ,predigt zu ,grunde gelegen haben6 #b4 ,der eschatologische ,charakter der ,aussendungsrede4 ,das ,himmelreich ist nahe herbeigekommen 7,mt #aj -#g-7 -- dieses ,wort1 das ,jesus den ,jngern zu verkndigen auftrgt1 fasst seine ganze bisherige ,predigt zusammen4 ,sie sollen sie nun hinaustragen in die ,stdte ,israels4 ,in welchem ,sinn diese ,ankndigung gemeint ist1 darber gibt die ,aussendungsrede keinen ,aufschluss4 ,ist die gewhnliche ,auffassung von der ,bedeutung jener ,entsendung der ,jnger richtig1 so bieten die ,worte1 mit denen er sie entlsst1 ein merkwrdiges ,rtsel dar4 ,in hoffnungsvoller ,schaffensfreude geht er daran1 den ,kreis seiner auf die ,grndung des ,gottesreiches gerichteten ,thtigkeit weiter zu ziehen4 ,die ,aussendungsrede sollte also ,belehrungen fr die missionierende ,thtigkeit der ,jnger in diesem ,sinn enthalten4 ,man msste nun erwarten1 dass er sie anleitet1 wie sie ber das neue ,verhltnis zu ,gott und ber die neue ,sittlichkeit des ,gottesreiches predigen sollen4 ,die ,aussendungsrede ist aber alles andere eher als eine ,zusammenfassung der ,lehre ,jesu4 ,an eine tiefer eindringende ,unterweisung ist gar nicht gedacht1 sondern es handelt sich um eine fliegende ,verkndigung durch ,israel mit dem einzigen ,lehrauftrag1 den ,ruf von der ,nhe des ,gottesreiches berall ertnen zu lassen -- damit alle gewarnt sind und ,busse thun knnen4 ,zeit ist aber dabei nicht zu verlieren2 darum sollen sie sich in einer ,stadt1 wo sie keine ,empfnglichkeit finden1 nicht aufhalten1 sondern weiter eilen1 damit sie mit den ,stdten ,israels fertig werden1 ehe die ,erscheinung des ,menschensohns stattfindet4 ,kommen des ,menschensohnes bedeutet aber3 ,einbrechen des ,reiches ,gottes mit ,macht4 ,wenn sie euch verfolgen in dieser ,stadt1 fliehet zur andern2 wahrlich ich sage euch1 ihr werdet mit den ,stdten ,israels nicht zu ,ende sein1 bis dass der ,menschensohn kommen wird 7,mt #aj -#bc-74 ,versteht man die ,aussendungsrede so1 als habe ,jesus durch die ,jnger sagen lassen1 dass nun die ,zeit da sei1 in einem neuen sittlichen ,verhalten das ,reich zu verwirklichen1 so bleibt jenes eschatologische ,wort ein erratischer ,block inmitten blhender ,wiesen4 ,fasst man aber die ,botschaft der ,reichsnhe eschatologisch auf1 dann fgt sich das ,wort einem grossen ,zusammenhang ein4 ,es ist ein ,fels in einer wilden ,gebirgslandschaft4 ,von diesem ,wort kann man nicht sagen1 es sei aus einer spteren ,zeit eingearbeitet1 sondern mit zwingender ,gewalt bannt es eschatologische ,aussagen in die ,tage der ,aussendung4 ,die einzige erforderliche ,lehrunterweisung ist der ,bussruf4 ,busse thut1 wer an die ,nhe des ,reiches glaubt4 ,darum gibt ,jesus ihnen ,gewalt ber die unreinen ,geister1 dass sie dieselben austreiben und die ,kranken heilen 7,mt #aj -#a-72 aus diesem ,zeichen sollen alle ersehen1 dass es mit der widergttlichen ,macht zu ,ende geht und das ,morgenrot des ,gottesreiches anbricht4 ,das gehrt mit zu ihrem ,lehrauftrag1 denn wer ihren ,zeichen nicht glaubt und daraufhin keine ,busse auf das ,reich ,gottes hin thut1 der ist verdammt4 ,so sind ,chorazin1 ,bethsada und ,kapernaum dem ,gerichte verfallen4 ,der ,glaube und die ,busse wurden ihnen leicht gemacht durch die ,zeichen und ,wunder1 mit welchen sie vor andern begnadet waren -- und sie waren doch nicht in sich gegangen1 was doch ,heidenstdte wie ,tyrus und ,sidon gethan htten 7,mt #aa -#bj-bd-74 ,dieses an das ,volk gerichtete ,wort zeigt1 welche ,bedeutung ,jesus den ,zeichen mit ,hinsicht auf die eschatologische ,botschaft beimass4 ,die ,jnger sollten also predigen vom ,reich1 von der ,busse und dem ,gericht4 ,weil aber das ,ereignis1 das sie verkndeten1 so nahe war1 dass es jeden ,augenblick hereinbrechen konnte1 mussten sie auf das1 was ihm vorausging1 vorbereitet sein3 nmlich auf das letzte ,aufbumen der ,weltmacht4 ,wie sie sich dabei zu verhalten haben1 um nicht irre zu werden1 darauf geht die ,unterweisung1 mit der er sie entlsst6 ,in dem allgemeinen ,aufruhr der ,geister werden sich alle ,bande lsen4 ,bis in die ,familie wird der ,zwiespalt hineingetragen werden 7,mt #aj -#cd-cf-74 ,wer sich zur ,sache des ,gottesreiches halten will1 der muss bereit sein1 die1 welche ihm am liebsten waren1 aus seinem ,herzen herauszureissen und ,kreuz und ,schmach auf sich zu nehmen 7,mt #aj -#cg- u4 -#ch-74 ,die weltliche ,gewalt wird schwere ,verfolgung ber sie bringen 7,mt #aj -#ag-ca-74 ,man wird sie zur ,verantwortung ziehen und sie qulen1 um sie zur ,verleugnung zu bewegen4 ,der ,bruder wird den ,bruder1 der ,vater das ,kind dem ,tod berantworten1 und die ,kinder werden wider die ,eltern aufstehen und den ,tod ber sie bringen4 ,nur wer in diesem allgemeinen ,aufruhr standhaft beharrt und sich zu ,jesu bekennt1 der wird am ,gerichtstage gerettet werden1 wenn der ,herr bei ,gott fr ihn eintritt 7,mt #aj -#cb- u4 -#cc-74 ,in der ,aussendungsrede hat ,jesus die ,jnger ber die ,wehen des anbrechenden ,reiches belehrt4 ,manches in den ausmalenden ,partien mag vielleicht die ,frbung einer spteren ,zeit aufweisen4 ,dadurch wird aber der ,gesamtcharakter der ,rede nicht beeintrchtigt4 ,es handelt sich nicht um ein ,verhalten in ihrer ,thtigkeit nach seinem ,tode2 ber eine solche ,anweisung fehlt uns jegliches historische ,wort4 ,dem ,anbruch des ,reiches gehen die ,wehen voraus4 ,also muss die sieghafte ,verkndigung der ,reichsnhe sich auf die ,wehen einrichten4 ,darum dieses1 in der bisherigen ,erklrung unfassbare ,nebeneinander von ,optimismus und ,pessimismus4 ,es gehrt zur ,signatur jeder eschatologischen ,weltanschauung4 #c4 ,die neue ,auffassung4 ,der ,leidensgedanke ist nur von dem eschatologischen ,reichsbegriff beherrscht4 ,in der ,aussendungsrede handelt es sich nur um die eschatologische1 nicht um die ethische ,reichsnhe4 ,daraus folgt einmal1 dass ,jesu ,thtigkeit nur mit der eschatologischen ,realisierung des ,reiches rechnet4 ,dann kann aber das ,verhltnis seiner ethischen ,gedanken zur eschatologischen ,weltanschauung keine ,umbildung durch ussere ,ereignisse erfahren haben1 sondern es muss von ,anfang an dasselbe gewesen sein4 ,in welchem ,zusammenhang standen aber seine ,ethik und seine ,eschatologie8 ,solange man von der ,ethik ausgeht und die ,eschatologie als etwas ,hinzutretendes zu begreifen sucht1 gibt es keinen organischen ,zusammenhang zwischen beiden1 weil die ,ethik ,jesu1 wie wir sie aufzufassen pflegen1 gar nicht auf die ,eschatologie eingerichtet ist1 sondern viel hher steht4 ,man muss daher den umgekehrten ,weg einschlagen und versuchen1 ob nicht seine ethische ,verkndigung ihrem ,wesen nach durch die eschatologische ,weltanschauung bedingt ist4 ,drittes ,kapitel4 ,die ,predigt vom ,reich ,gottes4 #a4 ,die neue ,sittlichkeit als ,busse4 ,wenn der ,gedanke der eschatologischen ,realisierung des ,reichs die ,grundvorstellung der ,predigt ,jesu ist1 so fllt seine ganze ,ethik unter den ,begriff der auf das ,kommen des ,reichs vorbereitenden ,busse4 ,uns scheint dieser ,begriff zu eng1 um auf den ganzen ,umfang seiner sittlich-religisen ,verkndigung angewandt werden zu knnen4 ,in unserer ,sprache hat nmlich dieses ,wort eine mehr negative ,bedeutung1 sofern es hauptschlich die ,beziehung auf eine vorhergehende ,schuld hervorhebt4 ,die ,vorstellung aber1 welche bei den ,synoptikern durch ,busse 7,greek3 metanoia7 wiedergegeben wird1 ist viel reicher4 ,sie ist nicht nur eine sittliche ,wiederherstellung im ,rckblick auf einen zurckliegenden sndigen ,zustand1 sondern -- und dieser ,charakter prvaliert -- auch eine sittliche ,erneuerung im ,hinblick auf eine bevorstehende allgemeine sittliche ,vollendung4 ,so schliesst die ,busse in ,erwartung des ,reichs alle positiven ethischen ,forderungen in sich4 ,in dieser ,bedeutung ist sie der lebendige ,nachhall der altprophetischen ,busse4 ,denn bei ,amos1 ,hosea1 ,jesaia und ,jeremia bedeutet ,busse die sittliche ,erneuerung im ,hinblick auf den ,tag des ,herrn4 ,so sagt ,jesaia3 ,waschet euch1 reinigt euch2 entfernt die ,bosheit eurer ,thaten aus meinen ,augen4 ,fraget nach ,recht1 steuert dem ,gewaltthtigen2 richtet die ,waise1 schaffet ,recht der ,witwe 7,jes #a -#af- u4 -#ag-74 ,gerade diesen alttestamentlichen ,begriff der ,busse1 welcher den ,nachdruck auf das neue sittliche ,leben legt1 muss man gegenwrtig haben1 um die synoptische ,busse richtig zu erfassen4 ,beide sind nach vorwrts orientiert1 beide sind durch den ,gedanken eines ,zustandes der ,vollendung beherrscht1 den ,gott durch sein ,gericht herauffhren wird4 ,fr die altprophetische ist es der ,tag des ,herrn1 fr die synoptische der ,anbruch des ,reiches4 ,die ,ethik der ,bergpredigt ist also ,busse4 ,die neue ,sittlichkeit1 welche hinter dem ,buchstaben den ,geist des ,gesetzes entdeckt1 macht geschickt zum ,reiche ,gottes4 ,nur die ,gerechten kommen ins ,gottesreich3 das stand fr alle fest4 ,wer also die ,nhe des ,reiches predigte1 musste auch die ,gerechtigkeit auf das ,reich hin lehren4 ,darum verkndet ,jesus die neue ,gerechtigkeit1 die hher ist als das ,gesetz und die ,propheten1 denn diese gehen nur bis auf den ,tufer4 ,seit den ,tagen des ,tufers steht man aber in der unmittelbar vormessianischen ,zeit4 ,am ,tage des ,gerichts gilt es1 diese sittliche ,umwandlung vorzuweisen2 nur wer den ,willen des himmlischen ,vaters gethan hat1 der wird in das ,gottesreich eingehen 7,mt #g -#ba-74 ,keine ,berufung auf ,anhngerschaft ,jesu1 nicht einmal auf ,zeichen1 die in seinem ,namen verrichtet wurden1 kann diese neue ,gerechtigkeit ersetzen 7,mt #g -#bb- u4 -#bc-74 ,darum schliesst die ,bergpredigt mit der ,ermahnung1 in ,erwartung der gewaltigen ,ereignisse einen festen ,bau aufzufhren1 der in ,sturm und ,wetter standhlt 7,mt #g -#bd-bg-74 ,unter denselben ,gesichtspunkt fallen die ,seligpreisungen 7,mt #e -#c-ab-74 ,sie bestimmen die zum ,eintritt in das ,himmelreich berechtigende sittliche ,verfassung4 ,so erklrt sich das ,prsens und das ,futurum in demselben ,satz4 ,selig sind sie1 die ,sanftmtigen1 die nach ,gerechtigkeit ,hungernden und ,drstenden1 die ,barmherzigen1 die reinen ,herzens sind1 die ,friedfertigen1 die geistig ,armen1 die in der ,verfolgung um der ,gerechtigkeit willen beharren1 weil sie in diesem ,verhalten die ,gewhr haben1 beim ,erscheinen des ,reiches ,gottes als dazu gehrig erfunden zu werden4 ,eine ,reihe von ,gleichnissen enthlt denselben ,gedanken4 ,so wird in den ,gleichnissen vom ,schatz im ,acker und von der kstlichen ,perle 7,mt #ac -#dd-df-7 geschildert1 wie der ,mensch alles daran setzen muss1 wenn ihm das ,reich ,gottes in ,aussicht gestellt wird1 wie er alle andern ,gter dahingeben muss1 um dieses in ,aussicht stehende hchste ,gut zu erwerben4 ,wir finden also in der ,ethik der galilischen ,periode schon das jetzt und dann1 welches der ,wertung des ,dienens 7,mk #aj -#de-7 zu ,grunde liegt4 ,als ,busse auf das ,reich ,gottes hin ist auch die ,ethik der ,bergpredigt ,interimsethik4 ,die sittliche ,unterweisung ,jesu ist sich also darin vom ersten ,tag seines ,auftretens bis zu seinen letzten ,aussprchen gleichgeblieben1 denn die ,erniedrigung und das ,dienen1 welche er den ,seinen auf dem ,weg nach ,jerusalem anempfiehlt1 entsprechen genau dem neuen sittlichen ,verhalten1 das er in der ,bergpredigt entwickelt3 sie machen geschickt zum ,reich ,gottes4 ,nur bilden sie noch eine ,steigerung zur neuen ,gerechtigkeit1 indem sie geschickt machen zum ,herrschen daselbst4 ,dem ,leitmotiv der ,bergpredigt begegnen wir noch einmal in dem ,epilog zur grossen ,gleichnisrede der jerusalemitischen ,tage4 ,nur die ,bewhrung der neuen ,sittlichkeit in allen ,verhltnissen des ,lebens gewhrleistet den ,eintritt in das ,reich4 ,darum kann ,jesus zu dem ,phariser1 der dem ,grundgesetz dieser neuen ,sittlichkeit zustimmt1 wie es in dem grossen ,liebesgebot ausgedrckt ist1 sagen3 ,du bist nicht fern vom ,reich ,gottes 7,mk #ab -#cd-74 ,das will nicht heissen1 dass der ,phariser durch seine ,gesinnung beinahe schon die ,hhe der ,sittlichkeit des ,gottesreiches erklommen hat4 ,wenn nmlich das ,doppelgebot der ,liebe die ,sittlichkeit des ,gottesreiches ausmachte1 msste er ihm1 da er diesem ,gebote vollstndig zustimmt1 sagen3 ,du gehrst dem ,gottesreiche an4 ,so aber ist das nicht fern rein zeitlich zu verstehen1 nicht von einer kleinen ,vervollkommnung1 die ihm noch fehlt4 ,er ist nicht fern von dem ,reich ,gottes1 weil er die sittliche ,qualitt besitzt1 durch welche er als ein ,genosse desselben erfunden werden wird1 wenn es in ,krze erscheint4 ,das nicht fern enthlt also dasselbe ,gemisch von ,prsens und ,futurum wie die ,seligpreisungen4 ,von unseren ethischen ,vorstellungen ausgehend1 sind wir geneigt1 den ,begriff des ,lohnes auf dieses ,verhltnis zwischen der ,zugehrigkeit zum ,reich und der neuen ,sittlichkeit anzuwenden4 ,damit wird jedoch der ,gedanke ,jesu nicht vollstndig wiedergegeben1 da es sich fr ihn vor allem um die ,unmittelbarkeit des ,uebergangs aus dem ,zustande der sittlichen ,erneuerung in den der bersittlichen ,vollendung des ,gottesreiches handelt4 ,wer beim ,anbrechen des ,gottesreichs im ,besitz der sittlichen ,erneuerung ist1 der wird als ein ,glied desselben erfunden werden4 ,dies ist der adquate ,ausdruck fr das ,verhltnis der ,sittlichkeit zum kommenden ,gottesreich4 #b4 ,die ,ethik ,jesu und die moderne ,ethik4 ,durch die ,tiefe der religisen ,ethik ,jesu kommen wir dazu1 in ihr unser modern-ethisches ,bewusstsein wiederfinden zu wollen4 ,ihrer ewigen inneren ,wahrheit nach ist sie allerdings losgelst von jeder geschichtlichen ,bedingtheit1 weil sie die hchsten ethischen ,gedanken aller ,zeiten schon in sich enthlt4 ,dennoch besteht ein grosser ,unterschied zwischen ,jesu ,empfinden und dem unseren4 ,die moderne ,ethik ist unbedingt1 weil sie den neuen sittlichen ,zustand aus sich selbst heraus schafft1 wobei vorausgesetzt wird1 dass sich dieser ,zustand zur ,endvollendung entwickeln wird4 ,die ,ethik ist hier ,selbstzweck1 sofern die sittliche ,vollendung der ,menschheit sich mit der ,vollendung des ,reiches ,gottes deckt4 ,das ist ,,kant's ,gedanke4 ,in dieser ,verselbstndigung der ,ethik1 welcher doch eine gewisse ,resignation hinsichtlich der ,erreichung des vollendeten ,endzustandes anhaftet1 zeigt sich1 dass die christlich-moderne ,ethik von hellenistisch-rationalistischen ,gedanken durchsetzt ist und unter dem ,einfluss einer zweitausendjhrigen ,entwicklung steht4 ,die ,ethik ,jesu hingegen ist bedingt in dem ,sinn1 dass sie in unlsbarem ,zusammenhang mit der ,erwartung eines bernatrlich eintretenden ,zustandes der ,vollendung steht4 ,darin zeigt sich ihre jdische ,provenienz und der unmittelbare ,zusammenhang mit der prophetischen ,ethik1 wo das sittliche ,verhalten des ,volks durch seine ,zukunftserwartungen bedingt war4 ,wenn daher irgend eine ,parallele zur ,erklrung der ,ethik ,jesu herbeigezogen werden darf1 so ist es nur die prophetische1 niemals die moderne4 ,denn sowie die letztere mithereinspielt1 wird die ,betrachtungsweise unhistorisch1 sofern man die ,ethik ,jesu verselbstndigt1 whrend sie durchaus nach der erwarteten bernatrlichen ,vollendung orientiert ist4 ,dadurch schafft man das unlsbare ,problem1 dass eine ihrer ,ethik nach durchaus moderne ,persnlichkeit nebenher eschatologische ,aussprche thut4 ,hat man aber einmal die ,bedingtheit seiner ,ethik eingesehen und macht man ,ernst mit ihrem ,zusammenhang mit der prophetischen ,ethik1 so ist mit einem ,schlage klar1 dass alle ,vorstellungen von einem aus kleinen ,anfngen emporwachsenden ,reich1 von einer ,ethik des ,gottesreiches und von einer ,entwicklung desselben durch unser modernes ,bewusstsein an ,jesu ,gedanken herangetragen werden1 weil wir uns nicht ohne weiteres mit der ,bedingtheit seiner ,ethik vertraut machen knnen4 ,wir muten ihm zu1 sich das ,reich ,gottes vorzustellen1 wie es in seiner historischen ,verwirklichung sich gleichsam durch eine ,verengerung hindurchzwngt1 um nachher die ,vollgestalt1 auf die es angelegt ist1 zu erreichen4 ,das ist moderne ,vorstellung4 ,fr ,jesus und die ,propheten war sie aber unvollziehbar4 ,in der ,unmittelbarkeit ihrer ethischen ,anschauung gibt es keine ,sittlichkeit des ,gottesreichs und keine ,entwicklung desselben -- es liegt jenseits der ethischen ,grenze von ,gut und ,bse2 es wird herbeigefhrt durch eine kosmische ,katastrophe1 durch welche das ,bse total berwunden wird4 ,damit werden die sittlichen ,massstbe aufgehoben4 ,das ,reich ,gottes ist eine bersittliche ,grsse4 ,zu dieser ,hhe des berethischen ,idealismus kann sich das moderne ,bewusstsein nicht mehr aufschwingen4 ,wir sind eben durch die ,geschichte alt geworden4 ,fr das historische ,verstndnis der ,ethik ,jesu ist sie aber die unerlssliche ,voraussetzung4 ,dazu kommt noch1 dass wir beim ,reich ,gottes nach vorwrts denken1 an die kommenden ,generationen1 welche es in steigendem ,masse verwirklichen werden4 ,jesu ,blick geht rckwrts4 ,fr ihn setzt sich das ,reich zusammen aus den ,generationen1 welche schon ins ,grab gesunken sind und die nun zu einem ,vollendungszustand erweckt werden4 ,wie soll es fr ihn eine ,ethik der geschlechtlichen ,beziehungen im ,gottesreiche geben1 wenn er den ,sadducern erklrt1 dass es im ,gottesreiche nach der grossen ,auferstehung geschlechtliche ,beziehungen berhaupt nicht mehr geben wird1 sondern dass sie sein werden1 wie die ,engel des ,himmels 7,mk #ab -#be-78 ,jede ethische ,norm ,jesu1 mge sie auch noch so vollendet sein1 fhrt also nur bis an die ,grenze des ,reiches ,gottes1 whrend jeglicher ,pfad verschwindet1 sobald man sich auf dem neuen ,boden bewegt4 ,dort braucht man keinen4 ,man hat ein ,vorurteil gegen diese ,bedingtheit4 ,sofern man meint1 der ,wert der ,ethik ,jesu wrde dadurch herabgesetzt1 ist es unberechtigt4 ,gerade das ,gegenteil ist der ,fall2 denn diese ,bedingtheit fliesst aus einem absolut ethischen ,idealismus1 welcher fr den erwarteten ,vollkommenheitszustand ,daseinsbedingungen postuliert1 die selbst ethisch sind4 ,in unserer verselbstndigten ,ethik aber setzen wir den ,kampf zwischen ,gut und ,bs1 als dauernd zum ,wesen des ,ethischen gehrend1 fr immer voraus4 ,ethik und ,theologie stehen fr uns nicht in diesem lebendigen ,verhltnis1 wie bei ,jesus4 ,die ,lebhaftigkeit der ,farben des absolut ethischen ,idealismus ist in der ,geschichte verblasst4 ,so ist die ,verselbstndigung der ,ethik ,jesu also nicht nur ungeschichtlich1 sondern sie bedeutet auch eine ,verkmmerung seines ethischen ,idealismus4 ,in einem ,punkte hat aber unser ethisches ,empfinden mit seinem ,vorurteil recht4 ,bezieht sich die ,ethik bloss auf die ,erwartung der bernatrlichen ,vollendung1 dann ist ihr thatschlicher ,wert herabgesetzt1 da sie nur ,individualethik ist und nur das ,verhltnis des ,einzelnen zum ,gottesreich bercksichtigt4 ,dass aber die sittliche ,gemeinschaft1 welche durch ,jesu ,predigt hervorgerufen wird1 als solche irgendwie das wirksame ,anfangsglied in der ,realisierung des ,gottesreiches sei1 dieser ,gedanke liegt nicht nur in unserem ethischen ,empfinden1 sondern er belebt auch die ,predigt ,jesu1 denn er arbeitet den sozialen ,charakter seiner ,ethik scharf heraus4 ,gerade deswegen strubt man sich1 den eschatologischen ,begriff des ,reiches ,gottes seiner ,verkndigung von ,anfang an zu ,grunde zu legen1 weil man sich dann nicht erklren kann1 wie er den ,zustand der neuen sittlichen ,gemeinschaft1 die er um sich schafft1 mit dem bernatrlich eintretenden ,reich organisch verbunden denkt4 ,daher gert man hier unwillkrlich auf das moderne ,geleise4 ,der ,begriff der ,entwicklung leistet das ,geforderte1 indem er erlaubt1 die neue sittliche ,gemeinschaft als ,anfangszustand zu jenem ,endzustand aufzufassen1 welchem sie sich durch eine stetige ,ausdehnung und ,vertiefung nhert4 ,der sich erweiternde ,kreis ist aber eine moderne geschichtliche ,betrachtungsweise4 ,sie ist ,jesu vollstndig fremd4 ,wenn er aber auch unsere ,erklrung nicht vorausgesetzt haben kann1 das ,faktum1 dass diese neue ,gemeinschaft mit dem ,endzustand in einem organischen ,zusammenhang stehe1 war ihm ebenso sicher wie uns4 ,weil er aber diesen ,endzustand als rein bernatrlich eintretend erwartete1 war der ,zusammenhang nicht durch menschliche ,ueberlegung zu begreifen1 sondern es war ein gttliches ,geheimnis1 das er nur in ,analogien zu den ,vorgngen in der ,natur aussprach4 ,viertes ,kapitel4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes4 #a4 ,die ,gleichnisse von dem ,geheimnis des ,reiches ,gottes4 ,es handelt sich um das ,geheimnis des ,gottesreiches 7,mk #d -#aa-71 welches in den ,gleichnissen vom ,semann1 von der selbstwachsenden ,saat1 vom ,senfkorn und vom ,sauerteig dargestellt wird4 ,wir finden darin gewhnlich die ,veranschaulichung einer stetigen ,entfaltung1 durch welche ein kleiner ,anfangszustand mit einem herrlichen ,endzustand zusammenhngt4 ,die gesten ,krner enthalten die ,ernte schon1 indem jedes auf die ,pflanze samt der ,frucht angelegt ist4 ,sie entwickeln sich daraus stetig und notwendig4 ,so ist es auch mit der ,entwicklung des ,reiches ,gottes aus kleinen1 unscheinbaren ,anfngen4 ,diese ansprechende ,deutung der ,gleichnisse benimmt ihnen aber den ,charakter des ,geheimnisses1 denn die ,veranschaulichung einer stetigen ,entfaltung durch die ,vorgnge in der ,natur ist kein ,geheimnis mehr4 ,darum misskennen wir das ,geheimnis in diesen ,gleichnissen4 ,wir deuten sie aus unserer naturwissenschaftlichen ,reflexion1 welche zwei noch so verschiedene ,zustnde in allen ,fllen durch den ,begriff der ,entwicklung verbindet4 ,der ,unmittelbarkeit1 mit welcher der antike ungeschulte ,geist die ,natur beobachtete1 bot sie aber noch ,geheimnisse1 indem sie ihm zwei ganz verschiedene ,zustnde in einer ,aufeinanderfolge vorfhrte1 deren ,zusammenhang ebenso gewiss als unerklrlich war4 ,diese ,unmittelbarkeit spricht aus ,jesu ,gleichnissen4 ,der ,begriff der ,entwicklung in der ,natur1 auf welchen es die moderne ,erklrung abgesehen hat1 wird gar nicht hervorgehoben1 sondern die ,exposition geht darauf aus1 die beiden ,zustnde so unmittelbar nebeneinander zu stellen1 dass man zur ,frage gedrngt wird3 ,wie kann der ,endzustand aus dem ,anfangszustand hervorgehen8 #a4 ,ein ,mensch ste aus4 ,von der ,aussaat ging ein grosser ,teil durch die verschiedensten ,umstnde verloren -- und doch war der ,ertrag der ,krner1 welche auf gutes ,land fielen1 so gross1 dass es das ,ausgeste dreissig-1 sechzig-1 ja hundertfltig wiederbrachte4 ,die ,ausdeutung der einzelnen ,punkte bei der ,schilderung dieses ,verlustes auf bestimmte ,menschenklassen1 wie sie ,mk #d -#ac-bj- vorliegt1 ist aus einer spteren ,anschauung hervorgegangen1 fr die das ,gleichnis eben kein ,geheimnis mehr enthielt4 ,ursprnglich waren aber die einzelnen ,schilderungen nicht selbstndig1 sondern die ,saat1 die auf dem ,weg1 auf dem steinigten ,boden und unter den ,dornen verloren geht1 samt der1 welche die ,vgel des ,himmels aufpicken1 bildet einen einheitlichen ,gegensatz zu der1 welche auf gutes ,land fiel4 ,fr das ,gleichnis kommt die ,art1 wie sie zu ,grunde ging1 nicht in ,betracht4 ,jesu ,rede hngt1 trotz der wundervoll ausgefhrten ,schilderung1 in einem ,gedanken3 ,so klein war unter ,anrechnung alles dessen1 was verloren ging1 die ,aussaat und dennoch die grosse ,ernte6 -- ,darin liegt das ,geheimnis4 #b4 ,ein ,mensch streute ,samen auf das ,land4 ,er schlief1 ging seinen ,geschften nach und kmmerte sich nicht weiter um die ,saat4 ,ehe er sich's indes versah1 stand die ,ernte auf dem ,feld und er konnte seine ,knechte ausschicken1 sie einzuholen4 ,wie ging es zu1 dass1 nachdem die ,samenkrner in die ,erde gesenkt waren1 der ,boden von selbst ,gras1 ,halm und volle ,aehre hervorbrachte8 -- ,darin liegt das ,geheimnis4 #c4 ,es wurde ein ,senfkorn gest2 daraus sprosste eine grosse ,staude hervor1 mit ,zweigen1 dass die ,vgel des ,himmels darunter wohnen konnten4 ,wie ging das zu1 da doch das ,senfkorn so klein ist8 -- ,das ist das ,geheimnis4 #d4 ,ein ,weib that ein bischen ,sauerteig zu einem grossen ,teig4 ,nachher war der ganze ,teig ,sauerteig4 ,wie kann durch ein wenig ,sauerteig ein grosser ,teig durchsuert werden8 -- ,das ist das ,geheimnis4 ,diese ,gleichnisse sind gar nicht darauf angelegt1 gedeutet und verstanden zu werden1 sondern sie sollen die ,hrer darauf aufmerksam machen1 dass in den ,sachen des ,reiches ,gottes ein ,geheimnis sich vorbereitet1 wie sie es in der ,natur erleben4 ,es sind ,signale4 ,wie auf die ,saat die ,ernte folgt1 ohne dass jemand sagen kann1 wie es zuging1 so wird auf ,jesu ,predigt hin das ,reich ,gottes in ,macht sich einstellen4 ,so klein1 verglichen mit dem ,zustand des ,reiches ,gottes1 der ,kreis auch ist1 welchen er um sich sammelt1 so ist nichtsdestoweniger gewiss1 dass es sich in der ,folge dieser so beschrnkten sittlichen ,erneuerung einstellen wird1 so gewiss zu erwarten ist1 dass die ,saat1 welche zur ,zeit1 da er spricht1 im ,boden schlummert1 eine herrliche ,ernte bringen wird4 ,wartet nicht nur auf die ,ernte1 sondern wartet auch auf das ,reich ,gottes6 -- so redete der geistige ,semann zu den ,galilern zur ,zeit der ,aussaat4 ,sie sollten1 wenn sie es ahnen konnten1 darauf aufmerksam werden1 dass die sittliche ,erneuerung im ,gefolge seiner ,predigt in einem notwendigen1 aber unerklrlichen ,zusammenhang mit dem ,anbrechen des ,reiches ,gottes stnde4 ,denn derselbe ,gott1 der durch die geheimnisvolle ,kraft in der ,natur die ,ernte erstehen lassen wird1 der wird auch das ,reich ,gottes erstehen lassen4 ,darum1 als es die ,zeit der ,ernte war1 schickte er seine ,jnger aus1 zu verknden3 das ,reich ,gottes ist nahe herbeigekommen4 #b4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes in der ,rede zum ,volk nach der ,aussendung4 ,jesus war allein4 ,die ,jnger trugen die ,kunde von der ,nhe des ,reiches in die ,stdte ,israels4 ,whrend das ,volk sich um ihn drngte1 kamen die ,gesandten des ,tufers mit ihrer ,frage4 ,er entliess sie mit dem ,bescheid3 das ,reich stehe vor der ,thr2 man brauche nur die ,sprache der ,zeichen und ,wunder zu verstehen4 ,zum ,volk sich wendend1 redete er von der ,bedeutung des ,tufers und seiner ,wrde4 ,dabei entfiel ihm ein ,geheimniswort 7,mt #aa -#ad-3 wenn ihr es zu fassen vermgt1 ,mt #aa -#ae-3 wer ,ohren hat zu hren1 der hre74 ,johannes ist der ,elias1 d4 h4 die ,persnlichkeit1 welche das unmittelbare ,einbrechen des ,reichs anzeigt4 ,von den ,tagen ,johannes des ,tufers bis auf diesen ,augenblick wird dem ,reich ,gottes ,gewalt angethan und die ,gewaltthtigen reissen es an sich4 ,denn die ,propheten und das ,gesetz haben bis ,johannes geprophezeit1 und wenn ihr es fassen mgt1 so ist er der ,elias1 der kommen soll4 ,wer ,ohren hat zu hren1 der hre 7,mt #aa -#ab-ad-74 ,dieses ,wort widerstrebt aller ,exegese1 denn es enthlt gar nicht den ,gedanken1 dass die ,einzelnen sich mit ,gewalt den ,eingang ins ,reich erzwingen4 ,was sollte das auch heissen8 ,inwiefern geschieht das von den ,tagen des ,tufers an8 ,das von ,jesus gebrauchte ,bild ist unbegreiflich1 wenn es sich um das ,eintreten ,einzelner in das ,gottesreich handelt4 ,ebenso unverstndlich bleibt es aber1 wenn es sich auf die ,realisierung des ,gottesreiches durch ,entwicklung beziehen soll4 ,erstens widerspricht das ,bild vom ,gewaltakt dem ,gedanken der ,entwicklung2 zweitens datiert der ,anfang dieser ,ntigung dann nicht vom ,tufer1 sondern von ,jesus4 ,es handelt sich um das ,geheimnis des ,reiches ,gottes1 darum der ,hinweis3 wer ,ohren hat zu hren1 der hre4 ,er kommt nur noch bei den ,gleichnissen vom ,geheimnis des ,reiches ,gottes und als ,beschluss apokalyptischer ,sprche vor 7vgl4 den ,gebrauch des ,ausdrucks in der ,apokalypse3 #b -#g #aa #ag #bi-1 #c -#f #ac #bb-74 ,die ,busse und sittliche ,erneuerung auf das ,reich ,gottes hin sind gleichsam ein ,druck1 der ausgebt wird1 um es zu zwingen1 in die ,erscheinung zu treten4 ,diese ,bewegung hat eingesetzt mit den ,tagen des ,tufers4 ,darum wird von da an dem ,reich ,gottes ,gewalt angethan4 ,die ,gewaltthtigen1 die es an sich reissen1 sind diejenigen1 welche die sittliche ,erneuerung leisten4 ,sie ziehen es mit ,macht auf die ,erde herunter4 ,das ,wort in der ,rede ber den ,tufer und die ,gleichnisse des ,reiches ,gottes erklren und ergnzen sich gegenseitig4 ,die ,gleichnisse heben vor allem das ,unangemessene in dem ,verhltnis der geleisteten sittlichen ,erneuerung zur eintretenden ,vollkommenheit des ,reiches ,gottes hervor1 whrend das ,bild in dem ,ausspruch nach der ,aussendung mehr den zwingenden ,zusammenhang zwischen beiden herausarbeitet4 #c4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes im ,lichte der prophetischen und jdischen ,zukunftserwartungen4 ,jesu ,ethik hngt mit der altprophetischen zusammen1 da sie1 wie jene1 durch die ,erwartung eines ,zustandes der ,vollendung bedingt ist1 welchen ,gott herauffhren wird4 ,aber auch das ,geheimnis des ,reiches ,gottes1 wonach die sittliche ,erneuerung das bernatrliche ,kommen des ,reiches herbeifhrt1 entspricht dem prophetischen ,grundgedanken4 ,bei den ,propheten ist das ,verhltnis zwischen der sittlichen ,umkehr1 welche sie herbeifhren wollen1 und dem ,herrlichkeitszustand1 welchen ,gott am ,tage des ,gerichts herauffhren wird1 kein rein zeitliches1 sondern es beruht auf einem bernatrlichen kausalen ,zusammenhang4 ,das gottwidrige ,verhalten zieht den ,tag des ,gerichts und der ,verdammnis herbei4 ,darum zchtigt ,gott das ,volk und gibt es in die ,hand seiner ,bedrnger4 ,wenn es sich aber zur sittlichen ,umkehr entschliesst1 wenn es in glubigem ,vertrauen bei ihm allein ,zuflucht sucht1 wenn ,gerechtigkeit und ,wahrheit unter ihnen herrschen1 dann wird ihm der ,herr ,recht schaffen vor seinen ,bedrngern und seine ,herrlichkeit wird aufgehen ber ,israel1 dem die ,vlker dienstbar werden4 ,an jenem ,tage wird dann der ,friede ber die ganze ,welt und auch ber die ,natur ausgegossen werden4 ,nach dem ,exil wirkt dieser ,gedanke in der ,auffassung vom ,gesetz weiter4 ,durch das ,halten des ,gesetzes wird der ,herrlichkeitszustand von ,gott erzwungen4 ,nicht der einzelne1 sondern die ,gesamtheit wirkt durch das ,gesetz auf ,gott4 ,diese generelle ,betrachtungsweise ist die primre1 die individualistische erst die sekundre4 ,israel wrde erlst werden1 wenn es nur zwei ,sabbate hielte1 wie es sich gebhrte 7,schabbath #aah;b4 ,w,,nsche1 ,system der altsynagogalen palstinensischen ,theologie #ahhj ,s4 #bii74 ,hier begegnet uns der altprophetische ,gedanke in gesetzlicher ,verusserlichung4 ,im allgemeinen herrschte aber spter die individualistische ,betrachtung vor4 ,das ,gesetz und das sittliche ,verhalten berhaupt waren nur die ,vorbereitung auf den erwarteten ,herrlichkeitszustand4 ,an ,stelle der lebendigen generellen prophetischen ,auffassung trat eine individuelle1 unlebendige4 ,die ,eschatologie wurde ,rechenexempel und die ,ethik ,kasuistik4 ,da ,jesus aber auf den ethischen ,grundgedanken der prophetischen ,zeit zurckgriff1 handelte es sich fr ihn nicht um reine ,zukunftserwartung4 ,sptjdisch an ihm ist nur die ,form1 in der er sich das ,eintreten dieses ,endzustandes denkt4 ,er erfasst es nicht mehr unter dem ,gesichtspunkt des ,eingreifens ,gottes in die ,vlkergeschichte1 wie die ,propheten1 sondern unter dem der kosmischen ,endkatastrophe4 ,seine ,eschatologie ist ,daniel'sche ,apokalyptik1 weil das ,reich durch den ,menschensohn herbeigefhrt wird1 wenn er auf den ,wolken des ,himmels erscheint 7,mk #h -#ch--i -#a-74 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes ist also die ,synthese eines souvernen ,geistes zwischen der altprophetischen ,ethik und der ,daniel'schen ,apokalyptik4 ,daher wurzelt ,jesu ,eschatologie in seiner ,zeit und steht doch so hoch ber ihr4 ,fr die ,zeitgenossen handelte es sich um ,erwartung des ,reichs1 um das ,ausdenken und ,ausmalen aller ,momente der grossen ,katastrophe und um die ,vorbereitung darauf1 fr ,jesus um die ,herbeifhrung des erwarteten ,ereignisses durch die sittliche ,erneuerung4 ,aus der eschatologischen ,ethik wird ethische ,eschatologie4 #d4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes und die ,annahme der glcklichen galilischen ,periode4 ,dem ,geheimnis des ,reiches ,gottes zufolge ist das ,eintreten des ,reiches unabhngig von der ,allgemeinheit des ,erfolgs der ,predigt ,jesu4 ,er betont ja gerade1 dass die ,beschrnktheit des ,kreises1 welcher die sittliche ,erneuerung leistet1 in gar keinem ,verhltnis steht zu der allumfassenden ,grsse des ,reichs1 das auf ,grund ihres ,verhaltens eintritt4 ,es gengt1 dass ein geringer ,teil der ,aussaat auf das gute ,land fllt -- und die berreiche ,ernte ist da1 durch ,gottes ,macht4 ,nicht durch die ,menge1 sondern durch die ,gewaltttigen wird das ,reich herbeigentigt4 ,darum macht das ,geheimnis des ,reiches ,gottes die ,annahme einer erfolgreichen galilischen ,periode ganz berflssig4 ,jesus kann sich der ,erwartung der baldigen ,realisierung des ,reichs hingeben1 auch wenn er die grssten ,misserfolge erlebt und ganze ,ortschaften sich seiner ,predigt verschliessen4 ,sie halten damit das ,reich ,gottes nicht auf1 sondern sie berliefern sich nur selbst dem ,gericht1 denn das ,reich tritt notwendig ein auf ,grund der sittlichen ,erneuerung der ,kreise1 die sich um ,jesu sammeln4 ,die ,richtigkeit der ,deutung des ,geheimnisses des ,reiches ,gottes zeigt sich also darin1 dass sie eine zur ,erklrung des ,lebens ,jesu sonst absolut unumgngliche1 historisch aber in keiner ,weise zu begrndende ,annahme unntig macht4 #e4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes und der ,universalismus ,jesu4 ,so lange die sittliche ,erneuerung auf ,grund der ,predigt ,jesu mit der ,realisierung des ,reiches durch den modernen ,gedanken der ,entwicklung in ,beziehung gesetzt wird1 ist auch die ,korrelatgrsse zur ,vollendung des ,reichs modern1 nmlich die sittliche ,menschheit als ,gesamtheit4 ,man mutet dann ,jesu zu1 dass er in ,gedanken voraussieht1 wie die neue sittliche ,gemeinschaft1 die er grndet1 sich immer weiter ausbreitet1 ganz ,israel ergreift -- hier bricht aber der ,gedanke ,jesu ab2 universalistische ,ideen darf man ihm nicht unterschieben1 denn die ,aussendungsrede zeigt1 dass er fr die sittliche ,erneuerung nicht ber die ,grenzen ,israels hinaus reflektiert4 ,mt #aj -#e- u4 -#f-3 ,ziehet auf keiner ,heidenstrasse und betretet keine ,samariterstadt2 gehet aber vielmehr zu den verlornen ,schafen des ,hauses ,israel4 ,die ,predigt des ,reiches ,gottes ist also partikularistisch2 das ,reich selbst aber ist universalistisch1 denn sie werden kommen von ,mitternacht und von ,mittag1 vom ,morgen und vom ,abend4 ,das ,geschlecht1 das ein ,wunder verlangt1 wird ein solches erleben3 ,die ,niniviten werden am ,tage des ,gerichts aufstehen und es verdammen1 weil sie ,busse gethan haben auf die ,predigt des ,jonas hin1 und hier ist mehr denn ,jonas4 ,auch die ,knigin von ,mittag wird den ,zeitgenossen ,jesu dann als ,richterin erstehen1 denn sie machte sich auf1 um die ,weisheit ,salomos zu hren1 und hier ist mehr denn ,salomo 7,mt #ab -#da-db-74 ,fr das moderne ,bewusstsein ist dieser ,widerspruch zwischen dem ,partikularismus in der ,verkndigung des ,reiches und dem ,universalismus in der ,vollendung desselben unberwindbar1 weil es sich alles durch den ,begriff der ,entwicklung denkt4 ,in dem ,geheimnis des ,reiches ,gottes aber gehen ,partikularismus und ,universalismus mit einander auf4 ,das ,reich ist universalistisch1 denn es ersteht aus dem kosmischen ,akt1 bei welchem ,gott die ,gerechten aller ,zeiten und aller ,vlker zur ,herrlichkeit erweckt4 ,die ,herbeifhrung des ,reiches hingegen fusst auf dem ,partikularismus1 denn es wird durch die sittliche ,erneuerung der ,volksgenossen ,jesu herbeigentigt4 ,das ,heil kommt aus ,israel4 #f4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes und ,jesu ,stellung zum ,gesetz und zum ,staat4 ,jesus hat sich weder fr noch gegen das ,gesetz ausgesprochen4 ,er erkannte es einfach als etwas ,bestehendes an1 ohne sich daran zu binden4 ,zu einer prinzipiellen ,stellungnahme1 ob es verbindlich oder nicht verbindlich sei1 fhlte er keine ,ntigung4 ,diese ,frage war fr ihn gegenstandslos4 ,auf die neue ,sittlichkeit1 nicht auf das ,gesetz kam es an4 ,heilig und unverletzlich war ihm dieses ,gesetz1 sofern es den ,weg zur neuen ,sittlichkeit wies4 ,aber damit hob es sich selbst auf2 denn in dem ,reich1 das auf ,grund der neuen ,sittlichkeit in ,erscheinung trat1 war es abgethan1 da der ,vollendungszustand bergesetzlich und berethisch war4 ,bis dahin bestand es zu ,recht4 ,ob das ,gesetz auch fr seine ,anhnger in ,zukunft gelten sollte1 diese ,frage existierte fr ihn nicht1 sondern erst die ,geschichte hat sie der ersten ,gemeinde gestellt4 ,mit dem ,staat verhielt es sich ebenso4 ,die ,frage1 die man ihm in den jerusalemitischen ,tagen stellte1 war fr ihn gegenstandslos4 ,als er den ,pharisern auf ihre ,frage antwortete1 ob man dem ,kaiser den ,zins geben sollte1 dachte er nicht daran1 seine und seiner ,anhnger ,stellung zum ,staat festzulegen4 ,wie konnte man sich nur mit solchen ,dingen aufhalten6 ,der ,staat war ja irdisches1 also ungttliches ,herrschen4 ,sein ,bestand reichte also nur bis zur anbrechenden ,gottesherrschaft4 ,da diese nahe bevorstand1 was brauchte man sich entscheiden1 ob man der ,weltmacht tributpflichtig sein wollte oder nicht8 ,man liess sie eben ber sich ergehen2 ihr ,ende war ja da4 ,gebt dem ,kaiser1 was des ,kaisers ist und ,gott1 was ,gottes ist 7,mk #ab -#ag-7 -- dieses ,wort ist mit einer souvernen ,ironie gesprochen gegen die ,phariser1 die so wenig die ,zeichen der ,zeit verstehen1 dass das noch eine ,frage fr sie bildet4 ,sie sind gerade so thricht in den ,sachen des ,reiches ,gottes1 wie die ,sadducer mit ihrer ,vexierfrage1 welchem ,gatten das siebenmal verheiratete ,weib bei der ,auferstehung gehren wird1 denn auch sie lassen eines ausser ,berechnung3 die ,macht ,gottes 7,mk #ab -#bd-74 #g4 ,das ,moderne in der ,eschatologie ,jesu4 ,es sei die ,maxime in jeder wissenschaftlichen ,untersuchung1 mit aller mglichen ,genauigkeit und ,offenheit seinen ,gang ungestrt fortzusetzen1 ohne sich an das zu kehren1 wowider sie ausser ihrem ,felde etwa verstossen mchte1 sondern sie fr sich allein1 so viel man kann1 wahr und vollstndig zu vollfhren4 ,oeftere ,beobachtung hat mich berzeugt1 dass1 wenn man diese ,geschfte zu ,ende gebracht hat1 das1 was in der ,hlfte derselben1 in ,betracht anderer ,lehren ausserhalb1 mir bisweilen sehr bedenklich schien1 wenn ich diese ,bedenklichkeit nur so lange aus den ,augen liess und bloss auf mein ,geschft achthatte1 bis es vollendet sei1 endlich auf unerwartete ,weise mit demjenigen vollkommen zusammenstimmte1 was sich ohne die mindeste ,rcksicht auf jene ,lehren1 ohne ,parteilichkeit und ,vorliebe fr dieselbe1 von selbst gefunden hatte#a4 ,,kant spricht dieses tiefe ,wort in dem ,augenblick1 wo ihm die ,zusammenstimmung des transcendentalen ,freiheitsbegriffs mit dem praktischen aufgeht4 ,mit dem ,verhltnis der ,ethik ,jesu zu seiner ,eschatologie steht es ebenso4 ,es ist ein ,postulat unserer christlichen ,ueberzeugung1 dass die ,ethik ,jesu in ihrem ,grundgedanken modern sei4 ,darum kommen wir immer wieder dazu1 in seiner ,ethik das ,moderne zu suchen und dafr seine ,eschatologie1 da sie uns unmodern scheint1 in den ,hintergrund zu drngen4 ,entschliesst man sich aber1 dieses in unserem ,wesen so tiefbegrndete und so berechtigte ,interesse fr einen ,augenblick ausser acht zu lassen und das ,verhltnis seiner ,eschatologie zur ,ethik rein fr sich1 geschichtlich zu betrachten1 so frdert die ,untersuchung das berraschende ,resultat zu ,tage1 dass die letztere in einem viel hheren ,masse modern ist1 als man bisher zu hoffen wagte4 ,jesu ,ethik ist modern1 nicht etwa1 weil die ,eschatologie dabei ,begleitgedanke ist1 sondern gerade1 weil sie von dieser ,eschatologie vollstndig abhngig ist6 ,diese ,eschatologie selbst1 wie sie sich in dem ,geheimnis des ,reiches ,gottes darstellt1 ist nmlich durchaus modern1 indem sie von dem ,grundgedanken beherrscht wird1 dass auf die religis-sittliche ,erneuerung hin1 welche die ,glubigen leisten1 das ,reich ,gottes eintreten wird4 ,jede sittlich-religise ,bethtigung ist also ,arbeit am ,kommen des ,reiches ,gottes4 ,als durch die ,geschichte die ,eschatologie in dieser ethisch-eschatologischen ,weltanschauung langsam verblich1 da blieb eine ethische ,weltanschauung1 in der die ,eschatologie durch sieghafte ,begeisterung und den unvergnglichen ,glauben an den ,endsieg des ,guten weiterlebte4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes enthlt das ,geheimnis der christlichen ,weltanschauung berhaupt4 ,die ethische ,eschatologie ,jesu ist die heroische ,form1 in der die modern-christliche ,weltanschauung in die ,geschichte eintrat6 ,,fussnote3 #a ,kritik der praktischen ,vernunft4 ,ed4 ,reclam ,s4 #abi4 ,fnftes ,kapitel4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes im ,leidensgedanken4 ,in der letzten ,periode seines ,lebens hat ,jesus noch einmal ,gleichnisse vom ,reich ,gottes geredet4 ,der ,weinberg ,gottes 7,mt #ba -#cc-df-74 ,die knigliche ,hochzeit 7,mt #bb -#a-ad-74 ,der wachende ,knecht 7,mt #bd -#db-dg-74 ,die zehn ,jungfrauen 7,mt #be -#a-ac-74 ,die anvertrauten ,pfunde 7,mt #be -#ad-cj-74 ,diese ,gleichnisse enthalten1 im ,unterschied zu denen vom ,geheimnis des ,gottesreiches1 kein ,geheimnis1 sondern es sind reine ,lehrgleichnisse1 aus denen eine ,moral zu ziehen ist4 ,das ,reich ,gottes ist nahe4 ,nur diejenigen werden als dazu gehrig erfunden werden1 die sich durch ihr sittliches ,verhalten darauf einrichten4 ,dafr enthlt aber die zweite ,periode das ,geheimnis des ,leidensgedankens4 ,wie wir gesehen haben1 fhren die ,aussprche ,jesu auf eine geheimnisvolle kausale ,verbindung zwischen dem ,leiden und dem ,eintreten des ,reichs1 weil die ,eschatologie und der ,leidensgedanke immer nebeneinander auftreten und die ,zukunftserwartungen der ,jnger jedesmal durch seine ,leidensankndigung aufs hchste gesteigert werden4 ,das ,geheimnis des ,leidensgedankens nimmt also das ,geheimnis des ,reiches ,gottes wieder auf und setzt es fort4 ,zu der sittlichen ,erneuerung1 welche dem ,geheimnis des ,reiches ,gottes zufolge auf das ,eintreten des ,reiches eine ntigende ,gewalt ausbt1 tritt die shnende ,todesleistung ,jesu hinzu4 ,sie vollendet die ,busse derer1 die an das ,kommen des ,reiches glauben4 ,dadurch tritt ,jesus den ,gewaltthtigen1 die das ,reich herbeintigen1 zur ,seite4 ,die ,gewalt1 die er dabei anwendet1 ist die denkbar hchste -- er gibt sein ,leben hin4 ,der ,leidensgedanke ist also die ,umformung des ,geheimnisses vom ,reich ,gottes4 ,darum ist er ebensowenig darauf berechnet1 von den andern begriffen zu werden1 als die ,gleichnisse vom ,geheimnis des ,reiches ,gottes4 ,es handelt sich beidemal um eine nicht weiter zu ergrndende ,thatsache4 ,der ,zusammenhang zwischen dem ,leidensgedanken und dem ,geheimnis des ,reiches ,gottes garantiert die ,kontinuitt in ,jesu ,gedankenwelt4 ,alle ,konstruktionen1 die man unternommen hat in der ,absicht1 diese ,kontinuitt herzustellen1 waren unvermgend1 das ,geforderte zu leisten4 ,die ,aufnahme des ,leidensgedankens bedeutete in allen ,fllen eine totale ,vernderung seiner ,reichs- und ,weltanschauung4 ,stellt man aber den ,leidensgedanken in den grossen ,zusammenhang des ,geheimnisses des ,reiches ,gottes1 so ist die ,kontinuitt natrlich gegeben4 ,der ,gedanke der bernatrlichen ,herbeifhrung des ,reiches ,gottes durchzieht ,jesu ganzes ,leben1 wobei der ,leidensgedanke nur die ,formulierung desselben in der zweiten ,periode darstellt4 ,wodurch nimmt das ,geheimnis des ,reiches ,gottes die ,form des ,leidensgeheimnisses an8 ,warum muss die ,shne ,jesu vollendend zur sittlichen ,erneuerung und zur ,busse der reichsglubigen ,gemeinschaft hinzutreten8 ,inwiefern kommt dem ,shnetod ,jesu eine ,einwirkung auf das ,eintreten des ,reiches zu8 ,sechstes ,kapitel4 ,die ,wrde ,jesu auf ,grund seiner ffentlichen ,wirksamkeit4 #a4 ,das ,problem und die ,thatsachen4 ,das ,erlebnis bei der ,taufe bedeutet den ,anfangspunkt des ,messianittsbewusstseins ,jesu4 ,in der ,gegend von ,csarea ,philippi offenbart er den ,jngern sein ,geheimnis4 ,oeffentlich bekennt er sich erst vor dem ,hohenpriester zu seiner messianischen ,wrde4 ,seiner ,predigt vom ,reiche ,gottes liegt also das ,messianittsbewusstsein zwar zu ,grunde4 ,bei den ,zuhrern setzt er aber die ,kenntnis der ,stellung1 welche ihm zukommt1 nicht voraus4 ,der ,glaube1 den er verlangt1 hat nichts mit seiner ,person zu thun1 sondern er bezieht sich nur auf die ,botschaft von der ,nhe des ,reichs4 ,erst der vierte ,evangelist stellt die ,geschichte so dar1 als handelte es sich um die ,persnlichkeit ,jesu4 ,nun knnen wir nicht ermessen1 inwieweit seine ,wrde fr solche1 die ein aufgewecktes ,verstndnis hatten1 in seiner ,verkndigung durchschien4 ,eines ist sicher3 bis in die ,zeit nach der ,aussendung hat niemand im entferntesten daran gedacht1 in ihm den ,messias zu erkennen4 ,bei ,csarea ,philippi antworten die ,jnger ihm nur1 dass das ,volk ihn fr einen ,propheten oder fr den ,vorlufer ,elias halte1 und sie selbst wissen nicht anders4 ,denn ,petrus hat1 wie ,jesus selbst sagt1 seine ,kenntnis nicht aus dem ,wirken und ,reden seines ,meisters erschlossen1 sondern er verdankt sie einer bernatrlichen ,offenbarung4 ,nach dieser ,fundamentalthatsache mssen die synoptischen ,notizen beurteilt werden4 ,zuerst stehen dazu eine ,reihe matthischer ,stellen in ,spannung4 ,mt #i -#bg-ca-1 in der galilischen ,parallele zur ,blindenheilung in ,jericho1 wird berichtet1 dass ihn zwei ,blinde durch den ganzen ,ort mit dem ,ruf ,davidssohn verfolgt haben4 ,was dann die ,warnung ,jesu1 dass es niemand erfahre1 bedeuten soll1 bleibt allerdings dunkel4 ,mt #ab -#bc- raunen sich die ,leute nach einer wunderbaren ,heilung zu1 ob das nicht der ,davidssohn sei4 ,mt #ad -#cc- fallen die ,jnger nach dem ,erlebnis auf der ,see im ,schiff vor ihm nieder und sprechen3 du bist wahrhaftig ,gottes ,sohn4 ,mt #ae -#bb- redet die ,kananerin ihn als den ,davidssohn an1 whrend sie bei ,markus ihm einfach zu ,fssen fllt und um ,hlfe bittet4 ,in allen diesen ,stellen liegt matthisches ,sondergut vor1 das einer sekundren litterarischen ,schicht angehrt4 ,fr die ,geschichte ,jesu haben sie keine ,bedeutung1 wohl aber fr die ,geschichte der ,geschichte ,jesu4 ,sie zeigen uns nmlich1 wie die sptere ,zeit immer mehr dazu kam1 sein ,leben von der ,voraussetzung aus darzustellen1 dass nicht nur er sich als ,messias wusste1 sondern dass auch die andern diesen ,eindruck von ihm hatten4 ,an zweiter ,stelle handelt es sich um die ,anrede der ,dmonischen4 ,nach ,mk #c -#aa- warfen sich die unreinen ,geister1 so oft sie ihn erblickten1 vor ihm nieder und riefen ihn als ,gottessohn an 7vgl4 auch ,mk #a -#bd- und ,mk #e -#g-74 ,zwar wehrte er diesen ,rufen und gebot ,schweigen4 ,htten wir aber nicht die unumstsslich sichere ,kunde1 dass whrend seiner ganzen galilischen ,wirksamkeit das ,volk nichts weiter wusste1 als dass er ein ,prophet oder der ,elias sei1 so mssten wir annehmen1 dass diese ,dmonenrufe die ,leute auf seine ,wrde irgendwie aufmerksam machten4 ,so aber ersehen wir gerade aus der ,nichtbeachtung der ,dmonenrufe mit ,bestimmtheit1 wie weit man davon entfernt war1 in ihm den ,messias zu vermuten4 ,wer glaubte denn dem ,teufel und dem irren ,gerede ,besessener8 ,an dritter ,stelle handelt es sich um den ,ausdruck ,menschensohn4 ,hat ,jesus ihn vor ,csarea ,philippi als ,selbstbezeichnung gebraucht1 so liegt darin in jedem ,falle eine messianische ,andeutung1 denn jeder musste diesen ,daniel'schen ,ausdruck auf die ,persnlichkeit der ,endzeit beziehen4 ,als ,selbstbezeichnung vor ,csarea ,philippi verwendet ihn ,jesus bei ,markus zweimal 7,mk #b -#aj- und #b -#bh-7 und in einer ,reihe matthischer ,sonderstellen 7#h -#bj-1 #aa -#ai-1 #ab -#cb-1 #ab -#dj-1 #ac -#cg- u4 -#da- und #af -#ac-74 ,auch fr die ,beurteilung dieser ,stellen muss man von dem festen ,punkt1 der in der ,antwort der ,jnger bei ,csarea ,philippi gegeben ist1 ausgehen4 ,entweder hat ,jesus den ,ausdruck damals noch nicht gebraucht4 ,dann sind diese ,menschensohnstellen chronologisch verfrht oder es handelt sich um rein litterarische ,erscheinungen4 ,oder aber er hat den ,ausdruck schon gebraucht4 ,dann muss er es in einer solchen ,weise gethan haben1 dass niemand auf den ,gedanken kommen konnte1 er nehme die ,wrde des ,daniel'schen ,menschensohns fr sich in ,anspruch4 ,das ,problem der zweiten ,periode ist noch schwieriger4 ,die ,jnger wissen um sein ,geheimnis1 aber sie drfen es niemand offenbaren4 ,wie steht es aber mit dem ,volk8 ,war diesem jetzt eine ,ahnung von der messianischen ,wrde ,jesu aufgegangen8 ,das ,problem hat es also mit drei ,thatsachen zu thun4 #a4 ,die ganze ,diskussion in den jerusalemitischen ,tagen dreht sich in keiner ,weise um die messianische ,wrde ,jesu1 sondern es handelt sich um gesetzliche ,thesen und um ,tagesfragen4 ,man hat bisher viel zu wenig ,gewicht darauf gelegt1 dass weder das ,volk noch die ,schriftgelehrten irgendwie zu ihm als der messianischen ,persnlichkeit ,stellung nehmen4 ,wie ganz anders wren die jerusalemitischen ,tage gewesen1 wenn es sich darum gehandelt htte3 ist er der ,messias -- ist er es nicht8 ,kann er es sein -- kann er es nicht sein8 ,in ,wirklichkeit ist er nur die ,autorittsperson des galilischen ,volkes1 vor welche die ,hauptstadtgelehrten ihre ,schulfragen bringen1 sei es in aufrichtiger ,gesinnung1 sei es in der perfiden ,absicht1 seine ,autoritt zu vernichten4 #b4 ,in dieser zweiten ,periode hat ,jesus das ,volk nur einige ,tage um sich gehabt3 vom ,jordanbergang bis zu seinem ,tode4 ,whrend dieser ,zeit hat er ihnen keine ,erffnung ber seine ,messianitt gemacht1 auch keine ,anspielung1 die sie dahin verstehen konnten und mussten4 ,die gedungenen ,zeugen wissen nichts derartiges vorzubringen4 ,das ,bemerkenswerte an ihrer ,aussage1 worauf man auch viel zu wenig ,gewicht zu legen geneigt ist1 besteht ja gerade darin1 dass sie ihn in keiner ,weise beschuldigen1 ,messias sein zu wollen4 ,fr sie erschpft sich seine frevelhafte ,prtention in dem respektwidrigen ,ausspruch ber den ,tempel4 ,man stelle sich die ,gerichtsverhandlung vor1 wenn die gedungenen ,anklger in ,jesu ,reden messianische ,anspielungen auf sich selbst entdeckt htten6 #c4 ,von hier aus kommt man notwendig zu dem ,urteil1 dass er fr das ,volk in ,jerusalem bis zur letzten ,stunde war1 was er in ,galila gewesen3 der grosse ,prophet oder der ,vorlufer1 in keiner ,weise aber der ,messias6 ,damit vertragen sich aber zwei ,thatsachen nicht4 ,der ,einzug in ,jerusalem war -- der gewhnlichen ,auffassung zufolge -- eine messianische ,ovation4 ,also musste das ,volk die ,wrde ,jesu ahnen4 ,der ,hohepriester stellte die ,frage an ihn1 ob er der ,messias wre4 ,also wusste er um ,jesu ,ansprche4 ,es handelt sich hier um die klare ,frage3 galt ,jesus in den jerusalemitischen ,tagen als messianischer ,prtendent oder nicht8 ,man darf sich diese ,frage nicht dadurch verdunkeln1 dass man von einem mehr oder weniger klaren ,ahnen in dieser ,sache redet4 ,das ,ahnen der ,messianitt ,jesu ist eine moderne ,erfindung4 ,eine ,volksmasse wre nicht von dunkelm geheimnisvollem ,ahnen hin- und herbewegt worden1 sondern es htte sich um ,glauben oder ,nichtglauben gehandelt4 ,wer dafr hielt1 er sei der ,messias1 musste mit ihm durch ,feuer und ,tod gehen1 der ,herrlichkeit entgegen4 ,wer nicht dafr hielt1 solche ,prtention bei ihm aber auch nur ahnte1 der musste das ,signal geben1 den ,gotteslsterer zu steinigen4 ,ein ,drittes gab es nicht4 ,die allgemeinen ,thatsachen sprechen dafr1 dass ,volk und ,phariser in den jerusalemitischen ,tagen ,jesu keine messianischen ,prtentionen beilegten1 ebensowenig wie frher4 ,nur bleibt dann der ,einzug in ,jerusalem1 als messianische ,ovation verstanden1 ein ,rtsel1 und ebenso ist es unerklrlich1 wie der ,hohepriester darauf kommt1 ihn nach seiner ,messianitt zu fragen4 ,entweder verhlt es sich hiermit so1 wie man gewhnlich annimmt4 ,dann muss man auf jedes geschichtliche ,verstndnis der letzten ffentlichen ,periode ,jesu verzichten4 ,es geht nicht an1 dass er am ,anfang 7,einzug in ,jerusalem7 und am ,ende derselben 7,frage des ,hohenpriesters vor ,gericht7 fr den ,messias gehalten wurde1 whrend die dazwischen liegenden jerusalemitischen ,tage davon nicht das geringste wissen4 ,oder man hat den ,einzug und die ,frage des ,hohenpriesters geschichtlich missverstanden4 ,galt die ,ovation dem messianischen ,prtendenten8 ,sprach der ,hohepriester in seiner ,frage etwas aus1 worum alle wussten8 ,hat er die behauptete ,messianitt aus ,jesu ,leben1 ,wirken und ,reden erschlossen -- oder wusste er vielleicht nur durch ,verrat um das innerste ,geheimnis ,jesu1 das nur den ,vertrauten seit ,csarea ,philippi bekannt war8 ,in seiner vollen ,schwierigkeit erhlt das ,messianittsproblem folgende ,formulierung3 ,wie war es mglich1 dass ,jesus sich von ,anfang an als ,messias wusste und dennoch seine ,messianitt in seiner ffentlichen ,predigt vom ,reich bis zum letzten ,augenblick nicht zur ,geltung kommen liess8 ,wie konnte dem ,volke auf die ,dauer verborgen bleiben1 dass diese ,reden vom messianischen ,bewusstsein aus gesprochen waren8 ,jesus war ein ,messias1 der es whrend seiner ffentlichen ,wirksamkeit nicht sein wollte1 nicht zu sein brauchte und nicht sein durfte1 um seine ,mission zu erfllen6 ,so stellt die ,geschichte das ,problem4 #b4 ,jesus der ,elias1 durch die ,solidaritt mit dem ,menschensohn4 ,welche ,wrde konnte und musste das ,volk ,jesu auf seine ffentliche ,wirksamkeit hin beilegen8 ,das ist die ,frage1 um die es sich jetzt handelt4 ,der ,messias und das messianische ,reich gehren unzertrennlich zusammen4 ,wenn daher ,jesus ein gegenwrtiges messianisches ,reich gepredigt htte1 wre zugleich die ,notwendigkeit an ihn herangetreten1 den ,messias kenntlich zu machen2 er htte damit beginnen mssen1 sich vor dem ,volk als ,messias zu legitimieren4 ,nun war aber seine ,predigt vom ,reich futurisch2 damit war vollstndig ausgeschlossen1 dass jemand darauf kommen konnte1 in ihm den ,messias zu vermuten4 ,war das ,reich futurisch1 so war es auch der ,messias4 ,wenn ,jesus dennoch messianische ,ansprche hatte1 so lag dieser ,gedanke dem ,volk vollstndig fern1 denn seine ,reichspredigt schloss auch die leiseste derartige ,mutmassung aus4 ,darum konnten auch die ,dmonenschreie die ,leute nicht auf die richtige ,spur bringen4 ,vollends unmglich gemacht waren derartige ,mutmassungen durch die ,art1 wie ,jesus von dem ,messias als futurischer ,persnlichkeit in der dritten ,person redet4 ,den ,jngern kndigt er bei der ,aussendung an1 dass der ,menschensohn erscheinen wird1 ehe sie mit den ,stdten ,israels zu ,ende sein