,anmerkungen zur ,transkription3 ,font-,wechsel sind mit ,unterstrich markiert1 gesperrt gedruckter ,text mit ,gleichheitszeichen1 kursiv gedruckter ,text mit ,pluszeichen1 fett gedruckter ,text in ,,grossbuchstaben4 ,hochgestellte ,zeichen wurden mit ,zirkumflex und tiefgestellte ,zeichen mit geschweiften ,klammern markiert4 ,seiten- und ,zeilennummern der vorliegenden ,ausgabe sind1 mit einem ,punkt getrennt1 in senkrechte ,striche eingeschlossen1 wie in #e4bj4 ,seitennummern der #a4 ,auflage sind in ,doppelkreuze eingeschlossen4 ,inkonsistenzen in der ,rechtschreibung sind nicht korrigiert1 lediglich ein paar offensichtliche ,schreibfehler1 die nicht in dem ,nachwort des ,herausgebers aufgefhrt sind2 diese nderungen sind am ,ende des ,dokuments zusammengefasst4 ,kant's gesammelte ,schriften ,herausgegeben von der ,kniglich ,preuischen ,akademie der ,wissenschaften ,band ,v ,erste ,abtheilung3 ,werke ,fnfter ,band ,berlin ,druck und ,verlag von ,georg ,reimer #aiac ,kant's ,werke ,band ,v ,kritik der praktischen ,vernunft4 ,kritik der ,urtheilskraft4 ,berlin ,druck und ,verlag von ,georg ,reimer #aiac ,inhaltsbersicht des ,bandes4 #aghh4 ,,kritik ,,der ,,praktischen ,,vernunft #a ,vorrede4 #c ,einleitung4 ,von der ,idee einer ,kritik der praktischen ,vernunft #ae ,,erster ,,theil4 ,,elementarlehre ,,der ,,reinen ,,praktischen ,,vernunft #ag ,,erstes ,,buch4 ,,die ,,analytik ,,der ,,reinen ,,praktischen ,,vernunft #ai ,erstes ,hauptstck4 ,von den ,grundstzen der reinen praktischen ,vernunft #ai ,i4 ,von der ,deduction der ,grundstze der reinen praktischen ,vernunft #db ,,ii4 ,von der ,befugni der reinen ,vernunft im praktischen ,gebrauche zu einer ,erweiterung1 die ihr im speculativen fr sich nicht mglich ist #ej ,zweites ,hauptstck4 ,von dem ,begriffe eines ,gegenstandes der reinen praktischen ,vernunft #eg ,von der ,typik der reinen praktischen ,urtheilskraft #fg ,drittes ,hauptstck4 ,von den ,triebfedern der reinen praktischen ,vernunft #ga ,kritische ,beleuchtung der ,analytik der reinen praktischen ,vernunft #hi ,,zweites ,,buch4 ,,dialektik ,,der ,,reinen ,,praktischen ,,vernunft #ajg ,erstes ,hauptstck4 ,von einer ,dialektik der reinen praktischen ,vernunft berhaupt #ajg ,zweites ,hauptstck4 ,von der ,dialektik der reinen ,vernunft in ,bestimmung des ,begriffs vom hchsten ,gut #aaj ,i4 ,die ,antinomie der praktischen ,vernunft #aac ,,ii4 ,kritische ,aufhebung der ,antinomie der praktischen ,vernunft #aad ,,iii4 ,von dem ,primat der reinen praktischen ,vernunft in ihrer ,verbindung mit der speculativen #aai ,,iv4 ,die ,unsterblichkeit der ,seele1 als ein ,postulat der reinen praktischen ,vernunft #abb ,v4 ,das ,dasein ,gottes1 als ein ,postulat der reinen praktischen ,vernunft #abd ,,vi4 ber die ,postulate der reinen praktischen ,vernunft berhaupt #acb ,,vii4 ,wie eine ,erweiterung der reinen ,vernunft in praktischer ,absicht1 ohne damit ihr ,erkenntni als speculativ zugleich zu erweitern1 zu denken mglich sei8 #acd ,,viii4 ,vom ,frwahrhalten aus einem ,bedrfnisse der reinen ,vernunft #adb ,,ix4 ,von der der praktischen ,bestimmung des ,menschen weislich angemessenen ,proportion seiner ,erkenntnivermgen #adf ,,zweiter ,,theil4 ,,methodenlehre ,,der ,,reinen ,,praktischen ,,vernunft #adi ,beschlu #afa ,anmerkungen #dhg ,kritik der praktischen ,vernunft von ,immanuel ,kant4 ,vorrede4 #c ,warum diese ,kritik nicht eine ,kritik der reinen praktischen1 sondern schlechthin der praktischen ,vernunft berhaupt betitelt wird1 obgleich der ,parallelism derselben mit der speculativen das erstere zu erfordern scheint1 darber giebt diese ,abhandlung hinreichenden ,aufschlu4 ,sie soll blos #c4e darthun1 da es reine praktische ,vernunft gebe1 und kritisirt in dieser ,absicht ihr ganzes praktisches ,vermgen4 ,wenn es ihr hiemit gelingt1 so bedarf sie das reine ,vermgen selbst nicht zu kritisiren1 um zu sehen1 ob sich die ,vernunft mit einem solchen als einer bloen ,anmaung nicht bersteige 7wie es wohl mit der speculativen geschieht74 ,denn #c4aj wenn sie als reine ,vernunft wirklich praktisch ist1 so beweiset sie ihre und ihrer ,begriffe ,realitt durch die ,that1 und alles ,vernnfteln wider die ,mglichkeit1 es zu sein1 ist vergeblich4 ,mit diesem ,vermgen steht auch die transscendentale ,freiheit nunmehr #d fest1 und zwar in derjenigen absoluten ,bedeutung genommen1 worin #c4ae die speculative ,vernunft beim ,gebrauche des ,begriffs der ,causalitt sie bedurfte1 um sich wider die ,antinomie zu retten1 darin sie unvermeidlich gerth1 wenn sie in der ,reihe der ,causalverbindung sich das ,unbedingte denken will1 welchen ,begriff sie aber nur problematisch1 als nicht unmglich zu denken1 aufstellen konnte1 ohne ihm seine objective ,realitt zu #c4bj sichern1 sondern allein um nicht durch vorgebliche ,unmglichkeit dessen1 was sie doch wenigstens als denkbar gelten lassen mu1 in ihrem ,wesen angefochten und in einen ,abgrund des ,scepticisms gestrzt zu werden4 ,der ,begriff der ,freiheit1 so fern dessen ,realitt durch ein apodiktisches ,gesetz der praktischen ,vernunft bewiesen ist1 macht nun den ,schlustein #c4be von dem ganzen ,gebude eines ,systems der reinen1 selbst der speculativen ,vernunft aus1 und alle andere ,begriffe 7die von ,gott und ,unsterblichkeit71 welche als bloe ,ideen in dieser ohne ,haltung bleiben1 schlieen sich nun an ihn an und bekommen mit ihm und durch ihn ,bestand und objective ,realitt1 d4 i4 die ,mglichkeit derselben wird dadurch #e bewiesen1 da ,freiheit wirklich ist2 denn diese ,idee offenbart sich #d4e durchs moralische ,gesetz4 ,freiheit ist aber auch die einzige unter allen ,ideen der speculativen ,vernunft1 wovon wir die ,mglichkeit a priori wissen1 ohne sie doch einzusehen1 weil sie die ,bedingung#a des moralischen ,gesetzes ist1 welches wir wissen4 ,die ,ideen von ,gott und ,unsterblichkeit sind aber nicht ,bedingungen #d4aj des moralischen ,gesetzes1 sondern nur ,bedingungen des nothwendigen ,objects eines durch dieses ,gesetz bestimmten ,willens1 d4 i4 des #f blo praktischen ,gebrauchs unserer reinen ,vernunft2 also knnen wir von jenen ,ideen auch1 ich will nicht blo sagen1 nicht die ,wirklichkeit1 sondern auch nicht einmal die ,mglichkeit zu erkennen und einzusehen behaupten4 #d4ae ,gleichwohl aber sind die ,bedingungen der ,anwendung des moralisch bestimmten ,willens auf sein ihm a priori gegebenes ,object 7das hchste ,gut74 ,folglich kann und mu ihre ,mglichkeit in dieser praktischen ,beziehung angenommen werden1 ohne sie doch theoretisch zu erkennen und einzusehen4 ,fr die letztere ,forderung ist in praktischer ,absicht #d4bj genug1 da sie keine innere ,unmglichkeit 7,widerspruch7 enthalten4 ,hier ist nun ein in ,vergleichung mit der speculativen ,vernunft blo subjectiver ,grund des ,frwahrhaltens1 der doch einer eben so reinen1 aber praktischen ,vernunft objectiv gltig ist1 dadurch den ,ideen von ,gott und ,unsterblichkeit vermittelst des ,begriffs der ,freiheit objective ,realitt #d4be und ,befugni1 ja subjective ,nothwendigkeit 7,bedrfni der reinen ,vernunft7 sie anzunehmen verschafft wird1 ohne da dadurch doch die ,vernunft im theoretischen ,erkenntnisse erweitert1 sondern nur die ,mglichkeit1 die vorher nur ,problem war1 hier ,assertion wird1 gegeben und so der praktische #g ,gebrauch der ,vernunft mit den ,elementen des theoretischen verknpft wird4 ,und dieses ,bedrfni ist nicht etwa ein hypothetisches einer beliebigen ,absicht der ,speculation1 da man etwas annehmen msse1 wenn #e4e man zur ,vollendung des ,vernunftgebrauchs in der ,speculation hinaufsteigen will1 sondern ein gesetzliches1 etwas anzunehmen1 ohne welches nicht geschehen kann1 was man sich zur ,absicht seines ,thuns und ,lassens unnachlalich setzen soll4 #a ,damit man hier nicht ,inconsequenzen anzutreffen whne1 wenn ich jetzt die ,freiheit die ,bedingung des moralischen ,gesetzes nenne und in der ,abhandlung nachher behaupte1 da das moralische ,gesetz die ,bedingung sei1 unter der wir #d4cj uns allererst der ,freiheit bewut werden knnen1 so will ich nur erinnern1 da die ,freiheit allerdings die ratio essendi des moralischen ,gesetzes1 das moralische ,gesetz aber die ratio cognoscendi der ,freiheit sei4 ,denn wre nicht das moralische ,gesetz in unserer ,vernunft eher deutlich gedacht1 so wrden wir uns niemals berechtigt halten1 so etwas1 als ,freiheit ist 7ob diese gleich sich nicht widerspricht71 #d4ce anzunehmen4 ,wre aber keine ,freiheit1 so wrde das moralische ,gesetz in uns gar nicht anzutreffen sein4 ,es wre allerdings befriedigender fr unsere speculative ,vernunft1 #e4aj ohne diesen ,umschweif jene ,aufgaben fr sich aufzulsen und sie als ,einsicht zum praktischen ,gebrauche aufzubewahren2 allein es ist einmal mit unserem ,vermgen der ,speculation nicht so gut bestellt4 ,diejenige1 welche sich solcher hohen ,erkenntnisse rhmen1 sollten damit nicht zurckhalten1 sondern sie ffentlich zur ,prfung und ,hochschtzung darstellen4 ,sie wollen #e4ae beweisen2 wohlan6 so mgen sie denn beweisen1 und die ,kritik legt ihnen als ,siegern ihre ganze ,rstung zu ,fen4 ,quid statis8 ,nolint4 ,atqui licet esse beatis4 -- ,da sie also in der ,that nicht wollen1 vermuthlich weil sie nicht knnen1 so mssen wir jene doch nur wiederum zur ,hand #h nehmen1 um die ,begriffe von ,gott1 ,freiheit und ,unsterblichkeit1 fr #e4bj welche die ,speculation nicht hinreichende ,gewhrleistung ihrer ,mglichkeit findet1 in moralischem ,gebrauche der ,vernunft zu suchen und auf demselben zu grnden4 ,hier erklrt sich auch allererst das ,rthsel der ,kritik1 wie man dem bersinnlichen ,gebrauche der ,kategorien in der ,speculation objective #e4be ,realitt absprechen und ihnen doch in ,ansehung der ,objecte der reinen praktischen ,vernunft diese ,realitt zugestehen knne2 denn vorher mu dieses nothwendig inconsequent aussehen1 so lange man einen solchen praktischen ,gebrauch nur dem ,namen nach kennt4 ,wird man aber jetzt durch eine vollstndige ,zergliederung des letzteren inne1 da #e4cj gedachte ,realitt hier gar auf keine theoretische ,bestimmung der ,kategorien und ,erweiterung des ,erkenntnisses zum bersinnlichen hinausgehe1 sondern nur hiedurch gemeint sei1 da ihnen in dieser ,beziehung berall ein ,object zukomme1 weil sie entweder in der nothwendigen ,willensbestimmung a priori enthalten1 oder mit dem ,gegenstande derselben #e4ce unzertrennlich verbunden sind1 so verschwindet jene ,inconsequenz1 weil man #i einen anderen ,gebrauch von jenen ,begriffen macht1 als speculative ,vernunft bedarf4 ,dagegen erffnet sich nun eine vorher kaum zu erwartende und sehr befriedigende ,besttigung der consequenten ,denkungsart der speculativen ,kritik darin1 da1 da diese die ,gegenstnde der ,erfahrung als solche und darunter selbst unser eigenes ,subject nur fr ,erscheinungen gelten zu lassen1 ihnen aber gleichwohl ,dinge an sich selbst zum #f4e ,grunde zu legen1 also nicht alles bersinnliche fr ,erdichtung und dessen ,begriff fr leer an ,inhalt zu halten einschrfte3 praktische ,vernunft jetzt fr sich selbst1 und ohne mit der speculativen ,verabredung getroffen zu haben1 einem bersinnlichen ,gegenstande der ,kategorie der ,causalitt1 nmlich der ,freiheit1 ,realitt verschafft 7obgleich als praktischem ,begriffe #f4aj auch nur zum praktischen ,gebrauche71 also dasjenige1 was dort blo gedacht werden konnte1 durch ein ,factum besttigt4 ,hiebei erhlt nun zugleich die befremdliche1 obzwar unstreitige1 ,behauptung der speculativen ,kritik1 da sogar das denkende ,subject ihm selbst ,,in ,,der ,,inneren ,,anschauung blo ,erscheinung sei1 in der ,kritik der praktischen ,vernunft #f4ae auch ihre volle ,besttigung1 so gut1 da man auf sie kommen mu1 #aj wenn die erstere diesen ,satz auch gar nicht bewiesen htte#b4 #b ,die ,vereinigung der ,causalitt als ,freiheit mit ihr als ,naturmechanism1 davon die erste durchs ,sittengesetz1 die zweite durchs ,naturgesetz1 und zwar in einem und demselben ,subjecte1 dem ,menschen1 fest steht1 ist unmglich1 ohne diesen in ,beziehung auf das erstere als ,wesen an sich selbst1 auf das zweite aber als #f4ce ,erscheinung1 jenes im reinen1 dieses im empirischen ,bewutsein vorzustellen4 ,ohne dieses ist der ,widerspruch der ,vernunft mit sich selbst unvermeidlich4 ,hiedurch verstehe ich auch1 warum die erheblichsten ,einwrfe wider die ,kritik1 die mir bisher noch vorgekommen sind1 sich gerade um diese zwei ,angel drehen3 nmlich einerseits im theoretischen ,erkenntni geleugnete #f4bj und im praktischen behauptete objective ,realitt der auf ,noumenen angewandten ,kategorien1 andererseits die paradoxe ,forderung1 sich als ,subject der ,freiheit zum ,noumen1 zugleich aber auch in ,absicht auf die ,natur zum ,phnomen in seinem eigenen empirischen ,bewutsein zu machen4 ,denn so lange man sich noch keine bestimmte ,begriffe von #f4be ,sittlichkeit und ,freiheit machte1 konnte man nicht errathen1 was man #aa einerseits der vorgeblichen ,erscheinung als ,noumen zum ,grunde legen wolle1 und andererseits1 ob es berall auch mglich sei1 sich noch von ihm einen ,begriff zu machen1 wenn man vorher alle ,begriffe des reinen ,verstandes im theoretischen ,gebrauche schon ausschlieungsweise den bloen #f4cj ,erscheinungen gewidmet htte4 ,nur eine ausfhrliche ,kritik der praktischen ,vernunft kann alle diese ,mideutung heben und die consequente ,denkungsart1 welche eben ihren grten ,vorzug ausmacht1 in ein helles ,licht setzen4 ,so viel zur ,rechtfertigung1 warum in diesem ,werke die ,begriffe und ,grundstze der reinen speculativen ,vernunft1 welche doch ihre besondere #g4e ,kritik schon erlitten haben1 hier hin und wieder nochmals der ,prfung unterworfen werden1 welches dem systematischen ,gange einer zu errichtenden ,wissenschaft sonst nicht wohl geziemt 7da abgeurtheilte ,sachen billig nur angefhrt und nicht wiederum in ,anregung gebracht werden mssen71 doch hier erlaubt1 ja nthig war3 weil die ,vernunft mit jenen ,begriffen #g4aj im bergange zu einem ganz anderen ,gebrauche betrachtet wird1 als den sie dort von ihnen machte4 ,ein solcher bergang macht aber eine ,vergleichung #ab des lteren mit dem neuern ,gebrauche nothwendig1 um das neue ,gleis von dem vorigen wohl zu unterscheiden und zugleich den ,zusammenhang derselben bemerken zu lassen4 ,man wird also ,betrachtungen #g4ae dieser ,art1 unter andern diejenige1 welche nochmals auf den ,begriff der ,freiheit1 aber im praktischen ,gebrauche der reinen ,vernunft1 gerichtet worden1 nicht wie ,einschiebsel betrachten1 die etwa nur dazu dienen sollen1 um ,lcken des kritischen ,systems der speculativen ,vernunft auszufllen 7denn dieses ist in seiner ,absicht vollstndig7 und1 wie es bei einem bereilten #g4bj ,baue herzugehen pflegt1 hintennach noch ,sttzen und ,strebepfeiler anzubringen1 sondern als wahre ,glieder1 die den ,zusammenhang des ,systems bemerklich machen1 um ,begriffe1 die dort nur problematisch vorgestellt werden konnten1 jetzt in ihrer realen ,darstellung einsehen zu lassen4 ,diese ,erinnerung geht vornehmlich den ,begriff der ,freiheit an1 von dem #g4be man mit ,befremdung bemerken mu1 da noch so viele ihn ganz wohl einzusehen und die ,mglichkeit derselben erklren zu knnen sich rhmen1 indem sie ihn blo in psychologischer ,beziehung betrachten1 indessen da1 wenn sie ihn vorher in transscendentaler genau erwogen htten1 sie sowohl #ac seine ,unentbehrlichkeit als problematischen ,begriffs in vollstndigem #g4cj ,gebrauche der speculativen ,vernunft1 als auch die vllige ,unbegreiflichkeit desselben htten erkennen und1 wenn sie nachher mit ihm zum praktischen ,gebrauche gingen1 gerade auf die nmliche ,bestimmung des letzteren in ,ansehung seiner ,grundstze von selbst htten kommen mssen1 zu welcher sie sich sonst so ungern verstehen wollen4 ,der ,begriff der ,freiheit ist #g4ce der ,stein des ,anstoes fr alle ,empiristen1 aber auch der ,schlssel zu den erhabensten praktischen ,grundstzen fr kritische ,moralisten1 die dadurch einsehen1 da sie nothwendig rational verfahren mssen4 ,um deswillen ersuche ich den ,leser1 das1 was zum ,schlusse der ,analytik ber diesen ,begriff gesagt wird1 nicht mit flchtigem ,auge zu bersehen4 ,ob ein solches ,system1 als hier von der reinen praktischen ,vernunft aus der ,kritik der letzeren entwickelt wird1 viel oder wenig ,mhe gemacht #h4e habe1 um vornehmlich den rechten ,gesichtspunkt1 aus dem das ,ganze derselben richtig vorgezeichnet werden kann1 nicht zu verfehlen1 mu ich den ,kennern einer dergleichen ,arbeit zu beurtheilen berlassen4 ,es setzt zwar #ad die ,grundlegung zur ,metaphysik der ,sitten voraus1 aber nur in so fern1 als diese mit dem ,princip der ,pflicht vorlufige ,bekanntschaft #h4aj macht und eine bestimmte ,formel derselben angiebt und rechtfertigt#c2 sonst besteht es durch sich selbst4 ,da die ,eintheilung aller praktischen ,wissenschaften zur ,vollstndigkeit nicht mit beigefgt worden1 wie es die ,kritik der speculativen ,vernunft leistete1 dazu ist auch gltiger ,grund in der ,beschaffenheit dieses praktischen ,vernunftvermgens anzutreffen4 ,denn #h4ae die besondere ,bestimmung der ,pflichten als ,menschenpflichten1 um sie einzutheilen1 ist nur mglich1 wenn vorher das ,subject dieser ,bestimmung #ae 7der ,mensch7 nach der ,beschaffenheit1 mit der er wirklich ist1 obzwar nur so viel als in ,beziehung auf ,pflicht berhaupt nthig ist1 erkannt worden2 diese aber gehrt nicht in eine ,kritik der praktischen ,vernunft berhaupt1 #h4bj die nur die ,principien ihrer ,mglichkeit1 ihres ,umfanges und ,grenzen vollstndig ohne besondere ,beziehung auf die menschliche ,natur angeben soll4 ,die ,eintheilung gehrt also hier zum ,system der ,wissenschaft1 nicht zum ,system der ,kritik4 #c ,ein ,recensent1 der etwas zum ,tadel dieser ,schrift sagen wollte1 hat es besser getroffen1 als er wohl selbst gemeint haben mag1 indem er sagt3 da darin kein neues ,princip der ,moralitt1 sondern nur eine neue ,formel aufgestellt #h4cj worden4 ,wer wollte aber auch einen neuen ,grundsatz aller ,sittlichkeit einfhren und diese gleichsam zuerst erfinden8 gleich als ob vor ihm die ,welt in dem1 was ,pflicht sei1 unwissend oder in durchgngigem ,irrthume gewesen wre4 ,wer aber wei1 was dem ,mathematiker eine ,formel bedeutet1 die das1 was zu thun sei1 um eine ,aufgabe zu befolgen1 ganz genau bestimmt und nicht verfehlen lt1 wird #h4ce eine ,formel1 welche dieses in ,ansehung aller ,pflicht berhaupt thut1 nicht fr etwas ,unbedeutendes und ,entbehrliches halten4 ,ich habe einem gewissen wahrheitliebenden und scharfen1 dabei also #h4be doch immer achtungswrdigen ,recensenten jener ,grundlegung zur ,metaphysik der ,sitten auf seinen ,einwurf1 da der ,begriff des ,guten dort nicht 7wie es seiner ,meinung nach nthig gewesen wre7 vor dem moralischen ,princip festgesetzt worden#d1 in dem zweiten ,hauptstcke der ,analytik1 wie ich hoffe1 ,genge gethan2 eben so auch auf #af manche andere ,einwrfe ,rcksicht genommen1 die mir von ,mnnern zu #ag ,hnden gekommen sind1 die den ,willen blicken lassen1 da die ,wahrheit #i4e auszumitteln ihnen am ,herzen liegt 7denn die1 so nur ihr altes ,system #ah vor ,augen haben1 und bei denen schon vorher beschlossen ist1 was gebilligt oder mibilligt werden soll1 verlangen doch keine ,errterung1 die ihrer ,privatabsicht im ,wege sein knnte72 und so werde ich es auch fernerhin halten4 #d ,man knnte mir noch den ,einwurf machen1 warum ich nicht auch den ,begriff des ,begehrungsvermgens1 oder des ,gefhls der ,lust vorher erklrt #i4aj habe2 obgleich dieser ,vorwurf unbillig sein wrde1 weil man diese ,erklrung1 als in der ,psychologie gegeben1 billig sollte voraussetzen knnen4 ,es knnte aber freilich die ,definition daselbst so eingerichtet sein1 da das ,gefhl der ,lust der ,bestimmung des ,begehrungsvermgens zum ,grunde gelegt wrde 7wie es auch wirklich gemeinhin so zu geschehen pflegt71 dadurch aber das oberste ,princip der #i4ae praktischen ,philosophie nothwendig empirisch ausfallen mte1 welches doch allererst auszumachen ist und in dieser ,kritik gnzlich widerlegt wird4 ,daher will ich diese ,erklrung hier so geben1 wie sie sein mu1 um diesen streitigen ,punkt wie billig im ,anfange unentschieden zu lassen4 -- ,,leben ist das ,vermgen eines ,wesens1 nach ,gesetzen des ,begehrungsvermgens zu handeln4 ,das ,,begehrungsverm,,gen #i4bj ist das ,vermgen desselben1 durch seine ,vorstellungen ,ursache von der ,wirklichkeit der ,gegenstnde dieser ,vorstellungen zu sein4 ,,lust ist die ,vorstellung der bereinstimmung des ,gegenstandes oder der ,handlung mit den ,,subjectiven ,bedingungen des ,lebens1 d4 i4 mit dem ,vermgen der ,causalitt einer ,vorstellung in ,ansehung der ,wirklichkeit #i4be ihres ,objects 7oder der ,bestimmung der ,krfte des ,subjects zur ,handlung es hervorzubringen74 ,mehr brauche ich nicht zum ,behuf der ,kritik von ,begriffen1 die aus der ,psychologie entlehnt werden1 das brige leistet die ,kritik selbst4 ,man wird leicht gewahr1 da die ,frage1 ob die ,lust dem ,begehrungsvermgen jederzeit zum ,grunde gelegt werden msse1 oder ob sie auch unter gewissen #i4cj ,bedingungen nur auf die ,bestimmung desselben folge1 durch diese ,erklrung unentschieden bleibt2 denn sie ist aus lauter ,merkmalen des reinen ,verstandes1 d4 i4 ,kategorien1 zusammengesetzt1 die nichts ,empirisches enthalten4 ,eine solche ,behutsamkeit ist in der ganzen ,philosophie sehr empfehlungswrdig und wird dennoch oft verabsumt1 nmlich seinen ,urtheilen vor der vollstndigen ,zergliederung des #i4ce ,begriffs1 die oft nur sehr spt erreicht wird1 durch gewagte ,definition nicht vorzugreifen4 ,man wird auch durch den ganzen ,lauf der ,kritik 7der theoretischen sowohl als praktischen ,vernunft7 bemerken1 da sich in demselben mannigfaltige ,veranlassung vorfinde1 manche ,mngel im alten dogmatischen ,gange der ,philosophie zu ergnzen und ,fehler abzundern1 die nicht eher bemerkt werden1 als wenn man von #i4dj ,begriffen einen ,gebrauch der ,vernunft macht1 der aufs ,ganze derselben geht4 ,wenn es um die ,bestimmung eines besonderen ,vermgens der menschlichen ,seele nach seinen ,quellen1 ,inhalte und ,grenzen zu thun ist1 so kann man zwar nach der ,natur des menschlichen ,erkenntnisses nicht #aj4e anders als von den ,theilen derselben1 ihrer genauen und 7so viel als nach der jetzigen ,lage unserer schon erworbenen ,elemente derselben mglich ist7 vollstndigen ,darstellung anfangen4 ,aber es ist noch eine zweite ,aufmerksamkeit1 die mehr philosophisch und architektonisch ist3 nmlich die ,idee des ,ganzen richtig zu fassen und aus derselben alle jene ,theile #aj4aj in ihrer wechselseitigen ,beziehung auf einander vermittelst der ,ableitung derselben von dem ,begriffe jenes ,ganzen in einem reinen ,vernunftvermgen ins ,auge zu fassen4 ,diese ,prfung und ,gewhrleistung ist nur #ai durch die innigste ,bekanntschaft mit dem ,system mglich1 und die1 welche in ,ansehung der ersteren ,nachforschung verdrossen gewesen1 also diese ,bekanntschaft #aj4ae zu erwerben nicht der ,mhe werth geachtet haben1 gelangen nicht zur zweiten ,stufe1 nmlich der bersicht1 welche eine synthetische ,wiederkehr zu demjenigen ist1 was vorher analytisch gegeben worden1 und es ist kein ,wunder1 wenn sie allerwrts ,inconsequenzen finden1 obgleich die ,lcken1 die diese vermuthen lassen1 nicht im ,system selbst1 #aj4bj sondern blos in ihrem eigenen unzusammenhngenden ,gedankengange anzutreffen sind4 ,ich besorge in ,ansehung dieser ,abhandlung nichts von dem ,vorwurfe1 eine neue ,sprache einfhren zu wollen1 weil die ,erkenntniart sich hier von selbst der ,popularitt nhert4 ,dieser ,vorwurf konnte auch niemanden #aj4be in ,ansehung der ersteren ,kritik beifallen1 der sie nicht blos durchgeblttert1 sondern durchgedacht hatte4 ,neue ,worte zu knsteln1 wo die ,sprache schon so an ,ausdrcken fr gegebene ,begriffe keinen ,mangel #bj hat1 ist eine kindische ,bemhung1 sich unter der ,menge1 wenn nicht durch neue und wahre ,gedanken1 doch durch einen neuen ,lappen auf dem alten #aj4cj ,kleide auszuzeichnen4 ,wenn daher die ,leser jener ,schrift populrere ,ausdrcke wissen1 die doch dem ,gedanken eben so angemessen sind1 als mir jene zu sein scheinen1 oder etwa die ,nichtigkeit dieser ,gedanken selbst1 mithin zugleich jedes ,ausdrucks1 der ihn bezeichnet1 darzuthun sich getrauen3 so wrden sie mich durch das erstere sehr verbinden1 denn ich will #aj4ce nur verstanden sein1 in ,ansehung des zweiten aber sich ein ,verdienst um die ,philosophie erwerben4 ,so lange aber jene ,gedanken noch stehen1 zweifele ich sehr1 da ihnen angemessene und doch gangbarere ,ausdrcke dazu aufgefunden werden drften4#e #e ,mehr 7als jene ,unverstndlichkeit7 besorge ich hier hin und wieder ,mideutung in ,ansehung einiger ,ausdrcke1 die ich mit grter ,sorgfalt aussuchte1 um den ,begriff nicht verfehlen zu lassen1 darauf sie weisen4 ,so hat in der ,tafel #aa4e der ,kategorien der praktischen ,vernunft in dem ,titel der ,modalitt das ,erlaubte und ,unerlaubte 7praktisch-objectiv ,mgliche und ,unmgliche7 mit der nchstfolgenden ,kategorie der ,pflicht und des ,pflichtwidrigen im gemeinen ,sprachgebrauche beinahe einerlei ,sinn2 hier aber soll das erstere dasjenige bedeuten1 was mit einer blos mglichen praktischen ,vorschrift in ,einstimmung oder #aa4aj ,widerstreit ist 7wie etwa die ,auflsung aller ,probleme der ,geometrie und ,mechanik71 das zweite1 was in solcher ,beziehung auf ein in der ,vernunft berhaupt wirklich liegendes ,gesetz steht2 und dieser ,unterschied der ,bedeutung ist auch dem gemeinen ,sprachgebrauche nicht ganz fremd1 wenn gleich etwas ungewhnlich4 ,so ist es z4 ,b4 einem ,redner als solchem unerlaubt1 neue ,worte #aa4ae oder ,wortfgungen zu schmieden2 dem ,dichter ist es in gewissem ,mae erlaubt2 in keinem von beiden wird hier an ,pflicht gedacht4 ,denn wer sich um den ,ruf eines ,redners bringen will1 dem kann es niemand wehren4 ,es ist hier nur um den ,unterschied der ,imperativen unter problematischem1 assertorischem und apodiktischem ,bestimmungsgrunde zu thun4 ,eben so habe ich in derjenigen #aa4bj ,note1 wo ich die moralischen ,ideen praktischer ,vollkommenheit in verschiedenen philosophischen ,schulen gegen einander stellte1 die ,idee der ,weisheit von der der ,heiligkeit unterschieden1 ob ich sie gleich selbst im ,grunde und objectiv fr einerlei erklrt habe4 ,allein ich verstehe an diesem ,orte darunter nur diejenige ,weisheit1 die sich der ,mensch 7der ,stoiker7 anmat1 also subjectiv als ,eigenschaft #aa4be dem ,menschen angedichtet4 7,vielleicht knnte der ,ausdruck ,tugend1 womit der ,stoiker auch groen ,staat trieb1 besser das ,charakteristische seiner ,schule bezeichnen47 ,aber der ,ausdruck eines ,postulats der reinen praktischen ,vernunft konnte noch am meisten ,mideutung veranlassen1 wenn man damit die ,bedeutung vermengte1 welche die ,postulate der reinen ,mathematik haben1 und welche apodiktische ,gewiheit #aa4cj bei sich fhren4 ,aber diese postuliren die ,mglichkeit einer ,handlung1 deren ,gegenstand man a priori theoretisch mit vlliger ,gewiheit als mglich voraus erkannt hat4 ,jenes aber postulirt die ,mglichkeit eines ,gegenstandes 7,gottes und der ,unsterblichkeit der ,seele7 selbst aus apodiktischen praktischen ,gesetzen1 also nur zum ,behuf einer praktischen ,vernunft2 da denn diese ,gewiheit #aa4ce der postulirten ,mglichkeit gar nicht theoretisch1 mithin auch nicht apodiktisch1 d4 i4 in ,ansehung des ,objects erkannte ,nothwendigkeit1 sondern in ,ansehung des ,subjects zu ,befolgung ihrer objectiven1 aber praktischen ,gesetze nothwendige ,annehmung1 mithin blos nothwendige ,hypothesis ist4 ,ich wute fr diese subjective1 aber doch wahre und unbedingte ,vernunftnothwendigkeit keinen besseren ,ausdruck #aa4dj auszufinden4 ,auf diese ,weise wren denn nunmehr die ,principien a priori zweier #ba ,vermgen des ,gemths1 des ,erkenntni- und ,begehrungsvermgens1 ausgemittelt #bb und nach den ,bedingungen1 dem ,umfange und ,grenzen ihres #bc ,gebrauchs bestimmt1 hiedurch aber zu einer systematischen1 theoretischen sowohl als praktischen ,philosophie als ,wissenschaft sicherer ,grund gelegt4 #ab4e ,was ,schlimmeres knnte aber diesen ,bemhungen wohl nicht begegnen1 als wenn jemand die unerwartete ,entdeckung machte1 da es berall gar kein ,erkenntni a priori gebe1 noch geben knne4 ,allein es hat hiemit keine ,noth4 ,es wre eben so viel1 als ob jemand durch ,vernunft beweisen wollte1 da es keine ,vernunft gebe4 ,denn wir sagen nur1 da wir etwas #ab4aj durch ,vernunft erkennen1 wenn wir uns bewut sind1 da wir es auch htten wissen knnen1 wenn es uns auch nicht so in der ,erfahrung vorgekommen wre2 mithin ist ,vernunfterkenntni und ,erkenntni a priori #bd einerlei4 ,aus einem ,erfahrungssatze ,nothwendigkeit 7ex pumice aquam7 auspressen wollen1 mit dieser auch wahre ,allgemeinheit 7ohne welche kein #ab4ae ,vernunftschlu1 mithin auch nicht der ,schlu aus der ,analogie1 welche eine wenigstens prsumirte ,allgemeinheit und objective ,nothwendigkeit ist und diese also doch immer voraussetzt7 einem ,urtheile verschaffen wollen1 ist gerader ,widerspruch4 ,subjective ,nothwendigkeit1 d4 i4 ,gewohnheit1 statt der objectiven1 die nur in ,urtheilen a priori stattfindet1 unterschieben1 #ab4bj heit der ,vernunft das ,vermgen absprechen1 ber den ,gegenstand zu urtheilen1 d4 i4 ihn1 und was ihm zukomme1 zu erkennen1 und z4 ,b4 von dem1 was fters und immer auf einen gewissen vorhergehenden ,zustand folgte1 nicht sagen1 da man aus diesem auf jenes schlieen knne 7denn das wrde objective ,nothwendigkeit und ,begriff von einer ,verbindung #ab4be a priori bedeuten71 sondern nur hnliche ,flle 7mit den ,thieren auf hnliche ,art7 erwarten drfe1 d4 i4 den ,begriff der ,ursache im ,grunde als falsch und bloen ,gedankenbetrug verwerfen4 ,diesem ,mangel der objectiven #be und daraus folgenden allgemeinen ,gltigkeit dadurch abhelfen wollen1 da man doch keinen ,grund she1 andern vernnftigen ,wesen eine #ab4cj andere ,vorstellungsart beizulegen1 wenn das einen gltigen ,schlu abgbe1 so wrde uns unsere ,unwissenheit mehr ,dienste zu ,erweiterung unserer ,erkenntni leisten1 als alles ,nachdenken4 ,denn blos deswegen1 weil wir andere vernnftige ,wesen auer dem ,menschen nicht kennen1 wrden wir ein ,recht haben1 sie als so beschaffen anzunehmen1 wie wir #ab4ce uns erkennen1 d4 i4 wir wrden sie wirklich kennen4 ,ich erwhne hier nicht einmal1 da nicht die ,allgemeinheit des ,frwahrhaltens die objective ,gltigkeit eines ,urtheils 7d4 i4 die ,gltigkeit desselben als ,erkenntnisses7 beweise1 sondern1 wenn jene auch zuflliger ,weise zutrfe1 dieses doch noch nicht einen ,beweis der bereinstimmung mit dem ,object abgeben knne2 vielmehr die objective ,gltigkeit allein den ,grund einer nothwendigen allgemeinen ,einstimmung ausmache4 #ac4e ,hume wrde sich bei diesem ,system des allgemeinen ,empirisms #bf in ,grundstzen auch sehr wohl befinden2 denn er verlangte1 wie bekannt1 nichts mehr1 als da statt aller objectiven ,bedeutung der ,nothwendigkeit im ,begriffe der ,ursache eine blos subjective1 nmlich ,gewohnheit1 angenommen werde1 um der ,vernunft alles ,urtheil ber ,gott1 ,freiheit #ac4aj und ,unsterblichkeit abzusprechen2 und er verstand sich gewi sehr gut darauf1 um1 wenn man ihm nur die ,principien zugestand1 ,schlsse mit aller logischen ,bndigkeit daraus zu folgern4 ,aber so allgemein hat selbst ,hume den ,empirism nicht gemacht1 um auch die ,mathematik darin einzuschlieen4 ,er hielt ihre ,stze fr analytisch1 und wenn das seine ,richtigkeit #ac4ae htte1 wrden sie in der ,that auch apodiktisch sein1 gleichwohl aber daraus kein ,schlu auf ein ,vermgen der ,vernunft1 auch in der ,philosophie apodiktische ,urtheile1 nmlich solche1 die synthetisch wren 7wie der ,satz der ,causalitt71 zu fllen1 gezogen werden knnen4 ,nhme man aber den ,empirism der ,principien allgemein an1 so wre auch ,mathematik #ac4bj damit eingeflochten4 ,wenn nun diese mit der ,vernunft1 die blos empirische ,grundstze #bg zult1 in ,widerstreit gerth1 wie dieses in der ,antinomie1 da ,mathematik die unendliche ,theilbarkeit des ,raumes unwidersprechlich beweiset1 der ,empirism aber sie nicht verstatten kann1 unvermeidlich ist3 so ist #ac4be die grte mgliche ,evidenz der ,demonstration mit den vorgeblichen ,schlssen aus ,erfahrungsprincipien in offenbarem ,widerspruch1 und nun mu man wie der ,blinde des ,cheselden fragen3 was betrgt mich1 das ,gesicht oder ,gefhl8 7,denn der ,empirism grndet sich auf einer gefhlten1 der ,rationalism aber auf einer eingesehenen ,nothwendigkeit47 #ac4cj ,und so offenbart sich der allgemeine ,empirism als den chten ,scepticism1 den man dem ,hume flschlich in so unbeschrnkter ,bedeutung beilegte#f1 da er wenigstens einen sicheren ,probirstein der ,erfahrung #bh an der ,mathematik brig lie1 statt da jener schlechterdings keinen ,probirstein derselben 7der immer nur in ,principien a priori angetroffen werden kann7 verstattet1 obzwar diese doch nicht aus bloen ,gefhlen1 sondern auch aus ,urtheilen besteht4 #f ,namen1 welche einen ,sectenanhang bezeichnen1 haben zu aller ,zeit viel ,rechtsverdrehung bei sich gefhrt2 ungefhr so1 als wenn jemand sagte3 ,n4 ist ein #ac4ce ,idealist4 ,denn ob er gleich durchaus nicht allein einrumt1 sondern darauf dringt1 da unseren ,vorstellungen uerer ,dinge wirkliche ,gegenstnde uerer ,dinge correspondiren1 so will er doch1 da die ,form der ,anschauung derselben nicht ihnen1 sondern nur dem menschlichen ,gemthe anhnge4 ,doch da es in diesem philosophischen und kritischen ,zeitalter schwerlich #ad4e mit jenem ,empirism ,ernst sein kann1 und er vermuthlich nur zur bung der ,urtheilskraft1 und um durch den ,contrast die ,nothwendigkeit rationaler ,principien a priori in ein helleres ,licht zu setzen1 aufgestellt wird3 so kann man es denen doch ,dank wissen1 die sich mit dieser sonst eben nicht belehrenden ,arbeit bemhen wollen4 #ad4aj ,einleitung4 #bi ,von der ,idee einer ,kritik der praktischen ,vernunft4 ,der theoretische ,gebrauch der ,vernunft beschftigte sich mit ,gegenstnden des bloen ,erkenntnivermgens1 und eine ,kritik derselben in ,absicht auf diesen ,gebrauch betraf eigentlich nur das reine ,erkenntnivermgen1 #ae4e weil dieses ,verdacht erregte1 der sich auch hernach besttigte1 da es sich leichtlich ber seine ,grenzen unter unerreichbare ,gegenstnde1 oder gar einander widerstreitende ,begriffe verlre4 ,mit dem praktischen ,gebrauche der ,vernunft verhlt es sich schon anders4 ,in diesem beschftigt sich die ,vernunft mit ,bestimmungsgrnden des ,willens1 welcher ein #ae4aj ,vermgen ist1 den ,vorstellungen entsprechende ,gegenstnde entweder hervorzubringen1 oder doch sich selbst zu ,bewirkung derselben 7das physische ,vermgen mag nun hinreichend sein1 oder nicht71 d4 i4 seine ,causalitt1 #cj zu bestimmen4 ,denn da kann wenigstens die ,vernunft zur ,willensbestimmung gelangen und hat so fern immer objective ,realitt1 als es nur #ae4ae auf das ,wollen ankommt4 ,hier ist also die erste ,frage3 ob reine ,vernunft zur ,bestimmung des ,willens fr sich allein zulange1 oder ob sie nur als empirisch-bedingte ein ,bestimmungsgrund derselben sein knne4 ,nun tritt hier ein durch die ,kritik der reinen ,vernunft gerechtfertigter1 obzwar keiner empirischen ,darstellung fhiger ,begriff der ,causalitt1 nmlich #ae4bj der der ,freiheit1 ein1 und wenn wir anjetzt ,grnde ausfindig machen knnen1 zu beweisen1 da diese ,eigenschaft dem menschlichen ,willen 7und so auch dem ,willen aller vernnftigen ,wesen7 in der ,that zukomme1 so wird dadurch nicht allein dargethan1 da reine ,vernunft praktisch sein knne1 sondern da sie allein und nicht die empirisch-beschrnkte unbedingterweise #ae4be praktisch sei4 ,folglich werden wir nicht eine ,kritik der reinen praktischen1 sondern nur der praktischen ,vernunft berhaupt zu bearbeiten haben4 ,denn reine ,vernunft1 wenn allererst dargethan worden1 da es eine solche gebe1 bedarf keiner ,kritik4 ,sie ist es1 welche selbst die ,richtschnur zur ,kritik alles ihres ,gebrauchs enthlt4 ,die ,kritik der #ca praktischen ,vernunft berhaupt hat also die ,obliegenheit1 die empirisch bedingte ,vernunft von der ,anmaung abzuhalten1 ausschlieungsweise den #af4e ,bestimmungsgrund des ,willens allein abgeben zu wollen4 ,der ,gebrauch der reinen ,vernunft1 wenn1 da es eine solche gebe1 ausgemacht ist1 ist allein immanent2 der empirisch-bedingte1 der sich die ,alleinherrschaft anmat1 ist dagegen transscendent und uert sich in ,zumuthungen und ,geboten1 die ganz ber ihr ,gebiet hinausgehen1 welches gerade das umgekehrte #af4aj ,verhltni von dem ist1 was von der reinen ,vernunft im speculativen ,gebrauche gesagt werden konnte4 ,indessen1 da es immer noch reine ,vernunft ist1 deren ,erkenntni hier dem praktischen ,gebrauche zum ,grunde liegt1 so wird doch die ,eintheilung einer ,kritik der praktischen ,vernunft dem allgemeinen ,abrisse #af4ae nach der der speculativen gem angeordnet werden mssen4 ,wir werden also eine ,elementarlehre und ,methodenlehre derselben1 in jener als dem ersten ,theile eine ,analytik als ,regel der ,wahrheit und eine ,dialektik als ,darstellung und ,auflsung des ,scheins in ,urtheilen der praktischen ,vernunft haben mssen4 ,allein die ,ordnung in der ,unterabtheilung #af4bj der ,analytik wird wiederum das ,umgewandte von der in der #cb ,kritik der reinen speculativen ,vernunft sein4 ,denn in der gegenwrtigen werden wir von ,grundstzen anfangend zu ,begriffen und von diesen allererst1 wo mglich1 zu den ,sinnen gehen2 da wir hingegen bei der speculativen ,vernunft von den ,sinnen anfingen und bei den ,grundstzen #af4be endigen muten4 ,hievon liegt der ,grund nun wiederum darin3 da wir es jetzt mit einem ,willen zuthun haben und die ,vernunft nicht im ,verhltni auf ,gegenstnde1 sondern auf diesen ,willen und dessen ,causalitt zu erwgen haben1 da denn die ,grundstze der empirisch unbedingten ,causalitt den ,anfang machen mssen1 nach welchem der ,versuch gemacht #af4cj werden kann1 unsere ,begriffe von dem ,bestimmungsgrunde eines solchen ,willens1 ihrer ,anwendung auf ,gegenstnde1 zuletzt auf das ,subject und dessen ,sinnlichkeit1 allererst festzusetzen4 ,das ,gesetz der ,causalitt aus ,freiheit1 d4 i4 irgend ein reiner praktischer ,grundsatz1 macht hier unvermeidlich den ,anfang und bestimmt die ,gegenstnde1 worauf er allein bezogen #af4ce werden kann4 ,der ,kritik der praktischen ,vernunft #cc ,erster ,theil4 ,elementarlehre der reinen praktischen ,vernunft4 ,erstes ,buch4 #ce ,die ,analytik der reinen praktischen ,vernunft4 ,erstes ,hauptstck4 ,von den ,grundstzen der reinen praktischen ,vernunft4 #a4 #ai4e ,erklrung4 ,praktische ,grundstze sind ,stze1 welche eine allgemeine ,bestimmung des ,willens enthalten1 die mehrere praktische ,regeln unter sich hat4 ,sie sind subjectiv oder ,maximen1 wenn die ,bedingung nur als fr den ,willen des ,subjects gltig von ihm angesehen wird2 objectiv aber oder #ai4aj praktische ,gesetze1 wenn jene als objectiv1 d4 i4 fr den ,willen jedes vernnftigen ,wesens gltig1 erkannt wird4 ,anmerkung4 ,wenn man annimmt1 da reine ,vernunft einen praktisch1 d4 i4 zur ,willensbestimmung hinreichenden ,grund in sich enthalten knne1 so giebt es praktische #ai4ae #cf ,gesetze2 wo aber nicht1 so werden alle praktische ,grundstze bloe ,maximen sein4 ,in einem pathologisch-afficirten ,willen eines vernnftigen ,wesens kann ein ,widerstreit der ,maximen wider die von ihm selbst erkannte praktische ,gesetze angetroffen werden4 ,z4 ,b4 es kann sich jemand zur ,maxime machen1 keine ,beleidigung ungercht zu erdulden1 und doch zugleich einsehen1 da dieses kein praktisches #ai4bj ,gesetz1 sondern nur seine ,maxime sei1 dagegen als ,regel fr den ,willen eines jeden vernnftigen ,wesens in einer und derselben ,maxime mit sich selbst nicht zusammen stimmen knne4 ,in der ,naturerkenntni sind die ,principien dessen1 was geschieht1 7z4 ,b4 das ,princip der ,gleichheit der ,wirkung und ,gegenwirkung in der ,mittheilung der ,bewegung7 zugleich ,gesetze der ,natur2 denn der ,gebrauch #ai4be der ,vernunft ist dort theoretisch und durch die ,beschaffenheit des ,objects bestimmt4 ,in der praktischen ,erkenntni1 d4 i4 derjenigen1 welche es blos mit ,bestimmungsgrnden des ,willens zu thun hat1 sind ,grundstze1 die man sich macht1 darum noch nicht ,gesetze1 darunter man unvermeidlich stehe1 weil die ,vernunft im ,praktischen es mit dem ,subjecte zu thun hat1 nmlich dem ,begehrungsvermgen1 nach #bj4e dessen besonderer ,beschaffenheit sich die ,regel vielfltig richten kann4 -- ,die praktische ,regel ist jederzeit ein ,product der ,vernunft1 weil sie ,handlung als ,mittel zur ,wirkung als ,absicht vorschreibt4 ,diese ,regel ist aber fr ein ,wesen1 bei dem ,vernunft nicht ganz allein ,bestimmungsgrund des ,willens ist1 ein ,imperativ1 d4 i4 eine ,regel1 die durch ein ,sollen1 welches die objective ,nthigung #bj4aj der ,handlung ausdrckt1 bezeichnet wird1 und bedeutet1 da1 wenn die ,vernunft den ,willen gnzlich bestimmte1 die ,handlung unausbleiblich nach dieser ,regel geschehen wrde4 ,die ,imperativen gelten also objectiv und sind von ,maximen1 #cg als subjectiven ,grundstzen1 gnzlich unterschieden4 ,jene bestimmen aber entweder die ,bedingungen der ,causalitt des vernnftigen ,wesens1 als wirkender #bj4ae ,ursache1 blo in ,ansehung der ,wirkung und ,zulnglichkeit zu derselben1 oder sie bestimmen nur den ,willen1 er mag zur ,wirkung hinreichend sein oder nicht4 ,die erstere wrden hypothetische ,imperativen sein und bloe ,vorschriften der ,geschicklichkeit enthalten2 die zweiten wrden dagegen kategorisch und allein praktische ,gesetze sein4 ,maximen sind also zwar ,grundstze1 aber nicht ,imperativen4 #bj4bj ,die ,imperativen selber aber1 wenn sie bedingt sind1 d4 i4 nicht den ,willen schlechthin als ,willen1 sondern nur in ,ansehung einer begehrten ,wirkung bestimmen1 d4 i4 hypothetische ,imperativen sind1 sind zwar praktische ,vorschriften1 aber keine ,gesetze4 ,die letzteren mssen den ,willen als ,willen1 noch ehe ich frage1 ob ich gar das zu einer begehrten ,wirkung erforderliche ,vermgen habe1 oder was mir1 #bj4be um diese hervorzubringen1 zu thun sei1 hinreichend bestimmen1 mithin kategorisch sein1 sonst sind es keine ,gesetze3 weil ihnen die ,nothwendigkeit fehlt1 welche1 wenn sie praktisch sein soll1 von pathologischen1 mithin dem ,willen zufllig anklebenden ,bedingungen unabhngig sein mu4 ,saget jemanden1 z4 ,b4 da er in der ,jugend arbeiten und sparen msse1 um im ,alter nicht zu darben3 so ist dieses eine richtige #bj4cj und zugleich wichtige praktische ,vorschrift des ,willens4 ,man sieht aber leicht1 da der ,wille hier auf etwas ,anderes verwiesen werde1 wovon man voraussetzt1 da er es begehre1 und dieses ,begehren mu man ihm1 dem ,thter selbst1 berlassen1 ob er noch andere ,hlfsquellen auer seinem selbst erworbenen ,vermgen vorhersehe1 oder ob er gar nicht hoffe alt zu werden1 oder sich denkt im ,falle der #bj4ce ,noth dereinst schlecht behelfen zu knnen4 ,die ,vernunft1 aus der allein alle ,regel1 #ch die ,nothwendigkeit enthalten soll1 entspringen kann1 legt in diese ihre ,vorschrift zwar auch ,nothwendigkeit 7denn ohne das wre sie kein ,imperativ71 aber diese ist nur subjectiv bedingt1 und man kann sie nicht in allen ,subjecten in gleichem ,grade voraussetzen4 ,zu ihrer ,gesetzgebung aber wird erfordert1 da sie blos sich selbst #bj4dj vorauszusetzen bedrfe1 weil die ,regel nur alsdann objectiv und allgemein gltig ist1 wenn sie ohne zufllige1 subjective ,bedingungen gilt1 die ein vernnftig ,wesen von dem andern unterscheiden4 ,nun sagt jemanden1 er solle niemals lgenhaft versprechen1 so ist dies eine ,regel1 die blos seinen ,willen betrifft2 die ,absichten1 die der ,mensch haben mag1 mgen durch denselben erreicht werden knnen1 #ba4e oder nicht2 das bloe ,wollen ist das1 was durch jene ,regel vllig a priori bestimmt werden soll4 ,findet sich nun1 da diese ,regel praktisch richtig sei1 so ist sie ein ,gesetz1 weil sie ein kategorischer ,imperativ ist4 ,also beziehen sich praktische ,gesetze allein auf den ,willen1 unangesehen dessen1 was durch die ,causalitt desselben ausgerichtet wird1 und man kann von der letztern 7als zur ,sinnenwelt gehrig7 #ba4aj abstrahiren um sie rein zu haben4 #b4 ,lehrsatz ,i4 ,alle praktische ,principien1 die ein ,object 7,materie7 des ,begehrungsvermgens als ,bestimmungsgrund des ,willens voraussetzen1 sind insgesammt #ba4ae empirisch und knnen keine praktische ,gesetze abgeben4 ,ich verstehe unter der ,materie des ,begehrungsvermgens einen ,gegenstand1 dessen ,wirklichkeit begehrt wird4 ,wenn die ,begierde nach diesem ,gegenstande nun vor der praktischen ,regel vorhergeht und die ,bedingung #ci ist1 sie sich zum ,princip zu machen1 so sage ich 7erstlich73 dieses ,princip #ba4bj ist alsdann jederzeit empirisch4 ,denn der ,bestimmungsgrund der ,willkr ist alsdann die ,vorstellung eines ,objects und dasjenige ,verhltni derselben zum ,subject1 wodurch das ,begehrungsvermgen zur ,wirklichmachung desselben bestimmt wird4 ,ein solches ,verhltni aber zum ,subject heit die ,lust an der ,wirklichkeit eines ,gegenstandes4 ,also mte diese als #ba4be ,bedingung der ,mglichkeit der ,bestimmung der ,willkr vorausgesetzt werden4 ,es kann aber von keiner ,vorstellung irgend eines ,gegenstandes1 welche sie auch sei1 a priori erkannt werden1 ob sie mit ,lust oder ,unlust verbunden1 oder indifferent sein werde4 ,also mu in solchem ,falle der ,bestimmungsgrund der ,willkr jederzeit empirisch sein1 mithin auch das #ba4cj praktische materiale ,princip1 welches ihn als ,bedingung voraussetzte4 ,da nun 7zweitens7 ein ,princip1 das sich nur auf die subjective ,bedingung der ,empfnglichkeit einer ,lust oder ,unlust 7die jederzeit nur empirisch erkannt und nicht fr alle vernnftige ,wesen in gleicher ,art gltig sein kann7 grndet1 zwar wohl fr das ,subject1 das sie besitzt1 zu #ba4ce ihrer ,maxime1 aber auch fr diese selbst 7weil es ihm an objectiver ,nothwendigkeit1 die a priori erkannt werden mu1 mangelt7 nicht zum ,gesetze dienen kann1 so kann ein solches ,princip niemals ein praktisches #dj ,gesetz abgeben4 #c4 ,lehrsatz ,,ii4 #bb4e ,alle materiale praktische ,principien sind1 als solche1 insgesammt von einer und derselben ,art und gehren unter das allgemeine ,princip der ,selbstliebe oder eigenen ,glckseligkeit4 ,die ,lust aus der ,vorstellung der ,existenz einer ,sache1 so fern sie ein ,bestimmungsgrund des ,begehrens dieser ,sache sein soll1 grndet sich #bb4aj auf der ,empfnglichkeit des ,subjects1 weil sie von dem ,dasein eines ,gegenstandes abhngt2 mithin gehrt sie dem ,sinne 7,gefhl7 und nicht dem ,verstande an1 der eine ,beziehung der ,vorstellung auf ein ,object nach ,begriffen1 aber nicht auf das ,subject nach ,gefhlen ausdrckt4 ,sie ist also nur so fern praktisch1 als die ,empfindung der ,annehmlichkeit1 die #bb4ae das ,subject von der ,wirklichkeit des ,gegenstandes erwartet1 das ,begehrungsvermgen bestimmt4 ,nun ist aber das ,bewutsein eines vernnftigen ,wesens von der ,annehmlichkeit des ,lebens1 die ununterbrochen sein ganzes ,dasein begleitet1 die ,glckseligkeit1 und das ,princip1 diese sich zum hchsten ,bestimmungsgrunde der ,willkr zu machen1 das ,princip #bb4bj der ,selbstliebe4 ,also sind alle materiale ,principien1 die den ,bestimmungsgrund der ,willkr in der aus irgend eines ,gegenstandes ,wirklichkeit #da zu empfindenden ,lust oder ,unlust setzen1 so fern gnzlich von einerlei ,art1 da sie insgesammt zum ,princip der ,selbstliebe oder eigenen ,glckseligkeit gehren4 #bb4be ,folgerung4 ,alle materiale praktische ,regeln setzen den ,bestimmungsgrund des ,willens im unteren ,begehrungsvermgen1 und1 gbe es gar keine blos formale ,gesetze desselben1 die den ,willen hinreichend bestimmten1 so wrde auch kein oberes ,begehrungsvermgen eingerumt werden #bb4cj knnen4 ,anmerkung ,i4 ,man mu sich wundern1 wie sonst scharfsinnige ,mnner einen ,unterschied zwischen dem unteren und oberen ,begehrungsvermgen darin zu finden glauben knnen1 ob die ,,vorstellungen1 die mit dem ,gefhl der ,lust verbunden sind1 in den ,sinnen1 oder dem ,verstande ihren ,ursprung haben4 ,denn es kommt1 wenn man nach den ,bestimmungsgrnden des ,begehrens frgt und sie in einer von irgend etwas erwarteten ,annehmlichkeit setzt1 gar nicht darauf an1 wo die ,vorstellung dieses vergngenden ,gegenstandes herkomme1 sondern nur #bc4e wie sehr sie vergngt4 ,wenn eine ,vorstellung1 sie mag immerhin im ,verstande ihren ,sitz und ,ursprung haben1 die ,willkr nur dadurch bestimmen kann1 da sie ein ,gefhl einer ,lust im ,subjecte voraussetzt1 so ist1 da sie ein ,bestimmungsgrund der ,willkr sei1 gnzlich von der ,beschaffenheit des inneren ,sinnes abhngig1 da dieser nmlich dadurch mit ,annehmlichkeit afficirt werden kann4 ,die #bc4aj ,vorstellungen der ,gegenstnde mgen noch so ungleichartig1 sie mgen ,verstandes-1 #db selbst ,vernunftvorstellungen im ,gegensatze der ,vorstellungen der ,sinne sein1 so ist doch das ,gefhl der ,lust1 wodurch jene doch eigentlich nur den ,bestimmungsgrund des ,willens ausmachen1 7die ,annehmlichkeit1 das ,vergngen1 das man davon erwartet1 welches die ,thtigkeit zur ,hervorbringung des ,objects antreibt7 #bc4ae nicht allein so fern von einerlei ,art1 da es jederzeit blos empirisch erkannt werden kann1 sondern auch sofern1 als es eine und dieselbe ,lebenskraft1 die sich im ,begehrungsvermgen uert1 afficirt und in dieser ,beziehung von jedem anderen ,bestimmungsgrunde in nichts als dem ,grade verschieden sein kann4 ,wie wrde man sonst zwischen zwei der ,vorstellungsart nach gnzlich verschiedenen ,bestimmungsgrnden #bc4bj eine ,vergleichung der ,gre nach anstellen knnen1 um den1 der am meisten das ,begehrungsvermgen afficirt1 vorzuziehen8 ,eben derselbe ,mensch kann ein ihm lehrreiches ,buch1 das ihm nur einmal zu ,hnden kommt1 ungelesen zurckgeben1 um die ,jagd nicht zu versumen1 in der ,mitte einer schnen ,rede weggehen1 um zur ,mahlzeit nicht zu spt zu kommen1 eine ,unterhaltung #bc4be durch vernnftige ,gesprche1 die er sonst sehr schtzt1 verlassen1 um sich an den ,spieltisch zu setzen1 sogar einen ,armen1 dem wohlzuthun ihm sonst ,freude ist1 abweisen1 weil er jetzt eben nicht mehr ,geld in der ,tasche hat1 als er braucht1 um den ,eintritt in die ,komdie zu bezahlen4 ,beruht die ,willensbestimmung auf dem ,gefhle der ,annehmlichkeit oder ,unannehmlichkeit1 die er aus irgend einer ,ursache erwartet1 #bc4cj so ist es ihm gnzlich einerlei1 durch welche ,vorstellungsart er afficirt werde4 ,nur wie stark1 wie lange1 wie leicht erworben und oft wiederholt diese ,annehmlichkeit sei1 daran liegt es ihm1 um sich zur ,wahl zu entschlieen4 ,so wie demjenigen1 der ,gold zur ,ausgabe braucht1 gnzlich einerlei ist1 ob die ,materie desselben1 das #dc ,gold1 aus dem ,gebirge gegraben1 oder aus dem ,sande gewaschen ist1 wenn es nur #bc4ce allenthalben fr denselben ,werth angenommen wird1 so frgt kein ,mensch1 wenn es ihm blos an der ,annehmlichkeit des ,lebens gelegen ist1 ob ,verstandes- oder ,sinnesvorstellungen1 sondern nur wie viel und groes ,vergngen sie ihm auf die lngste ,zeit verschaffen4 ,nur diejenigen1 welche der reinen ,vernunft das ,vermgen1 ohne ,voraussetzung irgend eines ,gefhls den ,willen zu bestimmen1 gerne abstreiten #bc4dj mchten1 knnen sich so weit von ihrer eigenen ,erklrung verirren1 das1 was sie selbst vorher auf ein und eben dasselbe ,princip gebracht haben1 dennoch hernach fr ganz ungleichartig zu erklren4 ,so findet sich z4 ,b41 da man auch an bloer ,kraftanwendung1 an dem ,bewutsein seiner ,seelenstrke in berwindung der ,hindernisse1 die sich unserem ,vorsatze entgegensetzen1 an der ,kultur der ,geistestalente u4 s4 w4 #bd4e ,vergngen finden knne1 und wir nennen das mit ,recht feinere ,freuden und ,ergtzungen1 weil sie mehr wie andere in unserer ,gewalt sind1 sich nicht abnutzen1 das ,gefhl zu noch mehrerem ,genu derselben vielmehr strken und1 indem sie ergtzen1 zugleich cultiviren4 ,allein sie darum fr eine andere ,art1 den ,willen zu bestimmen1 als blos durch den ,sinn1 auszugeben1 da sie doch einmal zur ,mglichkeit jener ,vergngen #bd4aj ein daraus in uns angelegtes ,gefhl als erste ,bedingung dieses ,wohlgefallens voraussetzen1 ist gerade so1 als wenn ,unwissende1 die gerne in der ,metaphysik pfuschern mchten1 sich die ,materie so fein1 so berfein1 da sie selbst darber schwindlig werden mchten1 denken und dann glauben1 auf diese ,art sich ein geistiges und doch ausgedehntes ,wesen erdacht zu haben4 ,wenn wir es mit dem ,epikur #bd4ae bei der ,tugend aufs bloe ,vergngen aussetzen1 das sie verspricht1 um den #dd ,willen zu bestimmen1 so knnen wir ihn hernach nicht tadeln1 da er dieses mit denen der grbsten ,sinne fr ganz gleichartig hlt2 denn man hat gar nicht ,grund ihm aufzubrden1 da er die ,vorstellungen1 wodurch dieses ,gefhl in uns erregt wrde1 blos den krperlichen ,sinnen beigemessen htte4 ,er hat von vielen derselben #bd4bj den ,quell1 so viel man errathen kann1 eben sowohl in dem ,gebrauch des hheren ,erkenntnivermgens gesucht2 aber das hinderte ihn nicht und konnte ihn auch nicht hindern1 nach genanntem ,princip das ,vergngen selbst1 das uns jene allenfalls intellectuelle ,vorstellungen gewhren1 und wodurch sie allein ,bestimmungsgrnde des ,willens sein knnen1 gnzlich fr gleichartig zu halten4 ,consequent zu sein1 #bd4be ist die grte ,obliegenheit eines ,philosophen und wird doch am seltensten angetroffen4 ,die alten griechischen ,schulen geben uns davon mehr ,beispiele1 als wir in unserem synkretistischen ,zeitalter antreffen1 wo ein gewisses ,coalitionssystem widersprechender ,grundstze voll ,unredlichkeit und ,seichtigkeit erknstelt wird1 weil es sich einem ,publicum besser empfiehlt1 das zufrieden ist1 von allem #bd4cj etwas und im ganzen nichts zu wissen und dabei in alten ,stteln gerecht zu sein4 ,das ,princip der eignen ,glckseligkeit1 so viel ,verstand und ,vernunft bei ihm auch gebraucht werden mag1 wrde doch fr den ,willen keine andere ,bestimmungsgrnde1 als die dem unteren ,begehrungsvermgen angemessen sind1 in sich fassen1 und es giebt also entweder gar kein oberes ,begehrungsvermgen1 oder reine #bd4ce ,vernunft mu fr sich allein praktisch sein1 d4 i4 ohne ,voraussetzung irgend eines ,gefhls1 mithin ohne ,vorstellungen des ,angenehmen oder ,unangenehmen als der ,materie des ,begehrungsvermgens1 die jederzeit eine empirische ,bedingung der ,principien ist1 durch die bloe ,form der praktischen ,regel den ,willen bestimmen #de knnen4 ,alsdann allein ist ,vernunft nur1 so fern sie fr sich selbst den ,willen #bd4dj bestimmt 7nicht im ,dienste der ,neigungen ist71 ein wahres oberes ,begehrungsvermgen1 dem das pathologisch bestimmbare untergeordnet ist1 und wirklich1 ja specifisch von diesem unterschieden1 so da sogar die mindeste ,beimischung von den ,antrieben der letzteren ihrer ,strke und ,vorzuge ,abbruch thut1 so wie das mindeste ,empirische1 als ,bedingung in einer mathematischen ,demonstration1 ihre #be4e ,wrde und ,nachdruck herabsetzt und vernichtet4 ,die ,vernunft bestimmt in einem praktischen ,gesetze unmittelbar den ,willen1 nicht vermittelst eines dazwischen kommenden ,gefhls der ,lust und ,unlust1 selbst nicht an diesem ,gesetze1 und nur1 da sie als reine ,vernunft praktisch sein kann1 macht es ihr mglich1 gesetzgebend zu sein4 #be4aj ,anmerkung ,,ii4 ,glcklich zu sein1 ist nothwendig das ,verlangen jedes vernnftigen1 aber endlichen ,wesens und also ein unvermeidlicher ,bestimmungsgrund seines ,begehrungsvermgens4 ,denn die ,zufriedenheit mit seinem ganzen ,dasein ist nicht etwa ein ursprnglicher ,besitz und eine ,seligkeit1 welche ein ,bewutsein seiner unabhngigen #be4ae ,selbstgenugsamkeit voraussetzen wrde1 sondern ein durch seine endliche ,natur selbst ihm aufgedrungenes ,problem1 weil es bedrftig ist1 und dieses ,bedrfni betrifft die ,materie seines ,begehrungsvermgens1 d4 i4 etwas1 was sich auf ein subjectiv zum ,grunde liegendes ,gefhl der ,lust oder ,unlust bezieht1 dadurch das1 was es zur ,zufriedenheit mit seinem ,zustande bedarf1 bestimmt wird4 ,aber eben darum1 #be4bj weil dieser materiale ,bestimmungsgrund von dem ,subjecte blos empirisch erkannt werden kann1 ist es unmglich diese ,aufgabe als ein ,gesetz zu betrachten1 weil dieses als objectiv in allen ,fllen und fr alle vernnftige ,wesen eben denselben #df ,bestimmungsgrund des ,willens enthalten mte4 ,denn obgleich der ,begriff der ,glckseligkeit der praktischen ,beziehung der ,objecte aufs ,begehrungsvermgen #be4be allerwrts zum ,grunde liegt1 so ist er doch nur der allgemeine ,titel der subjectiven ,bestimmungsgrnde und bestimmt nichts specifisch1 darum es doch in dieser praktischen ,aufgabe allein zu thun ist1 und ohne welche ,bestimmung sie gar nicht aufgelst werden kann4 ,worin nmlich jeder seine ,glckseligkeit zu setzen habe1 kommt auf jedes sein besonderes ,gefhl der ,lust und ,unlust an1 und selbst in einem #be4cj und demselben ,subject auf die ,verschiedenheit des ,bedrfnisses nach den ,abnderungen dieses ,gefhls1 und ein subjectiv nothwendiges ,gesetz 7als ,naturgesetz7 ist also objectiv ein gar sehr zuflliges praktisches ,princip1 das in verschiedenen ,subjecten sehr verschieden sein kann und mu1 mithin niemals ein ,gesetz abgeben kann1 weil es bei der ,begierde nach ,glckseligkeit nicht auf die ,form der #be4ce ,gesetzmigkeit1 sondern lediglich auf die ,materie ankommt1 nmlich ob und wieviel ,vergngen ich in der ,befolgung des ,gesetzes zu erwarten habe4 ,principien der ,selbstliebe knnen zwar allgemeine ,regeln der ,geschicklichkeit 7,mittel zu ,absichten auszufinden7 enthalten1 alsdann sind es aber blos theoretische ,principien#g 7z4 ,b4 wie derjenige1 der gerne ,brot essen mchte1 sich eine ,mhle auszudenken habe74 #dg ,aber praktische ,vorschriften1 die sich auf sie grnden1 knnen niemals allgemein sein1 denn der ,bestimmungsgrund des ,begehrungsvermgens ist auf das ,gefhl der ,lust und ,unlust1 das niemals als allgemein auf dieselben ,gegenstnde gerichtet #bf4e angenommen werden kann1 gegrndet4 #g ,stze1 welche in der ,mathematik oder ,naturlehre praktisch genannt werden1 sollten eigentlich technisch heien4 ,denn um die ,willensbestimmung ist es diesen #bf4ce ,lehren gar nicht zu thun2 sie zeigen nur das ,mannigfaltige der mglichen ,handlung an1 welches eine gewisse ,wirkung hervorzubringen hinreichend ist1 und sind also eben so theoretisch als alle ,stze1 welche die ,verknpfung der ,ursache mit einer ,wirkung aussagen4 ,wem nun die letztere beliebt1 der mu sich auch gefallen lassen1 die erstere zu sein4#bf4dj ,aber gesetzt1 endliche vernnftige ,wesen dchten auch in ,ansehung dessen1 was sie fr ,objecte ihrer ,gefhle des ,vergngens oder ,schmerzens anzunehmen htten1 imgleichen sogar in ,ansehung der ,mittel1 deren sie sich bedienen mssen1 um die erstern zu erreichen1 die andern abzuhalten1 durchgehends einerlei1 so wrde das #bf4aj ,princip der ,selbstliebe dennoch von ihnen durchaus fr kein praktisches ,gesetz ausgegeben werden knnen2 denn diese ,einhelligkeit wre selbst doch nur zufllig4 ,der ,bestimmungsgrund wre immer doch nur subjectiv gltig und blos empirisch und htte diejenige ,nothwendigkeit nicht1 die in einem jeden ,gesetze gedacht wird1 nmlich die objective aus ,grnden a priori2 man mte denn diese #bf4ae ,nothwendigkeit gar nicht fr praktisch1 sondern fr blos physisch ausgeben1 nmlich da die ,handlung durch unsere ,neigung uns eben so unausbleiblich abgenthigt wrde1 als das ,ghnen1 wenn wir andere ghnen sehen4 ,man wrde eher behaupten knnen1 da es gar keine praktische ,gesetze gebe1 sondern nur ,anrathungen zum ,behuf unserer ,begierden1 als da blos subjective ,principien zum ,range praktischer #bf4bj ,gesetze erhoben wrden1 die durchaus objective und nicht blos subjective ,nothwendigkeit haben und durch ,vernunft a priori1 nicht durch ,erfahrung 7so empirisch allgemein diese auch sein mag7 erkannt sein mssen4 ,selbst die ,regeln einstimmiger ,erscheinungen werden nur ,naturgesetze 7z4 ,b4 die mechanischen7 genannt1 wenn man sie entweder wirklich a priori erkennt1 oder doch 7wie bei den #bf4be #dh chemischen7 annimmt1 sie wrden a priori aus objectiven ,grnden erkannt werden1 wenn unsere ,einsicht tiefer ginge4 ,allein bei blos subjectiven praktischen ,principien wird das ausdrcklich zur ,bedingung gemacht1 da ihnen nicht objective1 sondern subjective ,bedingungen der ,willkr zum ,grunde liegen mssen2 mithin1 da sie jederzeit nur als bloe ,maximen1 niemals aber als praktische ,gesetze vorstellig #bf4cj gemacht werden drfen4 ,diese letztere ,anmerkung scheint beim ersten ,anblicke bloe ,wortklauberei zu sein2 allein sie ist die ,wortbestimmung des allerwichtigsten ,unterschiedes1 der nur in praktischen ,untersuchungen in ,betrachtung kommen mag4 #d4 ,lehrsatz ,,iii4 ,wenn ein vernnftiges ,wesen sich seine ,maximen als praktische allgemeine ,gesetze denken soll1 so kann es sich dieselbe nur als solche ,principien denken1 die nicht der ,materie1 sondern blos der ,form nach den #bg4e ,bestimmungsgrund des ,willens enthalten4 ,die ,materie eines praktischen ,princips ist der ,gegenstand des ,willens4 ,dieser ist entweder der ,bestimmungsgrund des letzteren oder nicht4 ,ist er der ,bestimmungsgrund desselben1 so wrde die ,regel des ,willens einer empirischen ,bedingung 7dem ,verhltnisse der bestimmenden ,vorstellung #bg4aj zum ,gefhle der ,lust und ,unlust7 unterworfen1 folglich kein praktisches ,gesetz sein4 ,nun bleibt von einem ,gesetze1 wenn man alle ,materie1 d4 i4 jeden ,gegenstand des ,willens1 7als ,bestimmungsgrund7 davon absondert1 nichts brig1 als die bloe ,form einer allgemeinen ,gesetzgebung4 #di ,also kann ein vernnftiges ,wesen sich seine subjectiv-praktische ,principien1 #bg4ae d4 i4 ,maximen1 entweder gar nicht zugleich als allgemeine ,gesetze denken1 oder es mu annehmen1 da die bloe ,form derselben1 nach der jene sich zur allgemeinen ,gesetzgebung schicken1 sie fr sich allein zum praktischen ,gesetze mache4 ,anmerkung4 #bg4bj ,welche ,form in der ,maxime sich zur allgemeinen ,gesetzgebung schicke1 welche nicht1 das kann der gemeinste ,verstand ohne ,unterweisung unterscheiden4 ,ich habe z4 ,b4 es mir zur ,maxime gemacht1 mein ,vermgen durch alle sichere ,mittel zu vergrern4 ,jetzt ist ein ,depositum in meinen ,hnden1 dessen ,eigenthmer verstorben ist und keine ,handschrift darber zurckgelassen hat4 ,natrlicherweise ist #bg4be dies der ,fall meiner ,maxime4 ,jetzt will ich nur wissen1 ob jene ,maxime auch als allgemeines praktisches ,gesetz gelten knne4 ,ich wende jene also auf gegenwrtigen ,fall an und frage1 ob sie wohl die ,form eines ,gesetzes annehmen1 mithin ich wohl durch meine ,maxime zugleich ein solches ,gesetz geben knnte3 da jedermann ein ,depositum ableugnen drfe1 dessen ,niederlegung ihm niemand beweisen kann4 ,ich #bg4cj werde sofort gewahr1 da ein solches ,princip1 als ,gesetz1 sich selbst vernichten wrde1 weil es machen wrde1 da es gar kein ,depositum gbe4 ,ein praktisches ,gesetz1 was ich dafr erkenne1 mu sich zur allgemeinen ,gesetzgebung qualificiren2 dies ist ein identischer ,satz und also fr sich klar4 ,sage ich nun3 mein ,wille steht unter einem praktischen ,gesetze1 so kann ich nicht meine ,neigung 7z4 ,b4 im gegenwrtigen #bg4ce ,falle meine ,habsucht7 als den zu einem allgemeinen praktischen ,gesetze schicklichen ,bestimmungsgrund desselben anfhren2 denn diese1 weit gefehlt da sie #ej zu einer allgemeinen ,gesetzgebung tauglich sein sollte1 so mu sie vielmehr in der ,form eines allgemeinen ,gesetzes sich selbst aufreiben4 ,es ist daher wunderlich1 wie1 da die ,begierde zur ,glckseligkeit1 mithin auch die ,maxime1 dadurch sich jeder diese letztere zum ,bestimmungsgrunde seines #bh4e ,willens setzt1 allgemein ist1 es verstndigen ,mnnern habe in den ,sinn kommen knnen1 es darum fr ein allgemein praktisches ,gesetz auszugeben4 ,denn da sonst ein allgemeines ,naturgesetz alles einstimmig macht1 so wrde hier1 wenn man der ,maxime die ,allgemeinheit eines ,gesetzes geben wollte1 grade das uerste #bh4aj ,widerspiel der ,einstimmung1 der rgste ,widerstreit und die gnzliche ,vernichtung der ,maxime selbst und ihrer ,absicht erfolgen4 ,denn der ,wille ,aller hat alsdann nicht ein und dasselbe ,object1 sondern ein jeder hat das seinige 7sein eigenes ,wohlbefinden71 welches sich zwar zuflligerweise auch mit anderer ihren ,absichten1 die sie gleichfalls auf sich selbst richten1 vertragen kann1 aber lange nicht zum ,gesetze hinreichend #bh4ae ist1 weil die ,ausnahmen1 die man gelegentlich zu machen befugt ist1 endlos sind und gar nicht bestimmt in eine allgemeine ,regel befat werden knnen4 ,es kommt auf diese ,art eine ,harmonie heraus1 die derjenigen hnlich ist1 welche ein gewisses ,spottgedicht auf die ,seeleneintracht zweier sich zu ,grunde richtenden ,eheleute schildert3 ,o wundervolle ,harmonie1 was er will1 will auch #bh4bj sie c41 oder was von der ,anheischigmachung ,knig ,franz des ,ersten gegen ,kaiser ,karl den ,fnften erzhlt wird3 was mein ,bruder ,karl haben will 7,mailand71 das will ich auch haben4 ,empirische ,bestimmungsgrnde taugen zu keiner allgemeinen ueren ,gesetzgebung1 aber auch eben so wenig zur innern2 denn jeder legt sein ,subject1 ein anderer aber ein anderes ,subject der ,neigung zum ,grunde1 #bh4be #ea und in jedem ,subject selber ist bald die1 bald eine andere im ,vorzuge des ,einflusses4 ,ein ,gesetz ausfindig zu machen1 das sie inssammt unter dieser ,bedingung1 nmlich mit allerseitiger ,einstimmung1 regierte1 ist schlechterdings unmglich4 #e4 ,aufgabe ,i4 #bh4cj ,vorausgesetzt1 da die bloe gesetzgebende ,form der ,maximen allein der zureichende ,bestimmungsgrund eines ,willens sei3 die ,beschaffenheit desjenigen ,willens zu finden1 der dadurch allein bestimmbar ist4 ,da die bloe ,form des ,gesetzes lediglich von der ,vernunft vorgestellt werden kann und mithin kein ,gegenstand der ,sinne ist1 folglich auch #bh4ce nicht unter die ,erscheinungen gehrt3 so ist die ,vorstellung derselben als ,bestimmungsgrund des ,willens von allen ,bestimmungsgrnden der ,begebenheiten in der ,natur nach dem ,gesetze der ,causalitt unterschieden1 weil bei diesen die bestimmenden ,grnde selbst ,erscheinungen sein mssen4 ,wenn aber auch kein anderer ,bestimmungsgrund des ,willens fr diesen zum ,gesetz dienen kann1 als blos jene allgemeine gesetzgebende ,form3 so mu ein solcher ,wille als gnzlich unabhngig von dem ,naturgesetz der ,erscheinungen1 nmlich dem ,gesetze der ,causalitt1 beziehungsweise auf #bi4e einander gedacht werden4 ,eine solche ,unabhngigkeit aber heit ,freiheit im strengsten1 d4 i4 transscendentalen1 ,verstande4 ,also ist ein ,wille1 #eb dem die bloe gesetzgebende ,form der ,maxime allein zum ,gesetze dienen kann1 ein freier ,wille4 #f4 #bi4aj ,aufgabe ,,ii4 ,vorausgesetzt1 da ein ,wille frei sei1 das ,gesetz zu finden1 welches ihn allein nothwendig zu bestimmen tauglich ist4 ,da die ,materie des praktischen ,gesetzes1 d4 i4 ein ,object der ,maxime1 niemals anders als empirisch gegeben werden kann1 der freie ,wille aber1 #bi4ae als von empirischen 7d4 i4 zur ,sinnenwelten gehrigen7 ,bedingungen unabhngig1 dennoch bestimmbar sein mu3 so mu ein freier ,wille1 unabhngig von der ,materie des ,gesetzes1 dennoch einen ,bestimmungsgrund in dem ,gesetze antreffen4 ,es ist aber auer der ,materie des ,gesetzes nichts weiter in demselben als die gesetzgebende ,form enthalten4 ,also ist #bi4bj die gesetzgebende ,form1 so fern sie in der ,maxime enthalten ist1 das einzige1 was einen ,bestimmungsgrund des ,willens ausmachen kann4 ,anmerkung4 ,freiheit und unbedingtes praktisches ,gesetz weisen also wechselsweise auf einander zurck4 ,ich frage hier nun nicht3 ob sie auch in der ,that verschieden seien1 und #bi4be nicht vielmehr ein unbedingtes ,gesetz blos das ,selbstbewutsein einer reinen praktischen ,vernunft1 diese aber ganz einerlei mit dem positiven ,begriffe der ,freiheit sei2 sondern wovon unsere ,erkenntni des unbedingt ,praktischen anhebe1 ob von der ,freiheit1 oder dem praktischen ,gesetze4 ,von der ,freiheit kann es nicht anheben2 #ec denn deren knnen wir uns weder unmittelbar bewut werden1 weil ihr #bi4cj erster ,begriff negativ ist1 noch darauf aus der ,erfahrung schlieen1 denn ,erfahrung giebt uns nur das ,gesetz der ,erscheinungen1 mithin den ,mechanism der ,natur1 das gerade ,widerspiel der ,freiheit1 zu erkennen4 ,also ist es das moralische ,gesetz1 dessen wir uns unmittelbar bewut werden 7so bald wir uns ,maximen des ,willens entwerfen71 welches sich uns zuerst darbietet und1 indem die ,vernunft #bi4ce jenes als einen durch keine sinnliche ,bedingungen zu berwiegenden1 ja davon gnzlich unabhngigen ,bestimmungsgrund darstellt1 gerade auf den ,begriff der ,freiheit fhrt4 ,wie ist aber auch das ,bewutsein jenes moralischen ,gesetzes mglich8 ,wir knnen uns reiner praktischer ,gesetze bewut werden1 eben so wie wir uns reiner theoretischer ,grundstze bewut sind1 indem wir auf die ,nothwendigkeit1 #cj4e womit sie uns die ,vernunft vorschreibt1 und auf ,absonderung aller empirischen ,bedingungen1 dazu uns jene hinweiset1 ,acht haben4 ,der ,begriff eines reinen ,willens entspringt aus den ersteren1 wie das ,bewutsein eines reinen ,verstandes aus dem letzteren4 ,da dieses die wahre ,unterordnung unserer ,begriffe sei1 und ,sittlichkeit uns zuerst den ,begriff der ,freiheit entdecke1 mithin praktische ,vernunft #cj4aj zuerst der speculativen das unauflslichste ,problem mit diesem ,begriffe aufstelle1 um sie durch denselben in die grte ,verlegenheit zu setzen1 erhellt schon daraus3 da1 da aus dem ,begriffe der ,freiheit in den ,erscheinungen nichts erklrt werden kann1 sondern hier immer ,naturmechanism den ,leitfaden ausmachen mu1 berdem auch die ,antinomie der reinen ,vernunft1 wenn sie zum ,unbedingten in der #cj4ae ,reihe der ,ursachen aufsteigen will1 sich bei einem so sehr wie bei dem andern in ,unbegreiflichkeiten verwickelt1 indessen da doch der letztere 7,mechanism7 wenigstens #ed ,brauchbarkeit in ,erklrung der ,erscheinungen hat1 man niemals zu dem ,wagstcke gekommen sein wrde1 ,freiheit in die ,wissenschaft einzufhren1 wre nicht das ,sittengesetz und mit ihm praktische ,vernunft dazu gekommen und htte uns diesen #cj4bj ,begriff nicht aufgedrungen4 ,aber auch die ,erfahrung besttigt diese ,ordnung der ,begriffe in uns4 ,setzet1 da jemand von seiner wollstigen ,neigung vorgiebt1 sie sei1 wenn ihm der beliebte ,gegenstand und die ,gelegenheit dazu vorkmen1 fr ihn ganz unwiderstehlich3 ob1 wenn ein ,galgen vor dem ,hause1 da er diese ,gelegenheit trifft1 aufgerichtet wre1 um ihn sogleich nach genossener ,wollust daran zu knpfen1 #cj4be er alsdann nicht seine ,neigung bezwingen wrde4 ,man darf nicht lange rathen1 was er antworten wrde4 ,fragt ihn aber1 ob1 wenn sein ,frst ihm unter ,androhung derselben unverzgerten ,todesstrafe zumuthete1 ein falsches ,zeugni wider einen ehrlichen ,mann1 den er gerne unter scheinbaren ,vorwnden verderben mchte1 abzulegen1 ob er da1 so gro auch seine ,liebe zum ,leben sein mag1 sie wohl zu berwinden #cj4cj fr mglich halte4 ,ob er es thun wrde1 oder nicht1 wird er vielleicht sich nicht getrauen zu versichern2 da es ihm aber mglich sei1 mu er ohne ,bedenken einrumen4 ,er urtheilt also1 da er etwas kann1 darum weil er sich bewut ist1 da er es soll1 und erkennt in sich die ,freiheit1 die ihm sonst ohne das moralische ,gesetz unbekannt geblieben wre4 #cj4ce #g4 ,grundgesetz der reinen praktischen ,vernunft4 ,handle so1 da die ,maxime deines ,willens jederzeit zugleich als ,princip einer allgemeinen ,gesetzgebung gelten knne4 ,anmerkung4 #ee ,die reine ,geometrie hat ,postulate als praktische ,stze1 die aber nichts weiter enthalten als die ,voraussetzung1 da man etwas thun knne1 wenn etwa gefordert wrde1 man solle es thun und diese sind die einzigen ,stze derselben1 die ein ,dasein betreffen4 ,es sind also praktische ,regeln unter einer problematischen ,bedingung #ca4e des ,willens4 ,hier aber sagt die ,regel3 man solle schlechthin auf gewisse ,weise verfahren4 ,die praktische ,regel ist also unbedingt1 mithin als kategorisch praktischer ,satz a priori vorgestellt1 wodurch der ,wille schlechterdings und unmittelbar 7durch die praktische ,regel selbst1 die also hier ,gesetz ist7 objectiv bestimmt wird4 ,denn reine1 an sich praktische ,vernunft ist hier unmittelbar gesetzgebend4 ,der ,wille #ca4aj wird als unabhngig von empirischen ,bedingungen1 mithin1 als reiner ,wille1 durch die bloe ,form des ,gesetzes als bestimmt gedacht und dieser ,bestimmungsgrund als die oberste ,bedingung aller ,maximen angesehen4 ,die ,sache ist befremdlich genug und hat ihres gleichen in der ganzen brigen praktischen ,erkenntni nicht4 ,denn der ,gedanke a priori von einer mglichen allgemeinen ,gesetzgebung1 #ca4ae der also blos problematisch ist1 wird1 ohne von der ,erfahrung oder irgend einem ueren ,willen etwas zu entlehnen1 als ,gesetz unbedingt geboten4 ,es ist aber auch nicht eine ,vorschrift1 nach welcher eine ,handlung geschehen soll1 dadurch eine begehrte ,wirkung mglich ist 7denn da wre die ,regel immer physisch bedingt71 sondern eine ,regel1 die blos den ,willen in ,ansehung der ,form seiner #ca4bj ,maximen a priori bestimmt1 und da ist ein ,gesetz1 welches blos zum ,behuf der subjectiven ,form der ,grundstze dient1 als ,bestimmungsgrund durch die objective ,form eines ,gesetzes berhaupt1 wenigstens zu denken nicht unmglich4 ,man kann das ,bewutsein dieses ,grundgesetzes ein ,factum der ,vernunft nennen1 #ef weil man es nicht aus vorhergehenden ,datis der ,vernunft1 z4 ,b4 dem ,bewutsein #ca4be der ,freiheit 7denn dieses ist uns nicht vorher gegeben71 herausvernnfteln kann1 sondern weil es sich fr sich selbst uns aufdringt als synthetischer ,satz a priori1 der auf keiner1 weder reinen noch empirischen1 ,anschauung gegrndet ist1 ob er gleich analytisch sein wrde1 wenn man die ,freiheit des ,willens voraussetzte1 wozu aber1 als positivem ,begriffe1 eine intellectuelle ,anschauung erfordert werden wrde1 die #ca4cj man hier gar nicht annehmen darf4 ,doch mu man1 um dieses ,gesetz ohne ,mideutung als gegeben anzusehen1 wohl bemerken3 da es kein empirisches1 sondern das einzige ,factum der reinen ,vernunft sei1 die sich dadurch als ursprnglich gesetzgebend 7sic volo1 sic jubeo7 ankndigt4 ,folgerung4 #ca4ce ,reine ,vernunft ist fr sich allein praktisch und giebt 7dem ,menschen7 ein allgemeines ,gesetz1 welches wir das ,sittengesetz nennen4 ,anmerkung4 ,das vorher genannte ,factum ist unleugbar4 ,man darf nur das ,urtheil zergliedern1 welches die ,menschen ber die ,gesetzmigkeit ihrer ,handlungen fllen3 so wird man jederzeit finden1 da1 was auch die ,neigung dazwischen sprechen mag1 ihre ,vernunft dennoch1 unbestechlich und durch sich selbst gezwungen1 die ,maxime #cb4e des ,willens bei einer ,handlung jederzeit an den reinen ,willen halte1 d4 i4 an sich selbst1 indem sie sich als a priori praktisch betrachtet4 ,dieses ,princip der ,sittlichkeit nun1 eben um der ,allgemeinheit der ,gesetzgebung willen1 die es zum formalen obersten ,bestimmungsgrunde des ,willens unangesehen aller subjectiven ,verschiedenheiten desselben macht1 erklrt die ,vernunft zugleich zu einem ,gesetze fr alle vernnftige #cb4aj #eg ,wesen1 so fern sie berhaupt einen ,willen1 d4 i4 ein ,vermgen haben1 ihre ,causalitt durch die ,vorstellung von ,regeln zu bestimmen1 mithin so fern sie der ,handlungen nach ,grundstzen1 folglich auch nach praktischen ,principien a priori 7denn diese haben allein diejenige ,nothwendigkeit1 welche die ,vernunft zum ,grundsatze fordert7 fhig sind4 ,es schrnkt sich also nicht blos auf ,menschen ein1 sondern #cb4ae geht auf alle endliche ,wesen1 die ,vernunft und ,willen haben1 ja schliet sogar das unendliche ,wesen als oberste ,intelligenz mit ein4 ,im ersteren ,falle aber hat das ,gesetz die ,form eines ,imperativs1 weil man an jenem zwar als vernnftigem ,wesen einen reinen1 aber als mit ,bedrfnissen und sinnlichen ,bewegursachen afficirtem ,wesen keinen heiligen ,willen1 d4 i4 einen solchen1 der keiner dem moralischen #cb4bj ,gesetze widerstreitenden ,maximen fhig wre1 voraussetzen kann4 ,das moralische ,gesetz ist daher bei jenen ein ,imperativ1 der kategorisch gebietet1 weil das ,gesetz unbedingt ist2 das ,verhltni eines solchen ,willens zu diesem ,gesetze ist ,abhngigkeit1 unter dem ,namen der ,verbindlichkeit1 welche eine ,nthigung1 obzwar durch bloe ,vernunft und deren objectives ,gesetz1 zu einer ,handlung bedeutet1 #cb4be die darum ,pflicht heit1 weil eine pathologisch afficirte 7obgleich dadurch nicht bestimmte1 mithin auch immer freie7 ,willkr einen ,wunsch bei sich fhrt1 der aus subjectiven ,ursachen entspringt1 daher auch dem reinen objectiven ,bestimmungsgrunde oft entgegen sein kann und also eines ,widerstandes der praktischen ,vernunft1 der ein innerer1 aber intellectueller ,zwang genannt werden kann1 als #cb4cj moralischer ,nthigung bedarf4 ,in der allergnugsamsten ,intelligenz wird die ,willkr als keiner ,maxime fhig1 die nicht zugleich objectiv ,gesetz sein knnte1 mit ,recht vorgestellt1 und der ,begriff der ,heiligkeit1 der ihr um deswillen zukommt1 setzt sie #eh zwar nicht ber alle praktische1 aber doch ber alle praktisch-einschrnkende ,gesetze1 mithin ,verbindlichkeit und ,pflicht weg4 ,diese ,heiligkeit des ,willens ist gleichwohl #cb4ce eine praktische ,idee1 welche nothwendig zum ,urbilde dienen mu1 welchem sich ins ,unendliche zu nhern das einzige ist1 was allen endlichen vernnftigen ,wesen zusteht1 und welche das reine ,sittengesetz1 das darum selbst heilig heit1 ihnen bestndig und richtig vor ,augen hlt1 von welchem ins ,unendliche gehenden ,progressus seiner ,maximen und ,unwandelbarkeit derselben zum bestndigen ,fortschreiten sicher zu sein1 d4 i4 ,tugend1 das ,hchste ist1 was endliche praktische ,vernunft bewirken kann1 die selbst wiederum wenigstens als natrlich erworbenes ,vermgen nie vollendet sein kann1 weil die ,sicherheit in solchem ,falle niemals apodiktische ,gewiheit wird und als berredung sehr gefhrlich ist4 #cc4e #h4 ,lehrsatz ,,iv4 ,die ,autonomie des ,willens ist das alleinige ,princip aller moralischen ,gesetze und der ihnen gemen ,pflichten3 alle ,heteronomie der ,willkr grndet dagegen nicht allein gar keine ,verbindlichkeit1 sondern ist #cc4aj vielmehr dem ,princip derselben und der ,sittlichkeit des ,willens entgegen4 ,in der ,unabhngigkeit nmlich von aller ,materie des ,gesetzes 7nmlich einem begehrten ,objecte7 und zugleich doch ,bestimmung der ,willkr durch die bloe allgemeine gesetzgebende ,form1 deren eine ,maxime fhig sein mu1 besteht das alleinige ,princip der ,sittlichkeit4 ,jene ,unabhngigkeit #cc4ae aber ist ,freiheit im negativen1 diese eigene ,gesetzgebung aber #ei der reinen und als solche praktischen ,vernunft ist ,freiheit im positiven ,verstande4 ,also drckt das moralische ,gesetz nichts anders aus1 als die ,autonomie der reinen praktischen ,vernunft1 d4 i4 der ,freiheit1 und diese ist selbst die formale ,bedingung aller ,maximen1 unter der sie allein mit #cc4bj dem obersten praktischen ,gesetze zusammenstimmen knnen4 ,wenn daher die ,materie des ,wollens1 welche nichts anders als das ,object einer ,begierde sein kann1 die mit dem ,gesetz verbunden wird1 in das praktische ,gesetz ,,als ,,bedingung ,,der ,m,,glichkeit ,,desselben hineinkommt1 so wird daraus ,heteronomie der ,willkr1 nmlich ,abhngigkeit vom ,naturgesetze1 #cc4be irgend einem ,antriebe oder ,neigung zu folgen1 und der ,wille giebt sich nicht selbst das ,gesetz1 sondern nur die ,vorschrift zur vernnftigen ,befolgung pathologischer ,gesetze2 die ,maxime aber1 die auf solche ,weise niemals die allgemein-gesetzgebende ,form in sich enthalten kann1 stiftet auf diese ,weise nicht allein keine ,verbindlichkeit1 sondern ist selbst dem #cc4cj ,princip einer reinen praktischen ,vernunft1 hiemit also auch der sittlichen ,gesinnung entgegen1 wenn gleich die ,handlung1 die daraus entspringt1 gesetzmig sein sollte4 ,anmerkung ,i4 ,zum praktischen ,gesetze mu also niemals eine praktische ,vorschrift gezhlt werden1 die eine materiale 7mithin empirische7 ,bedingung bei sich fhrt4 ,denn das #fj ,gesetz des reinen ,willens1 der frei ist1 setzt diesen in eine ganz andere ,sphre als die empirische1 und die ,nothwendigkeit1 die es ausdrckt1 da sie keine ,naturnothwendigkeit #cd4e sein soll1 kann also blos in formalen ,bedingungen der ,mglichkeit eines ,gesetzes berhaupt bestehen4 ,alle ,materie praktischer ,regeln beruht immer auf subjectiven ,bedingungen1 die ihr keine ,allgemeinheit fr vernnftige ,wesen1 als lediglich die bedingte 7im ,falle ich dieses oder jenes begehre1 was ich alsdann thun msse1 um es wirklich zu machen7 verschaffen1 und sie drehen sich insgesammt #cd4aj um das ,princip der eigenen ,glckseligkeit4 ,nun ist freilich unleugbar1 da alles ,wollen auch einen ,gegenstand1 mithin eine ,materie haben msse2 aber diese ist darum nicht eben der ,bestimmungsgrund und ,bedingung der ,maxime2 denn ist sie es1 so lt diese sich nicht in allgemein gesetzgebender ,form darstellen1 weil die ,erwartung der ,existenz des ,gegenstandes alsdann die bestimmende ,ursache #cd4ae der ,willkr sein wrde1 und die ,abhngigkeit des ,begehrungsvermgens von der ,existenz irgend einer ,sache dem ,wollen zum ,grunde gelegt werden mte1 welche immer nur in empirischen ,bedingungen gesucht werden und daher niemals den ,grund zu einer nothwendigen und allgemeinen ,regel abgeben kann4 ,so wird fremder ,wesen ,glckseligkeit das ,object des ,willens eines vernnftigen ,wesens #cd4bj sein knnen4 ,wre sie aber der ,bestimmungsgrund der ,maxime1 so mte man voraussetzen1 da wir in dem ,wohlsein anderer nicht allein ein natrliches ,vergngen1 sondern auch ein ,bedrfni finden1 so wie die sympathetische ,sinnesart bei ,menschen es mit sich bringt4 ,aber dieses ,bedrfni kann ich nicht bei jedem vernnftigen ,wesen 7bei ,gott gar nicht7 voraussetzen4 ,also kann zwar die ,materie #cd4be der ,maxime bleiben1 sie mu aber nicht die ,bedingung derselben sein1 denn sonst #fa wrde diese nicht zum ,gesetze taugen4 ,also die bloe ,form eines ,gesetzes1 welches die ,materie einschrnkt1 mu zugleich ein ,grund sein1 diese ,materie zum ,willen hinzuzufgen1 aber sie nicht vorauszusetzen4 ,die ,materie sei z4 ,b4 meine eigene ,glckseligkeit4 ,diese1 wenn ich sie jedem beilege 7wie ich es denn in der ,that bei #cd4cj endlichen ,wesen thun darf71 kann nur alsdann ein objectives praktisches ,gesetz werden1 wenn ich anderer ihre in dieselbe mit einschliee4 ,also entspringt das ,gesetz1 anderer ,glckseligkeit zu befrdern1 nicht von der ,voraussetzung1 da dieses ein ,object fr jedes seine ,willkr sei1 sondern blos daraus1 da die ,form der ,allgemeinheit1 die die ,vernunft als ,bedingung bedarf1 einer ,maxime der ,selbstliebe #cd4ce die objective ,gltigkeit eines ,gesetzes zu geben1 der ,bestimmungsgrund des ,willens wird1 und also war das ,object 7anderer ,glckseligkeit7 nicht der ,bestimmungsgrund des reinen ,willens1 sondern die bloe gesetzliche ,form war es allein1 dadurch ich meine auf ,neigung gegrndete ,maxime einschrnkte1 um ihr die ,allgemeinheit eines ,gesetzes zu verschaffen und sie so der reinen praktischen ,vernunft angemessen zu machen1 aus welcher ,einschrnkung1 und nicht dem ,zusatz einer ueren ,triebfeder1 alsdann der ,begriff der ,verbindlichkeit1 die ,maxime meiner ,selbstliebe auch auf die ,glckseligkeit anderer zu erweitern1 allein entspringen konnte4 #ce4e ,anmerkung ,,ii4 ,das gerade ,widerspiel des ,princips der ,sittlichkeit ist3 wenn das der eigenen ,glckseligkeit zum ,bestimmungsgrunde des ,willens gemacht wird1 wozu1 wie ich oben gezeigt habe1 alles berhaupt gezhlt werden mu1 was den ,bestimmungsgrund1 der zum ,gesetze dienen soll1 irgend worin anders als in der gesetzgebenden #ce4aj ,form der ,maxime setzt4 ,dieser ,widerstreit ist aber nicht blos logisch1 wie der #fb zwischen empirisch-bedingten ,regeln1 die man doch zu nothwendigen ,erkenntniprincipien erheben wollte1 sondern praktisch und wrde1 wre nicht die ,stimme der ,vernunft in ,beziehung auf den ,willen so deutlich1 so unberschreibar1 selbst fr den gemeinsten ,menschen so vernehmlich1 die ,sittlichkeit gnzlich zu ,grunde richten2 so #ce4ae aber kann sie sich nur noch in den kopfverwirrenden ,speculationen der ,schulen erhalten1 die dreist genug sind1 sich gegen jene himmlische ,stimme taub zu machen1 um eine ,theorie1 die kein ,kopfbrechen kostet1 aufrecht zu erhalten4 ,wenn ein dir sonst beliebter ,umgangsfreund sich bei dir wegen eines falschen abgelegten ,zeugnisses dadurch zu rechtfertigen vermeinte1 da er zuerst die seinem #ce4bj ,vorgeben nach heilige ,pflicht der eigenen ,glckseligkeit vorschtzte1 alsdann die ,vortheile herzhlte1 die er sich alle dadurch erworben1 die ,klugheit namhaft machte1 die er beobachtet1 um wider alle ,entdeckung sicher zu sein1 selbst wider die von ,seiten deiner selbst1 dem er das ,geheimni darum allein offenbart1 damit er es zu aller ,zeit ableugnen knne2 dann aber im ganzen ,ernst vorgbe1 er habe eine wahre #ce4be ,menschenpflicht ausgebt3 so wrdest du ihm entweder gerade ins ,gesicht lachen1 oder mit ,abscheu davon zurckbeben1 ob du gleich1 wenn jemand blos auf eigene ,vortheile seine ,grundstze gesteuert hat1 wider diese ,maregeln nicht das mindeste einzuwenden httest4 ,oder setzet1 es empfehle euch jemand einen ,mann zum ,haushalter1 dem ihr alle eure ,angelegenheiten blindlings anvertrauen knnet1 #ce4cj und1 um euch ,zutrauen einzuflen1 rhmte er ihn als einen klugen ,menschen1 der sich auf seinen eigenen ,vortheil meisterhaft verstehe1 auch als einen rastlos wirksamen1 der keine ,gelegenheit dazu ungenutzt vorbeigehen liee1 endlich1 damit auch #fc ja nicht ,besorgnisse wegen eines pbelhaften ,eigennutzes desselben im ,wege stnden1 rhmte er1 wie er recht fein zu leben verstnde1 nicht im ,geldsammeln oder #ce4ce brutaler ppigkeit1 sondern in der ,erweiterung seiner ,kenntnisse1 einem wohlgewhlten belehrenden ,umgange1 selbst im ,wohlthun der ,drftigen sein ,vergngen suchte1 brigens aber wegen der ,mittel 7die doch ihren ,werth oder ,unwerth nur vom ,zwecke entlehnen7 nicht bedenklich wre1 und fremdes ,geld und ,gut ihm hiezu1 so bald er nur wisse1 da er es unentdeckt und ungehindert thun knne1 so gut wie sein eigenes wre3 so wrdet ihr entweder glauben1 der ,empfehlende habe euch zum besten1 oder er habe den ,verstand verloren4 -- ,so deutlich und scharf sind die ,grenzen der ,sittlichkeit und der ,selbstliebe abgeschnitten1 da selbst das gemeinste ,auge den ,unterschied1 ob etwas zu der einen oder der andern gehre1 gar nicht verfehlen #cf4e kann4 ,folgende wenige ,bemerkungen knnen zwar bei einer so offenbaren ,wahrheit berflssig scheinen1 allein sie dienen doch wenigstens dazu1 dem ,urtheile der gemeinen ,menschenvernunft etwas mehr ,deutlichkeit zu verschaffen4 ,das ,princip der ,glckseligkeit kann zwar ,maximen1 aber niemals solche abgeben1 die zu ,gesetzen des ,willens tauglich wren1 selbst wenn man sich die allgemeine #cf4aj ,glckseligkeit zum ,objecte machte4 ,denn weil dieser ihre ,erkenntni auf lauter ,erfahrungsdatis beruht1 weil jedes ,urtheil darber gar sehr von jedes seiner ,meinung1 die noch dazu selbst sehr vernderlich ist1 abhngt1 so kann es wohl generelle1 aber niemals universelle ,regeln1 d4 i4 solche1 die im ,durchschnitte am ftersten zutreffen1 nicht aber solche1 die jederzeit und nothwendig gltig sein #cf4ae mssen1 geben1 mithin knnen keine praktische ,gesetze darauf gegrndet werden4 ,eben darum weil hier ein ,object der ,willkr der ,regel derselben zum ,grunde gelegt und also vor dieser vorhergehen mu1 so kann diese nicht worauf anders #fd als auf das1 was man empfiehlt1 und also auf ,erfahrung bezogen und darauf gegrndet werden1 und da mu die ,verschiedenheit des ,urtheils endlos sein4 ,dieses #cf4bj ,princip schreibt also nicht allen vernnftigen ,wesen eben dieselbe praktische ,regeln vor1 ob sie zwar unter einem gemeinsamen ,titel1 nmlich dem der ,glckseligkeit1 stehen4 ,das moralische ,gesetz wird aber nur darum als objectiv nothwendig gedacht1 weil es fr jedermann gelten soll1 der ,vernunft und ,willen hat4 ,die ,maxime der ,selbstliebe 7,klugheit7 rth blos an2 das ,gesetz der ,sittlichkeit #cf4be gebietet4 ,es ist aber doch ein groer ,unterschied zwischen dem1 wozu man uns anrthig ist1 und dem1 wozu wir verbindlich sind4 ,was nach dem ,princip der ,autonomie der ,willkr zu thun sei1 ist fr den gemeinsten ,verstand ganz leicht und ohne ,bedenken einzusehen2 was unter ,voraussetzung der ,heteronomie derselben zu thun sei1 schwer und erfordert ,weltkenntni2 #cf4cj d4 i4 was ,pflicht sei1 bietet sich jedermann von selbst dar2 was aber wahren1 dauerhaften ,vortheil bringe1 ist allemal1 wenn dieser auf das ganze ,dasein erstreckt werden soll1 in undurchdringliches ,dunkel eingehllt und erfordert viel ,klugheit1 um die praktische darauf gestimmte ,regel durch geschickte ,ausnahmen auch nur auf ertrgliche ,art den ,zwecken des ,lebens anzupassen4 ,gleichwohl gebietet das sittliche #cf4ce ,gesetz jedermann1 und zwar die pnktlichste1 ,befolgung4 ,es mu also zu der ,beurtheilung dessen1 was nach ihm zu thun sei1 nicht so schwer sein1 da nicht der gemeinste und ungebteste ,verstand selbst ohne ,weltklugheit damit umzugehen wte4 ,dem kategorischen ,gebote der ,sittlichkeit ,genge zu leisten1 ist in jedes ,gewalt #cf4dj zu aller ,zeit1 der empirisch-bedingten ,vorschrift der ,glckseligkeit1 nur selten #fe und bei weitem nicht auch nur in ,ansehung einer einzigen ,absicht fr jedermann mglich4 ,die ,ursache ist1 weil es bei dem ersteren nur auf die ,maxime ankommt1 die cht und rein sein mu1 bei der letzteren aber auch auf die ,krfte und das physische ,vermgen1 einen begehrten ,gegenstand wirklich zu machen4 ,ein ,gebot1 da #cg4e jedermann sich glcklich zu machen suchen sollte1 wre thricht2 denn man gebietet niemals jemanden das1 was er schon unausbleiblich von selbst will4 ,man mte ihm blos die ,maregeln gebieten1 oder vielmehr darreichen1 weil er nicht alles das kann1 was er will4 ,sittlichkeit aber gebieten unter dem ,namen der ,pflicht1 ist ganz vernnftig2 denn deren ,vorschrift will erstlich eben nicht jedermann gerne gehorchen1 #cg4aj wenn sie mit ,neigungen im ,widerstreite ist1 und was die ,maregeln betrifft1 wie er dieses ,gesetz befolgen knne1 so drfen diese hier nicht gelehrt werden2 denn was er in dieser ,beziehung will1 das kann er auch4 ,der im ,spiel verloren hat1 kann sich wohl ber sich selbst und seine ,unklugheit rgern1 aber wenn er sich bewut ist1 im ,spiel betrogen 7obzwar dadurch #cg4ae gewonnen7 zu haben1 so mu er sich selbst verachten1 so bald er sich mit dem sittlichen ,gesetze vergleicht4 ,dieses mu also doch wohl etwas ,anderes1 als das ,princip der eigenen ,glckseligkeit sein4 ,denn zu sich selber sagen zu mssen3 ich bin ein ,nichtswrdiger1 ob ich gleich meinen ,beutel gefllt habe1 mu doch ein anderes ,richtma des ,urtheils haben1 als sich selbst ,beifall zu geben und zu sagen3 #cg4bj ich bin ein kluger ,mensch1 denn ich habe meine ,casse bereichert4 ,endlich ist noch etwas in der ,idee unserer praktischen ,vernunft1 welches die bertretung eines sittlichen ,gesetzes begleitet1 nmlich ihre ,strafwrdigkeit4 ,nun lt sich mit dem ,begriffe einer ,strafe1 als einer solchen1 doch gar nicht das #ff ,theilhaftigwerden der ,glckseligkeit verbinden4 ,denn obgleich der1 so da straft1 #cg4be wohl zugleich die gtige ,absicht haben kann1 diese ,strafe auch auf diesen ,zweck zu richten1 so mu sie doch zuvor als ,strafe1 d4 i4 als bloes bel1 fr sich selbst gerechtfertigt sein1 so da der ,gestrafte1 wenn es dabei bliebe1 und er auch auf keine sich hinter dieser ,hrte verbergende ,gunst hinausshe1 selbst gestehen mu1 es sei ihm ,recht geschehen1 und sein ,loos sei seinem ,verhalten vollkommen angemessen4 ,in #cg4cj jeder ,strafe als solcher mu zuerst ,gerechtigkeit sein1 und diese macht das ,wesentliche dieses ,begriffs aus4 ,mit ihr kann zwar auch ,gtigkeit verbunden werden1 aber auf diese hat der ,strafwrdige nach seiner ,auffhrung nicht die mindeste ,ursache sich ,rechnung zu machen4 ,also ist ,strafe ein physisches bel1 welches1 wenn es auch nicht als natrliche ,folge mit dem moralisch ,bsen verbunden wre1 #cg4ce doch als ,folge nach ,principien einer sittlichen ,gesetzgebung verbunden werden mte4 ,wenn nun alles ,verbrechen1 auch ohne auf die physischen ,folgen in ,ansehung des ,thters zu sehen1 fr sich strafbar ist1 d4 i4 ,glckseligkeit 7wenigstens zum ,theil7 verwirkt1 so wre es offenbar ungereimt zu sagen3 das ,verbrechen habe darin eben bestanden1 da er sich eine ,strafe zugezogen hat1 indem er seiner eigenen #cg4dj ,glckseligkeit ,abbruch that 7welches nach dem ,princip der ,selbstliebe der eigentliche ,begriff alles ,verbrechens sein mte74 ,die ,strafe wrde auf diese ,art der ,grund sein1 etwas ein ,verbrechen zu nennen1 und die ,gerechtigkeit mte vielmehr darin bestehen1 alle ,bestrafung zu unterlassen und selbst die natrliche zu verhindern2 denn alsdann wre in der ,handlung nichts ,bses mehr1 weil die bel1 die #ch4e sonst darauf folgten1 und um deren willen die ,handlung allein bse hie1 nunmehr abgehalten wren4 ,vollends aber alles ,strafen und ,belohnen nur als #fg das ,maschinenwerk in der ,hand einer hheren ,macht anzusehen1 welches vernnftige ,wesen dadurch zu ihrer ,endabsicht 7der ,glckseligkeit7 in ,thtigkeit zu setzen allein dienen sollte1 ist gar zu sichtbar ein alle ,freiheit aufhebender ,mechanism #ch4aj ihres ,willens1 als da es nthig wre uns hiebei aufzuhalten4 ,feiner noch1 obgleich eben so unwahr1 ist das ,vorgeben derer1 die einen gewissen moralischen besondern ,sinn annehmen1 der1 und nicht die ,vernunft1 das moralische ,gesetz bestimmte1 nach welchem das ,bewutsein der ,tugend unmittelbar mit ,zufriedenheit und ,vergngen1 das des ,lasters aber mit ,seelenunruhe und #ch4ae ,schmerz verbunden wre1 und so alles doch auf ,verlangen nach eigener ,glckseligkeit aussetzen4 ,ohne das hieher zu ziehen1 was oben gesagt worden1 will ich nur die ,tuschung bemerken1 die hiebei vorgeht4 ,um den ,lasterhaften als durch das ,bewutsein seiner ,vergehungen mit ,gemthsunruhe geplagt vorzustellen1 mssen sie ihn der vornehmsten ,grundlage seines ,charakters nach schon zum voraus als #ch4bj wenigstens in einigem ,grade moralisch gut1 so wie den1 welchen das ,bewutsein pflichtmiger ,handlungen ergtzt1 vorher schon als tugendhaft vorstellen4 ,also mute doch der ,begriff der ,moralitt und ,pflicht vor aller ,rcksicht auf diese ,zufriedenheit vorhergehen und kann von dieser gar nicht abgeleitet werden4 ,nun mu man doch die ,wichtigkeit dessen1 was wir ,pflicht nennen1 das ,ansehen des moralischen #ch4be ,gesetzes und den unmittelbaren ,werth1 den die ,befolgung desselben der ,person in ihren eigenen ,augen giebt1 vorher schtzen1 um jene ,zufriedenheit in dem ,bewutsein seiner ,angemessenheit zu derselben und den bitteren ,verweis1 wenn man sich dessen bertretung vorwerfen kann1 zu fhlen4 ,man kann also diese ,zufriedenheit #fh oder ,seelenunruhe nicht vor der ,erkenntni der ,verbindlichkeit fhlen #ch4cj und sie zum ,grunde der letzteren machen4 ,man mu wenigstens auf dem halben ,wege schon ein ehrlicher ,mann sein1 um sich von jenen ,empfindungen auch nur eine ,vorstellung machen zu knnen4 ,da brigens1 so wie vermge der ,freiheit der menschliche ,wille durchs moralische ,gesetz unmittelbar bestimmbar ist1 auch die ftere ,ausbung diesem ,bestimmungsgrunde gem subjectiv zuletzt ein ,gefhl #ch4ce der ,zufriedenheit mit sich selbst wirken knne1 bin ich gar nicht in ,abrede2 vielmehr gehrt es selbst zur ,pflicht1 dieses1 welches eigentlich allein das moralische ,gefhl genannt zu werden verdient1 zu grnden und zu cultiviren2 aber der ,begriff der ,pflicht kann davon nicht abgeleitet werden1 sonst mten wir uns ein ,gefhl eines ,gesetzes als eines solchen denken und das zum ,gegenstande der ,empfindung #ch4dj machen1 was nur durch ,vernunft gedacht werden kann2 welches1 wenn es nicht ein platter ,widerspruch werden soll1 allen ,begriff der ,pflicht ganz aufheben und an deren ,statt blos ein mechanisches ,spiel feinerer1 mit den grberen bisweilen in ,zwist gerathender ,neigungen setzen wrde4 ,wenn wir nun unseren formalen obersten ,grundsatz der reinen praktischen #ci4e ,vernunft 7als einer ,autonomie des ,willens7 mit allen bisherigen materialen ,principien der ,sittlichkeit vergleichen1 so knnen wir in einer ,tafel alle brige als solche1 dadurch wirklich zugleich alle mgliche andere ,flle auer einem einzigen formalen erschpft sind1 vorstellig machen und so durch den ,augenschein beweisen1 da es vergeblich sei1 sich nach einem andern ,princip als dem jetzt vorgetragenen #ci4aj umzusehen4 -- ,alle mgliche ,bestimmungsgrnde des ,willens sind nmlich entweder blos subjectiv und also empirisch1 oder auch objectiv und rational2 beide aber entweder uere oder innere4 ,,praktische ,,materiale ,,bestimmungsgr,,nde #fi im ,princip der ,sittlichkeit sind ,,subjective ,,objective uere innere innere uere #a #b #c #d #e #f #a ,der ,erziehung 7nach ,montaigne7 #b ,der brgerlichen ,verfassung 7nach ,mandeville7 #c ,des physischen ,gefhls 7nach ,epikur7 #d ,des moralischen ,gefhls 7nach ,hutcheson7 #e ,der ,vollkommenheit 7nach ,wolff und den ,stoikern7 #f ,des ,willens ,gottes 7nach ,crusius und andern theologischen ,moralisten7 ,die auf der linken ,seite stehende sind insgesammt empirisch und taugen offenbar #gj gar nicht zum allgemeinen ,princip der ,sittlichkeit4 ,aber die auf der rechten ,seite grnden sich auf der ,vernunft 7denn ,vollkommenheit als ,beschaffenheit der ,dinge und die hchste ,vollkommenheit1 in ,substanz vorgestellt1 d4 i4 ,gott1 sind beide nur durch ,vernunftbegriffe zu denken74 ,allein der erstere ,begriff1 nmlich #da4e der ,vollkommenheit1 kann entweder in theoretischer ,bedeutung genommen werden1 und da bedeutet er nichts1 als ,vollstndigkeit eines jeden ,dinges in seiner ,art 7transscendentale71 oder eines ,dinges blos als ,dinges berhaupt 7metaphysische71 und davon kann hier nicht die ,rede sein4 ,der ,begriff der ,vollkommenheit in praktischer ,bedeutung aber ist die ,tauglichkeit oder ,zulnglichkeit #da4aj eines ,dinges zu allerlei ,zwecken4 ,diese ,vollkommenheit als ,beschaffenheit des ,menschen1 folglich innerliche1 ist nichts anders als ,talent und1 was dieses strkt oder ergnzt1 ,geschicklichkeit4 ,die hchste ,vollkommenheit in ,substanz1 d4 i4 ,gott1 folglich uerliche1 7in praktischer ,absicht betrachtet7 ist die ,zulnglichkeit dieses ,wesens zu allen ,zwecken berhaupt4 ,wenn nun also uns #da4ae ,zwecke vorher gegeben werden mssen1 in ,beziehung auf welche der ,begriff der ,vollkommenheit 7einer inneren an uns selbst1 oder einer ueren an ,gott7 allein ,bestimmungsgrund des ,willens werden kann1 ein ,zweck aber als ,object1 welches vor der ,willensbestimmung durch eine praktische ,regel vorhergehen und den ,grund der ,mglichkeit einer solchen enthalten mu1 mithin die ,materie des #da4bj ,willens1 als ,bestimmungsgrund desselben genommen1 jederzeit empirisch ist1 mithin zum ,epikurischen ,princip der ,glckseligkeitslehre1 niemals aber zum reinen ,vernunftprincip der ,sittenlehre und der ,pflicht dienen kann 7wie denn ,talente und ihre ,befrderung nur1 weil sie zu ,vortheilen des ,lebens beitragen1 oder der #ga ,wille ,gottes1 wenn ,einstimmung mit ihm ohne vorhergehendes1 von dessen ,idee #da4be unabhngiges praktisches ,princip zum ,objecte des ,willens genommen worden1 nur durch die ,glckseligkeit1 die wir davon erwarten1 ,bewegursache desselben werden knnen71 so folgt erstlich1 da alle hier aufgestellte ,principien material sind1 zweitens1 da sie alle mgliche materiale ,principien befassen1 und daraus endlich der ,schlu3 da1 weil materiale ,principien zum obersten ,sittengesetz ganz #da4cj untauglich sind 7wie bewiesen worden71 das formale praktische ,princip der reinen ,vernunft1 nach welchem die bloe ,form einer durch unsere ,maximen mglichen allgemeinen ,gesetzgebung den obersten und unmittelbaren ,bestimmungsgrund des ,willens ausmachen mu1 das einzige mgliche sei1 welches zu kategorischen ,imperativen1 d4 i4 praktischen ,gesetzen 7welche ,handlungen zur ,pflicht #da4ce machen71 und berhaupt zum ,princip der ,sittlichkeit sowohl in der ,beurtheilung1 als auch der ,anwendung auf den menschlichen ,willen in ,bestimmung desselben tauglich ist4 ,i4 #gb ,von der ,deduction der ,grundstze der reinen praktischen ,vernunft4 ,diese ,analytik thut dar1 da reine ,vernunft praktisch sein1 d4 i4 fr sich1 unabhngig von allem ,empirischen1 den ,willen bestimmen knne -- #db4e und dieses zwar durch ein ,factum1 worin sich reine ,vernunft bei uns in der ,that praktisch beweiset1 nmlich die ,autonomie in dem ,grundsatze der ,sittlichkeit1 wodurch sie den ,willen zur ,that bestimmt4 -- ,sie zeigt zugleich1 da dieses ,factum mit dem ,bewutsein der ,freiheit des ,willens unzertrennlich verbunden1 ja mit ihm einerlei sei1 wodurch der ,wille #db4aj eines vernnftigen ,wesens1 das1 als zur ,sinnenwelt gehrig1 sich gleich anderen wirksamen ,ursachen nothwendig den ,gesetzen der ,causalitt unterworfen erkennt1 im ,praktischen doch zugleich sich auf einer andern ,seite1 nmlich als ,wesen an sich selbst1 seines in einer intelligibelen ,ordnung der ,dinge bestimmbaren ,daseins bewut ist1 zwar nicht einer besondern #db4ae ,anschauung seiner selbst1 sondern gewissen dynamischen ,gesetzen gem1 die die ,causalitt desselben in der ,sinnenwelt bestimmen knnen2 denn da ,freiheit1 wenn sie uns beigelegt wird1 uns in eine intelligibele ,ordnung der ,dinge versetze1 ist anderwrts hinreichend bewiesen worden4 ,wenn wir nun damit den analytischen ,theil der ,kritik der reinen #db4bj #gc speculativen ,vernunft vergleichen1 so zeigt sich ein merkwrdiger ,contrast beider gegen einander4 ,nicht ,grundstze1 sondern reine sinnliche ,anschauung 7,raum und ,zeit7 war daselbst das erste ,datum1 welches ,erkenntni a priori und zwar nur fr ,gegenstnde der ,sinne mglich machte4 -- ,synthetische ,grundstze aus bloen ,begriffen ohne ,anschauung #db4be waren unmglich1 vielmehr konnten diese nur in ,beziehung auf jene1 welche sinnlich war1 mithin auch nur auf ,gegenstnde mglicher ,erfahrung stattfinden1 weil die ,begriffe des ,verstandes1 mit dieser ,anschauung verbunden1 allein dasjenige ,erkenntni mglich machen1 welches wir ,erfahrung nennen4 -- ber die ,erfahrungsgegenstnde hinaus1 also von ,dingen #db4cj als ,noumenen1 wurde der speculativen ,vernunft alles ,positive einer ,erkenntni mit vlligem ,rechte abgesprochen4 -- ,doch leistete diese so viel1 da sie den ,begriff der ,noumenen1 d4 i4 die ,mglichkeit1 ja ,nothwendigkeit dergleichen zu denken1 in ,sicherheit setzte und z4 ,b4 die ,freiheit1 negativ betrachtet1 anzunehmen als ganz vertrglich mit jenen ,grundstzen #db4ce und ,einschrnkungen der reinen theoretischen ,vernunft wider alle ,einwrfe rettete1 ohne doch von solchen ,gegenstnden irgend etwas ,bestimmtes und ,erweiterndes zu erkennen zu geben1 indem sie vielmehr alle ,aussicht dahin gnzlich abschnitt4 ,dagegen giebt das moralische ,gesetz1 wenn gleich keine ,aussicht1 #gd dennoch ein schlechterdings aus allen ,datis der ,sinnenwelt und dem #dc4e ganzen ,umfange unseres theoretischen ,vernunftgebrauchs unerklrliches ,factum an die ,hand1 das auf eine reine ,verstandeswelt ,anzeige giebt1 ja diese sogar positiv bestimmt und uns etwas von ihr1 nmlich ein ,gesetz1 erkennen lt4 ,dieses ,gesetz soll der ,sinnenwelt1 als einer sinnlichen ,natur1 #dc4aj 7was die vernnftigen ,wesen betrifft7 die ,form einer ,verstandeswelt1 d4 i4 einer bersinnlichen ,natur1 verschaffen1 ohne doch jener ihrem ,mechanism ,abbruch zu thun4 ,nun ist ,natur im allgemeinsten ,verstande die ,existenz der ,dinge unter ,gesetzen4 ,die sinnliche ,natur vernnftiger ,wesen berhaupt ist die ,existenz derselben unter empirisch bedingten ,gesetzen1 #dc4ae mithin fr die ,vernunft ,heteronomie4 ,die bersinnliche ,natur eben derselben ,wesen ist dagegen ihre ,existenz nach ,gesetzen1 die von aller empirischen ,bedingung unabhngig sind1 mithin zur ,autonomie der reinen ,vernunft gehren4 ,und da die ,gesetze1 nach welchen das ,dasein der ,dinge vom ,erkenntni abhngt1 praktisch sind3 so ist die bersinnliche #dc4bj ,natur1 so weit wir uns einen ,begriff von ihr machen knnen1 nichts anders als eine ,natur unter der ,autonomie der reinen praktischen ,vernunft4 ,das ,gesetz dieser ,autonomie aber ist das moralische ,gesetz1 welches also das ,grundgesetz einer bersinnlichen ,natur und einer reinen ,verstandeswelt ist1 deren ,gegenbild in der ,sinnenwelt1 aber doch #dc4be #ge zugleich ohne ,abbruch der ,gesetze derselben existiren soll4 ,man knnte jene die urbildliche 7natura archetypa71 die wir blos in der ,vernunft erkennen1 diese aber1 weil sie die mgliche ,wirkung der ,idee der ersteren als ,bestimmungsgrundes des ,willens enthlt1 die nachgebildete 7natura ectypa7 nennen4 ,denn in der ,that versetzt uns das moralische ,gesetz der #dc4cj ,idee nach in eine ,natur1 in welcher reine ,vernunft1 wenn sie mit dem ihr angemessenen physischen ,vermgen begleitet wre1 das hchste ,gut hervorbringen wrde1 und bestimmt unseren ,willen die ,form der ,sinnenwelt1 als einem ,ganzen vernnftiger ,wesen1 zu ertheilen4 ,da diese ,idee wirklich unseren ,willensbestimmungen gleichsam als #dc4ce ,vorzeichnung zum ,muster liege1 besttigt die gemeinste ,aufmerksamkeit auf sich selbst4 ,wenn die ,maxime1 nach der ich ein ,zeugni abzulegen gesonnen bin1 durch die praktische ,vernunft geprft wird1 so sehe ich immer darnach1 wie sie sein wrde1 wenn sie als allgemeines ,naturgesetz glte4 ,es ist offenbar1 in dieser ,art wrde es jedermann zur ,wahrhaftigkeit nthigen4 ,denn es kann nicht mit der ,allgemeinheit eines ,naturgesetzes bestehen1 ,aussagen #dd4e fr beweisend und dennoch als vorsetzlich unwahr gelten zu lassen4 ,eben so wird die ,maxime1 die ich in ,ansehung der freien ,disposition ber mein #gf ,leben nehme1 sofort bestimmt1 wenn ich mich frage1 wie sie sein mte1 damit sich eine ,natur nach einem ,gesetze derselben erhalte4 ,offenbar wrde niemand in einer solchen ,natur sein ,leben willkrlich endigen knnen1 #dd4aj denn eine solche ,verfassung wrde keine bleibende ,naturordnung sein1 und so in allen brigen ,fllen4 ,nun ist aber in der wirklichen ,natur1 so wie sie ein ,gegenstand der ,erfahrung ist1 der freie ,wille nicht von selbst zu solchen ,maximen bestimmt1 die fr sich selbst eine ,natur nach allgemeinen ,gesetzen grnden knnten1 oder auch in eine solche1 die nach ihnen #dd4ae angeordnet wre1 von selbst paten2 vielmehr sind es ,privatneigungen1 die zwar ein ,naturganzes nach pathologischen 7physischen7 ,gesetzen1 aber nicht eine ,natur1 die allein durch unsern ,willen nach reinen praktischen ,gesetzen mglich wre1 ausmachen4 ,gleichwohl sind wir uns durch die ,vernunft eines ,gesetzes bewut1 welchem1 als ob durch unseren ,willen zugleich #dd4bj eine ,naturordnung entspringen mte1 alle unsere ,maximen unterworfen sind4 ,also mu dieses die ,idee einer nicht empirisch-gegebenen und dennoch durch ,freiheit mglichen1 mithin bersinnlichen ,natur sein1 der wir1 wenigstens in praktischer ,beziehung1 objective ,realitt geben1 weil wir sie als ,object unseres ,willens als reiner vernnftiger ,wesen #dd4be ansehen4 ,der ,unterschied also zwischen den ,gesetzen einer ,natur1 welcher der #gg ,wille unterworfen ist1 und einer ,natur1 die einem ,willen 7in ,ansehung dessen1 was ,beziehung desselben auf seine freie ,handlungen hat7 unterworfen ist1 beruht darauf1 da bei jener die ,objecte ,ursachen der #dd4cj ,vorstellungen sein mssen1 die den ,willen bestimmen1 bei dieser aber der ,wille ,ursache von den ,objecten sein soll1 so da die ,causalitt desselben ihren ,bestimmungsgrund lediglich in reinem ,vernunftvermgen liegen hat1 welches deshalb auch eine reine praktische ,vernunft genannt werden kann4 #dd4ce ,die zwei ,aufgaben also3 wie reine ,vernunft einerseits a priori ,objecte erkennen und wie sie andererseits unmittelbar ein ,bestimmungsgrund des ,willens1 d4 i4 der ,causalitt des vernnftigen ,wesens in ,ansehung der ,wirklichkeit der ,objecte1 7blos durch den ,gedanken der ,allgemeingltigkeit ihrer eigenen ,maximen als ,gesetzes7 sein knne1 sind sehr verschieden4 ,die erste1 als zur ,kritik der reinen speculativen ,vernunft gehrig1 #de4e erfordert1 da zuvor erklrt werde1 wie ,anschauungen1 ohne welche uns berall kein ,object gegeben und also auch keines synthetisch erkannt werden kann1 a priori mglich sind1 und ihre ,auflsung fllt dahin aus1 da sie insgesammt nur sinnlich sind1 daher auch kein speculatives ,erkenntni mglich werden lassen1 das weiter ginge1 als mgliche ,erfahrung reicht1 #de4aj und da daher alle ,grundstze jener reinen speculativen ,vernunft nichts #gh weiter ausrichten1 als ,erfahrung entweder von gegebenen ,gegenstnden1 oder denen1 die ins ,unendliche gegeben werden mgen1 niemals aber vollstndig gegeben sind1 mglich zu machen4 ,die zweite1 als zur ,kritik der praktischen ,vernunft gehrig1 fordert #de4ae keine ,erklrung1 wie die ,objecte des ,begehrungsvermgens mglich sind1 denn das bleibt als ,aufgabe der theoretischen ,naturerkenntni der ,kritik der speculativen ,vernunft berlassen1 sondern nur1 wie ,vernunft die ,maxime des ,willens bestimmen knne1 ob es nur vermittelst empirischer ,vorstellungen als ,bestimmungsgrnde geschehe1 oder ob auch reine ,vernunft #de4bj praktisch und ein ,gesetz einer mglichen1 gar nicht empirisch erkennbaren ,naturordnung sein wrde4 ,die ,mglichkeit einer solchen bersinnlichen ,natur1 deren ,begriff zugleich der ,grund der ,wirklichkeit derselben durch unseren freien ,willen sein knne1 bedarf keiner ,anschauung a priori 7einer intelligibelen ,welt71 die in diesem ,falle1 als bersinnlich1 #de4be fr uns auch unmglich sein mte4 ,denn es kommt nur auf den ,bestimmungsgrund des ,wollens in den ,maximen desselben an1 ob jener empirisch1 oder ein ,begriff der reinen ,vernunft 7von der ,gesetzmigkeit derselben berhaupt7 sei1 und wie er letzteres sein knne4 ,ob die ,causalitt des ,willens zur ,wirklichkeit der ,objecte zulange1 oder nicht1 bleibt den #de4cj theoretischen ,principien der ,vernunft zu beurtheilen berlassen1 als ,untersuchung #gi der ,mglichkeit der ,objecte des ,wollens1 deren ,anschauung also in der praktischen ,aufgabe gar kein ,moment derselben ausmacht4 ,nur auf die ,willensbestimmung und den ,bestimmungsgrund der ,maxime desselben als eines freien ,willens kommt es hier an1 nicht auf den ,erfolg4 #de4ce ,denn wenn der ,wille nur fr die reine ,vernunft gesetzmig ist1 so mag es mit dem ,vermgen desselben in der ,ausfhrung stehen1 wie es wolle1 es mag nach diesen ,maximen der ,gesetzgebung einer mglichen ,natur eine solche wirklich daraus entspringen1 oder nicht1 darum bekmmert sich die ,kritik1 die da untersucht1 ob und wie reine ,vernunft praktisch1 d4 i4 unmittelbar willenbestimmend1 sein knne1 gar nicht4 ,in diesem ,geschfte kann sie also ohne ,tadel und mu sie von reinen #df4e praktischen ,gesetzen und deren ,wirklichkeit anfangen4 ,statt der ,anschauung aber legt sie denselben den ,begriff ihres ,daseins in der intelligibelen ,welt1 nmlich der ,freiheit1 zum ,grunde4 ,denn dieser bedeutet nichts anders1 und jene ,gesetze sind nur in ,beziehung auf ,freiheit des ,willens mglich1 unter ,voraussetzung derselben aber nothwendig1 oder #df4aj umgekehrt1 diese ist nothwendig1 weil jene ,gesetze als praktische ,postulate nothwendig sind4 ,wie nun dieses ,bewutsein der moralischen ,gesetze oder1 welches einerlei ist1 das der ,freiheit mglich sei1 lt sich nicht weiter erklren1 nur die ,zulssigkeit derselben in der theoretischen ,kritik gar wohl #hj vertheidigen4 #df4ae ,die ,exposition des obersten ,grundsatzes der praktischen ,vernunft ist nun geschehen1 d4 i4 erstlich1 was er enthalte1 da er gnzlich a priori und unabhngig von empirischen ,principien fr sich bestehe1 und dann1 worin er sich von allen anderen praktischen ,grundstzen unterscheide1 gezeigt worden4 ,mit der ,deduction1 d4 i4 der ,rechtfertigung seiner objectiven #df4bj und allgemeinen ,gltigkeit und der ,einsicht der ,mglichkeit eines solchen synthetischen ,satzes a priori1 darf man nicht so gut fortzukommen hoffen1 als es mit den ,grundstzen des reinen theoretischen ,verstandes anging4 ,denn diese bezogen sich auf ,gegenstnde mglicher ,erfahrung1 nmlich auf ,erscheinungen1 und man konnte beweisen1 da nur dadurch1 #df4be da diese ,erscheinungen nach ,magabe jener ,gesetze unter die ,kategorien gebracht werden1 diese ,erscheinungen als ,gegenstnde der ,erfahrung erkannt werden knnen1 folglich alle mgliche ,erfahrung diesen ,gesetzen angemessen sein msse4 ,einen solchen ,gang kann ich aber mit der ,deduction des moralischen ,gesetzes nicht nehmen4 ,denn es betrifft nicht das #df4cj ,erkenntni von der ,beschaffenheit der ,gegenstnde1 die der ,vernunft irgend wodurch anderwrts gegeben werden mgen1 sondern ein ,erkenntni1 so fern es der ,grund von der ,existenz der ,gegenstnde selbst werden kann und die ,vernunft durch dieselbe ,causalitt in einem vernnftigen ,wesen #ha hat1 d4 i4 reine ,vernunft1 die als ein unmittelbar den ,willen bestimmendes #df4ce ,vermgen angesehen werden kann4 ,nun ist aber alle menschliche ,einsicht zu ,ende1 so bald wir zu ,grundkrften oder ,grundvermgen gelangt sind2 denn deren ,mglichkeit kann durch nichts begriffen1 darf aber auch eben so wenig beliebig erdichtet und angenommen werden4 ,daher kann uns im theoretischen ,gebrauche der ,vernunft nur ,erfahrung dazu berechtigen1 sie anzunehmen4 ,dieses ,surrogat1 statt einer ,deduction aus ,erkenntniquellen a priori empirische #dg4e ,beweise anzufhren1 ist uns hier aber in ,ansehung des reinen praktischen ,vernunftvermgens auch benommen4 ,denn was den ,beweisgrund seiner ,wirklichkeit von der ,erfahrung herzuholen bedarf1 mu den ,grnden seiner ,mglichkeit nach von ,erfahrungsprincipien abhngig sein1 fr dergleichen aber reine und doch praktische ,vernunft schon ihres ,begriffs #dg4aj wegen unmglich gehalten werden kann4 ,auch ist das moralische ,gesetz gleichsam als ein ,factum der reinen ,vernunft1 dessen wir uns a priori bewut sind und welches apodiktisch gewi ist1 gegeben1 gesetzt da man auch in der ,erfahrung kein ,beispiel1 da es genau befolgt wre1 auftreiben knnte4 ,also kann die objective ,realitt des moralischen ,gesetzes durch #dg4ae keine ,deduction1 durch alle ,anstrengung der theoretischen1 speculativen oder empirisch untersttzten ,vernunft1 bewiesen und also1 wenn man auch #hb auf die apodiktische ,gewiheit ,verzicht thun wollte1 durch ,erfahrung besttigt und so a posteriori bewiesen werden1 und steht dennoch fr sich selbst fest4 #dg4bj ,etwas anderes aber und ganz ,widersinnisches tritt an die ,stelle dieser vergeblich gesuchten ,deduction des moralischen ,princips1 nmlich da es umgekehrt selbst zum ,princip der ,deduction eines unerforschlichen ,vermgens dient1 welches keine ,erfahrung beweisen1 die speculative ,vernunft aber 7um unter ihren kosmologischen ,ideen das ,unbedingte seiner #dg4be ,causalitt nach zu finden1 damit sie sich selbst nicht widerspreche7 wenigstens als mglich annehmen mute1 nmlich das der ,freiheit1 von der das moralische ,gesetz1 welches selbst keiner rechtfertigenden ,grnde bedarf1 nicht blos die ,mglichkeit1 sondern die ,wirklichkeit an ,wesen beweiset1 die dies ,gesetz als fr sie verbindend erkennen4 ,das moralische ,gesetz ist in #dg4cj der ,that ein ,gesetz der ,causalitt durch ,freiheit und also der ,mglichkeit einer bersinnlichen ,natur1 so wie das metaphysische ,gesetz der ,begebenheiten in der ,sinnenwelt ein ,gesetz der ,causalitt der sinnlichen ,natur war1 und jenes bestimmt also das1 was speculative ,philosophie unbestimmt lassen mute1 nmlich das ,gesetz fr eine ,causalitt1 deren #dg4ce ,begriff in der letzeren nur negativ war1 und verschafft diesem also zuerst objective ,realitt4 ,diese ,art von ,creditiv des moralischen ,gesetzes1 da es selbst als ein #hc ,princip der ,deduction der ,freiheit als einer ,causalitt der reinen ,vernunft aufgestellt wird1 ist1 da die theoretische ,vernunft wenigstens die ,mglichkeit einer ,freiheit anzunehmen genthigt war1 zu ,ergnzung eines ,bedrfnisses derselben statt aller ,rechtfertigung a priori vllig hinreichend4 #dh4e ,denn das moralische ,gesetz beweiset seine ,realitt dadurch auch fr die ,kritik der speculativen ,vernunft genugthuend1 da es einer blos negativ gedachten ,causalitt1 deren ,mglichkeit jener unbegreiflich und dennoch sie anzunehmen nthig war1 positive ,bestimmung1 nmlich den ,begriff einer den ,willen unmittelbar 7durch die ,bedingung einer allgemeinen #dh4aj gesetzlichen ,form seiner ,maximen7 bestimmenden ,vernunft1 hinzufgt und so der ,vernunft1 die mit ihren ,ideen1 wenn sie speculativ verfahren wollte1 immer berschwenglich wurde1 zum erstenmale objective1 obgleich nur praktische ,realitt zu geben vermag und ihren transscendenten ,gebrauch in einen immanenten 7im ,felde der ,erfahrung durch #dh4ae ,ideen selbst wirkende ,ursachen zu sein7 verwandelt4 ,die ,bestimmung der ,causalitt der ,wesen in der ,sinnenwelt als einer solchen konnte niemals unbedingt sein1 und dennoch mu es zu aller ,reihe der ,bedingungen nothwendig etwas ,unbedingtes1 mithin auch eine sich gnzlich von selbst bestimmende ,causalitt geben4 ,daher war die #dh4bj #hd ,idee der ,freiheit als eines ,vermgens absoluter ,spontaneitt nicht ein ,bedrfni1 sondern1 was deren ,mglichkeit betrifft1 ein analytischer ,grundsatz der reinen speculativen ,vernunft4 ,allein da es schlechterdings unmglich ist1 ihr gem ein ,beispiel in irgend einer ,erfahrung zu geben1 weil unter den ,ursachen der ,dinge als ,erscheinungen keine ,bestimmung #dh4be der ,causalitt1 die schlechterdings unbedingt wre1 angetroffen werden kann1 so konnten wir nur den ,gedanken von einer freihandelnden ,ursache1 wenn wir diesen auf ein ,wesen in der ,sinnenwelt1 so fern es andererseits auch als ,noumenon betrachtet wird1 anwenden1 vertheidigen1 indem wir zeigten1 da es sich nicht widerspreche1 alle seine ,handlungen #dh4cj als physisch bedingt1 so fern sie ,erscheinungen sind1 und doch zugleich die ,causalitt derselben1 so fern das handelnde ,wesen ein ,verstandeswesen ist1 als physisch unbedingt anzusehen und so den ,begriff der ,freiheit zum regulativen ,princip der ,vernunft zu machen1 wodurch ich zwar den ,gegenstand1 dem dergleichen ,causalitt beigelegt wird1 gar nicht erkenne1 #dh4ce was er sei1 aber doch das ,hinderni wegnehme1 in dem ich einerseits in der ,erklrung der ,weltbegebenheiten1 mithin auch der ,handlungen vernnftiger ,wesen1 dem ,mechanismus der ,naturnothwendigkeit1 vom ,bedingten zur ,bedingung ins ,unendliche zurckzugehen1 ,gerechtigkeit widerfahren lasse1 andererseits aber der speculativen ,vernunft den fr sie leeren #he ,platz offen erhalte1 nmlich das ,intelligibele1 um das ,unbedingte dahin zu versetzen4 ,ich konnte aber diesen ,gedanken nicht realisiren1 d4 i4 ihn #di4e nicht in ,erkenntni eines so handelnden ,wesens auch nur blos seiner ,mglichkeit nach verwandeln4 ,diesen leeren ,platz fllt nun reine praktische ,vernunft durch ein bestimmtes ,gesetz der ,causalitt in einer intelligibelen ,welt 7durch ,freiheit71 nmlich das moralische ,gesetz1 aus4 ,hiedurch wchst nun zwar der speculativen ,vernunft in ,ansehung ihrer ,einsicht #di4aj nichts zu1 aber doch in ,ansehung der ,sicherung ihres problematischen ,begriffs der ,freiheit1 welchem hier objective und1 obgleich nur praktische1 dennoch unbezweifelte ,realitt verschafft wird4 ,selbst den ,begriff der ,causalitt1 dessen ,anwendung1 mithin auch ,bedeutung eigentlich nur in ,beziehung auf ,erscheinungen1 um sie zu ,erfahrungen zu verknpfen1 #di4ae stattfindet 7wie die ,kritik der reinen ,vernunft beweiset71 erweitert sie nicht so1 da sie seinen ,gebrauch ber gedachte ,grenzen ausdehne4 ,denn wenn sie darauf ausginge1 so mte sie zeigen wollen1 wie das logische ,verhltni des ,grundes und der ,folge bei einer anderen ,art von ,anschauung1 als die sinnliche ist1 synthetisch gebraucht werden knne1 d4 i4 wie #di4bj causa noumenon mglich sei2 welches sie gar nicht leisten kann1 worauf sie aber auch als praktische ,vernunft gar nicht ,rcksicht nimmt1 indem sie nur den ,bestimmungsgrund der ,causalitt des ,menschen als ,sinnenwesens #hf 7welche gegeben ist7 in der reinen ,vernunft 7die darum praktisch heit7 setzt und also den ,begriff der ,ursache selbst1 von dessen ,anwendung #di4be aus ,objecte zum ,behuf theoretischer ,erkenntnisse sie hier gnzlich abstrahiren kann 7weil dieser ,begriff immer im ,verstande1 auch unabhngig von aller ,anschauung1 a priori angetroffen wird71 nicht um ,gegenstnde zu erkennen1 sondern die ,causalitt in ,ansehung derselben berhaupt zu bestimmen1 also in keiner andern als praktischen ,absicht #di4cj braucht und daher den ,bestimmungsgrund des ,willens in die intelligibele ,ordnung der ,dinge verlegen kann1 indem sie zugleich gerne gesteht1 das1 was der ,begriff der ,ursache zur ,erkenntni dieser ,dinge fr eine ,bestimmung haben mge1 gar nicht zu verstehen4 ,die ,causalitt in ,ansehung der ,handlungen des ,willens in der ,sinnenwelt mu sie allerdings #di4ce auf bestimmte ,weise erkennen1 denn sonst knnte praktische ,vernunft wirklich keine ,that hervorbringen4 ,aber den ,begriff1 den sie von ihrer eigenen ,causalitt als ,noumenon