,anmerkungen zur ,transkription ,das ,buch ist original in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original fett gesetzter ,text ist so ausgezeichnet4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription finden sich am ,ende des ,buches4 ,illustration3 ,j4 ,dietzgen ,josef ,dietzgens ,philosophische ,lehren ,von ,adolf ,hepner ,mit einem ,portrt von ,josef ,dietzgen ,stuttgart ,verlag von ,j4 ,h4 ,w4 ,dietz ,nachf4 ,g4 m4 b4 ,h4 #aiaf ,alle ,rechte vorbehalten4 ,druck von ,j4 ,h4 ,w4 ,dietz ,nachf4 ,g4 m4 b4 ,h4 in ,stuttgart4 ,inhalts-,verzeichnis4 ,seite ,i4 ,einleitendes #e ,,ii4 ,das ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit #i ,,iii4 ,dietzgens monistische ,erkenntnislehre #bc ,,iv4 ,dietzgens ,ethik #bi ,v4 ,die ,religion der ,sozialdemokratie #ch ,,vi4 ,sozialdemokratische ,philosophie #eh ,,vii4 ,drei polemische ,abhandlungen #fi ,,viii4 ,briefe ber ,logik #gf ,,ix4 ,erkenntnistheoretische ,streifzge #abj ,x4 ,das ,akquisit der ,philosophie #aci ,,xi4 ,dietzgens pdagogische und ,lebensweisheit #aeh ,i4 ,einleitendes4 ,nicht alles ist ,gold1 was unter dem ,namen ,philosophie bisher geglnzt hat4 ,und nicht einmal ist alles ,gold1 was die wirklichen ,philosophen aus dem ,schachte ihres tiefen ,geistes hervorgeholt und vor der wibegierigen ,menschheit ausgebreitet haben4 ,gar vieles war von vornherein gegenstandslos1 anderes ist von der ,zeit berholt1 als abgetan durch die moderne ,wissenschaft zu betrachten1 und von manch hochanspruchvollem ,satze darf man sagen3 ,lasciate ogni speranza6 ,lat die ,hoffnung drauen1 ihn zu verstehen6 ,in noch hherem ,grade gilt dies von den ,darstellern der philosophischen ,systeme4 ,an ,lehrschriften der ,philosophie besitzen wir eine ,unzahl -- strotzend von ,gelehrsamkeit1 von mehr oder minder verstndlichen ,theorien und ,begriffsdefinitionen -- ber das ,denkergebiet aller ,zeiten sich erstreckend4 ,so unentbehrlich diese ,bcher auch fr das philosophische ,fachstudium sind -- den1 der nicht von ,hause aus besondere ,vorliebe fr die ,wissenschaft der ,wissenschaften hegt1 vermgen sie in den seltensten ,fllen zu verlocken1 sich ihr mehr als dilettantisch zu widmen4 ,so kommt es denn1 da nur wenige ,intellektuelle1 deren ,berufswissenschaft kein eingehendes ,studium der ,philosophie erfordert1 ihr ein mehr als oberflchliches ,interesse zuwenden4 ,die ,philosophen und ihre ,erklrer haben zum allergrten ,teil fr die ,ausprgung ihrer ,gedanken eine ,redeweise gewhlt1 deren ,aneignung fr viele weit schwieriger ist als das ,erlernen irgendeiner europischen ,sprache4 ,hierdurch verleideten sie den ,lesern die ,lust zum ,eindringen in die ,wege und ,irrwege der ,erkenntnisforschung1 so da die ,gedankenoperationen der ,philosophen eine ,terra incognita 7ein unbekanntes ,land7 fr diejenigen blieben1 die der bescheidenen ,ansicht sind1 da klares ,denken nicht durch unklare ,wiedergabe der ,gedanken bezeugt wird4 ,zugegeben1 da das ,sichten des ,urwalds der menschlichen ,erkenntnis eine auergewhnlich schwierige ,arbeit war und an die ,pioniere dieser ,bemhungen nicht ,ansprche gestellt werden drfen1 die der moderne ,literaturgeschmack gezeitigt hat4 ,immerhin sollten die ,philosophen unserer ,tage wenigstens sich bemhen1 in geflligerem ,sprachgewande vor uns zu erscheinen als die meisten ihrer groen ,vorgnger4 ,da ,anmut des ,ausdrucks mit ,schrfe und ,klarheit desselben wohl vereinbar ist1 da speziell die ,wrde der ,philosophie durch ,herabsteigen des ,weltweisen vom hohen ,kothurn der ,schwerverstndlichkeit keine ,einbue erleidet -- zeigen unter anderem die ,schriften ,josef ,dietzgens4 ,eine ,charakteristik des ,mannes und seines ,lebens liest man besser in der von ,eugen ,dietzgen den nur drei ,bnde umfassenden ,smtlichen ,schriften#a seines ,vaters beigegebenen ,biographie4 ,ich will lieber gleich ans ,thema gehen und die wissenschaftliche ,arbeit unseres ,autors1 die in seine letzten zwanzig ,lebensjahre 7#ahfh bis #ahhh7 fiel1 skizzieren4 ,dietzgens erste und ,hauptschrift1 die er in seiner ,petersburger ,periode als technischer ,fabrikleiter einer ,lohgerberei verfate und auf eigenes ,risiko herausgeben lie1 trgt den schlichten ,titel3 ,das ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit und den weiteren ,vermerk3 ,eine abermalige ,kritik der reinen und praktischen ,vernunft4 ,mit dem letzten ,wort im ersten ,titel wollte ,dietzgen vermutlich andeuten1 da er weder ,materialist im ,sinne der franzsischen ,materialisten des achtzehnten ,jahrhunderts1 die den ,stoff zum ,fetisch machten1 noch der ,ideenlehre ,hegels verfallen ist1 der alles aus dem ,gedanken ableitete4 ,aus dem ,nebentitel erfahren wir deutlich1 da ,dietzgens ,weise von der des ,knigsberger ,weisen erheblich abweicht4 ,was ,dietzgen von den frheren ,philosophen in sich aufgenommen1 brauchte er nicht ausdrcklich aufzuzhlen1 da das ,neue und ,originelle1 das in seiner ,behandlung des ,gegenstandes sich mit dem ,alten1 ,bekannten organisch verknpft1 dem sachkundigen ,leser sich direkt offenbart4 ,man vergleiche zum ,beispiel1 wie ,dietzgen vom dogmatischen ,monismus ,spinozas fortzuschreiten wute zu einem erkenntniskritisch nachgewiesenen und erfahrungsmig kontrollierbaren ,monismus1 und man vergleiche ferner die ,leibnizsche ,lehre1 da keine absoluten ,gegenstze im ,weltall vorhanden sind1 mit der ,dietzgenschen4 ,leibniz wute aus mystischer ,befangenheit gegenber dem persnlichen ,gottesdasein keine erfahrungsmig nachweisbare ,brcke zwischen dem ,relativen und ,absoluten zu finden und daher auch keine ,vershnung zwischen gedanklicher und sinnlicher ,wirklichkeit aufzudecken2 hier blieb er in einem absoluten ,gegensatz noch stecken4 ,dietzgen geht mit ,kant in der ,erkenntnistheorie die schon vor ,kant wegbar gemachte a posteriori-,strecke1 das heit er hlt es mit ,kant darin1 da ,erkenntnis nur durch ,erfahrung mglich2 er verlt ,kant aber bei dessen a priori-,rckschritten1 das heit bei dessen ,lehre1 da es auch ,erkenntnisse ohne ,erfahrung gibt4#b ,ebenso kritisch-induktiv steht ,dietzgen der ,philosophie ,hegels gegenber4 ,whrend dieser den ,seinzusammenhang zum ,entwicklungsprodukt der absoluten ,erkenntnis macht1 weist ,dietzgen umgekehrt das ,denken als ein relatives ,entwicklungsresultat des absoluten ,naturzusammenhangs nach4 ,aus diesem ,grunde bleibt ,hegels ,dialektik#c eine idealistisch-mystische ,entwicklungslehre gegenber der naturmonistischen ,dialektik ,dietzgens1 welche induktiv nachweisbar fortschreitet bis zum letzten ,vermittler aller ,widersprche1 dem ,universalzusammenhang4 ,,ii4 ,das ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit4 7,erkenntnislehre47 ,in seinem ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit zeigt ,josef ,dietzgen1 was die ,philosophie positiv ,wissenschaftliches gefrdert hat1 und zwar1 wie er sich ausdrckt1 langstielig und grtenteils unbewut4 ,er will die allgemeine ,natur des ,denkprozesses enthllen1 weil diese ,erkenntnis uns die ,mittel an die ,hand gibt1 alle die allgemeinen ,rtsel der ,natur und des ,lebens wissenschaftlich zu lsen und zu einem fundamentalen ,standpunkt1 zu einer systematischen ,weltanschauung zu gelangen1 welche das langerstrebte1 aber nie erreichte ,ziel der spekulativen ,philosophie war4 ,unser ,autor behandelt zunchst die reine ,vernunft oder das ,denkvermgen im allgemeinen1 die allgemeine ,natur des ,denkprozesses1 in dessen ,erkenntnis1 wie er in einer spteren ,schrift mit ,recht sagen darf1 das ,fundament aller ,wissenschaft liegt4 ,dann geht er zum ,wesen der ,dinge ber unter begrndeter ,abweisung von ,kants ,ding an sich1 das heit der ,kantschen ,theorie1 da hinter dem von uns ,wahrgenommenen1 hinter seiner ,erscheinung1 noch ein ,ding an sich steckt4 ,dietzgen zeigt1 da eine ,erscheinung nur vorhanden ist1 sofern sie unserem ,denkvermgen1 beziehentlich unseren ,sinnen sich offenbart2 ein ,ding an sich1 das auerhalb der ,erscheinungswelt existieren sollte1 fhrt zum ,khlerglauben4 ,dietzgen weist ,kants ,ding an sich berzeugend auf als nichts bersinnliches1 beziehentlich von der ,sinnlichkeit ,unabhngiges 7wie ,kant das ,ding an sich auffate71 vielmehr erstens als absolut identisch mit dem ,universum1 dem einzigen ,ding an sich1 das alle anderen ,dinge in sich trgt und nur absolut an sich durch dieses in sich ist2 und zweitens als relativ identisch mit dem allgemeinen ,bild der ,vorstellung oder dem ,begriff1 die der ,mensch mittels ,denkens aus dem sinnlich ,besonderen entwickelt4 ,dietzgen behandelt dann die ,praxis der ,vernunft in der physischen ,wissenschaft -- ,ursache und ,wirkung1 ,geist und ,materie1 ,kraft und ,stoff -- und im ,schluabschnitt die praktische ,vernunft oder ,moral -- das ,weise1 ,vernnftige1 das sittlich ,rechte1 das ,heilige4 ,in folgendem gebe ich1 und zwar in ,dietzgens ,wortlaut1 das ,wesentlichste seiner ,errterungen und ,befunde ber den ,denkproze3 ,der ,mensch denkt zunchst nicht1 weil er will1 sondern weil er mu2 allgemeiner ,zweck des ,denkens ist die ,erkenntnis 444 ,der ,denkakt vollzieht sich in ,kontakt mit anderen1 mit sinnlichen ,erscheinungen und ist dadurch selbst eine sinnliche ,erscheinung geworden1 die in ,kontakt mit einer ,hirnfunktion den ,begriff des ,denkvermgens erzeugt4 ,mit der reinen ,denkkraft1 ohne die ,hilfe der ,objekte 7oder der ,erfahrung darum71 die allgemeinen ,rtsel der ,natur und des ,lebens zu erforschen1 dieser vergeblichen ,mhe widmete sich die spekulative ,philosophie4 ,wissenschaftliches ,denken heit nur das ,denken1 welches das ,wirkliche1 ,sinnliche1 ,natrliche zum bewuten ,gegenstand hat4 ,sowenig es ein ,denken1 eine ,erkenntnis gibt ohne ,inhalt1 sowenig existiert ein ,denken ohne ,gegenstand oder ohne ,objekt1 ohne ein anderes1 das gedacht oder erkannt wird4 ,objektloses ,denken ist eine ,unart der spekulativen ,philosophie1 welche ,erkenntnisse ohne ,begattung mit einem sinnlichen ,gegenstand erzeugen will4 ,denken ist eine ,arbeit und bedarf wie jede andere ,arbeit ein ,objekt1 an dem es sich uert4 ,das ,denken erstreckt sich allgemein auf alle ,objekte4 ,das ,denkvermgen erforscht aller ,dinge ,wesen1 wie das ,auge alle ,sichtbarkeit4 ,wie nun das ,sichtbare im allgemeinen in der ,theorie des ,gesichts1 so ist das ,wesen der ,dinge im allgemeinen in der ,theorie des ,denkvermgens zu finden4 ,das ,denkvermgen trennt ,ursache und ,wirkung4 ,wir erkennen wohl alle ,objekte1 aber kein ,objekt lt sich ganz erkennen1 wissen oder begreifen4 ,denken ist eine ,ttigkeit des ,gehirns1 wie ,gehen eine ,ttigkeit der ,beine4 ,wir nehmen das ,denken1 den ,geist ebenso sinnlich wahr wie den ,gang1 wie wir die ,schmerzen1 wie wir unsere ,gefhle sinnlich wahrnehmen4 ,das ,denken ist uns fhlbar als ein subjektiver ,vorgang1 als innerlicher ,proze 444 ,aus einem immateriellen1 unfabaren ,wesen wird nunmehr der ,geist zu einer krperlichen ,ttigkeit4 ,seinem ,inhalt nach ist der ,denkproze verschieden in jedem ,augenblick und bei jeder ,persnlichkeit1 seiner ,form nach bleibt er berall derselbe4 ,beim ,denkproze unterscheiden wir1 wie bei allen ,prozessen1 zwischen dem ,besonderen oder ,konkreten und dem ,allgemeinen oder ,abstrakten4 ,hierauf erlutert ,dietzgen den ,begriff des ,denkvermgens4 ,wie die ,analyse des ,begriffs berhaupt in der ,erkenntnis des ,gemeinschaftlichen1 dem ,allgemeinen der besonderen ,teile seines ,gegenstandes besteht1 so ergibt die ,analyse des ,denkvermgens das letztere als ,fhigkeit1 aus dem ,besonderen das ,allgemeine zu erfassen4 ,ist die ,entwicklung des ,allgemeinen aus dem ,besonderen die generelle ,methode1 die ,art und ,weise berhaupt1 mit welcher die ,vernunft ,erkenntnisse frdert1 so ist die ,vernunft vollstndig damit erkannt als die ,fhigkeit1 dem ,besonderen das ,allgemeine zu entnehmen4 ,die ,vernunft besteht rein in der ,entwicklung des ,allgemeinen aus dem ,besonderen4 ,erkenntnisse knnen nicht wahr an sich1 sondern nur relativ1 nur mit ,bezug auf einen ,gegenstand1 nur auf ,grund uerlicher ,tatsachen wahr sein2 ihre ,aufgabe besteht in der ,entwicklung des ,allgemeinen aus dem ,besonderen4 ,das ,besondere ist das ,ma 7,bedingung1 ,voraussetzung7 des ,allgemeinen4 ,gedanken1 ,begriffe1 ,theorien1 ,wesen1 ,wahrheiten stimmen darin berein1 da sie einem ,objekt angehren4 ,objekte sind ,quanta der mannigfaltigen ,sinnlichkeit4 ,ist das ,quantum des ,seins1 das ,objekt1 das erkannt1 begriffen oder verstanden werden soll1 durch den ,sprachgebrauch eines ,begriffs vorher bestimmt oder begrenzt1 so besteht die ,wahrheit in der ,entdeckung des ,allgemeinen dieser also gegebenen sinnlichen ,quantitt4 ,entwicklung des ,allgemeinen ist die ,aufgabe der ,vernunft4 ,der ,unterschied zwischen dem scheinbar und wahrhaft ,vernnftigen reduziert sich auf den ,unterschied zwischen dem ,besonderen und ,allgemeinen4 ,das ,allgemeine ist die ,wahrheit4 ,das ,allgemeine ist das1 was allgemein ist1 das heit ,dasein1 ,sinnlichkeit4 ,sein ist das allgemeine ,kennzeichen der ,wahrheit1 weil das ,allgemeine die ,wahrheit kennzeichnet4 ,nun ist aber das ,sein nicht da im allgemeinen1 das heit das ,allgemeine existiert in der ,wirklichkeit oder ,sinnlichkeit nur auf besondere ,art und ,weise4 ,die ,sinnlichkeit hat ihr wahres sinnliches ,dasein in den flchtigen1 vielgestaltigen ,erscheinungen der ,natur und des ,lebens4 ,demnach erweisen sich alle ,erscheinungen als relative ,wahrheiten1 alle ,wahrheiten als besondere zeitliche ,erscheinungen4 ,gegenber dem ,denkvermgen werden alle ,eigenschaften zu wesenhaften ,dingen1 alle ,dinge zu relativen ,eigenschaften4 ,der ,unterschied zwischen ,mittel und ,zweck reduziert sich auf den ,unterschied zwischen dem ,besonderen und dem ,allgemeinen4 ,und alle abstrakten ,unterschiede reduzieren sich auf diesen einen ,unterschied1 weil die ,abstraktions- oder die ,unterscheidungskraft selbst sich reduziert auf das ,vermgen1 zwischen dem ,besonderen und ,allgemeinen zu unterscheiden4 ,wir werden spter sehen1 wie ,dietzgen mit der ,entwicklung des ,allgemeinen aus dem ,besonderen manche der bisher strittigsten ,fragen1 manches der schwierigsten ,probleme lst4 ,verweilen wir noch einen ,augenblick beim ,denken4 ,dietzgen sagt3 ,das ,denkvermgen ist der ,vermittler aller ,gegenstze1 wei in aller ,verschiedenheit ,einheit zu finden4 ,das ,bewutsein generalisiert den ,widerspruch2 es erkennt1 da alle ,naturstcke in ,widerspruch leben1 da alles1 was da ist1 das1 was es ist1 nur durch ,mitwirkung eines andern1 eines ,gegensatzes ist4 ,die ,wissenschaft des ,denkvermgens lst1 durch ,generalisation des ,widerspruchs1 alle besonderen ,widersprche auf4 ,gegenstze bedingen sich wechselseitig2 ,wahrheit und ,irrtum sind wie ,sein und ,schein1 wie ,tod und ,leben1 wie alle ,dinge der ,welt1 nur komparativ1 nur dem ,mae1 dem ,volumen oder ,grade nach verschieden4 ,die letzten drei ,stze enthalten in ,krze die grundlegende1 monistische ,lehre von der physischen und psychischen ,relativitt aller ,dinge im ,universum1 ihrer ,abhngigkeit vom ,universum und voneinander2 die ,lehre vom ,universalzusammenhang des ,kosmosinhalts -- eine ,lehre1 die sich wie ein roter ,faden in zahlreichen ,variationen durch alle ,schriften unseres ,autors zieht4 ,diese ,wiederholungen der an praktischen ,beispielen demonstrierten ,lehre erweisen sich nicht nur als sehr ntzlich1 sondern erscheinen mir durchaus notwendig zur ,verbreitung und ,festigung der monistischen ,weltanschauung1 die sich gegen die traditionelle dualistische doch nur sehr mhselig durchringt4 ,der aufmerksame ,leser wird hier schon bei der flchtigen ,erwhnung des ,universalzusammenhangs alles ,kosmosinhalts diesen ,gedanken auf das soziale ,gebiet zu bertragen und die hohe ,bedeutung der ,dietzgenschen ,lehre fr die sozialistische ,propaganda zu wrdigen wissen1 insbesondere wenn er aus der ,naturwissenschaft mit dem kosmischen ,universalzusammenhang vertraut ist4#d ,die ,relativitt der ,erkenntnis1 des ,wissens1 der ,werte1 speziell der ,wahrheit1 des ,rechts und der ,sittlichkeit ist zwar ,weisen aller ,zeiten bekannt gewesen4 ,schwerlich aber hat vor ,dietzgen ein ,denker -- und es sind bald dritthalbtausend ,jahre1 seit ,heraklit die erste ,anregung hierzu gegeben -- das ,ineinanderflieen der ,dinge so klar und berzeugend gelehrt und auf alles ,dasein ohne ,ausnahme angewandt2 schwerlich hat ein ,denker vor ,dietzgen den im ,universalzusammenhang liegenden ,grundgedanken des ,monismus auf das konomisch-soziale ,gebiet bertragen4 ,aber der strkste ,gehalt des ,dietzgenschen ,naturmonismus 7in des ,autors ,darlegungen der ,einheitlichkeit alles ,seins7 liegt meines ,erachtens in seiner ,erluterung des ,zusammenhangs des ,geistes mit dem ,weltall3 ,die ,frage nach dem ,wesen des ,geistes ist ein populres ,objekt1 das nicht nur von ,philosophen vom ,fach1 das von der ,wissenschaft berhaupt kultiviert ist1 sagt ,dietzgen1 und er fhrt also fort3 ,wir unterscheiden zwischen ,sein und ,denken4 ,wir unterscheiden den sinnlichen ,gegenstand von seinem geistigen ,begriff4 ,gleichwohl ist doch auch die unsinnliche ,vorstellung sinnlich1 materiell1 das heit wirklich4 ,ich nehme meinen ,schreibtischgedanken ebenso materiell wahr1 das heit als ein wirkliches ,gefhl1 wenn auch ein innerliches1 wie ich den ,schreibtisch selbst uerlich fhle4 ,allerdings wenn man nur das ,greifbare materiell nennt1 dann ist der ,gedanke immateriell4 ,dann ist aber auch der ,duft der ,rose und die ,wrme des ,ofens immateriell4 ,wir nennen besser vielleicht den ,gedanken sinnlich1 oder noch besser wirklich4 ,der ,geist ist wirklich1 ebenso wirklich wie der greifbare ,tisch1 wie das sichtbare ,licht1 wie der hrbare ,ton4 ,der ,geist ist nicht weiter vom ,tisch1 vom ,licht1 vom ,ton verschieden1 wie diese ,dinge untereinander verschieden sind4 ,wir leugnen nicht die ,differenz1 wir behaupten nur die gemeinschaftliche ,natur dieser ,dinge4 ,wenigstens wird mich der ,leser nun nicht miverstehen1 wenn ich das ,denkvermgen ein materielles ,vermgen1 eine sinnliche ,erscheinung nenne4 ,jede ,funktion des ,geistes setzt einen ,gegenstand voraus1 von dem sie erzeugt ist1 der den geistigen ,inhalt abgibt4 ,der ,geist ist eine krperliche ,ttigkeit1 ,denken eine ,funktion des ,gehirns4 ,durch ,entlarvung des reinen ,geistes enthllen wir den letzten ,urheber alles ,spuks4 ,die ,materie1 das heit das fhlbare ,sein berhaupt1 ist die ,schranke des ,geistes2 er kann nicht ber sie hinaus4 ,sie gibt ihm den ,hintergrund zu seiner ,beleuchtung1 aber sie geht nicht auf in der ,beleuchtung4 ,man hat sich gewhnt1 materielle und geistige ,interessen als absolute ,gegenstze zu unterscheiden1 obwohl die materiellen ,interessen nur der abstrakte ,ausdruck fr unser ,dasein sind 444 ,das ,hhere1 ,geistige1 ,ideale ist nur eine besondere ,art der menschlichen ,interessen2 geistige und materielle ,interessen unterscheiden sich1 wie zum ,beispiel ,kreis und ,viereck2 letztere sind ,gegenstze und doch nur verschiedene ,klassen der allgemeineren ,form 444 ,der christliche ,gegensatz von ,geist und ,fleisch ist im ,zeitalter der ,naturwissenschaft praktisch berwunden4 ,es fehlt die theoretische ,lsung1 die ,vermittlung1 der ,nachweis1 da das ,geistige sinnlich und das ,sinnliche geistig ist1 um die materiellen ,interessen vom bsen ,leumund zu befreien4 hnlich beschwert sich ,dietzgen an anderer ,stelle unseres ,buches ber das ,nichtverstndnis des ,denkprozesses in den ,kreisen der ,naturwissenschafter3 ,die ,praxis der ,vernunft1 den ,gedanken aus der ,materie1 die ,erkenntnis aus der ,sinnlichkeit1 das ,allgemeine aus dem ,besonderen zu erzeugen1 ist in der physischen ,forschung auch allgemein1 jedoch nur praktisch anerkannt4 ,man verfhrt induktiv und ist sich dieses ,verfahrens bewut1 aber man verkennt1 da das ,wesen der ,naturwissenschaft das ,wesen des ,wissens1 der ,vernunft berhaupt ist4 ,man miversteht den ,denkproze4 ,man ermangelt der ,theorie und gert daher nur zu oft aus dem praktischen ,takte4 ,das ,denkvermgen ist der ,naturwissenschaft immer noch ein unbekanntes1 geheimnisvolles1 mystisches ,wesen4 ,entweder sie verwechselt materialistisch die ,funktion mit dem ,organ1 den ,geist mit dem ,gehirn1 oder denkt idealistisch das ,denkvermgen als ein unsinnliches ,objekt auerhalb ihres ,gebiets gelegen4 ,um die ,dinge ganz zu nehmen1 mssen wir sie praktisch und theoretisch1 mit ,sinn und ,kopf1 mit ,leib und ,geist ergreifen4 ,mit dem ,leibe knnen wir nur das ,leibliche1 mit dem ,geiste nur das ,geistige ergreifen4 ,auch die ,dinge haben ,geist4 ,der ,geist ist dinglich1 und die ,dinge sind geistig4 ,geist und ,dinge sind nur in ,relationen 7in ihren ,beziehungen zum ,gesamtzusammenhang1 auch ,natur und ,universum genannt7 wirklich4 ,so schrieb ,dietzgen #ahfh1 ,jahrzehnte vor der monistischen ,rebellion von ,ernst ,mach und seiner ,physikerschule1 gegen den ,dualismus4#e ,allerdings untersttzen die modernen ,physiker die ,lehre1 da wir die geistigen ,vorgnge objektiv sinnlich wahrnehmen1 durch naturwissenschaftliche und physiologische ,beweise1 die zu ,dietzgens ,zeit nicht vorhanden waren4 ,siehe zum ,beispiel ,verworn1 ,die ,mechanik des ,geisteslebens1 #aiaj1 der ebenfalls von ,dietzgen keine ,kenntnis hatte4 ,so erhlt denn unseres ,autors philosophische ,genialitt durch die sptere1 von ihm unabhngige1 naturwissenschaftliche ,forschung eine glnzende ,anerkennung1 wenn auch die ,philosophen vom ,fach sich noch lange besinnen werden1 einem ,manne1 der nur ,lohgerber gewesen1 ein ,wort der ,wrdigung1 sei es auch oppositioneller1 in ihrem ,hrsaale zu widmen4#f ,fr sehr bedeutend halte ich ,dietzgens ,behandlung der ,kraft- und ,stoff-,frage mittels der ,lehre von der ,entwicklung des ,allgemeinen aus dem ,besonderen4 ,ich lasse daher das ,wesentlichste in des ,autors ,wortlaut hier folgen3 ,der ,idealismus sieht nur die ,verschiedenheit1 der ,materialismus nur die ,einheit von ,krper und ,geist1 ,erscheinung und ,wesen1 ,inhalt und ,form1 ,stoff und ,kraft1 ,sinnlichem und ,sittlichem -- alles ,unterschiede1 die in dem einen ,unterschied des ,besonderen und ,allgemeinen ihre gemeinschaftliche ,gattung finden 444 ,wie verhlt sich das ,abstrakte zum ,konkreten8 ,so stellt sich das gemeinschaftliche ,problem derjenigen1 welche in spiritueller ,kraft1 und derjenigen1 welche im materiellen ,stoff den ,impuls der ,welt1 das ,wesen der ,dinge1 das ,nonplusultra der ,wissenschaft finden zu knnen glauben 444 ,wir haben da zwei ,parteien1 welche mit differenten ,worten sich in einer unbestrittenen ,sache herumzanken4 ,um so lcherlicher ist der ,streit1 je ernsthafter er genommen wird4 ,wenn jener die ,kraft vom ,stoffe unterscheidet1 so will er damit nicht leugnen1 da die wirkliche ,erscheinung der ,kraft unzertrennlich an ,stoff gebunden ist4 ,wenn der ,materialist behauptet1 da kein ,stoff ohne ,kraft1 keine ,kraft ohne ,stoff ist1 so will er damit nicht leugnen1 was der ,gegner behauptet1 da ,kraft und ,stoff different sind4 ,der ,streit hat seinen guten ,grund1 seinen ,gegenstand1 aber der ,gegenstand kommt im ,streite nicht zum ,vorschein4 ,er wird von den ,parteien instinktiv verhllt1 um sich nicht die gegenseitige ,unwissenheit gestehen zu mssen4 ,jeder will dem andern beweisen1 da dessen ,erklrungen nicht ausreichen -- ein ,beweis1 der von beiden hinreichend dargetan wurde4 ,bchner gesteht in den ,schlubetrachtungen zu ,kraft und ,stoff1 da das empirische ,material nicht ausreiche1 bestimmte ,antworten auf transzendente ,fragen zu geben1 um diese ,fragen positiv beantworten zu knnen2 dagegen1 sagt er ferner1 reicht es vollkommen aus1 um sie negativ zu beantworten und die ,hypothese zu verbannen4 ,mit anderen ,worten heit das3 die ,wissenschaft der ,materialisten reicht zu dem ,beweise aus1 da der ,gegner nichts wei4 ,der ,spiritualist und ,idealist glaubt an ein geistiges1 das heit gespenstiges1 unerklrbares ,wesen der ,kraft4 ,die materialistischen ,forscher sind unglubig4 ,eine wissenschaftliche ,begrndung des ,glaubens oder ,unglaubens ist nirgends vorhanden4 ,was der ,materialismus voraus hat1 besteht darin1 da er das ,transzendentale1 das ,wesen1 die ,ursache1 die ,kraft nicht hinter der ,erscheinung1 nicht auerhalb des ,stoffes sucht4 ,darin jedoch1 da er einen ,unterschied zwischen ,kraft und ,stoff verkennt1 das ,problem leugnet1 bleibt er hinter dem ,idealismus zurck4 ,der ,materialist pocht auf die tatschliche ,untrennbarkeit von ,kraft und ,stoff und will fr die ,trennung nur einen uerlichen1 aus den systematischen ,bedrfnissen unseres ,geistes hervorgegangenen ,grund 7,bchner7 gelten lassen4 ,die ,trennung der ,krfte von den ,stoffen ist aber keine uerliche1 sondern eine innerliche1 das heit wesentliche ,notwendigkeit1 welche allein uns befhigt1 die ,erscheinungen der ,natur zu erhellen und zu verstehen4 ,die erste ,vermittlung des ,gegensatzes zwischen ,idealismus und ,materialismus vollbrachte die ,phantasie durch den ,glauben an ,geister1 welche sie allen natrlichen ,erscheinungen als deren geheimes urschliches ,wesen substituierte4 ,wenn es uns gelungen ist1 den ,dmon des reinen ,geistes zu erklren1 wird es uns nicht schwer1 den besonderen ,geist der ,kraft berhaupt durch die generelle ,erkenntnis ihres ,wesens auszutreiben und somit auch diesen ,gegensatz zwischen ,spiritualismus und ,materialismus wissenschaftlich zu vermitteln4 ,am ,gegenstand der ,wissenschaft1 am ,objekt des ,geistes ist ,kraft und ,stoff ungetrennt4 ,in der leibhaften ,sinnlichkeit ist ,kraft ,stoff1 ist ,stoff ,kraft4 ,die ,kraft lt sich nicht sehen4 ,ei doch6 ,das ,sehen selbst ist pure ,kraft4 ,das ,sehen ist so viel ,wirkung des ,gegenstandes als ,wirkung des ,auges1 eine ,doppelwirkung1 und ,wirkungen sind ,krfte4 ,wir sehen nicht die ,dinge selbst1 sondern ihre ,wirkungen auf unsere ,augen3 wir sehen ihre ,krfte4 ,und nicht nur sehen lt sich die ,kraft1 sie lt sich hren1 riechen1 schmecken1 fhlen4 ,wer wird leugnen1 da er die ,kraft der ,wrme1 der ,klte1 der ,schwere zu fhlen vermag8 444 ,ebenso wahr1 wie sich sagen lt1 ich fhle den ,stoff und nicht die ,kraft1 lt sich umgekehrt sagen1 ich fhle die ,kraft und nicht den ,stoff4 ,in der ,tat1 am ,objekt1 wie gesagt1 ist beides ungetrennt4 ,vermge der ,denkkraft aber trennen wir an den neben- und nacheinanderfolgenden ,erscheinungen das ,allgemeine vom ,besonderen4 ,aus den verschiedenen ,erscheinungen unseres ,gesichtes zum ,beispiel abstrahieren wir den allgemeinen ,begriff des ,sehens berhaupt und unterscheiden ihn als ,sehkraft von den besonderen ,gegenstnden oder ,stoffen des ,gesichtes4 ,aus sinnlicher ,vielfltigkeit entwickeln wir mittels der ,vernunft das ,allgemeine4 ,das ,allgemeine mannigfaltiger ,wassererscheinungen1 das ist die vom ,stoffe des ,wassers unterschiedene ,wasserkraft4 ,wenn stofflich verschiedene ,hebel gleicher ,lnge dieselbe ,kraft besitzen1 ist es wohl augenscheinlich1 da hier die ,kraft nur so weit vom ,stoffe verschieden ist1 als sie das ,gemeinschaftliche verschiedener ,stoffe darstellt4 ,das ,pferd zieht nicht ohne ,kraft1 und die ,kraft zieht nicht ohne ,pferd4 ,in der ,tat1 in der ,praxis ist das ,pferd die ,kraft1 ist die ,kraft das ,pferd4 ,aber dennoch mgen wir die ,zugkraft von anderen ,eigenschaften des ,pferdes als etwas ,apartes unterscheiden1 oder mgen das ,gemeinschaftliche verschiedener ,pferdeleistungen als allgemeine ,pferdekraft abtrennen1 ohne uns deshalb einer anderen ,hypothese schuldig zu machen1 als wenn wir die ,sonne von der ,erde unterscheiden2 obgleich in der ,tat die ,sonne nicht ohne ,erde1 die ,erde nicht ohne ,sonne ist4 ,die ,sinnlichkeit ist uns nur durch das ,bewutsein gegeben1 aber das ,bewutsein setzt dennoch die ,sinnlichkeit voraus4 ,die ,natur1 je nachdem wir sie1 vom ,standpunkt des ,bewutseins1 als bedingungslose ,einheit oder1 vom ,standpunkt der ,sinnlichkeit1 als unbedingte ,mannigfaltigkeit gelten lassen1 ist grenzenlos vereint und grenzenlos getrennt4 ,wahr ist beides3 ,einheit und ,vielheit1 doch jedes nur unter gewissen ,voraussetzungen1 relativ4 ,es kommt darauf an1 ob wir vom ,standpunkt des ,allgemeinen oder des ,besonderen1 ob wir mit geistigen oder mit krperlichen ,augen umschauen4 ,mit geistigen ,augen gesehen1 ist der ,stoff ,kraft4 ,mit krperlichen ,augen gesehen1 ist die ,kraft ,stoff4 ,der abstrakte ,stoff ist ,kraft1 die konkrete ,kraft ist ,stoff4 ,stoffe sind ,gegenstnde der ,hand1 der ,praxis4 ,krfte sind ,gegenstnde der ,erkenntnis1 der ,wissenschaft4 ,die ,wissenschaft ist nicht beschrnkt auf die sogenannte wissenschaftliche ,welt4 ,sie reicht ber alle besonderen ,klassen hinaus1 gehrt dem ,leben in seiner ganzen ,breite und ,tiefe4 ,die ,wissenschaft gehrt dem denkenden ,menschen berhaupt4 ,so auch die ,trennung zwischen ,kraft und ,stoff4 ,nur die stumpfsinnigste ,leidenschaft kann sie praktisch verkennen4 ,der ,geizhals1 der ,geld anhuft1 ohne seinen ,lebensproze zu bereichern1 vergit1 da die vom ,stoffe verschiedene ,kraft des ,geldes das wertvolle ,element ist2 er vergit1 da nicht der ,reichtum als solcher1 nicht die schlechte goldene ,materie1 sondern ihr geistiger ,gehalt1 die ihr inwohnende ,fhigkeit1 ,lebensmittel zu kaufen2 es ist1 was das ,streben nach ihrem ,besitz vernnftig macht4 ,jede wissenschaftliche ,praxis1 das heit jedes ,tun1 welches mit vorausbestimmtem ,erfolge1 mit durchschauten ,stoffen agiert1 bezeugt1 da die ,trennung von ,stoff und ,kraft1 wenn auch mit dem ,gedanken vollzogen1 also ein ,gedankending1 doch deshalb keine leere ,phantasie1 keine ,hypothese1 sondern eine sehr wesentliche ,idee ist4 ,wenn der ,landmann sein ,feld dngt1 geht er insofern mit reiner ,dngkraft um1 als es gleichgltig ist1 in welchem ,stoffe1 ob in ,kuhmist1 ,knochenmehl oder ,guano sie sich verkrpert4 ,beim ,abwgen eines ,warenballens wird nicht der ,stoff der ,gewichtsstcke1 nicht das ,eisen1 ,kupfer oder der ,stein1 sondern die ,schwerkraft pfundweise gehandhabt4 ,allerdings1 keine ,kraft ohne ,stoff1 kein ,stoff ohne ,kraft4 ,kraftlose ,stoffe und stofflose ,krfte sind ,undinge4 ,wenn idealistische ,naturforscher an ein immaterielles ,dasein von ,krften glauben1 welche gleichsam im ,stoffe ihren ,spuk treiben1 die wir nicht sehen1 nicht sinnlich wahrnehmen und dennoch glauben sollen1 so sind es in diesem ,punkte eben keine ,naturforscher1 sondern ,spekulanten1 das heit ,geisterseher4 ,doch ebenso kopflos ist andererseits das ,wort des ,materialisten1 das die intellektuelle ,scheidung zwischen ,kraft und ,stoff eine ,hypothese nennt4 ,damit diese ,scheidung nach ,verdienst gewrdigt sei1 damit unser ,bewutsein die ,kraft weder spiritualistisch verflchtigt1 noch materialistisch verleugnet1 sondern wissenschaftlich begreift1 drfen wir nur das ,unterscheidungsvermgen berhaupt oder an sich begreifen1 das heit seine abstrakte ,form erkennen4 ,der ,intellekt kann nicht ohne sinnliches ,material operieren4 ,um zwischen ,kraft und ,stoff zu unterscheiden1 mssen diese ,dinge sinnlich gegeben1 mssen sie erfahren sein4 ,auf ,grund der ,erfahrung nennen wir den ,stoff krftig1 die ,kraft stofflich4 ,das zu begreifende sinnliche ,objekt ist also ein ,kraftstoff1 und da nun alle ,objekte in ihrer leiblichen ,wirklichkeit ,kraftstoffe sind1 besteht die ,unterscheidung1 welche das ,unterscheidungsvermgen daran vollbringt1 in der allgemeinen ,art und ,weise der ,kopfarbeit1 in der ,entwicklung des ,allgemeinen aus dem ,besonderen4 ,der ,unterschied zwischen ,stoff und ,kraft summiert sich unter den allgemeinen ,unterschied des ,konkreten und ,abstrakten4 ,den ,wert dieser ,unterscheidung absprechen1 heit also den ,wert der ,unterscheidung1 des ,intellekts berhaupt verkennen4 ,benennen wir die sinnlichen ,erscheinungen ,krfte des allgemeinen ,stoffes1 so ist dieser einheitliche ,stoff nichts weiter als die abstrakte ,allgemeinheit4 ,verstehen wir unter der ,sinnlichkeit die verschiedenen ,stoffe1 so ist das ,allgemeine1 welches die ,verschiedenheit inbegreift1 beherrscht oder durchzieht1 die das ,besondere erwirkende ,kraft4 ,ob ,kraft1 ob ,stoff genannt1 das ,unsinnliche1 das1 was die ,wissenschaft nicht mit den ,hnden1 sondern mit dem ,kopfe sucht1 das ,wesenhafte1 ,urschliche1 ,ideale1 hhere ,geistige ist die ,allgemeinheit1 welche das ,besondere umfat4 ,,iii4 ,dietzgens monistische ,erkenntnislehre4 ,zeige man mir1 wer vor oder nach ,dietzgen 7#ahfh7 das ,stoff- und ,kraft-,problem besser oder auch nur ebenso mustergltig behandelt hat -- in rein philosophischer und sprachmeisterlicher ,beziehung4 ,dietzgens allgemein verstndliche ,lsung eines der allerschwierigsten ,menschheitsprobleme gehrt zu den erstklassigen ,kunstwerken der ,kopfarbeit4 ,zur ,wertung von ,dietzgens ,arbeit drfte das ,nachstehende wohl am ,platze sein3 ,da sinnliche ,erfahrung der ,erkenntnis zugrunde liegt1 haben schon viele ,philosophen des ,altertums angenommen und auerdem vermutlich ungezhlte ,millionen nachdenklicher ,menschen1 die vor ,lockes und ,david ,humes ,untersuchungen ber den menschlichen ,verstand 7#afij respektive #agdh7 an ,tieren und kleinen ,kindern das allmhliche ,wachsen des ,intellekts der jungen ,lebewesen mit ,interesse beobachtet haben1 wie die meisten von uns heute4 ,gleichwohl wurde uns keine ,theorie der ,bewutseinsbewegung1 keine ,theorie der menschlichen ,erkenntnis aus jener ,zeit hinterlassen4 ,schuld daran war in erster ,linie die aus den frhesten ,perioden berkommene ,vorstellung vom ,doppelwesen des ,menschen1 seiner ,zusammensetzung aus ,leib und ,seele4 ,fr ,seele hielt man des ,menschen ,empfindungs- und ,denkvermgen1 einschlielich ,ausdrucks unserer ,empfindungen und ,gedanken durch ,sprache oder ,gebrde oder einen ,willensakt4 ,die ,seele hie auch der ,geist1 ein ,ausflu gttlichen ,geistes1 und deshalb mute die ,seele nach des ,menschen ,tode fortleben1 unsterblich sein2 daher gab es ein ,jenseits4 ,zum ,unterschied von der ,menschenseele erhielt das ,empfindungs- und ,denkvermgen der 7ebenfalls von einem ,gott erschaffenen7 ,tierwelt die ,bezeichnung ,instinkt4 ,die ,unsterblichkeit der ,seele erstreckte sich ber die gesamte ,menschheit2 das eine ,stunde nach seiner ,geburt verstorbene ,kind hat ebenso ,anteil daran wie die ,seele der ,kannibalen1 obwohl das ,menschenkind in seinen ersten ,daseinstagen viel weniger ,seele1 das heit ,intellekt verrt als manches sich rasch entwickelnde ,tier1 und obwohl die ,menschen im ,urzustand der ,wildheit und ,wildnis mit dem ,tier mehr hnlichkeit haben als einer im ,ebenbild ,gottes gedachten ,kreatur4 ,aus der ,anatomie und ,physiologie von ,mensch und ,tier kannte man zwar schon lange das mehr oder minder ,gemeinsame beider2 aber die kardinalen ,verschiedenheiten von ,mensch und ,tier gestatteten immerhin die ,voraussetzung einer gttlichen ,menschenseele -- als ,ursache des ,denkvermgens -- in der ,krone der ,schpfung4 ,die erste naturwissenschaftliche ,begrndung der ,deszendenz- oder ,abstammungslehre durch ,lamarck ist nur wenig ber hundert ,jahre alt4 ,bis dahin mute die ,tradition des ,seelenglaubens1 also die ,annahme1 da der ,mensch nur infolge des ihm eingeflten gttlichen ,geistes zu denken vermag1 den ,wert der ,locke-,humeschen ,erkenntnislehre als sekundr1 wenn nicht gar unwesentlich erscheinen lassen4 ,was liegt daran1 wie der ,denkproze sich vollzieht1 wenn er ganz und gar eine gttliche ,gnadenerscheinung ist8 ,zudem lag vor hundert ,jahren die ,anatomie und ,physiologie des ,gehirns noch sehr im argen4 ,zwar ist das ,gehirn als ,sitz des ,denkvermgens seit mehr als #bbjj ,jahren anerkannt1 wenn auch ,aristoteles den ,sitz der ,seele in das ,herz verlegte und der hebrische ,pentateuch ins ,blut4 ,aber der ,stand der ,gehirnanatomie und -physiologie zu ,lamarcks ,zeit gestattete noch keine genaue ,vorstellung von der ,mechanik des ,geisteslebens3 wie die ,dinge der ,auenwelt1 die durch unsere ,sinnesorgane mit uns in ,beziehung treten1 bestimmte ,vorgnge in unserem ,nervensystem veranlassen4 ,gegen ,mitte des siebzehnten ,jahrhunderts kannte man erst sieben1 am ,ende des achtzehnten ,jahrhunderts neun1 zu ,beginn des neunzehnten ,jahrhunderts zwlf ,paare von ,gehirnnerven4 ,die ,ganglienzellen und ,nervenfasern1 elementare mikroskopische ,bestandteile der ,nervenzellen1 kennt man erst seit etwa siebenundsiebzig ,jahren4 ,die ,nervenfasern1 sagt ,professor ,verworn in seinem oben genannten ,buche3 ,die ,mechanik des ,geisteslebens1 haben die ,funktion1 gewisse ,vorgnge1 die sich in den ,zellen der ,sinnesorgane und in den ,nerv- oder ,ganglienzellen abspielen1 zu bertragen nach anderen ,ganglienzellen und peripherischen ,organen1 wie den ,muskeln1 den ,drsen usw4 ,man kennt jetzt seit vierzig ,jahren die ,lokalisation in der motorischen ,sphre des ,gehirns so genau und kann die ,reizung so fein lokalisieren1 da man mit ,sicherheit eine ,bewegung im ,daumen oder im ,augenmuskel oder im ,fugelenk vorhersagen kann4 ,im ,anschlu daran sind noch weitere ,zonen auf der ,grohirnrinde bekannt geworden1 die mit unseren ,sinnesempfindungen im engsten ,zusammenhang stehen4 ,klinische ,erfahrungen der ,psychiater ergaben1 da ,krankheitsprozesse1 die bestimmte ,teile der ,gehirnoberflche zerstrt hatten1 von ,ausfallssymptomen im ,bewutsein der betreffenden ,menschen begleitet waren1 und durch ,experimente an ,tieren -- ,exstirpationen gewisser ,zonen der ,gehirnrinde -- lokalisierte man die ,seh-1 ,hr-1 ,fhl-1 ,geruchs- und ,geschmackssphre4 ,vorstellungen sind ,bewutseinsbewegungen1 die ihren ,ursprung im engsten ,anschlu an ,sinnesempfindungen haben4 ,ohne ,sinnesempfindungen keine ,vorstellung4 ,wir knnen direkt die ,vorstellungen als ,erinnerungsbilder von ,empfindungen bezeichnen4 ,dietzgens ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit ist somit1 obwohl bald fnfzig ,jahre alt1 ein hochmodernes ,buch4 ,dietzgen behandelt den ,geist1 das ,denkvermgen als ,organ des ,allgemeinen1 das heit der ,natur1 und weil der ,geist ein ,stck ,natur1 ist er1 wie unser ,autor sich in einer spteren ,schrift ausdrckt1 kein greres ,naturwunder als der ,magnetismus1 die ,elektrizitt usw4 ,nach dem heutigen ,stande der ,naturwissenschaften und in ,verbindung mit unserer ,erkenntnis1 da ,kraft ,stoff und ,stoff ,kraft ist1 darf man ,dietzgens ,satz1 da das ,denken eine ,eigenschaft der ,generalnatur ist1 ohne ,vorbehalt unterschreiben4 ,wenn nun das ,denkvermgen das ,organ des ,allgemeinen ist1 mu es uns in erster ,linie darum zu tun sein1 das ,allgemeine herauszufinden1 das heit namentlich was allgemein der ,menschheit frommt1 allen zugute kommt2 wir sollen mithin ,zustnde ermglichen1 unter denen die ,allgemeinheit oder doch die grte ,zahl der ,menschheit sich wohlbefinden kann4 ,dietzgens ,naturmonismus begngt sich demnach nicht mit der ,anschauung von der ,einheitlichkeit des ,weltalls minus ,mensch2 dieser mit seinem ,krper und ,geist gehrt1 wie jedes andere ,naturstck aus ,stoff und ,kraft1 in die ,betrachtung des monistischen ,weltorganismus hinein4 ,wie durch das ,denkvermgen1 als ,organ des ,allgemeinen1 beziehungsweise des ,universalzusammenhangs1 die ,widersprche berhaupt vermittelt werden -- durch ,entwicklung des ,allgemeinen aus dem ,besonderen --1 sollten wir dieselbe monistische ,denkmethode ganz speziell zur ,lsung der ,ungereimtheiten der sozialen ,welt anwenden4 ,dann erst haben wir den ,sozialmonismus erreicht4 ,daraus nun1 da es dem richtigen ,denken in erster ,linie darum zu tun sein mu1 das ,allgemeine herauszufinden -- auf das soziale ,gebiet angewandt3 das allgemein ,ntzliche zu ermitteln --1 zieht ,dietzgen 7in seiner ,vorrede7 einen ,schlu1 der auf einen fr unseres ,autors ,betrachtungsweise noch nicht vorbereiteten ,leser verblffend wirken mag1 aber gleichwohl jedes wirklichen ,monisten ,billigung finden mu3 da die wahren ,trger des ,organs des ,allgemeinen nicht in den von ,sonderinteressen beherrschten ,kreisen zu suchen sind1 vielmehr in den ,reihen der nach ,beseitigung aller ,vorrechte hinstrebenden ,arbeiterklasse4 ,dietzgen sagt3 ,ich entwickle in dieser ,schrift das ,denkvermgen als ,organ des ,allgemeinen4 ,der leidende1 der vierte1 der ,arbeiterstand ist insoweit erst der wahre ,trger dieses ,organs1 als die herrschenden ,stnde durch ihre besonderen ,klasseninteressen verhindert sind1 das ,allgemeine anzuerkennen4 ,wohl bezieht sich diese ,beschrnkung zunchst auf die ,welt der menschlichen ,verhltnisse4 ,aber solange diese ,verhltnisse nicht allgemein menschlich1 sondern ,klassenverhltnisse sind1 mu auch die ,anschauung der ,dinge von diesem beschrnkten ,standpunkt bedingt sein4 ,objektive ,erkenntnis setzt subjektiv theoretische ,freiheit voraus4 ,bevor ,kopernikus die ,erde sich bewegen und die ,sonne stehen sah1 mute er von seinem irdischen ,standpunkt abstrahieren4 ,da nun dem ,denkvermgen alle ,verhltnisse ,gegenstand sind1 hat es von allem zu abstrahieren1 um sich selbst rein oder wahr zu erfassen4 ,erst eine historische ,entwicklung1 welche so weit fortgeschritten ist1 um die ,auflsung der letzten ,herr- und ,knechtschaft zu erstreben1 kann soweit der ,vorurteile entbehren1 um das ,urteil im allgemeinen1 das ,erkenntnisvermgen1 die ,kopfarbeit wahr oder nackt zu erfassen4 ,erst eine historische ,entwicklung1 welche die direkte allgemeine ,freiheit der ,masse im ,auge haben kann -- und dazu gehren wohl sehr verkannte historische ,voraussetzungen -- erst die neue ra des vierten ,standes findet den ,gespensterglauben soweit entbehrlich1 um den letzten ,urheber alles ,spuks1 um den reinen ,geist entlarven zu drfen4 ,der ,mensch des vierten ,standes ist endlich reiner ,mensch4 ,sein ,interesse ist nicht mehr ,klassen- sondern ,masseninteresse1 ,interesse der ,menschheit4 ,die ,tatsache1 da zu allen ,zeiten das ,interesse der ,masse mit dem ,interesse der herrschenden ,klasse verbunden war1 da nicht nur trotz1 sondern gerade mittels ihrer stetigen ,unterdrckung durch jdische ,patriarchen1 asiatische ,eroberer1 antike ,sklavenhalter1 feudale ,barone1 znftige ,meister1 besonders durch moderne ,kapitalisten und auch selbst noch durch kapitalistische ,csaren die ,menschheit stetig fortgeschritten -- diese ,tatsache nhert sich ihrem ,ende4 ,jetzt ist diese ,entwicklung an einem ,standpunkt angekommen1 wo die ,masse selbstbewut wird4 ,sie ist damit so weit gekommen1 da sie nunmehr sich unmittelbar selbst entwickeln will4 ,,iv4 ,dietzgens ,ethik4 ,das ,schlukapitel von ,dietzgens ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit behandelt die ,ethik3 ,praktische ,vernunft oder ,moral4 7,seite #fa bis #hg1 #a4 ,band der ,smtlichen ,schriften47 ,siebenunddreiig ,jahre spter erschien ,kautskys ,ethik 7und materialistische ,geschichtsauffassung7 -- das erste und bis jetzt einzige deutsche sozialistische ,werk auf diesem ,gebiet4#g ,in der ,vorrede sagt ,kautsky3 ,ich fue bei meiner ,entwicklung der ,ethik auf der ,grundlage der materialistischen ,geschichtsauffassung -- auf jener materialistischen ,philosophie1 wie sie einerseits ,marx und ,engels und1 in anderer ,weise1 aber in gleichem ,sinne1 ,josef ,dietzgen begrndet haben4 ,kautskys ,arbeit in allen ,ehren1 aber sie ist im ,grunde keine erkenntniskritisch begrndete1 sondern eine historisch-konomisch orientierende ,darlegung1 daher macht sie die ,lektre ,dietzgens zu einer notwendigen ,voraussetzung4 ,bei ,kautsky erfahren wir nicht -- wie bei ,dietzgen -- die philosophische ,methode1 durch welche man zur ,erforschung der ,sinnlichkeit als ,grundlage der ,moral gelangt4 ,dietzgen kommt zu seinem ,befunde -- zum ,erkennen des ,vernnftigen1 ,weisen1 ,rechten1 ,sittlichen -- durch ,entwicklung des ,allgemeinen aus dem ,besonderen4 ,das gelingt ihm mit seinem ,schlssel -- wie im vorangegangenen ,kapitel die ,lsung des ,stoff-und-,kraft-,problems -- sozusagen spielend4 ,unter tunlichster ,beibehaltung des logischen ,zusammenhangs lasse ich die ,hauptstellen des ,moral-,kapitels 7in ,auswahl von etwa einem ,achtel des ,originals7 hier folgen3 ,das menschliche ,bedrfnis gibt der ,vernunft das ,ma zur ,ermessung des ,guten1 ,rechten1 ,schlechten1 ,vernnftigen usw4 ,was unserem ,bedrfnis entspricht1 ist gut1 das ,widersprechende schlecht4 ,das leibliche ,gefhl des ,menschen ist das ,objekt der ,moralbestimmung1 das ,objekt der praktischen ,vernunft4 ,auf die widerspruchsvolle ,verschiedenheit menschlicher ,bedrfnisse grndet sich die widerspruchsvolle ,verschiedenheit moralischer ,bestimmungen4 ,weil der feudale ,zunftbrger in der beschrnkten und der moderne ,industrieritter in der freien ,konkurrenz prosperiert1 weil sich die ,interessen widersprechen1 widersprechen sich die ,anschauungen1 und es findet der eine mit ,recht dieselbe ,institution vernnftig1 welche dem andern unvernnftig ist4 ,wenn die ,vernunft einer ,persnlichkeit rein aus sich das ,vernnftige schlechthin zu bestimmen versucht1 kann sie nicht anders1 als ihre ,person zum ,ma der allgemeinen ,menschheit machen4 ,wenn man der ,vernunft das ,vermgen zuspricht1 in sich selbst die ,quelle der moralischen ,wahrheit zu besitzen1 verfllt man in den spekulativen ,irrtum1 ohne ,sinnlichkeit1 ohne ,objekt ,erkenntnisse produzieren zu wollen 444 ,sinnliche ,bedrfnisse sind das ,material1 aus welchem die ,vernunft moralische ,wahrheiten anfertigt4 ,unter sinnlich gegebenen ,bedrfnissen von verschiedener ,dringlichkeit oder verschiedenem ,umfang das ,wesentliche1 ,wahre vom ,individuellen zu scheiden1 ,entwicklung des ,allgemeinen ist die ,aufgabe der ,vernunft4 ,der ,unterschied zwischen dem scheinbar und wahrhaft ,vernnftigen reduziert sich auf den ,unterschied zwischen dem ,besonderen und ,allgemeinen4 ,wie die ,aufgabe der ,physik die ,erkenntnis des wahren1 so ist die ,aufgabe der ,weisheit die ,erkenntnis des vernnftigen ,seins4 berhaupt hat die ,vernunft zu erkennen1 was ist -- als ,physik1 was wahr1 als ,weisheit1 was vernnftig ist4 ,wie wahr mit allgemein1 so bersetzt sich vernnftig mit zweckmig1 so da wahrhaft vernnftig soviel wie allgemein zweckmig heit4 ,wie das ,wahre1 das ,allgemeine die ,beziehung auf ein besonderes ,objekt1 auf ein gegebenes ,quantum der ,erscheinung1 bestimmte ,grenzen unterstellt1 innerhalb deren es wahr oder allgemein ist1 so setzt das ,vernnftige oder ,zweckmige gegebene ,verhltnisse voraus1 innerhalb deren es vernnftig oder zweckmig sein kann4 ,das ,wort expliziert sich selbst3 ,der ,zweck ist das ,ma des ,zweckmigen4 ,nur auf ,grund eines gegebenen ,zweckes lt sich das ,zweckmige bestimmen4 ,ist erst der ,zweck gegeben1 dann heit die ,handlungsweise1 welche denselben am weitesten1 breitesten1 allgemeinsten verwirklicht1 die vernnftige1 der gegenber jede minder zweckmige ,weise unvernnftig wird4 ,fordert demnach unsere ,aufgabe die ,ermittlung des ,menschlich-,vernnftigen schlechthin1 so verdienen ein solches ,prdikat nur ,handlungsweisen1 welche ohne ,ausnahme allen ,menschen1 zu allen ,zeiten und unter allen ,verhltnissen zweckmig sind -- folglich widerspruchslose und insofern nichtssagende1 unbestimmte ,allgemeinheiten4 ,da physisch das ,ganze grer ist als der ,teil1 da moralisch das ,gute dem ,schlechten vorzuziehen1 sind solche allgemeine1 deshalb bedeutungslose1 unpraktische ,kenntnisse4 ,der ,gegenstand der ,vernunft ist das ,allgemeine1 aber -- das ,allgemeine eines besonderen ,gegenstandes4 ,die praktizierende ,vernunft hat es mit dem ,einzelnen1 ,besonderen zu tun1 mit dem ,gegensatz des ,allgemeinen1 mit bestimmten1 besonderen ,kenntnissen 444 ,vernnftig im allgemeinen ist nur das1 was jede ,vernunft anerkennt4 ,wenn die ,vernunft einer ,zeit1 ,klasse oder ,person vernnftig heit1 wovon anderwrts das ,gegenteil anerkannt ist1 wenn der russische ,adelige die ,leibeigenschaft und der englische ,bourgeois die ,freiheit seines ,arbeiters eine vernnftige ,institution nennt1 so ist etwa keine von beiden schlechthin1 sondern jede nur relativ1 nur in ihrem mehr oder minder beschrnkten ,kreise vernnftig 444 ,die absolute ,wahrheit ist der ,urgrund der ,intoleranz4 ,die heidnische ,moral ist eine andere als die christliche4 ,die feudale ,moral unterscheidet sich von der modern brgerlichen wie ,tapferkeit und ,zahlungsfhigkeit 444 ,jedes wirkliche ,recht ist ein besonderes4 ,recht nur unter gewissen ,umstnden1 fr gewisse ,zeiten1 diesem oder jenem ,volke4 ,du sollst nicht tten ist ,recht im ,frieden1 ,unrecht im ,kriege2 ,recht fr die ,majoritt unserer ,gesellschaft1 welche ihrem dominierenden ,bedrfnis die ,mucken der ,leidenschaft geopfert wissen will1 doch ,unrecht dem ,wilden1 der nicht so weit gekommen1 ein friedliches1 geselliges ,leben zu schtzen1 der deshalb das angefhrte ,recht als unrechte ,beschrnkung seiner ,freiheit empfindet4 ,wollte ein ,gesetz1 eine ,lehre1 eine ,handlung absolut recht1 ,recht berhaupt sein1 so mte sie dem ,wohle aller ,menschen1 unter allen ,verhltnissen1 zu allen ,zeiten entsprechen4 ,dieses ,wohl ist jedoch so verschieden wie die ,menschen1 ihre ,umstnde und die ,zeit4 ,was mir gut1 ist einem anderen schlimm1 was in der ,regel wohl1 tut ausnahmsweise leid2 was einer ,zeit frommt1 hemmt eine andere4 ,das ,gesetz1 welches ,anspruch darauf machen wollte1 ,recht berhaupt zu sein1 drfte nie und niemanden widersprechen4 ,keine ,moral1 keine ,pflicht1 kein kategorischer ,imperativ1 keine ,idee des ,guten vermag den ,menschen zu lehren1 was gut1 was bse1 was recht1 was unrecht sei4 ,gut ist1 was unserem ,bedrfnis entspricht1 bse1 was ihm widerspricht4 ,aber was ist wohl gut berhaupt8 ,der ,unterschied zwischen guten und bsen1 rechten und schlechten ,bedrfnissen findet1 wie ,wahrheit und ,irrtum1 wie ,vernunft und ,unvernunft1 seine ,auflsung in dem ,unterschied des ,besonderen und ,allgemeinen4 ,die ,vernunft vermag aus sich so wenig positive ,rechte1 absolut moralische ,maximen zu entdecken wie irgend eine andere spekulative ,wahrheit4 ,erst wenn ihr sinnliches ,material gegeben ist1 wird sie der ,zahl nach das ,allgemeine und ,besondere1 dem ,grade nach das ,wesentliche und ,unwesentliche zu ermessen wissen4 ,die ,erkenntnis des ,rechten oder ,moralischen will1 wie die ,erkenntnis berhaupt1 das ,allgemeine4 ,die ,moral ist der summarische ,inbegriff der verschiedensten einander widersprechenden sittlichen ,gesetze1 welche den gemeinschaftlichen ,zweck haben1 die ,handlungsweise des ,menschen gegen sich und andere derart zu regeln1 da bei der ,gegenwart auch die ,zukunft1 neben dem einen das andere1 neben dem ,individuum auch die ,gattung bedacht sei4 ,der einzelne ,mensch findet sich mangelhaft1 unzulnglich1 beschrnkt4 ,er bedarf zu seiner ,ergnzung des anderen1 der ,gesellschaft1 und mu also1 um zu leben1 leben lassen4 ,die ,rcksichten1 welche aus dieser gegenseitigen ,bedrftigkeit hervorgehen1 sind es1 was sich mit einem ,worte ,moral nennt4 ,die ,unzulnglichkeit des einzelnen1 das ,bedrfnis der ,genossenschaft ist ,grund oder ,ursache der ,bercksichtigung des nchsten1 der ,moral4 ,so notwendig nun der ,trger dieses ,bedrfnisses1 so notwendig der ,mensch immer individuell ist1 so notwendig ist auch das ,bedrfnis ein individuelles1 bald mehr und bald minder intensiv4 ,so notwendig der nchste verschieden ist1 so notwendig sind die erforderlichen ,rcksichten verschieden 444 ,in diesem ,satze ist eine so bndig berzeugende ,klrung des ,pflichtbegriffes enthalten1 wie sie vor ,dietzgen keinem ,denker erkenntniskritisch gelungen ist4 ,besagt sie doch1 da es namentlich die ,bercksichtigung der ,gebote der beiden uns regierenden ,hauptmchte ist1 solche der ,gesellschaft und ,natur1 die das ,pflichtverhalten des ,menschen bedeuten und bestimmen1 und zwar aus dessen wohlverstandenem ,eigeninteresse heraus1 sobald er seine organische ,abhngigkeit von ,gesellschaft und ,natur einsieht4 ,solche ,bercksichtigung mag gewi hufig genug mit unseren momentanen ,wnschen kollidieren1 aber sie ist es1 die unser dauerndes ,interesse frdert1 zumal wenn wir freiwillig und bewut das besondere und flchtigere ,bedrfnis dem allgemeinen und dauernderen ,wohlergehen unterordnen4 ,kein mystisches inneres ,gefhl1 auch kein kategorischer ,imperativ klrt uns ber unsere ,pflicht auf1 wohl aber ,einsicht in das ,allgemeine1 das heit in die ,zusammenhnge und ,gesetze der ,gesellschaft und ,natur1 deren ,anordnungen wir nicht einmal unbewut ohne empfindliche ,strafe verletzen knnen1 whrend bewutes ,zuwiderhandeln uns auerdem notwendig ,einbue an ,selbstachtung bringt1 sofern wir ,gebote bertreten1 welche der jeweiligen sozialen ,entwicklungsstufe entsprechen4 ,dietzgens ,ethik entspricht offenbar den ,anschauungen vieler ,vertreter der modernen ,intelligenz und speziell der allermeisten wissenschaftlichen ,sozialisten -- mit ,ausnahme der auf den ,kantschen kategorischen ,imperativ#h eingeschworenen ,revisionisten --1 wenn auch der philosophische ,weg1 auf dem unserem ,autor seine ,schlsse sich ergaben1 einem groen ,teile derselben fremd geblieben ist4 ,bekannt ist1 da man vor langer ,zeit schon in ,deutschland durch das ,wort ,mitleid die ,ethik auf den ,egoismus zurckfhrte3 ,wir haben ,mitgefhl mit dem ,elenden1 weil wir beim ,anblick seiner ,leiden mitleiden -- durch die ,reflexion1 da auch wir in seine ,lage geraten knnten4 ,in starrer ,opposition gegen diese utilitarische oder ,zweckmigkeitsmoral finden wir die kantische ,ethik 7,pflicht7 und die des religisen ,idealismus 7,liebe74 ,in ,wirklichkeit aber stellen ,zweckmigkeit 7rationeller1 begrenzter ,egoismus oder legitimes1 persnliches ,interesse71 ,pflicht1 ,liebe zusammen das ,moralgebilde dar4 ,indem 7nach ,dietzgen7 die ,moral so beschaffen sein soll1 da neben dem ,individuum auch die ,gattung bedacht ist1 bettigt1 wer dieser ,morallehre nachlebt1 die von ,kant verlangte ,pflicht1 und indem er ihr dauernd und gern nachkommt1 nimmt sie ganz automatisch den ,charakter der ,liebe an4 ,ich erlaube mir daher zu sagen3 ,fr die ,moral ist die ,zweckmigkeit die ,wurzel1 die ,pflicht der ,baum und die ,liebe die ,frucht4 ,am deutlichsten lt sich der ,dreistufenpfad der ,moral ,egoismus1 ,pflicht1 ,liebe im ,verhltnis der ,eltern zum ,kinde erkennen3 ,ursprung der ,freude am ,kinde ist die natrliche1 elterliche ,eigenliebe1 der gewi niemand sich zu schmen braucht2 sofort tritt das ,pflichtgefhl an die ,eltern heran1 und bei ,ausbung der ,pflicht verwandelt sich die ,eigenliebe der ,eltern in wahre ,liebe4 ,so vermag berall -- wenn auch nicht so rasch wie in diesem ,falle -- die in ,zweckmigkeit wurzelnde ,moral durch das ,medium der ,pflicht sich zu hehrer ,sittlichkeit1 zur ,tugend1 zur ,gte1 zur ,liebe auszuwachsen4 ,es ist keine beleidigende ,insinuation1 wenn dem ,schnsten und ,erhabensten -- das bisher der ,urzeugung in ,engelsregionen glaubte sich rhmen zu drfen -- ,abkunft aus niederem ,stande aufgezeigt wird2 da es in zweckmigem ,egoismus1 im ,eigeninteresse des ,menschen seine ,wurzel hat und dem ,mutualismus1 der ,gegenseitigkeitspflicht1 sein ,hhendasein verdankt4 ,entrste man sich nicht ber diese neue ,ethikformel1 die ,moraltrilogie ,egoismus1 ,pflicht1 ,liebe6 ,auch der ,brotfrucht ,wurzeln stecken nicht in balsamisch gedngtem ,boden4 ,mit dieser einfachen ,korrektur der ,kantschen und der religisen ,moralbegrndung drfen wir uns hier begngen1 da die letztere1 als eine theologische1 unserer gegenwrtigen ,betrachtung allzu fern liegt1 und der ,nachweis von ,kants teils fehlerhafter1 teils widerspruchsvoller ,argumentierung seines ,sittengesetzes lngst von kompetenten ,autoren 7auch in ,kautskys ,ethik7 geliefert worden ist4 ,nur aus des ,monistenfhrers ,ostwald ,sonntagspredigt vom #bj4 ,dezember #aiac ,die wissenschaftlichen ,grundlagen der ,ethik mchte ich einige ,zeilen hier anfhren1 weil sie eine wohlbegrndete ,entschuldigung fr ,kants ,irrtum enthalten3 ,kant glaubte auch die ,quelle der ,ethik in einem inneren ,sittengesetz zu finden1 welches dem ,menschen a priori eigen ist1 und hat damit allerdings in etwas versteckter ,weise diese ,quelle gleichfalls in einen irrationalen1 der wissenschaftlichen ,forschung nicht zugnglichen ,punkt gelegt4 ,es lt sich darum erklren1 da jenem groen ,denker das ,entwicklungsgesetz der ,lebewesen nicht nur nicht bekannt war1 sondern da er sogar eine ausgesprochene ,abneigung dagegen hatte1 das menschliche ,denken unter dem ,gesichtspunkt der ,entwicklung zu betrachten4 ,so behauptete er das absolute ,vorhandensein des inneren ,sittengesetzes bei dem ,menschen und begngte sich mit diesem ,vorhandensein1 ohne weitere ,nachforschungen darber anzustellen1 woher es stammte4 ,unsere ,revisionisten aber kennen das ,entwicklungsgesetz4 ,v4 ,die ,religion der ,sozialdemokratie4 ,die ,religion der ,sozialdemokratie betitelt sich eine ,reihe von durch ,gedankenflle und vielfach durch ,schnheit der ,sprache sich auszeichnenden sieben ,artikeln1 sogenannten ,kanzelreden1 die zuerst in dem von ,liebknecht redigierten ,leipziger ,volksstaat #ahgj bis #ahge erschienen und seitdem ,verbreitung in ,zehntausenden von ,exemplaren gefunden haben4 ,das auf fnf ,jahre verteilte ,entstehen dieser ,abhandlungen schliet naturgem ,anlage nach einem systematischen ,plane aus2 es sind daher in ihren ,fortsetzungen teilweise ,ergnzungen des ,frheren und zu diesem ,zwecke ,exkurse auf verwandtes ,nebengebiet enthalten4 ,die ,religion der ,sozialdemokratie wird dem ,leser um so mehr ,vorteil und ,genu gewhren1 je tiefer die ,ideen des ,sozialismus bereits ,wurzel in ihm geschlagen haben und je emanzipierter er sich vom sogenannten positiven ,glauben wei4 ,denn er begegnet in diesen ,kanzelreden ,gedanken1 die zum ,teil im ,unterbewutsein jedes freidenkerischen und geschulten ,sozialisten schlummern und nur der ,erweckung durch den ,laut eines ,zauberworts bedrfen1 das aus dem ,munde eines philosophischen ,hellsehers kommt4 ,darin liegt der wesentliche ,reiz von ,dietzgens ,kanzelreden fr die ,massen der sozialistischen ,arbeiter2 um ,dietzgen aber in allen seinen ,gedankengngen grndlich zu verstehen1 sollten ,sozialisten unbedingt mit seiner im ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit niedergelegten ,denklehre sich vertraut machen -- wenn auch die populren ,schriften unseres ,autors als ,einfhrung in das genannte ,hauptwerk benutzt werden drfen4 ,dietzgen fhrt in den ,kanzelreden aus1 sagt sein ,sohn im ,geleitwort von #aijf1 da die ,religion ein geschichtlich notwendiges ,gedankenbild ist1 welches aus dem menschlichen ,bedrfnis nach materieller und geistiger ,befriedigung und nach einer diesem ,glcksstreben entsprechenden ,gesellschaft und ,welt entstehen mute1 und zwar auf jeder ,kulturstufe1 auf der der ,mensch in ,ermanglung von hinreichendem1 erfahrungsmigem ,wissen und ,knnen gegenber den natrlichen ,zusammenhngen sich nicht anders als mit phantastischer ,spekulation helfen konnte4 ,er weist an der natrlichen ,begrenzung des ,denkvermgens nach1 da alle ,religion und jeder ,glaube an bernatrliches auf phantastischer ,spekulation beruhen1 die ihrerseits wiederum in ihrer ,eigenart bestimmt wird durch den ,entwicklungsgrad der sozialen ,produktivkrfte und ,lebensbedingungen4 ,das ,wort ,religion in ,verbindung mit ,sozialdemokratie ist natrlich nicht im landlufigen ,sinne desselben zu verstehen2 denn die ,tendenzen der ,sozialdemokratie enthalten1 wie ,dietzgens einleitende ,worte lauten1 den ,stoff zu einer neuen ,religion1 die nicht1 wie alle bisherige1 nur mit dem ,gemt oder ,herzen1 sondern zugleich auch mit dem ,kopf1 dem ,organ der ,wissenschaft1 erfat sein will4 ,und die ,moral dieser neuen ,religion fat er am ,schlu des zweiten ,artikels in folgenden ,satz zusammen3 ,sie verlangt1 und ihr ganzes ,wesen beruht auf diesem ,verlangen1 da wir die ,gegenstze der ,liebe und ,selbstsucht miteinander vershnen1 da sich die ,gesellschaft aus dieser ,vershnung konstituiere1 da der ,mensch dem ,menschen die ,hand reiche1 um mit vereinter ,kraft und ,arbeit die ,natur zur reichlichen ,hergabe unserer ,lebensmittel zu zwingen4 ,da die ,sozialdemokratie eine neue ,religion ist1 bedient sie sich zur ,erreichung ihres ,zweckes naturgem anderer ,methoden als die alte ,religion4 ,dies fhrt unser ,autor in folgendem aus3 ,die ,religion1 ganz im allgemeinen1 hat den ,zweck1 das bedrngte ,menschenherz vom ,jammer dieses irdischen ,lebens zu erlsen4 ,sie hat das bisher nur in idealer1 trumerischer ,weise vermocht1 durch ,anweisung an einen unsichtbaren ,gott und an ein ,reich1 das nur von ,toten bewohnt ist4 ,das ,evangelium der ,gegenwart verspricht1 unser ,jammertal endlich in realer1 wirklicher1 greifbarer ,weise zu erlsen4 ,gott1 das ist das ,gute1 ,schne1 ,heilige1 soll ,mensch werden1 aus dem ,himmel auf die ,erde kommen1 aber nicht wie einst1 auf religise1 wunderbare ,art1 sondern auf natrlichem1 irdischem ,wege4 ,wir verlangen den ,heiland1 wir verlangen1 da unser ,evangelium1 das ,wort ,gottes1 ,fleisch werde4 ,doch nicht in einem ,individuum1 nicht in einer bestimmten ,person soll es sich verkrpern1 sondern wir alle wollen1 das ,volk will -- ,sohn ,gottes sein4 ,die ,religion war bisher ,sache des ,proletariats4 ,jetzt1 umgekehrt1 fngt die ,sache des ,proletariats an1 religis zu werden1 das heit eine ,sache1 welche die ,glubigen mit ganzem ,herzen1 mit ganzer ,seele und mit ganzem ,gemt ergreift4 ,im alten ,glauben diente der ,mensch dem ,evangelium1 im neuen ,glauben ist das ,evangelium dazu da1 der ,menschheit zu dienen4 ,das ,evangelium der ,neuzeit fordert eine ,umkehr unserer ganzen ,denkweise4 ,nach der alten ,offenbarung war das ,gesetz das ,erste1 ,hchste1 ,ewige und der ,mensch das ,zweite4 ,nach der neuen ,offenbarung ist der ,mensch das ,erste1 ,hchste1 ,ewige und sein ,gesetz1 das ,zweite1 zeitlich und wandelbar4 ,wir sind heute nicht dazu da1 dem ,gesetze zu dienen1 sondern das ,gesetz hat den ,zweck1 uns zu dienen1 nach unseren ,bedrfnissen modifiziert zu werden4 ,der ,alte ,bund verlangte ,geduld und ,ergebung in unsere ,leiden2 der ,neue ,bund fordert ,energie und ,tatkraft4 ,an die ,stelle der ,gnade setzt er die bewute ,werkttigkeit4 ,das alte ,buch nannte sich ,autorittsglaube1 das neue setzt die ,wissenschaft1 die revolutionre1 auf sein ,titelblatt4 ,glauben und ,wissen1 das sind die beiden ,gegenstze1 welche den ,alten und ,neuen ,bund trennen4 ,einen weiteren ,unterschied zwischen der alten und der neuen ,religion konstatiert ,dietzgen wie folgt3 ,beten und ,fasten sind die ,heilmittel1 welche das ,christentum empfiehlt wider die angeborene ,hilflosigkeit des ,menschen 444 ,arbeit heit der ,heiland der neueren ,zeit4 ,wie ,christus schon eine groe ,anzahl ,proselyten gemacht hatte1 bevor sich seine ,kirche organisierte1 so hat auch der neue ,prophet1 die ,arbeit1 schon seit ,jahrhunderten gewirkt1 bevor sie in der ,gegenwart daran denken kann1 sich auf den ,thron zu setzen und das ,zepter in die ,hand zu nehmen4 ,mit den ,attributen der ,gottheit1 mit ,macht und ,wissenschaft1 ist sie nunmehr ausgerstet4 ,aber nicht auf unbefleckte1 wunderbare ,weise ist sie dazu gekommen4 ,sie ist unter ,schmerzen geboren1 unter ,kampf und ,qual und ,sorgen gro gewachsen4 ,obgleich sie es ist1 welche den ,menschen so weit kultiviert hat1 welche jetzt mit der ,verheiung kommt1 ihn vollstndig aus aller ,knechtschaft zu erlsen1 und ihn das ersehnte ,land ,kanaan wirklich schon aus der ,ferne mit ,augen sehen lt1 so liegt doch heute noch die ,dornenkrone des ,elends auf ihrem ,haupte1 das ,kreuz der ,verachtung auf ihren ,schultern4 ,doch unsere ,hoffnung auf ,erlsung ist nicht auf ein religises ,ideal1 sondern auf einen massiven materiellen ,grundstein gebaut4 ,was das ,volk berechtigt1 an die ,erlsung von tausendjhriger ,qual nicht nur zu glauben1 sondern sie tatkrftig zu erstreben1 das ist die feenhaft produktive ,kraft1 die wunderbare ,ergiebigkeit seiner ,arbeit4 ,die ,befreiung vom ,joche sklavischer ,arbeit1 die ,befreiung von ,not1 ,elend und ,sorge1 von ,hunger1 ,kummer und ,unwissenheit1 die ,befreiung von der ,plage1 ,lasttier der hheren ,gesellschaft zu sein1 -- diese ,freiheit1 und zwar fr die ,masse1 fr das ,volk1 das ist der heilige ,zweck1 den zu erfllen die so unendlich reich gewordene menschliche ,arbeitskraft den ,beruf hat4 ,vom ,beten und ,dulden sind wir bergegangen zum ,denken und ,schaffen4 ,das ,resultat dieser vernderten ,methode steht vor ,augen in den ,errungenschaften der ,industrie1 deren ,seele die produktive ,kraft unserer ,arbeit ist4 ,das ,volk verlangt nach der realen ,erlsung1 weil endlich die ,bedingungen dazu vorhanden sind4 ,armut1 ,hunger und ,elend der ,vergangenheit waren vielfach durch ,mangel an ,lebensmitteln verursacht4 ,gegenwrtig1 und seit ,dezennien schon1 ist es umgekehrt berschssiger ,reichtum1 wie er sich in ,geld-1 ,handels- oder ,industriekrisen offenbart1 der die ,arbeitskraft des ,volkes brachlegt4 ,mgen dann die ,speicher noch so gefllt und die ,magazine mit ,waren gepfropft sein1 das ,volk hungert und friert1 weil die besitzenden ,klassen1 mit ,produkten bersttigt1 seine ,arbeitskraft nicht kaufen oder unterkaufen4 ,die ,kultur war bisher ,zweck und der ,mensch ,mittel4 ,jetzt gilt es die ,dinge umzukehren1 den ,menschen zum ,zweck und die ,kultur zum ,mittel zu machen4 ,die erste ,bedingung1 das ,werk der ,entwicklung fortzusetzen1 ist die ,freiheit des ,volkes1 seine ,teilnahme am ,konsum4 ,die ,sozialdemokratie unterscheidet sich von der bisherigen kopflosen ,wirtschaft1 welche ohne ,ziel und ,ma produziert1 gerade dadurch1 da sie den ,volkshaushalt mit ,bewutsein organisiert4 ,bewute planmige ,organisation der sozialen ,arbeit nennt sich der ersehnte ,heiland der neueren ,zeit4 ,die dreieinige ,gottheit des ,christentums hat die ,not des ,volkes nur dadurch lindern knnen1 da sie gelehrt hat1 daraus eine ,tugend zu machen4 ,da diese ,lehre zu ihrer ,zeit heilsam war1 sei nicht verkannt4 ,wo der ,mensch noch die ,fhigkeit und ,mittel nicht besitzt1 sein ,kreuz abzuwerfen1 ist der ,geist ergebener ,resignation nicht nur ein gttlicher ,balsam1 sondern auch eine triftige ,zuchtrute1 die wohl vermag1 ihn vorzubereiten fr die sinnige ,verstandesarbeit der ,kultur4 ,wirklich und leibhaftig aber wird der ,zweck der ,religion erst durch materielle ,kultur1 durch ,kultur der ,materie erreicht4 ,arbeit nannten wir den ,heiland1 den ,erlser des ,menschengeschlechts4 ,wissenschaft und ,handwerk1 ,kopf- und ,handarbeit sind nur zwei verschiedene ,gestalten derselben ,wesenheit4 ,wissenschaft und ,handwerk sind wie ,gott-,vater und -,sohn1 zwei ,dinge und doch nur eine ,sache4 ,das im letzten ,satze enthaltene ,thema wird in nachstehendem weiter behandelt3 hnlich wie unkultivierte ,vlker das politische und soziale ,gesetz als ein bernatrliches ,gnadengeschenk abgttisch verehren und damit sich der ,macht begeben1 es dem ,laufe der ,entwicklung nach zu gestalten1 hnlich betrachtet heute eine verehrungsschtige1 untertnige1 knechtische ,anschauungsweise die ,kopfarbeit der ,wissenschaft als ein hheres ,wesen1 nicht als den ,diener1 sondern als den ,gtzen der ,kultur4 ,die ,menschen sollen nicht zur ,wissenschaft hinaufsehen1 sondern sie zu sich herabziehen4 ,wir sollen die geistige zu einem ,instrument der materiellen ,arbeit machen4 ,die erfahrungsmige ,resultatlosigkeit der spekulativen ,forschung1 die erwiesene ,unfruchtbarkeit der reinen ,vernunft belehre die ,gelehrtenzunft1 da leibliche ,sinnenttigkeit zur ,wissenschaft erfordert ist4 ,umgekehrt lerne der ,handwerker an den bewunderten ,resultaten der modernen ,industrie1 da nur der ,verbindung mit der ,wissenschaft die ,wunder der ,arbeit zu danken sind4 ,die gegenseitige ,durchdringung der beiden ,arbeitsformen hat im ,verlauf der ,jahrhunderte endlich die ,menschheit auf den ,punkt gebracht1 wo nunmehr der ,grundstein zum ,tempel der ,sozialdemokratie niedergelegt ist4 ,alle unsere materiellen ,reichtmer haben1 ebenso wie alle in der ,literatur deponierten geistigen ,errungenschaften1 nur mittels gemeinschaftlicher ,arbeit der verschiedensten ,generationen1 ,geschlechter1 ,lnder und ,vlker produziert werden knnen4 ,sie sind also1 wenn auch individuelles ,eigentum1 doch ein generelles1 ein gemeinschaftliches1 ein kollektives ,produkt4 ,dann zu seinem eigentlichen ,thema zurckkehrend1 sagt ,dietzgen3 ,die ,lehre unserer sozialdemokratischen ,kirche betrachtet den aufgehuften ,reichtum1 den materiellen sowohl wie den geistigen1 als ihren ,grundstein und lehrt1 zu glauben1 da dieser schwere ,stein wohl nicht ohne1 aber auch nicht durch einzelne ,herren oder vornehme ,geschlechter1 sondern mit beraus angestrengter ,kopf- und ,handarbeit des gesamten ,volkes zutage gefrdert ist4 ,schelme und ,narren nennen dies ,evangelium rohe ,gleichmacherei4 ,nein6 ,die ,gleichheit der ,sozialdemokratie ist keine phantastische ,gleichheit1 welche ihren ,gegensatz1 die ,verschiedenheit1 ausschliet4 ,unsere menschliche ,natur hat uns allen das gleiche ,bedrfnis gegeben1 auf diesem ,erdboden unseren ,hunger zu stillen1 unseren ,leib zu kleiden1 alle unsere verschiedenen ,krfte zu entwickeln4 ,die ,menschenkinder haben von ,natur alle das gleiche ,verlangen1 ihr ,leben zu verbringen in ttiger ,lust1 ohne ,elend und ,knechtschaft4 ,die ,gleichheit des ,verlangens ndert die ,verschiedenheit nicht1 welche jeden von uns mit ,krften und ,talenten eigener ,art ausgerstet hat4 ,wie also der ,gegensatz zwischen ,gleichheit und ,mannigfaltigkeit in der ,natur der ,dinge faktisch vereint und berwunden ist1 so soll auch das soziale ,leben der ,zukunft die ,menschen gleich machen an gesellschaftlichem ,rang und ,wert1 ihnen den gleichen ,anspruch geben auf ,genu des individuellen ,lebens1 ohne deshalb die ,verschiedenheit aufzuheben1 welche jedem seine besondere ,aufgabe zuteilt1 jedem gestattet1 nach seiner eigenen ,fasson selig zu werden4 ,solange die ,natur als unbezwingbares ,verhngnis1 als allmchtige ,gottheit gewaltet hat und die ,menschheit mit ,armut knechtete1 durfte einzelnen oder einzelnen ,klassen die ,herrschaft gestattet sein1 um als ,fhrer zu dienen4 ,nun aber ist das ,volk durch die errungene reiche ,ergiebigkeit seiner ,arbeit auf dem ,punkte angekommen1 wo es verlangt1 da alle ,herrschaft endige4 ,es fhlt sich berufen1 die geschichtliche ,entwicklung der ,dinge fortzusetzen1 ohne ,beihilfe unumschrnkter ,fhrer4 ,wir fordern von der ,gesellschaft1 und vermge des geschichtlich erworbenen ,reichtums knnen wir es fordern1 da sie uns nicht nur die ,arbeit1 sondern das tgliche ,brot garantiere1 da sie die ,hungrigen speise1 die ,nackten kleide1 die ,kranken pflege1 kurz1 alle ,werke der ,liebe und ,barmherzigkeit be4 ,wir verlangen von der ,gesellschaft1 da sie nicht nur menschlich heie1 sondern menschlich sei4 ,an ,stelle der ,religion setzt die ,sozialdemokratie ,humanitt1 welche fortan nicht mehr auf einer moralischen ,satzung1 sondern auf der ,erkenntnis ruhen wird1 da nur in der sozialen brderlichen ,arbeit1 in der konomischen ,gemeinschaft der ,erlser lebt1 der uns vom leibhaftigen ,bsen befreien kann4 ,die wahre ,erbsnde1 an der das ,menschengeschlecht bisheran leidet1 ist die ,selbstsucht4 ,moses und die ,propheten1 alle ,gesetzgeber und ,moralprediger haben zusammen nicht vermocht1 es davon zu befreien4 ,die ,snde sitzt im ,fleische1 wie der ,nagel in der ,mauer1 sagt die ,bibel4 ,keine schne ,redensart1 keine ,theorie und ,satzung konnte sie ausmerzen1 weil die ,konstitution der ganzen ,gesellschaft an diesem ,nagel hngt4 ,die brgerliche ,gesellschaft fut auf dem selbstschtigen ,unterschiede von ,mein und ,dein1 fut auf dem sozialen ,krieg1 auf der ,konkurrenz1 auf der berlistung und ,ausbeutung des einen durch den anderen4 ,hieraus ergibt sich der oben bereits zitierte ,moralsatz1 da die ,gesellschaft sich auf einer neuen ,grundlage konstituieren mu1 welche die ,gegenstze von ,liebe und ,selbstsucht miteinander vershnt und die ,gemeinsamkeit der ,arbeit wie des ,genusses involviert4 ,hiermit schliet der zweite ,abschnitt2 der dritte nimmt das zu ,beginn des ersten behandelte ,thema wieder auf1 da die ,religion wie die ,sozialdemokratie die ,tendenz nach ,erlsung hat1 um einen neuen ,gesichtspunkt zu erffnen3 wie die ,sehnsucht nach ,erlsung die ,ursache der ,religion war1 so hat sie auch im ,laufe der geschichtlichen ,entwicklung1 durch die neue ,auffassung von ,erlsung im ,sinne der ,sozialdemokratie1 zur ,auflsung der ,religion gefhrt4 ,dietzgen sagt3 ,wir sahen die ,sozialdemokratie in ihrer ,tendenz nach ,erlsung darin weiter gehen als die ,religion1 da sie die ,erlsung nicht im ,geiste1 sondern nur mittels des menschlichen ,geistes recht eigentlich im ,fleische1 in der fleischlichen1 materiellen ,wirklichkeit sucht4 ,das ,bedrfnis der ,erlsung1 die erbrmliche ,not des anfnglichen unkultivierten ,menschen ist der ,urschleim der ,tiefe1 aus dem sich die ,religion erzeugte4 ,die unbeholfene ,rat- und ,hilflosigkeit in einer ,welt von ,drangsal treibt den ,menschen1 anderwrts ,allmacht und ,vollkommenheit zu suchen1 treibt zur ,verehrung von ,tieren1 ,gestirnen1 ,bumen1 ,blitz1 ,wind1 einzelnen ,menschen usw4 ,die nachfolgende unvermeidliche ,erfahrung1 da alle diese ,dinge selbst macht- und hilflos sind1 veranlate den ,fortschritt1 das hchste ,wesen1 statt in einem nahen1 greifbaren1 demnach in einem geistigen ,wesen zu suchen1 das weitab ber den ,wolken thront4 ,von dieser1 also der ,erfahrung entrckten ,gottheit sich nher zu unterrichten1 war schwieriger4 ,die neuere ,wissenschaft jedoch1 welche hinter so manches verborgene ,mysterium gekommen ist1 hat endlich auch das ,geheimnis der ,religion offenbart4 ,es ist die ,natur der ,materie1 welche sie1 ohne ,ansehen der ,zeit1 zu stetiger ,entwicklung getrieben hat und forttreibt2 durch ,feuer- und ,wasserepochen hindurch zur ,bildung des ersten ,lebens1 das mit den geringsten ,pflanzen1 mit den niedrigsten ,tieren begonnen hat und weiter hinaufsteigt in unaufhrlicher ,vernderung und ,erweiterung der ,formen1 bis zur selbstttigen ,zeugung des ,menschengeschlechts4 ,und derselbe ,naturinstinkt1 der die ,welt1 hat dann auch sein hchstes ,produkt1 das mit ,vernunft begabte genus homo1 geschichtlich entwickelt4 ,was immer nun in diesem geschichtlichen ,proze zeitweilig eine hervorragende ,stelle eingenommen1 sei es ,tier1 ,pflanze1 ,gestirn1 ,mensch oder ,gesetz1 wurde von dem religisen ,gefhl schwrmerisch vergttert4 ,gott1 das ist der ,inhalt der ,religion1 hatte also keinen bleibenden1 ewigen1 sondern einen vernderlichen1 zeitlichen ,charakter4 ,die ,religisen pochen darauf1 da alle ,vlker1 wilde wie zahme1 ,religion haben1 an ,gott glauben4 ,sie halten deshalb dafr1 da der ,glaube dem ,menschen angeboren sei1 und wollen darin einen ,beweis seiner ,wahrheit finden4 ,aber wahr ist nur1 da der ,unerfahrene leichtglubig und um so leicht- und vielglubiger1 je unerfahrener und unkultivierter er ist4 ,ein ,blick belehrt1 da nicht eine1 sondern viele ,religionen da sind1 nicht ,gott1 sondern ,gtter geglaubt werden4 ,weil nur nach und nach dem ,menschen die ,welt verstndlich wird1 vergttert er das ,mannigfaltigste1 heute die ,sonne und morgen den ,mond1 bald den ,hund1 wie die ,perser1 bald die ,katze1 wie die gypter4 ,die ,essenz der ,religion besteht darin1 diejenige ,erscheinung des ,natur- und ,menschenlebens1 welche je nach ,zeit und ,umstnden von eminenter ,bedeutung ist1 zu personifizieren und im ,glauben auf eine so hohe ,sule zu stellen1 da sie ber alle ,zeit und ,umstnde hinwegsieht4 ,wie unsere ,zeit so nahe daran ist1 die ,religion gnzlich aufzugeben1 wird augenfllig an den vagen1 im hchsten ,grade konfusen ,ideen1 die sie ber ,gott und seine ,eigenschaften hegt4 ,whrend von allen anderen ,dingen die ,menschen nur darum wissen1 da sie sind1 weil sie vorher wissen1 wie und was sie sind1 wollen sie vom ,dasein einer gttlichen ,persnlichkeit berzeugt sein1 ohne irgend zu wissen1 welcher ,art sie ist1 ob menschlicher oder unmenschlicher ,gestalt1 ob klein oder gro1 ob schwarz- oder blauugig1 ob ,mann oder ,weib4 ,ist es nun aber nicht schmhlich kopflos1 von jemand wissen zu wollen1 da er ist1 wenn ich zugleich eingestehen mu1 gar nichts davon zu wissen1 wo1 wie und welcher ,art er ist8 ,je weiter die ,gottesidee in der ,entwicklung zurck ist1 um so leibhaftiger ist sie1 je moderner die ,form der ,religion1 um so konfuser1 um so erbrmlicher sind die religisen ,ideen4 ,die geschichtliche ,entwicklung der ,religion besteht in ihrer allmhlichen ,auflsung4 ,im vierten ,abschnitt wird der zu ,beginn der sozialdemokratischen ,agitationsra hufig und heute noch von religisen ,anhngern der ,arbeitersache manchmal verteidigte ,satz1 da ,christus der erste ,sozialist gewesen1 einer interessanten ,kritik unterzogen3 ,sozialismus und ,christentum sind so verschieden wie ,tag und ,nacht4 ,wohl haben beide bereinstimmendes4 ,aber was stimmt nicht berein8 ,was ist unhnlich8 ,tag und ,nacht gleichen sich durchaus darin1 da sowohl das eine wie das andere ein ,stck der allgemeinen ,zeit ist4 ,der ,teufel und der ,erzengel1 obgleich der erste eine schwarze und der zweite eine weie ,haut hat1 sind doch wieder sehr gleich1 indem jeder von ihnen berhaupt in einer ,haut steckt4 ,es ist die spezielle ,kapazitt unseres ,kopfes1 alle ,mannigfaltigkeit unter einen generellen ,hut zu bringen4 ,ob ,christentum und ,sozialismus noch so viel ,gemeinschaftliches haben1 so verdient doch der1 der ,christus zum ,sozialisten macht1 den ,titel eines gemeinschdlichen ,konfusionsrats4 ,es ist nicht genug1 das ,gemeinschaftliche der ,dinge zu kennen1 auch der ,unterschied will verstanden sein4 ,nicht was der ,sozialist mit dem ,christen gemein1 sondern was er eigen hat1 was ihn auszeichnet und unterscheidet1 sei ,gegenstand unserer ,beachtung4 ,neuerdings ist das ,christentum ,religion der ,knechtseligkeit genannt worden4 ,das1 in der ,tat1 ist seine treffendste ,bezeichnung4 ,knechtselig ist allerdings alle ,religion1 aber das ,christentum ist die knechtseligste der knechtseligen4 ,nehmen wir ein christlich ,wort von der ,strae4 ,an meinem ,wege steht ein ,kreuz mit der ,inschrift3 ,barmherzigkeit1 huldreichster ,jesu6 ,h4 ,maria bitt fr uns4 ,da haben wir die unmige ,demut des ,christentums in ihrer vollen ,erbrmlichkeit4 ,denn wer so seine ganze ,hoffnung auf ,erbarmen baut1 ist doch in ,wahrheit eine erbrmliche ,kreatur4 ,der ,mensch1 der vom ,glauben an den allmchtigen ,gott ausgeht1 vor den ,schicksalen und ,mchten der ,natur sich in den ,staub wirft und nun im ,gefhl der ,ohnmacht um ,erbarmen winselt1 ist kein brauchbares ,mitglied unserer heutigen ,welt4 ,wenn die modernen ,christen andere ,leute sind1 wenn sie den ,unwettern1 die berlegene ,mchte herabdonnern1 khn in die ,augen sehen und nun durch tatkrftige ,arbeit das ,unheil zu heilen suchen1 so bekunden sie mit solcher ,tat ihren ,abfall vom ,glauben4 ,obgleich die ,christen ihren ,namen1 ihre ,gesangbcher und frommen ,gemtsschmerzen beibehalten1 sind sie doch in ihrem ,tun und ,treiben vollendete ,antichristen4 ,wir religionslose ,sozialdemokraten wollen das klare ,bewutsein der ,sachlage voraus haben4 ,wir wollen ,wissen und ,willen1 in der ,theorie wie in der ,praxis tatkrftige ,widersacher der lammfrommen1 gottseligen ,ergebenheit sein4 ,das ,christentum fordert ,entsagung1 whrend heute rstige ,arbeit zur ,befriedigung unserer materiellen ,bedrfnisse gefordert ist4 ,gottvertrauen ist die vornehmlichste ,qualitt eines ,christen1 ,selbstvertrauen1 das gerade ,gegenteil1 zu einer erfolgreichen ,arbeit ntig4 ,eine ,charakterisierung der ,wrde geistiger wie krperlicher ,arbeit gibt unser ,autor im zweiten ,teil dieses vierten ,abschnitts3 ,nachdem von der ,wissenschaft alles ,himmlische materialisiert wurde1 blieb den ,professoren brig1 ihre ,profession1 die ,wissenschaft zu verhimmeln4 ,die akademische soll anderer ,qualitt1 anderer ,natur sein1 wie zum ,beispiel die ,wissenschaft des ,bauern1 des ,frbers oder ,nagelschmieds4 ,die wissenschaftliche ,agrikultur zeichnet sich von der gewhnlichen ,bauernwirtschaft nur dadurch aus1 da ihre ,regeln1 ihre ,kenntnisse der sogenannten ,naturgesetze genereller oder umfassender sind4 ,das sozialistische ,bedrfnis nach gerechter1 volkstmlicher ,verteilung der wirtschaftlichen ,produkte verlangt die ,demokratie1 verlangt die politische ,herrschaft des ,volkes und duldet nicht die ,herrschaft einer ,sippe1 die mit der ,prtension des ,geistes nach dem ,lwenanteil schnappt4 ,um diesen anmalichen ,eigennutz in vernnftige ,schranken zurckweisen zu knnen1 ist es geboten1 das ,verhltnis des ,geistes zur ,materie klar zu verstehen4 ,der eminente ,wert der ,kopfarbeit wird von den ,handarbeitern noch vielfach verkannt4 ,ein unfehlbarer ,instinkt bezeichnet ihnen die tonangebenden ,federfuchser unserer brgerlichen ,zeit als natrliche ,widersacher4 ,sie sehen1 wie das ,handwerk der ,beutelschneiderei unter dem ,rechtstitel der geistigen ,arbeit betrieben wird4 ,daher die leicht erklrliche ,neigung1 die geistige ,arbeit zu unter- und die krperliche zu berschtzen4 ,diesem brutalen ,materialismus ist entgegenzuwirken4 ,physische ,kraft1 materielle berlegenheit war von jeher das ,vorrecht der arbeitenden ,volksklassen4 ,mangels geistiger ,ausbildung haben sie bisher sich bertlpeln lassen4 ,die ,emanzipation der ,arbeiterklasse fordert1 da letztere der ,wissenschaft unseres ,jahrhunderts sich ganz bemchtige4 ,das ,gefhl der ,entrstung ber die ,ungerechtigkeiten1 welche wir erleiden1 reicht trotz unserer berlegenheit an ,zahl und ,krperkraft zur ,befreiung nicht aus4 ,die ,waffen des ,geistes mssen ,hilfe leisten4 ,unser ,krper ist mit seinem ,geist derart verbunden1 da physische ,arbeit absolut unmglich ist ohne geistige ,zutat4 ,der simpelste ,handlangerdienst erfordert die ,mitbeteiligung des ,verstandes4 ,andererseits ist der ,glaube an die ,unkrperlichkeit der geistigen ,arbeit eine ,gedankenlosigkeit4 ,auch die reinste ,forschung ist unleugbar eine ,anstrengung des ,krpers4 ,alle menschliche ,arbeit ist geistig und krperlich zumal4 ,am ,produkt der ,arbeit lt sich nie ermitteln1 wieviel davon der ,geist und wieviel der ,krper geschaffen hat2 sie schaffen in solidarischer ,gemeinschaft1 einer nicht ohne den anderen4 ,mag sich eine ,arbeit als geistig oder krperlich charakterisieren1 das ,produkt1 ich wiederhole1 ist von ,geist und ,krper zumal geschaffen4 ,da lt sich der ,beitrag der ,idee nicht separieren vom ,beitrag des ,materials4 ,wer knnte in einem ,gemsegarten die ,teile bestimmen1 die der ,spaten1 der ,arm des ,grtners1 der ,boden1 der ,regen und der ,dnger gefrdert hat8 ,groe ,mnner1 die die ,leuchte der ,erkenntnis vorantragen1 mgen wir ehren1 aber nur so lange und so weit auf ihre ,sprche bauen1 als dieselben materiell in der ,wirklichkeit begrndet sind4 ,so weit #a bis #d der ,kanzelreden4 ,die ,stcke #e und #f sind weniger populr gehalten1 weil wesentlich philosophischen ,charakters2 sie behandeln der neuen ,religion1 der ,sozialdemokratie ,denkweise1 im ,gegensatz zur altreligisen1 der primitiven ,weltweisheit3 ,wer das phantastische1 das religise ,system der ,welterklrung absetzen will1 der mu doch wieder ein ,system1 diesmal ein rationelles1 an die ,stelle setzen4 ,wir nennen uns ,materialisten4 ,wie die ,religion ein genereller ,name ist fr mannigfache ,konfessionen1 so ist auch der ,materialismus ein dehnbarer ,begriff4 ,philosophische ,materialisten kennzeichnen sich dadurch1 da sie die leibhaftige ,welt an den ,anfang1 an die ,spitze und die ,idee oder den ,geist als ,folge setzen1 whrend die ,gegner nach religiser ,art die ,sache vom ,wort 7,gott sprach1 und es ward71 die materielle ,welt von der ,idee ableiten4 ,wir drften uns ebenso fglich auch ,idealisten nennen1 weil unser ,system auf dem ,gesamtresultat der ,philosophie fut1 auf der wissenschaftlichen ,erforschung der ,idee1 auf der klaren ,einsicht in die ,natur des ,geistes4 ,wie wenig die ,gegner kapabel sind1 uns zu begreifen1 bezeugen denn auch die widerspruchsvollen ,namen1 die man uns gibt4 ,bald sind wir grobtastige ,materialisten1 die nur nach ,hab und ,gut ausgehen1 bald1 wenn von der kommunistischen ,zukunft die ,rede ist1 werden wir unverbesserliche ,idealisten genannt4 ,in der ,tat sind wir beides zugleich4 ,sinnliche1 wahrhaftige ,wirklichkeit ist unser ,ideal1 das ,ideal der ,sozialdemokratie ist materiell4 ,dietzgen reklamiert nun als ,bedingung sozialdemokratischer ,denkweise dreierlei3 die von ,bacon gelehrte induktive ,methode der ,forschung -- des ,schlusses vom ,besonderen aufs ,allgemeine2 ferner ,gedankenaufbau auf ,grundlage sinnlichen ,materials2 drittens die ,voraussetzung gegebenen ,anfangs der ,welt -- unter ,abweisung der metaphysischen ,frage ,kants nach ,gott1 ,freiheit und ,unsterblichkeit1 und unter ,ablehnung der transzendentalen ,deduktion1 das heit apriorischer ,grundlegung der objektiven ,erfahrung durch den reinen ,geist4 ,dietzgen sagt3 ,anwendung der induktiven ,methode auf alle ,probleme vom ,anfang bis zum ,ende der ,welt1 also die systematische ,anwendung der ,induktion macht die sozialdemokratische ,weltanschauung zu einem ,system4 ,du sollst1 lautet das ,gesetz1 nicht anfangen zu grbeln ohne ,material1 du darfst deine ,schlsse1 ,regeln1 ,erkenntnisse nur auf ,tatsachen1 auf sinnliche ,wahrheit bauen4 ,zum ,denken gehrt ein gegebener ,anfang4 ,wir also fangen wohl an zu grbeln1 aber grbeln nie ber den ,anfang4 ,wir wissen ein fr allemal1 da alles ,denken mit einem ,stck der weltlichen ,erscheinung1 mit gegebenem ,anfang anfangen mu1 da also die ,frage nach dem ,anfang des ,anfangs eine gedankenlose ,frage ist1 die dem allgemeinen ,denkgesetz widerspricht4 ,wer vom ,anfang der ,welt redet1 setzt den ,weltanfang in die ,zeit4 ,da darf man fragen1 was war vor der ,welt8 ,nichts war1 sind zwei ,wrter1 von denen eines das andere ausschliet4 ,da jemals etwas gewesen sei1 was nicht war1 kann nur ein schlauer ,tollpatsch sagen1 der viereckige ,kreise zieht4 ,nichts kann nur heien3 nicht dies oder jenes4 ,unsere ,drnger1 die ,mchtigen und ,besitzenden1 ,kulturkmpfer und ,fortschrittsmnner1 ,liberale und ,freimaurer sind auch ,frsprecher der ,induktion -- nur soweit sie ihnen zum ,kram pat4 ,sie teilen alles3 ,die ,leute in ,herren und ,diener1 das ,leben in ,dies- und ,jenseits1 die ,person in ,leib und ,seele und die ,wissenschaft in ,induktives und ,deduktives4 ,das ,teilen ist gut und recht1 wenn dabei ,system1 wenn das ,geteilte unter einem ,hut gehalten1 wenn die ,verschiedenheit als eine nur graduelle bekannt ist4 ,auch die ,sozialdemokraten haben ,leib und ,seele4 ,unser ,leib ist die ,summe der leiblichen und die ,seele ,summe der seelischen oder geistigen ,eigenschaften4 ,aber1 wohlgemerkt6 die empirische ,erscheinung ist das einhellige ,material1 die gemeinsame ,rubrik fr ,leib und ,seele1 fr ,krper und ,geist4 ,seele oder ,geist ist uns ein ,attribut der ,welt und nicht1 wie umgekehrt der ,pfaff will1 die ,welt ein ,attribut oder ,machwerk des ,geistes4 ,nach religisem ,system ist der liebe ,gott letzter ,grund4 ,idealistische ,freimaurer glauben alles mit der ,vernunft begrnden zu knnen4 ,befangene ,materialisten suchen in heimlichen ,atomen den ,grund alles ,bestehenden1 whrend die ,sozialdemokraten alles induktiv begrnden4 ,wir besitzen die prinzipielle ,induktion1 das heit wir wissen1 da nicht rein deduktiv1 aus der bloen ,vernunft irgendeine ,belehrung zu schpfen1 sondern nur mittels ,vernunft aus der ,erfahrung ,kenntnisse zu holen sind4 ,an ,stelle der ,religion setzt die ,sozialdemokratie systematische ,weltweisheit4 ,diese ,weisheit findet ihre ,begrndung1 ihren letzten ,grund in den faktischen ,verhltnissen4 ,die ,erfahrung1 da sowohl die feudale wie die liberale und klerikale ,gerechtigkeit und ,freiheit und politische ,wahrheit und ,weisheit nach dem leiblichen ,interesse der betreffenden ,parteien modelliert ist1 hat uns das ,verstndnis nahegelegt1 da sich berhaupt die ,weisheit nicht aus dem ,kopfe1 sondern nur mittels des ,kopfes aus empirischem ,material ziehen lt4 ,zufolge dessen modellieren wir mit ,bewutsein1 mit systematischer ,konsequenz unsere ,begriffe ber ,gerechtigkeit und ,freiheit nach unseren leiblichen ,bedrfnissen1 nota bene sind es die ,bedrfnisse des ,proletariats1 der groen ,volksmasse4 ,das faktische leibliche ,bedrfnis einer menschenwrdigen ,existenz ist der letzte ,grund1 womit wir die ,rechtmigkeit1 ,wahrheit1 ,vernnftigkeit der sozialdemokratischen ,bestrebungen erweisen4 ,im ,system der ,induktion geht der ,leib dem ,geiste1 das ,faktum dem ,begriffe voran4 ,wie die ,wrme kalt und die ,klte warm1 beides sich nur dem ,grade nach unterscheidet1 so relativ ist das ,gute bs und das ,bse gut4 ,alles sind ,relationen desselben ,stoffes1 ,formen oder ,arten der physischen ,empirie 7,erfahrung74 ,mancher mchte fragen3 ,wie ist es mglich1 empirisches ,material als ,grundbestandteil aller ,objekte der ,wissenschaft nachzuweisen8 ,gibt es denn da keine ,dinge1 wie das ,wesen ,gottes1 reine ,vernunft1 sittliche ,weltordnung usw48 ,gott1 reine ,vernunft1 sittliche ,weltordnung und viele andere ,dinge bestehen nicht aus empirischem ,material1 es sind keine ,formen der physischen ,erscheinung1 wir leugnen deshalb auch ihr ,dasein4 ,jedoch die ,begriffe dieser ,gedankendinge sind faktisch vorhanden2 sie mgen wir sehr wohl unserer induktiven ,forschung als ,material unterbreiten4 ,im ,schluartikel1 dem siebten1 befat sich unser ,autor mit dem viel ventilierten ,religionsthema der sittlichen ,weltordnung3 ,sitte und ,ordnung mu sein1 nicht weil1 wie der ,pastor sagt1 diese ,dinge vom ,himmel stammen1 sondern weil sie ein allgemeines1 lebhaftes ,bedrfnis sind4 ,da wir ,sozialdemokraten alle unsere ,gedanken mit leibhaftigen oder empirischen ,tatsachen begrnden1 soll auch das ,sittengesetz nicht weiter gelten1 als es sich materialistisch fundiert findet4 ,die ,sittlichkeit beruht auf dem sozialen ,trieb des ,menschengeschlechts1 auf der materiellen ,notwendigkeit des gesellschaftlichen ,lebens4 ,weil die ,tendenz der ,sozialdemokratie vornehmlich auf ein soziales1 auf ein gesellschaftliches ,leben in hherem ,grade gerichtet ist1 darum kann sie nicht anders1 als ganz wahrhaftig eine moralische ,tendenz sein4 ,sacken und ,packen und der dazu bentigte juristische ,apparat nennt sich sittliche ,weltordnung4 ,menschen1 die ber ,nacht reich werden1 haben ein anderes ,sittengesetz als solche1 die noch das ,brot kmmerlich im ,schweie des ,angesichts kneten4 ,heute wei man nicht1 ob fnf1 fnfundzwanzig1 hundert oder fnfhundert ,prozent ein ehrlicher ,verdienst ist4 ,die kapitalistische ,wirtschaft wirkt zersetzend auf die ,moral und das ,vermgen4 ,wie in der ,trkei kauft man in hheren ,stnden sich der ,frauen1 soviel man ,geld hat4 ,vielweiberei und ,mtressenwirtschaft werden ,sitte1 sind ein sittliches ,faktum4 ,und in der ,tat und in der ,wahrheit ist die freie ,liebe nicht minder sittlich wie auch die christliche ,beschrnkung auf nur ein einziges ,ehegesponst4 ,was uns an der ,vielweiberei emprt1 ist nicht so sehr die reiche ,mannigfaltigkeit der ,liebe1 als die ,kuflichkeit des ,weibes1 die ,degradation des ,menschen1 die schandbare ,herrschaft des ,mammons4 ,in der ,weltgeschichte1 liebe ,mitbrger1 geht es mit der ,moral wie in der ,natur mit dem ,stoff3 die ,formen ndern sich1 aber das ,wesen bleibt4 ,hier mu ich kurz und bndig auseinandersetzen1 was das eigentliche ,wesen der ,sittlichkeit1 was wahre ,moral ist4 ,die ,feinde schlachten1 braten und verspeisen1 heit dort moralisch1 und hier3 sie lieben und ihnen ,gutes tun4 ,wie sollen wir nun unter solchen ,widersprchen die ,kastanien der ,wahrheit aus dem ,feuer holen8 ,einfach1 indem wir aus dem ,verschiedenen das ,allgemeine1 indem wir extrahieren1 was unter allen ,umstnden moralisch1 sittlich oder recht ist4 ,es kann das nichts ,spezielles1 es mu das ,generelle1 das ,abstrakte des gesamten moralischen ,materials sein4 ,mittels eines solchen induktiven ,verfahrens findet sich1 da die sittliche ,weltordnung im allgemeinen aus den ,rcksichten besteht1 verschieden je nach ,zeit und ,umstnden1 welche das gesellschaftliche ,bedrfnis der ,menschen erheischt4 ,ferner findet sich die unleugbare ,tatsache1 da dieses ,bedrfnis mit der ,kultur sich entwickelt1 da der soziale ,trieb des ,menschen wchst1 da die menschliche ,assoziation breiter und inniger1 da die ,moral moralischer wird4 ,kein ,orakel des ,himmels1 kein ,gewissen der ,brust und keine ,deduktion des ,kopfes darf uns die sittliche oder irgend eine andere ,wahrheit dozieren4 ,auf diesen idealen ,wegen findet sich nur die bekannte ,schnapperei nach dem wahren ,jakob4 ,das einhellige wissenschaftliche ,resultat wird induktiv gewonnen2 es grndet sich immer auf empirische ,tatsachen1 hier auf das exakte ,faktum1 da ,menschen einander dienstlich sind4 ,so ewig wie einer des anderen bedarf1 so ewig ist dem einen recht1 was dem andern billig4 ,je mehr sich die gegenseitige ,bedrftigkeit der ,menschen entwickelt1 um so extensiver und intensiver wird ihre ,verbindung1 um so rcksichtsvoller die ,moral1 um so grer und wahrer die ,moral4 ,die religise ,wahrheit ist eine ideale ,phantasterei4 ,sie hat die ,nchstenliebe auf ,gottesglauben und sittliche ,freiheit grnden wollen4 ,und was haben wir davon8 ,den sozialen ,krieg4 ,wir wollen umgekehrt den ewigen ,frieden bezwecken mittels einer brderlichen ,gestaltung der politischen konomie4 ,wie in der ,familie1 wo der ,mann den ,kohl baut1 die ,frau ihn kocht und die ,kinder das ,reisig herbeiholen1 wie da die husliche ,liebe gegrndet ist auf die husliche ,wirtschaft1 die geistige auf die materielle ,eintracht1 so wird sich auch bei uns die wahre ,nchstenliebe erst einfinden1 nachdem die ,erwerbsverhltnisse sozialistisch gestaltet sind4 ,gewi hat die ,natur schon dem ,menschen die ,nchstenliebe ins ,herz gepflanzt4 ,aber dies ,herz ist ein durchaus unzuverlssiger ,kompa1 und ,wille und ,erkenntnis1 berhaupt der ganze ideale ,apparat ist ohne materielle ,basis ein sehr niedriger ,wegweiser4 ,es mte sonst besser stehen mit der ,nchstenliebe unserer herrschenden ,klassen4 ,mit der faktischen ,welt stimmt die sozialdemokratische ,moraltheorie berein1 sie anerkennt im politischen ,staate den berechtigten ,wchter und ,hter der ,sittlichkeit1 aber fhlt sich auch berufen1 dem ,staat auf die ,finger zu sehen1 da er nicht aus einer vergnglichen und vernderlichen ,institution einen ewigen und heiligen ,popanz mache1 da er nicht statt dem sittlichen ,fortschritt eine unsittliche ,reaktion1 statt kommunistischer ,moral egoistische ,laster treibe4 ,indem die ,sozialdemokratie alle ,privatinteressen dem ,allgemeinen1 der sozialistischen ,organisation unterordnet1 bekundet sie wahre1 echte ,moral4 7,dieses ,schlukapitel der ,kanzelreden ist beilufig als eine populre ,erweiterung des ,schlukapitels vom ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit zu betrachten47 ,,vi4 ,sozialdemokratische ,philosophie4 ,sozialdemokratische ,philosophie betitelt sich die nun folgende ,artikelserie 7aus dem ,volksstaat von #ahgf71 der sich drei ,aufstze 7aus dem ,vorwrts von #ahgg bis #ahgh7 anschlieen4 ,unter sozialdemokratischer ,philosophie versteht ,dietzgen die auf sinnlicher ,erfahrung beruhende ,erkenntnis -- im ,gegensatz zur spekulativen ,philosophie1 zur ,metaphysik1 zum bersinnlichen und auch zur ,ideologie1 wie zur phantastischen ,projektmacherei der frhen franzsischen und englischen ,sozialisten zu ,ende des achtzehnten und im ersten ,drittel des neunzehnten ,jahrhunderts4 ,erst unserem ,marx und ,engels hatte -- sagt ,dietzgen -- die ,philosophie das ,fundamentalprinzip offenbart1 da in letzter ,instanz sich die ,welt nicht nach ,ideen1 sondern umgekehrt die ,ideen sich nach der ,welt zu richten haben4 ,marx war der erste1 welcher erkannte1 da das ,menschenheil im groen und ganzen nicht von irgendwelchem erleuchteten ,politiker1 sondern von der ,produktivitt der sozialen ,arbeit abhngt4 ,da diese teils mechanischer1 teils geistiger ,art ist1 fragt es sich3 wer von beiden ist ,primus8 ,wir erkennen in ,wissenschaft und ,bildung beraus wertvolle ,mittel1 aber nur ,mittel1 whrend die ,ergiebigkeit der leiblichen ,arbeit der hhere ,zweck ist4 ,die ,bildung wirkt dann allerdings sehr erheblich zurck auf die produktive ,verwendung der ,arbeit4 ,der unwiderstehliche ,weltproze1 der die ,planeten geballt1 aus ihren feuerflssigen ,substanzen ,kristalle1 ,pflanzen1 ,tiere und ,menschen nacheinander hervorgetrieben1 treibt ebenso unwiderstehlich zu einer rationellen ,verwendung unserer ,arbeit1 zur stetigen ,entwicklung der ,produktivkraft4#i ,die ,produktion verlangt unter allen ,umstnden in rationeller ,weise betrieben zu werden4 ,in allen ,kulturepochen1 mgen sie noch so verschieden sein1 mu man1 so will es die ,vernunft der ,dinge1 in mglichst kurzer ,zeit das ,massenhafteste leisten4 ,dieser von der materiellen ,leiblichkeit uns angetane ,trieb ist also das ,allgemeine1 das ,urschliche1 ist ,grund oder ,fundament aller sogenannten hheren1 geistigen ,entwicklungen1 ,bildungen und ,fortschritte4 ,weil die fortentwickelte ,produktivkraft heute nicht weiterkommen kann1 darum mu dem ,volke ,teil gegeben werden am ,konsum1 ,absatz mu verschafft1 die ,sittlichkeit1 ,freiheit1 ,gleichheit und ,brderlichkeit vervollkommnet werden4 ,auf dem ,mechanismus des ,fortschritts beruht die ,zuversicht der ,sozialdemokratie4 ,wir wissen uns unabhngig vom guten ,willen4 ,unser ,prinzip ist ein mechanisches1 unsere ,philosophie materialistisch4 ,doch ist der sozialdemokratische ,materialismus viel reicher und positiver begrndet als irgend ein ,vorgnger4 ,die ,idee1 seinen ,gegensatz1 hat er mittels klarer ,durchschauung in sich aufgenommen1 hat die ,welt der ,begriffe bemeistert1 den ,widerspruch zwischen ,mechanik und ,spirit berwunden4 ,der ,geist der ,verneinung ist in uns zugleich positiv1 unser ,element ist dialektisch4#aj ,im zweiten ,artikel erklrt unser ,autor1 wie die sozialdemokratische ,philosophie aus der brgerlichen1 von der sie legitim abstammt1 sich entwickelt hat3 ,wer sind wir1 woher kommen und wohin gehen wir8 ,sind die ,menschen ,herren und ,gebieter1 sind sie die ,krone der ,schpfung oder hilflose ,kreaturen1 allem ,winde1 ,wetter und ,ungemach unterworfen8 ,wie verhalten wir oder wie sollen wir uns verhalten zu den ,dingen und ,menschen der ,umgebung8 ,das ist die groe ,frage der ,philosophie wie der ,religion4 ,das ,charakteristikum der ,philosophie ist es1 die groe ,frage dem religisen ,gemt entwunden und sie dem ,organ der ,wissenschaft1 dem ,erkenntnisvermgen zur ,lsung heimgegeben zu haben4 ,indem die ,philosophie die groe ,lebensfrage wissenschaftlich lsen wollte1 verdrehte sich ihr die ,sache1 die sie nicht anzugreifen wute1 und die wissenschaftliche ,lsung1 die ,theorie der ,kopfarbeit1 wurde ihr zum eigentlichen ,gegenstand1 zur ,lebensfrage4 ,aber schockweise sind die ,belege1 da das ,verstndnis kein helles1 kein konsequentes ist1 da die ,professoren und ,privatdozenten ganz konfus sind in betreff der ,aufgabe1 des ,zweckes oder der ,bedeutung der ,philosophie4 ,zum ,beweis zitiert ,dietzgen einen ,philosophen von anerkanntem ,ruf1 ,herrn v4 ,kirchmann1 der #ahgf in einem ,vortrag die ,philosophie als das beste ,schutzmittel fr die zurzeit herrschende ,autoritt und die brgerliche ,moral erklrte4 ,diese ,philosophie kann also die ,frage ,woher kommen wir8 sicherlich nicht beantworten1 zumal sie auf materiallosem oder voraussetzungslosem ,denken beruht4 ,ohne ,material1 wie die ,spinne ihre ,fden aus dem ,hintern1 ja noch weit material- oder voraussetzungsloser1 will der ,philosoph seine spekulative ,weisheit aus dem ,kopfe ziehen4 ,so haben denn die philosophischen ,hirngespinste auch weniger realen ,zusammenhang als die ,spinngewebe4 ,einer der ,professoren -- sagt unser ,autor im dritten ,artikel -- verlangt von den ,sozialisten statt vager und unklarer ,andeutungen ein klares ,bild von dem ,zustand der ,gesellschaft1 wie er nach ihrer ,ansicht sein mte und nach ihren ,wnschen eintreten soll4 ,namentlich nach seinen praktischen ,konsequenzen ausgefhrt4 ,wir sind keine ,idealisten1 die sich einen ,zustand der ,gesellschaft ertrumen1 wie er sein mu und soll4 ,wenn wir unsere ,gedanken ber die knftige ,gestaltung spinnen1 nehmen wir ,material zur ,hand4 ,wir denken materialistisch4 ,der liebe ,gott hatte die ,welt im ,kopfe1 bevor er sie machte1 seine ,ideen waren souvern und hatten sich nach nichts ,vorhandenem zu richten4 ,dieser ,aberglaube an die ,souvernitt der ,idee spukt den ,philosophen im ,kopfe2 er liegt dem ,verlangen zugrunde1 da wir die knftige ,welt in all ihren ,details erst projektieren sollen1 bevor wir die gegenwrtige angreifen und zerstren4 ,fourier1 ,cabet usw4 haben diese ,verkehrtheit begangen4 ,wir behandeln die ,zukunft nicht wie spekulative ,philosophen1 sondern wie praktische ,mnner1 bauen keine ,luftschlsser und machen keine ,rechnungen ohne die ,wirte4 ,es ist kopflos1 in ein ,geschft1 in ein ,unternehmen1 in die ,welt zu rennen ohne ,projekt2 aber noch kopfloser und nur die ,art sanguinischer ,phantasten ist es1 wenn man die nheren ,bestimmungen sich nicht reserviert4 ,da die kleine ,wirtschaft wenig leistet und der ,privatbesitz en gros die ,arbeiter ausbeutet1 ist eine empirische ,spezialkenntnis1 welche aus der ,erfahrung induziert und nicht aus der philosophischen blauen ,allgemeinheit uns in den ,kopf geregnet ist4 ,daraus folgt als praktische ,konsequenz die ,forderung des genossenschaftlichen1 des staatlichen oder kommunalen ,betriebes4 ,aber der ,arbeitszwang -- die ,beschrnkung der persnlichen ,freiheit vertrgt sich nicht mit dem idealen ,staate4 ,der ,arbeitszwang ist ein ,naturgesetz und ist nur so lange eine ,beschrnkung unserer persnlichen ,freiheit1 als ein ,herr ,prinzipal vorhanden ist1 der die ,frchte unserer ,arbeit eigenntzig einsackt4 ,sollte wohl der gut salarierte ,beamte seinen vorschriftsmigen ,dienst als ,beschrnkung der persnlichen ,freiheit empfinden8 ,dietzgen nimmt nun im vierten ,artikel das im zweiten begonnene ,thema wieder auf ,woher kommen wir81 das ,rtsel des ,daseins1 das ,religion und ,philosophie zu lsen sich die ,aufgabe gestellt4 ,die religise ,schpfungsgeschichte ist der ,philosophie zu kindisch2 sie wendet sich deshalb an den menschlichen ,geist2 aber solange der1 vom religisen ,dunst umnebelt1 sich selbst miversteht1 fragt und hantiert er verkehrt1 voraussetzungslos1 spekulativ oder in die unbestimmte ,allgemeinheit4 ,die ,voraussetzungslosigkeit seiner ,methode wei der ,philosoph damit zu begrnden1 da er auf die vielen ,possen oder ,tuschungen der ,sinne hinweist1 die uns mannigfach in der ,irre herumfhren4 ,folgedessen fragt er3 ,was ist ,wahrheit und wie kommen wir zur ,wahrheit8 ,seine ,philosophie sucht nicht1 wie alle besonderen ,wissenschaften1 an bestimmten grnen und empirischen ,wahrheiten1 sondern wie die ,religion an einer ganz besonderen ,art von ,wahrheit1 an der absoluten1 blauen1 voraussetzungslosen oder bergeschnappten4 ,was aller ,welt wahr ist1 was wir sehen1 fhlen1 hren1 schmecken und riechen1 unsere leibhaftige ,empfindung1 ist ihr nicht wahr genug4 ,naturerscheinungen sind nur ,erscheinungen oder ,schein1 und davon will sie nichts wissen4 ,weil der ,philosoph1 vom religisen ,wahne befangen1 ber die ,naturerscheinung hinaus will1 weil er hinter dieser ,welt der ,erscheinung noch eine andere ,welt der ,wahrheit sucht1 mittels deren die erstere erklrt werden soll1 darum hat er sich die voraussetzungslose ,methode angeschafft1 welche ,gedanken ohne bestimmtes ,material spinnt oder1 mit anderen ,worten1 in die unbestimmte ,allgemeinheit fragt4 ,erst ein unbefangener ,grbler1 der das ,cartesianische ,experiment 7,cogito1 ergo sum1 ich denke1 daher existiere ich7 wiederholt1 findet1 da1 wenn sich im ,kopfe ,gedanken und ,zweifel umtreiben1 es die leibliche ,empfindung ist1 welche uns das ,dasein des ,denkprozesses versichert4#aa ,der ,philosoph verdrehte die ,sache1 er wollte die unleibliche ,existenz des abstrakten ,gedankens bewiesen haben2 er vermeinte1 die bergeschnappte ,wahrheit einer religisen oder philosophischen ,seele wissenschaftlich beweisen zu knnen1 whrend in der ,tat er die gemeine ,wahrheit der leiblichen ,empfindung konstatierte4 ,aus der ,empfindung des profanen ,daseins wollte ,cartesius ein hheres ,dasein herleiten4 ,sein ,malheur ist das ,generalmalheur der ,philosophie1 sie ist idealistisch4 ,idealisten im guten ,sinne des ,wortes sind alle braven ,menschen4 ,die ,sozialdemokraten erst recht4 ,unser ,ziel ist ein groes ,ideal4 ,die ,idealisten im philosophischen ,sinne dagegen behaupten1 was alles wir sehen1 hren1 fhlen usw41 die ganze ,welt der ,dinge rund um uns sei nicht vorhanden1 es seien ,gedankenspne4 ,sie behaupten1 unser ,intellekt sei die einzige ,wahrheit1 alles andere sollen ,vorstellungen1 ,phantasmagorien1 traumhafte ,nebelbilder1 ,erscheinungen im bsen ,sinne des ,wortes sein4 ,was immer in der ueren ,welt wir wahrnehmen1 behaupten sie1 sind keine objektiven ,wahrheiten1 keine wirklichen ,dinge1 sondern ist subjektives ,getriebe unseres ,intellektes4 ,die ,dinge der ,welt sind nicht an sich1 sondern besitzen alle ihre ,beschaffenheiten nur durch den ,zusammenhang4 ,im ,zusammenhang mit dem ,sonnenlicht und mit unseren ,augen sind die ,wlder im ,sommer grn4 ,in einem anderen ,lichte und unter anderen ,augen mchten sie dann blau oder rot sein4 ,flssig ist das ,wasser nur im ,zusammenhang mit einer gewissen ,temperatur1 in der ,klte wird es hart und fest1 in der ,hitze unsichtbar2 luft gewhnlich bergab1 und wenn es an einen ,zuckerhut herankommt auch bergauf4 ,es hat an sich keine ,eigenschaften1 kein ,dasein1 sondern erhlt dasselbe durch den ,zusammenhang4 ,wie dem ,wasser ergeht es allen anderen ,dingen4 ,die ganze ,wahrheit und ,wirklichkeit beruht auf dem ,gefhl1 auf der leiblichen ,empfindung4 ,seele und ,leib oder ,subjekt und ,objekt1 wie der alte ,witz neuerdings heit1 ist von demselben irdischen1 sinnlichen1 empirischen ,kaliber4 ,die ,wahrheit nicht auf das ,wort ,gottes und nicht auf berkommene ,prinzipien1 sondern unsere ,prinzipien auf die leibliche ,empfindung grnden1 das ist die philosophische ,pointe der ,sozialdemokratie4 ,der liebe ,gott formte des ,menschen ,leib aus einem ,lehmklumpen1 und die unsterbliche ,seele hauchte er hinein4 ,seit dieser ,zeit besteht der ,dualismus oder die ,zweiweltentheorie4 ,die eine1 die leibliche1 materielle ,welt1 ist ,dreck1 und eine andere1 geistliche oder geistige ,geisterwelt1 ist ,gotteshauch4 ,dieses ,histrchen wurde von der ,philosophie skularisiert1 das heit dem ,zeitgeist angepat4 ,das ,sichtbare1 das ,hr- und ,fhlbare1 die leibliche ,wirklichkeit wird immer noch wie dreckiger ,lehm behandelt2 dem denkenden ,geiste dagegen hngt man das ,reich einer berspannten ,wahrheit1 ,schnheit und ,freiheit an4 ,wie in der ,bibel die ,welt einen blen ,beigeschmack hat1 so auch in der ,philosophie4 ,unter allen ,erscheinungen oder ,objekten1 welche die ,natur bietet1 findet sich nur eines1 welches sie ihrer ,aufmerksamkeit wrdigt1 den ,geist nmlich1 den alten ,gotteshauch2 und das nur darum1 weil derselbe ihrem vertrackten ,sinne wie ein unnatrliches1 wie ein berweltliches1 metaphysisches ,ding erscheint4 ,es soll der ,odem ,gottes als eine ,wahrheit demonstriert werden4 ,zwar ist der ,name in ,verruf3 von der unsterblichen ,seele darf vor aufgeklrten1 liberalen ,leuten keine ,rede sein4 ,man tut materialistisch nchtern1 spricht vom ,bewutsein1 ,denk- oder ,vorstellungsvermgen4 ,aber da dies ein ,ding von gemeiner und nicht bergeschnappter ,natur ist1 darf kein ,gebildeter denken1 das denken nur sozialistische ,volksaufwiegler4 ,anderen ist die berschwengliche ,natur des menschlichen ,geistes ein ausgemachtes ,dogma4 ,wir fhlen in uns das leibhaftige ,dasein der denkenden ,vernunft1 und ebenso und mit demselben ,gefhl empfinden wir auer uns die ,lehmklumpen1 die ,bume und ,strucher4 ,und das1 was wir in uns1 und das1 was wir auer uns fhlen1 liegt nicht weit voneinander4 ,beides gehrt zur sinnlichen ,erscheinung1 zum empirischen ,material4 ,die sozialdemokratische ,gleichheit der ,natur1 des ,leibes und der ,seele ist es1 welche den ,philosophen nicht in den ,kopf will4 ,das ,erfahrungsmige nennen wir ,wahrheit und machen es allein zum ,objekt der ,wissenschaft4 ,seit ,kant sich die ,kritik der ,vernunft zur ,spezialitt gemacht1 ist konstatiert1 da unsere fnf ,sinne allein nicht ausreichen1 um ,erfahrungen zu machen1 da der ,intellekt dabei sein mu4 ,und ferner hat die ,kritik der ,vernunft dargetan1 da der alte ,gotteshauch knftig nur im ,gebiet der materiellen1 das heit erfahrungsmigen ,welt funktionieren darf1 da die ,vernunft ohne unsere fnf ,sinne keinen ,sinn und ,verstand hat und also ein ,ding ist von demselben gemeinen ,zusammenhang wie andere ,dinge4 ,jedoch ist es dem groen ,philosophen zu schwer geworden1 die ,geschichte vom ,lehm ganz zu vergessen1 den ,geist aus der geistlichen ,nebelkappe ganz zu erlsen1 die ,wissenschaft total von der ,religion zu emanzipieren4 ,die dreckige ,anschauung von der ,materie1 das ,ding an sich hat alle ,philosophen mehr oder minder gefangen gehalten im idealistischen ,schwindel1 der einzig und allein auf dem ,glauben an die metaphysische ,natur des menschlichen ,geistes beruht4 ,abgtterei1 ,religion und ,philosophie sind drei wenig verschiedene ,arten von einer ,sache1 welche sich ,metaphysik nennt4 ,der ,schub1 durch welchen ,kant die ,metaphysik zum ,tempel hinausbrachte1 und das ,hintertrchen1 das er ihr offen lie1 sind bndig in einen einzigen ,satz gefat1 er lautet3 ,unsere ,erkenntnis beschrnkt sich auf die ,erscheinung der ,dinge4 ,was sie an sich sind1 knnen wir nicht wissen4 ,gleichwohl mssen auch die ,dinge etwas an sich sein1 denn sonst wrde der ungereimte ,widerspruch folgen1 da ,erscheinung wre1 ohne etwas1 was erscheint4 ,nicht zu leugnen3 wo ,erscheinungen sind1 da ist auch ein ,etwas1 was erscheint4 ,aber wie wre es1 wenn dies ,etwas die ,erscheinung selbst wre1 wenn einfach ,erscheinungen erschienen8 ,es lge doch durchaus nichts ,unlogisches oder ,vernunftwidriges vor1 wenn berall in der ,natur die ,subjekte wie die ,prdikate von derselben ,art wren4 ,warum soll denn das1 was erscheint1 von einer durchaus anderen ,qualitt sein wie die ,erscheinung8 ,warum knnen die ,dinge fr uns und die ,dinge an sich1 oder ,schein und ,wahrheit1 nicht von demselben empirischen ,stoffe1 von derselben ,natur sein8 ,das ,interesse der ,sozialdemokratie fordert1 da sie mit der ,weltweisheit dieselbe ,prozedur vornimmt1 da sie die ,gesamtgattung der ,gedanken in zwei ,arten teilt1 in glaubensbedrftige1 idealistische ,faselei und nchterne1 materialistische ,denkarbeit4 ,wir knnen mit unserem ,intellekt die materielle ,welt nur formell beherrschen4 ,im ,kleinen mgen wir ihre ,vernderungen und ,bewegungen nach dem ,willen lenken1 aber im ,groen ist die ,substanz der ,sache1 die ,materie en gnral erhaben ber alle ,geister4 ,es gelingt der ,wissenschaft1 die mechanische ,kraft in ,wrme1 ,elektrizitt1 ,licht1 chemische ,kraft usw4 zu verwandeln1 und es mag ihr gelingen1 alles ,stoffliche und alles ,krftige1 eines in das andere berzufhren und als verschiedene ,formen eines einzigen ,wesens darzustellen2 aber doch vermag sie nur die ,form zu verwandeln1 das ,wesen bleibt ewig1 unvergnglich und unzerstrbar4 ,der ,intellekt kann die ,wege der physischen ,vernderungen ablauschen1 aber es sind materielle ,wege2 der stolze ,geist kann ihnen nur nachschleichen1 sie aber nicht vorschreiben4 ,das religise ,gebot3 ,du sollst ,gott ber alles lieben1 das heit in sozialdemokratischem ,deutsch3 ,du sollst die materielle ,welt1 die leibliche ,natur oder das sinnliche ,dasein lieben und verehren als den ,urgrund der ,dinge1 als das ,sein ohne ,anfang und ,ende1 welches war1 ist und sein wird von ,ewigkeit zu ,ewigkeit4 ,wie das ,verstndnis der konomie1 so ist auch unser ,materialismus eine wissenschaftliche1 eine historische ,errungenschaft4 ,wie wir uns scharf unterscheiden von den ,sozialisten der ,vergangenheit1 so auch von den ehemaligen ,materialisten4 ,mit den letzteren haben wir nur gemein1 die ,materie als ,voraussetzung oder ,urgrund der ,idee zu erkennen4 ,die ,materie ist uns die ,substanz und der ,geist die ,akzidenz1 die empirische ,erscheinung ist uns die ,gattung und der ,intellekt eine ,art oder ,form derselben1 whrend alle religisen und philosophischen ,idealisten in der ,idee die erste1 die urschliche oder substantielle ,kraft erblicken4 ,es ist nicht genug1 wie die alten ,materialisten tun1 alles aus wgbaren ,atomen abzuleiten4 ,die ,materie ist nicht nur schwer1 sondern auch duftig1 hell und klingend1 warum nicht intelligent8 ,wenn das ,riech-1 ,sicht- und ,hrbare spiritueller ist als das ,tastbare1 wenn also der ,komparativ natrlich1 warum nicht der ,superlativ8 ,die ,schwere lt sich nicht sehen1 ,licht nicht riechen und der ,intellekt nicht betasten1 aber empfinden lt sich alles1 was da ist4 ,den ,geist oder unsere ,gedanken fhlen wir doch wohl ebenso physisch wie ,schmerzen1 ,licht1 ,wrme oder ,steine4 ,das ,vorurteil1 da die ,objekte des ,tastgefhls begreiflicher seien als die ,erscheinungen des ,gehrs oder des ,gefhls berhaupt1 verleitete die alten ,materialisten zu ihren atomistischen ,spekulationen1 verleitete sie1 das ,tastbare zum ,urgrund der ,dinge zu machen4 ,der ,begriff der ,materie ist weiter zu fassen4 ,es gehren dazu alle ,erscheinungen der ,wirklichkeit1 auch unser ,begriffs- oder ,erkenntnisvermgen4 ,das ,ganze regiert den ,teil1 die ,materie den ,geist1 wenigstens in der ,hauptsache1 wenn auch nebenschlich wiederum die ,welt vom ,menschengeist regiert wird4 ,in diesem ,sinne also mgen wir die materielle ,welt als hchstes ,gut1 als erste ,ursache lieben und ehren4 ,damit ist denn ganz und gar nicht bestritten1 da unter den ,objekten der ,welt wir unserem ,intellekt den ersten ,rang zuerkennen mgen4 ,,vii4 ,drei polemische ,abhandlungen4 ,die nun folgenden1 einander ergnzenden drei ,aufstze3 ,das ,unbegreifliche 7,vorwrts #ahgg71 ,die ,grenzen der ,erkenntnis 7,vorwrts #ahgg71 ,unsere ,professoren auf den ,grenzen der ,erkenntnis 7,vorwrts #ahgh7 sind zwar in polemischer ,form gehalten1 lediglich aber ,illustrationen der im vorhergehenden niedergelegten erkenntniskritischen ,lehren1 insbesondere ,beispiele von ,metaphysik und ihrer ,abwehr4 ,im ersten ,artikel sagt ,dietzgen3 ,es ist viel ,unbegriffenes vorhanden1 wer will es bestreiten8 ,da aber in der zweiten ,hlfte des neunzehnten ,jahrhunderts die ,gelehrten noch allen ,ernstes von den ,grenzen des menschlichen ,erkenntnisvermgens sprechen und an das effektive ,dasein von wunderbaren ,dingen oder ,wundern glauben1 die nicht mir oder dir1 sondern dem ,menschengeschlecht ber den ,horizont gehen1 das darf ein ,unglubiger wunderbar1 unbegreiflich und unerklrlich finden4 ,die ,fhigkeit des menschlichen ,intellektes ist so unbegrenzt1 da sie im ,fortschritt der ,zeit stets neue ,ermittlungen macht1 welche regelmig alle vergangene ,gelehrsamkeit im ,lichte der ,stmperei erscheinen lassen4 ,bekanntlich ist der ,intellekt ein ,organ1 mit dem wir wahrnehmen4 ,von den anderen ,wahrnehmungsorganen1 von ,augen1 ,ohren usw41 unterscheidet er sich als der wesentlichste ,faktor4 ,ohne ,augen lt sich noch hren1 schmecken und riechen1 aber ohne ,bewutsein1 ohne ,spiritus im ,kopfe ist die ,welt zu ,ende4 ,ein ,bewutsein jedoch1 das keine ,sinne htte1 wrde auch nichts wissen4 ,also gehrt eins zum anderen4 ,der ,intellekt mag ,hauptmann sein1 aber er ist das nur in ,verbindung mit den ,gemeinen1 mit unseren fnf ,sinnen und den ,dingen der ,welt4 ,allerdings gibt es ,unverstndliches1 ,unbegreifliches1 es gibt ,grenzen unseres ,erkenntnisvermgens1 aber nur in dem hausbackenen ,sinne1 wie es ,unsichtbares und ,unhrbares1 wie es ,grenzen fr ,auge und ,ohr gibt4 ,jedes ,ding hat seine natrliche ,grenze1 so auch der ,intellekt4 ,wenn das ,auge keine ,musiktne1 keine ,wohlgerche oder die ,schwere der ,krper nicht zu sehen vermag1 so ist das eine verstndige ,grenze des ,auges1 aber keine ,grenze in dem unverstndigen ,sinne der ,metaphysik1 welche mit dem ,namen ,grenze oder ,schranke einen ,mangel ausdrckt4 ,mangelhaft ist das ,exemplar einer ,sache im ,verhltnis zu anderen ,exemplaren derselben ,gattung2 aber generaliter sind die ,dinge vollkommen4 ,ein vollkommeneres ,holz1 wie das ,holz im allgemeinen auf der ,erde ist1 kann auch in der ,metaphysik nicht wachsen4 ,um dem gruseligen ,gerede vom ,unbegreiflichen1 von den ,grenzen unseres ,naturerkennens ein ,ende zu machen1 sollen wir uns klar werden ber die ,frage3 ,was heit erkennen1 erklren1 begreifen8 ,ich wiederhole3 eine berspannte ,idee vom ,intellekt1 unverstndige ,anforderungen an unser ,begriffsvermgen1 also erkenntnistheoretische ,unwissenheit ist der ,grund alles ,aberglaubens1 aller religisen und philosophischen ,metaphysik4 ,genau so wie der ,bauer das ,prinzip der ,mechanik1 genau so miversteht unsere ,professoralweisheit das ,prinzip der ,intelligenz4 ,alles ,erkennen1 ,begreifen oder ,erklren ist ein nur ganz formelles ,tun4 ,die ,erscheinungen der ,welt und des ,lebens sind erkannt oder erklrt1 wenn wir sie einteilen in ,klassen1 ,gattungen1 ,familien1 ,arten usw4 und also das1 was zueinander gehrt und nacheinander folgt1 in ein formelles wissenschaftliches ,schema bringen4 ,all unsere ,vernunft1 unser ganzes ,erkennen oder ,erklren kann nicht mehr und darf nicht mehr wollen4 ,wer vom ,intellekt mehr verlangt1 gleicht dem unwissenden ,mechanikus1 der das ,perpetuum mobile sucht4 ,im zweiten ,artikel entscheidet ,dietzgen die noch heute sehr vielen hervorragenden ,fhrern des ,sozialismus unklare ,sache1 ob sich die ,sozialdemokratie um den ,streit ,metaphysik oder keine8 berhaupt zu kmmern brauche4#ab ,dietzgen sagt3 ,allerdings gibt es viele wissenschaftliche ,disziplinen1 die das sozialistische ,streben nach ,befreiung der geknechteten ,menschheit weniger tangieren4 ,aber die philosophische ,frage1 die ,frage1 ob etwas ,metaphysisches1 etwas ,hheres hinter oder ber der ,welt haust1 welches zu begreifen fr unseren ,intellekt zu monstrs1 das zu erklren den menschlichen ,verstand bersteigt1 also die ,spezialfrage der ,philosophie nach den ,grenzen der ,erkenntnis1 berhrt ganz fhlbar die ,knechtschaft des ,volkes4 ,die ,sozialdemokratie erstrebt keine ewigen ,gesetze1 keine bleibenden ,einrichtungen oder festgeronnenen ,formen1 sondern im allgemeinen das ,heil des ,menschengeschlechts4 ,geistige ,erleuchtung ist das unentbehrliche ,mittel dazu4 ,ob das ,erkenntnisinstrument ein begrenztes1 das heit ein untergeordnetes1 ob die wissenschaftlichen ,erforschungen wahre ,begriffe1 ,wahrheit in hchster ,form und letzter ,instanz liefern1 oder ob nur armselige ,surrogate1 welche das ,unbegreifliche ber sich haben -- die ,erkenntnistheorie also ist eine eminent sozialistische ,angelegenheit4 ,alle ,herrschaften1 welche die ,vlker ausgebeutet haben1 sttzten sich bis heute auf eine hhere ,mission1 auf eine ,abstammung von ,gottes ,gnade1 auf heilige ,salben und metaphysischen ,weihrauch4 ,und wenn sie auch die ,aufklrung1 die religise ,freiheit1 den politischen ,fortschritt und die kritische ,philosophie im ,munde fhrten1 so wuten sie doch sehr wohl1 da ohne etwas ,hheres1 etwas ,unbegreifliches1 ohne etwas ,metaphysisches1 und wre es auch nur eine sittliche ,weltordnung1 die ,zgel nicht mehr haltbar sind1 welche das ,volk in ,rand und ,band und die ,herrschaften in ,besitz und ,wrde erhalten4 ,nicht als wenn die ,sozialdemokratie die ,gegnerin der sittlichen ,weltordnung wre4 ,auch wir wollen die ,welt sittlich ordnen2 aber wir wollen die ,ordnung nicht von oben1 sondern von unten haben1 das heit1 wir wollen sie selbst machen4 ,wer mit dem sozialdemokratischen ,programm die ,befreiung der arbeitenden ,klasse durch die ,arbeiter selbst erstrebt1 der mu das nrrische ,harren und ,hoffen1 das philosophische ,spintisieren und ,forschen1 insofern es auf eine andere ,welt gerichtet ist1 grndlich ablegen4 ,und zum ,thema des ,unbegreiflichen oder der ,grenze der ,erkenntnis zurckkehrend1 sagt ,dietzgen3 ,der ,welt ist wohlbekannt1 da nicht nur der ,geist1 das ,bewutsein oder die ,empfindung1 sondern alle ,dinge im letzten ,grunde unbegreiflich sind4 ,wir sind nicht imstande1 die ,atome zu begreifen1 und wir vermgen nicht1 aus den ,atomen und ihrer ,bewegung auch nur die geringste ,erscheinung des ,bewutseins zu erklren1 sagt ,lange in seiner ,geschichte des ,materialismus1 oder ein anderer3 das ,wesen der ,materie ist schlechthin unbegreiflich4 ,dies ,kausalittsbedrfnis nennt sich mit anderem ,namen auch ,trieb des ,forschens1 der1 unbndig1 es nicht unterlassen kann1 auch dem ,unbegreiflichen an den ,federn zu rupfen4 ,dagegen behaupten wir1 was sich mglicherweise begreifen lt1 ist nicht unbegreiflich4 ,wer das ,unbegreifliche begreifen will1 treibt ,eulenspiegelei4 ,wie mit dem ,auge nur das ,sichtbare1 mit dem ,ohr nur das ,hrbare1 so kann ich mit dem ,begriffsvermgen nur das ,begreifliche greifen4 ,und wenn auch die sozialdemokratische ,philosophie lehrt1 da alles1 was da ist1 vollkommen zu begreifen ist1 so soll doch auch das ,unbegreifliche nicht geleugnet sein4 ,das sei anerkannt4 ,die sozialdemokratische ,philosophie ist mit der znftigen einverstanden3 das ,sein lt sich auf keine ,weise im ,denken auflsen1 auch kein ,teil des ,seins4 ,aber wir erkennen es auch nicht als ,aufgabe des ,denkens1 das ,sein aufzulsen1 sondern nur formell zu ordnen1 die ,klassen1 ,regeln und ,gesetze zu ermitteln1 kurz das zu tun1 was man ,naturerkennen nennt4 ,alles ist begreiflich1 insofern es zu klassifizieren ist1 alles ist unbegreiflich1 insofern es sich nicht in ,gedanken auflsen lt4 ,dies knnen1 sollen und wollen wir nicht1 und bleiben ihm darum fern4 ,wohl aber knnen wir das ,umgekehrte3 das ,denken in ,sein auflsen1 das heit1 das ,denkvermgen als eine von den vielen ,arten des ,daseins klassifizieren4 ,der rationelle ,forschungstrieb will das ,dasein regeln1 die ,gesetze des ,daseins ermitteln4 ,wo er ber das ,dasein hinaus soll1 soll er ber seine und ber alle ,natur hinaus4 ,in dieser ,zumutung besteht berschwenglichkeit1 die sie von der ,religion geerbt hat4 ,philosophie und ,religion verkennen die letzten ,grnde aller ,begreiflichkeit3 nmlich die ,empirie oder ,tatsache4 ,auf sinnliche ,tatsachen und ,erfahrungen sollen sich wesentlich die ,gedanken grnden4 ,wer umgekehrt auf den ,geist oder die ,logik ,tatsachen grnden will1 darf das nur formell verstehen4 ,der letzte ,grund1 warum der ,stein fllt oder die ,wrme sich ausdehnt1 ist die ,tatsache1 und das ,gesetz der ,schwere und das ,gesetz der ,wrme sind ,abstraktionen1 sind formelle ,grnde4 ,nicht nur lt sich das ,sein nicht im ,denken auflsen1 sondern es versteht sich klar1 da das philosophische ,begehren nach solcher ,auflsung eine idealistische berspannnug ist4 ,das nmliche ,thema wird im dritten ,aufsatz1 in einer ,polemik gegen die ,professoren v4 ,ngeli und ,du ,bois-,reymond1 behandelt4 ,letzterer hatte einen anregenden ,vortrag ber das ,naturerkennen und die letzten ,grnde mit den ,worten geschlossen3 ignoramus et ignorabimus 7wir wissen nicht und werden nicht wissen71 whrend ersterer das ,nichtwissen oder ,nichterkennen fr ganze ,gebiete des ,naturlebens voraussetzt3 ber die ,beschaffenheit1 die ,zusammensetzung1 die ,geschichte eines ,fixsterns letzter ,gre1 ber das organische ,leben auf seinen dunklen ,trabanten1 ber die stofflichen und geistigen ,bewegungen in diesen ,organismen werden wir nie etwas wissen4 ,dietzgen erwidert hierauf3 ,jawohl1 die ,natur ist dem menschlichen ,geiste berlegen1 sie ist sein unerschpfliches ,objekt4 ,aber unser ,forschungsvermgen ist nur insoweit beschrnkt1 als sein ,objekt1 die ,natur1 unbeschrnkt ist4 ,wir knnen an kein ,ende kommen1 weil kein ,ende vorhanden4 ,wo aber ein ,ende ist1 da kommen wir mglicherweise hin4 ,kein ,professor kann wissen1 wie vieles von den ,fixsternen und ihren ,trabanten wir und unsere ,nachkommen noch ausforschen1 wie unendlich tief wir in die ,vergangenheit1 in die ,zukunft und in die kleinsten ,teilchen hineindringen4 ,das ,forschen kommt an kein ,ende1 weder objektiv noch subjektiv1 das heit1 die ,unendlichkeit der ,welt lt es nicht zu und die ,unendlichkeit des ,intellekts auch nicht4 ,da aber doch wieder der ,intellekt nur ein beschrnkter ,teil der ,welt ist1 wird der sozialdemokratische ,materialist nie leugnen4 ,nur wollen wir aus dem ,dualismus heraus4 ,nur eine1 nur eine einzige ,welt erkennen wir an1 wovon uns die sinnlichen ,wahrnehmungen ,kunde geben4 ,wir halten dafr1 da wo wir nichts sehen und hren1 nichts fhlen1 schmecken und riechen1 da auch nichts wissen knnen4 ,ich will hier nochmals positiv auf die ,beschrnktheit der menschlichen ,erkenntnis zurckkommen4 ,wir knnen mit diesem ,vermgen nur erkennen2 singen und springen und hundert andere ,dinge knnen wir damit nicht2 insofern ist die ,vernunft beschrnkt4 ,in ihrem ,element aber1 im ,erkennen ist sie unbeschrnkt1 und so unbeschrnkt1 da sie mit ihrer ,arbeit nie ans ,ende kommt4 ,alles ,erkennbare steht ihr offen4 ,das ,unerkennbare1 das den ,sinnen absolut ,unerreichbare ist fr uns nicht vorhanden1 und ist auch insofern an sich nicht vorhanden1 als wir ohne ,phantasterei nicht einmal davon reden knnen4 ,wer das geistige ,bedrfnis hat1 etwas von ,erscheinungen zu erfahren1 die uns verborgen bleiben1 uns unserer ,natur nach verborgen bleiben mssen1 der hat kein geistiges1 sondern ein mystisches ,bedrfnis4 ,die elektrischen ,erscheinungen sind nicht zuflliger gefunden worden wie der ,tabak4 ,und es ist ein starker ,tabak fr einen ,naturforscher1 von ,erscheinungen zu sprechen1 die niemand wahrgenommen hat und niemand wahrnehmen wird4 ,es ist mglich1 da ,mephisto in ,gestalt einer unsichtbaren ,fledermaus mich umschwirrt2 was ich aber nicht wei1 macht mich nicht hei1 und sollte auch die ,naturforscher nicht hei machen4 ,,viii4 ,briefe ber ,logik4 ,die ,briefe ber ,logik -- ,speziell demokratisch-proletarische ,logik1 ,teil ,i #ahhc bis #ahhd1 ,teil ,,ii #ahhd -- sind ein ganz besonders eigenartiges ,erzeugnis1 kein ,lehrgebude der ,logik im ,routinestil1 sondern eine1 zum ,teil 7namentlich in den ersten ,briefen7 mit etwas persnlichem ,einschlag versehene1 ,denklehre1 die sich an des ,autors im ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit niedergelegte ,erkenntnistheorie anschliet und sie ergnzt1 wie bei ,dietzgen jede sptere ,schrift die frheren in etwas erweitert4 ,dietzgens ,logik hat demnach ganz und gar einen erkenntnistheoretischen ,charakter4 ,und1 richtig eingeschtzt1 ist der erste1 aus #bd ,stcken bestehende ,teil1 der in diesem achten ,abschnitt behandelt wird1 eine philosophische ,epope des ,universalzusammenhangs1 ein ,heldenpldoyer des wahren ,monismus1 das der modernen ,weltanschauung eine festere ,grundlage schafft als irgendein anderes der zahlreichen1 sonst trefflichen ,bcher aus diesem ,gebiete1 obwohl ,dietzgens ,briefe nicht eigentlich nach einem systematischen ,plan angelegt sind4 ,dietzgens ,vorzug vor allen anderen philosophischen und vor den naturwissenschaftlichen ,lehrern des ,monismus besteht in seiner eindringlichen ,darlegung des organischen ,zusammenhangs des ,geistes1 des ,intellekts1 mit dem ,all1 dem ,gesamtdasein4 ,aus diesem ,grunde betrachte ich den ersten ,teil seiner ,logischen ,briefe als die nchst dem ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit wichtigste seiner ,schriften4 ,diese ,serie von #bd und #ah ,artikeln sollte zwar in erster ,linie der ,unterweisung des auf die ,hochschule des ,lebens nach ,amerika gesandten ,sohnes dienen1 war aber gleichwohl auch fr gelegentlichen ,druck verfat4 ,die ,definition1 ,zweck- und ,grenzbestimmung der ,logik sind bei den ,philosophen verschieden2 ,dietzgens ,logik hat1 hiervon abgesehen1 einen sehr bestimmt ausgeprgten ,sondercharakter als speziell demokratisch-proletarische ,logik4 ,was mit dieser ,bezeichnung gesagt sein soll1 erlutert ,dietzgen im ersten ,brief3 ,der ,gedanke1 auf den sich die proletarischen ,forderungen sttzen1 der ,gedanke von der ,gleichheit alles dessen1 was ein ,menschenantlitz trgt1 dieser1 wenn ich so sagen darf1 letzte proletarische ,gedanke findet seine volle ,begrndung durch eine letzte ,einsicht in die bis dato sehr verworrenen ,probleme der ,logik4 ,schlielich verdient die ,logik auch schon deshalb den proletarischen ,beinamen1 weil ihr ,verstndnis die berwindung aller ,vorurteile fordert1 welche die ,bourgeoiswelt im ,leime halten4 ,im zweiten ,briefe wird gesagt1 was die ,logik ist und was sie will3 ,die ,logik will den ,menschengeist ber dessen eigenes ,tun und ,treiben unterrichten1 sie will unseren inneren ,kopf zurechtsetzen4 ,forschungsobjekt der ,logik ist der ,gedanke1 die ,natur des ,gedankens und die rechte ,ordnung desselben4 ,der ,menschenschdel besorgt das ,denken so unwillkrlich wie die ,brust das ,atmen4 ,mit dem ,willen jedoch knnen wir das ,atmen eine ,zeitlang anhalten1 knnen nach ,belieben es schneller und langsamer gehen machen4 ,so kann auch der ,wille die ,gedanken regieren2 wir knnen irgendein beliebiges ,objekt zum ,gegenstand unseres ,denkens nehmen und sind dennoch bald zu berzeugen1 da die ,macht des ,willens und die ,freiheit des ,geistes nicht weit her sind1 nicht weiter reichen wie die ,freiheit der ,brust4 ,wenn also die ,logik uns den ,kopf zurechtsetzen will1 so mu sie sich doch sagen lassen1 da er von ,natur schon zurechtsitzt4 ,es ist mit ihr wie mit anderen ,wissenschaften3 sie schpfen die ,weisheit aus der geheimnisvollen ,quelle platter ,erfahrung4 ,die ,agrikultur zum ,beispiel will den ,landmann lehren1 wie er den ,acker bauen soll2 aber die cker wurden doch schon bebaut1 ehe noch irgendeine landwirtschaftliche ,akademie ihre ,vorlesungen erffnet hatte4 ,so verstehen auch die ,menschen das ,denken1 ohne je etwas von der ,logik gehrt zu haben4 ,durch den ,gebrauch jedoch vergrern sie das angeborene ,denktalent1 sie machen ,fortschritte1 lernen es mit der ,zeit immer mehr benutzen1 und wie nun der ,landmann zu einer ,wissenschaft der ,agrikultur1 so kommt der ,denker zur ,logik1 zum klaren ,bewutsein ber sein ,denktalent und zur kunstmigen ,verwendung desselben4 ,erstaunlich ist es1 da ein so naheliegendes ,objekt nicht lngst allgemein erkannt wurde1 und da darber nach ,studien1 die ,jahrtausende andauerten1 noch viel zu lehren und zu erklren blieb4 ,aber ,du weit auch1 da1 wie oft das ,kleine gro und das ,groe klein1 so oft das ,nchste verborgen und das ,verborgene zunchst ist4 ,im letzten ,dietzgenschen ,satz werden wir an eine der ,hauptlehren unseres ,autors erinnert1 uns vor allem berschwang zu hten1 da im ,weltproze1 im ,universalzusammenhang das ,hchste und ,erhabenste ein ,element des ,allgemeinen und aus dessen ,bestandteilen sich zusammensetzt4 ,dies wird im dritten ,brief wie folgt errtert3 ,eine hohe ,macht ber das ,gemt hat nicht nur die ,harmonie der ,tne1 auch die ,harmonie der ,farben1 jede ,kunst und jede ,wissenschaft hat dieselbe ,gewalt4 ,ja1 das schlichteste ,handwerk und das ,prosaischste aller ,prosa1 die ,jagd nach ,gut und ,geld1 kann den ,menschen hinreien1 seine ganze ,seele in den einen ,abgott aufgehen zu lassen4 ,allerdings ist nicht zu bestreiten1 da ,knstler1 ,erfinder und ,forscher den wrdigsten und hinreiendsten ,gegenstand anbeten4 ,auch sei anerkannt1 da ohne den ,einsatz unserer ganzen ,seele fr ein einzelnes keine groen ,erfolge zu erreichen sind4 ,dennoch sollst ,du wissen1 da der ,gegenstand1 der eine ,menschenseele so beherrscht1 seine ,hoheit und ,erhabenheit mit allen ,gegenstnden teilt1 und also zugleich immer auch ein gemeiner ,gegenstand ist4 ,ohne solche dialektische ,luterung des ,bewutseins ist alle ,anbetung ,fetischdienst4 ,die tatschliche ,erfahrung also1 da man alles und jedes zu einem ,fetisch machen kann1 mu ,dich klrlichst berzeugen1 da kein einzelnes1 sondern nur das ,all wahrer ,gott oder die ,wahrheit und das ,leben ist4 ,ist das nun ,logik oder ,theologie8 ,beides zugleich4 ,wenn ,du nher zusiehst1 wirst ,du erkennen1 da alle groen ,logiker sich vielfach mit ,gttern und ,gottheit befassen1 und umgekehrt alle ehrbaren ,theologen ihre ,sache auf logische ,ordnung grnden wollen4 ,die ,logik ist ihrer ganzen ,natur nach metaphysisch4 7,unter metaphysisch versteht ,dietzgen hier3 ausdehnbar ins ,unendliche1 wie aus dem ,schlu dieses ,briefes hervorgeht37 ,den ,unterschied zwischen der metaphysischen ,logik einerseits1 welche ihre ,sache bis auf die ,unendlichkeit ausdehnt1 welche die logische ,ordnung bis in den ,himmel hinein1 bis auf die letzten ,fragen alles ,wissens zu ermitteln sucht1 und zwischen der formalen ,logik andererseits1 welche sich ein begrenztes ,gebiet setzt und sich mit der ,forschung nach der logischen ,ordnung in der physischen ,welt begngt -- diesen ,unterschied mchte ich ,deiner besonderen ,aufmerksamkeit empfehlen4 ,nach dieser ,grenzbestimmung der formalen ,logik errtert ,dietzgen im vierten ,brief ihren ,hauptzweck3 ,die groe ,volkssache war bisher berall das ,lasttier einer kleinen vornehmeren ,minoritt 444 ,du erkennst doch an1 wie die ,entlastung1 die ,freiheit der ,vlker von tierischer ,arbeit1 von ,elend und ,not das ,hchste ist1 was der ,menschengeist erstrebt4 ,du wirst auch