---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,kursivschrift ist als kursiv dargestellt1 gesperrter ,test als gesperrt1 und ,fettschrift als fett4 ,eine ,liste der ,korrekturen befindet sich am ,ende des ,buchs4 ---------------------------------------- -------------------------- ,,das ,,mikroskop ,,und ,,seine ,,anwendung4 ,,ein ,,leitfaden ,,bei ,,mikroskopischen ,,untersuchungen ,f,r ,,apotheker1 ,,aerzte1 ,,medicinalbeamte1 ,,kaufleute1 ,,techniker1 ,,schullehrer1 ,,fleischbeschauer ,,etc4 ,,von ,dr4 ,,hermann ,,hager4 ,,sechste ,,durchgesehene ,,und ,,vermehrte ,,auflage4 ,,mit #bca ,,in ,,den ,,text ,,gedruckten ,,abbildungen4 ,,berlin #ahgi4 ,,verlag ,,von ,,julius ,,springer4 ,,monbijouplatz #c4 ,vorwort zur ersten ,auflage4 ,seit ungefhr fnf ,jahren hat das ,mikroskop aufgehrt ausschliesslich ein ,instrument des ,naturforschers zu sein4 ,es hat sich seit dieser ,zeit nicht nur als ein unentbehrliches ,hilfsmittel denen erwiesen1 welche in ihren ,berufsgeschften in die ,lage kommen1 die ,gte der ,lebensmittel und der ,waaren zu prfen1 oder welche bei ihren ,studien naturwissenschaftliche ,kenntnisse sammeln mssen1 es hat sich sogar heutigen ,tages in dem gewhnlichen ,verkehrsleben und der ,hauswirthschaft unentbehrlich gemacht1 indem nur durch das ,mikroskop trichiniges ,fleisch zu erkennen ist und wir uns damit vor der schrecklichen ,trichinosis zu schtzen vermgen4 ,weil die ,beschaffung eines ,instruments1 welches von ungemein verschiedener ,gte und von niedrigem und hohem ,preise in den ,handel kommt1 dem ,nichtkenner ,schwierigkeiten bietet1 insofern diesem jede ,beurtheilung abgeht1 andererseits der ,nichtkenner auch ein langes1 zeitraubendes und anstrengendes ,versuchen daran setzen muss1 ehe er mit dem ,mikroskop kunstgerecht umzugehen und nutzbringend zu arbeiten versteht1 so habe ich es unternommen1 diesen kurzen ,leitfaden zum ,kennenlernen1 ,prfen und ,gebrauch dieses ,instruments der ,oeffentlichkeit zu bergeben4 ,da im ,ganzen dieser ,leitfaden nur fr diejenigen bestimmt ist1 welche das ,mikroskop und dessen ,gebrauch noch nicht verstehen und dennoch zuweilen in die nothwendige ,lage kommen1 dies ,instrument gebrauchen zu mssen1 so empfehle ich denen1 welchen voraussichtlich der ,gebrauch des ,mikroskops einen ,theil ihrer ,studien ausmacht1 sich mit den grsseren ,werken ber dasselbe ,thema bekannt zu machen4 ,dem angehenden ,naturforscher empfehle ich z4 ,b4 das ,mikroskop1 ,theorie1 ,gebrauch1 ,geschichte und gegenwrtiger ,zustand desselben von ,p4 ,harting1 ,prof4 in ,utrecht4 ,deutsche ,original-,ausgabe von ,dr4 ,fr4 ,wilh4 ,theile2 ,braunschweig1 ,verlag von ,vieweg und ,sohn2 -- dem ,mediciner3 das ,mikroskop und die mikroskopische ,technik von ,dr4 ,heinrich ,frey1 ,prof4 der ,medicin in ,zrich2 ,leipzig1 ,verlag von ,wilh4 ,engelmann2 -- dem ,botaniker3 das ,mikroskop und seine ,anwendung1 insbesondere fr ,pflanzen-,anatomie1 von ,dr4 ,herm4 ,schacht2 ,berlin1 ,verlag von ,g4 ,w4 ,f4 ,mller4 ,dass die behufs des ,kennenlernens mikroskopischer ,objecte am ,schlusse dieses ,leitfadens gegebenen ,beispiele1 von denen mehrere dem praktischen ,leben entnommen sind1 keineswegs ,anspruch auf wissenschaftlichen ,werth machen sollen1 darf ich wohl mit ,hinweis auf den geringen ,umfang dieser ,schrift und ihren sehr geringen ,preis nicht erst versichern4 ,berlin1 im ,februar #ahff4 ,der ,verfasser4 ,vorwort zur sechsten ,auflage4 ,diese sechste ,auflage hat eine nicht geringe ,vermehrung erfahren4 ,unter anderem wurden den nthigen ,anweisungen zur mikroskopischen ,untersuchung der ,nahrungs- und ,genussmittel1 besonders der ,gewrze und deren ,verflschungsmittel1 nebst den dazu gehrigen mikroskopischen ,bildern ein ,platz angewiesen1 um auch den ,anforderungen derjenigen zu gengen1 welche mit der ,untersuchung der ,nahrungs- und ,genussmittel beauftragt werden4 ,dadurch erhielt diese ,auflage eine ,vervollstndigung1 welche dem praktischen ,werthe des ,buches nur dienen drfte4 ,in der ,erwartung1 dass diese ,vermehrung des ,inhaltes1 obgleich nur im engen ,rahmen1 dennoch als eine zeitgemsse anerkannt werde1 bitte ich auch fr diese neue ,auflage um eine nachsichtige ,aufnahme4 ,pulvermhle bei ,frstenberg a4_/,oder1 im ,december #ahgh4 ,der ,verfasser4 ,inhalt4 ,seite ,mikroskop1 zusammengesetztes1 was darunter verstanden wird4 ,linsen1 ,sammellinsen1 ,zerstreuungslinsen #a ,brennpunkt 7,focus71 ,brennweite 7,focaldistanz7 #b ,sehwinkel #c ,accommodationsvermgen des ,auges4 ,deutliche ,sehweite #d ,vergrsserung eines ,gegenstandes durch eine ,sammellinse #e ,loupe4 ,einfaches ,mikroskop #f ,spiegelmikroskop4 ,zusammengesetztes ,mikroskop in seiner einfachen ,zusammensetzung und seine ,wirkung #g ,einstellung1 grobe1 feine #aj ,mikrometerschraube #aj ,aberration1 sphrische #ab ,aberration1 chromatische #ac ,doppellinse #ac ,doppellinse1 berverbesserte1 unterverbesserte1 aplanatische #ad ,penetrirende1 resolvirende ,kraft des ,mikroskops #ad ,collectivlinse1 ihre ,wirkung #ae ,objectiv #af ,centrirung der ,linsen #ag ,ocular1 negatives1 positives1 orthoskopisches #ah ,linsensysteme1 ihre ,bezeichnung4 ,tubuslnge #bj ,beleuchtung des ,objects #bb ,blendungen #bc ,drehscheibe #bd ,cylinderblenden4 ,condensor #bd ,mikrometer #bf ,objectglser #bh ,deckglser #bi ,immersionsverfahren #cj ,compressorien1 ,schiek's1 ,hager's ,compressorium #ca ,klemmfeder4 ,zeichnenprisma #cc ,mikroskopmodelle #cf ,trommelmikroskope #ci ,taschenmikroskop4 ,hager's ,compressor-,mikroskop #ci ,polarisationsmikroskop4 ,strkemehlkrnchen im polarisirten ,lichte #db ,das ,mikroskop als saccharimetrisches ,instrument #de ,ankauf und ,prfung eines ,mikroskops #dh ,probeobjecte #ea ,gebrauch des ,mikroskops #eb ,luftblschen und ,rhren als mikroskopische ,objecte #ef ,molekularbewegung4 ,molekularattractionsbewegung4 ,flimmerbewegung #eg ,mouches volantes4 ,scotomata #eh ,reinigung der ,mikroskope und ihrer ,theile #ei ,darstellung mikroskopischer ,objecte #fa ,prparirgerthschaften #fa ,behandlung der ,objecte #fc ,aufbewahrung der ,objecte #fe ,conservationsflssigkeiten #ff ,objecthalter #gj ,flssiger ,leim #ga ,lacke1 ,firnisse #ga ,mikroskopische ,objecte #gc ,die ,zelle #gc ,mehl4 ,strkemehlkrnchen #gf ,kleberkrnchen #hj ,mutterkornpilz #ha ,flugbrand #hf ,schmierbrand #hg ,arrow-root1 ,marantastrke #hg ,getreiderost4 ,grasrost #ij ,mehlmilbe4 ,weizenschlngelchen #ib ,kartoffelpilz #ib ,traubenpilz #id ,gespinnstfasern #ie ,haare #ajb ,gewrze1 ,pfeffer1 ,piment1 ,gewrznelken1 ,zimmt1 ,senf1 ,santelholz1 ,curcuma #aab ,blut #acd ,haematin1 ,haemoglobin1 ,haemin1 ,haeminkrystalle1 ,haematinhydrochloratkrystalle #ach ,blutflecke #aci ,schleim4 ,eiter #ada ,lymphkrperchen oder ,chyluskrperchen #adb ,ghrpilz #adc ,auswurf bei ,lungentuberculosis #adc ,sarcinien1 ,magensarcinie #add ,kopfgrind1 ,favuspilz #add ,soorpilz4 ,zungenbelegpilz #ade ,vibrionen #adf ,einige ,oscillariaceen1 ,spermosireen1 ,chroococcaceen #adf ,diatomaceen #adh ,milch4 ,colostrum #aej ,butter #aec ,harn 7,urin7 #aed ,samenfdchen1 ,spermatozon1 ,spermaflecke #aeh ,flimmerzellen4 ,spermakrperchen #aei ,cercomonaden #afj ,parasiten des thierischen ,krpers4 ,haarsackmilbe #afa ,krtzmilbe #afc ,trichinen #afc ,miescher'sche ,krperchen1 ,psorospermien #afi ,schweinefinne4 ,bandwurm #aga ,rderthierchen #age ,reblaus #agf ,illustration ,das ,instrument1 dessen ,einrichtung und ,behandlung hier beschrieben und erklrt werden soll1 ist dasjenige1 welches von dem ,physiker zusammengesetztes dioptrisches ,mikroskop genannt wird und im gewhnlichen ,leben die einfache ,bezeichnung ,mikroskop8 erhalten hat4 ,mikroskop bedeutet ,vergrsserungsglas1 ein optisches ,werkzeug1 mit welchem man dem ,auge ,gegenstnde1 die wegen ihrer ,kleinheit nicht sichtbar sind oder wegen ihrer ,kleinheit undeutlich erscheinen1 sichtbar und deutlich macht4 ,um fr die ,wirkungen und ,leistungen dieses ,instruments und dessen ,beziehungen zum ,auge1 so wie fr mehrere ,kunstausdrcke1 welche bei ,besprechung der ,mikroskope ftere ,erwhnung finden1 ein ,verstndniss zu erlangen1 mssen wir aus der ,optik einige wenige ,punkte heranziehen4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,sammellinsen4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,zerstreuungslinsen4 ,die ,linsen werden als positive oder ,sammellinsen und als negative oder ,zerstreuungslinsen unterschieden4 ,zu den ,sammellinsen gehren biconvexe 7a71 planconvexe 7b7 und der convergirende ,meniscus 7c72 zu den ,zerstreuungslinsen gehren biconcave 7d71 planconcave 7e7 und der divergirende ,meniscus 7f74 ,im ,folgenden sind unter dem ,namen ,linsen gemeiniglich biconvexe oder planconvexe1 also ,sammellinsen gemeint4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,treffen die ,strahlen 7ac1 ,fig4 #c7 eines fernliegenden ,punktes parallel mit der optischen ,axe bp z4 ,b4 auf eine planconvexe ,linse1 so gehen sie durch diese bis zur convexen ,seite ungebrochen hindurch1 werden dann aber an ihrem ,austrittspunkte e von dem ,einfallslothe le hinweggebrochen und zwar nach der ,axe bp zu und sie durchschneiden dieselbe an dem ,punkte o4 ,dieser ,punkt o heisst der ,brennpunkt 7,focus7 der ,linse und die ,entfernung dieses ,punktes von der ,linse1 also of1 heisst die ,brennweite 7,focaldistanz7 dieser ,linse4 ,die ,brennweite wurde bisher von den ,optikern nach ,pariser ,zollen1 jetzt wird sie nach ,centimetern oder ,millimetern gemessen4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,bei einer biconvexen ,linse1 wie wir sie in jeder einfachen ,loupe vor uns haben1 findet eine zweimalige ,brechung der ,strahlen statt4 ,die parallel mit der optischen ,axe bp 7,fig4 #d7 auf die ,linse fallenden ,strahlen werden beim ,eintritt in dieselbe dem ,einfallslothe 7le7 zu gebrochen1 und sie wrden1 erfhren sie weiter keine ,brechung1 die optische ,axe in r durchschneiden1 jedoch in s treffen sie auf die zweite brechende ,flche4 ,sie werden hier wieder gebrochen und zwar von dem ,einfallslothe ms hinweg und durchschneiden die ,axe in dem ,punkte o1 welcher der ,brennpunkt dieser ,linse ist4 ,der ,abstand des ,punktes o von der ,linse ist also die ,brennweite derselben4 ,das ,auge gleicht einer biconvexen ,linse4 ,wenn von einem entfernten ,gegenstande parallele ,lichtstrahlen auf dasselbe fallen1 so vereinigt es diese ,strahlen mittelst der ,krmmung der durchsichtigen ,hornhaut1 der ,krystalllinse und der zwischen denselben eingeschlossenen ,feuchtigkeiten in einem ,brennpunkte auf dem dunklen ,hintergrunde1 der ,netzhaut1 zu einem ,bilde des ,gegenstandes4 ,illustration3 ,fig4 #e4 ,die scheinbare ,grsse eines ,gegenstandes beurtheilen wir durch das ,auge nach der ,grsse des ,sehwinkels1 von welchem zugleich die ,grsse des ,bildes auf der ,netzhaut abhngt4 ,daher kann eine dicht vor die ,augen gehaltene ,nhnadel eben so gross und dick erscheinen1 wie eine fern aufgepflanzte ,stange4 ,befnde sich z4 ,b4 ein ,gegenstand in der ,linie ab 7,fig4 #e71 so ist aob der ,sehwinkel und das ,bild auf der ,netzhaut 7retina7 liegt zwischen b und a4 ,bringt man diesen ,gegenstand dem ,auge so nahe1 dass er sich in der ,linie ,,ab befindet1 so wird das ,bild ,b,a auf der ,netzhaut und der ,sehwinkel ,ao,b um so viel mal grsser sein1 als der ,gegenstand nher gerckt ist4 ,das deutliche ,sehen eines ,gegenstandes hat seine ,grenzen je nach der ,entfernung desselben vom ,auge4 ,deutlich sieht man einen ,gegenstand nur dann1 wenn die von ihm ausgehenden ,lichtstrahlen durch das ,auge so gebrochen werden1 dass sie auf der ,netzhaut wieder zur ,vereinigung gelangen 7auf der ,netzhaut ihren ,brennpunkt finden7 und daselbst ein ,bild construiren4 ,da das ,auge wie eine biconvexe ,linse wirkt1 so msste auch nur bei einer einzigen ,entfernung ein scharfes ,bild auf der ,netzhaut entstehen4 ,wie wir aber wissen1 so sieht das ,auge verschieden entfernte ,gegenstnde gleich genau4 ,hieraus folgt eine ,eigenthmlichkeit des ,auges1 sein ,brechungsvermgen abzundern1 und zwar nach ,bedrfniss die weniger divergirenden ,strahlen der entfernten ,krper und die strker divergirenden der nahen ,krper zu einem ,bilde 7,brennpunkte7 auf der ,netzhaut zu vereinigen4 ,diese ,eigenthmlichkeit des ,auges heisst sein ,accommodationsvermgen4 ,das ,auge besitzt also die ,fhigkeit1 sich der ,entfernung1 in welcher sich ein ,gegenstand befindet1 zu accommodiren1 so dass dessen ,bild auf der ,netzhaut zu ,stande kommt4 ,diese ,eigenschaft hat jedoch ihre ,grenzen1 und jedes ,auge hat in der ,that nur eine deutliche ,sehweite1 die natrlich keine bestimmte ist1 wie wir recht auffallend an kurz- und weitsichtigen ,augen beobachten4 ,das kurzsichtige ,auge bricht die ,lichtstrahlen strker und vereinigt daher die von einem entfernten ,gegenstande parallel oder wenig divergent kommenden ,strahlen zu einem ,brennpunkte1 der vor der ,netzhaut liegt4 ,das weitsichtige ,auge bricht die ,strahlen weniger stark und vereinigt die strker divergenten ,strahlen des nahen ,krpers zu einem ,bilde1 einem ,brennpunkte1 der hinter der ,netzhaut liegt4 ,in einem wie im andern ,falle entsteht kein scharfes1 sondern ein diffuses ,bild4 ,die deutliche ,sehweite eines gesunden ,auges wird verschieden angenommen4 ,einige nehmen sie zu #bj ,centimeter1 andere zu #be ,centimeter1 wieder andere aber nur zu #ae ,centimeter an4 ,befindet sich ein kleiner ,gegenstand in der deutlichen ,sehweite des ,auges1 so entsteht von demselben auf der ,netzhaut ein scharfes ,bild4 ,rcken wir den ,gegenstand dem ,auge sehr nahe1 so dass seine ,strahlen sehr divergent zum ,auge gelangen1 so fllt der ,brennpunkt oder das ,bild hinter die ,netzhaut4 ,das ,accommodationsvermgen des ,auges hat hier also seine ,grenze und vermag nicht das ,bild auf der ,netzhaut zu ,stande zu bringen4 ,diesem ,umstande begegnet man auf knstliche ,weise und man erzeugt dennoch ein scharfes ,netzhautbild1 wenn zwischen ,gegenstand und ,auge eine ,sammellinse gestellt wird1 durch welche die ,strahlen des ,gegenstandes weniger divergent das ,auge treffen4 ,dann entsteht auf der ,netzhaut zwar ein kleineres ,bild1 als das diffuse war1 aber es ist um so reiner1 schrfer und daher deutlicher4 ,illustration3 ,fig4 #f4 ,wenn der ,pfeil ,,ab ein kleiner ,gegenstand ist vor der ,linse ,l1 so werden die ,strahlen beim ,austritt aus der ,linse gebrochen weniger divergent das ,auge treffen und gleichsam von dem entfernteren ,pfeile ab herzukommen scheinen4 ,entspricht die ,entfernung dieses ,pfeiles der mittleren ,sehweite des ,auges1 so werden sich die ,strahlen auf der ,netzhaut zu einem bestimmten klaren ,bilde vereinigen4 ,der ,gegenstand ,,ab scheint also gleichsam in eine grssere ,entfernung versetzt zu sein1 und der ,sehwinkel aob ist ein grsserer geworden4 ,daher scheint der ,gegenstand vergrssert4 ,sammellinsen dieser ,art nennt man ,loupen1 wenn ihre vergrssernde ,kraft nicht ber das #aj- bis #bj;fache hinausgeht4 ,ist die vergrssernde ,kraft eine strkere und wird die ,sammellinse zum ,gebrauch mit einem feststehenden ,gestell verbunden1 so ist damit die ,construction des einfachen ,mikroskops gegeben4 ,das einfache ,mikroskop ist nur noch ein unentbehrliches ,instrument fr den ,naturforscher1 welches er beim ,prpariren mikroskopischer ,gegenstnde anwendet4 ,das ,gestell kann verschiedene ,formen haben1 dennoch ist die ,construction im ,wesentlichen ziemlich immer dieselbe4 ,an einem ,arm1 der um ein ,stativ beweglich ist1 ist ein ,ring zur ,aufnahme der ,loupe oder ,linse4 ,in ,stelle der einfachen ,linse kann man auch die gering vergrssernden ,linsensysteme eines zusammengesetzten ,mikroskops verwenden4 ,an dem ,stativ1 welches auf einem ,holzklotz feststeht1 befindet sich unter der ,linse eine ,platte oder ,tisch1 welcher durch eine ,schraube 7,triebwerk7 hher und niedriger gestellt werden kann4 ,senkrecht unter der ,linse ist in diesem ,tische ein ,loch und unter dem ,tische ein beweglicher ,spiegel4 ,an dem ,zeiss'schen ,instrument hat der ,holzklotz zwei ,wangen1 zwischen welchen das ,stativ steht und auf welche der prparirende ,mikroskopiker die ,hnde sttzt4 ,die bekanntesten einfachen ,mikroskope sind die von ,chevalier1 ,nachet1 ,pritchard1 ,plssl1 ,krner1 das anatomische ,mikroskop von ,lebaillif4 ,das bei uns am meisten gehaltene ist das ,zeiss'sche4 ,das einfache ,mikroskop kann zu einer strkeren als #dj;fachen ,vergrsserung kaum verwendet werden4 ,beim ,gebrauch ist es fr das ,auge wegen des kleinen ,gesichtsfeldes1 der verminderten ,helligkeit und des kurzen ,abstandes der ,linse vom ,untersuchungsobjekt usserst anstrengend4 ,seit der grossen ,vervollkommnung des zusammengesetzten ,mikroskops ist das einfache fast ganz ausser ,gebrauch gekommen und wird es eben1 wie schon bemerkt ist1 nur noch als ,prparirinstrument angewendet4 ,bei den sogenannten ,spiegelmikroskopen oder katoptrischen ,mikroskopen wird die ,vergrsserung durch ,hohlspiegel bewirkt4 ,diese ,mikroskope sind gegenber jenen dioptrischen1 bei welchen die ,vergrsserung durch ,glaslinsen geschieht1 fr jetzt noch theure ,instrumente4 ,das zusammengesetzte ,mikroskop4 ,wenn man der ,linse des einfachen ,mikroskops ein innen geschwrztes ,rohr aufsetzt1 so entsteht im ,innern des ,rohres von einem nahe dem ,brennpunkte der ,linse befindlichen ,gegenstande ein ,bild und zwar vergrssert und umgekehrt4 ,wird nun dem ,rohre eine ,sammellinse 7,ocular7 aufgesetzt1 durch welche man dieses ,luftbild abermals vergrssert sehen kann1 so ist damit die ,construction des zusammengesetzten ,mikroskops gegeben4 ,durch das einfache ,mikroskop oder die ,loupe betrachten wir also den ,gegenstand selbst1 durch das zusammengesetzte dioptrische ,mikroskop sehen wir aber das vergrsserte 7und umgekehrte7 ,bild des ,gegenstandes4 ,es sei ab der ,durchmesser des ,gegenstandes1 welcher unterhalb der ,brennweite1 aber doch nahe am ,brennpunkte der ,linse l liegt4 ,es werden dann alle von a ausgehenden ,strahlen in ,a1 und alle von b ausgehenden in ,b1 berhaupt alle ,strahlen des ,gegenstandes ab durch die ,linse l so gebrochen1 dass sie in der ,ebene ,,ab sich durchschneiden oder vereinigen und hier ein umgekehrtes vergrssertes ,luftbild von dem ,gegenstande erzeugen1 welches wir durch die ,linse ,l wiederum so vergrssert sehen1 als lge es in der mittleren ,sehweite w4 ,die ,strahlen1 welche durch die ,linse ,l gehen1 erlangen nmlich den ,grad der ,divergenz1 den die ,strahlen eines in ba liegenden ,gegenstandes haben wrden4 ,wie aus der ,figur #g hervorgeht1 kann nur der ,abschnitt des ,bildes1 welcher zwischen ba liegt1 bersehen werden1 denn die ,strahlen von b,b und a,a gehen an den ,rndern der ,linse ,l vorbei4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,fig4 #h stellt den ,lngsdurchschnitt eines zusammengesetzten ,mikroskops vor4 ob ist die ,linse oder das ,objectiv1 hier ein aus zwei ,linsen zusammengesetztes ,linsensystem1 an den unteren ,rand des inwendig geschwrzten ,rohres r angeschraubt4 o ist das ,ocular in ,form eines kurzen ,cylinders1 eingeschoben in das ,rohr r4 ,die mit dem ,ocular verbundene ,sammellinse c mge vorlufig ausser ,betracht bleiben4 ,der kleine ,pfeil vertritt den ,untersuchungsgegenstand oder das ,object und liegt auf einem ,glasstreifen1 dem ,objectglase4 ,wird der ,gegenstand mit einer dnnen ,glasplatte bedeckt1 so ist diese das ,deckglas4 ,das ,objectglas hat eine ,platte oder einen ,tisch t zur ,unterlage1 ,objecttisch genannt1 welcher senkrecht unter dem ,objective ein ,loch hat4 ,das ,objectglas liegt so auf diesem ,tische1 dass sich das ,object gerade ber dem ,loche befindet4 s ist ein hohlgeschliffener ,spiegel1 dem beim ,gebrauch des ,mikroskops eine solche ,stellung gegeben wird1 dass sein ,brennpunkt ber dem ,objecte zu liegen kommt1 oder mit anderen ,worten1 dass sich die von ihm zurckgeworfenen ,lichtstrahlen ber dem ,objecte durchschneiden4 ,dadurch wird das ,object beleuchtet1 natrlich wenn dieses durchsichtig ist oder doch einen gewissen ,grad von ,durchsichtigkeit hat4 ,undurchsichtige ,objecte werden durch besondere ,vorrichtungen von ,oben1 z4 ,b4 durch einen ,lieberkhn'schen ,spiegel oder durch ,linsen1 beleuchtet4 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,ein zusammengesetztes ,mikroskop im ,durchschnitt4 ,diese wesentlichen ,theile eines ,mikroskops sind mit einer ,sule mit ,fuss in der ,art verbunden1 dass das ,rohr oder der ,tubus r in einer sich ihm dicht anschliessenden 7federnden7 ,metallhlse gehalten wird1 dass der ,tisch t mit dem ,objecte dem ,objective ob beliebig genhert und der ,spiegel s in ,lagen gebracht werden kann1 in welchen er das ,object beleuchtet4 ,letzteres wird in der ,weise ausgefhrt1 dass man in das ,ocular schauend den ,spiegel gegen das ,fenster oder ein ,licht gekehrt so lange wendet1 bis sich dem ,auge ein helles ,lichtfeld darbietet4 ,das ,objectiv und das ,untersuchungsobject mssen je nach ,erforderniss der optischen ,verhltnisse des ,auges und des ,objectivs einander genhert oder von einander entfernt werden knnen4 ,jedes zusammengesetzte ,mikroskop hat hierzu eigene ,vorrichtungen1 ,einstellungsvorrichtungen4 ,man unterscheidet eine grobe und eine feine ,einstellung4 ,die grobe besteht in ,verschiebung und zwar darin1 dass der ,tubus r in der ,hlse1 die ihn hlt1 aus freier ,hand auf- und abwrts geschoben wird4 ,man stellt hiernach das ,object grob ein1 wenn man den ,tubus r in der ,hlse langsam so lange abwrts schiebt1 bis das ,auge von dem ,objecte1 welches ber dem ,tischloche liegt und von dem ,spiegel beleuchtet ist1 ein undeutliches ,bild gewinnt4 ,hierauf folgt die feine ,einstellung des ,objectes1 d4 h4 der ,objecttisch wird um unbedeutende ,distanzen dem ,objective oder das ,objectiv dem ,objecte nher gerckt oder von demselben entfernt1 bis das ,auge ein scharfes ,bild des ,objectes erblickt4 ,diese letzteren ,bewegungen geschehen vermittelst eines ,schraubengetriebes1 ,mikrometerschraube genannt1 welches entweder den ,tisch unverndert in seiner horizontalen ,lage hebt und senkt1 oder der ,tisch besteht aus zwei bereinander liegenden ,platten1 welche beide an der einen ,kante durch eine angenietete ,leiste fest mit einander verbunden sind1 die obere ,platte kann aber durch ein auf der entgegengesetzten ,kante der ,nietung befindliches ,schraubengetriebe gehoben und gesenkt werden2 oder endlich der ,objecttisch sitzt beweglich wie eine ,klappe an der ,sule des ,stativs und ist unterwrts mit einer ,hervorragung versehen1 gegen welche ein ,schraubengetriebe stsst1 so dass durch letzteres der ,tisch gehoben werden kann4 ,in den beiden letzteren ,fllen wird der ,tisch in eine schiefe ,ebene verlegt1 was sich allerdings fr den vorliegenden ,zweck theoretisch nicht vertheidigen lsst1 in der ,praxis aber vllig gengt4 ,bei den grsseren ,mikroskopen geschieht die grobe ,einstellung in der ,regel durch ,zahn und ,trieb1 wodurch der ,tubus sammt seiner ,hlse auf- und abwrts geschoben werden kann1 die feinere aber in vorher angegebener ,weise1 oder es befindet sich ein ,schlitten am ,tubus1 welcher durch eine ,mikrometerschraube und ,feder gehoben und gesenkt wird4 ,ueberhaupt soll sich an jedem besseren ,mikroskope unter allen ,umstnden eine feinere ,einstellungsvorrichtung befinden4 ,bei den kleineren und billigeren ,instrumenten ist man gewhnlich nur auf eine grobe ,einstellung angewiesen4 ,wie bereits gesagt ist1 entsteht das zusammengesetzte ,mikroskop aus dem einfachen ,mikroskop1 wenn man dem ,objectiv oder dem ,linsensystem 7einem aus #b oder #c ,linsen combinirten ,objectiv7 einen ,tubus mit ,ocular aufsetzt4 ,diese ,zusammensetzung bietet jedoch so viele ,unvollkommenheiten und ,mngel1 dass sie ,verbesserungen erfordert1 um brauchbar zu sein4 ,die beiden hauptschlichsten ,unvollkommenheiten sind die sphrische und chromatische ,aberration4 ,unter ,oeffnungswinkel oder ,oeffnung einer ,linse versteht man den ,winkel1 welcher sich aus ihrem ,brennpunkte mit den beiden ,enden des ,linsendurchmessers ergiebt4 xrv ist der ,oeffnungswinkel4 ,so lange der ,oeffnungswinkel der ,linse klein ist1 gelangen die ,rand- und ,centralstrahlen in einem ,punkte zur ,vereinigung4 ,ist er aber grsser1 so vereinigen sich die um und durch das ,centrum der ,linse gehenden ,lichtstrahlen 7c1 e1 d7 in dem ,brennpunkte ,r1 whrend die am ,rande durchgehenden ,strahlen eine strkere ,brechung erfahren und schon in r ihren ,brennpunkt erreichen4 ,in ,folge dieser strkeren ,abweichung der ,randstrahlen und der sphrischen ,aberration 7,abweichung der ,strahlen wegen ,kugelgestalt der ,linse7 sehen wir das ,bild eines ,krpers1 welches mit der ,linse aufgefangen wird1 in ,r1 aber nicht deutlich und scharf1 sondern von einem durch die ,randstrahlen der ,linse erzeugten ,bilde undeutlich umschimmert4 ,bringt man die ,randstrahlen durch eine ,blendung1 z4 ,b4 durch einen ,blechring ,b in ,wegfall1 so wird das ,bild in ,r deutlich4 ,eine solche ringfrmige ,blendung zur ,beseitigung der ,randstrahlen finden wir jetzt in den ,mikroskopen immer und zwar im ,ocular angebracht1 wie in ,fig4 #h mit bb angedeutet ist4 ,zuweilen findet man ausserdem noch in dem ,tubus eine hnliche ,blendung4 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,sphrische ,aberration4 ,ein ,strahl des weissen ,lichtes wird beim ,durchgang durch eine ,sammellinse nicht als ,ganzes gebrochen1 sondern in verschiedene farbige ,strahlen zerlegt1 welche eine verschiedene ,ablenkung in der ,richtung der ,brechungsebene erleiden4 ,der violette ,strahl i 7,fig4 #aj7 wird strker gebrochen als der rothe k4 7,zwischen i und k liegen die brigen farbigen ,strahlen des ,spectrums47 ,daher erscheint der ,gegenstand nicht nur nicht scharf begrenzt1 sondern auch farbig umsumt4 ,diesen ,uebelstand der chromatischen ,aberration zu beseitigen1 gebraucht man achromatische ,linsen1 d4 h4 solche1 bei welchen die verschiedenen farbigen ,strahlen in nur einem ,brennpunkte zusammenfallen4 ,man combinirt dergleichen ,linsen aus verschiedenem ,material1 wie z4 ,b4 aus ,kron- 7,crown-7 und ,flintglas1 weil bei verschiedenen strahlenbrechenden ,medien ,brechungsvermgen und ,farbenzerstreuung einander nicht parallel gehen und ,linsen aus zwei verschiedenen ,medien sich in der ,art combiniren lassen1 dass die rothen und violetten ,strahlen genau im mittleren ,brennpunkte der ,linse zusammenfallen4 ,in der nachstehenden ,fig4 #aa ist eine ,sammellinse 7s7 mit einer ,zerstreuungslinse 7z7 verbunden4 s ist das ,kronglas1 z das ,flintglas1 beide zusammengekittet durch ,canadabalsam4 ,eine solche engere ,combination zweier ,linsen wird ,doppellinse genannt4 ,sie kann nicht nur fast achromatisch gemacht werden1 sie erlaubt auch1 wenn sie aus einer ,sammellinse und einer ,zerstreuungslinse zusammengesetzt wird1 die sphrische ,aberration abzuschwchen4 ,die ,linsen in den ,objectiven sind immer bei guten ,mikroskopen in der ,art combinirt1 dass die ,aberration der einen ,linse zu der ,correction der entgegengesetzten ,aberration der anderen ,linse dient4 ,ein vollstndiger ,achromatismus der ,linsen ist brigens nicht zu erreichen4 ,ist die ,vereinigung der rothen und violetten ,strahlen in einem ,brennpunkte erzielt1 so ist dies nicht der ,fall fr die anderen farbigen ,strahlen1 welche zwischen jenen liegen4 ,daher erhlt man bei achromatischen ,doppellinsen ,bilder1 an deren ,rndern ,spuren der mittleren ,farben sichtbar sind und welche einen grnlichgelben ,ton haben4 ,weil diese ,farbe dem ,auge weniger angenehm ist1 als lichtblau1 so giebt man in den ,objectivlinsen der ,flintglaslinse ein geringes ,uebergewicht1 wodurch der ,rand des ,bildes von einem zarten hellblauen ,saume umfasst wird4 ,eine solche ,doppellinse nennt man berverbesserte1 dagegen heisst diejenige1 welche ,bilder mit einem rthlichen ,saume giebt1 unterverbesserte4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,chromatische ,aberration4 ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,doppellinse4 ,eine ,doppellinse1 bei welcher im mglichst erreichbaren ,grade die sphrische und chromatische ,aberration aufgehoben ist1 heisst eine aplanatische4 ,es sind zwei ,methoden in der ,combination der ,objectivlinsen gebruchlich4 ,nach der lteren sind die einzelnen ,doppellinsen mit #a1 #b1 #c1 #d etc4 numerirt1 und sie werden so auf einander geschraubt1 dass #a und #b1 #a und #b und #c1 #b und #c und #d etc4 ,linsensysteme bilden4 ,jetzt verbinden die ,optiker die ,linsen zu fest zusammenhngenden ,systemen1 in welchen die ,linse mit der kleinsten ,oeffnung zu unterst1 die anderen ,linsen je nach der ,zunahme ihrer ,durchmesser darber folgen4 ,durch diese letztere ,zusammensetzung der ,linsensysteme und durch ,verwendung aplanatischer ,linsen erreichen unsere jetzigen ,mikroskope jene penetrirende oder resolvirende ,kraft genannte ,eigenschaft1 durch welche bei mglichst grossem ,oeffnungswinkel die feinsten ,details1 wie ,strichelchen und ,pnktchen1 sehr minutiser ,objecte1 wahrnehmbar werden1 z4 ,b4 die ,lngs- und ,querstreifen auf den ,schuppen der ,schmetterlinge4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,wirkung der ,collectivlinse4 ,ist nun das zusammengesetzte ,mikroskop schon durch achromatische ,linsen und durch ,blendung bedeutend verbessert1 so ist dennoch das ,gesichts- oder ,sehfeld 7die mit dem ,ocular zu bersehende ,flche7 zu klein und zu dunkel1 und das ,bild zeigt sich dem ,auge in einer krummen ,flche4 ,zur ,beseitigung dieser ,uebelstnde ist dem ,ocular eine zweite ,linse1 ,collectivlinse oder ,collectiv genannt1 in einer solchen ,entfernung von der ,ocularlinse angefgt1 dass das ,bild des ,objects zwischen dem ,ocular und dieser anderen ,linse entsteht4 ,das ,collectiv bietet nun folgende ,vortheile4 ,zunchst bricht es die von dem ,objecte her gelangenden ,strahlen nach der ,axe zu1 und das ,bild des ,objects1 welches ohne ,collectiv in cab entworfen werden wrde und zu ausgedehnt wre1 um durch das ,ocularglas o bersehen zu werden1 erscheint nun in cab4 ,das ,object liegt daher in dem ,sehfelde1 es wird ganz gesehen1 und nicht nur ein ,theil desselben1 wie bei ,abwesenheit des ,collectivs4 ,ferner vermehrt das ,collectiv die ,helligkeit des ,bildes1 denn die ,strahlen von der ,ausdehnung cab erleuchten jetzt den kleineren ,raum cab4 ,endlich bewirkt das ,collectiv ein ebenes ,sehfeld1 indem sich das ,bild cab in entgegengesetzter ,krmmung von dem ,bilde cab zeigt1 und die ,krmmungen des ,oculars und des ,collectivs damit in ein gewisses ,verhltniss gesetzt werden knnen4 ,dieser und noch einiger anderen optischen ,vortheile halber fehlt jetzt das ,collectiv in keinem der zusammengesetzten ,mikroskope1 nicht einmal in den schlechteren4 ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,lngendurchschnitt eines ,linsensystems oder ,objectivs4 ,das ,objectiv besteht aus einer ,linse oder aus mehreren einfachen oder ,doppellinsen4 ,je krzer die ,brennweite des ,objectivs ist oder je nher der ,brennpunkt desselben liegt1 um so strker vergrssert es4 ,da es nun schwierig ist1 eine ,doppellinse mit sehr kurzer ,brennweite herzustellen1 man aber denselben ,zweck durch ,combination mehrerer ,doppellinsen mit lngerer ,brennweite erreicht1 andererseits mit dieser ,linsencombination ein grsserer1 die ,helligkeit des ,bildes vermehrender ,oeffnungswinkel gewonnen wird und endlich auch damit die sphrische und chromatische ,aberration geschwcht werden kann1 so sind an den neueren ,mikroskopen die ,objective durch ,linsensysteme1 d4 h4 durch ,combination von #b oder #c aplanatischen ,linsen vertreten4 ,in einem solchen ,linsensystem 7,objectivsystem71 gewhnlich in einen kleinen messingenen ,tubus gefasst1 befindet sich die kleinste und strkste ,linse zuunterst1 die grssere und schwchere oberhalb4 ,die flachen ,seiten der ,linse sind dem ,objecte zugekehrt4 ,whrend man jetzt den ,objectiven aus mehreren ,linsen in fester ,verbindung1 d4 i4 den ,linsensystemen1 den ,vorzug giebt1 bestand frher das ,objectiv aus mehreren einzelnen ,doppellinsen1 jede in besonderer ,fassung und mit ,schraubenwindung versehen1 so dass eine ,linse der anderen durch ,schraubung aufgesetzt wurde und man die ,systeme selbst zusammensetzte4 ,diese einzelnen ,linsen sind1 wie weiter oben schon erwhnt ist1 mit #a1 #b1 #c etc4 bezeichnet und nach einem ,schema wird #a mit #b1 #a mit #b und #c etc4 zu ,systemen fr verschiedene ,vergrsserungen verbunden4 ,nicht selten findet man beide ,einrichtungen1 ,linsensystem und einzelne ,linsen1 bei einem und demselben ,mikroskop angewendet4 ,an einigen lteren ,mikroskopen findet man weniger vortheilhaft nur ein ,system und die verschiedenen ,vergrsserungen werden durch zwei und mehrere ,oculare bewirkt4 ,uebersehen darf man nicht1 dass die ,helligkeit des ,sehfeldes mit der ,zunahme der ,vergrsserung abnimmt1 denn die ,objectivlinse lsst um so mehr ,licht hindurch1 je grsser ihre ,oberflche oder ihre ,oeffnung 7,oeffnungswinkel7 ist4 ,die ,objectivlinsen der strkeren ,vergrsserungen1 die gemeiniglich einen geringen ,durchmesser haben1 knnen auch nur wenig ,licht empfangen4 ,ferner muss dieselbe ,lichtquantitt1 welche zur ,erleuchtung des kleineren ,bildes gengt1 fr das vielfach grssere ,bild ausreichen4 ,es ist immer ein ,vortheil fr das ,mikroskop1 wenn dessen ,objective bei guter ,leistung eine mglichst grosse ,oeffnung haben4 ,ein sehr wichtiger ,punkt in der ,zusammensetzung des ,mikroskops ist die genaue ,centrirung der einzelnen ,linsen1 wie auch aller ,linsen unter sich1 d4 h4 die optische ,axe muss genau durch die ,mitte beider ,oberflchen einer ,linse gehen und die ,axen aller ,linsen eines ,mikroskops mssen in einer einzigen geraden ,linie 7,fig4 #h xx7 liegen4 ,sind die ,linsen eines ,mikroskops nicht mglichst genau centrirt1 so wird es nicht nur kein scharfes ,bild1 es wird auch ein mehr oder weniger verzerrtes ,bild geben4 ,das ,centriren ist eine der schwierigsten ,arbeiten des ,optikers und daher bei den billigen1 sogenannten ,dutzendmikroskopen gewhnlich mit der wenigsten ,sorgfalt ausgefhrt4 ,die gengende ,centrirung prft man1 indem man das ,mikroskoprohr um seine ,axe dreht4 ,bei richtiger ,centrirung muss hierbei das ,bild in der ,mitte des ,sehfeldes stehen bleiben4 ,im andern ,falle beschreibt es einen excentrischen ,kreis1 welcher bei starken ,vergrsserungen ausserhalb des ,sehfeldes tritt4 ,eine vollkommene ,centrirung hngt