macht1 braucht sie nicht theoretisch zum ,behuf der ,erkenntni ihrer bersinnlichen ,existenz zu bestimmen und also ihm so fern ,bedeutung geben zu knnen4 ,denn ,bedeutung bekommt er ohnedem1 obgleich nur zum praktischen ,gebrauche1 nmlich durchs moralische ,gesetz4 ,auch theoretisch betrachtet bleibt er immer ein reiner1 #ej4e a priori gegebener ,verstandesbegriff1 der auf ,gegenstnde angewandt #hg werden kann1 sie mgen sinnlich oder nicht sinnlich gegeben werden2 wiewohl er im letzteren ,falle keine bestimmte theoretische ,bedeutung und ,anwendung hat1 sondern blos ein formaler1 aber doch wesentlicher ,gedanke des ,verstandes von einem ,objecte berhaupt ist4 ,die ,bedeutung1 die #ej4aj ihm die ,vernunft durchs moralische ,gesetz verschafft1 ist lediglich praktisch1 da nmlich die ,idee des ,gesetzes einer ,causalitt 7des ,willens7 selbst ,causalitt hat1 oder ihr ,bestimmungsgrund ist4 ,,ii4 ,von der ,befugni der reinen ,vernunft im praktischen #ej4ae ,gebrauche zu einer ,erweiterung1 die ihr im speculativen fr sich nicht mglich ist4 ,an dem moralischen ,princip haben wir ein ,gesetz der ,causalitt aufgestellt1 welches den ,bestimmungsgrund der letzteren ber alle ,bedingungen der ,sinnenwelt wegsetzt1 und den ,willen1 wie er als zu einer intelligibelen #ej4bj ,welt gehrig bestimmbar sei1 mithin das ,subject dieses ,willens 7den ,menschen7 nicht blos als zu einer reinen ,verstandeswelt gehrig1 obgleich in dieser ,beziehung als uns unbekannt 7wie es nach der ,kritik der reinen #hh speculativen ,vernunft geschehen konnte7 gedacht1 sondern ihn auch in ,ansehung seiner ,causalitt vermittelst eines ,gesetzes1 welches zu gar keinem #ej4be ,naturgesetze der ,sinnenwelt gezhlt werden kann1 bestimmt1 also unser ,erkenntni ber die ,grenzen der letzteren erweitert1 welche ,anmaung doch die ,kritik der reinen ,vernunft in aller ,speculation fr nichtig erklrte4 ,wie ist nun hier praktischer ,gebrauch der reinen ,vernunft mit dem theoretischen eben derselben in ,ansehung der ,grenzbestimmung ihres #ej4cj ,vermgens zu vereinigen8 ,david ,hume1 von dem man sagen kann1 da er alle ,anfechtung der ,rechte einer reinen ,vernunft1 welche eine gnzliche ,untersuchung derselben nothwendig machten1 eigentlich anfing1 schlo so4 ,der ,begriff der ,ursache ist ein ,begriff1 der die ,nothwendigkeit der ,verknpfung der ,existenz des ,verschiedenen und zwar1 so fern es verschieden ist1 enthlt1 so da1 wenn ,a gesetzt wird1 ich erkenne1 da etwas davon ganz ,verschiedenes1 ,b1 nothwendig auch existiren msse4 ,nothwendigkeit kann aber nur einer ,verknpfung beigelegt werden1 so fern sie a priori erkannt wird2 #ea4e denn die ,erfahrung wrde von einer ,verbindung nur zu erkennen geben1 da sie sei1 aber nicht1 da sie so nothwendigerweise sei4 ,nun ist es1 sagt er1 unmglich1 die ,verbindung1 die zwischen einem ,dinge und einem anderen 7oder einer ,bestimmung und einer anderen1 ganz von ihr verschiedenen71 #hi wenn sie nicht in der ,wahrnehmung gegeben werden1 a priori und #ea4aj als nothwendig zu erkennen4 ,also ist der ,begriff einer ,ursache selbst lgenhaft und betrgerisch und ist1 am gelindesten davon zu reden1 eine so fern noch zu entschuldigende ,tuschung1 da die ,gewohnheit 7eine subjective ,nothwendigkeit71 gewisse ,dinge oder ihre ,bestimmungen fters neben oder nach einander ihrer ,existenz nach als sich beigesellt wahrzunehmen1 unvermerkt #ea4ae fr eine objective ,nothwendigkeit1 in den ,gegenstnden selbst eine solche ,verknpfung zu setzen1 genommen und so der ,begriff einer ,ursache erschlichen und nicht rechtmig erworben ist1 ja auch niemals erworben oder beglaubigt werden kann1 weil er eine an sich nichtige1 chimrische1 vor keiner ,vernunft haltbare ,verknpfung fordert1 der gar kein #ea4bj ,object jemals correspondiren kann4 -- ,so ward nun zuerst in ,ansehung alles ,erkenntnisses1 das die ,existenz der ,dinge betrifft 7die ,mathematik blieb also davon noch ausgenommen71 der ,empirismus als die einzige ,quelle der ,principien eingefhrt1 mit ihm aber zugleich der hrteste ,scepticism selbst in ,ansehung der ganzen ,naturwissenschaft 7als ,philosophie74 #ea4be ,denn wir knnen nach solchen ,grundstzen niemals aus gegebenen ,bestimmungen der ,dinge ihrer ,existenz nach auf eine ,folge schlieen 7denn dazu wrde der ,begriff einer ,ursache1 der die ,nothwendigkeit einer solchen ,verknpfung enthlt1 erfordert werden71 sondern nur nach der #ij ,regel der ,einbildungskraft hnliche ,flle wie sonst erwarten1 welche ,erwartung #ea4cj aber niemals sicher ist1 sie mag auch noch so oft eingetroffen sein4 ,ja bei keiner ,begebenheit knnte man sagen3 es msse etwas vor ihr vorhergegangen sein1 worauf sie nothwendig folgte1 d4 i4 sie msse eine ,ursache haben1 und also1 wenn man auch noch so ftere ,flle kennte1 wo dergleichen vorherging1 so da eine ,regel davon abgezogen werden konnte1 so knnte man darum es nicht als immer und nothwendig sich auf die ,art zutragend #ea4ce annehmen1 und so msse man dem blinden ,zufalle1 bei welchem aller ,vernunftgebrauch aufhrt1 auch sein ,recht lassen1 welches denn den ,scepticism in ,ansehung der von ,wirkungen zu ,ursachen aufsteigenden ,schlsse fest grndet und unwiderleglich macht4 ,die ,mathematik war so lange noch gut weggekommen1 weil ,hume dafr hielt1 da ihre ,stze alle analytisch wren1 d4 i4 von einer ,bestimmung #eb4e zur andern um der ,identitt willen1 mithin nach dem ,satze des ,widerspruchs fortschritten 7welches aber falsch ist1 indem sie vielmehr alle synthetisch sind1 und1 obgleich z4 ,b4 die ,geometrie es nicht mit der ,existenz der ,dinge1 sondern nur ihrer ,bestimmung a priori in einer mglichen ,anschauung zu thun hat1 dennoch eben so gut wie durch ,causalbegriffe von #eb4aj einer ,bestimmung ,a zu einer ganz verschiedenen ,b1 als dennoch mit jener #ia nothwendig verknpft1 bergeht74 ,aber endlich mu jene wegen ihrer apodiktischen ,gewiheit so hochgepriesene ,wissenschaft doch dem ,empirismus in ,grundstzen aus demselben ,grunde1 warum ,hume an der ,stelle der objectiven ,nothwendigkeit in dem ,begriffe der ,ursache die ,gewohnheit #eb4ae setzte1 auch unterliegen und sich unangesehen alles ihres ,stolzes gefallen lassen1 ihre khne1 a priori ,beistimmung gebietende ,ansprche herabzustimmen1 und den ,beifall fr die ,allgemeingltigkeit ihrer ,stze von der ,gunst der ,beobachter erwarten1 die als ,zeugen es doch nicht weigern wrden zu gestehen1 da sie das1 was der ,geometer als ,grundstze vortrgt1 #eb4bj jederzeit auch so wahrgenommen htten1 folglich1 ob es gleich eben nicht nothwendig wre1 doch fernerhin1 es so erwarten zu drfen1 erlauben wrden4 ,auf diese ,weise fhrt ,humens ,empirism in ,grundstzen auch unvermeidlich auf den ,scepticism selbst in ,ansehung der ,mathematik1 folglich in allem wissenschaftlichen theoretischen ,gebrauche der ,vernunft #eb4be 7denn dieser gehrt entweder zur ,philosophie1 oder zur ,mathematik74 ,ob der gemeine ,vernunftgebrauch 7bei einem so schrecklichen ,umsturz1 als man den ,huptern der ,erkenntni begegnen sieht7 besser durchkommen1 und nicht vielmehr noch unwiederbringlicher in eben diese ,zerstrung alles ,wissens werde verwickelt werden1 mithin ein allgemeiner #eb4cj ,scepticism nicht aus denselben ,grundstzen folgen msse 7der freilich #ib aber nur die ,gelehrten treffen wrde71 das will ich jeden selbst beurtheilen lassen4 ,was nun meine ,bearbeitung in der ,kritik der reinen ,vernunft betrifft1 die zwar durch jene ,humische ,zweifellehre veranlat ward1 doch #eb4ce viel weiter ging und das ganze ,feld der reinen theoretischen ,vernunft im synthetischen ,gebrauche1 mithin auch desjenigen1 was man ,metaphysik berhaupt nennt1 befate3 so verfuhr ich in ,ansehung der den ,begriff der ,causalitt betreffenden ,zweifel des schottischen ,philosophen auf folgende ,art4 ,da ,hume1 wenn er 7wie es doch auch fast berall geschieht7 die ,gegenstnde der ,erfahrung fr ,dinge an sich selbst nahm1 den ,begriff der ,ursache fr trglich und falsches ,blendwerk erklrte1 daran that er #ec4e ganz recht2 denn von ,dingen an sich selbst und deren ,bestimmungen als solchen kann nicht eingesehen werden1 wie darum1 weil etwas ,a gesetzt wird1 etwas anderes ,b auch nothwendig gesetzt werden msse1 und also konnte er eine solche ,erkenntni a priori von ,dingen an sich selbst gar nicht einrumen4 ,einen empirischen ,ursprung dieses ,begriffs konnte der scharfsinnige #ec4aj ,mann noch weniger verstatten1 weil dieser geradezu der ,nothwendigkeit der ,verknpfung widerspricht1 welche das ,wesentliche des ,begriffs der ,causalitt ausmacht2 mithin ward der ,begriff in die ,acht erklrt1 und in seine ,stelle trat die ,gewohnheit im ,beobachten des ,laufs der ,wahrnehmungen4 #ec4ae ,aus meinen ,untersuchungen aber ergab es sich1 da die ,gegenstnde1 #ic mit denen wir es in der ,erfahrung zu thun haben1 keineswegs ,dinge an sich selbst1 sondern blos ,erscheinungen sind1 und da1 obgleich bei ,dingen an sich selbst gar nicht abzusehen ist1 ja unmglich ist einzusehen1 wie1 wenn ,a gesetzt wird1 es widersprechend sein solle1 ,b1 welches von ,a ganz verschieden #ec4bj ist1 nicht zu setzen 7die ,nothwendigkeit der ,verknpfung zwischen ,a als ,ursache und ,b als ,wirkung71 es sich doch ganz wohl denken lasse1 da sie als ,erscheinungen in einer ,erfahrung auf gewisse ,weise 7z4 ,b4 in ,ansehung der ,zeitverhltnisse7 nothwendig verbunden sein mssen und nicht getrennt werden knnen1 ohne derjenigen ,verbindung zu widersprechen1 #ec4be vermittelst deren diese ,erfahrung mglich ist1 in welcher sie ,gegenstnde und uns allein erkennbar sind4 ,und so fand es sich auch in der ,that3 so da ich den ,begriff der ,ursache nicht allein nach seiner objectiven ,realitt in ,ansehung der ,gegenstnde der ,erfahrung beweisen1 sondern ihn auch als ,begriff a priori wegen der ,nothwendigkeit der ,verknpfung1 #ec4cj die er bei sich fhrt1 deduciren1 d4 i4 seine ,mglichkeit aus reinem ,verstande ohne empirische ,quellen darthun1 und so1 nach ,wegschaffung des ,empirismus seines ,ursprungs1 die unvermeidliche ,folge desselben1 nmlich den ,scepticism1 zuerst in ,ansehung der ,naturwissenschaft1 dann auch1 wegen des ganz vollkommen aus denselben ,grnden #ec4ce ,folgenden1 in ,ansehung der ,mathematik1 beider ,wissenschaften1 die auf #id ,gegenstnde mglicher ,erfahrung bezogen werden1 und hiemit den totalen ,zweifel an allem1 was theoretische ,vernunft einzusehen behauptet1 aus dem ,grunde heben konnte4 ,aber wie wird es mit der ,anwendung dieser ,kategorie der ,causalitt 7und so auch aller brigen2 denn ohne sie lt sich kein ,erkenntni des ,existirenden zu ,stande bringen7 auf ,dinge1 die nicht ,gegenstnde mglicher #ed4e ,erfahrung sind1 sondern ber dieser ihre ,grenze hinaus liegen8 ,denn ich habe die objective ,realitt dieser ,begriffe nur in ,ansehung der ,gegenstnde mglicher ,erfahrung deduciren knnen4 ,aber eben dieses1 da ich sie auch nur in diesem ,falle gerettet habe1 da ich gewiesen habe1 es lassen sich dadurch doch ,objecte denken1 obgleich nicht a priori #ed4aj bestimmen3 dieses ist es1 was ihnen einen ,platz im reinen ,verstande giebt1 von dem sie auf ,objecte berhaupt 7sinnliche1 oder nicht sinnliche7 bezogen werden4 ,wenn etwas noch fehlt1 so ist es die ,bedingung der ,anwendung dieser ,kategorien und namentlich der der ,causalitt auf ,gegenstnde1 nmlich die ,anschauung1 welche1 wo sie nicht gegeben ist1 die ,anwendung #ed4ae zum ,behuf der theoretischen ,erkenntni des ,gegenstandes als ,noumenon unmglich macht1 die also1 wenn es jemand darauf wagt1 7wie auch in der ,kritik der reinen ,vernunft geschehen7 gnzlich verwehrt wird1 indessen da doch immer die objective ,realitt des ,begriffs bleibt1 auch #ie von ,noumenen gebraucht werden kann1 aber ohne diesen ,begriff theoretisch #ed4bj im mindesten bestimmen und dadurch ein ,erkenntni bewirken zu knnen4 ,denn da dieser ,begriff auch in ,beziehung auf ein ,object nichts ,unmgliches enthalte1 war dadurch bewiesen1 da ihm sein ,sitz im reinen ,verstande bei aller ,anwendung auf ,gegenstnde der ,sinne gesichert war1 und ob er gleich hernach etwa1 auf ,dinge an sich selbst 7die nicht ,gegenstnde #ed4be der ,erfahrung sein knnen7 bezogen1 keiner ,bestimmung zur ,vorstellung eines bestimmten ,gegenstandes zum ,behuf einer theoretischen ,erkenntni fhig ist1 so konnte er doch immer noch zu irgend einem anderen 7vielleicht dem praktischen7 ,behuf einer ,bestimmung zur ,anwendung desselben fhig sein1 welches nicht sein wrde1 wenn nach ,hume dieser ,begriff #ed4cj der ,causalitt etwas1 das berall zu denken unmglich ist1 enthielte4 ,um nun diese ,bedingung der ,anwendung des gedachten ,begriffs auf ,noumenen ausfindig zu machen1 drfen wir nur zurcksehen1 weswegen wir nicht mit der ,anwendung desselben auf ,erfahrungsgegenstnde zufrieden sind1 sondern ihn auch gern von ,dingen an sich selbst #ed4ce brauchen mchten4 ,denn da zeigt sich bald1 da es nicht eine theoretische1 sondern praktische ,absicht sei1 welche uns dieses zur ,nothwendigkeit macht4 ,zur ,speculation wrden wir1 wenn es uns damit auch gelnge1 doch #if keinen wahren ,erwerb in ,naturkenntni und berhaupt in ,ansehung der ,gegenstnde1 die uns irgend gegeben werden mgen1 machen1 sondern allenfalls einen weiten ,schritt vom ,sinnlichbedingten 7bei welchem zu bleiben und die ,kette der ,ursachen fleiig durchzuwandern wir so schon #ee4e genug zu thun haben7 zum bersinnlichen thun1 um unser ,erkenntni von der ,seite der ,grnde zu vollenden und zu begrenzen1 indessen da immer eine unendliche ,kluft zwischen jener ,grenze und dem1 was wir kennen1 unausgefllt brig bliebe1 und wir mehr einer eiteln ,fragsucht1 als einer grndlichen ,wibegierde ,gehr gegeben htten4 #ee4aj ,auer dem ,verhltnisse aber1 darin der ,verstand zu ,gegenstnden 7im theoretischen ,erkenntnisse7 steht1 hat er auch eines zum ,begehrungsvermgen1 das darum der ,wille heit1 und der reine ,wille1 so fern der reine ,verstand 7der in solchem ,falle ,vernunft heit7 durch die bloe ,vorstellung eines ,gesetzes praktisch ist4 ,die objective ,realitt eines reinen #ee4ae ,willens oder1 welches einerlei ist1 einer reinen praktischen ,vernunft ist im moralischen ,gesetze a priori gleichsam durch ein ,factum gegeben2 denn so kann man eine ,willensbestimmung nennen1 die unvermeidlich ist1 ob sie gleich nicht auf empirischen ,principien beruht4 ,im ,begriffe eines ,willens aber ist der ,begriff der ,causalitt schon enthalten1 mithin in dem eines #ee4bj reinen ,willens der ,begriff einer ,causalitt mit ,freiheit1 d4 i4 die nicht #ig nach ,naturgesetzen bestimmbar1 folglich keiner empirischen ,anschauung als ,beweises seiner ,realitt fhig ist1 dennoch aber in dem reinen praktischen ,gesetze a priori seine objective ,realitt1 doch 7wie leicht einzusehen7 nicht zum ,behufe des theoretischen1 sondern blos praktischen ,gebrauchs der ,vernunft1 #ee4be vollkommen rechtfertigt4 ,nun ist der ,begriff eines ,wesens1 das freien ,willen hat1 der ,begriff einer causa noumenon1 und da sich dieser ,begriff nicht selbst widerspreche1 dafr ist man schon dadurch gesichert1 da der ,begriff einer ,ursache als gnzlich vom reinen ,verstande entsprungen1 zugleich auch seiner objektiven ,realitt in ,ansehung der ,gegenstnde berhaupt #ee4cj durch die ,deduction gesichert1 dabei seinem ,ursprunge nach von allen sinnlichen ,bedingungen unabhngig1 also fr sich auf ,phnomene nicht eingeschrnkt 7es sei denn1 wo ein theoretischer bestimmter ,gebrauch davon gemacht werden wollte71 auf ,dinge als reine ,verstandeswesen allerdings angewandt werden knne4 ,weil aber dieser ,anwendung keine ,anschauung1 #ee4ce als die jederzeit nur sinnlich sein kann1 untergelegt werden kann1 so ist causa noumenon in ,ansehung des theoretischen ,gebrauchs der ,vernunft1 obgleich ein mglicher1 denkbarer1 dennoch leerer ,begriff4 ,nun verlange ich aber auch dadurch nicht die ,beschaffenheit eines ,wesens1 so fern es einen reinen ,willen hat1 theoretisch zu kennen2 es ist mir genug1 #ih es dadurch nur als ein solches zu bezeichnen1 mithin nur den ,begriff der ,causalitt mit dem der ,freiheit 7und was davon unzertrennlich ist1 mit #ef4e dem moralischen ,gesetze als ,bestimmungsgrunde derselben7 zu verbinden2 welche ,befugni mir vermge des reinen1 nicht empirischen ,ursprungs des ,begriffs der ,ursache allerdings zusteht1 indem ich davon keinen anderen ,gebrauch1 als in ,beziehung auf das moralische ,gesetz1 das seine ,realitt bestimmt1 d4 i4 nur einen praktischen ,gebrauch1 zu machen mich befugt #ef4aj halte4 ,htte ich mit ,humen dem ,begriffe der ,causalitt die objective ,realitt im theoretischen ,gebrauche nicht allein in ,ansehung der ,sachen an sich selbst 7des bersinnlichen71 sondern auch in ,ansehung der ,gegenstnde der ,sinne genommen3 so wre er aller ,bedeutung verlustig und als ein theoretisch #ef4ae unmglicher ,begriff fr gnzlich unbrauchbar erklrt worden1 und1 da von nichts sich auch kein ,gebrauch machen lt1 der praktische ,gebrauch eines theoretisch-nichtigen ,begriffs ganz ungereimt gewesen4 ,nun aber der ,begriff einer empirisch unbedingten ,causalitt theoretisch zwar leer 7ohne darauf sich schickende ,anschauung71 aber immer doch mglich ist #ef4bj und sich auf ein unbestimmt ,object bezieht1 statt dieses aber ihm doch an dem moralischen ,gesetze1 folglich in praktischer ,beziehung1 ,bedeutung gegeben wird1 so habe ich zwar keine ,anschauung1 die ihm seine objective theoretische ,realitt bestimmte1 aber er hat nichts desto weniger wirkliche #ii ,anwendung1 die sich in concreto in ,gesinnungen oder ,maximen darstellen #ef4be lt1 d4 i4 praktische ,realitt1 die angegeben werden kann2 welches denn zu seiner ,berechtigung selbst in ,absicht auf ,noumenen hinreichend ist4 ,aber diese einmal eingeleitete objective ,realitt eines reinen ,verstandesbegriffs im ,felde des bersinnlichen giebt nunmehr allen brigen ,kategorien1 obgleich immer nur so fern sie mit dem ,bestimmungsgrunde #ef4cj des reinen ,willens 7dem moralischen ,gesetze7 in nothwendiger ,verbindung stehen1 auch objective1 nur keine andere als blos praktisch-anwendbare ,realitt1 indessen sie auf theoretische ,erkenntnisse dieser ,gegenstnde1 als ,einsicht der ,natur derselben durch reine ,vernunft1 nicht den mindesten ,einflu hat1 um dieselbe zu erweitern4 ,wie wir denn auch in #ef4ce der ,folge finden werden1 da sie immer nur auf ,wesen als ,intelligenzen1 und an diesen auch nur auf das ,verhltni der ,vernunft zum ,willen1 mithin immer nur aufs ,praktische ,beziehung haben und weiter hinaus sich kein ,erkenntni derselben anmaen2 was aber mit ihnen in ,verbindung noch sonst fr ,eigenschaften1 die zur theoretischen ,vorstellungsart solcher bersinnlichen ,dinge gehren1 herbeigezogen werden mchten1 diese insgesammt alsdann gar nicht zum ,wissen1 sondern nur #eg4e zur ,befugni 7in praktischer ,absicht aber gar zur ,nothwendigkeit7 sie anzunehmen und vorauszusetzen gezhlt werden1 selbst da1 wo man bersinnliche #ajj ,wesen 7als ,gott7 nach einer ,analogie1 d4 i4 dem reinen ,vernunftverhltnisse1 dessen wir in ,ansehung der sinnlichen uns praktisch bedienen1 und so der reinen theoretischen ,vernunft durch die ,anwendung aufs bersinnliche1 #eg4aj aber nur in praktischer ,absicht1 zum ,schwrmen ins berschwengliche nicht den mindesten ,vorschub giebt4 ,der ,analytik der praktischen ,vernunft ,zweites ,hauptstck4 ,von dem ,begriffe eines ,gegenstandes der reinen #eg4ae praktischen ,vernunft4 ,unter dem ,begriffe eines ,gegenstandes der praktischen ,vernunft verstehe ich die ,vorstellung eines ,objects als einer mglichen ,wirkung durch ,freiheit4 ,ein ,gegenstand der praktischen ,erkenntni als einer solchen zu sein1 bedeutet also nur die ,beziehung des ,willens auf die ,handlung1 dadurch #eg4bj er oder sein ,gegentheil wirklich gemacht wrde1 und die ,beurtheilung1 ob etwas ein ,gegenstand der reinen praktischen ,vernunft sei1 oder nicht1 ist nur die ,unterscheidung der ,mglichkeit oder ,unmglichkeit1 diejenige ,handlung zu wollen1 wodurch1 wenn wir das ,vermgen dazu htten 7worber die ,erfahrung urtheilen mu71 ein gewisses ,object wirklich werden wrde4 #eg4be #aja ,wenn das ,object als der ,bestimmungsgrund unseres ,begehrungsvermgens angenommen wird1 so mu die physische ,mglichkeit desselben durch freien ,gebrauch unserer ,krfte vor der ,beurtheilung1 ob es ein ,gegenstand der praktischen ,vernunft sei oder nicht1 vorangehen4 ,dagegen wenn das ,gesetz a priori als der ,bestimmungsgrund der ,handlung1 mithin #eg4cj diese als durch reine praktische ,vernunft bestimmt betrachtet werden kann1 so ist das ,urtheil1 ob etwas ein ,gegenstand der reinen praktischen ,vernunft sei oder nicht1 von der ,vergleichung mit unserem physischen ,vermgen ganz unabhngig1 und die ,frage ist nur1 ob wir eine ,handlung1 die auf die ,existenz eines ,objects gerichtet ist1 wollen drfen1 wenn dieses in unserer ,gewalt wre1 mithin mu die moralische ,mglichkeit der ,handlung vorangehen2 denn da ist nicht der ,gegenstand1 sondern das ,gesetz des ,willens der ,bestimmungsgrund derselben4 #eh4e ,die alleinigen ,objecte einer praktischen ,vernunft sind also die vom ,guten und ,bsen4 ,denn durch das erstere versteht man einen nothwendigen ,gegenstand des ,begehrungs-1 durch das zweite des ,verabscheuungsvermgens1 beides aber nach einem ,princip der ,vernunft4 ,wenn der ,begriff des ,guten nicht von einem vorhergehenden praktischen #eh4aj ,gesetze abgeleitet werden1 sondern diesem vielmehr zum ,grunde dienen soll1 so kann er nur der ,begriff von etwas sein1 dessen ,existenz ,lust #ajb verheit und so die ,causalitt des ,subjects zur ,hervorbringung desselben1 d4 i4 das ,begehrungsvermgen1 bestimmt4 ,weil es nun unmglich ist a priori einzusehen1 welche ,vorstellung mit ,lust1 welche hingegen mit #eh4ae ,unlust werde begleitet sein1 so kme es lediglich auf ,erfahrung an1 es auszumachen1 was unmittelbar gut oder bse sei4 ,die ,eigenschaft des ,subjects1 worauf in ,beziehung diese ,erfahrung allein angestellt werden kann1 ist das ,gefhl der ,lust und ,unlust1 als eine dem inneren ,sinne angehrige ,receptivitt1 und so wrde der ,begriff von dem1 was unmittelbar #eh4bj gut ist1 nur auf das gehen1 womit die ,empfindung des ,vergngens unmittelbar verbunden ist1 und der von dem schlechthin ,bsen auf das1 was unmittelbar ,schmerz erregt1 allein bezogen werden mssen4 ,weil aber das dem ,sprachgebrauche schon zuwider ist1 der das ,angenehme vom ,guten1 das ,unangenehme vom ,bsen unterscheidet #eh4be und verlangt1 da ,gutes und ,bses jederzeit durch ,vernunft1 mithin durch ,begriffe1 die sich allgemein mittheilen lassen1 und nicht durch bloe ,empfindung1 welche sich auf einzelne ,subjecte und deren ,empfnglichkeit einschrnkt1 beurtheilt werde1 gleichwohl aber fr sich selbst mit keiner ,vorstellung eines ,objects a priori eine ,lust oder ,unlust unmittelbar verbunden #eh4cj werden kann1 so wrde der ,philosoph1 der sich genthigt glaubte1 ein ,gefhl der ,lust seiner praktischen ,beurtheilung zum ,grunde zu legen1 #ajc gut nennen1 was ein ,mittel zum ,angenehmen1 und ,bses1 was ,ursache der ,unannehmlichkeit und des ,schmerzens ist2 denn die ,beurtheilung des ,verhltnisses der ,mittel zu ,zwecken gehrt allerdings zur ,vernunft4 #eh4ce ,obgleich aber ,vernunft allein vermgend ist1 die ,verknpfung der ,mittel mit ihren ,absichten einzusehen 7so da man auch den ,willen durch das ,vermgen der ,zwecke definiren knnte1 indem sie jederzeit ,bestimmungsgrnde des ,begehrungsvermgens nach ,principien sind71 so wrden doch die praktischen ,maximen1 die aus dem obigen ,begriffe des ,guten blos als ,mittel folgten1 nie etwas fr sich selbst1 sondern immer nur irgend wozu ,gutes zum ,gegenstande des ,willens enthalten3 das ,gute wrde #ei4e jederzeit blos das ,ntzliche sein1 und das1 wozu es nutzt1 mte allemal auerhalb dem ,willen in der ,empfindung liegen4 ,wenn diese nun1 als angenehme ,empfindung1 vom ,begriffe des ,guten unterschieden werden mte1 so wrde es berall nichts unmittelbar ,gutes geben1 sondern das ,gute nur in den ,mitteln zu etwas anderm1 nmlich irgend einer ,annehmlichkeit1 #ei4aj gesucht werden mssen4 ,es ist eine alte ,formel der ,schulen3 nihil appetimus1 nisi sub ratione boni2 nihil aversamur1 nisi sub ratione mali2 und sie hat einen oft richtigen1 aber auch der ,philosophie oft sehr nachtheiligen ,gebrauch1 weil die ,ausdrcke des boni und mali eine ,zweideutigkeit enthalten1 daran #ei4ae #ajd die ,einschrnkung der ,sprache ,schuld ist1 nach welcher sie eines doppelten ,sinnes fhig sind1 und daher die praktischen ,gesetze unvermeidlich auf ,schrauben stellen und die ,philosophie1 die im ,gebrauche derselben gar wohl der ,verschiedenheit des ,begriffs bei demselben ,worte inne werden1 aber doch keine besondere ,ausdrcke dafr finden kann1 zu subtilen #ei4bj ,distinctionen nthigen1 ber die man sich nachher nicht einigen kann1 indem der ,unterschied durch keinen angemessenen ,ausdruck unmittelbar bezeichnet werden konnte4#h #h berdem ist der ,ausdruck sub ratione boni auch zweideutig4 ,denn er kann so viel sagen3 wir stellen uns etwas als gut vor1 wenn und weil wir es begehren #ei4cj 7wollen72 aber auch3 wir begehren etwas darum1 weil wir es uns als gut vorstellen1 so da entweder die ,begierde der ,bestimmungsgrund des ,begriffs des ,objects als eines ,guten1 oder der ,begriff des ,guten der ,bestimmungsgrund des ,begehrens 7des ,willens7 sei2 da denn das sub ratione boni im ersteren ,falle bedeuten wrde1 wir wollen etwas unter der ,idee des ,guten1 im zweiten1 zu #ei4ce ,folge dieser ,idee1 welche vor dem ,wollen als ,bestimmungsgrund desselben vorhergehen mu4 ,die deutsche ,sprache hat das ,glck1 die ,ausdrcke zu besitzen1 welche diese ,verschiedenheit nicht bersehen lassen4 ,fr das1 was die ,lateiner #ei4be mit einem einzigen ,worte bonum benennen1 hat sie zwei sehr verschiedene ,begriffe und auch eben so verschiedene ,ausdrcke1 fr bonum das ,gute und das ,wohl1 fr malum das ,bse und das bel 7oder ,weh71 so da es zwei ganz verschiedene ,beurtheilungen sind1 ob wir bei einer ,handlung #aje das ,gute und ,bse derselben1 oder unser ,wohl und ,weh 7bel7 in ,betrachtung ziehen4 ,hieraus folgt schon1 da obiger psychologischer ,satz wenigstens noch sehr ungewi sei1 wenn er so bersetzt wird3 wir begehren nichts1 als in ,rcksicht auf unser ,wohl oder ,weh2 dagegen er1 #fj4e wenn man ihn so giebt3 wir wollen nach ,anweisung der ,vernunft nichts1 als nur so fern wir es fr gut oder bse halten1 ungezweifelt gewi und zugleich ganz klar ausgedrckt wird4 ,das ,wohl oder bel bedeutet immer nur eine ,beziehung auf unseren ,zustand der ,annehmlichkeit oder ,unannehmlichkeit1 des ,vergngens #fj4aj und ,schmerzens1 und wenn wir darum ein ,object begehren oder verabscheuen1 so geschieht es nur1 so fern es auf unsere ,sinnlichkeit und das ,gefhl der ,lust und ,unlust1 das es bewirkt1 bezogen wird4 ,das ,gute oder ,bse bedeutet aber jederzeit eine ,beziehung auf den ,willen1 so fern dieser durchs ,vernunftgesetz bestimmt wird1 sich etwas zu seinem #fj4ae ,objecte zu machen2 wie er denn durch das ,object und dessen ,vorstellung niemals unmittelbar bestimmt wird1 sondern ein ,vermgen ist1 sich eine ,regel der ,vernunft zur ,bewegursache einer ,handlung 7dadurch ein ,object wirklich werden kann7 zu machen4 ,das ,gute oder ,bse wird also eigentlich auf ,handlungen1 nicht auf den ,empfindungszustand der ,person #fj4bj bezogen1 und sollte etwas schlechthin 7und in aller ,absicht und ohne #ajf weitere ,bedingung7 gut oder bse sein oder dafr gehalten werden1 so wrde es nur die ,handlungsart1 die ,maxime des ,willens und mithin die handelnde ,person selbst als guter oder bser ,mensch1 nicht aber eine ,sache sein1 die so genannt werden knnte4 #fj4be ,man mochte also immer den ,stoiker auslachen1 der in den heftigsten ,gichtschmerzen ausrief3 ,schmerz1 du magst mich noch so sehr foltern1 ich werde doch nie gestehen1 da du etwas ,bses 71 malum7 seist6 er hatte doch recht4 ,ein bel war es1 das fhlte er1 und das verrieth sein ,geschrei2 aber da ihm dadurch ein ,bses anhinge1 hatte er gar nicht ,ursache #fj4cj einzurumen2 denn der ,schmerz verringert den ,werth seiner ,person nicht im mindesten1 sondern nur den ,werth seines ,zustandes4 ,eine einzige ,lge1 deren er sich bewut gewesen wre1 htte seinen ,muth niederschlagen mssen2 aber der ,schmerz diente nur zur ,veranlassung1 ihn zu erheben1 wenn er sich bewut war1 da er ihn durch keine unrechte ,handlung #fj4ce verschuldet und sich dadurch strafwrdig gemacht habe4 ,was wir gut nennen sollen1 mu in jedes vernnftigen ,menschen ,urtheil ein ,gegenstand des ,begehrungsvermgens sein1 und das ,bse in den ,augen von jedermann ein ,gegenstand des ,abscheues2 mithin bedarf es auer dem ,sinne zu dieser ,beurtheilung noch ,vernunft4 ,so ist es mit #ajg der ,wahrhaftigkeit im ,gegensatze mit der ,lge1 so mit der ,gerechtigkeit im ,gegensatz der ,gewaltthtigkeit c4 bewandt4 ,wir knnen aber etwas #fa4e ein bel nennen1 welches doch jedermann zugleich fr gut1 bisweilen mittelbar1 bisweilen gar unmittelbar1 erklren mu4 ,der eine chirurgische ,operation an sich verrichten lt1 fhlt sie ohne ,zweifel als ein bel2 aber durch ,vernunft erklrt er und jedermann sie fr gut4 ,wenn aber jemand1 der friedliebende ,leute gerne neckt und beunruhigt1 endlich einmal anluft #fa4aj und mit einer tchtigen ,tracht ,schlge abgefertigt wird3 so ist dieses allerdings ein bel1 aber jedermann giebt dazu seinen ,beifall und hlt es an sich fr gut1 wenn auch nichts weiter daraus entsprnge2 ja selbst der1 der sie empfngt1 mu in seiner ,vernunft erkennen1 da ihm ,recht geschehe1 weil er die ,proportion zwischen dem ,wohlbefinden und ,wohlverhalten1 #fa4ae welche die ,vernunft ihm unvermeidlich vorhlt1 hier genau in ,ausbung gebracht sieht4 ,es kommt allerdings auf unser ,wohl und ,weh in der ,beurtheilung unserer praktischen ,vernunft gar sehr viel und1 was unsere ,natur als sinnlicher ,wesen betrifft1 alles auf unsere ,glckseligkeit an1 wenn diese1 #fa4bj wie ,vernunft es vorzglich fordert1 nicht nach der vorbergehenden ,empfindung1 sondern nach dem ,einflusse1 den diese ,zuflligkeit auf unsere ganze ,existenz und die ,zufriedenheit mit derselben hat1 beurtheilt wird2 #ajh aber alles berhaupt kommt darauf doch nicht an4 ,der ,mensch ist ein bedrftiges ,wesen1 so fern er zur ,sinnenwelt gehrt1 und so fern hat #fa4be seine ,vernunft allerdings einen nicht abzulehnenden ,auftrag von ,seiten der ,sinnlichkeit1 sich um das ,interesse derselben zu bekmmern und sich praktische ,maximen1 auch in ,absicht auf die ,glckseligkeit dieses und wo mglich auch eines zuknftigen ,lebens1 zu machen4 ,aber er ist doch nicht so ganz ,thier1 um gegen alles1 was ,vernunft fr sich selbst sagt1 gleichgltig #fa4cj zu sein und diese blos zum ,werkzeuge der ,befriedigung seines ,bedrfnisses als ,sinnenwesens zu gebrauchen4 ,denn im ,werthe ber die bloe ,thierheit erhebt ihn das gar nicht1 da er ,vernunft hat1 wenn sie ihm nur zum ,behuf desjenigen dienen soll1 was bei ,thieren der ,instinct verrichtet2 sie wre alsdann nur eine besondere ,manier1 deren sich die #fa4ce ,natur bedient htte1 um den ,menschen zu demselben ,zwecke1 dazu sie ,thiere bestimmt hat1 auszursten1 ohne ihn zu einem hheren ,zwecke zu bestimmen4 ,er bedarf also freilich nach dieser einmal mit ihm getroffenen ,naturanstalt ,vernunft1 um sein ,wohl und ,weh jederzeit in ,betrachtung zu ziehen1 aber er hat sie berdem noch zu einem hheren ,behuf1 nmlich auch das1 was an sich gut oder bse ist1 und worber reine1 sinnlich gar nicht interessirte ,vernunft nur allein urtheilen kann1 nicht allein mit in #fb4e berlegung zu nehmen1 sondern diese ,beurtheilung von jener gnzlich #aji zu unterscheiden und sie zur obersten ,bedingung der letzteren zu machen4 ,in dieser ,beurtheilung des an sich ,guten und ,bsen1 zum ,unterschiede von dem1 was nur beziehungsweise auf ,wohl oder bel so genannt werden kann1 kommt es auf folgende ,punkte an4 ,entweder ein ,vernunftprincip #fb4aj wird schon an sich als der ,bestimmungsgrund des ,willens gedacht1 ohne ,rcksicht auf mgliche ,objecte des ,begehrungsvermgens 7also blos durch die gesetzliche ,form der ,maxime71 alsdann ist jenes ,princip praktisches ,gesetz a priori1 und reine ,vernunft wird fr sich praktisch zu sein angenommen4 ,das ,gesetz bestimmt alsdann unmittelbar den #fb4ae ,willen1 die ihm geme ,handlung ist an sich selbst gut1 ein ,wille1 dessen ,maxime jederzeit diesem ,gesetze gem ist1 ist schlechterdings1 in aller ,absicht1 gut und die oberste ,bedingung alles ,guten3 oder es geht ein ,bestimmungsgrund des ,begehrungsvermgens vor der ,maxime des ,willens vorher1 der ein ,object der ,lust und ,unlust voraussetzt1 #fb4bj mithin etwas1 das vergngt oder schmerzt1 und die ,maxime der ,vernunft1 jene zu befrdern1 diese zu vermeiden1 bestimmt die ,handlungen1 wie sie beziehungsweise auf unsere ,neigung1 mithin nur mittelbar 7in ,rcksicht auf einen anderweitigen ,zweck1 als ,mittel zu demselben7 gut sind1 und diese ,maximen knnen alsdann niemals ,gesetze1 dennoch aber #fb4be vernnftige praktische ,vorschriften heien4 ,der ,zweck selbst1 das ,vergngen1 #aaj das wir suchen1 ist im letzteren ,falle nicht ein ,gutes1 sondern ein ,wohl1 nicht ein ,begriff der ,vernunft1 sondern ein empirischer ,begriff von einem ,gegenstande der ,empfindung2 allein der ,gebrauch des ,mittels dazu1 d4 i4 die ,handlung 7weil dazu vernnftige berlegung erfordert #fb4cj wird71 heit dennoch gut1 aber nicht schlechthin1 sondern nur in ,beziehung auf unsere ,sinnlichkeit1 in ,ansehung ihres ,gefhls der ,lust und ,unlust2 der ,wille aber1 dessen ,maxime dadurch afficirt wird1 ist nicht ein reiner ,wille1 der nur auf das geht1 wobei reine ,vernunft fr sich selbst praktisch sein kann4 #fb4ce ,hier ist nun der ,ort1 das ,paradoxon der ,methode in einer ,kritik der praktischen ,vernunft zu erklren3 da nmlich der ,begriff des ,guten und ,bsen nicht vor dem moralischen ,gesetze 7dem er dem ,anschein nach sogar zum ,grunde gelegt werden mte71 sondern nur 7wie hier auch geschieht7 nach demselben und durch dasselbe bestimmt werden msse4 ,wenn wir nmlich auch nicht wten1 da das ,princip der ,sittlichkeit ein reines1 a priori den ,willen #fc4e bestimmendes ,gesetz sei1 so mten wir doch1 um nicht ganz umsonst 7gratis7 ,grundstze anzunehmen1 es anfnglich wenigstens unausgemacht lassen1 ob der ,wille blos empirische1 oder auch reine ,bestimmungsgrnde a priori habe2 denn es ist wider alle ,grundregeln des philosophischen ,verfahrens1 das1 worber man allererst entscheiden soll1 schon zum voraus #fc4aj #aaa als entschieden anzunehmen4 ,gesetzt1 wir wollten nun vom ,begriffe des ,guten anfangen1 um davon die ,gesetze des ,willens abzuleiten1 so wrde dieser ,begriff von einem ,gegenstande 7als einem guten7 zugleich diesen als den einigen ,bestimmungsgrund des ,willens angeben4 ,weil nun dieser ,begriff kein praktisches ,gesetz a priori zu seiner ,richtschnur hatte1 #fc4ae so knnte der ,probirstein des ,guten oder ,bsen in nichts anders1 als in der bereinstimmung des ,gegenstandes mit unserem ,gefhle der ,lust oder ,unlust gesetzt werden1 und der ,gebrauch der ,vernunft knnte nur darin bestehen1 theils diese ,lust oder ,unlust im ganzen ,zusammenhange mit allen ,empfindungen meines ,daseins1 theils die ,mittel1 mir den ,gegenstand #fc4bj derselben zu verschaffen1 zu bestimmen4 ,da nun1 was dem ,gefhle der ,lust gem sei1 nur durch ,erfahrung ausgemacht werden kann1 das praktische ,gesetz aber der ,angabe nach doch darauf als ,bedingung gegrndet werden soll1 so wrde geradezu die ,mglichkeit praktischer ,gesetze a priori ausgeschlossen3 weil man vorher nthig zu finden meinte1 #fc4be einen ,gegenstand fr den ,willen auszufinden1 davon der ,begriff als eines ,guten den allgemeinen1 obzwar empirischen ,bestimmungsgrund des ,willens ausmachen msse4 ,nun aber war doch vorher nthig zu untersuchen1 ob es nicht auch einen ,bestimmungsgrund des ,willens a priori gebe 7welcher niemals irgendwo anders1 als an einem reinen praktischen #fc4cj #aab ,gesetze1 und zwar so fern dieses die bloe gesetzliche ,form ohne ,rcksicht auf einen ,gegenstand den ,maximen vorschreibt1 wre gefunden worden74 ,weil man aber schon einen ,gegenstand nach ,begriffen des ,guten und ,bsen zum ,grunde alles praktischen ,gesetzes legte1 jener aber ohne vorhergehendes ,gesetz nur nach empirischen ,begriffen gedacht werden konnte1 #fc4ce so hatte man sich die ,mglichkeit1 ein reines praktisches ,gesetz auch nur zu denken1 schon zum voraus benommen2 da man im ,gegentheil1 wenn man dem letzteren vorher analytisch nachgeforscht htte1 gefunden haben wrde1 da nicht der ,begriff des ,guten als eines ,gegenstandes das moralische ,gesetz1 sondern umgekehrt das moralische ,gesetz allererst den ,begriff des ,guten1 so fern es diesen ,namen schlechthin verdient1 bestimme und mglich mache4 #fd4e ,diese ,anmerkung1 welche blos die ,methode der obersten moralischen ,untersuchungen betrifft1 ist von ,wichtigkeit4 ,sie erklrt auf einmal den veranlassenden ,grund aller ,verirrungen der ,philosophen in ,ansehung des obersten ,princips der ,moral4 ,denn sie suchten einen ,gegenstand des ,willens auf1 um ihn zur ,materie und dem ,grunde eines ,gesetzes zu machen #fd4aj 7welches alsdann nicht unmittelbar1 sondern vermittelst jenes an das ,gefhl der ,lust oder ,unlust gebrachten ,gegenstandes der ,bestimmungsgrund des ,willens sein sollte71 anstatt da sie zuerst nach einem ,gesetze htten #aac forschen sollen1 das a priori und unmittelbar den ,willen und diesem gem allererst den ,gegenstand bestimmte4 ,nun mochten sie diesen ,gegenstand #fd4ae der ,lust1 der den obersten ,begriff des ,guten abgeben sollte1 in der ,glckseligkeit1 in der ,vollkommenheit1 im moralischen ,gefhle1 oder im ,willen ,gottes setzen1 so war ihr ,grundsatz allemal ,heteronomie1 sie muten unvermeidlich auf empirische ,bedingungen zu einem moralischen ,gesetze stoen3 weil sie ihren ,gegenstand1 als unmittelbaren ,bestimmungsgrund des ,willens1 #fd4bj nur nach seinem unmittelbaren ,verhalten zum ,gefhl1 welches allemal empirisch ist1 gut oder bse nennen konnten4 ,nur ein formales ,gesetz1 d4 i4 ein solches1 welches der ,vernunft nichts weiter als die ,form ihrer allgemeinen ,gesetzgebung zur obersten ,bedingung der ,maximen vorschreibt1 kann a priori ein ,bestimmungsgrund der praktischen ,vernunft sein4 ,die #fd4be ,alten verriethen indessen diesen ,fehler dadurch unverhohlen1 da sie ihre moralische ,untersuchung gnzlich auf die ,bestimmung des ,begriffs vom hchsten ,gut1 mithin eines ,gegenstandes setzten1 welchen sie nachher zum ,bestimmungsgrunde des ,willens im moralischen ,gesetze zu machen gedachten3 ein ,object1 welches weit hinterher1 wenn das moralische ,gesetz #fd4cj allererst fr sich bewhrt und als unmittelbarer ,bestimmungsgrund des ,willens gerechtfertigt ist1 dem nunmehr seiner ,form nach a priori bestimmten ,willen als ,gegenstand vorgestellt werden kann1 welches wir in #aad der ,dialektik der reinen praktischen ,vernunft uns unterfangen wollen4 ,die ,neueren1 bei denen die ,frage ber das hchste ,gut auer ,gebrauch gekommen1 #fd4ce zum wenigsten nur ,nebensache geworden zu sein scheint1 verstecken obigen ,fehler 7wie in vielen andern ,fllen7 hinter unbestimmten ,worten1 indessen da man ihn gleichwohl aus ihren ,systemen hervorblicken sieht1 da er alsdann allenthalben ,heteronomie der praktischen ,vernunft verrth1 daraus nimmermehr ein a priori allgemein gebietendes moralisches ,gesetz entspringen kann4 ,da nun die ,begriffe des ,guten und ,bsen als ,folgen der ,willensbestimmung #fe4e a priori auch ein reines praktisches ,princip1 mithin eine ,causalitt der reinen ,vernunft voraussetzen3 so beziehen sie sich ursprnglich nicht 7etwa als ,bestimmungen der synthetischen ,einheit des ,mannigfaltigen gegebener ,anschauungen in einem ,bewutsein7 auf ,objecte1 wie die reinen ,verstandesbegriffe oder ,kategorien der theoretisch gebrauchten ,vernunft1 #fe4aj sie setzen diese vielmehr als gegeben voraus2 sondern sie sind insgesammt modi einer einzigen ,kategorie1 nmlich der der ,causalitt1 so fern der ,bestimmungsgrund derselben in der ,vernunftvorstellung eines ,gesetzes derselben besteht1 welches als ,gesetz der ,freiheit die ,vernunft sich selbst giebt und dadurch sich a priori als praktisch beweiset4 ,da indessen die ,handlungen #fe4ae #aae einerseits zwar unter einem ,gesetze1 das kein ,naturgesetz1 sondern ein ,gesetz der ,freiheit ist1 folglich zu dem ,verhalten intelligibeler ,wesen1 andererseits aber doch auch als ,begebenheiten in der ,sinnenwelt zu den ,erscheinungen gehren1 so werden die ,bestimmungen einer praktischen ,vernunft nur in ,beziehung auf die letztere1 folglich zwar den ,kategorien #fe4bj des ,verstandes gem1 aber nicht in der ,absicht eines theoretischen ,gebrauchs desselben1 um das ,mannigfaltige der 7sinnlichen7 ,anschauung unter ein ,bewutsein a priori zu bringen1 sondern nur um das ,mannigfaltige der ,begehrungen der ,einheit des ,bewutseins einer im moralischen ,gesetze gebietenden praktischen ,vernunft oder eines reinen ,willens #fe4be a priori zu unterwerfen1 ,statt haben knnen4 ,diese ,kategorien der ,freiheit1 denn so wollen wir sie statt jener theoretischen ,begriffe als ,kategorien der ,natur benennen1 haben einen augenscheinlichen ,vorzug vor den letzteren1 da1 da diese nur ,gedankenformen sind1 welche nur unbestimmt ,objecte berhaupt fr jede uns mgliche #fe4cj ,anschauung durch allgemeine ,begriffe bezeichnen1 diese hingegen1 da sie auf die ,bestimmung einer freien ,willkr gehen 7der zwar keine ,anschauung vllig correspondirend gegeben werden kann1 die aber1 welches bei keinen ,begriffen des theoretischen ,gebrauchs unseres ,erkenntnivermgens stattfindet1 ein reines praktisches ,gesetz a priori zum ,grunde liegen #fe4ce hat71 als praktische ,elementarbegriffe statt der ,form der ,anschauung #aaf 7,raum und ,zeit71 die nicht in der ,vernunft selbst liegt1 sondern anderwrts1 nmlich von der ,sinnlichkeit1 hergenommen werden mu1 die ,form eines reinen ,willens in ihr1 mithin dem ,denkungsvermgen selbst1 als gegeben zum ,grunde liegen haben2 dadurch es denn geschieht1 da1 da es in allen ,vorschriften der reinen praktischen ,vernunft nur um die ,willensbestimmung1 nicht um die ,naturbedingungen 7des praktischen ,vermgens7 #ff4e der ,ausfhrung seiner ,absicht zu thun ist1 die praktischen ,begriffe a priori in ,beziehung auf das oberste ,princip der ,freiheit sogleich ,erkenntnisse werden und nicht auf ,anschauungen warten drfen1 um ,bedeutung zu bekommen1 und zwar aus diesem merkwrdigen ,grunde1 weil sie die ,wirklichkeit dessen1 worauf sie sich beziehen1 7die ,willensgesinnung7 #ff4aj selbst hervorbringen1 welches gar nicht die ,sache theoretischer ,begriffe ist4 ,nur mu man wohl bemerken1 da diese ,kategorien nur die praktische ,vernunft berhaupt angehen und so in ihrer ,ordnung von den moralisch noch unbestimmten und sinnlich bedingten zu denen1 die1 sinnlich unbedingt1 blos durchs moralische ,gesetz bestimmt sind1 fortgehen4 #ff4ae ,tafel #aag der ,kategorien der ,freiheit in ,ansehung der ,begriffe des ,guten und ,bsen4 #a4 ,,der ,,quantit,t #ff4bj ,subjectiv1 nach ,maximen 7,willensmeinungen des ,individuum7 ,objectiv1 nach ,principien 7,vorschriften7 ,a priori objective sowohl als subjective ,principien der ,freiheit 7,gesetze74 #b4 ,,der ,,qualit,t #ff4be ,praktische ,regeln des ,begehens 7praeceptivae7 ,praktische ,regeln des ,unterlassens 7prohibitivae7 ,praktische ,regeln der ,ausnahmen #ff4cj 7exceptivae74 #c4 ,,der ,,relation ,auf die ,persnlichkeit ,auf den ,zustand der ,person ,wechselseitig einer ,person auf den ,zustand der anderen4 #d4 ,,modalit,t ,das ,erlaubte und ,unerlaubte ,die ,pflicht und das ,pflichtwidrige #ff4ce ,vollkommene und unvollkommene ,pflicht4 ,man wird hier bald gewahr1 da in dieser ,tafel die ,freiheit als eine #aah ,art von ,causalitt1 die aber empirischen ,bestimmungsgrnden nicht unterworfen ist1 in ,ansehung der durch sie mglichen ,handlungen als ,erscheinungen in der ,sinnenwelt betrachtet werde1 folglich sich auf die ,kategorien ihrer ,naturmglichkeit beziehe1 indessen da doch jede ,kategorie so #fg4e allgemein genommen wird1 da der ,bestimmungsgrund jener ,causalitt auch auer der ,sinnenwelt in der ,freiheit als ,eigenschaft eines intelligibelen ,wesens angenommen werden kann1 bis die ,kategorien der ,modalitt den bergang von praktischen ,principien berhaupt zu denen der ,sittlichkeit1 aber nur problematisch einleiten1 welche nachher durchs moralische #fg4aj ,gesetz allererst dogmatisch dargestellt werden knnen4 ,ich fge hier nichts weiter zur ,erluterung gegenwrtiger ,tafel bei1 weil sie fr sich verstndlich genug ist4 ,dergleichen nach ,principien abgefate ,eintheilung ist aller ,wissenschaft ihrer ,grndlichkeit sowohl als ,verstndlichkeit halber sehr zutrglich4 ,so wei man z4 ,b4 aus obiger ,tafel #fg4ae und der ersten ,nummer derselben sogleich1 wovon man in praktischen ,erwgungen anfangen msse3 von den ,maximen1 die jeder auf seine ,neigung grndet1 den ,vorschriften1 die fr eine ,gattung vernnftiger ,wesen1 so fern sie in gewissen ,neigungen bereinkommen1 gelten1 und endlich dem ,gesetze1 welches fr alle unangesehen ihrer ,neigungen gilt1 u4 s4 w4 ,auf #fg4bj #aai diese ,weise bersieht man den ganzen ,plan von dem1 was man zu leisten hat1 sogar jede ,frage der praktischen ,philosophie1 die zu beantworten1 und zugleich die ,ordnung1 die zu befolgen ist4 ,von der ,typik der reinen praktischen ,urtheilskraft4 ,die ,begriffe des ,guten und ,bsen bestimmen dem ,willen zuerst ein #fg4be ,object4 ,sie stehen selbst aber unter einer praktischen ,regel der ,vernunft1 welche1 wenn sie reine ,vernunft ist1 den ,willen a priori in ,ansehung seines ,gegenstandes bestimmt4 ,ob nun eine uns in der ,sinnlichkeit mgliche ,handlung der ,fall sei1 der unter der ,regel stehe1 oder nicht1 dazu gehrt praktische ,urtheilskraft1 wodurch dasjenige1 was in der ,regel allgemein #fg4cj 7in abstracto7 gesagt wurde1 auf eine ,handlung in concreto angewandt wird4 ,weil aber eine praktische ,regel der reinen ,vernunft erstlich1 als praktisch1 die ,existenz eines ,objects betrifft und zweitens1 als praktische ,regel der reinen ,vernunft1 ,nothwendigkeit in ,ansehung des ,daseins der ,handlung bei sich fhrt1 mithin praktisches ,gesetz ist und zwar #fg4ce nicht ,naturgesetz durch empirische ,bestimmungsgrnde1 sondern ein ,gesetz der ,freiheit1 nach welchem der ,wille unabhngig von allem ,empirischen 7blos durch die ,vorstellung eines ,gesetzes berhaupt und dessen ,form7 bestimmbar #abj sein soll1 alle vorkommende ,flle zu mglichen ,handlungen aber nur empirisch1 d4 i4 zur ,erfahrung und ,natur gehrig1 sein knnen3 so #fh4e scheint es widersinnisch1 in der ,sinnenwelt einen ,fall antreffen zu wollen1 der1 da er immer so fern nur unter dem ,naturgesetze steht1 doch die ,anwendung eines ,gesetzes der ,freiheit auf sich verstatte1 und auf welchen die bersinnliche ,idee des sittlich ,guten1 das darin in concreto dargestellt werden soll1 angewandt werden knne4 ,also ist die ,urtheilskraft der reinen #fh4aj praktischen ,vernunft eben denselben ,schwierigkeiten unterworfen1 als die der reinen theoretischen1 welche letztere gleichwohl1 aus denselben zu kommen1 ein ,mittel zur ,hand hatte3 nmlich da es in ,ansehung des theoretischen ,gebrauchs auf ,anschauungen ankam1 darauf reine ,verstandesbegriffe angewandt werden knnten1 dergleichen ,anschauungen 7obzwar nur von #fh4ae ,gegenstnden der ,sinne7 doch a priori1 mithin1 was die ,verknpfung des ,mannigfaltigen in denselben betrifft1 den reinen ,verstandesbegriffen a priori gem 7als ,schemate7 gegeben werden knnen4 ,hingegen ist das sittlich ,gute etwas dem ,objecte nach bersinnliches1 fr das also in keiner sinnlichen ,anschauung etwas ,correspondirendes gefunden werden kann1 #fh4bj und die ,urtheilskraft unter ,gesetzen der reinen praktischen ,vernunft scheint daher besonderen ,schwierigkeiten unterworfen zu sein1 die darauf beruhen1 da ein ,gesetz der ,freiheit auf ,handlungen als ,begebenheiten1 die in der #aba ,sinnenwelt geschehen und also so fern zur ,natur gehren1 angewandt werden soll4 #fh4be ,allein hier erffnet sich doch wieder eine gnstige ,aussicht fr die reine praktische ,urtheilskraft4 ,es ist bei der ,subsumtion einer mir in der ,sinnenwelt mglichen ,handlung unter einem reinen praktischen ,gesetze nicht um die ,mglichkeit der ,handlung als einer ,begebenheit in der ,sinnenwelt zu thun2 denn die gehrt fr die ,beurtheilung des theoretischen #fh4cj ,gebrauchs der ,vernunft nach dem ,gesetze der ,causalitt1 eines reinen ,verstandesbegriffs1 fr den sie ein ,schema in der sinnlichen ,anschauung hat4 ,die physische ,causalitt1 oder die ,bedingung1 unter der sie stattfindet1 gehrt unter die ,naturbegriffe1 deren ,schema transscendentale ,einbildungskraft entwirft4 ,hier aber ist es nicht um das ,schema #fh4ce eines ,falles nach ,gesetzen1 sondern um das ,schema 7wenn dieses ,wort hier schicklich ist7 eines ,gesetzes selbst zu thun1 weil die ,willensbestimmung 7nicht die ,handlung in ,beziehung auf ihren ,erfolg7 durchs ,gesetz allein1 ohne einen anderen ,bestimmungsgrund1 den ,begriff der ,causalitt an ganz andere ,bedingungen bindet1 als diejenige sind1 welche die ,naturverknpfung ausmachen4 ,dem ,naturgesetze als ,gesetze1 welchem die ,gegenstnde sinnlicher #fi4e ,anschauung als solche unterworfen sind1 mu ein ,schema1 d4 i4 ein allgemeines #abb ,verfahren der ,einbildungskraft 7den reinen ,verstandesbegriff1 den das ,gesetz bestimmt1 den ,sinnen a priori darzustellen71 correspondiren4 ,aber dem ,gesetze der ,freiheit 7als einer gar nicht sinnlich bedingten ,causalitt7 mithin auch dem ,begriffe des unbedingt ,guten kann keine ,anschauung1 #fi4aj mithin kein ,schema zum ,behuf seiner ,anwendung in concreto untergelegt werden4 ,folglich hat das ,sittengesetz kein anderes die ,anwendung desselben auf ,gegenstnde der ,natur vermittelndes ,erkenntnivermgen1 als den ,verstand 7nicht die ,einbildungskraft71 welcher einer ,idee der ,vernunft nicht ein ,schema der ,sinnlichkeit1 sondern ein ,gesetz1 #fi4ae aber doch ein solches1 das an ,gegenstnden der ,sinne in concreto dargestellt werden kann1 mithin ein ,naturgesetz1 aber nur seiner ,form nach1 als ,gesetz zum ,behuf der ,urtheilskraft unterlegen kann1 und dieses knnen wir daher den ,typus des ,sittengesetzes nennen4 ,die ,regel der ,urtheilskraft unter ,gesetzen der reinen praktischen ,vernunft #fi4bj ist diese3 ,frage dich selbst1 ob die ,handlung1 die du vorhast1 wenn sie nach einem ,gesetze der ,natur1 von der du selbst ein ,theil wrest1 geschehen sollte1 sie du wohl als durch deinen ,willen mglich ansehen knntest4 ,nach dieser ,regel beurtheilt in der ,that jedermann ,handlungen1 ob sie sittlich gut oder bse sind4 ,so sagt man3 ,wie1 wenn ein jeder1 wo er #fi4be #abc seinen ,vortheil zu schaffen glaubt1 sich erlaubte1 zu betrgen1 oder befugt hielte1 sich das ,leben abzukrzen1 so bald ihn ein vlliger berdru desselben befllt1 oder anderer ,noth mit vlliger ,gleichgltigkeit anshe1 und du gehrtest mit zu einer solchen ,ordnung der ,dinge1 wrdest du darin wohl mit ,einstimmung deines ,willens sein8 ,nun wei ein jeder wohl3 #fi4cj da1 wenn er sich ingeheim ,betrug erlaubt1 darum eben nicht jedermann es auch thue1 oder1 wenn er unbemerkt lieblos ist1 nicht sofort jedermann auch gegen ihn es sein wrde2 daher ist diese ,vergleichung der ,maxime seiner ,handlungen mit einem allgemeinen ,naturgesetze auch nicht der ,bestimmungsgrund seines ,willens4 ,aber das letztere ist doch ein #fi4ce ,typus der ,beurtheilung der ersteren nach sittlichen ,principien4 ,wenn die ,maxime der ,handlung nicht so beschaffen ist1 da sie an der ,form eines ,naturgesetzes berhaupt die ,probe hlt1 so ist sie sittlich unmglich4 ,so urtheilt selbst der gemeinste ,verstand2 denn das ,naturgesetz liegt allen seinen gewhnlichsten1 selbst den ,erfahrungsurtheilen immer zum ,grunde4 ,er hat es also jederzeit bei der ,hand1 nur da er in ,fllen1 wo die ,causalitt aus ,freiheit beurtheilt werden soll1 jenes ,naturgesetz blos zum #gj4e ,typus eines ,gesetzes der ,freiheit macht1 weil er1 ohne etwas1 was er zum ,beispiele im ,erfahrungsfalle machen knnte1 bei ,hand zu haben1 dem ,gesetze einer reinen praktischen ,vernunft nicht den ,gebrauch in der ,anwendung verschaffen knnte4 ,es ist also auch erlaubt1 die ,natur der ,sinnenwelt als ,typus #gj4aj #abd einer intelligibelen ,natur zu brauchen1 so lange ich nur nicht die ,anschauungen1 und was davon abhngig ist1 auf diese bertrage1 sondern blos die ,form der ,gesetzmigkeit berhaupt 7deren ,begriff auch im gemeinsten ,vernunftgebrauche stattfindet1 aber in keiner anderen ,absicht1 als blos zum reinen praktischen ,gebrauche der ,vernunft a priori bestimmt #gj4ae erkannt werden kann7 darauf beziehe4 ,denn ,gesetze als solche sind so fern einerlei1 sie mgen ihre ,bestimmungsgrnde hernehmen1 woher sie wollen4 brigens1 da von allem ,intelligibelen schlechterdings nichts als 7vermittelst des moralischen ,gesetzes7 die ,freiheit und auch diese nur1 so fern #gj4bj sie eine von jenem unzertrennliche ,voraussetzung ist1 und ferner alle intelligibele ,gegenstnde1 auf welche uns die ,vernunft nach ,anleitung jenes ,gesetzes etwa noch fhren mchte1 wiederum fr uns keine ,realitt weiter haben1 als zum ,behuf desselben ,gesetzes und des ,gebrauches der reinen praktischen ,vernunft1 diese aber zum ,typus der ,urtheilskraft die ,natur #gj4be 7der reinen ,verstandesform derselben nach7 zu gebrauchen berechtigt und auch benthigt ist3 so dient die gegenwrtige ,anmerkung dazu1 um zu verhten1 da1 was blos zur ,typik der ,begriffe gehrt1 nicht zu den ,begriffen selbst gezhlt werde4 ,diese also als ,typik der ,urtheilskraft bewahrt vor dem ,empirism der praktischen ,vernunft1 der die praktischen ,begriffe #gj4cj #abe des ,guten und ,bsen blos in ,erfahrungsfolgen 7der sogenannten ,glckseligkeit7 setzt1 obzwar diese und die unendlichen ntzlichen ,folgen eines durch ,selbstliebe bestimmten ,willens1 wenn dieser sich selbst zugleich zum allgemeinen ,naturgesetze machte1 allerdings zum ganz angemessenen ,typus fr das sittlich ,gute dienen kann1 aber mit diesem doch nicht einerlei ist4 #gj4ce ,eben dieselbe ,typik bewahrt auch vor dem ,mysticism der praktischen ,vernunft1 welcher das1 was nur zum ,symbol diente1 zum ,schema macht1 d4 i4 wirkliche und doch nicht sinnliche ,anschauungen 7eines unsichtbaren ,reichs ,gottes7 der ,anwendung der moralischen ,begriffe unterlegt und ins berschwengliche hinausschweift4 ,dem ,gebrauche der moralischen ,begriffe ist blos der ,rationalism der ,urtheilskraft angemessen1 der von der sinnlichen ,natur nichts weiter nimmt1 als was auch reine ,vernunft fr #ga4e sich denken kann1 d4 i4 die ,gesetzmigkeit1 und in die bersinnliche nichts hineintrgt1 als was umgekehrt sich durch ,handlungen in der ,sinnenwelt nach der formalen ,regel eines ,naturgesetzes berhaupt wirklich darstellen lt4 ,indessen ist die ,verwahrung vor dem ,empirism der praktischen ,vernunft viel wichtiger und anrathungswrdiger1 weil der ,mysticism #ga4aj sich doch noch mit der ,reinigkeit und ,erhabenheit des moralischen ,gesetzes zusammen vertrgt und auerdem es nicht eben natrlich und der gemeinen ,denkungsart angemessen ist1 seine ,einbildungskraft bis zu bersinnlichen #abf ,anschauungen anzuspannen1 mithin auf dieser ,seite die ,gefahr nicht so allgemein ist2 da hingegen der ,empirism die ,sittlichkeit in ,gesinnungen #ga4ae 7worin doch1 und nicht blos in ,handlungen1 der hohe ,werth besteht1 den sich die ,menschheit durch sie verschaffen kann und soll7 mit der ,wurzel ausrottet und ihr ganz etwas anderes1 nmlich ein empirisches ,interesse1 womit die ,neigungen berhaupt unter sich ,verkehr treiben1 statt der ,pflicht unterschiebt1 berdem auch eben darum mit allen ,neigungen1 die 7sie mgen #ga4bj einen ,zuschnitt bekommen1 welchen sie wollen71 wenn sie zur ,wrde eines obersten praktischen ,princips erhoben werden1 die ,menschheit degradiren1 und da sie gleichwohl der ,sinnesart aller so gnstig sind1 aus der ,ursache weit gefhrlicher ist als alle ,schwrmerei1 die niemals einen daurenden ,zustand vieler ,menschen ausmachen kann4 #ga4be ,drittes ,hauptstck4 ,von den ,triebfedern der reinen praktischen ,vernunft4 ,das ,wesentliche alles sittlichen ,werths der ,handlungen kommt darauf an1 da das moralische ,gesetz unmittelbar den ,willen bestimme4 ,geschieht die ,willensbestimmung zwar gem dem moralischen #ga4cj ,gesetze1 aber nur vermittelst eines ,gefhls1 welcher ,art es auch sei1 das #abg vorausgesetzt werden mu1 damit jenes ein hinreichender ,bestimmungsgrund des ,willens werde1 mithin nicht um des ,gesetzes willen3 so wird die ,handlung zwar ,legalitt1 aber nicht ,moralitt enthalten4 ,wenn nun unter ,triebfeder 7elater animi7 der subjective ,bestimmungsgrund des ,willens eines ,wesens verstanden wird1 dessen ,vernunft nicht schon vermge seiner ,natur dem objectiven ,gesetze nothwendig gem ist1 so wird erstlich daraus folgen3 da man dem gttlichen ,willen gar keine ,triebfedern beilegen knne1 die ,triebfeder des menschlichen ,willens aber 7und #gb4e des von jedem erschaffenen vernnftigen ,wesen7 niemals etwas anderes als das moralische ,gesetz sein knne1 mithin der objective ,bestimmungsgrund jederzeit und ganz allein zugleich der subjectiv hinreichende ,bestimmungsgrund der ,handlung sein msse1 wenn diese nicht blos den ,buchstaben des ,gesetzes1 ohne den ,geist#i desselben zu enthalten1 erfllen #gb4aj soll4 #i ,man kann von jeder gesetzmigen ,handlung1 die doch nicht um des ,gesetzes #gb4ce willen geschehen ist1 sagen3 sie sei blos dem ,buchstaben1 aber nicht dem ,geiste 7der ,gesinnung7 nach moralisch gut4 ,da man also zum ,behuf des moralischen ,gesetzes1 und um ihm ,einflu auf den ,willen zu verschaffen1 keine anderweitige ,triebfeder1 dabei die des moralischen ,gesetzes entbehrt werden knnte1 suchen mu1 weil das alles #abh lauter ,gleinerei ohne ,bestand bewirken wrde1 und sogar es bedenklich #gb4ae ist1 auch nur neben dem moralischen ,gesetze noch einige andere ,triebfedern 7als die des ,vortheils7 mitwirken zu lassen3 so bleibt nichts brig1 als blos sorgfltig zu bestimmen1 auf welche ,art das moralische ,gesetz ,triebfeder werde1 und was1 indem sie es ist1 mit dem menschlichen ,begehrungsvermgen als ,wirkung jenes ,bestimmungsgrundes auf dasselbe #gb4bj vorgehe4 ,denn wie ein ,gesetz fr sich und unmittelbar ,bestimmungsgrund des ,willens sein knne 7welches doch das ,wesentliche aller ,moralitt ist71 das ist ein fr die menschliche ,vernunft unauflsliches ,problem und mit dem einerlei3 wie ein freier ,wille mglich sei4 ,also werden wir nicht den ,grund1 woher das moralische ,gesetz in sich eine ,triebfeder abgebe1 sondern #gb4be was1 so fern es eine solche ist1 sie im ,gemthe wirkt 7besser zu sagen1 wirken mu71 a priori anzuzeigen haben4 ,das ,wesentliche aller ,bestimmung des ,willens durchs sittliche ,gesetz ist3 da er als freier ,wille1 mithin nicht blos ohne ,mitwirkung sinnlicher ,antriebe1 sondern selbst mit ,abweisung aller derselben und mit ,abbruch #gb4cj aller ,neigungen1 so fern sie jenem ,gesetze zuwider sein knnten1 blos durchs ,gesetz bestimmt werde4 ,so weit ist also die ,wirkung des moralischen ,gesetzes als ,triebfeder nur negativ1 und als solche kann diese ,triebfeder a priori erkannt werden4 ,denn alle ,neigung und jeder sinnliche ,antrieb ist auf #abi ,gefhl gegrndet1 und die negative ,wirkung aufs ,gefhl 7durch den ,abbruch1 der den ,neigungen geschieht7 ist selbst ,gefhl4 ,folglich knnen wir a priori einsehen1 da das moralische ,gesetz als ,bestimmungsgrund des ,willens dadurch1 da es allen unseren ,neigungen ,eintrag thut1 ein ,gefhl bewirken msse1 welches ,schmerz genannt werden kann1 und hier #gc4e haben wir nun den ersten1 vielleicht auch einzigen ,fall1 da wir aus ,begriffen a priori das ,verhltni eines ,erkenntnisses 7hier ist es einer reinen praktischen ,vernunft7 zum ,gefhl der ,lust oder ,unlust bestimmen konnten4 ,alle ,neigungen zusammen 7die auch wohl in ein ertrgliches ,system gebracht werden knnen1 und deren ,befriedigung alsdann eigene ,glckseligkeit #gc4aj heit7 machen die ,selbstsucht 7solipsismus7 aus4 ,diese ist entweder die der ,selbstliebe1 eines ber alles gehenden ,wohlwollens gegen sich selbst 7,philautia71 oder die des ,wohlgefallens an sich selbst 7,arrogantia74 ,jene heit besonders ,eigenliebe1 diese ,eigendnkel4 ,die reine praktische ,vernunft thut der ,eigenliebe blos ,abbruch1 indem sie #gc4ae solche1 als natrlich und noch vor dem moralischen ,gesetze in uns rege1 nur auf die ,bedingung der ,einstimmung mit diesem ,gesetze einschrnkt2 da sie alsdann vernnftige ,selbstliebe genannt wird4 ,aber den ,eigendnkel schlgt sie gar nieder1 indem alle ,ansprche der ,selbstschtzung1 die vor der bereinstimmung mit dem sittlichen ,gesetze vorhergehen1 nichtig #gc4bj #acj und ohne alle ,befugni sind1 indem eben die ,gewiheit einer ,gesinnung1 die mit diesem ,gesetze bereinstimmt1 die erste ,bedingung alles ,werths der ,person ist 7wie wir bald deutlicher machen werden7 und alle ,anmaung vor derselben falsch und gesetzwidrig ist4 ,nun gehrt der ,hang zur ,selbstschtzung mit zu den ,neigungen1 denen das moralische ,gesetz ,abbruch thut1 #gc4be so fern jene blos auf der ,sinnlichkeit beruht4 ,also schlgt das moralische ,gesetz den ,eigendnkel nieder4 ,da dieses ,gesetz aber doch etwas an sich ,positives ist1 nmlich die ,form einer intellectuellen ,causalitt1 d4 i4 der ,freiheit1 so ist es1 indem es im ,gegensatze mit dem subjectiven ,widerspiele1 nmlich den ,neigungen in uns1 den ,eigendnkel schwcht1 zugleich ein #gc4cj ,gegenstand der ,achtung und1 indem es ihn sogar niederschlgt1 d4 i4 demthigt1 ein ,gegenstand der grten ,achtung1 mithin auch der ,grund eines positiven ,gefhls1 das nicht empirischen ,ursprungs ist und a priori erkannt wird4 ,also ist ,achtung frs moralische ,gesetz ein ,gefhl1 welches durch einen intellectuellen ,grund gewirkt wird1 und dieses ,gefhl ist das #gc4ce einzige1 welches wir vllig a priori erkennen1 und dessen ,nothwendigkeit wir einsehen knnen4 ,wir haben im vorigen ,hauptstcke gesehen3 da alles1 was sich als ,object des ,willens vor dem moralischen ,gesetze darbietet1 von den ,bestimmungsgrnden des ,willens unter dem ,namen des unbedingt ,guten durch dieses ,gesetz selbst1 als die oberste ,bedingung der praktischen ,vernunft1 #aca ausgeschlossen werde1 und da die bloe praktische ,form1 die in der #gd4e ,tauglichkeit der ,maximen zur allgemeinen ,gesetzgebung besteht1 zuerst das1 was an sich und schlechterdings gut ist1 bestimme und die ,maxime eines reinen ,willens grnde1 der allein in aller ,absicht gut ist4 ,nun finden wir aber unsere ,natur als sinnlicher ,wesen so beschaffen1 da die ,materie des ,begehrungsvermgens 7,gegenstnde der ,neigung1 es sei der ,hoffnung #gd4aj oder ,furcht7 sich zuerst aufdringt1 und unser pathologisch bestimmbares ,selbst1 ob es gleich durch seine ,maximen zur allgemeinen ,gesetzgebung ganz untauglich ist1 dennoch1 gleich als ob es unser ganzes ,selbst ausmachte1 seine ,ansprche vorher und als die ersten und ursprnglichen geltend zu machen bestrebt sei4 ,man kann diesen ,hang1 sich selbst nach #gd4ae den subjectiven ,bestimmungsgrnden seiner ,willkr zum objectiven ,bestimmungsgrunde des ,willens berhaupt zu machen1 die ,selbstliebe nennen1 welche1 wenn sie sich gesetzgebend und zum unbedingten praktischen ,princip macht1 ,eigendnkel heien kann4 ,nun schliet das moralische ,gesetz1 welches allein wahrhaftig 7nmlich in aller ,absicht7 objectiv ist1 #gd4bj den ,einflu der ,selbstliebe auf das oberste praktische ,princip gnzlich aus und thut dem ,eigendnkel1 der die subjectiven ,bedingungen der ersteren als ,gesetze vorschreibt1 unendlichen ,abbruch4 ,was nun unserem ,eigendnkel in unserem eigenen ,urtheil ,abbruch thut1 das demthigt4 ,also demthigt #acb das moralische ,gesetz unvermeidlich jeden ,menschen1 indem dieser #gd4be mit demselben den sinnlichen ,hang seiner ,natur vergleicht4 ,dasjenige1 dessen ,vorstellung als ,bestimmungsgrund unseres ,willens uns in unserem ,selbstbewutsein demthigt1 erweckt1 so fern als es positiv und ,bestimmungsgrund ist1 fr sich ,achtung4 ,also ist das moralische ,gesetz auch subjectiv ein ,grund der ,achtung4 ,da nun alles1 was in der ,selbstliebe #gd4cj angetroffen wird1 zur ,neigung gehrt1 alle ,neigung aber auf ,gefhlen beruht1 mithin1 was allen ,neigungen insgesammt in der ,selbstliebe ,abbruch thut1 eben dadurch nothwendig auf das ,gefhl ,einflu hat1 so begreifen wir1 wie es mglich ist1 a priori einzusehen1 da das moralische ,gesetz1 indem es die ,neigungen und den ,hang1 sie zur obersten praktischen #gd4ce ,bedingung zu machen1 d4 i4 die ,selbstliebe1 von allem ,beitritte zur obersten ,gesetzgebung ausschliet1 eine ,wirkung aufs ,gefhl ausben knne1 welche einerseits blos negativ ist1 andererseits und zwar in ,ansehung des einschrnkenden ,grundes der reinen praktischen ,vernunft positiv ist1 und wozu gar keine besondere ,art von ,gefhle unter dem ,namen eines praktischen oder moralischen als vor dem moralischen ,gesetze vorhergehend und ihm zum ,grunde liegend angenommen werden darf4 #ge4e ,die negative ,wirkung auf ,gefhl 7der ,unannehmlichkeit7 ist1 so wie #acc aller ,einflu auf dasselbe und wie jedes ,gefhl berhaupt1 pathologisch4 ,als ,wirkung aber vom ,bewutsein des moralischen ,gesetzes1 folglich in ,beziehung auf eine intelligibele ,ursache1 nmlich das ,subject der reinen praktischen ,vernunft als obersten ,gesetzgeberin1 heit dieses ,gefhl eines #ge4aj vernnftigen von ,neigungen afficirten ,subjects zwar ,demthigung 7intellectuelle ,verachtung71 aber in ,beziehung auf den positiven ,grund derselben1 das ,gesetz1 zugleich ,achtung fr dasselbe1 fr welches ,gesetz gar kein ,gefhl stattfindet1 sondern im ,urtheile der ,vernunft1 indem es den ,widerstand aus dem ,wege schafft1 die ,wegrumung eines ,hindernisses #ge4ae einer positiven ,befrderung der ,causalitt gleichgeschtzt wird4 ,darum kann dieses ,gefhl nun auch ein ,gefhl der ,achtung frs moralische ,gesetz1 aus beiden ,grnden zusammen aber ein moralisches ,gefhl genannt werden4 ,das moralische ,gesetz also1 so wie es formaler ,bestimmungsgrund #ge4bj der ,handlung ist1 durch praktische reine ,vernunft1 so wie es zwar auch materialer1 aber nur objectiver ,bestimmungsgrund der ,gegenstnde der ,handlung unter dem ,namen des ,guten und ,bsen ist1 so ist es auch subjectiver ,bestimmungsgrund1 d4 i4 ,triebfeder1 zu dieser ,handlung1 indem es auf die ,sinnlichkeit des ,subjects ,einflu hat und ein ,gefhl bewirkt1 #ge4be welches dem ,einflusse des ,gesetzes auf den ,willen befrderlich ist4 ,hier #acd geht kein ,gefhl im ,subject vorher1 das auf ,moralitt gestimmt wre4 ,denn das ist unmglich1 weil alles ,gefhl sinnlich ist2 die ,triebfeder der sittlichen ,gesinnung aber mu von aller sinnlichen ,bedingung frei sein4 ,vielmehr ist das sinnliche ,gefhl1 was allen unseren ,neigungen zum #ge4cj ,grunde liegt1 zwar die ,bedingung derjenigen ,empfindung1 die wir ,achtung nennen1 aber die ,ursache der ,bestimmung desselben liegt in der reinen praktischen ,vernunft1 und diese ,empfindung kann daher ihres ,ursprunges wegen nicht pathologisch1 sondern mu praktisch gewirkt heien3 indem dadurch1 da die ,vorstellung des moralischen ,gesetzes der ,selbstliebe den #ge4ce ,einflu und dem ,eigendnkel den ,wahn benimmt1 das ,hinderni der reinen praktischen ,vernunft vermindert und die ,vorstellung des ,vorzuges ihres objectiven ,gesetzes vor den ,antrieben der ,sinnlichkeit1 mithin das ,gewicht des ersteren relativ 7in ,ansehung eines durch die letztere afficirten ,willens7 durch die ,wegschaffung des ,gegengewichts im ,urtheile der ,vernunft hervorgebracht wird4 ,und so ist die ,achtung frs ,gesetz nicht ,triebfeder zur ,sittlichkeit1 sondern sie ist die ,sittlichkeit selbst1 subjectiv #gf4e als ,triebfeder betrachtet1 indem die reine praktische ,vernunft dadurch1 da sie der ,selbstliebe im ,gegensatze mit ihr alle ,ansprche abschlgt1 dem ,gesetze1 das jetzt allein ,einflu hat1 ,ansehen verschafft4 ,hiebei ist nun zu bemerken3 da1 so wie die ,achtung eine ,wirkung aufs ,gefhl1 mithin auf #ace die ,sinnlichkeit eines vernnftigen ,wesens ist1 es diese ,sinnlichkeit1 mithin #gf4aj auch die ,endlichkeit solcher ,wesen1 denen das moralische ,gesetz ,achtung auferlegt1 voraussetze1 und da einem hchsten1 oder auch einem von aller ,sinnlichkeit freien ,wesen1 welchem diese also auch kein ,hinderni der praktischen ,vernunft sein kann1 ,achtung frs ,gesetz nicht beigelegt werden knne4 #gf4ae ,dieses ,gefhl 7unter dem ,namen des moralischen7 ist also lediglich durch ,vernunft bewirkt4 ,es dient nicht zu ,beurtheilung der ,handlungen1 oder wohl gar zur ,grndung des objectiven ,sittengesetzes selbst1 sondern blos zur ,triebfeder1 um dieses in sich zur ,maxime zu machen4 ,mit welchem ,namen aber knnte man dieses sonderbare ,gefhl1 welches mit keinem #gf4bj pathologischen in ,vergleichung gezogen werden kann1 schicklicher belegen8 ,es ist so eigenthmlicher ,art1 da es lediglich der ,vernunft und zwar der praktischen reinen ,vernunft zu ,gebote zu stehen scheint4 ,achtung geht jederzeit nur auf ,personen1 niemals auf ,sachen4 ,die letztere knnen ,neigung und1 wenn es ,thiere sind 7z4 ,b4 ,pferde1 ,hunde c471 #gf4be sogar ,liebe1 oder auch ,furcht1 wie das ,meer1 ein ,vulcan1 ein ,raubthier1 niemals aber ,achtung in uns erwecken4 ,etwas1 was diesem ,gefhl schon nher tritt1 ist ,bewunderung1 und diese als ,affect1 das ,erstaunen1 kann auch auf ,sachen gehen1 z4 ,b4 himmelhohe ,berge1 die ,gre1 #acf ,menge und ,weite der ,weltkrper1 die ,strke und ,geschwindigkeit mancher #gf4cj ,thiere u4 s4 w4 ,aber alles dieses ist nicht ,achtung4 ,ein ,mensch kann mir auch ein ,gegenstand der ,liebe1 der ,furcht1 oder der ,bewunderung1 sogar bis zum ,erstaunen1 und doch darum kein ,gegenstand der ,achtung sein4 ,seine scherzhafte ,laune1 sein ,muth und ,strke1 seine ,macht1 durch seinen ,rang1 den er unter anderen hat1 knnen mir dergleichen ,empfindungen #gf4ce einflen1 es fehlt aber immer noch an innerer ,achtung gegen ihn4 ,fontenelle sagt3 ,vor einem ,vornehmen bcke ich mich1 aber mein ,geist bckt sich nicht4 ,ich kann hinzu setzen3 ,vor einem niedrigen1 brgerlich gemeinen ,mann1 an dem ich eine ,rechtschaffenheit des ,charakters in einem gewissen ,mae1 als ich mir von mir selbst nicht bewut bin1 wahrnehme1 bckt sich mein ,geist1 ich mag wollen oder nicht und den ,kopf noch so hoch tragen1 um ihn meinen ,vorrang nicht bersehen zu lassen4 ,warum #gg4e das8 ,sein ,beispiel hlt mir ein ,gesetz vor1 das meinen ,eigendnkel niederschlgt1 wenn ich es mit meinem ,verhalten vergleiche1 und dessen ,befolgung1 mithin die ,thunlichkeit desselben1 ich durch die ,that bewiesen vor mir sehe4 ,nun mag ich mir sogar eines gleichen ,grades der ,rechtschaffenheit bewut sein1 und die ,achtung bleibt doch4 ,denn da beim #gg4aj ,menschen immer alles ,gute mangelhaft ist1 so schlgt das ,gesetz1 durch #acg ein ,beispiel anschaulich gemacht1 doch immer meinen ,stolz nieder1 wozu der ,mann1 den ich vor mir sehe1 dessen ,unlauterkeit1 die ihm immer noch anhngen mag1 mir nicht so wie mir die meinige bekannt ist1 der mir also in reinerem ,lichte erscheint1 einen ,mastab abgiebt4 ,achtung ist ein #gg4ae ,tribut1 den wir dem ,verdienste nicht verweigern knnen1 wir mgen wollen oder nicht2 wir mgen allenfalls uerlich damit zurckhalten1 so knnen wir doch nicht verhten1 sie innerlich zu empfinden4 ,die ,achtung ist so wenig ein ,gefhl der ,lust1 da man sich ihr in ,ansehung eines ,menschen nur ungern berlt4 ,man sucht etwas ausfindig #gg4bj zu machen1 was uns die ,last derselben erleichtern knne1 irgend einen ,tadel1 um uns wegen der ,demthigung1 die uns durch ein solches ,beispiel widerfhrt1 schadlos zu halten4 ,selbst ,verstorbene sind1 vornehmlich wenn ihr ,beispiel unnachahmlich scheint1 vor dieser ,kritik nicht immer gesichert4 ,sogar das moralische ,gesetz selbst in seiner feierlichen ,majestt #gg4be ist diesem ,bestreben1 sich der ,achtung dagegen zu erwehren1 ausgesetzt4 ,meint man wohl1 da es einer anderen ,ursache zuzuschreiben sei1 weswegen man es gern zu unserer vertraulichen ,neigung herabwrdigen mchte1 und sich aus anderen ,ursachen alles so bemhe1 um es zur beliebten ,vorschrift unseres eigenen wohlverstandenen ,vortheils zu machen1 als da #gg4cj man der abschreckenden ,achtung1 die uns unsere eigene ,unwrdigkeit so #ach strenge vorhlt1 los werden mge8 ,gleichwohl ist darin doch auch wiederum so wenig ,unlust3 da1 wenn man einmal den ,eigendnkel abgelegt und jener ,achtung praktischen ,einflu verstattet hat1 man sich wiederum an der ,herrlichkeit dieses ,gesetzes nicht satt sehen kann1 und die ,seele sich #gg4ce in dem ,mae selbst zu erheben glaubt1 als sie das heilige ,gesetz ber sich und ihre gebrechliche ,natur erhaben sieht4 ,zwar knnen groe ,talente und eine ihnen proportionirte ,thtigkeit auch ,achtung oder ein mit derselben analogisches ,gefhl bewirken1 es ist auch ganz anstndig es ihnen zu widmen1 und da scheint es1 als ob ,bewunderung mit jener ,empfindung einerlei sei4 ,allein wenn man nher zusieht1 so wird man bemerken1 da1 da es immer ungewi bleibt1 wie viel das angeborne ,talent und wie viel #gh4e ,cultur durch eigenen ,flei an der ,geschicklichkeit ,theil habe1 so stellt uns die ,vernunft die letztere muthmalich als ,frucht der ,cultur1 mithin als ,verdienst vor1 welches unseren ,eigendnkel merklich herabstimmt und uns darber entweder ,vorwrfe macht1 oder uns die ,befolgung eines solchen ,beispiels in der ,art1 wie es uns angemessen ist1 auferlegt4 ,sie ist also #gh4aj nicht bloe ,bewunderung1 diese ,achtung1 die wir einer solchen ,person 7eigentlich dem ,gesetze1 was uns sein ,beispiel vorhlt7 beweisen2 welches sich auch dadurch besttigt1 da der gemeine ,haufe der ,liebhaber1 wenn er das ,schlechte des ,charakters eines solchen ,mannes 7wie etwa ,voltaire7 #aci sonst woher erkundigt zu haben glaubt1 alle ,achtung gegen ihn aufgiebt1 #gh4ae der wahre ,gelehrte aber sie noch immer wenigstens im ,gesichtspunkte seiner ,talente fhlt1 weil er selbst in einem ,geschfte und ,berufe verwickelt ist1 welches die ,nachahmung desselben ihm gewissermaen zum ,gesetze macht4 ,achtung frs moralische ,gesetz ist also die einzige und zugleich unbezweifelte #gh4bj moralische ,triebfeder1 so wie dieses ,gefhl auch auf kein ,object anders1 als lediglich aus diesem ,grunde gerichtet ist4 ,zuerst bestimmt das moralische ,gesetz objectiv und unmittelbar den ,willen im ,urtheile der ,vernunft2 ,freiheit1 deren ,causalitt blos durchs ,gesetz bestimmbar ist1 besteht aber eben darin1 da sie alle ,neigungen1 mithin die ,schtzung der #gh4be ,person selbst auf die ,bedingung der ,befolgung ihres reinen ,gesetzes einschrnkt4 ,diese ,einschrnkung thut nun eine ,wirkung aufs ,gefhl und bringt ,empfindung der ,unlust hervor1 die aus dem moralischen ,gesetze a priori erkannt werden kann4 ,da sie aber blos so fern eine negative ,wirkung ist1 die1 als aus dem ,einflusse einer reinen praktischen ,vernunft entsprungen1 #gh4cj vornehmlich der ,thtigkeit des ,subjects1 so fern ,neigungen die ,bestimmungsgrnde desselben sind1 mithin der ,meinung seines persnlichen ,werths ,abbruch thut 7der ohne ,einstimmung mit dem moralischen ,gesetze auf nichts herabgesetzt wird71 so ist die ,wirkung dieses ,gesetzes #adj aufs ,gefhl blos ,demthigung1 welche wir also zwar a priori einsehen1 #gh4ce aber an ihr nicht die ,kraft des reinen praktischen ,gesetzes als ,triebfeder1 sondern nur den ,widerstand gegen ,triebfedern der ,sinnlichkeit erkennen knnen4 ,weil aber dasselbe ,gesetz doch objectiv1 d4 i4 in der ,vorstellung der reinen ,vernunft1 ein unmittelbarer ,bestimmungsgrund des ,willens ist1 folglich diese ,demthigung nur relativ auf die ,reinigkeit des ,gesetzes stattfindet1 so ist die ,herabsetzung der ,ansprche der moralischen ,selbstschtzung1 d4 i4 die ,demthigung auf der sinnlichen ,seite1 eine ,erhebung #gi4e der moralischen1 d4 i4 der praktischen ,schtzung des ,gesetzes selbst1 auf der intellectuellen1 mit einem ,worte ,achtung frs ,gesetz1 also auch ein seiner intellectuellen ,ursache nach positives ,gefhl1 das a priori erkannt wird4 ,denn eine jede ,verminderung der ,hindernisse einer ,thtigkeit ist ,befrderung dieser ,thtigkeit selbst4 ,die ,anerkennung des moralischen ,gesetzes #gi4aj aber ist das ,bewutsein einer ,thtigkeit der praktischen ,vernunft aus objectiven ,grnden1 die blos darum nicht ihre ,wirkung in ,handlungen uert1 weil subjective ,ursachen 7pathologische7 sie hindern4 ,also mu die ,achtung frs moralische ,gesetz auch als positive1 aber indirecte ,wirkung desselben aufs ,gefhl1 so fern jenes den hindernden ,einflu der ,neigungen #gi4ae durch ,demthigung des ,eigendnkels schwcht1 mithin als subjectiver ,grund der ,thtigkeit1 d4 i4 als ,triebfeder zu ,befolgung desselben1 und #ada als ,grund zu ,maximen eines ihm gemen ,lebenswandels angesehen werden4 ,aus dem ,begriffe einer ,triebfeder entspringt der eines ,interesse1 welches niemals einem ,wesen1 als was ,vernunft hat1 beigelegt wird #gi4bj und eine ,triebfeder des ,willens bedeutet1 so fern sie durch ,vernunft vorgestellt wird4 ,da das ,gesetz selbst in einem moralisch guten ,willen die ,triebfeder sein mu1 so ist das moralische ,interesse ein reines sinnenfreies ,interesse der bloen praktischen ,vernunft4 ,auf dem ,begriffe eines ,interesse grndet sich auch der einer ,maxime4 ,diese ist also nur #gi4be alsdann moralisch cht1 wenn sie auf dem bloen ,interesse1 das man an der ,befolgung des ,gesetzes nimmt1 beruht4 ,alle drei ,begriffe aber1 der einer ,triebfeder1 eines ,interesse und einer ,maxime1 knnen nur auf endliche ,wesen angewandt werden4 ,denn sie setzen insgesammt eine ,eingeschrnktheit der ,natur eines ,wesens voraus1 da die subjective ,beschaffenheit #gi4cj seiner ,willkr mit dem objectiven ,gesetze einer praktischen ,vernunft nicht von selbst bereinstimmt2 ein ,bedrfni1 irgend wodurch zur ,thtigkeit angetrieben zu werden1 weil ein inneres ,hinderni derselben entgegensteht4 ,auf den gttlichen ,willen knnen sie also nicht angewandt werden4 #gi4ce ,es liegt so etwas ,besonderes in der grenzenlosen ,hochschtzung des reinen1 von allem ,vortheil entblten moralischen ,gesetzes1 so wie es praktische #adb ,vernunft uns zur ,befolgung vorstellt1 deren ,stimme auch den khnsten ,frevler zittern macht und ihn nthigt1 sich vor seinem ,anblicke zu verbergen3 da man sich nicht wundern darf1 diesen ,einflu einer blos intellectuellen ,idee aufs ,gefhl fr speculative ,vernunft unergrndlich zu finden und sich damit begngen zu mssen1 da man a priori doch noch so #hj4e viel einsehen kann3 ein solches ,gefhl sei unzertrennlich mit der ,vorstellung des moralischen ,gesetzes in jedem endlichen vernnftigen ,wesen verbunden4 ,wre dieses ,gefhl der ,achtung pathologisch und also ein auf dem inneren ,sinne gegrndetes ,gefhl der ,lust1 so wrde es vergeblich sein1 eine ,verbindung derselben mit irgend einer ,idee a priori zu entdecken4 #hj4aj ,nun aber ist es ein ,gefhl1 was blos aufs ,praktische geht und zwar der ,vorstellung eines ,gesetzes lediglich seiner ,form nach1 nicht irgend eines ,objects desselben wegen anhngt1 mithin weder zum ,vergngen1 noch zum ,schmerze gerechnet werden kann und dennoch ein ,interesse an der ,befolgung desselben hervorbringt1 welches wir das moralische #hj4ae nennen2 wie denn auch die ,fhigkeit1 ein solches ,interesse am ,gesetze zu nehmen1 7oder die ,achtung frs moralische ,gesetz selbst7 eigentlich das moralische ,gefhl ist4 ,das ,bewutsein einer freien ,unterwerfung des ,willens unter das ,gesetz doch als mit einem unvermeidlichen ,zwange1 der allen ,neigungen1 #hj4bj #adc aber nur durch eigene ,vernunft angethan wird1 verbunden1 ist nun die ,achtung frs ,gesetz4 ,das ,gesetz1 was diese ,achtung fordert und auch einflt1 ist1 wie man sieht1 kein anderes als das moralische 7denn kein anderes schliet alle ,neigungen von der ,unmittelbarkeit ihres ,einflusses auf den ,willen aus74 ,die ,handlung1 die nach diesem ,gesetze mit ,ausschlieung #hj4be aller ,bestimmungsgrnde aus ,neigung objectiv praktisch ist1 heit ,pflicht1 welche um dieser ,ausschlieung willen in ihrem ,begriffe praktische ,nthigung1 d4 i4 ,bestimmung zu ,handlungen so ungerne1 wie sie auch geschehen mgen1 enthlt4 ,das ,gefhl1 das aus dem ,bewutsein dieser ,nthigung entspringt1 ist nicht pathologisch1 als ein solches1 was #hj4cj von einem ,gegenstande der ,sinne gewirkt wrde1 sondern allein praktisch1 d4 i4 durch eine vorhergehende 7objective7 ,willensbestimmung und ,causalitt der ,vernunft1 mglich4 ,es enthlt also1 als ,unterwerfung unter ein ,gesetz1 d4 i4 als ,gebot 7welches fr das sinnlich afficirte ,subject ,zwang ankndigt71 keine ,lust1 sondern so fern vielmehr ,unlust an der ,handlung #hj4ce in sich4 ,dagegen aber1 da dieser ,zwang blos durch ,gesetzgebung der eigenen ,vernunft ausgebt wird1 enthlt es auch ,erhebung1 und die subjective ,wirkung aufs ,gefhl1 so fern davon reine praktische ,vernunft die alleinige ,ursache ist1 kann also blos ,selbstbilligung in ,ansehung der letzteren heien1 indem man sich dazu ohne alles ,interesse blos durchs #add ,gesetz bestimmt erkennt und sich nunmehr eines ganz anderen1 dadurch subjectiv hervorgebrachten ,interesse1 welches rein praktisch und frei ist1 #ha4e bewut wird1 welches an einer pflichtmigen ,handlung zu nehmen1 nicht etwa eine ,neigung anrthig ist1 sondern die ,vernunft durchs praktische ,gesetz schlechthin gebietet und auch wirklich hervorbringt1 darum aber einen ganz eigenthmlichen ,namen1 nmlich den der ,achtung1 fhrt4 ,der ,begriff der ,pflicht fordert also an der ,handlung objectiv #ha4aj bereinstimmung mit dem ,gesetze1 an der ,maxime derselben aber subjectiv ,achtung frs ,gesetz1 als die alleinige ,bestimmungsart des ,willens durch dasselbe4 ,und darauf beruht der ,unterschied zwischen dem ,bewutsein1 pflichtmig und aus ,pflicht1 d4 i4 aus ,achtung frs ,gesetz1 gehandelt zu haben1 davon das erstere 7die ,legalitt7 auch mglich ist1 wenn #ha4ae ,neigungen blos die ,bestimmungsgrnde des ,willens gewesen wren1 das zweite aber 7die ,moralitt71 der moralische ,werth1 lediglich darin gesetzt werden mu1 da die ,handlung aus ,pflicht1 d4 i4 blos um des ,gesetzes willen1 geschehe4#aj #aj ,wenn man den ,begriff der ,achtung fr ,personen1 so wie er vorher dargelegt #ha4cj worden1 genau erwgt1 so wird man gewahr1 da sie immer auf dem ,bewutsein einer ,pflicht beruhe1 die uns ein ,beispiel vorhlt1 und da also ,achtung niemals einen andern als moralischen ,grund haben knne1 und es sehr gut1 sogar in psychologischer ,absicht zur ,menschenkenntni sehr ntzlich sei1 allerwrts1 wo wir diesen ,ausdruck brauchen1 auf die geheime und wundernswrdige1 dabei aber oft vorkommende #ha4ce ,rcksicht1 die der ,mensch in seinen ,beurtheilungen aufs moralische ,gesetz nimmt1 ,acht zu haben4 ,es ist von der grten ,wichtigkeit in allen moralischen ,beurtheilungen #ha4bj #ade auf das subjective ,princip aller ,maximen mit der uersten ,genauigkeit ,acht zu haben1 damit alle ,moralitt der ,handlungen in der ,nothwendigkeit derselben aus ,pflicht und aus ,achtung frs ,gesetz1 nicht aus ,liebe und ,zuneigung zu dem1 was die ,handlungen hervorbringen sollen1 gesetzt werde4 ,fr ,menschen und alle erschaffene vernnftige ,wesen ist die #ha4be moralische ,nothwendigkeit ,nthigung1 d4 i4 ,verbindlichkeit1 und jede darauf gegrndete ,handlung als ,pflicht1 nicht aber als eine uns von selbst schon beliebte1 oder beliebt werden knnende ,verfahrungsart vorzustellen4 ,gleich als ob wir es dahin jemals bringen knnten1 da ohne ,achtung frs ,gesetz1 welche mit ,furcht oder wenigstens ,besorgni vor bertretung verbunden ist1 wir wie die ber alle ,abhngigkeit erhabene ,gottheit von selbst1 gleichsam durch eine uns zur ,natur gewordene1 niemals zu verrckende bereinstimmung des ,willens mit dem reinen ,sittengesetze 7welches also1 da wir niemals versucht werden knnten1 ihm untreu zu werden1 #hb4e #adf wohl endlich gar aufhren knnte fr uns ,gebot zu sein71 jemals in den ,besitz einer ,heiligkeit des ,willens kommen knnten4 ,das moralische ,gesetz ist nmlich fr den ,willen eines allervollkommensten ,wesens ein ,gesetz der ,heiligkeit1 fr den ,willen jedes endlichen vernnftigen ,wesens aber ein ,gesetz der ,pflicht1 der moralischen #hb4aj ,nthigung1 und der ,bestimmung der ,handlungen desselben durch ,achtung fr dies ,gesetz und aus ,ehrfurcht fr seine ,pflicht4 ,ein anderes subjectives ,princip mu zur ,triebfeder nicht angenommen werden1 denn sonst kann zwar die ,handlung1 wie das ,gesetz sie vorschreibt1 ausfallen1 aber da sie zwar pflichtmig ist1 aber nicht aus ,pflicht geschieht1 so ist #hb4ae die ,gesinnung dazu nicht moralisch1 auf die es doch in dieser ,gesetzgebung eigentlich ankommt4 ,es ist sehr schn1 aus ,liebe zu ,menschen und theilnehmendem ,wohlwollen ihnen ,gutes zu thun1 oder aus ,liebe zur ,ordnung gerecht zu sein1 aber das ist noch nicht die chte moralische ,maxime unsers ,verhaltens1 #hb4bj die unserm ,standpunkte unter vernnftigen ,wesen als ,menschen angemessen ist1 wenn wir uns anmaen1 gleichsam als ,volontre uns mit stolzer ,einbildung ber den ,gedanken von ,pflicht wegzusetzen und1 als vom ,gebote unabhngig1 blos aus eigener ,lust das thun zu wollen1 wozu fr uns kein ,gebot nthig wre4 ,wir stehen unter einer ,disciplin der #hb4be #adg ,vernunft und mssen in allen unseren ,maximen der ,unterwrfigkeit unter derselben nicht vergessen1 ihr nichts zu entziehen1 oder dem ,ansehen des ,gesetzes 7ob es gleich unsere eigene ,vernunft giebt7 durch eigenliebigen ,wahn dadurch etwas abzukrzen1 da wir den ,bestimmungsgrund unseres ,willens1 wenn gleich dem ,gesetze gem1 doch worin anders als im #hb4cj ,gesetze selbst und in der ,achtung fr dieses ,gesetz setzten4 ,pflicht und ,schuldigkeit sind die ,benennungen1 die wir allein unserem ,verhltnisse zum moralischen ,gesetze geben mssen4 ,wir sind zwar gesetzgebende ,glieder eines durch ,freiheit mglichen1 durch praktische ,vernunft uns zur ,achtung vorgestellten ,reichs der ,sitten1 aber doch zugleich ,unterthanen1 #hb4ce nicht das ,oberhaupt desselben1 und die ,verkennung unserer niederen ,stufe als ,geschpfe und ,weigerung des ,eigendnkels gegen das ,ansehen des heiligen ,gesetzes ist schon eine ,abtrnnigkeit von demselben dem ,geiste nach1 wenn gleich der ,buchstabe desselben erfllt wrde4 ,hiemit stimmt aber die ,mglichkeit eines solchen ,gebots als3 ,liebe ,gott ber alles und deinen ,nchsten als dich selbst#aa ganz wohl zusammen4 ,denn es fordert doch als ,gebot ,achtung fr ein ,gesetz1 das #hc4e #adh ,liebe befiehlt1 und berlt es nicht der beliebigen ,wahl1 sich diese zum ,princip zu machen4 ,aber ,liebe zu ,gott als ,neigung 7pathologische ,liebe7 ist unmglich2 denn er ist kein ,gegenstand der ,sinne4 ,eben dieselbe gegen ,menschen ist zwar mglich1 kann aber nicht geboten werden2 denn es steht in keines ,menschen ,vermgen1 jemanden blos auf ,befehl zu #hc4aj lieben4 ,also ist es blos die praktische ,liebe1 die in jenem ,kern aller ,gesetze verstanden wird4 ,gott lieben1 heit in dieser ,bedeutung1 seine ,gebote gerne thun2 den ,nchsten lieben1 heit1 alle ,pflicht gegen ihn gerne ausben4 ,das ,gebot aber1 da dieses zur ,regel macht1 kann auch nicht diese ,gesinnung in pflichtmigen ,handlungen zu haben1 sondern #hc4ae blos darnach zu streben gebieten4 ,denn ein ,gebot1 da man etwas gerne thun soll1 ist in sich widersprechend1 weil1 wenn wir1 was uns zu thun obliege1 schon von selbst wissen1 wenn wir uns berdem auch bewut wren1 es gerne zu thun1 ein ,gebot darber ganz unnthig1 und1 thun wir es zwar1 aber eben nicht gerne1 sondern nur aus ,achtung frs ,gesetz1 ein #hc4bj ,gebot1 welches diese ,achtung eben zur ,triebfeder der ,maxime macht1 gerade der gebotenen ,gesinnung zuwider wirken wrde4 ,jenes ,gesetz aller ,gesetze stellt also1 wie alle moralische ,vorschrift des ,evangelii1 die sittliche #adi ,gesinnung in ihrer ganzen ,vollkommenheit dar1 so wie sie als ein ,ideal der ,heiligkeit von keinem ,geschpfe erreichbar1 dennoch das ,urbild ist1 welchem #hc4be wir uns zu nheren und in einem ununterbrochenen1 aber unendlichen ,progressus gleich zu werden streben sollen4 ,knnte nmlich ein vernnftig ,geschpf jemals dahin kommen1 alle moralische ,gesetze vllig gerne zu thun1 so wrde das so viel bedeuten als1 es fnde sich in ihm auch nicht einmal die ,mglichkeit einer ,begierde1 die ihn zur ,abweichung von ihnen reizte2 #hc4cj denn die berwindung einer solchen kostet dem ,subject immer ,aufopferung1 bedarf also ,selbstzwang1 d4 i4 innere ,nthigung zu dem1 was man nicht ganz gern thut4 ,zu dieser ,stufe der moralischen ,gesinnung aber kann es ein ,geschpf niemals bringen4 ,denn da es ein ,geschpf1 mithin in ,ansehung dessen1 was es zur gnzlichen ,zufriedenheit mit seinem ,zustande fordert1 immer abhngig ist1 so kann es niemals von ,begierden und ,neigungen ganz frei sein1 die1 weil sie auf physischen ,ursachen beruhen1 #hd4e mit dem moralischen ,gesetze1 das ganz andere ,quellen hat1 nicht von selbst stimmen1 mithin es jederzeit nothwendig machen1 in ,rcksicht auf dieselbe die ,gesinnung seiner ,maximen auf moralische ,nthigung1 nicht auf bereitwillige ,ergebenheit1 sondern auf ,achtung1 welche die ,befolgung des ,gesetzes1 obgleich sie ungerne geschhe1 fordert1 nicht auf ,liebe1 #hd4aj #aej die keine innere ,weigerung des ,willens gegen das ,gesetz besorgt1 zu grnden1 gleichwohl aber diese letztere1 nmlich die bloe ,liebe zum ,gesetze1 7da es alsdann aufhren wrde ,gebot zu sein1 und ,moralitt1 die nun subjectiv in ,heiligkeit berginge1 aufhren wrde ,tugend zu sein7 sich zum bestndigen1 obgleich unerreichbaren ,ziele seiner ,bestrebung zu #hd4ae machen4 ,denn an dem1 was wir hochschtzen1 aber doch 7wegen des ,bewutseins unserer ,schwchen7 scheuen1 verwandelt sich durch die mehrere ,leichtigkeit ihm ,gnge zu thun die ehrfurchtsvolle ,scheu in ,zuneigung und ,achtung in ,liebe2 wenigstens wrde es die ,vollendung einer dem ,gesetze gewidmeten ,gesinnung sein1 wenn es jemals einem ,geschpfe mglich #hd4bj wre sie zu erreichen4 #aa ,mit diesem ,gesetze macht das ,princip der eigenen ,glckseligkeit1 welches einige zum obersten ,grundsatze der ,sittlichkeit machen wollen1 einen seltsamen ,contrast2 dieses wrde so lauten3 ,liebe dich selbst ber alles1 ,gott aber und #hc4ce deinen ,nchsten um dein selbst willen4 ,diese ,betrachtung ist hier nicht sowohl dahin abgezweckt1 das angefhrte evangelische ,gebot auf deutliche ,begriffe zu bringen1 um der ,religionsschwrmerei in ,ansehung der ,liebe ,gottes1 sondern die sittliche ,gesinnung auch unmittelbar in ,ansehung der ,pflichten gegen ,menschen #hd4be genau zu bestimmen und einer blos moralischen ,schwrmerei1 welche viel ,kpfe ansteckt1 zu steuren1 oder wo mglich vorzubeugen4 ,die sittliche ,stufe1 worauf der ,mensch 7aller unserer ,einsicht nach auch jedes vernnftige ,geschpf7 steht1 ist ,achtung frs moralische ,gesetz4 ,die ,gesinnung1 die ihm1 dieses zu befolgen1 obliegt1 ist1 es aus ,pflicht1 nicht aus #hd4cj #aea freiwilliger ,zuneigung und auch allenfalls unbefohlener1 von selbst gern unternommener ,bestrebung zu befolgen1 und sein moralischer ,zustand1 darin er jedesmal sein kann1 ist ,tugend1 d4 i4 moralische ,gesinnung im ,kampfe1 und nicht ,heiligkeit im vermeintlichen ,besitze einer vlligen ,reinigkeit der ,gesinnungen des ,willens4 ,es ist lauter moralische #hd4ce ,schwrmerei und ,steigerung des ,eigendnkels1 wozu man die ,gemther durch ,aufmunterung zu ,handlungen als edler1 erhabener und gromthiger stimmt1 dadurch man sie in den ,wahn versetzt1 als wre es nicht ,pflicht1 d4 i4 ,achtung frs ,gesetz1 dessen ,joch 7das gleichwohl1 weil es uns ,vernunft selbst auferlegt1 sanft ist7 sie1 wenn gleich ungern1 tragen mten1 was den ,bestimmungsgrund ihrer ,handlungen ausmachte1 und welches sie immer noch demthigt1 indem sie es befolgen 7ihm gehorchen72 #he4e sondern als ob jene ,handlungen nicht aus ,pflicht1 sondern als baarer ,verdienst von ihnen erwartet wrden4 ,denn nicht allein da sie durch ,nachahmung solcher ,thaten1 nmlich aus solchem ,princip1 nicht im mindesten dem ,geiste des ,gesetzes ein ,genge gethan htten1 welcher in der dem ,gesetze sich unterwerfenden ,gesinnung1 nicht in der ,gesetzmigkeit #he4aj der ,handlung 7das ,princip mge sein1 welches auch wolle7 besteht1 und die ,triebfeder pathologisch 7in der ,sympathie oder auch ,philautie71 nicht moralisch 7im ,gesetze7 setzen1 so bringen sie auf diese ,art eine windige1 berfliegende1 phantastische ,denkungsart hervor1 sich mit einer freiwilligen #aeb ,gutartigkeit ihres ,gemths1 das weder ,sporns noch ,zgel bedrfe1 #he4ae fr welches gar nicht einmal ein ,gebot nthig sei1 zu schmeicheln und darber ihrer ,schuldigkeit1 an welche sie doch eher denken sollten als an ,verdienst1 zu vergessen4 ,es lassen sich wohl ,handlungen anderer1 die mit groer ,aufopferung und zwar blos um der ,pflicht willen geschehen sind1 unter dem ,namen edler und erhabener ,thaten preisen1 und doch #he4bj auch nur so fern ,spuren da sind1 welche vermuthen lassen1 da sie ganz aus ,achtung fr seine ,pflicht1 nicht aus ,herzensaufwallungen geschehen sind4 ,will man jemanden aber sie als ,beispiele der ,nachfolge vorstellen1 so mu durchaus die ,achtung fr ,pflicht 7als das einzige chte moralische ,gefhl7 zur ,triebfeder gebraucht werden3 diese ernste1 heilige ,vorschrift1 #he4be die es nicht unserer eitelen ,selbstliebe berlt1 mit pathologischen ,antrieben 7so fern sie der ,moralitt analogisch sind7 zu tndeln und uns auf verdienstlichen ,werth was zu ,gute zu thun4 ,wenn wir nur wohl nachsuchen1 so werden wir zu allen ,handlungen1 die anpreisungswrdig sind1 schon ein ,gesetz der ,pflicht finden1 welches gebietet und nicht auf unser #he4cj ,belieben ankommen lt1 was unserem ,hange gefllig sein mchte4 ,das ist die einzige ,darstellungsart1 welche die ,seele moralisch bildet1 weil sie allein fester und genau bestimmter ,grundstze fhig ist4 ,wenn ,schwrmerei in der allgemeinsten ,bedeutung eine nach #aec ,grundstzen unternommene berschreitung der ,grenzen der menschlichen #he4ce ,vernunft ist1 so ist moralische ,schwrmerei diese berschreitung der ,grenzen1 die die praktische reine ,vernunft der ,menschheit setzt1 dadurch sie verbietet den subjectiven ,bestimmungsgrund pflichtmiger ,handlungen1 d4 i4 die moralische ,triebfeder derselben1 irgend worin anders als im ,gesetze selbst und die ,gesinnung1 die dadurch in die ,maximen gebracht wird1 irgend anderwrts als in der ,achtung fr dies ,gesetz zu setzen1 mithin den alle ,arroganz sowohl als eitele ,philautie niederschlagenden #hf4e ,gedanken von ,pflicht zum obersten ,lebensprincip aller ,moralitt im ,menschen zu machen gebietet4 ,wenn dem also ist1 so haben nicht allein ,romanschreiber1 oder empfindelnde ,erzieher 7ob sie gleich noch so sehr wider ,empfindelei eifern71 sondern bisweilen selbst ,philosophen1 ja die strengsten unter allen1 die #hf4aj ,stoiker1 moralische ,schwrmerei statt nchterner1 aber weiser ,disciplin der ,sitten eingefhrt1 wenn gleich die ,schwrmerei der letzteren mehr heroisch1 der ersteren von schaler und schmelzender ,beschaffenheit war1 und man kann es1 ohne zu heucheln1 der moralischen ,lehre des ,evangelii mit aller ,wahrheit nachsagen3 da es zuerst durch die ,reinigkeit des moralischen #hf4ae ,princips1 zugleich aber durch die ,angemessenheit desselben mit den #aed ,schranken endlicher ,wesen alles ,wohlverhalten des ,menschen der ,zucht einer ihnen vor ,augen gelegten ,pflicht1 die sie nicht unter moralischen getrumten ,vollkommenheiten schwrmen lt1 unterworfen und dem ,eigendnkel sowohl als der ,eigenliebe1 die beide gerne ihre ,grenzen verkennen1 #hf4bj ,schranken der ,demuth 7d4 i4 der ,selbsterkenntni7 gesetzt habe4 ,pflicht6 du erhabener1 groer ,name1 der du nichts ,beliebtes1 was ,einschmeichelung bei sich fhrt1 in dir fassest1 sondern ,unterwerfung verlangst1 doch auch nichts drohest1 was natrliche ,abneigung im ,gemthe erregte und schreckte1 um den ,willen zu bewegen1 sondern blos ein ,gesetz #hf4be aufstellst1 welches von selbst im ,gemthe ,eingang findet und doch sich selbst wider ,willen ,verehrung 7wenn gleich nicht immer ,befolgung7 erwirbt1 vor dem alle ,neigungen verstummen1 wenn sie gleich ingeheim ihm entgegen wirken3 welches ist der deiner wrdige ,ursprung1 und wo findet man die ,wurzel deiner edlen ,abkunft1 welche alle ,verwandtschaft mit #hf4cj ,neigungen stolz ausschlgt1 und von welcher ,wurzel abzustammen1 die unnachlaliche ,bedingung desjenigen ,werths ist1 den sich ,menschen allein selbst geben knnen8 ,es kann nichts ,minderes sein1 als was den ,menschen ber sich selbst 7als einen ,theil der ,sinnenwelt7 erhebt1 was ihn an eine ,ordnung der #hf4ce ,dinge knpft1 die nur der ,verstand denken kann1 und die zugleich die #aee ganze ,sinnenwelt1 mit ihr das empirisch bestimmbare ,dasein des ,menschen in der ,zeit und das ,ganze aller ,zwecke 7welches allein solchen unbedingten praktischen ,gesetzen als das moralische angemessen ist7 unter sich hat4 ,es ist nichts anders als die ,persnlichkeit1 d4 i4 die ,freiheit und ,unabhngigkeit von dem ,mechanism der ganzen ,natur1 doch zugleich als ein ,vermgen eines ,wesens betrachtet1 welches eigenthmlichen1 nmlich #hg4e von seiner eigenen ,vernunft gegebenen1 reinen praktischen ,gesetzen1 die ,person also1 als zur ,sinnenwelt gehrig1 ihrer eigenen ,persnlichkeit unterworfen ist1 so fern sie zugleich zur intelligibelen ,welt gehrt2 da es denn nicht zu verwundern ist1 wenn der ,mensch1 als zu beiden ,welten gehrig1 sein eigenes ,wesen in ,beziehung auf seine zweite und hchste ,bestimmung #hg4aj nicht anders als mit ,verehrung und die ,gesetze derselben mit der hchsten ,achtung betrachten mu4 ,auf diesen ,ursprung grnden sich nun manche ,ausdrcke1 welche den ,werth der ,gegenstnde nach moralischen ,ideen bezeichnen4 ,das moralische ,gesetz ist heilig 7unverletzlich74 ,der ,mensch ist zwar unheilig genug1 #hg4ae aber die ,menschheit in seiner ,person mu ihm heilig sein4 ,in der ganzen ,schpfung kann alles1 was man will1 und worber man etwas vermag1 auch blos als ,mittel gebraucht werden2 nur der ,mensch und mit ihm jedes vernnftige ,geschpf ist ,zweck an sich selbst4 ,er ist nmlich #aef das ,subject des moralischen ,gesetzes1 welches heilig ist1 vermge der #hg4bj ,autonomie seiner ,freiheit4 ,eben um dieser willen ist jeder ,wille1 selbst jeder ,person ihr eigener1 auf sie selbst gerichteter ,wille auf die ,bedingung der ,einstimmung mit der ,autonomie des vernnftigen ,wesens eingeschrnkt1 es nmlich keiner ,absicht zu unterwerfen1 die nicht nach einem ,gesetze1 welches aus dem ,willen des leidenden ,subjects selbst entspringen #hg4be knnte1 mglich ist2 also dieses niemals blos als ,mittel1 sondern zugleich selbst als ,zweck zu gebrauchen4 ,diese ,bedingung legen wir mit ,recht sogar dem gttlichen ,willen in ,ansehung der vernnftigen ,wesen in der ,welt als seiner ,geschpfe bei1 indem sie auf der ,persnlichkeit derselben beruht1 dadurch allein sie ,zwecke an sich selbst sind4 #hg4cj ,diese ,achtung erweckende ,idee der ,persnlichkeit1 welche uns die ,erhabenheit unserer ,natur 7ihrer ,bestimmung nach7 vor ,augen stellt1 indem sie uns zugleich den ,mangel der ,angemessenheit unseres ,verhaltens in ,ansehung derselben bemerken lt und dadurch den ,eigendnkel niederschlgt1 ist selbst der gemeinsten ,menschenvernunft natrlich und leicht bemerklich4 #hg4ce ,hat nicht jeder auch nur mittelmig ehrliche ,mann bisweilen gefunden1 da er eine sonst unschdliche ,lge1 dadurch er sich entweder selbst aus einem verdrielichen ,handel ziehen1 oder wohl gar einem geliebten und verdienstvollen ,freunde ,nutzen schaffen konnte1 blos darum #aeg unterlie1 um sich ingeheim in seinen eigenen ,augen nicht verachten zu drfen8 ,hlt nicht einen rechtschaffenen ,mann im grten ,unglcke des ,lebens1 das er vermeiden konnte1 wenn er sich nur htte ber die ,pflicht #hh4e wegsetzen knnen1 noch das ,bewutsein aufrecht1 da er die ,menschheit in seiner ,person doch in ihrer ,wrde erhalten und geehrt habe1 da er sich nicht vor sich selbst zu schmen und den inneren ,anblick der ,selbstprfung zu scheuen ,ursache habe8 ,dieser ,trost ist nicht ,glckseligkeit1 auch nicht der mindeste ,theil derselben4 ,denn niemand wird sich die ,gelegenheit #hh4aj dazu1 auch vielleicht nicht einmal ein ,leben in solchen ,umstnden wnschen4 ,aber er lebt und kann es nicht erdulden1 in seinen eigenen ,augen des ,lebens unwrdig zu sein4 ,diese innere ,beruhigung ist also blos negativ in ,ansehung alles dessen1 was das ,leben angenehm machen mag2 nmlich sie ist die ,abhaltung der ,gefahr1 im persnlichen ,werthe zu sinken1 nachdem #hh4ae der seines ,zustandes von ihm schon gnzlich aufgegeben worden4 ,sie ist die ,wirkung von einer ,achtung fr etwas ganz anderes als das ,leben1 womit in ,vergleichung und ,entgegensetzung das ,leben vielmehr mit aller seiner ,annehmlichkeit gar keinen ,werth hat4 ,er lebt nur noch aus ,pflicht1 nicht weil er am ,leben den mindesten ,geschmack findet4 #hh4bj ,so ist die chte ,triebfeder der reinen praktischen ,vernunft beschaffen2 #aeh sie ist keine andere als das reine moralische ,gesetz selber1 so fern es uns die ,erhabenheit unserer eigenen bersinnlichen ,existenz spren lt und subjectiv in ,menschen1 die sich zugleich ihres sinnlichen ,daseins und der damit verbundenen ,abhngigkeit von ihrer so fern sehr pathologisch afficirten #hh4be ,natur bewut sind1 ,achtung fr ihre hhere ,bestimmung wirkt4 ,nun lassen sich mit dieser ,triebfeder gar wohl so viele ,reize und ,annehmlichkeiten des ,lebens verbinden1 da auch um dieser willen allein schon die klgste ,wahl eines vernnftigen und ber das grte ,wohl des ,lebens nachdenkenden ,epikureers sich fr das sittliche ,wohlverhalten #hh4cj erklren wrde1 und es kann auch rathsam sein1 diese ,aussicht auf einen frhlichen ,genu des ,lebens mit jener obersten und schon fr sich allein hinlnglich bestimmenden ,bewegursache zu verbinden2 aber nur um den ,anlockungen1 die das ,laster auf der ,gegenseite vorzuspiegeln nicht ermangelt1 das ,gegengewicht zu halten1 nicht um hierin die eigentliche bewegende #hh4ce ,kraft1 auch nicht dem mindesten ,theile nach1 zu setzen1 wenn von ,pflicht die ,rede ist4 ,denn das wrde so viel sein1 als die moralische ,gesinnung in ihrer ,quelle verunreinigen wollen4 ,die ,ehrwrdigkeit der ,pflicht hat nichts mit ,lebensgenu zu schaffen2 sie hat ihr eigenthmliches ,gesetz1 auch ihr eigenthmliches ,gericht1 und wenn man auch beide noch so sehr zusammenschtteln wollte1 um sie vermischt gleichsam als ,arzeneimittel #aei der kranken ,seele zuzureichen1 so scheiden sie sich doch alsbald von #hi4e selbst1 und thun sie es nicht1 so wirkt das erste gar nicht1 wenn aber auch das physische ,leben hiebei einige ,kraft gewnne1 so wrde doch das moralische ohne ,rettung dahin schwinden4 ,kritische ,beleuchtung der ,analytik der reinen praktischen ,vernunft4 #hi4aj ,ich verstehe unter der kritischen ,beleuchtung einer ,wissenschaft1 oder eines ,abschnitts derselben1 der fr sich ein ,system ausmacht1 die ,untersuchung und ,rechtfertigung1 warum sie gerade diese und keine andere systematische ,form haben msse1 wenn man sie mit einem anderen ,system vergleicht1 das ein hnliches ,erkenntnisvermgen zum ,grunde hat4 ,nun #hi4ae hat praktische ,vernunft mit der speculativen so fern einerlei ,erkenntnivermgen zum ,grunde1 als beide reine ,vernunft sind4 ,also wird der ,unterschied der systematischen ,form der einen von der anderen durch ,vergleichung beider bestimmt und ,grund davon angegeben werden mssen4 ,die ,analytik der reinen theoretischen ,vernunft hatte es mit dem ,erkenntnisse #hi4bj der ,gegenstnde1 die dem ,verstande gegeben werden mgen1 zu #afj thun und mute also von der ,anschauung1 mithin 7weil diese jederzeit sinnlich ist7 von der ,sinnlichkeit anfangen1 von da aber allererst zu ,begriffen 7der ,gegenstnde dieser ,anschauung7 fortschreiten und durfte nur nach beider ,voranschickung mit ,grundstzen endigen4 ,dagegen1 weil #hi4be praktische ,vernunft es nicht mit ,gegenstnden1 sie zu erkennen1 sondern mit ihrem eigenen ,vermgen1 jene 7der ,erkenntni derselben gem7 wirklich zu machen1 d4 i4 es mit einem ,willen zu thun hat1 welcher eine ,causalitt ist1 so fern ,vernunft den ,bestimmungsgrund derselben enthlt1 da sie folglich kein ,object der ,anschauung1 sondern 7weil der ,begriff der #hi4cj ,causalitt jederzeit die ,beziehung auf ein ,gesetz enthlt1 welches die ,existenz des ,mannigfaltigen im ,verhltnisse zu einander bestimmt7 als praktische ,vernunft nur ein ,gesetz derselben anzugeben hat3 so mu eine ,kritik der ,analytik derselben1 so fern sie eine praktische ,vernunft sein soll 7welches die eigentliche ,aufgabe ist71 von der ,mglichkeit praktischer #hi4ce ,grundstze a priori anfangen4 ,von da konnte sie allein zu ,begriffen der ,gegenstnde einer praktischen ,vernunft1 nmlich denen des schlechthin ,guten und ,bsen1 fortgehen1 um sie jenen ,grundstzen gem allererst zu geben 7denn diese sind vor jenen ,principien als ,gutes und ,bses durch gar kein ,erkenntnivermgen zu geben mglich71 und #ij4e nur alsdann konnte allererst das letzte ,hauptstck1 nmlich das von dem #afa ,verhltnisse der reinen praktischen ,vernunft zur ,sinnlichkeit und ihrem nothwendigen1 a priori zu erkennenden ,einflusse auf dieselbe1 d4 i4 vom moralischen ,gefhle1 den ,theil beschlieen4 ,so theilte denn die ,analytik der praktischen reinen ,vernunft ganz analogisch mit der theoretischen #ij4aj den ganzen ,umfang aller ,bedingungen ihres ,gebrauchs1 aber in umgekehrter ,ordnung4 ,die ,analytik der theoretischen reinen ,vernunft wurde in transscendentale sthetik und transscendentale ,logik eingetheilt1 die der praktischen umgekehrt in ,logik und sthetik der reinen praktischen ,vernunft 7wenn es mir erlaubt ist1 diese sonst gar nicht angemessene ,benennungen #ij4ae blos der ,analogie wegen hier zu gebrauchen71 die ,logik wiederum dort in die ,analytik der ,begriffe und die der ,grundstze1 hier in die der ,grundstze und ,begriffe4 ,die sthetik hatte dort noch zwei ,theile wegen der doppelten ,art einer sinnlichen ,anschauung2 hier wird die ,sinnlichkeit gar nicht als ,anschauungsfhigkeit1 sondern blos als ,gefhl 7das #ij4bj ein subjectiver ,grund des ,begehrens sein kann7 betrachtet1 und in ,ansehung dessen verstattet die reine praktische ,vernunft keine weitere ,eintheilung4 ,auch da diese ,eintheilung in zwei ,theile mit deren ,unterabtheilung nicht wirklich 7so wie man wohl im ,anfange durch das ,beispiel der ersteren #ij4be verleitet werden konnte1 zu versuchen7 hier vorgenommen wurde1 davon lt sich auch der ,grund gar wohl einsehen4 ,denn weil es reine ,vernunft #afb ist1 die hier in ihrem praktischen ,gebrauche1 mithin von ,grundstzen a priori und nicht von empirischen ,bestimmungsgrnden ausgehend betrachtet wird3 so wird die ,eintheilung der ,analytik der reinen praktischen #ij4cj ,vernunft der eines ,vernunftschlusses hnlich ausfallen mssen1 nmlich vom ,allgemeinen im ,obersatze 7dem moralischen ,princip7 durch eine im ,untersatze vorgenommene ,subsumtion mglicher ,handlungen 7als guter oder bser7 unter jenen zu dem ,schlusatze1 nmlich der subjectiven ,willensbestimmung 7einem ,interesse an dem praktisch #ij4ce mglichen ,guten und der darauf gegrndeten ,maxime71 fortgehend4 ,demjenigen1 der sich von den in der ,analytik vorkommenden ,stzen hat berzeugen knnen1 werden solche ,vergleichungen ,vergngen machen2 denn sie veranlassen mit ,recht die ,erwartung1 es vielleicht dereinst bis zur ,einsicht der ,einheit des ganzen reinen ,vernunftvermgens 7des theoretischen sowohl als praktischen7 bringen und alles aus einem ,princip ableiten zu knnen2 welches das unvermeidliche ,bedrfni der menschlichen #ia4e ,vernunft ist1 die nur in einer vollstndig systematischen ,einheit ihrer ,erkenntnisse vllige ,zufriedenheit findet4 ,betrachten wir nun aber auch den ,inhalt der ,erkenntni1 die wir von einer reinen praktischen ,vernunft und durch dieselbe haben knnen1 so wie ihn die ,analytik derselben darlegt1 so finden sich bei einer merkwrdigen #ia4aj ,analogie zwischen ihr und der theoretischen nicht weniger merkwrdige ,unterschiede4 ,in ,ansehung der theoretischen konnte das ,vermgen #afc eines reinen ,vernunfterkenntnisses a priori durch ,beispiele aus ,wissenschaften 7bei denen man1 da sie ihre ,principien auf so mancherlei ,art durch methodischen ,gebrauch auf die ,probe stellen1 nicht so leicht #ia4ae wie im gemeinen ,erkenntnisse geheime ,beimischung empirischer ,erkenntnigrnde zu besorgen hat7 ganz leicht und evident bewiesen werden4 ,aber da reine ,vernunft ohne ,beimischung irgend eines empirischen ,bestimmungsgrundes fr sich allein auch praktisch sei3 das mute man aus dem gemeinsten praktischen ,vernunftgebrauche darthun knnen1 #ia4bj indem man den obersten praktischen ,grundsatz als einen solchen1 den jede natrliche ,menschenvernunft als vllig a priori1 von keinen sinnlichen ,datis abhngend1 fr das oberste ,gesetz seines ,willens erkennt1 beglaubigte4 ,man mute ihn zuerst der ,reinigkeit seines ,ursprungs nach selbst im ,urtheile dieser gemeinen ,vernunft bewhren und rechtfertigen1 #ia4be ehe ihn noch die ,wissenschaft in die ,hnde nehmen konnte1 um ,gebrauch von ihm zu machen1 gleichsam als ein ,factum1 das vor allem ,vernnfteln ber seine ,mglichkeit und allen ,folgerungen1 die daraus zu ziehen sein mchten1 vorhergeht4 ,aber dieser ,umstand lt sich auch aus dem kurz vorher ,angefhrten gar wohl erklren3 weil praktische reine ,vernunft #ia4cj nothwendig von ,grundstzen anfangen mu1 die also aller ,wissenschaft als erste ,data zum ,grunde gelegt werden mssen und nicht allererst #afd aus ihr entspringen knnen4 ,diese ,rechtfertigung der moralischen ,principien als ,grundstze einer reinen ,vernunft konnte aber auch darum gar wohl und mit gnugsamer ,sicherheit durch bloe ,berufung auf #ia4ce das ,urtheil des gemeinen ,menschenverstandes gefhrt werden1 weil sich alles ,empirische1 was sich als ,bestimmungsgrund des ,willens in unsere ,maximen einschleichen mchte1 durch das ,gefhl des ,vergngens oder ,schmerzens1 das ihm so fern1 als es ,begierde erregt1 nothwendig anhngt1 sofort kenntlich macht1 diesem aber jene reine praktische ,vernunft geradezu widersteht1 es in ihr ,princip als ,bedingung aufzunehmen4 ,die ,ungleichartigkeit der ,bestimmungsgrnde 7der empirischen und rationalen7 #ib4e wird durch diese ,widerstrebung einer praktisch gesetzgebenden ,vernunft wider alle sich einmengende ,neigung1 durch eine eigenthmliche ,art von ,empfindung1 welche aber nicht vor der ,gesetzgebung der praktischen ,vernunft vorhergeht1 sondern vielmehr durch dieselbe allein und zwar als ein ,zwang gewirkt wird1 nmlich durch das ,gefhl einer ,achtung1 dergleichen #ib4aj kein ,mensch fr ,neigungen hat1 sie mgen sein1 welcher ,art sie wollen1 wohl aber frs ,gesetz1 so kenntlich gemacht und so gehoben und hervorstechend1 da keiner1 auch der gemeinste ,menschenverstand in einem vorgelegten ,beispiele nicht den ,augenblick inne werden sollte1 da durch empirische ,grnde des ,wollens ihm zwar ihren ,anreizen zu folgen gerathen1 #ib4ae #afe niemals aber einem anderen als lediglich dem reinen praktischen ,vernunftgesetze zu gehorchen zugemuthet werden knne4 ,die ,unterscheidung der ,glckseligkeitslehre von der ,sittenlehre1 in deren ersteren empirische ,principien das ganze ,fundament1 von der zweiten aber auch nicht den mindesten ,beisatz derselben ausmachen1 ist #ib4bj nun in der ,analytik der reinen praktischen ,vernunft die erste und wichtigste ihr obliegende ,beschftigung1 in der sie so pnktlich1 ja1 wenn es auch hiee1 peinlich verfahren mu1 als je der ,geometer in seinem ,geschfte4 ,es kommt aber dem ,philosophen1 der hier 7wie jederzeit im ,vernunfterkenntnisse durch bloe ,begriffe1 ohne ,construction derselben7 mit #ib4be grerer ,schwierigkeit zu kmpfen hat1 weil er keine ,anschauung 7reinem ,noumen7 zum ,grunde legen kann1 doch auch zu statten3 da er beinahe wie der ,chemist zu aller ,zeit ein ,experiment mit jedes ,menschen praktischer ,vernunft anstellen kann1 um den moralischen 7reinen7 ,bestimmungsgrund vom empirischen zu unterscheiden2 wenn er nmlich zu dem empirisch #ib4cj afficirten ,willen 7z4 ,b4 desjenigen1 der gerne lgen mchte1 weil er sich dadurch was erwerben kann7 das moralische ,gesetz 7als ,bestimmungsgrund7 zusetzt4 ,es ist1 als ob der ,scheideknstler der ,solution der ,kalkerde in ,salzgeist ,alkali zusetzt2 der ,salzgeist verlt sofort den ,kalk1 vereinigt sich mit dem ,alkali1 und jener wird zu ,boden gestrzt4 ,eben so #ib4ce #aff haltet dem1 der sonst ein ehrlicher ,mann ist 7oder sich doch diesmal nur in ,gedanken in die ,stelle eines ehrlichen ,mannes versetzt71 das moralische ,gesetz vor1 an dem er die ,nichtswrdigkeit eines ,lgners erkennt1 sofort verlt seine praktische ,vernunft 7im ,urtheil ber das1 was von ihm geschehen sollte7 den ,vortheil1 vereinigt sich mit dem1 was ihm die ,achtung fr seine eigene ,person erhlt 7der ,wahrhaftigkeit71 und der ,vortheil wird nun von jedermann1 nachdem er von allem ,anhngsel der ,vernunft 7welche #ic4e nur gnzlich auf der ,seite der ,pflicht ist7 abgesondert und gewaschen worden1 gewogen1 um mit der ,vernunft noch wohl in anderen ,fllen in ,verbindung zu treten1 nur nicht wo er dem moralischen ,gesetze1 welches die ,vernunft niemals verlt1 sondern sich innigst damit vereinigt1 zuwider sein knnte4 #ic4aj ,aber diese ,unterscheidung des ,glckseligkeitsprincips von dem der ,sittlichkeit ist darum nicht sofort ,entgegensetzung beider1 und die reine praktische ,vernunft will nicht1 man solle die ,ansprche auf ,glckseligkeit aufgeben1 sondern nur1 so bald von ,pflicht die ,rede ist1 darauf gar nicht ,rcksicht nehmen4 ,es kann sogar in gewissem ,betracht ,pflicht #ic4ae sein1 fr seine ,glckseligkeit zu sorgen3 theils weil sie 7wozu ,geschicklichkeit1 ,gesundheit1 ,reichthum gehrt7 ,mittel zu ,erfllung seiner ,pflicht enthlt1 theils weil der ,mangel derselben 7z4 ,b4 ,armuth7 ,versuchungen #afg enthlt1 seine ,pflicht zu bertreten4 ,nur1 seine ,glckseligkeit zu befrdern1 kann unmittelbar niemals ,pflicht1 noch weniger ein ,princip aller ,pflicht #ic4bj sein4 ,da nun alle ,bestimmungsgrnde des ,willens auer dem einigen reinen praktischen ,vernunftgesetze 7dem moralischen7 insgesammt empirisch sind1 als solche also zum ,glckseligkeitsprincip gehren1 so mssen sie insgesammt vom obersten sittlichen ,grundsatze abgesondert und ihm nie als ,bedingung einverleibt werden1 weil dieses eben so sehr allen sittlichen #ic4be ,werth1 als empirische ,beimischung zu geometrischen ,grundstzen alle mathematische ,evidenz1 das ,vortrefflichste1 was 7nach ,platos ,urtheile7 die ,mathematik an sich hat1 und das selbst allem ,nutzen derselben vorgeht1 aufheben wrde4 ,statt der ,deduction des obersten ,princips der reinen praktischen #ic4cj ,vernunft1 d4 i4 der ,erklrung der ,mglichkeit einer dergleichen ,erkenntni a priori1 konnte aber nichts weiter angefhrt werden1 als da1 wenn man die ,mglichkeit der ,freiheit einer wirkenden ,ursache einshe1 man auch nicht etwa blos die ,mglichkeit1 sondern gar die ,nothwendigkeit des moralischen ,gesetzes als obersten praktischen ,gesetzes vernnftiger ,wesen1 #ic4ce denen man ,freiheit der ,causalitt ihres ,willens beilegt1 einsehen wrde3 weil beide ,begriffe so unzertrennlich verbunden sind1 da man praktische ,freiheit auch durch ,unabhngigkeit des ,willens von jedem anderen auer #afh allein dem moralischen ,gesetze definiren knnte4 ,allein die ,freiheit einer wirkenden ,ursache1 vornehmlich in der ,sinnenwelt1 kann ihrer ,mglichkeit nach keinesweges eingesehen werden2 glcklich6 wenn wir nur1 da kein ,beweis ihrer ,unmglichkeit stattfindet1 hinreichend versichert werden knnen #id4e und nun1 durchs moralische ,gesetz1 welches dieselbe postulirt1 genthigt1 eben dadurch auch berechtigt werden1 sie anzunehmen4 ,weil es indessen noch viele giebt1 welche diese ,freiheit noch immer glauben nach empirischen ,principien wie jedes andere ,naturvermgen erklren zu knnen und sie als psychologische ,eigenschaft1 deren ,erklrung lediglich auf eine #id4aj genauere ,untersuchung der ,natur der ,seele und der ,triebfeder des ,willens ankme1 nicht als transscendentales ,prdicat der ,causalitt eines ,wesens1 das zur ,sinnenwelt gehrt1 7wie es doch hierauf wirklich allein ankommt7 betrachten und so die herrliche ,erffnung1 die uns durch reine praktische ,vernunft vermittelst des moralischen ,gesetzes widerfhrt1 #id4ae nmlich die ,erffnung einer intelligibelen ,welt durch ,realisirung des sonst transscendenten ,begriffs der ,freiheit1 und hiemit das moralische ,gesetz selbst1 welches durchaus keinen empirischen ,bestimmungsgrund annimmt1 aufheben3 so wird es nthig sein1 hier noch etwas zur ,verwahrung wider dieses ,blendwerk und der ,darstellung des ,empirismus in der #id4bj ganzen ,ble seiner ,seichtigkeit anzufhren4 ,der ,begriff der ,causalitt als ,naturnothwendigkeit zum ,unterschiede #afi derselben als ,freiheit betrifft nur die ,existenz der ,dinge1 so fern sie in der ,zeit bestimmbar ist1 folglich als ,erscheinungen im ,gegensatze ihrer ,causalitt als ,dinge an sich selbst4 ,nimmt man nun die ,bestimmungen #id4be der ,existenz der ,dinge in der ,zeit fr ,bestimmungen der ,dinge an sich selbst 7welches die gewhnlichste ,vorstellungsart ist71 so lt sich die ,nothwendigkeit im ,causalverhltnisse mit der ,freiheit auf keinerlei ,weise vereinigen2 sondern sie sind einander contradictorisch entgegengesetzt4 ,denn aus der ersteren folgt3 da eine jede ,begebenheit1 #id4cj folglich auch jede ,handlung1 die in einem ,zeitpunkte vorgeht1 unter der ,bedingung dessen1 was in der vorhergehenden ,zeit war1 nothwendig sei4 ,da nun die vergangene ,zeit nicht mehr in meiner ,gewalt ist1 so mu jede ,handlung1 die ich ausbe1 durch bestimmende ,grnde1 die nicht in meiner ,gewalt sind1 nothwendig sein1 d4 i4 ich bin in dem ,zeitpunkte1 #id4ce darin ich handle1 niemals frei4 ,ja1 wenn ich gleich mein ganzes ,dasein als unabhngig von irgend einer fremden ,ursache 7etwa von ,gott7 annhme1 so da die ,bestimmungsgrnde meiner ,causalitt1 sogar meiner ganzen ,existenz1 gar nicht auer mir wren3 so wrde dieses jene ,naturnothwendigkeit doch nicht im mindesten in ,freiheit verwandeln4 ,denn in jedem ,zeitpunkte stehe ich doch immer unter der ,nothwendigkeit1 durch das zum ,handeln bestimmt zu sein1 was nicht in meiner ,gewalt ist1 #ie4e #agj und die a parte priori unendliche ,reihe der ,begebenheiten1 die ich immer nur nach einer schon vorherbestimmten ,ordnung fortsetzen1 nirgend von selbst anfangen wrde1 wre eine stetige ,naturkette1 meine ,causalitt also niemals ,freiheit4 ,will man also einem ,wesen1 dessen ,dasein in der ,zeit bestimmt ist1 #ie4aj ,freiheit beilegen1 so kann man es so fern wenigstens vom ,gesetze der ,naturnothwendigkeit aller ,begebenheiten in seiner ,existenz1 mithin auch seiner ,handlungen nicht ausnehmen2 denn das wre so viel1 als es dem blinden ,ungefhr bergeben4 ,da dieses ,gesetz aber unvermeidlich alle ,causalitt der ,dinge1 so fern ihr ,dasein in der ,zeit bestimmbar ist1 #ie4ae betrifft1 so wrde1 wenn dieses die ,art wre1 wornach man sich auch das ,dasein dieser ,dinge an sich selbst vorzustellen htte1 die ,freiheit als ein nichtiger und unmglicher ,begriff verworfen werden mssen4 ,folglich wenn man sie noch retten will1 so bleibt kein ,weg brig1 als das ,dasein eines ,dinges1 so fern es in der ,zeit bestimmbar ist1 folglich auch die #ie4bj ,causalitt nach dem ,gesetze der ,naturnothwendigkeit blos der ,erscheinung1 die ,freiheit aber eben demselben ,wesen als ,dinge an sich selbst beizulegen4 ,so ist es allerdings unvermeidlich1 wenn man beide einander widerwrtige ,begriffe zugleich erhalten will2 allein in der ,anwendung1 wenn man sie als in einer und derselben ,handlung vereinigt #ie4be #aga und also diese ,vereinigung selbst erklren will1 thun sich doch groe ,schwierigkeiten hervor1 die eine solche ,vereinigung unthunlich zu machen scheinen4 ,wenn ich von einem ,menschen1 der einen ,diebstahl verbt1 sage1 diese ,that sei nach dem ,naturgesetze der ,causalitt aus den ,bestimmungsgrnden #ie4cj der vorhergehenden ,zeit ein nothwendiger ,erfolg1 so war es unmglich1 da sie hat unterbleiben knnen3 wie kann denn die ,beurtheilung nach dem moralischen ,gesetze hierin eine nderung machen und voraussetzen1 da sie doch habe unterlassen werden knnen1 weil das ,gesetz sagt1 sie htte unterlassen werden sollen1 d4 i4 wie kann derjenige in #ie4ce demselben ,zeitpunkte in ,absicht auf dieselbe ,handlung ganz frei heien1 in welchem1 und in derselben ,absicht1 er doch unter einer unvermeidlichen ,naturnothwendigkeit steht8 ,eine ,ausflucht darin suchen1 da man blos die ,art der ,bestimmungsgrnde seiner ,causalitt nach dem ,naturgesetze einem comparativen ,begriffe von ,freiheit anpat 7nach welchem das bisweilen freie ,wirkung heit1 davon der bestimmende ,naturgrund innerlich im wirkenden ,wesen liegt1 z4 ,b4 das was ein geworfener ,krper verrichtet1 #if4e wenn er in freier ,bewegung ist1 da man das ,wort ,freiheit braucht1 weil er1 whrend da er im ,fluge ist1 nicht von auen wodurch getrieben wird1 oder wie wir die ,bewegung einer ,uhr auch eine freie ,bewegung nennen1 weil sie ihren ,zeiger selbst treibt1 der also nicht uerlich geschoben #agb werden darf1 eben so die ,handlungen des ,menschen1 ob sie gleich durch #if4aj ihre ,bestimmungsgrnde1 die in der ,zeit vorhergehen1 nothwendig sind1 dennoch frei nennen1 weil es doch innere1 durch unsere eigene ,krfte hervorgebrachte ,vorstellungen1 dadurch nach veranlassenden ,umstnden erzeugte ,begierden und mithin nach unserem eigenen ,belieben bewirkte ,handlungen sind71 ist ein elender ,behelf1 womit sich noch immer einige #if4ae hinhalten lassen und so jenes schwere ,problem mit einer kleinen ,wortklauberei aufgelset zu haben meinen1 an dessen ,auflsung ,jahrtausende vergeblich gearbeitet haben1 die daher wohl schwerlich so ganz auf der ,oberflche gefunden werden drfte4 ,es kommt nmlich bei der ,frage nach derjenigen ,freiheit1 die allen moralischen ,gesetzen und der ihnen #if4bj gemen ,zurechnung zum ,grunde gelegt werden mu1 darauf gar nicht an1 ob die nach einem ,naturgesetze bestimmte ,causalitt durch ,bestimmungsgrnde1 die im ,subjecte1 oder auer ihm liegen1 und im ersteren ,fall1 ob sie durch ,instinct oder mit ,vernunft gedachte ,bestimmungsgrnde nothwendig sei2 wenn diese bestimmende ,vorstellungen nach dem #if4be ,gestndnisse eben dieser ,mnner selbst den ,grund ihrer ,existenz doch in der ,zeit und zwar dem vorigen ,zustande haben1 dieser aber wieder in einem vorhergehenden c41 so mgen sie1 diese ,bestimmungen1 immer innerlich sein1 sie mgen psychologische und nicht mechanische ,causalitt #agc haben1 d4 i4 durch ,vorstellungen und nicht durch krperliche ,bewegung #if4cj ,handlung hervorbringen1 so sind es immer ,bestimmungsgrnde der ,causalitt eines ,wesens1 so fern sein ,dasein in der ,zeit bestimmbar ist1 mithin unter nothwendig machenden ,bedingungen der vergangenen ,zeit1 die also1 wenn das ,subject handeln soll1 nicht mehr in seiner ,gewalt sind1 die also zwar psychologische ,freiheit 7wenn man ja dieses ,wort #if4ce von einer blos inneren ,verkettung der ,vorstellungen der ,seele brauchen will71 aber doch ,naturnothwendigkeit bei sich fhren1 mithin keine transscendentale ,freiheit brig lassen1 welche als ,unabhngigkeit von allem ,empirischen und also von der ,natur berhaupt gedacht werden mu1 sie mag nun als ,gegenstand des inneren ,sinnes blos in der ,zeit1 oder auch ueren ,sinne im ,raume und der ,zeit zugleich betrachtet werden1 ohne welche ,freiheit 7in der letzteren eigentlichen ,bedeutung71 die allein #ig4e a priori praktisch ist1 kein moralisch ,gesetz1 keine ,zurechnung nach demselben mglich ist4 ,eben um deswillen kann man auch alle ,nothwendigkeit der ,begebenheiten in der ,zeit nach dem ,naturgesetze der ,causalitt den ,mechanismus der ,natur nennen1 ob man gleich darunter nicht versteht1 da ,dinge1 die ihm unterworfen sind1 wirkliche materielle ,maschinen #ig4aj sein mten4 ,hier wird nur auf die ,nothwendigkeit der ,verknpfung der ,begebenheiten in einer ,zeitreihe1 so wie sie sich nach dem ,naturgesetze entwickelt1 gesehen1 man mag nun das ,subject1 in welchem dieser #agd ,ablauf geschieht1 ,automaton materiale1 da das ,maschinenwesen durch ,materie1 oder mit ,leibnizen spirituale1 da es durch ,vorstellungen betrieben #ig4ae wird1 nennen1 und wenn die ,freiheit unseres ,willens keine andere als die letztere 7etwa die psychologische und comparative1 nicht transscendentale1 d4 i4 absolute1 zugleich7 wre1 so wrde sie im ,grunde nichts besser1 als die ,freiheit eines ,bratenwenders sein1 der auch1 wenn er einmal aufgezogen worden1 von selbst seine ,bewegungen verrichtet4 #ig4bj ,um nun den scheinbaren ,widerspruch zwischen ,naturmechanismus und ,freiheit in ein und derselben ,handlung an dem vorgelegten ,falle aufzuheben1 mu man sich an das erinnern1 was in der ,kritik der reinen ,vernunft gesagt war oder daraus folgt3 da die ,naturnothwendigkeit1 welche mit der ,freiheit des ,subjects nicht zusammen bestehen kann1 blos #ig4be den ,bestimmungen desjenigen ,dinges anhngt1 das unter ,zeitbedingungen steht1 folglich nur denen des handelnden ,subjects als ,erscheinung1 da also so fern die ,bestimmungsgrnde einer jeden ,handlung desselben in demjenigen liegen1 was zur vergangenen ,zeit gehrt und nicht mehr in seiner ,gewalt ist 7wozu auch seine schon begangene #ig4cj ,thaten und der ihm dadurch bestimmbare ,charakter in seinen eigenen ,augen1 als ,phnomens1 gezhlt werden mssen74 ,aber ebendasselbe ,subject1 #age das sich anderseits auch seiner als ,dinges an sich selbst bewut ist1 betrachtet auch sein ,dasein1 so fern es nicht unter ,zeitbedingungen steht1 sich selbst aber nur als bestimmbar durch ,gesetze1 die es sich durch #ig4ce ,vernunft selbst giebt1 und in diesem seinem ,dasein ist ihm nichts vorhergehend vor seiner ,willensbestimmung1 sondern jede ,handlung und berhaupt jede dem innern ,sinne gem wechselnde ,bestimmung seines ,daseins1 selbst die ganze ,reihenfolge seiner ,existenz als ,sinnenwesen ist im ,bewutsein seiner intelligibelen ,existenz nichts als ,folge1 niemals aber als ,bestimmungsgrund seiner ,causalitt1 als ,noumens1 anzusehen4 ,in diesem ,betracht nun kann das vernnftige ,wesen von einer #ih4e jeden gesetzwidrigen ,handlung1 die es verbt1 ob sie gleich als ,erscheinung in dem ,vergangenen hinreichend bestimmt und so fern unausbleiblich nothwendig ist1 mit ,recht sagen1 da er sie htte unterlassen knnen2 denn sie mit allem ,vergangenen1 das sie bestimmt1 gehrt zu einem einzigen ,phnomen seines ,charakters1 den er sich selbst verschafft1 und nach #ih4aj welchem er sich als einer von aller ,sinnlichkeit unabhngigen ,ursache die ,causalitt jener ,erscheinungen selbst zurechnet4 ,hiemit stimmen auch die ,richteraussprche desjenigen wundersamen ,vermgens in uns1 welches wir ,gewissen nennen1 vollkommen berein4 ,ein ,mensch mag knsteln1 so viel als er will1 um ein gesetzwidriges ,betragen1 #ih4ae #agf dessen er sich erinnert1 sich als unvorsetzliches ,versehen1 als bloe ,unbehutsamkeit1 die man niemals gnzlich vermeiden kann1 folglich als etwas1 worin er vom ,strom der ,naturnothwendigkeit fortgerissen wre1 vorzumalen und sich darber fr schuldfrei zu erklren1 so findet er doch1 da der ,advocat1 der zu seinem ,vortheil spricht1 den ,anklger in ihm #ih4bj keinesweges zum ,verstummen bringen knne1 wenn er sich bewut ist1 da er zu der ,zeit1 als er das ,unrecht verbte1 nur bei ,sinnen1 d4 i4 im ,gebrauche seiner ,freiheit1 war1 und gleichwohl erklrt er sich sein ,vergehen aus gewisser beln1 durch allmhlige ,vernachlssigung der ,achtsamkeit auf sich selbst zugezogener ,gewohnheit bis auf den ,grad1 da er es als #ih4be eine natrliche ,folge derselben ansehen kann1 ohne da dieses ihn gleichwohl wider den ,selbsttadel und den ,verweis sichern kann1 den er sich selbst macht4 ,darauf grndet sich denn auch die ,reue ber eine lngst begangene ,that bei jeder ,erinnerung derselben2 eine schmerzhafte1 durch moralische ,gesinnung gewirkte ,empfindung1 die so fern praktisch leer ist1 als #ih4cj sie nicht dazu dienen kann1 das ,geschehene ungeschehen zu machen1 und sogar ungereimt sein wrde 7wie ,priestley als ein chter1 consequent verfahrender ,fatalist sie auch dafr erklrt1 und in ,ansehung welcher ,offenherzigkeit er mehr ,beifall verdient als diejenige1 welche1 indem sie den ,mechanism des ,willens in der ,that1 die ,freiheit desselben aber mit #ih4ce #agg ,worten behaupten1 noch immer dafr gehalten sein wollen1 da sie jene1 ohne doch die ,mglichkeit einer solchen ,zurechnung begreiflich zu machen1 in ihrem synkretistischen ,system mit einschlieen71 aber als ,schmerz doch ganz rechtmig ist1 weil die ,vernunft1 wenn es auf das ,gesetz unserer intelligibelen ,existenz 7das moralische7 ankommt1 keinen ,zeitunterschied anerkennt und nur frgt1 ob die ,begebenheit mir als ,that angehre1 alsdann aber immer dieselbe ,empfindung damit moralisch verknpft1 sie mag #ii4e jetzt geschehen oder vorlngst geschehen sein4 ,denn das ,sinnenleben hat in ,ansehung des intelligibelen ,bewutseins seines ,daseins 7der ,freiheit7 absolute ,einheit eines ,phnomens1 welches1 so fern es blos ,erscheinungen von der ,gesinnung1 die das moralische ,gesetz angeht1 7von dem ,charakter7 enthlt1 nicht nach der ,naturnothwendigkeit1 die ihm als #ii4aj ,erscheinung zukommt1 sondern nach der absoluten ,spontaneitt der ,freiheit beurtheilt werden mu4 ,man kann also einrumen1 da1 wenn es fr uns mglich wre1 in eines ,menschen ,denkungsart1 so wie sie sich durch innere sowohl als uere ,handlungen zeigt1 so tiefe ,einsicht zu haben1 da jede1 auch die mindeste ,triebfeder dazu uns bekannt wrde1 imgleichen #ii4ae alle auf diese wirkende uere ,veranlassungen1 man eines ,menschen ,verhalten auf die ,zukunft mit ,gewiheit1 so wie eine ,mond- oder ,sonnenfinsterni ausrechnen knnte und dennoch dabei behaupten1 da der ,mensch #agh frei sei4 ,wenn wir nmlich noch eines andern ,blicks 7der uns aber freilich gar nicht verliehen ist1 sondern an dessen ,statt wir nur den ,vernunftbegriff #ii4bj haben71 nmlich einer intellectuellen ,anschauung desselben ,subjects1 fhig wren1 so wrden wir doch inne werden1 da diese ganze ,kette von ,erscheinungen in ,ansehung dessen1 was nur immer das moralische ,gesetz angehen kann1 von der ,spontaneitt des ,subjects als ,dinges an sich selbst abhngt1 von deren ,bestimmung sich gar keine physische ,erklrung #ii4be geben lt4 ,in ,ermangelung dieser ,anschauung versichert uns das moralische ,gesetz diesen ,unterschied der ,beziehung unserer ,handlungen als ,erscheinungen auf das ,sinnenwesen unseres ,subjects von derjenigen1 dadurch dieses ,sinnenwesen selbst auf das intelligibele ,substrat in uns bezogen wird4 -- ,in dieser ,rcksicht1 die unserer ,vernunft natrlich1 obgleich #ii4cj unerklrlich ist1 lassen sich auch ,beurtheilungen rechtfertigen1 die1 mit aller ,gewissenhaftigkeit gefllt1 dennoch dem ersten ,anscheine nach aller ,billigkeit ganz zu widerstreiten scheinen4 ,es giebt ,flle1 wo ,menschen von ,kindheit auf1 selbst unter einer ,erziehung1 die mit der ihrigen zugleich andern ersprielich war1 dennoch so frhe ,bosheit zeigen und so #ii4ce bis in ihre ,mannesjahre zu steigen fortfahren1 da man sie fr geborne ,bsewichter und gnzlich1 was die ,denkungsart betrifft1 fr unbesserlich hlt1 gleichwohl aber sie wegen ihres ,thuns und ,lassens eben so richtet1 #agi ihnen ihre ,verbrechen eben so als ,schuld verweiset1 ja sie 7die ,kinder7 selbst diese ,verweise so ganz gegrndet finden1 als ob sie ungeachtet der ihnen beigemessenen hoffnungslosen ,naturbeschaffenheit ihres ,gemths eben so verantwortlich blieben1 als jeder andere ,mensch4 ,dieses wrde #ajj4e nicht geschehen knnen1 wenn wir nicht voraussetzten1 da alles1 was aus seiner ,willkr entspringt 7wie ohne ,zweifel jede vorsetzlich verbte ,handlung71 eine freie ,causalitt zum ,grunde habe1 welche von der frhen ,jugend an ihren ,charakter in ihren ,erscheinungen 7den ,handlungen7 ausdrckt1 die wegen der ,gleichfrmigkeit des ,verhaltens einen ,naturzusammenhang #ajj4aj kenntlich machen1 der aber nicht die arge ,beschaffenheit des ,willens nothwendig macht1 sondern vielmehr die ,folge der freiwillig angenommenen bsen und unwandelbaren ,grundstze ist1 welche ihn nur noch um desto verwerflicher und strafwrdiger machen4 ,aber noch steht eine ,schwierigkeit der ,freiheit bevor1 so fern sie #ajj4ae mit dem ,naturmechanism in einem ,wesen1 das zur ,sinnenwelt gehrt1 vereinigt werden soll2 eine ,schwierigkeit1 die1 selbst nachdem alles bisherige eingewilligt worden1 der ,freiheit dennoch mit ihrem gnzlichen ,untergange droht4 ,aber bei dieser ,gefahr giebt ein ,umstand doch zugleich ,hoffnung zu einem fr die ,behauptung der ,freiheit noch glcklichen #ajj4bj ,ausgange1 nmlich da dieselbe ,schwierigkeit viel strker 7in der #ahj ,that1 wie wir bald sehen werden1 allein7 das ,system drckt1 in welchem die in ,zeit und ,raum bestimmbare ,existenz fr die ,existenz der ,dinge an sich selbst gehalten wird1 sie uns also nicht nthigt1 unsere vornehmste ,voraussetzung von der ,idealitt der ,zeit als bloer ,form sinnlicher ,anschauung1 #ajj4be folglich als bloer ,vorstellungsart1 die dem ,subjecte als zur ,sinnenwelt gehrig eigen ist1 abzugehen1 und also nur erfordert sie mit dieser ,idee zu vereinigen4 ,wenn man uns nmlich auch einrumt1 da das intelligibele ,subject in ,ansehung einer gegebenen ,handlung noch frei sein kann1 obgleich #ajj4cj es als ,subject1 das auch zur ,sinnenwelt gehrig1 in ,ansehung derselben mechanisch bedingt ist1 so scheint es doch1 man msse1 so bald man annimmt1 ,gott als allgemeines ,urwesen sei die ,ursache auch der ,existenz der ,substanz 7ein ,satz1 der niemals aufgegeben werden darf1 ohne den ,begriff von ,gott als ,wesen aller ,wesen und hiemit seine ,allgenugsamkeit1 #ajj4ce auf die alles in der ,theologie ankommt1 zugleich mit aufzugeben71 auch einrumen1 die ,handlungen des ,menschen haben in demjenigen ihren bestimmenden ,grund1 was gnzlich auer ihrer ,gewalt ist1 nmlich in der ,causalitt eines von ihm unterschiedenen hchsten ,wesens1 von welchem das ,dasein des erstern und die ganze ,bestimmung seiner ,causalitt ganz und gar abhngt4 ,in der ,that3 wren #aha die ,handlungen des ,menschen1 so wie sie zu seinen ,bestimmungen in der #aja4e ,zeit gehren1 nicht bloe ,bestimmungen desselben als ,erscheinung1 sondern als ,dinges an sich selbst1 so wrde die ,freiheit nicht zu retten sein4 ,der ,mensch wre ,marionette1 oder ein ,vaucansonsches ,automat1 gezimmert und aufgezogen von dem obersten ,meister aller ,kunstwerke1 und das ,selbstbewutsein wrde es zwar zu einem denkenden ,automate #aja4aj machen1 in welchem aber das ,bewutsein seiner ,spontaneitt1 wenn sie fr ,freiheit gehalten wird1 bloe ,tuschung wre1 indem sie nur comparativ so genannt zu werden verdient1 weil die nchsten bestimmenden ,ursachen seiner ,bewegung und eine lange ,reihe derselben zu ihren bestimmenden ,ursachen hinauf zwar innerlich sind1 die letzte und hchste #aja4ae aber doch gnzlich in einer fremden ,hand angetroffen wird4 ,daher sehe ich nicht ab1 wie diejenige1 welche noch immer dabei beharren1 ,zeit und ,raum fr zum ,dasein der ,dinge an sich selbst gehrige ,bestimmungen anzusehen1 hier die ,fatalitt der ,handlungen vermeiden wollen1 oder1 wenn sie so geradezu 7wie der sonst scharfsinnige ,mendelssohn that7 #aja4bj beide nur als zur ,existenz endlicher und abgeleiteter ,wesen1 aber nicht zu der des unendlichen ,urwesens nothwendig gehrige ,bedingungen einrumen1 sich rechtfertigen wollen1 woher sie diese ,befugni nehmen1 einen solchen ,unterschied zu machen1 sogar wie sie auch nur dem ,widerspruche #ahb ausweichen wollen1 den sie begehen1 wenn sie das ,dasein in der ,zeit als #aja4be den endlichen ,dingen an sich nothwendig anhngende ,bestimmung ansehen1 da ,gott die ,ursache dieses ,daseins ist1 er aber doch nicht die ,ursache der ,zeit 7oder des ,raums7 selbst sein kann 7weil diese als nothwendige ,bedingung a priori dem ,dasein der ,dinge vorausgesetzt sein mu71 seine ,causalitt folglich in ,ansehung der ,existenz dieser ,dinge #aja4cj selbst der ,zeit nach bedingt sein mu1 wobei nun alle die ,widersprche gegen die ,begriffe seiner ,unendlichkeit und ,unabhngigkeit unvermeidlich eintreten mssen4 ,hingegen ist es uns ganz leicht1 die ,bestimmung der gttlichen ,existenz als unabhngig von allen ,zeitbedingungen zum ,unterschiede von der eines ,wesens der ,sinnenwelt als die ,existenz eines #aja4ce ,wesens an sich selbst von der eines ,dinges in der ,erscheinung zu unterscheiden4 ,daher1 wenn man jene ,idealitt der ,zeit und des ,raums nicht annimmt1 nur allein der ,spinozism brig bleibt1 in welchem ,raum und ,zeit wesentliche ,bestimmungen des ,urwesens selbst sind1 die von ihm abhngige ,dinge aber 7also auch wir selbst7 nicht ,substanzen1 sondern blos ihm inhrirende ,accidenzen sind3 weil1 wenn diese ,dinge blos als seine ,wirkungen in der ,zeit existiren1 welche die ,bedingung #ajb4e ihrer ,existenz an sich wre1 auch die ,handlungen dieser ,wesen blos seine ,handlungen sein mten1 die er irgendwo und irgendwann ausbte4 ,daher schliet der ,spinozism unerachtet der ,ungereimtheit seiner ,grundidee #ahc doch weit bndiger1 als es nach der ,schpfungstheorie geschehen kann1 wenn die fr ,substanzen angenommene und an sich in der ,zeit existirende #ajb4aj ,wesen als ,wirkungen einer obersten ,ursache und doch nicht zugleich zu ihm und seiner ,handlung gehrig1 sondern fr sich als ,substanzen angesehen werden4 ,die ,auflsung obgedachter ,schwierigkeit geschieht kurz und einleuchtend auf folgende ,art3 ,wenn die ,existenz in der ,zeit eine bloe #ajb4ae sinnliche ,vorstellungsart der denkenden ,wesen in der ,welt ist1 folglich sie als ,dinge an sich selbst nicht angeht3 so ist die ,schpfung dieser ,wesen eine ,schpfung der ,dinge an sich selbst1 weil der ,begriff einer ,schpfung nicht zu der sinnlichen ,vorstellungsart der ,existenz und zur ,causalitt gehrt1 sondern nur auf ,noumenen bezogen werden kann4 ,folglich1 wenn #ajb4bj ich von ,wesen in der ,sinnenwelt sage3 sie sind erschaffen1 so betrachte ich sie so fern als ,noumenen4 ,so wie es also ein ,widerspruch wre1 zu sagen1 ,gott sei ein ,schpfer von ,erscheinungen1 so ist es auch ein ,widerspruch1 zu sagen1 er sei als ,schpfer ,ursache der ,handlungen in der ,sinnenwelt1 mithin als ,erscheinungen1 wenn er gleich ,ursache des ,daseins der handelnden #ajb4be ,wesen 7als ,noumenen7 ist4 ,ist es nun mglich 7wenn wir nur das ,dasein in der ,zeit fr etwas1 was blos von ,erscheinungen1 nicht von ,dingen an sich selbst gilt1 annehmen71 die ,freiheit unbeschadet dem ,naturmechanism #ahd der ,handlungen als ,erscheinungen zu behaupten1 so kann1 da die handelnden ,wesen ,geschpfe sind1 nicht die mindeste nderung hierin #ajb4cj machen1 weil die ,schpfung ihre intelligibele1 aber nicht sensibele ,existenz betrifft und also nicht als ,bestimmungsgrund der ,erscheinungen angesehen werden kann2 welches aber ganz anders ausfallen wrde1 wenn die ,weltwesen als ,dinge an sich selbst in der ,zeit existirten1 da der ,schpfer der ,substanz zugleich der ,urheber des ganzen ,maschinenwesens an #ajb4ce dieser ,substanz sein wrde4 ,von so groer ,wichtigkeit ist die in der ,kritik der reinen speculativen ,vernunft verrichtete ,absonderung der ,zeit 7so wie des ,raums7 von der ,existenz der ,dinge an sich selbst4 ,die hier vorgetragene ,auflsung der ,schwierigkeit hat aber1 wird man sagen1 doch viel ,schweres in sich und ist einer hellen ,darstellung kaum empfnglich4 ,allein ist denn jede andere1 die man versucht hat oder #ajc4e versuchen mag1 leichter und falicher8 ,eher mchte man sagen1 die dogmatischen ,lehrer der ,metaphysik htten mehr ihre ,verschmitztheit als ,aufrichtigkeit darin bewiesen1 da sie diesen schwierigen ,punkt so weit wie mglich aus den ,augen brachten1 in der ,hoffnung1 da1 wenn sie davon gar nicht sprchen1 auch wohl niemand leichtlich an ihn denken wrde4 #ajc4aj ,wenn einer ,wissenschaft geholfen werden soll1 so mssen alle ,schwierigkeiten aufgedeckt und sogar diejenigen aufgesucht werden1 die ihr noch #ahe so ingeheim im ,wege liegen2 denn jede derselben ruft ein ,hlfsmittel auf1 welches1 ohne der ,wissenschaft einen ,zuwachs1 es sei an ,umfang1 oder an ,bestimmtheit1 zu verschaffen1 nicht gefunden werden kann1 wodurch also #ajc4ae selbst die ,hindernisse ,befrderungsmittel der ,grndlichkeit der ,wissenschaft werden4 ,dagegen1 werden die ,schwierigkeiten absichtlich verdeckt1 oder blos durch ,palliativmittel gehoben1 so brechen sie ber kurz oder lang in unheilbare bel aus1 welche die ,wissenschaft in einem gnzlichen ,scepticism zu ,grunde richten4 #ajc4bj 99 99 99 99 99 ,da es eigentlich der ,begriff der ,freiheit ist1 der unter allen ,ideen der reinen speculativen ,vernunft allein so groe ,erweiterung im ,felde des bersinnlichen1 wenn gleich nur in ,ansehung des praktischen ,erkenntnisses verschafft1 so frage ich mich3 woher denn ihm ausschlieungsweise eine so groe ,fruchtbarkeit zu ,theil geworden sei1 indessen #ajc4be die brigen zwar die leere ,stelle fr reine mgliche ,verstandeswesen bezeichnen1 den ,begriff von ihnen aber durch nichts bestimmen knnen4 ,ich begreife bald1 da1 da ich nichts ohne ,kategorie denken kann1 diese auch in der ,idee der ,vernunft von der ,freiheit1 mit der ich mich beschftige1 zuerst msse aufgesucht werden1 welche hier die ,kategorie der ,causalitt #ajc4cj ist1 und da1 wenn gleich dem ,vernunftbegriffe der ,freiheit als berschwenglichem ,begriffe keine correspondirende ,anschauung untergelegt #ahf werden kann1 dennoch dem ,verstandesbegriffe 7der ,causalitt71 fr dessen ,synthesis jener das ,unbedingte fordert1 zuvor eine sinnliche ,anschauung gegeben werden msse1 dadurch ihm zuerst die objective ,realitt #ajc4ce gesichert wird4 ,nun sind alle ,kategorien in zwei ,classen1 die mathematische1 welche blos auf die ,einheit der ,synthesis in der ,vorstellung der ,objecte1 und die dynamische1 welche auf die in der ,vorstellung der ,existenz der ,objecte gehen1 eingetheilt4 ,die erstere 7die der ,gre und der ,qualitt7 enthalten jederzeit eine ,synthesis des ,gleichartigen1 in #ajd4e welcher das ,unbedingte zu dem in der sinnlichen ,anschauung gegebenen ,bedingten in ,raum und ,zeit1 da es selbst wiederum zum ,raume und der ,zeit gehren und also immer wiederum bedingt sein mte1 gar nicht kann gefunden werden2 daher auch in der ,dialektik der reinen theoretischen ,vernunft die einander entgegengesetzte ,arten1 das ,unbedingte und die #ajd4aj ,totalitt der ,bedingungen fr sie zu finden1 beide falsch waren4 ,die ,kategorien der zweiten ,classe 7die der ,causalitt und der ,nothwendigkeit eines ,dinges7 erforderten diese ,gleichartigkeit 7des ,bedingten und der ,bedingung in der ,synthesis7 gar nicht1 weil hier nicht die ,anschauung1 wie sie aus einem ,mannigfaltigen in ihr zusammengesetzt1 sondern nur #ajd4ae wie die ,existenz des ihr correspondirenden bedingten ,gegenstandes zu der ,existenz der ,bedingung 7im ,verstande als damit verknpft7 hinzukomme1 #ahg vorgestellt werden sollte1 und da war es erlaubt1 zu dem durchgngig ,bedingten in der ,sinnenwelt 7sowohl in ,ansehung der ,causalitt als des zuflligen ,daseins der ,dinge selbst7 das ,unbedingte1 obzwar brigens #ajd4bj unbestimmt1 in der intelligibelen ,welt zu setzen und die ,synthesis transscendent zu machen2 daher denn auch in der ,dialektik der reinen speculativen ,vernunft sich fand1 da beide dem ,scheine nach einander entgegengesetzte ,arten das ,unbedingte zum ,bedingten zu finden1 z4 ,b4 in der ,synthesis der ,causalitt zum ,bedingten in der ,reihe der ,ursachen und ,wirkungen #ajd4be der ,sinnenwelt der ,causalitt1 die weiter nicht sinnlich bedingt ist1 zu denken1 sich in der ,that nicht widerspreche1 und da dieselbe ,handlung1 die1 als zur ,sinnenwelt gehrig1 jederzeit sinnlich bedingt1 d4 i4 mechanisch nothwendig ist1 doch zugleich auch1 als zur ,causalitt des handelnden ,wesens1 so fern es zur intelligibelen ,welt gehrig ist1 eine sinnlich unbedingte #ajd4cj ,causalitt zum ,grunde haben1 mithin als frei gedacht werden knne4 ,nun kam es blos darauf an1 da dieses ,knnen in ein ,sein verwandelt wrde1 d4 i41 da man in einem wirklichen ,falle gleichsam durch ein ,factum beweisen knne3 da gewisse ,handlungen eine solche ,causalitt 7die intellectuelle1 sinnlich unbedingte7 voraussetzen1 sie mgen nun wirklich1 oder auch #ajd4ce nur geboten1 d4 i4 objectiv praktisch nothwendig sein4 ,an wirklich in der ,erfahrung gegebenen ,handlungen1 als ,begebenheiten der ,sinnenwelt1 konnten #ahh wir diese ,verknpfung nicht anzutreffen hoffen1 weil die ,causalitt durch ,freiheit immer auer der ,sinnenwelt im ,intelligibelen gesucht werden mu4 ,andere ,dinge auer den ,sinnenwesen sind uns aber zur ,wahrnehmung und ,beobachtung nicht gegeben4 ,also blieb nichts brig1 als da etwa ein unwidersprechlicher und zwar objectiver ,grundsatz der #aje4e ,causalitt1 welcher alle sinnliche ,bedingung von ihrer ,bestimmung ausschliet1 d4 i4 ein ,grundsatz1 in welchem die ,vernunft sich nicht weiter auf etwas ,anderes als ,bestimmungsgrund in ,ansehung der ,causalitt beruft1 sondern den sie durch jenen ,grundsatz schon selbst enthlt1 und wo sie also als reine ,vernunft selbst praktisch ist1 gefunden werde4 ,dieser #aje4aj ,grundsatz aber bedarf keines ,suchens und keiner ,erfindung2 er ist lngst in aller ,menschen ,vernunft gewesen und ihrem ,wesen einverleibt und ist der ,grundsatz der ,sittlichkeit4 ,also ist jene unbedingte ,causalitt und das ,vermgen derselben1 die ,freiheit1 mit dieser aber ein ,wesen 7ich selber71 welches zur ,sinnenwelt gehrt1 doch zugleich als zur intelligibelen #aje4ae gehrig nicht blos unbestimmt und problematisch gedacht 7welches schon die speculative ,vernunft als thunlich ausmitteln konnte71 sondern sogar in ,ansehung des ,gesetzes ihrer ,causalitt bestimmt und assertorisch erkannt und so uns die ,wirklichkeit der intelligibelen ,welt1 und zwar in praktischer ,rcksicht bestimmt1 gegeben worden1 und diese ,bestimmung1 #aje4bj #ahi die in theoretischer ,absicht transscendent 7berschwenglich7 sein wrde1 ist in praktischer immanent4 ,dergleichen ,schritt aber konnten wir in ,ansehung der zweiten dynamischen ,idee1 nmlich der eines nothwendigen ,wesens1 nicht thun4 ,wir konnten zu ihm aus der ,sinnenwelt ohne ,vermittelung der ersteren dynamischen ,idee nicht hinauf kommen4 ,denn #aje4be wollten wir es versuchen1 so mten wir den ,sprung gewagt haben1 alles das1 was uns gegeben ist1 zu verlassen und uns zu dem hinzuschwingen1 wovon uns auch nichts gegeben ist1 wodurch wir die ,verknpfung eines solchen intelligibelen ,wesens mit der ,sinnenwelt vermitteln knnten 7weil das notwendige ,wesen als auer uns gegeben erkannt werden sollte72 #aje4cj welches dagegen in ,ansehung unseres eignen ,subjects1 so fern es sich durchs moralische ,gesetz einerseits als intelligibeles ,wesen 7vermge der ,freiheit7 bestimmt1 andererseits als nach dieser ,bestimmung in der ,sinnenwelt thtig selbst erkennt1 wie jetzt der ,augenschein darthut1 ganz wohl mglich ist4 ,der einzige ,begriff der ,freiheit verstattet es1 da wir #aje4ce nicht auer uns hinausgehen drfen1 um das ,unbedingte und ,intelligibele zu dem ,bedingten und ,sinnlichen zu finden4 ,denn es ist unsere ,vernunft selber1 die sich durchs hchste und unbedingte praktische ,gesetz und das ,wesen1 das sich dieses ,gesetz bewut ist1 7unsere eigene ,person7 als zur reinen ,verstandeswelt gehrig und zwar sogar mit ,bestimmung der ,art1 #aij wie es als ein solches thtig sein knne1 erkennt4 ,so lt es sich begreifen1 warum in dem ganzen ,vernunftvermgen nur das ,praktische dasjenige #ajf4e sein knne1 welches uns ber die ,sinnenwelt hinaushilft und ,erkenntnisse von einer bersinnlichen ,ordnung und ,verknpfung verschaffe1 die aber eben darum freilich nur so weit1 als es gerade fr die reine praktische ,absicht nthig ist1 ausgedehnt werden knnen4 ,nur auf ,eines sei es mir erlaubt bei dieser ,gelegenheit noch aufmerksam #ajf4aj zu machen1 nmlich da jeder ,schritt1 den man mit der reinen ,vernunft thut1 sogar im praktischen ,felde1 wo man auf subtile ,speculation gar nicht ,rcksicht nimmt1 dennoch sich so genau und zwar von selbst an alle ,momente der ,kritik der theoretischen ,vernunft anschliee1 als ob jeder mit berlegter ,vorsicht1 blos um dieser ,besttigung zu verschaffen1 #ajf4ae ausgedacht wre4 ,eine solche auf keinerlei ,weise gesuchte1 sondern 7wie man sich selbst davon berzeugen kann1 wenn man nur die moralischen ,nachforschungen bis zu ihren ,principien fortsetzen will7 sich von selbst findende genaue ,eintreffung der wichtigsten ,stze der praktischen ,vernunft mit den oft zu subtil und unnthig scheinenden ,bemerkungen #ajf4bj der ,kritik der speculativen berrascht und setzt in ,verwunderung und bestrkt die schon von andern erkannte und gepriesene ,maxime1 in jeder wissenschaftlichen ,untersuchung mit aller mglichen ,genauigkeit und ,offenheit seinen ,gang ungestrt fortzusetzen1 ohne sich an das zu kehren1 #aia wowider sie auer ihrem ,felde etwa verstoen mchte1 sondern sie fr sich #ajf4be allein so viel man kann1 wahr und vollstndig zu vollfhren4 ftere ,beobachtung hat mich berzeugt1 da1 wenn man dieses ,geschfte zu ,ende gebracht hat1 das1 was in der ,hlfte desselben in ,betracht anderer ,lehren auerhalb mir bisweilen sehr bedenklich schien1 wenn ich diese ,bedenklichkeit nur so lange aus den ,augen lie und blos auf mein ,geschft ,acht #ajf4cj hatte1 bis es vollendet sei1 endlich auf unerwartete ,weise mit demjenigen vollkommen zusammenstimmte1 was sich ohne die mindeste ,rcksicht auf jene ,lehren1 ohne ,parteilichkeit und ,vorliebe fr dieselbe von selbst gefunden hatte4 ,schriftsteller wrden sich manche ,irrthmer1 manche verlorne ,mhe 7weil sie auf ,blendwerk gestellt war7 ersparen1 wenn sie sich #ajf4ce nur entschlieen knnten1 mit etwas mehr ,offenheit zu ,werke zu gehen4 ,zweites ,buch4 #aib ,dialektik der reinen praktischen ,vernunft4 ,erstes ,hauptstck4 ,von einer ,dialektik der reinen praktischen ,vernunft berhaupt4 #ajg4e ,die reine ,vernunft hat jederzeit ihre ,dialektik1 man mag sie in ihrem speculativen oder praktischen ,gebrauche betrachten2 denn sie verlangt die absolute ,totalitt der ,bedingungen zu einem gegebenen ,bedingten1 und diese kann schlechterdings nur in ,dingen an sich selbst angetroffen werden4 ,da aber alle ,begriffe der ,dinge auf ,anschauungen bezogen werden #ajg4aj mssen1 welche bei uns ,menschen niemals anders als sinnlich sein knnen1 mithin die ,gegenstnde nicht als ,dinge an sich selbst1 sondern blos als ,erscheinungen erkennen lassen1 in deren ,reihe des ,bedingten und der ,bedingungen das ,unbedingte niemals angetroffen werden kann1 so entspringt ein unvermeidlicher ,schein aus der ,anwendung dieser ,vernunftidee der #ajg4ae #aic ,totalitt der ,bedingungen 7mithin des ,unbedingten7 aus ,erscheinungen1 als wren sie ,sachen an sich selbst 7denn dafr werden sie in ,ermangelung einer warnenden ,kritik jederzeit gehalten71 der aber niemals als trglich bemerkt werden wrde1 wenn er sich nicht durch einen ,widerstreit der ,vernunft mit sich selbst in der ,anwendung ihres ,grundsatzes1 #ajg4bj das ,unbedingte zu allem ,bedingten vorauszusetzen1 auf ,erscheinungen selbst verriethe4 ,hiedurch wird aber die ,vernunft genthigt1 diesem ,scheine nachzuspren1 woraus er entspringe1 und wie er gehoben werden knne1 welches nicht anders als durch eine vollstndige ,kritik des ganzen reinen ,vernunftvermgens geschehen kann2 so da die ,antinomie der #ajg4be reinen ,vernunft1 die in ihrer ,dialektik offenbar wird1 in der ,that die wohlthtigste ,verirrung ist1 in die die menschliche ,vernunft je hat gerathen knnen1 indem sie uns zuletzt antreibt1 den ,schlssel zu suchen1 aus diesem ,labyrinthe herauszukommen1 der1 wenn er gefunden worden1 noch das entdeckt1 was man nicht suchte und doch bedarf1 nmlich eine ,aussicht #ajg4cj in eine hhere1 unvernderliche ,ordnung der ,dinge1 in der wir schon jetzt sind1 und in der unser ,dasein der hchsten ,vernunftbestimmung gem fortzusetzen1 wir durch bestimmte ,vorschriften nunmehr angewiesen werden knnen4 ,wie im speculativen ,gebrauche der reinen ,vernunft jene natrliche #aid ,dialektik aufzulsen und der ,irrthum aus einem brigens natrlichen ,scheine zu verhten sei1 kann man in der ,kritik jenes ,vermgens ausfhrlich #ajh4e antreffen4 ,aber der ,vernunft in ihrem praktischen ,gebrauche geht es um nichts besser4 ,sie sucht als reine praktische ,vernunft zu dem praktisch ,bedingten 7was auf ,neigungen und ,naturbedrfni beruht7 ebenfalls das ,unbedingte1 und zwar nicht als ,bestimmungsgrund des ,willens1 sondern1 wenn dieser auch 7im moralischen ,gesetze7 gegeben worden1 #ajh4aj die unbedingte ,totalitt des ,gegenstandes der reinen praktischen ,vernunft1 unter dem ,namen des ,h,,chsten ,,guts4 ,diese ,idee praktisch1 d4 i4 fr die ,maxime unseres vernnftigen ,verhaltens1 hinreichend zu bestimmen1 ist die ,weisheitslehre1 und diese wiederum als ,wissenschaft ist ,philosophie in der ,bedeutung1 wie #ajh4ae die ,alten das ,wort verstanden1 bei denen sie eine ,anweisung zu dem ,begriffe war1 worin das hchste ,gut zu setzen1 und zum ,verhalten1 durch welches es zu erwerben sei4 ,es wre gut1 wenn wir dieses ,wort bei seiner alten ,bedeutung lieen1 als eine ,lehre vom hchsten ,gut1 so fern die ,vernunft bestrebt ist1 es darin zur ,wissenschaft zu bringen4 ,denn #ajh4bj einestheils wrde die angehngte einschrnkende ,bedingung dem griechischen ,ausdrucke 7welcher ,liebe zur ,weisheit bedeutet7 angemessen und doch zugleich hinreichend sein1 die ,liebe zur ,wissenschaft1 mithin aller #aie speculativen ,erkenntni der ,vernunft1 so fern sie ihr sowohl zu jenem ,begriffe1 als auch dem praktischen ,bestimmungsgrunde dienlich ist1 unter #ajh4be dem ,namen der ,philosophie mit zu befassen1 und doch den ,hauptzweck1 um dessentwillen sie allein ,weisheitslehre genannt werden kann1 nicht aus den ,augen verlieren lassen4 ,anderen ,theils wrde es auch nicht bel sein1 den ,eigendnkel desjenigen1 der es wagte sich des ,titels eines ,philosophen selbst anzumaen1 abzuschrecken1 wenn man ihm schon durch die #ajh4cj ,definition den ,mastab der ,selbstschtzung vorhielte1 der seine ,ansprche sehr herabstimmen wird2 denn ein ,weisheitslehrer zu sein1 mchte wohl etwas mehr als einen ,schler bedeuten1 der noch immer nicht weit genug gekommen ist1 um sich selbst1 vielweniger um andere mit sicherer ,erwartung eines so hohen ,zwecks zu leiten2 es wrde einen ,meister in #ajh4ce ,kenntni der ,weisheit bedeuten1 welches mehr sagen will1 als ein bescheidener ,mann sich selber anmaen wird1 und ,philosophie wrde so wie die ,weisheit selbst noch immer ein ,ideal bleiben1 welches objectiv in der ,vernunft allein vollstndig vorgestellt wird1 subjectiv aber1 fr die ,person1 nur das ,ziel seiner unaufhrlichen ,bestrebung ist1 und in dessen ,besitz unter dem angematen ,namen eines ,philosophen zu sein1 nur der vorzugeben berechtigt ist1 der auch die unfehlbare ,wirkung derselben 7in ,beherrschung #aji4e seiner selbst und dem ungezweifelten ,interesse1 das er vorzglich #aif am allgemeinen ,guten nimmt7 an seiner ,person als ,beispiele aufstellen kann1 welches die ,alten auch forderten1 um jenen ,ehrennamen verdienen zu knnen4 ,in ,ansehung der ,dialektik der reinen praktischen ,vernunft1 im #aji4aj ,punkte der ,bestimmung des ,begriffs vom hchsten ,gute 7welche1 wenn ihre ,auflsung gelingt1 eben sowohl als die der theoretischen die wohlthtigste ,wirkung erwarten lt1 dadurch da die aufrichtig angestellte und nicht verhehlte ,widersprche der reinen praktischen ,vernunft mit ihr selbst zur vollstndigen ,kritik ihres eigenen ,vermgens nthigen71 haben #aji4ae wir nur noch eine ,erinnerung voranzuschicken4 ,das moralische ,gesetz ist der alleinige ,bestimmungsgrund des reinen ,willens4 ,da dieses aber blos formal ist 7nmlich allein die ,form der ,maxime als allgemein gesetzgebend fordert71 so abstrahirt es als ,bestimmungsgrund von aller ,materie1 mithin von allem ,objecte des ,wollens4 #aji4bj ,mithin mag das hchste ,gut immer der ganze ,gegenstand einer reinen praktischen ,vernunft1 d4 i4 eines reinen ,willens1 sein1 so ist es darum doch nicht fr den ,bestimmungsgrund desselben zu halten1 und das moralische ,gesetz mu allein als der ,grund angesehen werden1 jenes und dessen ,bewirkung oder ,befrderung sich zum ,objecte zu machen4 ,diese ,erinnerung #aji4be ist in einem so delicaten ,falle1 als die ,bestimmung sittlicher #aig ,principien ist1 wo auch die kleinste ,mideutung ,gesinnungen verflscht1 von ,erheblichkeit4 ,denn man wird aus der ,analytik ersehen haben1 da1 wenn man vor dem moralischen ,gesetze irgend ein ,object unter dem ,namen eines ,guten als ,bestimmungsgrund des ,willens annimmt und von #aji4cj ihm dann das oberste praktische ,princip ableitet1 dieses alsdann jederzeit ,heteronomie herbeibringen und das moralische ,princip verdrngen wrde4 ,es versteht sich aber von selbst1 da1 wenn im ,begriffe des hchsten ,guts das moralische ,gesetz als oberste ,bedingung schon mit eingeschlossen #aji4ce ist1 alsdann das hchste ,gut nicht blos ,object1 sondern auch sein ,begriff und die ,vorstellung der durch unsere praktische ,vernunft mglichen ,existenz desselben zugleich der ,bestimmungsgrund des reinen ,willens sei3 weil alsdann in der ,that das in diesem ,begriffe schon eingeschlossene und mitgedachte moralische ,gesetz und kein anderer ,gegenstand nach dem ,princip der ,autonomie den ,willen bestimmt4 ,diese ,ordnung der ,begriffe von der ,willensbestimmung darf nicht aus den ,augen gelassen #aaj4e werden3 weil man sonst sich selbst miversteht und sich zu widersprechen glaubt1 wo doch alles in der vollkommensten ,harmonie neben einander steht4 ,zweites ,hauptstck4 #aih ,von der ,dialektik der reinen ,vernunft in ,bestimmung des #aaj4aj ,begriffs vom hchsten ,gut4 ,der ,begriff des ,hchsten enthlt schon eine ,zweideutigkeit1 die1 wenn man darauf nicht ,acht hat1 unnthige ,streitigkeiten veranlassen kann4 ,das ,hchste kann das ,oberste 7supremum7 oder auch das ,vollendete 7consummatum7 bedeuten4 ,das erstere ist diejenige ,bedingung1 #aaj4ae die selbst unbedingt1 d4 i4 keiner andern untergeordnet1 ist 7originarium72 das zweite dasjenige ,ganze1 das kein ,theil eines noch greren ,ganzen von derselben ,art ist 7perfectissimum74 ,da ,tugend 7als die ,wrdigkeit glcklich zu sein7 die oberste ,bedingung alles dessen1 was uns nur wnschenswerth scheinen mag1 mithin auch aller unserer ,bewerbung um #aaj4bj ,glckseligkeit1 mithin das oberste ,gut sei1 ist in der ,analytik bewiesen worden4 ,darum ist sie aber noch nicht das ganze und vollendete ,gut1 als ,gegenstand des ,begehrungsvermgens vernnftiger endlicher ,wesen2 denn um das zu sein1 wird auch ,glckseligkeit dazu erfordert und zwar nicht blos in den parteiischen ,augen der ,person1 die sich selbst zum ,zwecke #aaj4be #aii macht1 sondern selbst im ,urtheile einer unparteiischen ,vernunft1 die jene berhaupt in der ,welt als ,zweck an sich betrachtet4 ,denn der ,glckseligkeit bedrftig1 ihrer auch wrdig1 dennoch aber derselben nicht theilhaftig zu sein1 kann mit dem vollkommenen ,wollen eines vernnftigen ,wesens1 welches zugleich alle ,gewalt htte1 wenn wir uns auch nur ein solches zum #aaj4cj ,versuche denken1 gar nicht zusammen bestehen4 ,so fern nun ,tugend und ,glckseligkeit zusammen den ,besitz des hchsten ,guts in einer ,person1 hiebei aber auch ,glckseligkeit1 ganz genau in ,proportion der ,sittlichkeit 7als ,werth der ,person und deren ,wrdigkeit glcklich zu sein7 ausgetheilt1 das hchste ,gut einer mglichen ,welt ausmachen3 so bedeutet dieses das #aaj4ce ,ganze1 das vollendete ,gute1 worin doch ,tugend immer als ,bedingung das oberste ,gut ist1 weil es weiter keine ,bedingung ber sich hat1 ,glckseligkeit immer etwas1 was dem1 der sie besitzt1 zwar angenehm1 aber nicht fr sich allein schlechterdings und in aller ,rcksicht gut ist1 sondern jederzeit das moralische gesetzmige ,verhalten als ,bedingung voraussetzt4 #aaa4e ,zwei in einem ,begriffe nothwendig verbundene ,bestimmungen mssen als ,grund und ,folge verknpft sein1 und zwar entweder so1 da diese ,einheit als analytisch 7logische ,verknpfung7 oder als synthetisch 7reale ,verbindung71 jene nach dem ,gesetze der ,identitt1 diese der #bjj ,causalitt betrachtet wird4 ,die ,verknpfung der ,tugend mit der ,glckseligkeit #aaa4aj kann also entweder so verstanden werden1 da die ,bestrebung tugendhaft zu sein und die vernnftige ,bewerbung um ,glckseligkeit nicht zwei verschiedene1 sondern ganz identische ,handlungen wren1 da denn der ersteren keine andere ,maxime1 als zu der letztern zum ,grunde gelegt zu werden brauchte3 oder jene ,verknpfung wird darauf ausgesetzt1 da #aaa4ae ,tugend die ,glckseligkeit als etwas von dem ,bewutsein der ersteren ,unterschiedenes1 wie die ,ursache eine ,wirkung1 hervorbringe4 ,von den alten griechischen ,schulen waren eigentlich nur zwei1 die in ,bestimmung des ,begriffs vom hchsten ,gute so fern zwar einerlei ,methode befolgten1 da sie ,tugend und ,glckseligkeit nicht als zwei verschiedene #aaa4bj ,elemente des hchsten ,guts gelten lieen1 mithin die ,einheit des ,princips nach der ,regel der ,identitt suchten2 aber darin schieden sie sich wiederum1 da sie unter beiden den ,grundbegriff verschiedentlich whlten4 ,der ,epikureer sagte3 sich seiner auf ,glckseligkeit fhrenden ,maxime bewut sein1 das ist ,tugend2 der ,stoiker3 sich seiner ,tugend bewut #aaa4be sein1 ist ,glckseligkeit4 ,dem ersteren war ,klugheit so viel als ,sittlichkeit2 dem zweiten1 der eine hhere ,benennung fr die ,tugend whlte1 war ,sittlichkeit allein wahre ,weisheit4 ,man mu bedauren1 da die ,scharfsinnigkeit dieser ,mnner 7die #bja man doch zugleich darber bewundern mu1 da sie in so frhen ,zeiten #aaa4cj schon alle erdenkliche ,wege philosophischer ,eroberungen versuchten7 unglcklich angewandt war1 zwischen uerst ungleichartigen ,begriffen1 dem der ,glckseligkeit und dem der ,tugend1 ,identitt zu ergrbeln4 ,allein es war dem dialektischen ,geiste ihrer ,zeiten angemessen1 was auch jetzt bisweilen subtile ,kpfe verleitet1 wesentliche und nie zu vereinigende ,unterschiede #aaa4ce in ,principien dadurch aufzuheben1 da man sie in ,wortstreit zu verwandeln sucht und so dem ,scheine nach ,einheit des ,begriff blos unter verschiedenen ,benennungen erknstelt1 und dieses trifft gemeiniglich solche ,flle1 wo die ,vereinigung ungleichartiger ,grnde so tief oder hoch liegt1 oder eine so gnzliche ,umnderung der sonst im philosophischen ,system angenommenen ,lehren erfordern wrde1 da man ,scheu trgt sich in den realen ,unterschied tief einzulassen und ihn lieber als ,uneinigkeit in bloen #aab4e ,formalien behandelt4 ,indem beide ,schulen ,einerleiheit der praktischen ,principien der ,tugend und ,glckseligkeit zu ergrbeln suchten1 so waren sie darum nicht unter sich einhellig1 wie sie diese ,identitt herauszwingen wollten1 sondern schieden sich in unendliche ,weiten von einander1 indem die eine ihr ,princip #aab4aj auf der sthetischen1 die andere auf der logischen ,seite1 jene im ,bewutsein des sinnlichen ,bedrfnisses1 die andere in der ,unabhngigkeit #bjb der praktischen ,vernunft von allen sinnlichen ,bestimmungsgrnden setzte4 ,der ,begriff der ,tugend lag nach dem ,epikureer schon in der ,maxime seine eigene ,glckseligkeit zu befrdern2 das ,gefhl der ,glckseligkeit war #aab4ae dagegen nach dem ,stoiker schon im ,bewutsein seiner ,tugend enthalten4 ,was aber in einem andern ,begriffe enthalten ist1 ist zwar mit einem ,theile des ,enthaltenden1 aber nicht mit dem ,ganzen einerlei1 und zwei ,ganze knnen berdem specifisch von einander unterschieden sein1 ob sie zwar aus eben demselben ,stoffe bestehen1 wenn nmlich die ,theile in #aab4bj beiden auf ganz verschiedene ,art zu einem ,ganzen verbunden werden4 ,der ,stoiker behauptete1 ,tugend sei das ganze hchste ,gut und ,glckseligkeit nur das ,bewutsein des ,besitzes derselben als zum ,zustand des ,subjects gehrig4 ,der ,epikureer behauptete1 ,glckseligkeit sei das ganze hchste ,gut und ,tugend nur die ,form der ,maxime sich um sie zu bewerben1 #aab4be nmlich im vernnftigen ,gebrauche der ,mittel zu derselben4 ,nun ist aber aus der ,analytik klar1 da die ,maximen der ,tugend und die der eigenen ,glckseligkeit in ,ansehung ihres obersten praktischen ,princips ganz ungleichartig sind und1 weit gefehlt1 einhellig zu sein1 ob sie gleich zu einem hchsten ,guten gehren1 um das letztere mglich zu #aab4cj machen1 einander in demselben ,subjecte gar sehr einschrnken und ,abbruch thun4 ,also bleibt die ,frage3 wie ist das hchste ,gut praktisch #bjc mglich8 noch immer unerachtet aller bisherigen ,coalitionsversuche eine unaufgelsete ,aufgabe4 ,das aber1 was sie zu einer schwer zu lsenden ,aufgabe macht1 ist in der ,analytik gegeben1 nmlich da ,glckseligkeit #aab4ce und ,sittlichkeit zwei specifisch ganz verschiedene ,elemente des hchsten ,guts sind1 und ihre ,verbindung also nicht analytisch erkannt werden knne 7da etwa der1 so seine ,glckseligkeit sucht1 in diesem seinem ,verhalten sich durch bloe ,auflsung seiner ,begriffe tugendhaft1 oder der1 so der ,tugend folgt1 sich im ,bewutsein eines solchen ,verhaltens schon ipso facto glcklich finden werde71 sondern eine ,synthesis der ,begriffe sei4 ,weil aber diese ,verbindung als a priori1 mithin praktisch nothwendig1 #aac4e folglich nicht als aus der ,erfahrung abgeleitet erkannt wird1 und die ,mglichkeit des hchsten ,guts also auf keinen empirischen ,principien beruht1 so wird die ,deduction dieses ,begriffs transscendental sein mssen4 ,es ist a priori 7moralisch7 nothwendig1 das hchste ,gut durch ,freiheit des ,willens hervorzubringen2 es mu also auch die ,bedingung #aac4aj der ,mglichkeit desselben lediglich auf ,erkenntnigrnden a priori beruhen4 ,i4 #bjd ,die ,antinomie der praktischen ,vernunft4 ,in dem hchsten fr uns praktischen1 d4 i4 durch unsern ,willen wirklich #aac4ae zu machenden1 ,gute werden ,tugend und ,glckseligkeit als nothwendig verbunden gedacht1 so da das eine durch reine praktische ,vernunft nicht angenommen werden kann1 ohne da das andere auch zu ihm gehre4 ,nun ist diese ,verbindung 7wie eine jede berhaupt7 entweder analytisch1 oder synthetisch4 ,da diese gegebene aber nicht analytisch sein kann1 wie #aac4bj nur eben vorher gezeigt worden1 so mu sie synthetisch und zwar als ,verknpfung der ,ursache mit der ,wirkung gedacht werden3 weil sie ein praktisches ,gut1 d4 i4 was durch ,handlung mglich ist1 betrifft4 ,es mu also entweder die ,begierde nach ,glckseligkeit die ,bewegursache zu ,maximen der ,tugend1 oder die ,maxime der ,tugend mu die wirkende ,ursache der #aac4be ,glckseligkeit sein4 ,das erste ist schlechterdings unmglich3 weil 7wie in der ,analytik bewiesen worden7 ,maximen1 die den ,bestimmungsgrund des ,willens in dem ,verlangen nach seiner ,glckseligkeit setzen1 gar nicht moralisch sind und keine ,tugend grnden knnen4 ,das zweite ist aber auch unmglich1 weil alle praktische ,verknpfung der ,ursachen und der #aac4cj ,wirkungen in der ,welt als ,erfolg der ,willensbestimmung sich nicht nach #bje moralischen ,gesinnungen des ,willens1 sondern der ,kenntni der ,naturgesetze und dem physischen ,vermgen1 sie zu seinen ,absichten zu gebrauchen1 richtet1 folglich keine nothwendige und zum hchsten ,gut zureichende ,verknpfung der ,glckseligkeit mit der ,tugend in der ,welt durch die pnktlichste #aac4ce ,beobachtung der moralischen ,gesetze erwartet werden kann4 ,da nun die ,befrderung des hchsten ,guts1 welches diese ,verknpfung in seinem ,begriffe enthlt1 ein a priori nothwendiges ,object unseres ,willens ist und mit dem moralischen ,gesetze unzertrennlich zusammenhngt1 so mu die ,unmglichkeit des ersteren auch die ,falschheit des zweiten beweisen4 #aad4e ,ist also das hchste ,gut nach praktischen ,regeln unmglich1 so mu auch das moralische ,gesetz1 welches gebietet dasselbe zu befrdern1 phantastisch und auf leere eingebildete ,zwecke gestellt1 mithin an sich falsch sein4 ,,ii4 #aad4aj ,kritische ,aufhebung der ,antinomie der praktischen ,vernunft4 ,in der ,antinomie der reinen speculativen ,vernunft findet sich ein hnlicher ,widerstreit zwischen ,naturnothwendigkeit und ,freiheit in der #aad4ae ,causalitt der ,begebenheiten in der ,welt4 ,er wurde dadurch gehoben1 da bewiesen wurde1 es sei kein wahrer ,widerstreit1 wenn man die ,begebenheiten #bjf und selbst die ,welt1 darin sie sich ereignen1 7wie man auch soll7 nur als ,erscheinungen betrachtet2 da ein und dasselbe handelnde ,wesen als ,erscheinung 7selbst vor seinem eignen innern ,sinne7 eine ,causalitt in der ,sinnenwelt hat1 die jederzeit dem ,naturmechanism #aad4bj gem ist1 in ,ansehung derselben ,begebenheit aber1 so fern sich die handelnde ,person zugleich als ,noumenon betrachtet 7als reine ,intelligenz1 in seinem nicht der ,zeit nach bestimmbaren ,dasein71 einen ,bestimmungsgrund jener ,causalitt nach ,naturgesetzen1 der selbst von allem ,naturgesetze frei ist1 enthalten knne4 #aad4be ,mit der vorliegenden ,antinomie der reinen praktischen ,vernunft ist es nun eben so bewandt4 ,der erste von den zwei ,stzen1 da das ,bestreben nach ,glckseligkeit einen ,grund tugendhafter ,gesinnung hervorbringe1 ist schlechterdings falsch2 der zweite aber1 da ,tugendgesinnung nothwendig ,glckseligkeit hervorbringe1 ist nicht schlechterdings1 #aad4cj sondern nur so fern sie als die ,form der ,causalitt in der ,sinnenwelt betrachtet wird1 und mithin1 wenn ich das ,dasein in derselben fr die einzige ,art der ,existenz des vernnftigen ,wesens annehme1 also nur bedingter ,weise falsch4 ,da ich aber nicht allein befugt bin1 mein ,dasein auch als ,noumenon in einer ,verstandeswelt zu denken1 sondern sogar #aad4ce am moralischen ,gesetze einen rein intellectuellen ,bestimmungsgrund meiner ,causalitt 7in der ,sinnenwelt7 habe1 so ist es nicht unmglich1 #bjg da die ,sittlichkeit der ,gesinnung einen1 wo nicht unmittelbaren1 doch mittelbaren 7vermittelst eines intelligibelen ,urhebers der ,natur7 und zwar nothwendigen ,zusammenhang als ,ursache mit der ,glckseligkeit als ,wirkung #aae4e in der ,sinnenwelt habe1 welche ,verbindung in einer ,natur1 die blos ,object der ,sinne ist1 niemals anders als zufllig stattfinden und zum hchsten ,gut nicht zulangen kann4 ,also ist unerachtet dieses scheinbaren ,widerstreits einer praktischen ,vernunft mit sich selbst das hchste ,gut der nothwendige hchste ,zweck #aae4aj eines moralisch bestimmten ,willens1 ein wahres ,object derselben2 denn es ist praktisch mglich1 und die ,maximen des letzteren1 die sich darauf ihrer ,materie nach beziehen1 haben objective ,realitt1 welche anfnglich durch jene ,antinomie in ,verbindung der ,sittlichkeit mit ,glckseligkeit nach einem allgemeinen ,gesetze getroffen wurde1 aber aus bloem ,miverstande1 #aae4ae weil man das ,verhltni zwischen ,erscheinungen fr ein ,verhltni der ,dinge an sich selbst zu diesen ,erscheinungen hielt4 ,wenn wir uns genthigt sehen1 die ,mglichkeit des hchsten ,guts1 dieses durch die ,vernunft allen vernnftigen ,wesen ausgesteckten ,ziels aller ihrer moralischen ,wnsche1 in solcher ,weite1 nmlich in der ,verknpfung #aae4bj mit einer intelligibelen ,welt1 zu suchen1 so mu es befremden1 #bjh da gleichwohl die ,philosophen alter sowohl als neuer ,zeiten die ,glckseligkeit mit der ,tugend in ganz geziemender ,proportion schon in diesem ,leben 7in der ,sinnenwelt7 haben finden1 oder sich ihrer bewut zu sein haben berreden knnen4 ,denn ,epikur sowohl1 als die ,stoiker erhoben #aae4be die ,glckseligkeit1 die aus dem ,bewutsein der ,tugend im ,leben entspringe1 ber alles1 und der erstere war in seinen praktischen ,vorschriften nicht so niedrig gesinnt1 als man aus den ,principien seiner ,theorie1 die er zum ,erklren1 nicht zum ,handeln brauchte1 schlieen mchte1 oder wie sie viele1 durch den ,ausdruck ,wollust fr ,zufriedenheit verleitet1 ausdeuteten1 #aae4cj sondern rechnete die uneigenntzigste ,ausbung des ,guten mit zu den ,genuarten der innigsten ,freude1 und die ,gngsamkeit und ,bndigung der ,neigungen1 so wie sie immer der strengste ,moralphilosoph fordern mag1 gehrte mit zu seinem ,plane eines ,vergngens 7er verstand darunter das stets frhliche ,herz72 wobei er von den ,stoikern vornehmlich #aae4ce nur darin abwich1 da er in diesem ,vergngen den ,bewegungsgrund setzte1 welches die letztern1 und zwar mit ,recht1 verweigerten4 ,denn einestheils fiel der tugendhafte ,epikur1 so wie noch jetzt viele moralisch wohlgesinnte1 obgleich ber ihre ,principien nicht tief genug nachdenkende ,mnner1 in den ,fehler1 die tugendhafte ,gesinnung in den ,personen schon vorauszusetzen1 fr die er die ,triebfeder zur ,tugend zuerst angeben wollte 7und in der ,that kann der ,rechtschaffene sich nicht glcklich finden1 #aaf4e #bji wenn er sich nicht zuvor seiner ,rechtschaffenheit bewut ist3 weil bei jener ,gesinnung die ,verweise1 die er bei bertretungen sich selbst zu machen durch seine eigene ,denkungsart genthigt sein wrde1 und die moralische ,selbstverdammung ihn alles ,genusses der ,annehmlichkeit1 die sonst sein ,zustand enthalten mag1 berauben wrden74 ,allein die ,frage ist3 wodurch #aaf4aj wird eine solche ,gesinnung und ,denkungsart1 den ,werth seines ,daseins zu schtzen1 zuerst mglich1 da vor derselben noch gar kein ,gefhl fr einen moralischen ,werth berhaupt im ,subjecte angetroffen werden wrde8 ,der ,mensch wird1 wenn er tugendhaft ist1 freilich1 ohne sich in jeder ,handlung seiner ,rechtschaffenheit bewut zu sein1 des ,lebens nicht #aaf4ae froh werden1 so gnstig ihm auch das ,glck im physischen ,zustande desselben sein mag2 aber um ihn allererst tugendhaft zu machen1 mithin ehe er noch den moralischen ,werth seiner ,existenz so hoch anschlgt1 kann man ihm da wohl die ,seelenruhe anpreisen1 die aus dem ,bewutsein einer ,rechtschaffenheit entspringen werde1 fr die er doch keinen ,sinn hat8 #aaf4bj ,andrerseits aber liegt hier immer der ,grund zu einem ,fehler des ,erschleichens 7vitium subreptionis7 und gleichsam einer optischen ,illusion in dem ,selbstbewutsein dessen1 was man thut1 zum ,unterschiede dessen1 was man empfindet1 die auch der ,versuchteste nicht vllig vermeiden #baj kann4 ,die moralische ,gesinnung ist mit einem ,bewutsein der ,bestimmung #aaf4be des ,willens unmittelbar durchs ,gesetz nothwendig verbunden4 ,nun ist das ,bewutsein einer ,bestimmung des ,begehrungsvermgens immer der ,grund eines ,wohlgefallens an der ,handlung1 die dadurch hervorgebracht wird2 aber diese ,lust1 dieses ,wohlgefallen an sich selbst1 ist nicht der ,bestimmungsgrund der ,handlung1 sondern die ,bestimmung #aaf4cj des ,willens unmittelbar1 blos durch die ,vernunft1 ist der ,grund des ,gefhls der ,lust1 und jene bleibt eine reine praktische1 nicht sthetische ,bestimmung des ,begehrungsvermgens4 ,da diese ,bestimmung nun innerlich gerade dieselbe ,wirkung eines ,antriebs zur ,thtigkeit thut1 als ein ,gefhl der ,annehmlichkeit1 die aus der begehrten ,handlung erwartet #aaf4ce wird1 wrde gethan haben1 so sehen wir das1 was wir selbst thun1 leichtlich fr etwas an1 was wir blos leidentlich fhlen1 und nehmen die moralische ,triebfeder fr sinnlichen ,antrieb1 wie das allemal in der sogenannten ,tuschung der ,sinne 7hier des innern7 zu geschehen pflegt4 ,es ist etwas sehr ,erhabenes in der menschlichen ,natur1 unmittelbar durch ein reines ,vernunftgesetz zu ,handlungen bestimmt zu werden1 und sogar die ,tuschung1 das ,subjective dieser intellectuellen ,bestimmbarkeit des #aag4e ,willens fr etwas sthetisches und ,wirkung eines besondern sinnlichen ,gefhls 7denn ein intellectuelles wre ein ,widerspruch7 zu halten4 ,es ist auch von groer ,wichtigkeit1 auf diese ,eigenschaft unserer ,persnlichkeit #baa aufmerksam zu machen und die ,wirkung der ,vernunft auf dieses ,gefhl bestmglichst zu cultiviren4 ,aber man mu sich auch in ,acht nehmen1 #aag4aj durch unchte ,hochpreisungen dieses moralischen ,bestimmungsgrundes als ,triebfeder1 indem man ihm ,gefhle besonderer ,freuden als ,grnde 7die doch nur ,folgen sind7 unterlegt1 die eigentliche1 chte ,triebfeder1 das ,gesetz selbst1 gleichsam wie durch eine falsche ,folie herabzusetzen und zu verunstalten4 ,achtung und nicht ,vergngen oder ,genu der ,glckseligkeit #aag4ae ist also etwas1 wofr kein der ,vernunft zum ,grunde gelegtes1 vorhergehendes ,gefhl 7weil dieses jederzeit sthetisch und pathologisch sein wrde7 mglich ist1 als ,bewutsein der unmittelbaren ,nthigung des ,willens durch ,gesetz1 ist kaum ein ,analogon des ,gefhls der ,lust1 indem es im ,verhltnisse zum ,begehrungsvermgen gerade eben dasselbe1 aber #aag4bj aus andern ,quellen thut2 durch diese ,vorstellungsart aber kann man allein erreichen1 was man sucht1 nmlich da ,handlungen nicht blos pflichtmig 7angenehmen ,gefhlen zu ,folge71 sondern aus ,pflicht geschehen1 welches der wahre ,zweck aller moralischen ,bildung sein mu4 ,hat man aber nicht ein ,wort1 welches nicht einen ,genu1 wie das #aag4be der ,glckseligkeit1 bezeichnete1 aber doch ein ,wohlgefallen an seiner ,existenz1 ein ,analogon der ,glckseligkeit1 welche das ,bewutsein der ,tugend nothwendig begleiten mu1 anzeigte8 ,ja6 dieses ,wort ist ,selbstzufriedenheit1 #bab welches in seiner eigentlichen ,bedeutung jederzeit nur ein negatives ,wohlgefallen an seiner ,existenz andeutet1 in welchem man nichts #aag4cj zu bedrfen sich bewut ist4 ,freiheit und das ,bewutsein derselben als eines ,vermgens1 mit berwiegender ,gesinnung das moralische ,gesetz zu befolgen1 ist ,unabhngigkeit von ,neigungen1 wenigstens als bestimmenden 7wenn gleich nicht als afficirenden7 ,bewegursachen unseres ,begehrens1 und1 so fern als ich mir derselben in der ,befolgung meiner #aag4ce moralischen ,maximen bewut bin1 der einzige ,quell einer nothwendig damit verbundenen1 auf keinem besonderen ,gefhle beruhenden1 unvernderlichen ,zufriedenheit1 und diese kann intellectuell heien4 ,die sthetische 7die uneigentlich so genannt wird71 welche auf der ,befriedigung der ,neigungen1 so fein sie auch immer ausgeklgelt werden mgen1 beruht1 kann niemals dem1 was man sich darber denkt1 adquat sein4 ,denn die ,neigungen wechseln1 wachsen mit der ,begnstigung1 die man ihnen widerfahren #aah4e lt1 und lassen immer ein noch greres ,leeres brig1 als man auszufllen gedacht hat4 ,daher sind sie einem vernnftigen ,wesen jederzeit lstig1 und wenn es sie gleich nicht abzulegen vermag1 so nthigen sie ihm doch den ,wunsch ab1 ihrer entledigt zu sein4 ,selbst eine ,neigung zum ,pflichtmigen 7z4 ,b4 zur ,wohlthtigkeit7 kann zwar die ,wirksamkeit #aah4aj der moralischen ,maximen sehr erleichtern1 aber keine hervorbringen4 #bac ,denn alles mu in dieser auf der ,vorstellung des ,gesetzes als ,bestimmungsgrunde angelegt sein1 wenn die ,handlung nicht blos ,legalitt1 sondern auch ,moralitt enthalten soll4 ,neigung ist blind und knechtisch1 sie mag nun gutartig sein oder nicht1 und die ,vernunft1 wo es auf ,sittlichkeit #aah4ae ankommt1 mu nicht blos den ,vormund derselben vorstellen1 sondern1 ohne auf sie ,rcksicht zu nehmen1 als reine praktische ,vernunft ihr eigenes ,interesse ganz allein besorgen4 ,selbst dies ,gefhl des ,mitleids und der weichherzigen ,theilnehmung1 wenn es vor der berlegung1 was ,pflicht sei1 vorhergeht und ,bestimmungsgrund wird1 ist wohldenkenden #aah4bj ,personen selbst lstig1 bringt ihre berlegte ,maximen in ,verwirrung und bewirkt den ,wunsch1 ihrer entledigt und allein der gesetzgebenden ,vernunft unterworfen zu sein4 ,hieraus lt sich verstehen3 wie das ,bewutsein dieses ,vermgens einer reinen praktischen ,vernunft durch ,that 7die ,tugend7 ein ,bewutsein #aah4be der ,obermacht ber seine ,neigungen1 hiemit also der ,unabhngigkeit von denselben1 folglich auch der ,unzufriedenheit1 die diese immer begleitet1 und also ein negatives ,wohlgefallen mit seinem ,zustande1 d4 i4 ,zufriedenheit1 hervorbringen knne1 welche in ihrer ,quelle ,zufriedenheit mit seiner ,person ist4 ,die ,freiheit selbst wird auf solche ,weise 7nmlich indirect7 #aah4cj eines ,genusses fhig1 welcher nicht ,glckseligkeit heien kann1 weil er #bad nicht vom positiven ,beitritt eines ,gefhls abhngt1 auch genau zu reden nicht ,seligkeit1 weil er nicht gnzliche ,unabhngigkeit von ,neigungen und ,bedrfnissen enthlt1 der aber doch der letztern hnlich ist1 so fern nmlich wenigstens seine ,willensbestimmung sich von ihrem ,einflusse frei #aah4ce halten kann1 und also wenigstens seinem ,ursprunge nach der ,selbstgenugsamkeit analogisch ist1 die man nur dem hchsten ,wesen beilegen kann4 ,aus dieser ,auflsung der ,antinomie der praktischen reinen ,vernunft folgt1 da sich in praktischen ,grundstzen eine natrliche und nothwendige ,verbindung zwischen dem ,bewutsein der ,sittlichkeit und der ,erwartung einer ihr proportionirten ,glckseligkeit1 als ,folge derselben1 wenigstens als mglich denken 7darum aber freilich noch eben nicht erkennen und einsehen7 #aai4e lasse2 dagegen da ,grundstze der ,bewerbung um ,glckseligkeit unmglich ,sittlichkeit hervorbringen knnen2 da also das oberste ,gut 7als die erste ,bedingung des hchsten ,guts7 ,sittlichkeit1 ,glckseligkeit dagegen zwar das zweite ,element desselben ausmache1 doch so1 da diese nur die moralisch bedingte1 aber doch nothwendige ,folge der ersteren sei4 #aai4aj ,in dieser ,unterordnung allein ist das hchste ,gut das ganze ,object der reinen praktischen ,vernunft1 die es sich nothwendig als mglich vorstellen mu1 weil es ein ,gebot derselben ist1 zu dessen ,hervorbringung alles ,mgliche beizutragen4 ,weil