,anmerkungen des ,bearbeiters zur ,textformatierung3 ,gesperrter ,text markiert durch 444 ,text nicht in ,fraktur markiert durch 444 ,fett gedruckter ,text markiert durch 444 ,tiefgestellte ,zeichen markiert durch 444 ,fehler wurden korrigiert4 ,lichtbhnen-,bibliothek ,lichtbild- und ,kino-,technik ,von ,f4 ,paul ,liesegang ,illustration3 ,dekoration ,erstes ,heft 33 ,preis eine ,mark ,lichtbild- und ,kino-,technik von ,f4 ,paul ,liesegang ,lichtbhnen-,bibliothek ,nr4 #a ,herausgegeben von der ,lichtbilderei ,volksvereins-,verlag ,gmb,h41 ,m4,gladbach #aiac ,inhaltsverzeichnis 7,die beigefgten ,zahlen bedeuten die ,seiten7 ,seite ,der ,lichtbilderapparat und seine ,wirkungsweise #e ,die allgemeine ,anordnung 7#e74 -- ,der ,kondensor 7#g74 -- ,das ,objektiv 7#h74 -- ,zusammenarbeiten von ,kondensor und ,objektiv 7#aj74 -- ,einflu der ,lichtquelle 7#aa74 -- ,ausfhrungsformen des ,lichtbilderapparats 7#ac74 -- ,die ,lichtquellen #ae ,das elektrische ,bogenlicht #af ,spannung und ,stromstrke 7#af74 -- ,gleichstrom und ,wechselstrom 7#ag74 -- ,bogenlampe und ,widerstand 7#ag74 -- ,transformator und ,umformer 7#ah74 -- ,ausfhrungsformen der ,bogenlampe 7#ai74 -- ,die ,kohlenstifte 7#bj74 -- ,zuleitung und ,sicherung 7#ba74 -- ,kleine und starke ,bogenlichteinrichtung 7#bb74 -- ,handhabung der ,bogenlampe 7#bd74 -- ,das elektrische ,glhlicht #bf ,das ,kalklicht #bf ,wirkungsweise des ,kalklichtes 7#bf74 -- ,ersatz fr ,leuchtgas 7#bg74 -- ,die ,kalklichteinrichtung 7#bg74 -- ,handhabung des ,kalklichtes 7#bh74 -- ,das ,azetylenlicht #ca ,spiritus- und ,gasglhlicht1 ,petroleumlicht #cc ,zubehr zum ,lichtbilderapparat #cd ,der ,bildhalter 7#cd74 -- ,der ,projektionsschirm 7#cd74 -- ,das ,stativ 7#cf74 -- ,leselampe und ,signal 7#cf74 -- ,anschaffungs- und ,betriebskosten des ,lichtbilderapparats #cf ,die ,glasbilder und deren ,aufbewahrung #ci ,aufstellung und ,handhabung des ,lichtbilderapparats #dj ,die episkopische ,projektion 7,projektion undurchsichtiger ,gegenstnde7 #dc ,wissenschaftliche und mikroskopische ,projektion #de ,der ,lichtbilderapparat als ,scheinwerfer #df ,der ,lichtbilderapparat als photographischer ,vergrerungsapparat #df ,die ,darstellung lebender ,lichtbilder 7kinematographische ,projektion7 #dh ,wirkungsweise des ,kinematographen 7#dh74 -- ,das ,flimmern und ,mittel zur ,abhilfe 7#ea74 -- ,die ,konstruktion des ,transportmechanismus 7#eb74 -- ,die ,vervollstndigung des ,kinematographmechanismus 7#ed74 -- ,feuerschutzeinrichtungen 7#eg74 -- ,verbindung von ,lichtbilderapparat und ,kinematograph 7#eh74 -- ,das ,kinematographenobjektiv 7#eh74 -- ,das ,stativ 7#ei74 -- ,die ,umrollvorrichtung 7#fa74 -- ,handhabung des ,kinematographen #fa ,behandlung und ,pflege des ,filmbandes #fc ,fehlerhafte ,erscheinungen beim ,arbeiten mit dem ,kinematograph #fe ,blaue ,flecken oder gelbrote ,rnder im ,bildfelde 7#fe74 -- ,verschwommene ,lichtbilder 7#fe74 -- ,ziehen des ,bildes 7#fe74 -- ,vibrieren oder ,tanzen des ,bildes 7#ff74 -- ,zerreien des ,filmbandes oder ,ausreien der ,perforation 7#ff74 -- ,das kinematographische ,aufnahmeverfahren #ff ,die ,herstellung der ,trickfilme #fh ,die wissenschaftliche ,kinematographie #gj ,sachregister #gb ,der ,lichtbilderapparat und seine ,wirkungsweise ,die allgemeine ,anordnung ,der ,lichtbilderapparat ist nichts anderes als eine vervollkommnete ,form der ,laterna magica wie wir sie aus der ,kinderstube kennen4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,laterna magica4 ,fig4 #a zeigt schematisch die ,anordnung und lt die wesentlichen ,bestandteile erkennen3 das ,gehuse mit der ,lichtquelle1 hier einer ,petroleumlampe2 die ,sammellinse ,c in der ,vorderwand des ,gehuses2 davor die ,bildbhne ,b1 in welche die ,glasbilder eingesetzt werden und weiter vorne1 mit dem ,gehuse durch ein ausziehbares ,rohr verbunden1 eine zweite ,sammellinse ,o4 ,die ,linse ,c1 welche man ,kondensor nennt1 hat die ,aufgabe1 die ,lichtstrahlen zu sammeln und in einem ,kegel durch das davorstehende ,glasbild zu werfen4 ,die ,linse ,o anderseits1 die man als ,objektiv bezeichnet1 soll diesen ,strahlenkegel aufnehmen und derart geordnet auf die ,wand leiten1 da dort ein vergrertes1 scharfes ,lichtbild entsteht4 ,die ,eigenschaften1 welche die einzelnen ,bestandteile des ,apparats besitzen mssen1 lassen sich hieraus direkt ableiten3 das ,objektiv ,o mu zunchst solcher ,konstruktion sein1 da es eine scharfe ,vergrerung des ,glasbildes entwirft1 ferner mu es so gro im ,durchmesser sein oder1 wie man sagt1 eine so groe ffnung haben1 da alle vom ,kondensor kommenden ,strahlen aufgefangen werden4 ,der ,kondensor ,c soll mglichst viele ,strahlen der ,lichtquelle aufnehmen1 er soll das davorstehende ,glasbild gleichmig beleuchten und die ,strahlen in einem spitzen ,kegel so nach vorne schicken1 da sie glatt ins ,objektiv gelangen4 ,die ,lichtquelle mu krftig sein1 denn von ihrer ,intensitt hngt die ,helligkeit des ,lichtbildes direkt ab2 dabei soll die leuchtende ,flche eine geringe ,ausdehnung haben1 weil der ,kondensor nur dann die ,strahlen in einem hinreichend spitzen ,winkel nach vorne werfen kann4 ,hat die ,lichtquelle nmlich eine zu groe ,ausdehnung1 so werden die ,strahlen in ,form eines breiten ,bschels nach vorne geworfen1 und das ,objektiv kann dann nur einen ,teil davon auffassen4 ,der ,apparat mu naturgem derart gebaut sein1 da die beiden ,linsensysteme in richtiger ,stellung zueinander angeordnet 7zentriert7 sind2 er mu stabil sein und gengend ,platz fr die ,lichtquelle sowie fr die ,glasbilder bieten4 ,das ,glasbild 7um auch dies hinzuzunehmen7 soll klar sein in den ,lichtern1 krftig in den ,umrissen und reich an ,details1 und die ,projektionswand endlich mu eine ebene1 weie ,flche bieten1 die das darauf geworfene ,licht gehrig reflektiert4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,lichtbilderapparat4 ,diese ,forderungen nun1 soweit sie an den ,apparat gestellt werden1 knnen von den einfachen ,linsen der in ,fig4 #a dargestellten ,laterna magica nicht in befriedigender ,weise erfllt werden3 die ,beleuchtung ist keine ausreichende1 indem der ,kondensor das zur ,verfgung stehende ,licht schlecht ausnutzt1 und vor allem fehlt es dem ,lichtbild an ,schrfe4 ,fig4 #b zeigt nun den verbesserten ,apparat1 und zwar mit der optischen ,ausrstung1 wie sie jetzt in der ,regel gebraucht wird4 ,der ,kondensor ,c besteht aus zwei plankonvexen ,linsen1 whrend das ,objektiv ,o aus vier ,linsen zusammengesetzt ist und einen ,trieb zum ,scharfeinstellen besitzt4 ,der ,gang der ,lichtstrahlen ist punktiert eingezeichnet2 man ersieht daraus1 da die ,strahlen durch die erste ,kondensorlinse parallel gemacht und dann durch die zweite ,linse gesammelt werden4 ,der ,doppelkondensor ist im folgenden ,bilde unter ,a fr sich dargestellt4 ,daneben sehen wir zwei ,formen von dreifachen ,kondensoren4 ,der ,zusatz einer dritten ,linse bewirkt1 da die ,lampe nher an den ,kondensor herankommt1 und da infolgedessen mehr ,licht aufgenommen wird4 ,unter ,d und ,e ist dies angedeutet2 man sieht1 da der dreifache ,kondensor1 welcher bei ,b und ,e durch ,vorsetzen einer ,meniskuslinse1 bei ,c durch ,zwischensetzen einer bikonvexen ,linse hergestellt ist1 einen grern ,winkel auffat als der ,doppelkondensor4 ,die dreilinsige ,ausfhrung wird hauptschlich bei grern ,kondensoren1 z4 ,b4 solchen von #ae cm ,durchmesser1 angewandt4 ,der ,kondensor ,illustration3 ,fig4 #c4 ,doppelter und dreifacher ,kondensor4 ,der ,kondensor mu im ,durchmesser so gro sein1 da er die ,glasbilder ausbeleuchtet4 ,die ,glasbilder nun1 welche man im ,handel bekommt1 haben das ,auenformat #h-a_/d #h-a_/d oder #h-a_/b #aj cm2 das ,innenma1 d4 h4 die eigentliche ,bildgre1 betrgt in der ,regel etwa #g #g cm4 ,um ein solches ,bild von #g #g cm bis in die ,ecken zu beleuchten1 braucht man1 wie ,fig4 #d links zeigt1 einen ,kondensor von #aj cm ,durchmesser4 ,man benutzt daher fr die gewhnlichen ,projektionsapparate ,beleuchtungslinsen von #aj bis #aa-a_/b cm ,durchmesser4 ,fr grere ,glasbilder ist ein ,apparat mit entsprechend grerem ,kondensor erforderlich2 aus ,fig4 #d rechts ist zu ersehen1 da das ,bildma #i #ab cm ,linsen von #ae cm ,durchmesser verlangt4 ,benutzt man einen ,kondensor1 der wesentlich grer ist als das ,glasbild1 so geht nur ein ,teil des ,lichtes durch das ,bild hindurch1 und alle brigen ,strahlen gehen verloren4 ,indessen kann man diesen ,lichtverlust in der ,weise vermeiden1 da man die ,bilder1 welche sonst dicht vor den ,linsen stehen1 weiter nach vorn in den ,strahlenkegel bringt1 wo dieser enger ist4 ,es wird dann das ganze ,licht darauf konzentriert4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,kondensordurchmesser und ,bildgre4 ,das ,objektiv ,als ,projektionsobjektiv wird meistens das von ,petzval erfundene ,portrtobjektiv benutzt2 es besitzt eine groe ,lichtstrke und lt sich in ausreichend guter ,qualitt verhltnismig billig herstellen4 ,das ,instrument besteht aus vier ,linsen1 die in einem ,messingrohr sitzen4 ,die beiden ,vorderlinsen sind verkittet1 whrend die ,hinterlinsen durch einen schmalen ,ring getrennt sind4 ,man tut gut1 sich die ,anordnung der ,linsen zu merken1 damit man sie nach dem ,reinigen wieder richtig einsetzt4 ,illustration3 ,fig4 #e4 ,petzvalsches ,objektiv4 ,es gibt eine einfache ,regel1 die lautet3 alle ,linsen zeigen mit ihrer gewlbten bzw4 der am strksten gewlbten ,seite nach vorne4 ,in der normalen ,ausfhrung liefern diese ,instrumente eine gute ,mittelschrfe4 ,wenn eine hhere ,leistung verlangt wird1 so mu man ein besonders sorgsam gearbeitetes ,objektiv nehmen1 das entsprechend teurer ist4 ,eine wie man sagt geschnittene ,schrfe und dabei plastische ,zeichnung wird von den modernen lichtstarken ,instrumenten geliefert1 die man als ,anastigmate bezeichnet4 ,die an ,lichtbilderapparaten benutzten ,objektive haben in der ,regel eine mit ,zahntrieb versehene ,fassung1 die ein scharfes ,einstellen gestattet4 ,man fertigt die ,instrumente aber auch in glatter1 zylindrischer ,ausfhrung und steckt sie dann in eine sogenannte ,auswechselfassung1 an welcher der ,zahntrieb angebracht ist2 bei dieser ,anordnung ist eine bequeme und rasche ,auswechslung gegen eine andere ,objektivtube mglich4 ,illustration3 ,verhltnis von ,bildgre zu ,abstand #a 3 #b ,verhltnis von ,bildgre zu ,abstand #a 3 #c ,fig4 #f4 ,brennweite1 ,abstand und ,bildgre4 ,durch das ,objektiv wird auch die ,gre des ,lichtbildes auf einen gewissen ,abstand hin bestimmt4 ,die normalen ,objektive liefern ein ,bild1 das nach ,hhe und ,breite etwa halb so gro ist1 wie der ,abstand des ,apparates von der ,wand4 ,in der schematischen ,darstellung 7,fig4 #f7 ist das ,objektiv durch eine einfache ,linse wiedergegeben4 a b ist das ,glasbild4 ,in dem obern ,schema bekommen wir auf #c m ,entfernung ein #a-a_/b m groes ,bild1 auf #f m ,entfernung ein #c m groes ,bild4 ,unten ist ein anderes ,verhltnis dargestellt4 ,da ist das ,lichtbild ein ,drittel so gro wie der ,abstand3 wir bekommen z4 ,b4 ein #b-m-,bild auf #f m ,abstand und ein #c-m-,bild auf #i m ,abstand4 ,um ein solches ,verhltnis zu erzielen1 mssen wir ein anders geschliffenes ,objektiv nehmen4 ,wie ein ,vergleich beider ,zeichnungen ergibt1 steht die ,linse unten in einem grern ,abstand vom ,glasbild a b als oben4 ,dieser ,abstand1 in den ,figuren mit f bezeichnet ist ungefhr gleich der ,brennweite des ,objektivs4 ,wenn wir die ,geometrie zu ,hilfe nehmen1 so finden wir1 da in der obern ,figur die ,brennweite f doppelt so gro ist wie das ,glasbild a b2 in der untern ,figur dreimal so gro4 ,ja1 es gibt eine allgemeine einfache ,regel3 die ,objektivbrennweite steht in dem gleichen ,verhltnis zur ,gre des ,glasbildes wie der ,apparatabstand zur ,gre des ,lichtbildes4 ,wenn wir z4 ,b4 ein #c m groes ,lichtbild auf #ab m ,entfernung haben wollen1 so gibt das ein ,verhltnis #a3 #d4 ,mithin brauchen wir ein ,objektiv1 dessen ,brennweite viermal so gro ist wie das ,glasbild4 ,wenn nun die ,glasbilder im ,lichten durchschnittlich #g cm messen1 so mu die ,brennweite #d #g #bh cm betragen4 ,auf diese ,weise ist es leicht1 fr jedes ,verhltnis rechnerisch die erforderliche ,objektivbrennweite zu bestimmen4 ,man sieht aus den ,zeichnungen gleichzeitig1 da die ,glasbilder auf dem ,kopf stehen mssen1 damit die ,lichtbilder aufrecht erscheinen4 ,der ,begriff der ,brennweite lt sich am leichtesten erklren mit ,hilfe des bekannten ,experiments3 ,man hlt eine ,sammellinse gegen die ,sonnenstrahlen und bringt mit der andern ,hand ein ,blatt ,papier dahinter4 ,wenn man nun das ,blatt vor- und zurckschiebt1 so wird man bald eine ,stelle finden1 wo die ,strahlen darauf einen helleuchtenden ,fleck geben4 ,dieser ,fleck ist nichts anderes als ein ,bildchen der ,sonne2 man hat die ,stelle ,brennpunkt genannt1 weil hier auch die mit den ,lichtstrahlen vereinigten ,wrmestrahlen konzentriert werden1 die das ,papier in ,brand setzen4 ,den ,abstand des ,brennpunktes von der ,linse oder richtiger von der ,mitte des ,glaskrpers bezeichnet man nun als ,brennweite4 ,wenn man dies ,experiment mit verschiedenen ,brennglsern macht1 wird es sich herausstellen1 da deren ,brennweiten nicht gleich sind2 es wird sich ferner zeigen1 da die strker gewlbten ,glser eine krzere ,brennweite haben als die flacher geschliffenen4 ,statt die ,linse gegen die ,sonne zu halten1 kann man sie auch gegen einen gut beleuchteten1 weit entfernten ,gegenstand1 z4 ,b4 einen ,schornstein richten1 wobei man das ,papierblatt vor- und zurckschiebt1 bis sich ein scharfes ,bild des ,schornsteins darauf zeigt2 das ,blatt deckt man mglichst gegen falsches ,licht ab1 um das ,bild deutlich erscheinen zu lassen4 ,es wird dem ,beobachter dabei auffallen1 da das ,bild auf dem ,kopfe steht4 ,der ,abstand des ,papiers von der ,mitte der ,linse ist geradesogro wie bei dem ,experiment mit der ,sonne1 und wenn wir ihn messen1 haben wir also die ,brennweite4 ,zusammenarbeiten von ,kondensor und ,objektiv ,der ,kondensor mu der ,brennweite des ,objektivs angepat sein4 ,er soll dem ,objektiv1 welches in ,fig4 #g durch eine einfache ,linse wiedergegeben ist1 einen ,strahlenkegel zuwerfen1 in der ,weise1 da 7wie unter ,i7 alles ,licht durch das ,objektiv hindurchgeht4 ,wenn nun der ,apparat mit einem ,objektiv lngerer ,brennweite versehen wird1 wobei dieses in einen grern ,abstand vom ,kondensor kommt1 so wird1 wie sich aus der ,darstellung ,,ii ergibt1 der ,kondensor nicht mehr richtig arbeiten3 das ,objektiv kommt zu kurz1 indem es von dem ,strahlenkegel nur den mittlern ,teil aufnimmt4 ,damit die richtige ,wirkung erhalten wird1 mssen wir dem ,kondensor ebenfalls eine lngere ,brennweite geben1 so da er den ,strahlenkegel wiederum mit der ,spitze gegen das ,objektiv wirft4 ,dies ist unter ,,iii skizziert3 die vordere ,kondensierungslinse ist dort durch eine flachere ersetzt4 ,es ist von grter ,wichtigkeit1 da man diese ,bedingung fr das richtige ,zusammenarbeiten von ,kondensor und ,objektiv beachtet4 ,bei der ,beschaffung eines neuen ,objektivs wird es hufig versumt1 die unter ,umstnden erforderlichen ,vernderungen des ,kondensors vorzunehmen1 und die ,folge ist dann1 da man kein reines1 weies ,bildfeld erhlt3 bei der normalen ,einstellung der ,lampe zeigen sich gelbrote ,rnder1 whrend bei vorgeschobener ,lampe blaue ,flecken entstehen4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,das ,zusammenarbeiten von ,kondensor und ,objektiv4 ,einflu der ,lichtquelle ,aber noch ein ,punkt ist beim ,zusammenpassen von ,objektiv und ,kondensor zu bercksichtigen4 ,man stellt die ,wirkungsweise des ,kondensors durch die in ,fig4 #h unter ,i gegebene ,zeichnung dar1 wonach die von der punktfrmigen ,lichtquelle ,l ausgehenden ,strahlen durch die ,linsen wieder in einem ,punkte ,m vereinigt werden4 ,diese ,darstellung ist aber eine ideale4 ,in ,wirklichkeit werden die auf den ,rand der ,linse auffallenden ,strahlen strker gebrochen als die zentralen ,strahlen2 erstere sammeln sich in ,m#a1 letztere in ,m#b 7vgl4 ,fig4 #h ,,ii71 whrend die ,vereinigungspunkte der brigen ,strahlen zwischen ,m#a und ,m#b liegen4 ,wenn wir uns nun in der ,figur alle diese ,strahlen ausgezogen denken1 so bekommen wir das unter ,,iii wiedergegebene ,bschel4 ,da sehen wir1 da die ,linsen des ,objektivs ,o einen hinreichend groen ,durchmesser haben mssen1 damit sie das ganze ,strahlenbndel auffassen4 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,wirkungsweise des ,kondensors bei punktfrmiger ,lichtquelle4 ,tatschlich liegen die ,verhltnisse noch ungnstiger4 ,es steht uns nmlich keine ,lichtquelle zur ,verfgung1 die punktfrmig ist4 ,nehmen wir nun aber gem ,fig4 #i eine ,lichtquelle mit einer leuchtenden ,flche ,l #a ,l #b1 so wird jeder einzelne ,punkt fr sich ein ,strahlenbschel liefern2 fr ,l #a verluft dies ,bschel nach unten1 wie unter ,i angedeutet ist1 fr ,l #b geht es in gleicher ,weise nach oben4 ,und alle diese ,bschel vereinigen sich zu einem breiten ,bschel1 dessen ,begrenzung unter ,,ii dargestellt ist4 ,das einskizzierte ,objektiv ,o fat hier nicht mehr alle ,strahlen auf2 ein ,teil des ,lichtes wird also nicht ausgenutzt und geht verloren4 ,wir mten daher in diesem ,falle ein ,objektiv mit grerm ,linsendurchmesser haben4 ,indes knnen wir in der ,gre des ,objektivs nicht beliebig weit gehen2 denn ber ein gewisses ,ma hinaus liefert uns das ,instrument kein scharfes ,bild mehr4 ,es ist weiterhin noch zu beachten1 da das ,strahlenbschel um so breiter wird1 je lnger man die ,brennweite des ,kondensors nimmt2 der ,kondensor mu aber1 wie wir oben erfuhren1 eine lngere ,brennweite haben1 wenn das ,objektiv langbrennweitig ist4 ,in solchen ,fllen ist es daher erforderlich1 dem ,objektiv einen groen ,durchmesser zu geben4 ,whrend normalerweise ,objektive von #dc bzw4 #ej mm ,linsendurchmesser genommen werden1 benutzt man fr lngere ,brennweiten ,objektivlinsen von #ed bzw4 #fa mm ,durchmesser oder geht erforderlichenfalls noch weiter bis zu etwa #ha mm4 ,es gilt dies namentlich fr ,lichtquellen1 die eine groe ,leuchtflche besitzen4 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,wirkungsweise des ,kondensors bei ausgedehnter ,lichtquelle4 ,ausfhrungsformen des ,lichtbilderapparats ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,lichtbilderapparat4 ,der ,projektionsapparat ist je nach den ,anforderungen von einfacherer oder komplizierterer ,konstruktion4 ,hauptschlich kann man unterscheiden solche ,apparate1 die nur zur ,projektion von ,glasbildern dienen1 und solche1 die auerdem zur ,darstellung wissenschaftlicher ,experimente verwendbar sind4 ,fig4 #aj zeigt einen ,apparat der erstern ,art4 ,das ,gehuse1 das aus ,stahlblech gebaut ist1 hat oben einen ,kaminaufsatz zum ,abzuge der heien ,luft1 hinten sowie rechts und links ,tren4 ,das ,objektiv wird durch ein ausziehbares ,rohrstck getragen4 ,bei andern ,apparaten dieser ,art ist fr das ,objektiv ein schlittenartiger ,halter vorgesehen oder aber ein kameraartiger ,auszug mit ,balgen und ,zahntrieb4 ,diese letztere ,anordnung1 welche ,fig4 #aa darstellt1 gestattet ohne weiteres die ,verwendung von ,objektiven krzerer und lngerer ,brennweite2 sie ist daher beispielsweise praktisch fr ,wanderredner1 die bald in kleinern1 bald in grern ,slen arbeiten und dazu ,objektive verschiedener ,brennweiten verwenden4 ,der abgebildete ,balgenapparat besitzt noch ein zwischen den ,kondensorlinsen eingebautes ,khlgef1 das mit abgekochtem ,wasser gefllt wird2 dieses schtzt bei sehr intensiven ,lichtquellen1 welche groe ,hitze erzeugen1 die ,glasbilder gegen zu starke ,erwrmung4 ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,apparat mit ,balgenzug und ,khlgef4 ,ein fr wissenschaftliche ,projektionen aller ,art geeigneter ,apparat ist in ,fig4 #ab wiedergegeben4 ,er besitzt eine sogenannte optische ,bank1 worauf man die fr die ,experimente erforderlichen ,instrumente anbringen kann4 ,wesentlich ist bei diesen ,apparaten1 da der ,raum vor dem ,laterngehuse frei ist4 ,man kann hier auch eine ,einrichtung zur ,projektion von undurchsichtigen ,gegenstnden1 wie ,photographien1 ,ansichtspostkarten usw41 anbringen4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,apparat mit optischer ,bank4 ,die ,lichtquellen ,wir kommen nun zur ,lichtquelle4 ,von dieser wird in erster ,linie groe ,helligkeit verlangt1 whrend eine zweite ,forderung darin besteht1 da das ,licht mglichst konzentriert sei4 ,an erster ,stelle kommt das elektrische ,bogenlicht1 und wo elektrischer ,strom zur ,verfgung steht1 sollte man ihn benutzen4 ,auch die ,nernstlampe gibt in der fr ,projektionszwecke gebauten ,form eine krftige ,lichtquelle ab4 ,den besten ,ersatz fr das ,bogenlicht bildet das ,kalklicht1 welches sich zu einer mchtigen ,helligkeit steigern lt4 ,es kommen dann der ,reihe nach das ,azetylenlicht1 das ,spiritus- und ,gasglhlicht sowie das ,petroleumlicht4 ,die nachstehende ,tabelle gibt eine bersicht ber die ,helligkeit der verschiedenen ,lichtquellen4 ,wenn auch die ,zahlen nur ungefhre sind und mit der ,art des ,brennmaterials schwanken1 so gestatten sie doch immerhin einen guten ,vergleich4 #e #aj #ae #bj #cj ,ampres ---------------------------------------- ----- #ejj #aajj #bjjj #ejjj #ae #jjj ,kerzen ,starke ,nernstlampe3 bei #aaj ,volt #fjj ,kerzen2 bei #bbj ,volt #adjj ,kerzen4 ,mittlere ,nernstlampe3 bei #aaj und #bbj ,volt #djj ,kerzen4 ,kleine ,nernstlampe3 bei #aaj und #bbj ,volt #ajj ,kerzen4 ,kalklicht3 je nach ,arbeitsdruck bis zu #bjjj ,kerzen4 ,azetylenlicht3 dreifacher und vierfacher ,brenner3 #bej bis #cjj ,kerzen4 ,spiritusglhlicht3 gewhnlicher ,brenner etwa #hj ,kerzen2 desgl4 ,drucklampe3 etwa #bjj ,kerzen4 ,gasglhlicht 7,starklicht73 etwa #hj ,kerzen4 ,petroleumlicht3 #c und #d ,dochtlampe3 #gj bis #hj ,kerzen4 ,das elektrische ,bogenlicht ,das elektrische ,bogenlicht bedarf zur ,darstellung des elektrischen ,starkstroms1 wie er von der ,zentrale durch ,leitungen ins ,haus geliefert wird4 ,wer mit dieser ,lichtquelle arbeiten will1 tut gut1 sich mit den ,eigenschaften des elektrischen ,stromes bekannt zu machen1 und dazu mgen die folgenden ,ausfhrungen behilflich sein4 ,wie man das ,wasser in ,rohrleitungen auf groe ,entfernungen hin fortschafft1 so lt man den elektrischen ,strom durch elektrische ,leiter flieen1 und als solche eignen sich besonders ,metalldrhte1 am besten ,kupfer4 ,die ,drhte werden1 wenn sie nicht wie die ,telegraphendrhte frei in der ,luft hngen1 mit nichtleitenden ,stoffen 7,gummi1 ,wolle- oder ,seidengespinste7 umflochten2 diese ,isolation ist ntig1 da sonst bei ,berhrung des ,drahtes mit andern leitenden ,krpern 7feuchte ,erde1 ,wasserleitungsrohre usw41 auch der menschliche ,krper7 der ,strom abflieen wrde1 wie das ,wasser durch ein ,leck in der ,rohrleitung4 ,der elektrische ,strom mu nun1 wenn er ,arbeit leisten soll1 einen ,kreislauf ausfhren2 wir brauchen daher zwei ,drahtleitungen3 eine als ,zuleitung von der ,zentrale her bis zu unserer ,lampe und die zweite zurck zur ,maschine4 ,das ,ende der ersten ,leitung bezeichnet man als positiven ,pol 7,zeichen 71 das der zweiten als negativen ,pol 7,zeichen -74 ,die beiden ,kabel 7so nennt man die isolierten ,drhte7 sind hufig zu einer einzigen ,schnurleitung 7,doppelschnur7 verflochten4 ,spannung und ,stromstrke ,der von der ,zentrale gelieferte ,strom steht 7ebenso wie das ,wasser in der ,wasserleitung und das ,leuchtgas in der ,gasleitung7 unter einem gewissen ,druck -- man sagt hier ,spannung4 ,dem ,einheitsma der ,spannung hat man die ,bezeichnung ,volt gegeben4 ,in vielen ,fllen hat der ,strom eine ,spannung von #aaj ,volt2 sehr hufig findet man auch #bbj ,volt1 manchmal wiederum #fe1 #abj1 #aej oder gar #ddj ,volt4 ,fr die ,leistung des ,stromes ist von ,belang die ,menge der durchstrmenden ,elektrizitt1 man sagt ,stromstrke1 und fr diese hat man als ,einheitsma das ,ampre geschaffen4 ,bei seinem ,durchgange durch lange oder dnne ,leitungen oder durch solche aus schlecht leitendem ,material findet der elektrische ,strom entsprechenden ,widerstand1 hnlich wie ein ,wasserstrom in engen ,rohren4 ,der ,widerstand aber setzt natrlich die ,strke des ,stromes herab4 ,dieser ,widerstand wird in ,ohm gemessen4 ,spannung1 ,stromstrke und ,widerstand stehen in einer bestimmten1 einfachen ,beziehung zueinander1 welche durch das ,ohmsche ,gesetz festgesetzt ist4 ,danach ist die ,stromstrke gleich ,spannung dividiert durch ,widerstand oder anders ausgedrckt3 ,volt ,volt ,ampre ----4 ,daraus ergibt sich rechnerisch ferner3 ,ohm ------4 ,ohm ,ampre ,die ,preisberechnung der ,elektrizitt1 welche mit ,hilfe eines ,elektrizittszhlers erfolgt1 geschieht nach ,watts oder ,kilowatts 7 #ajjj ,watt71 und zwar ist #a ,watt #a ,volt #a ,ampre4 ,betrgt die ,spannung des ,stromkreises z4 ,b4 #aaj ,volt1 und arbeiten wir mit einer ,stromstrke von #aj ,ampres1 so beluft sich der ,verbrauch1 der nach ,stunden berechnet wird1 auf #aaj #aj #aajj ,watt #a1a ,kilowatt4 ,hat man mit einem ,netz von #bbj ,volt zu tun1 so verbraucht man bei der gleichen ,amprezahl #b1b ,kilowatt4 ,legt man den ,dsseldorfer ,preis von #dj ,pf4 fr das ,kilowatt zugrunde1 so hat man stndlich #hh ,pf4 zu zahlen1 gegenber #dd ,pf4 in ersterm ,falle4 ,gleichstrom und ,wechselstrom ,man hat noch eines zu beachten4 ,es gibt zweierlei ,arten von ,strom1 und zwar liefert ihn die ,zentrale entweder als ,gleichstrom oder als ,wechselstrom4 ,der ,unterschied besteht darin1 da bei ersterm der ,strom stets in der gleichen ,richtung luft1 whrend er beim ,wechselstrom auerordentlich rasch die ,richtung wechselt4 ,bei ,wechselstrom hat man fernerhin zwischen zweiphasigem und mehrphasigem ,wechselstrom zu unterscheiden1 welch letzterer auch ,drehstrom genannt wird4 ,gleichstrom ist fr ,projektionszwecke viel vorteilhafter als ,wechselstrom1 indem die ,bogenlampe bei ersterm ruhiger brennt und vor allem ein bedeutend besser auszunutzendes ,licht liefert4 ,bogenlampe und ,widerstand ,nun zur ,bogenlampe6 ,lt man den elektrischen ,strom in freier ,luft zwischen zwei ,kohlenstiften berspringen1 so entsteht ein ,lichtbogen von groer ,helligkeit1 und zwar wird die ,helligkeit um so grer1 je hher die ,stromstrke 7,amprezahl7 ist4 ,diese ,erscheinung erfordert eine ,spannung von etwa #de ,volt bei ,gleichstrom und etwa #cj ,volt bei ,wechselstrom4 ,bei geringerer ,spannung kommt der ,lichtbogen nicht zustande4 ,liefert die ,stadt nun einen ,strom von #aaj ,volt1 so haben wir 7bei ,gleichstrom7 #fe ,volt zuviel1 und dieser berschu mu vernichtet werden4 ,dies geschieht in der ,weise1 da man den ,strom durch einen langen1 dnnen ,nickeldraht laufen lt1 welcher den sogenannten ,widerstand bildet4 ,wie gro dieser ,widerstand sein mu1 lt sich mittels des ,ohmschen ,gesetzes berechnen4 ,soll die ,bogenlampe z4 ,b4 mit einer ,stromstrke von #aj ,ampres brennen1 so brauchen wir nur die zu vernichtende ,voltzahl 7#fe7 durch #aj zu dividieren1 um die ,ohmzahl zu #fe ,volt erhalten2 also ,widerstand ---------- #f1e ,ohm4 ,fr #bj ,ampres #aj ,ampres ergibt sich ein ,widerstand von #c1be ,ohm4 ,haben wir ein ,stromnetz von #bbj ,volt1 so sind #age ,volt zu vernichten1 und wir brauchen bei #aj ,ampres #age einen ,widerstand von --- #ag1e ,ohm2 bei #bj ,ampres #h1ge ,ohm4 ,macht #aj man den ,widerstand regulierbar1 so kann man1 je nachdem auf eine grere oder kleinere ,ohmzahl eingestellt wird1 die ,lampe mit verschieden hohen ,amprezahlen1 also mehr oder minder hell brennen lassen1 und eine solche ,anordnung ist in vielen ,fllen sehr praktisch4 ,der ,widerstand ist eine unangenehme ,beigabe des ,bogenlichtes2 denn er schluckt eine ,menge von ,strom1 die nutzlos in dem ,drahtwiderstand in ,wrme verwandelt wird4 ,die ,lampe selbst braucht1 wenn wir deren ,spannung zu #de ,volt annehmen1 bei einer ,stromstrke von #aj ,ampres nur #de #aj #dej ,watt1 whrend wir der ,leitung1 welche #bbj ,volt liefern mag1 #bbj #aj #bbjj ,watt entnehmen und bezahlen mssen4 ,haben wir mit einem ,netz von #aaj ,volt zu tun1 so werden wir bei gleicher ,stromstrke nur #aaj #aj #aajj ,watt entnehmen1 also die ,hlfte4 ,es ist mithin vorteilhaft1 wenn die ,netzspannung niedrig ist1 weil man dann einen kleinern ,widerstand braucht und sich der ,betrieb infolge geringern ,verlustes billiger stellt4 ,doch sollte die ,netzspannung 7bei ,gleichstrom7 mindestens #fe ,volt1 bei hhern ,amprezahlen besser etwas mehr1 etwa #ge ,volt betragen2 denn ein kleiner berschu an ,volts1 der durch einen ,widerstand vernichtet wird1 ist fr ein ruhiges ,brennen der ,lampe stets notwendig1 auch wird bei zu niedriger ,spannung der ,lichtbogen zu kurz und reit leicht ab4 ,dies ist besonders zu beachten1 wenn man eine ,maschine zur ,selbstherstellung von ,strom oder einen ,umformer beschafft4 ,transformator und ,umformer ,bei ,wechselstrom liegt nun die ,mglichkeit vor1 rationeller zu arbeiten4 ,hier kann man nmlich mit ,hilfe eines besondern ,apparats1 des ,transformators1 die zu hohe ,spannung auf die zum ,betriebe der ,bogenlampe erforderliche ,spannung herabsetzen1 wobei gleichzeitig die ,stromstrke in die ,hhe gesetzt wird4 ,es findet hier gewissermaen eine ,umwandlung von ,volts in ,ampres statt4 ,ein ,beispiel mag das erlutern4 ,es mge ein ,strom von #bbj ,volt und #e ,ampres zur ,verfgung stehen1 so da wir #bbj #e #aajj ,watt haben1 whrend wir fr die ,bogenlampe mit ,widerstand nur #fj ,volt brauchen 7bei ,wechselstrom gengt diese ,spannung74 ,eine ,energie von #aajj ,watt kme nun auch heraus1 wenn wir #fj ,volt und etwa #ah ,ampres htten1 da ungefhr #fj #ah #aajj4 ,ein geeigneter ,apparat mte uns also die ,energie von #bbj ,volt #e ,ampres in #fj ,volt #ah ,ampres umwandeln1 und dieses besorgt tatschlich der ,transformator4 ,allerdings geht bei der ,umwandlung etwas ,energie 7etwa #ae ,prozent7 verloren1 so da wir etwas weniger als #ah ,ampres bekommen4 ,es ist bei dieser ,umwandlung hnlich wie mit einem ,hebel4 ,wir mgen beispielsweise eine ,kraft zur ,verfgung haben1 die imstande ist1 #ajj kg #a m hoch zu heben4 ,mit dieser selben ,kraft knnen wir durch ,anwendung eines ,hebels auch #bjj kg #a_/b m oder #djj kg #a_/d m hoch heben usw4 ,es gibt noch eine andere ,einrichtung zur ,umwandlung des ,stromes1 nmlich den rotierenden ,umformer1 der aus einem ,elektromotor und einer ,dynamomaschine besteht4 ,dieser ,apparat1 welcher auch bei ,gleichstrom verwendbar ist1 stellt sich aber sehr hoch im ,preis1 und die ,anschaffung lohnt sich nur dann1 wenn man1 wie im ,kinematographentheater1 stndig arbeitet und viel ,strom verbraucht4 ,da wird man den ,umformer namentlich auch bei ,wechselstrom oder ,drehstrom benutzen1 um diesen in ,gleichstrom zu verwandeln1 weil ,gleichstrom eine viel bessere ,lichtausnutzung gibt4 ,was ist nun zur ,darstellung des ,bogenlichtes alles erforderlich8 ,da haben wir zunchst die ,bogenlampe mit den ,kohlenstiften1 dann den ,widerstand1 bei ,wechselstrom eventuell einen ,transformator1 und schlielich die ,leitungsschnur 7,kabel7 zur ,herstellung des ,anschlusses an das ,netz4 ,ausfhrungsformen der ,bogenlampe ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,projektions-,bogenlampe4 ,da die ,kohlenstifte allmhlich abbrennen1 mu fr eine ,nachstellung gesorgt werden4 ,es gibt nun ,bogenlampen1 welche diesen ,nachschub automatisch bewirken1 und solche1 bei denen die ,stifte dem ,abbrand entsprechend mit der ,hand nachgestellt werden4 ,die ,handregulationslampen sind zur ,projektion im allgemeinen den automatischen vorzuziehen2 abgesehen davon1 da sie sicherer und zuverlssiger funktionieren und sich leichter zentrieren lassen1 kann man bei erstern die ,stromstrke und damit auch die ,helligkeit innerhalb sehr weiter ,grenzen verndern1 und das ist von groer ,wichtigkeit4 ,um ,vorurteilen ,unkundiger zu begegnen1 sei bemerkt1 da die ,einstellung mit der ,hand keinerlei ,schwierigkeiten oder ,mhen mit sich bringt1 ja da man den kleinen ,handgriff1 welcher alle drei bis fnf ,minuten 7also jeweils nach dem ,auswechseln einiger ,laternbilder7 zu erfolgen hat1 nach kurzer ,zeit sozusagen automatisch besorgt4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,bogenlampe mit wagerecht angeordneter ,oberkohle4 ,die einzelnen ,bogenlampenmodelle unterscheiden sich1 abgesehen von der ,ausstattung1 durch die ,stellung der ,kohlenstifte4 ,fig4 #ac zeigt eine ,lampe mit schrg angeordneten ,kohlenstiften1 die aber auch durch ,umlegen in senkrechte ,stellung gebracht werden kann4 ,die dargestellte ,anordnung eignet sich namentlich gut fr ,gleichstrom1 ist aber auch fr ,wechselstrom sehr tauglich1 wenngleich manche bei letzterer ,stromart die ,senkrechtstellung vorziehen4 ,in ,fig4 #ad ist eine ,kohlenstellung wiedergegeben1 bei der die obere ,kohle wagerecht liegt4 ,die ,lampen dieser ,art1 welche sich vielfach einbrgern1 eignen sich sowohl fr ,gleichstrom als auch fr ,wechselstrom bis zu einer ,stromstrke von #cj ,ampres2 bei hhern ,stromstrken wird hier der ,lichtbogen zu strmisch4 ,die beiden dargestellten ,lampen besitzen unten zwei auf einer ,achse angebrachte ,triebe1 die zum ,einstellen des ,lichtpunktes nach der ,hhe und ,seite dienen2 der darber befindliche ,trieb reguliert den ,abstand der ,kohlenstifte1 whrend bei ,lampe ,fig4 #ac oben noch ein weiterer ,trieb vorhanden ist1 mit dem man die ,oberkohle gegen die untere verstellen kann4 ,die ,kohlenstifte ,um ein schnes1 ruhiges ,licht zu erzielen1 mu man vor allem gute oder lieber die besten ,kohlenstifte benutzen4 ,da ist es falsch1 einige ,pfennige zu sparen und eine billigere ,sorte zu kaufen4 ,minderwertige ,kohlen schlacken1 machen durch ihre ,verunreinigungen den ,bogen unruhig und geben ein flackerndes ,licht4 ,gute ,kohlen haben einen metallischen ,klang und sind konomisch1 indem sie bei migem ,abbrand eine gute ,lichtausbeute geben4 ,bei ,gleichstrom brennt die positive ,kohle doppelt so schnell ab wie die negative2 damit nun der ,lichtpunkt auf derselben ,stelle bleibt1 nimmt man die erstere so viel dicker1 da der ,abbrand beider ,stifte derselbe ist4 ,an der positiven ,kohle bildet sich ferner eine ,hhlung1 der ,krater1 whrend an der negativen eine ,spitze entsteht4 ,von dem ,krater geht die ,hauptmenge des ,lichtes aus1 und um seine ,bildung zu befrdern1 versieht man die positive ,kohle mit einem ,docht aus schneller abbrennendem ,material4 ,die ,kohlen ohne ,docht nennt man homogene ,kohlen4 ,bei ,wechselstrom verwendet man oben und unten ,dochtkohlen von gleicher ,strke4 ,vorteilhaft ist bei dieser ,stromart auch ein ,kohlenstift1 dessen eine ,seite abgeflacht ist2 diese ,kohle wird oben verwendet1 whrend man unten eine runde ,kohle entsprechender ,dicke benutzt4 ,auch ,kohlenstifte mit exzentrischer ,bohrung kommen bei ,wechselstrom zur ,verwendung4 ,die ,dicke der ,kohlenstifte richtet sich nach der ,stromstrke4 ,folgende ,tabelle mag einen ,anhalt bieten4 ,fr ,gleichstrom ,fr ,wechselstrom ,stromstrke positive neg4 beide ,dochtkohlen in ,ampres ,dochtkohle ,homogenkohle 7 mm 7 7 mm 7 7 mm 7 #e #i #f #f #aj #ab #h #i #ae #ae #aj #ab #bj #ah #ab #ae #cj #ba #ad #ah #dj #bd #af #ba ,dnnere ,kohlenstifte liefern erfahrungsgem ein helleres ,licht1 aber sie brennen rascher ab2 bei zu geringem ,durchmesser brennt die ,lampe unruhig und zischt4 ,bei den ,lampen mit wagerechter ,oberkohle verwendet man besser etwas dnnere ,kohlen1 und zwar mag in obiger ,tabelle jeweils eine ,stufe tiefer genommen werden4 ,der ,widerstand wird1 namentlich wenn es sich um hhere ,stromstrken handelt1 zweckmig regulierbar genommen4 ,auch den bei ,wechselstrom empfehlenswerten ,transformator kann man mit einem regulierbaren ,widerstand in ,verbindung bringen4 ,zuleitung und ,sicherung ,die ,leitungsschnur fr den ,anschlu an die elektrische ,leitung mu so stark bemessen sein1 da sie die hchste zur ,verwendung kommende ,stromstrke reichlich durchlt4 ,nimmt man das ,kabel zu dnn1 so tritt eine ,erhitzung des ,drahtes ein1 und die ,isolation 7,gummi und ,garn7 kann in ,brand geraten1 wenn nicht gar der ,docht selbst durchschmilzt4 ,als ,anhalt mag dienen1 da man nach der ,vorschrift deutscher ,elektrotechniker isolierte ,drhte aus ,leitungskupfer in folgender ,weise beanspruchen darf3 ,durchmesser von #a1h #b1c #b1h #c1f #d1f #e1g ---------------------------------------- ------------------ bis zu ,ampres #aj #ae #bj #cj #dj #fj ,es fragt sich nun1 wie und wo der ,anschlu an das ,stromnetz zu bewirken ist4 ,da hat man folgendes zu beachten4 ,sowohl fr die ,hauptleitung wie auch fr jede ,zweigleitung ist auf der ,schalttafel eine ,sicherung vorgesehen1 die zum ,schutze der ,leitung dient4 ,wenn nmlich einmal durch ,unvorsichtigkeit zwei blanke ,stellen der ,drhte in ,berhrung kommen oder durch einen ,metallgegenstand verbunden werden -- der ,techniker nennt das ,kurzschlu -- so wird infolge des geringen ,widerstandes pltzlich ein starker ,strom durch die ,leitung flieen1 der bei andauerndem ,kurzschlu den ,draht bermig erhitzen und durchbrennen wrde4 ,die ,sicherung nun besteht aus einem ,stck ,blei- oder ,silberdraht1 der bei einer bestimmten ,stromstrke durchschmilzt und dadurch den ,strom ffnet1 und zwar wird die ,sicherung der ,strke der ,leitung so angepat1 da eine berlastung der letztern unmglich gemacht ist4 ,die ,amprezahl1 welche die ,sicherung durchlt1 ist darauf aufgeschlagen4 ,man braucht also nur die ,sicherung nachzusehen1 um festzustellen1 ob die betreffende ,leitung fr den ,anschlu stark genug ist4 ,kleine und starke ,bogenlichteinrichtung ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,kleine ,bogenlichteinrichtung4 ,wenn wir mit niedriger ,stromstrke arbeiten1 etwa #e ,ampres1 womit man bei einem nicht zu groen ,raume auskommt1 so lt sich der ,anschlu in der ,regel direkt an einen kleinen ,stechkontakt oder an eine ,lampe machen1 welche aus der ,fassung herausgeschraubt wird4 ,die ganze ,anordnung1 welche man als kleine ,bogenlichteinrichtung bezeichnen kann 7im ,gegensatz zur starken ,bogenlichteinrichtung71 gestaltet sich dann recht einfach2 sie ist in ,figur #ae dargestellt4 ,links haben wir die ,bogenlampe1 ein kleines ,modell mit wagerecht liegender ,oberkohle1 rechts davon den ,widerstand1 und beide ,teile verbunden durch die verflochtene ,leitungsschnur1 an deren ,ende sich der ,gewindestpsel befindet2 diesen schraubt man an ,stelle der ,glhlampe in einen ,kronleuchter oder in eine ,tischlampe ein1 oder man bewirkt nach ,entfernung des ,gewindeteiles den ,anschlu an einen ,stechkontakt4 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,starke ,bogenlichteinrichtung mit ,schalttafel4 ,eine starke ,bogenlichteinrichtung zum ,arbeiten mit hhern ,stromstrken zeigt ,fig4 #af4 ,der ,widerstand1 welcher sich mit ,hilfe der ,kurbel regulieren lt1 ist auf einer ,schalttafel angebracht1 die weiterhin ausgerstet ist mit einer ,sicherung1 einem ,ausschalter und einem ,stechkontakt zum ,anschlu fr die links dargestellte ,bogenlampe4 ,zur ,vervollstndigung bringt man auf der ,schalttafel zuweilen noch ein ,voltmeter und ein ,ampremeter an1 zwei ,instrumente1 welche die ,hhe der ,stromstrke bzw4 -spannung anzeigen4 ,der ,anschlu an die ,hausleitung mu an einer ,stelle bewirkt werden1 die hinreichend stark gesichert ist4 ,arbeitet man bei ,wechselstrom mit einem ,transformator1 so ist zu bercksichtigen1 da der ,apparat der ,leitung eine geringere ,stromstrke entnimmt1 als er zur ,bogenlampe liefert2 wenn die ,stromstrke nicht mehr als #e bis #f ,ampres betrgt1 so kann man1 wie bei der kleinen ,bogenlichteinrichtung1 mittels eines ,gewindestpsels an die ,glhlampenleitung anschlieen4 ,eine solche ,einrichtung ist in ,fig4 #ag wiedergegeben3 rechts die ,bogenlampe1 links der ,transformator1 worauf oben der ,widerstand aufgebaut ist1 und daneben die ,leitungsschnur mit dem ,anschlustck4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,bogenlampeneinrichtung mit ,transformator und aufgebautem ,widerstand4 ,handhabung der ,bogenlampe ber die ,handhabung der ,bogenlampe ist folgendes zu sagen4 ,bei ,gleichstrom ist es zunchst von grter ,wichtigkeit1 fr einen richtigen ,anschlu der ,lampe zu sorgen3 die obere ,kohle mu mit dem positiven ,ende des ,kabels verbunden werden1 die untere ,kohle mit dem negativen ,ende4 ,wenn man nicht wei1 welches ,ende positiv und welches negativ ist1 so verbindet man zuerst auf gut ,glck4 ,es wird das eine ,drahtende mit der ,bogenlampe verbunden1 das zweite ,ende an den ,widerstand angeschlossen und von der andern ,klemme des ,widerstandes wiederum eine ,drahtverbindung zur zweiten ,polklemme der ,bogenlampe gemacht4 ,um die ,lampe in ,betrieb zu setzen1 schliet man den eventuell vorgesehenen ,ausschalter2 hat man ferner einen regulierbaren ,widerstand1 so stellt man die ,kurbel auf den ersten ,kontakt4 ,alsdann bringt man die ,kohlenstifte durch ,drehen des ,triebes auf einen ,augenblick zur ,berhrung1 um sie rasch wieder auf einige ,millimeter auseinanderzudrehen1 wobei sich der ,lichtbogen bildet4 ,man lt die ,lampe ein paar ,minuten brennen und beobachtet nun1 ob sich in der obern ,kohle ein ,krater gebildet hat und die untere ,kohle spitzenfrmig angewachsen ist4 ,zeigt es sich1 da die ,kraterbildung an der untern ,kohle erfolgt1 so hat man falsch verbunden1 und man mu die ,drahtanschlsse wechseln4 ,der ,krater1 welcher sich an der obern ,kohle bildet1 sendet die grte ,lnge des ,lichtes aus2 damit er sein ,licht mglichst gleichmig gegen die ,kondensorlinsen werfen kann1 ordnet man die beiden ,kohlenstifte derart zueinander an1 da der ,krater nach vorne hin zu liegen kommt4 ,bei der in ,fig4 #ac dargestellten ,lampe wird dazu die obere ,kohle gegen die untere etwas zurckgestellt4 ,noch ein anderes ,merkmal zeigt uns an1 ob die ,drahtverbindung richtig ist3 wenn man ausgeschaltet hat1 mu die obere ,kohle lnger nachglhen als die untere1 da der positive ,pol strker erhitzt wird als der negative4 ,ist es umgekehrt1 so hat man falsch angeschlossen4 ,dies gilt fr ,gleichstrom4 ,bei ,wechselstrom kann man die ,drhte nach ,belieben anschlieen1 da es hier keinen positiven und negativen ,pol gibt4 ,neue ,kohlen zischen anfangs2 es mssen sich nmlich zunchst ,krater und ,spitze bilden1 bis die ,lampe ruhig brennen kann4 ,zndet die ,bogenlampe nicht1 wenn man die ,kohlenstifte zur ,berhrung bringt1 so ist an irgendeiner ,stelle der ,stromkreis unterbrochen1 sei es1 da ein ,anschlu zu machen versumt wurde1 oder ein ,draht schlechten ,kontakt hat1 oder da eine ,sicherung durchgeschmolzen ist4 ,man prfe mit ,ruhe alle ,anschlsse der ,reihe nach durch1 und wenn dort der ,fehler nicht liegt1 sehe man die ,sicherungen nach4 ,wer mit dem ,bogenlichtapparat auf ,reise geht und ,vortrge an verschiedenen ,orten hlt1 wird hier ,gleichstrom1 dort ,wechselstrom1 hier #aaj ,volt1 dort #bbj ,volt oder wiederum eine andere ,voltzahl antreffen4 ,er mu sich demgem fr das ,arbeiten mit verschieden hohen ,spannungen sowohl bei ,gleichstrom als auch bei ,wechselstrom rsten1 und dazu braucht er einen sogenannten ,universalwiderstand1 der sich auf die verschiedenen ,spannungen bis zu etwa #bej ,volt einstellen lt4 ,es kommt nicht selten vor1 da in einem ,lokal keine ,auskunft ber die ,hhe der ,spannung zu erhalten ist4 ,da schraube man eine ,glhlampe ab3 auf dieser findet man die ,voltzahl aufgedruckt4 ,die auf den ,sicherungen und ,ausschaltern verzeichnete ,spannung 7das wolle man wohl merken7 ist nicht magebend2 man findet darauf beispielsweise aufgeschlagen #bej ,volt1 whrend die ,spannung des ,netzes nur #aaj ,volt betragen mag4 ,bei der ,sicherung darf man sich nur an die aufgeschlagene ,amprezahl halten1 welche die fr die gesicherte ,leitung zulssige ,stromstrke angibt4 ,bei ,verlegung von ,anschlssen wird man gelegentlich auch mit dem sogenannten ,dreileitersystem zu tun haben2 es ist das ein ,gleichstrom1 welcher drei ,leitungen besitzt4 ,hier werden ebenfalls zum ,anschlieen nur zwei ,drhte benutzt3 die ,verwendung beider ,auenleiter gibt die normale1 hohe ,spannung des ,netzes1 z4 ,b4 #bbj ,volt1 whrend der ,anschlu an einen der ,auenleiter und den ,innenleiter 7,nullpol7 die ,hlfte der ,spannung1 im obigen ,beispiele also #aaj ,volt1 liefert4 ,man wird1 wenn irgendmglich1 die letztere ,anschluweise benutzen2 jedoch schreiben die ,elektrizittswerke1 wenn es sich um hhere ,stromstrken1 z4 ,b4 #cj ,ampres1 handelt1 in der ,regel die ,benutzung der beiden ,auenleiter vor1 da sonst eine zu starke einseitige ,belastung des ,netzes eintreten kann4 ,auch bei ,drehstrom 7,mehrphasenstrom7 gibt es drei ,drhte1 an deren zwei man anschlieen mu1 um einen einphasigen ,wechselstrom zum ,betriebe der ,bogenlampe zu erhalten4 ,ntigenfalls setze man sich dieserhalb mit dem ,elektrizittswerk oder einem ,elektrotechniker in ,verbindung4 ,das elektrische ,glhlicht ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,fokuslampe4 ,der elektrische ,strom lt sich auch in ,form des ,glhlichtes fr den ,lichtbilderapparat nutzbar machen4 ,die gewhnlichen ,glhlampen sind indessen nicht verwendbar1 weil das ,licht bei diesen zu wenig konzentriert und meist auch zu schwach ist4 ,fr ,projektionszwecke baut man vielmehr eine besondere ,lampe mit spiralfrmigem ,faden1 die sogenannte ,fokuslampe1 welche fr eine ,lichtstrke von #ajj ,kerzen hergestellt und mittels der in ,figur #ah wiedergegebenen ,anordnung in den ,apparat gebracht wird4 ,eine hhere ,lichtstrke lt sich mit ,hilfe der von ,prof4 ,nernst erfundenen ,glhlampe erzielen1 die ebenfalls fr ,projektionszwecke gebaut wird4 ,bei diesen ,nernstlampen sind ,widerstnde erforderlich1 die in glhbirnenhnlichen ,glasgefen untergebracht sind4 ,die ,brennfden mssen zuerst angewrmt werden1 was bei neuern ,lampen durch eine automatische ,zndung geschieht4 ,das ,kalklicht ,wirkungsweise des ,kalklichtes ,das ,kalklicht wird in der ,weise dargestellt1 da man mittels eines ,brenners eine sehr krftige ,stichflamme erzeugt und diese gegen ein ,stck ,kalk leitet1 welches dadurch in intensive ,weiglut versetzt wird4 ,zur ,bereitung der ,stichflamme braucht man ein brennbares ,gas1 z4 ,b4 ,leuchtgas1 sowie reines ,sauerstoffgas4 ,sauerstoff bekommt man in ,stahlflaschen verpackt geliefert1 und zwar wird dieses ,gas unter einem ,druck von #abj ,atmosphren darin eingefllt1 so da #abjj l ,sauerstoff in eine #aj-,liter-,flasche gehen4 ,die ,stahlflaschen werden alle drei ,jahre amtlich geprft1 wodurch die ntige ,sicherheit fr deren ,verwendung gewhrleistet ist4 ,man kann nun den ,sauerstoff unter dem zur ,verfgung stehenden hohen ,druck nicht verwenden1 vielmehr braucht man ihn im ,brenner nur unter #a_/d bis #a ,atmosphre und geht zur ,darstellung besonders krftigen ,lichtes hchstens bis zu #a-a_/b oder #b ,atmosphren4 ,man mu also den ,druck vermindern1 und dies geschieht mit ,hilfe eines ,druckreduzierventils1 welches an die ,stahlflasche angeschraubt wird4 ,mit diesem ,instrument wird in der ,regel noch ein ,inhaltsmesser verbunden1 mit welchem man feststellen kann1 wieviel ,sauerstoff die ,flasche noch enthlt4 ,ersatz fr ,leuchtgas ,an ,stelle von ,leuchtgas1 welches ja nicht allenthalben zur ,verfgung steht1 kann auch ,wasserstoff benutzt werden1 den man ebenso wie ,sauerstoff in ,stahlflaschen komprimiert bezieht und mittels eines ,druckreduzierventils daraus entnimmt4 ,die ,anschlustcke der ,wasserstoffflaschen sowie auch das dazu passende ,reduzierventil haben ,linksgewinde1 damit ,verwechslungen mit ,sauerstoffflaschen und -ventilen nicht vorkommen knnen4 ,als brennbares ,gas lt sich auch ,azetylen verwenden1 das man mit den weiter unten beschriebenen ,apparaten selbst bereiten kann1 und schlielich steht die ,mglichkeit frei1 flssige1 sehr leicht flchtige ,brennstoffe zu verwenden1 unter denen namentlich reiner ,schwefelther und ,gasolin in ,betracht kommen4 ,dieses ,material mu nun dem ,brenner in gasfrmigem ,zustande zugefhrt werden1 und das geschieht sehr bequem in der ,weise1 da man ,luft durch die ,flssigkeit streichen lt1 welche sich mit ther- oder ,gasolindampf sttigt und nun als ,luftgas das brennbare ,gas darstellt4 ,der einfachste ,apparat zur ,erzeugung dieses ,luftgases1 die ,luftgasdose1 besteht aus einem kleinen ,kessel1 der mit der ,brennflssigkeit gefllt und durch eine ,schlauchleitung mit dem ,kalklichtbrenner verbunden wird2 letzterer saugt die ,luft durch den ,kessel hindurch an4 ,whrend dieser ,apparat nur fr krzere ,brenndauer bestimmt ist 7etwa eine halbe bis drei viertel ,stunden71 dient zum ,arbeiten auf lngere ,zeit der aus mehrern ,gefen zusammengesetzte ,gasator4 ,die ,kalklichteinrichtung ,eine vollstndige ,kalklichteinrichtung in ,verbindung mit einem solchen ,gasator ist in ,fig4 #ai wiedergegeben4 ,wir haben links die ,stahlflasche mit dem ,verschluhahn ,a1 ber welch letztern beim ,transport die ,kappe ,b geschraubt wird4 ,an die ,stahlflasche ist der ,inhaltmesser ,e und davor das ,druckreduzierventil angeschraubt1 welches ein ,manometer ,d zum ,ablesen des ,arbeitsdruckes besitzt1 whrend mit ,hilfe der ,schraube ,f dieser ,druck eingestellt wird4 ,rechts steht der ,kalklichtbrenner1 ein sogenannter ,starkdruckbrenner1 dessen rechter ,hahn durch ,schlauchleitung mit dem ,reduzierventil verbunden ist1 whrend vom linken ,hahn ein ,schlauch zu dem mit ther gefllten ,gasator ,k fhrt4 ,wenn ,leuchtgas vorhanden ist1 fllt der ,gasator fort1 und der ,schlauch wird direkt an die ,leuchtgasleitung angeschlossen4 ,benutzt man anderseits komprimierten ,wasserstoff oder ,azetylen1 so kommt an ,stelle des ,gasators die mit ,reduzierventil versehene ,wasserstoffflasche bzw4 der ,azetylenapparat4 ,auf dem ,brenner sitzt vorne auf einem ,metallstift das zylinderfrmige und durchbohrte ,kalkstck1 das durch einen ,trieb von hinten her der ,brennerspitze genhert bzw4 davon entfernt werden kann1 whrend ein zweiter ,trieb das ,kalkstck dreht und hebt4 ,durch diese letztere ,bewegung ist es mglich1 der ,stichflamme1 welche mit der ,zeit ein ,loch in den ,kalk frit1 eine frische ,flche zu bieten4 ,neben der ,zylinderform gelangen auch scheibenartige ,kalkstcke zur ,verwendung2 vor allem aber benutzt man jetzt vielfach an ,stelle des ,kalkes1 der in der ,regel nur fr ein einzige ,vorstellung vorhlt1 eine aus seltenen ,erden hergestellte ,pastille4 ,dieses ,material gibt1 wenigstens bei einem ,sauerstoffdruck bis zu #a_/b ,atmosphre1 eine grere ,helligkeit1 und es lt sich hufiger -- etwa zehnmal -- brauchen2 auerdem sind die ,pastillen haltbar1 whrend der ,kalk bei seiner hygroskopischen ,eigenschaft leicht zerbrckelt1 wenn er nicht sorgfltig1 gegen ,feuchtigkeit und ,hitze geschtzt1 aufbewahrt wird4 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ,kalklichteinrichtung4 ,handhabung des ,kalklichtes ,nun wollen wir einmal die ,kalklichteinrichtung in ,betrieb setzen4 ,wir haben zunchst die geschlossene ,stahlflasche mit ,sauerstoff vor uns1 deren ,kappe ,b wir mit dem ,schraubenschlssel durch ,linksdrehen abschrauben4 ,alsdann liegt der ,ventilhahn ,a frei und seitlich daran ein ,rohransatz mit ,gewinde1 auf dem eine ,kappe ,c sitzt1 welche wir losdrehen und entfernen4 ,an diesen ,ansatz werden dann ,inhaltmesser und ,druckreduzierventil geschraubt 7wie es die ,abbildung zeigt72 die ,schraubenmutter wird mit dem ,schlssel fest angezogen4 ,zunchst drehen wir die ,stellschraube ,f links herum so weit heraus1 bis sie keinen ,druck mehr auf das ,ventil ausbt1 wodurch letzteres geschlossen wird1 und ffnen dann langsam den ,hahn ,a der ,stahlflasche1 um am ,inhaltmesser ,e den ,inhalt zu kontrollieren 7pltzliches ffnen knnte den ,inhaltmesser beschdigen74 ,dieses ,instrument zeigt aber nicht direkt den ,inhalt an1 sondern vielmehr den ,druck1 unter welchem der ,sauerstoff steht2 daraus und aus dem ,rauminhalt der ,flasche lt sich die ,menge ,sauerstoff durch ,multiplikation direkt berechnen4 ,es mge der ,rauminhalt1 welcher auf die ,flasche aufgeschlagen ist1 #aa l sein und der ,inhaltmesser #abj ,atmosphren anzeigen3 dann haben wir #aa #abj #acbj l ,sauerstoff4 ,ist nach lngerm ,gebrauch der ,druck auf #dj ,atmosphren gesunken1 so haben wir nur noch #aa #dj #ddj l ,gas in der ,flasche4 ,es heit nun1 die ,schlauchverbindungen herstellen4 ,hat man ,leuchtgas zur ,verfgung1 so fragt es sich1 ob an geeigneter ,stelle der ,hausleitung ein ,hahn ist1 auf den man den ,schlauch stecken kann1 oder ob man an eine ,gaslampe anschlieen mu4 ,in letzterm ,falle wird der ,gasglhlichtbrenner abgehoben1 so da nur das untere ,rohrteil stehen bleibt1 ber welches man den ,schlauch stlpt2 die ,luftlcher unten am ,brennerstck mu man mit gummiertem ,papier verkleben4 ,noch besser ist es1 auch dies ,rohrteil abzuschrauben und an dessen ,stelle ein kniefrmiges ,schlauchansatzstck aufzuschrauben4 ,nun wird das andere ,ende dieses ,schlauches auf den linken ,brennerhahn gesteckt1 und der rechte ,hahn mit dem ,druckreduzierventil durch eine ,schlauchleitung verbunden2 dieser letztere ,schlauch1 welcher den hohen ,sauerstoffdruck aushalten mu1 sollte recht starkwandig sein1 und man tut gut1 dessen ,enden mit ,drhten an ,reduzierventil und ,brenner zu befestigen4 ,endlich wird ein ,kalkstck aus der ,blechbchse genommen und auf den ,stift des ,brenners gesetzt2 der ,abstand des ,kalkes von der ,brennerspitze mag #c bis #f mm betragen4 ,man ffnet den ,leuchtgashahn sowie den linken ,brennerhahn und entzndet die ,flamme4 ,um aus dem ,kalkstck zunchst die ,feuchtigkeit auszutreiben1 lt man die ,leuchtgasflamme einige ,minuten brennen und dreht das ,kalkstck mittels des ,triebes hin und her4 ,alsdann dreht man1 nachdem der rechte ,brennerhahn ganz offen gestellt ist 7den ,flaschenhahn ,a haben wir schon vorher geffnet71 allmhlich die ,stellschraube ,f des ,reduzierventils rechts herum herein1 wodurch nach und nach ,sauerstoff zugelassen wird4 ,alsbald entsteht eine krftige ,stichflamme1 und das ,kalkstck gert in ,weiglut4 ,die groe ,leuchtgasflamme1 welche um den ,kalk spielt1 entfernt man durch ,abdrehen des linken ,brennerhahns1 den man aber nur so weit schliet1 bis das ,maximum des ,lichtes erzielt wird2 es bleibt dann noch eine kleine ,flamme sichtbar4 ,dreht man die ,schraube ,f weiter hinein1 so steigt der ,arbeitsdruck des ,sauerstoffs1 welchen man am ,manometer ,d abliest1 und die ,helligkeit1 aber gleichzeitig nimmt auch der ,sauerstoffverbrauch zu4 ,so kann man nach ,belieben die ,lichtstrke ndern4 ,kommt man in kleinen ,rumen mit einem ,arbeitsdruck von #a_/d ,atmosphre aus1 so geht man zur ,erzielung hherer ,lichtstrke auf #a_/b bis #a ,atmosphre oder steigert den ,druck wenn ntig gar auf #a-a_/b bis #b ,atmosphren4 ,der ,kalklichtbrenner arbeitet mit einem ,injektor1 durch welchen der unter ,druck durchblasende ,sauerstoff das ,leuchtgas in entsprechendem ,mae ansaugt4 ,whrend des ,betriebes dreht man von ,zeit zu ,zeit das ,kalkstck1 um der ,stichflamme eine neue ,flche zu bieten4 ,benutzen wir eine ,pastille1 so klappen wir anfangs den umlegbaren ,halter zur ,seite1 da die bloe ,leuchtgasflamme das ,material weicht1 und stellen erst die ,stichflamme her1 um dann den ,pastillenhalter hochzuklappen4 ,die nach der ,vorfhrung uneben erscheinende ,flche der ,pastille knnen wir durch ,reiben auf dem ,boden oder dergleichen gltten4 ,steht kein ,leuchtgas zur ,verfgung1 so ist es am bequemsten1 mit dem ,gasator zu arbeiten4 ,wir fllen ihn zu etwa drei ,vierteln mit reinem ,schwefelther 7man verlange solchen vom spezifischen ,gewicht #j1gb7 und verbinden ihn1 wie ,fig4 #ai zeigt1 durch einen ,schlauch mit dem linken ,brennerhahn4 ,whrend der ,vorfhrung brauchen wir uns um das ,instrument nicht zu kmmern2 nur wenn es sehr kalt ist1 so da die ,vergasung des thers rasch vor sich geht1 wird es notwendig sein1 ihn in ein ,gef mit handwarmem ,wasser zu stellen 7nicht in heies ,wasser74 brig bleibenden ther giet man zurck in das ,vorratsgef -- am besten ein explosionssicheres ,gef1 wie man es mit dem ,gasator kaufen kann4 ,gasolin ist billiger als ther1 erfordert aber ,vorsicht beim ,einkauf1 da unter diesem ,namen auch ungeeignete1 weniger leicht flchtige ,materialien vertrieben werden4 ,es ist noch zu beachten1 da der ,kalklichtbrenner zum ,arbeiten mit ther oder ,gasolin eine ,brennerspitze mit breiterer ffnung haben mu als fr ,leuchtgas oder ,wasserstoff4 ,fr ,azetylen werden mit ,rcksicht auf die ,eigenart dieses ,gases besondere ,kalklichtbrenner hergestellt4 ,angenommen1 wir htten schon mehrere ,vorfhrungen bewirkt1 und nach der ,anzeige des ,inhaltmessers wrde die ,sauerstoffflasche nur noch fr eine1 hchstens zwei ,vorstellungen reichen4 ,da schreiben wir an unsern ,lieferanten3 ,senden ,sie mir eine gefllte ,flasche ,sauerstoff2 unsere ,flasche ist voraussichtlich in #ad ,tagen leer und wird dann in ,tausch gegen die neue ,flasche zurckgeschickt4 -- ,sauerstoffflaschen knnen jetzt auch als ,eilgut versandt werden4 ,die leeren ,flaschen laufen auf der ,bahn zum halben ,frachtpreis zurck1 wenn man sie im ,frachtbrief als ,gebrauchte leere ,stahlflasche -- ,bahn gefllt passiert bezeichnet4 ,eine ,stahlflasche1 welche #abjj bis #acjj l ,sauerstoff enthlt1 reicht durchschnittlich fr acht ,stunden4 ,der ,verbrauch ist geringer1 wenn man den ,sauerstoff unter schwcherm ,druck zum ,brenner lt1 wodurch das ,licht gleichzeitig weniger stark wird1 und umgekehrt steigt der ,verbrauch1 wenn man durch ,anwendung hhern ,druckes ein intensiveres ,licht erzeugt4 ,an ,pltzen1 wo komprimierter ,sauerstoff nicht zu bekommen ist1 z4 ,b4 in berseeischen ,lndern1 mu man den ,sauerstoff selbst herstellen1 wie dies frher allenthalben geschah4 ber die verschiedenen ,verfahren der ,sauerstoffbereitung mit ,hilfe von ,braunstein1 ,oxylith und ,oxygenit findet man ,ausfhrlicheres im ,handbuch der praktischen ,kinematographie1 #c4 ,auflage4 ,das ,azetylenlicht ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,azetylengas-,entwicklungsapparat nebst ,brenner4 ,zur ,darstellung von ,azetylen