meist vom ,zufalle ab1 und man muss sich begngen1 wenn sie das ,prdicat ziemlich verdient4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,durchschnitt eines negativen oder ,huyghens'schen ,oculars4 ,das ,ocular4 ,durch diesen ,theil des ,mikroskops erfahren die divergenten ,strahlen des ,objectivbildes eine solche ,lenkung1 dass sie smmtlich durch die ,pupille des beobachtenden ,auges aufgefangen werden4 ,fig4 #ad 7und ,fig4 #h o7 ist das gebruchlichste ,ocular1 das sogen4 negative oder ,huyghens'sche 7spr4 heugens7 oder ,campani'sche4 ,es besteht aus einem innen geschwrzten ,metallrohr1 welchem am oberen ,ende die ,ocularlinse a eingesetzt oder in ihrer ,fassung aufgeschraubt1 und welchem am unteren ,ende die ,collectivlinse c angeschraubt ist4 ,gewhnlich nennt man die ,verbindung von ,ocularlinse und ,collectivlinse ,ocular4 ,die ,collectivlinse hat1 wie weiter oben erklrt ist1 den ,zweck1 das ,zustandekommen des ,bildes innerhalb der ,brennweite der ,ocularlinse zu bewirken1 und durch die ,ocularlinse betrachtet man das ,bild wie mit einer ,loupe4 ,die ebene ,flche der ,ocularlinse ist dem ,auge zugekehrt1 so auch die der ,collectivlinse4 ,durch diese ,anordnung unterscheidet sich das ,huyghens'sche von dem ,ramsden'schen 7spr4 rmmssd'n7 oder positiven1 bei welchem die convexen ,flchen beider ,linsen einander zugekehrt sind und beide ,linsen gegenseitig nher liegen4 ,hier erscheint das ,bild nicht zwischen ,ocular und ,collectiv1 sondern unterhalb des letzteren1 also zwischen ,collectiv und ,objectiv4 ,das ,ramsden'sche ,ocular bietet ein grsseres ,gesichtsfeld1 und da es auch eine vollkommenere ,ebnung dieses letzteren gestattet1 so ist es besonders fr den ,gebrauch der ,ocularmikrometer geeignet4 ,den besseren ,mikroskopen sind zwei und mehrere negative ,oculare von verschieden vergrssernder ,kraft beigegeben4 ,die schwcher vergrssernde ,ocularlinse hat ein lngeres ,ocularrohr als die strker vergrssernde4 ,die zu einem ,mikroskope gehrenden ,oculare sind mit ,buchstaben oder mit rmischen ,zahlen bezeichnet4 ,zu erwhnen ist das ,kellner'sche orthoskopische ,ocular1 an welchem das ,collectiv aus zwei mit einander verbundenen ,linsen besteht und die ,ocularlinse strker 7#h- bis #abmal7 vergrssernd ist4 ,der ,zweck dieses ,oculars ist1 das ,bild des ,objects in seiner natrlichen ,lage zu entwerfen1 denn mit den negativen ,ocularen erhlt man stets das ,bild umgekehrt und man muss das ,object bei der ,musterung stets nach der entgegengesetzten ,richtung schieben4 ,einen wesentlichen optischen ,nutzen scheint das orthoskopische ,ocular nicht zu gewhren1 jedoch behaupten ,einige1 dass es eine sehr ebene ,bildflche liefere1 also eine sehr gleichmssige ,vergrsserung gebe4 ,im ,uebrigen ist man von der ,verbindung starker ,oculare mit schwachen ,objectiven ganz abgekommen4 ,die strkeren ,oculare lassen zwar das ,bild grsser erscheinen1 doch sehr auf ,kosten der ,deutlichkeit und ,schrfe4 ,sehr stark vergrssernde ,oculare sind zu einem ,mikroskop hufig sogar eine ganz werthlose ,zugabe4 ,man hat auch kniefrmige ,oculare1 und zwar zur ,bequemlichkeit fr den ,zeichner1 welcher durch ein solches ,ocular horizontal in das ,mikroskop sehen kann4 ,die ,linsensysteme oder ,objective sind1 wie bemerkt ist1 mit arabischen ,ziffern1 die ,oculare mit ,buchstaben oder rmischen ,zahlen bezeichnet und unterschieden4 ,die verschiedenen ,vergrsserungen entstehen nun durch ,combination der ,oculare und ,objective4 ,ocular ,,ii4 giebt z4 ,b4 mit ,linsensystem #d eine #cej;fache ,vergrsserung1 dagegen ,ocular ,i4 mit dem stark vergrssernden ,system #d eine nur #bhj;fache ,vergrsserung4 ,ein bersichtliches ,schema der ,combination nebst den damit erreichbaren ,vergrsserungen findet man den ,mikroskopen beigelegt4 ,z4 ,b4 ,oculare ,systeme --------------------- ,i4 ,,ii4 ------------------------------ #a #bj #be ------------------------------ #d u4 #b #dj #ej ------------------------------ #d #ahj #bbe #bhj #cej ,man unterscheidet eine ,linear- und eine ,flchenvergrsserung4 ,die lineare ,vergrsserung bezieht sich auf das ,maass der ,lnge oder der ,breite des ,objects4 ,eine #aj;fache ,linearvergrsserung eines ,krpers1 dessen natrliche ,lnge #a ,millimeter ist1 wird denselben #a ,centimeter 7#j1jja #aj #j1jaj7 lang erscheinen lassen1 seine ,flchenvergrsserung ist in diesem ,falle eine #ajj;fache 7#aj #aj #ajj74 ,die ,flchenvergrsserung ergiebt sich durch ,multiplikation der ,zahl der linearen ,vergrsserung mit sich selbst4 ,eine #cj;fache ,linearvergrsserung z4 ,b4 ist gleich einer #ijj;fachen ,flchenvergrsserung4 ,einige ,optiker pflegen nur die ,flchenvergrsserung anzugeben1 weil dieselbe in grsseren ,zahlen lautet und grosse ,zahlen imponiren4 ,unter ,vergrsserung81 ohne nhere ,bezeichnung ihrer ,art1 versteht man immer nur eine ,flchenvergrsserung4 ,will man mit dem ,mikroskope1 zu welchem obiges ,schema gehrt1 eine #cej;fache ,linearvergrsserung bewirken1 so wrde man das ,objectiv oder ,system #d mit dem ,ocular ,,ii4 verbinden mssen4 ,hier auf diesem ,schema finden sich ausnahmsweise ber den grsseren ,zahlen des ,vergrsserungsmaasses auch kleine ,zahlen verzeichnet4 ,die grossen ,zahlen beziehen sich auf den vllig ausgezogenen ,tubus1 die kleineren ,zahlen dagegen geben das ,vergrsserungsmaass des vllig zusammengeschobenen ,tubus an1 wenn nmlich der ,tubus des ,instruments eine solche ,einrichtung hat4 ,die ,lnge des ,tubus1 des ,rohres 7r1 ,fig4 #h71 welches das ,objectiv mit dem ,ocular verbindet1 ist von ,einfluss auf das ,vergrsserungsmaass4 ,deshalb construiren einige ,optiker die ,rhren der besseren ,mikroskope aus zwei ,theilen1 die wie beim ,fernrohr in einander geschoben werden1 so dass sich der ,tubus beliebig verlngern und verkrzen lsst4 ,wenn man das ,ocular vom ,objective entfernt1 man also den ,tubus verlngert1 so wchst die vergrssernde ,kraft im gleichen ,verhltnisse4 ,die ,einrichtung gewhrt viele ,vortheile4 ,da zu einem ,mikroskope mehrere ,oculare und ,objective gehren1 und fr alle ,combinationen derselben die ,tubuslnge in wenigen ,fllen die vllig optisch richtige sein wird1 so ist in der beliebigen und dem ,auge zupassenden ,tubusverlngerung ein ,mittel gegeben1 die vergrssernde ,kraft des ,instrumentes zu vermehren1 jedoch aber nicht die ,schrfe des ,bildes4 ,im anderen ,falle wird durch ,verkrzung des ,tubus die ,vergrsserung gemindert und die ,schrfe des ,bildes vermehrt4 ,ferner lsst sich durch eine entsprechende ,verlngerung des ,tubus die ,vergrsserung selbst auf eine bestimmte ,zahl bringen4 ,es ist also in mancher ,beziehung ein ,vorzug1 wenn an dem ,mikroskop eine solche ,einrichtung vorhanden ist4 ,im ,uebrigen bersehe man nicht1 dass das ,vergrsserungsmaass eines ,mikroskops nie an eine bestimmte ,zahl gebunden sein kann1 weil diese erstens von der ,sehweite des betrachtenden ,auges und zweitens von dem ,accommodationsvermgen desselben gewissermaassen abhngig ist4 ,dem kurzsichtigen ,auge wird z4 ,b4 das ,objectivbild stets kleiner erscheinen als dem weitsichtigen4 ,die ,beleuchtung der ,untersuchungsobjecte ist ein sehr wesentlicher ,theil der mikroskopischen ,technik4 ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,beleuchtungslinse4 ,an den grsseren ,mikroskopen findet man eine ,beleuchtungslinse oder eine ,vorrichtung1 mit welcher man das ,object1 wenn es nicht durchsichtig ist1 auch von oben beleuchten kann4 ,fehlt die ,beleuchtungslinse an dem ,mikroskope1 so kann man sie durch ein gewhnliches sogenanntes ,brennglas1 a ,fig4 #ae1 7eine schwach biconvexe ,linse7 ersetzen1 welche man an irgend einem ,stativ 7c7 befestigt zwischen ,mikroskop und das ,licht setzt4 ,gewhnlich geschieht die ,beleuchtung des mehr oder weniger durchsichtigen ,objectes mittelst durchfallenden ,lichtes1 welches von dem concav geschliffenen ,spiegel s ,fig4 #h durch das ,loch des ,objecttisches geworfen wird4 ,bei grsseren ,mikroskopen ist der ,spiegel auf der einen ,seite concav1 auf der anderen eben4 ,die schwchere ,beleuchtung mittelst des ebenen ,spiegels wendet man entweder nur bei den geringen ,vergrsserungen oder bei sehr grellem ,lichte an4 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,der concave ,spiegel oder ,hohlspiegel kommt bei den strkeren ,vergrsserungen in ,anwendung4 ,er bewirkt eine strkere ,beleuchtung1 indem er die auf seine concave ,flche fallenden ,lichtstrahlen in einem ,punkte 7seinem ,brennpunkte7 vereinigt4 ,die ,lichtstrahlen a b c d e f g h i1 welche ihn senkrecht treffen1 muss er nothwendig in der ,richtung zurckwerfen1 dass sie sich in ,k durchschneiden4 ,in ,k erlangt das ,licht die ,intensitt1 welche gleich der ,summe der ,lichtstrahlen a bis i ist4 ,eine verschiedene und zugleich sorgsame ,beleuchtung des ,objectes ist ein wichtiger ,sttzpunkt der ,beobachtung4 ,sehr zarte ,objecte erfordern1 um ihre ,umrisse klar und scharf im ,bilde zu erlangen1 eine geschwchte ,beleuchtung1 andere ,objecte eine strkere4 ,um nun einen ,theil der ,lichtstrahlen beliebig abschneiden zu knnen1 finden sich an guten ,mikroskopen ,blendungen oder ,diaphragmen4 ,an den kleineren ,mikroskopen findet man die ,drehscheibe oder ,blendscheibe1 an grsseren die ,cylinderblende als ,blendvorrichtung4 ,die ,drehscheibe 7,fig4 #ag7 ist mittelst eines ,knopfes 7k7 dicht unterhalb des ,objecttisches befestigt und hat mehrere ,oeffnungen1 von denen die grsste der ,weite des ,loches im ,objecttische entspricht1 die anderen aber das ,licht mehr oder weniger abschneiden1 je nachdem man die ,scheibe dreht und die eine oder die andere kleinere ,oeffnung unter das ,loch des ,tisches schiebt4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,drehscheibe4 ,die ,cylinderblenden sind kurze offene ,rhren1 auf deren oberes ,ende man eine runde ,scheibe mit einem ,loche von verschiedener ,weite aufsetzt4 ,eine solche ,rhre 7,fig4 #ah7 mit aufgesetzter ,blendscheibe wird in das ,loch des ,objecttisches entweder unmittelbar eingesetzt oder durch eine geeignete ,leistenfugung 7,schlitten ,fig4 #ai7 unterhalb des ,objecttisches unter das ,loch geschoben und dann durch einfaches ,verschieben darin hoch oder niedrig gestellt1 je nachdem man bei mssigem oder starkem ,lichte arbeitet4 ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,cylinderblende4 ,die kleinen ,oeffnungen der ,blendungen kommen nur bei starker ,vergrsserung und sehr zarten ,objecten in ,gebrauch4 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ,a4 ,objecttisch mit eingesetzter ,cylinderblendung von unten gesehen4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,b4 ,objecttisch mit eingesetzter ,cylinderblendung im ,hhendurchschnitt4 aa ,falze fr den ,schlitten1 b ,schlitten1 c ,hlse am ,schlitten1 d ,cylinder1 e ,blende4 ,fr sehr starke ,vergrsserungen benutzt man den ,condensor als ,lichtverstrkungsapparat4 ,derselbe ist eine ,blendvorrichtung1 construirt aus einer oder mehreren achromatischen ,linsen4 ,der ,condensor wird in das ,loch des ,objecttisches gesetzt und das ,abschneiden der ,lichtstrahlen am ,rande oder im ,centrum durch eine ,drehscheibe bewirkt4 ,ein einfacher ,condensor 7,fig4 #ba7 besteht aus einer planconvexen ,linse1 in das ,rohr einer gewhnlichen ,cylinderblendung eingesetzt4 ,das ,abschneiden der ,rand- oder auch der ,axenstrahlen geschieht gewhnlich in der ,weise1 dass man die ,linse mit einem schwarzen ,ringe 7,fig4 #ba7 bedeckt1 damit nur das ,centrum derselben den ,durchgang des ,lichtes gestatte1 oder dass man zur ,erlangung einer schiefen ,beleuchtung das ,centrum der ,linse mit einer schwarzen ,scheibe bedeckt1 um den ,rand der ,linse fr den ,lichtdurchgang frei zu lassen4 ,illustration3 ,fig4 #ba4 ,einfacher ,condensor4 ,die ,beleuchtung des ,untersuchungsobjectes ist entweder eine centrische oder eine schiefe4 ,erstere ist die gewhnliche an den kleineren ,mikroskopen1 wo der ,spiegel nur um seinen ,durchmesser drehbar ist4 ,die schiefe ,beleuchtung bietet viele ,vortheile und lsst an den ,objecten oft ,details erkennen1 welche bei centrischer ,beleuchtung nicht oder kaum zur ,entwickelung gelangen4 ,es wird aber dadurch nur ein ,theil des ,objectes erhellt1 whrend der andere ,theil von einem ,halbdunkel umhllt bleibt4 ,dadurch treten eben die ,details hervor1 welche bei centrischer ,beleuchtung nicht oder nur zum ,theil sichtbar werden4 ,zur ,erzeugung der schiefen ,beleuchtung ist der ,spiegel in der ,art angebracht1 dass seine ,stellung nach verschiedenen ,richtungen hin mglich wird4 ,ausser dieser ,bewegbarkeit des ,spiegels haben viele der besseren ,mikroskope eine ,einrichtung1 durch welche der ,objecttisch um seine ,axe drehbar ist1 damit die auf das ,object fallenden schiefen ,strahlen des ,spiegels das ,object in jeder beliebigen ,stellung treffen knnen4 ,beim ,gebrauch der schiefen ,beleuchtung beseitigt man stets die ,blendvorrichtungen4 ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,ocularmikrometer4 ,endlich hat man ,mikrometer1 um die ,grsse der ,untersuchungsobjecte zu messen4 ,die gebruchlichsten sind die ,glasmikrometer1 ,planglser1 auf welchen sich mittelst des ,diamantes die ,maasstheilungen ausgefhrt befinden4 ,das ,millimeter oder die ,linie 7der kleinste ,theil eines ,zolles7 ist darauf in #aj1 #ajj1 #ajjj und mehr ,theile getheilt4 ,uebersichtlicher ist die ,theilung1 in welcher man durch vorspringende ,striche eine ,markirung findet 7,fig4 #bb74 ,bei anderen ,glasmikrometern durchkreuzen sich die ,theilstriche rechtwinkelig1 so dass sie ,quadrate bilden4 ,diese ,mikrometer knnen zum ,messen1 aber auch zur ,zhlung der ,objecte1 welche ein bestimmter ,raum ,sehfeldes fasst1 gebraucht werden4 ,wie schwierig genaue ,mikrometer dieser ,art herzustellen sind1 kann man aus der ,kleinheit der ,maasstheilungen entnehmen4 ,es giebt daher billige und theure ,mikrometer4 ,die ,ocularmikrometer sind weit billiger als die ,objectglasmikrometer4 ,um grosse ,zahlen der ,mikrometermessungen zu vermeiden1 hat man nach ,harting's ,vorschlage eine mikroskopische ,einheit angenommen und als solche #j1jja d4 i4 #a_/ajjj ,millimeter gesetzt1 welche ,einheit mit ,mikromillimeter oder ,millimillimeter 7mmm oder 7 auch ,mikron oder ,mikrum 7im ,plural ,mikra7 bezeichnet wird4 ,beim ,ankauf eines ,glasmikrometers hat man sich immer nach der ,einheit der ,theilung zu erkundigen1 denn ,harting's ,vorschlag hat nicht allgemeinen ,anklang gefunden4 #a ,millimeter 7mm7 oder #ajjj ,mikromillimeter oder ,mikra 7#ajjj mmm oder #ajjj 7 sind gleich #j1ddcc ,linien ,pariser ,maasses4 ,fr den gewhnlichen ,gebrauch hat man ein ,mikrometer in ,vertretung eines einfachen ,objectglases1 ,objectglasmikrometer1 auf dessen ,maasstheilung man das zu messende ,object legt1 um beides zugleich durch das ,mikroskop zu betrachten4 ,die ,objecte drfen dann wenigstens nicht kleiner sein1 als die kleinste ,maasstheilung der ,mikrometerscala4 ,die ,theilstriche darauf mssen auch in sehr geringen mikroskopischen ,entfernungen von einander liegen4 ,es ist besonders bei den strkeren ,vergrsserungen sehr schwierig1 das ,object mit den etwas tiefer liegenden ,strichen zugleich zu sehen1 auch sind diese ,objectglasmikrometer sehr der ,abnutzung ausgesetzt4 ,dergleichen ,mngel treffen beim ,ocularmikrometer nicht zu1 daher dieses den ,vorzug erhalten hat4 ,es liegt auf der ,blendung im ,ocular1 zwischen ,ocularlinse und ,collectiv4 ,da es daselbst nur mit der geringen ,vergrsserung der ,ocularlinse gesehen wird1 so knnen seine ,theilstriche weiter von einander liegen und die ,maasstheilungen selbst bis zu #a_/ejjj ,millimeter gebracht werden4 ,das ,ocularmikrometer hat1 wie leicht einzusehen ist1 eine relative ,geltung1 je nach der ,strke des in ,anwendung gebrachten ,objectivs und der ,tubuslnge1 durch welche die ,grsse des ,bildes bestimmt wird4 ,es muss daher die ,maassbestimmung der ,theilung fr jedes ,linsensystem voraus erforscht werden und zwar durch ,vergleichung mit einem ,objectglasmikrometer oder mit einem ,object von gekannter ,grsse4 ,gewissenhafte ,optiker geben dem ,ocularmikrometer eine ,tabelle bei1 welche das ,maass desselben1 je nach seiner ,verwendung mit diesem oder jenem ,ocular angiebt4 ,will man etwa seinem ,mikroskope ein ,ocularmikrometer beilegen1 so muss dem ,optikus das ,ocular eingehndigt werden1 damit er den ,umfang des ,ocularmikrometerglases der ,weite des ,ocularrohres anpassen kann4 ,die sehr theuren ,objecttisch-,schraubenmikrometer und ,ocular-,schraubenmikrometer finden sich nur an den grssten und theuersten ,mikroskopen4 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,objectglas4 ,objectglser oder ,objecttrger sind lnglich viereckige1 circa #b ,centim4 breite1 #f ,centim4 lange1 ebene ,tafeln von farblosem ,glase1 welche bei ,anwendungen von ,cylinderblendungen circa #a ,millimeter dick sein sollen4 ,gebraucht man viele derselben1 so kann man sie sich selbst aus dnnem ,spiegelglase oder farblosem ,fensterglase schneiden4 ,auf das ,objectglas wird das ,untersuchungsobject gelegt und so auf den ,objecttisch geschoben1 dass letzteres sich mit dem ,objectiv und dem ,loche im ,objecttische in derselben ,richtung befindet4 ,wenig zweckmssig sind ,objectglser mit einer concaven ,vertiefung4 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,viereckiges ,rundes ,deckglas4 ,deckglschen oder ,deckplttchen nennt man die dnnen ,glastafeln in quadratischer1 rechteckiger und ,scheiben-,form1 welche man auf das ,object legt4 ,dies ist besonders nthig1 wenn das ,object in ,wasser1 einer sauren oder alkalischen ,flssigkeit etc4 liegt4 ,die ,deckglschen sind ein ,schutz des ,objectivs gegen ,dmpfe1 welche die ,flssigkeit ausdunstet1 oder gegen ein ,benetzen mit der ,flssigkeit1 welches beim ,einstellen des ,objects nur zu leicht geschehen wrde4 ,dann platten die ,deckglser die ,oberflche des ,objectes ab und erleichtern daher die ,beobachtung1 besonders bei sehr starken ,vergrsserungen1 wo die ,theile der ,oberflche des ,objectes mglichst in einer ,ebene liegen mssen4 ,endlich verhindert das ,deckglschen die ,verdunstung der ,flssigkeit1 worin das ,object liegt4 ,bei den schwcheren und mittleren ,vergrsserungen gengt als ,deckglas ein dnnes farbloses ,fenster- oder ,spiegelglas 7sogenanntes ,belgisches ,glas71 auch selbst ein dnnes ,objectglas1 fr die strkeren ,vergrsserungen ist jedoch ein sehr dnnes 7#j1b bis #j1ae ,millimeter dickes7 ,glas nothwendig4 ,diese dnnen ,deckglser kauft man von den ,optikern 7#a ,dutzend zu #j1e ,mark74 ,die dafr frher gebruchlichen ,glimmerblttchen werden selten noch gebraucht4 ,da das ,deckglas nicht ohne ,einfluss auf die ,schrfe des ,bildes ist1 so findet man bei den grsseren ,mikroskopen fr jedes ,linsensystem ein besonderes nach der ,dicke bestimmtes ,deckglas ausgewhlt4 ,im ,allgemeinen ist fr die strkste ,vergrsserung auch das dnnste unter den ,deckglsern auszuwhlen1 denn in diesem ,falle muss das ,objectiv dem ,object usserst nahe gerckt sein1 und ein dickes ,deckglas wrde dies verhindern4 ,bei den strksten ,vergrsserungen1 bei welchen auch keine corrodirenden ,stoffe mit dem ,objecte in ,berhrung gebracht werden1 bedient man sich hufig1 das ,bild deutlicher zu machen1 des ,immersionsverfahrens1 indem man das ,deckglschen mit ,object mit einigen ,tropfen destillirten ,wassers oder einer vorrthigen ,mischung aus gleichen ,theilen ,glycerin und ,wasser bergiesst und das ,mikroskop einstellt1 so dass das ,objectiv mit dem ,deckglase durch eine ,flssigkeitsschicht verbunden ist4 ,dadurch wird die vielfache ,brechung der ,lichtstrahlen zwischen ,object und ,objectiv auf das geringste ,maass zurckgefhrt4 ,ohne jene ,flssigkeitsschicht werden die ,lichtstrahlen zuerst von der ,flssigkeit1 welche das ,object bedeckt1 dann wieder von dem ,deckglase und endlich von der ,luftschicht ber dem ,deckglase1 also mehrmals1 und wegen ,verschiedenheit der ,medien auch verschieden gebrochen4 ,die ,objective1 welche die ,beschaffenheit haben1 dass man sie unbeschadet ihrer ,fassung in die wsserige ,flssigkeit eintauchen kann1 nennt man ,immersionslinsen oder ,stipplinsen4 ,bei theuren ,mikroskopen hat das ,objectiv mit ,immersionslinse gleichzeitig eine ,correctionseinrichtung1 so dass man die ,linsen1 woraus es zusammengesetzt ist1 etwas von einander entfernen oder gegen einander nhern kann1 um sie ohne und mit ,immersion zu benutzen4 ,in manchen ,fllen muss das ,deckglas mehr oder weniger stark auf das ,object gedrckt werden1 um die ,oberflche desselben zu ebenen oder das ,object selbst zu einer dnnen ,schicht auseinander zu drcken und in dieser gedrckten ,lage unter dem ,objective zu beobachten4 ,zu diesem ,zwecke hat man ,compressorien oder ,quetscher1 mit welchen man vermge einer geringen ,hebelkraft ,deckglas und ,objectivglas gegen einander drckt1 oder welche aus zwei ,ringen bestehen1 deren jeder ein ,planglas fasst1 von welchem das untere als ,objecttrger1 das obere als ,deckglas in ,anwendung kommt4 ,fig4 #be ist eine ,zeichnung des ,schiek'schen ,compressorium4 ,es ist aus ,metall gearbeitet4 ,eine ,platte hat in ihrer ,mitte ein ,loch1 in welches ein ,ring mit einem flachen ,glase eingesetzt ist4 ,dieses ,planglas vertritt die ,stelle eines ,objecttrgers4 ,ueber der ,platte ist ein um einen ,stift beweglicher ,arm mit einer in seiner ,mitte befindlichen ringfrmigen ,erweiterung1 in welcher das in einem beweglichen ,ring gefasste ,deckglas liegt4 ,vermittelst des rechts in der ,abbildung befindlichen ,schraubengetriebes wird der ,arm gegen die ,platte oder vielmehr das ,deckglas gegen den ,objecttrger gedrckt4 ,illustration3 ,fig4 #be4 ,schiek'sches ,compressorium4 ,ein billiges ,compressorium ist das ,hager'sche1 bestehend aus zwei metallenen ,rahmen mit ,schrauben 7,fig4 #bf74 ,diese ,vorrichtung erlaubt an jeder ,stelle der beiden sich deckenden ,objectglser1 zwischen welchen sich das weiche ,object1 z4 ,b4 ,fleischpartikel1 befinden1 einen ,druck auszuben4 ,aehnliche ,quetschvorrichtungen1 welche nur an die ,enden der beiden ,objectglser angesetzt werden knnen1 sind nicht praktisch1 denn in ,folge der ,elasticitt des ,glases ist die ,quetschung der in der ,mitte der beiden ,glser liegenden ,objecte eine nicht gengende4 ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,ein ,quetschrahmen des ,hager'schen ,compressorium4 ac ,rahmen1 b ,quetschbalken mit der ,schraube d4 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,das ,hager'sche ,compressorium in seiner ,anwendung4 o ,object4 ,fr die ,untersuchung des ,schweinefleisches empfiehlt sich das ,hager'sche ,compressor-,mikroskop1 welches weiter unten durch ,abbildung vergegenwrtigt ist4 ,bei vielen mikroskopischen ,untersuchungen kann man auch wohl ohne diese ,quetschvorrichtungen zum ,ziele gelangen4 ,dadurch1 dass man das ,deckglas mittelst der ,finger gegen ,object und ,objecttrger drckt1 kann man sich allerdings helfen1 doch nach dem ,aufhren des ,druckes lst sich das ,deckglas oft wieder ab1 und zwischen dieses und ,object tritt eine ,luftschicht1 die sehr strend fr die ,beobachtung ist4 ,ein bequemes ,hilfsmittel1 den ,druck permanent zu machen1 erhlt man in einem solchen ,falle1 wenn man auf beiden ,seiten des ,objectes 7natrlich in einiger ,entfernung von diesem7 etwas weichgeknetetes ,harzpflaster 7,ceratum ,resinae ,pini ,burgundicae#a7 oder eine ,mischung aus ,wachs und ,terpentin1 die klebend wirkt1 anbringt4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,klemmfeder auf dem ,objecttisch4 ,um das ,object unter dem ,objective unverrckt zu erhalten1 findet man hufig auf dem ,objecttische zwei einfache messingene ,klemmfedern oder ,federklammern 7k7 befestigt1 welche auf das ,objectglas 7o7 gehoben dieses gegen den ,objecttisch 7t7 drcken4 ,diese ,federklammern drfen natrlich da nicht fehlen1 wo das ,mikroskop zum ,ueberlegen eingerichtet ist1 um sitzend in dasselbe zu sehen4 ,im ,uebrigen haben sie hufig eine solche ,einfgung und ,lnge1 dass man sie auch an ,stelle des ,compressoriums benutzt4 ,ein fr manche ,mikroskopiker1 die nicht ,zeichner sind1 wichtiger ,nebenapparat eines ,mikroskops ist ein ,zeichnenprisma1 eine ,vorrichtung1 um das mikroskopische ,bild auf einem ,blatte ,papier neben dem ,mikroskope zu entwerfen1 und dort seine ,umrisse mit der ,spitze eines ,bleies zu umziehen4 ,die gebruchlichsten ,vorrichtungen sind die ,zeichnenprismen von ,nachet1 von ,nobert1 von ,oberhuser4 ,zur ,erklrung der ,zeichnenvorrichtungen diene ,folgendes3 ,stnde die ,glasplatte gl in einem ,winkel von #de zur ,axe des ,auges1 so wrden die ,strahlen des ,objectes o1 welche mit der ,glasplatte gleichfalls einen ,winkel von #de bilden1 in der ,richtung nach dem ,auge reflectirt werden und dieses wrde das ,bild des ,objectes also in einer ,richtung sehen1 welche mit der ,richtung des ,objectes einen rechten ,winkel bildet4 ,ist m 7,fig4 #bi7 das ,mikroskoprohr und pp ein ,blatt ,papier1 so wird das ,auge1 weil die ,durchsichtigkeit der ,glasplatte gl es gestattet1 das ,bild in o auf dem ,papier wahrnehmen4 ,man sagt in diesem ,falle1 das ,bild wird projicirt4 ,bringt man aber in derselben ,hhe der ,glasplatte gl ein ,glasprisma ,p an 7,fig4 #cj71 und o sei das ,object unter dem ,objective des senkrecht stehenden ,mikroskops1 gl die in einem ,winkel von #de zur ,axe des ,auges gestellte ,glasplatte ber dem ,ocular1 so sieht man das ,bild in o auf pp projicirt1 indem ,object und das projicirte ,bild in demselben ,gesichtsfelde wahrgenommen werden4 ,hierauf beruhen die erwhnten ,zeichnenprismen1 von welchen das in nachstehender ,fig4 #ca abgebildete ,nachet'sche das gebruchlichste ist4 ,an dieser ,vorrichtung ist an ,stelle der ,glastafel gl 7,fig4 #cj7 ein ,prisma gelegt1 und das andere ,prisma ist um seine ,axe beweglich1 um die reflectirende ,flche desselben unter verschiedene ,winkel zu stellen4 ,der ,gebrauch der ,vorrichtung ergiebt sich von selbst1 sobald man sie mittelst des ,ringes auf das ,ocular aufgesetzt hat4 ,illustration3 ,fig4 #bi4 ,illustration3 ,fig4 #cj4 ,illustration3 ,fig4 #ca4 ,nachet's ,zeichnenprisma4 ,wer einige ,uebung nicht scheut und es gelernt hat1 mit dem einen ,auge in das ,mikroskop zu sehen und das andere dabei geffnet zu halten1 kann sich eine ,camera lucida dadurch ersetzen1 wenn er mit dem linken ,auge in das ,mikroskop und zugleich mit dem rechten ,auge auf ein neben dem ,mikroskop liegendes ,stck schwach gelblichen1 grnlichen oder schwach beschatteten weissen ,papiers blickt4 ,er findet dann nach einigen ,augenblicken das ,gesichtsfeld und ,papier auf einander projicirt1 und kann die ,umrisse des ,bildes auf dem ,papiere mit ,blei umziehen4 ,natrlich ist hier eine ftere ,uebung die beste ,lehrmeisterin4 ,illustration3 ,fig4 #cb4 ,kleines zusammengesetztes ,mikroskop 7#a_/c ,grsse74 o ,ocular1 r ,tubus1 ob ,objectiv1 t ,objecttisch1 b ,blendscheibe1 s ,spiegel1 f ,fuss1 m ,mikrometerschraube4 ,nachdem die ,theile1 aus welchem ein ,mikroskop construirt wird1 besprochen und nach ihren ,zwecken erklrt sind1 mgen hier die ,abbildungen zweier ,mikroskope 7,fig4 #cb und #cc7 aus der ,werkstatt der ,optiker ,franz ,schmidt und ,haensch in ,berlin1 einen ,platz finden4 ,das ,modell des ,mikroskops ,fig4 #cb entspricht dem kleinen ,schiek'schen4 ,es hat einen schweren ,metallfuss1 das ,uebrige daran ist aus ,messing sauber gearbeitet1 die ,linsen sind achromatisch1 die ,bilder scharf1 das ,lichtfeld hell1 berhaupt sind die optischen ,verhltnisse daran usserst correct4 ,die grobe ,einstellung wird durch ,auf- und ,abwrtsschieben des ,rohres oder ,tubus in der ,hlse1 die feinere durch die unten links befindliche ,mikrometerschraube1 welche den ,objecttisch in eine schiefe ,ebene legt1 bewerkstelligt4 ,als ,blendvorrichtung befindet sich eine ,drehscheibe unter dem ,objecttische4 ,es kommen jetzt ,mikroskope hnlicher ,form und ,construction aus verschiedenen optischen ,werksttten zu ,preisen von #cj-ej ,mark in den ,handel4 ,gewhren sie ,vergrsserungen bis zum #cej;fachen1 so reichen sie auch fr den ,gebrauch der ,handelschemiker1 ,apotheker1 ,lehrer vllig aus4 ,ein nicht unwesentlicher ,uebelstand ist1 wie auch weiter unten noch erwhnt wird1 dass man die ,mikroskope stehend mit gekrmmtem ,nacken gebrauchen muss4 ,durch einen hohen ,stuhl1 auf dem der ,beobachter sitzt1 und durch einen niederen ,standpunkt1 welchen man dem ,mikroskope giebt1 kann die ,arbeit allerdings viel erleichtert werden1 jedoch ist wohl einzusehen1 dass ein ,mikroskop noch weit bequemer zu handhaben ist1 wenn man in gewohnter sitzender ,stellung damit arbeiten kann4 ,ein ,instrument zum ,ueberlegen1 um damit in gewhnlicher sitzender ,stellung zu arbeiten1 ist das ,mikroskop ,no4 #d der erwhnten ,firma 7siehe die ,fig4 #cc auf ,seite #ch74 ,dieses gehrt nun schon zu den vollstndigeren ,mikroskopen 7,preis #aie ,rmk47 und hat eine solche ,einrichtung1 dass es mit den meisten etwa nthig werdenden ,hilfsapparaten1 wie ,polarisation1 ,zeichnenprisma etc4 ohne ,weiteres nachtrglich versehen werden kann4 ,der ,objecttisch ist um seine ,axe drehbar1 eine ganz vorzgliche ,vorrichtung fr schiefe ,beleuchtung4 ,die grobe ,einstellung geschieht durch ,verschieben des ,tubus in der ,hlse1 die feinere mittelst ,cylinders und ,mikrometerschraube am ,tubus4 ,als ,blendvorrichtung ist eine ,cylinderblende vorhanden1 die durch den unter dem ,objecttisch befindlichen ,schlitten seitlich entfernt wird1 wenn eine schiefe ,beleuchtung in ,anwendung kommt4 #c ,oculare und #d ,linsensysteme gewhren in ihrer ,combination #bj- bis #gejmalige ,vergrsserungen4 ,illustration3 ,fig4 #cc4 ,zusammengesetztes ,mikroskop zum ,ueberlegen4 o ,ocular1 r ,tubus1 ob ,objectiv1 t ,objecttisch1 b ,blendcylinder1 s ,spiegel1 f ,fuss1 m ,mikrometerschraube4 ,viele der aus ,frankreich zu uns kommenden ,mikroskope haben noch einen ,trommelfuss1 d4 h4 das selbstndige ,stativ1 welches bei den deutschen ,mikroskopen ,fuss1 ,tisch und ,tubus verbindet1 ist bei den franzsischen durch eine cylindrische ,trommel aus ,blech ersetzt1 welche fr den ,zutritt des ,lichtes zum ,spiegel einen freien ,ausschnitt hat4 ,die obere ,flche der ,trommel bildet den ,tisch und ist durch einen schmalen ,blechfortsatz fest mit dem ,tubus verbunden4 ,diese ,art nennt man gewhnlich ,trommelmikroskope4 ,illustration3 ,fig4 #cd4 ,taschenmikroskop im ,etui4 ,taschenmikroskope 7franzsischen ,fabrikats7 sind seit circa #aj ,jahren gleichfalls in den ,handel gekommen1 zu ,preisen von #ab-bg ,rmk41 ohne dass jedoch bei diesem verschiedenen ,preise in dem optischen ,werthe eine bemerkenswerthe ,verschiedenheit zu erkennen wre4 ,das sauber gearbeitete ,etui 7de1 ,fig4 #cd7 ist #ab ,ctm4 lang1 #c1e ,ctm4 hoch4 ,darin liegt fest das kleine ,mikroskop1 an welchem nichts weiter fehlt1 als die feinere ,einstellungsvorrichtung4 ,die ,einstellung geschieht durch ,verschiebung des ,tubus1 sie ist brigens leicht und bietet keine ,schwierigkeit4 ,durch ein am unteren ,ende des ,stativs 7g7 befindliches ,gelenk lsst sich das ,mikroskop niederlegen und der ,fuss 7f7 dem ,stative parallel stellen4 ,der in einer ,gabel hngende ,spiegel 7s7 ist concav und um seine ,axe drehbar4 ,der ,tisch 7t71 welcher etwas sehr klein ist1 hat zwei festsitzende ,federklammern4 ,illustration3 ,fig4 #ce4 ,aufgestelltes ,taschenmikroskop4 ,die ,vergrsserungen reichen bis zum #ej- bis #fj;fachen4 ,die ,bilder sind klar und befriedigend scharf4 ,da diese ,taschenmikroskope fabrikmssig dargestellt werden1 so kommen darunter natrlich auch einige wenig brauchbare ,exemplare vor4 ,diese muss man selbstverstndlich nicht kaufen4 ,ein ,fehler an diesen ,taschenmikroskopen1 welche fr wandernde ,botaniker und ,naturforscher1 sowie fr den ,hausgebrauch ganz zweckmssig sind1 ist der zu kleine ,objecttisch4 ,illustration3 ,fig4 #cf4 ,hager's patentirtes ,compressor-,mikroskop4 c ,quetschring1 f ,druckfeder1 d ,druckhebel4 ,compressor-,mikroskop4 ,dieses ist hauptschlich fr den ,fleischbeschau construirt1 es eignet sich aber auch sehr gut fr die mikroskopische ,untersuchung der vegetabilischen ,gewebe4 ,es ist ein ,mikroskop in ,verbindung mit einem ,compressorium4 ,letzteres besteht in einem ,metallringe 7c ,fig4 #cf71 welcher durch eine ,metallfeder 7f7 auf den ,objecttisch aufgedrckt wird4 ,durch einen ,druckhebel 7d7 kann der ,metallring beliebig gehoben werden4 ,das weiche ,object 7eins oder mehrere7 wird zwischen #b ,objectglser gegeben und zwischen den gehobenen ,ring und den ,objecttisch geschoben1 der ,ring dann sanft auf die ,glser niedergelassen4 ,um die ,objectglser zu schieben1 wird der ,ring entsprechend gehoben#b4 ,polarisationsmikroskop4 ,illustration3 ,fig4 #cg4 ,nicol'sches ,prisma4 ,das mikroskopische ,bild im polarisirten ,lichte zu betrachten bietet manche ,vortheile fr den ,naturforscher1 dem ,dilettanten eine angenehme ,unterhaltung4 ,im polarisirten ,lichte entwickeln sich in dem ,bilde ,zeichnungen1 welche beim gewhnlichen ,lichte nicht zum ,vorschein kommen4 ,jedes ,mikroskop lsst sich in ein polarisirendes umwandeln4 ,das beste und vollkommenste ,mittel hierzu sind zwei ,nicol'sche ,prismen 7aus dem doppelt lichtbrechenden islndischen ,kalkspath71 welche man in ,messingrohre eingeschlossen 7,fig4 #cg7 mit dem ,mikroskop in der ,art verbindet1 dass man 7nach ,talbot7 das eine ,prisma als ,polarisator unter den ,objecttisch zwischen ,object und ,spiegel1 das zweite als ,analysator ber das ,ocular stellt4 ,diese ,anordnung macht jedoch das ,sehfeld betrchtlich kleiner4 ,besser ist es 7nach ,chevalier71 den ,analysator entweder unmittelbar ber dem ,objectiv einzustellen1 oder noch besser 7nach ,harting7 an den untersten ,rand des ,ocularrohres anzusetzen4 ,in jedem dieser ,flle mssen die ,axen der ,prismen mit der optischen ,axe des ,mikroskops in einer ,linie liegen4 ,zum ,gebrauch werden die beiden ,nicols so gestellt1 dass ihre ,polarisationsebenen mit einander parallel laufen1 also das ,sehfeld erleuchtet ist4 ,stehen die ,polarisationsebenen rechtwinkelig auf einander1 so ist das ,sehfeld dunkel4 ,dreht man den ,polarisator 7oder auch den ,analysator7 um einen ,winkel von #ij1 so erfolgt abwechselnd ein helles und dunkles ,sehfeld mit dazwischen liegenden lichttragenden ,uebergngen4 ,je dunkler und je heller sich das ,sehfeld zeigt1 um so vollkommener ist die ,polarisation4 ,ist die gegenseitige ,stellung der ,nicols gleich #ij oder #bgj1 so zeigt das ,gesichtsfeld