werden 7,mt #aj -#bc-74 ,mk #h -#ch- verheisst er dem ,volk das baldige ,erscheinen des ,menschensohns zum ,gericht und das ,kommen des ,reiches ,gottes in ,kraft4 ,ebenso redet er noch in ,jerusalem von dem ,gericht1 das der ,menschensohn abhalten wird1 wenn er in seiner ,herrlichkeit umgeben von den ,engeln erscheinen wird 7,mt #be -#ca-74 ,nur die ,jnger nach der ,offenbarung zu ,csarea ,philippi und der ,hohepriester nach dem ,ja ,jesu konnten eine persnliche ,beziehung zwischen ihm und dem ,menschensohn1 von dessen ,kommen er sprach1 statuieren1 da sie um sein ,geheimnis wussten4 ,sonst aber blieben fr die ,hrer ,jesus von ,nazareth und der1 von welchem die ,rede war1 der ,menschensohn1 zwei vollstndig verschiedene ,persnlichkeiten4 ,vor dem ,volk deutet ,jesus nur an1 dass der ,menschensohn mit ihm1 der ihn verkndigt1 absolut solidarisch ist4 ,in dieser ,form allein ragt seine eigene gigantische ,persnlichkeit in seine ,predigt des ,reiches ,gottes hinein4 ,nur wer sich zu ihm1 dem ,verkndiger des ,kommens des ,menschensohnes1 unter allen ,umstnden bekennt1 der wird am ,gerichtstag als zum ,reich gehrig erfunden werden4 ,jesus wird nmlich vor ,gott und vor dem ,menschensohn fr ihn eintreten 7,mk #h -#ch--i -#a-2 ,mt #aj -#cb-cc-74 ,man muss bereit sein1 das ,liebste aufzugeben1 um ihm nachzufolgen1 denn nur so wird man seiner wert 7,mt #aj -#cg- u4 -#ch-74 ,darum ist ,jesus betrbt1 als der reiche ,jngling sich nicht entschliessen kann1 seinen ,reichtum aufzugeben1 um ihm nachzufolgen 7,mk #aj -#bb-71 denn nun kann er am ,gerichtstag nicht fr ihn einstehen1 damit er als zum ,reich ,gottes gehrig erfunden werde4 ,doch hofft er von der schrankenlosen ,allmacht ,gottes1 dass dieser ,reiche trotzdem zum ,reich eingehe 7,mk #aj -#ag-ca-74 ,wenn also dieser1 weil ,jesus nicht fr ihn eintreten kann1 nicht sicher ist1 das ewige ,leben zu ererben 7,mk #aj -#ag-71 so sind doch die1 welche1 zu ihm und seiner ,botschaft sich bekennend1 den ,tod erleiden1 gewiss1 ihr ,leben zu bewahren1 d4 h4 bei der ,totenauferstehung zum ,reich zu gehren 7,mk #h -#cg-74 ,darum preist er am ,eingang der ,bergpredigt diejenigen selig1 welche um seinetwillen ,schmhung und ,verfolgung erdulden1 weil sie dadurch1 wie die ,sanftmtigen und die ,barmherzigen1 zum ,reiche ,gottes vorbestimmt sind 7,mt #e -#aa- f474 ,vom ,standpunkte ,jesu aus bietet diese absolute ,solidaritt zwischen ,gott und dem ,menschensohn einerseits und ihm andererseits kein ,rtsel1 denn sie basiert auf seinem messianischen ,selbstbewusstsein2 er kann so reden1 weil er sich bewusst ist1 selbst der ,menschensohn zu sein4 ,anders war es fr das ,volk und die ,jnger vor der ,offenbarung zu ,csarea ,philippi4 ,wie kann ,jesus von ,nazareth in einer so selbstbewussten1 souvernen ,weise den ,menschensohn mit ihm selbst fr absolut solidarisch proklamieren8 ,diese ,behauptung zwang das ,volk zur ,reflexion ber seine ,persnlichkeit4 ,wer war derjenige1 dessen ,erscheinung machtvoll aus dem vormessianischen in den messianischen ,aeon hineinragte1 dass ,gott und der ,menschensohn die1 welche sich zu ihm bekannt hatten1 in das ,reich aufnahmen1 wenn dieses ,bekenntnis nicht durch die mangelnde sittliche ,wrdigkeit seinen ,wert einbsste1 wie er einmal ausdrcklich warnend erklrte8 ,nur einer ,persnlichkeit kam die ,bedeutung zu1 die ,jesus fr sich in ,anspruch nahm3 ,elias1 dem gewaltigen ,vorlufer2 denn seine ,erscheinung erstreckte sich aus dem jetzigen in den messianischen ,aeon und verband beide miteinander4 ,darum hielt das ,volk dafr1 ,jesus sei der ,elias4 ,darin sprach sich die hchste ,wrdigung aus1 welche seine ,persnlichkeit den ,massen abntigen konnte4 ,es handelte sich dabei nicht um eines der in der sekundren evangelischen ,geschichtserzhlung so beliebten ,missverstndnisse1 sondern das ,volk konnte nach ,jesu ,auftreten und nach seiner ,verkndigung zu keinem andern ,urteil ber ihn kommen4 #c4 ,jesus der ,elias durch die ,zeichen1 die von ihm ausgehen4 ,um sich die ,stellung der ,zeitgenossen zur ,persnlichkeit und zum ,wirken ,jesu begreiflich zu machen1 muss man sich von zwei falschen ,voraussetzungen1 mit denen wir immer unbewusst operieren1 befreien4 ,zum ersten richtete sich die ,erwartung damals nicht auf den ,messias1 sondern auf den geweissagten ,vorlufer4 ,zum zweiten hat niemand in dem ,tufer irgendwie den ,vorlufer vermutet4 ,durch diese beiden ,voraussetzungen verderben wir uns die historische ,perspektive4 ,das ,erscheinen des ,messias mitsamt der grossen ,krise1 welche er herbeifhrt1 macht das berweltliche ,drama aus1 das der ,welt bevorsteht4 ,aber ehe der ,vorhang aufgeht1 muss unter den harrenden ,menschen jemand erstehen1 der den ,prolog zum ,stck spricht1 um dann1 sobald der ,vorhang in die ,hhe geht1 den berirdischen ,grssen sich beizugesellen1 welche die ,handlung des ,dramas leiten4 ,darum wartet man zunchst nicht auf das ,emporgehen des ,vorhangs und die ,erscheinung des ,messias1 sondern auf den berufenen ,sprecher des ,prologs4 ,es galt1 das ,auftreten des ,vorlufers zu signalisieren1 um zu wissen1 welche ,stunde der ,zeiger der ,weltuhr zeigte4 ,nun war aber der ,elias noch nicht erschienen1 denn der ,tufer hatte sich nicht als solchen legitimiert4 ,dazu fehlte ihm die bernatrliche ,kraftbekundung4 ,zeichen und ,wunder gehrten aber notwendig zur ,epoche1 welche dem ,reich unmittelbar voranging4 ,allgemeine ,geistbegabung und ,prophezeiung1 ,wunder am ,himmel und auf der ,erde3 das trifft ein1 bevor der ,tag ,gottes kommt4 ,so bestimmte es der ,prophet ,jol 7#c -#a- ff474 ,in der ,pfingstpredigt beruft sich ,petrus auf diese ,stelle 7,akt #b -#ag-bb-74 ,aus der bernatrlich ekstatischen ,rede sollen sie erkennen1 dass man dem ,ende der ,tage entgegengeht4 ,der gettete ,jesus ist von ,gott zum ,messias erhht in der ,auferstehung und das ,reich wird bald einbrechen4 ,diese ,jolstelle wurde also auf die unmittelbar vormessianische ,wunderzeit bezogen1 in welcher nach der ,weissagung des ,maleachi der ,vorlufer auftreten sollte 7,mal #c -#bc- u4 -#bd-74 ,der gleiche ,kehrvers hielt zudem noch diese beiden ,grundstellen der vormessianischen ,erwartung zusammen4 ,mal #c -#bc- ,jol #c -#d-3 ,vor dem ,kommen des ,tages des ,herrn1 den grossen und schrecklichen4 ,der ,vorlufer ohne ,wunderzeichen in einer wunderlosen ,zeit war also undenkbar4 ,nun bestand fr die ,zeitgenossen der charakteristische ,unterschied zwischen ,johannes und ,jesus gerade darin1 dass der eine einfach auf die ,nhe des ,gottesreiches hinwies1 whrend der andere seine ,predigt durch ,zeichen und ,wunder bekrftigte4 ,man hatte das ,bewusstsein1 mit ,jesus in die ,zeit der ,wunder zu treten4 ,er war der ,tufer1 aber ins ,uebernatrliche bersetzt4 ,als nach der ,aussendung sein ,auftreten und seine ,zeichen zugleich mit dem ,tode des ,tufers bekannt wurden1 da sagte man3 ,der ,tufer ist vom ,tod erstanden4 ,darum antworteten ihm die ,jnger zu ,csarea ,philippi1 man halte ihn fr den ,elias oder fr den ,tufer 7,mk #h -#bh-74 ,als ,herodes von ihm hrte1 liess er sich's nicht nehmen1 dass er der ,tufer sei4 ,der ,tufer ist von den ,toten auferstanden und deshalb wirken die ,wunderkrfte in ihm 7,mk #f -#ad-74 ,auch die ,bedeutung1 die ,jesus den ,zeichen beilegte1 musste die ,zuhrer darauf fhren1 dass man sich in der ,vorluferaera befand4 ,ihre ,bedeutung besteht nmlich darin1 die ,nhe des messianischen ,reiches zu bekrftigen4 ,die ,leute sollen ihm um der ,zeichen willen glauben und ,busse thun auf das ,reich ,gottes hin4 ,die ,zeichen sind eine ,gnade ,gottes1 durch welche er die ,menschen aufmerksam machen will1 welche ,stunde es ist4 ,wer dann keine ,busse thut1 der ist verdammt4 ,so geht es den ,leuten von ,chorazin1 ,bethsaida und ,kapernaum4 ,wer aber gar den heiligen ,geist lstert und der widergttlichen ,macht die ,zeichen zuschreibt1 der hat keine ,vergebung ewiglich4 ,dieses ,verbrechens hatten sich die jerusalemitischen ,schriftgelehrten in ,galila schuldig gemacht 7,mk #c -#bb- ff474 ,diejenigen aber1 welche sich nicht verstockten1 hielten dafr1 das ,reich ,gottes stehe vor der ,thr und ,jesus sei der ,vorlufer1 weil man offenbar in die ,zeit der ,zeichen eingetreten war1 von der die ,schrift geweissagt hatte4 #d4 ,die ,dmonenbekmpfung und das ,geheimnis des ,reiches ,gottes4 ,fr ,jesus bedeuteten die ,zeichen die ,reichsnhe noch in einem hheren als dem rein zeitlichen ,sinn4 ,durch die ,dmonenbekmpfung ist er sich bewusst1 auf das ,kommen desselben einzuwirken4 ,hier spielt das ,geheimnis des ,reiches ,gottes mit herein4 ,dieser ,gedanke ist in dem ,gleichnis enthalten1 mit welchem er die ,verdchtigungen der jerusalemitischen ,schriftgelehrten zurckweist 7,mk #c -#bc-cj-74 ,es erschpft sich nmlich nicht in dem ,gedanken1 dass die bsen ,geister ihre ,herrschaft nicht untergraben1 indem der eine sich gegen den andern erhebt2 in dem ,schlusswort begegnet uns nmlich unvermutet das jetzt und dann aus dem ,geheimnis des ,reiches ,gottes3 ,keiner kann in das ,haus des ,starken einbrechen und ihm seinen ,besitz rauben1 wenn er nicht zuvor den ,starken bindet1 und alsdann mag er sein ,haus ausplndern4 ,die ,dmonenaustreibung bedeutet also fr ,jesus das ,binden und das ,unschdlichmachen der widergttlichen ,macht4 ,diese ,thtigkeit steht deshalb1 wie die sittliche ,erneuerung im ,geheimnis des ,reiches ,gottes1 mit dem ,anbrechen des ,reiches in kausalem ,zusammenhang4 ,durch die ,dmonenberwindung ist ,jesus der ,gewaltthtige1 der das ,reich herbeintigt2 denn1 wenn die widergttliche ,macht gebunden ist1 dann tritt der ,augenblick ein1 wo die ,herrschaft von ihr genommen wird4 ,damit dies geschehen kann1 muss sie erst unschdlich gemacht werden4 ,darum gibt ,jesus den ,jngern bei der ,aussendung nicht nur den ,befehl1 die ,nhe des ,reiches zu verkndigen1 sondern auch die ,vollmacht ber die ,dmonen 7,mt #aj -#a-74 ,in jenem ,augenblick der hchsten eschatologischen ,erwartung sendet er sie als die ,gewaltthtigen aus1 welche die letzten ,streiche fhren sollen4 ,die ,busse1 welche durch ihre ,predigt gewirkt wird1 und die ,ueberwindung der widergttlichen ,macht in den ,dmonischen ntigen zusammen das ,reich herbei4 ,so drcken die ,gleichnisse vom ,geheimnis des ,reiches ,gottes 7,mk #d71 das ,gleichnis in ,jesu ,apologie an die ,phariser 7,mk #c -#bc-cj-7 und das ,gleichnis in der ,wrdigungsrede ber den ,tufer 7,mt #aa -#ab-ae-7 denselben ,gedanken aus4 ,die beiden letzteren begegnen sich sogar im drastischen ,bild der ,vergewaltigung1 weshalb ihnen auch der ,begriff des ,raubes gemeinsam ist 7,mk #c -#bg- ,mt #aa -#ab-74 ,fr das ,bewusstsein ,jesu waren also die ,dmonenheilungen in das ,geheimnis vom ,reich ,gottes hineingestellt4 ,dem ,volk aber gengte es1 den rein zeitlichen ,zusammenhang zu erfassen4 #e4 ,jesus und der ,tufer4 ,wir haben oben gesehen1 dass niemand in dem ,tufer den ,elias erkennen konnte1 weil seine zeichenlose ,thtigkeit und ,reichspredigt der schriftgemssen ,vorstellung der ,vorluferepoche nicht entsprachen4 ,nur einer machte eine ,ausnahme1 indem er ihm diese ,wrde zuerkannte3 ,jesus6 ,er war der erste1 welcher dem ,volk eine geheimnisvolle ,andeutung machte1 jener sei der ,vorlufer3 ,wenn ihr es fassen mgt1 so ist er selbst ,elias1 der ,kommen-,sollende 7,mt #aa -#ad-74 ,er ist sich aber bewusst1 damit ein unbegreifliches ,geheimnis auszusprechen1 das ihnen ebenso dunkel bleibt1 wie das damit zusammenhngende ,wort von den ,gewaltthtigen1 die seit den ,tagen des ,tufers das ,reich herbeintigen 7,mt #aa -#ab-74 ,darum beschliesst er diese beiden ,sprche mit dem ,orakelwort3 ,wer ,ohren hat zu hren1 der hre 7,mt #aa -#ae-74 ,das ,volk aber war weit entfernt zu begreifen1 dass der in der ,gewalt des ,herodes befindliche ,tufer die ,persnlichkeit sein knne1 die auf der ,schwelle der vormessianischen zur messianischen ,periode stand4 ,so verhallte das geheimnisvolle ,wort ,jesu und das ,volk blieb dabei1 ,johannes sei wirklich ein ,prophet gewesen 7,mk #aa -#cb-74 ,auch die ,oberen konnten zu keinem ,schluss ber die ,persnlichkeit des ,tufers kommen4 ,darum unterlagen sie ,jesu1 als sie ihn ber die ,tempelreinigung zur ,rede stellen wollten 7,mk #aa -#cc-74 ,mit den ,jngern verhielt es sich nicht anders2 sie waren von sich aus unfhig1 in ,johannes den ,elias zu erkennen4 ,beim ,abstieg vom ,verklrungsberg kommen ihnen ,bedenken ber die ,mglichkeit der ,messianitt ,jesu und ber die ,mglichkeit der ,totenauferstehung1 die er in seiner ,rede berhrt hatte4 ,dadurch wurde ja die ,gegenwrtigkeit der messianischen ,aera vorausgesetzt1 und diese konnte noch nicht angebrochen sein1 denn ,elias muss zuvor kommen1 wie die ,phariser und ,schriftgelehrten darthun 7,mk #i -#i-aa-74 ,darauf antwortet ihnen ,jesus1 dass ,johannes dieser ,elias war1 wenn er auch in der ,menschen ,gewalt geliefert wurde 7,mk #i -#ab- u4 -#ac-74 ,wie war ,jesus zur ,ueberzeugung gekommen1 dass der ,tufer der ,elias war8 ,durch einen notwendigen ,rckschluss von seiner eigenen ,messianitt aus4 ,weil er sich als ,messias wusste1 musste jener der ,elias sein4 ,zwischen beiden bestand eine notwendige ,wechselbeziehung4 ,niemand konnte wissen1 dass der ,tufer der ,elias war1 ohne diese ,erkenntnis von der ,messianitt ,jesu herzuleiten4 ,niemand konnte auf den ,gedanken kommen1 ,johannes sei der ,elias1 ohne zugleich in ,jesu den ,messias sehen zu mssen4 ,denn nach dem ,vorlufer blieb fr eine zweite derartige ,erscheinung kein ,raum4 ,nun wusste niemand1 dass ,jesus sich fr den ,messias hielt4 ,also sah man in dem ,tufer einen ,propheten und fragte sich1 ob ,jesus nicht der ,elias wre4 ,die geheimnisvollen ,schlussstze der ,wrdigungsrede ber den ,tufer hatte niemand in ihrer vollen ,tragweite verstanden4 ,fr ,jesus allein war ,johannes der verheissene ,elias4 #f4 ,der ,tufer und ,jesus4 ,wie stand der ,tufer zu ,jesus8 ,wenn er sich bewusst war1 der ,vorlufer zu sein1 so musste er in ,jesus den ,messias mutmassen4 ,dies setzt man gewhnlich voraus und lsst ihn als ,vorlufer bei ,jesus anfragen1 ob er der ,messias sei 7,mt #aa -#b-f-74 ,diese ,annahme scheint uns ganz natrlich1 weil wir uns beide immer in dem ,verhltnis ,vorlufer-,messias vorstellen4 ,darber vergessen wir aber eine ganz naheliegende ,frage4 ,hat der ,tufer sich selbst als den ,vorlufer1 als den ,elias gefhlt8 ,dem ,volk gegenber hat er in keiner ,aeusserung einen derartigen ,anspruch erhoben4 ,hartnckig erkennt es in ihm nur einen ,propheten4 ,auch whrend seiner ,gefangenschaft kann er nichts derartiges beansprucht haben1 denn noch in ,jerusalem urteilt das ,volk nicht anders1 als dass er ein ,prophet gewesen4 ,wenn irgendwie die ,ahnung durchgedrungen wre1 dass er die ,eliasgestalt reprsentierte1 wie htte man dann allgemein auf den ,gedanken kommen knnen1 ,johannes sei ein ,prophet1 ,jesus der ,elias8 ,dass dies die allgemeine ,ansicht auch nach dem ,tode des ,tufers war1 bezeugt die ,antwort der ,jnger zu ,csarea ,philippi4 ,die ,tuferanfrage unter der ,voraussetzung betrachten1 dass der ,vorlufer frgt1 ob ,jesus der ,messias sei1 heisst sie in eine vollkommen unberechtigte ,perspektive rcken1 da gar nicht zu erweisen ist1 ob ,johannes sich fr den ,vorlufer hielt4 ,also ist auch gar nicht ausgemacht1 ob seine ,frage sich auf die messianische ,wrde bezieht4 ,das umstehende ,volk1 da es ,johannes nicht fr den ,vorlufer hielt1 musste sie ganz anders auffassen1 nmlich3 bist du der ,elias8 ,nun wird aber durch die gewhnliche ,perspektive ein charakteristisches ,detail in der ,perikope selbst verdeckt1 nmlich1 dass ,jesus dieselbe ,bezeichnung1 die der ,tufer in der ,anfrage auf ihn anwandte1 nun seinerseits wieder auf den ,tufer anwendet6 ,bist du der ,kommen-,sollende8 frgt der ,tufer4 ,jesus antwortet3 ,wenn ihr es fassen mgt1 so ist er selbst ,elias1 der ,kommen-,sollende6 ,bei den ,reden ist also die ,bezeichnung des ,kommen-,sollenden gemeinsam1 nur dass wir in der ,anfrage des ,tufers sie eigenmchtig auf den ,messias beziehen4 ,dieses fr die naive ,perspektive so ganz natrliche ,verfahren wird aber als unberechtigt erkannt1 sobald man weiss1 dass es sich eben nur um ,perspektive1 nicht um die reellen ,massstbe handelt4 ,denn dann gewinnt pltzlich das er selbst in der ,antwort ,jesu eine ungeahnte ,bedeutung2 er selbst ist der ,elias1 der ,kommen-,sollende6 ,dieser ,rckweis zwingt uns1 in der ,anfrage des ,tufers unter dem ,kommen-,sollenden nicht den ,messias1 sondern1 wie in der ,antwort ,jesu1 den ,elias zu verstehen4 ,bist du der erwartete ,vorlufer8 so lsst der ,tufer ,jesum fragen4 ,wenn ihr es fassen mgt1 ist er selbst dieser ,vorlufer1 sagt ,jesus zum ,volk1 nachdem er ihnen von der ,grsse des ,tufers geredet4 ,durch diese ,rckbeziehung bekommt nun die ,scene ein viel intensiveres ,kolorit4 ,zunchst wird klar1 warum ,jesus nach dem ,weggang der ,gesandten ber den ,tufer redet4 ,er fhlt sich gentigt1 das ,volk in wirkungsvoller ,steigerung von der ,vorstellung1 jener sei ein ,prophet 7,mt #aa -#i-71 zu der ,ahnung zu bringen1 er sei der ,vorlufer1 mit dessen ,auftreten der ,zeiger der ,weltuhr sich der verhngnisvollen ,stunde nhert1 auf den sich das ,wort von dem1 der den ,weg bereitet bezieht und von dem die ,schriftgelehrten sagen1 dass er zuerst kommen muss 7,mk #i -#aa-74 ,johannes nmlich war mit seiner ,anfrage in der messianischen ,zeitrechnung zurck4 ,seine ,abgesandten erkundigen sich nach dem ,vorlufer in dem ,augenblick1 wo ,jesu ,zuversicht1 dass das ,reich unmittelbar hereinbrechen wird1 aufs hchste gestiegen ist4 ,er hat ja seine ,jnger ausgeschickt und ihnen in ,aussicht gestellt1 dass die ,erscheinung des ,menschensohnes sie auf dem ,weg durch die ,stdte ,israels berraschen knne4 ,die ,stunde ist schon viel weiter vorgerckt -- das will ,jesus dem ,volk in der ,wrdigungsrede ber den ,tufer zu verstehen geben1 wenn sie es begreifen knnen4 ,zu seinem ,urteil ber ,jesus war ,johannes auf demselben ,wege gekommen1 wie das ,volk4 ,als er nmlich von den ,zeichen und ,thaten ,jesu hrt 7,mt #aa -#b-71 da steigt ihm der ,gedanke auf1 ob dieser nicht etwa mehr wre1 als ein ,busse predigender ,prophet4 ,so schickte er zu ihm hin1 um darber ,gewissheit zu haben4 ,damit rckt aber die ,verkndigung des ,tufers in ein ganz anderes ,licht4 ,er hat nie auf den kommenden ,messias1 sondern auf den erwarteten ,vorlufer hingewiesen4 ,so erklrt sich die ,verkndigung von dem1 der nach ihm kommen wird 7,mk #a -#g- u4 -#h-74 ,auf den ,messias angewandt1 bleiben die von ihm gebrauchten ,ausdrcke dunkel4 ,sie statuieren nmlich nur einen ,gradunterschied1 nicht eine totale ,differenz zwischen ihm und dem ,angekndigten4 ,wenn er vom ,messias redete1 wren diese ,ausdrcke1 in welchen er den ,kommenden1 trotz des gewaltigen ,rangunterschieds1 immer noch mit sich selbst vergleicht1 unmglich4 ,er denkt sich den ,vorlufer wie ihn selbst1 taufend und die ,busse auf das ,reich hin verkndigend1 aber nur unverhltnismssig grsser und mchtiger4 ,statt mit ,wasser wird er mit dem heiligen ,geist taufen 7,mk #a -#h-74 ,dies kann nicht auf den ,messias gehen4 ,seit wann tauft der ,messias8 ,sodann aber findet die berhmte allgemeine ,geistesausgiessung nicht in1 sondern vor der messianischen ,aera statt6 ,bevor der gewaltige ,tag des ,herrn kommt1 wird er seinen ,geist ausgiessen ber alles ,fleisch1 und ,zeichen und ,wunder werden am ,himmel geschehen 7,jol #c -#a- ff474 ,bevor der gewaltige ,tag des ,herrn kommt1 wird er ,elias1 den ,propheten1 schicken 7,mal #c -#bc-74 ,diese beiden ,hauptstellen ber die grossen ,vorereignisse der ,endzeit verbindet der ,tufer in ,gedanken und kommt so zur ,vorstellung des ,vorlufers1 der mit dem heiligen ,geiste taufen wird6 ,man sieht dabei1 welch bernatrliches ,licht die ,gestalt des ,vorlufers in der damaligen ,vorstellung umfliesst4 ,darum fhlt sich ,johannes so klein vor ihm4 ,fr die ,antwort befand sich ,jesus in einer schweren ,lage4 ,indem er fragen liess3 bist du der ,vorlufer1 oder bist du es nicht8 hatte ihm der ,tufer eine falsche ,alternative gestellt1 auf die er weder ja noch nein antworten konnte4 ,sein ,messianittsgeheimnis wollte er den ,gesandten auch nicht anvertrauen4 ,er antwortet daher mit dem ,hinweis auf die ,nhe des ,reiches1 die sich in seinen ,thaten offenbart4 ,zugleich rckt er seine eigene ,persnlichkeit machtvoll in den ,vordergrund4 ,nur derjenige kann selig werden1 der zu ihm steht und kein ,aergernis an ihm nimmt4 ,er will damit dasselbe sagen1 was er auch dem ,volk ,mk #h -#ch- vorhlt3 ,die ,zugehrigkeit zum ,reich ist abhngig von dem ,ausharren bei ihm4 ,die merkwrdige1 ausweichende ,antwort ,jesu an den ,tufer1 in welcher die ,exegese von jeher besondere ,finessen entdecken zu mssen glaubte1 erklrt sich also einfach aus einer ,zwangslage6 ,er konnte nicht direkt antworten4 ,darum gab er diesen dunkeln ,bescheid4 ,der ,tufer sollte daraus entnehmen1 was er wollte und konnte4 ,uebrigens hatte es ja keine ,bedeutung1 wie er ihn verstand4 ,die ,ereignisse werden ihn lehren1 denn die ,zeit ist ja schon viel weiter vorangeschritten als er annimmt1 und der ,hammer hebt schon zum ,stundenschlag aus4 ,es wird uns sehr schwer von dem ,gedanken loszukommen1 als ob der ,tufer und ,jesus zu einander als ,vorlufer und ,messias gestanden htten4 ,nur durch eine angespannte ,ueberlegung gelangt man zur ,einsicht1 dass bei unserer ,perspektive die beiden ,grssen in diesem ,verhltnis stehen1 weil wir die ,messianitt ,jesu voraussetzen1 dass man aber1 um ihre historischen ,beziehungen zu entdecken1 die richtige ,perspektive berechnen und in ,anschlag bringen muss4 ,solange man noch irgendwie in der alten ,perspektive befangen ist1 wird man der vorliegenden ,untersuchung nicht gerecht4 ,man meint dann nmlich1 es handle sich um den ,vorlufer des ,vorlufers und den ,vorlufer1 also eine geistreiche ,multiplizierung des ,vorlufers mit sich selbst4 ,das ist falsch ausgedrckt4 ,ein busspredigender ,prophet1 ,johannes der ,tufer1 weist auf die machtvolle ,vorlufergestalt des ,elias hin und1 als er im ,gefngnis von den ,zeichen ,jesu hrt1 frgt er sich1 ob dieser nicht der ,elias sei und ahnt nicht1 dass jener sich fr den ,messias halte und er selbst deshalb in der ,geschichte hinfort als der ,vorlufer bezeichnet wrde4 ,dies ist der geschichtliche ,thatbestand4 ,mit dem ,augenblick aber1 wo die ,geschichtsbetrachtung von der ,gewissheit ausgeht1 dass ,jesus der ,messias war1 verschiebt sich der geschichtliche ,thatbestand notwendig4 ,die ,evangelien zeigen diese ,verschiebung in steigendem ,masse an4 ,in dem ,anfangssatz des ,markus wird das ,maleachicitat von dem bahnbereitenden ,vorlufer 7,mal #c -#a-7 schon auf ,johannes angewandt4 ,bei ,matthus hrt der ,tufer im ,gefngnis die ,werke des ,messias 7,mt #aa -#b-74 ,handelt es sich hier nur um das unreflektierte ,hereinspielen einer neuen ,betrachtungsweise1 so hat das vierte ,evangelium daraus ein ,prinzip gemacht und stellt die ,geschichte konsequent unter der ,voraussetzung dar1 dass1 weil ,jesus der ,messias war1 der ,tufer der ,vorlufer war und sich als solcher auch fhlen musste4 ,der historische ,tufer sagt3 ich bin nicht der ,vorlufer1 denn dieser ist unverhltnismssig grsser und mchtiger als ich4 ,nach dem vierten ,evangelium knnten die ,leute mutmassen1 er sei ,christus4 ,er muss daher sagen3 ich bin nicht ,christus 7,joh #a -#bj-76 ,so hat sich das ,verhltnis unter der neuen ,perspektive vollstndig verschoben4 ,die ,person des ,tufers ist historisch unkenntlich geworden4 ,zuletzt hat man noch den modernen ,zweifelsmann aus ihm gemacht1 der halb an ,jesu ,messianitt glaubt1 halb nicht glaubt4 ,in diesem ,hangen und ,bangen soll gar die ,tragik seines ,daseins bestehen6 ,nun darf man ihn aber mit ,zuversicht aus der ,reihe der uns ,modernen so interessanten1 am tragischen ,halbglauben zu ,grunde gehenden ,persnlichkeiten tilgen4 ,jesus hat ihm das erspart4 ,denn so lang er lebte1 verlangte er von niemand den ,glauben an seine ,messianitt -- und war es doch6 #g4 ,der ,blinde zu ,jericho und die ,ovation beim ,einzug in ,jerusalem4 ,ist der ,einzug in ,jerusalem eine messianische ,ovation8 ,das hngt einmal davon ab1 wie man die ,rufe des ,volkes deutet1 sodann aber von der ,auffassung der ,scene zwischen ,jesus und dem ,blinden4 ,handelt es sich dort wirklich um die ,begrssung als ,davidssohn1 die er nun nicht mehr ablehnt1 sondern stillschweigend annimmt1 sodass das ,volk zur ,erkenntnis gelangt1 fr wen er sich halte3 dann ist die ,folgerung unabweislich1 dass es eine messianische ,ovation war4 ,fr die ,herausarbeitung der ursprnglichen ,situation in der ,schilderung des ,einzugs sind die ,detailunterschiede zwischen ,markus und den ,seitenreferenten von weittragender ,bedeutung4 ,bei ,markus haben wir zwei klar unterschiedene ,jubelrufe4 ,der erste gilt der gegenwrtigen ,person ,jesu3 ,hosianna1 gelobt sei der ,kommen-,sollende im ,namen des ,herrn 7,mk #aa -#i-74 ,der zweite bezieht sich auf das erwartete ,kommen des ,reichs3 ,gelobt sei das kommen-sollende ,reich unseres ,vaters ,david2 ,hosianna in der ,hh'4 ,von dem ,davidssohn ist also gar nicht die ,rede6 ,anders bei ,matthus4 ,dort ruft das ,volk3 ,hosianna dem ,sohne ,davids2 gesegnet sei der ,kommen-,sollende im ,namen des ,herrn2 ,hosianna in der ,hh' 7,mt #ba -#i-74 ,wir haben also hier nur den ,ruf1 welcher der ,person ,jesu gilt4 ,das ,reich wird nicht erwhnt2 dafr jubelt man dem ,davidssohn und zugleich dem ,kommen-,sollenden zu4 ,der lukanische ,bericht kommt nicht in ,betracht1 da er mit ,reminiscenzen aus der ,vorgeschichte operiert3 ,gesegnet der ,knig1 der im ,namen des ,herrn kommt4 ,friede im ,himmel und ,ehre in der ,hh' 7,luk #ai -#ch-74 ,in seiner ,darstellung deutet also ,matthus den ,kommen-,sollenden auf den ,davidssohn4 ,direkte ,beweise1 dass dieser aus ,psalm #aah -#be- ff4 stammende ,ausdruck zur ,zeit ,jesu auf den ,messias angewandt wurde1 besitzen wir nicht4 ,wohl aber hat es sich gezeigt1 dass sowohl der ,tufer als auch ,jesus ihn auf den ,vorlufer ,elias anwenden4 ,also ist es ungeschichtlich1 wenn ,matthus das ,volk in einem ,atem dem ,kommen-,sollenden und dem ,davidssohn zujubeln lsst4 ,markus hat auch hier in seinem ,detail die ursprngliche ,situation festgehalten4 ,das ,volk jubelt ,jesus als dem ,kommen-,sollenden1 d4 h4 dem erscheinenden ,vorlufer zu und singt ein ,hosianna in der ,hh' dem ,reich1 welches bald auf ,erden herabkommen wird4 ,gerade der ,unterschied zwischen dem ,hosianna und dem ,hosianna in der ,hh' ist bezeichnend1 sofern das erste auf den gegenwrtigen ,vorlufer1 das zweite auf das himmlische ,reich geht4 ,der sekundre ,charakter der matthischen ,darstellung tritt darin zu ,tage1 dass er dem ,davidssohn und dem ,kommen-,sollenden ein ,hosianna und zugleich ,hosianna in der ,hh' gelten lsst1 wobei der ,messias also einmal auf ,erden1 das andere ,mal noch im ,himmel vorausgesetzt wird6 ,hier zeigt sich deutlich1 dass dem zweiten ,hosianna ursprnglich das ,reich beigehrt4 ,der ,einzug in ,jerusalem galt also nicht dem ,messias1 sondern dem ,vorlufer4 ,dann ist es aber unmglich1 dass das ,volk die ,scene mit dem ,blinden dahin verstanden hat1 als nhme hier ,jesus die ,anrede ,davidssohn entgegen4 ,auch hier handelt es sich um synoptisches ,detail1 durch welches die ,scene total verndert wird4 ,der ,ruf ber den ,davidssohn ist dabei gefallen4 ,die ,frage ist nur1 ob ihn das ,publikum als ,anrede auffassen konnte und musste4 ,bei ,matthus und ,lukas trifft dies zu1 bei ,markus ist es