gebraucht man ,kalziumkarbid1 ein ,material1 welches im elektrischen ,ofen aus ,kohle und ,kalk gewonnen wird1 und das bei bloer ,berhrung mit ,wasser ,azetylen abgibt4 ,man bringt das ,karbid in walnugroen ,stcken in einen ,metallkorb und hngt diesen in einen oben geschlossenen ,kessel 7,glocke71 der in einen1 zweiten oben offenen ,behlter gesetzt wird1 welchen man mit ,wasser gefllt hat4 ,die ,glocke schwimmt auf dem ,wasser2 sowie man aber durch ffnen eines ,ablahahnes die ,luft entweichen lt1 sinkt die ,glocke1 das ,karbid kommt mit dem ,wasser in ,berhrung1 und es entwickelt sich ,azetylengas1 welches die ,glocke mit dem ,karbidkorb wieder hebt4 ,dadurch tritt eine ,unterbrechung der ,gasentwicklung ein2 wird nun das ,gas verbraucht1 so sinkt die ,glocke wiederum1 das ,karbid taucht abermals ein1 entwickelt ,gas1 die ,glocke steigt usw4 ,ein solch einfacher ,tauchapparat arbeitet also ganz automatisch und entwickelt so viel ,gas1 als verbraucht wird4 ,das ,kalziumkarbid leidet an dem belstand1 da es auch schon durch die ,luftfeuchtigkeit zersetzt wird und dabei das schlecht riechende ,azetylengas abgibt4 ,man bewahrt das ,material daher in luftdicht schlieenden ,bchsen auf4 ,aber beim ,einfllen hat man doch mit dem ,geruch zu tun4 ,angenehmer ist das ,arbeiten mit einem aus pulverisiertem ,karbid und ,paraffin hergestellten ,produkt1 den sogenannten ,beagidpatronen4 ,der ,paraffinzusatz bewirkt1 da die ,entwicklung des ,gases langsamer und weniger strmisch vor sich geht1 da sich die ,masse an der ,luft weniger rasch zersetzt1 und da ihr der unangenehme ,geruch des ,karbids fehlt4 ,die ,patronen bieten noch einen ,vorteil3 infolge der gleichmigen ,gasentwicklung ist es mglich1 einen kleiner gebauten ,entwicklungsapparat zu verwenden4 ,ein solcher ,beagidapparat ist in ,fig4 #bj wiedergegeben4 ,er besteht aus dem oben offenen ,behlter1 in welchen die unten korbartig erweiterte ,glasglocke pat2 in die ,glocke wiederum kommt ein durchbrochener ,metallkorb mit einem aufrecht stehenden ,rohrstck1 ber welches die durchlcherten ,beagidpatronen gesteckt werden4 ,zwei ,patronen speisen den dargestellten ,azetylenbrenner auf etwa zwei ,stunden4 ,nachdem der ,apparat in dieser ,weise zusammengesetzt ist1 fllt man den uern ,behlter mit ,wasser4 ,die ,gasentwicklung geht dann hnlich wie oben beschrieben vor sich1 nur mit dem ,unterschied1 da hier die ,glocke festgestellt ist und nicht hochsteigt1 da vielmehr das ,wasser selbst durch das entwickelte ,gas zurckgedrngt wird1 wodurch dann die ,entwicklung eine ,unterbrechung erleidet1 bis das ,gas verbraucht ist und das ,wasser wiederum zutreten kann4 ,der ,apparat besitzt einen doppelten ,boden1 und zwar dient der dadurch gebildete untere ,raum zum ,absetzen von ,kondenswasser1 das durch einen ,hahn abgelassen werden kann4 ,das an der ,seite angebrachte ,rohr enthlt ,stcke von ,bimsstein oder ,schwamm zum ,reinigen und ,trocknen des ,gases4 ,durch einen ,schlauch wird das ,azetylen dem ,brenner zugefhrt4 ,die abgebildete ,form besitzt vier gabelfrmige ,brenneraufstze1 deren ,licht durch einen ,reflektor verstrkt wird4 ,whrend des ,betriebes bedarf der ,apparat keiner ,wartung4 ,will man eine ,unterbrechung machen1 so schliet man den ,apparathahn4 ,nach der ,vorfhrung bringt man den ,apparat auf den ,flur oder ,hof1 zieht die ,glocke heraus und legt sie hin1 damit das darin befindliche ,gas entweicht4 ,hierbei vermeide man es1 eine brennende ,flamme in die ,nhe des ,apparats zu bringen1 da sich das entweichende ,gas sonst leicht entznden knnte4 ,aus dem gleichen ,grunde sollte man nicht dabei rauchen4 ,ist eine der ,patronen noch nicht verbraucht1 so nehme man sie heraus und hebe sie fr sptere ,verwendung auf4 ,durch ,eintauchen in ,petroleum kann man das ,material gegen ,feuchtigkeit schtzen4 ,spiritus- und ,gasglhlicht1 ,petroleumlicht ,die gewhnlichen ,spiritusglhlichtbrenner1 die man in besondern ,lampen fr die ,projektionslaterne zurechtgemacht hat1 sind fr ,lichtbilderdarstellungen in kleinen ,rumen brauchbar2 sie geben etwa dieselbe ,wirkung ab wie das ,gasglhlicht und ,petroleumlicht4 ,ein weitaus krftigeres ,licht hat man in der ,weise zu erzielen gewut1 da man den ,spiritus unter starkem ,druck dem ,brenner zufhrte4 ,fig4 #ba zeigt eine derart gebaute ,lampe4 ,an dem ,spiritusbehlter links ist eine ,pumpe angebracht1 mittels welcher man durch ein paar ,schlge so viel ,luft aufpumpt1 bis das kleine ,manometer #a-a_/b ,atmosphren 7roter ,strich7 anzeigt4 ,illustration3 ,fig4 #ba4 ,spiritusglhlicht-,drucklampe4 ,zum ,inbetriebsetzen giet man in die ,schale unterhalb des ,glhstrumpfes etwas ,spiritus und zndet diesen an4 ,durch diese ,vorheizung wird eine ,vergasung des zum ,brenner flieenden ,spiritus bewirkt4 ,kurz bevor die ,schale leer gebrannt ist1 ffnet man den hinten herausstehenden ,regulierhahn1 worauf sich die ,lampe von selbst entzndet4 ,nun gilt es1 die ,luftzufuhr des ,brenners einzustellen4 ,dies geschieht mit ,hilfe der ber der ,dsenspitze angebrachten ,muffe1 welche man durch ,drehen hher oder tiefer stellt1 bis die grte ,helligkeit erreicht ist4 ,wenn der ,strumpf nicht ordentlich glht1 so drehe man die ,muffe etwas herunter2 schlgt die ,flamme oben ber den ,glhkrper hinaus1 so ist die ,muffe etwas hher zu drehen4 ,whrend des ,betriebes achte man darauf1 da der ,zeiger am ,manometer nicht unter den roten ,strich geht4 ,von ,zeit zu ,zeit pumpt man entsprechend ein paar ,schlge nach4 ,wenn die ,lampe flackert oder stoweise brennt1 so ist der ,brenner nicht gengend angeheizt worden1 und die ,vergasung ist infolgedessen zu schwach4 ,man mu dann nochmals anheizen4 ,unter den ,gasglhlichtlampen ist namentlich der neuerdings vielfach angewandte hngende ,glhlichtbrenner auch fr ,projektionslaternen sehr gut brauchbar2 er bietet gegenber den stehenden ,lampen den ,vorteil1 da man in dem kleinen ,glhkrper ein konzentrierteres ,licht zur ,verfgung hat4 ,die ,helligkeit reicht aber nur fr ,vorfhrungen in kleinern ,rumen4 ,das ,petroleumlicht wird heutzutage in ,lichtbilderapparaten nur noch selten angewandt4 ,die ,skioptikonlampen mit drei und vier ,dochten1 welche in frhern ,jahren eine groe ,rolle spielten1 vermgen unsern heutigen ,ansprchen nicht mehr zu gengen4 ,ein belstand dieser ,lampen besteht darin1 da sich ein ,schwalchen schwerlich vermeiden lt1 sobald man den ,brenner auf die grte ,helligkeit einstellt4 ,zubehr zum ,lichtbilderapparat ,der ,bildhalter ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,doppelbildhalter4 ,auer ,apparat und ,lichteinrichtung braucht man vor allem noch einen ,bildhalter zum schnellen ,wechseln der ,glasbilder und ein groes1 weies ,tuch1 worauf man die ,lichtbilder entwirft4 ,der ,bildhalter sollte so beschaffen sein1 da er ,glasbilder der handelsblichen ,formate #h-a_/d #h-a_/b und #h-a_/b #aj cm durcheinander aufnimmt2 fr grere ,apparate mit #ae- oder #af-;cm-,kondensor sollte er auerdem fr ,glasbilder #i #ab cm geeignet sein4 ,das ,einsetzen dieser verschiedenen ,bildformate in einen und denselben ,halter wird mit ,hilfe passender ,einsatzrhmchen ermglicht4 ,die ,bildhalter besitzen meistens einen in dem ,gleitrahmen laufenden ,schieber1 welcher ffnungen fr zwei ,bilder hat 7vgl4 ,fig4 #bb7 und durch ,hin- und ,herschieben ein rasches ,auswechseln gestattet4 ,man hat auch andere ,vorrichtungen konstruiert1 z4 ,b4 solche1 bei denen die in ,rhmchen gesteckten ,bilder in einem ,fallapparat gleiten und durch ,druck auf einen ,hebel oder den ,knopf einer elektrischen ,auslsung momentan ausgewechselt werden4 ,ein anderer1 allerdings recht teurer ,apparat wiederum ist mit einem ,magazin zur ,aufnahme der ganzen ,bilderserie versehen1 und die ,platten werden automatisch gewechselt1 sobald der ,vortragende auf einen elektrischen ,kontakt drckt2 da auch die ,bogenlampe selbstttig arbeitet1 ist hier zum ,betriebe gar keine ,bedienung erforderlich4 ,der ,projektionsschirm ,die ,bilder werden entweder auf eine undurchsichtige weie ,wand oder durch einen transparenten ,vorhang geworfen4 ,im erstern ,falle steht der ,apparat im ,zuschauerraum1 im andern kommt er hinter den ,schirm4 ,der meist zur ,verwendung gelangende ,schirtingstoff ist sowohl zum ,aufwerfen als auch zum ,durchwerfen zu gebrauchen2 er mu aber1 wenn man die ,bilder in der ,durchsicht zeigen will1 kurz vor dem ,gebrauch mit einer ,spritze oder einem ,schwamm angefeuchtet werden1 damit er recht viel ,licht durchlt4 ,ist die ,vorfhrung von lngerer ,dauer1 so empfiehlt es sich1 das ,anfeuchten in einer ,pause zu wiederholen4 ,ein kleiner ,zusatz von ,glyzerin zum ,wasser bewirkt1 da die ,wand weniger rasch eintrocknet4 ,die ,schirtingwand1 welche in ,breiten bis zu #e m ohne ,naht zu bekommen ist1 wird mit ,hilfe angenhter sen oder auch ,bnder in einen ,rahmen eingespannt4 ,sehr praktisch -- namentlich fr die ,reise -- ist das zerlegbare ,gestell1 welches aus einzelnen ,bambusstben zusammengesetzt wird4 ,es kann1 wie ,fig4 #bc andeutet1 von einer einzigen ,person auch ohne ,zuhilfenahme einer ,leiter in kurzer ,zeit aufgerichtet werden4 ,fr den ,transport lt sich das ,rahmengestell nebst ,tuch in einen ,kasten oder ,sack verpacken4 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,aufrichten des zerlegbaren ,gestelles mit der ,projektionswand4 ,zum ,aufwerfen der ,lichtbilder ist noch besser als der etwas lichtdurchlssige ,schirtingstoff ein glatter ,schirm mit prparierter ,oberflche4 ,diese sogenannten ,reflexwnde lassen sich nicht falten1 und man mu sie daher mit einer ,aufrollvorrichtung benutzen oder in einen ,spannrahmen einspannen4 ,fr die ,reise gibt es ein zerlegbares ,gestell1 welches mitsamt einer ,aufrollvorrichtung und der ,wand in einen langen1 schmalen ,kasten hineingeht4 ,sehr schn erscheinen die ,lichtbilder auch auf einer mit ,zinkwei gestrichenen oder mit ,gips ausgespachtelten ,mauerwand1 wie man sie in ,schulrumen namentlich hinter der ,wandtafel1 die dann hoch oder tief geschoben wird1 leicht herrichten kann4 ,eine noch bessere ,wirkung ergeben die neuen ,projektionsschirme1 deren ,oberflche durch ,prparierung mit ,aluminiumbronze und einem geeigneten ,bindemittel silberglnzend gemacht ist4 ,diese ,totalreflexwnde oder ,silberschirme bieten den ,vorteil1 da man infolge der erhhten ,reflexionskraft mit einer weniger intensiven ,lichtquelle auskommt1 da man also erheblich an elektrischem ,strom oder ,sauerstoff sparen kann4 ,sie sind namentlich fr diejenigen ,projektionsarten zu empfehlen1 welche eine sehr krftige ,beleuchtung erfordern1 und das ist besonders die episkopische sowie die kinematographische ,projektion4 ,auf der silbernen ,oberflche gelangen berdies farbige ,bilder schner und lebhafter zur ,wiedergabe4 ,zum ,durchwerfen der ,lichtbilder ist auch ,pauspapier geeignet2 jedoch bekommt man dieses nur bis zu #a-a_/b m ,breite4 ,pausleinen gibt es nur in ,breiten bis zu #a m4 ,hat der ,vorhang eine ,naht1 so lasse man diese quer ber das ,bild gehen1 da sie dann weniger strt4 ,das ,stativ ,ein besonderes ,stativ fr den ,apparat ist in den meisten ,fllen nicht erforderlich4 ,man nimmt einen gewhnlichen1 aber krftigen ,tisch1 und wenn dieser zu niedrig ist1 setzt man den ,apparatkasten darauf oder stellt1 falls auch dies nicht reicht1 zwei ,tische aufeinander4 ,soll ein besonderes ,stativ zur ,anwendung kommen1 so whle man ein ,modell1 welches recht stabil ist und beim ,arbeiten nicht ins ,zittern gert4 ,geeignet sind die der ,hhe nach verstellbaren hlzernen ,stative nach ,art des ,gauschen ,stativs sowie die vierbeinigen ,tischstative1 die entweder feste ,form haben oder mit ,trieben zum ,neigen und ,hochstellen der ,tischplatten versehen sind4 ,bei stationren ,einrichtungen ist auch praktisch ein schrankartiges ,stativ1 das gleichzeitig zum ,aufbewahren von ,apparat und ,zubehr dient4 ,grere ,institute besitzen zuweilen ,schrankstative1 in welche man durch ,drehen einer ,kurbel den ,apparat versenkt1 um ihn zum ,gebrauch wieder hochzukurbeln4 ,leselampe und ,signal ,der ,vortragende wird vielfach eine ,leselampe bentigen1 die auf das ,rednerpult gesetzt wird und mit einem kleinen ,petrolbrenner oder einer elektrischen ,glhlampe ausgerstet ist2 sie hat eine ,blendvorrichtung und lt das ,licht nur auf das ,manuskript fallen4 ,wenn der ,apparat so weit entfernt ist1 da eine ,verstndigung zwischen ,vortragendem und ,vorfhrer durch direkte ,zeichen ,schwierigkeiten bietet1 so ist es empfehlenswert1 eine elektrische ,signalvorrichtung einzulegen1 die aber nicht strend laut sein sollte2 praktisch ist ein stummes ,signal1 bei dem eine aufleuchtende ,glhlampe dem ,vorfhrer das ,zeichen zum ,wechseln des ,bildes gibt4 ,anschaffungs- und ,betriebskosten des ,lichtbilderapparats ,wer an die ,beschaffung eines ,lichtbilderapparats herantritt1 wird in erster ,linie die ,frage stellen3 was kostet die ,einrichtung1 und wie hoch beluft sich der ,betrieb4 ,im ,anschaffungspreis gibt es naturgem einen weiten ,spielraum4 ,ist man klar darber1 welche ,lichtquelle zur ,verwendung gelangen soll1 so hat man wiederum die ,wahl zwischen allerlei verschiedenen ,apparatmodellen2 und hat man sich fr eine bestimmte ,ausfhrung entschieden1 so kommt noch die ,frage3 soll das normale ,objektiv oder ein besonders scharf zeichnendes ,instrument genommen werden8 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,lichtbilderapparat mit kleiner ,bogenlichteinrichtung4 ,hier mag der ,nachweis gengen1 was eine wirklich brauchbare ,lichtbildereinrichtung mindestens kostet2 wer dann noch mehr ,mittel zur ,verfgung hat1 wird nicht in ,verlegenheit kommen1 sie unterzubringen4 ,zunchst sei1 da heute elektrischer ,strom an sehr vielen ,orten vorhanden ist1 in ,fig4 #bd ein ,apparat vorgefhrt1 der mit einer kleinen ,bogenlichteinrichtung ausgerstet ist4 ,die ganze ,zusammenstellung1 zu der ein #c #c m groes weies ,tuch gehrt1 kostet mit dem ,transportkasten rund #ahj ,m1 mit einer einfacher ausgefhrten ,projektionslaterne rund #aej ,m4 ,kommt eine starke ,bogenlichteinrichtung in ,frage1 so wird man besser eine grere ,laterne nehmen1 wie sie ,fig4 #be zeigt2 die ganze ,ausrstung kostet dann je nach der ,hhe der ,spannung und ,stromstrke etwa #cjj ,m bis #ejj ,m4 ,eine ,zusammenstellung mit ,kalklicht stellt ,fig4 #be dar2 diese kostet mit ,schirm und ,transportkoffer rund #bgj ,m1 wozu noch etwa #fj ,m kommen1 wenn die ,einrichtung unabhngig von ,leuchtgas sein soll4 ,will man mit ,azetylen arbeiten1 so findet man eine praktische ,ausrstung in der ,art1 wie sie ,fig4 #bf zeigt1 schon zu rund #aej ,m4 ,illustration3 ,fig4 #be4 ,lichtbilderapparat mit ,kalklicht4 ber die ,betriebskosten1 welche durch die ,lichteinrichtung hervorgerufen werden1 mag nachstehende ,tabelle einen ungefhren ,anhalt bieten4 ,die ,betrge verstehen sich fr den ,verbrauch in einer ,stunde4 ,elektrisches ,bogenlicht 7ein ,strompreis von #dj ,pf4 pro ,kilowatt angenommen7 fr ,ampres #e #aj #ae #bj #cj ---------------------------------------- --- bei #aaj ,volt #bb #dd #ff #hh #acb ,pf4 bei #bbj #dd #hh #acb #agf #bfd ,dazu kommt noch ein kleiner ,betrag fr ,kohlenstifte4 ,starke ,nernstlampe3 bei #aaj ,volt #ag-a_/b ,pf42 bei #bbj ,volt #ce ,pf4 ,mittlere ,nernstlampe3 bei #aaj und #bbj ,volt etwa #ac ,pf4 ,kleine ,nernstlampe3 bei #aaj und #bbj ,volt etwa #d-a_/b ,pf4 ,leuchtgaskalklicht3 7bei #ajj l ,sauerstoffverbrauch73 #gb ,pf4 therkalklicht3 7bei #ajj l ,sauerstoffverbrauch73 #aaj ,pf4 ,azetylenlicht3 etwa #ej ,pf4 ,spiritusglhlicht3 #b bis #e ,pf4 ,gasglhlicht3 7bei #ac ,pf4 ,gaspreis73 #a-a_/b ,pf4 ,dazu kommt ein kleiner ,betrag fr ,glhstrumpfersatz4 ,petroleumlicht3 #c bis #d ,pf4 7auer ,dochtersatz74 ,in nicht wenigen ,fllen wird die ,frage auftauchen3 ,macht sich der ,lichtbilderapparat bezahlt -- ist es mglich1 mit dem ,apparat selbst so viel zu erwerben1 da die ,beschaffungskosten damit bestritten werden knnen8 -- ,einnahmequellen kann sich ein ,verein verschaffen1 indem er zu den ,lichtbildervortrgen ,eintrittsgeld erhebt1 sei es nur von ,nichtmitgliedern oder eventuell zu niedrigerm ,satze auch von ,mitgliedern2 zweitens dadurch1 da er den ,apparat an andere ,vereine gegen eine entsprechende ,gebhr verleiht4 ,auf diese ,weise knnen ganz nette ,betrge erzielt werden1 so da die ,kosten der ,einrichtung ber kurz oder lang herauskommen1 wenn nicht gar ein hbscher berschu bleibt4 ,in vielen ,fllen sind auf diese ,weise schne ,erfolge erzielt worden4 ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,lichtbilderapparat mit ,azetylenlicht4 ,die ,glasbilder und deren ,aufbewahrung ,die ,glasbilder1 welche man im ,handel kuflich oder leihweise erhlt1 sind jetzt fast ausschlielich auf photographischem ,wege hergestellt2 in vielen ,fllen sind die ,bilder auerdem mit der ,hand koloriert4 ,zum ,schutze der photographischen ,schicht werden die ,glasbilder mit einem ,deckglase versehen1 und zwischen beiden ,platten ist in der ,regel eine ,papiermaske eingeklebt4 ,das ,auenformat ist #h-a_/d #h-a_/d oder hufiger #h-a_/b #aj cm4 ,wer ,amateurphotograph ist1 dem wird es keine ,schwierigkeiten machen1 mit ,hilfe von ,diapositivplatten selbst ,glasbilder fr den ,lichtbilderapparat herzustellen4 ,diese selbstgefertigten ,bilder1 welche die auf den ,reisen gesehenen ,sttten wiedergeben1 bereiten meist besondere ,freude und ,befriedigung1 besonders wenn man es in der ,kunst des ,photographierens weit gebracht hat4 ,auch das ,kolorieren lt sich bei einiger bung und einigem ,geschick mit ,erfolg ausben2 die erforderlichen ,farben sind nebst ,anweisung im ,handel zu beziehen4 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,klappkasten fr die ,glasbilder4 ,zur ,aufbewahrung der ,glasbilder gibt es sogenannte ,nutenkasten1 die jeder ,platte ein kleines ,abteil bieten4 ,fr ,wanderredner sind diese des groen ,raumes halber1 den sie einnehmen1 weniger beliebt4 ,da ist recht praktisch der in ,fig4 #bg dargestellte ,klappkasten1 welcher #fj bis #gj ,bilder aufnimmt4 ,fr den ,transport kommen die ,bilder smtlich in den linken ,kastenteil1 und man klappt den ,deckelteil darber4 ,zum ,gebrauch aber stellt man den ,kasten auf den ,kopf1 derart1 da der ,deckelteil unten ist1 lst die ,haken und schlgt den ,unterteil heraus4 ,nun befinden sich die ,bilder lose in dem weitern ,deckelteil1 aus welchem sie bequem einzeln herausgenommen werden knnen4 ,die projizierten ,bilder stellt der ,vorfhrer in den freien ,kastenteil links1 und man hat dann zum ,schlu der ,vorstellung alle ,bilder wieder geordnet darin stehen1 so da man nur zuzuklappen und zu schlieen braucht4 ,aufstellung und ,handhabung des ,lichtbilderapparats ,zunchst ist zu erwgen1 ob die ,lichtbilder in der ,aufsicht oder in der ,durchsicht gezeigt werden sollen4 ,manche groen ,sle haben gerumige ,bhnen1 und da ist das ,durchwerfen hufig bequemer1 um so mehr als der ,apparat in diesem ,falle gegen die ,zuschauer verborgen ist4 ,man braucht aber einen ,apparatabstand1 der etwa zweimal so gro ist als das ,lichtbild -- also fr ein #c #c m groes ,lichtbild einen etwa #f m groen ,abstand4 ,ist die ,bhne nicht tief genug1 so kann man sich unter ,umstnden in der ,weise helfen1 da man den ,schirm ein ,stck vor der ,bhne1 in den ,saal hinein1 aufbaut4 ,entschliet man sich zum ,aufwerfen der ,bilder1 so wird