das ,minimum der ,helligkeit1 dagegen bei #j und #ahj das ,maximum derselben4 ,zur ,beleuchtung whlt man hierbei gern helles ,sonnenlicht oder ,lampenlicht4 ,das ,bild des durchsichtigen ,objectes zeigt sich bei diesen ,drehungen in allen ,farben1 aus denen das weisse ,licht zusammengesetzt ist1 und in dem ,punkte1 wo die ,flchen der ,prismen unter sich parallel laufen1 also das ,sehfeld hell ist1 zeigt das ,object die complementre ,farbe zu jener1 die es im schwarzen ,sehfelde zeigt4 ,sehr dnne und durchsichtige ,objecte1 denen das depolarisirende ,vermgen abgeht1 soll man auf ,quarz-1 ,gyps- oder ,glimmerblttchen legen1 welche sich in den verschiedenen lebhaften ,frbungen zeigen und dadurch das ,object in einer anderen ,farbe sichtbar machen4 ,solche polarisirende ,platten aus ,glimmer1 ,quarz1 ,selenit sind1 in ,messingring gefasst1 dem ,polarisationsmikroskope beigegeben1 mit der ,einrichtung1 sie oben auf den ,polarisator aufzuschrauben4 ,whrend der ,polarisation ist grelles ,licht vom ,objecttisch fern zu halten4 ,der ,gebrauch der ,vorrichtungen1 das eine der ,prismen zu drehen1 ergiebt sich von selbst1 wenn man sie an dem ,mikroskop antrifft4 ,ist der ,analysator an den unteren ,rand des ,ocularrohres angesetzt1 so dreht man das ,ocular um seine ,axe1 steht er ber dem ,objectiv1 so muss man den ,polarisator mit den ,fingern drehen1 wenn eine fr diesen ,zweck geeignete mechanische ,vorrichtung nicht vorhanden ist4 ,illustration3 ,fig4 #ch4 ,strkemehlkrnchen im polarisirten ,licht4 ,ein dunkles ,kreuz durchzieht die ,schichten vom ,kerne1 dem organischen ,centrum1 aus4 ,es giebt ,substanzen1 welche die ,polarisationsebene entweder nach rechts oder nach links drehen4 ,wenn man eine solche ,substanz in ihrer ,lsung in einem ,polarisations-,apparate bei gelbem ,lampenlichte betrachtet1 und man muss den ,analysator1 um sie zuerst grn1 dann blau und endlich roth gefrbt dem ,auge erscheinen zu lassen1 von der rechten zur linken ,seite um seine ,axe drehen1 so nennt man die ,substanz rechtsdrehend oder man sagt1 sie dreht die ,polarisationsebene nach rechts1 im entgegengesetzten ,falle bei ,drehung des ,analysators nach links ist die ,substanz linksdrehend oder man sagt1 sie dreht die ,polarisationsebene nach links4 ,im ,falle die ,substanz die ,polarisationsebene nicht verndert1 so heisst sie optisch inactiv4 ,rechtsdrehend sind z4 ,b4 ,rohrzucker1 ,traubenzucker 7,glykose71 ,harnzucker1 ,dextrin1 ,kampfer 7in weingeistiger ,lsung74 ,linksdrehend sind z4 ,b4 ,levulose1 ,gummi1 ,terpentinl1 ,citronenl1 ,kirschlorbeerwasser4 ,das ,drehungsvermgen ist bei den verschiedenen ,substanzen auch ein verschieden grosses und die ,grsse desselben ist fr eine ,substanz meist charakteristisch4 ,deshalb hat man in neuerer ,zeit das ,polarisationsmikroskop zur ,bestimmung des ,zuckers in seinen ,lsungen1 besonders des ,harnzuckers im diabetischen ,harn benutzt4 ,der ,optiker ,wasserlein in ,berlin liefert zu diesem ,zwecke ,instrumente1 welche als ,mikroskop und als ,saccharimeter verwendbar sind4 ,ein solches ,instrument ist in der ,abbildung ,fig4 #ci vergegenwrtigt und wird in folgender ,weise gehandhabt4 ,nachdem die ,cylinderblende aus dem ,objecttisch 7t7 herausgenommen und dafr der ,polarisator eingesetzt ist1 entfernt man das ,mikroskoprohr sammt ,ocular und ,objectiv und setzt in den ,tubus 7r7 das ,saccharimeterrohr 7sr7 so ein1 dass es mit seinem unteren ,ende auf dem ,polarisator 7p7 dicht aufsteht4 ,das ,saccharimeterrohr hat an seinem oberen ,ende seitlich eine im rechten ,winkel angesetzte feststehende metallene ,halbscheibe 7sk71 auf welcher sich die ,skala befindet1 die in ihrer ,mitte #j und sowohl nach rechts und links #cj ,grade zhlt4 ,hierauf setzt man den ,analysator 7aa7 auf1 sieht in das ,instrument hinein und stellt den ,spiegel 7s7 in derselben ,weise wie fr mikroskopische ,betrachtungen1 setzt dann den am ,analysator sitzenden ,nonius 7n7 unter ,drehung des ,analysators so ein1 dass die mittlere ,theilung des ,nonius genau mit dem #j der ,skala zusammenfllt1 und dreht den ,polarisator nach rechts oder links um seine ,axe1 bis das ,auge den sogenannten neutralen ,punkt erreicht1 an welchem beide ,hlften des ,gesichtsfeldes gleichmssig intensiv und gleichfarbig 7z4 ,b4 blau7 erscheinen4 ,ist das ,polarisations-,instrument in dieser ,weise eingestellt1 nimmt man den ,analysator ab1 schiebt in das ,saccharimeterrohr den mit klarer ,zuckerlsung oder geklrtem ,harne total gefllten 7#bj ,ctm4 langen7 ,glascylinder 7g7 ein und setzt den ,analysator wiederum so auf1 dass der mittelste ,theilstrich des ,nonius mit dem #j der ,skala zusammenfllt4 ,der ,analysator wird nun nach rechts oder links um seine ,axe gedreht 7bei diabetischem ,harne nach rechts7 bis das ,auge wiederum den neutralen ,punkt1 d4 h4 die vorhin erreichte gleiche ,intensitt und ,frbung auf beiden ,hlften des ,gesichtsfeldes1 beobachtet4 ,der ,nonius wird nun eine andere ,stellung zur ,skala haben und sein mittelster ,theilstrich zeigt direct den ,grad an1 dessen ,zahl den ,procentsatz ,zucker in der angewendeten ,lsung angiebt4 ,die ,beobachtung geschieht am besten bei dem ,licht einer ,petroleumflamme4 ,der ,glascylinder 7g7 muss total gefllt sein1 so dass nach dem ,verschluss mit dem ,deckel oder ,kopfe 7k7 sich auch nicht das geringste ,luftblschen darin vorfindet4 ,zur ,verhtung dieser ,luftblase macht man den ,glascylinder bervoll1 bevor der ,deckel aufgeschraubt wird4 ,damit das ,ueberlaufende alsbald aufgesogen werde1 hlt man den ,glascylinder mit ,fliesspapier umwickelt4 ,behufs nthiger ,klrung der zuckerhaltigen ,flssigkeit versetzt und schttelt man diese mit frisch geflltem ,thonerdehydrat1 welches noch etwas feucht ist1 oder etwas ,bleiessig und filtrirt alsdann1 ein ,erwrmen mglichst vermeidend4 ,illustration3 ,fig4 #ci4 ,mikroskop in ein saccharimetrisches ,instrument verwandelt4 7,nach ,wasserlein47 ,die ,skala1 hier nicht in #cfj1 sondern in #ahj ,grade getheilt1 zeigt den ,glykose- oder ,traubenzuckergehalt direct an4 ,rohrzucker hat ein anderes ,drehungsvermgen4 ,es verhlt sich dieses zu dem der ,glykose wie #ge3ajj4 ,ankauf und ,prfung eines ,mikroskops4 ,wer sich ein ,mikroskop anschaffen will und davon keine ,kenntniss hat1 mge sich einem ,kenner oder einem renommirten ,mikroskopenverfertiger anvertrauen und diesen mit den ,arbeiten1 welche er mit dem ,mikroskop vorzunehmen gedenkt1 sowie auch mit dem dafr verwendbaren ,geldquantum bekannt machen4 ,wer genthigt ist1 viel mit dem ,mikroskop zu arbeiten1 soll nie das billige ,instrument kaufen1 denn er zersplittert damit das ,geld1 welches er spter dennoch fr ein gutes ,mikroskop verwenden muss#c4 ,demjenigen1 welcher ein ,mikroskop selbst kaufen will und keine gengende ,kenntniss von diesem ,instrumente hat1 gebe ich den ,rath1 sich vorher eine halbe ,stunde mit einem guten und theuren ,mikroskop und besonders mit den schwcheren ,vergrsserungen desselben zu beschftigen1 um dann sich aus den billigen ,mikroskopen das ihm am besten scheinende herauszusuchen4 ,optiker1 welche selbst ,mikroskope bauen1 haben gewisse ,nummern fr ihre ,instrumente1 die sie mglichst genau arbeiten und ber deren ,leistungen sie ,rechenschaft geben knnen4 ,das gute ,instrument soll man nie bei einem unbekannten ,optiker1 der keine ,mikroskope baut1 suchen1 berhaupt lege man kein ,gewicht auf marktschreierische ,anpreisungen1 sie mgen herkommen1 von wo sie wollen1 denn die ,optiker1 welche nur gute ,mikroskope aus der ,hand geben1 haben sich bis jetzt jeder ,marktschreierei sorgsam enthalten4 ,fr den gewhnlichen ,gebrauch und fr grbere ,untersuchungsobjecte1 wie ,trichinen1 ,durchschnitte von ,pflanzentheilen etc41 mgen die kleinen1 fabrikmssig construirten ,mikroskope 7sogenannte ,dutzendmikroskope7 ausreichen1 wenn sie achromatisch sind1 niemals aber sind diese ,instrumente zum ,studium und zur ,prfung feinerer und zarter ,objecte1 wie sie in forensischen ,fllen vorkommen1 verwendbar4 ,objective fr mehr als #cjjmalige ,vergrsserungen sind hier gemeiniglich nur lockende1 aber vllig werthlose ,zugaben4 ,der ,nichtkenner lsst sich nmlich leicht durch die hohe ,zahl der ,vergrsserung1 welche das ,instrument bieten soll1 zum ,kauf verleiten1 es liegt jedoch nicht der ,werth in dieser ,zahl1 sondern in der ,schrfe und ,deutlichkeit des ,bildes1 welches es hervorbringt4 ,ein ,mikroskop mit einer #bjjmal vergrssernden ,kraft bietet oft mehr als ein anderes mit #fjjmaliger ,vergrsserung4 ,was ntzt ein stark vergrssertes ,bild1 was die feineren ,details oder die wesentlichen ,merkmale eines ,objects undeutlich entwickelt8 ,dagegen ist ein scharfes ,bild der kleineren ,vergrsserung weit unterrichtender4 ,fr ,aerzte1 ,apotheker1 ,thierrzte1 ,schullehrer1 ,botaniker gengen #dj- bis #cej;fache ,linearvergrsserungen mit scharfen ,bildern in allen ihnen etwa vorkommenden ,fllen4 ,ist an dem ,mikroskop die ,vorrichtung zur schiefen ,beleuchtung angebracht1 so ist es um so brauchbarer4 ,der ,naturforscher gebraucht natrlich hufig sehr hohe ,vergrsserungen1 dazu ,mikrometer1 ,nicol'sche ,prismen1 ,zeichnenprisma und anderes ,beiwerk1 welches ,alles fr ,nichtnaturforscher meist entbehrlich ist4 ,ob ein ,mikroskop scharfe ,bilder liefert1 lsst sich am besten durch ,vergleich mit einem guten ,mikroskope erkennen4 ,die auflsende oder resolvirende 7penetrirende7 ,kraft oder das optische ,vermgen#d eines ,mikroskops wird durch gewisse ,probeobjecte 7,testobjecte7 geprft4 ,seit den letzten #bj ,jahren sind die ,mikroskope so vervollkommnet worden1 dass die frheren gebruchlichen ,probeobjecte jetzt nicht mehr gelten4 ,dagegen ist der ,satz stehen geblieben3 ,je schwcher die ,vergrsserung eines ,probeobjectes zu sein braucht1 um dessen feinere ,details erkennen zu lassen1 um so besser ist das ,mikroskop48 ,unkundige pflegen1 wenn sie sich nach der ,gte eines ,mikroskops erkundigen1 nur zu fragen3 wie hoch seine vergrssernde ,kraft gehe4 ,dies ist leicht erklrlich1 weil sie glauben1 dass man die winzigen ,objecte nur bei sehr starker ,vergrsserung erkennen knne1 und sie von der optischen ,construction und der ,bestimmung eines ,mikroskopes eine unvollkommene oder unrichtige ,vorstellung haben4 ,wrde man ihnen zwei ,mikroskope1 ein solches mit geringen ,vergrsserungen und sehr scharfen ,bildern und ein solches mit sehr starken ,vergrsserungen zur ,disposition stellen1 sie wrden sehr bald das letztere bei ,seite werfen4 ,durch die in neuerer ,zeit vorgeschrittenen ,verbesserungen der ,aberrationen und die grsseren ,oeffnungen der ,objective haben unsere jetzigen ,mikroskope die lteren durchweg berflgelt1 so dass ltere zu #cjj ,rmk4 den neueren zu #ajj bis #abj ,rmk4 kaum gleich kommen4 ,wie man weiss1 tragen die ,flgel der ,schmetterlinge und die ,haut vieler anderer ,insekten kleine ,schppchen4 ,auf den ,schppchen der ,schmetterlinge sieht man bei einer gewissen ,vergrsserung ,lngsstreifen und bei einer gewissen noch strkeren ,vergrsserung auch ,querstreifen1 welche die ,lngsstreifen verbinden1 und wenn die ,vergrsserung zu einem hohen ,grade gebracht wird1 so lsen sich bei einigen ,schmetterlingsschuppen diese ,lngs- und ,querstreifen in ,kgelchen auf1 welche in geordneten ,reihen stehen4 ,illustration3 ,fig4 #dj4 a ,schuppe von ,hipparchia ,janira1 #fjmal vergrssert1 b ein ,theil derselben bei #bjjmal4 ,vergrss41 c die ,querstreifung bei #fjjmal4 ,vergrsserung4 ,illustration3 ,fig4 #da4 a ,pleurosigma angulatum1 b die ,felder desselben bei #cjj;facher ,vergr41 c dieselben bei sehr starker ,vergrsserung4 ,gewhnlich legt der ,optikus seinem ,mikroskope mittleren ,werthes die ,schuppen der ,hipparchia ,janira als ,probeobject bei1 und er beweist die ,gte des ,mikroskops damit1 wenn die ,lngsstreifen bei einer #fj- bis #hj;fachen ,vergrsserung1 bei einer #ahj- bis #bjjmaligen ,vergrsserung auch die ,querstreifen entwickelt werden4 ,fr die grsseren ,mikroskope whlt man jetzt hufig ,diatomeen1 unter denen ,pleurosigma angulatum und ,navicula ,hippocampus angulata schwer zu entwickeln sind4 ,anfangs erscheint die ,schale glatt und ohne ,zeichnung1 bei starker ,vergrsserung 7#cjj- bis #cej;facher7 und schiefer ,beleuchtung werden quer und theils schiefe1 sich kreuzende ,linien sichtbar1 welche bei der strksten ,vergrsserung und schiefer ,beleuchtung sich zu zusammenhngenden #f;eckigen ,feldern mit heller ,umwallung auflsen4 ,das schwierigste ,probeobject bietet ,surirella ,gemma4 ,diese ,diatomee bildet eine elliptische ,scheibe mit grberen sichtbaren parallelen ,querleisten1 welche von einem in der ,mitte liegenden ,kiele ausgehend in die ,peripherie verlaufen4 ,zwischen diesen ,querleisten1 und zwar diesen parallel1 erblickt man bei strkerer ,vergrsserung feine ,linien4 ,vermag das ,mikroskop endlich die diese feinen ,querlinien wellig durchschneidenden ,lngslinien zu entwickeln1 so dass sich gleichsam ein ,korbgeflecht dem ,auge darbietet1 dann kann man in der ,that mit der ,leistung des ,mikroskops zufrieden sein4 ,aehnlich steht es mit einem anderen ,probeobject1 der ,grammatophora subtilissima1 an deren ,kieselpanzer bei schiefer ,beleuchtung sich ,querlinien entwickeln lassen4 ,illustration3 ,fig4 #db4 ,surirella ,gemma1 circa #djjmal vergrssert4 ,illustration3 ,fig4 #dc4 ,ein ,theil der ,surirella ,gemma bei #ajjj-abjj;facher ,vergrsserung4 ,gebrauch des ,mikroskops4 ,wer sich in den ,besitz eines ,mikroskops gesetzt hat1 ohne vordem je damit beschftigt gewesen zu sein1 muss sich in das ,wesen seines ,instrumentes einstudiren4 ,die erste ,uebung ist1 die dem ,instrumente beigegebenen ,probeobjecte durch alle ,vergrsserungen1 bei hellem und bei schwachem ,tageslichte1 bei schiefer ,beleuchtung1 bei ,lampenlicht zu betrachten1 um ber den ,werth der verschiedenen ,lichteinflsse eine ,einsicht zu gewinnen4 ,dann nehme man ,fasern der ,baumwolle1 der ,wolle1 der ,seide1 der ,leinwand1 ,haare1 lege sie auf das ,objectglas und betrachte sie trocken in allen ,vergrsserungen und bei centrischer und schiefer ,beleuchtung4 ,hierauf befeuchte man diese ,objecte mit ,wasser und betrachte sie auf's ,neue4 ,in gleicher ,weise versuche man sich an ,strkemehlkrnern der verschiedensten ,art4 ,nach solchen ,uebungen gewinnt man sehr bald eine gewisse ,gewandtheit mit dem ,instrument umzugehen1 und man lernt es in seinen ,leistungen kennen4 ,vor ,allem ist es wichtig1 den richtigen ,grad der ,beleuchtung zu finden4 ,anfnger haben grosse ,neigung1 das grellste ,licht aufzusuchen1 und ahnen nicht1 wie sehr sie das ,auge dadurch belstigen und ermden4 ,im ,allgemeinen stellt man das 7gute7 ,mikroskop #b bis #c ,schritt vom ,fenster auf1 selbst wenn auch der ,himmel mit ,wolken bedeckt ist4 ,liegt die ,sonne auf dem ,fenster1 so stellt man das ,mikroskop noch einige ,schritte weiter zurck1 doch immer so1 dass das grelle ,sonnenlicht nicht darauf fllt4 ,die ,objecttischseite oder die vordere ,seite des ,mikroskops wird dem ,fenster zugekehrt4 ,bei ,benutzung des ,lampenlichtes stellt man die ,flamme ungefhr #a ,meter entfernt von dem ,mikroskope auf4 ,man schraubt nun eines der ,objective mit geringerer ,vergrsserung an den ,tubus1 setzt das entsprechende ,ocular auf und stellt den ,tubus so hoch ber den ,objecttisch1 dass zwischen ,objectiv und ,objecttisch circa ein freier ,raum von #b ,fingerbreiten oder #c1e ,centim4 bleibt4 ,nun sucht man das ,licht4 ,man dreht und stellt1 whrend man in das ,ocular hineinsieht1 den ,spiegel so lange gegen das ,tageslicht1 bis sich dem ,auge ein helles ,sehfeld darbietet4 ,hierauf legt man das ,objectglas mit dem in der ,mitte liegenden ,object trocken und frei oder mit einem ,tropfen ,wasser gemischt und mit einem ,deckglase bedeckt ber das ,loch des ,objecttisches1 so dass sich das ,object perpendiculr unter dem ,objectiv befindet4 ,dann schiebt man1 unter ,hineinblicken in das ,ocular1 den ,tubus gegen das ,object sanft abwrts1 bis sich von diesem ein undeutliches ,bild erkennen lsst4 ,nach dieser groben ,einstellung geht man zur feineren ber und hebt oder senkt1 an der ,mikrometerschraube drehend1 den ,objecttisch1 bis man ein klares und scharfes ,bild des ,objectes erblickt4 ,nach der ,beschauung dieses kleineren ,bildes schreitet man zu einer strkeren ,vergrsserung1 welcher man auch noch eine schiefe ,beleuchtung zugiebt4 ,bei den strksten ,vergrsserungen benutzt man ,drehscheibe oder ,blendcylinder4 ,bei ,anwendung der schiefen ,beleuchtung wird die ,blendvorrichtung bei ,seite gestellt4 ,bei der ,einstellung des ,objectes ist zu bemerken1 dass die schwachen ,objective weiter entfernt von dem ,objecte stehen mssen als stark vergrssernde1 welche das ,deckglas oft fast berhren und wegen ihrer kurzen ,brennweite sehr dnne ,deckglser erfordern4 ,fr ,benutzung der am strksten vergrssernden ,objective giebt es besonders dnne ,deckglser1 welche man von den ,optikern bezieht4 ,an finsteren ,tagen und des ,abends ist man genthigt1 bei der ,lampe zu arbeiten4 ,da das grelle ,licht der ,lampe das ,auge sehr angreift und gewhnlich nicht die fr die ,beobachtung brauchbaren ,bilder liefert1 so soll man es auf irgend eine ,weise schwchen4 ,entweder wendet man nur den ebenen ,spiegel zur ,beleuchtung des ,objectes an1 wenn ein solcher an dem ,mikroskop vorhanden ist1 oder man stellt die ,lampe #j1f-a1j ,meter entfernt1 oder man stellt zwischen ,mikroskop und ,lampe eine bluliche ,glasscheibe oder eine ,glastafel auf1 welche durch ,abreiben mit feuchtem ,schmirgel matt gemacht ist4 ,ein ,stck dnne alte ,leinwand1 dnnes paraffinirtes#e ,velinpapier erfllen denselben ,zweck4 ,bei wenig durchsichtigen ,objecten versucht man indess die ,beleuchtung durch directes ,lampenlicht4 ,beobachtungen mit polarisirtem ,licht erfordern immer eine mglichst helle ,beleuchtung und knnen bei ,lampenlicht vorgenommen werden4 ,bei ,gebrauch der stark-vergrssernden ,objective hat man stets1 wie schon frher angegeben ist1 ein dunkleres ,sehfeld4 ,undurchsichtige ,objecte werden von oben beleuchtet1 entweder durch die fr diesen ,zweck vor das ,mikroskop zu stellende oder ber dem ,objecttisch und seitlich daran vorhandene planconvexe ,beleuchtungslinse mit grosser ,brennweite oder durch ein ,prisma4 ,die geeignetste ,beleuchtungsvorrichtung ist hier der ,lieberkhn'sche ,spiegel1 ein ,hohlspiegel1 welcher an das untere ,ende des ,objectivs angesetzt wird2 man trifft ihn jedoch sehr selten an4 ,das ,object1 welches man beobachten will1 darf nicht zu gross und nicht zu dick sein1 sondern klein und mglichst dnn4 ,dann soll man auch nicht zu viel des ,gegenstandes1 wie pulverige ,krper oder ,flssigkeiten1 auf das ,objectglas bringen1 sondern nur einige wenige ,krner oder einen ,tropfen4 ,will man das ,object1 wie es gewhnlich geschieht1 in ,wasser1 ,glycerin etc4 betrachten1 so nimmt man mittelst eines ,glas- oder ,holzstabes einen ,tropfen der ,flssigkeit auf1 bertrgt diesen ,tropfen auf das ,objectglas1 wo sich bereits etwas des pulverfrmigen ,krpers befindet1 und mischt durch ,rhren mit dem ,stabe4 ,nachdem das ,deckglas darber gelegt ist1 bringt man das ,object unter das ,objectiv4 ,chemische ,flssigkeiten 7,reagentien71 wie ,salmiakgeist1 alkalische ,laugen1 ,suren1 ,jodwasser etc4 werden auf dieselbe ,weise wie das ,wasser mittelst eines ,glasstabes auf das ,objectglas bertragen1 oder man lsst den ,tropfen am ,rande des ,deckglschens abfliessen und von hier aus sich mit der ,flssigkeit unter dem ,deckglase vermischen4 ,statt des ,wassers zum ,benetzen der ,objecte ist verdnntes ,glycerin1 eine ,mischung aus #gj ,th4 ,glycerin1 #ae ,th4 #ijproc4 ,weingeist und #ae ,th4 ,wasser1 zu empfehlen4 ,man hlt dieselbe in einer kleinen ,flasche1 welche mit einem ,korke1 durch welchen ein ,glasstab gesteckt wird1 verschlossen ist4 ,mit dem ,glasstabe nimmt man die ,flssigkeit tropfenweise heraus1 um sie auf das ,objectglas zu bertragen4 ,diese ,flssigkeit erhlt sich dauernd klar und trocknet nicht ein4 ,man kann daher die damit genssten ,objecte mehrere ,tage reserviren1 um sie wiederholt unter dem ,objective zu mustern4 ,in ,folge der dem ,glase adhrirenden ,luft1 welche von einer wssrigen ,flssigkeit nicht gelst wird1 bilden sich zwischen ,objectglas und ,deckglschen ,luftblschen1 welche man sich hten muss1 fr ein mikroskopisches ,object zu halten4 ,sie lassen sich an ihrer ,scheiben- oder vielmehr ,kugelform1 ihrer vlligen ,durchsichtigkeit und dem gleichmssigen dunklen breiten1 scharf begrenzten ,rande erkennen4 ,dieser ,rand findet sich auch an anderen ,luftrumen in der ,flssigkeit1 welche nicht ,luftblschen sind4 ,die ,luftblschen entstehen sprlich bei ,anwendung jenes verdnnten ,glycerins oder einer ,mischung aus ,glycerin und ,spiritus4 ,analog den ,luftblschen bieten hohle1 rhrenfrmige1 mit ,luft gefllte1 durchsichtige ,objecttheile dunkele scharfbegrenzte bandartige ,rnder1 welche einen hellen ,streifen einfassen4 ,illustration3 ,fig4 #dd4 ,vergrsserte ,luftblschen in einer ,flssigkeit auf dem ,objectglase4 ,illustration3 ,fig4 #de4 ,eine ,rhre als mikroskopisches ,object4 ,die ,dicke der ,schicht1 welche das ,object bildet1 ist fr das unbewaffnete ,auge oft verschwindend klein1 nicht aber fr das in das ,mikroskop schauende1 besonders bei den mittleren und strkeren ,vergrsserungen4 ,nur die ,ebene des ,objectes1 in welchem der ,brennpunkt des ,objectivs liegt1 sehen wir in dem mikroskopischen ,bilde1 was in anderen ,ebenen liegt entweder nicht oder undeutlich und verschwommen4 ,hebt oder senkt man daher den ,objecttisch durch die ,mikrometerschraube oder1 was dasselbe sagt1 verlegt man den ,brennpunkt des ,objectivs in eine andere ,ebene des ,objects1 so erhlt man das ,bild dieser ,ebene4 ,besteht das ,object z4 ,b4 in einem ,gemisch aus ,wasser und pulverigen ,substanzen von verschiedener ,eigenschwere1 so kann man sehr wohl drei verschiedene ,bilder erlangen und zwar von der oberen1 der mittleren und der untersten ,schicht1 aus welcher das ,object besteht4 ,in dem ,bilde der untersten ,schicht wird man die ,substanzen erblicken1 welche schwerer als ,wasser sind1 in der obersten diejenigen1 welche leichter als ,wasser sind4 ,hieraus folgt auch die ,erklrung1 warum das mikroskopische ,bild im ,allgemeinen nur die ,flchenausdehnung des ,objectes wiedergiebt1 nicht aber die ,dicke desselben4 ,das mit ,wasser oder einer anderen ,flssigkeit gemischte ,object zeigt hufig ,bewegungserscheinungen1 wenn es unter dem ,objectiv beobachtet wird4 ,die ,ursache ist zunchst das ,bestreben der ,flssigkeit1 sich in's ,gleichgewicht zu setzen1 was um so eher herbeigefhrt wird1 wenn der ,tisch1 worauf das ,mikroskop steht1 eine wagerechte ,stellung hat4 ,dann sieht man hufig aber auch1 nachdem die ,flssigkeit lngst in das ,gleichgewicht gekommen ist1 die mikroskopischen ,theile in tanzender 7,brown's ,molekularbewegung7 oder nach verschiedener ,richtung stattfindender ,bewegung 7,molekularattractionsbewegung71 welche keinen andern ,grund zu haben scheint1 als die gegenseitige ,annherung mehrerer ,korkstcken1 welche in einem ,gefsse auf der ,wasserflche schwimmen4 ,ferner muss ein schraubenfrmig gewundenes ,object1 welches sich vorwrts und zugleich um seine ,axe dreht1 den tuschenden ,schein einer ,schlangenbewegung zeigen4 ,diese ,erscheinung beobachtet man an mehreren ,species der ,algen aus der ,familie der ,oscillariaceen 7,vibrio1 ,spirochaeta1 ,spirulina1 ,spirillum etc474 ,diese ,bewegungserscheinungen sind erwhnt1 um den ,anfnger in mikroskopischen ,beobachtungen vor der ,annahme freiwilliger ,bewegungen oder thierischen ,lebens an sonst todten ,krpern zu warnen4 ,wirkliche ,bewegungen infusorischer ,thierchen1 z4 ,b4 des ,rderthierchens1 die ,flimmerbewegung 7,bewegung von ,hrchen1 ,fden1 ,wimpern7 an mikroskopisch kleinen ,thierchen lassen sich leicht erkennen4 ,jevons bezeichnet jene ,bewegungen mit ,pedesis4 ,mit dem ,maasse der ,vergrsserung wchst scheinbar auch die ,schnelligkeit der ,bewegung4 ,wrde ein kleines ,object1 z4 ,b4 ein ,vibrio1 bei #ejj;facher ,linearvergrsserung den ,raum des ,gesichtsfeldes in einer halben ,secunde durchschwimmen1 so ist man verleitet anzunehmen1 dass es sich fast pfeilschnell fortbewege1 whrend es in ,wirklichkeit in derselben ,zeit kaum #a ,millimeter weitergerckt ist4 ,scheinbar hat es in einer ,secunde den ,weg von #ejj ,millimetern zurckgelegt4 ,die ,schnelligkeit der ,bewegungen ist also hier wohl nach ,zeit und ,raum zu bemessen4 ,erwhnung verdienen die sogenannten ,mouches volantes oder ,scotomata 7das ,mckensehen7 in ,form rundlicher oder perlschnurhnlicher oder schlingenfrmiger ,bilder1 welche im ,sehfelde schweben oder darber hinwegfliegen4 ,sie entstehen durch das ,auge selbst und zwar theils durch die schleimigen ,absonderungen der ,meibom'schen ,drsen1 theils durch runde kleine ,krperchen im hinteren ,theile des ,glaskrpers des ,auges4 ,diese ,mouches volantes geben keine ,ursache der ,besorgniss ab4 ,werden sie sehr lstig1 so unterbricht man das ,sehen in das ,ocular auf einige ,augenblicke4 ,mit den chemischen ,flssigkeiten muss man vorsichtig umgehen1 weil sie1 in ,berhrung mit den ,metalltheilen des ,instruments gebracht1 diese leicht angreifen und verderben4 ,die ,suren und ,laugen greifen sogar das ,flintglas der ,objective an4 ,wenn man also mit ,reagentien arbeitet1 so soll dies nie ohne ,deckglas geschehen4 ,wre das ,objectiv damit verunreinigt1 so ist es sofort mit reinem ,wasser abzusplen4 ,wer viel und oft mit dem ,mikroskope arbeiten muss und des ,aus- und ,einpackens desselben berhoben sein will1 wird gut thun1 es unter einer ,glasglocke aufgestellt zur ,hand zu halten1 und zwar an einem trockenen ,orte im ,wohnzimmer4 ,das ,mikroskop1 welches aus einem kalten ,zimmer herbeigeholt ist1 kann nicht sofort gebraucht werden1 denn ,objectivglas und ,ocularglas wrden mit ,feuchtigkeit beschlagen1 letzteres durch die ,ausdnstung des ,mundes und des ,auges4 ,man muss dann warten1 bis es die mittlere ,temperatur angenommen hat4 ,an einen warmen ,ort darf man es auch nicht stellen1 denn die ,kitt- und ,canadabalsamverbindung an den ,linsen wrde leiden4 ,orte1 an welchen ,schwefelwasserstoffentwickelungen stattfinden1 wie in chemischen ,laboratorien1 sind keine ,aufbewahrungsorte1 denn dieses ,gas ist nicht ohne ,einfluss auf den ,bleigehalt der ,linsen1 auch schwrzt es die ,metallfassung4 ,die ,linsen werden1 wenn sie bestubt sind1 mit einem weichen trockenen ,haarpinsel oder durch sanftes ,reiben mit feiner alter weicher ,leinwand oder weichem ,handschuhleder klar gemacht4 ,das ,stativ darf weder durch scharfe ,putzsubstanzen1 ,wiener ,kalk1 ,kreide etc41 noch durch ,abreiben mit ,spiritus gereinigt werden4 ,damit wrde der ,lack1 mit welchem die ,metalltheile berzogen sind1 verloren gehen4 ,die ,reinigung geschieht mit trockener1 sehr weicher1 feiner alter ,leinwand und1 wenn es nthig ist1 unter ,anfeuchten mit etwas ,wasser4 ,man reibt damit nach dem ,striche des ,lackanstriches2 nicht quer darber hinweg4 ,wer diesen ,rath nicht befolgt1 raubt seinem ,instrument das elegante ,aussehen4 ,in die ,objective fllt nur zu hufig ,staub und ,schmutz1 welche im ,sehfelde vergrssert zum ,vorschein kommen und bei der ,beobachtung sehr strend wirken4 ,diese ,staubtheile sieht man sofort am besten1 wenn man durch das gegen das ,licht gehaltene ,objectiv und zwar von seiner unteren ,seite 7der ,flachseite der ,linse7 aus blickt4 ,man schraubt es dann aus einander und reinigt die ,glser mit einem trocknen ,pinsel4 ,sind keine besonderen ,staubdeckel fr die ,objective vorhanden1 so schliesse man ihre ,oeffnung mit einem reinen glatten ,korke4 ,das ,auge soll man durch langes ,sehen in das ,mikroskop nicht zu sehr ermden1 sondern fter ausruhen lassen4 ,gut ist es1 das eine und das andere ,auge abwechselnd in dem ,hineinsehen zu ben und dadurch beide ,augen an die ,anstrengung zu gewhnen4 ,ferner ist es auch weniger angreifend1 wenn man das eine ,auge offen hlt1 whrend das andere in das ,instrument sieht4 ,man versuche sich daran zu gewhnen4 ,ein gesundes ,auge wird durch mikroskopische ,uebungen weder geschwcht1 noch in seinem optischen ,vermgen gestrt1 sondern nur ermdet4 ,htet man das ,auge vor dem ,einflsse zu grellen ,lichtes bei ,beleuchtung der ,objecte und gnnt man ihm ftere ,ruhe1 so wird es sogar fr seine mikroskopischen ,arbeiten gestrkt4 ,der ,gebrauch des ,mikroskops ist weder dem ,weitsichtigen noch dem ,kurzsichtigen untersagt1 der letztere ist sogar vor allen ,anderen fr mikroskopische ,arbeiten befhigt1 diejenigen jedoch1 welche an ,congestionen nach dem ,kopfe leiden1 drfen sich auf angestrengte mikroskopische ,arbeiten nie einlassen4 ,mnner in den mittleren ,jahren und ltere empfinden das ,unbequeme und ,lstige1 anhaltend stehend mit abwrts geneigtem ,halse und ,kopfe oder wohl gar mit gekrmmtem ,nacken am ,mikroskop zu arbeiten4 ,wenn an dem ,mikroskop die ,vorrichtung zum ,umlegen fehlt1 so stelle man es auf einen gengend niedrigen ,tisch1 vor welchem man wenigstens sitzend in das ,instrument blicken kann4 ,darstellung mikroskopischer ,objecte4 ,hierber lassen sich in kleinem ,rahmen schon wegen der ,mannigfaltigkeit der ,krper und wegen der ,verschiedenheit der ,zwecke1 wozu die ,objecte dienen1 keine ausfhrlichen ,anweisungen geben4 ,wer darber mehreres nachlesen will1 dem empfehle ich die in der ,vorrede erwhnten ,werke ber das ,mikroskop4 ,gewhnlich eignet sich der ,anfnger durch die ,uebung die nthige ,technik und ,umsicht an1 oft schneller als durch ,belehrung aus den ,bchern4 ,illustration3 ,fig4 #df4 ,valentin'sches ,doppelmesser4 ,illustration3 ,fig4 #dg4 ,lancettfrmiges ,messer4 #a_/b ,grsse4 ,flssigkeiten bedrfen selten einer besonderen ,behandlung4 ,von grsseren ,krpern macht man sehr feine ,schnittchen4 ,hierin liegt eigentlich die ,kunst1 dem ,auge den innern ,bau oder die organische ,zusammensetzung der ,objecte sichtbar zu machen4 ,das ,object1 was nicht gengende ,durchsichtigkeit bietet1 ist fr ein ,mikroskop nicht geeignet4 ,die ,lichtstrahlen mssen von dem ,objecte nothwendig zu dem ,auge des ,beobachters dringen4 ,sind die ,krper hart und sprde1 so weicht man sie in kaltem oder heissem ,wasser1 ,spiritus1 ,glycerin1 verdnnter ,aetzlauge etc41 je nachdem dies zulssig ist1 ein1 um sie weich zu machen4 ,dann schneidet man feine ,schnittchen davon ab4 ,als ,theilungs- und ,schneideinstrument gebraucht man ,doppelmesser 7von ,valentin1 ,gerber1 ,harting71 ,doppellancetten1 ,doppelmeissel4 ,fr den gewhnlichen ,gebrauch reichen ein oder zwei scharfe1 lancettfrmige ,messer1 ein solches mit dicker und ein solches mit dnnerer ,klinge aus4 ,im ,nothfall versieht ein ,rasiermesser denselben ,dienst4 ,nothwendig gebraucht man zwei ,prparirnadeln1 ,nadeln aus ,stahl mit eckigem ,handgriff 7,fig4 #dh71 eine krumme ,scheere1 eine ,pincette1 einige grssere und kleinere ,haarpinsel4 ,zum ,zerschneiden harter ,krper zu sehr dnnen ,schnitten wendet man eine ,uhrfeder an1 welche wie eine ,sge aufgespannt ist4 ,illustration3 ,fig4 #dh4 ,prparirnadel4 ,illustration3 ,fig4 #di4 ,krumme ,scheere4 ,das ,messer 7auch das ,doppelmesser71 womit man eine feine ,schnitte eines weichen ,krpers machen will1 wird zu diesem ,behufe vorher mit ,wasser befeuchtet4 ,die ,schnitte1 welche sich beim ,schneiden auf die ,klinge des ,messers schiebt1 nimmt man mit einer ,nadel1 besser1 wenn sie sehr zart ist1 mit einem ,pinsel auf und trgt sie auf das ,objectglas4 ,kommt es nicht auf die ,erhaltung der ,gestalt des ,objectes an1 wie bei der ,fleischfaser zur ,untersuchung auf ,trichinen1 so macht man die ,schnitte bequemer mit der krummen ,scheere1 legt sie mittelst einer ,nadel auf das ,objectglas und zerfasert oder breitet sie daselbst mit ,hilfe der ,prparirnadeln aus4 ,als ,unterlage beim ,schneiden mit dem ,messer dient ein glattes ,stck ,korkholz 7ein grosser ,korkpfropfen7 oder eine ,scheibe aus ,knochen4 ,das ,reinigen oder ,auswaschen zarter weicher ,objecte 7um sie z4 ,b4 von ,salzen1 ,strkemehl1 ,harz1 ,fett etc4 zu befreien71 vollfhrt man mittelst eines weichen ,pinsels1 der nach ,art des ,wegzuwaschenden mit ,wasser1 ,spiritus1 ,aether etc4 getrnkt ist4 ,ueberflssige ,flssigkeit wird von dem ,objectglase mittelst eines ,streifens ,fliesspapiers oder einer kleinen ,pipette weggenommen4 ,sind die ,krper zu klein1 um daraus ,schnitten zu machen1 so mischt man sie entweder mit einer ,mischung aus gleichen ,theilen feingepulvertem ,gummi ,arabicum und ,wasser und lsst die ,masse trocknen1 oder man klebt den sehr dnnen ,krper 7wie ,haare1 ,borsten7 mit ,gummischleim auf ,korkholz auf4 ,das der ,schnitte anhaftende ,gummi wird mit ,wasser weggewaschen4 ,weiche animalische und vegetabilische ,theile trocknet man bis zu einem gewissen ,grade1 macht dann ,schnitten davon und weicht diese in ,wasser wieder auf4 ,um einen animalischen weichen ,krper starrer fr den ,schnitt zu machen1 legt man ihn in ,spiritus1 anfangs in schwachen1 spter in strkeren4 ,ein ,erhrtungsmittel fr animalische ,theile ist eine dnne ,lsung von ,chromsure1 essigsaurem ,kali1 besonders aber von ,chlorcalcium4 ,harte ,pflanzentheile erweicht man durch ,kochen mit ,wasser oder durch ,einweichen in schwacher ,kalilauge oder filtrirter ,pottaschenlsung4 ,von harten ,mineralsubstanzen in ,stcken1 welche ,ueberreste organischer ,wesen enthalten1 kratzt man kleine ,partikel ab oder pulvert sie4 ,werden dadurch jene ,ueberreste in zerbrochener ,form erhalten1 so kann man die ,substanz in eine kochend heisse ,glaubersalzlsung werfen und darin erkalten lassen4 ,wenn sie ein porses ,gefge hat1 so wird sie auf diese ,weise mrbe4 ,will man die ,erscheinungen beobachten1 welche chemische ,agentien auf ,objecte ausben1 so pflegt man die ,lsung des ,reagens mittelst eines ,glasstabes an den ,rand des ,deckglases zu tragen1 damit es durch ,capillaritt zwischen ,deckglas und ,objectglas eindringt4 ,soll das ,reagens langsam zum ,object treten1 so verbindet man einen ,tropfen des ,reagens r 7,fig4 #ej7 mit dem ,object o unter dem ,deckglase durch einen leinenen oder baumwollenen ,faden4 ,illustration3 ,fig4 #ej4 ,als ,frbesubstanzen fr ,objecte eignen sich ,lsungen von den verschiedenen ,anilinfarbstoffen in ,weingeist oder in jenem ,s4 #ee erwhnten verdnnten ,glycerin2 blauer ,karmin1 gelst in verdnntem ,glycerin2 oxalsaure ,lsungen des ,berlinerblau2 rother ,karmin1 gelst in verdnntem ,salmiakgeist2 eine ,tinktur aus rothem ,sandelholz und glycerinhaltigem ,spiritus4 ,ist ein ,object nun passend vorbereitet fr die ,beobachtung1 so wird es mit einem ,deckglschen bedeckt4 ,dadurch wird das ,object vor usseren ,zuflligkeiten geschtzt1 die ,flssigkeiten knnen weniger verdunsten und1 was die ,hauptsache ist1 das ,object wird dadurch in eine ebene ,flche gebracht4 ,das ,maass des ,druckes1 unter welchem das ,deckglas aufgelegt wird1 hngt von der natrlichen ,beschaffenheit des ,objectes ab4 ,die ,vorrichtungen zur ,erzeugung eines constanten ,druckes sind schon ,seite #ca angegeben4 ,sie werden angewendet1 wenn ein gleichmssiger ,druck zwischen ,daumen und ,zeigefinger nicht ausreicht4 ,in manchen ,fllen wird man bei ,flssigkeiten und pulpsen ,substanzen das ,deckglas sanft hin- und herschiebend auf das ,object drcken1 um eine recht dnne ,flssigkeitsschicht zu erzeugen und die ,adhsion des ,deckglases an das ,objectglas zu vermehren1 oder kleine ,thierchen in ihren ,bewegungen zu hindern1 oder hohle ,krper von nicht hohlen zu unterscheiden4 ,bei ,untersuchung kleiner ,wesen 7,infusorien1 ,algen7 legt man ein kleines ,papierschnitzel oder einen ,seidenfaden unter das ,deckglas1 um den ,druck auf das ,object nicht zu weit zu fhren4 ,dasselbe muss geschehen1 wenn man die ,bewegung der ,sfte in zarten ,pflanzentheilen 7wie in den ,wurzelhaaren von ,hydrocharis ,morsus ranae ,l41 den ,haaren von ,urtica etc471 welche mit ,wasser unter das ,mikroskop gebracht werden1 beobachten will4 ,zarte sehr durchsichtige ,objecte1 welche das ,licht zu wenig brechen1 werden durch ,frbung sichtbar gemacht und je nach ihrer natrlichen ,beschaffenheit wendet man dnne ,lsungen von ,jod1 ,chromsure1 ,eisenchlorid in ,wasser an4 ,zur ,darstellung der ,jodlsung mischt man #a bis #b ,tropfen ,jodtinktur mit circa #aej ,tropfen ,wasser oder der bereits frher erwhnten ,mischung aus #gj ,theilen reinem ,glycerin1 #ae ,theilen ,weingeist und #ae ,theilen ,wasser4 ,um eine strkere ,frbung zu erzeugen1 mischt man #b bis #d ,tropfen ,jodtinktur mit #ej ,tropfen ,wasser und #ej ,tropfen ,weingeist4 ,um die ,structur zarter und sehr durchsichtiger ,objecte sichtbar zu machen1 weicht man das ,object einige ,zeit in ,farbstofflsungen1 wie sie auf der vorhergehenden ,seite angegeben sind1 ein4 ,aufbewahrung mikroskopischer ,objecte4 ,eine sehr wesentliche ,angelegenheit des ,mikroskopikers ist die1 die ,prparate in ihrem natrlichen ,zustande aufzubewahren4 ,die ,vorbereitungen und ,vorsichtsmaassregeln hierzu sind natrlich je nach der ,beschaffenheit der ,objecte sehr verschiedene und sind auch abhngig von den ,erfahrungen des ,mikroskopikers4 ,daher knnen hier nur ,andeutungen gegeben werden4 ,eine ,menge ,objecte werden trocken aufbewahrt1 wie ,salzniederschlge1 ,kieselpanzer1 ,haare1 ,fischschuppen1 ,insektenschuppen1 ,gespinstfasern4 ,auf das ,object legt man ein dnnes ,deckglschen und verklebt dieses und das ,objectglas mit einem ,streifen bunten ,papiers1 welcher in der ,mitte1 wo das ,object liegt1 durchbrochen 7ausgelocht7 ist4 ,als ,klebemittel gebraucht man einen dicken ,schleim aus arabischem ,gummi4 ,whrend des ,verklebens hlt man das ,deckglas gegen das ,object etwas angedrckt4 ,auf das ,papier schreibe man den ,namen des ,objectes4 ,trockene vegetabilische und animalische ,objecte1 welche noch einen solchen ,feuchtigkeitsgrad besitzen1 dass sie der ,erzeugung von ,algen oder ,parasiten ausgesetzt sind1 bringt man auf das ,objectglas und bedeckt sie mit einem ,tropfen einer ,flssigkeit aus #a ,th4 venetianischem ,terpentin und #ajj ,th4 franzsischem ,terpentinl4 ,nachdem der ,tropfen ,flssigkeit an einem staubfreien ,orte abgedunstet ist1 legt man das ,deckglas auf und verklebt4 ,sehr viele ,objecte1 deren natrlicher ,zustand von einem starken ,feuchtigkeitsgrade abhngt1 mssen in einer ,flssigkeit bewahrt werden1 welche der ,selbstentmischung nicht unterliegt1 auf das ,gefge des ,objectes nicht auflsend wirkt und der ,bildung von ,pilzen und ,algen zuwider ist4 ,eine solche ,flssigkeit ist zunchst eine mit wenig ,carbolsure versetzte und dann filtrirte ,lsung des reinen ,chlorcalciums in der #e- bis #f;fachen ,menge verdnntem ,glycerin1 oder eine ,lsung von #a ,th4 hellem ,leim in #b ,th4 verdnnter ,essigsure4 ,zur ,aufbewahrung in der ,chlorcalciumlsung eignen sich die meisten animalischen ,substanzen1 wie ,infusorien1 ,milben1 ,wrmer1 ,zellsubstanz1 ,gehirn1 ,rckenmark1 ,haare1 ,schuppen etc41 ferner ein sehr grosser ,theil vegetabilischer ,substanzen1 jedoch darf man hier nicht bersehen1 dass die ,lsung die ,strkemehlkrner anschwellt und durchsichtiger macht4 ,sollen diese also ihre natrliche ,form bewahren1 so darf die ,chlorcalciumlsung nicht angewendet werden1 dagegen aber verdnntes ,glycerin 7,mischung ,i74 ,als geeignete ,flssigkeiten fr thierische und vegetabilische ,objecte1 welche sehr leicht der ,vermoderung oder ,fulniss unterliegen1 oder welche im feuchten ,zustande aufbewahrt werden1 sind folgende ,mischungen oder ,lsungen zu empfehlen3 ,i4 ,,ii4 ,,iii4 ,glycerin #gj ,glycerin #ajj ,glycerin #ajj ,spiritus #ae ,spiritus #ej dest4 ,wasser #hj dest4 ,wasser #ae dest4 ,wasser #ej ,sublimat #a ,carbolsure #c ,,iv4 ,v4 ,,vi4 ,glycerin #ej ,glycerin #ajj ,glycerin #ajj ,chlorcalcium #bj ,kochsalz #aj dest4 ,wasser #ajj dest4 ,wasser #ajj essigs4 ,alaunerde #e ,salzsure #e ,spiritus #cj dest4 ,wasser #ej ,sublimat #a ,diese nach ,gewichtstheilen ausgefhrten ,mischungen werden entweder durch ,filtration oder durch ,absetzenlassen in verschlossenen ,gefssen oder durch ,klarabgiessen gereinigt4 ,die ,objecte lsst man mehrere ,stunden und lnger in einer dieser ,flssigkeiten liegen1 damit sie sich damit gehrig vollsaugen1 oder man legt sie auf den ,objecttrger und giebt einen ,tropfen der mit gleichviel ,spiritus gemischten ,flssigkeit darauf4 ,dies wiederholt man nach dem ,abdunsten1 bis das ,object gengend getrnkt erscheint4 ,thierische ,substanzen1 welche leicht faulen1 erfordern beispielsweise die ,mischung ,,ii41 ,blutkrperchen die ,mischung ,,iii41 gefrbte animalische ,krper die ,mischung ,v41 kleine ,thiere1 ,algen etc4 die ,mischung ,,iv41 die meisten ,pflanzenprparate die ,mischung ,,ii4 und ,,iv41 ,strkemehlkrner die ,mischung ,i4 ,frbungen mit ,chromsure sind bei ,gebrauch dieser ,mischungen nicht anwendbar1 dagegen vertrgt sich die ,chromsure mit wssriger ,chlorcalciumlsung4 ,zur ,frbung der ,strkemehle bedient man sich des ,jodwassers oder einer ,jodlsung1 dargestellt aus #b ,th4 ,jod1 #c ,th4 ,jodkalium1 #gj ,th4 ,glycerin1 #ae ,th4 ,wasser und #ae ,th4 ,spiritus4 ,flssigkeiten und ,mischungen zur ,conservirung mikroskopischer ,objecte sind mehrere gerhmt3 ,dane empfiehlt ein ,gemisch aus #d ,th4 ,glycerin1 #b ,th4 dest4 ,wasser1 #a ,th4 ,gelatine2 ,beale eine ,verbindung des ,glycerins mit ,leim 7das ,gemisch wird vor der ,anwendung erwrmt74 ,farrants gebraucht eine ,mischung aus gleichen ,theilen arab4 ,gummi1 ,glycerin und einer gesttigten wssrigen ,lsung von arseniger ,sure4 ,die ,goadby'sche ,flssigkeit 7conserving liquor7 wird bereitet aus ,kochsalz #fj ,gm41 ,alaun #cj ,gm41 ,sublimat #j1ac ,gm41 kochendem destill4 ,wasser #acjj ,gm4 und durch ,filtration 7sehr zu empfehlen74 ,pacini empfiehlt #b ,flssigkeiten4 ,i4 ,sublimat #a ,th41 reines ,chlornatrium #b ,th41 ,glycerin #ac ,th41 destill4 ,wasser #aac ,th4 ,,ii4 ,sublimat #a ,th41 ,essigsure #b ,th41 ,glycerin #dc ,th41 dest4 ,wasser #bae ,th4 ,mitunter werden trockene ,objecte 7wie ,theile von ,insekten1 ,sporen1 ,pollen7 in ,canadabalsam1 eine ,terpentinart1 die sich auch durch einen klaren venedischen ,terpentin ersetzen lsst1 eingelegt4 ,ist der ,terpentin zu dick1 so verdnnt man ihn mit etwas ,terpentinl bis zur ,dickflssigkeit4 ,die ,frbung der ,objecte bietet manche ,vortheile1 indem einzelne ,theile derselben sich mit dem ,farbstoff verbinden und dadurch fr das ,auge schrfer hervortreten4 ,geeignete ,farbstoffe sind ,indigocarmin 7in ,wasser klar lslicher71 ,anilinpigmente1 ,blauholztinctur4 #a ,th4 ,indigocarmin wird in #ajj ,th4 destill4 ,wasser und #h ,th4 ,spiritus1 #a ,th4 ,anilinpigmente 7,rosanilin7 in einer ,mischung von #ajj ,th4 ,spiritus und #ajj ,th4 ,wasser gelst4 ,die ,blauholz- 7,campecheholz-7 ,tinktur wird aus #a ,th4 des kleingeschnittenen ,blauholzes1 #bj ,th4 ,spiritus und #cj ,th4 ,wasser unter ,maceration dargestellt4 ,jede dieser ,pigmentlsungen muss durch ,papier filtrirt sein4 ,davon setzt man zu je #ajj ,th4 der oben angegebenen #f ,objectflssigkeiten #c-e ,th4 ,in letzterer ,mischung kann das ,objectstck eingeweicht werden1 um es dann in der nicht gefrbten ,flssigkeit unter das ,deckglas zu bringen4 ,um ,objecte oder die ,umrisse einzelner ,theile derselben schwarz zu tingiren1 befeuchtet man sie mit ,hllensteinlsung 7#a ,th4 ,hllenstein in #cj ,th4 destill4 ,wasser71 wscht sie nach ,verlauf einer halben bis ganzen ,stunde mit destillirtem ,wasser ab und bringt sie mit den ,flssigkeiten ,i4 oder ,,ii4 unter das ,deckglas4 ,die ,flssigkeiten ,,iii4-,,vi4 sind hier nicht verwendbar4 ,die ,bedeckung mit ,deckglas geschieht in folgender ,weise4 ,das reine trockne ,deckglas erfasst man an einer der ,ecken mit einer sich selbst schliessenden ,pincette1 bestreicht den ,rand der ,flche1 welche dem ,objecte zugewendet werden soll1 in einer ,breite von #b bis #c mm mit einem der unten erwhnten ,lacke ,i4 und ,,ii41 legt hierauf das ,deckglas auf das mit einem ,trpfchen der ,conservationsflssigkeit bedeckte ,object1 fasst ,deckglas und ,objecttrger zwischen ,daumen und ,zeigefinger der linken ,hand1 ohne jedoch zu drcken1 trocknet den ,rand des ,deckglases und die daran stossende ,umgebung auf dem ,objecttrger mit ,fliesspapier ab und umzieht mittelst ,pinsels den usseren ,rand des ,deckglases mit einem breiten ,striche ,lack ,i4 oder ,,ii41 so dass der ,strich in seiner ,breite zur ,hlfte auf dem ,deckglase1 zur ,hlfte auf dem ,objecttrger ruht4 ,der ,strich1 welcher sehr schnell trocknet1 wird sofort noch einmal mit ,lack berzogen4 ,nach einigen ,stunden giebt man einen dritten ,ueberzug4 ,zuletzt giebt man einen ,ueberzug mit dem ,lack ,,iii4 ,bei jedem neuen ,lackberzuge streicht man um eine ,zwirnsfadenbreite ber die ,grenze des trocknen ,anstrichs hinweg4 ,in vielen ,fllen ist das ,einlegen der ,objecte in flssigen ,leim anwendbar4 ,dieser ist besonders bequem1 da er sehr durchsichtig ist1 den ,raum zwischen ,deckglas und ,objectglas gut fllt und das1 was davon beim ,druck des ,deckglases ber den ,rand dieses letzteren heraustritt1 schnell trocknet und hart wird4 ,dieser ,rand wird mit einem hnlichen ,leim1 der mit ,chromgrn1 ,chromgelb1 ,schwarz etc4 prparirt und gemischt ist1 eingefasst4 ,ist diese ,einfassung vllig trocken1 so lackirt man sie mit ,lack ,,iii4 oder besser mit dem ,universallack 7,,iv474 ,illustration3 ,fig4 #ea4 ,objecthalter 7#b_/c ,grsse74 ,bei der ,darstellung mehrerer ,objecte ist das ,halten zwischen den ,fingern sehr lstig und zeitraubend4 ,bequem sind dann die ,objecthalter1 von welchen man mehrere neben einander auf ein circa #h ,ctm4 breites ,brett mittelst ,siegellacks aufgesetzt hat4 ,ein ,objecthalter besteht aus #b ,korken 7,fig4 #ea1 a u4 b71 welche durch einen zweischenkeligen messingenen ,draht gegen einander gedrckt werden4 ,der ,kork a ist mit ,siegellack auf das ,brett d gesetzt4 ,die ,lcher in den ,korken1 in welche man den ,draht steckt1 sind durch eine glhende ,stricknadel vorgebohrt4 ,durch den ,kork a geht der ,draht in der ganzen ,lnge des ,durchmessers des ,korkes1 in den ,kork b reicht er nur zu #b_/c der ,lnge desselben4 ,der ,kork b wird nach der ,grsse der ,deckglser gewhlt und ist an der ,flche1 mit welcher er auf dem ,kork a steht1 etwas ausgebuchtet1 so dass er nur mit seinem ,rande auf das ,deckglas drckt1 die ,mitte des ,deckglases also geringeren ,druck erfhrt4 ,die ,darstellung dieser ,vorrichtung ist keine schwierige4 ,jeder1 wer derselben bedarf1 kann sie sich selbst besorgen4 ,indem man den ,kork b sanft hebt1 schiebt man das ,object darunter1 versieht es daselbst mit der ,leim- oder ,lackfassung etc4 ,flssiger ,leim4 #aj ,th4 heller1 klarer ,tischlerleim werden in #aj ,th4 kochendem ,wasser gelst und noch heiss mit #aj-ab ,th4 concentrirtem ,essig 7,acidum aceticum dilutum der ,apotheken71 sowie einigen ,tropfen ,carbolsure versetzt4 ,sollte er nach dem ,erkalten gelatiniren1 so macht man ihn durch ,erwrmen wieder flssig und setzt noch #a bis #b ,th4 oder soviel concentrirten ,essig hinzu1 bis er nach dem ,erkalten flssig bleibt4 ,der hellere ,tischlerleim ist der sogenannten ,gelatine vorzuziehen4 ,schwarzer ,lack ,i4 ,nimm #a ,th4 ,leinlfirniss und #aj ,th4 ,bernsteinkolophon 7,colophonium ,succini74 ,in einem porcellanenen oder irdenen ,tpfchen schmilzt man beides zusammen4 ,man nimmt das ,gefss vom ,feuer oder von der ,lampe weg und lsst es etwas abkhlen4 ,hierauf giesst man 7vom ,feuer entfernt7 unter ,umrhren mit einem eisernen ,spatel in sehr kleinen ,portionen nach und nach #ae ,th4 franzsisches ,terpentinl und nach einer ,stunde1 wo die ,mischung ziemlich abgekhlt ist1 #aj ,th4 ,benzin hinzu4 ,das ,ganze bringt man in eine trockene ,flasche1 worin sich #aj ,th4 zerstossenes ,judenpech 7reiner ,asphalt7 befinden4 ,man pfropft zu1 stellt es einige ,tage bei ,seite und schttelt fter um4 ,ist der ,lack zu dickflssig1 so verdnnt man ihn mit ,terpentinl4 ,statt dieses ,lackes kann man auch gewhnlichen ,eisenlack anwenden4 ,weisser ,lack ,,ii4 ,mastix #aj ,th41 ,dammar #d ,th41 ,sandarak #d ,th41 smmtlich zerstossen1 vened4 ,terpentin #a ,th41 #bj ,th4 franzs4 ,terpentinl und #aj ,th4 ,benzin werden in einer ,flasche mehrere ,tage fter umgeschttelt und hierauf die ,lsung1 nachdem die ,flasche gut zugepfropft ist1 zum ,absetzen bei ,seite gestellt4 ,der spter klar abgegossene oder filtrirte ,lack wird theils zum ,gebrauch in einem ,mrser mit trocknem ,permanentweiss zusammengerieben1 theils1 wie er ist1 aufbewahrt4 ,er giebt einen guten ,glanz und besitzt viel ,zhigkeit4 ,ist er zu dnn1 so darf man nur das ,gefss1 worin er ist1 einen ,tag geffnet stehen lassen4 ,glanzfirniss ,,iii4 ,sandarak #ab ,th41 ,mastix #f ,th4 werden etwas zerstossen in eine trockene ,flasche geschttet1 dazu ,copaivabalsam #b ,th41 venedischer ,terpentin #c ,th41 franzsisches ,terpentinl #d ,th41 und wasserfreier ,spiritus #cf ,th4 gegeben4 ,man stellt die zugepfropfte ,flasche #h ,tage bei ,seite1 schttelt dabei fters um und lsst dann den ,lack einige ,wochen klar absetzen4 ,als ,lack fr ,messingtheile an dem ,mikroskop mischt man gleiche ,theile dieses ,glanzfirnisses und einer filtrirten ,lsung von #e ,th4 gutem ,schellack und #b ,th4 ,drachenblut in #de ,th4 wasserfreiem ,spiritus4 ,universallack ,,iv4 #ae ,th4 guter ,schellack1 #c ,th4 ,mastix und #ij ,th4 kuflicher wasserfreier ,spiritus werden in eine zu verstopfende ,flasche gegeben und unter fterem ,umschtteln so lange bei ,seite gestellt1 bis ,lsung erfolgt ist4 ,der ,lack wird nach mehrtgigem ruhigem ,stehen klar abgegossen4 ,nimmt man zur ,erzeugung eines farblosen ,lackes weissen ,schellack1 so ist noch ein ,zusatz von #a ,th4 venedischem ,terpentin erforderlich4 ,mikroskopische ,objecte4 ,wenngleich die bildliche ,darstellung mikroskopischer ,objecte durch ,holzschnitt sehr viel zu wnschen brig lsst1 so reicht sie dennoch fr den anfangenden ,mikroskopiker aus1 ihm eine ,vorstellung von den ,objecten zu geben1 sie zu erkennen1 zu unterscheiden und sie aufzusuchen4 ,sie sind jedenfalls die erste und beste ,anleitung1 den ,anfnger in das mikroskopische ,studium einzufhren4 ,fr das ,erkennen der ,objecte aus dem ,thier- und ,pflanzenreiche ist die ,bekanntschaft mit der ,zelle ein vornehmliches ,erforderniss2 daher mge eine kurze ,erklrung des ,wesens und des ,baues der ,zelle hier einen ,platz finden4 ,die ,zelle allein ist das ,material1 aus welchem ,leben zu ,stande kommt1 sie ist daher das ,element des ,lebens1 und jeder pflanzliche und thierische ,organismus nimmt von einer einfachen ,zelle seinen ,anfang4 ,jede ,zelle ist eine ,lebenseinheit und jeder organisirte ,krper besteht aus so vielen ,lebenseinheiten1 als er ,zellen besitzt1 die in ihrem ungelsten ,zusammenwirken das ,leben des ,ganzen darstellen4 ,daher ist das ,leben eines thierischen und pflanzlichen ,krpers die ,summe der ,lebenserscheinungen aller ,zellen1 aus denen er zusammengesetzt ist4 ,die allen ,zellen angehrenden ,lebenserscheinungen sind vegetativ und bezwecken die ,ernhrung oder ,erhaltung und die ,vermehrung oder ,reproduction4 ,die ,zelle ist also zugleich ,vegetations- und ,reproductionsorgan4 ,schleiden war es zuerst1 der die ,bausteine kennen lernte1 aus denen die ,pflanze ihren ,leib bildet1 und zwar die ,zellen4 ,er zeigte zuerst das ,wachsthum der kleinen ,zellenblase auf und um den sie erzeugenden ,zellkern1 ihre verschiedenen ,formen und ,gruppirungen1 ihre ,umwandlung in ,fasern und ,gefsse4 ,die an der ,pflanze erforschte ,zelle hielt man fr ein ,eigenthum der ,pflanzenwelt4 ,da trat ,henle 7#ahcg7 den ,beweis an1 dass die ,zelle das ,lebenselement der ganzen organisirten ,natur sei1 indem er die ,oberhaut des ,menschen als ein ,complex von ,zellen erkannte1 welche selbststndig und ohne ,einfluss der ,blutgefsse wachsen4 ,th4 ,schwann endlich wies 7#ahci7 die ,uebereinstimmung der ,thiere und ,pflanzen8 im ,aufbau ihres ,krpers aus ,zellen und im ,wachsthum dieser ,zellen mit aller ,gewissheit nach4 ,illustration3 ,fig4 #eb4 a ,zwei ,protoplasmazellen1 b eine solche1 deren usserste ,schicht dichter geworden ist c zwei solche ,zellen1 in deren ,inhalte die ,bildung von ,zellkernen vor sich geht4 ,illustration3 ,fig4 #ec4 a ,eine von einer ,membran eingeschlossene ,zelle1 b zwei ,zellen mit ,zellkern und den ,anfngen 7,protoplasmawnden7 zu ,tochterzellen1 c zwei gleiche zusammenhngende ,zellen nn wsserige ,plasmatropfen1 d ,zelle mit ,strkemehlkrperchen4 ,die ,zelle ist ein blschenartiges ,gebilde1 in ihrem ersten ,urzustande eine ,protoplasmazelle1 eine nach aussen begrenzte ,portion ,plasma oder ,protoplasma1 ,bildungsstoff1 welcher sich in seiner ,lebensthtigkeit zunchst mit einer ,hautschicht1 der ,zellenmembran1 umgiebt und meist auch in seinem ,innern die ,bildung der ,anfnge von ,tochter- und ,enkelzellen1 den ,zellkernen und den in diesen lagernden ,kernkrperchen ermglicht4 ,der ,inhalt der lebenden1 sich entwickelnden ,zelle1 deren ,gestalt eine sehr verschiedene sein kann1 ist theils mehr oder weniger flssig1 theils auch fest4 ,in der von einer ,membran eingeschlossenen ,pflanzenzelle findet sich als ,wandbeleg dieser ,membran eine dichtere1 oft erhaltende ,plasmaschicht 7,primordialschlauch7 und in dem von letzterer eingeschlossenen ,flssigkeit ein oder mehrere ,zellkerne4 ,das ,plasma1 der ,inhalt der lebenden ,zelle1 ist nicht structurlos1 sondern organisirt1 was sich durch die ,bewegung1 durch die ,strmungen in dem flssigen ,theile des ,plasma zu erkennen giebt4 ,bei den trocknen oder abgestorbenen organischen ,krpern kommt natrlich die lebende ,zelle nicht mehr in ,betracht1 sondern die todte1 nicht vegetirende1 trockne1 mehr oder weniger feste ,zelle4 ,die ,membran und der ,kern der thierischen ,zelle bestehen aus ,eiweisskrpern verschiedener ,art1 denn die ,membran wird z4 ,b4 von verdnnten ,suren 7wie verdnnter ,essigsure7 leicht aufgelst1 der ,kern aber nicht4 ,der ,zelleninhalt besteht theilweise aus ,eiweisskrpern in verschiedenen ,modificationen1 theils in gelster1 theils weicher1 theils fester ,form4 ,in der ,muskelzelle nennt man die ,eiweissmodification ,syntonin1 in den rothen ,blutkrperchen ,globulin1 in den ,zellen der ,schleimdrsen ,mucin1 in denen der ,milchdrse ,kasen1 in den ,drsenzellen der ,magenschleimhaut ,pepsin etc4 ,ein ,hauptbestandtheil des ,zelleninhaltes ist das ,wasser1 dann kommen darin vor3 ,fetttrpfchen1 mineralische ,bestandtheile1 ferner auch ,pigmente 7,haematin1 ,haemoglobin1 ,melanin etc474 ,die ,pflanzenzelle gleicht in ihrer ,constitution der ,thierzelle und nur die ltere ,pflanzenzelle ist noch von der oben bemerkten1 aus ,cellulose bestehenden1 gewhnlich polygonalen ,membran1 der ,zellhaut1 eingeschlossen4 ,die ussere ,hlle enthlt hier also keinen ,stickstoff und wird durch ,jod und ,schwefelsure blau gefrbt1 whrend eine zuweilen vorkommende entsprechende ,hlle an der thierischen ,zelle durch genanntes ,reagens gelb oder braun gefrbt wird4 ,mehl4 ,strke4 ,mehl4 ,die ,art des ,mehles ist durch die ,form der ,strkemehlkrner1 welche in jeder ,getreidefrucht als ,zelleninhalt auftreten1 zu erkennen4 ,es kommen hier die auf den ,seiten #gg1 #gh1 #gi und #hj angefhrten ,angaben und ,abbildungen in ,betracht4 ,es ist jedoch nicht zu bersehen1 dass die ,trennung des ,getreidesamens verschiedener ,art sowohl auf der ,dreschtenne wie auf dem ,mhlstein keine so sorgfltige zu sein pflegt1 dass in einem ,weizenmehl sich einige wenige ,roggenmehlstrkekrnchen1 im ,roggenmehle einige ,strkemehlkrnchen des ,weizens1 der ,gerste und des ,hafers nicht auffinden lassen sollten4 ,wo eine ,verflschung oder ,unterschiebung eines fremden ,mehles zu constatiren ist1 muss also auch auf die ,zahl der fraglichen ,strkemehlkrnchen ,rcksicht genommen werden4 ,in den ,fllen1 in welchen im ,mehle fremde1 nicht strkemehlhaltige ,substanzen aufzusuchen sind1 mischt man das ,mehl mit ,jodlsung 7,s4 #fd71 welche das ,strkemehl blau oder violett tingirt1 die fremden ,stoffe aber gewhnlich nur mit der ,farbe der ,jodlsung versieht4 ,dies letztere geschieht natrlich auch mit den leicht erkennbaren ,trmmern des ,gewebes der ,getreidefrucht4 ,strke4 ,im ,handel sind die gangbarsten ,strkesorten3 ,weizenstrke 7gewhnlich nur mit ,strke bezeichnet71 ,kartoffelstrke1 ,maisstrke und in neuerer ,zeit auch ,reisstrke4 ,verflschungen der ,weizenstrke bestehen in ,kartoffelstrke und auch wohl weissen mineralischen ,stoffen1 deren ,partikel unter dem ,mikroskop entweder eine krystallinische oder doch eine solche ,form zeigen1 welche mit dem ,strkemehlkrnchen keine ,aehnlichkeit haben und durch ,jodwasser nicht blau gefrbt werden4 ,die ,verflschungen der ,kartoffelstrke sind meist mineralische ,stoffe1 auf welche das vorstehend bemerkte ebenfalls ,anwendung findet4 ,das ,strkemehlkrnchen1 eine ,secretionszelle1 besteht aus concentrischen1 ber einander gelagerten ,schichten1 welche unter dem ,mikroskop mehr oder weniger zu erkennen sind4 ,das ,wachsen der ,krnchen geht von innen nach aussen vor sich1 und die ,ernhrung geschieht vermittelst einer trichterfrmigen ,vertiefung1 welche man ,kern1 ,nabel1 ,vacuole nennt4 ,das ,sichtbarwerden der ,details wird befrdert durch ,befeuchten mit ,jodwasser 7l ,th4 ,jodtinktur und #fj ,th4 ,wasser7 oder der ,jodlsung1 durch ,aufquellen in warmem ,wasser oder ,branntwein4 ,illustration3 ,fig4 #ed4 ,kartoffelstrkemehlkrnchen4 #bjjmal vergrssert4 ,illustration3 ,fig4 #ee4 v ,nabel oder ,vacuole4 #cejmal vergr4 ,kartoffelstrkemehlkrnchen sind von verschiedener ,grsse und abgerundeter ,gestalt1 meist der ,birnengestalt nahe kommend4 ,die concentrische ,schichtung ist an den zarten ,linien leicht erkennbar1 welche schalenfrmig einen 7oder zwei7 gewhnlich am schmleren ,theile liegenden ,nabel umlaufen4 ,lnge der ,krnchen #j1jf-j1a mm4 ,illustration3 ,fig4 #ef4 ,roggenstrkemehlkrnchen4 #bjjmal vergrssert4 ,roggenstrkemehlkrnchen sind verschieden gross1 oval und rund1 und viele der grsseren ,krnchen zeigen einen #a- bis #dmal linear- oder kreuzfrmig gestreiften ,nabel4 ,durchmesser der ,grosskrnchen #j1jdj-j1jee mm4 ,illustration3 ,fig4 #eg4 ,weizenstrkemehlkrnchen4 #bej-cjjmal vergrssert4 ,an den ,weizenstrkemehlkrnchen ist der ,nabel undeutlich und bei #bjj;facher ,vergrsserung als eine punktfrmige ,vertiefung zu erkennen4 ,sie sind von zweierlei ,grsse1 rund oder etwas lnglich-rund1 im ,allgemeinen aber etwas kleiner als die ,roggenstrkemehlkrnchen4 ,durchmesser der grossen ,weizenstrkemehlkrnchen #j1jce bis #j1jdj mm4 ,illustration3 ,fig4 #eh4 ,gerstenstrkemehlkrnchen4 #cjjmal vergrssert4 #ejjmal vergrssert4 ,gerstenstrkemehlkrnchen sind meist weniger gerundet1 und einige zeigen schwache ,lngs- und ,querrisse1 andere haben eine lngliche ,form4 ,durchmesser der ,grosskrnchen #j1jbc-j1jbf mm4 ,illustration3 ,fig4 #ei4 ,haferstrkemehlkrnchen4 #bjjmal vergrssert4 #djjmal vergrssert4 ,zusammengesetzte ,haferstrkemehlkrnchen4 ,haferstrkemehlkrnchen haben theils eine ,apfelkern-1 theils ,birnenform1 wenige sind rund4 ,durchmesser der ,krnchen #j1jjd-j1jje4 ,die ,haferstrke besteht aus zusammengesetzten und einfachen ,krnchen4 ,die zusammengesetzten haben einen ,durchmesser von #j1jbj-j1jde mm4 ,illustration3 ,fig4 #fj4 ,buchweizenstrkemehlkrnchen4 #bjjmal vergrssert4 #djjmal vergrssert4 ,buchweizenstrkemehlkrnchen sind klein und haben eine vieleckige ,form4 ,durchmesser #j1jae-j1jbc mm4 ,illustration3 ,fig4 #fa4 ,maisstrkemehlkrnchen4 #bjjmal vergrssert4 #djjmal vergrssert4 ,maisstrkemehlkrnchen sind klein und abgerundet vieleckig1 mit sichtbarem1 querrissigem oder stark vertieftem ,nabel4 ,durchmesser #j1jac-j1jbc mm4 ,illustration3 ,fig4 #fb4 ,reisstrkemehlkrnchen1 zusammenhngend und einzeln4 #cjjmal vergrssert4 ,reisstrkemehlkrnchen sind sehr klein und scharfkantig-vieleckig1 zuweilen noch in rundlichen ,massen dicht zusammenhngend4 ,durchmesser #j1jjf-j1jjg mm4 ,illustration3 ,fig4 #fc4 ,bohnenstrkemehlkrnchen4 #bjjmal vergrssert4 #djjmal vergrssert4 ,strkemehlkrnchen der ,hlsenfrchte sind meist oval oder nierenfrmig1 wenige sind kugelig4 ,die meisten haben einen lnglichen oder auch wohl sternfrmigen ,sprung oder ,nabel4 ,illustration3 ,fig4 #fd4 ,erbsenstrkemehlkrnchen4 #bjjmal vergrssert4 ,illustration3 ,fig4 #fe4 ,linsenstrkemehlkrnchen4 #bjjmal vergrssert a ,linsenhlsenreste4 ,illustration3 ,fig4 #ff4 ,zellentrmmer der ,hlsenfrchte1 ungefhr #ajjmal vergrssert4 ,neben den ,strkemehlkrnchen findet man im ,mehle1 besonders in dem ,mehle der ,hlsenfrchte1 ,kleberkrnchen1 welche sehr kleinen ,krperchen jedoch erst bei circa #hj;facher ,vergrsserung sichtbar sind und bei #djj-fjj;facher ,vergrsserung ihre grubig-runzelige ,oberflche erkennen lassen4 ,illustration3 ,fig4 #fg4 ,kleberkrnchen4 #ajjmal vergrssert4 #fjjmal vergrssert4 ,sie sind theils dicht1 theils hohl und enthalten oft krystallisirte ,krper4 ,sie werden durch ,jod nicht blau1 sondern gelb gefrbt4 ,besondere1 als ,verunreinigungen im ,getreidemehl vorkommende ,gebilde4 ,im ,getreidemehl knnen vorkommen3 ,mutterkornmehl 7,claviceps purpurea ,tulasne72 ferner die ,sporen des ,flug- oder ,russbrandes 7,ustilago ,carbo ,tulasne oder ,uredo segetum71 des ,schmierbrandes1 ,weizenbrandes oder ,steinbrandes 7,tilletia ,caries ,tulasne oder ,uredo sitophila74 ,illustration3 ,fig4 #fh4 ab ,ein ,theil der ,schnittflche aus dem ,spermogoniumlager des ,mutterkornpilzes4 7vergr47 a ,hyphen2 b ,keimhaut 7hymenium7 mit ,spermatien oder ,stylosporen2 c ,spermatien2 d ,keimschluche treibende ,spermatien 7smmtlich vergr474 ,der ,mutterkornpilz wuchert auf verschiedenen ,gramineen1 besonders auf ,aehren des ,roggens4 ,dieser ,kernpilz durchluft drei wesentlich unterschiedene ,entwickelungsstadien4 ,im ersten ,stadium tritt er zur ,zeit der ,roggenblthe als sogenannter ,honigthau auf1 nmlich als ein zher gelblicher ssser ,schleim von unangenehmem ,geruche4 ,in diesem ,honigthau beobachtet man unter dem ,mikroskop unzhlige ,spermatien 7,stylosporen74 ,er ist eine ,absonderung eines ,mycelium 7,trieblagers71 dessen ,hyphen 7,fden1 ,flocken7 den unteren ,theil des jugendlichen ,fruchtknotens der ,getreideblthe allseitig durchziehen4 ,dieser ,fruchtknotenkrper zeigt innen ,lcken und aussen verschieden gewundene ,falten und ,vertiefungen1 ein ,spermogoniumlager darstellend4 ,aus der zelligen ,schlauchschicht oder ,keimhaut1 welche jene ,falten und ,vertiefungen auskleidet1 erheben sich gedrngt stehende basidienhnliche ,schluche1 an deren ,spitze sich eine ,kette kleiner lnglich-ovaler ,zellen1 ,spermatien oder ,stylosporen1 abschnren4 ,mycelium und ,spermatien erscheinen nach dem ,austrocknen der klebrigen ,flssigkeit wie ein weisses1 den ,fruchtknoten bedeckendes ,pilzgewebe4 ,das zweite ,entwickelungsstadium des ,mutterkornpilzes liefert in einem sterilen ,stroma das in den ,apotheken gebruchliche und allgemein bekannte ,mutterkorn1 dessen ,genuss im ,getreidemehle oder im ,brote ,ursache der sogenannten ,kribbelkrankheit sein soll4 ,illustration3 ,fig4 #fi4 ,mutterkornpilz im #b4 ,entwickelungsstadium4 #a4 ,roggenfrucht von ,hyphen des ,mutterkornpilzes durchsetzt und ein ,mycelium bildend 7,verticaldurchschnitt1 #a-a_/b;fache ,linearvergrsserung74 a ,ansatz des sterilen ,fruchtlagers 7,sclerotium74 #b4 ,aehrentheil des ,roggens mit einem ,mutterkorn 7,sclerotiumstroma74 ,natrliche ,grsse4 #c4 ,verticaldurchschnitt 7#d;fache ,linearvergrsserung7 des sterilen ,fruchtlagers oder ,sclerotiumstroma 7e71 als ,mtze das ,spermogonium tragend4 #d4 ,dasselbe mehr entwickelt1 g ,sclerotium1 b ,sphacelia-,lager4 ,verticaldurchschnitt 7#a-a_/b;fache ,linearvergrsserung74 ,der ,fruchtknoten ist bis zur ,spitze von dem ,mycelium total zerstrt und durchbrochen4 ,in seinem ,grunde entsteht nun aber durch ,anschwellung und ,verdichtung der ,mycelienfden ein innen weisslicher1 aussen dunkel violetter ,kern1 ein steriles ,fruchtlager1 welches1 aus den ,spelzen der ,aehre hervorwachsend1 an seiner ,spitze das vertrocknende ,spermogonium1 sowie ,ueberreste der ,fruchtknotenspitze wie ein ,mtzchen trgt4 ,das sogenannte ,mutterkorn ist also ein ,pilzfruchtlager1 ein ,sclerotiumstroma4 ,das schmutziggelbe vertrocknete ,spermogonium 7,mtzchen7 fllt beim ,rtteln leicht ab4 ,das dritte und letzte ,entwickelungsstadium tritt ausserhalb des ,bereiches der ,getreidehre ein1 wenn nmlich das ,sclerotiumstroma im ,herbst oder ,frhjahr auf feuchten ,boden gelangt4 ,nach ,verlauf mehrerer ,wochen lst sich die violette ,oberflchenschicht des ,stroma hier und da in ,lppchen ab1 welche sich umlegen1 und an den entblssten ,stellen entspriessen kleine weisse ,knpfchen1 welche sich anfangs graugelb1 dann schmutzig-violett frben und zu dnnen glnzenden1 blass-violetten1 #c-d ,ctm4 langen ,stielchen1 #a-1 seltener #bwarzige ,knpfchen an der ,spitze tragend1 auswachsen4 ,knpfchen nebst ,stielchen reprsentiren die ,pilzfrucht1 den ,kernpilz4 ,illustration3 ,fig4 #gj4 ,mutterkornpilz im #c4 ,entwickelungsstadium4 #a4 ,sclerotium mit ,pilzfrchten 7natrliche ,grsse74 s fruchtbares ,sclerotiumlager1 c ,frchte des ,mutterkornpilzes 7fruchtbares ,pilzlager74 #b4 ,ein ,fruchtknpfchen vergrssert im ,verticaldurchschnitt1 ,fruchtbehlter ,perithecien 7p7 zeigend4 #c4 ,zwei ,perithecien stark vergrssert1 #hsporige ,sporenschluche enthaltend4 a noch geschlossene ,perithecie1 b geffnete ,perithecie1 ,sporen auswerfend4 ,jene ,knpfchen oder fertilen ,fruchtlager sind dicht von ,wrzchen bedeckt und enthalten unter jedem ,wrzchen einen eifrmigen ,fruchtbehlter 7,perithecie71 welcher mit zahlreichen1 gegen den ,scheitel convergirenden1 linienfrmigen1 #hsporigen ,schluchen 7,sporenschluchen7 gefllt ist4 ,bei der ,reife ffnet sich jede ,perithecie mit einem ,loche inmitten des deckenden ,wrzchens4 ,aus dem oberen ,ende des ,sporenschlauches treten die fadenfrmigen ,sporen in ,bndeln zusammenhngend aus und schieben sich durch die ,perithecienffnung nach aussen4 ,nach ,flckiger's ,angabe kann ein ,sclerotium #bj-cj ,kernpilzchen tragen1 welche mehr denn eine ,million ,sporen entwickeln4 ,wie nothwendig die ,einsammlung und ,vertilgung des ,mutterkorns 7des ,sclerotiumstroma7 fr die ,landwirthschaft ist1 wird durch ,flckiger's ,forschung angedeutet4 ,das ,mutterkorn des ,weizens ist etwas krzer und dicker4 ,illustration3 ,fig4 #ga4 ,r ,roggenmehl1 r ,gewebetrmmer4 ,m ,mutterkorn1 c ,oeltropfen1 f ,fden 7,hyphen71 sp ,spermatien1 k ,zellengewebe4 #aej;fache ,linear-,vergrsserung4 ,die ,erkennung des ,mutterkornes 7des ,sclerotiumstroma7 im feineren ,mehle mittelst ,mikroskops bietet keine ,schwierigkeit4 ,in ein ,flschchen giebt man eine ,messerspitze des ,mehles und ,wasser oder verdnntes ,glycerin nebst etwas der oben ,s4 #fe erwhnten ,jodlsung1 schttelt gut durcheinander und bringt einige ,tropfen der ,mischung auf das ,objectglas4 ,die ,strkemehlkrnchen sind violett oder blau gefrbt1 dagegen zeigen die ,theile des ,mutterkornes nur die ,jodfarbe4 ,von letzterem sind die ,menge ,oeltrpfchen1 ,fden und ,gewebemassen1 hier und da mit schwarzem ,rande1 von der dunkelen usseren ,hautschicht des ,mutterkornes herrhrend1 beachtenswerth4 ,wenige und vereinzelte ,theile des ,mutterkorns werden auch in einem guten ,mehle nicht selten sein1 sind jedoch in gesundheitspolizeilicher ,hinsicht nicht von ,belang4 ,im groben ,mehle ist die ,erkennung des ,mutterkornes wegen ,gegenwart einer grsseren ,menge ,gewebselementen der ,getreidefrucht schwieriger4 ,der ,gesundheit nachtheilige ,mengen ,mutterkorn im ,brote und im ,mehle sind nur auf chemischen ,wege zu bestimmen4 ,es ist in ,deutschland allgemein ,gebrauch1 das ,mutterkorn auf der ,dreschtenne von der ,getreidefrucht zu sondern1 was bis auf wenige ,mutterkorntrmmer auch gelingt4 ,aus einem ,sacke gut durchmischtem ,korn von einem ,kleinbauer entnommen1 wurde #a ,kil4 genau untersucht und daraus #j1c g ,mutterkorntrmmer gesammelt1 gewiss eine ,menge1 von welcher ein ,nachtheil fr die ,gesundheit nicht zu erwarten ist1 selbst wenn sie #cmal mehr betrge4 ,die ,theile des ,mutterkornpilzes aus dessen dritter ,entwickelungsperiode kommen nicht im ,mehle1 also auch nicht im ,brote vor4 ,ein ,mehl1 bis zu #e ,procent mit ,mutterkornmehl verunreinigt1 giebt beim ,zusammenmischen mit ,aetzlauge einen ,hringsgeruch4 ,zur weiteren ,prfung extrahirt man das ,mehl mit sehr starkem ,weingeist und vermischt den ,rckstand mit verdnnter ,schwefelsure4 ,es stellt sich eine rothe ,frbung der ,mischung ein1 wenn ,mutterkorn gegenwrtig war1 oder man extrahirt das ,brot oder ,mehl mit einer doppelten ,menge ,aether1 welcher mit #c ,procent verd4 ,schwefelsure versetzt ist und schttelt den ,auszug mit concentrirter ,natronbicarbonatlsung aus4 ,es frbt sich der ,aether violett1 schon wenn #a_/e-a_/aj ,procent ,mutterkorn gegenwrtig war4 ,man kann auch die ,portion ,mehl fr das ,objectglas mit etwas starkem ,spiritus1 dem man auf #cj ,tropfen #b-c ,tropfen verdnnte ,schwefelsure zugesetzt hat1 mischen und davon unter das ,objectiv bringen4 ,man sieht dann aus den ,mutterkorntheilen sofort eine rothe ,frbung hervorgehen 7die ,kleberzellen frben sich spter roth74 ,der ,flugbrand oder ,russbrand wird fter bei ,hafer und ,gerste angetroffen1 seltener im ,weizen4 ,neben den ,sporen dieses ,staubpilzes1 welche eine dunkelbraune ,farbe haben und deren jede einen deutlichen ,kern zeigt1 findet man auch ,fdchen 7,mycelien74 ,illustration3 ,fig4 #gb4 ,mycelium des ,flugbrandes in einem ,getreidestengel1 ca4 #bjjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #gc4 ,flugbrandsporen mit den ,fden des ,mycelium1 ca4 #bjjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #gd4 ,flugbrandsporen4 #djjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #ge4 b ,keimschlauchtreibende ,flugbrandspore4 #ejjmal vergr4 ,die ,keimschluche der am ,getreidesamen hngenden ,sporen dringen in den ,keim des ,samens1 entwickeln hier ein ,mycelium1 welches mit der ,pflanze fortwchst1 in die ,fruchtkrner der ,aehre endlich eintritt und hier ,sporen bildet4 ,der ,schmierbrand oder ,weizenbrand ist ein schmieriges schwarzes1 nach ,hringslake riechendes ,pulver1 womit das ,weizenkorn statt des ,mehles angefllt ist4 ,die ,sporen dieses ,staubpilzes 7,tilletia ,caries7 sind mehr eifrmig und mit kleinen ,stacheln oder ,borsten besetzt4 ,ihr ,keimschlauch entwickelt an seiner ,spitze einen ,wirtel von circa #aj ,sporidien1 deren je zwei durch ein ,querband zu einem umgekehrten verbunden sind4 ,diese ,sporidien fallen ab und treiben ,keimschluche und secundre ,sporidien1 welche wieder der ,ausgangspunkt eines neuen ,myceliums werden4 ,illustration3 ,fig4 #gf4 ,alte ,schmierbrandsporen4 #gjjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #gg4 ,schmierbrand oder ,weizenbrand4 a ,sporen 7#cjjmal vergr474 b ,spore mit ,keimschlauch und ,sporidienwirtel 7#fjjmal vergr474 c ,eine ,doppelsporidie1 secundre ,sporidien 7d7 treibend4 ,arrow-,root4 ,arrow-,root1 ,marantastrke oder ,pfeilwurzelmehl1 welches von vielen wegen seiner leichteren ,verdaulichkeit und ,nahrhaftigkeit 787 unseren inlndischen ,strkemehlarten vorgezogen1 besondere den an ,diarrhe leidenden kleinen ,kindern gereicht wird1 kommt in verschiedenen ,sorten1 oft auch mit ,reismehl oder ,kartoffelstrke verflscht in den ,handel4 ,illustration3 ,fig4 #gh4 ,bermuda-,arrow-,root4 ,marantastrkemehl4 #djjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #gi4 ,brasilian-,arrow-,root4 ,kassavastrkemehl4 #djjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #hj4 ,bombay- oder ,malabar-,arrow-,root4 ,curcuma-,arrow-,root4 #djjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #ha4 ,,ts ,tahiti- oder ,tacca-,arrow-,root4 #djjmal vergr4 ,,rs ,reisstrkemehl4 #djjmal vergr4 ,das beste ,arrow-,root ist die ,bermudasorte oder das eigentliche ,marantastrkemehl1 geringer schtzt man die ,brasilianische ,waare1 ,tapioka oder ,kassavastrke1 dann das ,bombay-,arrow-,root oder ,tikmehl und das ,tahiti- oder ,tacca-,arrow-,root4 ,mit #ajj ,th4 kochendem ,wasser geben diese ,strkemehle einen dickflssigen1 nicht gallertartigen1 durchscheinenden ,schleim4 ,die ,krnchen des ,marantastrkemehls1 sowohl der ,bermuda- wie ,brasilian-,sorte1 sind im ,ganzen kleiner als die der ,kartoffelstrke1 welche am hufigsten als ,verflschung angetroffen wird4 ,bei letzteren sind die ,schichten scharf hervortretend1 daher auffallend sichtbar1 bei ersteren dagegen sehr zart und daher weniger sichtbar4 ,statt des punktfrmigen ,nabels oder ,kernes des ,kartoffelstrkekrnchen zeigt sich an dem ,krnchen der ,marantastrke eine kurze1 selten #c- bis #dstrahlige ,querspalte oder eine kleine runde schattige ,vertiefung1 meist in der ,mitte oder dem stumpferen ,ende zu1 whrend der ,nabel bei den ,krnchen der ,kartoffelstrke fast immer am spitzeren ,ende liegt4 ,die concentrischen ,schichten an den ,krnchen der ,bombay-,sorte sind gleichfalls zarter wie an denen der ,kartoffelstrke4 ,die ,form ist auch eine verschiedene4 ,die ,reisstrkemehlkrnchen 7,fig4 #fb7 sind an ihrer eckigen und kantigen ,form und an ihrer geringeren ,grsse leicht zu erkennen4 ,illustration3 ,fig4 #hb4 ,strkemehlkrnchen des echten ,sago4 #bejmal vergr4 ,der ostindische ,sago ist das in der ,wrme in kleine ,kugeln geformte ,mark der ,sagopalme4 ,behufs der ,prfung unter dem ,mikroskop werden einige ,kgelchen des ,sago zu ,pulver gerieben und dieses einige ,stunden in kaltem ,wasser geweicht4 ,dadurch schwellen die ,strkemehlkrnchen an und wird ihre ,structur restituirt4 ,gretreiderost4 ,illustration3 ,fig4 #hc4 ,grasrost4 u ,uredospore im ,verticaldurchschnitt4 #djjmal vergr4 t ,teleutosporen4 #djjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #hd4 ,keimende ,teleutospore mit einem ,promycelium1 welches ,sporidien sp abschnrt4 #djjmal vergr4 ,der am hufigsten vorkommende ,getreiderost entsteht aus der ,vegetation der ,puccinia ,graminis 7,grasrost71 welche sich sowohl direct nach ,art hnlicher ,pilze1 als auch auf dem ,wege des ,generationswechsels fortpflanzt4 ,diese ,puccinia giebt sich durch rothgelbe ,flecke auf dem ,blatte des ,grasgewchses kund1 welche als ,mycelium1 zuerst innerhalb der ,blattsubstanz befindlich1 spter die ,epidermis durchbrechen und als rostfarbene ,staubflecke auf der ,blattflche auftreten4 ,ein solcher ,fleck lsst bei der mikroskopischen ,untersuchung ,myceliumfden innerhalb des ,blattgewebes und darauf sprossende1 aus der ,blattflche hervortretende ,basidien erkennen4 ,letztere tragen sogenannte ,sommersporen1 ,uredosporen1 ,basidiensporen1 welche keimfhig sind und1 auf eine andere oder dieselbe ,grasart bertragen1 wieder die ,bildung eines ,pilzmyceliums 7,fruchtlagers7 veranlassen knnen4 ,die ,uredospore ist eifrmig und besteht aus #b ,huten1 von welchen die innere im ,grtelumfange #d ,lcher1 ,keimporen1 hat1 durch welche die ,keimschluche hervortreten4 ,im ,herbst verliert diese ,spore ihre ,keimfhigkeit und verschwindet1 dafr aber entwickelt das ,pilzmycelium ,askobasidien1 deren ,sporen die sogenannten ,wintersporen1 ,teleutosporen 7,askobasidiensporen7 sich im ,frhjahr zu einem vorkeimartigen ,organe 7,promycelium7 ausbilden1 aus welchem sich ,sporenschluche 7,sporidien7 entwickeln4 ,die ,teleutosporen nehmen jedoch ihren ,entwickelungsgang auf keiner ,graspflanze vor1 sondern finden auf den ,blttern des ,sauerdorns 7,berberis vulgaris7 ihren ,vegetationsboden1 in deren ,zellgewebe ihre ,schluche eindringen und zu einem ,mycelium auswachsen1 aus welchem auf der ,unterseite des ,blattes sogenannte ,aecidiumbecherchen 7,sporangien71 angefllt mit ,spermogonien und ,spermatien1 die spter als eine klebrige ,masse entleert werden1 hervortreten4 ,im ,grunde der ,aecidiumbecherchen entspringen ,askobasidien1 deren ,sporen beim ,austritt auf feuchte ,theile des ,getreides fallend sich wie die ,sommersporen verhalten und wieder den ,grasrost erzeugen4 ,von anderer ,seite wird behauptet1 dass das ,mycelium der ,puccinia gleichzeitig ,basidien und ,askobasidien1 also ,uredo- und ,teleutosporen zu gleicher ,zeit neben einander hervorbringe4 ,illustration3 ,fig4 #he4 ,getreiderost4 ,aecidiumbecherchen 7,sporangie7 im ,blatte des ,sauerdorns im ,verticaldurchschnitt4 #ejjmal vergr4 pp ,blattparenchym4 z ,epidermis4 m ,mycelium4 pa ,paraphysen als ,bekleidung der ,oeffnung des ,becherchens1 welches mit ,spermogonien oder ,sterigmen st und ,spermatien sp angefllt ist1 welche letzteren entleert werden4 bs ,askobasidien1 s ,sporen4 #ejjmal vergr4 ,mehlmilbe1 ,weizenschlngelchen4 ,im verdorbenen ,mehle des ,weizens und ,roggens findet man hufig die gefiederte ,mehlmilbe 7,acarus plumiger71 seltener die gemeine ,mehlmilbe 7,acarus ,farinae71 ferner ,vibrionen1 wie das ,weizenschlngelchen 7,vibrio ,tritici74 ,die gemeine ,mehlmilbe findet sich hufiger in dem ,mehle der ,hlsenfruchtsamen und unterscheidet sich von der gefiederten nur dadurch1 dass sie an ,stelle der federartigen ,haare mit einfachen ,borsten besetzt ist4 ,illustration3 ,fig4 #hf4 ,mehlmilbe1 #ajjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #hg4 ,weizenschlngelchen1 #abjmal vergr4 ,kartoffelpilz4 ,kartoffelpilz1 ,peronospora devastatrix1 ,peronospora infestans1 ein parasitischer ,pilz und die ,ursache der ,kartoffelfule oder ,kartoffelkrankheit1 giebt sich im ,juni bis ,mitte ,juli durch braune ,flecke auf den ,blttern des ,kartoffelkrautes und durch einen schwachen weissen ,schimmel auf der ,unterflche der ,bltter zu erkennen4 ,die braunen ,flecke werden durch ein ,mycelium 7,trieblager7 verursacht1 dessen ,fden 7,hyphen7 auf der ,unterflche1 bei feuchter ,witterung auch an der ,oberflche des ,blattes1 durch die ,spaltffnungen hervortreten und das ,ansehen eines zarten ,schimmels darbieten4 ,die ,mycelienfden versteln sich ausserhalb der ,blattflche und bilden an der ,spitze dieser ,aeste ,sporangien 7,sporenbehlter71 welche reif geworden abfallen1 sich bei ,gegenwart von ,feuchtigkeit ihrer ,sporen in ,portionen durch eine ,oeffnung an ihrer ,spitze entledigen4 ,die ,portionen ,sporen bilden sich in ,schwrmsporen um1 verlieren aber bald ihre ,wimpern und gestalten sich zu kugeligen ,gebilden1 welche sofort zu keimen beginnen4 ,die ,keime dringen durch die ,epidermis anderer ,theile der ,kartoffelpflanze und erzeugen ein neues ,mycelium4 ,illustration3 ,fig4 #hh4 ,kartoffelpilz4 m ,mycelium4 h ,hyphen4 sp ,sporangie 7#cejmal vergr474 p eine der ,sporenportion sich entleerende ,sporangie 7#ejjmal vergrssert74 s ,schwrmspore1 links3 keimende ,spore4 ,weintraubenpilz4 ,weintraubenpilz1 ,traubenpilz1 ,oidium ,tuckeri1 ein parasitischer ,pilz und ,ursache der ,traubenkrankheit1 tritt im ersten ,stadium seiner ,vegetation als ein zarter weisser ,hauch oder ,anflug auf den jungen ,weinstockzweigen1 ,blttern und den ,weinbeeren auf1 bildet spter brunliche ,flecke2 die ,trauben schrumpfen ein und vertrocknen oder gehen bei nasser ,witterung in eine faulige ,masse ber4 ,die mikroskopische ,prfung ergiebt ein ,mycelium 7,trieblager71 mit welchem die ,epidermis der genannten ,weinpflanzentheile berzogen sind und welches vermittelst ,saug- oder ,haftorganen den ,zellen der ,epidermis fest anhngt1 das ,wachsthum der ,epidermis verhindert und ein ,bersten derselben zur ,folge hat4 ,durch die ,spalten und ,risse dringt das ,mycelium in das innere ,gewebe der ,beere und erzeugt hier ,fulniss4 ,an den nach aussen gewendeten ,enden der ,mycelienfden entwickeln sich in unserem ,klima gewhnlich in ,stelle der ,sporangien eifrmige ,gebilde 7sogenannte ,cicinobolusfrchte1 ,oogonien1 ,oidiumformen71 gleichsam mit gitterfrmiger ,cuticula bekleidete ,asken1 welche abfallen und auf ,zweigen und ,beeren des ,weinstockes wieder zu einem ,mycelium auswachsen4 ,an der ,rinde des neugebildeten ,holzes der ,nhrpflanze berwintert das ,mycelium4 ,illustration3 ,fig #hi4 ,traubenpilz4 c ,myceliumfden4 c ,haftorgane4 a ,cicinobolusfrchte4 b keimende 7,mycelium bildende7 ,cicinobolusfrucht 7#djjmal vergr474 d eine ,cicinobolusfrucht noch mehr vergr4 e ,sporen4 ,gespinnstfaser4 ,haar4 ,gespinnstfasern4 ,behufs der ,erkennung und ,unterscheidung der ,gespinnstfaser in einem ,gewebe vermittelst des ,mikroskops wird das ,gewebe zuvor von aller ,appretur durch ,auswaschen befreit1 die ,kettenfden 7,lngsfden7 und die ,fden des ,einschlages 7,querfden7 von einander gesondert und jede ,art geprft4 ,der ,faden wird mit einer ,nadel zerzasert und mit ,wasser betropft unter das ,mikroskop gebracht4 ,illustration3 ,fig4 #ij4 ,leinenfaser in #cj;facher ,vergrsserung4 ,illustration3 ,fig4 #ia4 ,leinenfaser #bjjmal vergr4 p ,porenkanal4 ,illustration3 ,fig4 #ib4 ,leinenfaser aus irlndischer ,leinwand4 p ,porenkanal #bjjmal vergr4 ,leinenfaser ist walzenfrmig1 nicht oder nur wenig hin- und hergebogen1 glatt1 hin und wieder verdickt1 der ,lnge nach von einem engen ,kanal 7,zellhhe7 durchzogen4 ,letzterer erscheint bei #abj;facher ,vergrsserung wie eine schmale ,linie4 ,die ,leinenfaser luft in eine schmal zulaufende stumpfe ,spitze aus4 ,in kleineren oder grsseren ,zwischenrumen bemerkt man schrg oder schief ber die ,faser verlaufende ,linien1 nmlich die ,porenkanle1 in ,form verdnnter ,stellen der ,bastzelle4 ,je nach ,art der ,bearbeitung und der ,behandlung ist die ,leinenfaser glatt oder rauh4 ,handgespinnst hat gemeiniglich eine glattere ,faser als ,maschinengarn4 ,jodlsung und ,schwefelsure frben unter ,aufquellen und gleichzeitiger ,verkrzung der ,faser diese blau1 indem sich bei starker ,vergrsserung wahrnehmbare blaue spiralfrmige ,windungen bilden4 ,illustration3 ,fig4 #ic4 ,leinenfaser aus ,handgespinnst1 an der ,oberflche zerzasert4 #bjjmal vergrssert4 ,illustration3 ,fig4 #id4 ,baumwollenfaser1 #bjjmal vergrssert4 ,illustration3 ,fig4 #ie4 ,baumwollenfaser bei #cj;facher ,vergrsserung4 ,illustration3 ,fig4 #if4 ,baumwollenfaser mit gitterfrmigen ,streifen1 #bjjmal vergrssert4 ,baumwollenfaser erscheint unter dem ,mikroskop als eine platte oder bandfrmig-zusammengefallene1 mehr oder weniger langgestreckt schraubenhnlich gewundene1 oder in der ,art eines ,pfropfenziehers um sich selbst gedrehte1 theils auch wohl wellig gebogene oder gekruselte ,faser1 welcher berdies die der ,leinenfaser eigenen ,porenkanle fehlen1 doch zeigt sie sich hufig gitterartig schief gestreift1 was bei der ,leinenfaser hchstens an den breiteren ,stellen vorkommt4 ,die ,zellhhle ist mehr oder weniger deutlich und breiter als bei der ,leinenfaser4 ,auch die ,baumwollenfaser ist je nach ,behandlung und ,bearbeitung glatt oder mehr oder weniger zerfasert4 ,die durch ,jodlsung und ,schwefelsure hervorgerufene ,anschwellung und ,frbung tritt in derselben ,art wie bei der ,leinenfaser ein4 ,illustration3 ,fig4 #ig4 ,jute- oder ,dschutefaser4 #ajjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #ih4 ,hanfbastfaser1 am ,ende gabelig gespalten4 v ,querschnitt einer ,bastfaser4 #bjjmal vergr4 ,die ,chinagrasfaser1 ,jute 7,dschute71 ist starr und bandfrmig1 hnlich der ,baumwollenfaser1 aber nicht pfropfenzieherartig gewunden wie diese4 ,sie hat wie die ,leinenfaser schief gestellte ,porenkanle1 aber eine breitere ,zellhhle1 und ist auch holziger und starrer4 ,ihre ,enden sind meist konisch4 ,der ,durchmesser betrgt #j1jd-j1aa mm4 ,die ,einwirkung der ,jodlsung und ,schwefelsure ist hnlich wie bei der ,leinenfaser1 aber wegen der ,holzfaser langsamer4 ,die ,hanfbastfaser ist sehr lang1 im ,durchmesser zu #j1ja-j1jbg mm4 ,die ,contouren sind unregelmssig1 die ,enden stumpf abgerundet1 bisweilen gespalten4 ,bei starker ,vergrsserung zeigt sich die ,hanfbastfaser parallelstreifig4 ,illustration3 ,fig4 #ii4 ,seide 7,s7 und ,wolle 7,w74 #djjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #ajj4 ,wolle 7,w71 mit ,baumwolle 7b71 #cjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #aja4 ,seide 7,s7 und ,wolle 7,w71 bei #cj;facher ,vergrsserung4 ,die ,seide besteht aus glnzenden dichten1 walzenfrmigen1 structurlosen1 nicht hohlen ,doppelfden mit gleichfrmiger ,lichtbrechung4 ,der ,querschnitt eines ,kokonfadens ist von stumpfeckigem ,umrisse4 ,gefrbte ,seide erscheint mitunter an einzelnen ,stellen breitgedrckt oder mit kleinen ,unebenheiten4 ,der ,mangel einer ,innenhhle unterscheidet sie von allen brigen ,gespinnstfasern4 ,zuckerlsung mit ,schwefelsure frben den sich rasch auflsenden ,seidenfaden schneller als die ,wolle rosenroth1 und die hierbei quellende ussere ,schicht zeigt eine bogig gezackte ,contour4 ,bei noch nicht ganz erfolgter ,auflsung bemerkt man innen einen noch festen ,lngsfaden1 der nicht mit einer ,innenhhle zu verwechseln und nur noch unvernderte ,seidensubstanz ist4 ,die sogenannte ,jama-may-,seide 7vom chines4 ,eichenspinner7 zeigt eine starke ,lngsstreifung und eine porige ,querschnittflche4 ,das ,wollenhaar ist wie alle ,haare der ,sugethiere 7man vergleiche auch weiter unten unter ,haar7 ein cylindrisches rhrenfrmiges1 von einem ,markstrange der ,lnge nach durchzogenes ,gebilde1 bekleidet mit ziegelartig sich deckenden ,schppchen1 welche sich bei geringer ,vergrsserung durch dicht und unregelmssig neben einander liegende ,linien oder ,risse kennzeichnen4 ,zuckerlsung und ,schwefelsure frben das ,wollenhaar rosenroth1 nie wird es durch ,jodlsung nebst ,schwefelsure blau gefrbt4 ,das ,wollenhaar ist von verschiedener ,dicke4 ,die ,electoralwolle z4 ,b4 #a_/d-a_/c so dick als grobe ,schafwolle4 ,alpakawolle kommt von einer ,lamaart ,amerika's1 dem ,paco oder ,alpaca 7,auchenia ,paco74 ,die rohe ,wolle ist entweder weiss oder schwarz1 es kommt aber auch schwarzgefrbte ,wolle vor4 ,die ,structur ist der der ,schafwolle hnlich1 im ,markstrange jedoch finden sich einzelne dunkelgefrbte ,conglomerate1 wie dies in der folgenden ,figur angegeben ist4 ,illustration3 ,fig4 #ajb4 ,alpakawolle4 a und b #ajjmal vergr41 c #bjjmal vergr41 a und c weisse1 b schwarze4 ,illustration3 ,fig4 #ajc4 ,mohairwolle4 #bjjmal vergrssert4 ,mohairwolle1 ,mohrwolle1 ,kameelziegenhaar1 ,angorawolle1 ,poil de chvre1 stammt von der ,angoraziege in ,kleinasien4 ,das ,haar ist von der ,structur der ,schafwolle und unter dem ,mikroskop von der ,alpacawolle leicht zu unterscheiden4 ,vicunnawolle ist das ,wollhaar der ,vicunna4 ,es ist ein zartes flaumartiges zimmtfarbenes ,haar1 in der ,structur der ,schafwolle ziemlich hnlich4 ,es ist gemeiniglich mit einzelnen dreifach strkeren ,haaren gemischt1 welche unter dem ,mikroskope schwarz erscheinen4 ,vigogne oder ,vicunnagarn ist ein ,gemisch aus ,baumwolle und ,schafwolle4 ,illustration3 ,fig4 #ajd4 ,vicunnawolle1 #bjjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #aje4 ,hasenflaum1 #bjjmal vergr4 ,hasenflaum unterscheidet sich durch die schrge ,schuppung4 ,zur chemischen ,untersuchung eines ,gewebes auf seine ,zusammensetzung gengen folgende drei ,lsungen3 #a4 eine mit ,zinkoxyd gesttigte concentrirte ,chlorzinklsung2 #b4 eine #ajprozentige ,aetzkali- oder ,aetznatronlauge2 #c4 eine ammoniakalische ,kupferoxydlsung4 ,seide wird von der ,chlorzinklsung1 schneller beim ,erwrmen1 gelst4 ,wolle wird von der ,aetzlauge1 die ,pflanzenfaser von der ammoniakalischen ,kupferoxydlsung gelst4 ,eine ,beimischung von ,baumwolle in ,leinen lsst sich 7nach ,r4 ,boettger7 erkennen1 wenn man die von der ,appretur befreiten ,quer- und ,lngsfden oder auch ein ,stck des ,gewebes zuerst in eine spirituse ,lsung der ,bosolsure 7,aurin1 gelbes ,corallin des ,handels71 hierauf in eine concentrirte wssrige ,lsung des kohlensauren ,natrons 7,soda7 eintaucht und endlich mit ,wasser absplt4 ,die ,leinenfaser erscheint dann rosaroth gefrbt1 ,baumwollenfaser nicht gefrbt4 -- ,zndet man einen herabhngenden 7von ,appretur befreiten7 ,faden an und lscht die ,flamme wieder aus1 so zeigt der ,leinenfaden ein glattes zusammenhngendes1 der ,baumwollenfaden dagegen ein bschelfrmig ausgespreiztes verkohltes ,ende4 -- ,hlt man die ,faser oder ein ,stck des ,gewebes #b ,minuten lang in englischer ,schwefelsure untergetaucht und splt dann mit ,wasser aus1 so findet man die ,wollenfaser unverndert1 die ,seidenfaser in ,lsung bergegangen4 ,illustration3 ,fig4 #ajf4 ,w ,schafwolle4 ,e ,electoralwolle4 ,a ,alpakawolle4 ,s ,seide4 ,b ,baumwollenfaser4 ,j ,dschute- 7,jute7faser4 ,h ,hanffaser4 ,l ,leinenfaser4 #cjj-djj;fache ,vergrsserung4 ,die ,haare sind mehr oder weniger lange1 dnne1 elastische1 biegsame1 empfindungslose ,organe mit kreisrunder oder elliptischer oder eckiger ,querdurchschnittsflche4 ,die ,masse1 woraus sie bestehen1 gleicht physikalisch und chemisch der ,hornsubstanz4 ,das ,haar tritt aus der ,haut hervor1 in welcher es durch eine weiche ,anschwellung oder ,verdickung1 ,haarzwiebel oder ,haarwurzel genannt1 befestigt ist4 ,am ,haar unterscheidet man eine ,corticalsubstanz und eine ,medullarsubstanz4 ,erstere entsteht bei der ,entwickelung des ,haares zuerst1 letztere spter4 ,die ,haupthaare eines unreifen ,foetus sind daher gewhnlich ohne ,medullarsubstanz4 ,in der longitudinalen ,ausdehnung des ,haares unterscheidet man die ,wurzel oder ,zwiebel1 welche in der ,lederhaut innerhalb eines von ,gefssen durchzogenen ,balges festsitzt1 und den ,schaft1 den ,haupttheil des ,haares1 welcher ausserhalb der ,haut liegt4 ,die ,corticalschicht zeigt sich dem ,auge bei starker ,vergrsserung aus drei ,schichten bestehend3 einer ussersten ,schicht1 ,peridermaschicht1 darunter die eigentliche ,corticalschicht und unter dieser die ,markscheide1 welche das ,mark oder die ,medullarsubstanz einschliesst4 ,die ,peridermaschicht ist aus schuppenhnlichem1 dachziegelartig an einander liegendem ,epithelium gebildet4 ,die ussere ,corticalschicht besteht aus parallel an einander liegenden ,hornsubstanzfasern mit durchstreuten1 einzelnen1 theils unter sich zusammenhngenden1 rhrenfrmigen ,luftrumen4 ,die innere ,corticalschicht1 welche auch als ,markscheide bezeichnet ist1 besteht ebenfalls aus dicht an einander liegenden ,hornsubstanzfasern1 aber ohne oder fast ohne ,luftrume1 dafr aber hier und da kleine mit ,pigment gefllte ,rume1 ,pigmentzellen1 einschliessend4 ,der ,markstrang liegt mehr oder weniger in der ,mitte1 innerhalb der ,markscheide1 und fhrt in zellenartigen ,rumen1 von der ,form rundlicher oder abgeplatteter ,behlter1 ,pigment4 ,der ,markstrang verluft nicht nothwendig von der ,wurzel bis zur ,spitze des ,haares2 er kann auch mehrmals durch ,corticalsubstanz unterbrochen sein4 ,die ,peridermaschicht stsst allmhlich ,epithelialsubstanz schuppig ab und regenerirt das ,abgestossene1 welches die unter dem ,mikroskop sichtbaren hutigen ,unebenheiten des ,haares darstellt4 ,das ,wachsthum findet hauptschlich zwischen ,schaft und ,wurzel statt1 indem der ,haarkeim1 ,haarpulpa1 der ,centraltheil der ,haarwurzel1 die ,hornsubstanz ausschwitzt und zur ,haarsubstanz ausbildet1 welche den alten ,haarschaft vor sich herschiebt4 ,daher findet man den unteren ,theil des ,haares bei eingetretener schlechter ,ernhrung dnner und drftiger als den oberen ,theil1 welcher seine ,entstehung noch bei guter ,ernhrung fand4 ,nur ,haare an gewissen ,krpertheilen des ,menschen wachsen anhaltend1 andere erreichen eine gewisse ,lnge und wachsen dann nicht mehr1 wie z4 ,b4 die ,flaumhaare der ,mdchen1 die ,haare auf den ,handrcken der ,mnner4 ,die ,querdurchschnittsflche der ,haare ist eine sehr verschiedene und ihre ,form fr die ,haargattung eine wenig charakteristische4 ,das ,kopfhaar des einen ,individuums kann bald eine runde1 bald eine ovale1 bald eine dreieckige ,querdurchschnittsflche zeigen4 ,diese ,form ist ganz von der ,form der ,hautffnung abhngig1 durch welche das ,haar hervorwchst4 ,das ,pigment des ,markstranges und der ,interfibralrume der ,markscheide und ,corticalschicht ist nur zum ,theil die ,grundlage des ,farbentones der ,haare4 ,dieser ist hauptschlich von der ,farbe der ,corticalschicht abhngig4 ,die ,hornfasermasse ist bei schwarzem ,haar schwarz oder vielmehr in der einzelnen ,faser dunkelgrau1 bei rothem ,haar rthlich1 bei braunem ,haar brunlich1 bei blondem gelblich4 ,der dunklere ,ton der ,farbe ist eine natrliche ,folge des ,haarfettes1 welches das ,haar ausschwitzt4 ,jedes ,fett macht eine matte ,farbe dunkler und lebhafter1 wie wir dies aus der ,oelmalerei wissen4 ,das weiss werdende ,haar entsteht daher auch nicht durch ein ,verschwinden des ,pigments des ,markes1 sondern durch verminderte ,fettausscheidung1 oder gleichsam durch ,absterben der ,corticalschicht1 welche dadurch undurchsichtig wird1 und dessen ,hornfasern dann in derselben ,weise nicht mehr das ,licht durchlassen wie ein ,bndel feingesponnenen ,glases4 ,ein weisses ,haar kann daher in dem ,markstrange und in den ,zellen der ,markscheide das ursprngliche dunklere ,pigment noch enthalten4 ,obgleich charakteristische ,unterschiede der ,haare der ,menschen scheinbar kaum hervortreten1 so ergeben sich dennoch in forensischer ,beziehung viele ,anhaltspunkte1 welche fr sich oder mit einander combinirt1 zu gewissen ,schlssen hinleiten4 ,die mittlere ,dicke der ,haare von verschiedenen ,krpertheilen des ,menschen fand ,dr4 ,pfaff#f3 ,flaumhaar der ,suglinge #j1jjh-j1ja mm4 ,flaumhaar am ,arme eines ,mdchens #j1jae mm4 ,flaumhaar an der ,oberlippe einer ,frau #j1jah ,haar am ,arme eines ,mannes #j1jc-j1jd mm4 ,augenwimper eines ,mannes #j1jd mm4 ,haar aus dem ,gehrgange #j1jde ,haupthaar eines ,weibes #j1jf ,haar von der ,hand eines ,mannes #j1jg ,haupthaar eines ,mannes #j1jh ,haar aus der ,nase eines ,mannes #j1jh ,schamhaar eines ,mannes #j1aa ,augenbrauenhaar eines ,mannes #j1ab ,haar aus dem ,schnurrbart #j1ac-j1ad mm4 ,schamhaar eines ,weibes #j1ae mm4 ,backenbarthaar #j1ae 7,schweinsborste #j1bg 7 ,diese ,angaben bieten nur annhernde ,zahlen1 lassen auch manche ,abweichungen zu1 z4 ,b4 kann ein ,kopfhaar eines ,mannes einen geringeren ,querdurchmesser haben als dasjenige eines ,weibes4 ,illustration3 ,fig4 #ajg4 ,kopfhaar1 a vor einem ,vierteljahr verschnitten4 #ejjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #ajh4 ,kopfhaar1 b blondes ,kopfhaar1 c weisses ,kopfhaar eines ,greises1 d sich spaltendes ,haar4 #ejjmal vergr4 ,das ,kopfhaar des ,mannes unterscheidet sich von demjenigen eines ,weibes durch eine dickere ,wurzel4 ,die ,spitze luft um so mehr verjngt aus1 je entfernter der ,zeitpunkt liegt1 seit welchem es verschnitten wurde4 ,die ,spitze des ,kopfhaares einer ,frau ist gewhnlich nicht dnner als der ,hauptschaft1 hufig auch noch mehrfach gespalten4 ,wenn bei lteren ,frauen das ,wachsthum der ,haare nachlsst1 fangen auch die ,haarenden an1 dnner und spitziger zu werden4 ,frauenkopfhaar soll durch ,aetzlauge schneller zerstrt werden als ,mnnerkopfhaar4 ,kopfhaar mit einer ,querdurchschnittsflche von der ,form der ,ellipse ist zur natrlichen ,kruselung geneigt4 ,die ,augenbrauenhaare sind glatt1 oval oder kantig im ,durchschnitt und laufen in eine feine ,spitze aus1 wenn sie nicht verschnitten wurden4 ,illustration3 ,fig4 #aji4 ,dunkelbraunes ,frauenkopfhaar4 ,markstcke spitz4 a ,spitze4 #ejjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #aaj4 ,kinnbarthaar4 br braunes1 gr grau werdendes4 #ejjmal vergr4 ,das ,augenwimperhaar ist meist scharfkantig1 an den ,kanten mit scharfen1 dornhnlichen ,hervorragungen versehen1 deren ,spitzen nach der ,spitze des ,haares gerichtet sind4 ,die ,wurzel ist schlank und rbenfrmig4 ,das ,schnurrbarthaar ist dem vorigen hnlich1 aber glatter und mit dickerer ,wurzel4 ,das ,backenbarthaar ist ziemlich dick1 mit sehr unebenem ,periderma4 ,seine ,wurzel ist nur weniger dick als der ,schaft4 ,das ,backenbarthaar derjenigen ,mnner1 welche leicht und stark transspiriren1 soll in der ,peridermaschicht hier und da dunkle punktartige ,erhabenheiten zeigen4 ,das ,nasenhaar hat gemeiniglich eine sehr unebene ,aussenflche voller warziger ,auftreibungen4 ,es luft in eine feine dnne ,spitze aus1 und die ,wurzel zeigt im ,lngendurchschnitt ,guitarrenform4 ,das ,hrchen aus dem ,ohre ist dem ,nasenhrchen sehr hnlich1 nur weniger uneben und mehr konisch auslaufend4 ,das ,achselgrubenhaar tritt aus seiner ,wurzel nicht allmhlich1 sondern stielartig hervor4 ,am ,austritt1 also am untersten ,theile seines ,schaftes1 ist es glatt1 dann aber lngs seines ,schaftes mit vielen blttrigen und warzenfrmigen ,erhabenheiten bedeckt1 in ,folge der ,auflockerung der ,peridermaschicht durch ,schweiss und ,reibung4 ,seine ,spitze ist konisch1 aber nicht fein auslaufend4 ,die ,farbe ist meist rthlich4 ,das ,brusthaar ist dem vorigen sehr hnlich1 gewhnlich aber krzer1 nicht nothwendig rthlich4 ,die ,wurzel ist fleischig und dick1 die ,spitze kolbig4 ,das ,handrckenhaar des ,mannes hat eine keulenfrmige ,spitze1 ebenso dick oder dicker als der ,schaft4 ,die ,wurzel ist lang und dnner als der ,schaft4 ,die ,haare vom ,vorder- und ,oberarm des ,mannes haben eine hnliche ,form1 es ist jedoch in ,folge der ,reibung durch die ,bekleidung die ,spitze gespalten4 ,das ,haar an den ,extremitten der ,frauen ist meist ,flaumhaar4 ,die ,schamhaare sind durch die ,neigung zur ,kruselung charakterisirt4 ,die ,querdurchschnittsflche ist meist oval oder elliptisch1 die ,markstcke sind stumpf4 ,die ,peridermaschicht ist uneben1 knorrig und von abgelster ,hornsubstanz stig4 ,das ,schamhaar der ,mnner ist meist dnner als das der ,weiber1 jedoch ist die ,wurzel des ersteren dicker und knolliger1 die ,wurzel des letzteren dagegen nicht dicker als der ,schaft4 7,das weibliche ,schamhaar ist wegen flach liegender ,wurzel leichter auszureissen74 ,das ,haar vom ,mons ,veneris ist an der ,spitze keulenfrmig1 bei jungen ,personen konisch-spitz4 ,das ,haar vom ,scrotum ist dem ,achselgrubenhaar sehr hnlich1 jedoch hufig mit unegal dickem ,schafte4 ,ob ein ,haar unlngst oder vor lngerer ,zeit abgeschnitten ist1 beantwortet die ,spitze des ,haares4 ,ausgefallenes ,haar hat eine mehr glatte abgerundete ,wurzel1 ausgerissenes ,haar eine rauhe zackige oder stige ,wurzel4 ,zerrissenes ,haar zeigt an der ,rissflche ,hornfaserstumpfe von verschiedener ,lnge4 ,eine ,schnittflche ist glatt1 flach oder convex4 ,illustration3 ,fig4 #aaa4 ,schamhaare4 #ejjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #aab4 ,schamhaar mit darauf eingetrocknetem ,sperma4 a1 aa ,spitzen des ,schamhaares4 #ejjmal vergr4 ,die ,wurzeln der ,haare junger ,personen lsen sich nach ,pfaff schneller in ,aetzlauge auf als diejenigen der ,haare lterer ,leute4 ,die ,marksubstanz geschwchter oder lterer ,leute ist weniger zusammenhngend und durch ,hornsubstanz hufiger unterbrochen4 ,bei der ,frage der ,nothzucht kann sich auch in den ,schamhaaren der ,genothzchtigten eingetrocknetes ,sperma mit ,fden vorfinden1 oft untermischt mit kleinen ,krystallen4 ,der ,weichselzopf 7,plica ,polonica71 im ,weichselgebiet ,polens endemisch1 ist dem ,kopfgrind verwandt und besteht durch ,verkittung und ,verfilzung der ,kopfhaare zu einzelnen ,bndeln4 ,haare und ,kopfhaut schwitzen eine klebrige ,feuchtigkeit aus1 welche aus den ,sporen und ,schleimlagern eines ,pilzes1 ,trichomaphyton oder ,mycoderma plicae ,polonicae1 bestehen4 ,illustration3 ,fig4 #aac4 ,weichselzopfhaar mit seinem ,pilze4 #ejjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #aad4 ,biber4 bc ,oberhaar1 a ,spitze1 links ,flaumhaar 7,grundwolle74 #cjjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #aae4 ,biber4 ,starkes ,oberhaar 7,grannen74 #cjjmal vergr4 ,das ,haar der ,thiere zeigt einen von dem ,menschenhaar wesentlich verschiedenen ,bau1 auch die ,verschiedenheit des von verschiedenen ,krpertheilen desselben ,thieres entnommenen ,haares ist eine sehr grosse4 ,eine ,eigenthmlichkeit des ,thierpelzes ist die ,zusammensetzung aus den eigentlichen ,haaren1 ,oberhaaren1 und dem ,flaum oder ,unterhaar4 ,letzteres ist zart und oft #ajjmal dnner als das ,oberhaar4 ,die in den folgenden ,figuren dargestellten dnneren ,theile gehren dem ,unterhaar 7,grundwolle7 an4 ,smmtlich in #cjjm4 ,vergr4 ,illustration3 ,fig4 #aaf4 ,hund 7,prairienhund74 ,links ,flaumhaar4 ,illustration3 ,fig4 #aag4 ,zobel4 ,links ,flaumhaar4 ,illustration3 ,fig4 #aah4 ,virginische ,otter4 ,links ,flaumhaar4 ,illustration3 ,fig4 #aai4 ,nerz4 ,links ,flaumhaar4 ,steinmarderpelzhaar ist dem ,zobelhaar sehr hnlich1 nur ist die ,markrhre dunkler und die ,seitenzacken treten strker hervor4 ,baummarderhaar ist dem ,nerzhaar sehr hnlich4 ,illustration3 ,fig4 #abj4 ,hamster4 ,in der ,mitte ,flaumhaar4 ,illustration3 ,fig4 #aba4 ,kaninchen4 ,links ,flaumhaar4 ,illustration3 ,fig4 #abb4 ,katze4 ,links ,flaumhaar4 ,illustration3 ,fig4 #abc4 ,bisam4 ,links ,flaumhaar4 ,illustration3 ,fig4 #abd4 ,fuchs4 ,links ,flaumhaar 7,grundwolle74 ,gewrze4 ,die mikroskopische ,untersuchung erstreckt sich hauptschlich auf die gepulverten oder gemahlenen ,gewrze1 welche hufig verflscht mit den ,pulvern aus ,brot1 ,semmel1 ,eicheln1 ,hlsenfruchtsamen1 ,mahagoniholz1 ,zuckerkistenholz und dergleichen angetroffen werden4 ,behufs der mikroskopischen ,untersuchung eines gepulverten ,gewrzes ist das ,pulver1 wenn es ein grbliches ist1 in einem porzellanenen ,mrser zu einem hchst feinen ,pulver zu zerreiben1 in einem ,glschen mit der verdnnten ,glycerinflssigkeit 7,s4 #ee7 zu mischen und von der ,mischung tropfenweise auf ,objectglsern zu vertheilen4 ,circa #j1e g oder eine ,messerspitze des ,gewrzpulvers ist hier mehr denn ausreichend4 ,die ,untersuchung wird zuerst bei #ajj-aej;facher1 dann folgend bei #bjj-cjj;facher ,vergrsserung ausgefhrt4 ,um sich vor ,irrthum zu bewahren1 mge der ,anfnger in mikroskopischen ,untersuchungen gleichzeitig mit reinem gutem ,gewrz experimentiren4 ,wre ,pfefferpulver zu untersuchen1 so zerreibe man circa #c ,pfefferkrner zu feinem ,pulver und betrachte dieses unter dem ,mikroskop1 um von den ,formelementen des ,pfeffers ein ,bild zu erlangen4 ,die ,abbildungen sind nie mit der ,accuratesse ausgefhrt1 um dem ,anfnger in der ,beurtheilung des ,befundes volle ,sicherheit zu bieten4 ,pfeffer ist das am strksten consumirte ,gewrz4 ,er ist die ,beerenfrucht eines in ,ostindien einheimischen ,kletterstrauches4 ,der sogenannte schwarze ,pfeffer ist die nicht vllig reife und an der ,sonne und in ,oefen getrocknete1 der weisse ,pfeffer die reife1 nach dem ,einweichen in ,meer- oder ,kalkwasser von der usseren ,fruchthaut befreite ,frucht4 ,ersterer hat einen schrferen brennenderen ,geschmack als letzterer4 ,schwarzer ,pfeffer4 ,der zu einem feinen ,pulver zerriebene ,pfeffer bietet dem ,auge mehrere charakteristische ,formelemente seiner ,gewebeschichten4 -- #a7 ,oelzellen oder ,harzzellen1 rundliche1 kugelige oder mehr oder weniger eckige ,zellen in mssiger ,menge1 angehrend dem ,parenchym des ,fruchtgehuses und dem ,eiweisskrper4 ,sie enthalten ein farbloses flchtiges ,oel und ein ,weichharz1 welche den ,geschmack des ,pfeffers bedingen4 -- #b7 ,steinzellen aus dem ,theile1 welcher zunchst unter der usseren ,fruchthaut liegt4 -- #c7 ,unregelmssig geformte1 meist vielkantige ,zellen des ,eiweisskrpers1 angefllt entweder mit formlosen homogenen ,strkekleistermassen1 oder -- #d7 mit umrnderten ,strkemehlkrnchen4 ,diese sind usserst klein1 rundlich oder vielkantig1 zu #b1 #c und mehr reihenweise aneinander liegend oder zu rundlichen ,ballen gehuft4 ,bei starker ,vergrsserung lassen viele dieser ,strkemehlkrnchen eine tiefe ,kernhhle 7,nabel7 erkennen4 -- #e7 ,spiralgefsse4 -- #f7 ,krystalle1 jedoch nur