ausgeschlossen4 ,nach der matthischen ,scenerie sitzen zwei ,blinde am ,wege und rufen3 erbarme dich unser1 ,sohn ,davids 7,mt #bj -#cj-74 ,bei ,lukas lautet der ,ruf3 ,jesu1 du ,sohn ,davids1 erbarme dich meiner 7,luk #ah -#ch-74 ,darauf bleibt ,jesus vor ihm stehen1 redet ihn an und heilt ihn4 ,bei ,markus sitzt der blinde ,bettler1 ,sohn des ,timus1 hinter der ,menge am ,wege4 ,jesus sieht ihn nicht1 er kann ihn nicht anreden1 sondern er hrt nur eine ,stimme1 die mitten aus dem ,gewhl vom ,boden zu ihm dringt1 wo einer ber den ,davidssohn um ,hlfe ruft4 ,er bleibt stehen und schickt1 man solle ihn holen6 ,man geht der ,stimme nach und findet ihn am ,boden sitzend4 ,steh' auf1 er ruft dich6 sagen sie zu ihm4 ,er wirft sein ,kleid ab1 springt auf und drngt sich durch die ,menge zu ihm4 ,als ,jesus ihn so auf sich zukommen sieht1 kann er gar nicht wissen1 dass dieser ,mann blind ist6 ,er muss ihn also fragen1 was ihm fehlt4 ,die ,distanz1 der ,aufenthalt1 das ,schicken nach ihm1 das behende ,herbeikommen3 alles dies ist bei ,matthus ausgefallen4 ,er hat die ,situation vereinfacht3 ,jesus stsst auf die beiden am ,weg und redet sogleich mit ihnen4 ,nur hat er aus dem ursprnglichen ,sachverhalt die ,frage1 wo es denn fehle1 beibehalten1 die zwar bei ,markus thatschlich ntig ist1 bei ihm aber ganz unbegreiflich bleibt1 da ,jesus sehen muss1 dass er es mit zwei ,blinden zu thun hat6 ,lag aber eine solche ,distanz zwischen ,jesus und dem ,blinden1 so konnte niemand auf den ,gedanken kommen1 er beziehe den monotonen ,ruf ber den ,davidssohn als ,anrede auf sich6 ,es war eben nur ein lstiger ,ruf1 den die ,umstehenden ihm vergebens zu verwehren suchten4 ,man legte ihm so wenig ,bedeutung bei1 als den ,dmonenrufen -- wenn man ihn berhaupt verstand4 ,die ,anrede des ,bettlers lautet ganz anders und zeigt1 dass er ebensowenig wie das ,volk ,jesum fr den ,messias hlt3 ,rabbi1 dass ich sehend werde4 ,er war fr ihn also der ,rabbi aus ,nazareth4 ,hlt man sich diese ,situation vor1 so ersieht man1 dass die ,umstehenden in keiner ,weise auf den ,gedanken kommen konnten1 ,jesus nehme hier messianische ,huldigungen entgegen4 ,es war aber das erste ,zeichen1 das er wieder that1 seitdem er aus der ,einsamkeit herausgetreten war4 ,damit legitimiert er sich vor der ,festkarawane als der ,vorlufer1 fr den ihn die ,anhnger in ,galila hielten1 ehe er sich pltzlich in die ,stille nach dem ,norden zurckzog4 ,nun bricht der ,jubel los und sie bereiten ihm als dem ,vorlufer die ,ovation beim ,einzug4 ,bei dem ,nachweis ber den eigentlichen ,charakter dieses ,ereignisses handelt es sich um ein anscheinend geringfgiges ,detail1 dem nicht jedermann geneigt sein mchte1 die erforderliche ,bedeutung beizulegen4 ,demgegenber ist an folgendes zu erinnern3 #a4 ,in der ,darstellung1 welche die ,messianitt ,jesu voraussetzte1 musste sich wie von selbst die ,sache im ,detail dahin verschieben1 dass es sich um einen messianischen ,einzug handelt4 ,dies ist bei ,matthus der ,fall4 ,bewusste ,absicht des ,schriftstellers liegt nicht vor4 #b4 ,die ,schilderung des ,markus zeigt eine solche ,ursprnglichkeit den ,seitenreferenten gegenber 7man denke an die ,taufgeschichte und an den ,bericht des letzten ,mahles71 dass man nicht leicht der ,eigentmlichkeit seiner ,notizen ein zu grosses ,gewicht beilegen kann1 besonders wenn sich daraus eine so anschauliche ,situation ergibt1 wie es hier der ,fall ist4 #c4 ,mit der ,behauptung1 der ,beweis sei nicht erbracht1 dass es sich um eine ,ovation an den ,vorlufer handle1 ist nichts gethan4 ,dann gilt es nmlich darzuthun1 wie unter der ,voraussetzung1 dass sie wirklich dem ,messias galt1 die ,verhandlungen in den jerusalemitischen ,tagen gar nicht auf eine vorausgesetzte messianische ,anmassung reflektieren und die gedungenen ,anklger sich nicht auf solche ,anmassungen berufen4 ,was htte der rmische ,befehlshaber gethan1 wenn einer unter den ,hochrufen des ,volks als ,davidssohn in die ,stadt eingezogen wre8 #d4 ,die historische ,erkenntnis wird uns hier besonders schwer1 weil wir immer meinen1 die ,zeichen und ,wunder bekrftigten fr die ,zeitgenossen die ,messianitt ,jesu4 ,damit stehen wir auf dem ,standpunkt der johanneischen ,geschichtsdarstellung4 ,in der ,vorstellung der ,zeitgenossen ,jesu braucht aber der ,messias keine ,zeichen1 sondern er wird offenbar in seiner ,macht6 ,die ,zeichen hingegen gehen auf die ,zeit des ,vorlufers6 #e4 ,auch unsere ,uebersetzung wirkt beeintrchtigend4 ,der ,greek3 erchomenos bezeichnet in allen ,stellen eine fr jene ,zeit scharf ausgeprgte ,persnlichkeit4 ,man muss daher berall dieses ,wort dementsprechend bersetzen und es nicht einmal als ,substantiv1 ein andermal 7in der ,einzugsgeschichte7 wieder als ,verbalform bersetzen1 wie es gerade am bequemsten ist4 ,kommen-,sollender ist der ,vorlufer1 weil er vor dem messianischen ,gericht im ,namen ,gottes kommen soll1 um alles in ,ordnung zu bringen4 ,es bleibt also dabei3 ,bis zu dem ,bekenntnis vor dem hohen ,rat galt ,jesus ffentlich fr den ,vorlufer1 wofr er schon in ,galila gehalten worden war4 ,siebentes ,kapitel4 ,nach der ,aussendung4 ,litterarische und historische ,probleme4 #a4 ,die ,seereise nach der ,aussendung4 ,es ist sehr schwer1 sich nach den synoptischen ,berichten ein klares ,bild von den ,ereignissen zu machen1 welche auf die ,aussendung folgten4 ,wann sind die ,jnger zurckgekehrt8 ,wo hat sich ,jesus whrend ihrer ,abwesenheit aufgehalten8 ,welcher ,art waren die ,erfolge der ,jnger8 ,welches waren die ,ereignisse zwischen ihrer ,rckkehr und dem ,aufbruch nach dem ,norden8 ,wird durch diese ,ereignisse motiviert1 warum ,jesus sich mit ihnen in die ,einsamkeit zurckzieht8 ,auf diese ,fragen geben die ,berichte keine ,antwort4 ,dazu kommt noch ein rein litterarisches ,problem4 ,der ,zusammenhang zwischen den einzelnen ,scenen ist hier merkwrdig zerrissen4 ,fast scheint es1 als ob der ,faden der ,geschichtserzhlung hier abbrche4 ,erst vom ,augenblick des ,aufbruchs zur ,reise nach ,jerusalem an stehen die ,scenen wieder in einem natrlichen und klaren ,zusammenhang4 ,zunchst handelt es sich um zwei offenbare ,doubletten3 die ,speisungsberichte mit nachfolgender ,seefahrt 7,mk #f -#ca-ef- ,mk #h -#a-bb-74 ,beidemale wird ,jesus auf einer ,reise lngs des ,sees von der ,volksmenge beim ,anlegen ans ,land in einsamer ,gegend eingeholt4 ,dann kehrt er in die galilischen ,orte auf dem ,westufer zurck4 ,hier1 in seinem gewohnten ,wirkungskreis1 trifft er mit den pharisischen ,sendlingen aus ,jerusalem zusammen4 ,sie stellen ihn zur ,rede4 ,in der ,erzhlungsreihe der ersten ,speisungsgeschichte handelt es sich um das ,hndewaschen 7,mk #g -#a-bc-71 in der der zweiten um die ,zeichenforderung 7,mk #h -#aa-ac-74 ,im ,gefolge der ersten ,erzhlungsreihe steht der ,aufbruch nach ,norden1 wo er in der ,gegend von ,tyrus und ,sidon mit der ,kanaanitin zusammentrifft 7,mk #g -#bd-cj-74 ,in der zweiten folgt auf das ,zusammentreffen mit den ,pharisern die ,reise nach ,csarea ,philippi 7,mk #h -#bg-74 ,wir haben hier also zwei selbstndige ,darstellungen derselben ,epoche im ,leben ,jesu4 ,dem ,plane nach decken sie sich vollstndig2 nur differieren sie in der ,auswahl der berichteten ,ereignisse4 ,diese beiden ,erzhlungsreihen sind wie prdestiniert miteinander verbunden1 statt einander gleichgesetzt zu werden4 ,jede erzhlte ,nordreise beginnt und endigt nmlich mit einem ,aufenthalt in ,galila4 ,mk #g -#ca-3 ,nachdem er weggegangen aus dem ,gebiet von ,tyrus1 ging er ber ,sidon an den galilischen ,see2 ,mk #i -#cj- u4 -#cc-3 ,und sie gingen weg von da 7gemeint ist ,csarea ,philippi7 und wandelten durch ,galila hin und sie kamen nach ,kapernaum4 ,man ist also an dem ,ende einer ,erzhlungsreihe wieder an dem ,ausgangspunkt der andern4 ,verbindet man daher die eine ,rckkehr aus dem ,norden mit dem ,anfang der andern ,erzhlungsreihe1 so hat man usserlich betrachtet eine ganz natrliche ,fortsetzung1 nur dass ,jesus jetzt unbegreiflicherweise gleich wieder nach dem ,norden muss1 statt dass die ,rckkehr nach ,galila ein ,teil der ,jerusalemreise ist6 ,diese schliesst sich in dieser ,anordnung dann erst an die zweite ,rckkehr an4 ,in dieser rcklufigen ,bewegung der beiden ,erzhlungsreihen liegt es begrndet1 dass sie1 obwohl ,paralllcyklen1 sich doch in einer ,folge aneinanderschliessen4 ,der jetzige ,text zeigt ihre vollstndige ,harmonisierung4 ,nicht nur dass die zweite ,speisungsgeschichte auf die erste durch wiederum 7,mk #h -#a-7 ,rcksicht nimmt3 der ,ausgleich ist sogar soweit vorangeschritten1 dass ,jesus in einem ,wort an die ,jnger beide voraussetzt 7,mk #h -#ai-ba-76 ,wie weit sich dieser ,prozess schon in der mndlichen ,ueberlieferung vollzogen hatte und was auf das ,konto der endgltigen litterarischen ,zusammenfgung kommt1 das lsst sich nicht mehr ausmachen4 ,nur der erste ,cyklus ist vollstndig4 ,jesus fhrt mit den ,jngern nordstlich der ,kste entlang und kehrt dann wieder nach der ,landschaft ,genezareth zurck 7,mc #f -#cb #de #ec-74 ,der zweite ist unvollstndig und etwas in ,unordnung geraten4 ,jesus ist von der ,seereise zum ,westufer zurckgekehrt4 ,mk #h -#aj- ff4 entspricht ,mk #f -#ec- ff4 u4 #g -#a- ff42 ,dalmanutha liegt auf dem ,westufer4 ,statt dass er aber nun direkt nach ,norden aufbricht1 folgt zuerst wieder eine ,fahrt nach dem ,ostufer 7,mk #h -#ac-74 ,erst von ,bethsaida zieht er dann mit ihnen nach ,norden 7,mk #h -#bg- ff474 ,der erste ,cyklus hingegen erzhlt diese ,seefahrt nach ,bethsaida als ,episode der grossen ,uferreise in unmittelbarer ,folge auf die ,speisungsgeschichte 7,mk #f -#de- ff474 ,nun zeigt aber auch die zweite ,erzhlungsreihe1 dass dies der ursprngliche ,zusammenhang war1 denn auch hier1 wie in der ersten1 bezieht sich das ,gesprch beim ,landen auf die vorhergegangene ,speisung4 ,mk #f -#eb-3 ,denn sie waren nicht zur ,einsicht gekommen ber den ,broten1 sondern ihr ,herz war verstockt4 ,mk #h -#ai-ba-3 ,da ich die fnf ,brote gebrochen habe -- da ich die sieben gebrochen habe -- versteht ihr noch nicht8 ,es ist also unmglich1 dass zwischen dieser ,fahrt und der ,speisung alle ,auftritte1 die sich auf dem ,westufer abgespielt haben1 dazwischen liegen4 ,das ,denken aller ist ja noch von dem grossen ,ereignis beherrscht4 ,die neue ,seereise des zweiten ,cyklus ist nichts anderes als die ursprngliche ,fortsetzung der ,fahrt von dem ,platz der ,speisung nach ,bethsaida4 ,damit ist der ,parallelismus der beiden ,erzhlungsreihen erwiesen4 ,die ,ereignisse verlaufen in der ,folge3 ,uferfahrt vom ,westufer aus1 ,speisung1 ,weiterfahrt nach dem ,nordosten1 ,meerwandeln resp4 ,gesprch im ,boot1 ,ankunft in ,bethsaida1 ,rckkehr nach der ,landschaft ,genezareth1 ,diskussion mit den ,pharisern1 ,aufbruch mit den ,jngern nach dem ,norden4 #b4 ,das ,abendmahl am ,see ,genezareth4 ,die ,predigt der ,jnger von der unmittelbaren ,nhe des ,reiches muss einen grossen ,erfolg gehabt haben4 ,eine gewaltige ,menge von solchen1 die der ,kunde glauben1 scharen sich um ,jesus4 ,er hat eine von der hochgradigsten eschatologischen ,erwartung beseelte ,gemeinde um sich4 ,sie lassen ihn nicht los4 ,um mit den ,jngern allein zu sein1 besteigt er ein ,schiff4 ,er gedenkt sich nach dem ,nordostufer zurckzuziehen4 ,die ,menge aber1 als sie erfhrt1 dass er sich entfernen will1 strmt allerorts zusammen und folgt am ,strande4 ,mk #f -#cb- u4 -#cc-3 ,es war eine ,menge ,leute da1 die kamen und gingen2 und sie hatten nicht einmal ,zeit zu essen4 ,und sie gingen zu ,schiff hin beiseits an einen einsamen ,ort2 und viele sahen sie hingehen und erkannten sie4 ,und sie liefen von allen ,stdten aus zu ,fuss dahin zusammen und kamen ihnen zuvor4 ,sie treffen ihn in einsamer ,gegend und umringen ihn alsbald4 ,die ,stunde der ,mahlzeit kommt4 ,in den ,berichten von der wunderbaren ,speisung ist uns das ,mahl1 das sie feierten1 erhalten4 ,es handelte sich um ein feierliches ,kultmahl6 ,nach weihevollem ,dankgebet lsst ,jesus durch seine ,jnger das von ihm gebrochene ,brot unter die ,menge verteilen4 ,mit ,ausnahme der beiden ,gleichnisse haben wir absolut denselben feierlichen ,vorgang wie beim ,abendmahl4 ,er teilt persnlich ,speise unter die ,tischgenossenschaft aus4 ,die ,schilderung der ,brotausteilung hier entspricht vollstndig dem ersten ,abendmahlsakt4 ,mk #f -#da-3 ,er nahm die ,brote1 segnete sie1 zum ,himmel aufblickend1 brach sie und gab sie den ,jngern1 sie ihnen vorzusetzen4 ,mk #ad -#bb-3 ,er nahm das ,brot1 segnete und brach es und gab es ihnen4 ,in der feierlichen ,austeilungshandlung liegt also das ,wesen sowohl jener ,mahlzeit am ,strand als auch des letzten ,mahls mit den ,jngern begrndet4 ,der ,name ,abendmahl geht auf beide1 denn auch jenes ,mahl am ,see fand in der ,abendstunde statt4 ,mk #f -#ce-3 ,und wie es schon spt wurde1 traten seine ,jnger zu ihm etc4 ,hier setzt sich die ,mahlgemeinschaft aus der grossen ,menge der ,reichsglubigen zusammen1 beim letzten ,mahl ist sie auf den ,jngerkreis beschrnkt4 ,die ,feier aber war dieselbe4 ,hier ist sie nun in einen ,wunderbericht verzerrt1 weil das ,kultmahl1 das ,jesus am ,see improvisiert1 als ein ,sttigungsmahl aufgefasst wird4 ,dass er den geringen ,vorrat1 der zu ,hnden war1 die fr ihn und seine ,jnger bestimmte ,speise der ,menge feierlich austeilte1 ist historisch4 ,dass dieses ,mahl ihnen die abendliche ,mahlzeit ersetzte1 trifft ebenfalls zu4 ,dass die ,menge davon aber durch einen bernatrlichen ,vorgang satt wurde1 das gehrt zum ,wundercharakter1 welchen die sptere ,zeit der ,feier beilegte1 weil man sich ihre ,bedeutung nicht zurechtlegen konnte4 ,der historische ,vorgang ist also folgender3 ,die ,jnger verlangen1 ,jesus solle das ,volk entlassen1 damit sie sich sttigen4 ,fr ihn aber ist es nicht der ,augenblick1 an irdische ,mahlzeit zu denken und dafr auseinanderzugehen1 denn die ,stunde ist nahe1 wo sie alle um ihn zum messianischen ,mahl versammelt sein werden4 ,darum will er nicht1 dass sie jetzt gehen1 sondern1 ehe er sie entlsst1 heisst er sie sich lagern4 ,an die ,stelle der ,sttigungsmahlzeit setzt er ein feierliches ,kultmahl1 bei dem die irdische ,sttigung keine ,rolle spielt1 sodass die fr ihn und seine ,jnger bestimmte ,speise ausreicht4 ,weder die ,jnger noch die ,menge verstehen1 was vorgeht4 ,als ,jesus nachher im ,schiff die ,rede auf die ,bedeutung der ,mahlzeit bringt -- dies allein kann der historische ,sinn der dunkeln ,notizen ,mk #f -#eb- und ,mk #h -#ad-ba- sein -- zeigt sich1 dass sie nichts begriffen haben4 ,er hielt also ein ,kultmahl ab1 dessen ,sinn ihm allein klar war4 ,er achtete es nicht fr ntig1 ihnen das ,wesen der ,feier zu erklren4 ,die ,erinnerung aber an jene geheimnisvolle ,abendmahlzeit am einsamen ,seestrand lebte in der ,ueberlieferung lebendig weiter und wuchs zum ,bericht der wunderbaren ,speisung aus4 ,worin bestand fr ,jesus der feierliche ,charakter der ,austeilung8 ,die ,mahlgemeinschaft trgt eschatologischen ,charakter4 ,das ,volk1 das sich am ,see um ihn gesammelt1 erwartet mit ihm das ,anbrechen des ,reiches4 ,indem er nun an die ,stelle der gewhnlichen ,sttigungsmahlzeit ein ,kultmahl setzt1 wo er unter ,danksagung zu ,gott ihnen ,speise austeilt1 da handelt er aus seinem messianischen ,selbstbewusstsein heraus4 ,als derjenige1 welcher sich ,messias weiss und bei dem unmittelbar bevorstehenden ,einbrechen des ,reiches ihnen als solcher geoffenbart werden wird1 teilt er denjenigen1 welche er demnchst beim messianischen ,mahl um sich erwartet1 feierlich ,speise aus1 als wollte er ihnen damit ein ,anrecht auf ,teilnahme an jener zuknftigen ,feier geben4 ,die ,zeit der irdischen ,mahlzeiten ist vorbei2 darum hlt er mit ihnen die ,vorfeier des messianischen ,mahles4 ,sie aber verstanden es nicht1 denn sie konnten nicht ahnen1 dass derjenige1 welcher ihnen so weihevoll ,speise in ,danksagung austeilte1 sich als ,messias wusste und als solcher handelte4 ,in diesem ,zusammenhang fllt nun ein ,licht auf das ,wesen des ,abendmahls zu ,jerusalem4 ,dort reprsentieren die ,jnger die reichsglubige ,gemeinschaft4 ,jesus teilt ihnen im ,verlauf jener letzten ,mahlzeit unter ,danksagungswort ,speise und ,trank aus4 ,nun wissen sie aber1 was er von sich hlt4 ,er hat ihnen sein messianisches ,geheimnis enthllt4 ,sie knnen daraus die ,beziehung seiner ,austeilung auf das messianische ,mahl ahnen4 ,er selbst gibt seinem ,handeln diese ,bedeutung1 indem er die ,feier mit dem ,hinweis auf die demnchstige ,wiedervereinigung beschliesst1 wo er mit ihnen den ,wein neu trinken wird in seines ,vaters ,reich6 ,das ,abendmahl am ,see und das ,abendmahl zu ,jerusalem entsprechen sich also vollkommen1 nur dass ,jesus bei letzterem den ,jngern das ,wesen der ,feier andeutet und zugleich in den beiden ,gleichnissen den ,leidensgedanken zum ,ausdruck bringt4 ,das ,kultmahl war dasselbe3 eine ,vorfeier des messianischen ,mahles im ,kreise der reichsglubigen ,genossenschaft4 ,jetzt versteht man erst1 wie das ,wesen des ,abendmahls von den ,gleichnissen unabhngig sein kann4 #c4 ,die ,woche zu ,bethsaida4 ,whrend der ,feier war ,jesus tief ergriffen4 ,darum drngte er zum ,aufbruch und entliess das ,volk4 ,er selbst zog sich auf einen ,berg zurck1 um im ,gebet allein zu sein4 ,am ,strande zu ,bethsaida1 wohin er ihnen zu rudern befohlen hatte1 traf er die ,seinen wieder4 ,im ,kampf mit ,sturm und ,wellen whnten sie eine berirdische ,erscheinung auf sie zukommen zu sehen1 als sie seine ,gestalt am ,strande erblickten4 ,so sehr standen sie noch unter dem ,eindruck der gewaltigen ,persnlichkeit1 welche voll geheimnisvoller ,hoheit der ,menge feierlich ,speise ausgeteilt und dann die ,feier pltzlich abgebrochen hatte 7,mk #f -#de-eb-74 ,wohin hatte er die ,menge entlassen8 ,was thaten sie in ,bethsaida8 ,wie lang blieben sie dort8 ,unser ,text berichtet nur1 dass sie wieder nach ,genezareth zurckkehrten4 ,nun bietet aber die synoptische ,geschichtserzhlung fr die ,zeit vor dem ,aufbruch nach ,jerusalem 7,mk #i -#cj-7 ein schweres litterarisches ,problem4 ,mk #h -#bg-cc- befindet sich ,jesus allein mit seinen ,jngern hoch im ,norden auf heidnischem ,gebiet2 von dort bricht er auch #i -#cj- ff4 zum raschen ,zug durch ,galila nach ,jerusalem auf4 ,sie zogen von dort weg und nahmen ihren ,weg durch ,galila2 er wollte aber nicht1 dass jemand davon wusste4 ,zwischen die ,messianittserklrung und diesen ,aufbruch fllt nun eine ,scene 7,mk #h -#cd--i -#bi-71 wo er von einer grossen ,volksmenge umgeben erscheint4 ,er verlsst sie mit den ,intimen1 um nachher wieder zu ihr zurckzukehren4 ,nirgends wird berichtet1 wie dieses ,volk pltzlich auf heidnischem ,land sich zu ihm findet4 ,ebensowenig erfahren wir1 wie es ihn wieder verlsst1 dass er ,mk #i -#cj- ff4 allein mit den ,jngern und unerkannt durch ,galila ziehen kann4 ,aber nicht nur die ,volksmenge kommt unerwartet1 sondern die ganze ,scenerie verndert sich4 ,man befindet sich in bekannter ,gegend1 denn ,jesus geht mit den ,jngern ins ,haus1 whrend das ,volk draussen bleibt 7,mk #i -#bh-76 ,der litterarische ,zusammenhang1 in dem das ,stck steht1 ist absolut unmglich1 denn es kann nicht auf heidnischem ,boden1 sondern nur in ,galila spielen6 ,da aber ,jesus nachher ,galila nur im ,fluge und incognito berhrt1 so gehrt es in die galilische ,periode vor den ,aufbruch nach dem ,norden und zwar in die ,zeit nach der ,rckkehr der ,jnger1 da er dort von einer stndigen ,volksmenge umgeben ist und dabei mit den ,jngern die ,einsamkeit aufsucht6 ,die ,situation lsst sich aber mit ,sicherheit noch genauer bestimmen4 ,jesus wohnt in einer ,ortschaft 7,mk #i -#bh-71 in deren ,nhe ein ,berg sich befindet1 zu dem er sich mit den ,intimen begibt 7,mk #i -#b-74 ,dies passt aber alles mit absoluter ,sicherheit auf den ,aufenthalt in ,bethsaida4 ,der ,berg1 den er mit den drei ,intimen aufsucht1 ist der ,berg am ,nordstrand des ,sees1 auf dem er gebetet in der ,nacht1 da er nach ,bethsaida kam6 ,das ,stck ,mk #h -#cd--i -#bi- gehrt also in die ,tage von ,bethsaida6 ,es ist nicht mehr auszumachen1 durch welchen ,prozess es in den vorliegenden1 unmglichen litterarischen ,zusammenhang geriet4 ,von ,einfluss auf diese ,einreihung wird gewesen sein1 dass sich an die ,leidensweissagung in ,csarea ,philippi 7,mk #h -#ca-cc-7 am natrlichsten das eindringliche ,wort von der ,leidensnachfolge der ,anhnger anzuschliessen schien 7,mk #h -#cd--i -#a-74 ,zudem hatte die ,umbildung des ,berichts von dem ,zusammentreffen ,jesu mit seinen landenden ,jngern in eine ,wundererzhlung den natrlichen ,anschluss des ,berichts von dem am folgenden ,morgen eintretenden ,ereignisse erschwert4 ,und doch setzt ,mk #h -#cd- ff4 die ,massnahmen des vorhergehenden ,abends voraus 7,mk #f -#de-dg-74 ,jesus hat das ,volk entlassen1 sich selbst in die ,einsamkeit zurckgezogen und ist mit den ,jngern im ,dunkel der ,nacht in ,bethsaida eingetroffen1 wo sie im ,hause 7,mk #i -#bh-7 ,herberge haben4 ,am andern ,tage ruft er das ,volk mit den ,jngern um sich 7,mk #h -#cd-7 und redet zu ihnen von der ,selbstverleugnung1 die in seiner ,nachfolge gewillt sein muss1 ,schande1 ,hohn und ,spott zu erdulden1 um bei ihm auszuharren4 ,dieses ,verhalten wird durch die ,nhe der ,ankunft des ,menschensohnes gerechtfertigt1 der in ,solidaritt mit ,jesu richten wird4 ,den ,beschluss dieser mahnenden ,rede bildet ein ,wort von dem ,hereinbrechen des ,reiches ,gottes mit ,macht1 d4 h4 der eschatologischen ,realisierung desselben4 ,in der jetzigen ,form ist es abgeschwcht3 einige von den ,umstehenden werden den ,tod nicht schmecken1 bevor jener ,augenblick eintritt4 ,als ,abschluss dieser ,rede muss es aber gelautet haben3 ,ihr1 die ihr hier steht1 werdet in ,blde den grossen ,augenblick des gewaltsamen ,einbruchs des ,reiches ,gottes erleben6 ,so passt diese ernste ,rede in ,bethsaida zu den ,erwartungen1 die ,jesum und die ,menge um ihn bewegten4 ,sechs ,tage nach jener ,rede in ,bethsaida nimmt er die ,intimen mit sich und fhrt sie auf den ,berg1 wo er am ,abend nach dem grossen gemeinschaftlichen ,kultmahl in der ,einsamkeit gebetet4 ,bei ihrer ,rckkehr finden sie die andern ,jnger vom ,volk umgeben2 trotz der von ihnen auf ihrem ,wanderzug durch die ,ortschaften ,israels bewiesenen ,vollmacht ber die ,dmonen werden sie nicht ,herr ber einen ,besessenen1 der ihnen zugefhrt worden4 ,jesus geht mit dem ,vater und dem ,besessenen abseits2 in dem ,augenblick1 wo das ,volk herbeiluft 7,mk #i -#be-bg-71 beginnt die ,krisis1 nach der ,jesus den wie tot daliegenden ,knaben bei der ,hand fasst und aufrichtet4 ,so enthlt dieses merkwrdige eingeschobene ,stck ,mk #h -#cd--i -#bi- einen anschaulichen ,bericht ber den ersten und letzten ,tag der ,woche1 die er damals zwischen der ,rckkehr der ,jnger und dem ,aufbruch nach dem ,norden in ,bethsaida verbrachte4 ,erst jetzt wird ganz klar1 wie unhistorisch die ,ansicht ist1 dass ,jesus ,galila infolge des wachsenden ,widerstandes und des zunehmenden ,abfalls verlassen habe4 ,im ,gegenteil3 es ist die ,zeit der hchsten ,triumphe4 ,eine reichsglubige ,volksmenge hngt ihm an und verfolgt ihn berall4 ,kaum landet er am ,westufer1 so sind sie schon wieder da4 ,ihre ,zahl ist noch gewachsen und wchst immer fort 7,mk #f -#ec-ef-74 ,dass sie ihn verlassen1 dass sie auch nur die geringste ,regung des ,zweifels oder ,abfalls gezeigt haben3 davon wissen die ,texte nichts4 ,nicht das ,volk verlsst ihn1 sondern er verlsst das ,volk4 ,das thut er nicht aus ,angst vor den jerusalemitischen ,sendlingen1 sondern er fhrt nur aus1 was er schon seit der ,rckkehr der ,jnger im ,sinne hatte4 ,er will allein sein4 ,das ,volk hatte diese ,absicht vereitelt1 indem es ihm bei der ,seefahrt am ,ufer folgte4 ,auf das ,westufer zurckgekehrt1 sieht er sich wieder umgeben4 ,weil er das ,alleinsein mit den ,jngern fr absolut notwendig hlt und weil es ihm in ,galila nicht gelingt1 deswegen verschwindet er pltzlich und begibt sich auf heidnisches ,gebiet4 ,die ,nordreise ist keine ,flucht1 sondern sie verfolgt denselben ,zweck wie die ,seereise4 ,achtes ,kapitel4 ,das ,messianittsgeheimnis4 #a4 ,vom ,verklrungsberg nach ,csarea ,philippi4 ,nach ,csarea ,philippi ist die ,verklrungsscene bedeutungslos und unverstndlich4 ,die drei ,intimen erfahren nicht mehr ber ,jesus1 als was ,petrus schon bekannt und ,jesus daraufhin besttigt hat4 ,so ist die ganze ,perikope nichts als eine angehngte ,apotheose mit einem dunkeln ,gesprch1 der keine geschichtliche ,bedeutung zukommt4 ,spielt die ,scene aber1 wie oben litterarisch nachgewiesen ist1 in den ,wochen nach der ,aussendung1 vor ,csarea ,philippi1 nicht auf dem ,berg der ,legende1 sondern auf dem ,berg in der ,einsamkeit des ,seeufers bei ,bethsaida1 dann ist mit einem ,schlage aus der bedeutungslosen ,anhangsapotheose zur ,offenbarung des ,messiasgeheimnisses ein galilisches ,ereignis von weittragender historischer ,bedeutung geworden1 das die ,scene zu ,csarea ,philippi erklrt1 nicht umgekehrt6 ,was wir die ,verklrung ,jesu nennen1 ist in ,wirklichkeit nichts anderes als die ,offenbarung des ,messiasgeheimnisses an die drei ,intimen6 ,einige ,wochen spter folgt dann die ,erffnung an die ,zwlfe4 ,diese ,offenbarung an die ,intimen ist uns als ,wundergeschichte berliefert4 ,sie hat dieselbe ,umbildung erfahren1 wie alle ,ereignisse auf jener ,fahrt lngs des ,nordstrandes4 ,wie die ,speisungsgeschichte und die ,begegnung ,jesu mit seinen ,jngern im ,abenddunkel1 so steht auch die ,scene auf dem ,berg unter dem ,eindruck der intensivsten eschatologischen ,erregtheit4 ,darum ist der historische ,vorgang im einzelnen nicht mehr klar4 ,elias und ,moses1 die ,persnlichkeiten1 welche die ,endzeit ankndigen1 erscheinen ihnen4 ,inwiefern haben dabei ekstatische ,zustnde1 verbunden mit ,glossolalie1 mitgespielt8 ,die jetzige ,schilderung lsst auf derartiges schliessen 7,mk #i -#b-f-74 ,inwiefern wiederholt sich in der ,stimme aus den ,wolken das ,erlebnis ,jesu bei der ,taufe ,jesu8 ,mk #i -#g-3 ,dies ist mein lieber ,sohn1 auf ihn hret4 ,zwischen der ,taufe und der ,verklrung besteht ein innerer ,zusammenhang4 ,beidemal handelt es sich um einen ,zustand der ,verzckung1 in dem das ,geheimnis der ,persnlichkeit ,jesu offenbar wird4 ,das erste ,mal war es fr ihn allein4 ,hier nehmen auch die ,jnger daran teil4 ,wie weit sie selbst hingerissen waren1 ist nicht klar4 ,fest steht1 dass in einem ,zustand der ,betubung1 aus dem sie erst am ,ende der ,scene erwachen 7,mk #i -#h-71 die ,gestalt ,jesu ihnen von berirdischem ,glanz und ,herrlichkeit umstrahlt erscheint und sie eine ,stimme hren1 er sei ,gottes ,sohn4 ,der ,vorgang erklrt sich nur aus der gewaltigen eschatologischen ,aufregung4 ,es ist merkwrdig1 dass die ,offenbarwerdung des ,messiasgeheimnisses immer an derartige ,zustnde geknpft erscheint4 ,bei der ,pfingstrede1 wo ,petrus die ,messianitt ,jesu ffentlich verkndigt1 handelt es sich auch um ,glossolalie4 ,freilich hatte er diesen ,zustand schon erlebt1 als ihm die ,offenbarung auf dem ,berg bei ,bethsaida wurde4 ,auch ,paulus befindet sich in ,verzckung1 als er die ,stimme aus den ,wolken hrt4 ,wir haben oben dargethan1 dass niemand durch ,jesu ,auftreten oder durch seine ,reden jemals auf den ,gedanken kommen konnte1 er halte sich fr den ,messias4 ,die ,frage dreht sich nicht darum1 wie die ,leute seine ,messianitt ignorieren konnten1 sondern woher ,petrus zu ,csarea ,philippi und der ,hohepriester in der ,gerichtsscene im ,besitz des ,geheimnisses ,jesu sind4 ,die ,verklrungsscene lst die erste ,frage4 ,petrus weiss1 dass ,jesus ,sohn ,gottes ist aus der ,offenbarung1 die ihm mit den andern beiden ,intimen auf dem ,berg bei ,bethsaida geworden ist4 ,darum antwortet er mit einer solchen ,sicherheit auf die gestellte ,frage 7,mk #h -#bi-74 ,der matthische ,text fgt sogar noch ein ,wort bei1 in dem ,jesus auf das ,erlebnis1 wo ihm diese ,erkenntnis zu teil geworden1 anspielt4 ,mt #af -#ag-3 ,selig bist du ,simon1 ,jonas ,sohn2 denn ,fleisch und ,blut hat es dir nicht geoffenbart1 sondern der ,vater im ,himmel4 ,aber auch die auf die ,antwort des ,petrus folgende ,scene zeigt1 dass es sich um ein beiden gemeinsames ,geheimnis handelt4 ,auf die ,erffnung ,jesu1 dass er in ,jerusalem sterben msse1 fhrt ,petrus heftig und rcksichtslos auf ihn ein1 nimmt ihn zur ,seite und redet mit ihm in aufgeregter ,weise4 ,als ,jesus sieht1 dass die brigen ,jnger aufmerksam werden1 reisst er sich mit einem harten ,wort von ihm los1 indem er ihn den ,versucher nennt1 der nicht ,gottes ,dinge1 sondern ,menschendinge sinne 7,mk #h -#cb u4 #cc-74 ,warum die ,aufregung des ,petrus ber die ,erffnung ,jesu von der ,todesreise nach ,jerusalem8 ,weil sie neu hinzukommt zu dem1 was ihm aus jener ,scene auf dem ,berg bei ,bethsaida bekannt ist4 ,nun darf er aber davon vor den andern ,jngern nicht reden1 weil ,jesus den ,intimen verboten hatte1 jenes ,ereignis zu erwhnen4 ,darum nimmt er ihn bei ,seite4 ,jesus aber kann1 da die andern aufmerksam werden1 sich mit ihm nicht darber auseinandersetzen1 sondern er gebietet ihm leidenschaftlich erregt ,schweigen4 ,nur der ,zusammenhang mit der ,verklrungsscene erklrt die charakteristischen ,zge des ,ereignisses zu ,csarea ,philippi4 ,die allgemein im ,gebrauch befindlichen psychologischen ,noterwgungen ber die schnelle ,auffassungskraft des ,petrus und sein lebhaftes ,temperament knnen nicht im geringsten erklren1 warum er allein mit solcher ,sicherheit zur ,erkenntnis der ,messianitt ,jesu gekommen1 um sie alsbald wieder so misszuverstehen1 dass er mit ,jesus darob in heftiges ,gerede kommt4 ,warum gehen beide mit einander abseits8 ,warum belehrt ihn ,jesus nicht1 sondern lsst ihn mit hartem ,scheltwort stehen8 ,an sich ist also die ganze ,scene zu ,csarea ,philippi ein ,rtsel4 ,nimmt man aber an1 dass die ,verklrungsscene vorausgegangen ist1 so lst sich das ,rtsel und die ,scene wird bis ins kleinste ,detail verstndlich4 ,der ,offenbarung an die ,zwlf ging die ,kundgebung des ,messiasgeheimnisses an die ,intimen voraus4 #b4 ,der futurische ,charakter der ,messianitt ,jesu4 ,die ,offenbarung des ,messiasgeheimnisses nderte vorlufig nichts in dem ,verhalten der ,jnger zu ,jesu4 ,sie sind nicht vor ihm in den ,staub gesunken1 als ob nun aus dem ,menschen1 den sie gekannt1 eine berirdische ,erscheinung geworden wre4 ,nur eine gewisse ,scheu legen sie in der ,folge an den ,tag4 ,sie wagen ihn nicht zu fragen1 wenn sie seine ,worte nicht verstehen 7,mk #i -#cb-71 sondern sie gehen neben ihm her als solche1 die wissen1 dass er ein grosses ,geheimnis in sich trgt4 ,war nun ,jesus vom ,tag der ,offenbarung seines ,messiasgeheimnisses an fr sie der ,messias8 ,er war es noch nicht4 ,man muss sich immer wieder erinnern1 dass das ,reich und der ,messias unzertrennlich zusammengehren4 ,nun war das ,reich noch nicht erschienen1 also auch der ,messias nicht4 ,die ,erffnung ,jesu bezieht sich auf den ,zeitpunkt des ,anbrechens des ,reichs4 ,wann jene ,stunde schlagen wird1 dann wird er als ,messias erscheinen1 dann wird seine ,messianitt in ,herrlichkeit geoffenbart werden4 ,das war das ,geheimnis1 welches er den ,jngern feierlich bekannt gab4 ,jesu ,messianitt war ein ,geheimnis nicht nur1 weil er davon zu sprechen verboten hatte1 sondern auch wegen ihrer besonderen ,art1 sofern sie erst in einem bestimmten ,zeitpunkt real wurde4 ,es handelt sich um eine nur in seinem ,selbstbewusstsein vollziehbare ,vorstellung4 ,darum konnte und brauchte das ,volk nicht darum zu wissen4 ,es gengte1 dass sein ,wort und seine ,zeichen sie zum ,glauben an die ,nhe des ,reiches bekehrten1 denn mit dem ,anbruch des ,reiches wurde ihnen auch seine ,messianitt offenbar4 ,es ist fast unmglich1 das ,messianittsbewusstsein1 wie es ,jesus seinen ,jngern als ,geheimnis offenbarte1 in moderne ,begriffe zu fassen4 ,mag man es als eine ,identitt zwischen ihm und dem erscheinenden ,menschensohn beschreiben1 mag man es als eine ,kontinuitt1 die beide ,persnlichkeiten verbindet1 auffassen1 oder mag man es sich als ein virtuelles ,vorhandensein der ,messianitt denken3 keine von diesen modernen ,anschauungen kann das messianische ,selbstbewusstsein ,jesu1 wie es die ,jnger verstanden1 wiedergeben4 ,uns fehlt nmlich das jetzt und dann1 welches ihr ,denken beherrschte und eine eigenartige ,duplicitt des ,selbstbewusstseins bedingte4 ,was wir ,identitt1 ,kontinuitt und virtuelle ,anlage nennen1 das ging in ihrer ,vorstellung in einer fr uns ganz unfassbaren ,weise ineinander ber4 ,jede ,persnlichkeit dachte sich selbst in zwei ganz verschiedenen ,zustnden1 sofern sie sich nmlich jetzt in der vormessianischen und dann in der messianischen ,aera wusste4 ,aussprche1 welche wir nur nach der ,einheit des ,selbstbewusstseins deuten1 verstanden sie ganz von selbst nach dem ihnen gelufigen doppelten ,selbstbewusstsein4 ,wenn ihnen also ,jesus das ,geheimnis seiner ,messianitt offenbarte1 hiess das fr sie nicht1 er sei der ,messias1 wie wir ,modernen es verstehen mssten1 sondern es bedeutet fr sie1 dass ihr ,herr und ,meister derjenige war1 der im messianischen ,aeon als ,messias geoffenbart werden wrde4 ,auch sich selbst dachten sie in dieser ,doppelheit des ,selbstbewusstseins4 ,jedesmal1 nachdem ,jesus ihnen erffnet1 dass er vor ,antritt seiner ,herrschaft leiden msse1 machen sie sich ,gedanken1 was sie sein werden im zuknftigen ,aeon4 ,darum folgen auf die ,leidensweissagungen die ,scenen1 in denen sie sich streiten1 wer von ihnen der grsste sein wird im ,himmelreich1 oder welchen die ,ehrenpltze zu ,seiten des ,thrones zufallen werden4 ,bis dahin aber bleiben sie1 was sie sind1 und ,jesus1 was er ist1 ihr ,lehrer und ,meister4 ,meister reden ihn die ,zebedaiden ,mk #aj -#ce- an4 ,als ,lehrer soll er versprechen und gewhren1 was sich erfllen wird1 wenn das ,reich und damit seine ,messianitt geoffenbart sein wird4 ,in diesem ,sinne ist also das ,messianittsbewusstsein ,jesu futurisch4 ,weder fr ihn noch fr die ,jnger lag darin etwas ,aufflliges4 ,im ,gegenteil3 es entsprach ganz der jdischen ,vorstellung von dem verborgenen ,werden und ,wirken des ,messias 7vgl4 ,,weber1 ,system der altsynagogalen ,theologie1 #ahhj4 ,s4 #cdb-ddf74 ,jesu irdische ,laufbahn ging seiner ,messianitt in ,herrlichkeit voraus4 ,der ,messias musste irdisch und unerkannt auftreten und wirken1 er musste lehren und durch ,thun und ,leiden ein vollendeter ,gerechter werden4 ,dann erst sollte die messianische ,aera mit dem ,gericht und der ,aufrichtung des ,reichs anbrechen4 ,von ,norden sollte der ,messias kommen4 ,jesu ,zug von ,csarea ,philippi nach ,jerusalem war der ,lauf des unerkannten ,messias zur ,erlangung seiner ,herrlichkeit4 ,so stand er als werdender ,messias mitten drin in der messianischen ,erwartung seines ,volkes4 ,er durfte sich ihm nicht offenbaren1 denn die ,zeit seines verborgenen ,wirkens war noch nicht vorber4 ,darum predigte er die ,nhe des ,reiches ,gottes4 ,aus seinem futurischen ,messianittsbewusstsein heraus berhrt er im ,tempel die messianische ,dogmatik der ,schriftgelehrten1 als wollte er sie auf das ,geheimnis1 das dahinter steckt1 aufmerksam machen4 ,die ,phariser sagen3 der ,messias ist ,davids ,sohn4 ,david aber nennt ihn seinen ,herrn4 ,wie kann er da noch sein ,sohn sein 7,mk #ab -#ce-cg-78 ,davids ,sohn1 also ihm unterstehend1 ist der ,messias1 wenn er in diesem ,aeon1 aus irdischem ,geschlecht geboren1 verborgen wirkt und wird4 ,davids ,herr1 wenn er beim ,anbruch des zuknftigen ,aeons als ,messias in ,herrlichkeit geoffenbart wird4 ,es liegt ,jesu fern1 die messianische ,dogmatik der ,phariser anzugreifen4 ,sie ist richtig1 denn die ,schrift lehrt so4 ,nur knnen sie die ,phariser selbst nicht erklren1 da sie nicht deuten knnen1 wie einmal der ,messias ,davids ,sohn1 das andere ,mal ,davids ,herr ist4 ,dieser ,ausspruch an das ,volk im ,tempel -- erst ,matthus hat daraus eine ,vexierfrage gemacht -- steht auf derselben ,stufe wie das ,urteil ber den ,tufer4 ,wer es zu fassen vermchte1 in welcher ,vollmacht jener taufte1 dass er nmlich der ,elias war1 wer begreifen knnte1 wie der ,messias einmal ,davids ,sohn1 dann wieder ,davids ,herr ist -- der wsste auch1 wer der ist1 der so redet4 ,wer ,ohren hat zu hren1 der hre6 #c4 ,der ,menschensohn und der futurische ,charakter der ,messianitt ,jesu4 ,der ,ausdruck ,davidssohn enthlt also ein ,rtsel4 ,darum gebraucht ihn ,jesus nie1 wenn er von seiner ,messianitt spricht1 sondern immer redet er von sich als dem ,menschensohn4 ,diese ,bezeichnung war also besonders geeignet1 um sein ,messianittsbewusstsein wiederzugeben4 ,er hat es auf diesen ,ausdruck abgesehen4 ,jede messianische ,bezeichnung1 die ihn betreffend gefallen ist1 korrigiert und erlutert er durch ,menschensohn4 ,nachdem es in der ,scene auf dem ,berg den ,jngern aufgegangen ist1 dass er ,gottessohn sei1 redet er beim ,abstieg zu ihnen von sich als dem ,menschensohn 7,mk #i -#g-i-74 ,petrus proklamiert ihn vor den andern als den ,gesalbten 7,mk #h -#bi-74 ,gleich fhrt ,jesus fort1 sie ber das ,schicksal des ,menschensohns 7,mk #h -#ca-7 zu belehren4 ,bist du ,christus1 der ,sohn des ,hochgelobten8 frgt ihn der ,hohepriester 7,mk #ad -#fa-74 ,ihr werdet sehen den ,menschensohn sitzend zur ,rechten der ,kraft und kommend auf den ,wolken des ,himmels1 antwortet ,jesus4 ,das will heissen3 ,ja4 ,in der zweiten und dritten ,leidensweissagung 7,mk #i -#cj-cb- und ,mk #aj -#cb-cd-7 ebenso wie in dem ,wort vom ,dienen 7,mk #aj -#de-7 kehrt berall derselbe ,ausdruck wieder4 ,die ,messianittsbezeichnung ,menschensohn ist futurischen ,charakters4 ,sie bezieht sich auf den ,augenblick1 wo der ,messias auf den ,wolken des ,himmels zum ,gericht erscheinen wird4 ,in diesem ,sinne hatte ,jesus zum ,volk und zu den ,jngern vom ,kommen des ,menschensohnes von jeher geredet4 ,bei der ,aussendung weist er die ,seinen auf die unmittelbare ,nhe des ,tages des ,menschensohnes hin 7,mt #aj -#bc-74 ,dem ,volk redet er von dem ,kommen des ,menschensohnes1 um es zu vermahnen1 bei ihm1 ,jesus1 auszuhalten 7,mk #h -#ch-74 ,dabei sind er und der ,menschensohn fr die ,jnger und das ,volk zwei ganz verschiedene ,persnlichkeiten4 ,der eine ist eine irdische1 der andere eine berirdische ,gestalt2 der eine gehrt dem jetzigen1 der andere dem messianischen ,zeitalter an4 ,zwischen beiden besteht ,solidaritt1 indem der ,menschensohn fr die eintreten wird1 welche zu ,jesus1 dem ,verkndiger seines ,kommens1 gestanden sind4 ,von diesen ,stellen muss man ausgehen1 um die ,bedeutung des ,ausdrucks in ,jesu ,munde zu verstehen4 ,wer um sein ,geheimnis nicht weiss1 fr den sind ,jesus und der ,menschensohn verschiedene ,personen4 ,wem er aber sein ,geheimnis offenbart hat1 fr den besteht ein persnlicher ,zusammenhang zwischen beiden4 ,jesus ist der1 welcher am messianischen ,tag als ,menschensohn erscheinen wird4 ,die ,offenbarung zu ,csarea ,philippi besteht darin1 dass ,jesus seinen ,jngern offenbart1 in welchem persnlichen ,verhltnis er zum erscheinenden ,menschensohn steht4 ,als der1 welcher ,menschensohn sein wird1 kann er ,petri ,bekenntnis1 dass er ,messias sei1 besttigen4 ,seine ,antwort auf die ,frage des ,hohenpriesters ist in demselben ,sinn bejahend4 ,er ist ,messias3 das werden sie sehen1 wenn er als ,menschensohn auf den ,wolken des ,himmels erscheint4 ,menschensohn ist also der adquate ,ausdruck fr seine ,messianitt1 so lange er als ,jesus von ,nazareth in diesem ,aeon auf seine zuknftige ,wrde zu reden kommt4 ,wenn er daher zu den ,jngern von sich als dem ,menschensohn spricht1 so setzt er dabei das ,doppelbewusstsein voraus4 ,der ,menschensohn muss leiden und wird dann von den ,toten auferstehen3 das will heissen3 als solcher1 der ,menschensohn sein wird bei der ,totenauferstehung1 muss ich leiden4 ,ebenso ist das ,wort vom ,dienen zu verstehen3 als solcher1 der als ,menschensohn zu der hchsten ,herrschaft im messianischen ,aeon berufen ist1 muss ich jetzt am tiefsten mich im ,dienen erniedrigen 7,mk #aj -#de-74 ,so sagt er vor der ,gefangennahme3 die ,stunde ist gekommen1 dass der1 welcher ,menschensohn sein wird1 in ,snderhnde berantwortet wird 7,mk #ad -#ba- u4 -#da-74 ,damit ist das ,menschensohnproblem klargestellt4 ,eine gelufige ,selbstbezeichnung war der ,ausdruck nicht1 sondern eine hoheitsvolle ,art1 mit welcher er in den grossen ,momenten seines ,lebens zu den ,eingeweihten von sich als dem zuknftigen ,messias sprach1 whrend er fr die andern von dem ,menschensohn als einer von ihm unterschiedenen ,grsse redete4 ,in allen ,fllen aber zeigte der ,zusammenhang an1 dass er von einer zuknftigen ,grsse redete1 denn in all diesen ,stellen wird entweder die ,auferstehung oder das ,erscheinen auf den ,wolken des ,himmels erwhnt4 ,die philologischen ,bedenken treffen hier also nicht zu4 ,eingeweihte und ,uneingeweihte mussten aus der ,situation verstehen1 dass er von einer bestimmten ,persnlichkeit der ,zukunft redete und nicht von dem ,menschen allgemein1 wenn auch der ,ausdruck beidemal derselbe war4 ,ganz anders steht es mit einer ,reihe von ,stellen1 wo der ,ausdruck als reine1 unmotivierte ,selbstbezeichnung1 als einfache ,umschreibung von ,ich vorkommt4 ,hier bestehen alle kritischen und philologischen ,bedenken unbedingt zu ,recht4 ,mt #h -#bj-3 ,der ,menschensohn hat nicht1 da er sein ,haupt hinlege4 ,mt #aa -#ai-3 ,der ,menschensohn ist gekommen1 isset und trinket 7im ,gegensatz zum ,tufer74 ,mt #ab -#cb-3 ,die ,lsterung wider den heiligen ,geist ist noch schwerer als die ,schmhung des ,menschensohnes4 ,mt #ab -#dj-3 ,der ,menschensohn wird drei ,tage in der ,erde sein1 wie ,jonas im ,bauch des ,fisches4 ,mt #ac -#cg- u4 -#da-3 ,der ,menschensohn ist der ,semann2 der ,menschensohn ist der ,herr1 der den ,befehl zur ,ernte gibt4 ,mt #af -#ac-3 ,wer sagen die ,leute1 dass der ,menschensohn sei8 ,hier ist der ,ausdruck philologisch unmglich4 ,denn wenn ,jesus ihn so gebraucht htte1 mussten ihn die ,hrer einfach vom ,menschen verstehen4 ,nichts zeigt an1 dass es sich um die knftige messianische ,wrde handelt6 ,hier bezeichnet er ja seinen gegenwrtigen ,zustand damit6 ,menschensohn ist aber eine ,messiasbezeichnung futurischen ,charakters1 da man dabei immer an das ,kommen auf den ,wolken denkt1 entsprechend ,dan #g -#ac-ad-4 ,zudem wissen die ,jnger in allen diesen ,stellen damals noch gar nicht um das ,geheimnis ,jesu4 ,der ,menschensohn ist fr sie noch eine von ihm ganz unterschiedene ,persnlichkeit4 ,die ,einheit des ,subjekts ist ihnen ja noch unbekannt6 ,also konnten sie nicht verstehen1 dass er hierbei von sich rede1 sondern sie mussten alles auf den ,menschensohn beziehen1 von dessen ,kommen er auch sonst sprach6 ,damit wren aber die ,stellen alle sinnlos1 da sie voraussetzen1 es handle sich um eine ,selbstbezeichnung seinerseits6 ,historisch und philologisch ist es also unmglich1 dass ,jesus den ,ausdruck als unmotivierte1 selbstverstndliche ,selbstbezeichnung gebraucht haben kann4 ,als ,selbstbezeichnung1 sofern er von sich im ,hinblick auf seine knftige messianische ,wrde redete1 konnten es erst die verstehen1 welche um sein ,geheimnis wussten4 ,darum sind alle ,stellen1 in denen er sich vor ,csarea ,philippi 7fr die ,intimen vor der ,verklrung7 als ,menschensohn bezeichnet1 unhistorisch4 ,historisch sind fr jene ,zeit nur solche1 wo er von dem ,menschensohn als einer mit ihm nicht identischen zuknftigen ,erscheinung redet 7,mt #aj -#bc- und ,mk #h -#ch-74 ,die oben erwhnten ,stellen1 welche den ,ausdruck als unmotivierte ,selbstbezeichnung bieten1 sind also nicht historisch1 sondern nur aus einem litterarischen ,prozess heraus verstndlich4 ,wie kommt es1 dass eine sptere ,periode der evangelischen ,geschichtserzhlung diesen ,ausdruck als ,selbstbezeichnung ,jesu ansah8 ,dies beruht auf einer ,verschiebung der ,perspektive4 ,sie machte sich in dem ,augenblick bemerkbar1 wo man die ,geschichte ,jesu von dem ,gedanken aus zu schreiben begann1 dass er auf ,erden schon der ,messias war4 ,denn nun verlor man das ,bewusstsein1 dass fr die irdische ,existenz ,jesu seine ,messianitt selbst etwas ,futurisches war und dass er sich mit dem ,ausdruck ,menschensohn eben als futurischen ,messias bezeichnete4 ,weil nun historisch feststand1 dass er von sich als ,menschensohn geredet1 bemchtigte sich die ,geschichtserzhlung dieser emphatischen ,selbstbezeichnung4 ,ohne eine ,ahnung davon zu haben1 dass sie nur fr ganz bestimmte ,worte und ,situationen passte1 verwandte man sie auf beliebige ,stellen1 wo er von sich selbst sprach1 und schuf damit diese philologischen und historischen ,unmglichkeiten4 ,dieser falsche ,gebrauch beruht also auf einem litterarischen ,prozess von ausgesprochen sekundrem ,charakter4 ,es verhlt sich damit1 wie mit der unhistorischen ,verwendung des ,ausdrucks ,davidssohn bei ,matthus4 ,dazu stimmt1 dass auch die fraglichen ,menschensohnstellen einer sekundren ,schicht des ,matthus angehren4 ,vor allem bekunden diesen ,charakter3 die ,umformung der einfachen ,frage zu ,csarea ,philippi 7,mt #af -#ac-71 die ,deutung des ,gleichnisses vom ,semann 7,mt #ac -#cg- u4 -#da-7 und die falsche ,auslegung des ,jonaswunders 7,mt #ab -#dj-74 ,ebenso sekundr ist die ,darstellung der ,rede ber die ,snde wider den heiligen ,geist1 wo ein ,unterschied zwischen der ,lsterung wider den heiligen ,geist und der wider den ,menschensohn statuiert wird 7,mt #ab -#cb-71 whrend doch in dem ,gedanken ,jesu beides auf dasselbe hinauskommt1 da es die bewusste ,verstockung gegen die in ihm wirkenden ,krfte des nahen ,reichs bedeutet4 ,in den ,stellen ,mt #h -#bj- und ,mt #aa -#ai- ist der ,ausdruck unmotiviert1 da ,jesus dort nur sagen will3 ich habe nicht1 da ich mein ,haupt hinlege1 ich esse und trinke im ,gegensatz zu dem asketischen ,verhalten des ,tufers4 ,eine eigene ,bewandtnis hat es mit den beiden unhistorischen ,menschensohnstellen im ,markustext4 ,mk #b -#aj-3 ,der ,menschensohn hat das ,recht1 auf ,erden ,snden zu erlassen4 ,mk #b -#bh-3 ,der ,menschensohn ist ,herr des ,sabbattages4 ,das ,sekundre besteht darin1 dass ,jesus den ,ausdruck als ,selbstbezeichnung gebraucht haben soll4 ,historisch ist1 dass er ihn in jenem ,zusammenhang gebraucht hat1 entweder vom ,menschensohn als einer dritten1 eschatologischen ,grsse oder vom ,menschen berhaupt4 ,beidemal gibt es einen ,sinn4 #a4 ,der ,mensch als solcher kann durch die ,heilung die ,sndenvergebung auf ,erden bekunden4 ,der ,mensch als ,mensch ist ,herr des ,sabbattages4 #b4 ,im ,hinblick auf den kommenden ,menschensohn findet jetzt schon ,sndenvergebung auf ,erden statt1 wie die ,heilung zeigt4 ,im ,hinblick auf das ,kommen des ,menschensohns ragt jetzt schon ein ,hheres in die gesetzliche ,sabbatbeobachtung hinein4 ,vor dem ,hheren verschwindet das ,gesetz4 ,das zeigt der ,fall ,davids4 ,wie man sich die ,stellen auch zurechtlegen mag1 eines ist klar3 hier hat der ,ausdruck historisch vorgelegen und die ,aussage ,jesu irgendwie motiviert4 ,sekundr ist nur1 dass jetzt der ,ausdruck als ,selbstbezeichnung erscheint1 whrend ,jesus vom ,menschen oder vom ,menschensohn geredet hat4 ,so stehen diese ,stellen auf der ,schwelle vom geschichtlichen zum litterarisch-ungeschichtlichen ,gebrauch des ,wortes ,menschensohn4 ,von hier aus erfasst man erst die eigentliche ,schwierigkeit des ,menschensohnproblems4 ,je tiefer bisher die ,untersuchung ging1 in desto weitere ,ferne schien die ,lsung zu rcken4 ,dies rhrte daher1 dass keine ,ueberlegung eine ,scheidung unter den so ungleichwertigen ,stellen herbeifhren konnte4 ,so blieben die litterarische und die historische ,seite des ,problems unlsbar verquickt4 ,mit dem ,augenblick aber1 wo man von dem ,studium des ,messianittsbewusstseins ,jesu aus entdeckt1 dass der ,ausdruck ,menschensohn der einzige war1 in welchem er das ,geheimnis seiner futurischen ,wrde aussprechen konnte1 ist auch die ,scheidung gegeben4 ,historisch sind alle ,stellen1 wo der danielisch-eschatologische ,charakter des ,ausdrucks wirksam ist1 unhistorisch alle diejenigen1 wo dies nicht der ,fall ist4 ,zugleich erklrt sich durch die ,verschiebung in der ,perspektive1 wie fr eine sptere ,geschichtserzhlung der ,ausdruck im ,munde ,jesu nur die ,bedeutung einer unmotivierten ,selbstbezeichnung haben konnte1 die in allen ,situationen1 wo er von sich selbst sprach1 angebracht schien4 ,endlich lst sich auch das letzte ,rtsel4 ,warum verschwindet der ,ausdruck in der ,sprache des ,urchristentums8 ,warum bezeichnete niemand den ,messias als ,menschensohn 7ausser ,akt #g -#ef-71 da ihn doch ,jesus ausschliesslich fr seine ,wrde gebraucht hatte8 ,das rhrt daher1 dass ,menschensohn der messianische ,ausdruck nur fr eine klar bestimmte ,episode des messianischen ,dramas war4 ,menschensohn war der ,messias in dem ,augenblick1 wo er auf den ,wolken des ,himmels der ,welt zum ,gericht und zur ,herrschaft offenbar wurde4 ,an jenen ,augenblick dachte ,jesus ausschliesslich1 weil er erst von da an fr die ,menschen ,messias war4 ,das ,urchristentum aber erblickte1 weil sich eine ,zwischenzeit einschob1 ,jesum als ,messias droben im ,himmel zur ,rechten ,gottes4 ,er war schon der ,messias und wurde es fr sie nicht erst mit dem ,augenblicke der ,erscheinung des ,menschensohns4 ,weil sich also auch hier die ,perspektive verschoben hatte1 gebrauchte man den allgemeinen ,ausdruck ,messias1 nicht das auf eine besondere ,scene hinweisende ,menschensohn4 ,jesus htte sich ungenau ausgedrckt1 wenn er gesagt htte3 ich bin der ,messias2 denn er war es erst mit seinem berirdischen ,erscheinen als ,menschensohn4 ,im ,urchristentum htte man sich ungenau ausgedrckt1 wenn man gesagt htte3 ,jesus ist der ,menschensohn4 ,denn nach der ,auferstehung war er der ,messias zur ,rechten ,gottes1 dessen ,erscheinen als ,menschensohn man erwartete4 #d4 ,die ,totenauferstehung und der futurische ,charakter der ,messianitt ,jesu4 ,welche ,bedeutung haben die ,auferstehungsweissagungen8 ,es fllt uns schwer1 anzunehmen1 dass ,jesus so prcis ein solches ,ereignis vorhergesagt habe4 ,weit eher scheint es uns erklrlich1 dass seine allgemeinen ,aussagen von einer ,herrlichkeit1 die seiner wartete1 ex eventu in ,auferstehungsweissagungen redigiert worden seien4 ,diese ,kritik ist berechtigt1 solange man meint1 mit der geweissagten ,auferstehung handle es sich um ein isoliertes ,ereignis in der ,existenz ,jesu4 ,das ist aber nur fr unser modernes ,bewusstsein der ,fall1 weil wir auch in der ,auferstehungsfrage uneschatologisch denken4 ,fr ,jesus und die ,jnger hatte aber die ,auferstehung1 von der er redete1 eine ganz andere ,bedeutung4 ,sie war ein messianisches ,ereignis1 welches den ,anbruch der ganzen zuknftigen ,herrlichkeit bedeutete4 ,wir mssen auch hier vom ,modernen1 ,apotheosenhaften in der geweissagten ,auferstehung abstrahieren4 ,das zeitgenssische ,bewusstsein verstand diese ,rehabilitierung als ,offenbarung seiner ,messianitt beim ,anbruch des ,reichs4 ,wenn also ,jesus von seiner ,auferstehung sprach1 dachten die ,jnger an die grosse messianische ,auferstehung1 in der er als ,messias auferstehen wrde4 ,in dieser ,hinsicht ist das ,gesprch beim ,abstieg vom ,berg nach der ,verklrungsscene entscheidend4 ,er redet dort den ,intimen zum erstenmal von der ,auferstehung des ,menschensohnes von den ,toten 7,mk #i -#i-74 ,sie knnen sich aber die ,auferstehung des ,menschensohnes ohne ,zusammenhang mit der messianischen ,auferstehung gar nicht denken4 ,ihre ,aufmerksamkeit ist ganz von dem messianischen ,ereignis1 das ihnen ,jesus damit in ,aussicht stellt1 gefangen genommen4 ,sie machen sich deshalb ,gedanken ber die ,totenauferstehung4 ,wie verhlt es sich damit 7,mk #i -#aj-78 ,die ,bedingungen dafr sind nmlich1 soviel sie sehen1 noch nicht gegeben4 ,der ,elias ist ja noch nicht erschienen 7,mk #i -#aa-74 ,jesus beruhigt sie mit dem ,hinweis1 dass er schon da war1 wenn ihn die ,menschen auch nicht erkannt haben4 ,er meint den ,tufer 7,mk #i -#ab-ac-74 ,dieses ,gesprch1 in dem man sonst berhaupt keine fassliche ,gedankenfolge statuieren kann1 wird also in dem ,augenblick vollstndig durchsichtig und natrlich1 wo man bemerkt1 wie die ,jnger die von ,jesus in ,aussicht gestellte ,auferstehung nur in demselben ,gedanken mit der grossen1 allgemeinen1 messianischen ,auferstehung denken knnen6 ,darum wirft diese ,rede beim ,abstieg ein helles ,licht auf die sptere ,leidens- und ,auferstehungsweissagungen1 weil wir hier im stande sind1 die ,gedanken und ,erwgungen1 die diese ,worte im ,herzen der ,jnger wachriefen1 zu kontrollieren4 ,ueberdies fehlt in dieser ,auferstehungsweissagung die ,erwhnung der drei ,tage1 die gerade den ,anlass zum ,einsetzen der ,kritik in den folgenden ,leidensweissagungen bietet4 ,in dieser ,hinsicht stimmt das ,wort beim ,abstieg mit dem letzten ,ausspruch vor dem ,hohenpriester berein4 ,beiden fehlt die zeitliche ,bestimmung1 wann die ,auferstehung oder das ,erscheinen auf den ,wolken des ,himmels statthaben wird4 ,in dem messianischen ,ereignis fllt beides zusammen3 ,auferstehung und ,kommen auf den ,wolken bedeuten nur die ,offenbarung seiner ,messianitt am grossen ,auferstehungstag4 ,diese ,erwartung der eschatologischen ,totenauferstehung beherrschte das ,bewusstsein ,jesu und seiner ,zeitgenossen4 ,er setzt sie in seinen jerusalemitischen ,reden voraus4 ,die ,reichserwartung und der ,glaube an die bevorstehende ,totenauferstehung gehren eng zusammen4 ,es ist1 wie schon frher bemerkt wurde1 ein perspektivischer ,fehler1 den ,gedanken ,jesu1 wenn er vom kommenden ,reich spricht1 eine ,orientierung nach vorwrts zu geben1 als bezge es sich auf kommende ,generationen4 ,so denkt der moderne ,geist4 ,bei ihm war es gerade umgekehrt4 ,beim ,reich handelt es sich um die vergangenen ,generationen6 ,sie erstehen zum ,gericht1 welches das ,reich einleitet4 ,die ,totenauferstehung ist die ,vorbedingung zur ,reichserrichtung4 ,dadurch werden alle ,generationen der ,welt aus ihrer zeitlichen ,folge herausgehoben und fr das ,urteil ,gottes als gleichzeitig gesetzt4 ,so verlangt z4 ,b4 gerade das ,gleichnis vom ,weinberg ,gottes 7,mk #ab -#a-ab-7 die ,annahme der ,totenauferstehung4 ,die ganze ,geschichte ,israels wird dort in dem ,verhalten der ,pchter beschrieben4 ,jesus redet von den ,generationen ,israels von den ,tagen der ,propheten bis zu der gegenwrtigen1 der seine ,warnung gilt4 ,im ,gleichnis aber ist es nur eine ,generation1 weil das ganze ,volk in seinen aufeinanderfolgenden ,geschlechtern als ,kollektivgrsse vor ,gott tritt1 wenn es sich um das ,gericht handelt2 es ist dann als ,ganzes in der ,auferstehung erstanden4 ,ebenso erklrt es sich1 dass fr den ,gerichtstag dem ,geschlecht derer von ,sodom noch ein ertrglicheres ,los in ,aussicht gestellt wird als dem gegenwrtigen von ,kapernaum 7,mt #aa -#bc-bd-74 ,wer das ,kommen des ,reichs erwartete1 der glaubte auch an die bevorstehende ,totenauferstehung4 ,darum richtet sich der ,angriff der ,sadducer gerade auf diese ,frage4 ,wenn ,jesus ihnen antwortet1 dass1 