,anmerkungen zur ,transkription3 ,schreibweise und ,interpunktion wurden bis auf wenige ,druckfehler beibehalten4 ,eine ,liste der vorgenommenen nderungen findet sich am ,ende des ,textes4 ,im ,original gesperrt gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,das ,inhaltsverzeichnis wurde an den ,anfang verschoben4 99 99 99 99 99 ,reden an die deutsche ,nation ,von ,johann ,gottlieb ,fichte ,verlag von ,philipp ,reclam jun4 ,leipzig ,druck von ,philipp ,reclam jun4 ,leipzig ,inhalt4 ,seite ,erste ,rede3 ,vorerinnerungen und ,uebersicht des ,ganzen #c ,zweite ,rede3 ,vom ,wesen der neuen ,erziehung im allgemeinen #bj ,dritte ,rede3 ,fortsetzung der ,schilderung der neuen ,erziehung #cg ,vierte ,rede3 ,hauptverschiedenheit zwischen den deutschen und den brigen ,vlkern germanischer ,abkunft #ed ,fnfte ,rede3 ,folgen aus der aufgestellten ,verschiedenheit #gb ,sechste ,rede3 ,darlegung der deutschen ,grundzge in der ,geschichte #hi ,siebente ,rede3 ,noch tiefere ,erfassung der ,ursprnglichkeit und ,deutschheit eines ,volkes #ajd ,achte ,rede3 ,was ein ,volk sei1 in der hhern ,bedeutung des ,worts1 und was ,vaterlandsliebe #abd ,neunte ,rede3 ,an welchen in der ,wirklichkeit vorhandenen ,punkt die neue ,nationalerziehung der ,deutschen anzuknpfen sei #add ,zehnte ,rede3 ,zur nhern ,bestimmung der deutschen ,nationalerziehung #afj ,elfte ,rede3 ,wem die ,ausfhrung dieses ,erziehungsplanes anheimfallen werde #agh ,zwlfte ,rede3 ,ueber die ,mittel1 uns bis zur ,erreichung unsers ,hauptzwecks aufrecht zu erhalten #aif ,dreizehnte ,rede3 ,fortsetzung der angefangenen ,betrachtung #bab ,vierzehnte ,rede3 ,beschlu des ,ganzen #bcd ,erste ,rede4 ,vorerinnerungen und ,uebersicht des ,ganzen4 ,als eine ,fortsetzung der ,vorlesungen1 die ich im ,winter vor drei ,jahren allhier an derselben ,sttte gehalten1 und welche unter dem ,titel3 ,grundzge des gegenwrtigen ,zeitalters gedruckt sind1 habe ich die ,reden1#a die ich hiermit beginne1 angekndigt4 ,ich hatte in jenen ,vorlesungen gezeigt1 da unsre ,zeit in dem dritten ,hauptabschnitte der gesamten ,weltzeit stehe1 welcher ,abschnitt den bloen sinnlichen ,eigennutz zum ,antriebe aller seiner lebendigen ,regungen und ,bewegungen habe2 da diese ,zeit in der einzigen ,mglichkeit des genannten ,antriebes sich selbst auch vollkommen verstehe und begreife2 und da sie durch diese klare ,einsicht ihres ,wesens in diesem ihren lebendigen ,wesen1 tief begrndet und unerschtterlich befestigt werde4 #a ,diese ,reden sind im ,jahre #ahjh zum erstenmal im ,druck erschienen4 ,mit uns gehet1 mehr als mit irgendeinem ,zeitalter1 seitdem es eine ,weltgeschichte gab1 die ,zeit ,riesenschritte4 ,innerhalb der drei ,jahre1 welche seit dieser meiner ,deutung des laufenden ,zeitabschnittes verflossen sind1 ist irgendwo dieser ,abschnitt vollkommen abgelaufen und beschlossen4 ,irgendwo hat die ,selbstsucht durch ihre vollstndige ,entwicklung sich selbst vernichtet1 indem sie darber ihr ,selbst1 und dessen ,selbstndigkeit1 verloren2 und ihr1 da sie gutwillig keinen andern ,zweck1 denn sich selbst1 sich setzen wollte1 durch uerliche ,gewalt ein solcher andrer und fremder ,zweck aufgedrungen worden4 ,wer es einmal unternommen hat1 seine ,zeit zu deuten1 der mu mit seiner ,deutung auch ihren ,fortgang begleiten1 falls sie einen solchen ,fortgang gewinnt2 und so wird es mir denn zur ,pflicht1 vor demselben ,publikum1 vor welchem ich etwas als ,gegenwart bezeichnete1 dasselbe als vergangen anzuerkennen1 nachdem es aufgehrt hat1 die ,gegenwart zu sein4 ,was seine ,selbstndigkeit verloren hat1 hat zugleich verloren das ,vermgen einzugreifen in den ,zeitflu1 und den ,inhalt desselben frei zu bestimmen2 es wird ihm1 wenn es in diesem ,zustande verharret1 seine ,zeit1 und es selber mit dieser seiner ,zeit1 abgewickelt durch die fremde ,gewalt1 die ber sein ,schicksal gebietet2 es hat von nun an gar keine eigne ,zeit mehr1 sondern zhlt seine ,jahre nach den ,begebenheiten und ,abschnitten fremder ,vlkerschaften und ,reiche4 ,es knnte sich erheben aus diesem ,zustande1 in welchem die ganze bisherige ,welt seinem selbstttigen ,eingreifen entrckt ist1 und in dieser ihm nur der ,ruhm des ,gehorchens brigbleibt1 lediglich unter der ,bedingung1 da ihm eine neue ,welt aufginge1 mit deren ,erschaffung es einen neuen und ihm eignen ,abschnitt in der ,zeit begnne1 und mit ihrer ,fortbildung ihn ausfllte2 doch mte1 da es einmal unterworfen ist fremder ,gewalt1 diese neue ,welt also beschaffen sein1 da sie unvernommen bliebe jener ,gewalt1 und ihre ,eifersucht auf keine ,weise erregte1 ja1 da diese durch ihren eignen ,vorteil bewegt wrde1 der ,gestaltung einer solchen kein ,hindernis in den ,weg zu legen4 ,falls es nun eine also beschaffene ,welt als ,erzeugungsmittel eines neuen ,selbst und einer neuen ,zeit1 geben sollte1 fr ein ,geschlecht1 da sein bisheriges ,selbst und seine bisherige ,zeit und ,welt verloren hat1 so kme es einer allseitigen ,deutung selbst der mglichen ,zeit zu1 diese also beschaffene ,welt anzugeben4 ,nun halte ich meines ,orts dafr1 da es eine solche ,welt gebe1 und es ist der ,zweck dieser ,reden1 ,ihnen das ,dasein und den wahren ,eigentmer derselben nachzuweisen1 ein lebendiges ,bild derselben vor ihre ,augen zu bringen1 und die ,mittel ihrer ,erzeugung anzugeben4 ,in dieser ,weise demnach werden diese ,reden eine ,fortsetzung der ehemals gehaltenen ,vorlesungen ber die damals gegenwrtige ,zeit sein1 indem sie enthllen werden das neue ,zeitalter1 das der ,zerstrung des ,reichs der ,selbstsucht durch fremde ,gewalt unmittelbar folgen kann und soll4 ,bevor ich jedoch dieses ,geschft beginne1 mu ich ,sie ersuchen vorauszusetzen1 also da es ,ihnen niemals entfalle1 und einverstanden zu sein mit mir1 wo und inwiefern dies ntig ist1 ber die folgenden ,punkte3 #a4 ,ich rede fr ,deutsche schlechtweg1 von ,deutschen schlechtweg1 nicht anerkennend1 sondern durchaus beiseite setzend und wegwerfend alle die trennenden ,unterscheidungen1 welche unselige ,ereignisse seit ,jahrhunderten in der einen ,nation gemacht haben4 ,sie1 ,e4 ,v41 sind zwar meinem leiblichen ,auge die ersten und unmittelbaren ,stellvertreter1 welche die geliebten ,nationalzge mir vergegenwrtigen1 und der sichtbare ,brennpunkt1 in welchem die ,flamme meiner ,rede sich entzndet2 aber mein ,geist versammelt den gebildeten ,teil der ganzen deutschen ,nation1 aus allen den ,lndern1 ber welche er verbreitet ist1 um sich her1 bedenkt und beachtet unser aller gemeinsame ,lage und ,verhltnisse1 und wnscht1 da ein ,teil der lebendigen ,kraft1 mit welcher diese ,reden vielleicht ,sie ergreifen1 auch in dem stummen ,abdrucke1 welcher allein unter die ,augen der ,abwesenden kommen wird1 verbleibe1 und aus ihm atme1 und an allen ,orten deutsche ,gemter zu ,entschlu und ,tat entznde4 ,blo von ,deutschen und fr ,deutsche schlechtweg1 sagte ich4 ,wir werden zu seiner ,zeit zeigen1 da jedwede andre ,einheitsbezeichnung oder ,nationalband entweder niemals ,wahrheit und ,bedeutung hatte1 oder1 falls es sie gehabt htte1 da diese ,vereinigungspunkte durch unsre dermalige ,lage vernichtet1 und uns entrissen sind1 und niemals wiederkehren knnen2 und da es lediglich der gemeinsame ,grundzug der ,deutschheit ist1 wodurch wir den ,untergang unsrer ,nation im ,zusammenflieen derselben mit dem ,auslande1 abwehren1 und worin wir ein auf ihm selber ruhendes1 und aller ,abhngigkeit durchaus unfhiges ,selbst1 wiederum gewinnen knnen4 ,es wird1 sowie wir dieses letztere einsehen werden1 zugleich der scheinbare ,widerspruch dieser ,behauptung mit anderweitigen ,pflichten1 und fr heilig gehaltenen ,angelegenheiten1 den vielleicht dermalen mancher frchtet1 vollkommen verschwinden4 ,ich werde darum1 da ich ja nur von ,deutschen berhaupt rede1 manches1 das von den allhier ,versammelten nicht zunchst gilt1 aussprechen1 als dennoch von uns geltend1 so wie ich andres1 das zunchst nur von uns gilt1 aussprechen werde1 als fr alle ,deutsche geltend4 ,ich erblicke in dem ,geiste1 dessen ,ausflu diese ,reden sind1 die durcheinander verwachsene ,einheit1 in der kein ,glied irgendeines andern ,gliedes ,schicksal1 fr ein ihm fremdes ,schicksal hlt1 die da entstehen soll und mu1 wenn wir nicht ganz zugrunde gehen sollen -- ich erblicke diese ,einheit schon als entstanden1 vollendet1 und gegenwrtig dastehend4 #b4 ,ich setze voraus solche deutsche ,zuhrer1 welche nicht etwa mit allem was sie sind1 rein aufgehen in dem ,gefhle des ,schmerzes ber den erlittenen ,verlust1 und in diesem ,schmerze sich wohlgefallen1 und an ihrer ,untrstlichkeit sich weiden1 und durch dieses ,gefhl sich abzufinden gedenken mit der an sie ergehenden ,anforderung zur ,tat2 sondern solche1 die selbst ber diesen gerechten ,schmerz zu klarer ,besonnenheit und ,betrachtung sich schon erhoben haben1 oder wenigstens fhig sind1 sich dazu zu erheben4 ,ich kenne jenen ,schmerz1 ich habe ihn gefhlt wie einer1 ich ehre ihn2 die ,dumpfheit1 welche zufrieden ist1 wenn sie ,speise und ,trank findet1 und kein krperlicher ,schmerz ihr zugefgt wird1 und fr welche ,ehre1 ,freiheit1 ,selbstndigkeit leere ,namen sind1 ist seiner unfhig3 aber auch er ist lediglich dazu da1 um zu ,besinnung1 ,entschlu und ,tat uns anzuspornen2 dieses ,endzwecks verfehlend1 beraubt er uns der ,besinnung1 und aller uns noch briggebliebenen ,krfte1 und vollendet so unser ,elend1 indem er noch berdies1 als ,zeugnis von unsrer ,trgheit und ,feigheit1 den sichtbaren ,beweis gibt1 da wir unser ,elend verdienen4 ,keineswegs aber gedenke ich ,sie zu erheben ber diesen ,schmerz1 durch ,vertrstungen auf eine ,hilfe1 die von auen her kommen solle1 und durch ,verweisungen auf allerlei mgliche ,ereignisse1 und ,vernderungen1 die etwa die ,zeit herbeifhren knne2 denn1 falls auch nicht diese ,denkart1 die lieber in der wankenden ,welt der ,mglichkeiten schweift1 als auf das ,notwendige sich heften mag1 und die ihre ,rettung lieber dem blinden ,ohngefhr1 als sich selber1 verdanken will1 schon an sich von dem strflichsten ,leichtsinne1 und der tiefsten ,verachtung seiner selbst zeugte1 so wie sie es tut1 so haben auch noch berdies alle ,vertrstungen und ,verweisungen dieser ,art durchaus keine ,anwendung auf unsre ,lage4 ,es lt sich der strenge ,beweis fhren1 und wir werden ihn zu seiner ,zeit fhren1 da kein ,mensch1 und kein ,gott1 und keines von allen im ,gebiete der ,mglichkeit liegenden ,ereignissen uns helfen kann1 sondern da allein wir selber uns helfen mssen1 falls uns geholfen werden soll4 ,vielmehr werde ich ,sie zu erheben suchen ber den ,schmerz1 durch klare ,einsicht in unsre ,lage1 in unsre noch briggebliebene ,kraft1 in die ,mittel unsrer ,rettung4 ,ich werde darum allerdings einen gewissen ,grad der ,besinnung1 eine gewisse ,selbstttigkeit1 und einige ,aufopferung anmuten1 und rechne darum auf ,zuhrer1 denen sich soviel anmuten lt4 ,uebrigens sind die ,gegenstnde dieser ,anmutung insgesamt leicht1 und setzen kein greres ,ma von ,kraft voraus1 als man1 wie ich glaube1 unserm ,zeitalter zutrauen kann2 was aber die ,gefahr betrifft1 so ist dabei durchaus keine4 #c4 ,indem ich eine klare ,einsicht der ,deutschen1 als solcher1 in ihre gegenwrtige ,lage hervorzubringen gedenke3 setze ich voraus ,zuhrer1 die da geneigt sind1 mit eignen ,augen die ,dinge dieser ,art zu sehen1 keineswegs aber solche1 die es bequemer finden1 ein fremdes und auslndisches ,sehwerkzeug1 das entweder absichtlich auf ,tuschung berechnet ist1 oder das auch natrlich1 durch seinen andern ,standpunkt1 und durch das geringere ,ma von ,schrfe1 niemals auf ein deutsches ,auge pat1 bei ,betrachtung dieser ,gegenstnde sich unterschieben zu lassen4 ,ferner setze ich voraus1 da diese ,zuhrer in dieser ,betrachtung mit eignen ,augen den ,mut haben1 redlich hinzusehen auf das1 was da ist1 und redlich sich zu gestehen1 was sie sehen1 und da sie jene hufig sich zeigende ,neigung1 ber die eignen ,angelegenheiten sich zu tuschen1 und ein weniger unerfreuliches ,bild von denselben1 als mit der ,wahrheit bestehen kann1 sich vorzuhalten1 entweder schon besiegt haben1 oder doch fhig sind1 sie zu besiegen4 ,jene ,neigung ist ein feiges ,entfliehen vor seinen eignen ,gedanken1 und kindischer ,sinn1 der da zu glauben scheint1 wenn er nur nicht sehe sein ,elend1 oder wenigstens sich nicht gestehe1 da er es sehe1 so werde dieses ,elend dadurch auch in der ,wirklichkeit aufgehoben1 wie es aufgehoben ist in seinem ,denken4 ,dagegen ist es mannhafte ,khnheit1 das ,uebel fest ins ,auge zu fassen1 es zu ntigen standzuhalten1 es ruhig1 kalt und frei zu durchdringen1 und es aufzulsen in seine ,bestandteile4 ,auch wird man nur durch diese klare ,einsicht des ,uebels ,meister1 und geht in der ,bekmpfung desselben einher mit sicherem ,schritte1 indem man1 in jedem ,teile das ,ganze bersehend1 immer wei1 wo man sich befinde1 und durch die einmal erlangte ,klarheit seiner ,sache gewi ist1 dagegen der andre1 ohne festen ,leitfaden1 und ohne sichere ,gewiheit blind und trumend herumtappt4 ,warum sollten wir denn auch uns scheuen vor dieser ,klarheit8 ,das ,uebel wird durch die ,unbekanntschaft damit nicht kleiner1 noch durch die ,erkenntnis grer2 es wird nur heilbar durch die letztere2 die ,schuld aber soll hier gar nicht vorgerckt werden4 ,zchtige man durch bittere ,strafrede1 durch beienden ,spott1 durch schneidende ,verachtung die ,trgheit und die ,selbstsucht1 und reize sie1 wenn auch zu nichts ,besserem1 doch wenigstens zum ,hasse und zur ,erbitterung gegen den ,erinnerer selbst1 als doch auch einer krftigen ,regung1 an -- solange die notwendige ,folge1 das ,uebel1 noch nicht vollendet ist1 und von der ,besserung noch ,rettung oder ,milderung sich erwarten lt4 ,nachdem aber dieses ,uebel also vollendet ist1 da es uns auch die ,mglichkeit auf diese ,weise fortzusndigen benimmt1 wird es zwecklos1 und sieht aus wie ,schadenfreude1 gegen die nicht mehr zu begehende ,snde noch ferner zu schelten2 und die ,betrachtung fllt sodann aus dem ,gebiete der ,sittenlehre in das der ,geschichte1 fr welche die ,freiheit vorber ist1 und die das ,geschehene als notwendigen ,erfolg aus dem ,vorhergegangenen ansieht4 ,es bleibt fr unsre ,reden keine andre ,ansicht der ,gegenwart brig1 als diese letzte1 und wir werden darum niemals eine andre nehmen4 ,diese ,denkart also1 da man sich als ,deutschen schlechtweg denke1 da man nicht gefesselt sei durch den ,schmerz1 da man die ,wahrheit sehen wolle1 und den ,mut habe ihr ins ,auge zu blicken1 setze ich voraus1 und rechne auf sie bei jedem ,worte1 das ich sagen werde1 und so jemand eine andre in diese ,versammlung mitbrchte1 so wrde derselbe die unangenehmen ,empfindungen1 die ihm hier gemacht werden knnten1 lediglich sich selbst zuzuschreiben haben4 ,dies sei hiermit gesagt fr immer1 und abgetan3 und ich gehe nun an das andre ,geschft1 ,ihnen den ,grundinhalt aller folgenden ,reden in einer allgemeinen ,uebersicht vorzulegen4 ,irgendwo1 sagte ich im ,eingange meiner ,rede1 habe die ,selbstsucht durch ihre vollstndige ,entwicklung sich selbst vernichtet1 indem sie darber ihr ,selbst1 und das ,vermgen1 sich selbstndig ihre ,zwecke zu setzen1 verloren habe4 ,diese nunmehr erfolgte ,vernichtung der ,selbstsucht war der von mir angegebene ,fortgang der ,zeit1 und das durchaus neue ,ereignis in derselben1 das nach mir eine ,fortsetzung meiner ehemaligen ,schilderung der ,zeit so mglich wie notwendig machte2 diese ,vernichtung wre somit unsre eigentliche ,gegenwart1 an welche unser neues ,leben in einer neuen ,welt1 deren ,dasein ich gleichfalls behauptete1 unmittelbar angeknpft werden mte1 sie wre daher auch der eigentliche ,ausgangspunkt meiner ,reden2 und ich htte vor allen ,dingen zu zeigen1 wie und warum eine solche ,vernichtung der ,selbstsucht aus ihrer hchsten ,entwicklung notwendig erfolge4 ,bis zu ihrem hchsten ,grade entwickelt ist die ,selbstsucht1 wenn1 nachdem sie erst mit unbedeutender ,ausnahme die ,gesamtheit der ,regierten ergriffen1 sie von diesen aus sich auch der ,regierenden bemchtigt1 und deren alleiniger ,lebenstrieb wird4 ,es entsteht einer solchen ,regierung zufrderst nach auen die ,vernachlssigung aller ,bande1 durch welche ihre eigne ,sicherheit an die ,sicherheit andrer ,staaten geknpft ist1 das ,aufgeben des ,ganzen1 dessen ,glied sie ist1 lediglich darum1 damit sie nicht aus ihrer trgen ,ruhe aufgestrt werde1 und die traurige ,tuschung der ,selbstsucht1 da sie ,frieden habe1 solange nur die eignen ,grenzen nicht angegriffen sind2 sodann nach innen jene weichliche ,fhrung der ,zgel des ,staats1 die mit auslndischen ,worten sich ,humanitt1 ,liberalitt und ,popularitt nennt1 die aber richtiger in deutscher ,sprache ,schlaffheit und ein ,betragen ohne ,wrde zu nennen ist4 ,wenn sie auch der ,regierenden sich bemchtigt1 habe ich gesagt4 ,ein ,volk kann durchaus verdorben sein1 d4 i4 selbstschtig1 denn die ,selbstsucht ist die ,wurzel aller andern ,verderbtheit -- und dennoch dabei nicht nur bestehen1 sondern sogar uerlich glnzende ,taten verrichten1 wenn nur nicht seine ,regierung eben also verdirbt2 ja die letztere sogar kann auch nach auen treulos und pflicht- und ehrvergessen handeln1 wenn sie nur nach innen den ,mut hat1 die ,zgel des ,regiments mit straffer ,hand anzuhalten1 und die grere ,furcht fr sich zu gewinnen4 ,wo aber alles eben genannte sich vereinigt1 da geht das gemeine ,wesen bei dem ersten ernstlichen ,angriffe1 der auf dasselbe geschieht1 zugrunde1 und so1 wie es selbst erst treulos sich ablste von dem ,krper1 dessen ,glied es war1 so lsen jetzt seine ,glieder1 die keine ,furcht vor ihm hlt1 und die die grere ,furcht vor dem ,fremden treibt1 mit derselben ,treulosigkeit sich ab von ihm1 und gehen hin1 ein jeder in das ,seine4 ,hier ergreift die nun vereinzelt stehenden abermals die grere ,furcht1 und sie geben in reichlicher ,spende1 und mit erzwungen frhlichem ,gesichte dem ,feinde1 was sie krglich und uerst unwillig dem ,verteidiger des ,vaterlandes geben2 bis spterhin auch die von allen ,seiten verlassenen und verratenen ,regierenden gentigt werden1 durch ,unterwerfung und ,folgsamkeit gegen fremde ,plne ihre ,fortdauer zu erkaufen2 und so nun auch diejenigen1 die im ,kampfe fr das ,vaterland die ,waffen wegwarfen1 unter fremden ,panieren lernen1 dieselben gegen das ,vaterland tapfer zu fhren4 ,so geschieht es1 da die ,selbstsucht durch ihre hchste ,entwicklung vernichtet1 und denen1 die gutwillig keinen andern ,zweck1 denn sich selbst1 sich setzen wollten1 durch fremde ,gewalt ein solcher andrer ,zweck aufgedrungen wird4 ,keine ,nation1 die in diesen ,zustand der ,abhngigkeit herabgesunken1 kann durch die gewhnlichen und bisher gebrauchten ,mittel sich aus demselben erheben4 ,war ihr ,widerstand fruchtlos1 als sie noch im ,besitze aller ihrer ,krfte war1 was kann derselbe sodann fruchten1 nachdem sie des grten ,teils derselben beraubt ist8 ,was vorher htte helfen knnen1 nmlich wenn die ,regierung derselben die ,zgel krftig und straff angehalten htte1 ist nun nicht mehr anwendbar1 nachdem diese ,zgel nur noch zum ,scheine in ihrer ,hand ruhen1 und diese ihre ,hand selbst durch eine fremde ,hand gelenkt und geleitet wird4 ,auf sich selbst kann eine solche ,nation nicht lnger rechnen2 und ebensowenig sie auf den ,sieger rechnen4 ,dieser mte ebenso unbesonnen1 und ebenso feige und verzagt sein1 als jene ,nation selbst erst war1 wenn er die errungenen ,vorteile nicht festhielte1 und sie nicht auf alle ,weise verfolgte4 ,oder wenn er einst im ,verlauf der ,zeiten doch so unbesonnen und feige wrde1 so wrde er zwar ebenso zugrunde gehen1 wie wir1 aber nicht zu unserm ,vorteile1 sondern er wrde die ,beute eines neuen ,siegers und wir wrden die sich von selbst verstehende1 wenig bedeutende ,zugabe zu dieser ,beute4 ,sollte eine so gesunkene ,nation dennoch sich retten knnen1 so mte dies durch ein ganz neues1 bisher noch niemals gebrauchtes ,mittel1 vermittelst der ,erschaffung einer ganz neuen ,ordnung der ,dinge1 geschehen4 ,lassen ,sie uns also sehen1 welches in der bisherigen ,ordnung der ,dinge der ,grund war1 warum es mit dieser ,ordnung irgend einmal notwendig ein ,ende nehmen mute1 damit wir an dem ,gegenteile dieses ,grundes des ,untergangs das neue ,glied finden1 welches in die ,zeit eingefgt werden mte1 damit an ihm die gesunkene ,nation sich aufrichte zu einem neuen ,leben4 ,man wird in ,erforschung jenes ,grundes finden1 da in allen bisherigen ,verfassungen die ,teilnahme am ,ganzen geknpft war an die ,teilnahme des ,einzelnen an sich selbst1 vermittelst solcher ,bande1 die irgendwo so gnzlich zerrissen1 da es gar keine ,teilnahme fr das ,ganze mehr gab -- durch die ,bande der ,furcht und ,hoffnung fr die ,angelegenheiten des ,einzelnen aus dem ,schicksale des ,ganzen1 in einem knftigen1 und in dem gegenwrtigen ,leben4 ,aufklrung des nur sinnlich berechnenden ,verstandes war die ,kraft1 welche die ,verbindung eines knftigen ,lebens mit dem gegenwrtigen durch ,religion aufhob1 zugleich auch andre ,ergnzungs- und stellvertretende ,mittel der sittlichen ,denkart1 als da sind ,liebe zum ,ruhm1 und ,nationalehre1 als tuschende ,trugbilder begriff2 die ,schwche der ,regierungen war es1 welche die ,furcht fr die ,angelegenheiten des einzelnen aus seinem ,betragen gegen das ,ganze1 selbst fr das gegenwrtige ,leben1 durch hufige ,straflosigkeit der ,pflichtvergessenheit aufhob1 und ebenso auch die ,hoffnung unwirksam machte1 indem sie dieselbe gar oft1 ohne alle ,rcksicht auf ,verdienste um das ,ganze1 nach ganz andern ,regeln und ,bewegungsgrnden1 befriedigte4 ,bande solcher ,art waren es1 die irgendwo gnzlich zerrissen1 und durch deren ,zerreiung das gemeine ,wesen sich auflste4 ,immerhin mag von nun an der ,sieger das1 was allein auch er kann1 emsiglich tun1 nmlich den letzten ,teil des ,bindungsmittels1 die ,furcht und ,hoffnung fr das gegenwrtige ,leben1 wiederum anknpfen und verstrken2 damit ist nur ihm geholfen1 keineswegs aber uns1 denn so gewi er seinen ,vorteil versteht1 knpft er an dieses erneute ,band zu allererst nur seine ,angelegenheit1 die unsrige aber nur insoweit1 inwiefern die ,erhaltung unsrer1 als ,mittel fr seine ,zwecke1 ihm selbst zur ,angelegenheit wird4 ,fr eine so verfallene ,nation ist von nun an ,furcht und ,hoffnung vllig aufgehoben1 indem deren ,leitung ihrer ,hand entfallen ist1 und sie zwar selber zu frchten hat und zu hoffen1 vor ihr aber von nun an kein ,mensch sich weiter frchtet1 oder von ihr etwas hofft2 und es bleibt ihr nichts brig1 als ein ganz andres und neues1 ber ,furcht und ,hoffnung erhabenes ,bindungsmittel zu finden1 um die ,angelegenheiten ihrer ,gesamtheit an die ,teilnahme eines jeden aus ihr fr sich selber anzuknpfen4 ,ueber den sinnlichen ,antrieb der ,furcht oder ,hoffnung hinaus1 und zunchst an ihn angrenzend1 liegt der geistige ,antrieb der sittlichen ,billigung oder ,mibilligung1 und der hhere ,affekt des ,wohlgefallens oder ,mifallens an unserm und andrer ,zustnde4 ,so wie das an ,reinlichkeit und ,ordnung gewhnte uere ,auge durch einen ,flecken1 der ja unmittelbar dem ,leibe keinen ,schmerz zufgt1 oder durch den ,anblick verworren durcheinander liegender ,gegenstnde dennoch gepeinigt und gengstigt wird1 wie vom unmittelbaren ,schmerze1 indes der des ,schmutzes und der ,unordnung ,gewohnte sich in demselben recht wohl befindet3 eben also kann auch das innere geistige ,auge des ,menschen so gewhnt und gebildet werden1 da der bloe ,anblick eines verworrenen und unordentlichen1 eines unwrdigen und ehrlosen ,daseins seiner selbst und seines verbrderten ,stammes1 ohne ,rcksicht auf das1 was davon fr sein sinnliches ,wohlsein zu frchten oder zu hoffen sei1 ihm innig wehe tue1 und da dieser ,schmerz dem ,besitzer eines solchen ,auges1 abermals ganz unabhngig von sinnlicher ,furcht oder ,hoffnung1 keine ,ruhe lasse1 bis er1 soviel an ihm ist1 den ihm miflligen ,zustand aufgehoben1 und den1 der ihm allein gefallen kann1 an seine ,stelle gesetzt habe4 ,im ,besitzer eines solchen ,auges ist die ,angelegenheit des ihn umgebenden ,ganzen1 durch das treibende ,gefhl der ,billigung oder ,mibilligung1 an die ,angelegenheit seines eignen erweiterten ,selbst1 das nur als ,teil des ,ganzen sich fhlt1 und nur im geflligen ,ganzen sich ertragen kann1 unabtrennbar angeknpft2 die ,sichbildung zu einem solchen ,auge wre somit ein sicheres und das einzige ,mittel1 das einer ,nation1 die ihre ,selbstndigkeit1 und mit ihr allen ,einflu auf die ffentliche ,furcht und ,hoffnung verloren hat1 brigbliebe1 um aus der erduldeten ,vernichtung sich wieder ins ,dasein zu erheben1 und dem entstandenen neuen und hheren ,gefhle ihre ,nationalangelegenheiten1 die seit ihrem ,untergange kein ,mensch und kein ,gott weiter bedenkt1 sicher anzuvertrauen4 ,so ergibt sich denn also1 da das ,rettungsmittel1 dessen ,anzeige ich versprochen1 bestehe in der ,bildung zu einem durchaus neuen1 und bisher vielleicht als ,ausnahme bei einzelnen1 niemals aber als allgemeines und nationales ,selbst1 dagewesenen ,selbst1 und in der ,erziehung der ,nation1 deren bisheriges ,leben erloschen1 und ,zugabe eines fremden ,lebens geworden1 zu einem ganz neuen ,leben1 das entweder ihr ausschlieendes ,besitztum bleibt1 oder1 falls es auch von ihr aus an andre kommen sollte1 ganz und unverringert bleibt bei unendlicher ,teilung2 mit einem ,worte1 eine gnzliche ,vernderung des bisherigen ,erziehungswesens ist es1 was ich1 als das einzige ,mittel die deutsche ,nation im ,dasein zu erhalten1 in ,vorschlag bringe4 ,da man den ,kindern eine gute ,erziehung geben msse1 ist auch in unserm ,zeitalter oft genug gesagt1 und bis zum ,ueberdrusse wiederholt worden1 und es wre ein ,geringes1 wenn auch wir unsres ,ortes dies gleichfalls einmal sagen wollten4 ,vielmehr wird uns1 so wir ein andres zu vermgen glauben1 obliegen1 genau und bestimmt zu untersuchen1 was eigentlich der bisherigen ,erziehung gefehlt habe1 und anzugeben1 welches durchaus neue ,glied die vernderte ,erziehung der bisherigen ,menschenbildung hinzufgen msse4 ,man mu1 nach einer solchen ,untersuchung1 der bisherigen ,erziehung zugestehen1 da sie nicht ermangelt1 irgendein ,bild von religiser1 sittlicher1 gesetzlicher ,denkart1 und von allerhand ,ordnung und guter ,sitte vor das ,auge ihrer ,zglinge zu bringen1 auch da sie hier und da dieselben getreulich ermahnt habe1 jenen ,bildern in ihrem ,leben einen ,abdruck zu geben2 aber mit hchst seltenen ,ausnahmen1 die somit nicht durch diese ,erziehung begrndet waren1 indem sie sodann an allen durch diese ,bildung hindurchgegangenen1 und als die ,regel1 htten eintreten mssen1 sondern die durch andre ,ursachen herbeigefhrt worden -- mit diesen hchstseltenen ,ausnahmen1 sage ich1 sind die ,zglinge dieser ,erziehung insgesamt nicht jenen sittlichen ,vorstellungen und ,ermahnungen1 sondern sie sind den ,antrieben ihrer1 ihnen natrlich1 und ohne alle ,beihilfe der ,erziehungskunst1 erwachsenden ,selbstsucht1 gefolgt2 zum unwidersprechlichen ,beweise1 da diese ,erziehungskunst zwar wohl das ,gedchtnis mit einigen ,worten und ,redensarten1 und die kalte und teilnehmungslose ,phantasie mit einigen matten und blassen ,bildern anzufllen vermocht1 da es ihr aber niemals gelungen1 ihr ,gemlde einer sittlichen ,weltordnung bis zu der ,lebhaftigkeit zu steigern1 da ihr ,zgling von der heien ,liebe und ,sehnsucht dafr1 und von dem glhenden ,affekte1 der zur ,darstellung im ,leben treibt1 und vor welchem die ,selbstsucht abfllt wie welkes ,laub1 ergriffen worden2 da somit diese ,erziehung weit davon entfernt gewesen sei1 bis zur ,wurzel der wirklichen ,lebensregung und ,bewegung durchzugreifen1 und diese zu bilden1 indem diese vielmehr1 unbeachtet von der blinden und ohnmchtigen1 allenthalben wild aufgewachsen sei1 wie sie gekonnt habe1 zu guter ,frucht bei wenigen durch ,gott begeisterten1 zu schlechter bei der groen ,mehrzahl4 ,auch ist es dermalen vollkommen hinlnglich1 diese ,erziehung durch diesen ihren ,erfolg zu zeichnen1 und kann man fr unsern ,behuf sich des mhsamen ,geschfts berheben1 die innern ,sfte und ,adern eines ,baumes zu zergliedern1 dessen ,frucht dermalen vollstndig reif ist1 und abgefallen1 und vor aller ,welt ,augen liegt1 und hchst deutlich und verstndlich ausspricht die innere ,natur ihres ,erzeugers4 ,der ,strenge nach wre dieser ,ansicht zufolge1 die bisherige ,erziehung auf keine ,weise die ,kunst der ,bildung zum ,menschen gewesen1 wie sie sich denn dessen auch eben nicht gerhmt1 sondern gar oft ihre ,ohnmacht1 durch die ,forderung1 ihr ein natrliches ,talent1 oder ,genie1 als ,bedingung ihres ,erfolgs voraus zu geben1 freimtig gestanden2 sondern es wre eine solche ,kunst erst zu erfinden1 und die ,erfindung derselben wre die eigentliche ,aufgabe der neuen ,erziehung4 ,das ermangelnde ,durchgreifen bis in die ,wurzel der ,lebensregung und -bewegung htte diese neue ,erziehung der bisherigen hinzuzufgen1 und wie die bisherige hchstens etwas am ,menschen1 so htte diese den ,menschen selbst zu bilden1 und ihre ,bildung keineswegs1 wie bisher1 zu einem ,besitztume1 sondern vielmehr zu einem persnlichen ,bestandteile des ,zglings zu machen4 ,ferner wurde bisher diese also beschrnkte ,bildung nur an die sehr geringe ,minderzahl der ebendaher gebildet genannten ,stnde gebracht1 die groe ,mehrzahl aber1 auf welcher das gemeine ,wesen recht eigentlich ruht1 das ,volk1 wurde von der ,erziehungskunst fast ganz vernachlssigt1 und dem blinden ,ohngefhr bergeben4 ,wir wollen durch die neue ,erziehung die ,deutschen zu einer ,gesamtheit bilden1 die in allen ihren einzelnen ,gliedern getrieben und belebt sei durch dieselbe eine ,angelegenheit2 so wir aber etwa hierbei abermals einen gebildeten ,stand1 der etwa durch den neu entwickelten ,antrieb der sittlichen ,billigung belebt wrde1 absondern wollten von einem ungebildeten1 so wrde dieser letzte1 da ,hoffnung und ,furcht1 durch welche allein noch auf ihn gewirkt werden knnte1 nicht mehr fr uns1 sondern gegen uns dienen1 von uns abfallen1 und uns verloren gehen4 ,es bleibt sonach uns nichts brig1 als schlechthin an alles ohne ,ausnahme1 was deutsch ist1 die neue ,bildung zu bringen1 so da dieselbe nicht ,bildung eines besondern ,standes1 sondern da sie ,bildung der ,nation schlechthin als solcher1 und ohne alle ,ausnahme einzelner ,glieder derselben1 werde1 in welcher1 in der ,bildung zum innigen ,wohlgefallen am ,rechten nmlich1 aller ,unterschied der ,stnde1 der in andern ,zweigen der ,entwicklung auch fernerhin stattfinden mag1 vllig aufgehoben sei1 und verschwinde2 und da auf diese ,weise unter uns keineswegs ,volkserziehung1 sondern eigentmliche deutsche ,nationalerziehung entstehe4 ,ich werde ,ihnen dartun1 da eine solche ,erziehungskunst1 wie wir sie begehren1 wirklich schon erfunden ist und ausgebt wird1 so da wir nichts mehr zu tun haben1 als das sich uns ,darbietende anzunehmen1 welches1 so wie ich dies oben von dem vorzuschlagenden ,rettungsmittel versprach1 ohne ,zweifel kein greres ,ma von ,kraft erfordert1 als man bei unserm ,zeitalter billig voraussetzen kann4 ,ich fgte diesem ,versprechen noch ein andres bei1 da nmlich1 was die ,gefahr anbelange1 bei unserm ,vorschlage durchaus keine sei1 indem es der eigne ,vorteil der ber uns gebietenden ,gewalt erfordere1 die ,ausfhrung jenes ,vorschlags eher zu befrdern1 als zu hindern4 ,ich finde zweckmig1 sogleich in dieser ersten ,rede ber diesen ,punkt mich deutlich auszusprechen4 ,zwar sind so in alter wie in neuer ,zeit gar hufig die ,knste der ,verfhrung und der sittlichen ,herabwrdigung der ,unterworfenen1 als ein ,mittel der ,herrschaft mit ,erfolg gebraucht worden2 man hat durch lgenhafte ,erdichtungen1 und durch knstliche ,verwirrung der ,begriffe und der ,sprache1 die ,frsten vor den ,vlkern1 und diese vor jenen verleumdet1 um die entzweiten sicherer zu beherrschen1 man hat alle ,antriebe der ,eitelkeit und des ,eigennutzes listig aufgereizt und entwickelt1 um die ,unterworfenen verchtlich zu machen1 und so mit einer ,art von gutem ,gewissen sie zu zertreten3 aber man wrde einen sicher zum ,verderben fhrenden ,irrtum begehen1 wenn man mit uns ,deutschen diesen ,weg einschlagen wollte4 ,das ,band der ,furcht und der ,hoffnung abgerechnet1 beruht der ,zusammenhang desjenigen ,teils des ,auslandes1 mit dem wir dermalen in ,berhrung kommen1 auf den ,antrieben der ,ehre und des ,nationalruhms2 aber die deutsche ,klarheit hat vorlngst bis zur unerschtterlichen ,ueberzeugung eingesehen1 da dieses leere ,trugbilder sind1 und da keine ,wunde und keine ,verstmmelung des ,einzelnen durch den ,ruhm der ganzen ,nation geheilt wird2 und wir drften wohl1 so nicht eine hhere ,ansicht des ,lebens an uns gebracht wird1 gefhrliche ,prediger dieser sehr begreiflichen und manchen ,reiz bei sich fhrenden ,lehre werden4 ,ohne darum noch neues ,verderben an uns zu nehmen1 sind wir schon in unsrer natrlichen ,beschaffenheit eine unheilbringende ,beute2 nur durch die ,ausfhrung des gemachten ,vorschlages knnen wir eine heilbringende werden3 und so wird denn1 so gewi das ,ausland seinen ,vorteil versteht1 dasselbe durch diesen selbst bewegt1 uns lieber auf die letzte ,weise haben wollen1 denn auf die erste4 ,insbesondere nun wendet mit diesem ,vorschlage meine ,rede sich an die gebildeten ,stnde ,deutschlands1 indem sie diesen noch am ersten verstndlich zu werden hofft1 und trgt zu allernchst ihnen an1 sich zu den ,urhebern dieser neuen ,schpfung zu machen1 und dadurch teils mit ihrer bisherigen ,wirksamkeit die ,welt auszushnen1 teils ihre ,fortdauer in der ,zukunft zu verdienen4 ,wir werden im ,fortgange dieser ,reden ersehen1 da bis hierher alle ,fortentwicklung der ,menschheit in der deutschen ,nation vom ,volke ausgegangen1 und da an dieses immer zuerst die groen ,nationalangelegenheiten gebracht1 und von ihm besorgt und weiterbefrdert worden2 da es somit jetzt zum erstenmal geschieht1 da den gebildeten ,stnden die ursprngliche ,fortbildung der ,nation angetragen wird1 und da1 wenn sie diesen ,antrag wirklich ergriffen1 auch dies das erstemal geschehen wrde4 ,wir werden ersehen1 da diese ,stnde nicht berechnen knnen1 auf wie lange ,zeit es noch in ihrer ,gewalt stehen werde1 sich an die ,spitze dieser ,angelegenheit zu stellen1 indem dieselbe bis zum ,vortrage an das ,volk schon beinahe vorbereitet und reif sei1 und an ,gliedern aus dem ,volke gebt werde1 und dieses nach kurzer ,zeit ohne alle unsre ,beihilfe sich selbst werde helfen knnen1 woraus fr uns blo das erfolgen werde1 da die jetzigen ,gebildeten und ihre ,nachkommen zum ,volke werden1 aus dem bisherigen ,volke aber ein andrer hherer gebildeter ,stand emporkomme4 ,nach allem ist es der allgemeine ,zweck dieser ,reden1 ,mut und ,hoffnung zu bringen in die ,zerschlagenen1 ,freude zu verkndigen in die tiefe ,trauer1 ber die ,stunde der grten ,bedrngnis leicht und sanft hinber zu leiten4 ,die ,zeit erscheint mir wie ein ,schatten1 der ber seinem ,leichname1 aus dem soeben ein ,heer von ,krankheiten ihn herausgetrieben1 steht und jammert1 und seinen ,blick nicht loszureien vermag von der ehedem so geliebten ,hlle1 und verzweifelnd alle ,mittel versucht1 um wieder hineinzukommen in die ,behausung der ,seuchen4 ,zwar haben schon die belebenden ,lfte der andern ,welt1 in die die abgeschiedene eingetreten1 sie aufgenommen in sich1 und umgeben sie mit warmem ,liebeshauche1 zwar begren sie schon freudig heimliche ,stimmen der ,schwestern1 und heien sie willkommen1 zwar regt es sich schon und dehnt sich in ihrem ,innern nach allen ,richtungen hin1 um die herrlichere ,gestalt1 zu der sie erwachsen soll1 zu entwickeln2 aber noch hat sie kein ,gefhl fr diese ,lfte1 oder ,gehr fr diese ,stimmen1 oder wenn sie es htte1 so ist sie aufgegangen in ,schmerz ber ihren ,verlust1 mit welchem sie zugleich sich selbst verloren zu haben glaubt4 ,was ist mit ihr zu tun8 ,auch die ,morgenrte der neuen ,welt ist schon angebrochen1 und vergoldet schon die ,spitzen der ,berge1 und bildet vor den ,tag1 der da kommen soll4 ,ich will1 so ich es kann1 die ,strahlen dieser ,morgenrte fassen1 und sie verdichten zu einem ,spiegel1 in welchem die trostlose ,zeit sich erblicke1 damit sie glaube1 da sie noch da ist1 und in ihm ihr wahrer ,kern sich ihr darstelle1 und die ,entfaltungen und ,gestaltungen desselben in einem weissagenden ,gesichte vor ihr vorber gehen4 ,in diese ,anschauung hinein wird ihr denn ohne ,zweifel auch das ,bild ihres bisherigen ,lebens versinken1 und verschwinden1 und der ,tote wird ohne bermiges ,wehklagen zu seiner ,ruhesttte gebracht werden knnen4 ,zweite ,rede4 ,vom ,wesen der neuen ,erziehung im allgemeinen4 ,das von mir vorgeschlagene ,erhaltungsmittel einer deutschen ,nation berhaupt1 zu dessen klarer ,einsicht diese ,reden zunchst ,sie1 und nebst ,ihnen die ganze ,nation fhren mchten1 geht als ein solches ,mittel hervor aus der ,beschaffenheit der ,zeit1 sowie der deutschen ,nationaleigentmlichkeiten1 so wie dieses ,mittel wiederum eingreifen soll in ,zeit und ,bildung der ,nationaleigentmlichkeiten4 ,es ist somit dieses ,mittel nicht eher vollkommen klar und verstndlich gemacht1 als bis es mit diesen1 und diese mit ihm zusammen gehalten1 und beide in vollkommener gegenseitiger ,durchdringung dargestellt sind1 welche ,geschfte einige ,zeit erfordern1 und so die vollkommene ,klarheit nur am ,ende unsrer ,reden zu erwarten ist4 ,da wir jedoch bei irgendeinem einzelnen ,teile anfangen mssen1 so wird es am zweckmigsten sein1 zufrderst jenes ,mittel selbst1 abgesondert von seinen ,umgebungen in ,zeit und ,raum1 fr sich in seinem innern ,wesen zu betrachten1 und so soll denn diesem ,geschfte unsre heutige und nchstfolgende ,rede gewidmet sein4 ,das angegebene ,mittel war eine durchaus neue1 und vorher noch nie also bei irgendeiner ,nation dagewesene ,nationalerziehung der ,deutschen4 ,diese neue ,erziehung wurde schon in der vorigen ,rede zur ,unterscheidung von der bisher blichen also bezeichnet3 die bisherige ,erziehung habe zu guter ,ordnung und ,sittlichkeit hchstens nur ermahnt1 aber diese ,ermahnungen seien unfruchtbar gewesen fr das wirkliche ,leben1 welches nach ganz andern1 dieser ,erziehung durchaus unzugnglichen ,grnden sich gebildet habe4 ,im ,gegensatze mit dieser msse die neue ,erziehung die wirkliche ,lebensregung und -bewegung ihrer ,zglinge1 nach ,regeln sicher und unfehlbar bilden1 und bestimmen knnen4 ,so nun etwa hierauf jemand also gesagt htte1 wie denn auch wirklich diejenigen1 welche die bisherige ,erziehung leiten1 fast ohne ,ausnahme also sagen3 ,wie knnte man denn auch irgendeiner ,erziehung mehr anmuten1 als da sie dem ,zglinge das ,recht zeige1 und ihn getreulich zu denselben anmahne2 ob er diesen ,ermahnungen folgen wolle1 das sei seine eigne ,sache1 und wenn er es nicht tue1 seine eigne ,schuld2 er habe freien ,willen1 den keine ,erziehung ihm nehmen knne3 so wrde ich hierauf1 um die von mir gedachte ,erziehung noch schrfer zu bezeichnen1 antworten3 da gerade in diesem ,anerkennen1 und in diesem ,rechnen auf einen freien ,willen des ,zglings der erste ,irrtum der bisherigen ,erziehung1 und das deutliche ,bekenntnis ihrer ,ohnmacht und ,nichtigkeit liege4 ,denn indem sie bekennt1 da nach aller ihrer krftigsten ,wirksamkeit der ,wille dennoch frei1 d4 i4 unentschieden schwankend zwischen ,gutem und ,bsem bleibe1 bekennt sie1 da sie den ,willen1 und da dieser die eigentliche ,grundwurzel des ,menschen selbst ist1 den ,menschen selbst zu bilden durchaus weder vermge1 noch wolle oder begehre1 und da sie dies berhaupt fr unmglich halte4 ,dagegen wrde die neue ,erziehung gerade darin bestehen mssen1 da sie auf dem ,boden1 dessen ,bearbeitung sie bernehme1 die ,freiheit des ,willens gnzlich vernichtete1 und dagegen strenge ,notwendigkeit der ,entschlieungen1 um die ,unmglichkeit des entgegengesetzten in dem ,willen hervorbrchte1 auf welchem ,willen man nunmehr sicher rechnen und auf ihn sich verlassen knnte4 ,alle ,bildung strebt an1 die ,hervorbringung eines festen bestimmten und beharrlichen ,seins1 das nun nicht mehr wird1 sondern ist1 und nicht anders sein kann1 denn so wie es ist4 ,strebte sie nicht an ein solches ,sein1 so wre sie nicht ,bildung1 sondern irgendein zweckloses ,spiel2 htte sie ein solches ,sein nicht hervorgebracht1 so wre sie eben noch nicht vollendet4 ,wer sich noch ermahnen mu1 und ermahnt werden1 das ,gute zu wollen1 der hat noch kein bestimmtes und stets bereitstehendes ,wollen1 sondern er will sich dieses erst jedesmal im ,falle des ,gebrauches machen2 wer ein solches festes ,wollen hat1 der will1 was er will1 fr alle ,ewigkeit1 und er kann in keinem mglichen ,falle anders wollen1 denn also1 wie er eben immer will2 fr ihn ist die ,freiheit des ,willens vernichtet und aufgegangen in der ,notwendigkeit4 ,dadurch eben hat die bisherige ,zeit gezeigt1 da sie von ,bildung zum ,menschen weder einen rechten ,begriff1 noch die ,kraft hatte1 diesen ,begriff darzustellen1 da sie durch ermahnende ,predigten die ,menschen bessern wollte1 und verdrielich ward und schalt1 wenn diese ,predigten nichts fruchteten4 ,wie konnten sie doch fruchten8 ,der ,wille des ,menschen hat schon vor der ,ermahnung vorher1 und unabhngig von ihr1 seine feste ,richtung2 stimmt diese zusammen mit deiner ,ermahnung1 so kommt die ,ermahnung zu spt1 und der ,mensch htte auch ohne dieselbe getan1 wozu du ihn ermahntest1 steht sie mit derselben im ,widerspruche1 so magst du ihn hchstens einige ,augenblicke betuben2 wie die ,gelegenheit kommt1 vergit er sich selbst und deine ,ermahnung1 und folgt seinem natrlichen ,hange4 ,willst du etwas ber ihn vermgen1 so mut du mehr tun1 als ihn blo anreden1 du mut ihn machen1 ihn also machen1 da er gar nicht anders wollen knne1 als du willst1 da er wolle4 ,es ist vergebens zu sagen1 fliege -- dem der keine ,flgel hat1 und er wird durch alle deine ,ermahnungen nie zwei ,schritte ber den ,boden empor kommen2 aber entwickle1 wenn du kannst1 seine geistigen ,schwungfedern1 und lasse ihn dieselben ben und krftig machen1 und er wird ohne alle dein ,ermahnen gar nicht anders mehr wollen oder knnen1 denn fliegen4 ,diesen festen und nicht weiter schwankenden ,willen mu die neue ,erziehung hervorbringen nach einer sichern1 und ohne ,ausnahme wirksamen ,regel2 sie mu selber mit ,notwendigkeit erzeugen die ,notwendigkeit1 die sie beabsichtiget4 ,was bisher gut geworden ist1 ist gut geworden durch seine natrliche ,anlage1 durch welche die ,einwirkung der schlechten ,umgebung berwogen wurde2 keineswegs aber durch die ,erziehung1 denn sonst htte alles durch dieselbe hindurch gegangene gut werden mssen3 was da verdarb1 verdarb ebensowenig durch die ,erziehung1 denn sonst htte alles durch sie hindurchgehende verderben mssen1 sondern durch sich selber und seine natrliche ,anlage2 die ,erziehung war in dieser ,rcksicht nur nichtig1 keineswegs verderblich1 das eigentliche bildende ,mittel war die geistige ,natur4 ,aus den ,hnden dieser dunklen1 und nicht zu berechnenden ,kraft nun soll hinfr die ,bildung zum ,menschen unter die ,botmigkeit einer besonnenen ,kunst gebracht werden1 die an allem ohne ,ausnahme1 was ihr anvertraut wird1 ihren ,zweck sicher erreiche1 oder1 wo sie ihn etwa nicht erreichte1 wenigstens wei1 da sie ihn nicht erreicht hat1 und da somit die ,erziehung noch nicht geschlossen ist4 ,eine sichere und besonnene ,kunst1 einen festen und unfehlbaren guten ,willen im ,menschen zu bilden1 soll also die von mir vorgeschlagene ,erziehung sein1 und dieses ist ihr erstes ,merkmal4 ,weiter -- der ,mensch kann nur dasjenige wollen1 was er liebt2 seine ,liebe ist der einzige1 zugleich auch der unfehlbare ,antrieb seines ,wollens und aller seiner ,lebensregung und -bewegung4 ,die bisherige ,staatskunst1 als die ,erziehung des gesellschaftlichen ,menschen1 setzte als sichere und ohne ,ausnahme geltende ,regel voraus1 da jedermann sein eignes sinnliches ,wohlsein liebe und wolle1 und sie knpfte an diese natrliche ,liebe durch ,furcht und ,hoffnung knstlich den guten ,willen1 den sie wollte1 das ,interesse fr das gemeine ,wesen4 ,abgerechnet1 da bei dieser ,erziehungsweise der uerlich zum unschdlichen oder brauchbaren ,brger gewordene dennoch innerlich ein schlechter ,mensch bleibt1 denn darin eben besteht die ,schlechtigkeit1 da man nur sein sinnliches ,wohlsein liebe1 und nur durch ,furcht oder ,hoffnung fr dieses1 sei es nun im gegenwrtigen1 oder in einem knftigen ,leben bewegt werden knne2 -- dieses abgerechnet1 haben wir schon oben ersehen1 da diese ,maregel fr uns nicht mehr anwendbar ist1 indem ,furcht und ,hoffnung nicht mehr fr uns1 sondern gegen uns dienen1 und die sinnliche ,selbstliebe auf keine ,weise in unsern ,vorteil gezogen werden kann4 ,wir sind daher sogar durch die ,not gedrungen1 innerlich und im ,grunde gute ,menschen bilden zu wollen1 indem nur in solchen die deutsche ,nation noch fortdauern kann1 durch schlechte aber notwendig mit dem ,auslande zusammenfliet4 ,wir mssen darum an die ,stelle jener ,selbstliebe1 an welche nichts ,gutes fr uns sich lnger knpfen lt1 eine andre ,liebe1 die unmittelbar auf das ,gute1 schlechtweg als solches1 und um sein selbst willen gehe1 in den ,gemtern aller1 die wir zu unsrer ,nation rechnen1 setzen und begrnden4 ,die ,liebe fr das ,gute schlechtweg als solches1 und nicht etwa um seiner ,ntzlichkeit willen fr uns selber1 trgt1 wie wir schon ersehen haben1 die ,gestalt des ,wohlgefallens an demselben3 eines so innigen ,wohlgefallens1 da man dadurch getrieben werde1 es in seinem ,leben darzustellen4 ,dieses innige ,wohlgefallen also wre es1 was die neue ,erziehung als festes und unwandelbares ,sein ihres ,zglings hervorbringen mte2 worauf denn dieses ,wohlgefallen durch sich selbst den unwandelbar guten ,willen desselben ,zglings als notwendig begrnden wrde4 ,ein ,wohlgefallen1 das da treibt einen gewissen ,zustand der ,dinge1 der in der ,wirklichkeit nicht vorhanden ist1 hervorzubringen in derselben1 setzt voraus ein ,bild dieses ,zustandes1 das vor dem wirklichen ,sein desselben vorher dem ,geiste vorschwebt1 und jenes zur ,ausfhrung treibende ,wohlgefallen auf sich zieht4 ,somit setzt dieses ,wohlgefallen in der ,person1 die von ihm ergriffen werden soll1 voraus das ,vermgen1 selbstttig dergleichen ,bilder1 die unabhngig seien von der ,wirklichkeit1 und keineswegs ,nachbilder derselben1 sondern vielmehr ,vorbilder1 zu entwerfen4 ,ich habe jetzt zu allernchst von diesem ,vermgen zu sprechen1 und ich bitte1 whrend dieser ,betrachtung ja nicht zu vergessen1 da ein durch dieses ,vermgen hervorgebrachtes ,bild eben als bloes ,bild1 und als dasjenige1 worin wir unsre bildende ,kraft fhlen1 gefallen knne1 ohne doch darum genommen zu werden als ,vorbild einer ,wirklichkeit1 und ohne in dem ,grade zu gefallen1 da es zur ,ausfhrung treibe2 da dies letztere ein ganz andres1 und unser eigentlicher ,zweck ist1 von dem wir spter zu reden nicht unterlassen werden1 jenes nchste aber lediglich die vorlufige ,bedingung enthlt zur ,erreichung des wahren letzten ,zwecks der ,erziehung4 ,jenes ,vermgen1 ,bilder1 die keineswegs bloe ,nachbilder der ,wirklichkeit seien1 sondern die da fhig sind1 ,vorbilder derselben zu werden1 selbstttig zu entwerfen1 wre das erste1 wovon die ,bildung des ,geschlechts durch die neue ,erziehung ausgehen mte4 ,selbstttig zu entwerfen1 habe ich gesagt1 und also1 da der ,zgling durch eigne ,kraft sie sich erzeuge1 keineswegs etwa1 da er nur fhig werde1 das durch die ,erziehung ihm hingegebene ,bild1 leidend aufzufassen1 es hinlnglich zu verstehen1 und es1 also wie es ihm gegeben ist1 zu wiederholen1 als ob es nur um das ,vorhandensein eines solchen ,bildes zu tun wre4 ,der ,grund dieser ,forderung der eignen ,selbstttigkeit in diesem ,bilden ist folgender3 nur unter dieser ,bedingung kann das entworfene ,bild das ttige ,wohlgefallen des ,zglings an sich ziehen4 ,es ist nmlich ganz etwas andres1 sich etwas nur gefallen zu lassen1 und nichts dagegen zu haben1 dergleichen leidendes ,gefallenlassen allein hchstens aus einem leidenden ,hingeben entstehen kann2 wiederum aber etwas andres1 von dem ,wohlgefallen an etwas also ergriffen werden1 da dasselbe schpferisch werde1 und alle unsre ,kraft zum ,bilden anrege4 ,von dem ersten1 das in allewege in der bisherigen ,erziehung wohl auch vorkam1 sprechen wir nicht1 sondern von dem letzten4 ,dieses letzte ,wohlgefallen aber wird allein dadurch angezndet1 da die ,selbstttigkeit des ,zglings zugleich angereizt1 und an dem gegebenen ,gegenstande ihm offenbar werde1 und so dieser ,gegenstand nicht blo fr sich1 sondern zugleich auch als ein ,gegenstand der geistigen ,kraftuerung gefalle1 welche letztere unmittelbar1 notwendig1 und ohne alle ,ausnahme wohlgefllt4 ,diese im ,zglinge zu entwickelnde ,ttigkeit des geistigen ,bildens ist ohne ,zweifel eine ,ttigkeit nach ,regeln1 welche ,regeln dem ,ttigen kundwerden1 bis zur ,einsicht ihrer einzigen ,mglichkeit in unmittelbarer ,erfahrung an sich selber2 also1 diese ,ttigkeit bringt hervor ,erkenntnis1 und zwar allgemeiner und ohne ,ausnahme geltender ,gesetze4 ,auch in dem von diesem ,punkte aus sich anhebenden freien ,fortbilden ist unmglich1 was gegen das ,gesetz unternommen wird1 und es erfolgt keine ,tat1 bis das ,gesetz befolgt ist2 wenn daher auch diese freie ,fortbildung anfangs von blinden ,versuchen ausginge1 so mte sie doch enden mit erweiterter ,erkenntnis des ,gesetzes4 ,diese ,bildung ist daher in ihrem letzten ,erfolge ,bildung des ,erkenntnisvermgens des ,zglings1 und zwar keineswegs die historische an den stehenden ,beschaffenheiten der ,dinge1 sondern die hhere und philosophische1 an den ,gesetzen1 nach denen eine solche stehende ,beschaffenheit der ,dinge notwendig wird4 ,der ,zgling lernt4 ,ich setze hinzu3 der ,zgling lernt gern und mit ,lust1 und er mag1 solange die ,spannung der ,kraft vorhlt1 gar nichts lieber tun1 denn lernen1 denn er ist selbstttig1 indem er lernt1 und dazu hat er unmittelbar die allerhchste ,lust4 ,wir haben hieran ein ueres1 teils unmittelbar ins ,auge fallendes1 teils untrgliches ,kennzeichen der wahren ,erziehung gefunden1 dies1 da ohne alle ,rcksicht auf die ,verschiedenheit der natrlichen ,anlagen und ohne alle ,ausnahme jedweder ,zgling1 an den diese ,erziehung gebracht wird1 rein um des ,lernens selbst willen1 und aus keinem andern ,grunde1 mit ,lust und ,liebe lerne4 ,wir haben das ,mittel gefunden1 diese reine ,liebe zum ,lernen anzuznden1 dies1 die unmittelbare ,selbstttigkeit des ,zglings anzuregen1 und diese zur ,grundlage aller ,erkenntnis zu machen1 also1 da an ihr gelernt werde1 was gelernt wird4 ,diese eigne ,ttigkeit des ,zglings in irgendeinem uns bekannten ,punkte nur erst anzuregen1 ist das erste ,hauptstck der ,kunst4 ,ist dieses gelungen1 so kommt es nur noch darauf an1 die angeregte von diesem ,punkte aus immer im frischen ,leben zu erhalten1 welches allein durch regelmiges ,fortschreiten mglich ist1 und wo jeder ,fehlgriff der ,erziehung auf der ,stelle durch ,milingen des ,beabsichtigten sich entdeckt4 ,wir haben also auch das ,band gefunden1 wodurch der beabsichtigte ,erfolg unabtrennlich angeknpft wird an die angegebene ,wirkungsweise1 das ewige und ohne alle ,ausnahme waltende ,grundgesetz der geistigen ,natur des ,menschen1 da er geistige ,ttigkeit unmittelbar anstrebe4 ,sollte jemand1 durch die gewhnliche ,erfahrung unsrer ,tage irregeleitet1 sogar gegen das ,vorhandensein eines solchen ,grundgesetzes ,zweifel hegen1 so merken wir fr einen solchen zum ,ueberflusse an1 da der ,mensch von ,natur allerdings blo sinnlich und selbstschtig ist1 solange die unmittelbare ,not und das gegenwrtige sinnliche ,bedrfnis ihn treibt1 und da er durch kein geistiges ,bedrfnis1 oder irgendeine schonende ,rcksicht sich abhalten lt1 dieses zu befriedigen2 da er aber1 nachdem nur diesem abgeholfen ist1 wenig ,neigung hat1 das schmerzhafte ,bild desselben in seiner ,phantasie zu bearbeiten1 und es sich gegenwrtig zu erhalten1 sondern da er es weit mehr liebt1 den losgebundenen ,gedanken auf die freie ,betrachtung dessen1 was die ,aufmerksamkeit seiner ,sinne reizt1 zu richten1 ja da er auch einen dichterischen ,ausflug in ideale ,welten gar nicht verschmht1 indem ihm von ,natur ein leichter ,sinn beiwohnt fr das ,zeitliche1 damit sein ,sinn fr das ,ewige einigen ,spielraum zur ,entwicklung erhalte4 ,das letzte wird bewiesen durch die ,geschichte aller alten ,vlker1 und die mancherlei ,beobachtungen und ,entdeckungen1 die von ihnen auf uns gekommen sind2 es wird bewiesen bis auf unsre ,tage durch die ,beobachtung der noch brigen wilden ,vlker1 falls nmlich sie von ihrem ,klima nur nicht gar zu stiefmtterlich behandelt werden1 und durch die unsrer eignen ,kinder2 es wird sogar bewiesen durch das freimtige ,gestndnis unsrer ,eiferer gegen ,ideale1 welche sich beklagen1 da es ein weit verdrielicheres ,geschft sei1 ,namen und ,jahreszahlen zu lernen1 denn aufzufliegen in das1 wie es ihnen vorkommt1 leere ,feld der ,ideen1 welche sonach selber1 wie es scheint1 lieber das zweite tten1 wenn sie sich's erlauben drften1 denn das erste4 ,da an die ,stelle dieses naturgemen ,leichtsinns der schwere ,sinn trete1 wo auch dem ,gesttigten der knftige ,hunger1 und die ganzen langen ,reihen alles mglichen knftigen ,hungers1 als das einzige seine ,seele fllende1 vorschweben1 und ihn immerfort stacheln und treiben1 wird in unserm ,zeitalter durch ,kunst bewirkt1 beim ,knaben durch ,zchtigung seines natrlichen ,leichtsinns1 beim ,manne durch das ,bestreben fr einen klugen ,mann zu gelten1 welcher ,ruhm nur demjenigen zuteil wird1 der jenen ,gesichtspunkt keinen ,augenblick aus den ,augen lt2 es ist daher dies keineswegs ,natur1 auf die wir zu rechnen htten1 sondern ein der widerstrebenden ,natur mit ,mhe aufgedrungenes ,verderben1 das da wegfllt1 sowie nur jene ,mhe nicht mehr angewendet wird4 ,diese unmittelbar die geistige ,selbstttigkeit des ,zglings anregende ,erziehung erzeugt ,erkenntnis1 sagten wir oben2 und dies gibt uns ,gelegenheit1 die neue ,erziehung im ,gegensatze mit der bisherigen1 noch tiefer zu bezeichnen4 ,eigentlich nmlich1 und unmittelbar geht die neue ,erziehung nur auf ,anregung regelmig fortschreitender ,geistesttigkeit4 ,die ,erkenntnis ergibt sich1 wie wir schon oben gesehen haben1 nur nebenbei1 und als nicht auenbleibende ,folge4 ,ob es daher nun zwar wohl diese ,erkenntnis ist1 in welcher allein das ,bild fr das wirkliche ,leben1 das die knftige ernstliche ,ttigkeit unsers zum ,manne gewordenen ,zglings anregen soll1 erfat werden kann2 die ,erkenntnis daher allerdings ein wesentlicher ,bestandteil der zu erlangenden ,bildung ist1 so kann man dennoch nicht sagen1 da die neue ,erziehung diese ,erkenntnis unmittelbar beabsichtige1 sondern die ,erkenntnis fllt derselben nur zu4 ,im ,gegenteile beabsichtigte die bisherige ,erziehung geradezu ,erkenntnis1 und ein gewisses ,ma eines ,erkenntnisstoffes4 ,ferner ist ein groer ,unterschied zwischen der ,art der ,erkenntnis1 welche der neuen ,erziehung nebenbei entsteht1 und derjenigen1 welche die bisherige ,erziehung beabsichtigte4 ,jener entsteht die ,erkenntnis der die ,mglichkeit aller geistigen ,ttigkeit bedingenden ,gesetze dieser ,ttigkeit4 ,zum ,beispiel wenn der ,zgling in freier ,phantasie durch gerade ,linien einen ,raum zu begrenzen versucht1 so ist dies die zuerst angeregte geistige ,ttigkeit desselben4 ,wenn er in diesen ,versuchen findet1 da er mit weniger denn drei geraden ,linien keinen ,raum begrenzen knne1 so ist dieses letztere die nebenbei entstehende ,erkenntnis einer zweiten ganz andern ,ttigkeit des1 das zuerst angeregte freie ,vermgen beschrnkenden ,erkenntnisvermgens4 ,dieser ,erziehung entsteht sonach gleich bei ihrem ,beginnen eine wahrhaft ber alle ,erfahrung erhabene1 bersinnliche1 streng notwendige und allgemeine ,erkenntnis1 die alle nachher mgliche ,erfahrung schon im voraus unter sich befat4 ,dagegen ging der bisherige ,unterricht in der ,regel nur auf die stehenden ,beschaffenheiten der ,dinge1 wie sie eben1 ohne da man dafr einen ,grund angeben knne1 seien1 und geglaubt1 und gemerkt werden mten2 also auf ein blo leitendes ,auffassen durch das lediglich im ,dienste der ,dinge stehende ,vermgen des ,gedchtnisses1 wodurch es berhaupt gar nicht zur ,ahnung des ,geistes1 als eines selbstndigen und uranfnglichen ,prinzips der ,dinge selber kommen konnte4 ,es vermeine die neuere ,pdagogik ja nicht durch die ,berufung auf ihren oft bezeugten ,abscheu gegen mechanisches ,auswendiglernen1 und auf ihre bekannten ,meisterstcke in sokratischer ,manier1 gegen diesen ,vorwurf sich zu decken2 denn hierauf hat sie schon lngst wo anders den grndlichen ,bescheid erhalten1 da diese sokratischen ,rsonnements gleichfalls nur mechanisch auswendig gelernt werden1 und da dies ein um so gefhrlicheres ,auswendiglernen ist1 da es dem ,zglinge1 der nicht denkt1 dennoch den ,schein gibt1 da er denken knne2 da dies bei dem ,stoffe1 den sie zur ,entwicklung des ,selbstdenkens anwenden wollte1 nicht anders erfolgen konnte1 und da man fr diesen ,zweck mit einem ganz andern ,stoffe anheben msse4 ,aus dieser ,beschaffenheit des bisherigen ,unterrichts erhellet1 teils warum in der ,regel der ,zgling bisher ungern1 und darum langsam und sprlich lernte1 und in ,ermangelung des ,reizes aus dem ,lernen selber1 fremdartige ,antriebe untergelegt werden muten1 teils geht daraus hervor der ,grund von bisherigen ,ausnahmen von der ,regel4 ,das ,gedchtnis1 wenn es allein1 und ohne irgendeinem andern geistigen ,zwecke dienen zu sollen1 in ,anspruch genommen wird1 ist vielmehr ein ,leiden des ,gemts1 als eine ,ttigkeit desselben1 und es lt sich einsehen1 da der ,zgling dieses ,leiden hchst ungern bernehmen werde4 ,auch ist die ,bekanntschaft mit ganz fremden1 und nicht das mindeste ,interesse fr ihn habenden ,dingen1 und mit ihren ,eigenschaften1 ein schlechter ,ersatz fr jenes ihm zugefgte ,leiden2 deswegen mute seine ,abneigung durch die ,vertrstung auf die knftige ,ntzlichkeit dieser ,erkenntnisse1 und da man nur vermittelst ihrer ,brot und ,ehre finden knne1 und sogar durch unmittelbar gegenwrtige ,strafe und ,belohnung berwunden werden2 -- da somit die ,erkenntnis gleich von vornherein als ,dienerin des sinnlichen ,wohlseins aufgestellt wurde1 und diese ,erziehung1 welche in ,absicht ihres ,inhalts oben als blo unkrftig fr ,entwicklung einer sittlichen ,denkart aufgestellt wurde1 um nur an den ,zgling zu gelangen1 das moralische ,verderben desselben sogar pflanzen und entwickeln1 und ihr ,interesse an das ,interesse dieses ,verderbens anknpfen mute4 ,man wird ferner finden1 da das natrliche ,talent1 welches als ,ausnahme von der ,regel1 in der ,schule dieser bisherigen ,erziehung gern lernte1 und deswegen gut1 und durch diese in ihm waltende hhere ,liebe das moralische ,verderben der ,umgebung berwand1 und seinen ,sinn rein erhielt1 durch seinen natrlichen ,hang1 jenen ,gegenstnden ein praktisches ,interesse abgewann1 und da es1 von seinem glcklichen ,instinkte geleitet1 vielmehr darauf ausging1 dergleichen ,erkenntnisse selbst hervorzubringen1 denn darauf1 sie blo aufzufassen2 sodann1 da in ,absicht der ,lehrgegenstnde1 mit denen1 als ,ausnahme von der ,regel1 es dieser ,erziehung noch am allgemeinsten und glcklichsten gelang1 dieses insgesamt solche sind1 die sie ttig ausben lie1 so wie zum ,beispiel diejenige gelehrte ,sprache1 in der bis aufs ,schreiben und ,reden derselben ausgegangen wurde1 beinahe allgemein ziemlich gut1 dagegen diejenige andre1 in der die ,schreib- und ,redebungen vernachlssigt wurden1 in der ,regel sehr schlecht und oberflchlich gelernt1 und in reiferen ,jahren vergessen worden4 ,da daher auch aus der bisherigen ,erfahrung hervorgeht1 da es allein die ,entwicklung der geistigen ,ttigkeit durch den ,unterricht sei1 die da ,lust an der ,erkenntnis1 rein als solcher1 hervorbringe1 und so auch das ,gemt der sittlichen ,bildung offen erhalte1 dagegen das blo leidende ,empfangen ebenso die ,erkenntnis lhme und tte1 wie es ihr ,bedrfnis sei1 den sittlichen ,sinn in ,grund und ,boden hinein zu verderben4 ,um wieder zurckzukehren zum ,zglinge der neuen ,erziehung3 es ist klar1 da derselbe1 von seiner ,liebe getrieben1 viel1 und da er alles in seinem ,zusammenhange fat1 und das ,gefate unmittelbar durch ein ,tun bt1 dieses viele richtig und unvergelich lernen werde4 ,doch ist dieses nur ,nebensache4 ,bedeutender ist1 da durch diese ,liebe sein ,selbst erhhet1 und in eine ganz neue ,ordnung der ,dinge1 in welche bisher nur wenige von ,gott ,begnstigte von ungefhr kamen1 besonnen1 und nach einer ,regel eingefhrt wird4 ,ihn treibt eine ,liebe1 die durchaus nicht auf irgendeinen sinnlichen ,genu ausgeht1 indem dieser1 als ,antrieb1 fr ihn gnzlich schweigt1 sondern auf die geistige ,ttigkeit1 um der ,ttigkeit willen1 und auf das ,gesetz derselben1 um des ,gesetzes willen4 ,ob nun zwar nicht diese geistige ,ttigkeit berhaupt es ist1 auf welche die ,sittlichkeit geht1 sondern dazu noch eine besondere ,richtung jener ,ttigkeit kommen mu1 so ist dennoch jene ,liebe die allgemeine ,beschaffenheit und ,form des sittlichen ,willens2 und so ist denn diese ,weise der geistigen ,bildung die unmittelbare ,vorbereitung zu der sittlichen2 die ,wurzel der ,unsittlichkeit aber rottet sie1 indem sie den sinnlichen ,genu durchaus niemals ,antrieb werden lt1 gnzlich aus4 ,bisher war dieser ,antrieb der erste1 der da angeregt und ausgebildet wurde1 weil man auerdem den ,zgling gar nicht bearbeiten und einigen ,einflu auf denselben gewinnen zu knnen glaubte2 sollte hinterher der sittliche ,antrieb entwickelt werden1 so kam derselbe zu spt1 und fand das ,herz schon eingenommen und angefllt von einer andern ,liebe4 ,durch die neue ,erziehung soll umgekehrt die ,bildung zum reinen ,wollen das erste werden1 damit1 wenn spterhin doch die ,selbstsucht innerlich erwachen1 oder von auen angeregt werden sollte1 diese zu spt komme1 und in dem schon von etwas anderm eingenommenen ,gemte keinen ,platz fr sich finde4 ,wesentlich ist schon fr diesen ersten1 sowie fr den demnchst anzugebenden zweiten ,zweck1 da der ,zgling von ,anbeginn an ununterbrochen1 und ganz unter dem ,einflusse dieser ,erziehung stehe1 und da er von dem ,gemeinen gnzlich abgesondert1 und vor aller ,berhrung damit verwahrt werde4 ,da man um seiner ,erhaltung und seines ,wohlseins willen im ,leben sich regen und bewegen knne1 mu er gar nicht hren1 und ebensowenig1 da man um deswillen lerne1 oder da das ,lernen dazu etwas helfen knne4 ,es folgt daraus1 da die geistige ,entwicklung in der oben angegebenen ,weise1 die einzige sein msse1 die an ihn gebracht werde1 und da er mit derselben ohne ,unterla beschftigt werden msse1 da er aber keineswegs diese ,weise des ,unterrichts mit demjenigen1 der des entgegengesetzten sinnlichen ,antriebs bedarf1 abwechseln drfe4 ,ob nun aber wohl diese geistige ,entwicklung die ,selbstsucht nicht zum ,leben kommen lt1 und die ,form eines sittlichen ,willens gibt1 so ist dies doch darum noch nicht der sittliche ,wille selbst2 und falls die von uns vorgeschlagene neue ,erziehung nicht weiter ginge1 so wrde sie hchstens treffliche ,bearbeiter der ,wissenschaften erziehen1 deren es auch bisher gegeben hat1 und deren es nur wenige bedarf1 und die fr unsern eigentlichen menschlichen und nationalen ,zweck nicht mehr vermgen wrden1 als dergleichen ,mnner auch bisher vermocht haben2 ermahnen und wieder ermahnen1 