,symbole fr ,schriftarten3 gesperrt 3 kursiv 3 fett ,bibliothek fr ,sport und ,spiel ,der ,damen-,reitsport von ,richard ,schoenbeck ,major a4 ,d4 ,prsidial-,mitglied des ,deutschen ,sportvereins ,mit #ej ,abbildungen ,leipzig ,grethlein ,co4 ,alle ,rechte von der ,verlagshandlung vorbehalten4 ,spamersche ,buchdruckerei in ,leipzig4 ,illustration3 ,kaiserin ,elisabeth von sterreich auf ,merry ,andrew4 ,inhalts-,verzeichnis4 ,seite ,einleitung #g ,i4 ,abschnitt4 ,die ,reiterin4 #a4 ,aus welchem ,grunde reiten ,damen8 #ae #b4 ,sollen ,damen im ,seit- oder ,reitsitz reiten8 #ah #c4 ,vom ,reitajustement der ,damen und deren ,erscheinung zu ,pferde #dj #d4 ,der ,kavalier #di ,,ii4 ,abschnitt4 ,das ,damenreitpferd4 #a4 uere ,kenntnis des ,pferdes #eb #b4 ,charakteristik des ,pferdes #ee #c4 ,anforderungen an das ,damenreitpferd #eh ,,iii4 ,abschnitt4 ,das ,ajustement des ,damenreitpferdes4 #a4 ,die technische ,wirkung der ,zumung #fe #b4 ,das ,kopfzeug #gg #c4 ,der ,damensattel #hd ,,iv4 ,abschnitt4 ,die ,grundregeln der ,damenreitkunst4 #a4 ,schwerpunkt1 ,gleichgewicht1 ,aufrichtung und ,bezumung #ih #b4 ,vom ,reitergefhl #ajj #c4 ,vom ,sitz der ,dame auf dem ,damensattel #ajd #d4 ,von den ,gewichtshilfen #aab #e4 ,von der ,zgelfhrung und -wirkung #aae #f4 ,behandlung des ,pferdes unter dem ,sattel #aai ,v4 ,abschnitt4 ,praktische ,reitkunde4 #a4 ,vorbereitungen #abd #b4 ,das ,handhaben der ,zgel #abe #c4 ,die ,hilfen #abh #d4 ,die ,strafen #acj #e4 ,anhalten und ,parieren #aca #f4 ,die halben ,anhaltungen #acb #g4 ,die ,wendungen #acc #h4 ,das ,reiten der verschiedenen ,gangarten #acd #i4 ,auf- und ,absitzen #adi #aj4 ,reitunterricht in der ,bahn #aee #aa4 ,lehrgang nach der ,methode des ,grafen ,d4 ,szchnyi #aeg #ab4 ,das ,reiten im ,freien #afd ,schlu #afi ,einleitung4 ,illustration ,der ,damenreitsport wird in deutschen ,landen nicht untergehen1 er blht im ,gegenteil -- zu ,nutz und ,frommen aller reitfreudigen ,damen -- lustig empor4 ,vor mehreren ,jahren hatte es allerdings den ,anschein1 als wenn das ,fahrrad siegreich emporsteigend und jeden andern ,bewegungssport berflgelnd1 sich die ,welt erobern wollte1 und die ,weisen des ,fahrradsports erklrten unumwunden1 da damit die bisher unbestrittene ,herrschaft des ,pferdes als vornehmstes ,luxus- und ,sportmittel zu ,ende sei4 ,die ,erscheinungen1 auf denen diese ,ansicht basierte1 waren allerdings danach angetan1 sie nicht unmotiviert erscheinen zu lassen4 ,sie traten ganz besonders in ,amerika1 ,england und ,frankreich hervor1 wo die ,tattersalls und ,reitinstitute leer standen und deren ,besitzer sorgenvolle ,gesichter machten1 denn viele ihrer ,klienten und ,pensionre waren vom lebenden ,ro auf das ,stahlro gestiegen4 ,dieses jedoch hat lngst den ,kulminationspunkt seiner ,siegeslaufbahn berschritten4 ,in der besseren ,gesellschaft aber1 -- wenigstens bei uns in ,deutschland -- hat das ,fahrrad wohl nie recht festen ,fu zu fassen vermocht1 und heute ist das edle ,luxuspferd ein eben so gesuchter ,artikel1 wie er es stets gewesen4 ,wer nie im ,morgensonnenlicht ,auf flchtgem1 leichtbehuftem ,pferde ,den ,wald durchflog -- der kennt sie nicht1 ,die hchste ,wonne dieser ,erde6 ,tausende und ,abertausende von ,reitern werden die ,wahrheit dieses ,verses besttigen4 ,aber nicht nur sie1 sondern auch die ,vertreterinnen des schnen ,geschlechts1 denen es vergnnt ist1 sich dieser edelsten aller ,sportarten hingeben zu knnen1 werden das tun1 denn das ,reiten ist nicht ausschlielich ein ,vorrecht der ,mnner1 war es zu keiner ,zeit6 ,von jeher haben sich auch ,frauen zur ,fortbewegung und zum ,vergngen je nach ,bedrfnis der ,reittiere bedient4 ,nur da ehemals vielfach ,notwendigkeit war1 was heute ein ebenso angenehmer1 wie gesundheitsfrdernder ,sport ist4 ,wagen waren beispielsweise im ,mittelalter bei der ,unebenheit1 ja ,unergrndlichkeit -- auch ,unsicherheit knnen wir noch hinzufgen -- der ,straen fr lngere ,reisen auerordentlich unbequem1 oft geradezu unmglich zu gebrauchen1 abgesehen davon1 da ihre ,bauart noch hchst primitiver ,natur war4 ,die ,damen der besseren ,stnde muten ihre ,reisen deshalb zu ,pferde unternehmen1 und da sie unter dem ,diagonaltrab des ,pferdes arg zu leiden hatten -- auch die ,damensttel waren zu jener ,zeit recht mangelhaft -- dressierte man zu ihrer ,erleichterung den ,damenpferden1 ,zeltern1 eine knstliche ,gangart1 den ,pa an1 bei dem statt der diagonalen ,vorwrtsbewegung der vorderen und hinteren ,gliedmaen des ,pferdes sie sich gleichseitig vorwrts bewegten1 womit1 gleich wie bei dem ,kamel1 eine zwar etwas schwankende1 aber ungleich sanftere und daher fr lange ,touren bequemere ,gangart erzielt wurde4 ,da die ,reiterin brigens auch schon in den dem ,mittelalter voraufgehenden ,jahrhunderten eine bekannte ,erscheinung gewesen sein mu1 geht aus der groen ,zahl von rossetummelnden ,frauen hervor1 von denen uns ,dichtung und ,sage zu berichten wissen4 ,so zogen1 wie erzhlt wird1 um die ,mitte des #ab4 ,jahrhunderts dreihundert tapfere ,jungfrauen wohlberitten mit ,kaiser ,konrads ,kreuzheer ins heilige ,land1 und auch im ,frieden taten sich deutsche ,frauen oft genug in dieser chevaleresken ,kunst hervor4 ,gern begleiteten sie ihre ,herren und ,gebieter auf die ,hatz von ,hirsch und ,eber2 als ganz besonderen ,sport aber betrieben sie die ,reiherbeize mit dem ,falken4 ,freilich nicht immer mit ,glck3 beide ,gemahlinnen ,kaiser ,maximilians1 ,maria von ,burgund und ,blanka ,sforza1 verloren dabei durch ,sturz vom ,pferde ihr ,leben1 ebenso erlitt ,katharina von ,medici dabei zweimal bedeutende ,verletzungen4 ,was den heut blichen ,quersitz der ,damen betrifft1 so scheint er vor dem #ab4 ,jahrhundert nur ausnahmsweise angewendet worden zu sein4 ,wir haben allerdings keine ,nachrichten darber1 wie die ,frauen des ,altertums zu ,pferde saen2 wir wissen nichts davon1 weder von ,semiramis1 noch ,dido1 ,cloelia1 der persischen ,knigin ,rhodoguna1 ,zenobia1 ,csonia1 den ,frauen des ,caligula1 ,hiera1 der schnen ,mysierin1 den ,frauen ,palstinas usw4 ,amianus ,marcellinus scheint anzudeuten1 da die ,frauen nur auf einer ,seite des ,pferdes1 so wie heute1 gesessen haben2 indessen ist es wahrscheinlich1 da in frheren ,zeiten des ,altertums die ,frauen nach ,mnnerart zu ,pferde saen4 ,es heit1 da ,anna1 die ,tochter eines bhmischen ,knigs1 angefangen habe1 sich eines ,quersattels zu bedienen1 und da dessen ,gebrauch dann sehr allmhlich nach ,deutschland und ,westeuropa berging4 ,noch im #ac4 ,jahrhundert scheint er nur hier und da als vornehme ,sitte gern aufgenommen und erst im #ad4 ,jahrhundert allgemeiner geworden zu sein4 ,in den ,kommentaren von ,stowe lesen wir1 da ,richard ,i41 als er sich von den ,rebellen von ,kent bedroht sah1 sich von ,tower nach ,milesend begab1 zugleich mit seiner ,mutter1 welche krank und schwach war1 und in einem ,whirlikote fuhr1 welcher als ein abscheulicher ,wagen beschrieben wird1 der aus vier roh miteinander verbundenen ,brettern bestand4 ,das ,jahr darauf heiratete er ,anna von ,luxemburg1 welche den ,gebrauch der ,damensttel einfhrte4 ,gelegentlich der ,beschreibung der ,turniere sagt der um die ,mitte des #ad4 ,jahrhunderts lebende ,chronist ,keighton3 ,eine groe ,anzahl ,damen hchsten ,ranges und von ausgezeichneter ,schnheit wohnten diesen ,turnieren bei4 ,sie sind in buntfarbige ,tuniken gekleidet1 halb von einer1 halb von einer andern ,farbe4 ,ihre ,pelerinen sind sehr kurz1 ihre ,hte bemerkenswert klein und auf dem ,kopfe durch ,schnre befestigt4 ,ihre ,grtel und ,brsen sind mit ,gold und ,silber verziert4 ,sie tragen kleine ,degen 7,dagues71 vorn hngend1 etwas unter der ,taille4 ,sie reiten prachtvolle ,pferde mit reichem ,sattel- und ,zaumzeug1 und in solchem ,aufzuge begeben sie sich von einem ,ort zum andern1 ,turniere aufsuchend4 ,ein englischer ,chronist zur ,zeit ,richards ,,ii4 erzhlt1 da die damaligen ,edeldamen hohe ,mtzen und ,hte und ,roben mit langer ,schleppe zu ,pferde trugen und sich nach dem ,beispiel der ,knigin ,anna1 die diese ,mode zuerst in ,england einfhrte1 des ,seitensattels bedienten2 denn vordem ritten ,frauen jeglichen ,standes1 gleichwie die ,mnner pflegen4 ,der von ,anna und ihren ,nachfolgerinnen gebrauchte ,sattel war brigens nur ein einfaches ,reitkissen1 auf dem man wie auf einem ,stuhl sa1 wobei es die hfische ,regel verlangte1 da die ,reiterin das ,gesicht gegen den ,kopf des ,tieres kehrte4 ,in diesem ,sitz1 der eben so unsicher wie unbequem1 und fr die ,fhrung des ,pferdes ungeeignet war1 sehen wir z4 ,b4 auf einem alten ,kupferstich die neunzehnjhrige ,gemahlin des groen ,kurfrsten1 ,luise ,henriette von ,oranien1 abgebildet4 7,fig4 #a47 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,der groe ,kurfrst mit seiner ,gemahlin ,louise ,henriette von ,oranien auf der ,reiherbeize4 brigens hat dieses ,damenreiten1 gleichwie die ,mnner pflegen1 sich1 wie aus ,abbildungen mannigfacher ,art zu ersehen ist1 teilweise noch bis um die ,mitte des #ah4 ,jahrhunderts erhalten1 ,beweis genug1 da diese ,sitte vor dem ,zartgefhl auch einer vorgeschritteneren ,zeit ,stand zu halten vermochte4 ,so ist z4 ,b4 die ,prinzessin ,kunigunde zu ,sachsen in dieser ,weise im ,schlo zu ,koblenz abgebildet1 und auch die ,prinzessin ,friederike ,sophie ,wilhelmine von ,preuen sehen wir auf einem alten ,kupferstich im ,herrensattel4 7,fig4 #b47 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,prinzessin ,friedericke ,sophie ,wilhelmine von ,preuen auf ,herrenart im ,sattel4 ,es ist ganz zweifellos1 da der ,damenreitsport in neuster ,zeit immer mehr an ,anhang gewinnt1 ganz besonders in den hheren und hchsten ,stnden4 ,das ,erscheinen der deutschen ,kaiserin bei den ,paraden zu ,pferde in dem kleidsamen ,kostm ihres ,krassierregiments1 eine bisher ganz ungewohnte ,sitte1 entfesselt stets ein wahres ,entzcken bei dem ,publikum4 ,auch die ,kaiserin ,friedrich1 die hier und da in der ,uniform ihres ,husarenregiments bei ,paraden erschien1 war eine vorzgliche ,reiterin1 ebenso wie ihre ,tochter1 die ,erbprinzessin ,charlotte von ,sachsen-,meiningen4 ,bekanntlich war auch die unglckliche ,kaiserin ,elisabeth von sterreich eine der berhmtesten und unerschrockensten ,reiterinnen der ,neuzeit4 ,dabei kann es denn nicht ausbleiben1 da viele ,damen der hchsten und hohen ,stnde dem gegebenen ,beispiel mit ,vergngen folgen4 ,allerdings sind dem ,reitsport der ,damenwelt1 was seine ,ausbreitung betrifft1 ,grenzen gezogen1 denn der ,kostenpunkt spielt dabei eine nicht unwesentliche ,rolle1 ebenso wie die geistige und krperliche ,befhigung1 die ,figur und das ,taktgefhl der ,dame1 also die sthetik -- und zwar in weit hherem ,ma1 als bei den ,herren4 ,wenn eine ,dame nicht ganz einwandsfrei reitet und dabei eine in ,figur1 ,haltung und ,kleidung tadellose ,erscheinung zu ,pferde bildet1 so ist sie dem unliebsamen ,urteil des ,publikums1 das vielfach instinktiv das ,richtige trifft1 verfallen4 ,zeigt sich daher eine ,dame ffentlich zu ,pferde1 so mu sie bereits in jeder ,beziehung gefestigt sein und darf keine schlerhaften ,allren mehr an sich tragen1 was beilufig auch in bezug auf ihre eigene ,sicherheit gefhrlich wre4 ,findet sich jedoch alles beisammen1 ein gutes ,pferd1 eine elegante ,figur mit graziser ,haltung1 eine sichere ,zgelfhrung1 die jedes ngstlichkeitsgefhl vermissen lt1 eine schicke1 sportgerechte ,bekleidung und ein elegantes ,reitajustement1 so bildet sie unter allen ,umstnden eine der sympathischsten ffentlichen ,erscheinungen1 die man sehen kann4 ,dazu gehrt allerdings der ,seitsitz1 an den sich das ,auge gewhnt hat und der auch fr die ,sicherheit der ,amazone vom equestrischen ,standpunkt aus als am empfehlenswertesten erscheint4 ,dabei mchte ich es allerdings nicht unterlassen1 zu erwhnen1 da eine ,dame1 deren ,mittel es gestatten1 sich dem edlen ,reitsport hinzugeben1 nicht frh genug anfangen kann4 ,das ist also ein ,avis fr ,eltern1 welche ihren ,kindern diesen eleganten1 gesundheitfrdernden ,sport gewhren wollen4 ,die ,erfahrung hat gelehrt1 da von allen sportlichen ,zerstreuungen denen sich die gegenwrtige ,generation berlt1 keine der ,jugend1 wie dem reiferen ,lebensalter lebhafteres und heilsameres ,vergngen verschafft1 als der ,reitsport4 ,nur durch frhes ,anfangen allerdings wird die ,mglichkeit geboten1 einst voll und ganz die ,reitkunst zu beherrschen und den auerordentlichen ,genu zu empfinden1 den das ,knnen gewhrt4 ,ein spterer ,unterricht kann nur selten ersetzen1 was in der ,jugend spielend erlernt wird1 -- ohne ,unterricht1 oder fast ohne einen solchen4 ,es wird stufenweise eine ,geschicklichkeit erworben1 die mit dem ,kinde wchst und sich mit seiner ,kraft entwickelt4 ,wenn der ,wuchs es ihm gestattet1 den kleinen ,pony mit einem greren zu vertauschen1 und spter mit einem ,pferde1 dann ist die junge ,dame vollstndig fhig1 dasselbe in allen seinen ,gangarten zu beherrschen4 ,auerdem liegt in der ,hand der ,dame1 die an das ,landleben gewhnt ist1 und die ihre ,reitbungen in der ,kindheit begann1 ein ,grad der ,bestimmtheit1 die zu einer bereinstimmung zwischen ihr und ihrem ,pferde fhrt1 wie er in spteren ,jahren nur noch in selteneren ,fllen erworben wird4 -- ,i4 ,abschnitt4 ,die ,reiterin4 #a4 ,aus welchem ,grunde reiten ,damen8 ,pardon1 mes dames1 wenn ich diese1 ,ihnen vielleicht etwas verblffend erscheinende ,frage voranstelle4 ,ich erwarte von ,ihnen auch keine ,antwort darauf1 sondern werde -- um als mnnliche ,partei nicht boshaft zu erscheinen -- die ,antwort darauf einer bekannten franzsischen ,schriftstellerin berlassen1 die ihre ,schwestern ziemlich genau zu kennen scheint1 wenn sie das fr einen ,mann etwas heikle ,thema in nachstehender ,weise behandelt3 ,ehedem war die ,dame zu ,pferde eine ,ausnahme4 ,heutzutage reiten fast alle ,damen der guten ,gesellschaft1 und1 was noch mehr1 sie reiten meist gut4 ,aber -- sie reiten aus recht verschiedenen ,grnden4 ,nur eine geringe ,anzahl von ,damen reitet zum ,vergngen4 ,diese1 welche am seltensten sind1 empfinden eine wahre ,genugtuung1 sich in einer schnellen ,gangart davontragen zu lassen1 oder in der so angenehmen ,gleichfrmigkeit einer gutgeregelten ,gangart1 vorwrts zu streben4 ,sie finden1 da man zu ,pferde besser atmet1 da die ,luft frischer erscheint1 oder da keine andere ,krperbung mit der des ,reitens verglichen werden kann4 ,sie reiten1 um zu reiten1 und nicht1 um sich bewundern zu lassen1 und sie lieben ebenso ein gutes ,galopptempo in der ,haide1 fern von allen ,augen1 wie einen ,morgenspazierritt in den ,park4 ,die ,dame1 welche zum ,vergngen reitet1 wechselt gern ihre ,pferde4 ,sie kmmert sich wenig darum1 ob das ,pferd1 auf welchem sie sitzt1 sie zur ,geltung bringt1 -- sie denkt nur daran1 ihr ,pferd zur ,geltung zu bringen4 ,es ist ihr gleichgltig1 wenn man sagt3 ,ich bin heute ,frau ,f4 auf einem ,pferde begegnet1 das ihr vorzglich steht2 sie war noch hbscher als gewhnlich4 ,aber sie ist vor ,freude auer sich1 wenn sie im ,vorbeireiten die ,bemerkung hrt3 ,ich wei nicht1 wie es ,frau ,f4 macht1 aber dieser ,schinder sieht nach etwas aus1 wenn sie darauf sitzt4 ,sie liebt es1 allein zu reiten1 oder doch wenigstens mit ,leuten1 mit denen sie keine ,umstnde machen zu mssen glaubt4 ,sie plaudert gern1 wenn sie ein schlechtes oder auch nur ein langweiliges ,pferd hat4 ,hat sie aber ein gutes1 so amsiert sie sich mit ihm1 und dieses ,amsement allein gengt ihr4 ,sie liebt es zu springen1 aber nur ber natrliche ,hindernisse4 ,das knstliche ,hindernis mag sie nicht4 ,ebenso hart1 wie sie gegen das ,pferd ist1 das auf der ,jagd refsiert1 so viel ,gte wie ,nachsicht findet sie in ihrem ,herzen gegen dasjenige1 welches vor einem knstlichen ,hindernis scheut4 ,sie verabscheut die belstigenden ,begleiter1 welche sie gegen das ,gebsch oder den ,brgersteig drngen4 ,sie verabscheut die ,begleiter1 welche sich nicht mit ihr in einer ,linie halten1 und wenn sie etwas nervs machen kann1 so sind es ,leute1 die ihr ,pferd nicht vollstndig in der ,gewalt haben4 ,besondere ,kennzeichen3 ,die ,dame1 welche zum ,vergngen reitet1 ist fast immer von einer blhenden ,gesundheit4 -- ,andere ,damen reiten1 weil sie es fr schick halten4 ,diese beschftigen sich einzig und allein mit dem ,exterieur ihres ,pferdes1 der ,form ihres ,hutes1 dem ,sitz ihres ,reitkleides und der ,stunde1 wo die ,promenade mit ,modekavalieren bevlkert ist4 ,sie fhlen sich auf dem ,pferde sehr unglcklich und mchten die ganze ,zeit ber1 welche sie auf demselben zubringen1 fast weinen1 -- aber sie gehorchen dem ,zwange der ,mode und mssen sich alle ,tage zur ,promenadenzeit zeigen4 ,sie reiten zwar schlecht1 aber sie sind davon berzeugt1 da sie1 wenn man ihnen schmeichelt1 niedlich1 elegant und selbst grazis sind4 ,nur aus ,eitelkeit1 nur um sich bewundern zu lassen1 und ohne irgend ein ,gefhl fr die ,freuden der ,reitkunst1 liegen sie im ,sattel4 ,in ihrem ,innern aber empfinden sie unwiderstehliche ,furcht1 wenn sie sich dieser ,krperbung hingeben1 die sie zu spt begonnen haben1 um darin noch etwas leisten zu knnen4 ,es gibt auch ,damen1 welche aus ,reklame reiten4 ,diese sind nach der ,schnheit ihres ,pferdes und der ,eleganz ihrer ,kleidung zu bewerten4 ,das ,amt oder ,bankgeschft ihres ,gatten oder ,vaters verraten sie oft in einem anscheinend unbedeutenden ,detail4 ,sie reiten im allgemeinen recht mig und ohne ,vergngen4 ,sie wrden lieber die ,lden ablaufen1 wo sie in der verhltnismig frhen ,morgenstunde1 die sie dem ,sport widmen1 viele ,chancen haben1 nicht gestrt zu werden4 ,nur ,talermillionren gestatten sie1 sie zu begleiten4 ,man darf ihnen keinesfalls mit ,leuten begegnen1 welche weder ein groes ,vermgen oder einen hervorragenden ,titel besitzen1 denn sonst wre ja der ,zweck1 um dessentwillen sie in den ,sattel steigen1 verfehlt4 ,ihr ,reitkleid1 der ,reithut1 das ,zaumzeug und der ,reitstock sind von einer uerst gesuchten und hypermodernen ,vollendung4 ,die ,damen1 welche ihrer ,gesundheit wegen reiten1 sind sehr zahlreich4 ,sie reiten1 um mager zu werden1 um stark zu werden1 um ihre ,gesichtsfarbe aufzufrischen1 um ,appetit zu bekommen1 um ,schlaflosigkeit zu bekmpfen usw4 ,indem sie sich nur ihrer ,kur widmen1 gehen sie dreiviertel ihrer ,zeit so grndlich zu ,werke1 da sie erbarmungslos alle friedfertigen ,reiter durcheinander bringen4 ,fr sie existiert das ,pferd nur als ,heilmittel1 und an dem ,tage1 an dem sie mager oder stark geworden sind1 an dem sie mit ,appetit gegessen oder die ,nacht ruhig geschlafen haben1 werden sie mit ,freuden aufhren1 sich einer ,krperbung hinzugeben1 die in ihren ,augen nur ein ,frondienst war4 ,aber so lange sie reiten1 werten sie ihre ,zeit gewissenhaft ab4 ,dann gibt es noch eine ,kategorie von ,damen1 nmlich solche1 welche aus ,nachahmungstrieb reiten4 ,diese reiten oft gut1 weil sich bei ihnen mit der fixen ,idee1 einer intimen ,freundin oder einer ,klostergefhrtin nachzuahmen1 sehr schnell die noch fixere1 sie zu bertreffen1 vereinigt4 ,sieht eine dieser ,damen bei ihrer ,freundin ein ,reitkleid aus ,london1 dann mu sie sich ebenfalls ein solches von dort kommen lassen4 ,besitzt ihre ,freundin ,alice einen ,hengst mit ,elefantenfen und einem ,nilpferdkopf1 dann wird sie nicht eher ruhen1 als bis ihr der liebe ,gatte ein ,tier gekauft bat1 das eher einem ,rhinozeros als einem ,pferde gleicht4 ,eine der ,damen1 denen sie fter auf der ,promenade begegnet1 reitet auf einem kleinen ,sattel1 den man beinahe gar nicht sieht4 ,die ,dame mit dem ,nachahmungstrieb wird nicht schlafen knnen1 bevor sie nicht ganz ohne ,sattel reitet und so ihre ,nebenbuhlerin bertrumpft4 beraus viel zu schaffen macht dieser ,kategorie die ,abwechslung in den ,reitkleidern4 ,alle ,tage sucht man eine neue ,mode aufzubringen oder ein ,system