man einen ,platz suchen1 wo das ,publikum durch den ,apparat recht wenig oder besser gar nicht gestrt wird4 ,eine ,aufstellung mitten im ,saal ist tunlichst zu vermeiden4 ,kann man nicht ber den ganzen ,raum hinwegprojizieren1 so sehe man zu1 ob sich die ,laterne nicht an einer ,seitenwand aufstellen lt1 wobei dann der ,schirm ebenfalls entsprechend nach dieser ,seite herbergeschoben wird4 ,strahlt der ,apparat strendes ,licht gegen die ,zuschauer aus1 so decke man dieses durch einen ,vorhang oder eine spanische ,wand ab4 ,je weniger das ,publikum von der ,maschinerie zu sehen bekommt1 desto besser4 ,beim ,durchwerfen des ,lichtbildes macht sich zuweilen ein strender ,lichtfleck in der ,mitte des ,vorhanges bemerkbar4 ,um diesen zu vermeiden1 mu man ,sorge tragen1 da diejenigen ,strahlen1 welche vom ,apparat gegen die ,mitte des ,schirmes gerichtet sind1 in ihrer ,verlngerung ber die ,kpfe der ,zuschauer hinweggehen4 ,der ,apparat mu dabei in der ,regel etwas nach aufwrts geneigt werden4 ,wenn die ,vorfhrung am ,tage stattfindet1 so mu man fr gehrige ,verdunkelung des ,raumes ,sorge tragen2 handelt es sich um ein stndig fr ,projektionszwecke einzurichtendes ,lokal1 so wird man die ,fenster beispielsweise durch eingepate ,rahmen1 die mit dichtem ,stoff bespannt sind1 abdichten4 ,in den ,physikzimmern der ,schulen findet man vielfach rouleauxartige ,vorrichtungen1 die mit einer ,kurbel hoch- und niedergedreht werden knnen4 ,bei vorbergehender ,benutzung des ,raumes mu man sich1 wenn kein besseres ,mittel zur ,verfgung steht1 mit ,blenden oder ,vorhngen behelfen4 ,lt sich dabei falsches ,licht nicht vermeiden1 so sorge man vor allem dafr1 da es nicht auf den ,projektionsschirm und mglichst auch nicht in die ,augen der ,zuschauer fllt1 eventuell schtze man den ,schirm dagegen durch ein seitlich aufgehngtes ,tuch4 ,bei hinreichend krftiger ,lichtquelle ist es auch mglich1 in einem nur zum ,teil verdunkelten ,raume zu projizieren2 man mu dabei aber den eben gegebenen ,ratschlag befolgen4 ,in allen ,fllen1 namentlich bei ,abendvorstellungen1 sollte man dafr ,sorge tragen1 da die ,beleuchtung des ,raumes rasch ein- und ausgeschaltet werden kann4 ,ehe man den ,apparat in ,betrieb setzt1 prfe man die ,linsen des ,kondensors und ,objektivs1 um sie1 wenn ntig1 herauszunehmen und mit einem weichen ,lappen zu putzen4 ,die ,kondensorlinsen drfen nicht fest in die ,fassung eingeklemmt werden2 denn dadurch kann ein ,platzen der ,glser herbeigefhrt werden4 ,nachdem smtliche fr die ,projektion erforderlichen ,teile zur ,hand sind1 bringt man die ,lichtquelle in ,gang1 schiebt die ,lampe in den ,apparat und wartet zunchst einige ,minuten1 bis die ,laterne angewrmt ist1 wobei man die ,lampe1 wenn es geht1 schwcher brennen lt2 vor allem schiebe man sie nicht sofort dicht gegen die kalte ,kondensorlinse vor4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,merkmale fr die ,zentrierung der ,lichtquelle4 ,die ,zentrierung der ,lampe geschieht auf folgende ,weise4 ,sie mu derart im ,apparat stehen1 da auf der ,wand ein schnes1 gleichmig weies ,bildfeld erscheint1 wenn kein ,bild eingesetzt ist4 ,bei falscher ,einstellung zeigen sich blaue ,flecken oder ein gelbroter ,rand1 fehlerhafte ,erscheinungen1 ber welche ,figur #bh ,aufschlu geben mag4 ,bei #a steht die ,lampe zu weit rechts1 #b zu weit links1 #c zu hoch1 #d zu tief1 #e 7gelbroter ,rand7 zu weit vom ,kondensor1 #f und #g 7blauer ,flecken7 zu nahe am ,kondensor und #h richtig4 ,als allgemeine ,regel kann man sich folgende merken3 wenn sich rundum ein blauer ,ring zeigt1 steht die ,lampe zu nahe am ,kondensor1 zeigt sich ein roter ,rand1 steht sie zu weit2 macht sich ein sichelfrmiger ,schatten bemerkbar1 so mu man die ,lampe immer in entgegengesetzter ,richtung bewegen -- ist also beispielsweise der ,schatten oben1 so mu man das ,licht etwas senken4 ,man gebe sich beim ,einstellen nicht mit halber ,arbeit zufrieden1 sondern zentriere recht sorgsam2 es ist ,sache einiger ,augenblicke und lohnt durch schne1 klare ,bilder4 ,kann man kein gleichmig beleuchtetes ,feld erzielen1 so pat wahrscheinlich die ,brennweite des ,kondensors nicht zu derjenigen des ,objektivs1 und man wird1 um ,abhilfe zu schaffen1 auf die ,ausfhrungen zurckgreifen mssen1 welche im ,anfange dieser ,schrift gegeben wurden4 ,wenn die ,lampe gut zentriert ist1 geht man an die scharfe ,einstellung des ,objektivs4 ,man bringt den ,bildhalter in die ,bhne1 prft1 ob dieser auch gleichmig vor der ,kondensorlinse sitzt1 und steckt ein ,glasbild ein4 ,zunchst bewirkt man eine grobe ,einstellung durch ,verschieben des ,rohrstckes1 ,schlittens oder ,balgauszugs1 woran das ,objektiv befestigt ist1 und stellt dann scharf ein mit ,hilfe des ,zahntriebes der ,objektivfassung4 ,zur ,kontrolle wird das ,glasbild nochmals entfernt und beobachtet1 ob bei der ,verstellung des ,objektivs das ,bildfeld auch vllig wei geblieben ist2 ntigenfalls mu man die ,lichtquelle etwas nachzentrieren4 ,bei dieser ,gelegenheit wird man studieren1 wie die ,glasbilder eingesetzt werden mssen4 ,zunchst zeigt es sich1 da das ,bild auf dem ,kopf stehen mu2 ferner mu die ,deckglasseite 7auf dieser ,seite befindet sich in der ,regel das ,etikett mit der ,aufschrift7 dem ,kondensor zugewandt sein4 ,setzt man anders herum ein1 so erscheint das ,lichtbild seitenverkehrt4 ,dies gilt fr die ,aufprojektion2 beim ,durchwerfen des ,bildes mu man die ,deckglasseite dem ,objektiv zukehren4 ,man tut gut1 sich vor der ,vorfhrung hiervon durch ,versuche zu berzeugen4 ,damit beim ,einsetzen der ,platten kein ,irrtum unterluft1 stelle man smtliche ,bilder in bestimmter ,ordnung in den ,kasten -- nicht etwa das erste ,bild mit dem ,kopf nach oben1 das zweite mit dem ,kopf nach unten1 eines mit dem ,rcken nach hinten1 das nchste mit dem ,rcken nach vorne4 ,hat man die ,bilder gleichmig geordnet1 so sind beim ,einsetzen in den ,apparat stets dieselben ,handgriffe zu machen4 ,wenn man mit einer ,hilfe zu tun hat1 der man nicht genug zutraut1 so mag noch auf jedes ,bild ein kleines ,stckchen gummierten ,papiers geklebt werden1 das einen sichern ,anhalt fr das ,einsetzen bietet4 ,die ,glasbilder mssen beiderseitig gut geputzt und drfen beim ,einsetzen nur am ,rande angefat werden1 da ,fingerflecken sich im ,lichtbild unangenehm bemerkbar machen4 ,sind die ,platten kalt1 was besonders dem ,wanderredner im ,winter leicht vorkommen wird1 so wrme man sie in der ,nhe des ,ofens an1 bis sie handwarm sind2 andernfalls werden die ,glser leicht im ,apparat beschlagen4 ,nach der ,vorstellung achte man darauf1 da kein kalter ,luftzug von der geffneten ,tre oder ,fenster her gegen die ,kondensorlinsen dringt4 ,durch die pltzliche ,abkhlung kann nmlich das ,glas unter ,umstnden zum ,platzen gebracht werden4 ,die episkopische ,projektion 7,projektion undurchsichtiger ,gegenstnde7 ,mit ,hilfe einer besondern ,vorrichtung1 des ,episkopansatzes1 welcher mit dem ,lichtbilderapparat in ,verbindung gebracht wird1 kann man undurchsichtige ,gegenstnde aller ,art1 wie ,papierbilder1 ,ansichtspostkarten u4 dgl41 projizieren4 ,der ,ansatz besteht aus einem winkelfrmigen ,kasten1 der gem ,fig4 #bi am ,apparat angebracht wird1 nachdem man den ,objektivtrger entfernt und das ,objektiv selbst wiederum an den ,kasten angeschraubt hat4 ,die ,papierbilder werden mit ,hilfe von ,metallrhmchen an der ,rckseite des ,kastens vor die umklappbare ,tre eingeschoben2 grere ,sachen1 wie ,bcher usw41 hlt man dagegen1 nachdem die ,tre vllig heruntergeklappt ist4 ,die ,wirkungsweise ist folgende4 ,das aus dem ,kondensor austretende ,licht fllt auf das ,papierbild1 und dieses wirft die ,lichtstrahlen zurck2 das ,objektiv wiederum fngt von diesen nach allen ,seiten zerstreuten ,strahlen einen ,teil auf und leitet ihn derart gegen den ,schirm1 da dort ein scharfes1 vergrertes ,lichtbild zustande kommt4 ,aber die ,helligkeit des ,lichtbildes ist verhltnismig gering4 ,whrend nmlich bei der ,projektion von ,glasbildern der ganze ,strahlenkegel ins ,objektiv geleitet und voll ausgenutzt werden kann1 geht hier durch die bei der ,reflexion erfolgende ,zerstreuung der grte ,teil der ,strahlen1 und zwar ber #ij ,prozent1 verloren1 so da nicht einmal ein ,zehntel des ,lichtes auf den ,schirm gelangt4 ,damit man einen mglichst gnstigen ,effekt erhlt1 mu man eine sehr intensive ,lichtquelle benutzen1 das ,objektiv mu einen recht groen ,linsendurchmesser haben1 und der ,schirm endlich mu eine hohe ,reflexionskraft besitzen4 ,deshalb ist bei dieser ,projektionsart die ,verwendung einer silberglnzenden ,wand besonders angebracht4 ,die ,lampe stellt man derart ein1 da das ,papierbild gleichmig und krftig beleuchtet wird2 unter ,umstnden erhlt man einen bessern ,effekt1 wenn man die vorderste der beiden ,kondensierungslinsen entfernt2 besitzt der ,apparat einen dreifachen ,kondensor1 so ist auf jeden ,fall die vorderste 7dem ,bild zugekehrte7 ,linse fortzunehmen4 ,illustration3 ,fig4 #bi4 ,projektionslaterne mit ,episkopansatz4 ,fr grere ,demonstrationen werden besondere episkopische ,apparate mit sehr lichtstarken ,objektiven gebaut1 bei welchen die zu projizierenden ,papierbilder usw4 auf eine wagerechte ,flche gelegt und mit ,hilfe eines ,spiegels beleuchtet werden4 ,unter ,verwendung von ,gleichstrombogenlicht hoher ,stromstrke -- #cj bis #dj ,ampres -- kann man auch in nicht allzu groen ,slen vllig zufriedenstellende ,resultate erzielen4 ,bei der ,wahl der ,bilder mu man kritisch sein und bercksichtigen1 da beispielsweise flaue ,photographien unter keinen ,umstnden krftige ,lichtbilder abgeben knnen4 ,wissenschaftliche und mikroskopische ,projektion ,eine wichtige ,rolle spielt der ,lichtbilderapparat im physikalischen ,unterricht1 namentlich1 wenn es gilt1 optische ,versuchsanordnungen zu zeigen4 ,es wird da ein ,apparat gebraucht1 der recht viel ,spielraum zum ,aufbauen der ,instrumente bietet4 ,recht praktisch ist ein ,modell mit optischer ,bank1 wie es in ,fig4 #ab angedeutet wurde4 ,die ,zahl der ,experimente1 welche sich mit dem ,projektionsapparat ausfhren lassen1 ist eine auerordentlich groe1 und wer sich auf diesem ,gebiete bettigt1 findet hier ein sehr dankbares ,feld4 ,manche ,versuche1 z4 ,b4 die ,darstellung der magnetischen ,kurven und die ,kristallisation von ,flssigkeiten1 erfordern eine horizontale ,anordnung der ,objekte im ,apparat2 in solchen ,fllen braucht man eine ,vorrichtung zur ,vertikalprojektion1 welche vor die ,laterne gesetzt wird1 nachdem die vorderste ,kondensierungslinse entfernt ist4 ,illustration3 ,fig4 #cj4 ,lichtbilderapparat mit ,projektionsmikroskop1 ein ,bienenbein vergrernd4 ,zur ,verwendung mit dem ,mikroskop eignet sich ebenfalls besonders gut ein ,apparat mit optischer ,bank1 auf welchem man das ,instrument aufbauen kann4 ,die in den hhern ,lehranstalten meist vorhandenen umlegbaren ,tischmikroskope lassen sich in der ,regel fr ,projektion verwendbar machen4 ,aber auch der gewhnliche ,lichtbilderapparat kann mit einer mikroskopischen ,einrichtung ausgerstet werden1 die bei ,vortrgen durch die ,vergrerung der kleinen ,gebilde aus ,tier- und ,pflanzenwelt eine ,flle von ,belehrung und ,anregung zu bieten vermag4 ,das ,projektionsmikroskop wird beispielsweise in der durch ,fig4 #cj angedeuteten ,art mit der ,laterne verbunden1 indem es nach ,entfernung des ,objektivs einfach mit ,hilfe eines kleinen ,dreifustativs vor den ,apparat gestellt wird4 ,das wiedergegebene ,instrument ist mit drei ,mikroskopobjektiven von verschieden starker ,vergrerung versehen1 welche an einem ,revolver sitzen und rasch ausgewechselt werden knnen2 die ,scharfeinstellung erfolgt durch einen ,spindeltrieb4 ,die mikroskopische ,projektion verlangt ein krftiges und konzentriertes ,licht2 immerhin kann man bei ,verzicht auf strkere ,vergrerungen und bei ,beschrnkung auf ein kleineres ,lichtbild auch mit ,azetylen und selbst mit dem ,hngeglhlicht recht hbsche ,resultate erzielen4 ,prparate kann der ,naturfreund in beliebiger ,menge selbst herstellen2 auch wer sich nicht damit befat1 ,schnitte zu machen1 findet zahlreiche geeignete ,objekte1 wie ,spinngewebe1 ,teile von ,insekten u4 dgl41 die ohne weiteres mit dem ,mikroskop projiziert werden knnen4 ,der ,lichtbilderapparat als ,scheinwerfer ,in vielen ,fllen kann der ,projektionsapparat als ,scheinwerfer vorzgliche ,dienste leisten1 namentlich bei ,theaterauffhrungen und bei der ,darstellung lebender ,bilder4 ,ob dabei der ,apparat am besten mit oder ohne ,objektiv zu verwenden ist1 stellt man durch einen ,versuch fest4 ,zur ,beleuchtung einzelner ,personen sowie auch kleinerer ,stellen1 z4 ,b4 eines ,kopfes1 nimmt man die vordere ,kondensierungslinse 7d4 h4 die dem ,objektiv zugewandte ,linse7 heraus und entfernt auch das ,objektiv4 ,in einigem ,abstand vor dem ,apparat bringt man ein ,stck ,karton oder ,blech mit entsprechendem ,ausschnitt an1 wodurch das ,strahlenbndel begrenzt wird4 ,durch ,vor- und ,zurckschieben der ,lampe kann man den ,lichtkegel breiter bzw4 schmaler machen2 nach ,bedarf frbt man ihn mit vorgehaltenen bunten ,gelatinefolien1 die zwischen ,glasplatten eingeklebt werden4 ,auch zur ,darstellung von ,schattenbildern ist der ,lichtbilderapparat vorzglich geeignet4 ,man benutzt dazu einen transparenten ,schirm und setzt die ,laterne1 komplett mit ,objektiv versehen1 oder aber die ,lampe allein in einem ,abstand von #d bis #f m hinter dem ,schirm auf den ,boden4 ,die ,bewegungen der ,spielenden mssen vorher gut einstudiert werden4 ,man kann mit diesen pantomimischen ,schattenbildern und den spahaften ,szenen1 die sich ohne alle ,schwierigkeit vorfhren lassen1 eine recht hbsche ,unterhaltung bereiten4 ,der ,lichtbilderapparat als photographischer ,vergrerungsapparat ,der ,amateurphotograph kann den ,lichtbilderapparat erfolgreich zur ,herstellung photographischer ,vergrerungen verwenden1 auch wenn er eine einfache ,projektionslaterne besitzt1 die fr diesen ,zweck nicht besonders hergerichtet ist4 ,es sind dabei ein paar ,punkte zu bemerken4 ,zunchst mu man alles aus dem ,apparat austretende falsche ,licht abdecken1 da dieses die ,vergrerung verschleiern wrde4 ,man benutzt dazu z4 ,b4 einen ,vorhang2 manchmal gengt ein groer ,karton1 der vor der ,laterne aufgestellt wird und eine runde ffnung fr das ,objektiv hat4 ,auch eine ,kiste mit einem ,ausschnitt fr das ,objektiv erscheint manchmal brauchbar4 ,ein anderes ,verfahren besteht darin1 da man oben vom ,objektivtrger bis zu den obersten ,ecken des ,brettes1 worauf das photographische ,papier gespannt wird1 ,schnre zieht und ber diese ein ,tuch legt2 dadurch soll das falsche ,licht vom ,papier abgehalten werden4 ,andere wiederum stellen den ,apparat auerhalb der ,dunkelkammer auf und schneiden in die ,tre ein ,loch fr das ,objektiv4 ,da die ,vergrerung bei diesen ,arbeiten eine bedeutend geringere ist als beim ,projizieren1 so erhlt das ,objektiv eine andere ,einstellung1 und zwar kommt es in einen grern ,abstand vom ,kondensor4 ,in manchen ,fllen mag der ,rohrauszug des ,apparats nicht gengend lang sein1 und man mu sich dann in irgendeiner ,weise helfen4 ,es kann dabei weiterhin vorkommen1 da die ,brennweite des ,kondensors nun nicht mehr pat1 was durch gelbrote ,rnder oder blaue ,flecken im ,bildfelde sich bemerkbar macht2 in solchem ,falle mu der ,kondensor eine ,linse lngerer ,brennweite erhalten1 geradeso wie wenn man ein ,objektiv lngerer ,brennweite damit verwenden will4 ,zur ,erhhung der ,schrfe ist es vielfach erforderlich1 das ,objektiv abzublenden2 wenn eine ,blende nicht vorhanden ist1 so kann man sich in der ,weise helfen1 da man solche aus schwarzem ,papier oder ,blech ausschneidet und auf die vordere ,linse des ,objektivs legt2 richtiger allerdings sollte die ,blende mitten in die ,objektivfassung kommen1 wo in der ,regel ein ,blendrand eingesetzt ist4 ,die ,belichtungszeit1 welche abhngig ist von der ,strke der ,lichtquelle1 dem ,mae der ,vergrerung1 der ,empfindlichkeit des ,papiers sowie der ,dichte des ,negativs1 stellt man durch ,versuche fest1 wozu es gengt1 schmale ,streifen des betreffenden ,papiers zu benutzen4 ,bei elektrischem ,bogenlicht ordnet man vielfach zwischen den beiden ,kondensierungslinsen oder1 wenn dies nicht geht1 zwischen ,lampe und ,kondensor eine ,mattglasscheibe an2 dadurch wird einmal das in der ,regel zu helle ,licht gedmpft und fernerhin eine gleichmigere ,beleuchtung erzielt1 welche auch die ,anwendung kleinerer ,blenden gestattet1 ohne da dabei strende ,flecken im ,bildfelde auftreten4 ,die ,darstellung lebender ,lichtbilder 7kinematographische ,projektion7 ,wirkungsweise des ,kinematographen ,illustration3 ,fig4 #ca4 ,stck eines ,filmbandes4 ,die ,projektion kinematographischer ,lichtbilder bietet1 soweit man den eigentlichen ,projektionsvorgang ins ,auge fat1 prinzipiell nichts ,neues4 ,nur gelangen dort an ,stelle der ,glasbilder kleine ,filmbilder zur ,verwendung1 die in ihrer ,gesamtheit ein langes ,bildband darstellen4 ,ein ,stck eines solchen ,filmbandes1 welches aus transparentem ,zelluloid besteht und eine photographische ,bildschicht besitzt1 ist in ,fig4 #ca wiedergegeben1 und zwar in ,originalgre4 ,das ,band selbst hat eine ,breite von #ce mm1 whrend jedes ,bildchen darauf ungefhr #ai mm hoch und #be mm breit ist4 ,ein ,bild sieht fast genau so aus wie das nchste2 erst wenn man mehrere ,bilder berfliegt1 merkt man einen ,unterschied in der ,abbildung4 ,und das ist kein ,wunder2 werden die ,aufnahmen doch mit einem ,apparat gemacht1 welcher in der ,sekunde durchschnittlich #af ,bilder herstellt4 ,eine so rasche ,folge der ,bilder ist nmlich erforderlich1 wenn eine ununterbrochene1 schne ,wiedergabe der ,bewegung erzielt werden soll4 ,in der ,minute haben wir mithin rund #ajjj ,bilder1 und das macht1 da jedes ,bildchen etwa #b cm hoch ist1 ein ,band von ungefhr #bj m ,lnge4 ,fr eine ,szene1 die #e ,minuten dauert1 braucht man also #ajj m ,film4 ,das mag auf den ersten ,blick viel erscheinen1 aber selbst ,aufnahmen von vielen #ajj m ,lnge sind heute nichts ,besonderes mehr4 ,das ,filmband ist1 wie die ,figur zeigt1 an beiden ,rndern in regelmiger ,folge mit ,lchern versehen1 und zwar derart1 da auf jedes ,bild beiderseits vier ,lcher kommen4 ,diese ,perforation1 welche von ,edison eingefhrt wurde1 mu man anwenden1 damit der ,mechanismus den ,film genau weiterbewegen kann4 ,illustration3 ,fig4 #cb4 ,schema einer ,filmkamera4 ,zunchst wollen wir einmal zusehen1 wie die photographische ,aufnahme eines solchen ,filmbandes bewirkt wird1 und darber knnen wir uns am besten klar werden1 indem wir eine einfache ,filmkamera1 z4 ,b4 einen ,kodak1 zur ,hand nehmen4 ,die ,anordnung ist in ,fig4 #cb schematisch dargestellt4 ,auf der ,rolle ,m sitzt ein lichtempfindliches ,filmband2 es ist zur ,rolle ,n gefhrt1 worauf es sich1 wenn man die ,rolle dreht1 aufwickelt4 ,o ist das ,objektiv und ,s die ,verschluscheibe4 ,um eine ,aufnahme zu machen1 gibt man der ,verschluscheibe eine ,umdrehung4 ,es bewegt sich dann die ffnung ,t am ,objektiv vorbei1 lt ,licht zu und verursacht damit eine ,belichtung4 ,nun soll ein zweites ,bild gemacht werden4 ,dazu mu zunchst der ,film durch ,drehen der ,rolle ,n um ein ,stck1 so gro wie das ,bildchen a1 weitergezogen werden4 ,wenn das geschehen ist1 wird der ,verschluscheibe