und sich anstaunen und nach ,gelegenheit schmhen zu lassen4 ,aber es ist klar1 und ist auch schon oben gesagt1 da diese freie ,ttigkeit des ,geistes in der ,absicht entwickelt worden1 damit der ,zgling mit derselben frei das ,bild einer sittlichen ,ordnung des wirklich vorhandenen ,lebens entwerfe1 dieses ,bild mit der in ihm gleichfalls schon entwickelten ,liebe fasse1 und durch diese ,liebe getrieben werde1 dasselbe in und durch sein ,leben wirklich darzustellen4 ,es fragt sich1 wie die neue ,erziehung sich den ,beweis fhren knne1 da sie diesen ihren eigentlichen und letzten ,zweck an ihrem ,zglinge erreicht habe8 ,zuvrderst ist klar1 da die schon frher an andern ,gegenstnden gebte geistige ,ttigkeit des ,zglings angeregt werden msse1 ein ,bild von der gesellschaftlichen ,ordnung der ,menschen1 so wie dieselbe nach dem ,vernunftgesetze schlechthin sein soll1 zu entwerfen4 ,ob dieses vom ,zglinge entworfene ,bild richtig sei1 ist von einer ,erziehung1 die nur selbst im ,besitze dieses richtigen ,bildes sich befindet1 am leichtesten zu beurteilen2 ob dasselbe durch die eigne ,selbstttigkeit des ,zglings entworfen1 keineswegs aber nur leidend aufgefat1 und der ,schule glubig nachgesagt werde1 ferner ob es zur gehrigen ,klarheit und ,lebhaftigkeit gesteigert sei1 wird die ,erziehung auf dieselbe ,weise beurteilen knnen1 wie sie frher in derselben ,rcksicht bei andern ,gegenstnden ein treffendes ,urteil gefllt hat4 ,alles dies ist noch ,sache der bloen ,erkenntnis1 und verbleibt auf dem in dieser ,beziehung sehr zugnglichen ,gebiete derselben4 ,eine ganz andre aber und hhere ,frage ist die1 ob der ,zgling also von brennender ,liebe fr eine solche ,ordnung der ,dinge ergriffen sei1 da es ihm1 der ,leitung der ,erziehung entlassen und selbstndig hingestellt1 schlechterdings unmglich sein werde1 diese ,ordnung nicht zu wollen1 und nicht aus allen seinen ,krften fr die ,befrderung derselben zu arbeiten2 ber welche ,frage ohne ,zweifel nicht ,worte und in ,worten anzustellende ,prfungen1 sondern allein der ,anblick von ,taten entscheiden knnen4 ,ich lse die durch diese letzte ,betrachtung uns gestellte ,aufgabe also3 ohne ,zweifel werden doch die ,zglinge dieser neuen ,erziehung1 obwohl abgesondert von der schon erwachsenen ,gemeinheit1 dennoch untereinander selbst in ,gemeinschaft leben1 und so ein abgesondertes und fr sich selbst bestehendes ,gemeinwesen bilden1 das seine genau bestimmte1 in der ,natur der ,dinge gegrndete1 und von der ,vernunft durchaus geforderte ,verfassung habe4 ,das allererste ,bild einer geselligen ,ordnung1 zu dessen ,entwerfung der ,geist des ,zglings angeregt werde1 sei das der ,gemeinde1 in der er selber lebt1 also1 da er innerlich gezwungen sei1 diese ,ordnung ,punkt fr ,punkt gerade also sich zu bilden1 wie sie wirklich vorgezeichnet ist1 und da er dieselbe in allen ihren ,teilen als durchaus notwendig aus ihren ,grnden verstehe4 ,dies ist nun abermals bloes ,werk der ,erkenntnis4 ,in dieser gesellschaftlichen ,ordnung mu nun im wirklichen ,leben jeder einzelne um des ,ganzen willen immerfort gar vieles unterlassen1 was er1 wenn er sich allein befnde1 unbedenklich tun knnte2 und es wird zweckmig sein1 da in der ,gesetzgebung1 und in dem darauf zu bauenden ,unterrichte ber die ,verfassung1 jedem einzelnen alle die brigen mit einer zum ,ideal gesteigerten ,ordnungsliebe vorgestellt werden1 welche also vielleicht kein einziger wirklich hat1 die aber alle haben sollten2 und da somit diese ,gesetzgebung einen hohen ,grad von ,strenge erhalte1 und der ,unterlassungen gar viele auflege4 ,diese1 als etwas das schlechthin sein mu1 und auf welchem das ,bestehen der ,gesellschaft beruht1 sind auf den ,notfall sogar durch ,furcht vor gegenwrtiger ,strafe zu erzwingen2 und mu dieses ,strafgesetz schlechthin ohne ,schonung oder ,ausnahme vollzogen werden4 ,der ,sittlichkeit des ,zglings geschieht durch diese ,anwendung der ,furcht1 als eines ,triebes1 gar kein ,eintrag1 indem hier ja nicht zum ,tun des ,guten1 sondern nur zur ,unterlassung des in dieser ,verfassung ,bsen getrieben werden soll2 berdies mu im ,unterrichte ber die ,verfassung vollkommen verstndlich gemacht werden1 da der1 welcher der ,vorstellung von der ,strafe1 oder wohl gar der ,anfrischung dieser ,vorstellung durch die ,erduldung der ,strafe selbst noch bedrfe1 auf einer sehr niedrigen ,stufe der ,bildung stehe4 ,jedennoch ist bei allem diesen klar1 da1 da man niemals wissen kann1 ob da wo gehorcht wird1 aus ,liebe zur ,ordnung oder aus ,furcht vor der ,strafe gehorcht werde1 in diesem ,umkreise der ,zgling seinen guten ,willen nicht uerlich dartun1 noch die ,erziehung ihn ermessen knne4 ,dagegen ist der ,umkreis1 wo ein solches ,ermessen mglich ist1 der folgende4 ,die ,verfassung mu nmlich ferner also eingerichtet sein1 da der einzelne fr das ,ganze nicht blo unterlassen msse1 sondern da er fr dasselbe auch tun und handelnd leisten knne4 ,auer der geistigen ,entwicklung im ,lernen finden in diesem ,gemeinwesen der ,zglinge auch noch krperliche ,uebungen1 und die mechanischen aber hier zum ,ideale veredelten ,arbeiten des ,ackerbaues1 und die von mancherlei ,handwerken statt4 ,es sei ,grundregel der ,verfassung1 da jedem1 der in irgendeinem dieser ,zweige sich hervortut1 zugemutet werde1 die andern darin unterrichten zu helfen1 und mancherlei ,aufsichten und ,verantwortlichkeiten zu bernehmen2 jedem1 der irgendeine ,verbesserung findet1 oder die von einem ,lehrer vorgeschlagene zuerst und am klarsten begreift1 dieselbe mit eigner ,mhe auszufhren1 ohne da er doch darum von seinen ohnedies sich verstehenden persnlichen ,aufgaben des ,lernens und ,arbeitens losgesprochen sei2 da jeder dieser ,anmutung freiwillig genge1 und nicht aus ,zwang1 indem es dem ,nichtwollenden auch freisteht1 sie abzulehnen2 da er dafr keine ,belohnung zu erwarten habe1 indem in dieser ,verfassung alle in ,beziehung auf ,arbeit und ,genu ganz gleich gesetzt sind1 nicht einmal ,lob1 indem es die herrschende ,denkart ist in der ,gemeinde1 da daran jeder eben nur seine ,schuldigkeit tue1 sondern da er allein geniee die ,freude an seinem ,tun und ,wirken fr das ,ganze1 und an dem ,gelingen desselben1 falls ihm dieses zuteil wird4 ,in dieser ,verfassung wird sonach aus erworbener grerer ,geschicklichkeit1 und aus der hierauf verwendeten ,mhe1 nur neue ,mhe und ,arbeit folgen1 und gerade der ,tchtigere wird oft wachen mssen1 wenn andre schlafen1 und nachdenken mssen1 wenn andre spielen4 ,die ,zglinge1 welche1 ohnerachtet ihnen dieses alles vollkommen klar und verstndlich ist1 dennoch fortgesetzt1 und also1 da man mit ,sicherheit auf sie rechnen knne1 jene erste ,mhe und die aus ihr folgenden weitern ,mhen freudig bernehmen1 und in dem ,gefhle ihrer ,kraft und ,ttigkeit stark bleiben und strker werden -- diese kann die ,erziehung ruhig entlassen in die ,welt2 an ihnen hat sie diesen ihren ,zweck erreicht2 in ihnen ist die ,liebe angezndet und brennt bis in die ,wurzel ihrer lebendigen ,regung hinein1 und sie wird von nun an weiter alles ohne ,ausnahme ergreifen1 was an diese ,lebensregung gelangen wird2 und sie werden in dem greren ,gemeinwesen1 in das sie von nun an eintreten1 niemals etwas andres zu sein vermgen1 denn dasjenige1 was sie in dem kleinen ,gemeinwesen1 das sie jetzt verlassen1 unverrckt und unwandelbar waren4 ,auf diese ,weise ist der ,zgling vollendet fr die nchsten und ohne ,ausnahme eintretenden ,anforderungen der ,welt an ihn1 und es ist geschehen1 was die ,erziehung im ,namen dieser ,welt von ihm verlangt4 ,noch aber ist er nicht in sich und fr sich selber vollendet1 und es ist noch nicht geschehen1 was er selbst von der ,erziehung fordern kann4 ,sowie auch diese ,forderung erfllt wird1 wird er zugleich tchtig1 den ,anforderungen1 die eine hhere ,welt im ,namen der gegenwrtigen in besondern ,fllen an ihn machen drfte1 zu gengen4 ,dritte ,rede4 ,fortsetzung der ,schilderung der neuen ,erziehung4 ,das eigentliche ,wesen der in ,vorschlag gebrachten neuen ,erziehung1 inwiefern dieselbe in der vorigen ,rede beschrieben worden1 bestand darin1 da sie die besonnene und sichere ,kunst sei1 den ,zgling zu reiner ,sittlichkeit zu bilden4 ,zu reiner ,sittlichkeit1 sagte ich2 die ,sittlichkeit1 zu der sie erziehet1 steht als ein ,erstes1 ,unabhngiges und ,selbstndiges da1 das aus sich selber lebet sein eignes ,leben3 keineswegs aber1 so wie die bisher oft beabsichtigte ,gesetzmigkeit1 angeknpft ist und eingeimpft einem andern nicht sittlichen ,triebe1 dessen ,befriedigung es diene4 ,sie ist die besonnene und sichere ,kunst dieser sittlichen ,erziehung1 sagte ich4 ,sie schreitet nicht planlos und auf gutes ,glck1 sondern nach einer festen und ihr wohlbekannten ,regel einher1 und ist ihres ,erfolges gewi4 ,ihr ,zgling geht zu rechter ,zeit als ein festes und unwandelbares ,kunstwerk dieser ihrer ,kunst hervor1 das nicht etwa auch anders gehen knne1 denn also1 wie es durch sie gestellt worden1 und das nicht etwa einer ,nachhilfe bedrfe1 sondern das durch sich selbst nach seinem eignen ,gesetze fortgeht4 ,zwar bildet diese ,erziehung auch den ,geist ihres ,zglings2 und diese geistige ,bildung ist sogar ihr ,erstes1 mit welchem sie ihr ,geschft anhebt4 ,doch ist diese geistige ,entwicklung nicht erster und selbstndiger ,zweck1 sondern nur das bedingende ,mittel1 um sittliche ,bildung an den ,zgling zu bringen4 ,inzwischen bleibt auch diese nur gelegentlich erworbene geistige ,bildung ein aus dem ,leben des ,zglings unaustilgbarer ,besitz1 und die ewig fortbrennende ,leuchte seiner sittlichen ,liebe4 ,wie gro auch1 oder wie geringfgig die ,summe der ,erkenntnisse sein mge1 die er aus der ,erziehung mitgebracht2 einen ,geist1 der sein ganzes ,leben hindurch jedwede ,wahrheit1 deren ,erkenntnis ihm notwendig wird1 zu fassen vermag1 und welcher ebenso der ,belehrung durch andre empfnglich1 als des eignen ,nachdenkens fhig ohne ,unterla bleibt1 hat er von derselben sicherlich mit davon gebracht4 ,so weit waren wir in der ,beschreibung dieser neuen ,erziehung in der vorigen ,rede gekommen4 ,wir bemerkten am ,schlusse derselben1 da durch dieses alles sie dennoch noch nicht vollendet sei1 sondern noch eine andre1 von den bis jetzt aufgestellten verschiedene ,aufgabe zu lsen habe2 und wir gehen jetzt an das ,geschft1 diese ,aufgabe nher zu bezeichnen4 ,der ,zgling dieser ,erziehung ist ja nicht blo ,mitglied der menschlichen ,gesellschaft hier auf dieser ,erde und fr die kurze ,spanne ,lebens1 die ihm auf derselben vergnnt ist1 sondern er ist auch1 und wird ohne ,zweifel von der ,erziehung anerkannt fr ein ,glied in der ewigen ,kette eines geistigen ,lebens berhaupt1 unter einer hhern gesellschaftlichen ,ordnung4 ,ohne ,zweifel mu auch zur ,einsicht in diese hhere ,ordnung eine ,bildung1 die sein ganzes ,wesen zu umfassen sich vorgenommen hat1 ihn anfhren1 und so wie sie ihn leitete1 ein ,bild jener sittlichen ,weltordnung1 die da niemals ist1 sondern ewig werden soll1 durch eigne ,selbstttigkeit sich vorzuzeichnen1 ebenso mu sie ihn leiten1 ein ,bild jener bersinnlichen ,weltordnung1 in der nichts wird1 und die auch niemals geworden ist1 sondern die da ewig nur ist1 in dem ,gedanken zu entwerfen1 mit gleicher ,selbstttigkeit und also1 da er innigst verstehe und einsehe1 da es nicht anders sein knne4 ,er wird1 richtig geleitet1 mit den ,versuchen eines solchen ,bildes zu ,ende kommen1 und an diesem ,ende finden1 da nichts wahrhaftig da sei1 auer das ,leben1 und zwar das geistige ,leben1 das da lebet in dem ,gedanken2 und da alles brige nicht wahrhaftig da sei1 sondern nur dazusein scheine1 welches ,scheines aus dem ,gedanken hervorgehenden ,grund er gleichfalls1 sei es auch nur im allgemeinen1 begreifen wird4 ,er wird ferner einsehen1 da jenes allein wahrhaft daseiende geistige ,leben1 in den mannigfaltigen ,gestaltungen1 die es nicht durch ein ,ohngefhr1 sondern durch ein in ,gott selber gegrndetes ,gesetz erhielt1 wiederum eins sei1 das gttliche ,leben selber1 welches gttliche ,leben allein in dem lebendigen ,gedanken da ist und sich offenbarmacht4 ,so wird er sein ,leben1 als ein ewiges ,glied in der ,kette der ,offenbarung des gttlichen ,lebens und jedwedes andre geistige ,leben1 als eben ein solches ,glied erkennen und heilig halten lernen2 und nur in der unmittelbaren ,berhrung mit ,gott und dem nicht vermittelten ,ausstrmen seines ,lebens aus jenem ,leben1 ,licht und ,seligkeit2 in jeder ,entfernung aber aus der ,unmittelbarkeit ,tod1 ,finsternis und ,elend finden4 ,mit einem ,worte3 diese ,entwicklung wird ihn zur ,religion bilden2 und diese ,religion des ,einwohnens unsers ,lebens in ,gott soll allerdings auch in der neuen ,zeit herrschen und in derselben sorgfltig gebildet werden4 ,dagegen soll die ,religion der alten ,zeit1 die das geistige ,leben von dem gttlichen abtrennte1 und dem erstern nur vermittelst eines ,abfalls von dem zweiten das absolute ,dasein zu verschaffen wute1 das sie ihm zugedacht hatte1 und welche ,gott als ,faden brauchte1 um die ,selbstsucht noch ber den ,tod des sterblichen ,leibes hinaus in andre ,welten einzufhren1 und durch ,furcht und ,hoffnung in diesen die fr die gegenwrtige ,welt schwach gebliebene1 zu verstrken -- diese ,religion1 die offenbar eine ,dienerin der ,selbstsucht war1 soll allerdings mit der alten ,zeit zugleich zu ,grabe getragen werden2 denn in der neuen ,zeit bricht die ,ewigkeit nicht erst jenseit des ,grabes an1 sondern sie kommt ihr mitten in ihre ,gegenwart hinein1 die ,selbstsucht ist aber sowohl des ,regiments1 als des ,dienstes entlassen1 und zieht demnach auch ihre ,dienerschaft mit ihr ab4 ,die ,erziehung zur wahren ,religion ist somit das letzte ,geschft der neuen ,erziehung4 ,ob in der ,entwerfung eines hierzu erforderlichen ,bildes der bersinnlichen ,weltordnung der ,zgling wahrhaft selbstttig verfahren sei2 und ob das entworfene ,bild allenthalben richtig und durchaus klar und verstndlich sei1 wird die ,erziehung leicht1 auf dieselbe ,weise wie bei den brigen ,gegenstnden der ,erkenntnis1 beurteilen knnen2 denn auch dies bleibt auf dem ,gebiete der ,erkenntnis4 ,bedeutender aber ist auch hier die ,frage1 wie die ,erziehung ermessen1 und sich die ,gewhrschaft leisten knne1 da diese ,religionskenntnisse nicht tot und kalt bleiben1 sondern da sie sich ausdrcken werden im wirklichen ,leben ihres ,zglings2 welcher ,frage die ,beantwortung einer andern ,frage vorauszuschicken ist1 der folgenden3 wie und auf welche ,weise zeigt sich die ,religion berhaupt im ,leben8 ,unmittelbar1 im gewhnlichen ,leben und in einer wohlgeordneten ,gesellschaft1 bedarf es der ,religion durchaus nicht1 um das ,leben zu bilden1 sondern es reicht fr diese ,zwecke die wahre ,sittlichkeit vollkommen hin4 ,in dieser ,rcksicht ist also die ,religion nicht praktisch und kann und soll gar nicht praktisch werden1 sondern sie ist lediglich ,erkenntnis3 sie macht blo den ,menschen sich selber vollkommen klar und verstndlich1 beantwortet die hchste ,frage1 die er aufwerfen kann1 lset ihm den letzten ,widerspruch auf1 und bringt so vollkommene ,einigkeit mit sich selbst1 und durchgefhrte ,klarheit in seinen ,verstand4 ,sie ist seine vollstndige ,erlsung und ,befreiung von allem fremden ,bande2 und so ist sie ihm denn die ,erziehung1 als etwas1 das ihm schlechtweg und ohne weitern ,zweck gebhrt1 schuldig4 ,ein ,gebiet1 um als ,antrieb zu wirken1 erhlt die ,religion nur entweder in einer hchst unsittlichen und verdorbenen ,gesellschaft1 oder wenn die ,wirkungssphre des ,menschen nicht innerhalb der gesellschaftlichen ,ordnung1 sondern ber dieselbe hinaus liegt1 und dieselbe vielmehr immerfort neu zu erschaffen und zu erhalten hat1 wie beim ,regenten1 welcher in vielen ,fllen ohne ,religion sein ,amt gar nicht mit gutem ,gewissen fhren knnte4 ,von dem letztern ,falle ist in einer auf alle und auf die ganze ,nation berechneten ,erziehung nicht die ,rede4 ,wo in der ersten ,rcksicht bei klarer ,einsicht des ,verstandes in die ,unverbesserlichkeit des ,zeitalters dennoch unablssig fortgearbeitet wird an demselben2 wo mutig der ,schwei des ,sens erduldet wird1 ohne einige ,aussicht auf eine ,ernte2 wo wohlgetan wird auch den ,undankbaren1 und gesegnet werden mit ,taten und ,gtern diejenigen1 die da fluchen1 und in der klaren ,vorhersicht1 da sie abermals fluchen werden2 wo nach hundertfltigem ,milingen dennoch ausgeharrt wird im ,glauben und in der ,liebe3 da ist es nicht die bloe ,sittlichkeit1 die da treibt1 denn diese will einen ,zweck1 sondern es ist die ,religion1 die ,ergebung in ein hheres und unbekanntes ,gesetz1 das demtige ,verstummen vor ,gott1 die innige ,liebe zu seinem in uns ausgebrochenen ,leben1 welches allein und um sein selbst willen gerettet werden soll1 wo das ,auge nichts anders zu retten sieht4 ,auf diese ,weise kann die erlangte ,religionseinsicht der ,zglinge der neuen ,erziehung in ihrem kleinen ,gemeinwesen1 in dem sie zunchst aufwachsen1 nicht praktisch werden1 noch soll sie es auch4 ,dieses ,gemeinwesen ist wohlgeordnet1 und in ihm gelingt das geschickt ,unternommene immer2 auch soll das noch zarte ,alter des ,menschen erhalten werden in der ,unbefangenheit und im ruhigen ,glauben an sein ,geschlecht4 ,die ,erkenntnis seiner ,tcken bleibe vorbehalten der eignen ,erfahrung des gereiften und befestigten ,alters4 ,nur in diesem gereifteren ,alter sonach und in dem ernstlich gemeinten ,leben1 nachdem die ,erziehung lngst ihn sich selber berlassen hat1 knnte der ,zgling derselben1 falls seine gesellschaftlichen ,verhltnisse aus der ,einfachheit zu hhern ,stufen fortschreiten sollten1 seiner ,religionskenntnis1 als eines ,antriebes bedrfen4 ,wie soll nun die ,erziehung1 welche ber diesen ,punkt den ,zgling1 solange er unter ihren ,hnden ist1 nicht prfen kann1 dennoch sicher sein knnen1 da1 wenn nur dieses ,bedrfnis eintreten werde1 auch dieser ,antrieb unfehlbar wirken werde8 ,ich antworte3 dadurch1 da ihr ,zgling berhaupt so gebildet ist1 da keine ,erkenntnis1 die er hat1 in ihm tot und kalt bleibt1 wenn die ,mglichkeit eintritt1 da sie ein ,leben bekomme1 sondern jedwede notwendig sogleich eingreift in das ,leben1 sowie das ,leben derselben bedarf4 ,ich werde diese ,behauptung sogleich noch tiefer begrnden1 und dadurch den ganzen in dieser und der vorigen ,rede behandelten ,begriff erheben und einfgen in ein greres ,ganzes der ,erkenntnis1 welchem greren ,ganzen selber ich aus diesem ,begriffe ein neues ,licht und eine hhere ,klarheit geben werde1 nachdem ich nur vorher das wahre ,wesen der neuen ,erziehung1 deren allgemeine ,beschreibung ich soeben geschlossen habe1 bestimmt werde angegeben haben4 ,diese ,erziehung erscheint nun nicht mehr1 so wie im ,anfange unsrer heutigen ,rede1 blo als die ,kunst den ,zgling zu reiner ,sittlichkeit zu bilden1 sondern sie leuchtet vielmehr ein als die ,kunst1 den ganzen ,menschen durchaus und vollstndig zum ,menschen zu bilden4 ,hierzu gehren zwei ,hauptstcke1 zuerst in ,absicht der ,form1 da der wirkliche lebendige ,mensch1 bis in die ,wurzel seines ,lebens hinein1 keineswegs aber der bloe ,schatten und ,schemen eines ,menschen gebildet werde1 sodann in ,absicht des ,inhalts1 da alle notwendigen ,bestandteile des ,menschen ohne ,ausnahme und gleichmig ausgebildet werden4 ,diese ,bestandteile sind ,verstand und ,wille1 und die ,erziehung hat zu beabsichtigen die ,klarheit des ersten1 und die ,reinheit des zweiten4 ,zur ,klarheit des ersten aber sind zu erheben zwei ,hauptfragen3 zuerst was es sei1 das der reine ,wille eigentlich wolle1 und durch welche ,mittel dieses ,gewollte zu erreichen sei1 durch welches ,hauptstck die brigen dem ,zglinge beizubringenden ,erkenntnisse befat werden2 sodann1 was dieser reine ,wille in seinem ,grunde und ,wesen selber sei1 wodurch die ,religionserkenntnis befat wird4 ,die genannten ,stcke nun1 entwickelt bis zum ,eingreifen ins ,leben1 fordert die ,erziehung schlechtweg1 und gedenkt keinem das mindeste davon zu erlassen1 denn jeder soll eben ein ,mensch sein2 was jemand nun noch weiter werde1 und welche besondere ,gestalt die allgemeine ,menschheit in ihm annehme oder erhalte1 geht die allgemeine ,erziehung nichts an1 und liegt auerhalb ihres ,kreises4 -- ,ich gehe jetzt fort zu der versprochenen tieferen ,begrndung des ,satzes1 da im ,zglinge der neuen ,erziehung gar keine ,erkenntnis tot bleiben knne1 und zu dem ,zusammenhange1 in den ich alles ,gesagte erheben will1 vermittelst folgender ,stze4 #a4 ,es gibt zufolge des ,gesagten zwei durchaus verschiedene und vllig entgegengesetzte ,klassen unter den ,menschen in ,absicht ihrer ,bildung4 ,gleich zuvrderst ist alles1 was ,mensch ist1 und so auch diese beiden ,klassen darin1 da den mannigfaltigen ,aeuerungen ihres ,lebens ein ,trieb zugrunde liegt1 der in allem ,wechsel unverndert beharret1 und sich selbst gleich bleibt4 -- ,im ,vorbeigehen3 das ,sichverstehen dieses ,triebes und die ,uebersetzung desselben in ,begriffe erzeugt die ,welt1 und es gibt keine andre ,welt1 als diese auf diese ,weise in dem1 jedoch keineswegs freien1 sondern notwendigen ,gedanken sich erzeugende ,welt4 ,dieser1 immer in ein ,bewutsein zu bersetzende ,trieb1 worin somit abermals die beiden ,klassen einander gleich sind1 kann nun auf eine doppelte ,weise1 nach den zwei verschiedenen ,grundarten des ,bewutseins1 in dasselbe bersetzt werden1 und in dieser ,weise der ,uebersetzung und des sich ,selbstverstehens sind die beiden ,klassen verschieden4 ,die erste1 zu allererst der ,zeit nach sich entwickelnde ,grundart des ,bewutseins ist die des dunklen ,gefhls4 ,mit diesem ,gefhle wird am gewhnlichsten und in der ,regel der ,grundtrieb erfat als ,liebe des einzelnen zu sich selbst1 und zwar gibt das dunkle ,gefhl dieses ,selbst zunchst nur als ein solches1 das da leben will und wohl sein4 ,hieraus entsteht die sinnliche ,selbstsucht1 als wirklicher ,grundtrieb und entwickelnde ,kraft eines solchen1 in dieser ,uebersetzung seines ursprnglichen ,grundtriebes befangenen ,lebens4 ,solange der ,mensch fortfhrt1 also sich zu verstehen1 solange mu er selbstschtig handeln1 und kann nicht anders2 und diese ,selbstsucht ist das einzig beharrende1 sich gleichbleibende und sicher zu erwartende in dem unaufhrlichen ,wandel seines ,lebens4 ,als auergewhnliche ,ausnahme von der ,regel kann dieses dunkle ,gefhl auch das persnliche ,selbst berspringen und den ,grundtrieb erfassen1 als ein ,verlangen nach einer dunkel gefhlten andern ,ordnung der ,dinge4 ,hieraus entspringt das1 an andern ,orten von uns sattsam beschriebene ,leben1 das da1 erhaben ber die ,selbstsucht1 durch ,ideen1 die zwar dunkel sind1 aber dennoch ,ideen1 getrieben wird1 und in welchem die ,vernunft als ,instinkt waltet4 ,dieses ,erfassen des ,grundtriebes1 berhaupt nur im dunklen ,gefhle1 ist der ,grundzug der ersten ,klasse unter den ,menschen1 die nicht durch ,erziehung1 sondern durch sich selbst gebildet wird1 und welche ,klasse wiederum zwei ,unterarten in sich fat1 die durch einen unbegreiflichen1 der menschlichen ,kunst durchaus unzugnglichen ,grund geschieden werden4 ,die zweite ,grundart des ,bewutseins1 welche in der ,regel sich nicht von selbst entwickelt1 sondern in der ,gesellschaft sorgfltig gepflegt werden mu1 ist die klare ,erkenntnis4 ,wrde der ,grundtrieb der ,menschheit in diesem ,elemente erfat1 so wrde dies eine zweite1 von der ersten ganz verschiedene ,klasse von ,menschen geben4 ,eine solche1 die ,grundliebe selbst erfassende ,erkenntnis lt nun nicht1 wie eine andre ,erkenntnis dies wohl kann1 kalt und unteilnehmend1 sondern der ,gegenstand derselben wird geliebt ber alles1 da dieser ,gegenstand ja nur die ,deutung und ,uebersetzung unsrer ursprnglichen ,liebe selbst ist4 ,andre ,erkenntnis erfat ,fremdes1 und dieses bleibt fremd1 und lt kalt2 diese erfat den ,erkennenden selbst und seine ,liebe1 und diese liebt er4 ,unerachtet es nun bei beiden ,klassen dieselbe ursprngliche nur in andrer ,gestalt erscheinende ,liebe ist1 die sie treibt1 so kann man dennoch1 von jenem ,umstande absehend1 sagen1 da dort der ,mensch durch dunkle ,gefhle1 hier durch klare ,erkenntnis getrieben werde4 ,da nun eine solche klare ,erkenntnis unmittelbar antreibend werde im ,leben1 und man hierauf sicher zhlen knne1 hngt1 wie gesagt1 davon ab1 da es die wirkliche und wahre ,liebe des ,menschen sei1 die durch dieselbe gedeutet werde2 auch da ihm unmittelbar klar werde1 da es also sei1 und mit der ,deutung zugleich das ,gefhl jener ,liebe in ihm angeregt und von ihm empfunden werde2 da daher niemals die ,erkenntnis in ihm entwickelt werde1 ohne da zugleich die ,liebe es werde1 indem im entgegengesetzten ,falle er kalt bleiben wrde1 und niemals die ,liebe1 ohne da die ,erkenntnis zugleich es werde1 indem im ,gegenteile sein ,antrieb ein dunkles ,gefhl werden wrde2 da daher mit jedem ,schritte seiner ,bildung der ganze vereinigte ,mensch gebildet werde4 ,ein von der ,erziehung also als ein unteilbares ,ganzes immerfort behandelter ,mensch wird es auch fernerhin bleiben1 und jede ,erkenntnis wird ihm notwendig ,lebensantrieb werden4 #b4 ,indem auf diese ,weise statt des dunkeln ,gefhls die klare ,erkenntnis zu dem allerersten1 und zu der wahren ,grundlage und ,ausgangspunkte des ,lebens gemacht wird1 wird die ,selbstsucht ganz bergangen1 und um ihre ,entwicklung betrogen4 ,denn nur das dunkle ,gefhl gibt dem ,menschen sein ,selbst als ein genubedrftiges und schmerzscheuendes2 keineswegs aber gibt es ihm also der klare ,begriff1 sondern dieser zeigt es als ,glied einer sittlichen ,ordnung1 und es gibt eine ,liebe zu dieser ,ordnung1 welche bei der ,entwicklung des ,begriffs zugleich mit angezndet und entwickelt wird4 ,mit der ,selbstsucht bekommt diese ,erziehung gar nichts zu tun1 weil sie die ,wurzel derselben1 das dunkle ,gefhl1 durch ,klarheit erstickt2 sie bestreitet sie nicht1 ebensowenig als sie dieselbe entwickelt1 sie wei gar nicht von ihr4 ,wre es mglich1 da diese ,sucht spter dennoch sich regen sollte1 so wrde sie das ,herz schon angefllt finden von einer hhern ,liebe1 die ihr den ,platz versagt4 #c4 ,dieser ,grundtrieb des ,menschen nun1 wenn er in klare ,erkenntnis bersetzt wird1 geht nicht auf eine schon gegebene und vorhandene ,welt1 welche ja nur leidend genommen werden kann1 wie sie eben ist1 und in der eine zu ursprnglich schpferischer ,ttigkeit treibende ,liebe keinen ,wirkungskreis fr sich fnde2 sondern er geht1 zur ,erkenntnis gesteigert auf eine ,welt1 die da werden soll1 eine apriorische1 eine solche1 die da zuknftig ist1 und ewig fort zuknftig bleibt4 ,das aller ,erscheinung zugrunde liegende gttliche ,leben tritt darum niemals ein als ein bestehendes und gegebenes ,sein1 sondern als etwas1 das da werden soll1 und nachdem ein solches1 das da werden sollte1 geworden ist1 wird es abermals eintreten als ein werden sollendes in alle ,ewigkeit1 da daher jenes gttliche ,leben niemals eintritt in den ,tod des stehenden ,seins1 sondern immerfort bleibt in der ,form des fortflieenden ,lebens4 ,die unmittelbare ,erscheinung und ,offenbarung ,gottes ist die ,liebe2 erst die ,deutung dieser ,liebe durch die ,erkenntnis setzt ein ,sein1 und zwar ein solches1 das ewig fort nur werden soll1 und dieses1 als die einzige wahre ,welt1 inwiefern an einer ,welt berhaupt ,wahrheit ist4 ,dagegen ist die zweite gegebene und von uns als vorhanden vorgefundene ,welt nur der ,schatten und ,schemen1 aus welchem die ,erkenntnis ihrer ,deutung der ,liebe eine feste ,gestalt und einen sichtbaren ,leib erbaut2 diese zweite ,welt das ,mittel und die ,bedingung der ,anschaulichkeit der fr sich selbst unsichtbaren hhern ,welt4 ,nicht einmal in diese letztere hhere ,welt tritt ,gott unmittelbar ein1 sondern auch hier nur vermittelt durch die eine1 reine1 unwandelbare und gestaltlose ,liebe1 in welcher ,liebe allein er unmittelbar erscheint4 ,zu dieser ,liebe tritt hinzu die anschauende ,erkenntnis1 welche aus sich selber ein ,bild mitbringt1 in das sie den an sich unsichtbaren ,gegenstand der ,liebe kleidet2 widersprochen jedoch jedesmal von der ,liebe1 und darum fortgetrieben zu neuer ,gestaltung1 welcher abermals eben also widersprochen wird2 wodurch allein nun die ,liebe1 welche rein fr sich eins ist1 des ,fortflieens1 der ,unendlichkeit und der ,ewigkeit durchaus unfhig1 in dieser ,verschmelzung mit der ,anschauung auch ein ,ewiges und ,unendliches wird so wie diese4 ,das soeben erwhnte aus der ,erkenntnis selbst hergegebene ,bild -- fr sich allein und noch ohne ,anwendung auf die deutlich erkannte ,liebe dasselbe genommen -- ist die stehende und gegebene ,welt1 oder die ,natur4 ,der ,wahn1 da in diese ,natur ,gottes ,wesen auf irgendeine ,weise unmittelbar1 und anders1 als durch die angegebenen ,zwischenglieder vermittelt1 eintrete1 stammt aus ,finsternis im ,geiste und aus ,unheiligkeit im ,willen4 #d4 ,da nun das dunkle ,gefhl1 als ,auflsungsmittel der ,liebe in der ,regel ganz bersprungen und an die ,stelle desselben die klare ,erkenntnis als das gewhnliche ,auflsungsmittel gesetzt werde1 kann1 wie schon erinnert1 nur durch eine besonnene ,kunst der ,erziehung des ,menschen geschehen1 und ist bisher nicht also geschehen4 ,da nun1 wie wir gleichfalls ersehen haben1 auf die letzte ,weise eine von den bisherigen gewhnlichen ,menschen durchaus verschiedene ,menschenart eingefhrt und als die ,regel gesetzt wird1 so wrde durch eine solche ,erziehung allerdings eine ganz neue ,ordnung der ,dinge1 und eine neue ,schpfung beginnen4 ,zu dieser neuen ,gestalt wrde nun die ,menschheit sich selber durch sich selbst1 eben indem sie als gegenwrtiges ,geschlecht sich selbst als zuknftiges ,geschlecht erzieht1 erschaffen2 auf die ,weise1 wie sie allein dies kann1 durch die ,erkenntnis1 als das einzige gemeinschaftliche und frei mitzuteilende1 und das wahre1 die ,geisterwelt zur ,einheit verbindende ,licht und ,luft dieser ,welt4 ,bisher wurde die ,menschheit1 was sie eben wurde und werden konnte2 mit diesem ,werden durch das ,ohngefhr ist es vorbei2 denn da1 wo sie am allerweitesten sich entwickelt hat1 ist sie zu ,nichts geworden4 ,soll sie nicht bleiben in diesem ,nichts1 so mu sie von nun an zu allem1 was sie noch weiter werden soll1 sich selbst machen4 ,dies sei die eigentliche ,bestimmung des ,menschengeschlechts auf der ,erde1 sagte ich in den ,vorlesungen1 deren ,fortsetzung diese sind1 da es mit ,freiheit sich zu dem mache1 was es eigentlich ursprnglich ist4 ,dieses ,sichselbstmachen1 im allgemeinen mit ,besonnenheit und nach einer ,regel1 mu nun irgendwo und irgendwann im ,raum und in der ,zeit einmal anheben1 wodurch ein zweiter ,hauptabschnitt der freien und besonnenen ,entwicklung des ,menschengeschlechts an die ,stelle des ersten ,abschnitts einer nicht freien ,entwicklung treten wrde4 ,wir sind der ,meinung1 da1 in ,absicht der ,zeit1 diese ,zeit eben jetzt sei1 und da dermalen das ,geschlecht in der wahren ,mitte seines ,lebens auf der ,erde zwischen seinen beiden ,hauptepochen stehe2 in ,absicht des ,raums aber glauben wir1 da zu allernchst den ,deutschen es anzumuten sei1 die neue ,zeit1 vorangehend und vorbildend fr die brigen1 zu beginnen4 #e4 ,dennoch wird auch sogar diese ganz neue ,schpfung nicht durch einen ,sprung erfolgen aus dem ,vorhergehenden1 sondern sie ist die wahre natrliche ,fortsetzung und ,folge der bisherigen ,zeit1 ganz besonders unter den ,deutschen4 ,sichtbar1 und wie ich glaube1 allgemein zugestanden1 ging ja alles ,regen und ,streben der ,zeit darauf1 die dunklen ,gefhle zu verbannen und allein der ,klarheit und der ,erkenntnis die ,herrschaft zu verschaffen4 ,dieses ,streben ist auch insofern vollkommen gelungen1 da das bisherige ,nichts vollkommen enthllt ist4 ,keineswegs soll nun dieser ,trieb nach ,klarheit ausgerottet1 oder das dumpfe ,beruhen beim dunkeln ,gefhle wieder herrschend werden2 jener ,trieb soll nur noch weiter entwickelt und in hhere ,kreise eingefhrt werden1 also1 da nach der ,enthllung des ,nichts auch das ,etwas1 die bejahende und wirklich etwas setzende ,wahrheit1 ebenfalls offenbar werde4 ,die aus dem dunklen ,gefhle stammende ,welt des gegebenen und sich durch sich selbst machenden ,seins ist versunken1 und sie soll versunken bleiben2 dagegen soll die aus der ursprnglichen ,klarheit stammende ,welt des ewig fort aus dem ,geiste zu entbindenden ,seins aufstrahlen und anbrechen in ihrem ganzen ,glanze4 ,zwar drfte die ,weissagung eines neuen ,lebens in solchen ,formen der ,zeit sonderbar dnken1 und es drfte diese kaum den ,mut haben1 diese ,verheiung sich zuzueignen2 wenn sie lediglich auf den ungeheuern ,abstand ihrer herrschenden ,meinungen ber die soeben zur ,sprache gebrachten ,gegenstnde von dem1 was als ,grundstze der neuen ,zeit ausgesprochen worden1 sehen wollte4 ,ich will von der ,bildung1 welche jedoch1 als ein nicht gemein zu machendes ,vorrecht1 bisher in der ,regel nur die hhern ,stnde erhielten1 die von einer bersinnlichen ,welt ganz schwieg1 und lediglich einige ,geschicklichkeit fr die ,geschfte der sinnlichen zu bewirken strebte1 als von der offenbar schlechteren1 nicht reden1 sondern nur auf diejenige sehen1 welche ,volksbildung war und in einem gewissen sehr beschrnkten ,sinne auch ,nationalerziehung genannt werden knnte1 die ber eine bersinnliche ,welt nicht durchaus ,stillschweigen beobachtete4 ,welches waren die ,lehren dieser ,erziehung8 ,wenn wir als allererste ,voraussetzung der neuen ,erziehung aufstellen1 da in der ,wurzel des ,menschen ein reines ,wohlgefallen am ,guten sei und da dieses ,wohlgefallen so sehr entwickelt werden knne1 da es dem ,menschen unmglich werde1 das fr gut ,erkannte zu unterlassen1 und statt dessen das fr bs ,erkannte zu tun2 so hat dagegen die bisherige ,erziehung nicht blo angenommen1 sondern auch ihre ,zglinge von frher ,jugend an belehrt1 teils1 da dem ,menschen eine natrliche ,abneigung gegen ,gottes ,gebote beiwohne1 teils1 da es ihm schlechthin unmglich sei1 dieselben zu erfllen4 ,was lt von einer solchen ,belehrung1 wenn sie fr ernst genommen wird und ,glauben findet1 andres sich erwarten1 als da jeder einzelne sich in seine nun einmal nicht abzundernde ,natur ergebe1 nicht versuche zu leisten1 was ihm nun als einmal unmglich vorgestellt ist1 und nicht besser zu sein begehre1 denn er und alle brigen zu sein vermgen2 ja1 da er sich sogar die ihm angemutete ,niedertrchtigkeit gefallen lasse1 sich selbst in seiner radikalen ,sndhaftigkeit und ,schlechtigkeit anzuerkennen2 indem diese ,niedertrchtigkeit vor ,gott ihm als das einzige ,mittel vorgestellt wird1 mit demselben sich abzufinden2 und da er1 falls etwa eine solche ,behauptung1 wie die unsrige1 an sein ,ohr trifft1 nicht anders denken knne1 als da man blo einen schlechten ,scherz mit ihm treiben wolle1 indem er allgegenwrtig fhlt in seinem ,innern1 und mit den ,hnden greift1 da dieses nicht wahr1 sondern das ,gegenteil davon allein wahr sei8 ,wenn wir eine von allem gegebenen ,sein ganz unabhngige und vielmehr diesem ,sein selbst das ,gesetz gebende ,erkenntnis annehmen1 und in diese gleich vom ,anbeginn jedes menschliche ,kind eintauchen1 und es von nun an in dem ,gebiete derselben immerfort erhalten wollen1 wogegen wir die nur historisch zu erlernende ,beschaffenheit der ,dinge als eine geringfgige ,nebensache1 die von selbst sich ergibt1 betrachten3 so treten die reifsten ,frchte der bisherigen ,bildung uns entgegen und erinnern uns1 da es ja bekanntermaen gar keine apriorische ,erkenntnis gebe1 und da sie wohl wissen mchten1 wie man erkennen knne1 auer durch ,erfahrung4 ,und damit diese bersinnliche und apriorische ,welt auch sogar an derjenigen ,stelle sich nicht verrate1 wo es gar nicht zu vermeiden schien -- an der ,mglichkeit einer ,erkenntnis von ,gott1 und selbst an ,gott nicht die geistige ,selbstttigkeit sich erhebe1 sondern das leidende ,hingeben alles in allem bliebe1 hat gegen diese ,gefahr die bisherige ,menschenbildung das khne ,mittel gefunden1 das ,dasein ,gottes zu einem historischen ,faktum zu machen1 dessen ,wahrheit durch ein ,zeugenverhr ausgemittelt wird4 ,so verhlt es sich wohl freilich2 dennoch aber wolle das ,zeitalter darum nicht an sich selber verzagen4 ,denn diese und alle andre hnliche ,erscheinungen sind selber nichts ,selbstndiges1 sondern nur ,blten und ,frchte der wilden ,wurzel der alten ,zeit4 ,gebe nur das ,zeitalter sich ruhig hin der ,einimpfung einer neuen edlern und krftigern ,wurzel1 so wird die alte ersticken1 und die ,blten und ,frchte derselben1 denen aus jener keine weitere ,nahrung zugefgt wird1 werden von selbst verwelken und abfallen4 ,jetzt vermag es das ,zeitalter noch gar nicht1 unsern ,worten zu glauben1 und es ist notwendig1 da ihm dieselben vorkommen wie ,mrchen4 ,wir wollen auch diesen ,glauben nicht2 wir wollen nur ,raum zum ,schaffen und ,handeln4 ,nachmals wird es sehen1 und es wird glauben seinen eignen ,augen4 ,so wird z4 ,b4 jedermann1 der mit den ,erzeugungen der letzten ,zeit bekannt ist1 schon lngst bemerkt haben1 da hier abermals die ,stze und ,ansichten ausgesprochen werden1 welche die neuere deutsche ,philosophie seit ihrer ,entstehung gepredigt hat1 und wiederum gepredigt1 weil sie eben nichts weiter vermochte1 denn zu predigen4 ,da diese ,predigten fruchtlos verhallt sind in der leeren ,luft1 ist nun hinlnglich klar1 auch ist der ,grund klar1 warum sie also verhallen muten4 ,nur auf ,lebendiges wirkt ,lebendiges2 in dem wirklichen ,leben der ,zeit aber ist gar keine ,verwandtschaft zu dieser ,philosophie1 indem diese ,philosophie ihr ,wesen treibt in einem ,kreise1 der fr jene noch gar nicht aufgegangen1 und fr ,sinnenwerkzeuge1 die jener noch nicht erwachsen sind4 ,sie ist gar nicht zu ,hause in diesem ,zeitalter1 sondern sie ist ein ,vorgriff der ,zeit und ein schon im voraus fertiges ,lebenselement eines ,geschlechts1 das in demselben erst zum ,lichte erwachsen soll4 ,auf das gegenwrtige ,geschlecht mu sie ,verzicht tun2 damit sie aber bis dahin nicht mig sei1 so bernehme sie dermalen die ,aufgabe1 das ,geschlecht1 zu welchem sie gehrt1 sich zu bilden4 ,erst wie dies ihr nchstes ,geschft ihr klar geworden1 wird sie friedlich und freundlich zusammenleben knnen mit einem ,geschlechte1 das brigens ihr nicht gefllt4 ,die ,erziehung1 die wir bisher beschrieben haben1 ist zugleich die ,erziehung fr sie3 wiederum kann in einem gewissen ,sinn nur sie die ,erzieherin sein in dieser ,erziehung2 und so mute sie ihrer ,verstndlichkeit und ,annehmbarkeit zuvoreilen4 ,aber es wird die ,zeit kommen1 in der sie verstanden und mit ,freuden angenommen werden wird2 und darum wolle das ,zeitalter nicht an sich selbst verzagen4 ,hre dieses ,zeitalter ein ,gesicht eines alten ,sehers1 das auf eine wohl nicht weniger beklagenswerte ,lage berechnet war4 ,so sagt der ,seher am ,wasser ,chebar1 der ,trster der ,gefangenen nicht im eignen sondern im fremden ,lande3 ,des ,herrn ,hand kam ber mich und fhrte mich hinaus im ,geiste des ,herrn1 und stellte mich auf ein weit ,feld1 das voller ,gebeine lag1 und er fhrte mich allenthalben herum1 und siehe1 des ,gebeines lag sehr viel auf dem ,felde1 und siehe1 sie waren sehr verdorret4 ,und der ,herr sprach zu mir3 du ,menschenkind1 meinest du wohl1 da diese ,gebeine werden wieder lebendig werden8 ,und ich sprach3 ,herr1 das weiest nur du wohl4 ,und er sprach zu mir3 ,weissage von diesen ,gebeinen1 und sprich zu ihnen3 ihr verdorrten ,gebeine1 hret des ,herrn ,wort6 ,so spricht der ,herr von euch verdorrten ,gebeinen1 ich will euch durch ,flechsen und ,sehnen wieder verbinden1 und ,fleisch lassen ber euch wachsen2 und euch mit ,haut berziehen1 und will euch ,odem geben1 da ihr wieder lebendig werdet1 und ihr sollet erfahren1 da ich der ,herr sei4 ,und ich weissagte1 wie mir befohlen war1 und siehe1 da rauschte es1 als ich weissagte1 und regte sich1 und die ,gebeine fgten sich wieder aneinander1 ein jegliches an seinen ,ort1 und es wuchsen darauf ,adern und ,fleisch1 und er berzog sie mit ,haut2 noch aber war kein ,odem in ihnen4 ,und der ,herr sprach zu mir3 ,weissage zum ,winde1 du ,menschenkind1 und sprich zum ,winde3 so spricht der ,herr3 ,wind1 komm herzu aus den vier ,winden1 und blase an diese ,getteten1 da sie wieder lebendig werden4 ,und ich weissagte1 wie er mir befohlen hatte4 ,da kam ,odem in sie1 und sie wurden wieder lebendig1 und richteten sich auf ihre ,fe1 und ihrer war ein sehr groes ,heer4 ,lasset immer die ,bestandteile unsres hhern geistigen ,lebens ebenso ausgedorret1 und eben darum auch die ,bande unsrer ,nationaleinheit ebenso zerrissen1 und in wilder ,unordnung durcheinander zerstreut herumliegen1 wie die ,totengebeine des ,sehers2 lasset unter ,strmen1 ,regengssen und sengendem ,sonnenscheine mehrere ,jahrhunderte dieselben gebleicht und ausgedorrt haben3 -- der belebende ,odem der ,geisterwelt hat noch nicht aufgehrt zu wehen4 ,er wird auch unsers ,nationalkrpers erstorbene ,gebeine ergreifen und sie aneinanderfgen1 da sie herrlich dastehen in neuem und verklrtem ,leben4 ,vierte ,rede4 ,hauptverschiedenheit zwischen den deutschen und den brigen ,vlkern germanischer ,abkunft4 ,das in diesen ,reden vorgeschlagene ,bildungsmittel eines neuen ,menschengeschlechts msse zu allererst von ,deutschen an ,deutschen angewendet werden1 und es komme dasselbe ganz eigentlich und zunchst unsrer ,nation zu1 ist gesagt worden4 ,auch dieser ,satz bedarf eines ,beweises1 und wir werden auch hier1 so wie bisher1 anheben von dem hchsten und allgemeinsten1 zeigend1 was der ,deutsche an und fr sich1 unabhngig von dem ,schicksale1 das ihn dermalen betroffen hat1 in seinem ,grundzuge sei und von jeher gewesen sei1 seitdem er ist2 und darlegend1 da schon in diesem ,grundzuge die ,fhigkeit und ,empfnglichkeit einer solchen ,bildung1 ausschlieend vor allen andern europischen ,nationen1 liege4 ,der ,deutsche ist zuvrderst ein ,stamm der ,germanier berhaupt1 ber welche letztere hier hinreicht die ,bestimmung anzugeben1 da sie da waren1 die im alten ,europa errichtete gesellschaftliche ,ordnung mit der im alten ,asien aufbewahrten wahren ,religion zu vereinigen1 und so an und aus sich selbst eine neue ,zeit1 im ,gegensatze des untergegangenen ,altertums1 zu entwickeln4 ,ferner reicht es hin den ,deutschen insbesondere nur im ,gegensatze mit den andern neben ihm entstandenen germanischen ,vlkerstmmen zu bezeichnen2 indem andre neueuropische ,nationen1 als z4 ,b4 die von slawischer ,abstammung1 sich vor dem brigen ,europa noch nicht so klar entwickelt zu haben scheinen1 da eine bestimmte ,zeichnung von ihnen mglich sei1 andre aber von der gleichen germanischen ,abstammung1 von denen der zugleich anzufhrende ,hauptunterscheidungsgrund nicht gilt1 wie die ,skandinavier hier unbezweifelt fr ,deutsche genommen werden1 und unter allen den allgemeinen ,folgen unsrer ,betrachtung mit begriffen sind4 ,vor allem voraus aber ist der jetzt insbesondere anzustellenden ,betrachtung folgende ,bemerkung voranzusenden4 ,ich werde als ,grund des erfolgten ,unterschiedes in dem ursprnglich einen ,grundstamme eine ,begebenheit angeben1 die blo als ,begebenheit klar und unwidersprechlich vor aller ,augen liegt2 ich werde sodann einzelne ,erscheinungen dieses erfolgten ,unterschiedes aufstellen1 welche als bloe ,begebenheiten wohl ebenso einleuchtend drften gemacht werden knnen4 ,was aber die ,verknpfung der letztern1 als ,folgen mit dem ersten1 als ihrem ,grunde1 und die ,ableitung der ,folge aus dem ,grunde betrifft1 kann ich im allgemeinen nicht auf dieselbe ,klarheit und berzeugende ,kraft fr alle rechnen4 ,zwar spreche ich auch in dieser ,rcksicht nicht eben ganz neue und bisher unerhrte ,stze aus1 sondern es gibt unter uns viele einzelne1 die fr eine solche ,ansicht der ,sache entweder sehr gut vorbereitet1 oder auch wohl mit derselben schon vertraut sind4 ,unter der ,mehrheit aber sind ber den anzuregenden ,gegenstand ,begriffe im ,umlaufe1 die von den unsrigen sehr abweichen1 und welche zu berichtigen1 und alle1 von solchen die keinen gebten ,sinn fr ein ,ganzes haben1 aus einzelnen ,fllen beizubringenden ,einwrfe zu widerlegen1 die ,grenze unsrer ,zeit und unsres ,planes bei weitem berschreiten wrde4 ,den letztern mu ich mich begngen das in dieser ,rcksicht zu ,sagende1 das in meinem gesamten ,denken nicht so einzeln und abgerissen und nicht ohne ,begrndung bis in die ,tiefe des ,wissens dastehen drfte1 wie es hier sich gibt1 nur als ,gegenstand ihres weitern ,nachdenkens hinzulegen4 ,ganz bergehen durfte ich es1 noch abgerechnet die fr das ,ganze nicht zu erlassende ,grndlichkeit1 auch schon nicht in ,rcksicht der wichtigen ,folgen daraus1 die sich im sptern ,verlaufe unsrer ,reden ergeben werden1 und die ganz eigentlich zu unserm nchsten ,vorhaben gehren4 ,der zu allererst und unmittelbar der ,betrachtung sich darbietende ,unterschied zwischen den ,schicksalen der ,deutschen und der brigen aus derselben ,wurzel erzeugten ,stmme ist der1 da die ersten in den ursprnglichen ,wohnsitzen des ,stammvolks blieben1 die letzten in andre ,sitze auswanderten1 die ersten die ursprngliche ,sprache des ,stammvolks behielten und fortbildeten1 die letzten eine fremde ,sprache annahmen1 und dieselbe allmhlich nach ihrer ,weise umgestalteten4 ,aus dieser frhesten ,verschiedenheit mssen erst die sptern erfolgten1 z4 ,b4 da im ursprnglichen ,vaterlande1 angemessen germanischer ,ursitte1 ein ,staatenbund unter einem beschrnkten ,oberhaupte blieb1 in den fremden ,lndern mehr auf bisherige rmische ,weise die ,verfassung in ,monarchien berging1 und dergleichen erklrt werden1 keineswegs aber in umgekehrter ,ordnung4 ,von den angegebenen ,vernderungen ist nun die erste1 die ,vernderung der ,heimat1 ganz unbedeutend4 ,der ,mensch wird leicht unter jedem ,himmelsstriche einheimisch1 und die ,volkseigentmlichkeit1 weit entfernt durch den ,wohnort sehr verndert zu werden1 beherrscht vielmehr diesen1 und verndert ihn nach sich4 ,auch ist die ,verschiedenheit der ,natureinflsse in dem von ,germaniern bewohnten ,himmelsstriche nicht sehr gro4 ,ebensowenig wolle man auf den ,umstand ein ,gewicht legen1 da in den eroberten ,lndern die germanische ,abstammung mit den frhern ,bewohnern vermischt worden2 denn ,sieger und ,herrscher und ,bildner des aus der ,vermischung entstehenden neuen ,volkes waren doch nur die ,germanen4 ,ueberdies erfolgte dieselbe ,mischung1 die im ,auslande mit ,galliern1 ,kantabriern usw4 geschah1 im ,mutterlande mit ,slawen wohl nicht in geringerer ,ausdehnung2 so da es keinem der aus ,germaniern entstandenen ,vlker heutzutage leicht fallen drfte1 eine grere ,reinheit seiner ,abstammung vor den brigen darzutun4 ,bedeutender aber1 und wie ich dafrhalte1 einen vollkommenen ,gegensatz zwischen den ,deutschen und den brigen ,vlkern germanischer ,abkunft begrndend1 ist die zweite ,vernderung1 die der ,sprache2 und kommt es dabei1 welches ich gleich zu ,anfange bestimmt aussprechen will1 weder auf die besondere ,beschaffenheit derjenigen ,sprache an1 welche von diesem ,stamme beibehalten1 noch auf die der andern1 welche von jenem andern ,stamme angenommen wird1 sondern allein darauf1 da dort ,eignes behalten1 hier ,fremdes angenommen wird2 noch kommt es an auf die vorige ,abstammung derer1 die eine ursprngliche ,sprache fortsprechen1 sondern nur darauf1 da diese ,sprache ohne ,unterbrechung fortgesprochen werde1 indem weit mehr die ,menschen von der ,sprache gebildet werden1 denn die ,sprache von den ,menschen4 ,um die ,folgen eines solchen ,unterschiedes in der ,vlkererzeugung und die bestimmte ,art des ,gegensatzes in den ,nationalzgen1 die aus dieser ,verschiedenheit notwendig erfolgt1 klar zu machen1 soweit es hier mglich und ntig ist1 mu ich ,sie zu einer ,betrachtung ber das ,wesen der ,sprache berhaupt einladen4 ,die ,sprache berhaupt1 und besonders die ,bezeichnung der ,gegenstnde in derselben durch das ,lautwerden der ,sprachwerkzeuge hngt keineswegs von willkrlichen ,beschlssen und ,verabredungen ab1 sondern es gibt zufrderst ein ,grundgesetz1 nach welchem jedweder ,begriff in den menschlichen ,sprachwerkzeugen zu diesem und keinem andern ,laute wird4 ,so wie die ,gegenstnde sich in den ,sinnenwerkzeugen des einzelnen mit dieser bestimmten ,figur1 ,farbe usw4 abbilden1 so bilden sie sich im ,werkzeuge des gesellschaftlichen ,menschen1 in der ,sprache mit diesem bestimmten ,laute ab4 ,nicht eigentlich redet der ,mensch1 sondern in ihm redet die menschliche ,natur1 und verkndigt sich andern seinesgleichen4 ,und so mte man sagen3 die ,sprache ist eine einzige und durchaus notwendige4 ,nun mag zwar1 welches das zweite ist1 die ,sprache in dieser ihrer ,einheit fr den ,menschen schlechtweg als solchen1 niemals und nirgends hervorgebrochen sein1 sondern allenthalben weiter gendert und gebildet durch die ,wirkungen1 welche der ,himmelsstrich1 und hufigerer oder seltenerer ,gebrauch1 auf die ,sprachwerkzeuge und die ,aufeinanderfolge der beobachteten und bezeichneten ,gegenstnde auf die ,aufeinanderfolge der ,bezeichnung hatten4 ,jedoch findet auch hierin nicht ,willkr oder ,ohngefhr1 sondern strenges ,gesetz statt2 und es ist notwendig1 da in einem durch die erwhnten ,bedingungen also bestimmten ,sprachwerkzeuge nicht die eine und reine ,menschensprache1 sondern da eine ,abweichung davon1 und zwar1 da gerade diese bestimmte ,abweichung davon hervorbreche4 ,nenne man die unter denselben uern ,einflssen auf das ,sprachwerkzeug stehenden1 zusammenlebenden und in fortgesetzter ,mitteilung ihre ,sprache fortbildenden ,menschen ein ,volk1 so mu man sagen3 die ,sprache dieses ,volks ist notwendig so wie sie ist1 und nicht eigentlich dieses ,volk spricht seine ,erkenntnis aus1 sondern seine ,erkenntnis selbst spricht sich aus aus demselben4 ,bei allen im ,fortgange der ,sprache durch dieselben oben erwhnten ,umstnde erfolgten ,vernderungen bleibt1 ununterbrochen diese ,gesetzmigkeit2 und zwar fr alle1 die in ununterbrochener ,mitteilung bleiben1 und wo das von jedem einzelnen ausgesprochene ,neue an das ,gehr aller gelangt1 dieselbe eine ,gesetzmigkeit4 ,nach ,jahrtausenden1 und nach allen den ,vernderungen1 welche in ihnen die uere ,erscheinung der ,sprache dieses ,volks erfahren hat1 bleibt es immer dieselbe eine1 ursprnglich also ausbrechen mssende lebendige ,sprachkraft der ,natur1 die ununterbrochen durch alle ,bedingungen herabgeflossen ist und in jeder so werden mute1 wie sie ward1 am ,ende derselben so sein mute1 wie sie jetzt ist1 und in einiger ,zeit also sein wird1 wie sie sodann mssen wird4 ,die reinmenschliche ,sprache zusammengenommen zuvrderst mit dem ,organe des ,volks1 als sein erster ,laut ertnte1 was hieraus sich ergibt1 ferner zusammengenommen mit allen ,entwicklungen1 die dieser erste ,laut unter den gegebenen ,umstnden gewinnen mute1 gibt als letzte ,folge die gegenwrtige ,sprache des ,volks4 ,darum bleibt auch die ,sprache immer dieselbe ,sprache4 ,lasset immer nach einigen ,jahrhunderten die ,nachkommen die damalige ,sprache ihrer ,vorfahren nicht verstehen1 weil fr sie die ,uebergnge verloren gegangen sind2 dennoch gibt es vom ,anbeginn an einen stetigen ,uebergang1 ohne ,sprung1 immer unmerklich in der ,gegenwart1 und nur durch ,hinzufgung neuer ,uebergnge bemerklich gemacht1 und als ,sprung erscheinend4 ,niemals ist ein ,zeitpunkt eingetreten1 da die ,zeitgenossen aufgehrt htten sich zu verstehen1 indem ihr ewiger ,vermittler und ,dolmetscher die aus ihnen allen sprechende gemeinsame ,naturkraft immerfort war und blieb4 ,so verhlt es sich mit der ,sprache als ,bezeichnung der ,gegenstnde unmittelbar sinnlicher ,wahrnehmung1 und dieses ist alle menschliche ,sprache anfangs4 ,erhebt von dieser das ,volk sich zu ,erfassung des ,uebersinnlichen1 so vermag dieses ,uebersinnliche zur beliebigen ,wiederholung und zur ,vermeidung der ,verwirrung mit dem ,sinnlichen fr den ersten einzelnen1 und zur ,mitteilung und zweckmigen ,leitung fr andre1 zuvrderst nicht anders festgehalten zu werden1 denn also1 da ein ,selbst als ,werkzeug einer bersinnlichen ,welt bezeichnet1 und von demselben ,selbst1 als ,werkzeug der sinnlichen ,welt1 genau unterschieden werde -- eine ,seele1 ,gemt und dergleichen einem krperlichen ,leib entgegengesetzt werde4 ,ferner knnten die verschiedenen ,gegenstnde dieser bersinnlichen ,welt1 da sie insgesamt nur in jenem bersinnlichen ,werkzeuge erscheinen und fr dasselbe da sind1 in der ,sprache nur dadurch bezeichnet werden1 da gesagt werde1 ihr besonderes ,verhltnis zu ihrem ,werkzeuge sei also wie das ,verhltnis der und der bestimmten sinnlichen ,gegenstnde zum sinnlichen ,werkzeuge1 und das in diesem ,verhltnis ein besonderes ,uebersinnliches einem besondern ,sinnlichen gleichgesetzt1 und durch diese ,gleichsetzung sein ,ort im bersinnlichen ,werkzeuge durch die ,sprache angedeutet werde4 ,weiter vermag in diesem ,umkreise die ,sprache nichts2 sie gibt ein sinnliches ,bild des ,uebersinnlichen blo mit der ,bemerkung1 da es ein solches ,bild sei2 wer zur ,sache selbst kommen will1 mu nach der durch das ,bild ihm angegebenen ,regel sein eignes geistiges ,werkzeug in ,bewegung setzen4 -- ,im allgemeinen erhellet1 da diese sinnbildliche ,bezeichnung des ,uebersinnlichen jedesmal nach der ,stufe der ,entwicklung des sinnlichen ,erkenntnisvermgens unter dem gegebenen ,volke sich richten msse2 da daher der ,anfang und ,fortgang dieser sinnbildlichen ,bezeichnung in verschiedenen ,sprachen sehr verschieden ausfallen werde1 nach der ,verschiedenheit des ,verhltnisses1 das zwischen der sinnlichen und geistigen ,ausbildung des ,volkes1 das eine ,sprache redet1 stattgefunden und fortwhrend stattfindet4 ,wir beleben zuvrderst diese in sich klare ,bemerkung durch ein ,beispiel4 ,etwas1 das zufolge der in der vorigen ,rede erklrten ,erfassung des ,grundtriebes nicht erst durch das dunkle ,gefhl1 sondern sogleich durch klare ,erkenntnis entsteht1 dergleichen jedesmal ein bersinnlicher ,gegenstand ist1 heit mit einem griechischen1 auch in der deutschen ,sprache hufig gebrauchten ,worte1 eine ,idee1 und dieses ,wort gibt genau dasselbe ,sinnbild1 was in der deutschen das ,wort ,gesicht1 wie dieses in folgenden ,wendungen der lutherschen ,bibelbersetzung3 ihr werdet ,gesichte sehen1 ihr werdet ,trume haben1 vorkommt4 ,idee oder ,gesicht in sinnlicher ,bedeutung wre etwas1 das nur durch das ,auge des ,leibes1 keineswegs aber durch einen andern ,sinn1 etwa der ,betastung1 des ,gehrs usw4 erfat werden knnte1 so wie etwa ein ,regenbogen1 oder die ,gestalten1 welche im ,traume vor uns vorbergehen4 ,dasselbe in bersinnlicher ,bedeutung hiee zuvrderst1 zufolge des ,umkreises1 in dem das ,wort gelten soll1 etwas1 das gar nicht durch den ,leib1 sondern nur durch den ,geist erfat wird1 sodann1 das auch nicht durch das dunkle ,gefhl des ,geistes1 wie manches andre1 sondern allein durch das ,auge desselben1 die klare ,erkenntnis1 erfat werden kann4 ,wollte man nun etwa ferner annehmen1 da den ,griechen bei dieser sinnbildlichen ,bezeichnung allerdings der ,regenbogen und die ,erscheinungen der ,art zum ,grunde gelegen1 so mte man gestehen1 da ihre sinnliche ,erkenntnis schon vorher sich zur ,bemerkung des ,unterschiedes zwischen den ,dingen1 da einige sich allen oder mehreren ,sinnen1 einige sich blo dem ,auge offenbaren1 erhoben haben msse1 und da auerdem sie den entwickelten ,begriff1 wenn er ihnen klar geworden wre1 nicht also1 sondern anders htten bezeichnen mssen4 ,es wrde sodann auch ihr ,vorzug in geistiger ,klarheit erhellen etwa vor einem andern ,volke1 das den ,unterschied zwischen ,sinnlichem und ,uebersinnlichem nicht durch ein aus dem besonnenen ,zustande des ,wachens hergenommenes ,sinnbild habe bezeichnen knnen1 sondern zum ,traume seine ,zuflucht genommen1 um ein ,bild fr eine andre ,welt zu finden2 zugleich wrde einleuchten1 da dieser ,unterschied nicht etwa durch die grere oder geringere ,strke des ,sinns frs ,uebersinnliche in den beiden ,vlkern1 sondern da er lediglich durch die ,verschiedenheit ihrer sinnlichen ,klarheit1 damals1 als sie ,uebersinnliches bezeichnen wollten1 begrndet sei4 ,so richtet alle ,bezeichnung des ,uebersinnlichen sich nach dem ,umfange und der ,klarheit der sinnlichen ,erkenntnis desjenigen1 der da bezeichnet4 ,das ,sinnbild ist ihm klar1 und drckt ihm das ,verhltnis des ,begriffenen zum geistigen ,werkzeuge vollkommen verstndlich aus1 denn dieses ,verhltnis wird ihm erklrt durch ein andres unmittelbar lebendiges ,verhltnis zu seinem sinnlichen ,werkzeuge4 ,diese also entstandene neue ,bezeichnung1 mit aller der neuen ,klarheit1 die durch diesen erweiterten ,gebrauch des ,zeichens die sinnliche ,erkenntnis selber bekommt1 wird nun niedergelegt in der ,sprache2 und die mgliche knftige bersinnliche ,erkenntnis wird nun nach ihrem ,verhltnisse zu der ganzen in der gesamten ,sprache niedergelegten bersinnlichen und sinnlichen ,erkenntnis bezeichnet2 und so geht es ununterbrochen fort2 und so wird denn die unmittelbare ,klarheit und ,verstndlichkeit der ,sinnbilder niemals abgebrochen1 sondern sie bleibt ein stetiger ,flu4 -- ,ferner1 da die ,sprache nicht durch ,willkr vermittelt1 sondern als unmittelbare ,naturkraft aus dem verstndigen ,leben ausbricht1 so hat eine ohne ,abbruch nach diesem ,gesetze fortentwickelte ,sprache auch die ,kraft1 unmittelbar einzugreifen in das ,leben und dasselbe anzuregen4 ,wie die unmittelbar gegenwrtigen ,dinge den ,menschen bewegen1 so mssen auch die ,worte einer solchen ,sprache den bewegen1 der sie versteht1 denn auch sie sind ,dinge1 keineswegs willkrliches ,machwerk4 ,so zunchst im ,sinnlichen4 ,nicht anders jedoch auch im ,uebersinnlichen4 ,denn obwohl in ,beziehung auf das letztere der stetige ,fortgang der ,naturbeobachtung durch freie ,besinnung und ,nachdenken unterbrochen wird1 und hier gleichsam der unbildliche ,gott eintritt1 so versetzt dennoch die ,bezeichnung durch die ,sprache das ,unbildliche auf der ,stelle in den stetigen ,zusammenhang des ,bildlichen zurck2 und so bleibt auch in dieser ,rcksicht der stetige ,fortgang der zuerst als ,naturkraft ausgesprochenen ,sprache ununterbrochen1 und es tritt in den ,flu der ,bezeichnung keine ,willkr ein4 ,es kann darum auch dem bersinnlichen ,teile einer also stetig fortentwickelten ,sprache seine ,leben anregende ,kraft auf den1 der nur sein geistiges ,werkzeug in ,bewegung setzt1 nicht entgehen4 ,die ,worte einer solchen ,sprache in allen ihren ,teilen sind ,leben und schaffen ,leben4 -- ,machen wir auch in ,rcksicht der ,entwicklung der ,sprache fr das ,uebersinnliche die ,voraussetzung1 da das ,volk dieser ,sprache in ununterbrochener ,mitteilung geblieben1 und da1 was einer gedacht und ausgesprochen1 bald an alle gekommen1 so gilt1 was bisher im allgemeinen gesagt worden1 fr alle1 die diese ,sprache reden4 ,allen1 die nur denken wollen1 ist das in der ,sprache niedergelegte ,sinnbild klar2 allen1 die da wirklich denken1 ist es lebendig und anregend ihr ,leben4 ,so verhlt es sich1 sage ich1 mit einer ,sprache1 die von dem ersten ,laute an1 der in demselben ,volke ausbrach1 ununterbrochen aus dem wirklichen gemeinsamen ,leben dieses ,volkes sich entwickelt hat1 und in die niemals ein ,bestandteil gekommen1 der nicht eine wirklich erlebte ,anschauung dieses ,volks und eine mit allen brigen ,anschauungen desselben ,volks im allseitig eingreifenden ,zusammenhange stehende ,anschauung ausdrckte4 ,lasset dem ,stammvolke dieser ,sprache noch so viele einzelne andern ,stammes und andrer ,sprache einverleibt werden2 wenn es diesen nur nicht verstattet wird1 den ,umkreis ihrer ,anschauungen zu dem ,standpunkte1 von welchem von nun an die ,sprache sich fortentwickle1 zu erheben1 so bleiben diese stumm in der ,gemeinde und ohne ,einflu auf die ,sprache1 so lange1 bis sie selbst in den ,umkreis der ,anschauung des ,stammvolks hineingekommen sind1 und so bilden nicht sie die ,sprache1 sondern die ,sprache bildet sie4 ,ganz das ,gegenteil aber von allem bisher ,gesagten erfolgt alsdann1 wenn ein ,volk mit ,aufgebung seiner eignen ,sprache eine fremde1 fr bersinnliche ,bezeichnung schon sehr gebildete annimmt2 und zwar nicht also1 da es sich der ,einwirkung dieser fremden ,sprache ganz frei hingebe1 und sich bescheide sprachlos zu bleiben1 so lange1 bis es in den ,kreis der ,anschauungen dieser fremden ,sprache hineingekommen2 sondern also1 da es seinen eignen ,anschauungskreis der ,sprache aufdringe1 und diese1 von dem ,standpunkte aus1 wo sie dieselbe fanden1 von nun an in diesem ,anschauungskreise sich fortbewegen msse4 ,in ,absicht des sinnlichen ,teils der ,sprache zwar ist diese ,begebenheit ohne ,folgen4 ,in jedem ,volke mssen ja ohnedies die ,kinder diesen ,teil der ,sprache1 gleich als ob die ,zeichen willkrlich wren1 lernen und so die ganze frhere ,sprachentwicklung der ,nation hierin nachholen2 jedes ,zeichen aber in diesem sinnlichen ,umkreise kann durch die unmittelbare ,ansicht oder ,berhrung des ,bezeichneten vollkommen klargemacht werden4 ,hchstens wrde daraus folgen1 da das erste ,geschlecht eines solchen seine ,sprache ndernden ,volkes als ,mnner wieder in die ,kinderjahre zurckzugehen gentigt gewesen2 mit den ,nachgebornen aber und an den knftigen ,geschlechtern war alles wieder in der alten ,ordnung4 ,dagegen ist diese ,vernderung von den bedeutendsten ,folgen in ,rcksicht des bersinnlichen ,teils der ,sprache4 ,dieser hat zwar fr die ersten ,eigentmer der ,sprache sich gemacht auf die bisher beschriebene ,weise2 fr die sptern ,eroberer derselben aber enthlt das ,sinnbild eine ,vergleichung mit einer sinnlichen ,anschauung1 die sie entweder schon lngst1 ohne die beiliegende geistige ,ausbildung1 bersprungen haben1 oder die sie dermalen noch nicht gehabt haben1 auch wohl niemals haben knnen4 ,das ,hchste1 was sie hierbei tun knnen1 ist1 da sie das ,sinnbild und die geistige ,bedeutung derselben sich erklren lassen1 wodurch sie die flache und tote ,geschichte einer fremden ,bildung1 keineswegs aber eigne ,bildung erhalten und ,bilder bekommen1 die fr sie weder unmittelbar klar1 noch auch lebenanregend sind1 sondern vllig also willkrlich erscheinen mssen1 wie der sinnliche ,teil der ,sprache4 ,fr sie ist nun1 durch diesen ,eintritt der bloen ,geschichte als ,erklrerin1 die ,sprache in ,absicht des ganzen ,umkreises ihrer ,sinnbildlichkeit tot1 abgeschlossen und ihr stetiger ,fortflu abgebrochen2 und obwohl ber diesen ,umkreis hinaus sie nach ihrer ,weise1 und inwiefern dies von einem solchen ,ausgangspunkte aus mglich ist1 diese ,sprache wieder lebendig fortbilden mgen2 so bleibt doch jener ,bestandteil die ,scheidewand1 an welcher der ursprngliche ,ausgang der ,sprache1 als eine ,naturkraft1 aus dem ,leben und die ,rckkehr der wirklichen ,sprache in das ,leben1 ohne ,ausnahme sich bricht4 ,obwohl eine solche ,sprache auf der ,oberflche durch den ,wind des ,lebens bewegt werden1 und so den ,schein eines ,lebens von sich geben mag1 so hat sie doch tiefer einen toten ,bestandteil1 und ist durch den ,eintritt des neuen ,anschauungskreises und die ,abbrechung des alten abgeschnitten von der lebendigen ,wurzel4 ,wir beleben das soeben ,gesagte durch ein ,beispiel2 indem wir zum ,behuf dieses ,beispiels noch beilufig die ,bemerkung machen1 da eine solche im ,grunde tote und unverstndliche ,sprache sich auch sehr leicht verdrehen und zu allen ,beschnigungen des menschlichen ,verderbens mibrauchen lt1 was in einer niemals erstorbenen nicht also