,anmerkungen zur ,transkription ,im ,original gesperrter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original fetter ,text ist so ausgezeichnet4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription finden sich am ,ende des ,buches4 ,erziehung zur ,mannhaftigkeit ,ludwig ,gurlitt ,erziehung zur ,mannhaftigkeit ,illustration ,berlin ,w4 #ej ,concordia ,deutsche ,verlags-,anstalt1 ,hermann ,ehbock #aijf4 ,alle ,rechte vorbehalten ,,meinen ,,lieben ,s,,hnen ,erwin1 ,helmut1 ,winfried gewidmet1 auf da sie aufrechte deutsche ,mnner werden4 ,vorwort4 ,erziehung zur ,mannhaftigkeit1 keine psychologisch-theoretische ,abhandlung und kein ,lehrbuch in paragraphos wohl eingeteilt4 ,lehren kann man nur1 was man selbst wei1 kann1 hat und beherrscht4 ,mannhaftigkeit sollten unsere ,erzieher sich erst erwerben4 ,da das als wnschenswert1 ja notwendig1 als mglich und allgemein verbindlich erkannt werde1 deshalb diese ,schrift6 ,da sie mangelhaft disponiert1 nicht frei von ,wiederholungen ist und noch manche andere ,kunstfehler hat1 das wei niemand besser als ich3 ,aber all das schadet nichts1 wenn sie nur wirkt1 was sie wirken soll3 ein ,selbstbesinnen1 ein ,erwachen1 ein ,sichaufraffen1 einen ,willen zur ,tat aller derer1 die ,volkserzieher im weitesten ,sinne sind4 ,ich bemerke ausdrcklich1 da ich diese ,schrift in den ,bergen geschrieben habe1 deshalb fast nur auf meinen eigenen ,kopf1 nicht auf eine starke ,bcherei angewiesen war4 ,wo ich aber nur immer konnte1 zwang mich doch meine verwnschte ,ehrlichkeit1 die ,gewhrsleute 7,mnner darf man nicht mehr sagen1 da auch ,frauen mitarbeiten7 selbst sprechend einzufhren4 ,ich mu mir diese ,tugend nun aber doch endlich abgewhnen4 ,sie zerstrt mir jedesmal den einheitlichen ,stil meiner ,arbeiten4 ,es werden gewi allerlei sachliche ,fehler1 falsche ,zitate u4 dgl4 zu finden sein4 ,ich bitte diese zu entschuldigen1 sich darob nicht allzusehr zu entsetzen4 ,wo man mir ,fehler derart nachweist1 werde ich sie ausmerzen1 falls eine zweite ,auflage gebraucht wird4 ,ton und ,form werden manchen ,lesern mifallen2 man wird besonders in ,fachkreisen oft den sittlichen ,ernst vermissen4 ,zwar kennt und schtzt jeder ,philologe das ,wort von ,horaz1 da man die ,wahrheit auch lachend sagen drfe1 aber das besteht1 wie so vieles1 nur im gelehrten ,wissen2 das darf man beileibe heute nicht wahr machen wollen6 ,plato und ,cicero liebten auch den ,dialog4 ,man findet ihn dort anmutig und liebenswrdig1 selbst wenn er zur ,behandlung wissenschaftlicher1 auch philosophisch-ethischer ,stoffe verwendet wird2 wenn ich dieselbe ,form hier zuweilen einflechte1 nicht aus ,vorsatz und gelehrter ,nachahmung1 sondern -- ita supercilium salit -- weil mich der ,teufel zwickte1 so mge man sich getrost darber entrsten4 ,ich gebe mich bewut und mit khner ,ablehnung herkmmlicher ,schulmeisternchternheit genau so1 wie ich nun einmal bin4 ,weshalb sich verleugnen8 ,zudem gibt es viele verwandt gestimmte ,seelen1 die mich schon verstehen werden4 ,auch glaube man ja nicht1 da die ,erzieher aus solchen ,schriften nichts lernen knnten4 ,fast tglich laufen bei mir ,briefe von ,lehrern ein1 die mich durch ,zustimmung und ,zuspruch erfreuen4 ,so schrieb mir dieser ,tage einer1 der selbst ein achtbarer ,schriftsteller ist1 als ,widmung in sein neuestes ,werk3 ,dem ,verfasser von ,der ,deutsche und seine ,schule als meinem am hchsten verehrten ,lehrer in ,dankbarkeit und ,treue gewidmet4 ,keinem anderen ,buche schuldet der ,lehrer in mir soviel wie diesem6 -- ,nutzlos ist also meine ,schriftstellerei nicht1 so gern man das auch im ,lager meiner ,gegner behauptet4 ,mir ist hier angesichts der ,dachsteingletscher so froh1 so frisch1 so frei1 so stolz zumute1 da ich aller ,sptter spotte4 ,mchte doch von meinem eigenen ,behagen und von meinem ,lebensmute auch in dieses ,buch ein frischer ,hauch eindringen6 ,nichts tut unserer mden und kranken ,zeit mehr not1 als ,zuversicht und froher ,kampfesmut4 ,ich habe viele alte ,schlacken aus ,kopf und ,brust weggerumt4 ,jetzt fhle ich mich nicht1 sage ich1 wie neugeboren2 denn ,neugeborene sind weinerlich und machen einen traurigen1 hilflosen ,eindruck1 aber rein1 wie innerlich frisch gewaschen4 ,ich komme mir selbst wieder komplet vor und knnte mich endlich ohne jedes ,unbehagen auch wieder im ,spiegel besehen1 nicht weil ich schn wre1 aber weil ich mich innerlich endlich wieder ganz selbst gefunden habe und weil ich mich fr einen halbwegs anstndigen ,kerl halte4 ,es geht doch nichts ber dieses ,kraft- und ,glcksgefhl4 ,sommerfrische in ,altaussee i4 ,steiermark1 den #aj4 ,september #aijf4 ,ludwig ,gurlitt1 ,steglitz b4 ,berlin1 ,arndtstr4 #ce1 ,i4 ,i4 ,begriffsbestimmung4 ,mit ,worten lt sich wacker streiten4 7,goethe47 ,vorauf mu ich schleunigst eine genaue ,begriffsbestimmung der ,mannhaftigkeit geben1 sonst ergeht es mir1 wie voriges ,jahr 7#aije7 in ,hamburg auf dem ,philologentag1 wo ich ber ,pflege der ,persnlichkeit sprach4 ,da fielen gleich ein ,gymnasialdirektor und zwei ,geheime -- oder waren es gar ,wirkliche ,geheime8 -- ber mich her und sagten3 ich htte meine ,sache schlecht gemacht4 ,erst htte ich eine ,definition der ,persnlichkeit geben mssen4 ,aha6 -- ,was nmlich eine ,persnlichkeit ist1 das wei in ,deutschland kaum einer1 da mu man1 wie mir der ,herr ,direktor sagte1 entweder in ,leipzig bei ,wundt1 dem ,professor der ,philosophie1 studiert oder doch dessen dicke ,bcher gelesen haben4 ,da steht alles drin4 ,um diesen ,herrn zufrieden zu stellen1 wrde ich also zu untersuchen haben3 a7 ,was ist ,erziehung8 -- ,erziehung ist die bewute ,beeinflussung lterer ,leute auf -- -- usw4 b7 ,was ist ,mannhaftigkeit8 -- ,mannhaftigkeit ist -- -- c7 ,was heit ,erziehung zu etwas8 usw4 das ,alphabet durch4 ,vielleicht gelnge es mir auch1 aber ich frchte1 ich wrde wenige ,leser finden und nichts damit ausrichten4 ,vielleicht steht auch schon alles ber die ,mannhaftigkeit bei ,wundt4 ,da mag man also nachschlagen4 ,ich kenne die ,bcher dieses ,herrn1 der allen ,ernstes ein sehr gelehrter und bedeutender ,psychologe sein soll1 noch nicht4 ,sie sind mir auch hier unerreichbar4 ,ich sitze nmlich in einem steirischen ,bauernstbl1 rings umgeben von hohem felsigen ,gebirg4 ,im weiten ,umkreis keine philosophischen ,bcher4 ,schulferien sind vorbei1 also auch nirgends ein ,mensch1 den ich um ,rat fragen knnte4 ,nirgends1 soweit ich die ,stimme1 die rufende1 schicke1 ein preuischer ,gymnasialdirektor1 nirgends ein ,geheimer oder ,wirklicher ,geheimer ,rat4 ,eher1 glaube ich1 knnte ich jetzt hier in den ,bergen einen alten ,gemsbock greifen4 ,und doch soll und will ich weiterleben1 weiterdenken1 weiterschreiben -- sogar ber ,erziehung zur ,mannhaftigkeit schreiben6 ,versuchen wir es also auf gut ,glck1 wenn's einmal sein mu1 mit unserer eigenen ,begriffsbestimmung6 ,erst mu ich bemerken1 da mir das ,wort ,mannhaftigkeit in der ,regel zu eng gefat zu werden scheint1 nmlich fast ausschlielich in ,beziehung auf kriegerische und dem verwandte ,bettigungen4 ,unser ,thema hat1 was man so zu nennen beliebt1 ein aktuelles ,interesse1 denn es hat unseren ,kaiser und folglich auch unsere ,presse in letzter ,zeit beschftigt4 ,anllich eines vom ,norddeutschen ,regattenvereine diesen ,sommer 7#aijf7 in ,cuxhaven veranstalteten ,festes sagte nmlich unser ,kaiser wrtlich wie folgt3 ,der ,sport1 den wir betreiben1 hat auch einen ernsten ,hintergrund1 und das ist das zweite1 was zu unserer ,entwicklung notwendig ist1 da wir ,mnner1 da wir ,charaktere haben1 da unsere ,mnner sich bewut sind der ,wichtigkeit der deutschen ,mnnlichkeit4 ,der deutsche ,manneswert kann sich bewhren auf verschiedenen ,gebieten1 im ,heere1 im ,zivildienst1 auf der ,flotte1 im ,dienst in den ,einzelstaaten1 in den ,gemeinden1 aber am besten wird er ausgebildet1 am besten und klarsten wird unseren ,deutschen das ,auge gemacht1 wenn sie auf das ,salzwasser kommen4 ,daher begre ich in jedem von ,ihnen einen meiner ,mitkmpfer und ,mitarbeiter an dem ,werke1 unsere deutschen ,mnner zu erziehen1 damit sie in der ,lage sind1 mit offenem ,blick ihr ganzes ,sinnen und ,trachten in den ,dienst des ,vaterlandes zu stellen4 ,da unserem ,vaterlande eine solche schne ,entwicklung beschieden sein mge1 da unser ,segelsport gewinnen und blhen mge1 da ,sie ein frhliches und lustiges ,segeln auch in diesem ,jahre haben mgen1 darauf leere ich mein ,glas4 ,es leben die ,segler6 ,hurra1 hurra1 hurra6 ,mnner setzen ,knaben voraus4 ,wenn wir ,mnner und ,charaktere haben wollen1 mssen wir sie heranbilden oder wenigstens wachsen lassen4 ,das ist also eine ,sache der ,erziehung4 ,da haben alle ,eltern und ,lehrer nicht blo mitzusprechen1 sondern auch mitzuhandeln4 ,das gibt uns ein ,recht1 die ,ratschlge des ,kaisers zu prfen4 ,wir unterschtzen gewi alle weder unser ,heer1 unsere ,marine1 noch den ,segelsport1 erkennen alle sehr wohl die sthlende ,kraft1 die in dem ,umgang und ,kampfe mit dem ,meere liegt1 halten aber doch die ,frage fr berechtigt1 ob sich denn wirklich der deutsche ,manneswert nur im ,heere1 im ,zivildienst1 auf der ,flotte1 im ,dienst der ,einzelstaaten1 in den ,gemeinden bekunden und bewhren kann8 ,wenn es sich nur um diese ,richtung und ,ausbildung des ,manneswertes handelte1 so bedrfte es kaum erneuter und besonderer ,anstrengungen4 ,das deutsche ,volk hat sich vor dem ,feinde1 in ,gefahr und ,not noch stets bewhrt4 ,auf der weiten ,erde steht unser ,volksheer in dem ,rufe der ,unbesieglichkeit4 ,die staunenswerten ,kriegstaten von #ahfd1 #ff1 #gj--ga rechtfertigen dieses ,urteil4 ,nicht minder ruhmeswert ist das1 was seit drei ,jahren unsere ,truppen unter unsagbaren ,schwierigkeiten des tropischen ,klimas in ,afrika leisten4 ,ultra posse nemo obligatur -- lautet ein alter ,rechtssatz4 ber sein ,vermgen wird niemand verpflichtet4 ,diese ,mnner aber berbieten fast das menschliche ,vermgen und bestehen ,heldentaten1 whrend ihr ,leib in der ,drre der ,wste schon zu ,tode verschmachtet4 ,ihre ,leistungen an ,willenskraft sind noch nie bertroffen worden4 ,und wahrlich1 nicht umsonst versiegt all das kostbare deutsche ,blut1 fliet all der saure ,schwei unserer ,brder in ,afrikas ,wstensand3 ,mag der volle uere ,erfolg auch noch ausstehen3 das eine lehren diese ,helden uns und vor allem auch unsere ,feinde1 da der ,deutsche heute so gut wie jemals fr seine ,ehre und fr seine ,pflicht ohne ,klagen mannhaft zu leben und zu sterben wei4 ,so werden ihre ,taten uns den kostbaren ,frieden in ,europa bewahren helfen1 der bedroht war1 weil unsere ,neider den ,wahn verbreiteten1 die deutsche ,einheit und ,kraft gehe in die ,brche1 zumal im ,heere1 das man durch politische ,verhetzung und durch moralischen ,verfall des ,offizierstandes wurmstichig und im innersten ,kern krank glaubte4 ,so schnell sinkt ein ,volk von seiner ,hhe nicht herab1 so schnell lt ,art nicht von ,art4 ,was ist denn geschehen im ,bsen und ,niedrigen1 da wir berechtigt wren1 die ,shne der ,sieger von ,wrth und ,sedan fr minderwertig zu halten8 ,kein einziger ernster ,vorfall in ,heer und ,marine1 der zu wahrer ,besorgnis ,anla gbe4 ,hchstens die ,soldatenschinderei2 aber die ist unbestreitbar im ,abnehmen4 ,liebeshndel aber und dann und wann ein ,jeuchen hat es gewi nicht minder in dem ,musterheere des ,groen ,fritz gegeben4 ,auch unsere ,sieger von #ahgj_/ga waren in dieser ,hinsicht keine ,tugendbolde4 ,was geschehen knnte1 um bei uns die kriegerische ,tchtigkeit von ,offizieren und ,mannschaften noch zu steigern1 darber mssen wir die ,herren vom ,fach entscheiden lassen4 ,unser ,heer1 einschlielich natrlich die ,marine1 ist jedenfalls eine so bewhrte ,schule zur ,mannhaftigkeit1 da es neu erfunden werden mte1 wenn es noch nicht bestnde4 ,es ist die groartigste organisatorische ,schpfung der neuen ,welt4 ,das alte ,rom hatte in seiner ,glanzzeit etwas hnliches1 blieb aber doch mit seinem ,heere hinter dem zurck1 was wir vor ,augen haben4 ,etwas anderes ist es natrlich1 ob dieses nach wie vor tapfere ,volk in ,waffen gewillt sein und bleiben wird1 dem ,geiste und der politischen ,richtung zu dienen1 die zurzeit in ,deutschland beliebt sind4 ,auch der russische ,soldat ist tapfer und hingebend4 ,er hat es besonders im letzten ,trkenkriege bewiesen4 ,schlecht regiert1 konnte er aber seine ,tapferkeit sogar gegen die eigenen ,offiziere wenden4 ,mannhaft sind die ,revolutionre auch1 die jetzt ,heeresrevolten machen und mit ,aufopferung ihres eigenen ,lebens ,bomben werfen -- aber diese ,art von ,mannhaftigkeit wollen wir uns doch sorgsam vom deutschen ,volksleibe halten6 ,das ist ,sache der ,regierung und der gesetzgebenden ,krperschaften4 ,und da liegt auch der ,schwerpunkt der ,frage4 ,ebensowenig wie an eine bestimmte ,regierungsform ist die ,tugend der ,mannhaftigkeit an irgendeinen ,stand oder an irgendein ,alter gebunden4 ,sie ist dem besseren ,menschen angeboren1 kommt nur in bestimmten ,berufen1 wie im ,heere1 am besten zur ,ausbildung und am sichtbarsten zum ,ausdruck4 ,die zahlreichen ,beweise von ,heldentum1 die auch im zivilen ,leben vorfallen und wie sie uns die ,zeitungen berichten1 werden leider nicht gesammelt4 ,eine solche ,statistik wrde geeignet sein1 unser nationales ,selbstgefhl stark zu heben4 ,wie viele ,medaillen fr ,errettung aus ,todesnot und mit eigener ,lebensgefahr werden jhrlich in ,deutschland verteilt8 ,wie viele ,feuerwehrmnner1 ,see- und ,bergleute1 wie viele ,bergfhrer finden in treuer ,ausbung ihres ,berufes und aus edelster ,hingabe fr andere den ,tod8 ,wir lasen von ,knaben1 die ,heldentaten begingen1 um ihre ,geschwister oder ,freunde zu erretten4 ,wir lasen vor einigen ,jahren1 da bei dem ,untergang eines ,vergngungsdampfers in der ,elbemndung ein junger ,kellner1 der dem sinkenden ,schiff entronnen war1 trotz aller ,bitten seiner ,braut fnfmal in die ,fluten zurckkehrte1 um kleine ,kinder vor dem ,tode zu erretten1 bis er selbst in den ,wellen den ,tod fand4 ,htte das vor #cjjj ,jahren ein junger ,spartaner oder ,athener geleistet1 sein ,name lebte noch heute im ,munde aller deutschen ,kinder4 ,wir sind nicht umsonst ein klassisch gebildetes ,volk6 ,wenn wir die sozialistischen ,bltter lesen1 so wird uns darin erzhlt1 da nur der ,proletarier1 der ,mann der arbeitenden ,klasse1 zu so selbstloser ,hingabe fhig sei4 ,richtig ist1 da man dort ein greres ,verstndnis fr die menschliche ,not und einen strkeren ,willen findet1 sie zu teilen und mit zu bekmpfen4 ,werkttige ,nchstenliebe ist in den unteren ,gesellschaftsschichten1 die uns von reaktionslsternen ,nichtkennern als verroht und verkommen gezeichnet werden1 gegenwrtig sehr stark entwickelt4 ,aber nur ,partei- und ,klassenha kann behaupten1 da die oberen kirchlich korrekten ,gesellschaftskreise von solcher ,gesinnung ganz ausgeschlossen wren4 ,was rzte1 barmherzige ,schwestern und ,pflegerinnen aus vornehmen ,husern auf den ,schlachtfeldern1 in den ,baracken von ,cholera- und ,typhuskranken allezeit geleistet haben1 darf nicht verschwiegen bleiben4 ,hufig auch lasen wir1 da junge ,offiziere ,ertrinkende mit eigner ,lebensgefahr errettet haben2 und da jeder ,offizier1 wie ,bismarck ihm nachrhmte1 seinen ,mann aus dem dichtesten ,kugelregen herausholt1 daran hat sich seitdem auch nichts gendert4 ,den deutschen ,offizier macht uns auch heute noch niemand nach4 ,mit den ,ttigkeiten1 die unser ,kaiser besonders erwhnte1 sind also die ,gelegenheiten1 deutschen ,manneswert zu bewhren1 keineswegs erschpft4 ,auch auf dem ,gebiete der ,forschung1 der ,wissenschaften1 ,literatur und ,kunst werden ,heldentaten begangen1 die oft unbekannt1 aber bewundernswerter sind als der ,ansturm eines ,offiziers auf eine feindliche ,schanze4 ,der ,ritter ,frundsberg hatte wohl recht1 als er in ,worms dem ,pffflein ,martinus ,luther sagte1 er gehe einen schwereren ,gang als er oder sonst ein ,kriegsmann je gegangen wre4 ,die ,frage des ,berliner ,tageblattes war deshalb berechtigt3 ,bedeutet schlielich die ,ausbildung der menschlichen ,individualitt gar nichts mehr gegenber den ,anforderungen1 die das staatliche oder kommunale ,gemeinwesen an die ,fhigkeiten der ,menschen stellt8 ,und sehr mit ,recht wurde auch gesagt3 ,unbeschadet des hohen ,wertes jener in den ffentlichen ,dienst gestellten ,tugenden und ,fhigkeiten darf man es getrost behaupten1 da in der einseitigen und bertriebenen ,wertschtzung jener ,bettigungen1 die lediglich auf die ,entwicklung der materiellen ,krfte in ,staat und ,gesellschaft abzielen1 eine nicht zu unterschtzende ,gefahr fr die ,entwicklung der ,kultur im allgemeinen und der deutschen idealgerichteten ,geistesbildung im besonderen liegt4 ,nur in einer harmonischen ,ausgleichung der ideellen und materiellen ,interessen eines ,volkes liegt die sichere ,gewhr fr seine gedeihliche zuknftige ,entwicklung4 ,wie also soll nun unsere ,definition lauten8 ,unter ,mannhaftigkeit verstehen wir den ,inbegriff all der ,tugenden1 die das ,wesen eines echten ,mannes ausmachen1 als da sind3 ,wahrhaftigkeit1 ,tapferkeit1 ,ausdauer1 ,treue1 ,edelmut -- ach nein1 ich sehe1 so geht es doch nicht4 ,was ist lcherlicher1 als in dieser ,weise das ,herrlichste1 was ,gott erschaffen kann -- einen wahren ,mann --1 auf gelbem ,konzeptpapier frei konstruieren wollen8 ,es geht nicht1 geht auch nicht auf dem von den ,behrden vorgeschriebenen halbbrchigen weien ,aktenpapier ,nr4 ,f4 ,es ist mit einer solchen papiernen ,tugendsammlung wie mit der ,abbildung des ,pferdes1 das mit allen ,pferdekrankheiten behaftet ist3 ,hahnentritt1 ,spat1 ,rotz und grauem ,star4 ,so wenig ein solches ,pferd je gelebt hat1 so wenig gab und gibt es den ,mann1 der mit allen wahrhaftig mnnlichen ,tugenden behaftet war4 ,auch der tugendhafte ,schler lebt nicht1 der1 den zahllosen ihm vorgestellten ,mustern gem1 mild und sanft wie ,christus1 stark und trotzig wie ,bismarck1 begeisterungsfhig wie ,schiller1 ruhig und besonnen wie ,moltke ist4 ,man darf unserm ,herrgott nicht ins ,handwerk pfuschen wollen4 ,er lt sich keine ,vorschriften machen1 das ,konzept nicht korrigieren4 ,mannhaft waren ,walther1 ,luther1 ,ulrich von ,hutten1 ,lessing1 ,goethe1 ,schiller1 ,bismarck1 aber auch ,richard ,wagner1 ,beethoven1 ,moritz von ,schwind und der krperlich kleine ,menzel -- jeder aber mannhaft auf seine ,art1 keiner ein ,komplex bestimmter abstrakter ,tugenden4 ,ludwig ,richter hat uns ein entzckendes ,bildchen hinterlassen mit den ,versen3 ,marthens ,flei1 ,mariens ,glut1 ,schn wie ,rahel1 ,klug wie ,ruth1 ,mgdlein bestes ,heiratsgut4 ,das glaub' ich6 ,daraus macht eine umsichtige ,mama nicht eine1 sondern vier gute ,partien6 ,da wird wohl ,unmgliches gefordert3 ,wer ,mariens religise ,glut hat1 dem fehlt ,marthens wirtschaftlicher ,sinn1 wer schn wie ,rahel ist1 pflegt nicht klug wie ,ruth zu sein4 -- ,auch bei den ,frauen finden wir selten solch wandelnde ,ideale1 und wenn sie erscheinen1 so sind sie mehr ,naturwunder als ,erziehungsprodukt4 ,allzu ideal wnscht man sie auch gar nicht1 es wrde ihnen damit wohl das ,beste1 die ,individualitt1 oder -- um dieses wahrhaft abscheuliche ,wort nicht zu gebrauchen -- die schlichte ,natrlichkeit und ,menschlichkeit verloren gehen4 ,damit sage ich nichts ,ungalantes4 ,das liegt mir ganz fern1 denn ich bin durchaus eines ,sinnes mit dem jungen ,kommis1 der behauptete1 da die ,frauen jedenfalls in dieser ,branche das ,beste sind1 was wir haben4 ,doch zurck zum ,mann4 ,ich erinnere mich einiger ,verse von ,w4 ,h4 ,riehl3 ,wer wei1 was er will1 ,und will1 was er kann1 ,und kann1 was er soll1 ,der ist ein ganzer ,mann4 ,das mag man gelten lassen4 ,fassen wir das ,gemeinsame in den ,lebensuerungen all jener bedeutenden ,mnner zusammen1 so ergibt sich als ,merkmal ihrer ,mannhaftigkeit das ,einsetzen ihrer ganzen ,kraft fr das1 was ihnen als edel und erstrebenswert erschien4 ,aber nein1 auch das befriedigt mich noch nicht6 ,wir mssen noch eine ,stufe hher steigen4 ,das ,tun dessen1 was edel erscheint1 ist ein ,edel-sein-wollen1 also ein ,umweg ber das ,ideal1 dem man nachstrebt1 wodurch man seine ,selbstachtung befriedigen will1 nicht der unmittelbare ,weg zur eigenen ,natur selbst4 ,mannhaft ist das furchtlose ,tun des ,notwendigen1 ist einfach das ,leben1 wie man seiner ,natur nach leben mu4 ,fr das ,erstrebenswerte hat man bei uns die vage ,bezeichnung3 ideal4 ,ich gebrauche dieses ,wort nicht gern1 weil es durch ,mibrauch um seinen guten ,ruf gekommen ist4 ,die meisten ,menschen denken sich heute unter ,idealismus irgendeine feine1 zarte1 duftige1 in den ,wolken schwebende ,sache1 die nur fr die ganz ,gebildeten ist4 ,die stheten und altklassisch ,humanen haben uns dieses an sich schon undeutsche ,wort arg heruntergebracht1 indem sie es gar so hoch bringen und dem tglichen ,gebrauche entrcken wollten4 ,ideal sind angeblich der junge ,poet1 der ,gymnasialdirektor und seine mit ,plato- und ,cicerogeist leicht angehauchten ,primaner4 ,den idealen ,jngling denkt man sich blondgelockt und mit schmachtenden1 wasserblauen ,augen4 ,den altklassischen ,idealismus1 mit dem man noch so viel ,wesens macht1 hat es in der ,form1 die in unseren ,gymnasien ihr ,scheinleben fhrt1 selbst niemals gegeben4 ,die ,griechen und nun gar die ,rmer waren derbreale ,vlker4 ,was man aber mit ,recht als ideal bezeichnen knnte1 das ist recht eigentlich eine germanische ,kulturfrucht4 ,deutsch sein1 heit eine ,sache um ihrer selbst willen treiben4 ,also heit deutsch sein1 auch ideal sein4 ,wer eine ,sache um ihrer selbst willen treibt1 ist von ihrer ,notwendigkeit so berzeugt1 da er ihr jedes ,opfer zu bringen vermag4 ,ihr dienen1 ist ihm nicht einmal ein ,opfer1 sondern wahrer ,lebensberuf1 ,befriedigung des innersten ,triebes1 ist ihm ,notwendigkeit und so selbstverstndlich1 wie dem ,baume das ,blhen und ,frchtetragen selbstverstndlich sein mag4 ,kein ,mensch rechnet es dem ,apfelbaum als ,idealismus an1 da ihm die ste vor ,fruchtbarkeit brechen wollen1 auch nicht der ,hsin1 da sie jhrlich zwei ,dutzend ,junge wirft1 nicht der ,henne1 da sie fr ihre ,kken mit dem ,raben auf ,tod und ,leben kmpft4 ,ebensowenig will sich ein ,knstler anstaunen lassen1 weil er fr seine ,kunst auch hungert1 das versteht sich ihm ganz von selbst1 -- oder ein ,offizier1 weil er fr seine ,ehre und sein ,vaterland in den ,tod geht1 oder ein schlichter ,lotse1 weil er ,ertrinkenden ,rettung bringt4 ,idealismus ist gerade die derbste1 handfesteste ,sache1 ist schweres ,hausbackenbrot1 nicht ,konfekt fr ,leckermuler4 ,bei jedem wahren ,idealismus geht es auf ,leben und ,tod4 ,mit sentimentalem ,gesusel kommt man ihm nicht nahe2 mit all dem beliebten ,ei1 ei1 ei1 und ,ach1 ach1 ach trifft man sein ,wesen nicht4 ,wer auf groe ,kunstwerke in dieser schwchlichen ,weise reagiert1 der beweist damit nur1 da ihm das ,wesen der ,kunst berhaupt noch gar nicht aufgegangen ist4 ,nicht blo die ,schlachten1 jede ,kulturtat wird mit ,blut erkauft4 ,in jedem ,werke gibt der wahre ,arbeiter und ,knstler ein ,stck und immer gerade das beste ,stck seines ,lebens hin4 ,es ist damit wie mit dem ,eierlegen des ,schmetterlings4 ,er lebt dafr und stirbt daran1 und da er beides kann und darf1 das macht ihm das ,leben lebenswert und den ,gedanken an den ,tod ertrglich4 ,wer dieserart seine ,natur und damit seinen ,lebenszweck gefunden hat1 der wird in jeder ,lebenslage mannhaft sein1 er mte sonst seine ,natur geradezu verleugnen4 ,auch diese ,begriffsbestimmung wird die ,theoretiker nicht befriedigen4 ,am besten wohl1 wir bescheiden uns mit diesem ,mierfolg4 ,was ein ,mann ist1 dafr brauchen und haben wir keine vollgltige ,definition4 ,was ein ganzer ,mann ist1 das merken wir gleich1 wenn er uns einmal entgegentritt4 ,wenn es ,philosophen und ,stubengelehrte nicht wissen sollten1 so mgen sie ihre ,frauen fragen4 ,die wissen's1 wenn vielleicht auch nur e contrario4 ,vielleicht wissen es sogar auch die ,tchterchen schon4 ,ein junger unverdorbener ,bursch wei es auch4 ,was nun vollends ein echter deutscher ,mann ist1 das brauchen wir wirklich nicht erst aus den ,bchern zusammenzulesen4 ,wir tragen es im ,herzen1 und wir haben es mit eigenem ,auge gesehen1 jedenfalls wir lteren4 ,es ist uns zum freudigen und zugleich tief erschtternden ,erlebnis geworden1 als wir vor dem greisen ,bismarck standen und seine ,worte hrten1 die uns wie eherne ,pfeile ins ,herz drangen3 jeder ,satz ein ,glaubensbekenntnis1 hinter jedem ,gedanken die ,lebensberzeugung eines ,aufrechten1 der sich seine innere ,welt selbst erstritten und erbaut hat4 ,an ihm sahen wir lebendig1 was uns ,ernst ,moritz ,arndt in seiner fr unser ,gefhl etwas theatralischen ,sprache als das wahre ,wesen des ,mannes1 des deutschen ,mannes1 vorgezeichnet hat3 ,wollt ihr das irdische ,paradies wissen8 so fragte er seine deutschen ,brder und gab ihnen die ,antwort3 ,es heit ,arbeit und ,mhe1 und ,freude und ,genu nach ,arbeit und ,mhe4 ,anders wird auf ,erden kein glckliches ,leben1 keine ,freude des ,herzens1 kein ,gtterstolz der schwellenden ,brust gewonnen4 ,es heit arbeiten und wirken1 streiten und ringen1 ,mut frisch zu leben und tapfer zu sterben4 ,weg mit euren ,mondgesichtern1 eurem seligen ,schlaraffenlande1 mit allen euren weinerlichen ,tugenden und tugendhaften ,weinerlichkeiten6 ,freies ,auge1 festen ,arm1 khnes ,wort1 freudiges ,leben und frischen ,tod1 das will ich an ,mnnern2 die ,wrde des ,geschlechts1 den ,verstand der ,welt1 das hohe ,ideal der ,ewigkeit in ,wort und ,tat sollen sie aufrechthalten2 darum sollen sie gerstet sein zu ,zorn und ,tod1 zu jedem hohen ,gefhl und jedem hohen ,opfer4 ,mag uns also mit dieser ,erklrung genug sein4 ,sie ist keine ,begriffsbestimmung1 aber sie trifft das ,wesen der ,sache1 von der wir handeln4 ,im weiteren ,verlaufe dieser ,darstellung wird dann noch deutlicher hervortreten1 was wir unter ,mannhaftigkeit verstehen4 ,,ii4 ,begrenzung des ,themas4 ,die ,deutschen zur ,mannhaftigkeit erziehen1 heit1 sie ihrer eignen ,natur zufhren4 ,bismarck1 der seine ,deutschen wie wenige kannte1 teilte die ,vlker in mnnliche und weibliche4 ,den mnnlichen zhlte er die ,deutschen zu4 ,dabei handelt es sich1 wie schon gesagt1 nicht allein um ,tapferkeit vorm ,feinde1 scheinbar die mnnlichste aller ,tugenden1 sondern um die ganze innere ,kraft und ,beharrlichkeit1 um die ruhige1 sichere ,lebensfhrung4 ,tapfer1 sagt derselbe ,bismarck1 sind alle ,vlker4 ,tapfer sind in ,wahrheit die ,franzosen und nicht minder die ,japaner1 tapfer die ,trken und die ,hereros4 ,einer unserer ,afrikaner erzhlte mir1 da er nach dem ,gefechte tote ,hereros gefunden habe1 die sich selbst in die ,wunden ,grasbolzen gestopft hatten1 um bis zum letzten ,atemzuge mitzukmpfen4 ,wer also knnte die ,tapferkeit dieser ,wilden noch berbieten8 ,tapfer sind alle die ,vlker1 die fr ihre ,freiheit1 ihren ,glauben1 ihren ,herd und ihre ,heimat kmpfen4 ,feig sind nur ,sklaven1 die nichts zu verteidigen haben1 was den ,einsatz des ,lebens lohnte4 ,je mehr unabhngige1 freie ,mnner ein ,volk hat1 um so waffengewaltiger und unwiderstehlicher wird es sein4 ,das wuten die groen ,volkserzieher sehr wohl1 die vor jetzt hundert ,jahren in ,preuen aus ,leibeigenen freie deutsche ,bauern machten4 ,eine ,erziehung zur ,tapferkeit gibt es eigentlich nicht4 ,schon ,sokrates legte sich die ,frage zweifelnd vor1 ob es mglich sei1 aus einem feigen ,menschen einen tapferen zu machen4 ,er erkannte richtig1 da man ihn dahin bringen knne1 durch ,gewandtheit und ,kraft die ,gefahren und damit die ,furcht zu vermindern4 ,er war aber der ,meinung1 da ein in schwerer ,rstung erprobter ,spartaner seinen ,mut verlieren wrde1 wenn man ihn pltzlich leichtbewaffnet mit ,pfeil und ,bogen auf ein wildes ,pferd setzen wollte -- und umgekehrt4 ,das ist ganz richtig4 ,ich beobachte hier die verwegensten ,bergsteiger unter den steierischen ,bauern1 die durch keine ,bitten und ,vorstellungen dazu zu bringen wren1 bei ,sturm ein ,boot zu besteigen4 ,tapfer vor dem ,feinde oder im ,wogendrang sind die ,deutschen und werden es ihrer ,natur nach im wesentlichen auch immer bleiben1 wenn sie zu ,land und zu ,wasser eine tchtige ,ausbildung erhalten und wenn sie nicht durch eine ungeschickte ,regierung und durch eine ungnstige wirtschaftliche ,entwicklung wieder tiefer in eine menschenunwrdige ,abhngigkeit gebracht werden4 ,die ,gefahr ist allerdings vorhanden1 und die ,bahn1 in der sich unsere sogenannte ,kultur entwickelt1 fhrt unsere ,volksmasse eher in die ,tiefe1 als in die ,hhe4 ,drei starke ,mchte untergraben unbewut und unbeabsichtigt1 aber de facto doch die ,mannhaftigkeit unseres ,volkes3 ,hierarchie1 ,bureaukratismus1 ,kapitalismus4 ,mit diesen drei ,mchten werden wir uns auch in dieser ,schrift herumschlagen mssen4 ,das sieht aus wie eine ,abweichung vom ,thema1 ist es aber nicht4 ,kein ,erzieher1 der den allgemeinen ,erziehungsfragen nachgeht1 kommt um diese ,probleme herum4 ,es ist berhaupt ein gar wunderlich ,ding mit der ,erziehung4 ,wo immer man ansetzt1 um irgendeiner ,erziehungsfrage auf den ,grund zu gehen1 da gert man sofort in die allgemeinen groen und letzten ,fragen der ,menschheit1 des sozialen und staatlichen ,lebens4 ,man wirft uns pdagogischen ,schriftstellern vor1 da wir anmaend und geschwtzig wren4 ,mag sein1 da wir es sind1 aber es ist fast eine ,notwendigkeit1 denn unser ,studiengebiet ist die gesamte ,menschheit1 und es hngt darin wie in einem groen ,gewebe eines mit allem zusammen4 ,ein besonderes ,thema aus der ethischen ,erziehung herauszugreifen ist1 wie ich zu spt einsehe1 eigentlich etwas ,halbes1 ,einseitiges1 ,verkehrtes4 ,es ist1 als wollte einer z4 ,b4 ber die ,gesundheit oder ,pflege der menschlichen ,hand ein ,lehrbuch schreiben1 ohne zugleich den gesamten brigen ,leib zu behandeln und ohne ,kenntnis alles organischen ,lebens und ,wachstums4 ,ist der ganze ,leib gesund1 so wird es auch die ,hand sein oder werden4 ,dagegen kann die ,hand nie gesund sein und werden1 wenn der brige ,leib krank ist4 ,ein ,leib ist eben ein geschlossener ,organismus4 ,ebenso ist das menschliche ,geistesleben eine ,einheit1 ist ein ,volk eine ,einheit1 ist ,volkserziehung ein einheitliches ,thema4 ,wo immer man ansetzt1 stets fhrt die ,untersuchung vom ,einzelnen ins ,allgemeine1 und ehe der ,schulmann sich versieht1 eilt sein ,geist und seine ,feder aus der ,schul- und ,kinderstube hinaus in die weite ,welt und sucht ringsum1 selbst in der alten ,geschichte und in entfernten ,gegenden1 die notwendigen ,ergnzungen und ,belehrungen4 ,so wird sich auch dieses ,buch1 dem ich enge ,grenzen und ausschlieliche ,beschrnkung auf das ,gebiet der ,jugenderziehung zugedacht hatte1 auf sein eigenstes ,thema nicht beschrnken lassen4 ,vor allem stellt sich immer wieder heraus1 da ,jugenderziehung und allgemeine ,menschenerziehung nicht zu trennen sind4 ,schon deshalb nicht1 weil nur selbst erzogene ,menschen erziehen knnen1 weil jede ,erziehungsschrift sich an die ,erwachsenen wenden mu und weil notwendige ,voraussetzung einer jeden guten ,erziehung die rechte ,organisation von ,staat1 ,haus1 ,schule und ffentlichem ,leben ist4 ,die grten ,philosophen und ,staatsmnner waren deshalb auch in der ,regel zugleich die besten ,erzieher ihres ,volkes4 ,bismarck hat fr die moralische ,erziehung unseres ,geschlechtes mehr geleistet als zahlreiche ,erzieher von ,beruf zusammengenommen4 ,ebenso ,kaiser ,wilhelm ,i4 ,das ,vorbild gilt mehr als die ,lehre1 exempla trahunt sagten die ,rmer4 ,wenn ,plato lehrt1 der weiseste ,philosoph msse ,knig sein1 so mte der ,weiseste zugleich ,erzieher sein4 ,stillschweigend wird das auch durch die ,praxis schon anerkannt1 denn die ,erziehung holt sich ihre geistigen ,hilfstruppen nur aus den ,regionen der hchsten menschlichen ,kraft4 ,das ,tiefste1 ,edelste1 ,grte und ,schnste1 was je gebildet1 gedacht und geleistet worden ist1 ist uns fr unsere ,erziehungszwecke eben gut genug4 ,nichts liegt uns so fern1 nichts so hoch1 wonach wir ,lehrer nicht unsere ,hnde ausstreckten4 ,wir haben ein ,recht dazu1 denn wir walten in ,wahrheit eines kniglichen ,amtes und unser ,reich ist nicht minder gro und schn1 als das der ,mchtigsten unter den gekrnten ,huptern4 ,die ,berechtigung aber1 auch an der ,erziehung der ,eltern zu arbeiten1 wird man uns nicht zugestehen4 ,dem ,prediger ist sie nie bestritten worden4 ,er hat die hhere ,weihe4 ,so auch der ,jurist1 der den ererbten1 nicht immer begrndeten ,ruf allumfassender ,kenntnisse und ,fhigkeiten geniet1 zumal wenn er sich mit dem ,scheine eines ,staatsmannes zu umkleiden wei4 ,dahinter wittert der gewhnliche ,sterbliche eine ganz profunde geistige ,kapazitt und deutet selbst das ,schweigen als ein ,siegel tiefer ,gedanken4 ,dabei ist es oft das ganz natrliche ,zeugnis geistiger ,impotenz4 ,wir wissen1 wie geringschtzig ,bismarck ber diese ,zunft der ,vlkerlenker dachte4 ,bauern1 ,zolleinnehmer und ,krmer kamen ihm mit ihnen verglichen als wahre ,leuchten vor4 ,mir erzhlte einmal ,exzellenz v4 ,oehlschlger1 ,bismarck habe ihn zum ,unterstaatssekretr mit der ,begrndung gemacht1 da er ein ,jger 767 sei4 ,jger htten ein gutes ,auge und ein gesundes ,urteil4 ,man lese1 wie verchtlich auch ,maximilian ,harden von der ,zunft spricht1 die die ,welt mit so wenig ,verstand regiert4 ,man wird vielleicht1 wie nach dem ,schmerzenstage von ,tilsit1 noch einmal zu der berzeugung kommen1 die ,fichte den verzagten ,deutschen predigte1 da alles ,heil von der ,erziehung kommen msse4 ,unsere ,verfassung wird man uns machen1 sagte er damals in seinen ,reden an die deutsche ,nation1 unsere ,bndnisse und die ,anwendung unserer ,streitkrfte wird man uns anzeigen1 ein ,gesetzbuch wird man uns leihen1 selbst ,gericht und ,urteilsspruch und ,ausbung desselben wird man uns bisweilen abnehmen4 ,mit diesen ,sorgen werden wir auf die nchste ,zukunft verschont bleiben4 ,blo an die ,erziehung hat man nicht gedacht3 suchen wir ein ,geschft1 so lat uns dieses ergreifen6 ,es ist zu erwarten1 da man in demselben uns ungestrt lassen werde4 ,ich hoffe1 da ich einige ,deutsche berzeugen und sie zur ,einsicht bringen werde1 da es allein die ,erziehung sei1 die uns retten knne vor allen beln4 ,wir leben bei allem ueren ,glanze und bei aller ,selbstgeflligkeit in ,zeiten1 die uns durch die schwle ,stimmung an den ,niedergang ,preuens1 an die ,vorboten von ,jena und ,auerstedt erinnern4 ,jedenfalls ist die ,klage ,dr4 ,heinrich ,ilgensteins 7,blaubuch #aijf ,nr4 #cd7 berechtigt1 da seit den ,zeiten des seligen ,metternich nie so dunkel1 so de1 so entwicklungsfeindlich1 so gegen das ,volk und seine vitalsten ,bedrfnisse regiert worden ist4 ,wo die ,staatsinstitute so schmerzlich versagen und aus den ,behrden heraus kein befreiendes ,wort zu vernehmen ist1 wird man wohl wieder nach freien ,mnnern ,ausschau halten4 ,vielleicht findet man den einen oder den anderen unter den ,lehrern1 den berufensten ,kulturtrgern1 der sich seiner ,mission bewut wird4 ,schon der ,rembrandt-,deutsche sprach die berzeugung aus1 da wir1 um ein einiges ,volk zu werden1 noch einen zweiten ,bismarck brauchten1 und das msse ein pdagogischer 7oder1 wie er unzutreffend sich ausdrckt1 ein philologischer7 sein4 ,vielleicht helfen auch diese ,rufe mit1 ihn aufzuwecken und zur ,tat zu begeistern4 ,den ,lehrer aber hat man leider nie nach seiner ,bedeutung bewertet4 ,deshalb vor allem ist er in der ,regel hinter seiner wahren ,aufgabe auch weit zurckgeblieben4 ,jetzt vielleicht noch mehr als in frheren ,zeiten4 ,denn jetzt ist der ,lehrer mehr als je -- ,beamter4 ,als solcher hat er ein ,amt1 aber keine ,meinung4 ,der ,mensch wird eben schlielich zu dem1 wofr man ihn nimmt4 ,friedrich der ,groe1 sonst wirklich gro und ehrlich gewillt1 ein freidenkendes ,volk zu beherrschen1 dachte doch so niedrig ber die geistigen ,ansprche1 die au deutsche ,jugenderziehung zu stellen seien1 da er ,unteroffiziere dazu glaubte abkommandieren zu knnen4 ,das war vielleicht schon ein ,fortschritt4 ,denn der ,unterricht lag damals noch in den ,hnden von ,handwerkern1 die ihn im ,nebenamt betrieben4 ,der ,lehrer rangierte auf dem ,lande jahrhundertelang in einer ,linie mit den ,kuhhirten und den ,totengrbern4 ,sein ,gehalt ist auch jetzt noch in ,preuen das eines ,subalternbeamten1 obschon ,luther1 der groe ,lehrmeister der protestantischen ,welt1 gesagt hatte3 ,einen fleiigen1 frommen ,schulmeister oder ,magister oder wer es ist1 der ,knaben getreulich zeucht und lehret1 den kann man nimmermehr genug lohnen und mit keinem ,gelde bezahlen3 noch ist's bei uns so schndlich veracht1 als sei es gar nichts1 und wollen dennoch ,christen sein4 ,und ich1 wenn ich vom ,predigtamt und andern ,sachen ablassen knnte und mte1 so wollte ich kein ,amt lieber haben1 denn ,schulmeister und ,knabenlehrer sein4 ,denn ich wei1 da dieses ,werk nchst dem ,predigtamte das allerntzlichste1 greste und beste ist1 und wei dazu noch nicht1 welches unter beiden das beste ist4 ,so also sprach ,luther4 ,in unseren ,herrscherhusern aber ist man dem ,lehrerstande nicht aufrichtig gewogen1 auch heute noch nicht4 ,ja1 heute vielleicht weniger als vordem4 ,friedrich ,wilhelm ,,iv4 hielt ihn fr verantwortlich fr den durch die ,aufklrung verirrten ,zeitgeist und erklrte1 da die ,lehrer nicht auf ,bildung1 sondern auf ,gesinnung ihrer ,schler zu halten htten4 ,auch unser ,kaiser hat die berzeugung1 da die ,sozialdemokratie mit ihrem mangelnden kirchlichen ,sinne und ihrer gegen die ,regierung ablehnenden ,haltung zu solcher ,macht nicht htte gelangen knnen1 wenn die ,lehrer ihre ,pflicht getan htten4 ,sie haben auch bisher vom ,kaiser kaum noch ,beweise der ,gnade erhalten4 ,wir bewegen uns eben noch in den ,bahnen der von ,friedrich ,wilhelm ,,iv4 begonnenen ,reaktion4 ,ziel des ,schulunterrichtes ist nicht sowohl die freie ,entfaltung aller eingeborenen menschlichen ,krfte1 als die ,heranzchtung von brauchbaren ,beamten und ruhigen ,brgern oder lieber noch -- ,untertanen4 ,denn da es bei uns vor dem ,gesetze nur noch ,brger1 nicht mehr ,untertanen gibt1 davon will man in den hchsten ,regionen nicht viel wissen4 ,leider lassen sich unsere ,zeitgenossen die ,freiheiten und ,rechte1 die ihnen ihre ,vter erkmpft haben1 in ihrer beschmenden ,untertanengesinnung ohne ,widerrede wieder wegnehmen4 ,daher sprechen unsere ,zeitungen in unseren konstitutionellen ,staaten immer noch von ,monarchen und ,untertanen und die ,leser nehmen es hin ohne ,errten und ohne ,erbitterung4 ,es steckt eben dem armen1 durch ,jahrhunderte hindurch so miserabel behandelten ,deutschen leider die ,bedientengesinnung noch zu tief in den ,knochen4 ,sie lebendig zu erhalten und recht grndlich zu pflegen1 scheint man als ,hauptaufgabe des ,lehrerstandes anzusehen1 dem selbst vor allem ,gehorsam und ,bescheidenheit zur ,pflicht gemacht wird4 ,davon unten mehr6 -- ,unsere ,regierungen geben auch heute noch ,gesetze fr die ,volksschulen1 ohne deren ,lehrer selbst zu hren4 ,die ,erzieher der deutschen ,jugend knnen bis jetzt1 wenn sie nur ,volksschullehrer sind -- ,volk bedeutet nmlich bei uns noch etwas ,niedriges --1 in unserem ,volksheere nicht einmal ,reserveoffizier werden4 ,das sagt alles6#a4 ,das beweist1 wie niedrig man den ,bildungsstand und die moralische ,tchtigkeit dieser ,herren einschtzt1 die nach meinen ,erfahrungen jetzt in ihren besten ,vertretern den ,vergleich mit unseren ,linien- und ,gardeoffizieren kaum zu scheuen brauchen4 ,ich bin berzeugt1 da sie ganz besonders tchtige ,offiziere abgeben wrden4 ,denn sie kennen das ,volk und haben die ,jugend grndlich studiert1 viel grndlicher jedenfalls als der adlige ,offizier1 der vor seiner ,dienstzeit mit dem niederen ,volke selten in einem lebendigen ,verkehr steht4 ,sie haben auch alle sonstigen geistigen und moralischen ,qualitten dazu4 ,wer das bezweifelt1 der besuche die ,verhandlungen dieser ,lehrer und hre ihre ,vortrge an4 ,auf den ,kunsterziehungstagen wuten wir ,zuhrer1 wenn wir nicht das gedruckte ,programm einsahen1 nicht1 ob da ein ,hochschullehrer oder blo ein ,volksschullehrer spreche4 ,unsere ,universittsprofessoren1 die jetzt die ,volksschullehrer aus persnlichen ,beziehungen kennen lernen1 sprechen mit groer ,anerkennung von ihnen4 ,prof4 ,theobald ,ziegler aus ,straburg sagte ihnen auf dem ,mnchener ,lehrertag dieses ,jahres offen ins ,gesicht1 da heute in dem ,stande der ,volksschullehrer ein hherer ,bildungsdrang und idealerer ,sinn wohne als in irgendeinem anderen ,stande4 ,das ist auch meine ,erfahrung4 ,und unter diesen mehr als #aej #jjj deutschen ,mnnern sollte keiner sein1 -- oder jetzt doch zwei1 aber nur zwei -- die sich zum ,reserveoffizier qualifizieren8 ,unglaublich6 ,um so unglaublicher1 als unsere von ,beamten1 ,offizieren1 ,knigen und ,frsten mit erhobener ,hand und unter ,anrufung ,gottes beschworenen ,verfassungen anordnen1 da vor dem ,gesetze jeder ,brger gleich sei1 da mter und ,ehren nur nach ,verdienst und ,wrdigkeit vergeben werden mssen4 ,das ist also ,gesetz6 ,man beruhigt sich aber bei uns -- weil wir ein militrfrommes und ein doch zu wenig mannhaftes ,volk sind -- mit der ,tatsache1 da hier eine ,rechtsbeugung vorliegt1 und wenn man die ,sache einmal ernstlich zur ,sprache bringt1 dann fehlt es nie an irgendeiner gesetzwidrigen und unhaltbaren ,ausrede4 ,dazu gehrt in unserem ,falle die1 da der ,volksschullehrer keine gute ,kinderstube hinter sich habe -- und doch lt man ihn ,kinder erziehen8 -- da er mithin noch nicht ganz -- na sagen wir mal -- noch nicht ganz stubenrein sei4 ,der wahre ,grund liegt aber wo anders4 ,die ,lehrer1 niedere und selbst hhere1 sind eben bei uns noch die ,parias der gebildeten ,gesellschaft4 ,wenn wir fr unsere ,schulen in einer sittlich erregten ,sprache reden1 dann erheitert man sich ber uns4 ,einen ,oberlehrer nimmt man ja schon ernster4 ,wie aber kann ein ,mensch1 der ein kleiner ,beamter ist1 jhrlich kaum mehr als #ajjj ,mark zu verzehren hat1 wie kann ein solcher ,mensch sich erlauben1 ber allgemeine ,kulturfragen1 ber ,politik1 ,regierungsgeschfte1 ,nationalkonomie1 soziale ,fragen1 ber ,volksleben und nun vollends ber ,kirchenfragen mitreden zu wollen8 ,auch den hheren ,lehrer mchte man ja am liebsten auf seine ,klasse und sein ,studierzimmer beschrnkt haben4 ,nur daraus ist die oben schon erwhnte ,zurckhaltung dieses ,standes in allen groen ffentlichen ,kulturfragen zu erklren4 ,beamtengehorsam macht ,schweigen erwnscht4 ,wer davon abweicht1 erregt unangenehmes ,aufsehen4 ,solche ,herren kommen mit ihren sehr unerwnschten1 sogenannten ethischen ,fragen1 stren mit ihrem unfruchtbaren ,gerede den ruhigen ,geschftsgang4 7,in ,deutschland ist jetzt nmlich alles zur bloen ,verwaltungssache heruntergekommen4 ,ethische ,fragen gibt es nicht mehr67 ,dazu sind die ,lehrer anmaend1 nie zufrieden1 fr sich selbst malos begehrlich1 drngen sich in die hheren ,stnde hinein und wollen vor allem eben immer ber ,dinge mitreden1 von denen sie nichts verstehen4 ,da gilt der ,satz3 ,schuster1 bleib bei deinem ,leisten6 ,der ,lehrer soll den ,kindern nach ,anweisung seiner ,behrden und unter ,aufsicht eines ,geistlichen den rechten ,glauben1 ,gottesfurcht1 ,liebe zum ,herrscherhause und dann die verschiedenen ,lehrgegenstnde beibringen3 ,schreiben1 ,lesen1 ,rechnen1 ,deutsch1 auch ,latein1 ,griechisch1 ,franzsisch1 ,englisch1 ,geschichte1 ,erdkunde1 ,mathematik usw4 ,hat er damit nicht genug zu tun8 ,da redet ihm auch niemand hinein4 ,niemand macht ihm seine ,lehren von den lateinischen und griechischen hypothetischen ,stzen streitig4 ,weshalb also bleibt nicht auch er auf seinem eignen ,boden1 bei seinen dienstlichen ,pflichten8 ,nun eben aus dem ,grunde1 weil es unmglich ist1 ber ,erziehungsfragen zu sprechen1 ohne zugleich ,staat und ,gesellschaft auf ihren ,zustand zu prfen4 ,wer ,rousseau und ,pestalozzi nur ein wenig kennt1 wei das selbst schon4 ,ich will aber diese ,behauptung doch durch zwei ,beispiele noch begrnden3 ,wir nehmen an1 die ,lehrer haben sich dahin geeinigt1 da ihre ,schler allwchentlich ihren arbeitsfreien ,nachmittag haben und unter der ,leitung eines ,herrn bei ,jugendspielen oder ,jugendwandern in der ,natur verbringen sollen4 ,die ,eltern gestatten aber ihren ,kindern nicht1 daran teilzunehmen1 weil sie ihre ,hilfe im ,hause brauchen und weil die ,wege aus der ,grostadt aufs ,land zu weit1 zu zeitraubend1 zu kostspielig sind4 ,da werden sich also die ,lehrer mit den ,problemen der stdtischen sozialen ,not zu beschftigen haben4 ,das zweite ,beispiel3 ,die ,schule ordnet bei einem patriotischen ,feste ffentlichen ,umzug der ,schler an4 ,mehrere ,eltern reichen ein ,gesuch ein1 ihre ,kinder davon zu dispensieren1 da dieses ,fest gegen ihre politische berzeugung verstoe4 ,gleich steckt man mitten drin in den politischen ,streitfragen und in der ,untersuchung1 wie die ,befugnisse der ,schule und die des ,hauses gegeneinander abzugrenzen seien4 ,die ,antwort auf diese ,beispiele wird lauten3 ,darber hat die vorgesetzte ,behrde zu entscheiden4 ,gesetzlich -- ja6 ,aber ist deshalb der ,lehrer die ,probleme los8 ,wird er nicht den ,beruf in sich fhlen1 ,konflikte1 die entstehen1 selbst eingehend bis in die ,quellen zu prfen und sich ein selbstndiges ,urteil darber zu bilden8 ,unterlt er das1 so wird er bald mit seinem ,gewissen in ,konflikte kommen oder mehr und mehr zur willenlosen ,staatsmaschine werden4 ,wer ihm das zumutet1 der entwertet den ,lehrerstand und vergeht sich damit am ffentlichen ,wohle4 ,am deutlichsten tritt das in die ,erscheinung auf dem religisen ,gebiet4 ,auch da wollen ,kirche und ,staat dem ,lehrer die ,gesinnung vorschreiben1 ihm schweigenden ,gehorsam zur ,pflicht machen4 ,ein unmgliches ,ansinnen4 ,daran mu der ,lehrerstand innerlich zugrunde gehen4 ,er wird daher aus dem ,triebe der ,selbstachtung1 der ,selbsterhaltung1 auch aus pflichtgemer ,frsorge fr die ihm anvertraute ,jugend und damit aus patriotisch-nationalem ,gewissen in die kirchenpolitische ,agitation und ,schriftstellerei mit eintreten1 in der wir jetzt unseren ,volksschullehrerstand tatschlich finden4 ,das sind wahrhaftig keine bertritte in fremdes ,gebiet4 ,da streitet der ,lehrer fr sein eigenstes ,feld und auf diesem4 ,anders denkt freilich die ,geistlichkeit1 die stets sehr erregt wird1 wenn die ,lehrerschaft sich ihrer ,gngelung entziehen will4 ,aus ,pastorenfeder stammt jedenfalls auch der kstliche ,ausfall1 den ich hier als ,gesinnungs- und ,stilprobe wiedergeben mu3 ,schulmeisterei und ,schulmeister4 ,auf die preuische ,kultur1 die so zart zu sein scheint wie die ,blaublmelein1 droht wieder einmal ein ttlicher ,reif zu fallen4 ,angst und bange mu es einem werden1 wenn man die ,klagetne ber die drohende ,konfessionalisierung der ,volksschulen anhrt4 ,wir entdecken jhlings die ungeheuren ,segnungen der ,simultanschule1 deren ,licht hell durch das konfessionelle ,duster leuchtet1 und ziehen den ,kriegsmokassin an1 um mannhaft fr ,freiheit des ,geistes und ,fortschritt einzutreten4 ,eine wrdige ,sache ist gefunden1 in deren ,dienst der mannhafte ,hase seine radikalen ,raubtierinstinkte austoben kann4 ,allen voran aber zieht1 als ,rufer im ,streit1 der freiheitsdurstige ,schulmann4 ,seit die ,schulmeister die ,schlacht bei ,sadowa gewonnen haben1 ist ihnen ein gewaltiger ,stolz in die ,krone gefahren4 ,es ist mit der ,wrde des ,volkserziehers unvereinbar1 die ,blge zu treten oder dem ,pastor in den ,talar zu helfen4 ,beim ,schweineschlachten vermag auch die grte ,wurst den ,pdagogen nicht mehr zu locken1 der sich sehnt1 die ,bank des ,kollegs zu drcken und ,reserveoffizier zu sein4 ,statt den ,bakel zu schwingen1 erregt er die ,aufmerksamkeit des ,schlers und vertieft dessen ,interesse2 statt der ,fibel1 deren ,titelblatt der stolze ,hahn ziert1 wlzt er dicke ,schmker1 in denen die unverdaulichen und zhen ,brocken aus philosophischen ,schsseln zu einem breiten1 leicht eingehenden ,brei verkocht sind4 ,er interessiert sich fr alles1 namentlich wenn es aus zweiter ,hand kommt4 ,er betrachtet die ,welt und ihre ,probleme mit arrogant-bescheidenem ,verstndnis4 ,er begeistert sich fr das ,wahre1 ,gute und ,schne und streut mit verschwenderischer ,hand ,keime des ,edlen aus4 ,und er handhabt den ,idealismus wie ein geschickter ,wilddieb die ,flinte1 um jedem individualistischen ,bock das ,leben auszupusten4 ,kurz1 er wird seinem ,kollegen der hheren ,observanz1 dem ,gymnasialobermeier1 immer hnlicher4 ,den aber packt der bleiche ,schreck1 er knne mit dem ,volksschulmeister verwechselt werden1 und darum trachtet er nach faustdicken ,titeln3 ,gymnasialreferendar1 ,gymnasialassessor1 ,professor -- und begehrt ,einla in die erhabene vierte ,ratsklasse4 ,so flchtet er auf der ,leiter der ,wrden immer vor dem ,rivalen aus der unteren ,schicht her -- aufwrts2 aber schlielich werden beide auf dem hchsten ,gipfel der ,wertschtzung ankommen1 und wenn der ,obermeier an die ,stelle des ,erzengels ,gabriel einrckt1 wird der ,meister der ,schule nicht sumen1 die ,erbschaft ,rafaels anzutreten4 ,heilig sind die ,seelen der zu erziehenden ,kinder4 ,heilig1 heilig ist die ,schule4 ,heilig1 heilig1 heilig ist der ,pauker4 ,die ,welt ist ein ,institut1 in der einer immer den andern erzieht1 und der liebe ,gott ist der ,oberschulmeister1 obwohl er noch nach veralteten ,methoden arbeitet und bei ,gelegenheit feste zuhaut4 7,die ,funken47 ,man sieht1 dem ,pffflein ist es betrbend1 da ihm der ,lehrer ber den ,kopf zu wachsen droht und sich nicht mehr mit der ,ehre begngt1 fr ihn den ,balg der ,orgel zu treten und ihm mit devotem ,eifer in den schwarzen ,talar zu helfen4 ,daher die ,erregung6 ,nichts erheiternder als so ein polternder ,kapuziner6 ,ich sehe voraus und hoffe1 da die ,geistlichkeit und die ihr allzu willfhrigen ,regierungen an den ,lehrern1 die jetzt erwacht1 organisiert1 zum ,bewutsein ihres nationalen und sittlichen ,berufes1 zugleich auch zum ,bewutsein ihrer ,macht gekommen sind1 noch ihr blaues ,wunder erleben werden4 ,wir stehen im ,anfange einer ,entwicklung1 die nicht mehr einzuhalten ist4 ,der ,lehrer steigt in dem ,mae1 wie der ,geistliche sinkt4 ,dies -- in ,parenthese -- meine berzeugung6 ,welches also wird1 um die ,frage zu wiederholen und endlich auch zu beantworten1 welches wird die ,begrenzung dieses ,themas sein8 ,nun1 am liebsten gar keine4 ,schulmeisterarroganz weicht1 wie wir lasen1 vor keiner ,schwierigkeit zurck4 ,es soll also nichts abgewiesen werden1 was mit unserem ,thema in einem inneren lebendigen ,zusammenhang steht4 ,erschpfen lt sich auch bei groer ,einschrnkung unser ,thema nicht1 noch weniger zu allgemeiner ,zufriedenheit lsen4 ,schon jetzt wissen es alle ,klerikalen1 alle bureaukratisch und plutokratisch infizierten ,leser1 da es lauter ,unsinn sein wird1 was nun folgt4 ,nur eine ,beschrnkung schliet das ,thema leider schon in sich ein3 den ,ausschlu der ,mdchenerziehung4 ,mir wre es leid1 wenn man daraus falsche ,schlsse zge1 als ob ich diese fr minder wichtig als die ,knabenerziehung hielte4 ,es ist auch kein gewollter1 kein absichtlicher ,ausschlu4 ,auch ,mdchen sollen zu ,persnlichkeiten herangezogen werden1 am besten gemeinsam mit den ,knaben4 ,zu ,mnnern aber und mannhaft wnscht man sie doch nicht4 ,mir fllt dabei der ,pastor ein1 der seiner eben ihm angetrauten ,gattin1 als sie sich trotz dreimaligen ,signales der ,bahnglocke den ,armen ihrer ,mutter nicht entwinden konnte1 das stolze ,wort zurief3 ,luise1 sei ein ,mann6 ,wer1 wie ich1 ,pestalozzi verehrt1 der wei1 da alle ,erziehung in der ,kinderstube wurzelt und da die ,mutter die erste und die wirksamste ,erzieherin der ,kinder ist4 ,haben wir tchtige ,mtter1 so wchst auch eine tchtige ,jugend heran4 ,das ist eine alte ,weisheit und allen ,vlkern bekannt4 ,die ,mtter bedrfen keines neuen ,ruhmes1 sie drfen stolz sein auf die ,ehrennamen1 die ihnen die ,sprichwrter aller ,vlker geben4 ,muttertreu'1 sagt der ,deutsche1 wird tglich neu4 -- ,ist die ,mutter noch so arm1 gibt sie doch dem ,kinde warm4 -- ,wer der ,mutter nicht folgen will1 mu zuletzt dem ,gerichtsdiener folgen4 -- ,besser einen reichen ,vater verlieren1 als eine arme ,mutter4 -- ,was der ,mutter ans ,herz geht1 geht dem ,vater nur ans ,knie4 -- ,im ,hindostanschen heit es3 ,mutter mein1 immer mein1 mge reich oder arm ich sein4 -- ,der ,venetianer sagt3 ,mutter1 ,mutter6 ,wer sie hat1 ruft sie1 wer sie nicht hat1 vermit sie4 -- ,der ,russe sagt3 ,das ,gebet der ,mutter holt vom ,meeresgrund herauf4 -- ,tscheche und ,lette sagen3 ,mutterhand ist weich1 auch wenn sie schlgt4 -- ,fast alle ,vlker haben das ,sprichwort3 ,eine ,mutter kann eher sieben ,kinder ernhren1 als sieben ,kinder eine ,mutter4 -- ber den ,verlust der ,mutter sagt ein russisches ,sprichwort3 ,ohne die ,mutter sind die ,kinder verloren wie die ,bienen ohne ,stachel4 7,ich fand diese schne ,zusammenstellung in irgendeiner ,tageszeitung1 kann leider nicht mehr sagen1 in welcher47 ,ich mae mir nicht an1 einen ,prlaten1 ,generalsuperintendenten oder ,geheimrat irgendeines ,kultusministeriums davon zu berzeugen1 da ihre ,ttigkeit die ,mannestugenden des deutschen ,volkes schdige4 ,ich erwarte und finde es selbstverstndlich1 da sie sich darob entrsten oder wohl lieber mit spttischem ,lcheln daran vorbergehen4 ,das ist ihr gutes ,recht1 ebenso wie es mein gutes1 mir verfassungsmig zustehendes ,recht ist1 solche ,behauptungen nach meiner ehrlichen berzeugung auszusprechen und zu verfechten4 ,als ich mit meinen ersten pdagogischen ,schriften hervortrat1 hatte ich noch den naiven ,wunsch1 anders ,gesinnte zu berzeugen1 und den noch naiveren ,glauben1 von ihnen gerecht beurteilt zu werden4 ,beides habe ich seitdem grndlich aufgegeben4 ,wenn jetzt einer kommt und sagt mir3 ,sie htten das und das nicht schreiben drfen2 ,sie htten die ,sache so und so darstellen mssen1 dann habe ich fr solchen ,fall eine prchtige ,abfuhr erfunden4 ,meine ,antwort lautet3 ,mein ,herr1 ,sie befinden sich in einem fundamentalen ,irrtum6 ,na1 erlauben ,sie mal6 ,wieso denn8 ,ja1 mein ,herr1 ,sie meinen1 da ich ,ihre ,ansichten vortragen wollte4 ,das lag mir vllig fern4 ,ich wollte nur sagen1 was mir richtig scheint4 ,das haben ,sie offenbar nicht beachtet4 ,auf recht baldiges ,wiedersehen6 ,meine besten ,empfehlungen an ,ihre verehrte ,frau ,gemahlin6 ,,iii4 ,pdagogische ,vorbilder4 ,am liebsten freilich wrde ich persnlich auf die ,erziehungsweisheit der ,vergangenheit an dieser ,stelle verzichten4 ,an lehrreichen ,abhandlungen1 an ,doktorarbeiten ber die ,erzieher aller ,vlker und ,zeiten ist kein ,mangel4 ,an historischem ,wissen fehlt es uns wahrhaftig nicht4 ,da auch ich die ,pdagogik frherer ,jahrhunderte1 auch die anderer ,vlker1 einigermaen kenne1 wird man mir glauben4 ,wenn nicht1 so schadet es auch nichts4 ,man hat jetzt so vortreffliche ,handbcher ber die ,geschichte der ,pdagogik1 da einer ja mhelos in einem ,monate darin zu einem ,kenner werden kann4 ,verzichten mchte ich1 weil wir an sich schon in berlieferung und in historischer ,bildung ersticken4 ,was wir brauchen1 ist die ,tat4 ,was wrde wohl ,jesus ,sirach dafr gegeben haben1 wenn er einen flchtigen ,blick in unsere heutige ,erziehungspraxis htte tun knnen8 ,was ,habakuk -- der einzige von allen kleinen ,propheten1 zu dem ich von ,kindheit an in einem herzlichen ,verhltnis stehe2 ich sprach freilich seinen ,namen frher etwas unkorrekt als ,haferkuck aus und stellte ihn mir als einen kleinen neckischen ,kobold vor1 der sich auf der ,tenne und beim ,futterkasten im ,pferdestall durch ,neugier bemerklich machte1 daher das frhe ,interesse und ,verstndnis fr ihn --4 ,was wrden dessen ,kollegen von der kleinen ,prophetie1 deren ,namen1 aber auch rein nichts als eben diese ,namen1 seit ,luthers ,tagen ,millionen1 nein1 ich glaube ,milliarden von blonden ,bauernkindern kennen und hersagen lernten -- ,hosea1 ,joel1 ,amos1 ,obadja1 ,jona1 ,micha1 ,nahum1 ,habakuk1 ,zephanja1 ,haggai1 ,sacharja1 ,maleachi -- ein ,lautgeklingel1 den ,kindern weniger wertvoll als der ,spielreim3 ,ene mene mink mank ,pinkpank ,use buse packe dich ,eier beier weg6 -- ,was wrden also wohl diese schwarzgelockten ,hebrer1 was die ernsten ,griechen1 etwa ein ,sokrates1 ein ,plato1 ,aristoteles1 was ,cicero1 ,seneca1 der heilige ,augustin1 was ,luther1 ,goethe1 ,fichte und andere groe ,erzieher der ,vorzeit darum gegeben haben1 wenn sie einen flchtigen ,blick in die heutige ,erziehungspraxis htten tun knnen8 ,wenn man einen dieser ,mnner gefragt htte3 ,wie sollen die ,deutschen im #bj4 ,jahrhundert ihre ,kinder erziehen8 so wrden sie gewi -- da sie ja eben gescheite ,leute waren -- wie aus einem ,munde jeder in seiner ,sprache gerufen haben3 ,ja1 was woas denn i8 ,des mssen doch de alloanig wissen6 ,man lege sich einmal selbst die ,frage vor3 ,wie soll im ,jahre #cjjj die deutsche ,jugend erzogen werden8 ,getraut sich irgend jemand dazu nur ein einziges ,wort von ,bedeutung zu sagen8 ,wenn ich heute die ,ehre htte1 mit ,ernst ,moritz ,arndt zu sprechen1 so wrde er fragen1 ich antworten1 nicht umgekehrt4 ,so1 ihr habt also endlich ein einiges ,deutsches ,reich8 ,famos6 ,sagen ,sie mir3 ,besteht denn det olle ,gymnasium noch immer8 ,sollt's nicht glauben6 ,ja1 ja1 so alte ,einrichtungen haben ein zhes ,leben4 ,also geturnt darf jetzt in den deutschen ,schulen wieder werden8 ,na1 gottlob6 ,das mu ich doch meinem ,freunde ,jahn erzhlen4 ,in unserer ,zeit galt es einmal fr staatsgefhrlich4 ,wird das euren ,kindern auch in der ,schule erzhlt8 ,denkt man noch an mich1 an den groen ,befreiungskrieg1 an unser herrliches ,leipzig8 ,gelten unsere ,namen der deutschen ,jugend noch etwas8 ,oder leben da in hherem ,ansehen noch der alte ,aristides1 der so gerecht war1 da er nicht einmal ,staatsgelder defraudierte1 ,hippias1 der sich bestechen lie1 vom ,erbfeinde -- oder der ,erzschelm1 der ,aristomenes -- nee1 nee1 wie hie doch der ,athener1 der sein ,vaterland mit ,hilfe der ,spartaner bekmpfte8 ,herr ,professor1 ,sie meinen den ,alcibiades8 ,ja ja1 ganz recht1 ,alcibiades4 ,an den liederlichen ,burschen habe ich freilich lange nicht mehr gedacht4 ,na1 und dann die scharmanten ,rmer8 ,fabricius1 der nicht einmal vor einem ,elefanten ausri1 ,horatius ,cordes1 der allein mit einem ganzen ,etruskerheere fertig wurde -- ,herrgott1 was konnten die alten ,rmer schn lgen6 ,und der eisigkalte ,sulla1 ,marius1 der ,bluthund1 mein alter ,schulfreund ,cicero1 ,quosque tandem1 ,catilina6 7,sie sehen1 es sitzt noch immer71 der lustige und verliebte ,ovidius ,naso1 -- der dann im sdlichen ,ruland so elend einging -- seine ,amores lasen wir heimlich deutsch -- auch der ,virgilius1 der mit so vollen ,backen sang1 der alte gemtliche ,horatius mit seiner netten ,lalage8 -- alle noch auf dem ,posten8 ,ja8 ,und trotzdem habt ihr also ein groes ,deutsches ,reich8 ,sehen ,sie mal an6 ,na1 ,gurlitt1 da setzen ,sie sich mal her6 ,sie mssen nun ordentlich erzhlen1 wie das alles gekommen ist4 ,aber1 bitte1 recht genau1 recht ausfhrlich6 ,sie sind ja ,lehrer1 also auch die ,erziehungsgeschichte6 ,alles1 alles6 ,es interessiert mich wirklich ber die ,maen4 ,herzlich gerne1 aber ,sie verzeihen2 eigentlich war es meine ,absicht mir bei ,ihnen1 ,herr ,professor1 ,rat zu holen4 ,bei mir8 ,ja1 eine ,belehrung darber1 wie wir die deutsche ,jugend erziehen sollen1 besonders in ,rcksicht auf die ,mannhaftigkeit4 ,ich hoffte1 da ,sie -- ,ach1 ,unsinn1 ,sie oller ,schulmeister6 ,von mir knnen ,sie da nichts lernen4 ,jedes ,volk1 jede ,zeit mu eigne ,erzieher haben4 ,oder haben die ,athener jemals danach gefragt1 wie man in ,sparta die ,kinder erzog1 wie bei den ,persern8 ,oder umgekehrt8 ,haben sich jene ,vlker1 die ,sie immer noch mit ,eifer studieren1 jemals um fremde oder alte ,schulrezepte gekmmert8 ,nein8 ,na1 sehen ,sie6 ,erziehen ,sie die deutsche ,jugend nach den ,bedrfnissen und sittlichen ,anschauungen ,ihrer ,tage1 sonst wird nichts ,vernnftiges daraus4 ,so gut wie jeder einzelne ,mensch hat jede ,zeitepoche ihr ,eigen- und ,einzelleben -- ,gewi1 mein ,herr1 das verstehe ich wohl1 aber wir mssen doch immer die historische ,entwicklung bercksichtigen4 -- ,historische ,entwicklung8 ,das ist wohl wieder eine von euren neuen ,entdeckungen8 ,ja1 entsprach es denn der historischen ,entwicklung1 da ,karl der ,groe den ,sachsen eine ,religion mit ,glaubensstzen aufzwang1 die ihnen so fremd waren1 wie die ,feigen und ,datteln1 die aus gleicher ,gegend stammen8 ,entspricht es der historischen ,entwicklung1 da ihr eure ,jungen immer mit der ,kultur von ,palstina1 ,hellas und ,rom abspeist und dabei sorglos ber ,jahrhunderte der ,geschichte hinwegspringt8 ,hat sich mein ,freund ,napoleon um die historische ,entwicklung gekmmert1 als er die deutschen ,staaten zertrmmerte8 ,ist nicht fast alles wahrhaft ,groe1 ist nicht ,luther1 ist nicht ,christus selbst eben deshalb zunchst verfolgt worden1 weil ihr ,streben gegen die vermeintliche historische ,entwicklung verstie8 ,ich wage nicht zu widersprechen1 mein sehr verehrter ,herr ,professor4 ,es ist in der ,tat wohl so1 da alle ,neuerungen den bewuten1 tatkrftigen ,willen eines ,reformators voraussetzen und die ,auenstehenden meist als ,gewaltsamkeiten anmuten4 ,ich las in diesen ,tagen einen pdagogischen ,aufsatz ber das ,thema ,gefahren der ,staatsschule fr die ,pdagogik#b4 ,da fragt grade auch ein neugieriger ,schulmann hchst respektlos3 ,ist denn die heutige deutsche ,volksschule wirklich das ,produkt einer ,entwicklung1 die nie gestrt worden ist und nie gestrt werden darf8 ,und antwortet sich selbst darauf3 ,ich glaube vielmehr1 alle ,fortschritte sind mehr oder minder gewaltsam in sie hineingedrungen4 ,gerade das letzte ,produkt dieser sogenannten ,entwicklung1 die ,verstaatlichung der ,schule und der ,schulzwang1 sind ,gewaltstreiche1 vielleicht notgedrungene ,zugestndnisse der ,regierungen gewesen4 ,auch haben wir jetzt ein neues ,volksschulgesetz erhalten1 das gegen den ,willen der ,lehrerschaft die ,volksschule konfessionalisieren soll4 ,mir will das auch nicht wie eine historisch notwendige ,entwicklung vorkommen4 ,gewi nicht6 ,sie sehen1 darauf ist nichts zu geben4 ,historische ,entwicklung6 ,mit dieser ,phrase scheint man den ,fortschritt der ,menschheit hemmen zu wollen4 ,handelt nur1 mein ,verehrtester1 nach eurer ehrlichen berzeugung1 wie es alle tchtigen ,mnner zu allen ,zeiten getan haben6 ,kein ,gedanke1 kein ,wunsch1 keine ,handlung fllt nur so vom ,himmel nieder4 ,es gibt nichts auf ,erden1 was nicht diese eure berhmte historische ,entwicklung htte4 ,alles braucht ,zeit zum ,keimen1 ,wachsen und ,reifen1 auch die ,gedanken und ,handlungen der ,menschen4 ,wir kennen aber oft diese verborgenen ,keime nicht1 brauchen uns um sie auch nicht zu kmmern4 ,beschwert euch doch nicht mit historischen ,erwgungen6 ,fr die ,einordnung eurer ,taten in den geschichtlichen ,zusammenhang lat getrost die ,historiker der nchsten ,generation sorgen6 ,die werden euch schon beweisen1 da alles so kommen mute1 werden ,ihnen sogar das bichen ,ehre und ,stolz rauben1 das ,sie wirklich mit eigenem ,kopfe gedacht1 mit eigenem ,herzen gestrebt htten4 ,whrend ,sie sich jetzt vielleicht einbilden1 da ,ihre ,taten einmal wie eine stolze ,sule hervorragen werden1 wird man sie spter als ein notwendiges schlichtes ,glied in einer langen ,kette der ,entwicklung betrachten lernen4 ,ja1 ja6 daran aber erkenne ich meine lieben ,landsleute wieder4 ,bleiben sich doch immer gleich6 ,wenn eine ,sache nicht theoretisch entwickelt1 nicht ins ,system gebracht und gelehrt begrndet ist1 dann ist sie fr meine ,deutschen berhaupt nicht da4 ,bei ihnen soll alles mit ,gelehrsamkeit geschafft werden4 ,sind also bei euch die ,federfuchser noch immer so in ,flor8 ,armes ,vaterland6 ,ich habe diese ,kerle mein ,lebtag gehat4 ,sie verdarben uns mit ihrer giftigen schwarzen ,gallpfeltinte jedesmal was wir mit frischem roten ,blute angeregt und erstritten hatten4 ,aber genug6 ,ich verfalle in greisenhaftes ,gerede und komme vom ,thema ab4 -- ,also3 ,erziehung zur ,mannhaftigkeit8 ,da kann ich leider nur wiederholen1 was ich schon gesagt habe3 ,das mssen ,sie besser wissen als ich1 denn ,sie leben -- ich leider nicht mehr -- der ,lebende aber hat recht4 ,meine ,pdagogik lehrte mich die auf uns lastende ,fremdherrschaft3 ,napoleon war unser ,zuchtmeister1 unser ,erzieher4 ,wre er nicht gewesen1 htte er uns nicht mihandelt1 so wre ich nicht zum ,volkserzieher geworden1 ebensowenig wie ,freiherr vom ,stein1 wie ,scharnhorst1 ,fichte und die anderen2 jedenfalls wre auf unsere ,worte nicht gehrt worden4 ,was nur damals passend war1 werden ,sie wohl nicht brauchen knnen4 ,ich meine3 ,jede ,zeit hat eben ihre besonderen ,aufgaben1 ihre eigenen politischen und sozialen ,bedrfnisse4 ,danach wird sich auch ihre ,pdagogik richten4 ,es gibt ebensowenig eine allgemein giltige praktische ,erziehungslehre1 als es eine fr alle ,zeiten gesetzmig festgelegte ,wirtschaftslehre1 ,staatslehre1 ,politik oder ,kunstlehre gbe4 ,das wechselnde ,leben schafft sich seine wechselnden ,bedrfnisse und diesen angepat seine stets vernderlichen ,kulturformen4 ,nur die ,orthodoxen meinen1 eine endgiltig fr alle ,christen aller ,zeiten und ,vlker festgesetzte religise ,erziehungsweisheit ererbt zu haben4 ,diesem ,wahne opfern sie ihren ,einflu und ihren wahren ,beruf1 ,dolmetscher1 ,fhrer und ,erzieher der tiefsten1 ehrlichsten und strebsamsten ,geister zu sein und zu bleiben1 wie es seiner ,zeit die jdischen ,propheten waren1 und leben heute von dem ,weihrauch1 den ihnen die ,gedankenlosen1 ,mden1 ,bequemen und ,feigen spenden4 ,der ,lebende soll nicht immer von dem ,toten lernen wollen2 denn -- wie gesagt -- der ,lebende hat recht6 ,ewige ,wahrheiten6 ,ob es solche wohl berhaupt gibt8 ,ich bezweifle es4 ,nur eine ,wahrheit mchte ich fr ewig halten1 nmlich die1 da alles im ewigen ,wechsel ist4 ,alles fliet6 ,selbst die ,wahrheiten1 die fr alle ,ewigkeit begrndet schienen4 ,sie wissen jetzt1 weshalb ich ,ihrem ,wunsch nicht nachkommen kann4 ,ich habe viel ,dringlicheres zu tun1 nmlich ,sie auszufragen4 ,doch vorher nur noch ein letztes ,wort6 ,bei ,lehrern werden ,sie ber ,erziehung zur ,mannhaftigkeit wenig finden4 ,denen ist's immer ums ,wissen4 ,fragen ,sie doch lieber bei so alten ,haudegen1 wie dem ,blcher1 an1 oder1 wenn's schon ein ,mann von der ,feder sein soll1 bei dem alten ,fichte4 ,oder zeigen ,sie ,ihrer ,jugend das ,lebensbild unseres ,freiherrn vom und zum ,stein4 ,sehen ,sie1 das war ein ganzer ,mann1 ein ,mann nach meinem ,herzen3 ,in seinen ,gesinnungen und ,grundstzen immer der ,zuverlssige und ,unwandelbare2 was gut1 tapfer1 frei1 menschlich und christlich deutsch war1 hat in ,rat und ,tat in ihm immer den wrmsten ,freund1 ,verteidiger1 ,lobredner gefunden2 und wenn die ,spur seiner ueren ,wirksamkeit1 seiner ueren ,werke und ,taten vielleicht schon verwischt sein wird1 so wird und mu doch sein innerer ,schatz1 die ,liebe1 ,treue1 ,hingebung fr sein ,volk und sein ,vaterland1 wird das ,unsichtbare und ,unbewute1 das unsterbliche1 unvergngliche ,abbild des geistigen ,wirkens eines edlen und biedern ,mannes noch in dem ,enkel und ,urenkel des deutschen ,volkes fortleben und fortwirken4 ,oder ist es nicht so8 ,gott hatte ein feuriges1 gewaltiges1 mutiges ,herz in seine ,brust gelegt1 ihn mit einer raschen1 blitzschnellen ,auffassung1 einem khnen1 geschwinden ,verstande gerstet3 ,geschwindigkeit1 ,khnheit1 ,hastigkeit -- das war er selbst4 ,an ,wahrhaftigkeit1 ,redlichkeit1 ,offenheit hat kein ,mensch ihn bertroffen1 er sah und wandelte stracks und gerade vor sich hin4 ,das war sein ,glaube1 da durch ,wahrheit1 ,einfalt und ,redlichkeit alle ,dinge allein gewonnen werden sollen und erhalten werden knnen und da kein ,weg1 der irgend krumm sein mu1 ,segen bringe4 ,das war sein ,spruch3 ,es darf nichts getan werden1 was nicht gerade und offen getan werden kann4 ,also3 offener ,weg1 hohe ,zwecke und reine ,mittel zu den ,zwecken4 ,da haben ,sie das lebendige ,beispiel1 wonach der ,erzieher sich richten soll1 wenn er ,mnner erziehen will4 ,ewig dauere das ,gedchtnis des deutschen ,biedermanns6 ,frisch stehe seine ,tugend in jeder ernsten ,zeit vor euch1 damit ihr wit1 wie ihr handeln und leiden sollt1 wenn das ,vaterland euch aufruft4 ,ich frage ,sie1 zeigt man unserer ,jugend noch dieses ,vorbild8 ,gewi1 wir zeigen es ihr1 wir geben ihr auch gerne einen ,einblick in ,ihre ,schriften1 ,herr ,professor4 ,so las ich jngst in einem ,lesebuche fr die hheren ,schulen ,deutschlands von ,dr4 ,alfred ,puls1 in ,gotha bei ,e4 ,f4 ,thienemann herausgegeben1 ,auszge aus ,ihren ,werken3 ,erinnerungen aus dem ueren ,leben und ,schriften fr und an seine lieben ,deutschen und darin gerade auch ,ihre ,wrdigung des ,freiherrn vom ,stein4 ,gut1 gut6 ,das freut mich von ,herzen -- aber3 ,warum denn berhaupt bei uns ,alten anfragen8 ,haben ,sie denn inzwischen in ,deutschland gar keine ,mnner erlebt1 die ,ihrer ,jugend als ,vorbild dienen knnten8 ,ich meine eben gerade fr die ,mannhaftigkeit als ,vorbild8 ,zeitgenossen1 ,mnner1 die ,ihre politischen und sozialen1 kurz alle ,ihre kulturellen ,verhltnisse selbst kannten und umgestalten halfen8 ,das wre doch das ,wichtigste6 ,ach ja1 mein ,herr1 gewi1 ,zum ,beispiel den ,bismarck4 ,wie heit der8 ,frst ,otto von ,bismarck1 ,grnder des