nicht verkennen1 da der ,gedanke das wichtigste ,instrument zur ,erreichung dieses hohen ,zieles ist4 ,die ,denkleistungen treten in den ,kulturergebnissen klar zutage4 ,das intellektuelle ,getriebe stellt sich mchtiger und prchtiger durch das ,rderwerk der ,kulturgeschichte als durch irgendein ,gedankenwerk en miniature dar4 ,wir wollen hier einfach die ,tatsache des organischen ,zusammenhanges von ,denken und ,sein1 von ,natur und ,geist konstatieren4 ,die ,tatsache des ,weltzusammenhanges widerspricht dem ungeschulten ,vorurteil4 ,letzteres trgt sich mit der ,vorstellung1 da die ,erde1 der ,baum darauf und ber ihnen die ,wolke und ,sonne1 da alles separate ,gegenstnde seien4 ,da aber eines am anderen hngt1 ,erde1 ,baum1 ,wolken und ,sonne nur im ,zusammenhang1 nur im ,gesamtweltzusammenhang sein knnen1 was sie sind1 bedarf schon einer geschulten ,denkweise4 ,da ist ein ,wassertrpfchen4 ,sieh1 wie verschieden es ist1 je nachdem es mit ,verschiedenem zusammenhngt4 ,was es ist1 kann es nicht sein ohne eine gewisse ,temperatur4 ,je nach ,vernderung derselben wrde es ,eis- oder ,dampfform annehmen2 im ,fett verbleibt das ,trpfchen kompakt1 es verteilt sich im ,salz unendlich1 luft gewhnlich bergab und am ,zuckerhut bergan4 ,je nach der spezifischen ,schwere einer ,flssigkeit1 mit der es in ,kontakt kommt1 schwimmt es oben oder sinkt unter4 ,ohne ,zusammenhang mit der ,erde1 ihrer ,temperatur und ,schwerkraft1 wrden der und die ,tropfen im ,bodenlosen verschwinden und kein ,dasein haben4 ,also ndern sich die ,formen der ,dinge1 je nach ihrem ,zusammenhang1 und sie sind1 was sie sind1 nur als ,teile des ,gesamtdaseins4 ,was vom ,wassertrpfchen1 gilt von allen ,dingen1 allen ,krften und ,materien und auch von unserem ,gedanken4 ,der ,menschengeist lebt und webt nur im ,zusammenhang mit der anderweitigen materiellen ,welt -- und es bildet die ,anerkennung der organischen ,einheit alles ,daseins den ,angelpunkt meiner ,logik4 ,der ,gedanke1 der ,intellekt1 ist leibhaftig vorhanden1 er existiert1 und sein ,dasein hngt als ein ,teil des ,gesamtdaseins mit der ganzen ,welt einheitlich zusammen4 -- ,das ist der ,kardinalpunkt der nchternen ,logik4 ,die ,tatsache1 da die ,gedanken mit den anderen ,teilen der ,welt von demselben weltlichen ,stoff1 da sie ,stcke der gemeinen ,natur und keine berschwengliche ,essenz sind1 hat schon ,cartesius mit den berhmten ,worten ausgesprochen3 ,cogito1 ergo sum4 ,wohl verlegt die formale ,logik den ,geist in viele ,teile -- da gibt es ,vorstellungen1 ,begriffe1 ,urteile1 ,schlsse2 und teilt die ,abteilungen wieder in ,unterabteilungen1 die ,vorstellungen in verschiedene ,arten1 die ,begriffe in konkrete und abstrakte1 benennt die ,urteile sehr mannigfaltig und verzeichnet drei1 vier oder mehr ,schlufiguren -- aber wie sich der gesamte ,geist zur ,welt verhlt1 wie er mit dem ,gesamtdasein zusammenhngt1 ob er ein ,teil davon oder ob er von berschwenglicher ,herkunft -- das will sie unerrtert lassen1 und das gerade ist der interessanteste ,teil1 der ,teil1 welcher den ,intellekt und die ,lehre vom ,intellekt mit allen anderen ,lehren und ,dingen in logischen ,zusammenhang bringt4 ,bis hierher hat unser ,autor1 der dartun wollte1 da der ,intellekt mit der ,volksentwicklung zusammenhngt1 nur den organischen ,zusammenhang des ,geistes mit dem ,gesamtdasein konstatiert4 ,er setzt daher letzteres ,thema auch im fnften ,briefe fort3 ,die ,zusammenfassung der ,tiere vom kleinsten bis grten in ein ,reich erschien vor ,darwin als eine ,ordnung1 welche der ,gedanke allein vollzogen1 als ,gedankenordnung1 whrend sie nunmehr als ,naturordnung dargelegt ist4 ,was der ,zoologe dem ,tierreich angetan1 mu der ,logiker dem ,dasein berhaupt1 dem unendlichen ,kosmos antun2 er mu nachweisen1 da die ganze ,welt1 da alle ,formen des ,daseins1 den ,geist eingerechnet1 logisch oder einartig verbunden1 verwandt1 verschweit sind4 ,ein gewisser bornierter ,materialismus glaubt1 alles sei getan1 wenn er den ,zusammenhang zwischen ,denken und ,hirn konstatierte4 ,gewi hngt der ,gedanke mit dem ,hirn zusammen1 so innig wie das ,hirn mit dem ,blute1 wie das ,blut mit dem ,sauerstoff usw42 aber der ,gedanke hngt auch berhaupt mit allem ,dasein so innig zusammen1 wie die ganze ,physik zusammenhngt4 ,da der ,apfel nicht nur mit dem ,stiel am ,baume hngt1 sondern auch an ,sonnenschein und ,regen1 da die ,dinge nicht einseitig1 sondern allseitig verbunden sind1 das soll die ,logik ,dich speziell vom ,geiste1 vom ,gedanken lehren4 ,im ,anschlu an diese seine ,lehre von der ,weltnatur des ,gedankens errtert ,dietzgen nun die ,frage vom ,verhltnis des ,gedankens zur ,wirklichkeit3 ,die alte ,logik hat eine ,medaille prgen lassen mit der ,vorschrift3 ,der ,gedanke soll mit der ,wirklichkeit bereinstimmen4 ,wir schreiben jetzt auf die ,rckseite3 #a4 der ,gedanke ist selbst ein ,stck der ,wirklichkeit und #b4 die ,wirklichkeit ist auerhalb des ,gedankens zu volumins und kann auch mit dem kleinsten ,stckchen nicht hinein4 ,gewi1 wie ein ,konterfei1 so soll auch der ,gedanke mit seinem ,objekt bereinstimmen4 ,aber was soll einem ,maler diese besondere ,einschrfung seiner ,aufgabe nutzen8 ,hast ,du je ein ,portrt oder eine ,kopie gesehen1 die nicht in etwas mit dem ,original bereinstimmte8 ,ich bin berzeugt1 das ist ,dir ebensowenig vorgekommen wie ein ,bild1 das seinem ,gegenstand vollkommen hnlich war4 ber das relative ,wesen aller ,gleichheit1 hnlichkeit und bereinstimmung ernstlich nachzudenken1 mchte ich ,dir besonders empfehlen4 ,der weitaus grte ,teil der ,menschenwelt ist in diesem ,punkte barbarisch gedankenlos4 ,da zwei ,trpfchen ,wasser nur mehr oder weniger hnlich und unhnlich sind1 da das ganze ,dasein ebenso bereinstimmend wie different ist1 will schwer in den logisch ungeschulten ,kopf hinein4 ,dem ,denker ergeht es wie dem ,maler3 sie suchen beide ein ,konterfei der ,wirklichkeit und ,wahrheit4 ,die ,wirklichkeit1 die ,wahrheit1 die ,gesamtnatur steht auf der ,kanzel und predigt3 ,ich bin der ,herr1 dein ,gott4 ,du sollst dir kein geschnitztes ,bild machen1 dasselbe anzubeten4 ,du sollst also von der ,wahrheit viel zu erhaben denken1 als da ,du glauben drftest1 sie knne vom ,maler oder ,denker in ein1 wenn auch noch so gut getroffenes ,konterfei gesteckt werden4 ,der ,geist1 das ,denkvermgen hngt also -- fhrt ,dietzgen im sechsten ,briefe fort -- mit dem ,gesamtdasein der ,welt zusammen1 ist ein unabtrennbarer ,teil des ,universums1 der wirklichen ,wahrheit4 ,das ,christentum lehrt3 ,gott ist ein ,geist1 und wer ihn anbeten will1 mu ihn im ,geiste und in der ,wahrheit anbeten4 ,und unsere ,logik lehrt3 der ,geist ist ein ,stck des ,gesamtdaseins2 wer den ,geist vergttert1 ist ein ,gtzendiener1 denn er betet ein ,stck an und verkennt die ganze ,wahrheit4 ,die ,wahrheit selbst ist identisch mit dem ,gesamtdasein1 mit der ,welt1 wovon alle ,dinge nur ,formen1 ,erscheinungen1 ,prdikate1 ,attribute oder ,vergnglichkeiten sind4 -- ,und ob ,du auch an ,weisheit zunhmst bis an das ,ende ,deiner ,tage1 so ist doch der ,born der ,weisheit1 der ,kosmos1 unerschpflich4 ,ja1 so unerschpflich ist auch das kleinste ,weltteilchen1 da der ,genialste nicht imstande ist1 die ,kenntnisse zu fassen1 welche im winzigsten ,objekt stecken4 ,mit dem grten ,mikroskop kann man keinem ,wassertrpfchen ans ,ende sehen1 und der weiseste der ,menschen ist nicht einmal fhig1 die ,schusterei auszulernen4 ,daraus ersiehst ,du1 wie durch vermehrte ,spezialkenntnisse der kunstgerechte ,gebrauch unseres ,intellektes nur in den betreffenden ,details gefrdert wird4 ,deshalb kann es auch nicht befriedigen1 wenn gewisse ,logiker uns lehren1 wie viele ,arten von ,begriffen1 ,urteilen und ,schlssen im ,intellekt stecken4 ,es sind das logische ,spezialkenntnisse4 ,zunchst aber handelt es sich fr den ,studiosus der ,logik nicht sowohl um ,ansammlung wahrer ,begriffe1 als vielmehr darum1 den ,generalbegriff der ,wahrheit erhellt zu sehen4 ,vielleicht findest ,du ,ansto daran1 da eine ,wissenschaft1 welche das ,begriffsvermgen zum ,gegenstand hat1 von dieser ,sache abweicht und andere ,dinge1 wie das ,dasein oder die ,wahrheit1 heranzieht4 ,doch wrde eine ,logik1 die sich auf die ,analyse des ,denkvermgens beschrnkt1 gegenber derjenigen1 die das ,denkvermgen in seiner lebendigen ,arbeit darstellt1 eine beschrnkte ,logik sein4 ,wenn die ,augenkunde nur die verschiedenen ,teile des ,auges behandelte1 dagegen von der ,funktion und den ueren ,dingen1 die damit zusammenhngen1 von dem ,lichte und den ,gegenstnden1 kurzum1 vom ,gesicht des ,auges absehen wollte1 wre sie wohl mehr ,augenanatomie als ,augenkunde4 ,jedenfalls bietet eine ,lehre1 welche das ,auge in seiner lebendigen ,ttigkeit1 nicht nur das subjektive ,gesichtsvermgen1 sondern auch das davon untrennbare objektive ,gesichtsvermgen darstellt1 eine umfassendere ,belehrung1 eine hhere ,erhellung des ,menschenkopfes4 ,was kann eine ,logik viel helfen1 welche die ,gedanken einteilt in analytische und synthetische1 von induktiven und deduktiven ,erkenntnissen und noch zehn anderen ,arten spricht und dann die ,frage ablehnt1 wie sich der ,gedanke und die ,erkenntnis zur ,wahrheit verhlt1 und wie wir dazu gelangen4 ,hat sich doch bis heute die gesamte ,weltweisheit um die ,frage gedreht1 wie unser ,kopf zu erhellen ist1 wie er der ,wahrheit beikommen kann4 ,diese ,welt1 die wir hren1 sehen und riechen1 in der wir leben und atmen1 ist die ,welt der ,wahrheit oder die wahre ,welt4 ,aber auch mitten in dieser wahren ,welt steckt eine ganz vertrackte ,geschichte1 eine ,menschenrasse mit verdrehter ,logik4 ,die hat sich von einzelnen mimutigen1 hypochondrischen ,momenten verleiten lassen1 die kstliche ,wahrheit dieser ,welt anzuschwrzen und berschwenglicherweise die ,wahrheit transzendent zu suchen1 in der philosophischen ,metaphysik oder religisen ,phantastik1 was beides in einen ,topf gehrt4 ,aller ,streit dreht sich um ,seinsformen4 ,das ,dasein selbst aber bleibt unbestreitbare ,wahrheit4 ,sofern ich ,dich bisher berzeugte1 da das ,weltall die ,wahrheit ist1 bleibt jetzt besonders noch die ,frage3 wo denn ,phantasmen1 ,irrtum und ,unwahrheit ,platz finden4 ,wenn das ,all die ,wahrheit1 dann wre ja alles wahr1 und scheint es durchaus widerspruchvoll1 da ,irrtum und ,unwahrheit in der ,wahrheit oder ,welt ,raum finden knnten4 ,ich will nur flchtig andeuten1 wie ohne allen ,widerspruch das ,unkraut zum ,kraute gehrt4 ,das ,thema1 mit dem der sechste ,brief erffnet wird -- der ,zusammenhang des ,geistes mit dem ,gesamtdasein der ,welt -- wird von einem anderen ,gesichtspunkt aus auch im siebten ,briefe behandelt1 dem des ,ursprungs der ,sprache4 ,die ,sprache ist kein fertig fixes ,ding1 sondern ein flssiges1 welches aus rohen ,anfngen sich zu einer erhabenen ,hhe emporgeschwungen4 ,so wenig wir vorwrts an ihr vollendetes ,ende sehen knnen1 lt sich rckwrts der ,punkt finden1 wo sie ihren ,anfang genommen4 ,darum sucht man nicht mehr den zeitlichen ,ursprung1 sondern den begrifflichen4 ,man mchte eine feste ,marke haben1 wo man sagen knnte1 so weit heit das ,sprachhnliche nur ,gegrle1 ,geschrei1 ,getne1 und hier beginnt der wohlartikulierte ,laut1 der den ,namen gesprochenes ,wort verdient4 ,nun besteht ein anderes ,moment1 welches die ,sache noch mehr verwirrt2 da heit es3 die ,sprache setzt ,verstand voraus4 ,und dann wieder ist auch der ,intellekt kein fixes ,ding1 sondern ein flssiges ,werden1 das sich erst an1 aus und mittels der ,sprache entwickelt4 ,so will es einerseits scheinen1 als ob der ,geist die ,sprache erzeuge1 und andererseits1 als ob umgekehrt die ,sprache den ,geist1 den ,verstand erzeuge4 ,wo ist da nun ,anfang und ,ende1 und wie ,ordnung im ,zusammenhang zu finden8 ,fr uns hier geht aus der ,sache hervor1 da nicht nur das ,wort1 da auch die ,laute1 ,tne und ,gesten1 ja alle ,dinge einen ,sinn haben und eine ,sprache sprechen4 ,nicht nur die ,sprache1 sondern die ,welt hngt mit dem ,geiste1 mit dem ,gedanken zusammen4 ,wohl aber ist der ,sprachzusammenhang ganz geeignet1 uns an einem ,beispiel den ,gedankenzusammenhang der ,welt zu zeigen4 ,die ,einheit alles ,seins ist unzweifelhaft klar durch die ,tatsache erwiesen1 da ein ,name ausreicht1 um das ,all zu benennen4 ,die ,sprache bedarf wohl eines ,namens fr das ,all2 bedarf aber auch unendlich vieler ,namen1 um das ,all zu spezifizieren4 ,die ,sprache oder vielmehr der mit der ,sprache zusammenhngende ,geist will mittels der ,sprache das ,unbegrenzte begrenzen4 ,der instinktive ,sprachgebrauch tut es mehr oder minder2 die bewute ,wissenschaft verfhrt in exakter ,weise4 ,und so erklrt denn die ,moral der ,geschichte1 da die ,dinge der ,welt1 auch ,geist und ,sprache1 zusammenhngende und ineinander verflieende ,wellen eines ,stromes sind1 der weder ,anfang noch ,ende hat4 ,die ,logik1 die ich lehre1 und der ,gedanke1 der ihr ,objekt ist1 sind ,teile der ,welt1 der unendlichen1 und ist jeder ,teil als ein ,stck des ,unendlichen auch ein unendliches ,stck4 ,jedes ,stck hat teil an der unendlichen ,natur des ,ganzen4 ,ich mchte nur verstndlich machen1 wie ohne ,widerspruch die ganze ,mannigfaltigkeit des ,daseins von einer ,natur ist1 und wie diese ,ein-,natur sich in mannigfaltige ,formen zerteilt4 ,die ,welt hngt zusammen1 und der ,zusammenhang ist in ,abteilungen getrennt4 ,befassen wir uns zunchst mit dem ,zusammenhang unseres ,intellekts4 ,denn die abstraktesten ,unterschiede1 wie ,anfang und ,ende1 ,wort und ,sinn1 ,leib und ,seele1 ,mensch und ,tier1 ,kraft und ,stoff1 ,wahrheit und ,irrtum usw41 setzen zu ihrer ,aufklrung logische ,aufklrung ber den ,zusammenhang unseres ,intellekts voraus4 ,diese erfolgt im achten ,brief3 ,die formalen ,logiker sind ebenso einfltig wie schelmisch1 wenn sie nur noch in hergebrachter ,weise den ,intellekt oder den ,gedanken als isoliertes ,ding abhandeln und den notwendigen ,zusammenhang ihres ,objekts mit der wahren1 das heit empirischen ,welt von der logischen ,disziplin ausschlieen4 ,die ,formalen behandeln den ,intellekt als eine ,sache fr sich1 whrend ich mich in den mannigfachsten ,wendungen ergehe1 um darzutun1 da er nicht fr sich ist1 sondern mit allem und dem ,all zusammenhngt4 ,die formale ,logik lehrt1 da unser ,intellekt alle ,dinge nur auseinanderhalten und nicht konfundieren darf4 ,sie hat darin recht und verfehlt doch das ,ziel einer klaren ,weltanschauung1 weil sie der berschwenglichen ,ader gestattet1 die ,bedeutung der ,unterschiede und ,unterscheidungen zu bertreiben4 ,sie verkennt die paradoxe beziehungsweise dialektische ,natur der ,dinge1 die nicht nur auseinanderliegen1 sondern auch zusammenhngen4 ,es gilt zu begreifen1 da -- ganz allgemein -- die ,einteilung der ,welt nur eine ,formalitt ist4 ,wir sind wohl berechtigt1 ,oben und ,unten1 ,links und ,rechts1 ,anfang und ,ende1 ,gold und ,blech1 ,gutes und ,bses auseinanderzuhalten1 aber mssen uns auch darber instruieren1 wie die ,mannigfaltigkeit eine ,einheit1 das ,vernderliche bestndig und das ,bestndige vernderlich ist4 ,die formale ,logik hat einen ungerechten ,namen2 sie ist nicht formal1 sondern berschwenglich2 sie trgt sich mit dem gemeinen ,vorurteil1 da es kontradiktorische ,dinge oder ,widersprche gebe1 das heit essentielle ,unterschiede1 die keine ,verbindung1 keine ,brcke1 keine ,gemeinschaft miteinander haben4 ,sie lehrt3 ,widersprche knnen nicht sein1 und widerspricht sich selbst1 indem sie an dem ,glauben festhlt1 da unvereinbare ,widersprche existieren4 ,sie lehrt3 was sich widerspricht1 ist nicht denkbar1 ist nicht wahr1 und bezeugt damit1 da sie ber die ,formalitt der ,widersprche1 ber die wahre ,widerspruchlosigkeit und ber die universale ,wahrheit schlecht orientiert ist4 ,gold ist kein ,blech -- das ist wahr genug4 ,wer ,gold ,blech oder ,blech ,gold nennt1 widerspricht sich4 ,in der ,welt der ,wahrheit ist beides getrennt2 aber nicht so getrennt1 da nicht auch ,gold und ,blech eine gemeinschaftliche1 nmlich metallene ,natur htten4 ,gold und ,blech sind ungleiche ,metalle und besitzen doch metallische ,gleichheit4 ,da das ,gleiche different und das ,differente gleich ist1 da es sich berall nur um ein ,mehr oder ,minder handelt1 nur um formelle ,differenzen1 das wird von der formalen ,logik verkannt1 verkannt von allen1 welche die ,wahrheit in irgendeiner logischen ,schablone oder einem ,fetisch und nicht im ewigen1 allgegenwrtigen ,dasein der einen untrennbaren ,welt suchen4 ,das krasseste und auch wohl das lehrreichste ,beispiel von der rechten ,bedeutung der ,widersprche ist in dem ,gegensatz von ,wahrheit und ,unwahrheit gegeben4 ,diese beiden ,pole liegen wohl noch weiter auseinander wie ,sd- und ,nordpol1 und doch hngen jene wie diese innig zusammen4 ,der landlufigen ,logik darf man es kaum zumuten1 ihr eine scheinbar so widersinnige ,einheit vordemonstrieren zu wollen1 wie die ist1 welche in der ,wahrheit und ,unwahrheit enthalten4 ,die ,welt ist die ,wahrheit1 und ,irrtum1 ,schein und ,lge stecken in ihr1 sind ,teile der wahren ,welt1 wie die ,nacht ein ,teil des ,tages ist1 ohne die ,logik zu konfundieren4 ,wir drfen in ehrbarer ,weise von echtem ,scheine und wahrer ,lge sprechen1 ohne ,widersinn4 ,wie auch der ,unverstand noch ,verstand hat1 so lebt auch die ,unwahrheit immer noch und unvermeidlich in der ,wahrheit1 weil letztere das ,allumfassende1 das ,universum ist4 ,die ,wahrheit1 welche das ,universum ist1 die kosmische ,welt- oder ,universalwahrheit wird ,dich die ,widersinnigkeit der abnormen ,demut erkennen lassen1 die in der zwieschlchtigen ,lehre von den zwei ,geistern enthalten ist4 ,gewi hat der ,philosoph ,kant einen hheren ,intellekt wie ,peter ,simpel2 aber dennoch besitzen auch alle ,geister eine ,generalgeisternatur1 unter welche keine ,intelligenz hinabsteigen1 welche keine bersteigen darf1 ohne den ,namen1 ohne ,sinn und ,verstand zu verlieren4 ,es ist nicht mglich1 von einem anderen1 hheren ,denkvermgen1 als dem durch ,erfahrung bekannten menschlichen auch nur zu sprechen1 ohne aus der ,logik heraus in die ,widersinnigkeit zu fallen4 ,unzweifelhaft besitzt die tierische ,brut etwas dem ,intellekt hnliches2 unzweifelhaft darf der ,tiergeist vom ,menschengeist mittels eines besonderen ,namens1 etwa durch den ,instinkt1 getrennt werden2 unzweifelhaft wird unsere ,vernunft durch ,kultur von ,generation zu ,generation erhht2 aber da irgendwo und jemals ein ,begriffsvermgen existieren sollte1 welches auer dem ,weltzusammenhang steht -- das ist ein durchaus sinnloser ,begriff und eine verstandlose ,sache4 ,so notwendig wie alles ,wasser eine ,natur1 eine nasse ,natur1 so notwendig hat jede ,intelligenz und jeder ,gedanke die generale ,gedankennatur und mu verstandesgem ein ,teil1 ein bestimmter ,teil der einen1 gemeinen1 empirischen ,welt sein4 ,diese ,lehre von der ,relativitt der ,gegenstze und von der ,auflsung des ,widerspruchs wird im neunten ,brief durch ,beispiele illustriert3 ,man macht dem ,sozialisten den ,vorwurf1 er hetze das ,volk auf2 er verspreche mehr1 wie er leisten knne1 und bringe dadurch den ,unfrieden in die ,menschenbrust4 ,tatschlich wohnt und mu beim ,frieden auch immer der ,unfriede wohnen4 ,ein ,volk1 dessen ,friede nicht mit dem entgegengesetzten ,unfrieden verquickt oder durchtrnkt ist1 wre ein ,schlaraffenvolk4 ,dank dem ,unfrieden in der ,brust sind die ,vlker strebsam und bewegt3 ,bewegung ist die ,essenz der ,welt1 und die bewegte ,volkswelt ist nicht denkbar1 ohne da die ,menschen begehrlich sind4 ,der ,entwicklung oder ,kultur wegen mssen die ,vlker immer mehr begehren1 wie sie zunchst erlangen4 ,andererseits ist es mit der ,begehrlichkeit nicht genug4 ,man darf nicht mehr begehren1 als man zu erreichen vermag1 nicht mehr versprechen1 als man geben kann4 ,darum soll der logische ,sozialist gleichzeitig wissen1 da auch im ,zukunftsstaat die ,bume nicht in den ,himmel wachsen1 da der ,friede1 den wir erstreben und erhoffen1 immer ein mit ,unfrieden verquickter ,friede sein wird4 ,die ,zukunftsmusik1 wenn auch harmonischer wie die ,musik der ,gegenwart1 wird doch ewig mit der ,disharmonie behaftet bleiben4 ,um im wahrhaften ,zusammenhang zu denken1 darfst ,du kein ,ding als selbstndiges ,ding ansehen1 sondern alles nur als flieende ,eigenschaft der einen ,substanz1 welche das ,ding aller ,dinge1 die ,welt1 die ,wahrheit und das ,leben ist4 ,unsere ,logik ist also ,wahrheitslehre4 ,die ,wahrheit ist nicht oben1 nicht unten1 nicht zu ,jerusalem und nicht zu ,jericho1 weder im ,geiste noch im ,gebein1 sondern im ,all4 ,unsere ,logik ist ,erkenntnislehre4 ,sie lehrt1 da ,du nicht mit ,grbelei1 sondern nur im ,zusammenhang mit der ,erfahrung1 im ,gesamtzusammenhang nach ,erkenntnis forschen darfst4 ,da nun der ,mensch mit der ,erfahrung auch ,irrtmer erfhrt1 so war die ,wissenschaft jahrhundertelang von der ,frage beherrscht1 ob ,wahrheit und ,erfahrung nicht zweierlei1 ob vielleicht nicht unsere ganze ,erfahrung ein ,gaukelspiel der ,sinne sei4 ,cartesius antwortete darauf3 ,nein1 der ,glaube an das allervollkommenste1 allerwahrhaftigste ,wesen kann solche ,betrung nicht zulassen4 ,wenn wir nun den ,gottesbegriff durch den ,wahrheitsbegriff ersetzen1 dann sind wir wieder sicher1 da die ,welt der ,erfahrung kein ,schemen1 sondern allerwahrhaftigste ,wirklichkeit ist4 ,wie unser ,gesicht das ,sichtbare nie und nirgends erschpft1 das ,auge also sein ,objekt schaut1 aber nicht durchschaut1 so kann der ,intellekt das absolute ,all1 die ,wahrheit oder ,gottheit nicht auskennen oder ausgrnden2 aber was wir kennen und ergrnden1 sind leibliche ,wahrheiten1 sind ,stcke der ,generalwahrheit4 ,was die ,erkenntnis erkennt1 ist nicht die ,wahrheit selbst und doch wahre ,erkenntnis4 ,wir gelangten also zu dem ,resultat1 beginnt der zehnte ,brief1 da der ,gedanke ein ,weltteil ist4 ,das ,weltall ist der ,mutterscho1 wie berhaupt der ,dinge1 so auch des ,intellekts4 ,da auer dem ,weltall nichts existiert1 oder im ,all alles enthalten1 alle realen und phantastischen ,existenzen1 da das ,all alles1 weder s noch sauer1 weder gro noch klein1 sondern eben alles und jedes -- dieser ,satz ist so selbstverstndlich1 wie der so lang und oft wiederholte ,satz der ,identitt3 ,a ,a4 ,die ,logik soll ,dich also lehren1 da alles1 was das ,unterscheidungsvermgen unterscheiden mag1 von einer ,art ist1 alles ,krethi und ,plethi1 aber das ,ganze ber allem ,plebs eine himmelhohe ,erhabenheit4 ,mit dem frivolen ,atheismus1 wie ihn die ,aufklrer gebracht1 ist es nicht genug4 ,drre ,gottesleugnung erzeugt immer wieder irgendeinen ,gtzendienst4 ,mit dem ,allerhchsten1 ,unendlichen oder ,absoluten mu die ,logik beginnen4 ,alles kunstgerechte1 da heit zusammenhngende ,denken mu davon seinen ,ausgang nehmen4 ,das naturwissenschaftliche ,forschen nach endlichen ,ursachen1 nach dem ,ei1 woraus das ,kchlein gekrochen1 nach der ,henne1 woraus das ,ei gekommen1 nach den verwandten ,organismen1 welche durch ,zuchtwahl und ,anpassung la ,darwin die ,henne entwickelt1 -- das sind beraus schtzbare ,forschungen1 ohne welche wir nie den ,weltproze verstehen knnten2 aber dennoch drfen solche ,erkenntnisse dem denkenden ,menschen nicht gengen4 ,die ,logik verlangt1 verlangt von jedem1 da er nach dem ,allerhchsten1 nach der ,ursache aller ,ursachen forscht4 ,wer das ,bedrfnis hat1 sein ,bewutsein in logische ,ordnung zu bringen1 will und mu wissen1 wie das ,endliche und ,unendliche1 das ,relative und ,absolute1 die speziellen ,wahrheiten und die ,generalwahrheit ineinanderstecken4 ,logisches ,denken in dem ,mae1 wie es die ,wissenschaft verlangt1 heit weiter nichts1 als den letzten ,grund1 den absoluten ,hinterhalt kennen1 auf den alle ,gedanken sich sttzen4 ,dieser ,hinterhalt ist das ,weltall1 welches den ,menschenkopf1 den ueren und inneren1 als ,zubehr anhngen hat4 ,der jahrtausendealte ,streit zwischen den ,materialisten und ,idealisten stellt die ,frage3 ob der ,geist weltlich oder die ,welt geistig ist4 ,unsere ,antwort lautet klipp und klar3 beides gehrt zusammen1 ist in ,summa ein ,ding1 und das ,ding aller ,dinge4 ,der ,geist und die ,welt sind zwei ,attribute der einen ,natursubstanz4 ,wenn man sie einander entgegensetzt1 verhalten sie sich wie ,fleisch und ,fisch1 welcher letztere nach ,lazar ,geiger von afrikanischen ,stmmen ganz trefflich ,wasserfleisch genannt wird4 ,demnach sind ,geist und ,welt1 wie ,fleisch und ,fisch1 von verschiedener und doch von einer ,art4 ,nicht nur ist die ,welt das ,objekt1 sie ist auch das ,subjekt der ,erkenntnis1 sie erkennt1 sie zerlegt mittels des ,menschenkopfes ihre eigene ,mannigfaltigkeit4 ,unsere ,weisheit ist ,weltweisheit in dem doppelten ,sinne3 die ,welt ist das1 was gewut1 unterschieden1 analysiert wird1 und die ,welt ist es1 welche das ,wissen1 ,unterscheiden usw4 mittels unseres ,intellekts praktiziert4 ,wenn ich also den ,menschengeist ,weltgeist1 ,geist des ,allerhchsten nenne1 so bitte ich wohl zu bemerken1 wie damit gar nichts mystifiziert sein1 sondern nur dargetan werden soll1 da sich das ,denken oder die ,intelligenz nur im ,weltzusammenhang bettigen lt1 da es keine ,sache abnormer und berschwenglicher ,art1 sondern ein ,ding ist wie andere ,dinge4 ,die ,idee des ,weltzusammenhanges wird im elften ,brief weiter behandelt und speziell auf das soziale ,gebiet bertragen3 ,allen naturgeschichtlichen ,einteilungen soll logischerweise das ,bewutsein von der absoluten1 universalen ,einheit1 vom ,zusammenhang aller ,dinge zugrunde liegen4 ,darum haben fromme ,leute durch ihren ,herrgott1 in dem alles lebt und webt1 was fleucht und kreucht1 mehr ,logik wie gewisse ,freidenker1 denn sie fangen mit ,gott an und hren mit ,gott auf4 ,vollkommen logisch aber vermgen sie nicht zu denken1 weil sie das ,bse und den ,teufel1 ,krankheit1 ,elend und ,snde1 kurzum die ,leidigkeit und ,vergnglichkeit mit ihrem ewigen vollkommenen ,allvater in keinen rechten ,zusammenhang bringen knnen4 ,die ,ein-,natur1 die unendliche1 ist der ,logik ,quintessenz4 ber dies ,ding der ,dinge kann weder die ,naturwissenschaft 7im engeren ,sinne7 noch die ,metaphysik und formale ,logik ,aufschlu geben1 sondern nur eine ,denklehre1 welche ,geist und ,natur1 alle ,gegenstze und ,widersprche als ,formalitten des ,all-,einen erkennt4 ,wie sollte nun jemand1 der mit der groen ,masse der ,bevlkerung auf gespanntem ,fue lebt1 sich eins fhlen knnen mit dem ,allgemeinen8 ,wer eine spezielle ,klasse zum echten ,volk macht1 hat keinen ,begriff1 weder fr das allgemeine ,volk noch fr die absolute ,allgemeinheit4 ,die proletarische ,logik lehrt nicht nur ,gleichheit alles dessen1 was ,menschenantlitz trgt1 sondern die universelle ,gleichheit1 welcher1 wohlgemerkt1 die ,verschiedenheit so wenig widerspricht1 wie die mannigfaltigen ,tpfe und ,krge der ,gefeinheit widersprechen4 ,wir erkennen1 da jedes ,ding1 jede ,person ein ,stck der unendlichen ,welt ist und an ihrer unendlichen ,natur teil hat4 ,unsere ,logik1 welche die ,wahrheit1 die ,weltwahrheit zum ,objekt hat1 ist eine ,denklehre des ,universums1 eine universale ,denklehre oder ,weltanschauung4 ,sie lehrt1 da der ,zusammenhang aller ,dinge die ,wahrheit und das ,leben1 das ,echte1 ,rechte1 ,gute und ,schne ist4 ,alles ,hohe1 was ,menschenherz erhebt1 alles ,se1 was ,menschenbrust durchbebt1 ist die ,weltnatur oder das ,weltall4 ,aber dann bleibt immer die kitzlige ,frage3 ,wohin mit dem ,negativen1 dem ,hlichen1 ,bsen1 wohin mit dem ,irrtum1 dem ,scheine1 dem ,stillstand1 der ,krankheit1 dem ,tode und dem ,teufel8 ,jawohl1 die ,welt ist vergnglich1 bse und leidig2 aber das sind doch nur akzidenzielle ,erscheinungen1 nur ,formen und ,fransen der ,welt4 ,ihre ,ewigkeit1 ,wahrheit1 ,gte und ,schnheit ist substantiell1 wesenhaft und positiv4 ,ihr ,negatives ist das ,dunkel1 welches dem ,lichte zur ,verherrlichung dient1 da es berwinde und um so glnzender strahle4 ,solcher hohen optimistischen ,lehre sind die ,wortfhrer der herrschenden ,klasse nicht zugnglich1 weil sie den umgekehrten pessimistischen ,beruf haben1 das ,elend und die ,knechtschaft zu verewigen4 ,der zwlfte ,brief kehrt zum ,beginn des zweiten zurck3 was die ,logik ist1 was sie will und wie sie es will8 ,die ,beantwortung der ,frage erfolgt im ,geiste der ,briefe zehn und elf1 das heit im ,sinne des ,universalzusammenhangs3 ,logik1 die ,lehre eines kunstgemen ,denkens1 verlangt zunchst wahrheitsgemes1 das heit vernunftmiges ,denken4 ,die ,logik handelt von ,vernunft und ,wahrheit4 ,vernunft und ,wahrheit sind keine von den brigen ,dingen getrennte1 sind keine ,dinge an sich4 ,solche ,dinge gibt es berhaupt nicht4 ,die proletarische ,logik unterscheidet sich von der herrschenden dadurch1 da sie ,vernunft und ,wahrheit nicht hinter ,tempelvorhngen1 auch nicht in den ,kpfen der ,gelehrten1 sondern im leibhaftigen ,zusammenhang sucht und findet4 ,wir erkennen nicht nur1 da ,vernunft und ,wahrheit mit der ,welt verbunden1 sondern auch1 da das ,weltganze die allerhchste ,vernunft und ,wahrheit oder das ,wesen ist1 nach dem ,religion und ,philosophie lange gesucht1 das allervollkommenste ,wesen -- von ,plato das ,wahre1 ,gute und ,schne1 von ,kant ,gott1 ,freiheit und ,unsterblichkeit1 von ,hegel das ,absolute genannt4 ,erkennen ist ein mysterises ,wort4 ,erlaube mir1 das ,erkenntnisvermgen mit einem photographischen ,apparat zu vergleichen1 mittels dessen ,du ,dir ein ,bild der ,weltwahrheit zu machen gedenkst4 ,da siehst ,du gleich1 wie von diesem ,objekt nur ein ganz nebelhaftes ,bild abzunehmen ist4 ,der ,gegenstand erscheint zu grenzenlos1 zu unendlich gro und erhaben1 als da er sich kopieren liee4 ,und doch ist ihm beizukommen4 ,wenn auch kein klares ,bild der ,wahrheit1 knnen wir doch weltwahre ,bilder klar machen1 das heit wir knnen das ,unendliche stckweise konterfeien4 ,du kannst mittels ,deines ,intellekts die ,unendlichkeit durch ,begrenzung fassen4 ,die absolute ,wahrheit gibt sich uns in relativen ,erscheinungen4 ,das vollkommene ,wesen ist aus unvollkommenen ,teilen zusammengesetzt4 ,arme und ,beine1 ,kopf und ,rumpf sind getrennt und jedes fr sich nur ein ,kadaverstck und doch im ,zusammenhang durchaus lebensfhig4 ,in der ,weltwahrheit ist alles enthalten2 sie ist das vollkommene ,sein1 enthlt das gesamte ,dasein vollkommen1 somit auch das ,unvollkommene4 ,falsches1 ,leidiges1 ,schlechtes und ,hliches steckt im ,wahren1 ,guten1 ,schnen mitten drin4 ,das ,gesamtdasein1 das ist die absolute ,wahrheit1 ist aus ,relativem1 das ,ganze aus ,stcken1 aus ,erscheinungen oder ,scheinbarkeiten zusammengesetzt4 ,und auch unsere ,erkenntnis oder unser ,denkapparat ist ein unvollkommenes ,stck des vollkommenen ,wesens4 ,von diesem ,absoluten liefert er nur ein dmmeriges1 unzulngliches ,portrt1 und von allen ,teilen der ,weltwahrheit doch treffliche ,bilder1 allerdings nur ,bilder1 aber treffliche4 ,es gibt gute und schlechte1 treffende und unzutreffende1 wahre und irrige ,gedanken und ,erkenntnisse2 aber absolut zutreffende gibt es nicht4 ,alle ,vorstellungen und ,begriffe sind unvollkommene ,bilder des allervollkommensten ,weltwesens1 welches unerschpflich ist sowohl im groen wie im kleinen1 im ganzen und in allen ,teilen4 ,jedes ,stck der ,natur ist ein ,naturstck des ,unbegrenzten4 ,die ,lehre der ,sophisten1 da sich alles be- und verstreiten lt1 hat eine gewisse hnlichkeit mit der unserigen1 welche besagt1 da das ,all die ,wahrheit und alle ,teile wahre ,stcke1 also ,rauch und ,nebel1 ,verstand und ,phantasie1 ,ertrumtes und ,reales1 ,subjekt und ,objekt wahrhaftige ,einteilungen der ,welt -- nicht die ,wahrheit und doch wahr sind4 ,es ist deshalb angezeigt1 auf den ,unterschied der sophistischen und logischen ,denkweise aufmerksam zu machen4 ,das geschieht im dreizehnten ,brief3 ,ist die ganze ,welt nur ein ,ding oder ein ,sammelsurium unendlich vieler ,dinge8 ,ich sehe durchs ,fenster den ,flu und die ,strae1 ,brcke1 ,huser und ,bume4 ,jedes ist ein ,ding fr sich1 und doch hngt alles untrennbar aneinander4 ,die ,eigenschaften der ,welt werden vom ,intellekt als ,subjekte behandelt2 aber es soll das intelligente ,subjekt auch wissen1 da sein ,tun und ,treiben1 sein ,unterscheiden und ,erkennen eine ,formalitt1 eine formelle ,zerstcklung des ,absoluten ist1 welches trotz aller ,einteilung stets das ungeteilte ,ganze bleibt4 ,die ,erscheinungen der ,wahrheit und des ,lebens rubrizieren1 heit erkennen1 heit den ,intellekt gebrauchen und den ,kopf erhellen4 ,jedoch bleibt nun wohl zu erwgen1 wie weit wir in der ,spezifikation zu gehen haben1 um die ,rubrik zu finden1 welche vllige ,klarheit und ,bestimmtheit in die ,erkenntnis bringt4 ,es ist sehr zu beachten1 da sowohl das ,subjekt1 welches erkennt1 wie das erkannte ,objekt als ,stcke des ,absoluten1 auch absolute unendlich detaillierte ,stcke sind1 die sich nimmer auskennen1 nimmer erschpfen lassen4 ,es lassen sich neue ,erkenntnisse nur mittels alter erwerben4 ,das heit3 ,altes und ,neues und die ,erkenntnis1 die ich als ,klassifikationsvermgen kennbar zu machen suche1 haben ihre ,existenz nur im ,zusammenhang des gesamten ,daseins4 ,einteilung1 regelrechte ,einteilung ist die ,sache der ,logik oder ,denkkunst4 ,dazu gehrt in erster ,instanz das erweckte ,bewutsein vom ungeteilten ,all1 vom ,universum und seiner universalen ,einheit4 ,dieses ,bewutsein ist mit anderen ,worten zugleich auch das ,bewutsein von der nur formalen ,bedeutung aller wissenschaftlichen ,teilung4 ,die ,einheit aller ,welt ist wahr und ist die ,wahrheit allein und einzig4 ,da die alleinige und einzige ,weltwahrheit voller ,unterschiede steckt1 ja ebenso absolut verschieden wie absolut gleich ist1 widerspricht einer verstndigen ,einheit und ,gleichheit ebensowenig1 wie es sich widerspricht1 da die ,kuze mit den verschiedensten ,visagen doch alle dasselbe ,kauzgesicht tragen4 ,der rote ,faden1 der sich durch diese ,vortrge schlngelt1 betrifft folgende ,punkte3 ,der ,denkapparat ist ein ,ding wie alle gemeinen ,dinge1 ein ,stck oder ,akzidenz des ,weltganzen2 er gehrt zunchst in die allgemeinste ,kategorie des ,seins und ist ein ,apparat1 der durch kategorische ,einteilung oder ,unterscheidung ein detailliertes ,bild der menschlichen ,erfahrung zustande bringt4 ,um ihn kunstgerecht zu verwenden1 will klar erkannt sein1 da die ,welteinheit durchaus mannigfaltig und alle ,mannigfaltigkeit eine ,monas bildet4 ,das ,rtsel der alten eleatischen ,philosophie war3 ,wie steckt das ,eine im ,vielen1 wie das ,viele im ,einen8 ,der vierzehnte ,brief handelt vom ,absoluten und dem ,verhltnis des ,intellekts zu ihm im ,weltzusammenhang3 ,das ,absolute ist die bare ,summe alles dessen1 was war1 ist und sein wird4 ,sowohl die ,subjekte wie ,objekte aller ,wissenschaft gehren dem ,absoluten an1 das mit trivialem ,namen ,welt heit4 ,alle anderen ,wissenschaften haben begrenzte ,stcke1 haben ,relatives zum ,gegenstand1 whrend die ,wissenschaft des ,geistes von allen ,objekten1 das heit vom ,unbegrenzten handelt4 ,ich will die ,lehre vom ,intellekt vortragen und handle von aller ,welt1 vom ,weltall1 weil ich darzustellen habe1 nicht wie sich der ,geist in der ,schusterei oder ,astronomie1 sondern wie er sich generaliter verhlt4 ,der ,intellekt ist ein spezielles ,stck wie jedes andere wissenschaftliche oder praktische ,objekt4 ,aber er ist auch dasjenige ,stck1 dem es mit der ,stckelei nicht genug1 der sich und alles einzelne als ,attribut oder ,prdikat des absoluten ,subjektes1 der sich und alle ,welt im ,weltzusammenhang wei4 ,seit ,jahrhunderten hat man viel davon gehandelt1 ob im ,intellekt angeborene ,ideen versteckt sind oder ob er einem unbeschriebenen ,blatte ,papier gleiche1 dem die ,erfahrung ,kenntnisse aufprgt4 ,es ist das die ,frage nach ,ursprung und ,quell der ,erkenntnis4 ,woher kommt die ,vernunft1 wo holen wir unsere ,begriffe1 ,urteile und ,schlsse8 ,mittels ,grbelei aus dem ,innern des ,kopfes1 aus der ,offenbarung oder aus der ,erfahrung8 ,alles1 was wir erfahren1 samt dem ,intellekt1 der erfhrt1 sind ,offenbarungen des ,absoluten4 ,alles1 wovon wir wissen1 ist ,erfahrung4 ,wenn nun auch der ,geist ein leeres ,blatt ist1 so ist zur ,beschreibung doch dies innere ,papier ebenso wesentlich wie die uere ,welt1 welche ,hand1 ,tinte und ,feder zu diesem ,schreibproze hergibt2 das heit1 alle ,erkenntnis stammt aus dem ,weltzusammenhang4 ,dem ,intellekt sind keine ,kenntnisse1 aber doch das ,bewutsein1 das ,weltbewutsein angeboren4 ,die ,wissenschaft vom ,intellekt hat sich von alters her an eine wunderbare ,tatsache gestoen4 ,sie fand ,kenntnisse vor1 die dem ,geiste von auen zugekommen1 sogenannte ,erfahrungskenntnisse2 aber sie fand auch solche1 welche scheinbar angeboren sind1 sogenannte ,erkenntnisse a priori4 ,unsere ,logik fragt3 ,stammt die ,weisheit geheimnisvoll aus dem ,innern des ,menschenkopfes oder kommt sie nach ,art aller ,erfahrung aus der ueren ,welt8 -- ,die ,zusendung von oben wollen wir schon auer ,frage lassen4 ,da lautet die ,antwort3 ,zum ,wissen1 ,erkennen1 ,begreifen1 ,denken gehrt ,inneres und ueres1 ,subjekt und ,objekt1 ,kopf und ,welt4 ,aber wie erklren sich nun die wunderbaren1 anscheinend aprioristischen ,kenntnisse1 welche alle ,erfahrung bersteigen8 ,antwort3 ,der ,intellekt hat nicht nur die ,fhigkeit1 im allgemeinen zu wissen1 sondern auch ,spezielles vom ,ganzen zu trennen und namhaft zu bestimmen4 ,indem wir zum ,beispiel den ,begriff des ,minerals fassen1 sehen wir ab vom ,unterschied zwischen ,gold und ,blech4 ,wenn wir dann weiter klassifizieren1 indem das ,goldige und ,blechige als besondere ,arten dem ,mineral untergeordnet werden1 wissen wir nun genau1 wie ,gold und ,blech verschiedene ,arten sind von derselben ,mineralnatur4 ,wir wissen1 was die ,namen bedeuten1 und solange sie ihren ,sinn behalten1 wissen wir1 da in ,himmel und ,hlle ,gold kein ,blech1 ,blech kein ,gold ist4 ,so ist denn der ,unterschied zwischen angeborenen und erfahrenen ,kenntnissen ein nur formeller4 ,beide verschiedene ,arten sind dennoch von ein und derselben ,art1 beide ,mischlinge des ,inneren und ueren4 ,die ,erkenntnis a priori hrt auf1 ,wunder zu sein1 wenn erkannt ist1 da sie mit den ,kenntnissen a posteriori aus demselben ,quell der ,erfahrung stammt1 welche das eine ,mal wie das andere ,mal nur mit ,hilfe des ,intellekts zustande kommt4 ,demnach ist also der mit der ,welt verbundene ,intellekt die ,urquelle aller ,wahrheit1 und ist sowohl die uere ,natur wie unser inneres ,begriffsvermgen ein ,stcklein der einen ,generalnatur1 welche die ,wahrheit und das ,absolute ist4 ,am ,schlusse dieses ,briefes kndigt ,dietzgen an1 da er im nchsten 7fnfzehnten7 die ,kausalitt behandeln wolle2 statt dessen geht er auf ,kants ,apriorittenlehre und ,ding an sich ein1 zeigt1 wie ,kant in den ,irrtum dieser ,theorien verfiel und wie sein ,schlu von der ,erscheinung auf eine absolute ,wahrheit1 die1 vom ,scheine getrennt1 dahinter versteckt sei1 auf fetischmiger ,auffassung der ,wahrheit beruht4 ,die ,erkenntnis1 da das gemeine ,wesen der ,welt ,wahrheit ist1 ist die erste ,bedingung zu einer kunstgerechten ,handhabung des ,schluvermgens4 ,damit gelangt unser ,autor zur ,errterung der ,kausalitt im sechzehnten ,brief3 ,alle ,dinge haben ihre ,ursache4 -- ,wer ist1 was ist alle ,dinge8 ,es sind ,anhngsel1 ,zubehr des ,all-,einen4 ,es ist dem ,intellekt angeboren1 zu wissen1 da die ,welt ein ,ding ist1 da alle ,dinge nicht nur irgendeinem1 sondern alle einem ,subjekt angehren4 ,das ,bewutsein der ,kausalitt ist nichts weiter wie das ,bewutsein vom ,weltzusammenhang4 ,alle ,dinge sind ein ,ding1 hngen zusammen1 stehen untereinander im ,verhltnis von ,ursache und ,wirkung1 von ,grund und ,folge1 von ,gattung und ,exemplar4 ,alle ,dinge haben ihre ,ursache1 heit1 sie haben eine ,mutter4 ,da nun jede ,mutter ihre ,mutter hat1 endigt in der ,weltmutter oder ,mutterwelt1 in der absoluten1 die selbst absolut mutterlos und doch alle ,mtter aufgehoben in sich enthlt4 ,ursachen sind ,mtter1 ,wirkungen sind ,tchter4 ,nicht nur hat jede ,tochter eine ,mutter1 ,gro- und ,urgromutter1 sondern auch ,vater1 ,gro- und ,urgrovater4 ,der ,ursprung oder der ,familienzusammenhang der ,tochter ist nicht ein-1 sondern allseitig4 ,so haben auch die ,dinge nicht eine1 sondern viele1 unendlich viele ,ursachen1 welche in die ,generalursache zusammenflieen4 ,dein ,intellekt1 dem die ,wissenschaft angeboren ist1 da alles seine ,ursache hat1 wird sich demnach instruieren lassen1 da alle ,ursachen der ,welt in der absoluten ,weltursache begrndet sind und zugrunde gehen4 ,es ist die ,quintessenz der ,logik1 nicht nur den wahren ,begriff des ,intellekts zu ermitteln1 sondern mittels des ,intellekts den ,begriff der ,weltwahrheit1 des ,weltganzen klarzumachen4 ,personen und ,dinge1 ,ursachen und ,wirkungen sind keine selbstndigen ,einzelheiten1 sondern relative ,selbstndigkeiten1 das heit ,zusammenhnge oder ,verhltnisse des ,absoluten4 ,der ,intellekt ist uns angeboren1 und durch ihn und mit ihm das ,bewutsein vom ,sein schlechthin1 wenn auch nur so angeboren1 wie dem ,kinde die ,zhne1 die erst nach der ,geburt hervorwachsen4 ,jedes ,stck1 das uns zum ,bewutsein kommt1 wird als ,stck des ,all-,einen gewut4 ,insofern das wunderbar1 ist das ,bewutsein von der ,kausalitt erstaunlich4 ,in der ,tat ist die ,wissenschaft von der kausalen ,abhngigkeit aller ,dinge mit der ,wissenschaft von der ,farbe aller ,rappen und ,schimmel eine angeborene ,weisheit4 ,jedoch ist wohl zu beachten1 da sowohl in jeder erworbenen ,wissenschaft etwas ,angeborenes1 wie in jeder angeborenen etwas ,erworbenes steckt1 so da beide ,arten ineinanderflieen und eine ,kategorie bilden4 ,im ,eingang des siebzehnten ,briefes erklrt unser ,autor3 ,da die ,aufgabe der ,philosophie in ,erforschung der ,logik aufgeht1 aufgeht in der ,ergrndung des ,intellekts und seiner ,denkkunst1 wirst ,du1 als in der ,sache begrndet1 erkennen1 da meiner ,darstellung eine gewisse ,systematik fehlt2 sie hat so recht keinen ,anfang und kein ,ende1 weil ihr ,objekt1 der ,intellekt1 mit dem ,weltganzen verknpft ist1 welches eben das ,anfang- und ,endlose ist1 das kein ,vor und ,nach1 kein ,oben und ,unten hat4 ,jedoch ist leicht zu bemerken1 da ,denkkunst und ,weltweisheit identisch sind4 ,wenn nun auch der allgemeine ,zusammenhang fr alle ,dinge und ,themata gilt1 so gehrt seine ,erwgung doch speziell nur in die ,logik1 die von allen ,denkobjekten summarisch handelt4 ,meine ,sache also 7die ,denkkunst7 beginnt berall1 obgleich sie doch nur eine ,spezialitt ist4 ,so knpft ,dietzgen denn an ,zitate aus ,trendelenburg an1 um an ihnen die ,notwendigkeit gleichzeitigen philosophischen und empirischen ,denkens darzutun3 ,es bleibt immer der ,trieb alles menschlichen ,erkennens darauf gerichtet1 das ,wunder der gttlichen ,schpfung durch ein nachschaffendes ,denken zu lsen4 ,wenn diese ,aufgabe im einzelnen begonnen wird1 so treibt das ,einzelne von selbst weiter2 denn mit derselben ,macht1 mit welcher alles aus dem ,grunde hervorgestiegen1 weisen die ,dinge rckwrts zu dem ,grunde wieder hin4 ,diese ,zitate geben das ,problem1 das zu lsen ist3 sollen wir den ,intellekt philosophisch1 sollen wir ihn empirisch gebrauchen8 ,man will aus dem ,einen und ,vielen klug werden1 welches identisch ist mit der ,forschung nach systematischer ,weltanschauung oder dialektischer ,kunst4 ,da will zunchst konstatiert sein1 da das ,denken in jeder ,weise1 ob philosophisch1 ob empirisch1 von einer ,art1 da in beiden ,formen dieselbe ,sache enthalten ist4 ,rosen sind andere ,blumen wie ,nelken1 doch steckt die ,blumennatur in den einen wie in den anderen1 und so auch die ,denknatur gleichmig in der philosophischen wie empirischen ,betrachtungsweise4 ,das ,auseinanderhalten ist recht genug1 doch darf die ,einheit nicht verloren gehen4 ,die ,philosophen1 heit es weiter bei ,trendelenburg1 wollen aus dem ,ganzen das ,einzelne erkennen2 die ,empiristen durchsuchen das ,einzelne in seiner ,zerstreuung4 ,beide ,forschungsarten sind verschiedene ,exemplare einer ,gattung1 die beide einseitig sind1 wenn sie ihren ,zusammenhang verkennen4 ,der ,empirist1 der das ,einzelne in der ,zerstreuung sucht1 verfhrt philosophisch1 wenn er seine ,einzelforschung als ,beitrag zum ,ganzen gelten lt1 und der ,philosoph1 der aus dem ,ganzen das ,einzelne erkennen will1 verfhrt empirisch1 wenn er1 wie recht1 alles ,einzelne als ,zubehr des ,ganzen betrachtet4 ,die ,philosophen fehlen1 wenn sie den ,intellekt fr den einzigen ,born der ,erkenntnis und ,wahrheit halten2 er ist nur ein ,stcklein davon und bedarf zu seiner ,ergnzung der anderweitigen ,welt4 ,die ,empiristen fehlen1 wenn sie ,wahrheit und ,erkenntnis einzig in der anderweitigen ,welt suchen1 ohne das geistige ,instrument zu beachten1 mittels dessen sie ihre ,schtze heben4 ,schon der ,gedanke1 da etwas sein knnte1 was nicht die ,generalnatur alles ,daseins hat1 ist kein ,gedanke1 ist ein ,gedanke ohne ,sinn oder ,unsinn4 ,das ,weltganze ist das tre suprme1 von dem wir allerdings nur einen vagen ,begriff haben4 ,den detaillierten rechten ,begriff davon haben wir nicht2 derselbe erwchst uns jedoch im ,verlauf der ,wissenschaft1 kann aber nie vollkommen sein1 weil das ,detail sich in die ,puppen verliert und das absolute ,sein ein unendliches ,werden ist4 ,und nun ,einzelnes8 ,wir kennen es genauer und doch nicht genau1 weil auch der kleinste ,teil des ,unendlichen unendlich ist4 ,atome sind von aller ,wissenschaft noch immer vergeblich gesucht worden4 ,was unsere ,erkenntnis kennt1 waren immer ,prdikate oder ,erscheinungen der ,wahrheit4 ,aber wahre ,erscheinungen1 wovon wir wahre ,kenntnis haben4 ,die ,welt zum ,ausflu des ,gedankens machen -- nach ,hegel --1 ist eine verkehrte ,logik2 den ,intellekt und seine ,produkte als ,attribute des ,weltsubjektes erkennen1 ist erste ,bedingung rationeller1 demokratischer ,denkkunst4 ,das ,thema wird im achtzehnten ,brief fortgesetzt und vertieft3 ,wichtige ,entdeckungen auf naturwissenschaftlichem ,gebiet1 das ,wrmequivalent von ,robert ,mayer1 die ,entstehung der ,arten von ,darwin usw4 stimulieren die ,sache1 so da ,naturwissenschaft und ,philosophie mit zwei ,bergleuten verglichen werden knnten1 welche von zwei ,seiten an einem ,tunnel graben und dem lichten ,durchbruch derart nahe sind1 da gespannte ,ohren hben und drben die ,hammerschlge pochen und die ,werkzeuge krachen hren4 ,das ,bild hat viel ,wahres1 aber fhrt leicht auch zu ,miverstndnissen4 ,durch ,vivisektion der ,frsche und ,kaninchen1 durch ,bohren am ,gehirn wird die ,physiologie den ,geist nicht erforschen4 ,kein ,mikroskop und ,teleskop wird das ,wesen von ,vernunft und ,wahrheit aufdecken oder die ,kunst der ,unterscheidung enthllen4 ,ebensowenig wird es in der ,sprachwissenschaft den ,lazar ,geiger1 ,max ,mller1 ,steinthal und ,noir gelingen1 mittels irgendeiner ,ursprache die letzten ,fragen alles ,wissens zu lsen4 ,jedoch soll die werte ,mitarbeiterschaft dieser ,herren nicht bestritten1 sondern nur darauf hingewiesen sein1 da der ,vergleich mit dem ,tunnel mchtig hinkt4 ,von den logischen ,formen gilt auch1 was ,marx von den konomischen sagt3 ,bei der ,analyse kann weder das ,mikroskop dienen1 noch chemische ,reagenzien4 ,die ,abstraktionskraft mu beide ersetzen4 ,die ,sache wird zum ,durchbruch kommen2 aber nicht indem jede ,partei einseitig vorangrbt1 sondern weil die ,bergleute auer der ,arbeitszeit miteinander verkehren und ihre ,erfahrungen einander mitteilen4 ,auch verbleiben wohl die ,philosophen der entscheidende ,teil1 da sie die ,spezialisten in der ,logik und als solche bereit sind1 alles1 was dem ,werke dient1 zu verwenden1 von welcher ,seite immer es sich darbieten mag4 ,die andere ,partei dagegen hat ihre aparten ,spezialitten und frdert die ,logik mehr nebenschlich und unwillkrlich4 ,dietzgen bespricht im ,anschlu hieran den naturwissenschaftlichen ,monismus seiner ,zeit1 der zum ,teil noch in unserer sich breit macht1 wie den von ,noir1 der im ,grunde ein unklarer ,dualist war1 indem er ,bewegung und ,empfindung fr die einzig wahren ,attribute der ,welt erklrte1 ohne zu erkennen1 da die ,empfindung doch nur eine ,art der ,bewegung ist4 ,in der ,einleitung und ,begrndung einer monistischen ,erkenntnistheorie1 bemerkt ,noir mit hhnischem ,akzent1 da er nicht in der ,lage sei1 neuen ,aufschlu ber das ,absolute zu geben4 ,der naturwissenschaftliche ,monismus hat vom ,universum einen viel zu beschrnkten ,begriff4 ,mit seinem alles ist ,bewegung ist sowenig und soviel gesagt wie mit dem ,salomonischen alles ist eitel4 ,alles ist krumm und gerad1 alles gro und klein1 alles zeitlich und ewig1 alles ,wahrheit und ,leben4 ,aber wie nun der ,unterschied in die ,welt1 wie ,ruhe in die ,bewegung1 ,verstand in den ,unverstand kommt1 davon ist nichts gesagt4 ,um das ,unterscheiden logisch zu praktizieren1 will gewut sein1 da das ,all1 das ,universum oder ,absolute die ,ursache seiner selbst und der ,urgrund aller ,dinge ist1 welcher alle ,unterschiede1 auch den der ,kausalitt und den zwischen ,geist und ,natur1 aufgehoben in sich enthlt4 ,der ,begriff des ,absoluten oder des ,weltganzen wird nun im neunzehnten ,brief errtert3 ,das ,weltganze ist ein landlufiger ,begriff1 der jedem bekannt und wovon scheinbar wenig zu sagen bleibt4 ,in der ,tat ist es der ,begriff aller ,begriffe1 das ,wesen aller ,wesen1 die ,ursache seiner selbst1 das keine fremde ,ursache und kein fremdes ,wesen neben sich hat4 ,durch ,erwgung1 wie unablssig die ,menschheit auer der ,welt eine ,weltursache1 einen ,weltanfang und eine berschwengliche ,wahrheit gesucht hat1 mu ,dir einleuchten1 da sie den ,begriff des ,weltganzen nicht erfat1 das ,universum nicht begriffen hat1 und ist dann der ,nachweis1 da es die ,ursache aller ,ursachen1 ,anfang aller ,anfnge und ,wahrheit aller ,wahrheiten ist1 nicht gerade eine berflssige ,arbeit4 ,ich behaupte1 die ,kenntnis des menschlichen ,begriffsvermgens und die ,kunst seiner ,verwendung sind untrennbar vom ,weltbegriff4 ,nicht so1 als drfe innerer ,geist und uere ,welt nicht unterschieden werden1 sondern es sind beide nur als formelle ,unterschiede des wesentlich ,ununterschiedenen1 des absoluten ,weltganzen zu fassen4 ,das ,universum begreifen1 heit sich ,klarheit verschaffen1 wie dies ,wesen aller ,wesen keinen ,anfang1 keine ,ursache1 keine ,wahrheit und keine ,vernunft auer und neben sich1 sondern alles in und bei sich hat4 ,das ,universum begreifen1 heit erkennen1 da man die sogenannten logisch-metaphysischen ,kategorien1 wie ,anfang und ,ende1 ,ursache und ,wirkung1 ,sein und ,nichtsein usw41 unlogisch anwendet1 den ,intellekt mibraucht und durchaus unerbaulich wird1 wenn man damit ber die weltliche ,unendlichkeit hinausfhrt ins berschwengliche4 ,um ,dir also ,sinn1 universellen ,sinn anzueignen1 wirst ,du ,dich um die ,erkenntnis bemhen1 wie das ,universum alles ,relative einschliet1 whrend es im ganzen das ,absolute oder die erbauliche ,gottheit verkrpert4 ,und der ,begriff des ,absoluten als des ,weltganzen involviert1 da mit solchen ,dingen1 die man ,gegenstze und ,widersprche nennt1 es sich ganz anders verhlt1 als die ,logik der ,gtzendiener whnt und doziert4 ,da ,seele und ,leib1 ,wahrheit und ,irrtum1 ,leben und ,tod usw4 nicht unvereinbare ,antipoden sind1 die sich abstoen4 ,diese ,lehre vom ,satze des ,widerspruchs ist eine ganz beschrnkte ,kirchturmsweisheit1 welche statt ,klrung nur ,wirrsal in die ,kpfe bringt4 ,gewi ist das ,tote vom ,lebendigen1 das ,vergngliche vom ,ewigen1 schwarz und wei1 krumm und gerad1 gro und klein verschieden und entgegengesetzt4 ,aber auch das ,allerentgegengesetzte und ,widersprechendste geht ebenso leicht in eine ,gattung1 ,familie oder ,art hinein wie ,zwillinge in einen ,mutterscho4 ,was ,mnnchen und ,weibchen nicht hindert1 in einem ,neste zu hocken1 hindert auch die krasseste ,verschiedenheit nicht1 trotz der ,entzweiung zugleich eins und dasselbe1 das heit zwei ,stcke von einem ,kaliber zu sein4 ,und wolltest ,du gegen die ,wahrheit des absolut vollkommenen ,weltwesens einwenden1 da es mit dieser ,vollkommenheit nicht weit her sei1 wegen der vielen handgreiflichen ,unvollkommenheiten1 die anhngen1 so wrde ich bitten1 nicht spitzfindig zu sein1 sondern gesunden ,sinnes anerkennen zu wollen1 da die ,weltmngel so logisch zur ,vollkommenheit gehren wie die bsen ,begierden zur ,tugend1 die eben erst durch die ,probe der berwindung zur ,tugend wird4 ,der ,begriff einer ,vollkommenheit1 die nicht das ,unvollkommene zu berwinden htte1 wre ein lppischer ,begriff4 ,hieran schliet sich nun1 im zwanzigsten ,brief1 eine ,errterung des ,begriffs des ,absoluten1 der zur logischen ,erkenntnis unumgnglich ist3 ,der ,begriff ,weikohl und ,kohl schlechthin1 der ,gemse- und ,pflanzenbegriff usw4 sind1 wenn auch ,spezial-1 doch zugleich ,generalbegriffe2 sie sind das eine wie andere nur relativ4 ,gegenber den verschiedenen ,kohlarten1 die er einschliet1 ist der ,kohlbegriff generell oder abstrakt2 gegenber dem ,gemsebegriff ist er speziell und konkret4 ,und so steht es mit allen ,begriffen1 sie sind konkret und abstrakt zugleich2 nur der letzte1 der ,weltbegriff ist weder konkret noch abstrakt1 sondern absolut2 er ist der ,begriff des ,absoluten4 ,der absolute ,weltbegriff besteht zunchst aus zwei ,teilen1 aus der ,welt und dem ,begriff4 ,so besteht das ,wasser aus zwei ,stoffen1 deren jeder fr sich ganz eigentmlich und kein ,wasser ist4 ,ergo ist der ,weltbegriff ein weit erhabeneres ,subjekt als alle ,teile1 aus denen er besteht4 ,um diesen ,punkt vor die ,augen zu rcken1 mag ich das aus ,welt und ,begriff zusammengesetzte ,subjekt mit einem besonderen ,titel ehren1 es ,universum nennen1 damit es so von seinen ,elementen namentlich getrennt sei4 ,ich erklre jetzt1 ohne da ein ,sophist das ,wort verdrehen kann1 da der weltumfassende ,gedanke oder das ,universum das ,absolute ist1 welches alles und alles einschliet1 whrend ,welt und ,begriff als gesonderte ,teile nur ,einteilungen oder ,relatives darstellen4 ,wir wollen den ,gedanken erkennen1 aber nicht den leeren1 sondern den universellen weltumfassenden ,gedanken1 den ,gedanken im philosophischen ,sinne1 wo es kein bloer ,gedanke1 sondern die lebendige ,wahrheit1 das ,universum1 ,absolute oder ,allerhchste ist4 ,der absolute ,begriff ist der ,begriff des ,absoluten1 des ,allerhchsten2 davon gilt nicht nur alles ,wahre1 ,schne und ,gute1 was man dem lieben ,gott nachsagt1 er ist auch dasjenige ,wesen1 welches allem ,denken die erforderliche ,logik1 ,halt und ,gestalt gibt4 ,wie die menschlichen ,handlungen ihre wahre ,begrndung nicht im nchsten ,zweck1 sondern im allgemeinsten1 im ,wohlergehen1 und als sittliche ,handlungen ihre ,berechtigung nur aus dem menschlichen ,gesamtheil schpfen1 so finden alle ,weltdinge ihre ,begrndung nicht in der nchsten ,umgegend1 sondern im unendlich weiten ,universum4 ,nicht der in die ,erde gelegte ,samenkeim ist1 wie der ,bauer denkt1 die ,ursache1 da das ,pflnzchen spriet und wchst und grnt1 sondern ,erde1 ,sonne1 ,wind und ,wetter1 kurz die ganze ,natur gehrt dazu1 welche letztere den ,samenkern einschliet4 ,wenden wir diese ,einsicht auf unser ,spezialobjekt1 auf das ,denkvermgen an1 so ist dasselbe kein menschlich beschrnktes1 allerdings auch kein berschwengliches1 sondern ein kosmisches ,universalvermgen4 ,wenn ,du jetzt den ,begriff des ,absoluten erfat hast1 verstehst ,du die ,gttersprache und verstehst1 wie der ,intellekt fr sich allein ein wichtiges ,partikelchen1 aber im ,zusammenhang mit dem ,universum ein universeller absoluter ,bestandteil1 ein ,bestandteil des ,absoluten ist4 ,wie das ,auge ,gesichtsinstrument1 ist der ,intellekt ,begriffsinstrument4 ,wie ,brillen und ,glser ,gesichtsmittel des ,auges1 so sind ,sinne1 ,erfahrungen1 ,experimente ,begriffsmittel des ,intellekts4 ,man wei1 da ,augen1 die um die ,ecke1 durch ein ,brett oder ,nelkenduft sehen wollen1 so unverstndig sind wie schwarze ,schimmel4 ,da wir das ,unsichtbare nicht sehen knnen1 hindert unsere ,augen nicht1 ein universales ,instrument zu sein1 welches alles 7alles ,sichtbare7 sehen kann4 ,sofern das1 ist ,dir auch die ,professorenweisheit klar1 welche zerknirscht1 wie die ,methodisten1 auf dem ,bauche liegt und wie diese ,o ,herr6 ,o ,herr6 so la ,du ,bois-,reymond3 ,ignorabimus ruft4 ,allerdings ist der ,menschengeist ein ,ignorant in dem ,sinne1 da er bestndig lernt1 da in der ,natur ihm ein unerschpflich ,material vorliegt4 ,auch ist an jedem ,naturstckchen etwas ,unbegreifliches1 wie an jeder ,nelke etwas ,unsichtbares4 ,die relative ,beschrnktheit und ,unbeschrnktheit der ,vernunft wird nur durch den ,begriff des ,absoluten verstndlich4 ,die letzten vier ,stcke 7#ba bis #bd7 sind eine ,zusammenfassung des bisherigen ,entwicklungsganges der ,erkenntnislehre und enthalten ihre ,nutzanwendung4 ,brief #ba beginnt3 ,die demokratische proletarische ,volkslogik forscht nach dem ,allerhchsten4 ,das ,volk wei1 es mu dienen1 aber fragt sich1 wem8 ,dem ,baal oder dem ,nabuchodonossor8 ,wo1 wer1 was ist das ,allerhchste1 dem sich alles unterordnet1 das ,system1 ,konsequenz1 ,logik in unser ,denken und ,handeln bringt8 ,zunchst fragt sich noch3 ,auf welchem ,wege kommen wir zu seiner ,erkenntnis8 ,da mit keiner berschwenglichen ,offenbarung gedient ist1 bleiben nur zwei ,wege3 ,vernunft und ,erfahrung4 ,es ist nun der ,fehler der landlufigen ,denkweise1 da man aus diesen ,wegen zwei macht1 whrend es in der ,tat nur eine1 die gemeine ,strae ist1 welche mittels erfahrungsmiger ,vernunft oder vernunftmiger ,erfahrung dahin fhrt1 wo wir erkennen1 wie das ,allerhchste1 dem alles dient1 nichts ,besonderes1 kein ,teil oder ,partikel1 sondern das ,universum selbst mit allen ,teilen ist4 ,sokrates und seine ,schule wandelten den aparten ,weg der ,vernunft1 um das ,allerhchste1 das ,wahre1 ,gute1 ,schne1 wie sie es nannten1 zu suchen4 ,die platonischen ,dialoge wissen es beraus prchtig ins ,licht zu setzen1 da nicht ,gesundheit1 nicht ,reichtum1 nicht ,tapferkeit noch ,frmmigkeit der ,gter ,hchstes1 sondern wie es bei allen ,dingen nur auf die ,einsicht1 nur auf den ,gebrauch ankomme1 den der ,mensch davon macht4 ,je nachdem sind sie bald gut1 bald schlecht1 es sind nur relative ,gter4 ,liebe und ,treue1 ,ehrlichkeit und ,wahrhaftigkeit sind wohl gut1 aber nicht das ,gute2 sie haben nur teil daran4 ,man sucht nach dem1 was unter allen ,umstnden absolut gut1 wahr und schn ist4 ,so finden denn die ,sokratiker heraus1 da nur die ,einsicht oder der ,intellekt die ,umstnde ermitteln knne1 die zum ,absoluten fhren4 ,aus der alten ,philosophie ist endlich nach mehr als zweitausendjhriger ,vermittlung durch ,zwischenglieder die heutige demokratisch-proletarische ,logik entstanden1 welche erkennt1 da die ,vernunft ein ,instrument ist1 das zum ,allerhchsten fhrt1 unter der ,bedingung1 da sie nicht grbelt1 sondern aus sich herausgeht und mit aller ,welt sich verbindet4 ,solche ,verbindung ist eben das ,allerhchste1 die unvergngliche1 ewige ,wahrheit1 ,gte1 ,schnheit und ,vernunft4 ,alle anderen ,dinge haben1 platonisch zu reden1 nur teil daran4 ,wenn auch vielfach noch mit phantastischem ,anhngsel behaftet1 waren die ,sokratiker doch auf dem besten ,wege zur wahren ,logik1 indem weder ,gesundheit noch ,reichtum1 noch irgendein anderes ,gut oder ,tugend ihnen gengte1 da sie nicht die wahren ,erscheinungen1 sondern die ,wahrheit selbst zu kennen begehrten4 ,sie1 die ,wahrheit1 ist das ,universum1 und mu der ,mensch sie als solche1 als die alleinige kennen1 um seine ,vernunft vernnftig gebrauchen zu knnen1 vernnftig im hchsten1 klassischen ,sinne des ,wortes4 ,plato und ,aristoteles haben ganz vorzglich daran gearbeitet4 ,auch die neueren ,philosophen1 ,cartesius1 ,spinoza1 ,kant4 ,haupthindernis fr alle war das hartnckige ,vorurteil1 da der ,mensch die ,vernunft im ,kopfe habe4 ,wenn er auch dergleichen hat1 dann ist es doch nicht die vernnftige ,vernunft4 ,der im ,hirnkasten eingeschlossene ,intellekt hat nicht1 wie die ,alten whnen1 die ,weisheit bei sich2 letztere kann deshalb auch nicht durch ,grbeln geschpft werden4 ,du wirst den ,ausdruck grbeln nicht miverstehen4 ,ich bin kein ,gegner sinnigen ,nachdenkens1 sondern will nur aufmerksam machen1 wie man auf den verkehrten ,weg geraten ist1 das ,denken vom ,sehen1 ,hren1 ,fhlen1 den ,geist vom ,krper zu trennen4 ,wie die ,christen das ,heil auer dem ,fleische1 so suchten die ,philosophen die ,vernunft oder ,erkenntnis auer dem ,zusammenhang mit der anderweitigen ,welt1 auerhalb der ,erfahrung4 ,besonders die ,forschung nach der ,beschaffenheit des ,intellekts glaubte in sich kriechen zu mssen4 ,dabei ist zu erwgen1 da die ,sokratiker1 welche das ,absolute unter dem ,namen des ,guten suchten1 insofern beschrnkt waren1 als sie dasselbe nur von der moralischen1 spezifisch menschlichen ,seite erfaten und nicht zuletzt auch von der kosmischen4 ,wie ,gesundheit und ,reichtum zusammengehren1 und auch das noch viel zu wenig ist fr das ,menschenheil1 wie dazu alle sozialen und politischen ,tugenden erfordert sind1 so steckt das ,gute noch nicht im ,zusammenhang aller ,menschen1 sondern geht darber hinaus und hngt mit aller ,welt zusammen4 ,ohne letztere ist der ,mensch nichtig4 ,er hat keine ,augen ohne ,licht1 keine ,ohren ohne ,gerppel1 keine ,moral ohne ,physik4 ,der ,mensch ist nicht so sehr das ,ma aller ,dinge1 als vielmehr sein mehr oder minder groer und intimer ,zusammenhang mit allen ,dingen das ,ma aller ,menschlichkeit ist4 ,nicht die beschrnkte ,moralitt1 sondern das ,universum1 das ,allerhchste1 ist das ,gute im allerhchsten ,sinne des ,wortes1 ist das absolute ,gut1 ,recht1 ,wahrheit und ,vernunft4 ,die absolute ,ein-,natur alles ,daseins ist die unbedingte ,grundlage einer verstndigen ,vernunftanwendung4 ,unsere ,volkslogik ist tolerant und nicht fanatisch4 ,die ,volkslogik will nicht vernnftig sein ohne ,leidenschaft1 aber auch nicht leidenschaftlich ohne ,vernunft4 ,sie hebt nicht den ,unterschied auf zwischen ,freund und ,feind1 zwischen ,wahrheit und ,lug1 zwischen ,verstand und ,unverstand1 sondern beschwichtigt den ,fanatismus1 der das ,unterscheiden bertreibt4 ,sie stellt den ,lehrsatz an ihre ,spitze3 ,es gibt nur ein ,absolutes1 das ,weltall4 ,halte wohl fest1 da der ,begriff eines ,weltalls1 das irgend etwas auer oder neben sich hat1 womglich ein noch verrckterer ,begriff ist wie ein hlzernes ,eisen4 ,daran erkennst ,du zugleich1 wie alle ,verschiedenheit eine gemeinschaftliche ,natur hat1 welche nicht zult1 da der ,unterschied zwischen zwei ,dingen oder ,meinungen berschwenglich gro sei4 ,weil das ,universum das einzige hchste ,wesen ist1 darum sind alle ,unterschiede1 auch alle ,meinungsunterschiede hchst unwesentlich4 ,und nun kommt die ,moral von der ,geschichte4 ,die ,menschenvernunft1 das ,spezialobjekt der logischen ,forschung1 partizipiert am ,generalwesen2 sie ist kein ,wesen fr sich2 als isoliertes ,wesen ist sie durchaus nichtig und unvermgend1 irgendeine ,erkenntnis zu produzieren4 ,nur im ,zusammenhang1 nicht nur mit dem materiellen ,gehirn1 sondern mit dem ,universum berhaupt ist der ,intellekt lebens- und arbeitsfhig4 ,nicht das ,gehirn denkt1 sondern der ganze ,mensch gehrt dazu2 und nicht nur der ,mensch1 sondern der ,universalzusammenhang ist zum ,denken erfordert4 ,die ,vernunft offenbart keine ,wahrheit4 ,die ,wahrheiten1 welche sich uns mittels der ,vernunft offenbaren1 sind ,offenbarungen des ,generalwesens1 des ,absoluten4 ,sokrates zeigt1 da er nur noch einen beschrnkten1 einen anthropomorphistischen und keinen kosmischen ,begriff vom ,besten und ,guten und von der ,vernunft hat4 ,er war von dem ,vorurteil beherrscht1 von dem die unkultivierten ,gottglubigen noch immer beherrscht sind1 da die ,vernunft lter sei als die brige ,welt1 da sie der herrschende und vorausgegangene ,planmacher sei4 ,unsere ,vernunftlehre dagegen kennt den ,geist1 den wir im ,kopfe haben1 nur als ,ausflu des ,weltgeistes4 ,letzteren jedoch darfst ,du nicht als nebulses ,ungetm1 nicht als ,monstergeist1 sondern als das leibliche ,universum erkennen1 welches trotz allem ,wechsel und aller ,variation ewig eins1 wahr1 gut1 vernnftig1 das ,allerwirklichste und ,allerhchste ist4 ,nachdem das glnzende ,dreigestirn ,sokrates -- ,plato -- ,aristoteles erloschen1 hllte sich der philosophische ,himmel in dunkle ,wolken4 ,die ,heiden traten von der ,bhne ab1 und das ,christentum und die ,dogmen seiner ,kirche beherrschten die ,logik der ,menschen1 bis endlich am ,anfang der neueren ,zeit hin und wieder ein wissenschaftliches ,lichtlein aufgeht4 ,namentlich sind es ,cartesius und ,spinoza1 die unter den ersten leuchtend auftreten1 die ihren ,geist natrlich nur schwer und relativ zu emanzipieren vermgen4 ,spinoza ist in seinem ,kampfe wider den beschrnkten und fr den universellen ,geist besonders interessant4 ,das wahre1 hchste und bestndige ,gut entdeckt ,spinoza in der ,erkenntnis der ,einheit1 in der die ,seele sich mit der ganzen ,natur befindet4 ,dies ist also1 sagt er weiter1 das ,ziel1 nach dem ich strebe 444 ,zu diesem ,zwecke hat man sich der ,moral1 ,philosophie und der ,lehre von der ,erziehung der ,knaben zu befleiigen und damit die ganze ,arzneiwissenschaft zu verbinden1 weil die ,gesundheit wesentlich zur ,erreichung dieses ,zieles beitrgt4 ,auch die ,mechanik darf nicht bergangen werden1 weil vieles ,schwere durch die ,kunst leicht gemacht wird4 ,vor allem aber ist ein ,weg zur ,verbesserung des ,verstandes aufzusuchen4 ,da sind wir denn wiederum beim ,angelpunkt unseres ,themas angekommen4 ,wer1 was ist der ,intellekt1 wo kommt er her1 wo fhrt er hin8 ,antwort3 ,er ist ein ,licht1 das nicht in sich hinein1 sondern aus sich heraus die ganze ,welt beleuchtet4 ,darum ist die ,wissenschaft1 welche das ,denkvermgen zum ,gegenstand hat1 wenn auch eine beschrnkte1 dennoch eine universelle ,disziplin oder universelle ,weltweisheit4 ,wenn ,sokrates nach der ,tugend und nach dem ,besten und ,spinoza nach steter und hchster ,heiterkeit sucht1 und solche ,weisheit nur auf den engeren ,kreis menschlichen ,getriebes ausgeht1 sich also zur kosmischen ,welt noch nicht so recht erhoben hat1 so la ,dich das nicht beirren4 ,das ,mittel und das ,instrument1 mit dem sie zum ,zwecke streben1 ist der ,intellekt4 ,es liegt nahe1 da die intellektuelle ,forschung zur ,erforschung des ,intellekts fhren mute1 zur ,verbesserung des ,verstandes1 zur ,kritik der ,vernunft1 zur ,logik und so schlielich zu der ,erkenntnis1 da das ,denkvermgen ein unabtrennbarer ,teil des monistischen ,weltalls1 des ,absoluten ist1 welches letztere allem ,denken ,halt1 ,sinn und ,verstand gibt4 99 99 99 99 99 ber die aus fnfzehn ,briefen bestehende 7#ahhc bis #ahhd verfate7 zweite ,serie der ,logischen ,briefe ist an dieser ,stelle nur zu sagen1 da sie eine ,kritik von ,henry ,georges ,fortschritt und ,armut ist1 des in der ersten ,hlfte der achtziger ,jahre von den ,gebildeten aller ,nationen am meisten gelesenen populr-nationalkonomischen ,buches1 das noch heute die ,bibel der ,singletax-,ideologen genannt werden darf1 das heit der politischen ,theoretiker1 die den ,schden des ,kapitalismus durch eine einzige ,steuer 7auf den ,bodenwert7 beizukommen whnen4 ,dietzgen schrieb diese ,kritik des ,henry ,george1 um seinem ,sohne1 und den spteren ,lesern1 ,einblick in die politische konomie zu verschaffen1 ihn hierbei in die ,marxsche ,theorie einzufhren und gleichzeitig die veritable ,logik zu demonstrieren4 ,der erste ,teil meiner ,briefe1 sagt er1 erluterte die ,logik am menschlichen ,geiste2 der zweite ,teil soll sie an der menschlichen ,arbeit erlutern4 ,der ,geist oder die ,denkttigkeit ist das allgemeine ,gebiet1 welches nicht nur mit allem1 was menschlich1 sondern mit dem ,universum zusammenhngt4 ,das ,objekt dieses zweiten ,teiles1 die ,arbeit1 ist nicht minder universell und in ihrem kosmischen ,zusammenhang ein vorzgliches ,erluterungsmittel unserer ,spezialitt1 der ,kopfarbeit4 ,weiter bemerkt er3 ,die ,quintessenz aller ,denkkunst ist der ,einheitsbegriff1 der ,begriff1 wie es barer ,unsinn ist1 sich mit der ,meinung zu tragen1 da es zwei unterschiedene ,dinge geben knne1 die nicht zugleich gemeinschaftlicher ,natur seien4 ,diesen ,begriff von der ,einheit aller ,differenz hat ,henry ,george nicht erfat4 ,er bringt deshalb ,differenzen in die politische konomie1 die der ,auflsung bedrfen4 ,ich stelle mir also die ,aufgabe1 nachzuweisen1 da nicht im konomischen ,sachverhalt1 sondern in der ,anschauung des ,autors von ,fortschritt und ,armut ,widersprche oder ,differenzen enthalten sind1 die mit ,hilfe besserer ,logik leicht zu ordnen4 ,die konomie handelt von der ,erzeugung und ,verteilung des ,reichtums4 ,der wesentlichste ,produzent oder ,hauptfaktor desselben ist die menschliche ,arbeit4 ,da diese ,arbeit nicht in der ,luft hngt1 sondern mit zwei ,beinen auf der ,erde steht1 da sie nicht arbeiten kann ohne ,gegenstnde1 ,materialien1 ,mittel und ,werkzeuge1 ist selbstverstndlich4 ,wenn jemand lehrt1 die ,arbeit ist der ,schpfer des ,reichtums1 und es kommt ein anderer mit3 ,nein6 ,die ,arbeit kann nichts schaffen1 wenn nicht die ,natur und ihre ,reichtmer schon vorhanden sind1 so ist klar1 wie dieser andere nur behauptet1 was niemand bestreitet4 ,nachdem wir ein fr allemal wissen1 da es in der ,welt nichts ,besonderes gibt1 welches absolut ist1 wenn wir wissen1 wie das ,absolute ein ,name fr das ,all oder ,universum ist1 welches gleich dem lieben ,gott keinen neben sich hat1 dann wissen wir auch1 da die ,arbeit nur relativ schaffen1 nur in ,verbindung mit den ,materialien der ,natur und den ,errungenschaften der ,geschichte ,reichtmer zeugen kann4 ,es ist dies der ,kernpunkt1 weshalb ich mit dem ,verfasser von ,fortschritt und ,armut hadere4 ,dieser ist ,gegner des ,satzes3 ,arbeit allein schafft ,reichtmer4 ,er behauptet1 die ,natur1 die den sauren ,wein mit der ,zeit s und aus dem ,kalb eine ,kuh macht 7#c4 ,kapitel1 #c4 ,buch71 arbeite mit4 ,das bestreiten wir nicht2 wir widerstreiten nur1 da ,kapitalien1 die von ,natur aus mitarbeiten1 deshalb auch von ,natur aus berufen sind1 an den ,frchten der ,arbeit zu partizipieren4 ,der ,streit um die ,erzeugung der ,reichtmer ist in der ,tat nur ein ,streit um ihre ,verteilung4 ,der bisherige ,fortschritt in der ,kunst1 ,reichtmer zu zeugen1 ist zugleich ein ,fortschritt in der ,armut der arbeitenden ,klasse4 ,das ,bchlein zeigt dies so deutlich und mannigfaltig1 da darber kein ,wort weiter zu verlieren ist4 ,wenn auch der ,arbeiter des neunzehnten ,jahrhunderts ebenso gut und wenn er auch besser genhrt ist als der des achtzehnten1 siebzehnten und sechzehnten1 so ist doch evidentermaen sein ,anteil am ,arbeitsertrag viel kleiner4 ,es handelt sich darum1 diesem ,widerspruch zu steuern4 ,henry ,george ist ein ,parteignger der irischen ,landliga1 welche sich mit der ,hoffnung trgt1 die ,verwandlung des ,grund und ,bodens in ,gemeineigentum wrde die soziale ,frage lsen4 ,die ebenso lehrreiche wie interessante ,polemik ,dietzgens gegen ,george im einzelnen gehrt aber1 da sie keine theoretische1 sondern angewandte ,logik ist1 nicht in den ,rahmen dieses ,buches4 ,wer durch die vorliegende ,darstellung der ,lehre und ,weltanschauung ,josef ,dietzgens sich angeregt fhlt1 der ,logischen ,briefe ersten ,teil in der ,gesamtausgabe zu lesen1 wird sicherlich auch dem zweiten ,teil sein ,interesse zuwenden1 selbst wenn er noch jenseits des ,marxschen ,sozialismus seinen ,standpunkt hat4 ,denn auch bei ,behandlung von ,fragen der politischen konomie bekundet unser ,autor seine ,originalitt und zeigt uns ,gesichtspunkte wie kein anderer marxistischer ,sozialist1 ,karl ,marx selbst eingeschlossen1 von dem ,dietzgen seine konomie fertig bernommen zu haben mehrfach freudig bekennt4 ,hier ein ,beispiel4 ,dietzgen sagt im dritten ,brief der zweiten ,serie3 ,bekanntlich wird von der ,naturwissenschaft alles auf ,bewegung reduziert4 ,licht1 ,tne1 ,wrme1 ,stoff und ,kraft1 alles ist ,bewegung4 ,so berechtigt sie dazu ist1 so berechtigt ist die konomie1 alles als ,arbeit zu fassen4 ,alles ist ,bewegung1 alles ist ,arbeit4 ,auch ist alles ,natur4 ,alles ist das ,all oder ,universum1 wovon jeder ,teil universell ist1 jeder ,teil die ,generalnatur des ,ganzen und das ,ganze die ,generalnatur eines jeden ,teiles hat4 ,der ,begriff des ,universums ist der ,kardinalbegriff der ,logik4 ,es1 das ,universum1 ist der ,inbegriff aller ,dinge4 ,das ,unterabteilen oder ,unterscheiden der universellen ,einheit ist der logische ,springpunkt4 ,er lehrt3 ,du sollst keinen ,unterschied bergro machen1 ,du sollst keinen berschwenglichen1 keinen metaphysischen ,unterschied glauben4 ,alles ist unterschieden1 aber nur so mig1 da die ,natur von allem in allem enthalten1 da1 burschikos ausgedrckt1 alles ein einziger ,schwamm ist1 im ,verstand auch ,unverstand und im ,unverstand immer noch ,verstand steckt4 ,also in solchem ,sinne ist die ganze ,welt eine ,arbeit und die menschliche nur ein spezieller ,teil der universalen4 ,es wre logische ,beschrnktheit1 das ,objekt der konomie nicht bis in die ,puppen generalisieren zu wollen2 es wre konfus1 bei solcher ,generalisation es bewenden zu lassen und nicht zur ,unterabteilung1 nicht zur ,spezifikation fortzuschreiten4 ,die menschliche ,arbeit ist eine ,unterabteilung1 die wieder untergeteilt ist in urwchsig kommunistische ,arbeit1 ,sklavenarbeit1 ,fronarbeit und ,lohnarbeit4 ,letztere ist derjenige partikulre ,teil1 der uns speziell interessiert1 den ich1 der ,logik wegen1 ,dir im ,zusammenhang mit dem ,universum zeige4 ,die ,arbeit der ,konkurrenzgesellschaft teilt sich -- in freie ,arbeit1 die sich selbst lohnt und meist von ,nichtstuern geleistet wird1 und in -- freie ,arbeit 7mit ,gnsefchen71 die sich nicht lohnt1 sondern gelohnt wird und ,lohnarbeit heit4 ,da so von der ,arbeit1 die sich selbst lohnt1 gesagt wird1 sie sei verrichtet von ,nichtstuern1#ac klingt paradox und ist doch verstndlich1 wenn ,du aufmerkst1 wie vom ,ertrag der nationalen ,arbeit die effektiven ,arbeiter fr den ,kopf einen erbrmlichen und die ,industrieritter einen solch riesigen ,anteil davontragen4 ,zunchst jedoch la uns absehen von den ,unterabteilungen der ,konkurrenzarbeit und im ,auge behalten1 da sie mit aller menschlichen ,arbeit und mit der ,natur zusammenhngt1 davon ,teil oder ,abteilung ist4 ,es ist das besonders um deswegen hervorzuheben1 weil konomische ,konfusionsrte1 wenn spter vom ,werte die ,rede ist1 diesen natrlichen ,zusammenhang als ,mittel brauchen1 um unsere ,werttheorie konfus zu machen1 welche namentlich von ,marx in glnzender ,weise klargelegt wurde4 ,arbeit schafft ,produkte4 ,naturarbeit schafft wildwachsende ,bume1 ,grser1 ,sonnenstrahlen und andere kostenlose ,dinge1 whrend ,menschenarbeit -- natrlich mit ,hilfe der ,natur -- kostenreiche ,produkte schafft4 ,so gibt es denn keine reinen menschlichen ,arbeitsprodukte1 sondern all unsere ,arbeit mu sich mit dem ,naturmaterial gleichsam chemisch verbinden4 ,derart gewinnt die menschliche ,arbeit materielle ,form und lt sich aufspeichern4 ,aufgespeicherte ,arbeit nimmt in der konomie einen hohen ,rang ein1 besonders weil sie als ,mittel dient1 die lebendige ,arbeit immer ergiebiger zu machen4 ,die ,einteilung der menschlichen ,arbeit in gegenwrtige1 lebendige und in vergangene1 tote1 aufgespeicherte ,arbeit ist eine logische ,operation1 die zur konomischen ,erhellung dient4 ,die tote ,arbeit liegt nicht nur in materiellen ,stcken umher1 sondern hat auch geistige ,formen4 ,die ,errungenschaft an grerer ,einsicht in den ,naturproze1 die verbesserten ,arbeitsmethoden usw4 usw4 sind alle aufgespeicherte ,arbeit4 ,du darfst nicht glauben1 da zwischen geistiger und krperlicher ,arbeit kein ,unterschied sei1 aber auch nicht glauben1 derselbe sei so exakt1 da man irgendein materielles ,stck ,arbeit haben knne1 das nicht mit dem ,geiste verquickt1 oder irgendeine intellektuelle ,einsicht1 die nicht stofflich geworden4 ,nicht nur ,papier und ,druckerschwrze1 auch alle ,instruktionen1 welche der ,meister dem ,lehrling mndlich erteilt1 sind aufgespeicherte ,arbeiten unserer ,vorfahren4 ,meine ,logik1 die in der ersten ,serie den ,zusammenhang von ,geist und ,bein behandelte1 handelt in diesem zweiten ,teile vom geistigen und krperlichen und anderweitigen ,arbeitszusammenhang1 den sie in ,gattungen und ,arten1 in ,abteilungen und ,unterabteilungen trennt und teilt1 um das ,ganze als ein ,ungeteiltes darzustellen4 ,,ix4 ,erkenntnistheoretische ,streifzge4 ,die ,streifzge eines ,sozialisten in das ,gebiet der ,erkenntnistheorie 7,chicago #ahhf7 erschienen zuerst in der ,sozialdemokratischen ,bibliothek 7,hottingen-,zrich #ahhg74 ,genaue ,kenntnis des ,wesens der menschlichen ,kopfarbeit und der ,logischen ,briefe erster ,teil ist unbedingtes ,erfordernis zu leichtem ,verstndnis und vollem ,genu dieser ,schrift4 ,der erste ,abschnitt behandelt die ,frage1 ob wir alles erkennen knnen8 ,der ,autor whlt als berschrift dieses ,abschnitts den oft zitierten ,dichterspruch3 ,ins ,innere der ,natur dringt kein erschaffener ,geist4 ,vollstndig lautet das ,zitat3 ,ins ,innere der ,natur -- ,dringt kein erschaffener ,geist4 ,glcklich1 wem sie nur -- ,die uere ,schale weist4 ,es stammt von dem im ,jahre #aggg verstorbenen ,dichter 7und ,botaniker1 ,zoologen1 ,anatomen7 ,albrecht v4 ,haller4 ,goethe hat 7in ,gott und ,welt7 sehr ergrimmt folgendes darauf erwidert3 ,allerdings4 ,der ,physiker4 ,ins ,innere der ,natur -- ,o du ,philister6 -- ,dringt kein erschaffener ,geist4 ,mich und ,geschwister ,mgt ihr an solches ,wort ,nur nicht erinnern2 ,wir denken3 ,ort fr ,ort ,sind wir im ,innern4 ,glcklich1 wem sie nur ,die uere ,schale weist4 ,das hr' ich sechzig ,jahre wiederholen1 ,ich fluche drauf1 aber verstohlen2 ,sagt mir tausend1 tausend ,male3 ,alles gibt sie reichlich gern2 ,natur hat weder ,kern ,noch ,schale2 ,alles ist sie mit einem ,male4 ,dich prfe du nur allermeist1 ,ob du ,kern oder ,schale seist4 ,auch das nchstfolgende ,gedicht ,goethes ,ultimatum bezieht sich hierauf4 ,ich wei nicht1 ob ,dietzgen durch ,goethes ,polemik gegen ,haller angeregt wurde1 an des letzteren ,ausspruch anzuknpfen2 im brigen ist es vllig gleichgltig1 da unseres ,autors ,anschauungen ber die pantheistischen des ,altmeisters weit hinausgehen4 ,mit dem angeblich von einem hheren ,geist erschaffenen ,geist des ,menschen1 dem geistigen ,organ1 das dem ,menschen von ,natur im ,kopfe angewachsen ist1 hat es ,dietzgen hier zunchst zu tun1 und sodann mit dem ,thema des ,eindringens unseres ,intellekts ins ,innere der ,natur4 ,unser ,autor sagt3 ,wie die ,fetischdiener die gemeinsten ,dinge1 ,steine und ,hlzer1 verhimmeln1 so ist auch der erschaffene ,geist verhimmelt und mystifiziert worden2 zuerst religis und danach philosophisch4 ,was die ,religion ,glaube und bernatrliche ,welt1 das nannte die ,philosophie ,metaphysik4 ,bevor die ,philosophie in das ,innere des erschaffenen ,geistes eindringen konnte1 mute ihr von der ,naturwissenschaft durch praktische ,bettigung erwiesen werden1 wie das geistige ,instrument des ,menschen die bezweifelte ,fhigkeit wohl besitzt1 das ,innere der ,natur erhellen zu knnen4 ,auch die unbekannteste ,welt und die geheimnisvollsten ,dinge gehren mit allen bekannten ,gegenden und ,gegenstnden in eine und dieselbe ,kategorie1 nmlich in den universellen ,naturverband4 ,der erschaffene ,geist macht keine ,ausnahme von diesem wissenschaftlichen ,gesetz4 ,der alte religise ,vorstellungskreis ist der ,erkenntnis hinderlich1 da die ,natur nicht nur eine nominelle1 sondern eine wahrhaftige ,monas ist1 welche nichts anderes1 auch keinen unerschaffenen ,geist1 weder ber sich1 noch in sich1 noch neben sich hat4 ,der ,glaube an einen unerschaffenen1 monstrsen1 religisen ,geist hindert die ,erkenntnis1 da der ,menschengeist von der ,natur selber geschaffen und erzeugt wurde1 also deren eigenes ,kind ist1 demgegenber sie keine besondere ,sprdigkeit kennt4 ,dennoch ist die ,natur sprde2 sie erschliet sich nie auf einmal und nie ganz und gar4 ,sie kann sich nicht ganz hingeben1 weil sie unerschpflich ist an ,gaben4 ,dennoch ist der erschaffene ,geist1 dies ,kind der ,natur1 eine ,lampe1 welche nicht nur das uere1 sondern auch das ,innere der ,natur erhellt4 ,inneres und ueres sind gegenber dem physisch unendlichen und unerschpflichen einzigen ,naturwesen verzopfte ,begriffe4 ,ebenso ist der erschaffene ,geist ein verzopfter ,begriff1 insofern derselbe auf einen unerschaffenen groen1 monstrsen1 metaphysischen ,geist hinweisen soll1 der seinen ,sitz ber den ,wolken hat4 ,der groe ,geist der ,religion ist die ,ursache von der ,verkleinerung des ,menschengeistes1 welcher sich der ,dichter schuldig macht1 der letzterem die ,fhigkeit abspricht1 in das ,innere der ,natur einzudringen4 ,und zugleich ist doch der unerschaffene1 monstrse ,geist nur ein phantastisches ,abbild des erschaffenen physischen ,geistes4 ,die ,erkenntnistheorie in ihrer entwickeltsten ,gestalt vermag diesen ,satz grndlichst zu beweisen4 ,sie zeigt uns1 da der erschaffene ,geist seine smtlichen ,vorstellungen1 ,gedanken und ,begriffe der einen monistischen ,welt entlehnt1 welche die ,naturwissenschaft physische ,welt nennt4 ,die gute ,mutter ,natur hat ihm etwas von ihrer ,unerschpflichkeit angeerbt4 ,er ist so unbeschrnkt und unerschpflich an ,erkenntnissen1 wie sie unbeschrnkt ist in der ,willfhrigkeit1 ihre ,brust zu ffnen4 ,beschrnkt ist das ,kind nur durch den unbeschrnkten ,reichtum der ,mutterliebe3 es kann die ,unerschpfliche nicht erschpfen4 ,der erschaffene ,geist dringt mit seiner ,wissenschaft bis in das ,allerinnerste der ,natur1 aber darber hinaus kann er nicht dringen1 nicht weil er ein beschrnkter ,geist ist1 sondern weil die ,mutter eine unendliche ,natur1 eine natrliche ,unendlichkeit ist1 die nichts auer sich hat4 ,die wunderbare ,mutter hat ihrem natrlichen ,kinde das ,bewutsein angeerbt4 -- ,der erschaffene ,geist kommt mit der ,anlage zur ,welt1 sich bewut zu werden1 da er das ,kind seiner guten ,mutter ,natur ist1 welche ihm die ,fhigkeit anerschaffen1 sich von allen anderen ,kindern seiner ,mutter1 von allen seinen ,geschwistern treffliche ,bilder zu entwerfen4 ,die von der philosophischen ,wissenschaft im ,laufe der ,jahrhunderte zusammengetragenen ,kenntnisse vom erschaffenen ,geiste gipfeln in der ,lehre1 da dieser ,geist eine ,kraft1 eine ,naturkraft ist1 wie die ,schwerkraft1 wie ,wrme1 ,licht1 ,elektrizitt usw42 und dann auch neben seiner allgemeinen ,natur1 ganz wie die anderen ,krfte1 ein spezielles ,naturell besitzt1 welches ihn allein auszeichnet und kennbar macht4 ,prfen wir diese ,spezialnatur des erschaffenen ,geistes nher1 so findet sich1 da ihm die1 wenn man will wunderbare ,eigenschaft angeboren ist1 ohne weiteres und mit zweifellosester ,sicherheit zu wissen1 da zwei ,berge nicht ohne ,tal sind1 der ,teil kleiner ist als das ,ganze1 ,kreise nicht viereckig und ,bren keine ,elefanten sind4 ,solche ,wissenschaft ist uns durch die objektive ,untersuchung des erschaffenen ,geistes gegeben4 ,der berschwengliche ,geist ist ein phantastischer ,begriff4 ,ebenso phantastisch ist denn auch der ,naturbegriff derjenigen1 welche von einer ,natur reden wollen1 die dem erschaffenen ,geist ihr ,inneres verschliet4 ,die ,natur ist das ,unendliche4 ,wer das begreift1 begreift auch1 wie man bei ihr nicht vom ,inneren oder ueren reden kann4 ,alle diese ,bezeichnungen gelten nicht von der ,natur berhaupt1 welche das ,absolute ist1 sondern nur von ihren ,teilen1 von ihren ,produkten1 ihren ,kindern1 den einzelnen ,dingen4 ,wollen wir uns ein rechtes ,bild machen von der ,natur und ihrem erschaffenen ,geiste1 so mssen wir dem letzteren vor allem das ,bewutsein beibringen1 da er sich nicht ber seine ,mutter erheben darf1 wie er damals getan1 als er noch von einem ber- und auernatrlichen ,geist gefabelt4 ,ein rechter ,begriff vom ,menschengeist ist nur zu gewinnen1 wenn wir uns das klare und deutliche ,bewutsein von der ,universalitt der ,natur aneignen4 ,unser ,geist ist ihr eigenes ,produkt4 ,sie hat ihm die ,gabe und die ,bestimmung angeerbt1 sich ,einsicht von ihr und allen ihren ,erscheinungen zu verschaffen4 -- ,von allen1 sage ich und spreche im verstndig-migen ,sinne des ,wortes1 ohne zu verkennen1 wie unerschpflich die ,natur in der ,produktion ihrer ,erscheinungen ist1 und wie der erschaffene ,geist1 sofern er ein ,stck der ,natur1 trotz all seiner ,universalitt im ,begreifen1 doch nur ein beschrnktes ,naturgeschpf sein kann4 ,wer sich die ,resultate der ,naturwissenschaft betrachtet1 kann die ,natur keiner mysterisen ,verschlossenheit beschuldigen1 und wer dabei die ,resultate der ,philosophie in ,betracht zieht1 kann nicht verkennen1 da der ,menschengeist berufen ist1 alle mglichen ,rtsel zu lsen4 ,das ,unmgliche aber hat weder ,sinn noch ,verstand und darf also kein ,objekt unserer ,betrachtung und ,beachtung sein4 ,so innig wie das ,gesichtsvermgen mit ,licht und ,farbe1 oder das subjektive ,tastvermgen mit der objektiven ,tastbarkeit1 so innig hngt der erschaffene ,geist mit dem ,rtsel der ,natur zusammen4 ,diesen ,zusammenhang der ,dinge bersehen zu haben1 ist der ,fehler jener rckstndigen ,erkenntnistheoretiker1 welche derart ber ,geist und ,natur im unklaren schweben1 da sie ,rettung jenseits der ,wolken suchen4 ,die berschwengliche ,verkleinerung des ,geistes1 dem man abspricht1 das ,innere der ,natur erhellen zu knnen1 und ebenso die berschwengliche ,mystifizierung der ,natur1 deren ,inneres unbegreiflich sein soll -- beide entspringen einer ,denkweise1 welche naturwchsig jahrtausendelang den ,menschen beherrscht hat1 whrend die philosophische ,bemhung es endlich dahin gebracht1 da nunmehr umgekehrt der ,mensch seine ,denkweise beherrscht1 wenigstens so weit1 da er mehr regel- und kunstgerecht die ihm aufgegebenen ,rtsel zu lsen wei4 ,es ist ein ,gesetz der natrlichen ,logik und der logischen ,natur1 da jedes ,ding in seiner ,gattung bleiben mu1 da sich die ,gattungen und ihre ,arten zwar verndern knnen1 aber nicht so bermig1 da sie aus der ,generalgattung1 aus der natrlichen1 herauswachsen4 ,es kann deshalb keinen ,geist geben1 der so tief in das ,innere dringt1 da er die ,natur zusammenklappen und gleichsam in die ,tasche stecken knnte4 ,im zweiten ,abschnitt ,die absolute ,wahrheit und ihre natrlichen ,erscheinungen schildert ,dietzgen1 wie er durch das ,studium von ,feuerbach und ,marx' ersten ,schriften in seinem ,streben untersttzt wurde1 einen ,mastab zur ,beurteilung dessen1 was wahr und recht ist1 zu erlangen4 ,zur nheren ,erkenntnis der ,natur der absoluten ,wahrheit ist vor allem dem eingewurzelten ,vorurteil entgegenzutreten1 als sei dieselbe geistiger ,natur4 ,nein3 die absolute ,wahrheit lt sich sehen1 hren1 riechen1 fhlen1 allerdings auch erkennen2 aber sie geht nicht auf in ,erkenntnis2 sie ist kein purer ,geist4 ,die absolute ,wahrheit hat keine besondere ,natur1 vielmehr die ,natur des ,allgemeinen2 die allgemeine natrliche ,natur und die absolute ,wahrheit sind identisch4 ,es gibt keine zwei ,naturen1 eine krperliche und eine geistige2 es gibt nur eine ,natur1 worin alle ,krper und alle ,geister enthalten sind4 ,das ,universum ist identisch mit der ,natur1 mit dem ,weltall und der absoluten ,wahrheit4 ,was wir erkennen1 sind ,wahrheiten1 relative ,wahrheiten oder ,naturerscheinungen4 ,die ,natur selbst1 die absolute ,wahrheit1 lt sich nicht erkennen1 nicht direkt1 sondern nur mittels ihrer ,erscheinungen4 ,da die menschliche ,erkenntnis nicht das ,absolute ist1 sondern nur ein ,knstler1 der sich von der ,wahrheit ,bilder macht1 wahre1 echte1 rechte und treffende ,bilder1 so ist doch selbstredend1 da das ,bild den ,gegenstand nicht erschpft und der ,maler hinter seinem ,modell zurckbleibt4 ,es ist niemals etwas ,geistloseres von der ,wahrheit noch von der ,erkenntnis gesagt worden1 als das1 was die gebruchliche ,logik seit ,jahrtausenden davon sagt3 ,wahrheit sei die bereinstimmung unserer ,erkenntnis mit ihrem ,gegenstand4 ,wie kann das ,bild mit seinem ,modell bereinstimmen8 -- ,annhernd1 ja4 ,welches ,bild stimmt nicht annhernd mit seinem ,gegenstand8 ,mehr oder minder treffend ist doch jedes ,portrt4 ,aber ganz getroffen und ganz trefflich -- abnormer ,gedanke6 ,also nur relativ knnen wir die ,natur und ihre ,teile erkennen2 denn auch jeder ,teil1 obgleich nur eine ,relation der ,natur1 hat doch auch wieder die ,natur des ,absoluten1 die mit der ,erkenntnis nicht zu erschpfende ,natur des ,naturganzen an sich4 ,die wissenschaftliche ,erkenntnis darf nicht nach absoluter ,wahrheit begehren1 weil letztere1 die absolute ,wahrheit1 ohne weiteres sowohl sinnlich als geistig gegeben ist4 ,was wir zu erkennen verlangen1 sind die ,erscheinungen1 die ,besonderheiten der allgemein gegebenen ,wahrheit4 ,sie gibt sich uns in ihren ,spezialitten willfhrig4 ,was unsere ,erkenntnis zu besorgen hat1 sind treffliche ,bilder1 ,erkenntnisbilder4 ,dabei handelt es sich nur um relative ,trefflichkeit oder ,vollstndigkeit4 ,mehr darf der ,menschenverstand nicht wollen4 ,ein ,verlangen nach einer anderen absoluten ,wahrheit ist eine von der ,geschichte der menschlichen ,erkenntnis berwundene ,schwrmerei2 whrend die ,bescheidenheit1 die sich mit ,erkenntnis relativer ,wahrheiten begngt1 vernnftige ,bildung genannt wird4 ,die ,philosophie hat wie die ,religion in dem ,glauben an eine berschwengliche absolute ,wahrheit gelebt4 ,die ,auflsung des ,problems liegt in der ,erkenntnis1 da die absolute nichts weiter als die generalisierte ,wahrheit ist1 da dieselbe nicht im ,geiste wohnt1 dort wenigstens nicht mehr zu ,haus ist als anderswo1 sondern im ,objekt des ,geistes1 welches wir mit dem ,generalnamen ,universum bezeichnen4 ,wie unser ,auge alles sehen kann1 wenn auch mit ,hilfe von ,glsern1 und doch nicht alles1 denn es kann weder ,tne noch ,gerche1 berhaupt nichts ,unsichtbares sehen1 so kann unser ,erkenntnisvermgen alles erkennen und doch nicht alles4 ,das ,unerkennbare kann es nicht erkennen4 ,das ist aber auch berschwenglich oder ein berschwengliches ,begehren4 ,wenn wir erkennen1 da die absolute ,wahrheit1 woran ,religion und ,philosophie im berschwenglichen oder ,transzendenten gesucht haben1 realiter als leibliches ,universum vorhanden ist1 und der ,menschengeist nur ein leiblicher oder realer oder wirklicher und wirkender ,teil der ,generalwahrheit ist1 der den ,beruf hat1 andere ,teile der ,generalwahrheit wahrhaft abzubilden1 so ist damit das ,problem des ,beschrnkten und des ,unbeschrnkten vollkommen gelst4 ,absolutes und ,relatives ist nicht berschwenglich getrennt1 beides hngt zusammen1 so da das ,unbeschrnkte aus unendlichen ,beschrnktheiten zusammengesetzt ist und jede beschrnkte ,erscheinung die ,natur des ,unendlichen an sich hat4 ,der dritte ,abschnitt ,materialismus kontra ,materialismus zeigt den ,unterschied des sozialdemokratischen oder dialektischen ,materialismus vom metaphysischen1 speziell franzsischen des achtzehnten ,jahrhunderts und den ,gegensatz dieser beiden ,richtungen zum metaphysischen deutschen ,idealismus von ,kant1 ,fichte1 ,schelling1 ,hegel4 ,der ,idealismus leitet die ,krperwelt aus dem ,geiste ab1 nach dem ,vorgang der ,religion1 wo der groe ,geist ber den ,wassern schwebt und nur zu sagen hat es werde61 auf da es ward4 ,solche idealistische ,ableitung ist metaphysisch4 ,jedoch waren die letzten berhmten ,auslufer des deutschen ,idealismus sehr abgeschwchte ,metaphysiker4 ,von dem auerweltlichen bernatrlichen1 himmlischen ,geiste hatten sie sich ziemlich emanzipiert1 aber nicht von der ,schwrmerei fr den diesseitigen natrlichen ,geist4 ,sie mhen sich unendlich ab1 ber das ,verhltnis zwischen unseren geistigen ,vorstellungen und den materiellen ,dingen1 welche vorgestellt1 begriffen und gedacht werden1 ins klare zu kommen4 ,die metaphysischen ,materialisten des achtzehnten ,jahrhunderts und ihre heutigen ,nachzgler unterschtzen den ,menschengeist und die ,forschung nach seiner ,beschaffenheit und seiner rechten ,anwendung ebensosehr1 als die ,idealisten diese ,dinge berschwenglich hochstellen4 ,sie1 die ,materialisten1 erklren zum ,beispiel die ,naturkrfte als ,eigenschaften des tastbaren ,stoffes und speziell die geistige ,kraft1 die ,gedankenkraft1 als eine ,eigenschaft des ,hirns4 ,die ,materie oder das ,materielle1 das heit das ,wgbare und ,tastbare1 ist in ihren ,augen die ,hauptsache der ,welt1 das ,primre oder die ,substanz1 und die ,denkttigkeit1 gleich allen anderen untastbaren ,krften1 nur sekundre ,eigenschaft4 ,mit anderen ,worten1 den alten ,materialisten ist die ,materie das erhabene ,subjekt und alles ,weitere untergeordnetes ,prdikat4 ,im dialektischen ,materialismus haben die ,stoffe nicht mehr zu bedeuten als die ,krfte1 die ,krfte nicht mehr als die ,stoffe4 ,das unterscheidende ,merkmal zwischen den mechanischen ,materialisten des achtzehnten ,jahrhunderts und den durch die ,schule der deutschen ,idealisten gewitzigten sozialdemokratischen ,materialisten besteht darin1 da letztere den bornierten ,begriff der ,materie von der nur tastbaren und wgbaren ,materie auf alle vorkommenden ,materialien erweiterten3 auf das ,sichtbare1 ,riechbare1 ,hrbare und1 da schlielich die ganze ,natur ,material der ,forschung und demnach alles materiell genannt werden darf1 sogar den ,menschengeist2 denn auch dieses ,objekt dient der ,erkenntnistheorie als ,material4 ,wir neueren ,materialisten sind nicht der beschrnkten ,meinung1 da die wg- und tastbare ,materie die ,materie par excellence sei2 wir halten dafr1 da auch der ,blumenduft1 auch ,tne und ,gerche ,materien seien4 ,wir fassen nicht die ,krfte als ein bloes ,anhngsel1 als pures ,prdikat des ,stoffes auf und den ,stoff1 den tastbaren1 als das ,ding1 welches alle ,eigenschaften dominiere4 ,wir denken von ,stoffen und ,krften demokratisch4 ,da sind die einen soviel wert als die anderen2 alle einzelnen sind nichts als ,eigenschaften1 ,anhngsel1 ,prdikate oder ,attribute des groen ,natur-,ganzen4 ,da ist nicht das ,hirn der ,matador und die geistige ,funktion der untergeordnete ,diener4 ,nein1 wir modernen ,materialisten behaupten1 da die ,funktion ebensoviel und ebensowenig ein selbstndiges ,ding ist als die tastbare ,hirnmasse oder als irgendeine andere ,materialitt4 ,auch die ,gedanken1 ihr ,herkommen und ihre ,beschaffenheit sind ebenso reale ,materien und erforschungswerte ,materialien als irgendwelche4 ,materialisten sind wir1 weil wir aus dem ,geiste keine metaphysische ,monstrositt machen4 ,die ,denkkraft ist uns ebensowenig ein ,ding an sich als die ,schwerkraft oder der ,erdklo4 ,alle ,dinge sind nur ,zusammenhnge des groen ,universalzusammenhangs1 welcher allein dauerhaft1 wahrhaft1 bleibend1 keine ,erscheinung1 sondern das einzige ,ding an sich und die absolute ,wahrheit ist4 ,weil wir sozialistische ,materialisten nun einen zusammenhngenden ,begriff von der ,materie und dem ,geiste haben1 sind uns auch die sogenannten geistigen ,verhltnisse1 wie die der ,politik1 der ,religion1 der ,moral usw41 materielle ,verhltnisse1 und die materielle ,arbeit1 ihre ,stoffe und die ,magenfrage sehen wir nur insofern an als die ,unterlage1 als die ,voraussetzung und den ,grund aller geistigen ,entwicklung1 als das ,tierische der ,zeit nach frher ist als das ,menschliche1 was nicht hindert1 den ,menschen mit seinem ,intellekt hoch und hher zu schtzen4 ,der sozialistische ,materialismus zeichnet sich dadurch aus1 da er den ,menschengeist nicht unterschtzt1 gleich den ,materialisten alter ,schule1 und auch nicht berschtzt1 gleich den deutschen ,idealisten1 sondern in seiner ,schtzung mig verfhrt und den ,mechanismus wie die ,philosophie mit kritisch-dialektischem ,auge ansieht1 als ,zusammenhnge des untrennbaren ,weltprozesses und -progresses4 ,darwin und ,hegel betitelt sich der vierte ,abschnitt4 ,dietzgen will dem beinahe verschollenen ,hegel1 der bei der ,nachwelt seine verdiente ,anerkennung finden wird1 die ihm gebhrende ,wrdigung als ,vorlufer ,darwins zollen3 ,darwin ist ein genialer ,ausarbeiter der ,hegelschen ,erkenntnistheorie4 ,letztere ist eine ,entwicklungslehre1 die nicht nur die ,entstehung der ,arten alles animalischen ,lebens1 sondern auch die ,entstehung und ,entwicklung aller ,dinge umfat2 sie ist eine kosmische ,theorie der ,entwicklung berhaupt4 ,die ihr bei ,hegel noch anklebenden ,dunkelheiten fallen der ,person des ,philosophen so wenig zur ,last1 als dem ,darwin zur ,last fllt1 da er ber seine ,entstehung der ,arten nicht das letzte ,wort gesagt hat4 ,der ,darwinsche ,gegenstand ist ein ebenso unendlicher und unausforschlicher wie der ,hegelsche4 ,der eine suchte nach der ,entstehung der ,arten1 der andere nach der ,erklrung des menschlichen ,denkprozesses4 ,das ,resultat beider ist die ,entwicklungslehre4 ,sie haben die monistische ,weltanschauung auf eine ,hhe gehoben und mit positiven ,entdeckungen untersttzt1 die vorher unbekannt waren4 ,die ,darwinsche ,entwicklungslehre beschrnkt sich auf die ,tierarten2 sie beseitigt die ,klfte1 welche die religise ,weltanschauung zwischen den ,klassen und ,arten der ,geschpfe aufrichtet4 ,darwin emanzipiert die ,wissenschaft von dieser religisen ,klassenanschauung und weist die gttliche ,schpfung in bezug auf diesen speziellen ,punkt aus der ,wissenschaft hinaus4 ,in diesem ,punkt setzt er an die ,stelle der transzendenten berschwenglichen ,schpfung die hausbackene ,selbstentwicklung4 ,um zu zeigen1 da ,darwin nicht aus den ,wolken gefallen1 erinnern wir an ,lamarck1 der bekanntlich ,darwin die ,prioritt streitig macht4 ,damit wird keineswegs das ,darwinsche ,verdienst geschdigt1 indem ,lamarck nur auf den philosophischen ,lichtblick1 ,darwin aber auf spezialisierten ,nachweis ,anspruch hat4 ,hegel gebhrt das ,verdienst1 die ,selbstentwicklung der ,natur auf umfassendster ,grundlage aufgestellt1 die ,wissenschaft in generellster ,weise von der ,klassenanschauung emanzipiert zu haben4 ,darwin kritisiert die berkommene ,klassenanschauung zoologisch1 ,hegel universell4 ,hegel lehrt die ,entwicklungstheorie2 er lehrt1 da die ,welt nicht gemacht wurde1 keine ,schpfung1 kein unvernderliches ,sein1 sondern ein ,werden ist1 das sich selbst macht4 ,wie bei ,darwin die ,tierklassen ineinanderflieen1 so flieen bei ,hegel alle ,klassen der ,welt1 ,nichts und ,etwas1 ,sein und ,werden1 ,quantitt und ,qualitt1 ,zeit und ,ewigkeit1 ,bewutes und ,unbewutes1 ,fortschritt und ,bestand1 unvermeidlich ineinander4 ,er lehrt1 da ,unterschiede berall bestehen1 aber nirgends bertriebene1 metaphysische oder berschwengliche ,unterschiede4 ,dinge1 die wesentlich voneinander unterschieden sind1 gibt es nach ,hegel nicht4 ,das ,unterscheiden zwischen wesentlich und unwesentlich ist nur auf relativer ,stufenleiter zu verstehen4 ,es gibt nur ein absolutes ,wesen1 das ist der ,kosmos1 und alles1 was da drin und drum und dran hngt1 sind flssige1 vergngliche1 wandelbare ,formen1 ,akzidenzen oder ,eigenschaften des ,generalwesens1 welches in ,hegelscher ,sprache den ,namen des ,absoluten fhrt4 ,hegel hat die ,entwicklungslehre viel universeller vorgetragen als ,darwin4 ,wir wollen deshalb einen nicht dem andern vorziehen oder subordinieren1 sondern einen mit dem andern ergnzen4 ,wenn uns ,darwin lehrt1 wie die ,amphibien und ,vgel keine ewig separierten ,klassen1 sondern ,lebewesen sind1 die aus einander hervorgehen und ineinanderflieen1 so lehrt ,hegel1 wie alle ,klassen1 wie die ganze ,welt ein lebendiges ,wesen ist1 die nirgends feste ,grenzen hat1 so da selbst das ,kennbare und ,unkennbare1 das ,physische und ,metaphysische ineinanderfliet1 und etwas absolut ,unbegreifliches eine ,sache ist1 die nicht in die monistische1 sondern in die religise1 dualistische ,weltanschauung gehrt4 ,hegel hat viel ,verwandtschaft mit dem alten ,herakleitos1 welcher den ,beinamen der ,dunkle fhrt4 ,beide lehren1 da die ,dinge der ,welt nicht feststehen1 sondern flieen1 das heit1 sie entwickeln sich2 und beide verdienen auch den dunklen ,beinamen4 ,die ,arbeiten von ,darwin und ,hegel1 ob noch so verschieden1 haben den ,kampf wider die ,metaphysik1 wider das ,unsinnliche und ,unsinnige gemein4 ,indem wir uns vorsetzen1 sowohl den ,unterschied als die ,gemeinschaft der genannten ,forscher klarzustellen1 knnen wir nicht umhin1 die groe ,seeschlange ernstlich in den ,kreis der ,errterung zu ziehen4 ,der ,spa wird aber erschwert durch die vielen ,namen1 die im ,laufe der ,geschichte dem ,ungeheuer beigelegt wurden4 -- ,was ist ,metaphysik8 ,sie ist dem ,namen nach eine wissenschaftliche ,disziplin -- gewesen1 die ihre ,schatten in die ,gegenwart wirft4 ,was sucht sie1 was will sie8 ,natrlich ,aufklrung6 -- aber worber8 -- ber ,gott1 ,freiheit und ,unsterblichkeit2 -- das klingt in unseren ,tagen gar pastoral4 ,und nennen wir ihren ,inhalt mit dem klassischen ,namen des ,wahren1 ,guten und ,schnen1 so ist dennoch gar viel daran gelegen1 da wir uns und dem ,leser klarmachen1 was denn eigentlich die ,metaphysiker suchen und wollen2 ohne das lt sich weder ,darwin noch ,hegel1 weder was sie geleistet1 noch was sie zu leisten unterlassen und was daher der ,nachkommenschaft zu leisten obliegt1 hinlnglich ermessen und darstellen4 ,was die ,metaphysiker suchen und wollen1 erklrt uns der fnfte und letzte ,abschnitt ,das ,licht der ,erkenntnis3 ,wo ,erleuchtung hernehmen8 ,moses hat sie vom ,berg ,sinai geholt2 aber nachdem ,juden und ,christen lnger als dreitausend ,jahre gebetet3 ,du sollst nicht stehlen1 stehlen sie heute noch wie die ,raben2 das heit die ,offenbarung hat sich nicht bewhrt4 ,dann kamen die ,philosophen und wollten die ,erleuchtung aus dem ,innern des ,kopfes1 a priori1 wie sie es nennen1 herausspekulieren4 ,was aber der eine zutage frderte1 wurde vom andern verworfen4 ,die ,naturwissenschaft beschritt einen dritten1 den induktiven ,weg1 sie schpfte die ,weisheit aus der ,beobachtung2 sie endlich erwarb wahre1 wirkliche1 dauerhafte ,wissenschaft1 eine ,wissenschaft1 die alle ,welt akzeptiert1 die niemand bestreitet1 niemand bestreiten kann und mag4 ,daraus folgt denn unzweifelhaft klar1 da wir die ,erleuchtung auf dem betretenen naturwissenschaftlichen ,wege zu suchen haben4 ,dennoch gibt es viele ,leute1 viele auch mit gelehrtester ,ausrstung1 welche mit diesem ,lichte sich nicht zufrieden geben4 ,sie sprechen vom metaphysischen ,bedrfnis1 bemhen sich unablssig1 darzutun1 da alles naturwissenschaftliche ,erklren und ,erkennen1 wie fruchtbar auch in den einzelnen ,disziplinen1 doch im groen und ganzen unzureichend ist4 ,das ,wesen der ,materie1 heit es da1 ist schlechthin unbegreiflich2 alle mechanische ,naturerklrung erstreckt sich nur auf die an diesem rtselhaften ,substrate wahrzunehmenden ,vernderungen und lt unser ,kausalittsbedrfnis im letzten ,grunde unbefriedigt4 ,der ,materialismus1 der das ,erkennen und ,erklren der verschiedensten wissenschaftlichen ,materien wohl zu praktizieren wei1 hat es bisher unterlassen1 die ,materie der ,erkenntnis zu erklren4 ,das ,erkenntnis- oder ,erklrungsvermgen ist die einzige in der ,welt vorhandene ,kraft1 welche immer noch verhimmelt wird4 ,sie ist in der ,welt und soll nicht weltlich1 nicht physisch1 nicht mechanisch sein4 ,was denn8 ,metaphysisch6 ,und niemand kann doch ,aufklrung geben1 was das heit4 ,alle ,bestimmungen1 die wir erlangen1 sind negativ4 ,das ,metaphysische ist nicht physisch1 nicht handgreiflich und nicht begreiflich4 ,was sollte es anders sein als ein ,gefhl1 das begnadete ,idealisten mit sich herumtragen1 ohne zu wissen1 wo es sitzt4 ,alles will der ,mensch wissen1 und doch hat man etwas1 was nicht zu wissen1 nicht zu erklren1 nicht zu begreifen ist4 ,dann resigniert man und zeigt hin auf die ,beschrnktheit des menschlichen ,instruments4 ,zwei ,stellen sind es1 sagt ,lange1 wo der ,geist haltmachen mu4 ,wir sind nicht imstande1 die ,atome zu begreifen1 und wir vermgen nicht1 aus den ,atomen und ihrer ,bewegung auch nur die geringste ,erscheinung des ,bewutseins zu erklren 444 ,man mag den ,begriff der ,materie und ihrer ,krfte drehen und wenden1 wie man will1 immer stt man auf ein letztes ,unbegreifliches 444 ,nicht mit ,unrecht geht daher ,du ,bois-,reymond so weit1 zu behaupten1 da unser ganzes ,naturerkennen in ,wahrheit noch kein ,erkennen ist1 da es nur das ,surrogat einer ,erklrung gibt 444 ,das ist der ,punkt1 an welchem die ,systematiker und ,apostel der mechanischen ,weltanschauung so unachtsam vorbergehen3 -- die ,frage nach den ,grenzen des ,naturerkennens4 7,f4 ,a4 ,lange1 ,geschichte des ,materialismus1 #b4 ,band1 ,s4 #adh bis #aej47 ,die ,sozialdemokraten aber hat ,lange nicht grndlich gekannt1 sonst wrde er gewut haben1 da von ihnen auch in diesem ,punkt die mechanische ,weltanschauung komplettiert ist4 ,wo soll es hinfhren1 wenn unser ,wissen und ,erkennen1 wenn das in den letzten ,jahrhunderten von der ,wissenschaft mit so groem ,erfolg angewendete ,geistes-,instrument nur noch ein ,surrogat sein soll8 ,wo sitzt denn der wahre ,jakob8 ,und wenn wir alle ,folianten der ,philosophie durchstberten1 wrden wir darber keine positive ,angabe finden1 weil gerade die ,philosophen es sind1 welche den ,glauben an einen persnlichen ,herrscher des ,himmels und der ,erde soweit zerstrt haben4 ,die unphilosophische religise ,welt besa in der ,tat hheren ,orts einen wahren ,verstandeskasten1 welcher dem dreckigen ,lehm ein ,huchlein hatte mitgeteilt1 und waren sie deshalb berechtigt1 den heiligen vom profanen ,geiste1 die echte ,substanz von ihrem ,surrogat zu unterscheiden4 ,aber wie solche ,unterscheidung von denen zu verteidigen ist1 welche den groen ,all- und ,ur-,geist den ,khlern berlassen haben1 das ist unerfindlich4 ,der metaphysische ,gedanke von den ,grenzen der ,erkenntnis darf nur ein klein wenig auf seinen ,inhalt geprft werden1 um sofort als gedankenlose ,phrasenmacherei erkannt zu werden4 ,die ,atome sind nicht zu begreifen1 und das ,bewutsein ist nicht zu erklren4 ,nun aber besteht die ganze ,welt aus ,atomen und ,bewutsein1 aus ,materie und ,geist4 ,wenn beides unverstndlich ist1 was bleibt dann dem ,verstande zu begreifen und zu erklren brig8 ,das ,licht der ,erkenntnis macht den ,menschen zum ,herrn der ,natur4 ,mit seiner ,hilfe vermag er im ,sommer das ,eis des ,winters und im ,winter die ,frchte und ,blumen des ,sommers darzustellen4 ,aber stets bleibt die ,herrschaft beschrnkt4 ,alles1 was man kann1 kann man nur mit ,hilfe der natrlichen ,krfte und ,materialien4 ,die ,natur mit bloen ,worten1 mit einem es werde6 unbeschrnkt beherrschen wollen1 kann nur dem ,phantasten einfallen4 ,wie ,kinder und ,naturvlker unbeschrnkt herrschen1 so mchten unsere kindischen ,gelehrten unbeschrnkt erkennen4 ,das ,system des ,begngens mit der gegebenen ,welt1 meint ,lange1 steht im ,widerspruch mit den ,einheitsbestrebungen der ,vernunft1 mit ,kunst1 ,poesie und ,religion1 in welchen der ,trieb liegt1 sich ber die ,grenzen der ,erfahrung hinauszuschwingen4 -- ,nun sind ,kunst und ,poesie als ,phantasien bekannt1 wenn auch als schne und anbetungswrdige1 und wenn die ,religion und der metaphysische ,trieb nicht mehr sein und in dieselbe ,kategorie gehren wollen1 so hat kein ,verstndiger etwas dagegen einzuwenden4 ,der ,mensch mag den metaphysischen ,trieb1 ber alle ,grenzen zu schnappen1 wirklich haben1 wenn er nur einsieht1 da es ein unwissenschaftlicher ,trieb ist4 ,das ,licht der ,vernunft hat durchaus seine ,grenzen1 wie alle ,dinge1 wie ,holz und ,stroh1 wie ,technik und ,verstand1 also verstndige ,grenzen1 die jeder ,teil haben mu1 wenn er keine ,narretei sein will4 ,wie der ,mensch alles machen kann1 so kann er auch alles erkennen -- innerhalb verstndiger ,grenzen4 ,wir knnen nicht schaffen wie der liebe ,gott1 der die ,welt aus ,nichts gemacht4 ,wir mssen uns am ,gegebenen1 an den vorhandenen ,krften und ,stoffen halten und ihren ,eigenschaften ,rechnung tragen2 sie lenken und leiten1 sie formen1 nennen wir schaffen2 die vorhandenen ,materialien in ,ordnung und ,regel bringen1 generalisieren oder klassifizieren1 die mathematischen ,formeln der natrlichen ,wandlungen abstrahieren -- das nennen wir erkennen1 begreifen1 erklren4 ,demnach ist unsere ganze geistige ,erleuchtung eine formelle ,geschichte1 eine mechanische ,wirtschaft4 ,wie in der technischen ,produktion die ,naturerscheinungen leiblich verwandelt1 so sollen in der ,wissenschaft die ,naturwandlungen geistig erscheinen4 ,wie die ,produktion das berspannte ,schpfungsbedrfnis1 so lt die ,wissenschaft oder das ,naturerkennen das berspannte ,kausalittsbedrfnis im letzten ,grunde unbefriedigt4 ,aber sowenig ein verstndiger ,mensch darber lamentieren wird1 da wir zum ,schaffen ewig ,materialien bedrfen und aus ,nichts und frommen ,wnschen nichts machen knnen1 sowenig wird derjenige1 der ,einsicht in die ,natur des ,erkennens hat1 damit ber die ,erfahrungen hinausfliegen wollen4 ,zum ,erkennen oder ,erklren bedrfen wir1 wie zum ,schaffen1 ,material4 ,demnach kann keine ,erkenntnis ,aufklrung geben1 wo das ,material herkommt oder anfngt4 ,die ,erscheinungswelt oder das ,material ist das ,primitive1 das ,substantielle1 das weder ,anfang1 ,ende noch ,herkommen hat4 ,das ,material ist da1 und das ,dasein ist materiell 7im weiteren ,sinne des ,wortes7 und das menschliche ,erkenntnisvermgen oder ,bewutsein ist ein ,teil dieses materiellen ,daseins1 welches wie alle anderen ,teile nur ein bestimmte1 begrenzte ,funktion1 das ,naturerkennen1 ausben kann4 ,warum sollte nicht1 wie das ,erkennen1 so auch das ,blech1 die ,bretter und das ,rindfleisch verhimmelt werden8 ,die ,aufgabe der ,radikalen besteht in dem ,nachweis1 da auch der letzte subtilste metaphysische ,rest von etwas ,hherem mit dem abgeschmacktesten ,aberglauben in dieselbe ,rumpelkammer gehrt4 ,formen1 ,vernderungen oder ,wandelbarkeiten bietet die ,welt4 ,wem das zu wenig ist1 der sucht ,ewiges ber den ,sternen1 wie die ,religion1 oder hinter den ,erscheinungen1 wie die spekulative ,philosophie4 ,die kritischen ,philosophen aber haben dunkel geahnt1 da das1 was man sucht1 ein ,sparren ist1 den die ,bildung aus dem ,menschenkopf zu entfernen hat4 ,die ,forschung nach der ,substanz haben sie deshalb aufgegeben und ihr ,interesse dem ,organ der ,forschung1 dem ,erkenntnisvermgen zugewandt4 ,da hat man recht kritisch gearbeitet4 ,wenn vormals hinter jedem ,busch und ,strauch etwas ,hheres stecken mute1 so ist das jetzt doch1 wenigstens in den magebenden ,kreisen1 bis in die letzte ,heimlichkeit1 bis hinter die unerfindlichen ,atome und bis hinter das noch heimlichere ,bewutsein verdrngt4 ,dort sind die ,grenzen unseres ,erkennens1 und dort steckt der ,sparren4 ,sich davon zu befreien1 ist um soviel schwerer1 weil seit den ,forderungen des vierten ,standes unsere offiziellen ,gelehrten angewiesen sind1 eine konservative1 reaktionre ,politik zu verfolgen4 ,wenn nun die zeitgenssischen ,philosophen mit dem ,geschichtschreiber des ,materialismus 7,f4 ,a4 ,lange7 an der ,spitze herankommen und sagen1 die ,welt bietet ,erscheinungen1 das sind die ,objekte des ,naturerkennens2 letzteres hat es mit den ,vernderungen zu tun1 wir aber suchen an einer hheren ,erkenntnis oder an ewigen1 wesenhaften ,objekten1 dann ist klar1 da es mystizistisch ,unersttliche sind1 welche mit smtlichen ,krnern eines ,sandhaufens sich nicht begngen wollen1 sondern hinter allen ,krnern extra noch einen krnerlosen ,sandhaufen suchen4 ,wer mit dem ,jammertal der ,erscheinungswelt so durchaus zerfallen ist1 mag sich mit der unsterblichen ,seele in einen feurigen ,wagen setzen und gen ,himmel fahren4 ,wer aber hier bleiben und an das ,heil des wissenschaftlichen ,naturerkennens glauben will1 soll sich mit der materialistischen ,logik vertraut machen4 ,da lautet #a3 ,das intellektuelle ,reich ist nur von dieser ,welt4 #b3 ,die ,operation1 welche wir ,erkennen1 ,begreifen1 ,erklren nennen1 soll und kann nichts als diese ,welt des sinnlichen1 zusammenhngenden ,daseins klassifizieren nach ,gattungen und ,arten1 sie soll und kann nichts als das formale ,naturerkennen praktizieren4 ,anderes ,erkennen gibt es nicht4 ,aber dann kommt der metaphysische ,trieb1 der mit dem formalen ,erkennen sich nicht begngt und nun1 er wei selbst nicht wie1 erkennen will4 ,ihm ist es nicht genug1 mit dem ,verstand die ,erfahrungen zu klassifizieren4 ,was die ,naturforschung ,wissenschaft nennt1 ist ihm nur ein ,surrogat1 ein armes1 begrenztes ,wissen2 er verlangt nach unbegrenzter ,vergeistigung1 so da die ,dinge rein aufgehen sollen im ,verstndnis4 ,warum will denn der liebe ,trieb nicht einsehen1 da er nur eine berspannte ,forderung stellt8 ,die ,welt geht nicht aus dem ,spiritus hervor1 sondern umgekehrt4 ,das ,sein ist keine ,art des ,intellekts1 sondern der ,intellekt eine ,art des empirischen ,daseins4 ,dasein ist das ,absolute1 das berall und ewig ist2 das ,denken nur eine besondere beschrnkte ,form desselben4 ,der ,trieb1 ber die ,erscheinungen hinauszugehen bis zur ,wahrheit und zum ,wesen1 ist wissenschaftlicher ,trieb4 ,aber er darf nicht berschnappen2 er mu seine ,grenzen kennen4 ,er soll seine ,wahrheiten und ,wesenheiten nicht separieren von der ,erscheinung2 er darf nur nach subjektiven ,objekten1 nach relativer ,wahrheit forschen4 ,x4 ,das ,akquisit der ,philosophie4 ,das ,akquisit der ,philosophie ist #ahhg -- in ,dietzgens letztem ,lebensjahr -- in ,chicago geschrieben4 ,in der ,vorrede erzhlt unser ,autor1 wie er in den vierziger ,jahren aus der ,lektre von ,zeitungen und ,schriften der extremen ,lager -- der preuischen ,reaktion und der freidenkerischen ,revolutionre -- zur ,erkenntnis kam1 da der ,geist beider ,heerlager aus dem ,akquisit der ,philosophie1 zunchst aus der ,hegelschen ,schule stammte4 ,damit wollte er wohl sagen1 da die fundamentalen ,prmissen der ,gerlach1 ,stahl und ,leo das historisch ,gewordene als ,bleibendes zur ,voraussetzung hatten1 whrend dasselbe fr ,feuerbach1 ,marx und ,engels etwas fortschreitend ,vernderliches war2 das eine wie das andere lt sich hegelisch etikettieren1 je nachdem man es mit dem ,sein oder dem ,werden hlt2 in ,hegel ist ,raum fr ,konservativismus wie fr ,fortschritt4 ,nach ,dietzgens ,vorhaben sollte das ,akquisit der ,philosophie eine verbesserte ,auflage des ,wesens der ,kopfarbeit sein -- alter ,wein in einem neuen ,schlauch2 darin hat er sich wohl getuscht2 das ,akquisit ist zwar eine ,fortsetzung und ,ergnzung1 aber kein ,ersatz seines ersten ,werkes1 das vielmehr sein ,hauptwerk geblieben4 ,im ersten ,abschnitt ,die ,erkenntnis als ,spezialobjekt 7der ,philosophie7 sagt er3 ,im griechischen ,altertum hatte das ,wort ,philosophie 7,weisheitsliebe7 eine andere ,bedeutung als heute4 ,bei den ,griechen war es gnzlich unentschieden1 ob der ,philosoph 7,weisheitsliebender7 ,mathematiker oder ,astronom1 ob er sich die ,arzneiwissenschaft1 die ,redekunst oder die ,lebenskunst zum ,gegenstand seiner ,forschungen machte4 ,die ,fcher lagen da ineinandergerollt wie der ,embryo im ,mutterscho4 ,als die ,menschheit noch wenig wute1 konnte man schon ein ,weiser sein2 aber heute mu man sich spezialisieren1 mu man sich einer speziellen ,wissenschaft befleiigen1 weil das ,forschungsgebiet zu reich geworden ist4 ,der ,philosoph ist heute kein ,weiser mehr1 sondern ein ,spezialist4 ,die ,philosophie hat auch heute noch die ,erkenntnis zu ihrem ,gegenstand2 aber nicht mehr die unbestimmte1 welche alles erkennen will1 sondern -- wie soll ich es populr ausdrcken8 -- sie hat die ,erkenntnis als solche1 die ,methode der ,erkenntnis zu ihrem ,zwecke erwhlt1 sie will erkennen1 wie es gemacht wird1 andere ,objekte mit dem ,lichte des ,verstandes zu durchleuchten4 ,um es recht deutlich zu sagen3 nicht mehr die ,erkenntnis1 die alles wissen will1 wie zur ,zeit des ,sokrates1 sondern der ,verstand als ,spezialobjekt1 das ,denk- oder ,erkenntnisvermgen ist zum ,forschungsgegenstand der ,philosophie geworden4 ,die heutige ,erkenntnistheorie ist eine wirkliche ,wissenschaft4 ,die ,altvter zum ,beispiel suchten die ,erkenntnis la ,sokrates und ,platon1 mit ,verachtung der ueren ,erfahrung1 in den ,eingeweiden des ,menschenkopfes4 ,sie glaubten durch ,grbeln die ,wahrheit zu erforschen4 ,schon ,aristoteles hatte mehr ,sinn fr die uere ,welt4 ,mit der alten ,kultur ging natrlich auch die alte ,philosophie unter1 bis sie vor einigen hundert ,jahren1 im ,anfang der neueren ,zeit1 endlich wieder frisch auflebte4 ,von ,aristoteles bis ,bacon hat die ,philosophie geschlafen1 wenigstens kein merkliches ,akquisit gefrdert4 ,erst nachdem die gesamte ,kultur die menschliche ,erkenntnis so weit gefrdert hat1 da nunmehr das intellektuelle ,licht von allen ,disziplinen der ,wissenschaft ausstrahlt1 wird sich die ,philosophie ihres ,spezialobjektes bewut und vermag ihr ,akquisit aus dem ,wuste der ,vergangenheit herauszuschlen4 ,das ,akquisit der ,philosophie1 die erforschte ,erkenntnis oder das erforschte ,erkenntnisvermgen1 ist daher neben den ,gtern der ,wissenschaft ein ebenso wertvoller ,schatz der ,menschheit wie die ,methodik der modernen ,produktion neben den materiellen ,gtern des ,nationalreichtums4 ,im zweiten ,abschnitt wird ,dietzgens aus den frheren ,schriften bekannter ,hauptlehrsatz ,das ,erkenntnisvermgen hngt mit dem ,universum verwandtschaftlich zusammen errtert3 ,die ,technik der ,erkenntnis wurde von der gesamten ,kulturbewegung zutage gefrdert -- als philosophisches ,akquisit4 ,die gesamte ,kulturbewegung hat den ,philosophen auf die ,strmpfe geholfen4 ,die ,geschichte der ,philosophie ist ein saures ,ringen mit der ,frage3 was ist und was tut1 aus welchen ,teilen besteht und welcher ,natur ist die ,erkenntnis oder ,intelligenz1 die ,vernunft1 der ,verstand usw8 ,das vornehmlichste ,akquisit bei der ,lsung dieses ,problems ist die sich in unseren ,tagen immer heller und prziser geltend machende ,erkenntnis1 da die ,natur des menschlichen ,intellekts mit der ,gesamtnatur von einer ,gattung1 von einer ,art oder einem ,geschlecht ist2 der ,menschengeist ein bestimmter1 begrenzter ,teil des unbegrenzten ,kosmos1 der ,natur oder des ,universums ist4 ,wie ein ,stck ,eichenholz die zwieschlchtige ,eigenschaft besitzt1 neben seiner eichenen ,spezialnatur nicht nur an der allgemeinen ,holznatur1 sondern auch an der unendlichen ,allgemeinheit der ,generalnatur teilzunehmen1 so ist auch der ,intellekt eine begrenzte ,spezialitt1 welche zugleich die ,eigenschaft besitzt1 als ein ,teil des ,universums selbst universal zu sein und sich seiner und aller ,universalitt bewut zu werden4 ,die unendliche universelle1 kosmische ,natur steckt im ,intellekt1 im menschlichen sowohl als im tierischen1 wie sie im ,eichenholz1 in allen anderen ,hlzern1 in allen ,stoffen und ,krften steckt4 ,die weltliche1 monistische ,natur1 welche vergnglich und unvergnglich1 begrenzt und unbegrenzt1 speziell und generell zugleich ist1 befindet sich in allem und alles befindet sich in dieser ,natur -- die ,erkenntnis oder das ,vermgen der ,erkenntnis macht davon keine ,ausnahme4 ,inwiefern ist der ,intellekt beschrnkt und unbeschrnkt8 lautet die berschrift des dritten ,abschnitts4 ,die ,erkenntnis ist ein ,vermgen neben anderen1 und alles1 was neben anderem liegt1 ist davon beschrnkt und begrenzt4 ,wir knnen alles erkennen1 aber wir knnen auch alles betasten1 sehen1 hren1 riechen und schmecken2 wir haben auch das ,vermgen herumzuwandeln und dergleichen ,vermgen noch mehr4 ,eine ,kunst beschrnkt die andere1 und doch ist jede in ihrem ,gebiet unbeschrnkt4 ,die verschiedenen menschlichen ,vermgen gehren zusammen und machen zusammen den menschlichen ,reichtum aus4 ,der ,verstand des ,menschen ist beschrnkt1 wie sein ,gesicht beschrnkt ist4 ,das ,auge kann durch eine ,glasscheibe hindurchsehen1 aber nicht durch ein ,brett2 gleichwohl werden wir es fr keine ,beschrnktheit irgendeines ,auges halten1 wenn es die ,bretter nicht durchschauen kann4 ,diese drastischen ,gleichnisse sind zeitgem1 weil es gelehrte ,herren gibt1 die mit der bedchtigsten ,miene von der ,welt den ,finger an die ,nase legen und auf die ,beschrnktheit unseres ,intellekts in dem ,sinne aufmerksam machen1 als sei das ,erkennen1 das auf dieser ,erde wissenschaftlich produziert wird1 nur so ein nominelles1 aber gar kein eigentliches ,wissen und ,kennen4 ,der menschliche ,intellekt wird so zum ,surrogat irgendeines hheren ,intellekts herabgewrdigt1 der ahnungsvoll in dem kleinen ,kopfe eines ,heinzelmnnchens oder in dem groen eines allmchtigen ,wolkenschiebers nicht entdeckt1 aber geglaubt werden soll4 ,jetzt ist der ,intellekt erkannt als eine begrenzte1 beschrnkte1 natrliche ,erscheinung1 ,kraft oder ,potenz1 welche nicht unermelich1 wohl aber gleich allen anderen ,krften und ,stoffen ein ,teil des ,unermelichen1 ,ewigen und ,unbegrenzten ist4 ,die ,kenntnis des ,universums1 des ,unbegrenzten ist uns sowohl angeboren als durch ,erfahrung gegeben4 ,angeboren ist dem ,menschen diese ,kenntnis1 hnlich wie ihm die ,sprache angeboren ist1 nmlich in der ,keimform1 und die ,erfahrung gibt uns das ,unbegrenzte in negativer ,weise2 wir erfahren nirgends und von keinem ,dinge ,anfang oder ,ende4 ,ganz im ,gegenteil hat uns die ,erfahrung positiv darber aufgeklrt1 da alle vermeintlichen ,anfnge und ,enden nur ,zusammenhnge des unendlichen1 unermelichen1 unerschpflichen und unauskenntlichen ,universums sind4 ,gegenber dem kosmischen ,reichtum ist der ,intellekt allerdings ein armer ,schlucker1 was ihn nicht hindert1 andererseits das vollkommenste ,instrument zu sein1 um die begrenzten ,erscheinungen des unbegrenzten ,naturwesens in klarster und deutlichster ,weise konterfeien zu knnen4 ,das ,thema wird im vierten ,abschnitt ,von der ,allgemeinheit der ,natur fortgesetzt3 ,was sich in der ,natur widerspricht1 soll unser ,kopf auflsen4 ,wenn er so viel ,selbstkenntnis besitzt1 zu wissen1 da er keine ,ausnahme von der allgemeinen ,natur1 sondern ein natrliches ,stckchen desselben ,stoffes ist 7trotzdem er sich ,geist nennt71 so wei er und mu er zugleich wissen1 da seine ,klarheit sich von der natrlichen ,verworrenheit1 da sich die ,lsung des ,rtsels vom ,rtsel selbst nur ganz mig unterscheiden kann4 ,nur durch mige ,unterscheidung lsen sich die ,widersprche1 nur durch die erkenntnistheoretische ,wissenschaft1 da berschwengliche ,grundverschiedenheiten eben nur berschwenglichkeiten sind4 ,behufs dessen mssen wir uns vergegenwrtigen1 da es nur ein ,wesen gibt und alle anderen sogenannten ,wesen als unwesentliche ,formen des ,generalwesens zu erkennen sind1 welches letztere mit den ,namen ,natur oder ,universum bezeichnet wird4 ,ursprnglich also zu bertreibungen im ,unterscheiden geneigt1 hat man das menschliche ,erkenntnisvermgen fr ein ,wesen von anderer ,natur angesehen als die natrlichen ,wesen1 welche neben und auer dem ,intellekt existieren4 ,nun ist aber zu bemerken1 da jedes ,stckchen der ,natur ein anderes individuelles ,naturstckchen ist1 und ferner1 da jeder andere und anders geartete individuelle ,teil trotzdem und zugleich auch kein anderer1 sondern ein gleichartiges ,stck der ,generalnatur ist4 ,die ,sache ist gegenseitig3 das allgemeine ,naturwesen besteht nur mittels der unendlich vielen individuellen ,spezialitten1 und diese wieder bestehen nur in dem1 mit dem und durch das allgemeine kosmische ,gesamtwesen4 ,unser ,intellekt ist ein ,teil des ,unerschpflichen und hat also auch teil an seiner unerschpflichen ,natur4 ,der ,naturteil1 welcher den ,namen ,intellekt fhrt1 ist nur insofern beschrnkt1 wie der ,teil kleiner ist als das ,ganze4 ,der fnfte ,abschnitt ,wie das ,erkenntnisvermgen ein ,stck der ,menschenseele ist knpft an die ,theorie des ,psychophysikers ,fechner an1 nach der alle leblosen wie lebenden ,wesen eine ,seele haben3 ,fechner ist ein ,dichter1 und der ,dichter sieht hnlichkeiten1 die der nchterne ,kopf nicht sieht2 dabei mssen wir aber zugeben1 wie der nchterne ,kopf1 der berall nur die ,unterschiede sieht1 ein sehr erbrmlicher ,kopf ist4 ,wenn der ,unterschied zwischen ,menschen und ,steinen nicht so gro ist1 da solch ein genialer ,kopf wie ,fechner sie als gemeinsam beseelt mit ,fug und ,recht darstellen kann1 so wird doch auch -- was ,fechner noch entgangen -- der ,unterschied zwischen ,leib und ,seele nicht so gro sein1 da gar keine hnlichkeit1 keine ,gemeinschaft stattfnde4 ,ist die ,luft und der ,duft nicht ein therischer ,leib8 ,alle ,dinge sind so hnlich1 da ein guter ,dichter aus allem alles machen kann4 ,kann das vielleicht auch die ,naturwissenschaft8 ,ah6 ,diese ,herren sind auch auf dem besten ,wege4 ,sie machen das ,trockene flssig und das ,flssige gasfrmig1 machen aus der ,schwerkraft ,wrme und aus der ,wrme wieder ,triebkraft2 aber dabei vergessen sie nicht den ,unterschied der ,dinge1 wie es unserem ,fechner passiert ist4 ,es ist nicht genug1 zu wissen1 da der ,leib beseelt und die ,seele beleibt ist1 nicht genug1 zu wissen1 da alles eine ,seele hat1 es wollen auch die ,menschen-1 ,tier-1 ,pflanzen- usw4 ,seelen in ihren ,einzelheiten und ,eigentmlichkeiten gehrig getrennt1 eingeteilt1 markiert und unterschieden sein2 man hte sich nur1 den ,unterschied zu bertreiben und exorbitant zu machen1 damit er nicht sinnlos werde4 ,wir machen es uns nicht zur ,aufgabe1 der ,allerweltsseelentheorie weiter zu folgen4 ,fechner erklrt selbst3 ,von vornherein ist zu gestehen1 die ganze ,seelenfrage ist und bleibt eine ,glaubensfrage4 ,jedoch steht seit ,cartesius fest1 wenigstens in der philosophischen ,welt1 da das ,bewutsein der menschlichen ,seele von ihrem ,dasein das ,sicherste ist1 das sie wei4 ,die positivste ,wissenschaft von der ,welt ist die erfahrungsmige ,wahrnehmung der denkenden ,seele von sich selbst4 ,dieses ,subjekt ist das evidenteste ,objekt1 das sein kann1 und das ,leben und ,treiben dieses ,seelenstckchens1 das sich ,bewutsein oder ,erkenntnisvermgen nennt1 trefflich geschildert zu haben1 ist das ,akquisit der ,philosophie4 ,hieran reiht sich als sechster ,abschnitt das ,thema ,dem ,bewutsein ist nicht nur die ,mglichkeit oder das ,vermgen berhaupt zu wissen1 sondern auch das ,bewutsein von der ,universalitt der ,generalnatur angeboren4 ,im geschichtlichen ,verlauf der ,philosophie ist namentlich viel ,disput darber gewesen1 wie unsere ,kenntnisse zustande kommen1 ob und was davon angeboren und was durch ,erfahrung erworben ist4 ,ohne angeborene ,fhigkeit war auch mit aller ,erfahrung keine ,kenntnis zu sammeln1 und ohne alle ,erfahrung mute das beste ,vermgen leer bleiben4 ,die zustande gebrachte ,wissenschaft auf allen ,gebieten ist also die ,folge einer ,wechselwirkung von ,subjekt und ,objekt4 ,ohne da etwas ,objektives zu sehen vorhanden wre1 knnte auch kein subjektives ,gesichtsvermgen da sein4 ,ein ,gesichtsvermgen besitzen1 bedeutet zugleich die faktische ,ausbung der ,gesichtsfunktion4 ,man hat nicht das ,vermgen zu sehen1 ohne da man etwas sieht4 ,zwar lt sich beides trennen1 doch nur in der ,theorie1 nicht in der ,praxis1 und es ist und soll die theoretische ,trennung von dem ,bewutsein begleitet sein1 da das getrennte ,vermgen nur ein von der ,ausbung abgeleiteter ,begriff ist4 ,vermgen und ,ausbung stecken ineinander und gehren zusammen4 ,der ,mensch bekommt erst ein ,bewutsein1 ein ,vermgen zu wissen1 nachdem er etwas wei1 und es wchst die ,kraft mit der ,ausbung4 ,wenn wir jetzt behaupten1 da der ,begriff des ,universums ein angeborener ,begriff sei1 darf der geneigte ,leser nicht schlieen1 da wir deshalb das alte ,vorurteil pflegten1 wonach der ,menschenverstand oder die ,vernunft gleichsam eine ,bchse sei1 mit ,begriffen gefllt ber das ,wahre1 ,schne1 ,gute und dergleichen ,dinge4 ,nein1 der ,intellekt kann seine ,begriffe1 ,vorstellungen1 ,urteile usw4 nur selbstttig durch ,produktion hervorbringen1 wozu die anderweitige ,welt das ,material hergeben mu2 aber dies ,produzieren setzt die angeborene ,fhigkeit dazu voraus4 ,das ,bewutsein1 das ,wissen vom ,sein1 mu gegeben sein1 bevor ein anderes spezielleres ,wissen praktiziert werden kann4 ,das ,bewutsein ist per se das ,bewutsein des ,grenzenlosen4 ,das dem ,menschen angeborene ,bewutsein ist die ,wissenschaft des unbegrenzten ,daseins4 ,wenn ich wei1 da ich da bin1 wei ich mich als ein ,stck des ,daseins4 ,da nun dies ,dasein1 diese ,welt1 wovon ich wie jedes andere ,partikelchen nur ein ,stck bin1 eine unbegrenzte ,welt sein mu1 werde ich allerdings erst gewahr1 wenn ich den ,begriff des ,seins mit einem gewitzigten ,denkinstrument analysiere4 ,begriffs-1 ,erkenntnis-1 ,denkvermgen heit vor allem das ,vermgen1 den ,universalbegriff zu fassen4 ,der ,intellekt kann keinen ,begriff bilden1 keine ,vorstellung haben1 denen nicht die ,vorstellung oder der ,begriff des ,universums mehr oder weniger dunkel oder hell zugrunde liegt4 ,da unserem ,denkvermgen die ,denkfhigkeit1 die universale1 angeboren1 ist doch keineswegs unbegreiflicher als auch1 da die ,kreise rund1 zwei ,berge mit einem zwischenliegenden ,tale1 ,wasser flssig und ,feuer brennend auf die ,welt gekommen4 ,alle ,dinge besitzen gewisse ,beschaffenheit per se2 sie sind damit geboren4 ,bedarf das noch einer ,erklrung8 ,die ,blumen1 welche den ,pflanzen mit der ,zeit1 und die ,krfte und ,weisheit1 welche den ,menschen mit den ,jahren anwachsen1 sind nicht erklrlicher als die angeborenen ,eigenschaften1 und die angeborenen nicht wunderbarer als die spter erlangten4 ,die beste ,erklrung vermag den ,wundern der ,natur nicht die natrliche ,wunderbarkeit zu nehmen4 ,ich und mancher meiner ,leser finden in unseren ,kpfen das tatschliche ,bewutsein1 da die ,generalnatur1 wovon der ,intellekt ein ,stck ist1 eine endlose1 unbegrenzte ,natur ist4 ,diesen ,begriff von der ,universalitt nenne ich angeboren1 obgleich er ein erworbener ist4 ,ich versuche nmlich beim ,leser geltend zu machen1 wie der ,unterschied1 den man gemeiniglich zwischen angeborenen und erworbenen ,eigenschaften1 ,fhigkeiten und ,besitzungen macht1 kein so extravaganter ist1 da nicht das ,angeborene der ,erwerbung bedrfe und das ,erworbene eine angeborene ,natur voraussetze4 ,die ,philosophie hat sich darum bemht1 den ,intellekt zu erkennen4 ,bei der ,darstellung ihres ,akquisits haben wir zu erlutern1 da die ,erkenntnis1 die philosophische sowohl als jede andere1 nicht aus dem isolierten ,erkenntnisvermgen1 sondern aus der ,gesamtnatur entspringt4 ,die ,gebrmutter unserer ,kenntnisse und ,erkenntnisse ist nicht nur im ,menschenkopf1 vielmehr in der ,gesamtwelt zu suchen1 welche nicht nur ,universum heit1 sondern auch universal ist4 ,das menschliche ,bewutsein ist zunchst ein individuelles4 ,jedes menschliche ,individuum hat sein eigenes4 ,jedoch ist es eine ,eigentmlichkeit meines1 deines und jedes anderen ,bewutseins1 nicht nur das ,bewutsein des betreffenden ,individuums1 sondern das ,generalbewutsein des ,universums zu sein -- wenigstens seinem ,beruf und der ,mglichkeit nach4 ,nicht jedes ,individuum hat sich die ,universalitt der ,generalnatur klar gemacht -- woher kme sonst der vertrackte ,dualismus8 ,woher die ,notwendigkeit1 da erst die bndereiche ,philosophie uns belehren mute1 wie eine ,grenze1 ein ,ding oder eine ,welt1 auerhalb der universalen1 ein unsinniger ,gedanke1 ein ,gedanke ist1 der sich mit ,sinn und ,verstand gar nicht vertrgt8 ,wir mgen deshalb wohl die positive ,erklrung abgeben1 da unser ,bewutsein1 unser ,intellekt nur sozusagen der unserige1 eigentlich und wahrhaft jedoch ein ,bewutsein1 ein ,intellekt ist1 welcher der universellen ,welt oder ,generalnatur angehrt4 ,wenn nicht zu leugnen1 da ,sonne1 ,mond und ,sterne eine ,zubehr der endlosen1 unermelichen ,welt sind1 so ist diese ,eigenschaft doch auch unserem ,bewutsein nicht abzusprechen4 ,da also dies intellektuelle ,vermgen dem ,unermelichen angehrt und sein ,kind ist1 drften wir es nicht wunderlich finden1 da dies der ,universalitt angehrige ,begriffsvermgen mit der ,mglichkeit des ,universalbegriffs zur ,welt kommt4 ,und wer das nicht mehr wunderlich findet1 mu es doch wohl erklrlich finden1 mu finden1 da diese ,tatsache des ,bewutseins erklrt ist4 ,in logischem ,anschlu hieran handelt der siebte ,abschnitt von der ,verwandtschaft1 auch ,identitt genannt1 zwischen ,geist und ,natur4 ,es gibt ein ,naturgesetz der ,analogie1 welches erklrt1 da alle ,dinge1 die das ,universum vereinigt1 zu derselben ,familie gehren1 da sie durch die ,verwandtschaft verbunden sind1 welche die grte ,mannigfaltigkeit individueller ,unterschiede vertrgt und selbst durch den ,abstand der ,extreme nicht aufgehoben wird4 ,wenn wir diese ,worte bis in ihre letzte ,konsequenz begreifen1 so ist damit das bisherige ,akquisit der ,philosophie erkannt4 ,sie belehren uns1 wie wir den ,intellekt gebrauchen sollen1 um uns ein treffliches ,bild vom ,universum zu machen4 ,wenn alle ,dinge verwandt1 alle1 ohne ,ausnahme1 ,sprlinge des ,universums sind1 so mssen doch auch der ,geist und die ,materie zwei ,ellen ,zeug von einem ,stoffe sein2 es darf auch der ,unterschied zwischen dem menschlichen ,erkennen und anderen menschlichen und natrlichen ,funktionen zu keinem berschwenglichen1 keinem extravaganten1 keinem toto coelo-,unterschied aufgebauscht werden4 ,philosophie nennt sich die ,bemhung1 den menschlichen ,denkproze zu erhellen4 ,diese ,arbeit ist unsagbar erschwert worden