mglich ist4 ,ich bediene mich als solchen ,beispiels der drei berchtigten ,worte1 ,humanitt1 ,popularitt1 ,liberalitt4 ,diese ,worte1 vor dem ,deutschen1 der keine andre ,sprache gelernt hat1 ausgesprochen1 sind ihm ein vllig leerer ,schall1 der an nichts ihm schon ,bekanntes durch ,verwandtschaft des ,lautes erinnert und so aus dem ,kreise seiner ,anschauung und aller mglichen ,anschauung ihn vollkommen herausreit4 ,reizt nun doch etwa das unbekannte ,wort durch seinen fremden vornehmen und wohltnenden ,klang seine ,aufmerksamkeit1 und denkt er1 was so hoch tne1 msse auch etwas ,hohes bedeuten2 so mu er sich diese ,bedeutung ganz von vornherein und als etwas ihm ganz ,neues erklren lassen und kann dieser ,erklrung eben nur blind glauben und wird so stillschweigend gewhnt1 etwas fr wirklich daseiend und wrdig anzuerkennen1 das er1 sich selbst berlassen1 vielleicht niemals des ,erwhnens wert gefunden htte4 ,man glaube nicht1 da es sich mit den neulateinischen ,vlkern1 welche jene ,worte vermeintlich als ,worte ihrer ,muttersprache aussprechen1 viel anders verhalte4 ,ohne gelehrte ,ergrndung des ,altertums und seiner wirklichen ,sprache verstehen sie die ,wurzeln dieser ,wrter ebensowenig1 als der ,deutsche4 ,htte man nun etwa dem ,deutschen statt des ,wortes ,humanitt das ,wort ,menschlichkeit1 wie jenes wrtlich bersetzt werden mu1 ausgesprochen1 so htte er uns ohne weitere historische ,erklrung verstanden2 aber er htte gesagt3 da ist man nicht eben viel1 wenn man ein ,mensch ist und kein wildes ,tier4 ,also aber1 wie wohl nie ein ,rmer gesagt htte1 wrde der ,deutsche sagen1 deswegen1 weil die ,menschheit berhaupt in seiner ,sprache nur ein sinnlicher ,begriff geblieben1 niemals aber wie bei den ,rmern zum ,sinnbilde eines bersinnlichen geworden2 indem unsre ,vorfahren vielleicht lange vorher die einzelnen menschlichen ,tugenden bemerkt1 und sinnbildlich in der ,sprache bezeichnet1 ehe sie darauf gefallen1 dieselben in einem ,einheitsbegriffe1 und zwar als ,gegensatz mit der tierischen ,natur1 zusammenzufassen1 welches denn auch unsern ,vorfahren den ,rmern gegenber zu gar keinem ,tadel gereicht4 ,wer nun den ,deutschen dennoch dieses fremde und rmische ,sinnbild knstlich in die ,sprache spielen wollte1 der wrde ihre sittliche ,denkart offenbar herunterstimmen1 indem er ihnen als etwas ,vorzgliches und ,lobenswrdiges hingbe1 was in der fremden ,sprache auch wohl ein solches sein mag1 was er aber1 nach der austilgbaren ,natur seiner ,nationaleinbildungskraft nur fat1 als das ,bekannte1 das gar nicht zu erfassen ist4 ,es liee sich vielleicht durch eine nhere ,untersuchung dartun1 da dergleichen ,herabstimmungen der frhern sittlichen ,denkart durch unpassende und fremde ,sinnbilder den germanischen ,stmmen1 die die rmische ,sprache annahmen1 schon zu ,anfange begegnet3 doch wird hier auf diesen ,umstand nicht gerade das grte ,gewicht gelegt4 ,wrde ich ferner dem ,deutschen statt der ,wrter ,popularitt und ,liberalitt die ,ausdrcke ,haschen nach ,gunst beim groen ,haufen1 und ,entfernung vom ,sklavensinn1 wie jene wrtlich bersetzt werden mssen1 sagen1 so bekme derselbe zuvrderst nicht einmal ein klares und lebhaftes sinnliches ,bild1 dergleichen der frhere ,rmer allerdings bekam4 ,dieser sah alle ,tage die schmiegsame ,hflichkeit des ehrgeizigen ,kandidaten gegen alle ,welt1 so wie die ,ausbrche des ,sklavensinns vor ,augen1 und jene ,worte bildeten sie ihm wieder lebendig vor4 ,durch die ,vernderung der ,regierungsform und die ,einfhrung des ,christentums waren schon dem sptern ,rmer diese ,schauspiele entrissen2 wie denn berhaupt diesem1 besonders durch das fremdartige ,christentum1 das er weder abzuwehren1 noch sich einzuverleiben vermochte1 die eigne ,sprache guten ,teils abzusterben anfing im eignen ,munde4 ,wie htte diese1 schon in der eignen ,heimat halbtote ,sprache1 lebendig berliefert werden knnen an ein fremdes ,volk8 ,wie sollte sie es jetzt knnen an uns ,deutsche8 ,was ferner das in jenen beiden ,ausdrcken liegende ,sinnbild eines geistigen betrifft1 so liegt in der ,popularitt schon ursprnglich eine ,schlechtigkeit1 die durch das ,verderben der ,nation und ihrer ,verfassung in ihrem ,munde zur ,tugend verdreht wurde4 ,der ,deutsche geht in diese ,verdrehung1 sowie sie ihm nur in seiner eignen ,sprache dargeboten wird1 nimmer ein4 ,zur ,uebersetzung der ,liberalitt aber dadurch1 da ein ,mensch keine ,sklavenseele1 oder1 wenn es in die neue ,sitte eingefhrt wird1 keine ,lakaiendenkart habe1 antwortet er abermals1 da auch dies sehr wenig gesagt heie4 ,nun hat man aber noch ferner in diese1 schon in ihrer reinen ,gestalt bei den ,rmern auf einer tiefen ,stufe der sittlichen ,bildung entstandenen1 oder geradezu eine ,schlechtigkeit bezeichnenden ,sinnbilder in der ,fortentwicklung der neulateinischen ,sprachen den ,begriff von ,mangel an ,ernst ber die gesellschaftlichen ,verhltnisse1 den des ,sichwegwerfens1 den der gemtlosen ,lockerheit1 hineingespielt und dieselben auch in die deutsche ,sprache gebracht1 um durch das ,ansehen des ,altertums und des ,auslandes1 ganz in der ,stille und ohne da jemand so recht deutlich merke1 wovon die ,rede sei1 die letztgenannten ,dinge auch unter uns in ,ansehen zu bringen4 ,dies ist von jeher der ,zweck und der ,erfolg aller ,einmischung gewesen2 zuvrderst aus der unmittelbaren ,verstndlichkeit und ,bestimmtheit1 die jede ursprngliche ,sprache bei sich fhrt1 den ,hrer in ,dunkel und ,unverstndlichkeit einzuhllen2 darauf an den dadurch erregten blinden ,glauben desselben sich mit der nun ntig gewordenen ,erklrung zu wenden1 in dieser endlich ,laster und ,tugend so durcheinander zu rhren1 da es kein leichtes ,geschft ist1 dieselben wieder zu sondern4 ,htte man das1 was jene drei auslndischen ,worte eigentlich wollen mssen1 wenn sie berhaupt etwas wollen1 dem ,deutschen in seinen ,worten1 und in seinem sinnbildlichen ,kreise also ausgesprochen3 ,menschenfreundlichkeit1 ,leutseligkeit1 ,edelmut1 so htte er uns verstanden2 die genannten ,schlechtigkeiten aber htten sich niemals in jene ,bezeichnungen einschieben lassen4 ,im ,umfange deutscher ,rede entsteht eine solche ,einhllung in ,unverstndlichkeit und ,dunkel1 entweder aus ,ungeschicktheit1 oder aus bser ,tcke2 sie ist zu vermeiden1 und die ,uebersetzung in rechtes wahres ,deutsch liegt als stets fertiges ,hilfsmittel bereit4 ,in den neulateinischen ,sprachen aber ist diese ,unverstndlichkeit natrlich und ursprnglich1 und sie ist durch gar kein ,mittel zu vermeiden1 indem diese berhaupt nicht im ,besitze irgendeiner lebendigen ,sprache1 woran sie die tote prfen knnten1 sich befinden1 und die ,sache genau genommen1 eine ,muttersprache gar nicht haben4 ,das an diesem einzelnen ,beispiele ,dargelegte1 was gar leicht durch den ganzen ,umkreis der ,sprache sich wrde hindurch fhren lassen1 und allenthalben also sich wieder finden wrde1 soll ,ihnen das bis hierher ,gesagte so klar machen1 als es hier werden kann4 ,es ist vom bersinnlichen ,teile der ,sprache die ,rede1 vom sinnlichen zunchst und unmittelbar gar nicht4 ,dieser bersinnliche ,teil ist in einer immerfort lebendig gebliebenen ,sprache sinnbildlich1 zusammenfassend bei jedem ,schritte das ,ganze des sinnlichen und geistigen1 in der ,sprache niedergelegten ,lebens der ,nation in vollendeter ,einheit1 um einen1 ebenfalls nicht willkrlichen1 sondern aus dem ganzen bisherigen ,leben der ,nation notwendig hervorgehenden ,begriff zu bezeichnen1 aus welchem1 und seiner ,bezeichnung1 ein scharfes ,auge die ganze ,bildungsgeschichte der ,nation rckwrtsschreitend wieder mte herstellen knnen4 ,in einer toten ,sprache aber1 in der dieser ,teil1 als sie noch lebte1 dasselbige war1 wird er durch die ,erttung zu einer zerrissenen ,sammlung willkrlicher1 und durchaus nicht weiter zu erklrender ,zeichen ebenso willkrlicher ,begriffe1 wo mit beiden sich nichts weiter anfangen lt1 als da man sie eben lerne4 ,somit ist unsre nchste ,aufgabe1 den unterscheidenden ,grundzug des ,deutschen vor den andern ,vlkern germanischer ,abkunft zu finden1 gelst4 ,die ,verschiedenheit ist sogleich bei der ersten ,trennung des gemeinschaftlichen ,stamms entstanden1 und besteht darin1 da der ,deutsche eine bis zu ihrem ersten ,ausstrmen aus der ,naturkraft lebendige ,sprache redet1 die brigen germanischen ,stmme eine nur auf der ,oberflche sich regende1 in der ,wurzel aber tote ,sprache4 ,allein in diesen ,umstand1 in die ,lebendigkeit und in den ,tod1 setzen wir den ,unterschied2 keineswegs aber lassen wir uns ein auf den brigen innern ,wert der deutschen ,sprache4 ,zwischen ,leben und ,tod findet gar keine ,vergleichung statt1 und das erste hat vor dem letzten unendlichen ,wert2 darum sind alle unmittelbare ,vergleichungen der deutschen und der neulateinischen ,sprachen durchaus nichtig1 und sind gezwungen von ,dingen zu reden1 die der ,rede nicht wert sind4 ,sollte vom innern ,werte der deutschen ,sprache die ,rede entstehen1 so mte wenigstens eine von gleichem ,range1 eine ebenfalls ursprngliche1 als etwa die griechische1 den ,kampfplatz betreten2 unser gegenwrtiger ,zweck aber liegt tief unter einer solchen ,vergleichung4 ,welchen unermelichen ,einflu auf die ganze menschliche ,entwicklung eines ,volks die ,beschaffenheit seiner ,sprache haben mge1 die ,sprache1 welche den einzelnen bis in die geheimste ,tiefe seines ,gemts bei ,denken und ,wollen begleitet1 und beschrnkt oder beflgelt1 welche die gesamte ,menschenmenge1 die dieselbe redet1 auf ihrem ,gebiete zu einem einzigen gemeinsamen ,verstande verknpft1 welche der wahre gegenseitige ,durchstrmungspunkt der ,sinnenwelt und der der ,geister ist1 und die ,enden dieser beiden also ineinander verschmilzt1 da gar nicht zu sagen ist1 zu welcher von beiden sie selber gehre2 wie verschieden die ,folge dieses ,einflusses ausfallen mge1 da1 wo das ,verhltnis ist1 wie ,leben und ,tod1 lt sich im allgemeinen erraten4 ,zunchst bietet sich dar1 da der ,deutsche ein ,mittel hat seine lebendige ,sprache durch ,vergleichung mit der abgeschlossenen rmischen ,sprache1 die von der seinigen im ,fortgange der ,sinnbildlichkeit gar sehr abweicht1 noch tiefer zu ergrnden1 wie hinwiederum jene auf demselben ,wege klarer zu verstehen1 welches dem ,neulateiner1 der im ,grunde in dem ,umkreise derselben einen ,sprache gefangen bleibt1 nicht also mglich ist2 da der ,deutsche1 indem er die rmische ,stammsprache lernt1 die abgestammten gewissermaen zugleich mit erhlt1 und falls er etwa die erste grndlicher lernen sollte1 denn der ,auslnder1 welches er aus dem angefhrten ,grunde gar wohl vermag1 er zugleich auch dieses ,auslnders eigne ,sprachen weit grndlicher verstehen und weit eigentmlicher besitzen lernt1 denn jener selbst1 der sie redet2 da daher der ,deutsche1 wenn er sich nur aller seiner ,vorteile bedient1 den ,auslnder immerfort bersehen und ihn vollkommen1 sogar besser denn er sich selbst1 verstehen1 und ihn nach seiner ganzen ,ausdehnung bersetzen kann2 dagegen der ,auslnder ohne eine hchst mhsame ,erlernung der deutschen ,sprache den wahren ,deutschen niemals verstehen kann1 und das echt ,deutsche ohne ,zweifel unbersetzt lassen wird4 ,was in diesen ,sprachen man nur vom ,auslnder selbst lernen kann1 sind meistens aus ,langeweile und ,grille entstandene neue ,moden des ,sprechens1 und man ist sehr bescheiden1 wenn man auf diese ,belehrungen eingeht4 ,meistens wrde man statt dessen ihnen zeigen knnen1 wie sie der ,stammsprache und ihrem ,verwandlungsgesetze gemig sprechen sollten1 und da die neue ,mode nichts tauge1 und gegen die althergebrachte gute ,sitte verstoe4 -- ,jener ,reichtum an ,folgen berhaupt1 so wie die besondere zuletzt erwhnte ,folge ergeben sich1 wie gesagt1 von selbst4 ,unsre ,absicht aber ist es1 diese ,folgen insgesamt im ganzen nach ihrem ,einheitsbande und aus der ,tiefe zu erfassen1 um dadurch eine grndliche ,schilderung des ,deutschen im ,gegensatze mit den brigen germanischen ,stmmen zu geben4 ,ich gebe diese ,folgen vorlufig in der ,krze also an3 #a4 ,beim ,volke der lebendigen ,sprache greift die ,geistesbildung ein ins ,leben2 beim ,gegenteile geht geistige ,bildung und ,leben jedes seinen ,gang fr sich fort4 #b4 ,aus demselben ,grunde ist es einem ,volke der ersten ,art mit aller ,geistesbildung rechter eigentlicher ,ernst1 und es will1 da dieselbe ins ,leben eingreife2 dagegen einem von der letztern ,art diese vielmehr ein genialisches ,spiel ist1 mit dem sie nichts weiter wollen4 ,die letztern haben ,geist2 die erstern haben zum ,geiste auch noch ,gemt4 #c4 ,was aus dem zweiten folgt3 die erstern haben redlichen ,flei und ,ernst in allen ,dingen und sind mhsam1 dagegen die letztern sich im ,geleite ihrer glcklichen ,natur gehen lassen4 #d4 ,was aus allem zusammen folgt3 ,in einer ,nation von der ersten ,art ist das groe ,volk bildsam1 und die ,bildner einer solchen erproben ihre ,entdeckungen an dem ,volke1 und wollen auf dieses einflieen2 dagegen in einer ,nation von der zweiten ,art die gebildeten ,stnde vom ,volke sich scheiden1 und des letztern nicht weiter1 denn als eines blinden ,werkzeugs ihrer ,plne achten4 ,die weitere ,errterung dieser angegebenen ,merkmale behalte ich der folgenden ,rede vor4 ,fnfte ,rede4 ,folgen aus der aufgestellten ,verschiedenheit4 ,zum ,behuf einer ,schilderung der ,eigentmlichkeit der ,deutschen ist der ,grundunterschied zwischen diesen und den andern ,vlkern germanischer ,abkunft angegeben worden1 da die ersteren in dem ununterbrochenen ,fortflusse einer aus wirklichem ,leben sich fortentwickelnden ,sprache geblieben1 die letztern aber eine ihnen fremde ,sprache angenommen1 die unter ihrem ,einflusse erttet worden4 ,wir haben zu ,ende der vorigen ,rede andre ,erscheinungen an diesen also verschiedenen ,volksstmmen angegeben1 welche aus jenem ,grundunterschiede notwendig erfolgen muten2 und werden heute diese ,erscheinungen weiter entwickeln und fester auf ihrem gemeinsamen ,boden begrnden4 ,eine ,untersuchung1 die sich der ,grndlichkeit befleiet1 kann manches ,streites und der ,erregung von mancherlei ,scheelsucht sich berheben4 ,wie wir ehemals in der ,untersuchung1 von der die gegenwrtige die ,fortsetzung ist1 taten1 so werden wir auch hier tun4 ,wir werden ,schritt vor ,schritt ableiten1 was aus dem aufgestellten ,grundunterschiede folgt1 und nur darauf sehen1 da diese ,ableitung richtig sei4 ,ob nun die ,verschiedenheit der ,erscheinungen1 die dieser ,ableitung zufolge sein sollte1 in der wirklichen ,erfahrung eintrete oder nicht1 dies zu entscheiden1 will ich lediglich ,ihnen und jedem ,beobachter berlassen4 ,zwar werde ich1 was insbesondere den ,deutschen betrifft1 zu seiner ,zeit darlegen1 da er sich wirklich also gezeigt habe1 wie er unsrer ,ableitung zufolge sein mute4 ,was aber die germanischen ,auslnder betrifft1 so werde ich nichts dagegen haben1 wenn einer unter ihnen wirklich versteht1 wovon eigentlich hier die ,rede sei1 und wenn diesem hernach auch der ,beweis gelingt1 da seine ,landsleute eben auch dasselbe gewesen seien1 was die ,deutschen1 und wenn er sie von den entgegengesetzten ,zgen vllig loszusprechen vermag4 ,im allgemeinen wird unsre ,beschreibung auch in diesen gegenteiligen ,zgen keineswegs in das ,nachteilige und ,grelle hin zeichnen1 was den ,sieg leichter macht denn ehrenvoll1 sondern nur das notwendig ,erfolgende angeben1 und dieses so ehrbar ausdrcken1 als es mit der ,wahrheit bestehen kann4 ,die erste ,folge von dem aufgestellten ,grundunterschiede1 die ich angab1 war die3 beim ,volke der lebendigen ,sprache greife die ,geistesbildung ein in das ,leben2 beim ,gegenteile gehe geistige ,bildung und ,leben jedes fr sich seinen ,gang fort4 ,es wird ntzlich sein1 zuvrderst den ,sinn des aufgestellten ,satzes tiefer zu erklren4 ,zuvrderst1 indem hier vom ,leben1 und von dem ,eingreifen der geistigen ,bildung in dasselbe geredet wird1 so ist darunter zu verstehen das ursprngliche ,leben und sein ,fortflu aus dem ,quell alles geistigen ,lebens1 aus ,gott1 die ,fortbildung der menschlichen ,verhltnisse nach ihrem ,urbilde1 und so die ,erschaffung eines neuen und vorher nie dagewesenen2 keineswegs aber ist die ,rede von der bloen ,erhaltung jener ,verhltnisse auf der ,stufe1 wo sie schon stehen1 gegen ,herabsinken1 und noch weniger1 vom ,nachhelfen einzelner ,glieder1 die hinter der allgemeinen ,ausbildung zurckgeblieben4 ,sodann1 wenn von geistiger ,bildung die ,rede ist1 so ist darunter zu allererst die ,philosophie -- wie wir dies mit dem auslndischen ,namen bezeichnen mssen1 da die ,deutschen sich den vorlngst vorgeschlagenen deutschen ,namen nicht haben gefallen lassen -- die ,philosophie1 sage ich1 ist zu allererst darunter zu verstehen2 denn diese ist es1 welche das ewige ,urbild alles geistigen ,lebens wissenschaftlich erfat4 ,von dieser und von aller auf sie gegrndeten ,wissenschaft wird nun gerhmt1 da beim ,volke der lebendigen ,sprache sie einfliee in das ,leben4 ,nun aber ist1 in scheinbarem ,widerspruche mit dieser ,behauptung1 oftmals und auch von den unsern gesagt worden1 da ,philosophie1 ,wissenschaft1 schne ,kunst und dergleichen ,selbstzwecke seien1 und dem ,leben nicht dienten1 und da es ,herabwrdigung derselben sei1 sie nach ihrer ,ntzlichkeit in diesem ,dienste zu schtzen4 ,es ist hier der ,ort1 diese ,ausdrcke nher zu bestimmen und vor aller ,mideutung zu verwahren4 ,sie sind wahr in folgendem doppelten aber beschrnkten ,sinne3 zuvrderst1 da ,wissenschaft oder ,kunst dem ,leben auf einer gewissen niedern ,stufe1 z4 ,b4 dem irdischen und sinnlichen ,leben oder der gemeinen ,erbaulichkeit1 wie einige gedacht haben1 nicht msse dienen wollen2 sodann da ein einzelner zufolge seiner persnlichen ,abgeschiedenheit vom ,ganzen einer ,geisterwelt1 in diesen besonderen ,zweigen des allgemeinen gttlichen ,lebens vllig aufgehen knne1 ohne eines auer ihnen liegenden ,antriebes zu bedrfen2 und volle ,befriedigung in ihnen finden knne4 ,keineswegs aber sind sie wahr in strenger ,bedeutung2 denn es ist ebenso unmglich1 da es mehrere ,selbstzwecke gebe1 als es unmglich ist1 da es mehrere ,absolute gebe4 ,der einzige ,selbstzweck1 auer welchem es keinen andern geben kann1 ist das geistige ,leben4 ,dieses uert sich nur zum ,teil und erscheint als ein ewiger ,fortflu aus ihm selber1 als ,quell1 d4 i4 als ewige ,ttigkeit4 ,diese ,ttigkeit erhlt ewig fort ihr ,musterbild von der ,wissenschaft1 die ,geschicklichkeit1 nach diesem ,bilde sich zu gestalten1 von der ,kunst2 und insoweit knnte es scheinen1 da ,wissenschaft und ,kunst da seien als ,mittel fr das ttige ,leben1 als den ,zweck4 ,nun aber ist in dieser ,form der ,ttigkeit das ,leben selber niemals vollendet und zur ,einheit geschlossen1 sondern es geht fort ins ,unendliche4 ,soll nun doch das ,leben als eine solche geschlossene ,einheit dasein1 so mu es also dasein in einer andern ,form4 ,diese ,form ist nun die des reinen ,gedankens1 der die in der dritten ,rede beschriebene ,religionseinsicht gibt2 eine ,form1 die als geschlossene ,einheit mit der ,unendlichkeit des ,tuns schlechthin auseinanderfllt1 und in dem letztern1 dem ,tun1 niemals vollstndig ausgedrckt werden kann4 ,beide demnach1 der ,gedanke1 sowie die ,ttigkeit1 sind nur in der ,erscheinung auseinanderfallende ,formen1 jenseit der ,erscheinung aber sind sie1 eine wie die andre1 dasselbe eine absolute ,leben2 und man kann gar nicht sagen1 da der ,gedanke um des ,tuns1 oder das ,tun um des ,gedankens willen sei und also sei1 sondern da beides schlechthin sein solle1 indem auch in der ,erscheinung das ,leben ein vollendetes ,ganzes sein solle1 also1 wie es dies ist jenseit aller ,erscheinung4 ,innerhalb dieses ,umkreises demnach und zufolge dieser ,betrachtung ist es noch viel zu wenig gesagt1 da die ,wissenschaft einfliee aufs ,leben2 sie ist vielmehr selber1 und in sich selbstndiges ,leben4 -- ,oder1 um dasselbe an eine bekannte ,wendung anzuknpfen4 ,was hilft alles ,wissen1 hrt man zuweilen sagen1 wenn nicht danach gehandelt wird8 ,in diesem ,ausspruche wird das ,wissen als ,mittel fr das ,handeln1 und dieses letztere als der eigentliche ,zweck angesehen4 ,man knnte umgekehrt sagen1 wie kann man doch gut handeln1 ohne das ,gute zu kennen8 und es wrde in diesem ,ausspruche das ,wissen als das ,bedingende des ,handelns betrachtet4 ,beide ,aussprche aber sind einseitig2 und das ,wahre ist1 da beides1 ,wissen so wie ,handeln1 auf dieselbe ,weise unabtrennliche ,bestandteile des vernnftigen ,lebens sind4 ,in sich selbstbestndiges ,leben aber1 wie wir soeben uns ausdrckten1 ist die ,wissenschaft nur alsdann1 wenn der ,gedanke der wirkliche ,sinn und die ,gesinnung des ,denkenden ist1 also da er1 ohne besondere ,mhe1 und sogar ohne dessen sich klar bewut zu sein1 alles andre1 was er denkt1 ansieht1 beurteilt1 zufolge jenes ,grundgedankens ansieht und beurteilt1 und falls derselbe aufs ,handeln einfliet1 nach ihm ebenso notwendig handelt4 ,keineswegs aber ist der ,gedanke ,leben und ,gesinnung1 wenn er nur als ,gedanke eines fremden ,lebens gedacht wird2 so klar und vollstndig er auch als ein solcher blo mglicher ,gedanke begriffen sein mag1 und so hell man sich auch denken mge1 wie etwa jemand also denken knne4 ,in diesem letztern ,falle liegt zwischen unserm gedachten ,denken und zwischen unserm wirklichen ,denken ein groes ,feld von ,zufall und ,freiheit1 welche letzte wir nicht vollziehen mgen2 und so bleibt jenes gedachte ,denken von uns abstehend1 und ein blo mgliches und ein von uns frei gemachtes und immer fort frei zu wiederholendes ,denken4 ,in jenem ersten ,falle hat der ,gedanke unmittelbar durch sich selbst unser ,selbst ergriffen und es zu sich selbst gemacht1 und durch diese also entstandene ,wirklichkeit des ,gedankens fr uns geht unsre ,einsicht hindurch zu dessen ,notwendigkeit4 ,da nun das letztere also erfolge1 kann1 wie eben gesagt1 keine ,freiheit erzwingen1 sondern es mu eben sich selbst machen1 und der ,gedanke selber mu uns ergreifen1 und uns nach sich bilden4 ,diese lebendige ,wirksamkeit des ,gedankens wird nun sehr befrdert1 ja1 wenn das ,denken nur von der gehrigen ,tiefe und ,strke ist1 sogar notwendig gemacht1 durch ,denken und ,bezeichnen in einer lebendigen ,sprache4 ,das ,zeichen in der letzten ist selbst unmittelbar lebendig und sinnlich1 und wieder darstellend das ganze eigne ,leben1 und so dasselbe ergreifend und eingreifend in dasselbe2 mit dem ,besitze einer solchen ,sprache spricht unmittelbar der ,geist1 und offenbart sich ihm1 wie ein ,mann dem ,manne4 ,dagegen regt das ,zeichen einer toten ,sprache unmittelbar nichts an2 um in den lebendigen ,flu desselben hineinzukommen1 mu man erst historisch erlernte ,kenntnisse aus einer abgestorbenen ,welt sich wiederholen1 und sich in eine fremde ,denkart hineinversetzen4 ,wie berschwenglich wohl mte der ,trieb des eignen ,denkens sein1 wenn er in diesem langen und breiten ,gebiete der ,historie nicht ermattete1 und nicht zuletzt auf dem ,felde dieser bescheiden sich begngte4 ,so eines ,besitzers der lebendigen ,sprache ,denken nicht lebendig wird1 so kann man einen solchen ohne ,bedenken beschuldigen1 da er gar nicht gedacht1 sondern nur geschwrmt habe4 ,den ,besitzer einer toten ,sprache kann man in demselben ,falle dessen nicht sofort beschuldigen2 gedacht mag er allerdings haben nach seiner ,weise1 die in seiner ,sprache niedergelegten ,begriffe sorgfltig entwickelt2 er hat nur das nicht getan1 was1 falls es ihm gelnge1 einem ,wunder gleich zu achten wre4 ,es erhellt im ,vorbeigehen1 da beim ,volke einer toten ,sprache im ,anfange1 wo die ,sprache noch nicht allseitig klar genug ist1 der ,trieb des ,denkens noch am krftigsten walten und die scheinbarsten ,erzeugnisse hervorbringen werde2 da aber dieser1 sowie die ,sprache klarer und bestimmter wird1 in den ,fesseln derselben immermehr ersterben msse1 so da zuletzt die ,philosophie eines solchen ,volks mit eignem ,bewutsein sich bescheiden wird1 da sie nur eine ,erklrung des ,wrterbuchs1 oder wie undeutscher ,geist unter uns dies hochtnender ausgedrckt hat1 eine ,metakritik der ,sprache sei2 zu allerletzt1 da ein solches ,volk etwa ein mittelmiges ,lehrgedicht ber die ,heuchelei in ,komdienform fr ihr grtes philosophisches ,werk anerkennen wird4 ,in dieser ,weise1 sage ich1 fliet die geistige ,bildung1 und hier insbesondere das ,denken in einer ,ursache nicht ein in das ,leben1 sondern es ist selbst ,leben des also ,denkenden4 ,doch strebt es notwendig1 aus diesem also denkenden ,leben einzuflieen auf andres ,leben auer ihm1 und so auf das vorhandene allgemeine ,leben1 und dieses nach sich zu gestalten4 ,denn eben weil jenes ,denken ,leben ist1 wird es gefhlt von seinem ,besitzer mit innigem ,wohlgefallen in seiner belebenden1 verklrenden und befreienden ,kraft4 ,aber jeder1 dem ,heil aufgegangen ist in seinem ,innern1 will notwendig1 da allen andern dasselbe ,heil widerfahre1 und er ist so getrieben und mu arbeiten1 da die ,quelle1 aus der ihm sein ,wohlsein aufging1 auch ber andre sich verbreite4 ,anders derjenige1 der blo ein fremdes ,denken als ein mgliches begriffen hat4 ,so wie ihm selber dessen ,inhalt weder ,wohl noch ,wehe gibt1 sondern es nur seine ,mue angenehm beschftigt und unterhlt1 so kann er auch nicht glauben1 da es einem andern wohl oder wehe machen knne1 und hlt es zuletzt fr einerlei1 woran jemand seinen ,scharfsinn be1 und womit er seine migen ,stunden ausflle4 ,unter den ,mitteln1 das ,denken1 das im einzelnen ,leben begonnen1 in das allgemeine ,leben einzufhren1 ist das vorzglichste die ,dichtung1 und so ist denn diese der zweite ,hauptzweig der geistigen ,bildung eines ,volkes4 ,schon unmittelbar der ,denker1 wie er seinen ,gedanken in der ,sprache bezeichnet1 welches nach obigem nicht anders denn sinnbildlich geschehen kann1 und zwar ber den bisherigen ,umkreis der ,sinnbildlichkeit hinaus neu erschaffend1 ist ,dichter2 und falls er dies nicht ist1 wird ihm schon beim ersten ,gedanken die ,sprache1 und beim ,versuche des zweiten das ,denken selber ausgehen4 ,diese durch den ,denker begonnene ,erweiterung und ,ergnzung des sinnbildlichen ,kreises der ,sprache durch dieses ganze ,gebiet der ,sinnbilder zu verflen1 also da jedwedes an seiner ,stelle den ihm gebhrenden ,anteil von der neuen geistigen ,veredlung erhalte1 und so das ganze ,leben bis auf seinen letzten sinnlichen ,boden herab in den neuen ,lichtstrahl getaucht erscheine1 wohlgefalle1 und in bewutloser ,tuschung wie von selbst sich veredle1 dieses ist das ,geschft der eigentlichen ,dichtung4 ,nur eine lebendige ,sprache kann eine solche ,dichtung haben2 denn nur in ihr ist der sinnbildliche ,kreis durch erschaffendes ,denken zu erweitern1 und nur in ihr bleibt das schon ,geschaffene lebendig und dem ,einstrmen verschwisterten ,lebens offen4 ,eine solche ,sprache fhrt in sich ,vermgen unendlicher1 ewig zu erfrischender und zu verjngender ,dichtung1 denn jede ,regung des lebendigen ,denkens in ihr erffnet eine neue ,ader dichterischer ,begeisterung2 und so ist ihr denn diese ,dichtung das vorzglichste ,verflungsmittel der erlangten geistigen ,ausbildung in das allgemeine ,leben4 ,eine tote ,sprache kann in diesem hhern ,sinne gar keine ,dichtung haben1 indem alle die angezeigten ,bedingungen der ,dichtung in ihr nicht vorhanden sind4 ,dagegen kann eine solche auf eine ,zeitlang einen ,stellvertreter der ,dichtung haben auf folgende ,weise4 ,die in der ,stammsprache vorhandenen ,ausflsse der ,dichtkunst werden die ,aufmerksamkeit reizen4 ,zwar kann die neu entstandene ,volksart nicht fortdichten auf der angehobenen ,bahn1 denn diese ist ihrem ,leben fremd2 aber sie kann ihr eignes ,leben und die neuen ,verhltnisse desselben in den sinnbildlichen und dichterischen ,kreis1 in welchem ihre ,vorwelt ihr eignes ,leben aussprach1 einfhren1 und zum ,beispiel ihren ,ritter ankleiden als ,heros und umgekehrt1 und die alten ,gtter mit den neuen das ,gewand tauschen lassen4 ,gerade durch diese fremde ,einhllung des ,gewhnlichen wird dasselbe einen dem idealisierten hnlichen ,reiz erhalten1 und es werden ganz wohlgefllige ,gestalten hervorgehen4 ,aber beides1 sowohl der sinnbildliche und dichterische ,kreis der ,stammsprache1 als die neuen ,lebensverhltnisse1 sind endliche und beschrnkte ,gren1 ihre gegenseitige ,durchdringung ist irgendwo vollendet2 da aber1 wo sie vollendet ist1 feiert das ,volk sein goldenes ,zeitalter1 und der ,quell seiner ,dichtung ist versiegt4 ,irgendwo gibt es notwendig einen hchsten ,punkt des ,anpassens der geschlossenen ,wrter an die geschlossenen ,begriffe1 und der geschlossenen ,sinnbilder an die geschlossenen ,lebensverhltnisse4 ,nachdem dieser ,punkt erreicht ist1 kann das ,volk nicht mehr1 denn entweder seine gelungensten ,meisterstcke verndert wiederholen1 also1 da sie aussehen1 als ob sie etwas ,neues seien1 da sie doch nur das wohlbekannte ,alte sind2 oder1 wenn sie durchaus neu sein wollen1 zum ,unpassenden und ,unschicklichen ihre ,zuflucht nehmen1 und ebenso in der ,dichtkunst das ,hliche mit dem ,schnen zusammenmischen1 und sich auf die ,karikatur und das ,humoristische legen1 wie sie in der ,prosa gentigt sind1 die ,begriffe zu verwirren1 und ,laster und ,tugend miteinander zu vermengen1 wenn sie in neuen ,weisen reden wollen4 ,indem auf diese ,weise in einem ,volke geistige ,bildung und ,leben jedes fr sich seinen besonderen ,gang fortgehen3 so erfolgt von selbst1 da die ,stnde1 die zu der ersten keinen ,zugang haben1 und an die auch nicht einmal1 wie in einem lebendigen ,volke1 die ,folgen dieser ,bildung kommen sollen1 gegen die gebildeten ,stnde zurckgesetzt1 und gleichsam fr eine andre ,menschenart gehalten werden1 die an ,geisteskrften ursprnglich1 und durch die bloe ,geburt den ersten nicht gleich seien2 da darum die gebildeten ,stnde gar keine wahrhaft liebende ,teilnahme an ihnen1 und keinen ,trieb haben1 ihnen grndlich zu helfen1 indem sie eben glauben1 da ihnen1 wegen ursprnglicher ,ungleichheit1 gar nicht zu helfen sei1 und da die ,gebildeten vielmehr gereizt werden1 dieselben zu brauchen1 wie sie sind1 und sie also brauchen zu lassen4 ,auch diese ,folge der ,erttung der ,sprache kann beim ,beginn des neuen ,volkes durch eine menschenfreundliche ,religion1 und durch den ,mangel an eigner ,gewandtheit der hhern ,stnde gemildert werden1 im ,fortgange aber wird diese ,verachtung des ,volkes immer unverhohlner und grausamer4 ,mit diesem allgemeinen ,grunde des ,sicherhebens und ,vornehmtuns der gebildeten ,stnde hat noch ein besonderer sich vereinigt1 welcher1 da er auch selbst auf die ,deutschen einen sehr verbreiteten ,einflu gehabt1 hier nicht bergangen werden darf4 ,nmlich die ,rmer1 welche anfangs den ,griechen gegenber1 sehr unbefangen jenen nachsprechend1 sich selbst ,barbaren1 und ihre eigne ,sprache barbarisch nannten1#b gaben nachher die auf sich geladene ,benennung weiter1 und fanden bei den ,germaniern dieselbe glubige ,treuherzigkeit1 die erst sie selbst den ,griechen gezeigt hatten4 ,die ,germanier glaubten der ,barbarei nicht anders loswerden zu knnen1 als wenn sie ,rmer wrden4 ,die auf ehemaligem rmischen ,boden ,eingewanderten wurden es nach allem ihrem ,vermgen4 ,in ihrer ,einbildungskraft bekam aber barbarisch gar bald die ,nebenbedeutung gemein1 pbelhaft1 tlpisch1 und so ward das ,rmische im ,gegenteil gleichgeltend mit vornehm4 ,bis in das ,allgemeine und ,besondere ihrer ,sprachen geht dieses hinein1 indem1 wo ,anstalten zur besonnenen und bewuten ,bildung der ,sprache getroffen wurden1 diese darauf gingen1 die germanischen ,wurzeln auszuwerfen und aus rmischen ,wurzeln die ,wrter zu bilden1 und so die ,romanze1 als die ,hof- und gebildete ,sprache zu erzeugen2 im besondern aber1 indem fast ohne ,ausnahme bei gleicher ,bedeutung zweier ,worte das aus germanischer ,wurzel das ,unedle und ,schlechte1 das aus rmischer ,wurzel aber das ,edlere und ,vornehmere bedeutet4 #b ,auch ber den grern oder geringern ,wohllaut einer ,sprache sollte1 unsers ,erachtens1 nicht nach dem unmittelbaren ,eindrucke1 der von so vielen ,zuflligkeiten abhngt1 entschieden werden1 sondern es mte sich auch ein solches ,urteil auf feste ,grundstze zurckfhren lassen4 ,das ,verdienst einer ,sprache in dieser ,rcksicht wrde ohne ,zweifel darein zu setzen sein1 da sie zuvrderst das ,vermgen des menschlichen ,sprachwerkzeugs erschpfte und umfassend darstellte1 sodann da sie die einzelnen ,laute desselben zu einer naturgemen und schicklichen ,verflieung ineinander verbnde4 ,es geht schon hieraus hervor1 da ,nationen1 die ihre ,sprachwerkzeuge nur halb und einseitig ausbilden und gewisse ,laute oder ,zusammensetzungen unter ,vorwand der ,schwierigkeit oder des belklanges vermeiden1 und denen leichtlich nur das1 was sie zu hren gewohnt sind und hervorbringen knnen1 wohlklingen drfte1 bei einer solchen ,untersuchung keine ,stimme haben4 ,wie nun1 jene hhern ,grundstze vorausgesetzt1 das ,urteil ber die deutsche ,sprache in dieser ,rcksicht ausfallen werde1 mag hier unentschieden bleiben4 ,die rmische ,stammsprache selbst wird von jeder neueuropischen ,nation ausgesprochen nach der derselben eigenen ,mundart1 und ihr wahre ,aussprache drfte sich nicht leicht wiederherstellen lassen4 ,es bliebe demnach nur noch die ,frage brig1 ob denn den neulateinischen ,sprachen gegenber die deutsche so bel1 hart und rauh tne1 wie einige zu glauben geneigt sind4 ,bis einmal diese ,frage grndlich entschieden werde1 mag wenigstens vorlufig erklrt werden1 wie es komme1 da ,auslndern und selbst ,deutschen1 auch wenn sie unbefangen sind und ohne ,vorliebe oder ,ha1 dieses also scheine4 ,ein noch ungebildetes ,volk von sehr regsamer ,einbildungskraft1 bei groer ,kindlichkeit des ,sinnes und ,freiheit von ,nationaleitelkeit 7die ,germanier scheinen dieses alles gewesen zu sein7 wird angezogen durch die ,ferne und versetzt gern in diese1 in entlegene ,lnder und ferne ,inseln1 die ,gegenstnde seiner ,wnsche und die ,herrlichkeiten1 die es ahnt4 ,es entwickelt sich in ihm ein romantischer ,sinn 7das ,wort erklrt sich selbst und knnte nicht passender gebildet sein74 ,laute und ,tne aus jenen ,gegenden treffen nun auf diesen ,sinn und regen seine ganze ,wunderwelt auf1 und darum gefallen sie4 ,daher mag es kommen1 da unsre ausgewanderten ,landsleute so leicht die eigne ,sprache fr die fremde aufgaben1 und da noch bis jetzt uns1 ihren sehr entfernten ,anverwandten1 jene ,tne so wunderbar gefallen4 ,dieses1 gleich als ob es eine ,grundseuche des ganzen germanischen ,stammes wre1 fllt auch im ,mutterlande den ,deutschen an1 falls er nicht durch hohen ,ernst dagegen gerstet ist4 ,auch unsern ,ohren tnt gar leicht rmischer ,laut vornehm1 auch unsern ,augen erscheint rmische ,sitte edler1 dagegen das ,deutsche gemein2 und da wir nicht so glcklich waren1 dieses alles aus der ersten ,hand zu erhalten1 so lassen wir es uns auch aus der zweiten1 und durch den ,zwischenhandel der neuen ,rmer recht wohl gefallen4 ,solange wir deutsch sind1 erscheinen wir uns als ,mnner1 wie andre auch2 wenn wir halb oder auch ber die ,hlfte undeutsch reden und abstechende ,sitten und ,kleidung an uns tragen1 die gar weit herzukommen scheinen1 so dnken wir uns vornehm1 der ,gipfel aber unsers ,triumphs ist es1 wenn man uns gar nicht mehr fr ,deutsche1 sondern etwa fr ,spanier oder ,englnder hlt1 je nachdem nun einer von diesen gerade am meisten ,mode ist4 ,wir haben recht4 ,naturgemheit von deutscher ,seite1 ,willkrlichkeit und ,knstelei von der ,seite des ,auslandes sind die ,grundunterschiede2 bleiben wir bei der ersten1 so sind wir eben1 wie unser ganzes ,volk1 dieses begreift uns und nimmt uns als seinesgleichen2 nur wenn wir zur letzten unsre ,zuflucht nehmen1 werden wir ihm unverstndlich1 und es hlt uns fr andre ,naturen4 ,dem ,auslande kommt diese ,unnatur von selbst in sein ,leben1 weil es ursprnglich und in einer ,hauptsache von der ,natur abgewichen2 wir mssen sie erst aufsuchen1 und an den ,glauben1 da etwas schn1 schicklich und bequem sei1 das auf natrliche ,weise uns nicht also erscheint1 uns erst gewhnen4 ,von diesem allen ist nun beim ,deutschen der ,hauptgrund sein ,glaube an die grere ,vornehmigkeit des romanisierten ,auslandes1 nebst der ,sucht1 ebenso vornehm zu tun1 und auch in ,deutschland die ,kluft zwischen den hhern ,stnden und dem ,volke1 die im ,auslande natrlich erwuchs1 knstlich aufzubauen4 ,es sei genug1 hier den ,grundquell dieser ,auslnderei unter den ,deutschen angegeben zu haben2 wie ausgebreitet diese gewirkt1 und da alle die ,uebel1 an denen wir jetzt zugrunde gegangen1 auslndischen ,ursprungs sind1 welche freilich nur in der ,vereinigung mit deutschem ,ernste und ,einflu aufs ,leben das ,verderben nach sich ziehen muten1 werden wir zu einer andern ,zeit zeigen4 ,auer diesen beiden aus dem ,grundunterschiede erfolgenden ,erscheinungen1 da geistige ,bildung ins ,leben eingreife1 oder nicht1 und da zwischen den gebildeten ,stnden und dem ,volke eine ,scheidewand bestehe1 oder nicht1 fhrte ich noch die folgende an1 da das ,volk der lebendigen ,sprache ,flei und ,ernst haben und ,mhe anwenden werde in allen ,dingen1 dagegen das der toten ,sprache die geistige ,beschftigung mehr fr ein genialisches ,spiel halte1 und im ,geleite seiner glcklichen ,natur sich gehen lasse4 ,dieser ,umstand ergibt aus dem oben ,gesagten sich von selbst4 ,beim ,volke der lebendigen ,sprache geht die ,untersuchung aus von einem ,bedrfnisse des ,lebens1 welches durch sie befriedigt werden soll1 und erhlt so alle die ntigenden ,antriebe1 die das ,leben selbst bei sich fhrt4 ,bei dem der toten will sie weiter nichts1 denn die ,zeit auf eine angenehme und dem ,sinne frs ,schne angemessene ,weise hinbringen1 und sie hat ihren ,zweck vollstndig erreicht1 wenn sie dies getan hat4 ,bei den ,auslndern ist das letzte fast notwendig2 beim ,deutschen1 wo diese ,erscheinung sich einstellt1 ist das ,pochen auf ,genie und glckliche ,natur eine seiner unwrdige ,auslnderei1 die1 so wie alle ,auslnderei aus der ,sucht1 vornehm zu tun1 entsteht4 ,zwar wird in keinem ,volke der ,welt ohne einen ursprnglichen ,antrieb im ,menschen1 der1 als ein ,uebersinnliches1 mit dem auslndischen ,namen mit ,recht ,genius genannt wird1 irgend etwas ,treffliches entstehen4 ,aber dieser ,antrieb fr sich allein regt nur die ,einbildungskraft an1 und entwirft in ihr ber dem ,boden schwebende1 niemals vollkommen bestimmte ,gestalten4 ,da diese bis auf den ,boden des wirklichen ,lebens herab vollendet1 und bis zur ,haltbarkeit in diesem bestimmt werden1 dazu bedarf es des fleiigen1 besonnenen und nach einer festen ,regel einhergehenden ,denkens4 ,genialitt liefert dem ,fleie den ,stoff zur ,bearbeitung1 und der letzte wrde ohne die erste entweder nur das schon bearbeitete1 oder nichts zu bearbeiten haben4 ,der ,flei aber fhrt diesen ,stoff1 der ohne ihn ein leeres ,spiel bleiben wrde1 ins ,leben ein2 und so vermgen beide nur in ihrer ,vereinigung etwas1 getrennt aber sind sie nichtig4 ,nun kann berdies im ,volke einer toten ,sprache gar keine wahrhaft erschaffende ,genialitt zum ,ausbruche kommen1 weil es ihnen am ursprnglichen ,bezeichnungsvermgen fehlt1 sondern sie knnen nur schon ,angehobenes fortbilden1 und in die ganze schon vorhandene und vollendete ,bezeichnung verflen4 ,was insbesondere die grere ,mhe anbelangt1 so ist natrlich1 da diese auf das ,volk der lebendigen ,sprache falle4 ,eine lebendige ,sprache kann in ,vergleichung mit einer andern auf einer hohen ,stufe der ,bildung stehen1 aber sie kann niemals in sich selber diejenige ,vollendung und ,ausbildung erhalten1 die eine tote ,sprache gar leichtlich erhlt4 ,in der letzten ist der ,umfang der ,wrter geschlossen1 die mglichen schicklichen ,zusammenstellungen derselben werden allmhlich auch erschpft1 und so mu der1 der diese ,sprache reden will1 sie eben reden1 so wie sie ist2 nachdem er dieses aber einmal gelernt hat1 redet die ,sprache in seinem ,munde sich selbst1 und denkt und dichtet fr ihn4 ,in einer lebendigen ,sprache aber1 wenn nur in ihr wirklich gelebt wird1 vermehren und verndern die ,worte und ihre ,bedeutungen sich immerfort1 und eben dadurch werden neue ,zusammenstellungen mglich und die ,sprache1 die niemals ist1 sondern ewig fort wird1 redet sich nicht selbst1 sondern wer sie gebrauchen will1 mu eben selber nach seiner ,weise und schpferisch fr sein ,bedrfnis sie reden4 ,ohne ,zweifel erfordert das letzte weit mehr ,flei und ,uebungen1 denn das erste4 ,ebenso gehen1 wie schon oben gesagt1 die ,untersuchungen des ,volks einer lebendigen ,sprache bis auf die ,wurzel der ,ausstrmung der ,begriffe aus der geistigen ,natur selbst2 dagegen die einer toten ,sprache nur einen fremden ,begriff zu durchdringen und sich begreiflich zu machen suchen1 und so in der ,tat nur geschichtlich und auslegend1 jene ersten aber wahrhaft philosophisch sind4 ,es begreift sich1 da seine ,untersuchung von der letzten ,art eher und leichter abgeschlossen werden mge1 denn eine von der ersten4 ,nach allem wird der auslndische ,genius die betretenen ,heerbahnen des ,altertums mit ,blumen bestreuen1 und der ,lebensweisheit1 die leicht ihm fr ,philosophie gelten wird1 ein zierliches ,gewand weben2 dagegen wird der deutsche ,geist neue ,schachte erffnen1 und ,licht und ,tag einfhren in ihre ,abgrnde und ,felsmassen von ,gedanken schleudern1 aus denen die knftigen ,zeitalter sich ,wohnungen erbauen4 ,der auslndische ,genius wird sein ein lieblicher ,sylphe1 der mit leichtem ,fluge ber den seinem ,boden von selbst entkeimten ,blumen hinschwebt1 und sich niederlt auf dieselben1 ohne sie zu beugen1 und ihren erquickenden ,tau in sich zieht2 oder eine ,biene1 die aus denselben ,blumen mit geschftiger ,kunst den ,honig sammelt1 und ihn in regelmig gebauten ,zellen zierlich geordnet niederlegt2 der deutsche ,geist ein ,adler1 der mit ,gewalt seinen gewichtigen ,leib emporreit1 und mit starkem und vielgebtem ,flgel viel ,luft unter sich bringt1 um sich nher zu heben der ,sonne1 deren ,anschauung ihn entzckt4 ,um alles bisher ,gesagte in einen ,hauptgesichtspunkt zusammenzufassen4 ,in ,beziehung auf die ,bildungsgeschichte berhaupt eines ,menschengeschlechts1 das historisch in ein ,altertum und in eine neue ,welt zerfallen ist1 werden zur ursprnglichen ,fortbildung dieser neuen ,welt im groen und ganzen die beiden beschriebenen ,hauptstmme sich also verhalten4 ,der auslndisch gewordene ,teil der frischen ,nation hat durch seine ,annahme der ,sprache des ,altertums eine weit grere ,verwandtschaft zu diesem erhalten4 ,es wird diesem ,teile anfangs weit leichter werden1 die ,sprache desselben auch in ihrer ersten und unvernderten ,gestalt zu erfassen1 in die ,denkmale ihrer ,bildung einzudringen1 und in dieselben ungefhr so viel frisches ,leben zu bringen1 da sie sich an das entstandene neue ,leben anfgen knnen4 ,kurz es wird von ihnen das ,studium des klassischen ,altertums ber das neuere ,europa ausgegangen sein4 ,von den ungelst gebliebenen ,aufgaben desselben begeistert wird es dieselben fortbearbeiten1 aber freilich nur also1 wie man eine1 keineswegs durch ein ,bedrfnis des ,lebens1 sondern durch bloe ,wibegier gegebene ,aufgabe bearbeitet1 leicht sie nehmend1 nicht mit ganzem ,gemte1 sondern nur mit der ,einbildungskraft sie erfassend1 und lediglich in dieser zu einem luftigen ,leibe sie gestaltend4 ,bei dem ,reichtume des ,stoffs1 den das ,altertum hinterlassen1 bei der ,leichtigkeit1 mit der in dieser ,weise sich arbeiten lt1 werden sie eine ,flle solcher ,bilder in den ,gesichtskreis der neuen ,welt einfhren4 ,diese schon in die neue ,form gestalteten ,bilder der ,alten ,welt1 angekommen bei demjenigen ,teile des ,urstamms1 der durch beibehaltene ,sprache im ,flusse ursprnglicher ,bildung blieb1 werden auch dessen ,aufmerksamkeit und ,selbstttigkeit reizen1 sie1 welche vielleicht1 wenn sie in der alten ,form geblieben wren1 unbeachtet und unvernommen vor ihm vorbergegangen wren4 ,aber er wird1 so gewi er sie nur wirklich erfat und nicht etwa nur sie weitergibt von ,hand in ,hand1 dieselben erfassen gem seiner ,natur1 nicht im bloen ,wissen eines fremden1 sondern als ,bestandteil seines ,lebens2 und so sie aus dem ,leben der neuen ,welt nicht nur ableiten1 sondern sie auch in dasselbe wiederum einfhren1 verkrpernd die vorher blo luftigen ,gestalten zu gediegenen1 und im wirklichen ,lebenselemente haltbaren ,leibern4 ,in dieser ,verwandlung1 die das ,ausland selbst ihm zu geben niemals vermocht htte1 erhlt nun dieses es von ihnen zurck1 und vermittelst dieses ,durchgangs allein wird eine ,fortbildung des ,menschengeschlechts auf der ,bahn des ,altertums1 eine ,vereinigung der beiden ,haupthlften und ein regelmiger ,fortflu der menschlichen ,entwicklung mglich4 ,in dieser neuen ,ordnung der ,dinge wird das ,mutterland nicht eigentlich erfinden1 sondern im ,kleinsten wie im ,grten wird es immer bekennen mssen1 da es durch irgendeinen ,wink des ,auslandes angeregt worden1 welches ,ausland selbst wieder angeregt wurde durch die ,alten2 aber das ,mutterland wird ernsthaft nehmen und ins ,leben einfhren1 was dort nur obenhin und flchtig entworfen wurde4 ,an treffenden und tiefgreifenden ,beispielen dieses ,verhltnis darzulegen1 ist1 wie schon oben gesagt1 hier nicht der ,ort1 und wir behalten es uns vor auf die knftige ,rede4 ,beide ,teile der gemeinsamen ,nation blieben auf diese ,weise eins1 und nur in dieser ,trennung und ,einheit zugleich sind sie ein ,pfropfreis auf dem ,stamme der altertmlichen ,bildung1 welche letztere auerdem durch die neue ,zeit abgebrochen sein und die ,menschheit ihren ,wert von vorn wieder angefangen haben wrde4 ,in diesen ihren beim ,ausgangspunkte verschiedenen am ,ziele zusammenlaufenden ,bestimmungen mssen nun beide ,teile1 jeder sich selbst und den andern1 erkennen1 und denselben gem einander benutzen2 besonders aber jeder den andern zu erhalten und in seiner ,eigentmlichkeit unverflscht zu lassen sich bequemen2 wenn es mit allseitiger und vollstndiger ,bildung des ,ganzen einen guten ,fortgang haben soll4 ,was diese ,erkenntnis anbelangt1 so drfte dieselbe wohl vom ,mutterlande1 als welchem zunchst der ,sinn fr die ,tiefe verliehen ist1 ausgehen mssen4 ,wenn aber in seiner ,blindheit fr solche ,verhltnisse und fortgerissen von oberflchlichem ,scheine1 das ,ausland jemals darauf ausgehen sollte1 sein ,mutterland der ,selbstndigkeit zu berauben1 und es dadurch zu vernichten und aufzunehmen in sich3 so wrde dasselbe1 wenn ihm dieser ,vorsatz gelnge1 dadurch fr sich selbst die letzte ,ader zerschneiden1 durch die es bisher noch zusammenhing mit der ,natur und dem ,leben1 und es wrde gnzlich anheimfallen dem geistigen ,tode1 der ohnedies im ,fortgange der ,zeiten immer sichtbarer als sein ,wesen sich offenbart hat2 sodann wre der bisher noch stetig fortgegangene ,flu der ,bildung unsers ,geschlechts in der ,tat beschlossen1 und die ,barbarei mte wieder beginnen und ohne ,rettung fortschreiten1 so lange1 bis wir insgesamt wieder in ,hhlen lebten1 wie die wilden ,tiere1 und gleich ihnen uns untereinander aufzehrten4 ,da dies wirklich also sei1 und notwendig also erfolgen msse1 kann freilich nur der ,deutsche einsehen1 und er allein soll es auch2 dem ,auslnder1 der1 da er keine fremde ,bildung kennt1 unbegrenztes ,feld hat1 sich in der seinigen zu bewundern1 mu es1 und mag es immer erscheinen als eine abgeschmackte ,lsterung der schlecht unterrichteten ,unwissenheit4 ,das ,ausland ist die ,erde1 aus welcher fruchtbare ,dnste sich absondern und sich emporheben zu den ,wolken und durch welche auch noch die in den ,tartarus verwiesenen alten ,gtter zusammenhngen mit dem ,umkreise des ,lebens4 ,das ,mutterland ist der jene umgebende ewige ,himmel1 an welchem die leichten ,dnste sich verdichten zu ,wolken1 die1 durch des ,donnerers aus andrer ,welt stammenden ,blitzstrahl geschwngert1 herabfallen1 als befeuchtender ,regen1 der ,himmel und ,erde vereinigt1 und die im ersten einheimischen ,gaben auch dem ,schoe der letztern entkeimen lt4 ,wollen neue ,titanen abermals den ,himmel erstrmen8 ,er wird fr sie nicht ,himmel sein1 denn sie sind ,erdgeborne2 es wird ihnen blo der ,anblick und die ,einwirkung des ,himmels entrckt werden1 und nur ihre ,erde als eine kalte finstere und unfruchtbare ,behausung ihnen zurckbleiben4 ,aber was vermchte1 sagt ein rmischer ,dichter1 was vermchte ein ,typhoeus1 oder der gewaltige ,mimas1 oder ,porphyrion in drohender ,stellung1 oder ,rhtus1 oder der khne ,schleuderer ausgerissener ,baumstmme1 ,enceladus1 wenn sie sich strzen gegen ,pallas' tnenden ,schild4 ,dieser selbige ,schild ist es1 der ohne ,zweifel auch uns decken wird1 wenn wir es verstehen1 uns unter seinen ,schutz zu begeben4 ,sechste ,rede4 ,darlegung der deutschen ,grundzge in der ,geschichte4 ,welche ,hauptunterschiede sein wrden zwischen einem ,volke1 das in seiner ursprnglichen ,sprache sich fortbildet1 und einem solchen1 das eine fremde ,sprache angenommen1 ist in der vorigen ,rede auseinandergesetzt4 ,wir sagten bei dieser ,gelegenheit3 was das ,ausland betreffe1 so wollten wir dem eignen ,urteile jedweden ,beobachters die ,entscheidung berlassen1 ob in demselben diejenigen ,erscheinungen wirklich eintrten1 die zufolge unsrer ,behauptungen darin eintreten mten2 was aber die ,deutschen betrifft1 machten wir uns anheischig darzulegen1 da diese sich wirklich also geuert1 wie unsern ,behauptungen zufolge das ,volk einer ,ursprache sich uern msse4 ,wir gehen heute an die ,erfllung unsres ,versprechens1 und zwar legen wir das zu ,erweisende zunchst dar an der letzten groen und in gewissem ,sinne vollendeten ,welttat des deutschen ,volkes1 an der kirchlichen ,reformation4 ,das aus ,asien stammende und durch seine ,verderbung erst recht asiatisch gewordene1 nur stumme ,ergebung und blinden ,glauben predigende ,christentum war schon fr die ,rmer etwas ,fremdartiges und ,auslndisches2 es wurde niemals von ihnen wahrhaft durchdrungen und angeeignet1 und teilte ihr ,wesen in zwei nicht aneinander passende ,hlften2 wobei jedoch die ,anfgung des fremden ,teils durch den angestammten schwermtigen ,aberglauben vermittelt wurde4 ,an den eingewanderten ,germaniern erhielt diese ,religion ,zglinge1 in denen keine frhere ,verstandesbildung ihr hinderlich war1 aber auch kein angestammter ,aberglaube sie begnstigte und so wurde sie denn an dieselben gebracht1 als ein zum ,rmer1 das sie nun einmal sein wollten1 eben auch gehriges ,stck1 ohne sonderlichen ,einflu auf ihr ,leben4 ,da diese christlichen ,erzieher von der altrmischen ,bildung und dem ,sprachverstndnisse1 als dem ,behlter derselben1 nicht mehr an diese ,neubekehrten kommen lieen1 als mit ihren ,absichten sich vertrug1 versteht sich von selbst2 und auch hierin liegt ein ,grund des ,verfalls und der ,erttung der rmischen ,sprache in ihrem ,munde4 ,als spterhin die echten und unverflschten ,denkmale der alten ,bildung in die ,hnde dieser ,vlker fielen und dadurch der ,trieb1 selbstttig zu denken und zu begreifen1 in ihnen angeregt wurde3 so mute1 da ihnen teils dieser ,trieb neu und frisch war1 teils kein angestammtes ,erschrecken vor den ,gttern ihm das ,gegengewicht hielt1 der ,widerspruch eines blinden ,glaubens und der sonderbaren ,dinge1 welche im ,verlaufe der ,zeiten zu ,gegenstnden desselben geworden waren1 dieselben weit hrter treffen1 denn sogar die ,rmer1 als an diese zuerst das ,christentum kam4 ,einleuchten des vollkommenen ,widerspruchs aus demjenigen1 woran man bisher treuherzig geglaubt hat1 erregt ,lachen2 die1 welche das ,rtsel gelst hatten1 lachten und spotteten1 und die ,priester selbst1 die es ebenfalls gelst hatten1 lachten mit1 gesichert dadurch1 da nur sehr wenigen der ,zugang zur altertmlichen ,bildung1 als dem ,lsungsmittel des ,zaubers1 offen stehe4 ,ich deute hiermit vorzglich auf ,italien1 als den damaligen ,hauptsitz der neurmischen ,bildung1 hinter welchem die brigen neurmischen ,stmme in jeder ,rcksicht noch sehr weit zurck waren4 ,sie lachten des ,truges1 denn es war kein ,ernst in ihnen1 den er erbittert htte2 sie wurden durch diesen ausschlieenden ,besitz einer ungemeinen ,erkenntnis um so sicherer ein vornehmer und gebildeter ,stand1 und mochten es wohl leiden1 da der groe ,haufe1 fr den sie kein ,gemt hatten1 dem ,truge ferner preisgegeben und so auch fr ihre ,zwecke folgsamer erhalten bliebe4 ,also nur1 da das ,volk betrogen werde1 der ,vornehmere den ,betrug ntze und sein lache1 konnte es fortbestehen2 und es wrde wahrscheinlich1 wenn in der neuen ,zeit nichts vorhanden gewesen wre1 auer ,neurmern1 also fortbestanden haben bis ans ,ende der ,tage4 ,sie sehen hier einen klaren ,beleg zu dem1 was frher ber die ,fortsetzung der alten ,bildung durch die neue und ber den ,anteil1 den die ,neurmer daran zu haben vermgen1 gesagt wurde4 ,die neue ,klarheit ging aus von den ,alten1 sie fiel zuerst in den ,mittelpunkt der neurmischen ,bildung1 sie wurde daselbst nur zu einer ,verstandeseinsicht ausgebildet1 ohne das ,leben zu ergreifen und anders zu gestalten4 ,nicht lnger aber konnte der bisherige ,zustand der ,dinge bestehen1 sobald dieses ,licht in ein in wahrem ,ernste und bis auf das ,leben herab religises ,gemt fiel1 und1 wenn dieses ,gemt von einem ,volke umgeben war1 dem es seine ernstere ,ansicht der ,sache leicht mitteilen konnte1 und dieses ,volk ,hupter fand1 welche auf sein entschiedenes ,bedrfnis etwas gaben4 ,so tief auch das ,christentum herabsinken mochte1 so bleibt doch immer in ihm ein ,grundbestandteil1 in dem ,wahrheit ist und der ein ,leben1 das nur wirkliches und selbstndiges ,leben ist1 sicher anregt2 die ,frage3 was sollen wir tun1 damit wir selig werden8 ,war diese ,frage auf einen erstorbenen ,boden gefallen1 wo es entweder berhaupt an seinen ,ort gestellt blieb1 ob wohl so etwas wie ,seligkeit im ,ernste mglich sei1 oder1 wenn auch das erste angenommen worden wre1 dennoch gar kein fester und entschiedener ,wille1 selbst auch selig zu werden1 vorhanden war1 so hatte auf diesem ,boden die ,religion gleich anfangs nicht eingegriffen in ,leben und ,willen1 sondern sie war nur als ein schwankender und blasser ,schatten im ,gedchtnisse und in der ,einbildungskraft behangen geblieben2 und so muten natrlich auch alle ferneren ,aufklrungen ber den ,zustand der vorhandenen ,religionsbegriffe gleichfalls ohne ,einflu auf das ,leben bleiben4 ,war hingegen jene ,frage in einen ursprnglich lebendigen ,boden gefallen1 so da im ,ernste geglaubt wurde1 es gebe eine ,seligkeit und der feste ,wille da war1 selig zu werden und die von der bisherigen ,religion angegebenen ,mittel zur ,seligkeit mit innigem ,glauben und redlichem ,ernste in dieser ,absicht gebraucht worden waren1 so mute1 wenn in diesen ,boden1 der gerade durch sein ,ernstnehmen dem ,lichte ber die ,beschaffenheit dieser ,mittel sich lnger verschlo1 dieses ,licht zuletzt dennoch fiel1 ein grliches ,entsetzen sich erzeugen vor dem ,betruge um das ,heil der ,seele und die treibende ,unruhe1 dieses ,heil auf andre ,weise zu retten und was als in ewiges ,verderben strzend erschien1 konnte nicht scherzhaft genommen werden4 ,ferner konnte der einzelne1 den zuerst diese ,ansicht ergriffen1 keineswegs zufrieden sein1 etwa nur seine eigne ,seele zu retten1 gleichgltig ber das ,wohl aller brigen unsterblichen ,seelen1 indem er1 seiner tiefern ,religion zufolge1 dadurch auch nicht einmal die eigne ,seele gerettet htte3 sondern mit der gleichen ,angst1 die er um diese fhlte1 mute er ringen1 schlechthin allen ,menschen in der ,welt das ,auge zu ffnen ber die verdammliche ,tuschung4 ,auf diese ,weise nun fiel die ,einsicht1 die lange vor ihm sehr viele ,auslnder wohl in grerer ,verstandesklarheit gehabt hatten1 in das ,gemt des deutschen ,mannes1 ,luther4 ,an altertmlicher und feiner ,bildung1 an ,gelehrsamkeit1 an andern ,vorzgen bertrafen ihn nicht nur ,auslnder1 sondern sogar viele in seiner ,nation4 ,aber ihn ergriff ein allmchtiger ,antrieb1 die ,angst um das ewige ,heil und dieser ward das ,leben in seinem ,leben und setzte immerfort das letzte in die ,wage und gab ihm die ,kraft und die ,gaben1 die die ,nachwelt bewundert4 ,mgen andre bei der ,reformation irdische ,zwecke gehabt haben1 sie htten nie gesiegt1 htte nicht an ihrer ,spitze ein ,anfhrer gestanden1 der durch das ,ewige begeistert wurde2 da dieser1 der immerfort das ,heil aller unsterblichen ,seelen auf dem ,spiel stehen sah1 allen ,ernstes allen ,teufeln in der ,hlle furchtlos entgegenging1 ist natrlich und durchaus kein ,wunder4 ,dies nun ist ein ,beleg von deutschem ,ernst und ,gemt4 ,da ,luther mit diesem rein menschlichen1 und nur durch jeden selbst zu besorgenden ,anliegen an alle und zunchst an die ,gesamtheit seiner ,nation sich wendete1 lag1 wie gesagt1 in der ,sache4 ,wie nahm nun sein ,volk diesen ,antrag auf8 ,blieb es in seiner dumpfen ,ruhe1 gefesselt an den ,boden durch irdische ,geschfte und ungestrt fortgehend den gewohnten ,gang1 oder erregte die nicht alltgliche ,erscheinung gewaltiger ,begeisterung blo sein ,gelchter8 ,keineswegs1 sondern es wurde wie durch ein fortlaufendes ,feuer ergriffen von derselben ,sorge fr das ,heil der ,seele und diese ,sorge erffnete schnell auch ihr ,auge der vollkommenen ,klarheit und sie nahmen auf im ,fluge das ihnen ,dargebotene4 ,war diese ,begeisterung nur eine augenblickliche ,erhebung der ,einbildungskraft1 die im ,leben und gegen dessen ernsthafte ,kmpfe und ,gefahren nicht standhielt8 ,keineswegs1 sie entbehrten alles1 und trugen alle ,martern und kmpften in blutigen zweifelhaften ,kriegen1 lediglich damit sie nicht wieder unter die ,gewalt des verdammlichen ,papsttums gerieten1 sondern ihnen und ihren ,kindern fort das allein seligmachende ,licht des ,evangeliums schiene2 und es erneuten sich an ihnen in spter ,zeit alle ,wunder1 die das ,christentum bei seinem ,beginnen an seinen ,bekennern darlegte4 ,alle ,aeuerungen jener ,zeit sind erfllt von dieser allgemein verbreiteten ,besorgtheit um die ,seligkeit4 ,sehen ,sie hier einen ,beleg von der ,eigentmlichkeit des deutschen ,volkes4 ,es ist durch ,begeisterung zu jedweder ,begeisterung und jedweder ,klarheit leicht zu erheben und seine ,begeisterung hlt aus fr das ,leben und gestaltet dasselbe um4 ,auch frher und anderwrts hatten ,reformatoren ,haufen des ,volks begeistert und sie zu ,gemeinden versammelt und gebildet2 dennoch erhielten diese ,gemeinden keinen festen und auf dem ,boden der bisherigen ,verfassung begrndeten ,bestand1 weil die ,volkshupter und ,frsten der bisherigen ,verfassung nicht auf ihre ,seite traten4 ,auch der ,reformation durch ,luther schien anfangs kein gnstigeres ,schicksal bestimmt4 ,der weise ,kurfrst1 unter dessen ,augen sie begann1 schien mehr im ,sinne des ,auslandes als in dem deutschen weise zu sein2 er schien die eigentliche ,streitfrage nicht sonderlich gefat zu haben1 einem ,streite zwischen zwei ,mnchsorden1 wie ihm es schien1 nicht viel ,gewicht beizulegen und hchstens blo um den guten ,ruf seiner neu errichteten ,universitt besorgt zu sein4 ,aber er hatte ,nachfolger1 die weit weniger weise1 denn er1 von derselben ernstlichen ,sorge fr ihre ,seligkeit ergriffen wurden1 die in ihren ,vlkern lebte1 und vermittelst dieser ,gleichheit mit ihnen verschmolzen bis zu gemeinsamem ,leben oder ,tod1 ,sieg oder ,untergang4 ,sehen ,sie hieran einen ,beleg zu dem oben angegebenen ,grundzuge der ,deutschen1 als einer ,gesamtheit und zu ihrer durch die ,natur begrndeten ,verfassung4 ,die groen ,national- und ,weltangelegenheiten sind bisher durch freiwillig auftretende ,redner an das ,volk gebracht worden und bei diesem durchgegangen4 ,mochten doch ihre ,frsten anfangs aus ,auslnderei und aus ,sucht vornehm zu tun und zu glnzen1 wie jene1 sich absondern von der ,nation und diese verlassen oder verraten1 so wurden sie auch spter leicht wieder fortgerissen zur ,einstimmigkeit mit derselben und erbarmten sich ihrer ,vlker4 ,da das erste stets der ,fall gewesen sei1 werden wir tiefer unten noch an andern ,belegen dartun2 da das letztere fortdauernd der ,fall bleiben mge1 knnen wir nur mit heier ,sehnsucht wnschen4 ,ohnerachtet man nun bekennen mu1 da in der ,angst jenes ,zeitalters um das ,heil der ,seelen1 eine ,dunkelheit und ,unklarheit blieb1 indem es nicht darum zu tun war1 den ueren ,vermittler zwischen ,gott und den ,menschen nur zu verndern1 sondern gar keines uern ,mittlers zu bedrfen1 und das ,band des ,zusammenhanges in sich selber zu finden2 so war es doch vielleicht notwendig1 da die religise ,ausbildung der ,menschen im ganzen durch diesen ,mittelzustand hindurchginge4 ,luthern selbst hat sein redlicher ,eifer noch mehr gegeben1 denn er suchte1 und ihn weit hinausgefhrt ber sein ,lehrgebude4 ,nachdem er nur die ersten ,kmpfe der ,gewissensangst1 die ihm sein khnes ,losreien von dem ganzen bisherigen ,glauben verursachte1 bestanden hatte1 sind alle seine ,aeuerungen voll eines ,jubels und ,triumphs ber die erlangte ,freiheit der ,kinder ,gottes1 welche die ,seligkeit gewi nicht mehr auer sich und jenseit des ,grabes suchten1 sondern der ,ausbruch des unmittelbaren ,gefhls derselben waren4 ,er ist hierin das ,vorbild aller knftigen ,zeitalter geworden und hat fr uns alle vollendet4 -- ,sehen ,sie auch hier einen ,grundzug des deutschen ,geistes4 ,wenn er nur sucht1 so findet er mehr1 als er suchte2 denn er gert hinein in den ,strom lebendigen ,lebens1 das durch sich selbst fortrinnt und ihn mit sich fortreit4 ,dem ,papsttume1 dieses nach seiner eignen ,gesinnung genommen und beurteilt1 geschah durch die ,weise1 wie die ,reformation dasselbe nahm1 ohne ,zweifel unrecht4 ,die ,aeuerungen desselben waren wohl grtenteils aus der vorliegenden ,sprache blind herausgerissen1 asiatisch rednerisch bertreibend1 gelten sollend1 was sie knnten1 und rechnend1 da mehr als der gebhrende ,abzug wohl ohnedies werde gemacht werden1 niemals aber ernstlich ermessen1 erwogen oder gemeint4 ,die ,reformation nahm mit deutschem ,ernste sie nach ihrem vollen ,gewichte2 und sie hatte recht1 da man alles also nehmen solle1 unrecht1 wenn sie glaubte1 jene htten es also genommen und sie noch andrer ,dinge1 denn ihrer natrlichen ,flachheit und ,ungrndlichkeit1 bezichtigte4 ,ueberhaupt ist dies die stets sich gleichbleibende ,erscheinung in jedem ,streit des deutschen ,ernstes gegen das ,ausland1 ob dieses sich nun auer ,landes oder im ,lande befinde1 da das letztere gar nicht begreifen kann1 wie man ber so gleichgltige ,dinge1 als ,worte und ,redensarten sind1 ein so groes ,wesen erheben mge und da sie1 aus deutschem ,munde es wieder hrend1 nicht gesagt haben wollen1 was sie doch gesagt haben und sagen1 und immerfort sagen werden1 und ber ,verleumdung1 die sie ,konsequenzmacherei nennen1 klagen1 wenn man ihre ,aeuerungen in ihrem buchstblichen ,sinne und als ernstlich gemeint1 nimmt1 und dieselben betrachtet als ,bestandteile einer folgebestndigen ,denkreihe1 die man nun rckwrts nach ihren ,grundstzen1 und vorwrts nach ihren ,folgen herstellt2 indes man doch vielleicht sehr entfernt ist1 ihnen fr die ,person klares ,bewutsein dessen1 was sie reden1 und ,folgebestndigkeit1 beizumessen4 ,in jener ,anmutung1 man msse eben jedwedes ,ding nehmen wie es gemeint sei1 nicht aber etwa noch darber hinaus das ,recht zu meinen und laut zu meinen1 in ,frage ziehen1 verrt sich immer die noch so tief versteckte ,auslnderei4 ,dieser ,ernst1 mit welchem das alte ,religionslehrgebude