neuen ,deutschen ,reiches und dessen erster ,kanzler4 ,so8 ,o1 herrlich6 ,na1 erzhlen ,sie mal6 99 99 99 99 99 ,ich mchte nicht dahin verstanden werden1 als glaubte ich1 wir knnten ganz auf die ,lebenserfahrungen und die pdagogische ,weisheit frherer ,geschlechter verzichten4 ,ich bin im ,gegenteil der ,meinung1 da es auf unserem ,gebiete der ,erziehung kaum mglich ist1 ,gedanken zu finden1 die nicht vor uns schon gedacht und sorgfltig begrndet worden wren4 ,es hat bei historischen ,rckblicken nur den belstand1 da sich jeder immer nur das aussucht1 was ihm gerade in seine ,gedankenkreise pat1 wodurch jetzt alle jene alten ,autoritten kaum noch ,gewicht haben4 ,es gibt keinen ,menschen1 der sich nicht auf ,goethe als ,kronzeugen beriefe4 ,da die ,erde rund1 ein ,menschenleben wechselnd und die ,gedanken in stetem ,flusse sind1 so kann es leicht kommen1 da man jemanden1 der viel geschrieben hat1 immer wieder mit seinen eigenen ,worten widerlegt4 ,ehe eine ,zeit fr gewisse ,gedanken nicht gleichsam reif geworden ist1 bleiben sie unverstanden oder doch unbefolgt4 ,sie brauchen oft ihre hundert ,jahre1 ehe sie zur ,tat werden4 ,so ist es z4 ,b4 leicht nachweisbar1 da wir modernen ,pdagogen zum ,teil unbewut und unbeabsichtigt ganz in ,herders ,spuren wandeln1 also auch in ,goethes1 der in paedagogicis ,herders gelehriger ,schler war4 ,wer das noch nicht wei1 der lese eine kleine ,schrift von ,achim von ,winterfeld 7,a4 v4 ,waldberg1 ,gesunde ,jugenderziehung1 ,schulreform und ,herder als ihr ,vorkmpfer1 ,leipzig1 ,felix ,dietrich1 #aijf74 ,dieser ,nachweis ist natrlich nicht neu4 ,schon der groe ,germanist und ,reformer des deutschen ,unterrichts1 ,dr4 ,rudolf ,hildebrand in ,leipzig1 war sich seiner ,abhngigkeit von ,herder bewut und sagte3 ,ich will gleich selbst aussprechen1 da ich keineswegs ganz ,neues aufzustellen whne2 doch gewisse ,grundgedanken1 die in dem wohl noch ziemlich ,neuen stecken1 durchkmpfen zu helfen1 das mchte ich gern1 und weist uns dabei selbst auf ,herder1 als seinen ersten bedeutsamen ,vorgnger hin4 ,was also ,hildebrand und vor ihm ,herder fr den deutschen ,unterricht anstrebten1 das deckt sich fast durchaus mit den allermodernsten ,wnschen und ,vorschlgen unruhiger ,neuerer4 ,ich will das kurz mit ,stellen aus ,herder belegen1 die auch schon lngst ,rudolf ,dietrich 7im ,hildebrand-,heft ,s4 #ejd7 gesammelt hat3 ,im ,jahre #agfi auf seiner ,fahrt aus ,riga in die weite ,welt malte sich ,herder das ,ideal einer ,schule aus1 das er in seinem ,reisejournal beschrieb4 ,hier lesen wir ber den ,sprachunterricht3 ,alles lebendige bung4 ,nur spt1 und wenig aufschreiben2 aber was aufgeschrieben wird1 sei das ,lebendigste1 ,beste1 und was am meisten der ,ewigkeit des ,gedchtnisses wrdig ist4 ,so lernt man ,grammatik aus der ,sprache1 nicht ,sprache aus der ,grammatik4 ,so lernt man ,stil aus dem ,sprechen1 nicht sprechen aus dem knstlichen ,stil 444 ,so wird's ,gang1 erst sprechen1 d4 i4 denken1 sprechen1 d4 i4 erzhlen1 sprechen1 d4 i4 bewegen zu lernen 444 ,die ,sprache soll nicht aus ,grammatik1 sondern lebendig gelernt werden3 nicht frs ,auge und durchs ,auge studiert1 sondern frs ,ohr und durchs ,ohr gesprochen1 ein ,gesetz1 das nicht zu bertreten ist4 ,spter1 #agif1 forderte er 7in einer ,schulrede ber die ,ausbildung der ,rede und ,sprache in ,kindern und ,jnglingen73 die ,kunst der ,rede und ,sprache in ,kindern und ,jnglingen auszubilden msse ein ,hauptgeschft der ,schulen sein 444 ,denn nur durch ,reden lernen wir sprechen 444 ,wahrheit1 ,wahrheit bilde unsern ,ausdruck auch im ,ton der ,stimme 444 ,die ,rede hat ein weites ,reich von ,gegenstnden1 ,gesinnungen1 ,leidenschaften1 ,empfindungen1 ,zustnden der ,seele usf41 deren ,ausdruck sie zu schaffen und auf die mchtigste angenehmste ,weise darzustellen hat4 ,da sie dieses zu tun vermge1 dazu gehrt bung4 ,lesen heit diese bung2 aber ein ,lesen mit ,verstand und ,herz1 ein ,lesen im ,vortrage jeder ,art1 und neben ihm eigene ,komposition und ein lauter lebendiger ,vortrag derselben 444 ,dies laute ,lesen1 auswendige ,vortragen bildet nicht nur die ,schreibart1 sondern es prgt ,formen der ,gedanken ein und weckt eigene ,gedanken2 es gibt dem ,gemt ,freude1 der ,phantasie ,nahrung1 dem ,herzen einen ,vorschmack groer ,gefhle1 und erweckt1 wenn dies bei uns mglich ist1 einen ,nationalcharakter4#c -- ,man staunt1 da es beinahe anderthalbhundert ,jahre brauchte1 ehe so einleuchtende ,gedanken anfangen1 ,gemeingut der ,lehrer zu werden6 ,ein zweites ,beispiel zum ,beweise dafr1 da wir die alten ,pdagogen nicht unterschtzen6 ,der alte ,pestalozzi behauptete1 da er whrend #cj ,jahren kein ,buch mehr gelesen habe4 ,jetzt rechnen ihm zwar ,gelehrte nach1 da das nicht genau stimme3 ,er habe doch dann und wann noch gelesen -- mag sein4 ,jedenfalls war er in seinem ,denken so selbstndig1 als ob vor ihm auer etwa ,rousseau niemals ein ,mensch ber ,erziehung geschrieben htte4 ,er selbst verfuhr also ganz unhistorisch1 und deshalb vielleicht kam er auch so weit4 ,deshalb aber waren ihm die ,znftler auch so gram4 ,schade1 da sie sich ihm nicht mit ,haut und ,haar verschrieben4 ,htten sie es getan1 so wren wir heute mit unserem ,erziehungs- und ,schulwesen viel weiter4 ,wir htten dann den ganzen undeutschen ,neuhumanismus nicht erlebt1 htten die jetzt vor allen von ,professor ,p4 ,natorp in ,marburg unter ,berufung auf ,pestalozzis geniale pdagogischen ,lehren und ,taten wissenschaftlich sicher begrndete ,sozialpdagogik in ,deutschland schon durchgefhrt2 htten damit eine einheitliche nationale ,schule2 brauchten nicht erst wieder da einzusetzen1 wo ,pestalozzi aufhrte4 ,unser neuester pdagogischer ,kurs geht nmlich endlich1 endlich unter der ,flagge des nationalen ,humanismus -- man sollte dafr lieber mit zwei guten deutschen ,worten der deutschen ,bildung sagen -- ,der ,weg zur deutschen ,bildung fhrte bekanntlich ber ,palstina1 ,athen1 ,sparta und ,rom und kehrte dann im groen ,bogen wieder zu ,pestalozzi zurck -- aus jenen ,bahnen1 die man vor #ajj ,jahren eben auf ,anraten meiner im brigen auch von mir hochverehrten engeren ,herren ,kollegen von der klassischen ,philologie betreten hatte1 nmlich des groen ,latinisten ,johann ,august ,ernesti 7#agjg--agha7 -- der ,mann soll den ganzen ,cicero auswendig gewut haben1 war deshalb der geborene ,erzieher der deutschen ,jugend --1 der nicht minder groen ,grzisten ,christian ,gottlob ,heyne 7#agbi--ahab71 ,friedrich ,august ,wolf 7#agei--ahbd7 und anderer groer von ,lessing und ,winckelmann in den sonnigen ,sden entfhrter ,geister4 ,ach1 ja3 ,man wandelt nicht ungestraft unter ,palmen4 ,dort suchte man echte ,humanitt1 fand auch so was hnliches1 es erwies sich aber trotz aller erdenklichen ,mhe schlielich doch als unbrauchbar fr unsern rauhen und grauen ,norden4 ,das einzusehen bedurfte es leider mehr als dreier ,menschenalter4 ,ein witziger ,kopf hat einmal gesagt3 ,in ,deutschland braucht man hundert ,jahre1 etwas ,verkehrtes einzufhren2 zweihundert ,jahre1 es wieder abzuschaffen4 ,der ,mann scheint recht zu haben4 -- ,auerdem hatte man ja zu ,hause schon seine bodenstndige echte ,menschlichkeit und ,bildung -- ,pestalozzi selbst hatte dieses ,wort erst geprgt --1 und das ist eben auf gut deutsch dasselbe1 was so gelehrt mit ,humanitt bezeichnet wird1 nur da man diese heimische ,bildung nicht nach ,gebhr achtete und trotz ,pestalozzis eindringlichen ,lehren nicht gehrig pflegte4 ,jetzt also macht man in ,deutschland zum zweiten ,male die berraschende ,entdeckung1 da dem deutschen ,volke eine deutsche ,erziehung und deutsche ,bildung angemessen sei4 ,es geht uns wirklich wie dem ,knaben des ,mrchens1 der in die ,fremde zog1 um das ,glck zu suchen4 ,die ,verirrung liegt aber vielleicht weniger bei den ,grndern des ,gymnasiums1 als bei dessen ,ausgestaltern1 eben bei jenen ,provisoren alles ,giftes4 ,das ,gymnasium hatte es ursprnglich auf ein ,allerweltswissen gar nicht abgesehen1 auch nicht auf ,gelehrtenkultur1 sondern auf -- ,menschenbildung1 und zwar mittels der lateinischen ,sprache1 die eben damals noch als internationale ,gelehrtensprache unentbehrlich war4 ,ich berufe mich auch hier auf einen als ,gelehrten wie als ,erzieher und kerndeutschen ,mann allseits ,anerkannten1 den verstorbenen ,dr4 ,rudolf ,hildebrand1 ,professor fr ,germanistik an der ,universitt zu ,leipzig1 den ich schon oben nannte4 ,dieser drckte vor #bj ,jahren schon sein ,bedenken gegen das herrschende deutsche ,schulwesen in den ,worten aus3 ,was gerade jetzt zu bessern ist1 das ist wohl auch im allgemeinen klar genug1 wenn man nur auf die ,stimmen hrt1 die immer lauter ertnen auch aus den ,kreisen unbefangenster und wohlwollendster ,beobachter1 von ,leuten1 die froh und frei genug stehen im ,geiste1 um den rechten ,weg und das rechte ,ziel finden zu helfen4 ,fast macht das ,ganze den ,eindruck1 da man beim hheren ,unterricht1 auf ,gymnasien wie ,realgymnasien und selbst auf hheren ,tchterschulen1 bewut oder unbewut1 gewollt oder ungewollt1 und nur vom ,zuge der ,zeit mitgetrieben1 das als ,ziel annimmt1 da es da gelte1 kleine ,gelehrte zu bilden1 nicht -- ,menschen1 was noch in meiner ,schulzeit auch fr das ,gymnasium eigentlich das ,ziel war aus der berlieferung des vorigen ,jahrhunderts1 ja aus dem #af4 ,jahrhundert her1 wie schon in dem alten ,stichwort humaniora trefflich und krftig ausgesprochen ist3 mehr ,mensch zu werden war das ,ziel4 ,das schne ,wort wird ruhig noch mit fortgefhrt im ,hausrat der gelehrten ,schulen1 gleicht aber nun wirklich mehr einer alten ,kiste1 die im ,winkel steht mit ,sachen aus dem ,haushalt der ,groeltern4 ,die ,zeit ist da1 eigentlich nicht lange erst1 auf einen verhngnisvollen ,irrweg geraten1 von dem man wird umkehren mssen1 es fragt sich nur1 wieviel ,schaden der ,gesundheit der ,nation1 der ueren und der innern1 noch geschehen soll bis zur entschlossenen ,umkehr4 ,lasse man die ,gelehrsamkeit der ,universitt1 die wahrlich fr ihre schwere ,arbeit nichts ntiger braucht1 als gesunde ganze ,menschen1 wie unsere ,zeit berhaupt1 und diese mssen ihr die ,gymnasien liefern4#d ,freilich1 wenn man so frh sein ,vaterhaus verlt1 sich in der ,fremde herumtreibt und dort sein ,herz vertndelt1 dann wird man mit der ,zeit heimatlos1 fremd im eigenen ,vaterhause und mu sich nachher bei alten ,leuten erkundigen1 wie es in lteren ,zeiten eigentlich darin gehalten wurde4 ,aus diesem ,grunde wird es auch hier ohne historische ,rckblicke leider nicht ganz abgehen4 ,es fehlt uns eben eine stetige1 ununterbrochene ,tradition im ,schul- und ,erziehungswesen1 wie sie meines ,wissens die glcklicheren ,englnder seit den ,zeiten ,humes haben4 ,den wahren1 letzten ,grund aber1 weshalb ich so scheu an die historischen ,vorbilder herangehe1 habe ich noch immer nicht verraten4 ,nun mu er endlich doch ans ,licht3 ,die ,menschen lernen nichts aus der ,geschichte -- nichts1 rein gar nichts6 ,so wenig ein junger ,mann seine ,lebenserfahrung vom ,vater und ,grovater ererbt1 ebensowenig wollen sich ganze ,vlker von frheren ,geschlechtern das ,leben vorleben lassen4 ,jeder ,mensch1 jedes ,volk will seine eigenen ,dummheiten machen und am eigenen ,schaden klug werden4 7,zwischenruf3 ,na1 erlauben ,sie mal67 ,was ich hier gesagt habe1 habe ich im vollen ,ernste gesagt und kann es beweisen3 ,vor mehr als #ajj ,jahren entdeckten ,winckelmann1 ,lessing und ,goethe den harmonischen ,menschen1 den ,normal- und ,idealmenschen in den altklassischen ,hellenen4 ,hier sahen sie alle menschlichen krperlichen und geistigen ,anlagen durch eine gleichmige ,ausbildung zu herrlicher ,entfaltung gebracht4 ,nun meinst du1 liebwerter ,mitbrger1 natrlich1 da diese schne ,erkenntnis zu einer entsprechenden ,tat gefhrt habe4 ,ja1 das meinst du in deinem trichten ,laienverstande4 ,da kennst du aber die ,menschen schlecht1 kennst vor allem die geistigen ,oberpriester nicht1 die bei uns ,kultur machen6 ,aber1 mein ,gott6 ,sie sagten doch eben selbst1 da man die rechten ,vorbilder der ,menschheit gefunden habe8 ,fehlte es vielleicht an einer ,anleitung1 wie man eine solche menschliche ,vollkommenheit erreichen knne8 ,i1 ,jott bewahre6 ,man hatte ja die ,bcher1 in denen genau berichtet wird1 wie die ,athener1 wie die ,spartaner ihre ,kinder zu schnen1 gesunden1 heiteren1 kunstsinnigen1 glcklichen1 tapferen1 vaterlandsliebenden ,mnnern und ,frauen heranbildeten4 ,hatte man diese ,bcher8 ,so richtete man sich also nach ihnen8 ,erzog die ,kinder nach diesen ,anweisungen8 ,i1 ,jott bewahre6 ,das mu man ganz anders machen4 ,sehen ,sie1 mein ,lieber3 die ,griechen sprachen und schrieben doch ,griechisch1 nicht wahr8 ,also mu man doch vorerst ihre ,sprache1 ,griechisch1 lernen1 um diese ,anweisungen lesen zu knnen1 nicht wahr8 ,aber damit nicht genug4 ,es mu doch auch aus der alten ,geschichte erst der ,nachweis erbracht werden1 da1 wo1 wann1 wie1 warum1 wie oft1 wo nicht1 wann nicht1 wie nicht1 warum nicht1 wie oft nicht diese ,tchtigkeit der altgriechischen ,erziehung sich bewhrte -- nicht wahr8 ,man mute doch alle die ,mnner auf -- ides1 -- iades1 -- on und -- kles gleichsam von ,angesicht zu ,angesicht kennen lernen1 mute ebenso die ,orte1 ,stdte und ,felder bei ,namen kennen lernen1 wo sich ihre ,tchtigkeit bewhrte1 nicht wahr8 ,wir knnen doch nicht weiter kommen1 wenn unsere ,knaben von ,plataeae1 ,aegospotamoi1 ,kunaxa1 von den ,arginusen1 vom ,eurymedon1 von ,tanagra1 ,sphakteria und ,kynoskephalae nichts wissen8 ,ja1 aber -- ,bitte1 kein ja aber6 ,die ,sache ist vllig klar4 ,es gehrt die ganze ,zeit1 ,kraft und ,energie einer ,jugend dazu1 um die alten ,sprachen nach jeder ,richtung hin und ebenso die alte ,geschichte so beherrschen zu lernen1 da man in ihr seine geistige ,heimat findet4 ,deshalb richtete man ja doch nach griechischem ,vorbilde ,gymnasien ein4 ,sie wissen1 heit nackt1 heit ein ,ring- oder ,turnplatz fr nackte ,knaben2 deshalb nannte man diese ,schulen humanistische ,gymnasien1 weil eben in ihnen diese altgriechische allseitige menschliche ,ausbildung1 diese ,harmonie des ,lebens erreicht werden sollte4 ,ja1 turnen denn da die ,kinder wirklich nackt8 ,ringen1 springen1 singen sie darin frisch umher8 ,nein1 das nun eben nicht4 ,aber die beschftigen sich doch mit dem ,studium jener alten vorbildlichen ,welt und das gibt ihnen eine geistige ,gymnastik von unschtzbarem -- -- -- ,geistige ,gymnastik8 ,also eine ,art geistigen ,nacktturnens8 -- -- -- ,gestatten ,sie mir gtigst1 das fr einen kleinen ,bldsinn zu erklren4 ,eine ,sthlung des ,willens1 gleichsam ein geistiges ,jungbad1 ein ,sichemporrecken nach idealen ,vorbildern -- -- ,bei uns hatte sich mal ein ,primaner in der ,klasse1 wohl nach idealem ,vorbilde oder weil's sehr hei war1 ,schuh und ,strmpfe ausgezogen4 ,himmel1 gab das eine ,berammelung6 ,den respektlosen1 unsittlichen1 verkommenen ,burschen htten sie beinahe ins ,zuchthaus gebracht4 ,und dabei war's doch in der ,homerstunde geschehen6 ,hihihi6 -- -- -- ,ein unausgesetzter ,kampf mit den ,schwierigkeiten der ,sprachen1 in denen die ,weisheit und ,schnheit jener alten ,welt verschlossen liegt -- -- ,und wenn einer heute seine nackte ,schnheit zeigen wollte1 dann steckt ihr ihn in ,arrest8 ,mten mal bei so einem echten ,sophokles-,direktor die ,primaner vllig nackicht antreten6 ,na1 ,badehose mchte noch gestattet sein4 ,hihihi6 ,bitte1 so lassen ,sie doch endlich ,ihre faden ,bierzeitungswitze und ihr lppisches ,gelache6 -- -- ,die ,weisheit1 sagte ich1 und ,schnheit verschlossen liegt -- -- ,und eben durch diesen ,kampf endlich ein siegreiches ,gelingen1 ber das dann in den ,abschluprfungen1 dieser unersetzlichen ,kraftprobe1 ,zeugnis abgelegt wird4 ,ja1 sind denn die ,geprften dann1 die armen ,hasen1 die aus den alljhrlichen ,herbstbrgerjagden zwar noch mit dem ,leben davonkommen1 aber mit zahlreichen ,schroten im ,pelze1 mit unvergelicher ,angst im ,herzen1 sind das dann wirklich nun die glcklichen1 gesunden ,normalgeschpfe8 ,das wre doch das ,entscheidende4 ,wird man denn wirklich stark1 froh1 schn1 gesund und mannhaft1 wenn man in ,bchern jahrelang nachliest1 wie andere dazu gekommen sind8 ,ich sollte meinen -- verzeihen ,sie einem ,laien eine solche1 wohl etwas dreiste ,bemerkung -- ich sollte meinen1 man mte lieber die ,bcher zuschlagen und die ,kinder einfach auch nackt umherspringen1 sich tummeln und in jedem ,wettkampfe ben lassen4 ,ich bitte ,sie1 mein ,freund1 lassen ,sie solche trichte und rein barbarische ,ketzereien keinen anderen altklassischen ,philologen hren1 sonst -- ,ja1 -- sagen ,sie einmal selbst1 aber1 bitte1 ganz ehrlich3 habe ich denn nicht recht8 ,im ,vertrauen und ins ,ohr gesagt3 ,ja1 natrlich haben ,sie in einer gewissen ,hinsicht recht1 vollkommen recht-- gewissermaen1 nur --4 ,was6 ,ich habe recht8 ,ja1 zum ,donnerwetter noch einmal1 weshalb qult und vermurkst man mir denn dann meine armen ,buben so elendiglich mit dem alten ,schulkram8 ,weshalb dulden denn das die ,eltern8 -- -- ,ruhe1 ,ruhe1 mein ,lieber6 ,vergessen ,sie nicht1 wo wir sind6 ,wir leben in ,deutschland1 in ,preuen4 ,wir sind preuische ,untertanen1 nicht athenische ,vollbrger4 ,die ,erziehung unserer ,kinder liegt in der ,hand des ,staates1 der mit ,umsicht und -- ,ach was1 ,umsicht8 -- mit ,unsinn 444 ,mein ,verehrtester1 seien ,sie vorsichtig6 ,bitte1 vergessen ,sie nie1 da wir mit ,erregung und ,leidenschaft in solchen ,fragen nicht weiter kommen4 ,also ,ruhe1 mein ,lieber1 ,ruhe1 ,migung1 ,besonnenheit6 ,wenn unsere weisen ,behrden1 beraten von den erfahrensten und gelehrtesten ,mnnern der pdagogischen ,wissenschaft1 wenn sie1 gesttzt auf die ,erfahrung einer jahrhundertjhrigen ,schul- und ,erziehungspraxis1 mit ,ihren ,kindern so verfahren1 so werden ,sie sich1 als ein schlichter ,mann des ,volkes1 dem doch zu fgen haben1 werden nur darauf halten1 da alle ,anordnungen der ,schule auch stets pnktlich und gewissenhaft -- ,ja1 mein ,gott1 bin ich denn der ,bttel der ,schule8 ,sind es denn meine ,kinder oder die ,kinder des ,kgl4 ,provinzial-,schulkollegiums68 ,wie8 ,was8 -- -- ,mein ,herr6 ,ich mu ,sie doch um ,migung bitten1 mu ,sie auch bitten1 auf meine ,standesehre ,rcksicht nehmen zu wollen6 ,auf was fr 'n ,ding8 ,auf meine ,standesehre6 ,als staatlich angestellter wissenschaftlicher ,lehrer1 auch als ,vertreter meiner altphilologischen ,kollegen mu ich ,sie bitten1 sehr dringend bitten1 alle ,bemerkungen zu unterlassen1 durch die etwa die ,ehre dieses ,standes1 die auch ich zu vertreten habe1 -- -- ,mein werter ,herr ,oberlehrer1 vertreten ,sie sich doch1 was ,sie wollen6 ,wenn ich aber fr meine lieben ,buben eintrete1 so soll daran kein ,mensch ein rgernis nehmen4 ,liegt darin etwa schon eine ,herabsetzung ,ihrer ,person oder ,ihres ,standes8 ,ich verstehe ,sie tatschlich nicht4 ,nichts lag mir ferner1 als ,sie krnken zu wollen oder nun gar den angesehenen1 mit ,recht hochangesehenen ,lehrerstand herabzusetzen4 ,die ,herren tun ja auch nur schlecht und recht ihre ,pflicht1 wie der ,dienst sie ihnen vorschreibt4 ,an deren ,ehre kann doch wohl mein ja vielleicht etwas bereiltes ,wort nicht heranreichen4 ,ist denn diese ,ihre ,standesehre ein gar so gebrechlich ,ding1 da sie ein leiser ,hauch aus meinem ,munde schon bedrohen kann8 ,ich denke1 ,herr ,oberlehrer1 wir sprechen uns hier offen und ehrlich aus und wollen uns doch gegenseitig nichts weis machen1 nicht wahr8 ,wir brauchen1 dachte ich1 als deutsche ,mnner uns gar so zart nicht anzufassen4 ,die ,hauptsache ist doch wohl1 da wir uns gegenseitig verstndigen4 ,und wenn wir hier ber ,erziehungsgrundstze verhandeln1 so hat das mit der ,ehre oder ,unehre keines ,menschen was zu schaffen1 keines einzigen1 auch keines ,standes4 ,das erst recht nicht6 ,aber1 ,herr ,oberlehrer1 ,sie widersprechen4 -- ,ich breche ab6 ,ich sehe1 ,sie sind nicht zu belehren4 ,na1 ,sie aber ooch nich1 mein verehrtester ,herr ,ober -- ,ober -- ,oberlehrer66 ,sie altklassischer ,philologe1 ,sie6 ,mein ,herr1 ich verbitte mir alle ,injurien6 ,schon recht1 ich gehe ja schon1 ,sie oller ,qu -- -- ,gut6 ,ich werde mich beim ,kniglichen ,provinzial-,schulkollegium ber ,sie beschweren1 verstehen ,sie8 ,wacker6 ,tun ,sie das6 ,und fahren ,sie fort1 meine ,knaben fleiig zur ,mannhaftigkeit zu erziehen6 -- zu echten1 wahren1 klaren1 aufrechten deutschen ,mnnern zu erziehen6 ,adieu6 -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- ,emprend6 ,es wird wirklich alle ,tage unertrglicher4 ,tagsber macht man in ,tricotagen und frischen ,importen und abends hlt man einem alten ,gymnasialprofessor pdagogische ,vortrge4 ,nun mcht ich blos wissen1 weshalb unser einer jahrelang studiert1 seine ,examina gemacht hat1 ein ,probejahr1 fnf hungrige ,hilfslehrerjahre und dann zwanzig weitere ,jahre unter strenger ,aufsicht geschulmeistert hat1 wenn jeder ,spieer es besser versteht und einem belehrende ,vortrge halten will6 ,leiden aber kann uns niemand4 ,unglaublich1 was man sich als ,lehrer bieten lassen mu6 -- ,was dabei das ,schlimmste ist3 die ,leute haben nicht einmal so unrecht4 ,noch schlimmer ist nur noch eines3 wenn man nmlich versucht1 eigenen gerechten ,wnschen und denen des ,volkes in seinen vernnftigen ,vertretern nachzugeben1 so bekommt man es mit der ,behrde zu tun1 die nicht liebt1 da einer sich ,extratouren erlaube4 ,zwar verkndet man von oben herab mit feierlichen ,worten1 da der ,lehrer sich freier bewegen und nicht eingeengt fhlen solle1 zwar haben wir oben ,mnner von weitestem ,blicke -- ich nenne nur ,matthias und den einflureichen ,wilhelm ,mnch --1 aber1 wenn -- -- wenn man einmal wagt1 diese schnen ,worte wahr zu machen1 dann -- dann -- -- -- ja1 ,bauer1 dann ist das ganz anders gemeint6 -- -- ,dann -- ,doch birst mein ,herz1 denn schweigen mu der ,mund6 ,nun1 es kommt hoffentlich auch ein ,tag1 der das ,reden zur ,pflicht machen wird4 ,ich werde bis dahin mich begngen1 auf ,wilhelm ,mnchs schnes ,buch ,eltern1 ,lehrer und ,schler in der ,gegenwart#e hinzuweisen4 ,das ist einer von den wenigen1 die nach allen ,seiten hin gerecht sein wollen4 ,was er zum ,schutze von uns ,lehrern schreibt1 das sollte jeder lesen1 der berhaupt ber uns und unsere ,arbeit zu sprechen wagt4 ,er wird dann erkennen1 da die ,vorwrfe1 die den ,lehrern gemacht werden1 deshalb zum groen ,teil ungerecht sind1 weil diese selbst nur die unfreien ,werkzeuge eines hheren ,willens sind4 ,ich mu hier ,mnch selbst zu ,worte kommen lassen1 denn was er ,seite #eh sagt1 das ist ,wort fr ,wort zutreffend und wert1 laut in die ,lande hineingerufen zu werden4 ,es ist nicht blo die moralische ,situation1 die dem ,lehrer ,gefahr bringt1 sondern auch die physische4 ,was es heit1 eine ,reihe von ,unterrichtsstunden in lebendigem ,tempo1 mit gleichzeitig voller ,aufmerksamkeit auf den ,lehrstoff und seine ,entwicklung1 auf ,form und ,sprache1 auf das uere ,verhalten aller der zahlreichen ,schler1 auf die angemessene ,heranziehung der einzelnen usw4 gut zu geben 7und lssig gegebene ,stunden werden immer weniger geduldet und seltener gefunden71 was es auch heit1 sich berhaupt mit vielen ,menschen zugleich in einem inneren ,rapport zu fhlen1 wie das zwar zunchst anregend1 auf die ,dauer aber reizend und berreizend wirkt1 wer das wei1 der wird billiger urteilen1 als es blich ist4 ,noch sind -- gerade in ,preuen und den ihm in ,schulsachen sich anschlieenden deutschen ,staaten -- den ,lehrern auf den hheren ,schulen so viel wchentliche ,unterrichtsstunden auferlegt1 da sie in ,verbindung mit der sehr bedeutenden ,vor-1 ,nach- und ,nebenarbeit des ,amtes und in ,verbindung namentlich mit den gegenwrtigen ,anforderungen an ,straffheit des ,unterrichts eine ruhig freie ,lebensstimmung nicht leicht bestehen lassen4 ,die didaktisch tadellosen ,stunden1 die man nun verlangt1 lassen sich um so eher verwirklichen1 je weniger dicht sie aufeinander folgen sollen4 7,und doch darf es vorkommen1 da ein einzelner lterer1 zudem kranker ,lehrer unausgesetzt drei ,stunden hintereinander ,probelektionen halten mu687 ,und ebenso kann jene ruhige und freie ,stimmung1 das ,erhabensein ber alle ,gereiztheit1 ,ungeduld1 ,unfreudigkeit eigentlich nur bei einem verhltnismig freien1 einem nicht allzu unfreien ,leben gedeihen4 ,vortrefflich6 ,die ,ferien sind natrlich der ,jugend wegen eingerichtet1 die man doch noch nicht immer anspornen1 einengen und zwingen will1 die zu ,zeiten noch sich selbst und ihrem ,spiel soll leben drfen2 aber wenn die ,ferien nicht da wren1 wrden die ,lehrer alle an nervser berreizung zugrunde gehen4 7,sehr richtig67 ,im ganzen wrden minder belastete ,lehrer nicht blo den ,stand besser vertreten und heben1 sondern auch als um so viel geeignetere ,erzieher sich bewhren4 ,das ,erziehen mu man nicht fabrikmig betreiben sollen4 ,jetzt kommt bei der ,schulerziehung wirklich viel ,fabrikware heraus4 7,also doch67 ,aber daran sind weder die ,werkmeister1 noch die einzelnen ,arbeiter schuld1 sondern die ,organisation4 ,wenn also zugestandenermaen die ,organisation nichts taugt1 so ist es doch wohl ,pflicht1 diese ,organisation zu ndern4 ,auch sonst erkenne ich aus ,mnchs ,buch1 obschon es hier und da auch gegen mich gerichtete ,spitzen haben mag1 da er die ,berechtigungen unserer ,reformvorschlge vielfach zugibt4 ,er klagt ber gigantische ,einseitigkeiten und ber die ,heftigkeit der ,polemik4 ,man kann ihm getrost in beiden recht geben und doch bei der alten ,taktik verbleiben1 die sich bewhrt hat4 ,denn sie hat schon gute ,erfolge zu verzeichnen4 ,wenn die ,presse einem so festgefgten ,organismus gegenber1 wie es unsere staatliche ,schule ist1 irgend etwas ausrichten will1 so mu sie ihren ,angriff mit gesammter ,kraft auf deren schwchste ,stellen richten4 ,da bei einem solchen ,sturme unntz viel geschossen und ,hurra gebrllt wird1 ist auch ein ,stck allgemeiner ,lebenserfahrung1 die den weltweisen ,mnch nicht verwundern sollte4 ,zieht man die ,summe seiner so ruhig abwgenden ,betrachtungen1 so gewinnt man die unleugbare berzeugung1 da er im wesentlichen die ,berechtigung unserer ,beschwerden anerkennt1 da er seine bedeutende ,kraft gerne mit einsetzt1 um bessere ,zustnde herbeizufhren4 ,in welcher ,tonart ein jeder seine ,musik machen will1 das berlasse man getrost seiner eigenen ,natur4 ,besonders wrde es nutzlos sein1 einen vor ,schmerzen ,schreienden darber freundlich belehren zu wollen1 da er zu laut sei4 ,ich halte es fr einen groen ,gewinn unserer neuen ,zeit1 da man in ihr wieder ,naturlaute zu hren bekommt4 ,was mich selbst betrifft1 so lege ich mir nur den ,zwang auf1 den ,kampf nicht ins ,persnliche hinbergleiten zu lassen1 im brigen bekenne ich mich mglichst wahr1 ehrlich und ohne jegliche ,pose und glaube1 so komme ich am weitesten4 ,die ,grnde werden zwar nicht zwingender1 wenn man sie laut vortrgt1 aber sie werden dann doch gehrt4 ,und wenn man es mit ,schwerhrigen zu tun hat1 bleibt einem nichts anderes brig1 als sein ,organ anzustrengen4 ,,iv4 ,befhigungsnachweis4 ,heie ,doktor und ,magister gar ,und ziehe schon die dreiig ,jahr -- ,meine ,leser werden aber gemerkt haben1 da mir trotzdem die ,frage ,sorge macht1 ob ich1 da ich eben nur ,lehrer und ,staatsbrger1 nicht ,staatsmann bin1 auch den ,beruf dazu habe1 in einer so ernsten nationalen und politischen ,angelegenheit ffentlich zu sprechen und ,kritik zu ben4 ,daher mein vielleicht vergeblicher ,versuch eines ,befhigungsnachweises4 ,der ,deutsche braucht einen solchen1 sonst ist ihm selbst nicht wohl und sicher zumute4 ,es ist das ein ,stck deutscher ,gewissenhaftigkeit1 die sich freilich ins ,philisterhafte und ins ,chinesentum auswchst4 ,man empfindet auch das ,lcherliche und ,hemmende dieses ,zustandes immer deutlicher und gibt ihm lauten ,ausdruck4 ,leider ist es ja wahr1 sagt ,heinrich ,steinhausen1 da immer noch ,menschen unter uns etwas sein und etwas bedeuten wollen1 die keine ,berechtigungs- und ,abgangszeugnisse aufzuweisen haben1 wie das jngst von ,literaten1 ,schriftstellern1 berhaupt ,federherren bekannt geworden ist4 ,aber ,ausnahmen besttigen die ,regel und die ist und bleibt3 ,ohne ,schein kein ,sein1 ohne ,schule kein ,schein1 also ohne ,schule kein ,sein1 sondern das ,nichts4 ,dieser ,schlu ist demantfest4 ,immer wieder1 schreibt die ,neue freie ,presse in ,wien1 wird der ,versuch gemacht1 den ,spielraum des ,talents durch ,befhigungsnachweise einzuengen1 durch ein ,system von ,prfungen1 durch einen geregelten ,stufengang4 ,der ,gewerbsmann will durch die ,kautelen des ,befhigungsnachweises sich den ,konkurrenten vom ,halse schaffen1 den ,lebenskampf1 in dem nur der ,tchtigste besteht1 mildern4 ,der ,staat erzieht sich durch ein kompliziertes ,system von ,prfungen seine ,beamten1 schreibt ihnen den ,studiengang vor und lt sie langsam von ,stufe zu ,stufe vorrcken4 ,das ,leben wird reglementiert und in bestimmte ,ordnungen gezwngt4 ,aber es gibt etwas1 was strker ist als alle diese ,beschrnkungen3 das ist das ,talent4 ,es braucht einen gewissen ,spielraum zu seiner ,entwicklung1 es gedeiht am besten in der ,freiheit1 mitten im vollen ,leben4 ,gerade die strksten ,talente werden den ,drang in sich fhlen1 von den markierten ,wegen des ,lebens abzuweichen und sich durch ,gestrpp und ,wildnis einen ,weg zu bahnen4 ,dieser ,kampf mit dem ,leben1 dem man ,aug ins ,aug blickt1 diese ,auserprobung aller ,krfte1 dieses mutige ,ringen erzieht krftige1 energische1 khne ,menschen1 und solche sind es1 die das moderne ,leben braucht1 dessen ,schauplatz so weit geworden ist1 dessen ,aufgaben so gro und mannigfach sind4 ,wir verlangen aber in ,deutschland nach wie vor1 da einer erst seine ,papiere vorzeige1 ehe wir ihn hren und ihm glauben wollen4 ,die ,amerikaner tun das nicht und kommen damit schneller voran4 ,sie sehen sich den ,mann1 sehen sich seine ,arbeit an und danach urteilen und entscheiden sie4 ,keine ,frage1 da unser ganzes ,berechtigungswesen veraltet und verzopft ist4 ,dabei wuchert es aber gerade jetzt in beispielloser ppigkeit4 ,es werden dadurch eine ,menge bester ,krfte lahmgelegt und -- was vielleicht noch schlimmer ist -- es werden die durch ihre ,examen ,privilegierten unmig berschtzt und dadurch zu selbstbewut und viel zu einflureich4 ,aus allen ,berufsklassen bleiben fhige ,kpfe allein deshalb ausgeschlossen1 weil sie den blichen ,instanzenweg der ,fachbildung nicht durchgemacht haben4 berall steht ihnen der anspruchsvolle ,fachmann im ,wege1 der seine ,zeugnisse und sonstigen ,papiere in ,ordnung hat1 dabei aber eine ,null sein kann1 eine dicke1 fette1 korrekte1 runde ,null1 und oft auch ist4 ,die ,abgestempelten sind nicht immer die wahrhaft ,groen4 ,es lt sich auf jedem ,gebiete des ,kulturlebens nachweisen1 da es in der ,regel die ,auenstehenden1 die ,nichtfachmnner sind1 die den ,fortschritt bringen4 ,sieht man z4 ,b4 die ,geschichte der ,pdagogik durch1 so findet man das mit ,staunen besttigt4 ,die ,bahnbrecher waren fast smtlich ungeprfte ,leute1 ohne ,staatsexamina1 ohne ,fakultten1 berhaupt ohne eine amtliche ,lehrberechtigung4 ,man denke an ,hume1 an ,rousseau1 denke vor allem an ,pestalozzi4 ,dieser seltene ,mann1 der ,theologe1 dann ,jurist werden wollte1 es spter als ,landwirt versuchte1 rief erst im vierzigsten ,lebensjahre das entscheidende ,wort3 ,ich will ,schulmeister werden6 -- ,keine ,behrde im heutigen ,deutschland wrde eine solche gescheiterte ,existenz mit irgendeinem ,lehramte betrauen4 ,er mte sein ,heil als ,literat versuchen und wrde auch da schwer ,gehr finden1 schon weil er keine ,examina hinter sich hat4 ,heute verzeihen es die waschechten ,znftler dem ,literaten nicht1 da er im groen ,stile ber ,erziehung zum deutschen ,volke zu sprechen wagt1 wenn er vorher nur ,volksschullehrer war4 ,der echte ,fachmann belchelt solchen bermut und weist den ,gedanken weit von sich1 als knne er von einem solchen ,menschen etwas lernen4 ,die ,folge ist1 da der selfmademan -- auer auf dem rein wirtschaftlichen ,gebiete -- fast gar nicht vorkommt4 ,jammerschade6 ,denn das sind die ,besten6 ,da kommen wir wieder auf unsere ,mannhaftigkeit4 ,es ist unmnnlich1 feig und kurzsichtig1 da wir stets ,schriftliches verlangen1 um einen ,menschen gelten zu lassen4 ,auch noch ,geschriebenes forderst du ,pedant8 ,der beste ,befhigungsnachweis ist die ,tat4 ,maximilian ,harden war ,schauspieler4 ,darauf wurde er ,literat4 ,auf diesem ,boden herrscht noch gottlob freie ,konkurrenz4 ,da kann sich ein ,talent seinen ,platz noch selbst bestimmen1 braucht sich nicht von irgendeinem breitschultrigen ,vordermann ,licht und ,luft und alle ,entwicklungsmglichkeiten rauben zu lassen4 ,von der ,kunstkritik ging er ber zur ,politik4 ,heut ist er eine ,macht auf beiden ,gebieten4 ,wer hat ihn dazu gestempelt8 ,seine ,worte finden ,widerhall in ganz ,deutschland und darber hinaus4 ,wen er hat1 der sorge dafr1 da er nur bald in ,sicherheit komme1 sei er ein ,dichter oder ein ,minister4 ,natrlich wurde auch ihm von den znftigen ,zeitungsschreibern arg zugesetzt1 aber sie hatten doch keine gesetzlichen ,mittel1 diesen ,eindringling von einer ,ttigkeit auszuschlieen1 zu der er -- wenn einer -- den inneren ,beruf hat4 ,anfangs witzelte man natrlich ber den frechen ,prebengel -- ,mannhaftigkeit gilt bei uns bekanntlich als ,frechheit -- jetzt sehen wir ihn umworben von all den ,mchten1 die man als tonangebend1 magebend1 autoritativ oder wie sonst ehrend bezeichnet4 7,groe ,ursachen -- kleine ,wirkungen47 ,was uns ,harden jngst mitgeteilt hat1 das war fr mich mitbestimmend1 ja geradezu entscheidend fr diese ,schrift4 ,mit ,schaudern las ich nmlich die ,enthllungen ber die ,amtsttigkeit des ,herrn von ,holstein4 ,da erfuhren wir1 da ein dem deutschen ,volke unbekannter1 aber amtlich abgestempelter ,mann im ,ministerium sa und von da aus das ,wetter in ,deutschland und ,europa machte4 ,er wnschte auch ,krieg mit ,frankreich1 meinte1 da die ,marokkofrage zum ,ausbruch ,gelegenheit bieten msse und arbeitete hchst gefhrlich auf dieses ,ziel hin4 ,ein dunkler ,ehrenmann1 nein1 ein ,giftmischer1 der sich in ,gesellschaft von ,adepten ,in die schwarze ,kche schlo1 ,und nach unendlichen ,rezepten ,das ,widrige zusammengo4 -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- ,hier war die ,arzenei -- ,die ,patienten starben1 ,und niemand fragte1 wer genas4 ,so hat dieser ,mann -- -- mit hllischen ,latwergen ,in diesen ,tlern1 diesen ,bergen ,weit schlimmer als die ,pest getobt4 ,diesem ,manne also htten wir beinahe einen ,krieg mit den verbndeten ,englndern und ,franzosen zu danken6 ,so ,ungeheuerliches wagt bei uns ein angeblich dazu ,beamteter6 ,gut1 sagte ich mir1 wenn es in ,deutschland mglich ist1 da ein einzelner ,mann das ,leben und ,lebensglck von ,hunderttausenden1 den ,bestand unseres ,reiches und unseres ganzen ,volkes so leichtfertig aufs ,spiel zu setzen wagt1 wenn er sich durch seine ,examina und seine amtliche ,ttigkeit den ,befhigungsnachweis zu einem solchen ,verbrechen glaubt erworben zu haben1 dann kann ich wahrhaftig mit gutem ,gewissen einer ,entwicklung unseres ffentlichen ,lebens entgegentreten1 die solche ,gefahren erst mglich macht und aufkommen lt4 ,oder mu man sich seine ,vaterlandsliebe und das ,recht1 sie zu bettigen1 auch erst auf dem ,amte besttigen und abstempeln lassen8 ,v4 ,bedrfnisfrage4 ,das ,volk steht auf1 der ,sturm bricht los1 ,wer legt noch die ,hnde jetzt feig in den ,scho1 ,pfui1 ber dich ,buben hinter dem ,ofen1 ,unter den ,schranzen1 und unter den ,zofen -- ,bist doch ein ehrlos1 erbrmlicher ,wicht6 ,krner4 ,viel wichtiger als der ,befhigungsnachweis ist die ,bedrfnisfrage4 ,als ,bismarck ging1 war ,frankreich isoliert1 heute ist es ,deutschland4 ,der ,dreibund hat seine ,bedeutung verloren4 ,darin stimmen alle unsere ,politiker1 die ein freies ,wort wagen1 mit bedauerlicher ,einstimmigkeit berein4 ,da man mich als ,politiker vielleicht nicht anerkennen wird1 so lasse ich andere sprechen1 deren ,urteil mir am schwersten wiegt1 deren ,voraussagen ihr ,urteil bisher am besten besttigt haben4 ,ein solcher ist nach meinen ,beobachtungen ,carl ,peters4 ,ich lese regelmig seine wertvollen politischen ,aufstze1 die ,die ,finanz-,chronik1 ,wochenschrift fr finanzielle und wirtschaftliche ,interessen1 in ,london erscheinen lt1 und bedauere stets von neuem1 da unserem ,staatsdienste seine bedeutende ,kraft entzogen ist4 ,er schreibt am #a4 ,september3 -- ,der ,schwerpunkt der groen ,entscheidungen hat sich in den letzten ,jahren mehr und mehr von ,berlin nach ,london verlegt4 ,in der europischen ,politik ist die englisch-franzsische ,entente cordiale jetzt der ,rocher de bronze4 -- -- ,sie ist heute fester als je4 -- -- ,die vereinten ,westmchte planen1 zurzeit wenigstens1 keinen ,angriffskrieg gegen uns4 ,aber sicherlich ist es unbequem fr die deutsche ,politik1 da wir gegen ,westen das alte gute divide et impera so gar nicht mehr anwenden knnen4 ,die ,algeciras-,konferenz ist ein kleines ,vorspiel fr das1 was wir in der kommenden ,zeit von internationalen ,kongressen zu erwarten haben3 ,einer gegen alle ist stets ein gefhrliches ,spiel4 -- -- ,eine ,umwandlung der konservativ-slawischen ,gromacht in einen liberalen oder gar republikanischen ,staat wre eine direkte ,gefahr fr unsere internationale ,stellung4 -- -- ,erst ein konstitutionelles ,ruland wird ,ernst machen mit der franzsischen ,allianz und mit der britischen ,entente4 ,deshalb war das ,wort des britischen ,premierministers3 la ,douma est morte2 vive la ,douma6 kein bloer ,einfall1 sondern ein wohlberlegter staatsmnnischer ,akt4 -- -- ,damit wre dann die ,isolierung ,deutschlands eine vollendete ,tatsache2 und unsere ,feinde knnten anfangen1 von einem ,angriffskrieg gegen uns zu trumen4 -- -- ,diesen ,mglichkeiten und ,gefahren gegenber haben wir im wesentlichen nur unsere eigene ,wehrkraft4 ,fortdauernd bleibt der alte ,friedericianische ,grundsatz fr uns bestehen3 toujours en vedette2 oder1 wie ,kaiser ,wilhelm es fate3 ,wir mssen unser ,pulver trocken halten4 ,das ,deutsche ,reich1 solange es sich selbst treu bleibt1 ist so stark1 da selbst das vereinigte ,europa es sich zweimal und dreimal berlegen wird1 darber herzufallen4 ,und wenn das ,germanentum 787 einer ,koalition aller ,weltmchte gegenber treten mte3 unter allen ,umstnden wrde das ,ende stolz und ruhmvoll sein4 ,und was will eine ,nation schlielich mehr6 ,das ,dasein als solches ist nicht gerade ein absolutes ,gut1 fr die ,vlker ebensowenig wie fr die einzelnen4 ,all dem mu man leider als richtig zustimmen1 nur dem ,schlugedanken nicht1 da ,deutschland nicht mehr zu wollen habe1 als ein stolzes und ruhmvolles ,ende4 ,soviel aber ist gewi4 ,unsere ,zukunft hngt allein von unserer ,kraft ab4 ,wir stehen allein1 und nur ,eintracht und ,mannhaftigkeit knnen uns beschtzen4 ,damit ist auch die ,bedrfnisfrage fr eine ,erziehung zur ,mannhaftigkeit schon beantwortet4 ,man knnte hchstens sagen1 es geschhe schon alles ,notwendige1 es knne sich nur um eine gewissenhafte ,beibehaltung unserer altbewhrten ,praxis handeln4 ,darauf ist zu antworten1 da sich diese ,praxis eben zu unserem ,herzeleid nicht bewhrt1 jedenfalls nicht in vollem ,umfang bewhrt4 ,es kommt nicht allein darauf an1 da wir im ,kampfe auf ,leben und ,tod unseren ,mann stehen1 sondern viel wnschenswerter ist es1 da wir es als ein starkes ,volk gar nicht so weit1 zu einer solchen nationalen ,pferdekur1 kommen lassen4 ,mit dem rhmlich ,untergehen hat es noch ,zeit1 das pressiert nicht4 ,wir wollen doch lieber rhmlich leben4 ,tun wir das1 dann wird uns und anderen der ,gedanke an einen ,niedergang oder ,untergang gar nicht kommen4 ,der ,starke will vom ,sterben nichts hren4 ,erst wenn es einem hier und da zu zwicken anfngt1 stellen sich die ,todesgedanken ein4 ,weshalb waren wir denn zu ,bismarcks ,tagen so lebensfroh und lebenszuversichtlich8 ,wir hatten damals kein greres ,heer1 keine grere ,flotte1 keine besseren ,waffen1 von allem das ,gegenteil1 aber wir hatten dafr etwas1 was alles andere aufwiegt1 wir hatten groe ,mnner an der ,spitze4 ,jetzt erkennen wir am eigenen ,staatsleibe1 was ein ,mann vermag1 was wahrer ,manneswert bedeutet3 die ,geschichte enthllt es immer deutlicher1 da das ,deutsche ,reich die ,schpfung fast des einen ,bismarck ist und lehrt uns wieder mit eindringlicher ,sprache1 da es nicht die ,massen1 nicht ,konferenzbeschlsse und politische ,organisationen sind1 sondern da es vor allem der klare ,wille einzelner ,mnner ist1 der die ,welt vorwrts bringt4 ,wichtiger noch als ,anschaffung neuer ,gewehre und neuer ,kriegsschiffe ist tatschlich eine ,erziehung der ,jugend zur ,mannhaftigkeit4 ,darin hat unser ,kaiser recht4 ,zur ,mannhaftigkeit aber in dem ,sinne1 da sie freidenkende1 selbstndig handelnde und mutvoll ihre berzeugung wagende ,mnner werden4 ,wir haben in ,deutschland zuviel ,jasager1 zu viele in ihrer ,jugend schon gebrochene ,existenzen1 zu viele treue ,diener1 zu viele brave ,beamte1 zu wenig ,mnner4 ,htte ,bismarck sich mit dem ,ruhme begngt1 ein gehorsamer ,frstendiener zu sein1 so htten wir kein ,deutsches ,reich4 ,alle groen ,fortschritte der preuisch-deutschen ,entwicklung hat er seinem mit ,hingabe geliebten kniglichen ,herrn abtrotzen mssen4 ,wir haben die berzeugung1 da heute kein ,mann in ,deutschland lebt1 der ihm in gleicher ,stellung einen solchen ,mannesstolz nachleben wrde4 ,das ist der springende ,punkt6 ,im ,felde versagt kaum einer4 ,es leben im deutschen ,heere ,leonidasse und ,pelopidasse zu ,dutzenden1 zu ,hunderten1 ja1 ich glaube1 zu ,tausenden4 ,sprechen wir doch nicht weiter von einer ,tugend1 die auch den ,mamelucken ziert6 ,es handelt sich um etwas viel ,hheres1 als um brutale ,gewalt1 als um den ,mut der ,verzweiflung eines in seiner ,existenz bedrohten groen ,volkes4 ,wer in dieser ,hinsicht eine ,kraftprobe mit unserem ,volke wagen will1 der wird sein blaues ,wunder erleben4 ,aber bei ,hof1 in den mtern und in den ,parlamenten vermit man immer schmerzlicher1 mit immer lauteren ,klagen die ,bismarck-,naturen1 ja1 selbst solche ,leute1 die ,mnner wachsen lassen4 ,er hat leider wenig ,schule gemacht4 ,genie lt sich freilich nicht vererben1 aber er selbst meinte1 da man in seinem ,hause doch wenigstens ein bichen ,vornehmheit htte lernen mssen4 ,was er darunter verstand1 ist leicht ersichtlich3 vor allem eben doch ,mannhaftigkeit1 ein offenes1 ehrliches1 freimtiges1 tapferes ,wesen1 nicht etwa jene glatte gesellschaftliche ,politur1 jenes gleiende ,nichts1 das ,walther von der ,vogelweide sehr treffend als geliehene ,zucht bezeichnete4 ,man fhrt uns immer wieder auf den ,wahn1 als ob sich der ,mannhafte nur mit ,flinte und ,sbel bewhren knne4 ,ich habe so manchen ,ritter des ,eisernen ,kreuzes als ,subalternbeamten kennen gelernt1 der nichts mehr von einem ,helden an sich hatte1 wohl aber jenen ,blick und jenes ,benehmen1 das uns an einen homerischen ,vers erinnert 7,il4 ,i1 #bbe74 ,es ist viel leichter1 einen ,befehl ausfhren1 dem ,willen eines anderen folgen1 als sich seine eigenen ,gesetze schreiben und mit diesen zur ,not einem hheren ,willen auch trotzen4 ,wir finden viele ,tausende1 die ohne ,zgern eine feindliche ,stellung strmen helfen1 aber nur wenige darunter1 die ihrem ,chef offen ihre berzeugung ins ,gesicht sagen4 ,ja1 was gbe mancher ,subalterne dafr1 wenn er seinen ,geheimrat einmal vor die ,pistole laden drfte6 -- ,ihm aber widersprechen8 ,lieber nicht4 ,man hat ,weib und ,kind1 ein ,avancement steht in ,aussicht1 nchstes ,jahr ist man mit dem ,kronenorden an der ,reihe1 man mag sich doch nicht von allen ,kollegen verachten lassen4 ,also1 -- nieder mit dem rger1 und wenns eine ,gallenkolik gibt6 ,lieber nichts merken lassen1 still seinen ,dienst tun1 ,zufriedenheit und ,zustimmung heucheln4 ,was ich nicht wei1 macht mich nicht hei4 ,man tut halt seine sog4 ,pflicht und sieht nicht nach rechts und links 444 ,oller tchtiger ,beamter6 ,ein ,fabrikarbeiter kndigt und geht seiner ,wege4 ,wohin soll der entlassene ,beamte gehen8 ,es gibt fr ihn kaum einen anderen ,weg als den ins ,elend4 ,derselbe ,geist herrscht berall1 wo der ,staat der dienstgebende ,herr ist4 ,also auch in der ,schule fr ,lehrer und ,schler4 ,das ist ja eben1 wird man mir zurufen die hohe1 sittliche1 bildende1 erziehliche ,kraft des ,staates6 ,wehe dem1 der daran rttelt6 ,das sind die ,sulen1 die unser ,reich tragen1 das ist die hohe ,schule der ,zucht und ,ordnung4 ,dadurch ist ,preuen und ,deutschland gro geworden3 das allein kann uns auch in ,zukunft erhalten4 ,das ist unsere ,macht1 unser ,stolz1 darum beneiden uns alle ,nachbarstaaten1 das ist der ,fels1 an dem alle ,bemhungen der ,whler1 ,nrgler1 ,aufhetzer1 all der gewissenlosen offenen oder versteckten ,vaterlandsfeinde elend scheitern werden4 ,ich kenne all diese ,behauptungen so gut1 weil ich sie selbst lange vertreten habe und sie jetzt von den ,sttzen von ,thron und ,altar ja tglich wieder hren mu -- in allen ,tonarten vom freundlich-belehrenden ,piano bis zum polternden ,furioso1 selbst in erregt vibrierendem ,prophetentone mit dem ,posaunenklang des jngsten ,gerichtes4 ,die ,botschaft hr' ich wohl1 allein mir fehlt der ,glaube4 ,ob unsere nationale ,erziehungspraxis im weitesten ,sinne gefat eine ,reform braucht1 darber ist allein unser ,volk in seiner ,gesamtheit ,richter4 ,und dieses unser ,volk spricht immer lauter1 immer vernehmlicher seine ,unzufriedenheit ber den herrschenden ,geist unseres ffentlichen ,lebens aus1 fordert immer lebhafter1 da auch die ,schule eine geistige ,verjngung herbeifhren helfe4 ,dagegen begngten sich bisher viele mit der wohlfeilen ,auskunft1 da die ,unzufriedenheit nur ein ,kunstprodukt sei1 erzeugt durch ,verhetzung der urteilslosen ,massen von selten gewissenloser ,agitatoren4 ,so denkt vielleicht noch heute der ostelbische ,agrarier1 so denken unsere korrekten ,behrden1 so denkt der ,adel und die ihm verbndete orthodox-konservative ,partei4 ,diese lernen auch aus der ,geschichte nichts und wollen aus ihr nichts lernen1 selbst wenn sie eine so eindringliche ,sprache spricht wie jetzt in ,ruland4 ,es wird also gut sein1 sie ber das aufzuklren1 was unser ,volk -- und nicht gerade die ,schlechtesten unseres ,volkes -- jetzt beunruhigt1 und was zu ,reformen an ,haupt und ,gliedern immer unaufhaltsamer drngt4 ,wir beobachten mit steigender ,sorge das ,anwachsen der ,menge von wirtschaftlich und auch innerlich gebrochenen ,menschen1 die nicht mehr die ,kraft1 den ,mut und den ,trieb haben1 nach eigener ,bestimmung1 eigener berzeugung1 eigenen ,idealen zu leben4 ,wir sehen trotz aller ,fortschritte im wirtschaftlichen ,leben eine ungeheure ,rckstndigkeit1 sehen in ,kirche und ,schule eine schlimme ,geistesverkrppelung1 im ,rechtswesen das ,gegenteil von dem1 was ,geheimrat ,prof4 ,dr4 ,gierke unserem ,kaiser vortrug1 da nmlich in der ,tiefe des ,volksgemtes ein felsenfestes ,vertrauen auf die ,gerichte unerschttert sei1 wir sehen1 da die aufrechten und wahrhaften ,mnner immer weniger zu ,wort kommen1 da auch in der ,presse berzeugungstreue und ,mannhaftigkeit immer mehr schwinden1 um einer glatten und bequemen ,gesinnungslosigkeit das ,feld zu rumen2 sehen eine unheilvolle ,trennung des im ,formalismus und ,bureaukratismus versinkenden amtlichen ,lebens vom ,privatleben2 sehen eine gerade von den herrschenden ,kreisen ausgehende ,verflachung des ,daseins1 die unsere ,offizierkreise und das feudale ,korpsleben zuerst erfate und dann immer tiefer auch in die ,beamtenkreise und in das begterte ,brgertum eindrang1 sehen eine von den ,regierungen begnstigte ,klassenwirtschaft1 eine gefhrlich anwachsende ,zersplitterung unseres ,volkes nach ,konfessionen1 ,stnden und ,kasten1 sehen ein unheilvolles ,regiment des ,buchstaben und der ,paragraphen eifrig bei der ,arbeit1 alles geistige ,leben zu nivellieren1 alle ,persnlichkeit zu erdrcken4 ,die ,menschen werden zu ,maschinen herabgewrdigt1 werden als ,nummern in zahllosen ,akten und ,listen gefhrt1 werden herz- und geistlos nach ,schema ,f abgefertigt4 ,ein ,wald von ,vorschriften engt unser ,leben ein und wir drohen unter ,aktenpapier und in ,tintenfluten zu ersticken4 ,alles das ertragen wir mit wachsendem ,unwillen4 ,wir sehen1 um mit ,tacitus zu sprechen1 unser ,volk in die ,knechtschaft hinabgleiten4 ,byzantinismus1 unmnnliche ,ergebenheit ,wrden und ,titeln gegenber1 ,bewunderung des ueren ,scheines1 protzenhaftes ,verachten aller tiefliegenden geistigen und ethischen ,schtze und bei allem grotuerischen ,gebahren in entscheidenden ,stunden doch ,verzagtheit und ,feigheit4 ,wir haben den ,eindruck1 da unsere ,kultur krank1 zumal da jene berhmten ,sttzen innerlich hohl sind1 wir sehen1 da dem ,rechtsbewutsein1 dem ,wahrheitsbedrfnisse1 dem ,entwicklungstriebe unseres ,volkes von seiten der ,regierungen und ,behrden entgegengearbeitet wird4 ,wir beklagen es bitter1 da die ,regierung das ,volksempfinden unausgesetzt verletzt4 ,whrend unser ,volk nach ,aufklrung1 nach ,befreiung aus berlebten ,geistesfesseln ringt1 wird ihm von der ,regierung und einem ,klassenparlamente ein reaktionres ,schulgesetz aufgentigt1 das unsere ,lehrer durch die mittelalterlichsten ,verordnungen zu besseren ,drahtpuppen macht4 ,wir sehen1 da ein ,kultusminister1 den man ohne ,widerspruch in der ,presse den ,feind jeden ,fortschrittes1 den ,knig der ,dunkelmnner1 den unvolkstmlichsten und volksfeindlichsten aller ,minister 7,das ,blaubuch #aijf ,nr4 #cd7 nennt1 von unserem ,kaiser sogar in den ,adelstand erhoben wird4 ,immer weniger kommt in einem ,parlamente1 das nur den ,grogrundbesitzern und der ,geistlichkeit zu ,willen ist1 der ,wunsch unseres ,volkes zum ,ausdruck4 ,es ist1 als triebe man oben geflissentlich das1 was man in sterreich als ,justement-,politik bezeichnet3 ,ihr wollt fr das ,abgeordnetenhaus eine ,wahlreform8 ,wollt darin auch den ,mittelstand1 den ,arbeiterstand1 die ,intelligenz vertreten sehen8 ,an die ,gewehre6 ,lat ,kanonen auffahren6 ,die ,studenten rufen nach akademischer ,freiheit8 ,gut1 aber auch die katholischen ,korporationen sollen die ,freiheit haben1 den ,geist der ,freiheit zu zerstren4 ,ihr ,lehrer wollt ,aufklrung8 ,nun gerade nicht6 ,zurck in eure ,seminare und unter geistliche ,zucht6 ,nirgends beobachten wir einen ,fortschritt unseres ,volkes zu politischer ,selbstndigkeit4 ,im ,gegenteil1 wir entwickeln uns rckwrts auf einer ,bahn1 die zum ,absolutismus fhrt4 ,immer lauter wird deshalb der ,ruf nach ,mnnern1 die uns erlsen sollen4 ,gibt es in ,deutschland denn nur noch ,hofschranzen1 ,ordensjger1 ,karrieremacher1 ,streber1 ,gedankenlose und ,untertanen8 ,haben wir keinen freien ,brgerstand mehr8 ,aber das ,unertrglichste wird schon schweigend hingenommen4 ,paraden1 ,gedchtnisfeiern und anderes ,schaugeprnge mssen uns ein ,glck vorgaukeln1 das unserem ,herzen fremd ist4 ,in den wichtigsten ,fragen1 die unser ,volk im ,innersten seines ,wesens treffen1 versagt die ,mitarbeit der sog4 ,intelligenz4 ,man ist angeblich zu guter ,patriot1 um der ,regierung ,schwierigkeiten zu machen1 in ,wahrheit fehlt es an berzeugungen und an ,mannhaftigkeit2 es fehlt an dem ,willen zur ,macht4 ,unser gutes deutsches ,volk ist schon in ,grund und ,boden regiert4 ,das sind die ,frchte unserer sog4 guten ,erziehung1 die man so ehrend gar nicht benennen drfte4 ,nicht ,erziehung1 sondern ,abrichtung6 ,abrichtung zu stillen ,untertanen und untertnigen ,beamten4 ,von ,kindheit an zum ,schweigen erzogen1 zum sog4 ,anstand1 der zumeist gleichbedeutend mit ,charakterlosigkeit ist1 zur ,botmigkeit1 zur ,bewunderung der vorgesetzten ,einsicht1 zum ,gehorsam gegen all die staatlichen ,machthaber in den ,schulen1 im ,heere1 auf dem ,amte und der ,polizei1 und stets geduckt vor ,hherstehenden1 die den ,bestand des ,geldbeutels1 die soziale ,stellung1 die ffentliche ,wertschtzung des ,mannes durch ,gunst oder ,ungunst eigenmchtig bestimmen6 ,dazu kommt dann die ,kirche1 die unter ,berufung auf3 ,rmer ,kap4 #ac1 #a 7,eine jegliche ,seele sei den hheren ,gewalten untergeben2 denn es gibt keine ,gewalt1 auer die von ,gott4 ,die es aber gibt1 die sind von ,gott geordnet4 ,wer demnach der ,gewalt widersteht1 widerstehet ,gottes ,ordnung4 ,vgl4 ,ruland67 stillen ,gehorsam gegen die ,obrigkeit predigt und die ,feigheit noch mit einem ,glorienschein umstrahlt4 ,als ,bismarck das stolze ,wort sprach3 ,wir ,deutsche frchten ,gott1 sonst nichts in der ,welt1 gab er der ,tatsache wahren ,ausdruck1 da wir keinem ueren ,feinde im ,felde weichen wrden4 ,nach seinem ,rcktritte aus dem ,amt wird er seine ,meinung wohl eingeschrnkt haben4 ,wir ,deutschen frchten auer ,gott1 ja oft mehr als ,gott1 unsere ,vorgesetzten und das ,urteil unserer ,umgebung4 ,wir frchten ,konflikte mit den ,behrden1 mit den ,gerichten1 mit der ,polizei1 frchten die ,ungnade der ,magebenden1 frchten die ,kritik unserer ,berufs- und ,standesgenossen1 frchten uns sogar vor der ,konsequenz unserer eigenen ,gedanken und ziehen uns lieber scheu in das ,faulbett des ,herkommens zurck1 als da wir den ,kampf in dem ,staube der ,arena wagten4 ,die notwendigsten ,schlachten auf dem ,gebiete des ,geisteslebens bleiben deshalb ungeschlagen1 weil sich nicht genug ,kmpfer dazu bereit finden4 ,uns erschreckt die ,riesenaufgabe1 da wir uns eine neue ,welt der ,gedanken aufrichten mssen4 ,wir flicken lieber ngstlich an dem alten ,bau1 als da wir beherzt zu einem ,abbruch und zu dem ,neubau des neuen ,hauses schritten4 ,uns hlt die ,scheu vor der ,tradition1 die ,rcksicht auf alte1 zu alte ,ideale und ihre alten ,vertreter1 eine unmnnliche ,piett davon ab1 das ,gestrige abzutun und heute zu leisten1 was uns der ,tag gebietet4 ,wir knnen eine ,scheinkultur nicht sterben lassen1 die nur mit ,kunstmitteln noch ihr mattes ,dasein fristet4 ,wie werden unsere ,shne spter ber uns urteilen8 ,ich frchte1 wir werden schlecht vor ihnen bestehen4 ,wir fhlen ja selbst schon mit ,beschmung1 wie uns der ,wille und die ,kraft entschwunden sind1 als ein selbstherrliches1 mannhaftes ,volk unsere ,geschicke selbst zu bestimmen4 ,wir lassen uns regieren und benutzen nicht einmal die uns verfassungsmig zustehenden ,rechte zur ,mitarbeit4 ,das ist ,pflichtversumnis1 denn ,rechte sind zugleich ,pflichten4 ,bei der neuen preuischen ,schulvorlage fielen die hheren ,lehrer fast ganz aus4 ,hchst achtbarer ,beamtengehorsam und das ,bewutsein1 was sie sich als akademisch ,gebildete schuldig sind1 mag sie zu besonnener ,zurckhaltung begeistert haben4 ,das wird sich an ihnen vielleicht noch rchen2 denn man wird im ,volke aufhren1 sie als ,vorkmpfer unserer geistigen ,kultur zu schtzen4 ,res ad triarios venit6 wrde ,csar sagen4 ,die ,volksschule vor6 so lautete auch der ,schlachtruf4 ,kampf und ,ehre wird also den ,herren ,elementarlehrern allein zufallen4 ,erst spt1 zu spt1 um zu wirken1 traten ,herren der ,hochschule noch ins ,feld4 ,sind denn die ,gneist und ,mommsen ganz ausgestorben8 fragte mit ,verwunderung ,prof4 ,paul ,natorp 7,marburg7 in der ,frankfurter ,zeitung1 geht die ,staatsrechtslehrer1 die ,geschichtslehrer die ,sache etwa nichts an8 ,spren unsere freigesinnten ,theologen nicht1 wie sehr die ,richtung dieses ,entwurfs auch ihrem ganzen ,bestreben an den ,hals geht8 ,kann irgendeiner1 dem die ,freiheit der ,wissenschaft und ihrer ,lehre mehr als eine ,phrase ist1 gleichgltig zusehen1 da die ,mchte1 die von jeher deren ergrimmteste ,gegner gewesen sind1 mit dem ,durchgehen dieses ,entwurfs einen gewaltigen1 vielleicht entscheidenden ,sieg erringen wrden8 ,oder ist man so kleinmtig geworden1 da man frchtet1 unser einmtiges besonnenes1 aber unverblmt deutliches ,wort werde im ,volke angehrt verhallen8 ,sind nicht die ,lehrer der ,volksschulen unsere ,brder1 unsere nchsten ,arbeitsgenossen8 ,knnen wir vor der ,geschichte die ,verantwortung tragen1 sie auch jetzt wieder im ,stich gelassen zu haben8 ,empfinden wir nicht1 da wir durch ,schweigen uns zu ,mitschuldigen machen8 da wir die ,folgen eines solchen ,sieges der ,lichtfeinde zu allererst zu spren bekommen werden8 ,unsere ,hochschulen haben soeben1 in im ganzen lblicher ,tendenz und erfreulicher ,einmtigkeit der ,lehrenden und ,lernenden1 um die akademische ,freiheit gekmpft2 soll die ,freiheit ein ,privileg der ,hochschulen sein8 und steht nicht das1 worum wir gestritten haben1 in hchster ,gefahr1 wenn erst die grte ,provinz des nationalen ,bildungswesens sozusagen ohne ,schwertstreich in die ,hand des ,gegners gefallen ist1 dessen offen erklrtes1 mit zher ,energie und unleugbaren ,erfolgen schon lngst verfolgtes ,ziel die ,konfessionalisierung auch der hheren ,schulen und der ,universitt ist8 ,lange meinte ich1 meine schlechte ,stimmung knnte eine persnliche ,schwche sein3 geistige beranstrengung1 dienstlicher ,verdru1 gestrte ,verdauung1 schlechter ,schlaf1 heruntergekommene ,nerven4 ,aber ich empfing1 als ich zum ersten ,male meine ,klagen laut werden lie1 tausendfach ermutigenden ,zuspruch4 ,ich sehe seitdem1 da selbst meine ,widersacher verstummen1 da selbst die ,klarsichtigsten in immer wachsenden ,kreisen meine ,mistimmung und ,besorgnis teilen4 ,ich mu auch hierfr ,zeugnisse beibringen1 sonst beliebt man vielleicht1 mir diese ,tatsache einfach abzuleugnen4 ,es gengte freilich auf das ,trmer-,jahrbuch zu verweisen1 das ein ehrlicher ,spiegel der ffentlichen ,meinung ist1 oder auf die ,zukunft1 die seit ,jahren1 eher als alle anderen1 den ,niedergang angezeigt hat4 ,am #ad4 ,juli #aijf lesen wir dort3 ,das unbehagliche ,gefhl1 spottschlecht regiert zu werden1 die ,furcht1 von schwer erklommener ,hhe mhlich herabzugleiten1 schleicht von ,mond zu ,mond schneller durchs ,land1 und die ,presse1 die nicht aufhren mchte1 ,ausdruck der ffentlichen ,meinung zu sein1 darf sich nicht lnger struben1 der ,drngnis eine ,zunge zu leihen4 ,ich will1 fhrt ,harden fort1 nur fromme ,stimmen zitieren2 nur aus den letzten ,tagen3 ,das ,ma1 in dem die verantwortlichen ,mnner ihre ,haltung nach den ,wnschen und ,anschauungen des ,staatsoberhauptes orientieren1 geht gelegentlich ber das ,notwendige1 ,richtige und ,ntzliche hinaus4 ,dadurch wird nicht nur die ,stellung der ,minister1 das ,ansehen der ,regierung und schlielich die ,staatsautoritt geschdigt1 sondern direkt gegen den ,geist des konstitutionellen ,systems verstoen1 das selbstbewute ,mnner an den verantwortlichen ,stellen verlangt4 ,aus ,mnnern mit eignen ,gedanken1 eigenem ,wollen werden ,handlanger eines hheren ,willens4 ,das ,staatsgefhl geht zurck und mit ihm1 trotz aller hohen und hohlen ,worten1 die innerliche ,achtung vor dem ,staat4 7,hannoverscher ,courier47 ,der ,kaiser wird ber die ,einzelheiten der innerpreuischen ,politik in so mangelhafter ,weise unterrichtet1 da fr die ,zukunft die ernstesten ,besorgnisse berechtigt sind4 7,tgliche ,rundschau47 ,der ,kaiser zwei ,tage lang in ,hamburg1 als ,taufpate und als ,schiffsprediger1 als ,kriegsherr und als hoher ,gnner des ,rennsports1 immer um die ,elbhhe herumgefahren und dem ,standbild ,bismarcks keinen ,besuch abgestattet6 ,millionen treuer ,shne ihres ,vaterlandes werden peinlich und schmerzlich empfinden1 da dies mglich werden konnte4 7,deutsche ,stimmen1 ,wochenblatt fr die nationalliberale ,partei47 ,man wird mit ,fug erklren drfen1 da die ,bevlkerung der vielen umfangreichen ,mitteilungen ber ,reisen und ,reden der ,frsten allgemach mde wird4 ,es wre daher kein ,unglck1 wenn politische ,frstenbesuche1 die sich in den letzten ,jahren allzu oft wiederholt haben1 einmal geraume ,zeit unterblieben4 ,man ist so ziemlich berall zufrieden1 wenn sie vorber sind1 ohne einen ,miklang erfahren oder zurckgelassen zu haben4 7,vossische ,zeitung47 ,endlich6 ruft ,harden aus und fhrt mit der gleichberechtigten ,bemerkung fort3 ,wre vor sechzehn ,jahren so gesprochen worden1 dann she es im deutschen ,land heute besser aus4 ,jetzt gengen so sanfte1 in ,watte gewickelte ,andeutungen nicht mehr4 ,bleiben auch allzu vereinzelt4 ,morgen wird da wieder ,weihrauch gespendet1 wo sich gestern kritisches ,bestreben zeigte4 ,jetzt mu so ernst1 so vernehmlich gesprochen werden1 da keine ,mglichkeit eines ,miverstndnisses bleibt4 ,so1 wie es bisher war1 kann's nicht weitergehen4 ,die ganze ,methode unserer ,politik mu gendert werden4 ,schnell2 jede ,woche huft neue gefhrliche ,fehler4 ,stets die gleiche ,klage1 da es an ,mnnern fehlt4 ,so schreibt ,h4 ,ilgenstein im ,blaubuch #aijf1 ,nr4 #cd3 ,was uns nottut1 das ist eine ,revolution der ,geister1 ein ,erwachen1 ein ,wille1 eine ,kraft4 ,man tue sich 7in gesetzmiger ,weise7 allenthalben zusammen6 ,man verknde allerorten1 da man sich fr einen ,minister bedankt1 der bei lngerer ,ttigkeit denn doch dem ,lande eine ernste ,gefahr bedeutet4 ,herr von ,studt kommt in das ,haus1 in dem neben einer volksfeindlichen ,majoritt auch einige ,mnner sitzen1 denen das ,wohl des ,vaterlandes am ,herzen liegt4 ,ist keiner unter diesen ,mnnern1 der diesem ,minister fr ,geistesknechtung einmal auf gut deutsch die ,wahrheit sagt8 ,in den ,verwaltungsbehrden unserer ,stdte herrscht grtenteils eine liberale1 durchaus nicht fortschrittsfeindliche ,gesinnung4 ,von diesen knnte den merkwrdigen ,sondererlassen des ,herrn ,ministers doch eine recht gesunde ,obstruktion gemacht werden4 ,erst neulich 7,nr4 #cb des ,blaubuch7 machten wir auf den widerlichen ,unteroffizierston aufmerksam1 in dem unter der ra ,studt die ,unterrichtsbehrden mit den ,lehrern verkehren4 ,sollte es nicht ,pflicht der ,gemeinden sein1 in deren ,dienst die ,lehrer stehen1 dem ,minister es einmal recht klar zu machen1 da selbst preuische ,volksschullehrer noch ,menschen sind8 ,wenn alle ,faktoren1 die sich jetzt nur rgern1 nur eine ,zeitlang auf ihrem ,posten wren1 dann bliebe dem ,dunkelmanne nur noch der ,rckzug4 ,aber vorlufig sind wir noch nicht auf dem ,posten4 ber die ,stimmung der deutschen ,volksschullehrer1 mit der man sich im sog4 gebildeten ,publikum besser vertraut machen mte1 belehrt der ,bund der deutschen ,volkserzieher unter der ,leitung ,wilhelm ,schwaners4 ,wenige ,deutsche1 von den ,volksschullehrern abgesehen1 lesen dessen ,volkserzieher1 der eine ,macht im ,volksleben geworden ist4 ,die ,lehrer lesen ihn nach vielen ,tausenden und halten zu ihm in begeisterter ,hingabe zu ,schutz und ,trutz4 ,ich gebe eine ,stimmungsprobe aus dem ,hefte #ag des ,x4 ,jahrganges 7#aijf71 einen ,aufruf von ,hans ,wrtz in ,altona3 ,der ,bund ,deutscher ,volkserzieher ist eine ,gemeinschaft von deutschen ,mnnern und ,frauen1 die sich zusammengeschlossen haben zu ,rat und ,tat1 zu mutigem ,kampfe und ewiger ,fehde gegen die ,giftmischer des ,geistes und der ,gesinnung1 gegen ,tyrannen und gegen ,knechtsseelen1 gegen die ,orthodoxen der ,religion1 des ,rechts und der ,hygiene1 gegen ,papst- und ,pfaffentum1 gegen ,feigheit und ,reaktion1 gegen ,anarchie und ,revolution -- zum ernsten ,streben und ,tun fr die hchsten und herrlichsten ,gter unseres ,volkes3 ,wahrung1 ,erneuerung und ,krftigung echt germanischer ,art in ,religion1 ,sitte und ,gesamtkultur gegenber der rmischen ,scheinkultur1 ,umwandlung der papiernen ,gewissensfreiheit in staatlich anerkannte ,freiheit des ,wissens und ,glaubens1 ,wertung der ,individualitt4 ,darum finden sich bei uns auf gemeinsamem ,boden des ,verstehens3 die ,philosophen und ,theosophen1 die ,mystiker und ,wirklichkeitsmenschen1 die ,abstinenten1 ,vegetarier und ,gemigten1 die ,mnner der ,tat und die in der ,welt der ,kunst und ,schnheit trumen4 ,den neuen ,frhling des ,germanentums wollen wir herbeifhren3 darum stellen wir naturgem die ,tatreligion1 die wir in den alten und neuen ,schriften unserer germanischen ,rasse niedergelegt finden1 hher als die offizielle jdisch-christliche ,scheinreligion der ,kirchen4 ,die ,religion der deutschen ,propheten1 der ,luther1 ,lessing1 ,goethe1 ,schiller1 ,kant1 ,schopenhauer1 ,nietzsche1 ,lagarde1 ,emerson1 ,friedrich ,,ii41 ,wagner1 ,bismarck u4 a4 hat unser ,fhrer in der ,germanenbibel aufgebaut1 und wir ,bundesmitglieder haben dieses bahnbrechende ,werk zu unserm ,hausbuch erhoben4 ,freunde1 lat euch von ,berlin ,prospekte der ,germanenbibel schicken und sorgt fr ,verbreitung des ,werkes1 damit unsere ,ideen auch auf diesem ,wege ins ,volk dringen6 -- -- -- ,noch deutlicher und deutscher spricht ,wilhelm ,schwaner selbst1 ein ehemaliger gemaregelter ,lehrer1 dem die rechte ,kirchenglubigkeit fehlte1 ehedem ein harmloses ,wiesenbchlein1 das man htte sollen gewhren lassen1 jetzt zum reienden ,strom angeschwollen4 ,es ist richtig1 schreibt er in einem ,aufsatz ber ,schulproletarier im ,volkserzieher ,x1 ,nr4 #ag1 da in ,zukunft preuische ,volksschullehrer im ,gehalt hinter den ,schutzleuten zu rangieren haben1 obgleich ihnen vor den ehemaligen ,sergeanten die ,offizierskarriere und der regelrechte ,besuch bestimmter ,universitten und damit die ,ministerlaufbahn offensteht4 ,aber es ist trotz der hundserbrmlichen ,entlohnung1 insbesondere der meisten ,landlehrer1 unrichtig1 von ,schulproletariern zu reden4 ,denn wenn es schon welche gibt1 welche jhrlich #gbj ,m4 ,gehalt beziehen -- ich selber habe drei ,jahre lang pro anno #fjj ,m4 7hrt1 hrt7 gehabt1 also weniger als ein ,groknecht1 weniger als jeder mittelmige ,fabrikarbeiter1 weniger sogar als eine sechzehnjhrige ,kontoristin der ,grostadt -- so sind sie doch noch lange keine ,proletarier4 ,unsere ,lehrer haben nmlich1 was den unglcklichen ,proletariern der roten ,partei absolut fehlt1 immerhin eine gewisse wissenschaftliche ,bildung1 und sie haben1 was sie gegenber den ,millionren des ,kapitals zu ,milliardren erhebt1 ,ideale1 unverwstliche1 hohe und heilige ,ideale4 ,gewi1 die stempeln unsere ,schulmeister zu ,revolutionren des ,geistes -- eine eingehende ,geschichte des ,lehrerstandes wrde zu berraschenden ,entdeckungen fhren1 wenn es auch den ,juristen ,studt wenig interessieren mag1 was fr ,kerle gerade auf dem von ihm beaufsichtigten ,felde ,bahnbrecher und ,fhrer geworden sind -- aber zu ,revolutionren der ,strae werden die deutschen ,lehrer niemals werden4 ,obgleich es auch unter ihnen gelegentlich einen richtigen ,umreier geben kann1 hnlich wie die neuere ,geschichte einen ,anarchisten ,johannes ,miquel gekannt hat1 den der nachmalige ,kaiser ,wilhelm ,,ii4 seinen ,mann nannte4 ,seit der beste ,teil der ,lehrerschaft angefangen hat1 sich auf sich selbst zu besinnen1 ,selbsterziehung zu ben durch ,alkohol- und ,nikotinabstinenz oder gar durch ,fleischenthaltung und vor allem durch sittenstrengen ,lebenswandel2 seit die ,lehrer durch ,selbsthilfe und energisches ,studium sich die ,quellen der ,wissenschaft und damit die ,tore zum ,tempel der ,weisheit erschlossen haben2 seit wir eine ,volkserzieherbewegung kennen und hinter ihr als ,rckgrat und ,trger in die ,zukunft einen ,bund1 der alle deutschen ,gaue berspannt3 seitdem1 ihr ,leute vom ,vorwrts1 die ihr als ,millionr ,paul ,singer und als ,schlobesitzer ,august ,bebel ja selber keine ,proletarier seid1 seitdem ist es mit eurer ,hoffnung auf eine rote ,avantgarde aus ,schulmeisterkreisen ein fr allemal vorbei4 ,es htte auch noch schlimmer kommen knnen1 als es ja leider ,gottes schon ist1 so wrden wir doch nicht unseren ,patriotismus revidieren4 ,denn unsere ,gesinnung hngt nicht wie die eurige oder wie die der ,agrarier1 ,industriellen1 ,junker und anderer ,sippen vom ,brotkorb ab1 sondern von der ,hhe unseres ,seelen- und ,geisteslebens1 das eben lediglich und allein durch uns selbst bestimmt wird6 7,mitlufer1 ,schmarotzer1 ,feiglinge1 ,manteltrger1 ,rckenmrker und dergleichen ,gelichter selbstverstndlich ausgenommen4 ,auch die ,bierbank-1 ,schnaps- und ,weinhelden1 die als ,lehrer regelmig dem kirchlichen ,abraham im ,schoe sitzen1 wie sie als ,arbeiter und ,proleten fr die ,paule der roten ,partei unentbehrlich bleiben1 weshalb man ja auch auf den sozialdemokratischen ,parteitagen niemals die ,alkoholfrage zur ,hauptdebatte stellen lt3 zur politischen ,revolution haben eben wie zum ,verrat ,elende des ,alkohols ntig47 ,uns ,schulproletariern wird man ,gerhart ,hauptmann1 ,hermann ,sudermann1 ,henrik ,ibsen und andere nicht so leicht entreien1 wie man aus eurem ,zentralorgan die ,leute der besseren ,feder und des einfachen politischen ,anstandes weggebissen hat4 ,denn bei uns wird ebensowenig die ,knute des ,despoten je etwas erreichen wie die ,phrase des ,pbels4 ,wir bauen uns eben unsere eigene ,welt1 die deutsch und pdagogisch ist6 ,ideale1 mein lieber ,schwaner haben die ,sozis auch1 nur etwas andere als wir beide4 ,ich nenne jeden ,menschen einen ,idealisten1 der sich fr seine berzeugung einsperren lt4 ,aller andere sog4 ,idealismus beruht auf ,selbsttuschung4 ,und whrend ich diese ,zeilen schreibe -- buchstblich zu verstehen -- reicht mir das ,sopherl1 das mich bedient1 einen ,brief herein1 in dem ich von einer ,redaktion aufgefordert werde1 ber die ,pflege der ,willenskraft in der ,erziehung zu schreiben1 als ,grundlage einer gesunden deutschen ,erziehung1 die an die ,stelle treten msse der zur tatenlosen ,trumerei verfhrenden ,drillmethode der alten ,lernschule4 ,der ,briefschreiber ist ,schuldirektor6 berall die gleiche ,sehnsucht nach einer inneren geistigen ,reform4 ,das ,notwendigste aber hat doch wieder ,harden gesagt 7,zukunft #aijf ,nr4 #ch73 ,im ,reichstag sitzen gescheite und redliche ,mnner1 die etwas leisten knnen4 ,weshalb finden wir1 wenn monatelang gedroschen ist1 die ,tenne leer8 ,weil dieser ,reichstag nicht zur ,regierung berufen1 sondern nur als ,ornament gedacht ist4 ,weil die ,regierenden sich bemhen1 ihn schmeichelnd zu berlisten und er selbst in technischem ,kleinkram1 in ,paragraphenflickerei1 die jeder ,geheimrat besser besorgt1 seine ,aufgabe sieht4 ,weil der ,wille zur ,macht ihm versiegt ist4 ,die nderung oder ,ablehnung eines ,gesetzes1 nach ,jahren vielleicht die bundesrtliche ,zustimmung zu einem ,initiativantrag3 das kann er erreichen2 mehr nicht4 ,keinen ,kanzler noch ,staatssekretr strzen2 seiner ,majoritt nie die ,wirkensmglichkeit erobern4 ,wenn die ,kerle sich ausgeschimpft haben1 sind sie wieder still2 und die ,karre rumpelt1 als sei nichts geschehen1 ein ,stckchen weiter bergab4 ,wer mag fr solchen ,preis das ,leben einsetzen8 ,wer sich mutwillig die ,exzellenten verfeinden1 die er doch nicht vom ,thrnchen stoen kann8 ,da sie bleiben1 solange es dem ,kaiser pat1 stellt man sich mit ihnen lieber auf leidlichen ,fu und bekmmert sich eifriger um ihre ,umgangsformen als um ihre ,leistungsfhigkeit4 ,dieser ,reichstag hat kein ,ziel vor1 keinen ,willen zur ,herrschaft in sich2 er ist zum ,disputierkrnzchen geworden und drischt in jedem ,herbst wieder dasselbe ,stroh4 ,in ,england1 ,frankreich1 ,italien1 ,spanien1 ,ungarn1 ,belgien1 ,skandinavien1 in sterreich und den ,balkanstaaten sogar regiert das ,parlament1 in ,ruland heischt es ,konventsrechte2 in ,deutschland redet es den ,regierenden ins ,handwerk drein und knickert ihnen unklug die ,pfennige ab4 ,there's the respect that makes calamity of so long life4 ,dieser ,zustand darf nicht noch lnger dauern4 ,das nchste ,ziel politischen ,trachtens mu die ,sicherung des parliamentary government nach britischem ,muster sein4 bt euch in zhem ,widerstand gegen ,ungebhr6 ,warnt das ,volk1 sein ,geld einer schlechten ,regierung anzuvertrauen6 ,und sthlt den ,willen zur ,macht6 ,ganz meine ,meinung6 ,wir witzeln ber den unfhigen ,reichstag1 tuen aber nichts ihn zu strken4 ,noch fehlt dem ,reichstagsgebude die ,aufschrift4 ,ertrgt das unser lammfrommes ,volk noch weitere ,jahrzehnte8 ,in allen groen ,kulturfragen unseres ,volkes wollen und werden wir uns erlauben mitzureden1 werden auch die ,amtsttigkeit unserer ,beamten ffentlich kritisieren1 wenn sie uns gemeingefhrlich erscheint4 ,paul de ,lagarde verlangte schon eindringlichst1 da die ,beamten fr ihre ,verfehlungen regrepflichtig gemacht wrden4 ,was sagt man nun zu folgender amtlichen ,angelegenheit8 ,man lese das ,buch ,mein gutes ,recht des deutschen ,kaufmanns ,karl ,paasch 7,kommissionsverlag von ,meyer ,hende in ,zrich1 #aijf71 den man fr verrckt erklrt hat1 weil er ber deutsches ,kolonialwesen die unglaublichsten ,dinge verffentlicht hat4 ,nach den jngsten ,erfahrungen wird er auch fr ,unglaubliches jetzt ,gehr finden4 ,lehmann-,hohenberg1 auch so ein ,unbequemer1 der in alle dunklen ,ecken unseres ,reiches hineinleuchtet1 nennt in seinem ,rechtshort 7#aijf1 ,nr4 #ac_/af7 diesen ,paasch einen modernen ,michael ,kohlhaas und ruft1 nachdem er den wirklich ganz ungeheuerlichen ,fall in groen ,zgen dargestellt hat1 in ,erregung aus3 ,ward je ein ,frst und ,volk schndlicher betrogen und verraten68 -- -- ,hier kann und darf keine ,aufklrung gescheut werden6 ,stecken wir schon mitten in vollster ,korruption8 ,das deutsche ,volk hat ein ,recht darauf1 zu erfahren1 wie es hiermit steht1 und da mit sthlernem ,besen die ,stuben unseres ,beamtentums ausgefegt werden1 wenn die ,angaben von ,paasch auch nur zu einem ,teil auf ,wahrheit beruhen4 ,um mich etwas verstndlicher zu machen1 will ich mit seinen eigenen ,worten andeuten1 worum es sich handelt1 mache dabei auf die ,tatsache aufmerksam1 da verwandte ,anschauung und ,stimmung hervorleuchten aus den ,briefen1 die ihn nicht erreichten4 ,paasch also schreibt3 ,weil meine geschftlichen ,projekte bei den chinesischen ,behrden gute ,aufnahme und ,beachtung gefunden1 weil sie die allerbesten ,aussichten auf ,erfolg hatten1 eben deshalb1 und nur deshalb wurde meine ,beseitigung beschlossen1 v4 ,brandt und v4 ,ketteler wollten mit einem ,schlage reiche und wenn mglich berhmte ,leute werden4 ,geld1 ,geld und wieder ,geld war das ,hauptmotiv fr alle ,handlungen dieser ,herren4 ,was still und ruhig mit den chinesischen ,behrden verhandelt war1 was ruhig in den ,geheimarchiven der deutschen ,gesandtschaft ruhte und bestimmt war1 dem ,frsten ,bismarck vorgelegt zu werden zur ,ehre und zum ,vorteil ,deutschlands1 das wurde von diesen beiden ,herren verplempert1 verraten und wahrscheinlich einfach verkauft zu ihrem ,vorteile 444 ,nachdem das ,attentat 7667 auf mich milungen war1 verfgte ,herr v4 ,brandt pltzlich ber ,geld und wollte mir krzlich erst abgeborgte #bj #jjj ,mk4 zurckgeben2 auch ,herr v4 ,ketteler wollte pltzlich eine ,erbschaft gemacht haben4 ,merkwrdig1 sehr merkwrdig6 444 ,nachdem bei solcher ,lage der ,dinge v4 ,brandt nicht abberufen wurde1 da war das ganze ,geschft natrlich fr ,deutschland verloren4 ,die ,chinesen hatten ja die ganze im ,interesse der ,hochfinanz ins ,werk gesetzte ,intrigue durchschaut1 ehe ich sie ihnen mndlich und schriftlich berichtet hatte4 ,niemand geringeres als der ,vizeknig ,li-,hung-,chang hat mir das selbst erzhlt4 ,der ,verlust1 der fr ,deutschland daraus entstanden ist1 lt sich annhernd kaum abschtzen4 ,ich beziffere ihn auf ,milliarden4 ,man denke nur1 ,china htte derzeit die von mir vorgeschlagenen ,projekte ausgefhrt1 was wren dann die ,folgen gewesen8 ,wir htten in ,china auf lange ,zeit hinaus festen ,fu gefat1 nicht auf ,grund kriegerischer ,ereignisse1 sondern in freundschaftlicher ,weise1 so da die ,chinesen ein ,interesse daran gehabt htten1 gerade uns ,deutsche im ,lande1 wenigstens noch fr lange ,zeit1 zu halten4 ,damals waren wir ,deutschen geradezu eine bevorzugte ,nation bei den ,chinesen1 whrend heute das ,gegenteil der ,fall sein drfte4 ,der ,gesandtenmord und die daraus resultierende ,chinaexpedition wren uns erspart geblieben1 und was sonst noch fr ,vorteile fr uns in ostasiatischen ,angelegenheiten erwachsen wren1 mag sich ein jeder selbst auskalkulieren1 der sich fr diese ,dinge interessiert4 ,gehen uns diese ,dinge wirklich nichts an8 ,mssen wir ,brger nicht die hohe ,zeche bezahlen1 bezahlen sogar mit unserem ,blute1 mit unserer nationalen ,ehre8 ,ich kann nicht beurteilen1 ob ,paasch im ,rechte1 ob er normal oder geistig krank ist1 aber ich mchte als ,staatsbrger ber diese ,frage aufgeklrt werden4 ,keines der ,prezeugnisse1 die ich hier beigebracht habe1 entstammt einem sozialistischen ,blatte4 ,keiner der genannten ,zeugen wrde sich abstreiten lassen1 da es ein guter ,patriot sei4 ,nicht die sind unsere guten ,freunde1 die ber unsere ,schwchen schweigen1 sondern die1 welche es wagen1 uns freimtig das zu sagen1 was man die ,wahrheit nennt1 also ihre ehrliche1 wenn auch tadelnde berzeugung4 ,noch eins3 ,auffallend wie wenig bei uns die aufklrende und fortschrittliche ,arbeit der ,mnner mit der unserer ,frauen ,schritt hlt4 ,nichts ebenbrtiges haben wir der starken ,propaganda der ,frauenbewegung innerhalb der letzten zehn ,jahre an die ,seite zu stellen4 ,mit dem ,kultureifer unserer jungen ,damen verglichen macht der gebildete ,korpsjngling eine schlechte ,figur4 ,ideenloser und nchterner1 als diese vermeintliche ,blte der deutschen ,nation1 deren ,umgang jungen kaiserlichen ,prinzen gestattet wird1 flacher1 unmnnlicher kann man unmglich sein4 ,wenn sie noch jugendlich froh und ausgelassen wren6 ,aber auch das nicht1 sondern nur patent und korrekt1 schon in jungen ,jahren auf ,karriere spekulierend1 auf ,protektion1 die das eigene ,denken und ,arbeiten ersetzen soll4 ,ihr ,mannesmut erschpft sich auf dem ,paukboden bei der ,mensur3 einer mittelalterlichen1 wohl mutsthlenden ,spielerei1 die man anerkennen und sogar begnstigen drfte1 wenn sie nicht mit unseren ,staatsgesetzen und mit dem ffentlichen ,rechtsbewutsein in ,widerspruch stnde -- fr entsprechende ,handlungen kommt nmlich der ,arbeiter ins ,gefngnis -- und wenn sich dabei nicht der ,mannesmut des jungen ,herren ganz zu verausgaben schiene4 ,zu diesem zwar blutigen1 aber im ,grunde doch ungefhrlichen ,spiele wrden sich fr angemessene ,bezahlung auch ,dienstmnner abrichten lassen4 ,was wir vermissen3 eigene1 mannhafte berzeugungen1 jugendliche ,geistesfrische1 den ,zorn der freien ,rede1 das begeisterte ,eintreten fr alle wahren ,menschheitsideale1 davon finden wir in dieser vornehmen jungen ,vertretung der herrschenden ,kasten nichts4 ,da waren die alten ,burschenschaften mit ihren ,brausekpfen und dem berschwang hoher ,gefhle doch ganz andere ,kerle6 ,als jngst eine ,dame in ffentlicher ,versammlung wegen sog4 ,schrzenpolitik unfreundliche ,worte zu hren bekam1 sagte sie entrstet3 ,wir lassen uns von den heutigen ,mnnern ,deutschlands nicht mehr verspotten4 ,wo wir einmal eine wahrhaft mannhafte ,tat brauchen1 da wenden wir uns an eine -- ,frau4 ,wenn ich1 sagte sie1 auf der ,strae elegante ,herren mit ,zylinder und schwarzen ,aktenmappen darum bat1 mir als ,zeugen bei emprender ,pferdequlerei zu dienen1 so erhielt ich noch jedesmal die gleiche ,antwort3 ,bedaure1 gndige ,frau2 ich befasse mich nicht gern mit dergleichen4 ,man hat nur ,schererei davon4 ,wandte ich mich an ,damen1 so fand ich selten eine ,ablehnung4 ,ich mu gestehen1 da ich selbst als ,vorstand eines ,tierschutzvereins gleiche ,erfahrungen nicht selten gemacht habe und der ,beifall1 der jener ,dame gespendet wurde1 sprach fr die ,allgemeingltigkeit ihres ,urteils4 ,die emprendste ,pferdeschinderei gehrt in und um ,berlin zu den scheinbar unausrottbaren beln1 die der ,mensch als ein ,gegebenes ertragen mu4 ,wenn ich von den noch brutaleren ,griechen und ,italienern absehe1 so kenne ich im brigen ,europa keinen ,platz1 wo sich vor aller ,augen rohe und vielfach versoffene ,kutscher dergleichen offene ,verhhnung aller ,menschlichkeit gestatten4 ,dies wre ganz unmglich1 wenn jeder deutsche ,mann seine ,pflicht tte4 ,aber da fehlt es eben4 ,man wendet den ,blick ab1 will lieber nichts gesehen haben und macht sich durch solche ,schwche zum ,mitschuldigen4 ,es mte doch wunderbar zugehen1 wenn alle gesitteten ,leute einer ,grostadt unfhig sein sollten1 eine solche ffentliche ,schmach auszurotten6 ,aber man begngt sich bestenfalls mit einer ,anzeige bei der ,polizei und hat davon -- wie ich selbst immer wieder durchmache -- tatschlich viel ,schererei4 ,dazu kommt1 da der bedrohte ,kutscher natrlich saugrob wird -- denn er lebt noch immer des ,wahns1 ,pferdeschinden wre sein gutes ,kutscherrecht --1 das gibt dann noch ,beleidigungsklagen und weitere ,umstndlichkeiten4 ,warum ist es denn bei anderen gesitteten ,vlkern mglich1 das bel abzustellen8 ,so in ,england1 wo ich nie eine ,pferdeschinderei gesehen habe8 ,dort wrde eben nicht nur ein ,mann1 sondern gleich #bj1 #cj1 #dj ,mann dem ,kutscher sofort ihre geballten ,fuste 7mit und ohne ,gla7 unter die ,nase halten1 so da ihm auch das ,schimpfen gleich vergehen sollte4 ,ein stolzes1 gesittetes1 selbstherrliches ,volk6 -- ,wir werden natrlich auf die ,polizei verwiesen1 wie ,quartaner1 die dem ,herrn ,ordinarius ,anzeige zu machen haben4 ,und diese ,polizei8 ,man betritt mit entblten ,haupte das ,wachtzimmer1 bietet artig seinen ,schnen guten ,morgen und beginnt schchtern seinen ,vortrag3 ,ich wollte mir gestatten1 ,ihnen usw4 444 wollen ,sie so freundlich sein usw4 444 ,keiner von den blauen ,bren erhebt sich vom ,sitze1 ber die ,achsel hin wird man mit kritischem ,blicke betrachtet und dann kommt1 nachdem anderes ,wichtigeres seine gemtliche amtliche ,erledigung erfahren1 auch der unbequeme ,gast zu ,verhr4 ,dabei haben die ,behrden selbst die ,brgerschaft ffentlich zur ,mithilfe im ,kampfe gegen ein bel aufgerufen1 dessen sie eingestandenermaen selbst nicht ,herr werden4 ,ein ,recht zur ,klage haben wir ,deutsche deshalb nicht1 weil jedes ,volk die ,polizei1 die ,kutscher1 die ,pferdeschinderei hat1 die es verdient4 ,man kann daran -- nicht etwa deutsche ,gemtsrohheit -- wohl aber deutsche ,untertanenschwche studieren4 ,wer kennt nicht ,prof4 ,rudolf von ,jerings tapferes ,schriftchen ,der ,kampf ums ,recht8 ,fr mich bedeutete es eine ,entwicklungsstufe in meinem ,leben4 ,es lehrte mich1 da jeder berufen ist1 ,mitstreiter fr das ,recht zu sein4 ,die meisten gebildeten ,deutschen drcken sich heute von dieser ,pflicht4 ,diese ,drckebergerei1 das ,nichtsehenwollen1 das ,ablehnen von jeder ,verantwortung1 der ,mangel an ,sozialgefhl1 an anderen als rein selbstischen ,wnschen1 das sind unzweifelhaft ,anzeichen der ,dcadence4 ,dabei bckt sich die brgerliche ,ehrbarkeit bis tief zum ,boden und der ,korrekte erfleht sich den kirchlichen ,segen fr seine armselige ,tugendhaftigkeit4 ,wann endlich wird sich das deutsche ,volk ermannen8 ,friedrich ,hebbel1 einer der ,mannhaftesten1 den je die ,erde trug1 litt sein ,leben lang an der deutschen ,demut und ,unmnnlichkeit4 ,das ,volk wird nicht blo geschunden1 es ist dahin gebracht1 da es sich selbst schinden mu 7,tagebuch1 #ab4 ,febr4 #ahda72 ,ich wei im ,ernst nicht1 schrieb er am #be4 ,sept4 #ahdj1 wer eher gekpft zu werden verdient3 der1 welcher bei ,shakespeare kalt bleibt1 oder der leidenschaftliche ,mrder4 ,aber das ,nichts gilt fr den ,inbegriff aller ,tugenden3 -- ,die ,menschen haben viele absonderliche ,tugenden erfunden1 aber die absonderlichste von allen ist die ,bescheidenheit4 ,das ,nichts glaubt dadurch etwas zu werden1 da es bekennt3 ich bin ,nichts 7ebenda #ai4 ,okt4 #ahdc74 ,er nahm einen ,futritt hin1 aber er mute von einem gewichsten ,stiefel apliziert werden 7#ac4 ,okt4 #ahdj74 ,man liest jetzt oft ,vergleiche zwischen unseren ,tagen und der ,zeit von ,jena und ,auerstedt4 ,ich halte den ,vergleich fr falsch4 ,nein1 wir leben in einer neuen ,metternich-,periode1 wieder ist nach glnzender ,waffentat dem guten1 opferfreudigen ,volke sein ,lohn ausgeblieben1 wieder haben wie damals ,hierarchie1 ,staatsanwlte1 ,polizei und die ganze schwerlastende ,bureaukratie auf den ,lebensfrhling ihre ,nachtfrste gesandt1 wieder dieselbe ,entmndigung1 ,abrichterei1 ,gngelung und ,frommacherei des ,volkes1 das endlich doch der ,kinderstube entwachsen sein drfte4 ,aus der ra ,metternich errettete uns die ,revolution von #ahdh4 ,wenn nicht ,umkehr in der ffentlichen ,politik eintritt1 scheint mir eine hnliche ,katastrophe nicht ausgeschlossen4 ,die ,mistimmung wchst von unten auf immer bedrohlicher und ergreift schon ,kreise1 die noch vor wenigen ,jahren bei keinem ,kaiserkommerse vermit wurden4 ,wir wnschen und hoffen1 da es eine rein geistige ,revolution sein mge1 diese aber sehnen wir herbei1 weil sonst das ,volk verkommt1 weil wir sonst unseren ,beruf versumen1 ,bahnbrecher und ,fackeltrger der ,menschheit zu sein4 ,den ,ruhm1 gehorsame ,untertanen und sanfte ,schafe der ,kirche zu sein1 gnnen wir unseren ,brdern in ,ruland und ,spanien4 ,der ,kurs fhrt von ,luther1 ,kant1 ,goethe1 ,schiller1 ,hebbel1 ,nietzsche1 de ,lagarde1 ,bismarck auf den ,bahnen der ,aufklrung zu einer germanischen ,gesittung und ,kultur4 ,der ,weg nach ,rom ist eine ,umkehr ins dunkelste ,mittelalter4 ,dort ist keine ,kultur zu holen1 sondern nur ein csarisches ,imperium und geistige ,entmndigung -- ein ,csareopapismus nach russischem ,muster4 ,im ,jahre #ahaf sang ,ludwig ,uhland ein ,lied1 das heute im ,jahre #aijf nicht weniger ,gehr verdient1 jedermann kennt es1 aber wenigen ist es noch tief ins ,herz geschrieben4 ,wir stehen vor der ,gedchtnisfeier von ,jena4 ,da ist es gut1 sich auch daran zu erinnern1 was auf ,jena und ,leipzig folgte3 ,am #ah4 ,oktober #ahaf4 #a4 ,wenn heut' ein ,geist herniederstiege1 ,zugleich ein ,snger und ein ,held1 ,ein solcher1 der im heil'gen ,kriege ,gefallen auf dem ,siegesfeld1 ,der snge wohl auf deutscher ,erde ,ein scharfes ,lied1 wie ,schwertesstreich1 ,nicht so1 wie ich es knden werde1 ,nein6 himmelskrftig1 donnergleich4 #b4 ,man sprach einmal von ,festgelute1 ,man sprach von einem ,feuermeer1 ,doch was das groe ,fest bedeute1 ,wei es denn jetzt noch irgendwer8 ,wohl mssen ,geister niedersteigen1 ,von heil'gem ,eifer aufgeregt1 ,und ihre ,wundenmale zeigen1 ,da ihr darein die ,finger legt4 #c4 ,ihr ,frsten seid zuerst befraget3 ,vergat ihr jenen ,tag der ,schlacht1 ,an dem ihr auf den ,knien laget ,und huldigtet der hhern ,macht8 ,wenn eure ,schmach die ,vlker lsten1 ,wenn ihre ,treue sich erprobt1 ,so ist's an euch1 nicht zu vertrsten1 ,zu leisten jetzt1 was ihr gelobt4 #d4 ,ihr ,vlker1 die ihr viel gelitten1 ,vergat auch ihr den schwlen ,tag8 ,das ,herrlichste1 was ihr erstritten1 ,wie kommt's1 da es nicht frommen mag8 ,zermalmt habt ihr die fremden ,horden1 ,doch innen hat sich 's nicht gehellt1 ,und ,freie seid ihr nicht geworden1 ,wenn ihr das ,recht nicht festgestellt4 #e4 ,ihr ,weisen1 mu man euch berichten1 ,die ihr doch alles wissen wollt1 ,wie die ,einfltigen und ,schlichten ,fr klares ,recht ihr ,blut gezollt8 ,meint ihr1 da in den heien ,gluten ,die ,zeit1 ein ,phnix1 sich erneut ,nur um die ,eier auszubruten1 ,die ihr geschftig unterstreut8 #f4 ,ihr ,frstenrt' und ,hofmarschlle1 ,mit trbem ,stern auf kalter ,brust1 ,die ihr vom ,kampf um ,leipzigs ,wlle ,wohl gar bis heute nichts gewut3 ,vernehmt6 an diesem heut'gen ,tage ,hielt ,gott1 der ,herr1 ein gro' ,gericht1 ,ihr aber hrt nicht1 was ich sage1 ,ihr glaubt an ,geisterstimmen nicht4 #g4 ,was ich gesollt1 hab' ich gesungen1 ,und wieder schwing' ich mich empor2 ,was meinem ,blick sich aufgedrungen1 ,verknd' ich dort dem sel'gen ,chor3 ,nicht rhmen kann ich1 nicht verdammen1 ,untrstlich ist's noch allerwrts1 ,doch sah ich manches ,auge flammen1 ,und klopfen hrt' ich manches ,herz4 ,damit vergleiche man1 um sich der ,stimmungsgemeinschaft bewut zu werden1 ein modernes ,gedicht des ,wiener ,palamentariers und ,schriftstellers ,karl ,iro3 ,entnervt6 ,viel deutsches ,lrmen und ,schreien ,hrt man ringsum im ,land -- ,doch all' die ,schreier halten ,beim ,schlagen niemals ,stand4 ,beim ,zechen brllt man sich heiser ,mit deutschem ,sing und ,sang -- ,ruft man zu deutschen ,taten ,wird all' den ,zechern bang4 ,im ,geisterkampf der ,tage ,ein marklos schwach ,geschlecht -- ,kein mnnermutig ,streiten ,fr ,ehr' und deutsches ,recht6 ,das ,tnzeln und ,scharwenzeln ,ist jetzt die deutsche ,art1 ,und ,kriechertum und ,feigheit1 ,die haben sich gepaart6 ,sie zeugten im ,lotterbette ,den deutschen ,volksverrat1 ,der geht nun durch die ,straen ,frech schamlos frh und spat4 ,wie ,stickluft1 bleiern und drckend ,liegt's ber dem ,jammer all'1 ,kein ,aufwrtsjauchzen zur ,hhe -- ,ein deutscher ,sndenfall4 ,brch' doch ein wildes ,wetter ,in diese deutsche ,nacht1 ,bis die ,gewissen alle ,zum ,mahneramt erwacht4 ,und auf den deutschen ,wangen ,schamrte wieder glht1 ,wenn die entnervte ,masse ,des ,stammes ,elend sieht4 -- ,ein heiliges groes ,ringen ,tut unserem ,volke not1 ,ein ,reitersbelklingen ,wie einst bei ,gravelott'4 ,ein blutig ,kmpfen und ,streiten ,fr ,ehre1 ,hab und ,gut ,mu durch die ,adern treiben ,das alte ,heldenblut6 ,und aus dem schaurigen ,sterben ,ein neu ,geschlecht ersteh'n1 ,das seinem deutschen ,gotte ,kann frei ins ,auge seh'n4 ,das wieder gro und edel ,und mannhaft1 stolz und stark -- ,ein ,hter und ein ,schirmer ,der freien deutschen ,mark4 ,heuerts #aijf4 7,unverflschte deutsche ,worte4 #e4 ,heft #aijf4 ,wien47 ,es wre unmnnlich und feig1 all die ,sorgen und ,befrchtungen zu verschweigen1 die uns heute beunruhigen4 ,deshalb fort mit allen ,bedenken6 ,es hat jeder ,brger das ,recht1 ,feuer6 zu rufen und ,lscheimer herbeizuschaffen1 wenn er aus dem ,dachstuhle ,rauch aufsteigen sieht4 ,noch schlagen zwar im deutschen ,reichsbau die ,flammen nicht empor1 aber im ,nachbarhause wtet der ,brand1 und das wissen wir klassisch ,gebildeten ja aus ,vergil1 da es um unsere ,sache geht1 wenn die nchste ,wand brennt4 -- ,bei uns herrscht jetzt doch auch eine gar schwle1 drckende ,luft4 ,es ist1 als ob es heimlich schon unter den ,dielen schwele4 ,wie leicht schlgt die ,flamme ber1 wenn sie so aufgehuften ,zndstoff findet6 ,wir alle sind zu ,warnern1 zu ,rettern berufen4 -- ,wo sich andere das ,recht nehmen1 dem ,staat von amtswegen zu schaden1 wird niemandem das ,recht verwehrt sein1 ihm selbst aueramtlich nach seinen ,krften zu ntzen4 ,dort geht es um ,gut und ,blut1 hier vorerst nur um ,papier und ,druckerschwrze4 ,nun besteht aber bei uns zu ,lande die ,meinung1 da ein ,beamter nichts gegen die ,regierung schreiben drfe4 ,ich schreibe nicht gegen1 sondern fr die ,regierung4 ,wie weit auerdem das gesetzliche ,verbot geht1 wei ich nicht4 ,wohl aber wei ich1 da z4,b4 ,paul de ,lagarde trotz seines ,beamtentums mit der rckhaltlosesten ,offenheit die ,schden der ,staatspolitik beleuchtet hat1 wei freilich auch1 da diesen ,mannhaften nicht die ,behrden1 wohl aber alle ,wohlgesinnten mit einem ,ha verfolgten1 der ihnen ebenso zur ,unehre gereicht1 wie dem ,gehaten zum ,nachruhm4 ,er fragte verwundert1 ob es denn ein ,unrecht sei1 wenn man den ,lokomotivfhrer darauf aufmerksam macht1 da an seiner ,maschine ein ,schaden sei4 ,er hat es selbst noch erlebt1 da seine trben ,voraussagen in noch trbere ,erfllung gingen4 ,jetzt beruft sich jeder gute ,patriot schon gerne auf diesen ,volkserzieher1 der neben ,fichte seinen ,ehrenplatz hat4 ,jetzt scheinen selbst seine ehemaligen ,kollegen von der ,hochschule vergessen zu haben1 da sie ihn zum ,einsiedler machten1 ihn wie einen ,gechteten mieden und wie durch geheime bereinkunft all seine bedeutenden politischen ,arbeiten totschwiegen4 ,und wie haben die ,znftler einen ,nietzsche behandelt6 ,stets haben wir das gleiche ,bild3 ,wenn ein ,jagdhund durch die ,dorfstrae luft1 klffen alle ,kettenhunde4 ,die ganze ,gesellschaft ist verschworen gegen die ,mannhaftigkeit des einzelnen1 sagt ,emerson4 ,er mu also in dem angeblich freien ,amerika dieselbe trbe ,erfahrung gemacht haben4 -- ,wenn wirklich allen ,beamten eine ,kritik der staatlichen ,zustnde untersagt wre1 dann wre die ,intelligenz zum groen ,teile von einer einschneidenden ,mitwirkung ausgeschlossen3 denn auch all unsere ,hochschullehrer sind ,beamte4 ,vielleicht htte es die weitere ,wirkung1 da die ,unsitte1 unter ,pseudonymen zu schreiben1 berhand nhme -- eine wenig mannhafte ,kampfesweise4 ,ich bin so wenig rechtskundig1 da ich mich blo auf mein ,gefhl verlasse4 ,sollte1 was ich in guter ,absicht schreibe1 in der ,meinung1 dem ,vaterlande nach meinem schwachen1 aber ehrlichen ,willen zu dienen1 mit unseren ,gesetzen in ,widerspruch geraten1 so nehme ich die ,folgen auf mich4 ,ich bilde mir ein1 ein gutes ,werk zu tun4 ,von einem dolus -- wonach die ,juristen immer suchen -- wird hier nichts zu finden sein1 wohl aber von ,wahrung berechtigter ,interessen eines ,jugenderziehers und ,staatsbrgers4 ,jedoch ich will den ,herren ,juristen nicht vorgreifen1 mich lieber mit dem von ,herrn ,geheimrat ,prof4 ,dr4 ,gierke proklamierten felsenfesten ,vertrauen auf unsere ,gerichte ausrsten4 ,ich meine1 man darf sich1 wenn man seine berzeugung verfechten will1 um den ,beifall oder den ,widerspruch aller amtlich ,gebundenen nicht kmmern4 ,die sind stets fr ,ruhe und ,sachlichkeit1 fr eine korrekte ,amtsfhrung1 ,einhaltung des ,instanzenweges1 kurz fr all das1 was den ,fortschritt hemmt4 ,neue ,gedanken und nun gar eine ,kritik des ,bestehenden empfinden sie als lstige ,ruhestrung1 als bergriff4 ,kmmern wir uns also um sie nicht mehr als ntig ist1 um ihren schdlichen ,einflu zu brechen6 ,ob ich zu dieser ,arbeit berechtigt und befhigt bin1 das soll1 soweit es davon ,kenntnis nimmt1 das deutsche ,volk entscheiden1 das heit die1 deren ,urteil ungebunden ist4 ,,vi4 ,das deutsche ,mannesideal in der ,geschichte4 ,wie jede ,sache1 so hat auch das deutsche ,mannesideal seine geschichtliche ,entwicklung4 ,ohne deren ,kenntnis lernt man auch die ,gegenwart nicht verstehen4 ,wenn wir uns also von unseren ,vorfahren auch nicht belehren lassen wollen1 so wollen wir sie und damit uns selbst doch kennen lernen4 ,denn unser ganzes ,sein und ,denken ist aufgebaut auf ererbte ,zustnde und ,anschauungen4 ,es ist kein durchaus erfreuliches ,erbe1 das wir antreten muten3 ,deutschland war ein viel geplagtes1 drftiges ,land4 ,es galt von ihm1 was ,herodot von dem athenischen ,staate sagt3 ,die ,armut war ihm ,amme4 ,armut1 sagt man1 sthlt die ,lebenskrfte1 ,armut drckt sie aber auch nieder und lt eine freie ,mannesgesinnung nicht leicht aufkommen4 ,die ,armen leben meist in knechtischer ,abhngigkeit4 ,da gilt das alte homerische ,wort3 ,der ,tag der ,knechtschaft nehmen dem ,manne seinen halben ,wert4 ,in seinem ,aufsatze ,der ,deutsche der ,zukunft sagt ,prof4 ,a4 ,lichtwark ganz in diesem ,sinne3 ,aus den ,jahrhunderten der ,armut und ,beschrnktheit1 der ,hrigkeit und ,knechtschaft nach innen und auen haften dem ,wesen des ,deutschen so viele beklagenswerte ,zge an1 da wir als politisch und wirtschaftlich voran gekommenes ,geschlecht mit ,ruhe und ,entschlossenheit nicht nur an die erbarmungslose ,ausrottung alter ,fehler1 sondern vor allen an die ,entwicklung alter zurckgebliebenen edlen ,krfte zu gehen haben4 ,um das also zu knnen1 bedrfen wir einer ,rckschau und einer ,einkehr in unsrer eignen ,natur4 ,von den alten ,germanen wissen wir zu wenig ,verlliches4 ,wir wollen uns auch in so ferne und so dunkle ,gegenden lieber nicht verlieren4 ,es ist gar zu schwer1 entschwundene ,zeiten zu verstehen1 je ferner sie liegen1 um so schwerer1 um so weniger verlohnt es auch1 an sie anzuknpfen4 ,bei ,wodan und ,freia werden wir doch nicht wieder warm4 ,jene alte ,welt hat uns ,rom ein fr allemal so zertrmmert und so entrckt1 da keine ,brcke uns dorthin zurckfhren1 kein ,gedenken uns je dort wieder heimisch machen kann4 ,im ,mittelalter -- um damit zu beginnen -- hatte man ein ,bildungsideal verkrpert1 das vorbildlich erziehliche ,kraft hat4 ,freilich blieb es beschrnkt auf den ,ritterstand4 ,hier sind die edelsten ,mannestugenden vereint1 noch bereichert1 geadelt und gemildert durch den ,einflu des ,christentums4 ,mit der himmlischen ,liebe allein wollten aber die lebensfrohen ,ritter sich nicht zufrieden geben1 und die besten unter ihnen wurden den ,zwiespalt ihrer ,seele nie los1 so oft sie sich auch die bange ,frage vorlegten1 wie man drei ,dinge erwrbe1 nmlich ,vermgen1 ,ehre und ,gottes ,huld1 ohne da eines davon verdrbe4 ,vielleicht ist die ,hhe echt mnnlicher und dabei menschlicher ,bildung nie wieder erreicht1 geschweige denn bertroffen worden1 wie sie in den besten ,vertretern der christlichen ,ritterorden verkrpert war4 ,noch heute empfinden wir den ,zauber1 der in dem ,begriffe echter ,ritterlichkeit liegt4 ,uns tritt dabei vor die ,seele das ,bild der stattlichen1 im ,waffenschmuck erglnzenden1 krperlich durchgebildeten1 in allen ,knsten des ,kriegshandwerkes1 im ,jagen1 ,reiten1 ,fechten und ,schieen gewandten ,mnner1 die ihre rstige ,kraft begeistert in den ,dienst der ,schwachen stellten1 das ,gelbde ablegten1 ehrbar zu leben1 ,treue zu pflegen1 mildttig zu sein1 ,witwen und ,waisen zu schtzen1 jedem ,unrecht entgegenzutreten und dabei stets in ,haltung und ,ton vornehm und bescheiden zu bleiben4 ,wenn diese ,mnner zugleich den ,frauen in anmutigen ,formen huldigten und ihre ,feste mit ,gesang und ,saitenspiel1 mit ungeknsteltem ,frohsinn wrzten1 dann mu da wirklich eine ,blte des ,mannestums ins ,leben getreten sein1 mit der wir uns nicht ohne beschmende ,sehnsucht beschftigen knnen4 ,mit ,wissenschaft befaten sich diese ,mnner freilich nicht4 ,es war schon viel1 wenn einer schreiben und lesen konnte4 ,aber deshalb waren sie doch nicht ungebildet4 ,ihre ,kenntnisse von ,lndern und ,leuten erritten sie sich auf ihren endlosen ,zgen in ,freundes- und ,feindesland4 ,die ,welt war damals noch eng4 ,schon der alte ,hildebrandt rhmt sich seiner ,weitgereistheit und seiner ,menschenkenntnis4 ,ebenso ,walther von der ,vogelweide4 ,diese ,mnner waren gut vertraut mit dem ,boden1 auf dem sie wirkten und mit den ,sitten1 ,sprachen und ,anschauungen der ,vlker1 mit denen sie verkehrten4 ,ich glaube nicht1 da sie uns den ,eindruck der ,unbildung machen wrden1 wenn es mglich wre1 pltzlich einmal in ihre ,mitte einzutreten4 ,man lese nur ,walthers ,gedichte1 um sich mit dem tiefen sittlichen ,gehalte und mit dem ,umfange ihrer geistigen ,interessen bekannt zu machen4 ,jedenfalls hatte der junge ,adlige sein klar umschriebenes ,mannesideal vor ,augen und wute1 wohin er zu streben und zu wachsen habe4 ,der junge ,parzival hielt die ersten erzgepanzerten ,ritter1 die er sah1 fr ,gtter4 ,wie ,gtter erschienen sie wohl jedem ,kinde4 ,wenn man ihm dann sagte1 es knne durch rechte ,zucht auch einmal so ein stolzes ,wesen werden1 dann war dem ,leben ,ziel und ,weg gewiesen4 ,deutsche ,mnner nennt ,walther wolgezogen und teutsche zucht1 sagt er1 gat vor in allem4 ,das ritterliche ,mannesideal und die ritterliche ,zucht blieb selbst in der besten ,zeit auf den ,stand der ,ritter beschrnkt4 ,brgern und gar ,bauern kam es nicht in den ,sinn1 ein gleiches zu erstreben1 auch waren sie durch die ,standesschranken davon ausgeschlossen4 ,in den ,kreisen der ,ritterschaft hielten sich noch die ueren gesellschaftlichen ,formen und das ,bewutsein1 durch eine ,ahnenreihe den ,wert und ,adel ererbt zu haben4 ,der bloe ,name gengte1 einem ganzen ,leben erhhte ,ansprche und ein gesteigertes ,selbstbewutsein zu geben4 ,wo innerer ,wert fehlte1 da mute oft der ,schein aushelfen4 ,mit der edleren ritterlichen ,kultur sank aber und verblate auch das edle ,mannesideal4 ,man beachte nur1 welche ,sinneswandlungen der ,begriff der hfischen ,zucht erfahren hat6 ,aus hfisch wurde im ,laufe der ,jahrhunderte hflich und hbsch4 ,wie eng umgrenzt1 wie wenig einem vollen ,manneswert angepat ist dieses hflich1 das allein auf die gefllige uere ,form geht und einem ,lakaien oder einer jungen ,magd ebensogut ansteht wie einem freien ,manne6 ,hbsch aber ist noch engeren ,umfanges und schon auf die bloe uere gefllige ,erscheinung beschrnkt4 ,nur in dem schsischen ,dialekt bezeichnet man als hbsch einen ,menschen von angenehmen gesellschaftlichen ,formen4 ,die ,sachsen pflegen sehr mit ,unrecht belchelt zu werden1 wenn sie in diesem ,sinne sagen3 ,s'is e hibscher ,mann4 ,sie haben sich damit gerade die gute alte ,bedeutung treu bewahrt1 die wir anderen ,deutschen fallen lieen4 ,kein ,vater sagt aber heute seinem ,sohne mit der vollen berzeugung1 ihm das ,beste zu geben3 ,mein ,sohn1 werde ein hbscher ,mann -- oder ein hflicher ,mann6 ,dem ,worte ,zucht ist es nicht viel besser ergangen3 ,es ist auch heruntergekommen4 ,zucht kommt von ziehen4 ,es bedeutet also emporziehen1 aufziehen1 wie man junge ,pflanzen1 junges ,vieh aufzieht4 ,das geschieht mehr durch ,pflege1 als durch ,gewalt4 ,mit der ,zeit aber gewann der gewaltttige ,teil der ,bedeutung die ,oberhand4 ,das mag durch die militrische ,praxis gekommen sein4 ,preuen hat daran gewi seinen guten ,anteil4 ,straffe ,zucht war das ,ziel1 dem der ,vorgesetzte zustrebte4 ,das hat mit guten gesellschaftlichen ,formen und mit ritterlicher ,gesinnung nur noch wenig gemein4 ,man nennt jetzt ,zucht und ,disziplin zumeist in einem ,atem4 ,das ,wesentliche ist der blinde ,gehorsam4 ,die ,rute wurde zur ,zuchtrute1 das ,verbesserungshaus zum ,zuchthaus4 ,heute denkt man kaum noch daran1 da jemand im ,zuchthause erzogen werden soll4 ,es ist ausschlielich ,strafhaus geworden4 ,wir wollen deshalb auch auf unsere ,kinder ,wort und ,wesen der ,zucht ohne ,einschrnkung nicht anwenden4 ,das wre uns zu hart und zu lieblos4 ,nur im ,ausnahmefalle1 wenn alle anderen ,mittel erschpft sind1 tritt die ,zchtigung ein4 ,dabei sind heute schon ,eltern recht zweifelhaft1 ob man durch ,zchtigungen die ,entwicklung edler ,mnnlichkeit frdere4 ,sie meinen im ,gegenteil vielfach mit ,walther von der ,vogelweide3 ,niemand kann mit ,gerten ,kinderzucht erhrten4 ,ein einheitliches ,mannesideal war deshalb der deutschen ,jugend nicht beschieden1 weil ,deutschland keine selbstndige einheitliche ,kultur hatte4 ,die ,erziehung lag zumeist in den ,hnden der ,geistlichkeit4 ,die ,geschorenen waren aber dem ,volke nie ganz geheuer4 ,man gab sich ihnen weniger aus berzeugung hin als geblendet vom ueren ,glanze1 von den unerschpflichen ,gunst- und ,gnadenmitteln1 von den lockenden ,verheiungen und auch von uerem ,zwange bestimmt4 ,die groartige ,organisation der rmischen ,kirche war natrlich mchtiger als das brgerliche und kleinstaatliche ,leben der ,deutschen1 die der fremden ,kultur lange nichts ,gleichwertiges entgegenstellen konnten4 ,der ,geistliche hatte seinen ,wert und seine ,weihe durch sein ,amt1 er berief sich auf die hchsten ,autoritten im ,himmel und auf ,erden4 ,wer wollte dagegen an8 ,versuchte man es1 so gab es jedesmal einen ,kampf auf ,leben und ,tod4 ,kirchenbann1 oft auch ,reichsacht1 ,krieg und ,verdammnis drohten dem ,abtrnnigen4 ,fromme ,mtter1 nicht aber die ,knaben selbst1 sahen in glaubensstarken und glaubenseifrigen ,priestern nachahmenswerte ,vorbilder4 ,dem echten deutschen ,burschen war es allzeit wohler im ,wams als in der ,kutte und die himmlische ,liebe allein gengte auch ihm nicht4 ,als ,mnner aufstanden1 die den ,kampf gegen die ,geschorenen wagten1 fanden sie eine begeisterte ,jugend hinter sich4 ,wir lesen kein ,sterbenswrtchen1 da ,walther in ,deutschland zu leiden gehabt htte1 weil er den ,pfaffen ,lug und ,trug vorwarf1 die ,ppste wegen ihrer ,untreue und ,doppelzngigkeit schmhte und ,gott selbst zu ,hilfe rief gegen das ,treiben des zu jungen ,papstes4 ,nicht ,frmmigkeit1 sondern ,tugend ist es1 wonach der deutsche ,brger trachtete4 ,als das ,rittertum zu ,grabe gegangen war1 da lebte diese brgerliche ,tugend und ,tchtigkeit so krftig auf1 da sie den offenen ,kampf gegen die fremden ,lehrmeister wagen durfte4 ,das neue deutsche ,mannesideal hat sich nicht nach den ,lehrstzen der rmischen ,kirche1 sondern im ,kampfe gegen diese herausgebildet4 ,nicht auf ,adelsbriefen und einer langen ,ahnenreihe und nicht auf dem geweihten ,amte1 sondern allein auf seiner ,kraft und ,tchtigkeit beruht der ,wert des ,brgersmanns4 ,nur wer etwas taugt1 hat ,tugend1 ist zu brauchen1 geniet ,achtung und bringt es zu etwas4 ,aus diesen ,regionen der harten ,arbeiter stammen auch all die ,mnner des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 die allein uns heut noch etwas zu sagen haben3 ,holbein1 ,drer1 ,hans ,sachs3 harte ,arbeiter1 ,mnner der ,tat1 ,brger von echtem ,brger- und ,handwerkerstolze4 ,die ,kraft dieses ,geschlechts lag in ihrer inneren ,wahrhaftigkeit4 ,bei ihnen deckte sich ,sein und ,schein4 ,sie wollten nichts anderes sein1 als ,meister auf ihrem ,arbeitsfelde und gaben ihren ,wert sich selbst4 ,goethe1 selbst gewi ein ,aufrechter1 gewillt1 sich seine ,geradheit stets ungebrochen zu erhalten1 fand an jenen ,mnnern ein herzliches ,wohlgefallen3 ,ihr festes ,leben und ,mnnlichkeit1 ,ihre innere ,kraft und ,stndigkeit hatten es ihm angetan4 ,wie aus ,eichenholz geschnitzt sind ihre ,charakterkpfe1 und ebenso fest und sicher war ihre ,lebensfhrung3 ein ,siegeszug1 der ber alle ,mhsale und ,fhrlichkeiten des ,lebens hinweggeht1 wie der ,ritter1 den ,drer bildete1 zwischen ,tod und ,teufel ohne ,bangen und ,zagen1 ,zgern und ,klagen1 frba reitet4 ,ihre ,bahn ist nicht durch ,blut und ,vernichtung bezeichnet1 nein1 wohin ihr ,fu trat1 wo ihre ,hand zufate1 da blhte es auf1 da erstanden ,denkmler der ,kraft1 ,gesundheit und ,schnheit4 ,in ihrem ,wesen ist nichts ,erborgtes und ,unechtes1 nichts ,vertrumtes und ,geknsteltes4 ,diese ,mnner stellten ihre ,kraft wohl auch in den ,dienst der ,groen in ,staat und ,kirche1 aber sie wurden nie ,hofmaler1 verkauften ihre ,arbeiten1 nicht aber sich selbst4 ,sie blieben sich in ihrer ,kunst treu1 schlicht und wahr1 selbst wenn sie ,kaiser malten4 ,nie gewahren wir einen ,pinselstrich1 der uns wie ,phrase1 wie eine servile ,huldigung1 wie eine ,selbsterniedrigung anmutet4 ,wie die ,groen der ,erde zu diesen ,greren des ,geistes standen1 dies veranschaulicht die ,szene1 als ,kaiser ,maximilian dem ,drer seinen niedergefallenen ,pinsel aufhob4 ,von gleichem ,schrot und ,korn wie jene ,meister der ,kunst war auch ,luther1 der brgerliche ,prediger1 dessen ,verdienst darin bestand1 da er den ,glauben zu einer mehr brgerlichen ,angelegenheit und damit die ,kirche entbehrlicher machte4 ,wenn wir lesen1 wie viele ,mnner damals ihm anhingen und fr ihre berzeugung ins ,exil gegangen sind1 wie viele fr ihren ,glauben gekmpft und gelitten haben1 dann ergreift uns ,bewunderung und ,staunen4 ,luthers ,wort3 ,hier steh' ich1 ich kann nicht anders1 betrachten wir als die grte ,mannestat des ganzen ,mittelalters4 ,da es ein ,germane sprach1 das erffnete den ,kampf und ,siegeszug der blonden ,rassen gegen die dunklen4 ,damit setzt die geistige ,befreiung der nordischen ,staaten ein4 ,an diesem ,lutherworte haben sich seitdem ,millionen germanischer ,mnner und ,frauen aufgerichtet1 dieses ,wort wurde ihnen auch zum ,leitmotiv ihrer ,erziehung4 ,werde ein ,mann wie ,luther6 ,das versteht auch ein ,kind4 ,das heit3 werde ein ,mann1 der seine berzeugung gegen eine ,welt von ,widerstnden behauptet4 ,das ,trutzlied3 ,ein' feste ,burg ist unser ,gott1 darin die gewaltigen ,worte3 ,nehmen sie den ,leib1 ,gut1 ,ehr'1 ,kind und ,weib3 ,la fahren dahin6 ,sie haben's kein'n ,gewinn3 ,das ,reich mu uns doch bleiben1 enthalten ein vollstndiges ,erziehungsprogramm und knnen einem ganzen ,volke ,kraft und ,halt geben4 ,und woher schpften jene ,mnner diese unverwstliche ,kraft8 ,aus der ,wahrhaftigkeit ihres ,wesens4 ,sie holten sich ihre ,lebensgesetze nicht aus der ,fremde1 suchten die ,schnheit nicht in ,hellas und ,rom1 die ,wahrheit nicht in der ,kurie oder bei den ,schriftgelehrten1 sondern suchten und fanden sie in der ,natur und in ihrer eigenen ,brust4 ,so schufen sie in ihrer groartig schlichten ,natrlichkeit einen germanischen ,glauben und eine deutsche ,kunst1 eine ,heimatkunst4 ,und weil alles so ehrlich1 schlicht und wahr1 so gesund und selbstverstndlich ist1 deshalb bleibt es ewig jung und wirkt es auch so unwiderstehlich4 ,da findet man die ,behauptung besttigt1 da der ,deutsche nur sich selbst treu zu bleiben braucht1 um mannhaft zu sein4 ,so wie er aber mehr oder etwas anderes sein will1 als wozu ihn seine ,natur bestimmt hat1 wird er unsicher und kraftlos4 ,alle ,wanderungen in fremdes ,geistesland1 zu denen es uns allezeit verleitet hat1 sind auf ,kosten der deutschen ,mannhaftigkeit gemacht worden4 ,wir kommen davon wie ,seeruber mit reicher ,beute beladen heim1 aber wie mit einem inneren ,knacks1 da wir wohl das fremde ,klima nicht vertragen konnten4 ,selbst wenn wir ,brgersleute uns nur in die hhere ,gesellschaft unseres eigenen ,volkstums begaben1 bekam uns das jedesmal schlecht4 ,wir wissen uns da nicht zu benehmen1 werden unsicher und unwahr1 entweder demtig und verlegen oder protzenhaft und prahlerisch4 ,nicht mit der ,flinte oder mit dem ,ruder haben diese ,mnner ihre ,mannhaftigkeit bettigt1 sie haben viel ,hheres und ,greres geleistet4 ,sie haben den ,kampf gegen eine ,welt von sichtbaren und unsichtbaren ,feinden aufgenommen1 gegen die ,hlle und den ,himmel1 gegen ,kaiser und ,papst4 ,als ,luther in den ,saal zu ,worms eintrat1 wo ein ,kranz von ,wrdentrgern der ,kirche und des ,reiches ber ihn richten sollte1 da sagte zu dem ,pffflein der ,kais4 ,feldhauptmann ,frundsberg mit ,recht1 da er einen schwereren ,gang mache1 als er und sonst ein ,ritter je gemacht habe4 ,da sah die staunende ,welt einmal wieder1 was ein ,mann ist4 ,gegen eine ,schanze anstrmen1 einen ,seesturm bestehen1 das war dem harten ,geschlechte des ,,xvi4 ,jahrhunderts nichts ,bewunderungswrdiges mehr4 ,mut im ,felde und auf den ,wogen setzte man bei jedem schlichten ,bauernburschen und bei dem jngsten ,seemann voraus4 ,was ,luther tat1 war etwas viel ,greres1 etwas ,unerhrtes an ,wagemut und ,mannhaftigkeit4 ,nicht ,gehorsam vor irgendeinem ,machthaber1 nicht ,unterwrfigkeit unter eine ,kirche1 die jeden ,dienst mit reichstem ,lohne vergelten konnte1 sondern ,trotz allen anerkannten ,mchten1 ,schutz und ,lohn allein in der eigenen ,brust4 ,so lebte ,luther seinem ,volke den ,mann der unbeugsamen berzeugung vor1 der seinem ,gewissen folgt -- und wenn die ,welt voll ,teufel wr4 ,im konfessionellen ,hader und unter der einseitigen ,ausbeutung durch herrschschtige ,geistliche erfuhr aber auch dieses ,ideal bald seine ,trbungen4 ,in rein germanisch-protestantischen ,lndern1 wie in ,schweden1 scheint es sich lnger erhalten zu haben4 ,schiller hat im ,wallenstein den ,typus des glaubensstarken ritterlichen ,protestanten in der ,gestalt des schwedischen ,oberst ,wrangel festgehalten4 ,zu ihm spricht ,wallenstein die ehrenden ,worte3 -- -- ,er urteilt wie ein ,schwed und wie ,ein ,protestant4 ,ihr ,lutherischen fechtet ,fr eure ,bibel1 euch ist's um die ,sach'2 ,mit eurem ,herzen folgt ihr eurer ,fahne4 -- ,wer zu dem ,feinde luft von euch1 der hat ,mit zweien ,herrn zugleich den ,bund gebrochen4 ,von all dem ist die ,rede nicht bei uns4 ,worauf dann der erstaunte ,ausruf ,wrangels3 ,herr ,gott im ,himmel6 ,hat man hierzulande ,denn keine ,heimat1 keinen ,herd und ,kirche8 ,in ,deutschland1 selbst im protestantischen1 verlernte man bald in den ,wirren des unglckseligen ,dreiigjhrigen ,krieges die ,hingabe fr seine religise berzeugung1 weil die ,frsten mit der ,gesinnung ihrer ,mnner elenden ,schacher treibend1 eigenmchtig ber das ,glaubensbekenntnis ihrer ,untertanen nach dem ,grundsatze3 cuius regio eius religio entschieden2 weil die ,frsten aus ,interessenpolitik ganz nach uerem ,bedarf ihren ,glauben wechselten und dann getreue ,gefolgschaft ihrer ,charakterlosigkeit von dem ,volke forderten4 ,heute noch wechseln auch protestantische frstliche ,damen1 um zu heiraten1 ihren ,glauben je nach ,bedarf und erschttern durch dieses ,beispiel fort und fort das ,erziehungsideal lutherischer ,gesinnungstreue in ihrem ,volke1 dem sie ,vorbild und ,erzieher zu sein den an sich berechtigten ,ehrgeiz haben4 ,es kommt hinzu1 da sich im ,laufe der ,jahrhunderte der ,inhalt der lutherischen berzeugungen fr ,unzhlige verflchtigt hat4 ,man ehrt diese berzeugungen noch1 teilt sie aber nicht mehr4 ,an berlebten ,idealen aber kann man ein ,volk1 zumal die ,jugend nicht aufrichten4 ,gedanken und ,ziele mssen werbende und hinreiende ,kraft haben1 wenn wir dafr die ,jugend begeistern wollen1 wenn diese sich mit ,leib und ,seele in ihren ,dienst stellen soll4 ,gerade sie verlangt das1 denn sie folgt mehr der ,stimmung als der berlegung4 ,was schert sie aber heute1 ob z4 ,b4 ,luther oder ,zwingli in der ,abendmahlslehre recht hatten8 ,wer die ,probe darauf machen will1 wie tief oder wie flach diese und verwandte theologische ,streitfragen in der ,volksseele wohnen1 der versuche einmal einen ,kongre ber ein solches ,thema zustande zu bringen1 einen ,kongre deutscher ,mnner1 ,frauen1 ,jnglinge und ,jungfrauen6 ,ich zweifle an irgendeinem ,erfolge4 ,und dabei bearbeiten die ,geistlichen beider ,konfessionen unser ,volk von der ,wiege bis zur ,bahre mit allen diesen religisen ,fragen1 als ob von ihnen alles ,wohl und ,wehe in ,zeit und ,ewigkeit abhinge4 ,nicht ,luthers ,persnlichkeit also1 aber die lutherische ,lehre und der lutherische ,katechismus haben abgewirtschaftet und damit sein ,erziehungsideal4 ,wir brauchen nur an den ,katechismus zu denken1 um sofort von einem ,grausen berfallen zu werden vor all dem widerlichen pfffischen ,geznke1 vor all der blutrnstigen1 dstern und so unsagbar elenden ,wirtschaft1 die uns daraus in ,staat1 ,schule und ,haus erwachsen sind4 ,wir werden spter der ,frage nicht ausweichen knnen1 wie weit heute die ,geistlichkeit noch ihren ,beruf als ,erzieher zur ,mannhaftigkeit erfllt4 ,da viele ,nachfolger ,luthers jahrhundertelang als leuchtende ,vorbilder ihrer ,gemeinde in diesem ,sinne gewirkt haben1 ist eine historisch anerkannte1 unerschtterliche ,tatsache4 ,das deutsche ,pastorenhaus in ,ehren6 ,ein wahrer ,strom des ,segens hat sich von ihm auf unser ,volk ergossen4 ,es ist die ,wiege zahlloser fhrender ,mnner auf allen ,gebieten unseres ,kulturlebens geworden -- eine wahre ,heldenschule fr geistige ,kmpfer gewesen4 ,wenn es heute nicht mehr so ist1 so liegt die ,schuld auer an der ,geistlichkeit selbst auch an der vlligen ,neugestaltung des ,geisteslebens1 die unsere ,kirche ihrer bestimmenden1 fhrenden ,macht beraubt hat4 ,nicht am wenigsten sind es die bsen ,lehrer1 die ihr diese ,wunden geschlagen haben -- mehr aus ,notwehr als aus ,frevelmut4 ,die traurigste ,zeit der deutschen ,geschichte1 die zwischen dem ,westflischen ,frieden und den ,befreiungskriegen liegt1 ist eine ,schule der ,gesinnungsschwche und aller ,lakaientugenden gewesen4 ,frsten von ,gottes ,gnaden in unabsehbarer ,menge forderten sklavischen ,gehorsam und hielten sich ein ,heer von ,hofbeamten1 ,eunuchen der ,gesinnung1 die wie abgerichtete ,hunde nach den ,launen ,serenissimi sphten und sich zu jedem niedrigsten ,dienst hergaben4 ,der aufrechte ,mann hatte damals einen schweren ,stand4 ,franzsischer ,einflu tat das brige zur ,erttung jeder mnnlichen ,haltung und ,gesinnung4 ,die ,trachten jener ,zeit spiegelten ihren sittlichen ,tiefstand4 ,die ,mnner mit ihren ,percken1 ,wadenstrmpfen1 kleinen ,schuhen1 ihren gestickten ,westen und spitzen ,zierdegen suchten in allem franzsisch la mode zu sein3 elegant1 geschmeidig1 geistreich1 witzend1 gesinnungslos4 ,erziehungsideal selbst der mnnlichen ,jugend war die politesse4 ,franzsisch parlieren1 die ,damen als verliebter ,tuberich umgirren1 auf der ,gitarre klingeln1 sentimentale ,verslein schmieden4 ,der ,galante stand in hherem ,ansehen als der ,mannhafte4 ,kichern statt frohen ,lachens1 nippen statt herzhaft essen und trinken1 stets mit gekrmmtem ,rcken ja sagen1 nie einmal mannhaft aufrecht stehend auch mit einem offenen ,nein trotzen4 ,da ,mnner solcher ,sitten keine ,brte tragen1 das pat ganz zum ,bilde3 ,kastraten1 ,lakeien und allem unmnnlichen ,volke kommt diese ,manneszier nicht zu4 ,man mu sich nur ,gemlde jener ,zeit betrachten4 ,auf den ,stdtebildern fehlt fast nie die stattliche ,hofkarosse mit bunten ,lakeien hinten auf dem ,tritte1 auf der ,strae die ,brger1 die ,hte und ,nacken bis zum ,boden niederbeugen4 ,man mu die ,huldigungsgedichte lesen1 mit denen das ,geburtstagsfest ,serenissimi oder die glckliche ,niederkunft der ,landesmutter gefeiert wurde1 mu die ,widmungen gelehrter ,bcher sehen1 mit denen1 in tiefster ,demut ersterbend1 selbst die grten ,geister jener ,zeit ihre ,geistesgaben als gehorsamste ,diener ihrem ,herrn zu ,fen legen zu drfen submissest und untertnigst bitten und mu den ganzen ,schnrkelkram des hfischen ,zeremoniells einmal betrachtet haben1 mit dem sich diese ,halbgtter auf deutschen ,frstenthronen umgaben4 ,vieles davon lebt noch heute nach1 so der hliche ,gru ,gehorsamster ,diener6 und der ,unfug1 der mit den ,titulaturen und ,wohlgeboren1 ,hochwohlgeboren etc4 getrieben wird4 ,welche ,nation in ,europa1 so fragte schon ,herder1 hat sich die ,anrede der ,menschen und ,stnde aneinander erschwert und verknstelt wie die deutsche8 ,nicht nur die langweilig abgeschmackten ,titulaturen1 mit denen wir ein ,spott aller ,nationen sind und deren wir dennoch nicht entraten mgen1 sondern der ganze ,bau unserer ffentlichen ,anreden1 ,zuschriften1 ,verhandlungen usf4 zwingen uns in ,knechtsfesseln zu sinnlos heuchelnden ,knechtsgebrden4 ,unsere demtigen ,bittschriften und die gndigen oder allergndigsten ,resolutionen darauf1 wer kann sie ohne ,lachen1 ohne ,verdru und ,scham lesen8 ,und die frmlichen ,oppositionen unserer ,rechts- und ,staatssachen1 die ,devotion1 mit der wir verharren und ersterben1 die krausen ,zge1 die dabei gemalt1 die ,papierballen1 die ,menschenleben1 die mit und zu dieser unseligen deutschen ,kunst verschwendet werden1 die kopflose ,steifheit1 der ,formelstolz1 die pedantische ,grobheit und ,seelenschlferei1 die daher ganzen ,stnden1 ,kollegien und mtern zur zweiten ,natur werden1 wer kann und darf diesen ,wust ausfegen8 ,und doch ist der gerade ,vortrag der ,wahrheit so auffallend leichter und lichter1 indes die ,verknstelung und ,verwirrung so viel ,zeit1 ,mhe1 ,geld und ,papier kostet6 ,lnder1 ,stnde1 ,stdte1 ,menschen leiden unter dieser langweilig-hochpeinlichen ,verkreiselung2 wer kann und mag sie ndern8 ,im gesellschaftlichen ,umgange sogar ist jemanden bei seinen ,namen zu nennen1 ,schimpf2 ,titel und ,wrden bei ,mnnern und ,weibern drfen allein genannt werden2 dem ,ohr wie dem ,auge wollen wir nur in der ,livree erscheinen4 ,wie leicht haben sich andre ,nationen dies alte ,joch gemacht oder es gar abgeworfen2 der ,deutsche trgt's geduldig4 ,kriechende ,geflligkeit1 ein solches ,loben1 wo nichts zu loben ist1 sinnlose ,titulatur- und ,bcklingsschmeicheleien1 die alle gerade ,anrede der ,menschen und ,stnde gegeneinander aufheben1 die ,kanzleien ermden und den ,geschftsstil nicht nur1 sondern oft die gesunde ,vernunft verderben1 jene sliche ,hingabe1 die man 7man verzeihe der niedrigsten ,sache einen niedrigen ,ausdruck7 kaum anders als deutsche ,hundsftterei nennen knnte1 legen uns treu-devotest zu ,fen der ,majestt ,dullne4 ,die meisten ,nationen ,europas haben sich diesen ,wortpra erleichtert oder ihn weggeworfen1 weil er die ,larve knechtischer ,falschheit1 den ,charakter einer ,nation abstumpft1 jedem ,vortrage seine ,richtung und ,schrfe nimmt1 und die ganze ,rede in ein ,um den ,brei gehn verwandelt1 zu dem wir ,deutschen am wenigsten gemacht sind4 ,und eben wir ,deutsche tanzen nicht nur noch in diesem spanischen ,mantel1 sondern unsre ,formularisten setzen in diesen ,tanz sogar alle ,kunst ihres ,geschftes1 so da sie vor lauter falschen ,umschreibungen und ,titularbrcken zur ,sache1 zur ,person und ,geschft nicht kommen mgen4 ,dazu damals ewige ,kriegswirren1 unerschwingliche ,steuern fr ,bestreitung monarchischer ,gromannssucht1 dazu ferner die ,enge des ganzen brgerlichen und znftigen ,lebens1 der ,klatsch und die philisterhafte berwachung jeder ,lebensfhrung1 die strenge ,zensur jeder geistigen ,regung1 die ,umstndlichkeit des ,verkehres1 all die ,schikanen durch ,pa-1 ,zoll- und ,grenzzwang4 ,da in einer solchen ,stickluft aufrechte ,mnner nur selten gedeihen wollten -- wen kann das noch wundern8 ,man mu sich dieses ,bild nur recht anschaulich machen1 um die ragenden ,gren des ,preuen ,friedrichs und die geistigen ,taten der ,mnner wie ,lessing1 ,herder1 ,goethe und ,schiller gerecht wrdigen zu lernen4 ,ohne den befreienden ,lufthauch1 der aus ,england und ,frankreich herberwehte1 wren diese ,erscheinungen fast unerklrlich4 ,auch das alte ,griechenland1 das ,winckelmann entdeckte1 half uns aus tiefer ,not erlsen4 ,damals war es wirklich eine ,errettung1 da es unserem ,volke zeigte1 wie gesunde und unverbildete ,menschen einstmal gelebt haben und glcklich gewesen sind4 ,die ,sucht nach dem ,fremdlndischen scheint dem ,deutschen im ,blute zu liegen4 ,immer wieder mu ein ,reformator erscheinen1 der das mhsam eingepflanzte ,fremde mit verdoppelter ,mhe wieder ausgrbt4 ,gegen das franzsische ,unkraut kmpfte zuerst und am rcksichtslosesten der ,preuenknig ,friedrich ,wilhelm ,i41 nach langer ,zeit der erste wieder echt deutsch empfindende und handelnde deutsche ,frst4 ,er hat bekanntlich bei seinem ,regierungsantritte als ein junger ,mann von #be ,jahren sofort allen kostbaren ,prunk der ,festlichkeiten1 alles leere ,geprnge des hfischen ,zeremoniells bis auf das ,notwendigste beschrnkt und ein sehr gesundes ,erziehungsprogramm fr seinen ,sohn aufgestellt mit dem ,zwecke3 ,schaffensfreudigkeit1 ,kraft1 ,gesundheit1 ,sittlichkeit1 ,zufriedenheit zu erzielen4 ,deshalb drang er in der ,erziehung auf ,wahrhaftigkeit1 ,flei1 ,treue1 ,sparsamkeit1 ,einfachheit der ,lebensfhrung1 ,gewhnung an ,ordnung1 ,gehorsam und an ntzliche ,beschftigung4 ,auf den blendenden ,schimmer einer hoch gesteigerten ,schulweisheit gab er nichts4 ,er ist recht eigentlich der ,vater des preuischen ,mannesideales1 der ,schpfer des preuischen ,staates1 der sich ,schritt fr ,schritt die ,vorherrschaft in ,deutschland errungen hat4 ,seine hohe erziehliche ,wirksamkeit erkannte selbst sein oft von ihm arg mihandelter ,sohn1 der ,groe ,friedrich1 vllig an4 ,er sagte darber zu seinem ,freunde de ,catt3 ,welch ein schrecklich strenger ,mensch6 ,aber auch wie gerecht1 einsichtig und sorgsam4 ,sie glauben nicht1 welche ,ordnung er in alle ,zweige der ,regierung brachte6 ,seiner ,sorge1 ,arbeit1 ,gerechtigkeit und ,wirtschaftskunst verdanke ich es1 da ich das habe ausfhren knnen1 was ich ausgefhrt habe4 -- -- ,die ,kraft des strengen und einseitigen ,knigs lag eben in dieser ,einseitigkeit4 ,er wagte es1 einmal nichts anderes zu sein und scheinen zu wollen1 als ein tchtiger deutscher ,mann4 ,selbst die lateinischen ,studien galten ihm als ,allotria4 ,kstliches erzhlt darber wieder sein ,sohn3 ,als ich noch ,kind war und etwas ,latein lernte1 deklinierte ich eben mensa4 ,pltzlich trat mein ,vater ins ,zimmer4 ,was macht ihr da8 sagte er4 ,papa1 ich dekliniere1 sagte ich4 ,latein treibst du mit meinem ,sohne1 du ,schurke6 ,damit brachte er den ,lehrer mit ,stockschlgen aus dem ,zimmer4 ,ich kroch vor ,angst unter den ,tisch und glaubte sicher zu sein4 ,aber er holte mich vor und blute mich durch4 ,eine ,illustration zu der ,behauptung1 da es uns an einheitlicher ,erziehungspraxis allzeit gefehlt hat3 der ,knig prgelt ,lehrer und ,sohn wegen des ,lernens von mensa und ,tausende von ,kindern werden geprgelt1 weil sie mensa nicht lernen wollen4 ,wer handelte nun wohl vernnftiger8 ,jedenfalls hatte der ,knig seine klaren ,grundstze1 die eine bewute ,abkehr von allem ,fremden waren4 ,der damals am ,berliner ,hofe beglaubigte franzsische ,gesandte ,graf ,rottenburg berichtet darber1 der ,knig habe gesagt3 ,ein ,kind1 das einst in einem bestimmten ,lande und in einer bestimmten ,zeit herrschen soll1 mu in nichts anderen als in den hierzu erforderlichen ,gegenstnden unterrichtet werden4 ,mgen ,dauphins1 ,prinzen von ,wales und ,infanten die ,weltgeschichte studieren und ,latein lernen1 mgen sie ,zeit und ,eifer auf die nicht leicht zu erwerbende ,geschicklichkeit verwenden1 sich beim ,aufstehen richtig zu benehmen3 in ,preuen steht der ,knig allein auf1 sobald die ,reveille ertnt und geht auch ohne ,zeremoniell zu ,bett4 ,er ist nicht so reich wie die ,knige von ,england1 ,frankreich und ,spanien1 sondern ein armer ,knig1 den das ,altertum mit seinen ,assyrern1 gyptern und ,rmern nichts angeht4 ,und nun folgen ,worte1 die jeder deutsche ,erzieher kennen sollte4 ,sie sind von einer verblffenden ,wahrheit1 und ihnen haben wir es in letzter ,linie zu danken1 da wir wieder ein starkes1 selbstbewutes ,volk geworden sind3 ,herodot1 ,thucydides1 ,livius und ,tacitus wissen nichts von ,pommern1 ,jlich und ,berg1 auf welche die ,hohenzollern ,ansprche haben4 ,und ihre ,sprache6 ,kann man diese in der ,armee oder in der ,landwirtschaft gebrauchen8 ,die antike ,pracht geht einen preuischen ,knig nichts an4 ,denn der soll marschieren1 reiten1 sich um die ,geschfte kmmern1 keine ,percke tragen1 sondern deutsch denken und arbeiten4#f ,zugleich wurde aber stark in ,frmmigkeit gemacht4 ,auch ,friedrich der ,groe war mit der ,jugenderziehung in den ,lateinschulen keineswegs zufrieden4 ,in ihnen wrde nur das ,gedchtnis gefllt mit unbrauchbaren ,kenntnissen1 whrend das eigene ,denken1 ,bildung des ,urteils nicht geweckt und besonders ,bildung einer mannhaften ,gesinnung nicht erzielt werde4 ,mehr als durch ,schulinstruktionen wirkte er1 indem er seinen ,deutschen den ,mann der ,tat vorlebte4 ,aber die gute ,wirkung1 die er damit als nationaler ,erzieher gewonnen hatte1 wurde wieder stark beeintrchtigt durch seine ,hinneigung und ,vorliebe fr die franzsische ,sprache und fr franzsischen ,geschmack berhaupt4 ,da mute wieder ein ,lessing kommen1 um auch diese ,fremdpflanze auszuroden und um nun auf dem gesuberten ,boden freilich wieder eine andere noch von ferner her importierte ,kultur zu pflanzen1 so da ,schiller spotten konnte3 ,kaum hat das kalte ,fieber der ,gallomanie uns verlassen1 ,bricht in der ,grkomanie gar noch ein hitziges aus4 ,napoleon1 dem grausamen ,zuchtmeister1 ist es zu danken1 da die ,deutschen sich wieder nach einem deutschen ,mannesideal umschauten4 ,dichter1 ,philosophen1 ,staatsmnner legten sich die ,frage vor1 wie die alte germanische ,tchtigkeit wieder erweckt werden knne4 ,seitdem arbeiteten die ,fhrer1 ,schpfer und ,snger der ,freiheitskriege an der krperlichen und sittlichen ,neugeburt des im lppischen ,hofgetndel1 in ,untertanendemut und in biedermeierischer ,philisterseligkeit versunkenen ,volkes4 ,die deutsche ,jugend1 lenkbar und hingebend wie stets1 wenn man ihr hohe ,ziele zeigt1 folgte ihren ,fhrern mit einer ,begeisterung und einer ,hingabe1 wie sie ,deutschland seit den ,tagen des ,arminius nicht gesehen hatte4 ,hier war es zum ersten ,male der ,gedanke des groen deutschen ,vaterlandes1 der ,stammes- und ,blutsgemeinschaft1 der dem ,mannesideale neuen und tiefsten ,gehalt gab4 ,vordem hatte kein deutscher ,frst1 selbst ,friedrich der ,groe nicht an ein deutsches einiges ,volk gedacht4 ,sie alle trieben ,lokalpatriotismus4 ,vordem hatte selbst der ,offizier als ,lehnsmann nur seinem ,herrn gedient4 ,treue knpfte ihn an den einen ,mann1 nicht an seine ,landsmnner4 ,in den ,glaubenskriegen entschied eine ,zeitlang die religise berzeugung1 whrend das ,vaterland nichts galt4 ,darauf wurde die ,kriegsfhrung ein ,handwerk4 ,es galt nicht fr ehrenrhrig1 seinen ,kriegsherrn zu wechseln4 ,franzosen dienten im ,heere des ,groen ,friedrich4 ,deutsche ,offiziere waren ber die ganze ,erde zerstreut4 ,man konnte nach den ,anschauungen jener ,zeit1 wie der ,major von ,tellheim in ,lessings ,minna von ,barnhelm1 ein ,ritter ohne ,furcht und ,tadel sein1 ohne ,anhngigkeit an ein ,vaterland4 ,ein deutsches ,vaterland also und damit die bewuten vaterlndischen ,mannestugenden schuf sich das deutsche ,volk erst in und durch die ,befreiungskriege4 ,es war neu und zndete auch wie ein neues ,evangelium1 als ,schiller die ,worte ins ,volk hinausrief3 ,ans ,vaterland1 ans teure1 schlie' dich an6 ,seitdem konnte man sich eine volle ,mannespersnlichkeit ohne tiefe ,beziehung zum ,vaterland kaum mehr denken4 ,goethe sogar hatte sich gegen den ungerechten ,vorwurf zu schtzen1 da es ihm an vaterlndischer ,gesinnung mangele4 ,wer nicht ,patriot war1 galt eben nicht als voll1 und wenn er ein ,goethe wre4 ,es war pltzlich1 sagt ,arndt1 wie durch ein ,wunder ,gottes ein groes und wrdiges ,volk erstanden -- ,die ,preuen sind dem ganzen deutschen ,volke ,anfhrer zur ,freiheit gewesen1 sie sind ihnen auch ein ,muster der ,tapferkeit1 ,zucht1 ,bescheidenheit und ,menschlichkeit1 sie sind rechte ,krieger ,gottes geworden4 ,jene ,begeisterung1 womit sie sich dem ,tode frs ,vaterland weihten1 machte sie auch stark zu jeder hohen ,geduld und zu jeder menschlichen ,milde3 sie waren in der ,schlacht wie verzehrendes ,feuer und wie erquickender ,sonnenschein1 wenn die ,schwerter ruhten 444 ,da wir jetzt 7#ahde7 frei atmen1 da wir frhlich zu den ,sternen blicken und ,gott anbeten3 das danken wir nchst ,gott diesen ,beginnern der deutschen ,herrlichkeit4 ,sie sind uns brigen ,deutschen1 wie verschiedene ,namen wir auch fhren mgen1 die glorreichen ,vertreter und das erste ,beispiel der ,freiheit und ,ehre geworden 7,schriften fr und an seine lieben ,deutschen ,i1 ,leipzig #ahde74 ,ich glaube1 da man diese ,zeit in ihrer sittlichen ,gre trotz ,heinrich von ,treitschke noch nicht gengend wrdigt4 ,wieviel idealer ,schwung1 wie groe ,opferfreudigkeit1 welch begeisterte ,hingabe des ,lebens und aller ,lebensgter flammten in den ,jnglingen und ,jungfrauen1 die sich an ,krners und an ,arndts ,liedern begeisterten und singend und betend in ,kampf und ,tod gingen6 ,das ,mannesideal1 das damals geschaffen wurde1 htte nicht wieder versinken drfen4 ,seit der ,niederwerfung ,napoleons1 als die ,bundesakte einen losen ,verband deutscher ,staaten geschaffen hatte1 trat immer lebhafter der ,wunsch nach ,verfassungen hervor1 durch die die brgerlichen ,rechte sicher gestellt werden sollten gegenber der ,regierungsgewalt4 ,man hoffte1 da durch die ffentlichen ,verhandlungen eines ,landtages eine unendliche ,menge von kleinen ,interessen in den ,kurs des brgerlichen ,lebens kommen und diesem einen greren ,gehalt und ,reiz geben wrden4 ,das groe ,interesse des ,staates werde so gewissermaen in ,mnze umgesetzt und diese ergiee sich ber gewisse ,teile der ,gesellschaft und belebe ihren ,staatsverkehr4 ,man erhoffte ein reiches blhendes ,staatsleben und gedachte dabei an die ,form in ,rom und an ,athens ffentliche ,pltze4 ,gegen eine solche ,vorstellung des ,brgerlebens mute das stille ,besorgen seiner ,privatgeschfte als eine wahre ,stagnation erscheinen1 und in diesem ,sinne beklagte man sich auch ewig ber den faulen1 trgen ,zustand der ,zeit4 ,soll der ,untertan1 so sagte man1 sich seinem ,staate im rechten ,sinne anpassen1 so mu er dessen ,hauptinteressen kennen2 diese mten groartig und dauernd sein und in dieser bleibenden ,richtung mu sich die ,teilnahme des ,brgers befinden4 ,die ,regierung mu so eingerichtet sein1 da er ,vertrauen zu ihr hat2 dieses ,vertrauen braucht nicht blind und unbedingt zu sein2 er kann mit seinem ,urteile ihren ,schritten folgen1 und sein ,herz kann ihr mehr oder weniger ,beifall zollen4 ,in diesem mehr oder weniger einstimmenden ,gefhle und ,urteile der ,untertanen wird die ,regierung die ,leitsterne erkennen und danach steuern knnen1 um so leichter und schneller zu fahren4 7,k4 ,schwartz1 ,leben des ,generals ,carl von ,clausewitz4 ,bd4 ,,ii4 ,berlin #ahgh47 ,ideal der ,zeit wurde der tchtige und rechtschaffene ,brger1 der zugleich warme ,teilnahme an den groen ,interessen des ,landes zeigt1 der freimtige ,politiker4 ,daneben lief eine neue ,lehre her1 die1 von ,frankreich ausgehend1 vereinzelte ,gemter in ,erregung versetzte1 die ,lehre von der ,freiheit1 ,gleichheit und ,brderlichkeit der ,menschen4 ,zu dem ,wunsche1 selbstttig dem ,staate1 der ,gemeinschaft der ,brder zu dienen1 gesellte sich der hhere ,wunsch1 dieses geliebte ,vaterland zur ,pflegsttte und ,heimat der neuen ,menschheitsideale zu machen4 ,mnner mit freiem vorurteilsfreien ,blicke1 die sich ber ,standes- und ,klassenvorurteile hinwegsetzten und modern empfanden1 wollten nun auch mit ,hand anlegen an der geistigen und sittlichen ,verjngung ihres ,volkes4 ,aber da kamen sie bel an4 ,so hatten sich die ,frsten und ihre ,staatsmnner die ,folgen des ,freiheitskampfes nicht vorgestellt4 ,nachdem das ,volk ihnen den ,feind aus den ,landen gejagt hatte1 sollte ein jeder ,untertan wieder still an seine ,arbeit gehen und die ,lenkung der politischen ,geschicke denen berlassen1 die von ,gott und kraft ihres ,amtes dazu da waren4 ,die freien deutschen ,burschen aber1 die sich klger dnkten und in ihrem jugendlichen ,unverstande von einem einigen1 freien deutschen ,vaterlande schwrmten1 hatten hinter eisernen ,gittern ,zeit1 darber nachzudenken1 da ,deutschland fr die ,verwirklichung ihrer ,mannesideale noch nicht reif war4 ,als die groe ,hetze losging gegen die ,burschenschaftler1 liberalen ,schriftsteller und alle fr ein einiges groes ,deutschland begeisterten ,schwrmer1 hat auch ,laube1 dessen hundertjhriger ,geburtstag soeben in ,deutschland festlich begangen wird1 neun ,monate im ,gefngnis zugebracht1 nicht fr eine gegen den ,staat gerichtete ,tat1 nur fr seine deutsche ,gesinnung4 ,aber er hat diese tapfere ,gesinnung sein ,leben lang bewahrt1 ob er sie gleich in jungen ,jahren so schwer ben mute4 ,feodor ,wehl1 der das zutreffendste ,bild von ,laube entworfen hat1 sagt mit warmen ,worten3 ,das junge ,deutschland ist ohne berlufer und ,verrter an seiner ,sache geblieben4 ,das ist auch ein ,ruhm1 und dieser ,ruhm schmckt ,laube noch besonders1 denn er1 der spter an die ,spitze des ,wiener ,burgtheaters trat1 war dort ohne ,zweifel vielfach der ,versuchung ausgesetzt1 ein ,liebediener der ,macht und ein ,abtrnniger seiner demokratischen ,gesinnung zu werden4 ,er ist es nicht geworden1 wie sehr er auch von seiner tumultuarischen ,jugend sich losgesagt4 ,ohnmchtig auf politischem ,felde1 wendete sich seine von ,tatkraft strotzende ,natur im ,beginne der vierziger ,jahre der ,literatur zu1 um den modernen ,geist in ihr zum ,ausdruck zu bringen4 ,sein tumultuarisches ,wesen wute eine ,zeitlang nicht ein noch aus1 wendete sich abenteuerlich nach verschiedenen ,zielen1 seine eigentliche ,bestimmung suchend1 sich mit verwegener ,zuversicht ,bahn schaffend4 ,in all diesem ,ringen ist ein ,zug hervorstechend1 der ihn zum ,regieren bestimmt erscheinen lt3 der ungestme ,drang1 ,positives zu schaffen1 gesttzt auf ein zweifelloses ,selbstvertrauen4 7,josef ,lewinsky in der ,n4 ,fr4 ,presse vom #af4 ,sept4 #aijf47 ,laube selbst hebt in seinen ,erinnerungen hervor1 da eine politische ,verbindung ,junges ,deutschland nie existiert hat1 sondern nur eine ,erfindung des ,herrn v4 ,tzschoppe in ,berlin war1 um eine polizeiliche ,handhabe zu gewinnen fr seine ,bannbulle gegen eine ,anzahl junger ,schriftsteller1 welche der damaligen ,reaktion unbequem waren4 ,wienbarg1 ,heine1 ,laube1 ,gutzkow1 ,theodor ,mundt1 das waren bekanntlich die feinen ,kpfe1 gegen die polizeilicher ,sprsinn seine ,maregeln ergriff4 ,was hatten diese ,mnner im ,sinne8 ,hren wir sie selbst4 ,laube sagt3 ,es fing an deutlich zu werden1 da eine junge ,schriftstellerwelt entstnde1 welche auerhalb der traditionellen ,bahnen unserer ,klassik und ,romantik eine ,existenz und eine ,wirkung hatte4 ,die erknstelte ,situation1 die geschraubte1 krankhafte ,empfindung wurden pltzlich verspottet1 die ,wahrheit wurde gesucht1 die ,wahrheit in den ,ausgangspunkten und in den ,zielen1 im wesentlichen das1 was man spter ,realismus genannt hat4 ,man nannte es damals ,junges ,deutschland4 ,die ,reaktion war aber zu stark1 um diese junge ,pflanze aufkommen zu lassen4 ,bald wurde es auch wieder still1 und der ,gedanke an ein groes deutsches ,vaterland mute wieder einschlafen4 ,vergebens hatte also die deutsche ,burschenschaft gesungen1 ,jahn seine deutsche ,turnerschaft ins ,leben gerufen3 in den groen ,kreisen des ,volkes ,preuen erklangen nur noch lokale und preuisch-patriotische ,lieder4 ,auch in den deutschen ,schulen gab es1 mindestens vor #ahdh1 niemals einen wirklichen deutschen ,patriotismus4 ,wie man dort an ,stelle groer dichterischer ,eindrcke die grammatischen ,lehren einer toten ,sprache empfing1 so an ,stelle eines echten1 lebendigen1 ,patriotismus nichts als die ,geschichte toter ,vlker4 ,so berichtet einer1 der die ,zeit mit durchlebt hat1 ,l4 ,passage1 und stimmt darin mit ,bismarcks ,schulerinnerungen berein4 ,nie sind brave ,mnner mit rgerem ,undanke belohnt1 nie unwrdiger behandelt worden1 als die ,deutschen in der ,zeit zwischen der ,vlkerschlacht bei ,leipzig und der ,revolution von #ahdh4 ,unter ,metternichs ,zucht erstarb alles ,leben4 ,die ,staatsmaschine arbeitete wieder im alten trgen ,gange4 ,freiherr v4 ,stein hat einmal die ,ttigkeit der damaligen sterreichischen mter beschrieben und erzhlt3 ,diese ,bureaus beschftigen sich allein mit der ,anwendung eines ,systems plumper1 verworrener ,frmlichkeiten1 die jeden ,augenblick die freie ,ttigkeit des ,menschen aufhalten1 um an deren ,stelle ,massen von ,papier und die nichtige ,dummheit oder ,faulheit zu setzen4 ,dieses ,bureaugetriebe des ,vormrz hemmte jeden ,fortschritt1 jedes freie geistige ,leben4 ,oder wie sollte man es anders deuten1 da unmittelbar nach einer so beispiellosen nationalen ,erhebung1 mit der verglichen die griechischen ,befreiungskmpfe gegen die ,perser eine ,armseligkeit sind1 jeder ,aufschwung1 jeder politische1 wirtschaftliche1 geistige ,fortschritt ausbleibt1 da die ,zeit krank und mde dahinschleicht und auch die ,bestrebungen der ,mnner1 die sich zum ,bunde des sog4 ,jungen ,deutschlands zusammenfanden1 keinen frischeren ,zug in das ffentliche ,leben bringen knnen8 ,dafr blhte um so ppiger der ,weizen der ,mucker4 ,in stickiger ,kanzleiluft1 unter der ,obhut von groschnauzigen ,polizeibeamten und leisetretenden1 nach oben hin kriechend ergebenen1 nach unten hin grotuerischen und geheimnisvollen ,staatsdienern konnten mannhafte ,deutsche nicht gedeihen4 ,wieder bildete das kleinliche ,getriebe der ,verwaltungmaschinen1 der ,klatsch bei ,hof und in der guten ,gesellschaft1 das ,sinnen und ,sorgen um die kleinen tglichen ,bedrfnisse1 ,wnsche1 ,freuden und ,leiden den ,inhalt des um seine groen ,ziele gebrachten ,lebens4 ,die wirklich ,groen aber1 wie ,heinrich von ,kleist1 ,friedrich ,hebbel und ,otto ,ludwig blieben sogar unverstanden4 ,wer ,deutschland verlassen und fremde ,kultur gesehen hatte1 der wollte in die unfreie ,heimat nicht wieder zurck4 ,amerika1 ,england1 ,frankreich gewannen den ,ruf1 ,lnder freier ,mnner zu sein4 ,als der derblustige ,wiener ,dichter ,eduard von ,bauernfeld von einem ,besuche in ,england heimkehrte1 erzhlte er darber in seiner lebhaften ,art und sagte laut3 ,in ,england ist jeder ,kohlentrger gescheiter1 als bei uns ein ,hofrat4 ,als er sich umwendete1 stand ein ,hofrat ,vesque v4 ,pttlingen hinter ihm und lachte -- fast zustimmend1 jedenfalls gar nicht beleidigt4 ,man glaubte auch sonst in sterreich1 da ,bauernfeld wohl recht habe4 ,der deutsche ,brger lebte wie in einem groen ,staatsgefngnisse4 ,wie weit das ,mitrauen und die ,verfolgungswut ging1 dafr habe ich selbst noch eine ,probe gesehen3 ,mein ,vater1 der in den ,jahren um #ahee in ,wien lebte1 dann aber nach ,gotha bersiedelte1 erfuhr erst nach ,jahren in ,dresden1 um #ahhj herum1 von ,frst ,hugo ,salm-,reifferscheid1 da alle ,briefe1 die er aus ,gotha an ,wiener ,freunde schrieb1 von der ,zensur geffnet worden seien und da man seine ,wege in ,wien selbst berwacht habe4 ,dabei hat er niemals politisch ttigen ,anteil genommen4 ,der ,umstand allein1 da er in ,gotha lebte1 mochte ihn verdchtig gemacht haben1 oder vielleicht1 da er ,friedrich ,hebbels ,freund war8 ,kein ,wunder1 da viele und oft gerade die ,besten dem unfreien ,vaterlande fr immer den ,rcken kehrten4 ,heinrich ,heine gab dieses ,vaterland1 in dem nur der ,korporal und der ,bttel ,rechte hatten1 dem ffentlichen ,spott preis4 ,man sollte ihm heute dafr nicht mehr zrnen4 ,deutschland und ,preuen verdienten den ,spott grndlich4 ,das ,volk war zur ,ohnmacht verurteilt1 der ,staat omnipotent und ein gar gestrenger1 ungndiger ,herr4 ,post1 ,steuer1 ,polizei1 ,militr1 alles1 was ,uniform trug1 qulte die ,brger unsglich4 ,wer nicht schweigend parierte1 wurde langsam aber sicher mrbe gemacht4 ,der stille1 fromme ,untertan1 der seine ,steuern pnktlich zahlte und all die unzhligen ,beamten tief und in ,demut grte1 der durfte sein ,biedermeierleben in ,frieden fhren und beschlieen4 ,erziehern1 die nur zum flchtigen bergang in unserem ,jammertale weilten1 um dann zu den tglich in ,gebet und ,lied herbeigerufenen ewigen ,freuden einzugehen1 solchen pastoralen ,schulmeistern war die ,erziehung der deutschen ,jugend anvertraut6 ,die ,eltern gaben ihren ,shnen als tiefste ,lebensweisheit den ,spruch mit auf die ,wanderschaft3 ,mit dem ,hute in der ,hand kommt man durch das ganze ,land4 ,bescheidenheit1 ,demut1 ,polizistenfurcht wurden wieder die angesehensten ,mannestugenden4 ,erst qulte man die ,leute grndlich1 dann empfahl man ihnen den ,spruch3 ,not lehrt beten4 ,man wurde wieder recht weinerlich zaghaft und fromm4 ,von dem guten ,lavater hatten die ,zeitgenossen gerhmt1 da er selbst durch seinen bei jedem ,schritte einsinkenden ,gang seine ,gottergebenheit zu rhrendem ,ausdruck gebracht habe4 ,also knickebeinig sollte man durch die deutschen ,lande schreiten1 um gottgefllig zu sein und bei den ,menschen ,beifall zu finden4 ,zum ,glck waren die ,jungen gesnder und klger als ihre ,lehrer4 ,sie brachten uns eben als ,mnner die ,verfassung von #ahdh und damit erst die ,mglichkeit1 zu einem selbstherrlichen ,volke zu werden4 ,der ,wind kam wieder von ,westen4 ,die ,freiheit lag aber damals in der ,luft4 ,so einen ,vorfrhling hatte man in ,deutschland noch nicht erlebt4 ,die ,herzen waren hei1 lt ,ludwig ,thoma im ,andreas ,vst seinen alten ,revoluzzer sagen1 und der ,verstand war nicht immer khl1 aber in den ,leuten war mehr ,weisheit1 als in den trockenen ,dienern der ,ntzlichkeit1 die heute die ,nase rmpfen und sich das bichen ,freiheit wegstehlen lassen1 was ihre ,vter errungen haben4 ,die ,regierungen haben die ,mnner von #dh und die ,frchte ihrer ,revolution bis heute noch nicht aus berzeugung anerkannt4 ,in ,preuen gelten die ,achtundvierziger in magebenden ,kreisen noch heute als ,unbotmige1 als dreiste ,auflehner gegen die ,staatsautoritt4 ,man berlt den ,reichsfeinden die ,ehrenpflicht1 die ,grber der damals gefallenen ,brger zu schmcken4 ,wie schwer der ,geist der ,reaktion auf ,deutschland und besonders auch auf ,berlin lastete1 ist den meisten bekannt1 mu aber immer wieder auch an dieser ,stelle betont werden1 damit wir die traurige geistige ,verfassung des damaligen ,deutschland und ihre bis heute noch unheilvollen ,nachwirkungen richtig einschtzen lernen4 ,in demselben ,verlage wie diese ,schrift sind ,erinnerungen von ,max ,ring erschienen4 ,dort lesen wir ber ,berlin in der ,reaktionszeit3 ,der ,eindruck1 den ,berlin nach zehnjhriger ,abwesenheit auf mich machte1 war nichts weniger als erfreulich und angenehm4 ,gleich auf dem ,bahnhof drngten sich mir die ,maregeln der siegreichen ,reaktion auf4 ,eine ,abteilung ,infanterie und eine ,schar der neuen ,konstabler empfingen den ankommenden ,eisenbahnzug und lieen keinen ,reisenden ohne strenge ,kontrolle passieren4 ,wer sich nicht durch seine ,papiere als vollkommen unverdchtig legitimieren konnte1 wurde zurckgewiesen oder zur nchsten ,polizeiwache gebracht4 ,selbst ,frauen und ,kinder waren von dieser lstigen ,untersuchung nicht ausgenommen4 ,auch ich mute mich einem strengen ,examen unterwerfen und ber meine ,person die genaueste ,auskunft geben4 ,erst nachdem ich alle ,fragen zur ,zufriedenheit des betr4 ,beamten beantwortet hatte und auch meine ,zeugnisse sorgfltig geprft worden waren1 erhielt ich die ,erlaubnis1 den ,bahnhof zu verlassen4 ,in einer ,droschke fuhr ich nach dem nchsten1 wenn auch nicht besten ,hotel1 wo ich so lange blieb1 bis ich eine passende ,wohnung gemietet hatte4 ,seit meiner ,abwesenheit fand ich ,berlin nicht gerade zu seinem ,vorteil verndert und umgewandelt4 ,es herrschte eine mimutige1 gedrckte ,stimmung1 eine wahre ,belagerungsatmosphre1 eine aller ,beschreibung spottende ,polizeiwillkr1 die sich in dem bekannten1 damals allgewaltigen ,herrn von ,hinkeldey verkrperte4 ,die ,mehrzahl meiner ,freunde hatte teils freiwillig1 teils gezwungen die ,stadt verlassen4 ,carriere lebte in ,mnchen als ,privatdozent1 ,wolfsohn als ,rechtsanwalt in ,hamburg1 ,oppenheim1 der sich an dem ,aufstand in ,baden beteiligt hatte1 als ,flchtling in ,paris4 ,die beiden ,brder von ,behr waren ebenfalls infolge der politischen ,ereignisse nach ,amerika ausgewandert1 wo der ltere1 ,alfred1 sich in ,new-,orleans als praktischer ,arzt1 der jngere1 ,ottmar1 als ,landwirt in ,texas niederlie4 ,traube1 der durch den ,einflu unseres ,lehrers ,schnlein eine ,stelle als behandelnder ,arzt an der ,charit auf der ,abteilung fr ,brustkranke erhalten und sich unterdessen verheiratet hatte1 war ausschlielich mit seinen ,studien und rztlichen ,konsultationen beschftigt1 so da ich ihn nur selten sah4 ,bettina von ,arnim war verreist und als sie wiederkam1 kannte sie mich kaum wieder4 ,so erfuhr ich an mir im vollsten ,mae die ,wahrheit des alten ,sprichwortes3 ,les absents ont toujours tort4 ,man lernte sich bescheiden4 ,und da es mit der ,ausgestaltung eines nationalen ,staates nichts werden wollte1 wurde man entweder flchtig und ,amerikaner oder suchte sich eine ideale ,welt1 ein ,weltbrgertum1 wurde ,kosmopolit nach dem ,rezepte3 ,zur ,nation euch zu bilden1 das hofft ihr ,deutsche vergebens4 ,bildet1 ihr knnt es1 dafr freier zu ,menschen euch aus4 ,der echte deutsche ,brger rhmte sich zugleich seines steifen ,rckgrates und bekannte von sich1 da er allzeit ,mnnerstolz vor ,knigsthronen bewahren werde4 ,schon ,schiller hatte im ,vorwort zur ,rheinischen ,thalia 7#aggd7 verkndet1 er werde schreiben als ,weltbrger1 der keinem ,frsten dient4 ,es ist kein ,zufall1 da unser ,kaiser an der nationalen ,feier des hundertjhrigen ,todestages unseres ,schiller achtlos vorbeiging4 ,kein hrterer ,vorwurf damals fr den deutschen ,brger1 als ein ,hfling1 ein ,frstenknecht zu sein4 ,in den ,revolutionsjahren bumte sich dieser ,brgertrotz noch gewaltiger auf4 ,als der kleine ,knigsberger ,jude ,dr4 ,jacobi gewagt hatte1 dem ,knig ins ,gesicht zu sagen3 ,das ist eben das ,unglck1 da ,frsten die ,wahrheit nicht hren wollen1 wurde er dafr von seinen ,gesinnungsgenossen ebenso lebhaft bewundert1 wie von den ,knigstreuen verspottet und beschimpft4 ,bismarck hat die ,souvernitt wieder hingepflanzt wie einen rocher de bronze1 uns ein ,deutsches ,reich geschaffen1 die ,kaiserkrone geschmiedet und unseren ,hohenzollern aufs ,haupt gesetzt4 ,er konnte all das nur leisten im ,kampfe gegen die noch revolutionr gestimmten ,parteien4 ,der ,erfolg hat ihm recht gegeben1 und durch sein gewaltiges ,lebenswerk1 seine aufragende ,gestalt ist er uns zum edelsten ,vertreter germanischer ,mannhaftigkeit geworden4 ,deutschland hatte wieder seinen ,heros1 an den es glauben1 nach dem es sich bilden konnte4 ,damit aber ging zusammen eine ungerechte ,miachtung jener deutschen ,mnner1 die ihm aus ehrlicher ,gesinnung mannhaft entgegentraten und sein ,lebenswerk hemmten4 ,heute lernt man sie gerechter beurteilen und fngt sogar an1 sich nach ihren hohen ,mannesidealen wieder umzusehen4 ,damit kmen wir in die ,gegenwart und auf die ,frage1 welches ,mannesideal heute der deutschen ,jugend vor den ,augen und der ,seele stehen mag4 ,die ,antwort ist nicht leicht zu geben1 deshalb nicht1 weil uns eben leider ein einheitliches ,ideal fehlt4 ,wir sind nicht so glcklich wie die ,englnder1 bei denen der ,idealmann1 der gentleman1 schon seit ,jahrhunderten eine gegebene ,tatsache ist4 ,es verlohnt sich1 bei dem ,anblick dieses ,mannestypus1 der uns allerorten in den ,weg tritt1 etwas zu verweilen4 ,die ,menschheit zerfllt nach dem ,urteile jedes einigermaen gesitteten ,englnders in zwei ,gruppen1 in gentlemen und nicht gentlemen4 ,dementsprechend in lady und nicht lady4 ,ein ,mensch betrgt sich entweder gentlemanlike oder nicht1 ladylike oder nicht -- ein ,drittes gibt es nicht4 ,es zweifelt kein ,englnder daran1 da der gentleman der ,idealmann sei4 ,das ganze ,volk erkennt dieses ,vorbild an1 es ist auch im ,prinzip keiner davon ausgeschlossen4 ,der ,arbeiter entrstet sich1 wenn sich jemand erdreisten sollte1 ihn den ,ehrennamen eines gentleman abzusprechen1 und auch der ,lord wei sich keinen hheren ,titel4 ,der gentleman hat ,achtung vor dem ,gesetze und noch grere ,achtung vor dem ,recht der ,persnlichkeit4 ,da er die ,eigenart der ,menschen achtet1 beansprucht er auch fr sich ein vlliges noli me tangere -- und das eben auf ,grund seiner ,verfassung1 die ihm heilig ist4 ,das englische ,recht1 das natrlich nur wenige ,deutsche kennen1 da es uns ja viel wichtiger ist die ,verfassungen von ,athen1 ,sparta und ,rom und das corpus iuris zu kennen1 das englische ,recht ist die groartige nationale ,schpfung dieses freien germanischen ,volkes1 ist ein ,recht1 das auf der ,achtung der ,menschenwrde aufgebaut ist4 ,mit lebhafter ,zustimmung lese ich die ,rede1 die ,josef ,khler zur ,begrung der englischen ,gste der ,international ,law ,association gehalten hat4 7,der ,tag ,a4 ,nr4 #eaj7 darin heit es u4 a43 ,england hatte das groe ,glck1 sich sein ,recht1 brgerliches wie ffentliches1 aus angelschsischen und normannischen ,elementen selber schaffen zu drfen1 und wie unser ,goethe einmal sagt3 ist es ein groer ,vorzug einer ,kultur1 wenn sie1 ungehindert durch ,einflsse von auen1 ihre eigenen ,krfte voll entfalten kann -- ,und weiter3 ,ich bewundere das englische ,recht wegen seiner ,biegsamkeit und seines ,anpassungsvermgens2 wie es1 hierin dem rmischen ,rechte vergleichbar1 mit einem gewissen konservativen ,zuge das alte ,gefge beibehielt1 dann aber in seinen ,auslufern sich befhigte1 allen ,anforderungen des vielseitigen ,lebens zu entsprechen2 wie es1 zuerst voller ,formeln und ,seltsamkeiten1 sich seit ,mitte vorigen ,jahrhunderts immer mehr vereinfachte und sich dem heutigen ,wesen anschmiegte4 ,so konnte das englische ,recht ein ,weltrecht werden und in der ,neuen ,welt wie in der ,alten die ,leuchte der ,kultur vorantragen2 so konnte es1 dem genialen ,triebe germanischen ,denkens entsprechend1 immer neue ,rechtsgebiete beherrschen2 und wie wir ,england das ,parlament verdanken1 so verdanken wir ihm die heutige ,gestaltung des ,erfinder- und ,urheberrechtes4 ,dem ,deutschen aber ist das englische ,recht noch namentlich dadurch lehrreich3 was wir heutzutage in ,deutschland erstreben1 die schpferische ,kraft der ,rechtsprechung1 das ist in ,england schon jahrhundertelang geworden4 ,das ,heil der ,rechtspflege liegt da nicht in dem wrtlichen ,auslegen der ,gesetze1 nicht in dem stndigen abgttischen ,sichverbeugen und ,sichverneigen vor den gesetzlichen ,ausdrcken sondern in dem khnen ,erfassen der im ,gesetz und ,rechtsleben waltenden ,rechtsvernunft4 ,gerade in dieser ,beziehung hat die englische ,rechtsprechung ,hohes1 vielleicht das ,hchste erreicht4 ,sie hat gezeigt1 wie unrichtig es ist1 eine solche schpferische ,ttigkeit der ,gerichte zu scheuen4 ,welche ,flle von klarer ,lebensbeobachtung1 von gesundem ,sinn1 von feinem ,takt1 von rechtlicher ,weisheit und kerniger ,kraft ist in den englischen ,entscheidungen des #ah4 und #ai4 ,jahrhunderts niedergelegt6 ,wie wei sich hier die ,rechtspflege den ,bedrfnissen des ,falles anzupassen1 wie klar und tief alle ,geheimnisse des ,lebens zu ergrnden und allen ,einzelheiten gerecht zu werden6 ,das soll fr uns ein stndiges ,vorbild sein6 ,wie nur der gentleman ein solches edles ,recht schaffen konnte1 so konnte auch unter einem solchen ,rechte allein der gentleman wachsen und sich erhalten4 ,denn alle ,kraft eines ,volkes wurzelt in seinem ,rechte4 ,unser rmisch-germanisches ,recht macht die ,deutschen zu ,tausenden rechtlos1 unterwirft sie der ,tyrannei des ,kapitals1 und des ,buchstabens1 der von der ,menschenwrde nichts wei und stumme ,unterwerfung des ,lebendigen unter das ,tote fordert4 -- ,ich knnte kleine ,musterproben englischer ,rechtssprechung geben1 die mit wenigen ,strichen den ,gegensatz grell anschaulich machen wrden4 ,aber es fhrt hier zu weit4 ,genug an der ,erkenntnis1 da der gentleman nur mglich ist unter englischem ,rechte4 ,dieses ,recht ist wirklich ein ,schutz und eine ,zuflucht jedes ,englnders1 der lebhafte ,ausdruck des ,volksbewutseins und ,volkswillens1 ist ein ,stck ,england selbst1 nicht ,fremdkrper1 ist der ,stolz der ,brger1 nicht sein ,spott und ,fluch6 ,unter diesem ,gesetze gedieh auch eine vernnftige ,erziehung4 ,als ich auf diese vor ,jahren als vorbildlich hinwies1 bespttelte man die ,geschmacklosigkeit1 als knnten wir von ,john ,bull etwas lernen4 ,heute schreibt ,wilhelm ,mnch mit viel tieferer ,einsicht3 ,selbst das uns so nahe englische ,vorbild1 von dem wir ja glcklicherweise manches in den letzten ,jahrzehnten bernommen haben und hoffentlich noch mehr bernehmen werden1 kann nicht etwa als ganzes und unbedingt unsere ,wahl werden4 ,gewi nicht6 ,will auch niemand4 ,doch zurck zum gentleman6 ,der gentleman lgt nie4 ,eine einzige offenkundige ,lge bringt selbst den ,knaben um alle ,reputation bei seinen ,mitschlern2 der gentleman ist nicht laut und vorlaut1 hlt sich gemessen und wrdevoll4 ,es gehrt zum gentleman auch1 da er krperlichem ,sporte huldigt1 irgendeiner ,kirche angehrt1 ,klubs und ffentliche ,versammlungen besucht1 bestimmte ,hte1 ,handschuhe1 ,hosenschnitt nach der ,mode1 ebenso ,stiefel1 ,bartfrisur u4 dgl4 habe4 ,der gentleman fhrt beim ,essen das ,messer nicht zum ,munde1 nimmt keinen ,senf zum ,hammelbraten1 grt nicht durch ,hutabnehmen1 sondern nur mit der ,hand4 ,er hat ,tausend kleine ,pflichten zu befolgen -- aber er trgt diesen beschwerlichen ,dienst gern1 denn er erkauft sich damit das ,kstlichste1 was ein ,mensch haben kann1 ,selbstachtung und die ,achtung der ,mitmenschen4 ,die politische berzeugung kommt dabei nicht mit in ,rechnung4 ,man kann liberaler und ebensogut konservativer gentleman sein4 ,man braucht in ,england keine ,titulaturen2 denn es gengt ja1 da man gentleman ist4 ,dadurch gewinnt der ,verkehr seine geflligen und festen ,formen4 ,kurz1 es ist etwas ,kstliches mit diesem gentleman4 ,ein ,kind ist leicht zu lenken1 wenn das ganze ,volk so fest geprgte ,begriffe und unwandelbare ,formen fr das hat1 was den ,wert des ,mannes ausmacht4 ,ich glaube1 diese groartige ,kulturleistung -- die ,herausbildung eines schnen ,mannesideals -- trgt das ,hauptverdienst an allen weiteren kulturellen ,errungenschaften der ,englnder4 ,zumal die ,erfolge in der ,kolonisation fremder ,vlker dankt ,england gewi grtenteils dem gentleman4 ,man kann in den ,augen der ,englnder auch als ,auslnder gentleman sein1 freilich nicht eben leicht4 ,am sichersten ist schon1 ganz englisches ,wesen anzunehmen4 ,und so zwingend ist dieses ,erziehungsgebot1 da sich ihm wirklich selbst reife ,mnner die aus fremden ,lndern kommen1 willig beugen4 ,kein ,volk der ,erde hat dem etwas ,gleichwertiges an die ,seite zu stellen4 ,,vii4 ,ergebnis4 ,der um die ,bettigung seiner mannhaften ,triebe betrogene ,deutsche wurde immer wieder auf sein ,gemtsleben hingewiesen4 ,man machte ihm weis und er glaubte es schlielich selbst1 da er von ,natur mit einem besonderen ,beruf nur fr diese ,seite des ,lebens ausgestattet sei4 ,man behandelte ihn von ,staats und ,kirchen wegen wie ein krankes ,kind1 das vom ,fenster seines armseligen ,kmmerleins aus zusehen mu1 wie sich drauen auf der ,wiese die gesunden ,bengel tummeln und balgen1 wie sie singen und springen und sich die reifen pfel von den ,bumen schtteln4 ,trauernd sinkt das kranke ,kind in sich zurck1 baut sich im ,innern seine schne ,mrchenwelt und lernt ein ,glck in der ,selbstbeschrnkung und in der ,entsagung finden4 ,es pflanzt sich seine ,blmchen auf dem ,fensterbrett und fngt sorgsam die matten ,sonnenstrahlen auf1 die sich bis in diesen versteckten ,winkel hereinwagen4 ,so wurde aus dem ,deutschen1 der von ,haus aus ein recht gesunder1 handfester ,draufgnger war und das ,leben sehr praktisch und real zu leben wute1 ein ,stubenhocker1 ein ,betbruder1 ein ,dichter und ,denker4 ,bescheidenheit und ,demut wurden seine ,tugenden1 die stille1 behaglich erwrmte1 enge ,stube des ,kleinstdtchens wurde seine ,welt1 in der ihm tatschlich das ,herz aufging4 ,niemand fhrt uns in diese ,stimmungssphre besser ein als der schlichte1 kindlich-fromme ,ludwig ,richter1 der ,verherrlicher des uerlich engen1 aber dabei innerlich tiefen schsischen ,philisterlebens2 ,richter1 der nach seinen eigenen ,worten darzustellen trachtet3 in aller ,sichtbarkeit der ,menschen ,lust und ,leid und ,seligkeit1 der ,menschen ,schwachheit und ,torheit1 in allem des groen ,gottes ,gt' und ,herrlichkeit1 dem es aber nie in den ,sinn kam1 uerungen menschlichen ,wagemutes1 ,trotzes und ,kampfes darzustellen4 ,sein ,leben war von einer rhrenden ,hingabe und ,selbstlosigkeit1 ,schlichtheit und ,demut1 durchwrmt von einem stillen ,glcke und deshalb gro1 ja erhaben in seiner ,beschrnkung4 ,aber -- fge ich hinzu -- ein ,volk1 das seines ,sinnes lebte1 wre dem ,untergang geweiht4 ,der unfreie ,deutsche fand vielfach seinen ,trost in der ,kneipe beim ,schoppen ,bier4 ,da sah ihn die weise ,behrde auch recht gerne sitzen4 ,am ,stammtisch trank er sich seine ,bierleber und sein ,bierherz an1 wurde satt und gengsam4 ,lat dicke ,mnner um mich sein1 war noch stets der ,wunsch aller ,autokraten4 ,sie lieben die ,mageren und ,hohlugigen nicht1 die zuviel denken4 ,im ,bier ersuft der ,deutsche seinen jugendlichen ,tatendrang und jeden ,untertanenrger4 ,beim ,biere durfte man groe ,worte ertnen lassen1 denen keine ,taten zu folgen brauchten4 ,beim ,biere konstruierte sich der ,studio seinen idealen ,bierstaat1 der zu nichts als zu wackerem ,saufen verpflichtete4 ,bierselig ist die ganze ,poesie ,victor ,scheffels1 der immer erst einen tchtigen ,schluck nehmen mute1 ehe seine ,muse erwachen wollte4 ,im ,biere erlosch leider auch der ,ingrimm des liebenswrdigen ,fritz ,reuter4 ,ich schtze ihn unendlich hoch und danke ihm ,stunden wahren ,glckes -- so sinnig1 so echt und gesund sind seine ,dichtungen --1 aber ich kann ihm nicht nachempfinden1 da der so ,mihandelte wieder heiter und zufrieden werden konnte4 ,ich wrde es natrlicher und auch mnnlicher gefunden haben1 wenn er sein ,leben der ,rache und dem ,kampfe fr ,deutschlands innere ,befreiung geweiht htte4 ,er war eben auch einer der unzhligen von der eigenen ,mutter ,germania gebrochenen1 um ihr ,bestes1 ihr mannhaftes ,herz1 betrogenen ,kinder4 ,auch er lernte schlielich beim ,biere lachen und scherzen1 whrend sein edles ,herz verblutete4 ,es war ein -- allerdings vergeblicher -- ,protest gegen diesen ,geist des ,entsagens gewesen1 der dem deutschen ,volk erst aufgezwungen1 dann zum ,bedrfnis geworden war1 als ,schiller in tyrannos auftrat4 ,auch sein ganzes ,leben war ein ,ringen mit den ,fesseln des deutschen ,kleinmuts1 kleinbrgerlicher ,selbstgengsamkeit und ein ,trieb1 aus den niedrigen ,stuben mit ihrem schwlen ,dunst und den engen ,gesprchen hinaus in die freie weite ,luft zu kommen4 ,er hatte dem ,leben wieder ,schwung gegeben1 den ,mut zur ,tat1 die frohe ,lust am ,dasein1 die ,begeisterung zum ,heldentod4 ,aber es erging ihm wie noch immer den ,deutschen1 die mehr und ,besseres sein wollten1 als still gengsame und fgsame ,untertanen4 ,es erging ihm1 wie dem ,vogel1 der dem ,kfig entschlpft1 nun ins ,freie eilen will1 aber bei jedem frischen ,anflug mit dem ,kopf an einer harten ,glasscheibe anschlgt4 ,er trumte von den herrlichen ,alpen1 von dem weiten1 lockenden ,meere1 von dem sonnigen ,sden1 von einem groen1 stolzen ,volke1 er rief es aus3 ,wir wollen frei sein1 wie die ,vter waren1 aber auch seine ,welt blieb eine ,traumwelt1 ein die ganze ,menschheit umfassender ,rausch und ,freudentaumel1 ein himmelstrmender ,gedankenbau1 dem eine ,wirklichkeit nicht entsprechen wollte4 ,er sah nicht mit ,augen all die ,herrlichkeit der ,erde1 der seine ,seele erglhte1 sah vor allem kein groes stolzes ,vaterland und verzehrte seine edle ,natur im ,kampfe und ,kleinkrieg mit krperlichem ,leiden1 den traurigen ,folgen einer echt deutschen ,stuben-,erziehung1 materieller ,not und unzureichender ,krperpflege4 ,wir ,deutschen sind allzeit schlecht erzogen und schlecht behandelt worden4 ,wir sind noch heute das unfreieste ,kulturvolk der ,erde4 ,wir leben noch immer als ,untertanen und lassen uns regieren1 anstatt da wir unsere ,geschicke selbst leiten lernten4 ,wir glauben noch1 so gut es gehen will1 was uns irgendeine ,kirchenbehrde als rechte ,seelenkost zubereitet1 wir lassen uns von ,zeit zu ,zeit wie ungezogene ,kinder bei den ,ohren nehmen1 lassen uns eine herbe ,strafpredigt halten und nehmen sie ohne ,trotz entgegen4 ,wollen wir unsere besten ,mnner nennen1 -- ,schiller1 ,arndt1 ,jahn1 ,heine1 ,reuter1 ,richard ,wagner1 ,bucher1 ,miquel1 ,kinkel1 ,schurz1 ,laube etc4 --1 so mssen wir von ,staat und ,kirche ,verfolgte nennen4 ,unsere ,kultur- und ,literaturgeschichten nehmen sich aus wie ,kriminalberichte4 ,die besten ,krfte unseres ,volkes mssen immer darauf verwandt werden1 uns vor uns selbst zu schtzen4 ,kein ,wunder1 wenn uns andere ,vlker zuvorkommen4 ,wenn wir die grten ,namen im ,gebiete des deutschen ,geisteslebens im ,,xix4 ,jahrhundert suchen1 so fallen auf die kleine ,schweiz mit ihren freiheitlichen ,einrichtungen im ,verhltnisse weit mehr als auf das groe ,deutschland4 ,der grte ,pdagoge -- ,pestalozzi -- ein ,schweizer1 der grte ,maler -- ,bcklin -- ein ,schweizer1 der grte ,schriftsteller -- ,gottfried ,keller -- ein ,schweizer4 ,ebenso leben wir jetzt auf den wichtigsten ,gebieten fast schon ausschlielich von ,pump3 ,carlyle1 ,ruskin1 ,emerson1 ,walt ,whitman1 ,bjrnson1 ,ibsen1 ,tolstoi1 ,gorki gelten uns mehr als unsere schriftstellernden ,landsleute4 ,und dieses ,mal nicht deshalb1 weil wir eine ,sucht nach dem ,fremdlndischen htten -- nein1 es lebt gerade jetzt in uns der lebhafte1 starke ,wunsch zur ,heimatkunst1 zur ,selbstbestimmung zu kommen -- aber jene fremden ,autoren haben uns tatschlich ber unser eigenes ,denken und ,fhlen1 fr unsere eigenen geistigen ,bedrfnisse mehr zu sagen4 ,sie sind nicht klger1 aber sie sind innerlich freier1 gefestigter1 selbstvertrauender4 ,wie anders sollte man erklren knnen1 da z4 ,b4 die ,erziehungschriften der ,schwedin ,ellen ,key in ,deutschland rein verschlungen werden1 whrend hervorragende deutsche ,pdagogen kaum ,gehr finden4 ,ellen ,key ,essays sind in #aa ,tausend1 ,das ,jahrhundert des ,kindes in #bf ,tausend1 ber ,liebe und ,ehe in #bh ,tausend ,exemplaren bei uns verbreitet4 ,dagegen haben der im preuischen ,ministerium an fhrender ,stelle wirkende ,geh4 ,regierungsrat ,dr4 ,matthias1 ebenso wie der gleich anerkannte ,pdagoge1 ,universittsprofessor ,geh4 ,rat ,wilhelm ,mnch fr ihre ,werke1 die wohl in ,fremdsprachen berhaupt nicht bersetzt wurden1 in ,deutschland nur eine ,verbreitung von #a--c ,auflagen1 wobei alle hhere ,schulen schon selbstverstndlich als ,abnehmer gelten mssen4 ,die ,pdagogik der hheren deutschen ,lehrer aber1 die nicht an leitender ,stelle stehen1 ist vllig mit ,unfruchtbarkeit geschlagen4 ,sie wagt sich an die ,lebensprobleme nicht einmal heran1 getraut sich nicht von dem zu sprechen1 worum sich doch die ganze ,erziehungspraxis und ,erziehungsweisheit drehen sollte4 ,der ,erziehungsbeamte versagt eben vollstndig3 ,in frheren ,zeiten boten die ,abhandlungen1 die den ,schulprogrammen beigefgt wurden1 den ,lehrern1 die eigene ,gedanken hatten1 ,gelegenheit1 diese in die ffentlichkeit zu bringen4 ,wenn wir die ,programme lesen1 die z4 ,b4 der blutjunge ,herder verffentlicht1 so staunen wir ber den rckhaltlosen ,freimut und den geradezu bermtigen ,reformationseifer1 mit dem er den damals herrschenden ,schulbetrieb geielte4 ,ich habe aber in den eindringlichsten ,lebensbeschreibungen ,herders keine ,zeugnisse dafr gefunden1 da ihm diese offene ,aussprache verbelt worden wre1 ,feindschaften und ,schaden gebracht htte4 ,heute sind diese ,herderschen ,abhandlungen vielleicht die einzigen unter vielen tausenden lterer ,zeit1 die noch ,bedeutung haben und in dem pdagogischen ,kampf unserer ,tage wieder zu ,worte kommen4#g ,jene ,zeit1 die der ,unkundige sich gerne als geistig unfrei denkt1 gestattete selbst dem jngsten ,lehrer das freie ,manneswort4 ,und so erhielt es sich bis an unsere ,zeit heran1 bis aus ,zentralisationsbedrfnis der ,beamtencharakter und damit ,beamtengehorsam hhere ,wertung erhielt1 als die mannhafte1 wenn auch unbequeme berzeugung eines selbstndigen ,kopfes4 ,da wurde denn die ,verfgung erlassen1 da die ,programmabhandlungen sich mglichst eng an die ,schulaufgaben anzuschlieen und vor der ,drucklegung einer ,begutachtung von seiten des ,schulleiters zu unterziehen htten4 ,die hhere deutsche ,lehrerschaft lie diese wie andere ,demtigungen ohne einen ,laut der ,klage1 ohne ein ,wort des ,widerspruches ber sich ergehen1 lie sich geduldig einen ,backzahn nach dem anderen ziehen4 ,jetzt geht der ,oberlehrer mit seinem ,manuskripte zum ,herrn ,direktor1 lt es sich wie ein braver ,tertianer durchsehen1 und nachdem alle irgend bedenklichen ,stellen ausgemerzt sind1 setzt der ,direktor sein imprimatur darunter4 ,daher denn die jetzigen ,schulprogramme hchst sachlich1 ruhig1 lehrhaft und hchst langweilig sind3 nahrhafte ,haferschleimsuppen und gezuckerter ,milchgrie4 ,unsere ,zeit wird knftigen ,geschlechtern trotz aller ,betriebsamkeit und staunenswerten ,kleinarbeit als pdagogische ,wste erscheinen4 ,nur ein ,gebiet gibt es1 auf dem der ,deutsche allzeit frei geschaltet hat4 ,das ist das der ,musik4 ,da ist er denn auch unbestritten ,herr der ,erde2 da huldigen ihm alle ,vlker4 ,in der ,musik konnten sich deutscher ,freiheits- und ,tatendrang ungehemmt ausleben4 ,beethovens und ,wagners gewaltige ,trotz- und ,siegesfanfaren unterlagen keiner ,zensur1 da hatte die ,macht der ,kirche und des ,staates keine ,handhabe4 ,tne stehen gottlob noch nicht unter polizeilicher ,aufsicht4 ,da sieht man denn auch1 da wir ,deutschen nicht unmnnlich1 nicht unselbstndig1 auch nicht ,klassizisten sind1 da unser ,geistesleben von ,hellas und ,rom nichts in sich aufgenommen hat4 ,in dieser wahrsten1 weil von keiner weltlichen oder kirchlichen ,macht beschrnkten ,lebensuerung der ,volksseele bekennt sie sich selbst mit ,stolz als selbstherrlich und unerreichbar hochstehend4 ,richard ,wagner hat das ,abiturientenexamen an einem ,gymnasium bestanden -- aber wann erinnert er wohl auch nur mit einer ,note an diese ,schulvergangenheit8 ,das klassische ,altertum ist durch seine ,seele gezogen1 ohne darin irgendeinen ,lebenskeim zurckzulassen4 ,dasselbe gilt brigens von dem ,maler ,moritz von ,schwind4 ,auch er blieb vllig immun gegen die klassische ,seuche und wurde dadurch der bedeutendste ,seelenknder deutschen ,naturempfindens4 ,wir ,deutschen sind stets gegngelt und irregefhrt1 und gro sind nur die geworden1 die ihre ,schule berwanden4 ,den wenigsten gelang es und gelingt es heute4 ,es ist ein harter ,kampf1 wie eine ,neugeburt4 ,wem es aber gelingt1 der ist -- gerettet4 ,anstatt1 da wir von den ,erziehungsmchten auf unsere eigene ,flur gefhrt wrden1 drngte man uns immer und immer wieder in fremde ,lnder und machte unser ,herz heimatlos4 ,stets sollte uns irgendeine ferne1 unbekannte1 unverstandene1 aber heilig gesprochene ,vergangenheit das ,leben selbst ersetzen4 ,was aber die ,geologen und ,biologen lngst wissen1 das sollten auch ,theologen und ,pdagogen endlich lernen1 da es nmlich in der ,welt keine ,rckkehr gibt4 ,die ,griechen wuten es schon1 denn ,heraklit hatte gelehrt1 da du nie in denselben ,flu steigen kannst4 ,denselben ,sinn hatte wohl auch der ,spruch3 7,wenn du an an einer ,rose vorbeigegangen bist1 so suche nicht wieder nach ihr7 -- ein ,wort1 so tief1 da es des ,heraklit wrdig scheint4 ,wir ,deutschen haben aber von den ,griechen1 die wir zu lieben vorgeben1 nie etwas gelernt und sollten in der ,schule von ihnen nicht viel anderes lernen als ihre ,grammatik1 von der sie selbst wenig wuten und ber die nachzudenken sie klglich einigen wenigen ,sophisten berlieen4 ,wir ,deutschen lernen berhaupt schwer und1 weil in unserer ,erziehung keine ,einheit und ,vernunft herrscht1 vergessen wir auch wieder1 was wir einmal gelernt haben4 ,so haben wir z4 ,b4 die ,lehren des ,groen ,fritz vollstndig verloren4 ,denn der lehrte in bereinstimmung mit seinem groen ,lehrer ,voltaire religise ,duldung1 ,toleranz1 ,aufklrung und rief ,freidenker nach ,preuen4 ,kommen ,sie in ein ,land1 wo man ,sie liebt1 und wo es keine ,religionseiferer gibt1 schrieb er an ,voltaire1 und bei anderer ,gelegenheit3 ,hier mu jeder nach seiner ,fasson selig werden1 der ,regierung knnen alle ,religionen gleich sein1 nur mu jeder ein guter ,brger sein1 mehr verlange man nicht von ihm4 ,und in dem ,frstenspiegel3 ,ihr ,frsten seid das ,haupt der brgerlichen ,religion eures ,landes4 ,diese besteht in ,rechtlichkeit und allen sittlichen ,tugenden4 ,es ist eure ,pflicht1 sie ausben zu lassen1 besonders ,menschenliebe1 welches die ,haupttugend jedes denkenden ,wesens ist4 ,die geistliche ,religion berlasset dem hchsten ,wesen6 ,die ,politik eines ,frsten verlangt meiner ,meinung nach1 da er den ,glauben seines ,volkes nicht berhre und vielmehr1 so gut er kann1 die ,geistlichkeit seiner ,staaten und seine ,untertanen zur ,sanftmut und ,duldung anleite4 ,so lehrte man vor #aej ,jahren vom ,throne herab4 ,wir aber erhielten ein reaktionres ,volksschulgesetz1 den ,seminaristen werden ,ibsen und andere groe ,wahrheitsknder als ,gesinnungsschdlinge verboten und engherzige ,geistliche wollen die jungen ,leute allein auf die ,bibel1 als einzigen ,lebensquell1 verpflichten4 ,umsonst hatte ,voltaire sich gerhmt3 ,ils condamnaient le pape et voulaient l'imiter4 ,l',europe par eux tous ft longtemps dsole4 ,ils ont troubl la terre1 et je l'ai console4 ,j'ai dit aux disputants l'un sur l'autre acharns2 ,cessez1 impertinents1 cessez1 infortuns6 ,,viii4 ,die ,kirchen als ,erzieher zur ,mannhaftigkeit4 ,die tiefsten sittlichen ,krfte des ,menschen liegen in seiner ,religion4 ,die ,macht1 die ber den ,glauben der ,menschen ,herr wre1 mte das ,grte auf ,erden wirken knnen4 ,eine solche ,macht hat jederzeit die ,kirche angestrebt1 die katholische und nicht minder die protestantische1 und dabei auf die ,hilfe der politischen ,mchte vertraut -- leider6 ,wie weit mten wir in ,deutschland gekommen sein1 wenn die berzeugungen und ,regierungsgrundstze des ,groen ,friedrich von ,preuen allzeit bis heute ,beachtung und ,nachfolge gefunden htten6 ,dieser ,weise auf dem ,throne sprach als seinen ,grundsatz aus3 ,die brgerliche ,regierung krftig zu handhaben und jedem die ,freiheit des ,gewissens zu lassen4 ,immer ,knig zu sein und nie den ,priester zu spielen1 das1 sagte er1 ist das sicherste ,mittel1 um den ,staat vor ,strmen zu bewahren1 die den dogmatischen ,geist der ,theologen fortwhrend zu erregen suchen4 ,ja1 dieser frchterliche dogmatische ,geist der ,theologen6 ,was fr unsagbares ,leid hat uns der schon auf ,erden gebracht6 ,und das alles aus lauter ,liebe und ,barmherzigkeit1 alles zur greren ,ehre ,gottes6 ,es ist eine der hufigsten1 aber unerwiesensten ,behauptungen1 da der ,bestand unseres ,reiches1 die sittliche ,wohlfahrt unseres ,volkes und vor allem auch seine kriegerische ,tchtigkeit gebunden seien an das1 was man mit einem ganz allgemeinen und heute kaum noch definierbaren ,worte den ,glauben nennt4 ,einen solchen allgemeinen ,glauben haben wir in ,deutschland nicht mehr4 ,deshalb kann und darf der ,glaube auch von ,kirche und ,staat nicht zwangsweise gelehrt werden1 will man nicht einer rein mittelalterlichen und zudem vllig unfruchtbaren ,gewissensvergewaltigung das ,wort reden4 ,kein ,kaiser oder ,knig ist ,herr ber unseren ,glauben1 ebensowenig der ,staat oder irgendeines seiner ,organe4 ,schon deshalb nicht1 weil ihr eigener ,glaube mit menschlichem ,irrtum durchsetzt ist4 ,der heilige ,augustin sagte schon3 nihil tum voluntarium est quam religio1 nichts unterliegt so sehr dem eigenen ,willen wie der ,glaube4 ,ich berufe mich aber lieber auf ,knigsworte1 an denen bekanntlich nicht gerhrt und gerttelt werden darf4 ,friedrich der ,groe schrieb an ,voltaire3 ,die ,priester sind von den ltesten ,zeiten an ,heuchler und ,betrger gewesen4 ,welcher ,nation und ,religion sie auch sein mgen1 sie sind vom gleichen ,schlage4 ,immer wollen sie sich eine despotische ,gewalt ber die ,gemter anmaen -- das macht sie zu ,verfolgern derer1 welche es wagen1 die ,wahrheit zu sagen4 ,sie sind immer bereit1 den ,bannstrahl zu schleudern1 um die ,feinde ihres ,ehrgeizes zu zerschmettern4 -- -- ,an einer anderen ,stelle schreibt er mit einem ,ha und auch mit einem ,miverstndnisse ber den ,ursprung und das ,wesen der christlichen ,religion1 die fast ebenso erstaunlich sind1 wie die ,mannhaftigkeit seiner berzeugung3 ,die ,grndung der christlichen ,religion hat wie die aller ,herrschaften einen schwachen ,anfang gehabt4 ,ein ,jude1 aus der ,hefe des ,volkes1 von zweifelhaftem ,ursprnge1 der unter die ,abgeschmacktheiten der hebrischen ,propheten ,moralvorschriften mischte1 dem man ,wunder beilegte und der zum ,tode verurteilt wurde1 ist der ,held dieser ,sekte4 ,zwlf ,fanatiker verbreiteten sie4 ,als die ,christen ihre ,liebesmahle heimlich einnahmen1 wurden die ,beherrscher argwhnisch4 ,die ,frommen trotzten den ,verboten des ,senats1 strzten ,gtzenbilder um1 und daher entsprangen die ,verfolgungen1 deren die ,kirche sich rhmt4 ,die ,priester sammelten die ,gebeine der ,hingerichteten1 und heilige ,betrger fhrten die ,anrufung der ,heiligen ein4 ,als ,konstantin sich der ,politik wegen zum ,beschtzer der ,kirche erklrte1 sah man neue ,dogmen aufsprieen4 ,man machte ,jesus zum ,gotte und fr den heiligen ,geist erfand man das ,mittel1 dem ,beginne des ,johannisevangeliums die ,worte3 ,im ,anfange war das ,wort1 und das ,wort war ,gott hinzuzufgen4 ,dieser ,betrug wurde ,dogma4 ,die ,betrger waren ,ppste4 ,die ,finsternis ward dichter von ,jahrhundert zu ,jahrhundert4 ,ein verwegener ,mnch1 namens ,luther1 emprte sich gegen ,rom4 ,nichts ist so erbittert und unerbittlich als theologischer ,ha4 ,nach unendlichen ,schrecken erlangte ,deutschland die ,freiheit des ,gedankens4 ,wer sieht nicht1 da die ,kirche ein ,werk der ,menschen ist8 ,welche erbrmliche ,rolle lassen sie ihren ,gott spielen6 ,er schickt seinen einzigen ,sohn in die ,welt4 ,dieser ,sohn ist ,gott4 ,er opfert sich selbst1 um sich mit seiner ,kreatur zu vershnen6 ,er macht sich zum ,menschen1 um das verdorbene ,menschengeschlecht zu erlsen4 ,was geht hervor aus einem so groen ,opfer8 ,die ,welt bleibt so verdorben wie sie war4 ,dieser ,gott1 welcher spricht3 es werde ,licht6 sollte er sich unzulnglicher ,mittel bedienen8 ,ein ,akt seines ,willens gengt1 um das bel aus der ,welt zu schaffen1 um den ,nationen einen ,glauben einzuflen1 der ihm gefllt4 ,nur ,bornierte mgen ,gott ein ,verfahren beilegen1 welches seiner unwrdig ist1 indem sie ihn ein ,werk unternehmen lassen1 das ihm nicht gelingt4 ,so sprach der grte ,denker1 der je auf einem deutschen ,throne sa4 ,sollen wir nun seine ,worte miachten oder ihm folgen8 ,sollen wir alle ,glaubensschwankungen unserer ,regierungen und ,behrden mitmachen8 ,jeder ,hof findet natrlich in seiner ,umgebung ,anhnger seiner berzeugungen4 ,so auch der ,groe ,friedrich4 ,geh4 ,reg4-,rat ,dr4 ,hahn schreibt darber 7,friedrich der ,groe ,s4 #bda73 ,es konnte nicht verborgen bleiben1 da die ,leugnung der christlichen ,wahrheiten in seinem vertrautesten ,kreise eine begnstigte ,sttte fand und die verrufensten ,schnder alles ,heiligen1 z4 ,b4 der berchtigte ,schriftsteller ,bahrdt1 von ihm mit offenen ,armen aufgenommen wurden1 auch die frivolsten ,verchter des ,christentums sich seiner ,gunst erfreuten usw4 -- ,man male sich einmal aus1 wie heute unsere ,behrden denken1 glauben und handeln wrden1 wenn ,friedrich der ,groe deutscher ,kaiser wre6 ,ein groes ehrenwertes ,volk lt sich aber in seinem tiefsten und unantastbarsten ,wesen durch amtliche ,verfgungen nicht treffen und umstimmen4 ,die katholische ,kirche erklrt mit dreistem ,munde3 ,wenn ,wissenschaft und ,forschung in die ,bahnen positiven ,glaubens gelenkt sind1 dann wird dem1 was heute von vielen ,vertretern einer unglubigen ,wissenschaft erstrebt wird1 ein ,ziel gesetzt werden knnen4 ,demgegenber ist zu sagen1 da vor der ,wissenschaft die christliche ,religion berhaupt nicht mehr bestehen kann4 ,denn die ,wissenschaft kann die ,gottheit ,christi nicht anerkennen4 ,der greise ,darwin hatte recht1 als er schrieb3 ,wissenschaft hat mit ,christus nichts zu tun1 auer insofern1 als die ,gewhnung an wissenschaftliche ,forschung einen ,mann vorsichtig macht1 ,beweise anzuerkennen4 -- ,was mich selbst anbetrifft1 fgte er hinzu1 so glaube ich nicht1 da jemals irgendeine ,offenbarung stattgefunden hat4 ,im betreff eines zuknftigen ,lebens mu jedermann fr sich selbst zwischen widersprechenden unbestimmten ,wahrscheinlichkeiten die ,entscheidung treffen4 7,dowe1 #e4 ,juni #ahgi47 ,wer hat den ,glauben8 ,niemand wei es2 jeder nimmt ihn fr sich in ,anspruch3 ,katholik1 ,protestant1 ,jude1 ,heide1 ,mohammedaner1 ,buddhist1 ,dissident1 ,kirchliche und ,unkirchliche4 ,innerhalb der allein seligmachenden ,kirche entschied hher die ,inquisition ber die ,glaubensechtheit4 ,unzhlige starben auf dem ,scheiterhaufen1 die man heute wrde unbehelligt leben lassen4 ,ihres ,unglaubens wegen wurden von der ,kirche ,galilei verfolgt1 ,giordano ,bruno verbrannt4 ,unser ,protestantismus ist fr die ,katholiken ,unglaube4 ,wir behaupten3 ,der ,protestantismus ist nichts anderes als eine andere ,form derselben wahren ,religion1 in der es mglich ist1 ,gott in demselben ,grade zu gefallen1 wie in der katholischen ,kirche4 ,aber der unfehlbare ,papst hat diesen ,satz in seinem ,syllabus vom #h4 ,dezember #ahfd 7 #c1 #ah7 als ,irrtum verdammt4 ,kant wurde seines ,unglaubens wegen unter ,wllner von der preuischen ,regierung an der weiteren ,aussprache ber ,religionsfragen gehindert4 ,unser ,kaiser aber bezeichnet jetzt ,kant als einen der von ,gott erleuchteten ,mnner4 ,paul de ,lagarde sagte 7ich zitiere aus dem ,gedchtnis73 nur ein ,gott ,christus geht uns an1 der ,mensch ,christus wre in hohem ,grade langweilig4 ,harnack aber lehrt3 ,jesus hat den ,menschen die hchste ,religion gegeben1 nicht weil er ,gott war1 sondern weil er den ,menschen den hchsten ,begriff von ,gott gegeben hat4 ,delitzsch bekmpft die ,lehre1 da die ,bibel das ,werk gttlicher ,offenbarung und einer ,verbalinspiration sei4 ,unglaube ist fr die ,orthodoxie1 was ,lessing gelehrt1 was ,goethe geschrieben hat1 ,unglaube so ziemlich die ganze moderne ,literatur4 ,als unglubig wurde ,fichte vom schsischen ,konsistorium angeklagt4 ,nahezu alle groen ,denker und ,dichter sind des ,unglaubens beschuldigt worden4 ,und vom ,standpunkt der ,kirche nur mit ,recht2 denn sie glaubten nicht1 was die ,kirche geglaubt wissen wollte4 ,in der katholischen ,kirche wird in gemessenen ,zwischenrumen ein ,gelehrter und wieder einer wegen ,unglaubens belangt und mit ,exkommunikation bedroht1 bis er sich lblich unterwirft2 in der evangelischen ,kirche erlebt man ,jahr fr ,jahr ,manahmen gegen ,geistliche1 die das ,apostolikum nicht buchstblich nehmen4 7,vossische ,ztg4 #aijf4 ,nr4 #dbe47 ,lessing hat seinen ,nathan umsonst gedichtet4 ,noch immer gibt es gebildete ,deutsche1 die den rechten ,glauben allein zu besitzen whnen4 ,friedrich ,naumann hat buchstblich recht1 wenn er sagt3 ,es gibt keinen einheitlichen ,glauben mehr1 nicht einmal in ein und derselben ,konfession4 ,jeder ,kopf glaubt etwas anderes4 ,ich will nicht sagen1 fhrt er fort1 da heute weniger geglaubt wird1 als frher1 aber es wird unregelmig geglaubt4 ,die ,glaubensbegriffe decken sich nicht mehr 444 ,der vielfltige ,glaube ist unbequem zu verwalten1 aber er ist wahrhafter als die ,einfrmigkeit4 ,ein ,glaube1 der nicht wahrhaftig ist1 ist ein ,widerspruch in sich1 ist geradezu sndhaft1 sittenverderbend1 mnnerttend in dem ,sinne1 da er ihnen das ,mark der mannhaften ,gesinnung aufzehrt4 ,ein solcher ,scheinglaube ist schlimmer als gar kein ,glaube4 ,wenn unsere ,kirchen die ,kraft nicht mehr haben1 ihre ,gemeinde zu begeistern1 ,hingabe an ihre ,lehren zu erwecken1 dann haben sie sich eben berlebt4 ,nichts aber ist trichter1 als den ,menschen einen ,vorwurf daraus zu machen1 da sie nicht mehr glauben4 ,zum ,glauben kann man weder sich selbst1 noch einen anderen zwingen4 ,glaube ist nicht einmal lehrbar4 ,wenn die ,gemeinden den ,trost nicht mehr suchen1 den ihnen die ,kirchen geben wollen1 dann werden sie sich an andrer ,stelle ,trost suchen4 ,es ist nun eine offenbare ,tatsache1 da die groen ,massen der ,gemeinden der ,kirche entfremdet und voll ,ha und ,feindschaft gegen die christliche ,religion erfllt sind4 ,das ist das ,bekenntnis eines ,protestanten1 dessen ,zeugnis keinen ,zweifel zult1 des ,vorsitzenden der ,berliner ,kreissynode4 ,sein ,bericht hebt hervor1 da die ,agitation der ,sozialdemokratie fr den ,massenaustritt aus der ,landeskirche anscheinend greren ,erfolg gehabt hat als frher4 ,im vorigen ,jahre wurden #bed ,austritte in dieser ,dizese gegen #ajd im ,jahre vorher gezhlt4 ,in diesem ,jahre sind bis ,ende ,april #deh ,austritte teils vollzogen1 teils angemeldet4 ,syn4 ,d4 ,stcker warnt dringend1 die gegenwrtige ,agitation zum ,austritt aus der ,kirche zu unterschtzen4 ,sie habe einen anderen ,charakter als die frheren ,austrittsbewegungen4 ,jetzt treten nicht blo ,sozialdemokraten1 sondern auch ,angehrige brgerlicher ,kreise aus1 weil ihnen die ,kirchensteuer nach und nach zu hoch erscheint und sie in dieser ,beziehung durch die ffentlichen ,angriffe auf die ,kirchensteuer noch bestrkt werden4 ,die ,sozialdemokraten unter ,hinweis auf die erfolglosen ,bestrebungen zur ,erringung des ,wahlrechts fr den ,landtag -- was die ,kirche doch nichts angeht --1 zum anderen unter ,hinweis auf das ,schulgesetz und zum dritten auf die ,kirchensteuer4 ,das sind1 sagte ,stcker1 ganz andere ,motive als frher1 die ,lage ist weit gefhrlicher und die einzelnen ,punkte sind weit aufreizender als frher4 ,es kommt schon vor1 da ein ,meister zusammen mit #ag oder #ah ,gesellen austritt1 da ein ganzes ,haus von ,familien den ,austritt erklrt4 ,auch die psychologische ,situation ist anders als frher2 frher hatten die ,stadtmissionare bei ihren ,besuchen in den ,familien der ,austretenden noch ,erfolg1 jetzt aber stoen sie auf ,wut1 ,ha und ,verbitterung4 ,zweifellos hat die jetzige ,bewegung einen viel strkeren und bsartigeren ,charakter als frher4 ,es ist bedauerlich1 da weite ,kreise so zur ,kirche stehen1 und wer es mit der letzteren wohl meint1 sollte sich in ,weisheit1 ,behutsamkeit und ,besonnenheit hten1 den ,ha gegen die ,kirche und die kirchlichen ,einrichtungen noch zu schren und der ,agitation noch ,nahrung zu geben4 ,die ,sache1 sagte er abschlieend1 ist sehr bedenklich und zeigt1 da wir auf der schiefen ,ebene des ,abfalles des ,volkes von der ,kirche weit vorgeschritten sind4 ,das also sind die ,wirkungen einer ,kirche1 die ihre ,glaubensgemeinde trsten und beglcken sollte1 die mit allen staatlichen ,mitteln gesttzt wird und fr die ,unsummen erzwungener ,steuern verausgabt werden6 ,die wahre ,ursache dieser ,ablehnungen1 ,mistimmungen und ,austritte aus der ,landeskirche sehen die frommen ,herren natrlich nicht und suchen sie in uerlichkeiten4 ,das beweist nur1 da sie das deutsche ,volk nicht kennen1 dasselbe ,volk1 das vor #djj ,jahren mit staunenswertem moralischen ,mute von der alleinseligmachenden ,kirche zu ,luther abfiel1 dasselbe ,volk1 das eben erst in blutigen ,kriegen seine sittliche ,kraft vor den ,blicken aller ,welt erprobt hat4 ,es war wenigstens ein ,versuch1 den wahren ,problemen auf den ,grund zu kommen1 als dem unduldsamen ,fanatiker ,stcker1 der in des ,groen ,friedrichs ,staate nie mehr htte mglich werden sollen1 von dem ,syn4 ,rechnungsrat ,burghard 7,heiligkreuz7 erwidert wurde3 ,ich freue mich1 da ,herr ,stcker sich in der ,behandlung der ,gegenstze zwischen ,positiven und ,liberalen jetzt gendert hat4 7,heiterkeit47 ,frher wurden wir ,liberalen als gleichberechtigte ,glieder der ,kirche nicht anerkannt1 wir waren gut genug1 ,steuern zu zahlen1 im brigen sollten wir den ,mund halten4 ,jetzt1 wo die ,not sich zeigt1 sollen wir auch mithelfen4 ,wenn die ,agitation auch zum ,austritt an das ,landtagswahlrecht und das ,schulgesetz anknpft1 so hat das wohl darin seinen ,grund1 da die ,leute sagen3 ,diejenigen1 die uns das ,wahlrecht nehmen und das ,schulgesetz geben1 sind die ,hauptsttzen der orthodoxen positiven ,kirchenpartei4 7,sehr richtig67 ,hofprediger ,stcker sagt uns1 wir sollen beileibe nicht von der ,kirchensteuer sprechen4 ,es ist das ein eigentmliches ,verlangen4 ,nachdem wir ,liberalen in der ,stadtsynode erklrt haben1 da wir die ,verantwortung fr die ,erhhung der ,kirchensteuer nicht bernehmen1 werden wir natrlich nun nicht einfach den ,mund halten6 ,als ,stcker darauf sagte1 er habe abweichenden ,glauben nie als ,unglauben bezeichnet und sei viel besser als sein ,ruf1 quittierten ihm die ,hrer1 wie die ,zeitungen berichteten1 hierfr mit ,unruhe und ,heiterkeit und das in einer ,synodalsitzung6 -- ,wir wissen sehr wohl1 weshalb die alten ,kirchen leer stehen4 ,wir wollen es mit den ,worten ,gustav ,frenssens sagen3 ,es geht wieder ein ,sehen durch unser ,volk1 die drei gewaltigen ,mchte1 die es aus sich selbst erzeugt1 die ,obrigkeit1 die ,religion und die ,sitte zu verjngen4 ,es geht ein ,wille und ,wunsch durchs ,volk1 zur ,natur zu kommen1 zu einer schlichten schnen ,religion1 zur sozialen ,gerechtigkeit1 zu einem einfachen1 edlen1 germanischen ,menschentum4 ,hren wir noch ein zweites modernes ,bekenntnis3 ,jesus hat den modernen ,christen weder das ,weltbild gegeben1 das sie jetzt besitzen1 noch den ,gottesbegriff1 den sie jetzt umfassen1 noch den ,lebensweg1 den sie jetzt gehen4 ,aber ein ,glaube1 dem man weder buchstblich folgen kann1 noch im ,geiste ganz in sich aufnehmen will1 sondern den man nur nach ,behagen und ,erfordernis gebraucht1 dieser ,glaube ist nicht mehr eine gottgegebene ,religion und das ,christentum ist allen denen entbehrlich1 die wissen1 da ,snden und ,sorgen zum ,entwicklungslauf gehren4 ,das ,kreuz ist nicht mehr ihr ,sinnbild4 7,ellen ,key der ,lebensglaube47 ,ich kenne auch die ,einwnde der ,positiven4 ,der ,reichsbote hat mich selbst schon einmal mit seiner ,aufklrung beehrt4 ,in einem ,aufsatze ber ,radikalismus wurde mit ,grausen gemalt1 da durch solchen ,subjektivismus die ,gesellschaft und der ,staat in seine ,atome zerfallen msse4 ,ein groer ,irrtum3 ,england und ,nordamerika mit ihrem stark entwickelten ,sektenwesen halten geistig besser zusammen als unsere kirchlich zentralisierten ,staaten4 ,in jenen glcklichen ,lndern lt man tatschlich jeden nach seiner ,fasson selig werden und erlst sogar die ,schulkinder aus dem ,glaubenszwange4 ,man scheint also dort erkannt zu haben1 welche ,achtung man der persnlichen berzeugung eines freien ,brgers schuldig ist1 da ein ,mensch nicht den oder jenen ,glauben hat1 da vielmehr umgekehrt dieser oder jener ,glaube den ,menschen habe4 ,man schafft sich doch seinen ,glauben nicht willkrlich1 sondern er wchst uns von innen heraus als eine ,naturnotwendigkeit4 ,was aber geht den ,staat mein ,glaube an8 ,ich trage ihn ja still in mir herum1 niemandem zuleide4 ,hat ,deutschland irgendeinen ,nachteil bisher z4 ,b4 von dem ,positivismus des ,bundes fr freie ,denker und ernste ,wahrheitssucher gehabt8 7,dr4 ,h4 ,molenaars ,jahrb4 ,bd4 ,v4 ,religion der ,menschheit47 ,oder von dem ,bunde der ,monisten8 ,liegt ,verbrecherisches1 ,gemeingefhrliches in ihren ,glaubensstzen8 ,man hre und prfe gerecht3 ,der ,deutsche ,monistenbund will die ,kultur des einzelnen1 des ,volkes und der ,menschheit frdern1 indem er wissenschaftlich unhaltbare und berwundene ,weltanschauungen1 vor allem aber ihre ,eingriffe in das ,einzel- und ,gesellschaftsleben bekmpft2 neue ,erkenntnisse als ,grundlagen einer neuen ,weltanschauung verbreitet2 neue ,ideale der ,lebensfhrung aufzuweisen und zu verwirklichen strebt4 ,i4 ,irrig und kulturhemmend ist jeder ,dualismus in der ,weltanschauung und ,lebensfhrung4 ,irrig und kulturhemmend ist im besonderen3 #a4 die ,annahme offenbarter gttlicher ,wahrheiten mit absoluter ,autoritt gegenber dem menschlichen ,forschen nach ,wahrheit2 #b4 die ,annahme unbedingter bernatrlicher ,krfte und ,gewalten1 gedacht als freie ,ursachen des natrlichen ,weltgeschehens2 #c4 die ,annahme eines himmlischen ,jenseits1 das ,ziel und ,vollendung des menschlichen ,lebens auf ,erden4 ,,ii4 ,unsere neue ,weltanschauung ist der ,monismus1 das ist3 #a4 die ,einsicht1 da die ,natur aus sich selbst erklrt werden mu1 ohne ein bernatrliches ,prinzip2 #b4 die ,erkenntnis1 da alles ,geschehen nach ewigen1 ehernen1 groen ,gesetzen verluft1 die in der ,natur der ,dinge selbst begrndet sind2 #c4 die ,gewiheit1 da die ,natur einheitlich ist1 dieselbe in allem ,geschehen und in allen ,gestalten4 ,,iii4 ,unser neues ,ideal ist die ,menschheit1 die ihre ,stellung in der ,natur kennt und auf ,grund dieser ,kenntnis in ihr ,schicksal selbstbestimmend eingreift4 ,die ,anwendung der erkannten ,naturgesetze auf die ,gestaltung des ,einzel- und ,gesellschaftswesens soll uns befhigen3 #a4 durch ,selbst-1 ,haus- und ,volkserziehung eine immer grere ,zahl gesunder1 tchtiger1 vernnftiger und edler ,persnlichkeiten heranzubilden2 #b4 durch planmige ,arbeit dieser ,persnlichkeiten unser ,volks- und ,staatsleben auf eine immer hhere ,stufe der ,freiheit und ,ordnung1 der ,gerechtigkeit und ,frsorge zu erheben2 #c4 durch bewute ,fortfhrung ihres allgemeinen ,entwicklungsprozesses die menschliche ,gattung selbst zu erhalten1 zu krftigen und zu immer hheren ,stufen der ,naturerkenntnis und ,naturbeherrschung1 der ,selbsterkenntnis und ,selbstbeherrschung zu fhren4 ,in den ,religionen sieht der ,monismus also nicht bernatrliche ,offenbarungen1 sondern wandelbare ,erzeugnisse des ,gefhls und ,geisteslebens der verschiedenen ,vlker in den verschiedenen ,zeiten4 ,er erkennt den ,wert der ,religionen und ihre ,bedeutung fr die ,veredelung der ,menschheit vllig an1 doch bestreitet er entschieden1 da ,religiositt immer und untrennbar mit bernatrlichen ,vorstellungen verknpft sein msse4 ,von den ,konfessionen behauptet der ,monismus1 da sie durch den ,zwang1 den sie mit ,hilfe staatlichen und gesellschaftlichen ,druckes schon auf die ,bildung der ,jugend ausben und durch den ,zwiespalt1 den sie in unser ,volksleben hineintragen1 vielfach schdigend auf die ,entfaltung wahrhaft religisen ,lebens einwirken4 ,den ,staat betrachtet der ,monismus als ein ,ergebnis menschlichen ,daseinskampfes und ,organisationsstrebens4 ,er sieht in ihm die den einzelnen im ,daseinskampfe strkende ,organisation einer verwandtschaftlich oder geschichtlich zu einer ,rechts- und ,kulturgemeinschaft verbundenen ,menschengruppe4 ,entsprechend dieser hohen ,bedeutung des ,staates fr die ,erhaltung und ,entwicklung des ,volkes gebhrt den staatlichen ,interessen im allgemeinen der ,vorrang vor den individuellen4 ,das ,entwicklungsziel des ,staates erblickt der ,monismus darin1 grtmgliche ,freiheit der einzelnen mit mglichst vollkommener ,ordnung des ,ganzen zu verbinden und so eine ,vershnung von entwicklungskrftigem ,individualismus mit echtem ethischen ,sozialismus herbeizufhren4 ,der ,monismus mat sich nicht an1 alle ,zweifel beseitigen und eine ,lsung aller ,weltrtsel geben zu knnen1 doch glaubt er eine dem heutigen ,stande der ,wissenschaft entsprechende ,weltanschauung zu vertreten4 ,welcher ,ernst1 welch hohes sittliches ,streben1 welche wissenschaftliche ,treue1 welcher ,wille zur ,wahrhaftigkeit1 welche ,duldsamkeit6 ,es gibt keinen alleinseligmachenden ,monismus1 keinen ,glaubenszwang1 keine chtung ,andersglubiger2 hier wird niemand mit ewiger ,verdammnis bedroht1 niemandem etwas genommen1 keiner vergewaltigt und berlistet1 keinem ,kinde in der ,entschlieung vorgegriffen1 keinen ,manne ,umkehr verboten4 ,ich sehe nichts1 was an diesem ,monistenbunde ,tadel verdiente und habe ,lust ihm beizutreten4 ,dieselbe ,erkenntnis haben z4 ,t4 unabhngig voneinander eine ,reihe tiefer ,denker gefunden4 ,vor allem klar und berzeugend hat sie ,ludwig ,feuerbach 7,das ,wesen des ,christentums7 dargestellt4 berall1 bei allen ,religionen1 wies er das gleiche ,schauspiel nach3 die ,selbstdarstellung des ,menschen in seinen ,gttern4 ,der ,mensch kann eben ber sein eigenes ,wesen nicht hinaus4 ,was dem ,menschen ,gott ist1 das ist sein ,geist1 seine ,seele2 ,gott ist das offenbare ,innere1 das ausgesprochene ,selbst des ,menschen4 ,es ist das gleiche1 wenn ,anatole ,france sagt3 ,die ,gtter haben den ,menschen das ,leben zu verdanken1 denn ihr ,wesen besteht aus den ,gedanken und ,gefhlen ihrer ,anbeter1 oder1 wie es ,walt ,whitman ausdrckt3 ,nicht die ,religionen schaffen den ,menschen1 sondern der ,mensch die ,religionen4 ,gleicher berzeugung lebten ,max ,stirner und ,friedrich ,nietzsche1 leben ,maeterlinck1 ,j4 ,p4 ,jacobsen1 ,ellen ,key 7,der ,lebensglaube1 ,s4 #eeb1 wo man weitere ,belege findet7 und vor allem auch1 es noch weiter ausbauend und tiefer erfassend1 ,eduard von ,hartmann1 ber dessen ,auffassung wir uns am schnellsten belehren lassen durch ,w4 von ,schnehen 7,der ,volkserzieher1 ,x4 ,nr4 #ai1 ,s4 #aea73 ,ich bin mir bewut1 da mein wahres ,selbst ,gott ist1 und dieser ,tatsache mir bewut zu werden und danach zu handeln1 oder1 wie es ,schiller ausdrckt1 ,gott in meinen ,willen aufzunehmen1 das ist meine wahre ,aufgabe1 wenn ich als religiser ,mensch leben will4 ,aber mein ,bewutsein von dieser meiner wesenhaften ,einheit mit ,gott ist nicht diese ,einheit selbst1 mein ,gedanke an die ,gottheit ist nicht schon die ,gottheit und die ,vorstellung meines ,selbst 7d4 h4 mein ,ich7 nicht das wirkliche ,sein dieses ,selbst1 sondern eben nur dessen mehr oder minder unvollkommenes ,spiegelbild im ,bewutsein4 ,es ist das der konkrete ,monismus im ,gegensatz zu dem abstrakten ,monismus der ,inder und ,mystiker1 wie des ,angelus ,silesius1 welcher sagte3 ,ohne mich kann ,gott nicht leben2 rufe nicht nach ,gott1 denn die ,quelle ist in dir2 wer nicht ,gott wird1 sieht ,gott niemals4 ber diesen konkreten ,monismus1 dem also ,geister wie ,spinoza1 ,lessing1 ,goethe1 ,kant1 ,herder1 ,schiller1 ,fichte1 ,hebbel1 ,schelling1 ,schopenhauer1 ,lange1 ,fechner vorgearbeitet haben1 lese man ,e4 v4 ,hartmanns ,religion des ,geistes und wie ,w4 v4 ,schnehen 7a4 a4 ,o47 lebhaft empfiehlt3 ,arthur ,drews neue ,schrift1 ,religion des ,selbstbewutseins 7,eugen ,diederichs ,verlag71 die er als eines der schnsten und tiefsinnigsten ,werke der gesamten religisen ,literatur bezeichnet1 die ich selbst aber noch nicht kenne4 ,ich glaube1 selbst ,christus htte den ,monismus gelten lassen4 ,nicht aber -- natrlich -- knnen ihn der ,papst und ,stcker gelten lassen4 ,das alte ,rom bestand jahrhundertelang mit einem ganzen ,blumenkorb voll ,gttern1 auch ,griechenland ist nicht an seinen vielen philosophischen und theosophischen ,systemen zugrunde gegangen4 ,es ist ein ,nonsens1 #fj ,millionen ,deutsche1 deren jeder seinen eigenen ,kopf hat1 auf einige ,dutzend alter ,glaubensstze verpflichten zu wollen4 ,gelingt es1 so feiern die ,heuchelei und die ,lge1 der ,stumpfsinn und die ,gleichgltigkeit wahre ,orgien4 ,davor mge uns ein guter ,geist behten6 ,die orthodoxe lutherische ,kirche erweist sich nur noch dadurch als kulturfrdernd1 als sie uns ,mrtyrer schafft4 ,nur insofern interessiert sie noch die groe ,menge der gebildeten ,deutschen1 zu denen ich auch viele der drei ,millionen sozialistischer ,arbeiter zhle4 ,erst wenn ein ,theologe nicht besttigt oder seines ,amtes entsetzt wird1 gewinnt er fr uns ,bedeutung4 ,dann sagen wir uns3 ,halt6 ,das mu ein ganzer ,kerl sein1 ein ,mann der berzeugung4 ,ich selbst fand mit solchen1 mit ,kalthoff1 ,steudel1 ,mauritz u4 a4 m4 sofort ,verstndigung3 ein ,blick1 ein ,handschlag1 ein ,wort gengte4 ,die ,mnner aber mit ihren staatlich appropierten berzeugungen sehe ich mir viel lnger und kritischer an4 ,je positiver einer ist1 um so verdchtiger ist er mir4 ,ich hab nun mal die ,antipathie4 ,dir1 ,heinrich1 mu es auch so sein4 ,auf der dritten ffentlichen ,versammlung des deutschen ,katholikentages in ,essen sprach ,graf ,galen aus ,prag ganz im ,geiste der alten rmischen ,kirche und unter lebhafter ,zustimmung aller katholischen ,zuhrer3 ,das deutsche ,volk ist krank1 schwer krank4 ,wenn nicht baldige ,heilung eintritt1 dann verfllt das deutsche ,volk in ,siechtum und ist unrettbar verloren4 ,wer es mit dem deutschen ,volke gut meint und es vor dem sicheren ,untergange bewahren will1 der mu ein ,krankenpfleger werden4 ,man verlangt die konfessionslose ,schule4 7,pfui67 ,graf ,caprivi sagt mit vollem ,recht3 konfessionslos bedeutet religionslos4 7,beifall47 ,man verlangt also im ,grunde genommen die religionslose ,schule4 ,auf der deutschen ,lehrerversammlung in ,mnchen verlangte ,lehrer ,hochheimer aus ,bremen die ,abschaffung der christlichen ,schulen4 7,pfui67 ,und diesem ,manne wurde auf der deutschen ,lehrerversammlung ,beifall gespendet4 7,strmisches ,pfui67 ,wenn so etwas auf einer deutschen ,lehrerversammlung geschehen kann1 was soll aus unserer ,schule werden8 -- ,darauf habe ich zu erwidern3 ,nein1 ,herr ,graf6 ,das deutsche ,volk war krank und will jetzt aus eigner ,kraft gesund werden1 will sich frei machen aus einer unertrglichen ,gewissensfessel1 die es zur ,heuchelei1 zur ,lge1 zum feigen ,nachbeten1 zum gedanken- und tatenlosen ,hindmmern verleitet4 ,wohin die unmnnliche katholische ,kirchenglubigkeit fhrt1 das lehren uns die ,beispiele von ,italien und ,spanien4 ,deutschland ist gro geworden nicht mit und durch ,roms ,kirche1 sondern im ,kampfe gegen diese4 ,sie berichten mit ,entsetzen von ,berlin1 das ,sie spttisch die ,hochburg deutscher ,kultur nennen4 ,dort wurden1 sagen ,sie1 #aijd christlichen ,eltern #dg #bjj lebende ,kinder geboren1 davon wurden #ehjj nicht getauft4 ,recht so6 ,wenn die ,eltern nicht mehr an die ,erbsnde glauben1 da nmlich1 wie die ,kirche lehrt1 nach dem ,falle ,adams alle ,menschen1 die natrlich geboren werden1 in ,snden empfangen und geboren werden1 444 da auch dieselbe angeborene ,seuche und ,erbsnde wahrhaftig ,snde sei und verdammet alle unter den ewigen ,gotteszorn1 die nicht durch die ,taufe und den heiligen ,geist wiederum neu geboren werden4 -- ,weiter berichten ,sie1 da in ,berlin #bj #bcg ,ehen unter ,christen geschlossen1 davon #gchh nicht kirchlich eingesegnet wurden4 ,auch daraus lernen ,sie1 ,herr ,graf1 da die civiliter ,getrauten der frohen ,zuversicht leben1 auch ohne ,beihilfe einer ,kirche1 die sich mit ihren berlebten ,dogmen selbst um ihre ,verehrung beraubt hat1 ein glckliches und gottgeflliges ,leben fhren zu knnen4 ,dabei handeln die ,leute nach unserem ,staatsgesetze und sind hierin nach biblischer ,vorschrift der -- von ,gott eingesetzten -- ,obrigkeit ,untertan4 ,sie fahren fort1 ,herr ,graf3 ,es starben #cb #jjj evangelische und katholische ,christen in ,berlin1 davon wurden nur #ag #cib kirchlich beerdigt4 ,und ,sie knpfen daran eine schauerlich-schne ,betrachtung3 ,mit ,schrecken vernahm man im ,mrz d4 ,j4 von dem groen ,unglck in dem ,bergwerk ,courrires4 ,was ist aber dieses ,unglck zu dem1 das ber unser deutsches ,volk gekommen ist8 ,hunderttausende sterben bei uns den ,hungertod1 den geistigen ,hungertod4 ,von #ajj ,menschen sind #eb ohne geistlichen ,beistand gestorben und ohne kirchliche ,begleitung beerdigt worden4 ,sie waren schon tot1 noch ehe sie gestorben waren4 ,tausende ,menschen sterben in einer ,nacht den geistigen ,hungertod4 ,wir sehen daraus4 ,herr ,graf1 wie sehr ,sie noch im alten ,kirchenglauben befangen sind4 ,sie irren1 wenn ,sie meinen1 da wir am geistigen ,hunger litten1 weil wir ,ihre zhe ,kost verschmhen4 ,auf geistlichen ,beistand verzichten wir ,protestanten und ,freidenker gerne4 ,ohne diesen sind ,kant1 ,lessing1 ,goethe1 ,schiller1 die meisten unserer ,geistesheroen gestorben1 ,mnner1 von denen selbst ,sie in ,ihrem kirchlich beengten ,denken und ,wissen nicht werden behaupten wollen1 da sie schon lebend tot waren4 ,in der ,zucht dsteren katholischen ,glaubens -- vermutlich von ,jesuiten -- und in der ,furcht vor der ,hlle mit ihren sieben ,stationen1 vor ewiger ,verdammnis und sonstigen seelischen ,qualen auferzogen1 ahnen ,sie1 ,herr ,graf1 gar nicht1 wie frei und glcklich1 wie geistig gesund und kampfesfroh1 wie zuversichtlich frs ,leben und ,sterben ein ,mensch sein kann1 der ,gott und die ,welt mit seinen hellen gesunden ,augen1 nicht aber durch eine trbe ,pfaffenbrille betrachtet4 ,sie ahnen nicht1 wie berlebt1 wie mittelalterlich1 wie -- wie -- wie -- nein1 ich will es nicht niederschreiben4 ,weshalb ,sie krnken8 ,sie knnen nichts dafr4 ,sie sind einer der ,unzhligen1 die im ,dmmerschein und im ,weihrauchdunst einer ,kirche leben1 die durch ihre bewundernswerte ,kenntnis der menschlichen ,schwchen und ,bedrfnisse eine bermchtige ,institution geworden ist1 die den ,geist aber betubt1 anstatt ihn zu erleuchten4 ,sie nehmen gewi auch teil an ,umzgen der ,bauern zur ,frbitte um ,regen oder ,sonnenschein4 ,sie stellen gewi auch ,ihr ,haus unter den ,schutz des heiligen ,florian und ihre ,viehherden -- falls ,sie welche besitzen -- in die gndige ,obhut des heiligen ,leonhard4 ,wie uns dabei zumute ist1 das knnen ,sie nicht einmal ahnen4 ,wir stehen kopfschttelnd da1 falten die ,hnde wahrhaft ergriffen ber solche ,glaubenskraft und unserer ,brust entringt sich der ,ausruf der ,bewunderung3 ,o sancta simplicitas6 ,wenn sie nun aber auf uns schmhen1 uns beklagen und unseres ,vaterlandes ,ende voraussagen1 weil wir nicht so -- so -- so -- glubig sind wie ,sie1 dann mssen wir herzinnigst lachen4 ,ich gnne einem jeden seinen ,glauben1 und wenn es der dickste ,khlerglaube ist1 ich kann mit ,juden1 ,mohammedanern und ,heiden jeder ,farbe im besten ,frieden leben2 ich wrde auch ,sie1 ,herr ,graf1 unbehelligt lassen1 wenn ,sie nicht1 aus ,prag 7sprich leider ,praha7 kommend1 sich in ,deutschland als ,kulturtrger aufspielten und uns ,aufgeklrte nicht in unseren heiligsten ,empfindungen 7so heit es doch wohl in ,ihrem ,kirchenlexikon87 verletzten4 ,glauben ,sie mir1 ich spreche im ,ernst und mit vollstem ,bewutsein3 lieber mchte ich tot als zu ,ihrem ,glauben verurteilt sein1 der mich zurckwerfen wrde in vorlutherische ,unkultur und mir alles rauben1 worauf sich mein ,mannesstolz aufbaut2 alles rauben1 was uns die protestantisch-germanische ,geistesarbeit seit einem halben ,jahrtausend an hchsten geistigen ,lebensgtern errungen hat4 ,bei ,gott1 lieber tot als ,beichte1 ,rosenkranzbeten1 ,messenlesen1 ,anbetung heiliger ,knochen und sonstiger ,reliquien1 ffentliche ,prozessionen durch die ,straen1 ,knierutschen auf ,marterstiegen usw4 ,ich wrde mich schmen1 falls ich zu ,kreuze gekrochen wre1 mich vor den ,meinigen wieder blicken zu lassen4 ,so empfinde ich das1 was sie1 ,herr ,graf1 fr unentbehrlich zum ,leben und zum ,sterben halten4 ,ich verzichte gern auf alle ,verheiungen ,ihrer ,kirche1 wofern sie mich mit ihren ,geistesgaben verschont6 ,und was ,ihre ,besorgnis fr ,deutschlands ,zukunft anlangt1 so setze ich ,ihnen berzeugung gegen berzeugung4 ,ich sage3 ,wenn ,deutschland zugrunde geht1 so geschieht dies nicht durch das1 was sie ,unglauben nennen -- ,deutschland ist ja auch nicht1 wie ,ihre unfehlbaren ,ppste prophezeiten1 an der ,lutherischen ,ketzerei zugrunde gegangen -- aber ohne ,luther und die brigen deutschen ,ketzer1 wie ,lessing1 ,kant1 ,goethe1 ,schiller1 ,hebbel1 ,bismarck1 die auch ,sie wenigstens dem ,namen nach kennen drften1 htten wir niemals ein neues ,deutsches ,reich erlebt -- wenn dieses ,deutschland zugrunde geht1 so geschieht das auch nicht durch die ,schuld der ,sozialdemokratie1 sondern allein durch die ,schuld der ,ultramontanen1 die schon seit vielen ,jahrhunderten an allen beln ,deutschlands die schwerste ,schuld tragen und die auch das alte heilige ,reich deutscher ,nation auf dem ,gewissen haben4 ,dieses wollte protestantisch sein und war es schon bis in die letzten steirischen ,bergdrfer hinein1 als die schwarzen ,sendlinge ,roms kamen und die unglckseligen ,habsburger dazu begeisterten1 lieber ber eine ,einde als ber ,ketzer zu herrschen4 ,sie haben es erreicht6 ,ich teile die berzeugung der ,franzosen1 bei denen es schon ,sprichwort geworden ist3 qui mange du pape en meure4 ,und wenn ich den ,katholizismus jetzt von dem ,standpunkte meines ,themas aus betrachte1 wie mu ich da urteilen8 ,erzieht die katholische ,kirche zur ,mannhaftigkeit8 ,nein6 sie tut es nicht4 ,sie erttet sie1 erttet den ,trieb der freien ,forschung1 erttet das ,verantwortlichkeitsbewutsein1 indem sie schweigenden ,gehorsam und unbedingten ,glauben nach ppstlicher ,vorschrift fordert4 ,der gute ,katholik ist verurteilt1 seine eignen ,vernunfts- und ,glaubensregungen zum ,schweigen zu bringen1 sowie sie mit den ,lehren seiner ,kirche in ,widerspruch geraten4 ,die ,kirche fordert ,unterwerfung4 ,der ,mannhafte aber unterwirft sich keiner ,gewalt1 wenn er ihre ,forderungen nicht billigt4 ,der ,mannhafte trgt seinen ,richter in der eignen ,brust4 ,er braucht keinen ,vormund1 wie das ,kind1 dem man sagen mu1 was es zu tun und zu lassen hat1 was es lesen darf1 was nicht4 ,den ,index sehen wir freien ,mnner als einen ,eingriff in das ,selbstbestimmungsrecht der ,menschen an4 ,der ,index ist eine der ,waffen1 mit denen der geistige ,fortschritt gehemmt wird4 ,ihm zum ,trotze vollzieht sich die kulturelle ,mission der aufgeklrten ,vlker1 der ,fortschritt1 dem die katholische ,kirche dann stets langsam folgen mu1 um nicht vllig zu erstarren4 ,sehen wir uns einmal genauer an1 welchen ,geistes diese ,kirche von jeher lebt6 ,die ,knebelung der ,presse nahm ihren ,anfang schon auf dem ,tridentiner ,konzil1 wo durch ein ,dekret ,anzeige der ,bcher gefordert wurde1 in welcher eine unreine ,lehre vorgetragen wurde4 ,leo ,x4 erlie dann eine ,verordnung1 da das1 was zur ,mehrung des ,glaubens und zur ,verbreitung der schnen ,knste als heilsam und ntzlich erfunden wurde -- nmlich die ,buchdruckerkunst -- nicht einen entgegengesetzten ,gebrauch erlangen und den ,christenglubigen anstatt zum ,heile1 zum ,verderben gereicht4 7,act4 ,conc4 ,lateran ,v #ee4 #aj47 ,demnach wre der ,buch- und ,zeitungsdruck nur dazu bestimmt1 den glubigen ,katholiken und der katholischen ,kirche zu dienen4 ,denn eine jede ,meinung1 die von den ,lehren der katholischen ,kirche abweicht1 gilt bekanntlich als ,irrtum4 ,wer nicht glubiger ,katholik ist1 wer sich den tyrannischen ,befehlen der ,kirche nicht beugt1 der ist ausgeschlossen von allem ,segen1 den ,gott fr die ,menschheit bereit hlt4 ,so sagt ,gregor ,,xvi4 in seinem ,rundschreiben vom #ae4 ,august #ahcb wrtlich3 ,es ist ein falscher ,wahn1 man knne in jedem ,glauben die ewige ,seligkeit erlangen1 wenn man nur einen rechtschaffenen und ehrbaren ,lebenswandel fhrt4 ,er beruft sich dabei auf des heiligen ,augustinus ,worte3 ,wo gibt es einen gefhrlicheren ,tod fr die ,seele1 als die ,freiheit des ,irrtums8 7,augustin4 ,ep4 #aff7 und auf ,papst ,clemens ,,xiii41 der in einem ,rundschreiben ber die ,verdammung schdlicher ,bcher befahl3 ,man mu mit ,kraft einschreiten1 wie es die ,sache selbst erfordert und mit aller ,macht