einzuweihen1 welches der von der ,nachbarin aufgebrachten ,mode oder dem von dieser eingeweihten ,systeme den ,todessto versetzt4 ,so1 mes dames1 ehe ,sie nun das ,pferd besteigen1 um dem edlen ,reitsport zu huldigen1 whlen ,sie1 in welche der gezeichneten ,klassen ,sie sich einreihen wollen1 -- aber machen ,sie aus ,ihrem ,herzen keine ,mrdergrube6 #b4 ,sollen ,damen im ,seit- oder ,reitsitz reiten8 ,bevor eine ,dame sich dem ,rcken des ,pferdes anvertraut1 sollte sie sich darber klar sein1 in welcher ,art und ,weise sie reiten will1 allerdings eine ,vorbedingung1 welche seit mehreren ,jahrhunderten kaum zur ,frage geworden ist4 ,aber die ,emanzipierungsbestrebungen der ,damen in neuerer ,zeit auf allen ,gebieten hat auch auf diesem eine ,propaganda gezeitigt1 welche nicht unbeachtet vorbergehen konnte1 und ich halte es demnach fr notwendig und meine ,pflicht1 diese ,frage etwas eingehender zu errtern4 ,in erster ,linie erscheint es verwunderlich1 da fr die -- wir knnen mit vollem ,recht sagen antiquierte -- ,reitart 7im ,reitsitz7 eine ,propaganda gemacht wird4 ,wir sollten meinen1 es msse dem eigenen ,willen und -- wie wir auch spter sehen werden -- der individuellen ,krpergestaltung der ,dame berlassen bleiben1 ob sie von dem nun doch lngst gebruchlich gewordenen ,seitsitz 7,quersitz7 abgehen und sich dem ,reitsitz 7 la cavalier7 zuwenden will4 ,niemand wird sie daran hindern1 wenn ihr gerade diese ,art zu reiten ,vergngen macht4 ,ob es aber praktisch ist1 das ist eben die ,frage1 und wenn sie es fr sich als praktisch erachtet1 so ist es doch noch eine groe ,frage1 ob es auch fr andere praktisch ist4 ,eines schickt sich eben nicht fr alle6 ,warum also ,propaganda8 ,danach haben wir den ,reitsitz der ,damen von drei verschiedenen ,gesichtspunkten aus zu betrachten1 und zwar erstens vom reitsportlichen berhaupt1 zweitens vom medizinischen und drittens endlich auch vom sthetischen ,standpunkt aus4 ,ich will dabei nicht nur meine eigene ,ansicht1 welche vielen ,damen vielleicht nicht kompetent erscheinen knnte1 in die ,wagschale werfen1 sondern mglichst international sein4 -- ,bekanntlich sind ,england1 ,amerika1 ,frankreich und noch viele andere ,lnder unserem ,deutschland auch mit ,bezug auf den ,damenreitsport noch weit berlegen1 und so wollen wir denn auch ,stimmen aus jenen ,lndern hren -- natrlich nur um zu lernen und dann das ,fazit zu ziehen4 ,wie schon eingangs angefhrt1 ging der zweifellos ursprngliche ,reitsitz der ,damen zum ,seitsitz ber1 nachdem die zunehmende ,verbesserung des ,damensattels diesen ,sitz angenehmer und bequemer gemacht hatte4 ,aber -- die ,zeichen des neuen ,jahrhunderts sind die auf allen ,gebieten zunehmenden ,emanzipationsbestrebungen der ,damen -- logischerweise muten sie sich demnach auch auf den ,reitsport erstrecken4 ,die ,damen wollen es auch darin den ,mnnern gleich tun und la cavalier reiten4 ,das ist nur -- pardon1 beinahe htte ich wieder gesagt logisch1 -- doch kaum ist mir das ,wort entfahren1 mcht ich's im ,busen gern bewahren6 ,denn1 so leid es mir auch tut1 es aussprechen zu mssen1 einen anderen ,grund1 den bisherigen ,reitsitz der ,damen zu ndern1 habe ich nicht finden knnen6,a ,aber die ,frage ist zur cause clbre geworden1 seitdem sogar die ,deutsche ,medizinische ,wochenschrift -- wie ich voranschicken will1 leider nur in gnzlich unzureichender ,weise1 d4 h4 mehr vom sportlichen1 laienhaften1 wie vom wissenschaftlich medizinischen ,standpunkte aus -- sich damit beschftigt hat4 ,es ist das eigentlich recht bedauerlich1 denn die ,gegner des angestrebten ,reitsitzes knnen nicht mit diesem schwersten ,geschtz dagegen vorrcken1 bevor nicht die ,wissenschaft gesprochen hat4 ,der praktische ,reiter aber kann dann mindestens mit dem ,maschinengewehr vorgehen4 -- ,doch -- wie immer -- wollen wir den ,damen den ,vorrang lassen und ihre ,forderungen nebst den ,grnden dafr hren4 ,a3 ,confiteor1 da auch ich in frheren ,jahren zu denen gehrte1 welche dem ,damensitz nach ,herrenart das ,wort geredet1 und da ich dieser meiner ,meinung in lteren ,schriften mehrfach ,ausdruck verliehen habe4 ,seitdem aber bin ich infolge der mannigfachen ,erfahrungen1 die ich auf diesem ,gebiete machte1 vom ,saulus zum ,paulus geworden1 und auf ,grund dessen kann ich nicht anders1 als mich ohne ,einschrnkung fr den bisherigen ,seitsitz der ,damen zu entscheiden4 ,als ,erste erschien auf dem ,kampfplatz1 um gegen den bestehenden ,seitsitz eine ,lanze zu brechen1 schwer gerstet1 aber mit offenem ,visier1 niemand geringeres als ,frulein ,dr4 ,anita ,augspurg1 und der ,berliner ,lokal-,anzeiger hatte die ,ehre1 als ,herold zu fungieren4 ,ich wei nicht1 ob die ,dame selbst ,reiterin ist1 oder ob sie nur akademisch spricht -- letzteres ist ja durchaus modern -- jedenfalls tritt sie als eifrige ,verfechterin des ,herrensitzes auf1 und ich will einige ihrer ,sentenzen hier anfhren1 ohne ihnen deshalb durchaus zustimmen zu knnen4 ,so z4 ,b4 kann ich mich durchaus nicht unbedingt ihrer ,meinung anschlieen1 da der ,damensattel -- wir kommen auf denselben spter zurck -- nach mehreren ,jahrhunderten seiner ,herrschaft 7sic67 ein widersinniges ,marterinstrument fr ,pferd und ,reiterin sei4 ,doch nur unter ,umstnden6 ,mit ,vergngen aber stimme ich ihrer ,ansicht bezglich ,verwerfung des ,korsetts zu1 dem ich -- nach den ,belehrungen meiner ,frau -- nur insoweit eine ,berechtigung zugestehen kann1 als es sich um das ,tragen1 bezw4 die ,befestigung der ,unterkleider handelt4 ,da diese aber -- es drfen nur ,reitbeinkleider getragen werden1 die sich auch anders befestigen lassen -- beim ,reiten fortfallen1 so kann es das ,ungeschpf wohl auch4 ,wie schon angedeutet1 ist ,frulein ,augspurg denn auch der ,ansicht1 da das ,reiten im ,herrensattel gesnder1 gefahrloser1 interessanter und vor allem schner sei1 als im ,damensattel4 ,was das erstere betrifft1 so kann ich nur sagen1 da ich unter den ,hunderten von ,damen1 welche ich als ,reitdamen kennen lernte1 noch keine einzige gefunden habe1 welche durch das ,reiten im ,damensattel ihre ,gesundheit geschdigt htte1 auer einer einzigen1 welche sich durch den ,sturz aus dem ,damensattel eine schwere ,kreuzverletzung zugezogen hatte4 ,ein ,sturz aber kann vom ,herrensattel aus noch viel leichter eintreten1 wie wir es bei ,herren leider sehr oft hren und sahen4 ,gefahrloser -- das widerlegt sich aus dem eben ,gesagten von selbst4 ,jemand1 der infolge langer ,beine in der ,lage ist1 sich bei gewissen ,bewegungen des ,pferdes mit den ,beinen an dasselbe anklammern zu knnen -- sit venia verbo -- reitet relativ gefahrloser1 als ein solcher mit kurzen ,beinen1 der nur auf ,balance angewiesen ist4 ,und letzteres wrde doch in den meisten ,fllen bei den ,damen zutreffen4 ,beim ,damensattel aber1 wo beide ,beine an den beiden ,hrnern einen durchaus sicheren ,halt finden1 ist die ,gefahr des ,herabstrzens eine ganz bedeutend geringere4 ,ob es interessanter ist1 im ,herren- oder ,damensitz zu reiten1 darber kann allerdings nur jemand ein ,urteil fllen1 der beide ,reitarten ausbt2 ich sehe jedoch nicht ein1 weshalb die eine weniger interessant sein soll1 als die andere4 ,und schner -- das ist ,geschmackssache4 ,ich fr meine ,person finde eine elegante1 gut sitzende und ihr ,pferd anmutig fhrende ,reiterin im ,seitsitz interessanter und schner aussehend1 als eine solche im ,herrensitz1 die mich -- als ,erscheinung -- gar nicht interessiert4 ,pardon6 ,also -- darber lt sich streiten4 ,einem unvoreingenommenen ,auge1 sagt die ,verfasserin1 mu eine ,reiterin im ,quersitz 7der ,herrensitz ist gemeint67 geflliger erscheinen1 denn wenn man imstande ist1 von der ,gewhnung zu abstrahieren und den ,anblick1 den sie im ,damensattel bietet1 ganz objektiv zu erfassen1 so mu man diesen fast von allen ,seiten fr direkt unschn erklren4 ,von vorne wie von hinten gesehen1 hat die ,figur von ,pferd und ,reiterin eine unglckliche ,kontur4 ,man sucht ngstlich1 wo wohl der ,schwerpunkt dieser ,unform sich befinde2 nicht ganz so schlimm ist es von der rechten1 am ertrglichsten von der linken ,seite 7na also671 zeigt uns aber der ,zufall die ,rckansicht einer englisch trabenden ,dame1 so fhlen sich sthetik und ,anstandsgefhl in gleicher ,weise gekrnkt 7na na67 und alle ,grazien verhllen entsetzt das ,haupt4 ,hierbei ist natrlich nur das anerzogene ,anstandsgefhl gemeint1 das die ,existenz bestimmter ,krperteile1 die es hier besonders zum ,ausdruck gebracht sieht1 nun einmal ignoriert wissen will4 7,und unsre heutige ,damenmode8887 ,ich bekenne offen1 mich nicht zu jener ,objektivitt aufschwingen zu knnen1 um mich dieser ,auffassung anzuschlieen4 ,im ,gegenteil finde ich1 da z4 ,b4 eine grazis und korrekt englisch trabende ,dame von allen ,seiten ein uerst sympathisches ,bild abgibt1 vorausgesetzt1 da sie eine gute ,figur hat und tadellos reitet4 ,von ,karikaturen brauchen wir nicht zu sprechen4 ,sobald aber in die ,haltung der ,damen eine ,pose hineinkommt1 welche wir nicht zu sehen gewhnt sind -- eine ,dame pflegt doch auch sonst nie ,spreitzsitz oder -,stellung einzunehmen -- so wird das bald fr die meisten ,mnner uninteressant1 vielfach sogar widerwrtig4 ,dies allein schon sollte fr die ,damen magebend sein4 ,auch das rztliche ,urteil1 fhrt die ,autorin ferner aus1 sofern es sachverstndig ist hinsichtlich des ,reitens1 787 bevorzugt stets den ,quersitz 7,herrensitz7 fr die gesunde ,frau3 ,die wahrhaft verschrobene ,haltung1 die ein guter ,sitz im ,damensattel erfordert 7sic671 hemmt die ,zirkulation des ,blutes und bringt fr den noch nicht ausgewachsenen jugendlichen ,krper entschieden ernstliche ,gefahr des ,verkrmmens und ,schiefwerdens1 fr den voll ,erwachsenen aber zum mindesten groe ,unbequemlichkeit1 die man erst zu ermessen versteht1 wenn man nach lngerer ,gewhnung an den ,quersitz wieder einmal den ,damensattel probiert4 ,viele rzte gestatten ihren ,patientinnen das ,reiten nur unter der ,bedingung1 da es im ,herrensattel geschieht4 ,ein definitives rztliches ,urteil darber steht wohl noch aus1 obwohl -- wie schon angefhrt -- die ,deutsche ,medizinische ,wochenschrift sich in zwei ,artikeln mit diesem ,thema beschftigt hat1 leider nicht klinisch genug1 um auch den hippologischen ,fachmann zu befriedigen1 der anders darber denkt4 ,ich komme noch einmal darauf zurck4 ,ich mu es durchaus leugnen1 da ein korrekter ,damenreitsitz auf gutem ,damensattel zu den angefhrten ,krperschden fhrt4 ,ich fhre wiederum die ,hunderte von ,reiterinnen an1 die ich kenne -- aber keine einzige ist krumm oder schief geworden1 noch hat sie1 infolge des ,seitsitzes1 irgend eine krperliche ,verunstaltung erfahren4 ,ich habe selbst vielfach im ,damensattel geritten1 um mich von der ,wirkung des ,sitzes auf den ,krper zu berzeugen1 mich aber sehr bald und ohne die geringste ,unbequemlichkeit zu haben daran gewhnt4 ,gewi1 ich1 als ,herr1 der ich mich von frhester ,jugend an an meinen ,sitz gewhnt habe1 wrde nur ungern zum ,damensitz bergehen1 -- vielleicht wrde es auch eine ,dame nicht tun1 welche von ,jugend auf als ,herr geritten hat -- im brigen aber werde ich ,damen1 welche erst in spteren ,jahren das ,reiten lernen wollen1 stets den ,sitz auf dem ,damensattel empfehlen4 ,das ,reiten im ,herrensitz ist -- bei dem in den meisten ,fllen dafr ungnstigeren ,bau des weiblichen ,krpers -- viel schwerer zu erlernen und wird1 wiederum in den meisten ,fllen1 unvollkommener bleiben1 als im ,seitsitz4 ,leider kann ich demnach wieder nicht mit ,frulein ,dr4 ,anita ,augspurg bereinstimmen1 wenn sie sagt3 ,es braucht nicht erst eingehend dargelegt zu werden1 welche ,gefahren der ,damenreitsitz fr die ,reiterin hat4 ,ich kenne vernnftige ,vter und ,gatten genug1 die mit eiserner ,konsequenz ihren weiblichen ,angehrigen das ,reiten ganz untersagen1 weil sie als tchtige ,reiter und ,sachverstndige 787 sonst wegen der furchtbaren ,gefahren des ,damensattels 767 in steter ,angst um ihr ,leben schweben wrden4 ,aber nicht nur die ,gefahr1 geschleift zu werden 7welche beilufig im ,herrensattel noch viel grer ist6 ,der ,verf47 oder mittels der ,hrner sich schwere ,verletzungen zuzuziehen 7bei den neuen ,stteln fast unmglich6 ,der ,verf47 ist vorhanden1 auch die ,gewalt ber das ,pferd wesentlich geringer als im einseitigen ,sitz 7pardon1 nur die ,schenkelwirkung6 ,der ,verf471 und die ,reiterin ist infolgedessen wesentlich abhngiger von den ,launen1 ,unarten1 oder von dem ,scheuen des ,tieres3 ein tckisches ,pferd unter ,damensattel zu reiten1 ist immer eine ,tollkhnheit4 ,das einzig ,richtige an dieser ganzen ,these ist1 da die ,reiterin1 d4 h4 auch nur eine nur mittelmige1 das ,tier nicht so in der ,gewalt hat1 wie ein ,herr4 ,ich bezweifle aber auch1 da die ,reiterin im ,herrensitz dieselbe ,gewalt haben wrde1 wie der ,mann4 ,ich habe ,reiterinnen gesehen und gekannt1 welche ,pferde ritten1 die fr ,herren hchst unbequem1 ja gefhrlich zu reiten waren4 ,das liegt zunchst an der ,fhrung1 ferner daran1 da die ,pferde nicht mit den ihnen oft unbequemen ,schenkeln gequngelt wurden4 ,im brigen aber wird man fr ,damen1 ob sie nun auf die eine oder die andere ,art reiten1 stets mit besonderer ,vorsicht zuverlssige ,pferde ohne besondere ,launen oder ,unarten1 und besonders mit gutem ,maul aussuchen mssen1 d4 h4 relativ sichere ,pferde4 ,absolut sichere gibt es nicht4 ,passiert dann doch einmal ein ,unglck1 so werden eben ganz besondere1 unvorhergesehene ,geschehnisse die ,schuld daran tragen4 ,was das ,alleinreiten der ,damen anbetrifft1 fr welches die ,verfasserin ebenfalls schwrmt1 so kann ich mich wiederum nicht ihrer ,meinung anschlieen4 ,man mag es ja auf eigene ,gefahr hin tun1 aber es ist weder vorsichtig noch -- schick4 ,wie eine ,dame nicht ohne ,kutscher oder ,groom selbst kutschieren wird -- ein solcher gehrt nun einmal dazu1 und die ,damen sind doch sonst den ,anforderungen der ,mode gegenber so sehr peinlich -- so auch beim ,reiten4 ,entweder ein ,kavalier oder ein ,groom4 ,wenn ganz korrekt geritten werden soll1 so mu stets ein ,groom1 auch dem ,paare1 folgen4 ,den ,schlu des ,artikels bildet eine begeisterte ,dithyrambe auf den ,herrensitz fr ,damen1 welcher meiner ,ansicht nach mehr dem ,wollen wie dem ,knnen gewidmet ist4 ,wir haben seit jenen ,zeiten1 als die ,damen 7noch7 la califourchon ritten1 so unendliche ,fortschritte auf allen ,gebieten der ,kultur gemacht1 da das ,einnehmen des ,seitsitzes zweifellos auch als ein solcher betrachtet werden mu4 ,es mssen doch selbst damals schon sehr dringende ,grnde vorgelegen haben1 um mit dem alten ,brauch zu brechen und dafr den doch mindestens ungewhnlichen ,seitsitz einzufhren4 ,nichts ,schneres1 als sich selbst ein ,pferd satteln und zumen zu knnen1 frei aufzusitzen und zu reiten1 durch ,wlder und ,tler im sicheren ,bewutsein der vollen ,herrschaft und ,unabhngigkeit 7,schritt1 ,schritt671 ,rast zu machen1 sich auf- und abzuschwingen nach ,belieben3 da kommt man zu seinem ,tiere in ein weit vertrauteres1 kameradschaftliches ,verhltnis1 das die ,freude am vornehmsten aller ,sports wesentlich erhht4 ,mchte sich die kleine ,gemeinde der ,damen vom ,amazonensattel bald erheblich vergrern6 ,das alles1 meine ,gndigste1 knnen ,sie1 wenn ,sie eine perfekte ,reiterin sind1 auch im ,damensattel haben4 ,nur vor dem ,selbstsatteln mchte ich -- fr beide ,arten -- dringend warnen6 -- ,um nicht einseitig zu erscheinen1 soll auch die ,ansicht einer ,dame in ihren wichtigsten ,punkten gehrt werden1 welche1 ,renegatin geworden1 d4 h4 zum ,herrensitz bergegangen ist1 fr letzteren ebenfalls eine ,lanze bricht4 ,frau ,rittergutsbesitzer ,happoldt-,langenls schrieb seiner ,zeit einem ,sportblatt u4 a4 folgendes3 ,dem ,damensattel will ich in gewissen ,fllen die ,berechtigung nicht absprechen4 ,er eignet sich fr diejenigen ,reiterinnen1 welche der ,abwechslung wegen1 aus ,modesache oder aus was sonst fr ,grnden 7vergl4 den ,anfangsartikel1 aus welchen ,grnden eine ,dame reitet6 ,d4 ,verf471 ein ,pferd besteigen1 in gnstigem ,terrain1 womglich auf wohlgepflegten ,reitwegen grostdtischer ,parks ein ,stndchen spazieren reiten4 7,und die englischen ,damen1 welche die schweren ,jagden mitreiten8 ,d4 ,verf47 ,das ist aber in meinen ,augen nicht reiten1 sondern ,spielerei4 ,wer sich aber lediglich aus ,passion in den ,sattel setzt1 bei nicht immer gnstigen ,boden- und ,witterungsverhltnissen meilenweite ,ritte macht1 der wird sehr bald die groen ,vorteile schtzen lernen1 die der ,herrensitz gewhrt4 ,ich bekenne offen1 da1 nachdem ich soviele ,jahre ausschlielich den ,damensattel benutzt habe1 der vernderte ,sitz mir anfangs ,schwierigkeiten machte4 ,auer der ,zgelfhrung war alles neu1 der ,schlu fehlte1 und vor allem war die ,balance eine ganz andere4 ,das ,lernen wre mir entschieden leichter geworden1 htte ich den ,damensattel vorher nicht gekannt4 ,doch mit ,lust und festem ,willen lt sich vieles erreichen4 ,ich habe unermdlich gebt und mit meines ,mannes ,hilfe an mir gearbeitet1 bis ich sicher war4 ,und jetzt mchte ich um keinen ,preis den als praktisch erprobten und mir lieb gewordenen ,sitz gegen den zuerst erlernten wieder austauschen4 -- -- ,bei langem ,trabtouren kommt mir der ,herrensitz ungeheuer zu statten1 er ermdet viel weniger1 als der ehemalige ,seitsitz4 ,und nun zum ,hauptvorteil des ,herrensattels6 ,welcher von uns wahren ,reiterinnen liegt nicht das ,wohl und ,wehe ihres ,pferdes am ,herzen1 als wre es das eigene8 ,der einseitige ,sitz mit der ungleichen ,gewichtsverteilung1 die selbst der allerkorrekteste ,damensitz nicht vermeiden kann1 strapaziert das ,pferd ungeheuer1 besonders auf langen ,strecken1 abgesehen von der trotz neuester ,sattelkonstruktion immer noch bestehenden ,gefahr des ,gedrcktwerdens4 ,pardon1 meine ,gndige1 wenn ich mir da eine ,einschaltung erlaube4 ,wir wollen -- nochmals pardon -- immer logisch bleiben4 ,da der ,herrensitz fr das ,pferd praktischer ist1 als der ,seitsitz1 ist ja eine von niemandem bestrittene ,tatsache4 ,und da man im ,herrensitz unter allen ,umstnden technisch besser reitet1 als im ,seitsitz1 hat auch noch niemand bestritten4 ,hier handelt es sich aber darum1 ob eine ,dame im ,herrensitz besser reitet1 als im ,seitsitz4 ,warum also offene ,tren einrennen8 ,wenn die einzelne ,dame ihrer krperlichen und seelischen ,veranlagung nach auf diese ,weise sich auf dem ,pferde wohler fhlt1 so mag sie doch in ,gottes ,namen so reiten6 ,warum aber dafr ,propaganda machen8 ,der weitaus grere ,teil der reitenden ,damen aber wird im ,damensattel besser aufgehoben sein -- jedenfalls sicherer1 und ich will mich gar nicht scheuen1 es auszusprechen3 auch eine ganz hbsche ,kollektion reitender ,herren wrden es sein1 wenn es angngig wre -- denn zu diesem ,reiten gehrt ein ,knnen1 was nicht jeder erreicht oder erreichen kann4 -- ,also nochmals3 ,eines schickt sich nicht fr alle6 -- ,die ,darlegung meiner ,ansichten und ,erfahrungen1 so schliet ,frau ,h4 sehr vernnftigerweise1 soll durchaus nicht als ,propaganda fr den ,herrensitz gelten1 das liegt mir fern4 ,ich lasse jedermann nach seiner ,faon selig werden4 ,die betreffenden ,damen werden selbst am besten den fr sie geeigneten ,sitz herausfinden4 ,ich glaube selbst1 da von hundert ,damen1 die den ,herrensitz erlernen wollen1 neunundneunzig zu dem altgewohnten zurckkehren1 denn1 wie gesagt1 so einfach ist die ,sache nicht1 es gehrt fester ,wille1 ,ausdauer1 ,ausdauer und abermals ,ausdauer dazu 7vorausgesetzt1 da der ,krperbau der ,dame berhaupt fr diesen ,sitz geeignet ist1 der ,verf47 und wenn wahre ,passion die ,triebfeder zum ,reiten ist4 ,wem diese ,eigenschaften innewohnen1 der wird gleich mir fr den ,herrensattel stimmen4 ,na bravo1 da sind wir ja einig6 ,in der ,deutschen ,medizinischen ,wochenschrift1 ,no4 #df1 #aija findet sich ein ,k4 ,s4 