wieder eine ,umdrehung gegeben4 ,ein drittes1 viertes1 fnftes ,bild usw4 erfordert immer wieder dieselben ,handgriffe3 stets wird zuerst der ,film weitergezogen und dann die ,verschluscheibe gedreht4 ,illustration3 ,fig4 #cc4 ,kinematographische ,aufnahmekamera4 ,denken wir uns nun in die ,kamera einen ,mechanismus eingebaut1 der diese ,handgriffe selbstttig ausfhrt1 so haben wir den kinematographischen ,aufnahmeapparat1 wie er in ,fig4 #cc dargestellt ist4 ,man braucht nur eine ,kurbel zu drehen1 dann schiet der ,apparat wie ein ,schnellfeuergeschtz los und macht auf das ,filmband in rascher ,folge eine groe ,anzahl von ,aufnahmen -- wie wir hrten1 durchschnittlich #af in der ,sekunde4 ,von dem erhaltenen ,negativfilm wird durch ,kopieren der ,positivfilm hergestellt1 wovon ,fig4 #ca ein ,stck zeigte4 ,diesen ,positivfilm bringen wir nun in den ,lichtbilderapparat1 um ihn als lebendes ,bild auf die ,wand zu werfen4 ,die allgemeine ,projektionsanordnung ist in ,fig4 #cd dargestellt4 ,links haben wir die ,laterne mit der ,lichtquelle1 am besten einer ,bogenlampe2 in der ,vorderwand bei ,k die beiden ,kondensierungslinsen1 welche die ,lichtstrahlen aufnehmen und in einem ,kegel vorne in das ,objektiv ,o leiten4 ,das ,objektiv dirigiert die ,strahlen derart weiter1 da von dem an der ,belichtungsstelle befindlichen ,bildchen a auf der ,projektionswand ein scharfes ,lichtbild entsteht4 ,die ,vergrerung dabei ist eine betrchtliche4 ,wenn der ,projektionsschirm beispielsweise #b-a_/b m breit ist1 so erhalten wir von dem #b-a_/b cm breiten ,filmbildchen der ,linie nach eine #ajj;fache1 der ,flche nach eine #ajjjj;fache ,vergrerung2 bei #e m breitem ,schirm ist die ,flchenvergrerung gar eine #djjjj;fache4 ,es ist leicht verstndlich1 da wir hier ein ,objektiv krzerer ,brennweite brauchen als zur ,projektion von ,glasbildern4 ,da die ,filmbilder linear etwa ein ,drittel so gro sind als die handelsblichen ,diapositive1 so mu die ,brennweite des ,kinematographenobjektivs unter sonst gleichen ,verhltnissen 7gleicher ,abstand und ,schirmgre7 etwa ein ,drittel so lang sein als das ,objektiv des ,lichtbilderapparats4 ,illustration3 ,fig4 #cd4 ,das ,filmband im ,lichtbilderapparat4 ,um nun auf dem ,projektionsschirm die richtige ,wirkung zu erhalten1 mssen wir das ,filmband in der gleichen ,weise ruckweise weiterbewegen1 wie dies vorher bei der ,aufnahme in unserm ,kodak geschah1 den wir uns mechanisch betrieben dachten3 der ,film bleibt jedesmal einen ,augenblick an der ,belichtungsstelle ruhig stehen1 dann springt er um ein ,bild weiter1 steht wieder ruhig1 springt weiter und so fort4 ,die ,verschluscheibe ,s mit der ffnung ,t brauchen wir auch hier2 sie soll nmlich das ,objektiv immer in dem ,moment verschlieen1 wo sich der ,film weiterbewegt1 damit wir das ,rutschen der ,bilder nicht wahrnehmen4 ,wir mssen uns also auch in den ,lichtbilderapparat einen ,mechanismus einbauen1 der das ,filmband ruckweise weiterbewegt und bei jedem ,bildwechsel das ,objektiv verschliet4 ,nehmen wir an1 ein solcher ,kinematographmechanismus wre beschafft4 ,wenn wir dann die ,kurbel des ,werkes zunchst ganz langsam drehen1 so werden wir folgenden ,vorgang wahrnehmen4 ,der ,film steht einen ,augenblick still1 trotzdem wir gleichmig drehen2 nun wandert er um ein ,stckchen weiter2 jetzt steht er wieder still1 und so geht's immer ruck1 ruck1 ruck vorwrts4 ,dabei bringt jede ,bewegung des ,filmbandes ein neues ,bild an die ,belichtungsstelle1 das dort eine gewisse ,zeit stehen bleibt4 ,blicken wir nun1 whrend wir langsam weiterdrehen1 auf den ,projektionsschirm1 so sehen wir daselbst den gleichmigen ,wechsel3 ,bild -- dunkel -- nchstes ,bild -- dunkel -- nchstes ,bild -- dunkel usw4 ,wir beobachten1 wie jedes ,lichtbild einen ,augenblick stehen bleibt1 um dann dem nchsten ,platz zu machen4 ,von der ,weiterbewegung des ,filmbandes knnen wir aber nichts merken2 denn whrend dieser ,zeit blendet immer die ,verschluscheibe die ,lichtstrahlen ab2 daher das ,dunkel4 ,jetzt wollen wir das ,werk rascher drehen und dann noch rascher4 ,da kommt ein ,moment1 wo unser ,auge die dunkeln ,zwischenpausen nicht mehr unterscheidet2 die einzelnen ,bilder verschmelzen ineinander2 das ,lichtbild gewinnt ,leben1 die ,figuren bewegen sich4 ,das ,flimmern und die ,mittel zur ,abhilfe ,illustration3 ,fig4 #ce4 ,zweiflgelige ,blendscheibe4 ,illustration3 ,fig4 #cf4 ,dreiflgelige ,blendscheibe4 ,aber der ewige ,wechsel zwischen hell und dunkel1 der doch tatschlich auch jetzt noch besteht1 bleibt dem ,auge nicht vllig verborgen1 er macht sich durch ein mehr oder minder starkes ,flimmern bemerkbar4 ,da fragt es sich3 durch welche ,manahmen kann man das ,flimmern abschwchen4 ,wie ein ,versuch zeigt1 und wie wissenschaftliche ,untersuchungen besttigt haben1 wird diese strende ,erscheinung um so geringer1 je schneller man den ,mechanismus dreht2 es wird dann eben eine raschere ,folge hell-dunkel herbeigefhrt4 ,aber dieses ,mittel kann uns praktisch nichts helfen2 denn die ,darstellung wird dann unwahr1 die ,bewegungen werden berstrzt -- es sei denn1 da man die kinematographische ,aufnahme mit entsprechend grerer ,geschwindigkeit macht1 da man also anstatt #af ,bilder in der ,sekunde beispielsweise deren #cb herstellt4 ,das wrde aber eine ,verdoppelung der ,lnge und des ,preises des ,filmbandes bedeuten1 die man auf jeden ,fall vermeiden will4 ,es mu also ein anderes ,mittel gesucht werden1 und zu diesem fhrt folgende berlegung4 ,wir mssen zur ,abschwchung des ,flimmerns eine mglichst groe ,zahl von ,wechseln hell-dunkel herbeifhren -- setzen wir uns als ,ziel einmal #cb solcher ,wechsel in der ,sekunde4 ,dabei soll aber die ,zahl der ,bilder1 die in der ,sekunde gezeigt werden1 nicht ber #af hinausgehen4 ,die ,verdunkelungen werden durch die ,blendscheibe bewirkt4 ,lassen wir diese nun mit der normalen ,geschwindigkeit 7#af ,umdrehungen in der ,sekunde7 laufen1 so mu sie1 um #cb ,wechsel hell-dunkel zu bewirken1 zwei ,flgel haben1 also eine ,form besitzen1 wie sie ,fig4 #ce zeigt4 ,innerhalb der ,zeit1 wo diese ,blende eine ,umdrehung ausfhrt1 wird ein ,filmbildchen projiziert und dieses ,bild gegen das nchste ausgewechselt4 ,der ,bildwechsel 7das ,weiterrutschen des ,filmbandes71 mu aber in der ,zeit geschehen1 whrend welcher sich einer der beiden ,flgel1 z4 ,b4 ,a1 vor dem ,objektiv beendet2 fr die ,filmbewegung bleibt mithin eine verhltnismig kurze ,zeit brig1 die nur ein ,viertel der ,umdrehungszeit ausmacht1 welch letztere wiederum #a_/af ,sekunde betrgt1 so da wir fr die ,filmbewegung von ,bild zu ,bild #a_/fd ,sekunde zur ,verfgung haben4 ,whrend der brigen #c_/d der sechzehntel ,sekunde steht der ,film still1 und in dieser ,zeit schlgt der zweite ,flgel ,b -- scheinbar nutzlos -- dazwischen4 ,aber wir kennen seine ,aufgabe3 er soll durch ,vermehrung der ,verdunkelungsperioden das ,flimmern verhindern4 ,nun knnen wir unser ,ziel noch hher stecken und sagen3 wir wollen das ,flimmern weiter reduzieren und #dh ,verdunkelungen in der ,sekunde vornehmen4 ,dazu brauchen wir die in ,figur #cf dargestellte ,blende mit drei ,flgeln4 ,der ,bildwechsel mu hier in der kurzen ,zeit geschehen1 innerhalb welcher der ,flgel ,a in ,ttigkeit tritt1 und da dieser #a_/f der ,kreisscheibe ausmacht1 so steht fr die ,filmbewegung nur #a_/f von #a_/af ,sekunde #a_/if ,sekunde zur ,verfgung4 ,prinzipiell knnten wir noch weitergehen und eine ,blende mit acht oder noch mehr ,flgeln anwenden2 aber da wird schlielich die ,anforderung an den ,transportmechanismus1 der die sprungweise ,bewegung vollfhrt1 zu gro1 und auch der ,film wrde durch die heftigen1 ruckweisen ,zerrungen zu stark mitgenommen werden4 ,in der ,praxis findet man die ,theaterapparate in der ,regel mit der dreiteiligen ,blende 7,fig4 #cf7 ausgerstet1 whrend kleinere ,apparate vielfach die zweiteilige ,blende 7,fig4 #ce7 besitzen4 ,die ,konstruktion des ,transportmechanismus ,illustration3 ,fig4 #cg4 ,malteserkreuz4 ,illustration3 ,fig4 #ch4 ,malteserkreuzeinrichtung mit starkem ,tempo4 ,nachdem wir nun die ,anforderungen1 welche an den ,transportmechanismus gestellt werden1 kennen gelernt haben1 wollen wir die verschiedenen ,konstruktionsanordnungen betrachten4 ,man unterscheidet hauptschlich vier ,apparattypen1 und zwar bezeichnet man diese kurz als ,malteserkreuz1 ,schlger1 ,greifer und ,klemmzug 7oder ,nockenapparat74 ,das ,malteserkreuz wird heute bei den ,projektionsvorrichtungen am meisten angewandt2 in zweiter ,linie der ,schlger1 whrend ,greifer und ,klemmzug weniger benutzt werden4 ,aufnahmeapparate hingegen rstet man meistens mit dem ,greifer aus1 da diese ,type fr ,kameras besonders geeignet erscheint4 ,die ,malteserkreuzeinrichtung zunchst ist in ,fig4 #cg dargestellt4 ,der ,film luft um die ,zahntrommel ,w1 die mit ihren ,zhnen in die ,lcher des ,bandes eingreift1 und die es somit zwingt1 alle ,bewegungen der ,trommel mitzumachen4 ,auf der ,achse der ,zahntrommel sitzt eine ,sternscheibe 7das ,kreuz71 und dieser wird durch eine rotierende ,stiftscheibe ,a ,b mit dem ,stift ,e periodisch eine ,viertelumdrehung erteilt4 ,dabei schlgt die ,zahntrommel gleichfalls um ein ,viertel herum und zieht den ,film immer genau um ein ,bild weiter4 ,wie man beim ,malteserkreuz ein strkeres ,tempo erzielen kann1 um dadurch das ,flimmern geringer zu machen1 deutet ,fig4 #ch an4 ,man braucht nur die ,eingriffscheibe ,a ,b recht gro zu nehmen4 ,solange die ,sternscheibe mit dem schraffierten ,teil der ,scheibe ,a in ,berhrung ist1 steht sie still2 der ,wechselvorgang wickelt sich ab in der kurzen ,zeit1 wo der ,eingriff bei dem nicht schraffierten ,teil in ,ttigkeit tritt4 ,illustration3 ,fig4 #ci4 ,schlger4 ,illustration3 ,fig4 #dj4 ,greifer4 ,illustration3 ,fig4 #da4 ,klemmzug 7,nockenapparat74 ,die ,wirkungsweise des ,schlgersystems1 welches ,fig4 #ci schematisch andeutet1 ist folgende4 ,der ,film luft1 nachdem er aus der ,belichtungsstelle ,b kommt1 um den ,stift ,t einer rotierenden ,exzenterscheibe ,s und dann um eine ebenfalls rotierende ,zahntrommel ,b4 ,der ,stift schlgt1 jedesmal1 wenn er sich nach unten bewegt1 auf den ,film und zieht ihn dabei um ein ,bild vorwrts4 ,whrend der ,stift sich aufwrts bewegt und die ,zahntrommel den vom ,stift geschlagenen ,bausch verzehrt1 ist der ,film an der ,belichtungsstelle in ,ruhe4 -- ,der ,greifer1 von welchem ,figur #dj die einfachste ,form zeigt1 besteht aus einer sich auf- und niederbewegenden ,gabel2 diese greift oben angekommen in die ,lcher des ,filmbandes ein1 zieht es bei der ,abwrtsbewegung mit1 und zwar genau um ein ,bild1 lt in der untersten ,stelle den ,film los und geht leer hoch1 um das ,spiel in gleichmigem ,gange zu wiederholen4 ,beim ,klemmzug endlich 7,fig4 #da7 geschieht die ruckweise ,fortbewegung des ,filmbandes durch zwei rotierende ,trommeln ,ww1 die so weit auseinanderstehen1 da der dazwischenlaufende ,film normalerweise nicht mitgenommen wird4 ,die grere ,trommel besitzt nun an ihrem ,umfange ein aufgesetztes ,segment ,e4 ,sobald dieses ,segment an die ,berhrungsstelle kommt1 wird der ,film eingeklemmt und mit fortgezogen4 ,die ,gre des ,segments ist auf ein ,bild berechnet4 ,jedoch gengt diese ,anordnung nicht fr einen exakten ,transport -- daher ist oberhalb der ,belichtungsstelle ,b eine ,zahntrommel ,r angebracht1 die whrend jeder ,umdrehung der ,reibungstrommeln den ,film um ein ,bild vorschiebt und mithin nur so viel frei gibt1 als unten fortgezogen werden darf4 ,die ,vervollstndigung des ,kinematographmechanismus ,illustration3 ,fig4 #db4 ,schema eines ,kinematograph-,mechanismus4 ,zu einem vollstndigen ,kinematographmechanismus gehren nun noch allerlei ,teile2 sie sind in ,fig4 #db schematisch zusammengestellt1 und zwar fr einen ,malteserapparat4 ,die ,antriebsrder sowie auch die ,malteserkreuzeinrichtung1 das ,objektiv und die ,blendscheibe sind der bersicht halber fortgelassen4 ,das ,filmband sitzt auf der ,spule ,a1 luft um die ,zahntrommel ,b1 gegen welche es durch einen federnden ,rollenhalter gedrckt wird4 ,diese kontinuierlich laufende ,trommel fhrt den ,film der ,belichtungsstelle ,d gleichmig zu4 ,an der ,belichtungsstelle wird das ,band in einer ,tre eingeklemmt1 und zwar besitzt der aufklappbare ,teil ,federn1 die sich gegen die gelochte ,randpartie des ,bandes pressen4 ,damit die ,bildschicht nicht aufschleift und verkratzt wird1 ist die ,auflageflche in der ,breite des eigentlichen ,bildes vertieft1 so da nur die ,randstcke wie auf ,schienen laufen4 ,unterhalb der ,belichtungsstelle befindet sich die kleine ,zahntrommel ,e1 welche von dem nicht dargestellten ,malteserkreuz den periodischen ,antrieb erhlt und dabei den ,film jeweils um ein ,bild aus der ,tre herauszieht4 ,zwischen ,tre und oberer ,trommel ,b mu das ,band einen ,bausch ,c bilden4 ,unten luft der ,film1 nachdem er ebenfalls einen ,bausch ,f gebildet hat1 wiederum ber eine groe ,zahntrommel ,g1 um durch diese der ,aufwickelvorrichtung mit der ,spule ,k gleichmig zugefhrt zu werden4 ,h und ,j sind kleine ,laufrollen4 ,an der ,trommel ,g ist die zum ,antrieb mit der ,hand vorgesehene ,kurbel angebracht4 ,illustration3 ,fig4 #dc4 ,schlgerapparat4 ,fig4 #dc zeigt die perspektivische ,ansicht eines ,schlgermechanismus1 bei welchem die ruckweise ,weiterbewegung durch den unterhalb der ,tre angeordneten ,exzenterstift1 den ,schlger1 bewirkt wird4 ,der ,lauf des ,filmbandes durch die verschiedenen ,teile des ,werkes von der obern ,spule bis zur untern ,aufwickelspule ist deutlich zu erkennen4 ,vorne sitzt auf einer sich stndig drehenden ,achse die ,blendscheibe1 welche bei der dargestellten ,ausfhrung zweiflgelig ist2 sie befindet sich vor dem ,objektiv4 ,das ,objektiv lt sich mit ,hilfe eines ,hebels der ,hhe nach verstellen und gleichzeitig damit wird ein kleines ,fensterchen verstellt1 welches das in der ,belichtungsstelle sitzende ,filmbildchen genau einrahmt4 ,diese ,stellvorrichtung hat folgenden ,zweck4 ,es kommt vor1 da der ,film1 sei es von vornherein beim ,einspannen oder whrend der ,vorfhrung infolge falschen ,zusammenklebens zweier ,filmteile so in die ,tre zu liegen kommt1 da das ,bildchen zu hoch oder zu tief in der ,umrahmung sitzt4 ,in solchem ,falle also stellt man die ,umrahmung selbst nebst dem ,objektiv nach4 ,bei manchen ,apparaten erfolgt diese ,verstellung mit ,hilfe eines ,zahntriebes4 ,andere ,modelle wiederum korrigieren die falsche ,bildeinstellung in der ,weise1 da der ganze ,bewegungsmechanismus oder ein ,teil davon mitsamt dem ,film gehoben bzw4 gesenkt wird1 whrend ,fensterrahmen und ,objektiv stehen bleiben4 ,die ,aufrollvorrichtung wird bei dem abgebildeten ,apparat durch einen ,spiralzug angetrieben4 ,ein starrer ,antrieb ist hier nicht verwendbar1 da die ,aufwickelspule1 je mehr ,film daraufkommt1 je grer also die ,rolle wird1 um so langsamer laufen mu4 ,wendet man eine ,zahnrad- oder ,kettenradbersetzung an1 wie dies namentlich bei den ,theaterapparaten mit ihren groen ,filmspulen geschieht1 so mu auf der ,achse unten eine ,friktionsscheibe eingesetzt werden1 die nachgibt in dem ,mae1 wie die ,spule sich vollwickelt4 ,die ,strke der ,friktion lt sich dabei durch eine ,regulierschraube einstellen4 ,illustration3 ,fig4 #dd4 ,malteserkreuzapparat4 ,ein fr ,dauerbetrieb geeigneter ,malteserkreuzapparat ist in ,fig4 #dd wiedergegeben4 ,die ,malteserkreuzeinrichtung1 welche sich -- wie die ,abbildung veranschaulicht -- nach ,lsung des ,lagerblocks entfernen und auseinandernehmen lt1 luft in einem lbade1 wodurch ein ruhigeres ,arbeiten und eine geringere ,abnutzung dieser ,teile herbeigefhrt werden soll4 ,ist doch die ,beanspruchung des ,kreuzes1 auf welches der ,eingriffstift #fjjjjmal in der ,stunde einschlgt1 eine auerordentlich groe4 ,das lbad ist bei vielen ,ausfhrungen ein geschlossenes1 whrend bei der dargestellten ,anordnung das l aus einem oben angebrachten ,vorratsgef gewissermaen als ,dusche auftropft und aus der ,badewanne berluft1 wenn ein gewisser ,stand erreicht ist4 ,die ,malteserkreuzeinrichtung lt sich ferner verstellen1 indem man den ,lagerblock dreht2 dadurch nhert bzw4 entfernt sich das ,kreuz von der ,eingriffscheibe1 und man kann nun die ,teile so einrichten1 da sie exakt und ohne ,spiel aufeinander arbeiten4 ,feuerschutzeinrichtungen ,links von der geffneten ,tre 7,fig4 #dd7 ist noch eine viereckige ,platte sichtbar3 die ,feuerschutzscheibe4 ,diese sperrt1 solange der ,apparat stillsteht1 das ,licht ab1 so da keine ,strahlen den ,film treffen knnen4 ,das aus ,zelluloid bestehende ,filmband ist nmlich leicht entzndlich und kann durch die von dem intensiven ,bogenlicht ausgehenden ,strahlen leicht in ,brand gesetzt werden1 wenn diese ,zeit haben1 darauf zu wirken4 ,sobald man das ,werk in ,betrieb setzt und der ,film luft1 geht die ,platte selbstttig hoch und gibt die ,belichtungsstelle frei1 um aber sofort wieder herunterzufallen1 wenn der ,mechanismus still gesetzt wird4 ,die ,vorrichtung zum selbstttigen ,anheben der ,feuerschutzscheibe besteht beispielsweise aus einem ,regulator mit zwei schwingenden ,kugeln1 wie man ihn bei ,dampfmaschinen hat4 ,die ,scheibe braucht brigens nicht alle ,strahlen abzusperren3 wissenschaftliche ,untersuchungen haben gezeigt1 da durch eine gitterartige ,scheibe ein ausreichender ,wrmeschutz bewirkt wird2 eine solche lt gengendes ,licht durch1 um nach dem ,einspannen des ,bandes das ,filmbild mit ,ruhe scharf einstellen zu knnen -- ja sie erlaubt1 mitten aus dem ,film an beliebiger ,stelle einzelne ,bilder als stehende ,lichtbilder zu projizieren1 was namentlich bei der ,erklrung wissenschaftlicher ,filme von ,nutzen ist4 ,man braucht dazu nur die ,drehung des ,werkes zu unterbrechen3 die ,gitterscheibe fllt und schtzt das projizierte ,bildchen whrend der lngern ,belichtung4 ,auer dieser ,einrichtung sind fr die bei ffentlichen ,vorfhrungen angewandten ,apparate sogenannte feuersichere ,trommeln vorgeschrieben1 welche die beiden ,filmspulen umschlieen und den ,film nur durch einen schmalen ,schlitz heraus- bzw4 hereinlassen4 ,es soll dadurch die bertragung eines ,brandes auf die ,filmrollen verhindert werden4 ,whrend frher die ,trommeln bis auf den ,schlitz vollstndig geschlossen sein muten1 bringt man jetzt ,luftlcher an2 man hat nmlich gefunden1 da das ,zelluloid auch in der geschlossenen ,bchse weiterbrennen kann1 und zwar flammenlos unter ,entwicklung giftiger1 explosionsgefhrlicher ,dmpfe1 und da es viel weniger schlimm ist1 wenn der ,film unter ,luftzutritt mit ,flamme wegbrennt4 ,es steht zu erwarten1 da mit der ,zeit der leicht entzndliche ,zelluloidfilm durch ein schwer brennbares ,filmmaterial1 wie es im ,zellit heute schon vorliegt1 verdrngt wird4 ,verbindung von ,lichtbilderapparat und ,kinematograph ,illustration3 ,fig4 #de4 ,verbindung von ,lichtbilderapparat und ,kinematographmechanismus4 ,wir kennen jetzt den ,kinematographmechanismus und kommen zu der ,frage3 ,wie wird der ,mechanismus mit dem ,lichtbilderapparat in ,verbindung gebracht8 -- ,besitzen wir eine gewhnliche ,projektionslaterne1 so mag in der ,weise verfahren werden1 wie es ,fig4 #de veranschaulicht4 ,der ,mechanismus wird vorn auf ein ,bodenbrett geschraubt1 welches so lang ist1 da die ,laterne darauf ,platz findet1 und letztere wird nun hinter den ,kinematographmechanismus