die tdliche ,pest so viele schdliche ,bcher zu entfernen suchen1 denn nimmermehr wird es an ,stoff zu neuem ,irrtum fehlen1 solange nicht die ,werkzeuge und ,mittel zur ,verbreitung der ,gottlosigkeit1 die schlechten ,bcher1 im ,feuer verbrannt zugrunde gehen 7,lit4 ,clem4 ,,xiii ,christianae #e4 ,nov4 #agff74 ,als schlecht und verdammungswrdig gelten natrlich alle die ,bcher1 die sich mit den ,lehren der katholischen ,kirche nicht decken4 ,das meiste und beste1 was uns seitdem die sog4 klassische ,literaturperiode und die gelehrte ,forschung auf dem ,gebiete der ,naturerkenntnis1 der ,religionsgeschichte und der ,bibelforschung geleistet haben -- die staunenswerte ,gedankenarbeit eines ganzen ,jahrhunderts -- ist der katholischen ,kirche zum mindesten verdchtig4 ,freiheit der ,forschung gilt ihr als ,freiheit des ,irrtums4 ,was braucht denn der ,mensch noch zu forschen8 ,alle ,wahrheit steht ja schon in der ,bibel1 in den ppstlichen ,erlassen und in den ,beschlssen der ,konzilien4 ,so lesen wir in allen katholischen ,lehrbchern4 ,ich will irgendein wrtliches ,zeugnis anfhren1 das ich zufllig in ,hnden habe3 ,die katholische ,kirche sttzt die ,lehre1 die sie verkndet1 nicht auf ,vernunftbeweise und glnzende ,demonstrationen1 sondern rein auf das ,ansehen1 welches ihr ,jesus ,christus gegeben1 da er sie auf einen ,felsen grndete1 den selbst die ,pforten der ,hlle nicht berwinden werden4 ,dieses ,ansehen ist ohne ,vergleich grer und wirksamer1 als jeder ,vernunftsbeweis1 und gibt der ,kirche eine ,auszeichnung1 die sie kennbar und unterscheidbar macht unter allen existierenden christlichen ,konfessionen4 ,denn1 sagt der heilige ,augustin1 es ist unter den ,ketzern eine allgemeine ,regel1 da sie sich auf die ,vernunfteinsicht viel zu gute tun1 und sie in ,widerspruch zu bringen bemhen mit dem ,ansehen der ,kirche1 das doch so fest begrndet ist2 sie mssen aber so handeln1 weil sie wohl die ,lcherlichkeit und die ,verachtung sehen1 die sie auf sich ziehen wrde1 wenn man ihr ,ansehen mit dem der ,kirche vergleichen wrde4 7#aah4 ,brief74 ,alle ,ketzer1 sagt er an einer anderen ,stelle1 betrgen im allgemeinen durch ein stolzes ,prahlen mit ,wissenschaft1 und durch ,spttereien ber die ,einfalt derjenigen1 die da glauben4 ,wo der ,grundsatz gilt3 nihil innovetur1 nisi quod traditum est1 gibt es keine freie ,meinung1 keinen ,forschertrieb1 keine selbstgefundene berzeugung2 denn der ,satz heit zu deutsch3 ,keine ,neuerung6 ,nur was berliefert wurde6 oder noch deutlicher und deutscher3 ,geistiger ,stillstand1 geistiger ,tod6 ,es ist ganz im ,sinne dieser ,kirche1 da der ,papst ,pius ,x4 jetzt wieder an alle seine ,lmmer neue ,scheuklappen verteilt4 ,wie das auf uns geistig freien ,deutschen wirkt1 sagt mit wenigen ,worten das ,blaubuch 7#aijf ,nr4 #cb ,s4 #abff73 ,pius ,x41 der angeblich zur ,vershnung geneigte liberale ,papst1 der einst mit ,wonneschluchzen begrte schlichte ,priester1 hat eine ,enzyklika wider den ,modernismus geschleudert1 die so ziemlich die strkste ,leistung des ,obskurantentums ist1 die wir in den letzten ,jahren erlebt haben4 ,zeitungen drfen in den ,seminaren nicht mehr gelesen werden2 nur in seltenen ,ausnahmefllen ist es ,theologen gestattet1 an einer ,staatsuniversitt zu studieren2 die ,bischfe sollen inkorrekte ,prediger whrend ihrer ,predigt ffentlich unterbrechen4 ,kurz1 der ,katholizismus verdammt sich selbst zur ,erstarrung4 ,und angesichts einer solchen ,geistesverfassung des leitenden ,mannes sollte es nicht ,pflicht sein1 die ,partei1 die diesen ,gedankengngen notgedrungen beipflichtet1 mit aller ,energie zu bekmpfen8 ,wir wissen aber1 da der neue ,papst damit nichts fordert1 was nicht vor ihm die ,kurie schon immer gefordert hatte4 ,man hre nur1 falls weitere ,zeugnisse erwnscht sind1 wie z4 ,b4 ,papst ,gregor ,,xvi4 den ,liberalismus und die von diesem erstrebte ,prefreiheit bekmpft 7#ahcb71 dieselbe ,prefreiheit1 die dann ,gesetz wurde und mit deren ,hilfe wir jedenfalls doch ein groes ,deutsches ,reich erstritten haben4 ,er nennt sie jene verruchte und nie genug zu verwnschende ,prefreiheit1 die einige mit so vielem ,geschrei zu ertrotzen und weiter auszudehnen suchen1 um ,schriften jeder ,art unter das ,volk zu verbreiten und ergeht sich ber sie in ,zornesergssen1 die wenig angebracht waren1 da wir ohne diese leider noch nicht gengend durchgefhrte ,prefreiheit zweifellos in russische ,zustnde hineingeraten wren4 ,denn wenn man dem geistigen ,wachstum eines ,volkes keinen ,raum1 wenn man dem ,volkswillen kein ,ventil gibt1 dann sind ,kesselexplosionen unausbleiblich4 ,wir haben in ,deutschland nicht zuviel1 sondern zuwenig ,pre- und ,redefreiheit4 ,maximilian ,harden1 ein ,sachkundiger1 schrieb erst jngst bei seiner ,kritik von allerlei betrbenden ,zustnden in der deutschen ,politik 7,zukunft #aijf1 ,nr4 #ch73 ,nicht alles kann man unter der ,herrschaft eines bis zu vlliger ,lcherlichkeit veralteten1 von ,nikolaus' ,asiatenstaat berholten ,pregesetzes drucken2 selbst der ,furchtloseste nicht die ,hlfte dessen1 was er knirschend vernimmt1 -- aber selbst der ,gedanke an diese bescheidene ,prefreiheit versetzte schon den heiligen ,vater in wilde ,ekstase3 ,wir erschaudern1 ehrwrdige ,brder1 ruft er aus1 wenn wir betrachten1 welche sonderbare ,lehren oder vielmehr welche ,ungeheuer von ,irrtmern wie eine ,flut ber uns hereinbrechen1 ,irrtmer1 die weithin sich ausbreiten durch einen ,schwall von ,bchern1 ,zeitschriften und ,flugschriften1 die zwar dem ,umfange nach klein und unbedeutend1 aber der darin enthaltenen ,bosheit nach desto grer und bedeutender sind2 und aus denen1 wie wir beweinen mssen1 der ,fluch ber die ,erde sich ausgegossen hat4 ,und doch gibt es1 ach6 noch ,menschen1 die sich so weit von der ,unverschmtheit dahinreien lassen1 da sie eigensinnig behaupten1 dies von der ,prefreiheit entspringende ,zusammenstrmen von ,irrtmern werde hinreichend wieder ersetzt durch irgendein ,buch1 das in diesem ,sturme der ,zeiten zur ,verteidigung der ,religion und ,wahrheit herausgegeben werde4 ,es ist ja gottlos und allem ,rechte entgegen1 geflissentlich eine gewisse und berwiegend schlechte ,tat zu begehen oder geschehen zu lassen1 weil man ,hoffnung hat1 da daraus irgend etwas ,gutes hervorgehen knnte4 ,wird wohl auch jemand von gesundem ,menschenverstande behaupten1 da man ,gifte frei verbreiten1 ja ffentlich verkaufen und austragen1 ja sogar trinken drfe1 weil man irgendein ,mittel besitzt1 durch dessen ,gebrauch diejenigen1 die da ,gift getrunken haben1 manchmal vielleicht vom ,tode gerettet werden knnten8 -- ,es ist ntzlich1 sich von ,zeit zu ,zeit mit ,geist und ,ton der ,kurie auf ,grund ihrer eigenen ,urkunden vertraut zu machen1 damit man sich nicht durch ihre kluge ,taktik betren lasse4 ,fistula dulce canit1 volucrem dum decipit auceps6 ,whrend wir ,protestanten jedem das ,studium aller katholischen ,schriften vllig freistellen1 verbietet die ,kurie unseren katholischen ,landsleuten zu lesen1 was in unserem ,lager erscheint1 macht ihnen dadurch eine ,verstndigung mit uns1 einen ,einblick in unser geistiges ,leben unmglich1 arbeitet also der inneren ,verschmelzung und ,einigung unseres ,volkes entgegen1 ja1 hlt geflissentlich die ,kluft offen und preist ausdrcklich noch1 da diese ,sorgfalt des heiligen apostolischen ,stuhles1 womit er verdchtige und schdliche ,bcher zu verdammen und sie den ,hnden der ,gottlosen zu entreien suchte1 zu allen ,jahrhunderten sich gleich und bestndig geblieben sei2 daraus gehe deutlich hervor1 wie falsch1 wie verwegen1 wie beschimpfend fr denselben apostolischen ,stuhl1 ja wie furchtbar an all den ungeheuren ,drangsalen des christlichen ,volkes die ,lehre jener ,leute sei1 welche nicht blo die ,zensur der ,bcher als eine drckende ,last verwerfen1 sondern sogar so weit in ihrer ,bosheit gehen1 da sie behaupten1 die ,zensur widerspreche allen ,rechtsprinzipien1 da sie es auch wagen1 der ,kirche das ,recht abzusprechen1 eine solche ,zensur 7nmlich ber ,bcher von geistlichem und kirchlichem ,inhalte7 aufzustellen und auszuben4 ,eine der haltlosesten ,behauptungen der katholischen ,volksbeglcker ist die1 da der ,unglaube die ,sozialdemokratie1 mithin den politischen ,zusammenbruch zchte4 ,das ist natrlich nur ein schlauer ,geschftstrick1 um die ,regierungen zu gewinnen4 ,was geht es berhaupt die ,kirche an1 ob einer ,konservativer oder ,sozialdemokrat ist8 ,ihr ,reich sollte doch nicht von dieser ,welt sein4 ,aber sie hlt es gerade mit den ,mchtigen und ,reichen1 also mit denen1 welchen ihr ,herr den ,himmel verschlossen hat4 ,die ,behauptung1 da die geistliche ,schule in ,frankreich ein ,schutzmittel gegen die ,sozialdemokratie gewesen sei1 ist vllig hinfllig1 wie ,i4 ,tews 7,schulkmpfe der ,gegenwart1 ,teubner #aijf7 mit dem ,hinweis lehrt1 da bei den ,kammerwahlen im ,jahre #ahih unter #ehd franzsischen ,abgeordneten #aca ,sozialisten waren1 whrend gleichzeitig die deutsche ,reichstagswahl von #cih ,abgeordneten nur #eg ,sozialisten ergab4 ber die hohe sittliche ,mission der katholischen ,kirche und ihre ,erfllung bekommt man seine eignen ,gedanken1 wenn man liest1 da in ,italien kein ,stand mehr ,strflinge liefert als der ,geistliche4 ,im ,laufe der letzten zwei ,jahre kamen dort #agf ,gesalbte hinter ,schlo und ,riegel3 zwei ,drittel davon wegen ,sittlichkeitsverbrechen1 ein ,drittel wegen ,totschlages1 ,diebstahls1 ,veruntreuung usw4 7vgl4 ,es werde ,licht ,,xxxvii4 ,jahrgang1 ,heft #h1 ,s4 #bef74 ,solchen ,fhrern ist das sittliche und geistige ,wohl des armen ,volkes anvertraut6 ,nirgends1 wo ihr ,einflu lebt1 sehen wir ein geistiges ,aufdmmern1 einen neuen ,hoffnungsstrahl4 ,mit ngstlicher ,sorge werden da alle die ,schranken aufrecht erhalten1 in denen der ,geist von jeher verkmmerte4 ,hren wir1 wie ein ,italiener1 der seine ,kirche zu retten trachtet1 ,antonio ,fogazzaro1 in seinem ,roman ,der ,heilige 7,deutsch von ,m4 ,gagliardi7 diese schildert3 ,die katholische ,kirche1 schreibt er1 frchtet das ,licht der ,vernunft1 ist in jedem und allem ein ,sklave der vergtterten und deshalb despotischen ,autoritt1 ist streng und ablehnend gegen die ,drauenstehenden1 ist durch irdische ,interessen gefesselt1 veraltet in ,geist und ,sprache4 ,eine ,erziehung1 die nur darauf ausgeht1 den ,angaben einer ,autoritt ohne ,prfung ,glauben zu schenken1 hat keinen ,beruf in sich1 wahre ,mnner heranzubilden4 ,es gehrt kein ,mut dazu1 fr ,lehren einzutreten1 die mit tausend ,klammern verankert sind1 ihre ,verfechter mit weltlichen ,ehren und gttlichen ,gnaden beglcken4 ,wohl aber wrde fr einen ,katholiken ,mut dazu gehren1 als ,reformator gegen veraltete ,lehren und ,irrlehren1 selbst gegen den ,willen des ,papstes aufzutreten1 wie es einst ,luther tat4 ,da der ,kirche jetzt keine solche ,kmpfer mehr erstehen wollen1 da sich die aufstrebenden selbstndigen ,kpfe doch immer wieder unter die unerbittlich strenge ,zucht beugen und ducken1 da wir immer wieder von diesem und jenen hren1 er habe sich laudabiliter unterworfen -- das gereicht der ,kirche nicht zum ,ruhme4 ,freilich -- die ,organisation ist erstaunlich1 bewundernswert1 aber es ist eine ,herrschaft durch ,terrorismus4 ,wie unfrei der glubige ,katholik ist1 das ahnt er selbst nicht1 ja er kt noch die ,ketten1 die ihn binden4 ,es ergeht ihm1 wie den ,haremsfrauen1 die einen ,arzt beinahe gelyncht htten1 weil er ihnen eine menschenwrdige ,freiheit erkmpfen wollte4 ,jetzt blasen die ,katholiken1 die sich in jede politische ,lage zu schicken wissen1 aus ,opportunittsgrnden in ,deutschland die ,friedensschalmei4 ,wir wollen die soziale und konfessionelle ,vershnung4 ,ja1 wir wrden es als einen der grten ,erfolge unserer ,generalversammlungen betrachten1 wenn wir ein ,zusammengehen mit unseren protestantischen ,brdern1 soweit sie auf dem ,boden des positiven ,christentums stehen1 erreichen knnten4 ,kein ,wunder1 da ihnen bei uns zulande besonders wohl ist1 da auf dem ,boden unserer ,luther1 ,goethe1 ,schiller und ,bismarck jetzt -- ,gott sei's geklagt6 -- ,zentrum ,trumpf ist4 ,an ihren ,grundstzen aber haben sie trotz dieser vershnlichen ,worte nie etwas gendert4 ,das ,hoch auf den ,papst wird natrlich stets vor dem auf den ,kaiser ausgebracht1 das ,telegramm an den ,kardinal ist viel wrmer und ehrfurchtsvoller als das an des ,kaisers ,majestt1 in den ,ostmarken fhrt der ,klerus fort1 durch ,kinder- und ,weiberverhetzung jede ,kulturarbeit des germanisierenden ,staates zu vereiteln2 in ,bayern stimmte die katholische ,partei gegen den nationalen ,liberalismus im ,bunde mit der ,sozialdemokratie und auch sonst bleiben die leitenden ,grundstze sich stets gleich4 ,wenn in ,essen auch geeifert wurde gegen die ,sozialdemokratie1 gegen den ,absolutismus der ,massen1 der von ,freiheit redet und die ,freiheit gerade derjenigen beschrnkt1 die von der ,freiheit den richtigsten ,gebrauch machen wrden4 ,solange aber1 so wurden wir getrstet1 das katholische ,volk sich im ffentlichen ,leben bettigt und fr eine richtige parlamentarische ,vertretung sorgt1 so lange braucht das deutsche ,volk nichts zu befrchten fr seinen ,bestand und fr seine wirtschaftliche ,ordnung1 so lange knnen die ,regierungen unbesorgt sein1 weil dann die sozialdemokratischen ,bume nicht in den ,himmel wachsen4 ,fistula dulce canit -- --6 ,trotzdem bleibt es dabei3 ,erst die ,kirche1 dann das ,vaterland6 -- ,mgen die ,katholiken stets eingedenk sein1 da zur ,erteilung und ,beaufsichtigung des ,religionsunterrichts nur die ,kirche befhigt ist6 -- ,es galt1 die ,konfessionsschulen gesetzlich festzulegen1 deshalb haben wir schlielich dem ,gesetz1 als es vom ,herrenhaus zurckkam1 zugestimmt4 -- ,die deutschen ,katholiken mssen mit den ,katholiken der ganzen ,welt nach wie vor den ,anspruch aufrecht erhalten1 da ihr hchstes kirchliches ,oberhaupt1 der ,papst1 eine volle und wirkliche ,unabhngigkeit und ,freiheit geniee1 welche die unerlliche ,vorbedingung fr die ,freiheit und ,unabhngigkeit der katholischen ,kirche ist und knnen diese ,freiheit und ,unabhngigkeit erst dann als verbrgt ansehen1 wenn ein ,zustand hergestellt sein wird1 dem auch der ,papst selbst seine ,zustimmung hat geben knnen4 ,friedrich der ,groe wute1 wohin ein solcher ,kurs fhrt4 ,der ,kampf gegen die ,hierarchie galt ihm als sein vornehmster ,herrscherberuf4 ,man widerspricht mir8 ,nun1 so hre man ihn selbst3 ,meine ,hauptbeschftigung1 schreibt er am #af4 ,sept4 #aggj an ,voltaire1 besteht darin1 da ich die ,vorurteile bekmpfe und die ,kpfe aufklre1 und am #cj4 ,dezember #agge schrieb er schon mit grerer ,zuversicht an d',alembert3 ,zusehends vermindert sich der ,aberglaube4 ,whrt dies nur noch kurze ,zeit1 so werden die ,mnche aus ihren ,klstern zurckkehren und die ,vernunft wird sich am hellen ,tage zeigen knnen4 ,gute ,bcher haben endlich den ,star gestochen1 der die ,augen der ,pfaffen verfinsterte4 ,sie schmen sich ihres unsinnigen ,gottes und arbeiten heimlich am ,sturze des ,glaubens4 ,die ,kirche will gar nicht ,mnner erziehen4 ,ihr sind glubige ,weiber1 selbst die ltesten ,spittelweiber und ,almosenempfngerinnen1 gleich willkommen4 ,sie zhlen nur nach ,seelen4 ,je demtiger und vernichteter die ,seele ist1 um so besser ist sie1 um so lenksamer und widerstandsloser4 ,ich hrte einmal auf einer ,dampferfahrt nach ,rgen1 wie ein protestantischer ,geistlicher einer trauernden ,witwe sagte3 ,gott arbeitet am liebsten mit gebrochenen ,herzen4 ,es ist zwanzig ,jahre her1 aber ich habe es nicht vergessen4 ,mit gebrochenen ,herzen1 mit geknickten ,persnlichkeiten1 mit ,lebensmden und ,gescheiterten4 ,bei diesen findet dann der ,geistliche auch seine segensreiche ,wirkung4 ,man lehre uns einen ,gott der ,gesunden1 ,frohen1 ,tapferen und ,stolzen6 ,man zeige uns eine ,kirche1 in der die ,khnsten ihre grte ,erhebung und ,strkung erleben6 ,ein ,luther wiegt fr die ,kulturarbeit eine ,million frommer ,kirchenhmmel auf4 ,aber die alte ,kirche konnte ihn nicht brauchen1 weil er eine ,persnlichkeit war4 ,eduard ,goldbeck sagt sehr treffend von der schwarzen ,garde und ihrer ,gefolgschaft1 die in ,essen1 #dc #jjj ,mann stark1 das ,opfer ihres ,intellektes zur ,schau stellte3 -- -- ,verstndnis ist vom bel1 denn vom ,verstndnis zur ,kritik ist nur ein ,schritt4 ,hier wei jeder3 individuelle ,anschauungen sind gleichgltig2 hier wre ,persnlichkeit nur schdlich2 es gilt sich selbst aufzugeben1 in der ,gesamtheit zu ertrinken -- der ,machtrausch trgt alle auf ungeheurer ,woge dahin -- -- ,wollt ihr in der ,kirche ,scho ,alle ,glubigen versammeln1 ,macht die ,pforten weit und gro1 ,statt sie ngstlich zu verrammeln6 ,das hat ,geibel1 der ,protestant1 gesagt1 aber er hat es nicht fr die ,protestanten gesagt4 ,von dessen ,gewaltigen hren wir nur1 wenn sie ,scheiterhaufen schichten4 ,der ,katholizismus ist klger2 nie hat man in seinem ,reiche so laut die ,duldsamkeit preisen hren wie dieses ,jahr in ,essen4 ,leider hat1 wie ich eben 7#ab4 ,sept47 lese1 nun auch unser ,kaiser sich diesen ,gedanken zu eigen gemacht und als sein ,programm ffentlich verkndet3 -- unter ,zusammenschlu der ,konfessionen1 dem ,unglauben zu steuern4 ,in diesem ,bunde unserer ,staatsgewalt mit den konservativ-klerikalen ,mchten sehen wir mehr ,linksstehenden die schwerste ,gefahr fr ,deutschlands ,zukunft4 ,dieser ,bund macht uns zu ,schwarzsehern1 dieser ,bund wird uns nicht ,mnner erziehen1 sondern wird uns entkrften und lhmen3 es sei denn1 da im ,widerstande gegen ihn neue ,krfte in unserem schon tief erregten und nach ,befreiung schmachtenden ,volke erstehen4 ,der ,schwerpunkt der ,weltgeschichte ist seit ,jahrhunderten auf der ,flucht vor ,rom4 ,die ,linie fhrt aus ,italien ber ,wien1 ,wittenberg nach ,berlin1 und leider jetzt nach ,london und ,nordamerika4 ,wenn ,deutschland aufhrt1 der ,hort freier ,forschung und die ,pflanzsttte auf sich selbst gestellter unabhngiger ,persnlichkeiten zu sein1 dann knnen uns weder ,kanonen noch ,kriegsschiffe vor dem kulturellen ,rckschritt und damit auch vor politischer ,machteinbue bewahren4 ,dieses war schon geschrieben1 als ich in der ,klnischen ,zeitung an leitender ,stelle einen noch viel schrferen ,widerspruch gegen das neue ,regierungsprogramm las4 ,das ,blatt sagt3 ,die ,liberalen1 die in der monarchischen ,grundlage die ,gewhr des ,bestandes und der gedeihlichen ,entwicklung unseres ,staatswesens erblicken1 wrden sich einer ,pflichtversumnis schuldig machen1 wenn sie es unterlieen1 zu solchen ,kaiserreden in voller ,klarheit und1 wenn ntig1 mit gebhrendem ,respekt als ,sr4 ,majestt allertreueste ,opposition ,stellung zu nehmen4 ,gerade in diesen ,kreisen wird der warme ,appell des ,kaisers an die ,mithilfe jedes einzelnen im ,volke1 die ,mahnung daran1 da so wie er jedermann die ,pflicht habe1 fr das ,wohl des ,vaterlandes zu arbeiten1 freudigen ,widerhall finden1 aber die ,mideutung der ,kaiserworte wird beginnen1 wenn es gilt1 das ,mittel1 das der ,kaiser dazu angibt1 zu bentzen4 ,der ,zusammenschlu der ,konfessionen zur ,bekmpfung des ,unglaubens klingt1 vielleicht unbeabsichtigt1 an einen der hauptschlichsten ,programmpunkte des eben erst verhallten ,essener ,katholikentages an1 wo ein solcher ,zusammenschlu als ideale ,zukunftstaktik des ,ultramontanismus gepriesen wurde4 ,sollte der politische ,konfessionalismus -- katholischer oder protestantischer oder beide im ,bunde -- das ,breslauer ,kaiserwort dahin auslegen1 da er berufen sei1 als ,macht im ,staate zu gelten1 so lehnen wir von vornherein diese ,deutung ab und werden sie auf das entschiedenste selbst dann bekmpfen1 wenn das kaiserliche ,schild sie decken sollte1 denn wir erblicken in diesem ,konfessionalismus1 vor allem im katholischen1 wie ihn der ,ultramontanismus politisch so erfolgreich verkrpert1 einen der schlimmsten ,feinde des nationalen1 modernen ,staates2 er ist mit diesem staatsrechtlich schlechterdings nicht zu vereinbaren1 und da1 wo er es praktisch versuchen sollte1 mu er der ,bahnbrecher der ,sozialdemokratie und ,revolution werden4 ,sehr richtig66 ,,ix4 ,der ,gebildete4 ,der deutsche ,ehrenmann ist neben dem ,gentleman ein achtbarer ,philister1 der ,kavalier ein ,mann von ,standesdnkel und ,standesenge1 speziell der sterreichische ,kavalier1 zwar von geflligsten ,formen und von groer ,liebenswrdigkeit1 aber oft ein ,mann ohne ,grundstze1 ,lebemann1 bei dem ,volke beliebt1 weil leichtlebig und gut zum ,hochnehmen1 auch bei aller ,lustigkeit oft schon unterwegs zum ,bankrott4 ,der sterreichische junge ,aristokrat hat jetzt das ganz unglaubliche ,bestreben1 dcadent auszusehen4 ,die ,witzbltter bertreiben nicht1 wenn sie ihn1 wie eine ,vogelscheuche1 mit krummem ,rcken1 schlappen ,beinen1 ,hngelippe und mden ,augen darstellen4 ,das ist jetzt das ,modernste und ,eleganteste4 ,als ich einen jungen ,offizier fragte1 wie es meinem ehemaligen ,schler1 einem blhenden ,brschchen von damals zwlf ,jahren1 gehe1 sagte er im vollsten ,ernste3 ,ein vornehmer1 dcadenter ,kavalier64 ,bei uns will der junge ,mann forsch sein1 will fr einen ,leutnant in ,zivil gelten4 ,deshalb ,brust raus1 ,nase hoch1 ,beine stramm durchgedrckt und den stolzen1 unzufriedenen ,mann gespielt1 auf da man denke1 er sei aus einem hohen ,haus oder doch von einem feinen ,rement4 ,so bei den ,hohen und denen1 die gesellschaftlich hoch hinaus wollen4 ,der bessere ,brger aber erstrebt ,bildung4 ,der schlichtere ,brgersjngling will ein gebildeter ,mensch sein4 ,das ist heute bei uns wohl das am meisten begehrte ,erziehungsergebnis4 ,das ,hchste ist ein ,gelehrter und hherer ,beamter4 ,man sieht daraus1 da wir den ,stolz1 ein ,volk der ,denker zu sein1 tief in der ,seele tragen4 ,uns fehlt bis heute ein rechtes ,wort fr die ,summen von ,eigenschaften1 die das ,wesen eines echten deutschen ,mannes ausmachen4 ,das ist ein groer1 sehr schmerzlicher ,mangel4 ,am besten pat eben noch ,mannhaftigkeit1 nur da wir diese nicht fr uns ,deutsche allein in ,anspruch nehmen drfen4 ,die ,rmer erzogen ihre ,knaben und ,jnglinge zur virtus4 ,in der ,schule lernen unsere ,kinder1 da virtus ,tugend bedeute4 ,eine vollgltige bersetzung ist das nicht1 wie sich ja berhaupt ,wrter der einen ,sprache fast nie getreu in die einer anderen bersetzen lassen4 ,es sind nicht konzentrische ,kreise1 sondern ,kreise1 die sich schneiden4 ,tugend ist weniger und etwas anderes als virtus4 ,tugend ist stammverwandt mit taugen1 bedeutet zunchst ,brauchbarkeit4 ,unser ,volk1 jahrhundertelang arm1 hatte fr ,miggnger keinen ,raum4 ,nur der tchtige1 brauchbare ,mensch geno ,achtung4 ,und das ist bis heute trotz des gesteigerten ,wohlstandes gottlob so geblieben4 ,unsere ,erziehung sieht immer noch mehr auf den handgreiflichen ,erfolg1 auf die ,tchtigkeit zum ,erwerb und zur ,arbeit berhaupt1 als auf die ,entwicklung allgemein mnnlicher ,vorzge4 ,unsere ,schulen sind noch mehr ,lehr- und ,lern- als ,bildungs-1 zumal ,charakterbildungssttten4 ,frh hat brigens unter dem ,einflusse der ,kirche das ,wort ,tugend bei uns einen etwas weichlich-sentimentalen ,sinn angenommen1 so da heute einer als tugendhafter ,jngling fast mit einer spttischen ,empfindung benannt wird4 ,man denkt dabei leicht an einen ,mangel an mnnlicher ,kraft1 denkt etwa an christlich-sittliche ,jnglingsvereine4 ,ein junger ,offizier1 der auf sich und seine ,ehre hlt1 wrde schwerlich dulden1 da man ihn tugendhaft nenne4 ,um den ,ruhm der virtus bewarb sich aber jeder ,rmer1 selbst der ,anhnger der jeunesse d'or4 ,virtus ist ,mannesart1 virtus umfat alle die ,eigenschaften1 die nach rmischem ,begriffe das ,wesen eines echten ,mannes ausmachen1 ,tapferkeit1 ,beharrlichkeit1 ,ruhe1 ,kraft und ,stolz4 ,der ,begriff mag im ,laufe der ,jahrhunderte in seinen ,grenzgebieten auch geschwankt haben1 aber im ,kern blieb er allezeit unverndert4 ,die ,mannestugenden1 die das zhe ,bauernvolk1 das einen gefaten ,plan nicht wieder fallen lie -- propositi tenax1 wie ,horaz sagt --1 zur ,weltherrschaft gefhrt hatten1 ehrte selbst der dcadente ,epigone1 der sie selbst nicht mehr aufbringen konnte4 ,ein solches ,erziehungsideal1 das von dem ganzen ,volke anerkannt und angestrebt wird1 ist1 wie wir auch von ,rom lernen1 ein nationaler ,schatz von unberechenbarem ,werte4 ,der akademische ,lehrer1 der zugleich in der ,regel selbstforschender ,gelehrter ist1 nimmt unter den ,erziehern zur ,wahrhaftigkeit und damit ,mannhaftigkeit -- beides ist fast identisch -- den ersten ,platz ein4 ,sein schnstes ,vorrecht ist es1 da er nicht nur durch sein ,wissen1 auch durch seine ,persnlichkeit die ,seelen der nchsten ,generation adelt4 7,g4 ,freytag1 ,verlorene ,handschrift1 ,bd4 #b1 ,s4 #hj47 ,jedes ehrliche ,streben nach ,erkenntnis schafft neue sittliche ,werte4 ,es ist einerlei1 woran ein ,forscher arbeitet1 ob an der griechischen ,grammatik1 an der ,textkritik eines alten ,kirchenvaters1 ob an geologischen ,problemen1 an ,erforschung der kleinsten ,lebewesen oder den ,wundern des ,sternenhimmels4 ,jede ,arbeit1 die der wahren ,erkenntnis dient1 trgt ihren ,wert und ,adel in sich selbst4 ,deshalb ist aber auch ein ,gelehrter1 der ein anderes ,ziel als die ,wahrheit kennt1 ein ,widerspruch in sich4 ,deshalb kann die ,wissenschaft keinerlei ,fesseln ertragen4 ,wer sie einschrnkt1 etwa durch ,dogmen irgendwelcher ,art1 durch staatliche oder kirchliche ,rcksichten1 der geht ihr ans ,leben4 ,eine unfreie ,wissenschaft hrt auf1 ,wissenschaft zu sein4 ,wer ber sich einen hheren ,richter kennt1 als sein wissenschaftliches ,gewissen1 in dem sich ihm alles offenbart1 was gttlich im ,menschen ist1 der mag ein ,ehrenmann1 ein ,glaubensheld1 ein ,meister in allen erdenklichen ,fertigkeiten und ,knsten sein1 ein ,mann der ,wissenschaft ist er nicht4 ,es gibt auch eine dichterische1 knstlerische ,wahrheit1 auch natrlich eine ,wahrhaftigkeit des ,glaubens4 ,niemand hat ein ,recht1 an der subjektiven ,treue ihrer uerungen zu zweifeln4 ,wenn sie sich aber dem wissenschaftlichen ,beweise1 in den ,naturwissenschaften dem ,experimente1 in der ,mathematik der ,berechnung1 in der ,geschichte dem ,quellenstudium und ,zeit- und ,sprachkenntnis entzieht -- dann ist es eben keine ,wissenschaft mehr4 ,man mu diese ,gebiete des ,wissens und ,glaubens reinlich scheiden1 darf uns aber nicht1 wie das alltglich geschieht1 ,glaubensstze als ,wissen anpreisen4 ,ich habe es schon wiederholt ausgesprochen1 da es objektive ,heilswahrheiten in keiner ,religion gibt1 wohl aber subjektive ,glaubenswahrheiten1 da ,dogma ,meinung bedeutet1 nicht aber ,wissen4 ,nur in unserem innersten ,wesen1 das wie alle ,natur ein ,teil des ,gttlichen und zugleich die hchste ,offenbarungsform des ,seins ist1 tragen wir unseren ,richter4 ,die ,wissenschaft ist also selbstherrlich1 ist eine ,knigin1 niemandem dienstbar4 ,im ,mittelalter meinte man1 alle anderen ,fakultten seien ,mgde der ,theologie4 ,davon sollte heute nicht mehr die ,rede sein knnen4 ,aber noch immer mat sich die ,kirche ber sie ,herrenrechte an4 ,noch immer glaubt auch der ,staat berechtigt zu sein1 die ,wissenschaften und ihre ,arbeiter zu berwachen1 damit die ,forschungsergebnisse nicht in ,widerspruch mit dem wohlverstandenen ,interesse des ,staates treten4 ,ich bezweifle1 da ehrliche ,wissenschaft je schdlich werden kann4 ,denn da die ,wahrheit gttlicher ,natur ist1 da ,gott selbst die ,wahrheit ist1 so ist jede ernste wissenschaftliche ,ttigkeit ein ,gottesdienst1 jede neue wissenschaftliche ,erkenntnis eine ,annherung an ,gott4 ,hchst berflssiger-1 ja verbrecherischerweise hat die katholische ,kirche die ,wahrheitssucher auf naturwissenschaftlichem ,gebiet von je gekreuzigt und verbrannt4 ,die ,welt hat keinen ,schaden durch die ,erkenntnis erlitten1 da sich die ,erde dreht1 auch nicht durch ,darwins ,entwicklungslehren4 ,sie wird auch ,hckels ,belehrungen vertragen4 ,die ,wissenschaft darf berhaupt nicht fragen1 ob den geistlichen oder weltlichen ,frsten oder dem ,pbel der ,gasse ihre ,funde brauchbar und angenehm sind4 ,sie kennt nur eine ,herrin -- die ,wahrheit4 ,wenn ihre ,ergebnisse durch ,mibrauch in der ,hand von urteilslosen oder gewissenlosen ,menschen wirklich gemeingefhrlich werden1 etwa wie ,pulver und ,dynamit1 so mag der ,staat ,leben und ,gut der ,brger vor ,gefahren schtzen1 nicht aber die chemischen ,studien verbieten4 ,wenn unreifen ,kindern die ,lektre aufklrender ,schriften schadet1 so haben wir schon gesetzliche ,handhaben1 zumal haben die ,eltern und ,lehrer ,mittel1 ihre ,kinder davor zu schtzen4 ,deshalb mu aber doch jede ,forschung1 auch die an der ,bibel1 frei sein und bleiben4 ,wahrheitssucher sind auch sittlich ernste ,menschen4 ,vor ihnen sollte man sich weniger frchten als vor einer blindglubigen und dadurch leicht fanatisierten ,menge4 -- -- ,betrag' dich doch gebildet6 hrt man oft die ,eltern zu ihren ,kindern sagen4 ,alle1 die es irgend erschwingen knnen geben ihren ,kindern eine hhere ,bildung4 ,dabei kommt es besonders auf die ,art der ,schule und in dieser auf das ,wissen an1 ber das die ,prfungen verlliche ,auskunft geben4 ,da der ,deutsche vor allem zum ,denken geboren sei1 das ist seit dem ,reformationszeitalter und mehr noch seit dem ,neuhumanismus1 den uns ,gelehrte schufen1 ein ,glaubenssatz1 von dem sich kein ,vertreter der hheren ,schulen will abbringen lassen4 ,ich sehe aber nicht ein1 weshalb der deutsche nicht mit gleichem ,eifer bauen1 malen1 dichten1 bilden1 ,handel treiben1 ,krieg fhren1 seefahren und zu all dem gleichermaen erzogen werden soll2 sehe nicht ein1 weshalb man durch ,beschftigung mit diesen ,dingen nicht ebensogut zu ,bildung gelangen knnte4 ,nun hat uns aber gerade in jngster ,zeit ,prof4 ,friedrich ,paulsen#h wieder eingeschrft1 da die hheren ,schulen aus dem ,bedrfnisse geboren seien1 die hheren ,stnde durch wissenschaftlichen ,unterricht zu voller ,freiheit und ,selbstndigkeit des ,denkens und ,handelns zu erheben4 ,das ist richtig1 ist eine historische ,tatsache4 ,die weitere ,folgerung3 ,demgem msse auch nach wie vor ihre ,fundamentalaufgabe bleiben1 die ,schler zu wissenschaftlicher ,arbeit in elementarer ,form anzuleiten1 in ihnen den ,trieb zu eigener ,beobachtung und ,sammlung1 ,untersuchung und ,prfung zu wecken1 den ,forschertrieb und den ,wahrheitssinn zu entwickeln1 lie aber einige ,einschrnkungen zu4 ,damit soll nmlich der ,gegensatz scharf gezeichnet sein zu dem rhetorischen ,virtuosen1 wie ihn die franzsische1 und dem rohen ,utilitarier1 wie ihn die englische ,erziehung angeblich zchte4 ,gegen den ,versuch etwa1 mehr knstlerische ,kultur oder mehr moralische und sittliche ,bildung in unsere ,schulen zu tragen1 ist damit aber nichts gesagt4 ,freilich verwahrt sich der ,mitberichterstatter auf der ,direktorenkonferenz zu ,stettin dagegen mit den ,worten1 da die hhere ,schule weder ,theaterschule noch ,konservatorium1 auch keine ,maler- und ,bildhauerakademie werden drfe4 ,dahinter steckt immer das alte deutsche ,urteil1 da ,wissen und eben nur das ,wissen1 nur die wissenschaftliche ,anleitung ,bildung gebe1 da beides vereint das hchste ,lebensziel sei4 ,dem ,wissenschaftler gegenber ist aber vom ,standpunkte des ,knstlers die ,frage berechtigt3 ,wenn unsere hheren ,schulen nicht ,kunstschulen sein sollen1 mit welchem ,rechte sind sie denn einseitig wissenschaftliche ,schulen8 ,darauf antwortet der ,universittsprofessor ,ludwig von ,sybel3 ,weil der ,deutsche lernen soll1 unsere ,kultur an der ,wurzel zu fassen und aus der geistigen ,wurzel heraus sie immer neu zu treiben4#i ,das heit1 weil wir die historische ,schulung einseitig berschtzen1 weil wir die ,jugend immer wieder auf ,bcher1 statt auf die ,natur1 auf die ,autoritt statt auf die ,selbstbeobachtung verweisen1 weil wir ,alexandriner geworden sind und nicht mehr im glcklicheren perikleischen ,zeitalter leben4 ,nicht ,gelehrte1 freilich auch nicht ,knstler1 sondern ,mnner soll uns die ,schule heranbilden4 ,das tut sie bisher in unzureichendem ,mae4 ,bildung ist eine bloe ,lebenszier geworden1 ein ,ornament1 wie schne ,kleider und ,orden4 ,bildung kann man in ,deutschland ersitzen4 ,um fr das ganze ,leben ein bergewicht1 ein gesteigertes ,hochgefhl anderen ,sterblichen gegenber zu haben1 mu man akademisch gebildet heien4 ,der akademisch ,gebildete hat seine besonders delikate ,ehre und beansprucht eine ,ausnahmsbehandlung4 ,wer bichen was is1 lt deshalb in ,deutschland seine ,shne das ,abiturientenexamen machen und studieren4 ,daher die unglckselige berfllung der gelehrten ,berufe6 ,nun wird kein billig denkender ,mensch die ,verdienste der hheren ,schulen in ,deutschland verkennen1 bei ruhiger ,betrachtung aber auch ihre groen ,nachteile sehen4 ,ja1 wenn es mit der ,selbstndigkeit des ,denkens und ,handelns nur seine ,richtigkeit htte6 ,ich erlaube mir auf ,grund meiner ,erfahrungen daran zu zweifeln4 ,ich glaube1 ohne unsere staatlichen hheren ,schulen wren wir im selbstndigen ,streben und ,handeln ein gut ,stck weiter gekommen1 ohne sie htten wir mehr ,menschen1 die ,selbstdenker1 ,selbsthandler1 mithin eigenartige ,persnlichkeiten wren1 mehr ,baumeister1 weniger ,handlanger4 ,ist es wahr1 da wir seit ,luthers ,grotat alle freiheitlichen ,fortschritte1 selbst auf den ,gebieten wissenschaftlicher ,forschung1 dem ,auslande1 zumal den ,englndern1 verdanken8 ,oder mu man eine so offenkundige ,tatsache erst ausfhrlich belegen8 ,in der wissenschaftlichen ,verarbeitung und im ,ausbau der neuen ,ideen erwies sich ,deutschland stets als unbertrefflich -- da kam uns deutscher ,flei1 ,grndlichkeit und ,ehrlichkeit zustatten --1 aber es muten uns1 wie gewissenhaften ,schlern von fremden ,lehrmeistern1 die groen ,probleme erst gestellt werden1 ehe wir sie verarbeiten konnten4 ,ich bestreite auch1 da heute in unseren hheren ,schulen freie ,forschung zu ,hause sei4 ,den ,schlern werden die mittelalterlichen ,glaubensdogmen eingetrichtert1 und sie drfen dabei nicht muxen4 ,man weicht den groen ,lebensfragen1 denen schon jedes ,kind von gesundem ,sinne nachforscht und die das ,tagesgesprch am ,familientische bilden1 in den ,schulen mit geflissentlicher ,sorgfalt aus4 ,ich kann mit ,beispielen dienen4 ,als ein ,gymnasialoberlehrer ohne jeden bsen ,hintergedanken in reinster ,herzensunschuld seine ,tertianer ber den ,unterschied zwischen der jdischen und ovidischen ,schpfungssage einen ,aufsatz hatte schreiben lassen1 kam sein ,direktor1 ein orthodoxer ,protestant1 in die ,klasse und sagte offen zu den ,schlern3 ,ihr alle habt einen groen ,irrtum begangen4 ,ovids ,darstellung ist ,sage1 was aber die ,bibel ber die ,schpfung berichtet1 das ist gttliche ,offenbarung1 nicht ,sage4 ,so ist natrlich auch die sprechende ,schlange nicht1 die aus der ,rippe geschaffene ,eva1 der ,stillstand der ,sonne1 die ,ruhe der ,erde1 der sprechende ,esel ,bileams ist berhaupt nichts1 was im alten ,testamente erzhlt wird1 ,sage oder menschliche ,dichtung1 sondern alles ,gottes ,wort1 und was unsere ,astronomie1 ,geologie1 ,biologie1 ,anthropologie1 ,religionskunde und all unsere ,naturwissenschaften in den letzten #ejj ,jahren zutage gebracht haben1 ist eitel ,rauch und ,wind4 ,so will es der ,gymnasialdirektor1 der sich in ,festreden ber die ,freiheit der ,forschung ergeht und von irgendwelchem ,gewissenszwang in ,preuen noch nie etwas versprt hat4 ,da ist der ,papst ja nicht so ppstlich3 ,die ,theologie braucht die neuen ,tatsachen der ,naturwissenschaften nicht zu frchten4 ,sie hat vielmehr alle ,ursache1 sich in hellem ,jubel zu freuen1 je gigantischer die ,naturforschung fortschreitet4 ,denn je vollkommener die ,menschheit die ,natur erkennen lernt1 um so mehr wird der ,kosmos seinen ,zweck erfllen1 die ,herrlichkeit dessen zu verknden1 der den ,himmel und die ,erde erschaffen hat1 sagt der katholische ,theologie-,professor ,dr4 ,norbert ,peters und wird dafr nicht gemaregelt4 ,natrlich glaubt auch jener ,herr ,direktor nicht an seine ,worte4 ,er meint nur dienstlich gebunden zu sein1 die ,jugend zu belgen4 ,da sei ihm dann zum ,nachdenken ein ,wort des ,theologie-,professors ,otto ,baumgarten empfohlen3 ,alle anderen ,ziele1 auch das der ,religiositt1 mssen dem der ,wahrhaftigkeit nachstehen oder noch ein anderes tiefes und wahres ,wort1 ebenfalls dessen herrlichem ,schriftchen ber ,kindererziehung 7,tbingen1 ,j4 ,c4 ,b4 ,mohr4 #aije1 #hj ,pf47 entnommen3 ,immer neu mu man die ,wirklichkeit auf sich und seine ,urteilsbildung einwirken lassen1 nicht korrigiert durch ,wnsche1 ,gewhnungen1 ,vorurteile1 berkommene ,heiligtmer4 ,das gilt besonders gegenber ,menschen1 aber auch von ,grundstzen4 444 ,wer sich auf religise1 sittliche1 soziale1 politische ,grundstze mit jener ,unentwegtheit versteift1 die sich als ,gesinnungstchtigkeit1 berzeugungstreue preist1 whrend sie absichtliche ,borniertheit und ,unzulnglichkeit fr neue ,erfahrungen und ,erlebnisse ist1 dem fehlt die volle ,wahrheitsliebe1 der ,wirklichkeitssinn 444 ,dazu gehrt1 da man stets offen bleibt fr neue ,erlebnisse1 ,eindrcke und ,erfahrungen1 da man unabgeschlossen zu jeder berzeugung hinzusetzt3 bis auf bessere ,belehrung1 statt die neuen ,eindrcke und ,erfahrungen zu beugen und zu biegen in die durch die ,vorurteile vorgezeichnete ,linie4 ,der ,lehrer1 der sich vor seinen ,schlern jene direktorale ,belehrung gefallen lassen mute1 schwieg dazu und tat wohl recht daran1 denn ein ,widerspruch htte ihn schlecht bekommen knnen4 ,ob es in ganz ,deutschland wohl ein ,lehrer wagen darf1 vor der ,klasse an der ,gottheit ,christi zu zweifeln8 ,dabei wei jedermann1 da unsere liberale ,theologie selbst von der ,kanzel herab ihre neue berzeugung von dem ,menschentum ,christi predigt4 ,in der ,schule mu festgehalten werden an dem ,nicischen ,glaubensbekenntnis1 das fr die katholischen und evangelischen ,kirchen bis heute gleich verpflichtend ist4 ,danach ist ,christus aus dem ,wesen des ,vaters1 ,gott von ,gott1 ,licht von ,licht1 wahrhaftiger ,gott vom wahrhaftigen ,gott gezeugt1 nicht geschaffen1 mit dem ,vater wesensgleich4 ,dieser ,zwang liegt nicht allein auf der ,volksschule4 ,ich frage aber1 deckt sich das mit dem ,glaubensbewutsein der deutschen ,eltern8 ,was wrde wohl einem ,primaner geschehen1 der in seinem ,abiturientenaufsatze als seine ehrliche berzeugung niederschriebe1 da er an ,engel nicht glaube1 nicht an den ,teufel1 an eine ,jungfrau ,maria1 nicht an einen heiligen ,geist1 an eine unbefleckte ,empfngnis1 an eine leibliche ,auferstehung1 an eine ,wiederkehr ,christi1 an ein ,fortleben nach dem ,tode8 ,wagt unter den hunderttausenden deutscher ,abiturienten auch nur einer eine solche ,ketzerei8 ,man hre dann aber die ,studenten1 wie geringschtzig sie ber ,glaubensbekenntnisse sprechen1 die sie als ,schler nachplappern lernten4 ,selbstndigkeit des ,denkens lehren unsere ,schulen nicht4 ,sie sollen und wollen es gar nicht4 ,ich selbst habe mit angehrt1 wie in der ,erffnungsrede einer ,oberrealschule ein ,vertreter der preuischen ,regierung mit einer vor ,erregung vibrierenden ,stimme und in dem ,tone strengster ,vermahnung an die ,lehrer seine ,rede abschlieend sagte3 ,und vor allem1 meine verehrten ,herren ,kollegen1 bewahren ,sie die ,seelen ,ihrer ,schler vor dem ,zweifel6 ,also nicht zweifeln1 nicht selbstndig forschen lernen sollen die ,knaben1 sondern gehorsam -- glauben3 das war der ,grundsatz1 der ,fels1 auf dem auch die moderne ,oberrealschule in ,preuen auferbaut wurde4 ,ist wissenschaftliche ,selbstndigkeit des ,denkens mit diesem ,gebote vereinbar8 ,und nun gar -- volle ,freiheit zu selbstndigem ,handeln8 ,da ich nicht lache6 ,fragt einmal unsere ,schler1 wie sie im ,denken und ,handeln gebunden sind6 ,fr die ,universitt freilich1 die ,paulsen wohl im ,sinne hatte1 gilt sein ,wort3 in ,beziehung auf unsere ,schulen1 die ,zwangsschulen im schlimmsten ,sinne sind1 wirken sie wie ,spott4 ,ich komme darauf spter wieder zurck4 ,hier sollte nur ganz allgemein gesagt sein1 da der ,gebildete in ,deutschland weit davon entfernt sein kann1 ein im ,denken und ,handeln selbstndiger ,mensch zu sein4 ,man findet z4 ,b4 bei den akademisch ,gebildeten die nur aus gedankenlosem ,nachschwatzen verstndliche einmtige ,bewunderung der humanistischen ,bildung und damit einen wahren ,rattenknig von ererbten ,schulphrasen3 ,humanitt1 formale ,bildung1 sittliche ,gre des ,altertums1 ,einfachheit der antiken ,lebensanschauungen und ,lebensformen -- lauter leere ,worte6 ,ich kenne keine ,zeit der ,geschichte1 in der die ,menschen strker in oberflchlichen und mechanisch bernommenen ,urteilen gesndigt htten4 ,die ,menge der ,eindrcke ntigt zur ,hast4 ,jeder ,mensch bekommt seine ,marke aufgeklebt1 mit der man ihn fr alle ,zeiten abstempelt4 ,ein falsches ,urteil zu korrigieren1 erscheint fast schon unmglich4 ,voreingenommenheit1 nationale1 kirchliche1 soziale ,beschrnktkeit1 ,parteifanatismus1 ,mangel an ,arbeitskraft und an ,selbstkritik1 ,denkfaulheit und ,unwissenheit1 all diese ,schwchen sind am ,werke1 ein gerechtes ,urteil zu hemmen4 ,friedrich ,hebbel1 der mit gelehrtem ,stumpfsinn sein ,lebtag zu kmpfen hatte1 sprach das ,wort3 ,es wre1 als ob die ,leute statt des ,gehirnes eine geballte ,faust im ,schdel htten4 ,frher lasen die ,menschen wenig1 aber lasen grndlich1 frher lernten sie in der ,schule weniger1 aber sie lernten ihre eigenen ,sinne gebrauchen4 ,unsere ,schler lernen jetzt viele ,tausende kritischer ,urteile nachsprechen1 ohne einen ,versuch der ,selbstprfung4 ,man denke nur an ,lessings dramaturgische ,gesetzgebung1 die den ,primanern ebenso wie dessen ,laokoon eine ganze ,menge von ,kunstwerken1 zumal franzsischen1 als wertlos ein fr allemal verleiden1 ehe sie diese nur zu sehen bekommen4 ,wo findet man heute noch selbstndiges ,urteil der ,schler86 ,fr ,cicero erwrmt sich pflichtmig der ,gymnasiallehrer1 ,voltaire aber weist er ab unter ,berufung auf ,goethe1 der ihm ,tiefe absprach1 und unter ,berufung auf ,schillers ,ausfhrung1 ,voltaire habe als ,dichter kein ,herz abgedruckt4 ,dabei merkt man nicht1 da kaum zwei bedeutendere ,mnner sich so hnlich waren wie ,cicero und ,voltaire1 nur da der ,franzose den ,rmer unendlich und in jeder ,beziehung berragt4 ,die ,phraseologie der altklassischen ,humanisten hat vollstndig abgewirtschaftet4 ,man hre nur1 was fr einen leeren ,wortschwall ,mnner zur ,verteidigung ihres alten ,idealismus aufbieten6 ,so nennt man nmlich den mit altem ,bcherstaub geftterten ,dnkel der humanistisch ,gebildeten4 ,herr ,prof4 ,m4 ,schneidewin rettete diesen ,idealismus im ,tag ,nr4 #dfc mit folgender ,stilblte3 ,es ist eine ,erfahrung1 da die ,wucht der ,vielseitigkeit des modernen ,lebens und seiner tiefwhlenden und hochtnenden ,weise des ,denkens und ,redens kaum ertrglich sein wrde1 wenn der befreiende ,durchblick auf die altklassische ,einfachheit nicht immer wieder das ,verstndnis des ,verwickelten und ,ungeheuren durch ,vergegenwrtigung der elementaren ,lebenszwecke1 die dem allen doch zugrunde liegen1 erleichterte4 ,in diesem ,tone geht es natrlich noch weiter4 ,man lese dazu die vernichtende ,kritik1 deren ,dr4 ,albert ,gruhn dieses hochtnende und dabei seichte ,geschwtz noch fr wrdig hlt6 7,bltter fr deutsche ,erziehung #aijf ,heft #g47 ,solange es sich nur um ,kenntnis des ,altertums handelt1 ist jede ,mhe und jeder ,aufwand berechtigt4 ,da mache ich selbst mit ,freuden und ,eifer mit4 ,sobald man mir aber mit dem hohen sittlich-erziehlichen ,wert des ,altertums fr unsere ,schuljugend kommt protestiere ich laut4 ,das ist nicht echte berzeugung1 sondern traditionelle ,phrase4 ,ja1 die ,ppste1 die den ,horaz1 ,plautus1 ,terenz in der einen ,stunde lasen1 in der anderen mit gleichem ,behagen ,boccaccio ,dekamerone1 die sich im ,vatikan schne griechische ,venusbilder aufstellten1 denen war es ernst mit der antiken ,schwrmerei4 ,ebenso war es unserem ,goethe und ,schiller noch ernst damit1 jenem als er sang3 ,also1 das wre ,verbrechen1 da einst ,properz mich begeistert1 ,da ,martial sich zu mir auch1 der ,verwegene gesellt8 444 diesem1 als er sich nach den ,zeiten zurcksehnte3 ,da man deine ,tempel noch bekrnzte1 ,venus ,amathusia4 ,aber dem ,gymnasialdirektor1 der im ,pastorenrocke umgeht1 der fr innere ,mission1 fr den ,kampf gegen den ,schmutz in ,bild und ,wort eintritt1 den es stets tief geschmerzt hat1 da sich ,goethe so weit vergessen konnte1 die ,rmischen ,elegien zu dichten1 der nichts gelten lassen will1 was nicht sittlich ist1 sittlich nmlich in dem ,pastorensinne gleichbedeutend mit keusch1 der deshalb einen ,rousseau1 ,voltaire1 ,hebbel1 ,ibsen u4 a4 als unsittlich abweist und ihnen ,kulturwert abspricht1 dieser ,herr kann die ,antike nicht ehrlich bewundern3 denn sein ,horaz1 sein ,ovid1 selbst sein ,homer1 sie alle sind ja in seinem ,sinne unsittlich und werden dadurch nicht besser1 da er seinen ,schlern die verfnglichen ,stellen unterschlgt und ihnen den ,horaz zu einer ,art heidnischen ,kirchenheiligen macht4 ,einen solchen ,schwindel durchschaut sofort jeder noch nicht ganz um seinen ,verstand gebrachte ,primaner4 ,jedenfalls nehme ich das zu seinen ,ehren an4 ,wer ,horaz mit ,trakttchenfrmmigkeit liest und das ,gedicht an ,lalage1 um daran den tiefen sittlichen ,stand des jungen rmischen ,kaiserreiches anschaulich zu machen1 fr den hat ,horaz nicht gelebt4 ,der wrde sich eine solche geistige ,mihandlung ebenso energisch verbeten haben1 als wenn sich jemand daran gemacht htte1 auch an seinem ,leibe eine solche ,entmannung vorzunehmen4 ,alle ,sittlichkeitsbestrebungen in ,ehren6 ,ich mache sie zum ,schutze der unmndigen ,jugend selbst mit1 aber dann auch reinliche berzeugungen6 ,dann weg aus der ,schule mit der ,verhimmelung antiker ,sittengre6 ,zwei ,zungen stehen schlecht in einem ,munde4 7,walther47 ,es ist mir unmglich geworden1 ,schriften1 die im ,geiste unserer alten ,gymnasien geschrieben sind1 berhaupt noch zu lesen3 ,ein ewiges ,wiederkauen der ,gedanken1 die nun vor hundert ,jahren die ,begrnder des ,neuhumanismus -- damals mit ehrlicher ,begeisterung -- vortrugen4 ,wie auf ,regimentsbefehl lieben diese ,freunde des ,gymnasiums alle mit gleicher ,inbrunst und gleichem ,verstndnisse den ,homer wie den ,plato1 ,sophocles1 ,cicero und ,horaz4 ,wenn ,hunderte von ,kpfen so uniform auf die ,eindrcke reagieren1 so mssen von ihnen #ij gedankenlose ,nachbeter sein4 ,zumal wenn die ,herren in ihrer ,begeisterung gerade auch in die ,geleise der vorgesetzten ,behrde geraten1 dann regt sich bei mir die ,befrchtung1 da mehr ,suggestion als eigenes ,urteil sie leite4 ,voltaire1 der von ,poesie mehr verstand1 als ich und die ,mehrzahl meiner ,herren ,kollegen1 stellte ,tasso und ,ariost ber ,homer1 ,pindar existierte fr ihn nicht1 von dem lateinischen ,altertum lie er nur ,horaz und ,vergil gelten4 ,schiller schrieb an ,krner 7#agid73 ,pindar hat mir nie behagen wollen1 und ,krner teilte diese ,empfindung 7vgl4 ,popper a4 a4 ,o474 ,der ,franzose ,beyle1 ein selbstndiger ,kopf1 schreibt3 ,viele unter meinen franzsischen ,zeitgenossen bilden sich ein1 die ,werke ,homers und ,racines1 die ,achilles und ,agamemnon 7die mich zum ,ghnen reizen7 zu lieben2 sie glauben sich selbst zu ehren1 indem sie die ,alten bewundern4 ,was mich betrifft1 so verliere ich nach und nach alle ,vorurteile1 die auf der ,eitelkeit der ,jnglingszeit beruhen4 ,ich liebe alles1 was das ,menschenherz schildert2 aber das ,menschenherz1 das ich kenne -- --4 ,unsere ,freunde des ,gymnasiums denken mir zu uniform4 ,ihr ,zusammenschlu macht mir gar keinen ,eindruck4 ,diese ,mnner kmpfen fr ihre ,position nicht minder als fr ihre berzeugungen4 ,sie machen auch auf das ,publikum keinen ,eindruck4 ,natrlich6 sagt man sich1 ,fuhrherren treten auf gegen ,einfhrung der ,eisenbahnen1 ,bierbrauer eifern gegen ,erhhung der ,biersteuer1 ,gastwirte gegen ,verschrfung der ,polizeistunde1 ,gymnasialdirektoren und ihr ,anhang wirken fr ,erhaltung des ,gymnasiums4 ,diese ,herren haben vielfach keine eigene1 selbsterworbene berzeugung1 ja1 was viel rger ist1 sie wollen sie nicht einmal andern ,menschen zugestehen4 ,sie stellen an ,andersdenkende das ,ansinnen1 zu schweigen oder sich ihnen unterzuordnen2 sie meinen1 wer ihre sog4 ,ideale nicht teile1 drfe an einem ,gymnasium nicht unterrichten4 ,da gestatte ich mir doch die ernste ,frage3 ,glauben denn all diese unduldsamen ,herren an das in ihren ,schulen gelehrte ,christentum8 ,machen sie nicht alle die ,andachten feierlich mit1 ber die sie in den ,pausen witzeln8 -- ,ich bitte um ,antwort4 ,ich will ,zeugnisse gegen das humanistische ,gymnasium aus der ,bltezeit anfhren4 ,hckel sagt3 ,wahre ,bildung besteht nicht in totem ,wissen und leerem ,gedchtniskram1 sondern in lebendiger ,entwicklung des ,gemtes und der ,arbeitskraft4 ,darum aber fehlt so oft den ,studierenden und zumal den ,hochgelehrten1 was man mit ,recht den gesunden ,menschenverstand nennt4 ,sie stehen dem ,leben meist ratlos gegenber und befnden sich etwa in der ,lage eines ,soldaten1 der1 von einem ,feinde angegriffen1 erst in seinem ,exerzierreglement nachschaut1 was er zu tun habe4 ,fast alle bedeutenden tatkrftigen ,mnner haben ein beschrnktes ,wissen gehabt4 ,die ,wissensdressur schwcht ebenso den ,geist wie den ,willen und macht aus dem ,schler in den meisten ,fllen einen guten ,rsonneur nach ,art ,hamlets und sehr oft einen boshaften ,jago4 ,ein anderer ,greis1 ,geh4 ,justizrat ,l4 ,passage1 zitiert diese ,worte mit ,zustimmung und sagt dazu3 ,das damalige ,gymnasium 7um #ahdj7 mit seiner pedantischen ,hrte1 ein wahres ,fegefeuer der ,jugend1 doch ohne dessen reinigende ,kraft2 eine wohlorganisierte ,anstalt1 in der so viele ,jungen krperlich und oft auch geistig ruiniert wurden4 ,denn man belastet nicht ungestraft sein ,gedchtnis mit totem ,wissen2 es nimmt dem ,geiste alle ursprngliche ,kraft und entfernt das ganze ,leben und ,denken von der ,natur4 ,nichts seltener bei unseren ,gebildeten als selbstndiges ,denken4 ,selbst unsere ,studenten laufen einfach im ,trott mit4 ,jetzt endlich1 wohl zum ,teil durch ,anregungen von auen her1 regt sich bei ihnen der ,wille1 ihr ,leben gleichsam selbst in die ,hand zu nehmen4 ,zu meiner ,studentenzeit war man einfach der ,sklave alter ,sitten und ,anschauungen2 wer sich dem ,sauf- und ,raufzwang nicht fgen wollte1 war vor ,insulten nicht sicher4 ,wir machten natrlich mit1 heulten mit den ,wlfen1 obschon wir uns sagen muten1 da diese ,bildung1 die sich mit wstem ,saufkomment vertrgt1 keine wahre ,menschenhhe bedeutete4 ,wie der ,simplizissimus lehrt1 ist sie dem niederen ,volke nicht weniger als den wirklich erzogenen ,menschen schon zum ,gesptt4 ,diese ,bildung1 die fr viele schon mit dem ,einjhrigenzeugnis abschliet1 schafft uns heute schwerlich noch den vorbildlichen ,manneswert4 -- ,der deutsche ,universittsprofessor ist verwhnt3 er sieht sich gern als die ,blte ,deutschlands gefeiert4 ,er nimmt auch bis an unsere ,zeit heran in ,romanen und auf der ,bhne eine ,ausnahmestellung ein4 ,der ,fachmann aber kann nie allgemeingltiges ,vorbild werden4 ,in den letzten ,jahrzehnten haben auch der ,knstler und der ,industrielle dem ,gelehrten empfindlich ,konkurrenz gemacht3 das ,bildungsideal hat sich gewandelt4 ,man scheint bei ihm gerade die rechten ,mannestugenden zu vermissen4 ,wer in das ,kleinleben der ,universitten und in den ,kleinkrieg der akademischen ,literatur tiefere ,einblicke getan hat1 dem schwindet auch manches von dem ,nimbus1 mit dem sich die ,vertreter der freien ,forschung zu bekleiden wuten4 ,auch da wird mit ,wasser gekocht4 ,auch da oft geschwiegen1 wo es ,mannespflicht wre1 den ,mund weit aufzutun4 ,wir haben auch unter den ,akademikern schon zu viele gesehen1 die sich in entscheidenden ,fragen laudabiliter unterworfen haben4 ,der ,gelehrte ist eben bei uns zugleich in erster ,linie ,beamter4 ,damit kommen wir auf einen ,typus1 der heute in ,deutschland herrschend und tonangebend ist4 ,gewi1 der ,gelehrte hatte und hat in ,deutschland nach wie vor einen mchtigen ,einflu4 ,solange unsere ,lehrer ihren ,stolz darin suchen1 ,gelehrte zu sein1 nehmen sie an dieser ,stellung ehrenden ,anteil4 ,aber unser ,lehrerstand ist noch jung4 ,er hat noch seine ,not1 sich selbstndig neben dem der ,offiziere und ,juristen zu behaupten1 hat keine alten gefestigten ,formen und ,anschauungen1 die ihn im ffentlichen ,urteil schtzen1 hat kein ueres ,ansehen1 keine uere ,macht als ,erbe empfangen3 fast mu ein jeder ,lehrer in der ffentlichkeit sich seine geachtete ,stellung erst selbst erkmpfen1 die man dem jungen ,leutnant oder ,juristen als selbstverstndlich einrumt4 ,deshalb jetzt der ,zusammenschlu der ,lehrer4 ,sie wollen durch ,massenwirkung1 durch eine ,vertretung ihrer ,standesinteressen den ,wert jedes einzelnen heben1 deshalb vor allem auch ihr ,streben nach ,beamtenqualitt4 ,ob das ein richtiger ,weg ist8 ,je mehr die ,standes-,kasten- und ,herdentriebe gepflegt werden1 um so leichter versinkt der einzelne in der groen ,masse1 um so weniger wird er ,lust und ,beruf in sich verspren1 seine ,eigenart zum ,durchbruch zu bringen4 ,parteiwesen1 ,kasten-1 ,cliquen-1 ,trustwirtschaft -- all diese ,zusammenschlsse sind die ,pflege des ,besten1 der ,persnlichkeit1 feindlich4 ,dem ,lehrerberufe1 in dem nur der ,mann in seiner ,eigenart ,groes vermag1 ist diese ,entwicklung und ,pflege des ,standesbewutseins zunchst wohl ntig1 auf die ,dauer aber gewi von ,schaden4 ,alle groen ,lehrer waren ,eigenbrodler4 ,geist lt sich nicht uniformieren oder zu gleichen ,rationen auf ,tausende verteilen4 ,auch hier gilt das stolze ,wort3 ,selbst ist der ,mann6 ,man wird auch beobachten1 da die zur ,vertretung ihrer ,standesinteressen vereinigten ,berufsarten den einzelnen ,mann1 der eigene ,gedanken und ,ziele verfolgt1 nicht schtzen1 sondern lieber als ,sonderling fallen lassen oder gar verfolgen4 ,wo ,majorittsbeschlsse entscheiden1 da gedeihen keine selbstndigen ,kpfe1 noch weniger aber da1 wo ,gesinnungen und ,leistungen amtlich vorgeschrieben werden4 ,an ,stelle der gelehrten ,bildung mssen wir in der ,erziehung die ,mannhaftigkeit als ,ziel setzen4 ,x4 ,fragen ans ,gewissen4 ,sagen ,sie1 ,herr ,professor ,gurlitt1 ,sie sind doch selbst klassischer ,philologe3 ,knnen ,sie es mit ,ihrem ,gewissen verantworten1 da ,sie in dieser ,weise gegen die ,schule eifern1 der ,sie ,ihre eigene ,ausbildung verdanken1 an der ,sie selbst mehr als #bj ,jahre gewirkt haben8 ,knnen ,sie das8 ,ja -- kann ich6 ,wissen ,sie denn1 da ,herr ,geheimer ,regierungsrat ,dr4 ,matthias1 ,vortragender ,rat im ,ministerium1 den ,sie doch selbst so sehr schtzen1 wissen ,sie1 da der ,ihr ,treiben verurteilt8 ,so8 ,tut mir leid4 ,mir hat er nichts derart gesagt4 ,im ,gegenteil4 ,er hat mir zu dem ,erfolge meiner ersten ,broschre ,glck gewnscht und sie in seiner ,monatsschrift warm besprechen lassen4 ,wissen ,sie nicht1 da er von literarischen ,sturmvgeln schrieb1 die sich nicht scheuten ins eigene ,nest zu hofieren8 ,ja1 das habe ich einmal gelesen1 aber nicht auf mich bezogen4 ,aber es geht auf ,sie4 ,man ist ermchtigt worden1 ,ihnen das zu sagen4 ,man8 -- wer ist das8 ,wer ist dieser ,mann1 der zu solchem ,botendienste sich hergeben knnte8 -- ,zudem -- nein6 unmglich6 ,so spricht kein hochgestellter preuischer ,beamter zu einem ohnmchtigen ,unterstellten6 ,der hat andere ,mittel1 ihm seinen ,willen und sein ,urteil kund zu tun4 ,wird wieder gelogen sein1 wie so vieles heute4 ,ja1 aber wie wollten ,sie sich gegen dieses ,urteil1 falls es wirklich auf ,sie gemnzt wre1 rechtfertigen8 ,hchst einfach6 ,erstens ist das ,gymnasium nicht mein ,nest -- nie gewesen4 ,sie knnten mit gleichem ,rechte einem ,gefangenen sagen1 er solle sein ,nest1 nmlich das ,gefngnis1 ehren4 ,ich mute in das ,gymnasium gehen1 weil mich meine ,eltern dort hinschickten und weil ich sonst in ,deutschland nichts htte erreichen knnen4 ,es hat aber niemals ein ,mensch danach gefragt1 ob ich in diesem angeblichen ,neste mich irgend wohl und warm gebettet fhlte4 ,mein ,nest8 ,sonderbar6 ,mein ,nest ist mein ,elternhaus1 -- auf das lasse ich nichts kommen4 ,mein ,nest ist mein ,vaterland1 dem ich in ,treue diene4 ,als ich ,lehrer wurde1 dachte ich in meiner ,einfalt1 man knnte da nach eigenen berzeugungen leben und wirken1 dachte nicht1 da in diesem ,neste ,gesetze herrschen1 so streng und unausweichlich wie auf dem ,kasernenhofe4 ,aber auch hier ist es in #be ,jahren niemals irgendeinem ,menschen eingefallen1 mich zu fragen1 wie es mir denn in meinem sog4 ,neste gefalle4 ,ich wrde ihm geantwortet haben3 ,sehr mig4 ,ich bin dem ,gymnasium entwachsen4 ,ist das so schwer zu verstehen8 ,mu ich heute noch ,hoffnungen und berzeugungen hegen1 die vor #cj ,jahren mein ,tun bestimmten8 ,habe ich nicht ber meine innere ,entwicklung ehrlich ,rechenschaft abgelegt8 ,bin ich denn auf irgendeine ,schulgattung eingeschworen8 ,was fr eine ,philisterei1 von mir zu verlangen1 da ich mein ,lebtag berzeugter ,gymnasiast sein und bleiben msse6 ,hat sich nicht ringsum die ganze ,welt gewandelt8 ,mich geht ,deutschland und die deutsche ,jugend an1 die ,schulgattungen aber als bloe ,mittel zum ,zwecke sind mir ,nebensache4 ,zweitens3 ,von ,beschmutzen kann gar keine ,rede sein4 ,wohl aber erlaubte ich mir1 darauf aufmerksam zu machen1 da in dem schnen ,nest viel alter ,unrat liegt1 und da es hohe ,zeit wird1 den alten ,schmutz hinauszuschaffen1 sonst knnte man mit dem ,simplizissimus sagen und singen3 ,zum ,teufel1 wenn nur der ,haustrknopf vorne blinkt1 ,was schadet's1 wenn die ,senkgrube hinten rinnt und stinkt86 -- ,aber1 lieber ,gurlitt1 immer wieder dieselben malosen bertreibungen6 ,ich hatte gedacht4 ,sie htten sich jetzt grndlich erholt und ,ihre ,nerven beruhigt6 ,danke1 ja6 ,fhle mich wieder recht frisch und kampfeslustig4 ,ich bertreibe aber gar nicht4 ,ja doch1 schauderhaft bertreiben ,sie1 jedes ,wort ist eine ,malosigkeit4 ,so8 ,na1 dann antworten ,sie mir einmal auf zwei ,fragen4 ,aber1 bitte1 offen und ehrlich1 unerbittlich wahrhaftig6 ,nun1 das wre8 ,erstens3 ,erziehen unsere ,schulen1 wie die englischen1 zur ,wahrhaftigkeit8 ,ja oder nein8 ,in ,england ist ein ,schler gechtet1 der einmal lgt4 ,ist das bei uns ebenso8 ,jedenfalls erstrebt -- ,bitte1 keine ,ausflchte3 ja oder nein8 ,ist der deutsche ,abiturient stets ein ,jngling von unbedingt gefestigter ,wahrhaftigkeit8 ,ja oder nein8 ,allerdings -- -- nein6 ,zweite ,frage3 ,erziehen dieselben ,schulen -- wie in ,england -- zur ,mannhaftigkeit8 ,ja oder nein8 ,wre es der ,fall1 so mten wir doch in ,deutschland ,millionen mannhafter ,mnner haben4 ,haben wir das8 ,gehen bei uns die ,geraden1 ,verllichen1 ,tapferen1 ,unentwegten1 ,selbstndigen1 die echten1 schlichten ,persnlichkeiten von sicherem ,selbstgefhl und von klarem ,willen millionenweise um8 ,ja oder nein8 ,nein6 ,also1 so folgere ich wohl mit ,recht1 ist unsere ,erziehung in der ,schule falsch6 ,wenn eine ,einrichtung gerade das nicht erreicht1 was sie erreichen sollte1 dann taugt sie nichts4 ,dann wre es vielleicht sogar verdienstlicher1 in dieses ,nest hinein zu hofieren als neue ,blumen darin aufzuhufen1 nicht wahr8 ,na1 -- ich will ,ihnen die ,antwort lieber erlassen4 ,noch eins3 ,philologie und deutsche ,jugenderziehung sind vllig getrennte ,begriffe4 ,ich bin gerne klassischer ,philologe1 wnsche meiner ,wissenschaft eine starke1 blhende ,entwicklung auf den ,hochschulen1 nicht aber in den ,knabenschulen4 ,wissenschaften gehren auf die ,universitt4 ,hofieren68 -- das ist krnkend1 ehrenrhrig und zwingt mich zur ,abwehr3 ,meine ,schrift ,der ,deutsche und sein ,vaterland1 auf die allein wohl der ,zeit wegen jenes ,urteil gehen kann1 ist in #hjjj ,exemplaren verbreitet1 manches einzelne ,exemplar haben1 wie mir nachgewiesen wurde1 #dj--fj ,leser in ,lesevereinen1 ,leihbibliotheken u4 dgl4 gelesen4 ,ich darf annehmen1 da an #ajj #jjj deutsche ,mnner und ,frauen mein ,buch kennen4 ,die deutsche ,presse hat sich zu #ij mit ,wrme und mit vollster ,zustimmung darber ausgesprochen3 es wurde selbst in der gegnerischen ,presse als eine mannhafte ,tat bezeichnet4 ,eine groe ,anzahl von ,mnnern1 deren ,namen jeder ,deutsche mit ,achtung ausspricht1 hat mir persnlich in ,schrift und ,rede seinen ,beifall bekundet4 ,eine groe deutsche ,new ,yorker ,zeitung brachte ber mich einen langen ,artikel1 der mit den ,worten schlo 7ich zitiere wieder aus dem ,gedchtnis2 zur ,not wre aber jene ,zeitung gewi noch zu finden73 ,einen ,orden wird ,gurlitt fr diese ,schrift in ,preuen nicht bekommen4 ,wre aber ich deutscher ,kaiser1 ich wrde diesem ,manne fr seine ,tat den ,pour le mrite verleihen4 ,ich lasse mir meine ehrliche ,arbeit nicht verunglimpfen1 von niemandem4 ,sie hat mir schwere ,gewissenkmpfe und manche schlaflose ,nacht gekostet1 hat manch offenen ritterlichen ,feind1 aber auch eine wahre ,meute von versteckten ,neidern1 ,ehrabschneidern1 ,denunzianten und sonstigen ,widersachern gegen mich in ,ttigkeit gesetzt1 und ich stehe dafr bis heute noch in einem heien1 aber1 wie ich doch meine1 guten und mannhaften ,kampfe4 ,hofieren86 ,nein1 mein ,verehrtester1 jene ,arbeit kam mir aus ,kopf und ,herzen1 nicht aus dem ,gedrm4 ,auch den ,ausdruck litterarischer ,sturmvogel lasse ich in ,beziehung auf mich nicht gelten4 ,nur keine erheuchelte ,bescheidenheit6 ,was ich schreibe1 schreibt ein ,mann1 der sein ,lebtag angestrengt geistig gearbeitet und der einen in der ,wissenschaft geachteten ,namen hat4 ,die geehrtesten ,mnner aus dem ,gebiete der ,pdagogik3 ,mnch1 ,cauer1 ,lyon1 ,ziehen u4 a4 haben sich eingehend mit meinen ,arbeiten beschftigt1 wenn zum ,teil auch sie bekmpfend4 ,seit wann aber wird denn mit ,kanonen nach ,spatzen geschossen8 ,oder nach ,mwen und sonstigen ,sturmvgeln8 ,herr ,matthias selbst hat mich1 als er seine ,monatsschrift grndete1 schriftlich zur ,mitarbeit einladen lassen und mir auch mndlich ber meine gelehrte ,schriftstellerei ,ehrendes gesagt4 ,sind noch weitere ,zeugnisse zu meiner ,ehrenrettung ntig8 ,soeben 7#bg4 ,,ix47 lese ich in der ,schul-,reform 7,i1 ,nr4 #b71 die in ,wien erscheint3 ,in der ,zeitschrift die ,wage ,nr4 #cc wrdigt die ,fhrerin der sterreichischen ,frauenbewegung4 ,frau ,marianne ,hainisch1 eben von einer ,studienreise durch ,deutschland heimgekommen1 auf der sie dem ,schulwesen besondere ,beachtung schenkte1 die ,verdienste der ,reformliteratur und nannte ,dr4 ,gurlitts ,schriften die groe ,tat eines ,lehrers4#aj ,eine ,elite der ,lehrerschaft stehe in ,deutschland an der ,spitze der ,bewegung1 die sterreichisch kapitalistische ,bltter als uferlose ,schwrmerei totschweigen4 ,dazu bemerkt sie3 ,bis vor kurzem muten wir daran verzweifeln1 da auch sterreich gleich unbefangene und mutige ,schulmnner bekomme4 ,nun -- ist dieser ,zweifel geschwunden4 ,das von ,schulmnnern herausgegebene ,blatt fhrt diese ,darstellung mit ,beifall an4 ,inzwischen hat sich also das ffentliche ,urteil ber mein ,schulgemlde deutlich genug geuert4 ,etwa so3 ,recht trbes1 unerfreuliches ,bild4 ,moderne ,richtung1 ohne rechten sog4 ,idealismus1 zu dster1 zu real1 aber immerhin sicher und gut gemalt2 verwnscht naturgetreu1 von verblffender ,ehrlichkeit4 ,ich meine1 mir als einen ,malersohne mute auch so ein ,bild1 wenn ich alle ,kraft zusammennehme1 schon gelingen4 ,die ,kritik hatte wirklich keine zu groe ,mhe1 die ,natur und ,beschaffenheit der angewandten ,farbentne zu erkennen3 ,semper enim valet dictum1 quod cacatum non est pictum -- und umgekehrt6 ,deshalb nochmals3 ,jene hlichen ,worte sind nicht auf mich gezielt1 sollten sie es aber sein1 so treffen sie mich nicht4 -- -- ,es haben sich aber doch auch andere ,autoritten gegen ,sie erklrt4 ,natrlich6 ,nennen ,sie mir in der ganzen ,welt irgendeine ,lehre1 gegen die sich nicht ,autoritten erklrt haben6 ,schrecken ,sie noch vor ,autoritten zusammen8 ,o1 ihr ,kleinglubigen1 denen schon ein bloer ,name den ,mannesmut raubt6 ,widerlegt hat mich niemand4 ,da sage ich aber mit ,luther3 ,es sei denn1 da ich mit ,zeugnissen der heiligen ,schrift 7nein6 auf die verzichte ich7 oder mit ffentlichen1 klaren und hellen ,grnden und ,ursachen berwunden werde1 denn ich glaube weder dem ,papst1 noch ,konzilien allein -- noch ,herrn ,prof4 ,friedrich ,paulsen allein --1 weil es am ,tage und offenbar ist1 da sie fters geirrt haben und sich selbst widersprechend sind 444 so kann ich und will ich nichts widerrufen1 weil weder sicher noch geraten ist1 etwas wider das ,gewissen zu tun4 ,obgleich also schon das schwerste ,geschtz gegen den ,sturmvogel aufgefahren ist1 kommt er sich noch keineswegs erschossen vor4 ,ein ,mrser1 ,cauer genannt1 machte einen groen ,lrm1 ,qualm und ,gestank1 war aber nur mit ,vogeldunst geladen und konnte ihm die ,haut nicht ritzen4 ,ein zweiter berhmter ,mrser1 ,paulsen genannt1 hatte zwar gute ,munition1 scho aber zu vielfachem ,staunen ganz daneben4 ,ein dritter stattlicher1 aber alter ,mrser1 ,kruse1 sollte lieber ausrangiert werden als schon unbrauchbar und vllig ausgeschossen4 ,ein anderer guter1 ,mnch1 wollte mich wohl gar nicht verwunden1 sondern wurde an meiner ,seite losgeknallt4 ,das gleiche gilt von dem wackeren ,mrser ,lyon4 ,daneben ist dann noch mit kleinerem ,kaliber1 gezogenen und auch recht ungezogenen ,geschtzen1 selbst mit ,pistolen1 ,windbchsen und ,pustrohren fleiig auf mich geschossen worden -- dieses nmlich aus dem ,versteck hinter dem ,gartenzaune hervor1 von kleinen ,gassenbuben mit ,rotznschen -- hat mir alles nichts anhaben knnen4 ,andere waren noch klger und legten sich nchtlich in den ,hinterhalt4 ,mit treuem ,fleie brachten sie allerlei ,netze an1 ,leimruten1 ,fuangeln und ,selbstschsse und sperrten so die ,futterpltze4 ,das waren die ,korrekten1 ,gewissenhaften1 mit einem ,worte die lieben -- ,frommen4 ,gott der ,herr hat ihrer ,hnde ,werk gesegnet4 ,gefangen haben sie zwar den literarischen ,sturmvogel nicht1 aber doch erreicht1 da er sein ihm verleidetes ,nest aufgibt4 ,er wird sich jetzt einen hheren1 freieren ,horst suchen4 ,haben ,sie was dagegen8 -- ,niemand wird ,ihnen das ,recht der freien ,meinungsuerung in ,deutschland streitig machen4 ,wir fordern nur1 da ber die ernsten ,erziehungsfragen ruhig1 sachlich und nchtern verhandelt werde4 ,wir verabscheuen den demagogischen ,ton4 ,demos1 mein ,verehrtester1 heit ,volk1 demagogisch heit sich ans ,volk wendend4 ,eine ,angelegenheit1 die jedem im ,volke angeht1 gehrt auch vors ,volk4 ,ja aber ,ihre leidenschaftliche ,sprache6 ,mu die ,pdagogik nchtern sein8 ,pestalozzi schrieb ber ,erziehungsfragen im ,tone des ,priesters1 des ,sehers4 ,manche seiner ,schriften haben eine so gehobene ,sprache1 da man ,oden1 ,dithyramben zu lesen glaubt3 ,man denke z4 ,b4 an die ,abendstunde eines ,einsiedlers4 ,sie erinnern mich im ,tone an ,nietzsches ,also sprach ,zarathustra4 ,begeistert und begeisternd schreibt auch ,frbel1 schrieben alle1 denen die ,sache wirklich ans ,herz ging4 ,seit wann ist es ,vorschrift und ,gesetz1 da der ,lehrer ein nchterner1 leidenschaftsloser ,mensch sein mu8 ,ja1 aber4 -- ,was wollen ,sie wieder mit ihrem ja aber8 ,ist es etwa falsch was ich sage8 ,unser ,kaiser hat seinen ,deutschen empfohlen ja also zu sagen6 ,ja aber1 ,sie drfen nicht bersehen1 da diese ,mnner in ,begeisterung aufbauen wollten1 nicht aber einreien1 anschwrzen1 nicht das ,erhabene in den ,staub ziehen4 ,das ,falsche einreien ist eine eben so wichtige1 ernste auch erhebende ,arbeit1 wie ,neues aufbauen4 ,erst mu ,platz1 ,raum1 ,luft geschaffen werden1 ehe ,neues gedeihen kann4 ,zudem3 hat etwa ,herder sanft gesuselt1 als er gegen die ,unnatur des ,lateinkultus in ,deutschland auftrat8 ,nein1 wie ein wilder ,giebach brauste seine ,rede dahin1 ri alte morsche ,baumstmme und ,felsblcke mit sich und bertnte das ,klagen und ,jammern der ,sachlichen1 ,besonnenen1 ,mavollen1 ruhig ,abwgenden4 ,htten nicht ,geheime ,beschwichtigungsrte was ,herder wollte und schuf1 wieder leise1 leise beiseite geschafft1 nicht wieder den alten ,boden von allem seinen ,schotter und ,steingerll gesubert1 um dann in altbewhrter ,weise ihre exotische ,gartenkultur neu herzurichten1 htten sie der ,natur ,einla gewhrt1 so wre die heutige ,schule kein geknstelter ,ziergarten mit kmmerlichem ,spalierobst1 mit langen1 langweiligen ,reihen von ,orangenbumen in ,holzkbeln1 ,pflanzen1 die reife ,frchte nicht bringen knnen1 dann htten wir jetzt ein ,stck echten1 schnen deutschen ,waldes mit hundertjhrigen derben ,eichen1 ,buchen1 ,kiefern1 ,fichten1 ,tannen1 ,erlen1 ,eschen -- die deutsche ,natur ist ja so reich an jeglichem ,gewchs4 ,dann she es anders aus in den deutschen ,landen6 ,aber man war schon vor hundert ,jahren lieber besonnen und mavoll und lie die leidenschaftlichen ,schreier sich ausschreien4 ,schlielich wird ja wohl jeder matt1 mde und still4 ,ist aber nicht alles ,groe auf ,erde mit ,leidenschaft erstritten worden8 ,waren ,luther1 ,lessing1 ,schiller1 ,freiherr von ,stein1 ,arndt mavoll8 ,euren ,ohren tut mein ,gepolter wehe8 ,ich schlafe ein bei eurem matten ,gerede4 ,mu ich sprechen und schreiben wies euch gefllt8 ,hat nicht eben eure ,mattherzigkeit die ,schulen heruntergebracht8 ,klagt man nicht tausendfach in ,deutschland1 wie ihr jede lebendige ,empfindung1 jedes wahre1 schlichte ,gefhl1 jedes ,aufjauchzen1 jede ,sehnsucht1 jedes ,hoffen und ,trumen des ,herzens1 wie ihr das ganze ,leben der ,jugend eingefangen in eure klirren ,verstandesregeln