durch das unvermeidliche ,miverstndnis der soeben beschriebenen universalen ,verwandtschaft4 ,vor allem sollte1 so verlangen die berschwenglichen1 das ,denken und dessen ,produkt1 der ,gedanke1 nicht in die familire ,physik1 nicht in die physische ,natur gehren1 sondern das ,geschpf einer anderen ,natur sein1 welche den mysterisen ,namen ,metaphysik fhrt4 ,auch die ,materialisten sind einseitig versessen auf ihre ,materie wie die ,idealisten auf ihre ,idee4 ,streit und ,zank ist ,wirrsal1 nur ,friede bringt ,licht4 ,der ,gegensatz zwischen dem ,materiellen und ,ideellen findet in dem ,akquisit der ,philosophie seine ,vershnung1 welche lehrt1 da wir in allen ,unterscheidungen mig sein mssen1 weil weder unser ,denkinstrument1 noch die anderweitige ,natur zu extravaganten ,unterschieden berechtigt4 ,um ,licht in die ,streitfrage zu bringen1 bedarf es nur der ,einsicht1 da die ,ideen1 welche die ,natur in den ,menschenkpfen entwickelt1 wenn auch kein ,material fr unsere ,hnde1 so doch ein ,material fr unsere ,erkenntnis sind4 ,stoffe1 ,krfte1 ,ideen1 ,vorstellungen1 ,begriffe1 ,urteile1 ,schlsse1 ,kenntnisse und ,erkenntnisse wollen gem der ,aufklrung1 welche die ,philosophie zutage frderte1 als ,verschiedenheiten oder ,mannigfaltigkeiten einer monistischen ,gattung erkannt sein4 ,die ,verschiedenheit dieser ,dinge widerspricht ebensowenig der ,einheit1 als die ,einheit der ,verschiedenheit widerspricht4 ,um den ,wurm und den ,elefanten1 das niedrigste und das hchste ,tier1 ,vegetabilisches und ,animalisches1 ,anorganisches und ,organisches als ,glieder einer ,art oder ,gattung verstndnisinnig zu verbinden1 ist die ,allmhlichkeit1 die ,stufenordnung der ,natur1 sind die bergnge1 die ,mitteldinge und ,mittelbegriffe vornehmlich zu beachten4 ,die ,embryologie1 welche zeigt1 wie das animalische ,leben des hchsten ,tieres die ,stufen der ,tiergattung durchluft1 hat das ,verstndnis der gemeinschaftlichen ,art aller ,tiere besonders gefrdert4 ,was ,darwin fr die ,tierwelt begreifen lehrte1 da es innerhalb derselben keine grundverschiedenen ,arten gebe1 lehrt die ,philosophie in betreff des ,kosmos4 ,die ,erkenntnis des letzteren wird gehindert durch die ,gewohnheit1 zwischen ,materie und ,geist einen unmigen ,unterschied zu machen4 ,vorstehende ,lehre erhlt einen prgnanten ,ausdruck im ,titel des achten ,abschnitts ,die ,erkenntnis ist materiell4 ,gem der neueren ,naturwissenschaft lst sich das ganze ,dasein in ,bewegung auf4 ,so viel ist ohnehin lngst bekannt und notorisch1 da selbst die ,felsen nicht stillstehen1 sondern immer in ,ttigkeit1 im ,entstehen und ,vergehen sind4 ,die ,erkenntnis1 der ,intellekt1 ist ein ttiger ,gegenstand1 eine gegenstndliche ,ttigkeit1 wie der ,sonnenschein1 wie der ,wasserflu1 wie der wachsende ,baum1 wie der verwitternde ,stein oder irgendein anderes ,naturphnomen4 ,auch ist die ,erkenntnis1 ist das ,denken1 welches im ,menschenkopf1 gleichviel ob willkrlich oder unwillkrlich1 vorgeht1 eine ,wahrnehmung1 eine ,wahrnehmung von ebenso unzweifelhafter ,gewiheit1 als die allermateriellste4 ,da wir die erkennende1 denkende1 intellektuelle ,ttigkeit durch den inneren ,sinn und nicht durch den ueren wahrnehmen1 kann unsere ,behauptung von der sinnlichen ,wahrnehmbarkeit der ,sache nicht im geringsten erschttern4 ,ob der ,stein uerlich vorhanden und das ,denken innerlich -- was ndert diese kleine ,differenz an der unverrckbaren ,tatsache1 da beide ,wahrnehmungen gleicher ,art1 und zwar sinnlicher ,art sind8 ,warum soll nicht die ,denkttigkeit mit der ,herzttigkeit in dieselbe ,kategorie gehren8 ,und wenn der ,herzschlag auch ein innerer und der ,zungenschlag der ,nachtigall ein uerer1 was kann uns hindern1 diese beiden so sehr differenten ,schlge unter der hheren ,einheit natrlicher oder materieller ,vorgnge zusammenzufassen8 ,wenn also die ,herzfunktion mit dem ,namen einer materiellen beehrt werden darf1 warum nicht die ,hirnfunktion8#ad ,nicht nur ,tastbarkeiten sind ,dinge1 auch ,sonnenstrahlen und ,blumendfte gehren in diese ,kategorie1 und ,erkenntnisse nicht minder4 ,aber alle diese ,dinge sind nur relative ,dinge1 insofern sie ,eigenschaften des ,einen und ,absoluten sind1 welches das einzige ,ding1 das ,ding an sich ist1 einem jeden wohlbekannt unter dem ,namen ,universum oder ,kosmos4 ,dietzgen betrachtet nun im neunten ,abschnitt1 um sich mit der schulmigen ,logik abzufinden1 die vier logischen ,grundgesetze1 das ,gesetz der ,identitt1 des ,widerspruchs1 des ausgeschlossenen ,dritten und des zureichenden ,grundes4 ,er bedient sich hierzu eines ,lehrbuchs des berhmten ,wiener ,pdagogen ,dittes1 des damals freigeistigsten unter den fhrenden ,schulmnnern deutscher ,zunge4 ,zu den traditionellen vier logischen ,grundgesetzen bemerkt ,dietzgen unter anderem3 ,wenn das erste ,gesetz lehrt3 die ,dinge sind sich selbst gleich1 so lehrt nun die ,dialektik in ihrem ersten ,paragraph3 die ,dinge sind nicht nur sich selbst gleich und einerlei vom ,anfang bis zum ,ende1 sondern haben auch die widerspruchvolle ,natur1 einerlei und doch durchaus mannigfaltig zu sein4 ,insofern es ein ,denkgesetz ist1 da wir uns mittels des ,gedankens ein mglichst treffliches ,bild von den ,dingen machen1 mssen wir uns auch von dem ,denkgesetz belehren lassen1 wie alle ,dinge und ,vorgnge ohne ,ausnahme keine von jedem ,standpunkt aus sich gleichbleibende ,dinge sind1 sondern der ,farbe jener ,seide gleichen1 die1 obschon sie sich selbst gleich oder einerlei bleibt1 dennoch sehr ungleich in den verschiedensten ,schattierungen schillert4 ,die ,dinge1 wozu das denkende ,ding oder der menschliche ,intellekt mitgehrt1 sind sowenig nur einerlei1 von ,anfang bis ,ende1 da sie in der ,tat und ,wahrheit gar keinen ,anfang und kein ,ende haben1 sondern als ,naturerscheinungen1 als ,erscheinungen der endlosen ,natur scheinen sie nur ,anfang und ,ende zu haben1 whrend es in ,wahrheit nur ,verwandlungen sind1 die zeitweise aus dem ,unendlichen auftauchen und wieder darin verschwinden4 ,die anfang- und endlose natrliche ,wahrheit oder wahre ,natur ist so widerspruchvoll beschaffen1 da sie nur in ,erscheinungen sich uert1 welche dennoch durchaus wahr sind4 ,der alten ,logik erscheint dieser ,widerspruch unsinnig4 ,sie steift sich auf ihr erstes1 zweites und drittes ,gesetz1 auf ihre ,einerleiheit1 ihre ,widerspruchlosigkeit und auf das ausgeschlossene ,dritte1 welches entweder krumm oder gerade1 entweder kalt oder warm sein mu und alles ,dazwischenliegende ausschliet4 ,sie hat recht6 ,im ,hausgebrauch mu man mit ,gedanken und ,worten so entschieden verfahren4 ,jedoch ist es zugleich zweckmig1 sich vom ,akquisit der ,philosophie belehren zu lassen1 wie es in der ,wirklichkeit und ,wahrheit nicht so exakt1 nicht so ganz idealiter zugeht4 ,die logischen ,gesetze denken von den ,gedanken und ihren ,formen und ,anwendungen ganz richtig2 aber sie erschpfen das ,richtige des ,denkens und seiner ,gedanken nicht2 es entgeht ihnen das ,bewutsein von der ,unerschpflichkeit aller natrlichen ,schpfungen1 wozu das ,objekt der ,logik1 das menschliche ,erkenntnisvermgen mitgehrt4 ,dies ,objekt ist nicht vom ,himmel gefallen1 sondern ist ein endlicher ,teil des ,unendlichen1 welcher tatschlich die widerspruchvolle ,natur besitzt1 in1 mit und an seinem besonderen logischen ,naturell das allgemeine ,naturwesen zu haben1 welches ber alle ,logik erhaben ist4 ,die unendliche ,natursubstanz ist ein durchaus bewegliches ,element1 darin alles ,feste auftaucht und untergeht und deshalb wohl vorbergehend etwas ,festes und zugleich schlielich doch nichts ,festes ist4 ,erwgen wir nun noch kurz das vierte ,grundgesetz der ,logik1 demnach alles und jedes seinen zureichenden ,grund haben mu4 ,auch dieses ,gesetz ist wohl achtbar und ehrenswert2 aber dennoch sehr unzulnglich1 indem zu der ,frage1 wie wir die ,welt zu denken haben und wie das hchst entwickelte ,denkvermgen beschaffen ist1 nunmehr die ,antwort gehrt3 die ,welt1 worin alles seinen zureichenden ,grund hat1 ist dennoch mitsamt dem ,bewutsein oder ,denkvermgen1 wie ein anfang- und endloses1 so auch ein grundloses1 das heit ein in sich und durch sich selbst begrndetes ,wesen4 ,der ,satz vom zureichenden ,grunde gilt nur fr die menschliche ,bildmacherei4 ,in unseren logischen ,weltbildern mu alles seinen zureichenden ,grund haben2 das ,original jedoch1 der universale ,kosmos hat keinen ,grund1 er ist sich selbst ,grund und ,folge1 ,ursache und ,wirkung4 ,zu verstehen1 da alle ,grnde auf dem ,grundlosen fuen1 ist eine erhebliche dialektische ,kenntnis1 welche den ,grundsatz von der ,notwendigkeit des zureichenden ,grundes erst ins rechte ,licht rckt4 ,formaliter mu alles seine ,ursache und seinen ,grund haben2 realiter jedoch hat jedes ,ding nicht einen ,grund1 sondern unendlich viele ,grnde4 ,nicht nur ,vater und ,mutter ist der ,grund und die ,ursache meines ,daseins1 sondern auch ,gro- und ,urgroeltern1 nebst der ,luft1 die sie geatmet1 der ,nahrung1 die sie genossen1 der ,erde1 auf der sie gewandelt1 der ,sonne1 welche die ,erde bescheint1 usw4 ,kein ,ding1 kein ,proze1 keine ,vernderung ist der zureichende ,grund eines anderen1 vielmehr begrndet sich alles und jedes mittels des ,universums1 welches absolut ist4 ,indem die alte ,logik das ,denken dem anderweitigen ,sein gegenbersetzte1 hat sie den ,zusammenhang der ,gegenstze vergessen1 vergessen1 wie das ,denken als eine ,form1 eine ,art1 eine ,individualitt ist1 welches in die ,gattung des ,seins gehrt1 wie der ,fisch in die ,gattung des ,fleisches1 die ,nacht in die ,gattung des ,tages1 die ,kunst in die ,natur1 das ,wort zur ,tat und der ,tod zum ,leben gehrt4 ,weil also die alte ,logik mit ihren vier ,grundstzen zu borniert war1 mute von ihrer ,fortentwicklung die ,dialektik erzeugt werden1 welche das ,akquisit der ,philosophie ist4 ,diese also erweiterte ,denklehre begreift das ,universum als das wahrhaft ,universale oder ,unendliche1 worin alle ,widersprche im ,mutterscho der ,vershnung schlummern4 ,ob die neue ,logik mit der alten einen ,namen oder die aparte ,benennung der ,erkenntnistheorie oder ,dialektik fhren soll1 ist ein ,wortstreit1 der einfach durch ,opportunitt zu entscheiden ist4 ,die ,abschnitte zehn und elf1 ,die ,funktion der ,erkenntnis auf religisem ,gebiet und ,die ,kategorie der ,ursache und ,wirkung ist ein ,hilfsmittel der ,erkenntnis1 lehnen an ,aussprche des ,psychologen ,lazarus an1 dessen ,arbeiten 7wie auch die von seinem ,kollegen und ,schwager ,steinthal7 ,dietzgen sehr wertschtzte1 weshalb er gegen manches ,unzutreffende in ,lazarus' ,aussprchen polemisierte4 ,doch von grerer ,bedeutung ist fr uns der zwlfte ,abschnitt ,geist und ,materie -- was ist das ,primre8 ,das ,akquisit der ,philosophie gipfelt in dieser ,erkenntnis1 da die ,welt mannigfaltig und da die ,mannigfaltigkeit eins ist in ihrem gemeinschaftlichen weltlichen ,naturell4 ,die ,wissenschaften mssen uns ihre ,objekte in dieser widerspruchvollen ,weise darstellen1 weil eben alle ,dinge in diesem ,widerspruche tatschlich leben4 ,was die ,museumszoologen und ,herbariumsbotaniker auf dem rumlichen ,gebiet der ,tier- und ,pflanzenwelt getan haben1 akzeptieren die ,darwinianer unter ,zuziehung der zeitlichen ,mannigfaltigkeit derselben ,gebiete2 die einen wie die anderen kategorisieren1 klassifizieren1 systematisieren4 ,dasselbe tun die ,chemiker mit ,krften und ,stoffen und ,hegel mit den kategorischen ,verhltnissen von ,sein und ,nichts1 ,quantitt und ,qualitt1 ,substanz und ,akzidenz1 ,ding und ,eigenschaft1 ,ursache und ,wirkung usw4 ,er lt alles ineinander berlaufen1 werden1 flieen1 sich bewegen1 und tut sehr recht daran4 ,die ganze ,welt bewegt sich und gehrt zusammen4 ,was jedoch ,hegel verfehlte und wir zusetzen1 besteht in der weiter gewonnenen ,einsicht1 da der ,flu und die ,beweglichkeit der namhaft aufgefhrten ,denkkategorien nur ein ,exempel ist fr die notwendige ,beweglichkeit und den ,ineinanderflu aller ,gedanken und ,begriffe1 welche selbst nur ein ,exempel und ,abbild des universalen ,lebens sind1 sein sollen und wollen4 ,die idealistischen ,philosophen1 die alle wesentlichen ,beitrge zu dieser schlielichen ,spezialkenntnis geliefert haben1 sind doch alle noch mehr oder minder in dem ,wahne befangen1 der ,denkproze sei der wahre ,proze und das wahre ,original1 die ,natur oder das materielle ,universum1 nur ein sekundres ,phnomen4 ,jetzt ist nun zu begreifen1 da der phnomenale kosmische ,zusammenhang1 die universale lebendige ,welt1 die ,wahrheit und das ,leben ist4 ,die zwei folgenden ,abschnitte -- dreizehn und vierzehn -- sind der ,frage gewidmet1 ,inwieweit die ,zweifel an der ,mglichkeit einer klaren und deutlichen ,erkenntnis berwunden sind und ber den ,unterschied zwischen zweifelhaften und evidenten ,erkenntnissen4 ,ad #a gelangt ,dietzgen zum ,resultat3 ,das ,universum ist da1 und zu seinem ,dasein gehrt alles2 nichts oder kein ,ding ist davon ausgeschlossen1 am wenigsten die ,erkenntnis4 ,letztere ist also nicht nur mglich1 sondern ein ,faktum1 welches dazu noch durch den ,begriff des allervollkommensten ,wesens bewiesen wird4 ,das mu uns doch ber den ,zweifel der ,kritiker und speziell auch ber den ,kantschen ,kritizismus oder besser ,dualismus hinweghelfen4 ,kant hat das ,dogma von der ,mglichkeit der ,erkenntnis nicht so unbesehen hinnehmen1 sondern untersuchen wollen4 ,er hat dann entdeckt1 da wir rechtmig erkennen knnen unter der ,bedingung1 da wir mit der ,erkenntnis auf dem ,felde der gemeinen ,erfahrung bleiben1 das heit im physischen ,universum1 und nicht ins metaphysische ,himmelreich abschweifen4 ,er hat aber nicht erkannt1 da die metaphysisch-himmlische ,gegend1 von der er abrt1 zu unserer ,zeit eine abgetane ,sache sein wrde4 ,er lt diese berschwengliche ,mglichkeit noch bestehen und rt wohl ab1 mit der ,erkenntnis dorthin zu gehen1 aber nicht1 da wir auch mit der ,ahnung dort wegbleiben sollen4 ,kant haspelt zwischen dem ,ding als ,erscheinung und dem ,ding an sich4 ,jenes ist irdisch und lt sich erkennen1 dies ist bermenschlich und darf geglaubt und geahnt werden4 ,mit dieser ,lehre macht er wiederum die ,erkenntnis1 das ,objekt der neueren ,philosophie1 zu einem problematischen ,wesen1 das uns auffordert1 darber weiter zu philosophieren4 ,das ist geschehen1 und ist es jetzt das ,akquisit der ,philosophie1 klar und deutlich zu wissen und von der ,erkenntnis zu erkennen1 da sie nicht nur ein ,stck ist in dieser ,welt der ,erscheinungen1 sondern ein wahres ,stck der ,generalwahrheit1 welch letztere keine andere ,wahrheit ber sich noch neben sich hat und das allervollkommenste ,wesen ist4 ,ad #b4 ,um aus dem ,erkenntnisproblem klug zu werden1 mssen wir davon ablassen1 den ,blick auf einzelne ,meinungen1 ,gedanken1 ,kenntnisse oder ,erkenntnisse zu richten2 wir mssen uns vielmehr den ,erkenntnisproze im groen ganzen ansehen4 ,da gewahren wir die ,entwicklung vom ,zweifel zur ,evidenz1 von den irrigen zu wahren ,erkenntnissen4 ,da gewahren wir aber auch1 wie tricht es gewesen1 von dem ,gegensatz zwischen ,wahrheit und ,irrtum eine so berspannte ,vorstellung gehabt zu haben4 ,wer die ,erkenntnis sucht1 die wahre und evidente1 findet sie nicht in ,jerusalem1 nicht in ,jericho1 auch nicht im ,geiste2 in keiner ,einzelheit1 sondern im ,universum4 ,da geht das ,erkannte aus dem ,unerkannten so allmhlich und stufenweise hervor1 da gar kein ,anfang zu ermitteln2 sie wird und erwchst1 ist halb irrig und halb trefflich und wird evident und evidenter2 aber sowenig es jemals eine absolut irrige1 sowenig kann es jemals eine absolut wahre ,erkenntnis geben2 absolut1 fest1 unvergnglich und unerschtterlich ist nur das ,weltganze1 aber keine ,spezialitt4 ,ein ,schluwort unseres ,autors ist der ,bejahung des ,seins gewidmet3 ,das ,begreifen1 das ,vermgen zu begreifen1 war der modernen ,menschheit von aberglubischen ,altvordern als ,ding einer anderen ,welt berkommen4 ,der ,wahn einer anderen ,welt jedoch ist ein metaphysischer ,wahn1 der den ,begriff des ,seienden in ,mihelligkeiten brachte4 ,das philosophische ,akquisit versichert und beweist uns1 da es nur eine ,welt gibt1 da diese ,welt der ,inbegriff alles ,seins ist1 da dies ,dasein wohl unendlich viele ,arten hat1 aber alle ,arten dennoch von einer gemeinsamen natrlichen ,natur sind4 ,so hat die ,philosophie den ,begriff des ,seienden zu einem einhelligen ,begriff gemacht und mit der metaphysischen ,mihelligkeit auch die ,metaphysik berwunden4 ,das ,sein1 das allgemeine1 hat nur eine ,qualitt3 die natrliche des allgemeinen ,daseins4 ,zugleich aber ist diese ,eigenschaft der ,inbegriff aller besonderen ,qualitten4 ,wie der ,begriff des ,krautes alle ,kruter umfat1 auch die ,unkruter1 so umfat der ,begriff des ,seienden nicht nur alles1 was ist1 sondern auch1 was nicht ist1 was einstmals war und knftig sein wird4 ,,xi4 ,dietzgens pdagogische und ,lebensweisheit4 ,der dritte ,band von ,josef ,dietzgens ,smtlichen ,schriften fhrt den ,titel ,erkenntnis und ,wahrheit1 weil er eine erweiterte ,ausgabe des gleichnamigen ,buches ist1 das ,eugen ,dietzgen im ,jahre #aijh -- zum zwanzigsten ,todestag seines ,vaters -- erscheinen lie2 es ist eine ,sammlung von ,briefen1 ,zeitschriftartikeln und kleinen ,aufstzen vermischten1 teils philosophischen1 teils nationalkonomischen1 teils feuilletonistischen ,inhalts2 ein anderer ,teil ist speziell der ,propaganda des ,sozialismus gewidmet4 7,zehn ,briefe ber ,sozialismus an eine ,jugendfreundin47 ,eine auszugsweise ,wiedergabe des dritten ,bandes in der vorliegenden ,publikation erbrigt sich1 weil unseres ,autors naturmonistische ,denklehre und ,weltanschauung1 deren ,verbreitung dieses ,bchlein dienen soll1 in den die ersten zwei ,bnde umfassenden ,schriften enthalten und in den sie resmierenden ,abschnitten dieses ,buches dargelegt ist4 ,wer die ersten zwei ,bnde studiert hat1 wird an den vermischten ,schriften des dritten ,bandes um so greres ,vergngen finden1 als die ,lektre desselben dem mit des ,autors ,philosophie nunmehr ,vertrauten keine schwere ,denkarbeit fortan auferlegt1 sondern ihn befhigt1 die ,wirksamkeit von ,josef ,dietzgens ,lehren in ihrer ,anwendung auf das allgemeine ,denkgebiet wie auf die ,lebenspraxis1 einschlielich der politischen ,taktik1 zu beobachten4 ,wenn der ,marxist ,josef ,dietzgen nationalkonomische ,themata behandelt1 ber die soziale ,frage spricht und ber den ,sozialismus1 ist es naturgem etwas anderes und etwas mehr -- zumindest durch die philosophische ,beleuchtung --1 als was der ,nurmarxist zu geben hat1 wenn ihm weder ,poesie die ,flgel beschwingt1 noch ,philosophie den ,horizont erweitert4 ,der ,monismus des ,alls1 der ,universalzusammenhang1 wie ihn ,dietzgen lehrt1 ist bisher von der sozialdemokratischen ,partei so gut wie gar nicht fruktifiziert worden1 obwohl unser ,autor am ,schlu seiner ,vorrede zum ,akquisit ausdrcklich darauf hingewiesen hat1 wie der ,zusammenhang und ,ineinanderflu der ,dinge auch auf die ,frage von mein und dein einen mchtigen und klrenden ,bezug hat4 ,so vernachlssigte man bisher in der sozialdemokratischen ,partei eins der ausgiebigsten ,mittel zur ,vertiefung sozialistischer ,erkenntnis3 die bertragung der monistischen ,lehre auf das soziale ,gebiet1 auf das ,verhltnis der ,menschen zueinander4 ,kein ,autor ist besser geeignet1 als ,dietzgen1 ,sozialisten zu ,monisten -- wenn sie es noch nicht sind -- und aus ,monisten ,sozialisten zu machen4 ,letzteres gilt nicht zum wenigsten vom dritten ,band1 dessen smtliche ,stcke1 was kaum besonders hervorgehoben zu werden braucht1 in der ,auffassung wie im ,stil sich durch die ,originalitt1 die unserem ,autor berhaupt zu eigen ist1 auszeichnen und ,anregung zum ,selbstdenken reichlichst bieten4 ,als von einer in hervorragender ,weise wertvollen ,gabe darf hierbei die ,rede sein von den ,privatbriefen ,josef ,dietzgens an seinen ,sohn in ,amerika 7#ahhj bis #ahhd71 die den dritten ,band erffnen1 nebst dem ,geleitwort ,eugen ,dietzgens hierzu4 ,es ist anzunehmen1 da jeder1 der fr den ,philosophen ,josef ,dietzgen ,interesse gewonnen hat1 sich freuen wird1 da ihm ,gelegenheit geboten ist1 den merkwrdigen ,menschen etwas nher kennen zu lernen1 aus dessen ,autodidaktenfeder die unvergleichlich schnen und erhabenen ,preisungen der ,einheit des ,alls geflossen sind4 ,in ,verbindung mit dem den ersten ,band einleitenden ,lebensabri ,josef ,dietzgens durch seinen ,sohn ,eugen geben jene ,privatbriefe des ,vaters an ihn ein vllig klares ,bild des seltenen ,mannes1 der seine ,handwerker-,muestunden der ,lsung schwierigster philosophischer ,probleme erfolgreich gewidmet hat2 und sie zeigen uns nicht nur das unablssige ,ringen des ,philosophen um die ,erkenntnis1 sondern auch den ,menschen ,josef ,dietzgen und besonders ihn als ,familienvater und ,musterpdagogen2 wir sehen1 wie er seine und der ,seinigen ,existenzfrage ventiliert und sie in grozgiger ,weise zu lsen versteht -- kurz1 einen ,denker1 den die ,theorien nicht fr die ,praxis verdorben hatten4 ,josef ,dietzgen1 der ,arbeiterphilosoph1 war dreimal in ,amerika2 von ,juni #ahdi bis ,herbst #ahea1 von #ahei bis #ahfa und von ,ende ,juni #ahhd bis zu seinem am #ae4 ,april #ahhh erfolgten ,tode4 ,im ,frhjahr #ahhj schickte er seinen ltesten ,sohn ,eugen1 nachdem dieser mit dem ,reifezeugnis fr die ,prima das ,progymnasium seiner ,heimat ,siegburg absolviert hatte1 als ,quartiermacher fr die ,familie nach den ,vereinigten ,staaten4 ,der junge ,mann wre lieber daheim geblieben1 um das ,gymnasialabiturientenexamen zu machen1 die ,universitt zu beziehen und ,gymnasiallehrer zu werden4 ,der ,vater aber riet ihm1 nach ,amerika auf die ,hochschule des ,lebens zu gehen2 dort knnte er sich eine bessere ,existenz grnden und zugleich die jngeren ,geschwister mitversorgen helfen1 um deren ,zukunft ,josef ,dietzgen sehr besorgt war1 weil sein kleinbrgerliches ,geschft1 eine ,lohgerberei1 von ,jahr zu ,jahr durch kapitalistische ,konkurrenz uneintrglicher wurde4 ,eugen sollte in ,amerika irgendeinen kaufmnnischen oder technischen ,erwerbszweig erlernen2 in einigen ,jahren wollte der ,vater mit den anderen ,kindern nachfolgen und ihn eventuell mit dem ,rest seines ,vermgens bei ,begrndung eines eigenen ,geschfts untersttzen4 ,dieser ,plan wurde mit glnzendem ,erfolg durchgefhrt4 ,aus den ,briefen des ,vaters an den ,sohn 7#ahhj bis #ahhd7 sollen hier einige der wichtigsten ,stellen mitgeteilt werden4 ,wir lernen aus ihnen den ganzen ,josef ,dietzgen kennen3 wie er schafft1 fr seine ,familie sorgt1 seine ,kinder erzieht1 und wie er das ,martyrium des philosophischen ,forschers trgt1 der in seiner schwierigen ,denkarbeit durch die ,notwendigkeit1 zunchst die materielle ,existenz der ,seinigen sicherzustellen1 sich zeitweilig gehindert sieht1 aber keine der beiden unerllichen ,aufgaben ber der anderen vergit4 ,voll ,rhrung und ,bewunderung liest man diese ,briefe1 die uns die pdagogische ,kunst und die ,lebensweisheit ,josef ,dietzgens zeigen1 in zweiter ,linie aber auch allen denen von ,nutzen sein werden1 die -- ohne die vterliche ,frsorge eines so weisen ,ratgebers -- das ,experiment unternehmen1 im fernen ,ausland ihr ,glck zu suchen4 ,der hier vorliegende ,auszug bildet etwa den vierten ,teil der im dritten ,band der ,smtlichen ,schriften ,josef ,dietzgens abgedruckten ,privatbriefe an den ,sohn in ,amerika4 #bg4 ,mai #ahhj4 ,hoffentlich sind bei ,ankunft dieses die ,gemtsmucken so ziemlich berwunden und die ,seele wieder frisch4 ,ohne alles ,weh kann so etwas nicht hergehen4 ,gefhle hat und mu der ,mensch haben1 aber sie mssen dem ,verstand unterworfen werden4 ,wenn ,dir also1 lieber ,eugen1 fr den ,augenblick die ,fremde nicht blitzt und schimmert und wenig ,anregung bieten will1 wenn ,dir die fremden ,menschen nicht gefallen wollen und nur immer an die ,lieben und ,bekannten traurig erinnern1 die ,du zurckgelassen1 dann vertreibe ,dir und kannst ,du ,dir die ,traurigkeit recht schnell mit dem ,gedanken vertreiben1 da es eben nur ,stimmung1 vorbergehende ,stimmung ist2 da das1 was ,dir monatelang ein guter ,plan geschienen hat1 nicht durch eine momentane ,gemtsfarbe schlecht werden kann4 ,schiffe ,dich nur getrost auf meine ,verantwortung ein4 ,wenn ,du ,dir ,land und ,leute angesehen und dann zurckverlangst1 werde ich jederzeit alles tun1 was mglich ist1 um ,deine ,wnsche zu befriedigen4 ,wenn mich aber meine ,hoffnung nicht trgt1 wirst ,du ,quartiermacher fr uns alle sein4 ,sieh her6 ,der ,gedanke1 da ,du eine ,mission hast1 mu ,dir ,mut machen4 ,und es ist eine ernste ,mission4 ,was hilft uns alle ,schnheit des ,vaterlandes1 wenn es das tgliche ,brot nicht geben will4 ,mit diesem ,gedanken mut und kannst ,du der ,fremde1 den fremden ,menschen1 dem fremden ,sonnenschein1 den fremden ,husern1 ,zimmern und ,eckchen1 worin ,du ,dich kauern mut1 ,poesie1 ,romantik abgewinnen4 ,ich habe immer viel davon gehabt1 und ,du hast auch davon1 ich wei es1 hast von mir davon geerbt4 ,poesie und ,romantik verklren das ,leben unendlich1 verklren den ,genu wie die ,entbehrung4 ,nimm sie zur ,hilfe1 lieber ,eugen1 und lebe wohl und schreibe oft und ausfhrlich4 #bc4 ,juni #ahhj4 444 ,du mut auch wissen1 da die ,leute in den groen ,stdten und im bewegten ,leben ihren ,nebenmenschen nicht so sanguinisch entgegenkommen wie die ,dorfbewohner4 ,diese lieben und verehren den ,fremden1 und jene vermuten einen ,gauner1 bis er sich selbst ehrsam gemacht hat 444 ,einen ,rat1 den ich nicht oft genug wiederholen kann1 den ,dir aber auch die ,verhltnisse jeden ,tag predigen3 nur mglichst wenig ,prtension6 ,davon bringen alle ,grnen zu viel nach ,amerika4 444 ,man mu auch zu genieen verstehen1 dann ist das ,genu1 was sonst ,widerwrtigkeit4 ,du mtest nur wissen1 wie elende dreijhrige ,handlangerdienste die ,lehrlinge hier in ,deutschland leisten mssen1 um ,dich als ,amerikaner glcklich zu fhlen4 ,ich bin der ,meinung1 da ,du dort ,deine ,lehre in der ,hlfte der ,zeit absolvierst4#ae #d4 ,juli #ahhj4 444 ,da ,du ,dich einsam fhlst in diesem interessierten grostdtischen ,getriebe1 ist sehr natrlich4 ,ich hoffe aber sehr1 da sich dies auch in kurzer ,zeit bessern wird2 und bis zur ,ankunft dieses1 denke ich1 wirst ,du schon hin und wieder ,bekanntschaft machen1 die ,dein ,gemtsleben strkt und die ,trennung von ,deinen ,lieben in der ,heimat erleichtert4 ,gerade solche ,trennung und entferntes ,voneinanderleben lt den gemtvollen ,menschen den ,wert eines innigen ,familienlebens empfinden2 es soll uns alle in dem ,vorhaben bestrken1 dasselbe zu pflegen und recht fest zusammen zu streben4 ,aber zu diesem ,zweck will durchaus die konomische ,frage -- diesmal die ,familienkonomie -- befriedigend gelst sein4 ,mit diesem ,gedanken1 da ,du mir helfen willst dazu1 werden wir hoffentlich unseren ,zweck und unsere ,wiedervereinigung erreichen 444 ,du mut ,dir etwas angelegen sein lassen1 ,k4#af fr ,dich einzunehmen4 ,darfst nicht verlangen1 da er entgegenkommen oder sich irgend bequemen soll2 nur immer denken3 die ,reihe ist an mir4 ,also nhere ,dich wiederholt und unablssig2 und scheint es ,dir1 als wrdest ,du abgewiesen1 glaube nicht daran4 ,aus seinen ,briefen hast ,du ja ersehen1 da er mir gewogen1 und bin ich berzeugt1 wenn fr irgend einen1 tut er auch etwas fr ,dich1 um meinetwillen4 ,diesen ,glauben mut ,du haben1 daran nicht kleinmtig werden1 dann wirst ,du auch ressieren4 ,du darfst die ,charaktere der ,menschen nicht ndern wollen1 sondern nur suchen1 ,deinen eigenen geschmeidig dem notwendigen ,bedrfnis zu akkomodieren 444 ,dein ganzes ,lernen kann zunchst in nichts bestehen wie im ,umgang1 besonders mit ,englisch redenden ,menschen4 ,pflege speziell den ,verkehr mit ,k4s ,kindern und den ,damen im ,hause4 ,auch wenn ,du zurckkehrst1 wird der ,amerikanismus sein ,gutes haben4 ,man lernt dort wenigstens gewhnlich den deutschen ,humbug der ,vornehmtuerei verachten und sein ,glck nicht im ,dekorum1 sondern in sich selbst suchen4 ,wenn wir hier nur ber das lcherliche ,dekorum weg wren1 dann knnten wir alle hier und berall leicht und glcklich leben4 ,meine berzeugung ist und bleibt3 wenn ,du nur kurze ,zeit ,dich im amerikanischen ,geschft umgesehen1 wirst ,du ,deine ,kenntnisse und ,lebensstellung nicht mit einem hiesigen ,gymnasiallehrer vertauschen wollen4 #a4 ,august #ahhj4 ,kommt nun der ,herbst1 wirst ,du drben auch das schnste ,klima der ,welt kennen lernen4 ,weil ,du die antiamerikanischen ,reden des ,bodenseers so glubig und antiamerikanisch aufgenommen1 glaubte ich schlieen zu mssen1 da ,deine ,stimmung antiamerikanisch geworden4 ,ich habe vor einigen ,jahren eine ,reisebeschreibung ber die ,vereinigten ,staaten gelesen1 in der alles1 was ich selber dort erfahren und das mein ,wohlgefallen erregt hatte1 ganz wahrheitsgetreu geschildert und doch im abflligsten ,sinne beurteilt wurde4 ,die ,sache hat mich damals kniglich amsiert1 und erzhle ich es nur1 um zu sagen und zu zeigen1 wie natrlich es ist1 da alle ,objekte subjektiv angeschaut werden4 ,so ist es auch mit dem ,kaufmannsstand3 hben wie drben4 brigens solche ,leute wie ,deine ,reisegefhrten1 die groartig auftreten und nichts hinter sich haben1 da ist ,europa voll von1 und ich bin berzeugt1 da der insoweit ehrenhaftere ,charakter des ,amerikaners1 der die ,blherei nicht kennt1 aber auch nichts davon ahnt1 da irgendeine ,arbeit oder ein ,erwerb unehrenhafter sein knnte wie die gedankenlose ,wichtigtuerei1 bei nherer ,bekanntschaft ,dir besser zusagt4 #aj4 ,august #ahhj4 ,die ,welt ist berall schn1 und wenn ,du ,dich ein wenig heimisch in ,amerika gemacht1 wird es ,dir sicherlich dort gefallen4 ,deine ,aufgabe ist gar nicht gro2 nur sorgen1 da ,du lernst1 in irgendeiner ,weise ,dein ,brot verdienen1 dann habe ich die ,kraft1 ,dir das weitere ,verdienen leicht zu machen1 und da ich ,dich nun bis dahin untersttze1 so ist ja gar keine ,ursache zum ,zagen4 ,von ein paar ,wochen der ,einsamkeit im ,menschenmeer von ,new ,york mut ,du ,dich nicht unterkriegen lassen4 ,mit ,mut und ,sparsamkeit haben wir beide zusammen alle ,mittel1 um die ,verhltnisse zu bndigen4#ag ,leiste ,dir etwas mehr ,zerstreuung1 benutze die ,abende1 um ,bekannte aus der hiesigen ,gegend1 deren es genug dort gibt1 aufzusuchen4 ,nimm ,anteil an allem und an allen1 an der ,welt und nicht nur an ,siegburg oder an irgendeinem anderen ,krhwinkel4 #bi4 ,august #ahhj4 ,der ,schritt1 den wir beide getan1 war in ,anbetracht unserer ,verhltnisse notwendig4 ,wenn ,du ,dir das zu ,herzen nimmst1 kannst ,du sehr leicht sentimentale ,gedanken -- wre ich da oder dort1 htte ich dies oder das ergriffen -- aus dem ,sinn schlagen4 ,die ,welt ist berall schn und poetisch1 und die ,erwerbsverhltnisse sind in ,amerika weit schner wie hier2 sie aber bilden die ,grundlage alles ,hohen und ,schnen4 #e4 ,september #ahhj4 ,noch ist unser ,vermgen so viel1 da1 wenn wir uns als ,proletarier betrachten1 es leicht wird1 uns eine ganz ertrgliche ,proletarierexistenz zu schaffen4 ,wenn wir uns aber zur begterten ,klasse zhlen und danach wirtschaften wollen1 geraten wir in eine ,lage1 aus der es keine ,rettung gibt4 ,meine ,kinder sind fr diese ,erkenntnis zu kurzsichtig1 darum habe ich die ,pflicht1 entsprechend zu handeln4 ,du sollst mir helfen1 lieber ,eugen1 und wenn ,du die ,vereinigten ,staaten kennen gelernt hast1 wirst ,du sagen1 da ,du kannst 444 ,auch was ,ohm ,philipp vorgeschlagen1 wre nicht gnzlich verfehlt4 ,wenn ,du dort in ein paar ,monaten die ,schriftsetzerei erlerntest1 knnten wir uns ganz leicht irgendwo ein ,zeitungsunternehmen erwerben4 ,kurz1 ,mannigfaltiges sehen und lernen la nur ,deine ,aufgabe sein2 dann wirst ,du nach zwei bis drei ,jahren selber sagen1 da ,du besser daran bist wie ein deutscher ,gymnasiallehrer4 ,das sind ja doch meist arme1 hchst einseitige1 geknechtete ,menschen1 die ber ihre erbrmliche ,gelehrsamkeit kaum hinaussehen4 #bf4 ,september #ahhj4 444 ,sehe mit ,vergngen1 da ,du ,dich daran gemacht1 praktisch anzugreifen 7in ,k4s ,fabrikgeschft74 ,da ,dir die ,handarbeit fr den ,anfang schwer wird und ,energie kostet1 kann ich mir lebhaft denken4 ,nur ,mut und ,ausdauer6 ,wenn ,du die rechte ,einsicht hast1 wie wertvoll es fr das ,leben der ,zukunft ist1 nicht nur mit dem ,kopf1 sondern auch mit ,hand und ,arm in die ,rder der ,volkswirtschaft eingreifen zu knnen1 wie solche mannigfaltige bung fr die verschiedensten ,lebenslagen geschickt macht1 eine wie groe ,unabhngigkeit daraus resultiert1 dann mu ,dir das die ,pein versen4 ,du hast ein gutes ,beispiel an ,haug4 ,wenn der nur im ,polytechnikum und nicht auch in der ,werksttte gebildet wre1 wrde es ihm nicht so leicht werden1 von ,siegburg nach ,philadelphia berzusiedeln4 ,du sollst gewi nicht das ,taglhnern lernen1 sondern nur die ,fhigkeit1 ein halbes ,handtagewerk zu leisten2 das macht geschickt1 hundert ,dinge anzugreifen1 denen der beste ,federfuchser wie ein ,tlpel gegenbersteht 444 #c4 ,oktober #ahhj4 ,la ,dir nur ja recht angelegen sein1 ,k4 in jeder ,beziehung zu befriedigen und ihn und seine ,angehrigen#ah mglichst fr ,dich einzunehmen4 ,in solchen ,verhltnissen mut ,du etwaige ,widerwrtigkeiten und ,antipathien durch ernsten ,willen zu berwinden suchen mit dem ,gedanken1 da alles ,unangenehme wenigstens ebensoviel subjektiv als objektiv ist4 ,man kann ja sowenig die ,verhltnisse als die ,menschen nach ,wunsch ndern1 sondern mu sie nehmen1 wie sie eben sind1 und aus allem das ,beste zu machen streben 444 ,immer in der ,gegenwart an alle ,mglichkeiten der ,zukunft denken1 aber doch die ,gegenwart und dreimal die ,gegenwart warm halten 444 ,offenheit und ,zutraulichkeit im ,verkehr mit ,k4 glaube ich ,dir nicht genug empfehlen zu knnen4 ,niemals verschlossene ,zurckhaltung2 die fhrt zu nichts ,gutem2 lieber ,bruch4 #af4 ,oktober #ahhj4 ,dein ,gedanke1 eventuell auch ,anstreicher und ,dekorateur werden zu knnen1 hat mich froh gemacht4 ,der ,reichtum aller ,lnder entwickelt sich stark und der ,amerikas doppelt schnell2 das sichert dem dekorativen ,bedrfnis eine steigende ,zukunft4 ,die ,kunst soll dem ,menschen dienen1 mithin praktische ,verwendung finden4 ,wenn ,du ,dich auf solchem gleichsam handwerkmigem ,wege zum ,knstler ausbilden kannst1 das wre ein rechter ,weg4 ,aber nur ja nicht voreilig6 ,der kaufmnnische ,weg1 auf dem ,du gegenwrtig wandelst1 gehrt mit dazu und wrde auch dazu spter unberechenbare ,vorteile gewhren4 ,ebenso der ,umgang mit der ,frberei in ,k4s ,fabrik4 ,versume nichts1 wo es etwas zu lernen gibt4 ,auch den mechanischen1 maschinellen ,teil betrachte nicht als auerhalb der ,sphre4 ,in der modernen ,industrie hngt alles mit den ,maschinen zusammen4 ,denke nicht1 ich mute ,dir zuviel zu4 ,nur ein paar ,handtste1 eben wissen1 wie man eine ,sache angreift1 ist oft von groem ,wert4 ,nun mchte ich ,dir noch warm empfehlen1 unter allen ,umstnden wahre ,bildung1 nicht die mit ,gnsefchen1 nicht die ,bildung1 hochzuhalten und besonders in ,amerika nicht zu vergessen1 da man schachern soll fr das ,leben1 aber nicht leben fr den ,schacher4 ,auch im ,urteil gegen und ber ,deine ,umgebung nie hart1 sondern stets human zu sein4 ,um liebenswrdig zu handeln1 mu man liebenswrdig denken2 ,tugenden und ,fehler stecken immer ineinander2 auch der ,bsewicht ist ein guter ,kerl1 und der ,gerechte sndigt des ,tages siebenmal4 ,mich verfolgt seit frher ,jugend ein logisches ,problem1 die letzten ,fragen alles ,wissens4 ,das sitzt mir wie ein ,stein im ,kopf4 ,wenn im ,laufe meiner vergangenen ,jahre die ,not herantrat1 konnte ich es auf ein paar ,jahre verlieren2 aber nach hergestellter ,ordnung der ,dinge kam es immer wieder1 und immer verstrkter und klarer1 so da mir erst in den letzten ,jahren die berzeugung gewachsen ist1 es sei meine ,lebensaufgabe1 sowohl innerer ,seelenfriede wie die sittliche ,pflicht fordern ,hingabe und ,arbeit fr dasselbe4 ,daher kommt es auch1 da ich immer danach strebe1 einen ,associ zu finden1 der mir helfen soll1 die konomische ,brde zu tragen4 ,daher meine ,unfhigkeit1 das ,detailgeschft hier ohne ,hilfe zu betreiben4 ,mein ,sinnen geht berall dahin1 den ,kopf leer zu halten1 damit ich dem ,problem nachhngen kann4 ,seit den letzten ,jahren bin ich gar bel daran1 es steht mit mir auf und geht mit mir schlafen1 und die leiblichen ,sorgen gestatten mir doch keine ,ruhe1 um viel daran zu tun4 #bc4 ,november #ahhj4 ,du hast sicher noch zuviel des verkehrten europischen ,spleens im ,kopf4 ,eugen6 ,eugen6 sei klug6 ,ich helfe gern1 doch hilf ,du auch4 ,verschiedenen ,arbeiten einen verschiedenen ,rang beilegen und nicht das fr das ,hchste halten1 was just der ,zweck erfordert -- ohne weitere ,rcksicht --1 das ist ein heilloser europischer ,spleen1 der noch von der alten ,gewohnheit herrhrt1 das ,volk in ,herren und ,knechte einzuteilen4 ,ich merke1 ,du bist unwillig und rsonierst in ,dir ber ,dinge1 die doch gar natrlich sind und nicht anders sein knnen4 ,da ,k4 seinen ,sohn protegiert und ihm mehr glaubt wie ,dir1 auch dessen ,fehler leichter bersieht wie die ,deinigen1 ist gar zu natrlich4 ,du lt ,dich zuviel von ,deinen ,sympathien und ,antipathien mitnehmen4 ,dem mu man widerstehen4 ,wenn ,k4s ,sohn auch mrrisch und launisch ist1 la ihn sein2 es ist nicht ,deine ,aufgabe1 ihn zu ndern1 sondern zu ertragen und das mglichst ,beste daraus zu machen4 ,du scheinst auch berempfindlich zu sein4 ,denke doch1 da die ,leute uns nichts schuldig sind und es immerhin fr den ,anfang angenehmer fr ,dich ist1 unter ,bekannten als unter ,wildfremden zu sein4 ,ist ,k4 einsilbig und verschlossen1 nun1 das ist eben seine ,weise2 die legt er ja nicht an1 ,dich zu verletzen1 und kannst nicht verlangen1 da er sie um ,deinetwillen ablegt4 ,ich wei1 die ,amerikaner sind bermig von sich eingenommen und sehen auf ,europa und speziell auf die ,deutschen bermtig herab4 ,das krnkt anfangs1 aber ,du mut berwinden und das ,heilmittel in ,dir1 nicht an anderen suchen4 ,stolz und selbstbewut1 das ist recht und dabei doch zart sein4 ,dir selber nichts vergeben und anderen alles4 ,das kleine mobile ,vermgen1 das ich noch besitze1 sind ,blutstropfen1 die wohl mssen zu ,rat gehalten werden4 ,wenn ,du von ,k4 aufbrichst1 darf es nicht im ,trotz geschehen2 nicht ,dich berwerfen mit ,k41 kein unartiges ,wort3 suaviter in modo1 fortiter in re6 ,wenn ,du so handelst1 bin ich bei ,dir bis zum letzten ,cent4 ,aber nur nicht rappelig6 ,versuch es noch ernstlicher mit dem jungen ,k4 als bisher4 ,nimm ,dir vor1 durch ein hartes ,wort ,dich nicht aus dem ,konzept bringen zu lassen4 ,ist er unartig1 die ,unartigkeit fllt auf ihn zurck -- sei ,du deshalb doppelt artiger4 ,zeige ,dich immer unabhngig1 dabei nie beleidigt2 ,du mut ,deinen ,stolz demtigen um der ,sache willen1 und ihn doch behalten und ihn gebrauchen1 wenn ,du die ,macht hast2 aber nie etwas wollen1 was man nicht kann4 ,das ,recht ist nur ein ,begriff1 aber das ,faktum die ,wahrheit -- also immer nach dem ,faktischen handeln1 nie nach ,gefhlen und ,reizbarkeiten4 ,sprich ,dich mit ,k4 aus4 ,sage ihm alles1 was ,du auf dem ,herzen hast1 mit ,abwlzung alles ,kleinlichen4 ,strebe unabhngig und selbstndig nach ,deinem ,zweck1 welcher vorerst nur dahin geht1 eine ,stellung zu haben1 worin ,du #f oder #h ,dollar wchentlich verdienst2 kannst ,du das nicht beim jetzigen ,prinzipal1 bei ,k4 erreichen1 dann gebe ,dir wohl den ,anschein der ,geduld1 aber strebe ungeduldig danach1 anderweitig ,dein ,heil zu versuchen1 und benachrichtige mich zur rechten ,zeit1 da ich ,dir ,geld schicke4 #e4 ,februar #ahha4 ,bemhe ,dich nur1 ,deinen ,prinzipalen gegenber und bei ,deinen ,mitgehilfen alle etwaigen ,antipathien zu berwinden4 ,lasse ,dir angelegen sein1 nicht nur durch ,leistungen1 sondern auch durch artige ,worte ,dich festzusetzen in ,deiner ,stellung4 ,wenn letzteres zu guten ,leistungen hinzukommt1 ist es ungemein wirksam4 ,wenn ,du nach hherem ,lohn strebst1 so tue das nur1 insofern alle anderen ,verhltnisse zusagen1 mit der grten ,delikatesse4 ,wenn ,du die deutsche ,demut mit der amerikanischen ,independenz in geschickter ,weise zu verbinden weit1 das macht den ,kapitalkerl6 ,ein ordentliches ,salr ist eine schne ,sache1 jedoch rate ich1 lasse ,dir noch mehr angelegen sein1 in das ,geschft1 das ,du da gefunden1 nun auch richtig hineinzukommen3 vom ,verkufer im ,innern auch zum ,verkufer nach auen zu gelangen1 ,waren1 ,kundschaft und ,buchfhrung kennen zu lernen4 ,aber ,eile mit ,weile6 #cj4 ,mrz #ahha4 444 ,mit dem ,gedanken1 da der erste ,verkufer nicht mehr versteht und tut wie ,du und doch ein vierfaches ,salr erhlt1 darfst ,du ,dir ,deine ,stellung nicht verleiden lassen4 ,wie mancher ,sekondeleutnant ist ein ebenso tchtiger und noch viel kapablerer ,militr wie der ,general1 und mu doch seine ,zeit abwarten4 ,wenn auch noch etwas ,geld draufgeht1 la ,dich nicht kmmern1 der sichere ,gang ist der vorzglichere4 ,du solltest der ,prinzipalitt in ,bescheidenheit die ,vorstellung machen1 da ,du ,dir gerne gerade bei ihr eine ,zukunft erarbeiten mchtest1 da sie ,dir aber wenigstens genug zahlen mchte fr ,dein notdrftiges ,auskommen1 denn es sei ,dir peinlich1 jetzt noch um ,geld nach ,hause zu schreiben1 und ,deine ,kasse sei zur ,neige4 ,wenn ,du es dann bis zu #ae ,dollar wchentlich gebracht hast und findest die ,vorrckung zu langsam1 so wirst ,du leichter bei irgendeinem ,konkurrenten der ,firma ankommen4 ,das lngere ,fungieren aber scheint mir erste ,bedingung4 ,bist ,du einmal auer ,stellung1 so ist es zehnfach schwerer ankommen4 #be4 ,april #ahha4 444 ,das ,schwerste ist jetzt berwunden4 ,nach drei ,monaten trgst ,du nochmals auf ,gehaltserhhung an1 und schon nach zwei1 wenn ,du fhlst1 da ,du an ,fhigkeiten und ,leistungen ,fortschritte machst1 wrde ich die ,prinzipale in bescheidenster ,weise bitten1 ,dein ernstes ,streben mit ein paar ,dollars wchentlich zu encouragieren4 ,aber es so machen wie diesmal1 mut ,du knftig vermeiden4 ,ich merke schon1 ,du hast von mir geerbt2 mir wird es auch schwer1 den ,stolz zu beugen und mit guten ,worten und ,bitten das zu erbetteln1 was ich fr mein ,recht halte4 ,aber der richtige1 der erfolgreiche ,weg ist es nicht1 wenn man -- so wie ,du getan -- und ich habe es auch schon mehr so gemacht -- dem guten ,freunde die ,pistole auf die ,brust setzt4 ,nimm ,dir ernstlich vor1 solche delikate ,fragen nchstens weniger ernst und dringlich1 sondern mit lchelnder ,lippe und jdischer ,zhigkeit zum ,austrag zu bringen4 #ae4 ,juli #ahha4 ,strebe mglichst mit ,behaglichkeit4 ,ein beruhigtes1 wenn auch frugales ,unterkommen1 welches ,interesse fr alles ,schne1 ,wahre und ,gute brig lt1 ist jeder auch noch so fruchtbaren ,jagd nach ,geld und ,gut vorzuziehen4 ,ich hoffe wohl und freue mich1 wenn das amerikanische ,klima ,dich so weit ansteckt1 da ,du erwerbslustig und -fhig wirst1 weil das ,erwerben das ,sine qua non von allem ist2 aber ich hoffe1 da ,du ,dein besseres ,sein darin nicht aufgehen lt4 #c4 ,august #ahha4 ,du mut vor allem streben1 ,dich und ,deine subjektiven ,anschauungen beherrschen zu lernen und ,deiner ,zukunft oder ,vernunft -- wie man es nennen will -- die momentanen ,gefhle zu opfern4 ,die ,klugheit erfordert durchaus1 sich der ,kunst zu bemeistern1 allen ,persnlichkeiten1 auf deren ,umgang ,du angewiesen bist1 liebenswrdig zu erscheinen1 ohne deshalb auf den eigenen ,charakter und die eigenen ,rechte zu verzichten4 ,dabei halte immer fest1 da ein ,recht1 wozu die ,macht fehlt1 ,dich in ,besitz zu setzen1 nur ein ideales ,recht ist1 dem die ,wirklichkeit fehlt1 das man also nicht hat oder doch nur im ,kopfe hat1 aber erst durch zweckmige ,handlung verwirklichen kann4 ,deine ,gedanken hngen wohl immer noch mehr und lieber an der ,vergangenheit wie an der ,zukunft8 ,das kommt aber daher1 da ,du in der ,heimat ganz und gar ein nur ideales ,leben gefhrt hast4 ,du hast die ,menschen und ,verhltnisse hier nur von der schnen1 gemtlichen ,seite gesehen4 ,ich wrde bedauern1 wenn es anders wre1 aber auch wenn ,du den ,revers zu spt shest4 ,was in ,amerika so offen zutage liegt3 der abgttische ,tanz um das eigene ,ich1 das ist hier noch mehr verbrmt mit ,sitten und ,phrasen1 mit berbleibseln der ,vergangenheit4 ,aber unter der ,maske der ,verwandtschaft1 ,freundschaft1 der ,lieb und ,treu kommt doch auch hier immer nackter und nackter das wahre ,gesicht des ,eigennutzes zum ,vorschein4 ,die ,bande der ,familie1 der ,freundschaft und ,liebe werden tglich mehr