wenige1 wahrscheinlich aus ,piperin bestehend4 ,illustration3 ,fig4 #abe4 ,schwarzer ,pfeffer4 ,feines ,pulver aus ,pfefferfrchten1 welche schwerer als ,wasser sind und darin untersinken4 #cjjmalige ,vergr4 ,illustration3 ,fig4 #abf4 ,schwarzer ,pfeffer4 ,pulver aus ,pfefferfrchten1 welche leichter und schwerer als ,wasser sind4 o ,oelzellen1 st ,steinzellen1 e ,zellen mit ,kleistermassen aus dem ,eiweisskrper1 a ,strkemehl1 sp ,spiralgefsse1 k ,krystalle4 #aej-bjjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #abg4 ,strkemehlkrnchen des ,pfeffers4 #ejjmal vergr4 ,als ,verflschungen des gemahlenen ,pfeffers sind ,eicheln1 getrocknete ,kartoffeln1 ,rapskuchen 7,presskuchen aus der ,darstellung des ,rbls7 vorgekommen4 ,die ,strkemehlkrnchen der ,eicheln und ,kartoffeln sind leicht an ihrer ,form zu erkennen4 ,die ,rapskuchen zeigen ,partien ,steinzellengewebe1 dessen ,zellen #e-f;eckig1 sehr dickwandig und rothbraun erscheinen4 ,weisser ,pfeffer4 ,der zu einem feinen ,pulver zerriebene weisse ,pfeffer bietet dem ,auge hnliche ,formelemente wie der schwarze ,pfeffer1 nur fehlen die ,steinzellen1 die ,trmmer der ussersten ,fruchthaut und des ,parenchyms des ,fruchtgehuses4 ,vorwiegend und in grsserer ,menge vertreten als im schwarzen ,pfeffer sind die ,zellen des ,eiweisskrpers mit den ,kleistermassen und den ,strkemehlkrnchen4 ,illustration3 ,fig4 #abh4 ,weisser ,pfeffer4 ,feines ,pulver4 #aej-bjjmal vergr4 ,piment1 ,nelkenpfeffer1 ,englisch-,gewrz1 ,neugewrz1 ist die vor der vlligen ,reife gesammelte und getrocknete ,frucht eines in ,westindien1 besonders auf ,jamaica cultivirten kleinen ,baumes 7daher auch der ,name ,jamaicapfeffer74 ,in ein feines ,pulver verwandelt lsst er unter dem ,mikroskop erkennen3 -- #a7 einfache1 sehr kleine ,hrchen1 auf der ,oberhaut der ,frucht befindlich4 -- #b7 ,grosse brunliche ,oelzellen1 aus dem ,fruchtgehuse und der ,umgebung des ,keimes4 ,im ,fruchtgehuse stehen sie dicht gedrngt und bilden die halbkugelig hervortretenden ,warzen der ,oberflche der ganzen ,frucht4 ,die usserste ,fruchthaut zeigt auch deutlich ,spaltffnungen4 -- #c7 ,dickwandige ,steinzellen1 viele mit verzweigten ,porenkanlen4 -- #d7 ,spiralgefsstrmmer4 -- #e7 ,strkemehlkrnchen4 -- #f7 ,zellen mit dunkelrothem ,farbstoff4 -- #g7 ,nur bisweilen rhombodrische ,kalkoxalatkrystalle4 ,illustration3 ,fig4 #abi4 ,piment1 in feines ,pulver verwandelt4 o ,oelzellen1 st ,steinzellen1 sp ,spiralgefsse1 a ,strkemehl4 ,da ,piment ,gerbstoff enthlt1 so nehmen die ,gewebselemente mit stark verdnnter ,lsung des ,eisenchlorids 7,ferrichlorids7 befeuchtet eine indigblaue ,farbe an4 ,gewrznelken 7,caryophylli7 sind die getrockneten ,blthenknospen des ,gewrznelkenbaumes1 welcher auf den ,molukken einheimisch ist1 aber auf anderen ,inseln ,ostindiens und in ,westindien cultivirt wird4 ,bei der ,prfung des ,gewrznelkenpulvers unter dem ,mikroskope vermisst man ,strkemehlkrnchen und dickwandige ,gewebezellen4 ,eine zarte ,querschnitte durch den ,unterkelch einer ,gewrznelke ist in folgender ,abbildung 7,fig4 #acj7 bei #abjmaliger ,vergr4 vergegenwrtigt4 ,zu der mikroskopischen ,untersuchung des ,gewrznelkenpulvers verwendet man zunchst das nur mit verdnntem ,glycerin gemischte ,pulver1 dann aber auch zur besseren ,examination der ,zellen und ,gefsse eine ,portion des ,pulvers1 welche mit verdnnter ,aetzlauge geschttelt1 in einem ,filter gesammelt1 mit ,wasser abgewaschen und mit ,glycerin gemischt ist4 ,illustration3 ,fig4 #acj4 ,zarte ,querschnitte aus dem ,unterkelch der ,gewrznelke4 d ,gefssbndel1 v centrale ,gefssbndelgruppe1 f lockeres ,zellgewebe4 ,es lassen sich folgende ,formelemente wahrnehmen3 -- #a7 ,oelzellen1 unter der kleinzelligen ,oberhaut liegend4 -- #b7 ,bastzellen1 meist spindelfrmige4 -- #c7 ,spiralgefsse1 zum ,theil in einem kleinzelligen ,parenchym1 dessen ,zellen ,krystallgruppen 7,krystalldrusen7 enthalten4 -- #d7 ,pollenkrner 7,blthenstaubzellen74 ,diese erscheinen dreiseitig oder dreikantig und sind dreiporig4 -- #e7 ,spaltffnungen 7mit den beiden ,schliesszellen74 ,illustration3 ,fig4 #aca4 ,gewrznelken4 ,formelemente des ,gewebes3 k ,zellen mit ,krystallen 7,kalkoxalatkrystalldrusen71 f ,bastfaser1 o ,oelzellen1 sp ,spaltffnungen1 b ,pollenkrner4 ,circa #bejmal vergr4 h ,querschnitt eines ,holzbndels #ejmal vergr4 st ,treppengefss aus den ,nelkenstielen4 ,das ,gewrznelkenpulver mit verdnnter ,lsung des ,eisenchlorids 7,ferrichlorid7 befeuchtet frbt sich blauviolett wegen des ,gehaltes an ,gerbstoff4 ,diese ,reaction erfolgt nicht oder ist gering1 wenn eine gepulverte1 bereits extrahirte ,waare vorliegt4 ,illustration3 ,fig4 #acb4 ,strkemehl der ,eicheln4 a #abjmal1 b #bejmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #acc4 ,steinzelle aus den ,nelkenstielen4 t ,hohlraum1 p ,porenkanal4 #bejmal4 ,vergr4 ,die ,verflschung des ,gewrznelkenpulvers mit dem ,pulver der ,gewrznelkenstiele 7,blthenstiele7 war vor ,jahren eine sehr hufige1 mit gersteten ,eicheln eine gewhnliche4 ,in dem ,pulver der ,gewrznelkenstiele sind vorwiegend sehr dickwandige ,zellen1 ,steinzellen mit dickschichtiger ,wandung1 strkere und bedeutend grssere ,holzbndel und ,bastbndel1 treppenfrmige ,gefsse mit weiterem ,lumen und nur wenige ,oelzellen vertreten4 ,eichelnpulver verrth sich durch das darin befindliche ,strkemehl1 dessen ,krner dem ,strkemehl der ,hlsenfrchte sehr hnlich1 aber von geringerer ,grsse sind und einen langen ,kernhhlenspalt 7,nabel7 zeigen4 7,vrgl4 auch unter ,kaffee47 ,zimmt4 ,im ,handel unterscheidet man ,ceylonzimmt oder echten ,zimmt und ,zimmtkassie oder ,kaneel4 ,der gemahlene ,zimmt oder ,zimmtpulver wird nur aus der ,zimmtkassie hergestellt4 ,zimmtkassie1 ,kaneel1 ,chinesischer ,zimmt1 gewhnlich nur mit ,zimmt bezeichnet1 ist der ,bast der ,aeste des ,zimmtbaumes1 welcher im sdlichen ,china und ,cochinchina einheimisch1 aber in verschiedenen ,theilen ,ostindiens cultivirt wird4 ,illustration3 ,fig4 #acd4 ,formelemente des ,gewebes der ,zimmtkassie4 s ,steinzellen1 st ,strkemehlfhrende ,steinzellen1 b ,bartzellen1 bp ,strkemehlfhrende ,bastzellen1 o ,oelzellen4 #aej-bjjmal4 ,vergr4 ,behufs der mikroskopischen ,prfung des ,zimmtpulvers ist eine kleine ,portion mehrere ,stunden in verdnntem ,glycerin einzuweichen4 ,es bietet dem ,auge folgende hauptschliche ,formelemente3 -- #a7 dnne spindelfrmige1 meist glatte ,bastfassern 7circa #j1je mm lang74 ,sie sind so verdickt1 dass der ,innenraum wie eine linienfrmige ,spalte erscheint4 -- #b7 ,dickwandige ,zellen des ,bastparenchyms1 ,strkemehl fhrend4 -- #c7 ,steinzellen mit und ohne ,strkemehl4 -- #d7 ,oelzellen4 -- #e7 ,schleimzellen4 -- #f7 ,strkemehlkrnchen 7#j1ja-j1jah mm im ,durchmesser7 finden sich in rothbrauner ,masse eingebettet in allen ,parenchymzellen1 in vielen ,steinzellen4 -- #g7 ,wenige1 sehr kleine prismatische ,kalkoxalatkrystalle 7aus den ,markstrahlzellen74 ,der ,ceylonzimmt enthlt sehr grosse 7bis zu #j1a mm grosse7 starkverdickte ,steinzellen1 dnnere 7#j1jb-j1jbe mm71 ,bastzellen1 wenige und kleinere ,strkemehlkrnchen und eine mehr braungelbe ,masse in den ,parenchymzellen4 ,die kleinen ,kalkoxalatprismen fehlen ganz4 ,ceylonzimmt ist die theuerste ,zimmtsorte4 ,die ,holzkassie1 ,malabarzimmt1 ,cassia lignea1 ist die ,rinde der ,aeste eines dem ,ceylonzimmtbaume verwandten ,baumes4 ,bisweilen fehlt darin das ,strkemehl4 ,sie wird zur ,verflschung des ,zimmtkassien- und ,ceylonzimmtpulvers gebraucht4 ,die ,gewebeelemente haben viele ,aehnlichkeit mit denen des ,ceylonzimmts4 ,der ,geschmack der ,holzkassie ist schwach zimmtartig und sehr schleimig1 der ,geruch sehr schwach zimmtartig4 ,weitere ,verflschungen des ,zimmtkassienpulvers sind die ,pulver aus ,mahagoni- und ,zuckerkistenholz1 verschiedener ,baumrinden1 ,eicheln1 ,brot etc4 ,verdnnte ,eisenchloridlsung frbt die ,zimmtkassie nur dunkler bis rothbraun1 nicht aber violett1 blau oder grn4 ,ingwer ist der geschlte oder ungeschlte1 getrocknete ,wurzelstock der im tropischen ,asien einheimischen ,ingwerpflanze4 ,es kommen im ,handel vor3 ungeschlter1 geschlter und gebleichter ,ingwer4 ,der gepulverte ,ingwer ist vor der mikroskopischen ,untersuchung in verdnntem ,glycerin einzuweichen4 ,die ,formelemente des ,gewebes sind3 -- #a7 ,oelzellen4 -- #b7 ,gerundete ,harzzellen4 -- #c7 ,vieleckige ,parenchymzellen mit ,strkemehl angefllt4 -- #d7 ,gefssbndel aus dnnwandigen ,faserzellen1 dickwandigen1 eine weite ,hhlung zeigenden1 bastartigen ,holzfasern und ,treppengefssen bestehend4 -- #e7 ,strkemehlkrnchen4 ,diese sind flach1 eifrmig oder lnglich 7#j1jb-j1jd mm lang71 concentrische ,schichtung zeigend4 ,illustration3 ,fig4 #ace4 ,formelemente aus dem ,gewebe des ,ingwers4 h ,harzzellen1 o ,oelzelle1 sp ,holzbndel1 a ,strkemehl4 #abjmal vergr4 ,verflschungen des gemahlenen ,ingwers sind3 ,eicheln1 ,rapskuchen1 ,brot1 ,curcuma 7,gelbwurzel74 ,letztere verrth sich durch ihren ,gehalt an gelbem ,farbstoff1 welcher durch ,borax und ,alkalien leicht erkannt werden kann4 ,illustration3 ,fig4 #acf4 ,strkemehlkrnchen des ,ingwers4 #djjmalige ,vergr4 ,muskatnuss ist der ,samen aus der ,frucht des auf den ,molukken einheimischen1 auf den ,bandainseln cultivirten ,muskatnussbaumes3 ,das ,pulver zeigt vieleckige1 dnnwandige1 mit ,strkemehlkrnchen erfllte ,zellen4 ,die ,strkemehlkrnchen sind hier und da in einer fettigen rothbraunen ,masse eingebettet4 ,die ,strkemehlkrnchen sind zu #b1 #c1 #d und mehr1 meist regelmssig zusammengesetzt1 das ,theilkrnchen zeigt eine rundliche oder eckige ,kernhhle4 ,in den meisten der ,strkemehl fhrenden ,zellen findet sich von ,strkemehlkrnchen umlagert ein krystallfrmiger rhombodrisch oder kubisch gestalteter ,krper 7,krystalloid74 ,auch beobachtet man hier und da prismatische ,fettkrystalle4 ,nach der ,befeuchtung mit ,jodlsung erscheinen die ,strkemehlkrnchen blau1 die ,krystallkrper dunkelroth4 ,illustration3 ,fig4 #acg4 ,pulver von ,muskatblthe und ,muskatnuss4 ,mac ,muskatblthe1 ,macis4 ,musk4 ,n4 ,muskatnuss4 a ,zelle mit ,krystalloid und ,strkemehl4 #abjmal4 ,vergr4 ,muskatblthe1 ,macis1 ist der fleischige ,samenmantel aus der ,frucht des ,muskatnussbaumes4 ,das ,pulver zeigt unter dem ,mikroskop gerundete oder kantige ,zellen1 neben kugeligen1 eifrmigen oder kantigen ,oelzellen 7#j1jd-j1jh mm im ,durchmesser74 ,strkemehl fehlt4 ,jodlsung frbt gelbroth1 rothbraun und purpurroth4 ,beimischungen ,strkemehl enthaltender ,stoffe sind daher leicht zu erkennen4 ,siehe ,fig4 #acg4 ,illustration3 ,fig4 #ach4 ,curcumapulver4 b ,kleistermassen1 h ,harzzellen 7#ajjmal vergr471 a ,strkemehlkrner 7#cjjmal vergr47 ,curcuma1 ,gelbwurz1 der in knstlicher ,wrme getrocknete ,wurzelstock der in ,ostindien und dem sdlichen und stlichen ,asien einheimischen ,curcuma longa1 ,gelbwurzlilie4 ,das ,pulver der ,curcuma ist zuweilen ein ,verflschungsmittel der ,gewrze und ,bestandtheil des vom gemeinen ,manne mit ,safran benannten ,safransurrogats fr den ,gebrauch in der ,kche4 ,es zeigt unter dem ,mikroskop mit verdnntem ,glycerin befeuchtet1 dieses gelb frbend1 kugelige eifrmige oder lngliche gelbgrnliche1 durch ,jodlsung sich blau frbende ,massen 7,strkekleistermassen71 ,strkemehlkrnchen besonderer ,form1 gelbe ,harzzellen1 ,trmmer von ,treppengefssen4 ,obgleich das ,curcumamehl eine billige ,waare ist1 so wird es nicht selten mit ,stoffen verflscht1 welche eine andere oder abweichende ,form der ,strkemehlkrnchen aufweisen4 ,rothes ,santelholz1 rother ,santel1 das ,holz des in ,ostindien einheimischen ,santelbaumes1 ,pterocarpus santalinus4 ,das ,pulver dieses ,holzes ist nicht selten verflscht oder es dient als ein unschuldiges ,frbemittel einiger ,genussmittel1 auch ist es ein ,bestandtheil des ,safransurrogates1 des in der gewhnlichen ,kche gebrauchten ,safrans4 ,unter dem ,mikroskope in verdnntem ,glycerin1 welches sich weinroth frbt1 eingeweicht zeigt es -- #a7 mit zierlichen ,tpfeln versehene ,holzgefsse1 -- #b7 bastartige ,holzfasern1 -- #c7 getpfelte ,holzparenchymzellen1 -- #d7 kleine ,zellen1 einen einfachen ,kalkoxalatkrystall enthaltend1 -- #e7 ,farbstoffmassen und vereinzelte ,strkemehlkrnchen4 ,weingeist lst den ,farbstoff mit rother1 ,aetzkalilauge mit violetter ,farbe4 ,illustration3 ,fig4 #aci4 ,gepulvertes rothes ,santelholz4 h ,holzzellen1 gh getpfelte ,holzparenchymzellen1 hh ,holzparenchymzellen mit umhften ,tpfeln1 m ,zellen aus den ,markstrahlen1 k ,krystallzellen mit einfachem ,kalkoxalatkrystall4 7,circa #abjmalige ,vergr47 ,senf4 ,mostrich4 ,speisesenfpulver und ,mostrich sind fr den ,gebrauch in der ,kche und auf dem ,tische entsprechend und dem ,geschmack convenirend zusammengesetzte ,genussmittel1 in welchen schwarzer und auch gelber ,senfsamen die den ,geschmack bedingenden ,substanzen sind4 ,das ,senfmehl von ,sarepta ist das ,pulver der ,samen von ,sinapis juncea und entspricht in seinen mikroskopischen ,theilen ganz unserem gelben oder weissen ,senfe4 ,das sogenannte ,englische ,senfmehl ist gewhnlich nur ein pulveriges ,gemisch aus #a ,th4 schwarzem ,senf1 #h ,th4 gelbem ,senf und #a-c ,th4 ,getreidemehl4 ,eine mikroskopische ,untersuchung beider ,genussmittel knnte nur den ,zweck haben1 darin ,substanzen zu bestimmen1 welche den ,nahrungs- und ,genussmitteln nicht angehren und genossen nachtheilige ,wirkungen haben und endlich die ,gegenwart des ,pulvers der ,senfsamen zu erkennen1 wenn etwa der ,geschmack diesen nothwendigen ,umstand bezweifeln lsst4 ,beide1 sowohl das ,speisesenfpulver 7,mostrichpulver7 wie der ,mostrich1 sind zusammengesetzte ,genussmittel1 welche den ,zwecken der ,verwendung in der ,kche und auf dem ,tische1 sowie den ,ansprchen des ,geschmackes entsprechen sollen4 ,zur ,erreichung dieser ,zwecke ist die ,vermischung des ,pulvers von schwarzem und gelbem ,senfsamen mit ,salz1 ,gewrzen1 ,mehl1 ,essig1 ,wein1 ,zucker und anderen ,genussmitteln nothwendig1 und knnen solche ,beimischungen nie als ungehrige oder als ,flschungen angesehen werden1 und das um so weniger1 als man den ,werth der ,senfprparate nach der usseren ,beschaffenheit und dem ,geschmack beurtheilt und eine einfache ,mischung von reinem ,pulver des schwarzen oder gelben ,senfes mit ,wasser1 ,wein1 ,essig dem ,geschmacke nicht gengt1 selbst die ,mischung nur mit schwarzem ,senfsamen den ,giften beizuzhlen wre4 ,illustration3 ,fig4 #adj4 ,pulver des schwarzen und weissen ,senfsamens4 s ,schwarzer ,senf1 w weisser oder gelber ,senf1 st ,steinzellen1 kl ,kleberzellen1 k ,keimzellen ep ,epidermalgewebe1 o ,oeltrpfchen4 ,auch eine ,beimischung von gemahlenem ,rbsen- oder ,rapssamen an ,stelle des weissen ,senfsamens1 wenn sie berhaupt vorkommen sollte1 ist keine ,verflschung1 da dadurch das ,angenehme des ,geschmacks eher gehoben als herabgedrckt wird4 ,wre der ,rbsensamen geschlt1 so ist er auch gar nicht nachzuweisen4 ,illustration3 ,fig4 #ada4 ,pulver des ,rapskuchens4 st ,steinzellen1 kg ,keimgewebe1 kl ,kleberzellen1 o ,oeltrpfchen4 ,ein wesentliches ,erkennungszeichen der ,samenpulver des schwarzen ,senfes und des ,rbsens unter dem ,mikroskop sind die ,gewebetrmmer der usseren dunkelroth-braunen ,samenhaut4 ,die ,steinzellen derselben sind beim ,rbsensamen grsser und auch etwas abweichend geformt als beim schwarzen ,senf1 und farblos beim gelben ,senf4 ,cacao4 ,chocolade4 ,cacaomasse oder prparirter ,cacao gehrt zu den einfachen ,genussmitteln und besteht aus den ,cacaosamen1 welcher schwach gerstet1 dann von der ,samenschale befreit und in der ,wrme in eine zwischen den ,fingern oder auf der ,zunge unfhlbaren ,masse bergefhrt sind4 ,diese ,masse soll nichts enthalten1 was nicht ,cacaosamen ist4 ,vorkommende ,verflschungen oder ,gewicht vermehrende ,stoffe dieser ,masse sind3 schwach gerstete ,eicheln1 ,getreidemehl1 ,maismehl1 ,hlsenfrchte1 ,strke1 ,brot u4 dgl4 ,behufs der mikroskopischen ,prfung wird etwas der ,masse fein zerrieben1 ein ,theil davon mit verdnntem ,glycerin gemischt1 ein anderer ,theil mit ,wasser lngere ,zeit geschttelt1 auf einem ,filter gesammelt und dann geprft4 ,cacao hat verschiedene ,gewebeelemente1 welche sich von denen der ,verflschungsmittel wesentlich unterscheiden4 ,zunchst sind zu erwhnen die verlngerten1 cylindrischen1 keulenfrmigen oder spindelfrmigen1 an ihrem einen ,ende oft getheilte1 durch ,querscheidewnde1 hin und wieder auch durch ,lngsscheidewnde geschichtete ,schluche oder sogenannte ,mitscherlich'sche ,krperchen1 dann die in ,fett gelagerte1 zusammengesetzte1 sehr minutise ,strkemehlkrnchen fhrenden braunen vieleckigen ,zellen der ,keimlappen und die denselben untermischten oder in ,reihen gestellten ,zellen1 einen rothbraunen ,farbstoff enthaltend4 ,illustration3 ,fig4 #adb4 ,cacao4 m ,schluche der inneren ,samenhaut1 die sogenannten ,mitscherlich'schen ,krperchen1 k ,theobrominkrystalle 7#abj-aej;fache ,vergr474 ,illustration3 ,fig4 #adc4 ,cacao4 s ,strkemehl fhrende1 f ,farbstoff fhrende ,zellen der ,keimlappen 7#aej;fache ,vergrsserung74 ,unter dem ,mikroskop sieht man auch ,fett in kugeligen ,massen1 zuweilen jedoch nicht immer1 kleine farblose prismatische ,krystalle4 ,illustration3 ,fig4 #add4 ,cacaomasse4 k ,cacaostrkemehl1 m ,mitscherlich'sche ,krperchen4 ,der ,farbstoff wird durch verdnnte ,schwefelsure mit blutrother1 durch ,essigsure mit violetter ,farbe gelst4 ,verdnnte ,eisenchloridlsung tingirt blau1 was auf eine gerbstoffartige ,substanz deutet4 ,die ,strkemehlkrnchen des ,cacao sind1 wie bereits bemerkt ist1 zusammengesetzte1 im ,uebrigen sehr klein 7#j1jje-j1jjh mm7 im ,durchmesser4 ,chocolade ist ein zusammengesetztes ,genussmittel1 welches einen angenehmen ,geschmack haben und in kochendem ,wasser oder kochender ,milch zertheilt ein angenehm schmeckendes1 aber auch schleimiges ,getrnk liefern soll1 in welchem die ,partikel der ,cacaomasse in ,suspension erhalten bleiben4 ,um nun letzteres zu erzielen1 ist ein ,zusatz eines strkemehlhaltigen ,genussmittels nothwendig4 ,die ,chocolade kommt in verschiedenen ,sorten in den ,handel4 ,die theuren ,sorten bestehen zumeist nur aus gleichen ,theilen ,cacaomasse und ,zucker nebst verschiedenem ,gewrz4 ,die geringeren und billigen ,sorten enthalten ausser den genannten ,stoffen gerstetes ,getreidemehl oder ,strkemehl1 ,maismehl1 ,reismehl etc4 ,werden diese ,sorten in der ,kche zum ,getrnk gemacht1 so bedrfen sie keines ,mehl- oder ,strkemehlzusatzes1 welcher bei den theuren ,sorten nicht umgangen werden kann4 ,diese ,erinnerung ist gemacht1 um zu warnen1 den ,gehalt der ,chocolade an fremden ,strkemehl als eine ,verflschung aufzufassen4 ,chocolade ist eben ,cacaomasse1 welche sich zur bndigen ,darstellung des ,chocoladengetrnkes eignet4 ,will man ,chocolade mikroskopisch untersuchen1 so wird sie kalt zerrieben1 zuerst zur ,beseitigung des ,fettes mit ,aether1 dann zur ,beseitigung des ,zuckers mit lauwarmem 7#cj-ce7 ,wasser ausgezogen und nun das in ,aether und ,wasser unlsliche unter das ,objectiv gebracht4 ,das hollndische ,cacaopulver ist das feine ,pulver der mit ,soda behandelten ,cacaosamen4 ,es zeigt einige ,gewebeelemente des ,cacaosamens in zerstrter ,form4 ,chocoladenmehl1 ,chocoladenpulver4 ,mit diesen ,namen wird ein ,surrogat der ,chocolade bezeichnet4 ,es ist ein sehr billiges ,pulver1 welches in kochendes ,wasser oder kochende ,milch eingerhrt1 sofort ein dem ,chocoladengetrnk hnlich schmeckendes und aussehendes ,getrnk oder ,suppe liefern soll4 ,es besteht aus #aj ,proc4 ,cacaomasse1 #ai ,proc4 gerstetem oder auch nicht gerstetem ,getreidemehl1 #gj ,proc4 ,zucker und #a-b ,proc4 rothem armenischem ,bolus4 ,kaffee4 ,illustration3 ,fig4 #ade4 ,spindelfrmige ,steinzellen der ,samenhaut des ,kaffeesamens4 ,illustration3 ,fig4 #adf4 ,ein ,stck des ,gewebes aus dem ,samenkrper des ,kaffees4 ,die mikroskopische ,untersuchung hat nur beim gemahlenen ,kaffee einen ,zweck4 ,man zerreibt eine kleine ,menge zu einem hchst feinen ,pulver und prft es unter dem ,objectiv4 ,dann extrahirt man dieses ,pulver mit ,aether1 zur ,entfernung des ,fettes1 und nach der optischen ,prfung extrahirt man auch noch mit ,wasser oder verdnntem ,spiritus und prft wiederum1 gleichzeitig parallele ,experimente mit echtem gutem ,kaffee vornehmend4 ,waren an der ,kaffeebohne1 in der ,samenspalte1 noch ,reste der ,samenhaut1 so wird man in dem feinen ,pulver des gebrannten ,kaffees auch gelbliche dickwandige spindelfrmige1 mit zahlreichen ,porenkanlen versehene ,steinzellen wahrnehmen4 ,zuweilen sind diese ,zellen nur in einigen wenigen ,exemplaren vertreten4 ,das ,gewebe des ,eiweisskrpers ist in grsster ,menge vertreten4 ,die ,zellen derselben sind vieleckig1 dickwandig und reichliche ,porenkanle zeigend4 ,die ,zellen enthalten formlose ,eiweissmassen1 ,strkemehl1 ,glykose1 ,kaffeegerbsure1 ,oeltrpfchen4 ,das ,strkemehl ist in nur hchst geringer ,menge vertreten4 ,wenn man das ,object mit ,jodlsung befeuchtet1 so frbt sich das ,strkemehl dunkelblau1 whrend ,zellgewebe und ,eiweiss gelblich1 die ,fetttrpfchen dunkler gelb oder grnlich erscheinen4 ,macht man gleichzeitig optische ,versuche mit echtem ,kaffeepulver1 so erlangt man auch sofort ,anhaltspunkte zur ,erkennung von ,gewebeelementen1 die nicht dem ,kaffee angehren4 ,illustration3 ,fig4 #adg4 ,kaffee und ,cichorienkaffee4 a reiner ,kaffee1 b ,cichorienkaffee4 #ajj-abj;fache ,vergr4 ,verflschungen des gemahlenen gebrannten ,kaffees sind ,cichorien1 gerstete ,getreidekrner1 gerstete ,eicheln1 gerstete ,bohnen4 ,auch werden ,feigenkaffee1 gerstete ,mandeln1 ,braunkohle u4 dgl4 angegeben4 ,cichorienkaffee1 gerstete zu einem hchstfeinen ,pulver zermahlene ,wurzeln der cultivirten ,cichorienpflanze 7,cichorium intybus74 ,diese ,wurzel enthlt ,zucker in bedeutend grsserer ,menge als die der wildwachsenden ,pflanze4 ,die im ,handel vorkommende ,waare enthlt auch andere gerstete ,wurzeln z4 ,b4 der ,runkelrbe1 ,mohrrbe1 und etwas gerstete ,getreidesamen4 ,als ,verflschung sind diese ,substanzen nicht aufzufassen1 denn gerade diese ,stoffe in ihrer ,mischung liefern eine ,waare1 welche dem ,consumenten besonders gefllt4 ,man hat daher unter dem ,namen ,cichorienkaffee in heutiger ,zeit nicht allein die gerstete ,cichorienwurzel1 sondern ein ,kaffeesurrogat zu verstehen4 ,der gewhnliche ,mann fordert zwar beim ,kaufmann ,cichorien1 er erhlt aber ein ,packet1 auf welchem sich der ,name ,kaffeesurrogat verzeichnet findet4 ,wenn hier an dieser ,stelle die ,bilder einiger ,gewebeelemente vorgelegt sind1 so geschah dies nur fr den ,fall1 dass reiner ,cichorienkaffee optisch zu prfen sei4 ,illustration3 ,fig4 #adh4 ,cichorienwurzel4 h ,holzgewebe1 hp ,zellen des ,holzparenchyms1 sb ,siebrhren4 ,illustration3 ,fig4 #adi4 ,cichorienwurzel4 ng ,netzgefsse4 ,illustration3 ,fig4 #aej4 ,cichorienwurzel4 m ,milchsaftgefsse1 gewhnlich netzartig verzweigt4 ,die ,netzgefsse 7,fig4 #adi m7 fehlen auch nicht in dem gersteten gemahlenen ,getreidesamen1 bei welchem besonders ,strkemehl in ,betracht kommt1 ferner auch nicht in dem sogenannten ,mandelkaffee 7die gersteten und gemahlenen ,erdmandeln1 die ,knollen von ,cyperus esculentus74 ,gerstete ,eicheln1 ,eichelkaffee1 verrathen sich durch ihre mehr oder weniger lnglichrunden oder nierenfrmigen ,strkemehlkrnchen mit einer lnglichen ,kernspalte oder ,kernhhle4 ,diese ,strkemehlkrnchen haben einige ,aehnlichkeit mit denen unserer ,hlsenfrchte1 sie sind aber nur halb so lang4 ,ihre ,lnge betrgt #j1jbe-j1jce mm4 ,mit verdnnter ,eisenchloridlsung frbt sich das ,eichelpulver wegen ,gerbstoffgehalt dunkelblau4 ,illustration3 ,fig4 #aea4 ,strkemehlkrnchen der ,eichel4 a #abjmal b #bjjmal vergrssert4 ,feigenkaffee nennt man die gersteten und zu einer grblichen ,masse oder ,pulver zerstampften ,feigen4 ,hier machen sich unter dem ,mikroskop grosse ,parenchymzellen mit ,krystalldrusen 7,kalkoxalat71 ferner die kleinen ,steinzellengruppen des ,samens1 auch einzelne ,haargebilde der ,oberhaut der ,feige und gabelstige ,milchgefsse bemerkbar4 ,illustration3 ,fig4 #aeb4 ,feigenkaffee4 st ,steinzellen der ,samen1 k ,krystallzellen1 ,parenchymzellen mit ,krystallen1 h ,haargebilde1 o ,zellen der ,oberhaut4 ,blut4 ,blut4 ,das normale ,blut besteht aus einer farblosen wsserigen ,flssigkeit und darin schwimmenden zellenhnlichen rothen und auch farblosen 7weissen7 ,krperchen1 den sogenannten ,blutkrperchen4 ,diese werden von einigen fr ,zellen1 von anderen fr keine ,zellen gehalten1 obgleich ihnen alle die ,eigenschaften angehren1 welche an der lebenden ,zelle angetroffen werden4 ,die rothen im ,blute des ,menschen in grsster ,menge vertretenen ,blutkrperchen oder ,blutzellen erscheinen unter dem ,mikroskop als kreisrunde1 etwas biconcave1 durchsichtige1 farblose oder gelbliche ,scheiben mit klar hervortretendem ,kugelschatten1 die unter ,einfluss des ,wassers die ,gestalt hyaliner sphrischer ,blschen annehmen4 ,sie zeigen sich oft geldrollenhnlich an einander gereiht 7,fig4 #aed74 ,lsst man ,glaubersalz zwischen ,objectglas und ,deckglas treten1 so tritt eine ,contraction der ,blutkrperchen ein1 der ,schatten tritt nher an die ,rnder der ,scheiben1 die ,rnder gestalten sich allmhlich verzerrt1 eckig1 zerrissen1 gezackt1 gekerbt4 ,illustration3 ,fig4 #aec4 ,blutkrperchen1 #abjjmal vergr4 a auf der ,kante stehend1 b flach liegend4 ,illustration3 ,fig4 #aed4 ,blutkrperchen1 freiliegend u4 geldrollenhnlich aneinanderhngend1 #ejjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #aee4 ,rothe ,blutzellen4 #bjjmalige ,vergrsserung4 a ,im frischen ,blute1 b nach der ,einwirkung des ,wassers1 c im eingetrockneten ,blute4 ,illustration3 ,fig4 #aef4 ,blutzellen4 #hjj-ijjmalige ,vergr4 b ,rothe ,blutzellen1 b eine rothe ,blutzelle im ,verticaldurchschnitt c rothe ,blutzellen im ,wasser macerirt1 d weisse ,blutzellen1 e eine solche mit einer ,fettgranulation beladen1 f solche nach der ,einwirkung des ,wassers1 g eine solche nach der ,einwirkung der ,essigsure4 ,die weissen ,blutkrperchen1 farblose ,blutzellen1 ,lymphkrperchen1 werden stets nur in wenigen ,exemplaren im normalen ,blute angetroffen1 hchstens #e unter #ajjj rothen ,blutzellen4 ,sie sind ungefhr #a_/c grsser als die rothen1 und zeigen bei starker ,vergrsserung eine zart granulirte ,oberflche und derselben entsprechend eine feincrenulirte ,contour4 ,wenn man einen ,tropfen ,blut auf einem ,objectglase einige ,minuten sich selbst berlsst1 so schrumpfen die ,blutkrperchen ein und man trifft sie dann meist zackig gerndert4 ,geschieht die ,eintrocknung schnell durch warme ,luft oder unter der ,luftpumpe1 so behalten sie dagegen meist ihre ,form4 ,illustration3 ,fig4 #aeg4 ,blutkrperchen in langsam eingetrocknetem ,blute1 #fjjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #aeh4 ,blutkrperchen in schnell eingetrocknetem ,blute1 #fjjmal vergr4 ,wie ,glaubersalz zerstren andere ,salzlsungen1 schwache ,suren und schwache alkalische ,laugen die ,blutkrperchen1 dagegen nicht concentrirte ,aetzlaugen4 ,eingetrocknete ,blutkrperchen schwellen in letzteren an und werden dadurch wieder sichtbar4 ,in einem dnnen ,scheibchen geronnenen ,blutes findet man die ,blutkrperchen in der faserig erscheinenden ,fibrinschicht gebettet4 ,illustration3 ,fig4 #aei4 ,blutkrperchen im geronnenen ,blute4 #fjjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #afj4 ,blutkrperchen der ,vgel4 ,vergr4 ,die ,blutkrperchen sind bei den ,sugethieren meist rund1 beim ,menschen kreisrund und etwas biconcav1 bei den anderen ,sugethieren1 besonders den ,wiederkuern sind sie meist kleiner 7beim ,kameel1 ,dromedar1 ,lama grsser und elliptisch-biconvex74 ,die ,blutkrperchen der ,vgel sind lnglich-oval1 in der ,mitte etwas erhaben2 die der ,fische und ,amphibien ebenfalls lnglich oder elliptisch1 flach oder etwas convex1 die der letzteren aber sehr gross4 ,der durchschnittliche ,durchmesser der ,blutkrperscheibchen betrgt beim3 ,menschen #j1jjgd-j1jjhj mm4 ,schwein #j1jjfj-j1jjfe ,rind #j1jjed-j1jjfj ,schaf #j1jjdj-j1jjdh ,hasen #j1jjfe-j1jjgj ,pferd #j1jjej-j1jjee ,hund #j1jjgj-j1jjge ,huhn #j1jjgj-j1jjha in der ,breite #j1jabj-j1jace in der ,lnge4 ,bei der ,untersuchung einer ,substanz1 welche man fr ,blut hlt1 pflegt man zuerst ihr ,verhalten gegen ,wasser zu prfen4 ,man bedeckt z4 ,b4 die ,substanz mit #a-b ,tropfen ,wasser4 ,ist sie eingetrocknetes ,blut1 so wird sie je nach ihrem ,alter frher oder spter an ihrer ,oberflche etwas aufquellen und sich das ,wasser anfangs gelb1 dann rothgelb1 endlich dunkelroth frben4 ,lsst man dann den ,tropfen abfliessen1 so wird sich bei ,musterung der benetzt gewesenen ,stelle mit einem ,vergrsserungsglase das netzartige ,geflecht des ,fibrins erkennen lassen4 ,betupft man dasselbe mit einer verdnnten ,jodjodkaliumlsung1 so wird es sich dunkelbraun frben4 ,steht eine reichliche ,menge der bluthnlichen ,substanz zu ,gebote1 so giebt man eine senfkorn- bis linsengrosse ,menge in einen ,reagircylinder1 bergiesst sie mit einigen ,cubikcentimetern destillirtem ,wasser1 und mischt sie so einige ,zeit unter nur sehr sanftem ,schtteln4 ,nachdem sich das ,wasser gefrbt hat1 wird es schon nach sehr sanftem ,schtteln an seinem ,niveau einen ,schaum bilden4 ,diese ,eigenthmlichkeit des bluthaltigen ,wassers nennt man ,spumescenz4 ,diese lsst sich selbst an einem ,tropfen der ,flssigkeit auf dem ,objectglase beobachten1 wenn man das ,deckglschen wiederholt hebt und abwrts drckt4 ,die vorstehend erhaltene wssrige ,blutlsung im ,tageslichte beobachtet zeigt ,dichrosmus1 d4 h4 im durchfallenden ,lichte erscheint sie gelbroth oder roth1 im reflectirten ,lichte grnlich oder grn4 ,die ,grundlage der rothen ,farbe des ,blutes ist mit ,haemoglobin bezeichnet worden4 ,dieses ,haemoglobin besteht aus einer eiweissartigen ,substanz und ,haematin1 einem eisenhaltigen ,farbstoff4 ,wirken auf diese ,verbindung ,alkalien oder ,suren ein1 so wird sie zersetzt und der ,blutfarbstoff1 das ,haematin frei gemacht und unter gewissen ,verhltnissen in ,krystalle verwandelt4 ,deshalb nannte man diesen ,blutfarbstoff frher ,haematokrystallin4 ,als eine sehr geeignete ,flssigkeit1 die rothen ,blutzellen von eingetrocknetem ,blute oder ,blutflecken behufs der mikroskopischen ,untersuchung aufzunehmen1 und das ,haematin aus seiner ,eiweissverbindung abzuscheiden1 ist nach ,roussin ein ,gemisch aus #c ,th4 ,glycerin1 #a ,th4 concentrirter ,schwefelsure und #ce ,th4 ,wasser4 ,es soll sich der ,blutfarbstoff der ,sugethiere 7nicht der ,vgel7 an und fr sich in ,krystalle verwandeln lassen und er dabei verschiedene je nach ,art der ,thiere aber ziemlich bestimmte ,formen annehmen4 ,die prismatische ,krystallform soll beim ,menschen und vielen ,sugethieren1 die tetradrische beim ,meerschweinchen und der ,maus1 hexagonale ,tafeln bei dem ,eichhrnchen1 die ,rhomboderform beim ,hamster etc4 vorwalten4 ,zur ,darstellung dieser ,krystalle soll man nach ,funke einen ,tropfen ,blut auf das ,objectglas bringen und1 nachdem er #c-d ,minuten an der ,luft gestanden hat1 mit einem ,tropfen ,wasser versetzen4 ,nach mehrmaligem ,anhauchen legt man ein ,deckglschen darauf und stellt das ,ganze an einen hellen ,ort zur ,verdunstung4 ,gut soll es sein1 die ,flche des ,objectglases1 worauf der ,tropfen ,blut gegeben wird1 vorher mit ,seidenzeug recht tchtig zu reiben4 ,die ,krystallbildung gelingt brigens in dieser ,weise nicht leicht und ist es nothwendig1 gleichzeitig #b-c ,objecte herzustellen4 ,illustration3 ,fig4 #afa4 ,formen der ,haematinkrystalle1 vergr4 ,wichtig fr die ,untersuchung der ,blutflecke ist die ,darstellung der ,teichmann'schen ,hminkrystalle4 ,das ,haematin hat nmlich eine grosse ,verwandtschaft zur ,salzsure1 und diese ,verbindung hat eine vorwiegende ,neigung zu krystallisiren4 ,diese ,teichmann'schen ,hminkrystalle sind ,haematinhydrochloratkrystalle4 ,zu ihrer ,darstellung aus ,blutflecken wird die wssrige1 nicht zu dnne ,blutlsung 7#b-c ,cubikcentimeter7 mit einigen ,tropfen ,eisessig und einer sehr geringen ,menge 7circa #a ,ctgr47 ,kochsalz versetzt4 ,werden dann einige ,tropfen der ,lsung auf einem ,objectglase an einem lauwarmen ,orte abgedunstet1 so beobachtet man unter dem ,mikroskop die braunrothen bis schwarzbraunen ,haematinhydrochloratkrystalle in ,form rhombischer ,nadeln und ,tfelchen4 ,man kann auch die trockne1 pulverig zerriebene bluthnliche ,masse nach ,zusatz einer unbedeutenden ,menge ,kochsalz mit ,aetherweingeist1 welcher mit wenigen ,tropfen ,eisessig versetzt ist1 extrahiren und diese durch ,glaswolle filtrirte ,lsung verdunsten lassen1 um dieselben ,krystalle zu erlangen4 ,der ,kochsalzzusatz ist nur ein ,ersatz des im ,blute von ,hause aus vorhandenen ,chlorids1 im ,falle die ,blutsubstanz der ,einwirkung von ,wasser ausgesetzt war4 ,illustration3 ,fig4 #afb4 ,haematinhydrochloratkrystalle4 ,teichmann'sche ,haeminkrystalle4 #cej-djjmalige ,vergr4 ,auch fauliges1 selbst altes eingetrocknetes ,blut liefert diese ,krystalle4 ,brcke giebt folgende ,anweisung zur ,untersuchung der ,blutflecke4 ,die ,flssigkeit1 welche man durch kaltes ,ausziehen mit destillirtem ,wasser aus dem ,blutfleck gewonnen hat1 lsst man1 mit einem sehr kleinen ,krnchen ,kochsalz versetzt1 in einem ,uhrglase unter der ,luftpumpe oder ber ,schwefelsure verdunsten oder an freier ,luft eintrocknen4 ,dann durchmustert man das ,uhrglas unter dem ,objectiv1 ob sich nicht etwa ,krystalle darauf befinden1 die den ,haeminkrystallen hnlich sind und damit verwechselt werden knnen4 ,hierauf bertropft man den ,boden des ,uhrglases mit ,eisessig und verdampft denselben an einem warmen ,orte von #ej-hj ,c4 ,nun giebt man einen ,tropfen destillirtes ,wasser auf das ,uhrglas1 nimmt damit den ,rckstand auf und bringt die ,mischung auf ,objectglsern unter das ,mikroskop4 ,ein bohnengrosser ,blutfleck liefert viele tausende dieser kleinen1 gelben bis braunrothen ,haeminkrystalle in ,form von rhombischen ,tafeln und ,sulen1 oft sich kreuzend ber einander lagernd4 ,sie sind in ,essigsure1 ,salzsure1 ,weingeist1 ,wasser unlslich1 dagegen lslich in ,aetzalkalien und concentrirter ,schwefelsure4 ,im ,uebrigen gelangt man rascher zum ,ziele1 wenn man das mit dem ,blutflecke bedeckte ausgeschnittene ,stck ,zeug oder das mit dem ,fleck bedeckte ,scheibchen ,holz1 oder die von einer ,metallplatte abgekratzte blutfleckenartige ,masse in einem ,probircylinder mit ,eisessig aufkocht1 heiss und rasch filtrirt und die ,flssigkeit in einem flachen ,glasschlchen an einem warmen ,orte