genommen wurde1 ntigte dieses selbst zu einem greren ,ernste1 als es bisher gehabt hatte1 und zu neuer ,prfung1 ,umdeutung1 ,befestigung der alten ,lehre1 sowie zu grerer ,behutsamkeit in ,lehre und ,leben fr die ,zukunft3 und dieses1 sowie das zunchstfolgende1 sei ,ihnen ein ,beleg von der ,weise1 wie ,deutschland auf das brige ,europa immer zurckgewirkt hat4 ,hierdurch erhielt fr das ,allgemeine die alte ,lehre wenigstens diejenige unschdliche ,wirksamkeit1 die sie1 nachdem sie nun einmal nicht aufgegeben werden sollte1 haben konnte2 insbesondere aber ward sie fr die ,verteidiger derselben ,gelegenheit und ,aufforderung zu einem grndlicheren und folgegemeren ,nachdenken1 als bisher stattgehabt hatte4 ,davon1 da die in ,deutschland verbesserte ,lehre auch in das neulateinische ,ausland sich verbreitet und daselbst denselben ,erfolg hherer ,begeisterung hervorgebracht1 wollen wir hier1 als von einer vorbergehenden ,erscheinung schweigen3 wiewohl es immer merkwrdig ist1 da die neue ,lehre in keinem eigentlich neulateinischen ,lande zu einem vom ,staate anerkannten ,bestande gekommen2 indem es scheint1 da es deutscher ,grndlichkeit bei den ,regierenden und deutscher ,gutmtigkeit beim ,volke bedurft habe1 um diese ,lehre vertrglich mit der ,obergewalt zu finden1 und sie also zu machen4 ,in einer andern ,rcksicht aber1 und zwar nicht auf das ,volk1 sondern auf die gebildeten ,stnde1 hat ,deutschland durch seine ,kirchenverbesserung einen allgemeinen und dauernden ,einflu auf das ,ausland gehabt2 und durch diesen ,einflu das ,ausland wieder zum ,vorgnger fr sich selbst1 und zu seinem eignen ,anreger zu neuen ,schpfungen sich zubereitet4 ,das freie und selbstttige ,denken1 oder die ,philosophie1 war schon in den vorhergehenden ,jahrhunderten unter der ,herrschaft der alten ,lehre hufig angeregt und gebt worden1 keineswegs aber1 um aus sich selbst ,wahrheit hervorzubringen1 sondern nur1 um zu zeigen1 da und auf welche ,weise die ,lehre der ,kirche wahr sei4 ,dasselbe ,geschft in ,beziehung auf ihre ,lehre erhielt zunchst die ,philosophie auch bei den deutschen ,protestanten und ward bei diesen ,dienerin des ,evangeliums1 so wie sie bei den ,scholastikern die der ,kirche gewesen war4 ,im ,auslande1 das entweder kein ,evangelium hatte1 oder das dasselbe nicht mit unvermischt deutscher ,andacht und ,tiefe des ,gemts gefat hatte1 erhob das durch den erhaltenen glnzenden ,triumph angefeuerte freie ,denken sich leichter und hher1 ohne die ,fessel eines ,glaubens an ,uebersinnliches2 aber es blieb in der sinnlichen ,fessel des ,glaubens an den natrlichen1 ohne ,bildung und ,sitte aufgewachsenen ,verstand2 und weit entfernt1 da es in der ,vernunft die ,quelle auf sich selbst beruhender ,wahrheit entdeckt htte1 wurden fr dasselbe die ,aussprche dieses rohen ,verstandes dasjenige1 was fr die ,scholastiker die ,kirche1 fr die ersten protestantischen ,theologen das ,evangelium war2 ob sie wahr seien1 darber regte sich kein ,zweifel1 die ,frage war blo1 wie sie diese ,wahrheit gegen bestreitende ,ansprche behaupten knnten4 ,indem nun dieses ,denken in das ,gebiet der ,vernunft1 deren ,gegenstreit bedeutender gewesen sein wrde1 gar nicht hineinkam1 so fand es keinen ,gegner1 auer der historisch vorhandenen ,religion und wurde mit dieser leicht fertig1 indem es sie an den ,mastab des vorausgesetzten gesunden ,verstandes hielt und sich dabei klar zeigte1 da sie demselben eben widersprche1 und so kam es denn1 da1 so wie dieses alles ins reine gebracht wurde1 im ,auslande die ,benennung des ,philosophen und die des ,irreligisen und ,gottesleugners1 gleichbedeutend wurden1 und zu gleicher ehrenvoller ,auszeichnung gereichten4 ,die versuchte gnzliche ,erhebung ber allen ,glauben an fremdes ,ansehen1 welche in diesen ,bestrebungen des ,auslandes das richtige war1 wurde den ,deutschen1 von denen sie vermittelst der ,kirchenverbesserung erst ausgegangen war1 zu neuer ,anregung4 ,zwar sagten untergeordnete und unselbstndige ,kpfe unter uns diese ,lehre des ,auslandes eben nach -- lieber die des ,auslandes1 wie es scheint1 als die ebenso leicht zu habende ihrer ,landsleute1 darum1 weil ihnen das erste vornehmer dnkte -- und diese ,kpfe suchten1 so gut es gehen wollte1 sich selber davon zu berzeugen2 wo aber selbstndiger deutscher ,geist sich regte1 da gengte das ,sinnliche nicht1 sondern es entstand die ,aufgabe1 das freilich nicht auf fremdes ,ansehen zu glaubende1 ,uebersinnliche in der ,vernunft selbst aufzusuchen und so erst eigentliche ,philosophie zu erschaffen1 indem man1 wie es sein sollte1 das freie ,denken zur ,quelle unabhngiger ,wahrheit machte4 ,dahin strebte ,leibniz im ,kampfe mit jener auslndischen ,philosophie2 dies erreichte der eigentliche ,stifter der neuen deutschen ,philosophie1 nicht ohne das ,gestndnis durch eine ,aeuerung des ,auslandes1 die inzwischen tiefer genommen worden1 als sie gemeint gewesen1 angeregt worden zu sein4 ,seitdem ist unter uns die ,aufgabe vollstndig gelst und die ,philosophie vollendet worden1 welches man indessen sich begngen mu1 zu sagen1 bis ein ,zeitalter kommt1 das es begreift4 ,dies vorausgesetzt1 so wre abermals durch ,anregung des durch das neurmische ,ausland hindurchgegangenen ,altertums im deutschen ,mutterlande die ,schpfung eines vorher durchaus nicht dagewesenen ,neuen erfolgt4 ,unter den ,augen der ,zeitgenossen hat das ,ausland eine andre ,aufgabe der ,vernunft und der ,philosophie an die neue ,welt1 die ,errichtung des vollkommenen ,staats1 leicht und mit feuriger ,khnheit ergriffen und kurz darauf dieselbe also fallen lassen1 da es durch seinen jetzigen ,zustand gentigt ist1 den bloen ,gedanken der ,aufgabe als ein ,verbrechen zu verdammen und alles anwenden mute1 um1 wenn es knnte1 jene ,bestrebungen aus den ,jahrbchern seiner ,geschichte auszutilgen4 ,der ,grund dieses ,erfolgs liegt am ,tage3 ,der vernunftgeme ,staat lt sich nicht durch knstliche ,vorkehrungen aus jedem vorhandenen ,stoffe aufbauen1 sondern die ,nation mu zu demselben erst gebildet und herausgezogen werden4 ,nur diejenige ,nation1 welche zuvrderst die ,aufgabe der ,erziehung zum vollkommenen ,menschen1 durch die wirkliche ,ausbung1 gelst haben wird1 wird sodann auch jene des vollkommenen ,staates lsen4 ,auch die zuletztgenannte ,aufgabe der ,erziehung ist seit unsrer ,kirchenverbesserung vom ,auslande geistvoll1 aber im ,sinne seiner ,philosophie mehrmals in ,anregung gebracht worden1 und diese ,anregungen haben unter uns frs erste ,nachtreter und ,uebertreiber gefunden4 ,bis zu welchem ,punkte endlich in unsern ,tagen abermals deutsches ,gemt diese ,sache gebracht1 werden wir zu seiner ,zeit ausfhrlicher berichten4 ,sie haben an dem ,gesagten eine klare ,uebersicht der gesamten ,bildungsgeschichte der neuen ,welt1 und des sich immer gleichbleibenden ,verhltnisses der verschiedenen ,bestandteile der letzten zur ersten4 ,wahre ,religion1 in der ,form des ,christentums1 war der ,keim der neuen ,welt und ihre ,gesamtaufgabe die1 diese ,religion in die vorhandene ,bildung des ,altertums zu verflen und die letzte dadurch zu vergeistigen und zu heiligen4 ,der erste ,schritt auf diesem ,wege war1 das die ,freiheit raubende uere ,ansehen der ,form dieser ,religion von ihr abzuscheiden1 und auch in sie das freie ,denken des ,altertums einzufhren4 ,es regte an zu diesem ,schritte das ,ausland1 der ,deutsche tat ihn4 ,der zweite1 der eigentlich die ,fortsetzung und ,vollendung des ersten ist1 der1 diese ,religion und mit ihr alle ,weisheit in uns selber aufzufinden4 ,auch ihn vorbereitete das ,ausland1 und vollzog der ,deutsche4 ,der dermalen in der ewigen ,zeit an der ,tagesordnung sich befindende ,fortschritt ist die vollkommene ,erziehung der ,nation zum ,menschen4 ,ohne dies wird die gewonnene ,philosophie nie ausgedehnte ,verstndlichkeit1 vielweniger noch allgemeine ,anwendbarkeit im ,leben finden2 so wie hinwiederum ohne ,philosophie die ,erziehungskunst niemals zu vollstndiger ,klarheit in sich selbst gelangen wird4 ,beide greifen daher ineinander und sind eins ohne das andre unvollstndig und unbrauchbar4 ,schon allein darum1 weil der ,deutsche bisher alle ,schritte der ,bildung zur ,vollendung gebracht und er eigentlich dazu aufbewahrt worden ist in der neuen ,welt1 kommt ihm dasselbe auch mit der ,erziehung zu2 wie aber diese einmal in ,ordnung gebracht ist1 wird es sich mit den brigen ,angelegenheiten der ,menschheit leicht ergeben4 ,in diesem ,verhltnisse also hat wirklich die deutsche ,nation zur ,fortbildung des menschlichen ,geschlechts in der neuen ,zeit bisher gestanden4 ,noch ist ber eine schon zweimal fallen gelassene ,bemerkung ber den naturgemen ,hergang1 den diese ,nation hierbei genommen1 da nmlich in ,deutschland alle ,bildung vom ,volke ausgegangen1 mehr ,licht zu verbreiten4 ,da die ,angelegenheit der ,kirchenverbesserung zuerst an das ,volk gebracht worden1 und allein dadurch1 da es desselben ,angelegenheit geworden1 gelungen sei1 haben wir schon ersehen4 ,aber es ist ferner darzutun1 da dieser einzelne ,fall nicht ,ausnahme1 sondern da er die ,regel gewesen4 ,die im ,mutterlande zurckgebliebenen ,deutschen hatten alle ,tugenden1 die ehemals auf ihrem ,boden zu ,hause waren1 beibehalten3 ,treue1 ,biederkeit1 ,ehre1 ,einfalt2 aber sie hatten von ,bildung zu einem hhern und geistigen ,leben nicht mehr erhalten1 als das damalige ,christentum und seine ,lehrer an zerstreut wohnende ,menschen bringen konnten4 ,dies war wenig1 und sie standen so gegen ihre ausgewanderten ,stammverwandten zurck1 und waren in der ,tat zwar brav und bieder1 aber dennoch halb ,barbaren4 ,es entstanden unter ihnen indessen ,stdte1 die durch ,glieder aus dem ,volke errichtet wurden4 ,in diesen entwickelte sich schnell jeder ,zweig des gebildeten ,lebens zur schnsten ,blte4 ,in ihnen entstanden1 zwar auf ,kleines berechnete1 dennoch aber treffliche brgerliche ,verfassungen und ,einrichtungen1 und von ihnen aus verbreitete sich ein ,bild von ,ordnung und eine ,liebe derselben erst ber das brige ,land4 ,ihr ausgebreiteter ,handel half die ,welt entdecken4 ,ihren ,bund frchteten ,knige4 ,die ,denkmler ihrer ,baukunst dauern noch1 haben der ,zerstrung von ,jahrhunderten getrotzt1 die ,nachwelt steht bewundernd vor ihnen und bekennt ihre eigne ,unmacht4 ,ich will diese ,brger der deutschen ,reichsstdte des ,mittelalters nicht vergleichen mit den andern ihnen gleichzeitigen ,stnden und nicht fragen1 was indessen der ,adel tat und die ,frsten2 aber in ,vergleich mit den brigen germanischen ,nationen1 einige ,striche ,italiens abgerechnet1 hinter welchen selbst jedoch in den schnen ,knsten die ,deutschen nicht zurckblieben1 in den ntzlichen sie bertrafen und ihre ,lehrer wurden -- diese abgerechnet waren nun diese deutschen ,brger die gebildeten und jene die ,barbaren4 ,die ,geschichte ,deutschlands1 deutscher ,macht1 deutscher ,unternehmungen1 ,erfindungen1 ,denkmale1 ,geistes1 ist in diesem ,zeitraume lediglich die ,geschichte dieser ,stdte1 und alles brige1 als da sind ,lnderverpfndungen und ,wiedereinlsungen und dergleichen1 ist nicht des ,erwhnens wert4 ,auch ist dieser ,zeitpunkt der einzige in der deutschen ,geschichte1 in der diese ,nation glnzend und ruhmvoll und mit dem ,range der ihr als ,stammvolk gebhrt1 dasteht2 so wie ihre ,blte durch die ,habsucht und ,herrschsucht der ,frsten zerstrt und ihre ,freiheit zertreten wird1 sinkt das ,ganze allmhlich immer tiefer herab und geht entgegen dem gegenwrtigen ,zustand2 wie aber ,deutschland herabsinkt1 sieht man das brige ,europa eben also sinken1 in ,rcksicht dessen1 was das ,wesen betrifft und nicht den bloen uern ,schein4 ,der entscheidende ,einflu dieses in der ,tat herrschenden ,standes auf die ,entwicklung der deutschen ,reichsverfassung1 auf die ,kirchenverbesserung und auf alles1 was jemals die deutsche ,nation bezeichnete und von ihr ausging in das ,ausland1 ist allenthalben unverkennbar1 und es lt sich nachweisen1 da alles1 was noch jetzt ,ehrwrdiges ist unter den ,deutschen1 in seiner ,mitte entstanden ist4 ,und mit welchem ,geiste brachte hervor und geno dieser deutsche ,stand diese ,blten8 ,mit dem ,geiste der ,frmmigkeit1 der ,ehrbarkeit1 der ,bescheidenheit1 des ,gemeinsinnes4 ,fr sich selbst bedurften sie wenig1 fr ffentliche ,unternehmungen machten sie unermelichen ,aufwand4 ,selten steht irgendwo ein einzelner ,name hervor und zeichnet sich aus1 weil alle gleichen ,sinnes waren und gleicher ,aufopferung fr das ,gemeinsame4 ,ganz unter denselben uern ,bedingungen1 wie in ,deutschland1 waren auch in ,italien freie ,stdte entstanden4 ,man vergleiche die ,geschichten beider2 man halte die fortwhrenden ,unruhen1 die innern ,zwiste1 ja ,kriege1 den bestndigen ,wechsel der ,verfassungen und der ,herrscher1 in den ersten1 gegen die friedliche ,ruhe und ,eintracht in den letztern4 ,wie konnte klarer sich aussprechen1 da ein innerlicher ,unterschied in den ,gemtern der beiden ,nationen gewesen sein msse8 ,die deutsche ,nation ist die einzige unter den neueuropischen ,nationen1 die es an ihrem ,brgerstande schon seit ,jahrhunderten durch die ,tat gezeigt hat1 da sie die republikanische ,verfassung zu ertragen vermge4 ,unter den einzelnen und besondern ,mitteln1 den deutschen ,geist wieder zu heben1 wrde es ein sehr krftiges sein1 wenn wir eine begeisternde ,geschichte der ,deutschen aus diesem ,zeitraume htten1 die da ,national- und ,volksbuch wrde1 so wie ,bibel oder ,gesangbuch es sind1 so lange1 bis wir selbst wiederum etwas des ,aufzeichnens ,wertes hervorbrchten4 ,nur mte eine solche ,geschichte nicht etwa chronikenmig die ,taten und ,ereignisse aufzhlen1 sondern sie mte uns1 wunderbar ergreifend und ohne unser eignes ,zutun oder klares ,bewutsein1 mitten hinein versetzen in das ,leben jener ,zeit1 so da wir selbst mit ihnen zu gehen1 zu stehen1 zu beschlieen1 zu handeln schienen1 und dies nicht durch kindische und tndelnde ,erdichtung1 wie es so viele historische ,romane getan haben1 sondern durch ,wahrheit2 und aus diesem ihrem ,leben mte sie die ,taten und ,ereignisse1 als ,belege desselben1 hervorblicken lassen4 ,ein solches ,werk knnte zwar nur die ,frucht von ausgebreiteten ,kenntnissen sein1 und von ,forschungen1 die vielleicht noch niemals angestellt sind1 aber die ,ausstellung dieser ,kenntnisse und ,forschungen mte uns der ,verfasser ersparen und nur lediglich die gereifte ,frucht uns vorlegen in der gegenwrtigen ,sprache1 auf eine jedwedem ,deutschen ohne ,ausnahme verstndliche ,weise4 ,auer jenen historischen ,kenntnissen wrde ein solches ,werk auch noch ein hohes ,ma philosophischen ,geistes erfordern1 der ebensowenig sich zur ,schau ausstellte2 und vor allem ein treues und liebendes ,gemt4 ,jene ,zeit war der jugendliche ,traum der ,nation in beschrnkten ,kreisen von knftigen ,taten1 ,kmpfen und ,siegen1 und die ,weissagung1 was sie einst bei vollendeter ,kraft sein wrde4 ,verfhrerische ,gesellschaft und die ,lockung der ,eitelkeit hat die heranwachsende fortgerissen in ,kreise1 die nicht die ihrigen sind1 und indem sie auch da glnzen wollte1 steht sie da mit ,schmach bedeckt und ringend sogar um ihre ,fortdauer4 ,aber ist sie denn wirklich veraltet und entkrftet8 ,hat ihr nicht auch seitdem immerfort und bis auf diesen ,tag die ,quelle des ursprnglichen ,lebens fortgequollen1 wie keiner andern ,nation8 ,knnen jene ,weissagungen ihres jugendlichen ,lebens1 die durch die ,beschaffenheit der brigen ,vlker und durch den ,bildungsplan der ganzen ,menschheit besttigt werden -- knnen sie unerfllt bleiben8 ,nimmermehr4 ,bringe man diese ,nation nur zuvrderst zurck von der falschen ,richtung1 die sie ergriffen1 zeige man ihr in dem ,spiegel jener ihrer ,jugendtrume ihren wahren ,hang und ihre wahre ,bestimmung1 bis unter diesen ,betrachtungen sich ihr die ,kraft entfalte1 diese ihre ,bestimmung mchtig zu ergreifen4 ,mchte diese ,aufforderung etwas dazu beitragen1 da recht bald ein dazu ausgersteter deutscher ,mann diese vorlufige ,aufgabe lse6 ,siebente ,rede4 ,noch tiefere ,erfassung der ,ursprnglichkeit und ,deutschheit eines ,volkes4 ,es sind in den vorigen ,reden angegeben und in der ,geschichte nachgewiesen die ,grundzge der ,deutschen1 als eines ,urvolks1 und als eines solchen1 das das ,recht hat1 sich das ,volk schlechtweg1 im ,gegensatze mit andern von ihm abgerissenen ,stmmen1 zu nennen1 wie denn auch das ,wort ,deutsch in seiner eigentlichen ,wortbedeutung das soeben ,gesagte bezeichnet4 ,es ist zweckmig1 da wir bei diesem ,gegenstande noch eine ,stunde verweilen und uns auf den mglichen ,einwurf einlassen1 da1 wenn dies deutsche ,eigentmlichkeit sei1 man werde bekennen mssen1 da dermalen unter den ,deutschen selber wenig ,deutsches mehr brig sei4 ,indem auch wir diese ,erscheinung keineswegs leugnen knnen1 sondern sie vielmehr anzuerkennen und in ihren einzelnen ,teilen sie zu bersehen gedenken1 wollen wir mit einer ,erklrung derselben anheben4 ,das war im ganzen das ,verhltnis des ,urvolks der neuen ,welt zum ,fortgange der ,bildung dieser ,welt1 da das erstere durch unvollstndige und auf der ,oberflche verbleibende ,bestrebungen des ,auslandes erst angeregt werde zu tiefern aus seiner eignen ,mitte heraus zu entwickelnden ,schpfungen4 ,da von der ,anregung bis zur ,schpfung es ohne ,zweifel seine ,zeit dauert1 so ist klar1 da ein solches ,verhltnis ,zeitrume herbeifhren werde1 in welchem das ,urvolk fast ganz mit dem ,auslande verflossen1 und demselben gleich erscheinen msse1 weil es nmlich gerade im ,zustande des bloen ,angeregtseins sich befindet1 und die dabei beabsichtigte ,schpfung noch nicht zum ,durchbruche gekommen ist4 ,in einem solchen ,zeitraume befindet sich nun gerade jetzt ,deutschland in ,absicht der groen ,mehrzahl seiner gebildeten ,bewohner1 und daher rhren die durch das ganze innere ,wesen und ,leben dieser ,mehrzahl verflossenen ,erscheinungen der ,auslnderei4 ,die ,philosophie als freies von allen ,fesseln des ,glaubens an fremdes ,ansehen erledigtes ,denken1 sei es1 wodurch dermalen das ,ausland sein ,mutterland anrege1 haben wir in der vorigen ,rede ersehen4 ,wo es nun von dieser ,anregung aus nicht zur neuen ,schpfung gekommen1 welches1 da die letzte von der groen ,mehrzahl unvernommen geblieben1 bei uerst wenigen der ,fall ist3 da gestaltet sich teils noch jene schon frher bezeichnete ,philosophie des ,auslandes selber zu andern und andern ,formen2 teils bemchtigt sich der ,geist derselben auch der brigen an die ,philosophie zunchst grenzenden ,wissenschaften1 und sieht dieselben an aus seinem ,gesichtspunkte2 endlich da der ,deutsche seinen ,ernst und sein unmittelbares ,eingreifen in das ,leben doch niemals ablegen kann1 so fliet diese ,philosophie ein auf die ffentliche ,lebensweise und auf die ,grundstze und ,regeln derselben4 ,wir werden dies ,stck um ,stck dartun4 ,zuvrderst und vor allen ,dingen3 der ,mensch bildet seine wissenschaftliche ,ansicht nicht etwa mit ,freiheit und ,willkr1 so oder so1 sondern sie wird ihm gebildet durch sein ,leben und ist eigentlich die zur ,anschauung gewordene innere1 und brigens ihm unbekannte ,wurzel seines ,lebens selbst4 ,was du so recht innerlich eigentlich bist1 das tritt heraus vor dein ueres ,auge1 und du vermchtest niemals etwas andres zu sehen4 ,solltest du anders sehen1 so mtest du erst anders werden4 ,nun ist das innere ,wesen des ,auslandes oder der ,nichtursprnglichkeit1 der ,glaube an irgendein ,letztes1 ,festes1 unvernderlich ,stehendes1 an eine ,grenze1 diesseit welcher zwar das freie ,leben sein ,spiel treibe1 welche selbst aber es niemals zu durchbrechen1 und durch sich flssig zu machen und sich in dieselbe zu verflen vermge4 ,diese undurchdringliche ,grenze tritt ihm darum irgendwo notwendig auch vor die ,augen1 und es kann nicht anders denken oder glauben1 auer unter ,voraussetzung einer solchen1 wenn nicht sein ganzes ,wesen umgewandelt1 und sein ,herz ihm aus dem ,leibe gerissen werden soll4 ,es glaubt notwendig an den ,tod1 als das ,ursprngliche und ,letzte1 den ,grundquell aller ,dinge1 und mit ihnen des ,lebens4 ,wir haben hier nur zunchst anzugeben1 wie dieser ,grundglaube des ,auslandes unter den ,deutschen dermalen sich ausspreche4 ,er spricht sich aus zuvrderst in der eigentlichen ,philosophie4 ,die dermalige deutsche ,philosophie1 inwiefern dieselbe hier der ,erwhnung wert ist1 will ,grndlichkeit und wissenschaftliche ,form1 unerachtet sie dieselbe nicht zu erschwingen vermag1 sie will ,einheit1 auch nicht ohne frhern ,vorgang des ,auslandes1 sie will ,realitt und ,wesen -- nicht bloe ,erscheinung1 sondern eine in der ,erscheinung erscheinende ,grundlage dieser ,erscheinung1 und hat in allen diesen ,stcken recht und bertrifft sehr weit die herrschenden ,philosophien des dermaligen auswrtigen ,auslandes1 indem sie in der ,auslnderei weit grndlicher und folgebestndiger ist1 denn jenes4 ,diese der bloen ,erscheinung unterzulegende ,grundlage ist ihnen nun1 wie sie sie auch etwa noch fehlerhafter weiterbestimmen mgen1 immer ein festes ,sein1 das da ist1 was es eben ist1 und nichts weiter1 in sich gefesselt und an sein eignes ,wesen gebunden2 und so tritt denn der ,tod und die ,entfremdung von der ,ursprnglichkeit1 die in ihnen selbst sind1 auch heraus vor ihre ,augen4 ,weil sie selbst nicht zum ,leben schlechtweg aus sich selber heraus sich aufzuschwingen vermgen1 sondern fr freien ,aufflug stets eines ,trgers und einer ,sttze bedrfen1 darum kommen sie auch mit ihrem ,denken1 als dem ,abbilde ihres ,lebens1 nicht ber diesen ,trger hinaus3 das1 was nicht etwas ist1 ist ihnen notwendig nichts1 weil1 zwischen jenem in sich verwachsenen ,sein und dem ,nichts1 ihr ,auge nichts weiter sieht1 da ihr ,leben da nichts weiter hat4 ,ihr ,gefhl1 worauf auch allein sie sich berufen knnen1 erscheint ihnen als untrglich2 und so jemand diesen ,trger nicht zugibt1 so sind sie weit entfernt von der ,voraussetzung1 da er mit dem ,leben allein sich begnge1 sondern sie glauben1 da es ihm nur an ,scharfsinn fehle1 den ,trger1 der ohne ,zweifel auch ihn trage1 zu bemerken1 und da er der ,fhigkeit1 sich zu ihren hohen ,ansichten aufzuschwingen1 ermangle4 ,es ist darum vergeblich und unmglich1 sie zu belehren2 machen mte man sie1 und anders machen1 wenn man knnte4 ,in diesem ,teile ist nun die dermalige deutsche ,philosophie nicht deutsch1 sondern ,auslnderei4 ,die wahre in sich selbst zu ,ende gekommene und ber die ,erscheinung hinweg wahrhaft zum ,kerne derselben durchgedrungene ,philosophie hingegen geht aus von dem einen1 reinen1 gttlichen ,leben -- als ,leben schlechtweg1 welches es auch in alle ,ewigkeit1 und darin immer eines bleibt1 nicht aber als von diesem oder jenem ,leben2 und sie sieht1 wie lediglich in der ,erscheinung dieses ,leben unendlich fort sich schliee und wiederum ffne1 und erst diesem ,gesetze zufolge es zu einem ,sein1 und zu einem ,etwas berhaupt komme4 ,ihr entsteht das ,sein1 was jene sich vorausgeben lt4 ,und so ist denn diese ,philosophie recht eigentlich nur deutsch1 d4 i4 ursprnglich2 und umgekehrt1 so jemand nur ein wahrer ,deutscher wrde1 so wrde er nicht anders denn also philosophieren knnen4 ,jenes1 obwohl bei der ,mehrzahl der deutsch ,philosophierenden herrschende1 dennoch nicht eigentlich deutsche ,denksystem greift1 ob es nun mit ,bewutsein als eigentliches philosophisches ,lehrgebude aufgestellt sei1 oder ob es nur unbewut unserm brigen ,denken zum ,grunde liege -- es greift1 sage ich1 ein in die brigen wissenschaftlichen ,ansichten der ,zeit2 wie denn dies ein ,hauptbestreben unsrer durch das ,ausland angeregten ,zeit ist1 den wissenschaftlichen ,stoff nicht mehr blo1 wie wohl unsre ,vorfahren taten1 in das ,gedchtnis zu fassen1 sondern denselben auch selbstdenkend und philosophierend zu bearbeiten4 ,an ,absicht des ,bestrebens berhaupt hat die ,zeit recht2 wenn sie aber1 wie dies zu erwarten ist1 in der ,ausfhrung dieses ,philosophierens von der totglubigen ,philosophie des ,auslandes ausgeht1 wird sie unrecht haben4 ,wir wollen hier nur auf die unserm ganzen ,vorhaben am nchsten liegenden ,wissenschaften einen ,blick werfen1 und die in ihnen verbreiteten auslndischen ,begriffe und ,ansichten aufsuchen4 ,da die ,errichtung und ,regierung der ,staaten als eine freie ,kunst angesehen werde1 die ihre festen ,regeln habe1 darin hat ohne ,zweifel das ,ausland1 es selbst nach dem ,muster des ,altertums1 uns zum ,vorgnger gedient4 ,worein wird nun ein solches ,ausland1 das schon an dem ,elemente seines ,denkens und ,wollens1 seiner ,sprache1 einen festen geschlossenen und toten ,trger hat1 und alle1 die ihm hierin folgen1 diese ,staatskunst setzen8 ,ohne ,zweifel in die ,kunst1 eine gleichfalls feste und tote ,ordnung der ,dinge zu finden1 aus welchem ,toten das lebendige ,regen der ,gesellschaft hervorgehe1 und also hervorgehe1 wie sie es beabsichtigt2 alles ,leben in der ,gesellschaft zu einem groen und knstlichen ,druck- und ,rderwerke zusammenzufgen1 in welchem jedes ,einzelne durch das ,ganze immerfort gentigt werde1 dem ,ganzen zu dienen2 ein ,rechenexempel zu lsen aus endlichen und benannten ,gren zu einer nennbaren ,summe1 aus der ,voraussetzung1 jeder wolle sein ,wohl1 zu dem ,zwecke1 eben dadurch jeden wider seinen ,dank und ,willen zu zwingen das allgemeine ,wohl zu befrdern4 ,das ,ausland hat vielfltig diesen ,grundsatz ausgesprochen und ,kunstwerke jener gesellschaftlichen ,maschinenkunst geliefert2 das ,mutterland hat die ,lehre angenommen1 und die ,anwendung derselben zu ,hervorbringung gesellschaftlicher ,maschinen weiter bearbeitet1 auch hier1 wie immer1 umfassender1 tiefer1 wahrer1 seine ,muster bei weitem bertreffend4 ,solche ,staatsknstler wissen1 falls es etwa mit dem bisherigen ,gange der ,gesellschaft stockt1 dies nicht anders zu erklren1 als da etwa eines der ,rder derselben ausgelaufen sein mge1 und kennen kein andres ,heilungsmittel1 denn dies1 die schadhaften ,rder herauszuheben und neue einzusetzen4 ,je eingewurzelter jemand in diese mechanische ,ansicht der ,gesellschaft ist1 je mehr er es versteht1 diesen ,mechanismus zu vereinfachen1 indem er alle ,teile der ,maschine so gleich als mglich macht1 und alle als gleichmigen ,stoff behandelt1 fr einen desto grern ,staatsknstler gilt er mit ,recht in dieser unsrer ,zeit2 -- denn mit den unentschieden schwankenden1 und gar keiner festen ,ansicht fhigen ist man noch bler daran4 ,diese ,ansicht der ,staatskunst prgt durch ihre eiserne ,folgegemheit und durch einen ,anschein von ,erhabenheit1 der auf sie fllt1 ,achtung ein2 auch leistet sie1 besonders wo alles nach monarchischer und immer reiner werdender monarchischer ,verfassung drngt1 bis auf einen gewissen ,punkt gute ,dienste4 ,angekommen aber bei diesem ,punkte springt ihre ,unmacht in die ,augen4 ,ich will nmlich annehmen1 da ihr eurer ,maschine die von euch beabsichtigte ,vollkommenheit durchaus verschafft httet1 und da in ihr jedwedes niedere ,glied unausbleiblich und unwiderstehlich gezwungen werde durch ein hheres1 zum ,zwingen gezwungenes ,glied1 und so fort bis an den ,gipfel2 wodurch wird denn nun euer letztes ,glied1 von dem aller in der ,maschine vorhandene ,zwang ausgeht1 zu seinem ,zwingen gezwungen8 ,ihr sollt schlechthin allen ,widerstand1 der aus der ,reibung der ,stoffe gegen jene letzte ,triebfeder entstehen knnte1 berwunden1 und ihr eine ,kraft gegeben haben1 gegen welche alle andre ,kraft in ,nichts verschwinde1 was allein ihr auch durch ,mechanismus knnt1 und sollt also die allerkrftigste monarchische ,verfassung erschaffen haben2 wie wollt ihr denn nun diese ,triebfeder selbst in ,bewegung bringen1 und sie zwingen1 ohne ,ausnahme das ,rechte zu sehen und zu wollen8 ,wie wollt ihr denn in euer zwar richtig berechnetes und gefgtes1 aber stillstehendes ,rderwerk das ewig ,bewegliche einsetzen8 ,soll etwa1 wie ihr dies auch zuweilen in eurer ,verlegenheit uert1 das ganze ,werk selbst zurckwirken und seine erste ,triebfeder anregen8 ,entweder geschieht dies durch eine selbst aus der ,anregung der ,triebfeder stammende ,kraft1 oder es geschieht durch eine solche ,kraft1 die nicht aus ihr stammt1 sondern die in dem ,ganzen selbst1 unabhngig von der ,triebfeder1 stattfindet2 und ein drittes ist nicht mglich4 ,nehmt ihr das erste an1 so befindet ihr euch in einem alles ,denken und allen ,mechanismus aufhebenden ,zirkel2 das ganze ,werk kann die ,triebfeder zwingen1 nur1 inwiefern es selbst von jener gezwungen ist1 sie zu zwingen1 also inwiefern die ,triebfeder1 nur mittelbar1 sich selbst zwingt2 zwingt sie aber sich selbst nicht1 welchem ,mangel wir ja eben abhelfen wollten1 so erfolgt berhaupt keine ,bewegung4 ,nehmt ihr das zweite an1 so bekennt ihr1 da der ,ursprung aller ,bewegung in eurem ,werke von einer in eure ,berechnung und ,anordnung gar nicht eingetretenen und durch euren ,mechanismus gar nicht gebundenen ,kraft ausgehe1 die ohne ,zweifel ohne euer ,zutun nach ihren eignen euch unbekannten ,gesetzen wirkt1 wie sie kann4 ,in jedem der beiden ,flle mt ihr euch als ,stmper und unmchtige ,prahler bekennen4 ,dies hat man denn auch gefhlt1 und in diesem ,lehrgebude1 das1 auf seinen ,zwang rechnend1 um die brigen ,brger unbesorgt sein kann1 wenigstens den ,frsten1 von welchem alle gesellschaftliche ,bewegung ausgeht1 durch allerlei gute ,lehre und ,unterweisung erziehen wollen4 ,aber wie will man sich denn versichern1 da man auf eine der ,erziehung zum ,frsten berhaupt fhige ,natur treffen werde2 oder falls man auch dieses ,glck htte1 da dieser1 den kein ,mensch ntigen kann1 gefllig und geneigt sein werde1 ,zucht annehmen zu wollen8 ,eine solche ,ansicht der ,staatskunst ist nun1 ob sie auf auslndischem oder deutschem ,boden angetroffen werde1 immer ,auslnderei4 ,es ist jedoch hierbei zur ,ehre deutschen ,geblts und ,gemts anzumerken1 da1 so gute ,knstler wir auch in der bloen ,lehre dieser ,zwangsberechnungen sein mochten1 wir dennoch1 wenn es zur ,ausbung kam1 durch das dunkle ,gefhl1 es msse nicht also sein1 gar sehr gehemmt wurden1 und in diesem ,stcke gegen das ,ausland zurckblieben4 ,sollten wir also auch gentigt werden1 die uns zugedachte ,wohltat fremder ,formen und ,gesetze anzunehmen1 so wollen wir uns dabei wenigstens nicht ber die ,gebhr schmen1 als ob unser ,witz unfhig gewesen wre1 die ,hhen der ,gesetzgebung auch zu erschwingen4 ,da1 wenn wir blo die ,feder in der ,hand haben1 wir auch hierin keiner ,nation nachstehen1 so mchten fr das ,leben wir wohl gefhlt haben1 da auch dies noch nicht das rechte sei1 und so lieber das ,alte haben stehen lassen wollen1 bis das ,vollkommne an uns kme1 anstatt blo die alte ,mode mit einer neuen ebenso hinflligen ,mode zu vertauschen4 ,anders die echt deutsche ,staatskunst4 ,auch sie will ,festigkeit1 ,sicherheit und ,unabhngigkeit von der blinden und schwankenden ,natur1 und ist hierin mit dem ,auslande ganz einverstanden4 ,nur will sie nicht1 wie diese1 ein festes und gewisses ,ding1 als das erste1 durch welches der ,geist als das zweite ,glied1 erst gewi gemacht werde1 sondern sie will gleich von vornherein1 und als das allererste und einige ,glied1 einen festen und gewissen ,geist4 ,dieser ist fr sie die aus sich selbst lebende und ewig bewegliche ,triebfeder1 die das ,leben der ,gesellschaft ordnen und fortbewegen wird4 ,sie begreift1 da sie diesen ,geist nicht durch ,strafreden an die schon verwahrloste ,erwachsenheit1 sondern nur durch ,erziehung des noch unverdorbenen ,jugendalters hervorbringen knne2 und zwar will sie mit dieser ,erziehung sich nicht1 wie das ,ausland1 an die schroffe ,spitze1 den ,frsten1 sondern sie will sich mit derselben an die breite ,flche1 an die ,nation wenden1 indem ja ohne ,zweifel auch der ,frst zu dieser gehren wird4 ,so wie der ,staat an den ,personen seiner erwachsenen ,brger die fortgesetzte ,erziehung des ,menschengeschlechts ist1 so msse1 meint diese ,staatskunst1 der knftige ,brger selbst erst zur ,empfnglichkeit jener hheren ,erziehung herauferzogen werden4 ,hierdurch wird nun diese deutsche und allerneueste ,staatskunst wiederum die allerlteste2 denn auch diese bei den ,griechen grndete das ,brgertum auf die ,erziehung1 und bildete ,brger1 wie die folgenden ,zeitalter sie nicht wieder gesehen haben4 ,in der ,form dasselbe1 in dem ,gehalte mit nicht engherzigem und ausschlieendem1 sondern allgemeinem und weltbrgerlichem ,geiste1 wird hinfr der ,deutsche tun4 ,derselbe ,geist des ,auslandes herrscht bei der groen ,mehrzahl der unsrigen auch in ihrer ,ansicht des gesamten ,lebens eines ,menschengeschlechts und der ,geschichte1 als dem ,bilde jenes ,lebens4 ,eine ,nation1 die eine geschlossene und erstorbene ,grundlage ihrer ,sprache hat1 kann es1 wie wir zu einer andern ,zeit gezeigt haben1 in allen ,redeknsten nur bis zu einer gewissen von jener ,grundlage verstatteten ,stufe der ,ausbildung bringen1 und sie wird ein goldenes ,zeitalter erleben4 ,ohne die grte ,bescheidenheit und ,selbstverleugnung kann eine solche ,nation von dem ganzen ,geschlechte nicht fglich hher denken1 denn sie selbst sich kennt2 sie mu daher voraussetzen1 da es auch fr dieses ein letztes1 hchstes und niemals zu bertreffendes ,ziel der ,ausbildung geben werde4 ,so wie das ,tiergeschlecht der ,biber oder ,bienen noch jetzt also baut1 wie es vor ,jahrtausenden gebaut hat1 und in diesem langen ,zeitraume in der ,kunst keine ,fortschritte gemacht hat1 ebenso wird es nach diesen sich mit dem ,tiergeschlechte1 ,mensch genannt1 in allen ,zweigen seiner ,ausbildung verhalten4 ,diese ,zweige1 ,triebe und ,fhigkeiten werden sich erschpfend bersehen1 ja vielleicht an ein paar ,gliedmaen sogar dem ,auge darlegen lassen1 und die hchste ,entwicklung einer jeden wird angegeben werden knnen4 ,vielleicht wird das ,menschengeschlecht darin noch weit bler daran sein1 als das ,biber- oder ,bienengeschlecht1 da das letztere1 wie es zwar nichts zulernt1 dennoch auch in seiner ,kunst nicht zurckkommt1 der ,mensch aber1 wenn er auch einmal den ,gipfel erreichte1 wiederum zurckgeschleudert wird1 und nun ,jahrhunderte oder ,tausende sich anstrengen mag1 um wiederum in den ,punkt hinein zu geraten1 in welchem man ihn lieber gleich htte lassen sollen4 ,dergleichen ,scheitelpunkte seiner ,bildung und goldene ,zeitalter wird1 diesen zufolge das ,menschengeschlecht ohne ,zweifel auch schon erreicht haben2 diese in der ,geschichte aufzusuchen1 und nach ihnen alle ,bestrebungen der ,menschheit zu beurteilen und auf sie zurckfhren1 wird ihr eifrigstes ,bestreben sein4 ,nach ihnen ist die ,geschichte lngst fertig1 und ist schon mehrmals fertig gewesen2 nach ihnen geschieht nichts ,neues unter der ,sonne1 denn sie haben unter und ber der ,sonne den ,quell des ewigen ,fortlebens ausgetilgt1 und lassen nur den immer wiederkehrenden ,tod sich wiederholen und mehrere ,male setzen4 ,es ist bekannt1 da diese ,philosophie der ,geschichte vom ,auslande aus an uns gekommen ist1 wiewohl sie dermalen auch in diesem verhallet1 und fast ausschlieend deutsches ,eigentum geworden ist4 ,aus dieser tiefern ,verwandtschaft erfolgt es denn auch1 da diese unsre ,geschichtsphilosophie die ,bestrebungen des ,auslandes1 welches1 wenn es auch diese ,ansicht der ,geschichte nicht mehr hufig ausspricht1 noch mehr tut1 indem es in derselben handelt1 und abermals ein goldnes ,zeitalter verfertigt1 so durch und durch zu verstehen1 und ihnen sogar weissagend den fernern ,weg vorzuzeichnen1 und sie so aufrichtig zu bewundern vermag1 wie es der deutsch ,denkende nicht eben also von sich rhmen kann4 ,wie knnte er auch8 ,goldene ,zeitalter in jeder ,rcksicht sind ihm eine ,beschrnktheit der ,erstorbenheit4 ,das ,gold mge zwar das ,edelste sein im ,schoe der erstorbenen ,erde1 meint er1 aber des lebendigen ,geistes ,stoff sei jenseit der ,sonne und jenseit aller ,sonnen1 und sei ihre ,quelle4 ,ihm wickelt sich die ,geschichte1 und mit ihr das ,menschengeschlecht1 nicht ab nach dem verborgenen und wunderlichen ,gesetze eines ,kreistanzes1 sondern nach ihm macht der eigentliche und rechte ,mensch sie selbst1 nicht etwa nur wiederholend das schon ,dagewesene1 sondern in die ,zeit hinein erschaffend das durchaus ,neue4 ,er erwartet darum niemals bloe ,wiederholung1 und wenn sie doch erfolgen sollte1 ,wort fr ,wort1 wie es im alten ,buche steht1 so bewundert er wenigstens nicht4 ,auf hnliche ,weise nun verbreitet der erttende ,geist des ,auslandes1 ohne unser deutliches ,bewutsein1 sich ber unsre brigen wissenschaftlichen ,ansichten1 von denen es hinreichen mge1 die angefhrten ,beispiele beigebracht zu haben2 und zwar erfolgt dies deswegen also1 weil wir gerade jetzt die vom ,auslande frher erhaltenen ,anregungen nach unsrer ,weise bearbeiten1 und durch einen solchen ,mittelzustand hindurchgehen4 ,weil dies zur ,sache gehrte1 habe ich diese ,beispiele beigebracht2 nebenbei auch noch darum1 damit niemand glaube1 durch ,folgestze aus den angefhrten ,grundstzen den hier geuerten ,behauptungen widersprechen zu knnen4 ,weit entfernt1 da etwa jene ,grundstze uns unbekannt geblieben wren1 oder da wir zu der ,hhe derselben uns nicht aufzuschwingen vermocht htten1 kennen wir sie vielmehr recht gut1 und drften vielleicht1 wenn wir berflssige ,zeit htten1 fhig sein1 dieselben in ihrer ganzen ,folgemigkeit rckwrts und vorwrts zu entwickeln2 wir werfen sie nur eben gleich von vornherein weg1 und so auch alles1 was aus ihnen folgt1 dessen mehreres ist in unserm hergebrachten ,denken1 als der oberflchliche ,beobachter leicht glauben drfte4 ,wie in unsre wissenschaftliche ,ansicht1 ebenso fliet dieser ,geist des ,auslandes auch ein in unser gewhnliches ,leben und die ,regeln desselben2 damit aber dieses klar1 und das vorhergehende noch klarer werde1 ist es ntig1 zuvrderst das ,wesen des ursprnglichen ,lebens oder der ,freiheit mit tieferm ,blicke zu durchdringen4 ,die ,freiheit im ,sinne des unentschiedenen ,schwankens zwischen mehreren gleich ,mglichen genommen1 ist nicht ,leben1 sondern nur ,vorhof und ,eingang zu wirklichem ,leben4 ,endlich mu es doch einmal aus diesem ,schwanken heraus zum ,entschlusse und zum ,handeln kommen und erst jetzt beginnt das ,leben4 ,nun erscheint unmittelbar und auf den ersten ,blick jedweder ,willensentschlu als ,erstes1 keineswegs als ,zweites und ,folge aus dem ersten1 als seinem ,grunde -- als schlechthin durch sich daseiend1 und so daseiend1 wie er es ist2 welche ,bedeutung als die einzig mgliche verstndige des ,worts ,freiheit wir festsetzen wollen4 ,aber es sind1 in ,absicht auf den innern ,gehalt eines solchen ,willensentschlusses1 zwei ,flle mglich2 entweder nmlich erscheint in ihm nur die ,erscheinung abgetrennt vom ,wesen1 und ohne da das ,wesen auf irgendeine ,weise in ihrem ,erscheinen eintrete1 oder das ,wesen tritt selbst erscheinend ein in dieser ,erscheinung eines ,willensentschlusses3 und zwar ist hierbei sogleich mit anzumerken1 da das ,wesen nur in einem ,willensentschlusse1 und durchaus in nichts anderm1 zur ,erscheinung werden kann1 wiewohl umgekehrt es ,willensentschlsse geben kann1 in denen keineswegs das ,wesen1 sondern nur die bloe ,erscheinung heraustritt4 ,wir reden zunchst von dem letzten ,falle4 ,die bloe ,erscheinung1 als solche1 ist durch ihre ,abtrennung und durch ihren ,gegensatz mit dem ,wesen1 sodann dadurch1 da sie fhig ist1 selbst auch zu erscheinen und sich darzustellen1 unabnderlich bestimmt1 und sie ist darum notwendig also1 wie sie eben ist und ausfllt4 ,ist daher1 wie wir voraussetzen1 irgendein gegebener ,willensentschlu in seinem ,inhalte bloe ,erscheinung1 so ist er insofern in der ,tat nicht frei1 ,erstes und ,ursprngliches1 sondern er ist notwendig1 und ein zweites1 aus einem hhern ersten1 dem ,gesetze der ,erscheinung berhaupt1 also wie es ist1 hervorgehendes ,glied4 ,da nun1 wie auch hier mehrmals erinnert worden1 das ,denken des ,menschen denselben also vor ihn selber hinstellt1 wie er wirklich ist1 und immerfort der treue ,abdruck und ,spiegel seines ,innern bleibt1 so kann ein solcher ,willensentschlu1 obwohl er auf den ersten ,blick1 da er ja ein ,willensentschlu ist1 als frei erscheint1 dennoch dem wiederholten und tiefern ,denken keineswegs also erscheinen1 sondern er mu in diesem als notwendig gedacht werden1 wie er es denn wirklich in der ,tat ist4 ,fr solche1 deren ,willen sich noch in keinen hhern ,kreis aufgeschwungen hat1 als in den1 da an ihnen ein ,wille blo erscheine1 ist der ,glaube an ,freiheit allerdings ,wahn und ,tuschung eines flchtigen und auf der ,oberflche behangen bleibenden ,anschauens2 im ,denken allein1 das ihnen allenthalben nur die ,fessel der strengen ,notwendigkeit zeigt1 ist fr sie ,wahrheit4 ,das erste ,grundgesetz der ,erscheinung1 schlechthin als solcher1 7den ,grund anzugeben unterlassen wir um so fglicher1 da es anderwrts zur ,genge geschehen ist71 ist dieses1 da sie zerfalle in ein ,mannigfaltiges1 da in einer gewissen ,rcksicht ein unendliches1 in einer gewissen andern ,rcksicht ein geschlossenes ,ganzes ist1 in welchem geschlossenen ,ganzen des ,mannigfaltigen jedes einzelne bestimmt ist1 durch alle brige1 und wiederum alle brige bestimmt sind durch dieses einzelne4 ,falls daher in dem ,willensentschlusse des einzelnen nichts weiter herausbricht in die ,erscheinung1 als die ,erscheinbarkeit1 ,darstellbarkeit und ,sichtbarkeit berhaupt1 die in der ,tat die ,sichtbarkeit von ,nichts ist1 so ist der ,inhalt eines solchen ,willensentschlusses bestimmt durch das geschlossene ,ganze aller mglichen ,willensentschlsse dieses und aller mglichen brigen einzelnen ,willen1 und er enthlt nichts weiter und kann nichts weiter enthalten1 denn dasjenige1 was nach ,abziehung aller jener mglichen ,willensentschlsse zu wollen brigbleibt4 ,es ist darum in der ,tat in ihm nichts ,selbstndiges1 ,ursprngliches und ,eignes1 sondern er ist die bloe ,folge1 als ,zweites1 aus dem allgemeinen ,zusammenhange der ganzen ,erscheinung in ihren einzelnen ,teilen1 wie er denn dafr auch stets von allen1 die auf dieser ,stufe der ,bildung sich befanden1 dabei aber grndlich dachten1 erkannt worden1 und diese ihre ,erkenntnis auch mit denselben ,worten1 deren wir uns soeben bedienten1 ausgesprochen worden ist2 alles dieses aber darum1 weil in ihnen nicht das ,wesen1 sondern nur die bloe ,erscheinung eintritt in die ,erscheinung4 ,wo dagegen das ,wesen selber1 unmittelbar und gleichsam in eigner ,person1 keineswegs durch einen ,stellvertreter1 eintritt in der ,erscheinung eines ,willensentschlusses1 da ist zwar alles das oben ,erwhnte1 aus der ,erscheinung1 als einem geschlossenen ,ganzen erfolgende1 gleichfalls vorhanden1 denn die ,erscheinung erscheint ja auch hier2 aber eine solche ,erscheinung geht in diesem ,bestandteile nicht auf und ist durch denselben nicht erschpft1 sondern es findet sich in ihr noch ein ,mehreres1 ein andrer1 aus jenem ,zusammenhange nicht zu erklrender1 sondern nach ,abzug des ,erklrbaren brigbleibender ,bestandteil4 ,jener erste ,bestandteil findet auch hier statt1 sagte ich2 jenes ,mehr wird sichtbar1 und vermittelst dieser seiner ,sichtbarkeit1 keineswegs vermittelst seines innern ,wesens1 tritt es unter das ,gesetz und die ,bedingungen der ,ersichtlichkeit berhaupt2 aber es ist noch mehr denn dieses aus irgendeinem ,gesetze ,hervorgehendes1 und darum ,notwendiges und ,zweites1 und es ist in ,absicht dieses ,mehr durch sich selbst1 was es ist1 ein wahrhaft ,erstes1 ,ursprngliches und ,freies1 und da es dieses ist1 erscheint es auch also dem tiefsten und in sich selber zu ,ende gekommenen ,denken4 ,das hchste ,gesetz der ,ersichtlichkeit ist1 wie gesagt1 dies1 da das ,erscheinende sich spalte in ein unendliches ,mannigfaltiges4 ,jenes ,mehr wird sichtbar1 jedesmal als ,mehr1 denn das nun und eben jetzt aus dem ,zusammenhange der ,erscheinung ,hervorgehende1 und so ins ,unendliche fort2 und so erscheint denn dieses ,mehr selber als ein ,unendliches4 ,aber es ist ja sonnenklar1 da es diese ,unendlichkeit nur dadurch erhlt1 da es jedesmal sichtbar und denkbar und zu entdecken ist1 allein durch seinen ,gegensatz mit dem ins ,unendliche fort aus dem im ,zusammenhange ,erfolgenden und durch sein ,mehrsein denn dies4 ,abgesehen aber von diesem ,bedrfnisse des ,denkens desselben ist es ja dieses ,mehr1 denn alles ins ,unendliche fort sich darstellen mgende ,unendliche1 von ,anbeginn in reiner ,einfachheit und ,unvernderlichkeit1 und es wird in aller ,unendlichkeit nicht mehr1 denn dieses ,mehr1 noch wird es minder2 und nur seine ,ersichtlichkeit1 als mehr denn das ,unendliche -- und auf andre ,weise kann es in seiner hchsten ,reinheit nicht sichtbar werden -- erschafft das ,unendliche und alles1 was in ihm zu erscheinen scheint4 ,wo nun dieses ,mehr wirklich als ein solches ersichtliches ,mehr eintritt1 aber es vermag nur in einem ,wollen einzutreten1 da tritt das ,wesen selbst1 das allein ist1 und allein zu sein vermag1 und das da ist von sich und durch sich1 das gttliche ,wesen1 ein in die ,erscheinung1 und macht sich selbst unmittelbar sichtbar2 und daselbst ist eben darum wahre ,ursprnglichkeit und ,freiheit1 und so wird denn auch an sie geglaubt4 ,und so findet denn auf die allgemeine ,frage1 ob der ,mensch frei sei oder nicht1 keine allgemeine ,antwort statt2 denn eben weil der ,mensch frei ist1 in niederm ,sinne2 weil er bei unentschiedenem ,schwanken und ,wanken anhebt1 kann er frei sein1 oder auch nicht frei1 im hhern ,sinne des ,worts4 ,in der ,wirklichkeit ist die ,weise1 wie jemand diese ,frage beantwortet1 der klare ,spiegel seines wahren inwendigen ,seins4 ,wer in der ,tat nicht mehr ist1 als ein ,glied in der ,kette der ,erscheinungen1 der kann wohl einen ,augenblick sich frei whnen1 aber seinem strengeren ,denken hlt dieser ,wahn nicht stand2 wie er aber sich selbst findet1 eben also denkt er notwendig sein ganzes ,geschlecht4 ,wessen ,leben dagegen ergriffen ist von dem wahrhaftigen1 und ,leben unmittelbar aus ,gott geworden ist1 der ist frei und glaubt an ,freiheit in sich und andern4 ,wer an ein festes beharrliches und totes ,sein glaubt1 der glaubt nur darum daran1 weil er in sich selbst tot ist2 und nachdem er einmal tot ist1 kann er nicht anders1 denn also glauben1 sobald er nur in sich selbst klar wird4 ,er selbst und seine ganze ,gattung von ,anbeginn bis ans ,ende wird ihm ein zweites und eine notwendige ,folge aus irgendeinem vorauszusetzenden ersten ,gliede4 ,diese ,voraussetzung ist sein wirkliches1 keineswegs ein blo gedachtes ,denken1 sein wahrer ,sinn1 der ,punkt1 wo sein ,denken unmittelbar selbst ,leben ist2 und ist so die ,quelle alles seines brigen ,denkens und ,beurteilens seines ,geschlechts in seiner ,vergangenheit1 der ,geschichte1 seiner ,zukunft1 den ,erwartungen von ihm1 und seiner ,gegenwart1 im wirklichen ,leben an ihm selber und andern4 ,wir haben diesen ,glauben an den ,tod1 im ,gegensatze mit einem ursprnglich lebendigen ,volke1 ,auslnderei genannt4 ,diese ,auslnderei wird somit1 wenn sie einmal unter den ,deutschen ist1 sich auch im wirklichen ,leben derselben zeigen1 als ruhige ,ergebung in die nun einmal unabnderliche ,notwendigkeit ihres ,seins1 als ,aufgeben aller ,verbesserung unsrer selbst oder andrer durch ,freiheit1 als ,geneigtheit1 sich selbst und alle so zu verbrauchen1 wie sie sind1 und aus ihrem ,sein den mglichst grten ,vorteil fr uns selbst zu ziehen2 kurz1 als das in allen ,lebensregungen immerfort sich abspiegelnde ,bekenntnis des ,glaubens an die allgemeine und gleichmige ,sndhaftigkeit aller1 den ich an einem andern ,orte hinlnglich geschildert habe1#c welche ,schilderung selbst nachzulesen1 auch zu beurteilen1 inwiefern dieselbe auf die ,gegenwart passe1 ich ,ihnen berlasse4 ,diese ,denk- und ,handelsweise entsteht der inwendigen ,erstorbenheit1 wie oft erinnert worden1 nur dadurch1 da sie ber sich selbst klar wird1 dagegen sie1 solange sie im dunkeln bleibt1 den ,glauben an ,freiheit1 der an sich wahr1 und nur in ,anwendung auf ihr dermaliges ,sein ,wahn ist1 beibehlt4 ,es erhellt hier deutlich der ,nachteil der ,klarheit bei innerer ,schlechtigkeit4 ,solange diese ,schlechtigkeit dunkel bleibt1 wird sie durch die fortdauernde ,anforderung an ,freiheit immerfort beunruhigt1 gestachelt und getrieben und bietet den ,versuchen1 sie zu verbessern1 einen ,angriffspunkt dar4 ,die ,klarheit aber vollendet sie und rundet sie in sich selbst ab2 sie fgt ihr die freudige ,ergebung1 die ,ruhe eines guten ,gewissens1 das ,wohlgefallen an sich selber hinzu2 es geschieht ihnen1 wie sie glauben1 sie sind von nun an in der ,tat unverbesserlich1 und hchstens1 um bei den ,besseren den unbarmherzigen ,abscheu gegen das ,schlechte1 oder die ,ergebung in den ,willen ,gottes rege zu erhalten1 und auerdem zu keinem ,dinge in der ,welt ntze4 #c ,m4 s4 die ,anweisung zum seligen ,leben2 #aa4 ,vorlesung4 ,und so trete denn endlich in seiner vollendeten ,klarheit heraus1 was wir in unsrer bisherigen ,schilderung unter ,deutschen verstanden haben4 ,der eigentliche ,unterscheidungsgrund liegt darin1 ob man an ein absolut ,erstes und ,ursprngliches im ,menschen selber1 an ,freiheit1 an unendliche ,verbesserlichkeit1 an ewiges ,fortschreiten unsers ,geschlechts glaube1 oder ob man an alles dieses nicht glaube1 ja wohl deutlich einzusehen und zu begreifen vermeine1 da das ,gegenteil von diesem allem stattfinde4 ,alle1 die entweder selbst schpferisch und hervorbringend das ,neue leben1 oder die1 falls ihnen dies nicht zuteil geworden wre1 das ,nichtige wenigstens entschieden fallen lassen und aufmerkend dastehen1 ob irgendwo der ,flu ursprnglichen ,lebens sie ergreifen werde1 oder die1 falls sie auch nicht so weit wren1 die ,freiheit wenigstens ahnen und sie nicht hassen1 oder vor ihr erschrecken1 sondern sie lieben2 alle diese sind ursprngliche ,menschen1 sie sind1 wenn sie als ein ,volk betrachtet werden1 ein ,urvolk1 das ,volk schlechtweg1 ,deutsche4 ,alle1 die sich darein ergeben ein ,zweites zu sein und ,abgestammtes1 und die deutlich sich also kennen und begreifen1 sind es in der ,tat1 und werden es immer mehr durch diesen ihren ,glauben1 sie sind ein ,anhang zum ,leben1 das vor ihnen oder neben ihnen aus eignem ,triebe sich regte1 ein vom ,felsen zurcktnender ,nachhall einer schon verstummten ,stimme1 sie sind als ,volk betrachtet auerhalb des ,urvolks und fr dasselbe ,fremde und ,auslnder4 ,in der ,nation1 die bis auf diesen ,tag sich das ,volk schlechtweg oder ,deutsche nennt1 ist in der neuen ,zeit wenigstens bis jetzt ,ursprngliches an den ,tag hervorgebrochen1 und ,schpferkraft des ,neuen hat sich gezeigt2 jetzt wird endlich dieser ,nation durch eine in sich selbst klar gewordene ,philosophie der ,spiegel vorgehalten1 in welchem sie mit klarem ,begriffe erkenne1 was sie bisher ohne deutliches ,bewutsein durch die ,natur ward1 und wozu sie von derselben bestimmt ist2 und es wird ihr der ,antrag gemacht1 nach diesem klaren ,begriffe und mit besonnener und freier ,kunst1 vollendet und ganz1 sich selbst zu dem zu machen1 was sie sein soll1 den ,bund zu erneuern und ihren ,kreis zu schlieen4 ,der ,grundsatz1 nach dem sie diesen zu schlieen hat1 ist ihr vorgelegt2 was an ,geistigkeit und ,freiheit dieser ,geistigkeit glaubt1 und die ewige ,fortbildung dieser ,geistigkeit durch ,freiheit will1 das1 wo es auch geboren sei1 und in welcher ,sprache es rede1 ist unsers ,geschlechts1 es gehrt uns an und es wird sich zu uns tun4 ,was an ,stillstand1 ,rckgang und ,zirkeltanz glaubt1 oder gar eine tote ,natur an das ,ruder der ,weltregierung setzt1 dieses1 wo es auch geboren sei und welche ,sprache es rede1 ist undeutsch und fremd fr uns1 und es ist zu wnschen1 da es je eher je lieber sich gnzlich von uns abtrenne4 ,und so trete denn bei dieser ,gelegenheit1 gesttzt auf das oben ber die ,freiheit ,gesagte1 endlich auch einmal vernehmlich heraus1 und wer noch ,ohren hat zu hren1 der hre1 was diejenige ,philosophie1 die mit gutem ,fuge sich die deutsche nennt1 eigentlich wolle1 und worin sie jeder auslndischen und totglubigen ,philosophie mit ernster und unerbittlicher ,strenge sich entgegensetze2 und zwar trete dieses heraus keineswegs darum1 damit auch das ,tote es verstehe1 was unmglich ist1 sondern damit es diesem schwerer werde1 ihr die ,worte zu verdrehen1 und sich das ,ansehen zu geben1 als ob es selbst eben auch ungefhr dasselbe wolle und im ,grunde meine4 ,diese deutsche ,philosophie erhebt sich wirklich und durch die ,tat ihres ,denkens1 keineswegs prahlt sie es blo zufolge einer dunklen ,ahnung1 da es so sein msse1 ohne es jedoch bewerkstelligen zu knnen -- sie erhebt sich zu dem unwandelbaren ,mehr denn alle ,unendlichkeit1 und findet allein in diesem das wahrhafte ,sein4 ,zeit und ,ewigkeit und ,unendlichkeit erblickt sie in ihrer ,entstehung aus dem ,erscheinen und ,sichtbarwerden jenes ,einen1 das an sich schlechthin unsichtbar ist1 und nur in dieser seiner ,unsichtbarkeit erfat1 richtig erfat wird4 ,schon die ,unendlichkeit ist nach dieser ,philosophie nichts an sich1 und es kommt ihr durchaus kein wahrhaftes ,sein zu2 sie ist lediglich das ,mittel1 woran das einzige1 das da ist1 und das nur in seiner ,unsichtbarkeit ist1 sichtbar wird1 und woraus ihm ein ,bild1 ein ,schemen und ,schatten seiner selbst1 im ,umkreise der ,bildlichkeit erbaut wird4 ,alles1 was innerhalb dieser ,unendlichkeit der ,bilderwelt noch weiter sichtbar werden mag1 ist nun vollends ein ,nichts des ,nichts1 ein ,schatten des ,schattens1 und lediglich das ,mittel1 woran jenes erste ,nichts der ,unendlichkeit und der ,zeit selber sichtbar werde1 und dem ,gedanken der ,aufflug zu dem unbildlichen und unsichtbaren ,sein sich erffne4 ,innerhalb dieses einzig mglichen ,bildes der ,unendlichkeit tritt nun das ,unsichtbare unmittelbar heraus nur als freies und ursprngliches ,leben des ,sehens1 oder als ,willensentschlu eines vernnftigen ,wesens1 und kann durchaus nicht anders heraustreten und erscheinen4 ,alles als nicht geistiges ,leben erscheinende beharrliche ,dasein ist nur ein aus dem ,sehen hingeworfener1 vielfach durch das ,nichts vermittelter leerer ,schatten1 im ,gegensatze mit welchem und durch dessen ,erkenntnis als vielfach vermitteltes ,nichts1 das ,sehen selbst sich eben erheben soll zum ,erkennen seines eignen ,nichts und zur ,anerkennung des ,unsichtbaren als des einzigen ,wahren4 ,in diesen ,schatten von den ,schatten der ,schatten bleibt nun jene totglubige ,seinsphilosophie1 die wohl gar ,naturphilosophie wird1 die erstorbenste von allen ,philosophien1 behangen1 und frchtet und betet an ihr eignes ,geschpf4 ,dieses ,beharren nun ist der ,ausdruck ihres wahren ,lebens und ihrer ,liebe1 und in diesem ist dieser ,philosophie zu glauben4 ,wenn sie aber noch weiter sagt1 da dieses von ihr als wirklich seiendes vorausgesetzte ,sein und das ,absolute eins sei und ebendasselbe1 so ist ihr hierin1 so vielmal sie es auch beteuern mag1 und wenn sie auch manchen ,eidschwur hinzufgte1 nicht zu glauben2 sie wei dies nicht1 sondern sie sagt es nur auf gutes ,glck hin1 einer andern ,philosophie1 der sie dies nicht abzustreiten wagt1 es nachbetend4 ,sollte sie es wissen1 so mte sie nicht von der ,zweiheit1 die sie durch jenen ,machtspruch nur aufhebt und dennoch stehen lt1 als einer unbezweifelten ,tatsache ausgehen1 sondern sie mte von der ,einheit ausgehen1 und aus dieser die ,zweiheit1 und mit ihr alle ,mannigfaltigkeit verstndlich und einleuchtend abzuleiten vermgen4 ,hierzu bedarf es aber des ,denkens1 der durchgefhrten und mit sich selbst zu ,ende gekommenen ,reflexion4 ,die ,kunst dieses ,denkens hat sie teils nicht gelernt und ist derselben berhaupt unfhig1 sie vermag nur zu schwrmen1 teils ist sie diesem ,denken feind und mag es gar nicht versuchen1 weil sie dadurch in der geliebten ,tuschung gestrt werden wrde4 ,dies ist es nun1 worin unsre ,philosophie sich jener ,philosophie ernstlich entgegensetzt1 und dies haben wir bei dieser ,veranlassung einmal so vornehmlich als mglich ansprechen und bezeugen wollen4 ,achte ,rede4 ,was ein ,volk sei1 in der hhern ,bedeutung des ,worts1 und was ,vaterlandsliebe4 ,die vier letzten ,reden haben die ,frage beantwortet3 was ist der ,deutsche im ,gegensatze mit andern ,vlkern germanischer ,abkunft8 ,der ,beweis1 der durch dieses alles fr das ,ganze unsrer ,untersuchung gefhrt werden soll1 wird vollendet1 wenn wir noch die ,untersuchung der ,frage hinzufgen3 was ist ein ,volk8 welche letztere ,frage gleich ist einer andern und zugleich mitbeantwortet diese andre1 oft aufgeworfene und auf sehr verschiedene ,weisen beantwortete ,frage1 diese3 was ist ,vaterlandsliebe1 oder1 wie man sich richtiger ausdrcken wrde1 was ist ,liebe des einzelnen zu seiner ,nation8 ,sind wir bisher im ,gange unsrer ,untersuchung richtig verfahren1 so mu hierbei zugleich erhellen1 da nur der ,deutsche -- der ursprngliche und nicht in einer willkrlichen ,satzung erstorbene ,mensch1 wahrhaft ein ,volk hat und auf eins zu rechnen befugt ist1 und da nur er der eigentlichen und vernunftgemen ,liebe zu seiner ,nation fhig ist4 ,wir bahnen uns den ,weg zur ,lsung der gestellten ,aufgabe durch folgende1 frs erste auer dem ,zusammenhange des bisherigen zu liegen scheinende ,bemerkung4 ,die ,religion1 wie wir dies schon in unsrer dritten ,rede angemerkt haben1 vermag durchaus hinwegzuversetzen ber alle ,zeit und ber das ganze gegenwrtige und sinnliche ,leben1 ohne darum der ,rechtlichkeit1 ,sittlichkeit und ,heiligkeit des von diesem ,glauben ergriffenen ,lebens den mindesten ,abbruch zu tun4 ,man kann1 auch bei der sichern ,ueberzeugung1 da alles unser ,wirken auf dieser ,erde nicht die mindeste ,spur hinter sich lassen und nicht die mindeste ,frucht bringen werde1 ja1 da das ,gttliche sogar verkehrt und zu einem ,werkzeuge des ,bsen und noch tieferer sittlicher ,verderbnis werde gebraucht werden1 dennoch fortfahren in diesem ,wirken1 lediglich1 um das in uns ausgebrochene gttliche ,leben aufrecht zu erhalten1 und in ,beziehung auf eine hhere ,ordnung der ,dinge in einer knftigen ,welt1 in welcher nichts in ,gott ,geschehenes zugrunde geht4 ,so waren zum ,beispiel die ,apostel1 und berhaupt die ersten ,christen1 durch ihren ,glauben an den ,himmel schon im ,leben gnzlich ber die ,erde hinweggesetzt und die ,angelegenheiten derselben1 der ,staat1 irdisches ,vaterland und ,nation1 waren von ihnen so gnzlich aufgegeben1 da sie dieselben auch sogar ihrer ,beachtung nicht mehr wrdigten4 ,so mglich dieses nun auch ist1 und so leicht auch dem ,glauben1 und so freudig auch man sich darein ergeben mu1 wenn es einmal unabnderlich der ,wille ,gottes ist1 da wir kein irdisches ,vaterland mehr haben und hienieden ,ausgestoene und ,knechte seien3 so ist dies dennoch nicht der natrliche ,zustand und die ,regel des ,weltganges1 sondern es ist eine seltene ,ausnahme2 auch ist es ein sehr verkehrter ,gebrauch der ,religion1 der unter andern auch sehr hufig vom ,christentume gemacht worden1 wenn dieselbe gleich von vornherein und ohne ,rcksicht auf die vorhandenen ,umstnde darauf ausgeht1 diese ,zurckziehung von den ,angelegenheiten des ,staates und der ,nation als wahre religise ,gesinnung zu empfehlen4 ,in einer solchen ,lage1 wenn sie wahr und wirklich ist und nicht etwa blo durch religise ,schwrmerei herbeigefhrt1 verliert das zeitliche ,leben alle ,selbstbestndigkeit1 und es wird lediglich zu einem ,vorhofe des wahren ,lebens und zu einer schweren ,prfung1 die man blo aus ,gehorsam und ,ergebung in den ,willen ,gottes ertrgt2 und dann ist es wahr1 da1 wie es von vielen vorgestellt worden1 unsterbliche ,geister nur zu ihrer ,strafe in irdische ,leiber1 als in ,gefngnisse1 eingetaucht sind4 ,in der regelmigen ,ordnung der ,dinge hingegen soll das irdische ,leben selber wahrhaftig ,leben sein1 dessen man sich erfreuen und das man1 freilich in ,erwartung eines hhern1 dankbar genieen knne2 und obwohl es wahr ist1 da die ,religion auch der ,trost ist des widerrechtlich zerdrckten ,sklaven1 so ist dennoch vor allen ,dingen dies religiser ,sinn1 da man sich gegen die ,sklaverei stemme und1 so man es verhindern kann1 die ,religion nicht bis zum bloen ,troste der ,gefangenen herabsinken lasse4 ,dem ,tyrannen steht es wohl an1 religise ,ergebung zu predigen1 und die1 denen er auf ,erden kein ,pltzchen verstatten will1 an den ,himmel zu verweisen2 wir andern mssen weniger eilen1 diese von ihm empfohlene ,ansicht der ,religion uns anzueignen und1 falls wir knnen1 verhindern1 da man die ,erde zur ,hlle mache1 um eine desto grere ,sehnsucht nach dem ,himmel zu erregen4 ,der natrliche1 nur im wahren ,falle der ,not aufzugebende ,trieb des ,menschen ist der1 den ,himmel schon auf dieser ,erde zu finden und ewig ,dauerndes zu verflen in sein irdisches ,tagewerk2 das ,unvergngliche im ,zeitlichen selbst zu pflanzen und zu erziehen -- nicht blo auf eine unbegreifliche ,weise1 und allein durch die1 sterblichen ,augen undurchdringbare ,kluft mit dem ,ewigen zusammenhngend1 sondern auf eine dem sterblichen ,auge selbst sichtbare ,weise4 ,da ich bei diesem gemeinfalichen ,beispiele anhebe3 welcher ,edeldenkende will nicht und wnscht nicht1 in seinen ,kindern und wiederum in den ,kindern dieser1 sein eignes ,leben von neuem auf eine verbesserte ,weise zu wiederholen1 und in dem ,leben derselben veredelt und vervollkommnet auch auf dieser ,erde noch fortzuleben1 nachdem er lngst gestorben ist2 den ,geist1 den ,sinn und die ,sitte1 mit denen er vielleicht in seinen ,tagen abschreckend war fr die ,verkehrtheit und das ,verderben1 befestigend die ,rechtschaffenheit1 aufmunternd die ,trgheit1 erhebend die ,niedergeschlagenheit1 der ,sterblichkeit zu entreien1 und sie1 als sein bestes ,vermchtnis an die ,nachwelt1 niederzulegen in den ,gemtern seiner ,hinterlassenen1 damit auch diese sie einst eben also verschnert und vermehrt wieder niederlegen8 ,welcher ,edeldenkende will nicht durch ,tun oder ,denken ein ,samenkorn streuen zu unendlicher immerfortgehender ,vervollkommnung seines ,geschlechts1 etwas ,neues und vorher nie ,dagewesenes hineinwerfen in die ,zeit1 das in ihr bleibe und nie versiegende ,quelle werde neuer ,schpfungen2 seinen ,platz auf dieser ,erde und die ihm verliehene kurze ,spanne ,zeit bezahlen mit einem auch hienieden ewig ,dauernden1 so da er1 als dieser einzelne1 wenn auch nicht genannt durch die ,geschichte 7denn ,durst nach ,nachruhm ist eine verchtliche ,eitelkeit7 dennoch in seinem eignen ,bewutsein und seinem ,glauben offenbare ,denkmale hinterlasse1 da auch er dagewesen sei8 ,welcher ,edeldenkende will das nicht8 sagte ich2 aber nur nach den ,bedrfnissen der also ,denkenden1 als der ,regel1 wie alle sein sollten1 ist die ,welt zu betrachten und einzurichten1 und um ihrer willen allein ist eine ,welt da4 ,sie sind der ,kern derselben und die anders ,denkenden sind1 als selbst nur ein ,teil der vergnglichen ,welt1 so lange sie also denken1 auch nur um ihrer willen da und mssen sich nach ihnen bequemen1 so lange1 bis sie geworden sind wie sie4 ,was knnte es nun sein1 das dieser ,aufforderung und diesem ,glauben des ,edlen an die ,ewigkeit und ,unvergnglichkeit seines ,werkes die ,gewhr zu leisten vermchte8 ,offenbar nur eine ,ordnung der ,dinge1 die er fr selbst ewig und fr fhig1 ewiges in sich aufzunehmen1 anzuerkennen vermchte4 ,eine solche ,ordnung aber ist die1 freilich in keinem ,begriffe zu erfassende1 aber dennoch wahrhaft vorhandene1 besondere geistige ,natur der menschlichen ,umgebung1 aus welcher er selbst mit allem