eingefangen1 eingeengt und eingesargt habt8 ,klagen nicht deutsche ,greise noch1 da ihr ihnen die ,jugend geraubt8 ,nein8 ,nun1 so lest ,l4 ,passage ,ein ostpreuisches ,jugendleben1#aa wo ein #ha jhriger ,geheimer ,justizrat sein ,herz ausschttet und unter dem ,beifalle einer groen ,zahl von ,mnnern1 zumal ,lehrern diese seine schwere ,anklage gegen das deutsche ,gymnasium erhebt4 ,jetzt kommt man mir mit der vermeintlich vernichtenden ,anklage1 da ich1 nervs berreizt1 das rechte ,augenma fr die ,dinge verloren htte4 ,so druckt die ,staatsbrger ,zeitung1 die solange sie unter ,dr4 ,wachlers ,leitung stand1 ein ernstes1 der ,wahrheit dienendes ,organ war1 jetzt aber in ,stckersche ,geistesregionen hinabgezogen1 den ,kampf fr den rechten ,glauben und eine rechte ,verlogenheit rstig wieder aufgenommen hat4 ,sie glaubt mich dadurch zu vernichten1 da sie mich1 ebenso wie es der gleich fromme ,reichsbote tat1 ihren glubigen ,lesern und einer ber ,deutschlands ,wohl wachenden ,behrde als einen ,roten1 einen ,sinnesgenossen von ,mehring vorstellt4 ,wer nmlich nicht mit den bestehenden staatlichen ,einrichtungen einverstanden ist1 nicht unduldsam1 engherzig1 kurzsichtig und verlogen1 wie jene ,muckerbltter selbst1 der ist ein ,reichsfeind1 ein ,umstrzler1 ein ,kulturschdling4 ,schade1 da die ,scheiterhaufen abgeschafft sind4 ,es sind dadurch diese treuen ,diener ,christi um die schnsten ,lebensfreuden gekommen4 ,wenn sich meine ,nerven im ,dienste fr die deutsche ,jugenderziehung abgenutzt haben1 so sehe ich darin keinen entwrdigenden ,vorwurf4 ,es urteilen aber gerade so hart wie ich ber unsere staatlichen ,zustnde1 zumal ber unsere ,schulen1 junge1 gesunde1 blhende ,mnner von ungeschwchter ,nervenkraft4 ,ich werde gleich ein ,prbchen davon geben4 ,wenn ,hter altbewhrter ,schulweisheit mir sagen1 da meine geistige ,kraft erschpft1 und ich nicht mehr im ,stande sei1 neue ,gedanken zu finden1 so antworte ich ihnen3 ,neue ,gedanken habe ich bei euch noch niemals gefunden2 ihr kaut nun schon seit hundert ,jahren denselben ,brei1 und da meine ,kraft noch nicht ganz erloschen ist1 das sollt ihr1 wenn ich am ,leben bleibe1 an euren sog4 ,idealen und am eigenen ,behagen noch schmerzlich empfinden lernen4 ,noch fhle ich ,kraft in mir1 vor allem die ,kraft1 ,unwrdiges von mir abzuschtteln und mir mein ,leben nach meinen inneren ,gesetzen zu bauen4 -- ,und nun jenes versprochene ,stimmungsbildchen eines jungen1 kerngesunden deutschen ,mannes1 der nicht ,lehrer1 nicht ,vater1 also persnlich zunchst nicht interessiert ist4 ,wie er urteilen viele ,tausende deutscher ,mnner und ,frauen mit und ohne ,nerven4 ,man lese also den ,artikel von ,h4 ,ilgenstein ber ,mihandelte ,volkserzieher1 um zu erfahren1 wie man in aufgeklrten ,kreisen ber die ,geistesfesselung der ,lehrer und ,kinder denkt 7,blaubuch #aijf ,nr4 #bf73 -- -- ,so sind gerade unsere ,schulen wahre ,brutanstalten fr ,heuchelei und ,verlogenheit4 ,doch wir wollen nicht mehr4 ,die ,unsittlichkeit eines freien ,mnnern gegen ihre berzeugung aufgezwungenen ,religionsunterrichts stinkt zum ,himmel4 ,wer diese ,einrichtungen in ,schutz nimmt1 liefert seine ,kinder ,mnnern aus1 die es fr ersprielich halten1 von ihren ,untergebenen unsaubere ,handlungen an ,reinen und ,schuldlosen zu fordern4 ,die ,brder im ,herrn sagen natrlich3 ,wenn der ,lehrer nicht unsern ,glauben hat1 so mag er gehen1 wo der ,pfeffer wchst2 wir halten ihn nicht4 ,das ,vaterland ist weit1 und derer1 die an der ,staatskrippe sichere ,futterstellen suchen und dafr gern ihr bichen berzeugung drangeben1 gibt es in ,deutschland wei ,gott genug4 ,brauchen wir ,mnner oder brauchen wir ,beamte8 ,gott4 ,religion4 ,was fr ein ,unsinn1 wenn es sich um die ,erziehung von ,untertanen handelt4 ,ihr erklrt es fr unsittlich1 mit der ,gottessehnsucht werdender ,menschen ,schacher zu treiben8 ,habt euch nicht6 ,wer sagt euch1 da wir ,menschen brauchen8 ,wir brauchen ,knechte1 ,soldaten1 ,assessoren1 ,oberlehrer1 ,schulrte4 ,wir brauchen ,wesen1 die befehlen und ,wesen1 die ,ordre parieren4 ,alles andere ist vom bel4 ,was wollt ihr8 ,lehrer1 die sich nicht als ,untertanen fhlen1 knnen doch keine ,untertanen erziehen4 ,mssen wir1 die ,schulrte und ,ministerialdirektoren1 nicht auch den ,pfaffen gehorchen1 die im ,parlament jede neue ,kanone streichen wrden1 wenn wir euch nicht zwngen1 bei den ,werdenden immer wieder ,reklame fr sie zu machen8 ,geben wir euch deshalb ,hungerlhne1 da ihr euch wie die ,reichen gebrdet1 die es nicht ntig haben zu dienen8 ,was ,gott ist1 das ist in den amtlichen ,vorschriften klipp und klar fr ewig festgelegt4 ,wozu der ,lrm8 ,wir verlangen nicht1 da ihr glaubt4 ,ihr sollt nur andere glauben lehren4 ,im brigen seht die ,armee3 wie herrlich klappt es da mit unserm ,gott3 ,helm ab zum ,gebet6 444 ,fertig6 444 ,wer nicht fertig ist1 wird ins ,loch gesteckt4 ,viele -- sehr viele schon heutzutage -- ziehen es natrlich unter diesen ,umstnden vor1 ins ,privatlehrerelend zu gehen oder1 wenn es nicht zu spt ist1 sich nach einem anstndigen ,berufe umzusehen1 wo sie wenigstens vor sich selbst ehrliche ,kerle bleiben knnen4 ,die meisten aber fgen sich leider noch immer dem auf sie als ,beamte ausgebten ,zwange4 ,aber wer knnte ihnen daraus einen ,vorwurf machen8 ,was soll ein ,philologe oder gar ein ,elementarlehrer anfangen1 wenn er von ,ekel erfat seinem unerfreulichen ,berufe ,valet sagt8 ,es kommt hinzu1 da es drauen im praktischen ,beruf jenseits aller ,behrden durchaus nicht als ,empfehlung gilt1 ein gewesener ,lehrer zu sein4 ,man verbindet eben durch die eigenen ,beobachtungen1 die man als ,kind gemacht hat1 mit dem ,lehrer unwillkrlich den ,begriff persnlicher ,unfreiheit1 ,unselbstndigkeit und nicht selten -- von der famosen ,religionstunde her -- den der ,heuchelei4 ,so mu der ,volkserzieher in ,voraussicht der ,not1 die seiner harrt1 sich vor den ,karren der triumphierenden ,pfaffen spannen4 ,er mag mit den ,zhnen knirschen4 ,er mu4 ,er wird geknebelt4 ,die ,pension ist der ,kder1 die den sonst ,berufslosen gefgig macht4 ,so wird er1 der uns den ,menschen der ,zukunft schuldet1 zu einem der gefhrlichsten ,bazillentrger der ,reaktion4 ,von niemanden beneidet1 von keinen geliebt1 von den ,schlern gehat und betrogen1 wie er die ,schler betrgt1 von der ,gesellschaft als notwendiges bel empfunden1 so bt er mit ,ekel einen ,beruf aus1 der ihm als freiem ,manne ein ,stolz und ein ,gottesdienst wre4 bertreibung6 wird man ausrufen4 ,malose bertreibung6 ,mag sein4 ,doch es kommt hier auf die ,stimmung an und die ist echt6 ,,xi4 ,der ,beamte als ,erzieher zur ,mannhaftigkeit4 ,bei der herrschenden ,anbetung des ,staates gilt unserem ,volke der berufsmige ,diener des ,staates als unentbehrlichste und wrdigste ,person4 ,auch der ,ehrgeiz des kleinen ,mannes geht dahin1 ,beamter zu werden4 ,es ist das sichere ,brot1 hat auch eine mit dem ,amte verbundene sichere ,einschtzung und ,wrde4 ,der ,deutsche trgt seine ,beamtenuniform gern4 ,es kommt ihm nie zum ,bewutsein1 da es eine ,tracht der ,unfreien sei4 ,dem ,staate dienen gilt ihm als hchste und damit als ehrende ,pflicht4 ,deshalb werden in ,deutschland jetzt diejenigen ,tugenden am hchsten geschtzt1 die ein tchtiger ,beamter braucht4 ,gehorsam1 ,pflichttreue1 ,pnktlichkeit1 ,amtsverschwiegenheit1 ,bescheidenheit1 ,zurckhaltung im politischen ,leben1 vorbildlich kirchlicher ,lebenswandel1 ,korrektheit4 ,wie man sieht1 eine ,reihe trefflicher ,tugenden1 aber -- bei ,licht besehen -- doch vorwiegend ,tugenden von ,unfreien1 eben von ,bediensteten4 ,der ,beamte hat ein ,amt1 aber keine ,meinung4 ,er hat seine ,pflicht zu tun1 dafr wird er bezahlt und dienstlich befrdert4 ,eigene ,meinungen hat er am besten fr sich zu behalten1 hchstens darf er sie -- natrlich in angemessen bescheidenem ,tone -- gegebenen ,ortes zur ,begutachtung unterbreiten4 ,man sieht es aber nicht gerne1 da er mit eigenem ,kopfe denke4 ,am angenehmsten ist der ,beamte1 der seiner ,behrde am wenigsten ,mhe macht1 nie widerspricht1 mit seiner ,person im verborgenen bleibt1 ,konflikte vermeidet1 gefllige ,berichte einreicht und dadurch der ,behrde besttigt1 wie doch so weise sie alles eingerichtet hat4 ,die ,staatsmaschine darf halt nicht knarren4 ,jedes ,rdchen hat geruschlos einzugreifen4 ,wer sich dazu nicht eignet1 der kann gehen4 ,er ist ja nicht gerufen worden4 ,unentbehrlich ist keiner4 ,verstanden8 ,maximilian ,harden1 der die deutschen ,beamten wohl gengend kennt1 nennt sie ,regierungskommis3 boshaft1 aber treffend4 ,vom deutschen ,beamten erwartet man1 da er sich im ,dienste zuschanden arbeite4 ,der pflichttreue ,beamte kann brigens auch nie genug bekommen an ,arbeit3 er lt sich geduldig1 ja mit rhrendem ,dankesblick1 immer neue ,brden aufpacken4 berbrdet sind sie1 wenn man ihnen glauben darf1 ,mann fr ,mann4 ,der ,staat1 den ein ,preuenknig selbst einen ,racker nannte1 ist gegen seine ,diener unsagbar anspruchsvoll4 ,er verlangt den ganzen ,menschen4 ,dagegen hat schon ,paul de ,lagarde lebhaft protestiert4 ,erst kommt der ,mensch1 der ,gatte1 ,vater1 ,freund1 ,brger und dann erst der ,beamte4 ,ich kann es nur als unsittlich bezeichnen1 wenn jemand mit ,haut und ,haar in seinem ,dienste aufgeht4 ,ich kenne ,beamte1 die nicht ,zeit gefunden haben -- vor lauter ,dienstpflichten -- sich zu verlieben1 zu heiraten und fortzupflanzen4 ,das sind die ,musterbeamten1 die ,wonne ihrer ,vorgesetzten -- nur noch ,maschinen1 hchst tchtig und brauchbar4 ,schade1 da mit ihrem ,leben die ,kette abreit6 ,oder wollte ,gott nicht1 da diese ,menschengattung sich auf ,erden ausbreite8 ,dafr winkt ihnen aber auch in der ,ferne die ,verdienstschnalle oder irgend ein bunter ,adler4 ,der bekannte ,schulmann und pdagogische ,schriftsteller ,geheimrat ,wilhelm ,mnch erzhlt einmal1 -- ich zitiere aus dem ,gedchtnis6 -- er habe an einem ,handwagen einen ,ziehhund mit so wunderlich scheuen ,augen beobachtet4 ,woher1 fragte er sich1 kenne ich nur diesen ,blick8 ,ach richtig6 ,es ist der ,blick unserer ,kanzlisten4 ,also hndisch8 ' 7,mit dem ,blicke eines ,hundes und dem ,herzen eines ,hirsches7 wrde ,homer sagen4 ,ein hoher ,ministerialbeamter klagte einmal vor ,freunden1 da ihm ein ,schuldirektor in unterwrfiger ,haltung fr die ,gnade gedankt habe1 ihn zur ,audienz zu empfangen4 ,ich war froh1 schlo er seinen ,bericht1 wie der widerlich kriechende ,mensch wieder zur ,tr hinaus war4 ,aber1 so frage ich1 wer zchtet denn erst diese ,demut8 ,ein ,regierungsrat ,g4 erzhlte mir1 er habe endlich in heftigem ,tone es sich verbitten mssen -- da freundliche ,vorstellungen nichts halfen --1 da der akademisch gebildete ,unterstellte tglich wie ein ,pikkolo durch den ,museumssaal gelaufen sei1 um ihm seinen berrock aus- oder anzuziehen4 ,herr ,doktor1 sagte er ihm1 es schickt sich das fr einen gebildeten ,mann nicht1 der auf sich hlt4 ,als ich vor einem ,jahre etwa vor einer ,versammlung von ,volksschullehrern gegen den erschreckend berhandnehmenden ,bureaukratismus mit all seinen ,schdigungen sprach1 dabei auch der unwrdigen ,behandlung erwhnte1 die sich der deutsche ,lehrer von seinem ,vorgesetzten bieten lasse1 trat ein ,rektor auf und sagte unter vielfachem ,beifall3 ,jedes ,kollegium hat den ,direktor1 den es verdient4 ,ich mchte meine ,herren als meinesgleichen behandeln1 aber sie dulden es nicht4 ,herr ,rektor vorn und ,herr ,rektor hinten1 besonders eifrig sind dabei die ,damen im ,lehrerkollegium1 die mchten am liebsten fr jedes ,lschblatt1 das sie brauchen1 erst den direktoralen ,segen haben4 ,reichsgerichtsprsident von ,oehlschlger erzhlte mir3 ,ich hatte einen jungen ,lehrer zum ,freund2 er hatte meinen ,sohn unterrichtet4 ,als er nach ,jahren wiederkam1 hatte er seinen ,doktor gemacht und fragte mich1 ob er seine ,dissertation seinem frheren ,schulrat berreichen solle4 ,gewi1 eine solche ,aufmerksamkeit wird man ,ihnen danken1 zumal ,sie nicht mehr im ,machtgebiete dieses ,herrn wirken4 ,in ,frack und weier ,binde trat der ,herr zur ,zeit der ,sprechstunde bei dem ,schulrat ein4 ,was wollen ,sie8 donnerte es dem scheu ,eintretenden entgegen4 ,nichts war die ,antwort und schleuniger ,rckzug4 ,wir haben wohl auch dann und wann einen groben ,juristen1 aber so etwas halte ich bei uns doch fr ausgeschlossen4 ,so mu sich in ,preuen nur der hhere ,lehrer behandeln lassen4 ,eine andere ,geschichte3 ,ich machte bei dem liberalen und mir persnlich bekannten ,schulrat ,b4 ,besuch1 um fr einen ,freund1 der ,direktor werden wollte1 ,ausknfte zu erbitten4 ,ich kam natrlich auch1 wie zu einem ,frsten1 im ,frack und mit weier ,binde4 ,er fertigte mich ruhig1 sachlich -- aber stehend ab4 ,zufllig traf ich abends seine ,schwgerin4 ,auf ihre ,frage1 wie mir's gehe1 sage ich3 ,schlecht1 bin heute von ,ihrem ,herrn ,schwager unhflich behandelt worden4 -- ,darf ich ihm das wieder sagen8 -- ,ja1 ich bitte darum4 ,nach wenigen ,tagen3 ,ich habe es meinem ,schwager bei ,tisch erzhlt1 als mehrere ,direktoren und ,oberlehrer zugegen waren4 -- ,nun1 und8 -- ,mein ,schwager schwieg nachdenklich1 die anderen ,herren aber entsetzten sich ber ,ihre ,anmaung4 ,da htte ein ,schulrat viel zu tun1 wenn er jedem ,auskunft erbittenden ,oberlehrer einen ,stuhl anbieten sollte4 ,recht so1 meine verehrten ,herren ,kollegen6 ,ich wnsche ,ihnen gute ,karriere6 ,als unser ,kaiser den ,herren ,primanern zum ,besuche einer ,parade einen ,urlaub erteilte1 den ihnen die ,direktoren nicht gewhren wollten1 nahmen diese ,herren diese ,demtigung schweigend hin1 ebenso wiederholte ,anordnungen der ,polizei1 die als unbefugte bergriffe htten abgewiesen werden sollen1 zumal von ,mnnern1 die mit ,wrme die ,verse deklamieren3 ,si fractus illabatur orbis1 inparidum ferient ruinae4 ,in der ,regel wird die ,beamtenkriecherei begnstigt4 ,es liegt ,system darin4 ,wir lesen ja allwchentlich in ,hardens ,zukunft seine gesammelten ,byzantiaca4 ,unsere ,tagespresse gab sich allerlei trben ,besorgnissen hin1 als gemeldet wurde1 da der englische ,kriegsminister ,haldane eine ,einladung ,kaiser ,wilhelms1 den groen diesjhrigen ,manvern beizuwohnen1 mit dem ,ersuchen beantwortete1 davon ,abstand zu nehmen und lieber die ,einrichtungen des deutschen ,generalstabes und einzelner militrischer ,anstalten studieren zu drfen4 ,dazu bemerkte die ,neue freie ,presse in ,wien sehr zutreffend3 ,leute1 die in der ,anschauung gro geworden sind1 die ,einladung eines ,herrschers sei ein ,befehl1 dem man blindlings zu folgen habe1 bezichtigen den ,minister des ,inselreiches einer ,unhflichkeit4 ,ein solcher ,gedanke konnte nur in ,kpfen entstehen1 die sklavischen ,gehorsam1 nicht aber den ,freimut kennen1 den englische ,mnner selbst vor gekrnten ,huptern bewahren4 ,nach englischer ,anschauung bleibt man auch dem ,knige gegenber ein ,mensch von freier ,selbstbestimmung4 ,nach der militrischen ,anschauung aber bei uns1 die in dem ,kaiser stets den obersten ,kriegsherrn sieht und ihn sich auch am liebsten in ,kriegstracht vorstellt1 ist jeder seiner ,wnsche1 selbst jede freundliche ,aufforderung1 ,einladung1 ,erlaubnis1 ein dienstlicher ,befehl4 ,dieser ,geist geht durch unser ganzes ,heer und von da in das ,beamtenleben hinein4 ,caprivi hielt sich als ,soldat zu dem ,gehorsam verpflichtet das ,amt eines ,reichskanzlers zu bernehmen1 zu dessen ,fhrung er sich selbst mit ,recht die ,kraft nicht zutraute4 ,mit wachsendem ,unwillen macht unsere ,presse darauf aufmerksam1 da unsere hchsten ,staatsmter mit ,mnnern besetzt sind1 die sich vorerst als ,offiziere fhlen und selbst ,ministerposten gleichsam nur im ,nebenamt verwalten4 ,daher denn auch alle groen ffentlichen ,kundgebungen sich wie kriegerische ,feste ausnehmen3 nichts als prunkende ,uniformen1 glitzernde ,helme und schnarrende ,stimmen4 ,so bei ,erffnungen von ,kunstausstellungen1 bei ,einweihungen von ,kirchen1 bei ,enthllungen von ,denkmlern fr irgendwelche dichtenden oder musizierenden ,zivilisten4 ,ja1 sogar die landwirtschaftliche ,ausstellung in ,schneberg erffnete ,se4 ,exzellenz ,graf v4 ,podbielski in ,uniform der ,ziethenhusaren und legte in strammer militrischer ,haltung die ,hand an die ,kopfbedeckung1 wenn er ber ,maschinen oder ber ,erzeugnisse der ,landwirtschaft ,auskunft zu geben hatte4 ,man lese ber das ,kapitel ,im ,nebenamt ,minister den ,aufsatz von ,gnther v4 ,vielrogge 7,blaubuch ,i1 ,nr4 #cf71 der der ffentlichen ,stimmung einen krftigen1 durchaus zutreffenden ,ausdruck gibt4 ,als unsere deutschen ,journalisten in ,england waren1 gefiel ihnen unter vielem anderen gerade dieses vollstndige ,fehlen einer ,untertanengesinnung4 ,bei jedem offiziellen ,mahle wurde des ,knigs gedacht1 aber das ,hoch1 das man ihm stehend darbrachte1 bestand regelmig allein in dem ,rufe3 the king6 ,so stellen sich freie germanische ,mnner zu ihrem ,knig4 ,von all dem unterwrfigen1 phrasenhaften und in seiner bertreibung unwahren ,gerede1 mit dem man bei uns die regierenden ,frsten und deren ,familien bis hinab zu dem ,prinzchen in der ,wiege huldigt1 wendet sich ein ,mann von gesunder ,selbstachtung mit ,unwillen ab4 ,kann man denn seinen ,knig nur kriechend verehren8 ,so drfte also die ,hofluft und die davon durchsetzte ,luft des gesamten ,beamtenheeres fr die ,entwicklung vorbildlicher ,mannesart nicht gnstig sein4 ,man wird uns zum ,gegenbeweise ,bismarck nennen4 ,aber damit widerlegt man uns nicht4 ,wir wissen zu gut1 wie schwer1 wie nur mit ,aufgabe seiner ganzen ,kraft er den ,mann aus seiner ,beamtenstellung rettete1 wissen1 da ihn der ,kampf gegen die ueren ,feinde nicht annhernd so mitgenommen hat1 wie die inneren ,kmpfe1 wenn seine bessere ,einsicht mit dem ,gebote des ,beamtengehorsams in ,konflikt kam1 wissen1 da sein ,vorsatz1 in den ,siehlen zu sterben1 doch eben nicht durchfhrbar war1 da er gehen mute1 nicht weil es ihm an ,manneswert gebrach1 sondern -- weil er von dieser ,tugend fr einen ,beamten zuviel hatte4 ,seit ,bismarck's ,rcktritt haben wir lauter pflichttreue ,kanzler gehabt4 ,auch unsere sonstigen hohen und hchsten ,beamtenstellen waren und sind mit ,mnnern besetzt1 die allen an sie gestellten ,anforderungen gengen4 ,ihre ,verdienste erhalten so lebhafte amtliche ,anerkennung1 wie man es vordem in ,preuen nicht gewohnt war4 ,zu ,befehl6 ist fast das einzige1 was der ,unterstellte im ,dienste dem ,vorgesetzten zu sagen wagt4 ,das geht so weit1 da selbst vor ,gericht die jngst als ,zeugen geladenen ,soldaten allen ,vorstellungen zum ,trotz1 anstatt ruhig1 sachlich und freimtig zu berichten1 stets stramm standen und1 die ,hand an der ,hosennaht1 zu ,befehl6 brllten -- ,gehorsamsautomaten6 -- ,wer lange ,jahre unter dieser ,zucht gestanden hat1 der wird auch spter im ,zivil diese ,hosennaht nicht wieder los4 ,sie zieht als eine ,art geistiger ,hosennaht ihre tiefen ,furchen in das ,gehirn und zerschneidet darin die edlen ,zellen1 in denen das ,selbstndigkeits- und ,persnlichkeitsbewutsein seinen ,sitz hat4 ,ehemalige ,militrs sollten deshalb in der ,regel von solchen ,posten ausgeschlossen bleiben1 die eigenes ,denken und ,handeln1 eigene ,verantwortlichkeit erfordern4 ,sie sind unersetzlich1 wo pnktlicher ,gehorsam gebraucht wird4 ,sie leisten getreulich1 was man von ihnen verlangt und noch darber hinaus4 ,weil in letzter ,zeit in dem unendlich verwickelten ,verwaltungswesen unseres ,reiches hier und da sog4 ,unregelmigkeiten oder ,unstimmigkeiten vorgekommen sind oder sein sollen1 meinen unsere ,zeitungsmnner1 die sich vor ,gewissenhaftigkeit nicht lassen knnen1 eine ,erschtterung altpreuischer ,beamtentreue feststellen zu mssen4 ,davon kann trotz einiger bsen ,symptome wohl nicht die ,rede sein4 ,im ,gegenteil1 wir verbeamten immer mehr1 freilich im blen ,sinne4 ,man hat uns oft den deutschen ,beamten als eine der ,sulen geschildert1 an denen sich das ,volk emporranken werde4 ,ich habe dem jederzeit ,beifall gespendet4 ,allgemach hat sich aber meine ,meinung gendert4 ,ich fange an1 in der rapid wachsenden ,menge von ,beamten und in der ,verbreitung der ,beamtenqualitten eine ,gefahr zu sehen4 ,wenn wir zu viele ,beamte1 ,untergebene haben1 so haben wir damit auch zu viele gebundene1 unfreie ,intelligenzen und ,moralitten4 ,es gibt ein sehr lehrreiches ,buch des ,spaniers ,balthasar ,gracianus ,hand-,orakel und ,kunst der ,weltklugheit1 aus dem ,originale bekanntlich von ,arthur ,schopenhauer bersetzt1 darin rt der ,weltweise 7#g73 ,sich vor dem ,siege ber ,vorgesetzte hten6 ,denn3 alles bertroffenwerden ist verhat1 aber seinen ,herrn zu bertreffen ist entweder ein dummer oder ein ,schicksalsstreich4 ,stets war die berlegenheit verabscheut2 wieviel mehr die ber die berlegenheit selbst -- ,verstand ist eben die knigliche ,eigenschaft1 und deshalb jeder ,angriff auf ihn ein ,majesttsverbrechen4 ,frsten sind sie1 und wollen es in dem sein1 was am meisten auf sich hat1 ,sie mgen wohl1 da man ihnen hilft1 jedoch nicht1 da man sie bertrifft3 der ihnen erteilte ,rat sehe daher mehr aus wie eine ,erinnerung an das1 was sie vergessen1 als wie ein ihnen aufgestecktes ,licht zu dem1 was sie nicht finden konnten4 ,eine glckliche ,anleitung zu dieser ,feinheit geben uns die ,sterne1 die1 obwohl hellglnzend und ,kinder der ,sonne1 doch nie so verwegen sind1 sich mit ihren ,strahlen zu messen4 ,da haben wir denselben ,gedanken1 den ,heine in die ,worte kleidete3 ,wer einem ,knig widerspricht1 der widerspricht mit ,unbedacht4 ,der ,kampf gegen einen ,vorgesetzten oder eine vorgesetzte ,behrde ist -- zumal in ,preuen -- stets aussichtslos1 es ist der ,kampf des ,einzelmenschen gegen eine allmchtige ,institution4 ,ich kann doch nicht1 sagte ,voltaire1 wie er 7der ,groe ,friedrich7 #aej #jjj siegreiche ,soldaten aufmarschieren lassen4 ,sehr richtig4 ,man gebe mir #ajj #jjj ,schnurrbrte 7,voltaires ,wort7 und dann lerne man meinen ,kopf respektieren6 ,der ,beamte ist eine ,nummer in der groen ,personalliste1 ein ,rdchen1 ein ,nagel1 eine ,schraube an einer ,rechenmaschine1 jederzeit durch eine neue zu ersetzen4 ,beamte sind zu gebunden1 um sich zu freien ,mnnern ausbilden zu knnen4 ,man schreibt ihnen in den wichtigsten ,lebensfragen die ,gesinnungen vor4 ,ich nehme praktische ,beispiele4 ,ein ,lehrer mu einer ,staatskirche angehren4 ,wenn ein ,offizier ,dissident wird1 mu er den ,dienst verlassen4 ,bekannt ist1 da der ,dissident ,oberlehrer ,dr4 ,rudolf ,penzig von der ,regierung als ,mitglied der ,schuldeputation in ,charlottenburg nicht besttigt worden ist4 ,sozialdemokraten drfen nicht ,beamte werden4 ,nun sind aber viele tausende kleiner ,beamten geheime ,sozialdemokraten und dadurch zu lebenslnglicher ,heuchelei gezwungen4 ,ich halte die ,ausschlieung der ,sozialisten vom ffentlichen ,dienste fr verfassungswidrig2 denn vor dem ,gesetze sind alle ,brger gleich4 ,die ,sozialdemokratie verficht ihre berzeugungen in legaler ,weise4 ,sie ist im ,reichstage vertreten1 also eine anerkannte ,partei4 ,wenn sie ,verfassungsnderungen anstrebt1 so ist das ihr gutes ,recht4 ,von oben her plant man und fhrt man sogar gewaltsam ,verfassungsnderungen durch4 ,bekannt ist1 wie ,c4 ,bernhard ,shaw sich im ,berliner ,tageblatt ber diese angeblich staatsgefhrliche ,partei aussprach3 444 sie ist die konservativste1 die respektabelste1 die moralischste und brgerlichste ,partei ,europas4 ,ihre ,parteivertretung im ,reichstage ist keine rohe ,partei der ,tat1 sondern eine ,kanzel1 von der herab ,mnner von respektablem ,alter und mit alten ,ideen einer verworfenen kapitalistischen ,welt eindrucksvolle ,moralpredigten halten -- -- ,es ist wirklich nicht einzusehen1 inwiefern ein ,sozialdemokrat gefhrlicher sein sollte als etwa ein ,stockkonservativer4 ,umsturz wnschen im stillen beide1 der eine von oben her1 der andere von unten her4 ,das ist der ganze ,unterschied4 ,und wahr bleibt das auch von ,bismarck anerkannte ,wort1 da die ,revolutionen immer von oben verschuldet werden4 ,betrachtet man sie geschichtlich1 so stellt man sich als billig denkender ,mensch auf die ,seite der bedrckten und den ,fortschritt verfechtenden ,parteien4 ,freilich1 wer im ,besitze ist1 der meint auch im ,rechte zu sein4 ,als ob altes ,recht nicht zu ,unrecht werden knnte6 ,jedenfalls also sind ,beamte1 denen die politische ,richtung vorgeschrieben wird1 in ihren berzeugungen nicht frei3 verstt einer gegen die staatliche ,vorschrift1 so mu er sich verleugnen oder seiner ,wege gehen1 das heit zumeist mit ,frau und ,kindern hungern lernen4 ,eine ,anzahl kostbarer ,mannestugenden werden im ,beamtenleben gepflegt und herangebildet1 die kstlichste aber1 die freie ,ausbung religiser oder politischer berzeugungen1 nicht4 ,gehorsam ist des ,dieners ,schmuck4 ,dreihundert ,lehrer und ,lehrerinnen konnten es in ,bremen nicht durchsetzen1 da ein ,schulinspektor1 der sie durch seine bureaukratisch-engherzige ,praxis qulte1 beseitigt wurde4 ,im ,interesse der ,disziplin und amtlichen ,autoritt muten diese dreihundert ,beamten weiter ,unwrdiges ertragen4 ,der ,organismus steht dem ,staate hher als die ,individuen1 das ,system hher als die lebenden ,menschen4 ,dem ,staatsprinzipe werden ernste berzeugungen und tiefe ,empfindungen geopfert4 ,wenn das ntig ist -- was hier nicht untersucht werden soll --1 so ist jedenfalls auch das ,beamtentum keine ,schule zur ,pflege und ,ausbildung von ,mannhaftigkeit4 ,einem ,sozialdemokraten werden in ,preuen amtlich auch die sittlichen ,werte abgesprochen1 die fr das ,amt eines ,erziehers erforderlich sind4 ,gewi1 sozialistische ,lehren gehren in keine ,schule1 wie berhaupt jede ,politik1 auch die kapitalistisch-antidemokratische1 ausgeschlossen sein mte1 aber von unseren ,lehrern sind schon zahlreiche ,sozialdemokraten und es ist gar nicht einzusehen1 weshalb ihre politische berzeugung ihnen als sittlicher ,makel angerechnet werden soll4 ,mit gleichem ,rechte htte man die ,revoluzzer von #dh1 ,mnner wie ,miquel1 ,richard ,wagner1 ,lothar ,bucher als unsittlich bezeichnen drfen4 ,sittlichkeit hat mit politischer ,parteistellung nichts zu schaffen4 ,ich erinnere mich im vorigen ,jahre eine kleine ,broschre eines ,subalternbeamten gelesen zu haben1 eines ersichtlich biederen1 treuen ,menschen1 der offen bekannt1 er und fast alle die kleinen ,beamten1 die er persnlich kenne1 wren ,sozialdemokraten1 wagten es nur nicht offen zuzugeben4 ,sollte ,deutschland einmal ,republik werden1 so wird man den ,monarchisten die sittliche ,tchtigkeit absprechen1 die ,jugend zu lehren1 wie etwa im altrepublikanen ,rom1 wo auf dem ,namen ,knig ein ,fluch ruhte4 ,als berzeugter ,anhnger des ,knigtums1 als ,gegner der aussichtslosen ,sozialdemokratie wnschte ich1 da man auch dieser ,partei gegenber die preuische ,devise zu ,ehren brchte3 suum cuique4 ,nach der ,verfassung sind auch die ,sozialisten zu allen mtern zuzulassen4 ,man sieht sie in ,amerika1 ,england1 ,frankreich in einflureichen ,stellen1 ohne da dort die ,staaten darber ins ,wanken gerieten4 ,auch die ,zentrummnner galten lange als ,reichsfeinde4 ,jetzt sind sie zu ,gnaden aufgenommen4 ,das war ein notwendiger ,akt der ,gerechtigkeit4 ,das deutsche ,volk hat das ,recht1 sich seine religisen berzeugungen und ebenso seine politischen selbst zu bilden und der ,satz iustitia fundamentum regnorum hat sich noch stets bewhrt4 ,die ,zurcksetzung der ,sozialdemokraten trgt in unsere niederen ,volkskreise eine groe ,erbitterung4 ,sollten wirklich drei ,millionen deutscher ,mnner1 auf deren ,beistand der ,staat in jeder ,not und ,gefahr doch rechnen mu1 von denen er ,steuern an ,gut und ,blut einfordert1 zur friedlichen ,mitarbeit an diesem ,staate unfhig sein8 ,am klgsten von den ,sozialdemokraten1 wenn sie1 wie es tatschlich viel geschehen mag1 auf die ,staatskrippe verzichten1 um sich den ,rest von ,freiheit zu retten1 den einem deutschen ,proletarier ,staat und ,gesellschaft und die ,zucht seiner eigenen strammen ,parteiorganisation noch brig lt4 ,dort1 wo der ,staat aufhrt1 sagt ,nietzsche1 da beginnt erst der ,mensch1 der nicht berflssig ist4 ,das ,verhltnis des ,beamten zu seinem ,vorgesetzten ist nicht das des ,lehnsmannes zu seinem ,lehnsherrn4 ,es entscheidet nicht die persnliche gegenseitige ,zuneigung1 es ist kein gleichseitiger1 allzeit lsbarer ,kontrakt zwischen zwei freien ,mnnern4 ,nicht da gegenseitige ,achtung und ,wohlwollen ausgeschlossen wre4 ,es gehrt aber nicht zum ,wesen des ,verhltnisses1 ist mehr eine freiwillige ,zugabe als ein ,pflichtgebot4 ,gegen ,mihandlung kann der ,untergebene zwar klagen1 aber gegen eine ganze ,skala von demtigenden und herabsetzenden ,behandlungen ist er machtlos4 ,dazu kommt unser vllig veraltetes ,disziplinargesetz4 ,dieses1 unmittelbar nach dem ,revolutionsjahre von #ahdh 7nmlich am #ba4 ,juli #aheb7 zur ,niederhaltung jeder freiheitlichen ,regung erlassen1 macht den deutschen ,beamten seinen ,vorgesetzten gegenber fast rechtlos4 ,man braucht nur an die tief beschmenden ,kulturbilder zu erinnern1 die in jngster ,zeit sich an den ,namen ,ptter und an ,trakehnen knpfen4 ,besonders der ,fall ,ptter1 der sich in ,pommern abgespielt hat1 zeigte dem erstaunten deutschen ,zeitungsleser1 welche ,tyrannei ein ,prediger1 der ,vorgesetzter von ,dorfschullehrern ist1 auszuben vermag1 belehrte uns1 was -- um mit dem ,trmer zu sprechen 7#aijf1 ,heft #d1 ,s4 #ebc7 -- was deutsche ,mnner1 deutsche ,jugenderzieher1 jahrelang1 ohne mit der ,wimper zu zucken1 an moralischen und krperlichen ,mihandlungen und ,beleidigungen wie stumme ,hunde hinunterzuwrgen imstande sind4 ,der ,trmer spricht mit ,recht die ,hoffnung aus1 da unser ,lehrerstand es nicht bei der ,erkenntnis seiner ,bedeutung fr ,volk und ,vaterland bewenden lassen1 sondern sich auch der eigenen sozialen und politischen ,kraft bewut werden mge4 ,geschenkt werde einem heut so leicht nichts1 zu den blo artigen ,kindern kommen die ,kompottschsseln zuletzt -- oder berhaupt nicht4 ,wenn der deutsche ,lehrer oder ,kanzlist auf der ,bhne oder in ,romanen auftritt1 so zeigt er sich in einer vllig unmnnlichen ,haltung1 ganz ,gehorsam1 ,unterwrfigkeit seinen ,vorgesetzten gegenber2 erscheint als ein innerlich gebrochener oder plump trotziger ,mann1 der zum uersten bereit ist3 ,demut oder ,verzweiflung4 ,man lacht oder spottet darber4 ,die ,sache ist aber tiefernst1 tieftraurig4 ,schuld daran ist eben unser ,disziplinargesetz1 das leider nur wenige ,deutsche kennen4 ,wrden sie es kennen1 sie mten sich wie ein ,mann dagegen auflehnen2 denn es ist hart und finster1 ist ein trauriges ,erbe mittelalterlicher ,unduldsamkeit und ,menschenentwrdigung4 ,man hre3 ,wenn sich z4 ,b4 ein ,lehrer ber einen ,vorgesetzten beschwert1 so ist die ,behrde nicht verpflichtet1 auch den ,lehrer nach ,vernehmung des ,vorgesetzten noch einmal zu hren1 sondern die ,aussagen des ,vorgesetzten gelten als erwiesene ,tatsache4 ,wenn ein ,vorgesetzter ber einen ,lehrer ,klage fhrt1 so entscheidet die ,behrde1 ohne vorher den ,lehrer auch nur gehrt zu haben oder etwa ,zeugen des ,angeklagten4 ,so kann nach der parteiischen ,angabe des ,vorgesetzten die vorgesetzte ,behrde entscheiden und tut es oft im ,interesse der ,disziplin und keine ,verfgung1 kein ,gesetz steht dem entgegen4 ,und so verfhrt man nicht etwa nur jungen ,dorfschullehrern gegenber1 die bei ihren grnen #bj ,lebensjahren und bei ihrer deshalb noch mangelnden ,lebenserfahrung eine vterliche ,amtsberwachung ertragen knnten und wrden -- vorausgesetzt1 da sie tatschlich vterlich wohlwollend wre -- nein1 dasselbe ,verfahren kommt in ,anwendung gegen ,gymnasialprofessoren1 die schon ein ,vierteljahrhundert der ,ehre wrdig befunden wurden1 deutsche ,jnglinge zum ,hchsten zu bilden und zu erziehen6 ,ohne vorheriges ,verhr knnen auch sie auf die ,angaben ihres ,vorgesetzten ,verweise und andere ,strafen bekommen4 ,erfreulicherweise halten sich unsere ,behrden in der ,regel nicht so streng an den ,buchstaben des ,gesetzes1 da es in seiner ganzen ,hrte zur ,anwendung kommt4 ,mir sagte ein namhafter ,jurist1 da dieses ,gesetz tatschlich kaum noch zu brauchen wre4 ,aber doch bleibt es in ,kraft86 ,ich mache alle1 die es angeht -- und eigentlich geht es jeden deutschen ,mann an1 welchen ,standes er immer sei --1 auf einen vortrefflichen ,aufsatz ber die ,reformbedrftigkeit des preuischen ,disziplinargesetzes vom #ca4 ,juli #aheb aufmerksam4 ,er stammt aus der ,feder des ,berliner ,rechtsanwalts ,abramczyk1 des ,syndikus des ,berliner ,lehrervereins4 ,der ,aufsatz ist in der ,pdagogischen ,zeitung1#ab dem ,hauptorgan des deutschen ,lehrervereins abgedruckt 7#cd4 ,jahrg4 ,nr4 #dh1 #cj4 ,nov4 #aije74 ,wer auerdem die von dem ,berliner ,stadtlehrer ,herrn ,f4 ,a4 ,mller 7,wilmersdorf1 ,weimarschestr4 #a7 in regelmigen ,jahresberichten gesammelten ,disziplinarflle der ,volksschullehrer prft1 der findet sich zu dem ,gestndnisse gezwungen1 da unter einem solchen ,gesetze freie1 charakterstarke1 ruhige und selbstbewute ,lehrerpersnlichkeiten unmglich wachsen knnen4 ,leider scheint man sich in akademisch gebildeten ,kreisen fr das ,verfassungsleben der alten ,spartaner1 ,athener1 ,phnizier1 ,rmer und ,etrusker1 fr die ,rechtslage auf den ,sundainseln oder bei den alten ,maias mehr zu interessieren1 als fr die ,rechtslage1 den ,rechtsschutz und die ,gewissensfreiheit der deutschen ,volksschullehrer4 ,zum ,glck erstehen diesen aus den eigenen ,reihen tapfere ,vorkmpfer1 die gern ein ,martyrium auf sich nehmen1 um die groe ,sache der deutschen ,schule zu retten1 die zugleich die ,sache des deutschen ,volkes ist1 ,mnner1 die sich auflehnen gegen den ,geist des den ,formalismus1 der geistigen und moralischen ,knebelung ihres ,standes4 ,wenn die ,deutschen mehr ,sinn fr ethische ,probleme htten und diese wichtigste aller ,kulturfragen mit gleichem ,ernste studierten wie die ,theaterberichte oder ,kurszettel1 so htten wir das ,jena auf dem ,schulboden jetzt nicht erlebt und brauchten nicht ber erlittenes ,unrecht zu klagen4 ,die ,bremenser voran haben den ,kampf gegen diesen ,ungeist tapfer aufgenommen4 ,einer ihrer tchtigsten ,mitkmpfer1 ,gansberg1 ein ,lehrer von ,gottes ,gnaden1 hat am #aa4 ,mai #aijf im ,bremer ,elternbund unter strmischem1 lang anhaltendem ,beifall seinen ,protest vorgetragen 7,bremer ,nachrichten vom #ac4 ,mai #aijf73 ,wir fordern ,freiheit und ,vertrauen fr unsere ,arbeit4 ,wenn aber ein unfruchtbarer bureaukratischer ,geist in den ,schulen umgeht1 dann kann ein so wichtiges kulturelles ,werk wie die ,schulreform nicht gefrdert werden4 ,wie aber ist dieser ,geist1 der die freien ,regungen der jugendlichen ,krfte zusammenschnrt durch widerliche ,rechthaberei und rcksichtslose ,draufgngerei1 wie ist dieser ,geist zu fassen8 ,nur dadurch1 da man ihn ffentlich brandmarkt4 ,die ffentlichkeit hat das grte ,interesse daran1 zu wissen1 was in ihren ,schulen vorgeht2 alle ,staatsbrger und vor allen die ,eltern haben die heilige ,verpflichtung1 sich um den ,geist zu kmmern1 der unsere ,schulen leitet1 denn ihnen und nicht der ,behrde gehrt die ,schule4 ,und wie ich es fr meine ,aufgabe erachte1 die ffentlichkeit immer mehr noch fr die ,bedrfnisse der ,schulkinder und die ,arbeit der ,schulreform zu interessieren1 so erachte ich es auch fr meine unbedingte ,pflicht1 allgemeine und prinzipielle ,schden unseres ,schulwesens ffentlich als solche zu kennzeichnen4 ,wie aber1 wenn nun dieses schdliche ,system sich zufllig in der ,person eines meiner ,vorgesetzten verdichtet8 ,da heit es3 ,gehorsam oder -- ,opfer6 ,man wird mir ,schweigen gebieten4 ,wie aber wird die ,elternschaft sich stellen8 ,hat sie ein ,interesse daran1 da der ,verwaltungsapparat ungestrt funktioniert8 ,ich denke1 das ist ihr vllig gleichgltig2 ich denke1 da ihr das ,wohl der ,schulkinder ber alles geht und da sie die gesunde ,schulatmosphre doch viel1 viel hher einschtzt1 als eine geruschlos arbeitende ,verwaltungsmaschinerie4 ,darum hoffe ich zuversichtlich1 da die ,elternschaft in einem solchen ,konflikte auch stets auf der ,seite derer zu finden sein wird1 die fr das ,wohlergehen der ,kinder eintreten6 ,bravo6 ,das heit mannhaft gesprochen4 ,ich habe in ,berlin und in ,mnchen ,protestversammlungen der deutschen ,lehrerschaft mit angehrt und begreife nicht1 wie es mglich sein soll1 ,mnner1 die sich gegen den herrschenden ,religionsunterricht so ablehnend verhalten1 zu diesem noch fernerhin amtlich zu zwingen4 ,es wird ja natrlich geleistet werden1 was und wie die ,instruktion es fordert1 da dabei aber zahlreiche ,lehrer innerlich gebrochen werden1 davon wird die ,welt zunchst nichts erfahren4 ,allen denen1 die sich ber den neuen ,geist des ,unglaubens1 der ,zersetzung und ,auflehnung entrsten1 sei gesagt1 was sie selbst wissen mssen1 da nicht unsere ,volksschullehrer1 sondern unsere gesamte ,entwicklung1 der ,fortschritt der ,naturwissenschaften1 die gelehrten ,forschungen der ,theologen selbst an dem herrschenden ,zustand schuld sind oder -- besser gesagt -- das ,verdienst daran haben4 ,die meisten1 die ber unsere ,lehrer klagen1 kennen die ,lage gar nicht4 ,ich empfehle ihnen zur ,probe einmal ein ,jahr lang nach irgendeinem staatlich anerkannten ,religionsbuch kleinen ,kindern den rechten ,glauben beizubringen4 ,ihre ,seele wrde sich1 wofern sie berhaupt eine ,seele haben1 vor ,qualen winden4 ,es gehrt schon ein gehriger ,grad von ,untertanen- und ,beamtendemut dazu1 um mit sittlichem ,ernste1 mit ,wrme und berzeugungskraft unschuldigen1 vertrauensseligen ,kindern jahraus jahrein ,glaubensstze als heiligste ,kost darzureichen1 an die man selbst nicht mehr glauben kann4 ,ich mchte jedenfalls den dritten ,artikel meinen ,kindern nicht beibringen mssen1 der bekanntlich von der ,heiligung handelt und -- wie die meisten christlichen ,leser nicht mehr wissen werden -- also lautet3 ,ich glaube an den heiligen ,geist1 eine heilige1 allgemeine1 christliche ,kirche1 die ,gemeinschaft der ,heiligen1 ,vergebung der ,snden4 ,auferstehung des ,fleisches und ein ewiges ,leben4 ,amen4 ,dazu nehme man1 weil es unsere armen ,kinder doch wrtlich lernen1 ihre noch rmeren ,lehrer es ihnen beibringen mssen1 bis es fest sitzt aus ,luthers nunmehr bald #djj 7667 ,jahre altem ,kleinen ,katechismus 7#aebi71 seine angeblich klare ,erklrung3 ,was ist das8 ,ich glaube1 da ich nicht aus eigener ,vernunft noch ,kraft an ,jesus ,christus1 meinen ,herrn1 glauben oder zu ihm kommen kann2 sondern der heilige ,geist hat mich durch das ,evangelium berufen1 mit seinen ,gaben erleuchtet1 im rechten ,glauben geheiligt und erhalten 444 ,zu dieser ,erklrung geben nun die neuen ,lehrbcher 7so ,frbringer-,bertrams ,biblische ,geschichte #d4 ,aufl47 wieder eine notwendige ,erklrung3 ,der heilige ,geist hat mich mit dem rechten ,vertrauen auf die ,erlsung durch ,christus erfllt1 mich dadurch aus der ,gemeinschaft der ,snden genommen und der heiligen ,gemeinschaft mit ,gott teilhaftig gemacht und hilft mir1 da ich darin bleibe4 ,bitte1 mein ,verehrtester1 machen ,sie das einmal einer ,klasse von #ajj--abj ,bauernkindern klar und glaublich4 ,vor allem aber bekennen ,sie sich selbst aus ehrlicher berzeugung dazu4 ,es sind jetzt #abh ,jahre her1 da der sterbende ,voltaire auf die ,frage1 ob er die ,gttlichkeit ,jesu anerkenne1 den ,pfarrer mit den ,worten abwies3 ,mein ,gott6 ,sprecht mir doch nicht von diesem ,menschen und lat mich ruhig sterben6 ,was ist seitdem geschehen1 die ,gttlichkeit ,christi zu erweisen8 ,nichts6 ,stets dasselbe ,pochen auf ,geschichtsquellen3 ,es stehet geschrieben1 auf ,geschichtsquellen1 die sich obendrein als durchaus unzuverlssig erweisen und hundertfach selbst widersprechen4 ,und dennoch die alte ,lehre in ,geltung8 -- stat pro ratione voluntas4 ,zur ,zeit des ,groen ,friedrich galt es als ein ,verdienst1 der ,aufklrung seine ,kraft zu widmen4 ,die in ernstester ,geistesarbeit gewonnenen ,kenntnisse von dem ,organismus des ,weltalls1 der ,entwicklung der ,erde1 der ,entstehung des ,lebens auf der ,erde1 die historisch klarere ,einsicht in die ,stellung des ,christentums zum ,judentum und den anderen orientalischen ,glaubensformen1 die ,prfung und ,bewertung unserer ,glaubensberlieferung1 all das1 geleistet unter dem ,schutze des ,staates und fr staatliche ,bezahlung1 gelehrt in staatlichen ,hochschulen1 soll trotzdem1 wenn es den regierenden ,parteien so pat1 als wertloser ,aufklricht bespttelt und beiseite geschoben werden8 ,gehren zu der wertlosen ,aufklrerei etwa auch die ,geistestaten des ,kopernikus und ,galilei8 ,oder wo sollen wir aufhren1 der ,wissenschaft zu folgen8 ,soll vielleicht unser ,kaiser die ,grenze ziehen8 -- wie er es ja tatschlich im ,falle der ,babel-,bibel-,forschung tun wollte4 ,hllen sich nicht die ,vertreter der staatlichen ,kirchen selbst in den ,prunkmantel der ,wissenschaft8 ,gehen sie nicht selbst mit trockenen ,schlssen und ,beweisen an die ewigen ,geheimnisse heran1 um dann1 sowie sie nicht mehr weiter knnen1 den ,glauben anzurufen8 ,immer wieder kommen sie1 uns zu sagen1 da die ,wissenschaft noch keines der letzten ,rtsel gelst habe1 da ,darwin1 ,haeckel und die ,naturforscher alle uns nichts ,dauerndes geben knnten4 ,das wissen wir auch4 ,aber das gleiche gilt von der ,kirche4 ,auch der ,glaube gibt uns nur menschliches ,hoffen und ,whnen4 ,alle ,gtter der ,erde waren bisher ,menschenschpfung4 ,die ,wissenschaft fhrt uns jedenfalls weiter und belebt unsere ,geisteskrfte4 ,sie hat fr den1 der ihr mit ,hingabe dient1 etwas ,befreiendes4 ,das gleiche kann man von der kirchlichen ,bildung nicht sagen4 ,im ,gegenteil4 ,was ,ludwig ,thoma in seinem die katholischen ,kreise tief erregenden ,roman ,andreas ,vst schreibt1 werden ,unzhlige gern unterschreiben4 ,alles ,befreiende war dieser klerikalen ,bildung genommen4 ,ohne ,fhlung mit der ,gegenwart1 schpfte sie aus der ,vergangenheit keine lebendigen ,krfte4 ,mit ngstlichem ,bemhen waren die ,schranken aufrecht gehalten1 in denen von jeher der ,geist verkmmerte4 -- ,neun ,jahr unter den ,hnden von ,lehrern1 die alles in eine ,form gieen1 wie sollte sich da ein junger ,mensch ganz frei halten von ihren ,einflssen8 ,es war viel1 wenn das ,wachstum nicht ganz erstickt war4 ,leider gilt das gleiche von der religisen ,seminarerziehung1 einem ,fegefeuer1 durch das unsere evangelischen ,volksschullehrer gelutert werden4 ,ausgedrrt kommen sie daraus hervor1 nmlich drr und trocken an ,glauben1 aber zugleich hei vor ,verlangen nach wissenschaftlicher ,erkenntnis4 ,wenn ,friedrich ,paulsen mit ,recht sagt1 da nie ein solcher ,bildungshunger gesehen worden sei als jetzt in ,deutschland1 so gilt dieses ,lob besonders unseren ,volksschullehrern4 ,hier kommt es nur darauf an1 zu sagen1 da unsere ,volksschullehrer zu hoch stehen1 als da sie zu einem orthodoxen ,religionsunterricht kommandiert werden knnten4 ,sie kennen die theologische ,literatur1 haben zum ,teil wohl ,schriften von ,dr4 ,fr4 ,strau1 ,a4 ,harnack1 ,o4 ,pfleiderer1 ,b4 ,wei1 und wenn nicht diese greren ,werke1 so doch ,e4 von ,hartmanns ,das ,christentum des ,neuen ,testamentes oder ,w4 von ,schnehens ,der moderne ,jesuskultus gelesen 7,neuer ,frankfurter ,verlag1 #aijf4 ,preis #a ,m471 vielleicht auch dessen ,aufsatz ,die jdische ,natur der ,lehre ,christi 7,der ,vhan ,,vii1 #aijf1 ,nr4 #ab71 vor allem auch ,k4 ,kalthoff gelesen4 ,die pdagogischen ,fachbltter1 zumal ,wilhelm ,schwaners ,volkserzieher1 lassen keine dieser ,erscheinungen unbeachtet und ungewrdigt4 ,allso gebildete ,mnner stehen der ,bibel vllig frei gegenber und verdienen deshalb nicht den leisesten ,tadel4 ,man knnte ihnen mit gleichem ,rechte vorwerfen1 da sie nicht mehr an die stillstehende ,erde1 an ein massives ,himmelsgewlbe glauben oder da sie mit der ,eisenbahn fahren4 ,was soll also die ,klage1 da sie nicht mehr rechtglubig sind8 ,rechtglubig im ,sinne ,luthers ist heute niemand mehr4 ,denn auch der ,glaube1 solange er noch etwas ,leben hat1 wandelt sich4 ,der ,glaube an ,jupiter und ,hera freilich ist endgltig fest und -- erstorben4 ,hauptschuld an der ,mistimmung trgt der ,beamtencharakter und die zu strenge ,gngelung der ,lehrerschaft4 ,ich habe schon manch hartes ,wort gedruckt1 aber noch nie hat jemand gewagt1 an meiner ,wahrhaftigkeit zu zweifeln1 jedenfalls habe ich nichts derart zu hren bekommen4 ,trotzdem liebe ich es1 ,zeugen fr meine ,behauptungen beizubringen4 ,doppelt genht hlt besser4 ,gymnasialprof4 ,dr4 ,paul ,frster1 auch kein leichtfertiger ,knabe mehr1 einer1 der im groen ,kriege mitgekmpft und im ,reichstag ,sitz und ,stimme gehabt hat1 schreibt in seiner ,streitschrift ,deutsche ,bildung1 deutscher ,glaube1 deutsche ,erziehung 7,ernst ,wunderlich1 #aijf ,pr4 ,m4 #a1fj1 geb4 ,m4 #b4--73 ,unsere ,schulen sind die ,sttten des ,zwanges1 der ,abrichtung1 der ,unnatur4 ,wo aber keine ,freiheit herrscht1 noch ,liebe1 noch ,natrlichkeit1 da kann sich auch keine rechte sittliche ,reife herausbilden2 mindestens leidet sie an ,unfertigkeit1 ,unselbstndigkeit1 an dem ,mangel durchgebildeter ,persnlichkeit6 ,die ,unwahrhaftigkeit aber1 aus ,gehorsam1 ,berechnung und ,gewhnung ,begeisterung fr ,dinge zu heucheln1 fr die sie keine hegen1 nehmen sie mit ins ,leben hinaus4 ,wer uns beide aber der bertreibung zeihen will1 dem seien zum ,studium all die uerungen von ,fachmnnern empfohlen1 ber hhere ,schler gefllt1 die durch ,einblick in ihre ,pennalverbindungsakten einmal ihr ,geistesleben nher beobachten konnten4 ,man findet das jetzt alles in einem sehr ernsten1 ntzlichen und gerechten ,buche von ,direktor ,dr4 ,max ,nath 7,schlerverbindungen und ,schlervereine1 ,b4 ,g4 ,teubner1 ,leipzig #aijf7 gesammelt1 gesichtet und kritisch verwertet4 ,da sprechen ,direktoren und ,lehrer mit ,bitterkeit und ,entrstung von den ,beobachtungen1 die sie machen muten3 ,verflachung und ,vernichtung alles tieferen1 geistigen ,lebens4 -- ,tagelang1 ruft der eine aus1 habe ich in dem ,wust des vor mir aufgeschichteten ,materials nach irgendwelchen ,symptomen besseren ,strebens1 ja auch nur nach ,anklngen an geistige ,bildung gesucht3 ich konnte mir nicht vorstellen1 da eine auch noch so weit von ihrem ,ziele abgeirrte ,gymnasialjugend nicht wenigstens ,spuren von hherer ,bildung1 und wren es auch ganz unbetrchtliche1 durchblicken lassen sollte4 -- ,das alles starrt von einer solchen de und ,inhaltslosigkeit1 ist so bar alles ernsteren ,interesses1 da es schwer ist1 einem anderen eine ,vorstellung davon zu geben1 ohne in den ,verdacht der bertreibung zu kommen4 -- ,ein anderer klagt3 ,der nichtige ,drang1 gro zu tun mit ,dingen1 die dem ,schler noch nicht gestattet sind -- schamlose innere berhebung1 ,entwhnung von allen den ,empfindungen1 welche eine tchtige ,jugend den ,erwachsenen gegenber hat und fragt1 ob eine so entartete ,jugend jemals wieder zu reeller ,lauterkeit und ,festigkeit der ,gesinnung herangebildet werden knne4 ,alle ,arbeit1 alles ,mhen1 im ,unterricht den ,schlern die ,ideale des ,lebens nahezubringen 7sic671 ihren wissenschaftlichen ,sinn zu wecken1 ihre ,geisteskrfte zu entwickeln und zu bilden1 ihre sittlichen ,anschauungen zu reinigen und die ,strke ihres guten ,willens zu krftigen1 scheine vergeblich gewesen zu sein4 ,diese ,urteile stammen aus den siebenziger ,jahren vorigen ,jahrhunderts1 wurden also ber ,jnglinge gefllt1 die heute ,mnner und zum ,teil in einflureichen ,stellungen sind4 ,dieses ,scheinwesen findet dann weitere ,pflege in den ,korps1 wo man es mehr auf gute ,beziehungen zu irgendeinem einflureichen ,fuchsmajor oder ,leibburschen1 als auf gelehrte ,bildung1 fachmnnische ,schulung und moralisch-sittliches ,reifen absieht2 das gleiche ,scheinwesen trgt man ins amtliche ,leben hinber und beglckt dann1 wenn man es zu hoher ,stellung gebracht hat1 das deutsche ,volk mit den ,holzfrchten solcher ,unkultur4 ,man freue sich ehrlich und von ,herzen1 da gerade die deutsche ,lehrerschaft1 die ,leute1 denen die ,zukunft ,deutschlands anvertraut ist1 diese ,scheinkultur nicht mehr mitmachen wollen4 ,ihr ,protest ist ein ,gesundungsproze1 ihr ,freiheitsdrang verbrgt uns eine zwar kampfreiche1 aber beglckende ,zukunft4 ,mannhaftigkeit ist ohne ,offenheit nicht denkbar4 ,bismarck hat uns in seiner berragenden ,gre das ,bild eines ,beamten und ,staatsmannes vorgelebt1 der die ,lge verabscheute und gerade ,wege ging4 ,er hatte damit das ganze ,wesen der ,diplomatie gendert1 die vordem eine ,geheimkunst war1 auf ,list1 ,lug und ,trug aufgebaut1 die ,diplomaten eine elegante1 hochangesehene ,gaunerzunft1 die ihre franzsische ,sprache dazu gebrauchte1 ihre ,gedanken zu verbergen1 stets das ,gegenteil von dem zu sagen1 was das ,herz meinte4 ,auch das war im ,grunde vllig undeutsch4 ,der ehrliche ,walther von der ,vogelweide hatte1 jede ,doppelzngigkeit verabscheuend1 den ,deutschen ins ,gewissen geredet3 ,ihre ,rede sei ja1 ja1 nein1 nein1 ein ehrlich ,nein sei ihm lieber als ein erlogenes ,ja1 zwo zungen stan unebene in einem munde4 ,solche ,lehren waren lngst vergessen und htten einem ,diplomaten vorbismarckischer ,zeit und ,schule nur ein berlegenes listiges ,lcheln abgelockt4 ,die ,welt1 jedenfalls die gut deutsche1 hatte gehofft1 da ,bismarcks ,reckengestalt mit ihrer derben1 aber wahrhaft deutschen ,rede all dem heimlichen ,getuschel und ,gemunkel auf den ,hintertreppen der ,behrden und ,gesandtschaftswohnungen ein ,ende gemacht htte1 hatte gehofft1 wie ,bismarck selbst1 da alle1 die in seine ,schule gingen1 von ihm wenigstens ein bichen ,vornehmheit lernen wrden4 ,solange er im ,amte war1 wagten sich auch die lichtscheuen ,nachtgestalten nicht in die ,nhe seines ,adlerblickes4 ,jetzt aber lesen wir mit wachsendem ,unbehagen1 da selbst in den ,regionen hchster ,politik das alte ,intrigenspiel1 das ,lgen1 ,betrgen1 ,spionieren1 ,denunzieren und ,ehrabschneiden wieder ppig in ,blte steht4 ,was uns ,harden ber die #cj;jhrige ,amtsttigkeit des ,herrn von ,holstein berichtet1 mte uns als ,mythe erscheinen1 wenn er nicht so glnzend unterrichtet und wenn von ,holsteins ,abwehr nicht so klglich ausgefallen wre4 ,hren wir also1 wie dieser uns vordem kaum dem ,namen nach bekannte1 aber einflureichste deutsche ,staatsmann sein ,geschft betrieb6 ,nur einige ,proben6 ,wem ,deutschlands ,geschichte und ,deutschlands neuer ,kurs nicht vollstndig gleichgltig sind1 der hat natrlich schon das ,ganze gelesen 7,zukunft #aijf ,nr4 #ch74 ,nie hatte ein ,beamter in einem modernen ,staate solche ,stellung gehabt4 ,bis ins ancien rgime mu man zurckgehen1 um hnliches zu schauen4 ,franois le ,clerc du ,tremblay1 den die ,geschichte als ,pater ,josef kennt1 hat im dunkeln fnfzehn ,jahre lang ,frankreichs internationale ,politik geleitet4 ,doch der ,kapuziner1 dem ,richelieu blind vertraute1 trat immerhin manchmal hervor1 ging nach ,regensburg auf den ,reichstag1 verhandelte selbst mit ,bernhard von ,weimar und htte gern den ,kardinalshut aufs ,haupt gesetzt4 ,da er bis zu seinem ,tode die ,graue ,eminenz blieb1 war nicht sein ,verdienst1 sondern ,urbans des ,achten1 der dem skrupellosen ,politiker den ,purpur weigerte4 ,holstein hat nie in hellem ,licht1 nie vor einer ,hrermenge eine ,verhandlung gefhrt4 ,er war noch weniger eitel als der ,provinzial der ,touraine und fhlte sich eigentlich nur in seinem ,winkel wohl4 ,da spann er still sein ,netz und pries den guten ,tag1 wenn eine arme ,fliege sich drin gefangen hatte4 ,solche ,tage waren nicht selten2 denn das ,netz war von ,jahr zu ,jahr grer geworden4 ,polyphemos 7so nannten ihn manche1 weil er mit einem ,auge kaum noch sah und1 wie der ,sohn ,poseidons1 ,menschen verschlang71 der unheimliche ,kyklop1 hie es1 wei alles2 nie bleibt ihm verborgen1 wer die ,rume eines ,reichsamtes betritt und was dort dann geredet wird4 ,er hat1 wie weiland der spanische ,karl1 die ,hand ber den ganzen ,erdboden und ist euch alles in allem4 berwacht die ,diplomatie1 hat in jeder ,hauptstadt seine ,agenten und ,spione und liefert ,geheimberichte1 aus denen der ,kaiser erfhrt1 wie seine ,botschafter1 ,gesandten1 ,rte und ,sekretre arbeiten und sich die ,zeit vertreiben4 ,vorsicht6 ,einer1 dem der nicht traut1 ist verloren4 ,den ,kaiser sieht er fast nie 7das wrde ja auffallen71 kann sich dennoch mit besserem ,recht aber als jeder ,minister rhmen1 das ,ohr des ,monarchen zu haben4 ,er hat ,schloezer aus ,rom1 ,radowitz aus ,konstantinopel1 den ,zarengnstling ,werder aus ,petersburg1 den ,prinzen ,reu aus ,wien weggebracht und alle durch ,leute ersetzt1 auf die er sich verlassen konnte 444 ,so mchtig war1 als so mchtig galt dieser ,mann1 dessen ,name ffentlich nie genannt werden durfte4 ,keine ,frage1 da ein solcher ,mann an solcher ,stelle auf die ganze ,beamtenschaft tief korrumpierend wirken mute4 ,unfabar1 da ein solcher ,schdling sich all seinen zahllosen ,gegnern zum ,trutze1 am hellen ,tage der deutschen ,geschichte1 inmitten unseres von tausend ,zeitungen bedienten ffentlichen ,lebens jahrzehntelang an einflureichster und verantwortungsvollster ,stelle halten konnte4 ,das beweist uns1 da die ,mchte der ,finsternis wieder von unseren hohen ,regionen ,besitz ergriffen haben1 da da ,treue und ,glauben1 ,manneswert und ,manneswort nicht mehr gelten4 ,welch ,aufrechter getraut sich noch in solche ,umgebung1 auf so eisglatten ,boden86 ,das also ist die hohe ,schule fr all die gewissenhaften ,beamten1 die sich ,fhrungslisten ber ihre ,herren ,kollegen1 geheime ,aktenbndel anlegen1 die mit verstellter ,schrift den ,vorgesetzten schtzbares ,material liefern und mit ,anklagen1 die der ,beschuldigte nie zu hren bekommt1 seinen ,ruf und seine ,stellung untergraben8 ,natrlich nur in ,wahrung berechtigter ,interessen1 im ,dienste der guten ,sache1 um als treuer ,diener auch ber die ,amtspflicht hinaus dem ,staate und dem ,herrn ,chef ntzlich zu sein4 ,vor unsere ,phantasie tritt das hliche ,bild einer ganzen ,zunft berufsmiger ,spione1 ,ehrabschneider1 ,hintertreppenzutrger1 ,lgner1 ,betrger und ,meineidiger1 die fr ihre schmutzigen ,dienste ,ehren und mter empfangen und mit dem ,gelde deutscher ,steuerzahler obendrein ein behagliches ,leben fhren4 ,werden von oben her so bse ,beispiele gegeben1 dann darf man sich nicht wundern1 wenn korrupte ,seelen der unteren ,organe auch den ,bestechungen zugnglich werden und wertvolle ,dokumente an ,gegner der ,regierung ausliefern4 ,dann hat sie eben jeder1 der gut zu zahlen wei4 ,wenn ,beamte1 die von dem ,wohlwollen ihrer ,vordermnner und ,vorgesetzten alles zu hoffen1 von deren ,feindschaft alles zu frchten haben1 erst einmal wissen1 da ihnen ,zutrgerei und geheime ,anzeigen ,vorteil bringen1 dann ist es aus mit aller ,mannhaftigkeit und ,offenheit4 ,wenn den ,denunzianten nicht grob die ,tren gewiesen werden1 wenn nicht -- wie das fr einen ,menschen von normalen ,ehrbegriffen selbstverstndlich sein mte -- anonyme ,anzeigen sofort zerfetzt in den ,papierkorb fliegen oder besser noch 7da es ja auch ,papierkorbplnderer gibt7 ins ,feuer wandern1 dann wanken alle ,fundamente des ,vertrauens1 dann hat der ,pfiffigste und ,durchtriebenste gewonnenes ,spiel und der ,aufrechte tut gut1 das ,feld rechtzeitig zu rumen4 ,es ist nicht jedermanns ,sache1 sein ,leben dem ,kampfe mit ,ratten1 ,schwaben und ,wanzen zu weihen4 ,in unseren ,behrden sitzen schon ,poloniusnaturen1 zu jeder ,heuchelei bereit4 ,wer da berzeugungen sucht1 knnte ebensogut 7wie mein alter ,lehrer zu sagen pflegte7 ,wurscht im ,hundestall suchen4 ,diese ,leute machen alles mit1 was verlangt wird4 ,ich glaube auf ,wunsch selbst ein kleines ,konfessionswechselchen4 ,der pflichttreue ,beamte wei1 was er sich schuldig ist4 ,als ,bismarck strzte1 sahen wir schon ein beschmendes ,stck deutscher ,mannestreue4 ,kein ,wunder1 da der greise ,kanzler ein ,menschenverchter wurde4 ,als ich jngst einen hohen ,beamten fragte1 was ein ,herr eines ,ministeriums1 den ich von ,ansehen kannte1 fr berzeugungen habe1 lachte der ,mann hell auf3 berzeugungen8 ,mein ,gott1 sind ,sie anspruchsvoll4 ,der arme ,mensch soll auch noch berzeugungen haben8 ,die ,ware gibt's da oben nicht1 da sieht nur jeder zu1 da er nicht falle4 ,im brigen wird fortgewurschtelt und man sagt sich3 ,solange ich mitmachen mu1 hlt die ,geschichte wohl noch4 ,nur keinen ,spektakel6 ,und die ,presse nicht auf sich aufmerksam machen4 ,denn dann ist man geliefert4 ,das sind unsere altbewhrten ,sttzen1 von denen mu sich der ,untergebene qulen1 mu sich das deutsche ,volk zureiten lassen6 ,im ,kolonialamte ist es schon zum ,bruch gekommen4 ,andere mter werden folgen4 ,wo nicht ,mannhaftigkeit das ,regiment fhrt1 wo nur ,beamtengehorsam und dienstliche ,gesinnungslosigkeit herrschen und der am besten gedeiht1 der am besten zu schweigen1 sich zu beugen1 anzupassen und ,gesinnungen zu heucheln versteht1 da kann die ,wohlfahrt nicht gedeihen4 ,unser ,kaiser1 ehrlich bemht und ttig um ,deutschlands ,macht und ,zukunft1 hat richtig erkannt1 da wir vor allem ,mnner1 ,charaktere brauchen4 ,wir handeln monarchisch und nach dem alten ,grundsatze3 ,mit ,gott fr ,knig und ,vaterland1 wenn wir ihm sagen1 da nicht sowohl auf dem ,salzwasser als in ,berlin1 bei den hohen und hchsten ,behrden der ,anfang gemacht werden mte4 ,tchtige ,ruderer und ,radfahrer1 ,sportmnner jeder ,art1 ,boxer1 ,schwimmer1 ,reiter1 verwegene ,wagenfahrer hatte man in dem byzantinischen ,kaiserreich auch zu einer ,zeit1 als alle wahrhaft mnnlichen ,tugenden im ,volke schon erstorben waren4 ,tollkhne ,seefahrer finden wir unter den chinesischen ,piraten1 unter griechischen ,hammeldieben1 unter verbrecherischem ,hafengesindel von ,neapel und ,konstantinopel4 ,vertrautheit mit dem ,meere1 zumal von ,jugend an gepflegt1 sichert uns wahren ,manneswert noch nicht4 ,es ist nur eine seiner uerungen und lange nicht die wichtigste4 ,in unserem ,beamtenstaate wird ber die tiefsten ethischen ,fragen auf dem ,verwaltungswege entschieden4 ,im ,reformationszeitalter hat man doch allen ,ernstes um jeden ,satz des ,glaubens gestritten und gerungen4 ,da ging es wirklich um die ,sache4 ,wenn ,luther mit ,zwingli um das ,wrtchen hei debattierte1 da lauschte ihnen in ihrer ,gewissensnot mit tiefer ,spannung und ,erregung die ,christenheit und spaltete sich in die zwei ,lager der ,lutherischen und der ,reformierten4 ,von all dem ist ja gar nicht mehr die ,rede4 ,was wrde geschehen1 wenn heute durch ,ministerialerla den ,lehrern bekannt gegeben wrde1 da der ,glaube an den heiligen ,geist nicht mehr zu halten und den ,lehrern deshalb verboten wre1 diesen ,teil des christlichen ,glaubens den ,schlern weiter vorzutragen8 ,wrden die ,lehrer eine groe ,kundgebung veranstalten8 ,wrden viele den ,dienst aufgeben und lieber mit ihrer ,familie darben1 als ein solches ,opfer ihres ,glaubens bringen8 ,die ,religions- und ,schulfrage ist keine ,gewissensfrage mehr1 sondern eine ,machtfrage und ,verwaltungssache1 wird deshalb von ,juristen besorgt1 die noch nie in ihrem ,leben eine ,religionsstunde erteilt haben und von denen so mancher wohl schlecht bestehen wrde1 wenn man ihn in ,religion fr ,untertertia prfen wollte4 ,man mu solche ,herrn1 wie ich das ,glck hatte1 als flotte ,korpsstudenten gekannt und ihre damaligen ,glaubensbekenntnisse noch im ,gedchtnis haben1 um zu wissen1 was es mit der ,forderung auf sich hat1 da dem ,volke die ,religion erhalten bleiben msse4 ,soll und mu das geschehen um des ,seelenheils willen der ,mhseligen und ,beladenen8 ,ach nein1 -- aus ,staatsrson1 damit sie gehorsame ,untertanen werden und keine ,sozialdemokraten whlen4 ,wer fragt nach der berzeugung dieser ,menschen8 ,wen kmmert es1 ob sie aus schlauer ,berechnung irgendeines materiellen ,vorteils wegen oder aus ehrlicher ,gewissensnot ihre ,stimme fr oder gegen den von der ,regierung empfohlenen ,kandidaten abgeben8 ,warum wir also so wenige ,mnner haben8 ,weil bei uns berzeugungen und ,ideale verstaatlicht sind und weil die ,leute am besten vorwrts kommen1 die sich ihren ,glauben und ihre politische ,gesinnung von der ,regierung beziehen4 ,deshalb haben wir so viele ,streber im ,lande1 einen ,menschentypus1 den das glckliche ,england auch nach ,carl ,peters ,zeugnis nicht einmal dem ,namen nach kennt4 ,es ist wohl zu allen ,zeiten geheuchelt worden1 aber so tief ist man wohl selten in charakterloses ,scheinwesen versunken1 wie jetzt in unseren herrschenden ,kreisen4 ,von deren sog4 ,idealen ist auch so gut wie nichts mehr echt und stichhaltig4 ,ohne eine tiefgreifende ,reform unseres ganzen ,staatswesens ist nicht zu helfen4 ,schon ist unendlich viel versumt4 ,nur ein ,herkules kann die ,arbeit leisten1 die vonnten wre2 nur ein ganzer ,mann6 ,mit ,manahmen1 ,verfgungen1 sanften ,verschiebungen und dem ganzen nun schon zum ,spott gewordenen kleinlichen ,bureaubetrieb ist nichts mehr auszurichten1 am wenigsten aber mit ,vertuscheln und mit dem ,maulverstopfen unangenehmer ,schreier und3 ,wasser tut's freilich nicht6 ,,xii4 ,parlamentarier4 ,die ,wohlanstndigkeit unserer ,parlamentarier rechnet man ihnen in den ,kreisen nicht zum ,verdienste an1 in denen man1 der schn gedrechselten ,reden mde endlich ,taten sehen mchte4 ,auf ,bismarcks ,zunge wohnen ,blitz und ,donner1 auch ,eugen ,richter traf noch kraftvolle ,tne2 jetzt ist es fast allein der alte ,bebel1 der das ,blut der ,hrer noch in schnelleres ,tempo bringt4 ,die ,sprache der ,parlamentarier1 rein formell betrachtet1 ist jetzt matt wie ,limonade4 ,wir mchten wieder einmal andere ,wendungen und besseren ,stil hren1 als3 ,ich stehe den trefflichen ,bemerkungen des sehr verehrten ,herrn ,vorredners sehr sympathisch gegenber1 mchte mir nur hinsichtlich des ersten von ihm berhrten ,punktes eine kleine ,abweichung gestatten und sodann eine neue ,frage anschneiden1 eine ,materie1 die1 wie mir scheint1 der ,beachtung dieses hohen ,hauses wohl wert sein mchte4 -- ,himbeersauce mit ,schlagsahne1 aber geflschte natrlich4 ,wir brauchten1 da bei uns jetzt alle ,lebensmittel geflscht werden1 alle -- krperliche und geistige --1 auch ein ,reichsgesundheitsamt fr geistige ,nhrmittel1 brauchten das um so viel notwendiger als das fr krperliche ,ernhrung1 weil der ,geist hher steht als der ,leib4 ,le stil c'est l'homme4 ,ist das wahr1 dann haben wir in ,deutschland wenig ,menschen -- ,mnner4 ,vor allem haben wir dann in unseren magebenden ,kreisen sehr wenige geschulte ,kpfe1 die schlicht denken und ein kerniges1 gesundes1 ich mchte sagen3 hausbackenes ,deutsch sprechen4 ,maximilian ,harden hat sich wiederholt das ,vergngen gemacht1 ,stilproben unserer staatlichen ,volksfhrer mit der roten ,tinte zu bearbeiten4 ,wir haben aus dem ,munde von ,ministern und ,staatssekretren reine ,tertianerleistungen geliefert bekommen4 ,das ,deutsch unserer ,behrden ist ja schon immer ungeniebar gewesen4 ,sollten es sptere ,geschlechter einmal ausgraben1 so werden sie daran erkennen1 da wir ,barbaren waren4 ,nicht nur hlich und schlecht1 sondern vor allem matt ist die ,sprache unserer ,behrden1 ohne ,kern1 ohne ,mark1 ohne ,schrfe1 ohne berzeugungskraft4 ,an ,stelle der ,kraft findet man aber ein vollgemessenes ,ma von ,grobheit3 ,sie haben sich -- ,sie wollen -- widrigenfalls ,sie sich 444 zu gewrtigen haben4 ,dafr ist manche teils ergtzliche1 teils emprende ,probe in der ,zukunft1 im ,blaubuch1 im ,trmer1 im ,volkserzieher abgedruckt zu finden1 den deutschen ,blttern1 die nach meiner ,kenntnis am eifrigsten an der ,aufrttelung des deutschen ,mannesstolzes arbeiten4 ,es wre zu wnschen1 da sich unsere ,volksvertreter in den ,parlamenten weniger um die fade parlamentarische ,hflichkeit kmmern wollten6 ,das deutsche ,volk schickt sie nicht nach ,berlin1 damit sie dort unter sich und mit den ,vertretern der ,regierungen ,hflichkeiten austauschen sollen4 ,vor allem mgen sie darauf halten1 da sie als ,mnner und als ,vertreter des deutschen ,volkes mindestens die ,behandlung von ,seiten der ,regierung erfahren1 auf die ,griechen1 ,serben1 ,rumnen1 ,magyaren und andere ,vlker zweiter und dritter ,gre fr ihre ,volksvertreter ,anspruch machen4 ,jeder ,abgeordnete steht da kraft der ,majestt des deutschen ,volkes4 ,was er an ,miachtung einsteckt1 das verwundet nicht ihn allein1 sondern auch uns1 die wir ihn zu unserem ,mundstck erwhlt haben4 ,ob er ein fehlerfreies ,deutsch spricht oder nicht1 ob er mir und mich1 ,sie und ,ihnen richtig anwendet oder nicht1 das ist ganz gleichgltig4 ,wir wollen nicht vergessen1 da wohl #ij der ,deutschen die ,schriftsprache1 die eine ,kunstsprache ist1 nicht sprechen1 da man also kein ,recht hat1 bei jedem diese ,sprache vorauszusetzen4 ,onkel ,brsig spricht auch missingsch1 aber sein ,deutsch ist uns lieber als die ,wassersuppen vieler akademisch ,verbildeten4 ,wenn unsere ,volksvertreter aus ,bescheidenheit sich zuviel bieten lassen1 so bt ,deutschland das auch an uerer ,achtung ein4 ,ich habe mit ,auslndern gesprochen1 die es rein unbegreiflich fanden1 da sich die ,deutschen von ihrer ,regierung wie ,schulbuben behandeln lassen4 ,der mhsam errungene ,ruhm einer ,weltmachtstellung geht leicht wieder in die ,brche und alte bsen ,urteile oder ,vorurteile werden wieder lebendig4 ,luther sagte in seinen ,tischreden3 ,es ist keine ,nation verachteter1 denn die ,deutschen4 ,italiener heien uns ,bestien2 ,frankreich und ,england spotten unser1 und alle anderen ,lnder4 ,wer wei1 was ,gott will und wird aus den ,deutschen machen2 wiewohl wir ein gute ,staupe vor ,gott wohl verdienet haben4 ,mit den groen ,herren mu man deutlich sprechen4 ,auch dafr ein gut ,wrtlein von unserem ,doktor ,martinus4 ,der junge ,markgraf ,joachim der ,andere hat ,anno #aecb1 als er zu ,wittenberg gewesen1 ,doktor ,martinum ,luther gefragt3 ,warum er doch so heftig und so hart wider die groen ,herren schriebe8 ,darauf hat ,doktor ,martinus geantwortet3 ,gndiger ,herr1 wenn ,gott das ,erdreich will fruchtbar machen1 so mu er zuvor lassen vorhergehen einen guten ,platzregen mit einem ,donner und danach fein mchtig regnen lassen2 also fruchtet er das ,erdreich durch und durch4 ,item1 sprach er1 ein weidenes ,rtlein kann ich mit einem ,messer zerschneiden1 aber zu einer harten ,eiche mu man eine scharfe ,axt und ,barten oder ,keile haben1 man kann sie dennoch kaum spalten2 wie denn eine groe ,eiche von einem ,haun nicht fllt4 ,wenn man das matte1 fade1 feige ,gerede der ,leute liest1 die heute bei uns das groe ,wort haben1 dann ist eine ,flucht zu den alten derben ,deutschen1 zumal aber zu ,luther1 ein wahres ,labsal4 ,man nennt ihn mit dem ,stolze des ,gebildeten grob und unfein -- ja1 das war er1 aber herzerquickend gesund1 echt1 wahr und deutlich4 ,selbst in der ,kirche wetterte er gegen die unruhigen ,hrer los3 ,wollt ihr ja brllen1 brummen1 grunzen und murren1 so gehet hinaus unter die ,khe und ,schweine1 die werden euch wohl antworten1 aber lasset die ,kirche unbehindert6 ,pfui1 wie ordinr6 ,einfltig zu predigen1 sagt er ein andermal1 ist eine groe ,kunst4 ,christus tut's selber2 er redet allein vom ,ackerwerk1 vom ,senfkorn usw4 und brauchet eitel grobe1 buerische ,gleichnisse4 ,wir mssen alles daran setzen1 den mehr und mehr schwindenden schlichten ,brgerstolz wieder zu heben4 ,wer einmal holsteinische oder ,mecklenburger ,hfe besucht hat1 der kennt das altgermanische sichere ,selbstbewutsein der ,bauern1 deren jeder wie ein ,frst auf seinem ,reiche steht4 ,ein ,gleiches besa ehedem der deutsche ,brger4 ,der ,brgerstolz aber ist uns mit dem ,brgerstande selbst entwichen4 ,wir haben in den ,stdten nur noch ,einwohner1 ,seelen1 keine ,brger mehr4 ,deshalb ist die sog4 ,mittelstandsbewegung ntzlich1 ja notwendig4 ,es gilt immer wieder den ,behrden1 den ,verwaltenden gegenber den ,wert der produktiven ,arbeiter jeden ,berufes stark zu betonen4 ,maler1 ,bildhauer1 ,gelehrte1 ,schulmeister1 ,arbeiter haben nicht den geringsten ,anla1 sich vor irgendeinem ,frsten oder ,beamten zu demtigen4 ,sie sind es1 die ,werke schaffen1 jene verwerten blo das ,geschaffene4 ,wollen wir auch hierzu wieder ,luthers ,urteil hren8 ,brgermeister1 ,frsten1 ,edelleute knnen wir entraten2 ,schulen knnen wir nicht entraten1 denn die mssen die ,welt regieren4 ,man siehet heut1 da kein ,potentat und ,herr ist1 er mu sich von einem ,juristen und ,theologen regieren lassen4 ,sie knnen selbst nichts und schmen sich zu lernen1 darum mu es aus den ,schulen herflieen4 ,will man die ,werte der ,leistungen richtig einschtzen1 so frage man in der ,geschichte an4 ,holbein1 ,drer1 ,hans ,sachs sind heute noch ,machtfaktoren und herrschen mit ihrem ,geiste auf dem weiten ,erdenrunde4 ,wer aber kann uns einen der vielen ,hunderte von kaiserlichen ,hofrten und sonstigen ,beamten nennen1 die damals mit ,standesstolz auf die ,farbenschmierer und den verseschmiedenden ,schuster herabsahen8 ,wir kennen alle ,rousseau1 ,pestalozzi1 ,frbel -- wer aber im deutschen ,volke wei etwas von den ,beamten1 die diese ,mnner von ,staats wegen bewachten1 zum ,teil sogar verfolgten und peinigten8 ,viel schon1 wenn wir noch ihre ,namen kennen4 ,wie hell leuchten die ,namen der ,arbeiter auf allen ,feldern geistigen ,lebens6 ,wie geachtet leben in dem ,andenken der ,menschen die ,entdecker auf den ,gebieten der ,wissenschaft und ,technik1 der ,chemie1 der ,physik1 alle ,bahnbrecher unter den ,naturforschern1 rzten1 alle ,schpfer neuer ,werte unter den ,knstlern1 den ,malern1 ,bildhauern1 ,architekten1 ,musikern1 ,dichtern1 ,kunstschriftstellern1 ,lehrern und ,predigern3 wie selten haben sich ,verwaltungsbeamte um die ,menschheit gleiche ,verdienste erworben6 ,woher nehmen also diese ,staatsdiener das ,recht und die ,anmaung1 unser ,volk zu schulmeistern und unwrdig zu behandeln6 ,als im vorigen ,jahre ,prof4 ,lehmann-,hohenberg im ,berliner ,architektenhause einen ,vortrag ber ,reform der deutschen ,rechtspflege hielt1 nahmen zwei ,polizisten neben dem ,redner ,platz4 ,ja1 leben wir denn in einem ,zuchthaus8 ,sind alle deutschen ,mnner unter polizeiliche ,aufsicht gestellte entlassene ,strflinge8 ,mu man das alles schweigend ertragen8 ,ich sagte in jener ,versammlung selbst1 die nur ehrbare stille ,brger und ,brgerinnen1 nur ,menschen von gesellschaftlicher ,kultur besucht haben1 da ich nicht begreifen knne1 wie man uns von ,staats wegen eine solche ,behandlung antue4 ,englndern drfte man so etwas nicht bieten4 ,die ,polizei mag in solchen ,fllen vor der ,tre warten1 ob wir ihre ,hilfe wnschen und1 falls wir klingeln1 hereinkommen1 aber recht schnell1 recht bescheiden4 ,das wre eher ihres ,amtes4 ,unsere ,beamten haben dem ,volke zu dienen4 ,minister ist ein lateinisches ,wort und heit ,diener4 ,man sollte zur ,aufklrung des deutschen ,volkes diese deutsche ,benennung wieder einsetzen3 ,kgl4 preuischer ,diener fr ,bauwesen etc44 ,es wird gut sein1 in einer ,zeit1 die das preuische ,volk wieder zu den trbsten ,besorgnissen ntigt1 an die harten ,verfolgungen zu erinnern1 die treue1 edle1 fleiige1 fromme ,vaterlandsfreunde von seiten einer geistlich erleuchteten ,regierung zu erdulden hatten4 ,wir mssen uns mit ,proben begngen1 denn sonst entstnde uns unter der ,feder ein starker ,band4 ,also ein ,glanzstck6 ,als ,ltzower ,jger kmpfte ,friedrich ,frbel fr die ,befreiung seines ,vaterlandes4 ,als ihm ,krners ,tod gemeldet wurde1 verband er sich im ,felde mit zwei ,freunden unter ,schwren1 dem heiligen ,gedanken treu zu bleiben1 deren ,erkenntnis ihm im ,kriegsgetmmel aufgegangen war1 ihr ,leben der ,erziehung der kleinen ,kinder zu weihen1 dafr zu arbeiten da das ,christentum ,wahrheit werde4 ,er arbeitete dann demgem mit beiden ,freunden an seiner ,schpfung1 dem ,kindergarten in ,keilhau1 und brachte ihn zu ,ansehen und zur ,blte4 ,seine ,grundstze lauteten3 ,alle ,erziehung1 soll sie ,frucht bringen1 mu sich auf ,religion grnden -- ,alle und jede ,erziehung1 die sich nicht auf die christliche ,religion1 auf die ,religion ,jesu grndet1 ist mangelhaft und einseitig4 ,ich halte diesen ,ausspruch selbst fr mangelhaft und einseitig1 aber einerlei1 er beweist jedenfalls ,frbels streng christliches ,denken und ,fhlen4 ,und so sah man denn diesen ,mann mit dem reinen ,kinderherzen tglich unter ,kindern von #c--f ,jahren auf der ,wiese spielen und umherhpfen1 da ihm die langen ,haare und die ,rocksche flogen und die ,leute stehen blieben1 um ber den ,narr zu lachen4 ,er aber lie sich nicht beirren1 in den ,kinderherzen den ,ausgang seiner ,lehre und seines ,wirkens zu suchen2 das ,christentum zur ,wahrheit zu machen4 ,was aber geschah nun8 ,auf das ,revolutionsjahr von #dh folgte die ,demagogenverfolgung1 und unser lieber1 sanfter ,frbel wurde demagogischer oder sozialistischer ,tendenzen beschuldigt4 ,das damalige preuische ,unterrichtsministerium von ,raumer verbot aus politischen ,bedenken die ,kindergrten4 ,frbel1 fr sein schnes1 frommes1 edles ,lebenswerk zitternd1 bat in seiner ,eingabe mit beigelegten ,druckschriften1 sich ber ,geist und ,ziele seiner ,kindergrten besser zu unterrichten4 ,vergeblich1 das von mir reichlich erwogene ,verbot1 schrieb v4 ,raumer1 der nach ,ihrem ,system eingerichteten und geleiteten ,kindergrten bleibt bestehen6 ,und die ,grnde8 ,ihre beiden ,systeme stimmen im wesentlichen darin berein1 da sie dem ,christentum entschieden abgewandte ,theorien zugrunde zu legen beabsichtigen4 -- ,hat man je von einem grberen ,bldsinn einer hohen ,behrde gehrt8 ,freilich1 die ,kindchen von #c--f ,jahren trugen langes ,haar und ,sommer und ,winter keine ,kittel -- entsetzlich6 ,die ,schulen muten geschlossen werden2 ,frbel1 bis dahin ein ,mann von jugendlicher ,frische und unermdlicher ,rstigkeit1 war im tiefsten ,lebensnerv getroffen1 da er sein ,werk dahinsinken sah1 und starb bald an gebrochenem ,herzen4#ac ,so wurden deutsche ,mnner1 die fr ihr ,volk mit ihrem ,herzblute stritten1 rangen und litten1 von ihrer ,regierung behandelt6 ,wer mochte sich da noch aufrecht erhalten8 ,aber getrost6 ,es gibt noch einen ,richter1 dem selbst preuische reaktionre ,minister sich beugen mssen3 das ,urteil der knftigen ,geschlechter1 das ,zeugnis der ,gerechtigkeit1 ,wahrheit1 ,mannhaftigkeit4 ,das sinnlose ,verbot gegen die ,kindergrten mute in den sechziger ,jahren aufgehoben werden4 ,an ,frbels ,grab sprach ,pfarrer ,rckert die stolzen ,worte1 die ihm jetzt die ganze gebildete ,welt aus berzeugung nachspricht3 ,hier ruht ein groes1 edles ,herz von seiner ,arbeit4 ,er hat gearbeitet fr die frheste ,kindheit und fr die spteste ,zukunft1 gearbeitet auf ,hoffnung1 und seine ,hoffnung war nicht verloren4 ,in allen ,stdten der ,erde blhen ,frbelsche ,kindergrten auf1 ein ,strom des ,segens ergiet sich von ihnen auf die ,kindheit und damit auf die ganze ,menschheit1 die ,ehre des kleinen nrrischen ,schulmeisterleins1 den der ,unwille des ,ministers mit einem ,hauche still machte1 ertnt von ,mund zu ,mund1 von ,geschlecht zu ,geschlecht4 ,von dem ,minister selbst aber gilt1 was ich in der neuesten ,frbelbiographie lese3 ,er hat sich durch das ,verbot der ,kindergrten in einer fr ihn wenig schmeichelhaften ,weise den ,ruhm der ,unsterblichkeit erworben4 ,wenn man in knftigen ,jahrhunderten ,frbels ,namen preisen wird1 dann1 aber auch nur dann1 wird man auch den eines engherzigen und beschrnkten ,ministers nennen1 etwa wie man den ,namen des ,herostratus nennt1 der auch einen ,tempel1 freilich nur einen von kaltem1 harten ,stein1 vernichtete1 um sich berhmt -- berchtigt zu machen4 ,das sei denen gesagt1 die vor jedem ,minister in ,bewunderung platt auf den ,bauch fallen und die im kleinen ,schulmeister ein ,nichts sehen1 eine zum ,dienen und ,gehorchen bestellte ,maschine1 ein willenloses ,werkzeug hherer behrdlicher ,einsicht2 sei allen denen gesagt1 die da meinen1 ein ,mann sei gerichtet und vernichtet1 wenn sich ihm die ,gnadensonne des hohen ,vorgesetzten entzieht2 sei all den ,unmnnlichen gesagt1 die im ,leben nie aus der ,schulbubengesinnung herauskommen1 nicht leben knnen ohne ein ,wohlverhaltungszeugnis ihres ,meisters1 die verstummen1 sowie sich ein ,urteil oder ,wille von autoritativer ,seite kund tut2 sei all den feigen und kriechenden ,schranzen gesagt1 die wie hungrige ,hunde die ,ministerien umschleichen und gierig nach ,gnadenbrocken schnappen2 sei allen denen gesagt1 die das stolze ,wort des ,obersten von ,butler noch nicht an sich selbst erlebt haben3 ,ein jeder gibt den ,wert sich selbst4 ,wie hoch ich ,mich selbst anschlagen will1 das steht bei mir4 ,so hoch gestellt ist keiner auf der ,erde1 ,da ich mich selber neben ihm verachte4 ,den ,menschen macht sein ,wille gro und klein4 ,und weil ich meinem treu bin1 mu -- -- -- ,nun frage man noch1 weshalb wir so viele ,knechtseligkeit1 ,lakaiengesinnung1 ,feigheit und ,charakterlosigkeit in ,deutschland haben6 ,die ,frommen und ,korrekten sind es1 die uns die besten ,mnner rauben4 ,der ,freigeist ,friedrich der ,groe pflegte nach feilen ,kriechern und ,speichelleckern1 die sich vor seinen ,augen entwrdigten1 den ,krckstock zu werfen4 ,er sprach die ,worte1 die man an das noch immer aufschriftlose ,reichstagsgebude anbringen sollte3 ,ich will absolument1 da so regieret werde1 da die ,leute ins ,land kommen und nicht hinauslaufen4 ,oder noch zeitgemer wre vielleicht sein zweites ,wort von ihm3 ,ich finde es unverzeihlich1 wenn man in die ,gewissen und ,bedenken der anderen hineinregieren will4#ad ,wenn sich selbst ein ,frbel wegen unchristlichen ,treibens in ,preuen nicht halten konnte1 dann war darin nur noch fr ,mucker und ,heuchler ,platz4 ,sollten jetzt wieder die ,positiven das ,heft in die ,hand bekommen1 dann drfte sich positiv mancher berlegen1 ob er nicht lieber den ,staub von seinen preuischen ,pantoffeln schtteln soll1 um sich ein besseres -- das heit ein freieres -- ,land zu suchen1 wo er als ehrlicher ,mann mit seinem eigenen ,glauben unangefochten und ungeschmht leben und wirken darf4 ,so denken heute1 wie die ,zeitungen verraten1 viele deutsche ,mnner1 die sich bedroht sehen durch den uns in ,aussicht gestellten ,zusammenschlu der ,konfessionen zum ,kampfe gegen den ,unglauben4 ,man sollte meinen1 es handelte sich um einen ,kreuzzug gegen die ,mamelucken6 ,es wre nicht das erstemal1 da ,deutschland einen ,aderla erfhre1 bei dem wie in der ,regel gerade das gesundeste ,blut abgeht4 ,in den ,kampf fr ethische ,gter treten natrlich nur die tieferen ,naturen ein4 ,der stumpfen ,masse derer1 die1 um mit ,sallust zu sprechen1 ventri et peni ergeben sind1 ist es gleichgltig1 wer ihnen ihr faules und gedankenloses ,leben sichert4 ,als sich im republikanischen ,rom die fhrenden ,mnner im hundertjhrigen ,brgerkriege gegenseitig erschlagen hatten1 konnte1 wie ,tacitus berichtet1 ein ,kaiser leicht das erschpfte und um seine ,fhrer beraubte ,volk wie eine scheue ,sklavenherde beherrschen3 die ,catonaturen waren eben smtlich vernichtet4 ,eine solche ,auslese der ,strksten und ,besten1 fters im ,laufe der ,jahrhundert wiederholt1 bringt ein ,volk schlielich herunter4 ,wenn man die ,sahne abschpft1 bleibt keine nahrhafte ,milch zurck4 ,nimmt man hinzu1 wie viele tapfere und starke ,mnner in den endlosen ,kriegen ,deutschlands gefallen sind1 so erklrt es sich nach dem ,darwinschen ,gesetz von der ,auslese der ,besten1 wenn die ,qualitt des ,volkes schlielich heruntergeht4 ,wir knnen tatschlich nicht einen ,mann entbehren3 ,jeder aufrechte ,brger ist uns lieb und kostbar4 ,mit dem armseligen ,bndel auf dem ,rcken entwichen ,germanias verschmhte und verfolgte ,kinder in die ,fremde2 ihre ,enkel kehren als recht protzige ,milliardre zu einem ,besuche unseres ,kaisers zurck4 ,man achte keinen ,menschen gering2 es knnte sich strafen4 ,louis ,,xiv4 wies spottend den kleinen ,abb ab1 der sich dann in sterreichischen ,diensten als der gewaltige ,kriegsheld ,prinz ,eugen entpuppte4 ,graf von ,moltke wre uns beinahe als junger ,offizier an ,dnemark verloren gegangen4 ,und wieviel gute ,kraft und guter ,wille wurde in ,deutschland zwar zurckgehalten1 aber lahmgelegt6 ,umgekehrt3 wieviel guten ,zuwachs verdankt unser ,volk1 zumal ,preuen1 der frher gebten religisen ,duldung6 ,sollte es sich nicht empfehlen1 zu dieser ,regierungspraxis zurckzukehren8 ,unsere ,schler lernen aus ihren ,geschichtsbchern1 da religise ,duldung alte ,tradition der preuischen ,knigspolitik sei4 ,soll das in ,zukunft anders werden8 ,es ist ,sache unserer ,parlamentarier1 das freie ,manneswort des deutschen ,brgers wieder zu ,ehren zu bringen6 ,,xiii4 ,moderne ,pdagogik4 ,die ,hauptsache ist1 da man eine ,seele habe1 die das ,wahre liebt und die es aufnimmt1 wo sie es findet4 ,goethe4 ,die ,menschen sind gewohnt1 alles1 was sie durch ihr ,leben hin getrieben1 gedacht und erstrebt haben1 als das ,natrliche und ,notwendige zu betrachten4 ,jede ,abweichung davon erscheint ihnen als sndhaft4 ,chinesen wollen von ihrem ,zopf nicht lassen1 ,haremfrauen nichts von der ,emanzipation des ,weibes1 nichts von ,frauenrechten hren1 der ,buschmann lehnt das ,gewehr ab und bleibt bei ,pfeil und ,bogen1 und unsere guten alten ,tanten lassen es sich nicht nehmen1 da der ,mensch so erzogen werden msse1 wie sie vor #ej bis #fj ,jahren von ihren seligen ,eltern erzogen wurden4 ,sie zweifeln keinen ,augenblick daran1 da das die einzig richtige1 die ,normalerziehung war4 ,wir1 die wir die ,frchte dieser ,erziehung vor ,augen haben1 gestatten uns im stillen manchmal einen hchst respektlosen ,zweifel4 ,nicht jeder freilich ist so ergrimmt ber alte ,unnatur und ,hohlheit der blichen ererbten ,hauserziehung1 wie es mein ,vater war4 ,man hre6 ,eine unberufene ,erziehungsknstlerin war ihm in seine huslichen ,herren- und ,vaterrechte vorlaut eingebrochen1 um seiner ,tochter1 die sie zu studentenhaft fand -- sie war nmlich frisch1 lustig1 derb und unangekrnkelt --1 in das einzufhren1 was der ,altenburger ,bauer die ,kondefitche nennt 7conduite74 ,tglich und stndlich gab es da ,ermahnungen3 ,ein junges ,mdchen darf so laut nicht lachen1 darf das nicht sagen1 darf soviel nicht essen1 darf nicht pfeifen1 nicht laufen1 nicht ber ,zune und auf die ,bume klettern1 nicht mig dasitzen4 ,es mu franzsisch flieend sprechen lernen1 mu ein ,tagebuch fhren1 mu1 mu1 mu -- ja1 was mute so ein armes ,ding nicht alles8 ,denn sieh1 meine ,liebe1 ich habe schon mit zwlf ,jahren 4441 ich habe als erste ,schlerin meiner ,klasse 4441 ich habe -- ja1 was hatte die gute ,tante nicht alles geleistet6 ,hchst wunderbar1 hchst staunenswert6 ,freilich1 das ,wichtigste hatte sie leider versumt1 nmlich zu heiraten und ,kinder zu gebren1 auf die sie den ,schatz ihrer ,tugenden htte vererben mssen4 ,der ,schlu solcher ,belehrungen und ,vermahnungen war gewhnlich ein groer ,spektakel1 ,trnenergu und ,verstimmung des ganzen ,hauses4 ,mein ,vater hatte dem lange mit verhaltenem rger zugesehen4 ,endlich aber platzte ihm die ,galle und er warf der ,tugendpredigerin die ,worte ins ,gesicht3 ,nun aber hat es sein ,ende6 ,hren ,sie1 was ich ,ihnen sagen mu3 ,das ,frchterlichste1 was mir passieren knnte1 wre1 da meine ,tochter ,ihnen hnlich wrde6 ,das half4 ,nach diesen ,vorbemerkungen wage ich es1 sogar vor unsere selbstbewutesten ,vter1 ,mtter1 ,tanten1 ,lehrer1 mnnliche und weibliche ,gouvernanten mit unseren modernen ,erziehungsketzereien frohgemut hinzutreten4 ,ich merke1 ich mu eine ,vorstellung dieser allgemeinen pdagogischen ,anschauungen und ,bestrebungen hier erst einschieben1 ehe ich von dem ,teile1 der ,erziehung zur ,mannhaftigkeit1 sprechen kann4 ,sonst wrde ich ganz unverstanden bleiben4 ,wir mssen also unseren ,bau von dem ,grunde an neu auffhren4 ,die ,erziehung ist eben wieder ,problem geworden4 ,leider6 sagen die ,hter des angeblich bewhrten ,alten2 gottlob6 sagen wir ,zukunftsfrohen4 ,unsere ,vter wuten1 wie man ,kinder zu erziehen habe2 und wenn sie es selbst nicht genau wuten1 so wute es jedenfalls ganz genau der ,herr ,gymnasialdirektor oder ,volksschulrektor ihres ,heimatstdtchens1 die staatlich anerkannten ,hter ererbter ,erziehungsweisheit und ,lehrpraxis4 ,erziehung zu edler ,humanitt1 sagte der eine1 und zwar auf dem festen ,boden altklassischer1 christlich-nationaler ,bildung4 ,drei sei einer in ihm1 der ,hellene1 der ,christ und der ,deutsche6 -- ,nichts einfacher als das6 ,sehen ,sie mich an6 ,erziehung nach den ,geboten der ,heilslehre1 sagte der andere als gehorsamer ,diener seiner ,kirche2 denn unsere ,volksschullehrer waren im ,nebenamte und auch in der ,gesinnung zumeist ,kster und hatte1 wie auch viele ,gesalbte des ,herrn1 neben dem schwarzgebundenen und mit goldenem ,marterkreuze gezierten ,gotteswort in der ,regel eine schwanke ,haselgerte liegen4 ,in ,ausbung der christlichen ,nchstenliebe hielten sie sich lieber an das ,alte als an das ,neue ,testament1 lieber an ,jesus ,sirach als an ,jesus selbst4 ,jener empfahl1 die bsen ,buben berzubiegen und durchzubluen1 ,jesus in seiner unendlichen ,gte und ,menschlichkeit legte bekanntlich den ,kindern -- guten wie bsen -- segnend die ,hnde aufs ,haupt4 ,man muss halt die ,bibel zu lesen und deuten verstehen4 ,jeder findet darin1 was er sucht4 ,wer vor diesen ,autoritten nicht bestand1 der war fr ,deutschland so gut wie verloren4 ,wenn das alte ,latein und der kleine ,katechismus plus ,haselrute nicht weiterhalfen1 dann mute das junge1 damals noch so ferne ,amerika helfen4 ,viele der vermeintlichen ,tunichtgute1 die dorthin abgeschoben wurden1 haben groen ,anteil an der erstaunlichen ,kulturarbeit1 die drben whrend eines kurzen ,jahrhunderts geleistet worden ist4 ,erster ,fundamentalsatz war3 ,der ,junge mu seine ,pflicht tun4 ,was seine ,pflicht sei1 das bestimmte ihm der gedruckte ,lehrplan und seine ,lehrer4 ,wir ,modernen fordern1 da die ,pflicht den ,kindern nicht mechanisch aufgezwungen1 sondern ihren persnlichen ,anlagen1 ,fhigkeiten1 ,neigungen und ,krften angepat werde4 ,wir bekmpfen eine ,erziehung1 die ihrer kindlichen ,natur nicht gem ist und ihnen die ,arbeit verleidet4 ,mit der verdammten ,pflicht und ,schuldigkeit allein ist es nicht gemacht4 ,auf so rohe ,rezepte reagiert das feinere ,leben ablehnend und feindlich4 ,eine ,freude1 zu sehen1 da die ,natur darauf mit ,mierfolgen antwortet4 ,es ist nicht wahr1 da in der ,zeit strengster vterlicher ,autoritt die ,erziehung besonders edle ,frchte gezeitigt habe4 ,im ,gegenteil3 ,familienkonflikte und als ,folge gescheiterte ,existenzen waren damals eine allgemeine ,erscheinung4 ,gerade in ,knigsberg und ,ostpreuen1 wo miverstandener ,kantischer ,geist am unerbitterlichsten wtete1 hatte fast jede ,familie ihren huslichen ,krieg mit seinen ,opfern4 7,vgl4 ,l4 ,passage a4 a4 ,o4 oder ,fanny ,lewalds ,roman3 ,die ,familie ,darmer47 ,kein ,erzieher unserer ,zeit ist fr unsere ,forderung frher und lebhafter eingetreten als ,berthold ,otto in ,gro-,lichterfelde4#ae ,ihn zu hren1 verlohnt sich4 ,denn er spricht keinen ,gedanken aus1 fr den ihm sein wissenschaftliches ,gewissen und seine ,lebenserfahrung nicht sichere ,gewhr gbe4 ,deshalb wiegen mir seine ,stze alle so schwer4 ,es sind ,selbstbekenntnisse4 ,dazu kommt1 da mich meine eigenen ,erfahrungen in ,haus und ,schule vielfach zu gleichen ,urteilen gefhrt haben4 ,sind wir damit im ,rechte1 so lt sich unsere staatliche ,schule in ihrer jetzigen ,gestalt nicht mehr lange halten4 ,der ,zwang1 so lehrt er1 taugt im ,unterricht gar nichts2 er taugt auch gar nichts1 wenn er sich gegen den ,lehrer richtet4 ,ja1 man kann kaum im ,zweifel darber sein1 da viele ,mistnde in unserem ,unterrichtswesen auf dem ,zwang beruhen1 der auf den ,lehrer ausgebt wird4 ,darum ist unsere ,losung3 ,keinen ,zwang1 nicht einmal den ,zwang1 zwanglos zu unterrichten6 ,es gilt ihm1 bei der ,lehrerschaft wie bei den ,eltern die ,erkenntnis zu verbreiten1 auf der seine ganze ,arbeit beruht3 da das ,kind ganz von selber geistig heranwchst zu einem brauchbaren ,teil des ,volksgeistes1 innerhalb dessen es mit uns lebt1 da die ganze ,aufgabe des ,lehrers vielmehr darin besteht1 diese ,entwicklung1 dieses ,erwachstum zu beobachten1 als es zu beeinflussen2 da es fr den ,lehrer der hchste ,ruhm wre1 wenn er von sich sagen knnte1 er habe niemals die ,erkenntnisfreude eines ,kindes gestrt4 ,er schilt mit ,recht auf die ,kurzsichtigkeit der ,lehrer1 wenn sie die ,dichtung des ,kindes als ,lge auslegen oder ,vorstellungsermdung als ,bockbeinigkeit1 ,interessenberhastung als ,faulheit -- alles1 wie er sagt1 alltgliche ,fehler im ,unterricht1 deshalb doch schleunigst abzustellen4 ,ja1 die meisten ,verurteilungen1 die wir unseren ,mitmenschen angedeihen lassen1 beruhen auf solchen falschen ,interpretationen4 ,sehr richtig6 ,deshalb nannten die ,griechen das ,verzeihen ein ,miterkennen 771 deshalb sagen die ,franzosen3 ,tout comprendre1 c'est tout pardonner4 ,weiter3 ,das ,wachstum und die ,entwicklung unseres ,geistes vollzieht sich fast ausschlielich in seiner ,eigenbewegung von ,vorstellungen4 ,wenn diese ,erkenntnis allgemein geworden ist1 dann -- so folgert ,otto -- hat fr die ,kinder alle ,qual des ,beibringens ein ,ende2 dann wei man eben1 da man damit hchstens das ,geistesleben mit einer ,anzahl von ,fremdkrpern belastet1 aber seine ,entwicklung niemals frdern1 sondern nur hemmen kann1 und dann wird man erschrecken vor der ,ungeheuerlichkeit1 dem heranwachsenden ,kinde tagein tagaus1 von ,stunde zu ,stunde vorschreiben zu wollen1 womit es sich beschftigen1 was es denken soll4 ,zum ,glck kann er sich dabei auf ,plato berufen1 denn das gibt ihm ,halt und ,schutz den altklassischen ,schulorthodoxen gegenber4 ,plato sagt nmlich in der ,politieia 7#ecf ,e73 ,das freigeborene ,kind darf keinen ,lehrgegenstand sklavisch erlernen4 ,der ,krper freilich1 dem man gewaltsam ,strapazen aufntigt1 wird dadurch nicht geschdigt1 aber in der ,seele haftet keinerlei aufgezwungene ,erkenntnis4 ,auch zum sittlichen ,handel -- und das geht uns hier besonders an -- wird man nach ,b4 ,ottos ,meinung nur durch die bung im sittlichen ,handel erzogen1 niemals aber lediglich durch moralistische 7moralinsaure7 ,redereien irgendwelcher ,art4 ,er selbst ist der schweigsamste und vielleicht gerade dadurch wirksamste ,erzieher4 ,die ,drnbartels aber auf ,kanzel und ,katheder richten erfahrungsgem wenig aus4 ,es sei denn1 da sie ,heiterkeitserfolge erzielen4 ,der ,lehrer und der ,erzieher kann als ,persnlichkeit den ,zgling begeistern und dann in ihm ,begeisterung auch fr andere ,dinge und ,persnlichkeiten entznden4 ,aber wem das nicht von selber gelingt1 dem hilft auch keine ,anweisung dazu4 -- ,die ,gegenwartschule ist eine ,zwangsanstalt1 in der geistige ,leistungen als sittliche ,pflicht gefordert werden1 die ,zukunftsschule wird ein ,erkenntnisorgan sein1 innerhalb dessen die ,kinder im freien ,spiel ihrem eignen ,triebe folgend ihren ,geist an den ,aufgaben des ,volksgeistes versuchen und so auf die natrlichste ,weise dem ,volksgeist anpassen knnen4 ,b4 ,otto hofft auch1 da der ,volksgeist an reiner ,erkenntnis dereinst reichlichen ,zuwachs wieder durch den frischen und unverdorbenen ,kindersinn erfahren wrde1 und beruft sich dabei auf ,erfahrungen1 die er und seine ,anhnger schon jetzt im geistigen ,verkehr mit ,kindern machen4 ,bei diesem ,verkehr wird1 wie er abschlieend sagt1 unser ,denken klarer1 unser ,empfinden reiner2 ,lge und ,phrase weichen vor dem fragenden ,kinderauge zurck4 ,hier findet man unbewute ,verwandtschaft mit den ,erziehungsreformen des ,amerikaners ,john ,dewey1 der als ,professor der ,pdagogik an der ,universitt in ,chicago auch den ,kampf gegen die mittelalterliche ,lernschule zu gunsten einer ,lebensschule organisiert hat4 ,seine ,vortrge school and society 7deutsch von ,else ,gurlitt3 ,schule und ffentliches ,leben1 ,hermann ,walther1 ,berlin7 und mehr noch die praktischen ,erfahrungen1 die man mit den neuen ,methoden in ,amerika und ,england macht1 zwingen zu ernster ,beachtung4 ,auch ,dr4 ,hans ,kleinpeter1#af ein sterreichischer ,schulreformer1 betrachtet die ,umgestaltung des ,mittelschulunterrichtes auf ,grund des ,arbeitsprinzips als eine der dringendsten kulturellen ,aufgaben der ,gegenwart4 ,denn leider sind wir in dieser ,hinsicht jetzt schon anderen ,kulturstaaten gegenber im ,rckstande4 ,amerika und ,england haben bereits ihren naturwissenschaftlichen ,unterricht auf diese neue ,grundlage gestellt1 ,frankreich hat in seinen ,realschulen praktische allgemein verbindliche physikalische ,schlerbungen eingerichtet1 ,deutschland hat eine ganz auf diesem ,prinzip aufgebaute ,privatschule 7,wertheim a4 ,m47#ag und krzlich hat der ,magistrat der ,stadt ,mnchen auf ,veranlassung des hochverdienten ,schulreformers und ,schulrates ,dr4 ,kerschensteiner beschlossen1 vom ,jahre #aijg ab den ,unterricht in der achten ,volksschulklasse auf diese ,grundlage zu stellen4 ,schwierigkeiten wird es natrlich wie bei jeder neuen ,einfhrung geben1 aber sie werden nicht unberwindlich sein4 ,selbst dort1 wo ,geldmittel zur ,errichtung von ,schlerwerksttten fehlen1 steht uns ein groes und schnes ,laboratorium kostenlos zur ,verfgung1 das ,laboratorium der ,natur4 ,um darin zu arbeiten1 bedarf es vor allem der ,zeit4 ,darum berall fort mit dem theoretischen ,nachmittagsunterricht6 ,der ,nachmittag mu von #ab ,uhr ab frei bleiben 7wenn um #h ,uhr begonnen wird71 teils fr den praktischen ,unterricht1 teils zu krperlicher ,krftigung oder ,erholung4 ,eine wichtige unerlliche ,forderung ist auch der obligatorische ,zeichenunterricht in allen ,klassen2 er ist viel wichtiger als der ,unterricht in fremden ,sprachen4 ,mit ,utopien also hat man es hier nicht zu tun4 ,diese ,gedanken haben z4 ,t4 die ,proben schon bestanden4 ,in die ffentlichen ,massenschulen werden sie sich allerdings schwer bertragen lassen1 aber deshalb sind sie nicht unbrauchbar4 ,man wird eben darauf zu sinnen haben1 wie man sich den hier gesteckten ,zielen auch in den ffentlichen ,schulen nhern knne4 ,wo ein ,ziel ist1 da ist auch ein ,weg1 sagt man in ,england4 ,wenn ,kinder eignes ,verlangen nach ,erkenntnis haben1 da soll man sie gewhren lassen und ihnen hilfreich entgegenkommen4 ,sie wollen ja geistig wachsen1 und zwar jedes ,kind auf seine ,art1 nach ,magabe der ihm angeborenen ,krfte und ,triebe4 ,sie fragen deshalb mehr1 als ihnen alle ,weisen der ,welt beantworten knnen4 ,man warte daher1 bis diese ,wibegier mit ihren ,fragen sich meldet4 ,dann1 aber dann erst belehre man sie6 ,in der ,schule verfhrt man anders4 ,man fttert1 berfttert sie dort geistig1 ehe ein ,hunger nach ,erkenntnis verlangt4 ,schreien ,kinder nach geistigem ,brot1 dann gebe man ihnen ,brot1 nicht aber ,kuchen1 ,konfekt oder ,medizin4 ,unsere ,schulpdagogik kennt auch diese elementare ,ditetik der ,seele nicht4 ,sie ist eben ein ,produkt der geschichtlichen ,entwicklung1 nicht der biologisch-psychologischen ,erkenntnis4 ,sie ist falsch von ,grund auf4 ,sie erzieht nur ,lge1 weil sie vom ,kinde ,teilnahme fordert1 wo keine da ist1 keine da sein kann2 sie macht die ,kinder trge1 weil sie in ihnen den eignen ,erkenntnistrieb erstickt2 sie macht sie stumm1 weil sie ihnen zumutet1 ber ,dinge zu sprechen und in einer ,sprache darber zu sprechen1 die ihnen fremd und gleichgltig sind4 ,sie macht sie zu berechnenden ,strebern1 weil sie anstatt des ,sachinteresses und der selbstlosen ,hingabe an das ,objekt1 den ,ehrgeiz1 die ,sucht nach ,anerkennung und ueren ,nutzen setzt2 sie nimmt den ,kindern ihre natrliche ,lebensfreudigkeit1 weil sie sie aus ihrer ,traum- und ,spielwelt1 aus ihrem sonnigen ,kinderparadies vorzeitig in eine de ,welt von ,gesetzen zwingt1 von ,dogmen und ,regeln1 die ihnen natrlich das ,herz kalt und erstarren machen2 sie zerstrt ihnen oft sogar das husliche ,glck an der ,seite ihrer ,eltern und ,geschwister1 weil sie ihnen eine ,menge von ,pflichten auferlegt1 die ihr junges zartes ,gewissen zu schwer belasten und als ,schulfurcht andere edle ,regungen des ,herzens verdrngen2 sie nimmt ihnen das ,kstlichste1 was sie mit ins ,leben bekommen1 ihre ,eigenart1 um sie in das langweilige ,schulschema einzuzwngen2 sie fragt wenig nach ,anlagen1 ,fhigkeiten1 ,neigungen und ,stimmungen der ,kinder und schtzt die ,gebote der ,schulorganisation und ,schulverwaltung viel zu hoch ein4 ,uns ,eltern aber sind die ,schulen gleichgltig1 uns interessieren nur unsere ,kinder4 ,was ntzt es uns1 wenn die ,schulen blhen1 unsere ,kinder aber verblhen8 ,was ntzen uns die glnzendsten ,zeugnisse und die besten ,examina1 wenn dabei unsere ,kinder nicht innerlich erstarken und reifen8 ,bildung ist uns nicht die ,hauptsache1 sondern freie und vielseitige ,entfaltung der ,persnlichkeit4 ,bildung ist auch nichts uerliches4 ,man kann ,bildung an einen ,menschen nicht anwerfen wie ,stuck an eine ,hausfassade4 ,unsere ,schulpdagogik glaubt aber jedem jedes zu jeder ,stunde nahebringen zu knnen4 ,die ,sprache selbst verurteilt schon dieses ,verfahren4 ,was man einem nahebringt1 das ist und wird nicht dessen ,besitz und ,eigenstes1 das haftet ihm bestenfalls nur uerlich an und fllt ab1 sobald die ,natur sich selbstndig uert und entwickelt4 ,ja1 man will in der ,schule den ,kindern sogar ,dinge nahe- oder beibringen1 die sie selbst schon besitzen und vielleicht in besserer1 gewi fr sie und ihr ,bedrfnis besserer ,qualitt1 als das1 was ihnen mhsam eingepaukt wird3 ,ich meine da vor allem die ,muttersprache und den ,sinn fr ,kunst jeder ,art4 ,und alles das1 was derart an die ,kinder herangeschleppt wird1 mssen sie hinunterwrgen4 ,warum8 ,weil es ihre ,pflicht ist4 ,die ,pflichten1 die wir der ,jugend predigen wollen1 lauten anders1 etwa so1 wie es ,ellen ,key formiert hat3 ,sich vor dem ,unendlichen und ,geheimnistiefen innerhalb des irdischen ,daseins und jenseits desselben beugen1 die echten sittlichen ,werte unterscheiden und whlen2 von dem ,bewutsein der ,solidaritt des ,menschengeschlechtes durchdrungen sein und von seiner eigenen ,pflicht1 sich um des ,ganzen willen zu einer reichen und starken ,persnlichkeit auszubilden2 zu groen ,vorbildern aufblicken2 das ,gttliche und ,gesetzmige im ,weltall1 im ,entwicklungsverlauf1 im ,menschengeiste anbeten -- dies sind die neuen ,handlungen der ,andacht1 die neuen religisen ,gefhle der ,ehrfurcht und ,liebe1 die die ,kinder des neuen ,jahrhunderts stark1 gesund und schn machen werden4 ,mich freut1 da mein ,kampf gegen die ,pflichtbanausen 7,der ,deutsche und seine ,schule1 ,berlin1 ,wiegandt ,grieben4 #b4 ,auflage #aijf ,s4 #adh ff47 schon einiges ,echo gefunden hat4 ,jetzt lese ich1 da -- jedenfalls unabhngig von mir -- eben auch ,ellen ,key diesen ,kampf aufgenommen hat4 ,ihr ,werk3 ,der ,lebensglaube1 ,betrachtungen ber ,gott1 ,welt und ,seele mit dem ,inhalte3 ,das ,verschulen des ,christentums1 ,die ,umwandlung des ,gottesbegriffes1 ,der ,lebensglaube1 ,das ,glck als ,pflicht1 ,die ,evolution der ,seele als ,lebenskunst1 ,ewigkeit und ,unsterblichkeit 7,verlag ,s4 ,fischer1 ,berlin ,w47 lernte ich erst mit ,abschlu dieser ,schrift kennen4 ,was sie ber ,pflichten sagt1 befriedigt nicht sehr4 ,sie schreibt neuerdings in dem ,blaubuch 7#aijf ,nr4 #cc1 ,s4 #abhj73 ,nichts zeigt besser1 in welchem ,grade die ,menschen von ,phrasen leben und in ,phrasen sterben1 als da man meine ,behauptung1 da man durch ,pflichterfllung krank an ,seele und ,krper oder zum ,selbstmrder werden kann1 als ,phrase abfertigen zu knnen glaubte4 ,da z4 ,b4 ,arbeit ohne ,rcksicht auf etwas anderes als die ,pflichterfllung unzhlige ,menschen fr immer gebrochen hat1 ist doch eine so hufige rztliche ,erfahrung1 da dies allein die ,notwendigkeit eines individuellen ,pflichtmaes auf diesem ,gebiet beweist1 gar nicht davon zu reden1 wie geistig kraftaussaugend die beranstrengung werden kann4 ,eine rztin hat krzlich betont1 da die neuen ,begriffe der ,arbeitshygiene unserer einstmaligen ,bewunderung fr den ,schein der ,arbeitslampe in der ,nacht unbarmherzig den ,garaus gemacht haben4 ,denn der1 fr den die ,lampe hufig brennt1 sitzt bald als ein schlafloser ,nervenkranker davor1 sich selbst und anderen zur ,qual4 ,anders dachte das erste preuische ,unterrichtsministerium des ,freiherrn von ,allenstein und sein ,leiter des gelehrten ,unterrichtswesens ,johannes ,schulze1 so recht eigentlich der ,vater unseres ,gymnasialpflichtbegriffes1 ein ,erbe ,hegelscher ,allerweltsbildung1 ein ,schler des altklassischen und allzu klassischen ,philologen ,fr4 ,aug4 ,wolf1 ein ,mann1 der von #ahad--aheh1 also #dj ,jahre lang1 gegen die ,gesundheit der deutschen ,gymnasiasten bei bester ,gesinnung doch -- gefrevelt hat4 ,es ist gut und ntzlich1 die ,wurzeln des bels kennen zu lernen und im ,auge zu behalten4 ,er schrieb amtlich1 da man den ,schlern der oberen ,klassen wohl zumuten kann1 sich tglich fnf ,stunden hindurch auer der ,schulzeit -- dabei hatten die ,schler schon tglich sechs ,schulstunden6 -- zu beschftigen1 sei es mit ,lsung der ihnen in der ,klasse gestellten ,aufgaben oder mit frei gewhlten ,arbeiten1 whrend fr die ,schler der unteren ,klassen -- wieder bei sechs ,schulstunden6 -- drei andere gengen mgen4 ,dieses gengen mgen ist kstlich4 ,man sieht3 elf ,stunden tglicher ,sitzarbeit fr die greren ,schler von #ae--bj ,jahren1 neun ,stunden fr die kleineren von #h--ad ,jahren erscheint ihm als das bescheidenste ,pflichtma1 das er seinem ,herzen abzwingen kann4 ,schauderhaft6 ,hchst schauderhaft6 ,die im ,amte stehenden preuischen ,lehrer und ,direktoren leben vereinzelt noch unter dem ,eindrucke und der ,nachwirkung dieses krankhaft ausgearteten ,pflichtgebotes1 dem man die ,jugend opferte -- krperlich und geistig -- und auf das man sich trotzdem hllisch was einbildete4 ,man nannte das ,kantschen ,geist und meinte dadurch ,kniggrtz und ,sedan gewonnen zu haben4 ,etwa1 auch ,robach und ,leuthen8 ,noch heute leben unter uns solche ,pflichtfanatiker1 die sich gro dnken1 wenn sie ihre ,schler bis zur ,erschpfung an den ,schreibtisch fesseln -- zu treuer ,pflichterfllung4 ,man mu diese grimmen ,herren nur hren1 wie sie sich ber uns ,modernen ereifern6 ,da schreibt einer1 der sich als ,abiturient von #ahhc vorstellt1 aber trotz aller ,forschheit in seiner ,mannesbrust den ,mut nicht findet1 sich uns offen zu stellen3 ,der junge ,mann soll jetzt nicht mehr zu ernster1 strenger ,arbeit erzogen werden1 sondern wie ein ,schmetterling von ,blte zu ,blte flattern1 und die ,schule soll ihm das bieten1 was ihm interessant ist4 ,das ist die moderne ,waschlappenerziehung1 die am schrfsten ,kritik bt an der altbewhrten ,einrichtung unserer ,gymnasien4 ,das ,abiturium ist der ,schlustein der ,gymnasialzeit1 es stammt aus der ,fichtezeit1 als das ,bewutsein der ,pflicht zu straffer ,erziehung das ,volksgewissen durchdrang 7und -- gestatten ,sie ,herr ,kollege1 da ich ,sie unterbreche -- und als das ,system ,metternich in ,kraft war1 das jede leise ,regung jugendlicher ,frische und ,kraft als staatsgefhrlich schon im ,keime erstickte74 ,es hat nie jemand der deutschen ,wissenschaft den ,rang streitig gemacht1 solange das humanistische ,gymnasium mit seinem ,abiturientenexamen die ,gebildeten unseres ,volkes erzog4 7,entschuldigen ,sie noch eine ,unterbrechung3 ,auch vor dem ,abiturientenexamen stand ,deutschland in dem ,rufe1 der ,sitz aller ,musen zu sein4 ,lessing1 ,herder1 ,goethe1 ,schiller1 ,hebbel1 e tutti quanti sind nicht durchs ,abiturientenexamen gegangen47 ,die reformierten ,schulen sollen erst noch ihre ,berechtigung nachweisen vor der ,geschichte1 da sie die ,wissenschaft auf der ,hhe halten4 7,schulen haben gar nicht die ,aufgabe1 ,wissenschaftler heranzubilden4 ,dazu sind die ,hochschulen da1 wie uns oben schon ,prof4 ,dr4 ,rudolf ,hildebrand belehrte47 ,mit hygienischen ,bedenken aber komme man bitte nicht6 7,wirklich nicht687 ,ist unsere ,jugend zu schwchlich1 um das ernste ,arbeiten zu ertragen1 dann sind wir berhaupt fertig4 7,eine chinesische ,anschauung6 ,vivant examina1 vivant1 floreant1 crescant6 pereat inventus67 ,ich habe das ,abiturientenexamen gemacht1 als es noch entscheidend war 7heute entscheiden die ,klassenleistungen71 und -- das gehrt zu den schnsten ,erinnerungen meines ,lebens 7im ,grunde doch ein bescheidener ,mann6 ,da stelle ich an meine ,lebenserinnerungen hhere ,ansprche671 das stolze1 den ,charakter sthlende ,bewutsein 7das zum ,grabe wallenden ,greisen noch in ,trumen den ,angstschwei auf die ,stirnen treibt671 sich durchringen zu mssen mit eigner ,kraft1 nein1 das soll unserer vielgefhrdeten ,jugend keiner nehmen6 7,tgliche ,rundschau #aijf ,nr4 #bif47 ,gut gebrllt1 ,lwe6 ,aber -- wie unklassisch gedacht6 ,nennen ,sie mir einen griechischen ,heros auf irgendeinem ,gebiete der ,kultur1 der sich sein ,recht1 ein ,groer zu sein1 erst von einer ,schulbehrde amtlich besttigen lie6 ,ich kenne selbst persnlich auch solche ,examensfreunde4 ,es sind meist rein rezeptive ,naturen4 ,der ,lehrer sagt es ihnen vor1 sie behalten es in einem feinen ,herzen und geben es dann nach ,befehl wieder reinlich zurck -- 7eine eigene ,passion1 ein krankhafter ,sport1 eine ,art geistigen ,hrdenreitens67 --4 ,ich kannte einen1 der lie sich zum ,vergngen immer wieder prfen1 machte seinen ,doktor in allen mglichen ,fakultten1 bestand alle ,prfungen glnzend1 war aber dabei ein ,durchschnittsmensch1 von dem die ,welt keinen weiteren ,nutzen gehabt hat4 ,er ist jetzt tot4 ,auf seinem ,grabstein mte zu lesen sein3 ,er bestand alle ,examina mit ,i6 ,r4 i4 p6 -- ,ich wiederhole1 was ,theodor ,fontane sagt 7man findet jetzt dessen kostbare ,lebensweisheit wie in ,gold gefat in dem ,fontanebrevier von ,olga und ,heinrich ,spiero ,berlin1 ,f4 ,fontane ,co4 #aije1 ein kstliches ,bchlein674 ,fontane also sagt3 ,alles1 was mit ,grammatik und ,examen zusammenhngt1 ist nie das ,hhere4 ,waren die ,patriarchen examiniert1 oder ,moses1 oder ,christus8 ,die ,phariser waren examiniert4 ,und da sehen ,sie1 was dabei herauskommt4 ,das ,hhere wollen aber doch wohl hhere ,schulen leisten8 ,auch ,arthur ,schulz 7der ,herausgeber der ,bltter fr deutsche ,erziehung #aijf1 ,heft #g7 fhrt unseren ,freund1 der sich um ,deutschlands ,zukunft willen fr ,beibehaltung des ,abiturientenexamens so sehr erwrmt1 krftig und berzeugend ab4 ,er verweist auf ein ,wort ,bismarcks1 das wohl schwerer wiegt1 als das jenes ,musterschlers mit seinem ,examenstolze1 der fr das ganze ,leben vorhlt4 ,bismarck sagt3 ,wir gehen an unsern ,examinibus zugrunde6 ,die meisten1 welche sie bestehen1 sind so abgewirtschaftet1 da sie zu eigner ,initiative unfhig sind1 sich bei allem1 was an sie herankommt1 mglichst ablehnend verhalten und1 was das ,schlimmste ist1 eine groe ,meinung von ihrer ,fhigkeit haben1 weil sie siegend aus allen diesen ,examina hervorgegangen sind4 ,weiter sagt ,schulz ber die ,waschlappenerziehung1 die wir nach der ,meinung der ,gegner erstreben3 ,es ist das ein ,kniff dieser ,herren1 stets zu behaupten1 wir wrden die ,jugend nicht zum ernsten ,arbeiten erziehen4 ,wer sich aber nur einigermaen mit unseren ,bestrebungen vertraut gemacht hat1 der wei sehr wohl1 da gerade wir alle ,krfte der ,jugend auslsen wollen4 ,unsere ,gegner knnen oder wollen nicht begreifen1 da auerordentlich viele ,anforderungen1 die man an die ,schler stellt1 von diesen nur deshalb nicht erfllt werden knnen1 weil man mit den ,anforderungen zur unrechten ,zeit kommt4 ,und wenn wir behaupten1 da viele ,arbeiten1 zur rechten ,zeit gefordert1 spielend bewltigt werden wrden1 so sagen sie uns nach1 wir wollten gleichsam zum ,spielen anleiten4 ,im ,gegenteil6 ,wir wnschen1 da mglichst alle ,krfte1 die in unsern ,kindern schlummern1 entwickelt und zu hchsten ,anstrengungen gesteigert werden1 zu ganz anderen ,anstrengungen1 als man sich heute trumen lt4 ,denn wir wissen1 da jeder1 der eine seiner ,entwicklung und seinen ,krften angemessene ,arbeit unternimmt1 diese mit ,lust und ,liebe1 mit ,zhigkeit1 ,geduld und ,ausdauer und daher auch mit ,erfolg leistet4 ,diese ,abwehr schliet mit einer ,betrachtung1 die den ,anbetern des bisher in unsern hheren ,schulen herrschenden ,erziehungssystems eine bittere ,pille sein wird4 ,nach dem ,grundsatz ,an ihren ,frchten sollt ihr sie erkennen sieht er sich die ehemaligen ,gymnasiasten aus dem ,pflichtgebiete der ra von ,allenstein1 ,joh4 ,schulze usw4 etwas nher an und sagt3 ,wenn man schon von ,waschlappenerziehung reden will1 so htten wir allen ,grund1 dieses ,wort auf den gegenwrtigen ,unterrichtsbetrieb zu beziehen4 ,denn wenn wir uns die vornehmsten ,frchte1 die ,gymnasiallehrer selber1 und ihr ,verhalten zu einer der wichtigsten ,fragen1 nmlich der ,religionsfrage1 ansehen1 welches ,urteil sollen wir da fllen8 -- -- ,merkt man etwa1 da der ,gymnasiallehrerstand in seiner ,gesamtheit heute etwas tut1 um unser ,volk aus der herrschenden ,heuchelei und ,lge zu erretten8 ,wo ist dieser ,stand denn geblieben1 als der ,kampf um den ,religionsunterricht tobte8 ,unwissend1 ohnmchtig oder feige hat er diesen ,kampf allein den ,volksschullehrern berlassen4 ,auch andere ungeheuer bedeutsame ,kmpfe werden heute im ffentlichen ,leben ausgefochten4 ,wo steckt aber dabei der ,gymnasiallehrerstand8 ,ja1 ja3 ,waschlappenerziehung6 ,wir brauchen so bitter nicht zu werden1 mssen aber doch bei unserer ,behauptung verbleiben1 da man ,pflichten dem ,menschen mit ,brutalitt nicht aufzwingen darf1 weil sie dann weder bekmmlich1 noch beglckend und segenbringend sind4 ,ganz so urteilt eben ,ellen ,key3 ,die ,pflichtmoralisten handeln noch immer nach dem ,aberglauben1 da1 wenn man nur seine ,pflicht erfllt1 ,gott schon die ,kraft gibt4 ,der ,lebensglubige wei1 da wir ein und dieselbe ,kraftquelle fr ,leib und ,seele haben und da die ,natur sich ebenso unbarmherzig rcht1 ob wir uns nun in ,pflichterfllung oder in ,pflichtvergessenheit beranstrengen4 ,die ,natur ist gleichgltig gegen alle a priori ausspintisierte ,sittlichkeit4 ,aber sie begnstigt die ,sitten1 die in ,zusammenhang mit dem lebenserhaltenden und lebensteigernden ,willen der ,natur stehen4 ,und sie straft die ,sitten1 die diesen ,willen verletzen4 -- -- ,weiter sagt sie zutreffend3 ,alle haben von ,mnnern gehrt1 die z4 ,b4 am ,ladentisch und ,schreibpult schlechte ,pflichtschler waren1 als sie aber diesen ,posten verlieen1 ,gesellschaftswerte wurden4 ,und was von der ,arbeit gilt1 das gilt auch auf den brigen ,lebensgebieten4 ,der heilige ,franziskus vermochte die ,armut geliebt zu machen1 weil er sie selbst wie eine ,braut liebte4 ,es gibt unertrgliche ,pflichterfller1 die ihre ,umgebung nach ein wenig ,pflichtvergessenheit seufzen lassen1 sowie man bei einem anhaltenden ,regen nach ,sonne seufzt4 ,das ,leben wird fr alle durch die ,pflicht ,unterdrckten schwhl und ngstlich4 ,soviel wissen also meine ,leser jetzt schon3 ,mein ,rezept fr eine ,erziehung zur ,mannhaftigkeit wird nicht eben darin bestehen1 da ich eine harte ,schulzucht empfehle und die ,eltern bitte1 nur auch recht streng darauf zu halten1 da die ,kinder ihre ,schulaufgaben fleiig machen4 ,leider beschrnkt sich schon vieler ,eltern erziehliche ,ttigkeit allein darauf1 die tyrannische ,schule noch zu bertyrannisieren4 ,vom ,bffeln wird aber unsere ,jugend nicht mannhafter4 ,die ,mannhaftigkeit hat ihren ,sitz im ,herzen der ,menschen1 nicht in ihrem ,steie4 ,auf die grnen ,spielpltze1 nicht auf die ,hrsle hinweisend sagte ,wellington3 ,hier werden unsere ,siege erfochten 7oder so hnlich72 kein ,grieche und ,rmer htte eine tgliche zehnstndige ,sitzarbeit fr das rechte ,mittel erklrt1 die ,jugend zu tchtigen ,mnnern heranzubilden4 ,unsere rzte verurteilen von ,grund aus die nervenzerrttenden ,stubenhockerei1 eine der ,hauptursachen berreizter und irregeleiteter ,sinnlichkeit4 ,sogar klger werden die ,kinder nicht innerhalb der vier ,wnde1 als wenn sie im ,freien sich umshen4 ,schon der heilige ,bernardus 7,von ,zeit zu ,zeit hr ich die ,alten gern67 sagte zu denen1 die in seinen ,orden traten3 ,glaubet mir1 ich rede aus eigener ,erfahrung1 ihr werdet in den ,wldern finden1 was ihr vergebens in den ,bchern gesucht httet4 ,die ,bume und ,felsen werden euch lehren1 was ihr von den geschicktesten ,meistern nicht httet lernen knnen4 ,mein ,ruf wird auch hier sein hnlich wie der der tapferen ,bertha ,suttner3 ,abrsten6 ,den ,bakel nieder6 ,zweiter ,fundamentsatz alter ,erziehung3 ,der junge ,mensch mu gehorchen lernen6 ,gut4 ,aber wem gehorchen8 ,den ,gesetzen8 -- ,natrlich6 ,den ,behrden8 ,auch das4 ,freilich lehrte schon der weise ,sokrates seine ,jnger1 da es auch veraltete1 trichte ,gesetze und sehr ungerechte1 kurzsichtige ,behrden gebe4 ,es wird also nichts schaden1 den jungen ,leuten gelegentlich auch mal zu sagen1 da ,gesetze und ,behrden ,menschenwerk sind und da sie selbst einmal berufen sein werden1 beide auf ihren ,wert zu prfen und sie ntigenfalls abndern zu helfen4 ,gehorchen mu vor allen ,dingen das ,kind den ,eltern und ,erziehern4 ,das werden auch wir heute der ,jugend mit aller ,eindringlichkeit zur berzeugung bringen4 ,vorher wollen wir aber besser dafr sorgen1 da ,eltern und ,erzieher nicht ,unbilliges von den ,kindern fordern4 ,dann wird der ,zwang von selbst fortfallen und freiwilliger ,gehorsam sich einstellen4 ,denn das ,verhltnis der ,kinder zu ihren ,erziehern soll auf ,liebe und ,verehrung1 auf gegenseitigem ,verstndnis aufgebaut sein4 ,weil die menschliche ,natur unerschpflich reich ist und keinem ,kinde endgltig anzusehen1 wohin diese seine ,natur es fhren will1 deshalb fordern wir grte ,zurckhaltung4 ,schumann1 der feinsinnige ,meister der ,tne1 sagt3 ,in jedem ,kinde liegt eine wunderbare ,tiefe4 ,der ,versuch1 tausendfach gemacht1 die ,natur nur nach dem ,willen des ,erziehers zu richten und zu beugen1 hat bestenfalls rein uerlichen ,erfolg4 ,dank erntet der ,erzieher selten dafr1 je grer seine ,anstrengung war1 um so weniger4 ,denn nichts empfindet der ,mensch tiefer und schmerzlicher1 als einen ,eingriff in seine innerste ,bestimmung4 ,die schneidigen ,erzieher in ,schule und ,haus1 die ,pauker und ,krafthuber1 gelten uns heute als die schlechtesten4 ,es ist hchst lehrreich zu beobachten1 wie jetzt auf allen ,gebieten der ,erziehung1 sogar im deutschen ,heere1 humanere ,anschauungen zum ,durchbruch kommen -- gewi nicht zum ,schaden der ,sache1 der man dienen will3 ,general ,freiherr von der ,goltz berichtet in seinem ,werke ,von ,robach bis ,jena und ,auerstedt1 da die preuische ,truppenausbildung vor ,jena allgemein als die beste in ,europa galt1 da auch die ,manver1 die nach der ,katastrophe einstimmig als ,spielerei verurteilt wurden1 noch kurz vorher weltberhmt waren und allenthalben von den ,militrs1 auch von den auslndischen1 bewundert wurden4 ,an ,pflichterfllung und ,gehorsam gebrach es diesen ,truppen wahrlich nicht4 ,was sie innerlich vernichtet hatte1 war das berma des ,dienstes1 oder1 um unseren ,gewhrsmann selbst sprechen zu lassen3 die ,strenge in uerlichkeiten1 den ,stampfschritt1 das ,drillen bis zum ,mondschein1 die klappernden ,gewehrgriffe und die unendlichen ,wiederholungen bei den ,exerzitien1 die man so lange trieb1 bis alle ,frische fort und der ,stumpfsinn erzeugt war4 ,mit solchen uerlichen ,mitteln1 schliet von der ,goltz ein ,kapitel1 das auch fr die ,lehrer bedeutungsvoll ist1 wofern sie verstehen1 diese eindringlichen ,lehren auf ihr ,machtgebiet zu bertragen1 mit uerlichen ,mitteln wird man niemals moralisch erhebend wirken und eine ,armee auf der ,hhe der ,leistungsfhigkeit erhalten4 ,fr gute ,disziplin wurde das ,aufgeben aller ,selbstndigkeit1 die absolute ,unterordnung des eigenen ,willens unter den ,wunsch der ,hhergestellten1 der ,meinung unter die herrschende ,strmung gehalten4 ,die auerordentliche ,bevorzugung einzelner bei dem schlechten ,avancement der ,masse befrderte zugleich ein ,strebertum1 das verderblich wirkte4 ,das also sagt einer unserer ersten ,militrschriftsteller und ,truppenfhrer und kennzeichnet damit zugleich den neuen1 freieren ,geist1 der jetzt1 gottlob1 unser ,heerwesen zu durchdringen beginnt4 ,wieviel mehr werden auch wir den ,schulkindern gegenber ,geduld und ,nachsicht ben mssen6 ,wenn man selbst in den preuischen ,kaserne gegen das de ,griffekloppen und die stumme absolute ,unterordnung des eigenen ,willens eifern darf1 mit welchem ,recht sollten denn ,schulen bei einer liebevollen ,pflege des ,kasernentones verharren8 ,was ist es aber anderes1 als ein geistiges ,griffekloppen1 wenn man die ,kinder im alten ,schuldrill alle ber einen ,leisten schlgt und auf ihre ,schdel mit allem mglichen oder unmglichen ,formelkram und ,wissensballast einstrmt8 ,weg mit dem ,gebrest6 ,niemand wolle sich aber ber unsere ,erziehungsgrundstze allzu sehr verwundern4 ,denn in frheren ,zeiten hat man in ,deutschland vielfach so erzogen und unterrichtet1 ehe nmlich noch unsere ,schulen ,staatsmonopol waren4 ,damals1 etwa um die ,zeit der groen ,pdagogen ,ratke und ,comenius1 ,anfang des #ah4 ,jahrhunderts1 lag der hhere ,unterricht fast nur in den ,hnden von jungen ,hauslehrern1 woher wohl der sanftere1 geduldigere ,ton zu erklren ist4 ,auch ,ratke stellte schon den ,grundsatz auf3 ,alles ohne ,abneigung und ,zwang6 ,wir ,modernen walten des ,erzieheramtes in seinem ,geiste1 im ,geiste eines ,comenius1 ,rousseau1 ,frbel1 eines ,pestalozzi als ,menschengrtner1 also mit pflegender1 milder1 schonender ,hand4 ,auch wir sind auf unsere ,weise fromm und glubig4 ,glubig nmlich an die ,gutheit der menschlichen ,natur1 wie vor mehr als #aejj ,jahren der gute alte ,pelagius1 ein britischer ,mnch1 der von der ,erbsnde auch schon nichts wissen wollte und die ,lehre vertrat1 da der ,mensch1 in demselben sndlosen ,zustand wie ,adam geboren1 sndlos bleiben oder doch werden knne4 ,darin bestehe die sittliche ,aufgabe des ,menschen1 der sich nach ,christi ,vorbild aus eigener ,kraft seine ,seligkeit erringen msse4 ,die ,kirche verwarf diese schne ,lehre4 ,darunter hat die christliche ,menschheit anderthalb ,jahrtausende zu leiden gehabt1 zumal die ,kinder1 die1 als sndhaft geboren1 nun immer durch eine oft recht unsanfte ,zucht erst zu ,menschen gemacht werden muten4 ,man denke an die ,migriffe der mittelalterlichen klsterlichen ,erziehung1 die uns niemand erschtternder gezeichnet hat als ,gottfried ,keller in seinem ,bericht ber das kleine ,meretlein 7im ,grnen ,heinrich71 das nicht beten wollte und deshalb zu ,tode gehetzt wurde2 denke auch an die ,pietistenschulen1 in denen man armen ,kindern1 die noch nicht in rechte ,seelengemeinschaft mit ihrem ,heiland kommen konnten1 zur ,pflicht machte1 im ,gebet mit ,gott zu ringen1 und denen man1 wenn ihnen auch das nicht recht gelingen wollte1 auf die ,seelen kniete1 wie man es sinnig nannte4 ,welch ekelhafte ,unnatur6 ,welch brutale ,menschenschinderei aus frommem ,wahne6 ,wir glauben an keine ,erbsnde1 wohl aber an das ,erbgute4 ,wir haben mit ,goethe die berzeugung von dem ,radikalguten der menschlichen ,natur und wollen nicht1 wie der ,advokat des bsen ,geistes nur auf die ,blen und ,schwchen sehen2 denn der ,glaube an das ,gute ist es1 der das ,gute lebendig macht2 man mu das ,gute tun1 damit es in der ,welt sei4#ah ,wir sind ferner auch glubig an die ,prdestination1 das ,recht und die unbezwingbare ,kraft der ,persnlichkeit4 ,fast jeder ,tag bringt jetzt so krftige ,kundgebungen zugunsten dieser unserer ,erziehungsgrundstze1 da uns froh zumute wird und siegeszuversichtlich4 ,aus allen ,gauen ,deutschlands1 ja1 aus allen ,enden1 wo germanischer ,geist lebt1 dringen die ,rufe der ,zustimmung und stets neue ,anregung1 neue ,belehrung auf uns ein4 ,die ,eltern jubeln uns zu1 die junge ,lehrerschaft ist zumeist schon gewonnen1 mehr noch die ,studenten1 die sich schon von mehreren ,hochschulen mit der ,bitte an uns gewandt haben1 ihnen ,vortrge und ,lehrkurse ber diese ,pdagogik zu halten4 ,besonders lebhaft setzt die ,agitation im deutschen sterreich ein4 ,da hat die ,lehrerschaft eine wahre ,begeisterung ergriffen4 ,da fhlt man1 da wir mit diesen ,erziehungsgrundstzen ihnen zugleich ihr bedrohtes ,deutschtum schtzen helfen4 ,schon ist auch weit mehr ,frische im hheren 7und niederen87 ,lehrerstand vorhanden1 als sie manche ,jahrzehnte hindurch gefunden zu werden pflegte1 mehr ,gefhl fr die ,natur der ,jugend1 mehr ,unbefangenheit1 mehr ,sinn fr die berechtigte ,freiheit neben der notwendigen ,zucht1 weniger frhe ,greisenhaftigkeit1 weniger grmliches ,mignnen1 weniger ,beschrnkung auf das ,fordern und ,richten1 mehr ,bemhen um das ,verstndnis der einzelnen werdenden ,persnlichkeit4 ,so urteilt einer der ruhigsten und menschlichsten ,richter1 ,w4 ,mnch 7,menschenart und ,jugendbildung1 ,s4 #ahb74 ,kurz1 wir drfen hoffen und singen3 ,es blht das tiefste1 tiefste ,tal1 ,das ,blhen will nicht enden1 ,nun1 armes ,herz1 vergi der ,qual1 ,nun mu sich alles1 alles wenden6 ,schon wird es schwer1 alles zu berschauen1 was dieser ,frhling zutage frdert4 ,der ,tag meldet mir heute 7#bd4 ,august7 durch die ,feder von ,ellen ,key von ,briefen an ,eltern von ,deiphobe1 ,simions ,verlag1 ,berlin #aijf4 ,das mu nach den ,proben1 die wir da lesen1 ein goldiges ,buch sein3 ,gehorsam1 ,ehrfurcht1 ,demut1 ,selbstbeherrschung1 ,aufblicken zu ,autoritten1 ,geduld1 ,flei1 ,hilfsbereitschaft u4 dgl41 was den ,kindern seit ,jahrtausenden gepredigt oder in sie hineingeprgelt worden ist1 all das ergibt sich von selbst1 wenn nur die ,eltern sich ihren ,kindern gegenber zur ,ehrfurcht1 ,geduld1 ,demut1 ,selbstbeherrschung1 ,entsagung erziehen wollten4 ,richtig6 ,wer selbst vorbildlich lebt1 der braucht sich um die ,erziehung und ,zukunft seiner ,kinder keine ,sorgen zu machen4 ,das wei auch ,peter ,rosegger1 der in seinem anmutigen ,geschichtchen von dem ,mann mit den sechs ,hnden erzhlt3 ,herb sein mit den ,kindern und greinen1 das trug sich nicht zu1 erziehen tat er sie gar nicht1 er war blo selber so1 wie er die ,kinder haben wollte1 und sie taten ihm unwillkrlich nach4 ,dieselbe ,weisheit trgt er uns bekanntlich auch in seinem unbertrefflichen ,geschichtchen von der ,familie ohne ,autoritt vor4 ,jeder ,satz dieser ,briefstellerin ,deiphobe hat meinen ,beifall4 ,es sind wahre ,goldkrner1 ist zugleich ein ,hagelschauer gegen die ererbte mittelalterliche ,menschenabrichterei durch ,kirchen- und ,schulpfaffen4 ,nun noch eine ,bemerkung1 um ein fr allemal ,miverstndnissen vorzubeugen6 ,ein ,allheilmittel fr alle ,gebrechen der menschlichen ,seele und des menschlichen ,geistes haben auch wir nicht4 ,wurmstichiges ,fallobst findet man unter jedem noch so gehteten ,baume4 ,uns hat aber eigene ,beobachtung und die ,wissenschaft der ,psychologie und der ,psychopathologie gelehrt1 da man moralische und geistige ,schwchen und ,erkrankungen weder mit harten ,reden1 noch mit ungebrannter ,asche heilen kann4 ,es wird jetzt von den rzten in solchen ,fllen besonders ,ruhe und allgegenwrtiger ,balsam allheilender ,natur empfohlen4 ,auch wir sind in der ,erziehung fr ein solches ,naturheilverfahren und werden versuchen1 nach diesem1 soweit es in unseren ,krften liegt1 die bestehende ,erziehungspraxis umzugestalten -- zum ,wohle der deutschen ,jugend und zum ,segen fr unser teures ,vaterland4 ,mit einem ,worte also3 ,wir haben ,achtung vor der ,natur4 ,deshalb auch unsere ,warnung vor all den ,erziehungsrezepten1 die ein bestimmtes ,ziel vorwegnehmend dieses mit einseitigem ,eifer erstreben4 ,mensch1 ruft ,pestalozzi aus1 ,mensch1 ,vater deiner ,kinder1 drnge die ,kraft ihres ,geistes nicht in weite ,fernen1 ehe sie durch nahe bung ,strke erlangt hat und frchte dich vor ,hrte und ,anstrengung6 ,die ,kraft der ,natur1 obwohl sie unwiderstehlich hinfhrt zur ,wahrheit1 hat keine ,steifigkeit in ihrer ,fhrung2 der ,schall der ,nachtigall tnt im finstern ,dunkel und alle ,gegenstnde der ,natur wallen in erquickender ,freiheit1 nirgends ist ein ,schatten einer zudringlichen ,ordnungsfolge4 ,wre erzwungene und steife ,ordnungsfolge in der ,lehrart der ,natur1 auch sie wrde ,einseitigkeit bilden1 und ihre ,wahrheit wrde nicht in die ,flle des ganzen ,wesens der ,menschheit sanft und frei hineinfallen4 -- -- ,der ,mensch verliert das ,gleichgewicht seiner ,strke1 die ,kraft der ,weisheit1 wenn sein ,geist fr einen ,gegenstand zu einseitig und gewaltsam hingelenkt ist4 ,darum ist die ,lehrart der ,natur nicht gewaltsam4 ,aber dennoch ist in ihrer ,bildung ,festigkeit und in ihrer ,ordnung ist haushlterische ,genauigkeit4 ,da hren wir die tiefe ,weisheit des grten pdagogischen ,genies1 das je gelebt hat1 dem sich alle ,schulmeister mit und ohne ,titel in ,demut beugen sollten4 ,und doch1 so wird man fragen1 hier eine ,einseitigkeit1 nmlich eine ,abhandlung ber ,erziehung zur ,mannhaftigkeit8 ,ist das nicht ein ,widerspruch8 ,mit ,verlaub -- nein6 ,denn jeder ,knabe soll und will ein ,mann werden4 ,ihm dazu behilflich sein1 ist nicht nur erlaubt1 sondern ist ,pflicht des ,erziehers4 ,damit greift er der ,natur nicht vor1 pfuscht ihr nicht ins ,handwerk1 sondern leistet ihr nur ntzliche ,dienste4 ,,xiv4 ,erziehung zur ,tat4 ,unsere ganze ,erziehung mu jetzt eine ,erziehung zur ,tat werden1 um vorerst ein ,gegengewicht zu schaffen gegen die durch ,jahrhunderte gepflegte rein verstandsmig-abstrakte ,erziehung4 ,das war auch ,goethes ,wunsch schon4 ,dahin drngt jetzt unser ganzes ffentliches ,leben und die ,erkenntnis aller neuen ,pdagogen aller ,lnder4 ,kein ,mensch hat in ,deutschland fr diese ,erkenntnis frher und lebhafter gewirkt als der eminente1 noch lange nicht gengend geschtzte ,kinderfreund ,friedrich ,frbel1 der einzige deutsche ,erzieher1 der den ,amerikanern auch heute noch ,respekt einflt und vorbildlich erscheint4 ,mit ,recht sagte von ihm ,dr4 ,wichard ,lange3 ,ich erkenne in diesem ,mann den dereinstigen ,reformator der ,erziehung kleiner ,kinder im ,elternhause sowie den ,bildner des weiblichen ,geschlechts1 um es fr seine hohe erziehliche ,mission zu befhigen1 aber damit sagt er noch nicht genug4 ,frbels ,grundstze1 die sich mit denen ,pestalozzis vielfach berhren1 verdienen noch eine ,erweiterung auch auf die ,erziehung grerer ,kinder4 ,er klagte1 da die herrschende ,erziehung zur ,krpertrgheit und ,denkfaulheit fhre2 unsgliche ,menschenkraft gehe dabei verloren1 unsgliche ,menschenkraft bleibe dabei unentwickelt4 ,richtig gewhlte ,arbeit aber mache das ,kind glcklich und artig4 ,adele von ,portugall1 die bei ,teubner in der ,sammlung ,aus ,natur und ,geisteswelt das ,lebensbild ,frbels gezeichnet hat1 sagt sehr richtig3 ,ich glaube nicht1 da ein entsprechend beschftigtes ,kind jemals unartig ist4 ,ich mchte aber auch diesen ,satz verallgemeinern und sagen3 ,der entsprechend beschftigte ,mensch1 jung oder alt1 ist nicht bse und unartig4 ,das ganze ,geheimnis der ,erziehung beruht also darin1 die ,saite der ,seele zu finden1 die auf die ueren ,anregungen am lebhaftesten anklingt4 ,dazu gehrt nur ruhige1 geduldige und feine ,beobachtung4 ,oft ist fr ein ,menschenleben ein einziger ,augenblick entscheidend4 ,ludwig ,richter wurde zum ,knstler1 als er einen wandernden ,maler bei der ,arbeit sah3 das ,bildchen auf dem ,tabakpaket seines ,vaters war seine erste ,vorlage4 ,wie ein ,funke gengt1 eine ganze ,stadt in ,brand zu setzen1 so oft ein ,wort1 eine menschliche ,seele zu entznden4 ,aber man mu zu warten wissen und auf die armen ,kinder nicht einen wahren ,feuerregen von ,pech und ,schwefel herablassen4 ,fr ,kinder ist die entsprechende ,beschftigung zunchst -- das selbstgewhlte ,spiel1 die freie1 ungebundene ,ttigkeit4 ,spiel1 sagt ,frbel1 hat hohen ,ernst und tiefe ,bedeutung4 ,es ist die hchste ,stufe der ,kindesentwicklung2 ,spiel ist das reinste geistige ,erzeugnis des ,menschen1 auf dieser ,stufe2 es gebiert darum ,freude1 ,friede und ,zufriedenheit4 ,die ,quellen alles ,guten ruhen in ihm1 gehen aus von ihm4 ,ein ,kind1 das tchtig1 ausdauernd bis zur krperlichen ,ermdung spielt1 wird gewi auch ein tchtiger1 ausdauernder ,fremd- und ,eigenwohl mit ,aufopferung frdernder ,mensch -- -- ,friede und ,freude1 ,gesundheit und ,lebensflle findet da in bezug auf das ,kind statt1 wo die ,entwicklung im ,einklang mit dem ,alleben steht4 ,sehr richtig1 aber weshalb wieder nur auf das ,kind beschrnkt8 ,diese ,wahrheit gilt ganz allgemein3 denn die ,arbeit des greren ,schlers und des ,erwachsenen ist oder sollte auch nichts anderes sein als die ,fortsetzung des ,spieles4 ,sie wird das auch1 wenn man dem ,menschen freie ,berufswahl und eine unbeschrnkte ,entwicklungsfhigkeit gibt4 ,sowie der ,mensch eine ihm entsprechende ,beschftigung findet1 ist er dabei fleiig und in jeder ,hinsicht mannhaft4 ,er mutet sich dann selbst mehr zu1 als ihm andere zutrauen und von ihm verlangen4 ,jede ,arbeit mu der anderen gleich bewertet werden4 ,es ist nicht verdienstlicher griechische ,grammatik zu lernen1 als ein ,pferd zu zeichnen4 ,eines pat aber nicht fr alle4 ,jeder suche sich sein ,gebiet1 jeder folge seiner ,natur4 ,sie wird ihn besser leiten als ,eltern und ,lehrer4 ,schlechte ,psychologen sagen3 ,alle ,jungen sind von ,natur faul und mssen zu ,arbeit angehalten werden4 ,deshalb hat man von jeher bei der ,erziehung ,gewalt und ,strafen angewandt4 ,ich las eben in den ,bekenntnissen des heiligen ,augustin1 da auch ihm deshalb der ,stock nicht erspart blieb4 ,ich sage dagegen3 ,alle ,kinder sind von ,natur fleiig -- fleiig freilich nach eigener ,wahl2 fleiig im ,wandern1 ,schmetterlingfangen1 ,rudern1 ,klettern1 ,reiten1 wenn ihr ,herz sie dazu treibt1 faul in all dem1 wenn sie das ,verlangen haben1 im ,robinson zu lesen oder sich einen ,pfeil zu schnitzen4 ,zu lateinischer ,grammatik hat noch kein ,zehnjhriger einen eigenen ,antrieb gehabt4 ,die ,aufgabe ist eben falsch gestellt4 ,sprachprobleme sind ,kindern gleichgltig4 ,deshalb verschone man sie damit1 bis der ,wissenstrieb sich meldet4 ,unsere ,schulerziehung ist deshalb falsch1 weil sie diese ,forderung nicht gengend befolgt4 ,gesundheit1 ,kraft1 ,mannhaftigkeit knnen nur aus einer solchen ,harmonie des eigenen ,lebens mit dem ,alleben erwachsen4 ,in ,england und ,amerika knnen wir lernen1 wie ,mnner herangebildet werden3 nicht sowohl durch gelehrte ,vortrge1 durch den ,anblick der groen ,vorbilder in ,athen und ,rom1 durch ,stubenflei1 als durch ,krperkultur und moralisch-sittliche ,zucht1 die von klein auf besonders eben durch das ,spiel gebt wird4 ,bei uns wollte man die sittlichen ,krfte durch strenge ,pflichtgebote sthlen und setzte auf alle bergriffe harte ,strafen1 forderte zumal ein geistiges ,arbeitsma1 das die ,gedanken vor unmoralischen ,abschweifungen bewahren sollte4 ,realschuldirektor ,franz ,kemny in ,budapest hat das amerikanische ,erziehungswesen anlssig der ,weltausstellung in ,st4 ,louis #aijd studiert4 ,er berichtet ber seine ,beobachtungen an den sterreichischen ,unterrichtsminister3 ,um selbst der studierenden ,jugend ,amerikas auch auerhalb der ,schule ,gelegenheit zu krperlicher ,kurzweil zu bieten1 werden dort unter der ,leitung und ,aufsicht von ,schul- und ,fachmnnern ,anstaltssportvereine und ,jugendverbnde organisiert4 ,an den ,hochschulen gibt es drben ausnahmslos einen1 ja selbst mehrere ,sportklubs1 die sich als strkstes und sicherstes ,bindeglied der ,studentenschaft erweisen1 der ,kartenspielen und ,lumpen fremd ist4 ,gehorsam aber und ,selbstzucht lernen die ,kinder dort nicht sowohl an der ,arbeit als im ,spiele4 ,auch fr diese bekannte ,tatsache das ,zeugnis von ,kemny3 ,sowohl in den ,schulen als in den ,vereinen wird innerhalb der ,krperkultur ein groes ,gewicht auf die moralischen und sittlichen ,faktoren gelegt4 ,der aus ,selbstzucht und ,unterordnung quellende ,gehorsam1 die ,pflege kameradschaftlicher ,tugenden und der ,wahrheitsliebe haben edle ,spielweise 7fair play7 zur ,folge 7umgekehrt674 ,so umsichtig im ffentlichen ,leben mit der ,zeit hausgehalten wird1 so verschwenderisch ist man damit in der ,schule1 wo das ,gespenst der geistigen berbrdung unbekannt ist1 da die ,lehrplne nicht mit berflssigen ,einzelheiten berladen sind und das sogenannte elective ,system 7wahlfreies ,system7 bereits von der ,mittelstufe aufwrts neben wenigen verbindlichen ,unterrichtsfchern die ,wahl nach ,neigung1 ,bedrfnis und ,zeit freistellt4 ,der ,unterricht beginnt in der ,regel um #i oder #i ,uhr4 ,samstag oder ,donnerstag sind ganz frei1 die ,ferien ausgiebig4 ,die freie ,zeit wird fast ausschlielich den ,bewegungsspielen und der krperlichen ,abhrtung gewidmet4 -- ,hrt6 hrt6 ,dazu lese man als stark kontrastierendes ,gegenstck die ,darstellung des erbitterten und erfolglosen ,kampfes1 den deutsche ,lehrer gegen geheimes ,verbindungswesen der ,schler mit seinem ,sauf- und ,lumpwesen1 seinen ,heimlichkeiten1 ,lgnereien und ,ausschweifungen fhren4 ,es bildet dieses ,schattenbild eine ,ausnahme1 aber immerhin -- es besteht in ,wirklichkeit1 daneben tritt jetzt freilich ein -- von der ,jugend selbst ausgehender -- ,heilproze1 der sich in ,wander-1 ,ruder-1 ,gesangvereinen u4 a4 m4 uert4 ,ich wrde den hohen erziehlichen ,wert dieser ,neuschpfungen hier eingehend behandeln mssen1 wenn diese ,aufgabe nicht in dem schon wiederholt genannten ,buche von ,direktor ,nath erschpfend erfllt wre4 ,dort mge man nachlesen6 ,hier mu auch einmal mit aller ,schrfe ausgesprochen werden1 da die ,schule mit ihren zu hoch geschraubten ,ansprchen an die ,nervenkraft der ,kinder die ,hauptschuld trgt oder doch bisher getragen hat an dem ,leiden der ,selbstbefleckung1 an der nach ,aussage unserer rzte die ,mehrzahl der deutschen ,kinder 7manche rzte sagen etwa #ij7 kranken4 ,wir drfen dieser ,kardinalfrage nicht lnger ausweichen4 ,sie wird von der ,lehrerschaft fast durchgehend falsch beurteilt und falsch behandelt4 ,spricht man von einer nervsen ,jugend1 so sagt der orthodoxe ,schulmann mit einem hhnischen ,tone3 ,vom ,arbeiten wird der ,mensch nicht nervs1 ,arbeit strkt und krftigt3 die ,nervositt wird wohl von etwas anderem herkommen4 ,richtig6 ,sie kommt auch von etwas anderem her1 aber dieses andere hat eben wieder seine ,ursache in dem langen ,sitzen auf harten ,bnken1 in der geistigen ,erschpfung und berreizung infolge zu langer geistiger ,arbeit4 ,darber hat ,dr4 ,liebe sein unumstlich richtiges rztliches ,gutachten abgegeben 7vgl4 die ,verhandlungen des zweiten allgemeinen deutschen ,erziehungstages in ,weimar1 #aije2 ,arthur ,schulz1 ,birkenwerder bei ,berlin74 ,wei man das wirklich noch nicht1 da es keine bessere ,verleitung1 fast htte ich gesagt3 ,anleitung zur ,selbstbefleckung gibt als ,stubenhockerei und groe seelische ,erregung1 zumal ,furcht vor ,strafe8 ,ich habe in der ,nervenheilanstalt des ,herrn ,dr4 ,starcke in ,berka bei ,weimar mit diesem auf dem ,gebiete der ,nervenleiden erfahrenen rzte eingehend ber dieses ,kapitel gesprochen1 das jedem ,vater heranwachsender ,kinder zu denken gibt4 ,er besttigte ,dr4 ,liebes ,angaben vollstndig und uerte sich mit ,entrstung ber den noch immer so gesundheitswidrigen1 weil nervenzerrttenden ,schulbetrieb4 ,darin wren sich doch alle ,nervenrzte einig4 ,es ist eine bekannte ,erfahrung1 da auch ,gefangene zumeist ,onanisten sind und zum groen ,teil eben an diesem ,laster -- die rzte sagen lieber ,leiden -- zugrunde gehen4 ,also diese ,schdigungen der ,gesundheit und der sittlichen ,kraft hat die ,schule mit ihren bertriebenen ,ansprchen auch zu verantworten und damit eine ,flle gestrten ,lebensglckes1 die kaum zu ermessen und auszudenken ist4 ,schwer ringt ein ,mensch sich wieder empor zu ,gesundheit1 ,kraft und ,mut1 der lange ,zeit und schon in jungen ,jahren so gegen die eigene ,natur gefrevelt hat4 ,vielfach ist auch ,selbstmord die ,folge solcher ,jugendverirrungen und der durch eine gewissenlose ,presse genhrten ,angst vor ihren ,folgen4 ,lauter bekannte1 hchst trbe1 aber meist scheu verschwiegene ,tatsachen6 ,wer ,mnner mit hellem ,blick1 festem ,tritt und frohem ,mute erblhen sehen will1 der verschliee die ,gelehrtenkasernen1 in der die ,kinder gebckt ber den ,bchern sitzen und bei erhitzter schlechter ,luft sich abngstigen mssen und lasse die ,jugend nicht fr lnger als hchstens drei ,stunden tglich ein4 ,auf dem ,spielplatze1 beim ,ball- und ,barlaufspiele1 beim ,wandern1 ,rudern und ,schlittschuhlaufen wird sie ,unsittliches vergessen und ihren ,willen gegen jede ,versuchung sthlen4 ,die geistige ,elastizitt und krperliche ,tchtigkeit der ,amerikaner ist vor allem einer auf wissenschaftlicher ,grundlage fuenden rationellen krperlichen ,erziehung zuzuschreiben1 vermge welcher die gesunden ,kinder zu gesunden ,eltern heranwachsen und diese ebensolche ,nachkommen zeugen4 ,dazu bemerkt wieder ,kemny3 ,da ich mich seit ,jahren mit sexueller ,pdagogik befasse1 bin ich gelegentlich mit einschlgigen ,fragen an dortige ,schulmnner herangetreten4 ,die ,sache erschien ihnen neu und fast unbegreiflich2 ein ,beweis1 da sich ihre ,jugend der unsrigen gegenber in einem glcklicheren und gesnderen ,zustand befindet4 ,ich meine1 dieser eine ,satz1 wofern er allgemeingltig ist1 beweist die berlegenheit des amerikanischen ,erziehungswesens vor dem unsrigen4 ,was ntzt wohl dem ,knaben das ,erlernen aller ,regeln der lateinischen1 griechischen1 franzsischen ,grammatik1 wenn zugleich sein ,krper und seine sittliche ,kraft hinschwinden8 ,das gleiche gilt natrlich von den ,mdchen4 ,darber1 wenn auch nur andeutend1 zu sprechen1 liegt auch in meiner ,aufgabe3 ,denn wenn wir ,mnner haben wollen1 brauchen wir vorerst gesunde ,mtter4 ,ich lasse auch hierzu meinem ,gewhrsmann das ,wort ber ,vorbildliches1 was in ,amerika geleistet wird 7fr den schauderhaften ,stil des ,ungarn bin ich nicht verantwortlich2 etwas gebessert habe ich ihn schon73 ,krperkultur der ,mdchen 7insbesondere schwedische ,gymnastik und ,bewegungsspiele im ,freien7 ist unerllicher ,bestandteil der amerikanischen ,mdchenschulen smtlicher ,stufen4 ,es wird dem geradezu eine nationale ,bedeutung zugeschrieben4 ,infolge der auerordentlich verbreiteten ,koedukation wird an manchen ,schulen sogar der ,turnunterricht beiden ,geschlechtern gemeinsam erteilt1 und zwar1 wie es heit1 ohne jede ,gefahr4 ,die ,folgen dieser allgemeinen krperlichen ,erziehung der ,mdchen zeigen sich in einer seelischen und krperlichen berlegenheit der amerikanischen ,frau vor den ,frauen anderer ,lnder4 ,der bekannte schne ,wuchs1 die natrliche ,anmut1 die frische ,farbe1 das selbstbewute ,auftreten1 die physische ,widerstandskraft und die sittliche ,kraft dieses ,typus finden vorwiegend in der gesunden ,jugenderziehung ihre ,quelle und ihre ,erklrung4 ,das im ,keimen begriffene ,mdchenturnen unserer ,lande 7sterreich7 ist jenem gegenber kaum mehr als ein ngstliches ,herumtasten zu nennen4 ,die grundlegende ,vorbedingung einer jeden richtigen und erfolgreichen ,krperkultur ist die ,erziehung einer wissenschaftlich gebildeten ,turnlehrergilde1 die1 fern von jedwedem ,naturalistenunwesen und von extremem ,muskelkultus1 ein wohldurchdachtes1 stets die ewig unabnderlichen ,gesetze der ,natur und der ,gesundheit bercksichtigendes ,system befolgt und auch selbst ber eine entsprechende allgemeine ,bildung verfgt4 ,doch das fhrt hier zu weit1 zu sehr ins ,einzelne6 -- ,ein alter ,spruch1 den man unseren ,schlern oft vortrgt1 lautet3 ,qui proficit in litteris1 sed deficit in moribus1 plus deficit quam proficit3 ,wer im ,wissen vorankommt1 in den ,sitten aber zurck1 hat mehr ,schaden als ,vorteil4 ,das wollen wir ,lehrer uns selbst besonders vorhalten und danach unsere ,erziehungspraxis einrichten4 ,gegenber der deutschen akademischen ,trinkunsitte bekannte sich der ,vierte deutsche ,abstinententag 7,barmen-1 ,elberfeld1 #f4 ,oktober #aijf7 mit aller ,entschiedenheit zu der ,auffassung1 die im ,februar #aijf der ,verein abstinenter ,juristen des deutschen ,sprachgebietes bekannt hatte4 ,ich wiederhole daraus1 wenn auch nicht wrtlich1 einige ,stze1 die auch wieder ein ,stck ,erziehung zur ,mannhaftigkeit bedeuten3 ,wer der ,wahrheit die ,ehre geben will1 mu bekennen3 ,wir akademisch gebildeten ,mnner tragen an dem ,alkoholelend in ,deutschland die schwerste ,schuld4 ,was in den hheren ,kreisen der ,gesellschaft geduldet1 mit piettvoller ,rcksicht und ,schonung gehegt und gepflegt wird1 beeilen sich die unteren ,klassen nachzuahmen und zu bertreffen4 ,die schwersten ,formen der ,alkoholverderbnis in ,deutschland wurzeln in der ,verblendung und in der ,furcht der hheren sozialen ,schichten2 diese haben weder die ,erkenntnis noch den ,mut1 die ,dinge beim rechten ,namen zu nennen und unwrdige ,zustnde aus ihrem eigenen ,leben auszurotten4 ,die auf dem ,trinkzwange beruhenden ,trinksitten des ,universittslebens1 denen die ,mnner dieses ,standes whrend ihrer ,studienzeit fast ausnahmslos huldigen und die sie vielfach in ihr spteres ,leben mit hinbernehmen1 erzeugen bei dem berechtigten sozialen ,ansehen ihrer ,trger eine verderbliche ,suggestion auf andere ,kreise und verhindern viele1 das ,wesen der ,alkoholgefahr richtig zu wrdigen4 ,die akademischen ,trinksitten vergiften also einen groen ,teil derer1 aus denen sich unsere geistige ,elite bilden sollte und wirken durch das bse ,beispiel auch auf die anderen ,stnde verderbenbringend1 zunchst auf die ,stnde der gleichen sozialen ,schicht1 sodann auch auf das gesamte brige ,volk4 ,wer studiert hat1 sollte fhig sein1 auf den ,hhen deutschen ,geistes zu leben1 sollte seinen deutschen ,volksgenossen ,fhrer sein zu idealer ,lebenshaltung4 ,wie viele aber vegetieren nach vollbrachtem ,studium in trostloser ,mittelmigkeit dahin6 ,der ,bierkultus1 aus dem die deutsche ,hochschule heute noch ein ,evangelium macht1 weiht unzhlige in den empfnglichsten ,jahren ihres ,lebens dem ewigen ,stumpfsinne1 stempelt sie fr alle ,zeiten zu den ,philistern4 ,wer studiert hat1 sollte anderen an krperlicher ,kraft und ,schnheit1 an ,frische und an ,lebensfreude voranleuchten4 ,denn wenigen ,volksgenossen wird1 wie ihm1 die ,mue geboten1 in der ,zeit strkster ,entwicklung den ,krper zu sthlen1 die ,sitten zu veredeln3 ,auch in der ,erfllung der ,wehrpflicht sollte er daher einen andern als den gewhnlichen ,platz einnehmen4 ,wie viele aber legen durch den ,trinkzwang des ,universittslebens den ,keim zu dauerndem ,siechtum6 ,wie viele gehen umher1 vom ,biere aufgeschwemmt und verunstaltet1 keuchend unter der ,last des ,fettes1 grmlich1 aller ,lebensfreude bar1 ein ,spott anderer ,stnde und ,vlker4 ,wer studiert hat1 sollte an gerader1 furchtloser und mnnlicher ,gesinnung vorbildlich sein4 ,jahrelang hat er ,zeit1 mit den ,besten und ,tapfersten der ,weltgeschichte aller ,zeiten im engsten geistigen ,verkehr zu stehen4 ,bei solchem ,umgange knnten und sollten ihm ,menschenfurcht und knechtischer ,geist fremd geworden sein4 ,wie viele ,studenten aber sehen wir dann im ,berufe elendester und verchtlichster ,streberei verfallen3 einem ewigen ,bcken vor den ,vorgesetzten1 einem unausgesetzten ,schielen nach ,befrderung1 ,kriechen nach oben und ,treten nach unten6 ,wo lernten sie das8 ,unter anderem doch wohl auch in der ,knechtschaft des akademischen ,trinkzwanges1 dem ihr blhendstes ,alter unterworfen war3 ,wer mit #bj ,jahren gelernt hat1 sich auf eines anderen ,befehl mit ,bier anzufllen1 bis er es wieder erbrechen mu1 der hat damit genug das ,opfer des ,intellekts und freier ,selbstbestimmung gelernt1 der mute ,unwrdiges erdulden1 gegen das sich schon der rein krperliche ,stolz des ,jnglings mit aller ,macht auflehnen sollte2 der ,stolz aber wurde ihm dort gewaltsam gebrochen3 er lernte1 da es nicht gut tut1 stolz zu sein4 ,durch die akademischen ,trinksitten schdigen also die hheren ,stnde das ,gesamtleben des deutschen ,volkes in einer ,weise1 wie es annhernd kein anderes germanisches ,volk heute duldet4 ,es ist ,heuchelei schlimmster ,art1 sich ber ,trunksucht der ,arbeiter zu entrsten1 solange das ,vorbild dieser ,trunksucht1 die akademische ,trinksitte1 noch ,duldung geniet4 ,durch die akademischen ,trinksitten seiner hheren ,stnde wird das deutsche ,volk verhindert1 in der ,welt zu dem ,platze vllig aufzusteigen1 auf den es ,anspruch hat4 ,die akademischen ,trinksitten schdigen unser ,ansehen im ,auslande1 hauptschlich da1 wo wir vor allem ,achtung suchen1 bei den ,germanen des ,nordens und des ,westens1 den ,skandinaviern1 ,englndern und ,nordamerikanern4 ,diese begreifen nicht1 weshalb die ,brudernation ihre beste ,intelligenz so frevelhaft gegen ,vernunft1 gute ,sitte und eigenes ,wohl wsten lt4 ,ein junger ,mensch zwischen #ah und #bj ,jahren findet selten ,kraft1 ,selbstndigkeit und ,selbstgefhl genug1 um1 einem moralischen ,zwange entgegen1 seiner besseren ,erkenntnis zu folgen und einfach zu erklren3 ,das tu' ich nicht6 ,ein freier ,mann lt sich nicht zwingen1 auf anderer ,befehl sich mit ,bier vollzugieen4 ,ehre dem deutschen ,kronprinzen1 der diesen ,mut gefunden hat1 freilich in seiner ,ausnahmestellung auch als ,gesetzgeber auftreten durfte1 wo andere zu strengem und stummen ,gehorsam verurteilt sind4 ,wer unsere ,jugend zur ,mannhaftigkeit erziehen will1 mu sich offen als ,gegner des studentischen ,trinkzwanges bekennen4 ,es ist ein ,nonsens1 junge grne ,pennler mit dem ,sprsinn und der ,wachsamkeit von ,detektivs in ihrem auerdienstlichen ,leben zu berwachen1 gleichzeitig aber die studentische ,trinksitte offen anzuerkennen und als alter ,herr die ,tyrannei des akademischen ,bierzwanges zu ertragen1 ja1 in gehobener ,feststimmung sie mitzumachen4 ,ist die ganze ,saufpoesie wirklich von solchem ,zauber1 da darber selbst ,greise noch in ,wonneschauer verfallen1 dann drfte man es jungen ,burschen nicht so sehr verbeln1 wenn sie bald gleichen ,glckes teilhaftig werden wollen4 ,in meiner ,jugend wute man tatschlich noch nicht1 welche ,verheerungen der ,alkohol an der ,gesundheit und ,kraft unseres ,volkes anrichtet und meinte1 wenn der ,rausch verraucht1 dann wre auch die ,sache abgetan4 ,jetzt sind wir durch rzte und ,nationalkonomen besser belehrt1 jetzt wissen wir1 da die ,trunksucht unser ,volk schwerer schdigt als es die blutigsten ,kriege vermochten1 da dabei nicht nur ,leben und ,lebensglck des einzelnen1 sondern auch die ,gesundheit1 ,kraft und ,ehre des ganzen ,volkes auf dem ,spiele stehen4 ,schon meldet sich in der besseren deutschen ,jugend eine heilsame ,einsicht1 schon gibt es viele studentische ,vereine1 die den ,trinkzwang abgeschafft haben1 ebenso allerlei ,wanderbnde und sonstige ,gruppen junger ,leute1 die sich zur ,migkeit oder ,enthaltsamkeit verpflichten4 ,ich selbst halte es mit ,walther von der ,vogelweide3 ,ich trunke gerne da man bi der maze schenket1 ,und da der unmaze nieman iht gedenket -- -- ,er hat niht wol getrunken1 der sich bertrinket ,wie zimet daz biderbem man1 daz ime diu zunge hinket ,von wine8 ich waene er houbetsnde und schnde zuo ime winket -- -- ,wir entsetzen uns jetzt in ,deutschland ber zunehmende ,unsittlichkeit und damit herabgehende ,wehrkraft und ,rstigkeit der deutschen ,jugend4 ,ich glaube gerne1 da die ,gro- und ,fabrikstdte1 das enge ,zusammenwohnen der ,menschen1 die nervenzerrttenden ,wirkungen des geruschvollen ,straen- und ,fabriklebens eine ,verfhrung zu ,trunk und ,unzucht begnstigen und da die ,kinder frher als sonst moralisch infiziert werden4 ,tacitus wrde heute nicht mehr eine sera invenum ,venus der ,germanen rhmen knnen4 ,welche ,abwehr haben wir gegen diesen ,verfall der ,sitten8 ,von dem ,kampf gegen den ,schmutz in ,wort und ,bild verspreche ich mir keine starke ,wirkung4 ,meine ,gedanken fuhren auf andere ,bahnen4 ,ich kann sie hier nur andeuten3 ,waldschulen1 ,landerziehungsheime1 groe ffentliche ,spielpltze1 ,verlegung der ,schulen ins ,freie1 eingeschrnkte ,stundenzahl1 dafr krperliche ,arbeit im ,freien1 allerlei mavoll betriebener ,sport1 zumal kalte ,bder1 ,schwimmen1 ,rudern1 regelmig wiederkehrende ,kinderfeste mit ,wettspielen1 ,wetturnen1 ,massengesang1 sodann ,kinderwerksttten1 ,pflege der ,handarbeit zumal der grtnerischen1 ,halten von ,haustieren 7,kaninchen1 ,vgel71 ,ausstellungen von ,kinderarbeiten -- mit einem ,worte3 ,steigerung des ,schaffenstriebes und damit ,steigerung der ,lebensfreude und des ,selbstbewutseins4 ,die ,freude sucht den hellen ,tag1 weicht dem ,niedrigen1 ,gemeinen und ,dunklen aus4 ,in ,lasterhhlen herrscht kein ,frohsinn1 sondern hchstens eine durch ,alkohol angefachte scheue ,wildheit4 ,fr die heranwachsende und schon erwachsene ,jugend wre eine ,reform unseres ganzen sozialen ,lebens zu wnschen4 ,wir leben in ganz kranken ,zustnden4 ,heute bleiben1 weil der ,mann zu spt oder berhaupt nicht zur ,ehe kommt1 #dj der ,mdchen besserer ,stnde ledig4 ,das ist ganz ungeheuerlich1 ist ein ,frevel gegen alle ,vernunft und gegen die ,natur4 ,es liee sich ndern und mte notwendig gendert werden4 ,unsere jungen ,leute mssen eher zu etwas kommen4 ,vor #ajj ,jahren heiratete der junge ,deutsche mit #bj--be ,jahren4 ,so ist es auch heute noch im glcklichen ,england4 ,der ,bursche von #ag ,jahren hlt dort schon ,ausschau nach seiner ,zuknftigen4 ,das ist normal und schtzt ihn vor tausend ,abgrnden4 ,denn das ,mdchen nimmt ihn in ,zucht4 ,sie spricht wie ,julia3 ,wenn deine ,liebe1 tugendsam gesinnt1 ,vermhlung wnscht1 dann 444 ,so kommt ber die ,jnglingsjahre der poetische ,hauch einer jungen und zukunftsfrohen ,liebe4 ,der deutsche ,studio rechnet sich aus1 da er vor dem #ce4 ,jahre keine ,frau ernhren kann1 da dann seine ,lotte auch gegen #cj ,jahre1 also schon verblht sein wird und sieht sich vor1 da er nicht hngen bleibt4 ,sein ,herz sucht dann ,ersatz in den niederen ,regionen1 wo man an ,vermhlung nicht zu denken braucht4 ,will man ernstlich der ,prostitution steuern1 so mu man die jungen ,mnner frher zu ,erwerb und ,stellung kommen lassen4 ,mit #bj--be ,jahren sollte jeder junge ,mann selbstndig sein4 ,dazu mten die ganz falschen ,schulansprche1 das ,phantom der allgemeinen ,bildung und all die ,hemmungen beseitigt werden1 die jetzt dem deutschen ,jngling seine ,zukunft versperren4 ,mein ,groonkel1 ,johannes ,gurlitt1 war mit #bc ,jahren 7glaub ich7 ,gymnasialdirektor in ,kloster ,bergen bei ,magdeburg -- ging ausgezeichnet6 ,jetzt lt man einen geprften ,lehrer von #be ,jahren nur mit ,vorsicht unter ,assistenz von lteren ,lehrern gegen die ,sextaner los1 mit #cj ,jahren wird er denn endlich mit ,gottes ,hilfe angestellt4 ,voriges ,jahrzehnt kamen viele erst mit #ce--dj ,jahren dazu und erffneten ihre ,laufbahn mit schon ergrauendem oder kahlem ,scheitel und mit erloschenem ,herzen4 ,nachdem ihnen jahrelang der ,brotkorb gezeigt und dann wieder entzogen wurde1 lernten sie sich vollends den ,wnschen der ,vorgesetzten willenlos unterordnen4 ,mit gebrochenem ,selbstbewutsein wie von unten her ,gerderte1 und im ,rckgrat geknickt1 traten sie schlielich ihr ,amt an1 in dem nur gesunde1 aufrechte und selbstbewute ,mnner ,groes leisten knnen4 ,so kommt jede ,betrachtung zurck auf unsere ntige ,erziehungsreform4 ,in summa2 ,luft1 ,licht1 ,wasser1 ,bewegung und ,spiel im ,freien1 geselligheiteres ,leben1 krperliche ,anstrengung und gute geistige ,anregung -- das sind die besten ,waffen gegen jede ,unsittlichkeit in ,schule und ,haus und ihre ,menschenkraft und ,menschenglck zerrttenden ,wirkungen4 ,dafr kann man dann getrost einen ganzen ,waschkorb voll ,schul- und ,bcherweisheit in die ,rumpelkammer tragen4 -- -- ,noch vor einigen ,monaten klagte mir eine ,mutter1 ihr ,sohn 7#ac;jhriger ,gymnasiast7 htte ihr unter ,trnen gesagt3 ,ich erlebe im ganzen ,jahr keine frohe ,stunde4 -- ,die ,schule raubt auch diesem gutartigen1 aber etwas langsamen ,kinde das ,beste1 den ,sonnenschein1 den ,frhling des ,lebens4 ,aber getrost4 ,es soll nicht mehr lange whren4 ,hren wir1 wie die ,frhlingsstrme auch schon in sterreich sich erheben 7,die ,schul-,reform ,i1 ,nr4 #a73 -- -- ,was bliebe denn dem ,menschen fr das ,grau des ,daseinskampfes brig1 wenn nicht die ,erinnerung an den ,lenz des ,lebens8 ,und diese ,ungebundenheit soll auch schon dem werdenden ,menschenkinde vergllt1 vergiftet werden1 indem man es jahrelang zurechtstreckt und biegt und krumm zieht6 ,nein1 das ist bereifer1 ist ,unnatur6 ,wenn das bel nicht rgere ,folgen schon gezeitigt hat1 so verdanken wir das der unverwstlichen ,lebenskraft der ,jugend1 die viele ,pffe vertrgt4 ,aber eine unntze ,behinderung der ,entwicklung bleibt es trotz alledem und darum mssen neue ,bahnen beschritten werden4 ,lassen wir doch auch im ,frhling des ,lebens frhlich alle ,knospen springen1 die so ein ,menschlein in sich trgt6 ,lassen wir es natrlich heranwachsen und okulieren wir nicht immer an dem jungen ,stmmchen herum4 ,wir werden dann an der ,flle eines neuen ,geisterfrhlings auch unsere ,augenweide haben4 ,schon grt und wchst es allenthalben2 alte ,formen zerbrechen1 neue ,bildungen setzen sich durch4 ,ein ,zug der ,erneuerung geht durch die ,gesellschaft1 seit der ,geist der ,naturforschung von ,erkenntnis zu ,erkenntnis braust4 ,lassen wir diese frische ,lenzluft doch auch in unsere verstaubten ,lehrburgen ein1 wo jahrhundertalter ,moder lagert6 ,auch in diese ,jugendgefngnisse mu der ,ozon des sozialen ,zeitalters einstrmen4 ,die ,brillen und ,schlafmtzen der alten ,weisheitsgreise gehren schon lngst ins kulturhistorische ,kabinett4 ,noch spuken in der ,mauerschule die ,gespenster der gypter und ,assyrer herum und das ,ichneumon und das ,grteltier fhren ihr sagenhaftes ,leben weiter in den ,schulbchern1 die von einer ,jugendreihe zur ndern wandern4 ,nein1 lften wir da grndlich1 damit die bleichen1 verdrossenen ,hippokratengesichter uns nicht die ,freude am kommenden ,geistesfrhling1 an den vom ,schulzwang und aus ,formelhaft befreiten ,individualitten1 verleiden6 ,,xv4 ,strkung des ,selbstbewusstseins4 ,selbstbewutsein hat seine ,wurzel in der ,kraft4 ,alte ,herren1 denen es mehr um ihre ,eitelkeit und um ihre dauernde ,wertschtzung1 als um einen krftigen1 selbstbewuten deutschen ,nachwuchs zu tun ist1 klagen ber den ,mangel an ,respekt bei der ,jugend4 ,die ,klage ist so alt1 wie die ,kenntnis der menschlichen ,geschichte4 ,ich will mich hier mit dem ,nachweise nicht zu lange aufhalten1 erinnere aber alle ,bibelfesten an die einschlgigen ,bibelstellen und nenne eine ,stelle aus dem ,kirchenvater ,chrisostomus3 ,die ,eltern beklagen sich oft ber die ,unbndigkeit der ,jugend2 aber sie sollen die ,dornen ausreien1 ehe sie tiefe ,wurzeln geschlagen haben4 ,in dem zarten ,alter htten sie sich ohne ,mhe ausrotten lassen2 wre die ,aufsicht ber die ,leidenschaften nicht versumt worden1 sie wrden nicht so zugenommen haben und jetzt nicht so schwer zu bestreiten sein4 ,auch ,walther klagte im ,alter1 da die ,eltern tlpelhafter ,junker1 ,salomos ,lehre miachtend1 die ,rute zu sehr gespart htten4 ,der ,zufall spielt mir ein ,regensburger ,blatt aus dem ,jahre #ahcb in die ,hnde4 ,das war doch die ,zeit unserer ,grovter1 die wir so oft rhmen hrten4 ,da aber lesen wir von einer verwildeten1 respektlosen ,jugend und die ,ermahnung3 ,eltern1 ,lehrer und ,meister6 ihr seht die ,frchte der heutigen ,erziehung2 legt nicht die ,hnde in den ,scho1 sondern legt sie ans ,werk1 erhaltet und rettet1 was noch zu erhalten1 zu retten ist6 ,ist einmal die ,ehrfurcht1 der ,gehorsam gegen die geistliche ,obrigkeit verletzt1 so folgt der ,ungehorsam gegen die weltliche von selbst nach1 und der ,strom des ,verderbens1 ,aufruhr und ,emprung mchte dann auch uns ergreifen und in den ,abgrund ziehen4 ,ich knnte ,zeugnisse aus unserer eigenen ,jugendzeit beibringen1 ,zeugnisse1 in denen von uns als von einer entarteten ,jugend gesprochen wird -- 7und wir waren doch so nette ,kerle674 ,die ,klagen ber wachsende ,autoritts- und ,piettslosigkeit der heutigen ,jugend weisen ,direktor ,evers 7,direktoren-,verhandlungen ,bd4 #ea1 als ,buch3 ,auf der ,schwelle zweier ,jahrhunderte4 ,berlin #ahih1 ,weidmann7 und ,direktor ,max ,nath 7a4 a4 ,o4 ,s4 #fa ff47 mit ,recht ab4 ,evers schreibt3 ,vor allem erscheint mir unsere ,jugend viel mavoller1 wohlerzogener1 zahmer1 verfeinerter schon in den ,mittelklassen 444 ,weder in krperlicher noch in sittlicher ,hinsicht steht unsere ,jugend schlechter1 im allgemeinen sogar besser 7als frher7 und ,nath sagt dazu3 ,das sind ,worte1 die ich freudigen ,herzens und aus vollster berzeugung unterschreibe4 ,ebenso hatte bekanntlich auch ,paul de ,lagarde schon frher gesprochen4 ,aber immer noch beruft man sich auf ,caprivis ,wort von der verwilderten ,jugend1 als ob ,caprivi eine ,autoritt wre4 ,ich kenne wenige ,menschen1 die sich im ffentlichen ,leben durch ihre ,kurzsichtigkeit so wie er blogestellt haben4 ,man verweist auch auf die zunehmende ,zahl von ,delikten und ,strafen an ,jugendlichen niederen ,standes4 ,darauf ist zu sagen3 erstens leben wir in latentem ,kriegszustande1 zweitens ist jene ,jugend ihren ,autoritten1 den sozialistischen ,fhrern1 hchst gehorsam1 nur zu gehorsam1 drittens1 eine bereifrige ,polizei1 auch numerisch verstrkt1 straft fr ,delikte1 die man frher belchelte4 ,auf jene ,statistiken ist also wenig zu geben4 ,es ist vielleicht ein ,verdienst der sozialistischen ,fhrer1 da sie die niederen und niedrigsten ,volksschichten an ,disziplin gewhnen4 ,diese groartige ,arbeit werden erst sptere ,jahrhunderte voll anerkennen4 ,das ,machtwort ,bebels verbietet den ,sozialisten ,gewalttaten -- und mit ,erfolg6 ,man spottet ber diese strenge ,parteizucht3 man sollte sie bewundern4 ,es wird hier durch die ,macht der ,idee geleistet1 was man sonst nur durch eiserne ,strenge und ,gewalt erreichen konnte4 ,der ,zug von #bjj #jjj ,mnnern1 der sich lautlos1 ohne jede ,strung1 in feierlichem ,ernst stundenlang als ,protest gegen ein veraltetes ,wahlgesetz durch die ,wiener ,strae zog1 war nach ,zeugnis von ,augenzeugen ein ergreifender ,anblick4 ,wenn ,machthaber1 ,erzieher1 ,lehrer ber ,respektlosigkeit der ,schutzbefohlenen klagen1 dann liegt immer ein ,fehler der ,leitenden zugrunde4 ,denn der ,mensch hat den inneren ,drang1 sich anzuschlieen und unterzuordnen1 wo er ,kraft und ,einsicht1 ,wohlwollen und ,schutz findet4 ,sind die ,untergebenen unzufrieden1 dann ist es hohe ,zeit1 da die ,herrschenden mit sich zu ,rate gehen4 ,ohne ,feuer kein ,rauch4 ,wer ehrlich sucht1 findet auch den ,grund der ,unzufriedenheit und findet ,mittel der ,abhilfe1 sofern nicht1 wie vor #ajj ,jahren in ,frankreich und heute in ,ruland1 der rechte ,zeitpunkt durch ,gedankenlosigkeit und brutalen ,egoismus schon versumt ist4 ,nach meinem ,urteile1 das sich auf eine langjhrige ,beobachtung begrndet1 ist unsere jetzige bessere ,jugend -- die anderen kenne ich leider zu wenig -- nicht zu respektlos1 sondern zu zahm1 zu autorittsglubig1 zu unselbstndig im ,denken und ,handeln4 ,diese ,schwche teilt sie mit ihren ,eltern4 ,ihre grenzenlose ,hochachtung vor ,beamteten1 ,betitelten1 ,ordengeschmckten und tnenden ,namen lhmt all ihr ,urteil4 ,es wird hchste ,zeit1 da man dem ,volke all diese bewunderten ,leute einmal in der ,unterhose zeige4 ,in einem demokratischen ,staate1 wie ,frankreich und den ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika oder in ,england1 wo die ,ministerien hufig wechseln1 und morgen schwarz wird1 was heute wei war1 in allen ,lndern1 wo das ,volk zur ,mitarbeit an der ,regierung nicht nur pro forma1 sondern de facto berufen ist1 finden wir nichts von diesem ,anstaunen der amtlichen ,wrdentrger4 ,wenn es bei uns nur fters vorkme1 da z4 ,b4 ein ,ingenieur wie ,freycinet1 ein ,advokat wie ,haldane1 ein ,brsenmakler wie ,benteaux ,kriegsminister wrden oder ein ehemaliger ,arbeiter1 wie ,burns1 ,arbeitsminister und wenn hufiger ,subalternbeamte in hhere ,stellen aufrckten1 da sie doch nicht selten alle ,arbeit leisten1 fr die die hohen ,herren ihre ,titel und ,orden beziehen1 -- dann liee dieser lhmende ,respekt vielleicht etwas nach4 ,wirksamer freilich1 wenn auch betrblicher1 sind die ,enthllungen letzter ,jahre1 die uns alle ,bewunderung in ,verwunderung verwandelt haben4 ,da entringt sich der bescheidenen ,untertanenbrust der ,ruf3 ,na1 viel ungeschickter htt' ich's auch nicht angestellt6 -- ,das hat also das eine ,gute1 da sich das matte ,selbstbewutsein -- die saure ,frucht von endlosen ,erziehungsbemhungen -- wieder etwas auffrischt4 ,ich habe noch das ,glck1 einige sog4 ,diplomaten persnlich zu kennen4 ,das wirkt auf die ,streckmuskeln des ,rckens besonders strkend4 ,mit einem ,tropfen demokratischen les ist schon nichts mehr zu leisten1 wir brauchen alle schon einen gehrigen ,schu l1 um zur ,selbstbesinnung und zu einer manneswrdigen ,selbstachtung zu kommen4 ,fast schlimmer noch als der seit ,jahrhunderten dem deutschen ,untertanen angezchtete ,respekt vor der weisen ,obrigkeit ist der vor tnenden ,namen der ,wissenschaft und der ,kunst4 ,auch da erstirbt jedes eigene ,urteil in ,demut4 ,wer in irgendeinem ,pnktchen ,goethes ,meinungen bekmpft1 gilt als ,barbar oder dreister ,umstrzler4 ,fast jeder ,gebildete befindet sich bei uns im ,banne des ,angelernten4 ,werturteile ber ganze ,vlker1 ber politische und sonstige ,gren gehen um wie schlechte ,kupfermnzen4 ,wie selten trifft man noch ,menschen mit eigenen ,kpfen6 ,die ,bildung1 die ,schule mit ihrem von ,arthur ,bonus so heftig angezweifelten ,kulturwerte1 nimmt den ,menschen alle ,hhen und ,tiefen4 ,je besser die ,schulen1 um so flacher die ,menschen1 die aus ihnen hervorgehen4 ,geheimer ,justizrat ,l4 ,passarge in ,jena schreibt in seinem ,buche3 ,ein ostpreuisches ,jugendleben1 als #ha;jhriger3 ,in meiner ,jugend war fast jeder ,mensch ein ,original3 die ,bildung hatte noch nicht alle ber einen ,kamm geschoren4 ,die berzeugungen waren damals noch nicht im ,massenvertrieb von den ,regierungen ins ,volk geworfene ,fabrikware4 ,die ,wertschtzung eines strebsamen jungen ,mannes liegt jetzt in der ,hand irgendeines ,gewaltigen der ,feder3 von einer herabsetzenden ,kritik eines namhaften ,kunstgelehrten erholt sich der ,betroffene oft im ganzen ,leben nicht wider3 denn man traut den berbrachten ,worten lieber als dem eigenen ,urteile4 ,ich knnte zu diesem ,kapitel die lehrreichsten ,einzelbeobachtungen beibringen2 aber die ,sache bedarf wohl keiner eingehenderen ,begrndung4 ,wir alle kennen das bel schon zur ,genge4 ,noch schlimmer aber als der ,respekt vor ,titeln und ,namen ist der von ererbten ,lehren und ,anschauungen4 ,es gibt ,tausende von solchen glubig oder nur gedankenlos hingenommenen ,scheinwahrheiten1 die zu prfen man sich scheut4 ,zumal werden eine ,menge religiser ,lehren nur deshalb noch ernst genommen1 weil sie uns irgendein ,mensch mit ernster ,miene vorgetragen hat4 ,als ,sklave einer anerzogenen ,gedankenlosigkeit beansprucht der ,unfreie noch die ,achtung eines besonnenen1 piettvollen1 bescheidenen ,menschen4 ,man sollte ihn lieber feig und unehrlich nennen4 ,natrlich leisten auf diesem ,gebiete wieder ehemalige ,militrs das ,strkste4 ,diesen ,herren ist es zumeist unverstndlich1 wie ein ,mensch zu abweichenden ,meinungen kommen knne1 da sie in der vermeintlich tadellosen ,welt leben4 ,alles1 wie's sein mu3 ,gottesdienst1 patriotische ,gesinnung1 gesellschaftliche ,haltung4 ,geschmack und ,urteil -- alles in bester ,ordnung4 ,als ,r4 von ,egidy ein eigenes ,glaubensbekenntnis aussprach1 hielt man ihn in seinem ,kreise fr einfach verrckt --1 war ein tchtiger ,soldat und angenehmer ,kamerad4 ,schade um den ,menschen6 ,es wird gut sein1 der ,jugend1 wenn sie in die ,jnglingsjahre tritt1 zu sagen1 da alle groen geistigen und moralischen ,erfolge ein starkes ,selbstvertrauen und damit verbunden ,mangel an ,autorittsglauben voraussetzen4 ,kopernikus hatte keine ,furcht vor der ,bibel1 er htte sonst die ,astronomie nicht reformieren knnen1 ,luther frchtete nicht den ,papst1 nicht die ,mnche und die ganze katholische ,kirche -- --1 ,galilei frchtete weder ,bibel noch ,aristoteles1 sonst htten alle seine ,geisteskrfte nicht hingereicht1 die moderne ,naturwissenschaft zu begrnden 7,popper1 ,voltaire1 ,dresden1 ,carl ,reiner4 #aije4 ,s4 #cji7 und so sind ,descartes1 ,giordano ,bruno1 ,spinoza1 ,bayle1 ,rousseau1 ,voltaire alle respektlos gewesen gegen die ,autoritten1 die sie erst strzen muten1 um selbst wirken zu knnen4 ,voltaire zumal1 der vor nichts in der ,welt ,furcht hatte und nie auf halbem ,wege stehen blieb1 der deshalb als ,kmpfer1 ,erwecker1 ,aufrttler1 ,bahnbrecher unbertroffen ist1 als ,minierer1 als ,feind jeden hohlen ,wesens und falschen ,scheines1 als der ,mann1 der jede ,maske herunterri1 dessen ,schriften ,schlachten1 und zwar lauter gewonnene ,schlachten sind1 der alle ,bastionen des ,mittelalters mrbe scho und mehr als irgendein andrer ,mensch durch die ,gesundheit seines ,naturells zum ,feind alles dumpfen ,hinbrtens in geisteszerrttendem ,phantasiespiel wurde 7ebenda ,s4 #caj ff474 ,statt des hirn- und herzlosen ,respektes1 den man heute der ,jugend predigt1 lehre man sie ,achtung vor jedem ehrlich ,strebenden1 vor jeder selbst erworbenen und mannhaft verteidigten berzeugung4 ,man gebe ihr ,hebbels und ,emersons ,schriften in die ,hand4 ,da wird sie ,mannhaftigkeit verstehen und lieben lernen4 ,man nhre ihre ,selbstachtung1 den ,stolz auf ihre ,eigenart1 den ,willen1 ihre eigene ,persnlichkeit zu entwickeln1 zu behaupten und durchzusetzen6 ,man lasse berzeugungen wachsen1 man gebe alles ,denken frei1 man schtze und ehre das freie ,wort -- und mit ,staunen wird man gewahren1 wie viele ,mnner in ,deutschland erstehen4 ,regierungen1 ,schulen1 ,eltern und ,erzieher sind nicht dazu da1 das geistige und sittliche ,wachstum zu hemmen1 sondern ihm eine freie ,entwicklung zu sichern4 ,kultur wird von der ,regierung und ,behrden nicht geschaffen1 sondern bestenfalls geschtzt4 ,eine ,regierung1 die sich anmat das ,geistesleben ihres ,volkes in ,religion1 ,wissenschaft und ,kunst zu kommandieren1 zerstrt oft mehr geistige ,werke1 mehr ,menschenglck1 mehr ,lebens- und ,entwicklungskeime als blutige und hartnckige ,kriege1 durch die doch auch ,krfte1 selbst die edelsten1 befreit und entfesselt werden4 ,nichts demoralisierender fr ein ,volk als die ,stickluft einer ,gesindestube1 vermischt mit dem ,weihrauchdunst der ,hflinge und der ,klerisei4 ,das ist wahrhaft mnnermordend4 ,weshalb kommen die ,japaner1 weshalb die ,nordamerikaner so schnell vorwrts8 ,weil sie ,respekt nur vor dem haben1 was sie selbst von seinem ,werte lebhaft berzeugt1 was sie fr ihr eigenes ,leben brauchen knnen4 ,alte1 erstorbene ,autoritten gelten ihnen nichts4 ,sie rufen jeden noch so groen ,namen vor den ,richterstuhl ihres gesunden ,verstandes4 ,in ,england oder ,amerika kann man ein ,urteil wie3 ,i dont like ,raffael2 ,i dont like ,schiller1 sehr oft hren und kein ,mensch entsetzt sich darber4 ,in ,deutschland mu man ,raffael und ,schiller bewundern4 ,wenn das ,verstndnis dazu nicht langt1 dann lgt man eben4 ,mit den ,namen unserer groen ,pdagogen macht man drben gar keinen ,eindruck4 ,wenn man einen dortigen ,erzieher sagt3 ,aber ,herbart1 der groe ,pdagoge1 sagt -- so wird die ,antwort lauten3 ,wer ist ,herbart8 ,ich kenne diesen ,menschen nicht4 ,was er da sagt1 ist mir gleichgltig4 ,es scheint sehr tricht zu sein4 ,kemni sagt bei dieser ,gelegenheit3 ,frei von jedem ,autorittsglauben ist der ,amerikaner in kein einziges ,erziehungssystem befangen1 sondern prft1 vergleicht1 probiert und whlt das ,gute dann und daher1 wo er es eben findet4 ,er freut sich1 wenn er auf dieser ,suche von ,erfolg begnstigt ist und bekennt das stets mit mannhafter ,ehrlichkeit4 ,die ,folge dieser ,respektlosigkeit ist eine groe geistige ,beweglichkeit und deren ,folge wieder3 ein gesundes ,wachstum und blhender ,fortschritt4 ,ist erst das ,selbstvertrauen gestrkt1 dann werden wir in ,deutschland endlich auch wieder das zu hren bekommen1 was ,arndt den ,zorn der freien ,rede nennt4 ,eines der handgreiflichsten ,anzeichen unserer moralischen ,schwche ist1 da wir kein mannhaftes ,wort mehr ertragen knnen4 ,man darf sich nicht einmal mehr entrsten4 ,das schickt sich nicht4 ,man ist widerlich anstndig1 korrekt1 ruhig und sachlich geworden4 ,das danken wir wieder der ,beamtenschaft4 ,im ,dienste ist jedes ,pathos untersagt4 ,da gibt es nichts ,hohes1 ,heiliges1 nichts ,begeisterndes1 ,entrstendes4 ,da herrschen nur die starren1 khlen amtlichen ,manahmen1 ,verfgungen und ,akten4 ,alles findet da seine khl abgemessene ,erledigung4 ,die ,hauptsache3 ,einhaltung des ,instanzenweges und gut geordnete ,aktenbndel4 ,man tut seinen ,dienst und schert sich nicht um das1 was nicht mit ins ,ressort gehrt4 ,fr die ,stimmung wird oben gesorgt4 ,ehe man nicht wei1 wie diese luft1 ist man empfindungslos4 ,es ist das die ,praxis von ,lakaien1 die auch beim ,servieren nichts hren1 nicht lachen und sich nicht rgern drfen4 ,so gewhnte ,menschen begreifen gar nicht1 wie man sich erregen kann4 ,begeisterung nun gar wrde einem da bald gelegt werden4 ,das beste ,mittel1 man lt so einen ,hitzkopf ein paarmal mehrere ,stunden lang im ,zimmer des ,bureaudieners antichambrieren und ihm dann mit ,bedauern melden1 da man wieder nicht zu sprechen sei3 ,dienstliche ,abhaltung1 wichtige ,sitzung4 ber religise ,fragen zu sprechen1 schickt sich in der deutschen ,gesellschaft nicht mehr2 ,politik schliet man auch lieber aus1 weil von irgendeinem ,herrn1 der der ,regierung nahe steht1 diese oder jene ,bemerkung unliebsam empfunden werden knnte4 ,man fngt leider ,gottes im ,deutschen ,reiche selbst am ,biertische wieder zu tuscheln an4 ,als ich auf der ,sommerfrische einem ,general a4 ,d4 meine ,ansichten ber den ,racker ,staat vortrug1 sah er sich scheu um und sagte3 ,lieber ,herr ,professor1 da drben sitzt ein ,staatsanwalt6 -- ,nun1 da will ich etwas lauter sprechen6 ,der ,general hatte #ahff und #ahgj mit ,auszeichnung gekmpft4 ,und nun prfe man unsere ,zeitungen6 ,das ,gott ,erbarmen6 ,was wird da mit ,ausnahme von wenigen1 die der ,wahrheit ehrlich zu dienen bestrebt sind1 was wird da zusammengelogen6 ,wie schlrfen da die geschftigen ,reporter auf ,gummischuhen einher1 wie leichtfertig greifen sie heute etwas aus der ,luft1 um es morgen zu dementieren4 ,wie feig verstecken sich ihre wahren ,meinungen6 ,wie wird da mit sollte1 drfte1 knnte1 mchte vielleicht gearbeitet1 damit man nur ja nicht zu fassen ist6 ,wie versteckt man sich hinter ,pseudonymen1 um aus dem ,hinterhalt zu treffen6 ,wie flscht man ,empfindungen und ,tatsachen je nach ,bedarf und nach ,bezahlung6 ,jdische ,artikelschreiber schwrmen fr die frhliche1 selige ,weihnachtszeit1 machen alle ,wonnen des kirchenglubigen ,herzens auf dem geduldigen ,papiere mit1 erglhen fr liebenswrdige ,prinzen1 ,prinzechen1 die sie nie gesehen haben und die ihnen vllig gleichgltig sind1 ereifern sich fr hohe ,gste ihrer ,landesherren1 mgen diese auch innen und auen schwarz sein wie der ,teufel1 dulden keine ffentliche ,erregung1 obschon sie sie lebhaft teilen1 besnftigen jede ,lebenswelle1 auf da der ,brger ruhig weiter schlafe und kein ,abonnent abspringe1 und berichten ber ,vorstellungen und ,konzerte1 die sie nicht mitgemacht haben mit erdichteter ,begeisterung oder ,entrstung4 ,feil ist in der geschndeten ,brust der ,gedanke1 man lese weiter bei ,schiller im ,spaziergang nach1 was den ,zusammenbruch verkndet6 ,wenn ,wahrhaftigkeit die erste ,mannestugend ist1 dann hat ,graf ,tolstoi recht1 der den ,simplizissimus das beste ,blatt in ,deutschland nennt4 ,jedenfalls kann ein knftiger ,historiker die ,stimmungen des ungebundenen deutschen ,volkes nirgends besser studieren als an diesem satirischen ,blatte1 das1 wie die ,flugblattliteratur zu ,luthers ,zeiten1 die bestehenden ,schden rckhaltlos aufdeckt und die groe geistige ,revolution1 die kommen mu1 erbarmungslos vorbereitet4 brigens ist es sogar eine ideale ,aufgabe1 die ,lge zu bekmpfen und den ,heuchlern die ,maske vom ,gesicht zu reien4 ,fr dieses ,verdienst nimmt man manche ,roheit1 manchen zu plumpen ,witz gerne mit in ,kauf4 ,in der tapferen ,zeitschrift ,das freie ,wort stand jngst ein bitterbser1 aber sehr zutreffender ,artikel ber die berechtigte ,simplizissimusstimmung4#ai ,man findet dieses ,blatt jetzt auch in allen guten ,familien1 in allen vornehmen ,restaurants ,deutschlands und sterreichs und das gegen den ,simpel gerichtete ,verbot eines ,eisenbahnministers 7der nur fr guten ,bahnverkehr1 nicht auch fr die politische ,erziehung der groen ,kleinkinderbewahranstalt ,deutschland zu sorgen htte7 hat das ,vaterland vor ,reichsverdrossenheit4 ,nrgelsucht und ,schwarzsehern nicht behten knnen4 berhaupt werden die ,leute dadurch nicht vergngter1 da man ihnen verbietet1 ihren rger laut werden zu lassen4 ,ruhig1 sachlich1 objektiv1 sollen auch die ,lehrer sein und bleiben4 ,es geht eben wieder der ,ruf durch ,deutschland3 ,ruhe ist die erste ,brgerpflicht6 ,die stille1 unendlich mhsame und segensreiche ,arbeit1 die von unseren ,lehrerstande jahraus jahrein geleistet wird1 hat ihren ,lohn in sich und bedarf keiner lauten ,lobpreisung4 ,ich mag in meiner ,kritik der deutschen ,schule zu streng gewesen sein -- freilich stimmt mir die ffentlichkeit und der ,erfolg von ,tag zu ,tag mehr zu -- ich mag zu sehr verallgemeinert und vielfach ,gutes nicht gekannt und deshalb nicht genannt haben1 was hier und da schon gewollt und geleistet wird3 das ,recht und den ,zorn der freien ,rede lasse ich mir nicht bestreiten und nehmen4 ,aber es gibt ,zeiten und ,stimmungen1 in denen diese innere stille ,reform1 wie man es jetzt nennt1 nicht ausreicht4 ,jetzt geben selbst hohe ,schulbeamte zu1 da der laute ,schrei des ,unwillens berechtigt war1 da trotz und zum ,teil infolge jenes stillen1 geduldigen und fgsamen ,lehrfleies ein unheilvolles ,regiment des ,buchstaben und der ,paragraphen1 eine krankhafte ,anschwellung des nchternen ,verstandes auf ,kosten der ,herzens- und ,gemtsbildung1 der ,phantasie1 des ,anschauungsvermgens1 zumal des ,wollens und ,empfindens1 eben eine ganz verkehrte und einseitige berernhrung des ,verstandes erzielt worden sei4 7,worte des ,dresdner ,stadtschulrates ,dr4 ,lyon4 ,man vergleiche dazu mein ,buch3 ,der ,deutsche und seine ,schule1 #b4 ,aufl4 ,s4 #bdj47 ,ein riesenhaftes ,sndenregister der deutschen ,schule6 ,jetzt erkennt man endlich1 da uns das ,regiment der ,schulkanzlisten in das niedere ,gestrpp der ,kleinigkeitskrmerei gelenkt hat1 da in der philisterhaften ,enge1 in der die ,spieer das groe ,wort hatten 7,worte von ,dr4 ,otto ,anthes2 s4 meine oben genannte ,schrift1 ,vorwort zur zweiten ,auflage71 keine starken und frhlichen ,menschen1 keine ,persnlichkeiten wachsen konnten6 ,also eine staatliche ,entmannungsanstalt68 ,ein vernichtendes ,verdikt ber diese deutsche ,schule6 ,und wenn das wahr ist1 auch nur zur ,hlfte wahr ist1 so soll und darf man sich doch nicht erregen8 ,ja1 beim ,himmel1 wo wre denn ein heiliger ,zorn am ,platze1 wenn nicht hier1 wo es unserem ,volke ans ,innerste geht1 an das ,mark des ,lebens8 ,auch da sollen wir korrekt1 ruhig und sachlich bleiben und uns auf unsere ,instruktionen beschrnken8 ,auf einmal wurden uns aber doch von oben her heitere und ermunternde ,worte zugerufen3 ,kinder1 seid doch lustig6 ,kinder1 seht doch3 die ,sonne geht uns noch tglich auf6 ,kinder1 wir meinen es ja so gut mit euch6 ,freut euch doch6 ,wir haben ja das groe1 herrliche schne deutsche ,vaterland6 ,wer will da noch trbe sehen8 ,lat euch von der modernsten ,sorte deutscher ,philisterei1 von der ,nrgelsucht die gute ,laune nicht nehmen6 ,kommt1 ,kinder1 wir wollen hinaus auf die ,wiese1 in den ,wald6 ,kommt1 lat uns singen1 lat uns baden6 ,wollt ihr ,ruderfahrten machen8 ,wollt ihr8 ,alles1 alles sei euch gewhrt4 ,nur seid lustig1 ,kinder1 lacht doch6 ,lacht doch einmal wieder6 ,wir wollen frohe ,menschen1 frohe ,menschen sehen6 ,staunend hrt die ,kapelle diese neuen1 fremden ,worte4 ,das war doch frher nicht so8 ,sofort werden alle ,instrumente neu gestimmt4 ,auf das ,serioso soll also jetzt ein ,scherzetto folgen4 ,zu ,befehl6 ,wenn der ,meister mit seinem ,dirigentenstbchen auf das ,pult schlgt1 da horcht die ganze ,kapelle aufmerksam auf4 ,also los3 ,scherzetto6 ,in den ,konferenzen wird nun kund getan3 ,meine ,herren1 sorgen ,sie dafr1 da die ,jugend heiteren ,mutes sei6 ,verzeihen1 ,herr ,direktor1 aber strenge ,pflichterfllung werden wir doch nach wie vor -- ,bitte1 ,herr ,kollege1 wollen ,sie nicht vom ,thema ablenken4 ,wir haben es hier mit einer hheren ,anweisung zu tun1 die sich unserer ,kritik entzieht4 ,dieser ,anweisung haben wir ,folge zu leisten und ich lege ,wert darauf1 da ,sie mir bekennen1 von dieser ,willenskundgebung der hohen vorgesetzten ,behrde durch mich ,kenntnis erhalten zu haben4 ,herr ,kollege1 ,sie haben wohl die ,gte1 diese ,tatsache zu ,protokoll zu nehmen4 -- ,darf ich mir1 ,herr ,direktor1 noch eine ,frage gestatten8 -- ,bitte sehr1 ,herr ,kollege6 -- ,tritt diese ,verfgung sofort in ,kraft oder erst von nchsten ,ostern ab8 ,darber gibt der ,wortlaut der ,urkunde keine sichere ,aufklrung4 ,es drfte sich also empfehlen1 gleich morgen damit zu beginnen4 ,die jngeren ,herren werfen sich beglckte ,blicke zu4 ,also morgen6 ,endlich6 ,und so geschieht's4 ,der ,leiter der ,anstalt selbst1 wie in allem auch hierin vorbildlich1 tritt gleich nchstenmorgens mit seinem neuen ,gesicht an4 ,sein ,antlitz1 von fast #ej;jhriger unerbittlich strenger ,pflichterfllung1 von dem dsteren1 durch ,lebensgrundstze und ,lebensstellung geforderten sittlichen ,ernst erstarrt und kalt wie ein von ,eisspalten zerklftetes ,gletscherfeld1 versucht mit einmal heiter1 sonnig1 glcklich und beglckend zu blicken4 ,er will lachen und milde schauen1 aber sein ,gesicht verzieht sich ihm -- zur ,fratze4 ,mehr ,licht1 ,luft1 ,sonnenschein in den ,schulen6 -- ,die ,schulfenster auf6 -- ,freude an der ,schule6 -- so tnt es jetzt aus hundert ,kehlen4 ,in den ,schulprogrammen ergeht man sich in immer neuen ,vorschlgen1 wie man die ,schule zur ,pflegesttte der ,lebensfreude machen knne4 ,man pltschert in ,humanitt6 ,sonderbar1 da sie's jetzt auf einmal alle wissen6 ,sonderbar1 da kein ,widerspruch laut wird4 ,wo stecken denn die bekannten alten knorrigen1 berzeugungsstarken ,lehrer1 die ,unentwegten1 die ihren ,grundstzen treu sind bis in den ,tod8 ,tritt denn keiner hervor und warnt vor der gefhrlichen ,neuerung8 ,keiner8 ,beziehen diese alten ,catone sich alle ihre unerschtterlichen ,lebens- und ,erziehungsgrundstze von oben8 ,vordem1 als nur unangenehme ,schulreformer1 die ,krakeeler der ,presse1 unerfahrene ,probekandidaten und noch nicht fest ,angestellte das gleiche forderten1 da belchelte man doch den ,bldsinn1 jetzt wird der ,bldsinn auf einmal zur ,weisheit8 ,sonderbar1 hchst sonderbar6 ,aber richtig1 es war ja bei der ,kunsterziehung1 der ,schularztfrage1 der ,berechtigung der realen ,schulen gerade ebenso3 wir haben eben doch eine musterhaft geschultes ,beamtenheer6 ,das macht uns kein ,volk der ,erde nach6 ,die ,hauptsache aber3 ,herrscht denn jetzt in unseren ,schulen dieser freiere1 gesunder ,geist8 ,ja1 er fngt an zu herrschen1 er fngt aber vorsichtig an4 ,und weshalb ich mich nun doch nicht beruhige8 ,weil die ,pflichtfanatiker doch nur zum ,schein mitmachen und weil ich eine ,umkehr frchte4 ,das neue ,schulgesetz und die ,vormacht der ,kirche verheien uns nichts ,gutes4 ,in solcher ,luft kann eine innerlich starke ,jugend nicht erwachsen4 ,schon ist die ,volksschule den ,kirchen ausgeliefert1 schon hat sich der ,kampf auf die ,hochschulen bertragen1 die ,mittelschulen werden folgen4 ,daher meine ,sorge und ,unruhe6 -- ,auch deshalb1 weil man alle ,lehrziele und ,examina beibehlt und gegen die ,schulreformer noch feindlich vorgeht4 ,wenn nmlich ,jnglinge1 die diese ,schulen verlassen hatten1 mit unauslschlichem ,ingrimm im ,herzen1 mit dem ,wunsche1 nichts mehr von ihr zu hren und zu sehen oder mit dem brennenden ,durst nach ,rache1 ,rache fr eine geraubte ,jugend1 fr ein geknechtetes ,gewissen1 fr ein gehemmtes moralisches ,wachstum hervortraten1 was geschah dann8 ,man denunzierte diese ,jnglinge bei den ,behrden1 zieh sie der ,lge1 hetzte andere ehemalige ,schler gegen sie auf und machte sich und der ,mitwelt weis1 da nichts an den ,klagen wahr und berechtigt sei4 ,sanfte ,jasager1 unausgebackene ,semmeln1 gefgige und um ihr bichen ,rckgrat schon gebrachte ,studenten1 feige ,brschchen1 die schon auf ,karriere spekulieren1 haben auch gegen mich in einem ,lokalblttchen eine sog4 ,prefehde erffnet 7auf die ich natrlich nie mit einem ,wrtchen geantwortet habe7 und haben sich dabei von einem ,amtsbruder mit wertvollem ,material und guten ,winken bedienen lassen4 ,es wird zur ,aufklrung der ,wahrheit ntzlich sein1 dieses ganze dunkle und ehrenrhrige ,treiben einmal an die ffentlichkeit zu bringen3 zunchst aber habe ich ,besseres zu tun4 ,wenn meine ffentliche ,ttigkeit nichts anderes gewirkt hat1 als da sie vielen jungen ,leuten wieder den ,mut belebt und die ,zunge lst1 dann hat sie genug gewirkt4 ,wollte ich alle ,zeugnisse der ,zustimmung1 des ,zuspruchs und des oft berschwenglichen ,dankes mitteilen1 den mir gerade junge ,leute1 ,schler und ,studenten1 ins ,haus schicken1 dann wrde man erkennen1 da ich ein gutes ,wort zur rechten ,stunde gesprochen habe4 ,wer dem ,deutschen1 ohne ihn vorlaut1 dreist und frech zu machen1 sein ,selbstbewutsein belebt1 tut etwas ,ntzliches1 ,notwendiges4 ,,xvi4 ,unsere ,wnsche4 ,das alles schreibe ich nicht als ,reichsnrgler und nicht in hoffnungsloser ,stimmung1 sondern nur zum ,nachweise1 da mein ,thema ,erziehung zur ,mannhaftigkeit zeitgem und dringlich ist1 hchst dringlich4 ,allerorten1 sehen wir1 meldet sich ein neues ,leben1 ein ,sehnen nach sittlicher und geistiger ,verjngung4 ,noch leben in unserem edlen ,volk all die ,krfte1 die ihm seinen ehrenvollen ,bestand und eine groe ,zukunft sichern4 ,aber mit der bisherigen ,regiererei mu ein ,ende gemacht werden1 lieber heute als morgen4 ,geschieht das nicht1 dann geht es unhaltbar mit uns bergab1 dann geraten wir in eine ,art rmischen ,imperiums mit seinen ,prtorianern1 seinem ,bediententro1 seinem leeren ,prunke1 seiner zu ,statisten degradierten ,geistlichkeit1 seinem entrechteten ,pbel mit dem ,rufe nach panem et ,circenses1 dann mssen uns alle selbstndigen ,vlker1 zumal die ,amerikaner und ,englnder1 so weit berholen1 da der ,vorsprung nicht wieder einzubringen wre4 ,wir streben nach einer hheren ,gesittung1 nach einem echt germanischen ,kaisertum4 ,wir wollen eine ,jugend heranziehen von verinnerlichtem und mannhaftem ,sinnen und ,trachten1 einen neuen wahrhaften ,adel des ,geistes1 der sich die ,tchtigsten1 ,ehrlichsten1 ,mannhaftesten zur ,fhrung erwhlt1 wollen1 nachdem uns die ,form des ,reiches beschieden ist1 darin ein wirklich freies1 stolzes1 selbstherrliches ,volk erblhen sehen4 ,unsere ,jugend soll erst wieder lernen1 fr ,ideen zu leben und sich fr hohe menschliche und nationale ,aufgaben zu begeistern4 ,mit dem endlosen ,schuldrill1 den ,examennten1 mit der unehrlichen ,anbetung von erstorbenen ,formeln in ,glauben und ,politik und mit der ,anbetung des ueren ,erfolges1 mit dem altklassischen ,idealittsschwindel1 mit aller brutalen ,vergewaltigung der ,menschen1 mit der feigen ,unterwrfigkeit und erlogenen ,demut1 mit dem ,lug- und ,trugsystem1 durch das sich die berbrdete und gehetzte ,jugend mit den sog4 ,schulpflichten abfindet1 mit all dem morschen ,plunder wollen wir aufrumen4 ,wir mssen den durch ,unkraut berwucherten ,boden erst wieder urbar machen1 auf da darauf ganze1 gesunde1 aufrechte ,mnner erwachsen knnen4 ,wir wollen einen heiligen deutschen ,zorn erwecken und uns zu einem ,tugendbund zusammenschlieen1 damit das ,gute wirke1 wachse1 fromme1 damit der ,tag dem ,edlen endlich komme4 ,wir wollen den ,mund weit auftun und in unserem ,vaterlande laut unserer ,rechte1 unsere ,menschen- und ,manneswrde fordern4 ,vor allem aber wollen wir froher ,hoffnung bleiben1 uns an den groen ,erfahrungen unserer ,geschichte aufrichten und die ,erziehung unserer ,jugend zur ,mannhaftigkeit wohlgemut und ohne ,verzug in ,angriff nehmen4 ,zwar haben wir an ,flchenraum verloren1 zwar ist der ,staat an uerer ,macht und uerem ,glanze gesunken1 aber wir wollen und mssen dafr sorgen1 da wir an innerer ,macht und innerem ,glanze gewinnen1 erklrte ,preuens ,knig nach dem ,unglckstage von ,tilsit4 ,und ,fichte hielt seine ,reden an die deutsche ,nation1 um sein ,volk zu lehren1 wie durch eine sittliche ,neugeburt das ,vaterland zu retten sei4 ,heute stehen wir besser1 als damals4 ,weshalb verzagen8 ,wenn wir auf ,pestalozzi hinweisen1 so geschieht das in bereinstimmung eben mit ,fichte1 der1 erfllt von dem ,gedanken einer ,nationalerziehung1 auf die ,frage3 an welches der wirklichen ,welt schon vorliegende ,glied die ,ausfhrung der neuen ,erziehung sich anknpfen soll1 die ,antwort gab3 an den von ,heinrich ,pestalozzi erfundenen1 vorgeschlagenen und unter dessen ,augen schon in glcklicher ,ausfhrung begriffenen ,unterrichtsgang4 ,wir wollen1 da uns und unsern ,kindern wohl werde auf unserem heimischen ,boden4 ,wir wollen darauf als ,herren leben1 nicht als nur ,geduldete1 als ,verfolgte1 ,gequlte oder ,knechte4 ,wir wollen gehobenen ,hauptes auf den ,fluren einherschreiten1 die uns unsere ,vter mit ihrem ,schweie und ,blut erkauft haben4 ,wir wollen recht tun und ,gerechtes erleiden1 wollen uns aber von keinem ,menschen ausbeuten1 schikanieren und verachten lassen1 wollen uns vor keinem ,menschen beugen und demtigen2 am wenigsten uns schikanieren und demtigen lassen von geistigen ,flurschtzen1 die uns auf dem ,felde von ,kunst1 ,wissenschaft1 ,glauben und ,erziehung mit ihren amtlichen ,verfgungen in den ,weg treten und ,gehorsam fordern1 wo sie dienen sollten4 ,unsern ,kindern soll es in ihrem ,vaterlande wohl werden1 wie auf dem ,schoe ihrer ,mutter4 ,da sollen sie sich sicher und geborgen fhlen -- ein jeder mit gleichem ,recht1 auch der geistig ,arme1 ja der zumeist2 denn die schwachen und zarten ,kinder liebt und hegt eine gute ,mutter mit besonderer ,sorgfalt4 ,das ,bekenntnis3 ,ich bin ein ,deutscher1 soll wieder eine ,freude und ein ,stolz auch fr unsere rmsten ,kinder werden4 ,ich war einer der ersten ,lehrer und bin mir dessen mit ,stolz bewut1 der es laut forderte1 da den ,schulkindern in ,deutschland wieder eine ,jugend beschieden sein mge4 ,mein ,ruf hat tausendfaches ,echo geweckt4 ,schulrte und ,schulpfaffen haben mir zwar gesagt1 es htte eines solchen ,spektakels nicht bedurft2 ich htte ihnen nichts ,neues gesagt4 ,natrlich nicht6 ,wer kann einem ,schulrate etwas ,neues sagen8 ,fr diese ,herren hatte ich auch nicht gesprochen1 wohl aber gegen sie und gegen ihre ,praxis und fr die deutschen ,eltern schulpflichtiger ,kinder4 ,seitdem leben diese ,gedanken in unzhligen ,herzen und stehen in ,zeitungen und ,fachblttern in wahrer ,bltenpracht4 ,ich begegne ihnen zu meiner ,freude auf ,schritt und ,tritt3 ,nein1 ruft ,heinrich ,steinhausen1 in der ,vaterlandsliebe kann man so wenig unterrichten wie in irgendeiner anderen1 sondern sie gedeiht und erblht im ,volke lebendig und krftig allein aus der ,heimatsliebe4 ,sie den rmsten und sonst vom ,glck des ,lebens versumtesten ,kindern selbst zu mehren1 zu erhalten und zuzufhren1 dazu knnte auch die ,schule das ,ihre beitragen4 ,dazu mu aber der ,geist der ,verdrossenheit1 der auf unserem reglementierten1 egalisierten1 linealisierten ,schulbetrieb wie ein ,zaum liegt1 wieder in die menschenleere ,wste weichen1 wo er hingehrt1 und ,schule und ,unterricht mssen die ,herzen der ,kinder mit dem sanften ,flgel der ,freude anwehen4 ,dann wird ihnen auch die ,heimat lieb1 und ihre sen ,erinnerungen begleiten und beglcken das ganze ,leben und ihr braucht um ,vaterlandsliebe1 die mehr ist als ,hurra beim ,schmause oder ,glase1 nicht zu sorgen4 -- ,also eine vllige ,umkremplung des ererbten ,schulgeistes -- ,schulungeistes4 ,selbst der jngste ,mensch1 so schreibt eine ,erziehungs- und ,schulreformerin in ihren ,briefen1 mu schon die ,achtung fr sein ,menschentum aus seiner ,umgebung herausfhlen knnen1 auf da er in seinem ,menschheitsbewutsein1 seiner eigenen ,geisteskraft selbst sicher wachse und werde4 ,bravo6 ,fr die ,briefschreiberin haben ,hebbel und ,nietzsche nicht umsonst gelebt4 ,weiter schreibt sie3 ,ihr ,weltverbesserer1 hrt auf das ,kind zu qulen und zu verbilden1 so werdet ihr am ersten die ,welt verbessern6 ,gib den ,menschen sich selbst1 so wirst du ihn im besten ,sinne der ,menschheit geben4 -- ,strke dem ,kinde den ,mut zu sich selbst1 zu seinem ,frohsinn und zu seinen ,schmerzen2 verschtte dem ,kinde seine ,tiefen nicht6 berlasse das ,kind sich selbst4 ,aber zuerst zerbrichst du den ,willen1 und dann verlangst du1 da es etwas ,ganzes werde8 ,glaubt doch1 ihr in euren ,erbsndengedanken ,befangenen1 auch an das ,erbgute4 ,lasset sich einen jeden offenbaren6 ,viel1 viel schweigen2 schweigen und beobachten1 lautlos handeln 444 ,ein unmerkliches1 liebevoll vorfhlendes ,fhren soll die ,erziehung sein4 7,briefe an ,eltern von ,deiphobe47 ,wie befreiend diese ,worte wirken6 ,wie wecken sie die ,hoffnung1 da demnchst unseren ,kindern in ,deutschland eine kraftvoll-strahlende1 furchtlos-jauchzende ,jugend beschieden sein1 da ,eltern und ,erzieher ihnen ein frohes ,schicksal schaffen werde6 ,und die ,verfasserin hat recht3 der ,anfang ist das ,entscheidende4 ,das alles ist nicht zu erreichen ohne ,kampf gegen die im verborgenen so unheimlich ins ,kraut geschossene ,miherrschaft der ,hierarchie1 des ,bureaukratismus und der ,plutokratie4 ,es gilt jetzt1 diese ,kulturfeinde grndlich kennen zu lernen1 um sie mit ,erfolg bekmpfen zu knnen4 ,es gilt die ,tatsache anzuerkennen und freudig als eine bedeutsame ,entwicklungsepoche anzuerkennen1 da wir uns mitten in einer groartigen ,reformation des gesamten ,geisteslebens befinden2 gilt1 dieser ,erkenntnis gem zu handeln4 ,was dabei herauskommt1 wenn man den ,kpfen das ,denken1 den ,herzen die ,begeisterung1 den ,hnden das ,handeln versagt1 das lehren uns die traurigsten ,kapitel unserer ,geschichte4 ,deshalb sehe ich auch in dem reaktionren ,schulgesetze eine drohende ,gefahr4 ,es wird die ,reihen der ,sozialdemokraten um zahllose vordem regierungsfreundliche ,mitglieder oder doch ,kampfgenossen vermehren und1 wie schon ein ,stcker ankndigte1 den ,austritt aus der ,landeskirche beschleunigen helfen4 ,nicht ,reaktion1 sondern ,aktion brauchen wir4 ,das hat ,staatsminister ,graf ,t4 ,posadowsky wohl richtig anerkannt1 als er in der ,reichstagsrede am #ab4 ,dezember #aije sagte3 ,wir haben im ,beginn des #af4 ,jahrhunderts und am ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts ,perioden gehabt1 wo ein groer sittlicher und geistiger ,luterungsproze ber das deutsche ,volk gekommen ist1 und dieser geistigen ,wiedergeburt des deutschen ,volkes in jenen beiden groen ,zeitlufen unserer deutschen ,geschichte verdanken wir eigentlich1 da wir zu einem deutschen ,nationalstaat gekommen sind4 ,ich hoffe und es tut dringend not1 da das deutsche ,volk wieder eine solche geistige und sittliche ,wiedergeburt erlebt voll ,opferfreudigkeit und ,selbstlosigkeit fr die groen ,aufgaben der ,zeit6 ,dann werden die besitzenden ,klassen und wird die brgerliche ,gesellschaft in ,deutschland sich den ,einflu und die ,schwerkraft erhalten1 die sie trotz jeden ,wahlrechts in jedem ,staate und unter jeder ,verfassung besitzen mu und die sie in jedem zivilisierten ,staate in der ,tat auch besitzt4 ,das war seit langer ,zeit das erste verstndige ,wort1 das uns von oben her erklang4 ,mit den bekannten ,redensarten von den ,geistern des ,umsturzes1 mit ,einschchterungsversuchen und ,drohungen komme man uns also nicht6 ,was wir strzen wollen1 das ist schon lngst morsch und faul und mu fallen1 damit ein neues ,leben mglich werde4 ,jahrelang1 jahrhundertlang die ,mumie dauern1 ,mag das trgende ,bild lebender ,flle bestehn1 ,bis die ,natur erwacht und mit schweren1 ehernen ,hnden ,an das hohle ,gebu rhret die ,zeit und die ,not4 ,es wre noch viel zu sagen1 aber ich mu ein ,ende finden6 ,nur das mchte ich zum ,schlu noch mit ,nachdruck hervorheben3 ,mit ,gewaltmitteln ist ,mannhaftigkeit nicht zu erzielen4 ,alle die rohen ,abhrtungsmittel1 eiskalte ,abgsse1 das ,hinunterwrgen ekelerregender ,speisen1 die blinde ,gehorsamkeit selbst ,launen gegenber1 das ,schicken in dunkle ,kammern zur ,bekmpfung der ,furcht1 die beranstrengung im ,arbeiten1 bei ,mrschen und beim ,turnen -- alle diese ,brutalitten sind zwecklos1 ja schdlich und verabscheuungswrdig1 vor allem natrlich die ,prgelstrafe4 ,ich verweise darber auf das1 was ich in meinem ,buche ,der ,deutsche und seine ,schule ,s4 #di ff4 ausgefhrt habe4 ,jetzt erlebe ich die ,freude1 zu lesen1 da der ,leipziger ,lehrerverein den ,beschlu gefat hat3 ,der ,leipziger ,lehrerverein strebt die ,entfernung der krperlichen ,zchtigung aus der ,volksschule an und wird dahin wirken1 da durch ,gemeinde und ,staat ,ersatzmittel geboten werden1 die trotzdem eine gedeihliche ,entwicklung der ,volksschule gewhrleisten4 7,vgl4 die sehr empfehlenswerte ,zeitschrift ,neue ,bahnen1 ,k4 ,voigtlnders ,verlag in ,leipzig1 ,,xviii1 ,heft l1 ,oktober #aijf und darin ,s4 #ce den ,aufsatz von ,clemens ,pnitz1 ,prgelstrafe und ,schularbeit47 ,vivant sequentes6 ,nachtrag und ,schlubetrachtung4 ,ich kann mit hellem ,lachen schlieen3 ,ein ,bundesgenosse ist mir erstanden1 der allen ,widerspruch niederschlgt4 ,ein ,dank dem ,hauptmann von ,coepenicum6 ,was vermgen alle ,erwgungen einer so eindringlichen ,sprache gegenber1 wie sie dieser ,volkserzieher spricht8 ,ein ganzes deutsches ,stdtchen sinkt in die ,knie vor einem ,strolch in ,hauptmannsuniform6 ,das ,kapitel vom zusammenknickenden ,brgermeister und der aufgestrten ,brgerschaft ist wahrhaftig kein erbaulicher ,beitrag zur ,geschichte des neuzeitlichen frohen ,geistes und selbstbewuter ,kraft4 ,die ,kpenicker drfen sich aber trsten3 ,schockweise gibt es der untertnigen ,beamten in deutschen ,stdtchen und ,stdten4 ,in die groteske ,komik vom belagerten ,rat und vom entfhrten ,brgermeister mischt sich hier die ,bitterkeit4 ,du hast es so gewollt1 ,erziehung zur ,subalternitt1 du hast es gewollt1 ,geist der ,dressur6 ,ein ,schwindler steckt sich in eine ,uniform und zwingt zur ,verehrung nieder1 wie ,gelers ,hut4 -- ,die berrumpelung durch einen ,menschen1 der sich darum immer naiver vorwagt1 weil man ihm seine ersten ,schritte in angedrillter ,untertnigkeit gar so leicht macht4 ,er ist gewi selbst in subalternem ,geiste aufgewachsen und braucht nur durch ,spitzbubenhumor um kleine ,schritteshhe ber das subalterne ,gefhl sich zu erheben1 um ,soldaten1 ,ratsherren und selbst den ,stadtobersten1 den ,brgermeister1 einzuschchtern4 ,l4 ,schnhoff4 ,die ,schutzleute stehen auf ,befehl des schmierigen ,hauptmanns selbst ,schmiere1 und der ,soldat erstarrt vor der heiligen ,uniform in eingetrichterter ,demut4 ,ein trauriger ,triumph preuisch-militrischer ,abrichtungskunst6 ,ein ,triumpf der geistigen ,hosennaht6 ,jetzt wird mir jeder zustimmen3 ,wir haben genug an der bisherigen ,menschenabrichterei1 wir brauchen statt dessen endlich eine3 ,erziehung zur ,mannhaftigkeit1 sonst wird uns unser ernstes ,leben schlielich zum ,possenspiel4 ,funoten #a ,korrekturzusatz3 ,die ,zeitungen melden1 in ,schleswig-,holstein wre ein ,volksschullehrer ,reserveoffizier geworden4 ,man sagt mir zweifelnd1 es gbe wohl sogar einen zweiten solchen ,wundermenschen4 ,mu ich nun obiges streichen8 ,ich meine1 nach dem ,sprichworte ,eine ,schwalbe macht noch keinen ,sommer brauchen wir diesen einen ,renommier-,offizier ebensowenig anzustaunen wie den bekannten ,renommier-,schulze unter den adligen ,offizieren der ,garderegimenter4 #b ,von ,bernhard ,riedel in ,neue ,bahnen ,,xvii1 #ajje_/jf1 ,heft #ab4 ,s4 #efg 7,verlag von ,r4 ,voigtlnder in ,leipzig74 #c ,vgl4 ,joh4 ,gottfr4 v4 ,herder1 ,sophron4 ,gesammelte ,schulreden4 ,herausgegeben durch ,joh4 ,gg4 ,mller4 ,tbingen1 ,cotta #ahaj4 ,s4 #bhf1 #bij2 #adg1 #dh1 #ej4 #eb4 #d ,dem herrlichen ,buche entnommen3 ,vom deutschen ,sprachunterricht in der ,schule und von deutscher ,erziehung und ,bildung berhaupt4 #c4 ,auflage4 ,leipzig und ,berlin #ahhg 7,julius ,klinkhardt74 #e ,verlag von ,alexander ,duncker1 ,berlin #aijf4 ,preis ,m4 #a1ej4 #f ,f4 ,r4 ,paulig1 ,friedrich der ,groe1 ,frankfurt a4 ,o4 ,friedrich ,paulig4 #aijb4 ,kap4 ,i4 #g ,vgl4 ,a4 von ,winterfeld3 ,gesunde ,jugenderziehung1 ,schulreform und ,herder als ihr ,vorkmpfer 7#fj ,pf471 #aijf1 und ,herderworte 7,der moderne ,herder7 #a1be ,m41 #aijf1 ,verlag ,felix ,dietrich1 ,leipzig4 #h ,die hheren ,schulen ,deutschlands und ihr ,lehrerstand in deren ,verhltnis zum ,staat und zur geistigen ,kultur4 ,vieweg1 ,braunschweig #aijd4 #i ,vortrag1 gehalten auf der #ac4 ,jahresversammlung des ,gymnasialvereins zu ,marburg 7,humanist4 ,gymnas4 ,jahrg4 ,,xv1 ,heft #d und #e74 #aj ,der ,deutsche und sein ,vaterland1 politisch-pdagogische ,betrachtungen eines ,modernen1 ,verlag von ,wiegand ,grieben in ,berlin ,,sw4 #aa4 7,preis ,mk4 #a1ej2 gebunden ,mk4 #b1be47 ,prof4 ,dr4 ,ed4 ,heyck in der ,wochenschrift ,deutsche ,heimat 7,,vi4 ,jahrg4 ,heft #af73 ,jetzt ist innerhalb von kaum vier ,monaten die fnfte ,auflage erschienen1 was genug besagt4 ,lebhafter ,beifall zu dieser mutigen ,kritik und ,these1 die mit ihren umfassenden ,gesichtspunkten das neue ,deutschtum und die vaterlndische ,zukunft durch eine frische ,jugenderziehung und ein grndliches ,vergngungsbad der herkmmlichen ,pdagogik gefrdert1 anstatt gehemmt und verbildet sehen will1 ertnt von allen ,seiten1 auch aus ,lehrer- und ,fachblttern2 falls ,ablehnung vorhanden ist1 so hlt sie sich1 soviel wir sehen1 schweigsam oder kleinlaut4 444 ,das ,buch erscheint mir geradezu als ein ,zeichen der ,zeit4 ,wenn solche ,beobachtungen1 ,anschauungen und ,erkenntnisse1 wie sie hier mit berzeugungsvoller ,wrme vorgetragen werden1 schon aus dem politischen ,milieu des ,verfassers heraus sich entladen1 so berechtigt das wohl zu dem ,schlu1 da auch in diesen ,kreisen die geistig selbstndigen ,elemente beginnen1 gewisse ,zustnde als unhaltbar zu empfinden 444 ,die ,ausfhrungen geben reichlich ,stoff zum ,nachdenken 444 ,kastengeist1 ,bureaukratie1 ,bevormundungs- und ,berechtigungswesen4 ,bedientenhaftigkeit und gesinnungsloses ,strebertum zhlen nach ,gurlitts ,meinung1 die auch die des ,trmers ist1 zu den schlimmsten ,feinden 444 ,der ,trmer4 ,der ,erfolg dieses ,buches ist der eines ernsten ,manneswortes1 der ,widerhall tiefgehender ,mahnungen1 die der ,verfasser an das deutsche ,volk richtet1 der ,erfolg des mutigen ,vorkmpfers1 der sich nicht scheute1 die ,wahrheit zu sagen1 und das1 was viele im stillen mit ihm besorgt und geahnt haben1 furchtlos aussprach 444 ,gurlitt wnscht energisch die ,beseitigung der an hohen ,schulen blichen geistigen berftterung4 ,regierungsrat ,dr4 ,herm4 ,muthesius in der ,deutschen ,monatsschrift4 ,diese ,schrift hat mich beinahe eine ,nacht gekostet 444 da ich zu blttern anfing1 las ich auch zu ,ende 444 ,ich ahnte nicht1 da man schon im konservativen ,lager so denkt2 da kann ja noch alles gut werden4 ,und ich wute auch nicht1 da schon so viel verstndige ,stimmen vor dem ,verfasser hnliche ,gesinnung geuert haben1 wie aus reichlichen wohl verwandten ,zitaten hervorgeht 444 ,kurz1 ich wnsche dem ,buch viele ,leser und noch mehr eine gute ,wirkung in ,hhe1 ,breite und ,tiefe4 ,d4 ,rade in der ,christlichen ,welt4 ,kaum minder gnstig nahm die ,presse meine zweite ,schrift auf3 ,der ,deutsche und seine ,schule 7ebenda1 #b4 ,auflage1 #d4 und #e4 ,tausend1 #aijf4 ,preis ,mk4 #b4--1 gebunden ,mk4 #c4--74 ,auch hierzu einige ,prestimmen3 ,an ,reden1 ,artikeln1 ,flugschriften und dickleibigen ,bchern gegen die sogenannte humanistische ,mittelschule fehlt es seit ,jahren nicht mehr1 und die alte ,ausrede1 da nur minderwertige ,menschen1 ,halbgebildete1 ,banausen nach ,reform schreien1 ist ja wohl auch lngst durch ,namen allerersten ,ranges widerlegt4 ,aber der ,sturm wurde immer wieder von ,uneingeweihten1 die ,verteidiger des ,gymnasiums sagten von ,unberufenen1 unternommen1 denen die ,altphilologen in geschlossener ,phalanx nach allen ,regeln der antiken ,kriegskunst standhielten4 ,deshalb war alles ,sturmlaufen umsonst1 und die ,sehnsucht nach einem ,verrter war gro2 jetzt haben wir ihn1 den heigewnschten ,ephialtes -- jetzt ist der ungleiche ,kampf in ein neues ,stadium getreten1 seit ,ludwig ,gurlitt aufgetreten4 ,sein ,buch3 ,der ,deutsche und seine ,schule ist in mehr als einer ,beziehung ein ,markstein in der ,entwicklung der neuesten deutschen ,kultur1 in ,form und ,inhalt1 im ganzen ,ton1 und vollends in den angedeuteten ,zielen4 ,es ist vor allen ,dingen ein ,ich-,buch4 ,kenner der vorliegenden ,frage und der einschlgigen ,literatur werden wahrscheinlich nach den gegebenen ,proben groe ,gesichtspunkte1 ,tiefe der ,auffassung vermissen2 sie werden vielleicht finden1 da ,gewichtigeres in zwingenderer ,form1 mit mehr ,zusammenhang und ,schrfe vorgetragen wurde4 ,gewi1 es ist kaum ,neues im ,buche ,gurlitts zu finden2 der ,gedankengehalt wre vielleicht auf wenigen ,seiten darzustellen gewesen4 ,aber wer in aller ,welt verlangt nach neuen ,gesichtspunkten und tief durchdachten ,stzen1 wo es gilt1 einleuchtende ,wahrheiten so laut als nur mglich in die ,welt hinauszuschreien1 da auch die ,schwerhrigsten1 ,gleichgltigsten sie hren mssen8 ,seit ,macaulay ist alles ,gescheite gegen das ,gymnasium vorgebracht worden1 aber niemals von so kundiger1 so berufener ,seite und vielleicht nie in so unmittelbar-anschaulicher1 so wirkungsvoll-berzeugender ,weise4 ,leon ,keller im ,neuen ,wiener ,tagblatt4 ,der bekannte pdagogische ,schriftsteller ,oberlehrer ,dr4 ,otto ,anthes schreibt in dem ,hauptorgane des deutschen ,lehrervereins1 in der ,pdagogischen ,zeitung 7#d4 ,januar #aijf73 ,es mehren sich die ,zeichen1 da die ,pdagogik drauf und dran ist1 ihr ,haupt1 das sie nun lange genug in das niedere ,gestrpp der ,kleinigkeitskrmerei geduckt hat1 wieder zu erheben und in die frische ,hhenluft hinaufzuwachsen1 in der sie allein gedeihen kann4 ,sie will nicht mehr ein ,handwerk sein wie jedes andere auch1 das man ausben kann1 wenn man seine ,griffe und ,kniffe weg hat2 sie will eine freie ,kunst werden4 ,sie strebt aus der philisterhaften ,enge1 in der die ,spieer das groe ,wort fhren1 hinaus in die ,weite1 wo ,persnlichkeiten wirken knnen4 ,man sieht allmhlich ein1 da noch verzweifelt wenig getan ist1 wenn man dem jungen ,deutschen ,lesen und ,schreiben und all die anderen schnen ,dinge1 die zur ,bildung gehren1 in mglichst kurzer ,zeit beigebracht hat2 es bricht sich wieder die ,erkenntnis ,bahn1 da die ,erziehungskunst berufen ist1 dem ,vaterland den grten ,dienst zu leisten1 der ihm geleistet werden kann3 da sie berufen ist1 ihm starke und frhliche ,menschen zu schaffen4 ,auf dieser ,linie marschiert ,gurlitts ,buch4 ,in der ,preuischen ,schulzeitung 7#aj4 ,februar #aijf7 fand sich ein nicht minder zustimmender ,bericht von ,mariaschk1 der mit den ,worten schliet3 ,mchte der ,volksschule auch einmal ein so tapferer ,anwalt erstehen1 der mit eiserner ,faust alle ihre ,fesseln zerschlge3 ,herrschaft der ,kirche1 ,bevormundung der ,lehrer1 peinlich detaillierte ,lehrplne usw4 und der ihre ,pforten einer neuen ,lehre und einem freieren ,geiste ffnete6 #aa ,leipzig1 ,b4 ,elisches ,nachfolger4 #b4 ,aufl4 #aijf4 #cbh ,seiten4 #ab ,r4 ,scheibes ,verlag4 ,berlin ,n4 #cg1 ,templinerstr4 #ad4 #ac ,erzhlt nach ,angaben von ,a4 v4 ,portugall1 ,friedrich ,frbel1 ,teubners ,verlag4 #ad ,zitiert nach ,h4 ,ilgenstein1 ,das ,blaubuch4 ,bd4 ,i4 ,nr4 #cg4 ,s4 #adbi4 #ae ,berthold ,otto ist bekanntlich ,herausgeber des ,hauslehrer1 er hat uns ferner ein ,buch geschenkt ,beitrge zur ,psychologie des ,unterrichtes1 in dem er ,anregungen und ,anleitungen zu einem ,unterricht ohne ,zwang und ,strafe gibt 7,leipzig1 ,scheffer74 ,daraus gebe ich oben einige ,proben4 ,allerjngst ist von ihm ein ,buch ,vom ,kniglichen ,amt der ,eltern 7ebenda #aijf7 erschienen4 ,wichtiger aber noch als diese klare ,entwicklung seiner ,lehre ist ihre praktische ,durchfhrung1 die er selbst erprobt hat4 ,an seinen ,kindern nmlich1 die nie eine ,schule besucht haben1 von ihm allein von kleinauf unterrichtet und erzogen worden sind -- ohne ,zwang und ,strafe und zur ,freude aller derer1 die diese ,erziehungsprodukte kennen lernen4 ,das nenne ich einen ,erzieher6 ,ich habe ihn und seine ,arbeiten erst kennen gelernt1 als ich selbst schon als ,erziehungsreformer hervorgetreten war4 ,wir haben unabhngig voneinander fast den gleichen ,weg gefunden4 #af ,mittelschule und ,gegenwart1 ,entwurf einer neuen ,organisation auf zeitgemer ,grundlage ,wien u4 ,leipzig #aijf4 ,verl4 von ,karl ,fromme4 #ag ,man lese die ,schrift ihres ,leiters1 des ,herrn ,dr4 ,e4 ,kapff3 ,die ,erziehungsschule4 ,ein ,entwurf zu ihrer ,verwirklichung auf ,grund des ,arbeitsprinzips4 ,verlag von ,julius ,hoffmann1 ,stuttgart4 #ah ,a4 ,frank1 ,der ,lehrplan und die ,instruktionen usw41 ,prag #aijd4 ,j4 ,g4 ,calve4 ,s4 #aci4 ,verwandte ,stimmen findet man gesammelt von ,max ,nath1 ,schlerverbindungen usw4 ,teubner1 ,leipzig #aijf4 ,s4 #abb4 #ai ,lehmann-,hohenberg1 der in seinem ,rechtshort #aijf ,nr4 #ac_/af ,s4 #cdi diesen ,artikel abdruckt1 sagt3 ,tiefer angelegte ,naturen lachen nicht1 sondern schreiten zur ,abhilfe4 ,gewi1 aber zur ,abhilfe bedarf es gesammelter ,kraft1 die erst geworben werden mu4 ,dazu hilft auch der ,simpel4 ,wenn ,l4-,h4 auerdem behauptet1 da die ,zeichnungen oft ganz miserabel sind1 so irrt sich der mir sonst nahestehende wackere ,streiter4 ,die ,zeichnungen sind1 rein knstlerisch betrachtet1 mit das ,beste1 was in ,deutschland zurzeit geleistet wird4 ,ich empfehle ihm1 einmal die ,weimarer ,knstler um ihr ,urteil zu fragen1 sie werden ihm dasselbe sagen4 ,inhaltsverzeichnis4 ,seite ,vorwort ,,vii ,i4 ,begriffsbestimmung #a ,,ii4 ,begrenzung des ,themas #aa ,,iii4 ,pdagogische ,vorbilder #bc ,,iv4 ,befhigungsnachweis #db ,v4 ,bedrfnisfrage #df ,,vi4 ,das deutsche ,mannesideal in der ,geschichte #gb ,,vii4 ,ergebnis #ii ,,viii4 ,die ,kirchen als ,erzieher zur ,mannhaftigkeit #ajf ,,ix4 ,der ,gebildete #acb ,x4 ,fragen ans ,gewissen #adg ,,xi4 ,der ,beamte als ,erzieher zur ,mannhaftigkeit #afj ,,xii4 ,parlamentarier #ahc ,,xiii4 ,moderne ,pdagogik #aib ,,xiv4 ,erziehung zur ,tat #bab ,,xv4 ,strkung des ,selbstbewutseins #bbe ,,xvi4 ,unsere ,wnsche #bch ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtlich fehlerhafte ,zeichensetzung wurde stillschweigend korrigiert4 ,setzfehler in lateinischen und griechischen ,phrasen wurden nicht korrigiert4 ,korrekturen 7das korrigierte ,wort ist in eingeschlossen73 ,s4 #af3 ,schulunterichtes ,schulunterrichtes ,ziel des ,schulunterrichtes ist nicht sowohl die freie ,entfaltung ,s4 #bg3 bischen bichen das bichen ,ehre und ,stolz rauben ,s4 #ee3 verstumenn verstummen da selbst meine ,widersacher verstummen ,s4 #fj3 ,mensehen ,menschen ,ich nenne jeden ,menschen einen ,idealisten ,s4 #fg3 verstrsten vertrsten ,so ist's an euch1 nicht zu vertrsten1 ,s4 #if3 ,assoziation ,association der englischen ,gste der ,international ,law ,association ,s4 #aji3 ,gallilei ,galilei wurden von der ,kirche ,galilei verfolgt ,s4 #abi3 verammaln verrammeln ,statt sie ngstlich zu verrammeln6 ,s4 #ade3 ,mannesspflicht ,mannespflicht wo es ,mannespflicht wre1 den ,mund weit aufzutun4 ,s4 #aee3 damagogischen demagogischen ,wir verabscheuen den demagogischen ,ton4 ,s4 #aeh3 unsitttlich unsittlich ,ihr erklrt es fr unsittlich1 ,s4 #afb3 unterichtet unterrichtet er hatte meinen ,sohn unterrichtet ,s4 #agh3 einen einem htten einem ,diplomaten vorbismarckischer ,zeit ,s4 #aha3 ,auerungen uerungen ,es ist nur eine seiner uerungen ,s4 #ahi3 tewa etwa etwa wie man den ,namen des ,herostratus nennt ,s4 #aic3 ,deusche ,deutsche der ,hellene1 der ,christ und der ,deutsche ,s4 #aid3 goldenen goldenem und mit goldenem ,marterkreuze ,s4 #aig3 und and school and society ,s4 #aih3 ,schlerwersttten ,schlerwerksttten ,geldmittel zur ,errichtung von ,schlerwerksttten ,s4 #bja3 ,ein ,eine ,eine rztin hat krzlich betont ,s4 #bjf3 ,arzte rzte ,unsere rzte verurteilen von ,grund aus ,s4 #bbe3 trperhafter tlpelhafter da die ,eltern tlpelhafter ,junker ,s4 #bbh3 ,ol l schon einen gehrigen ,schu l