zu losen ,bndchen1 zu ,flitter an der ,frage nach barer ,zahlung4 ,ich bin kein ,pessimist4 ,die bsen ,erfahrungen1 die ich mit ,geschwistern1 ,verwandten und ,freunden gemacht1 haben mir nie die ,liebe rauben knnen1 -- aber nur darum nicht1 weil ich wei1 da es so kommen mu1 da die einzelnen ,menschen keine ,schuld tragen1 sondern nur die bsen ,verhltnisse1 da nur die kapitalistische ,produktion das ,gift bringt4 ,darum ist denn auch mein ,ha nicht gegen die ,eigenntzigen gerichtet1 sondern gegen den ,eigennutz2 darum erwarte ich keine ,besserung von der ,moralpredigt1 sondern von der ,entwicklung der konomischen ,verhltnisse4 ,der handgreifliche1 fortwhrende ,aufschwung der ,produktion erlst die ,menschen von der ,armut1 von der ,erbsnde und vom ,teufel4 #ag4 ,september #ahha4 444 ,was ,dich fr das ,geschft 7in dem ,du jetzt arbeitest3 ,instrumente fr ,ingenieure und ,architekten7 schtzenswert macht1 sind besonders -- denke ich -- die guten ,vorkenntnisse1 welche ,dich befhigen1 leichter mit den mathematischen ,instrumenten ,dich bekannt zu machen2 und ohne eingehende ,bekanntschaft mit dem ,gebrauch und ,zweck der ,dinge kann man unmglich ein guter ,verkufer werden4 ,ich erinnere mich aus meinem frheren ,geschft in ,winterscheid1 da die ,reisenden kamen und ,kaffee verkauften4 ,wenn ich dann fragte1 wo der ,kaffee herkommt1 dann wuten sie nur1 da er in ,amsterdam gekauft war und ,cheribon1 ,java und ,menado genannt wurde2 aber wie die ,hollnder dazu gekommen1 ob er privatim aufgekauft wurde an den ,produktionspltzen1 oder ob es eine ,aktiengesellschaft sei1 welche die ,auktionen in ,holland veranstaltete1 oder ob die ,sache ,regierungsangelegenheit1 davon wuten die ,pomadenhengste nie etwas4 ,und ich habe mich damals schon sehr ber solche ,unwissenheit mokiert1 da sich die ,leute doch gerade diese und keine andere ,sache zum ,geschft machten4 ,mchte ,dir deshalb anraten1 ,dich eingehend nach dem ,gebrauch1 nach ,herkommen1 ,geschichte und allem1 was ,du ber ,deine ,geschftsartikel erfahren kannst1 angelegentlichst zu erkundigen4 ,nur wenn man etwas wei1 kann man auch etwas sprechen1 das nicht fade und trivial ist 444 #bb4 ,september #ahha4 ,so angenehm1 wie unter guten ,umstnden das ,leben in einem kleinen deutschen ,landstdtchen ist1 so heillos verpestet ist die ,luft darin1 wenn der ,kampf ums ,dasein gefordert wird4 ,du schreibst1 da ,du gern an das ideale ,leben zurckdenkst1 das ,du hier gefhrt4 ,es wre schade1 wenn es anders wre1 doch auch schade1 wenn eine krankhafte ,sehnsucht ,dir den ,reiz der ,gegenwart verkmmerte und ,dein ,streben erschlaffte4 ,mu gestehen1 ich habe in diesem ,punkte so etwas ,furcht und ,sorge um ,dich und freue mich deshalb ungemein1 wenn ich aus ,deinen ,briefen zuweilen sehen kann1 da ,dein ,gemt heiter und ,deine ,stimmung durchgehends energisch ist4 ,sentimentale ,augenblicke hat jeder4 ,du mut ,dir einmal klar vorstellen1 worin der ,reiz des hiesigen ,lebens denn eigentlich besteht4 ,von den ,leuten nach ,herkommen1 ,stand und ,auffhrung gekannt zu sein und dadurch ,achtung1 ,vorzug1 ,teilnahme und ,entgegenkommen zu genieen1 das ist gleichsam eine ,wrze des ,lebens1 die einen ,pulsschlag hineinbringt1 der gewi nicht zu verachten ist4 ,aber solche ,ingredienzien sind auch nur wirksam1 wenn der ,stoff gut ist1 dem sie beigemischt werden4 ,um diesen ,stoff zu erhalten -- erhalten im ,sinne von konservieren und erwerben -- bist ,du hinausgegangen1 und wenn ,du nun auch von der ,wrze einstweilen viel entbehren mut1 so sollst ,du doch nicht verkennen1 da man1 wenn nur der ,lebensstoff gegeben ist1 sich das andere auch anderswo leicht verschaffen kann4 #be4 ,november #ahha4 ,vivat der ,stadtreisende6 ,soeben die briefliche ,nachricht empfangen1 da sich ,deine ,andeutungen per ,postkarte besttigt haben4 ,jetzt1 lieber ,junge1 sind wir wieder alle auf dem ,damm4 ,wenn man wei zu erwerben1 ist dies mehr wert als ,vermgen4 ber den neuen ,wirkungskreis1 den ,du errungen1 freue ich mich noch mehr wie ber die ,gehaltsaufbesserung1 doch ist auch letztere ganz erfreulich4 ,was wird das fr eine ,freude sein1 wenn ,du einmal heimkehrst und wir uns alle wiedersehen6 ,das ,schnste aber1 was ich mir denken kann1 ist1 wenn ,du uns alle mitnehmen kannst1 ohne da wir beladen sind mit einer ngstlichen ,sorge um die ,zukunft4 ,aber auch jetzt bin ich schon froh4 ,das ,glck haben nicht viele ,familien1 da sie stets zusammenbleiben knnen4 ,unser ,gehilfe ,knfel ist nach der ,heimat gewesen4 ,hat von dort geschrieben1 ob er zurckkehren knne4 ,ich habe ihm dann einen annehmbaren ,vorschlag gemacht4 ,er ist wiedergekommen1 hat vier ,tage gesoffen und zwei gearbeitet1 und sich nun entschlossen1 nach ,amerika zu gehen4 ,wahrscheinlich wird er nach sechs oder acht ,tagen von hier abreisen4 ,wenn er nach ,new ,york kommt1 wird er ,dich jedenfalls aufsuchen4 ,sein ,geist ist stark1 aber das ,fleisch ist schwach4 ,ich glaube1 da er drben seine paar hundert ,mark verduseln und dann ein guter ,arbeiter sein wird4 #bb4 ,dezember #ahha4 444 ,da die ,amerikaner angespannter arbeiten wie die ,leute hier1 wei ich wohl aus eigener ,erfahrung2 aber was die ,entschdigung durch ,vergngen anbelangt1 dnkt mir doch1 da diese ,sucht hier noch schlimmer ist4 ,die ,bierbank und de ,gesellschaft ist wohl nirgends mehr gepflegt wie in unserem deutschen ,philisterium4 ,new ,york und die ,grostdte machen eine ,ausnahme1 sonst im ,innern des ,landes ist nach meiner ,erfahrung der ,amerikaner ein sehr ernster ,mann1 der mehr die ,einsamkeit liebt und pflegt wie irgendeine andere ,nation4 ,leider lebt in aller ,welt die ,volksmasse noch immer in einer geistigen ,wste4 ,mit der ,tatsache1 da ,du an ,deiner inneren ,ausbildung mehr arbeiten mchtest1 als ,dir die ,stellung vergnnt1 mut ,du ,dich eben abfinden1 so gut es angeht4 ,es ist das ein ,weltleiden4 ,darum war bisher auch alle geistige ,entwicklung hauptschlich das ,werk der bevorzugten ,klassen1 und fand die aristokratische ,konstitution der ,gesellschaft frher auch ihre ,berechtigung darin1 da die ,masse arbeiten mute1 damit die wenigen ,mue hatten zur ,frderung der ,kultur4 ,jetzt darf auch die ,masse ,mue fordern1 weil eben die ,kultur so weit gediehen ist1 da der ntige ,proviant in einem ,viertel der alten ,zeit beschafft werden kann4 ,das ,reisen im ,staate ,new ,york mu ,dir doch ,vergngen machen4 ,die ,natur ist da ja wirklich besonders schn1 namentlich zwischen ,albany und ,buffalo sind sehr schne felsige ,gebirgspartien4 ,aber auch die ,gegend am ,hudson hat mir gefallen4 ,empfehle ,dir1 ,washington ,irvings ,sketchbook zu lesen1 und wenn ,du etwas ,ernstes studieren willst1 rate ,dir sehr an1 ,dich mit der ,literaturgeschichte aller ,zeiten und ,vlker zu beschftigen4 ,die englische ,literatur1 die ,dir am leichtesten zugnglich1 ist wohl die schnste von allen2 aber natrlich hat jedes ,volk seine besonderen reizvollen ,eigentmlichkeiten4 ,mit ,zeitungen und dergleichen rate ich ,dir nicht1 die schne gute ,zeit zu vertrdeln4 #a4 ,januar #ahhb4 ,lege auch einen ,abschnitt aus der ,klnischen ,zeitung bei1 aus dem ,du lernst1 wie berfllt alles und wie schwer hier das ,fortkommen fr die jungen ,leute ist4 ,du kannst ,dir kaum denken1 wie deprimierend das auf den ,charakter der jungen ,leute wirkt1 so bis an die dreiig ,jahre herumzulungern1 uerlich den hoffnungsvollen ,mann spielen zu mssen1 und inwendig einen ,placken an den anderen setzen1 um nur die ,ble decken zu knnen4 ,so sind viele ,siegburger ,apotheker geworden und finden sich nicht besonders wohl dabei4 ,ohne die ,fonds1 eine eigene ,apotheke erwerben zu knnen1 soll das ,fach sehr schlechte ,stellungen bieten4 ,homo sum#ai habe in den ,weihnachtstagen gelesen und mich recht dabei amsiert4 ,verstand dadurch auch um so viel besser die ,philosophie ,deines letzten ,briefes4 ,es ist mir sehr lieb1 wenn ,du ,dich derart ber ,deine innersten ,gedanken fters aussprichst4 ,dergleichen vermindert den ,raum1 der zwischen uns liegt4 ,der ,anachoret ,paulus hat mir viel ,vergngen gemacht1 aber auch die ,episode zwischen ,polykarp und ,vater und ,mutter4 ,die freiwillige ,armut und ,abstinenz hat gewi ihre gute ,seite1 nur mut ,du ,dich erinnern1 da sie aus der heidnischen ,vllerei hervorgegangen1 und da die ,armut so einseitig ist wie die ,vllerei1 die ,wahrheit oder ,vernunft nun aber die ,umfassung beider ,extreme erfordert1 nicht3 entweder -- oder1 sondern3 sowohl -- als auch4 ,sowohl reich wie arm4 ,wir wollen unsere ,begierden migen1 unsere ,lebensart auf das einfachste reduzieren1 ohne zu vergessen1 da solche ,reduktion den ,zweck hat1 uns reicher zu machen1 reicher sowohl an materiellen wie an geistigen ,gtern4 ,beide ,gterarten gehren durchaus zusammen und sind nur ,formen oder ,arten eines ,guts1 des ,guten schlechthin4 #af4 ,januar #ahhb4 ,ich wnschte besonders1 da der ,eindruck1 den ,homo sum auf ,dich gemacht1 etwas haften bliebe1 das heit die ,erkenntnis1 da eine gewisse ,abstinenz zur ,erreichung einer befriedigenden ,seelenstimmung unumgnglich ist4 ,du sollst die ,welt und das ,vergngen nicht meiden1 aber auch die ,einsamkeit nicht4 ,der ,wechsel zwischen beiden gewhrt den hchsten ,genu4 ,der ,kunstsinn liegt bei ,euch drben in ,amerika noch im argen2 hat sich in den letzten ,jahrzehnten jedoch sehr gehoben und wird voraussichtlich in den nchsten ,jahrzehnten riesig steigen1 weil nirgends der ,reichtum so zunimmt wie dort4 ,und ,reichtum mu und wird immer danach streben1 seinen ,genu durch die ,kunst zu erhhen4 ,deshalb glaube ich1 da eine kunsthandwerkmige ,ausbildung fr eine amerikanische ,zukunft zweckmig sein knnte 444 #bj4 ,februar #ahhb4 ,mchte jetzt gern einmal von ,dir hren1 ob ,du auch schon das erworben hast1 was ich immer als mein bestes ,akquisit von meiner ersten amerikanischen ,tour betrachtet habe3 das ,gefhl1 mit einem ,lande und mit ,verhltnissen bekannt geworden zu sein1 wo man die hier allgemein so schwer drckenden ,sorgen fr das tgliche ,brot auf die leichte ,schulter nehmen kann4 ,wenn das ist1 dann hast ,du viel1 unendlich viel1 etwas gewonnen1 was ein ,vermgen wert ist4 #c4 ,april #ahhb4 ,deine letzten ,nachrichten haben mir nicht nur viel ,sorge gemacht1 sondern waren mir besonders unerfreulich1 weil ich sehe1 da ,du einen so groen ,leichtsinn hast1 wie ich nie vermutet habe4 ,die zwlf ,dollar pro ,woche1 die ,du errungen1 waren ntig zur ,existenz1 und so das ,notwendige aufs ,spiel setzen1 um ein briges zu gewinnen1 ist unverantwortlich4 ,ich wnsche nur1 da die ,sache sich besser gestaltet1 wie meine ,liebe zu ,dir mich frchten lt4 ,also fnfzig ,dollar ,schulden hast ,du schon bei ,sorge und zehrst wahrscheinlich auf ,kredit6 ,das kann nur gut enden1 wenn ,du nicht manchen ,tag nach einem neuen ,unterkommen zu suchen brauchst4 ,denke und hoffe optimistisch1 aber handle pessimistisch4 ,wenn ,du etwas von meiner ,kraft httest1 dann wrdest ,du sofort ,deine ,ausgaben auf das ,allernotwendigste einschrnken1 buchstblich von ,brot und ,wasser leben und mglichst schnell in ,arbeit treten1 gleichviel ob man zwanzig oder nur drei ,dollar dafr zahlt4 ,solche ,handlungsweise wrde von ,verstand zeugen1 aber groe ,ansprche machen1 die man nicht zu erringen und zu bestreiten wei1 ist eine trichte1 eitle ,kaprice4 ,weit ,du auch1 da ich froh wre1 wenn ich den ,wert von zwlf ,dollar wchentlich nicht nur fr mich1 sondern fr uns alle hier zu verzehren htte8 ,solange ,du mir nicht sagen kannst3 ich habe hundert ,dollar fr einen ,notpfennig zurckgelegt1 so lange schelte ich dich leichtfertig4 #ah4 ,april #ahhb4 444 ,in solchen ,lebenslagen wie gegenwrtig mut ,du auf die gewohnheitsmige ,befriedigung ,deiner ,lebensbedrfnisse verzichten knnen1 nach ,pittsburg und dem ,westen per ,emigrantenzug fahren und aus der ,tasche von ,wurst und ,brot zehren4 ,ich habe das xmal wochenlang getan und bin dabei so heiter geblieben1 als wenn ich an der ,table d'hote gespeist htte4 ,im ,gegenteil4 ,die ,kraft der ,entsagung ist ein wirksames ,gegenmittel gegen die ,bedrckung des ,gemts1 welche die sorgenvolle1 prekre ,lage notwendig mitbringt4 #bf4 ,april #ahhb4 ,wir haben die ,karte empfangen1 worin ,du ,dein neues ,engagement anzeigst4 ,es hat also gut gegangen2 aber doch wnschte ich1 da ,du so viel ,freiheit ber ,dich selbst gewnnest1 um einzusehen1 da man zeitweise seinen ,gefhlen mehr ,zwang antun mu4 444 ,dein stolzer1 unabhngiger ,sinn ist mir sehr lieb und wert1 aber um ihn zu realisieren1 um wahrhaft unabhngig zu werden1 mut ,du auch das dialektische ,gegenteil1 den unterwrfigen ,sinn ben und pflegen4 ,es ist das wohl ein ,widerspruch1 aber ein durchaus sinniger1 wie das reale ,leben ihn berall fordert4 ,dafr1 da ,du mich so fleiig ber die ,einzelheiten ,deiner ,krisis unterrichtet hast1 bin ich ,dir noch besonders dankbar4 ,es hat mich das wohl fr einzelne ,tage und ,stunden recht besorgt gemacht1 auch wohl eine schlaflose ,nacht verschuldet1 aber im ganzen sehe ich doch1 da die ,situation nicht so schlimm ist1 da ,deine ,aussichten mannigfaltiger sind1 wie ich sie mir anfangs vorstellte4 ,la uns nur recht fest zusammenhalten1 und wir werden alle ,hindernisse berwinden 444 #ad4 ,juni #ahhb4 ,herrschaft ber die ,natur ist der ,adel des ,menschen4 ,ursprnglich ,tier1 wird er ,mensch und ,herr erst dadurch1 da er dem ,naturwalten hinter die ,schliche kommt4 ,der ,zweck aller ,kultur geht dahin1 die natrliche ,abhngigkeit zu besiegen und ,herr zu werden4 ,nur innerhalb gewisser ,schranken kann das gelingen4 ,auch wenn die ,menschheit das ,errungene in der ,zukunft verzehnfacht und verhundertfacht1 verbleibt sie in natrlicher ,abhngigkeit4 ,die menschliche ,herrschaft kann immer nur eine vernnftig beschrnkte sein4 ,was also die ,aufgabe des ganzen ,geschlechts1 ist auch ,deine persnliche1 individuelle ,aufgabe3 ,du willst und sollst ,herr ,deines ,geschicks werden4 ,obgleich ,du ,momente hast1 wo ,du ,dich jetzt schon als solcher fhlst1 wirst ,du auch ,momente haben1 wo ,du ,deine ,untertnigkeit empfindlich merkst4 ,also bist ,du soviel ,knecht wie ,herr1 jedes relativ1 das heit einer1 der sich emporarbeiten will1 der dies ,streben als hoch und hehr erkennt1 ohne zu verkennen1 da er nie einen absoluten ,gipfel erreichen kann4 ,wenn nun die ,menschheit des geistigen ,scharfsinns zum ,kulturfortschritt bedarf1 so kannst ,du im ,verkehr mit den ,widerwrtigkeiten der ,list nicht entraten4 ,weder der ,wunsch1 frei1 noch das empfindliche ,gefhl1 ,knecht zu sein1 kann ,dich aus ,stricken und ,banden erlsen3 es gehrt die kluge ,tat dazu4 ,die ,sklaverei 7im wrtlichsten ,sinne7 nennt ,hegel eine ,list der ,vernunft und meint damit1 sie sei notwendig gewesen1 um die ,menschen mit der ,peitsche zur ,arbeit anzuhalten1 weil sie ursprnglich eben ,tiere sind1 die der ,zuchtrute bedrfen4 ,und ,aristoteles erklrt bekanntlich1 da erst1 wenn die ,weberschiffchen ohne ,menschenhand und von selbst hin und her schnellten1 an ,abschaffung der ,sklaverei zu denken sei4 ,jetzt erst1 wo die ,weberschiffchen angefangen haben1 von selbst zu laufen1 und die ,ziegelsteine fast ohne ,arbeit gebacken werden1 heute also1 wo der ,reichtum berhandnehmen will und die tierische ,plackerei immer mehr durch die ,kultur beseitigt werden kann1 ist die ,forderung nach allgemeiner ,freiheit berechtigt4 ,ich halte diesen breiten ,sermon1 weil ich ,dir eindringlich zureden mchte1 in der jetzigen ,periode ,deines individuellen ,lebens ,list1 ,klugheit und ,verschlagenheit nicht gering zu achten4 ,nur dadurch kannst ,du ein freier ,mann werden1 der seine ,absicht jedem offen und ehrlich ins ,gesicht sagen darf4 ,um eben die ,geradheit zu erreichen1 ist ,dir einstweilen die ,hinterlist eine sittliche ,notwendigkeit4 ,ich frchte immer1 ,dein ,naturell mchte ,dich verleiten1 im ,freiheitsdrang die ,notwendigkeit der ,beschrnkung und ,abstinenz zu bersehen4 #bc4 ,august #ahhb4 ,ich fr meinen ,teil bin zwar eingenommen fr das ,land 7der ,vereinigten ,staaten71 aber nicht1 weil ich die dortigen ,verhltnisse so sympathisch finde1 sondern weil mir die hiesigen schndlich versumpft und beengt vorkommen4 ,dort hat man der absoluten ,gewalt der ,natur1 der eisernen ,notwendigkeit in die ,augen zu sehen und mit ihr zu kmpfen1 hier sind es ,schrullen und ,vorurteile1 feudale und chinesische ,zpfe und anerzogene ,nichtswrdigkeiten1 die den ,geist versklaven4 ,doch daraus1 da so viele verfehlte ,existenzen dort herumlaufen1 sollst ,du ,dir kein ,vorurteil wider das ,land und seine ,verhltnisse bilden4 ,was meinst ,du wohl1 wie viele unbefriedigte ,leute es denn hier gibt8 ,den prekren ,zustnden1 wie sie dort herrschen und wie sie die ,groindustrie mitbringt1 gehen wir hier eiligen ,schrittes entgegen4 ,amerika ist uns darin wohl sehr voraus4 ,dafr hat es aber auch durch den ,reichtum seiner ,natur und primitiven ,kultur viel mehr ,zwischenrume fr den ,mittelstand1 dem wir angehren und in dem wir uns mglichst lange erhalten wollen4 ,mit der ,zeit mu derselbe allerdings nolens volens hier wie dort ins ,proletariat hinabsteigen4 ,aber unterdessen haben auch die untersten ,volksklassen so viel gewonnen1 da die ,sache weniger betrbt ist4 ,wir gehren deshalb praktisch zur ,mittelklasse und theoretisch zum ,proletariat4 ,soll ich mich hier tatenlos hinuntersinken lassen1 wenn ich vorsehe1 da drben die ,kampfverhltnisse gnstiger sind8 ,ich mchte ,dir gern meine berzeugung bertragen1 damit ,du wo mit dem ,leibe auch mit der ,seele stehest4 ,das ,staatsproletariat ist eine erbrmliche ,sklaverei4 ,zwar ist das sicherste hier wohl der ,staatsdienst1 aber ich frchte1 ,du siehst ihn mit zu idealen ,augen4 ,wenn ,du als ,gymnasiallehrer hier ,deinem ,herrn und ,meister so viel ,opposition gezeigt httest wie bei ,k4 ,e41 dann wrst ,du am ,ende ,deines ,lateins1 aber grndlicher am ,ende wie dort1 wenn ,du auch vollkommen mit den ,new-,yorker ,herren zerfllst4 ,zudem ist es viel leichter1 einen herrischen ,privatmann mit einem schmeichelhaften ,worte zu befriedigen1 als ein herrisches ,system1 das nur mit ,deiner vlligen ,unterwerfung auf ,lebensdauer zufrieden ist4 ,lieber ,eugen1 besieh ,dir ,dein ,verhltnis genau1 und dann wirst ,du -- nach meiner ,ansicht der ,sache von hier aus -- jubeln1 da ,du so weit vorgerckt bist 444 #be4 ,november #ahhb4 444 ,richte ,deine ,aufmerksamkeit weit mehr auf den sicheren1 steten ,gang als auf groen ,erfolg4 ,auch sitzt in dem vielen ,hab und ,gut gar nicht das ,glck2 eine bescheidene ,existenz ist alles1 wonach wir streben wollen4 ,im ,hinblick auf den ,reichtum1 welchen die menschliche ,entwicklung uns ganz von selbst in den ,scho wirft1 drfen wir dem ,gang der ,dinge mit der grten ,gengsamkeit zusehen4 ,ich meine damit die ,produktivkraft der ,arbeit1 welche sich durch die industriellen ,fortschritte stetig mehrt2 damit mehrt sich also auch das lebendige ,vermgen des einzelnen1 mittels seiner ,arbeit die ,bedrfnisse zu befriedigen1 wenn auch sein totes ,vermgen1 sein ,kapital sich nicht mehrt4 ,weil man aber durch die ,abhngigkeit vom ,kapitalisten sehr leicht aufs ,trockene und ins ,elend versetzt werden kann1 darum ist es von allerhchster ,bedeutung1 so viel ,stock 7,vorrat4 ,d4 ,h47 zu besitzen1 um unter allen ,umstnden seine ,arbeitskraft in ,gang erhalten zu knnen4 ,deshalb ist es fr uns jetzt so beraus wichtig1 sorgsam zu wachen1 da unser kleiner ,fonds erhalten bleibt4 ,ich freue mich ungemein auf ,deine ,herkunft im nchsten ,sommer1 damit wir uns grndlich verstndigen 444 #i4 ,mrz #ahhc4 444 ,eine besondere ,freude macht es mir1 da ich es fertig gebracht1 gem ,deinen ,auslassungen1 ,dich fr meine heiligsten ,gedanken1 fr meine neue und hohe ,weltanschauung zu interessieren4 ,dadurch hat uns die ,trennung und ,entfernung nicht entfremdet1 sondern im hchsten ,grade genhert4 ,bleibe1 lieber ,eugen1 der ,wissenschaft anhnglich6 ,werde kein ,bcherwurm1 aber ein ,liebhaber der ,bcher zum ,zweck ihrer praktischen ,anwendung im ,leben6 #ae4 ,mrz #ahhc4 444 ,der ,familienzusammenhang ist mir wie ,dir teuer und wert und mchte ich uns allen gewi die ,freude des ,wiedersehens gnnen4 ,jedoch geht das materielle ,gedeihen allen ,gemtsbedrfnissen vor4 ,besser1 wir sind in fnf ,weltteile zerstreut1 wenn es jedem gut geht1 als im ,elend vereinigt4 ,bedenke wohl und ernstlich1 wie der ,unbemittelte1 besonders im alten ,europa1 ein elender ,sklave ist4 ,du lebst an einer ,stelle1 wo der ,pulsschlag der ,welt recht fhlbar ist1 und begreifst meine ,vorsicht leicht2 ,deine ,geschwister hier leben idyllisch1 sanguinisch wie die ,kinder der ,welt vor dem ,jngsten ,tage4 ,ich kann ihnen keine ,angst anpredigen1 weil ich realiter zu nachgiebig bin1 und weil ihre ,umgebung1 die ,siegburger ,dorfgemtlichkeit1 die wahre ,not des ,lebens zu sehr verhllt4 #ai4 ,september #ahhc4 ,in ,ermangelung eines sozialen ,staates wollen wir 7,vater und ,kinder7 wenigstens unter uns ,kommunisten sein in beschrnktem ,mae1 fr den ,notfall1 und nicht utopistisch4 ,du sollst -- nach meiner ,denkart -- im allgemeinen1 im groen ganzen egoistisch fr ,dich und ,deine ,zukunft sorgen1 aber nebenbei auch der allgemeinen ,menschenliebe ,rechnung tragen4 ,die faktischen ,weltverhltnisse beruhen noch auf dem ,egoismus gar ausschlielich1 und ber das ,faktische darf sich auch kein ,idealist hinwegsetzen1 sonst ist er ,utopist 444 #af4 ,november #ahhc4 ,du sprichst von dem unmoralischen ,ton in der ,familie ,m41 der ,dich und auch ,eduard ,s4 chokierte4 ,ich kann mir dabei nichts anderes denken1 als da die ,ablsung der ,bande1 welche ,brgermeister1 ,pastor und ,nachbarschaft dem ,dorfmenschen auflegen1 verstrkt durch die ,fesseln konomischer ,drftigkeit und das ,gefhl niedriger sozialer ,stellung1 da der ,wegfall dieser ,banden die ,emporkmmlinge dort drben auer ,rand und ,band bringt4 ,ob sie sich da nun mit uerem ,flitter behangen1 bleibt ihnen doch das ,gefhl der ,niedrigkeit1 welches sie sich durch ,anmaung ausreden mchten4 ,ist es so8 ,nun1 das sollte ,dich nicht antipathisch stimmen4 ,alles erklren1 heit alles verzeihen4 ,wenn ,du von ,dir ein hheres ,bewutsein hegen kannst1 so freue ,dich dessen1 aber halte auch gewrtig1 da ,du in dieser so sehr verbesserungsbedrftigen ,welt immer ,resignation ben und ,dein ,licht in etwa unter den ,scheffel halten mut4 #f4 ,dezember #ahhc4 444 ,wenn ich nicht gerade dem ,elend ins ,auge sehen mu1 und nur eben1 wenn noch so arm1 leben kann1 bin ich durch mein heiteres ,gemt ungemein reich und besitze eine unverwstliche ,munterkeit4 ,auch ,deine entschiedene ,sprache1 mit der ,du von neuen ,geschftsunternehmungen abrtst1 hat mir wohl getan4 ,mir tut nichts wohler1 als wenn ,ihr alle mitratet bei ,gestaltung der ,zukunft2 nur mu es kein ,rat sein1 wie ihn ,deine ,schwestern gewhnlich im ,vorrat haben1 die alles abweisen1 aber nichts ,neues an die ,stelle setzen2 immer bleiben wollen1 wie sie sind1 ohne der ,zukunft ,rechnung zu tragen4 ,sie raten nur negativ3 ,tu nicht6 ,tu nicht6 ,im ,briefe vom #bb4 ,november sagst ,du3 ,bin schlimmsten ,falls niemals um mein ,brot verlegen4 ,dies ,wort hat mich sehr erfreut4 ,wenn ,du ,dich etwas mit der politischen konomie bekannt gemacht hast1 wirst ,du einsehen3 was heute ein ,kapital ist1 ist morgen keins mehr4 ,ich bin ,kleinbrger von ,geburt und ,stand4 ,wenn ich kein ,betriebskapital habe1 bin ich am ,ende meines ,lateins4 ,darum mchte ich sehen1 da meine ,kinder sich nicht auf ein kleines und unzulngliches ,kapitlchen1 das mit der ,entwicklung der ,dinge immer noch unzulnglicher wird1 sttzen sollten1 sondern auf ihre ,arbeitskraft4 ,im ,anschlu an konkurrenzfhiges ,kapital sich eine gnstige ,lohnstellung suchen1 ist zeitgemer als die kleine unzulngliche ,selbstndigkeit4 ,ich spreche ,dir ja meine ,gedanken in den ,logischen ,briefen aus4 #be4 ,januar #ahhd4 ,ich will ,dich gewi nicht abhalten1 wenn ,du die ,gelegenheit hast1 ein eigenes ,geschft zu akquirieren1 sondern nur anraten1 den unvermeidlichen ,drang dahin zu migen durch die ,erkenntnis1 da das ,kleingetriebe dem ,untergang gewidmet ist2 der dienende ,anschlu an eine groe ,firma ist freier1 leichter1 lohnender wie die ,kleinkrmerei4 ,solche ,selbstndigkeit ist doch eine sehr relative1 besonders wenn die ,konkurrenz ihr das ,leben sauer macht4 ,ich glaube gern1 da ,du von meinem ,charakter ein gut ,stck geerbt hast1 wodurch es ,dir schwer wird1 auf ,gleichberechtigung zu verzichten4 ,indes ist das nun einmal nicht anders in unseren ,tagen des ,privatbesitzes und daraus folgenden ,standesunterschiedes4 ,wer kein groes ,vermgen hat1 kein ,kapitalist ist1 ist unfrei geboren4 ,ich glaube1 wir1 ich1 ,du und ,deine ,geschwister1 werden am besten fahren1 wenn wir in etwa resignieren und uns als das betrachten1 was wir auch in der ,tat sind1 als ,proletarier1 die der ,regel nach nicht imstande sind1 sich aus ihrer ,klasse herauszuarbeiten1 sondern ein hoffnungsvolles ,leben nur finden knnen im politischen ,streben nach der ,emanzipation der gesamten ,arbeiterklasse4 ,der ,mensch tut gut1 nicht zu hoch hinauszufliegen und sein ,streben mit seinen ,mitteln in ,einklang zu halten4 ,demnach schlage ich vor1 da wir unser kleines ,vermgen nicht gebrauchen1 um ,reichtmer zu erwerben -- insofern diese zu den ,trauben gehren1 die zu hoch hngen --1 sondern als ,notanker fr unabsehbare ,unglcksflle4 ,bei solcher ,lage der ,dinge mssen wir dienen4 ,nun sind nach meiner ,erfahrung die ,vereinigten ,staaten der ,ort1 wo die ,bitterkeiten des ,unvermeidlichen noch am leidlichsten sind4 #ag4 ,mrz #ahhd4 ,auf ,deinen ,brief aus ,buffalo1 worin ,du gegen meinen ,rat polemisierst1 ,resignation zu ben wider den ,trieb1 ein reicher ,mann zu werden1 htte ich viel zu sagen1 was aber doch berflssig ist1 indem ,du1 trotz ,deiner ,polemik1 mich doch verstanden hast4 ,ich will ,dich gewi nicht veranlassen1 absolut zu resignieren1 sondern mchte nur1 da der ,begriff der konomischen ,entwicklung diesen ,trieb insoweit mige1 als zu erkennen ist1 da der ,regel nach nichts zu holen ist2 wenn ,dir aber das ,glck zwischen die ,beine luft1 werde ich gewi einverstanden sein1 wenn ,du recht wacker fr ein ,stck ,kapital arbeitest4 ,funoten #a ,verlag der ,dietzgenschen ,philosophie4 ,mnchen #aiaa4 #b ,siehe hierzu die ,abhandlung ,eugen ,dietzgens ,dietzgen und ,kant im ,vorwort 7,s4 #d bis #dj7 zu seinem ,dietzgen-,brevier fr ,naturmonisten4 ,mnchen #aiae1 ,verlag der ,dietzgenschen ,philosophie4 #c ,dialektik ,entwicklungslehre durch ,ausshnen aller ,gegenstzlichkeit in einer ,einheit und durch ,fortschreiten im stets neu sich bildenden ,gegensatzkampf zur immer hheren ,ausshnung und ,einheit4 #d ,die grndlichste philosophische ,unterweisung ber den ,universalzusammenhang findet der ,leser in den ,logischen ,briefen1 #a4 ,teil1 #b4 ,band1 der ,smtlichen ,schriften ,josef ,dietzgens4 #e ,auf die nahe ,verwandtschaft des erkenntnistheoretischen ,standpunktes von ,dietzgen mit den ,anschauungen von ,ernst ,mach und seiner ,anhnger hat ,max ,adler schon #aijg in der ,neuen ,zeit aufmerksam gemacht4 ,machs ,lehrkern habe ,dietzgen schon #ahfh gleichsam vorweggenommen4 7,christian ,eckert in ,schmollers ,jahrbuch1 ,heft #a1 #aiad47 ,spter 7#aiaa und #aiac7 hat ,gustav ,eckstein in ,aufstzen der ,leipziger ,volkszeitung und des ,vorwrts die erkenntnistheoretische ,harmonie von ,dietzgen und ,mach beziehungsweise ,stallo gewrdigt4 ,es steht brigens fest1 da die genannten ,gelehrten zur ,zeit der ,verffentlichung ihrer ,theorien von ,dietzgen nichts wuten4 ,bis vor fnf ,jahren war der bloe ,name ,josef ,dietzgen an den ,universitten nur sehr wenigen bekannt4 #f ,eine ,ausnahme machte inzwischen ,dr4 ,k4 sterreich in seiner ,ausgabe des #d4 ,bandes 7#aiaf7 von berweg-,heinzes ,geschichte der ,philosophie4 #g ,in dem von mir bersetzten ,buche von ,morris ,hillquit1 ,new ,york1 ,der ,sozialismus1 seine ,theorie und seine ,praxis 7,mnchen #aiaa1 ,e4 ,reinhardt7 behandelt das dritte ,kapitel ,sozialismus und ,ethik1 ,seite #bh bis #ej4 #h ,kant sagt3 ,ich nehme an1 da es wirklich reine moralische ,gesetze gebe1 die vllig a priori 7ohne ,rcksicht auf empirische ,bewegungsgrnde1 das ist ,glckseligkeit7 das ,tun und ,lassen1 das ist den ,gebrauch der ,freiheit eines vernnftigen ,wesens berhaupt bestimmen1 und da diese ,gesetze schlechterdings 7nicht blo hypothetisch unter ,voraussetzung anderer empirischer ,zwecke7 gebieten und also in aller ,absicht notwendig sind4 -- ,sein kategorischer ,imperativ lautet3 ,handle so1 da die ,maxime deines ,willens jederzeit zugleich als ,prinzip einer allgemeinen ,gesetzgebung gelten knne4 ,woran ,sozialisten1 angesichts der aus den ,verschiedenheiten der ,klasseninteressen resultierenden ,differenzen der ,maxime des ,willens1 die im vorigen ,zitat gedachten reinen moralischen ,gesetze -- die jeder normale ,mensch angeblich aus seinem ,innern 7ohne sinnliche ,erfahrung7 schpft -- zu erkennen vermgen1 ist ein ,rtsel1 dessen ,lsung die ,revisionisten uns bisher vorenthalten haben4 ,wenn ,kants ethisches ,grundgesetz richtig wre1 mten doch die ,wilden schon unsere wichtigsten heutigen ,moralanschauungen gehabt haben -- ganz zu schweigen von der ,sklavenhalterzeit1 von der feudalen und von der kapitalistischen ,welt4 ,steht doch sogar der letzteren moralisches ,empfinden -- soweit es den ,gtererwerb durch ,verelendung der ,massen betrifft -- in krassem ,gegensatz zu dem unsrigen4 ,professor ,oswald ,klpe sagt in seiner ,darstellung und ,wrdigung ,kants 7,aus ,natur und ,geisteswelt1 #adf4 ,band1 ,seite #aba7 in bezug auf ,kants ,moralgebot3 ,liebe aus ,neigung kann nicht geboten werden1 sondern nur die praktische ,liebe1 das ,wohltun aus ,pflicht1 wenn selbst unbezwingliche ,abneigung der ,ausfhrung dieser ,pflicht entgegensteht4 ,auf solche ,beispiele zielt das bekannte ,epigramm von ,schiller3 ,gern dien' ich den ,freunden1 doch tu ich es lieber mit ,neigung1 ,und so wurmt es mich oft1 da ich nicht tugendhaft bin4 ,da ist kein anderer ,rat1 du mut suchen sie zu verachten1 ,und mit ,abscheu alsdann tun1 was die ,pflicht dir gebeut4 #i ,in den letzten ,jahren haben allerdings die ,ergebnisse der ,erdbebenforschungen die alte ,theorie von ehedem feuerflssigen ,gehalt des ,erdinnern erheblich diskreditiert4 #aj ,dialektik im ,sinne ,dietzgens heit soviel wie die ,erkenntnislehre1 welche sich grndet auf der erfahrungsmig nachgewiesenen ,vershnung des ,kardinalgegensatzes zwischen ,materie und ,geist in der ,einheit des natrlichen ,universalzusammenhanges4 ,dieser bildet die absolut einheitliche ,gattung1 innerhalb welcher alle ,gegenstze notwendig nur relativ gegenstzliche ,arten sind4 ,durch solche berwindung der ,gegenstzlichkeit zwischen ,materialismus und ,idealismus verwandelt sich die bislang mit ,recht als sophistisch diskreditierte ,dialektik in eine streng monistische ,logik und ,entwicklungslehre1 die auf erfahrungsmig kontrollierbare und daher wissenschaftlich berzeugende ,weise fortschreitend immer besser mit jeder dualistischen ,unlogik zu rumen versteht4 ,noch ,hegels ,dialektik 7,entwicklungslehre im stets sich erneuernden ,gegensatzkampf zur immer hheren ,einheit7 nahm ihren letzten ,ausgang von unvermittelter ,begriffsarbeit1 welche sich mit ihrem objektiven ,arbeitsmaterial in keiner ,einheit zu vershnen vermochte1 weil ihr die ,erkenntnis der genannten letzten ,einheit mangelte und daher auch nicht zur berwindung des ,gegensatzes zwischen ,objekt und ,subjekt fortschreiten konnte4 #aa ,ich existiere1 daher denke ich4 #ab ,erst neulich wurde in den ,sozialistischen ,monatsheften erklrt1 es sei ganz und gar nicht ,aufgabe der ,partei1 diese oder jene ,weltanschauung zu frdern4 hnlich gleichgltig verhlt sich ,kautsky gegenber einer durch erfahrungsmige ,erkenntniskritik begrndeten ,weltanschauung und ,denkmethode fr die proletarische ,bewegung1 indem er im ,kampf vom #a4 ,juli #aiji schreibt3 ,marx hat keine ,philosophie1 sondern das ,ende aller ,philosophie verkndet4 ,der ,marxismus will dem ,proletariat die ,einsicht in die ,bedingungen1 den ,gang und die allgemeinen ,resultate der proletarischen ,bewegung beibringen1 wie das ,kommunistische ,manifest sagt4 ,der ,ausgangspunkt dabei ist die ,erkenntnis1 da nicht das ,bewutsein der ,menschen ihr ,sein1 sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches ,sein ihr ,bewutsein bestimmt4 ,ob man diese ,auffassung auf den ,materialismus des achtzehnten ,jahrhunderts oder den ,machismus oder den ,dietzgenschen dialektischen ,materialismus oder sonstwie sttzt1 ist ja fr die ,klarheit und ,einheitlichkeit unseres ,denkens nicht ganz gleichgltig1 aber eine ,frage1 die fr die ,klarheit und ,einheitlichkeit der ,partei ganz belanglos ist4 #ac ,mit groem ,erfolg haben die ,aufsichtsrte deutscher ,aktiengesellschaften ihren ,lohn1 ,tantieme genannt1 in den letzten ,jahren1 und ganz besonders wieder #aiac_/ad1 erhht4 ,auf ,grund der ,einnahmen aus der ,tantiemesteuer berechnet die ,frankfurter ,zeitung fr das ,fiskaljahr #aiac_/ad versteuerte ,tantiemen von #hh1ch ,millionen ,mark gegen #gi1ch ,millionen fr das ,jahr #aiab_/ac1 #ga1ej ,millionen fr #aiaa_/ab1 #fe1ci ,millionen fr #aiaj_/aa1 #ei1cj ,millionen fr #aiji_/aj und #da1ja ,millionen ,mark fr #aijh_/ji4 ,seit #aijh_/ji hat sich die ,jahreseinnahme der ,aufsichtsrte mehr als verdoppelt1 die ,aufsichtsratstantiemen sind erheblich schneller gestiegen als die ,dividenden der ,aktionre4 ,von einer ,steigerung der ,arbeitsleistung der ,aufsichtsrte kann dabei keine ,rede sein1 schon weil das ,aufsichtsratsamt in den meisten ,fllen berhaupt mit keiner ernsthaften ,arbeit verknpft ist4 7,vorwrts47 #ad ,siehe hierzu das ,zitat aus ,verworn1 ,seite #be4 #ae ,lehrlingskontrakt 7wie in ,deutschland7 kennt man in den ,vereinigten ,staaten nicht2 auch gibt es keine unentgeltliche ,lehrzeit2 jeder ,lehrling erhlt ,bezahlung und avanciert nach ,magabe seiner ,fhigkeiten und der eintretenden ,vakanzen4 #af ,freund des ,vater ,dietzgen1 in dessen ,geschft und ,fabrik ,eugen als ,volontr aufgenommen wurde4 #ag ,an manchen ,stellen dieser ,korrespondenz ist zu beachten1 da ,j4 ,d4 die ,vereinigten ,staaten vor ,einsetzen der grokapitalistischen ,periode kennen lernte1 als sie tatschlich das ,eldorado des ,kleinbrgertums waren4 ,dies hat sich inzwischen sehr verndert1 so da der ,unterschied zwischen der ,union und ,deutschland von ,jahr zu ,jahr geringer wird4 ,auch heute noch sind zu ,zeiten wirtschaftlichen ,aufschwungs die ,chancen zum ,fortkommen drben bessere als in ,europa1 dafr aber um so verzweifelter und schlechter whrend einer ,periode wirtschaftlichen ,niedergangs4 #ah ,der junge ,dietzgen wurde vom ,fabrikherrn ,k41 einem alten ,freunde und ,gesinnungsgenossen ,josef ,dietzgens1 in ,pension genommen4 #ai ,von ,georg ,ebers4 ,der ,sohn hatte geschrieben1 da er dies ,buch gelesen4 ,verlag der ,dietzgenschen ,philosophie in ,mnchen ,durch jede ,buchhandlung 7nicht von der ,verlagsfirma direkt7 beziehbar3 ,josef ,dietzgens smtliche ,schriften ,drei ,leinenbnde ,m4 #ab4-- ,mnchen #aiaa4 ,erster ,band3 ,das ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit und ,kleinere ,schriften4 ,ein ,abri von ,josef ,dietzgens ,leben von ,eugen ,dietzgen4 ,das ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit4 7,eine abermalige ,kritik der reinen und praktischen ,vernunft47 ,die ,religion der ,sozialdemokratie4 ,sozialdemokratische ,philosophie4 ,das ,unbegreifliche4 ,die ,grenzen der ,erkenntnis4 ,unsere ,professoren auf den ,grenzen der ,erkenntnis4 ,zweiter ,band3 ,das ,akquisit der ,philosophie4 ,einfhrung in die ,denklehre und ,weltanschauung ,josef ,dietzgens von ,eugen ,dietzgen4 ,briefe ber ,logik1 speziell demokratisch-proletarische ,logik4 7#ci ,briefe47 ,streifzge eines ,sozialisten in das ,gebiet der ,erkenntnistheorie4 ,das ,akquisit der ,philosophie4 ,dritter ,band3 ,erkenntnis und ,wahrheit4 ,aus ,josef ,dietzgens ,privatbriefen an seinen ,sohn in ,amerika4 #bb ,aufstze und #aj ,briefe ber ,sozialismus an eine ,freundin4 ,von den ,einzelschriften sind noch vorrtig3 ,das ,wesen der menschlichen ,kopfarbeit4 ,m4 #a4ej1 gebd4 ,m4 #b4-- ,erkenntnis und ,wahrheit4 ,m4 #b4--1 gebd4 ,m4 #b4ej4 ,streifzge eines ,sozialisten in das ,gebiet der ,erkenntnistheorie4 ,brosch4 ,m4 #a4-- ,sozialdemokratische ,philosophie4 ,brosch4 #ge ,pf4 ,die ,religion der ,sozialdemokratie4 ,brosch4 #ej ,pf4 ,die ,zukunft der ,sozialdemokratie4 ,brosch4 #ej ,pf4 ,verlag der ,dietzgenschen ,philosophie in ,mnchen ,ernst ,untermann3 ,dialektisches ,volkstmliche ,vortrge aus dem ,gebiete des proletarischen ,monismus4 ,aus dem ,inhalte heben wir hervor3 #a4 ,was die ,handlungen der ,menschen bestimmt und warum sich die ,dinge ndern4 -- #b4 ,der menschliche ,geist ist ein natrliches ,produkt des ,weltalls4 -- #c4 ,marxismus1 ,darwinismus1 dialektischer ,monismus4 -- #d4 ,tier- und ,menschengesellschaften4 -- #e4 ,biologische und konomische ,arbeitsteilung4 -- #f4 ,antonio ,labriola und ,josef ,dietzgen4 ,ein ,vergleich zwischen dem historischen ,materialismus und dem dialektischen ,monismus4 #adb ,seiten1 broschiert ,m4 #a4--1 gebunden ,m4 #a4bj4 ,henriette ,roland-,holst3 ,josef ,dietzgens ,philosophie gemeinverstndlich erlutert in ihrer ,bedeutung fr das ,proletariat4 ,mnchen #aiaj4 #ia ,seiten1 broschiert ,m4 #a4-- ,diese ,schrift drfte sich vorzglich eignen zur ,einfhrung in die ,denklehre und ,weltanschauung des ,arbeiterphilosophen4 ,die ,verfasserin sagt in ihrer ,vorrede unter anderem3 ,ich habe mich in dieser ,arbeit darauf beschrnkt1 erstens das ,verhltnis ,dietzgens zum historischen ,materialismus und dessen ,grundlagen zu untersuchen1 zweitens die ,bedeutung seiner ,lehren fr den politischen1 sozialen und geistigen ,kampf des ,proletariats zu skizzieren4 ,ich habe geglaubt1 dieser ,untersuchung eine verhltnismig ausfhrliche ,zusammenfassung der ,grundgedanken des dialektischen ,materialismus1 die1 soweit ich wei1 bisher fehlt1 vorausschicken zu mssen4 ,soviel wie mglich habe ich mich dabei an die eigenen ,worte ,dietzgens gehalten1 damit seine klare1 populre1 durchaus originelle und anregende ,darstellungsweise dem ,leser tunlichst erhalten bleibe4 ,dietzgen-,brevier fr ,naturmonisten ,herausgegeben und beantwortet von ,eugen ,dietzgen4 ,mit ausfhrlichem ,sachregister4 ,mnchen #aiae4 #dbi ,seiten1 elegant in ,leder gebunden ,m4 #d4-- ,inhalt der ,internationalen ,bibliothek4 7,die fehlenden ,nummern sind vergriffen47 #a ,dr4 ,s4 ,tschulok1 ,entwicklungstheorie4 7,darwins ,lehre47 ,mit #di ,abbildungen im ,text4 ,gebunden ,m4 #c4-- #b ,karl ,kautsky1 ,karl ,marx' ,oekonomische ,lehren4 #ad4 ,aufl4 ,geb4 ,m4 #b4-- #e ,karl ,kautsky1 ,thomas ,more und seine ,utopie4 #c4 ,auflage4 ,geb4 ,m4 #c4-- #f ,a4 ,bebel1 ,charles ,fourier4 ,sein ,leben und seine ,theorien4 #c4 ,aufl4 ,geb4 ,m4 #b4ej4 #h ,j4 ,stern1 ,die ,philosophie ,spinozas4 ,mit ,portrt ,spinozas4 #c4 ,aufl4 ,geb4 ,m4 #b4-- #i ,a4 ,bebel1 ,die ,frau und der ,sozialismus4 #adj4 ,tausend4 ,gebunden ,m4 #c4-- #aj ,lillagaray1 ,die ,geschichte der ,kommune von #ahga4 #d4 ,auflage4 ,illustrierte ,ausgabe4 ,gebunden ,m4 #c4-- #aa ,friedrich ,engels1 ,der ,ursprung der ,familie1 des ,privateigentums und des ,staates4 #ad4 ,auflage4 ,gebunden ,m4 #a4ej4 #ab ,karl ,marx1 ,das ,elend der ,philosophie4 ,antwort auf ,proudhons ,philosophie des ,elends4 #e4 ,aufl4 ,geb4 ,m4 #b4-- #ac ,karl ,kautsky1 ,das ,erfurter ,programm in seinem grundstzlichen ,teile4 #aa4 ,auflage4 ,gebunden ,m4 #b4-- #ad ,friedrich ,engels1 ,die ,lage der arbeitenden ,klasse in ,england4 #d4 ,auflage4 ,gebunden ,m4 #b4ej4 #af ,dr4 ,f4 ,b4 ,simon1 ,die ,gesundheitspflege des ,weibes4 #h4 ,auflage4 ,mit #cd ,abbildungen im ,text und einer farbigen ,tafel4 ,gebunden ,m4 #b4ej4 #ag ,franz ,mehring1 ,die ,lessing-,legende4 #c4 ,auflage4 ,gebunden ,m4 #c4-- #ah ,dr4 ,h4 ,lux1 ,etienne ,cabet und der ,ikarische ,kommunismus4 ,gebunden ,m4 #b4-- #ba ,friedrich ,engels1 ,herrn ,eugen ,dhrings ,umwlzung der ,wissenschaft4 #h4 ,auflage4 ,gebunden ,m4 #c4-- #bd ,karl ,marx1 ,revolution u4 ,konter-,revolution in ,deutschland4 #c4 ,auflage4 ,gebunden ,m4 #b4-- #bf a1 b1 c ,dr4 ,a4 ,dodel1 ,aus ,leben und ,wissenschaft4 ,gesammelte ,vortrge und ,aufstze4 ,in drei ,teilen4 #bf a -- ,leben u4 ,tod4 #d4 ,aufl4 ,geb4 ,m4 #b4-- #bf b -- ,kleinere ,aufstze und ,vortrge4 #d4 ,auflage4 ,gebunden ,m4 #b4-- #bf c -- ,moses oder ,darwin8 ,eine ,schulfrage4 #aa4 ,auflage4 ,gebunden ,m4 #a4ej4 #bg ,lindemann 7,c4 ,hugo71 ,stdteverwaltung und ,munizipal-,sozialismus in ,england4 #b4 ,auflage4 ,mit einem neuen ,vorwort4 ,gebunden ,m4 #b4ej4 #cj ,karl ,marx1 ,zur ,kritik der politischen ,oekonomie4 #c4 ,auflage4 ,gebunden ,m4 #b4ej4 #cc ,leo ,deutsch1 ,sechzehn ,jahre in ,sibirien4 ,mit #g ,portrts und #f ,illustrationen4 #aj4 ,tausend4 ,gebunden ,m4 #c4ej4 #ce ,karl ,marx1 ,theorien ber den ,mehrwert4 ,aus dem nachgelassenen ,manuskript ,zur ,kritik der politischen ,oekonomie von ,karl ,marx4 ,herausgegeben von ,karl ,kautsky4 ,erster ,band4 #b4 ,auflage4 ,gebunden ,m4 #f4-- #cf -- --1 ,zweiter ,band1 erster ,teil4 #b4 ,auflage4 ,gebunden ,m4 #e4-- #cg -- --1 ,zweiter ,band1 zweiter ,teil4 #b4 ,auflage4 ,preis gebunden ,m4 #e4ej4 #cg a -- --1 ,dritter ,band4 ,gebunden ,m4 #h4-- #ch ,karl ,kautsky1 ,ethik und materialistische ,geschichtsauffassung4 #f4 und #g4 ,tausend4 ,gebunden ,m4 #a4ej4 #ci ,hillquit1 ,geschichte des ,sozialismus in den ,vereinigten ,staaten4 ,gebunden ,m4 #c4-- #dj ,k4 ,a4 ,pashitnow1 ,die ,tage der arbeitenden ,klasse in ,ruland4 ,uebersetzt von ,m4 ,nachimson4 ,gebunden ,m4 #c4-- #da ,leo ,deutsch1 ,viermal entflohen4 #d4 und #e4 ,tausend4 ,gebunden ,m4 #b4-- #db ,peter ,malow1 ,die ,agrarfrage in ,ruland4 ,die buerliche ,wirtschaftsform und die lndlichen ,arbeiter4 ,uebersetzung von ,m4 ,nachimson4 ,gebunden ,m4 #c4-- #dc ,paul ,louis1 ,geschichte des ,sozialismus in ,frankreich4 ,aus dem ,franzsischen bertragen von ,hermann ,wendel4 ,gebunden ,m4 #c4-- #dd ,ed4 ,bernstein1 ,sozialismus und ,demokratie in der groen englischen ,revolution4 ,illustrierte ,ausgabe4 ,gebunden ,m4 #d4-- #de ,karl ,kautsky1 ,der ,ursprung des ,christentums4 ,eine historische ,untersuchung4 #e4 und #f4 ,tausend4 ,gebunden ,m4 #e4ge4 #df ,l4 ,b4 ,boudin1 ,das theoretische ,system von ,karl ,marx4 ,aus dem ,englischen bersetzt von ,luise ,kautsky4 ,mit einem ,vorwort zur deutschen ,ausgabe von ,karl ,kautsky4 ,gebunden ,m4 #c4-- #dg ,k4 ,kautsky1 ,vorlufer des neueren ,sozialismus4 #d4 ,auflage4 ,erster ,band3 ,kommunistische ,bewegungen im ,mittelalter4 ,gebunden ,m4 #c4-- #dh -- --1 ,zweiter ,band3 ,der ,kommunismus in der deutschen ,reformation4 ,geb4 ,m4 #c4-- #di ,ph4 ,buonarroti1 ,babeuf und die ,verschwrung fr die ,gleichheit4 ,uebersetzt und eingeleitet von ,anna und ,wilhelm ,blos4 ,gebunden ,m4 #b4ej4 #ej ,karl ,kautsky1 ,vermehrung und ,entwicklung in ,natur und ,gesellschaft4 ,gebunden ,m4 #b4-- #ea ,paul ,louis1 ,geschichte der ,gewerkschaftsbewegung in ,frankreich 7#aghi bis #aiab74 ,autorisierte bersetzung von ,hedwig ,kurucz-,eckstein4 ,herausgegeben und mit einer ,einleitung versehen von ,dr4 ,g4 ,eckstein4 ,gebunden ,m4 #c4-- #eb ,joseph ,salvioli1 ,der ,kapitalismus im ,altertum4 ,studien ber die rmische ,wirtschaftsgeschichte4 ,nach dem ,franzsischen bersetzt von ,karl ,kautsky jun4 ,mit einem ,vorwort von ,karl ,kautsky4 ,gebunden ,m4 #c4-- #ec ,max ,adler1 ,marxistische ,probleme4 ,beitrge zur ,theorie der materialistischen ,geschichtsauffassung4 ,gebunden ,m4 #c4ej4 #ed ,laufenberg1 ,der politische ,streik4 ,gebunden ,m4 #b4ej4 #ee ,emile ,vandervelde1 ,neutrale und sozialistische ,genossenschaftsbewegung4 ,gebunden ,m4 #a4ej4 #ef ,max ,adler1 ,wegweiser4 ,studien zur ,geistesgeschichte des ,sozialismus4 ,gebunden ,m4 #b4ej4 #eg ,gust4 ,noske1 ,kolonialpolitik und ,sozialdemokratie4 ,gebunden ,m4 #b4-- #eh ,a4 ,hepner1 ,josef ,dietzgens ,philosophische ,lehren4 ,gebunden ,m4 #b4ej4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtlich fehlerhafte ,zeichensetzung wurde korrigiert4 ,die ,darstellung der ,ellipsen wurde vereinheitlicht4 ,korrekturen 7das korrigierte ,wort ist in eingeschlossen73 ,s4 #fd3 vertrakten vertrackten derselbe ihrem vertrackten ,sinne wie ein unnatrliches ,s4 #ajh3 ihr ihre menschlichen ,handlungen ihre wahre ,begrndung ,s4 #adc3 ,ende ,enden da alle vermeintlichen ,anfnge und ,enden ,s4 #add3 kam kann beseelt mit ,fug und ,recht darstellen kann