seinem ,denken und ,tun und mit seinem ,glauben an die ,ewigkeit desselben hervorgegangen ist1 das ,volk1 von welchem er abstammt und unter welchem er gebildet wurde und zu dem1 was er jetzt ist1 heraufwuchs4 ,denn so unbezweifelt es auch wahr ist1 da sein ,werk1 wenn er mit ,recht ,anspruch macht auf dessen ,ewigkeit1 keineswegs der bloe ,erfolg des geistigen ,naturgesetzes seiner ,nation ist und mit diesem ,erfolge rein aufgeht1 sondern1 da es ein ,mehreres ist denn das1 und insofern unmittelbar ausstrmt aus dem ursprnglichen und gttlichen ,leben2 so ist es dennoch ebenso wahr1 da jenes ,mehrere1 sogleich bei seiner ersten ,gestaltung zu einer sichtbaren ,erscheinung1 unter jenes besondere geistige ,naturgesetz sich gefgt und nur nach demselben sich einen sinnlichen ,ausdruck gebildet hat4 ,unter dasselbe ,naturgesetz nun werden1 so lange dieses ,volk besteht1 auch alle ferneren ,offenbarungen des ,gttlichen in demselben eintreten und in ihm sich gestalten4 ,dadurch aber1 da auch er da war und so wirkte1 ist selbst dieses ,gesetz weiter bestimmt1 und seine ,wirksamkeit ist ein stehender ,bestandteil desselben geworden4 ,auch hiernach wird alles ,folgende sich fgen und an dasselbe sich anschlieen mssen4 ,und so ist er denn sicher1 da die durch ihn errungene ,ausbildung bleibt in seinem ,volke1 so lange dieses selbst bleibt1 und fortdauernder ,bestimmungsgrund wird aller fernern ,entwicklung desselben4 ,dies nun ist in hherer1 vom ,standpunkte der ,ansicht einer geistigen ,welt berhaupt genommener ,bedeutung des ,worts1 ein ,volk3 das ,ganze der in ,gesellschaft miteinander fortlebenden und sich aus sich selbst immerfort natrlich und geistig erzeugenden ,menschen1 das insgesamt unter einem gewissen besondern ,gesetze der ,entwicklung des ,gttlichen aus ihm steht4 ,die ,gemeinsamkeit dieses besondern ,gesetzes ist es1 was in der ewigen ,welt und eben darum auch in der zeitlichen1 diese ,menge zu einem natrlichen und von sich selbst durchdrungenen ,ganzen verbindet4 ,dieses ,gesetz selbst1 seinem ,inhalte nach1 kann wohl im ganzen erfat werden1 so wie wir es an den ,deutschen1 als einem ,urvolke erfat haben2 es kann sogar durch ,erwgung der ,erscheinungen eines solchen ,volkes noch nher in manchen seiner weiteren ,bestimmungen begriffen werden2 aber es kann niemals von irgendeinem1 der ja selbst immerfort unter desselben ihm unbewuten ,einflusse bleibt1 ganz mit dem ,begriffe durchdrungen werden2 obwohl im allgemeinen klar eingesehen werden kann1 da es ein solches ,gesetz gebe4 ,es ist dieses ,gesetz ein ,mehr der ,bildlichkeit1 das mit dem ,mehr der unbildlichen ,ursprnglichkeit in der ,erscheinung unmittelbar verschmilzt2 und so sind denn1 in der ,erscheinung eben1 beide nicht wieder zu trennen4 ,jenes ,gesetz bestimmt durchaus und vollendet das1 was man den ,nationalcharakter eines ,volkes genannt hat2 jenes ,gesetz der ,entwicklung des ,ursprnglichen und ,gttlichen4 ,es ist aus dem letztern klar1 da ,menschen1 welche so wie wir bisher die ,auslnderei beschrieben haben1 an ein ,ursprngliches und an eine ,fortentwicklung desselben gar nicht glauben1 sondern blo an einen ewigen ,kreislauf des scheinbaren ,lebens1 und welche durch ihren ,glauben werden1 wie sie glauben1 im hhern ,sinne gar kein ,volk sind und1 da sie in der ,tat eigentlich auch nicht da sind1 ebensowenig einen ,nationalcharakter zu haben vermgen4 ,der ,glaube des edlen ,menschen an die ewige ,fortdauer seiner ,wirksamkeit auch auf dieser ,erde grndet sich demnach auf die ,hoffnung der ewigen ,fortdauer des ,volkes1 aus dem er selber sich entwickelt hat1 und der ,eigentmlichkeit desselben1 nach jenem verborgenen ,gesetze2 ohne ,einmischung und ,verderbung durch irgendein ,fremdes und in das ,ganze dieser ,gesetzgebung nicht ,gehriges4 ,diese ,eigentmlichkeit ist das ,ewige1 dem er die ,ewigkeit seiner selbst und seines ,fortwirkens anvertraut1 die ewige ,ordnung der ,dinge1 in die er sein ,ewiges legt2 ihre ,fortdauer mu er wollen1 denn sie allein ist ihm das entbindende ,mittel1 wodurch die kurze ,spanne seines ,lebens hienieden zu fortdauerndem ,leben hienieden ausgedehnt wird4 ,sein ,glaube und sein ,streben1 ,unvergngliches zu pflanzen1 sein ,begriff1 in welchem er sein eignes ,leben als ein ewiges ,leben erfat1 ist das ,band1 welches zunchst seine ,nation und vermittelst ihrer das ganze ,menschengeschlecht innigst mit ihm selber verknpft1 und ihrer aller ,bedrfnisse1 bis ans ,ende der ,tage1 einfhrt in sein erweitertes ,herz4 ,dies ist seine ,liebe zu seinem ,volke1 zuvrderst achtend1 vertrauend1 desselben sich freuend1 mit der ,abstammung daraus sich ehrend4 ,es ist ,gttliches in ihm erschienen1 und das ,ursprngliche hat dasselbe gewrdigt1 es zu seiner ,hlle und zu seinem unmittelbaren ,verflungsmittel in die ,welt zu machen2 es wird darum auch ferner ,gttliches aus ihm hervorbrechen4 ,sodann ttig1 wirksam1 sich aufopfernd fr dasselbe4 ,das ,leben1 blo als ,leben1 als ,fortsetzen des wechselnden ,daseins1 hat fr ihn ja ohnedies nie ,wert gehabt1 er hat es nur gewollt als ,quelle des ,dauernden2 aber diese ,dauer verspricht ihm allein die selbstndige ,fortdauer seiner ,nation2 um diese zu retten1 mu er sogar sterben wollen1 damit diese lebe1 und er in ihr lebe das einzige ,leben1 das er von je gemocht hat4 ,so ist es4 ,die ,liebe1 die wahrhaftig ,liebe sei1 und nicht blo eine vorbergehende ,begehrlichkeit1 haftet nie auf ,vergnglichem1 sondern sie erwacht und entzndet sich und ruht allein in dem ,ewigen4 ,nicht einmal sich selbst vermag der ,mensch zu lieben1 es sei denn1 da er sich als ,ewiges erfasse2 auerdem vermag er sich sogar nicht zu achten1 noch zu billigen4 ,noch weniger vermag er etwas auer sich zu lieben1 auer also1 da er es aufnehme in die ,ewigkeit seines ,glaubens und seines ,gemts und es anknpfe an diese4 ,wer nicht zuvrderst sich als ewig erblickt1 der hat berhaupt keine ,liebe1 und kann auch nicht lieben ein ,vaterland1 dergleichen es fr ihn nicht gibt4 ,wer zwar vielleicht sein unsichtbares ,leben1 nicht aber eben also sein sichtbares ,leben1 als ewig erblickt1 der mag wohl einen ,himmel haben1 und in diesem sein ,vaterland1 aber hienieden hat er kein ,vaterland1 denn auch dieses wird nur unter dem ,bilde der ,ewigkeit1 und zwar der sichtbaren und versinnlichten ,ewigkeit erblickt1 und er vermag daher auch nicht sein ,vaterland zu lieben4 ,ist einem solchen keines berliefert worden1 so ist er zu beklagen2 wem eins berliefert worden ist1 und in wessen ,gemte ,himmel und ,erde1 ,unsichtbares und ,sichtbares sich durchdringen1 und so erst einen wahren und gediegenen ,himmel erschaffen1 der kmpft bis auf den letzten ,blutstropfen1 um den teuren ,besitz ungeschmlert wiederum zu berliefern an die ,folgezeit4 ,so ist es auch von jeher gewesen1 unerachtet es nicht von jeher mit dieser ,allgemeinheit und mit dieser ,klarheit ausgesprochen worden4 ,was begeisterte die ,edlen unter den ,rmern1 deren ,gesinnungen und ,denkweise noch in ihren ,denkmalen unter uns leben und atmen1 zu ,mhen und ,aufopferungen1 zum ,dulden und ,tragen frs ,vaterland8 ,sie sprechen es selbst oft und deutlich aus4 ,ihr fester ,glaube war es an die ewige ,fortdauer ihrer ,roma1 und ihre zuversichtliche ,aussicht1 in dieser ,ewigkeit selber ewig mit fortzuleben im ,strome der ,zeit4 ,inwiefern dieser ,glaube ,grund hatte1 und sie selbst1 wenn sie in sich selber vollkommen klar gewesen wren1 denselben gefat haben wrden1 hat er sie auch nicht getuscht4 ,bis auf diesen ,tag lebt das1 was wirklich ewig war in ihrer ewigen ,roma1 und sie mit demselben in unsrer ,mitte fort1 und wird in seinen ,folgen fortleben bis ans ,ende der ,tage4 ,volk und ,vaterland in dieser ,bedeutung1 als ,trger und ,unterpfand der irdischen ,ewigkeit1 und als dasjenige1 was hienieden ewig sein kann1 liegt weit hinaus ber den ,staat1 im gewhnlichen ,sinne des ,worts -- ber die gesellschaftliche ,ordnung1 wie dieselbe im bloen klaren ,begriffe erfat1 und nach ,anleitung dieses ,begriffs errichtet und erhalten wird4 ,dieser will gewisses ,recht1 innerlichen ,frieden1 und da jeder durch ,flei seinen ,unterhalt und die ,fristung seines sinnlichen ,daseins finde1 so lange ,gott sie ihm gewhren will4 ,dieses alles ist nur ,mittel1 ,bedingung und ,gerst dessen1 was die ,vaterlandsliebe eigentlich will1 des ,aufblhens des ,ewigen und ,gttlichen in der ,welt1 immer reiner1 vollkommener und getroffener im unendlichen ,fortgange4 ,eben darum mu diese ,vaterlandsliebe den ,staat selbst regieren1 als durchaus oberste1 letzte und unabhngige ,behrde1 zuvrderst1 indem sie ihn beschrnkt in der ,wahl der ,mittel fr seinen nchsten ,zweck1 den innerlichen ,frieden4 ,fr diesen ,zweck mu freilich die natrliche ,freiheit des einzelnen auf mancherlei ,weise beschrnkt werden1 und wenn man gar keine andre ,rcksicht und ,absicht mit ihnen htte1 denn diese1 so wrde man wohltun1 dieselbe so eng1 als immer mglich1 zu beschrnken1 alle ihre ,regungen unter eine einfrmige ,regel zu bringen1 und sie unter immerwhrender ,aufsicht zu erhalten4 ,gesetzt1 diese ,strenge wre nicht ntig1 so knnte sie wenigstens fr diesen alleinigen ,zweck nicht schaden4 ,nur die hhere ,ansicht des ,menschengeschlechts und der ,vlker erweitert diese beschrnkte ,berechnung4 ,freiheit1 auch in den ,regungen des uerlichen ,lebens1 ist der ,boden1 in welchem die hhere ,bildung keimt2 eine ,gesetzgebung1 welche diese letztere im ,auge behlt1 wird der ersteren einen mglichst ausgebreiteten ,kreis lassen1 selber auf die ,gefahr hin1 da ein geringerer ,grad der einfrmigen ,ruhe und ,stille erfolge1 und da das ,regieren ein wenig schwerer und mhsamer werde4 ,um dies an einem ,beispiele zu erlutern3 man hat erlebt1 da ,nationen ins ,angesicht gesagt worden1 sie bedrften nicht so vieler ,freiheit1 als etwa manche andre ,nation4 ,diese ,rede kann sogar eine ,schonung und ,milderung enthalten1 indem man eigentlich sagen wollte1 sie knnte so viele ,freiheit gar nicht ertragen1 und nur eine hohe ,strenge knne verhindern1 da sie sich nicht untereinander selber aufrieben4 ,wenn aber die ,worte also genommen werden1 wie sie gesagt sind1 so sind sie wahr unter der ,voraussetzung1 da eine solche ,nation des ursprnglichen ,lebens und des ,triebes nach solchem1 durchaus unfhig sei4 ,eine solche ,nation1 falls eine solche1 in der auch nicht wenige ,edlere eine ,ausnahme von der allgemeinen ,regel machten1 mglich sein sollte1 bedrfte in der ,tat gar keiner ,freiheit1 denn diese ist nur fr die hhern1 ber den ,staat hinausliegenden ,zwecke2 sie bedarf blo der ,bezhmung und ,abrichtung1 damit die einzelnen friedlich nebeneinander bestehen1 und damit das ,ganze zu einem tchtigen ,mittel fr willkrlich zu setzende auer ihr liegende ,zwecke zubereitet werde4 ,wir knnen unentschieden lassen1 ob man von irgendeiner ,nation dies mit ,wahrheit sagen knne2 so viel ist klar1 da ein ursprngliches ,volk der ,freiheit bedarf1 da diese das ,unterpfand ist seines ,beharrens als ursprnglich1 und da es in seiner ,fortdauer einen immer hher steigenden ,grad derselben ohne alle ,gefahr ertrgt4 ,und dies ist das erste ,stck1 in ,rcksicht dessen die ,vaterlandsliebe den ,staat selbst regieren mu4 ,sodann mu sie es sein1 die den ,staat darin regiert1 da sie ihm selbst einen hhern ,zweck setzt1 denn den gewhnlichen der ,erhaltung des innern ,friedens1 des ,eigentums1 der persnlichen ,freiheit1 des ,lebens und des ,wohlseins aller4 ,fr diesen hhern ,zweck allein1 und in keiner andern ,absicht1 bringt der ,staat eine bewaffnete ,macht zusammen4 ,wenn von der ,anwendung dieser die ,rede entsteht1 wenn es gilt1 alle ,zwecke des ,staates im bloen ,begriffe1 ,eigentum1 persnliche ,freiheit1 ,leben und ,wohlsein1 ja die ,fortdauer des ,staates selbst1 auf das ,spiel zu setzen2 ohne einen klaren ,verstandesbegriff von der sichern ,erreichung des ,beabsichtigten1 dergleichen in ,dingen dieser ,art nie mglich ist1 ursprnglich und ,gott allein verantwortlich1 zu entscheiden3 dann lebt am ,ruder des ,staates erst ein wahrhaft ursprngliches und erstes ,leben1 und an dieser ,stelle erst treten ein die wahren ,majesttsrechte der ,regierung1 gleich ,gott um hhern ,lebens willen das niedere ,leben daran zu wagen4 ,in der ,erhaltung der hergebrachten ,verfassung1 der ,gesetze1 des brgerlichen ,wohlstandes1 ist gar kein rechtes eigentliches ,leben und kein ursprnglicher ,entschlu4 ,umstnde und ,lage1 lngst vielleicht verstorbene ,gesetzgeber1 haben diese erschaffen2 die folgenden ,zeitalter gehen glubig fort auf der angetretenen ,bahn und leben so in der ,tat nicht ein eignes ffentliches ,leben1 sondern sie wiederholen nur ein ehemaliges ,leben4 ,es bedarf in solchen ,zeiten keiner eigentlichen ,regierung4 ,wenn aber dieser gleichmige ,fortgang in ,gefahr gert1 und es nun gilt1 ber neue1 nie also dagewesene ,flle zu entscheiden3 dann bedarf es eines ,lebens1 das aus sich selber lebe4 ,welcher ,geist nun ist es1 der in solchen ,fllen sich an das ,ruder stellen drfe1 der mit eigner ,sicherheit und ,gewiheit und ohne unruhiges ,hin- und ,herschwanken1 zu entscheiden vermge1 der ein unbezweifeltes ,recht habe1 jedem1 den es treffen mag1 ob er nun selbst es wolle oder nicht1 gebietend anzumuten1 und den ,widerstrebenden zu zwingen1 da er alles1 bis auf sein ,leben1 in ,gefahr setze8 ,nicht der ,geist der ruhigen brgerlichen ,liebe zu der ,verfassung und den ,gesetzen1 sondern die verzehrende ,flamme der hheren ,vaterlandsliebe1 die die ,nation als ,hlle des ,ewigen umfat1 fr welche der ,edle mit ,freuden sich opfert1 und der ,unedle1 der nur um des ersten willen da ist1 sich eben opfern soll4 ,nicht jene brgerliche ,liebe zur ,verfassung ist es2 diese vermag dies gar nicht1 wenn sie bei ,verstande bleibt4 ,wie es auch ergehen mge1 da nicht umsonst regiert wird1 so wird sich immer ein ,regent fr sie finden4 ,lasset den neuen ,regenten sogar die ,sklaverei wollen 7und wo ist ,sklaverei1 auer in der ,nichtachtung und ,unterdrckung der ,eigentmlichkeit eines ursprnglichen ,volkes1 dergleichen fr jenen ,sinn nicht vorhanden ist87 -- ,lasset ihn auch die ,sklaverei wollen -- da aus dem ,leben der ,sklaven1 ihrer ,menge1 sogar ihrem ,wohlstande sich ,nutzung ziehen lt1 so wird1 wenn er nur einigermaen ein ,rechner ist1 die ,sklaverei unter ihm ertrglich ausfallen4 ,leben und ,unterhalt wenigstens werden sie immer finden4 ,wofr sollten sie denn also kmpfen8 ,nach jenen beiden ist es die ,ruhe1 die ihnen ber alles geht4 ,diese wird durch die ,fortdauer des ,kampfes nur gestrt4 ,sie werden darum alles anwenden1 da dieser nur recht bald ein ,ende nehme1 sie werden sich fgen1 sie werden nachgeben1 und warum sollten sie nicht8 ,es ist ihnen ja nie um mehr zu tun gewesen1 und sie haben vom ,leben nie etwas weiteres gehofft1 denn die ,fortsetzung der ,gewohnheit dazusein unter erleidlichen ,bedingungen4 ,die ,verheiung eines ,lebens auch hienieden ber die ,dauer des ,lebens hienieden hinaus -- allein diese ist es1 die bis zum ,tode frs ,vaterland begeistern kann4 ,so ist es auch bisher gewesen4 ,wo da wirklich regiert worden ist1 wo bestanden worden sind ernsthafte ,kmpfe1 wo der ,sieg errungen worden ist gegen gewaltigen ,widerstand1 da ist es jene ,verheiung ewigen ,lebens gewesen1 die da regierte und kmpfte und siegte4 ,im ,glauben an diese ,verheiung kmpften die in diesen ,reden frher erwhnten deutschen ,protestanten4 ,wuten sie etwa nicht1 da auch mit dem alten ,glauben ,vlker regiert und in rechtlicher ,ordnung zusammengehalten werden knnten1 und da man auch bei diesem ,glauben seinen guten ,lebensunterhalt finden knne8 ,warum beschlossen denn also ihre ,frsten bewaffneten ,widerstand1 und warum leisteten ihn mit ,begeisterung die ,vlker8 -- ,der ,himmel war es und die ewige ,seligkeit1 fr welche sie willig ihr ,blut vergossen4 -- ,aber welche irdische ,gewalt htte denn auch in das innere ,heiligtum ihres ,gemts eindringen1 und den ,glauben1 der ihnen ja nun einmal aufgegangen war1 und auf welchen allein sie ihrer ,seligkeit ,hoffnung grndeten1 darin austilgen knnen8 ,also auch ihre eigne ,seligkeit war es nicht1 fr die sie kmpften2 dieser waren sie schon versichert3 die ,seligkeit ihrer ,kinder1 ihrer noch ungeborenen ,enkel und aller noch ungeborenen ,nachkommenschaft war es2 auch diese sollten auferzogen werden in derselben ,lehre1 die ihnen als allein heilbringend erschienen war1 auch diese sollten teilhaftig werden des ,heils1 das fr sie angebrochen war2 diese ,hoffnung allein war es1 die durch den ,feind bedroht wurde1 fr sie1 fr eine ,ordnung der ,dinge1 die lange nach ihrem ,tode ber ihren ,grbern blhen sollte1 verspritzten sie mit dieser ,freudigkeit ihr ,blut4 ,geben wir zu1 da sie sich selbst nicht ganz klar waren1 da sie in der ,bezeichnung des ,edelsten1 was in ihnen war1 mit ,worten sich vergriffen1 und mit dem ,munde ihrem ,gemte unrecht taten2 bekennen wir gern1 da ihr ,glaubensbekenntnis nicht das einzige und ausschlieende ,mittel war1 des ,himmels jenseits des ,grabes teilhaftig zu werden3 so ist doch dies ewig wahr1 da mehr ,himmel diesseits des ,grabes1 ein mutigeres und frhlicheres ,emporblicken von der ,erde1 und eine freiere ,regung des ,geistes durch ihre ,aufopferung in alles ,leben der ,folgezeit gekommen ist1 und die ,nachkommen ihrer ,gegner ebensowohl als wir selbst1 ihre ,nachkommen1 die ,frchte ihrer ,mhen bis auf diesen ,tag genieen4 ,in diesem ,glauben setzten unsre ltesten gemeinsamen ,vorfahren1 das ,stammvolk der neuen ,bildung1 die von den ,rmern ,germanier genannten ,deutschen1 sich der herandringenden ,weltherrschaft der ,rmer mutig entgegen4 ,sahen sie denn nicht vor ,augen den hhern ,flor der rmischen ,provinzen neben sich1 die feinern ,gensse in denselben1 dabei ,gesetze1 ,richtersthle1 ,rutenbndel und ,beile in ,ueberflu8 ,waren die ,rmer nicht bereitwillig genug1 sie an allen diesen ,segnungen teilnehmen zu lassen8 ,erlebten sie nicht an mehreren ihrer eignen ,frsten1 die sich nur bedeuten lieen1 da der ,krieg gegen solche ,wohltter der ,menschheit ,rebellion sei1 ,beweise der gepriesenen rmischen ,klemenz1 indem sie die ,nachgiebigen mit ,knigstiteln1 mit ,anfhrerstellen in ihren ,heeren1 mit rmischen ,opferbinden auszierten1 ihnen1 wenn sie etwa von ihren ,landsleuten ausgetrieben wurden1 einen ,zufluchtsort und ,unterhalt in ihren ,pflanzstdten gaben8 ,hatten sie keinen ,sinn fr die ,vorzge rmischer ,bildung1 z4 ,b4 fr die bessere ,einrichtung ihrer ,heere1 in denen sogar ein ,arminius das ,kriegshandwerk zu erlernen nicht verschmhte8 ,keine von allen diesen ,unwissenheiten oder ,nichtbeachtungen ist ihnen aufzurcken4 ,ihre ,nachkommen haben sogar1 sobald sie es ohne ,verlust fr ihre ,freiheit konnten1 die ,bildung derselben sich angeeignet1 inwieweit es ohne ,verlust ihrer ,eigentmlichkeit mglich war4 ,wofr haben sie denn also mehrere ,menschenalter hindurch gekmpft im blutigen1 immer mit derselben ,kraft sich wieder erneuernden ,kriege8 ,ein rmischer ,schriftsteller lt es ihre ,anfhrer also aussprechen3 ,ob ihnen denn etwas andres brigbleibe1 als entweder die ,freiheit zu behaupten oder zu sterben1 bevor sie ,sklaven wrden8 ,freiheit war ihnen1 da sie eben ,deutsche blieben1 da sie fortfhren1 ihre ,angelegenheiten selbstndig und ursprnglich1 ihrem eignen ,geiste gem1 zu entscheiden1 und diesem gleichfalls gem auch in ihrer ,fortbildung vorwrts zu rcken1 und da sie diese ,selbstndigkeit auch auf ihre ,nachkommenschaft fortpflanzten2 ,sklaverei hieen ihnen alle jene ,segnungen1 die ihnen die ,rmer antrugen1 weil sie dabei etwas andres1 denn ,deutsche1 weil sie halbe ,rmer werden mten4 ,es versteht sich von selbst1 setzten sie voraus1 da jeder1 ehe er dies werde1 lieber sterbe1 und da ein wahrhafter ,deutscher nur knne leben wollen1 um eben ,deutscher zu sein und zu bleiben1 und die ,seinigen zu ebensolchen zu bilden4 ,sie sind nicht alle gestorben1 sie haben die ,sklaverei nicht gesehen1 sie haben die ,freiheit hinterlassen ihren ,kindern4 ,ihrem beharrlichen ,widerstande verdankt es die ganze neue ,welt1 da sie da ist1 so wie sie da ist4 ,wre es den ,rmern gelungen1 auch sie zu unterjochen1 und1 wie dies der ,rmer allenthalben tat1 sie als ,nation auszurotten1 so htte die ganze ,fortentwicklung der ,menschheit eine andre1 und man kann nicht glauben erfreulichere ,richtung genommen4 ,ihnen verdanken wir1 die nchsten ,erben ihres ,bodens1 ihrer ,sprache und ihrer ,gesinnung1 da wir noch ,deutsche sind1 da der ,strom ursprnglichen und selbstndigen ,lebens uns noch trgt2 ihnen verdanken wir alles1 was wir seitdem als ,nation gewesen sind1 ihnen1 falls es nicht etwa jetzt mit uns zu ,ende ist1 und der letzte von ihnen abgestammte ,blutstropfen in unsern ,adern versiegt ist1 ihnen werden wir verdanken alles1 was wir noch ferner sein werden4 ,ihnen verdanken selbst die brigen1 uns jetzt zum ,ausland gewordenen ,stmme1 in ihnen unsre ,brder1 ihr ,dasein2 als jene die ewige ,roma besiegten1 war noch keins aller dieser ,vlker vorhanden2 damals wurde zugleich auch ihnen die ,mglichkeit ihrer knftigen ,entstehung mit erkmpft4 ,diese1 und alle andre in der ,weltgeschichte1 die ihres ,sinnes waren1 haben gesiegt1 weil das ,ewige sie begeisterte1 und so siegt immer und notwendig diese ,begeisterung ber den1 der nicht begeistert ist4 ,nicht die ,gewalt der ,arme1 noch die ,tchtigkeit der ,waffen1 sondern die ,kraft des ,gemts ist es1 welche ,siege erkmpft4 ,wer ein begrenztes ,ziel sich setzt seiner ,aufopferungen1 und sich nicht weiter wagen mag1 als bis zu einem gewissen ,punkte1 der gibt den ,widerstand auf1 sobald die ,gefahr ihm an diesen durchaus nicht aufzugebenden1 noch zu entbehrenden ,punkt kommt4 ,wer gar kein ,ziel sich gesetzt hat1 sondern alles1 und das ,hchste1 was man hienieden verlieren kann1 das ,leben1 daran setzt1 gibt den ,widerstand nie auf und siegt1 so der ,gegner ein begrenzteres ,ziel hat1 ohne ,zweifel4 ,ein ,volk1 das da fhig ist1 sei es auch nur in seinen hchsten ,stellvertretern und ,anfhrern1 das ,gesicht aus der ,geisterwelt1 ,selbststndigkeit1 fest ins ,auge zu fassen1 und von der ,liebe dafr ergriffen zu werden1 wie unsre ltesten ,vorfahren1 siegt gewi ber ein solches1 das nur zum ,werkzeuge fremder ,herrschsucht und zu ,unterjochung selbstndiger ,vlker gebraucht wird1 wie die rmischen ,heere2 denn die erstern haben alles zu verlieren1 die letztern blo einiges zu gewinnen4 ,ueber die ,denkart aber1 die den ,krieg als ein ,glcksspiel ansieht1 um zeitlichen ,gewinn oder ,verlust1 und bei der schon1 ehe sie das ,spiel anfngt1 fest steht1 bis zu welcher ,summe sie auf die ,karten setzen wolle1 siegt sogar eine ,grille4 ,denken ,sie sich zum ,beispiel einen ,mohammed -- nicht den wirklichen der ,geschichte1 ber welchen ich kein ,urteil zu haben bekenne1 sondern den eines bekannten franzsischen ,dichters -- der sich einmal fest in den ,kopf gesetzt habe1 er sei eine der ungemeinen ,naturen1 die da berufen sind1 das dunkle1 das gemeine ,erdenvolk zu leiten1 und dem1 zufolge dieser ersten ,voraussetzung1 alle seine ,einflle1 so drftig und so beschrnkt sie auch in der ,tat sein mgen1 dieweil es die seinigen sind1 notwendig erscheinen mssen als groe und erhabene und beseligende ,ideen1 und alles1 was denselben sich widersetzt1 als dunkles gemeines ,volk1 ,feinde ihres eignen ,wohls1 ,uebelgesinnte und ,hassenswrdige2 der nun1 um diesen seinen ,eigendnkel vor sich selbst als gttlichen ,ruf zu rechtfertigen1 und ganz aufgegangen in diesem ,gedanken mit all seinem ,leben1 alles daran setzen mu und nicht ruhen kann1 bis er alles1 das nicht ebenso gro von ihm denken will1 denn er selbst1 zertreten hat1 und bis aus der ganzen ,mitwelt sein eigner ,glaube an seine gttliche ,sendung ihm zurckstrahle3 ich will nicht sagen1 wie es ihm ergehen wrde1 falls wirklich ein geistiges ,gesicht1 das da wahr ist und klar in sich selbst1 gegen ihn in die ,kampfbahn trte1 aber jenen beschrnkten ,glcksspielern gewinnt er es sicher ab1 denn er setzt alles gegen sie1 die nicht alles setzen2 sie treibt kein ,geist1 ihn aber treibt allerdings ein schwrmerischer ,geist -- der seines gewaltigen und krftigen ,eigendnkels4 ,aus allem geht hervor1 da der ,staat1 als bloes ,regiment des im gewhnlichen friedlichen ,gange fortschreitenden menschlichen ,lebens1 nichts ,erstes und fr sich selbst ,seiendes1 sondern da er blo das ,mittel ist fr den hhern ,zweck der ewig gleichmig fortgehenden ,ausbildung des rein ,menschlichen in dieser ,nation2 da es allein das ,gesicht und die ,liebe dieser ewigen ,fortbildung ist1 welche immerfort auch in ruhigen ,zeitluften die hhere ,aufsicht ber die ,staatsverwaltung fhren soll1 und welche1 wo die ,selbstndigkeit des ,volks in ,gefahr ist1 allein dieselbe zu retten vermag4 ,bei den ,deutschen1 unter denen1 als einem ursprnglichen ,volke1 diese ,vaterlandsliebe mglich und1 wie wir fest zu wissen glauben1 bis jetzt auch wirklich war1 konnte dieselbe bis jetzt mit einer hohen ,zuversicht auf die ,sicherheit ihrer wichtigsten ,angelegenheit rechnen4 ,wie nur noch bei den ,griechen in der alten ,zeit1 war bei ihnen der ,staat und die ,nation sogar voneinander gesondert und jedes fr sich dargestellt1 der erste in den besondern deutschen ,reichen und ,frstentmern1 die letzte sichtbar im ,reichsverbande1 unsichtbar1 nicht zufolge eines niedergeschriebenen1 aber eines in aller ,gemter lebenden ,rechtes geltend1 und in ihren ,folgen allenthalben in das ,auge springend in einer ,menge von ,gewohnheiten und ,einrichtungen4 ,so weit die deutsche ,zunge reichte1 konnte jeder1 dem im ,bezirke derselben das ,licht anbrach1 sich doppelt betrachten als ,brger1 teils seines ,geburtsstaates1 dessen ,frsorge er zunchst empfohlen war1 teils des ganzen gemeinsamen ,vaterlandes deutscher ,nation4 ,jedem war es verstattet1 ber die ganze ,oberflche dieses ,vaterlandes hin sich diejenige ,bildung1 die am meisten ,verwandtschaft zu seinem ,geiste hatte1 oder den demselben angemessensten ,wirkungskreis aufzusuchen1 und das ,talent wuchs nicht hinein in seine ,stelle1 wie ein ,baum1 sondern es war ihm erlaubt1 dieselbe zu suchen4 ,wer durch die ,richtung1 die seine ,bildung nahm1 mit seiner nchsten ,umgebung entzweit wurde1 fand leicht anderwrts willige ,aufnahme1 fand neue ,freunde statt der verlorenen1 fand ,zeit und ,ruhe1 um sich nher zu erklren1 vielleicht die ,erzrnten selbst zu gewinnen und zu vershnen1 und so das ,ganze zu einigen4 ,kein deutschgeborener ,frst hat es je ber sich vermocht1 seinen ,untertanen das ,vaterland innerhalb der ,berge oder ,flsse1 wo er regierte1 abzustecken1 und dieselben zu betrachten als gebunden an die ,erdscholle4 ,eine ,wahrheit1 die an einem ,orte nicht laut werden durfte1 durfte es an einem andern1 an welchem vielleicht im ,gegenteile diejenigen verboten waren1 die dort erlaubt wurden2 und so fand denn1 bei manchen ,einseitigkeiten und ,engherzigkeiten der besondern ,staaten1 dennoch in ,deutschland1 dieses als ein ,ganzes genommen1 die hchste ,freiheit der ,erforschung und der ,mitteilung statt1 die jemals ein ,volk besessen2 und die hhere ,bildung war und blieb allenthalben der ,erfolg aus der ,wechselwirkung der ,brger aller deutschen ,staaten1 und diese hhere ,bildung kam denn in dieser ,gestalt auch allmhlich herab zum grern ,volke1 das somit immer fortfuhr1 sich selber durch sich selbst im groen und ganzen zu erziehen4 ,dieses wesentliche ,unterpfand der ,fortdauer einer deutschen ,nation schmlerte1 wie gesagt1 kein am ,ruder der ,regierung sitzendes deutsches ,gemt2 und wenn auch in ,absicht andrer ursprnglichen ,entscheidungen nicht immer geschehen sein sollte1 was die hhere deutsche ,vaterlandsliebe wnschen mute1 so ist wenigstens der ,angelegenheit desselben nicht geradezu entgegengehandelt worden1 man hat nicht gesucht1 jene ,liebe zu untergraben1 sie auszurotten und eine entgegengesetzte ,liebe an ihre ,stelle zu bringen4 ,wenn nun aber etwa die ursprngliche ,leitung sowohl jener hhern ,bildung1 als der ,nationalmacht1 die allein fr jene und ihre ,fortdauer als ,zweck gebraucht werden darf1 die ,verwendung deutschen ,gutes und deutschen ,blutes1 aus der ,botmigkeit deutschen ,gemts in eine andre kommen sollte3 was wrde sodann notwendig erfolgen mssen8 ,hier ist der ,ort1 wo es der in unsrer ersten ,rede in ,anspruch genommenen ,geneigtheit1 sich ber die eignen ,angelegenheiten nicht tuschen zu wollen1 und des ,mutes1 die ,wahrheit sehen zu wollen1 und sie sich zu gestehen1 vorzglich bedarf2 auch ist es1 soviel mir bekannt1 noch immer erlaubt1 in deutscher ,sprache miteinander vom ,vaterlande zu reden1 wenigstens zu seufzen2 und wir wrden1 glaube ich1 nicht wohl tun1 wenn wir aus unsrer eignen ,mitte heraus ein solches ,verbot verfrhten1 und dem ,mute1 der ohne ,zweifel ber das ,wagnis schon vorher mit sich zu ,rate gegangen sein wird1 die ,fessel der ,zaghaftigkeit einzelner anlegen wollten4 ,malen ,sie sich also die vorausgesetzte neue ,gewalt so gtig und so wohlwollend vor1 als ,sie irgend wollen1 machen ,sie sie gut1 wie ,gott2 werden ,sie ihr auch gttlichen ,verstand einsetzen knnen8 ,mag sie alles ,ernstes das hchste ,glck und ,wohlsein aller wollen1 wird das hchste ,wohlsein1 das sie zu fassen vermag1 wohl auch deutsches ,wohlsein sein8 ,so hoffe ich ber den ,hauptpunkt1 den ich ,ihnen heute vorgetragen1 von ,ihnen recht wohl verstanden worden zu sein1 ich hoffe1 da mehrere hierbei gedacht und gefhlt haben3 ich drcke nur deutlich aus und spreche aus mit ,worten1 wie es ihnen von jeher im ,gemte gelegen2 ich hoffe1 da es auch mit den brigen ,deutschen1 die einst dieses lesen werden1 sich also verhalten werde2 auch haben vor mir mehrere ,deutsche ungefhr dasselbe gesagt2 und dem immerfort bezeugten ,widerstreben gegen eine blo mechanische ,einrichtung und ,berechnung des ,staates hat dunkel jene ,gesinnung zum ,grunde gelegen4 ,und nun fordere ich alle1 die mit der neuen ,literatur des ,auslandes bekannt sind1 auf3 mir nachzuweisen1 welcher neuere ,weise1 ,dichter1 ,gesetzgeber derselben eine diesem hnliche ,ahnung1 die das ,menschengeschlecht als ein ewig fortschreitendes betrachte1 und alles sein ,regen in der ,zeit nur auf diesen ,fortschritt beziehe1 jemals verraten habe2 ob irgendeiner selbst in dem ,zeitpunkte1 als sie am khnsten zu politischer ,schpfung sich emporschwangen1 mehr1 als nur nicht ,ungleichheit1 inneren ,frieden1 uern ,nationalruhm und1 wo es aufs hchste getrieben wurde1 husliche ,glckseligkeit vom ,staate gefordert habe8 ,ist1 wie man aus allen diesen ,anzeigen schlieen mu1 dieses ihr ,hchstes1 so werden sie auch uns keine hheren ,bedrfnisse und keine hheren ,forderungen an das ,leben beimessen1 und1 immer jene wohlttigen ,gesinnungen gegen uns und die ,abwesenheit alles ,eigennutzes und aller ,sucht mehr sein zu wollen denn wir1 vorausgesetzt1 trefflich fr uns gesorgt zu haben glauben1 wenn wir alles das finden1 was sie allein als begehrungswrdig kennen2 dasjenige aber1 warum der ,edlere unter uns allein leben mag1 ist sodann ausgetilgt aus dem ffentlichen ,leben1 und das ,volk1 das fr die ,anregungen des ,edleren sich stets empfnglich gezeigt hat1 und welches man sogar nach seiner ,mehrheit zu jenem ,adel emporzuheben hoffen durfte1 ist1 so wie es behandelt wird1 wie jene behandelt sein wollen1 herabgesetzt unter seinen ,rang1 entwrdigt1 ausgetilgt aus der ,reihe der ,dinge1 indem es zusammenfliet mit dem von niederer ,art4 ,in wem nun jene hheren ,anforderungen an das ,leben1 nebst dem ,gefhle ihres gttlichen ,rechts1 dennoch lebendig und krftig bleiben1 der fhlt mit tiefem ,unwillen sich zurckgedrngt in jene ersten ,zeiten des ,christentums1 zu denen gesagt ist3 ,ihr sollet nicht widerstreben dem ,uebel1 sondern1 so dir jemand einen ,streich gibt auf den rechten ,backen1 dem biete den andern auch dar1 und so jemand deinen ,rock nehmen will1 dem la auch den ,mantel2 mit ,recht das letzte1 denn solange er noch einen ,mantel an dir sieht1 sucht er einen ,handel an dich1 um dir auch diesen zu nehmen1 erst wenn du ganz nackend bist1 entgehst du seiner ,aufmerksamkeit und hast vor ihm ,ruhe4 ,eben sein hherer ,sinn1 der ihn ehrt1 macht ihm die ,erde zur ,hlle und zum ,ekel2 er wnscht1 nicht geboren zu sein1 er wnscht1 da sein ,auge je eher je lieber sich dem ,anblicke des ,tages verschliee1 unversiegbare ,trauer bis an das ,grab erfat seine ,tage2 dem1 was ihm lieb ist1 kann er keine bessere ,gabe wnschen1 denn einen dumpfen und gengsamen ,sinn1 damit es mit weniger ,schmerz einem ewigen ,leben jenseits des ,grabes entgegenlebe4 ,diese ,vernichtung jeder etwa ins knftige unter uns ausbrechenden edlern ,regung1 und diese ,heruntersetzung unsrer ganzen ,nation durch das einzige1 nachdem die andern vergeblich angewendet worden sind1 noch brigbleibende ,mittel zu verhindern1 tragen ,ihnen diese ,reden an4 ,sie tragen ,ihnen an die wahre und allmchtige ,vaterlandsliebe1 in der ,erfassung unsers ,volks als eines ewigen1 und als ,brger unsrer eignen ,ewigkeit durch die ,erziehung in aller ,gemter recht tief und unauslschlich zu begrnden4 ,welche ,erziehung dies vermge1 und auf welche ,weise1 werden wir in den folgenden ,reden ersehen4 ,neunte ,rede4 ,an welchen in der ,wirklichkeit vorhandenen ,punkt die neue ,nationalerziehung der ,deutschen anzuknpfen sei4 ,durch unsre letzte ,rede sind mehrere schon in der ersten versprochene ,beweise gefhrt und vollendet worden4 ,es sei dermalen nur davon die ,rede1 sagten wir1 und dies sei die erste ,aufgabe1 das ,dasein und die ,fortdauer des ,deutschen schlechtweg zu retten2 alle andre ,unterschiede seien dem hhern ,ueberblicke verschwunden2 und es wrde durch jenes den besondern ,verbindlichkeiten1 die etwa jemand zu haben glaube1 kein ,eintrag geschehen4 ,es ist1 wenn uns nur der gemachte ,unterschied zwischen ,staat und ,nation gegenwrtig bleibt1 klar1 da auch schon frher die ,angelegenheiten dieser beiden niemals in ,widerstreit geraten konnten4 ,die hhere ,vaterlandsliebe fr das gemeinsame ,volk der deutschen ,nation mute und sollte ja ohnedies die oberste ,leitung in jedem besondern deutschen ,staate fhren2 keiner von ihnen durfte ja diese hhere ,angelegenheit aus den ,augen verlieren1 ohne alles ,edle und ,tchtige von sich abwendig zu machen1 und so seinen eignen ,untergang zu beschleunigen3 je mehr daher jemand von jener hheren ,angelegenheit ergriffen und belebt war1 ein desto besserer ,brger war er auch fr den besondern deutschen ,staat1 in den sein unmittelbarer ,wirkungskreis fiel4 ,deutsche ,staaten konnten mit deutschen ,staaten in ,streit geraten1 ber besondere hergebrachte ,gerechtsame4 ,wer die ,fortdauer des hergebrachten ,zustandes wollte1 und jeder ,verstndige ohne ,zweifel mute um der ferneren ,folgen willen diese wollen1 der mute wnschen1 da die gerechte ,sache siege1 in wessen ,hnden sie auch sein mchte4 ,hchstens htte ein besonderer deutscher ,staat darauf ausgehen knnen1 die ganze deutsche ,nation unter seiner ,regierung zu vereinigen1 und statt der hergebrachten ,vlkerrepublik ,alleinherrschaft einzufhren4 ,wenn es wahr ist1 wie ich zum ,beispiel es allerdings dafr halte1 da gerade diese republikanische ,verfassung bisher die vorzglichste ,quelle deutscher ,bildung und das erste ,sicherungsmittel ihrer ,eigentmlichkeit gewesen1 so wre1 falls die vorausgesetzte ,einheit der ,regierung nicht etwa selbst die republikanische1 sondern die monarchische ,form getragen htte1 in der es dem ,gewalthaber doch mglich gewesen wre1 irgendeinen ,spro ursprnglicher ,bildung ber den ganzen deutschen ,boden hinweg fr seine ,lebenszeit zu zerdrcken2 -- wenn dieses wahr ist1 sage ich1 so wre in diesem ,falle es allerdings ein groes ,migeschick fr die ,angelegenheit deutscher ,vaterlandsliebe gewesen1 wenn dieser ,vorsatz gelungen wre1 und jeder ,edle ber die ganze ,oberflche des gemeinsamen ,bodens hinweg htte dagegen sich stemmen mssen4 ,dennoch auch in diesem schlimmsten ,falle wren es doch immer ,deutsche geblieben1 die ber ,deutsche regiert1 und ihre ,angelegenheiten ursprnglich geleitet htten1 und wenn auch auf eine vorbergehende ,zeit der eigentmliche deutsche ,geist vermit worden wre1 so wre doch die ,hoffnung geblieben1 da er wieder erwachen werde1 und jedes krftigere ,gemt ber den ganzen ,boden hinweg htte sich versprechen knnen1 ,gehr zu finden und sich verstndlich zu machen2 es wre doch immer eine deutsche ,nation im ,dasein verblieben1 und htte sich selbst regiert1 und sie wre nicht untergegangen in einem andern von niederer ,ordnung4 ,immer bleibt hier das ,wesentliche in unsrer ,berechnung1 da die deutsche ,nationalliebe selbst an dem ,ruder des deutschen ,staates entweder sitze1 oder doch mit ihrem ,einflusse dahin gelangen knne4 ,wenn aber zufolge unsrer frhern ,voraussetzung dieser deutsche ,staat -- ob er nun als einer oder mehrere erscheine1 tut nichts zur ,sache1 in der ,tat ist es dennoch einer -- berhaupt aus deutscher ,leitung in fremde fiele1 so ist sicher1 und das ,gegenteil davon wre gegen alle ,natur und schlechterdings unmglich2 es ist sicher1 sage ich1 da von nun an nicht mehr deutsche ,angelegenheit1 sondern eine fremde entscheiden wrde4 ,wo die gesamte ,nationalangelegenheit der ,deutschen bisher ihren ,sitz hatte und dargestellt wurde am ,ruder des ,staats1 da wre sie verwiesen4 ,soll sie nun hiermit nicht ganz ausgetilgt sein von der ,erde1 so mu ihr ein andrer ,zufluchtsort bereitet werden1 und zwar in dem1 was allein brigbleibt1 bei den ,regierten1 in den ,brgern4 ,wre sie aber bei diesen und ihrer ,mehrheit schon1 so wren wir in den ,fall1 ber welchen wir uns dermals beratschlagen1 gar nicht gekommen2 sie ist daher nicht bei ihnen1 und mu erst in sie hineingebracht werden3 das heit mit andern ,worten1 die ,mehrheit der ,brger mu zu diesem vaterlndischen ,sinne erzogen werden1 und1 damit man der ,mehrheit sicher sei1 diese ,erziehung mu an der ,allheit versucht werden4 ,und so ist denn zugleich unumwunden und klar der gleichfalls ehemals versprochene ,beweis gefhrt worden1 da es schlechthin nur die ,erziehung und kein andres mgliches ,mittel sei1 das die deutsche ,selbstndigkeit zu retten vermge2 und es wre ohne ,zweifel nicht unsre ,schuld1 wenn man selbst bis jetzt noch nicht den eigentlichen ,inhalt und die ,absicht dieser unsrer ,reden1 und den ,sinn1 in welchem alle unsre ,aeuerungen zu nehmen sind1 zu fassen vermchte4 ,um es noch krzer zu fassen3 immer unter unsrer ,voraussetzung1 sind den unmndigen ihre vterlichen und blutsverwandten ,vormnder abgegangen1 und ,herren an ihre ,stelle getreten2 sollen jene ,unmndige nicht gar ,sklaven werden1 so mssen sie eben der ,vormundschaft entlassen1 und1 damit sie dieses knnen1 zu allererst zur ,mndigkeit erzogen werden4 ,die deutsche ,vaterlandsliebe hat ihren ,sitz verloren2 sie soll einen andern breitern und tiefern erhalten1 in welchem sie in ruhiger ,verborgenheit sich begrnde und sthle1 und zu rechter ,zeit in jugendlicher ,kraft hervorbreche1 und auch dem ,staate die verlorne ,selbstndigkeit wiedergebe4 ,wegen des letztern knnen nun sowohl das ,ausland1 als die kleinlichen und engherzigen ,trbseligkeiten unter uns selbst in ,ruhe verbleiben2 man kann zu ihrer aller ,troste sie versichern1 da sie es insgesamt nicht erleben werden1 und da die ,zeit1 die es erleben wird1 anders denken wird1 denn sie4 ,ob nun1 so streng auch die ,glieder dieses ,beweises aneinander schlieen mgen1 derselbe auch andre ergreifen und sie zur ,ttigkeit aufregen werde1 hngt zu allererst davon ab1 ob es so etwas1 wie wir deutsche ,eigentmlichkeit und deutsche ,vaterlandsliebe geschildert haben1 berhaupt gebe1 und ob diese der ,erhaltung und des ,strebens dafr wert sei oder nicht4 ,da der -- auswrtige oder einheimische -- ,auslnder diese ,frage mit ,nein beantwortet1 versteht sich2 aber dieser ist auch nicht mit zur ,beratschlagung berufen4 ,uebrigens ist hierbei anzumerken1 da die ,entscheidung ber diese ,frage keineswegs auf einer ,beweisfhrung durch ,begriffe beruht1 welche hierin zwar klarmachen1 keineswegs aber ber wirkliches ,dasein oder ,wert ,auskunft zu geben vermgen1 sondern1 da die letztern lediglich durch eines jeglichen unmittelbare ,erfahrung an ihm selber bewhrt werden knnen4 ,in einem solchen ,falle mgen ,millionen sagen3 es sei nicht1 so kann dadurch niemals mehr gesagt sein1 denn da es nur in ihnen nicht sei1 keineswegs1 da es berhaupt nicht sei1 und wenn ein einziger gegen diese ,millionen auftritt und versichert1 da es sei1 so behlt er gegen sie alle recht4 ,nichts verhindert1 da1 da ich nun gerade rede1 ich in dem angegebenen ,falle dieser einzige sei1 der da versichert1 da er aus unmittelbarer ,erfahrung an sich selbst wisse1 da es so etwas1 wie deutsche ,vaterlandsliebe gebe1 da er den unendlichen ,wert des ,gegenstandes derselben kenne1 da diese ,liebe allein ihn getrieben habe1 auf jede ,gefahr zu sagen1 was er gesagt hat und noch sagen wird1 indem uns dermalen gar nichts briggeblieben ist1 denn das ,sagen1 und sogar dieses auf alle ,weise gehemmt und verkmmert wird4 ,wer dasselbe in sich fhlt1 der wird berzeugt werden2 wer es nicht fhlt1 kann nicht berzeugt werden1 denn allein auf jene ,voraussetzung sttzt sich mein ,beweis2 an ihm habe ich meine ,worte verloren1 aber wer wollte nicht etwas so ,geringfgiges1 als ,worte sind1 auf das ,spiel setzen8 ,diejenige bestimmte ,erziehung1 von der wir uns die ,rettung der deutschen ,nation versprechen1 ist in unsrer zweiten und dritten ,rede im allgemeinen beschrieben worden4 ,wir haben sie als eine gnzliche ,umschaffung des ,menschengeschlechts bezeichnet1 und es wird passend sein1 an diese ,bezeichnung eine wiederholte ,uebersicht des ,ganzen anzuknpfen4 ,in der ,regel galt bisher die ,sinnenwelt fr die rechte1 eigentliche1 wahre und wirklich bestehende ,welt1 sie war die erste1 die dem ,zgling der ,erziehung vorgefhrt wurde2 von ihr erst wurde er zum ,denken1 und zwar meist zu einem ,denken ber diese1 und im ,dienste derselben angefhrt4 ,die neue ,erziehung kehrt diese ,ordnung geradezu um4 ,ihr ist nur die ,welt1 die durch das ,denken erfat wird1 die wahre und wirklich bestehende ,welt2 in diese will sie ihren ,zgling1 sogleich wie sie mit demselben beginnt1 einfhren4 ,an diese ,welt allein will sie seine ganze ,liebe und sein ganzes ,wohlgefallen binden2 so da ein ,leben allein in dieser ,welt des ,geistes bei ihm notwendig entstehe und hervorkomme4 ,bisher lebte in der ,mehrheit allein das ,fleisch1 die ,materie1 die ,natur2 durch die neue ,erziehung soll in der ,mehrheit1 ja gar bald in der ,allheit1 allein der ,geist leben1 und dieselbe treiben2 der feste und gewisse ,geist1 von welchem frher1 als von der einzigmglichen ,grundlage eines wohleingerichteten ,staates gesprochen worden1 soll im allgemeinen erzeugt werden4 ,durch eine solche ,erziehung wird ohne ,zweifel der ,zweck1 den wir zunchst uns vorgesetzt haben1 und von dem unsre ,reden ausgegangen sind1 erreicht4 ,jener zu erzeugende ,geist fhrt die hhere ,vaterlandsliebe1 das ,erfassen seines irdischen ,lebens als eines ewigen und des ,vaterlandes1 als des ,trgers dieser ,ewigkeit1 und1 falls er in den ,deutschen aufgebaut wird1 die ,liebe fr das deutsche ,vaterland1 als einen seiner notwendigen ,bestandteile unmittelbar in sich selber2 und aus dieser ,liebe folgt der mutige ,vaterlandsverteidiger und der ruhige und rechtliche ,brger von selbst4 ,es wird durch eine solche ,erziehung sogar noch mehr erreicht1 als dieser nchste ,zweck2 wie das allemal der ,fall ist1 wo ein groes ,ziel durch ein durchgreifendes ,mittel gewollt wird2 der ganze ,mensch wird nach allen seinen ,teilen vollendet1 in sich selbst abgerundet1 nach auen zu allen seinen ,zwecken in ,zeit und ,ewigkeit mit vollkommener ,tchtigkeit ausgestattet4 ,mit unsrer ,genesung fr ,nation und ,vaterland hat die geistige ,natur unsre vollkommene ,heilung von allen ,uebeln1 die uns drcken1 unzertrennlich verknpft4 ,mit der stumpfen ,verwunderung1 da eine solche ,welt des bloen ,gedankens behauptet1 und sogar als die einzig mgliche ,welt behauptet1 dagegen die ,sinnenwelt ganz weggeworfen werde1 sowie mit der ,ableugnung der erstern entweder berhaupt1 oder nur der ,mglichkeit1 da selbst die ,mehrheit des groen ,volks in dieselbe eingefhrt werden knne1 haben wir es hier nicht mehr zu tun1 sondern haben dieselben schon frher gnzlich von uns weggewiesen4 ,wer noch nicht wei1 da es eine ,welt des ,gedankens gebe1 der mag indessen anderwrts durch die vorhandenen ,mittel sich davon belehren1 wir haben hier zu dieser ,belehrung nicht ,zeit2 wie aber sogar die ,mehrheit des groen ,volks zu derselben emporgehoben werden knne1 dies wollen wir eben zeigen4 ,indem nun1 unserm eignen wohlbedachten ,sinne nach1 der ,gedanke einer solchen neuen ,erziehung keineswegs als ein bloes zur ,uebung des ,scharfsinns oder der ,streitfertigkeit aufgestelltes ,bild zu betrachten ist1 sondern derselbe vielmehr zur ,stunde ausgebt und ins ,leben eingefhrt werden soll3 so kommt uns zuvrderst zu1 anzugeben1 an welches in der wirklichen ,welt schon vorliegende ,glied diese ,ausfhrung sich anknpfen solle4 ,wir geben auf diese ,frage zur ,antwort3 an den von ,johann ,heinrich ,pestalozzi erfundenen1 vorgeschlagenen und unter dessen ,augen schon in glcklicher ,ausbung befindlichen ,unterrichtsgang soll sie sich anschlieen4 ,wir wollen diese unsre ,entscheidung tiefer begrnden und nher bestimmen4 ,zuvrderst1 wir haben die eignen ,schriften des ,mannes gelesen und durchdacht1 und aus diesen unsern ,begriff seiner ,unterrichts- und ,erziehungskunst uns gebildet2 gar keine ,kunde aber haben wir genommen von dem1 was die gelehrten ,neuigkeitsbltter darber berichtet und gemeint1 und ber die ,meinungen wieder gemeint haben4 ,wir merken dies darum an1 um jedem1 der ber diesen ,gegenstand gleichfalls einen ,begriff zu haben begehrt1 denselben ,weg1 und die durchgngige ,vermeidung des entgegengesetzten1 zu empfehlen4 ,ebensowenig haben wir bis jetzt etwas von der wirklichen ,ausbung sehen wollen1 keineswegs aus ,nichtachtung1 sondern weil wir uns erst einen festen und sichern ,begriff von der wahren ,absicht des ,erfinders1 hinter welcher die ,ausbung oft zurckbleiben kann1 verschaffen wollten1 aus diesem ,begriffe aber der ,begriff von der ,ausbung und dem notwendigen ,erfolge ohne alles ,probieren1 sich von selbst ergibt1 und man1 nur mit diesem ausgestattet1 die ,ausbung wahrhaftig verstehen und richtig beurteilen kann4 ,sollte1 wie einige glauben1 auch dieser ,unterrichtsgang schon hier und da in ein blindes empirisches ,zutappen und in leere ,spielerei und ,schauauslegerei ausgeartet sein1 so ist meines ,erachtens der ,grundbegriff des ,erfinders wenigstens daran ganz unschuldig4 ,fr diesen ,grundbegriff nun brgt mir zuerst die ,eigentmlichkeit des ,mannes selber1 wie er diese in seinen ,schriften mit der treuesten und gemtvollsten ,offenheit darlegt4 ,an ihm htte ich ebensogut1 wie an ,luther1 oder1 falls es noch andre diesen gleichende gegeben hat1 an irgendeinem andern1 die ,grundzge des deutschen ,gemts darlegen1 und den erfreuenden ,beweis fhren knnen1 da dieses ,gemt in seiner ganzen wunderwirkenden ,kraft in dem ,umkreise der deutschen ,zunge noch bis auf diesen ,tag walte4 ,auch er hat ein mhvolles ,leben hindurch im ,kampfe mit allen mglichen ,hindernissen von innen mit eigner hartnckiger ,unklarheit und ,unbeholfenheit1 und selbst hchst sprlich ausgestattet mit den gewhnlichsten ,hilfsmitteln der gelehrten ,erziehung1 uerlich mit anhaltender ,verkennung1 gerungen nach einem blo geahnten1 ihm selbst durchaus unbewuten ,ziele1 aufrecht gehalten und getrieben durch einen unversiegbaren und allmchtigen und deutschen ,trieb1 die ,liebe zu dem armen verwahrlosten ,volke4 ,diese allmchtige ,liebe hatte ihn1 ebenso wie ,luthern1 nur in einer andern und seiner ,zeit angemeneren ,beziehung1 zu ihrem ,werkzeuge gemacht1 und war das ,leben geworden in seinem ,leben1 sie war der ihm selbst unbekannte feste und unwandelbare ,leitfaden dieses seines ,lebens1 der es hindurchfhrte durch alle ihn umgebende ,nacht1 und der den ,abend desselben -- denn es war unmglich1 da eine solche ,liebe unbelohnt von der ,erde abtrete -- krnte mit seiner wahrhaft geistigen ,erfindung1 die weit mehr leistete1 denn er je mit seinen khnsten ,wnschen begehrt hatte4 ,er wollte blo dem ,volke helfen2 aber seine ,erfindung1 in ihrer ganzen ,ausdehnung genommen1 hebt das ,volk1 hebt allen ,unterschied zwischen diesem und einem gebildeten ,stande auf1 gibt statt der gesuchten ,volkserziehung ,nationalerziehung1 und htte wohl das ,vermgen1 den ,vlkern und dem ganzen ,menschengeschlechte aus der ,tiefe seines dermaligen ,elendes emporzuhelfen4 ,dieser sein ,grundbegriff steht in seinen ,schriften mit vollkommener ,klarheit und unverkennbarer ,bestimmtheit da4 ,zuvrderst will er in ,absicht der ,form nicht die bisherige ,willkr und das blinde ,herumtappen1 sondern er will eine feste und sicher berechnete ,kunst der ,erziehung1 wie auch wir es wollen1 und wie deutsche ,grndlichkeit es notwendig wollen mu2 und er erzhlt sehr unbefangen1 wie eine franzsische ,phrase1 da er nmlich die ,erziehung mechanisieren wolle1 ihm ber diesen seinen ,zweck aus dem ,traume geholfen habe4 ,in ,absicht des ,inhalts ist es der erste ,schritt der von mir beschriebenen neuen ,erziehung1 da sie die freie ,geistesttigkeit des ,zglings1 sein ,denken1 in welchem spterhin die ,welt seiner ,liebe ihm aufgehen soll1 anrege und bilde2 mit diesem ersten ,schritte beschftigten sich ,pestalozzis ,schriften vorzglich1 und auf diesen ,gegenstand geht unsre ,prfung seines ,grundbegriffs zu allererst4 ,in dieser ,rcksicht ist nun desselben ,tadel des bisherigen ,unterrichts1 da derselbe den ,schler nur in ,nebel und ,schatten eingetaucht1 und denselben niemals zur wirklichen ,wahrheit und ,realitt habe gelangen lassen1 gleichbedeutend mit dem unsrigen1 da dieser ,unterricht nicht vermocht habe1 in das ,leben einzugreifen1 noch die ,wurzel desselben zu bilden2 und ,pestalozzis dagegen vorgeschlagenes ,hilfsmittel1 den ,zgling in die unmittelbare ,anschauung einzufhren1 ist gleichbedeutend mit dem unsrigen1 die ,geistesttigkeit desselben zum ,entwerfen von ,bildern anzuregen1 und nur an diesem freien ,bilden ihn lernen zu lassen1 alles1 was er lernt3 denn nur von dem ,freientworfenen ist ,anschauung mglich4 ,da der ,erfinder es wirklich also meint1 und keineswegs unter ,anschauung jene blindtappende und betastende ,wahrnehmung versteht1 beweist die nachher angegebene ,ausbung4 ,gleichfalls ganz richtig wird dieser ,anregung der ,anschauung des ,zglings durch die ,erziehung das allgemeine und sehr tief eingreifende ,gesetz gegeben1 hierin mit dem ,anfange und ,fortschritte der zu entwickelnden ,krfte des ,kindes genau ,schritt zu halten4 ,dagegen haben die gesamten ,migriffe dieses ,pestalozzischen ,unterrichtsplans in ,ausdrcken und ,vorschlgen die eine gemeinschaftliche ,quelle1 da der drftige und begrenzte ,zweck1 auf welchen anfangs ausgegangen wurde1 uerst vernachlssigten ,kindern aus dem ,volke unter der ,voraussetzung1 da das ,ganze bliebe1 so wie es ist1 die notdrftigste ,hilfe zu leisten1 von einer ,seite1 und von der andern1 das zu einem weit hhern ,zwecke fhrende ,mittel in ,vermengung und ,widerstreit miteinander geraten2 und man wird vor allem ,irrtume gesichert und erhlt einen mit sich vollkommen bereinstimmenden ,begriff1 wenn man das erstere und alles1 was aus dessen ,beachtung gefolgt ist1 fallen lt und sich blo an das letztere hlt1 und es folgegem durchfhrt4 ,ohne ,zweifel entstand lediglich aus dem ,wunsche1 jene ,kinder der uersten ,armut sobald als mglich aus der ,schule zum ,broterwerb zu entlassen1 und dennoch sie mit einem ,mittel zu versehen1 wodurch sie den abgebrochenen ,unterricht nachholen knnten1 in ,pestalozzis liebendem ,gemte die ,ueberschtzung des ,lesens und ,schreibens1 die ,aufstellung dieser beinahe als ,ziel und ,gipfel des ,volksunterrichts1 sein unbefangener ,glaube an die ,aussage der abgelaufenen ,jahrtausende1 da dieses die besten ,hilfsmittel der ,belehrung seien2 da er ja auerdem gefunden haben wrde1 da gerade dieses ,lesen und ,schreiben bisher die eigentlichen ,werkzeuge gewesen1 um die ,menschen in ,nebel und ,schatten einzuhllen und sie berklug zu machen4 ,daher auch rhren ohne ,zweifel mehrere andre mit seinem ,grundsatze der unmittelbaren ,anschauung im ,widerspruche stehende ,vorschlge1 und besonders seine durchaus irrige ,ansicht der ,sprache1 als eines ,mittels1 unser ,geschlecht von dunkler ,anschauung zu deutlichen ,begriffen zu erheben4 ,wir unsres ,orts haben nicht von ,erziehung des ,volks im ,gegensatze hherer ,stnde geredet1 indem wir ,volk in diesem ,sinne1 niedern und gemeinen ,pbel1 gar nicht lnger haben wollen1 noch er fr die deutschen ,nationalangelegenheiten ferner ertragen werden kann1 sondern wir haben von ,nationalerziehung geredet4 ,soll es jemals zu dieser kommen1 so mu der armselige ,wunsch1 da die ,erziehung doch ja recht bald vollendet sein1 und das ,kind wieder hinter die ,arbeit gestellt werden mge1 gar nicht mehr zu ,odem kommen1 sondern sogleich an der ,schwelle der ,beratung ber diese ,angelegenheit abgelegt werden4 ,zwar wird meines ,erachtens diese ,erziehung nicht kostspielig sein1 die ,anstalten werden guten ,teils sich selbst erhalten knnen1 und es wird der ,arbeit kein ,eintrag geschehen2 und ich werde meine ,gedanken hierber zu seiner ,zeit darlegen3 aber wenn dies auch nicht so wre1 so mu unbedingt und auf jede ,gefahr der ,zgling in der ,erziehung so lange bleiben1 bis sie vollendet ist und vollendet sein kann2 jene halbe ,erziehung ist um nichts besser1 denn gar keine2 sie lt es eben beim alten1 und wenn man dies will1 so erspare man sich lieber auch das ,halbe1 und erklre gleich von vornherein geradezu1 da man nicht wolle1 da der ,menschheit geholfen werde4 ,unter jener ,voraussetzung nun kann in der bloen ,nationalerziehung1 solange dieselbe dauert1 ,lesen und ,schreiben zu nichts ntzen1 wohl aber kann es sehr schdlich werden1 indem es von der unmittelbaren ,anschauung zum bloen ,zeichen1 und von der ,aufmerksamkeit1 die da wei1 da sie nichts fasse1 wenn sie es nicht jetzt und zur ,stelle fat1 zur ,zerstreutheit1 die sich ihres ,niederschreibens trstet1 und irgend einmal vom ,papiere lernen will1 was sie wahrscheinlich nie lernen wird1 und berhaupt zu der den ,umgang mit ,buchstaben so oft begleitenden ,trumerei leichtlich verleiten knnte1 so wie es dieses auch bisher getan hat4 ,erst am vlligen ,schlusse der ,erziehung1 und als das letzte ,geschenk derselben mit auf den ,weg1 knnten diese ,knste mitgeteilt und der ,zgling geleitet werden durch ,zergliederung der ,sprache1 die er schon lngst vollkommen besitzt1 die ,buchstaben zu erfinden und zu gebrauchen2 welches ihm bei der brigen ,bildung1 die er schon erlangt hat1 ein ,spiel sein wrde4 ,so in der bloen und allgemeinen ,nationalerziehung4 ,etwas andres ist es mit dem knftigen ,gelehrten4 ,dieser soll einst nicht blo ber das ,allgemeingeltende sich aussprechen1 wie es ihm ums ,herz ist1 sondern er soll auch in einsamem ,nachdenken die verborgene und ihm selber unbewute eigentmliche ,tiefe seines ,gemts in das ,licht der ,sprache erheben1 und er mu darum frher an der ,schrift das ,werkzeug dieses einsamen und dennoch lauten ,denkens in die ,hnde bekommen und bilden lernen2 doch wird auch mit ihm weniger zu eilen sein1 als es bisher geschehen4 ,es wird dies zu seiner ,zeit bei der ,unterscheidung der bloen ,nationalerziehung von der gelehrten deutlicher erhellen4 ,in ,gemheit dieser ,ansicht ist alles1 was der ,erfinder ber ,schall und ,wort1 als ,entwicklungsmittel der geistigen ,kraft spricht1 zu berichtigen und zu beschrnken4 ,in das ,einzelne zu gehen1 erlaubt mir nicht der ,plan dieser ,reden4 ,nur noch die folgende tief in das ,ganze greifende ,bemerkung4 ,die ,grundlage seiner ,entwicklung aller ,erkenntnis enthlt sein ,buch fr ,mtter1 in dem er unter andern gar sehr auf husliche ,erziehung rechnet4 ,was zuvrderst diese1 die husliche ,erziehung1 selbst anbelangt1 so wollen wir zwar mit ihm keineswegs ber die ,hoffnungen1 die er sich von den ,mttern macht1 streiten2 was aber unsern hhern ,begriff einer ,nationalerziehung anbelangt1 so sind wir fest berzeugt1 da diese1 besonders bei den arbeitenden ,stnden1 im ,hause der ,eltern1 und berhaupt ohne gnzliche ,absonderung der ,kinder von ihnen1 durchaus weder angefangen1 noch fortgesetzt1 oder vollendet werden kann4 ,der ,druck1 die ,angst um das tgliche ,auskommen1 die kleinliche ,genauigkeit und ,gewinnsucht1 die sich hierzu fgt1 wrde die ,kinder notwendig anstecken1 herabziehen und sie verhindern1 einen freien ,aufflug in die ,welt des ,gedankens zu nehmen4 ,dies ist auch eine der ,voraussetzungen1 die bei der ,ausfhrung unsers ,plans unbedingt ist1 und auf keine ,weise zu erlassen4 ,was daraus wird1 wenn die ,menschheit im ganzen in jedem folgenden ,zeitalter sich also wiederholt1 wie sie im vorhergehenden war1 haben wir nun zur ,genge ersehen2 soll eine gnzliche ,umbildung mit derselben vorgenommen werden1 so mu sie einmal ganz losgerissen werden von sich selber1 und ein trennender ,einschnitt gemacht werden in ihr hergebrachtes ,fortleben4 ,erst nachdem ein ,geschlecht durch die neue ,erziehung hindurch gegangen sein wird1 wird sich beratschlagen lassen1 welchen ,teil von der ,nationalerziehung man dem ,hause anvertrauen wolle4 -- ,dies nun abgerechnet1 und das ,pestalozzische ,buch fr die ,mtter lediglich als erste ,grundlage des ,unterrichts betrachtet1 ist auch der ,inhalt desselben1 der ,krper des ,kindes1 ein vollkommner ,migriff4 ,er geht von dem sehr richtigen ,satze aus1 der erste ,gegenstand der ,erkenntnis des ,kindes msse das ,kind selbst sein1 aber ist denn der ,krper des ,kindes das ,kind selbst8 wre1 wenn es doch ein menschlicher ,krper sein sollte1 der ,krper der ,mutter ihm nicht weit nher und sichtbarer8 und wie kann doch das ,kind eine anschauliche ,erkenntnis von seinem ,krper bekommen1 ohne zuerst gelernt zu haben1 denselben zu gebrauchen8 ,jene ,kenntnis ist keine ,erkenntnis1 sondern ein bloes ,auswendiglernen von willkrlichen ,wortzeichen1 das durch die ,ueberschtzung des ,redens herbeigefhrt wird4 ,die wahre ,grundlage des ,unterrichts und der ,erkenntnis wre1 um es in der ,pestalozzischen ,sprache zu bezeichnen1 ein ,abc der ,empfindungen4 ,wie das ,kind anfngt ,sprachtne zu vernehmen und selbst notdrftig zu bilden1 mte es geleitet werden1 sich vollkommen deutlich zu machen3 ob es hungere oder schlfrig sei1 ob es die mit dem oder dem ,ausdrucke bezeichnete ihm gegenwrtige ,empfindung sehe oder ob es vielmehr dieselbe hre usf41 oder ob es wohl gar etwas blo hinzudenke2 wie die verschiedenen durch besondere ,wrter bezeichneten ,eindrcke auf denselben ,sinn1 zum ,beispiel die ,farben1 die ,schalle der verschiedenen ,krper usf4 verschieden seien1 und in welchen ,abstufungen2 alles dies in richtiger und das ,empfindungsvermgen selbst regelmig entwickelnder ,folge4 ,hierdurch erhlt das ,kind erst ein ,ich1 das es im freien und besonnenen ,begriffe absondert1 und mit demselben durchdringt1 und gleich bei seinem ,erwachen ins ,leben wird dem ,leben ein geistiges ,auge eingesetzt1 das von nun an wohl nicht wieder von demselben lassen wird4 ,hierdurch erhalten auch fr die nachfolgenden ,uebungen der ,anschauung die an sich leeren ,formen des ,maes und der ,zahl ihren deutlich erkannten innern ,gehalt1 der bei der ,pestalozzischen ,verfahrungsweise doch nur durch dunklen ,hang und ,zwang ihnen hinzugesetzt werden kann4 ,es kommt in den ,pestalozzischen ,schriften ein in dieser ,rcksicht merkwrdiges ,gestndnis eines seiner ,lehrer vor1 der1 in dieses ,verfahren eingeweiht1 anfing1 nur noch ausgeleerte geometrische ,krper zu erblicken4 ,so mte es allen ,zglingen dieses ,verfahrens ergehen1 wenn nicht unvermerkt die geistige ,natur dagegen sicherte4 ,hier auch1 bei diesem deutlichen ,erfassen dessen1 was eigentlich empfunden wird1 ist der ,ort1 wo zwar nicht das ,sprachzeichen1 aber das ,reden selbst und das ,bedrfnis sich fr andre auszusprechen1 den ,menschen bildet1 und ihn aus der ,dunkelheit und ,verworrenheit zur ,klarheit und ,bestimmtheit erhebt4 ,auf das zuerst zum ,bewutsein erwachende ,kind dringen alle ,eindrcke der dasselbe umgebenden ,natur zugleich ein1 und vermischen sich zu einem dumpfen ,chaos1 in welchem nichts ,einzelnes aus dem allgemeinen ,gewhl hervorsteht4 ,wie soll es jemals herauskommen aus dieser ,dumpfheit8 ,es bedarf der ,hilfe andrer2 es kann diese ,hilfe auf keine andre ,weise an sich bringen1 denn dadurch1 da es sein ,bedrfnis bestimmt ausspreche1 mit den ,unterscheidungen von hnlichen ,bedrfnissen1 die schon in der ,sprache niedergelegt sind4 ,es wird gentigt1 nach ,anleitung jener ,unterscheidungen1 mit ,zurckziehung und ,sammlung auf sich zu merken1 das1 was es wirklich fhlt1 zu vergleichen und zu unterscheiden von anderm1 das es wohl auch kennt1 aber gegenwrtig nicht fhlt4 ,hierdurch sondert sich erst ab in ihm ein besonnenes und freies ,ich4 ,diesen ,weg nun1 den ,not und ,natur mit uns anhebt1 soll die ,erziehung mit besonnener und freier ,kunst fortsetzen4 ,im ,felde der objektiven ,erkenntnis1 die auf uere ,gegenstnde geht1 fgt die ,bekanntschaft mit dem ,wortzeichen der ,deutlichkeit und ,bestimmtheit der innern ,erkenntnis fr den ,erkennenden selbst durchaus nichts hinzu1 sondern sie erhebt dieselbe blo in den vllig verschiedenen ,kreis der ,mitteilbarkeit fr andre4 ,die ,klarheit jener ,erkenntnis beruht gnzlich auf der ,anschauung1 und dasjenige1 was man nach ,belieben in allen seinen ,teilen1 gerade so wie es wirklich ist1 in der ,einbildungskraft wieder erzeugen kann1 ist vollkommen erkannt1 ob man nun dazu ein ,wort habe oder nicht4 ,wir sind sogar der ,ueberzeugung1 da jene ,vollendung der ,anschauung der ,bekanntschaft mit dem ,wortzeichen vorausgehen msse1 und da der umgekehrte ,weg gerade in jene ,schatten- und ,nebelwelt1 und zu dem frhen ,maulbrauchen1 welche beide ,pestalozzi mit ,recht so verhat sind1 fhre1 ja da der1 der nur je eher je lieber das ,wort wissen will1 und der seine ,erkenntnisse fr vermehrt hlt1 sobald er es wei1 eben in jener ,nebelwelt lebt1 und blo um deren ,erweiterung bekmmert ist4 ,des ,erfinders ,denkgebude im ganzen erfassend1 glaube ich1 da es gerade dieses ,abc der ,empfindung war1 was er1 als erste ,grundlage der geistigen ,entwicklung und als ,inhalt seines ,buchs der ,mtter1 anstrebte1 und was ihm dunkel bei allen seinen ,aeuerungen ber die ,sprache vorschwebte1 und da allein der ,mangel an philosophischen ,studien ihn verhinderte1 in diesem ,punkte sich selber vollkommen klar zu werden4 ,diese ,entwicklung nun des erkennenden ,subjekts selbst1 an der ,empfindung1 vorausgesetzt1 und der ,nationalerziehung1 die wir beabsichtigten1 als allererste ,grundlage untergelegt1 ist das ,pestalozzische ,abc der ,anschauung1 die ,lehre von den ,zahl- und ,maverhltnissen1 die vollkommen zweckmige und vortreffliche ,folge4 ,an diese ,anschauung kann ein beliebiger ,teil der ,sinnenwelt geknpft werden1 sie kann eingefhrt werden in das ,gebiet der ,mathematik1 so lange1 bis an diesen ,vorbungen der ,zgling hinlnglich gebildet sei1 um zur ,entwerfung einer gesellschaftlichen ,ordnung der ,menschen1 und zur ,liebe dieser ,ordnung1 als dem zweiten und wesentlichen ,schritte seiner ,bildung1 