und ,dr4 ,f4 ,f4 unterzeichneter ,aufsatz1 welcher dasselbe ,thema behandelt1 welcher zweifellos von einer ,dame1 vielleicht unter ,assistenz eines ,arztes geschrieben ist und der zu ganz entgegengesetzten ,resultaten kommt1 wie die beiden bereits erwhnten ,damen4 ,ich halte den ,inhalt fr wichtig genug1 um ihn hier wrtlich wiederzugeben2 und das um so mehr1 als hier auch der rztliche ,standpunkt endlich einmal ein wenig mehr in den ,vordergrund tritt4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,der ,reitsitz auf dem alten ,damensattel4 ,schon seit ,jahren sind viele ,sportsleute und rzte der ,ansicht1 da eine ,reform in der ,damenreiterei not tue1 und zwar1 wie man meint1 aus rein sportlichen und dann aus sanitren ,grnden4 ,besagte ,reform besteht in der ,einfhrung des ,herrensitzes anstatt des herkmmlichen ,seitsitzes4,b ,in frherer ,zeit mag man vieles am ,seitsitz auszusetzen gehabt haben3 er war fr ,reiterin und ,pferd noch recht mangelhaft2 das trifft sogar heute noch zu1 wenn man den deutschen ,damensattel betrachtet4 ,seine ,fehler schdigten allerdings viel mehr das ,pferd als die ,reiterin1 welche nur ber ,unbequemlichkeit zu klagen hatte4 7,fig4 #c47 ,der neue englische ,damensattel1 der den deutschen vollstndig verdrngt hat1 weist keinen jener ,mngel 7,fig4 #d7 auf und wrde allen ,anforderungen entsprechen2 aber man ist noch immer nicht zufriedengestellt1 der ganze ,sitz soll gendert werden6 ,kein stichhaltiger ,grund dafr ist vorhanden4 ,sehen wir die ,sache vom ,standpunkt des ,sports an1 so mssen wir uns sagen1 da berhaupt die wenigsten ,damen das ,reiten als das auffassen1 was es ist -- nmlich als eine ,wissenschaft4 ,den meisten gengt es1 ein gut zugerittenes ,damenpferd zu meistern1 die ,dressur1 die dann allenfalls im ,winter vorgenommen wird1 ist eine sehr leichte1 da das ,tier ja bereits auf ,gehorsam dressiert ist und alle ,hilfen kennt4 ,mit der wirklichen ,dressur eines rohen ,pferdes gibt sich keine ,dame ab1 die nicht gerade besonders passioniert ist1 und deren gibt es sehr wenige4 ,fr jene ,sorte ,reiterinnen wrde also der ,herrensattel1 der doch eine grere ,herrschaft ber das ,pferd einrumen soll1 ganz berflssig sein1 und fr die anderen ,damen ist er1 wie wir sehen werden1 entbehrlich4 ,man lasse ihnen daher ruhig ihren gewohnten ,sitz1 der nicht nur sthetisch ungleich besser wirkt1 sondern auch gesundheitlich nichts zu wnschen brig lt4 ,einen wirklich auch auf widerspenstige ,pferde stark wirkenden ,schenkeldruck wrde kaum eine ,dame zuwege bringen1 da bei den ,frauen die ,muskelkraft1 besonders in den ,beinen1 nicht so ausgebildet ist wie beim ,manne1 erstens von ,natur aus nicht1 zweitens durch das ,wegfallen der krperlichen bungen1 die ,knaben durch ,turnen1 ,klettern und ,springen haben4 ,und die ,einwirkung des ,schenkeldrucks ist der einzige ,grund1 der in ,frage kommen wrde4 ,reiterinnen1 die es wirklich darauf anlegen1 ihr ,pferd tchtig durchzuarbeiten1 kriegen das auch im ,seitsitz fertig1 dafr hat man viele ,beispiele4 ,ich habe mir mein ,pferd1 einen jungen temperamentvollen ungarischen ,wallach1 der niemals einen ,sattel auf dem ,rcken gehabt hatte1 in sechs ,wochen im gewhnlichen ,seitsitz vollstndig zugeritten2 das ,tier folgte jeder ,hilfe1 ging auf bloe ,schultereinwirkung hin tadellose ,seitengnge und war weich und durchgearbeitet im ,genick1 letzteres nicht etwa infolge von ,kandarenwirkung1 sondern durch richtiges ,durcharbeiten1 ,abbiegen und ,abbrechen mit einer ,wassertrense4 ,beiderseitiger ,schenkeldruck waren dem ,tier unbekannt geblieben1 weshalb es1 als ein ,herr es bestieg1 nichts mit sich anfangen lie1 sondern offen seine ,emprung ber diese neue ,behandlung zeigte4 ,spter natrlich gewhnte es sich auch daran4 ,es war dies nicht das erste ,pferd1 das ich zurechtritt2 man sieht also1 da man mit ,geduld und ,ausdauer auch im ,seitsitz nachhaltigen ,einflu auf ein ,pferd haben kann4 ,b3 ,im ,original steht immer ,quersitz4 ,da ich1 um ,verwechslungen vorzubeugen1 den ,sitz im ,damensattel stets als ,seitsitz bezeichnet habe1 da andere ,autorinnen unter ,quersitz sogar den ,herrensitz verstehen1 so setze ich ein fr allemal dafr ,seitsitz4 ,der ,verf4 ,was nun die sanitre ,frage betrifft1 so halte ich den ,herrensitz fr eine ,frau auf die ,dauer fr unbedingt schdlich1 obwohl auch da individuelle ,faktoren mitsprechen knnen4 ,die ,frau eignet sich schon ihrer ,bauart und geringeren ,muskelkraft wegen nicht dazu4 ,der gespreizte ,sitz1 bei welchem die ,stellung der ,beine einen ,winkel von ca4 #fj-gj bilden1 also ein wenig natrlicher1 ist fr die ueren wie die inneren weiblichen ,organe von groem ,nachteil1 da einesteils entzndliche ,reizungen1 andererseits innere ,zerrungen und ,dehnungen der ,verbindungsbnder entstehen4 ,auch jene scheinbar geringen und harmlosen mechanischen ,reizungen rufen durch ihre dauernde ,wirkung oft fest eingewurzelte und hufig unheilbare chronische ,schleimhautentzndungen hervor4 ,die inneren ,lockerungen und ,dehnungen werden sich natrlich verschieden intensiv uern1 wenn es sich um eine ,frau1 die bereits mehrere ,kinder gehabt hat1 oder um ein junges ,mdchen handelt4 ,im letzteren ,falle nmlich1 wo jene ,bnder noch kurz und straff sind1 mag sich erst nach ,monaten eine schmerzhafte ,zerrung bemerkbar machen1 bei einer ,frau hingegen1 bei der die ,bnder bereits gelockert sind1 wird die ,dehnung schneller und leichter erfolgen1 und infolgedessen mssen die weiblichen ,organe1 ihres ,halts beraubt1 nach vorn sinken4 ,auf diese ,weise wird die ,frau dauernd und unwiederbringlich den schnsten weiblich-sthetischen ,reiz1 ihre schlanke ,figur1 verlieren4 ,wenn man bedenkt1 da es schon nach jeder ,geburt einer besonders sorgfltigen1 konsequent durchgefhrten ,binden-1 resp4 ,massagebehandlung bedarf1 um die vergrerten und gelockerten ,teile wieder zur ,rckbildung zu bringen1 und da sehr viele junge ,frauen1 die als ,mdchen wirklich schlanke1 grazise ,erscheinungen waren1 nach der ersten ,geburt eben infolge unvollstndiger ,rckbildung der inneren ,organe etwas ,plumpes bekommen und leider behalten1 so ist es ohne weiteres verstndlich1 da die unnatrliche1 bei weitem gewaltsamere ,dehnung und ,verlngerung jener ,bnder1 wie sie durch das fortgesetzte ,reiten im ,herrensitz hervorgerufen werden mu1 erst recht nicht zu beseitigen wre4 ,bei jungen ,mdchen werden sich diese ,verunstaltungen1 wenn auch in geringerem ,grade1 allmhlich entwickeln4 ,das hier ,gesagte gilt auch nur fr die ,allgemeinheit1 wo es magebend sein drfte4 ,ausnahmen gibt es berall4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,der ,reitsitz auf dem neuen engl4 ,damensattel4 ,vom sthetischen ,standpunkte aus betrachtet1 steht die ,sache noch ungnstiger4 ,solange man die ,reiterin1 die rittlings auf dem ,pferde sitzt1 im ,profil sieht1 kann man nichts direkt ,unschnes daran finden1 ausgenommen in ,fllen1 wo die ,betreffende sehr korpulent ist2 dann ist der ,anblick in jeder ,richtung geradezu grotesk4 ,aber auch die schnste schlanke ,figur sieht1 von vorn oder rckwrts gesehen1 uerst unsthetisch aus4,c ,das ,kostm ist schon hlich1 der gepriesene geteilte ,rock sieht lcherlich aus2,d das ,unschne des ,herrensitzes besteht ja nicht darin1 da man die ,beine sieht1 sondern lediglich in der ,stellung selber4 ,in ,beinkleidern ist man auf den ,pferdercken verbannt3 eine ,frau in ,reithosen zu ,fu sieht entschieden nicht gut aus2 jeder feinfhligen ,dame mu das ,aufsehen1 das sie in diesem ,kostme erregt1 peinlich sein4,e ,c3 ,de gustibus non est disputandum4 ,also grade das ,gegenteil von dem1 was ,frau ,dr4 ,anita ,augspurg findet4 ,der ,verf4 ,d3 ,sehr richtig6 ,der ,verf4 ,e3 ,allerdings hatte man ja mit dem ,aufkommen des ,radfahrsportes ,gelegenheit1 sich an manchen ,anblick gewhnen zu mssen1 der alles andere als schn war6 ,der ,verf4 ,nun noch zum letzten der ,grnde1 die gegen den einseitigen ,sitz hervorgehoben werden3 nmlich die ,unabhngigkeit und ,sicherheit zu ,pferde4 ,die ,unabhngigkeit ist allerdings1 falls die betreffende ,dame nicht allein auf- und absteigen und sich nichts am ,sattel ohne fremde ,hilfe richten kann1 sehr gering2 aber wieviel ,damen hegen den ,wunsch1 ohne ,begleitung ,reittouren zu unternehmen8 ,diejenigen1 die es tun1 knnen sich eben in allem helfen4 ,eine gute ,reiterin1 die auch ,interesse fr ihren ,gaul hat1 mu ihn selber satteln und aufzumen knnen1 wenn es ntig ist2 eine genaue ,kenntnis der ,sattelung und ,zumung trgt nicht wenig zur ,sicherheit und ,selbststndigkeit bei4 ,auf dem ,lande1 wo manchmal niemand zu haben war1 der mit einem ,damensattel umzugehen verstand1 habe ich mein ,pferd oft ohne fremde ,hilfe satteln mssen4 ,das ,aufsteigen ohne ,hilfe ist schon schwieriger2 hat man ein frommes1 gutmtiges ,tier1 das ruhig steht1 so gengt es1 dasselbe an irgend eine ,erhhung1 eine ,bank1 einen ,zaun oder eine ,bschung zu fhren1 von wo es dann leicht ist1 sich in den ,sattel zu schwingen4 ,ist das ,tier zu unruhig und tritt seitwrts1 so empfiehlt es sich1 einfach den ,bgel lang zu schnallen und1 in denselben steigend1 sich in den ,sattel zu ziehen1 was nach einiger bung recht gut geht4 ,grazis sieht es ja nicht aus1 aber wenn niemand in der ,nhe ist1 geniert es nicht2 das ,pferd kehrt sich nicht daran4 ,in puncto ,sicherheit wird wohl jeder zugeben1 da es viel schwerer ist1 aus dem ,damensattel geschleudert zu werden1 als aus dem ,herrensattel2 mit dem ,hngenbleiben im ,steigbgel ist die ,gefahr in diesem wie in jenem ,falle dieselbe1 vorausgesetzt1 da die ,reiterin einen ,herrensteigbgel bentzt -- das einzig richtige -- und nicht eine ,menge ,gummibnder oder gar groartige ,sicherheitsvorrichtungen am ,rocke hat4 ,geht ein ,pferd durch1 so kann eine ,dame ebensogut die ,gewalt ber dasselbe wiedererlangen1 wie ein ,herr4 ,bei greren ,unglcksfllen1 wie ,strzen von ,reiter und ,pferd1 ist das ,verhltnis das gleiche1 es ist eben ,glckssache1 ob man heil davonkommt1 da hilft einem die ,zugehrigkeit zum starken oder schwachen ,geschlechte gar nichts4 ,es liegt also kein ,grund vor1 den ebenso grazisen wie ausreichenden ,seitsitz aufzugeben4 ,dieser ,artikel1 welcher meines ,erachtens in jeder ,beziehung sachlich ist und das ,richtige trifft1 hat in demselben ,organ 7,nr4 #di1 #aija7 eine ,entgegnung durch ,dr4 ,m4 ,senator1 ,frankfurt a4 ,m41 gefunden1 welcher wieder den ,reitsitz fr die ,damen befrwortet4 ,da er jedoch mehr vom reitsportlichen ,standpunkt und ohne besonders neue ,gesichtspunkte ins ,feld zu fhren geschrieben ist1 so will ich nur dasjenige daraus hervorheben1 was mir als besonders erwhnenswert erscheint4 ,was nun die sanitre ,frage betrifft1 so befrchtet ,verfasserin aus dem ,herrensitz fr die ,damen erhebliche ,nachteile2 sowohl die inneren wie die ueren ,organe sollen leiden4 ,da letztere durch die ,reibung und den ,druck entzndlichen ,reizungen ausgesetzt sind1 will ich nicht bestreiten2 da allerdings durch den sehr hnlichen ,sitz auf dem ,rade1 wo doch auch derartige ,nachteile einwirken1 die befrchteten ,schdlichkeiten eingetreten sind1 ist mir nicht bekannt4 ,verfasserin befrchtet ferner vom ,herrensattel eine ,lockerung und ,dehnung der ,bnder mit strenden ,folgen fr ,gesundheit und uere ,erscheinung4 ,gerade diese ,frage bedarf wegen ihrer enormen ,wichtigkeit des erhhten ,interesses des ,arztes und des ,reiters1 oder besser noch einer in beiden ,wissenschaften erfahrenen ,persnlichkeit4 ,ich selbst bin passionierter ,reiter und will meine ,liebhaberei nicht aufgeben1 sollte ich auch von einigen blen ,einwirkungen nicht verschont bleiben 7jede ,passion erfordert eben ,opfer71 aber fr eine gesundheitliche bung in streng medizinischem ,sinne kann ich das ,reiten nicht ansehen4,f ,tatschlich wird ,lockerung und ,senkung der ,baucheingeweide begnstigt1 wie ja schon die vermehrte ,disposition der ,reiter fr ,eingeweidebrche beweist2 aber ich glaube1 da diese ,schdigungen im ,reiten selbst1 in der stoweisen ,erschtterung im ,trabe namentlich1 bedingt sind und da ,herren und ,damen sich dem in gleicher ,weise aussetzen4 ,da die ,folgeerscheinungen fr den ,frauenkrper schwerwiegender sind1 ist gewi 7674 ,sicherlich aber wird der freiere ,sitz im ,herrensattel1 die bessere ,mglichkeit1 sich den ,bewegungen des ,pferdes anzupassen 7z4 ,b4 der bequemere englische ,trab7 auch hierin gnstig wirken4 ,da der gespreizte ,sitz nachteilig sein soll1 will mir nicht einleuchten2 ist denn die ,drehung des ,krpers im ,damensattel gut zu heien8,g ber den sthetischen ,standpunkt lt sich schwer streiten4 ,ich kann an einer rittlings sitzenden ,dame nichts ,unschnes finden1 weder im ,profil noch in ,vorder- oder ,rckansicht4,h ,f3 ,dieser ,ansicht pflichten viele rzte und alte ,reiter nicht bei4 ,wie ,vielen wird das ,reiten als besondere ,kur verordnet8 ,der ,verf4 ,g3 ,eine auf dem neuen englischen ,sattel korrekt sitzende ,dame nimmt infolge des ,seitsitzes nur eine so minimale ,drehung des ,oberkrpers zum ,unterkrper an1 da sie kaum erwhnenswert ist4 ,auch hat die bisherige ,erfahrung nicht besttigt1 da infolgedessen nennenswerte ,strungen der ,gesundheit eingetreten sind4 ,der ,verf4 ,h3 ,daran knnen wir also abermals sehen1 wie verschieden eine und dieselbe ,sache beurteilt werden kann4 ,der ,verf4 ,alles in allem scheint mir die ,antithese des erstangefhrten ,artikels nicht so berzeugend ausgefallen zu sein1 wie es als ,widerlegung erforderlich gewesen wre6 ,um aber endlich zum ,schlu dieses ,kapitels zu kommen1 fr welches mir noch reiches ,material vorliegt1 u4 a4 auch ein ,artikel der nur von ,damen redigierten franzsischen ,zeitung ,la ,fronde1 welcher sich selbstverstndlich fr den ,herrensitz ausspricht1 bringe ich die aus fachmnnischer ,feder geflossene1 im ,berliner ,lokal-,anzeiger enthaltene ,antwort auf den ,artikel des ,frulein ,dr4 ,anita ,augspurg1 welchem ich meinerseits nichts hinzuzufgen habe4 ,meiner ,ansicht nach enthlt derselbe1 in seinen wesentlichsten ,punkten wiedergegeben1 alles1 was zu diesem ,thema etwa noch gesagt werden kann4 ,es scheint gerecht und billig1 das ,fr und ,wider in dieser1 die reitenden ,damen lebhaft interessierenden ,frage genau zu prfen und mit grndlicher ,fachkenntnis zu erwgen4 ,zuerst ist es ntig1 festzustellen1 da es sich beim ,damenreiten in der ,stadt und ,manege um andere ,bedingungen handelt1 als beim eventuellen ,reiten in der ,wildnis4 ,in letzterem ,falle lernen die ,kinder und jungen ,mdchen von frh an auf den verschiedenartigsten ,stteln in jedem ,sitz das ,reiten1 so gut es eben geht1 ohne ,anspruch auf ,eleganz4 ,die ,anforderungen nun zu ,ntzlichkeitszwecken sind eben ganz andere1 als die ,reitkunst sie an die ,damen in unseren gesellschaftlichen ,verhltnissen zu stellen hat1 bei denen das ,alleinreiten wenig ,zweck haben drfte und zu mancherlei ,unzutrglichkeiten fhren kann4 ,bleiben wir also zunchst beim ,damenreiten in der ,manege und zu ,spazierritten und beginnen nun mit den ,anforderungen1 die der ,schnheitssinn dabei stellt4 ,leider lassen sich die diesen ,sinn nicht befriedigenden ,eigentmlichkeiten des ,damenreitens im ,herrensitz nicht ganz leicht deutlich machen1 ohne dieser ,geschmacksrichtung zu nahe zu treten4 ,die ,praxis wrde das am besten selbst tun und das sthetische ,gefhl bald zurckverlangen lassen nach der weiblichen ,reitart4 ,beleuchten wir diese letztere einmal an einem ,beispiel1 einer ,schulreiterin im ,zirkus1 die mit mir wohl unzhlige ,herren und ,damen nur mit groem ,vergngen im ,damensattel reiten sahen4 ,in dieser ,reitart fand ich nichts unschn1 im ,gegenteil schien mir gerade in diesem ,sitz und in dem einfachen schwarzen ,reitkostm die ganze ,grazie des ,weibes erst zum ,ausdruck zu kommen4 ,wie oben hatte ich das ,gefhl1 da die ,reiterin dem ,pferd gegenber machtlos sei4 ,da es auerhalb des ,rahmens der ,manege auch minder schne ,erscheinungen im ,damensattel gibt1 ist auer ,zweifel4 ,daran ist aber weniger der ,damensattel an sich1 als vielmehr die geringere ,fhigkeit der ,reiterin 7bezw4 die ,figur6 ,der ,verf471 die im ,herrensattel selbstverstndlich ebenso zur ,geltung kommen wrde1 ,schuld4 ,nicht jede ,dame kann sich guten ,sitz aneignen2 das bleibt eben wie bei jedem andern ,sport1 so auch hier1 individuell4 ,sicher aber ist1 da es viel leichter fr eine ,dame ist1 sich im ,damensattel schn hinzusetzen1 wie fr einen ,herrn dasselbe im ,herrensattel zu tun4 ,auf der groen ,sitzflche des ,damensattels kommt die ,dame eben wirklich mit ihrer vollen ,positur zum ,sitzen1 und deshalb wird es ihr verhltnismig leicht1 den ,oberkrper trotz der notwendigen ,rechtsdrehung gerade und grazis aufzurichten4 ,im ,herrensattel ist die ,sitzflche eine viel kleinere1 deshalb verliert der ,herr so leicht durch ,vor- oder ,rckwrtsfallen mit dem ,oberkrper den ,anstand im ,sattel1 und deshalb wird das ,balancieren schwerer4 ,im guten ,balancieren aber liegt der ,schwerpunkt der ,reiterei1 sowohl im ,damen- wie im ,herrensattel4 ,die ,fhigkeit1 im ,damensattel leichter zu balancieren1 also auch fester zu sitzen1 gibt gerade der ,dame die leichtere ,hand1 die ihr die weichere und beweglichere ,lenkung des ,pferdes ermglicht4 ,ein ,anklammern mit den ,beinen am ,pferd ist bei etwaigen ,unarten desselben aber geradezu gefhrlich1 da ja gerade dieser ,druck die treibende ,hilfe ist4 ,ein gebter und unerschrockener ,reiter wird freilich in einem solchen ,falle durch besonders krftige1 nicht stoweiser ,anwendung der ,schenkelhilfen sein ,pferd zum ,gehorsam bringen4 ,das ist doch aber1 wenn wir einmal ehrlich sein wollen1 bei einer ,dame illusorisch1 dazu fehlt es der ,dame fast immer an der physischen ,kraft4 ,hierfr kann ich sogar einen ,beleg anfhren4 ,eine ,dame aus der hiesigen ,gesellschaft war nach langjhrigem ,reiten im ,damensattel zum ,reiten im ,herrensattel bergegangen1 und um sich leichter und ungestrter in diese neue ,art hineinfinden zu knnen1 ging sie mit einem mir als schwierig bekannten ,pferd auf ihr ,gut1 nicht ohne da ich vorher meine ,ansicht darber offen ausgesprochen hatte4 ,ein unglubiges ,lcheln war die ,antwort4 ,als diese selbe ,dame nach lngerer ,zeit hierher zurckkehrte1 schien sie ihre ,ansicht gendert zu haben4 ,sie ritt noch denselben ,fuchs1 doch nicht1 wie ich vermuten durfte1 im ,herrensattel1 sondern -- wie einst -- im ,damensattel4 ,auf meine erstaunte ,frage erhielt ich die bezeichnende ,antwort3 ,vom ,damensattel hat mich der ,gaul nicht herunterbekommen1 vom ,herrensattel -- dreimal6 ,die ,dame ist nicht wieder zum ,herrensattel zurckgekehrt4 ,eine andere ,dame konnte man auf unserem schnen ,reitplatze1 dem ,hippodrom1 seiner ,zeit mit groer ,bravour im ,herrensattel ber smtliche ,hindernisse gehen sehen4 ,auch sie reitet lngst wieder ,damensattel4 ,welche ,grnde zum ,wechsel fr sie magebend waren1 ist mir unbekannt4 ,darum mchte ich zum ,kapitel der geringeren ,gefhrlichkeit des ,reitens im ,amazonensattel doch ein ernstes1 mahnendes ,wort sagen4 ,nach meiner anfangs aufgestellten ,beweisfhrung ist die ,mglichkeit1 sich vom ,sattel zu trennen1 im ,herrensattel eine grere1 wie im ,damensattel4 ,und wenn nun auch an sich vielleicht das ,sichtrennen vom ,herrensattel in vielen ,fllen weniger gefhrlich sein mag1 wie das ,abfallen vom ,damensattel1 so ist doch auch im ersteren ,falle ein ,hngenbleiben im ,bgel und damit verbundenes ,geschleiftwerden sehr wohl mglich4 ,rechnen wir nun die grere ,wahrscheinlichkeit des ,abfallens vom ,herrensattel mit hinzu1 so drfte sich das ,fr und ,wider in dieser ,beziehung wohl ausgleichen4 ,einen ,beweis1 wie sicher und fest die ,damen im ,damensattel sitzen knnen1 haben doch wohl unsere ausgezeichneten ,schulreiterinnen gegeben4 -- ,es scheint mir daher durchaus keine ,veranlassung vorzuliegen1 das ,reiten im ,damensattel irgendwie zu beanstanden1 und mchte ich daher mein ,veto gegen eine nderung zugunsten des ,amazonensattels nicht unausgesprochen lassen4 ,wie gesagt1 ich schliee mich dem1 was der umsichtige ,fachmann hier ausgesprochen hat1 voll und ganz an4 ,eine der bekanntesten und besten ,reiterinnen ,englands1 ,miss ,alice ,hayes1 die ,gattin eines ebenso als vortrefflicher ,reiter bekannten ,offiziers1 hat #ahic ein ,werk ber ,damenreiten ,the horsewoman1 a practical guide to side-saddle riding erscheinen lassen1 welches sehr gnstig beurteilt worden ist4 ,besonders gut in diesem ,buche sind die ,worte behufs ,sicherung eines festen ,sitzes im ,sattel1 ohne sich auf die ,zgel zu verlassen4 ,die ,verfasserin spricht nervsen ,damen ,mut zu1 indem sie ihnen sagt1 da der ,sitz im ,damensattel sicherer1 als der gewhnliche ,mnnersitz ist4 ,tatschlich macht sie diejenigen1 die das ,reiten nach ,mnnerart fr ,damen befrworten1 lcherlich4 -- ,soweit wollen wir uns nicht an der holden ,weiblichkeit vergehen4 ,sie aber1 schne ,leserin1 die ,sie sich in dieses ,kapitel mit ,verstndnis vertieft haben1 mgen nun whlen1 ob ,sie sich fr den einen oder den anderen ,reitsitz entscheiden wollen4 ,wie wir gesehen haben1 sind die mit so groer ,verve fr den ,herrensitz angefhrten ,grnde zum grten ,teil grndlich widerlegt -- also3 prfet alles und das ,beste behaltet6 #c4 ,vom ,reitajustement der ,dame und deren ,erscheinung zu ,pferde4 ,es ist von vornherein bei der ,besprechung dieses ,themas anzufhren1 da die ,erscheinung der ,dame zu ,pferde stets ein angenehmes harmonisches ,bild abgeben soll1 wenn sie nicht der unliebsamen ,kritik eines spottschtigen ,publikums verfallen will4 ,dabei spielen die ,regeln der sthetik eine besondere ,rolle4 ,im allgemeinen braucht man ja einer wirklichen ,dame in dieser ,beziehung nicht viel zu sagen4 ,eine solche trgt in ihrem ,wesen und in ihrer ,geschmacksrichtung eine ,eigenart zur ,schau1 welche in den meisten ,fllen fr sie pat und vielfach auch gefllt1 selbst wenn diese ,faktoren manchmal aus dem ,rahmen des alltglichen oder althergebrachten ,anblicks1 bezw4 der herrschenden ,mode herausfallen4 ,direkte ,geschmacksverirrungen sind auch seltener zu konstatieren1 wenn auch die einmal -- ,gott sei ,dank nur in sehr beschrnktem ,mae -- s4 ,z4 getragenen ,hosenkostme der ,radfahrerinnen entschieden dazu gerechnet werden mssen4 ,das harmonische ,bild der ,reiterin aber beschrnkt sich nicht auf das ,kostm allein1 die ,figur mu sich auch mit dem ,pferde verbinden1 die ,gre beider mu bereinstimmen4 ,eine ,dame von ,mittelfigur mu auch ein ,pferd von solcher ,figur reiten1 eine kleine ,dame ein kleineres1 eine groe ein greres ,pferd4 ,strkere ,damen -- es hat das fr die ,amazone eine ,grenze -- mssen krftige ,pferde mit gutem ,fundament1 leichte schlanke ,damen leichte ,pferde mit leichten ,gngen reiten4 ,sitz und ,haltung mssen tadellos sein1 so da sich keine unliebsame ,kritik daran wagen darf4 ,die ,dame zu ,pferde ist selbst heute noch1 wo der ,damenreitsport immer mehr in den ,vordergrund tritt1 eine dem ,urteil der ,menge verfallene ,erscheinung1 wenn sie nicht harmonisch wirkt4 ,es mu eben alles in den hier genannten ,rahmen fallen4 ,so sollte eine ,dame1 deren ,figur aus irgend welchen ,grnden nicht auf das ,pferd pat -- in erster ,linie ist hier von der ,leibesflle die ,rede -- sich nicht ffentlich zu ,pferd zeigen4 ,das ,reiten kann freilich eine rztliche ,verordnung1 es kann besondere ,passion sein -- aber dann mge die ,dame ,wlder und ,tler1 fern ab menschlichen ,treiben1 durchschweifen4 ,mir ist eine derartig gestaltete ,dame1 welche noch dazu im ,herrensitz ritt1 in der ,erinnerung1 deren ,erscheinung stets wahre ,lach- und ,spottsalven hervorrief -- natrlich nur bei den weniger gebildeten ,passanten -- immerhin konnte auch der ,mann der ,gesellschaft nicht ohne ein gewisses ,gefhl der ,befriedigung darber diese ,reiterin sehen und ein ,lcheln auf den ,lippen unterdrcken4 ,was nun das ,kostm der ,dame anbetrifft1 so mu ich leider konstatieren1 da es bei uns doch noch recht viel zu wnschen brig lt4 ,man sieht nur wenig distinguierte ,erscheinungen zu ,pferde1 selbst aus der ,gesellschaft1 die man leicht daran erkennt1 da sie von einem bekannten ,gentleman oder einem ,offizier chaperoniert werden4 ,die ,damen erscheinen berwiegend oft -- also mal zuerst im ,sommer -- fast im ,neglig1 also so wie sie auf dem ,lande reiten wrden1 im ,strohhtchen1 heller ,bluse und dunklem ,rock4 ,das mag ja recht bequem sein1 ist aber nicht schick4 ,man reitet eben auf der ,promenade der ,grostadt nicht so1 wie beim ,morgenspazierritt auf dem ,lande4 ,es ist eigentmlich1 da die ,damen hierbei ein laisser aller an sich haben1 welches sie fr ,promenade1 ,diner usw4 fr shocking erklren wrden4 ,viele ,damen werden mir darauf allerdings erwidern1 da wir hier in ,berlin berhaupt keine ,reitpromenade im ,sinne des ,bois de ,boulogne und des ,hydepark haben1 aber wenn auch diese ,einwendung gewi nicht ganz ohne ,berechtigung ist1 so mssen -- bis vielleicht in dem neuanzulegenden ,volkspark ,grunewald etwas derartiges geschaffen wird -- der ,tiergarten1 der ,kurfrstendamm und der ,grunewald als solche gelten4 ,was irgendwie reitet1 trifft sich doch vormittags dort4 ,ich erachte es demnach1 da ,paris noch immer fr die ,moden der ,damen auch auf diesem ,gebiete magebend ist1 fr meine schnen ,leserinnen interessant1 zu erfahren1 in welchem ,ajustement die ,dame im ,bois de ,boulogne nach dem ,bericht einer franzsischen ,dame zu ,pferde erscheint4 ,um mit dem ,intimsten zu beginnen1 so ist das einzig ,elegante bei diesem ,anzug ein ,manneshemd von ,baumwolle mit leicht umgebrochenem ,kragen4 ,dieses ,hemd mu zum korrekten schwarzen1 blauen oder dunkelgrnem ,reitkleid1 wie es im ,bois getragen wird -- auch zum roten ,jacket -- wei sein1 darf jedoch zum ,phantasiereitkleid kleine ,muster -- ,erbsen1 ,kleebltter1 ,streifen -- haben4 ,diese ,muster drfen sich jedoch nur mikroskopisch prsentieren1 sonst wirken sie abscheulich4 ,der ,brustteil des ,hemdes braucht nicht gestrkt1 ,kragen und ,manschetten dagegen mssen hart wie ,holz sein1 whrend alles brige sich schmiegsam anfgen mu4 ,das einfache kurze ,beinkleid aus weiem ,tuch oder ,floretseide wird im ,schenkel sehr weit und unter dem ,knie1 wo es durch drei kleine ,perlmutterknpfe geschlossen wird1 sehr eng getragen4 ,vom dritten ,knopfloch reicht eine kleine ,schleife aus demselben ,stoff wie das ,beinkleid bis zum oberen ,rande des ,stiefels4 ,das ,trikot ist vielleicht weniger schick wie dieses ,beinkleid1 aber unendlich praktischer4 ,im ,winter mu es aus ,seide1 im ,sommer aus sehr feinem ,zwirn und immer von perlgrauer ,farbe sein4 ,vornehmlich darf man keine ,phantasie-,farbennuancen whlen4 ,vor allen ,dingen mu man sich aber vor der ,fleischfarbe hten4 ,das ,trikot wird im ,sitz1 in der rechten ,kniekehle und im rechten ,knie erweitert angefertigt4 ,obwohl es nicht zu eng sein darf1 mu es doch fest anschlieen und darf keine ,falte schlagen4 ,man brauche kein ,korsett1 wenn man es irgend entbehren kann4 ,man benutze nichts1 als ein enggeflochtenes ,tragband aus ,seide1 um die ,falten des ,hemdes zu ordnen und das ,beinkleid oder das ,trikot festzuhalten4 ,ist man ein ,korsett zu tragen gentigt1 so sei es schmiegsam und sehr kurz1 damit es nicht auf den ,hften scheuert4 ,dann sei es aus weiem schwedischen ,leder lose geschnrt1 keineswegs festanschlieend und gar oben mit ,spitzen besetzt1 damit sich nichts unter dem ,reitkleide markiert4 ,das mit einer ,rsche verzierte ,korsett markiert sich stets auf dem ,rcken des ,kleides1 und zu ,pferde ist es noch mehr als anderswo von ,wichtigkeit1 da alles glatt sitzt und nichts die ,linien unterbricht4 ,der ,stiefel mu aus lackiertem ,kuhleder oder dem gewhnlichen ,lackleder bestehen und im ,schaft oben geschmeidig sein2 das ist die ,form des alten ,stiefels nach ,stallmeisterinart1 welcher sich lngs des ,beins gut anschmiegt1 und zu welchem ein sehr niedriger englischer ,absatz gehrt4 ,viele ,damen tragen den ,chantillystiefel1 und das ist abscheulich4 ,dieser ,stiefel nmlich1 der einzig elegante und praktische fr die ,herren1 pat ganz und gar nicht fr die ,damen1 und zwar aus zwei ,grnden4 ,erstens verunstaltet er den ,knchel und macht ihn plump1 und zwar dermaen1 da man in diesem ,falle auf die entsetzliche lange ,hose zurckzugreifen gezwungen ist4 ,der andere ist der1 da beim ,traben der ,rock sich in den zu harten ,schaft zwngt und dann unangenehm auf dem ,knie spannt4 ,der ,stiefel dagegen mu im ,spann so weit sein1 da er beinahe ausgeschlenkert werden kann4 ,der ,sporn sei gerade und kurz1 aus ,stahl1 ,nickel oder ,silber1 das ,rdchen mit spitzen ,stacheln versehen1 denn der ,sporn soll weder ein ,spielzeug noch ein ,zierrat1 sondern vielmehr wirklich ein ,hilfsmittel sein4 ,er wird mit einem kleinen ,riemen aus sehr weichem ,lackleder befestigt4 ,die ,busenkrawatte besteht aus weiem ,batist oder aus solchem mit kleinen1 kaum wahrnehmbaren ,mustern2 die ,nadel ist einfach1 ein ,hirschhaken1 eine ,tiegerklaue1 ein ,st4 ,georgstaler oder sonst eine goldene ,mnze1 aber keine ,nadel1 die den ,anschein eines ,kleinods hat4 ,als ,kopfbedeckung wird ein schwarzer ,seidencylinder oder ein solcher aus grauem ,filz getragen4 ,niemals aber trgt die ,dame1 welche ,anspruch erhebt1 korrekt zu sein1 irgend einen anderen ,phantasiehut im ,bois4 ,auf dem ,lande ist das selbstredend gestattet4 ,der ,hut von hoher ,form braucht sich nicht nach der neuesten ,mode zu richten4 ,er mu ziemlich hoch sein und darf keine flache ,krempe haben4 ,im brigen ist das einzige erlaubte ,arrangement ein kleiner1 grauer1 schwarzer oder blauer1 um den ,hut gewundener ,gazeschleier1 ,bnder aber oder irgend etwas ,flatterndes sind nicht statthaft4 ,der kleine melonenfrmige ,hut1 der ,matrosenstrohhut und selbst der ,tirolerhut werden auf dem ,lande getragen4 ,zum ,reiten werden die ,haare geflochten oder gewunden und enganliegend getragen1 was den ,kopf klein macht4 ,nichts ist hlicher als ein dicker ,kopf1 auf dem ,pferde vielleicht noch mehr als anderswo4 ,man kann auch smtliche ,haare zusammendrehen1 sie unter ,freimachung des ,nackens emporheben und unter den ,hut stecken4 ,bei dieser ,manipulation braucht man weder ,schildpattnadeln noch -,kamm4 ,das hlt ganz von selbst1 den ,fall1 wo man den ,hut verlieren sollte1 ausgenommen4 ,die ,handschuhe seien aus weiem oder gelbem ,hirschleder1 aber niemals aus ,hundeleder4 ,das ist gemein1 unbequem und macht wahre ,tatzen4 ,der ,handschuh mu in den ,fingern sehr lang1 sehr geschmeidig und vornehmlich sehr weich sein1 der ,hand ebensoviel ,spielraum zu lassen1 als ob sie unbekleidet wre4 ,die ,farbe des ,reitkleides ist in ,paris schwarz1 dunkelblau oder dunkelgrn4 ,letztere ,farbe ist jedoch so dunkel gehalten1 da man sie nur in der ,sonne wahrnimmt4 ,der sehr kurze und durchaus glatte ,rock aus schwerem ,tuch darf1 wenn man aufrecht steht1 links nicht ber den ,sporn herabreichen4 ,rechts ist er wegen der fr das ,knie und das ,horn erforderlichen ,weite viel lnger und wird an dieser ,seite1 wenn man zu ,fu ist1 hochgeknpft4 ,die durchaus einfarbige glatte ,taille endigt hinten in einen kurzen ,scho1 die auf den ,hften aufstt und vorn in einer stumpfen ,spitze ausluft4 ,der ,scho kann aber auch rund und kurzgeschnitten sein4 ,hier und dort werden die ,taillen auch mit langen und abgerundeten ,schen getragen4 ,der ,paletot zum ,reitkostm ist kurz und in der ,art der ,herrenpaletots gearbeitet4 ,schmuckgegenstnde1 ,samtkragen1 ,schleifen oder ,phantasieknpfe werden niemals getragen4 ,damit soll allerdings nicht gesagt sein1 da die deutsche ,amazone sich durchaus nach diesen ,angaben richten mu1 wenn sie auch immerhin einen guten ,anhalt gewhren4 ,aus meinem eigenen kleinen ,erfahrungsschatze mchte ich aber noch einige ,ergnzungen dazu machen4 ,im ,winter schtzen seidene ,strmpfe am besten gegen kalte ,fe4 ,ein leinenes ,taschentuch wird in die am ,sattel angebrachte ,tasche gesteckt4 ,fr den ,sommer drfte ein ,reitkleid aus weier ,leinwand nicht auf ,widerspruch stoen1 zu dem auch ein weies ,htchen -- jedoch nicht von ,strohgeflecht -- sehr gut stehen wrde4 ber die ,chaussure ist bereits gesprochen worden1 doch sei noch besonders erwhnt1 da ,knpfstiefel absolut auszuschlieen sind4 ,die ,form der ,taille ist zwar gegeben1 doch pflegen junge und schlanke ,damen am liebsten und fr sie am vorteilhaftesten die anliegende ,taille zu whlen1 whrend fr strkere ,damen die ,jackett- oder blusenartige ,form geeigneter erscheint4 ,bei beiden ist auf denkbar grte ,bequemlichkeit zu sehen1 vor allem auf gengende ,brustweite1 tadellos gearbeitetes ,rckenstck und zureichenden ,halsausschnitt4 ,die rmel mssen so weit sein1 da sie den ,armen ohne den geringsten ,zwang jede ,bewegung gestatten4 ,ebenso mssen auch die ,handschuhe zwei ,nummern weiter genommen werden1 als man sie gewhnlich trgt4 -- ,was die ,lnge des ,rockes anbetrifft1 so trgt man am praktischsten das ,reitkleid so1 da es mit der unteren ,kante des ,pferdebauches abschneidet1 besonders wenn die ,reiterin ,jagd oder ,terrain reitet4 ,dabei darf der ,rock ja nicht faltig sein1 sondern eng anliegend1 mu jedoch so ausgebreitet werden knnen1 da das rechte ,bein bequem ber das ,horn gelegt werden kann1 ohne da der ,stoff sich zerrt und auf der ,kniescheibe drckt4 ,da nicht jede beliebige ,schneiderin imstande ist1 ein derartiges ,reitkleid anzufertigen1 ist selbstverstndlich1 hier knnen nur ,spezialisten das ,richtige treffen1 wenn sie sich auch vielfach ihre ,kunst unerfreulich hoch bezahlen lassen4 ,dennoch scheue man diese ,ausgabe nicht2 schon manche ,dame hat sich aus ,billigkeitsrcksichten ihr ,reitkostm anderswo anfertigen lassen und mute dasselbe nachher als gnzlich unbrauchbar verwerfen4 ,ein solcher so ausgearbeiteter ,rock fliegt niemals2 zwei gewhnliche ,tuchbreiten sind fr denselben ausreichend4 ,innerhalb des ,rockes drfen ,raffer befestigt sein1 damit die ,dame1 wenn sie abgestiegen ist und sich lngere ,zeit zu ,fu bewegen will1 das ,kleid schrzen kann1 ohne mit dem ,tragen die ,hnde zu beschweren1 was auf die ,dauer lstig wird4 ,in ,england werden auch die sogenannten ,safety habits1 welche eigentlich nur eine ,schrze bilden und gar keinen ,stoff haben1 wo die ,hrner sitzen1 empfohlen und gebraucht4 ,adressen fr dieselben sind3 ,w4 ,shingleton1 #fj ,new ,bond ,street und ,messrs4 ,thomas and ,sons1 ,brookstreet1 ,london4 ,schlielich mchte ich es nicht unterlassen1 der angehenden ,reiterin noch einige ,winke in bezug auf ihre ,reittoilette zu unterbreiten1 welche der berhmte ,reitmeister ,james ,fillis in seinem ,buche ,principes de ,dressage et d',equitation anfhrt4 ,die ,reiterin verletzt sich sehr leicht1 die geringste ,falte in ihren ,kleidern veranlat eine ,hautabschrfung4 ,bei einem langen ,ritt1 besonders bei der ,jagd1 empfiehlt es sich1 da sie kein langes ,hemd1 sondern ein kurzes ,hemdchen von sehr feinem ,stoff trgt1 welches ber den ,hften befestigt ist4 ,der ,kragen und die ,manschetten mssen an dem ,hemdchen festsitzen -- nicht mit ,stecknadeln befestigt sein1 welche nicht sitzen bleiben1 sondern herausfallen und stechen4 ,ich rate dringend1 keine langen ,strmpfe anzuziehen2 denn das ,strumpfband ist immer ein ,hindernis1 oft sogar ,ursache eines wirklichen ,leidens1 und kann ausgedehnte und schmerzhafte ,verwundungen hervorrufen4 ,socken sind in jeder ,hinsicht vorzuziehen2 sie mssen sich vereinigen mit einem enganliegenden ,unterbeinkleid aus weichem dehnbaren ,trikot oder ,jersey und gefttert sein mit ,seide1 oder -- noch besser -- mit sehr feinem ,hirschleder4 ,das ,beinkleid1 welches darber gezogen wird1 mu schmale ,gummistege haben1 damit es keine ,falten schlgt4 ,der kurze ,stiefel mu ,gummizge -- keine ,knpfe haben1 um ,verwundungen und ,quetschungen auf dem ,fuspann zu vermeiden4 ,ich liebe nicht die hohen ,stiefel2 sie sind zu hart1 knnen unterhalb des ,knies verletzen und verhindern die ,reiterin1 ihr ,pferd mit dem ,bein richtig zu fhlen4 ,das ,schnrleibchen 7,korsett7 mu sehr kurz und niedrig sein4 ,eine lange ,korsettschiene 7,schwippe7 ist nicht nur unbequem1 sondern wirklich gefhrlich4 ,ich wrde glauben1 mich entschuldigen zu mssen1 weil ich in diese geheimen ,einzelheiten der ,toilette eindringe1 fr welche meine ,urteilsfhigkeit zweifelhaft erscheinen knnte1 wenn es sich nur um eine ,frage der ,eleganz handelte2 aber alles1 was die ,ausrstung der ,reiterin angeht1 betrifft auch ihre ,sicherheit und ihr ,wohlbefinden zu ,pferde4 ,ich habe soviele ,frauen von einem ,spazierritt schmerzerfllt und leidend zurckkommen sehen1 welche infolgedessen verurteilt waren1 mehrere ,tage auf der ,chaiselongue zuzubringen1 da ich doch dahin gelangt bin1 allen diesen anscheinend nebenschlichen ,dingen eine grere ,wichtigkeit beizumessen4 ,freilich glaube ich1 mich nicht auf berdinge zu verirren1 wenn ich empfehle1 die ,haare recht sicher zu befestigen4 ,die ,dame1 welche damit beschftigt ist1 ihren ,hut oder ,schleier festzuhalten oder zurecht zu setzen1 denkt wenig an ihr ,pferd1 und man kann wohl sagen3 ,wenn sie ihren ,hut verliert1 ist sie nahe daran1 auch ihren ,kopf zu verlieren4 ,fr lngere ,touren ist es praktisch1 einen ,reitmantel aus ,plaidstoff 7,cape7 mit sich zu fhren1 der gerollt am ,sattel befestigt wird1 falls kein ,groom mitreitet1 da es immer unangenehm ist1 pltzlich ausbrechendem ,gewitter ohne irgend welchen ,schutz preisgegeben zu sein4 ,in der rechten ,hand wird eine kurze starke ,reitpeitsche getragen1 welche1 wie schon angefhrt1 den ber den ,sattel gelegten rechten ,schenkel des ,herrn ersetzen soll1 und der in ,verbindung mit dem linken die betreffenden ,hilfen fr die verschiedenen ,gangarten des ,pferdes gibt4 ,hat eine ,dame erst festen ,sitz gewonnen1 so kann sie am linken ,absatz einen kurzen ,sporn mit scharfem ,sternrad tragen4 #d4 ,vom ,kavalier1 welcher die ,dame begleitet1 mu man allerdings von vornherein voraussetzen1 da er mit allem vertraut ist1 was nicht nur bei seinem eigenen1 sondern auch vor allen ,dingen beim ,damenreiten von ,wichtigkeit ist1 um jeden ,augenblick fertig und bereit zu sein1 sowohl zu belehren1 als auch praktisch einzugreifen1 wenn es ntig ist4 ,der ,kavalier der ,dame mu schon vor allen ,dingen ein vollendeter ,reiter sein1 weil er gezwungen ist1 seine ,aufmerksamkeit stets auf seine ,begleiterin und das dieselbe tragende ,pferd zu richten1 ohne dabei sich und sein ,pferd zu vergessen4 ,kaltbltigkeit und ,geistesgegenwart wrden seine unerllichen geistigen ,gaben sein mssen1 um im ,moment der ,gefahr das richtige ,mittel zur ,begegnung derselben unverzglich in ,anwendung bringen zu knnen4 ,er reitet zur rechten ,seite der ,dame1 weil er dort nicht mit den ,beinen derselben in ,berhrung kommt1 dicht heranreiten kann1 um eventuell eine ,unordnung im ,ajustement auszugleichen1 den ,sattelgurt oder ,bgel um ein ,loch zu verndern1 auch einmal1 wo es ntig erscheint1 bei der ,zgelfhrung behilflich zu sein4 ,zu diesen ,zwecken mu er verstehen1 sein ,pferd inzwischen mit der rechten ,hand zu fhren1 welches wiederum so dressiert sein mu1 da es durch eigene ,ungezogenheiten nicht auch das ,pferd der ,dame unruhig macht4 ,es wird vorteilhaft sein1 da der ,herr bei schnelleren ,gangarten sich um ein viertel der ,pferdelnge hinter der ,nase des ,pferdes der ,dame halte1 um dieses nicht unntz aufzuregen1 und um1 falls jenes wirklich einmal etwas heftiger werden sollte1 ihm in krzester ,zeit in die ,zgel fallen zu knnen4 ,unter ,umstnden wird er dagegen zu vermeiden haben1 in kurzem ,abstand hinterher zu jagen1 weil dadurch das aufgeregte ,pferd der ,dame nur zu immer grerer ,schnelligkeit angeregt werden wrde4 ,in solcher ,lage ist die ,dame allerdings ganz auf sich selbst angewiesen1 denn vor einem ,sturze wrde sie ihr ,kavalier doch kaum bewahren knnen1 -- und schlielich wird sie auch selbst bald wieder ,herrin des ,pferdes werden1 welches1 gewhnt in ,gesellschaft zu gehen1 meist wieder zur ,besinnung kommen wird1 wenn es seinen ,kompagnon nicht hinter sich hrt4 -- ,ist die ,reiterin im ,freien noch nicht ganz sicher in der ,fhrung ihres ,pferdes1 oder gibt das ,pferd selbst zu irgend welchen ,bedenken ,anla1 so empfiehlt es sich -- um allen ,eventualitten vorzubeugen -- da der ,kavalier das ,pferd der ,dame an einem ,leitzgel fhre1 welcher in ein in die ,trense des ,damenpferdes eingeschnalltes ,kinnstck -- ev4 mit einem ,karabinerhaken -- befestigt wird1 dessen mit einer ,schleife versehenes ,ende der ,kavalier in die linke ,hand nimmt1 oder ber dieselbe streift4 7,fig4 #e47 ,ich darf wohl annehmen1 da1 wenn eine ,dame ihren ,kavalier als einen ,mann mit den eben geschilderten ,eigenschaften kennt1 sie mit bedeutend mehr ,vertrauen reiten wird1 als wenn sie in dieser ,beziehung ,bedenken hegen zu mssen glaubt4 ,natrlich spreche ich nur von ,anfngerinnen1 denn fr solche ist dieses ,buch ja nur geschrieben4 ,perfekte ,reiterinnen werden genug ,selbstvertrauen haben1 um sich ganz auf sich selbst zu verlassen4 -- ,illustration3 ,fig4 #e4 ,fhrung des ,damenpferdes am ,leitzgel4 ,,ii4 ,abschnitt4 ,das ,damenreitpferd4 #a4 uere ,kenntnis des ,pferdes4 ,wenn eine ,dame reiten lernen will1 so ist es unbedingt ntig1 da sie sich mit dem ,tiere1 dem sie sich anvertraut1 auch etwas nher bekannt macht4 ,das ,pferd ist zwar keine ,maschine1 nichts weniger als das1 aber auch jeder ,maschinenfhrer mu die ,technik seiner ,maschine kennen1 welche er fhren soll1 sonst gibts ein ,unglck4 ,hier liegt die ,sache hnlich4 ,auch technisch soll und mu die ,dame ihr ,pferd kennen1 selbst wenn es nur ein ,leihpferd ist4 ,ist sie aber in der glcklichen ,lage1 ein oder zwei ,pferde zu besitzen1 so mu sie sich durch den ,umgang mit derselben1 auch wenn sie nicht zu ,pferde steigt1 -- also z4 ,b4 durch ftere ,besuche im ,stall unter ,darreichung von ,leckerbissen und hauptschlich ,sprechen mit dem ,tiere -- das ,vertrauen derselben zu erwerben suchen4 ,wir werden noch darauf zurckkommen1 jetzt uns aber kurz mit den technischen ,benennungen der einzelnen ,teile des ,pferdekrpers bekannt machen4 ,die ,hauptteile des ,pferdekrpers 7,fig4 #f7 sind3 der ,kopf 7,i71 der ,hals 7,,ii71 der ,rumpf 7,,iii7 und die ,extremitten 7,,iv74 ,in bezug auf die ,reiterei teilt man das ,pferd in #c ,teile ein1 und zwar in ,a7 die ,vorhand3 ,kopf1 ,hals1 ,schultern1 ,brust und ,vorderbeine --1 ,b7 die ,mittelhand3 ,rcken1 ,lendenpartie1 ,flanken und ,bauch --1 ,c7 die ,hinter- oder ,nachhand3 ,kruppe mit ,schweif und die ,hinterbeine4 ,illustration3 ,fig4 #f4 ,zur ,kenntnis des ,pferdekrpers4 ,zur ,vorhand dienen folgende ,benennungen3 #a4 ,die ,ohren4 #b4 ,die ,stirn mit dem ,schopf4 #c4 ,das ,gesicht4 #d4 ,die ,augen4 #e4 ,die ,nase4 #f4 ,die ,nstern4 #g4 ,die ,lippen und das ,maul4 #h4 ,das ,kinn4 #i4 ,die ,kinnkettengrube4 #aj4 ,der ,kehlgang4 #aa4 ,die ,ganaschen4 #ab4 ,die ,ohrenspeicheldrse od4 ,feifel4 #ac4 ,das ,genick4 #ad4 ,die ,seiten des ,halses4 #ae4 ,die ,kehle4 #af4 ,die ,schulter4 #ag4 ,der ,kamm mit der ,mhne4 #ah4 ,der ,widerrist4 #ai4 ,die ,brust4 #bj4 ,der ,vorarm4 #ba4 ,der ,ellenbogen4 #bb4 ,das ,vorderknie4 #bc4 ,die ,rhre od4 der ,unterarm4 #bd4 ,das ,ktengelenk4 #be4 ,der ,fessel4 #bf4 ,die ,krone4 #bg4 ,der ,huf4 ,zur ,mittelhand gehren3 #bh4 ,der ,rcken4 #bi4 ,die ,lende od4 ,nierenpartie4 #cj4 ,die ,flanken oder ,weichen4 #ca4 ,der ,bauch4 ,zur ,hinterhand3 #cb4 ,das ,kreuz oder die ,kruppe4 #cc4 ,die ,hften4 #cd4 ,die ,hinterbacke oder ,keule1 bezw4 der ,oberschenkel4 #ce4 ,die ,schwanzwurzel4 #cf4 ,der ,schweif4 #cg4 ,das ,sitzbein4 #ch4 ,der ,unterschenkel oder die ,hose4 #ci4 ,das ,sprunggelenk4 #dj4 ,die ,hacke4 #da4 ,das ,schienbein4 #db4 ,die ,kthe4 #dc4 ,der ,fessel4 #dd4 ,die ,krone4 #de4 ,der ,huf4 #df4 ,die ,kniescheibe4 #dg4 ,die ,ballen4 ,der ,organismus des ,pferdes ist zusammengesetzt aus dem ,knochengerst1 dem ,trger des ganzen ,krpers1 welches durch die ,bnder zusammengehalten wird1 aus dem ,muskelapparat mit den ,sehnen und ,flechsen1 den inneren ,organen1 den ,blutgefen und dem ,nervensystem4 ,die groen ,beugesehnen1 deren ,tadellosigkeit fr die ,brauchbarkeit des ,pferdes ,erfordernis ist1 liegen an der hinteren ,seite der ,rhren bezw4 ,schienbeine4 #b4 ,charakteristik des ,pferdes4 ,es ist ganz zweifellos1 da das ,pferd fr den ,dienst des ,menschen sowohl als ,reit- wie als ,zugtier ganz besonders geeignet ist1 weil nicht nur die ,krperbeschaffenheit und die ,gestalt desselben1 sondern auch seine ,charaktereigentmlichkeiten1 seine ,gutmtigkeit und ,gelehrigkeit1 seine ,geduld und ,gengsamkeit und ganz besonders sein schweigendes ,erdulden jedes ,schmerzes1 jeder rohen ,behandlung es dafr als besonders prdestiniert erscheinen lassen4 ,zunchst ist in bezug auf die ,charakteristik des ,pferdes die auerordentliche ,gutmtigkeit desselben hervorzuheben1 welche selbst bei oft irrationeller und naturwidriger ,behandlung1 die ihm teils aus ,unkenntnis1 teils aus ,indolenz1 hin und wieder auch aus ,bswilligkeit zu teil wird1 seinen ,weitergebrauch gestattet1 bis ,alter oder krperliche ,gebrechen es dem ,abdecker berliefern4 ,von ,natur bse ,pferde bilden die ,ausnahme1 und die durch schlechte ,behandlung bs gemachten ,pferde -- was sich in ,beien und ,schlagen uert -- sind in der ,minderzahl1 fast nur vereinzelt vorhanden2 von dem ,gebrauch durch eine ,dame sind solche ,pferde von vornherein auszuschlieen4 ,das ,pferd ist dagegen sehr empfnglich fr gute1 liebevolle ,behandlung1 sowohl im ,stall1 wie unter dem ,sattel1 es wei sehr wohl ,gte und belwollen zu unterscheiden1 auch sein ,benehmen seinem ,besitzer bezw4 ,pfleger gegenber danach einzurichten1 weshalb ,herr und ,stallpfleger hierauf wohl zu achten haben4 ,ist das ,pferd zwar im wesentlichen ein ,gewohnheitsgeschpf von frommer1 vertrauender ,gemtsart1 so ist es doch auch ungewhnlich nervs1 furchtsam1 zeitweise reizbar und geneigt1 einem ,ding1 das es erschreckt1 heftig zu widerstreben1 ja1 durch nervse ,furcht manchmal von einem panischen ,schrecken befallen1 vollstndig unlenkbar4 ,dabei versteht es geschickt die ,unwissenheit oder ,furcht derer1 die es beaufsichtigten1 zu benutzen4 ,es ist etwas langsam von ,begriff1 aber es ist selten zu alt1 um neue ,streiche zu lernen1 und sein ,gedchtnis ist so treu1 da es nie vergit1 was es einmal grndlich erfat hat4 ,als ,regel1 die nur wenige ,ausnahmen zult1 mag ferner gelten1 da es glaubt1 ganz richtig zu tun2 wenn es irrt1 so geschieht es entweder aus ,unkenntnis1 ,schmerz oder ,schreck1 seltener aus ,eigensinn oder ,bosheit4 ,dies scheint allgemein nicht bekannt zu sein oder wenigstens nicht beobachtet zu werden1 denn von allen ,tieren ist das ,pferd das am wenigsten verstandene1 das am strengsten beurteilte und am ungerechtesten behandelte2 fr das geringste ,versehen1 und sogar fr solche1 die es selbst gar nicht verschuldet hat1 wird es gar oft grausam gezchtigt4 ,ein gutartiges ,pferd ist gelehrig bei der ,dressur1 zeigt ,ausdauer im ,dienst1 selbst unter erschwerenden ,umstnden1 ja bis zur ,erschpfung1 und ,geduld und ,vertrauen im ,umgange mit den ,menschen4 ,es kann jedoch nicht geleugnet werden1 da das ,pferd infolge von ,schreck oder ,furcht leicht den ,kopf verliert1 durchgeht und dann allerdings lebensgefhrlich wird4 ,man darf deshalb aber das ,tier nicht gleich als geistig niedrig gestellt verurteilen1 denn seine stete ,bevormundung in tausendjhriger ,sklaverei werden diesen intellektuellen ,teil seines ,selbst nicht vollstndig zum ,ausdruck gelangen lassen4 ,der bsartige ,charakter zeigt ,widersetzlichkeit gegen die ,anforderungen der ,dressur oder des ,dienstes1 ,eigensinn und ,sttischsein1 ,bosheit1 ,scheu und ,schchternheit4 ,die ,allren eines solchen ,pferdes1 welche in ,stehenbleiben1 ,zurcktreten1 ,bocken1 ,ausschlagen1 ,steigen1 dem ,suchen nach einem ,gegenstand1 vor welchem es scheuen knnte1 bestehen1 lassen das leicht erkennen2 der ,blick hat etwas ,unruhiges2 das ,ohrenspiel ist auffallend1 die ,stellung zeigt etwas ,gezwungenes1 ,verhaltenes 7,lauriges74 ,pflege und ,stallhaltung1 und besonders auch das ,putzen haben auf das ,wesen des ,pferdes einen ganz besonderen ,einflu4 ,edle1 feine ,pferde1 wie es die ,damenreitpferde im allgemeinen sind1 drfen bei ihrer feinen ,haut nicht wie ,kaltblter gestriegelt und gebrstet werden4 ,manche ,pferde werden ganz rasend und nervs1 schon wenn man sich ihnen mit dem ,putzzeug nhert4 ,solche ,pferde darf man ja nicht vielleicht durch ,festlegen zwingen1 sich dieser ,prozedur zu unterwerfen1 die fr sie eine ,qual bedeutet und auf ihren ,charakter und ihr ganzes ,wesen von sehr ungnstigem ,einflu ist4 ,sie werden im ,sommer -- wenn ntig -- gewaschen1 sonst aber nur mit einem ,putzhandschuh von ,pferdehaar abgerieben4 ,ferner mchte ich an dieser ,stelle noch einfgen1 da man nicht gut daran tut1 ,pferde einen oder mehrere ,tage im ,stall ruhen zu lassen4 ,es wirkt das auf ihre ,gesundheit ungnstig ein1 auch auf ihre ,dressur4 ,auerdem sind sie1 wenn sie dann wieder herauskommen1 stallmutig1 was sich bis zur ,ungezogenheit steigern kann4 ,beides ist fr die ,reiterei nicht gnstig4 ,es wird sich daher empfehlen1 wenn die ,dame im ,reiten pausiert1 das ,pferd auf andere ,weise1 sei es an der ,hand1 sei es unter einem geschickten ,reiter -- bewegen zu lassen4 ,das ,temperament1 welches wahrscheinlich seinen ,sitz in der besonderen ,nerventtigkeit des ,pferdes hat1 ist bei dem einzelnen ,individium ebenso verschieden wie beim ,menschen1 wenn wir auch die ,temperamente der ,pferde nicht direkt in sanguinische1 phlegmatische1 cholerische und melancholische einteilen wollen4 ,jedenfalls zeigen sich bei verschiedenen ,hauptrassen auch besondere ,temperamenteigentmlichkeiten1 ohne ihnen gerade einen direkten ,stempel aufzudrcken1 und dies zeigt sich hauptschlich verschieden bei den edlen und den unedlen oder gemeinen ,schlgen4 ,im allgemeinen kann man lebhaftes und trges ,temperament1 das erstere wieder in feurig und reizbar unterscheiden4 ,edle ,pferde pflegen mit dem ersteren1 gemeine mit dem letzteren ausgestattet zu sein4 ,eine gewisse ,schchternheit ist allen ,pferden eigen1 doch habe ich gefunden1 da edle ,pferde1 auch wenn sie in ihrer ,jugend zu ,furchtsamkeit neigten1 diese bei vernnftiger ,dressur viel eher berwanden1 als weniger edle ,pferde4 ,letztere pflegen ruhiger im ,wesen und in der ,bewegung zu sein1 aber auch hartnckiger in ihren ,fehlern4 ,das ,geschlecht selbst zeigt auch einige ,unterschiede im ,temperament4 ,ist der ,hengst lebhafter1 so ist die ,stute reizbarer1 und besonders im ,frhjahr glauben wir manchmal ein ganz anderes ,pferd unter uns zu haben1 als dasjenige ist1 dessen ,eigenschaften bezw4 ,eigentmlichkeiten wir kennen und vielleicht lieben gelernt haben4 ,faule ,pferde zu reiten1 ist eine ,qual1 sie ermden die ,reiterin auerordentlich1 ebenso aber sind auch zu lebhafte oder heftige ,pferde unbequem1 besonders wenn sie nicht ,schritt gehen1 sondern trippeln4 ,am bequemsten sind meist die ,wallache1 deshalb mag man beim ,ankauf1 wenn andere ,gesichtspunkte nicht mitsprechen1 auch darauf achten4 #c4 ,anforderungen an das ,damenreitpferd4 ,in allerdings sehr skizzenhafter ,weise -- tiefer darauf einzugehen1 gestattet der ,raum des ,werkes leider nicht -- hat die ,reiterin jetzt das ,pferd kennen gelernt4 ,welche ,hauptgesichtspunkte fr die ,wahl eines fr die ,dame geeigneten ,pferdes magebend sind1 soll in dem folgenden ausgefhrt werden4 ,die beiden ,grundgedanken bei der ,auswahl eines ,pferdes sind die1 da eine ,dame1 die reiten will1 gute ,nerven und gutgerittene ,pferde haben mu4 ,allerdings gab es stets und gibt es noch heute unter den ,damen ,reiterinnen1 welche diffizile ,pferde1 die selbst einem tchtigen ,reiter ,schwierigkeiten boten1 mit wunderbar geschickter1 leichter ,hand zu lenken und im ,gehorsam zu erhalten verstanden4 ,ebenso gab es und gibt es noch heute ,damen1 welche mit der ,sicherheit und ,kaltbltigkeit eines erfahrenen ,jagdreiters und mit diesen wetteifernd1 den ,hunden zu folgen vermochten1 wie z4 ,b4 die ,kaiserin ,elisabeth von sterreich4 ,andere gute ,reiterinnen ziehen eine ,promenade im ,tiergarten oder ber freies ,feld vor1 ohne sich am ,jagdsport zu beteiligen1 der doch fr ,damen immer gefhrlicher bleibt1 als fr ,herren1 denn ein ,sturz im ,jagdfelde ist nicht ausgeschlossen1 und bei einem solchen vermag sich der ,herr ungleich leichter vom ,pferde zu trennen1 als die vielleicht an den ,hrnern hngenbleibende ,dame4 ,fr alle diese ,damen gilt als ,grundsatz1 nur ,pferde zu reiten1 welche absolut sicher auf den ,beinen sind4 ,scheue1 schreckhafte und heftige ,tiere eignen sich1 wie bereits am ,schlu des vorigen ,kapitels erwhnt1 fr ,damen nicht1 weil unerwartete ,seitensprnge diese leicht aus dem ,sitz bringen4 ,wert zu legen ist auf ruhige1 lange1 gleichmige und nicht harte ,tritte im ,trabe1 auf einen wiegenden1 weichen ,galopp2 auch der ,schritt soll lang und gleichmig sein1 denn ein zackelndes ,tier ermdet die ,reiterin auerordentlich4 ,hals und ,kopf mssen normal gestellt erscheinen und in allen ,gangarten mu das ,damenpferd gut und leicht am ,zgel stehen4 ,will die ,reiterin sich auch im ,gelnde bewegen1 so ist die ,art des ,springens genau zu prfen4 ,es gibt ,pferde1 welche im ,hochspringen1 wie der ,hirsch1 nur die ,beine anziehen und so ber das ,hindernis fliegen1 da man den ,sprung kaum fhlt1 wie sie auch ,grben nehmen1 als ob sie nur einen etwas verlngerten ,galoppsprung machten4 ,anders als aus dem ,galopp sollten ,damen berhaupt nicht springen4 ,die so springenden ,pferde sind die geeignetsten1 strmisch und vehement springende ,tiere schon weniger2 doch beruhigen sich heftige ,pferde unter einer entschlossen reitenden ,dame nicht selten1 weil sie leicht gefhrt und nicht festgehalten werden4 ,ganz ungeeignet aber sind ,tiere1 welche vor dem ,sprunge stutzen1 um sich dann aus dem ,stehen ber das ,hindernis zu schleudern4 ,geschieht dies unerwartet1 so ist das ,resultat wohl1 da die ,reiterin hoch im ,bogen ber des ,pferdes ,kopf und zugleich ber das ,hindernis fortfliegt1 was1 mit ,grazie ausgefhrt1 unter ,umstnden sehr hbsch und dezent aussieht1 aber nicht sehr beliebt ist4 ,erwnscht bleibt es eben1 wenn ,ro und ,reiterin nicht getrennt1 sondern innig vereint das ,hindernis nehmen und danach unentwegt weiter galoppieren4 ,nun gibt es noch eine recht erhebliche ,anzahl von ,reiterinnen1 die durchaus nicht ,reiterinnen sind1 denen auch das ,reiten und das ,pferd ,nebensache sind1 und die nur hoch zu ,ro auf der ,promenade erscheinen mchten4 ,sie fhlen sich meist etwas unbehaglich auf dem ,pferdercken 7darf ich bitten1 das erste ,kapitel dieses ,buches zu vergleichen871 und jede unerwartete ,bewegung droht sie aus dem mhsam errungenen ,gleichgewicht zu bringen4 ,diese ,damen frchten eigentlich das wilde ,tier1 dem sie sich anvertrauten1 aber lchelnd und mit weiblicher ,energie trotzen sie allen ,gefahren des ,reitsports4 ,nur sie selbst mssen sich gut zu ,pferde ausnehmen und ihr ,zelter mu natrlich auch nicht schlecht aussehen4 ,dazu darf ihn nichts aus seinem ,phlegma bringen3 keine ungeschickte ,zgelhilfe1 kein unabsichtlicher ,schlag mit der ,peitsche4 ,ruhig trabt er im ,takte1 den seine ,besitzerin oft nicht zu finden vermag1 oder geht seinen kadenzierten ,galopp mit der ,gleichmigkeit eines ,uhrwerkes4 ,hat das ,tierchen auch seine ,studien nicht bei einem ,jongleur gemacht1 so mu es doch gut zu balancieren verstehen1 damit1 wenn die ,insassin seines ,sattels -- die ,bezeichnung als ,reiterin scheint mir nicht zutreffend -- in ,gefahr gert1 das ,gleichgewicht zu verlieren1 das ,rlein ihr zu ,hilfe komme4 ,das tun denn diese gutmtigen ,tiere tatschlich1 weil die aus dem ,gleichgewicht geratene ,last -- wie s diese auch sei -- ihnen unbequem wird2 ist doch ohnehin unter einer nicht firmen ,reiterin beim ,damensattel die ,gewichtsverteilung nicht die gleichmigste und bequemste4 ,fr diese letztbeschriebene ,art der ,damenreiterei ist also das ,pferd zu empfehlen1 welches man im ,reiterjargon eine alte ,kuh zu nennen pflegt4 ,ganz unbezahlbar wren diese leidtragenden ,damenpferde1 knnte man ihnen ,rcken verleihen1 die unempfnglich fr jeden ,satteldruck wren4 ,so aber ben sie einen ,ausflug in den ,grunewald gar hufig mit bsen ,druckschden1 denn nicht alle ,damen1 die sich von krftigen ,mnnerarmen aufs ,ro heben lassen1 sind zart und schlank1 und nicht immer sind der ,sitz der ,reiterin1 die ,lage des ,sattels oder dieser selbst einwandsfrei4 ,wie selten aber wird daran gedacht1 whrend der ,frhstckspause die ,gurten zu lsen1 den ,sattel zu lften und zurecht zu legen6 ,whrend die khnen ,amazonen sich in frhlicher ,gesellschaft vergngen1 haben sie keinen ,gedanken fr das geduldige ,tier1 das sie dahin getragen und das nun angebunden dasteht1 vom ,sattel und von ,insekten gepeinigt1 gegen die es wehrlos ist1 weil man ihm den ,schweif abschlug4 ,beklagenswertes ,damenpferd6 ,wie erfreulich ist es dagegen1 eine jugendlich schlanke und biegsame ,gestalt sicher und voll ,selbstvertrauen als ,dame im ,sattel sitzen und ihr ,pferd wirklich reiten und mit leichter ,hand lenken zu sehen4 ,diese ,dame hat keine ,veranlassung1 an sich und den ,eindruck zu denken1 den sie auf das ihr begegnende ,publikum macht4 ,sie wei1 da sie korrekt sitzt1 denn sie fhlt sich wohl auf ihrem ,pferde1 mit dem sie wie verwachsen ist4 ,sie hat auch ,liebe zu ihrem ,pferde1 dem sie die erfrischende ,bewegung in freier ,luft1 auch wohl manchen munteren ,galopp querfeldein zu verdanken hat1 der das ,blut in ,wallung bringt und die ,nerven sthlt4 ,eine solche wirkliche ,reiterin wird auch die ,winterzeit in der ,bahn anwenden1 sich selbst und ihr ,pferd in der ,reiterei zu vervollkommnen oder zu befestigen4 ,fr diese in ihrer ,reitkunst fortschreitende ,dame wird bald ein ruhiges1 tadellos gerittenes ,damenpferd nicht das gengende ,interesse bieten4 ,sie verlangt nach einem temperamentvollen1 noch nicht ganz durchgerittenen ,pferde1 um es selbst zu arbeiten4 ,sie kauft es am liebsten im ,herbst1 um es bis zum ,frhjahr fr seinen ,beruf zu schulen4 ,dennoch wird der ,berater einer so passionierten und sicheren ,reiterin sein besonderes ,augenmerk darauf zu richten haben1 da das zu erstehende ,pferd sich im allgemeinen als ,damenpferd eignet4 ,wie schon erwhnt1 steht obenan die absolute ,sicherheit des ,ganges4 ,manche ,pferde sind unsicher aus ,ungeschick1 obwohl sie gesunde1 nicht struppierte ,beine haben4 ,das ,pferd soll temperamentvoll1 aber es darf nicht nervs aufgeregt oder schreckhaft sein4 ,es darf krftige ,bewegungen haben1 aber sie mssen gleichmig und elastisch sein1 nicht kurz und bereilt1 oder hart und stoend4 ,das ,gebude des ,pferdes mu mglichst normal1 der ,hals darf nicht zu tief angesetzt1 die ,verbindung zwischen ,hals und ,kopf mu ohne besondere ,schwierigkeiten fr eine richtige ,stellung sein4 ,die ,hinterhand mu krftig aber biegsam sein1 kurz1 das ganze ,pferd darf der ,vollendung seiner ,dressur voraussichtlich keine1 in seinem ,gebude begrndete und deshalb schwer zu berwindende ,hindernisse bieten4 ,sonst wrden der ,reiterin statt der erhofften ,freude an seiner erfolgreichen ,dressur nur ,enttuschungen bevorstehen4 ,sonach bedarf die ,auswahl eines ,damenpferdes1 auch fr eine gute ,reiterin1 doch immer noch grerer ,vorsicht und ,sorgfalt als der ,ankauf eines anderen ,reitpferdes1 zumal auch auf ein geflliges edles uere hier ganz besonderer ,wert zu