gesetzt1 nachdem man das ,objektiv eventuell nebst ,objektivtrger entfernt hat4 ,wenn die ,verbindung von ,lichtbilderapparat und ,kinematograph von vornherein vorgesehen wird1 so zieht man vielfach eine ,anordnung vor1 welche einen raschen bergang von einer ,projektionsart zur andern gestattet4 ,fig4 #df zeigt1 wie dies in einfacher ,weise geschieht4 ,das ,laternengehuse ist auf der breiten ,bodenflche seitlich verschiebbar angeordnet2 in der abgebildeten ,stellung befindet sich das ,gehuse hinter dem ,kinematographmechanismus1 und der ,apparat ist bereit zur ,projektion von ,filmen4 ,schiebt man nun die ,laterne herber1 so kommt sie hinter das ,glasbilderprojektionsobjektiv zu stehen1 welches neben dem ,mechanismus angebracht ist1 und man kann nun stehende ,lichtbilder auf den ,schirm werfen4 ,diese ,einrichtung1 welche auch bei den ,theaterapparaten meist angewandt wird1 ist bequem1 wenn man bei einem ,vortrage ,glasbilder und ,filme durcheinander oder rasch nacheinander zu zeigen hat4 ,das ,kinematographenobjektiv ,zunchst das ,objektiv4 ,es wurde schon gesagt1 da man mit ,rcksicht auf die kleinen ,filmbilder und die erforderliche starke ,vergrerung ein ,objektiv krzerer ,brennweite braucht als zur ,glasbilderprojektion1 und da die ,brennweite etwa ein ,drittel von derjenigen des normalen ,projektionsobjektivs betrage4 ,auch fr diese ,kinematographenobjektive wird in der ,regel der bekannte ,typus des ,petzvalschen ,portrtobjektivs angewandt 7,fig4 #e72 fr hhere ,leistungen benutzt man lichtstarke anastigmatische ,objektive1 welche allerdings ein gut ,teil teurer sind4 ,es sollte aber nicht vergessen werden1 da vom ,objektiv die ,wirkung in hohem ,grade abhngt1 und man sollte bei einer kinematographischen ,einrichtung1 die oft in die ,tausende kostet1 nicht rund #ajj ,m an diesem wichtigen ,instrument sparen4 ,illustration3 ,fig4 #df4 ,kinematograph mit verschiebbarer ,laterne4 ,das ,stativ ,fr den kinematographischen ,apparat ist vor allem erforderlich ein krftiges ,stativ1 in dessen ,ermangelung man einen stabilen ,tisch nehmen mu4 ,es ist nmlich zu bedenken1 da infolge der sehr starken ,vergrerung auch ein geringes ,zittern der ,unterlage sich auf dem ,schirm strend bemerkbar machen mu4 ,die ,theaterapparate werden in der ,regel mit einem ,eisenstativ ausgerstet1 welches eine neigbare ,rahmenplatte besitzt4 ,fig4 #dg zeigt eine solche ,einrichtung2 die verschiebbare ,laterne ist mit ,rcksicht auf die mit hoher ,stromstrke brennende ,bogenlampe recht gerumig gehalten4 ,der ,antrieb erfolgt bei ,apparaten dieser ,art mit ,hilfe eines ,elektromotors1 der mit einem kleinen ,regulierwiderstand verbunden ist1 damit man die ,geschwindigkeit nach ,bedarf ndern kann4 ,wo es sich um die ,demonstration einzelner ,films handelt und nicht um fortlaufende1 stundenlange ,vorstellungen wie im ,theater1 kann der ,antrieb des ,werkes mit der ,hand bewirkt werden4 ,illustration3 ,fig4 #dg4 ,kinematograph mit ,eisenstativ4 ,die ,umrollvorrichtung ,illustration3 ,fig4 #dh4 ,umrollvorrichtung4 ,die vorgefhrten ,films mssen1 ehe sie nochmals gebraucht werden knnen1 umgewickelt werden2 denn der ,anfang sitzt ja jetzt innen4 ,dieses ,umrollen kann ntigenfalls mit dem ,kinematographmechanismus selbst geschehen1 wobei man folgendermaen verfhrt4 ,die ,spule mit dem aufgewickelten ,film wird auf den obern ,filmhalter gesteckt1 whrend die leere ,spule unten auf die ,achse der ,aufrollvorrichtung kommt4 ,man zieht nun das ,ende des ,filmbandes direkt von der obern ,spule 7nicht durch das ,werk hindurch1 sondern davor her7 zur untern ,spule1 klemmt es darauf fest und dreht die ,kurbel1 wobei die ,umwicklung erfolgt4 ,stndig arbeitende ,unternehmen knnen eine besondere ,umrollvorrichtung1 wie sie ,fig4 #dh zeigt1 nicht entbehren4 ,mit dem ,umroller wird vielfach noch ein ,zhler zum ,messen der ,filmlnge verbunden4 ,handhabung des ,kinematographen ,nachdem der ,apparat aufgestellt ist1 setzt man die ,lichtquelle in ,betrieb und zentriert sie so ein1 da auf dem ,projektionsschirm ein gleichmig beleuchtetes ,bildfeld erscheint4 ,man klemmt ein abgeschnittenes ,filmbildchen in die ,tre und stellt das ,objektiv mglichst scharf darauf ein4 ,wenn der ,apparat keinen automatischen ,feuerschutz besitzt1 so mu man beim ,einspannen des ,filmbandes vorsichtig sein1 damit die heien ,lichtstrahlen nicht das leicht entzndliche ,zelluloidmaterial in ,brand setzen4 ,man kann sich in der ,weise helfen1 da man in die ,bildbhne der ,laterne den ,bildhalter einschiebt und in diesen eine ,gitterscheibe oder auch eine ,mattglasscheibe einsetzt4 ,die zweite ffnung des ,doppelbildhalters bleibt frei1 und diese wird vorgeschoben1 sobald man den ,apparat in ,betrieb nimmt4 ,beim ,einspannen des ,bandes ist folgendes zu beachten4 ,zunchst mssen die ,bilder auf dem ,kopf stehen1 und die ,schichtseite des ,films soll dem ,kondensor zugekehrt sein2 nur beim ,durchprojizieren 7wobei der ,apparat hinter dem ,schirm steht7 mu die ,schichtseite nach dem ,objektiv hin zeigen4 ,die ,filmspulen sind vielfach zweiteilig und lassen sich auseinandernehmen1 so da man die aus der ,bhne entnommene ,rolle bequem darauf stecken kann4 ,die ,spule wird oben auf den ,halter gebracht und mit der dazu vorgesehenen ,vorrichtung befestigt4 ,man zieht nun das ,filmband durch das ,werk hindurch und achtet vor allem darauf1 da die ,zhne der ,transporttrommeln allenthalben genau in die ,perforation des ,filmbandes eingreifen4 ,ferner darf man nicht vergessen1 den ,film zwischen der ,tre und der obern ,vorschubtrommel einen ,bausch bilden zu lassen1 da sonst der ,film an dieser ,stelle kein ,spiel hat und durchgerissen wird2 gleichfalls mu ein ,bausch vor der untern ,trommel gemacht werden1 welche den ,film der ,aufwickelvorrichtung zufhrt4 ,die ,einrichtung1 welche zur ,nachstellung des ,filmbildchens im ,fensterrahmen dient1 stellt man am besten auf die ,mitte1 so da sie nach beiden ,seiten ungefhr gleichviel ,raum zum ,nachregulieren hat4 ,die auf der ,aufwickelvorrichtung sitzende ,filmspule ist zum ,festklemmen des ,bandes mit einem federnden ,blechstck versehen4 ,man steckt das ,filmende aber nicht einfach dahinter1 sondern biegt es zurck und klemmt das zurckgebogene ,ende unter das ,blech2 andernfalls kann sich der ,film leicht lsen4 ,nachdem das ,band so eingespannt ist1 gebe man der ,kurbel ein paar langsame ,umdrehungen und beobachte dabei1 ob der ,film glatt durch das ,werk luft1 und ob er sich ordnungsgem aufwickelt4 ,ist alles in ,ordnung1 so kann die ,vorfhrung beginnen4 ,man gibt also der ,kurbel jetzt eine grere ,geschwindigkeit1 wobei der automatische ,feuerschutz hochgeht1 in dessen ,ermangelung der ,bildhalter herber geschoben werden mu1 damit die freie ffnung vor den ,kondensor kommt4 ,der ,vorfhrer halte das ,lichtbild im ,auge und drehe so rasch1 bzw4 lasse den ,motor mit solcher ,geschwindigkeit laufen1 da die ,bewegungen in der ,szene natrlich erscheinen2 in der ,regel geben zwei ,umdrehungen in der ,sekunde die richtige ,geschwindigkeit4 ,zeigt es sich1 da die ,filmbilder nicht genau im ,fensterrahmen sitzen1 so korrigiere man mit der betreffenden ,vorrichtung4 ,ntigenfalls mu man auch die ,einstellung des ,objektivs nachregulieren4 ,bei ,schlgerapparaten empfiehlt es sich1 wenn man keinen ,motor zum ,antrieb benutzt1 die ,kurbel mglichst gleichmig aus dem ,handgelenk zu drehen2 bei stoweisem ,drehen bertrgt sich nmlich der jeweilige ,ruck auf das ,filmband1 und das ,lichtbild wogt im gleichen ,tempo auf und ab4 ,man kontrolliert das ,drehen leicht an der ,klappe des automatischen ,feuerschutzes3 diese wird bei gleichmigem ,drehen ruhig in derselben ,stellung erhalten1 whrend sie bei ungleichmigem ,antrieb auf- und abschwankt4 ,behandlung und ,pflege des ,filmbandes ,da das ,zelluloid bei ,aufbewahrung an einem warmen und trocknen ,platz seine ,geschmeidigkeit verliert und auf die ,dauer sprde und brchig wird1 so hebe man die ,filme an einem khlen ,ort auf4 ,man bedient sich vorteilhaft zur ,unterbringung der ,rollen eines gutschlieenden ,zinkkastens1 der in einem untern ,abteil ein angefeuchtetes ,stck ,filz oder einen feuchten ,schwamm enthlt4 ,fr eine schonende ,behandlung der ,filme im ,apparat ist es von grter ,wichtigkeit1 da alle ,teile1 mit denen das ,band in ,berhrung kommt1 sauber gehalten werden4 ,das ,zelluloid setzt 7namentlich bei neuen ,filmen7 infolge der ,reibung bei der groen ,geschwindigkeit einen ,staub ab1 der sehr hart ist und sich zu einer ,kruste verfestigt4 ,diese ,kruste aber bildet ein ganz ausgezeichnetes ,schleifmittel1 das nicht nur den ,film verarbeitet1 sondern auch die betreffenden ,apparatteile angreift4 ,darum ist es dringend notwendig1 die ,auflageflchen in der ,tre und auf den ,trommeln und ,rollen hinreichend oft sorgfltig zu reinigen2 wenn mglich geht man jedesmal1 nachdem ein ,film durchgelaufen ist1 mit einer ,brste darber4 ,sehr viel leiden die ,filme in der ,praxis durch zu starkes len des ,apparates1 indem sich das l ber die ,trommeln und die ,tre verbreitet und den ,film mit einem klebrigen ,schmierberzug versieht4 ,staub und ,schmutz1 der darauf liegt1 bleibt haften und wird dann in der ,aufrollvorrichtung wie in einer ,kopierpresse fest darauf gepret4 ,besonders schdlich ist es dabei1 wenn an dem ,film krnige ,schmutzteilchen sitzen1 da diese zum ,kratzen ,anla geben4 ,am strksten leiden erfahrungsgem ,anfang und ,ende des ,filmbandes2 bei hufig benutzten ,filmen kndigt sich der ,schlu meistens durch ein hliches ,regnen an4 ,dieser belstand lt sich in der ,weise vermeiden1 da man vorn und hinten einige ,meter ,blankfilm -- am besten schwarzen ,film -- anklebt2 dann bleibt der eigentliche ,bildfilm geschont4 ,schadhafte ,stellen1 wie ,einrisse und schlechte ,klebstellen1 mssen rechtzeitig repariert werden4 ,als ,klebstoff benutzt man ein ,lsemittel fr ,zelluloid1 und zwar bewhrt sich sehr gut ,amylazetat1 dem man etwas ,zelluloid zuzusetzen pflegt2 auch lassen sich ,azeton und ,eisessig verwenden4 brigens werden jetzt geeignete ,klebmittel im ,handel vielfach angeboten4 ,um einen stark eingerissenen ,film zu reparieren1 verfhrt man folgendermaen4 ,man schneidet den ,film genau auf der ,linie1 welche das nchste ,bild von dieser ,stelle trennt1 mit einer scharfen ,schere oder mit einem ,messer und ,lineal durch und schneidet von dem einen ,rande den beschdigten ,teil in der ,nhe des daranstoenden ,bildes ab1 derart1 da ein ,streifen von etwa #c mm ,breite brigbleibt1 der zum ,ankleben an das andere ,filmende dient4 ,von diesem ,klebstreifen schabt man mit einem scharfen ,messer die ,gelatineschicht sorgfltig ab1 was besser vor sich geht1 wenn man die ,gelatine zuvor mit etwas ,wasser aufweicht4 ,man berzeugt sich1 da man beim ,aufeinanderlegen den richtigen ,lochabstand erhlt und bringt mittels eines feinen ,pinsels eine dnne ,lage des ,klebstoffes darauf2 desgleichen bestreicht man die betreffende ,stelle auf der ,rckseite des andern ,filmendes mit der ,klebmasse4 ,wenn man nun die beiden ,teile mit ,ruhe und ,vorsicht aufeinanderlegt und recht fest zusammendrckt1 so hat man in ganz kurzer ,zeit eine tadellose ,verbindung4 ,erleichtert wird die ,arbeit durch eine ,klemmvorrichtung 7,fig4 #di71 in welche die ,filmstcke beim ,kleben eingepret werden4 ,zhne1 die daran angebracht sind1 wahren gleichzeitig den genauen ,abstand der ,lcher und verhindern ein ,verrutschen der ,filmenden4 ,es wird vielfach der ,fehler gemacht1 da man die ,klebstcke zu breit nimmt4 ,an solchen ungeeigneten ,klebstellen reit der ,film leicht durch2 denn das ,band ist hier dicker und steifer und findet somit im ,apparat an dieser ,stelle grern ,widerstand4 ,illustration3 ,fig4 #di4 ,filmklemme und ,klebmasse4 ,stellen im ,filmbande1 die stark verkratzt sind und sich bei der ,projektion unangenehm bemerkbar machen1 schneidet man am besten heraus1 und zwar verfhrt man dazu genau so1 wie eben beschrieben wurde4 ,wenn der ,film am ,rande einen kleinen ,einri hat1 so gengt es1 ein entsprechend groes1 blankes ,filmstck dagegen zu kleben1 nachdem man1 wenn ntig1 die ,einristelle zuvor ausgeschnitten hat4 ,diese kleinen ,einrisse zeigen sich meist an den ,lchern2 das aufzuklebende ,stck mu daher mit einem ,loch versehen sein1 und die ,lcher mssen genau zur ,deckung gebracht werden4 ,damit die ,teile gut aufeinander haften1 darf man nicht versumen1 sie nach ,anstreichen des ,klebstoffes kurze ,zeit fest aufeinander zu pressen4 ,ein eventuell berstehendes ,stckchen an der ,klebstelle schneide man ab4 ,auch hier beachte man1 da beim ,kleben stets ,zelluloid auf ,zelluloid liegen mu4 ,fehlerhafte ,erscheinungen beim ,arbeiten mit dem ,kinematograph ,blaue ,flecken oder gelbrote ,rnder im ,bildfeld entstehen1 wenn die ,lampe nicht richtig zentriert ist4 ,es sei dieserhalb auf ,fig4 #bh verwiesen4 ,gelingt es nicht1 nach der dort gegebenen ,anweisung ein gleichmig weies ,bildfeld zu erzielen1 so ist die optische ,anordnung nicht richtig4 ,der ,kinematographmechanismus mu alsdann in einen nhern oder grern ,abstand vom ,kondensor gebracht werden1 oder aber die ,brennweite des ,kondensors pat nicht zu derjenigen des ,objektivs1 und es mu eine entsprechend andere ,linsenzusammenstellung fr den ,kondensor genommen werden4 ,unter ,umstnden kann auch eine geeignete ,hilfskondensierungslinse1 die gegen die ,tre des ,apparats kommt1 abhelfen4 ,gelbrote ,ecken oben oder unten im ,bildfelde zeigen sich zuweilen bei ,apparaten1 die fr das ,filmband einen verstellbaren ,rahmen besitzen1 und zwar tritt der ,fehler bei ,verstellung des ,rahmens dann auf1 wenn dieser aus dem ,beleuchtungsfeld gebracht wird4 ,man mu dann die ,lichtquelle nachzentrieren4 ,um diese ,erscheinung zu vermeiden1 zentriere man von vornherein derart1 da das ,bildfeld bei jeder ,einstellung des ,rahmens gleichmig wei bleibt4 ,verschwommene ,lichtbilder4 ,die ,ursache mag darin zu suchen sein1 da der ,abstand des ,objektivs vom ,film nicht richtig ist1 ein ,fehler1 der namentlich bei ,beschaffung eines neuen ,objektivs hufig gemacht wird4 ,man prfe die ,brennweite des ,objektivs und den bezeichneten ,abstand nach4 ,ziehen des ,bildes4 ,diese ,erscheinung wird veranlat durch eine falsche ,einstellung der ,verschlublende4 ,wenn diese nmlich falsch sitzt1 so wird der ,wechselvorgang ganz oder teilweise sichtbar gemacht4 ,es zeigt sich dies namentlich bei den ,titeln1 indem die auf schwarzem ,grunde befindlichen ,buchstaben nicht scharf umgrenzt1 sondern nach oben oder unten um ein verschwommenes ,stck ausgezogen erscheinen4 ,man mu in diesem ,falle die ,stellung der ,blende kontrollieren1 und zwar geschieht dies folgendermaen4 ,nachdem ein ,film eingespannt ist1 dreht man das ,werk ganz langsam1 am besten am ,schwungrad1 und beobachtet den ,augenblick1 wo der ,film in der ,tre anfngt1 sich zu bewegen4 ,in diesem ,moment mu die ,blende das ,objektiv gerade verschlieen bzw4 den darauf auftretenden ,lichtkegel absperren4 ,alsdann dreht man weiter und beobachtet den ,moment1 in dem der ,film wieder in ,ruhe kommt1 und kontrolliert1 ob die ,blende jetzt beginnt1 das ,objektiv zu ffnen4 ,hat die ,verschlublende zwei oder mehrere verschieden groe ,flgel1 so dient zum ,abdecken der grte4 ,vibrieren oder ,tanzen des ,bildes4 ,man mu da zweierlei unterscheiden3 erstens ein ,auf- und ,abgehen des ganzen ,bildes auf dem ,projektionsschirm und zweitens ein ,vibrieren der ,bildkonturen allein1 wobei die ,umrandung fest stehen bleibt4 ,der erste ,fall tritt ein1 wenn es dem ,apparat an einer gengend stabilen ,aufstellung fehlt4 ,man mu dann fr eine krftigere ,unterlage sorgen und eventuell noch nachprfen1 ob einzelne ,teile des ,apparates selbst1 namentlich das ,objektiv1 beim ,betriebe zittern4 ,ein ,tanzen der ,bildkonturen kann durch verschiedene ,ursachen herbeigefhrt werden1 und zwar mag der ,fehler einmal im ,film selbst liegen1 indem bei der ,aufnahme die ,kamera vibrierte oder aber indem die ,perforation des ,filmbandes durch hufige ,benutzung ausgeleiert ist4 ,hat man mit einem einwandfreien ,film zu tun1 so gilt es den ,apparat nachzuprfen4 ,da wird man nachsehen1 ob die ,einklemmung des ,bandes in der ,tre eine gengende ist und fernerhin1 ob der ,bewegungsmechanismus toten ,gang hat4 ,bei ,schlgerapparaten wird1 wenn man sie mit der ,hand antreibt1 ein ,vibrieren des ,bildes leicht dadurch hervorgerufen1 da man die ,kurbel stoweise dreht1 indem dann der ,film verschieden starken ,schlgen ausgesetzt ist4 ,man drehe die ,kurbel mglichst gleichmig aus dem ,handgelenk4 ,zerreien des ,filmbandes oder ,ausreien der ,perforation4 ,dieser ,fall wird eintreten1 wenn man vergessen hat1 beim ,einspannen den ,film oberhalb und unterhalb der ,tre einen ,bausch bilden zu lassen1 wie es in ,fig4 #db angedeutet ist4 ,hufig sind eingerissene ,stellen am ,filmband oder besonders schlechte ,klebstellen daran schuld1 da das ,band irgendwo im ,mechanismus stockt und zerrissen wird4 ,auch ein zu krftiges ,anziehen der ,aufrollvorrichtung kann zum ,zerreien des ,filmbandes fhren2 bei den ,apparaten1 welche eine ,friktionsscheibe haben1 darf man daher die ,regulierungsschraube nicht zu fest anziehen4 ,das kinematographische ,aufnahmeverfahren ,nachdem heute zahlreiche ,fabriken bestehen1 die tagtglich ungeheure ,mengen von ,filmbndern herausbringen1 wird die ,selbstherstellung kinematographischer ,bilder in der ,regel nur dann in ,frage kommen1 wenn es sich um besondere wissenschaftliche oder aktuelle ,aufnahmen handelt4 ,wer sich damit befassen will1 findet ausfhrliche ,anweisung im ,handbuch der praktischen ,kinematographie1 #c4 ,auflage4 ,hier mag ein kurzer berblick ber das ,aufnahmeverfahren gengen4 ,eine kinematographische ,kamera zunchst zeigt ,fig4 #ej4 ,der lichtempfindliche ,film sitzt in der oben angebrachten ,kassette1 luft dann um die obere ,zahntrommel und wird von dieser der ,belichtungsstelle zugefhrt4 ,vorn im ,apparat1 hier nicht sichtbar1 befindet sich der ,mechanismus1 in diesem ,falle ein ,greifer1 der den ,film ruckweise vorwrts bewegt4 ,der unten stoweise austretende ,film luft dann ber die zweite ,zahntrommel und wird dadurch der untern ,kassette in gleichmiger ,bewegung zugefhrt4 ,zu einem vollkommenen ,apparat gehrt nun u4 a4 noch eine ,einstellvorrichtung1 ein ,zhler1 der angibt1 wieviel ,film belichtet ist1 und ein ,geschwindigkeitsanzeiger1 woran der ,photograph kontrollieren kann1 ob er die ,kurbel mit der richtigen ,schnelligkeit dreht4 ,illustration3 ,fig4 #ej4 ,kinematographische ,aufnahmekamera4 ,das belichtete ,filmband wird in der ,dunkelkammer in der dem ,amateurphotographen bekannten ,weise entwickelt1 fixiert1 ausgewaschen und getrocknet4 ,zu dieser ,behandlung spannt man das ,band in ,lngen bis zu etwa #ej m spiralfrmig auf ,rahmen1 welche in die ,bder getaucht werden2 andere ,betriebe benutzen zum ,aufspannen ,trommeln1 welche man mit dem untern ,teile in die ,entwicklerbecken hngen lt1 um sie dann zu drehen4 ,nach dem vollkommenen ,trocknen werden die ,films auf etwaige ,fehler geprft und gereinigt1 worauf sie in den ,kopierraum gelangen4 ,hier kommt der ,negativfilm mitsamt einem ,positivfilm in die ,kopiermaschine2 die beiden ,filme laufen ,schicht auf ,schicht1 ,schritt um ,schritt an einem ,fensterchen vorbei1 durch