angefhrt zu werden4 ,noch ist1 gleich beim ersten ,teile der ,erziehung ein andrer von ,pestalozzi gleichfalls in ,anregung gebrachter ,gegenstand nicht zu bergehen3 die ,entwicklung der krperlichen ,fertigkeit des ,zglings1 die mit der geistigen notwendig ,hand in ,hand gehend fortschreiten mu4 ,er fordert ein ,abc der ,kunst1 d4 h4 des krperlichen ,knnens4 ,seine hervorstechendsten ,aeuerungen hierber sind folgende3 ,schlagen1 ,tragen1 ,werfen1 ,stoen1 ,ziehen1 ,drehen1 ,ringen1 ,schwingen usf4 seien die einfachsten ,uebungen der ,kraft4 ,es gebe eine naturgeme ,stufenfolge von den ,anfngen in diesen ,uebungen bis zu ihrer vollendeten ,kunst1 d4 i4 bis zum hchsten ,grade des ,nerventaktes1 der ,schlag und ,sto1 ,schwung und ,wurf1 in hundertfachen ,abwechslungen sichere1 und ,hand und ,fu gewi mache4 ,alles kommt hierbei auf die naturgeme ,stufenfolge an1 und es reicht nicht hin1 da man mit blinder ,willkr hineingreife und irgendeine ,uebung einfhre1 damit doch von uns gesagt werden knne1 wir htten auch1 etwa wie die ,griechen1 krperliche ,erziehung4 ,in dieser ,rcksicht ist nun noch alles zu tun1 denn ,pestalozzi hat kein ,abc der ,kunst geliefert4 ,dieses mte erst geliefert werden1 und zwar bedarf es dazu eines ,mannes1 der1 in der ,anatomie des menschlichen ,krpers und in der wissenschaftlichen ,mechanik auf gleiche ,weise zu ,hause1 mit diesen ,kenntnissen ein hohes ,ma philosophischen ,geistes verbnde1 und der auf diese ,weise fhig wre1 in allseitiger ,vollendung diejenige ,maschine zu finden1 zu der der menschliche ,krper angelegt ist1 und anzugeben1 wie diese ,maschine allmhlich1 also1 da jeder ,schritt in der einzig mglichen richtigen ,folge geschhe1 durch jeden alle knftigen vorbereitet und erleichtert1 und dabei die ,gesundheit und ,schnheit des ,krpers und die ,kraft des ,geistes nicht nur nicht gefhrdet1 sondern sogar gestrkt und erhht wrde1 wie1 sage ich1 auf diese ,weise die ,maschine aus jedem gesunden menschlichen ,krper entwickelt werden knne4 ,die ,unerllichkeit dieses ,bestandteils fr eine ,erziehung1 die den ganzen ,menschen zu bilden verspricht1 und die besonders fr eine ,nation sich bestimmt1 welche ihre ,selbstndigkeit wiederherstellen und fernerhin erhalten soll1 fllt ohne weitere ,erinnerung in die ,augen4 ,was fr nhere ,bestimmung unsers ,begriffs von deutscher ,nationalerziehung noch ferner zu sagen ist1 behalten wir vor der nchstknftigen ,rede4 ,zehnte ,rede4 ,zur nhern ,bestimmung der deutschen ,nationalerziehung4 ,die ,anfhrung des ,zglings1 zuerst seine ,empfindungen1 sodann seine ,anschauungen sich klar zu machen1 mit welcher eine folgegeme ,kunstbildung seines ,krpers ,hand in ,hand gehen mu1 ist der erste ,hauptteil der neuen deutschen ,nationalerziehung4 ,was die ,bildung der ,anschauung betrifft1 haben wir eine zweckmige ,anleitung von ,pestalozzi2 die noch ermangelnde zur ,bildung des ,empfindungsvermgens wird derselbe ,mann und seine ,mitarbeiter1 die zur ,lsung dieser ,aufgabe zunchst berufen sind1 leicht geben knnen4 ,eine ,anweisung zur folgegemen ,ausbildung der krperlichen ,kraft fehlt noch3 es ist angegeben1 was zur ,lsung dieser ,aufgabe erfordert werde1 und es ist zu hoffen1 da1 wenn die ,nation ,begierde nach dieser ,lsung bezeigen sollte1 dieselbe sich finden werde4 ,dieser ganze ,teil der ,erziehung ist nur ,mittel und ,vorbung zu dem zweiten wesentlichen ,teile derselben1 der brgerlichen und religisen ,erziehung4 ,was hierber im allgemeinen zu sagen dermalen not tut1 ist in unsrer zweiten und dritten ,rede schon beigebracht1 und wir haben in dieser ,rcksicht nichts hinzuzusetzen4 ,eine bestimmte ,anweisung zur ,kunst dieser ,erziehung zu geben ist -- immer wie sich versteht1 in ,beratung und ,rcksprache mit der ,pestalozzischen eigentlichen ,erziehungskunst -- die ,sache derselben ,philosophie1 die eine deutsche ,nationalerziehung berhaupt in ,vorschlag bringt2 und diese ,philosophie wird1 wenn nur erst das ,bedrfnis einer solchen ,anweisung durch vollendete ,ausbung des ersten ,teils eintritt1 nicht sumen1 dieselbe zu liefern4 ,wie es mglich sein werde1 da jedweder ,zgling1 auch aus dem niedrigsten ,stande geboren1 indem der ,stand der ,geburt wahrhaftig keinen ,unterschied in den ,anlagen macht1 den ,unterricht ber diese ,gegenstnde1 der allerdings1 wenn man so will1 die allertiefste ,metaphysik enthlt und die ,ausbeute der abgezogensten ,spekulation ist1 und welche zu fassen dermalen sogar ,gelehrten und selbst spekulierenden ,kpfen so unmglich fllt1 fassen und sogar leicht fassen werde2 darber ermde man sich nur vorlufig nicht im ,hin- und ,herzweifeln2 wenn man nur in ,absicht der ersten ,schritte folgen will1 so wird dies spterhin die ,erfahrung lehren4 ,nur darum1 weil unsre ,zeit berhaupt in der ,welt der leeren ,begriffe gefesselt und an keiner ,stelle in die ,welt der wahrhaftigen ,realitt und ,anschauung hineingekommen ist1 ist es ihr nicht anzumuten1 da sie gerade bei der allerhchsten und geistigsten ,anschauung1 und nachdem sie schon ber alles ,ma klug ist1 das ,anschauen anfange4 ,ihr mu die ,philosophie anmuten1 ihre bisherige ,welt aufzugeben und eine ganz andre sich zu verschaffen1 und es ist kein ,wunder1 wenn eine solche ,anmutung ohne ,erfolg bleibt4 ,der ,zgling unsrer ,erziehung aber ist gleich von ,anbeginn an einheimisch geworden in der ,welt der ,anschauung und hat niemals eine andre gesehen2 er soll seine ,welt nicht verndern1 sondern sie nur steigern1 und dieses ergibt sich von selbst4 ,jene ,erziehung ist zugleich1 wie wir schon oben darauf deuteten1 die einzig mgliche ,erziehung fr ,philosophie und das einzige ,mittel1 diese letztere allgemein zu machen4 ,mit dieser brgerlichen und religisen ,erziehung nun ist die ,erziehung beschlossen und der ,zgling zu entlassen1 und so wren wir denn frs erste in ,absicht des ,inhalts der vorgeschlagenen ,erziehung im reinen4 ,es msse niemals das ,erkenntnisvermgen des ,zglings angeregt werden1 ohne da die ,liebe fr den erkannten ,gegenstand es zugleich werde1 indem auerdem die ,erkenntnis tot1 und ebenso niemals die ,liebe1 ohne da sie der ,erkenntnis klar werde1 indem auerdem die ,liebe blind bleibe -- ist einer der ,hauptgrundstze der von uns vorgeschlagenen ,erziehung1 mit welchem auch ,pestalozzi seinem ganzen ,denkgebude zufolge einverstanden sein mu4 ,die ,anregung und ,entwicklung dieser ,liebe nun knpft sich an den folgegemen ,lehrgang am ,faden der ,empfindung und der ,anschauung von selbst1 und kommt ohne allen unsern ,vorsatz oder ,zutun4 ,das ,kind hat einen natrlichen ,trieb nach ,klarheit und ,ordnung2 dieser wird in jenem ,lehrgange immerfort befriedigt1 und erfllt so das ,kind mit ,freude und ,lust2 mitten in der ,befriedigung aber wird es durch die neuen ,dunkelheiten1 die nun zum ,vorschein kommen1 wiederum angeregt1 und so ferner befriedigt1 und so geht das ,leben hin in ,liebe und ,lust am ,lernen4 ,dies ist die ,liebe1 wodurch jeder einzelne an die ,welt des ,gedankens geknpft wird1 das ,band der ,sinnen- und ,geisterwelt berhaupt4 ,durch diese ,liebe entsteht1 in dieser ,erziehung sicher und berechnet1 so wie bisher durch das ,ungefhr bei wenigen vorzglich begnstigten ,kpfen1 die leichte ,entwicklung des ,erkenntnisvermgens1 und die glckliche ,bearbeitung der ,felder der ,wissenschaft4 ,noch aber gibt es eine andre ,liebe1 diejenige1 welche den ,menschen an den ,menschen bindet1 und alle einzelne zu einer einigen ,vernunftgemeinde der gleichen ,gesinnung verbindet4 ,wie jene die ,erkenntnis1 so bildet diese das handelnde ,leben1 und treibt an1 das ,erkannte in sich und andern darzustellen4 ,da es fr unsern eigentlichen ,zweck wenig helfen wrde1 blo die ,gelehrtenerziehung zu verbessern und die von uns beabsichtigte ,nationalerziehung zunchst nicht darauf ausgeht1 ,gelehrte1 sondern eben ,menschen zu bilden1 so ist klar1 da neben jener ersten auch die ,entwicklung der zweiten ,liebe unerlliche ,pflicht dieser ,erziehung ist4 ,pestalozzi redet#d von diesem ,gegenstande mit herzerhebender ,begeisterung2 dennoch aber mssen wir bekennen1 da alles dieses uns nicht im mindesten klar geschienen hat und am allerwenigsten so klar1 da es einer kunstmigen ,entwicklung jener ,liebe zur ,grundlage dienen knne4 ,es ist darum ntig1 da wir unsre eignen ,gedanken zu einer solchen ,grundlage mitteilen4 #d ,ansichten1 ,erfahrungen und ,mittel zur ,befrderung einer der ,menschennatur angemessenen ,erziehungsweise4 ,leipzig #ahjg4 ,die gewhnliche ,annahme1 da der ,mensch von ,natur selbstschtig sei1 und auch das ,kind mit dieser ,selbstsucht geboren werde1 und da es allein die ,erziehung sei1 die demselben eine sittliche ,triebfeder einpflanze1 grndet sich auf eine sehr oberflchliche ,beobachtung und ist durchaus falsch4 ,da aus ,nichts sich nicht etwas machen lt1 die noch so weit fortgesetzte ,entwicklung eines ,grundtriebes aber ihn doch niemals zu dem ,gegenteile von sich selbst machen kann2 wie sollte doch die ,erziehung vermgen1 jemals ,sittlichkeit in das ,kind hineinzubringen1 wenn diese nicht ursprnglich und vor aller ,erziehung vorher in demselben wre8 ,so ist sie es denn auch wirklich in allen menschlichen ,kindern1 die zur ,welt geboren werden2 die ,aufgabe ist blo1 die ursprnglichste und reinste ,gestalt1 in der sie zum ,vorschein kommt1 zu ergrnden4 ,durchgefhrte ,spekulation sowohl1 als die gesamte ,beobachtung stimmen berein1 da diese ursprnglichste und reinste ,gestalt der ,trieb nach ,achtung sei1 und da diesem ,triebe erst das ,sittliche1 als einzig mglicher ,gegenstand der ,achtung1 das ,rechte und ,gute1 die ,wahrhaftigkeit1 die ,kraft der ,selbstbeherrschung1 in der ,erkenntnis aufgehe4 ,beim ,kinde zeigt sich dieser ,trieb zuerst als ,trieb auch geachtet zu werden von dem1 was ihm die hchste ,achtung einflt2 und es richtet sich dieser ,trieb1 zum sichern ,beweise1 da keineswegs aus der ,selbstsucht die ,liebe stamme1 in der ,regel weit strker und entschiedener auf den ernsteren1 fter abwesenden und nicht unmittelbar als ,wohltter erscheinenden ,vater1 denn auf die mit ihrer ,wohlttigkeit stets gegenwrtige ,mutter4 ,von diesem will das ,kind bemerkt sein1 es will seinen ,beifall haben2 nur inwiefern dieser mit ihm zufrieden ist1 ist es selbst mit sich zufrieden3 dies ist die natrliche ,liebe des ,kindes zum ,vater2 keineswegs als zum ,pfleger seines sinnlichen ,wohlseins1 sondern als zu dem ,spiegel1 aus welchem ihm sein eigner ,wert oder ,unwert entgegenstrahlt2 an diese ,liebe kann nun der ,vater selbst schweren ,gehorsam und jede ,selbstverleugnung leicht anknpfen2 fr den ,lohn seines herzlichen ,beifalls gehorcht es mit ,freuden4 ,wiederum ist dies die ,liebe1 die es vom ,vater begehrt1 da dieser bemerke sein ,bestreben1 gut zu sein1 und es anerkenne1 da er sich merken lasse1 es mache ihm ,freude1 wenn er billigen knne1 und tue ihm herzlich wehe1 wenn er mibilligen msse1 er wnsche nichts mehr1 als immer mit demselben zufrieden sein zu knnen1 und alle seine ,forderungen an dasselbe haben nur die ,absicht1 das ,kind selbst immer besser und achtungswrdiger zu machen2 deren ,anblick wiederum die ,liebe des ,kindes fortdauernd belebt und verstrkt1 und ihm zu allen seinen fernern ,bestrebungen neue ,kraft gibt4 ,dagegen wird diese ,liebe erttet durch ,nichtbeachtung oder anhaltendes unbilliges ,verkennen2 ganz besonders aber erzeugt es sogar ,ha1 wenn man in der ,behandlung desselben ,eigenntzigkeit blicken lt1 und zum ,beispiel einen durch die ,unvorsichtigkeit desselben verursachten ,verlust als ein ,hauptverbrechen behandelt4 ,es sieht sich sodann als ein bloes ,werkzeug betrachtet1 und dies emprt sein zwar dunkles1 aber dennoch nicht abwesendes ,gefhl1 da es durch sich selbst einen ,wert haben msse4 ,um dies an einem ,beispiele zu belegen4 ,was ist es doch1 das dem ,schmerze der ,zchtigung beim ,kinde noch die ,scham hinzufgt1 und was ist diese ,scham8 ,offenbar ist sie das ,gefhl der ,selbstverachtung1 die es sich zufgen mu1 da ihm das ,mifallen seiner ,eltern und ,erzieher bezeugt wird4 ,daher denn auch in einem ,zusammenhange1 wo die ,bestrafung von keiner ,scham begleitet wird1 es mit der ,erziehung zu ,ende ist1 und die ,bestrafung erscheint als eine ,gewaltttigkeit1 ber die der ,zgling mit hohem ,sinne sich hinwegsetzt und ihrer spottet4 ,dies also ist das ,band1 was die ,menschen zur ,einheit des ,sinnes verknpft und dessen ,entwicklung ein ,hauptbestandteil der ,erziehung zum ,menschen ist -- keineswegs sinnliche ,liebe1 sondern ,trieb zu gegenseitiger ,achtung4 ,dieser ,trieb gestaltet sich auf eine doppelte ,weise3 im ,kinde1 ausgehend von unbedingter ,achtung fr die erwachsene ,menschheit auer sich1 zu dem ,triebe1 von dieser geachtet zu werden1 und an ihrer wirklichen ,achtung1 als seinem ,mastabe1 abzunehmen1 inwiefern es auch selbst sich achten drfe4 ,dieses ,vertrauen auf einen fremden und auer uns befindlichen ,mastab der ,selbstachtung ist auch der eigentmliche ,grundzug der ,kindheit und ,unmndigkeit1 auf dessen ,vorhandensein ganz allein die ,mglichkeit aller ,belehrung und aller ,erziehung der nachwachsenden ,jugend zu vollendeten ,menschen sich grndet4 ,der mndige ,mensch hat den ,mastab seiner ,selbstschtzung in ihm selber1 und will von andern geachtet sein1 nur inwiefern sie selbst erst seiner ,achtung sich wrdig gemacht haben2 und bei ihm nimmt dieser ,trieb die ,gestalt des ,verlangens an1 andre achten zu knnen1 und ,achtungswrdiges auer sich hervorzubringen4 ,wenn es nicht einen solchen ,grundtrieb im ,menschen gbe1 woher kme doch die ,erscheinung1 da es dem auch nur ertrglich guten ,menschen wehe tut1 die ,menschen schlechter zu finden1 als er sie sich dachte1 und da es ihn tief schmerzt1 sie verachten zu mssen2 da es ja der ,selbstsucht im ,gegenteile wohltun mte1 ber andre sich hochmtig erheben zu knnen8 ,diesen letzten ,grundzug der ,mndigkeit nun soll der ,erzieher darstellen1 so wie auf den ersten bei dem ,zglinge sicher zu rechnen ist4 ,der ,zweck der ,erziehung in dieser ,rcksicht ist es eben1 die ,mndigkeit in dem von uns angegebenen ,sinne hervorzubringen1 und nur1 nachdem dieser ,zweck erreicht ist1 ist die ,erziehung wirklich vollendet und zu ,ende gebracht4 ,bisher sind viele ,menschen ihr ganzes ,leben hindurch ,kinder geblieben3 diejenigen1 welche zu ihrer ,zufriedenheit des ,beifalls der ,umgebung bedurften1 und nichts ,rechtes geleistet zu haben glaubten1 als wenn sie dieser gefielen4 ,ihnen hat man entgegengesetzt1 als starke und krftige ,charaktere1 die wenigen1 die ber fremdes ,urteil sich zu erheben und sich selbst zu gengen vermochten1 und hat diese in der ,regel gehat1 indes man jene zwar nicht achtete1 aber dennoch sie liebenswrdig fand4 ,die ,grundlage aller sittlichen ,erziehung ist es1 da man wisse1 es sei ein solcher ,trieb im ,kinde1 und ihn festiglich voraussetze1 sodann1 da man ihn in seiner ,erscheinung erkenne1 und ihn durch zweckmige ,aufregung und durch ,darreichung eines ,stoffs1 woran er sich befriedige1 allmhlich immer mehr entwickle4 ,die allererste ,regel ist1 da man ihn auf den ihm allein angemessenen ,gegenstand richte1 auf das ,sittliche1 keineswegs aber etwa in einem ihm fremdartigen ,stoffe ihn abfinde4 ,das ,lernen zum ,beispiel fhrt seinen ,reiz und seine ,belohnung in sich selber2 hchstens knnte angestrengter ,flei1 als eine ,uebung der ,selbstberwindung1 ,beifall verdienen2 aber dieser freie und ber die ,forderung hinausgehende ,flei wird wenigstens in der bloen1 allgemeinen ,nationalerziehung kaum eine ,stelle finden4 ,da daher der ,zgling lerne1 was er soll1 mu betrachtet werden als etwas1 das sich eben von selbst versteht1 und wovon nicht weiter geredet wird2 selbst das schnellere und bessere ,lernen des fhigern ,kopfs mu betrachtet werden eben als ein bloes ,naturereignis1 das ihm selber zu keinem ,lobe oder ,auszeichnung dient1 am allerwenigsten aber andre ,mngel verdeckt4 ,nur im ,sittlichen soll diesem ,trieb sein ,wirkungskreis angewiesen werden2 aber die ,wurzel aller ,sittlichkeit ist die ,selbstbeherrschung1 die ,selbstberwindung1 die ,unterordnung seiner selbstschtigen ,triebe unter den ,begriff des ,ganzen4 ,nur durch diese1 und schlechthin durch nichts andres1 sei es dem ,zglinge mglich1 den ,beifall des ,erziehers zu erhalten1 dessen fr seine eigne ,zufriedenheit zu bedrfen er von seiner geistigen ,natur angewiesen und durch die ,erziehung gewhnt ist4 ,es gibt1 wie wir schon in unsrer zweiten ,rede erinnert haben1 zwei sehr verschiedene ,weisen jener ,unterordnung des persnlichen ,selbst unter das ,ganze4 ,zuvrderst diejenige1 die schlechthin sein mu1 und keinem in keinem ,stcke erlassen werden kann1 die ,unterwerfung unter das1 um der bloen ,ordnung des ,ganzen willen entworfene1 ,gesetz der ,verfassung4 ,wer gegen dieses sich nicht vergeht1 den trifft nur nicht ,mifallen1 keineswegs aber wird ihm ,beifall zuteil2 so wie den1 der sich dagegen verginge1 wirkliches ,mifallen und ,tadel treffen wrde1 der da1 wo ffentlich gefehlt worden1 auch ffentlich ergehen mte1 und1 wo er fruchtlos bliebe1 sogar durch hinzugefgte ,strafe geschrft werden knnte4 ,sodann gibt es eine ,unterordnung des einzelnen unter das ,ganze1 die nicht gefordert1 sondern nur freiwillig geleistet werden kann3 da man durch eigne ,aufopferung den ,wohlstand desselben steigere und vermehre4 ,um das ,verhltnis der bloen ,gesetzmigkeit und dieser hhern ,tugend zueinander den ,zglingen gleich von ,jugend auf recht einzuprgen1 wird es zweckmig sein1 nur demjenigen1 gegen den einen gewissen ,zeitraum hindurch in der ersten ,rcksicht keine ,klage gewesen1 solche freiwillige ,aufopferungen1 gleichsam als den ,lohn der ,gesetzmigkeit zu gestatten1 dem aber1 der in ,regelmigkeit und ,ordnung seiner selbst noch nicht ganz sicher ist1 die ,erlaubnis dazu zu versagen4 ,die ,gegenstnde solcher freiwilligen ,leistungen sind im allgemeinen schon oben angezeigt1 und werden tiefer unten sich noch nher ergeben4 ,dieser ,art der ,aufopferung werde zuteil ttige ,billigung1 wirkliche ,anerkennung ihrer ,verdienstlichkeit1 keineswegs zwar ffentlich1 als ,lob1 was das ,gemt verderben und eitel machen1 und es von der ,selbstndigkeit ableiten knnte1 sondern im geheimen und mit dem ,zgling allein4 ,diese ,anerkennung soll nichts mehr sein1 als das eigne1 dem ,zglinge auch uerlich dargestellte gute ,gewissen desselben1 und die ,besttigung seiner ,zufriedenheit mit sich selbst1 seiner ,selbstachtung1 und die ,ermunterung1 sich auch ferner zu vertrauen4 ,die hierbei beabsichtigten ,vorteile wrde folgende ,einrichtung vortrefflich befrdern4 ,wo mehrere ,erzieher und ,erzieherinnen sind1 wie wir denn dies als die ,regel voraussetzen1 da whle jedes ,kind frei1 und so wie sein ,vertrauen und sein ,gefhl dasselbe treibt1 einen darunter zum besondern ,freunde und gleichsam ,gewissensrate4 ,bei diesem suche es ,rat in allen ,fllen1 wo es ihm schwer wird1 recht zu tun2 er helfe ihm durch freundliche ,zusprache nach2 er sei der ,vertraute der freiwilligen ,leistungen1 die es bernimmt2 und er sei endlich derjenige1 der das ,treffliche mit seinem ,beifalle krnt4 ,in den ,personen dieser ,gewissensrte nun mte die ,erziehung1 jedem einzelnen nach seiner ,weise1 folgegem zu immer grerer ,strke in der ,selbstberwindung und ,selbstbeherrschung emporhelfen2 und so wird allmhlich ,festigkeit und ,selbstndigkeit entstehen1 durch deren ,erzeugung die ,erziehung sich selbst abschliet und fr die ,zukunft aufhebt4 ,durch eignes ,tun und ,handeln schliet sich uns am klarsten der ,umfang der sittlichen ,welt auf1 und wem sie also aufgegangen ist1 dem ist sie wahrhaftig aufgegangen4 ,ein solcher wei nun selbst1 was in ihr enthalten ist1 und bedarf keines fremden ,zeugnisses mehr ber sich1 sondern vermag es1 selbst ein richtiges ,gericht ber sich zu halten und ist von nun an mndig4 ,wir haben durch das soeben ,gesagte eine ,lcke1 die in unserm bisherigen ,vortrage blieb1 geschlossen1 und unsern ,vorschlag erst wahrhaftig ausfhrbar gemacht4 ,das ,wohlgefallen am ,rechten und ,guten um seiner selbst willen1 soll durch die neue ,erziehung an die ,stelle der bisher gebrauchten sinnlichen ,hoffnung oder ,furcht gesetzt werden1 und dieses ,wohlgefallen soll1 als einzig vorhandene ,triebfeder1 alles knftige ,leben in ,bewegung setzen3 dies ist die ,hauptsache unsers ,vorschlags4 ,die erste hierbei sich aufdringende ,frage ist3 aber1 wie soll denn nun jenes ,wohlgefallen selbst erzeugt werden8 ,erzeugt werden1 im eigentlichen ,sinne des ,wortes1 kann es nun wohl nicht2 denn der ,mensch vermag nicht aus ,nichts etwas zu machen4 ,es mu1 wenn unser ,vorschlag irgend ausfhrbar sein soll1 dieses ,wohlgefallen ursprnglich vorhanden sein1 und schlechthin in allen ,menschen ohne ,ausnahme vorhanden sein und ihnen angeboren werden4 ,so verhlt es sich denn auch wirklich4 ,das ,kind ohne alle ,ausnahme will recht und gut sein1 keineswegs will es1 so wie ein junges ,tier blo wohl sein4 ,die ,liebe ist der ,grundbestandteil des ,menschen2 diese ist da1 so wie der ,mensch da ist1 ganz und vollendet1 und es kann ihr nichts hinzugefgt werden2 denn diese liegt hinaus ber die fortwachsende ,erscheinung des sinnlichen ,lebens und ist unabhngig von ihm4 ,nur die ,erkenntnis ist es1 woran sich dieses sinnliche ,leben knpft1 und welche mit demselben entsteht und fortwchst4 ,diese entwickelt sich nur langsam und allmhlich im ,fortlaufe der ,zeit4 ,wie soll nun1 so lange1 bis ein geordnetes ,ganzes von ,begriffen des ,rechten und ,guten entstehe1 an welches das treibende ,wohlgefallen sich knpfen knne1 jene angeborene ,liebe ber die ,zeiten der ,unwissenheit hinwegkommen1 sich entwickeln und ben8 ,die vernnftige ,natur hat ohne alles unser ,zutun der ,schwierigkeit abgeholfen4 ,das dem ,kinde in seinem ,innern abgehende ,bewutsein stellt sich ihm uerlich und verkrpert dar an dem ,urteile der erwachsenen ,welt4 ,bis in ihm selbst ein verstndiger ,richter sich entwickle1 wird es durch einen ,naturtrieb an diese verwiesen1 und so ihm ein ,gewissen auer ihm gegeben1 bis in ihm selber sich eins erzeuge4 ,diese bis jetzt wenig bekannte ,wahrheit soll die neue ,erziehung anerkennen1 und sie soll die ohne ihr ,zutun vorhandene ,liebe auf das ,rechte leiten4 ,bis jetzt ist in der ,regel diese ,unbefangenheit und diese kindliche ,glubigkeit der ,unmndigen an die hhere ,vollkommenheit der ,erwachsenen zum ,verderben derselben gebraucht worden2 ihre ,unschuld gerade1 und ihr natrlicher ,glauben an uns1 machte es uns mglich1 ihnen statt des ,guten1 das sie innerlich wollten1 unser ,verderbnis1 das sie verabscheut haben wrden1 wenn sie es zu erkennen vermocht htten1 einzupflanzen1 noch ehe sie ,gutes und ,bses unterscheiden konnten4 ,dies ist eben die allergrte ,vergehung1 die unsrer ,zeit zur ,last fllt2 und es wird hierdurch auch die tglich sich darbietende ,erscheinung erklrt1 da in der ,regel der ,mensch um so schlechter1 selbstschtiger1 fr alle guten ,regungen erstorbener und zu jedem rechten ,werke untauglicher wird1 je mehr ,jahre er zhlt1 und um je weiter daher er sich von den ersten ,tagen seiner ,unschuld1 die frs erste noch immer in einigen ,ahnungen des ,guten leise nachklingen1 entfernt hat2 es wird dadurch ferner bewiesen1 da das gegenwrtige ,geschlecht1 wenn es nicht einen durchaus trennenden ,abschnitt in sein ,fortleben macht1 eine noch verdorbenere ,nachkommenschaft1 und diese eine abermals verdorbenere1 notwendig hinterlassen werde4 ,von solchen sagt ein verehrungswrdiger ,lehrer des ,menschengeschlechts mit treffender ,wahrheit1 da es besser sei1 wenn ihnen beizeiten ein ,mhlstein an den ,hals gehngt wrde und sie ersufet wrden im ,meere1 da wo es am tiefsten ist4 ,es ist eine abgeschmackte ,verleumdung der menschlichen ,natur1 da der ,mensch als ,snder geboren werde3 wre dies wahr1 wie knnte doch jemals an ihn auch nur ein ,begriff von ,snde kommen1 der ja nur im ,gegensatze mit einer ,nichtsnde mglich ist8 ,er lebt sich zum ,snder2 und das bisherige menschliche ,leben war in der ,regel eine im steigenden ,fortschritte begriffene ,entwicklung der ,sndhaftigkeit4 ,das ,gesagte zeigt in einem neuen ,lichte die ,notwendigkeit1 ohne ,verzug ,anstalt zu einer wirklichen ,erziehung zu machen4 ,knnte nur die nachwachsende ,jugend ohne alle ,berhrung mit den ,erwachsenen und vllig ohne ,erziehung aufwachsen1 so mchte man ja immer den ,versuch machen1 was sich hieraus ergeben wrde4 ,aber1 wenn wir sie auch nur in unsrer ,gesellschaft lassen1 macht ihre ,erziehung1 ohne allen unsern ,wunsch oder ,willen1 sich von selbst2 sie selbst erziehen sich an uns3 unsre ,weise zu sein dringt sich ihnen auf als ihr ,muster1 sie eifern uns nach1 auch ohne da wir es verlangen1 und sie begehren nichts andres1 denn also zu werden1 wie wir sind4 ,nun aber sind wir in der ,regel und nach der groen ,mehrheit genommen1 durchaus verkehrt1 teils ohne es zu wissen1 und indem wir selbst1 ebenso unbefangen wie unsre ,kinder1 unsre ,verkehrtheit fr das ,rechte halten2 oder1 wenn wir es auch wten1 wie vermchten wir doch in der ,gesellschaft unsrer ,kinder pltzlich das1 was ein langes ,leben uns zur zweiten ,natur gemacht hat1 abzulegen1 und unsern ganzen alten ,sinn und ,geist mit einem neuen zu vertauschen8 ,in der ,berhrung mit uns mssen sie verderben1 dies ist unvermeidlich2 haben wir einen ,funken ,liebe fr sie1 so mssen wir sie entfernen aus unserm verpestenden ,dunstkreise und einen reinern ,aufenthalt fr sie errichten4 ,wir mssen sie in die ,gesellschaft von ,mnnern bringen1 welche1 wie es auch brigens um sie stehen mge1 dennoch durch anhaltende ,uebung und ,gewhnung wenigstens die ,fertigkeit sich erworben haben1 sich zu besinnen1 da ,kinder sie beobachten1 und das ,vermgen1 wenigstens so lange sich zusammenzunehmen1 und die ,kenntnis1 wie man vor ,kindern erscheinen mu2 wir mssen aus dieser ,gesellschaft in die unsrige sie nicht eher wieder zurcklassen1 bis sie unser ganzes ,verderben gehrig verabscheuen gelernt haben1 und vor aller ,ansteckung dadurch vllig gesichert sind4 ,soviel haben wir ber die ,erziehung zur ,sittlichkeit im allgemeinen hier beizubringen fr ntig erachtet4 ,da die ,kinder in gnzlicher ,absonderung von den ,erwachsenen mit ihren ,lehrern und ,vorstehern allein zusammenleben sollen1 ist mehrmals erinnert4 ,es versteht sich ohne unser besonderes ,bemerken1 da beiden ,geschlechtern diese ,erziehung auf dieselbe ,weise zuteil werden msse4 ,eine ,absonderung dieser ,geschlechter in besondere ,anstalten fr ,knaben und ,mdchen wrde zweckwidrig sein1 und mehrere ,hauptstcke der ,erziehung zum vollkommenen ,menschen aufheben4 ,die ,gegenstnde des ,unterrichts sind fr beide ,geschlechter gleich2 der in den ,arbeiten stattfindende ,unterschied kann1 auch bei ,gemeinschaftlichkeit der brigen ,erziehung1 leicht beobachtet werden4 ,die kleinere ,gesellschaft1 in der sie zu ,menschen gebildet werden1 mu1 ebenso wie die grere1 in die sie einst als vollendete ,menschen eintreten sollen1 aus einer ,vereinigung beider ,geschlechter bestehen2 beide mssen erst gegenseitig ineinander die gemeinsame ,menschheit anerkennen und lieben lernen1 und ,freunde haben und ,freundinnen1 ehe sich ihre ,aufmerksamkeit auf den ,geschlechtsunterschied richtet1 und sie ,gatten und ,gattinnen werden4 ,auch mu das ,verhltnis der beiden ,geschlechter zueinander im ganzen1 starkmtiger ,schutz von der einen1 liebevoller ,beistand von der andern ,seite1 in der ,erziehungsanstalt dargestellt und in den ,zglingen gebildet werden4 ,wenn es zur ,ausfhrung unsers ,vorschlags kommen sollte1 wrde das erste ,geschft sein1 ein ,gesetz fr die innere ,verfassung dieser ,erziehungsanstalten zu entwerfen4 ,wenn der von uns aufgestellte ,grundbegriff nur gehrig durchdrungen ist1 so ist dies eine sehr leichte ,arbeit1 und wir wollen uns hier dabei nicht aufhalten4 ,ein ,haupterfordernis dieser neuen ,nationalerziehung ist es1 da in ihr ,lernen und ,arbeiten vereinigt sei1 da die ,anstalt durch sich selbst sich zu erhalten den ,zglingen wenigstens scheine1 und da jeder in dem ,bewutsein erhalten werde1 zu diesem ,zwecke nach aller seiner ,kraft beizutragen4 ,dies wird1 durchaus noch ohne alle ,beziehung auf den ,zweck der uern ,ausfhrbarkeit und der ,sparsamkeit hierbei1 die man unserm ,vorschlage ohne ,zweifel anmuten wird1 schon unmittelbar durch die ,aufgabe der ,erziehung selbst gefordert2 teils darum1 weil alle1 die blo durch die allgemeine ,nationalerziehung hindurchgehen1 zu den arbeitenden ,stnden bestimmt sind1 und zu deren ,erziehung die ,bildung zum tchtigen ,arbeiter ohne ,zweifel gehrt2 besonders aber darum1 weil das gegrndete ,vertrauen1 da man sich stets durch eigne ,kraft werde durch die ,welt bringen knnen und fr seinen ,unterhalt keiner fremden ,wohlttigkeit bedrfe1 zur persnlichen ,selbstndigkeit des ,menschen gehrt1 und die sittliche1 weit mehr als man bis jetzt zu glauben scheint1 bedingt4 ,diese ,bildung wrde einen andern1 bis jetzt auch in der ,regel dem blinden ,ungefhr preisgegebenen ,teil der ,erziehung abgeben1 den man die wirtschaftliche ,erziehung nennen knnte1 und der keineswegs aus der drftigen und beschrnkten ,ansicht1 ber welche einige unter ,benennung der ,oekonomie spotten1 sondern aus dem hhern sittlichen ,standpunkte angesehen werden mu4 ,unsre ,zeit stellt es oft als einen ber alle ,gegenrede erhabenen ,grundsatz auf1 da man eben schmeicheln1 kriechen1 sich zu allem gebrauchen lassen msse1 wenn man leben wolle1 und da es auf keine andre ,weise angehe4 ,sie besinnt sich nicht1 da1 wenn man sie auch mit dem heroischen1 aber durchaus wahren ,gegenspruche verschonen wollte1 da wenn es so ist1 sie eben nicht leben1 sondern sterben solle1 noch die ,bemerkung brigbleibt1 da sie htte lernen sollen1 mit ,ehren leben zu knnen4 ,man erkundige sich nur nher nach den ,personen1 die durch ehrloses ,betragen sich auszeichnen2 immer wird man finden1 da sie nicht arbeiten gelernt haben1 oder die ,arbeit scheuen1 und da sie noch berdies ble ,wirtschafter sind4 ,darum soll der ,zgling unsrer ,erziehung an ,arbeitsamkeit gewhnt werden1 damit er der ,versuchung zur ,unrechtlichkeit durch ,nahrungssorgen berhoben sei1 und tief1 und als allererster ,grundsatz der ,ehre1 soll es in sein ,gemt geprgt werden1 da es schndlich sei1 seinen ,lebensunterhalt einem andern1 denn seiner ,arbeit verdanken zu wollen4 ,pestalozzi will whrend des ,lernens zugleich allerlei ,handarbeiten treiben lassen4 ,indem wir die ,mglichkeit dieser ,vereinigung unter der von ihm angegebenen ,bedingung1 da das ,kind die ,handarbeit schon vollkommen fertig knne1 nicht leugnen wollen1 scheint uns dennoch dieser ,vorschlag aus der ,drftigkeit des ersten ,zwecks hervorzugehen4 ,der ,unterricht mu meines ,erachtens als so heilig und ehrwrdig dargestellt werden1 da er der ganzen ,aufmerksamkeit und ,sammlung bedrfe1 und nicht neben einem andern ,geschfte empfangen werden knne4 ,sollen in ,jahreszeiten1 welche die ,zglinge ohnedies ins ,zimmer einschlieen1 in den ,arbeitsstunden dergleichen ,arbeiten1 als da ist ,stricken1 ,spinnen und dergleichen getrieben werden1 so wird es1 damit der ,geist in ,ttigkeit bleibe1 sehr zweckmig sein1 gemeinschaftliche ,geistesbungen unter ,aufsicht damit zu verknpfen2 dennoch ist jetzt die ,arbeit die ,hauptsache und diese ,uebungen sind nicht zu betrachten als ,unterricht1 sondern blo als ein erheiterndes ,spiel4 ,alle ,arbeiten dieser niedern ,art mssen berhaupt nur als ,nebensache1 keineswegs als die ,hauptarbeit1 vorgestellt werden4 ,diese ,hauptarbeit ist die ,ausbung des ,acker- und ,gartenbaus1 der ,viehzucht1 und derjenigen ,handwerke1 deren sie in ihrem kleinen ,staate bedrfen4 ,es versteht sich1 da der ,anteil hieran1 der einem zugemutet wird1 mit der krperlichen ,kraft seines ,alters in ,gleichgewicht zu bringen1 und die abgehende ,kraft durch neu zu erfindende ,maschinen und ,werkzeuge zu ersetzen ist4 ,die ,hauptrcksicht hierbei ist die1 da sie1 soweit mglich1 in seinen ,grnden verstehen mssen1 was sie treiben1 da sie die zu ihren ,geschften ntigen ,kenntnisse von der ,erzeugung der ,pflanzen1 von den ,eigenschaften und ,bedrfnissen des tierischen ,krpers1 von den ,gesetzen der ,mechanik1 schon erhalten haben4 ,auf diese ,art wird teils ihre ,erziehung schon ein folgegemer ,unterricht ber die ,gewerbe1 die sie knftig zu treiben haben1 und es wird der denkende und verstndige ,landwirt in unmittelbarer ,anschauung gebildet1 teils wird schon jetzt ihre mechanische ,arbeit veredelt und vergeistigt1 sie ist in eben dem ,grade ,beleg in der freien ,anschauung dessen1 was sie begriffen haben1 als sie ,arbeit um den ,unterhalt ist1 und auch in ,gesellschaft mit dem ,tiere und der ,erdscholle bleiben sie dennoch im ,umkreise der geistigen ,welt1 und sinken nicht herab zu den letztern4 ,das ,grundgesetz dieses kleinen ,wirtschaftsstaates sei dieses1 da in ihm kein ,artikel zu ,speise1 ,kleidung usw4 noch1 soweit dies mglich ist1 irgendein ,werkzeug gebraucht werden drfe1 das nicht in ihm selbst erzeugt und verfertigt sei4 ,bedarf diese ,haushaltung einer ,untersttzung von auen1 so werden ihr die ,gegenstnde in ,natur1 aber keine andrer ,art1 als die sie auch selbst hat1 gereicht1 und zwar ohne da die ,zglinge erfahren1 da ihre eigne ,ausbeute vermehrt worden1 oder da sie1 wo das letztere zweckmig ist1 es nur als ,darlehen erhalten1 und es zu bestimmter ,zeit wieder zurckerstatten4 ,fr diese ,selbstndigkeit und ,selbstgengsamkeit des ,ganzen arbeite nun jeder einzelne aus aller seiner ,kraft1 ohne da er doch mit demselben abrechne1 oder fr sich auf irgendein ,eigentum ,anspruch mache4 ,jeder wisse1 da er sich dem ,ganzen ganz schuldig ist1 und geniee nur oder darbe1 wenn es sich so fgt1 mit dem ,ganzen4 ,dadurch wird die ehrgeme ,selbstndigkeit des ,staates und der ,familie1 in die er einst treten soll1 und das ,verhltnis ihrer einzelnen ,glieder zu ihnen1 der lebendigen ,anschauung dargestellt1 und wurzelt unaustilgbar ein in sein ,gemt4 ,hier bei dieser ,anfhrung zur mechanischen ,arbeit ist der ,ort1 wo die in der allgemeinen ,nationalerziehung liegende und auf sie gesttzte ,gelehrtenerziehung von der ersteren sich absondert1 und wo von derselben zu sprechen ist4 ,die in der allgemeinen ,nationalerziehung liegende ,gelehrtenerziehung1 habe ich gesagt4 ,ob es nicht auch fernerhin jedem1 der eignes ,vermgen genug zu haben glaubt1 um zu studieren1 oder der sich aus irgendeinem ,grunde zu den bisherigen hhern ,stnden rechnet1 freistehen werde1 den bisher blichen ,weg der ,gelehrtenerziehung zu beschreiten1 lasse ich dahingestellt sein3 wie1 wenn es nur einmal zur ,nationalerziehung kommen sollte1 die ,mehrheit dieser ,gelehrten1 ich will nicht sagen gegen den in der neuen ,schule gebildeten ,gelehrten1 sondern sogar gegen den aus ihr hervorgehenden gemeinen ,mann1 mit ihrer erkauften ,gelehrsamkeit1 bestehen werde1 wird die ,erfahrung lehren3 ich aber will jetzt nicht davon1 sondern von der ,gelehrtenerziehung in der neuen ,weise reden4 ,in den ,grundstzen derselben mu auch der knftige ,gelehrte durch die allgemeine ,nationalerziehung hindurchgegangen sein1 und den ersten ,teil derselben1 die ,entwicklung der ,erkenntnis an ,empfindung1 ,anschauung und dem1 was an die letztere geknpft wird1 vollstndig und klar erhalten haben4 ,nur dem ,knaben1 der eine vorzgliche ,gabe zum ,lernen1 und eine hervorstechende ,hinneigung nach der ,welt der ,begriffe zeigt1 kann die neue ,nationalerziehung erlauben1 diesen ,stand zu ergreifen2 jedem aber1 der diese ,eigenschaften zeigt1 wird sie es ohne ,ausnahme1 und ohne ,rcksicht auf einen vorgeblichen ,unterschied der ,geburt1 erlauben mssen2 denn der ,gelehrte ist es keineswegs zu seiner eignen ,bequemlichkeit1 und jedes ,talent dazu ist ein schtzbares ,eigentum der ,nation1 das ihr nicht entrissen werden darf4 ,der ,ungelehrte ist bestimmt1 das ,menschengeschlecht auf dem ,standpunkte der ,ausbildung1 die es errungen hat1 durch sich selbst zu erhalten1 der ,gelehrte1 nach einem klaren ,begriffe und mit besonnener ,kunst1 dasselbe weiter zu bringen4 ,der letztere mu mit seinem ,begriffe der ,gegenwart immer voraus sein1 die ,zukunft erfassen und dieselbe in die ,gegenwart zu knftiger ,entwicklung hineinzupflanzen vermgen4 ,dazu bedarf es einer klaren ,uebersicht des bisherigen ,weltzustandes1 einer freien ,fertigkeit im reinen und von der ,erscheinung unabhngigen ,denken1 und1 damit er sich mitteilen knne1 des ,besitzes der ,sprache bis in ihre lebendige und schpferische ,wurzel hinein4 ,alles dieses erfordert geistige ,selbstttigkeit ohne alle fremde ,leitung und einsames ,nachdenken1 in welchem darum der knftige ,gelehrte von der ,stunde an1 da sein ,beruf entschieden ist1 gebt werden mu1 keineswegs blo1 wie beim ,ungelehrten1 ein ,denken unter dem ,auge des stets gegenwrtigen ,lehrers2 es erfordert eine ,menge ,hilfskenntnisse1 die dem ,ungelehrten fr seine ,bestimmung durchaus unbrauchbar sind4 ,die ,arbeit des ,gelehrten und das ,tagwerk seines ,lebens wird eben jenes einsame ,nachdenken sein2 zu dieser ,arbeit ist er nun sogleich anzufhren1 die andre mechanische ,arbeit ihm dagegen zu erlassen4 ,indes also die ,erziehung des knftigen ,gelehrten zum ,menschen berhaupt mit der allgemeinen ,nationalerziehung wie bisher fortginge1 und er dem dahin einschlagenden ,unterrichte mit allen brigen beiwohnte1 wrden ihm nur diejenigen ,stunden1 die fr die andern ,arbeitsstunden sind1 gleichfalls zu ,lehrstunden gemacht werden mssen in demjenigen1 was sein einstiger ,beruf eigentmlich erfordert2 und dieses wre der ganze ,unterschied4 ,die allgemeinen ,kenntnisse des ,ackerbaues1 andrer mechanischen ,knste und der ,handgriffe dabei1 die schon dem bloen ,menschen anzumuten sind1 wird er ohne ,zweifel schon bei seinem ,durchgange durch die erste ,klasse gelernt haben1 oder diese ,kenntnisse wren1 falls dies nicht der ,fall sein sollte1 nachzuholen4 ,da er1 weit weniger denn irgendein andrer1 von den eingefhrten krperlichen ,uebungen losgesprochen werden knne1 versteht sich von selbst4 ,die besondern ,lehrgegenstnde aber1 die in den gelehrten ,unterricht fallen wrden1 sowie den dabei zu beobachtenden ,lehrgang noch anzugeben1 liegt auerhalb des ,planes dieser ,reden4 ,elfte ,rede4 ,wem die ,ausfhrung dieses ,erziehungsplanes anheimfallen werde4 ,der ,plan der neuen deutschen ,nationalerziehung ist fr unsern ,zweck hinreichend dargelegt4 ,die nchste ,frage1 die sich nun aufdringt1 ist die3 wer soll sich an die ,spitze der ,ausfhrung dieses ,plans stellen1 auf wen ist dabei zu rechnen1 und auf wen haben wir gerechnet8 ,wir haben diese ,erziehung als die hchste und dermalen sich einzig aufdringende ,angelegenheit der deutschen ,vaterlandsliebe aufgestellt1 und wollen an diesem ,bande die ,verbesserung und ,umschaffung des gesamten ,menschengeschlechts zuerst in die ,welt einfhren4 ,jene ,vaterlandsliebe aber soll zunchst den deutschen ,staat1 allenthalben wo ,deutsche regiert werden1 begeistern1 und den ,vorsitz haben und die treibende ,kraft sein bei allen seinen ,beschlssen4 ,der ,staat also wre es1 auf welchen wir zuerst unsre erwartenden ,blicke zu richten htten4 ,wird dieser unsre ,hoffnungen erfllen8 ,welches sind die ,erwartungen1 die wir1 immer wie sich versteht1 auf keinen besondern ,staat1 sondern auf ganz ,deutschland sehend1 nach dem bisherigen von ihm fassen knnen8 ,im neuern ,europa ist die ,erziehung ausgegangen nicht eigentlich vom ,staate1 sondern von derjenigen ,gewalt1 von der die ,staaten meistens auch die ihrige hatten1 von dem himmlisch-geistigen ,reiche der ,kirche4 ,diese betrachtete sich nicht sowohl als ein ,bestandteil des irdischen ,gemeinwesens1 sondern vielmehr als eine demselben ganz fremde ,pflanzstatt aus dem ,himmel1 die abgesandt sei1 diesem auswrtigen ,staate allenthalben1 wo sie ,wurzel fassen konnte1 ,brger anzuwerben2 ihre ,erziehung ging auf nichts andres1 denn da die ,menschen in der andern ,welt keineswegs verdammt1 sondern selig wrden4 ,durch die ,reformation wurde diese kirchliche ,gewalt1 die brigens fortfuhr sich ebenso anzusehen wie bisher1 mit der weltlichen ,macht1 mit der sie bisher gar oft sogar im ,widerstreite gelegen hatte1 nur vereinigt2 dies war der ganze ,unterschied1 der in dieser ,rcksicht aus jener ,begebenheit erfolgte4 ,es blieb daher auch die alte ,ansicht des ,erziehungswesens4 ,auch in den neuesten ,zeiten1 und bis auf diesen ,tag1 ist die ,bildung der vermgenden ,stnde betrachtet worden als eine ,privatangelegenheit der ,eltern1 die sich nach eignem ,gefallen einrichten mchten1 und die ,kinder dieser wurden in der ,regel nur dazu angefhrt1 da sie sich selbst einst ntzlich wrden2 die einzige ffentliche ,erziehung aber1 die des ,volks1 war lediglich ,erziehung zur ,seligkeit im ,himmel2 die ,hauptsache war ein wenig ,christentum und ,lesen1 und falls es zu erschwingen war1 ,schreiben1 alles um des ,christentums willen4 ,alle andre ,entwicklung der ,menschen wurde dem ohngefhren und blind wirkenden ,einflusse der ,gesellschaft1 in welcher sie aufwuchsen1 und dem wirklichen ,leben selbst berlassen4 ,sogar die ,anstalten zur gelehrten ,erziehung waren vorzglich auf die ,bildung von ,geistlichen berechnet2 dies war die ,hauptfakultt1 zu der die brigen nur den ,anhang bildeten1 und meistens auch nur den ,abgang von jener abgetreten erhielten4 ,solange diejenigen1 die an der ,spitze des ,regiments standen1 ber den eigentlichen ,zweck desselben im dunkeln blieben1 und selbst fr ihre eigne ,person ergriffen waren von jener gewissenhaften ,sorge fr ihre und andrer ,seligkeit1 konnte man auf ihren ,eifer fr diese ,art der ffentlichen ,erziehung und auf ihre ernstlichen ,bemhungen dafr sicher rechnen4 ,sobald sie aber ber den ersten ins klare kamen und begriffen1 da der ,wirkungskreis des ,staates innerhalb der sichtbaren ,welt liege1 so mute ihnen einleuchten1 da jene ,sorge fr die ewige ,seligkeit ihrer ,untertanen ihnen nicht zur ,last fallen knne1 und da1 wer da selig werden wolle1 selbst sehen mge1 wie er es mache4 ,sie glaubten von nun an genug zu tun1 wenn sie nur die aus gottseligern ,zeiten herrhrenden ,stiftungen und ,anstalten ihrer ersten ,bestimmung fernerhin berlieen2 so wenig angemessen und ausreichend dieselben auch fr die ganz vernderten ,zeiten sein mochten1 ihnen mit ,ersparung an ihren anderweitigen ,zwecken selbst zuzulegen1 hielten sie sich nicht fr verbunden1 ttig einzugreifen1 und das zweckmige ,neue an die ,stelle des ,veralteten und ,unbrauchbaren zu setzen1 nicht fr berechtigt1 und auf alle ,vorschlge dieser ,art war die stets fertige ,antwort3 hierzu habe der ,staat kein ,geld4 ,wurde ja einmal eine ,ausnahme von dieser ,regel gemacht1 so geschah es zum ,vorteile der hhern ,lehranstalten1 die einen ,glanz weitumher verbreiten und ihren ,befrderern ,ruhm bereiten2 die ,bildung derjenigen ,klasse aber1 die der eigentliche ,boden des ,menschengeschlechts ist1 aus welcher die hhere ,bildung sich immerfort ergnzt1 und auf welcher die letztere fortdauernd zurckwirken mu1 die des ,volks1 blieb unbeachtet und befindet sich seit der ,reformation bis auf diesen ,tag im ,zustande des steigenden ,verfalles4 ,sollen wir nun fr die ,zukunft und von ,stund an fr unsre ,angelegenheit vom ,staate eine bessere ,hoffnung fassen knnen1 so wre ntig1 da derselbe den ,grundbegriff vom ,zwecke der ,erziehung1 den er bisher gehabt zu haben scheint1 mit einem ganz andern vertauschte2 da er einsehe1 er habe mit seiner bisherigen ,ablehnung der ,sorge fr die ewige ,seligkeit seiner ,mitbrger vollkommen recht1 indem es fr diese ,seligkeit gar keiner besondern ,bildung bedrfe1 und eine solche ,pflanzschule fr den ,himmel1 wie die ,kirche1 deren ,gewalt zuletzt ihm bertragen worden1 gar nicht stattfinde1 aller tchtigen ,bildung nur im ,wege stehe und des ,dienstes entlassen werden msse2 da es dagegen gar sehr bedrfe der ,bildung fr das ,leben auf der ,erde1 und da aus der grndlichen ,erziehung fr dieses sich die fr den ,himmel1 als eine leichte ,zugabe1 von selbst ergebe4 ,der ,staat scheint bisher1 je aufgeklrter er zu sein meinte1 desto fester geglaubt zu haben1 da er1 auch ohne alle ,religion und ,sittlichkeit seiner ,brger1 durch die bloe ,zwangsanstalt1 seinen eigentlichen ,zweck erreichen knne1 und da in ,absicht jener diese es halten mchten1 wie sie knnten4 ,mchte er aus den neuen ,erfahrungen wenigstens dies gelernt haben1 da er das nicht vermag1 und da er gerade durch den ,mangel der ,religion und der ,sittlichkeit dahin gekommen ist1 wo er sich dermalen befindet4 ,mchte man ihn1 in ,absicht seines ,zweifels1 ob er auch wohl das ,vermgen habe1 den ,aufwand einer ,nationalerziehung zu bestreiten1 berzeugen knnen1 da er durch diese einzige ,ausgabe seine meisten brigen auf die wirtschaftlichste ,weise besorgen1 und da1 wenn er diese nur bernimmt1 er bald nur diese einzige ,hauptausgabe haben werde4 ,bis jetzt ist der bei weitem grte ,teil der ,einknfte des ,staates auf die ,unterhaltung stehender ,heere verwendet worden4 ,den ,erfolg dieser ,verwendung haben wir gesehen1 dies reicht hin2 denn tiefer in die besondern ,grnde dieses ,erfolgs aus der ,einrichtung dieser ,heere hineinzugehen1 liegt auerhalb unsers ,plans4 ,dagegen wrde der ,staat1 der die von uns vorgeschlagene ,nationalerziehung allgemein einfhrte1 von dem ,augenblicke an1 da ein ,geschlecht der nachgewachsenen ,jugend durch sie hindurch gegangen wre1 gar keines besondern ,heeres bedrfen1 sondern er htte an ihnen ein ,heer1 wie es noch keine ,zeit gesehen4 ,jeder einzelne ist zu jedem mglichen ,gebrauche seiner krperlichen ,kraft vollkommen gebt1 und begreift sie auf der ,stelle1 zur ,ertragung jeder ,anstrengung und ,mhseligkeit gewhnt1 sein in unmittelbarer ,anschauung aufgewachsener ,geist ist immer gegenwrtig und bei sich selbst1 in seinem ,gemte lebt die ,liebe des ,ganzen1 dessen ,mitglied er ist1 des ,staates und des ,vaterlandes1 und vernichtet jede andre selbstische ,regung4 ,der ,staat kann sie rufen und sie unter die ,waffen stellen1 sobald er will1 und kann sicher sein1 da kein ,feind sie schlgt4 ,ein andrer ,teil der ,sorgfalt und der ,ausgabe in weise regierten ,staaten ging bisher auf die ,verbesserung der ,staatswirtschaft1 im ausgedehntesten ,sinne und in allen ihren ,zweigen1 und es ist hierbei durch die ,ungelehrigkeit und ,unbehilflichkeit der niedern ,stnde manche ,sorgfalt und mancher ,aufwand vergebens gemacht worden1 und die ,sache hat allenthalben nur geringen ,fortgang gehabt4 ,durch unsre ,erziehung erhlt der ,staat arbeitende ,stnde1 die des ,nachdenkens ber ihr ,geschft von ,jugend auf gewohnt sind1 und die schon sich selbst durch sich selbst zu helfen vermgen und ,neigung haben2 vermag nun noch berdies der ,staat ihnen auf eine zweckmige ,weise unter die ,arme zu greifen1 so werden sie ihn auf das halbe ,wort verstehen und seine ,belehrung sehr dankbar aufnehmen4 ,alle ,zweige der ,haushaltung werden ohne viele ,mhe in kurzer ,zeit einen ,flor gewinnen1 den auch noch keine ,zeit gesehen hat1 und dem ,staate wird1 wenn er ja rechnen will1 und wenn er etwa bis dahin nebenbei auch noch den wahren ,grundwert der ,dinge kennen lernen sollte1 seine erste ,auslage tausendfltige ,zinsen tragen4 ,bisher hat der ,staat fr ,gerichts- und ,polizeianstalten vieles tun mssen1 und doch niemals genug fr sie tun knnen2 ,zucht- und ,verbesserungshuser haben ihm ,ausgaben gemacht1 die ,armenanstalten endlich erforderten1 je mehr auf sie gewendet wurde1 einen um so grern ,aufwand und erschienen in der ganzen bisherigen ,lage eigentlich als ,anstalten1 ,arme zu machen4 ,die erstern werden in einem ,staate1 der die neue ,erziehung allgemein macht1 sehr verringert werden1 die letztern gnzlich wegfallen4 ,frhe ,zucht sichert vor der sptern sehr milichen ,zucht und ,verbesserung2 ,arme aber gibt es unter einem also erzogenen ,volke gar nicht4 ,mchte der ,staat und alle1 die denselben beraten1 es wagen1 seine eigentliche dermalige ,lage ins ,auge zu fassen und sie sich zu gestehen2 mchte er lebendig einsehen1 da ihm durchaus kein andrer ,wirkungskreis briggelassen ist1 in welchem er als ein wirklicher ,staat1 ursprnglich und selbstndig sich bewegen und etwas beschlieen knne1 auer diesem1 der ,erziehung der kommenden ,geschlechter2 da1 wenn er nicht berhaupt nichts tun will1 er nur noch dieses tun kann2 da man aber auch dieses ,verdienst ihm ungeschmlert und unbeneidet berlassen werde4 ,da wir es nicht mehr vermgen1 ttigen ,widerstand zu leisten1 ist1 als in die ,augen springend und von jedermann zugestanden1 schon frher von uns vorausgesetzt worden4 ,wie knnen wir nun die ,fortdauer unsers dadurch erwirkten ,daseins gegen den ,vorwurf der ,feigheit und einer unwrdigen ,liebe zum ,leben rechtfertigen8 ,auf keine andre ,weise1 als wenn wir uns entschlieen1 nicht fr uns selbst zu leben1 und dieses durch die ,tat dartun2 wenn wir uns zum ,samenkorne einer wrdigern ,nachkommenschaft machen und lediglich um dieserwillen uns so lange erhalten wollen1 bis wir sie hingestellt haben4 ,jenes ersten ,lebenszwecks verlustig1 was knnten wir denn noch andres tun8 ,unsre ,verfassungen wird man uns machen1 unsre ,bndnisse und die ,anwendung unsrer ,streitkrfte wird man uns anzeigen1 ein ,gesetzbuch wird man uns leihen1 selbst ,gericht und ,urteilsspruch1 und die ,ausbung derselben wird man uns zuweilen abnehmen2 mit diesen ,sorgen werden wir auf die nchste ,zukunft verschont bleiben4 ,blo an die ,erziehung hat man nicht gedacht2 suchen wir ein ,geschft1 so lat uns dieses ergreifen6 ,es ist zu erwarten1 da man in demselben uns ungestrt lassen werde4 ,ich hoffe -- vielleicht tusche ich mich selbst darin1 aber da ich nur um dieser ,hoffnung willen noch leben mag1 so kann ich es nicht lassen1 zu hoffen2 -- ich hoffe1 da ich einige ,deutsche berzeugen und sie zur ,einsicht bringen werde1 da es allein die ,erziehung sei1 die uns retten knne von allen ,uebeln1 die uns drcken4 ,ich rechne besonders darauf1 da die ,not uns zum ,aufmerken und zum ernsten ,nachdenken geneigter gemacht habe4 ,das ,ausland hat andern ,trost und andre ,mittel2 es ist nicht zu erwarten1 da es diesem ,gedanken1 falls er je an dasselbe kommen sollte1 einige ,aufmerksamkeit schenken1 oder einigen ,glauben beimessen werde2 ich hoffe vielmehr1 da es zu einer reichen ,quelle von ,belustigung fr die ,leser ihrer ,journale gedeihen werde1 wenn sie je erfahren1 da sich jemand von der ,erziehung so groe ,dinge verspreche4 ,mge der ,staat und diejenigen1 die denselben beraten1 sich nicht lssiger machen lassen1 in ,ergreifung dieser ,aufgabe durch die ,betrachtung1 da der gehoffte ,erfolg in der ,entfernung liege4 ,wollte man unter den mannigfaltigen und hchst verwickelten ,grnden1 die unser dermaliges ,schicksal zur ,folge gehabt haben1 das1 was allein und eigentmlich den ,regierungen zur ,last fllt1 absondern1 so wrde sich finden1 da diese1 die vor allen andern verbunden sind1 die ,zukunft ins ,auge zu fassen und zu beherrschen1 beim ,andrange der groen ,zeitbegebenheiten auf sie immer nur gesucht1 sich aus der unmittelbar gegenwrtigen ,verlegenheit zu ziehen1 so gut sie es vermocht2 in ,absicht der ,zukunft aber nicht auf ihre ,gegenwart1 sondern auf irgendeinen ,glckszufall1 der den stetigen ,faden der ,ursachen und ,wirkungen abschneiden sollte1 gerechnet haben4 ,aber dergleichen ,hoffnungen sind betrglich4 ,eine treibende ,kraft1 die man einmal in die ,zeit hinein hat kommen lassen1 treibt fort und vollendet ihren ,weg1 und nachdem einmal die erste ,nachlssigkeit begangen worden1 kann die zu spt kommende ,besinnung sie nicht aufhalten4 ,des ersten ,falles1 blo die ,gegenwart zu bedenken1 hat frs nchste unser ,schicksal uns berhoben2 die ,gegenwart ist nicht mehr unser4 ,mgen wir nur nicht den zweiten beibehalten1 eine bessere ,zukunft von irgend etwas anderm zu hoffen1 denn von uns selber4 ,zwar kann keinen unter uns1 der zum ,leben noch etwas mehr bedarf denn ,nahrung1 die ,gegenwart ber die ,pflicht zu leben trsten2 die ,hoffnung einer bessern ,zukunft allein ist das ,element1 in dem wir noch atmen knnen4 ,aber nur der ,trumer kann diese ,hoffnung auf etwas andres grnden denn auf ein solches1 das er selbst fr die ,entwicklung einer ,zukunft in die ,gegenwart zu legen vermag4 ,vergnnen diejenigen1 die ber uns regieren1 da wir ebensogut auch von ihnen denken1 als wir unter uns voneinander denken1 und als der ,bessere sich fhlt2 stellen sie sich an die ,spitze des auch uns ganz klaren ,geschfts1 damit wir noch vor unsern ,augen dasjenige entstehen sehen1 was die dem deutschen ,namen vor unsern ,augen zugefgte ,schmach einst vor unserm ,andenken abwaschen wird6 ,uebernimmt der ,staat die ihm angetragene ,aufgabe1 so wird er diese ,erziehung allgemein machen1 ber die ganze ,oberflche seines ,gebiets1 fr jeden seiner nachgebornen ,brger ohne alle ,ausnahme2 auch ist es allein diese ,allgemeinheit1 zu der wir des ,staates bedrfen1 indem zu einzelnen ,anfngen und ,versuchen hier und da auch wohl das ,vermgen von wohlgesinnten ,privatpersonen hinreichen wrde4 ,nun ist allerdings nicht zu erwarten1 da die ,eltern allgemein willig sein werden1 sich von ihren ,kindern zu trennen1 und sie dieser neuen ,erziehung1 von der es schwer sein wird ihnen einen ,begriff beizubringen1 zu berlassen2 sondern es ist nach der bisherigen ,erfahrung darauf zu rechnen1 da jeder1 der noch etwa das ,vermgen zu haben glaubt1 seine ,kinder im ,hause zu nhren1 gegen die ffentliche ,erziehung und besonders gegen eine so scharf trennende und so lange dauernde ffentliche ,erziehung sich setzen wird4 ,in solchen ,fllen ist man nun1 bei zu erwartender ,widersetzlichkeit1 von den ,staatsmnnern bisher gewohnt1 da sie den ,vorschlag mit der ,antwort abweisen3 der ,staat habe nicht das ,recht1 fr diesen ,zweck ,zwang anzuwenden4 ,indem sie nun warten wollen1 bis die ,menschen im allgemeinen den guten ,willen haben1 ohne ,erziehung aber es niemals zu allgemeinem guten ,willen kommen kann1 so sind sie dadurch gegen alle ,verbesserung geschtzt und knnen hoffen1 da es beim alten bleiben wird bis an das ,ende der ,tage4 ,inwiefern dies nun etwa solche sind1 welche entweder berhaupt die ,erziehung fr einen entbehrlichen ,luxus halten1 in ,rcksicht dessen man sich so sprlich einrichten msse als mglich1 oder die in unserm ,vorschlage nur einen neuen wagenden ,versuch mit der ,menschheit erblicken1 der da gelingen knne1 oder auch nicht1 ist ihre ,gewissenhaftigkeit zu loben2 solchen1 die von der ,bewunderung des bisherigen ,zustandes der ffentlichen ,bildung1 und von dem ,entzcken1 zu welcher ,vollkommenheit dieselbe unter ihrer ,leitung emporgewachsen sei1 eingenommen sind1 lt sich nun vollends gar nicht anmuten1 da sie auf etwas1 das sie nicht auch schon wissen1 eingehen sollten2 mit diesen insgesamt ist fr unsern ,zweck nichts zu tun1 und es wre zu beklagen1 wenn die ,entscheidung ber diese ,angelegenheit ihnen anheimfallen sollte4 ,mchten sich aber ,staatsmnner finden und hierbei zu ,rate gezogen werden1 welche vor allen ,dingen durch ein tiefes und grndliches ,studium der ,philosophie und der ,wissenschaft berhaupt sich selbst ,erziehung gegeben haben1 denen es ein rechter ,ernst ist mit ihrem ,geschft1 die einen festen ,begriff vom ,menschen und seiner ,bestimmung besitzen1 die da fhig sind1 die ,gegenwart zu verstehen1 und zu begreifen1 was eigentlich der ,menschheit dermalen unausbleiblich nottut2 htten diese aus jenen ,vorbegriffen etwa selbst eingesehen1 da nur ,erziehung vor der auerdem unaufhaltsam ber uns hereinbrechenden ,barbarei und ,verwilderung uns retten knne1 schwebte ihnen ein ,bild vor von dem neuen ,menschengeschlecht1 das durch diese ,erziehung entstehen wrde1 wren sie selbst innig berzeugt von der ,unfehlbarkeit und ,untrglichkeit der vorgeschlagenen ,mittel3 so liee von solchen sich auch erwarten1 da sie zugleich begriffen1 der ,staat1 als hchster ,verweser der menschlichen ,angelegenheiten und als der ,gott und seinem ,gewissen allein verantwortliche ,vormund der ,unmndigen habe das vollkommene ,recht1 die letzteren zu ihrem ,heile auch zu zwingen4 ,wo gibt es denn dermalen einen ,staat1 der da zweifle1 ob er auch wohl das ,recht habe1 seine ,untertanen zu ,kriegsdiensten zu zwingen und den ,eltern fr diesen ,behuf die ,kinder wegzunehmen1 ob nun eins von beiden oder beide wollen oder nicht wollen8 ,und dennoch ist dieser ,zwang1 zu ,ergreifung einer dauernden ,lebensart wider den eignen ,willen1 weit bedenklicher und hufig von den nachteiligsten ,folgen fr den sittlichen ,zustand und fr ,gesundheit und ,leben der ,gezwungenen2 da hingegen derjenige ,zwang1 von dem wir reden1 nach vollendeter ,erziehung die ganze persnliche ,freiheit zurckgibt und gar keine andern1 denn die heilbringendsten ,folgen haben kann4 ,wohl hat man frher auch die ,ergreifung der ,kriegsdienste dem freien ,willen berlassen2 nachdem sich aber gefunden1 da dieser fr den beabsichtigten ,zweck nicht ausreichend war1 hat man kein ,bedenken getragen ihm durch ,zwang nachzuhelfen2 darum1 weil die ,sache uns wichtig genug war und die ,not den ,zwang gebot4 ,mchten nun auch in dieser ,rcksicht uns die ,augen aufgehen ber unsre ,not1 und der ,gegenstand uns gleichfalls wichtig werden1 so wrde jene ,bedenklichkeit von selbst wegfallen2 da1 zumal es nur in dem ersten ,geschlechte des ,zwanges bedrfen und derselbe in den folgenden1 selber durch diese ,erziehung hindurch gegangenen1 hinwegfllt1 auch jener erste ,zwang zum ,kriegsdienste dadurch aufgehoben wird1 indem die also ,erzogenen alle gleich willig sind1 die ,waffen fr das ,vaterland zu fhren4 ,will man ja1 um anfangs des ,geschreies nicht zu viel zu haben1 diesen ,zwang zur ffentlichen ,nationalerziehung auf dieselbe ,weise beschrnken1 wie bisher der ,zwang zum ,kriegsdienste beschrnkt gewesen1 und die von dem letztern befreiten ,stnde auch von jenem ausnehmen1 so ist dies von keinen bedeutenden nachteiligen ,folgen4 ,die verstndigen ,eltern unter den ausgenommenen werden freiwillig ihre ,kinder dieser ,erziehung bergeben2 die gegen das ,ganze unbedeutende ,anzahl der ,kinder unverstndiger ,eltern aus diesen ,stnden mag immer auf die bisherige ,weise aufwachsen und in das zu erzeugende bessere ,zeitalter hineinreichen1 brauchbar lediglich als ein merkwrdiges ,andenken der alten ,zeit1 und um die neue zur lebhaften ,erkenntnis ihres hheren ,glcks anzufeuern4 ,soll nun diese ,erziehung ,nationalerziehung der ,deutschen schlechtweg sein1 und soll die groe ,mehrheit aller1 die die deutsche ,sprache reden1 keineswegs aber etwa nur die ,brgerschaft dieses oder jenes besonderen deutschen ,staates1 dastehen als ein neues ,menschengeschlecht1 so mssen alle deutsche ,staaten1 jeder fr sich und unabhngig von allen andern1 diese ,aufgabe ergreifen4 ,die ,sprache1 in der diese ,angelegenheit zuerst in ,anregung gebracht worden1 in der die ,hilfsmittel verfat sind und ferner werden verfat werden1 in der die ,lehrer gebt werden1 der durch alles dieses hindurchgehende eine ,gang der ,sinnbildlichkeit1 ist allen ,deutschen gemeinsam4 ,ich kann mir kaum denken1 wie und mit welchen ,umwandlungen diese ,bildungsmittel insgesamt1 besonders in derjenigen ,ausdehnung1 die wir dem ,plane gegeben haben1 in irgendeine ,sprache des ,auslandes bertragen werden knnten1 also1 da es nicht als fremdes und bersetztes ,ding1 sondern als einheimisch und aus dem eignen ,leben ihrer ,sprache hervorgehend1 erschiene4 ,fr alle ,deutsche ist diese ,schwierigkeit auf die gleiche ,weise gehoben2 fr sie ist die ,sache fertig1 und sie drfen nur dieselbe ergreifen4 ,wohl uns hierbei1 da es noch verschiedene und voneinander abgetrennte deutsche ,staaten gibt6 ,was so oft zu unserm ,nachteile gereicht hat1 kann bei dieser wichtigen ,nationalangelegenheit vielleicht zu unserm ,vorteile dienen4 ,vielleicht kann ,nacheiferung der mehreren und die ,begierde1 einander zuvorzukommen1 bewirken1 was die ruhige ,selbstgengsamkeit des einzelnen nicht hervorgebracht htte2 denn es ist klar1 da derjenige unter allen deutschen ,staaten1 der in dieser ,sache den ,anfang machen wird1 an ,achtung1 an ,liebe1 an ,dankbarkeit des ,ganzen fr ihn1 den ,vorrang gewinnen wird1 da er dastehen wird als der hchste ,wohltter und der eigentliche ,stifter der ,nation4 ,er wird den brigen ,mut machen1 ihnen ein belehrendes ,beispiel geben und ihr ,muster werden2 er wird ,bedenklichkeiten1 in denen die andern hngen blieben1 beseitigen2 aus seinem ,schoe werden die ,lehrbcher und die ersten ,lehrer ausgehen und den andern geliehen werden2 und wer nach ihm der zweite sein wird1 wird den zweiten ,ruhm erwerben4 ,zum erfreulichen ,zeugnisse1 da unter den ,deutschen ein ,sinn fr das ,hhere noch nie ganz ausgestorben1 haben bisher mehrere deutsche ,stmme und ,staaten miteinander um den ,ruhm grerer ,bildung gestritten2 diese haben ausgedehntere ,prefreiheit1 freiere ,hinwegsetzung ber die hergebrachte ,meinung1 andre besser eingerichtete ,schulen und ,universitten1 andre ehemaligen ,ruhm und ,verdienste1 andre etwas andres fr sich angefhrt1 und der ,streit hat nicht entschieden werden knnen4 ,bei der gegenwrtigen ,veranlassung wird er es werden4 ,diejenige ,bildung allein1 die da strebt1 und die es wagt1 sich allgemein zu machen und alle ,menschen ohne ,unterschied zu erfassen1 ist ein wirkliches ,bestandteil des ,lebens1 und ist ihrer selbst sicher4 ,jede andre ist eine fremde ,zutat1 die man blo zum ,prunk anlegt1 und die man nicht einmal mit recht gutem ,gewissen an sich trgt4 ,es wird sich bei dieser ,gelegenheit verraten mssen1 wo etwa die ,bildung1 deren man sich rhmt1 nur bei wenigen ,personen des ,mittelstandes stattfindet1 die dieselbe in ,schriften darlegen1 dergleichen ,mnner alle deutschen ,staaten aufzuweisen haben2 und wo hingegen dieselbe auch zu den hhern ,stnden1 welche den ,staat beraten1 hinaufgestiegen sei4 ,es wird sich sodann auch zeigen1 wie man den hier und da gezeigten ,eifer fr die ,errichtung und den ,flor hherer ,lehranstalten zu beurteilen habe1 und ob demselben reine ,liebe zur ,menschenbildung1 die ja wohl jedweden ,zweig und besonders die allererste ,grundlage derselben1 mit dem gleichen ,eifer ergreifen wrde1 oder ob ihm blo ,sucht zu glnzen1 und vielleicht drftige ,finanzspekulationen1 zugrunde gelegen haben4 ,welcher deutsche ,staat in ,ausfhrung dieses ,vorschlags der erste sein wird1 der wird den grten ,ruhm davon haben1 sagte ich4 ,aber ferner1 es wird dieser deutsche ,staat nicht lange allein stehen1 sondern ohne allen ,zweifel bald ,nachfolger und ,nacheiferer finden4 ,da nur der ,anfang gemacht werde1 ist die ,hauptsache4 ,wre es auch nichts andres1 so wird ,ehrgefhl1 ,eifersucht1 die ,begierde auch zu haben1 was ein andrer hat1 und1 womglich1 es noch besser zu haben1 einen nach dem andern treiben1 dem ,beispiele zu folgen4 ,auch werden sodann die oben von uns beigebrachten ,betrachtungen ber den eignen ,vorteil des ,staates1 die vielleicht dermalen manchem zweifelhaft vorkommen drften1 in der lebendigen ,anschauung bewhrt1 einleuchtender werden4 ,wre zu erwarten1 da sogleich jetzt und von ,stund an alle deutsche ,staaten ernstliche ,anstalten machten1 jenen ,plan auszufhren1 so knnte schon nach fnfundzwanzig ,jahren das bessere ,geschlecht1 dessen wir bedrfen1 dastehen1 und wer hoffen drfte1 noch so lange zu leben1 knnte hoffen1 es mit seinen ,augen zu sehen4 ,sollte aber1 wie wir denn freilich auch auf diesen ,fall