legen ist4 ,sind hiermit einige der beachtenswertesten ,anforderungen fr das ,damenpferd skizziert1 so ist doch notwendig1 noch etwas intimer auf einige ,punkte aufmerksam zu machen1 welche mit dem ,sitz der ,dame und der ,sattellage zusammenhngen4 ,es wurde bereits darauf hingewiesen1 da das ,damenpferd infolge des ,seitsitzes der ,dame bezw4 der mehr oder weniger praktischen ,form des ,sattels leicht gedrckt werden knne1 und da diese ,satteldrcke1 besonders am ,widerrist1 das ,pferd nicht nur zeitweise unbrauchbar machen1 sondern demselben unter ,umstnden auch geradezu gefhrlich werden knnen4 ,es mu also alles geschehen1 um dergleichen ,satteldrcke zu vermeiden1 und in bezug darauf seien einige ,gesichtspunkte angefhrt1 welche bei der ,wahl des ,damenpferdes ebenfalls ,beachtung zu finden haben4 ,wenn schon die beste ,reiterin es nicht wagen darf1 jedes beliebige ,pferd zu reiten1 weil zu verschiedene ,umstnde dabei mitsprechen1 die bei der ,herrenreiterei nicht so schwer ins ,gewicht fallen1 so wird bei der angehenden ,reiterin die ,auswahl des ,pferdes immer schwieriger4 ,obgleich der ,damensattel einen sehr festen ,sitz gestattet1 so wird sich doch selbst die beste ,reiterin immer ein wenig nach vorn beugen und verfgt daher nicht ber die gleiche ,bewegungsfhigkeit wie der ,reiter4 ,ein ,pferd mit kurzem ,hals und schlechter ,sattellage -- d4 h4 wenn der ,sattel zu sehr nach vorn liegt oder rutscht -- ist fr eine ,dame ungeeignet4 ,ein ,damenpferd mu schrge1 lang abfallende ,schultern1 also eine gute ,vorhand haben1 und sich gut bezumen4 ,ein ,mann kann einen ,sterngucker reiten1 eine ,dame kommt fast ausnahmslos frher oder spter damit zu ,schaden4 ,da die ,damen sehr hoch im ,sattel sitzen1 knnen sie die ,arme nicht in rechten ,winkel gegen den ,widerrist bringen wie die ,herren4 ,pferde mit sehr hohem1 magerem ,widerrist werden unfehlbar vom ,sattel durchgedrckt4 ,manche ,pferde drcken sich im ,damensattel durch1 soviel ,mhe man sich auch geben mag1 whrend sie im ,herrensattel ohne jede ,verletzung gehen4 ,ein berbautes ,pferd1 bei welchem also die ,kruppe hher liegt als der ,widerrist1 taugt ebenfalls nicht fr die ,dame1 weil der ,sattel nach vorn rutscht -- eine ,eigenschaft1 die an und fr sich sehr schwer abgestellt werden kann1 da das ,gewicht der ,reiterin mehr oder weniger -- je nach der ,reitkunst der ,dame -- mehr nach jener ,seite hin neigt1 an welcher sich die ,beine befinden4 ,wie gesagt1 ein ,gegenmittel dagegen gibt es nicht1 denn der ,herr hlt -- korrekten ,sitz vorausgesetzt -- den ,sattel durch den ,kniedruck einigermaen im ,gleichgewicht4 ,man kann sich auch davon berzeugen1 da ein lose gegurteter ,damensattel sogar bis zum ,bauche herumrutscht1 whrend ein ,herrensattel immer nur etwas seitwrts gleitet4 ,bei einem ,damensattel liegt der ,baum nicht so dicht auf dem ,rcken wie beim ,herrensattel4 ,dazu steht der ,sattelknopf beim ,damensattel hher1 und wenn die ,dame mit dem rechten ,knie ber dem ,horn sitzt1 befindet sie sich eben viel hher ber dem ,rcken des ,pferdes wie beim ,herrensattel4 ,es ist daher ntig1 da das ,damenpferd einen breiten ,rcken hat1 denn auf einem flach gerippten ,pferde wird der ,sattel hin- und herrutschen4 ,der ,rcken des ,damenpferdes mu aber auch lang sein1 weil es der ,hrner wegen wnschenswert ist1 den ,baum recht lang zu haben4 ,ein kurzer ,sattel wird der ,reiterin zur ,qual1 und ein langer ,baum erfordert einen langen ,pferdercken4 ,nheres ber den ,sattel siehe in dem betreffenden ,kapitel4 ,wenn man alle diese ,gesichtspunkte bei der ,wahl eines ,damenpferdes bercksichtigen will1 so wird man die ,erfahrung machen1 da das geeignete ,pferd nicht in jedem ,stalle zu finden ist1 und da der ,auftrag1 ein ,damenpferd zu besorgen1 zwar sehr ehrenvoll1 aber recht verantwortungsreich sein drfte4 ,,iii4 ,abschnitt4 ,vom ,reitajustement des ,damenpferdes4 #a4 ,von der technischen ,wirkung der ,zumung4 ,ich wrde es bedauern1 wenn eine ,dame1 welche es mit der ,reiterei ernst nimmt1 dieses ,kapitel berschlagen wrde4 ,wie ein ,pferd unter dem ,sattel geht1 ob es leicht an der ,hand steht1 ob es unartig ist1 ob es sich auf die ,zgel lehnt oder gar ,neigung zum ,durchgehen zeigt1 hngt vielfach auch von richtiger oder falscher ,zumung ab4 ,und eine wirkliche ,reiterin sollte sich in dieser ,beziehung1 d4 h4 ob ihr ,pferd richtig gezumt ist1 nicht von dem ,urteil anderer abhngig machen1 sondern selbst in der ,lage sein1 das beurteilen zu knnen4 ,ich will versuchen1 mich bei den dafr notwendigen ,erklrungen mglichst kurz zu fassen1 um die ,leserin nicht zu ermden4 ,die ,trense ist das einfachste1 aus zwei ,ballenstcken1 die beweglich miteinander verbunden sind1 und den beiden zur ,aufnahme der ,ballenstcke und der ,zgel dienenden ,trensenringen bestehende ,gebi4 ,die ,trense wirkt direkt auf die ,laden des ,pferdes1 whrend die ,kandare indirekt1 d4 h4 hebelartig auf dieselben wirkt4 ,die einfache ,trense dient zur ,dressur des ,pferdes und wird von der ,dame nur als ,unterlegetrense zusammen mit der ,kandare angewendet4 ,im allgemeinen wird die ,unterlegetrense von der ,dame nur gebraucht1 um das ,maul des ,pferdes aufzufrischen1 wenn es lange und fest am ,kandarenzgel gestanden hat4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,fig4 #h4 ,kandare von vorn und von der ,seite gesehen4 ,zum ,verstndnis der technischen ,ausdrcke in dem nachstehenden ,abschnitt gebe ich1 bevor ich fortfahre1 die ,zeichnung einer ,kandare mit ihren ,benennungen1 von vorn und von der ,seite gesehen 7,fig4 #g und #h74 a7 ,die ,oberbume zusammen die ,stangen oder ,scheren genannt4 b7 ,die ,unterbume c7 ,das ,mundstck4 d7 ,die ,ballen4 e7 ,der ,galgen4 f7 ,das ,stuhlloch oder ,auge 7fr das ,kopfgestell74 g7 ,die ,zgelringe4 h7 ,die ,zungenfreiheit4 ,wir gehen von dem ,hauptgrundsatz aus1 da ein ,pferd1 je weniger es im ,maule belstigt wird1 um so angenehmer geht1 und da ein groer ,teil seiner ,fehler und ,unarten1 sei es unter dem ,reiter oder der ,reiterin1 aus der ,anwendung einer falschen ,zumung entsteht1 und aus diesem ,grunde ist besonders fr ,anfnger die ,anwendung einer leichten1 relativ schmerzfrei wirkenden ,zumung nur zu empfehlen4 ,man spricht von weichem und von hartem ,maul1 es bedarf dies der ,erklrung4 ,das eine oder das andere hngt vormalerst von der fhrenden ,hand ab1 indem in weicher ,hand von vornherein fast jedes ,pferd weichmulig1 wenn auch in fester ,hand nicht jedes ,pferd hartmulig sein wird4 ,des ferneren ist ein weiches oder ein hartes ,maul vom ,bau der ,zunge und der ,laden abhngig4 ,wenn ein ,pferd eine dnne ,zunge und sehr scharfe1 mit wenig ,fleisch bedeckte ,laden hat1 so wird jeder ,druck darauf naturgem schrfer wirken1 als bei einem ,pferde1 bei dem eine dickere ,zunge den ,druck des ,zgelanzugs teilweise auffngt und dessen ,laden auerdem stumpfer1 flacher oder mit mehr ,fleisch bedeckt sind oder dessen ,lefzen in das ,maul hineinragen und die ,laden mit bedecken helfen4 ,in die ,praxis bertragen1 wre also jedes ,pferd1 welches geringster ,zgelhilfe willig nachgibt1 weichmulig1 jedes andere1 bei dem man mehr ,kraftaufwand braucht1 hartmulig1 -- ein ,umstand1 zu welchem auch die ,dressur1 welche das ,pferd empfangen hat1 sowie sein mehr oder weniger fehlerhafter ,bau wesentlich mit beitragen4 ,die ,faktoren1 welche bei ,beschaffung der ,zumung fr ein ,pferd zur ,sprache kommen1 sind demnach3 #a4 die ,hand der ,reiterin1 #b4 der ,bau des ,pferdemaules bezw4 seine ,sensibilitt1 #c4 der ,bau und die ,dressur des ,pferdes4 ,von dem ,bau des ,pferdemaules kann man sich leicht berzeugen1 wenn man dem ,pferde das ,maul ffnen lt1 die ,zunge betrachtet und den ,bau der ,laden befhlt4 ,ist die ,dame nicht sicher genug1 um diese ,untersuchung selbst vorzunehmen1 so frage sie ihren ,instruktor4 ,auch pflegen ,pferde1 welche entweder mit schwacher ,hinterhand behaftet sind oder nicht im ,gleichgewicht stehen1 ihr ,gewicht auf die ,vorderhand zu verlegen und gleichsam ihren ,sttzpunkt auf das ,gebi bezw4 die ,zgelfaust zu nehmen4 ,da derartige ,pferde hartmulig erscheinen1 liegt auf der ,hand4 ,was versteht man nun unter scharfer und leichter ,zumung8 ,die leichteste ,zumung stellt1 wie schon angefhrt1 die ,trense dar1 weil die ,wirkung des ,zgels ohne ,hilfe eines ,hebels direkt auf die ,lade geht2 da die ,trense aber fr den ,gebrauch der ,dame nicht handlich genug ist1 weil sie sich mit der linken ,hand allein nur unbequem fhren lt1 so bedient man sich der ,kandare1 welche einen beizumend wirkenden1 einarmigen ,hebel darstellt4 ,ein richtig im ,halse gestelltes und gezumtes ,pferd pariert auf die ,hilfe des ,reiters demnach in beigezumter ,stellung1 d4 h4 mit aufgerichtetem ,halse1 die ,stirn annhernd senkrecht zu ,boden4 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,zur ,kandarenwirkung4 ,die ,kandare hat nachstehend beschriebene mechanische ,wirkung 7,fig4 #i73 ,den ,ruhepunkt des ,hebels bildet das ,auge 7b71 welcher durch die ,kinnkette 7d b7 fixiert wird1 weshalb man die letztere den ,fixator der ,kandare nennt4 ,das ,mundstck 7a7 ist der ,druckpunkt1 der die ,last anhebt1 und in c liegt die ,kraft1 welche dorthin durch die ,zgel von der ,faust des ,reiters aus geleitet wird4 ,der ,oberbaum 7a b7 ist der kurze1 der ,unterbaum 7a c7 der lange ,hebelarm4 ,der ,unterkiefer 7f7 ist die zu bewegende ,last1 und in d liegt der ,sttzpunkt4 ,die grere oder geringere ,wirkung liegt demnach in dem ,verhltnis des ,unterbaumes zum ,oberbaum1 also in der greren oder geringeren ,lnge des ersteren1 soweit nur die ,hebelwirkung in ,betracht gezogen werden kann4 ,eine fernere ,verschrfung der ,wirkung liegt nmlich in der ,form des ,mundstcks und der ,kinnkette1 weil dieselben nicht nur ,druck- und ,sttzpunkt bilden1 sondern schmerzhaft auf die sehr empfindungsreichen ,teile des ,pferdemauls1 auf denen sie ruhen1 wirken4 ,wir werden spter noch einmal auf diesen ,punkt zurckzukommen haben4 ,wenn beide ,hebelarme gleich lang gemacht werden1 so hat man nur eine indirekte ,trensenwirkung4 ,wenn man den oberen ,hebelarm ganz kurz macht und den unteren unverhltnismig lang1 so entsteht ebenfalls ein ,miverhltnis4 ,der obere ,hebelarm gibt demnach immer das ,verhltnis fr die ,lnge des unteren1 welcher ersterer wieder die ,hhe des ,unterkiefers haben mu1 wenn die ,kandare nicht durchfallen soll1 und da dieser gewhnlich #e cm hoch ist1 so wird die ,lnge des ,oberbaumes -- bis zum ,kinnkettenhaken gerechnet -- ebensoviel betragen mssen4 ,bei den meisten ,kandaren 7z4 ,b4 bei der ,kavallerie7 ist das ,verhltnis des ,oberbaumes zum ,unterbaum #a 3 #b1 was schon ziemlich scharf wirkt4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,strotzende ,fig4 #aa4 ,durchfallende ,fig4 #ab4 ,richtig liegende ,kandare4 ,das unrichtige ,einlegen der ,kinnkette in bezug auf ihre ,lnge gibt ,veranlassung zu zwei ,hauptfehlern1 nmlich dem ,strotzen und dem ,durchfallen der ,kandare4 ,in ersterem ,falle1 wo die ,kinnkette zu fest eingelegt ist1 bleibt die ,kandare beim ,zgelanzug parallel mit der ,maulspalte stehen1 wodurch ihre ,wirkung zu scharf und unvermittelt das ,pferdemaul beeinflut und daher das ,pferd schwer belstigt wird 7,fig4 #aj74 ,der ,zgelwinkel 7b7 wird sehr spitz und um so spitzer1 je hher das ,pferd die ,nase nimmt4 ,eine ebenfalls falsche ,wirkung findet im anderen ,falle statt1 wenn die ,kandare durchfllt 7,fig4 #aa74 ,dies tritt ein1 wenn entweder die ,kinnkette zu locker eingelegt ist oder der ,oberbaum nicht im richtigen ,verhltnis zur ,hhe der ,laden steht1 -- zu kurz ist4 ,hierbei geht der ,unterbaum beim ,zgelanzug so weit zurck1 da der ,zgelwinkel 7b7 sehr stumpf wird1 wodurch die ,hebelwirkung ganz verloren geht1 da der ,druck des ,mundstcks nicht mehr gegen den ,unterkiefer1 sondern gegen den ,maulwinkel wirkt1 infolgedessen das ,pferd nur gebremst und ihm das ,kinn einfach abgequetscht wird4 ,richtig gezumt ist das ,pferd1 wenn beim ,zgelanzug die ,kandare mit der ,maulspalte einen ,winkel von #cj bis #ce ,grad bildet1 denn nur dadurch wird die ,kandare in das rechte ,verhltnis zur ,faust gesetzt1 da der entstehende ,zgelwinkel 7b7 ein rechter ,winkel ist1 der als ,norm fr eine korrekte ,zumung dient 7,fig4 #ab74 ,beim ,nachgeben fllt die ,kandare wieder in ihre ursprngliche ,lage1 parallel zur ,maulspalte1 zurck4 ,der ,hauptfehler der ,zumung mit der ,kinnkette ist der1 da sich ,druck- und ,sttzpunkt des ,hebels gegenberliegen1 wodurch sie fr das ,pferd zu einer ,eisenpresse der strksten ,art wird1 welcher es1 nicht auf ,grund der oben angefhrten mangelhaften ,hebelwirkung1 sondern infolge des unertrglichen ,schmerzes1 der ihm durch das ,einklemmen des ,kinnes zwischen ,mundstck und ,kinnkette bereitet wird1 schlielich gehorcht1 -- manchmal aber auch nicht4 ,es beruht danach der ,unterschied zwischen einer scharfen oder leichten ,zumung3 #a4 ,in dem ,verhltnis des ,oberbaumes zum ,unterbaum4 #b4 ,in der ,konstruktion des ,mundstcks4 #c4 ,in der ,wirkung der lnger oder krzer eingelegten1 breiteren oder schmaleren ,kinnkette4 ,je schmaler diese ist1 um so mehr schneidet sie in die ,kinnkettengrube ein1 dieselbe wund machend1 so da zu dem ,schmerz im ,maul des ,pferdes auch noch dieser uere kommt1 der ihm unbeabsichtigt bereitet wird und den man deshalb mit der falschen ,wirkung der ,kinnkette bezeichnet4 ,je krzer diese liegt1 um so direkter wird jeder ,anzug der ,zgel auf die ,laden wirken4 ,es ist deshalb anzuraten1 eine breite doppelte ,panzerkette zu whlen1 solche eventuell auch noch mit ,leder oder ,gummi auszupolstern und darauf zu achten1 da dieselbe1 gut eingedreht1 so locker liegt1 da man bei nicht angezogenen ,zgeln drei ,finger hinter dieselbe durchstecken kann1 ohne da dabei der ,oberbaum zurckgezogen wird4 -- ,ich habe die ,kinnkette zuerst besprochen1 um ein fr allemal damit fertig zu sein4 ,mich befriedigt ihre ,wirkung nicht1 sie ist und bleibt in der ,hand nicht firmer ,reiter oder ,reiterinnen1 besonders solcher1 welche sich am ,zgel festhalten wollen1 ein ,marterinstrument4 ,die ,form des ,unterbaums ist ganz gleichgltig in bezug auf die ,wirkung1 sei derselbe nun gerade1 nach vorwrts oder rckwrts gebogen1 sobald der ,endpunkt1 also der ,zgelring1 wieder in die ,richtung des ,oberbaums1 in die ,perpendikularlinie fllt4 ,ein ,richten des ,unterbaums vor oder hinter die ,perpendikularlinie wrde nur bei gewissen ,halsbildungen die ,dressur untersttzen knnen1 doch wrde es zu weit fhren1 dies hier ausfhrlich zu errtern4 ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,richtig auf dem ,unterkiefer ruhende ,kandare4 ,fig4 #ad4 ,unterkiefer-,durchschnitt mit ,kandare4 ,wir kommen damit zur ,besprechung der ,konstruktion des ,mundstcks4 ,unter ,zugrundelegung meines ,grundsatzes1 da die ,laden des ,pferdes bei nicht ganz tadelloser ,zgelfhrung mglichst vor unmotivierter ,schmerzerzeugung zu schtzen sind1 bildet die ,zunge selbst ein ,mittel1 dieselben vor zu heftigem ,druck der ,kandare zu schtzen4 ,fleischig1 knochenlos1 nicht zu empfindlich1 ruht die ,zunge in dem durch die ,laden gebildeten ,zungenkanal1 denselben zu beiden ,seiten berragend1 und kann sich infolge ihrer ,beweglichkeit beim ,nachlassen der ,zgel leicht von der ,impression des ,gebisses und der teilweise gehemmten ,blutzirkulation erholen2 sie bildet somit gleichsam ein ,polster fr die ,laden gegen den ,druck des ,mundstcks4 ,man kann sich die ,verschiedenheit der ,wirkung auf ,laden oder ,zunge leicht dadurch zur ,anschauung bringen1 da man sich z4 ,b4 mit einem ,stock fest auf den ,oberschenkel und dann auf das ,schienbein drckt4 ,die ,knochen1 die den ,unterkiefer bilden1 haben eine ebenso scharfe obere ,kante1 wie das ,schienbein1 weshalb sich die ,reiterin den ,schmerz des ,pferdes daselbst bei starkem ,zgelanzug einigermaen vergegenwrtigen kann4 ,das erste ,erfordernis fr das ,mundstck wre demnach der ,fortfall der ,zungenfreiheit4 ,in diese soll sich der ,theorie nach beim ,zgelanzug die ,zunge hineinpressen1 damit der ,druck der ,ballen direkt auf die ,laden geht4 ,da dies aber unmglich ist und auerdem auch noch zu anderen ,unzutrglichkeiten fhrt1 werden wir gleich sehen4 ,der ,zungenkanal des ,reitpferdes ist #b-b cm breit1 die ,zunge #d-e cm4 ,wie wir an den ,fig4 #ac und #ad sehen knnen1 welche erstere eine richtig im ,maul auf dem ,unterkiefer liegende ,kandare darstellt 7die innere punktierte ,linie ist die ,zunge71 die andere den ,durchschnitt eines ,unterkiefers mit darauf ruhender ,kandare darstellt1 wrde dieselbe nur richtig im ,maul liegen1 wenn die ,ballen auf den ,kanten der ,laden ruhen4 ,die ,zungenfreiheit darf daher nicht so breit sein1 da sie ber die ,laden hinbergreift1 wie es in ,wirklichkeit so oft vorkommt1 da dadurch ein sehr schmerzhafter meist einseitiger ,druck durch die ,winkel der ,zungenfreiheit auf die ,laden erzeugt wird2 die ,zungenfreiheit mu demnach mindestens #a cm schmler sein1 als der ,zungenkanal1 nach den angegebenen ,maen also #a-a cm betragen4 ,wie soll sich nun die #d-e cm breite ,zunge da hineinpressen knnen8 ,das wird als ,beweis gengen1 da die ,zungenfreiheit ein ,unding und zu beseitigen ist1 abgesehen davon1 da sie1 wie bereits angefhrt1 bei den so oft vorkommenden ,verschiebungen einseitig drckt1 also erst recht falsch wirkt4 ,das ,mundstck wird nur richtig wirken1 wenn es dem ,bau des ,maules gem eine geringe ,biegung nach oben und vorwrts und in der ,mitte eine ,einsenkung fr die ,zunge hat 7,fig4 #ae74 ,die ,ballen mssen dabei recht stark und inwendig hohl sein1 damit sie1 gleichzeitig spezifisch leicht1 mglichst viel ,flche auf die ,laden bringen4 ,das ,gegenteil davon1 ein dnnes ,mundstck mit ,zungenfreiheit1 eventuell noch mit einer scharfen ,kante versehen1 wrde eine sehr scharfe ,zumung darstellen4 ,ist es ntig1 die ,zumung zu verschrfen1 so geschehe es durch ,vermehrung der ,hebelwirkung1 also durch ,verlngerung der ,unterbume1 aber nicht durch eine ,steigerung des ,schmerzes im ,maul4 ,ein schmerzhaft gezumtes ,pferd kann nur durch eine vortreffliche ,reiterin geritten werden4 ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,kandare mit ,stahlrohr-,mundstck4 ,fig4 #af4 ,der ,pelham4 ,das ,mundstck mu so breit sein1 da es von jeder ,seite des ,maules ca4 cm heraustritt und die ,lefzen nicht zusammendrckt4 ,schlielich gibt es noch gebrochene und doppelt gebrochene ,mundstcke1 welche die ,schrfe der festen ,mundstcke aufheben oder wenigstens mildern sollen4 ,ich liebe sie nicht1 weil der ,druckpunkt1 auf welchem der ganze ,mechanismus basiert1 erschttert ist4 ,des ferneren soll die ,zunge dadurch entlastet werden1 dafr kneifen aber die ,ballen im ,verein mit der ,kinnkette um so mehr um das ,kinn herum1 und schlielich wollen wir die ,zunge ja gar nicht entlasten4 ,man nennt ein solches ,mundstck1 an dem sich gewhnliche ,stangen befinden1 eine gebrochene ,kandare2 befindet sich an demselben in der ,hhe des ,mundstckes noch ein groer ,ring zum ,einschnallen des ,trensenzgels1 einen ,pelham 7,fig4 #af71 welcher ohne ,unterlegetrense geritten wird4 ,bei einer ,kandare1 die fr die meisten ,pferdemuler und die meisten ,fuste passen soll1 ist die ,starrheit der ,zumung zu vermeiden1 damit das ,pferd mglichst viel ,freiheit geniet und mit dem ,gebi spielen kann1 weil es dadurch ein frisches ,maul behlt4 ,diesem ,zwecke dient ein locker sitzender ,ring statt des ,stuhlloches1 wie ihn z4 ,b4 die ,schreckensteinsche ,kandare fhrt4 ,zum ,einhngen der ,kinnkette bediene man sich der von ,troschkeschen ,kinnkettenhaken1 die so gerichtet sind1 da die ,unterlegetrense sich nicht in dieselben einhaken kann1 was bei den sogenannten ,federhaken fters vorkommt4 ,das ,manehmen fr die ,kandare geschieht folgendermaen3 ,man hlt ein etwa #ae ,zoll langes ,stbchen an den ,punkten1 wo das ,mundstck aufliegen mu1 ber die ,zunge1 fat die ,enden desselben mit den geschlossenen ,fusten und aufwrts gestreckten ,zeigefingern und rckt mit beiden ,hnden auf demselben bis an die ,lefzen des ,pferdes1 dieselben leicht berhrend1 vor4 ,dann nimmt man das ,stbchen aus dem ,maul und lt die so mit den ,fingern markierte ,maulbreite an demselben durch ,einschnitte bezeichnen4 ,zur ,messung der ,ladenhhe stellt man sich1 das ,stbchen mit der linken ,faust haltend1 an die linke ,seite des ,pferdes1 gibt den ,zeigefinger der ,kinnkettengrube gegenber unter die ,zunge auf die ,laden und bringt den gestreckten rechten ,zeigefinger parallel zum linken in die ,kinnkettengrube4 ,ihre ,entfernung ergibt genau die ,ladenhhe1 welche gleichfalls auf dem ,stbchen zu bezeichnen ist4 ,nach diesen beiden ,maen werden alle ,teile der ,kandare bemessen2 die ,breite des ,maules gibt die ,weite der ,kandare oder ,breite des ,mundstckes1 die ,ladenhhe die ,hhe des ,oberbaumes4 ,endlich ist noch anzufhren1 da die ,tiefe der ,spaltffnung des ,pferdemaules auch verschieden zu sein pflegt1 was mit bezug auf die ,lage der ,kandare im ,pferdemaul zu bercksichtigen ist4 ,die ,unterlegetrense kann zwar die ,lefzenwinkel berhren1 soll sie aber nicht in die ,hhe ziehen und mu ebenfalls eine der ,breite des ,mauls angepate ,lnge haben4 ,die ,kandare liegt im allgemeinen einen ,daumen breit ber dem ,hakenzahn1 oder besser1 da ,stuten einen solchen nicht besitzen1 der tiefsten ,einsenkung der ,kinnkettengrube gegenber4 ,da nun die ,trensenringe dicht ber dem ,mundstck aus dem ,maul heraustreten sollen1 hat man dadurch auch einen gewissen ,anhalt fr hhere oder tiefere ,zumung4 ,wenn ein ,pferd eine kurze ,maulspalte besitzt1 so wird die ,kandare ungefhr #b-b cm ber den ,hakenzahn zu liegen kommen1 bei ,pferden mit tiefer ,maulspalte bis #c cm -- doch kann man diese auch tiefer zumen4 ,pferde1 welche mit der ,nase sehr tief gehen1 zumt man hher1 solche1 welche mit derselben sehr hoch oder herausgehen1 tiefer4 ,oberbume1 welche lnger als #d cm sind1 mssen etwas nach auen gerichtet sein1 damit sie das ,pferd seitlich nicht drcken4 ,fr die ,praxis des ,zumens wre unter ,zugrundelegung des darber ,gesagten noch folgendes anzufhren3 ,hartmulige ,pferde soll man versuchen1 mit leichterer ,hand und leichterer ,zumung zu reiten und sich dabei nicht vor dem ,durchgehen frchten4 ,ein kauendes1 leicht an der ,hand stehendes ,pferd wird nicht durchgehen1 denn es ist gehorsam4 ,das ,zungenstrecken oder ,blken ist eine sehr hlich aussehende ,angewohnheit1 die wohl darin ihre ,erklrung findet1 da die ,muskeln der ,zunge durch zu starken ,druck des ,gebisses eine gewisse ,nervenlhmung erfahren haben1 die bei erneutem ,druck wieder eintritt4 ,man hat verschiedene ,versuche zur ,hebung des bels durch ,anbringung von ,platten oder ,spielwerken am ,gebi gemacht1 doch drften eine leichte ,hand und eine zweckmige ,zumung das sicherste ,mittel dagegen sein4 ,fr ,pferde1 welche sehr tot im ,maul sind1 ist das v4 ,rueffsche galvanische ,mundstck1 welches durch ,surebildung zum ,kauen reizt1 oder das v4 ,kleistsche ,porengebi -- mit ,salz gefllt -- zu empfehlen4 ,weichmulige ,pferde sind recht leicht zu zumen4 ,man reite dieselben mit dem ,stahlrohrmundstck1 das ,verhltnis des ,oberbaums zum ,unterbaum1 hchstens #a 3 #b4 ,bei ,pferden1 welche sich dem ,gebi entziehen1 die ,nase sehr tief stellen und hinter die ,zgel kriechen1 nehme man den ,oberbaum ein wenig hher und den ,unterbaum ein wenig krzer1 das zumt hoch und herbei4 ,pferde1 die die ,nase strecken und den ,kopf hoch tragen1 kann man mit lngerem ,unterbaum tief zumen1 um dadurch die ,nase herab zu bekommen4 #b4 ,das ,kopfzeug4 ,das ,kopfzeug des ,damenpferdes weicht in der ,form nicht von dem ,zivilkopfzeug des ,herrenpferdes ab4 ,es besteht aus dem ledernen ,hauptgestell1 den ,zgeln und den beiden ,gebissen der ,kandare und der ,unterlegetrense4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,das ,kopfzeug des ,damenpferdes4 ,das an der ,kandare befindliche ,lederzeug 7,hauptgestell1 ,fig4 #ag7 besteht aus dem ,genickstck a1 dem ,stirnriemen b1 den beiden ,kandarenbackenstcken c1 den beiden ,unterlegetrensenbackenstcken d1 dem ,kehlriemen e1 dem ,nasenriemen f1 dem ,kandarenzgel h und dem ,trensenzgel l4 ,an diesem ,hauptgestell sind befestigt die ,kandare g mit der ,kinnkette i und die ,unterlegetrense k4 ,die ,lage des ,mundstcks im ,maul ist1 es sei das hier noch einmal wiederholt1 genau gegenber der tiefsten ,stelle der ,kinnkettengrube1 bei ,hengsten und ,wallachen1 die einen ,hakenzahn besitzen1 etwa einen ,daumen breit ber demselben4 ,die ,kinnkette1 richtig eingedreht und so befestigt1 da das ,trensenmundstck von derselben mit eingeschlossen wird1 soll so lang eingehakt werden1 da man bei paralleler ,stellung der ,stangen mit der ,maulspalte drei ,finger bequem zwischen ,kette und ,unterkiefer hindurchstecken kann4 ,eine bessere ,marke dafr gibt der angezogene ,zgel nach der ,richtung der ,reiterfaust4 ,danach soll die ,kandare mit der ,maulspalte einen ,winkel von #cj-ce 7vergl4 ,fig4 #ab1 a7 und zum ,zgel einen solchen von #ij 7dies4 ,fig41 b7 bilden1 denn nur so kann die ,kandare richtig auf den ,unterkiefer einwirken1 das ,pferd richtige ,anlehnung darauf nehmen4 ,ist der ,oberbau der ,kandare hher als die ,ladengrte des ,pferdes -- gewhnlich betrgt diese ,hhe #d cm -- so steigt die ,kinnkette aus der ,grube auf die hher gelegenen ,knochenpartien und drckt dort4 ,der ,kehlriemen ist locker einzuschnallen1 damit er nicht kneift und die ,atmung behindert4 ,der ,nasenriemen1 falls ein solcher berhaupt gefhrt wird1 soll so angezogen werden1 da man auf der ,nase bei geschlossenem ,maul bequem drei ,finger durchstecken kann4 ,fr ,damen pflegt man das ,zaumzeug1 meist von hellem naturfarbigen ,leder1 etwas schmaler zu nehmen1 wie das der ,herren ist4 ,es empfiehlt sich das aber nicht1 weil breitere ,zgel gegen ev4 ,durchrutschen mehr ,sicherheit bieten wie ,leder1 welches nur #a oder #a cm breit ist4 fter nimmt man auch statt des ,leders einen aus farbiger ,wollenschnur angefertigten1 sogenannten arabischen ,zaum1 oder auch einen solchen aus geflochtenem ,leder1 -- jedenfalls bleibt der einfache englische ,zaum immer der vornehmste1 wenn er folgendermaen konstruiert ist3 ,die ,farben des ,sattels und des ,zaumes mssen mglichst bereinstimmen4 ,es kommt das auf eine gute ,pflege beider an4 ,die silbernen 7ja nicht mit ,leder berzogenen7 ,schnallen des ,kehlriemens und des ,kandarenbackenstcks liegen auf der linken ,seite des ,kopfes1 rechts die des ,kandarenbackenstcks und des ,trensenbackenstcks4 ,am vornehmsten sind die ,kopfzeuge1 bei denen die ,kandare nicht eingeschnallt1 sondern in das 7offene7 ,auge der ,kandare eingehakt wird1 whrend die ,trense eingenht wird4 ,der ,reinigung wegen ist das letztere aber nicht besonders praktisch4 ,bei dem sogenannten ,parkzaum fehlen die ,unterlegetrense und die ,trensenzgel4 ,schoenbeck-,kandare4 ,eine von mir konstruierte und bereits ziemlich verbreitete ,kandare 7,fig4 #ah71 welche fr die meisten ,pferde pat1 daher ein angenehmes ,reiten auch fr im ,maul sensible ,pferde garantiert1 oder solche1 welche hinter die ,zgel kriechen1 mit dem ,kopf schlagen1 mit der ,zunge blken1 dieselbe ber das ,gebi nehmen usw41 mchte ich nicht unerwhnt lassen4 ,die ,konstruktion dieser ,kandare basiert auf nachstehenden ,erwgungen3 ,die von mir beanstandeten ,fehler der ,kinnkettenzumung sind folgende3 #a4 ,druck- und ,sttzpunkt 7,gebi und ,kinnkette7 liegen sich gegenber1 wodurch eine ,eisenpresse schrfster ,art hergestellt wird1 welche geeignet ist1 die ,laden zu zerbrechen und zu zerquetschen4 #b4 ,diese ,eigenschaft macht sie fr die ,hnde mittelmiger ,reiter ungeeignet4 #c4 ,die ,verpassung derselben bezw4 das ,suchen nach dem richtigen fr ,pferd und ,hand passenden ,gebi ist zu schwierig4 #d4 ,der ,oberbaum wird in seiner reinen ,wirkung als kurzer ,hebelarm durch das ,hauptgestell gehemmt1 in welches er eingeschnallt wird1 wodurch wiederum die ,lage des ,mundstckes im ,maul eine unruhige wird4 #e4 ,es ist fr einen mittelmigen ,reiter bezw4 ,reiterin1 auch fr deren ,stalldiener1 schwer1 die ,kinnkette genau so einzuhngen1 da die ,kandare weder strotzt noch durchfllt1 besonders da diesem so wichtigen ,punkt meist wenig ,beachtung geschenkt wird4 ,um die ,konstruktionsfehler der ,kinnkettenzumung abzustellen1 habe ich die genannte ,kandare konstruiert1 welche vom ,kniglichen ,militr-,reitinstitut1 sowie von einigen dazu bestimmten ,kavallerie-,regimentern eine lngere ,zeit in ,probe genommen1 lobende ,beurteilung erfahren hatte1 und durch kriegsm4 ,verfgung bei der ,armee in ,gebrauch genommen werden darf4 ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,die ,schoenbeck-,kandare4 ,die ,grundstze1 welche bei der ,konstruktion dieser ,kandare in die ,erscheinung traten1 sind folgende3 #a4 ,eine gengend krftige ,hebelwirkung auf das ,maul des ,pferdes4 #b4 ,beseitigung jeder unntigen ,belstigung bezw4 ,schmerzes im und am ,maul des ,pferdes1 wie es bei ,anwendung eines scharfen ,gebisses in ,verbindung mit der ,kinnkette und besonders bei ,fhrung durch eine schwere ,faust meist der ,fall ist4 ,graf ,mnster war der erste1 welcher den ,mut hatte1 es auszusprechen1 da ,kinnkette und ,gebi in ,konkurrenz treten1 um den ,unterkiefer in einer eisernen ,presse zu zermalmen1 demnach dem ,pferde innerhalb und auerhalb des ,maules den wtendsten ,schmerz zu bereiten1 -- und da hierin hauptschlich der ,grund des ,widerstandes des ,pferdes gegen das ,gebi1 vieler ,unarten desselben und so vieler beschdigten ,muler1 gedrckter und gebrochener ,laden usw4 zu suchen sein drfte4 ,an der von mir zur ,hebung der oben angefhrten ,mngel zusammengesetzten ,kandare ersetze ich vorerst die ,kinnkette durch einen verschnallbaren ,lederriemen1 welcher durch zwei an der ,spitze des ,oberbaumes befindliche ,stahlsen in annhernd rechtwinkliger ,stellung zu der ,stange erhalten wird4 ,hierdurch wird #a4 eine reinere ,hebelwirkung auf den ,unterkiefer erzielt1 #b4 der ,hauptsttzpunkt des ,hebels von der schwchsten ,stelle1 der ,kinnkettengrube1 hher1 auf eine krftigere ,knochenlage verlegt1 die ihm mehr ,halt bietet1 #c4 die quetschende ,wirkung der ,kandare aufgehoben1 da nur die faktische ,hebelwirkung in ,kraft tritt1 #d4 ein ,klemmen der ,lefzenwinkel1 ein ,durchscheuern unter dem ,riemen1 wie solches fter bei der ,kinnkette in der ,grube vorkommt1 vermindert1 #e4 ein ,steigen der ,kinnkette1 #f4 ein ,durchfallen der ,kandare unmglich gemacht1 #g4 die sogenannte falsche ,wirkung der ,kinnkette auf die ,grube fortgeschafft1 #h4 endlich kann die ,kandare1 einmal richtig verpat1 kaum falsch aufgelegt werden1 da weder beim ,ab- noch beim ,aufzumen der ,kinnriemen gelst zu werden braucht1 weshalb das ,aufzumen so schnell und leicht wie mglich erfolgen kann4 ,des ferneren ist der ,tragering des ,oberbaumes an der ,spitze desselben fortgefallen und durch einen beweglichen ,ring an den ,zapfenflchen des ,mundstcks ersetzt4 ,der ,oberbaum dient daher nur als kurzer ,arm des ,hebels1 wodurch die ,hebelwirkung in przisester ,weise zum ,ausdruck gelangt4 ,als ,mundstck habe ich das bereits beschriebene ,stahlrohrgebi ohne ,zungenfreiheit gewhlt1 weil bei demselben ,zunge und ,laden zum ,tragen desselben gleichmig in ,aktion treten4 ,der ,oberbaum ist1 dem leitenden ,prinzip entsprechend1 etwas lnger geworden und etwas auswrts gebogen1 um nicht zu drcken4 ,die ,unterlegetrense1 welche auerhalb des ,kinnriemens liegen mu1 besteht nicht aus zwei1 sondern aus drei ,teilen1 einem ,zungenstck und zwei ,ballenstcken1 welche letztere etwas gewinkelt sind4 ,eine solche ,trense kommt nicht unter das ,kandarenmundstck1 sie drckt und kneift nicht1 ist auch keiner ,vernderung ausgesetzt1 daher fr den ,gebrauch neben der ,kandare praktischer als die zweiteilige ,trense4 ,das ,verpassen der ,kandare hat sich nur auf die ,breite des ,mundstcks1 die ,lnge der ,scheren und das ,einschnallen des ,kinnriemens zu erstrecken1 ist also recht einfach4 ,die ,brauchbarkeit dieser ,kandare drfte bei ,pferden1 die noch nicht mit der ,kinnkette gezumt waren1 hauptschlich in die ,augen springen4 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ,hauptgestell der ,schoenbeck-,kandare4 ber das zu whlende ,verhltnis des ,oberbaumes zum ,unterbaum habe ich noch anzufhren1 da der ,oberbaum stets #h cm lang ist und da die ,kandare in dem ,verhltnis von #b 3 #c und #d 3 #e angefertigt wird4 ,ersteres wird fr die grere ,anzahl von ,pferden ohne besondere ,eigentmlichkeiten gengen1 letzteres wird bei sehr leicht am ,zgel stehenden bezw4 bei solchen ,pferden1 die hinter die ,zgel kriechen und dabei den ,kopf tief nehmen1 seine ,anwendung finden mssen4 ,das zu dieser ,kandare besonders konstruierte ,hauptgestell 7,fig4 #ai7 weicht in einzelnen ,teilen etwas von dem gebruchlichen ab4 ,es ist gleichzeitig mit einer ,halfter in ,verbindung gesetzt1 in deren ,ringen die ,trense eingehakt ist4 ,wenn man die ,knpfe des ,stirnriemens lst1 so kann man die ,kandare vom ,kopfe herunternehmen1 so da nur die ,halfter oben bleibt4 ,beim ,aufzumen hat man zu beachten1 da die ,unterlegetrense auerhalb des ,kinnriemens zu liegen kommt4 ,das ,zeug ist komplett oder in einzelnen ,teilen durch den ,offizier-,pferde-,verein1 ,charlottenburg1 ,fasanenstrae #bd1 oder auch von ,august ,loh ,shne1 ,a4-,g4 fr ,militrausrstungen1 ,berlin1 ,wilhelmstrae #bb1 zu beziehen4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,schoenbeck'scher ,maulregenerator4 ,da ich fand1 da diese ,kandare oft die ,unterlegetrense ganz entbehrlich machte1 so habe ich auch ein ,gebi konstruiert1 welches ohne eine solche zu benutzen ist1 statt dessen aber la ,pelham ,ringe zur ,aufnahme der ,trensenzgel fhrt4 ,auch dieses ,gebi1 ,maulregenerator genannt1 hat sich bewhrt und wird bei gut gerittenen ,pferden besonders zu ,jagd und bei ,damenpferden verwendet 7,fig4 #bj74 ,das ,kopfgestell desselben ist das der einfachen ,trense1 also mit einem ,backenstck4 ,endlich mchte ich mir noch die ,bemerkung gestatten1 da diese ,kandare auch nicht ,wunder zu wirken vermag4 ,wenn man sie einem ,pferde mit verrissenem1 vernarbtem ,maule auflegt1 welches stets unter schrfster ,zumung gemartert ist1 so verlange man nicht1 da dasselbe vom ersten ,tage an nun wie umgewandelt gehen soll1 obwohl selbst bei solchen ,tieren gute ,resultate erzielt worden sind4 ,wenn man aber junge ,pferde von vornherein daran gewhnt1 so werden sie ein frisches ,maul behalten und berhaupt nicht in ,untugenden verfallen1 deren ,grund in falscher und zu scharfer ,zumung zu suchen und deren ,behebung meist so sehr schwer ist4 -- #c4 ,der ,damensattel4 ,es ist schon mehrfach darauf hingewiesen worden1 welche besonders wichtige ,rolle der ,sattel bei der ,damenreiterei spielt4 ,nur der vorzglichst konstruierte ist gerade gut genug1 wenn ,beschdigungen des ,rckens der ,pferde vermieden werden sollen4 ,es wird deshalb sich als ntzlich erweisen1 auf die magebenden ,gesichtspunkte bei der ,wahl des ,damensattels etwas nher einzugehen4 ,illustration3 ,fig4 #ba4 ,fig4 #bb4 ,fig4 #bc4 ,fig4 #bd4 ,fig4 #be4 ,fig4 #bf4 ,alte ,damensttel4 ,um zu zeigen1 welche ,vernderungen der ,damensattel im ,laufe der ,jahrhunderte durchgemacht hat1 bringe ich in ,abbildungen einige alte ,modelle 7,fig4 #ba-bf7 nach ,zeichnungen vom ,maler ,m4 ,veit1 welche in ihrer ,deutlichkeit einen ,vergleich ermglichen1 whrend ,fig4 #bg einen modernen ,damensattel zeigt4 ,die grte ,vernderung1 welcher der ,damensattel vor etwa #ej ,jahren unterzogen wurde1 ist die ,anbringung eines an der linken ,seite befindlichen1 nach unten gedrehten sog4 ,jagdhorns1 welches ber dem linken ,knie liegt1 und dessen ,erfindung ,baucher zugeschrieben wird4 ,zuerst nur als ,sicherheitsfaktor fr ,jagdreiten gebraucht1 hat es sich nun gnzlich eingebrgert und den ,fortfall des frher an der rechten ,seite befindlichen1 fr die ,dame unbequemen ,hornes veranlat1 welches mit dem an der linken ,seite befindlichen1 nach oben gerichteten ,horne die ,gabel bildete1 in welcher das rechte ,bein der ,reiterin ruhte und die einzige ,sttze der ,reiterin auf dem ,sattel bildete4 ,wie unsicher aber dieser ,sitz war1 habe ich einst an meiner ,frau gesehen1 die eine recht gute ,reiterin war4 ,bei einer unvermuteten ,lanade des ,pferdes stand sie einfach neben demselben4 ,hier konnte also die ,reiterin mit ,leichtigkeit aus dem ,sattel geschleudert werden4 ,seitdem das ,jagdhorn angebracht ist1 kann sich die ,reiterin mit den ,beinen -- richtig eingeschnallter ,steigbgel vorausgesetzt -- an den beiden linken ,hrnern durchaus festklammern4 ,aus diesem ,grunde wurde das rechte ,horn der ,gabel berflssig und konnte fortfallen1 an dem sich die ,reiterin bei der ,zgelfhrung mit zwei ,hnden und auch sonst oft genug stie4 ,infolge dieses durch das ,jagdhorn geschaffenen1 von vornherein sicheren ,reitsitzes1 welcher kaum erlernt1 nur gebt zu werden braucht1 hat also die ,dame einen bedeutenden ,vorsprung vor dem ,herrensitz1 zu dessen ,erlernung -- wenn er allen ,anforderungen gengen und fr jede ,bewegung des ,pferdes sicher sein soll -- ,jahre erforderlich sind4 ,bei der ,konstruktion des ,damensattels ist zuerst die ,lage des rechten ,beines in ,betracht zu ziehen1 welches niemals hher1 besser sogar etwas tiefer als der ,sitz liegen darf1 was fr die ,zgelfhrung sowohl wie fr die gerade ,haltung von besonderer ,wichtigkeit ist4 ,ebenso wichtig ist die ,anbringung des ,jagdhorns sowohl wie die ,form desselben4 ,es darf weder zu lang1 noch zu kurz1 am wenigsten aber zu geschweift sein und den ,schenkel der ,dame umfassen4 ,es wrde sie das hauptschlich im englischen ,trabe1 bei welchem sie mit dem ,ges nicht auf dem ,sattel bleibt1 stark behindern1 bei eventueller ,trennung vom ,pferde aber unter ,umstnden schwere ,verletzungen herbeifhren2 auch darf es weder zu tief noch zu weit rckwrts angebracht sein4 ,ist dann der ,bgel so verpat1 da beide ,kniee mglichst eng aneinander liegen1 so ruhen beide ,beine flach an der ,seite1 wodurch einer ,verdrehung der ,wirbelsule sowohl wie dem ,hngen an der linken ,seite vorgebeugt wird4 ,dieser ,sattel unterscheidet sich von dem lteren dadurch1 da er einen flachen ,sitz hat 7vergl4 ,fig4 #bg71 whrend jener einen ausgearbeiteten ,sitz hatte1 in welchem die ,dame tief sa1 und demnach auch mit der ,wirbelsule eine grere ,drehung zu machen hatte4 ,fig4 #bh zeigt ein ,pferd im ,stalle unter dem flachen ,damensattel1 den ,sitz der ,dame auf einem solchen zeigte ,fig4 #d1 whrend ,fig4 #c den ,sitz der ,dame auf dem lteren ,damensattel mit tiefem ,sitz veranschaulichte4 ,man sieht daraus1 da die soviel angegriffene ,drehung der ,wirbelsule bei dem flachen ,sattel eigentlich ganz fortfllt4 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,moderner englischer ,damensattel4 ,ferner sollte das ,jagdhorn stets beweglich angebracht sein4 ,man kann es so fr jede ,dame am leichtesten verpassen1 und die ,reiterin kann sich bei lngeren ,ritten die ,lage selbst ndern1 wenn ihr etwas unbequem werden sollte4 ,bei kleinen ,damen mu das ,knie nher an das obere ,horn herankommen als bei einer groen1 die das ,horn etwas niedriger braucht1 weil sie es sonst nicht in der ,gewalt hat4 ,sind bei einer kleinen ,reiterin nmlich die ,hrner zu weit auseinander1 so hat das linke ,bein nicht den richtigen ,druck einige ,zoll oberhalb des ,knies1 wodurch der ,sitz sehr unsicher wird4 ,bei vielen ,damen wird mit ,rcksicht auf das elegante ,aussehen das verstellbare ,horn zu kurz gearbeitet1 so da es keinen ,schenkeldruck hergibt4 ,oft wird die ,schraube zu klein und zu fein gemacht4 ,sie mu aber gengend gro sein1 weil