wenn sie von den ,toten auferstehen1 sie weder freien noch gefreit werden1 sondern sein werden1 wie die ,engel im ,himmel 7,mk #ab -#be-71 so ist dies von dem ,zustand im ,reich ,gottes zu verstehen1 in das sie durch die ,totenauferstehung eingehen4 ,in letzter ,linie war die ,totenauferstehung nur die ,art1 wie sich die ,vernderung der ganzen ,existenzform an denjenigen vollzog1 die schon in den ,tod gesunken waren4 ,durch das ,kommen des ,reiches ,gottes wird aber die irdische ,existenzform berhaupt in eine damit nicht zu vergleichende andere erhoben4 ,in dieser ,hinsicht erleben auch diejenigen1 welche vor dem ,ereignis nicht in den ,tod sinken1 eine ,auferstehung1 denn auch ihre ,daseinsweise wird pltzlich durch eine hhere ,macht in eine andere verwandelt1 welche sie nun mit denen teilen1 die aus dem ,tod erweckt sind4 ,verglichen mit dieser neuen ,existenzform ist die vorhergehende indifferent4 ,es ist gleich1 ob man aus dem irdischen ,dasein oder aus dem ,totenschlaf in die messianische ,seinsweise eingeht6 ,im ,verhltnis zur letzteren ist alles ,sein ,tod4 ,sie allein ist ,leben4 ,darum redet ,jesus zu den ,lebenden von dem ,weg1 der zum ,leben fhret 7,mt #g -#ad-74 ,er empfiehlt1 eher ein ,glied dieses ,leibes daran zu geben1 wenn es sich um das ,leben handelt1 als bei der ,auferstehung nicht an der messianischen ,existenz teil zu haben 7,mt #ah -#h- u4 -#i-74 ,der reiche ,jngling frgt1 was er thun soll1 um das ewige ,leben zu ererben4 ,als er der erhaltenen ,weisung nicht folgen will1 ist ,jesus sehr betrbt1 weil es so schwer ist1 dass ein ,reicher in das ,gottesreich eingehe 7,mk #aj -#ag- u4 -#be-74 ,diese ,entwertung der irdischen ,daseinsform geht bis zur ,darangabe des irdischen ,lebens berhaupt1 um des ,lebens im zuknftigen ,aeon gewiss und versichert zu werden4 ,darum erklrt ,jesus1 wo er von der ,nachfolge in ,leiden und ,schmach redet1 dass wer sein ,leben retten will1 der wird es verlieren4 ,das heisst3 ,wer sich aus ,angst fr sein irdisches ,dasein unwrdig macht1 dass der ,menschensohn vor ,gott fr ihn eintrete1 der verwirkt dadurch das messianische ,leben1 das mit der ,totenauferstehung anhebt 7,mk #h -#ce-74 ,wenn das ,reich anbricht1 ist es einerlei1 ob man in einem lebendigen oder in einem toten ,leib existiert4 ,diese ,erwgung allein gibt das richtige ,verhalten in der ,verfolgung an4 ,darum sagt ,jesus zu den ,jngern bei der ,aussendung3 ,frchtet euch nicht vor denen1 die den ,leib tten1 die ,seele aber nicht vermgen zu tten2 frchtet euch hingegen vor dem1 der vermag sowohl die ,seele als auch den ,leib zu verderben in der ,hlle 7,mt #aj -#bh-74 ,dieselbe ,verbindung der urchristlich eschatologischen ,erwartung mit der ,totenauferstehung findet sich in klassischer ,weise bei ,paulus 7#a ,kor #ae -#ej-ed-74 ,es handelt sich hier gar nicht um genuin paulinische ,gedanken1 sondern um eine urchristliche ,anschauung1 welche schon ,jesus ausgesprochen hat4 ,fleisch und ,blut1 ob belebt oder unbelebt1 knnen in keiner ,weise am ,reich teil haben4 ,darum wenn die ,stunde schlgt1 wo die ,toten unvergnglich auferstehen1 werden auch die ,lebendigen in diese ,unvergnglichkeit verwandelt4 ,die ,totenauferstehung ist die ,brcke vom ,jetzt zum ,dann4 ,auf ihr beruht die ,doppelheit des ,selbstbewusstseins4 ,wenn daher ,jesus von seiner ,auferstehung sprach1 gliederten die ,jnger dieses ,wort in einen grossen ,zusammenhang ein4 ,es bedeutete fr sie die allgemeine ,auferstehung1 wo auch sie in die ,existenzform des ,reiches ,gottes auferstehen wrden4 ,wohl erwarteten sie seine ,auferstehung3 aber nicht als ,osterereignis1 sondern als den ,anbruch des messianischen ,reiches4 ,als ,auferstandener sollte er offenbar werden1 wenn er auf den ,wolken des ,himmels als ,menschensohn ankme und den grossen messianischen ,tag herauffhrte4 ,fr unser ,empfinden verhlt sich der ,tod ,jesu zur ,auferstehung wie die ,dissonanz zu ihrer ,auflsung4 ,bei der ,entwertung jeglicher ,seinsform vor der messianischen ,aera lag auf dem ,tod1 fr das ,empfinden der ,jnger1 ein viel schwcherer ,accent4 ,es handelt sich fr sie um einen unendlichen ewigen ,accord mit einem kurzen1 irdischen ,vorschlag4 ,wo wir ein ,nebeneinander von ,messianittserklrung1 ,leidensvorhersagung und ,auferstehungsweissagung sehen1 erfassten sie eine viel straffere ,gedankenverbindung4 ,sie erblickten alles im messianischen ,licht4 ,darum entnahmen sie seiner ,rede nicht drei verschiedene ,thatsachen3 #a4 dass er ,messias sei1 #b4 dass er leiden und sterben msse1 #c4 dass er auferstehen werde1 sondern sie bedeutete fr sie3 unser ,meister wird nach seinem ,tod1 bei der ,auferstehung1 als ,menschensohn geoffenbart werden4 ,zugleich machen sie sich ,gedanken1 was dann sie wohl sein werden und welche ,wrde ihnen in der neuen ,existenz zufallen wird4 ,so erklrt sich1 wie ihre messianische ,vorstellung durch den ,gedanken des leidenden und sterbenden ,messias nicht vollstndig umgeworfen wurde4 ,jesus hat ihnen weder den leidenden1 noch den sterbenden1 noch den auferstehenden ,messias geoffenbart1 sondern er hat ihnen von dem erscheinenden ,menschensohn geredet und ihnen offenbart1 dass er es sein werde1 wenn er im ,leiden hier sich vollendet haben wrde4 ,man kann es nie genug betonen1 dass damit seine ,messianitt vollstndig in der ,bahn der volkstmlichen ,anschauung sich bewegte4 ,das ,drama in seinem ,leben beruht nicht darin1 dass seine ,messianitt der gewhnlichen ,erwartung entgegenlief und daraus sich nun ,konflikte ergaben1 die seinen ,tod herbeifhrten4 ,das ist erst die ,anschauung des vierten ,evangeliums4 ,der historische ,jesus beanspruchte die ,messianitt erst vom ,augenblick der ,totenauferstehung an4 ,diese ,auffassung der altsynoptischen ,messianittserffnungen ,jesu wird durch die urchristliche ,vorstellung absolut gefordert4 ,das ,urchristentum setzt voraus1 dass ,jesu ,messianittsbewusstsein1 als er zu den ,jngern redete und noch als er dem ,hohenpriester ,antwort gab1 futurisch war6 ,denn auch die ,petrusreden in ,akt datieren die ,messianitt erst von seiner ,auferstehung an4 ,bis dahin war er ,jesus von ,nazareth4 ,nur ist an die ,stelle des ,kommens auf den ,wolken des ,himmels der vorlufige ,zustand des ,sitzens zur ,rechten ,gottes getreten4 ,jesum den ,nazarener1 einen ,mann1 ausgewiesen von ,gott her bei euch mit gewaltigen ,thaten und ,wundern und ,zeichen 7,akt #b -#bb-71 ihn hat ,gott auferweckt 7,akt #b -#cb-7 und hat ihn zum ,herrn und zum ,messias gemacht1 diesen ,jesus1 den ihr gekreuzigt habt 7,akt #b -#cf-74 ,dieses ,zeugnis der urchristlichen ,auffassung der ,messianitt ,jesu ist allein schon so gewichtig1 dass es die ganze synoptische ,ueberlieferung1 wenn sie anders redete1 zum ,schweigen bringen wrde4 ,wie sollte man es begreifen1 dass die ,jnger verkndeten1 ,jesus sei durch seine ,auferstehung in sein messianisches ,dasein eingegangen1 wenn er ihnen schon auf ,erden von seiner ,messianitt als gegenwrtiger ,wrde geredet htte6 ,nun entsprechen sich aber die altsynoptische ,tradition und die ,auffassung des ,urchristentums vollkommen4 ,beide erklren einstimmig3 ,jesu ,messianittsbewusstsein war futurisch6 ,besssen wir dieses ,zeugnis nicht1 so wre uns die ,erkenntnis seiner historischen ,persnlichkeit auf immer verschlossen4 ,denn nach seinem ,tode stellen sich alle ,voraussetzungen ein1 die dahin wirken1 das ,bewusstsein von dem futurischen ,charakter seiner ,messianitt ausser ,kraft zu setzen4 ,seine ,auferstehung als ,messias fiel mit dem ,beginn der messianischen ,aera in der ,totenauferstehung zusammen3 so war die ,perspektive fr die ,jnger vor seinem ,tod4 ,nach dem ,tode wurde seine ,auferstehung als ,messias ein ,faktum fr sich4 ,jesus war ,messias vor der messianischen ,aera6 ,das ist die folgenschwere ,verschiebung in der ,perspektive4 ,darin beruht das ,tragische1 zugleich aber auch das ,grossartige in der ,erscheinung des ,christentums berhaupt4 ,das urchristliche ,bewusstsein machte die grssten ,anstrengungen1 die ,kluft zu berwinden und ,jesu ,auferstehung dennoch als ,anbruch der messianischen ,aera in der allgemeinen ,totenauferstehung aufzufassen4 ,man suchte sich begreiflich zu machen1 dass es sich gleichsam um die etwas in die ,lnge gezogene ,zwischenpause zwischen den beiden ,auftritten des ersten ,akts des ,dramas handelte4 ,eigentlich aber stand man schon in der messianischen ,auferstehung4 ,so ist fr ,paulus ,jesus ,christus durch die ,totenauferstehung als ,messias erwiesen1 der ,erstling der ,entschlafenen 7,i ,kor #ae -#bj-74 ,auf diesem ,gedanken beruht berhaupt die ganze paulinische ,theologie und ,ethik4 ,weil man sich in dieser ,zeit befindet1 sind die ,glubigen eigentlich mit ,christo begraben und mit ihm auferstanden durch die ,taufe4 ,sie sind die neue ,kreatur1 sie sind die ,gerechten1 deren ,brgertum im ,himmel ist4 ,erst von diesem ,grundgedanken aus erfasst man die ,einheit in der fr uns sonst so mannigfach zusammengesetzten ,gedankenwelt ,pauli4 ,die christliche ,geschichtsberlieferung suchte sich anders zu behelfen4 ,sie nahm eine ,art ,vorauferstehung an1 die mit der ,auferstehung ,jesu zusammenfiel4 ,dieser lieh sie die ,farben des messianischen ,tages4 ,mt #bg -#ej-ec- ist uns eine solche ,zurechtlegung in ,legendenform erhalten4 ,mit ,jesu ,kreuzestod bricht das neue ,weltalter an4 ,nach seinem ,verscheiden zerreisst der ,tempelvorhang und ,erdbeben1 die ,zeichen der ,endzeit1 erschttern die ,erde2 die ,felsen zersplittern2 die ,grber thun sich auf und viele ,leiber der entschlafenen ,heiligen werden auferweckt4 ,nach ,jesu ,auferstehung gehen sie aus den ,grbern heraus in die heilige ,stadt und erscheinen vielen4 ,so hlt diese ,erzhlung daran fest1 dass im ,anschluss an ,jesu ,tod mit seiner ,auferstehung die allgemeine ,totenauferstehung unter den ,anzeichen des messianischen ,tages erfolgte -- jedoch nur als eine ,art ,vorspiel4 ,die ,zeit war eben mchtiger als die ursprnglichen ,anschauungen4 ,unerbittlich schob sie sich wie ein auseinandertreibender ,keil zwischen ,jesu ,auferstehung und die erwartete allgemeine ,auferstehung am messianischen ,tag und zerstrte mit dem zeitlichen auch den kausalen ,zusammenhang im ursprnglichen ,sinne4 ,die ,messianitt ,jesu stand aus der ,vergangenheit fest4 ,fr die1 welche sich dazu bekannten und zugleich das ,reich als zuknftig erwarteten1 schwand das ,bewusstsein1 dass in ,jesu ,verkndigung seine ,messianitt und das ,reich zuknftige1 koncidierende ,ereignisse waren4 ,man fing an1 die evangelische ,geschichte unter dem ,gesichtspunkt zu betrachten3 ,jesus war der ,messias4 ,die ,ueberschrift zu dieser neuen ,geschichtsauffassung hat ,paulus geschrieben4 ,sie heisst ,jesus ,christus3 die ,wrde des ,auferstandenen wird mit der historischen ,persnlichkeit in einem ,begriff verbunden4 ,der vierte ,evangelist hat die ,konsequenz daraus gezogen und die ,geschichte ,jesu so dargestellt1 als ob er auf ,erden als ,messias aufgetreten wre4 ,es ist die ,aufgabe der historischen ,forschung1 sich von der religisen unhistorischen ,perspektive fr einen ,augenblick zu emancipieren und die synoptischen ,berichte in die richtige ,stellung zu rcken4 ,dann erst1 wenn man das ,futurische in ,jesu ,messianittsbewusstsein erfasst hat1 versteht man1 warum er seine ,wrde den ,jngern als ein ,geheimnis offenbart hat1 warum er sich dabei als ,menschensohn bezeichnete und in welchem ,sinne er von seiner ,auferstehung sprach4 #e4 ,der ,verrat des ,judas -- die letzte ,bekanntgebung des ,messiasgeheimnisses4 ,was hat ,judas eigentlich verraten8 ,nach den ,schilderungen unserer ,evangelien sieht es so aus1 als htte er dem ,synedrium angegeben1 wo sie zu einer bestimmten ,stunde ,jesum fassen knnten4 ,wenn nun auch diese ,angabe des ,orts eine ,rolle bei dem ,verrat des ,judas gespielt hat1 so war dies nur nebenschlich4 ,wo ,jesus sich aufhielt1 konnten sie jederzeit erfahren1 da er nichts that1 um sein ,kommen und ,gehen zu verheimlichen4 ,wenn sie ihn also greifen wollten1 so brauchten sie ihm bei seinem ,weggang am ,abend aus ,jerusalem nur einen ,spher nachzusenden1 um ber seinen ,aufenthalt orientiert zu sein4 ,dafr htten sie keinen aus dem intimen ,kreis gebraucht4 ,nun lag aber die ,hauptschwierigkeit auf einem ganz andern ,gebiet4 ,nicht ihn zu verhaften1 sondern ihn zu verurteilen wollte ihnen nicht gelingen1 denn sie konnten nichts gegen ihn aufbringen4 ,sie befanden sich ihm und seinem ,anhang gegenber in der unbequemen ,lage1 in die jedes ehrbare ,kirchenregiment notwendig einmal kommt3 die ,leute waren ihnen zu fromm1 unordentlich fromm1 indem sie mit zu grossem ,enthusiasmus glaubten1 was die andern mit ,mssigung und ,ordnung in ihrem ,bekenntnis mitfhlten1 dass nmlich das ,reich nahe sei4 ,aus der ,vorluferwrde1 die das ,volk ,jesu beilegte1 konnten sie keine ,verurteilung gewinnen1 denn durch seine ,zeichen hatte er diese ,wrde bewhrt4 ,ueberdies hatte er diese ,wrde nie ffentlich fr sich in ,anspruch genommen4 ,dennoch war die ,art1 wie er auftrat1 fr sie in hchstem ,masse gefhrlich4 ,an der ,spitze des frommen ,volkes terrorisierte er sie4 ,darum htten sie sich seiner gern entledigt und konnten es nicht4 ,man versteht die ,haltung und die ,schwierigkeiten des ,synedriums nur1 wenn man immer bedenkt1 dass aus der ganzen ,wirksamkeit ,jesu niemand auf den ,gedanken gekommen war1 er knne sich fr den ,messias halten4 ,so wussten sie nichts gegen ihn vorzubringen und waren darauf angewiesen1 ihn in ,reden zu fangen1 um ihn beim ,volke zu diskreditieren1 was ihnen nicht gelang4 ,da erscheint ,judas bei ihnen und gibt ihnen die tdliche ,waffe in die ,hand4 ,als sie hrten1 was er ihnen kund that1 freuten sie sich1 denn jetzt war er in ihre ,hand gegeben4 ,nun sucht ,judas einen geeigneten ,augenblick1 um ihnen den ,verratenen in die ,hnde zu liefern 7,mk #ad -#aa-74 ,was er ihnen verraten hatte1 ersieht man aus der ,gerichtsverhandlung4 ,die ,zeugen der ,phariser knnen nichts vorbringen1 woraufhin man ihn verurteilen kann4 ,als aber die ,zeugen abgetreten sind1 stellt der ,hohepriester an ,jesus direkt die ,frage1 ob er der ,messias sei4 ,fr solche ,ansprche ,jesu konnten sie die erforderlichen ,zeugen nicht aufbringen -- denn es gab keine4 ,der ,hohepriester befindet sich hier im ,besitz des ,geheimnisses ,jesu4 ,das war der ,verrat des ,judas6 ,durch ihn wusste das ,synedrium1 dass er etwas anderes zu sein beanspruchte1 als wofr ihn das ,volk hielt1 ohne dass er dagegen ,einspruch erhob4 ,aus dem verratenen ,geheimnis von ,csarea ,philippi gewannen sie die entscheidende ,anklage4 ,der ,prophet der ,endzeit1 ,elias1 zu sein1 das war keine ,gotteslsterung4 ,aber zu behaupten1 ,messias zu sein1 das war ,frevel6 ,die ,perfidie in der ,anklage lag darin1 dass der ,hohepriester ,jesus ohne weiteres unterschob1 er hielte sich so1 wie er vor ihm stand1 fr den ,messias4 ,das wies ,jesus aber zurck mit dem stolzen ,wort von seinem ,erscheinen als ,menschensohn4 ,nichtsdestoweniger wurde er wegen ,gotteslsterung verurteilt4 ,wir haben also drei ,offenbarungen des ,messianittsgeheimnisses1 die unter sich eng zusammenhngen1 so1 dass jede folgende die vorhergehende voraussetzt4 ,auf dem ,berg bei ,bethsaida wird den drei ,intimen das ,geheimnis offenbart1 welches ,jesus in der ,taufe aufgegangen war4 ,das war nach der ,erntezeit4 ,einige ,wochen spter wird es den ,zwlfen bekannt1 indem ,petrus zu ,csarea ,philippi die ,frage ,jesu aus dem1 was er vom ,verklrungsberg her weiss1 beantwortet4 ,von den ,zwlfen verrt einer das ,geheimnis an den ,hohenpriester4 ,diese letzte ,offenbarung des ,geheimnisses war verhngnisvoll1 denn sie fhrte den ,tod ,jesu herbei4 ,er wurde als ,messias verurteilt1 obwohl er nie als solcher aufgetreten war4 ,neuntes ,kapitel4 ,das ,geheimnis des ,leidensgedankens4 #a4 ,die vormessianische ,drangsal4 ,der ,hinweis auf das ,leiden gehrt naturgemss zur eschatologischen ,verkndigung4 ,eine ,zeit unerhrter ,drangsal muss dem ,kommen des ,reiches vorhergehen4 ,aus diesen ,wehen wird der ,messias herausgeboren4 ,das war eine berall verbreitete ,ansicht3 anders konnte man sich die ,ereignisse der ,endzeit nicht denken4 ,danach muss man die ,worte ,jesu deuten4 ,es zeigt sich dann1 dass er bei seiner ,reichspredigt den ,gedanken der ,enddrangsal scharf hervorgehoben hat4 ,wir nehmen immer an1 dass1 wenn er von ,verfolgungen1 welchen die ,seinen entgegengehen1 spricht1 damit das gemeint sei1 was sie nach seinem ,tode allein und verwaist auf ,erden durchmachen mssten4 ,das ist vollstndig falsch4 ,nach seinem ,tode wird ,jesus ,messias durch die ,auferstehung1 und dann bricht die ,reichsherrlichkeit an4 ,nicht was sie nach seinem ,tode ausstehen mssen1 sondern was sie im ,reich sein werden1 das beschftigt die ,gedanken der ,jnger auf dem ,weg nach ,jerusalem4 ,wo er von ,leiden und ,verfolgung spricht1 handelt es sich um ,drangsale1 die seine ,anhnger mit ihm erdulden mssen vor dem ,reichsanbruch4 ,gemeint ist der letzte ,ansturm der widergttlichen ,weltmacht1 der ber diejenigen hereinfluten wird1 welche in der ,erwartung des ,gottesreiches die ,reprsentanten der gttlichen ,macht in der widergttlichen ,welt sind4 ,darum bildet ,jesus den ,mittelpunkt1 auf den hin sich die ,drangsal konzentriert4 ,er ist der ,fels1 der die ,wogen aufbranden lsst4 ,wer von der grossen ,weltflut nicht mitgerissen werden will1 muss sich an ihn anklammern4 ,wenn er sagt1 dass seine ,mission nicht sei1 den ,frieden zu bringen1 sondern das ,schwert1 wenn er von dem ,aufruhr redet1 den er herauffhrt1 wo die heiligsten irdischen ,bande sich lsen mssen1 wo man mit dem ,kreuz beladen ihm nachfolgen muss und das eigene ,leben fr nichts achten 7,mt #aj -#cd-db-71 -- dann meint er die grosse ,verfolgung der ,endzeit4 ,wer das ,reich ,gottes herbeintigt1 der fhrt auch jene herauf1 denn das ,reich und der ,messias erstehen ja aus ihr4 ,darum berall der grelle ,akkord in den messianischen ,harmonien6 ,er beschliesst die ,seligpreisungen mit dem ,hinweis1 dass sie selig sind1 wenn sie gehasst und verfolgt werden und alles ,bse um seinetwillen ber sie geredet wird4 ,dann haben sie gerade ,grund zur ,freude und zum ,jubel1 denn in dem1 was sie erdulden mssen1 offenbart sich ihre ,zugehrigkeit zum ,gottesreich4 ,whrend sie von der ,weltmacht noch drangsaliert werden1 ist der ,lohn schon im ,himmel bereitet 7,mt #e -#aa- u4 -#ab-74 ,verkndet1 dass das ,reich nahe herbeigekommen ist1 sagt er den ,jngern bei der ,aussendung4 ,zugleich aber bereitet er sie eindringlich auf die ,enddrangsal vor1 denn der ,zeiger der ,weltuhr steht nahe an der grossen ,stunde4 ,sie mssen es wissen1 damit sie nicht meinen1 es widerfahre ihnen etwas ,fremdes1 wenn sie von der ,weltmacht zur ,verantwortung gezogen werden1 wenn sich um sie her ,aufruhr und ,verfolgung erhebt und ihrem ,leben ,gefahr droht4 ,sie mssen es wissen1 damit sie nicht irre an ihm werden und ihn verleugnen und an ihm ,aergernis nehmen1 wenn er in der ,menschen ,gewalt gegeben wird1 denn er selbst als machtvoller ,verkndiger des ,reiches hat diesen ,aufruhr angeregt4 ,wenn aber die ,weltmacht zu siegen scheint1 dann steht ,gott mit seiner ,allmacht darber4 ,nicht die1 welche den ,leib tten1 muss man frchten1 sondern den allmchtigen ,herrn1 welcher beim ,gericht ,seele und ,leib verdammen kann in die ,hlle4 ,in diesem letzten ,aufruhr richtet die ,weltmacht sich selbst2 nach dem ,gericht kommt das ,reich4 ,das ist der ,grundgedanke der ,aussendungsrede4 ,auch die ,botschaft an den ,tufer schliesst mit einem solchen ,hinweis4 ,das ,reich ist nahe1 lsst er ihm sagen2 meine ,predigt1 ,zeichen und ,wunder bekrftigen es3 und zur ,seligkeit kommt1 wer sich nicht an mir rgert1 d4 h4 wer in der vormessianischen ,drangsal zu mir steht4 ,am eindringlichsten aber ergeht das ,wort von der schweren ,zeit an die1 welche sich auf die ,predigt der ,jnger hin in glubiger ,reichserwartung um ihn versammelt haben4 ,bei einbrechender ,dmmerung hat er mit ihnen das grosse ,abendmahl am ,see gefeiert4 ,als der1 welcher sich als ,messias weiss1 hat er ihnen feierlich ,speise dargereicht und sie damit1 ohne dass sie es ahnen1 zu ,teilnehmern am messianischen ,mahle geweiht4 ,am folgenden ,morgen aber ruft er sie zu ,bethsaida um sich und ermahnt sie zur ,hingabe des ,lebens in der ,drangsal4 ,wer sich seiner und seiner ,worte schmt in der ,erniedrigung1 welche durch die ehebrecherische und sndige ,welt ber ihn kommen wird1 den wird auch der ,menschensohn nicht anerkennen1 wenn er in der ,herrlichkeit seines ,vaters1 von seinen ,engeln umgeben1 erscheinen wird 7,mk #h -#ce-ch-74 #b4 ,der ,leidensgedanke in der ersten ,periode4 ,der ,leidensgedanke gehrt also von ,anfang an zur ,verkndigung ,jesu4 ,in der ,enddrangsal sollten sie mit ihm durch ,leiden hindurch der ,herrlichkeit entgegengehen3 so verstanden ihn seine ,zuhrer4 ,nur wussten sie nicht1 dass der1 mit welchem sie leiden sollten1 als ,messias geoffenbart werden wrde4 ,in ,jesu messianischem ,selbstbewusstsein bekam nun der ,leidensgedanke1 auf ihn bezogen1 eine geheimnisvolle ,bedeutung4 ,die ,messianitt1 welche ihm in der ,taufe aufging1 war nicht ein ,besitz1 ein ,gegenstand der ,erwartung1 sondern in der eschatologischen ,vorstellung war von selbst gegeben1 dass er durch ,leiden hindurch in der ,bewhrung werden msse1 was er der ,bestimmung nach war4 ,sein ,messianittsbewusstsein war nie ohne ,leidensgedanke6 ,das ,leiden ist der ,weg zur ,offenbarung der ,messianitt6 ,was er in diesem ,aeon lebte1 das stellte das verborgene ,wirken und ,werden des ,messias dar4 ,dabei war aber das ,leiden vorgesehen4 ,es war jdische ,lehre1 dass der ,messias voll von ,zchtigungsleiden sein msse3 denn die ,leiden sind ntig1 um ein vollendeter ,gerechter zu werden 7,,weber ,s4 #cdc74 ,dieses ,messianittsbewusstsein ,jesu zeigt dieselbe sittliche ,vertiefung wie seine ,eschatologie4 ,in der gewohnten ,modernisierung desselben wird vorausgesetzt1 dass er den grssten ,teil seiner ,wirksamkeit nicht ans ,leiden dachte1 sondern dass erst die hmische ,feindschaft der ,schriftgelehrten ihm diesen ,gedanken aufntigte4 ,so bekommt seine ,messianitt in der ersten ,periode einen ethisch-idyllischen1 in der zweiten einen modern-resignierten ,charakter4 ,das historisch-eschatologische ,bild ist aber lebendiger1 tiefer und sittlicher zugleich4 ,jesus hat sich hinsichtlich seines ,messianittsbewusstseins nicht entwickelt durch ,aufnahme des ,leidensgedankens4 ,von ,anfang an weiss er sich als ,messias1 nur insofern er entschlossen ist1 durch das ,leiden zur ,vollendung gelutert zu werden4 ,als der1 welcher einst im neuen ,aeon herrschen soll1 muss er zuvor in die ,gewalt der widergttlichen ,macht gegeben werden1 um sich dort zur gttlichen ,herrschaft zu bewhren4 ,aus diesem messianischen ,selbstbewusstsein heraus beschwrt er die um ihn sind1 dass sie bei ihm aushalten1 damit er sie als die ,seinen anerkennen kann1 wenn die ,herrlichkeit anbricht4 ,so beherrscht der thtige ethische ,zug1 der die ,tiefe des ,geheimnisses des ,reiches ,gottes ausmacht1 auch das ,messianittsgeheimnis4 ,das geschichtliche ,problem stellt sich nun so3 ,in der ersten ,periode hat ,jesus viel hufiger1 und zwar ffentlich1 den ,leidensgedanken ausgesprochen als in der zweiten4 ,jede grssere ,rede schliesst mit einem solchen ,hinweis4 ,den ,seinen war der ,gedanke vertraut1 ihn in der ,drangsal erniedrigt zu sehen4 ,dennoch aber bedeutet die ,erffnung zu ,csarea ,philippi fr die ,jnger etwas ,neues und ist es thatschlich auch4 ,es handelt sich dort nmlich nicht mehr um ein ,leiden des machtvollen ,reichspredigers mit den ,seinen in der ,enddrangsal1 sondern derjenige1 welcher ,messias sein wird1 leidet4 ,dieses ,leiden aber verluft nicht mehr in der allgemeinen ,enddrangsal1 sondern ,jesus leidet allein und zwar handelt es sich um ein rein irdisch-geschichtliches ,ereignis4 ,er wird dem hohen ,rat berantwortet und von diesem zum ,tode verurteilt6 ,das war das ,neue1 was den ,jngern ein ,geheimnis blieb4 #c4 ,die ,versuchung und die gttliche ,allmacht4 ,in dem ,leidensgedanken zeigt sich ein eigentmliches ,schwanken4 ,einmal erscheint der ,tod als absolute ,notwendigkeit2 dann wieder1 z4 ,b4 in ,gethsemane1 kennt ,jesus doch wieder eine ,mglichkeit1 dass ihm das ,leiden erspart bleiben kann4 ,nun besteht aber der ,leidensgedanke ohne ,rcksicht auf irdischen ,erfolg oder ,misserfolg4 ,also darf auch das ,schwanken damit nicht in ,verbindung gesetzt werden4 ,als ,jesus nach ,jerusalem zog1 um zu leiden1 da hegte er nicht in einem ,winkel seines ,herzens den ,gedanken1 dass ,gott durch seine ,allmacht dennoch vielleicht den ,gang zum ,siegesgang machen knnte und er durch ihn ber die ,phariser und den hohen ,rat triumphieren knnte4 ,das wre nach seinem ,empfinden menschlich gedacht gewesen4 ,denn er kann in ,sachen des ,reiches ,gottes nicht den ,widerstand der ,schriftgelehrten und die gttliche ,allmacht gegeneinandersetzen3 es handelte sich ja um ein gttliches ,drama1 in welchem sie nur ,statisten mit zugewiesener aktiver ,rolle waren1 wie die ,lanzknechte1 welche ihn auf ihr ,geheiss griffen4 ,das ,schwanken muss also in dem gttlichen ,willen selbst begrndet sein4 ,es ist das ,spezifische in der ,anschauung ,jesu1 dass der gttliche ,wille einerseits zwar die ,ereignisse des messianischen ,dramas vorher planmssig in der bekannten ,form bestimmt1 andererseits demselben wieder frei gegenbersteht4 ,durch den einmal festgelegten messianischen ,schematismus ist die dahinterstehende gttliche ,allmacht in keiner ,weise gebunden6 ,sie kennt berhaupt keine ,bestimmungen4 ,von dieser ,allmacht erwartet ,jesus z4 ,b41 dass sie auch diejenigen1 welche wegen ihres ,verhaltens die ,zugehrigkeit zum ,reich verwirkt haben1 dennoch in den seligen ,zustand aufnehmen knne4 ,nach den geltenden ,bestimmungen ist es zwar unmglich1 dass die ,reichen zum ,leben eingehen knnen4 ,aber bei ,gott sind alle ,dinge mglich 7,mk #aj -#bg-74 ,es gilt der ,satz3 ,wer mit dem zuknftigen ,messias herrschen will1 muss mit ,jesus leiden4 ,aber er wagt es doch nicht1 den beiden ,intimen1 ,jakobus und ,johannes1 die ,thronpltze zu versprechen1 obwohl er ihnen zutraut1 dass sie sein ,leiden teilen werden4 ,er knnte damit ,gottes ,allmacht vorgreifen 7,mk #aj -#ce-dj-74 ,so liegt auch die ,enddrangsal zwar in dem gttlich bestimmten ,verlauf des messianischen ,dramas4 ,aber es steht in ,gottes unbeschrnkter ,allmacht1 dass er sie ausschalte und das ,reich ohne diese ,prfungszeit anbrechen lasse4 ,darum drfen die ,menschen ,gott darum bitten1 er mge jene schweren ,stunden der ,bewhrung vorbergehen lassen4 ,jesus weist sie dazu an in demselben ,gebet1 wo er sie um das kommende ,reich bitten lehrt4 ,man erfleht den ,endzustand1 in welchem sein ,name geheiligt wird und sein ,wille auf ,erden geschieht wie im ,himmel2 aber zugleich bittet man ihn1 er mge die ,menschen nicht in die ,versuchung fhren1 sie nicht in die ,gewalt des ,bsen geben1 sie nicht ntigen1 ihre ,snden durch das ,beharren in der ,enddrangsal zu shnen3 sondern sie durch seine ,allmacht der ,gewalt des ,bsen entreissen1 wenn sich die widergttliche ,welt zum letztenmal aufbumt beim ,kommen des ,reiches1 um das sie beten4 ,das ist der innere ,zusammenhang der letzten drei ,bitten des ,vaterunsers4 ,das ,herrengebet trgt also in den drei ersten und den drei letzten ,bitten rein eschatologischen ,charakter4 ,wir haben denselben ,kontrast wie in den ,seligpreisungen1 der ,aussendungsrede1 der ,botschaft an den ,tufer und den ,scenen bei ,bethsaida4 ,zuerst handelt es sich um das ,kommen des ,reichs1 dann um die ,enddrangsal4 ,aus dem ,herrengebet ersehen wir aber1 dass es dafr keine absolute ,notwendigkeit gibt1 sondern dass sie nur relativ in ,gottes ,allmachtswillen bedingt ist4 ,sie stellt nmlich die hchste ,form der ,busse auf das ,gottesreich hin dar4 ,wer sich darin bewhrt1 der leistet ,shne fr seine ,vergehungen im widergttlichen ,aeon4 ,unter ,kampf und ,leiden ringt man sich von ihr los1 um ,trger des gttlichen ,willens im ,gottesreich zu sein4 ,das ist kollektivistisch zu denken4 ,die reichsglubige ,gemeinschaft als solche leistet die ,shne4 ,der ,einzelne vollendet und bewhrt sich darin4 ,so ist es ,gottes ,wille4 ,jesus aber betet mit ihnen zu ,gott1 er mge in seiner ,allmacht ihnen die ,schuld ohne ,shne vergeben1 wie sie ihren ,schuldnern vergeben4 ,das will heissen3 shneloses1 reines ,erlassen4 ,er mge sie nicht durch die ,versuchung hindurchfhren1 sondern sie geradewegs der ,weltmacht entreissen4 ,nur so versteht man1 wie ,jesus in seinem ,wirken ,sndenvergebung voraussetzt und doch hier darum besonders bittet1 und wie er von einer ,versuchung redet1 die von ,gott kommt4 ,es handelt sich eben um den allgemeinen messianischen ,schulderlass und um die messianische ,drangsalsversuchung4 ,darum bilden diese ,bitten den ,beschluss des ,reichsgebets4 ,was er hier mit der ,allgemeinheit bittet1 das erfleht er fr sich1 als die ,stunde fr ihn gekommen4 ,in ,gethsemane fllt er vor ,gott nieder4 ,in ergreifendem ,gebet beruft er sich auf ,gottes ,allmacht3 ,abba1 ,vater1 alles ist dir mglich 7,mk #ad -#cf-74 ,er mge den ,leidenskelch an seinen ,lippen vorberfhren1 ohne dass er davon kosten muss4 ,auch die schlafenden ,intimen rttelt er auf1 sie sollen wach bleiben und zu ,gott beten1 dass er ihnen die ,versuchung ersparen mge1 denn das ,fleisch ist schwach4 #d4 ,der ,leidensgedanke in der zweiten ,periode4 ,mit der ,offenbarung zu ,csarea ,philippi hren alle ,hinweise auf1 dass die ,glubigen mit ihm durch ,drangsal mssen4 ,dem ,geheimnis zufolge1 das er den ,jngern mitteilt1 leidet nur er allein4 ,in ,jerusalem richtet er weder an das ,volk noch an die ,jnger ein eindringliches ,wort von der ,leidensnachfolge4 ,ja1 er nimmt geradezu zurck1 was er frher gesagt4 ,am ,morgen nach dem ,abendmahl am ,see hatte er die ,seligkeit derer1 welche er zum messianischen ,mahl geweiht1 davon abhngig gemacht1 dass sie ihm ins ,leiden nachfolgen4 ,den ,teilnehmern des ,abendmahls zu ,jerusalem sagt er gelassen voraus1 dass sie sich in der ,nacht alle an ihm rgern werden6 ,er knpft auch keine ,verdammnis daran -- denn es ist in der ,schrift also bestimmt6 ,steht nicht geschrieben3 ich werde den ,hirten schlagen und die ,schafe werden sich zerstreuen8 ,darum1 wenn sie sich auch an ihm rgern1 wenn sie ihn auch verlassen1 in seiner ,herrlichkeit wird er sie doch um sich sammeln und als ,messias -- denn das ist er als ,auferstandener -- vor ihnen herziehen nach ,galila 7,mk #ad -#bf-bh-74 ,was er frher von allen gefordert1 das mutet er jetzt nicht einmal dem zu1 der sich vermisst1 allein bei ihm auszuhalten4 ,ehe der ,hahn zweimal krht1 wirst du mich dreimal verleugnen1 sagt er zu ,petrus 7,mk #ad -#bi-ca-74 ,diese ,wandlung muss mit der ,form1 welche der ,leidensgedanke in der zweiten ,periode annimmt1 zusammenhngen4 ,es muss eine ,vernderung in der ,vorstellung von der ,enddrangsal eingetreten sein4 ,die andern sind von der ,bewhrung befreit1 ,jesus leidet allein1 und zwar besteht die ,erniedrigung in dem ,tod1 welchen die ,schriftgelehrten ber ihn verhngen4 ,darin wirkt sich jetzt die ,enddrangsal aus4 ,seine ,glubigen bleiben verschont4 ,er leidet fr sie1 denn er gibt sein ,leben hin als eine ,shne fr viele4 ,wie ihm dieses ,geheimnis aufgegangen nach der ,aussendung in den ,tagen der ,einsamkeit1 darber hat er sich nicht geussert4 ,die ,form des ,leidensgeheimnisses aber zeigt1 dass zwei ,erlebnisse auf ihn eingewirkt haben4 ,zunchst der ,tod des ,tufers4 ,jener war fr ihn der ,elias4 ,wenn er von ,menschenhand vor der messianischen ,aera gettet wurde1 so war das ,gottes ,wille und deshalb in dem messianischen ,drama vorgesehen4 ,das geschah1 whrend die ,jnger fort waren4 ,seine ,botschaft hat den ,tufer vielleicht nicht mehr erreicht4 ,darber muss er nun ins ,klare kommen4 ,deshalb will er sich mit den ,seinen in die ,einsamkeit zurckziehen4 ,wie sehr ihn der ,gedanke des ,todes des ,vorlufers beschftigte1 ersieht man aus dem ,gesprch nach der ,offenbarung an die ,intimen4 ,es war in der ,schrift bestimmt1 dass der ,elias so von ,menschenhand umkomme4 ,so steht auch ber den ,menschensohn geschrieben1 dass er viel leiden und verworfen werden msse 7,mk #i -#ab-ac-74 ,bisher hatte er nur in allgemeinen ,zgen von der ,enddrangsal als einem ,ereignis der ,endzeit geredet4 ,nun hat sie sich aber als historisches ,ereignis an dem ,vorlufer vollzogen4 ,das ist ein ,fingerzeig1 wie sie sich an ihm selbst vollziehen wird4 ,dieser ,fingerzeig kam gerade zu der ,zeit1 als er durch die ,ereignisse zum ,nachdenken ber die ,enddrangsal gezwungen wurde4 ,nach der ,rckkehr der ,jnger hatte er dieselbe fr die allernchste ,zeit erwartet4 ,sie blieb aber aus4 ,noch mehr3 damit blieb auch das ,reich aus6 ,bei der ,aussendung hatte er den ,jngern gesagt1 sie wrden auf dem ,weg von den anbrechenden ,wehen berrascht4 ,die ,erscheinung des ,menschensohnes wrde statthaben1 ehe sie mit den ,stdten ,israels zu ,ende wren3 -- und sie waren zurckgekehrt1 ohne dass die ,wehen begonnen hatten und das ,reich angebrochen war4 ,die ,kunde1 mit der sie zu ihm zurckkehrten1 zeigte aber1 dass alles bereit war4 ,schon war die gottwidrige ,macht gebrochen1 denn sonst wren ihnen die unsauberen ,geister nicht unterthan gewesen4 ,das ,reich war herbeigentigt durch die ,busse seit den ,tagen des ,tufers4 ,auch hier war das ,mass voll2 das zeigte die ,menge1 die sich in glubiger ,erwartung um ihn scharte4 ,so war alles bereitet -- und doch kam das ,reich nicht6 ,die ,verzgerung des eschatologischen ,kommens des ,reiches1 das war das grosse ,erlebnis1 welches ihn damals immer wieder in die ,einsamkeit trieb1 ob er sich ,klarheit darber errnge4 ,ehe das ,reich kommen konnte1 musste die ,drangsal eintreffen4 ,sie blieb aber aus4 ,man musste sie also herbeifhren1 um so das ,gottesreich herbeizuntigen4 ,busse und ,knechtung der widergttlichen ,macht thaten es nicht allein1 sondern es musste noch ein ,strkerer zu den ,gewaltthtigen hinzutreten3 der zuknftige ,messias1 der an sich die ,enddrangsal herauffhrte in der ,form1 wie sie sich schon an dem ,elias erfllt hatte4 ,so geht das ,geheimnis des ,reiches ,gottes in das ,geheimnis des ,leidensgedankens ber4 ,die ,vorstellung der ,enddrangsal enthielt den ,gedanken der ,shne und der ,luterung4 ,alle die1 welche fr das ,reich bestimmt waren1 mussten in der ,standhaftigkeit gegen die sich zum letztenmal aufbumende ,weltmacht die ,vergebung der im weltlichen ,aeon begangenen ,schuld erringen4 ,denn durch diese ,schuld waren sie der widergttlichen ,macht noch verfallen4 ,sie bildete ein ,gegengewicht1 welches das ,kommen des ,reiches aufhielt4 ,nun fhrte aber ,gott die ,drangsal nicht herauf4 ,und doch musste die ,shne geleistet werden4 ,da ging es ,jesus auf1 dass er als zuknftiger ,menschensohn die ,shne an sich vollziehen msse4 ,derjenige1 welcher einst als ,messias ber die ,glubigen herrschen wird1 der erniedrigt sich jetzt unter sie und dient ihnen1 indem er sein ,leben zur ,shne fr viele dahingibt1 damit das ,reich fr sie anbreche4 ,das ist seine ,mission in dem ,zustand1 welcher seiner berirdischen ,herrlichkeit vorausgeht4 ,dazu ist er gekommen 7,mk #aj -#de-74 ,er muss leiden fr die ,snden derer1 welche zu seinem ,reich bestimmt sind4 ,um dies auszufhren1 zieht er hinauf nach ,jerusalem1 dass er dort von der ,obrigkeit zu ,tode gebracht werde1 wie der ,elias1 der ihm vorangegangen1 durch des ,knigs ,henker umkam4 ,das ist das ,geheimnis des ,leidensgedankens4 ,jesus ist wirklich fr die ,snden der ,menschen gestorben1 wenn auch in einem andern ,sinn1 als es die ,,anselm'sche ,theorie annimmt4 #e4 ,jes #dj-ff3 ,das ,leidensgeheimnis in der ,schrift geweissagt4 ,wie steht geschrieben ber den ,menschensohn8 ,dass er viel leiden muss und verachtet werden 7,mk #i -#ab-74 ,die neue ,form des ,leidensgedankens stammt aus der ,schrift4 ,in dem ,bild des leidenden ,gottesknechtes erkannte ,jesus sich wieder4 ,dort fand er seinen ,leidensberuf vorgebildet4 ,um aber zu verstehen1 wie ihm sein ,geheimnis aus der ,schrift erstand1 muss man das ,bild des leidenden ,gottesknechtes in den grossen ,rahmen stellen1 in welchem es erscheint4 ,der modern-historische ,lsungsversuch vermag dies nicht4 ,er beschrnkt sich auf den ,gedanken der dienenden ,dahingabe4 ,sobald man es aber einmal erfasst hat1 dass ,jesu ,leidensgedanke eschatologisch war1 dann sieht man auch1 in welchem grossen ,zusammenhang die ,erscheinung des leidenden ,gottesknechtes fr ihn stehen musste4 ,darnach war ,jes #dj-ff nichts anderes1 als die weissagende ,darstellung der ,ereignisse der ,endzeit1 in denen er sich mitten drin wusste4 ,die ,schrift hebt an mit der ,verkndigung1 dass die ,gottesherrschaft nahe ist4 ,der ,wegbereiter tritt auf4 ,er ruft1 dass das ,irdische vergeht1 wenn der ,herr1 ,lohn und ,vergeltung austeilend1 in seiner ,herrlichkeit erscheint4 ,die ,zeit bricht an1 wo er seine ,herde sammelt und den ,friedenszustand herauffhrt 7,jes #dj -#a-aa-74 ,der ,auserwhlte ist da4 ,er verkndet die ,gerechtigkeit in ,wahrheit4 ,gott hat seinen ,geist auf ihn gelegt 7,jes #db -#a- ff474 ,er soll das ,recht grnden auf ,erden2 die ,gestade harren auf seine ,lehre4 ,bevor aber die ,herrlichkeit anbricht und der ,trger des gttlichen ,geistes in ,kraft und ,gerechtigkeit ber die ,vlker regieret1 muss er durch einen ,zustand der ,erniedrigung hindurch4 ,die andern verstehen nicht1 warum er geschmht wird4 ,sie meinen1 ,gott habe ihn verstossen und wissen nicht1 dass er ihre ,krankheiten trgt1 durchbohrt wird ob ihrer ,vergehen und zerschlagen ist ob ihrer ,verschuldung4 ,der ,gequlte ist demtig und ffnet seinen ,mund nicht4 ,ob der ,vergehen des ,volks wird er zu ,tode getroffen4 ,dann wird ihn aber der ,herr verherrlichen4 ,vom ,mutterleib hat er ihn dazu berufen4 ,er ist bestimmt1 ,jakob zurckzufhren und ,israel zu erretten4 ,das ,licht der ,vlker soll er werden1 damit die ,rettung ,gottes sei bis ans ,ende der ,welt 7,jes #di -#a- ff41 #eb -#ab- ff41 #ec -#a- ff47 ,auf die ,schilderung der ,leiden des ,gottesknechtes folgt die ,beschreibung des ,gerichts ber die ganze ,welt und ,israel 7,jes #ed-fe74 ,am ,ende aber bricht die ,herrlichkeit ,gottes hervor4 ,er thront ber dem neugeschaffenen ,himmel und ber der neugeschaffenen ,erde 7,jes #fe u4 #ff74 ,wenn das ,gericht vollzogen ist1 dann bricht der ,jubel an1 denn die ,seligen aus der ganzen ,welt1 aus allen ,geschlechtern und ,nationen1 werden sich um ihn sammeln und ihm ,verehrung darbringen4 ,man muss die dramatische ,einheit in diesen ,kapiteln erfassen1 um mit einer ,persnlichkeit mitempfinden zu knnen1 welche hier den geheimnisvollen ,hinweis auf die ,dinge der ,endzeit suchte4 ,damit geht ,jesu ,leidensgedanke vollstndig in dem deuterojesaianischen auf4 ,wie der ,knecht ,gottes1 ist auch er zum ,herrschen in ,herrlichkeit bestimmt4 ,aber zuerst tritt er still und unerkannt als ,verkndiger auf1 der ,gerechtigkeit wirket4 ,dabei muss er durch das ,leid und die ,erniedrigung hindurch1 ehe ,gott den herrlichen ,endzustand anbrechen lsst4 ,was er erduldet1 ist eine ,shne fr die ,schuld der andern4 ,dies ist ein ,geheimnis zwischen ,gott und ihm4 ,die andern knnen und brauchen es nicht zu verstehen1 denn wenn die ,herrlichkeit anbricht1 dann werden sie erkennen1 dass er fr sie gelitten hat4 ,darum brauchte und durfte ,jesus dem ,volk und den ,jngern sein ,leiden nicht erklren4 ,es musste ein ,geheimnis bleiben3 so stand es in der ,schrift4 ,auch denen1 welchen er das ,kommende voraussagte1 sprach er es nur als ,geheimnis aus4 ,bei seinem ,erscheinen als ,menschensohn musste ihnen die ,binde von den ,augen fallen4 ,in der ,herrlichkeit des ,reiches erkennen sie dann1 dass er gelitten1 damit sie verschont wrden und ,friede htten4 ,dieses ,geheimnis ist nur retrospektiv von der erreichten ,herrlichkeit aus erfassbar4 ,darum macht es nichts1 wenn die ,seinen sich in seiner ,erniedrigung von ihm abwenden und die ,menschen an ihm irre werden1 als ob ,gott ihn zchtigte4 ,die ,schrift rechnet es ihnen nicht zum ,frevel an1 sondern sie hat es also bestimmt4 ,so heisst es in dem ,augenblick1 wo ihm das ,leidensgeheimnis aus der ,schrift aufgeht1 nicht mehr3 wer in der ,erniedrigung sich meiner schmt1 der ist verdammt1 sondern3 ihr werdet euch alle an mir rgern -- wobei er weiss1 dass sie bei der ,auferstehung um ihn versammelt sein werden4 ,unter dem ,einfluss von ,deuterojesaia hat sich also der ,gedanke der allgemeinen ,enddrangsal in das persnliche ,leidensgeheimnis ,jesu umgesetzt4 #f4 ,das ,menschliche im ,leidensgeheimnis4 ,an dem innersten ,grundzug des ,leidensgedankens ist durch das ,leidensgeheimnis der zweiten ,epoche nichts verndert worden4 ,fr ,jesus bleibt das ,leiden auch in dieser ,form vor allem die sittliche ,bewhrung der ,wrde1 die ihm bestimmt ist4 ,die ,drangsal trgt jetzt aber die konkreten ,zge eines bestimmten ,ereignisses4 ,aus dem messianischen ,enddrama zieht er sie gleichsam in die menschliche ,geschichte herunter4 ,darin liegt etwas ,prophetisches auf die ,zukunft des ,christentums3 nach seinem ,tode lst sich das ganze messianische ,enddrama in menschliche ,geschichte auf4 ,diese ,entwicklung hat mit dem ,leidensgeheimnis begonnen4 ,so kommt es auch1 dass das ,leidensgeheimnis1 verglichen mit dem ,leidensgedanken der ersten ,periode1 menschlichere ,zge trgt4 ,es liegt etwas von mitfhlender ,nachsicht in dem ,gedanken1 dass er fr die ,reichsgenossen die ,shne im ,leiden leistet1 damit ihnen die ,bewhrung1 in welcher sie vielleicht schwach werden knnten1 erspart bleibt4 ,und fhre uns nicht in die ,versuchung1 sondern erlse uns von dem ,bsen3 diese ,bitte ist nun in seinem ,leiden erfllt4 ,dieses tief ,menschliche tritt besonders in ,gethsemane zu ,tage4 ,nur ber den drei ,intimen schwebt die ,mglichkeit1 dass sie mit ihm durch das ,leiden und die ,versuchung hindurchmssen4 ,die ,zebedaiden vermassen sich1 um die ,anwartschaft auf die ,thronpltze zu erwerben1 mit ihm den ,leidenskelch zu trinken und mit ihm die ,leidenstaufe zu empfangen -- und er stellte es ihnen in ,aussicht 7,mk #aj -#ch-dj-74 ,petrus aber verschwor sich1 ihn nicht zu verleugnen2 wenn auch alle zurckwichen1 wollte er doch mit ihm sterben 7,mk #ad -#ca-74 ,diese drei hat er mit sich genommen bis zum ,ort hin1 wo er betet4 ,whrend er zu ,gott fleht1 dass der ,leidenskelch an ihm vorbergehe1 erfasst ihn eine bangende ,angst um die ,intimen4 ,wenn ,gott sie nun wirklich mit ihm durch das ,leiden sendet1 werden sie bestehen1 wie sie es sich zutrauten8 ,darum sorgt er sich um sie in der schweren ,stunde4 ,zweimal rafft er sich auf1 weckt sie aus dem ,schlaf1 dass sie wach bleiben und zu ,gott beten1 dass er sie nicht in die ,versuchung fhrt1 wenn er auch ihm den ,kelch nicht erspart2 denn der ,geist ist willig1 aber das ,fleisch ist schwach4 ,das ist vielleicht der ergreifendste ,zug in ,jesu ,leben4 ,man hat gewagt1 ,gethsemane die schwache ,stunde ,jesu zu nennen3 in ,wirklichkeit ist es aber gerade die ,stunde1 wo seine berweltliche ,grsse in seinem tiefmenschlichen ,mitfhlen offenbar wird4 #g4 ,der ,leidensgedanke im ,urchristentum4 ,die ,verschiebung der ,perspektive4 ,jesus nahm das ,leidensgeheimnis1 welches den ,genossen des ,reiches offenbar werden sollte1 mit sich in den ,tod4 ,das ,reich brach aber nicht an4 ,so erklrt es sich1 dass er die ,jnger zwar auf sein ,leiden hingewiesen hat1 dass sie aber1 als das ,ereignis eingetreten war1 keine ,deutung dafr wussten4 ,dennoch mussten sie sich damit auseinandersetzen1 indem sie sich die ,thatsachen nach den ,andeutungen1 die sie im ,gedchtnis hatten1 zurechtlegten4 ,so ist der ,leidensgedanke des ,urchristentums viel rmer als das ,leidensgeheimnis ,jesu4 ,die ,erklrung konzentrierte sich hauptschlich auf eine ,thatsache3 ,infolge des ,leidens und der ,auferstehung von den ,toten ist er der ,messias4 ,in diesem ,sinne sind das ,leiden und die ,erhhung in der ,schrift vorherbestimmt4 ,whrend das ,leidensgeheimnis den ,tod in die engste zeitliche und kausale ,verbindung mit dem ,anbruch des ,reiches setzt1 ist fr das ,urchristentum das vergangene ,ereignis als solches ,gegenstand der ,erklrung1 weil das ,reich nicht eingetroffen ist und sich mit dem zeitlichen auch der ursprngliche kausale ,zusammenhang gelst hat4 ,nun hatte ,jesus in ,hinsicht auf seinen ,tod auch von ,shne und ,sndenvergebung geredet4 ,durch die ,ereignisse war aber der ,gedanke1 den er damit verband1 vollstndig unmglich geworden4 ,die unbestimmte ,mehrheit1 welche die ,shne auf sich beziehen sollte in der ,erkenntnis1 dass er fr sie gelitten1 war ja noch gar nicht gegeben1 denn das ,reich war noch nicht erschienen4 ,von jenem ,standort allein aber konnte man es erfassen1 dass er fr die ,genossen die ,drangsalsshne geleistet habe4 ,in der ,zwischenzeit lagen die ,dinge ganz anders3 an ,stelle der vielen waren die ,glubigen getreten4 ,die1 welche an die ,messianitt ,jesu glauben1 haben ,sndenvergebung3 dieser ,satz bildete1 wie die ,pfingstpredigt zeigt1 einen ,bestandteil der urapostolischen ,verkndigung 7,akt #b -#ch-74 ,inwiefern man aber dadurch ,sndenvergebung hatte1 darin bestand das ,problem4 ,dieses war aber historisch unlsbar1 denn die ,sndenvergebung des ,leidensgeheimnisses ging nicht auf die an ,jesus-,christus ,glubigen1 sondern auf die ,reichsgenossen4 ,mgen daher alle ,erklrungen der ,bedeutung des ,leidens von ,paulus bis auf ,,ritschl jede fr ihre ,zeit religis noch so wahr und tief sein3 den ,gedanken ,jesu knnen sie unmglich erfassen1 weil sie von einer ganz andern ,voraussetzung ausgehen4 ,da nun aber doch alle sich geschichtlich legitimieren wollten1 so erlebt man das merkwrdige ,schauspiel1 dass ,jesu die verschiedensten ,deutungen seines ,leidens in den ,mund gelegt wurden1 von denen aber keine auch nur annhernd erklren kann1 wie aus einer solchen ,anschauung die urchristlich-apostolische ,wertung des ,todes hervorgehen konnte4 ,das zeigt sich auch bei dem modern-historischen ,lsungsversuch4 ,wenn ,jesus seinen ,jngern die ethische ,bedeutung seines ,todes verstndlich machte1 warum beschrnkt sich die urchristliche ,leidenserklrung auf die ,schriftgemssheit des ,leidens und auf die ,sndenvergebung8 ,auf diese ,frage bleibt der modern-historische ,lsungsversuch die ,antwort schuldig4 ,der eschatologisch-historische hingegen vermag die notwendige ,verkmmerung des ,leidensgedankens ,jesu im ,urchristentum perspektivisch zu berechnen4 ,er weist nach1 welche ,momente des ,leidensgeheimnisses nach dem ,tod allein noch zu ,recht bestehen konnten4 ,weil er die urchristliche ,deutung in dem ,zusammenhang mit dem ,gedanken ,jesu erfasst1 darum ist der eschatologisch-historische ,lsungsversuch der richtige4 ,die ,aufhebung des kausalen ,zusammenhangs zwischen dem ,tod ,jesu und der ,realisierung des ,reichs war fr die urchristliche ,eschatologie verhngnisvoll4 ,mit dem ,leidensgeheimnis ging auch das ,geheimnis des ,reiches ,gottes unter4 ,das bedeutet aber nichts anderes1 als dass die ,eschatologie gerade den spezifisch christlichen ,charakter1 den ,jesus ihr gegeben hatte1 verliert4 ,das ethisch-thtige ,moment1 durch welches sie versittlicht wurde1 fllt weg4 ,so ist die urchristliche ,eschatologie durch ,jesu ,tod entchristlicht4 ,dadurch sinkt sie wieder auf das ,niveau der zeitgenssisch-jdischen herunter4 ,das ,reich ist wieder ,gegenstand reiner ,erwartung6 ,dass die sittliche ,umkehr aktiv auf sein ,kommen einwirkt3 dieses ,geheimnis war mit ,jesus ins ,grab gesunken4 ,jetzt that man ,busse und leistete die sittliche ,erneuerung in ,erwartung des ,gottesreichs1 wie zu des ,tufers ,zeit4 ,diese ,entchristlichung tritt gerade in der ,frage der ,enddrangsal zu ,tage4 ,nach dem ,leidensgedanken der ersten ,periode sollten die ,glubigen mit dem zuknftigen ,messias leiden2 nach dem der zweiten wollte er die ,drangsal fr sie erdulden4 ,im ,urchristentum erwarten die ,glubigen die ,drangsal vor dem ,erscheinen des ,messias1 wie es in der zeitgenssischen ,vorstellung der ,fall war4 ,denn ,jesu ,leidensgeheimnis war ihnen nicht bekannt4 ,darum gehren ihnen die jdischen ,apokalypsen gerade wie den andern ,juden1 nur mit dem ,unterschied1 dass der gekreuzigte ,jesus der erscheinende ,messias sein soll4 ,nur durch die ,person ,jesu war die urchristliche ,eschatologie also noch christlich1 nicht mehr durch seinen ,geist1 wie es im ,geheimnis des ,reiches ,gottes und im ,leidensgeheimnis der ,fall gewesen war4 ,darnach muss man die synoptische ,apokalypse 7,mk #ac7 beurteilen4 ,mgen auch einzelne eschatologische ,sprche darin von ,jesus stammen1 die ,rede als solche ist notwendig unhistorisch4 ,sie zeigt die ,perspektive der ,zeit nach dem ,tode4 ,in den jerusalemitischen ,tagen konnte ,jesus von keiner allgemeinen ,enddrangsal vor dem ,kommen des ,menschensohnes reden4 ,die synoptische ,apokalypse steht in direktem ,widerspruch zu dem ,leidensgeheimnis1 da dieses ja die allgemeine ,enddrangsal gerade aufhebt4 ,sie ist also unhistorisch4 ,apokalyptische ,reden mit ,hinweis auf die ,enddrangsal gehren in die galilische ,periode zur ,zeit der ,aussendung4 ,die ,aussendungsrede ist die historische synoptische ,apokalypse4 ,von einer ,drangsal nach seinem ,tod hat ,jesus den ,seinen nie etwas gesagt1 denn sie lag ausserhalb seines ,gesichtskreises4 ,mit dem ,tod1 gerade durch denselben1 war also die ,eschatologie1 obwohl die urchristliche ,gemeinde noch ganz darin lebte1 thatschlich abgethan4 ,sie war bestimmt1 aus der christlichen ,weltanschauung hinausgedrngt zu werden1 denn sie war entchristlicht1 weil sie mit dem ,geheimnis des ,reiches ,gottes und des ,leidensgedankens das innere ethische ,leben eingebsst hatte1 welches ihr durch ,jesus eingehaucht worden war4 ,ein ,baum1 der mitten in der ,bltenpracht an der ,wurzel getroffen wird -- so war es ihr ,schicksal1 abzuwelken und zu verdorren1 wenn man es vorerst auch noch nicht merkte1 dass sie dem ,untergang geweiht war4 ,indem die ,geschichte in der ,folgezeit zwangsweise eine uneschatologische christliche ,weltanschauung schuf1 hat sie nur vollzogen1 was in dem ,gesetz der ,dinge mit ,jesu ,tod schon bestimmt war4 ,jesu ,tod das ,ende der ,eschatologie6 ,der ,messias1 der es auf ,erden nicht war1 das ,ende der messianischen ,erwartung6 ,die ,weltauffassung1 in der er lebte und predigte1 war eschatologisch2 die christliche ,weltauffassung1 die er durch seinen ,tod begrndet1 fhrt die ,menschheit fr immer ber die ,eschatologie hinaus6 ,das ist das grosse ,geheimnis in der christlichen ,heilskonomie4 ,fr ihn und die ,seinen war sein ,tod1 gemss der eschatologischen ,weltanschauung1 nur eine ,uebergangsthatsache4 ,sobald aber das ,ereignis eingetreten war1 wurde es die bleibende ,centralthatsache1 auf der sich die neue uneschatologische ,weltauffassung aufbaute4 ,im ,urchristentum waren das ,alte und das ,neue noch nebeneinander4 ,die ,anhnger ,jesu glaubten an das ,kommen des ,reichs1 weil seine machtvolle ,persnlichkeit die ,kunde bekrftigte4 ,die ,gemeinde nach dem ,tode glaubte an seine ,messianitt und erwartete das ,kommen des ,reichs4 ,wir glauben1 dass in seiner ethisch-religisen ,persnlichkeit1 wie sie sich in seinem ,wirken und ,leiden offenbart1 der ,messias und das ,reich gekommen sind4 ,es verhlt sich damit wie mit dem ,lauf der ,sonne4 ,ihr ,glanz bricht hervor1 whrend sie noch hinter den ,bergen steht4 ,die dunkeln ,wolken rten sich von ihrem ,schein und in phantastischen ,gebilden spielt sich der ,kampf zwischen ,licht und ,finsternis ab4 ,noch ist die ,sonne selbst nicht sichtbar1 sondern sie ist nur da1 sofern die ,helligkeit von ihr ausgeht4 ,die ,sonne hinter dem ,morgenrot3 so erschien die ,persnlichkeit ,jesu von ,nazareth den ,zeitgenossen in der vormessianischen ,aera4 ,in dem ,augenblick1 wo der ,himmel im intensivsten ,kolorit erglht1 steigt sie ber den ,horizont auf4 ,damit aber fngt die ,farbenpracht an langsam abzunehmen4 ,die phantastischen ,gebilde verblassen und versinken1 weil die ,sonne selbst die ,wolken1 in denen sie sich spiegelt1 auflst4 ,die aufgehende ,sonne ber dem ,horizont1 so erschien ,jesus ,christus der urchristlichen ,gemeinde in ihrer eschatologischen ,erwartung4 ,die ,sonne zur ,mittagszeit3 so erscheint er uns4 ,wir wissen nichts von ,morgen- und ,abendrot1 sondern wir sehen nur die weisse ,helligkeit1 die alles durchleuchtet4 ,weil sie aber jetzt fr uns in diesem ,licht erstrahlt1 drfen wir uns nicht auch den ,sonnenaufgang so vorstellen1 als wre sie als leuchtende ,scheibe in ,mittagsklarheit ber dem ,horizont aufgestiegen4 ,unsere moderne ,anschauung ber den ,tod ,jesu ist wahr1 in ihrem innersten ,wesen wahr1 weil sie seine sittlich-religise ,persnlichkeit in den ,gedanken unserer ,zeit wiedergibt4 ,wenn wir sie aber so in die ,geschichte ,jesu und des ,urchristentums zurcktragen1 thun wir dasselbe1 als wenn wir einen ,sonnenaufgang ohne ,morgenrot malen wollten4 ,in der wahren historischen ,erkenntnis liegt eine befreiende und frdernde ,macht4 ,unser ,glaube baut sich auf der ,persnlichkeit ,jesu auf4 ,zwischen unserer ,weltanschauung und derjenigen1 in welcher er lebte und wirkte1 liegt aber eine tiefe1 wie es scheint1 unberbrckbare ,kluft4 ,man sah sich deshalb gentigt1 seine ,persnlichkeit gleichsam aus seiner ,weltanschauung herauszureissen und ihr einen ,strich ins ,moderne zu geben4 ,dadurch kam aber eine eigentmliche ,unlebendigkeit und ,zwitterhaftigkeit in das ,bild seiner ,person4 ,man erhielt ein ,zwitterwesen1 halb modern1 halb antik4 ,mit dem ,modernen bertrug man auch die moderne ,psychologie auf ihn1 ohne sich immer vollstndig klar zu machen1 dass sie nicht auf ihn anwendbar ist und ihn notwendig verkleinert4 ,denn sie ist hergenommen von ,durchschnittswesen1 die aus ,meinungen zusammengeflickt sind und sich nur in stetiger ,entwicklung erfassen und beobachten4 ,jesus ist aber eine bermenschliche ,persnlichkeit aus einem ,guss4 ,so beruht die moderne ,dogmatik auf einer historischen und psychologischen ,gewaltthat1 weil sie nicht nachweisen kann1 warum wir das ,recht haben1 ,jesum aus seiner ,zeit herauszulsen1 seine ,persnlichkeit in unsere modernen ,gedanken zu bersetzen und ihn als ,messias und ,gottessohn ausserhalb des jdischen ,rahmens aufzufassen4 ,die wahre geschichtliche ,erkenntnis aber gibt der ,dogmatik ihre volle ,bewegungsfreiheit wieder6 ,sie bietet ihr die ,persnlichkeit ,jesu dar in einer eschatologischen und doch ihrem ,wesen nach durch und durch modernen ,weltanschauung1 weil er sie mit seinem gewaltigen ,geiste durchdrungen hat4 ,dieser ,jesus ist viel grsser als der modern gedachte3 er ist wirklich eine berirdische ,persnlichkeit4 ,mit seinem ,tode vernichtet er die ,form seiner ,weltanschauung1 indem seine ,eschatologie unmglich wird4 ,damit gibt er allen ,geschlechtern und allen ,zeiten das ,recht1 ihn in ihren ,gedanken und ,vorstellungen zu erfassen1 dass sein ,geist ihre ,weltanschauung durchdringe1 wie er die jdische ,eschatologie belebte und verklrte4 ,darum darf sich die moderne ,dogmatik gerade auf ,grund der wahren geschichtlichen ,erkenntnis frei bewegen1 ohne die immerwhrende kleinliche geschichtliche ,rcksichtnahme1 welche heutzutage oft zum ,schaden der geschichtlichen ,wahrhaftigkeit beobachtet wird4 ,die ,dogmatik soll nicht um einen ,pflock grasen4 ,sie ist frei1 denn sie hat unsere christliche ,weltanschauung allein auf die ,persnlichkeit ,jesu ,christi zu grnden1 ohne ,rcksicht zu nehmen auf die ,form1 in welcher sie sich in ihrer ,zeit auswirkte4 ,er selbst hat ja diese ,form mit seinem ,tod zerstrt4 ,die ,geschichte fordert die ,dogmatik zu dieser ,ungeschichtlichkeit auf4 ,als ,jesus verschieden war1 sagte der rmische ,hauptmann1 wahrlich1 dieser ,mensch ist ,gottes ,sohn gewesen 7,mk #ae -#ci-74 ,so wird seine ,wrde mit dem ,augenblick seines ,todes frei fr alle ,zungen1 fr alle ,nationen und fr alle ,weltanschauungen4 ,zehntes ,kapitel4 ,abriss des ,lebens ,jesu4 ,das ,leben ,jesu beschrnkt sich auf die letzten ,monate seines ,daseins4 ,zur ,zeit der ,sommeraussaat trat er auf und starb am ,kreuz zu ,ostern des folgenden ,jahres4 ,seine ffentliche ,wirksamkeit zhlt nach ,wochen4 ,die erste ,periode reicht von der ,aussaat bis in die ,erntezeit2 die zweite umfasst die ,tage des ,auftretens zu ,jerusalem4 ,den ,herbst und den ,winter verbrachte er auf heidnischem ,gebiet1 allein mit seinen ,jngern4 ,vor ihm war der ,tufer aufgetreten und hatte mit ,nachdruck auf die ,nhe des ,reiches und die vormessianische ,erscheinung des gewaltigen ,vorlufers hingewiesen1 mit dessen ,auftreten die ,geistesausgiessung statthaben sollte4 ,nach ,jol war dies1 mit andern ,wundern1 das ,zeichen1 dass der ,gerichtstag unmittelbar bevorstand4 ,johannes selbst hielt sich nie fr diesen ,vorlufer2 auch das ,volk kam nicht auf diesen ,gedanken1 denn er hatte die ,zeit der ,wunder nicht heraufgefhrt4 ,er sei ein ,prophet3 das war die allgemeine ,meinung4 ,ueber ,jesu frhere ,entwicklung wissen wir nichts4 ,alles liegt im ,dunkeln4 ,nur eines steht fest3 ,whrend der ,taufe ging ihm das ,geheimnis seines ,daseins auf1 dass er nmlich derjenige sei1 den ,gott zum ,messias bestimmt hatte4 ,mit dieser ,offenbarung ist er fertig2 eine ,entwicklung hat er nicht mehr durchgemacht4 ,denn nun stand ihm fest1 dass er bis zum nahen ,anbrechen der messianischen ,aera1 wo seine ,wrde ihm in ,herrlichkeit zufiel1 als der unerkannte und verborgene ,messias auf das ,reich hin zu wirken habe und sich mit den ,seinen in der ,enddrangsal bewhren und lutern msse4 ,der ,leidensgedanke war also mit dem ,messianittsbewusstsein selbst gegeben1 wie mit der ,reichserwartung die ,vorstellung der vormessianischen ,drangsal unlsbar zusammenhngt4 ,irdische ,ereignisse konnten ,jesu ,werdegang nicht beeinflussen4 ,durch sein ,geheimnis stand er ber der ,welt1 wenn er auch jetzt noch als ,mensch unter ,menschen wandelte4 ,sein ,auftreten und seine ,verkndigung gehen nur auf die ,reichsnhe4 ,seine ,predigt ist die des ,johannes1 nur dass er sie durch ,zeichen bekrftigt4 ,obwohl sein ,geheimnis seine ganze ,verkndigung beherrscht1 darf niemand darum wissen1 denn er muss unerkannt bleiben1 bis der neue ,aeon anbricht4 ,wie sein ,geheimnis1 so ist auch seine ganze ,ethik durch das jetzt und dann beherrscht4 ,es handelt sich um die ,busse auf das ,reich ,gottes hin und den ,erwerb der ,gerechtigkeit1 welche dazu befhigt3 denn nur die ,gerechten ererben das ,reich4 ,diese ,gerechtigkeit ist hher als die des ,gesetzes1 denn er weiss1 dass das ,gesetz und die ,propheten weissagten bis ,johannes3 mit dem ,tufer aber befindet man sich in der ,vorluferperiode unmittelbar vor dem ,reichsanbruch4 ,darum muss er1 als knftiger ,messias1 jene hhere ,sittlichkeit verknden und wirken4 ,die geistig ,armen1 die ,sanftmtigen1 die da ,leid tragen1 die nach ,gerechtigkeit hungern und drsten1 die ,mitleidigen1 die reinen ,herzens sind1 die ,friedfertigen3 diese alle sind selig1 weil sie in dieser ,eigenschaft zum ,reich bestimmt sind4 ,hinter dieser ethischen ,verkndigung steht das ,geheimnis des ,reiches ,gottes4 ,was1 von dem ,einzelnen geleistet1 sittliche ,erneuerung in ,vorbereitung auf das ,reich ist1 das bedeutet1 von der ,gemeinschaft gewirkt1 eine ,thatsache1 durch welche seine ,realisierung auf bernatrliche ,weise herbeigefhrt wird4 ,so durchdringen sich ,individual- und ,sozialethik in dem grossen ,geheimnis4 ,wie die berreiche ,ernte durch ,gottes ,wundermacht geheimnisvoll auf die ,aussaat folgt1 so kommt auch das ,reich ,gottes auf ,grund der sittlichen ,erneuerung durch die ,menschen1 aber ohne ihr ,zuthun4 ,in dem ,gleichnis ist auch die zeitliche ,koncidenz enthalten4 ,er sprach es zur ,aussaat und erwartete das ,reich zur ,erntezeit4 ,die ,natur war ,gottes ,uhr4 ,mit der letzten ,aussaat hatte er sie zum letztenmal gestellt4 ,das ,geheimnis des ,reiches ,gottes ist die berirdische ,verklrung der altprophetischen ,ethik1 in welcher der herrliche ,endzustand auch nur auf ,grund der sittlichen ,umkehr ,israels von ,gott heraufgefhrt wird4 ,in souverner ,art vollzieht ,jesus die ,synthese zwischen ,daniel'scher ,apokalyptik und prophetischer ,ethik4 ,es handelt sich bei ihm nicht um eschatologische ,ethik1 sondern seine ,weltanschauung ist ethische ,eschatologie4 ,als solche ist sie modern4 ,auch die ,zeichen und ,wunder fallen unter eine doppelte ,betrachtungsweise4 ,fr das ,volk sollen sie nur die ,predigt von der ,reichsnhe bekrftigen4 ,wer jetzt nicht glaubt1 dass die ,zeit so weit ist1 hat keine ,entschuldigung4 ,die ,zeichen und ,wunder verdammen ihn1 denn sie bekunden offenbar1 dass es mit der widergttlichen ,macht zu ,ende geht4 ,hinter dieser ,behauptung steht aber fr ,jesus das ,geheimnis des ,reiches ,gottes4 ,als die ,phariser die ,zeichen selbst der ,teufelsmacht zuschreiben wollten1 deutet er in einem ,gleichnis das ,geheimnis an4 ,durch seine ,thaten bindet er die widergttliche ,macht1 wie man ber einen ,starken zuerst herfllt und ihn unschdlich macht1 ehe man daran denken kann1 ihm seinen ,besitz zu rauben4 ,darum gibt er den ,jngern bei der ,aussendung zugleich mit dem ,predigtauftrag die ,vollmacht ber die unreinen ,geister4 ,sie sollen die letzten ,streiche fhren4 ,als ,drittes gehrt zur ,reichspredigt der ,hinweis auf die vormessianische ,drangsal4 ,die ,glubigen mssen darauf vorbereitet sein1 mit ihm durch jene ,zeit der ,bewhrung hindurchzugehen1 wo sie in der ,standhaftigkeit gegen den letzten ,ansturm der ,weltmacht sich als die ,auserwhlten des ,gottesreiches erweisen4 ,auf seine ,person hin wird sich dieser ,ansturm konzentrieren2 darum muss man bei ihm ausharren bis zum ,tod4 ,nur das ,sein im ,gottesreich ist ,leben4 ,der ,menschensohn wird darnach richten1 ob sie bei ihm1 ,jesus1 ausgehalten haben oder nicht4 ,so wendet sich ,jesus am ,schluss der ,seligpreisungen an die ,seinen mit den ,worten3 ,selig seid ihr1 wenn die ,menschen euch um meinetwillen verfolgen4 ,die ,aussendungsrede wird zu einer ,ausfhrung ber die ,drangsal4 ,das letzte ,wort in der ,botschaft von der unmittelbaren ,reichsnhe an den ,tufer lautet3 ,selig ist1 wer sich nicht an mir rgert4 ,die ,menge1 mit welcher er das ,abendmahl am ,see gefeiert hat1 beschwrt er am ,morgen zu ,bethsaida1 bei ihm auszuharren1 auch wenn er ein ,gegenstand der ,verachtung und des ,spotts in der sndigen ,welt sein wird3 ihre ,seligkeit hngt davon ab4 ,diese ,drangsal bedeutet zugleich mit der ,bewhrung auch noch eine ,shne4 ,sie ist im messianischen ,drama vorgesehen1 weil ,gott von den ,reichsgenossen eine ,shne fr ihre ,vergehungen in diesem ,aeon verlangt4 ,aber er ist allmchtig4 ,in dieser ,allmacht bestimmt er ber die ,zugehrigkeit zum ,reich1 ber die ,stelle1 die einer darin einnimmt1 ohne an irgend welche ,bestimmung gebunden zu sein4 ,so ist auch die ,notwendigkeit der ,enddrangsal im ,hinblick auf seine ,allmacht nur relativ4 ,er kann sie den ,menschen erlassen4 ,darauf beziehen sich die drei letzten ,bitten des ,vaterunsers4 ,nachdem ,gott angefleht worden1 er mge das ,reich senden1 dass sein ,name geheiligt werde und sein ,wille auf ,erden geschehe1 wie im ,himmel1 drfen die ,menschen ihn bitten1 ihnen die ,vergehungen zu verzeihen und die ,versuchung zu ersparen1 indem er sie der ,gewalt des ,bsen direkt entreisst4 ,dies war der ,inhalt von ,jesu ,verkndigung in der ersten ,periode4 ,er hielt sich whrend derselben am nrdlichen ,ufer des ,sees auf4 ,chorazin1 ,bethsaida und ,kapernaum waren die ,hauptsttten seiner ,wirksamkeit4 ,von dort unternahm er ber den ,see hin einen ,zug in das ,gebiet der zehn ,stdte und eine ,reise nach ,nazareth4 ,gerade in den ,stdten seiner ,hauptwirksamkeit stiess er auf ,unglauben4 ,der ,fluch1 den er ber sie aussprechen muss1 bezeugt es4 ,zudem waren ihm die ,phariser aufsssig und suchten ihn gerade wegen seiner ,wunder beim ,volk zu diskreditieren4 ,in ,nazareth erfuhr er1 dass ein ,prophet nichts gilt in seinem ,vaterlande4 ,so war die galilische ,periode nichts weniger als eine glckliche4 ,diese usseren ,misserfolge bedeuteten aber nichts fr das ,kommen des ,reiches4 ,die unglubigen ,stdte richteten nur sich selbst4 ,um die ,nhe des ,reiches zu ermessen1 hatte ,jesus andere1 geheimnisvolle ,anzeichen4 ,an diesen erkannte er1 dass die ,zeit da war4 ,darum sandte er seine ,jnger aus1 gerade auf dem ,rckweg von ,nazareth -- denn es war ,erntezeit4 ,durch ihre ,predigt und durch ihre ,zeichen drang die ,kunde von seiner machtvollen ,persnlichkeit berall hin4 ,jetzt beginnt die ,zeit der ,erfolge6 ,johannes im ,gefngnis hrte davon und sandte seine ,jnger1 sie sollten ihn fragen1 ob er derjenige sei1 welcher kommen sollte1 denn aus den ,wundern schloss er1 dass die ,zeit des machtvollen ,vorlufers1 den er verkndigt hatte1 da sei4 ,jesus that ,zeichen1 seine ,jnger hatten ,macht ber die ,geister4 ,wenn er vom ,gericht sprach1 betonte er1 dass der ,menschensohn mit ihm solidarisch wre und nur den anerknnte1 der zu ihm1 ,jesus1 gestanden htte4 ,das ,volk hielt deshalb dafr1 er knne der sein1 nach dem man ausschaute1 und der gefangene ,tufer wollte darber ,gewissheit haben4 ,jesus kann ihm nicht sagen1 wer er ist4 ,die ,zeit ist sehr vorgeschritten -- das ist der ,inhalt seines ,bescheids4 ,nachdem die ,gesandten fort sind1 wendet er sich an das ,volk und deutet in geheimnisvoller ,rede darauf hin1 dass die ,stunde schon weiter vorgerckt sei1 als jener in seiner ,frage ahnte4 ,die ,vorluferzeit hat mit dem ,auftreten des ,tufers selbst angefangen4 ,seither wird das ,gottesreich gewaltsam herbeigentigt4 ,der ,frager selbst ist der ,elias1 wenn sie es begreifen mgen4 ,die ,menschen vermochten es nicht zu fassen1 dass der ,gefangene der ,elias war4 ,sie verstanden die ,zeit nicht1 als er mit seiner ,predigt auftrat4 ,das liegt aber nicht allein daran1 dass jener keine ,wunder that1 sondern an der ,verstocktheit ihrer ,herzen4 ,unvernnftige ,kinder sind sie1 die nicht wissen1 was sie wollen4 ,jetzt ist einer da1 der ,zeichen thut -- aber auch dem glauben sie die ,nhe des ,reiches nicht4 ,so schliesst der ,fluch ber ,chorazin und ,bethsaida die ,wrdigungsrede ber den ,tufer ab4 ,die ,entsendung der ,jnger war die letzte ,that zur ,herbeifhrung des ,reiches4 ,als sie daher zurckkommen1 ihm ihren ,erfolg knden und berichten1 wie sie ,gewalt ber die bsen ,geister hatten1 heisst das fr ihn3 es ist alles bereit4 ,so erwartet er jetzt den ,reichsanbruch fr die unmittelbarste ,zukunft1 nachdem es ihm schon fraglich gewesen war1 ob die ,jnger vor diesem ,ereignis zu ihm zurckkehren wrden4 ,er hatte ihnen ja gesagt1 dass die ,erscheinung des ,menschensohnes sie ereilen wrde1 ehe sie mit den ,stdten ,israels zu ,ende wren4 ,sein ,werk ist gethan4 ,nun verlangt es ihn1 sich zu sammeln und mit den ,seinen allein zu sein4 ,sie besteigen ein ,schiff und fahren lngs des ,strandes nach ,norden zu4 ,die ,menge aber1 welche sich auf die ,predigt der ,jnger hin um ihn gesammelt hatte1 um mit ihm das ,reich zu erwarten1 folgt ihnen am ,ufer nach und berrascht sie am einsamen ,strand1 wo sie gelandet4 ,als es ,abend geworden1 wollten die ,jnger1 dass er das ,volk entlasse1 damit sie in den umliegenden ,flecken ,speise zu sich nhmen4 ,fr ihn ist aber die ,stunde zu heilig1 um durch ein irdisches ,mahl entweiht zu werden4 ,bevor er sie daher entlsst1 heisst er sie sich lagern und hlt mit ihnen eine ,vorfeier des messianischen ,mahles4 ,er1 der knftige ,messias1 teilt der ,gemeinschaft1 welche um ihn versammelt ist1 um die ,ankunft des ,reiches zu erwarten1 feierlich ,speise aus1 indem er sie damit geheimnisvoll zur ,teilnahme an der nahen ,vollendungsfeier weiht4 ,da sie sein ,geheimnis nicht wussten1 verstanden sie sein ,handeln nicht1 ebensowenig wie die ,jnger4 ,sie begriffen nur1 dass es etwas gewaltig ,ernstes bedeutete und machten sich ihre ,gedanken darber4 ,darauf entliess er sie4 ,den ,jngern befahl er an den ,strand von ,bethsaida zu fahren4 ,er selbst zog sich auf den ,berg zum ,gebet zurck und folgte dann lngs des ,strandes zu ,fuss4 ,als ihnen seine ,gestalt im ,dunkel der ,nacht erschien1 da glaubten sie1 unter dem ,eindruck der ,feier1 wo er in geheimnisvoller ,hoheit vor ihnen stand1 seine berirdische ,erscheinung nahe sich auf den bewegten ,wogen1 gegen die sie zur ,landung ankmpften4 ,am ,morgen nach dem ,abendmahl am ,see sammelt er ,volk und ,jnger um sich zu ,bethsaida und vermahnt sie1 bei ihm auszuharren und ihn nicht zu verleugnen in der ,erniedrigung4 ,sechs ,tage spter geht er mit den drei ,intimen auf den ,berg1 wo er einsam gebetet hatte4 ,dort wird er ihnen als der ,messias geoffenbart4 ,auf dem ,heimweg verbietet er ihnen1 etwas davon zu sagen1 bis er bei der ,auferstehung in der ,glorie des ,menschensohns offenbart wrde4 ,sie aber vermissen noch die ,erscheinung des ,elias1 der doch kommen msse1 bevor die ,totenauferstehung statt habe4 ,bei der ,wrdigungsrede ber den ,tufer1 wo die geheimnisvolle ,andeutung fiel1 waren sie ja nicht zugegen gewesen4 ,ihnen muss er daher jetzt klar machen1 dass der ,enthauptete der ,elias war4 ,an seinem ,schicksal drfen sie keinen ,anstoss nehmen1 denn also war es bestimmt4 ,auch der1 welcher ,menschensohn sein wird1 muss viel leiden und verspottet werden4 ,so will es die ,schrift4 ,das ,reich1 welches ,jesus in unmittelbarer ,nhe erwartete1 blieb aus4 ,fr die evangelische ,geschichtsberlieferung war diese erste eschatologische ,verzgerung insofern verhngnisvoll1 als nun alle ,vorgnge um die ,aussendung herum unverstndlich wurden1 weil das ,bewusstsein verloren ging1 dass die intensivste eschatologische ,erwartung damals ,jesus und seine ,umgebung beseelte4 ,darum ist gerade diese ,zeit in den ,berichten verwirrt und dunkel1 besonders da einzelne ,vorgnge auch den damaligen ,teilnehmern rtselhaft blieben4 ,so wurde in der ,ueberlieferung das ,kultmahl am ,see zur wunderbaren ,speisung in einem ganz andern ,sinn1 als es ,jesus gemeint hatte4 ,auch die ,motive seines ,verschwindens werden damit unverstndlich4 ,es scheint sich um eine ,flucht zu handeln1 whrend andererseits die ,berichte in keiner ,weise andeuten1 wie es so weit gekommen4 ,in der ,einsicht in die beiden sich entsprechenden ,hhepunkte der eschatologischen ,erwartung liegt der ,schlssel zum historischen ,verstndnis des ,lebens ,jesu4 ,whrend den jerusalemitischen ,tagen kehrt wieder1 was in den ,tagen zu ,bethsaida schon einmal dagewesen4 ,ohne diese ,annahme klafft zwischen der ,aussendung und dem ,zug nach ,jerusalem eine ,lcke in der evangelischen ,ueberlieferung4 ,die ,geschichtsschreibung sieht sich gezwungen1 eine ,periode des galilischen ,niedergangs zu erfinden1 um den ,zusammenhang der berichteten ,thatsachen herzustellen1 als fehlte hier ein ,stck in unseren ,evangelien4 ,das ist der schwache ,punkt aller ,leben ,jesu4 ,mit der ,rckkehr in die ,landschaft ,genezareth entzieht sich ,jesus den ,pharisern und dem ,volk1 um mit seinen ,jngern allein zu sein1 wie es schon seit ihrer ,rckkehr von der ,missionswanderung sein vergebliches ,bestreben war4 ,es ist unumgnglich ntig1 denn er muss ber zwei messianische ,thatsachen ins ,klare kommen4 ,warum ist der ,tufer von seiner ,obrigkeit hingerichtet worden1 ehe die messianische ,zeit angebrochen8 ,warum bleibt das ,reich aus1 da doch die ,anzeichen seines ,einbrechens da sind8 ,in der ,schrift geht ihm das ,geheimnis auf3 ,gott fhrt das ,reich herauf ohne allgemeine ,enddrangsal4 ,derjenige1 den er zur ,herrschaft in ,herrlichkeit bestimmt hat1 vollzieht sie an sich1 indem er als ein ,uebelthter gerichtet und verurteilt wird4 ,dafr gehen die andern frei aus3 er leistet die ,shne fr sie4 ,mgen sie immerhin glauben1 ,gott strafe ihn1 mgen sie an dem1 welcher ihnen die ,gerechtigkeit gepredigt1 irre werden1 -- wenn nach seinem ,leiden die ,herrlichkeit anbricht1 dann werden sie sehen1 dass er fr sie gelitten4 ,so las ,jesus im ,propheten ,jesaia1 was ,gott ber ihn1 den ,auserwhlten1 bestimmt hatte4 ,das ,ende des ,tufers zeigte ihm an1 in welcher ,form ihm diese ,verurteilung beschieden war3 er sollte von seiner ,obrigkeit vor allem ,volk als ein ,missethter zu ,tode gebracht werden4 ,dazu musste er hinaufziehen nach ,jerusalem fr die ,zeit1 da ganz ,israel sich dort versammelte4 ,als daher die ,zeit zur ,osterreise kam1 brach er mit seinen ,jngern auf4 ,ehe sie von dannen zogen1 fragte er sie1 fr wen er bei den ,leuten gelte4 ,sie wussten nur zu antworten1 dass man ihn fr den ,elias halte4 ,petrus aber1 in der ,erinnerung an die ,offenbarung auf dem ,berg bei ,bethsaida1 sagt3 du bist der ,gottessohn4 ,daraufhin thut ihnen ,jesus sein ,geheimnis kund4 ,gewiss1 er ist der1 welcher als ,menschensohn bei der ,auferstehung geoffenbart werden wird4 ,vorher aber ist ihm bestimmt1 den ,hohenpriestern und ,aeltesten zur ,verurteilung und zum ,tod berantwortet zu werden4 ,gott will es also4 ,darum ziehen sie nach ,jerusalem4 ,petrus hlt sich ber diese neue ,erffnung auf1 denn in der ,offenbarung auf dem ,berg war nicht die ,rede davon gewesen4 ,er nimmt ,jesum bei ,seite und dringt heftig auf ihn ein4 ,darauf wird er von ihm hart zurechtgewiesen1 dass er menschliche ,erwgungen laut werden lsst1 wo ,gott redet4 ,diese ,reise nach ,jerusalem war der ,todeszug zum ,siege4 ,in dem ,leidensgeheimnis lag das ,geheimnis des ,reiches ,gottes geborgen4 ,sie zogen hinter ihm her und wussten nur1 dass er nachher1 wenn ihm also geschehen wre1 ,messias sein wrde4 ,es bangte ihnen vor dem1 was kommen sollte2 sie verstanden nicht1 warum es also sein musste1 und scheuten sich1 ihn zu fragen4 ,vor allem gingen aber ihre ,gedanken auf den ,zustand im nahen ,reich4 ,wenn er einmal ,messias war1 was wrden dann sie sein8 das beschftigte ihren ,sinn und davon redeten sie untereinander4 ,er aber wies sie zurecht und deutete ihnen an1 warum er leiden msse4 ,nur durch ,erniedrigung und dienende ,dahingabe wird man bereitet1 im ,gottesreich zu herrschen4 ,darum muss der1 welcher als ,menschensohn die ,herrschaft im ,reich ausben wird1 jetzt fr die vielen mit seinem ,leben in dienender ,hingabe eine ,shne leisten4 ,mit dem ,betreten des jdischen ,gebiets beginnt die zweite ffentliche ,periode4 ,er ist wieder vom ,volk umgeben4 ,in ,jericho wartet die ,menge auf ihn1 um ihn beim ,durchzug zu sehen4 ,durch die ,heilung eines blinden ,bettlers1 des ,sohnes des ,timus1 erweist er sich ihnen als der grosse ,vorlufer1 fr den man ihn schon in ,galila gehalten hatte4 ,die jubelnde ,menge bereitet ihm einen feierlichen ,einzug4 ,als dem1 welcher der ,weissagung zufolge vor dem ,messias herkommt1 singen sie ihm ,hosianna4 ,dem ,reich aber1 welches in ,blde erscheinen wird1 gilt das ,hosianna in der ,hh'4 ,damit ist wieder die ,situation der grossen ,tage am ,seestrand erreicht3 ,jesus wird von der reichsglubigen ,menge umdrngt4 ,die ,belehrung1 welche die jerusalemitischen ,gleichnisse enthalten1 bezieht sich auf die ,nhe des ,reiches4 ,es sind ,warnrufe1 die zugleich eine ,drohung fr die enthalten1 welche sich gegen die ,kunde verstocken4 ,nicht die ,frage3 ist er der ,messias8 ist er es nicht8 bewegte die ,geister1 sondern3 ist das ,reich so nah1 wie er sagt1 oder nicht8 ,die ,phariser und ,schriftgelehrten wussten nicht1 welche ,stunde es geschlagen hatte4 ,sie zeigten eine gnzliche ,unempfindlichkeit fr die ,nhe des ,reichs1 denn sonst htten sie ihm nicht ,fragen zur ,beantwortung vorgelegt1 die gerade durch die vorgeschrittene ,zeit gegenstandslos geworden waren4 ,was kommt denn noch auf den ,kaiserzins an8 ,was sollen die spitzfindigen sadducischen ,argumente gegen die ,mglichkeit der ,totenauferstehung8 ,bald ist ja mit dem ,reichsanbruch die irdische ,herrschaft gerade so gut wie die irdische ,menschennatur abgethan6 ,ja1 wenn sie die ,zeichen der ,zeit verstnden6 ,er gibt ihnen zwei ,fragen auf1 die sie zum ,nachdenken bringen sollen1 damit sie es merken1 dass sie in der ,zeit eines grossen ,geheimnisses stehen1 von dem sich ihre ,schriftgelehrsamkeit nicht trumen lsst4 ,in welcher ,vollmacht wirkte der ,tufer8 ,wenn sie es wssten1 dass er der ,vorlufer war1 wie es ,jesus schon dem ,volk gegenber geheimnisvoll angedeutet hatte1 dann wssten sie auch1 dass die ,stunde des ,reiches geschlagen hat4 ,wie ist der ,messias bald ,davids ,sohn1 also unter ihm1 bald ,davids ,herr1 also ber ihm8 ,wenn sie das erklren knnten1 dann verstnden sie auch1 dass der1 welcher niedrig und unerkannt auf das ,reich ,gottes hinwirkt1 als ,herr und ,messias geoffenbart werden wird4 ,so aber ahnen sie nicht einmal1 dass die messianischen ,hinweise ,geheimnisse bergen4 ,mit ihrer ,gelehrsamkeit sind sie blinde ,blindenleiter1 die das ,volk1 statt es fr das ,reich empfnglich zu machen1 verstocken und statt die neue ,sittlichkeit1 welche zum ,reich gerecht macht1 aus dem ,gesetz herauszulesen1 in kleinlicher ,verusserlichung ihr entgegenarbeiten und das ,volk mit sich ins ,verderben ziehen4 ,darum3 ,wehe den ,pharisern und ,schriftgelehrten6 ,zwar auch unter ihnen gibt es noch solche1 welche ein offenes ,auge behalten haben4 ,derjenige1 welcher ihn nach dem grossen ,gebot gefragt hat und seiner ,antwort zustimmt1 der ist verstndig und deshalb nicht fern vom ,reich ,gottes1 denn er gehrt dazu1 wenn es erscheint4 ,die ,masse aber der ,phariser und ,schriftgelehrten versteht ihn so wenig1 dass sie seinen ,tod beschliessen4 ,auf ,jesu ,auftreten hin brachten sie keine wirksame ,anklage fertig4 ,ein respektloses ,wort ber den ,tempel3 das war alles4 ,da verriet ihnen ,judas das ,geheimnis4 ,jetzt war er verurteilt4 ,in der ,nhe des ,todes richtet sich ,jesus zu derselben sieghaften ,grsse auf1 wie in den ,tagen am ,seestrand3 denn mit dem ,tod kommt das ,reich4 ,damals hatte er mit den ,glubigen die ,vorfeier des messianischen ,mahles gehalten2 so erhebt er sich jetzt am ,ende der letzten irdischen ,mahlzeit und teilt den ,jngern feierlich ,speise und ,trank aus1 indem er sie mit erhobener ,stimme1 nachdem der ,becher zu ihm zurckgekehrt ist1 darauf hinweist1 dass dieses das letzte irdische ,mahl gewesen ist1 weil sie in ,blde zum ,mahl in des ,vaters ,reich vereinigt sein werden4 ,zwei entsprechende ,gleichnisworte deuten das ,leidensgeheimnis an4 ,fr ihn sind ,brot und ,wein1 die er ihnen bei der ,vorfeier darreicht1 sein ,leib und sein ,blut1 weil er durch die ,hingabe in den ,tod das messianische ,mahl herauffhrt4 ,das ,gleichniswort blieb den ,jngern dunkel4 ,es war auch nicht auf sie berechnet1 es sollte ihnen nichts verdeutlichen -- denn es war ein ,geheimnisgleichnis4 ,wie nach dem ,abendmahl am ,see1 sucht er auch jetzt1 da die grosse ,stunde naht1 die ,einsamkeit auf1 um zu beten4 ,er trgt die ,drangsal fr die andern4 ,darum darf er den ,jngern voraussagen1 dass sie in der ,nacht sich alle an ihm rgern werden -- und er braucht sie nicht zu verdammen1 denn die ,schrift hat es so bestimmt4 ,welch unendlicher ,friede liegt in diesem ,wort6 ,ja1 er trstet sie3 nach der ,auferstehung will er sie um sich sammeln und ihnen in messianischer ,herrlichkeit vorausziehen nach ,galila1 die ,strasse zurck1 auf welcher sie ihm im ,todesgang gefolgt sind4 ,noch steht es aber in ,gottes ,allmacht1 die ,drangsal auch fr ihn auszuschalten4 ,darum1 wie er einst mit den ,glubigen gebetet und fhre uns nicht in die ,versuchung1 so bittet er jetzt fr sich1 ,gott in seiner ,allmacht mge den ,leidenskelch an seinen ,lippen vorbergehen lassen4 ,zwar1 wenn es ,gottes ,wille ist1 fhlt er sich stark genug1 ihn zu trinken4 ,nur fr die ,intimen bangt ihm4 ,die ,zebedaiden haben sich vermessen1 um die ,thronpltze zu erlangen1 den ,leidensbecher mit ihm zu trinken und die ,leidenstaufe mit ihm zu empfangen4 ,petrus verschwor sich1 bei ihm auszuhalten1 auch wenn er mit ihm sterben msste4 ,er weiss nicht1 wie ,gott ber sie bestimmt hat1 ob er ihnen auferlegen wird1 was sie auf sich nehmen wollten4 ,darum heisst er sie in seiner ,nhe bleiben4 ,und whrend er ,gott fr sich anfleht1 gedenkt er ihrer und weckt sie zu zweien ,malen1 dass sie wach bleiben und ,gott anflehen1 er mge sie nicht durch die ,versuchung hindurchfhren4 ,beim drittenmal war die ,schar mit dem ,verrter nahe4 ,die ,stunde ist gekommen3 darum richtet er sich in seiner ganzen hoheitsvollen ,grsse auf4 ,er ist allein1 die ,seinen fliehen4 ,das ,zeugenverhr ist nur ein ,scheinverhr4 ,nachdem sie abgetreten1 stellt der ,hohepriester unvermittelt die ,frage wegen der ,messianitt4 ,ich bin's1 sagt ,jesus1 indem er sie auf die ,stunde verweist1 wo er als ,menschensohn auf den ,wolken des ,himmels1 umgeben von den ,engeln1 erscheinen wird4 ,darum wurde er wegen ,gotteslsterung zum ,tode verurteilt4 ,am #ad4 ,nisan ,nachmittags1 da man abends das ,passahlamm ass1 schrie er laut auf und verschied4 ,nachwort4 ,die ,urteile ber diese realistische ,darstellung des ,lebens ,jesu knnen sehr verschieden sein1 je nach dem dogmatischen1 historischen oder litterarischen ,standort der ,kritik4 ,nur den ,zweck des ,buches mgen sie nicht antasten3 der modernen ,zeit und der modernen ,dogmatik die ,gestalt ,jesu in ihrer berwltigenden heroischen ,grsse vor die ,seele zu fhren4 ,das ,heroische geht unserer ,weltanschauung1 unserem ,christentum und unserer ,auffassung der ,person ,jesu ab4 ,darum hat man ihn vermenschlicht und erniedrigt4 ,,renan hat ihn zur sentimentalen ,figur entweiht1 feige ,geister wie ,,schopenhauer wagten es1 sich auf ihn zu berufen fr ihre entnervende ,weltanschauung1 und unsere ,zeit hat ihn modernisiert1 indem sie sein ,werden und seine ,entwicklung psychologisch zu begreifen gedachte4 ,wir mssen dazu zurckkehren1 das ,heroische in ,jesu wieder zu empfinden1 wir mssen vor dieser geheimnisvollen ,persnlichkeit1 die in der ,form ihrer ,zeit weiss1 dass sie auf ,grund ihres ,wirkens und ,sterbens eine sittliche ,welt schafft1 welche ihren ,namen trgt1 in den ,staub gezwungen werden1 ohne es auch nur zu wagen1 ihr ,wesen verstehen zu wollen3 dann erst kann das ,heroische in unserem ,christentum und in unserer ,weltanschauung wieder lebendig werden4 ,anmerkungen des ,bearbeiters3 ,gesperrter ,text wird markiert durch 444 ,text in anderer ,schrift wird markiert durch - 444 - ,kursivschrift wird gekennzeichnet durch 444 ,die ,schreibweise des ,originals wurde unverndert bernommen4 ,heute unbliche ,schreibweisen wurden beibehalten4 ,das ,symbol kennzeichnet den nachfolgenden ,buchstaben als hochgestellt4