rechnen mssen1 unter allen dermalen bestehenden deutschen ,staaten kein einziger sein1 der unter seinen hchsten ,beratern einen ,mann htte1 der da fhig wre1 alles das oben ,vorausgesetzte einzusehen und davon ergriffen zu werden1 und in welchem die ,mehrheit der ,berater diesem einen sich wenigstens nicht widersetzte3 so wrde freilich diese ,angelegenheit wohlgesinnten ,privatpersonen anheimfallen1 und es wre nun von diesen zu wnschen1 da sie einen ,anfang mit der vorgeschlagenen neuen ,erziehung machten4 ,zuvrderst haben wir hierbei im ,auge groe ,gutsbesitzer1 die auf ihren ,landgtern dergleichen ,erziehungsanstalten fr die ,kinder ihrer ,untertanen errichten knnten4 ,es gereicht ,deutschland zum ,ruhme und zur sehr ehrenvollen ,auszeichnung vor den brigen ,nationen des neuern ,europa1 da es unter dem genannten ,stande immerfort hier und da mehrere gegeben hat1 die sich's zum ernstlichen ,geschfte machten1 fr den ,unterricht und die ,bildung der ,kinder auf ihren ,besitzungen zu sorgen1 und die gern das ,beste1 was sie wuten1 dafr tun wollten4 ,es ist von diesen zu hoffen1 da sie auch jetzt geneigt sein werden1 ber das ,vollkommene1 das ihnen angetragen wird1 sich zu belehren und das ,grere und ,durchgreifende ebenso gern zu tun1 als sie bisher das ,kleinere und ,unvollstndige taten4 ,wohl mag hier und da die ,einsicht dazu beigetragen haben1 da es vorteilhafter fr sie selbst sei1 gebildete ,untertanen zu haben1 denn ungebildete4 ,wo etwa der ,staat durch ,aufhebung des ,verhltnisses der ,untertnigkeit diesen letzten ,antrieb weggenommen hat -- mge er da desto ernstlicher seine unerlliche ,pflicht bedenken1 nicht zugleich das einzige ,gute1 das bei ,wohldenkenden an dieses ,verhltnis geknpft wurde1 mit aufzuheben1 und mge er in diesem ,falle ja nicht versumen zu tun1 was ohnedies seine ,schuldigkeit ist1 nachdem er diejenigen1 die es freiwillig statt seiner taten1 dessen erledigt hat4 ,wir richten ferner1 in ,absicht der ,stdte1 hierbei unsre ,augen auf freiwillige ,verbindungen gut gesinnter ,brger fr diesen ,zweck4 ,der ,hang zur ,wohlttigkeit ist noch immer1 so weit ich habe blicken knnen1 unter keinem ,drucke der ,not in deutschen ,gemtern erloschen4 ,durch eine ,anzahl von ,mngeln in unsern ,einrichtungen1 die sich insgesamt unter der ,einheit der vernachlssigten ,erziehung wrden zusammenfassen lassen1 hilft diese ,wohlttigkeit der ,not dennoch selten ab1 sondern scheint oft sie noch zu vermehren4 ,mchte man jenen trefflichen ,hang endlich vorzglich auf diejenige ,wohltat richten1 die aller ,not und aller fernern ,wohlttigkeit ein ,ende macht1 auf die ,wohltat der ,erziehung4 -- ,noch aber bedrfen wir1 und rechnen wir auf eine ,wohltat und ,aufopferung andrer ,art1 die nicht im ,geben1 sondern im ,tun und ,leisten besteht4 ,mchten angehende ,gelehrte1 denen es ihre ,lage verstattet1 den ,zeitraum1 der ihnen zwischen der ,universitt und ihrer ,anstellung in einem ffentlichen ,amte brigbleibt1 dem ,geschfte1 ber diese ,lehrweise an diesen ,anstalten sich zu belehren und an denselben selbst zu lehren1 widmen6 ,abgerechnet1 da sie sich hierdurch hchst verdient um das ,ganze machen werden1 kann man ihnen noch berdies versichern1 da sie selbst den allerhchsten ,gewinn davontragen werden4 ,ihre gesamten ,kenntnisse1 die sie aus dem gewhnlichen ,universittsunterricht oft so erstorben mit hinwegtragen1 werden im ,elemente der allgemeinen ,anschauung1 in welches sie hier hineinkommen1 ,klarheit und ,lebendigkeit erhalten1 sie werden lernen1 dieselben mit ,fertigkeit wiederzugeben und zu gebrauchen1 sie werden sich1 da im ,kinde die ganze ,flle der ,menschheit unschuldig und offen daliegt1 einen ,schatz von der wahren ,menschenkenntnis1 die allein diesen ,namen verdient1 erwerben1 sie werden zu der groen ,kunst des ,lebens und ,wirkens angeleitet werden1 zu welcher in der ,regel die hohe ,schule keine ,anweisung gibt4 ,lt der ,staat die ihm angetragene ,aufgabe liegen1 so ist es fr die ,privatpersonen1 welche dieselbe aufnehmen1 ein desto grerer ,ruhm4 ,fern sei es von uns1 der ,zukunft durch ,mutmaungen vorzugreifen1 oder den ,ton des ,zweifels und des ,mangels an ,vertrauen selber anzuheben2 worauf unsre ,wnsche zunchst gehen1 haben wir deutlich ausgesprochen2 nur dies sei uns erlaubt anzumerken3 da1 wenn es wirklich also kommen sollte1 da der ,staat und die ,frsten die ,sache ,privatpersonen berlieen1 dies dem bisherigen schon oben angemerkten und mit ,beispielen belegten ,gange der deutschen ,entwicklung und ,bildung gem sein1 und dieser bis ans ,ende sich gleich bleiben wrde4 ,auch in diesem ,falle wrde der ,staat zu seiner ,zeit nachfolgen frs erste wie ein einzelner1 der den auf seinen ,teil fallenden ,beitrag eben auch leisten will1 bis er sich etwa spter besinnt1 da er kein ,teil1 sondern das ,ganze sei1 und da das ,ganze zu besorgen er so ,pflicht als ,recht habe4 ,von ,stund an fallen alle selbstndige ,bemhungen der ,privatpersonen weg und unterordnen sich dem allgemeinen ,plane des ,staates4 ,sollte die ,angelegenheit diesen ,gang nehmen1 so wird es mit der beabsichtigten ,verbesserung unsers ,geschlechts freilich nur langsam1 und ohne eine sichere und feste ,uebersicht und mgliche ,berechnung des ,ganzen1 vorwrts schreiten4 ,aber lasse man sich ja dadurch nicht abhalten1 einen ,anfang zu machen6 ,es liegt in der ,natur der ,sache selbst1 da sie niemals untergehen knne1 sondern1 nur einmal ins ,werk gesetzt1 durch sich selbst fortlebe1 und immer weiter um sich greifend sich verbreite4 ,jeder1 der durch diese ,bildung hindurchgegangen ist1 wird ein ,zeuge fr sie und ein eifriger ,verbreiter2 jeder wird den ,lohn der erhaltenen ,lehre dadurch abtragen1 da er selbst wieder ,lehrer wird1 und so viele ,schler1 die einst auch wieder ,lehrer werden1 macht1 als er kann2 und dies geht notwendig so lange fort1 bis das ,ganze ohne alle ,ausnahme ergriffen sei4 ,im ,falle der ,staat sich mit der ,sache nicht befassen sollte1 so haben ,privatunternehmungen zu befrchten1 da alle nur irgend vermgende ,eltern ihre ,kinder dieser ,erziehung nicht berlassen werden4 ,wende man sich sodann in ,gottes ,namen und mit voller ,zuversicht an die armen ,verwaisten1 an die im ,elende auf den ,straen ,herumliegenden1 an alles1 was die erwachsene ,menschheit ausgestoen und weggeworfen hat6 ,so wie bisher1 besonders in denjenigen deutschen ,staaten1 in denen die ,frmmigkeit der ,vorfahren die ffentlichen ,erziehungsanstalten sehr vermehrt und reichlich ausgestattet hatte1 eine ,menge von ,eltern den ,ihrigen den ,unterricht angedeihen lieen1 weil sie dabei zugleich1 wie bei keinem andern ,gewerbe1 den ,unterhalt fanden3 so lat es uns notgedrungen umkehren und ,brot geben denen1 denen kein andrer es gibt1 damit sie mit dem ,brote zugleich auch ,geistesbildung annehmen4 ,befrchten wir nicht1 da die ,armseligkeit und die ,verwilderung ihres vorigen ,zustandes unsrer ,absicht hinderlich sein werde6 ,reien wir sie nur pltzlich und gnzlich heraus aus demselben und bringen sie in eine durchaus neue ,welt2 lassen wir nichts an ihnen1 das sie an das ,alte erinnern knnte1 so werden sie ihrer selbst vergessen und dastehen als neue soeben erst erschaffene ,wesen4 ,da in diese frische und reine ,tafel nur das ,gute eingegraben werde1 dafr mu unser ,unterrichtsgang brgen und unsre ,hausordnung4 ,es wird ein fr alle ,nachwelt warnendes ,zeugnis sein ber unsre ,zeit1 wenn gerade diejenigen1 die sie ausgestoen hat1 durch diese ,ausstoung allein das ,vorrecht erhalten1 ein besseres ,geschlecht anzuheben2 wenn diese den ,kindern derer1 die mit ihnen nicht zusammen sein mochten1 die beseligende ,bildung bringen1 und wenn sie die ,stammvter werden unsrer knftigen ,helden1 ,weisen1 ,gesetzgeber1 ,heilande der ,menschheit4 ,fr die erste ,errichtung bedarf es zuvrderst tauglicher ,lehrer und ,erzieher4 ,dergleichen hat die ,pestalozzische ,schule gebildet und ist stets erbtig1 mehrere zu bilden4 ,ein ,hauptaugenmerk wird anfangs sein1 da jede ,anstalt der ,art sich zugleich betrachte als eine ,pflanzschule fr ,lehrer1 und da auer den schon fertigen ,lehrern um diese herum sich eine ,menge junger ,mnner versammle1 die das ,lehren lernen und ausben zu gleicher ,zeit1 und in der ,ausbung es immer besser lernen4 ,dies wird auch1 falls diese ,anstalten anfangs mit der ,drftigkeit zu ringen haben sollten1 die ,erhaltung der ,lehrer sehr erleichtern4 ,die meisten sind doch in der ,absicht gegenwrtig1 um selbst zu lernen2 dafr mgen sie denn auch ohne anderweitige ,entschdigung das ,gelernte eine ,zeitlang zum ,vorteil der ,anstalt1 wo sie es lernten1 anwenden4 ,ferner bedarf eine solche ,anstalt ,dach und ,fach1 die erste ,ausstattung und ein hinlngliches ,stck ,land4 ,da im weitern ,fortgange dieser ,einrichtungen1 wenn die verhltnismige ,menge von schon herangewachsener ,jugend in den ,jahren1 wo sie nach der bisherigen ,einrichtung als ,dienstboten nicht blo ihren ,unterhalt1 sondern zugleich auch ein ,jahrlohn erwerben1 sich in diesen ,anstalten befinden wird1 diese die schwchere ,jugend bertragen1 und bei der ohnedies notwendigen ,arbeitsamkeit und weisen ,wirtschaft1 diese ,anstalten sich grtenteils selbst werden erhalten knnen1 scheint einzuleuchten4 ,frs erste1 solange die erstgenannte ,art der ,zglinge noch nicht vorhanden ist1 drften dieselben grerer ,zuschsse bedrfen4 ,es ist zu hoffen1 da man sich zu ,beitrgen1 deren ,ende man absieht1 williger finden werde4 ,sparsamkeit1 die dem ,zwecke ,eintrag tut1 bleibe fern von uns2 und ehe wir diese uns erlauben1 ist es weit besser1 da wir gar nichts tun4 ,und so halte ich denn dafr1 da1 blo guten ,willen vorausgesetzt1 bei der ,ausfhrung dieses ,plans keine ,schwierigkeit ist1 die nicht durch die ,vereinigung mehrerer und durch die ,richtung aller ihrer ,krfte auf diesen einigen ,zweck leichtlich sollte berwunden werden knnen4 ,zwlfte ,rede4 ,ueber die ,mittel1 uns bis zur ,erreichung unsers ,hauptzwecks aufrecht zu erhalten4 ,diejenige ,erziehung1 die wir den ,deutschen zu ihrer knftigen ,nationalerziehung vorschlagen1 ist nun sattsam beschrieben4 ,wird das ,geschlecht1 das durch dieselbe gebildet ist1 nur einmal dastehen1 dieses lediglich durch seinen ,geschmack am ,rechten und ,guten1 und schlechthin durch nichts andres getriebene1 dieses mit einem ,verstande1 der fr seinen ,standpunkt ausreichend das ,rechte allemal sicher erkennt1 versehene1 dieses mit jeder geistigen und krperlichen ,kraft1 das ,gewollte allemal durchzusetzen1 ausgerstete ,geschlecht3 so wird alles1 was wir mit unsern khnsten ,wnschen begehren knnen1 aus dem ,dasein desselben von selbst sich ergeben1 und aus ihm natrlich hervorwachsen4 ,diese ,zeit bedarf unsrer ,vorschriften so wenig1 da wir vielmehr von derselben zu lernen haben wrden4 ,da inzwischen dieses ,geschlecht noch nicht gegenwrtig ist1 sondern erst heraufgezogen werden soll1 und1 wenn auch alles ber unser ,erwarten trefflich gehen sollte1 wir dennoch eines betrchtlichen ,zwischenraums bedrfen werden1 um in jene ,zeit hinber zu kommen1 so entsteht die nherliegende ,frage3 ,wie sollen wir uns auch nur durch diesen ,zwischenraum hindurch bringen8 ,wie sollen wir1 da wir nichts ,besseres knnen1 uns erhalten1 wenigstens als den ,boden1 auf dem die ,verbesserung vorgehen1 und als den ,ausgangspunkt1 an welchen dieselbe sich anknpfen knne8 ,wie sollten wir verhindern1 da1 wenn einst das also gebildete ,geschlecht aus seiner ,absonderung hervor unter uns trte1 es nicht an uns eine ,wirklichkeit vor sich finde1 die nicht die mindeste ,verwandtschaft habe zu der ,ordnung der ,dinge1 welche es als das ,rechte begriffen1 und in welcher niemand dasselbe verstehe1 oder den mindesten ,wunsch und ,bedrfnis einer solchen ,ordnung der ,dinge hege1 sondern das ,vorhandene als das ganz ,natrliche und das einzig ,mgliche ansehe8 ,wrden nicht diese eine andre ,welt im ,busen ,tragenden gar bald irrewerden1 und wrde so nicht die neue ,bildung ebenso unntz fr die ,verbesserung des wirklichen ,lebens verhallen1 wie die bisherige ,bildung verhallt ist8 ,geht die ,mehrheit in ihrer bisherigen ,unachtsamkeit1 ,gedankenlosigkeit und ,zerstreutheit so ferner hin1 so ist gerade dieses1 als das notwendig sich ,ergebende1 zu erwarten4 ,wer sich ohne ,aufmerksamkeit auf sich selbst gehen lt1 und von den ,umstnden sich gestalten1 wie sie wollen1 der gewhnt sich bald an jede mgliche ,ordnung der ,dinge4 ,so sehr auch sein ,auge durch etwas beleidigt werden mochte1 als er es das erstemal erblickte1 lat es nur tglich auf dieselbe ,weise wiederkehren1 so gewhnt er sich daran und findet es spterhin natrlich und als ebenso sein mssend1 gewinnt es zuletzt gar lieb1 und es wrde ihm mit der ,herstellung des erstern bessern ,zustandes wenig gedient sein1 weil dieser ihn aus seiner nun einmal gewohnten ,weise zu sein herausrisse4 ,auf diese ,weise gewhnt man sich sogar an ,sklaverei1 wenn nur unsre sinnliche ,fortdauer dabei ungekrnkt bleibt1 und gewinnt sie mit der ,zeit lieb2 und dies ist eben das ,gefhrlichste an der ,unterworfenheit1 da sie fr alle wahre ,ehre abstumpft und sodann ihre sehr erfreuliche ,seite hat fr den ,trgen1 indem sie ihn mancher ,sorge und manches ,selbstdenkens berhebt4 ,lat uns auf der ,hut sein gegen diese ,ueberraschung der ,sigkeit des ,dienens1 denn diese raubt sogar unsern ,nachkommen die ,hoffnung knftiger ,befreiung4 ,wird unser ueres ,wirken in hemmende ,fesseln geschlagen1 lat uns desto khner unsern ,geist erheben zum ,gedanken der ,freiheit1 zum ,leben in diesem ,gedanken1 zum ,wnschen und ,begehren nur dieses einigen4 ,lat die ,freiheit auf einige ,zeit verschwinden aus der sichtbaren ,welt2 geben wir ihr eine ,zuflucht im innersten unsrer ,gedanken1 so lange1 bis um uns herum die neue ,welt emporwachse1 die da ,kraft habe1 diese ,gedanken auch uerlich darzustellen4 ,machen wir uns mit demjenigen1 was ohne ,zweifel unserm ,ermessen frei bleiben mu1 mit unserm ,gemte zum ,vorbilde1 zur ,weissagung1 zum ,brgen desjenigen1 was nach uns ,wirklichkeit werden wird4 ,lassen wir nur nicht mit unserm ,krper zugleich auch unsern ,geist niedergebeugt und unterworfen und in die ,gefangenschaft gebracht werden6 ,fragt man mich1 wie dies zu erreichen sei1 so ist darauf die einzige1 alles in sich fassende ,antwort diese3 wir mssen eben zur ,stelle werden1 was wir ohnedies sein sollten1 ,deutsche4 ,wir sollen unsern ,geist nicht unterwerfen3 so mssen wir eben vor allen ,dingen einen ,geist uns anschaffen1 und einen festen und gewissen ,geist2 wir mssen ernst werden in allen ,dingen1 und nicht fortfahren blo leichtsinnigerweise und nur zum ,scherze dazusein2 wir mssen uns haltbare und unerschtterliche ,grundstze bilden1 die allem unserm brigen ,denken und unserm ,handeln zur festen ,richtschnur dienen1 ,leben und ,denken mu bei uns aus einem ,stcke sein1 und ein sich durchdringendes und gediegenes ,ganzes2 wir mssen in beiden der ,natur und der ,wahrheit gem werden1 und die fremden ,kunststcke von uns werfen2 wir mssen1 um es mit einem ,worte zu sagen1 uns ,charakter anschaffen2 denn ,charakter haben und deutsch sein1 ist ohne ,zweifel gleichbedeutend1 und die ,sache hat in unsrer ,sprache keinen besondern ,namen1 weil sie eben ohne alles unser ,wissen und ,besinnung aus unserm ,sein unmittelbar hervorgehen soll4 ,wir mssen zuvrderst ber die groen ,ereignisse unsrer ,tage1 ihre ,beziehung auf uns1 und das1 was wir von ihnen zu erwarten haben1 mit eigner ,bewegung unsrer ,gedanken nachdenken1 und uns eine klare und feste ,ansicht von allen diesen ,gegenstnden1 und ein entschiedenes und unwandelbares ,ja oder ,nein ber die hierher fallenden ,fragen verschaffen2 jeder1 der den mindesten ,anspruch auf ,bildung macht1 soll das4 ,das tierische ,leben des ,menschen luft in allen ,zeitaltern ab nach denselben ,gesetzen1 und hierin ist alle ,zeit sich gleich4 ,verschiedene ,zeiten sind da nur fr den ,verstand1 und nur derjenige1 der sie mit dem ,begriffe durchdringt1 lebt sie mit1 und ist da zu dieser seiner ,zeit2 ein andres ,leben ist nur ein ,tier- und ,pflanzenleben4 ,alles1 was da geschieht1 unvernommen an sich vorbergehen zu lassen1 gegen dessen ,andrang wohl gar geflissentlich ,auge und ,ohr zu verstopfen1 sich dieser ,gedankenlosigkeit wohl gar noch als groer ,weisheit zu rhmen1 mag anstndig sein einem ,felsen1 an den die ,meereswellen schlagen1 ohne da er es fhlt1 oder einem ,baumstamme1 den ,strme hin und her reien1 ohne da er es bemerkt1 keineswegs aber einem denkenden ,wesen4 -- ,selbst das ,schweben in hhern ,kreisen des ,denkens spricht nicht los von dieser allgemeinen ,verbindlichkeit1 seine ,zeit zu verstehen4 ,alles ,hhere mu eingreifen wollen auf seine ,weise in die unmittelbare ,gegenwart1 und wer wahrhaftig in jenem lebt1 lebt zugleich auch in der letztern2 lebte er nicht auch in dieser1 so wre dies der ,beweis1 da er auch in jenem nicht lebte1 sondern in ihm nur trumte4 ,jene ,achtlosigkeit auf das1 was unter unsern ,augen vorgeht1 und die knstliche ,ableitung der allenfalls entstandenen ,aufmerksamkeit auf andre ,gegenstnde1 wre das ,erwnschteste1 was einem ,feinde unsrer ,selbstndigkeit begegnen knnte4 ,ist er sicher1 da wir uns bei keinem ,dinge etwas denken1 so kann er eben1 wie mit leblosen ,werkzeugen1 alles mit uns vornehmen1 was er will2 die ,gedankenlosigkeit eben ist es1 die sich an alles gewhnt3 wo aber der klare und umfassende ,gedanke1 und in diesem das ,bild dessen1 was da sein sollte1 immerfort wachsam bleibt1 da kommt es zu keiner ,gewhnung4 ,diese ,reden haben zunchst ,sie eingeladen1 und sie werden einladen die ganze deutsche ,nation1 inwieweit es dermalen mglich ist1 dieselbe durch den ,bcherdruck um sich zu versammeln1 bei sich selbst eine feste ,entscheidung zu fassen1 und innerlich mit sich einig zu werden ber folgende ,fragen3 #a4 ob es wahr sei1 oder nicht wahr1 da es eine deutsche ,nation gebe1 und da deren ,fortdauer in ihrem eigentmlichen und selbstndigen ,wesen dermalen in ,gefahr sei8 #b4 ,ob es der ,mhe wert sei1 oder nicht wert sei1 dieselbe zu erhalten8 #c4 ,ob es irgendein sicheres und durchgreifendes ,mittel dieser ,erhaltung gebe1 und welches dieses ,mittel sei8 ,vorher war die hergebrachte ,sitte unter uns diese1 da1 wenn irgendein ernsthaftes ,wort1 mndlich oder im ,drucke1 sich vernehmen lie1 das tgliche ,geschwtz sich desselben bemchtigte1 und es in einen spahaften ,unterhaltungsstoff seiner drckenden ,langeweile verwandelte4 ,zunchst um mich herum habe ich dermalen1 nicht so wie ehemals1 bemerkt1 da man von meinen gegenwrtigen ,vortrgen denselben ,gebrauch gemacht htte2 von dem zeitigen ,tone aber der geselligen ,zusammenknfte auf dem ,boden des ,bcherdrucks1 ich meine die ,literaturzeitungen und andres ,journalwesen1 habe ich keine ,kunde genommen1 und wei nicht1 ob von diesem sich ,scherz oder ,ernst erwarten lassen4 ,wie dies sich verhalten mge1 meine ,absicht wenigstens ist es nicht gewesen1 zu scherzen1 und den bekannten ,witz1 den unser ,zeitalter besitzt1 wieder in den ,gang zu bringen4 ,tiefer unter uns eingewurzelt1 fast zur andern ,natur geworden1 und das ,gegenteil1 beinahe unerhrt1 war unter den ,deutschen die ,sitte1 da man alles1 was auf die ,bahn gebracht wurde1 betrachtete als eine ,aufforderung an jeden1 der einen ,mund htte1 nur geschwind und auf der ,stelle sein ,wort auch dazu zu geben und uns zu berichten1 ob er auch derselben ,meinung sei1 oder nicht2 nach welcher ,abstimmung denn die ganze ,sache vorbei sei1 und das ffentliche ,gesprch zu einem neuen ,gegenstande eilen msse4 ,auf diese ,weise hatte sich aller literarischer ,verkehr unter den ,deutschen verwandelt1 so wie die ,echo der alten ,fabel1 in einen bloen reinen ,laut1 ohne allen ,leib und krperlichen ,gehalt4 ,wie in den bekannten schlechten ,gesellschaften des persnlichen ,verkehrs1 so kam es auch in dieser nur darauf an1 da die ,menschenstimme forthalle1 und da jeder ohne ,stocken sie aufnehme1 und sie dem ,nachbar zuwerfe1 keineswegs aber darauf1 was da ertnte4 ,was ist ,charakterlosigkeit und ,undeutschheit1 wenn es das nicht ist8 ,auch dies ist nicht meine ,absicht gewesen1 dieser ,sitte zu huldigen1 und nur das ffentliche ,gesprch rege zu erhalten4 ,ich habe1 eben auch1 indem ich etwas andres wollte1 meinen persnlichen ,anteil zu dieser ffentlichen ,unterhaltung schon vorlngst hinlnglich abgetragen1 und man knnte mich endlich davon lossprechen4 ,ich will nicht gerade auf der ,stelle wissen1 wie dieser oder jener ber die in ,anregung gebrachten ,fragen denke1 d4 h4 wie er bisher darber gedacht1 oder auch nicht gedacht habe4 ,er soll es bei sich selbst berlegen und durchdenken1 so lange bis sein ,urteil fertig ist und vollkommen klar1 und soll sich die ntige ,zeit dazu nehmen2 und gehen ihm etwa die gehrigen ,vorkenntnisse und der ganze ,grad der ,bildung1 der zu einem ,urteile in diesen ,angelegenheiten erfordert wird1 noch ab1 so soll er sich auch dazu die ,zeit nehmen1 sich dieselben zu erwerben4 ,hat nun einer auf diese ,weise sein ,urteil fertig und klar1 so wird nicht gerade verlangt1 da er es auch ffentlich abgebe2 sollte dasselbe mit dem hier ,gesagten bereinstimmen1 so ist dieses eben schon gesagt1 und es bedarf nicht eines zweiten ,sagens1 nur wer etwas andres und besseres sagen kann1 ist aufgefordert zu reden2 dagegen aber soll es jeder in jedem ,falle nach seiner ,weise und ,lage wirklich leben und treiben4 ,am allerwenigsten endlich ist es meine ,absicht gewesen1 an diesen ,reden unsern deutschen ,meistern in ,lehre und ,schrift eine ,schreibebung vorzulegen1 damit sie dieselbe verbessern1 und ich bei dieser ,gelegenheit erfahre1 was sich etwa von mir hoffen lt4 ,auch in dieser ,rcksicht ist guter ,lehre und ,rates schon sattsam an mich gewendet worden1 und es mte sich schon jetzt gezeigt haben1 wenn ,besserung zu erwarten wre4 ,nein1 das war zunchst meine ,absicht1 aus dem ,schwarme von ,fragen und ,untersuchungen und aus dem ,heere widersprechender ,meinungen ber dieselben1 in welchem die ,gebildeten unter uns bisher herumgeworfen worden sind1 so viele derselben ich knnte auf einen ,punkt zu fhren1 bei welchem sie sich selbst standhielten1 und zwar auf denjenigen1 der uns am allernchsten liegt1 den unsrer eignen gemeinschaftlichen ,angelegenheiten2 in diesem einigen ,punkte sie zu einer festen ,meinung1 bei der es nun unverrckt bleibe1 und zu einer ,klarheit1 in der sie wirklich sich zurecht finden1 zu bringen2 so viel andres auch zwischen ihnen streitig sein mge1 wenigstens ber dieses eine sie zur ,einmtigkeit des ,sinnes zu verbinden2 auf diese ,weise endlich einen festen ,grundzug des ,deutschen hervorzubringen1 den1 da er es gewrdigt habe1 sich ber die ,angelegenheit der ,deutschen eine ,meinung zu bilden2 dagegen derjenige1 der ber diesen ,gegenstand nichts hren und nichts denken mchte1 von nun an mit ,recht angesehen werden knnte als nicht zu uns gehrend4 ,die ,erzeugung einer solchen festen ,meinung1 und die ,vereinigung und das gegenseitige ,sichverstehen mehrerer ber diesen ,gegenstand1 wird1 so wie es unmittelbar die ,rettung ist unsers ,charakters aus der unsrer unwrdigen ,zerflossenheit1 zugleich auch ein krftiges ,mittel werden1 unsern ,hauptzweck1 die ,einfhrung der neuen ,nationalerziehung zu erreichen4 ,besonders darum1 weil wir selber1 sowohl jeder mit sich1 als alle untereinander1 niemals einig waren1 heute dieses und morgen etwas andres wollten1 und jeder anders hineinschrie in das dumpfe ,gerusch1 sind auch unsre ,regierungen1 die allerdings1 und oft mehr als ratsam war1 auf uns hrten1 irregemacht worden1 und haben hin und her geschwankt1 ebenso wie unsre ,meinung4 ,soll endlich einmal ein fester und gewisser ,gang in die gemeinsamen ,angelegenheiten kommen3 was verhindert1 da wir zunchst bei uns selbst anfangen1 und das ,beispiel der ,entschiedenheit und ,festigkeit geben8 ,lasse sich nur einmal eine bereinstimmende und sich gleichbleibende ,meinung hren1 lasse ein entschiedenes und als allgemein sich ankndigendes ,bedrfnis sich vernehmen1 das der ,nationalerziehung1 wie wir voraussetzen2 ich halte dafr1 unsre ,regierungen werden uns hren1 sie werden uns helfen1 wenn wir die ,neigung zeigen1 uns helfen zu lassen4 ,wenigstens wrden wir im entgegengesetzten ,falle sodann erst das ,recht haben1 uns ber sie zu beklagen2 dermalen1 da unsre ,regierungen ungefhr also sind1 wie wir sie wollen1 steht uns das ,klagen bel an4 ,ob es ein sicheres und durchgreifendes ,mittel gebe zur ,erhaltung der deutschen ,nation1 und welches dieses ,mittel sei1 ist die bedeutendste unter den ,fragen1 die ich dieser ,nation zur ,entscheidung vorgelegt habe4 ,ich habe diese ,frage beantwortet1 und die ,grnde meiner ,art der ,beantwortung dargelegt1 keineswegs um das ,endurteil vorzuschreiben1 was zu nichts helfen knnte1 indem jeder1 der in dieser ,sache ,hand anlegen soll1 in seinem eignen ,innern durch eigne ,ttigkeit sich berzeugt haben mu1 sondern nur1 um zum eignen ,nachdenken und ,urteilen anzuregen4 ,ich mu von nun an jeden sich selbst berlassen4 ,nur warnen kann ich noch1 da man durch seichte und oberflchliche ,gedanken1 die auch ber diesen ,gegenstand sich im ,umlaufe befinden1 sich nicht tuschen1 vom tiefern ,nachdenken sich nicht abhalten und durch nichtige ,vertrstungen sich nicht abfinden lasse4 ,wir haben zum ,beispiel schon lange vor den letzten ,ereignissen1 gleichsam auf den ,vorrat1 hren mssen1 und es ist uns seitdem hufig wiederholt worden1 da1 wenn auch unsre politische ,selbstndigkeit verloren sei1 wir dennoch unsre ,sprache behielten1 und unsre ,literatur1 und in diesen immer eine ,nation blieben1 und damit ber alles andre uns leichtlich trsten knnten4 ,worauf grndet sich denn zuvrderst die ,hoffnung1 da wir auch ohne politische ,selbstndigkeit dennoch unsre ,sprache behalten werden8 ,jene1 die also sagen1 schreiben doch wohl nicht ihrem ,zureden und ihren ,ermahnungen auf ,kind und ,kindeskind hinaus und auf alle knftigen ,jahrhunderte1 diese wunderwirkende ,kraft zu8 ,was von den jetztlebenden und gemachten ,mnnern sich gewhnt hat1 in deutscher ,sprache zu reden1 zu schreiben1 zu lesen1 wird ohne ,zweifel also fortfahren2 aber was wird das nchstknftige ,geschlecht tun1 und was erst das dritte8 ,welches ,gegengewicht gedenken wir denn in diese ,geschlechter hineinzulegen1 das ihrer ,begierde1 demjenigen1 bei welchem aller ,glanz ist1 und das alle ,begnstigungen austeilt1 auch durch ,sprache und ,schrift zu gefallen1 die ,wage halte8 ,haben wir denn niemals von einer ,sprache gehrt1 welche die erste der ,welt ist1 unerachtet bekannt wird1 da die ersten ,werke in derselben noch zu schreiben sind1 und sehen wir nicht schon jetzt unter unsern ,augen1 da ,schriften1 durch deren ,inhalt man zu gefallen hofft1 in ihr erscheinen8 ,man beruft sich auf das ,beispiel zweier andern ,sprachen1 eine der alten1 eine der neuen ,welt1 welche1 unerachtet des politischen ,unterganges der ,vlker1 die sie redeten1 dennoch als lebendige ,sprachen fortgedauert4 ,ich will in die ,weise dieser ,fortdauer nicht einmal hineingehen2 so viel aber ist auf den ersten ,blick klar1 da beide ,sprachen etwas in sich hatten1 das die unsrige nicht hat1 wodurch sie vor den ,ueberwindern ,gnade fanden1 welche die unsrige niemals finden kann4 ,htten diese ,vertrster besser um sich geschaut1 so wrden sie ein andres1 unsres ,erachtens hier durchaus passendes ,beispiel gefunden haben1 das der wendischen ,sprache4 ,auch diese dauert seit der ,reihe von ,jahrhunderten1 da das ,volk derselben seine ,freiheit verloren hat1 noch immer fort1 in den rmlichen ,htten des an die ,scholle gebundenen ,leibeigenen nmlich1 damit er in ihr1 unverstanden von seinem ,bedrcker1 sein ,schicksal beklagen knne4 ,oder setze man den ,fall1 da unsre ,sprache lebendig und eine ,schriftstellersprache bleibe1 und so ihre ,literatur behalte2 was kann denn das fr eine ,literatur sein1 die ,literatur eines ,volkes ohne politische ,selbstndigkeit8 ,was will denn der vernnftige ,schriftsteller1 und was kann er wollen8 ,nichts andres1 denn eingreifen in das allgemeine und ffentliche ,leben1 und dasselbe nach seinem ,bilde gestalten und umschaffen2 und wenn er dies nicht will1 so ist alles sein ,reden leerer ,laut zum ,kitzel miger ,ohren4 ,er will ursprnglich und aus der ,wurzel des geistigen ,lebens heraus denken fr diejenigen1 die ebenso ursprnglich wirken1 d4 i4 regieren4 ,er kann deswegen nur in einer solchen ,sprache schreiben1 in der auch die ,regierenden denken1 in einer ,sprache1 in der regiert wird1 in der eines ,volkes1 das einen selbstndigen ,staat ausmacht4 ,was wollen denn zuletzt alle unsre ,bemhungen selbst um die abgezogensten ,wissenschaften8 ,lasset sein1 der nchste ,zweck dieser ,bemhungen sei der1 die ,wissenschaft fortzupflanzen von ,geschlecht zu ,geschlecht1 und in der ,welt zu erhalten2 warum soll sie denn auch erhalten werden8 ,offenbar nur1 um zu rechter ,zeit das allgemeine ,leben und die ganze menschliche ,ordnung der ,dinge zu gestalten4 ,dies ist ihr letzter ,zweck2 mittelbar dient sonach1 sei es auch erst in einer sptern ,zukunft1 jede wissenschaftliche ,bestrebung dem ,staate4 ,gibt sie diesen ,zweck auf1 so ist auch ihre ,wrde und ihre ,selbstndigkeit verloren4 ,wer aber diesen ,zweck hat1 der mu schreiben in der ,sprache des herrschenden ,volkes4 ,wie es ohne ,zweifel wahr ist1 da allenthalben1 wo eine besondere ,sprache angetroffen wird1 auch eine besondere ,nation vorhanden ist1 die das ,recht hat1 selbstndig ihre ,angelegenheiten zu besorgen und sich selber zu regieren2 so kann man umgekehrt sagen1 da1 wie ein ,volk aufgehrt hat1 sich selbst zu regieren1 es eben auch schuldig sei1 seine ,sprache aufzugeben und mit den ,ueberwindern zusammenzuflieen1 damit ,einheit1 innerer ,friede und die gnzliche ,vergessenheit der ,verhltnisse1 die nicht mehr sind1 entstehe4 ,ein nur halbverstndiger ,anfhrer einer solchen ,mischung mu hierauf dringen1 und wir knnen uns sicher darauf verlassen1 da in unserm ,falle darauf gedrungen werden wird4 ,bis diese ,verschmelzung erfolgt sei1 wird es ,uebersetzungen der verstatteten ,schulbcher in die ,sprache der ,barbaren geben1 d4 i4 derjenigen1 die zu ungeschickt sind1 die ,sprache des herrschenden ,volkes zu lernen1 und die eben dadurch von allem ,einflusse auf die ffentlichen ,angelegenheiten sich ausschlieen und sich zur lebenslnglichen ,unterwrfigkeit verdammen2 auch wird es diesen1 die zur ,stummheit ber die wirklichen ,begebenheiten sich selbst verurteilt haben1 verstattet werden1 an erdichteten ,welthndeln ihre ,redefertigkeit zu ben1 oder ehemalige und alte ,formen sich selber nachzuahmen1 wo man fr das erste an der zum ,beispiel angefhrten alten1 fr das letztere an der neuen ,sprache die ,belege aufsuchen mag4 ,eine solche ,literatur mchten wir vielleicht noch auf einige ,zeit behalten1 und mit derselben mag sich trsten der1 der keinen bessern ,trost hat2 da aber auch solche1 die wohl fhig wren1 sich zu ermannen1 die ,wahrheit zu sehen und aufgeschreckt zu werden durch ihren ,anblick zu ,entschlu und ,tat1 durch solchen nichtigen ,trost1 mit welchem einem ,feinde unsrer ,selbstndigkeit recht eigentlich gedient sein wrde1 in dem trgen ,schlummer erhalten werden3 dieses mchte ich verhindern1 wenn ich es knnte4 ,man verheit uns also die ,fortdauer einer deutschen ,literatur auf die knftigen ,geschlechter4 ,um die ,hoffnungen1 die wir hierber fassen knnen1 nher zu beurteilen1 wrde es sehr zutrglich sein1 sich umzusehen1 ob wir denn auch nur bis auf diesen ,augenblick eine deutsche ,literatur im wahren ,sinne des ,wortes noch haben4 ,das edelste ,vorrecht und das heiligste ,amt des ,schriftstellers ist dies1 seine ,nation zu versammeln und mit ihr ber ihre wichtigsten ,angelegenheiten zu beratschlagen2 ganz besonders aber ist dies von jeher das ausschlieende ,amt des ,schriftstellers gewesen in ,deutschland1 indem dieses in mehrere abgesonderte ,staaten zertrennt war1 und als gemeinsames ,ganzes fast nur durch das ,werkzeug des ,schriftstellers1 durch ,sprache und ,schrift1 zusammengehalten wurde2 am eigentlichsten und dringendsten wird es sein ,amt in dieser ,zeit1 nachdem das letzte uere ,band1 das die ,deutschen vereinigte1 die ,reichsverfassung1 auch zerrissen ist4 ,sollte es sich nun etwa zeigen -- wir sprechen hieran nicht etwa aus1 was wir wten oder befrchteten1 sondern nur einen mglichen ,fall1 auf den wir jedoch ebenfalls im voraus ,bedacht nehmen mssen -- sollte es sich1 sage ich1 etwa zeigen1 da schon jetzt ,diener besonderer ,staaten von ,angst1 ,furcht und ,schrecken so eingenommen wren1 da sie solchen1 eine ,nation eben noch als daseiend voraussetzenden1 und an dieselbe sich wendenden ,stimmen1 zuerst das ,lautwerden1 oder durch ,verbote die ,verbreitung versagten3 so wre dies ein ,beweis1 da wir schon jetzt keine deutsche ,schriftstellerei mehr htten1 und wir wten1 wie wir mit den ,aussichten auf eine knftige ,literatur daran wren4 ,was knnte es doch sein1 das diese frchteten8 ,etwa1 da dieser und jener dergleichen ,stimmen nicht gern hren werde8 ,sie wrden fr ihre zarte ,besorgtheit wenigstens die ,zeit bel gewhlt haben4 ,schmhungen und ,herabwrdigungen des ,vaterlndischen1 abgeschmackte ,lobpreisungen des ,auslndischen knnen sie ja doch nicht verhindern2 seien sie doch nicht so strenge gegen ein dazwischen tnendes vaterlndisches ,wort6 ,es ist wohl mglich1 da nicht alle alles gleich gern hren2 aber dafr knnen wir zurzeit nicht sorgen1 uns treibt die ,not1 und wir mssen eben sagen1 was diese zu sagen gebietet4 ,wir ringen ums ,leben2 wollen sie1 da wir unsre ,schritte abmessen1 damit nicht etwa durch den erregten ,staub irgendein ,staatskleid bestubt werde8 ,wir gehen unter in den ,fluten2 sollen wir nicht um ,hilfe rufen1 damit nicht irgendein schwachnerviger ,nachbar erschreckt werde8 ,wer sind denn diejenigen1 die es nicht gern hren knnten1 und unter welcher ,bedingung knnten sie es denn nicht gern hren8 ,allenthalben ist es nur die ,unklarheit und die ,finsternis1 die da schreckt4 ,jedes ,schreckbild verschwindet1 wenn man es fest ins ,auge fat4 ,lasset uns mit derselben ,unbefangenheit und ,unumwundenheit1 mit der wir bisher jeden in diese ,vortrge fallenden ,gegenstand zerlegt haben1 auch diesem ,schrecknisse unter die ,augen treten4 ,man nimmt an1 entweder1 da das ,wesen1 dem dermalen die ,leitung eines groen ,teils der ,weltangelegenheiten anheimgefallen ist1 ein wahrhaft groes ,gemt sei1 oder man nimmt das ,gegenteil an1 und ein drittes ist nicht mglich4 ,im ersten ,falle3 worauf beruht denn alle menschliche ,gre1 auer auf der ,selbstndigkeit und ,ursprnglichkeit der ,person1 und da sie nicht sei ein erknsteltes ,gemchte ihres ,zeitalters1 sondern ein ,gewchs aus der ewigen und ursprnglichen ,geisterwelt1 ganz so wie es ist hervorgewachsen1 da ihr eine neue und eigentmliche ,ansicht des ,weltganzen aufgegangen sei1 und da sie festen ,willen habe und eiserne ,kraft1 diese ihre ,ansicht einzufhren in die ,wirklichkeit8 ,aber es ist schlechthin unmglich1 da ein solches ,gemt nicht auch auer sich1 an ,vlkern und einzelnen1 ehre1 was in seinem ,innern seine eigne ,gre ausmacht1 die ,selbstndigkeit1 die ,festigkeit1 die ,eigentmlichkeit des ,daseins4 ,so gewi es sich in seiner ,gre fhlt und derselben vertraut1 verschmht es ber armseligen ,knechtssinn zu herrschen und gro zu sein unter ,zwergen2 es verschmht den ,gedanken1 da es die ,menschen erst herabwrdigen msse1 um ber sie zu gebieten2 es ist gedrckt durch den ,anblick des dasselbe umgebenden ,verderbens1 es tut ihm weh1 die ,menschen nicht achten zu knnen2 alles aber1 was sein verbrdertes ,geschlecht erhebt1 veredelt1 in ein wrdigeres ,licht setzt1 tut wohl seinem selbst edlen ,geiste1 und ist sein hchster ,genu4 ,ein solches ,gemt sollte ungern vernehmen1 da die ,erschtterungen1 die die ,zeiten herbeigefhrt haben1 benutzt werden1 um eine alte ehrwrdige ,nation1 den ,stamm der mehrsten ,vlker des neuen ,europa1 und die ,bildnerin aller1 aus dem tiefen ,schlummer aufzuregen und dieselbe zu bewegen1 da sie ein sicheres ,verwahrungsmittel ergreifen1 um sich zu erheben aus dem ,verderben1 welches dieselbe zugleich sichert1 nie wieder herabzusinken1 und mit sich selbst zugleich alle brigen ,vlker zu erheben8 ,es wird hier nicht angeregt zu ruhestrenden ,auftritten2 es wird vielmehr vor diesen1 als sicher zum ,verderben fhrend1 gewarnt1 es wird eine feste unwandelbare ,grundlage angegeben1 worauf endlich in einem ,volke der ,welt die hchste1 reinste und noch niemals also unter den ,menschen gewesene ,sittlichkeit aufgebaut1 fr alle folgende ,zeiten gesichert1 und von da aus ber andre ,vlker verbreitet werde2 es wird eine ,umschaffung des ,menschengeschlechts angegeben aus irdischen und sinnlichen ,geschpfen1 zu reinen und edlen ,geistern4 ,durch einen solchen ,vorschlag1 meint man1 knne ein ,geist1 der selbst rein ist und edel und gro1 oder irgend jemand1 der nach ihm sich bildet1 beleidigt werden8 ,was wrden dagegen diejenigen1 welche diese ,furcht hegten und dieselbe durch ihr ,handeln zugestnden1 annehmen1 und laut vor aller ,welt bekennen1 da sie es annehmen8 ,sie wrden bekennen1 da sie glaubten1 da ein menschenfeindliches und ein sehr kleines und niedriges ,prinzip ber uns herrsche1 dem jede ,regung selbstndiger ,kraft bange mache1 der von ,sittlichkeit1 ,religion1 ,veredlung der ,gemter nicht ohne ,angst hren knne1 indem allein in der ,herabwrdigung der ,menschen1 in ihrer ,dumpfheit und ihren ,lastern fr ihn ,heil sei und ,hoffnung1 sich zu erhalten4 ,mit diesem ihrem ,glauben1 der unsern andern ,uebeln noch die drckende ,schmach hinzufgen wrde1 von einem solchen beherrscht zu sein1 sollen wir nun ohne weiteres und ohne die vorhergegangene einleuchtende ,beweisfhrung einverstanden sein und in demselben handeln8 ,den schlimmsten ,fall gesetzt1 da sie recht htten1 keineswegs aber wir1 die wir das erstere durch unsre ,tat annehmen3 soll denn nun wirklich1 einem zu ,gefallen1 dem damit gedient ist1 und ihnen zu ,gefallen1 die sich frchten1 das ,menschengeschlecht herabgewrdigt werden und versinken1 und soll keinem1 dem sein ,herz es gebietet1 erlaubt sein1 sie vor dem ,verfalle zu warnen8 ,gesetzt1 da sie nicht blo recht htten1 sondern da man sich auch noch entschlieen sollte1 im ,angesichte der ,mitwelt und der ,nachwelt ihnen recht zu geben1 und das eben hingelegte ,urteil ber sich selbst laut aussprechen3 was wre denn nun das ,hchste und ,letzte1 das fr den unwillkommenen ,warner daraus erfolgen knnte8 ,kennen sie etwas ,hheres1 denn den ,tod8 ,dieser erwartet uns ohnedies alle1 und es haben vom ,anbeginn der ,menschheit an ,edle um geringerer ,angelegenheit willen -- denn wo gab es jemals eine hhere1 als die gegenwrtige8 -- der ,gefahr desselben getrotzt4 ,wer hat das ,recht zwischen ein ,unternehmen1 das auf diese ,gefahr begonnen ist1 zu treten8 ,sollte es1 wie ich nicht hoffe1 solche unter uns ,deutschen geben1 so wrden diese ungebeten1 ohne ,dank1 und1 wie ich hoffe1 zurckgewiesen1 ihren ,hals dem ,joche der geistigen ,knechtschaft darbieten2 sie wrden1 bitter schmhend1 indem sie staatsklug zu schmeicheln glauben1 weil sie nicht wissen1 wie wahrer ,gre zumute ist1 und die ,gedanken derselben nach denen ihrer eignen ,klarheit messen -- sie wrden die ,literatur1 mit der sie nichts andres anzufangen wissen1 gebrauchen1 um durch die ,abschlachtung derselben als ,opfertier ihren ,hof zu machen4 ,wir dagegen preisen durch die ,tat unsers ,vertrauens und unsers ,mutes weit mehr1 denn ,worte es je vermchten1 die ,gre des ,gemts1 bei dem die ,gewalt ist4 ,ueber das ganze ,gebiet der ganzen deutschen ,zunge hinweg1 wo irgendhin unsre ,stimme frei und unaufgehalten ertnt1 ruft sie durch ihr bloes ,dasein den ,deutschen zu3 niemand will eure ,unterdrckung1 euren ,knechtssinn1 eure sklavische ,unterwrfigkeit1 sondern eure ,selbstndigkeit1 eure wahre ,freiheit1 eure ,erhebung und ,veredlung will man1 denn man hindert nicht1 da man sich ffentlich mit euch darber beratschlage1 und euch das unfehlbare ,mittel dazu zeige4 ,findet diese ,stimme ,gehr und den beabsichtigten ,erfolg1 so setzt sie ein ,denkmal dieser ,gre und unsers ,glaubens an dieselbe ein in den ,fortlauf der ,jahrhunderte1 welches keine ,zeit zu zerstren vermag1 sondern das mit jedem neuen ,geschlechte hher wchst und sich weiter verbreitet4 ,wer darf sich gegen den ,versuch setzen1 ein solches ,denkmal zu errichten8 ,anstatt also mit der zuknftigen ,blte unsrer ,literatur ber unsre verlorne ,selbstndigkeit uns zu trsten1 und von der ,aufsuchung eines ,mittels1 dieselbe wiederherzustellen1 uns durch dergleichen ,trost abhalten zu lassen1 wollen wir lieber wissen1 ob diejenigen ,deutschen1 denen eine ,art von ,bevormundung der ,literatur zugefallen ist1 den brigen selbst schreibenden oder lesenden ,deutschen eine ,literatur im wahren ,sinne des ,worts noch bis diesen ,tag erlauben1 und ob sie dafr halten1 da eine solche ,literatur dermalen in ,deutschland noch erlaubt sei1 oder nicht2 wie sie aber wirklich darber denken1 das wird sich demnchst entscheiden mssen4 ,nach allem ist das nchste1 was wir zu tun haben1 um bis zur vlligen und grndlichen ,verbesserung unsres ,stammes uns auch nur aufzubehalten1 dies1 da wir uns ,charakter anschaffen1 und diesen zunchst dadurch bewhren1 da wir uns durch eignes ,nachdenken eine feste ,meinung bilden ber unsre wahre ,lage1 und ber das sichere ,mittel1 dieselbe zu verbessern4 ,die ,nichtigkeit des ,trostes aus der ,fortdauer unsrer ,sprache und ,literatur ist gezeigt4 ,noch aber gibt es andre1 in diesen ,reden noch nicht erwhnte ,vorspiegelungen1 welche die ,bildung einer solchen festen ,meinung verhindern4 ,es ist zweckmig1 da wir auch auf diese ,rcksicht nehmen2 jedoch behalten wir dieses ,geschft vor der nchsten ,rede4 ,dreizehnte ,rede4 ,fortsetzung der angefangenen ,betrachtung4 ,es sei noch ein ,mehreres von nichtigen ,gedanken und tuschenden ,lehrgebuden ber die ,angelegenheiten der ,vlker unter uns im ,umlaufe1 welches die ,deutschen verhindere1 eine ihrer ,eigentmlichkeit geme feste ,ansicht ber ihre gegenwrtige ,lage zu fassen1 uerten wir am ,ende unsrer vorigen ,rede4 ,da diese ,traumbilder gerade jetzt mit grerem ,eifer zur ffentlichen ,verehrung herumgeboten werden1 und1 nachdem so vieles andre wankend geworden1 von manchem lediglich zur ,ausfllung der entstandenen leeren ,stellen aufgefat werden knnten3 so scheint es zur ,sache zu gehren1 dieselben mit grerem ,ernste1 als auerdem ihre ,wichtigkeit verdienen drfte1 einer ,prfung zu unterwerfen4 ,zuvrderst und vor allen ,dingen3 ,die ersten1 ursprnglichen und wahrhaft natrlichen ,grenzen der ,staaten sind ohne ,zweifel ihre innern ,grenzen4 ,was dieselbe ,sprache redet1 das ist schon vor aller menschlichen ,kunst vorher durch die bloe ,natur mit einer ,menge von unsichtbaren ,banden aneinandergeknpft2 es versteht sich untereinander und ist fhig1 sich immerfort klarer zu verstndigen1 es gehrt zusammen und ist natrlich eins und ein unzertrennliches ,ganzes4 ,ein solches kann kein ,volk andrer ,abkunft und ,sprache in sich aufnehmen und mit sich vermischen wollen1 ohne wenigstens frs erste sich zu verwirren und den gleichmigen ,fortgang seiner ,bildung mchtig zu stren4 ,aus dieser innern1 durch die geistige ,natur des ,menschen selbst gezogenen ,grenze ergibt sich erst die uere ,begrenzung der ,wohnsitze1 als die ,folge von jener1 und in der natrlichen ,ansicht der ,dinge sind keineswegs die ,menschen1 welche innerhalb gewisser ,berge und ,flsse wohnen1 um deswillen ein ,volk1 sondern umgekehrt wohnen die ,menschen beisammen1 und wenn ihr ,glck es so gefgt hat1 durch ,flsse und ,berge gedeckt1 weil sie schon frher durch ein weit hheres ,naturgesetz ein ,volk waren4 ,so sa die deutsche ,nation1 durch gemeinschaftliche ,sprache und ,denkart sattsam unter sich vereinigt und scharf genug abgeschnitten von den andern ,vlkern1 in der ,mitte von ,europa da als scheidender ,wall nicht verwandter ,stmme1 zahlreich und tapfer genug1 um ihre ,grenzen gegen jeden fremden ,anfall zu schtzen1 sich selbst berlassen1 durch ihre ganze ,denkart wenig geneigt1 ,kunde von den benachbarten ,vlkerschaften zu nehmen1 in derselben ,angelegenheiten sich zu mischen und durch ,beunruhigungen sie zur ,feindseligkeit aufzureizen4 ,im ,verlaufe der ,zeiten bewahrte sie ihr gnstiges ,geschick vor dem unmittelbaren ,anteile am ,raube der andern ,welten2 dieser ,begebenheit1 durch welche vor allen andern die ,weise der ,fortentwicklung der neuern ,weltgeschichte1 die ,schicksale der ,vlker und der grte ,teil ihrer ,begriffe und ,meinungen begrndet worden sind4 ,seit dieser ,begebenheit erst zerteilte sich das christliche ,europa1 das vorher auch ohne sein eignes deutliches ,bewutsein eins gewesen war1 und als solches in gemeinschaftlichen ,unternehmungen sich gezeigt hatte1 in mehrere abgesonderte ,teile2 seit jener ,begebenheit erst war eine gemeinschaftliche ,beute aufgestellt1 nach der jeder auf die gleiche ,weise begehrte1 weil alle sie auf die gleiche ,weise brauchen konnten1 und die jeder mit ,eifersucht in den ,hnden des andern erblickte2 erst nun war ein ,grund vorhanden zu geheimer ,feindschaft und ,kriegslust aller gegen alle4 ,auch wurde es nun erst zum ,gewinne fr ,vlker1 ,vlker auch andrer ,abkunft und ,sprachen durch ,eroberung1 oder1 wenn dies nicht mglich wre1 durch ,bndnisse sich einzuverleiben und ihre ,krfte sich zuzueignen4 ,ein der ,natur treugebliebnes ,volk kann1 wenn seine ,wohnsitze ihm zu enge werden1 dieselben durch ,eroberung des benachbarten ,bodens erweitern wollen1 um mehr ,raum zu gewinnen1 und es wird sodann die frhern ,bewohner vertreiben2 es kann einen rauhen und unfruchtbaren ,himmelsstrich gegen einen mildern und gesegnetern vertauschen wollen1 und es wird in diesem ,falle abermals die frhern ,besitzer austreiben2 es kann1 wenn es auch ausartet1 bloe ,raubzge unternehmen1 auf denen es1 ohne des ,bodens oder der ,bewohner zu begehren1 blo alles ,brauchbaren sich bemchtigt und die ausgeleerten ,lnder wieder verlt2 es kann endlich die frhern ,bewohner des eroberten ,bodens als eine gleichfalls brauchbare ,sache1 wie ,sklaven der einzelnen unter sich verteilen3 aber da es die fremde ,vlkerschaft1 so wie dieselbe besteht1 als ,bestandteile des ,staates sich anfge1 dabei hat es nicht den geringsten ,gewinn1 und es wird niemals in ,versuchung kommen1 dies zu tun4 ,ist aber der ,fall der1 da einem gleich starken1 oder wohl noch strkern ,nebenbuhler eine reizende gemeinschaftliche ,beute abgekmpft werden soll1 so steht die ,rechnung anders4 ,wie auch brigens sonst das berwundene ,volk zu uns passen mge1 so sind wenigstens seine ,fuste zur ,bekmpfung des von uns zu beraubenden ,gegners brauchbar1 und jedermann ist uns1 als eine ,vermehrung der ffentlichen ,streitkraft1 willkommen4 ,so nun irgendeinem ,weisen1 der ,friede und ,ruhe gewnscht htte1 ber diese ,lage der ,dinge die ,augen klar aufgegangen wren1 wovon htte derselbe ,ruhe erwarten knnen8 ,offenbar nicht von der natrlichen ,beschrnkung der menschlichen ,habsucht dadurch1 da das ,ueberflssige keinem ntze2 denn eine ,beute1 wodurch alle versucht werden1 war vorhanden1 und ebensowenig htte er sie erwarten knnen von dem sich selbst eine ,grenze setzenden ,willen2 denn unter solchen1 von denen jedweder alles an sich reit1 was er vermag1 mu der sich selbst ,beschrnkende notwendig zugrunde gehen4 ,keiner will mit dem andern teilen1 was er dermalen zu eigen besitzt2 jeder will dem andern das ,seinige rauben1 wenn er irgend kann4 ,ruht einer1 so geschieht dies nur darum1 weil er sich nicht fr stark genug hlt1 ,streit anzufangen2 er wird ihn sicher anfangen1 sobald er die erforderliche ,strke in sich versprt4 ,somit ist das einzige ,mittel die ,ruhe zu erhalten dieses1 da niemals einer zu der ,macht gelange1 dieselbe stren zu knnen1 und da jedweder wisse1 es sei auf der andern ,seite gerade so viel ,kraft zum ,widerstande1 als auf seiner ,seite sei zum ,angriffe2 da also ein ,gleichgewicht und ,gegengewicht der gesamten ,macht entstehe1 wodurch allein1 nachdem alle andre ,mittel verschwunden sind1 jeder in seinem gegenwrtigen ,besitzstande und alle in ,ruhe erhalten werden4 ,diese beiden ,stcke demnach3 einen ,raub1 auf den kein einziger einiges ,recht habe1 alle aber nach ihm die gleiche ,begierde1 sodann die allgemeine1 immerfort ttig sich regende wirkliche ,raubsucht1 setzt jenes bekannte ,system eines ,gleichgewichts der ,macht in ,europa voraus2 und unter diesen ,voraussetzungen wrde dieses ,gleichgewicht freilich das einzige ,mittel sein1 die ,ruhe zu erhalten1 wenn nur erst das zweite ,mittel gefunden wre1 jenes ,gleichgewicht hervorzubringen und es aus einem leeren ,gedanken in ein wirkliches ,ding zu verwandeln4 ,aber waren denn auch jene ,voraussetzungen allgemein und ohne alle ,ausnahme zu machen8 ,war nicht im ,mittelpunkte von ,europa die bermchtige deutsche ,nation rein geblieben von dieser ,beute und von der ,ansteckung mit der ,lust danach1 und fast ohne ,vermgen1 ,anspruch auf dieselbe zu machen8 ,wre nur diese zu einem gemeinschaftlichen ,willen und einer gemeinschaftlichen ,kraft vereinigt geblieben2 htten doch dann die brigen ,europer sich morden mgen in allen ,meeren und auf allen ,inseln und ,ksten3 in der ,mitte von ,europa htte der feste ,wall der ,deutschen sie verhindert aneinander zu kommen -- hier wre ,friede geblieben1 und die ,deutschen htten sich1 und mit sich zugleich einen ,teil der brigen europischen ,vlker in ,ruhe und ,wohlstand erhalten4 ,es war dem nur den nchsten ,augenblick berechnenden ,eigennutze des ,auslandes nicht gem1 da es also bliebe4 ,sie fanden die deutsche ,tapferkeit brauchbar1 um durch sie ihre ,kriege zu fhren1 und die ,hnde derselben1 um mit ihnen ihren ,nebenbuhlern die ,beute zu entreien2 es mute ein ,mittel gefunden werden1 um diesen ,zweck zu erreichen1 und die auslndische ,schlauheit siegte leicht ber die deutsche ,unbefangenheit und ,verdachtlosigkeit4 ,das ,ausland war es1 welches zuerst der ber ,religionsstreitigkeiten entstandenen ,entzweiung der ,gemter in ,deutschland sich bediente1 um diesen ,inbegriff des gesamten christlichen ,europa im kleinen aus der innig verwachsenen ,einheit ebenso in abgesonderte und fr sich bestehende ,teile knstlich zu zertrennen1 wie erst jenes ber einen gemeinsamen ,raub sich natrlich zertrennt hatte2 das ,ausland wute diese also entstandenen besondern ,staaten im ,schoe der einen ,nation1 die keinen ,feind hatte1 denn das ,ausland selbst1 und keine ,angelegenheit1 denn die gemeinsame1 gegen die ,verfhrungen und die ,hinterlist dieses mit vereinigter ,kraft sich zu setzen -- es wute diese einander gegenseitig vorzustellen1 als natrliche ,feinde1 gegen die jeder immerfort auf der ,hut sein msse1 sich selbst dagegen darzustellen als die natrlichen ,verbndeten gegen diese von den eignen ,landsleuten drohende ,gefahr2 als die ,verbndeten1 mit denen allein sie selbst stnden oder fielen1 und die sie daher gleichfalls in ihren ,unternehmungen mit aller ihrer ,macht untersttzen mten4 ,nur durch dieses knstliche ,bildungsmittel wurden alle ,zwiste1 die ber irgendeinen ,gegenstand in der ,alten oder ,neuen ,welt sich entspinnen mochten1 zu eignen ,zwisten der deutschen ,stmme untereinander2 jeder aus irgendeinem ,grunde entstandene ,krieg mute auf deutschem ,boden und mit deutschem ,blute ausgefochten werden1 jede ,verrckung des ,gleichgewichts in derjenigen ,nation1 der der ganze ,urquell dieser ,verhltnisse fremd war1 ausgeglichen werden1 und die deutschen ,staaten1 deren abgesondertes ,dasein schon gegen alle ,natur und ,vernunft stritt1 muten1 damit sie doch etwas wren1 zu ,zulagen gemacht werden zu den ,hauptgewichten in der ,wage des europischen ,gleichgewichts1 deren ,zuge sie blind und willenlos folgten4 ,so wie man in manchem auslndischen ,staate die ,brger bezeichnet dadurch1 da sie von dieser oder einer andern fremden ,partei seien und fr dieses oder jenes auswrtige ,bndnis stimmten1 solche aber1 die von der vaterlndischen ,partei seien1 nicht namhaft zu machen wei3 so waren die ,deutschen schon lngst nur fr irgendeine fremde ,partei1 und man traf selten auf einen1 der die ,partei der ,deutschen gehalten und gemeint htte1 da dieses ,land sich mit sich selbst verbnden sollte4 ,dies also ist der wahre ,ursprung und die ,bedeutung1 dies der ,erfolg fr ,deutschland und fr die ,welt von dem berchtigten ,lehrgebude eines knstlich zu erhaltenden ,gleichgewichts der ,macht unter den europischen ,staaten4 ,wre das christliche ,europa eins geblieben1 wie es sollte und wie es ursprnglich war1 so htte man nie ,veranlassung gehabt1 einen solchen ,gedanken zu erzeugen2 das eine ruht auf sich selbst und trgt sich selbst1 und zerteilt sich nicht in streitende ,krfte1 die miteinander in ein ,gleichgewicht gebracht werden mten2 nur fr das unrechtlich gewordene und zerteilte ,europa erhielt jener ,gedanke eine notdrftige ,bedeutung4 ,zu diesem unrechtlich gewordenen und zerteilten ,europa gehrte ,deutschland nicht4 ,wre nur wenigstens dieses eins geblieben1 so htte es auf sich selbst geruht im ,mittelpunkte der gebildeten ,erde1 so wie die ,sonne im ,mittelpunkte der ,welt2 es htte sich in ,ruhe erhalten und durch sich seine nchste ,umgebung1 und htte ohne alle knstliche ,vorkehrung durch sein bloes natrliches ,dasein allem das ,gleichgewicht gegeben4 ,nur der ,trug des ,auslandes mischte dasselbe in seine ,unrechtlichkeit und seine ,zwiste1 und brachte ihm jenen hinterlistigen ,begriff bei1 als eins der wirksamsten ,mittel1 dasselbe ber seinen wahren ,vorteil zu tuschen und es in der ,tuschung zu erhalten4 ,dieser ,zweck ist nun hinlnglich erreicht1 und der beabsichtigte ,erfolg liegt vollendet da vor unsern ,augen4 ,knnen wir nun auch diesen nicht aufheben3 warum sollen wir nicht wenigstens die ,quelle desselben in unserm eignen ,verstande1 der fast noch das einzige ist1 das unsrer ,botmigkeit berlassen geblieben1 austilgen8 ,warum soll das alte ,traumbild noch immer uns vor die ,augen gestellt werden1 nachdem das ,uebel uns aus dem ,schlafe geweckt hat8 ,warum sollen wir nicht wenigstens jetzt die ,wahrheit sehen und das einzige ,mittel1 das uns htte erretten knnen1 erblicken -- ob vielleicht unsre ,nachkommen tun mchten1 was wir einsehen2 so wie wir jetzt leiden1 weil unsre ,vter trumten4 ,lasset uns begreifen1 da der ,gedanke eines knstlich zu erhaltenden ,gleichgewichts zwar fr das ,ausland ein trstender ,traum sein konnte bei der ,schuld und dem ,uebel1 welche dasselbe drckten2 da er aber1 als ein durchaus auslndisches ,erzeugnis1 niemals in dem ,gemte eines ,deutschen htte ,wurzel fassen1 und die ,deutschen niemals in die ,lage htten kommen sollen1 da er bei ihnen ,wurzel fassen gekonnt htte2 da wir wenigstens jetzt in seiner ,nichtigkeit ihn durchdringen1 und da wir einsehen mssen1 da nicht bei ihm1 sondern allein bei der ,einigkeit der ,deutschen unter sich selber das allgemeine ,heil zu finden sei4 ,ebenso fremd ist dem ,deutschen die in unsern ,tagen so hufig gepredigte ,freiheit der ,meere2 ob nun wirklich diese ,freiheit oder ob blo das ,vermgen1 da man selbst alle andern von derselben ausschlieen knne1 beabsichtigt werde4 ,jahrhunderte hindurch1 whrend des ,wetteifers aller andern ,nationen1 hat der ,deutsche wenig ,begierde gezeigt1 an derselben in einem ausgedehnten ,mae teilzunehmen1 und er wird es nie4 ,auch bedarf er derselben nicht4 ,sein reichlich ausgestattetes ,land und sein ,flei gewhrt ihm alles1 dessen der gebildete ,mensch zum ,leben bedarf2 an ,kunstfertigkeit1 dasselbe fr den ,zweck zu verarbeiten1 gebricht es ihm auch nicht2 und um den einigen wahrhaften ,gewinn1 den der ,welthandel mit sich fhrt1 die ,erweiterung der wissenschaftlichen ,kenntnis der ,erde und ihrer ,bewohner an sich zu bringen1 wird es sein eigner wissenschaftlicher ,geist ihm nicht an einem ,tauschmittel fehlen lassen4 -- ,o1 mchte doch nur den ,deutschen sein gnstiges ,geschick ebenso vor dem mittelbaren ,anteile an der ,beute der andern ,welt bewahrt haben1 wie es ihn vor dem unmittelbaren bewahrte6 ,mchte ,leichtglubigkeit und die ,sucht1 auch fein und vornehm zu leben1 wie die andern ,vlker1 uns nicht die entbehrlichen ,waren1 die in fremden ,welten erzeugt werden1 zum ,bedrfnisse gemacht haben2 mchten wir in ,absicht der weniger entbehrlichen lieber unserm freien ,mitbrger ertrgliche ,bedingungen haben machen1 als von dem ,schweie und ,blute eines armen ,sklaven jenseit der ,meere ,gewinn ziehen wollen3 so htten wir wenigstens nicht selbst den ,vorwand geliefert zu unserm dermaligen ,schicksale und wrden nicht bekriegt als ,abkufer und zugrunde gerichtet als ein ,marktplatz4 ,fast vor einem ,jahrzehnt1 ehe irgend jemand voraussehen konnte1 was seitdem sich ereignet1 ist den ,deutschen geraten worden1 vom ,welthandel sich unabhngig zu machen und als ,handelsstaat sich zu schlieen4 ,dieser ,vorschlag verstie gegen unsre ,gewhnungen1 besonders aber gegen unsre abgttische ,verehrung der ausgeprgten ,metalle1 und wurde leidenschaftlich angefeindet und beiseite geschoben4 ,seitdem lernen wir1 durch fremde ,gewalt gentigt und mit ,unehre1 das und noch weit mehr entbehren1 was wir damals mit ,freiheit und zu unsrer hchsten ,ehre nicht entbehren zu knnen versicherten4 ,mchten wir diese ,gelegenheit1 da der ,genu wenigstens uns nicht besticht1 ergreifen1 um auf immer unsre ,begriffe zu berichtigen6 ,mchten wir endlich einsehen1 da alle jene schwindelnden ,lehrgebude ber ,welthandel und ,fabrikation fr die ,welt zwar fr den ,auslnder passen und gerade unter die ,waffen desselben gehren1 womit er von jeher uns bekriegt hat1 da sie aber bei den ,deutschen keine ,anwendung haben1 und da1 nchst der ,einigkeit dieser unter sich selber1 ihre innere ,selbstndigkeit und ,handelsunabhngigkeit das zweite ,mittel ist ihres ,heils1 und durch sie des ,heils von ,europa4 ,wage man es endlich auch noch das ,traumbild einer ,universalmonarchie1 das an die ,stelle des seit einiger ,zeit immer unglaublicher werdenden ,gleichgewichts der ffentlichen ,verehrung dargeboten zu werden anfngt1 in seiner ,hassenswrdigkeit und ,vernunftlosigkeit zu erblicken6 ,die geistige ,natur vermochte das ,wesen der ,menschheit nur in hchst mannigfaltigen ,abstufungen an einzelnen1 und an der ,einzelheit im groen und ganzen1 an ,vlkern1 darzustellen4 ,nur wie jedes dieser letzten1 sich selbst berlassen1 seiner ,eigenheit gem1 und in jedem derselben jeder einzelne jener ,gemeinsamen1 so wie seiner besondern ,eigenheit gem1 sich entwickelt und gestaltet1 tritt die ,erscheinung der ,gottheit in ihrem eigentlichen ,spiegel heraus1 so wie sie soll2 und nur der1 der entweder ohne alle ,ahnung fr ,gesetzmigkeit und gttliche ,ordnung oder ein verstockter ,feind derselben wre1 knnte einen ,eingriff in jenes hchste ,gesetz der ,geisterwelt wagen wollen4 ,nur in den unsichtbaren und den eignen ,augen verborgenen ,eigentmlichkeiten der ,nation1 als demjenigen1 wodurch sie mit der ,quelle ursprnglichen ,lebens zusammenhngen1 liegt die ,brgschaft ihrer gegenwrtigen und zuknftigen ,wrde1 ,tugend1 ,verdienstes2 werden diese durch ,vermischung und ,verreibung abgestumpft1 so entsteht ,abtrennung von der geistigen ,natur aus dieser ,flachheit1 aus dieser die ,verschmelzung aller zu dem gleichmigen und aneinander hngenden ,verderben4 ,sollen wir es den ,schriftstellern1 die ber alle unsre ,uebel uns mit der ,aussicht trsten1 da wir dafr auch ,untertanen der beginnenden neuen ,universalmonarchie sein werden1 glauben1 da irgend jemand eine solche ,zerreibung aller ,keime des ,menschlichen in der ,menschheit beschlossen habe1 um den zerflieenden ,teig in irgendeine ,form zu drcken2 und da eine so ungeheure ,roheit oder ,feindseligkeit gegen das menschliche ,geschlecht in unserm ,zeitalter mglich sei8 ,oder wenn wir uns auch entschlieen wollten1 dieses durchaus ,unglaubliche frs erste zu glauben3 durch welches ,werkzeug soll denn ferner ein solcher ,plan ausgefhrt werden2 welche ,art von ,volk soll es denn sein1 die bei dem gegenwrtigen ,bildungszustande von ,europa fr irgendeinen neuen ,universalmonarchen die ,welt erobere8 ,schon seit einer ,reihe von ,jahrhunderten haben die ,vlker ,europas aufgehrt1 ,wilde zu sein und einer zerstrenden ,ttigkeit um ihrer selbst willen sich zu freuen4 ,alle suchen hinter dem ,kriege einen endlichen ,frieden2 hinter der ,anstrengung die ,ruhe1 hinter der ,verwirrung die ,ordnung2 und alle wollen ihre ,laufbahn mit dem ,frieden eines huslichen und stillen ,lebens gekrnt sehen4 ,auf eine ,zeitlang mag selbst ein nur vorgebildeter ,nationalvorteil sie zum ,kriege begeistern2 wenn die ,aufforderung immer auf dieselbe ,weise zurckkehrt1 verschwindet das ,traumbild und die ,fieberkraft1 die dasselbe gegeben hat2 die ,sehnsucht nach ruhiger ,ordnung kehrt zurck1 und die ,frage3 fr welchen ,zweck tue und trage ich denn nun dies alles8 erhebt sich4 ,diese ,gefhle alle mte zuvrderst ein ,welteroberer unsrer ,zeit austilgen1 und in dieses ,zeitalter1 das durch seine ,natur ein ,volk von ,wilden nicht gibt1 mit besonnener ,kunst eins hineinbilden4 ,aber noch mehr4 ,dem von ,jugend auf an einen gebildeten ,anbau der ,lnder1 an ,wohlstand und ,ordnung gewhnten ,auge tut1 wenn man den ,menschen nur ein wenig zur ,ruhe kommen lt1 der ,anblick derselben allenthalben1 wo er ihn antrifft1 wohl1 indem er ihm den ,hintergrund seiner eignen1 doch niemals ganz auszurottenden ,sehnsucht darstellt1 und es schmerzt ihn selbst1 denselben zerstren zu mssen4 ,auch gegen dieses dem gesellschaftlichen ,menschen tief eingeprgte ,wohlwollen und gegen die ,wehmut ber die ,uebel1 die der ,krieger ber die eroberten ,lnder bringt1 mu ein ,gegengewicht gefunden werden4 ,es gibt kein andres1 denn die ,raubsucht4 ,wird es zum herrschenden ,antrieb des ,kriegers1 sich einen ,schatz zu machen1 und wird er gewhnt1 bei ,verheerung blhender ,lnder an nichts andres mehr zu denken1 denn daran1 was er fr seine ,person bei dem allgemeinen ,elende gewinnen knne1 so ist zu erwarten1 da die ,gefhle des ,mitleids und des ,erbarmens in ihm verstummen4 ,auer jener barbarischen ,roheit mte demnach ein ,welteroberer unsrer ,zeit die ,seinigen auch noch zur khlen und besonnenen ,raubsucht bilden2 er mte ,erpressungen nicht bestrafen1 sondern vielmehr aufmuntern4 ,auch mte die ,schande1 die natrlich auf der ,sache ruht1 erst wegfallen1 und ,rauben mte fr ein ehrenvolles ,zeichen eines feinen ,verstandes gelten1 zu den ,grotaten gezhlt werden und den ,weg zu allen ,ehren und ,wrden bahnen4 ,wo ist eine ,nation im neuern ,europa also ehrlos1 da man sie auf diese ,weise abrichten knnte8 ,oder setzet1 da ihm selbst diese ,umbildung gelnge1 so wird nun gerade durch sein ,mittel die ,erreichung seines ,zwecks vereitelt werden4 ,ein solches ,volk erblickt von nun an in eroberten ,menschen1 ,lndern und ,kunsterzeugungen nichts mehr1 denn ein ,mittel1 in hchster ,eile ,geld zu machen1 um weiter zu gehen und abermals ,geld zu machen2 es erpret schnell und wirft das ,ausgesogene weg auf jedes mgliche ,schicksal2 es haut ab den ,baum1 zu dessen ,frchten es gelangen will3 wer mit solchen ,werkzeugen handelt1 dem werden alle ,knste der ,verfhrung1 der ,ueberredung und des ,truges vereitelt2 nur aus der ,entfernung knnen sie tuschen1 wie man sie in der ,nhe erblickt1 fllt die tierische ,roheit und die schamlose