aber die ,mglichkeit einer solchen ,verbindung #bae des ,bedingten mit seiner ,bedingung gnzlich zum bersinnlichen ,verhltnisse #aai4ae der ,dinge gehrt und nach ,gesetzen der ,sinnenwelt gar nicht gegeben werden kann1 obzwar die praktische ,folge dieser ,idee1 nmlich die ,handlungen1 die darauf abzielen1 das hchste ,gut wirklich zu machen1 zur ,sinnenwelt gehren3 so werden wir die ,grnde jener ,mglichkeit erstlich in ,ansehung dessen1 was unmittelbar in unserer ,gewalt ist1 und dann #aai4bj zweitens in dem1 was uns ,vernunft als ,ergnzung unseres ,unvermgens zur ,mglichkeit des hchsten ,guts 7nach praktischen ,principien nothwendig7 darbietet und nicht in unserer ,gewalt ist1 darzustellen suchen4 ,,iii4 ,von dem ,primat der reinen praktischen ,vernunft #aai4be in ihrer ,verbindung mit der speculativen4 ,unter dem ,primate zwischen zwei oder mehreren durch ,vernunft verbundenen ,dingen verstehe ich den ,vorzug des einen1 der erste ,bestimmungsgrund der ,verbindung mit allen brigen zu sein4 ,in engerer1 praktischer ,bedeutung bedeutet es den ,vorzug des ,interesse des einen1 so #aai4cj fern ihm 7welches keinem andern nachgesetzt werden kann7 das ,interesse der andern untergeordnet ist4 ,einem jeden ,vermgen des ,gemths kann #baf man ein ,interesse beilegen1 d4 i4 ein ,princip1 welches die ,bedingung enthlt1 unter welcher allein die ,ausbung desselben befrdert wird4 ,die ,vernunft als das ,vermgen der ,principien bestimmt das ,interesse aller #aai4ce ,gemthskrfte1 das ihrige aber sich selbst4 ,das ,interesse ihres speculativen ,gebrauchs besteht in der ,erkenntni des ,objects bis zu den hchsten ,principien a priori1 das des praktischen ,gebrauchs in der ,bestimmung des ,willens in ,ansehung des letzten und vollstndigen ,zwecks4 ,das1 was zur ,mglichkeit eines ,vernunftgebrauchs berhaupt erforderlich #abj4e ist1 nmlich da die ,principien und ,behauptungen derselben einander nicht widersprechen mssen1 macht keinen ,theil ihres ,interesse aus1 sondern ist die ,bedingung berhaupt ,vernunft zu haben2 nur die ,erweiterung1 nicht die bloe ,zusammenstimmung mit sich selbst wird zum ,interesse derselben gezhlt4 #abj4aj ,wenn praktische ,vernunft nichts weiter annehmen und als gegeben denken darf1 als was speculative ,vernunft fr sich ihr aus ihrer ,einsicht darreichen konnte1 so fhrt diese das ,primat4 ,gesetzt aber1 sie htte fr sich ursprngliche ,principien a priori1 mit denen gewisse theoretische ,positionen unzertrennlich verbunden wren1 die sich gleichwohl aller mglichen #abj4ae ,einsicht der speculativen ,vernunft entzgen 7ob sie zwar derselben auch nicht widersprechen mten71 so ist die ,frage1 welches ,interesse das oberste #bag sei 7nicht1 welches weichen mte1 denn eines widerstreitet dem andern nicht nothwendig73 ob speculative ,vernunft1 die nichts von allem dem wei1 was praktische ihr anzunehmen darbietet1 diese ,stze aufnehmen und sie1 #abj4bj ob sie gleich fr sie berschwenglich sind1 mit ihren ,begriffen als einen fremden1 auf sie bertragenen ,besitz zu vereinigen suchen msse1 oder ob sie berechtigt sei1 ihrem eigenen1 abgesonderten ,interesse hartnckig zu folgen und nach der ,kanonik des ,epikurs alles als leere ,vernnftelei auszuschlagen1 was seine objective ,realitt nicht durch augenscheinliche1 #abj4be in der ,erfahrung aufzustellende ,beispiele beglaubigen kann1 wenn es gleich noch so sehr mit dem ,interesse des praktischen 7reinen7 ,gebrauchs verwebt1 an sich auch der theoretischen nicht widersprechend wre1 blos weil es wirklich so fern dem ,interesse der speculativen ,vernunft ,abbruch thut1 da es die ,grenzen1 die diese sich selbst gesetzt1 aufhebt und sie allem ,unsinn #abj4cj oder ,wahnsinn der ,einbildungskraft preisgiebt4 ,in der ,that1 so fern praktische ,vernunft als pathologisch bedingt1 d4 i4 das ,interesse der ,neigungen unter dem sinnlichen ,princip der ,glckseligkeit blos verwaltend1 zum ,grunde gelegt wrde1 so liee sich diese ,zumuthung an die speculative ,vernunft gar nicht thun4 ,mahomets ,paradies1 #abj4ce oder der ,theosophen und ,mystiker schmelzende ,vereinigung mit der ,gottheit1 so wie jedem sein ,sinn steht1 wrden der ,vernunft ihre ,ungeheuer aufdringen1 und es wre eben so gut1 gar keine zu haben1 als #bah sie auf solche ,weise allen ,trumereien preiszugeben4 ,allein wenn reine ,vernunft fr sich praktisch sein kann und es wirklich ist1 wie das ,bewutsein des moralischen ,gesetzes es ausweiset1 so ist es doch immer nur eine und dieselbe ,vernunft1 die1 es sei in theoretischer oder praktischer ,absicht1 #aba4e nach ,principien a priori urtheilt1 und da ist es klar1 da1 wenn ihr ,vermgen in der ersteren gleich nicht zulangt1 gewisse ,stze behauptend festzusetzen1 indessen da sie ihr auch eben nicht widersprechen1 eben diese ,stze1 so bald sie unabtrennlich zum praktischen ,interesse der reinen ,vernunft gehren1 zwar als ein ihr fremdes ,angebot1 das nicht auf ihrem #aba4aj ,boden erwachsen1 aber doch hinreichend beglaubigt ist1 annehmen und sie mit allem1 was sie als speculative ,vernunft in ihrer ,macht hat1 zu vergleichen und zu verknpfen suchen msse2 doch sich bescheidend1 da dieses nicht ihre ,einsichten1 aber doch ,erweiterungen ihres ,gebrauchs in irgend einer anderen1 nmlich praktischen1 ,absicht sind1 welches ihrem ,interesse1 #aba4ae das in der ,einschrnkung des speculativen ,frevels besteht1 ganz und gar nicht zuwider ist4 ,in der ,verbindung also der reinen speculativen mit der reinen praktischen ,vernunft zu einem ,erkenntnisse fhrt die letztere das ,primat1 vorausgesetzt nmlich1 da diese ,verbindung nicht etwa zufllig und #aba4bj beliebig1 sondern a priori auf der ,vernunft selbst gegrndet1 mithin nothwendig #bai sei4 ,denn es wrde ohne diese ,unterordnung ein ,widerstreit der ,vernunft mit ihr selbst entstehen3 weil1 wenn sie einander blos beigeordnet 7coordinirt7 wren1 die erstere fr sich ihre ,grenze enge verschlieen und nichts von der letzteren in ihr ,gebiet aufnehmen1 diese aber ihre #aba4be ,grenzen dennoch ber alles ausdehnen und1 wo es ihr ,bedrfni erheischt1 jene innerhalb der ihrigen mit zu befassen suchen wrde4 ,der speculativen ,vernunft aber untergeordnet zu sein und also die ,ordnung umzukehren1 kann man der reinen praktischen gar nicht zumuthen1 weil alles ,interesse zuletzt praktisch ist1 und selbst das der speculativen ,vernunft nur bedingt #aba4cj und im praktischen ,gebrauche allein vollstndig ist4 ,,iv4 ,die ,unsterblichkeit der ,seele1 als ein ,postulat der reinen praktischen ,vernunft4 ,die ,bewirkung des hchsten ,guts in der ,welt ist das nothwendige ,object eines durchs moralische ,gesetz bestimmbaren ,willens4 ,in diesem #abb4e aber ist die vllige ,angemessenheit der ,gesinnungen zum moralischen ,gesetze die oberste ,bedingung des hchsten ,guts4 ,sie mu also eben sowohl mglich sein als ihr ,object1 weil sie in demselben ,gebote dieses zu #bbj befrdern enthalten ist4 ,die vllige ,angemessenheit des ,willens aber zum moralischen ,gesetze ist ,heiligkeit1 eine ,vollkommenheit1 deren kein vernnftiges #abb4aj ,wesen der ,sinnenwelt in keinem ,zeitpunkte seines ,daseins fhig ist4 ,da sie indessen gleichwohl als praktisch nothwendig gefordert wird1 so kann sie nur in einem ins ,unendliche gehenden ,progressus zu jener vlligen ,angemessenheit angetroffen werden1 und es ist nach ,principien der reinen praktischen ,vernunft nothwendig1 eine solche praktische #abb4ae ,fortschreitung als das reale ,object unseres ,willens anzunehmen4 ,dieser unendliche ,progressus ist aber nur unter ,voraussetzung einer ins ,unendliche fortdaurenden ,existenz und ,persnlichkeit desselben vernnftigen ,wesens 7welche man die ,unsterblichkeit der ,seele nennt7 mglich4 ,also ist das hchste ,gut praktisch nur unter der ,voraussetzung #abb4bj der ,unsterblichkeit der ,seele mglich1 mithin diese1 als unzertrennlich mit dem moralischen ,gesetz verbunden1 ein ,,postulat der reinen praktischen ,vernunft 7worunter ich einen theoretischen1 als solchen aber nicht erweislichen ,satz verstehe1 so fern er einem a priori unbedingt geltenden praktischen ,gesetze unzertrennlich anhngt74 #abb4be ,der ,satz von der moralischen ,bestimmung unserer ,natur1 nur allein in einem ins ,unendliche gehenden ,fortschritte zur vlligen ,angemessenheit mit dem ,sittengesetze gelangen zu knnen1 ist von dem grten ,nutzen1 #bba nicht blos in ,rcksicht auf die gegenwrtige ,ergnzung des ,unvermgens der speculativen ,vernunft1 sondern auch in ,ansehung der ,religion4 ,in ,ermangelung #abb4cj desselben wird entweder das moralische ,gesetz von seiner ,heiligkeit gnzlich abgewrdigt1 indem man es sich als nachsichtlich 7indulgent7 und so unserer ,behaglichkeit angemessen verknstelt1 oder auch seinen ,beruf und zugleich ,erwartung zu einer unerreichbaren ,bestimmung1 nmlich einem verhofften vlligen ,erwerb der ,heiligkeit des ,willens1 spannt #abb4ce und sich in schwrmende1 dem ,selbsterkenntni ganz widersprechende theosophische ,trume verliert1 durch welches beides das unaufhrliche ,streben zur pnktlichen und durchgngigen ,befolgung eines strengen1 unnachsichtlichen1 dennoch aber nicht idealischen1 sondern wahren ,vernunftgebots nur verhindert wird4 ,einem vernnftigen1 aber endlichen ,wesen ist #abc4e nur der ,progressus ins ,unendliche von niederen zu den hheren ,stufen der moralischen ,vollkommenheit mglich4 ,der ,unendliche1 dem die ,zeitbedingung ,nichts ist1 sieht in dieser fr uns endlosen ,reihe das ,ganze der ,angemessenheit mit dem moralischen ,gesetze1 und die ,heiligkeit1 die sein ,gebot unnachlalich fordert1 um seiner ,gerechtigkeit in dem ,antheil1 den #abc4aj er jedem am hchsten ,gute bestimmt1 gem zu sein1 ist in einer einzigen intellectuellen ,anschauung des ,daseins vernnftiger ,wesen ganz anzutreffen4 #bbb ,was dem ,geschpfe allein in ,ansehung der ,hoffnung dieses ,antheils zukommen kann1 wre das ,bewutsein seiner erprften ,gesinnung1 um aus seinem bisherigen ,fortschritte vom ,schlechteren zum moralisch #abc4ae ,besseren und dem dadurch ihm bekannt gewordenen unwandelbaren ,vorsatze eine fernere ununterbrochene ,fortsetzung desselben1 wie weit seine ,existenz auch immer reichen mag1 selbst ber dieses ,leben hinaus zu hoffen#ab und so zwar niemals hier1 oder in irgend einem absehlichen knftigen #bbc ,zeitpunkte seines ,daseins1 sondern nur in der 7,gott allein bersehbaren7 #abc4bj ,unendlichkeit seiner ,fortdauer dem ,willen desselben 7ohne ,nachsicht oder ,erlassung1 welche sich mit der ,gerechtigkeit nicht zusammenreimt7 vllig adquat zu sein4 #ab ,die berzeugung von der ,unwandelbarkeit seiner ,gesinnung im ,fortschritte zum ,guten scheint gleichwohl auch einem ,geschpfe fr sich unmglich zu sein4 ,um deswillen lt die christliche ,religionslehre sie auch von demselben ,geiste1 der die ,heiligung1 d4 i4 diesen festen ,vorsatz und mit ihm das ,bewutsein der ,beharrlichkeit im moralischen ,progressus1 wirkt1 allein abstammen4 ,aber auch natrlicher #abc4be ,weise darf derjenige1 der sich bewut ist1 einen langen ,theil seines ,lebens bis zu ,ende desselben im ,fortschritte zum ,bessern1 und zwar aus chten moralischen ,bewegungsgrnden1 angehalten zu haben1 sich wohl die trstende ,hoffnung1 wenn gleich nicht ,gewiheit1 machen1 da er auch in einer ber dieses ,leben hinaus fortgesetzten ,existenz bei diesen ,grundstzen beharren werde1 und wiewohl er in seinen eigenen #abc4cj ,augen hier nie gerechtfertigt ist1 noch bei dem verhofften knftigen ,anwachs seiner ,naturvollkommenheit1 mit ihr aber auch seiner ,pflichten es jemals hoffen darf1 dennoch in diesem ,fortschritte1 der1 ob er zwar ein ins ,unendliche hinausgercktes ,ziel betrifft1 dennoch fr ,gott als ,besitz gilt1 eine ,aussicht in eine selige ,zukunft haben2 denn dieses ist der ,ausdruck1 dessen sich die ,vernunft bedient1 um ein von allen zuflligen #abc4ce ,ursachen der ,welt unabhngiges vollstndiges ,wohl zu bezeichnen1 welches eben so wie ,heiligkeit eine ,idee ist1 welche nur in einem unendlichen ,progressus und dessen ,totalitt enthalten sein kann1 mithin vom ,geschpfe niemals vllig erreicht wird4 ,v4 ,das ,dasein ,gottes1 als ein ,postulat der reinen praktischen #abd4e ,vernunft4 ,das moralische ,gesetz fhrte in der vorhergehenden ,zergliederung zur praktischen ,aufgabe1 welche ohne allen ,beitritt sinnlicher ,triebfedern1 blos durch reine ,vernunft vorgeschrieben wird1 nmlich der nothwendigen ,vollstndigkeit des ersten und vornehmsten ,theils des hchsten ,guts1 der #abd4aj ,,sittlichkeit1 und1 da diese nur in einer ,ewigkeit vllig aufgelset werden kann1 zum ,postulat der ,unsterblichkeit4 ,eben dieses ,gesetz mu auch zur ,mglichkeit des zweiten ,elements des hchsten ,guts1 nmlich der jener ,sittlichkeit angemessenen ,,gl,,ckseligkeit1 eben so uneigenntzig wie #bbd vorher1 aus bloer unparteiischer ,vernunft1 nmlich auf die ,voraussetzung #abd4ae des ,daseins einer dieser ,wirkung adquaten ,ursache fhren1 d4 i4 die ,existenz ,gottes1 als zur ,mglichkeit des hchsten ,guts 7welches ,object unseres ,willens mit der moralischen ,gesetzgebung der reinen ,vernunft nothwendig verbunden ist7 nothwendig gehrig1 postuliren4 ,wir wollen diesen ,zusammenhang berzeugend darstellen4 #abd4bj ,glckseligkeit ist der ,zustand eines vernnftigen ,wesens in der ,welt1 dem es im ,ganzen seiner ,existenz alles nach ,wunsch und ,willen geht1 und beruht also auf der bereinstimmung der ,natur zu seinem ganzen ,zwecke1 imgleichen zum wesentlichen ,bestimmungsgrunde seines ,willens4 ,nun gebietet das moralische ,gesetz als ein ,gesetz der ,freiheit #abd4be durch ,bestimmungsgrnde1 die von der ,natur und der bereinstimmung derselben zu unserem ,begehrungsvermgen 7als ,triebfedern7 ganz unabhngig sein sollen2 das handelnde vernnftige ,wesen in der ,welt aber ist doch nicht zugleich ,ursache der ,welt und der ,natur selbst4 ,also ist in dem moralischen ,gesetze nicht der mindeste ,grund zu einem nothwendigen #abd4cj ,zusammenhang zwischen ,sittlichkeit und der ihr proportionirten ,glckseligkeit eines zur ,welt als ,theil gehrigen und daher von ihr abhngigen ,wesens1 welches eben darum durch seinen ,willen nicht ,ursache dieser ,natur sein und sie1 was seine ,glckseligkeit betrifft1 mit seinen praktischen ,grundstzen aus eigenen ,krften nicht durchgngig einstimmig #abd4ce #bbe machen kann4 ,gleichwohl wird in der praktischen ,aufgabe der reinen ,vernunft1 d4 i4 der nothwendigen ,bearbeitung zum hchsten ,gute1 ein solcher ,zusammenhang als nothwendig postulirt3 wir sollen das hchste ,gut 7welches also doch mglich sein mu7 zu befrdern suchen4 ,also wird auch das ,dasein einer von der ,natur unterschiedenen ,ursache der gesammten #abe4e ,natur1 welche den ,grund dieses ,zusammenhanges1 nmlich der genauen bereinstimmung der ,glckseligkeit mit der ,sittlichkeit1 enthalte1 postulirt4 ,diese oberste ,ursache aber soll den ,grund der bereinstimmung der ,natur nicht blos mit einem ,gesetze des ,willens der vernnftigen ,wesen1 sondern mit der ,vorstellung dieses ,gesetzes1 so fern diese es sich zum #abe4aj obersten ,bestimmungsgrunde des ,willens setzen1 also nicht blos mit den ,sitten der ,form nach1 sondern auch ihrer ,sittlichkeit als dem ,bewegungsgrunde derselben1 d4 i4 mit ihrer moralischen ,gesinnung1 enthalten4 ,also ist das hchste ,gut in der ,welt nur mglich1 so fern eine oberste ,ursache der ,natur angenommen wird1 die eine der moralischen ,gesinnung #abe4ae geme ,causalitt hat4 ,nun ist ein ,wesen1 das der ,handlungen nach der ,vorstellung von ,gesetzen fhig ist1 eine ,intelligenz 7vernnftig ,wesen7 und die ,causalitt eines solchen ,wesens nach dieser ,vorstellung der ,gesetze ein ,wille desselben4 ,also ist die oberste ,ursache der ,natur1 so fern sie zum hchsten ,gute vorausgesetzt werden mu1 ein ,wesen1 das #abe4bj #bbf durch ,verstand und ,willen die ,ursache 7folglich der ,urheber7 der ,natur ist1 d4 i4 ,,gott4 ,folglich ist das ,postulat der ,mglichkeit des hchsten abgeleiteten ,guts 7der besten ,welt7 zugleich das ,postulat der ,wirklichkeit eines hchsten ursprnglichen ,guts1 nmlich der ,existenz ,gottes4 ,nun war es ,pflicht fr uns das hchste ,gut zu befrdern1 mithin #abe4be nicht allein ,befugni1 sondern auch mit der ,pflicht als ,bedrfni verbundene ,nothwendigkeit1 die ,mglichkeit dieses hchsten ,guts vorauszusetzen1 welches1 da es nur unter der ,bedingung des ,daseins ,gottes stattfindet1 die ,voraussetzung desselben mit der ,pflicht unzertrennlich verbindet1 d4 i4 es ist moralisch nothwendig1 das ,dasein ,gottes anzunehmen4 #abe4cj ,hier ist nun wohl zu merken1 da diese moralische ,nothwendigkeit subjectiv1 d4 i4 ,bedrfni1 und nicht objectiv1 d4 i4 selbst ,pflicht1 sei2 denn es kann gar keine ,pflicht geben1 die ,existenz eines ,dinges anzunehmen 7weil dieses blos den theoretischen ,gebrauch der ,vernunft angeht74 ,auch wird hierunter nicht verstanden1 da die ,annehmung des ,daseins ,gottes1 #abe4ce als eines ,grundes aller ,verbindlichkeit berhaupt1 nothwendig sei 7denn dieser beruht1 wie hinreichend bewiesen worden1 lediglich auf der ,autonomie der ,vernunft selbst74 ,zur ,pflicht gehrt hier nur die ,bearbeitung zu ,hervorbringung und ,befrderung des hchsten ,guts in der ,welt1 dessen ,mglichkeit also postulirt werden kann1 die aber unsere ,vernunft #bbg nicht anders denkbar findet1 als unter ,voraussetzung einer hchsten ,intelligenz1 deren ,dasein anzunehmen also mit dem ,bewutsein unserer #abf4e ,pflicht verbunden ist1 obzwar diese ,annehmung selbst fr die theoretische ,vernunft gehrt1 in ,ansehung deren allein sie1 als ,erklrungsgrund betrachtet1 ,hypothese1 in ,beziehung aber auf die ,verstndlichkeit eines uns doch durchs moralische ,gesetz ausgegebenen ,objects 7des hchsten ,guts71 mithin eines ,bedrfnisses in praktischer ,absicht1 ,glaube und #abf4aj zwar reiner ,vernunftglaube heien kann1 weil blos reine ,vernunft 7sowohl ihrem theoretischen als praktischen ,gebrauche nach7 die ,quelle ist1 daraus er entspringt4 ,aus dieser ,deduction wird es nunmehr begreiflich1 warum die griechischen ,schulen zur ,auflsung ihres ,problems von der praktischen #abf4ae ,mglichkeit des hchsten ,guts niemals gelangen konnten3 weil sie nur immer die ,regel des ,gebrauchs1 den der ,wille des ,menschen von seiner ,freiheit macht1 zum einzigen und fr sich allein zureichenden ,grunde derselben machten1 ohne ihrem ,bednken nach das ,dasein ,gottes dazu zu bedrfen4 ,zwar thaten sie daran recht1 da sie das ,princip der ,sitten unabhngig #abf4bj von diesem ,postulat fr sich selbst aus dem ,verhltni der ,vernunft allein zum ,willen festsetzten und es mithin zur obersten praktischen ,bedingung des hchsten ,guts machten2 es war aber darum nicht die ganze ,bedingung der ,mglichkeit desselben4 ,die ,epikureer hatten nun #bbh zwar ein ganz falsches ,princip der ,sitten zum obersten angenommen1 #abf4be nmlich das der ,glckseligkeit1 und eine ,maxime der beliebigen ,wahl nach jedes seiner ,neigung fr ein ,gesetz untergeschoben3 aber darin verfuhren sie doch consequent genug1 da sie ihr hchstes ,gut eben so1 nmlich der ,niedrigkeit ihres ,grundsatzes proportionirlich1 abwrdigten und keine grere ,glckseligkeit erwarteten1 als die sich durch menschliche ,klugheit #abf4cj 7wozu auch ,enthaltsamkeit und ,migung der ,neigungen gehrt7 erwerben lt1 die1 wie man wei1 kmmerlich genug und nach ,umstnden sehr verschiedentlich ausfallen mu2 die ,ausnahmen1 welche ihre ,maximen unaufhrlich einrumen muten1 und die sie zu ,gesetzen untauglich machen1 nicht einmal gerechnet4 ,die ,stoiker hatten dagegen ihr oberstes praktisches #abf4ce ,princip1 nmlich die ,tugend1 als ,bedingung des hchsten ,guts ganz richtig gewhlt1 aber indem sie den ,grad derselben1 der fr das reine ,gesetz derselben erforderlich ist1 als in diesem ,leben vllig erreichbar vorstellten1 nicht allein das moralische ,vermgen des ,menschen unter dem ,namen eines ,weisen ber alle ,schranken seiner ,natur hoch gespannt und etwas1 das aller ,menschenkenntni widerspricht1 angenommen1 sondern auch vornehmlich das zweite zum hchsten ,gut gehrige ,bestandstck1 #abg4e nmlich die ,glckseligkeit1 gar nicht fr einen besonderen ,gegenstand des menschlichen ,begehrungsvermgens wollen gelten lassen1 sondern ihren #bbi ,weisen gleich einer ,gottheit im ,bewutsein der ,vortrefflichkeit seiner ,person von der ,natur 7in ,absicht auf seine ,zufriedenheit7 ganz unabhngig gemacht1 indem sie ihn zwar beln des ,lebens aussetzten1 aber #abg4aj nicht unterwarfen 7zugleich auch als frei vom ,bsen darstellten7 und so wirklich das zweite ,element des hchsten ,guts1 eigene ,glckseligkeit1 weglieen1 indem sie es blos im ,handeln und der ,zufriedenheit mit seinem persnlichen ,werthe setzten und also im ,bewutsein der sittlichen ,denkungsart mit einschlossen1 worin sie aber durch die ,stimme ihrer eigenen #abg4ae ,natur hinreichend htten widerlegt werden knnen4 ,die ,lehre des ,christenthums#ac1 wenn man sie auch noch nicht als ,religionslehre betrachtet1 giebt in diesem ,stcke einen ,begriff des hchsten #bcj ,guts 7des ,reichs ,gottes71 der allein der strengsten ,forderung der praktischen #bca ,vernunft ein ,gnge thut4 ,das moralische ,gesetz ist heilig 7unnachsichtlich7 und fordert ,heiligkeit der ,sitten1 obgleich alle moralische ,vollkommenheit1 zu welcher der ,mensch gelangen kann1 immer nur ,tugend ist1 d4 i4 gesetzmige ,gesinnung aus ,achtung frs ,gesetz1 folglich ,bewutsein #abh4e eines continuirlichen ,hanges zur bertretung1 wenigstens ,unlauterkeit1 d4 i4 ,beimischung vieler unchter 7nicht moralischer7 ,bewegungsgrnde zur ,befolgung des ,gesetzes1 folglich eine mit ,demuth verbundene ,selbstschtzung und also in ,ansehung der ,heiligkeit1 welche das christliche ,gesetz fordert1 nichts als ,fortschritt ins ,unendliche dem ,geschpfe brig #abh4aj lt1 eben daher aber auch dasselbe zur ,hoffnung seiner ins ,unendliche gehenden ,fortdauer berechtigt4 ,der ,werth einer dem moralischen ,gesetze vllig angemessenen ,gesinnung ist unendlich3 weil alle mgliche ,glckseligkeit im ,urtheile eines weisen und alles vermgenden ,austheilers derselben keine andere ,einschrnkung hat1 als den ,mangel der ,angemessenheit #abh4ae vernnftiger ,wesen an ihrer ,pflicht4 ,aber das moralische ,gesetz fr sich verheit doch keine ,glckseligkeit2 denn diese ist nach ,begriffen von einer ,naturordnung berhaupt mit der ,befolgung desselben nicht nothwendig verbunden4 ,die christliche ,sittenlehre ergnzt nun diesen ,mangel 7des zweiten unentbehrlichen ,bestandstcks des hchsten ,guts7 durch die #abh4bj ,darstellung der ,welt1 darin vernnftige ,wesen sich dem sittlichen ,gesetze von ganzer ,seele weihen1 als eines ,reichs ,gottes1 in welchem ,natur #bcb und ,sitten in eine jeder von beiden fr sich selbst fremde ,harmonie durch einen heiligen ,urheber kommen1 der das abgeleitete hchste ,gut mglich macht4 ,die ,heiligkeit der ,sitten wird ihnen in diesem ,leben schon zur #abh4be ,richtschnur angewiesen1 das dieser proportionirte ,wohl aber1 die ,seligkeit1 nur als in einer ,ewigkeit erreichbar vorgestellt3 weil jene immer das ,urbild ihres ,verhaltens in jedem ,stande sein mu1 und das ,fortschreiten zu ihr schon in diesem ,leben mglich und nothwendig ist1 diese aber in dieser ,welt unter dem ,namen der ,glckseligkeit gar nicht erreicht #abi4e werden kann 7so viel auf unser ,vermgen ankommt7 und daher lediglich zum ,gegenstande der ,hoffnung gemacht wird4 ,diesem ungeachtet ist das christliche ,princip der ,moral selbst doch nicht theologisch 7mithin ,heteronomie71 sondern ,autonomie der reinen praktischen ,vernunft fr sich selbst1 weil sie die ,erkenntni ,gottes und seines ,willens nicht zum ,grunde dieser #abi4aj ,gesetze1 sondern nur der ,gelangung zum hchsten ,gute unter der ,bedingung der ,befolgung derselben macht und selbst die eigentliche ,triebfeder zu ,befolgung der ersteren nicht in den gewnschten ,folgen derselben1 sondern in der ,vorstellung der ,pflicht allein setzt1 als in deren treuer ,beobachtung die ,wrdigkeit des ,erwerbs der letztern allein besteht4 #abi4ae #ac ,man hlt gemeiniglich dafr1 die christliche ,vorschrift der ,sitten habe in ,ansehung ihrer ,reinigkeit vor dem moralischen ,begriffe der ,stoiker nichts voraus2 #abg4bj allein der ,unterschied beider ist doch sehr sichtbar4 ,das stoische ,system machte das ,bewutsein der ,seelenstrke zum ,angel1 um den sich alle sittliche ,gesinnungen wenden sollten1 und ob die ,anhnger desselben zwar von ,pflichten redeten1 auch sie ganz wohl bestimmten1 so setzten sie doch die ,triebfeder und den eigentlichen ,bestimmungsgrund des ,willens in einer ,erhebung der ,denkungsart ber die niedrige und nur #abg4be durch ,seelenschwche machthabende ,triebfedern der ,sinne4 ,tugend war also bei ihnen ein gewisser ,heroism des ber die thierische ,natur des ,menschen sich erhebenden ,weisen1 der ihm selbst genug ist1 andern zwar ,pflichten vortrgt1 selbst aber ber sie erhaben und keiner ,versuchung zu bertretung des sittlichen ,gesetzes unterworfen ist4 ,dieses alles aber konnten sie nicht thun1 wenn sie sich dieses ,gesetz zu der ,reinigkeit #abg4cj und ,strenge1 als es die ,vorschrift des ,evangelii thut1 vorgestellt htten4 ,wenn ich unter einer ,idee eine ,vollkommenheit verstehe1 der nichts in der ,erfahrung adquat gegeben werden kann1 so sind die moralischen ,ideen darum nichts berschwengliches1 d4 i4 dergleichen1 wovon wir auch nicht einmal den ,begriff hinreichend bestimmen knnten1 oder von dem es ungewi ist1 ob ihm berall ein ,gegenstand #abg4ce correspondire1 wie die ,ideen der speculativen ,vernunft1 sondern dienen als ,urbilder der praktischen ,vollkommenheit zur unentbehrlichen ,richtschnur des sittlichen ,verhaltens und zugleich zum ,mastabe der ,vergleichung4 ,wenn ich nun die christliche ,moral von ihrer philosophischen ,seite betrachte1 so wrde sie1 mit den ,ideen der griechischen ,schulen verglichen1 so erscheinen3 ,die ,ideen der ,cyniker1 der ,epikureer1 der ,stoiker und der ,christen sind3 die ,natureinfalt1 die ,klugheit1 die ,weisheit und die ,heiligkeit4 ,in ,ansehung des ,weges1 dazu zu gelangen1 unterschieden sich die griechischen ,philosophen so von einander1 da die ,cyniker dazu #abh4cj den gemeinen ,menschenverstand1 die andern nur den ,weg der ,wissenschaft1 beide also doch bloen ,gebrauch der natrlichen ,krfte dazu hinreichend fanden4 ,die christliche ,moral1 weil sie ihre ,vorschrift 7wie es auch sein mu7 so rein und unnachsichtlich einrichtet1 benimmt dem ,menschen das ,zutrauen1 wenigstens hier im ,leben1 ihr vllig adquat zu sein1 richtet es aber doch auch dadurch wiederum auf1 #abh4ce da1 wenn wir so gut handeln1 als in unserem ,vermgen ist1 wir hoffen knnen1 da1 was nicht in unserm ,vermgen ist1 uns anderweitig werde zu statten kommen1 wir mgen nun wissen1 auf welche ,art1 oder nicht4 ,aristoteles und ,plato unterschieden ,ursprungs unserer sittlichen ,begriffe4 ,auf solche ,weise fhrt das moralische ,gesetz durch den ,begriff des #bcc hchsten ,guts1 als das ,object und den ,endzweck der reinen praktischen ,vernunft1 zur ,religion1 d4 i4 zur ,erkenntni aller ,pflichten als gttlicher ,gebote1 nicht als ,sanctionen1 d4 i4 willkrliche1 fr sich selbst zufllige ,verordnungen eines fremden ,willens1 sondern #abi4bj als wesentlicher ,gesetze eines jeden freien ,willens fr sich selbst1 die aber dennoch als ,gebote des hchsten ,wesens angesehen werden mssen1 weil wir nur von einem moralisch vollkommenen 7heiligen und gtigen71 zugleich auch allgewaltigen ,willen das hchste ,gut1 welches zum ,gegenstande unserer ,bestrebung zu setzen uns das moralische ,gesetz zur ,pflicht #abi4be macht1 und also durch bereinstimmung mit diesem ,willen dazu zu gelangen hoffen knnen4 ,auch hier bleibt daher alles uneigenntzig und blos auf ,pflicht gegrndet2 ohne da ,furcht oder ,hoffnung als ,triebfedern zum ,grunde gelegt werden drften1 die1 wenn sie zu ,principien werden1 den ganzen moralischen ,werth der ,handlungen vernichten4 ,das moralische #abi4cj ,gesetz gebietet1 das hchste mgliche ,gut in einer ,welt mir zum letzten ,gegenstande alles ,verhaltens zu machen4 ,dieses aber kann ich nicht zu bewirken hoffen1 als nur durch die bereinstimmung meines ,willens mit dem eines heiligen und gtigen ,welturhebers2 und obgleich in dem ,begriffe des hchsten ,guts als dem eines ,ganzen1 worin die grte ,glckseligkeit #abi4ce mit dem grten ,mae sittlicher 7in ,geschpfen mglicher7 ,vollkommenheit #bcd als in der genausten ,proportion verbunden vorgestellt wird1 meine eigene ,glckseligkeit mit enthalten ist3 so ist doch nicht sie1 sondern das moralische ,gesetz 7welches vielmehr mein unbegrenztes ,verlangen darnach auf ,bedingungen strenge einschrnkt7 der ,bestimmungsgrund des ,willens1 der zur ,befrderung des hchsten ,guts angewiesen wird4 #acj4e ,daher ist auch die ,moral nicht eigentlich die ,lehre1 wie wir uns glcklich machen1 sondern wie wir der ,glckseligkeit wrdig werden sollen4 ,nur dann1 wenn ,religion dazu kommt1 tritt auch die ,hoffnung ein1 der ,glckseligkeit dereinst in dem ,mae theilhaftig zu werden1 als wir darauf bedacht gewesen1 ihrer nicht unwrdig zu sein4 #acj4aj ,wrdig ist jemand des ,besitzes einer ,sache oder eines ,zustandes1 wenn1 da er in diesem ,besitze sei1 mit dem hchsten ,gute zusammenstimmt4 ,man kann jetzt leicht einsehen1 da alle ,wrdigkeit auf das sittliche ,verhalten ankomme1 weil dieses im ,begriffe des hchsten ,guts die ,bedingung des brigen 7was zum ,zustande gehrt71 nmlich des ,antheils #acj4ae an ,glckseligkeit1 ausmacht4 ,nun folgt hieraus3 da man die ,moral an sich niemals als ,glckseligkeitslehre behandeln msse1 d4 i4 als eine ,anweisung der ,glckseligkeit theilhaftig zu werden2 denn sie hat es lediglich mit der ,vernunftbedingung 7conditio sine qua non7 der letzteren1 #bce nicht mit einem ,erwerbmittel derselben zu thun4 ,wenn sie aber 7die blos #acj4bj ,pflichten auferlegt1 nicht eigenntzigen ,wnschen ,maregeln an die ,hand giebt7 vollstndig vorgetragen worden3 alsdann allererst kann1 nachdem der sich auf ein ,gesetz grndende moralische ,wunsch das hchste ,gut zu befrdern 7das ,reich ,gottes zu uns zu bringen71 der vorher keiner eigenntzigen ,seele aufsteigen konnte1 erweckt und ihm zum ,behuf der ,schritt #acj4be zur ,religion geschehen ist1 diese ,sittenlehre auch ,glckseligkeitslehre genannt werden1 weil die ,hoffnung dazu nur mit der ,religion allererst anhebt4 ,auch kann man hieraus ersehen3 da1 wenn man nach dem letzten ,zwecke ,gottes in ,schpfung der ,welt frgt1 man nicht die ,glckseligkeit #acj4cj der vernnftigen ,wesen in ihr1 sondern das hchste ,gut nennen msse1 welches jenem ,wunsche dieser ,wesen noch eine ,bedingung1 nmlich die der ,glckseligkeit wrdig zu sein1 d4 i4 die ,sittlichkeit eben derselben vernnftigen ,wesen1 hinzufgt1 die allein den ,mastab enthlt1 nach welchem sie allein der ersteren durch die ,hand eines weisen ,urhebers #acj4ce theilhaftig zu werden hoffen knnen4 ,denn da ,weisheit1 theoretisch betrachtet1 die ,erkenntni des hchsten ,guts und praktisch die ,angemessenheit des ,willens zum hchsten ,gute bedeutet1 so kann man einer hchsten selbststndigen ,weisheit nicht einen ,zweck beilegen1 der blos auf ,gtigkeit gegrndet wre4 ,denn dieser ihre ,wirkung 7in #bcf ,ansehung der ,glckseligkeit der vernnftigen ,wesen7 kann man nur unter den einschrnkenden ,bedingungen der bereinstimmung mit der ,heiligkeit#ad #aca4e seines ,willens als dem hchsten ursprnglichen ,gute angemessen denken4 ,daher diejenige1 welche den ,zweck der ,schpfung in die ,ehre ,gottes 7vorausgesetzt1 da man diese nicht anthropomorphistisch1 als ,neigung gepriesen zu werden1 denkt7 setzten1 wohl den besten ,ausdruck getroffen haben4 ,denn nichts ehrt ,gott mehr als das1 was das ,schtzbarste #aca4aj in der ,welt ist1 die ,achtung fr sein ,gebot1 die ,beobachtung der heiligen ,pflicht1 die uns sein ,gesetz auferlegt1 wenn seine herrliche ,anstalt dazu #bcg kommt1 eine solche schne ,ordnung mit angemessener ,glckseligkeit zu krnen4 ,wenn ihn das letztere 7auf menschliche ,art zu reden7 liebenswrdig macht1 so ist er durch das erstere ein ,gegenstand der ,anbetung #aca4ae 7,adoration74 ,selbst ,menschen knnen sich durch ,wohlthun zwar ,liebe1 aber dadurch allein niemals ,achtung erwerben1 so da die grte ,wohlthtigkeit ihnen nur dadurch ,ehre macht1 da sie nach ,wrdigkeit ausgebt wird4 #ad ,hiebei1 und um das ,eigenthmliche dieser ,begriffe kenntlich zu machen1 merke ich nur noch an3 da1 da man ,gott verschiedene ,eigenschaften beilegt1 deren ,qualitt man auch den ,geschpfen angemessen findet1 nur da sie dort zum hchsten ,grade erhoben werden1 z4 ,b4 ,macht1 ,wissenschaft1 ,gegenwart1 ,gte c4 unter den ,benennungen der ,allmacht1 der ,allwissenheit1 der ,allgegenwart1 der ,allgtigkeit c41 #aca4cj es doch drei giebt1 die ausschlieungsweise und doch ohne ,beisatz von ,gre ,gott beigelegt werden1 und die insgesammt moralisch sind3 er ist der allein ,heilige1 der allein ,selige1 der allein ,weise2 weil diese ,begriffe schon die ,uneingeschrnktheit bei sich fhren4 ,nach der ,ordnung derselben ist er denn also auch der heilige ,gesetzgeber 7und ,schpfer71 der gtige ,regierer 7und ,erhalter7 und #aca4ce der gerechte ,richter3 drei ,eigenschaften1 die alles in sich enthalten1 wodurch ,gott der ,gegenstand der ,religion wird1 und denen angemessen die metaphysischen ,vollkommenheiten sich von selbst in der ,vernunft hinzu fgen4 ,da in der ,ordnung der ,zwecke der ,mensch 7mit ihm jedes vernnftige #aca4bj ,wesen7 ,zweck an sich selbst sei1 d4 i4 niemals blos als ,mittel von jemanden 7selbst nicht von ,gott71 ohne zugleich hiebei selbst ,zweck zu sein1 knne gebraucht werden1 da also die ,menschheit in unserer ,person uns selbst heilig sein msse1 folgt nunmehr von selbst1 weil er das ,subject des moralischen ,gesetzes1 mithin dessen ist1 was an sich heilig ist1 #aca4be um dessen willen und in ,einstimmung mit welchem auch berhaupt nur etwas heilig genannt werden kann4 ,denn dieses moralische ,gesetz grndet sich auf der ,autonomie seines ,willens1 als eines freien ,willens1 der nach seinen allgemeinen ,gesetzen nothwendig zu demjenigen zugleich mu einstimmen knnen1 welchem er sich unterwerfen soll4 #acb4e ,,vi4 #bch ber die ,postulate der reinen praktischen ,vernunft berhaupt4 ,sie gehen alle vom ,grundsatze der ,moralitt aus1 der kein ,postulat1 sondern ein ,gesetz ist1 durch welches ,vernunft unmittelbar den ,willen bestimmt1 #acb4aj welcher ,wille eben dadurch1 da er so bestimmt ist1 als reiner ,wille1 diese nothwendige ,bedingungen der ,befolgung seiner ,vorschrift fordert4 ,diese ,postulate sind nicht theoretische ,dogmata1 sondern ,voraussetzungen in nothwendig praktischer ,rcksicht1 erweitern also zwar nicht das speculative ,erkenntni1 geben aber den ,ideen der speculativen #acb4ae ,vernunft im ,allgemeinen 7vermittelst ihrer ,beziehung aufs ,praktische7 objective ,realitt und berechtigen sie zu ,begriffen1 deren ,mglichkeit auch nur zu behaupten sie sich sonst nicht anmaen knnte4 ,diese ,postulate sind die der ,unsterblichkeit1 der ,freiheit1 positiv betrachtet 7als der ,causalitt eines ,wesens1 so fern es zur intelligibelen #acb4bj ,welt gehrt71 und des ,daseins ,gottes4 ,das erste fliet aus der praktisch nothwendigen ,bedingung der ,angemessenheit der ,dauer zur ,vollstndigkeit der ,erfllung des moralischen ,gesetzes2 das zweite aus der nothwendigen ,voraussetzung der ,unabhngigkeit von der ,sinnenwelt und des ,vermgens der ,bestimmung seines ,willens nach dem ,gesetze einer #acb4be #bci intelligibelen ,welt1 d4 i4 der ,freiheit2 das dritte aus der ,nothwendigkeit der ,bedingung zu einer solchen intelligibelen ,welt1 um das hchste ,gut zu sein1 durch die ,voraussetzung des hchsten selbststndigen ,guts1 d4 i4 des ,daseins ,gottes4 ,die durch die ,achtung frs moralische ,gesetz nothwendige ,absicht #acb4cj aufs hchste ,gut und daraus flieende ,voraussetzung der objectiven ,realitt desselben fhrt also durch ,postulate der praktischen ,vernunft zu ,begriffen1 welche die speculative ,vernunft zwar als ,aufgaben vortragen1 sie aber nicht auflsen konnte4 ,also #a4 zu derjenigen1 in deren ,auflsung die letztere nichts als ,paralogismen begehen konnte 7nmlich der ,unsterblichkeit71 weil es ihr am ,merkmale der ,beharrlichkeit fehlte1 um den psychologischen ,begriff eines letzten ,subjects1 welcher der ,seele im ,selbstbewutsein nothwendig beigelegt wird1 zur realen ,vorstellung einer ,substanz zu ergnzen1 welches die praktische ,vernunft durch das ,postulat einer #acc4e zur ,angemessenheit mit dem moralischen ,gesetze im hchsten ,gute1 als dem ganzen ,zwecke der praktischen ,vernunft1 erforderlichen ,dauer ausrichtet4 #b4 ,fhrt sie zu dem1 wovon die speculative ,vernunft nichts als ,antinomie enthielt1 deren ,auflsung sie nur auf einem problematisch zwar denkbaren1 aber seiner objectiven ,realitt nach fr sie nicht erweislichen #acc4aj und bestimmbaren ,begriffe grnden konnte1 nmlich die kosmologische ,idee einer intelligibelen ,welt und das ,bewutsein unseres #bdj ,daseins in derselben1 vermittelst des ,postulats der ,freiheit 7deren ,realitt sie durch das moralische ,gesetz darlegt und mit ihm zugleich das ,gesetz einer intelligibelen ,welt1 worauf die speculative nur hinweisen1 ihren #acc4ae ,begriff aber nicht bestimmen konnte74 #c4 ,verschafft sie dem1 was speculative ,vernunft zwar denken1 aber als bloes transscendentales ,ideal unbestimmt lassen mute1 dem theologischen ,begriffe des ,urwesens1 ,bedeutung 7in praktischer ,absicht1 d4 i4 als einer ,bedingung der ,mglichkeit des ,objects eines durch jenes ,gesetz bestimmten ,willens7 als dem #acc4bj obersten ,princip des hchsten ,guts in einer intelligibelen ,welt durch gewalthabende moralische ,gesetzgebung in derselben4 ,wird nun aber unser ,erkenntni auf solche ,art durch reine praktische ,vernunft wirklich erweitert1 und ist das1 was fr die speculative transscendent war1 in der praktischen immanent8 ,allerdings1 aber nur in #acc4be praktischer ,absicht4 ,denn wir erkennen zwar dadurch weder unserer ,seele ,natur1 noch die intelligibele ,welt1 noch das hchste ,wesen nach dem1 was sie an sich selbst sind1 sondern haben nur die ,begriffe von ihnen im praktischen ,begriffe des hchsten ,guts vereinigt1 als dem ,objecte unseres ,willens1 und vllig a priori durch reine ,vernunft1 aber nur vermittelst #acc4cj des moralischen ,gesetzes und auch blos in ,beziehung auf dasselbe1 in ,ansehung des ,objects1 das es gebietet4 ,wie aber auch nur die ,freiheit #bda mglich sei1 und wie man sich diese ,art von ,causalitt theoretisch und ,positiv vorzustellen habe1 wird dadurch nicht eingesehen1 sondern nur1 da eine solche sei1 durchs moralische ,gesetz und zu dessen ,behuf postulirt4 ,so #acc4ce ist es auch mit den brigen ,ideen bewandt1 die nach ihrer ,mglichkeit kein menschlicher ,verstand jemals ergrnden1 aber auch1 da sie nicht wahre ,begriffe sind1 keine ,sophisterei der berzeugung selbst des gemeinsten ,menschen jemals entreien wird4 ,,vii4 ,wie eine ,erweiterung der reinen ,vernunft in praktischer ,absicht1 ohne damit ihr ,erkenntni als speculativ #acd4e zugleich zu erweitern1 zu denken mglich sei8 ,wir wollen diese ,frage1 um nicht zu abstract zu werden1 sofort in ,anwendung auf den vorliegenden ,fall beantworten4 -- ,um ein reines ,erkenntni praktisch zu erweitern1 mu eine ,absicht a priori gegeben sein1 d4 i4 ein ,zweck als ,object 7des ,willens71 welches unabhngig von #acd4aj allen theoretischen ,grundstzen durch einen den ,willen unmittelbar bestimmenden 7kategorischen7 ,imperativ als praktisch nothwendig vorgestellt wird1 und das ist hier das hchste ,gut4 ,dieses ist aber nicht mglich1 ohne drei theoretische ,begriffe 7fr die sich1 weil sie bloe reine ,vernunftbegriffe sind1 keine correspondirende ,anschauung1 mithin auf dem theoretischen #acd4ae #bdb ,wege keine objective ,realitt finden lt7 vorauszusetzen3 nmlich ,freiheit1 ,unsterblichkeit und ,gott4 ,also wird durchs praktische ,gesetz1 welches die ,existenz des hchsten in einer ,welt mglichen ,guts gebietet1 die ,mglichkeit jener ,objecte der reinen speculativen ,vernunft1 die objective ,realitt1 welche diese ihnen nicht sichern konnte1 postulirt2 wodurch #acd4bj denn die theoretische ,erkenntni der reinen ,vernunft allerdings einen ,zuwachs bekommt1 der aber blos darin besteht1 da jene fr sie sonst problematische 7blos denkbare7 ,begriffe jetzt assertorisch fr solche erklrt werden1 denen wirklich ,objecte zukommen1 weil praktische ,vernunft die ,existenz derselben zur ,mglichkeit ihres und zwar praktisch schlechthin nothwendigen #acd4be ,objects1 des hchsten ,guts1 unvermeidlich bedarf1 und die theoretische dadurch berechtigt wird1 sie vorauszusetzen4 ,diese ,erweiterung der theoretischen ,vernunft ist aber keine ,erweiterung der ,speculation1 d4 i4 um in theoretischer ,absicht nunmehr einen positiven ,gebrauch davon zu machen4 ,denn da nichts weiter durch praktische ,vernunft hiebei geleistet #acd4cj worden1 als da jene ,begriffe real sind und wirklich ihre 7mgliche7 ,objecte haben1 dabei aber uns nichts von ,anschauung derselben gegeben wird 7welches auch nicht gefordert werden kann71 so ist kein synthetischer ,satz durch diese eingerumte ,realitt derselben mglich4 ,folglich hilft uns #bdc diese ,erffnung nicht im mindesten in speculativer ,absicht1 wohl aber in #acd4ce ,ansehung des praktischen ,gebrauchs der reinen ,vernunft zur ,erweiterung dieses unseres ,erkenntnisses4 ,die obige drei ,ideen der speculativen ,vernunft sind an sich noch keine ,erkenntnisse2 doch sind es 7transscendente7 ,gedanken1 in denen nichts ,unmgliches ist4 ,nun bekommen sie durch ein apodiktisches praktisches ,gesetz1 als nothwendige ,bedingungen der ,mglichkeit #ace4e dessen1 was dieses sich zum ,objecte zu machen gebietet1 objective ,realitt1 d4 i4 wir werden durch jenes angewiesen1 da sie ,objecte haben1 ohne doch1 wie sich ihr ,begriff auf ein ,object bezieht1 anzeigen zu knnen1 und das ist auch noch nicht ,erkenntni dieser ,objecte2 denn man kann dadurch gar nichts ber sie synthetisch urtheilen1 noch die ,anwendung #ace4aj derselben theoretisch bestimmen1 mithin von ihnen gar keinen theoretischen ,gebrauch der ,vernunft machen1 als worin eigentlich alle speculative ,erkenntni derselben besteht4 ,aber dennoch ward das theoretische ,erkenntni zwar nicht dieser ,objecte1 aber der ,vernunft berhaupt dadurch so fern erweitert1 da durch die praktischen ,postulate jenen #ace4ae ,ideen doch ,objecte gegeben wurden1 indem ein blos problematischer ,gedanke dadurch allererst objective ,realitt bekam4 ,also war es keine ,erweiterung der ,erkenntni von gegebenen bersinnlichen ,gegenstnden1 aber doch eine ,erweiterung der theoretischen ,vernunft und der #bdd ,erkenntni derselben in ,ansehung des bersinnlichen berhaupt1 so fern #ace4bj als sie genthigt wurde1 da es solche ,gegenstnde gebe1 einzurumen1 ohne sie doch nher bestimmen1 mithin dieses ,erkenntni von den ,objecten 7die ihr nunmehr aus praktischem ,grunde und auch nur zum praktischen ,gebrauche gegeben worden7 selbst erweitern zu knnen1 welchen ,zuwachs also die reine theoretische ,vernunft1 fr die alle jene ,ideen #ace4be transscendent und ohne ,object sind1 lediglich ihrem reinen praktischen ,vermgen zu verdanken hat4 ,hier werden sie immanent und constitutiv1 indem sie ,grnde der ,mglichkeit sind1 das nothwendige ,object der reinen praktischen ,vernunft 7das hchste ,gut7 wirklich zu machen1 da sie ohne dies transscendent und blos regulative ,principien der #ace4cj speculativen ,vernunft sind1 die ihr nicht ein neues ,object ber die ,erfahrung hinaus anzunehmen1 sondern nur ihren ,gebrauch in der ,erfahrung der ,vollstndigkeit zu nheren auferlegen4 ,ist aber die ,vernunft einmal im ,besitze dieses ,zuwachses1 so wird sie als speculative ,vernunft 7eigentlich nur zur ,sicherung ihres praktischen ,gebrauchs7 negativ1 d4 i4 #ace4ce nicht erweiternd1 sondern luternd1 mit jenen ,ideen zu ,werke gehen1 um einerseits den ,anthropomorphism als den ,quell der ,superstition1 oder scheinbare ,erweiterung jener ,begriffe durch vermeinte ,erfahrung1 andererseits den ,fanaticism1 der sie durch bersinnliche ,anschauung oder dergleichen ,gefhle verspricht1 abzuhalten2 welches alles ,hindernisse #bde des praktischen ,gebrauchs der reinen ,vernunft sind1 deren ,abwehrung also zu der ,erweiterung unserer ,erkenntni in praktischer ,absicht allerdings #acf4e gehrt1 ohne da es dieser widerspricht1 zugleich zu gestehen1 da die ,vernunft in speculativer ,absicht dadurch im mindesten nichts gewonnen habe4 ,zu jedem ,gebrauche der ,vernunft in ,ansehung eines ,gegenstandes werden reine ,verstandesbegriffe 7,kategorien7 erfordert1 ohne die kein #acf4aj ,gegenstand gedacht werden kann4 ,diese knnen zum theoretischen ,gebrauche der ,vernunft1 d4 i4 zu dergleichen ,erkenntni1 nur angewandt werden1 so fern ihnen zugleich ,anschauung 7die jederzeit sinnlich ist7 untergelegt wird1 und also blos1 um durch sie ein ,object mglicher ,erfahrung vorzustellen4 ,nun sind hier aber ,ideen der ,vernunft1 die in gar keiner #acf4ae ,erfahrung gegeben werden knnen1 das1 was ich durch ,kategorien denken mte1 um es zu erkennen4 ,allein es ist hier auch nicht um das theoretische ,erkenntni der ,objecte dieser ,ideen1 sondern nur darum1 da sie berhaupt ,objecte haben1 zu thun4 ,diese ,realitt verschafft reine praktische ,vernunft1 und hiebei hat die theoretische ,vernunft nichts weiter zu #acf4bj thun1 als jene ,objecte durch ,kategorien blos zu denken1 welches1 wie wir sonst deutlich gewiesen haben1 ganz wohl1 ohne ,anschauung 7weder sinnliche1 noch bersinnliche7 zu bedrfen1 angeht1 weil die ,kategorien im #bdf reinen ,verstande unabhngig und vor aller ,anschauung1 lediglich als dem ,vermgen zu denken1 ihren ,sitz und ,ursprung haben1 und sie immer #acf4be nur ein ,object berhaupt bedeuten1 auf welche ,art es uns auch immer gegeben werden mag4 ,nun ist den ,kategorien1 so fern sie auf jene ,ideen angewandt werden sollen1 zwar kein ,object in der ,anschauung zu geben mglich2 es ist ihnen aber doch1 da ein solches wirklich sei1 mithin die ,kategorie als eine bloe ,gedankenform hier nicht leer sei1 sondern #acf4cj ,bedeutung habe1 durch ein ,object1 welches die praktische ,vernunft im ,begriffe des hchsten ,guts ungezweifelt darbietet1 die ,realitt der ,begriffe1 die zum ,behuf der ,mglichkeit des hchsten ,guts gehren1 hinreichend gesichert1 ohne gleichwohl durch diesen ,zuwachs die mindeste ,erweiterung des ,erkenntnisses nach theoretischen ,grundstzen zu bewirken4 #acf4ce 99 99 99 99 99 ,wenn nchstdem diese ,ideen von ,gott1 einer intelligibelen ,welt 7dem ,reiche ,gottes7 und der ,unsterblichkeit durch ,prdicate bestimmt werden1 die von unserer eigenen ,natur hergenommen sind1 so darf man diese ,bestimmung weder als ,versinnlichung jener reinen ,vernunftideen 7,anthropomorphismen71 noch als berschwengliches ,erkenntni #acg4e bersinnlicher ,gegenstnde ansehen2 denn diese ,prdicate sind keine andere als ,verstand und ,wille1 und zwar so im ,verhltnisse gegen einander #bdg betrachtet1 als sie im moralischen ,gesetze gedacht werden mssen1 also nur so weit von ihnen ein reiner praktischer ,gebrauch gemacht wird4 ,von allem brigen1 was diesen ,begriffen psychologisch anhngt1 d4 i4 so #acg4aj fern wir diese unsere ,vermgen in ihrer ,ausbung empirisch beobachten1 7z4 ,b4 da der ,verstand des ,menschen discursiv ist1 seine ,vorstellungen also ,gedanken1 nicht ,anschauungen sind1 da diese in der ,zeit auf einander folgen1 da sein ,wille immer mit einer ,abhngigkeit der ,zufriedenheit von der ,existenz seines ,gegenstandes behaftet ist u4 s4 w41 welches #acg4ae im hchsten ,wesen so nicht sein kann7 wird alsdann abstrahirt1 und so bleibt von den ,begriffen1 durch die wir uns ein reines ,verstandeswesen denken1 nichts mehr brig1 als gerade zur ,mglichkeit erforderlich ist1 sich ein moralisch ,gesetz zu denken1 mithin zwar ein ,erkenntni ,gottes1 aber nur in praktischer ,beziehung1 wodurch1 wenn wir den ,versuch machen1 #acg4bj es zu einem theoretischen zu erweitern1 wir einen ,verstand desselben bekommen1 der nicht denkt1 sondern anschaut1 einen ,willen1 der auf ,gegenstnde gerichtet ist1 von deren ,existenz seine ,zufriedenheit nicht im ,mindesten abhngt 7ich will nicht einmal der transscendentalen ,prdicate erwhnen1 als z4 ,b4 eine ,gre der ,existenz1 d4 i4 ,dauer1 die aber nicht in #acg4be der ,zeit1 als dem einzigen uns mglichen ,mittel uns ,dasein als ,gre vorzustellen1 stattfindet71 lauter ,eigenschaften1 von denen wir uns gar keinen #bdh ,begriff1 zum ,erkenntnisse des ,gegenstandes tauglich1 machen knnen1 und dadurch belehrt werden1 da sie niemals zu einer ,theorie von bersinnlichen ,wesen gebraucht werden knnen und also auf dieser ,seite ein #acg4cj speculatives ,erkenntni zu grnden gar nicht vermgen1 sondern ihren ,gebrauch lediglich auf die ,ausbung des moralischen ,gesetzes einschrnken4 ,dieses letztere ist so augenscheinlich und kann so klar durch die ,that bewiesen werden1 da man getrost alle vermeinte natrliche ,gottesgelehrte 7ein wunderlicher ,name7#ae auffordern kann1 auch nur eine diesen #acg4ce ihren ,gegenstand 7ber die blos ontologischen ,prdicate hinaus7 bestimmende ,eigenschaft1 etwa des ,verstandes oder des ,willens1 zu nennen1 an der man nicht unwidersprechlich darthun knnte1 da1 wenn man alles #bdi ,anthropomorphistische davon absondert1 uns nur das bloe ,wort brig bleibe1 ohne damit den mindesten ,begriff verbinden zu knnen1 dadurch #ach4e eine ,erweiterung der theoretischen ,erkenntni gehofft werden drfte4 ,in ,ansehung des ,praktischen aber bleibt uns von den ,eigenschaften eines ,verstandes und ,willens doch noch der ,begriff eines ,verhltnisses brig1 welchem das praktische ,gesetz 7das gerade dieses ,verhltni des ,verstandes zum ,willen a priori bestimmt7 objective ,realitt verschafft4 ,ist dieses #ach4aj nun einmal geschehen1 so wird dem ,begriffe des ,objects eines moralisch bestimmten ,willens 7dem des hchsten ,guts7 und mit ihm den ,bedingungen seiner ,mglichkeit1 den ,ideen von ,gott1 ,freiheit und ,unsterblichkeit1 auch ,realitt1 aber immer nur in ,beziehung auf die ,ausbung des moralischen ,gesetzes 7zu keinem speculativen ,behuf7 gegeben4 #ach4ae #ae ,gelehrsamkeit ist eigentlich nur der ,inbegriff historischer ,wissenschaften4 ,folglich kann nur der ,lehrer der geoffenbarten ,theologie ein ,gottesgelehrter heien4 ,wollte man aber auch den1 der im ,besitze von ,vernunftwissenschaften 7,mathematik und ,philosophie7 ist1 einen ,gelehrten nennen1 obgleich dieses schon der ,wortbedeutung 7als die jederzeit nur dasjenige1 was man durchaus gelehrt werden mu1 und was man also nicht von selbst1 durch ,vernunft1 erfinden kann1 zur ,gelehrsamkeit zhlt7 widerstreiten wrde3 so mchte wohl der #ach4ce ,philosoph mit seiner ,erkenntni ,gottes als positiver ,wissenschaft eine zu schlechte ,figur machen1 um sich deshalb einen ,gelehrten nennen zu lassen4 ,nach diesen ,erinnerungen ist nun auch die ,beantwortung der wichtigen ,frage leicht zu finden3 ob der ,begriff von ,gott ein zur ,physik 7mithin auch zur ,metaphysik1 als die nur die reinen ,principien a priori der ersteren in allgemeiner ,bedeutung enthlt7 oder ein zur ,moral gehriger ,begriff sei4 ,natureinrichtungen1 oder deren ,vernderung zu erklren1 #ach4bj wenn man da zu ,gott als dem ,urheber aller ,dinge seine ,zuflucht nimmt1 ist wenigstens keine physische ,erklrung und berall ein ,gestndni1 man sei mit seiner ,philosophie zu ,ende3 weil man genthigt ist1 etwas1 wovon man sonst fr sich keinen ,begriff hat1 anzunehmen1 um sich von der #bej ,mglichkeit dessen1 was man vor ,augen sieht1 einen ,begriff machen zu #ach4be knnen4 ,durch ,metaphysik aber von der ,kenntni dieser ,welt zum ,begriffe von ,gott und dem ,beweise seiner ,existenz durch sichere ,schlsse zu gelangen1 ist darum unmglich1 weil wir diese ,welt als das vollkommenste mgliche ,ganze1 mithin zu diesem ,behuf alle mgliche ,welten 7um sie mit dieser vergleichen zu knnen7 erkennen1 mithin allwissend sein #ach4cj mten1 um zu sagen1 da sie nur durch einen ,gott 7wie wir uns diesen ,begriff denken mssen7 mglich war4 ,vollends aber die ,existenz dieses ,wesens aus bloen ,begriffen zu erkennen1 ist schlechterdings unmglich1 weil ein jeder ,existentialsatz1 d4 i4 der1 so von einem ,wesen1 von dem ich mir einen ,begriff mache1 sagt1 da es existire1 ein synthetischer ,satz ist1 #aci4e d4 i4 ein solcher1 dadurch ich ber jenen ,begriff hinausgehe und mehr von ihm sage1 als im ,begriffe gedacht war3 nmlich da diesem ,begriffe im ,verstande noch ein ,gegenstand auer dem ,verstande correspondirend gesetzt sei1 welches offenbar unmglich ist durch irgend einen ,schlu herauszubringen4 ,also bleibt nur ein einziges ,verfahren fr die ,vernunft brig1 #aci4aj zu diesem ,erkenntnisse zu gelangen1 da sie nmlich als reine ,vernunft1 von dem obersten ,princip ihres reinen praktischen ,gebrauchs ausgehend 7indem dieser ohnedem blos auf die ,existenz von ,etwas1 als ,folge der ,vernunft1 gerichtet ist71 ihr ,object bestimmt4 ,und da zeigt sich nicht allein #bea in ihrer unvermeidlichen ,aufgabe1 nmlich der nothwendigen ,richtung #aci4ae des ,willens auf das hchste ,gut1 die ,nothwendigkeit1 ein solches ,urwesen in ,beziehung auf die ,mglichkeit dieses ,guten in der ,welt anzunehmen1 sondern1 was das ,merkwrdigste ist1 etwas1 was dem ,fortgange der ,vernunft auf dem ,naturwege ganz mangelte1 nmlich ein genau bestimmter ,begriff dieses ,urwesens4 ,da wir diese ,welt nur zu einem kleinen #aci4bj ,theile kennen1 noch weniger sie mit allen mglichen ,welten vergleichen knnen1 so knnen wir von ihrer ,ordnung1 ,zweckmigkeit und ,gre wohl auf einen weisen1 gtigen1 mchtigen c4 ,urheber derselben schlieen1 aber nicht auf seine ,allwissenheit1 ,allgtigkeit1 ,allmacht u4 s4 w4 ,man kann auch gar wohl einrumen3 da man diesen unvermeidlichen #aci4be ,mangel durch eine erlaubte1 ganz vernnftige ,hypothese zu ergnzen wohl befugt sei2 da nmlich1 wenn in so viel ,stcken1 als sich unserer nheren ,kenntni darbieten1 ,weisheit1 ,gtigkeit c4 hervorleuchtet1 in allen brigen es eben so sein werde1 und es also vernnftig sei1 dem ,welturheber alle mgliche ,vollkommenheit beizulegen2 aber das sind keine ,schlsse1 wodurch #aci4cj wir uns auf unsere ,einsicht etwas dnken1 sondern nur ,befugnisse1 die man uns nachsehen kann1 und doch noch einer anderweitigen ,empfehlung bedrfen1 um davon ,gebrauch zu machen4 ,der ,begriff von ,gott bleibt also auf dem empirischen ,wege 7der ,physik7 immer ein nicht genau bestimmter #beb ,begriff von der ,vollkommenheit des ersten ,wesens1 um ihn #aci4ce dem ,begriffe einer ,gottheit fr angemessen zu halten 7mit der ,metaphysik aber in ihrem transscendentalen ,theile ist gar nichts auszurichten74 ,ich versuche nun diesen ,begriff an das ,object der praktischen ,vernunft zu halten1 und da finde ich1 da der moralische ,grundsatz ihn nur als mglich unter ,voraussetzung eines ,welturhebers von hchster ,vollkommenheit zulasse4 ,er mu allwissend sein1 um mein ,verhalten bis zum ,innersten meiner ,gesinnung in allen mglichen ,fllen und in alle #adj4e ,zukunft zu erkennen2 allmchtig1 um ihm die angemessenen ,folgen zu ertheilen2 eben so allgegenwrtig1 ewig u4 s4 w4 ,mithin bestimmt das moralische ,gesetz durch den ,begriff des hchsten ,guts1 als ,gegenstandes einer reinen praktischen ,vernunft1 den ,begriff des ,urwesens als hchsten ,wesens1 welches der physische 7und hher fortgesetzt der metaphysische71 #adj4aj mithin der ganze speculative ,gang der ,vernunft nicht bewirken konnte4 ,also ist der ,begriff von ,gott ein ursprnglich nicht zur ,physik1 d4 i4 fr die speculative ,vernunft1 sondern zur ,moral gehriger ,begriff1 und eben das kann man auch von den brigen ,vernunftbegriffen sagen1 von denen wir als ,postulaten derselben in ihrem praktischen ,gebrauche oben gehandelt #adj4ae haben4 ,wenn man in der ,geschichte der griechischen ,philosophie ber den #bec ,anaxagoras hinaus keine deutliche ,spuren einer reinen ,vernunfttheologie antrifft1 so ist der ,grund nicht darin gelegen1 da es den lteren ,philosophen an ,verstande und ,einsicht fehlte1 um durch den ,weg der #adj4bj ,speculation wenigstens mit ,beihlfe einer ganz vernnftigen ,hypothese sich dahin zu erheben2 was konnte leichter1 was natrlicher sein1 als der sich von selbst jedermann darbietende ,gedanke1 statt unbestimmter ,grade der ,vollkommenheit verschiedener ,weltursachen eine einzige vernnftige anzunehmen1 die alle ,vollkommenheit hat8 ,aber die bel in der #adj4be ,welt schienen ihnen viel zu wichtige ,einwrfe zu sein1 um zu einer solchen ,hypothese sich fr berechtigt zu halten4 ,mithin zeigten sie darin eben ,verstand und ,einsicht1 da sie sich jene nicht erlaubten und vielmehr in den ,naturursachen herum suchten1 ob sie unter ihnen nicht die zu ,urwesen erforderliche ,beschaffenheit und ,vermgen antreffen mchten4 ,aber nachdem #adj4cj dieses scharfsinnige ,volk so weit in ,nachforschungen fortgerckt war1 selbst sittliche ,gegenstnde1 darber andere ,vlker niemals mehr als geschwatzt haben1 philosophisch zu behandeln3 da fanden sie allererst ein neues ,bedrfni1 nmlich ein praktisches1 welches nicht ermangelte ihnen den ,begriff des ,urwesens bestimmt anzugeben1 wobei die speculative ,vernunft #adj4ce das ,zusehen hatte1 hchstens noch das ,verdienst1 einen ,begriff1 der nicht auf ihrem ,boden erwachsen war1 auszuschmcken und mit einem ,gefolge #bed von ,besttigungen aus der ,naturbetrachtung1 die nun allererst hervortraten1 wohl nicht das ,ansehen desselben 7welches schon gegrndet war71 sondern vielmehr nur das ,geprnge mit vermeinter theoretischer ,vernunfteinsicht zu befrdern4 99 99 99 99 99 ,aus diesen ,erinnerungen wird der ,leser der ,kritik der reinen speculativen #ada4e ,vernunft sich vollkommen berzeugen3 wie hchstnthig1 wie ersprielich fr ,theologie und ,moral jene mhsame ,deduction der ,kategorien war4 ,denn dadurch allein kann verhtet werden1 sie1 wenn man sie im reinen ,verstande setzt1 mit ,plato fr angeboren zu halten und darauf berschwengliche ,anmaungen mit ,theorien des bersinnlichen1 #ada4aj wovon man kein ,ende absieht1 zu grnden1 dadurch aber die ,theologie zur ,zauberlaterne von ,hirngespenstern zu machen2 wenn man sie aber fr erworben hlt1 zu verhten1 da man nicht mit ,epikur allen und jeden ,gebrauch derselben1 selbst den in praktischer ,absicht1 blos auf ,gegenstnde und ,bestimmungsgrnde der ,sinne einschrnke4 ,nun aber1 nachdem die #ada4ae ,kritik in jener ,deduction erstlich bewies1 da sie nicht empirischen ,ursprungs sind1 sondern a priori im reinen ,verstande ihren ,sitz und ,quelle haben2 zweitens auch1 da1 da sie auf ,gegenstnde berhaupt1 unabhngig von ihrer ,anschauung1 bezogen werden1 sie zwar nur in ,anwendung #bee auf empirische ,gegenstnde theoretisches ,erkenntni zu #ada4bj ,stande bringen1 aber doch auch1 auf einen durch reine praktische ,vernunft gegebenen ,gegenstand angewandt1 zum bestimmten ,denken des bersinnlichen dienen1 jedoch nur so fern dieses blos durch solche ,prdicate bestimmt wird1 die nothwendig zur reinen a priori gegebenen praktischen ,absicht und deren ,mglichkeit gehren4 ,speculative ,einschrnkung der #ada4be reinen ,vernunft und praktische ,erweiterung derselben bringen dieselbe allererst in dasjenige ,verhltni der ,gleichheit1 worin ,vernunft berhaupt zweckmig gebraucht werden kann1 und dieses ,beispiel beweiset besser als sonst eines1 da der ,weg zur ,weisheit1 wenn er gesichert und nicht ungangbar oder irreleitend werden soll1 bei uns ,menschen #ada4cj unvermeidlich durch die ,wissenschaft durchgehen msse1 wovon man aber1 da diese zu jenem ,ziele fhre1 nur nach ,vollendung derselben berzeugt werden kann4 ,,viii4 ,vom ,frwahrhalten aus einem ,bedrfnisse der reinen ,vernunft4 ,ein ,bedrfni der reinen ,vernunft in ihrem speculativen ,gebrauche fhrt nur auf ,hypothesen1 das der reinen praktischen ,vernunft aber zu #adb4e #bef ,postulaten2 denn im ersteren ,falle steige ich vom ,abgeleiteten so hoch hinauf in der ,reihe der ,grnde1 wie ich will1 und bedarf eines ,urgrundes1 nicht um jenem ,abgeleiteten 7z4 ,b4 der ,causalverbindung der ,dinge und ,vernderungen in der ,welt7 objective ,realitt zu geben1 sondern nur um meine forschende ,vernunft in ,ansehung desselben vollstndig zu befriedigen4 #adb4aj ,so sehe ich ,ordnung und ,zweckmigkeit in der ,natur vor mir und bedarf nicht1 um mich von deren ,wirklichkeit zu versichern1 zur ,speculation zu schreiten1 sondern nur1 um sie zu erklren1 eine ,gottheit als deren ,ursache voraus zu setzen2 da denn1 weil von einer ,wirkung der ,schlu auf eine bestimmte1 vornehmlich so genau und so vollstndig bestimmte #adb4ae ,ursache1 als wir an ,gott zu denken haben1 immer unsicher und milich ist1 eine solche ,voraussetzung nicht weiter gebracht werden kann1 als zu dem ,grade der fr uns ,menschen allervernnftigsten ,meinung4#af ,dagegen ist #beg ein ,bedrfni der reinen praktischen ,vernunft auf einer ,pflicht gegrndet1 etwas 7das hchste ,gut7 zum ,gegenstande meines ,willens zu #adb4bj machen1 um es nach allen meinen ,krften zu befrdern2 wobei ich aber die ,mglichkeit desselben1 mithin auch die ,bedingungen dazu1 nmlich ,gott1 ,freiheit und ,unsterblichkeit1 voraussetzen mu1 weil ich diese durch meine speculative ,vernunft nicht beweisen1 obgleich auch nicht widerlegen kann4 ,diese ,pflicht grndet sich auf einem freilich von diesen letzteren ,voraussetzungen #adb4be ganz unabhngigen1 fr sich selbst apodiktisch gewissen1 nmlich dem moralischen ,gesetze und ist so fern keiner anderweitigen ,untersttzung durch theoretische ,meinung von der innern ,beschaffenheit der ,dinge1 der geheimen ,abzweckung der ,weltordnung1 oder eines ihr vorstehenden ,regierers bedrftig1 um uns auf das vollkommenste zu unbedingt gesetzmigen ,handlungen zu verbinden4 ,aber der subjective ,effect dieses ,gesetzes1 nmlich die ihm angemessene und durch dasselbe auch nothwendige #adc4e ,gesinnung1 das praktisch mgliche hchste ,gut zu befrdern1 setzt doch wenigstens voraus1 da das letztere mglich sei1 widrigenfalls es praktisch unmglich wre1 dem ,objecte eines ,begriffes nachzustreben1 welcher im ,grunde leer und ohne ,object wre4 ,nun betreffen obige ,postulate nur #beh die physische oder metaphysische1 mit einem ,worte in der ,natur der ,dinge #adc4aj liegende ,bedingungen der ,mglichkeit des hchsten ,guts1 aber nicht zum ,behuf einer beliebigen speculativen ,absicht1 sondern eines praktisch nothwendigen ,zwecks des reinen ,vernunftwillens1 der hier nicht whlt1 sondern einem unnachlalichen ,vernunftgebote gehorcht1 welches seinen ,grund objectiv in der ,beschaffenheit der ,dinge hat1 so wie sie durch reine #adc4ae ,vernunft allgemein beurtheilt werden mssen1 und grndet sich nicht etwa auf ,neigung1 die zum ,behuf dessen1 was wir aus blos subjectiven ,grnden wnschen1 sofort die ,mittel dazu als mglich1 oder den ,gegenstand wohl gar als wirklich anzunehmen keinesweges berechtigt ist4 ,also ist dieses ein ,bedrfni in schlechterdings nothwendiger ,absicht #adc4bj und rechtfertigt seine ,voraussetzung nicht blos als erlaubte ,hypothese1 sondern als ,postulat in praktischer ,absicht2 und zugestanden1 da das reine moralische ,gesetz jedermann als ,gebot 7nicht als ,klugheitsregel7 unnachlalich verbinde1 darf der ,rechtschaffene wohl sagen3 ich will1 da ein ,gott1 da mein ,dasein in dieser ,welt auch auer der ,naturverknpfung #adc4be noch ein ,dasein in einer reinen ,verstandeswelt1 endlich auch da meine ,dauer endlos sei1 ich beharre darauf und lasse mir diesen ,glauben nicht nehmen2 denn dieses ist das einzige1 wo mein ,interesse1 weil ich von demselben nichts nachlassen darf1 mein ,urtheil unvermeidlich bestimmt1 ohne #bei auf ,vernnfteleien zu achten1 so wenig ich auch darauf zu antworten oder #adc4cj ihnen scheinbarere entgegen zu stellen im ,stande sein mchte4#ag #af ,aber selbst auch hier wrden wir nicht ein ,bedrfni der ,vernunft vorschtzen knnen1 lge nicht ein problematischer1 aber doch unvermeidlicher ,begriff der ,vernunft vor ,augen1 nmlich der eines schlechterdings nothwendigen ,wesens4 ,dieser #adb4cj ,begriff will nun bestimmt sein1 und das ist1 wenn der ,trieb zur ,erweiterung dazu kommt1 der objective ,grund eines ,bedrfnisses der speculativen ,vernunft1 nmlich den ,begriff eines nothwendigen ,wesens1 welches andern zum ,urgrunde dienen soll1 nher zu bestimmen und dieses letzte also wodurch kenntlich zu machen4 ,ohne solche vorausgehende nothwendige ,probleme giebt es keine ,bedrfnisse1 wenigstens nicht der #adb4ce reinen ,vernunft2 die brigen sind ,bedrfnisse der ,neigung4 #ag ,im deutschen ,museum1 ,febr4 #aghg1 findet sich eine ,abhandlung von einem sehr feinen und hellen ,kopfe1 dem sel4 ,wizenmann1 dessen frher ,tod zu bedauren ist1 darin er die ,befugni1 aus einem ,bedrfnisse auf die objective ,realitt des ,gegenstandes desselben zu schlieen1 bestreitet und seinen ,gegenstand durch das ,beispiel #adc4ce eines ,verliebten erlutert1 der1 indem er sich in eine ,idee von ,schnheit1 welche blos sein ,hirngespinst ist1 vernarrt htte1 schlieen wollte1 da ein solches ,object wirklich wo existire4 ,ich gebe ihm hierin vollkommen recht in allen ,fllen1 wo das #add4be ,bedrfni auf ,neigung gegrndet ist1 die nicht einmal nothwendig fr den1 der damit angefochten ist1 die ,existenz ihres ,objects postuliren kann1 viel weniger eine fr jedermann gltige ,forderung enthlt und daher ein blos subjectiver ,grund der ,wnsche ist4 ,hier aber ist es ein ,vernunftbedrfni1 aus einem objectiven ,bestimmungsgrunde des ,willens1 nmlich dem moralischen ,gesetze1 entspringend1 welches #add4cj jedes vernnftige ,wesen nothwendig verbindet1 also zur ,voraussetzung der ihm angemessenen ,bedingungen in der ,natur a priori berechtigt und die letztern von dem vollstndigen praktischen ,gebrauche der ,vernunft unzertrennlich macht4 ,es ist ,pflicht1 das hchste ,gut nach unserem grten ,vermgen wirklich zu machen2 daher mu es doch auch mglich sein2 mithin ist es fr jedes vernnftige ,wesen in der ,welt #add4ce auch unvermeidlich1 dasjenige vorauszusetzen1 was zu dessen objectiver ,mglichkeit nothwendig ist4 ,die ,voraussetzung ist so nothwendig als das moralische ,gesetz1 in ,beziehung auf welches sie auch nur gltig ist4 99 99 99 99 99 ,um bei dem ,gebrauche eines noch so ungewohnten ,begriffs1 als der eines reinen praktischen ,vernunftglaubens ist1 ,mideutungen zu verhten1 #bfj sei mir erlaubt noch eine ,anmerkung hinzuzufgen4 -- ,es sollte fast scheinen1 als ob dieser ,vernunftglaube hier selbst als ,gebot angekndigt werde1 nmlich das hchste ,gut fr mglich anzunehmen4 ,ein ,glaube #add4e aber1 der geboten wird1 ist ein ,unding4 ,man erinnere sich aber der obigen ,auseinandersetzung dessen1 was im ,begriffe des hchsten ,guts anzunehmen verlangt wird1 und man wird inne werden1 da diese ,mglichkeit anzunehmen gar nicht geboten werden drfe1 und keine praktische ,gesinnungen fordere1 sie einzurumen1 sondern da speculative ,vernunft sie ohne #add4aj ,gesuch zugeben msse2 denn da eine dem moralischen ,gesetze angemessene ,wrdigkeit der vernnftigen ,wesen in der ,welt1 glcklich zu sein1 mit einem dieser proportionirten ,besitze dieser ,glckseligkeit in ,verbindung an sich unmglich sei1 kann doch niemand behaupten wollen4 ,nun giebt uns in ,ansehung des ersten ,stcks des hchsten ,guts1 nmlich was die ,sittlichkeit #add4ae betrifft1 das moralische ,gesetz blos ein ,gebot1 und die ,mglichkeit jenes ,bestandstcks zu bezweifeln1 wre eben so viel1 als das moralische ,gesetz selbst in ,zweifel ziehen4 ,was aber das zweite ,stck jenes ,objects1 nmlich die jener ,wrdigkeit durchgngig angemessene ,glckseligkeit1 betrifft1 so ist zwar die ,mglichkeit derselben berhaupt einzurumen gar nicht eines #add4bj ,gebots bedrftig1 denn die theoretische ,vernunft hat selbst nichts dawider3 nur die ,art1 wie wir uns eine solche ,harmonie der ,naturgesetze mit denen #bfa der ,freiheit denken sollen1 hat etwas an sich1 in ,ansehung dessen uns eine ,wahl zukommt1 weil theoretische ,vernunft hierber nichts mit apodiktischer ,gewiheit entscheidet1 und in ,ansehung dieser kann es ein moralisches ,interesse geben1 das den ,ausschlag giebt4 ,oben hatte ich gesagt1 da nach einem bloen ,naturgange in der #ade4e ,welt die genau dem sittlichen ,werthe angemessene ,glckseligkeit nicht zu erwarten und fr unmglich zu halten sei1 und da also die ,mglichkeit des hchsten ,guts von dieser ,seite nur unter ,voraussetzung eines moralischen ,welturhebers knne eingerumt werden4 ,ich hielt mit ,vorbedacht mit der ,einschrnkung dieses ,urtheils auf die subjectiven ,bedingungen #ade4aj unserer ,vernunft zurck1 um nur dann allererst1 wenn die ,art ihres ,frwahrhaltens nher bestimmt werden sollte1 davon ,gebrauch zu machen4 ,in der ,that ist die genannte ,unmglichkeit blos subjectiv1 d4 i4 unsere ,vernunft findet es ihr unmglich1 sich einen so genau angemessenen und durchgngig zweckmigen ,zusammenhang zwischen zwei #ade4ae nach so verschiedenen ,gesetzen sich erugnenden ,weltbegebenheiten nach einem bloen ,naturlaufe begreiflich zu machen1 ob sie zwar wie bei allem1 was sonst in der ,natur ,zweckmiges ist1 die ,unmglichkeit desselben nach allgemeinen ,naturgesetzen doch auch nicht beweisen1 d4 i4 aus objectiven #bfb ,grnden hinreichend darthun kann4 #ade4bj ,allein jetzt kommt ein ,entscheidungsgrund von anderer ,art ins ,spiel1 um im ,schwanken der speculativen ,vernunft den ,ausschlag zu geben4 ,das ,gebot1 das hchste ,gut zu befrdern1 ist objectiv 7in der praktischen ,vernunft71 die ,mglichkeit desselben berhaupt gleichfalls objectiv 7in der theoretischen ,vernunft1 die nichts dawider hat7 gegrndet4 ,allein die ,art1 #ade4be wie wir uns diese ,mglichkeit vorstellen sollen1 ob nach allgemeinen ,naturgesetzen ohne einen der ,natur vorstehenden weisen ,urheber1 oder nur unter dessen ,voraussetzung1 das kann die ,vernunft objectiv nicht entscheiden4 ,hier tritt nun eine subjective ,bedingung der ,vernunft ein3 die einzige ihr theoretisch mgliche1 zugleich der ,moralitt 7die unter einem objectiven #ade4cj ,gesetze der ,vernunft steht7 allein zutrgliche ,art1 sich die genaue ,zusammenstimmung des ,reichs der ,natur mit dem ,reiche der ,sitten als ,bedingung der ,mglichkeit des hchsten ,guts zu denken4 ,da nun die ,befrderung desselben und also die ,voraussetzung seiner ,mglichkeit objectiv 7aber nur der praktischen ,vernunft zu ,folge7 nothwendig ist1 zugleich #ade4ce aber die ,art1 auf welche ,weise wir es uns als mglich denken wollen1 in unserer ,wahl steht1 in welcher aber ein freies ,interesse der reinen praktischen ,vernunft fr die ,annehmung eines weisen ,welturhebers entscheidet3 so ist das ,princip1 was unser ,urtheil hierin bestimmt1 zwar #bfc subjectiv als ,bedrfni1 aber auch zugleich als ,befrderungsmittel dessen1 was objectiv 7praktisch7 nothwendig ist1 der ,grund einer ,maxime des ,frwahrhaltens in moralischer ,absicht1 d4 i4 ein reiner praktischer #adf4e ,vernunftglaube4 ,dieser ist also nicht geboten1 sondern als freiwillige1 zur moralischen 7gebotenen7 ,absicht zutrgliche1 berdem noch mit dem theoretischen ,bedrfnisse der ,vernunft einstimmige ,bestimmung unseres ,urtheils1 jene ,existenz anzunehmen und dem ,vernunftgebrauch ferner zum ,grunde zu legen1 selbst aus der moralischen ,gesinnung entsprungen2 #adf4aj kann also fters selbst bei ,wohlgesinnten bisweilen in ,schwanken1 niemals aber in ,unglauben gerathen4 ,,ix4 ,von der der praktischen ,bestimmung des ,menschen weislich angemessenen ,proportion seiner #adf4ae ,erkenntnivermgen4 ,wenn die menschliche ,natur zum hchsten ,gute zu streben bestimmt ist1 so mu auch das ,ma ihrer ,erkenntnivermgen1 vornehmlich ihr ,verhltni unter einander1 als zu diesem ,zwecke schicklich angenommen werden4 ,nun beweiset aber die ,kritik der reinen speculativen ,vernunft #adf4bj die grte ,unzulnglichkeit derselben1 um die wichtigsten ,aufgaben1 die #bfd ihr vorgelegt werden1 dem ,zwecke angemessen aufzulsen1 ob sie zwar die natrlichen und nicht zu bersehenden ,winke eben derselben ,vernunft1 imgleichen die groen ,schritte1 die sie thun kann1 nicht verkennt1 um sich diesem groen ,ziele1 das ihr ausgesteckt ist1 zu nheren1 aber doch1 ohne #adf4be es jemals fr sich selbst sogar mit ,beihlfe der grten ,naturkenntni zu erreichen4 ,also scheint die ,natur hier uns nur stiefmtterlich mit einem zu unserem ,zwecke benthigten ,vermgen versorgt zu haben4 ,gesetzt nun1 sie wre hierin unserem ,wunsche willfhrig gewesen und htte uns diejenige ,einsichtsfhigkeit oder ,erleuchtung ertheilt1 die #adf4cj wir gerne besitzen mchten1 oder in deren ,besitz einige wohl gar whnen sich wirklich zu befinden1 was wrde allem ,ansehn nach wohl die ,folge hievon sein8 ,wofern nicht zugleich unsere ganze ,natur umgendert wre1 so wrden die ,neigungen1 die doch allemal das erste ,wort haben1 zuerst ihre ,befriedigung und1 mit vernnftiger berlegung verbunden1 ihre grtmgliche und daurende ,befriedigung unter dem ,namen der ,glckseligkeit verlangen2 das moralische ,gesetz wrde nachher sprechen1 um jene in ihren geziemenden ,schranken zu halten und sogar sie alle insgesammt einem hheren1 auf keine ,neigung ,rcksicht nehmenden ,zwecke zu unterwerfen4 #adg4e ,aber statt des ,streits1 den jetzt die moralische ,gesinnung mit den ,neigungen zu fhren hat1 in welchem nach einigen ,niederlagen doch #bfe allmhlig moralische ,strke der ,seele zu erwerben ist1 wrden ,gott und ,ewigkeit mit ihrer furchtbaren ,majestt uns unablssig vor ,augen liegen 7denn was wir vollkommen beweisen knnen1 gilt in ,ansehung der #adg4aj ,gewiheit uns so viel1 als wovon wir uns durch den ,augenschein versichern74 ,die bertretung des ,gesetzes wrde freilich vermieden1 das ,gebotene gethan werden2 weil aber die ,gesinnung1 aus welcher ,handlungen geschehen sollen1 durch kein ,gebot mit eingeflt werden kann1 der ,stachel der ,thtigkeit hier aber sogleich bei ,hand und uerlich ist1 die #adg4ae ,vernunft also sich nicht allererst empor arbeiten darf1 um ,kraft zum ,widerstande gegen ,neigungen durch lebendige ,vorstellung der ,wrde des ,gesetzes zu sammeln1 so wrden die mehrsten gesetzmigen ,handlungen aus ,furcht1 nur wenige aus ,hoffnung und gar keine aus ,pflicht geschehen1 ein moralischer ,werth der ,handlungen aber1 worauf doch allein #adg4bj der ,werth der ,person und selbst der der ,welt in den ,augen der hchsten ,weisheit ankommt1 wrde gar nicht existiren4 ,das ,verhalten der ,menschen1 so lange ihre ,natur1 wie sie jetzt ist1 bliebe1 wrde also in einen bloen ,mechanismus verwandelt werden1 wo wie im ,marionettenspiel alles gut gesticuliren1 aber in den ,figuren doch kein ,leben anzutreffen #adg4be sein wrde4 ,nun1 da es mit uns ganz anders beschaffen ist1 da wir mit aller ,anstrengung unserer ,vernunft nur eine sehr dunkele und zweideutige #bff ,aussicht in die ,zukunft haben1 der ,weltregierer uns sein ,dasein und seine ,herrlichkeit nur muthmaen1 nicht erblicken1 oder klar beweisen lt1 dagegen das moralische ,gesetz in uns1 ohne uns etwas mit ,sicherheit #adg4cj zu verheien1 oder zu drohen1 von uns uneigenntzige ,achtung fordert1 brigens aber1 wenn diese ,achtung thtig und herrschend geworden1 allererst alsdann und nur dadurch ,aussichten ins ,reich des bersinnlichen1 aber auch nur mit schwachen ,blicken erlaubt3 so kann wahrhafte sittliche1 dem ,gesetze unmittelbar geweihte ,gesinnung stattfinden und das vernnftige #adg4ce ,geschpf des ,antheils am hchsten ,gute wrdig werden1 das dem moralischen ,werthe seiner ,person und nicht blos seinen ,handlungen angemessen ist4 ,also mchte es auch hier wohl damit seine ,richtigkeit haben1 was uns das ,studium der ,natur und des ,menschen sonst hinreichend lehrt1 da die unerforschliche ,weisheit1 durch die wir existiren1 nicht minder verehrungswrdig ist in dem1 was sie uns versagte1 als in dem1 was sie uns zu theil werden lie4 #adh4e ,der ,kritik der praktischen ,vernunft #bfg ,zweiter ,theil4 ,methodenlehre der reinen praktischen ,vernunft4 ,unter der ,methodenlehre der reinen praktischen ,vernunft kann #bfi man nicht die ,art 7sowohl im ,nachdenken als im ,vortrage7 mit reinen praktischen ,grundstzen in ,absicht auf ein wissenschaftliches ,erkenntni derselben zu verfahren verstehen1 welches man sonst im ,theoretischen eigentlich allein ,methode nennt 7denn populres ,erkenntni bedarf einer #aea4e ,manier1 ,wissenschaft aber einer ,methode1 d4 i4 eines ,verfahrens nach ,principien der ,vernunft1 wodurch das ,mannigfaltige einer ,erkenntni allein ein ,system werden kann74 ,vielmehr wird unter dieser ,methodenlehre die ,art verstanden1 wie man den ,gesetzen der reinen praktischen ,vernunft ,eingang in das menschliche ,gemth1 ,einflu auf die ,maximen #aea4aj desselben verschaffen1 d4 i4 die objectiv praktische ,vernunft auch subjectiv praktisch machen knne4 ,nun ist zwar klar1 da diejenigen ,bestimmungsgrnde des ,willens1 welche allein die ,maximen eigentlich moralisch machen und ihnen einen sittlichen ,werth geben1 die unmittelbare ,vorstellung des ,gesetzes und die #aea4ae objectiv nothwendige ,befolgung desselben als ,pflicht1 als die eigentlichen ,triebfedern der ,handlungen vorgestellt werden mssen1 weil sonst zwar ,legalitt der ,handlungen1 aber nicht ,moralitt der ,gesinnungen bewirkt #bgj werden wrde4 ,allein nicht so klar1 vielmehr beim ersten ,anblicke ganz unwahrscheinlich mu es jedermann vorkommen1 da auch subjectiv #aea4bj jene ,darstellung der reinen ,tugend mehr ,macht ber das menschliche ,gemth haben und eine weit strkere ,triebfeder abgeben knne1 selbst jene ,legalitt der ,handlungen zu bewirken und krftigere ,entschlieungen hervorzubringen1 das ,gesetz aus reiner ,achtung fr dasselbe jeder anderen ,rcksicht vorzuziehen1 als alle ,anlockungen1 die aus ,vorspiegelungen von #aea4be ,vergngen und berhaupt allem dem1 was man zur ,glckseligkeit zhlen mag1 oder auch alle ,androhungen von ,schmerz und beln jemals wirken knnen4 ,gleichwohl ist es wirklich so bewandt1 und wre es nicht so mit der menschlichen ,natur beschaffen1 so wrde auch keine ,vorstellungsart des ,gesetzes durch ,umschweife und empfehlende ,mittel jemals ,moralitt der ,gesinnung hervorbringen4 ,alles wre lauter ,gleinerei1 das ,gesetz wrde #aeb4e gehat1 oder wohl gar verachtet1 indessen doch um eigenen ,vortheils willen befolgt werden4 ,der ,buchstabe des ,gesetzes 7,legalitt7 wrde in unseren ,handlungen anzutreffen sein1 der ,geist desselben aber in unseren ,gesinnungen 7,moralitt7 gar nicht1 und da wir mit aller unserer ,bemhung uns doch in unserem ,urtheile nicht ganz von der ,vernunft los machen #aeb4aj knnen1 so wrden wir unvermeidlich in unseren eigenen ,augen als nichtswrdige1 verworfene ,menschen erscheinen mssen1 wenn wir uns gleich #bga fr diese ,krnkung vor dem inneren ,richterstuhl dadurch schadlos zu halten versuchten1 da wir uns an den ,vergngen ergtzten1 die ein von uns angenommenes natrliches oder gttliches ,gesetz unserem ,wahne #aeb4ae nach mit dem ,maschinenwesen ihrer ,polizei1 die sich blos nach dem richtete1 was man thut1 ohne sich um die ,bewegungsgrnde1 warum man es thut1 zu bekmmern1 verbunden htte4 ,zwar kann man nicht in ,abrede sein1 da1 um ein entweder noch ungebildetes1 oder auch verwildertes ,gemth zuerst ins ,gleis des moralisch #aeb4bj ,guten zu bringen1 es einiger vorbereitenden ,anleitungen bedrfe1 es durch seinen eigenen ,vortheil zu locken1 oder durch den ,schaden zu schrecken2 allein so bald dieses ,maschinenwerk1 dieses ,gngelband nur einige ,wirkung gethan hat1 so mu durchaus der reine moralische ,bewegungsgrund an die ,seele gebracht werden1 der nicht allein dadurch1 da er der einzige #aeb4be ist1 welcher einen ,charakter 7praktische consequente ,denkungsart nach unvernderlichen ,maximen7 grndet1 sondern auch darum1 weil er den ,menschen seine eigene ,wrde fhlen lehrt1 dem ,gemthe eine ihm selbst unerwartete ,kraft giebt1 sich von aller sinnlichen ,anhnglichkeit1 so fern sie herrschend werden will1 loszureien und in der ,unabhngigkeit seiner #aeb4cj intelligibelen ,natur und der ,seelengre1 dazu er sich bestimmt sieht1 fr #bgb die ,opfer1 die er darbringt1 reichliche ,entschdigung zu finden4 ,wir wollen also diese ,eigenschaft unseres ,gemths1 diese ,empfnglichkeit eines reinen moralischen ,interesse und mithin die bewegende ,kraft der reinen ,vorstellung der ,tugend1 wenn sie gehrig ans menschliche ,herz gebracht #aeb4ce wird1 als die mchtigste und1 wenn es auf die ,dauer und ,pnktlichkeit in ,befolgung moralischer ,maximen ankommt1 einzige ,triebfeder zum ,guten durch ,beobachtungen1 die ein jeder anstellen kann1 beweisen2 wobei doch zugleich erinnert werden mu1 da1 wenn diese ,beobachtungen nur die ,wirklichkeit eines solchen ,gefhls1 nicht aber dadurch zu ,stande gebrachte sittliche ,besserung beweisen1 dieses der einzigen ,methode1 die objectiv praktischen ,gesetze der reinen ,vernunft durch bloe reine ,vorstellung der #aec4e ,pflicht subjectiv praktisch zu machen1 keinen ,abbruch thue1 gleich als ob sie eine leere ,phantasterei wre4 ,denn da diese ,methode noch niemals in ,gang gebracht worden1 so kann auch die ,erfahrung noch nichts von ihrem ,erfolg aufzeigen1 sondern man kann nur ,beweisthmer der ,empfnglichkeit solcher ,triebfedern fordern1 die ich jetzt krzlich vorlegen und darnach #aec4aj die ,methode der ,grndung und ,cultur chter moralischer ,gesinnungen mit wenigem entwerfen will4 ,wenn man auf den ,gang der ,gesprche in gemischten ,gesellschaften1 die nicht blos aus ,gelehrten und ,vernnftlern1 sondern auch aus ,leuten #bgc von ,geschften oder ,frauenzimmer bestehen1 ,acht hat1 so bemerkt man1 #aec4ae da auer dem ,erzhlen und ,scherzen noch eine ,unterhaltung1 nmlich das ,rsonniren1 darin ,platz findet3 weil das erstere1 wenn es ,neuigkeit und mit ihr ,interesse bei sich fhren soll1 bald erschpft1 das zweite aber leicht schal wird4 ,unter allem ,rsonniren ist aber keines1 was mehr den ,beitritt der ,personen1 die sonst bei allem ,vernnfteln bald lange ,weile #aec4bj haben1 erregt und eine gewisse ,lebhaftigkeit in die ,gesellschaft bringt1 als das ber den sittlichen ,werth dieser oder jener ,handlung1 dadurch der ,charakter irgend einer ,person ausgemacht werden soll4 ,diejenige1 welchen sonst alles ,subtile und ,grblerische in theoretischen ,fragen trocken und verdrielich ist1 treten bald bei1 wenn es darauf ankommt1 den moralischen #aec4be ,gehalt einer erzhlten guten oder bsen ,handlung auszumachen1 und sind so genau1 so grblerisch1 so subtil1 alles1 was die ,reinigkeit der ,absicht und mithin den ,grad der ,tugend in derselben vermindern1 oder auch nur verdchtig machen knnte1 auszusinnen1 als man bei keinem ,objecte der ,speculation sonst von ihnen erwartet4 ,man kann in diesen ,beurtheilungen #aec4cj oft den ,charakter der ber andere urtheilenden ,personen selbst hervorschimmern sehen1 deren einige vorzglich geneigt scheinen1 indem sie ihr ,richteramt vornehmlich ber ,verstorbene ausben1 das ,gute1 was von #bgd dieser oder jener ,that derselben erzhlt wird1 wider alle krnkende ,einwrfe der ,unlauterkeit und zuletzt den ganzen sittlichen ,werth der ,person #aec4ce wider den ,vorwurf der ,verstellung und geheimen ,bsartigkeit zu vertheidigen1 andere dagegen mehr auf ,anklagen und ,beschuldigungen sinnen1 diesen ,werth anzufechten4 ,doch kann man den letzteren nicht immer die ,absicht beimessen1 ,tugend aus allen ,beispielen der ,menschen gnzlich wegvernnfteln zu wollen1 um sie dadurch zum leeren ,namen zu machen1 sondern es ist oft nur wohlgemeinte ,strenge in ,bestimmung des chten sittlichen ,gehalts nach einem unnachsichtlichen ,gesetze1 mit welchem und #aed4e nicht mit ,beispielen verglichen der ,eigendnkel im ,moralischen sehr sinkt1 und ,demuth nicht etwa blos gelehrt1 sondern bei scharfer ,selbstprfung von jedem gefhlt wird4 ,dennoch kann man den ,verteidigern der ,reinigkeit der ,absicht in gegebenen ,beispielen es mehrentheils ansehen1 da sie ihr da1 wo sie die ,vermuthung der ,rechtschaffenheit fr sich hat1 auch den #aed4aj mindesten ,fleck gerne abwischen mchten1 aus dem ,bewegungsgrunde1 damit nicht1 wenn allen ,beispielen ihre ,wahrhaftigkeit gestritten und aller menschlichen ,tugend die ,lauterkeit weggeleugnet wrde1 diese nicht endlich gar fr ein bloes ,hirngespinst gehalten und so alle ,bestrebung zu derselben als eitles ,geziere und trglicher ,eigendnkel geringschtzig #aed4ae gemacht werde4 ,ich wei nicht1 warum die ,erzieher der ,jugend von diesem ,hange #bge der ,vernunft1 in aufgeworfenen praktischen ,fragen selbst die subtilste ,prfung mit ,vergngen einzuschlagen1 nicht schon lngst ,gebrauch gemacht haben1 und1 nachdem sie einen blos moralischen ,katechism zum #aed4bj ,grunde legten1 sie nicht die ,biographien alter und neuer ,zeiten in der ,absicht durchsuchten1 um ,belge zu den vorgelegten ,pflichten bei der ,hand zu haben1 an denen sie vornehmlich durch die ,vergleichung hnlicher ,handlungen unter verschiedenen ,umstnden die ,beurtheilung ihrer ,zglinge in ,thtigkeit setzten1 um den mindern oder greren moralischen ,gehalt #aed4be derselben zu bemerken1 als worin sie selbst die frhe ,jugend1 die zu aller ,speculation sonst noch unreif ist1 bald sehr scharfsichtig und dabei1 weil sie den ,fortschritt ihrer ,urtheilskraft fhlt1 nicht wenig interessirt finden werden1 was aber das ,vornehmste ist1 mit ,sicherheit hoffen knnen1 da die ftere bung1 das ,wohlverhalten in seiner ganzen ,reinigkeit zu kennen #aed4cj und ihm ,beifall zu geben1 dagegen selbst die kleinste ,abweichung von ihr mit ,bedauern oder ,verachtung zu bemerken1 ob es zwar bis dahin nur als ein ,spiel der ,urtheilskraft1 in welchem ,kinder mit einander wetteifern knnen1 getrieben wird1 dennoch einen dauerhaften ,eindruck der ,hochschtzung auf der einen und des ,abscheues auf der andern ,seite #aed4ce zurcklassen werde1 welche durch bloe ,gewohnheit1 solche ,handlungen als beifalls- oder tadelswrdig fters anzusehen1 zur ,rechtschaffenheit im #bgf knftigen ,lebenswandel eine gute ,grundlage ausmachen wrden4 ,nur wnsche ich sie mit ,beispielen sogenannter edler 7berverdienstlicher7 ,handlungen1 mit welchen unsere empfindsame ,schriften so viel um sich werfen1 zu verschonen und alles blos auf ,pflicht und den ,werth1 den ein ,mensch sich in seinen eigenen ,augen durch das ,bewutsein1 sie nicht bertreten #aee4e zu haben1 geben kann und mu1 auszusetzen1 weil1 was auf leere ,wnsche und ,sehnsuchten nach unersteiglicher ,vollkommenheit hinausluft1 lauter ,romanhelden hervorbringt1 die1 indem sie sich auf ihr ,gefhl fr das berschwenglich ,groe viel zu ,gute thun1 sich dafr von der ,beobachtung der gemeinen und gangbaren ,schuldigkeit1 die alsdann ihnen #aee4aj nur unbedeutend klein scheint1 frei sprechen4#ah #ah ,handlungen1 aus denen groe1 uneigenntzige1 theilnehmende ,gesinnung und ,menschlichkeit hervorleuchtet1 zu preisen1 ist ganz rathsam4 ,aber man mu hier nicht sowohl auf die ,seelenerhebung1 die sehr flchtig und vorbergehend ist1 als vielmehr #aee4cj auf die ,herzensunterwerfung unter ,pflicht1 wovon ein lngerer ,eindruck erwartet werden kann1 weil sie ,grundstze 7jene aber nur ,aufwallungen7 mit sich fhrt1 aufmerksam machen4 ,man darf nur ein wenig nachsinnen1 man wird immer eine ,schuld finden1 die er sich irgend wodurch in ,ansehung des ,menschengeschlechts aufgeladen hat 7sollte es auch nur die sein1 da man durch die ,ungleichheit der #aee4ce ,menschen in der brgerlichen ,verfassung ,vortheile geniet1 um deren willen andere desto mehr entbehren mssen71 um durch die eigenliebige ,einbildung des ,verdienstlichen den ,gedanken an ,pflicht nicht zu verdrngen4 ,wenn man aber frgt1 was denn eigentlich die reine ,sittlichkeit ist1 #bgg an der als dem ,probemetall man jeder ,handlung moralischen ,gehalt prfen msse1 so mu ich gestehen1 da nur ,philosophen die ,entscheidung dieser ,frage zweifelhaft machen knnen2 denn in der gemeinen ,menschenvernunft #aee4ae ist sie1 zwar nicht durch abgezogene allgemeine ,formeln1 aber doch durch den gewhnlichen ,gebrauch1 gleichsam als der ,unterschied zwischen der rechten und linken ,hand1 lngst entschieden4 ,wir wollen also vorerst das ,prfungsmerkmal der reinen ,tugend an einem ,beispiele zeigen und1 indem wir uns vorstellen1 da es etwa einem zehnjhrigen ,knaben #aee4bj zur ,beurtheilung vorgelegt worden1 sehen1 ob er auch von selber1 ohne durch den ,lehrer dazu angewiesen zu sein1 nothwendig so urtheilen mte4 ,man erzhle die ,geschichte eines redlichen ,mannes1 den man bewegen will1 den ,verleumdern einer unschuldigen1 brigens nichts vermgenden ,person 7wie etwa ,anna von ,bolen auf ,anklage ,heinrich ,,viii4 von ,england7 #aee4be beizutreten4 ,man bietet ,gewinne1 d4 i4 groe ,geschenke oder hohen ,rang1 an1 er schlgt sie aus4 ,dieses wird bloen ,beifall und ,billigung in der ,seele des ,zuhrers wirken1 weil es ,gewinn ist4 ,nun fngt man es mit ,androhung des ,verlusts an4 ,es sind unter diesen ,verleumdern #bgh seine besten ,freunde1 die ihm jetzt ihre ,freundschaft aufsagen1 nahe ,verwandte1 die ihn 7der ohne ,vermgen ist7 zu enterben drohen1 ,mchtige1 die ihn in jedem ,orte und ,zustande verfolgen und krnken knnen1 ein #aef4e ,landesfrst1 der ihn mit dem ,verlust der ,freiheit1 ja des ,lebens selbst bedroht4 ,um ihn aber1 damit das ,ma des ,leidens voll sei1 auch den ,schmerz fhlen zu lassen1 den nur das sittlich gute ,herz recht inniglich fhlen kann1 mag man seine mit uerster ,noth und ,drftigkeit bedrohte ,familie ihn um ,nachgiebigkeit anflehend1 ihn selbst1 obzwar rechtschaffen1 #aef4aj doch eben nicht von festen1 unempfindlichen ,organen des ,gefhls fr ,mitleid sowohl als eigener ,noth1 in einem ,augenblick1 darin er wnscht den ,tag nie erlebt zu haben1 der ihn einem so unaussprechlichen ,schmerz aussetzte1 dennoch seinem ,vorsatze der ,redlichkeit1 ohne zu wanken oder nur zu zweifeln1 treu bleibend vorstellen3 so wird mein jugendlicher ,zuhrer #aef4ae stufenweise von der bloen ,billigung zur ,bewunderung1 von da zum ,erstaunen1 endlich bis zur grten ,verehrung und einem lebhaften ,wunsche1 selbst ein solcher ,mann sein zu knnen 7obzwar freilich nicht in seinem ,zustande71 erhoben werden2 und gleichwohl ist hier die ,tugend nur darum so viel werth1 weil sie so viel kostet1 nicht weil sie etwas einbringt4 #aef4bj ,die ganze ,bewunderung und selbst ,bestrebung zur hnlichkeit mit diesem ,charakter beruht hier gnzlich auf der ,reinigkeit des sittlichen #bgi ,grundsatzes1 welche nur dadurch recht in die ,augen fallend vorgestellt werden kann1 da man alles1 was ,menschen nur zur ,glckseligkeit zhlen mgen1 von den ,triebfedern der ,handlung wegnimmt4 ,also mu die #aef4be ,sittlichkeit auf das menschliche ,herz desto mehr ,kraft haben1 je reiner sie dargestellt wird4 ,woraus denn folgt1 da1 wenn das ,gesetz der ,sitten und das ,bild der ,heiligkeit und ,tugend auf unsere ,seele berall einigen ,einflu ausben soll1 sie diesen nur so fern ausben knne1 als sie rein1 unvermengt von ,absichten auf sein ,wohlbefinden1 als ,triebfeder ans ,herz #aef4cj gelegt wird1 darum weil sie sich im ,leiden am herrlichsten zeigt4 ,dasjenige aber1 dessen ,wegrumung die ,wirkung einer bewegenden ,kraft verstrkt1 mu ein ,hinderni gewesen sein4 ,folglich ist alle ,beimischung der ,triebfedern1 die von eigener ,glckseligkeit hergenommen werden1 ein ,hinderni1 dem moralischen ,gesetze ,einflu aufs menschliche ,herz zu verschaffen4 #aef4ce -- ,ich behaupte ferner1 da selbst in jener bewunderten ,handlung1 wenn der ,bewegungsgrund1 daraus sie geschah1 die ,hochschtzung seiner ,pflicht war1 alsdann eben diese ,achtung frs ,gesetz1 nicht etwa ein ,anspruch auf die innere ,meinung von ,gromuth und edler1 verdienstlicher ,denkungsart1 gerade auf das ,gemth des ,zuschauers die grte ,kraft habe1 folglich ,pflicht1 nicht ,verdienst den nicht allein bestimmtesten1 sondern1 wenn sie im rechten ,lichte ihrer ,unverletzlichkeit vorgestellt wird1 #aeg4e #bhj auch den eindringendsten ,einflu aufs ,gemth haben msse4 ,in unsern ,zeiten1 wo man mehr mit schmelzenden1 weichherzigen ,gefhlen1 oder hochfliegenden1 aufblhenden und das ,herz eher welk als stark machenden ,anmaungen ber das ,gemth mehr auszurichten hofft1 als durch die der menschlichen ,unvollkommenheit und dem ,fortschritte im #aeg4aj ,guten angemenere trockne und ernsthafte ,vorstellung der ,pflicht1 ist die ,hinweisung auf diese ,methode nthiger als jemals4 ,kindern ,handlungen als edele1 gromthige1 verdienstliche zum ,muster aufzustellen1 in der ,meinung1 sie durch ,einflung eines ,enthusiasmus fr dieselbe einzunehmen1 ist vollends zweckwidrig4 ,denn da sie noch in der ,beobachtung #aeg4ae der gemeinsten ,pflicht und selbst in der richtigen ,beurtheilung derselben so weit zurck sind1 so heit das so viel1 als sie bei ,zeiten zu ,phantasten zu machen4 ,aber auch bei dem belehrtern und erfahrnern ,theil der ,menschen ist diese vermeinte ,triebfeder1 wo nicht von nachtheiliger1 wenigstens von keiner chten moralischen ,wirkung aufs ,herz1 die man dadurch doch #aeg4bj hat zuwegebringen wollen4 ,alle ,gefhle1 vornehmlich die1 so ungewohnte ,anstrengung bewirken sollen1 mssen in dem ,augenblicke1 da sie in ihrer ,heftigkeit sind1 und ehe sie verbrausen1 ihre ,wirkung thun1 sonst thun sie nichts3 indem das ,herz natrlicherweise zu seiner natrlichen1 gemigten ,lebensbewegung #aeg4be #bha zurckkehrt und sonach in die ,mattigkeit verfllt1 die ihm vorher eigen war1 weil zwar etwas1 was es reizte1 nichts aber1 das es strkte1 an dasselbe gebracht war4 ,grundstze mssen auf ,begriffe errichtet werden1 auf alle andere ,grundlage knnen nur ,anwandelungen zu ,stande kommen1 die der ,person keinen moralischen ,werth1 ja nicht einmal eine ,zuversicht #aeg4cj auf sich selbst verschaffen knnen1 ohne die das ,bewutsein seiner moralischen ,gesinnung und eines solchen ,charakters1 das hchste ,gut im ,menschen1 gar nicht stattfinden kann4 ,diese ,begriffe nun1 wenn sie subjectiv praktisch werden sollen1 mssen nicht bei den objectiven ,gesetzen der ,sittlichkeit stehen bleiben1 um sie zu bewundern und in ,beziehung auf die #aeg4ce ,menschheit hochzuschtzen1 sondern ihre ,vorstellung in ,relation auf den ,menschen und auf sein ,individuum betrachten2 da denn jenes ,gesetz in einer zwar hchst achtungswrdigen1 aber nicht so geflligen ,gestalt erscheint1 als ob es zu dem ,elemente gehre1 daran er natrlicher ,weise gewohnt ist1 sondern wie es ihn nthigt1 dieses oft nicht ohne ,selbstverleugnung zu verlassen und sich in ein hheres zu begeben1 darin er sich mit unaufhrlicher ,besorgni des ,rckfalls nur mit ,mhe erhalten kann4 #aeh4e ,mit einem ,worte1 das moralische ,gesetz verlangt ,befolgung aus ,pflicht1 nicht aus ,vorliebe1 die man gar nicht voraussetzten kann und soll4 ,lat uns nun im ,beispiele sehen1 ob in der ,vorstellung einer ,handlung #bhb als edler und gromthiger ,handlung mehr subjectiv bewegende ,kraft einer ,triebfeder liege1 als wenn diese blos als ,pflicht in ,verhltni #aeh4aj auf das ernste moralische ,gesetz vorgestellt wird4 ,die ,handlung1 da jemand mit der grten ,gefahr des ,lebens ,leute aus dem ,schiffbruche zu retten sucht1 wenn er zuletzt dabei selbst sein ,leben einbt1 wird zwar einerseits zur ,pflicht1 andererseits aber und grtentheils auch fr verdienstliche ,handlung angerechnet1 aber unsere ,hochschtzung derselben #aeh4ae wird gar sehr durch den ,begriff von ,pflicht gegen sich selbst1 welche hier etwas ,abbruch zu leiden scheint1 geschwcht4 ,entscheidender ist die gromthige ,aufopferung seines ,lebens zur ,erhaltung des ,vaterlandes1 und doch1 ob es auch so vollkommen ,pflicht sei1 sich von selbst und unbefohlen dieser ,absicht zu weihen1 darber bleibt einiger ,scrupel brig1 #aeh4bj und die ,handlung hat nicht die ganze ,kraft eines ,musters und ,antriebes zur ,nachahmung in sich4 ,ist es aber unerlaliche ,pflicht1 deren bertretung das moralische ,gesetz an sich und ohne ,rcksicht auf ,menschenwohl verletzt und dessen ,heiligkeit gleichsam mit ,fen tritt 7dergleichen ,pflichten man ,pflichten gegen ,gott zu nennen pflegt1 weil wir uns in #aeh4be ihm das ,ideal der ,heiligkeit in ,substanz denken71 so widmen wir der ,befolgung desselben mit ,aufopferung alles dessen1 was fr die innigste aller unserer ,neigungen nur immer einen ,werth haben mag1 die allervollkommenste #bhc ,hochachtung1 und wir finden unsere ,seele durch ein solches ,beispiel gestrkt und erhoben1 wenn wir an demselben uns berzeugen #aeh4cj knnen1 da die menschliche ,natur zu einer so groen ,erhebung ber alles1 was ,natur nur immer an ,triebfedern zum ,gegentheil aufbringen mag1 fhig sei4 ,juvenal stellt ein solches ,beispiel in einer ,steigerung vor1 die den ,leser die ,kraft der ,triebfeder1 die im reinen ,gesetze der ,pflicht als ,pflicht steckt1 lebhaft empfinden lt3 #aeh4ce ,esto bonus miles1 tutor bonus1 arbiter idem ,integer2 ambiguae si quando citabere testis ,incertaeque rei1 ,phalaris licet imperet1 ut sis ,falsus1 et admoto dictet periuria tauro1 ,summum crede nefas animam praeferre pudori ,et proper vitam vivendi perdere causas4 ,wenn wir irgend etwas ,schmeichelhaftes vom ,verdienstlichen in #aei4e unsere ,handlung bringen knnen1 dann ist die ,triebfeder schon mit ,eigenliebe etwas vermischt1 hat also einige ,beihlfe von der ,seite der ,sinnlichkeit4 ,aber der ,heiligkeit der ,pflicht allein alles nachsetzen und sich bewut werden1 da man es knne1 weil unsere eigene ,vernunft dieses als ihr ,gebot anerkennt und sagt1 da man es thun solle1 das heit sich #aei4aj gleichsam ber die ,sinnenwelt selbst gnzlich erheben1 und ist in demselben ,bewutsein des ,gesetzes auch als ,triebfeder eines die ,sinnlichkeit beherrschenden ,vermgens unzertrennlich1 wenn gleich nicht immer #bhd mit ,effect verbunden1 der aber doch auch durch die ftere ,beschftigung mit derselben und die anfangs kleinern ,versuche ihres ,gebrauchs ,hoffnung #aei4ae zu seiner ,bewirkung giebt1 um in uns nach und nach das grte1 aber reine moralische ,interesse daran hervorzubringen4 ,die ,methode nimmt also folgenden ,gang4 ,zuerst ist es nur darum zu thun1 die ,beurtheilung nach moralischen ,gesetzen zu einer natrlichen1 alle unsere eigene sowohl als die ,beobachtung fremder freier ,handlungen #aei4bj begleitenden ,beschftigung und gleichsam zur ,gewohnheit zu machen und sie zu schrfen1 indem man vorerst frgt1 ob die ,handlung objectiv dem moralischen ,gesetze1 und welchem1 gem sei2 wobei man denn die ,aufmerksamkeit auf dasjenige ,gesetz1 welches blos einen ,grund zur ,verbindlichkeit an die ,hand giebt1 von dem unterscheidet1 welches in der ,that #aei4be verbindend ist 7leges obligandi a legibus obligantibus71 7wie z4 ,b4 das ,gesetz desjenigen1 was das ,bedrfni der ,menschen1 im ,gegensatze dessen1 was das ,recht derselben von mir fordert1 wovon das ,letztere wesentliche1 das ,erstere aber nur auerwesentliche ,pflichten vorschreibt7 und so verschiedene ,pflichten1 die in einer ,handlung zusammenkommen1 #aei4cj unterscheiden lehrt4 ,der andere ,punkt1 worauf die ,aufmerksamkeit gerichtet werden mu1 ist die ,frage3 ob die ,handlung auch 7subjectiv7 um des moralischen ,gesetzes willen geschehen1 und also sie nicht allein #bhe sittliche ,richtigkeit als ,that1 sondern auch sittlichen ,werth als ,gesinnung1 ihrer ,maxime nach1 habe4 ,nun ist kein ,zweifel1 da diese bung und #aei4ce das ,bewutsein einer daraus entspringenden ,cultur unserer blos ber das ,praktische urtheilenden ,vernunft ein gewisses ,interesse selbst am ,gesetze derselben1 mithin an sittlich guten ,handlungen nach und nach hervorbringen msse4 ,denn wir gewinnen endlich das lieb1 dessen ,betrachtung uns den erweiterten ,gebrauch unserer ,erkenntnikrfte empfinden lt1 welchen vornehmlich dasjenige befrdert1 worin wir moralische ,richtigkeit antreffen3 weil sich die ,vernunft in einer solchen ,ordnung #afj4e der ,dinge mit ihrem ,vermgen1 a priori nach ,principien zu bestimmen1 was geschehen soll1 allein gut finden kann4 ,gewinnt doch ein ,naturbeobachter ,gegenstnde1 die seinen ,sinnen anfangs anstig sind1 endlich lieb1 wenn er die groe ,zweckmigkeit ihrer ,organisation daran entdeckt und so seine ,vernunft an ihrer ,betrachtung weidet1 und ,leibniz brachte ein #afj4aj ,insect1 welches er durchs ,mikroskop sorgfltig betrachtet hatte1 schonend wiederum auf sein ,blatt zurck1 weil er sich durch seinen ,anblick belehrt gefunden und von ihm gleichsam eine ,wohltat genossen hatte4 ,aber diese ,beschftigung der ,urtheilskraft1 welche uns unsere eigene ,erkenntnikrfte fhlen lt1 ist noch nicht das ,interesse an den ,handlungen #afj4ae #bhf und ihrer ,moralitt selbst4 ,sie macht blos1 da man sich gerne mit einer solchen ,beurtheilung unterhlt1 und giebt der ,tugend oder der ,denkungsart nach moralischen ,gesetzen eine ,form der ,schnheit1 die bewundert1 darum aber noch nicht gesucht wird 7laudatur et alget72 wie alles1 dessen ,betrachtung subjectiv ein ,bewutsein der ,harmonie unserer #afj4bj ,vorstellungskrfte bewirkt1 und wobei wir unser ganzes ,erkenntnivermgen 7,verstand und ,einbildungskraft7 gestrkt fhlen1 ein ,wohlgefallen hervorbringt1 das sich auch andern mittheilen lt1 wobei gleichwohl die ,existenz des ,objects uns gleichgltig bleibt1 indem es nur als die ,veranlassung angesehen wird1 der ber die ,thierheit erhabenen ,anlage der #afj4be ,talente in uns inne zu werden4 ,nun tritt aber die zweite bung ihr ,geschft an1 nmlich in der lebendigen ,darstellung der moralischen ,gesinnung an ,beispielen die ,reinigkeit des ,willens bemerklich zu machen1 vorerst nur als negativer ,vollkommenheit desselben1 so fern in einer ,handlung aus ,pflicht gar keine ,triebfedern der ,neigungen als ,bestimmungsgrnde #afj4cj auf ihn einflieen2 wodurch der ,lehrling doch auf das ,bewutsein seiner ,freiheit aufmerksam erhalten wird1 und1 obgleich diese ,entsagung eine anfngliche ,empfindung von ,schmerz erregt1 dennoch dadurch1 da sie jenen ,lehrling dem ,zwange selbst wahrer ,bedrfnisse entzieht1 ihm zugleich eine ,befreiung von der mannigfaltigen ,unzufriedenheit1 #afj4ce darin ihn alle diese ,bedrfnisse verflechten1 angekndigt und das ,gemth #bhg fr die ,empfindung der ,zufriedenheit aus anderen ,quellen empfnglich gemacht wird4 ,das ,herz wird doch von einer ,last1 die es jederzeit ingeheim drckt1 befreit und erleichtert1 wenn an reinen moralischen ,entschlieungen1 davon ,beispiele vorgelegt werden1 dem ,menschen ein inneres1 ihm selbst sonst nicht einmal recht bekanntes ,vermgen1 die innere ,freiheit1 aufgedeckt wird1 sich von der ungestmen ,zudringlichkeit der #afa4e ,neigungen dermaen loszumachen1 da gar keine1 selbst die beliebteste nicht1 auf eine ,entschlieung1 zu der wir uns jetzt unserer ,vernunft bedienen sollen1 ,einflu habe4 ,in einem ,falle1 wo ich nur allein wei1 da das ,unrecht auf meiner ,seite sei1 und1 obgleich das freie ,gestndni desselben und die ,anerbietung zur ,genugthuung an der ,eitelkeit1 dem #afa4aj ,eigennutze1 selbst dem sonst nicht unrechtmigen ,widerwillen gegen den1 dessen ,recht von mir geschmlert ist1 so groen ,widerspruch findet1 dennoch mich ber alle diese ,bedenklichkeiten wegsetzen kann1 ist doch ein ,bewutsein einer ,unabhngigkeit von ,neigungen und von ,glcksumstnden und der ,mglichkeit sich selbst genug zu sein enthalten1 welche mir berall #afa4ae auch in anderer ,absicht heilsam ist4 ,und nun findet das ,gesetz der ,pflicht durch den positiven ,werth1 den uns die ,befolgung desselben empfinden lt1 leichteren ,eingang durch die ,achtung fr uns selbst im ,bewutsein unserer ,freiheit4 ,auf diese1 wenn sie wohl gegrndet ist1 #bhh wenn der ,mensch nichts strker scheuet1 als sich in der inneren ,selbstprfung #afa4bj in seinen eigenen ,augen geringschtzig und verwerflich zu finden1 kann nun jede gute sittliche ,gesinnung gepfropft werden3 weil dieses der beste1 ja der einzige ,wchter ist1 das ,eindringen unedler und verderbender ,antriebe vom ,gemthe abzuhalten4 ,ich habe hiemit nur auf die allgemeinsten ,maximen der ,methodenlehre #afa4be einer moralischen ,bildung und bung hinweisen wollen4 ,da die ,mannigfaltigkeit der ,pflichten fr jede ,art derselben noch besondere ,bestimmungen erforderte und so ein weitluftiges ,geschfte ausmachen wrde1 so wird man mich fr entschuldigt halten1 wenn ich in einer ,schrift wie diese1 die nur ,vorbung ist1 es bei diesen ,grundzgen bewenden #afa4cj lasse4 ,beschlu4 ,zwei ,dinge erfllen das ,gemth mit immer neuer und zunehmender ,bewunderung und ,ehrfurcht1 je fter und anhaltender sich das ,nachdenken damit beschftigt3 der bestirnte ,himmel ber mir und das #afa4ce moralische ,gesetz in mir4 ,beide darf ich nicht als in ,dunkelheiten verhllt1 oder im berschwenglichen1 auer meinem ,gesichtskreise suchen und blos vermuthen2 ich sehe sie vor mir und verknpfe sie unmittelbar #bhi mit dem ,bewutsein meiner ,existenz4 ,das erste fngt von dem ,platze an1 den ich in der uern ,sinnenwelt einnehme1 und erweitert die ,verknpfung1 darin ich stehe1 ins unabsehlich ,groe mit ,welten ber ,welten #afb4e und ,systemen von ,systemen1 berdem noch in grenzenlose ,zeiten ihrer periodischen ,bewegung1 deren ,anfang und ,fortdauer4 ,das zweite fngt von meinem unsichtbaren ,selbst1 meiner ,persnlichkeit1 an und stellt mich in einer ,welt dar1 die wahre ,unendlichkeit hat1 aber nur dem ,verstande sprbar ist1 und mit welcher 7dadurch aber auch zugleich mit allen jenen #afb4aj sichtbaren ,welten7 ich mich nicht wie dort in blos zuflliger1 sondern allgemeiner und nothwendiger ,verknpfung erkenne4 ,der erstere ,anblick einer zahllosen ,weltenmenge vernichtet gleichsam meine ,wichtigkeit1 als eines thierischen ,geschpfs1 das die ,materie1 daraus es ward1 dem ,planeten 7einem bloen ,punkt im ,weltall7 wieder zurckgeben mu1 nachdem #afb4ae es eine kurze ,zeit 7man wei nicht wie7 mit ,lebenskraft versehen gewesen4 ,der zweite erhebt dagegen meinen ,werth1 als einer ,intelligenz1 unendlich durch meine ,persnlichkeit1 in welcher das moralische ,gesetz mir ein von der ,thierheit und selbst von der ganzen ,sinnenwelt unabhngiges ,leben offenbart1 wenigstens so viel sich aus der zweckmigen ,bestimmung #afb4bj meines ,daseins durch dieses ,gesetz1 welche nicht auf ,bedingungen und ,grenzen dieses ,lebens eingeschrnkt ist1 sondern ins ,unendliche geht1 #bij abnehmen lt4 ,allein ,bewunderung und ,achtung knnen zwar zur ,nachforschung reizen1 aber den ,mangel derselben nicht ersetzen4 ,was ist nun zu thun1 #afb4be um diese auf nutzbare und der ,erhabenheit des ,gegenstandes angemessene ,art anzustellen8 ,beispiele mgen hiebei zur ,warnung1 aber auch zur ,nachahmung dienen4 ,die ,weltbetrachtung fing von dem herrlichsten ,anblicke an1 den menschliche ,sinne nur immer vorlegen und unser ,verstand in ihrem weiten ,umfange zu verfolgen nur immer vertragen kann1 #afb4cj und endigte -- mit der ,sterndeutung4 ,die ,moral fing mit der edelsten ,eigenschaft in der menschlichen ,natur an1 deren ,entwicklung und ,cultur auf unendlichen ,nutzen hinaussieht1 und endigte -- mit der ,schwrmerei1 oder dem ,aberglauben4 ,so geht es allen noch rohen ,versuchen1 in denen der vornehmste ,theil des ,geschftes auf den ,gebrauch der ,vernunft ankommt1 #afb4ce der nicht so wie der ,gebrauch der ,fe sich von selbst vermittelst der ftern ,ausbung findet1 vornehmlich wenn er ,eigenschaften betrifft1 die sich nicht so unmittelbar in der gemeinen ,erfahrung darstellen lassen4 ,nachdem aber1 wiewohl spt1 die ,maxime in ,schwang gekommen war1 alle ,schritte vorher wohl zu berlegen1 die die ,vernunft zu thun vorhat1 und sie nicht anders als im ,gleise einer vorher wohl berdachten ,methode ihren ,gang machen zu lassen1 so bekam die ,beurtheilung des ,weltgebudes #afc4e #bia eine ganz andere ,richtung und mit dieser zugleich einen ohne ,vergleichung glcklichern ,ausgang4 ,der ,fall eines ,steins1 die ,bewegung einer ,schleuder1 in ihre ,elemente und dabei sich uernde ,krfte aufgelst und mathematisch bearbeitet1 brachte zuletzt diejenige klare und fr alle ,zukunft unvernderliche ,einsicht in den ,weltbau hervor1 die bei fortgehender #afc4aj ,beobachtung hoffen kann1 sich immer nur zu erweitern1 niemals aber zurckgehen zu mssen frchten darf4 ,diesen ,weg nun in ,behandlung der moralischen ,anlagen unserer ,natur gleichfalls einzuschlagen1 kann uns jenes ,beispiel anrthig sein und ,hoffnung zu hnlichem guten ,erfolg geben4 ,wir haben doch die ,beispiele #afc4ae der moralisch urtheilenden ,vernunft bei ,hand4 ,diese nun in ihre ,elementarbegriffe zu zergliedern1 in ,ermangelung der ,mathematik aber ein der ,chemie hnliches ,verfahren der ,scheidung des ,empirischen vom ,rationalen1 das sich in ihnen vorfinden mchte1 in wiederholten ,versuchen am gemeinen ,menschenverstande vorzunehmen1 kann uns ,beides #afc4bj rein und1 was ,jedes fr sich allein leisten knne1 mit ,gewiheit kennbar machen und so theils der ,verirrung einer noch rohen1 ungebten ,beurtheilung1 theils 7welches weit nthiger ist7 den ,genieschwngen vorbeugen1 durch welche1 wie es von ,adepten des ,steins der ,weisen zu geschehen pflegt1 ohne alle methodische ,nachforschung und ,kenntni der #afc4be #bib ,natur getrumte ,schtze versprochen und wahre verschleudert werden4 ,mit einem ,worte3 ,wissenschaft 7kritisch gesucht und methodisch eingeleitet7 ist die enge ,pforte1 die zur ,weisheitslehre fhrt1 wenn unter dieser nicht blos verstanden wird1 was man thun1 sondern was ,lehrern zur ,richtschnur dienen soll1 um den ,weg zur ,weisheit1 den jedermann gehen #afc4cj soll1 gut und kenntlich zu bahnen und andere vor ,irrwegen zu sicheren2 eine ,wissenschaft1 deren ,aufbewahrerin jederzeit die ,philosophie bleiben mu1 an deren subtiler ,untersuchung das ,publicum keinen ,antheil1 wohl aber an den ,lehren zu nehmen hat1 die ihm nach einer solchen ,bearbeitung allererst recht hell einleuchten knnen4 #afc4ce ,anmerkungen4 ,die ,zahlen an den ,seiten geben die ,originalpaginirung der dem ,text zu ,grunde gelegten ,ausgaben 7#aghh und #agic7 wieder4 ,kritik der praktischen ,vernunft4 ,herausgeber3 ,paul ,natorp4 ,einleitung4 ,b4 ,erdmann 7in der ,einleitung zur ,kr4 d4 r4 ,v41 ,bd4 ,,iv ,s4 #egc;ff47 hat bereits darauf aufmerksam gemacht1 da die ,kritik der reinen ,vernunft nach der ursprnglichen ,absicht ,kants die kritische ,grundlegung zur reinen praktischen ,weltweisheit oder ,metaphysik der ,sitten mitenthalten sollte4 ,der ,plan einer besonderen ,kritik der praktischen ,vernunft taucht erst spt auf2 und es verlohnt wohl der ,mhe1 seinem ,ursprung nachzuforschen4 ,schon die frhste deutliche ,ankndigung des kritischen ,unternehmens die ,nachricht von der ,einrichtung seiner ,vorlesungen in dem ,winterhalbenjahre von #agfe-agff1 spricht von einer ,kritik und ,vorschrift der gesammten ,weltweisheit als eines ,ganzen1 welche ,betrachtungen ber den ,ursprung ihrer ,einsichten sowohl1 als ihrer ,irrthmer anstellen und den genauen ,grundri entwerfen soll1 nach welchem ein solches ,gebude der ,vernunft dauerhaft und regelmig soll aufgefhrt werden 7,,ii #caj74 ,und wenig spter 7an ,lambert1 #ca4 ,dec4 #agfe1 ,x #ec7 verheisst ,kant eine ,untersuchung ber die eigenthmliche ,methode der ,metaphysick und vermittelst derselben auch der gesammten ,philosophie4 ,er will aber dieses ,werk1 als das ,hauptziel aller dieser ,aussichten1 noch ein wenig aussetzen1 weil es ihm noch an ,beyspielen mangle1 an denen er in concreto das eigenthmliche ,verfahren zeigen knnte4 ,aus diesem ,grunde will er einige kleinere ,ausarbeitungen voranschicken1 deren ,stoff vor mir fertig liegt1 worunter die metaphysische ,anfangsgrnde der natrlichen ,weltweisheit und die metaph3 ,anfangsgr3 der praktischen ,weltweisheit die ersten seyn werden1 damit die ,hauptschrift nicht durch gar zu weitluftige und doch unzulngliche ,beyspiele allzu sehr gedehnet werde4 ,zu diesen ,ausarbeitungen kam es damals nicht4 ,der ,brief an ,mendelssohn vom #h4 ,april #agff 7,x #ff;ff47 ber die inzwischen erschienenen ,trume eines ,geistersehers zeigt ,kant gewillt und gerstet1 direct auf sein ,hauptziel loszugehen4 ,der ,eifer1 mit dem ein ,lambert auf den entscheidenden ,gedanken einging1 die ,metaphysik von der ,seite der ,methode in sicheren ,gang zu bringen1 hat dazu jedenfalls krftig mitgewirkt4 ,kant konnte sich1 wie er am #b4 ,sept4 #aggj 7mit bersendung der ,dissertation7 an ,lambert schreibt 7,x #ib;f471 nicht entschlieen etwas minderes1 als einen deutlichen ,abris von der ,gestalt1 darinn ich diese ,wissenschaft erblicke1 und eine bestimte ,idee der eigenthmlichen ,methode in derselben dem redlich um ,verstndigung bemhten ,manne vorzulegen4 ,die ,dissertation selbst aber gengt ihm nicht einmal als ,unterlage der brieflichen ,verhandlung mit ,lambert1 sondern er stellt diesem einen neuen ,abris dieser ganzen ,wissenschaft 444 in einigen wenigen ,briefen in ,aussicht2 will sich aber dazu noch etwas ,zeit nehmen und inzwischen -- zur ,erholung6 -- diesen ,winter seine ,untersuchungen ber die reine moralische ,weltweisheit1 in der keine empirische principien anzutreffen sind und gleichsam die metaphysic der ,sitten1 in ,ordnung bringen und ausfertigen1 um dadurch zugleich den wichtigsten ,absichten bey der vernderten ,form der ,metaphysick den ,weg zu bahnen2 dies offenbar in der frher bekundeten ,meinung3 um bei der neuen methodologischen ,grundlegung der ,philosophie auf die concreten ,beispiele schon hinweisen zu knnen4 ,wir wundern uns nicht1 dass die ,ausfhrung dieser ,absicht auch diesmal unterblieb4 ,die noch ungelste ,hauptaufgabe musste wohl auf ,kant eine strkere ,anziehungskraft ausben1 seitdem er eingesehen1 dass 7nach dem krftig aufklrenden ,worte der ,diss4 #bc7 in philosophia pura 444 ,methodus antevertit omnem scientiam1 et quidquid tentatur ante huius praecepta probe excussa et firmiter stabilita1 temere conceptum et inter vana mentis ludibria reiiciendum videtur4 ,so finden wir ihn im ,briefe an ,herz1 #g4 ,juni #agga 7,x #aag7 wieder ganz dabei1 ein ,werk1 welches unter dem ,titel3 ,die ,grentzen der ,sinnlichkeit und der ,vernunft das ,verhltnis der vor die ,sinnenwelt bestimten ,grundbegriffe und ,gesetze zusammt dem ,entwurfe dessen1 was die ,natur der ,geschmackslehre1 ,metaphysick u4 ,moral ausmacht1 enthalten soll1 etwas ausfhrlich auszuarbeiten4 ,den ,winter hindurch -- denselben ,winter1 in dem er die ,metaphysik der ,sitten hatte ausfertigen wollen -- ist er alle materialien dazu durchgegangen1 hat alles gesichtet1 gewogen1 an einander gepat2 ist aber mit dem ,plane nur erst krzlich fertig geworden2 welcher ,plan aus der obigen losen ,aneinanderreihung3 ,grundbegriffe und ,gesetze der ,sinnenwelt zusammt ,geschmackslehre1 ,metaphysik und ,moral1 freilich nicht deutlich wird4 ,genauere ,auskunft giebt der ,brief an ,herz vom #ba4 ,februar #aggb 7,x #abc;ff474 ,wir vernehmen hier von zwei verschiedenen ,plnen4 ,nach dem ersten sollte das ,werk von den ,grenzen der ,sinnlichkeit und der ,vernunft zwei ,theile erhalten1 einen theoretischen und einen praktischen2 deren ,inhalt und weitere ,gliederung angegeben werden4 ,als er dann zwar daran ging1 den theoretischen ,theil vollstndig zu durchdenken1 thaten sich neue ,schwierigkeiten auf4 ,er glaubt dieser aber in der ,hauptsache ,herr geworden und nunmehr im ,stande zu sein1 eine ,critick der reinen ,vernunft1 welche die ,natur der theoretischen so wohl als practischen ,erkentnis1 so fern sie blos intellectual ist1 enthlt vorzulegen1 und zwar will er den ersten ,theil1 der die ,quellen der ,metaphysic1 ihre ,methode u4 ,grentzen enthlt1 zuerst und darauf die reinen principien der ,sittlichkeit ausarbeiten4 ,die ,gliederung der ,kritik der reinen ,vernunft in einen theoretischen und einen praktischen ,theil scheint aber wieder aufgegeben in dem nchsten ,zeugniss1 dem ,brief von 7,oct487 #aggc an ,herz 7,x #ach71 wo wieder ganz deutlich1 wie frher1 der einzigen ,transscendentalphilosophie oder ,critik der reinen ,vernunft die zwei ,theile der ,metaphysik3 ,metaphysik der ,natur und der ,sitten1 gegenberstehen2 von diesen beabsichtigt er noch immer die letztere zuerst herauszugeben4 ,sie war ja seit langem vorbereitet3 bereits #agfe lag der ,stoff vor ihm fertig2 am #i4 ,mai #agfg 7,x #ga7 schreibt er an ,herder1 dass er daran arbeitet2 im ,winter #aggj_/ga hatte er sie1 bloss zur ,erholung von der schwereren ,arbeit an dem ,methodenwerk1 fertig zu machen gedacht2 auch nach dem ,briefe von #aggb 7,x #abd7 hatte er es in diesem ,felde schon vorher ziemlich weit gebracht1 hatte er die ,principien dafr schon vorlngst zu seiner ziemlichen ,befriedigung entworfen4 ,aber auch jetzt kam es zur ,ausfhrung nicht2 alle andern ,ausarbeitungen wurden durch seine ,hauptarbeit an der ,kr4 d4 r4 ,v4 wie durch einen ,damm zurckgehalten 7,x #ahe74 ,jene ,grunddisposition aber1 wonach der einen ungetheilten ,kritik die zweitheilige ,metaphysik1 der ,natur und der ,sitten1 gegenbersteht1 scheint auch in den weiteren ,documenten1 die sich leider nicht ganz direct hierber aussprechen1 festgehalten zu werden4 ,der ,brief vom #bd4 ,nov4 #aggf an ,herz 7,x #ahe1 worber ,erdmann a4 a4 ,o4 #egf7 widerspricht dieser ,annahme keineswegs1 wie wir hernach sehen werden2 der andre vom #bh4 ,aug4 #aggh 7,erdm4 #ehb7 besttigt sie eher4 ,vllig klar aber lsst der ,brief an ,mendelssohn1 #af4 ,aug4 #aghc 7,x #cbe7 erkennen1 dass in der inzwischen erschienenen ,kritik der reinen ,vernunft die ,vorarbeitung und sichere ,bestimmung der ,grenze und des gesammten ,inhalts der ganzen menschlichen ,vernunft seiner ,meinung nach gegeben war und nur die ,ausarbeitung der ,metaphysik selbst nach obigen 7d4 h4 den in der ,kr4 d4 r4 ,v4 dargelegten7 critischen ,grundstzen noch fehlte4 ,diese gedachte er in ,lehrbuchform 7vgl4 auch den ,brief von #aggh1 ,x #bbd7 und in mehrer ,popularitt als sein ,hauptwerk nach und nach auszuarbeiten2 und zwar hoffte er im nchsten ,winter bereits den ersten ,theil seiner ,moral wo nicht vollig1 doch meist zu ,stande zu bringen4 ,es ist demnchst die ,kritik der reinen ,vernunft selbst ins ,auge zu fassen3 aus ihr muss doch eine klare ,antwort auf die ,frage zu gewinnen sein1 ob die kritische ,bodenbereitung zur ,metaphysik nach des ,verfassers ,meinung mit diesem ,werk abgeschlossen1 oder erst zur ,hlfte geleistet war4 ,ein ,hinweis auf die fehlende andre ,hlfte konnte1 da doch reine ,vernunft nach ,kants ,begriffen eine vollkommene ,einheit1 ein nicht in sich1 sondern nur in der ,betrachtung theilbares ,ganzes darstellt1 unmglich unterbleiben4 ,ein solcher ,hinweis aber findet sich an keiner einzigen ,stelle der ,kritik der reinen ,vernunft von #agha2 sondern durchweg wird1 wie es ja auch diesem ,titel entspricht1 das ganze ,geschft der ,kritik als in diesem ,werke beendet angesehen2 es wird daher keine fernere ,kritik1 sondern nur1 wie immer bisher1 die ,metaphysik der ,natur und der ,sitten in ,aussicht gestellt4 #a4 ,nach der ,vorrede 7,,iv #i dieser ,ausgabe7 bedeutet die ,kritik der reinen ,vernunft3 die des ,vernunftvermgens berhaupt in ,ansehung aller ,erkenntnisse1 zu denen sie unabhngig von aller ,erfahrung streben mag u4 s4 f4 ,die einzige brigbleibende philosophische ,aufgabe ist die ,metaphysik selbst1 oder das ,system4 ,ein solches ,system der reinen 7speculativen7 ,vernunft hoffe ich unter dem ,titel ,metaphysik der ,natur selbst zu liefern 7#ac74 ,hier deutet der ,zusatz in ,klammern ohne ,zweifel auf den ebenso wesentlichen andern ,theil des ,systems1 die ,metaphysik der ,sitten2 aber nichts deutet darauf1 dass die ,kritik selbst noch einer ,ergnzung in ,hinsicht des praktischen ,gebrauchs der ,vernunft bedrfte4 ,der ,verleger ,hartknoch 7#ai4 ,nov4 #agha1 ,x #bfa7 rechnet auf eben diese beiden ,werke1 da dies zur ,vollendung ,ihres ,plans gehrt u4 ein ,ganzes ausmacht4 ,keiner denkt1 und ,kant selbst denkt in dieser ,zeit nicht an eine zweite ,kritik4 ,daher brennt z4 ,b4 ,schtz 7#aj4 ,juli #aghd1 ,x #cga7 vor ,begierde und ,sehnsucht nach seiner ,metaphysik der ,natur1 der er doch auch gewiss eine ,metaph4 der ,sitten folgen lassen werde4 #b4 ,der ,schlussabschnitt der ,einleitung1 der von der ,eintheilung der ,transscendentalphilosophie handelt1 schrnkt zwar den ,begriff der letzteren und damit den der ,kritik der reinen ,vernunft ein auf das ,gebiet der reinen1 blos speculativen ,vernunft 7#be74 ,aber diese ,einschrnkung wird nur dadurch begrndet1 dass bei den obersten ,grundstzen und ,grundbegriffen der ,moralitt1 obgleich sie ,erkenntnisse a priori sind1 doch ,begriffe empirischen ,ursprungs 7der ,lust und ,unlust1 der ,begierden und ,neigungen1 der ,willkr etc47 vorausgesetzt werden mssten4 ,dies bedarf der ,erklrung1 da ,kant mindestens seit #aggj 7,diss4 #i7 annimmt und unerschtterlich daran festhlt1 dass die ,principien der ,moral der reinen ,vernunft entstammen und also zur reinen ,philosophie gehren4 7,s4 bes4 an ,lambert1 #aggj1 ,x #ic3 reine moralische ,weltweisheit1 in der keine empirische principien anzutreffen sind1 und an ,herz1 #aggb1 ,x #abf3 die ,natur der theoretischen sowohl als practischen ,erkenntnis1 so fern sie blos intellectual ist74 ,aber die ,erklrung liegt nicht fern3 auch bei den obersten1 vllig reinen ,grundstzen und ,grundbegriffen der ,moral mssen dennoch die empirischen ,begriffe der ,lust1 ,unlust etc4 insofern vorausgesetzt werden1 als ein menschlicher ,wille niemals ohne ,materie ist4 ,aber diese ,materie geht nicht als ,princip oder ,bedingung in die reinen sittlichen ,grundstze oder ,grundbegriffe mit ein4 ,so ,kr4 d4 r4 ,v41 ,,iii #chd3 ,moralische ,begriffe sind nicht gnzlich reine ,vernunftbegriffe1 weil ihnen etwas empirisches 7,lust oder ,unlust7 zum ,grunde liegt1 ,gleichwohl knnen sie in ,ansehung des ,princips 444 7also wenn man blo auf ihre ,form ,acht hat7 gar wohl zum ,beispiele reiner ,vernunftbegriffe dienen4 ,durch diese wohlbekannte ,distinction erklren sich scheinbar empiristische usserungen wie im ,brief an ,herz #aggc 7,x #ach7 oder ,kr4 ,,iii #ebj ,anm4 ,aber kann denn eine ,metaphysik der ,sitten1 kann die ,aufstellung reiner ,principien der ,moral einer voraufgehenden ,kritik entrathen8 ,gilt hier etwa nicht1 dass ,methodus antevertit omnem scientiam8 ,gewiss bedarf sie der kritischen ,bodenbereitung3 aber diese ist in der ,kritik der reinen 7speculativen7 ,vernunft zugleich gegeben4 ,eben sie hat 7,,iii #bdi7 den ,boden zu jenen majesttischen sittlichen ,gebuden eben und baufest zu machen4 ,sie thut es durch ,sicherung der ,idee1 besonders der ,idee der ,freiheit1 welche1 obwohl selbst eine rein speculative1 doch schon von der ,dissertation 7#aggj7 an 7 #i4 ,anm47 die ,grundidee der praktischen ,erkenntnis ist1 ja berhaupt den ,begriff des ,praktischen erst giebt3 ,kr4 ,,iii #bdf;f4 ,plato fand seine ,ideen vorzglich in allem1 was praktisch ist1 d4 i4 auf ,freiheit beruht1 welche ihrerseits unter ,erkenntnissen steht1 die ein eigenthmliches ,product der ,vernunft sind2 ,,iii #chd ,ideen1 444 die praktische ,kraft 444 haben und der ,mglichkeit der ,vollkommenheit gewisser ,handlungen zum ,grunde liegen4 ,die transscendentalen ,ideen aber1 insbesondere die der ,freiheit1 erhalten ihre ,sicherung durch die ,kritik der reinen ,vernunft und erwarten sie nicht erst von einer zweiten1 noch ausstehenden ,kritik der praktischen ,vernunft4 ,name und ,begriff einer solchen ist in der #a4 ,aufl4 der ,kr4 d4 r4 ,v4 ganz unbekannt4 ,was noch aussteht1 ist nicht eine zweite ,kritik1 sondern nur die ,ausfhrung der ,moral selbst1 welche empirischer ,begriffe 7der ,lust1 ,unlust etc41 kurz der ,materie des ,willens7 nicht entrathen kann und deshalb nicht zur ,aufgabe der ,kritik1 der einzigen1 nmlich der der in sich einigen reinen ,vernunft1 gehrt4 #c4 ,dies ist durchweg die ,auffassung der ,kr4 d4 r4 ,v4 von #agha4 ,allerdings steht 7nach ,,iii #ccb7 die reine ,moral -- gleich der reinen ,mathematik1 auch diese ,vergleichung ist zu beachten -- ausser der ,transscendentalphilosophie2 doch werden die transscendentalen ,vernunftbegriffe oder ,ideen 444 vielleicht von den ,naturbegriffen zu den praktischen einen bergang mglich machen 444 7#bee72 sie machen die theoretische ,sttze der moralischen ,ideen und ,grundstze aus1 mit der diese 7stehen und7 fallen 7#cbe74 ,denn auf die transscendentale ,idee der ,freiheit grndet sich der praktische ,begriff derselben2 die ,aufhebung der ersteren wrde zugleich die letztere vertilgen 7#cfc;f474 ,es wird dann die ,deduction der ,mglichkeit der ,freiheit auf ,grund der ,unterscheidung von ,erscheinung und ,ding an sich1 mitsammt der allgemeinen ,erklrung des ,sollens 7#cga71 das eine ganz andere ,regel und ,ordnung1 als die ,naturordnung ist1 einfhrt 7#cgc71 wenn auch kurz1 gegeben1 also der ,kerngedanke der ,grundlegung wie der ,kritik der praktischen ,vernunft vorweggenommen1 ohne dass doch der ,boden der rein speculativen ,untersuchung damit verlassen wrde1 denn berall handelt es sich hier um die theoretische ,sttze der ,moral1 noch nicht um diese selbst4 ,es werden auch die praktischen ,postulate bereits angedeutet 7#dba;ff41 #eah72 es wird endlich im ,kanon der reinen ,vernunft1 der als wesentlicher ,bestandtheil der ,transscendentalphilosophie schon im ,briefe an ,herz #aggf1 ,x #ahf1 bezeichnet worden war1#ai der bergang ins praktische ,gebiet ganz offen vollzogen2 denn der ,kanon betrifft ausdrcklich den praktischen und nicht den speculativen ,vernunftgebrauch 7,,iii #eah74 ,man versteht1 dass es hier ,kant selbst um die ,einheit des ,systems fast bange wird 7#ebj72 es kommt die ,gefahr hinzu1 von dem neuen ,stoffe oder dem ,gegenstand1 der der transscendentalen ,philosophie fremd ist1 zu wenig zu sagen und es so an ,deutlichkeit oder berzeugung fehlen zu lassen 7ebenda74 ,in der ,that aber ist die ,grenze der bloss speculativen ,untersuchung auch hier in aller ,strenge eingehalten4 ,gehren einerseits -- wie hier wiederum betont wird -- die praktischen ,begriffe1 eben als praktische1 d4 h4 auf ,lust und ,unlust 7der ,materie nach7 bezogen1 nicht in den ,inbegriff der ,transscendentalphilosophie 7#ebj ,anm471 so gehrt umgekehrt das ,problem der transscendentalen ,freiheit nicht fr die ,vernunft im praktischen ,gebrauch1 sondern betrifft bloss das speculative ,wissen2 es kann1 sofern es ums ,praktische zu thun ist1 sogar als ganz gleichgltig bei ,seite gesetzt werden 7#ebb72 ,moral braucht 7unmittelbar7 nur die ,freiheit im praktischen ,verstande1 die sogar durch ,erfahrung bewiesen werden kann 7#eba74 ,so auch 7#ebc73 ,die ,frage ,was soll ich thun8 ist blo praktisch4 ,sie kann als eine solche zwar der reinen ,vernunft angehren1 ist aber alsdann doch nicht transscendental1 sondern moralisch1 mithin kann sie unsere ,kritik an sich selbst nicht beschftigen4 ,nur bei oberflchlichem ,lesen knnte man hier in unsere ,kritik die ,hindeutung auf eine andere ,kritik1 nmlich die der praktischen ,vernunft1 finden4 ,die schroffe ,entgegensetzung nicht transscendental1 sondern moralisch kann aber nach allem ,frhern 7bes4 nach ,,iv #bd7 nur so verstanden werden1 dass im ,begriff des ,moralischen die ,hinzunahme empirischer ,begriffe mitgedacht ist4 ,also nicht im ,gegensatz zu einer andern ,kritik1 sondern nur im ,gegensatz zur ,moral selbst als einem ,theil des ,systems der ,philosophie ist der ,ausdruck unsere ,kritik zu verstehen4 #ai ,also widerspricht dieser ,brief nicht der ,voraussetzung1 dass es nur eine ,kritik der ,vernunft giebt4 #d4 ,noch bleibt brig die ,architektonik der reinen ,vernunft1 in der doch am ehesten eine endgltige ,entscheidung unserer ,frage zu finden sein sollte4 ,was ergiebt sie8 ,,iii #edc;f43 ,die ,gesetzgebung der menschlichen ,vernunft 7,philosophie7 hat zwei ,gegenstnde1 ,natur und ,freiheit1 und enthlt also sowohl das ,naturgesetz1 als auch das ,sittengesetz1 anfangs in zwei besonderen1 zuletzt aber in einem einzigen philosophischen ,system4444 ,die ,philosophie der reinen ,vernunft ist nun entweder ,propdeutik 444 und heit ,kritik1 oder zweitens das ,system der reinen ,vernunft 7,wissenschaft7 444 und heit ,metaphysik44444 ,die ,metaphysik theilt sich in die des speculativen und praktischen ,gebrauchs der reinen ,vernunft und ist also entweder ,metaphysik der ,natur1 oder ,metaphysik der ,sitten4 ,auch hier kein ,wort von einer entsprechenden ,eintheilung der ,kritik2 vielmehr muss man sagen1 eine solche wird durch diese ,erklrung geradezu ausgeschlossen1 da zum wenigsten hier1 fast am ,ende des ,werks1 von dem noch fehlenden andern ,theil der ,kritik1 wenn ein solcher vorausgesetzt wre1 nicht htte geschwiegen werden knnen4 ,aber es heisst nochmals am ,schluss desselben ,hauptstcks 7#edi73 ,metaphysik also sowohl der ,natur1 als der ,sitten1 vornehmlich die ,kritik der sich auf eigenen ,flgeln wagenden ,vernunft1 welche vorbend 7propdeutisch7 vorhergeht1 machen eigentlich allein dasjenige aus1 was wir im chten ,verstande ,philosophie nennen knnen4 ,auch hier nicht die entfernteste ,andeutung eines noch fehlenden praktischen ,theils der ,propdeutik4 ,nach diesem allen ist es ganz1 was man erwartet1 dass ,kant nach dem ,erscheinen der ,kritik der reinen ,vernunft alsbald die ,abfassung der ,metaphysik und zwar des ,theils1 dessen ,fertigstellung er sich so oft schon vorgenommen und immer wieder zurckgestellt hatte1 der ,metaphysik der ,sitten ins ,auge fasst 7s4 ,hamann an ,hartknoch #g4 ,mai und #bc4 ,okt4 #agha1 #aa4 ,jan4 #aghb1 ,gildemeister ,,ii #cfh1 und ,hamanns ,werke ,,vi #bbb1 #bcf2 ,hartknoch an ,kant #ai4 ,nov4 #agha1 ,x #bfa2 ,erdmann ,,iv #fjb;f41 ,menzer #fbe2 und besonders den schon erwhnten ,brief ,kants an ,mendelssohn #af4 ,aug4 #aghc1 ,x #cbe74 ,aber auch das ist nur1 was wir erwarten1 dass die mit der ,kritik eingeschlagene neue ,gedankenrichtung ihn noch nicht losliess2 dass1 eben als er nun an die ,ausarbeitung der ,metaphysik der ,sitten ernstlich herantrat1 die fr diese in der ,kritik der reinen ,vernunft geleistete kritische ,vorarbeitung ihm noch nicht ganz gengen wollte4 ,denn sie enthielt zwar dem ,kerne nach die kritische ,grundlegung auch zur reinen ,moral1 aber nur in knapper1 mehr gelegentlicher und noch manchem ,einwand ausgesetzter ,ausfhrung4 ,so versteht es sich1 dass aus dem ersten ,theil seiner ,moral 7im ,brief an ,mendelssohn7 ein ,prodromus oder ,plan 7,x #cgc7 zur ,metaphysik der ,sitten1 und endlich eine ,grundlegung zu dieser wurde 7,menzer #fbf;f472 die in der ,that nichts anderes als eine vollstndigere1 von der ,kritik der reinen1 bloss speculativen ,vernunft soviel mglich losgelste1 mit den ,problemen der ,moral selbst in deutlichere und vollstndigere ,beziehung gesetzte kritische ,bodenbereitung zur reinen ,moral oder ,metaphysik der ,sitten ist4 ,in der 7leider nicht datirten7 ,vorrede dieser ,schrift nun -- deren ,manuscript am #ai4 ,sept4 #aghd abgeschickt wurde1 und deren erste ,exemplare ,kant am #g4 ,april #aghe erhielt 7,menzer #fbh7 -- tritt berhaupt zum ersten ,mal der ,name und ,begriff einer ,kritik der praktischen ,vernunft auf4 ,was soll sie denn noch1 neben der ,kritik der reinen ,vernunft und der ,grundlegung zur ,metaphysik der ,sitten8 ,was kann eine ,kritik der praktischen ,vernunft anders sein als eben die 7kritische7 ,grundlegung zur ,metaphysik der ,sitten8 ,die ,vorrede selbst giebt darauf ,antwort 7,,iv #cia73 ,im ,vorsatze nun1 eine ,metaphysik der ,sitten dereinst zu liefern1 lasse ich diese ,grundlegung vorangehen4 ,zwar giebt es eigentlich keine andere ,grundlage derselben1 als die ,kritik einer reinen praktischen ,vernunft1 so wie zur ,metaphysik 7der ,natur7 die schon gelieferte ,kritik der reinen speculativen ,vernunft4 ,und jeder ,leser beider ,schriften weiss ja1 dass die ,grundl4 und die ,kr4 d4 pr4 ,v4 sich wirklich dem ,hauptinhalt nach decken1 dass sie sich fast nur formal1 und zwar so unterscheiden1 dass die ,gedankenentwicklung in der ,grundlegung mehr einen analytischen1 in der ,kr4 d4 pr4 ,v4 einen synthetischen ,gang befolgt4 ,es wird ja im #c4 ,abschnitt der ,grundlegung direct der bergang zur ,kritik der reinen praktischen ,vernunft vollzogen1 und von dieser die zu unserer ,absicht hinlngliche ,hauptzge bereits dargestellt 7,,iv #dde74 ,nur in ,vollstndigkeit ist diese ,kritik auch hier noch nicht geliefert2 zu ihrer ,vollendung nmlich wird noch erfordert 7#cia71 dass die ,einheit der praktischen mit der speculativen ,vernunft in einem gemeinschaftlichen ,princip aufgezeigt werde1 weil es doch am ,ende nur eine und dieselbe ,vernunft sein kann1 die blo in der ,anwendung unterschieden sein mu4 ,und hieraus endlich glauben wir zu verstehen1 weshalb ,kant auch nach ,vollendung der ,grundlegung 7sowie der ,metaphysischen ,anfangsgrnde der ,naturwissenschaft7 ungesumt zur vlligen ,ausarbeitung1 nicht der ,kritik der praktischen ,vernunft1 sondern der ,metaphysik der ,sitten geht 7an ,schtz1 #ac4 ,sept4 #aghe1 ,x #chc74 ,auch noch in dem ,brief an ,bering vom #g4 ,april #aghf 7,x #dah7 will er die ,bearbeitung des ,systems der ,metaphysik 7in engern1 theoretischen ,sinne7 noch etwas weiter hinaussetzen1 um fr das ,system der practischen ,weltweisheit ,zeit zu gewinnen1 welches mit dem ersteren vergeschwistert ist und einer hnlichen ,bearbeitung bedarf1 wiewohl die ,schwierigkeit bey demselben nicht so gro ist4 ,kant gedachte also alles ,ernstes die ,kritik der praktischen ,vernunft1 welche zum ,abschluss des ganzen kritischen ,systems die ,einheit der speculativen und praktischen ,vernunft darthun sollte1 erst nach ,vollendung des ,systems der ,metaphysik der ,natur sowohl als der ,sitten vorzulegen4 ,nur so begreift sich1 dass noch am #ad4 ,mai #aghg1 kurz vor dem ,erscheinen der ,kr4 d4 pr4 ,v4 7nach dem ,briefe von ,jenisch an ,kant1 ,x #dfc7 alles nur mit ,sehnsucht seiner ,metaphysik der ,sitten1 und nicht der ,kr4 d4 pr4 ,v4 entgegensah4 ,von dieser ,absicht nun aber doch wieder abzugehen bestimmte ihn1 so scheint es1 hauptschlich die ,rcksicht auf die ,beurtheilungen sowohl der ,kr4 d4 r4 ,v4 als der ,grundlegung1 welche gerade das1 was er der ,kr4 d4 pr4 ,v4 vorbehalten hatte3 den berzeugenden ,beweis der ,einheit der speculativen und der praktischen ,vernunft vermissten1 namentlich ,anstoss nahmen an der im theoretischen ,erkenntni geleugneten und im praktischen behaupteten objectiven ,realitt der auf ,noumenen angewandten ,kategorien und an der paradoxen ,forderung1 sich als ,subject der ,freiheit zum ,noumen1 zugleich aber auch in ,absicht auf die ,natur zum ,phnomen in seinem eigenen empirischen ,bewutsein zu machen 7,kr4 d4 pr4 ,v41 ,vorrede1 oben ,s4 #f;f474 ,diesen immer wiederholten ,einwnden grndlich zu begegnen1 entschloss er sich1 so scheint es1 nun doch die ,kritik der praktischen ,vernunft der ,metaphysik der ,sitten vorauszuschicken4 ,diese ,motivation ergiebt #a4 die ,vorrede der ,kr4 d4 pr4 ,v4 selbst 7,s4 #f;f473 ,nur eine ausfhrliche ,kritik der praktischen ,vernunft kann alle diese ,mideutung heben und die consequente ,denkungsart1 welche eben ihren grten ,vorzug ausmacht1 in ein helles ,licht setzen4 7,nur eine ausfhrliche ,kritik3 die ,hauptzge enthielt ja schon die ,grundlegung47 #b4 ,kurz vor der ,vollendung des ,buches der ,brief an ,schtz vom #be4 ,juni #aghg1 ,x #dfg3 ,ich habe meine ,kritik der praktischen ,vernunft so weit fertig1 da ich sie denke knftige ,woche nach ,halle zum ,druck zu schicken4 ,diese wird besser1 als alle ,controversen mit ,feder und ,abel 444 die ,ergnzung dessen1 was ich der spekulativen ,vernunft absprach1 durch reine praktische1 und die ,mglichkeit derselben beweisen und falich machen1 welches doch der eigentliche ,stein des ,anstoes ist1 der jene ,mnner nthigt1 lieber die unthunlichsten1 ja gar ungereimte ,wege einzuschlagen1 um das spekulative ,vermgen bis aufs bersinnliche ausdehnen zu knnen1 ehe sie sich jener ihnen ganz trostlos scheinenden ,sentenz der ,kritik unterwrfen4 #c4 ,gleich nach dem ,erscheinen des ,buches der ,brief an ,reinhold vom #bh4 ,dec4 #aghg1 ,x #dhg3 ,in diesem ,bchlein werden viele ,widersprche1 welche die ,anhnger am ,alten in meiner ,critik zu finden vermeinen1 hinreichend gehoben2 dagegen diejenigen1 darin sie sich selbst unvermeidlich verwickeln1 wenn sie ihr altes ,flickwerk nicht aufgeben wollen1 klar genug vor ,augen gestellt4 ,dazu kommen #d4 die in unsrer ,schrift besonders zahlreichen und directen ,beziehungen auf gegnerische ,beurtheilungen3 auf den ,mendelssohn-,jacobi-,streit1 an dem ,kant betheiligt war durch die ,schrift ,was heit sich im ,denken orientiren8 und ,wizenmanns ,entgegnung2 auf die ,tbinger ,recension der ,grundlegung 7von ,flatt2 ,grundgedanke3 ,inconsequenz7 und ,tittels ,widerlegung 7neue ,formel1 nicht neues ,princip1 und wieder die ,inconsequenz72 auf den wahrheitliebenden ,recensenten 7,vorr4 ,s4 #h3 ,pistorius in der ,allg4 ,deutschen ,bibliothek7 und manche andere ,einwrfe1 von denen in den sachlichen ,erluterungen zu reden sein wird2 endlich #e4 die jedenfalls nach ,kants eignen ,angaben abgefasste ,ankndigung der ,kr4 d4 pr4 ,v41 im ,verein mit der #b4 ,aufl4 der ,kr4 d4 r4 ,v41 in der ,allgemeinen ,literaturzeitung vom #ba4 ,november #aghf 7abgedruckt bei ,erdmann1 ,,iii #eef71 in welcher es heisst3 ,auch wird1 zu der in der ersten ,auflage enthaltenen ,kritik der reinen speculativen ,vernunft in der zweyten noch eine ,kritik der reinen practischen ,vernunft hinzukommen1 die dann ebenso das ,princip der ,sittlichkeit wider die gemachten oder noch zu machenden ,einwrfe zu sichern1 und das ,ganze der kritischen ,untersuchungen1 die vor dem ,system der ,philosophie der reinen ,vernunft vorhergehen mssen1 zu vollenden dienen kann4 ,auf diese ,ankndigung bezieht sich wohl ,hamanns usserung im ,briefe an ,jacobi vom #cj4 ,jan4 #aghg 7,gildemeister1 ,j4 ,g4 ,hamanns ,leben und ,schriften1 #aheg;ff4 ,v #deb73 ,aus der ,zeitung habe ersehen1 dass selbige1 nmlich die neue ,ausgabe der ,kr4 d4 r4 ,v41 deren ,manuscript kurz zuvor abgegangen war1mit einer ,kritik der praktischen ,vernunft vermehrt werden wird4 ,diese allerengste ,verbindung1 in der die beiden ,kritiken gradezu als ein ,werk gedacht waren1 ist dann wohl schon aus usseren ,grnden aufgegeben worden2 die neue ,ausgabe der ,kr4 d4 r4 ,v4 erschien1 ohne die angekndigte ,vermehrung1 im ,frhjahr #aghg 7die ,vorrede ist unterzeichnet im ,aprilmonat #aghg74 ,doch war die ,kr4 d4 pr4 ,v4 bereits am #be4 ,juni desselben ,jahres 7nach dem schon erwhnten ,briefe an ,schtz unter diesem ,datum1 ,x #dfg7 nahezu druckfertig2 sie war nach einem ,briefe an ,jakob 7,x #dga71 den ,reicke 7allerdings zweifelnd7 auf den #aa4 ,sept4 desselben ,jahres ansetzt1 bei ,grunert im ,druck2 auch hier heisst es3 ,sie enthlt manches1 welches die ,miverstndnisse der der theoretischen heben kann4 ,unter demselben ,datum giebt ,kant bereits dem ,drucker ,anweisung ber die zu versendenden ,freiexemplare 7,x #dhc74 ,immerhin schob sich der ,druck dann noch etwas hinaus1 weil ,grunert das ,werk mit neuen und scharfen ,lettern drucken lassen wollte1 die erst #h ,tage nach der ,michaelismesse ihm geliefert wurden 7ebenda74 ,doch waren kurz vor ,weihnachten #f ,exemplare auf ,schreibpapier 7,x #dhc7 in ,kants ,hnden2 in ,briefen an ,herz 7#bd4 ,dec41 ,x #dhe7 und an ,reinhold 7#bh4 ,dec41 ,x #dhg7 stellt er diesen solche in ,aussicht1 die durch ,grunert ihnen zugestellt werden sollen4 ,der letzterwhnte ,brief nennt zum ersten ,mal die drei ,kritiken1 welche fr die drei ,theile der ,philosophie die ,principien a priori nachweisen2 whrend noch die ,vorrede der #b4 ,aufl4 der ,kr4 d4 r4 ,v4 nur die ,ausfhrung der ,metaphysik der ,natur sowohl als der ,sitten1 als ,besttigung der ,richtigkeit der ,kritik der speculativen sowohl als praktischen ,vernunft noch in ,aussicht stellte 7,,iii #bf74 ,an den ,neuauflagen der ,schrift hat ,kant allem ,anschein nach in keiner ,weise mitgewirkt4 ,die #b4 ,auflage sollte 7nach den ,briefen des jngern ,hartknoch vom ,aug4 u4 ,sept4 #aghi1 ,,xi #ga u4 #hh7 schon zur ,ostermesse #agij fertig werden2 wirklich erschien sie erst mit der ,jahrzahl #agib4 ,dieser zweiten folgte #agig nicht die dritte1 sondern die vierte2 von einer dritten ist bisher keine ,spur gefunden4 ,ich vermuthe1 dass der ,verleger die thatschlich dritte ,auflage als vierte hat bezeichnen lassen1 nachdem die zweite 7nach ,x #ga7 sogleich in #bjjj 7statt wie sonst #ajjj7 ,exemplaren gedruckt worden war4 ,mitgewirkt hat ,kant bei dieser ,auflage 7nach dem ,briefe an ,hartknoch vom #bh4 ,jan4 #agig1 ,,xii #adf7 nicht4 ,eine fnfte ,auflage erschien #ahah1 eine sechste #ahbg4 ,nachdrucke sind #agia und #agie zu ,frankfurt und ,leipzig und #agif zu ,grtz erschienen4 ,lesarten4 ,fr die ,textgestaltung konnte von den ,originalausgaben ausser der ersten hchstens noch die zweite in ,frage kommen4 ,die vierte ist ein genauer ,wiederabdruck der ersten1 mit der sie1 bis auf seltene ,versehen1 auch die ,besonderheiten der ,sprache1 ,orthographie1 ,interpunction1 durchweg auch die ,abtheilung der ,seiten und meist die der ,zeilen gemein hat4 ,die ,verbesserungen der #b4 ,auflage haben in ihr so wenig ,bercksichtigung gefunden wie das ,druckfehlerverzeichniss von ,grillo4 ,nur eine richtige nderung der #b4 ,aufl4 7#gibg7 und eine falsche 7#chcj7 findet sich ebenfalls in der vierten4 ,einige neue ,fehler sind hinzugekommen 7#bebf1 #bhbd1 #hebe74 ,die fnfte und sechste ,auflage1 lange nach ,kants ,tode erschienen1 sind genaue ,wiederabdrcke der vierten1 einschliesslich der obbemerkten ,abweichungen dieser von der ersten4 ,der ,satz ist enger2 aus den #bib ,seiten der #a41 #b4 und #d4 ,auflage sind #bhe in ,a#e1 #bcf in ,a#f geworden4 ,a#f hat noch einige neue ,versehen aufzuweisen 7#beaf1 #cbi1 #cfcd72 was nur deshalb erwhnt wird1 weil ,hartenstein diese ,auflage zu ,grunde gelegt und ihre ,fehler wiederholt hat4 ,in wenigen ,fllen 7#ejca1 #edcd1 #ehbf7 sind kleine ,versehen von ,a#a-d 7,interpunctionsfehler7 in ,a#e-f bereinstimmend mit ,a#b verbessert1 aber diese ,verbesserungen sind sicher nicht aus ,a#b geschpft1 da andere1 viel wichtigere ,verbesserungen der #b4 ,auflage unbeachtet geblieben sind4 ,in einem ,fall 7#ebab7 ist ein ,interpunctionsversehen von ,a#a-b-d in ,a#e-f1 in einem weiteren 7#aaai4bj7 ein ebenfalls unbedeutender ,fehler von ,a#a #e in ,a#f verbessert4 ,aber auch an den ,abweichungen der #b4 von der #a4 ,auflage hat ,kant selbst wahrscheinlich keinen ,antheil4 ,die besonders auf den ersten ,bogen zahlreichen ,verschiedenheiten in ,schreibung1 ,interpunction und ,gebrauch der ,schwabacher ,lettern kommen jedenfalls nur auf ,rechnung der ,setzer oder ,correctoren4 ,sachlich aber bringt zwar die #b4 ,auflage eine ,anzahl zweifelloser ,berichtigungen 7#bcag1 #ebcb1 #eef1 #gccc1 #gibg1 #abjai1 #abgbc und #bi1 #abhbg1 #adbg1 #afacc71 von denen eine 7#gibg7 mit einer ,randbemerkung in ,kants ,handexemplar zusammentrifft4 ,aber die drei weiteren ,correcturen des letzteren 7#bdce1 #bfcb1 #acbae7 haben in ,a#b keine ,aufnahme gefunden2 eine betrchtliche ,zahl auch solcher ,versehen1 die der ,autor bei eigener ,durchsicht schwerlich stehen gelassen htte1 ist geblieben1 eine ,anzahl neuer hinzugekommen 7#aje nichts st4 nicht2 #chcj der hssliche ,fehler ,seelenruhe st4 ,seelenunruhe2 #dgba ,widersinniges st4 ,widersinnisches2 #diag ,grenze st4 ,grenzen2 #gfah zu st4 zur1 whrend eher auch ,z4 #ag zur zu schreiben gewesen wre2 #heaa fehlt besteht2 #ibcd im st4 in2 #idab nichts st4 nicht2 #ajjcg fehlt auch72 und1 was besonders beweisend ist1 in wenigstens zwei ,fllen 7#cgac und besonders #abeae7 ist die erste ,auflage falsch corrigirt4 7,dazu ist auch #chcj zu rechnen1 wenn dort etwa nicht ein ,druckversehen1 sondern eine vermeintliche ,berichtigung vorliegt47 ,auch nach dem ,briefwechsel ,kants ist nicht anzunehmen1 dass dieser bei der ,textgestaltung der #b4 oder #d4 ,auflage irgendwie betheiligt gewesen wre4 ,fr die vierte geht das ,gegentheil direct hervor aus den ,briefen ,,xii #ade1 #adf1 wonach ,kant den unvernderten ,wiederabdruck mit ,rcksicht auf seine jetzige ,unplichkeit1 die ihm alle ,kopfarbeit sehr erschwert1 genehmigte4 ,aber auch fr die #b4 ,auflage hat ,kant1 nach ,,xi #ga und #hh1 nicht etwa ein von ihm durchgesehenes ,exemplar an den ,drucker 7,mauke in ,jena1 da ,grunert in ,halle nicht ,zeit hatte7 gesandt1 sondern offenbar hat1 eben weil keinerlei nderungen von ,kant beabsichtigt waren1 ,hartknochs ,vertreter in ,leipzig1 ,hertel1 ,exemplare der vorigen ,auflagen der beiden gleichzeitig neu zu druckenden ,kritiken 7,kr4 d4 r4 ,v41 #c4 ,aufl41 und ,kr4 d4 pr4 ,v41 #b4 ,aufl47 dem ,drucker als ,druckvorlagen bersandt1 und der ,neudruck ist dann einfach nach diesen bewirkt worden4 ,auch von einer sachverstndigen berwachung des ,drucks1 wie die ,urausgabe der ,kritik der ,urtheilskraft sie erfahren hat1 hren wir nichts4 ,zwar knnten die zum ,theil von ,nachdenken zeugenden ,verbesserungen eine solche vermuthen lassen4 ,aber auch dann wrden diese eine hhere ,autoritt als die der spteren ,herausgeber nicht beanspruchen knnen4 ,zu beachten ist auch1 dass beim ,druck der vierten ,auflage nicht1 was doch am nchsten lag1 die zweite1 sondern die erste als ,vorlage gedient hat4 ,bei dieser ,sachlage war es angezeigt1 dem gegenwrtigen ,abdruck die erste ,auflage zu ,grunde zu legen1 alle nicht ganz belanglosen ,abweichungen der zweiten und der folgenden aber im ,apparat wenigstens zu verzeichnen4 ,von den spteren ,herausgebern hat ,hartenstein1 wie schon gesagt1 die #f41 ,rosenkranz die #b41 ,kehrbach die #a4 ,auflage zu ,grunde gelegt2 doch haben ,hartenstein und ,kehrbach die #b4 auch zu ,rathe gezogen1 die wesentlichsten ,verbesserungen daraus aufgenommen1 in ,nebendingen aber sich je an ihre ,vorlage gehalten4 ,weit die meisten eigenen ,verbesserungen hat1 wie stets1 ,hartenstein aufzuweisen4 ,grillos ,druckfehlerverzeichniss 7,philos4 ,anzeiger1 #a4 ,jahrg41 #agie1 #da4--dh4 ,stck7 enthlt neben vielem ,werthlosen immerhin ber ein ,dutzend wirklicher ,berichtigungen1 die zwar fast alle auch von den spteren ,herausgebern1 ohne ,kenntniss dieses ,verzeichnisses1 gemacht worden sind4 ,bei allem blieb dem ,herausgeber noch genug zu thun brig4 ,er sah sich bei seiner ,arbeit in dankenswerther ,weise untersttzt durch drei jngere ,gelehrte1 ,a4 ,grland in ,hamburg1 ,a4 ,nolte in ,cassel und ,k4 ,vorlnder in ,solingen1 die fast jede der nachstehend verzeichneten ,stellen1 zum ,theil wiederholt1 mit ihm geprft1 manche sichere oder mgliche ,verbesserung selbst gefunden oder auf vorhandene ,schden hingewiesen haben4 ,solches ,zusammenarbeiten hat besonders das ,gute1 gegen die eignen ,vermuthungen misstrauisch zu machen4 ,aus diesem ,misstrauen ist eine ziemliche ,zahl mehr oder minder wahrscheinlicher ,verbesserungen nicht in den ,text gesetzt1 sondern nur im ,apparat mitgetheilt worden4 ,besonders bei den so hufigen ,fehlern und ,freiheiten der ,satzconstruction ist darber1 was ,kant geschrieben oder zu schreiben beabsichtigt habe1 volle ,sicherheit meist nicht zu erreichen1 und thut man daher besser nicht zu ndern1 auch wenn das berlieferte sicher falsch ist4 ,erst nach dieser gemeinsamen ,durcharbeitung erschienen die ,correcturen und ,conjecturen zu ,kants ethischen ,schriften von ,e4 ,adickes 7,kantstudien ,v2 zur ,kr4 d4 pr4 ,v4 ,s4 #baa--bad7 und die ,conjecturen zu ,kants ,kritik der praktischen ,vernunft von ,e4 ,wille 7ebenda ,,viii #dfg--dga74 ,beide dienten in mehreren ,fllen zu erwnschter ,besttigung des von uns bereits ,gefundenen1 in andern zu weiterer ,aufhellung4 ,einige neue ,verbesserungsvorschlge finden sich in ,vorlnders ,ausgabe #aijf1 ,s4 ,,xlvii4 ,fr diese neue ,ausgabe konnten noch benutzt werden die ,besprechungen der vorhergehenden ,ausgabe von ,e4 v4 ,aster 7,kantstudien ,,xiv #dfh ff471 ,o4 ,schndrffer 7,altpreuss4 ,monatsschr4 ,,xlviii #a ff47 und ,k4 ,vorlnder 7,ztschr4 f4 ,philos4 u4 philos4 ,kritik ,,cxxxviii #acg ff474 #ebf ihnen ihm ,erdmann1 ,kants ,kriticismus #ahgh ,s4 #bdc #ecj des letzeren auch ,adickes2 der letzteren ,a #gbc um ,hartenstein und ,a 7mglich auch3 und -- einsehen lassen7 #gbg derselben ,a#a4d-f desselben ,a#b #ida einen ,gebrauch der ,vernunft der ,vernunft einen ,gebrauch8 #aje nicht ,a#a nichts ,a#b #ajg ,elemente ,erkenntni ,vorlnder #aijf #aabh konnte knnte8 #adaa ,gegenstnde uerer ,dinge schwerlich richtig3 entweder ,gegenstnde oder allenfalls ,gegenstnde 7uere ,dinge7 #adac anhnge ,a#a4d-f anhngt ,a#b #aeah derselben desselben8 #afcb ihrer und ihre ,natorp1 ihre ,vorlnder1 ,adickes #bjaa der ,handlung zur ,handlung ,adickes #babj zu machen ,grillo1 ,rosenkranz1 ,hartenstein machen ,a #bacf ihrer -- diese seiner -- dieses liegt nahe 7so auch ,wille71 doch ist der bergang in den ,pluralis bei ,kant mglich #bcag es ,a#b1 ,rosenkranz1 ,hartenstein er ,a#a4d-f #bdce kein oberes ,kants ,handexemplar1 ,hartenstein kein ,a #beaf ,selbstgenugsamkeit ,a#a4b4d4e ,selbstgengsamkeit ,a#f #bebf so ist ,a#a4b ist ,a#d-f #bfcb allein sie ist ,kants ,handexemplar1 ,hartenstein#a allein ,a allein sie enthlt ,hartenstein#b #bhg es sie ,adickes1 aber es drfte nach dem ,prdicat construirt sein wie im ,lateinischen1 vgl4 z4 ,b4 #cdcc #bhbd sein ,a#a4b ein ,a#d-f1 doch sein auch ,a#d auf ,s4 #ej1 ,z4 #ca #bibb des ,willens des freien ,willens ,hartenstein 7dem ,sinne nach richtig1 doch ist das berlieferte haltbar1 wenn man verstehen darf3 des ,willens in diesem ,falle7 #bibh4bi unsere -- es unser -- es oder unsere -- sie8 ,doch ist ein ,wechsel bei ,kant wohl mglich #bicj ihr ,hartenstein sein ,a #cjh4i den ersteren -- dem letzteren ,es liegt nahe1 beidemal den 7nmlich ,grundstzen oder ,gesetzen7 zu schreiben2 mglich aber ist auch beidemal dem 7nmlich ,bewutwerden und dabei ,achthaben7 -- und so am ,ende auch der ,wechsel #cjbd unwiderstehlich3 ob unwiderstehlich1 ob ,a4 ,die genderte ,interpunction erledigt wohl den ,anstoss1 den man an der ,satzconstruction nehmen knnte #caaa4ab mithin -- gedacht das erste als ist dem zweiten untergeordnet 7,nolte72 daher war das zweite nicht etwa zu streichen1 sondern nur nach mithin ,komma zu setzen #cbi4aj ,verschiedenheiten ,a#a-e ,verschiedenheit ,a#f ,hartenstein #cbbe deren ,hartenstein dessen ,a #cbcb objectiv objectives lge nahe1 doch lsst sich das berlieferte vertheidigen #cbcb knnte ,hartenstein konnte ,a #ccai der ,freiheit die ,freiheit8 #cdh ihr ihnen8 ,doch vgl4 z4 ,b4 #cbaf-bb alle endliche ,wesen -- an jenem -- vernnftigem -- afficirtem -- bei jenen #cdbg welches welche8 #cdbi vorauszusetzen voraussetzen8 #cdcc dieses nach dem ,prdicat construirt 7vgl4 zu #bhg71 oder auf den ,infinitiv zu befrdern bezglich8 diese ,vorlnder #cee konnte ,natorp knnte ,a #cebg davon nach ,kantischem ,sprachgebrauch mglich #cfah gelegt erg4 werden 7doch der ,ausfall bei ,kant mglich7 #cfai empfiehlt ,a empfindet ,hartenstein4 ,ich habe nicht ndern wollen1 da das berlieferte sich nach ,z4 #be rth an1 #bg anrthig ist vielleicht deuten lsst #cfcd gestimmte ,a#a-e bestimmte ,a#f ,hartenstein #cfcf zu der die8 #cgac will ,a#a4d-f thun will ,a#b #chcj ,seelenunruhe ,a#a zweifellos richtig nach ,z4 #ae2 ,seelenruhe ,a#b- #cih4i einem einzigen formalen ist schwierig4 ,mindestens erwartet man dem einzigen formalen 7ungenau statt3 dem einzigen ,fall des formalen ,princips74 ,so v4 ,aster ,kantstud4 ,,xiv #dgd4 ,vielleicht gengt aber eine blosse nderung der ,interpunction3 einem einzigen 7formalen74 ,vielleicht war formalen nachtrglich von ,kant zwischen die ,zeilen oder an den ,rand geschrieben #dccc ,form ,form derselben 7nmlich der ,verstandeswelt78 ,oder darf man verstehen3 ,der ,sinnenwelt die ,form1 als einem ,ganzen vernnftiger ,wesen1 zu ertheilen8 #ddbi desselben ist schwierig2 am einfachsten zu streichen #dec ,maximen als ,gesetzes vgl4 #bgae-ai 7oder soll ,gesetzes sich auf ,allgemeingltigkeit ihrer ,maximen beziehen87 #deaa speculativen ,grillo1 ,kehrbach practischen ,a #debj ,vorstellungen ,hartenstein ,vorstellung ,a #dfcd dieselbe dasselbe ,hartenstein1 doch s4 o4 zu #bibh4bi #dgae knnte ,a#b konnte ,a#a4d-f #dgah durch ,erfahrung durch keine ,erfahrung ,grillo auch durch ,erfahrung nicht ,adickes1 der auch ,z4 #af keine st4 alle lesen mchte4 ,doch ist nach ,kantischem ,sprachgebrauch mglich die ,negation aus dem ,anfang des ,satzes hinzuzudenken #dgba ,widersinnisches ,a#a4d ,widersinniges ,a#b4e4f #dgbd beweisen beweisen kann oder konnte8 #dgbg das der ,freiheit man erwartet des der ,freiheit 7,natorp72 doch ist der ,accusativ das bei ,kant wohl mglich als abhngig von annehmen 7,nolte7 #dhaf ,ursachen ,ursache ,hartenstein 7nicht zwingend7 #diag ,grenzen ,a#a4d-f ,grenze ,a#b #dicg den sie den sie sich8 #ejbg der letzteren ,hartenstein des letzteren ,a4 -- ,der ,satz ist schwierig1 aber1 wie ,adickes bemerkt hat1 schliesslich mglich1 indem die ,participia gedacht -- bestimmt -- erweitert zu haben wir ,z4 #ah zu beziehen sind4 ,auch praktischer ,gebrauch ,z4 #bi ist bei ,kant mglich #ejcb-cd alle ,anfechtung -- welche -- machten entweder sollte beidemal ,sing4 oder beidemal ,plur4 stehen 7so auch ,wille72 doch kommen ,freiheiten solcher ,art auch sonst bei ,kant vor #eah4i ,verbindung1 die zwischen einem ,dinge und einem anderen ,verbindung zwischen c4 ,rosenkranz ,verbindung1 die -- besteht ,kehrbach #ebaj dennoch sie dennoch8 #ebai erwarten zu erwarten8 #ebcb will ich ,a#b ,grillo1 ,rosenkranz1 ,hartenstein will ,a#a4d-f #eef um ,a#b ,rosenkranz1 ,hartenstein und ,a#a4d-f #eebc seiner #bd seine auf ,willens bezglich4 ,man erwartet ihrer ihre nach ,z4 #ba die nicht 4441 doch ist solcher ,beziehungswechsel bei ,kant nichts ,unerhrtes #eecj4ca ,realitt ,realitt nach ,hartenstein1 doch lsst das berlieferte sich wohl halten #eecc theoretischer bestimmter es lge nahe umzustellen1 doch sind solche ,wortstellungen bei ,kant nicht ganz selten1 z4 ,b4 #hfah4ai moralischen getrumten ,vollkommenheiten #eecd wollte sollte8 #eece knne knnte ,vorlnder #efac theoretischen ,schndrffer praktischen ,a #egi bedienen bedienen1 annimmt ,hartenstein #egag dem ,begriffe eines ,gegenstandes einem ,begriffe ,a4 ,diese ,verbesserung1 die d4 ,her4 schon in der vorhergehenden ,ausgabe vorschlug1 aber nicht in den ,text aufzunehmen wagte1 wird auch befrwortet durch v4 ,aster und ,schndrffer2 einem ,begriffe eines ,gegenstandes ,vorlnder #aijf #ehbh ,subjecte ,objecte ,a #fjca verringert verringerte8 #fjce ihn ,hartenstein sie ,a #fag unmittelbar fr unmittelbar ,a fr unmittelbar gut ,hartenstein #fbg der letzteren ,nolte1 des letzteren ,a #fca er ,hartenstein es ,a #fcae hatte htte ,hartenstein#a1 doch hatte ,hartenstein#b1 welches sich in der ,that vertheidigen lsst #fdac-ae sollte1 -- bestimmte4 ,hartenstein sollte1 -- bestimmete4 ,a #fdag ,gefhle ,gesetze ,a ,gefhl ,hartenstein #ffe4f 7des praktischen ,vermgens7 der ,ausfhrung seiner ,absicht der ,ausfhrung seiner ,absicht 7des praktischen ,vermgens78 #fhf widersinnisch ,a1 nach ,kantischem ,sprachgebrauch2 widersinnig ,rosenkranz1 ,hartenstein #fia die ,hartenstein der ,a #fibc sie du du sie ,grillo1 doch ist die betonte ,stellung des du vielleicht beabsichtigt #gjg bei ,hand ,a bei der ,hand ,grillo1 ,rosenkranz1 aber bei ,hand ebenfalls #adgae1 #afcaf #gjad gemeinsten ,hartenstein 7vgl4 ,z4 #b7 reinsten ,a #gjcg welcher ,hartenstein welche ,a #gaaj weil ,hartenstein womit ,a #gaae-be ,die ,construction ist schwierig1 aber bei ,kant vielleicht doch denkbar4 ,adickes will ,z4 #bc da sie streichen4 ,ich wrde lieber die st4 da sie schreiben1 ziehe aber vor1 nichts zu ndern #gbg knne ,adickes fordert drfe1 doch ist knne mglich im ,hinblick auf den nachfolgenden ,bedingungssatz #gbai sie es es sie ,adickes1 doch ist das berlieferte mglich1 in dem ,sinne3 indem sie 7diese ,triebfeder1 das moralische ,gesetz7 es 7nmlich eben ,triebfeder7 ist4 ,der ,wechsel des ,subjects erklrt sich hnlich wie ,z4 #bf1 wo man auch es st4 sie erwarten knnte #gcbf ,sinnlichkeit ,grland1 ,nolte1 ,adickes1 ,wille ,sittlichkeit ,a #gccc ,gefhls1 das ,a#b ,rosenkranz1 ,hartenstein ,gefhls des ,a#a4d-f #gdae sei ist ,vorlnder #gdbb4bc der ersteren ,adickes1 ,wille des ersteren ,a #gef auf aufs8 #geab4ac derselben1 das ,gesetz ,hartenstein derselben das ,gesetz ,a #gebe ,sinnlichkeit ,nolte1 ,wille 7vgl4 #gfaj7 ,sittlichkeit ,a #gfaj es sie ,vorlnder1 doch ist es allenfalls haltbar1 indem vorschwebt1 dass ,achtung nicht bloss eine ,wirkung aufs ,gefhl1 sondern eben damit selbst ein ,gefhl ist #gfag zu zur ,kehrbach #gfah zur ,a#a4d-f zu ,a#b #ghd-h das ,anakoluth 7da -- so stellt uns -- vor7 nicht zu ndern #ghab sein ihr ,hartenstein1 doch ist das ,masc4 bei ,kant durchaus mglich1 bezglich auf den betreffenden #gibg beruht ,a#b4d-f ,grillo1 ,kants ,handexemplar braucht ,a#a #hjaj derselben ,a desselben ,hartenstein1 der angibt1 dass ,a#b so habe2 in meinem ,exemplar steht aber derselben1 was sehr wohl haltbar als auf ,achtung bezglich #hjaa ist es ,hartenstein ist ,a #hbe knnten ,nolte knnen ,a #hbbc und ,rosenkranz1 ,hartenstein und uns ,a #hbbi abzukrzen ,kehrbach abkrzen ,a #hccj ihn es ,hartenstein1 doch s4 o4 zu #ghab #hdc es ,grillo1 ,rosenkranz1 ,hartenstein1 vgl4 ,z4 #b u4 #d er ,a #hdh dieselbe als starker ,plural nicht zu ndern2 dieselben ,rosenkranz #hdbf und um8 #heg wrden ,hartenstein wrde ,a #heaa welches welches es ,rosenkranz1 ,hartenstein 7das berlieferte bei ,kant mglich7 #heaa besteht ,a#a4d-f fehlt ,a#b #hebb seine vgl4 zu #ghab #hebe diese ,a#a4b die ,a#d-f ,hartenstein #hfah4ai moralischen getrumten vgl4 zu #eecc #hfbf von selbst nicht von selbst ,romundt ,kantstudien ,,xiii1 #cac1 doch s4 daselbst #cae4 #caf #hicd ,kritik der ,analytik derselben ist jedenfalls falsch1 aber die ,verbesserung nicht sicher4 ,ich vermuthe3 ,kritik derselben 444 7welches die eigentliche ,aufgabe der ,analytik ist71 indem der ,analytik erst vergessen war1 am ,rand oder zwischen den ,zeilen nachgetragen wurde und im ,satz an die falsche ,stelle geriet4 ,nolte mchte ,kritik der streichen #ijaj mit der mit der der8 ,aber die ,auslassung ist bei ,kant mglich1 vgl4 z4 ,b4 #hiah1 wo auch der der anderen genauer wre #ijbd1bg ,auch -- auch wohl nicht zu ndern4 ,rosenkranz streicht das zweite auch #iaab konnte ,grillo1 ,hartenstein knnte ,a #iabc seines nmlich des ,menschen2 nicht zu ndern #ibbf4bg 7reinem ,noumen7 keinesfalls richtig4 ,ich vermuthe 7seinem ,noumen72 ,adickes 7von einem ,noumen72 vielleicht habe ,kant geschrieben v4 einem1 woraus dann beim ,abschreiber oder ,setzer reinem geworden sei #ibcd in ,a#a4d-f im ,a#b #iccb aber oben8 #idab nicht ,a#a4d-f nichts ,a#b #idbh im ,rosenkranz1 ,hartenstein in ,a #igc nun als nun ,a #igd ueren ,sinne st4 uerer ,sinne bei ,kant sprachlich mglich2 des ueren ,sinnes ,grillo ueren ,sinnes ,rosenkranz1 ,hartenstein#a der ueren ,sinne ,hartenstein#b1 ,kehrbach #igbg denen ,vorlnder dem ,a den ,hartenstein #ihh4aj4aa ,,er auf das vernnftige ,wesen bezglich1 s4 zu #ghab #ajjbd-bg unsere vornehmste ,voraussetzung -- abzugehen u4 v4 ,v4 -- aufzugeben ,hartenstein von unserer vornehmsten ,voraussetzung -- abzugehen8 #ajjcg auch ,a#a4d-f fehlt ,a#b einrumen1 die ,hartenstein einrumen3 ,die ,grillo einrumen4 ,die ,a #ajaag diejenige vgl4 #hdh diejenigen ,rosenkranz1 ,hartenstein #ajbaa als ,hartenstein fehlt ,a #ajbab zu ihm als zu ihm ,hartenstein 7nicht nothwendig7 gehrig ,hartenstein fehlt ,a #ajbad geschieht ,a#b-f geschicht ,a#a 7wohl ,druckfehler7 #ajbbh dem ,a#a4d-f den ,a#b1 doch dem ,s4 #ahc unter dem ,text #ajcca da ,rosenkranz1 ,hartenstein da ich ,a #ajdh wiederum bedingt wieder unbedingt ,a wieder bedingt ,hartenstein mte ,hartenstein#a mute ,a ,hartenstein#b #ajdah sollte ,hartenstein solle ,a #ajdbg widerspreche wohl nicht in widersprechen zu ndern2 der ,sing4 bezieht sich auf den ,satz z4 ,b4 -- zu denken 7,z4 #bd-bg7 ,nolte4 -- ,das scheinbare ,anakoluth ,z4 #bg-ca lst sich auf1 wenn man ,z4 #cj nach gehrig ist1 nochmals gehrig aus ,z4 #bh hinzudenkt #ajei den sie fllt aus der ,construction2 doch nicht zu ndern #ajfbg dieses ,geschfte ,grillo diese ,geschffte oder diese ,geschfte ,a dies ,geschft ,hartenstein #ajgbb verriethe ,rosenkranz1 ,hartenstein verrieth ,grillo verriethen ,a #aajd ,diese ,a#a4b ,die ,a#d-f 7,druckfehler7 #aaaad der ersteren -- zu der letztern zu zu streichen lge nahe1 doch kommt hnliches auch sonst vor #aadbc seinem vgl4 zu #ghab #aagae-ai ,die ,construction ist verwirrt1 aber schwer zu sagen1 wo der ,fehler liegt4 ,hartenstein und ,kehrbach setzen ,z4 #ah und st4 als1 aber ,achtung -- als ,bewutsein hat guten ,sinn1 also ist der ,fehler an frherer ,stelle zu suchen4 ,ich vermuthe ,z4 #af als st4 ist also1 oder3 ist1 als1 in welchem ,falle ist ,z4 #ai zu streichen wre #aagai durch durchs ,vorlnder #aijf #aahbb ihrer seiner8 ,vorlnder1 doch ist der ,plural mglich in ,beziehung auf ,mitleid und ,theilnehmung #abjai nichts ,a#b ,grillo1 ,rosenkranz nicht ,a#a4d-f #abaf-ac fehlt das ,subject sie1 entweder nach da ,z4 #f1 oder nach widersprechen1 ,zeile #h ,vorlnder1 ,wille #abeae oberste ,ursache der ,grillo1 ,hartenstein oberste der ,a#a4d-f oberste ,a#b #abgbc desselben ,a#b dessen ,a#a4d-f #abgbg ber die ,hartenstein ber ,a #abgbi erhaben ,a#b wohl richtig1 erhoben ,a#a4d-f #abhbg der ,christen ,a#b des ,christen ,a#a4d-f #abhcd es nmlich das ,zutrauen8 ,natrlicher wre ihn 7den ,menschen7 #abiai4bj willkrliche -- zufllige willkrlicher -- zuflliger ,hartenstein1 doch solche ,construction bei ,kant mglich2 vgl4 ,z4 #ag als das ,objekt und den ,endzweck1 wo man auch ,gen4 erwartet #abibc-bg das scheinbare ,anakoluth 7,nolte1 ,wille7 nicht zu ndern #acbaj unmittelbar ,hartenstein mittelbar ,a #acbae nicht ,kants ,handexemplar1 fehlt ,a das speculative ,erkenntni nicht ,hartenstein #accaa4ab die kosmologische ,idee -- und das ,bewutsein man erwartet den ,dativ 7,nolte72 doch nicht zu ndern #acdaa theoretischen ,hartenstein theologischen ,a teleologischen ,grillo #acebh sind1 das ,grillo1 ,hartenstein sind4 ,das ,a #acff ohne ,hartenstein oder ,a #acfbi-cd der ,satz hat zwei ,subjecte3 da -- habe und die ,realitt der ,begriffe4 ,vielleicht ist ein d4 i4 vor die ,realitt ,z4 #cb ausgefallen #adjb ihn der ,sinn scheint es zu fordern 7,nolte71 doch sind solche ,incongruenzen bei ,kant nicht selten #adjbi zu zum ,hartenstein 7nicht zwingend7 #adaac zu verhten fllt aus der ,construction1 ist jedoch nicht zu ndern2 es lehnt sich dem ,sinne nach an den vorausgehenden ,satz an3 die ,deduction der ,kategorien war nthig1 um zu verhten #adaae-be fehlt ein ,nachsatz #adbg ,urgrundes ,a#b ,grillo ,ungrundes ,a#a4d-f #adcaf4ag und grndet sich nicht etwa auf ,neigung correct wre3 und sich -- grndet #addh und man wird ,rosenkranz1 ,hartenstein und wird man ,a #adfca ,besitz ,a#a4d-f ,besitze ,a#b #aeabe--aeba die aus -- zhlen mag es fehlt ein ,verbum #aebh desselben ,nolte derselben ,a #aedab4ac nicht -- nicht nicht zu ndern1 vgl4 #ijbd4bg ,auch -- auch2 #aegg4i mehr -- mehr ,nolte #aedcc als ,hartenstein fehlt ,a #aefbi4ca sie -- sie -- sie es -- es -- es8 ,vorlnder2 mir schien richtig nicht zu ndern2 als ,subject ist 7aus dem vorigen ,satz7 die ,sittlichkeit gedacht #aefcj unvermengt von so ,a #aegg4i mehr -- mehr ,hartenstein streicht das erste mehr1 doch s4 o4 zu #aedab4ac #aegbi auf alle andere ,grundlage so ,a2 zu ndern schiene mir nicht richtig #aeiaa-ac und ist in demselben ,bewutsein des ,gesetzes -- unzertrennlich ist nicht bloss schwierig wegen der ,verbindung ist unzertrennlich in1 sondern es ist auch nicht klar1 was das ,subject zu unzertrennlich und verbunden sein soll4 ,ich vermuthe3 und ist von demselben das ,bewutsein des ,gesetzes oder3 und ist von demselben ,bewutsein das des ,gesetzes oder3 und ist von demselben ,bewutsein das ,bewutsein des ,gesetzes u4 s4 f4 #aeiae derselben lsst sich auf ,triebfeder beziehen1 ist also haltbar4 ,im brigen ist der ,relativsatz zwar wunderlich construirt 7der ,effect giebt ,hoffnung zu seiner ,bewirkung71 aber schliesslich zu verstehen #aeiag reine moralische rein moralische8 #afacc4cd zunehmender ,a#b zunehmenden ,a#a4d-f ,sachliche ,erluterungen4 ,eine erschpfende ,untersuchung ber die polemischen ,rcksichten1 die bei der ,abfassung der ,kr4 d4 pr4 ,v4 mitgewirkt haben und in ihr zum ,ausspruch gekommen sind1 ist nicht dieses ,orts2 doch scheint es ntzlich die wichtigsten ,daten zusammenzustellen4 #a4 ,hamann schreibt an ,jacobi am #ac4 ,mai #aghf 7,gildem4 ,v #cbb7 ber einen ,besuch bei ,kant3 ,eine ,autorangelegenheit ging ihm auch im ,kopf herum1 die er mir sogleich mittheilte4 ,es ist die ,tbingische ,recension seiner ,moral4 ,schtz hatte ihn auf eine ,widerlegung eines ,kirchenraths ,tittel vorbereitet1 der ein ,commentator des ,feders sein soll1 der mir bisher ganz unbekannt geblieben ist4 ,vielleicht ist die ganze ,widerlegung diese kahle ,recension1 die ,kanten nicht anficht1 aber fr wichtig genug von schwachen ,freunden gehalten worden1 sie ihm zu ,gefallen hier nicht cirkuliren zu lassen4 ,die ,tbingische ,recension der ,grundlegung 7,tb4 gel4 ,anz4 #aghf1 #ad4 ,stck1 #af4 ,febr41 ,s4 #aje ff47 ist nicht von ,tittel1 sondern 7wie sich unschwer beweisen lsst7 von dem ,tbinger ,professor ,j4 ,fr4 ,flatt1 der aber mit ,tittels ,ansichten sehr bereinstimmt4 ,er war stndiger ,recensent philosophischer ,schriften in genannter ,zeitschrift2 er hat namentlich eine grosse ,zahl von ,schriften1 die sich direct oder indirect1 freundlich oder feindlich mit ,kant beschftigen1 daselbst besprochen und dabei unermdlich dieselben ,einwnde wiederholt4 ,die ,widerlegung des ,kirchenraths ,gottlob ,august ,tittel in ,carlsruhe ist die ,schrift ber ,herrn ,kants ,moralreform4 ,frankfurt u4 ,leipzig bey den ,gebrdern ,pfhler4 #aghf4 ,als ,commentator des ,feders wird er von ,hamann mit ,grund bezeichnet1 da er ,erluterungen der theoretischen und practischen ,philosophie nach ,herrn ,feder's ,ordnung in fnf ,abtheilungen #aghc--id erscheinen liess 7,adickes1 ,kant-,bibliogr4 n4 #big72 den schwachen ,schatten des schwachen ,f7eder7 nennt ihn ,biester in einem ,briefe an ,kant 7#aa4 ,juni #aghf1 ,x #dcd71 aus dem man ersieht1 dass ,kant ernstlich daran dachte eine ,vertheidigung gegen die ,angriffe von ,feder und ,tittel bekannt zu machen4 ,auch ,jakob thut der ,schrift gegen ,kant ,erwhnung 7#ag4 ,juli #aghf1 ,x #dch71 und dieser lt sie sich dann durch ,schtz schicken 7s4 dessen ,brief v4 #c4 ,nov41 ,x #dde74 ,sie ist in der ,vorrede der ,kr4 d4 pr4 ,v4 ausgiebig bercksichtigt4 ,schon im ,vorwort seiner ,schrift tadelt ,tittel den gar zu hufigen ,gebrauch abstrakter ,terminologien 7,s4 #d74 ,er vertheidigt gegen ihn jenes unschuldige und liebenswrdige ,system1 das ,glckseligkeit und ,sittlichkeit aufs innigste zusammenverknpft 7,s4 #e71 wirft mehrmals ,kant ,mystik vor und wiederholt besonders oft die ,behauptung1 dass dieser lngstbekannte ,dinge in einer unvernehmlichen ,sprache1 als neu1 verkndiget 7so ,s4 #be74 ,soll denn die ganze ,kantische ,moralreform etwa nur auf ein neue ,formel sich beschrnken8 7#ce74 ,herr ,kant1 nachdem er auf diese ,art sein vermeintes neues ,princip der ,sittenlehre ausgefhrt und befestiget zu haben glaubt 444 7#ee74 ,man sollte kaum denken1 dass so gemeine und bekannte ,stze einer so kunstreichen ,verdunkelung fhig wren 444 ,warum muss ich erst den ,menschen in zwei ,welten versetzen8 ,warum die fremdlautende -- und darum etwas neues versprechende1 und doch nichts neues enthaltende ,nahmen von ,autonomie und ,heteronomie so tief herausfhren8 ,wozu so viel technische ,imperativen8 ,wozu1 bei einer so leichten ,sache1 der ganze schwerfllige ,gang87#hb7 u4 s4 f4 ,hiernach gehen vorzugsweise auf ,tittel die kritischen ,bemerkungen der ,vorrede ,kants1 #hbh ff41 #ajbc ff4 7mit einem ,seitenblick auf ,garve-,feders bekannte ,recension der ,kr4 d4 r4 ,v41 vgl4 #accd ff472 aber auch die ,kritik #bhd ff4 passt besonders auf ,tittel1 der keine ,schwierigkeit darin fand1 dass das ,gesetz1 seine eigene und ,andrer ,glckseligkeit zu befrdern1 wirklich als allgemeines ,gesetz fr alle vernnftige ,naturen1 in unbedingter praktischer ,nothwendigkeit1 gelte 7,s4 #ef s4 ,schrift72 sie passt allerdings auch auf ,flatt1 der sich 7wie ,tittel ,s4 #ca7 besonders darauf beruft1 dass ,kant selbst1 im ,widerspruch mit seiner ,these1 dass berhaupt keinem empirischen ,princip ,allgemeinheit zukomme1 in der ,grundlegung zugestanden habe1 die ,absicht auf ,glckseligkeit komme allen vernnftigen ,wesen nach einer ,naturnothwendigkeit zu4 ,und so wird sonst noch manches sich auf diese beiden zunchst beziehen1 obgleich es daneben auch ,andre trifft2 z4 ,b4 spottet ber die neue ,terminologie auch die ,besprechung der ,grundlegung in den ,kritischen ,beytrgen zur neuesten ,geschichte der ,gelehrsamkeit ,i4 #bjb ff4 7,adickes n4 #bcf71 wie schon frher namentlich ,feder2 auch ,meiners in der ,vorrede seines ,grundrisses der ,seelenlehre1 deren ,zurckweisung ,kant seinen ,freunden berliess 7,x #ddf1 #def74 ,so ist der allgemeine ,vorwurf der ,inconsequenz -- #dbh1 #ecf -- natrlich von vielen ausgesprochen worden2 mit besonderer ,vorliebe aber von ,flatt in seinen zahlreichen ,recensionen4 #b4 ,kant selbst nennt mit ,namen1 im ,briefe an ,schtz vom #be4 ,juni #aghg 7,x #dfg71 ,feder und ,abel1 deren der erste gar keine ,erkenntni a priori1 der andere eine1 die zwischen der empirischen und einer a priori das ,mittel halten soll1 behauptet4 ,beider hatte kurz vorher gegen ihn ,bering ,erwhnung gethan 7#bh4 ,mai1 ,x #dfe74 ,auf den ersteren bezieht sich ersichtlich der ,schluss der ,vorrede 7#abf ff473 ,was ,schlimmeres knnte aber diesen ,bemhungen wohl nicht begegnen1 als wenn jemand die unerwartete ,entdeckung machte1 da es berall gar kein ,erkenntni a priori gebe1 noch geben knne2 obgleich auch schon frher ,c4 ,g4 ,selle 7,berl4 ,monatsschr4 #aghd1 ,dec47 mit dem ,versuch eines ,beweises1 dass es keine reinen1 von der ,erfahrung unabhngigen ,vernunftsbegriffe gebe1 gegen ,kant aufgetreten war4 ,die ,schrift ,feders1 die ,kant in jenem ,briefe im ,auge hat1 ist wohl sicher3 ber ,raum und ,caussalitt zur ,prfung der ,kantischen ,philosophie4 ,gttingen #aghg1 deren ,vorrede das ,datum #ca4 ,januar #aghg trgt und die wohl zur ,ostermesse erschien1 also ,kant frh genug bekannt werden konnte1 um in einem ,nachtrag zu seiner ,vorrede noch ,bercksichtigung zu finden4 ,kants ,ausfhrung trifft genau auf jene ,schrift 7bes4 #i1 ,s4 #ce ff47 zu4 ,dagegen sind ,abels ,schriften 7,plan zu einer systematischen ,metaphysik und ,versuch ber die ,natur der speculativen ,vernunft zur ,prfung des ,kantischen ,systems1 beide #aghg7 in der ,kr4 d4 pr4 ,v4 nicht bercksichtigt2 ,kant hielt ja eigentlich alle ,controversen mit diesen ,gegnern fr berflssig 7vgl4 ,x #dhg ber die ,anhnger am ,alten72 nur ihres sachlichen ,interesses halber hat er jene weitestgehende ,entdeckung ,feders doch der ,bercksichtigung werth gehalten4 #c4 ,und so hat er jedenfalls nicht diese ,mnner im ,auge1 wenn er 7#fah7 auf jene erheblichsten ,einwrfe wider die ,kritik1 die ihm bisher vorgekommen seien1 ,bezug nimmt3 nmlich einerseits im theoretischen ,erkenntni geleugnete etc4 ,auch nicht an ,ulrich ist hierbei zu denken1 der in seinen ,institutiones logicae et metaphysicae 7,jena #aghe71 die er selbst ,kant zusandte 7,x #cgh4 #cih71 ,s4 #bcc die ,frage der ,anwendbarkeit der ,kategorien auf das transcendentale ,object 7das er dem ,ding an sich gleichsetzt7 nur in theoretischer ,hinsicht berhrt4 ,sondern ,kant hat schon hier den hernach 7#hbe7 deutlicher bezeichneten wahrheitliebenden und scharfen1 dabei also doch immer achtungswrdigen ,recensenten seiner ,grundlegung im ,auge1 der ihm auch den ,einwurf gemacht hatte1 dass der ,begriff des ,guten vor dem moralischen ,princip htte festgesetzt werden mssen4 ,es ist der ,recensent der ,allgemeinen deutschen ,bibliothek1 nach ,jenischs richtiger ,angabe 7an ,kant1 #ad4 ,mai #aghg1 ,x #dfc7 ,probst ,pistorius auf ,femarn1 der bersezzer des ,hartley4 ,es kommt aber hier nicht nur die ,recension der ,grundlegung 7,a4 d4 ,b41 ,bd4 #ff ,s4 #ddg ff471 sondern1 gerade was die tiefergehenden ,einwnde wegen der ,anwendbarkeit der ,kategorien auf ,noumena und der ,doppelnatur des ,menschen als ,phaenomenon und ,noumenon betrifft1 die umfnglichere ,besprechung von ,schultz' ,erluterungen 7ebenda ,s4 #ib ff47 in ,frage1 wo diese ,einwrfe eingehend und verstndig entwickelt werden2 nicht ohne ein ,compliment an den ebenso wahrheitliebenden als tiefdenkenden ,weltweisen1 welches dieser mit dem ,wort #hbe also nur erwiedert4 ,pistorius hat dann in seiner ,besprechung der ,kr4 d4 pr4 ,v4 7,a4 d4 ,b41 ,bd4 #aag1 ,s4 #gh ff41 auf ,s4 #if7 auf ,kants ,bemerkung wiederum ,bezug genommen4 #d4 ,der einzige ,beurtheiler1 der in der ,kr4 d4 pr4 ,v4 selbst mit ,namen genannt ist 7#adccc71 ist ,thomas ,wizenmann1 der ,verfasser der in ,leipzig #aghf ohne ,autornamen erschienenen ,schrift ,die ,resultate der ,jacobi'schen und ,mendelssohn'schen ,philosophie1 kritisch untersucht von einem ,freywilligen2 ein intimer ,freund und ,gesinnungsgenosse ,jacobis1 aus dessen ,briefwechsel mit ,hamann man ,nheres ber ihn erfhrt4 ,auf die genannte1 damals viel beachtete ,schrift hatte ,kant ,bezug genommen in der ,abhandlung der ,berliner ,monatsschrift3 ,was heit3 sich im ,denken orientiren8 7,oct4 #aghf71 welche ,wizenmann beantwortete durch die im ,deutschen ,museum 7#aghg1 ,i #aaf--aef7 erschienene ,abhandlung3 ,an den ,herrn ,professor ,kant von dem ,verfasser der ,resultate ,jacobi'scher und ,mendelssohn'scher ,philosophie4 ,wizenmann1 der eine ,zeitlang bei dem ,freunde in ,pempelfort lebte1 starb am #bb4 ,februar #aghg in ,mlheim 7,jacobi an ,hamann #ab4--bg4 ,febr41 ,gildem4 ,v #dee74 -- ,die ,erwhnung ,wizenmanns steht in ,zusammenhang mit dem bekannten ,streit zwischen ,mendelssohn und ,jacobi ber den ,spinozismus ,lessings4 ,einen ferneren ,nachhall dieses ,streits erkennen wir in der ,bezugnahme auf den sonst scharfsinnigen ,mendelssohn1 #ajabj2 wo die ,warnung vor der ,consequenz des ,spinozism 7#ajba4h71 wenn man sich zum ,kriticismus nicht entschliessen kann1 zu beachten ist4 #eag4ah ,quid -- beatis4 ,hor4 ,sat4 ,i #a1 #ai4 #abad 7ex pumice aquam7 aquam a pumice postulare 7sprichw43 von jemand etwas verlangen1 was er seiner ,natur nach nicht leisten kann74 ,plaut4 ,pers4 ,i1 #a1 #db4 #acf ff4 ,hume vgl4 #ejcb ff4 ,kants ,meinung1 da ,hume die ,stze der ,mathematik fr analytisch und apodiktisch gehalten habe 7#acae1 #ebd71 fut auf dessen ,inquiry concerning ,human ,understandig1 ,sect4 ,,iv4 ,aber in ,sect4 ,,xii1#b derselben ,schrift werden ,zweifel darber angedeutet1 und im lteren1 ausfhrlicheren ,werk1 dem ,treatise on ,human ,nature1 sieht ,hume wenigstens die ,stze der ,geometrie offenbar fr synthetisch und von ,erfahrung abhngig1 mithin nicht apodiktisch1 an4 ,kant hat demnach das ltere ,werk nicht gekannt oder nicht genauer beachtet4 #acbh ,der ,blinde des ,cheselden der ,bericht des ,anatomen ,w4 ,cheselden ber einen operirten ,blinden 7aus den ,phil4 ,transactions1 #agbh1 ,,xxxv #ddg7 mag ,kant bekannt geworden sein durch ,kstners ,bearbeitung von ,rob4 ,smith ,vollstndigem ,lehrbegriff der ,optik 7#agee71 wo dieser ,bericht deutsch wiedergegeben ist4 ,vgl4 ,apelt ,metaphysik ,s4 #ebj ff4 #cacd 7,sic volo1 sic iubeo7 ,juvenal ,sat4 ,,vi v4 #bbc2 doch lauten die ,worte des ,originals3 ,hoc volo1 sic iubeo1 sit pro ratione voluntas4 #djg ,crusius ,chr4 ,aug4 ,crusius 7,professor der ,theologie in ,leipzig7 z4 ,b4 im ,entwurf der nothwendigen ,vernunft-,wahrheiten 7#b4 ,aufl4 #agec7 #bhc1 #bhd1 #bhf4 #ejeb ff4 ,david ,hume 444 #ebd ff4 ,die ,mathematik 444 vgl4 zu #acf ff4 #fjbf den ,stoiker ,cic4 ,tusc4 ,,ii1 #be1 #fa #icbg 7nach ,platos ,urtheile7 im ,staat #ebb ff4 #igae mit ,leibnizen spirituale ,theodice1 ,ess4 sur la bont de ,dieu etc4 #eb1 #djc 7,philos4 ,schr4 her4 v4 ,gerhardt1 ,,vi1 #aca1 #cef72 hnlich in den ,auseinandersetzungen mit ,bayle 7,gerh4 ,,iv1 #eje ff41 #ecf ff41 #edi7 u4 4 #ihcb ,priestley ,the doctrine of philosophical necessity1 ,london #aggg1 ,s4 #hf ff4 #ajah ein ,vaucansonsches ,automat ,vaucansons ,automaten 7,fltenspieler1 fressende ,ente etc471 zuerst gezeigt in ,paris #agch1 wurden von den ,materialisten des #ah4 ,jahrh4 7so de la ,mettrie1 ,l'homme machine1 #agdh7 gern zur ,untersttzung der mechanistischen ,hypothese angefhrt4 ,lange1 ,gesch4 d4 ,mat41 #b4 ,aufl41 ,i #cef4 #ajabj ,mendelssohn ,morgenstunden 7#aghe71 ,abschn4 ,,xi4 #aehcc ,juvenal ,sat4 ,,iii1 #h1 #gi-hd2 von ,kant ebenfalls citirt in der ,religion etc4 7in dieser ,ausgabe ,bd4 ,,vi #dibg7 und in der ,rechtslehre 7,,vi #ccdd4e74 #afjai 7laudatur et alget7 probitas laudatur et alget ,juven4 ,sat4 ,i1 #a1 #gd4 ,paul ,natorp4 ,orthographie1 ,interpunction und ,sprache4 ,,orthographie4 ,vocale4 ,die ,eingriffe beschrnken sich auf wenige ,flle3 aa in ,anmaaung 7daneben ,anmaung71 ,maa1 schaal2 -- e statt in ,ungefehr1 nemlich1 anderwerts2 -- ey in ,freyheit1 zwey1 zweyte1 ,schwrmerey1 einerley u4 41 gemeynet1 sey1 seyn 7esse71 bey2 -- ie zuweilen in gieng 7daneben vorherging1 anfing74 -- ,consonanten4 ,dehnungs-h steht in ,willkhr1 fehlt in wol 7doch auch ,wohlverhalten1 wohlgemeynt71 vornemlich1 allmlig4 -- c steht sehr hufig da1 wo wir k setzen3 ,critik1 ,categorie1 ,character1 ,comdie1 ,catechism1 practisch1 apodictisch1 dialectisch1 syncretistisch1 cosmologisch1 pnctlich u4 a4 -- ,einzelflle sind ,policey1 ,geschffte1 insgesamt1 caussa 7sonst ,causalitt74 -- ,anfangsbuchstaben4 ,am meisten strt die ,minuskel in substantivirten ,adjectiven3 der versuchteste1 das schtzbarste1 im theoretischen 7doch werden sie auch oft gross geschrieben3 das ,unbedingte71 etwas sthetisches1 besonders in ,adjectiv-,verbindungen3 des unbedingt-,guten1 des moralisch-,guten1 das berschwenglich-,groe4 -- ,die ,majuskel tritt zuweilen in zusammengesetzten ,adjectiven auf1 deren erster ,theil ein ,substantiv ist3 ,beyfalls- oder ,tadelswrdig4 -- ,wortverbindung4 so gar musste mehrfach zusammengerckt werden4 -- ,eigennamen4 ,leibnitz1 ,epicur1 ,epicurer zeigen die damals bliche ,schreibung4 ,,interpunction4 ,komma ist reichlich angewendet3 vor ,satztheilen1 die durch und angeknpft sind1 auch vor entsprechendem oder1 das keinen ,gegensatz hervorheben soll2 vor und hinter adverbialen ,bestimmungen und adjectivischen ,attributen1 wenn letztere durch andere ,bestimmungen erweitert sind 7z4 ,b4 #bbbb4bc in der1 aus irgend eines ,gegenstandes ,wirklichkeit zu empfindenden1 ,lust72 hinter als und einer ,vergleichung oder ,apposition2 hinter gleichartigen ,satztheilen1 die durch ,komma von den vorangehenden getrennt oder durch ein mithin1 so wie1 zugleich1 vielmehr an sie angeschlossen werden2 zwischen whrend da1 allein da1 denn da1 gesetzt da2 vor ,klammern oder darin1 whrend es dahinter stehen msste z4 ,b4 #bddj-bea ist ,vernunft nur1 so fern sie fr sich selbst den ,willen bestimmt1 7nicht im ,dienste der ,neigungen ist17 ein wahres 444 -- ,doch fehlt es in allen diesen ,fllen auch oft4 -- ,viel seltener als gestrichen musste es eingesetzt werden2 zuweilen vor aber1 fter vor und hinter ,appositionen1 die durch d4 i41 nmlich eingeleitet werden1 am hufigsten noch zwischen gleichartigen adjectivischen ,attributen 7z4 ,b4 #aegg4h mit schmelzenden weichherzigen ,gefhlen74 -- ,andere ,zeichen blieben meist unangetastet2 doch musste wie in den andern ,drucken zuweilen ,semikolon durch ,kolon oder ,komma ersetzt werden1 wenn das ,verhltniss der ,unterordnung schrfer betont war4 ,,sprache4 ,laute4 ,vocale4 ,einen ,eingriff in die ,stammsilben erforderten3 ankmmt 7nur #hbag2 sonst kommt71 alsdenn 7stets71 stnden1 verstnde 7je #a mal belegt71 ,wrkung 7#gdcg2 sonst ,wirkung1 wirklich1 bewirkt74 -- ,ableitungssilben4 e ist #a mal im ,superlativ erhalten3 mehresten #adgah 7vgl4 dagegen subtilste1 kleinste u4 a472 recht hufig aber in schwachen ,verbalformen1 wenn auch die ,synkope berwiegt2 so im ,ind4 ,imp4 stellete1 theilete1 whlete1 fehlete1 fhrete1 dienete1 bestimmeten1 vermengete1 folgeten2 im ,conj4 ,imp4 vermeynete1 kennete1 rhmete1 bestimmete1 passeten1 anzeigete2 in der unflectirten ,form des ,part4 ,perf4 aufgestellet1 beygesellet1 gefllet1 erklret1 begehret1 gefhret1 gelehret1 ungerchet1 gelanget1 aufgedecket1 in der flectirten ,wohlgesinneten1 geweihete1 bedrohete4 ,wieder beobachten wir1 dass vorangehende ,liquida oder ,resonans erhaltend wirkt4 -- ,von ,adverbien ist allein nunmehro zu nennen 7#c mal belegt2 sonst stets nunmehr1 auch vorher1 daher u4 a474 -- ,flexionssilben4 ,fr das e der #c ,pers4 ,sing4 ,praes4 gelten dieselben ,bemerkungen wie fr die ,ableitungssilben4 ,beispiele sind urtheilet1 erhellet1 offenbaret1 geziemet1 beruhet1 nthiget1 voraussetzet4 -- ,unorganisches e weist nur einmal hielte auf #aaeag 7sonst stets hielt1 enthielt74 -- ,consonanten4 erfodern1 erfoderlich ist im ganzen ,druck sehr hufig1 daneben kommt fordern und erforderlich vor4 -- ,flexion4 seyn steht fr sind #ajcb #cbae #ceag #dei #idce #adaag1 fr seien #bibe4 -- zween findet sich #aabah4 -- ,wortbildung4 sonsten ist #bcbj belegt 7im brigen sonst74 -- ,auch die ,syntax erregt nur vereinzelt ,anstoss4 ,adjective3 unter problematischen1 affertorischen und apodictischen ,bestimmungsgrunde #aaai4bj2 jeder auch nur mittelmig ehrlicher ,mann #hgcf2 jeder anderer ,rcksicht #aeabd4be -- ,pronomina4 derer 7relativisch7 deren #ibai2 denen #c mal den1 z4 ,b4 #ajfbj4 -- ,zahlwrter4 zwischen zweyen44 ,dingen #aaibg4bh4 ,verben4 auf einer genaueren ,untersuchung44 ankme #idaj-ab4 ,diese44 bewahrt fr dem ,empirism #gjbi4cj4 -- ,conjunctionen4 denn steht #b mal dann1 z4 ,b4 #acjh4 -- ,geschlecht4 ,bedrfni ist #b mal als ,femin4 gebraucht1 z4 ,b4 #beca1 sonst als ,neutr4 ,ewald ,frey4 ,,nderungen ,,im ,,text3 ,seite ,original nderung #bb eines ,gegenstandes ,wirlichkeit eines ,gegenstandes ,wirklichkeit #ce zu rechfertigen vermeinte1 zu rechtfertigen vermeinte1 #ci auer einem einzigen ormalen auer einem einzigen formalen #ea ,nunist es1 sagt er1 unmglich1 ,nun ist es1 sagt er1 unmglich1