eintrocknet4 ,bei frischem ,blute ist der ,zusatz von ,kochsalz gerade nicht nothwendig4 ,schleim4 ,eiter4 ,schleim1 das ,absonderungsprodukt der thierischen ,schleimhute 7z4 ,b4 der ,speichel71 ist eine durchscheinende oder durchsichtige dickflssige ,masse mit darin befindlichen ,epithelialzellen 7den ,zellen der ussersten ,schicht der ,schleimhaut74 ,jene dickflssige ,masse besteht aus den ,schleimkrperchen4 ,diese erscheinen unter dem ,objectiv als runde1 stark granulirte1 farblose1 einzelne oder an einander hngende1 ,gruppen und ,flchen ausfllende ,krperchen1 welche einen und mehrere ,kerne enthalten4 ,illustration3 ,fig4 #afc4 ,schleimkrperchen4 #bjjmal vergr4 ,eiter4 ,eiterkrperchen sind schwierig von den ,schleimkrperchen zu unterscheiden4 ,bei einiger ,uebung in der optischen ,musterung von ,schleim und ,eiter erlangt man sehr bald in der ,bestimmung und ,unterscheidung der ,schleim- und ,eiterkrperchen ,sicherheit4 ,die ,eiterkrperchen erscheinen unter dem ,mikroskop wie runde1 matt granulirte ,zellen mit einem ,kern1 der hufig #b-1 #c- bis #dmal gespalten ist oder eine lngliche oder eine hufeisenfrmige ,gestalt hat4 ,die ,umrisse 7,contouren7 sind fter matt als scharf hervortretend4 ,unter ,einwirkung verdnnter ,essigsure quellen die ,eiterkrperchen auf1 ihr granulirtes ,ansehen verschwindet1 sie werden hyalin und die vorerwhnten ,kerne treten sichtbarer hervor4 ,illustration3 ,fig4 #afd4 ,eiterzellen4 circa #djjmal vergr41 a ,eiterzellen1 b dieselben nach ,einwirkung der ,essigsure1 c freie1 aus den ,zellen getretene1 in ,theilung begriffene ,kerne der ,eiterzellen4 ,illustration3 ,fig4 #afe4 sg ,schleimgerinnsel1 s in strkerer ,vergr41 e ,eiterkrperchen1 p ,ghrpilze1 circa #aejmal vergr4 ,lymphkrperchen4 ,lymph- oder ,chyluskrperchen bilden matt granulirte ,zellen1 welche durch verdnnte ,essigsure in ihre sie constituirenden ,theile zerlegt werden4 ,illustration3 ,fig4 #aff4 ,lymphkrperchen1 a dieselben in ,essig macerirt ,illustration3 ,fig4 #afg4 a ,lymphkrperchen aus der ,lymphdrse eines ,sugethieres1 b dieselben in verdnnter ,essigsure macerirt4 #djjmal4 ,vergr4 ,sputum an ,lungen-,tuberculosis 7,lungenschwindsucht7 leidender ,menschen4 ,dieser ,auswurf enthlt neben ,schleimkrperchen und ,epithelialzellen ,eiter1 mehr oder weniger rothe ,blutkrperchen und dann eigenthmliche elastische ,fasern von dunkler ,farbe1 der ,lungensubstanz angehrend4 ,illustration3 ,fig4 #afh4 ,auswurf tuberculser ,lungenmasse4 ,circa #cjjmalige ,vergr4 a ,eiterkrperchen1 b ,epithelialzellen1 c ,blutkrperchen1 d ,tuberkelfasern4 ,ghrpilze4 ,illustration3 ,fig4 #afi4 ,ghrpilz1 ,cryptococcus cerevisiae1 a #aej-bjjmal vergr4 b #gej-ijjmal vergr4 ,ghrpilz1 ,hefenzelle1 ,cryptococcus cerevisiae1 ,saccharomyces cerevisiae ,meyen4 ,der ,ghrpilz ist eine einzellige ,alge1 ein ,hauptbestandtheil der ,bierhefe4 ,er findet sich im ,brote1 im ghrenden ,harn und als ein pflanzlicher ,parasit hufig in dem ,magen1 ,munde etc4 des ,menschen4 ,er entsteht da1 wo ,zucker durch ,ghrung zersetzt wird1 und vermehrt sich durch ,theilung und ,knospung4 ,er hat rundliche und ovale ,formen1 ist durchsichtig und farblos4 ,sarcinien4 ,magensarcinie1 ,merismopedia 7,sarcinia7 ventriculi1 ist eine ,alge1 zur ,familie der ,chroococcaceen und der ,ordnung der ,cystiphoren gehrend1 bestehend aus ,zellen1 welche einschichtig zu einer tafelfrmigen ,gruppe verbunden sind4 ,das ,cytioderm ist fest1 schleimig1 hufig weisslich-grau oder gelblich1 das ,cytioplasma blulich4 ,diese ,alge theilt sich meist quadratisch oder zu vier in einem ,quadrate stehenden ,zellen4 ,sie findet sich im ,magen1 ist jedoch ohne alle pathologische ,bedeutung4 ,ein etwas grsseres ,format ist ,merismopedia punctata ,meyen 7,m4 ,kuetzingii7 mit schwach begrenztem1 fast farblosem ,trieblager und blass grnspanfarbigem ,cytioplasma4 ,sie wird in ,tmpeln und ,seen mit stehendem ,wasser angetroffen4 ,illustration3 ,fig4 #agj4 ,merismopedia ventriculi aus einer erbrochenen ,masse1 #dejmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #aga4 ,merismopedia punctata1 #hjjmal vergr4 ,die sehr kleine ,merismopedia urinae kommt in der menschlichen ,harnblase1 ,m4 renis in der ,niere vor4 ,kopfgrind4 ,favuspilz4 ,favuspilz1 ,achorion ,schoenleinii1 ist die ,ursache des ,kopfgrindes4 ,dieser pflanzliche ,parasit dringt in die feinsten ,risse der ,haut1 in die ,haarblge1 erzeugt ,entzndung und ,eiterung der ,kopfhaut und zerstrt1 indem er seine feinen ,myceliumfden zwischen und in die ,fasern1 woraus das ,haar besteht1 einschiebt1 das ,haar4 ,illustration3 ,fig4 #agb4 ,favuspilz1 an der ,wurzel und dem unteren ,theile des ,haares sitzend4 #cjjmal vergr4 ,soorpilz1 ,zungenbelegpilz1 ,vibrionen1 ,oscillarien4 ,illustration3 ,fig4 #agc4 ,soorpilz1 stark vergr41 nach ,robin4 a ,epithelialzellen der ,mundschleimhaut1 bedeckt mit dem ,rasen des ,soorpilzes b und den ,sporen desselben c4 ,soorpilz1 ,aphthenpilz1 ,oidium albicans1 ist ein als ,parasit hufig vorkommender ,fadenpilz1 welcher die bei kleinen ,kindern vorkommenden sogenannten ,schwmmchen8 bildet4 ,er besteht aus ,sporen und ,myceliumfden1 die zwischen und unter dem ,epithel der ,schleimhaut wuchern und dasselbe zur ,abstossung bringen4 ,er giebt der ,schleimhaut das ,ansehen1 als wre sie mit ,kseflocken bedeckt4 ,verwechselt kann dieses ,gebilde nicht werden mit ,leptothrix buccalis ,robin1 einer parasitischen ,alge1 welche sich auf jeder ,zunge1 zwischen allen ,zhnen findet und aus weit feineren stabfrmigen1 wenig oder nicht gebogenen und wenig verstelten ,fden besteht4 ,diese ,alge gehrt zu den ,oscillariaceen1 einer ,familie1 welche fadenfrmig und mit einer eigenen ,bewegung begabt ist1 von welcher jedoch die ,leptothricheen selten eine und dann nur langsam oscillirende ,bewegung zeigen4 ,dagegen haben die ,species der ,oscillarieen und ,spirillineen1 zwei andere ,unterfamilien der ,oscillariaceen1 eine sehr lebendige 7oscillirende1 kriechende oder spiralige7 ,bewegung1 so dass man sie frher fr ,thiere hielt4 ,sie scheinen jedoch nur den ,uebergang zu diesen zu bilden4 ,zu den ,spirillineen gehren die ,vibrionen1 welche in cylindrischer und fadiger ,form1 frei oder in ihren natrlichen ,schleim gehllt1 unter dem ,mikroskop eine sehr lebhafte ,bewegung zeigen4 ,sie findet man besonders da1 wo eine ,milchsure- oder eine ,buttersureghrung stattfindet1 in dem ,schleim an den ,zhnen1 zwischen den ,zehen der ,fsse1 zuweilen im ,harn4 ,spirillum volutans ist schlangenfrmig und spiralig gewunden und gegliedert4 ,illustration3 ,fig4 #agd4 ,soorpilz4 ,oidium albicans4 ,vergr4 ,illustration3 ,fig4 #age4 ,leptothrix buccalis4 ,zungenbelegpilz4 ,vergr4 ,illustration3 ,fig4 #agf4 ,vibrio lineola 7links71 obere #ejmal1 untere #cjjmal vergr4 ,vibrio bacillus 7rechts71 #gejmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #agg4 ,spirillum volutans1 #gejmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #agh4 a ,beggiatoa alba1 b ,beggiatoa nivea4 ,vergr4 ,illustration3 ,fig4 #agi4 ,oscillaria viridis4 a ein ,glied von vorne gesehen4 ,vergr4 ,illustration3 ,fig4 #ahj4 ,chamaesiphon incrustans4 a #bjj;fach vergr4 b #abjj;fach vergr4 ,von den ,oscillarieen bewohnt die ,gattung ,beggiatoa viele ,thermen und natrliche ,schwefelwsser4 ,sie hat eine oscillirende ,bewegung1 ist haarfrmig1 sehr dnn1 sehr durchsichtig und starr4 ,beggiatoa alba ist in einen weissen ,schleim gehllt und bildet lange ,fadenfortstze mit granulirtem ,cytioplasma4 ,b4 nivea ist durchsichtig und zeigt eine dunkle ,gliederung4 ,die ,gattung ,oscillaria ist mit einer dreifachen ,bewegung begabt1 gegliedert1 entweder von ,mutterschleim umhllt oder eingeschlossen von einer engen rhrenfrmigen1 an beiden ,enden offenen ,scheide4 ,die ,glieder sind von vorne gesehen scheibenfrmig und mit punktfrmigen peripherisch stndigen ,kntchen versehen4 ,eine parasitische ,oscillariee ist ,chamaesiphon incrustans1 eine sehr kleine circa #j1ja mm lange1 dicht zusammengedrngt stehende ,alge mit undeutlichen ,gliedern1 aber deutlichen ,endgliedern und sehr zarten ,scheiden4 ,sie bewohnt andere ,algen1 diese incrustirend4 ,interessante ,algen sind die ,spermosireen durch ihren rosenkranzhnlichen ,bau4 ,die ,gattung ,anabaena hat kugelige oder elliptische ,glieder und goldgelbe oder braungelbe ,sporen4 ,anabaena circinalis findet man in stehenden ,wssern4 ,illustration3 ,fig4 #aha4 ,anabaena circinalis4 ,vergr4 ,illustration3 ,fig4 #ahb4 a ,microcystis violacea1 b ,anacystis marginata4 ,vergr4 ,von der ,algenfamilie der ,chroococcaceen mge noch erwhnt sein ,microcystis1 welche aus sphrischen1 dicht zusammengedrngten und von einer ,mutterhlle eingeschlossenen ,zellen besteht4 ,microcystis 7,gloeocapsa7 violacea hat eine violette ,frbung4 ,sie bewohnt die ,fensterscheiben und ,mauern feuchter ,keller4 ,die zu derselben ,familie gehrende ,anacystis1 welche schwimmend in stehendem ,wasser angetroffen wird1 besteht aus zahlreichen sphrischen1 in ,schleim nistenden1 mit einer gemeinsamen mehrschichtigen ,decke umhllten ,zellen4 ,diatomaceen4 ,diatomaceen sind einzellige ,algen4 ,sie liefern verschiedene mikroskopische ,probeobjecte4 ,ihnen fehlt das ,chlorophyll1 dagegen tritt in ihrem ,cytioplasma ein gelblicher oder brunlicher ,farbstoff auf1 der grn wird1 wenn sie absterben oder wenn man sie mit ,suren behandelt4 ,sie schwimmen entweder frei im ,wasser oder sind einem ,polster oder einem ,stengel aufgewachsen oder in ,schleim verschiedener ,form gebettet1 in und ausser dem ,wasser4 ,die ,zellen sind zweiklappig und symmetrisch gestaltet1 die ,klappen durch eine in ,salpetersure lsliche ,zellsubstanz zusammengeleimt4 ,die ,membran 7,cytioderm7 der ,diatomaceen besteht nicht aus ,cellulose1 wie bei den meisten anderen ,algen1 sondern aus ,kieselerde1 die weder durch ,fulniss noch durch ,glhhitze zerstrbar ist4 ,die ,gestalt dieser ,kieselpanzer ist sehr verschieden1 rund1 scheibenfrmig1 walzenfrmig1 prismatisch1 viereckig1 nachenfrmig1 keilfrmig etc41 oft mit symmetrisch geordneten ,verdickungen1 wodurch der ,panzer mit mannigfaltigen ,zeichnungen geziert erscheint4 ,illustration3 ,fig4 #ahc4 a ,achnanthes exilis1 b ,diatomella1 c ,gomphonema1 d ,diatoma vulgare4 ,einigen ,familien dieser ,algen1 wie den ,naviculaceen und ,synedreen1 ist eine scheinbare freiwillige ,bewegung eigen4 ,sie schwimmen im ,wasser mit zitternder ,bewegung vor- und rckwrts1 stossen sie hierbei aber auf ein ,hinderniss1 so ziehen sie sich ein oder zurck und versuchen wiederholt auf's ,neue1 die ,richtung um einen sehr spitzen ,winkel verndernd1 vorwrts zu dringen1 und kehren1 ohne sich umzudrehen1 ganz und gar zurck1 wenn das ,hinderniss dasselbe bleibt4 ,diese eigenthmliche ,bewegung gab ,grund1 sie fr ,infusionsthiere zu halten4 ,aus den ,kieselpanzern dieser ,algen bestehen sogar grosse ,strecken der ,lneburger ,haide4 ,das schwedische ,bergmehl1 welches mit ,brod gemischt in ,hungerjahren genossen wurde1 sind ,kieselpanzer abgestorbener ,diatomaceen4 ,man findet diese ,algen fast in allen natrlichen ,wssern oder als ,schmarotzer auf ,wasserpflanzen oder in eine braune ,schleimmasse eingebettet als feuchten ,ueberzug der ,felsen4 ,hufig trifft man sie in solchen ,mengen1 dass man sie fr ,schlamm hlt4 ,milch4 ,milch von ,khen4 ,sie ist die bekannte emulsionsartige ,flssigkeit1 welche verschiedene ,salze1 ,milchzucker1 ,kasen enthlt und in welcher ,fett 7,butter7 in ,gestalt sehr kleiner1 unter dem ,mikroskope scharf begrenzter1 homogener1 durchsichtiger ,kgelchen schwimmt4 ,jedes ,fettkgelchen ist mit einer ,kasenhlle umgeben1 welche das ,zusammenfliessen des ,fettes verhindert4 ,unter dem ,mikroskope erscheint die ,milch als eine klare ,flssigkeit mit jenen darin suspendirten ,fettkgelchen 7,fig4 #ahd74 ,illustration3 ,fig4 #ahd4 ,milch bei #ejjmaliger ,vergrsserung4 ,illustration3 ,fig4 #ahe4 ,zum ,theil entrahmte ,kuhmilch1 #ejjmal vergrssert4 ,illustration3 ,fig4 #ahf4 ,sahne4 #ejjmal vergrssert4 ,in der ,ruhe scheidet sich die ,milch in zwei ,schichten1 in eine untere fettarme und in eine obere fettreiche1 gewhnlich ,rahm oder ,sahne genannt4 ,die von dem ,rahme gesonderte1 sogenannte abgenommene ,milch zeigt unter dem ,objective weit weniger ,fettkgelchen und diese sind meist klein4 ,es treten also die grsseren ,fettkgelchen beim ruhigen ,stehen der ,milch zuerst an die ,oberflche derselben4 ,der ,milchrahm bietet daher dem ,auge sehr grosse ,fettkgelchen4 ,illustration3 ,fig4 #ahg4 ,colostrum4 #ejjmal vergrssert4 ,die dickliche gelbliche ,milch1 welche jedes ,sugethier 7also auch die ,kuh7 einige ,tage vor und in den ersten ,tagen nach dem ,gebren giebt1 heisst ,colostrum1 ,colostrummilch4 ,sie ist von fadem ,geschmacke1 enthlt ,eiweiss1 weniger ,kasen und ,milchzucker1 besonders aber die ,colostrumkugeln1 nmlich die mit ,fett erfllten ,zellen der ,milchdrsenschleimhaut4 ,unter dem ,mikroskop erscheinen die ,fettkgelchen der ,colostrummilch gewhnlich weniger scharf begrenzt1 von sehr verschiedener ,grsse1 in ,gruppen darin herumschwimmend1 und daneben findet man einzelne grosse1 nicht vllig kugelrunde1 trbe ,buttermassen mit krniger ,oberflche1 jene ,colostrumkgelchen4 ,diese sammeln sich beim ,stehen der ,milch an deren ,oberflche und bilden eine dunkelgelbe ,rahmschicht4 ,diese ,colostrummilch hat meist eine blassgelbliche oder gelbe ,farbe4 ,sie ist zwar keine gesundheitsschdliche1 denn sie ussert nur eine den ,stuhlgang gelind vermehrende ,wirkung1 sie ist aber fr den ,genuss der ,menschen nicht geeignet und wegen ihrer ,farbe nicht appetitlich4 ,die ,milch und ,sahne wird 7nach ,angabe einiger ,schriftsteller7 zuweilen mit der von ,blut und ,huten befreiten ,gehirnsubstanz der ,schafe gemischt1 um ihre ,consistenz zu vermehren4 ,eine solche ,milch hat einen hellgrauen ,farbenton und setzt beim ,stehen an die ,gefsswandung eine feine weisse kleinkrnige ,masse ab1 welche feine ,fden von der ,zellsubstanz des ,gehirns enthlt4 ,unter dem ,mikroskope erkennt man die ,gehirnsubstanz an den warzig erweiterten1 oft perlschnurartigen ,nervenprimitivfasern1 an den ,resten von ,capillargefssen1 welche gefssartig verzweigte1 aus strukturloser ,membran bestehende ,gebilde darstellen1 an denen sich ovale ,kerne befinden1 die nach ,zusatz von ,essigsure mehr hervortreten4 ,illustration3 ,fig4 #ahh4 ,milch mit ,gehirnsubstanz4 #ejjmal vergrssert4 ,illustration3 ,fig4 #ahi4 ,milch aus einem mit ,eiter-absonderndem ,ausschlage behafteten ,euter4 a ,fettkgelchen1 b ,eiter4 ,in ,folge exsudater ,processe im ,euter oder in ,folge einiger epidemischer ,rinderkrankheiten findet man in der ,milch ,eiter4 ,die ,eiterkrperchen sind den ,butterkgelchen hnlich1 aber im ,umfange etwas grsser1 matt granulirt und enthalten einen ,kern1 oder sie bilden granulirte ,krperchen mit unregelmssigem ,rande1 lslich in ,aetznatronlauge1 unlslich in ,aether4 ,bei ,eiterausschlgen soll die ,milch mikroskopisch kleine maulbeerhnliche ,kgelchen enthalten1 aus ,schleim und ,eiter bestehend4 ,eine eiterhaltige ,milch ist als eine gesundheitsschdliche zu beurtheilen4 ,butter4 ,butter4 ,tafelbutter oder ,marktbutter in einer ,menge1 welche einer halben ,linse gleich kommt1 zwischen ,objectglas und ,deckglas zu einer dnnen ,schicht auseinandergedrckt1 ergiebt sich bei #bjj-cjj;facher ,vergrsserung als ein ,conglomerat rundlicher und runder ,trpfchen von verschiedener ,grsse1 untermischt mit kleinen ,kochsalzkrystallen4 ,illustration3 ,fig4 #aij4 ,markt- oder ,tafelbutter bei #bjj-cjj;facher ,vergrsserung4 ,die sogenannte ,schmelz- oder ,schmalzbutter1 ,dauerbutter1 welche behufs ,befreiung von den ,milchbestandtheilen eine ,schmelzung erfahren hat1 ebenso die mit ,talg geflschte und geschmolzen gewesene ,butter liefern unter dem ,mikroskop nicht diese ,tropfenform1 welche bei der sogenannten ,kunstbutter jedoch mehr oder weniger ausgeprgt ist4 ,harn4 ,urin4 ,harn4 ,der ,harn1 besonders der des kranken ,menschen1 bietet mehrere ,bestandtheile1 welche sich durch das ,mikroskop erkennen und bestimmen lassen4 ,sowohl ein ,tropfen des klar abgegossenen ,harns1 sowie eine entsprechende ,quantitt des etwaigen ,bodensatzes 7,harnsediments7 werden gesondert der mikroskopischen ,betrachtung unterworfen4 ,illustration3 ,fig4 #aia4 a ,eiterzellen1 b dieselben mit verdnnter ,essigsure behandelt1 c ,schleimkrperchen4 ,illustration3 ,fig4 #aib4 ,zellen der ,harnblasenschleimhaut1 stark vergrssert4 ,illustration3 ,fig4 #aic4 ,epithelialzellen aus den ,nierenbecken1 ,ureteren1 ,kelchen4 ,vergr4 ,an organischen ,stoffen knnen sich im ,harne finden3 a4 ,schleimgerinnsel bildet ,streifen1 aus reihenfrmig geordneten1 usserst kleinen ,krnchen zusammengesetzt4 ,es darf nicht mit den ,harncylindern verwechselt werden4 b4 ,schleimkrperchen4 ,vergl4 ,s4 #ada4 c4 ,blutkrperchen4 ,vergl4 ,s4 #acd4 d4 ,eiterkrperchen oder ,eiterzellen4 ,vergl4 ,s4 #ada4 e4 ,harncylinder und ,epithelialzellen4 ,in ,folge krankhafter ,beschaffenheit der harnleitenden ,gnge findet man im ,harn ,beimengungen von ,gewebetheilen1 wie ,zellen1 7,pflasterepithelien7 der ,harnblasenschleimhaut1 ,epithelialzellen aus den ,nierenbecken1 den ,ureteren und den ,kelchen1 endlich sogenannte ,harncylinder1 nmlich ,stcke des ,epithelialberzuges aus den ,bellini'schen ,rhrchen in ,form cylindrischer ,schluche4 ,illustration3 ,fig4 #aid4 a1 b ,harncylinder2 c1 d1 d ,epithelialhutchen aus den ,bellini'schen ,rhren mit ,blutkrperchen4 f4 ,spermatozon4 ,vergl4 ,s4 #aeh4 g4 ,krebsmaterie neben ,eiterkrperchen1 verschieden gestaltete ,degenerationsgebilde mit ,zellen mehr oder weniger bedeckt4 ,illustration3 ,fig4 #aie4 ,krebsartige ,absonderungen und ,gebilde4 ,vergr4 ,illustration3 ,fig4 #aif4 ,ghrpilzchen4 ,vergr4 h4 ,ghrpilze4 ,vergl4 ,s4 #adc4 i4 ,vibrionen4 ,vergl4 ,s4 #adf4 ,an krystallisirten ,stoffen knnen vorhanden sein3 ,das ,sediment des ,harns wird allein und dann mit ,salzsure angesuert auf das ,objectglas gegeben oder man lsst ,harn auf dem ,objectglase verdunsten4 a4 ,hippursure bildet1 aus kaltem ,harne allmhlich ausgeschieden1 halbdurchsichtige rhombische1 vierseitige ,prismen und ,sulen 7mit der ,grundform des ,rhombenoctaders71 an den ,enden in #b oder #d ,flchen auslaufend4 b4 ,harnsure nimmt verschiedene ,formen an4 ,sie bildet bald rhombische1 glatte1 durchsichtige1 oft orange1 brunlich oder gelb gefrbte ,tafeln1 bald mit abgerundeten stumpfen ,winkeln1 bald mit spindelfrmigen ,verlngerungen4 ,aus der alkalischen ,lsung mittelst ,salzsure auf dem ,objectglase abgeschieden bildet sie mitunter ,dumb-bells 7kurze ,strnge mit pilzhutfrmig erweiterten ,enden74 ,bald nimmt die ,harnsure die ,form von ,wetzsteinen an1 bald vereinigt sie ihre ,prismen zu besenhnlichen ,bscheln1 von denen gemeinlich je zwei mit ihrer ,basis zusammenhngen4 ,illustration3 ,fig4 #aig4 ,hippursure4 ,illustration3 ,fig4 #aih4 ,harnsurekrystallformen4 c4 ,saures harnsaures ,natron bildet unregelmssige ,gruppen kleiner grtzlicher ,krnchen4 ,illustration3 ,fig4 #aii4 ,saures harnsaures ,natron4 ,illustration3 ,fig4 #bjj4 ,saures harnsaures ,ammon4 d4 ,saures harnsaures ,ammon in ,form kleiner1 runder1 mit ,spitzen besetzter1 vereinzelter oder in ,gruppen zusammenliegender ,krperchen4 ,illustration3 ,fig4 #bja4 ,phosphorsaure ,ammon-,magnesia4 ,illustration3 ,fig4 #bjb4 ,oxalsaure ,kalkerde4 e4 ,phosphorsaure ,ammon-,magnesia 7,tripelphosphat7 gewhnlich in rhombischen1 sargdeckelhnlichen ,krystallen1 welche sich durch ihre leichte ,lslichkeit in verdnnter ,essigsure von der oxalsauren ,kalkerde unterscheiden4 f4 ,oxalsaure ,kalkerde in ,gestalt kleiner durchsichtiger quadratoctadrischer ,krystalle1 den ,briefcouverten hnlich oder sanduhrfrmig4 g4 ,harnstoff mit ,chlornatrium giebt ,krystalle1 an welchen die ,kreuzform vorherrschend ist4 ,illustration3 ,fig4 #bjc4 ,harnstoff mit ,chlornatrium verbunden4 ,illustration3 ,fig4 #bjd4 ,harnsediment bei #bjj-cjj;facher ,vergrsserung4 h ,harnsure1 u saure ,urate des ,ammons und ,natrons1 o ,kalkoxalat1 p ,doppelphosphat1 phosphorsaure ,ammon-,magnesia1 e ,epithelialzellen und ,harncylinder1 f ,fermentkrperchen1 ei ,eiterkrperchen4 ,samenfden4 ,flimmerzellen4 ,cercomonaden4 ,samenfden1 ,spermatozon1 ,zoospermien1 sind ,zellengebilde4 ,sie zeigen bei starker ,vergrsserung einen ovalen abgeplatteten ,krper mit einem langen1 feinen1 fadenfrmigen ,schwanze4 ,die ,bewegungen der lebenden scheinen unter dem ,mikroskope ungemein schnell und lebhaft4 ,illustration3 ,fig4 #bje4 ,spermatozon4 a auf dem ,rande stehend1 b auf der platten ,seite liegend1 an letzterer in der ,mitte eine kleine ,vertiefung4 #abjjmal vergr4 ,in der ,wirklichkeit ist die ,bewegung natrlich nur eine langsame1 denn jede ,bewegung erscheint durch starke ,objective gesteigert4 ,beim ,absterben legt sich der fadenartige ,schwanz meist senfrmig oder spiralig an den ovalen ,krper4 ,illustration3 ,fig4 #bjf4 ,flimmerzellen verschiedener ,form4 ,vergr4 ,die ,zoospermien sind keine ,thiere1 wie man sonst wegen ihrer lebhaften ,bewegungen glaubte1 sondern sie sind analoge ,gebilde wie die ,flimmerzellen der ,schleimhute und entstehen jedenfalls aus den ,kernen jener eigenthmlichen ,bildungszellen1 welche whrend der ,geschlechtsreife durch ,umwandlung des ,drsenepithelium der ,samenkanlchen gebildet werden4 ,wie die ,flimmerzellen eine lebendige ,bewegung der ,fden und ,hrchen 7,flimmerbewegung1 ,wimperbewegung7 unter dem ,mikroskope erkennen lassen1 so auch die ,samenfden4 ,die ,bewegung wird durch sehr verdnnte ,aetzkalilauge oder verdnnte ,zuckerlsung gesteigert1 eine krzlich zur ,ruhe gekommene dadurch oft wieder erweckt4 ,im frischen ,sperma findet man ferner vereinzelte1 hyaline1 farblose1 kugelfrmige1 mattgranulirte ,krper1 ,spermakrperchen genannt4 ,illustration3 ,fig4 #bjg4 ,spermakrperchen4 ,vergr4 ,die ,aufsuchung der ,spermatozon in ,flecken der ,wsche geschieht in der ,art1 dass man ein kleines ,stckchen des ,zeuges ausschneidet1 in einem ,uhrglase mit mehreren ,tropfen ,wasser aufweicht und nach #a bis #b ,stunden mit einem ,glasstabe sanft hin und her bewegt4 ,von dem ,wasser bringt man dann ein ,trpfchen auf das ,objectglas1 ebenso auch einen ,tropfen von der aus dem ,zeuge gedrckten ,flssigkeit4 ,bei ,untersuchung lterer ,flecke schneidet man ein ,stck des mit dem ,fleck bedeckten ,gewebes aus und theilt es mit der ,scheere in drei ,theile4 ,den ,theil a weicht man1 je nach dem ,alter des ,fleckes #a-c ,stunden in kaltem ,wasser ein1 den ,theil b dagegen in verdnnter wssriger ,pikrinsurelsung und den ,theil c zuerst in ,pikrinsurelsung und nach ,verlauf einer halben ,stunde in kaltem reinem ,wasser4 ,von jedem dieser ,theile des befleckten ,gewebes trennt man behutsam einzelne ,fdchen und mustert diese unter dem ,objectiv bei circa #cjj-1 #ejj-1 #hjj-maliger ,vergrsserung4 ,durch die ,pikrinsure wird das ,samenfdchen gelb gefrbt1 auch der ,samenschleim1 nicht aber die ,leinenfaser1 von welcher adhrirende ,pikrinsure sich durch ,wasser beseitigen lsst4 ,die von einem ,gewebe gesammelten ,spermatozon haben meist ihre ,schwnze verloren und ist dann die ,identitt des schwanzlosen ,spermakrperchens festzustellen4 ,eine ,verwechselung mit ,cercomonadenkrperchen wre mglich4 ,illustration3 ,fig4 #bjh4 ,durch vorsichtige ,waschung der einen ,tag alten ,flecke in einem ,hemde einer gewaltsam ,deflorirten ,gesammeltes circa #djj;fach vergr4 h ,schamhaare b ,blutkrperchen1 s ,schleimkrperchen1 e ,eiterzellen1 p ,pflasterepithelialzellen1 l ,leinenfaser4 ,cercomonaden1 geschwnzte ,monaden1 finden sich in thierischen ,absonderungen4 ,die ,intestinal-,schwanzmonade des ,menschen 7,cercomonas intestinalis7 ist von verschiedener ,grsse und krperlicher ,ausbildung4 ,die ,lnge ihres ,krpers ohne ,schwanz schwankt zwischen #j1jje bis #j1ja mm4 ,die ,bewegungen dieser ,gebilde sind sehr lebendige und schnelle in bogig gekrmmten ,touren4 ,sie finden sich in den schleimigen und flssigen ,dejecten des ,darmkanals bei ,diarrhe1 ,cholera etc4 ,illustration3 ,fig4 #bji4 ,cercomonas intestinalis4 #ejj-fjj;fache ,vergrsserung4 ,illustration3 ,fig4 #baj4 ,trichomonas vaginalis4 #ejj-fjj;fache ,vergrsserung4 ,vaginal-,monade 7,trichomonas vaginalis7 ein in dem ,vaginalschleime hufig vorkommendes ,gebilde1 welches von einigen fr eine ,art ,flimmerzelle gehalten wird4 ,sie ist von verschiedener ,grsse1 an dem einen ,ende ihres ,krpers mit #a-b-c peitschenfrmigen1 sehr beweglichen ,anhngen versehen4 ,der am andern ,ende befindliche ,ansatz bildet einen unbeweglichen ,fortsatz des ,krpers4 ,letzterer hat eine ,lnge von #j1jjh-j1jah mm4 ,parasiten des thierischen ,krpers4 ,haarsackmilbe 7,demodex folliculorum7 7,fig4 #baj71 eine ,milbe niederer ,ordnung und ,parasit 7,epizo7 der menschlichen ,haut1 #ahdb von ,simon entdeckt4 ,streicht man mit einem stumpfen ,messer aus ,holz oder ,knochen unter mssigem ,drucke ber die ,haut an ,nase1 ,stirn1 ,wangen1 ,brust etc41 so drckt man dabei aus den ,ausfhrungsgngen der ,talgdrsen jene ,milbe heraus1 die auch in den ,haarblgen 7zwischen ,haarschaft und ,wurzelscheide7 wohnt4 ,das auf die angegebene ,weise zusammengeschabte wird mit etwas ,wasser auf das ,objectglas gebracht4 ,diese ,milbe ist #a_/f bis #a_/d mm lang1 borsten- und haarlos und hat einen kleinen ,saugrssel mit zwei unter diesen befindlichen ,haftzangen4 ,das jngere ,thier hat #b ,paar1 das ltere #d ,paar stummelfrmige ,beine4 ,diese ,parasiten sitzen im ,innern der ,talgdrsen und ,haarblge mit dem ,kopf nach innen1 mit dem ,hintertheile nach aussen4 ,in ihrem ,wohnsitze legen sie auch ihre ,eier4 ,sie sind gemeiniglich ein ,bild vom ,ernhrungszustande des ,menschen1 auf welchem sie leben1 denn sie sind dick und rund bei gesunden wohlgenhrten1 und schmal und mager bei mageren ,menschen4 ,illustration3 ,fig4 #baa4 ,haarsackmilbe1 #abjmal vergr4 ,im ,uebrigen sind sie ohne ,nachtheil4 ,die ,krtzmilbe1 ,sarcoptes hominis1 ,sarcoptes scabiei1 hat einen breiten1 lnglich runden1 #a_/c bis #a_/b mm langen1 mit ,haaren und ,borsten besetzten ,krper4 ,sie ist die ,milbe1 welche die ,symptome der ,krtze verursacht und nicht mit der ,haarsackmilbe zu verwechseln4 ,diese ,milbe bohrt sich #c-d mm tief in schiefer ,richtung in die ,haut und legt im ,grunde dieser ,hhlung ihre ,eier4 ,in ,folge des dadurch verursachten ,reizes entzndet sich der ,eingang dieser ,hhlung und es entsteht eine ,pustel 7,krtzpustel7 und eine ,entzndung der ,haut4 ,daher das ,hautjucken ,krtzkranker4 ,die ,heilung kann auch nur durch ,tdtung der ,milbe und ihrer ,eier erreicht werden4 ,in neuerer ,zeit hat man den ,perubalsam und ,storax als vorzgliches ,krtzmittel erkannt4 ,illustration3 ,fig4 #bab4 ,krtzmilbe bei circa #aej;facher ,vergrsserung4 ,trichinen4 ,die ,trichine1 ,trichina spiralis1 ein lebendig gebrender ,rundwurm mit ,gehirn und vollkommenem ,verdauungsapparat1 ein ,eingeweidewurm warmbltiger ,thiere4 ,vor circa #cj ,jahren zuerst von einem englischen ,arzte ,hilton entdeckt1 ist die ,natur dieses ,thieres seit den letzten #ae ,jahren sorgfltig studirt worden1 seit welcher ,zeit die ,gesundheitsschdlichkeit des ,genusses trichinigen ,fleisches erkannt wurde4 ,illustration3 ,fig4 #bac4 ,fleischfasern mit wandernden ,trichinen und einer sich einkapselnden ,trichine4 f ,fettblschen1 p ,miescher'sche ,krperchen4 ,lebenslauf und ,entwickelung der ,trichine im lebenden ,thierkrper sind folgender ,art3 die mit dem ,fleische genossenen ,muskeltrichinen verbleiben im ,darmkanal und bilden sich daselbst in wenigen ,tagen zu geschlechtsreifen ,trichinen1 ,darmtrichinen1 aus1 es findet die ,begattung zwischen mnnlichen und weiblichen ,trichinen statt1 in #g bis #aj ,tagen erzeugen die ,weibchen lebendige ,junge 7,embryonen71 welche in die ,muskeln berwandern1 daselbst wachsen1 sich nach lngerer ,zeit dort spiralig einrollen und innerhalb der ,fleischfaser einkapseln4 ,mit der ,zeit verkreidet sich die ,kapselhlle und die ,muskeltrichine verharrt in dieser ,lage 7also ohne sich zu vermehren71 so lange bis sie durch ,zufall in die ,verdauungswege eines anderen ,thieres gelangt1 wo sie sich in dem ,darmkanale zur ,darmtrichine ausbildet4 ,nachdem die ,darmtrichine ihre ,brut1 die sie aus vielen hunderten ,eiern erzeugt1 abgesetzt hat1 geht sie unter4 ,die weibliche ,darmtrichine hat eine ,lnge von #a bis #c mm1 die mnnliche von #j1h bis #a1e mm1 die ,embryonen von #j1jh bis #j1ac mm1 die ,muskeltrichine von #j1g bis #a mm4 ,die ,wanderung der ,embryonen in die ,muskeln1 mag sie auf dem ,wege der ,blut- und ,lymphgefsse oder durch ,durchbohrung der ,darmwnde geschehen1 ist eine unausgesetzte1 bis ein ,hinderniss entgegensteht4 ,ein solches ,hinderniss bilden die sehnigen ,anstze der ,muskeln1 durch welche diese an die ,knochen angeheftet sind4 ,hier kommen die wandernden ,trichinen meist zur ,ruhe und lagern sich zur ,einkapselung4 ,um die sehnigen ,anstze herum findet man daher die meisten ,trichinen4 ,illustration3 ,fig4 #bad4 ,weibliche ,trichine1 #bjjmal vergr4 ,illustration3 ,fig4 #bae4 ,haken am ,after der mnnlichen ,trichine4 ,die ,darmtrichinen sind meist gestreckt1 nach dem ,kopfende zu 7k1 siehe vorstehende ,fig4 #bac7 bedeutend dnner1 mit etwas spitz zulaufendem ,kopfe2 nach dem ,hinterende 7a7 nehmen sie an ,dicke zu1 mit stumpf abgerundeter ,endigung4 ,die ,mnnchen haben am ,hinterende #b ,haken oder ,zapfen 7,fig4 #bad7 neben der ,oeffnung der ,kloake4 ,die ussere ,decke des ,wurmkrpers besteht aus einer sehr durchsichtigen glatten feinen strukturlosen ,haut 7,chitinhaut71 mit nichts besetzt und nur sehr leicht geringelt4 ,unter dieser ,decke liegt der ,hautschlauch1 aus einer sehr dnnen muskulsen ,haut bestehend1 auf deren innerer ,seite eine dichte ,schicht fein gekrnter rundlicher ,zellen als ,auskleidung der ,krperhhle befindlich ist4 ,in der ,lnge des ,hautschlauches verluft ein aus ,zellen zusammengefgtes ,band1 welches sich vom ,kopfende nach dem ,hinterende und von hier auf der anderen ,seite nach dem ,kopfende zurck erstreckt4 ,im ,innern des vorderen oder dnneren ,theiles des ,krpers liegt der ,munddarm1 welcher sich nach hinten allmhlich erweitert und bei strkerer ,verdickung der ,wandung deutliche ,zellen zeigt4 ,am ,uebergange dieses ,theiles in den zweiten ,theil des ,krpers erblickt man um das ,darmrohr eine dunkle mit ,kernkrperchen gefllte ,masse1 die sich weiterhin in den ,darm fortsetzt1 welcher am hinteren ,ende endlich seinen ,ausgang hat4 ,mit der zunehmenden ,dicke des ,wurmes nehmen die ,darmzellen an ,grsse zu und liegen dicht an der ,wandung des ,hautschlauches4 ,der hintere ,theil des ,krpers enthlt ausserdem die ,zeugungsapparate4 ,bei dem ,weibchen erstreckt sich der ,geburtsweg bis innerhalb des ersten ,drittels der ,krperlnge und hat hier1 also am ,vordertheile des ,krpers1 seitlich seinen ,ausgang4 ,illustration3 ,fig4 #baf4 ,eingekapselte ,trichine4 ,die ,kapsel oder ,cyste der ,muskeltrichine 7,fig4 #bae7 hat eine ovale ,form4 ,in ihrem weiteren ,theile liegt die ,trichine spiralig eingerollt4 ,unter dem ,mikroskop erscheint die ,kapsel1 wenn ihre ,verkreidung noch nicht vorgeschritten ist1 hell und durchsichtig1 und man kann darin den ,wurm deutlich sehen4 ,an jedem ,ende des ,ovals findet sich ein stumpfer1 etwas dunklerer ,ansatz1 so dass die ,kapsel mit den ,umrissen eines menschlichen ,auges ,aehnlichkeit hat4 ,hat die ,ablagerung von ,knochenerde an der ,kapselhlle zugenommen1 so erscheint die ,kapsel unter dem ,mikroskop bei durchfallendem ,lichte dunkel und sie ist nicht mehr durchsichtig4 ,hufig sind dann die ,anstze der ,kapsel von kleinen ,fettzellchen umlagert4 ,legt man ein dnnes ,stck ,fleisch mit verkreideten ,kapseln in mssig verdnnte ,essigsure oder ,salzsure1 so erfolgt die ,lsung der ,kalkschale und die ,kapsel wird wieder durchsichtig4 ,illustration3 ,fig4 #bag4 ,fleischfaser mit lteren und jngeren ,trichineneinkapselungen4 ,die ,trichine knnte mit blossen ,augen sicher erkannt werden1 wre sie nicht zu durchsichtig4 ,die verkreideten ,kapseln lassen sich bei auffallendem ,lichte1 weil sie weisslich sind1 mit blossen ,augen erkennen4 ,von den ,muskeln1 welche die ,trichinen vorzugsweise aufsuchen1 sind zu nennen3 das ,zwerchfell1 die ,augenmuskeln1 die ,nackenmuskeln1 die ,muskeln der ,bauchwand1 die ,muskeln des ,hintertheils4 ,proben aus diesen ,theilen1 besonders aus der ,gegend der ,sehnenanheftung entnommen1 also mit fnf ,fleischproben1 kann der mikroskopischen ,fleischschau gengt werden4 ,von jeder ,probe nimmt man zwei1 hchstens drei feine ,scheibchen nach der ,lnge der ,fleischfaser1 mit der krummen ,scheere abgeschnitten und mittelst der ,prparirnadeln zerzasert1 legt sie in mssiger ,distanz nebeneinander auf ein starkes1 farbloses ,objectglas und giebt1 wre das ,fleisch nicht frisch und saftig1 einen ,tropfen ,wasser darauf4 ,auf das sorgsam ausgebreitete ,object legt man ein ,deckglas 7ein zweites dnnes ,objectglas7 und drckt beide ,glser so gegeneinander1 dass die ,fleischscheibchen zu einer sehr dnnen1 durchsichtigen ,schicht ausgedehnt werden4 ,bedient man sich hier eines ,compressoriums1 besonders aber des ,hager'schen ,compressor-,mikroskops1 so ist man der usserst lstigen ,mhe des anhaltenden ,pressens der ,objectglser mit den ,fingern enthoben4 ,die ,beschauung wird bei #cj- bis hchstens #fj;facher ,vergrsserung vorgenommen4 ,freie ,trichinen oder in der noch durchsichtigen ,kapsel befindliche ,trichinen werden hierbei sofort erkannt werden1 theils im ,fleische1 theils in der um das ,object befindlichen ,flssigkeit1 welche beim ,drcken des ,fleisches gewhnlich ausfliesst4 ,verkreidete ,kapseln erscheinen als dunkle undurchsichtige ,krper4 ,in diesem ,falle zerzasert man das ,object mit den ,prparirnadeln1 giebt einen ,tropfen ,essigsure darauf und legt es nach einigen ,minuten gepresst wieder unter das ,mikroskop4 ,findet man eine verdchtige ,wurmgestalt1 so schreitet man zu einer #ajj- bis #bjj;fachen ,vergrsserung1 um den inneren ,bau des ,wurmfrmigen zu mustern4 ,letzterer ist charakteristisch genug1 als dass eine ,verwechselung mit wurmartig gekrmmten ,fleischfasern1 ,miescher'schen ,krperchen1 oder ,gespinnstfasern mglich wre4 ,illustration3 ,fig4 #bah4 ,miescher'sche ,schluche und 7oben rechts7 der ausgedrckte krnige ,inhalt derselben in den ,muskelfasern1 #cj;fach vergr4 ,miescher'sche oder ,rainey'sche#g ,krperchen oder ,schluche1 ,synchytrium ,miescherianum1 sind sehr hufig vorkommende1 eigenthmliche ,gebilde in den ,muskelfasern 7und auch in anderen ,theilen des ,thierkrpers71 welche zwar grssere ,conglomerate bildet als die ,trichinenkapsel1 aber mitunter im ,umrisse eine entfernte ,aehnlichkeit mit ,trichinenkapseln oder ,finnen haben knnen4 ,diese ,gebilde gehren dem ,pflanzenreiche an4 ,prof4 ,dr4 ,khn glaubt sie zu den ,myxomyceten 7,schleimpilzen7 zhlen zu knnen4 ,sie sind von verschiedener ,grsse und weisslicher ,farbe1 jedoch sehr gut mit blossen ,augen zu erkennen4 ,damit sehr stark durchsetztes ,muskelfleisch sieht graustreifig und missfarbig aus4 ,gemeiniglich bilden sie lngliche abgerundete ,schluche aus strukturloser ,membran1 angefllt mit einer krnigen ,masse4 ,unter dem ,mikroskop sind sie dunkler als die ,fleischfaser4 ,haben sie eine elliptische ,form1 so knnen sie mit ,trichinenkapseln verwechselt werden4 ,ein ,druck auf das ,deckglas gengt1 diese ,gebilde zu zerdrcken1 wobei sich der krnige ,inhalt ergiesst und das ,object berschwemmt4 ,illustration3 ,fig4 #bai4 ,inhalt eines zerdrckten ,miescher'schen ,schlauches bei sehr starker ,vergrsserung4 ,miescher entdeckte diese ,gebilde #ahdc zuerst im ,fleische der ,muse4 ,einige ,gelehrten nennen sie ,psorospermienschluche1 den ,inhalt ,psorospermien4 ,die aus den ,schluchen herausgedrckten ,krnchen haben bei starker ,vergrsserung ,formen1 wie sie vorstehende ,zeichnungen 7ps7 angeben4 ,der ,genuss des ,fleisches mit diesen ,krperchen hat sich bis jetzt nicht schdlich erwiesen1 der ,geschmack des ,fleisches ist aber nicht besonders4 ,illustration3 ,fig4 #bbj4 ,schweinefinne 7vergr474 ,mit eingestlptem ,kopf4 ,mit vorgestrecktem ,kopf4 ,bandwurm- oder ,finnenkopf4 ,illustration3 ,fig4 #bba4 ,hakenkranz des gewhnlichen ,bandwurmes4 #ejmal4 ,vergrsserung4 ,illustration3 ,fig4 #bbb4 ,die im ,rinde vorkommende ,finne der ,taenia mediocanellata4 ,diese ,finne ist #c-e mm lang4 ,schweinefinne1 ,finne1 ,bandwurm4 ,die ,finne der ,schweine1 ,blasenwurm1 wohnt zwischen den ,muskelfasern1 des ,fleisches dieser ,thiere und bildet mit unbewaffnetem ,auge erkennbare weissliche oder halbdurchsichtige1 mehr oder weniger walzenfrmige1 senfkorn- bis erbsengrosse ,blasen innerhalb einer hutigen weissen ,kapsel1 welche mit dem umgebenden ,fleische verwachsen ist4 ,in dem ,fleische der ,schweine 7zuweilen im ,fleische des ,rindes und anderer ,thiere1 auch im ,fleische des ,menschen7 findet man die ,finnen hufig in unzhliger ,menge4 ,nimmt man die ,finne aus ihrer hutigen ,wohnung heraus und bringt sie in lauwarmes ,wasser1 so streckt sie nach und nach ,kopf 7,amme7 und ,hals aus ihrem blasenfrmigen ,krper 7,schwanzblase7 heraus4 ,unter dem ,mikroskop findet man an dem ,kopfe schon bei schwacher ,vergrsserung vier wulstige1 in ihrer ,mitte vertiefte ,erhabenheiten1 ,saugnpfe1 und inmitten derselben einen ,hakenkranz1 dessen ,haken zweierlei ,form und ,grsse haben4 ,gelangt die ,finne lebend in den menschlichen ,magen1 was beim ,genusse rohen ,schweine- und ,rindfleisches1 oder roher ,wurst1 oder nicht gengend gekochten ,fleisches geschieht1 so entwickelt sie sich hier zum ,bandwurm1 indem der ,kopf sich an die ,wandung der ,verdauungswege ansaugt und festsetzt1 die ,blase aber abfllt und dafr sich bandfrmige ,glieder 7,proglottiden genannt7 entwickeln1 deren ,zahl viele ,hunderte erreicht1 so dass ein ,bandwurm zu #c ,meter und mehr auswchst4 ,der ,kopf des gewhnlichen ,bandwurmes 7,taenia solium7 hat eine ,breite von circa #a mm1 der darauf folgende ungegliederte ,hals eine ,lnge von #aj bis #ae mm1 die folgenden ,proglottiden oder ,glieder eine ,lnge von #j1a-ac1j mm1 und zwar sind sie um so weniger lang1 je nher sie dem ,kopfe liegen4 ,die ,breite der ,glieder steht in einem gleichen ,verhltnisse und betrgt #a1c-f1c mm4 ,inmitten der ,gliederkette luft der ,fruchtbehlter1 welcher in den untersten und letzten ,gliedern die ,eierbildung besorgt4 ,diese ,glieder erlangen einen gewissen ,grad der ,reife und trennen sich gefllt mit ,eiern von selbst ab1 um mit dem ,darminhalte zugleich nach aussen entleert zu werden4 ,die reifen ,glieder entleeren ihre ,eier durch eine besondere1 an dem ,seitenrande liegende ,mndung4 ,das ,bandwurmei1 #j1jb-j1jc mm im ,durchmesser1 erscheint unter dem ,mikroskop als ein braunes1 kugelig ovales ,krperchen4 ,gelangen diese ,eier in den ,magen oder ,darmkanal des ,schweines1 des ,menschen oder eines anderen ,thieres1 so entwickeln sie sich hier schnell und die ,embryonen entschlpfen ihrer ,schale in ,form kleiner wasserheller ,blschen1 an denen sich #d-f paarweise geordnete ,hkchen entwickeln und welche nach allen ,gegenden des ,krpers wandern1 um sich an irgend einer ,stelle als ,finne 7,cysticercus7 auszubilden4 ,im ,schweine findet der ,embryo den zusagendsten ,vegetationsboden4 ,vorstehende ,notizen gelten vom ,krbiskernbandwurm1 ,taenia solium4 ,bei anderen ,bandwurmarten findet sich ein hnlicher ,generationswechsel und ,entwickelungsverlauf4 ,bei ,untersuchung eines ,bandwurmes auf ,anwesenheit des ,kopfendes und des ,fleisches auf ,gehalt an ,finnen gengt einfach die ,loupe1 zur ,erkennung der ,eier eine #ej;fache ,vergrsserung4 ,illustration3 ,fig4 #bbc4 ,taenia solium4 k ,kopf von der ,seite gesehen 7stark vergr474 g eine ,proglottide mit ,uterus und ,geschlechtsffnung 7vergr471 e ein ,ei der ,taenia solium mit ,schale1 usserer ,gallerthlle und ,dotterkern4 7,stark vergrssert47 ,illustration3 ,fig4 #bbd4 ,finnen im ,schweinefleisch4 ,loupenvergrsserung4 ,illustration3 ,fig4 #bbe4 ,bothriocephalus latus4 k ,kopf 7vergr471 g ,proglottiden in natrlicher ,grsse1 e ein ,ei 7stark vergr474 ,illustration3 ,fig4 #bbf4 ,bothriocephalus cordatus4 k ,kopf vom ,rande aus1 kk von der ,flche aus betrachtet 7vergr471 g ,proglottiden 7dreifach vergr474 ,ein hufiger ,eingeweidewurm der ,fische ist der breite ,grubenkopf 7,bothriocephalus latus71 welcher auch in gewissen ,gegenden ein vornehmlicher ,eingeweidewurm des ,menschen ist1 z4 ,b4 in den westlichen ,cantonen der ,schweiz und den angrenzenden ,theilen ,frankreichs1 dann in ,russland1 ,polen1 ,schweden1 in ,deutschland aber seltener vorkommt4 ,er wchst bis zu #e-h ,metern mit #cjjj-djjj kurzen breiten ,gliedern4 ,die ,lnge der ,glieder geht nicht ber #c1e mm1 die ,breite nicht ber #ab mm hinaus4 ,der ,krper ist bandfrmig4 ,der circa #a mm breite ,kopf ist keulenfrmig1 dnn und breit4 ,an seinen ,rndern hin erstrecken sich spaltfrmige ,sauggruben4 ,eine andere ,art ,grubenkopf 7,bothriocephalus cordatus7 ist im nrdlichen ,grnland zu ,hause1 wo er den ,menschen und den ,hund bewohnt4 ,selten wird er in den sdlicheren ,gegenden des kalten ,nordens angetroffen4 ,dieser ,grubenkopf unterscheidet sich von dem vorhergehenden vornehmlich durch die ,form des ,kopfes und des vorderen ,krperendes4 ,der ,kopf ist kurz1 breit und herzfrmig mit flchenstndigen ,sauggruben4 ,dem ,kopfe schliessen sich alsbald der breite ,leib mit seinen ,proglottiden an4 ,rderthierchen4 ,rderthierchen 7,rotatoria1 ,rotifera7 sind mikroskopisch kleine ,infusionsthierchen mit ziemlich entwickelter thierischer ,organisation1 denn viele ,arten lassen einen ,darmkanal1 zwittrige ,geschlechtsorgane und ,augen erkennen4 ,ihr ,schwanz ist zwei- bis dreigliedrig4 ,ihren ,namen haben sie wegen eines oder mehrerer1 an ihrem vorderen ,ende befindlicher1 radfrmiger1 gezhnter oder mit ,flimmerhrchen oder ,wimpern besetzter ,organe4 ,diese ,wimpern sind behufs ,herbeistrudelung der ,nahrungssubstanzen in fortwhrender ,bewegung1 so dass sie mit einem sich bewegenden ,rade ,aehnlichkeit haben4 ,mit diesem ,organe treiben diese ,thierchen einerseits die ,nahrung in den ,darmkanal1 andererseits dienen die ,wimpern zugleich als ,ruderwerkzeuge und befhigen sie die im ,wasser lebenden ,thierchen zu einer schnellen ,bewegung4 ,die ,rderthierchen vermehren sich durch ,eier4 ,illustration3 ,fig4 #bbg4 ,lepadella ovalis4 ,vergrssert4 ,ein hufig in verdorbenem ,trinkwasser vorkommendes ,rderthierchen ist die eirunde ,lepadella 7,lepadella ovalis71 welche sich in vorstehender ,figur in vergrssertem ,massstabe vergegenwrtigt findet4 ,reblaus1 ein ,parasit der ,wurzel des ,weinstocks4 ,reblaus1 ,phylloxera vastatrix1 ein den ,weinbau vernichtendes ,insect1 ist wahrscheinlich zuerst durch ,wurzelreben von amerikanischen ,weinstocksorten nach ,europa importirt worden4 ,sie wurde zuerst #ahfe im unteren ,rhonethal aufgefunden und von dem ,naturforscher ,planchon erkannt und beschrieben4 ,heute hat dieses ,thierchen mehr denn den dritten ,theil der mit ,wein bebauten ,flchen ,frankreichs zu ,grunde gerichtet4 ,an vielen ,orten ,deutschlands1 ,oesterreichs1 ,englands1 ,portugals ist sie ebenfalls aufgetreten1 auch hier wahrscheinlich durch amerikanische ,reben eingeschleppt4 ,dass dieses ,insect an den ,weinstcken in ,amerika weniger ,schaden anrichtet1 erklrt man aus der grsseren ,krftigkeit und ,widerstandsfhigkeit der ,wurzel der amerikanischen ,rebe4 ,die ,reblaus gehrt in die ,classe der ,insecten und die ,ordnung der ,schnabelkerfe4 ,sie hat viel ,aehnlichkeit mit der ,blattlaus1 gebrt aber nicht wie diese lebendige ,junge1 sondern legt ,eier4 ,nach den bis jetzt gemachten ,erfahrungen zeigt sie sich dem ,beobachter in verschiedenen ,formen4 #a4 ,als ungeflgeltes unterirdisches ,insect1 welches in ,sonderheit die ,wurzel des ,weinstocks schdigt4 ,jngere1 halbausgewachsene ,thierchen dieser ,form bergen sich den ,winter ber in den ,spalten und ,rissen1 besonders der fingerdicken tiefergehenden ,wurzelste4 ,wenn man die ,rinde abhebt1 machen sie sich dem ,auge in ,gestalt eines gelblichen1 brunlichen oder olivenfarbigen ,anfluges oder solcher ,flecke erkennbar4 ,im ,sommer findet man diese ,form des ,insectes auch auf der ,rinde der ,wurzel und in solcher ,menge1 dass diese mit einem gelblichen ,staube bedeckt erscheint4 ,illustration3 ,fig4 #bbh4 ,rebluse4 ,eine ausgewachsene1 ungeflgelte ,reblaus 7von der ,bauchseite7 mit ,eiern und einem #c ,tage alten ,jungen 7von der ,rckseite74 #bemalige ,vergr4 ,illustration3 ,fig4 #bbi4 ,rebluse4 ,junge ,reblaus1 mit in das ,zellgewebe der ,wurzelfaser eingesenktem ,borstenrssel4 ,im ,frhjahr huten sich die ,thierchen1 vertauschen ihre braune ,haut mit einer hellfarbigeren und wandern nach den dnneren ,wurzelfasern ber4 ,hier setzen sie sich fest1 bohren ihren dreiborstigen ,rssel in das ,zellgewebe der ,faserwurzel1 den ,saft derselben saugend1 und wachsen zu ihrer vollen ,grsse aus4 ,die ausgewachsene ,wurzellaus ist von brunlich-gelber ,farbe und bis zu #j1ge mm lang4 ,man kann sie also dann schon mit einer guten ,loupe erkennen4 ,beim ,saugen treten aus der einer ,scheide hnlichen ,rsselhlle #c feine lange ,borsten heraus1 von denen die mittlere die dickere ist4 ,diese ,borsten senkt das ,insect in das saftige ,zellgewebe der ,wurzel4 ,alle diese ,wurzelluse sind ,weibchen und vermehren sich parthenogenetisch1 d4 h4 sie sind ohne ,zuthun eines ,mnnchens befruchtet4 ,sie legen an dem ,orte ihres ,sitzes #cj-dj ,eier 7von #j1bd mm ,lnge71 welche anfangs gelb sind und spter dunkler werden4 ,an den ,stellen1 wo die ,eier lagern1 schwellen die ,wurzelfasern an4 ,im ,verlaufe von #h ,tagen kriechen gelblich farbige ,junge aus den ,eiern1 welche sofort lebhaft herumkriechen1 bis sie einen ,ort auffinden1 an welchem sie ihren ,rssel in das ,zellgewebe einsenken knnen4 ,nach #bj ,tagen legen diese ,jungen wieder ,eier wie ihre ,mutter4 ,diese ,vermehrung geht durch den ganzen ,sommer ungestrt fort4 ,nach einer neueren ,beobachtung ,balbiani's zu ,montpellier erscheint im ,october eine unterirdische ,wurzellaus mit verkmmerten ,saugwerkzeugen1 welche nur ein ,ei1 sogenanntes ,winterei1 legt4 ,balbiani vermuthet1 dass diese ,form ein von einem noch nicht aufgefundenen ,mnnchen befruchtetes ,weibchen sei4 #b4 ,geflgeltes ,insect4 ,dr4 ,l4 ,wittmack sagt in seiner ,abhandlung ber die ,reblaus#h3 ,nachdem sich die fast stets unter der ,erde verbleibenden flgellosen ,individuen1 namentlich im ,vorsommer unendlich vermehrt und eine ,anzahl ,wurzeln angegriffen haben1 erscheinen im ,nachsommer 7in ,frankreich schon ,ende ,juli und im ,august1 bei ,klosterneuburg im ,september und selbst ,october7 unter ihnen ,exemplare mit ,flgelstummeln1 sogenannte ,nymphen4 ,diese sind lnger gestreckt als die brigen1 #j1h-j1i mm lang1 der ,kopf ist kleiner1 der mittlere ,brusttheil deutlicher begrenzt1 gewhnlich auch heller gefrbt und das usserste 7#cte7 ,fhlerglied ist lnger4 ,diese ,thiere halten sich gewhnlich mehr an den oberen ,wurzeln1 selbst etwas ber dem ,boden1 unter der ,rinde des ,stammes auf4 -- ,sie huten sich vor ihrer ,verwandlung noch einmal und zeigen sich dann als geflgelte ,insecten mit #d ziemlich langen1 sprlich aber stark geaderten1 durchsichtigen1 an den ,rndern etwas dunkleren ,flgeln1 die sie in der ,ruhe nicht aufrecht tragen wie die geflgelten ,blattluse1 sondern wagerecht1 so dass sie wie eine zierliche ,fliege -- freilich mit immerhin etwas plumpem ,krper -- erscheinen48 ,illustration3 ,fig4 #bcj4 ,anschwellungen der ,wurzelfasern in ,folge der ,bedeckung mit ,eiern der ,reblaus4 ,natrliche ,grsse4 ,illustration3 ,fig4 #bca4 ,geflgelte ,reblaus4 #bjmalige ,vergr4 ,diese geflgelten ,rebluse erheben sich stets vor ,sonnenuntergang1 die ,gipfel der ,weinstcke umschwrmend4 ,sie sind ,weibchen1 legen #c-e1 aber zweierlei durchscheinende1 gelbliche ,eier an die jngsten ,weinbltter oder in den ,flaum der ,knospen4 ,die grsseren ,eier sind #j1d mm1 die kleinen #j1bf mm lang4 ,illustration ,alphabetisches ,inhalts-,verzeichniss4 ,aberration1 #ab chromatische1 #ac sphrische1 #ab ,acarus ,farinae4 ,a4 plumiger1 #ib ,accommodationsvermgen1 #d ,achnanthes1 #adi ,achorion ,schoenleinii1 #add ,algen1 #adc-adh ,alpakawolle1 #ii ,anabaena1 #adh ,anacystis1 #adh ,analysator1 #dc ,ankauf des ,mikroskops1 #dh ,aphthenpilz1 #ade ,arrow-root1 #hg ,aufbewahrung mikroskopischer ,prparate1 #fe ,bandwurm1 #aga ,baummarderhaar1 #aaj ,baumwollenfaser1 #if ,beggiatoa1 #adg ,beleuchtung1 #bb centrische1 #bf schiefe1 #bf ,beleuchtungslinse1 #bb ,bewegung des ,objects1 #eg ,biberhaar1 #aji ,bisamhaar1 #aaa ,blendscheibe1 #bc ,blendungen1 #bc ,blut1 #acd ,blutflecke1 #aci ,blutkrperchen1 #acd4 #acf ,grsse derselben1 #acg ,bothriocephalus1 #agd ,brand des ,getreides1 #hf4 #hg ,brennpunkt1 #b ,brennweite1 #b ,butter1 #aec ,cacao1 #abg ,caffee1 #acj ,centrirung1 #ag ,cercomonaden1 #afj ,cercomonas intestinalis1 #afj ,chamaesiphon1 #adg ,chinagrasfaser1 #ig ,chocolade1 ,chocoladenpulver1 #abi ,chyluskrperchen1 #adb ,cichorien1 #aca ,claviceps purpurea1 #ha ,collectiv1 #ae ,collectivlinse1 #ae ,colostrum1 #aea ,compressorium1 ,hager's1 #ca ,compressorium1 ,schiek's1 #ca ,compressor-,mikroskop1 #da ,condensor1 #be ,conservationsflssigkeiten1 #fg ,conserving liquor1 #fd ,correctionseinrichtung1 #cj ,cryptococcus1 #adc ,curcuma1 #abc ,cylinderblende1 #bc ,deckglschen1 #bi ,deckplttchen1 #bi ,demodex1 #afa ,deutlichkeit des ,bildes1 #di ,diaphragma1 #bc ,diatoma1 #adi ,diatomaceen1 #adh ,diatomella1 #adi ,doppellancette1 #fa ,doppellinse1 #ac ,doppelmesser1 #fa ,drehscheibe1 #bc ,dschutefaser1 #ig ,eicheln1 ,strkemehl1 #acb ,einstellung1 #aj feine1 #aj grobe1 #aj ,einstellungsvorrichtung1 #aj ,eiter1 #ada ,eiterkrperchen1 ,eiterzellen1 #ada ,epithelialzellen1 #aed ,favuspilz1 #add ,feigenkaffee1 #acc ,finne1 #aga ,firnisse1 #ga ,fleischuntersuchung1 #afh ,flimmerbewegung1 #eh ,flimmerzellen1 #aeh ,flssigkeiten1 conservirende1 #fg ,flssigkeiten1 frbende1 #fd ,flugbrand1 #hf ,focaldistanz1 #b ,focus1 #b ,fuchshaar1 #aaa ,ghrpilz1 #adc ,gebrauch des ,mikroskops1 #eb ,gespinnstfaser1 #ie ,getreiderost1 #ij ,gewrz1 englisches1 #aae ,gewrze1 #aab ,gewrznelken1 #aaf ,glycerin1 verdnntes f4 mikrosk4 ,objecte1 #ee ,gomphonema1 #adi ,grasrost1 #ij ,grubenkopf1 #agd ,haar1 #ajb des ,menschen1 #ajd der ,thiere1 #aji ,haarpinsel1 #fb ,haarsackmilbe1 #afa ,haematin1 #ach ,haematinhydrochloratkrystalle1 #adj ,haematinkrystalle1 #aci ,haematokrystallin1 #ach ,haeminkrystalle1 #aci ,haemoglobin1 #ach ,hamsterhaar1 #aaa ,hanf1 #ih ,harn1 #aed ,harncylinder1 #aee ,harnsure1 #aef ,harnsediment1 #aeg ,hasenflaum1 #ajj ,hefenzelle1 #adc ,hipparchia1 #ea ,hippursure1 #aee ,hlsenfruchtmehl1 #hj ,hundshaar1 #aaj ,immersionslinsen1 #cj ,immersionsverfahren1 #cj ,ingwer1 #abj ,jodlsung1 #fh ,jute1 #ig ,kaffee1 #acj ,kaninchenhaar1 #aaa ,kartoffelkrankheit1 #ic ,kartoffelpilz1 #ib ,katzenhaar1 #aaa ,kleber1 #hj ,klemmfeder1 #cc ,kopfgrind1 #add ,kopfhaar1 #aje ,kraft1 definirende1 #di penetrirende1 #ad4 #di resolvirend1 #ad4 #di ,krtzmilbe1 #afb ,lacke1 #ga ,leim1 flssiger1 #ga ,leinenfaser1 #ie ,lepadella ovalis1 #agf ,leptothrix1 #adf ,linse1 #a aplanatische1 #ad berverbesserte1 #ad unterverbesserte1 #ad ,linsensysteme1 #bj ,loupe1 #f ,luftblschen1 #ef ,lymphkrperchen1 #adb ,macis1 #abc ,magensarcinie1 #add ,marantastrke1 #hg ,mehl1 #gf ,mehlmilbe1 #ib ,meniscus1 #a ,menschenhaar1 #ajd ,merismopedia1 #add ,messer1 lancettfrmiges1 #fa ,microcystis1 #adh ,miescher'sche ,krperchen1 #afi ,mikrometer1 #bf ,mikrometerschraube1 #aj ,mikromillimeter1 #bg ,mikroskop1 #a4 #cf dioptrisches1 #a einfaches1 #f katoptrisches1 #g als saccharimetrisches ,instrument1 #de zusammengesetztes1 #g ,milch1 #aej ,mitscherlich'sche ,krperchen1 #abg ,mohairwolle1 #ii ,molekularattractionsbewegung1 #eg ,molekularbewegung1 #eg ,monaden1 geschwnzte1 #afj ,mouches volantes1 #eh ,mckensehen1 #eh ,muskatblthe1 #abc ,muskatnuss1 #abb ,muskeltrichinen1 #afd ,mutterkorn1 #ha ,nadel zum ,prpariren1 #fb ,navicula ,hippocampus1 #ea ,nerz1 #aaj ,objecte1 ,aufbewahrung mikroskopischer1 #fe ,objecte1 ,darstellung mikroskopischer1 #fa ,objectglas1 #bf ,objecthalter1 #gj ,objectiv1 #h ,objectmikrometer1 #bg ,objecttisch1 #i ,objecttischschraubenmikrometer1 #bh ,objecttrger1 #bh ,ocular1 #ah kniefrmiges1 #bj negatives1 #ah ,ocular1 orthoskopisches1 #ai ,ocularglasmikrometer1 #bf ,oeffnung1 #aa ,oeffnungswinkel1 #aa ,oidium albicans1 #ade ,oidium ,tuckeri1 #id ,oscillaria1 #adg ,otter1 virgin41 ,haar1 #aaj ,parasiten des menschl4 ,krpers1 #afa ,pedesis1 pedetische ,bewegung1 #eh ,peronospora1 #ib ,pfeffer1 schwarzer1 #aab weisser1 #aad ,pfeilwurzelmehl1 #hg ,phylloxera vastatrix1 #agf ,piment1 #aae ,pincette1 #fb ,plasma1 #gd ,pleurosigma angulatum1 #ea ,polarisationsmikroskop1 #db zur ,zuckerbestimmung1 #de ,polarisator1 #db ,prparirnadel1 #fb ,prisma1 ,nicol'sches1 #db ,probeobjecte1 #ej ,projiciren1 #ce ,protoplasma1 #gd ,prfung des ,mikroskops1 #dh ,psorospermien1 #aga ,puccinia graminis1 #ij ,quetscher1 #ca ,rderthierchen1 #age ,rainey'sche ,krperchen1 #afi ,reagentienanwendung1 #fc ,reblaus1 #agf ,reinigung des ,mikroskops1 #ei ,rhren1 #ef ,rotatoria1 #age ,russbrand1 #hf ,samenfden1 #aeh ,samenflecke1 #aei ,sammellinsen1 #a ,santelholz1 rothes1 #abd ,sarcinie1 #add ,sarcoptes1 #afb ,schamhaar mit ,sperma1 #ajh ,schrfe des ,bildes1 #di ,scheere1 krumme1 #fb ,schleim1 #ada ,schleimkrper1 #ada ,schmierbrand1 #hg ,schwmmchen der ,kinder1 #adf ,schweinefinne1 #aga ,scotomata1 #eh ,sehweite1 #d ,sehwinkel1 #c ,seide1 #ih ,senf1 #abe ,soorpilz1 #ade ,speisesenf1 #abe ,spermaflecke1 #aei ,spermakrperchen1 #aei ,spermatozon1 #aeh ,spiegelmikroskope1 #g ,spirillum1 #adg ,sputum ,tuberculosis1 #adc ,strke1 #gf ,strkemehlkrnchen im polarisirten ,licht1 #dd ,strkemehlarten1 #gf ,steinmarderhaar1 #aaj ,stipplinsen1 #cj ,surirella ,gemma1 #ea ,taenia solium1 #agc ,taschenmikroskope1 #ci ,teichmann'sche ,krystalle1 #aci ,testobjecte1 #ej ,tilletia ,caries1 #ha ,traubenpilz1 #id ,trichinen1 #afc ,trichomonas vaginalis1 #afa ,trommelmikroskope1 #ci ,tuberculosis1 ,auswurf bei1 #adc ,vergrsserungen1 #bj ,vibrio1 #adf ,vibrio ,tritici1 #ib ,vicunnawolle1 #ii ,vigogne1 #ii ,weichselzopf1 #ajh ,weintraubenpilz1 #id ,weizenschlngelchen1 #ib ,wollenhaar1 #ih ,zeichnenprisma1 #cc ,zelle1 #gc ,zerstreuungslinsen1 #a ,zimmt1 #aai ,zobelhaar1 #aaj ,zungenbelegpilz1 #ade ,illustration ,funoten #a ,ist in der ,apotheke zu kaufen4 #b ,das ,compressor-,mikroskop mit ,objectiven mit #ej-cjj;facher ,vergrsserung kann vom ,optikus ,messter1 ,berlin1 ,,sw4 ,friedrichstrasse #ii1 bezogen werden4 #c ,sehr viele unserer deutschen ,optiker gehen gern den ,vertrag ein1 das von ihnen verkaufte billigere ,mikroskop gegen ein grsseres und theueres spter1 wenn es dem ,kufer beliebt1 zu vertauschen und den fr das billigere ,mikroskop gezahlten ,preis wieder als ,zahlung anzunehmen4 #d ,man pflegt das optische ,vermgen des ,mikroskops bestimmter als definirende und als penetrirende ,kraft zu unterscheiden4 ,die definirende ,kraft giebt ,form und ,umriss des ,objectes scharf und bestimmt im ,bilde wieder1 die penetrirende dagegen entwickelt die ,structurverhltnisse des ,objects1 z4 ,b4 ,membranschichten1 ,zeichnungen der ,diatomeenpanzer etc4 #e mit ,paraffin getrnktes4 #f ,das menschliche ,haar81 von ,dr4 ,e4 ,r4 ,pfaff4 ,leipzig1 ,verlag von ,o4 ,wigand1 #ahff4 #g ,sprich3 rneh4 #h ,die ,reblaus 7,phylloxera vastatrix74 ,im ,auftrage des ,kniglich ,preussischen ,ministeriums fr die landwirthschaftlichen ,angelegenheiten bearbeitet von ,dr4 ,l4 ,wittmack4 ,verlag von ,e4 ,schotte ,voigt1 ,berlin1 #ahge4 ,pierer'sche ,hofbuchdruckerei1 ,stephan ,geibel ,co4 in ,altenburg4 ,,paul ,,waechter ,,berlin1 ,o41 ,grner ,weg #af1 fertigt achromatische ,mikroskope in tadelloser ,ausfhrung zu civilem ,preise4 ,tausende von ,anerkennungen ber die ,vorzglichkeit meiner ,fabrikate sind in meinem ,besitz und liegen dieselben zu ,jedermanns ,ansicht in meinem ,comtoir bereit4 ,jede weitere ,empfehlung halte fr berflssig4 ,bei den ,nummern #a;a1 #b u4 #c erbitte #b-c ,wochen ,lieferfrist2 bei den ,nummern #d u4 #e circa #a ,woche1 ,no4 #f1 #i u4 #h sind meistens vorrthig und knnen umgehend versandt werden4 ,zur ,trichinenuntersuchung empfehle ganz besonders ,no4 #e #de ,m4 ,no4 #f #cj ,m4 ,no4 #i #ba ,m4 ,jedes nicht vollkommen convenirende ,instrument verpflichte ich mich binnen #ad ,tagen nach ,lieferung zurckzunehmen4 ,besichtigung meiner optischen und mechanischen ,werksttten gern gestattet4 ,preislisten gratis u4 franco4 ,illustration3 #a_/g der natrlichen ,grsse ,illustration3 ,no4 #a;a4 u4 #a4 ,preis3 #baj ,m4 #ahj ,m4 ,illustration3 ,no4 #aa4 #fj ,m4 ,illustration3 ,no4 #b4 #abj ,m4 ,illustration3 ,no4 #c4 #hj ,m4 ,illustration3 ,no4 #d4 u4 #e4 #fj ,m4 #de ,m4 ,illustration3 ,no4 #f4 u4 #g4 #cj ,m4 #be ,m4 ,illustration3 ,no4 #i4 #ba ,m4 ,illustration3 ,no4 #h4 #cj ,m4 ,neuestes ,compressorium-,mikroskop construirt von ,dr4 ,h4 ,,hager1 beschrieben in der ,pharmaceutischen ,centralhalle vom #ca4 ,octbr4 d4 ,j4 ,no4 #dd4 ,deutsches ,reichs-,patent8 zur ,untersuchung des ,schweinefleisches auf ,trichinen und smmtlicher ,nahrungsmittel4 ,vergrsserung #ej bis #aej ,linear #bj ,mark4 ,vergrsserung #ej bis #cjj ,linear #bd ,mark4 ,illustration ,trichinen-,mikroskope n4 ,dr4 ,h4 ,hager4 ,hufeisenstativ1 ,schraube am ,tubus1 ,mikrometer-,schraube zur feinen ,einstellung am ,tisch1 ,blendscheibe1 schrg verstellbarer ,hohlspiegel1 #a ,ocular und #a ,system #ej bis #cjj ,linear ,vergrsserung #bg ,mark4 ,dasselbe4 ,mit #b ,ocularen und #b ,systemen 7#d und #g7 #ej bis #djj ,linear ,vergrsserung #cf ,mark4 ,dasselbe4 ,mit #c ,ocularen und #c ,systemen 7#d4 #g4 #i47 #ej bis #hjj ,linear ,vergrsserung #ej ,mark4 ,statt ,system #i ein ,immersions-,system ,no4 #aj ,vergrsserung #ajjj ,linear #ge ,mark4 ,smmtliche ,mikroskope liefere mit ,nebenapparaten in polirten ,kisten4 ,preiscourante ber grssere ,mikroskope franco und gratis4 ,,ed4 ,,messter1 ,optiker und ,mechaniker der knigl4 chirg4 med4 ,friedrich-,wilhelms-,universitt4 ,,berlin1 ,friedrichstr4 #ii4 ,achromatische ,,mikroskope fr ,trichinen1 ,lebensmittel und wissenschaftliche ,untersuchungen4 ,w4 ,,amend1 ,optikus4 ,,berlin1 ,,so4 ,dresdenerstrasse #abb4 ,illustration ,no4 ,oculare4 ,systeme4 ,vergrss4 ,mark4 #a #d #a4 #c4 #g4 #aa4 #bj-bjjj #baj #b #c #b4 #g4 #aj4 #cj-abjj #ace #c #c #c4 #g4 #i4 #cj-hjj #gh #d #b #d4 #g4 #bj-ejj #db #e #b #d4 #f4 #bj-djj #cf #f #a #f4 #ej-cjj #bg #g #a #e4 #fj-bjj #bj ,systeme und ,oculare4 ,systeme ,vergrssert mit ,ocular ,oeffnungswinkelgrad #a4 #b4 #c4 #d4 #e4 ,no4 #a4 #bj #ej #gj #ij #aaj #ej mm4 #i #b4 #dj #fj #hj #aaj #acj #bj -- #i #c4 #fj #hj #ajj #abj #aej #e -- #ab #d4 #hj #ajj #abj #adj #afj #d1e -- #ab #f4 #ajj #bjj #cjj #djj #ejj #c1e -- #ae #g4 #bej #cej #dej #eej #fej #c1a -- #ah #i4 #djj #ejj #fjj #gjj #hjj #b1a -- #ba #aj4 #ejj #fjj #gjj #hjj #ijj #a1f -- #cj ,immersion #aj4 #fjj #hjj #ajjj #abjj #adjj #j1h -- #cf #aa4 #hjj #ajjj #abjj #afjj #bjjj #j1e -- #fj ,preis-,courant franco und gratis4 ,w4 ,,amend1 ,optikus4 ,franz ,schmidt ,haensch1 ,werkstatt fr optische und mechanische ,praecisions-,apparate1 ,berlin ,s41 ,stallschreiberstr4 #d4 ,mikroskope fr ,forscher1 ,studirende und ,techniker4 ,spectralapparate nach ,kirchhoff und ,bunsen1 ,jansen v4 ,vierordt1 ,vogel4 ,preis-,verzeichnisse gratis und franco4 ,polarisationsapparate nach ,soleil-,scheibler1 ,jelett-,corny1 ,hoppe-,seyler1 ,wild1 ,dove1 ,nrremberg4 ,wir erlauben uns besonders auf unser neu construirtes ,mikroskop fr ,trichinenschau 7complet nach amtlicher ,vorschrift #de ,mark7 und den von uns construirten ,halbschatten-,polarisations-,apparat aufmerksam zu machen1 welcher letzterer mit #j1a ,genauigkeit bei der ,harnanalyse arbeitet4 ,warmbrunn1 ,quilitz ,co41 ,,berlin ,c41 ,rosenthaler ,strasse #dj4 ,manufactur aller chemischen1 physikalischen1 pharmaceutischen1 photographischen und technischen ,apparate1 ,utensilien und ,glasartikel etc4 ,,niederlage der eigenen ,glashttenwerke und ,glasschleifereien ,jemmlitz1 ,tschernitz und ,tschornow4 ,,mikroskope1 in wissenschaftlichen ,kreisen1 besonders den pharmaceutischen1 seit langen ,jahren rhmlichst bekannt1 zu ,preisen von #ba bis #cde ,m4 in #ae verschiedenen ,grssen1 empfiehlt der ,verfertiger4 ,medaillen und ,diplome1 smmtlich erste ,preise in ,carlsruhe1 ,trier1 ,mdling1 ,christiania1 ,amsterdam pp4 ,berlin1 ,s4,w4 ,bernburger ,str4 #cd4 ,rudolf ,wasserlein4 ,mikroskopische 7,duncker'sche7 ,praeparate4 ,,mikroskope ,utensilien und ,materialien fr ,mikroskopiker4 ,preisverzeichniss gratis franco4 ,diplom der ehrenvollen ,anerkennung von der ,societ ,agraria zu ,triest4 ,rhmendste ,erwhnung auf der ,kasseler ,naturforscherversammlung4 ,empfehlende ,anerkennungsschreiben hervorragender ,gelehrten4 ,berlin ,s41 ,prinzenstr4 #ef4 ,j4 ,klnne ,g4 ,mller1 ,institut fr ,mikroskopie4 ,verlag von ,julius ,springer in ,berlin1 ,n41 ,monbijouplatz #c4 ,handbuch der ,pharmaceutischen ,praxis4 ,fr ,apotheker1 ,aerzte1 ,droguisten und ,medicinalbeamte bearbeitet von ,dr4 ,hermann ,hager4 ,mit zahlreichen1 in den ,text gedruckten ,holzschnitten4 ,zwei ,bnde4 ,preis broch4 #dd ,mark1 in #b elegante feste ,halbfranzbnde gebunden #dh ,mark4 ,grundlagen der ,pharmaceutischen ,waarenkunde4 ,einleitung in das ,studium der ,pharmacognosie von ,dr4 ,f4 ,a4 ,flckiger1 ,professor in ,strassburg4 ,mit #aid in den ,text gedruckten ,holzschnitten4 ,preis #g ,m4 -- ,eleg4 gebunden #h ,m4 #bj ,pf4 ,die wichtigsten der bis jetzt bekannten ,geheimmittel und ,specialitten mit ,angabe ihrer ,zusammensetzung und ihres ,werthes4 ,zusammengestellt von ,eduard ,hahn1 ,apotheker4 ,vierte vermehrte und verbesserte ,auflage4 7,unter der ,presse47 ,liederbuch fr ,frhliche ,flscher4 ,herausgegeben vom ,vorstand des allgemeinen ,vereins zur ,verflschung von ,lebensmitteln1 ,waaren etc4 #afo4 ,eleg4 ,ausstattung in ,pergament-,umschlag4 ,preis #a1ej ,m4 ,zu beziehen durch jede ,buchhandlung4 ,verlag von ,julius ,springer in ,berlin1 ,n41 ,monbijouplatz #c4 ,handbuch der gesammten ,arzneimittellehre4 ,mit besonderer ,rcksichtnahme auf die ,pharmacopoe des ,deutschen ,reiches fr ,aerzte und ,studirende bearbeitet von ,dr4 ,theodor ,husemann1 ,professor in ,gttingen4 #b ,bnde4 ,preis #bd ,m4 -- ,fest gebunden #bf ,m4 ,die ,pflanzenstoffe in chemischer1 physiologischer1 pharmacologischer und toxicologischer ,hinsicht4 ,fr ,aerzte1 ,apotheker1 ,chemiker und ,pharmacologen bearbeitet von ,dr4 ,a4 ,husemann1 ,prof4 der ,chemie an der ,kantonsschule in ,chur4 und ,dr4 ,th4 ,husemann1 ,prof4 der ,pharmacologie und ,toxicologie an der ,universitt ,gttingen4 #gc ,bogen4 ,fest gebunden ,preis #bb ,m4 ,chemische ,zusammensetzung der menschlichen ,nahrungs- und ,genussmittel ,nach vorhandenen ,analysen zusammengestellt mit ,angabe der ,quellen von ,dr4 ,j4 ,knig1 ,vorsteher der agriculturchemischen ,versuchsstation zu ,mnster i4 ,w4 7#a4 ,theil von des ,verfassers ,chemie der menschlichen ,nahrungs- und ,genussmittel847 ,fest in ,leinwand gebunden4 ,preis #f ,mark4 ,untersuchungen von ,lebensmitteln und ,verbrauchsgegenstnden zugleich als ,beitrag zur ,frage der ,lebensmittelverflschungen von ,dr4 ,fritz ,elsner1 ,apotheker in ,schnefeld-,leipzig4 ,preis #hj ,pf4 ,zu beziehen durch jede ,buchhandlung4 ,verlag von ,julius ,springer in ,berlin1 ,n41 ,monbijouplatz #c4 ,elsner's chemisch-technische ,mittheilungen der neuesten ,zeit1 ihrem wesentlichen ,inhalte nach alphabetisch zusammengestellt4 ,fortgefhrt von ,dr4 ,fritz ,elsner4 ,diese ,jahresschrift bietet dem ,gewerbetreibenden und dem technischen ,chemiker einen vollstndigen ,ueberblick ber die neuesten und wesentlichsten ,erscheinungen auf dem ,gebiete der technischen und industriellen ,chemie2 sie ist fr den ,fabrikanten1 ,techniker1 ,gewerbetreibenden etc4 ein bewhrter ,leitfaden1 sich mit den neuesten ,erfahrungen auf den ihn interessirenden ,gebieten bekannt zu machen4 ,die ,verlagsbuchhandlung nimmt ,gelegenheit1 um die ,anschaffung der frheren ,hefte #ahdf-ahga zu erleichtern1 den ,preis derselben bedeutend herabzusetzen4 ,die beiden ersten #ahdf-ahej umfassenden ,hefte sind schon seit lngerer ,zeit gnzlich vergriffen4 ,der ,ladenpreis des #c4-bj4 ,heftes betrgt circa #fj ,mark4 ,von jetzt bis auf ,widerruf ist jede ,buchhandlung in den ,stand gesetzt1 diese #ah ,hefte mit einem vollstndigen alphabetischen ,sachregister fr #cj ,mark zu liefern4 ,ferner erschien in neuer ,folge3 ,erstes 7,,xxi47 ,heft3 die ,jahre #ahga-ahgb4 ,preis #d ,mark #bj ,pf4 ,zweites 7,,xxii47 #ahgb-ahgc4 #e #be ,drittes 7,,xxiii47 #ahgc-ahgd4 #d #hj ,viertes 7,,xxiv47 #ahgd-ahge4 #f -- ,fnftes 7,,xxv47 #ahge-ahgf4 #f -- ,sechstes 7,,xxvi47 #ahgf-ahgg4 #d #dj ,siebentes 7,,xxvii47 #ahgg-ahgh4 #f -- ,die ,nahrungsmittel des ,menschen1 ihre ,verflschungen und ,verunreinigungen4 ,nach den besten ,quellen dargestellt von ,f4 ,h4 ,walchner1 prakt4 ,arzt4 ,preis #c ,mark4 ,kummer's botanische ,fhrer3 ,fhrer in die ,mooskunde4 ,anleitung zum leichten und sicheren ,bestimmen der deutschen ,moose4 ,mit #gh ,figuren auf #d lithograph4 ,tafeln4 ,preis #b ,mark #hj ,pf4 ,fhrer in die ,flechtenkunde4 ,anleitung zum leichten und sicheren ,bestimmen der deutschen ,flechten4 ,mit #ad angefgten ,naturflechten und #bb ,figuren auf #c lithograph4 ,tafeln4 ,preis #b ,m4 #hj ,p4 ,fhrer in die ,lebermoose und die ,gefsskryptogamen 7,schachtelhalme1 ,brlappe1 ,farren1 ,wurzelfrchtler74 ,mit #hc ,figuren auf #g lithograph4 ,tafeln4 ,preis #c ,m4 #fj ,pf4 ,zu beziehen durch jede ,buchhandlung4 ---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,inkonsistenzen wurden beibehalten1 wenn beide ,schreibweisen gebruchlich waren1 wie3 ,alpaca -- ,alpaka anderen -- andern ,arrow-,root -- ,arrow-root ,brod -- ,brot ,caffee -- ,kaffee ,canton -- ,kanton dunkele -- dunkle ,eichelpulver -- ,eichelnpulver ,gespinnstfasern -- ,gespinstfasern ,gewebeelemente -- ,gewebselemente ,haeminkrystalle -- ,hminkrystalle inneren -- innern ,insecten -- ,insekten ,instrumentes -- ,instruments ,linear-,vergrsserung -- ,linearvergrsserung ,lungen-,tuberculosis -- ,lungenzuberculosis ,mikrometer-,schraube -- ,mikrometerschraube ,mikroskopes -- ,mikroskops ,objecttisch-,schraubenmikrometer -- ,objecttischschraubenmikrometer ,oscillarieen -- ,oscillarien ,polarisations-,apparate -- ,polarisationsapparate porcellanenen -- porzellanenen ,procent -- prozentig ,roggenmehlstrkekrnchen -- ,roggenstrkemehlkrnchen ,safransurrogates -- ,safransurrogats selbstndig -- selbststndig structurlos -- strukturlos trockene -- trockne ,untersuchungsobject -- ,untersuchungsobjekt wsserige -- wssrige ,weinstockes -- ,weinstocks ,wollenhaar -- ,wollhaar ,offensichtliche ,zeichensetzungsfehler wurden korrigiert1 ohne diese hier im ,einzelnen zu erwhnen4 ,die folgenden nderungen wurden vorgenommen3 ,s4 vii ,molecular- in ,molekular- gendert4 ,s4 viii ,ghrspilz in ,ghrpilz gendert4 ,s4 #f ,plssel in ,plssl gendert4 ,s4 #ai ,ebenung in ,ebnung gendert4 ,s4 #ba ,mirkoskope in ,mikroskope gendert4 ,s4 #db ,friedrichsstrasse in ,friedrichstrasse gendert 7,funote74 ,s4 #ea ,pleurosima gangulatum in ,pleurosigma angulatum gendert4 ,s4 #ea ,hippocampos in ,hippocampus gendert4 ,s4 #ed ,deckglsser in ,deckglser gendert4 ,s4 #fi ,mm4 in mm gendert4 ,s4 #hd ,aussen in aussen gendert4 ,s4 #hh ,carcuma-,arrow-,root in ,curcuma-,arrow-,root gendert4 ,s4 #hi ,tapiocca in ,tapioka gendert4 ,s4 #ie ,leinewand in ,leinwand gendert4 ,s4 #ajb fasst in fast gendert4 ,s4 #ajg is in ist gendert4 ,s4 #aaf ,porencanlen in ,porenkanlen gendert4 ,s4 #abj den in dem gendert4 ,s4 #abg feinzerrieben in fein zerrieben gendert4 ,s4 #abg hin und wider in hin und wieder gendert4 ,s4 #aca ,intybus in intybus gendert4 ,s4 #acd ,anderen in anderen gendert4 ,s4 #ach ,desshalb in ,deshalb gendert4 ,s4 #adb ,schleimgerinsel in ,schleimgerinnsel gendert4 ,s4 #adi ,achnantes in ,achnanthes gendert4 ,s4 #aeb ,eiter in ,euter gendert4 ,s4 #aed ,schleimgerinsel in ,schleimgerinnsel gendert4 ,s4 #aee ,bellinischen in ,bellini'schen gendert4 ,s4 #afa ,diarrhoe in ,diarrhe gendert4 ,s4 #afa ,einigen in einigen gendert4 ,s4 #aff ,ciste in ,cyste gendert4 ,s4 #afi characteristisch in charakteristisch gendert4 ,s4 #agj ,mycomyceten in ,myxomyceten gendert4 ,s4 #agb olgende in folgende gendert4 ,s4 #ahj ,seite entfernt4 ,s4 #ahj ,achnantes in ,achnanthes gendert4 ,s4 #ahj ,schnleinii in ,schoenleinii gendert4 ,s4 #ahj ,bieberhaar in ,biberhaar gendert4 ,s4 #aha keiten in ,flssigkeiten gendert4 ,s4 #ahb ,hippocampos in ,hippocampus gendert4 ,s4 #aia ,texicologie in ,toxicologie gendert4 ,s4 #aib ,leidfaden in ,leitfaden gendert4 ---------------------------------------- --------------------------