und freche ,raubsucht selbst dem ,bldsinnigsten in die ,augen1 und der ,abscheu des ganzen menschlichen ,geschlechts erklrt sich laut4 ,mit solchen kann man die ,erde zwar ausplndern und wste machen und sie zu einem dumpfen ,chaos zerreiben1 nimmermehr aber sie zu einer ,universalmonarchie ordnen4 ,die genannten ,gedanken und alle ,gedanken dieser ,art sind ,erzeugnisse eines blo mit sich selber spielenden und in seinem ,gespinste zuweilen auch hngenbleibenden ,denkens1 unwert deutscher ,grndlichkeit und ,ernstes4 ,hchstens sind einige dieser ,bilder1 wie zum ,beispiel das eines politischen ,gleichgewichts1 taugliche ,hilfslinien1 um in einem ausgedehnten und verworrenen ,mannigfaltigen der ,erscheinung sich zurecht zu finden und es zu ordnen2 aber an das natrliche ,vorhandensein dieser ,dinge zu glauben oder ihre ,verwirklichung anzustreben ist ebenso1 als ob jemand die ,pole1 die ,mittagslinie1 die ,wendekreise1 durch die seine ,betrachtung auf der ,erde sich zurecht findet1 an der wirklichen ,erdkugel ausgedrckt und bezeichnet aufsuchte4 ,mchte es ,sitte werden in unsrer ,nation1 nicht blo zum ,scherze und gleichsam versuchend1 was dabei herauskommen werde1 zu denken1 sondern also1 als ob wahr sein solle und wirklich gelten im ,leben1 was wir denken3 so wird es berflssig werden1 vor solchen ,truggestalten einer ursprnglich auslndischen und die ,deutschen blo berckenden ,staatsklugheit zu warnen4 ,diese ,grndlichkeit1 ,ernst und ,gewicht unsrer ,denkweise wird1 wenn wir sie einmal besitzen1 auch hervorbrechen in unserm ,leben4 ,besiegt sind wir2 ob wir nun zugleich auch verachtet und mit ,recht verachtet sein wollen1 ob wir zu allem andern ,verluste auch noch die ,ehre verlieren wollen3 das wird noch immer von uns abhngen4 ,der ,kampf mit den ,waffen ist beschlossen2 es erhebt sich1 so wir es wollen1 der neue ,kampf der ,grundstze1 der ,sitten1 des ,charakters4 ,geben wir unsern ,gsten ein ,bild treuer ,anhnglichkeit an ,vaterland und ,freunde1 unbestechlicher ,rechtschaffenheit und ,pflichtliebe1 aller brgerlichen und huslichen ,tugenden1 als freundliches ,gastgeschenk mit in ihre ,heimat1 zu der sie doch wohl endlich einmal zurckkehren werden4 ,hten wir uns1 sie zur ,verachtung gegen uns einzuladen2 durch nichts aber wrden wir es sicherer1 als wenn wir sie entweder bermig frchteten1 oder unsre ,weise dazusein aufzugeben1 und in der ihrigen ihnen hnlich zu werden strebten4 ,fern zwar sei von uns die ,ungebhr1 da der einzelne die einzelnen herausfordere und reize2 brigens aber wird es die sicherste ,maregel sein1 allenthalben unsern ,weg also fortzugehen1 als ob wir mit uns selber allein wren1 und durchaus kein ,verhltnis anzuknpfen1 das uns die ,notwendigkeit nicht schlechthin auflegt2 und das sicherste ,mittel hierzu wird sein1 da jeder sich mit dem begnge1 was die alten vaterlndischen ,verhltnisse ihm zu leisten vermgen1 die gemeinschaftliche ,last nach seinen ,krften mit trage1 jede ,begnstigung aber durch das ,ausland fr eine entehrende ,schmach halte4 ,leider ist es beinahe allgemeine europische und so auch deutsche ,sitte geworden1 da man im ,falle der ,wahl lieber sich wegwerfen1 denn als das erscheinen wolle1 was man imponierend nennt1 und es drfte vielleicht das ganze ,lehrgebude der angenommenen guten ,lebensart auf die ,einheit jenes ,grundsatzes sich zurckfhren lassen4 ,mchten wir ,deutsche bei der gegenwrtigen ,veranlassung lieber gegen diese ,lebensart1 denn gegen etwas ,hheres verstoen6 ,mchten wir1 obwohl dies ein solcher ,versto sein drfte1 bleiben1 so wie wir sind1 ja1 wenn wir es vermchten1 noch strker und entschiedener werden1 also wie wir sein sollen6 ,mchten wir der ,ausstellungen1 die man uns zu machen pflegt1 da es uns gar sehr an ,schnelligkeit und leichter ,fertigkeit gebreche1 und da wir ber allem zu ernst1 zu schwer und zu gewichtig werden1 uns so wenig schmen1 da wir uns vielmehr bestrebten1 sie immer mit grerem ,rechte und in weiterer ,ausdehnung zu verdienen6 ,es befestige uns in diesem ,entschlusse die leicht zu erlangende ,ueberzeugung1 da wir mit aller unsrer ,mhe dennoch niemals jenen recht sein werden1 wenn wir nicht ganz aufhren wir selber zu sein1 was dem berhaupt gar nicht mehr ,dasein gleich gilt4 ,es gibt nmlich ,vlker1 welche1 indem sie selbst ihre ,eigentmlichkeit beibehalten und dieselbe geehrt wissen wollen1 auch den andern ,vlkern die ihrigen zugestehen1 und sie ihnen gnnen und verstatten2 zu diesen gehren ohne ,zweifel die ,deutschen1 und es ist dieser ,zug in ihrem ganzen vergangenen und gegenwrtigen ,weltleben so tief begrndet1 da sie sehr oft1 um gerecht zu sein1 sowohl gegen das gleichzeitige ,ausland als gegen das ,altertum1 ungerecht gewesen sind gegen sich selbst4 ,wiederum gibt es andre ,vlker1 denen ihr eng in sich selbst verwachsenes ,selbst niemals die ,freiheit gestattet1 sich zu kalter und ruhiger ,betrachtung des ,fremden abzusondern1 und die daher zu glauben gentigt sind1 es gebe nur eine einzige mgliche ,weise als gebildeter ,mensch zu bestehen1 und dies sei jedesmal die1 welche in diesem ,zeitpunkte gerade ihnen irgendein ,zufall angeworfen2 alle brigen ,menschen in der ,welt htten keine andre ,bestimmung1 denn also zu werden1 wie sie sind1 und sie htten ihnen den grten ,dank abzustatten1 wenn sie die ,mhe ber sich nehmen wollten1 sie also zu bilden4 ,zwischen ,vlkern der ersten ,art findet eine der ,ausbildung zum ,menschen berhaupt hchst wohlttige ,wechselwirkung der gegenseitigen ,bildung und ,erziehung statt1 und eine ,durchdringung1 bei welcher dennoch jeder1 mit dem guten ,willen des andern1 sich selbst gleich bleibt4 ,vlker von der zweiten ,art vermgen nichts zu bilden1 denn sie vermgen nichts in seinem vorhandenen ,sein anzufassen2 sie wollen nur alles ,bestehende vernichten und auer sich allenthalben eine leere ,sttte hervorbringen1 in der sie nur immer die eigne ,gestalt wiederholen knnen2 selbst ihr anfngliches scheinbares ,hineingehen in fremde ,sitte ist nur die gutmtige ,herablassung des ,erziehers zum jetzt noch schwachen1 aber gute ,hoffnung gebenden ,lehrlinge2 selbst die ,gestalten der vollendeten ,vorwelt gefallen ihnen nicht1 bis sie dieselben in ihr ,gewand gehllt haben1 und sie wrden1 wenn sie knnten1 dieselben aus den ,grbern aufwecken1 um sie nach ihrer ,weise zu erziehen4 ,ferne zwar bleibe von mir die ,vermessenheit1 irgendeine vorhandene ,nation im ganzen und ohne ,ausnahme jener ,beschrnktheit zu beschuldigen4 ,lat uns vielmehr annehmen1 da auch hier diejenigen1 die sich nicht uern1 die bessern sind4 ,soll man aber die1 die unter uns erschienen sind und sich geuert haben1 nach diesen ihren ,aeuerungen beurteilen1 so scheint zu folgen1 da sie in die geschilderte ,klasse zu setzen sind4 ,eine solche ,aeuerung scheint eines ,beleges zu bedrfen1 und ich fhre1 von den brigen ,ausflssen dieses ,geistes1 die vor den ,augen von ,europa liegen1 schweigend1 nur den einigen ,umstand an1 den folgenden3 -- ,wir haben miteinander ,krieg gefhrt2 wir unsersteils sind die ,ueberwundenen1 jene die ,sieger2 dies ist wahr und wird zugestanden4 ,damit nun knnten jene ohne ,zweifel sich begngen4 ,ob nun etwa jemand unter uns fortfhre1 dafr zu halten1 wir htten dennoch die gerechte ,sache fr uns gehabt und den ,sieg verdient1 und es sei zu beklagen1 da er nicht uns zuteil geworden3 wre denn dies so bel1 und knnten es uns denn jene1 die ja von ihrer ,seite gleichfalls denken mgen1 was sie wollen1 so sehr verargen8 ,aber nein1 jenes zu denken1 sollen wir uns nicht unterstehen4 ,wir sollen zugleich erkennen1 welch ein ,unrecht es sei1 jemals anders zu wollen1 denn sie1 und ihnen zu widerstehen2 wir sollen unsre ,niederlagen als das heilsamste ,ereignis fr uns selbst1 und sie als unsre grten ,wohltter segnen4 ,anders kann es ja nicht sein1 und man hat diese ,hoffnung zu unserm guten ,verstande6 -- ,doch was spreche ich lnger aus1 was beinahe vor zweitausend ,jahren mit vieler ,genauigkeit zum ,beispiel in den ,geschichtsbchern des ,tacitus ausgesprochen worden ist8 ,jene ,ansicht der ,rmer von dem ,verhltnisse der bekriegten ,barbaren gegen sie1 welche ,ansicht bei diesen denn doch auf einen einige ,entschuldigung verdienenden ,schein sich grndete1 da es verbrecherische ,rebellion und ,auflehnung gegen gttliche und menschliche ,gesetze sei1 ihnen ,widerstand zu leisten1 und da ihre ,waffen den ,vlkern nichts andres zu bringen vermchten1 denn ,segen1 und ihre ,ketten nichts andres1 denn ,ehre -- diese ,ansicht ist es1 die man in diesen ,tagen von uns gewonnen1 und mit sehr vieler ,gutmtigkeit uns selbst angemutet und bei uns vorausgesetzt hat4 ,ich gebe dergleichen ,aeuerungen nicht fr bermtigen ,hohn aus2 ich kann begreifen1 wie man bei groem ,eigendnkel und ,beschrnktheit im ,ernste also glauben und dem ,gegenteile ehrlich denselben ,glauben zutrauen knne1 wie ich denn zum ,beispiel dafrhalte1 da die ,rmer wirklich so glaubten2 aber ich gebe nur zu bedenken1 ob diejenigen unter uns1 denen es unmglich fllt1 jemals zu jenem ,glauben sich zu bekehren1 auf irgendeine ,ausgleichung rechnen knnen4 ,tief verchtlich machen wir uns dem ,auslande1 wenn wir vor den ,ohren desselben uns1 einer dem andern1 deutsche ,stmme1 ,stnde1 ,personen1 ber unser gemeinschaftliches ,schicksal anklagen und einander gegenseitige bittere und leidenschaftliche ,vorwrfe machen4 ,zuvrderst sind alle ,anklagen dieser ,art grtenteils unbillig1 ungerecht1 ungegrndet4 ,welche ,ursachen es sind1 die ,deutschlands letztes ,schicksal herbeigefhrt haben1 haben wir oben angegeben2 diese sind seit ,jahrhunderten bei allen deutschen ,stmmen ohne ,ausnahme auf die gleiche ,weise einheimisch gewesen2 die letzten ,ereignisse sind nicht die ,folgen irgendeines besondern ,fehltrittes eines einzelnen ,stammes oder seiner ,regierung1 sie haben sich lange genug vorbereitet1 und htten1 wenn es blo auf die in uns selbst liegenden ,grnde angekommen wre1 schon vor langem uns ebensowohl treffen knnen4 ,hierin ist die ,schuld oder ,unschuld aller wohl gleich gro1 und die ,berechnung ist nicht wohl mehr mglich4 ,bei der ,herbeieilung des endlichen ,erfolgs hat sich gefunden1 da die einzelnen deutschen ,staaten nicht einmal sich selbst1 ihre ,krfte und ihre wahre ,lage kannten3 wie knnte denn irgendeiner sich anmaen1 aus sich selbst herauszutreten und ber fremde ,schuld ein auf grndliche ,kenntnis sich sttzendes ,endurteil zu fllen8 ,mag es sein1 da ber alle ,stmme des deutschen ,vaterlandes hinweg einen gewissen ,stand ein gegrndeterer ,vorwurf trifft1 nicht1 weil er eben auch nicht mehr eingesehen oder vermocht1 als die andern alle1 was eine gemeinschaftliche ,schuld ist1 sondern weil er sich das ,ansehen gegeben1 als ob er mehr einshe und vermchte1 und alle brigen von der ,verwaltung der ,staaten verdrngt4 ,wre nun auch ein solcher ,vorwurf gegrndet3 wer soll ihn aussprechen1 und wozu ist es ntig1 da er gerade jetzt lauter und bitterer denn je ausgesprochen und verhandelt werde8 ,wir sehen1 da ,schriftsteller es tun4 ,haben diese nun ehemals1 als bei jenem ,stande noch alle ,macht und alles ,ansehen mit der stillschweigenden ,einwilligung der entschiedenen ,mehrheit des brigen ,menschengeschlechts sich befand1 ebenso also geredet1 wie sie jetzt reden3 wer kann es ihnen verdenken1 da sie an ihre durch die ,erfahrung sehr besttigte ehemalige ,rede erinnern8 ,wir hren auch1 da sie einzelne genannte ,personen1 die ehemals an der ,spitze der ,geschfte standen1 vor das ,volksgericht fhren1 ihre ,untauglichkeit1 ihre ,trgheit1 ihren bsen ,willen darlegen und klar dartun1 da aus solchen ,ursachen notwendig solche ,wirkungen hervorgehen muten4 ,haben sie schon ehemals1 als bei den ,angeklagten noch die ,gewalt war1 und die aus ihrer ,verwaltung notwendig erfolgen mssenden ,uebel noch abzuwenden waren1 ebendasselbe eingesehen1 was sie jetzt einsehen1 und es ebenso laut ausgesprochen2 haben sie schon damals ihre ,schuldigen mit derselben ,kraft angeklagt1 und kein ,mittel unversucht gelassen1 das ,vaterland aus ihren ,hnden zu erretten1 und sind sie blo nicht gehrt worden3 so tun sie sehr recht1 an ihre damals verschmhte ,warnung zu erinnern4 ,haben sie aber etwa ihre dermalige ,weisheit nur aus dem ,erfolge gezogen1 aus welchem seitdem alles ,volk mit ihnen ebendieselbe gezogen hat3 warum sagen jetzt eben sie1 was alle andern nun ebensowohl wissen8 ,oder haben sie vielleicht gar damals aus ,gewinnsucht geschmeichelt1 oder aus ,furcht geschwiegen vor dem ,stande und den ,personen1 ber die jetzt1 nachdem sie die ,gewalt verloren haben1 ungemigt ihre ,strafrede hereinbricht3 o so vergessen sie knftig nicht unter den ,quellen unsrer ,uebel1 neben dem ,adel und den untauglichen ,ministern und ,feldherren1 auch noch die politischen ,schriftsteller anzufhren1 die erst nach gegebnem ,erfolge wissen1 was da htte geschehen sollen1 so wie der ,pbel auch1 und die den ,gewalthabern schmeicheln1 die ,gefallenen aber schadenfroh verhhnen6 ,oder rgen sie etwa die ,irrtmer der ,vergangenheit1 die freilich durch alle ihre ,rge nicht vernichtet werden kann1 nur darum1 damit man sie in der ,zukunft nicht wieder begehe2 und ist es blo ihr ,eifer1 eine grndliche ,verbesserung der menschlichen ,verhltnisse zu bewirken1 der sie ber die ,rcksichten der ,klugheit und des ,anstandes so khn hinwegsetzt8 ,gern mchten wir ihnen diesen guten ,willen zutrauen1 wenn nur die ,grndlichkeit der ,einsicht und des ,verstandes sie berechtigte1 in diesem ,fache guten ,willen zu haben4 ,nicht sowohl die einzelnen ,personen1 die von ohngefhr auf den hchsten ,pltzen sich befunden haben1 sondern die ,verbindung und ,verwicklung des ,ganzen3 der ganze ,geist der ,zeit1 die ,irrtmer1 die ,unwissenheit1 ,seichtigkeit1 ,verzagtheit1 und der von diesen unabtrennliche unsichere ,schritt1 die gesamten ,sitten der ,zeit sind es1 die unsre ,uebel herbeigefhrt haben2 und so sind es denn weit weniger die ,personen1 welche gehandelt haben1 denn die ,pltze1 und jedermann1 und die heftigen ,tadler selbst knnen mit hoher ,wahrscheinlichkeit annehmen1 da sie1 an demselben ,platze sich befindend1 durch die ,umgebungen ohngefhr zu demselben ,ziele wrden hingedrngt worden sein4 ,trume man weniger von berlegter ,bosheit und ,verrat6 ,unverstand und ,trgheit reichen fast allenthalben aus1 um die ,begebenheiten zu erklren2 und dies ist eine ,schuld1 von der keiner ohne tiefe ,selbstprfung sich ganz lossprechen sollte2 da zumal1 wo in der ganzen ,masse sich ein sehr hohes ,ma von ,kraft der ,trgheit befindet1 dem einzelnen1 der da durchdringen sollte1 ein sehr hoher ,grad von ,kraft der ,ttigkeit beiwohnen mte4 ,werden daher auch die ,fehler der einzelnen noch so scharf ausgezeichnet1 so ist dadurch der ,grund des ,uebels noch keineswegs entdeckt1 noch wird er dadurch1 da diese ,fehler in der ,zukunft vermieden werden1 gehoben4 ,bleiben die ,menschen fehlerhaft1 so knnen sie nicht anders1 denn ,fehler machen2 und wenn sie auch die ihrer ,vorgnger fliehen1 so werden in dem unendlichen ,raume der ,fehlerhaftigkeit gar leicht sich neue finden4 ,nur eine gnzliche ,umschaffung1 nur das ,beginnen eines ganz neuen ,geistes kann uns helfen4 ,werden sie auf desselben ,entwicklung mit hinarbeiten1 dann wollen wir ihnen neben dem ,ruhme des guten ,willens auch noch den des rechten und heilbringenden ,verstandes gern zugestehen4 ,diese gegenseitigen ,vorwrfe sind1 sowie sie ungerecht sind und unntz1 zugleich uerst unklug1 und mssen uns tief herabsetzen in den ,augen des ,auslandes1 dem wir zum ,ueberflusse die ,kunde derselben auf alle ,weise erleichtern und aufdringen4 ,wenn wir nicht mde werden1 ihnen vorzuerzhlen1 wie verworren und abgeschmackt alle ,dinge bei uns gewesen seien1 und in welchem hohen ,grade wir elend regiert worden3 mssen sie nicht glauben1 da1 wie auch irgend sie sich gegen uns betragen mchten1 sie doch noch immer viel zu gut fr uns seien1 und niemals uns zu schlecht werden knnten8 ,mssen sie nicht glauben1 da wir bei unsrer groen ,ungeschicktheit und ,unbeholfenheit1 mit dem demtigsten ,danke jedwedes ,ding aufzunehmen haben1 das sie aus dem reichen ,schatze ihrer ,regierungs-1 ,verwaltungs- und ,gesetzgebungskunst uns schon dargereicht haben1 oder noch fr die ,zukunft uns zudenken8 ,bedarf es von unsrer ,seite dieser ,untersttzung ihrer ohnedies nicht unvorteilhaften ,meinung von sich selbst1 und der geringfgigen von uns8 ,werden nicht dadurch gewisse ,aeuerungen1 die man auerdem fr bittern ,hohn halten mte1 als da sie erst deutschen ,lndern1 die vorher kein ,vaterland gehabt htten1 eins brchten1 oder1 da sie eine sklavische ,abhngigkeit der ,personen als solcher von andern ,personen1 die bei uns gesetzlich gewesen wre1 abschafften1 zur ,wiederholung unsrer eignen ,aussprche und zum ,nachhalle unsrer eignen ,schmeichelworte8 ,es ist eine ,schmach1 die wir ,deutsche mit keinem der andern europischen ,vlker1 die in den brigen ,schicksalen uns gleich geworden sind1 teilen1 da wir1 sobald nur fremde ,waffen unter uns geboten1 gleich als ob wir schon lange auf diesen ,augenblick gewartet htten1 und uns schnell1 ehe die ,zeit vorber ginge1 eine ,gte tun wollten1 in ,schmhungen uns ergossen ber unsre ,regierungen1 unsre ,gewalthaber1 denen wir vorher auf eine geschmacklose ,weise geschmeichelt hatten1 und ber alles ,vaterlndische4 ,wie wenden wir andern1 die wir unschuldig sind1 die ,schmach ab von unserm ,haupt und lassen die ,schuldigen allein stehen8 ,es gibt ein ,mittel4 ,es werden von dem ,augenblicke an keine ,schmhschriften mehr gedruckt werden1 sobald man sicher ist1 da keine mehr gekauft werden1 und sobald die ,verfasser und ,verleger derselben nicht mehr auf ,leser rechnen knnen1 die durch ,miggang1 leere ,neugier und ,schwatzsucht1 oder durch die ,schadenfreude1 gedemtigt zu sehen1 was ihnen einst das schmerzhafte ,gefhl der ,achtung einflte1 angelockt werden4 ,gebe jeder1 der die ,schmach fhlt1 eine ihm zum ,lesen dargebotene ,schmhschrift mit der gebhrenden ,verachtung zurck2 tue er es1 obwohl er glaubt1 er sei der einzige1 der also handelt1 bis es ,sitte unter uns wird1 da jeder ,ehrenmann also tut2 und wir werden1 ohne gewaltsame ,bcherverbote1 gar bald dieses schmachvollen ,teils unsrer ,literatur erledigt werden4 ,am allertiefsten endlich erniedrigt es uns vor dem ,auslande1 wenn wir uns darauf legen1 demselben zu schmeicheln4 ,ein ,teil von uns hat schon frher sich sattsam verchtlich1 lcherlich und ekelhaft gemacht1 indem sie den vaterlndischen ,gewalthabern bei jeder ,gelegenheit groben ,weihrauch darbrachten1 und weder ,vernunft1 noch ,anstand1 gute ,sitte und ,geschmack verschonten1 wo sie glaubten1 eine ,schmeichelrede anbringen zu knnen4 ,diese ,sitte ist binnen der ,zeit abgekommen1 und diese ,lobeserhebungen haben sich zum ,teil in ,scheltworte verwandelt4 ,wir gaben indessen unsern ,weihrauchwolken1 gleichsam damit wir nicht aus der ,uebung kmen1 eine andre ,richtung nach der ,seite hin1 wo jetzt die ,gewalt ist4 ,schon das erste1 sowohl die ,schmeichelei selbst1 als da sie nicht verbeten wurde1 mute jeden ernsthaft denkenden ,deutschen schmerzen2 doch blieb die ,sache unter uns4 ,wollen wir jetzt auch das ,ausland zum ,zeugen machen dieser unsrer niedrigen ,sucht1 sowie zugleich der groen ,ungeschicklichkeit1 mit welcher wir uns derselben entledigen1 und so der ,verachtung unsrer ,niedrigkeit auch noch den lcherlichen ,anblick unsrer ,ungelenkigkeit hinzufgen8 ,es fehlt uns nmlich in dieser ,verrichtung an aller dem ,auslnder eignen ,feinheit2 um doch ja nicht berhrt zu werden1 werden wir plump und bertreibend1 und heben mit ,vergtterungen und ,versetzungen unter die ,gestirne gleich an4 ,dazu kommt1 da es bei uns das ,ansehen hat1 als ob es vorzglich der ,schrecken und die ,furcht sei1 die unsre ,lobeserhebungen uns auspressen2 aber es ist kein ,gegenstand lcherlicher1 denn ein ,furchtsamer1 der die ,schnheit und ,anmut desjenigen lobpreist1 was er in der ,tat fr ein ,ungeheuer hlt1 das er durch diese ,schmeichelei nur bestechen will1 ihn nicht zu verschlingen4 ,oder sind vielleicht diese ,lobpreisungen nicht ,schmeichelei1 sondern der wahrhafte ,ausdruck der ,verehrung und ,bewunderung1 die sie dem groen ,genie1 das nach ihnen die ,angelegenheiten der ,menschen leitet1 zu zollen gentigt sind8 ,wie wenig kennen sie auch hier das ,geprge der wahren ,gre6 ,darin ist dieselbe in allen ,zeitaltern und unter allen ,vlkern sich gleich gewesen1 da sie nicht eitel war1 sowie umgekehrt von jeher sicherlich klein war und niedrig1 was ,eitelkeit zeigte4 ,der wahrhaften1 auf sich selber ruhenden ,gre gefallen nicht ,bildsulen von der ,mitwelt errichtet1 oder der ,beiname des ,groen1 und der schreiende ,beifall und die ,lobpreisungen der ,menge2 vielmehr weiset sie diese ,dinge mit gebhrender ,verachtung von sich weg und erwartet ihr ,urteil ber sich zunchst von dem eignen ,richter in ihrem ,innern1 und das laute von der richtenden ,nachwelt4 ,auch hat mit derselben immer der ,zug sich beisammen gefunden1 da sie das dunkle und rtselhafte ,verhngnis ehrt und scheut1 des stets rollenden ,rades des ,geschicks eingedenk bleibt1 und sich nicht gro oder selig preisen lt vor ihrem ,ende4 ,also sind jene ,lobredner im ,widerspruche mit sich selbst1 und machen durch die ,tat ihrer ,worte den ,inhalt derselben zur ,lge4 ,hielten sie den ,gegenstand ihrer vorgegebenen ,verehrung wirklich fr gro1 so wrden sie sich bescheiden1 da er ber ihren ,beifall und ihr ,lob erhaben sei1 und ihn durch ehrfurchtsvolles ,stillschweigen ehren4 ,indem sie sich ein ,geschft daraus machen1 ihn zu loben1 so zeigen sie dadurch1 da sie ihn in der ,tat fr klein und niedrig halten1 und fr so eitel1 da ihre ,lobpreisungen ihm gefallen knnten1 und da sie dadurch irgendein ,uebel von sich zu wenden1 oder irgendein ,gut sich zu verschaffen vermchten4 ,jener begeisterte ,ausruf3 welch ein erhabenes ,genie1 welch eine tiefe ,weisheit1 welch ein umfassender ,plan6 -- was sagt er denn nun zuletzt aus1 wenn man ihn recht ins ,auge fat8 ,er sagt aus1 da das ,genie so gro sei1 da auch wir es vollkommen begreifen1 die ,weisheit so tief1 da auch wir sie durchschauen1 der ,plan so umfassend1 da auch wir ihn vollstndig nachzubilden vermgen4 ,er sagt demnach aus1 da der ,gelobte ungefhr von demselben ,mae der ,gre sei1 wie der ,lobende1 jedoch nicht ganz1 indem ja der letzte den ersten vollkommen versteht und bersieht1 und sonach ber demselben steht1 und falls er sich nur recht anstrengte1 wohl noch etwas ,greres leisten knnte4 ,man mu eine sehr gute ,meinung von sich selbst haben1 wenn man glaubt1 da man also auf eine gefllige ,weise seinen ,hof machen knne2 und der ,gelobte mu eine sehr geringe von sich haben1 wenn er solche ,huldigungen mit ,wohlgefallen aufnimmt4 ,nein1 biedere1 ernste1 gesetzte1 deutsche ,mnner und ,landsleute1 fern bleibe ein solcher ,unverstand von unserm ,geiste1 und eine solche ,besudelung von unsrer1 zum ,ausdrucke des ,wahren gebildeten ,sprache6 ,ueberlassen wir es dem ,auslande1 bei jeder neuen ,erscheinung mit ,erstaunen aufzujauchzen2 in jedem ,jahrzehnt sich einen neuen ,mastab der ,gre zu erzeugen und neue ,gtter zu erschaffen2 und ,gotteslsterungen zu reden1 um ,menschen zu preisen4 ,unser ,mastab der ,gre bleibe der alte3 da gro sei nur dasjenige1 was der ,ideen1 die immer nur ,heil ber die ,vlker bringen1 fhig sei und von ihnen begeistert2 ber die lebenden ,menschen aber lat uns das ,urteil der richtenden ,nachwelt berlassen6 ,vierzehnte ,rede4 ,beschlu des ,ganzen4 ,die ,reden1 welche ich hierdurch beschliee1 haben freilich ihre laute ,stimme zunchst an ,sie gerichtet1 aber sie haben im ,auge gehabt die ganze deutsche ,nation1 und sie haben in ihrer ,absicht alles1 was1 so weit die deutsche ,zunge reicht1 fhig wre1 dieselben zu verstehen1 um sich herum versammelt in den ,raum1 in dem ,sie sichtbarlich atmen4 ,wre es mir gelungen1 in irgendeine ,brust1 die hier unter meinem ,auge geschlagen hat1 einen ,funken zu werfen1 der da fortglimme und das ,leben ergreife1 so ist es nicht meine ,absicht1 da diese allein und einsam bleiben1 sondern ich mchte1 ber den ganzen gemeinsamen ,boden hinweg1 hnliche ,gesinnungen und ,entschlsse zu ihnen sammeln und an die ihrigen anknpfen1 so da ber den vaterlndischen ,boden hinweg1 bis an dessen ferneste ,grenzen1 aus diesem ,mittelpunkte heraus eine einzige fortflieende und zusammenhngende ,flamme vaterlndischer ,denkart sich verbreite und entznde4 ,nicht zum ,zeitvertreibe miger ,ohren und ,augen haben sie sich diesem ,zeitalter bestimmt1 sondern ich will endlich einmal wissen1 und jeder ,gleichgesinnte soll es mit mir wissen1 ob auch auer uns etwas ist1 das unsrer ,denkart verwandt ist4 ,jeder ,deutsche1 der noch glaubt1 ,glied einer ,nation zu sein1 der gro und edel von ihr denkt1 auf sie hofft1 fr sie wagt1 duldet und trgt1 soll endlich herausgerissen werden aus der ,unsicherheit seines ,glaubens2 er soll klar sehen1 ob er recht habe oder nur ein ,tor und ,schwrmer sei1 er soll von nun an1 entweder mit sicherem und freudigem ,bewutsein seinen ,weg fortsetzen1 oder mit rstiger ,entschlossenheit ,verzicht tun auf ein ,vaterland hienieden1 und sich allein mit dem himmlischen trsten4 ,ihnen1 nicht als diesen und diesen ,personen in unserm tglichen und beschrnkten ,leben1 sondern als ,stellvertretern der ,nation1 und hindurch durch ,ihre ,gehrswerkzeuge der ganzen ,nation1 rufen diese ,reden also zu3 ,es sind ,jahrhunderte herabgesunken1 seitdem ihr nicht also zusammenberufen worden seid wie heute2 in solcher ,anzahl2 in einer so groen1 so dringenden1 so gemeinschaftlichen ,angelegenheit2 so durchaus als ,nation und ,deutsche4 ,auch wird es euch niemals wiederum also geboten werden4 ,merket ihr jetzt nicht auf und gehet in euch1 lasset ihr auch diese ,reden wieder als einen leeren ,kitzel der ,ohren1 oder als ein wunderliches ,ungetm an euch vorbergehen1 so wird kein ,mensch mehr auf euch rechnen4 ,endlich einmal hret1 endlich einmal besinnet euch4 ,geht nur dieses ,mal nicht von der ,stelle1 ohne einen festen ,entschlu gefat zu haben2 und jedweder1 der diese ,stimme vernimmt1 fasse diesen ,entschlu bei sich selbst und fr sich selbst1 gleich als ob er allein da sei1 und alles allein tun msse4 ,wenn recht viele einzelne so denken1 so wird bald ein groes ,ganzes dastehen1 das in eine einige1 engverbundene ,kraft zusammenfliee4 ,wenn dagegen jedweder1 sich selbst ausschlieend1 auf die brigen hofft1 und den andern die ,sache berlt1 so gibt es gar keine andern1 und alle zusammen bleiben1 so wie sie vorher waren4 -- ,fasset ihn auf der ,stelle1 diesen ,entschlu4 ,saget nicht1 la uns noch ein wenig ruhen1 noch ein wenig schlafen und trumen1 bis etwa die ,besserung von selber komme4 ,sie wird niemals von selbst kommen4 ,wer1 nachdem er einmal das ,gestern versumt hat1 das noch bequemer gewesen wre zur ,besinnung1 selbst heute noch nicht wollen kann1 der wird es morgen noch weniger knnen4 ,jeder ,verzug macht uns nur noch trger1 und wiegt uns nur noch tiefer ein in die freundliche ,gewhnung an unsern elenden ,zustand4 ,auch knnen die uern ,antriebe zur ,besinnung niemals strker und dringender werden4 ,wen diese ,gegenwart nicht aufregt1 der hat sicher alles ,gefhl verloren4 -- ,ihr seid zusammenberufen1 einen letzten und festen ,entschlu und ,beschlu zu fassen2 keineswegs etwa zu einem ,befehle1 einem ,auftrage1 einer ,anmutung an andre1 sondern zu einer ,anmutung an euch selber4 ,eine ,entschlieung sollt ihr fassen1 die jedweder nur durch sich selbst und in seiner eignen ,person ausfhren kann4 ,es reicht hierbei nicht hin jenes mige ,vorsatznehmen1 jenes ,wollen1 irgend einmal zu wollen1 jenes trge ,sichbescheiden1 da man sich darein ergeben wolle1 wenn man etwa einmal von selber besser wrde2 sondern es wird von euch gefordert ein solcher ,entschlu1 der zugleich unmittelbar ,leben sei und inwendige ,tat1 und der da ohne ,wanken oder ,erkltung fortdaure und fortwalte1 bis er am ,ziele sei4 ,oder ist vielleicht in euch die ,wurzel1 aus der ein solcher in das ,leben eingreifender ,entschlu allein hervorwachsen kann1 vllig ausgerottet und verschwunden8 ,ist wirklich und in der ,tat euer ganzes ,wesen verdnnet1 und zerflossen zu einem hohlen ,schatten1 ohne ,saft und ,blut und eigne ,bewegkraft2 und zu einem ,traume1 in welchem zwar bunte ,gesichter sich erzeugen und geschftig einander durchkreuzen1 der ,leib aber todhnlich und erstarrt daliegen bleibt8 ,es ist dem ,zeitalter seit langem unter die ,augen gesagt1 und in jeder ,einkleidung ihm wiederholt worden1 da man ungefhr also von ihm denke4 ,seine ,wortfhrer haben geglaubt1 da man dadurch nur schmhen wolle1 und haben sich fr aufgefordert gehalten1 auch von ihrer ,seite wiederum zurck zu schmhen1 wodurch die ,sache wieder in ihre natrliche ,ordnung komme4 ,im brigen hat nicht die mindeste ,aenderung oder ,besserung sich spren lassen4 ,habt ihr es vernommen1 ist es fhig gewesen1 euch zu entrsten2 nun1 so strafet doch diejenigen1 die so von euch denken und reden1 geradezu durch eure ,tat der ,lge3 zeiget euch anders vor aller ,welt ,augen1 und jene sind vor aller ,welt ,augen der ,unwahrheit berwiesen4 ,vielleicht1 da sie gerade in der ,absicht1 von euch also widerlegt zu werden1 und weil sie an jedem andern ,mittel1 euch aufzuregen1 verzweifelten1 also hart von euch geredet haben4 ,wieviel besser htten sie es sodann mit euch gemeint1 als diejenigen1 die euch schmeicheln1 damit ihr erhalten werdet in der trgen ,ruhe und in der nichts achtenden ,gedankenlosigkeit6 ,so schwach und so kraftlos ihr auch immer sein mget1 man hat in dieser ,zeit euch die klare und ruhige ,besinnung so leicht gemacht1 als sie vorher niemals war4 ,das1 was eigentlich in die ,verworrenheit ber unsre ,lage1 in unsre ,gedankenlosigkeit1 in unser blindes ,gehenlassen uns strzte1 war die se ,selbstzufriedenheit mit uns und unsrer ,weise dazusein4 ,es war bisher gegangen1 und ging ebenso fort2 wer uns zum ,nachdenken aufforderte1 dem zeigten wir1 statt einer andern ,widerlegung1 triumphierend unser ,dasein und ,fortbestehen1 das sich ohne alles unser ,nachdenken ergab4 ,es ging aber nur darum1 weil wir nicht auf die ,probe gestellt wurden4 ,wir sind seitdem durch sie hindurchgegangen4 ,seit dieser ,zeit sollten doch wohl die ,tuschungen1 die ,blendwerke1 der falsche ,trost1 durch die wir alle uns gegenseitig verwirrten1 zusammengestrzt sein6 -- ,die angeborenen ,vorurteile1 welche1 ohne von hier oder da auszugehen1 wie ein natrlicher ,nebel ber alle sich verbreiteten1 und alle in dieselbe ,dmmerung einhllten1 sollten doch wohl nun verschwunden sein8 ,jene ,dmmerung hlt nicht mehr unsre ,augen2 sie kann uns aber auch nicht ferner zur ,entschuldigung dienen4 ,jetzt stehen wir da1 rein1 leer1 ausgezogen von allen fremden ,hllen und ,umhngen1 blo als das1 was wir selbst sind4 ,jetzt mu es sich zeigen1 was dieses ,selbst ist1 oder nicht ist4 ,es drfte jemand unter euch hervortreten und mich fragen3 was gibt gerade dir1 dem einzigen unter allen deutschen ,mnnern und ,schriftstellern1 den besondern ,auftrag1 ,beruf und das ,vorrecht1 uns zu versammeln und auf uns einzudringen8 htte nicht jeder unter den ,tausenden der ,schriftsteller ,deutschlands eben dasselbe ,recht dazu1 wie du2 von denen keiner es tut1 sondern du allein dich hervordrngst8 ,ich antworte1 da allerdings jeder dasselbe ,recht gehabt htte wie ich1 und da ich gerade darum es tue1 weil keiner unter ihnen es vor mir getan hat2 und da ich schweigen wrde1 wenn ein andrer es frher getan htte4 ,dies war der erste ,schritt zu dem ,ziele einer durchgreifenden ,verbesserung2 irgendeiner mute ihn tun4 ,ich war der1 der es zuerst lebendig einsah2 darum wurde ich der1 der es zuerst tat4 ,es wird nach diesem irgendein andrer ,schritt der zweite sein2 diesen zu tun haben jetzt alle dasselbe ,recht2 wirklich tun aber wird ihn abermals nur ein einzelner4 ,einer mu immer der erste sein1 und wer es sein kann1 der sei es eben6 ,ohne ,sorge ber diesen ,umstand verweilet ein wenig mit eurem ,blicke bei der ,betrachtung1 auf die wir schon frher euch gefhrt haben1 in welchem beneidenswrdigen ,zustande ,deutschland sein wrde1 und in welchem die ,welt1 wenn das erstere das ,glck seiner ,lage zu benutzen1 und seinen ,vorteil zu erkennen gewut htte4 ,heftet darauf euer ,auge auf das1 was beide nunmehr sind1 und lasset euch durchdringen von dem ,schmerz und dem ,unwillen1 der jeden ,edlen hierbei erfassen mu4 ,kehret dann zurck zu euch selbst1 und sehet1 da ihr es seid1 die die ,zeit von den ,irrtmern der ,vorwelt lossprechen1 von deren ,augen sie den ,nebel hinwegnehmen will1 wenn ihr es zulat2 da es euch verliehen ist1 wie keinem ,geschlechte vor euch1 das ,geschehene ungeschehen zu machen1 und den nicht ehrenvollen ,zwischenraum auszutilgen aus dem ,geschichtsbuche der ,deutschen4 ,lasset vor euch vorbergehen die verschiedenen ,zustnde1 zwischen denen ihr eine ,wahl zu treffen habt4 ,gehet ihr ferner so hin in eurer ,dumpfheit und ,achtlosigkeit1 so erwarten euch zunchst alle ,uebel der ,knechtschaft3 ,entbehrungen1 ,demtigungen1 der ,hohn und ,uebermut des ,ueberwinders2 ihr werdet herumgestoen werden in allen ,winkeln1 weil ihr allenthalben nicht recht und im ,wege seid1 so lange1 bis ihr durch ,aufopferung eurer ,nationalitt und ,sprache euch irgendein untergeordnetes ,pltzchen erkauft1 und bis auf diese ,weise allmhlich euer ,volk auslscht4 ,wenn ihr euch dagegen ermannt zum ,aufmerken1 so findet ihr zuvrderst eine ertrgliche und ehrenvolle ,fortdauer1 und sehet noch unter euch und um euch herum ein ,geschlecht aufblhen1 das euch und den ,deutschen das rhmlichste ,andenken verspricht4 ,ihr sehet im ,geiste durch dieses ,geschlecht den deutschen ,namen zum glorreichsten unter allen ,vlkern erheben1 ihr sehet diese ,nation als ,wiedergebrerin und ,wiederherstellerin der ,welt4 ,es hngt von euch ab1 ob ihr das ,ende sein wollt und die letzten eines nicht achtungswrdigen und bei der ,nachwelt gewi sogar ber die ,gebhr verachteten ,geschlechts1 bei dessen ,geschichte die ,nachkommen1 falls es nmlich in der ,barbarei1 die da beginnen wird1 zu einer ,geschichte kommen kann1 sich freuen werden1 wenn es mit ihnen zu ,ende ist1 und das ,schicksal preisen werden1 da es gerecht sei2 oder ob ihr der ,anfang sein wollt und der ,entwicklungspunkt einer neuen1 ber alle eure ,vorstellungen herrlichen ,zeit1 und diejenigen1 von denen an die ,nachkommenschaft die ,jahre ihres ,heils zhle4 ,bedenket1 da ihr die letzten seid1 in deren ,gewalt diese groe ,vernderung steht4 ,ihr habt doch noch die ,deutschen als eins nennen hren1 ihr habt ein sichtbares ,zeichen ihrer ,einheit1 ein ,reich und einen ,reichsverband gesehen1 oder davon vernommen2 unter euch haben noch von ,zeit zu ,zeit ,stimmen sich hren lassen1 die von dieser hhern ,vaterlandsliebe begeistert waren4 ,was nach euch kommt1 wird sich an andre ,vorstellungen gewhnen1 es wird fremde ,formen und einen andern ,geschfts- und ,lebensgang annehmen2 und wie lange wird es noch dauern1 da keiner mehr lebe1 der ,deutsche gesehen1 oder von ihnen gehrt habe8 ,was von euch gefordert wird1 ist nicht viel4 ,ihr sollt es nur ber euch erhalten1 euch auf kurze ,zeit zusammenzunehmen und zu denken ber das1 was euch unmittelbar und offenbar vor den ,augen liegt4 ,darber nur sollt ihr euch eine feste ,meinung bilden1 derselben treu bleiben und sie in eurer nchsten ,umgebung auch uern und aussprechen4 ,es ist die ,voraussetzung1 es ist unsre sichere ,ueberzeugung1 da der ,erfolg dieses ,denkens bei euch allen auf die gleiche ,weise ausfallen werde1 und da1 wenn ihr nur wirklich denket1 und nicht hingehet in der bisherigen ,achtlosigkeit1 ihr bereinstimmend denken werdet2 da wenn ihr nur berhaupt ,geist euch anschaffet1 und nicht in dem bloen ,pflanzenleben verharren bleibt1 die ,einmtigkeit und ,eintracht des ,geistes von selbst kommen werde4 ,ist es aber einmal dazu gekommen1 so wird alles brige1 was uns ntig ist1 sich von selbst ergeben4 ,dieses ,denken aber wird denn auch in der ,tat gefordert von jedem unter euch1 der da noch denken kann ber etwas offen vor seinen ,augen ,liegendes1 in seiner eignen ,person4 ,ihr habt ,zeit dazu2 der ,augenblick will euch nicht bertuben und berraschen2 die ,akten der mit euch gepflogenen ,unterhandlungen bleiben unter euren ,augen liegen4 ,legt sie nicht aus den ,hnden1 bis ihr einig geworden seid mit euch selbst4 ,lasset1 o lasset euch ja nicht lssig machen durch das ,verlassen auf andre1 oder auf irgend etwas1 das auerhalb eurer selbst liegt2 noch durch die unverstndige ,weisheit der ,zeit1 da die ,zeitalter sich selbst machen1 ohne alles menschliche ,zutun1 vermittelst irgendeiner unbekannten ,kraft4 ,diese ,reden sind nicht mde geworden1 euch einzuschrfen1 da euch durchaus nichts helfen kann1 denn ihr euch selber1 und sie finden ntig1 es bis auf den letzten ,augenblick zu wiederholen4 ,wohl mgen ,regen und ,tau und unfruchtbare oder fruchtbare ,jahre gemacht werden durch eine uns unbekannte und nicht unter unsrer ,gewalt stehende ,macht2 aber die ganz eigentmliche ,zeit der ,menschen1 die menschlichen ,verhltnisse1 machen nur die ,menschen sich selber und schlechthin keine auer ihnen befindliche ,macht4 ,nur wenn sie alle insgesamt gleich blind und unwissend sind1 fallen sie dieser verborgenen ,macht anheim3 aber es steht bei ihnen1 nicht blind und unwissend zu sein4 ,zwar in welchem hhern oder niedern ,grade es uns bel gehen wird1 dies mag abhngen teils von jener unbekannten ,macht1 ganz besonders aber von dem ,verstande und dem guten ,willen derer1 denen wir unterworfen sind4 ,ob aber jemals es uns wieder wohlgehen soll1 dies hngt ganz allein von uns ab1 und es wird sicherlich nie wieder irgendein ,wohlsein an uns kommen1 wenn wir nicht selbst es uns verschaffen3 und insbesondere1 wenn nicht jeder einzelne unter uns in seiner ,weise tut und wirket1 als ob er allein sei1 und als ob lediglich auf ihm das ,heil der knftigen ,geschlechter beruhe4 ,dies ist's1 was ihr zu tun habt2 dies ohne ,sumen zu tun1 beschwren euch diese ,reden4 ,sie beschwren euch1 ,jnglinge4 ,ich1 der ich schon seit geraumer ,zeit aufgehrt habe zu euch zu gehren1 halte dafr1 und habe es auch in diesen ,reden ausgesprochen1 da ihr noch fhiger seid eines jeglichen ber das ,gemeine hinausliegenden ,gedankens und erregbarer fr jedes ,gute und ,tchtige1 weil euer ,alter noch nher liegt den ,jahren der kindlichen ,unschuld und der ,natur4 ,ganz anders sieht diesen ,grundzug an euch an die ,mehrheit der lteren ,welt4 ,diese klaget euch an der ,anmaung1 des vorschnellen1 vermessenen und eure ,krfte berfliegenden ,urteils1 der ,rechthaberei1 der ,neuerungssucht4 ,jedoch lchelt sie nur gutmtig dieser eurer ,fehler4 ,alles dieses1 meint sie1 sei begrndet lediglich durch euren ,mangel an ,kenntnis der ,welt1 d4 h4 des allgemeinen menschlichen ,verderbens1 denn fr etwas anders an der ,welt haben sie nicht ,augen4 ,jetzt nur1 weil ihr gleichgesinnte ,gehilfen zu finden hofftet und den grimmigen und hartnckigen ,widerstand1 den man euren ,entwrfen des ,bessern entgegensetzen werde1 nicht kenntet1 httet ihr ,mut4 ,wenn nur das jugendliche ,feuer eurer ,einbildungskraft einmal verflogen sein werde1 wenn ihr nur die allgemeine ,selbstsucht1 ,trgheit und ,arbeitsscheu wahrnehmen wrdet1 wenn ihr nur die ,sigkeit des ,fortgehens in dem gewohnten ,gleise selbst einmal recht wrdet geschmeckt haben3 so werde euch die ,lust1 besser und klger sein zu wollen1 denn die andern alle1 schon vergehen4 ,sie greifen diese gute ,hoffnung von euch nicht etwa aus der ,luft2 sie haben dieselbe an ihrer eignen ,person besttigt gefunden4 ,sie mssen bekennen1 da sie in den ,tagen ihrer unverstndigen ,jugend ebenso von ,weltverbesserung getrumt haben1 wie ihr jetzt2 dennoch seien sie bei zunehmender ,reife so zahm und ruhig geworden1 wie ihr sie jetzt sehet4 ,ich glaube ihnen2 ich habe selbst schon in meiner nicht sehr langwierigen ,erfahrung erlebt1 da ,jnglinge1 die erst andre ,hoffnung erregten1 dennoch spterhin jenen wohlmeinenden ,erwartungen dieses reifen ,alters vollkommen entsprachen4 ,tut dies nicht lnger1 ,jnglinge1 denn wie knnte sonst jemals ein besseres ,geschlecht beginnen8 ,der ,schmelz der ,jugend zwar wird von euch abfallen1 und die ,flamme der ,einbildungskraft wird aufhren1 sich aus sich selber zu ernhren2 aber fasset diese ,flamme und verdichtet sie durch klares ,denken1 macht euch zu eigen die ,kunst dieses ,denkens1 und ihr werdet die schnste ,ausstattung des ,menschen1 den ,charakter1 noch zur ,zugabe bekommen4 ,an jenem klaren ,denken erhaltet ihr die ,quelle der ewigen ,jugendblte2 wie auch euer ,krper altere oder eure ,knie wanken1 euer ,geist wird in stets erneuerter ,frischheit sich wiedergebren und euer ,charakter feststehen und ohne ,wandel4 ,ergreift sogleich die sich hier euch darbietende ,gelegenheit2 denkt klar ber den euch zur ,beratung vorgelegten ,gegenstand2 die ,klarheit1 die in einem ,punkte fr euch angebrochen ist1 wird sich allmhlich auch ber allen brigen verbreiten4 ,diese ,reden beschwren euch ,alte4 ,so wie ihr eben gehrt habt1 denkt man von euch1 und sagt es euch unter die ,augen2 und der ,redner setzt in seiner eignen ,person freimtig hinzu1 da1 die freilich auch nicht selten vorkommenden und um so verehrungswrdigern ,ausnahmen abgerechnet1 in ,absicht der groen ,mehrheit unter euch man vollkommen recht hat4 ,gehe man durch die ,geschichte der letzten zwei oder drei ,jahrzehnte2 alles auer ihr selbst stimmt berein1 sogar ihr selbst1 jeder in dem ,fache1 das ihn nicht unmittelbar trifft1 stimmt mit berein1 da1 immer die ,ausnahmen abgerechnet und nur auf die ,mehrheit gesehen1 in allen ,zweigen1 in der ,wissenschaft sowie in den ,geschften des ,lebens1 die grere ,untauglichkeit und ,selbstsucht sich bei dem hheren ,alter gefunden habe4 ,die ganze ,mitwelt hat es mit angesehen1 da jeder1 der das ,bessere und ,vollkommenere wollte1 auer dem ,kampfe mit seiner eignen ,unklarheit und den brigen ,umgebungen noch den schwersten ,kampf mit euch zu fhren hatte2 da ihr des festen ,vorsatzes waret1 es msse nichts aufkommen1 was ihr nicht ebenso gemacht und gewut httet2 da ihr jede ,regung des ,denkens fr eine ,beschimpfung eures ,verstandes ansahet1 und da ihr keine ,kraft ungebraucht lieet1 um in dieser ,bekmpfung des ,bessern zu siegen1 wie ihr denn gewhnlich auch wirklich siegtet4 ,so waret ihr die aufhaltende ,kraft aller ,verbesserungen1 welche die gtige ,natur aus ihrem stets jugendlichen ,schoe uns darbot1 so lange1 bis ihr versammelt wurdet zu dem ,staube1 der ihr schon vorher waret1 und das folgende ,geschlecht1 im ,kriege mit euch1 euch gleich geworden war und eure bisherige ,verrichtung bernahm4 ,ihr drft nur auch jetzt handeln1 wie ihr bisher bei allen ,antrgen zur ,verbesserung gehandelt habt1 ihr drft nur wiederum eure eitle ,ehre1 da zwischen ,himmel und ,erde nichts sein solle1 das ihr nicht schon erforscht httet1 dem gemeinsamen ,wohle vorziehen3 so seid ihr durch diesen letzten ,kampf alles fernern ,kmpfens berhoben2 es wird keine ,verbesserung erfolgen1 sondern ,verschlimmerung auf ,verschlimmerung1 so da ihr noch manche ,freude erleben knnt4 ,man wolle nicht glauben1 da ich das ,alter als ,alter verachte und herabsetze4 ,wird nur durch ,freiheit die ,quelle des ursprnglichen ,lebens und seiner ,fortbewegung aufgenommen in das ,leben1 so wchst die ,klarheit und mit ihr die ,kraft1 solange das ,leben dauert4 ,ein solches ,leben lebt sich besser1 die ,schlacken der irdischen ,abkunft fallen immer mehr ab1 und es veredelt sich herauf zum ewigen ,leben und blht ihm entgegen4 ,die ,erfahrung eines solchen ,alters shnt nicht aus mit dem ,bsen1 sondern sie macht nur die ,mittel klarer und die ,kunst gewandter1 um dasselbe siegreich zu bekmpfen4 ,die ,verschlimmerung durch zunehmendes ,alter ist lediglich die ,schuld unsrer ,zeit1 und allenthalben1 wo die ,gesellschaft sehr verdorben ist1 mu dasselbe erfolgen4 ,nicht die ,natur ist es1 die uns verdirbt1 diese erzeugt uns in ,unschuld1 die ,gesellschaft ist's4 ,wer nun der ,einwirkung derselben einmal sich bergibt1 der mu natrlich immer schlechter werden1 je lnger er diesem ,einflusse ausgesetzt ist4 ,es wre der ,mhe wert1 die ,geschichte andrer sehr verdorbener ,zeitalter in dieser ,rcksicht zu untersuchen und zu sehen1 ob nicht zum ,beispiel auch unter der ,regierung der rmischen ,imperatoren das1 was einmal schlecht war1 mit zunehmendem ,alter immer schlechter geworden4 ,euch ,alte sonach und ,erfahrene1 die ihr die ,ausnahme macht1 euch zuvrderst beschwren diese ,reden3 besttigt1 bestrkt1 beratet in dieser ,angelegenheit die jngere ,welt1 die ehrfurchtsvoll ihre ,blicke nach euch richtet4 ,euch andre aber1 die ihr in der ,regel seid1 beschwren sie3 helfen sollt ihr nicht1 stret nur dieses einzige ,mal nicht1 stellt euch nicht wieder1 wie bisher immer1 in den ,weg mit eurer ,weisheit und euren tausend ,bedenklichkeiten4 ,diese ,sache1 sowie jede vernnftige ,sache in der ,welt1 ist nicht tausendfach1 sondern einfach1 welches auch unter die tausend ,dinge gehrt1 die ihr nicht wit4 ,wenn eure ,weisheit retten knnte1 so wrde sie uns ja frher gerettet haben1 denn ihr seid es ja1 die uns bisher beraten haben4 ,dies ist nun1 sowie alles andre1 vergeben1 und soll euch nicht weiter vorgerckt werden4 ,lernt nur endlich einmal euch selbst erkennen1 und schweiget4 ,diese ,reden beschwren euch ,geschftsmnner4 ,mit wenigen ,ausnahmen waret ihr bisher dem abgezogenen ,denken und aller ,wissenschaft1 die fr sich selbst etwas zu sein begehrte1 von ,herzen feind1 obwohl ihr euch die ,miene gabet1 als ob ihr dieses alles nur vornehm verachtet2 ihr hieltet die ,mnner1 die dergleichen trieben1 und ihre ,vorschlge so weit von euch weg1 als ihr irgend konntet2 und der ,vorwurf des ,wahnsinnes1 oder der ,rat1 sie ins ,tollhaus zu schicken1 war der ,dank1 auf den sie bei euch am gewhnlichsten rechnen konnten4 ,diese hinwiederum getrauten sich zwar nicht ber euch mit derselben ,freimtigkeit sich zu uern1 weil sie von euch abhingen1 aber ihres innern ,herzens wahrhafte ,meinung war die3 da ihr mit wenigen ,ausnahmen seichte ,schwtzer seiet und aufgeblasene ,prahler1 ,halbgelehrte1 die durch die ,schule nur hindurchgelaufen1 blinde ,zutapper und ,fortschleicher im alten ,geleise1 und die sonst nichts wollten oder knnten4 ,straft sie durch die ,tat der ,lge1 und erweiset hierzu die jetzt euch dargebotene ,gelegenheit2 legt ab jene ,verachtung fr grndliches ,denken und ,wissenschaft1 lat euch bedeuten1 und hret und lernet1 was ihr nicht wit2 auerdem behalten eure ,anklger recht4 ,diese ,reden beschwren euch ,denker1 ,gelehrte1 ,schriftsteller1 die ihr dieses ,namens noch wert seid4 ,jener ,tadel der ,geschftsmnner an euch war in gewissem ,sinne nicht ungerecht4 ,ihr ginget oft zu unbesorgt im ,gebiete des bloen ,denkens fort1 ohne euch um die wirkliche ,welt zu bekmmern1 und nachzusehen1 wie jenes an diese angeknpft werden knne2 ihr beschriebet euch eure eigne ,welt1 und lieet die wirkliche zu verachtet und verschmhet auf der ,seite liegen4 ,zwar mu alle ,anordnung und ,gestaltung des wirklichen ,lebens ausgehen vom hheren ordnenden ,begriffe1 und das ,fortgehen im gewohnten ,geleise tut's ihm nicht2 dies ist eine ewige ,wahrheit1 und drckt in ,gottes ,namen mit unverhohlener ,verachtung jeglichen nieder1 der es wagt1 sich mit den ,geschften zu befassen1 ohne dieses zu wissen4 ,zwischen dem ,begriffe jedoch und der ,einfhrung desselben in jedwedes besondere ,leben liegt eine groe ,kluft4 ,diese ,kluft auszufllen ist sowohl das ,werk des ,geschftsmannes1 der freilich schon vorher so viel gelernt haben soll1 um euch zu verstehen1 als auch das eurige1 die ihr ber der ,gedankenwelt das ,leben nicht vergessen sollt4 ,hier trefft ihr beide zusammen4 ,statt ber die ,kluft hinber einander scheel anzusehen und herabzuwrdigen1 beeifere sich vielmehr jeder ,teil von seiner ,seite dieselbe auszufllen1 und so den ,weg zur ,vereinigung zu bahnen4 ,begreift es doch endlich1 da ihr beide untereinander euch also notwendig seid1 wie ,kopf und ,arm sich notwendig sind4 ,diese ,reden beschwren noch in andern ,rcksichten euch ,denker1 ,gelehrte1 ,schriftsteller1 die ihr dieses ,namens noch wert seid4 ,eure ,klagen ber die allgemeine ,seichtigkeit1 ,gedankenlosigkeit und ,verflossenheit1 ber den ,klugdnkel und das unversiegbare ,geschwtz1 ber die ,verachtung des ,ernstes und der ,grndlichkeit in allen ,stnden mgen wahr sein1 wie sie es denn sind4 ,aber welcher ,stand ist es denn1 der diese ,stnde insgesamt erzogen hat1 der ihnen alles ,wissenschaftliche in ein ,spiel verwandelt1 und von der frhesten ,jugend an zu jenem ,klugdnkel und jenem ,geschwtze sie angefhrt hat8 ,wer ist es denn1 der auch die der ,schule entwachsenen ,geschlechter noch immerfort erzieht8 ,der in die ,augen fallendste ,grund der ,dumpfheit des ,zeitalters ist der1 da es sich dumpf gelesen hat an den ,schriften1 die ihr geschrieben habt4 ,warum lat ihr dennoch immerfort euch so angelegen sein1 dieses mige ,volk zu unterhalten1 unerachtet ihr wit1 da es nichts gelernt hat und nichts lernen will2 nennt es ,publikum1 schmeichelt ihm als eurem ,richter1 hetzt es auf gegen eure ,mitbewerber1 und sucht diesen blinden und verworrenen ,haufen durch jedes ,mittel auf eure ,seite zu bringen2 gebt endlich selbst in euren ,rezensieranstalten und ,journalen ihm so ,stoff wie ,beispiel seiner vorschnellen ,urteilerei1 indem ihr da ebenso ohne ,zusammenhang1 und so aus freier ,hand in den ,tag hinein urteilt1 meist ebenso abgeschmackt1 wie es auch der letzte eurer ,leser knnte8 ,denkt ihr nicht alle so1 gibt es unter euch noch ,bessergesinnte1 warum vereinigen sich denn nicht diese ,bessergesinnten1 um dem ,unheile ein ,ende zu machen8 ,was insbesondere jene ,geschftsmnner anbelangt2 diese sind bei euch durch die ,schule gelaufen1 ihr sagt es selbst4 ,warum habt ihr denn diesen ihren ,durchgang nicht wenigstens dazu benutzt1 um ihnen einige stumme ,achtung fr die ,wissenschaften einzuflen1 und besonders dem hochgeborenen ,jnglinge den ,eigendnkel beizeiten zu brechen1 und ihm zu zeigen1 da ,stand und ,geburt in ,sachen des ,denkens nichts frdert8 ,habt ihr ihm vielleicht schon damals geschmeichelt1 und ihn ungebhrlich hervorgehoben1 so traget nun1 was ihr selbst veranlat habt6 ,sie wollen euch entschuldigen1 diese ,reden1 mit der ,voraussetzung1 da ihr die ,wichtigkeit eures ,geschfts nicht begriffen httet2 sie beschwren euch1 da ihr euch von ,stund an bekannt macht mit dieser ,wichtigkeit1 und es nicht lnger als ein bloes ,gewerbe treibt4 ,lernt euch selbst achten1 und zeigt in eurem ,handeln1 da ihr es tut1 und die ,welt wird euch achten4 ,die erste ,probe davon werdet ihr ablegen durch den ,einflu1 den ihr auf die angetragene ,entschlieung euch geben1 und durch die ,weise1 wie ihr euch dabei benehmen werdet4 ,diese ,reden beschwren euch ,frsten ,deutschlands4 ,diejenigen1 die euch gegenber so tun1 als ob man euch gar nichts sagen drfte1 oder zu sagen htte1 sind verchtliche ,schmeichler1 sie sind arge ,verleumder eurer selbst2 weiset sie weit weg von euch4 ,die ,wahrheit ist1 da ihr ebenso unwissend geboren werdet1 als wir andern alle1 und da ihr hren mt und lernen1 gleich wie auch wir1 wenn ihr herauskommen sollt aus dieser natrlichen ,unwissenheit4 ,euer ,anteil an der ,herbeifhrung des ,schicksals1 das euch zugleich mit euren ,vlkern betroffen hat1 ist hier auf die mildeste1 und wie wir glauben1 auf die allein gerechte und billige ,weise dargelegt worden1 und ihr knnt euch1 falls ihr nicht etwa nur ,schmeichelei1 niemals aber ,wahrheit hren wollt1 ber diese ,reden nicht beklagen4 ,dies alles sei vergessen1 so wie wir andern alle auch wnschen1 da unser ,anteil an der ,schuld vergessen werde4 ,jetzt beginnt1 so wie fr uns alle1 also auch fr euch1 ein neues ,leben4 ,mchte doch diese ,stimme durch alle die ,umgebungen hindurch1 die euch unzugnglich zu machen pflegen1 bis zu euch dringen6 ,mit stolzem ,selbstgefhl darf sie euch sagen3 ihr beherrschet ,vlker1 treu1 bildsam1 des ,glcks wrdig1 wie keiner ,zeit und keiner ,nation ,frsten sie beherrscht haben4 ,sie haben ,sinn fr die ,freiheit und sind derselben fhig2 aber sie sind euch gefolgt in den blutigen ,krieg gegen das1 was ihnen ,freiheit schien1 weil ihr es so wolltet4 ,einige unter euch haben spterhin anders gewollt1 und sie sind euch gefolgt in das1 was ihnen ein ,ausrottungskrieg scheinen mute gegen einen der letzten ,reste deutscher ,unabhngigkeit und ,selbstndigkeit2 auch weil ihr es so wolltet4 ,sie dulden und tragen seitdem die drckende ,last gemeinsamer ,uebel2 und sie hrten nicht auf1 euch treu zu sein1 mit inniger ,ergebung an euch zu hangen1 und euch zu lieben1 als ihre ihnen von ,gott verliehenen ,vormnder4 ,mchtet ihr sie doch1 unbemerkt von ihnen1 beobachten knnen2 mchtet ihr doch1 frei von den ,umgebungen1 die nicht immer die schnste ,seite der ,menschheit euch darbieten1 herabsteigen knnen in die ,huser des ,brgers1 in die ,htten des ,landmanns1 und dem stillen und verborgenen ,leben dieser ,stnde1 zu denen die in den hhern ,stnden seltener gewordene ,treue und ,biederkeit ihre ,zuflucht genommen zu haben scheint1 betrachtend folgen knnen2 gewi1 o gewi wrde euch der ,entschlu ergreifen1 ernstlicher denn jemals nachzudenken1 wie ihnen geholfen werden knne4 ,diese ,reden haben euch ein ,mittel der ,hilfe vorgeschlagen1 das sie fr sicher1 durchgreifend und entscheidend halten4 ,lasset eure ,rte sich beratschlagen1 ob sie es auch so finden1 oder ob sie ein besseres wissen1 nur1 da es ebenso entscheidend sei4 ,die ,ueberzeugung aber1 da etwas geschehen msse1 und auf der ,stelle geschehen msse1 und etwas ,durchgreifendes und ,entscheidendes geschehen msse1 und da die ,zeit der halben ,maregeln und der ,hinhaltungsmittel vorber sei3 diese ,ueberzeugung mchten sie gern1 wenn sie knnten1 bei euch selbst hervorbringen1 indem sie zu eurem ,biedersinne noch das meiste ,vertrauen hegen4 ,euch ,deutsche insgesamt1 welchen ,platz in der ,gesellschaft ihr einnehmen mget1 beschwren diese ,reden1 da jeder unter euch1 der da denken kann1 zuvrderst denke ber den angeregten ,gegenstand1 und da jeder dafr tue1 was gerade ihm an seinem ,platze am nchsten liegt4 ,es vereinigen sich mit diesen ,reden und beschwren euch eure ,vorfahren4 ,denket1 da in meine ,stimme sich mischen die ,stimmen eurer ,ahnen aus der grauen ,vorwelt1 die mit ihren ,leibern sich entgegengestemmt haben der heranstrmenden rmischen ,weltherrschaft1 die mit ihrem ,blute erkmpft haben die ,unabhngigkeit der ,berge1 ,ebenen und ,strme1 welche unter euch den ,fremden zur ,beute geworden sind4 ,sie rufen euch zu3 vertretet uns1 berliefert unser ,andenken ebenso ehrenvoll und unbescholten der ,nachwelt1 wie es auf euch gekommen ist1 und wie ihr euch dessen und der ,abstammung von uns gerhmt habt4 ,bis jetzt galt unser ,widerstand fr edel und gro und weise1 wir schienen die ,eingeweihten zu sein und die ,begeisterten des gttlichen ,weltplans4 ,gehet mit euch unser ,geschlecht aus1 so verwandelt sich unsre ,ehre in ,schimpf1 und unsre ,weisheit in ,torheit4 ,denn sollte der deutsche ,stamm einmal untergehen in das ,rmertum1 so war es besser1 da es in das alte geschhe1 denn in ein neues4 ,wir standen jenem und besiegten es2 ihr seid verstubt worden vor diesem4 ,auch sollt ihr nun1 nachdem einmal die ,sachen also stehen1 sie nicht besiegen mit leiblichen ,waffen2 nur euer ,geist soll sich ihnen gegenber erheben und aufrechtstehen4 ,euch ist das grere ,geschick zuteil geworden1 berhaupt das ,reich des ,geistes und der ,vernunft zu begrnden1 und die rohe krperliche ,gewalt insgesamt1 als beherrschendes der ,welt1 zu vernichten4 ,werdet ihr dies tun1 dann seid ihr wrdig der ,abkunft von uns4 ,auch mischen in diese ,stimmen sich die ,geister eurer sptern ,vorfahren1 die da fielen im heiligen ,kampfe fr ,religions- und ,glaubensfreiheit4 ,rettet auch unsre ,ehre1 rufen sie euch zu4 ,uns war nicht ganz klar1 wofr wir stritten2 auer dem rechtsmigen ,entschlusse1 in ,sachen des ,gewissens durch uere ,gewalt uns nicht gebieten zu lassen1 trieb uns noch ein hherer ,geist1 der uns niemals sich ganz enthllte4 ,euch ist er enthllt1 dieser ,geist1 falls ihr eine ,sehkraft habt fr die ,geisterwelt1 und blickt euch an mit hohen klaren ,augen4 ,das bunte und verworrene ,gemisch der sinnlichen und geistigen ,antriebe durcheinander soll berhaupt der ,weltherrschaft entsetzt werden1 und der ,geist allein1 rein und ausgezogen von allen sinnlichen ,antrieben1 soll an das ,ruder der menschlichen ,angelegenheiten treten4 ,damit diesem ,geiste die ,freiheit werde1 sich zu entwickeln und zu einem selbstndigen ,dasein emporzuwachsen1 dafr flo unser ,blut4 ,an euch ist's1 diesem ,opfer seine ,bedeutung und seine ,rechtfertigung zu geben1 indem ihr diesen ,geist einsetzt in die ihm bestimmte ,weltherrschaft4 ,erfolgt nicht dieses1 als das letzte1 worauf alle bisherige ,entwicklung unsrer ,nation zielte1 so werden auch unsre ,kmpfe zum vorberrauschenden leeren ,possenspiele1 und die von uns erfochtene ,geistes- und ,gewissensfreiheit ist ein leeres ,wort1 wenn es von nun an berhaupt nicht lnger ,geist oder ,gewissen geben soll4 ,es beschwren euch eure noch ungeborne ,nachkommen4 ,ihr rhmt euch eurer ,vorfahren1 rufen sie euch zu1 und schliet mit ,stolz euch an an eine edle ,reihe4 ,sorget1 da bei euch die ,kette nicht abreie3 machet1 da auch wir uns eurer rhmen knnen1 und durch euch1 als untadeliges ,mittelglied1 hindurch uns anschlieen an dieselbe glorreiche ,reihe4 ,veranlasset nicht1 da wir uns der ,abkunft von euch schmen mssen1 als einer niedern1 barbarischen1 sklavischen1 da wir unsre ,abstammung verbergen oder einen fremden ,namen und eine fremde ,abkunft erlgen mssen1 um nicht sogleich1 ohne weitere ,prfung1 weggeworfen oder zertreten zu werden4 ,wie das nchste ,geschlecht1 das von euch ausgehen wird1 sein wird1 also wird euer ,andenken ausfallen in der ,geschichte3 ehrenvoll1 wenn dieses ehrenvoll fr euch zeugt2 sogar ber die ,gebhr schmhlich1 wenn ihr keine laute ,nachkommenschaft habt1 und der ,sieger eure ,geschichte macht4 ,noch niemals hat ein ,sieger ,neigung oder ,kunde genug gehabt1 um die ,ueberwundenen gerecht zu beurteilen4 ,je mehr er sie herabwrdigt1 desto gerechter steht er selbst da4 ,wer kann wissen1 welche ,grotaten1 welche treffliche ,einrichtungen1 welche edle ,sitten manches ,volkes der ,vorwelt in ,vergessenheit geraten sind1 weil die ,nachkommen unterjocht wurden1 und der ,ueberwinder1 seinen ,zwecken gem1 unwidersprochen ,bericht ber sie erstattete4 ,es beschwret euch selbst das ,ausland1 inwiefern dasselbe nur noch im mindesten sich selbst versteht und noch ein ,auge hat fr seinen wahren ,vorteil4 ,ja1 es gibt noch unter allen ,vlkern ,gemter1 die noch immer nicht glauben knnen1 da die groen ,verheiungen eines ,reichs des ,rechts1 der ,vernunft und der ,wahrheit an das ,menschengeschlecht eitel und ein leeres ,trugbild seien1 und die daher annehmen1 da die gegenwrtige eiserne ,zeit nur ein ,durchgang sei zu einem bessern ,zustande4 ,diese1 und in ihnen die gesamte neuere ,menschheit1 rechnet auf euch4 ,ein groer ,teil derselben stammt ab von uns1 die brigen haben von uns ,religion und jedwede ,bildung erhalten4 ,jene beschwren uns bei dem gemeinsamen vaterlndischen ,boden1 auch ihrer ,wiege1 den sie uns frei hinterlassen haben2 diese bei der ,bildung1 die sie von uns als ,unterpfand eines hhern ,glcks bekommen haben -- uns selbst auch fr sie1 und um ihrer willen zu erhalten1 so wie wir immer gewesen sind1 aus dem ,zusammenhange des neu entsprossenen ,geschlechts nicht dieses ihm so wichtige ,glied herausreien zu lassen1 damit1 wenn sie einst unsers ,rates1 unsers ,beispiels1 unsrer ,mitwirkung gegen das wahre ,ziel des ,erdenlebens hin bedrfen1 sie uns nicht schmerzlich vermissen4 ,alle ,zeitalter1 alle ,weise und ,gute1 die jemals auf dieser ,erde geatmet haben1 alle ihre ,gedanken und ,ahnungen eines ,hhern1 mischen sich in diese ,stimmen und umringen euch1 und heben flehende ,hnde zu euch auf2 selbst1 wenn man so sagen darf1 die ,vorsehung und der gttliche ,weltplan bei ,erschaffung eines ,menschengeschlechts1 der ja nur da ist1 um von ,menschen gedacht und durch ,menschen in die ,wirklichkeit eingefhrt zu werden1 beschwret euch1 seine ,ehre und sein ,dasein zu retten4 ,ob jene1 die da glaubten1 es msse immer besser werden mit der ,menschheit1 und die ,gedanken einer ,ordnung und einer ,wrde derselben seien keine leeren ,trume1 sondern die ,weissagung und das ,unterpfand der einstigen ,wirklichkeit1 recht behalten sollen1 oder diejenigen1 die in ihrem ,tier- und ,pflanzenleben hinschlummern1 und jedes ,auffluges in hhere ,welten spotten3 -- darber ein letztes ,endurteil zu begrnden1 ist euch anheimgefallen4 ,die alte ,welt mit ihrer ,herrlichkeit und ,gre1 sowie mit ihren ,mngeln1 ist versunken1 durch die eigne ,unwrde und durch die ,gewalt eurer ,vter4 ,ist in dem1 was in diesen ,reden dargelegt worden1 ,wahrheit1 so seid unter allen neueren ,vlkern ihr es1 in denen der ,keim der menschlichen ,vervollkommnung am entschiedensten liegt1 und denen der ,vorschritt in der ,entwicklung derselben aufgetragen ist4 ,gehet ihr in dieser eurer ,wesenheit zugrunde1 so gehet mit euch zugleich alle ,hoffnung des gesamten ,menschengeschlechts auf ,rettung aus der ,tiefe seiner ,uebel zugrunde4 ,hoffet nicht und trstet euch nicht mit der aus der ,luft gegriffenen1 auf bloe ,wiederholung der schon eingetretenen ,flle rechnenden ,meinung1 da ein zweites ,mal1 nach ,untergang der alten ,bildung1 eine neue1 auf den ,trmmern der ersten1 aus einer halbbarbarischen ,nation hervorgehen werde4 ,in der alten ,zeit war ein solches ,volk1 mit allen ,erfordernissen zu dieser ,bestimmung ausgestattet1 vorhanden1 und war dem ,volke der ,bildung recht wohl bekannt und ist von ihnen beschrieben2 und diese selbst1 wenn sie den ,fall ihres ,unterganges zu setzen vermocht htten1 wrden an diesem ,volke das ,mittel der ,wiederherstellung haben entdecken knnen4 ,auch uns ist die gesamte ,oberflche der ,erde recht wohl bekannt1 und alle die ,vlker1 die auf derselben leben4 ,kennen wir denn nun ein solches1 dem ,stammvolke der neuen ,welt hnliches ,volk1 von welchem die gleichen ,erwartungen sich fassen lieen8 ,ich denke1 jeder1 der nur nicht blo schwrmerisch meint und hofft1 sondern grndlich untersuchend denkt1 werde diese ,frage mit ,nein beantworten mssen4 ,es ist daher kein ,ausweg3 wenn ihr versinkt1 so versinkt die ganze ,menschheit mit1 ohne ,hoffnung einer einstigen ,wiederherstellung4 ,dies war es1 ,e4 ,v41 was ich ,ihnen1 als meinen ,stellvertreter der ,nation1 und durch ,sie der gesamten ,nation1 am ,schlusse dieser ,reden noch einschrfen wollte und sollte4 99 99 99 99 99 ,die folgende ,liste enthlt die vorgenommenen nderungen4 ,vierte ,rede3 ,s4 #ff3 erlassen - erfassen 7gar nicht zu erfassen7 ,s4 #gj3 den - denn 7denn jener selbst7 ,fnfte ,rede3 ,s4 #ge3 ,ganze - ,ganzes 7ein vollendetes ,ganzes7 ,sechste ,rede3 ,s4 #ih3 er - es 7so fand es keinen ,gegner7 ,achte ,rede3 ,s4 #abd3 letzen - letzten 7,die vier letzten ,reden7 ,zehnte ,rede3 ,s4 #age3 da - das 7das nicht in ihm selbst7 ,elfte ,rede3 ,s4 #aib3 allerhochsten - allerhchsten 7allerhchsten ,gewinn7 ,vierzehnte ,rede3 ,s4 #bce3 da - das 7etwas ist1 das unsrer7