welches eine ,glhlampe die ,exposition besorgt4 ,der belichtete ,positivfilm wird hnlich wie der ,negativfilm in den verschiedenen ,bdern behandelt1 bis die darauf kopierten ,bilder schn und klar herausgekommen sind4 ,manche der ,aufnahmen erfahren noch weitere ,bearbeitung1 indem mit ,hilfe chemischer ,tonbder die dunklen ,partien gefrbt werden4 ,oder man zieht die ,bnder durch einfache ,farblsungen1 um der ganzen ,schicht einen gleichmigen ,ton zu verleihen4 ,andere ,filme sollen hinwieder naturfarbig herausgebracht werden1 und da heit es1 knstlich die ,farben auftragen4 ,whrend dies in der ,regel mit der ,hand geschieht -- eine bei den zahllosen kleinen ,bildchen mhsame und langwierige ,arbeit -- gehen die groen ,fabriken jetzt dazu ber1 auch ,koloriermaschinen anzuwenden1 welche die einzelnen ,farben mit ,hilfe geschnittener ,schablonen auftragen4 ,zur ,herstellung der dramatischen und humoristischen ,aufnahmen1 wie man sie in den ,kinematographentheatern sieht1 verfgen die ,filmfabriken ber groe ,glashuser1 die mit allen ,requisiten versehen sind und in der ,ausstattung mit den grten ,theatern wetteifern knnen4 ,manche der ,ateliers sind so gerumig1 da mehrere ,szenen gleichzeitig gespielt und aufgenommen werden4 ,vielfach erfolgen die ,aufnahmen beim ,licht zahlreicher ,bogenlampen4 ,die ,herstellung der ,trickfilme ,zuweilen sieht man kinematographische ,bilder mit zauberhaften ,vorgngen4 ,die ,herstellung solcher ,trickfilme ist in vielen ,fllen ganz einfach4 ,wenn z4 ,b4 in einem ,bilde ein ,mann an den ,wnden heraufkriecht und an der ,decke hinluft1 so wurden bei der ,aufnahme auf den ,boden des ,ateliers abwechselnd ,dekorationen gelegt1 welche die ,seitenwnde und die ,decke eines ,zimmers darstellen2 der ,mann kroch oder lief darber und wurde von oben her photographiert4 ,ein beliebter ,trick ist die ,verwandlung von ,personen2 sie lt sich bei kinematographischen ,aufnahmen leicht ausfhren4 ,der ,photograph braucht nur an der betreffenden ,stelle die ,aufnahme zu unterbrechen1 alsdann wird die ,verwandlung vorgenommen und die ,aufnahme wieder fortgesetzt4 ,ein ,beispiel mag dies erlutern4 ,der ,kinematograph fhre folgende ,szene vor1 die in den ,figuren #ea bis #eda angedeutet ist4 ,ein ,betrunkener liegt auf der ,strae4 ,ein ,automobil saust heran und fhrt ihm beide ,beine ab 7,fig4 #ea74 ,der ,mann schreit nach und schwenkt die ,beine in die ,luft 7,fig4 #eb74 ,das ,auto hlt1 der ,insasse luft heran1 er flickt ihm die ,beine wieder an 7,fig4 #ec71 und beide ziehen zufrieden von dannen 7,fig4 #ed74 -- ,nun die ,lsung6 ,auch hier wird die ,aufnahme unterbrochen1 und zwar zuerst in dem ,moment1 wo das ,automobil herangekommen ist4 ,das ,auto hlt an4 ,der ,betrunkene wird ersetzt durch einen ,krppel1 dem beide ,beine fehlen1 und ein ,paar knstlicher ,beine davor gelegt4 ,die ,auswechslung der ,personen ist in ,fig4 #ee wiedergegeben4 ,dann tritt der kinematographische ,apparat wieder in ,ttigkeit3 das ,auto1 dessen ,weg genau vorgezeichnet ist1 fhrt nochmals heran und saust darber hinweg4 ,nachher wird die ,aufnahme abermals unterbrochen und der ,krppel wieder durch den ,betrunkenen ersetzt4 ,illustration3 ,fig4 #ea-ed4 ,szenen aus einem ,trickfilm4 ,illustration3 ,fig4 #ee4 ,erklrung des ,tricks3 die ,auswechslung der ,personen4 ,von diesem einfachen ,hilfsmittel der ,aufnahmeunterbrechung wird hufig ,gebrauch gemacht4 ,der ,film1 geduldig wie er ist1 reiht ,bild an ,bild auf1 wie und wann es dem ,photographen gefllt4 ,und das ,publikum bekommt nachher die ,bilder in sausender ,folge vorgefhrt2 es merkt nicht1 da der ,kinematograph lgt1 da da zwischen einzelnen ,bildern ganze ,stcke fehlen -- kein ,wunder1 da ihm die ,vorgnge zauberhaft erscheinen4 ,da gibt es die unglaublichsten ,sachen zu sehen4 ,leblose ,gegenstnde fhren einen ,tanz auf2 ,streichhlzer spazieren aus der ,dose1 die sich selbst ffnet1 und bauen sich zu ,figuren auf2 ,werkzeuge leisten ,arbeit1 eine ,sge zerschneidet ein ,brett ohne ,zutun4 -- ,wie leicht ist das alles zu machen1 wenn man einmal den ,kunstgriff kennt1 wie einfach ist die ,erklrung1 wenn man einmal wei1 da die ,hilfsvorgnge1 die dem ,zuschauer verborgen bleiben sollen1 nicht mitphotographiert werden6 ,funoten3 #a ,die ,fig4 #ea-ee sind hergestellt nach ,aufnahmen der ,firma ,lon ,gaumont1 ,paris1 und zwar mit ,genehmigung der ,pariser ,zeitschrift ,l',illustration4 ,sie wurden entnommen aus des ,verfassers ,schrift ,das lebende ,lichtbild1 ,dsseldorf #aiaj4 ,die wissenschaftliche ,kinematographie ,gegenber der ausgedehnten ,verwendung des ,kinematographen im ,theater steht seine wissenschaftliche ,verwertung noch stark zurck4 ,aber was auf den verschiedenen ,wissenschaftsgebieten mit ,hilfe kinematographischer ,aufnahmen bereits geleistet worden ist1 erscheint so beachtenswert1 da die ,gelehrten den ,apparat im ,laufe der ,zeit ohne ,zweifel immer mehr heranziehen werden4 ,so hat der ,pariser ,physiologe ,marey schon vor mehr als #bj ,jahren die ,kinematographie zum ,studium der ,bewegungsvorgnge bei ,menschen und ,tieren benutzt4 ,andere setzten seine ,arbeit fort und dehnten sie aus auf ,herzbewegungen und ,kehlkopfbewegungen4 ,erfolgreich hat man den ,kinematograph in ,verbindung mit dem ,mikroskop1 ja sogar mit dem ,ultramikroskop gebracht1 das uns die feinsten ,partikelchen zeigt4 ,so wurden durch ,dr4 ,commandon und vor ihm schon durch ,dr4 ,reicher auf dem ,film die ,bewegungen der ,blutkrperchen und ihr ,kampf mit den ins ,blut eingebrachten ,bazillen festgehalten4 ,man sieht1 wie die ,krankheitserreger ber die roten ,blutkrperchen herstrzen1 um sie zu verzehren4 ,mit ,hilfe kinematographischer ,aufnahmen gelang es ferner1 den ,flgelschlag der ,insekten zu erforschen4 ,die ,fliege bewegt ihre ,flgel so rasch1 da man nichts als ein ,flimmern wahrnimmt2 auch der beste ,beobachter ist machtlos dagegen4 ,der ,kinematograph1 mit groer ,geschwindigkeit laufend1 so da er bis zu #bjjj ,bilder in der ,sekunde aufnimmt1 hlt alle ,phasen der ,bewegung fest4 ,und wenn dann die gewonnenen ,bilder mit normaler ,geschwindigkeit -- #af in der ,sekunde -- auf den ,projektionsschirm geworfen werden1 so spielt sich der ,vorgang mehr als hundertmal langsamer ab3 mit ,ruhe kann man nun das ,auf- und ,abgehen der ,flgel und das ,arbeiten des ,flugmechanismus verfolgen4 ,umgekehrt hat man mit ,hilfe des ,apparats ,bewegungen1 die zu langsam vor sich gehen1 als da man sie zu bersehen vermchte1 knstlich beschleunigt4 ,auf diese ,weise kann man das ,wachstum der ,pflanze mit dem ,auge verfolgen4 ,so wurde z4 ,b4 eine aufblhende ,victoria ,regia mit beraus geringer ,geschwindigkeit -- etwa alle #b ,minuten ein ,bild -- aufgenommen4 ,in der ,projektion der ,aufnahme1 die mit normaler ,geschwindigkeit3 #af ,bilder in der ,sekunde -- also etwa #ahjj mal rascher -- erfolgt1 sieht man dann den ,vorgang1 der in der ,natur ,stunden in ,anspruch nimmt1 innerhalb weniger ,minuten sich abwickeln4 ,man verfolgt deutlich1 wie die ,knospenhllen sinken1 wie sich ein ,bltenblatt vom andern hebt1 bis die herrliche ,blume voll entfaltet ist1 und wie sie alsbald wieder vergeht4 ,fr die kinematographische ,aufnahme fliegender ,geschosse konstruierte ,geheimrat ,cranz einen ,apparat1 der ber #ejjj ,belichtungen in der ,sekunde1 ja in der neuesten ,form bis zu #ajjjjj ,aufnahmen in der ,sekunde liefert4 ,er konnte damit die ,vorgnge beim ,abschieen einer ,kugel aus einer ,selbstladepistole untersuchen und ferner die ,wirkung von ,schssen auf ,knochen1 ,metallplatten1 wassergefllte ,gummiblasen und ,kugeln aus feuchtem ,ton in einer ,reihe von ,bildern festlegen4 ,selbst die ,bewegungen der innern ,organe des ,menschen hat man kinematographisch festzuhalten gewut1 indem man die ,belichtung mit ,rntgenstrahlen anwandte und besondere ,apparate herstellte1 welche zwei oder drei ,dutzend ,platten groen ,formats in rascher ,folge zur ,exposition brachten4 ,namentlich die ,reihenaufnahmen des ,magens haben dem ,mediziner interessante ,aufschlsse ber die ,arbeitsweise dieses ,organs gegeben4 ,die ,kinematographie in natrlichen ,farben hat eine provisorische ,lsung im ,kinemakolorverfahren gefunden1 welches mit zwei ,farben1 ,rot und ,grn1 arbeitet und verhltnismig hbsche ,resultate gibt1 wenngleich hier infolge ,fehlens der dritten ,farbe 7,blau7 ein vollkommenes ,resultat nicht erzielt werden kann4 ,man ist zu der ,hoffnung berechtigt1 da ein wirkliches kinematographisches ,dreifarbenverfahren in nicht zu ferner ,zeit ,eingang in die ,praxis findet4 ,auch die ,technik bemchtigt sich der kinematographischen ,bilddarstellung1 die ein ausgezeichnetes ,hilfsmittel bietet1 ,fabrikationsvorgnge zu veranschaulichen1 sowohl in ,lehranstalten und ,hochschulen sowie bei ,vortrgen als auch zum ,zwecke der ,reklame4 ,allerdings bietet die ,ausfhrung solcher ,aufnahmen vielfach groe ,schwierigkeiten1 namentlich in bezug auf die ,beleuchtung1 und sie erfordert eine umfangreiche ,arbeit4 ,sachregister ,azetylenlicht1 #ae1 #ca ,anschaffungskosten1 #cf ,aufnahmekamera1 #di1 #fg ,aufstellung des ,apparats1 #dj ,automatischer ,feuerschutz1 #eg ,beagidpatronen1 #cb ,betriebskosten1 #ch ,bildgre1 #g1 #h ,bildhalter1 #cd ,blendscheibe1 #ea ,bogenlampe1 #ag1 #ai -- ,handhabung1 #bd ,bogenlicht1 #af1 #bb ,brennweite1 #i1 #aj ,druckreduzierventil1 #bf ,dunkler ,raum1 #da ,durchprojektion1 #da ,einstellung der ,lichtquelle1 #db ,elektrisches ,licht1 #ae1 #af1 #bf ,episkopische ,projektion1 #dc ,fehler1 #fe ,feuerschutz1 #eg ,feuersichere ,trommeln1 #eg ,film1 #dh -- ,behandlung1 #fc ,filmklemme1 #fd ,flimmern1 #ea ,fokuslampe1 #bf ,gasator1 #bg1 #cj ,gasglhlicht1 #ae1 #cg ,gitterscheibe1 #eg ,glasbilder1 #ci ,greifer1 #ed ,inhaltsmesser1 #bf1 #bi ,kabel1 #af ,kalklicht1 #ae1 #bf ,kalkstifte1 #bg ,kalziumkarbid1 #ca ,kinemakolor1 #ga ,kinematograph1 #dh -- ,handhabung1 #fa ,kinematographie in ,naturfarben1 #ga ,klappkasten1 #dj ,klebmittel1 #fc ,klemmzug1 #ed ,kohlenstifte1 #bj ,kondensor1 #g ,khlgef1 #ad ,laterna magica1 #e ,leitungsschnur1 #ba ,leselampe1 #cf ,lichtbilderapparat1 #e1 #ac1 #bc ,lichtquelle1 #aa1 #ae ,malteserkreuz1 #ec ,mikroskopische ,projektion1 #de ,motorantrieb1 #ei ,naturfarben-,kinematographie1 #ga ,nernstlampe1 #ae1 #bf ,nockenapparat1 #ed ,nutenkasten1 #dj ,objektiv1 #h1 #eh ,optische ,bank1 #ad ,pastillen1 #bh ,petroleumlicht1 #ae1 #cd ,perforation1 #dh ,projektionswand1 #cd ,sauerstoff1 #bf ,schalttafel1 #bc ,scheinwerfer1 #df ,schirm1 #cd ,schlger1 #ec ,sicherung1 #ba ,signal1 #cf ,spiritusglhlicht1 #ae1 #cc ,stahlflasche1 #bf1 #bg ,starkdruckbrenner1 #bg ,stativ1 #cf1 #ei ,transformator1 #ah ,transportmechanismus1 #eb ,trickfilme1 #fh ,umformer1 #ah ,umrollvorrichtung1 #fa ,vergrerungsapparat1 #df ,verkleben der ,filme1 #fc ,wand1 #cd ,wasserstoff1 #bg ,widerstand1 #ag ,wissenschaftliche ,kinematographie1 #gj ,wissenschaftliche ,projektion1 #de ,zentrierung1 #db ,ziehen des ,bildes1 #fe ,zubehr1 #cd ,die ,lichtbilderei ,gmb,h41 ,m4,gladbach ,unstreitig sind ,lichtbildervortrge eines der modernsten und zugkrftigsten ,mittel1 mglichst allseitige tiefgehende und nachhaltige ,bildung in die breitesten ,volksschichten zu tragen4 ,lngst schon ist die ,vorfhrung von ,lichtbildern aus dem ,dilettantischen herausgewachsen und hat sich einen der ersten ,pltze unter den modernen ,volksbildungsmitteln erobert4 ,sie rangiert ebensosehr unter den knstlerischen ,lehrmitteln der heutigen ,universitten1 wie es hervorragende ,gelehrte aus allen ,wissensgebieten nicht verschmhen1 ihrem mndlichen ,vortrag vor einem erlesenen ,publikum ,nachhaltigkeit und erhhtes ,interesse zu verschaffen durch gleichzeitige ,vorfhrung von ,lichtbildern4 ,leider gibt es indes noch manche populre1 auf ,massenausleihe sich verlegende ,lichtbilderinstitute in ,deutschland1 die sich nicht auf den durch knstlerischen ,geschmack und wissenschaftliche ,grndlichkeit erforderten hohen ,standpunkt stellen1 sondern vielfach die oberflchlichsten ,vortragstexte und wissenschaftlich und knstlerisch durchaus unzulngliche ,bilderserien liefern4 ,demgegenber bestrebt sich die ,lichtbilderei ,m4,gladbach1 ein vorbildliches ,musterinstitut zu werden und den ihr als ,leitstern ihrer ganzen ,bildungsarbeit vorschwebenden ,grundsatz zu verwirklichen1 da auf dem ,gebiete der ,volksbildung gerade das ,beste gut genug ist4 ,die ,reichhaltigkeit ihres ,vortragsmaterials geht daraus hervor1 da bereits #dej ,lichtbilderserien vorhanden sind1 die in folgende ,untergruppen zerfallen3 #a4 ,land und ,leute 7,deutschland1 ,deutsche ,kolonien1 ,ausland74 #b4 ,geschichte und ,biographie4 #c4 ,literatur4 #d4 ,kunst4 #e4 ,religionsgeschichtliche ,vortrge4 #f4 ,naturwissenschaftliche ,vortrge4 #g4 ,industrie und ,technik4 #h4 ,handwerk4 #i4 ,landwirtschaft4 #aj4 ,gesundheitspflege4 #aa4 ,volkswirtschaft4 #ab4 ,verschiedenes 7heitere ,vortrge usw474 #ac4 ,spezialzweig3 ,lieferung mikrophotographischer ,diapositive fr ,lehranstalten4 ,die ,ausleihgebhr fr die einzelne ,serie ist sehr niedrig gesetzt und betrgt im ,durchschnitt blo ,m4 #e4-- bis #f4-- ,die ,vortrge entstammen smtlich fachmnnischen ,federn1 und unter den ,mitarbeitern der ,lichtbilderei ,m4,gladbach sind die klangvollsten ,namen vertreten4 ,es sei z4 ,b4 nur hingewiesen auf die in ihrer ,art einzigen ,kunstvortrge des bekannten ,mnchener ,kunstschriftstellers und ,hochschullehrers fr ,kunst und sthetik ,dr4 ,joseph ,popp1 auf die geschichtlichen1 literarischen und sthetischen ,vortrge von ,dr4 ,alois ,wurm 7,mnchen7 und ,dr4 ,bernhart 7,mnchen71 auf die literarischen und geographischen ,vortrge 7z4 ,b4 ,clemens ,brentano1 ,a4 v4 ,droste-,hlshoff1 ,nordpol1 ,sdpol7 von ,dr4 ,hermann ,cardauns 7,bonn71 auf die religionswissenschaftlichen ,vortrge von ,dr4 ,meffert 7,m4,gladbach71 die gesundheitlichen und gewerbehygienischen ,vortrge der rzte ,dr4 ,baur und ,dr4 ,weigl1 die ethnographischen ,vortrge von ,professor ,paur 7,mnchen71 die literarischen ,vortrge der bekannten ,literaturhistorikerin ,frulein ,hamann usw4 ,wir verweisen auf das ausfhrliche ,verzeichnis1 das von der ,lichtbilderei ,gmb,h41 ,m4,gladbach1 umsonst zu beziehen ist4 ,neben den stehenden ,lichtbildern pflegt die ,lichtbilderei mit besonderm ,nachdruck den allermodernsten und beliebtesten ,zweig des ,projektionswesens3 die ,kinematographie1 und zwar durch eine ,filmverleih-,zentrale4 ,ihr ,zweck ist1 aus der groen ,menge der ,filme1 die von in- und auslndischen ,fabriken ,woche fr ,woche auf den ,markt geworfen werden1 unter dem strengen ,gesichtspunkte wahrer ,volksbildung und -unterhaltung nur das ,beste und durchaus ,einwandfreie aufzukaufen1 auf ,lager zu legen und an die ,kinobesitzer1 die reformfreundlich sind1 zu verleihen4 ,sie lt sich lediglich von dem idealen ,interesse einer tatkrftigen1 energischen ,reform des ,kinowesens leiten und erstrebt das ,ziel auf rein sachlicher1 neutraler ,grundlage1 unter ,ausschaltung jeglicher politischer oder konfessioneller ,tendenz4 ,die ,filmverleih-,zentrale der ,lichtbilderei ,gmb,h4 in ,m4,gladbach verfgt ber ein auerordentlich reichhaltiges ,lager von ,filmen aus folgenden ,gebieten3 #a4 ,naturwissenschaft3 ,mikroskopische ,filme1 ,tierleben usw41 #b4 ,geographie3 ,reise- und ,naturbilder 7,inland und ,ausland71 #c4 ,vlkerkunde1 #d4 ,landwirtschaft und ihre ,nebengewerbe1 #e4 ,industrie1 ,technik1 ,kunstgewerbe1 #f4 ,medizin und ,hygiene1 #g4 ,sport1 ,flotte1 ,luftschiffahrt1 #h4 ,geschichte1 #i4 ,religion1 #aj4 ,militrisches und ,patriotisches1 #aa4 sthetisch und ethisch einwandfreie dramatische und humoristische ,filme1 #ab4 ,allgemein ,interessantes aus dem ,tagesgeschehen4 ,ein ausfhrlicher allgemeiner ,katalog mit ber #adjj ,nummern ist gratis erhltlich4 ,durch ,neueinkauf kommt wchentlich eine grere ,anzahl von ,nummern hinzu4 ,auer dem allgemeinen ,filmkatalog1 der smtliche ,filmtitel enthlt und durch stetige ,nachtrge ergnzt wird1 hat die ,lichtbilderei noch einen ,auszug aus dem allgemeinen ,katalog herausgegeben1 einen ,spezialkatalog mit dem ,titel3 ,belehrende ,filme fr ,schule und ,volk4 ,das ,verzeichnis bietet eine reichhaltige ,aufstellung von ,filmen1 die zur ,zusammenstellung von populr-wissenschaftlichen ,programmen fr ,schlervorstellungen1 ,volksbildungsabende usw4 vorzglich geeignet sind4 ,an der ,hand dieses ,verzeichnisses1 das in rascher ,folge durch zahlreiche weitere ausschlielich belehrende ,filme vermehrt werden wird1 ist es leicht1 unter einem einheitlichen ,gesichtspunkte1 sei es naturwissenschaftlicher1 geographischer1 vlkerkundlicher ,art usw41 sehr wirkungsvolle volksbildnerische ,arbeit zu leisten und dem ,kinematographen unter den modernen ,volksbildungsmitteln den ,rang und ,platz erobern zu helfen1 der ihm gebhrt4 ,derartig einheitliche kinematographische ,vorfhrungen knnen leicht zu hchst interessanten1 knstlerisch abgerundeten ,volksbildungsabenden ausgeweitet werden durch einen einleitenden ,vortrag1 einschlgige deklamatorische und musikalische ,einlagen sowie stehende ,lichtbilder4 ,musterprogramme dieser ,art wren z4 ,b43 ,die ,tierwelt in ,poesie und ,leben1 ,bunter ,abend1 ,in nrdlichen ,zonen1 ,im sonnigen ,sden1 ,von kleinen und kleinsten ,lebewesen1 ,aus dem ,leben der ,natur 7,wald- und ,wasseridyll7 usw4 ,es ist eine ,reihe von ,fachleuten damit betraut1 fr die ,lichtbilderei ,m4,gladbach weitere ,spezialprogramme dieser ,art mit einheitlichem ,thema aufzustellen und auszuarbeiten4 ,die humoristischen und dramatischen ,filme sind in dem allgemeinen ,verzeichnis der ,lichtbilderei aufgefhrt und ermglichen es1 die vorstehend erwhnten ,programme hier und da auch nach dieser ,richtung zu ergnzen4 ,neben der ,ausarbeitung und ,darbietung spezieller wissenschaftlicher ,programme ist die ,lichtbilderei ebensosehr darauf bedacht1 die groen ,tagestheater mit allgemeinen ,programmen zu bedienen1 um hier im ,interesse einer sthetischen und ethischen ,hebung des ,kinowesens ,einflu zu gewinnen4 ,die ,verleihbedingungen sind sehr mig4 ,ein ganzes ,programm1 das #a bis #a-a_/b ,stunde dauert1 kann schon von ,m4 #bj4-- an aufgestellt werden4 ,durchweg gilt als ,leihgebhr #a ,pf4 pro ,meter fr ltere ,filme1 neue sind entsprechend teurer4 ,der ,preis der wissenschaftlichen ,programme schwankt je nach dem ,wert der ,filme zwischen #a und #aj ,pf4 pro ,meter und ,tag4 ,die ,programme fr die ,wochentheater werden je nach dem ,wert und der ,woche berechnet4 ,auch vollstndige ,kinematographeneinrichtungen1 fr ,kalklicht von ,m4 #cge4-- an1 fr elektrisches ,licht von ,m4 #djj4-- an1 sind von der ,lichtbilderei ,gmb,h4 in ,m4,gladbach zu beziehen4 ,sie ist in der ,lage1 alle ,arten von ,lichtbilder- und kinematographischen ,apparaten1 gleichviel welcher ,fabrik sie entstammen1 zu ,fabrikpreisen zu liefern4 ,sie lt die ,apparate in ihren ,vorfhrungsrumen durch ,fachleute ausprobieren und leistet die ,garantie1 da nur erstklassiges ,material geliefert wird4 ,auch bernimmt die ,lichtbilderei die komplette ,einrichtung kinematographischer ,theater1 steht aber auch ohnedies stets mit fachmnnischem ,rat zur ,verfgung4 ,nheres ist aus einem gratis zu beziehenden technischen ,katalog mit ,illustrationen zu ersehen4 ,es sei auch darauf aufmerksam gemacht1 da von der ,lichtbilderei ein ,wanderkino eingerichtet ist4 ,prospekt gratis4