sie sich sonst leicht losarbeitet4 ,ist das obere ,horn zu hoch1 so fllt das ,reitkleid nicht hbsch darber1 ist es zu niedrig1 so sitzt die ,reiterin nicht fest4 ,fast alle ,damensttel haben einen zurckgeputzten ,baum1 ber welchen die ,sattelklappe fllt1 um den ,sitz eben zu machen4 ,die ,kammer darf nicht zu hoch sein1 um das ,herumrutschen des ,sattels nicht zu befrdern und damit das rechte ,knie der ,dame nicht zu hoch kommt4 ,wie schon angefhrt1 darf dasselbe keinesfalls hher als der ,sitz liegen1 besser noch etwas tiefer1 wenn die ,dame bequem und angenehm reiten will4 ,jedenfalls aber mu die ,kammer breit genug sein1 um nicht bei dem meist nach links berfallenden ,seitgewicht den ,widerrist zu drcken4 ,im allgemeinen bedarf der ,sitz des ,sattels des ,manehmens1 damit er weder zu lang noch zu kurz1 auch nicht zu breit1 jedenfalls aber flach und niedrig sei4 ,die ,lnge des ,sattels wird sich demnach nach der ,lnge der ,oberschenkel der ,dame zu richten haben4 ,ruht das rechte ,bein richtig -- nicht allzu fest -- an dem oberen ,horn1 so mu der ,sattel so lang sein1 da der ,after desselben etwa #b cm hinter der ,dame liegt4 ,ist das nicht der ,fall1 ist der ,sattel krzer1 so kommt die ,dame auf den ,sattelkranz zu sitzen1 was sie sehr unangenehm empfinden wird4 ,ist der ,sattel zu lang1 so leidet dadurch die ,sicherheit des ,sitzes1 ebenso als wenn derselbe zu breit ist4 ,auch in diesem ,falle kann die ,dame keinen festen1 anschmiegenden ,sitz gewinnen1 dieser wird im ,gegenteil stets unruhig1 daher fr das ,pferd sehr belstigend sein4 ,es soll allerdings nicht unerwhnt bleiben1 da viele gute und erfahrene ,reiterinnen den modernen flachen ,sitz nicht lieben1 sondern einen leicht geschrgten vorziehen1 weil sie sich behaglicher darauf fhlen4 ,das mu den ,damen berlassen bleiben1 jedenfalls wird es immer unangenehm sein1 eine alte1 liebgewordene ,gewohnheit pltzlich aufgeben zu sollen1 ohne da ein triftiger ,grund dafr vorhanden ist4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,damenpferd unter modernem ,damensattel4 ,der ,sattel soll mglichst wenig gepolstert sein1 damit die ,reiterin das ,pferd besser umfat und weniger ,gefahr luft1 hin und her zu rcken oder aus dem ,sitz zu kommen1 hauptschlich aber1 da sie dem ,pferdercken mglichst nahe sitzt1 d4 h4 nicht zu hoch ber demselben4 ,die ,trachten mssen in bezug auf die ,polsterung recht oft inspiziert werden1 um beim ,nachlassen derselben nicht ,druckflecke zu erzeugen4 ,am praktischsten wird es sein1 die ,polsterung mit ,leder berziehen zu lassen und ohne ,unterlegedecke zu reiten4 ,zweifellos liegt der ,damensattel ohne ,unterlegedecke viel besser und fester dem ,pferdercken an1 als mit einer solchen1 daher wird auch ein ,verrutschen des ,sattels nicht so leicht eintreten4 ,des ,ferneren macht die ,unterlegedecke -- es kann doch nur von einer solchen von ,filz die ,rede sein1 da eine ganz dnne leicht ,falten werfen und dann erst recht drcken wrde -- den an und fr sich schon hohen ,sitz der ,dame noch hher1 und es kommt doch1 wie schon angefhrt1 darauf an1 den ,sitz mglichst nahe dem ,pferdercken zu haben4 ,unter ,umstnden knnte -- besonders bei alten1 nicht gut passenden ,damenstteln --1 eine ,unterlage als ntzlich in ,betracht kommen1 nmlich die ,schwammdecke1 welche allerdings grerer ,haltbarkeit wegen und zur ,schonung der ,polsterung des ,sattels auf der oberen ,seite mit einem leichten ,lederberzug versehen sein mu4 ,trotz allen guten ,willens wird bei vielen ,reiterinnen der nicht symmetrische ,sitz zur ,mittelachse des ,pferdes und die daraus entstehende ungleiche ,gewichtsverteilung bei ev4 noch dazu kommender vorwrts geneigter ,haltung die ,gefahr eines ,widerristdruckes ziemlich nahe rcken1 besonders in der heien ,jahreszeit und bei lngeren ,ritten4 ,hier drfte die angefeuchtete ,schwammdecke sich doch vielleicht als eine groe ,wohltat erweisen4 ,man bedenke nur die schweren ,widerristschden1 welche unter ,damenstteln besonders am ,widerrist der ,pferde entstehen1 die nachweislich dann bis zu eines ,jahres ,lnge zu ihrer ,verheilung bedrfen4 ,wenn man die furchtbaren ,eiterungen1 die groe operative ,eingriffe und ,einlage von ,kanlen notwendig machen1 gesehen hat1 so kann man sich mitunter nicht genug ber den ,langmut der ,pferde wundern1 da sie nicht bei solchen ,qualen die peinigende ,last der ,reiterin mit einem radikalen ,bocksatze in den ,sand schleudern4 -- ber das zulssige ,gewicht des ,damensattels ist viel gesprochen worden1 doch drfte sich dasselbe nicht unter #h-i ,kilo herunterdrcken lassen4 ,immerhin -- je leichter der ,sattel1 um so besser6 ,leider ist es1 wieder der ungleichen ,gewichtsverteilung wegen1 ntig1 den ,damensattel fester gurten zu mssen1 als dies beim ,herrensattel der ,fall ist4 ,der leidigen ,angewohnheit der ,stalldiener1 den ,damensattel meist zu weit nach vorn aufzulegen1 wre energisch entgegenzutreten4 ,nach alledem kann man ersehen1 wie notwendig es ist1 da das ,damenpferd einen nicht mageren1 aber hohen ,widerrist und einen schlanken ,rippenbau1 also eine vorzgliche ,sattellage besitzt4 ,ist das ,gegenteil der ,fall1 der ,widerrist gering und der ,bauch stark gewlbt1 so wird der ,sattel stets nach vorn rutschen und damit locker werden4 ,er wird dann das ,pferd drcken ev4 mit der ,reiterin herumrutschen4 ,dem ,gegenteil1 dem ,zurckrutschen des ,sattels1 welches bei rundleibigen1 flach gerippten ,pferden vorkommt und fast unangenehmer wie das ,vorrutschen ist1 kann man am besten durch ,anlegung eines ,vorderzeuges begegnen1 welches nebenbei auch1 aus weier ,bandgurte angefertigt1 das ,pferd hbsch dekoriert4 -- ,demnchst htten wir uns mit der ,anbringung des ,bgels und mit der ,form desselben zu beschftigen4 ,darber lt sich ,herr ,b4 ,a4 ,d41 ein bekannter1 tchtiger ,fachmann in einer ,fachzeitschrift folgendermaen aus3 ,da das ,damenreiten1 besonders das ,jagdreiten1 in ,england eine ganz andere ,rolle spielt als hier1 so ist es begreiflich1 da dort die ,konstruktion der ,damensttel auf einer ganz anderen ,stufe steht4 ,gewi sind die hiesigen ,sttel vom besten ,leder und oft mit den schnsten ,stickereien 7ganze ,eichenwaldungen7 verziert1 aber unpraktisch im ,gebrauch1 weil man hier noch zu wenig kennt1 worauf es wirklich ankommt4 ,ist es doch z4 ,b4 nicht zu glauben1 da heute noch ,damensttel gebaut und -- empfohlen werden1 deren ,bgelriemen um das ganze ,pferd herumlaufen und auf der rechten ,seite befestigt werden6 ,etwas ,sinnloseres gibt es berhaupt nicht4 ,wollte man etwas erfinden1 was mglichst drckt1 so knnte man es nicht besser machen als durch diesen ,flaschenzug4 ,man bildet sich allgemein ein 7vergl4 ,fig4 #bi71 der bei a ber eine ,rolle laufende ,bgelriemen zge auch bei c nach abwrts4 ,da liegt der groe ,irrtum4 ,die ,nachteile dieses ,umlaufbgels sind3 #a4 ,der durch den ,flaschenzug hervorgebrachte ungeheure ,druck auf die rechte ,seite des ,widerristes4 #b4 ,nichts1 was diesen ,druck auf der anderen ,seite ausgleicht4 ,wer sich hierber praktisch belehren will1 der schnalle den ,bgel bei ,c los und halte ihn mit wenig ,kraft nach oben4 ,dann bitte er die ,dame1 in den ,bgel zu treten und sich darin zu heben4 ,er wird finden1 da er mit #a ,klgr4 ,kraft die #fj-gj der ,dame halten kann4 ,diese drckt aber mit ,hilfe des ,flaschenzuges viel mehr als nur mit dem ,eigengewicht4 #c4 ,die zusammenschnrende ,einwirkung auf den ,brustkorb des ,pferdes4 #d4 ,der ,bgel ist bei dieser ,einrichtung stets unegal1 weil das ,pferd bei verschiedener ,arbeit sehr verschiedenen ,umfang hat4 7,bekanntlich schwindet auch nach einiger ,zeit des von ,hause ,fortreitens der ,bauch des ,pferdes1 d4 h4 der ,gurt wird lockerer4 ,damit wird natrlich auch der ,bgel der ,reiterin lnger4 ,die so sehr gerhmte ,verschnallbarkeit des ,riemens vom ,sattel aus drfte1 nach ,angabe hervorragender ,reiterinnen1 wertlos sein1 da sie doch nicht ,fingerkraft genug besitzen1 um die ,schnalle eigenhndig zu lsen und wieder festzumachen4 ,der ,verf47 #e4 ,die ,stelle des ,riemens 7,doppelriemens7 bei a nutzt sich trotz aller ,vorsichtsmaregeln sehr schnell ab und ist daher niemals sicher4 -- ,danach hngt also der ,bgel am besten in einer einfachen ,krampe an der linken ,seite des ,sattels4 ,illustration3 ,fig4 #bi4 ,falsche ,anbringung des ,bgelriemens am ,damensattel4 ,fig4 #cj4 ,sicherheitssteigbgel4 ,was nun die ,form des ,bgels selbst betrifft1 so uert sich eine sehr erfahrene ,reiterin darber in der ,art1 da sie einen ,sicherheitssteigbgel einer ,patentsturzfeder vorzieht4 ,sie lt den ,steigbgelriemen durch eine ,schliekappe gehen und verlt sich auf einen doppelten ,sicherheitssteigbgel1 d4 h4 auf einen kleineren inneren und einen greren ueren ,steigbgel 7,fig4 #cj71 der1 wenn die ,reiterin zu ,fall kommt1 sich biegt1 nachgibt und so den ,fu ausschuht4 ,dies wird als viel sicherer empfohlen als jede andere ,vorrichtung1 mit ,ausnahme des veralteten ,pantoffel- oder ,schuhsteigbgels1 den die ,mode als unschn hat fallen lassen4 ,allerdings haben alle ,sicherheitssteigbgel den ,fehler1 da die ,mechanik versagt1 wenn der ,bgel verkehrt herumgedreht ist4 ,man htte also bei ,benutzung von ,sicherheitssteigbgeln darauf zu achten4 ,es empfiehlt sich ferner1 damit die ,dame den ,bgel nicht verliert1 womit ihr ,sitz unter ,umstnden uerst gefhrdet ist1 eine dnne ,gummistrippe1 wie sie zum ,schlieen von ,paketen dienen1 um ,knchel und ,bgelriemen zu legen4 ,endlich htten wir auch der ,gurtung noch einige ,worte zu widmen4 ,es ist eine alte ,regel1 da das ,damenpferd1 wie auch bereits angefhrt1 ziemlich fest gegurtet sein mu1 wenn der ,sattel nicht verrutschen soll4 ,diese feste ,gurtung bedeutet allerdings fr das ,pferd eine ,qual1 denn es behindert die ,ausdehnung der ,rippen fr die ,atmung4 ,auerdem ist1 wenn die ,sattelstrippen und hauptschlich die ,gurtschnallen-,anbringung nicht sehr genau auf ihre ,untadelhaftigkeit geprft werden1 ein ,platzen derselben nicht ausgeschlossen4 ,man nimmt deshalb meist drei ,gurte1 in der ,annahme1 da nicht alle drei zu gleicher ,zeit platzen werden4 ,man kann sich aber auch einer elastischen ,gurtung bedienen1 indem man einen sog4 ,sattelselbstgurter einfgt4 ,es ist dies eine aus ,spiralfedern hergestellte kleine ,maschine 7,fig4 #ca71 welche man an den rechtsseitigen kurz zuschneidenden ,sattelstrippen einschnallt4 ,es gengt1 wenn beim ,satteln diese ,spiralfedern um #b-b ,zentimeter ausgedehnt werden1 da bei den meisten ,pferden das ,schwinden des ,bauches soviel ausmacht4 ,die ,sattelgurte bestehen -- am praktischsten blau oder braun gefrbt -- aus breiten ,bandgurten von ,wolle oder ,leinwand oder aus miteinander verbundenen ,schnuren1 den sog4 ,strickgurten4 ,illustration3 ,fig4 #ca4 ,sattelselbstgurter4 ,fig4 #cb4 ,schnellsattler4 ,eine neue ,art der ,sattelung soll nicht unerwhnt bleiben1 da dieselbe1 ebenso praktisch wie sicher1 auch fr die ,damenreiterei dieselben ,vorteile zu bieten scheint1 wie fr die der ,herren4 ,bei ersterer ist das ,satteln insofern mit technischen ,schwierigkeiten verknpft1 als das feste ,anziehen der ,sattelgurte direkt krperliche ,krfte und -- gute ,zhne erfordert4 ,ein guter ,reitknecht wird meist die ,zhne dabei zu ,hilfe nehmen1 da er der einen ,hand bedarf1 um den ,dorn in das ,schnallenloch zu bringen4 ,an diesem einen ,schnallendorn hngt also die ganze ,sicherheit der ,reiterei4 ,gegen diese ,nachteile bezw4 ,unbequemlichkeiten tritt der ,schnellsattler mit ,erfolg auf4 ,es ist das eine von den sterreichischen ,hauptleuten ,beranek und ,kauic erfundene ,maschine1 welche hebelartig den ,gurt festlegt4 ,am ,damensattel wre diese ,maschine an der rechten ,seite des ,sattels anzubringen4 ,sie beruht 7,fig4 #cb7 auf der ,anwendung einer einfachen ,hebelwirkung1 die einen ,strammschlu des ,gurtes bei geringster ,kraftanstrengung sicher herbeifhrt4 ,unter der 7beim ,damensattel7 rechten ,sattelklappe wird eine ,hakenbndertasche an die vom ,sattelbaum herabhngenden ,strupfengurte festgenht4 ,die ,hakenbnder sind zwei senkrecht gehende ,metallstreifen 7aa7 mit korrespondierenden ,einschnitten1 die zur ,aufnahme von rechts und links aus der ,gurtenklappe 7b7 herausstehenden metallnen ,stiften 7cc7 dienen4 ,der ,gurt wird an der ,gurtenklappe mittels eines ,stahlstreifens 7d7 befestigt1 indem die ,metallstifte in die ,einschnitte der ,gurtentasche eingelegt werden4 ,wird nun durch ,herumklappen der ,gurtenklappen nach oben der ,mechanismus geschlossen1 so legt sich der ,gurt ohne jede ,kraftanstrengung stramm dem ,pferdeleib an1 da der ,griff der ,gurtenklappe wie ein verlngerter ,hebel wirkt4 ,die ,sattelklappe wird darauf heruntergeklappt1 und die ,gurtung sitzt fest4 ,von den ,vorteilen1 welche diese ,sattelung bietet1 sei nur hervorgehoben1 da zum ,aufsatteln nicht mehr als #ab-ae ,sekunden gebraucht werden4 ,ferner ist die ,mglichkeit geboten1 in ,momenten einer kurzen ,rast dem ,pferde durch ,herunterklappen der ,gurtenklappe eine wohlttige ,erleichterung der ,atmung zu gewhren4 ,in bezug auf ,haltbarkeit ist er unzerstrbar1 also ist die ,sicherheit selbst bei nur einem ,gurte vollstndig gewahrt4 ,der ,vertrieb des ,schnellsattlers ist fr ,deutschland dem ,offizier-,pferde-,verein1 ,charlottenburg1 ,fasanenstrasse #bd von den ,erfindern bertragen worden4 ,fr die ,ausfhrung von tadellosen englischen ,damenstteln1 bei denen alle hier angefhrten ,eigenschaften derselben vorhanden sind1 hat die ,firma ,champion and ,wilton #deg and #dei ,oxford-,street1 ,london ,w41 einen besonderen ,ruf4 ,allerdings ist so ein ,sattel nicht wohlfeil1 er kostet in bester ,qualitt ca4 #cjj ,m4 ber #dejj dieser berhmten ,damensttel sind bereits im ,gebrauch4 ,die ,firma schickt fr ,bestellung eine ,karte1 auf der verschiedene ,rubriken auszufllen sind1 wie ,gewicht der ,dame1 ,gre1 gewnschte ,breite des ,sitzes usw4 -- ,die besondere ,bgelkonstruktion1 die ,lage der beiden ,hrner1 die ,bauart der ,kammer und die kunstvolle ,polsterung der rechten ,seite des ,champion-,wilton-,sattels machen denselben zu dem vollendetsten1 was es gibt4 ,ihre ,majestt die deutsche ,kaiserin reitet einen der vielen in ,deutschland befindlichen ,sttel dieser ,firma4 -- ,da die ,reiterin auer bei ihrem sonstigen ,eigentum wohl auch die ,reinigung des ,sattelzeugs leiten bezw4 berwachen wird1 so knnen nachstehende ,winke dafr gegeben werden3 ,nachdem das ,lederzeug und der ,sattel mit ,sattelseife grndlich abgewaschen1 abgeschwammt und abgetrocknet worden1 reibe man diese ,gegenstnde mit weiem ,meltonian-,cream tchtig ein4 ,sobald derselbe trocken ist1 wird es mit einer steifen ,brste innen und auen gebrstet und zum ,schlu noch einmal mit einer weichen ,brste oft und leicht nachgerieben4 ,das ,leder wird dadurch glnzend und geschmeidig und alle ,stellen der ,innenseite verschwinden4 ,auszusparen von dieser ,behandlung sind diejenigen ,stellen des ,sattels1 die sich unter dem ,bgelriemen befinden1 weil ,leder auf ,leder durch das in dem ,cream enthaltene ,wachs kleben wrde4 -- ,,iv4 ,abschnitt4 ,die ,grundregeln der ,damenreitkunst4 ,gefhl ist alles2 ,name ist ,schall und ,rauch6 #a4 ber ,schwerpunkt1 ,gleichgewicht1 ,aufrichtung und ,beizumung4 ,ich darf voraussetzen1 da jede ,dame1 welche das ,reiten erlernen will1 mehr ,ansprche an dasselbe macht1 als sich willenlos von einer ,kuh umhertragen zu lassen4 ,ich mchte daher bitten1 dieses kurze ,kapitel mit den mysterisen ,ausdrcken am ,kopfe nicht zu berschlagen1 da dasselbe sie -- wenn auch in skizzenhaftester ,weise -- mit den ,grundregeln der ,pferdedressur bekannt macht4 ,sie wird durch die ,kenntnis dieses ,themas ihr ,pferd beurteilen knnen und beherrschen lernen4 ,die ,dame mu diese technischen ,ausdrcke schon aus dem ,grunde verstehen lernen1 weil dieselben in den folgenden ,kapiteln immer wieder zur ,anwendung gelangen4 -- ,die erste ,dressur1 welche jedes ,pferd erhalten mu1 noch bevor es praktisch in den ,gebrauch genommen wird1 die zu seiner ,konservierung dient und seine ,fhrung erleichtert1 ist das ins ,gleichgewicht setzen desselben4 ,betrachtet man ein stehendes ,pferd1 so wird man finden1 da die ,vorhand durch den vorgestreckten ,hals mit dem ,kopf bereits von der ,natur belastet ist1 und zwar wirkt diese ,last um so schwerer1 je mehr der ,hals nach vorn geneigt ist4 ,die ,untersttzung dieser ,last geschieht durch die senkrecht gestellten ,vorderbeine1 und nur die durch den ,oberarm und das ,schulterblatt gebildete ,winkelung1 sowie die des ,fessels zum ,rhrbein lt vermge ihrer federnden ,bewegung die durch den ,auftritt noch schwerer wirkende ,last ertrglicher erscheinen4 ,das ,hinterteil dagegen1 ohne jegliche ,belastung1 wird von drei federnden ,winkeln gebildet1 dem oberen durch das ,darmbein und das ,oberschenkelbein1 dem mittleren durch das ,unterschenkel- und ,schienbein und endlich wieder dem untersten durch das ,schienbein mit dem ,fessel 7vergl4 ,fig4 #f74 ,diese ,anhufung federnder1 d4 h4 bald weiter1 bald spitzer werdenden ,winkel der ,hinterhand1 nennt man die ,hanken4 ,um nun ein ,pferd fr den ,reitdienst brauchbarer1 widerstandsfhiger gegen ,anstrengungen zu machen1 ist es ntig1 den beim rohen ,pferde zwischen den ,vorderbeinen liegenden ,schwerpunkt mehr nach rckwrts zu verlegen1 um auf diese ,weise die schwchere ,vorhand zu entlasten und die strkere ,hinterhand dazu mit heranzuziehen4 ,es geschieht dies durch die ,aufrichtung des ,halses und durch das ,biegen der ,hanken1 also die ,verkleinerung der dieselben bildenden ,winkel4 ,wir sprechen vom natrlichen ,gleichgewicht1 wenn der ,schwerpunkt1 wie schon vom rohen ,pferde gesagt1 zwischen den ,vorderbeinen1 vom mittleren1 wenn er unter der ,mittelhand1 und vom knstlichen1 wenn er zwischen den ,hinterbeinen ruht4 ,je mehr der ,schwerpunkt also nach rckwrts verlegt bezw4 die ,vorhand durch ,biegen und ,unterschieben der hinteren ,extremitten entlastet wird1 um so mehr wird das ,pferd in ,haltung1 um so schner wird seine ,hlsung1 um so freier und ausdauernder sein ,gangwerk sein4 ,pferde1 welche sich infolge einer derartigen geschickten ,ausbildung ohne ,zwangsmittel so zu tragen vermgen1 stehen gut am ,zgel und sind gehorsam1 whrend roh in den ,gebrauch genommene oder falsch dressierte ,pferde die ,hanken steifen1 auf der ,vorhand gehen und demgem im ,gebi ihren ,sttzpunkt suchen1 folglich auch infolge der mangelnden ,federkraft der ,hanken die ,schiebkraft ihres ,hinterteils nicht zur vollen ,geltung bringen knnen4 ,daraus geht die ,notwendigkeit hervor1 das ,pferd1 bevor es in den ,dienst genommen wird1 nicht nur ins ,gleichgewicht zu setzen1 sondern es auch demnchst durch geschickte ,handhabung unter dem ,sattel so zu behandeln1 da es darin erhalten wird1 denn nur derartig vorbereitete ,pferde knnen den ,anforderungen besonders als ,damenpferde in bezug auf ,eleganz des ,aussehens1 ,mhelosigkeit der ,handhabung und ,leistungsfhigkeit entsprechen4 ,hat man ein ,reitpferd nach den angefhrten ,prinzipien derartig ausgebildet1 so wird es sich auch beizumen4 ,unter ,beizumung verstehen wir1 wenn das ,pferd mit ,vertrauen an das ,mundstck herangeht und darauf kaut1 so da der ,hals aufgerichtet und die ,nase herangestellt1 beigezumt erscheint4 ,eine derartige gute ,anlehnung kann eintreten1 wenn die ,naturanlage des ,verhltnisses der ,vorhand zur ,hinterhand1 die ,stellung der ,halswirbel zueinander und die ,form des ,genickes und der ,ganaschen gnstig sind1 und ein gutes ,temperament und eine geschickte ,dressur die ,naturanlagen untersttzt4 ,man erstrebt1 da bei aufwrtsgestelltem und im dritten ,halswirbel gebogenem ,hals die ,stirn des ,pferdes annhernd senkrecht zum ,boden steht4 ,das wird selbstverstndlich nicht immer zu erreichen sein1 da nicht alle ,pferde den zu dieser ,stellung erforderlichen ,bau besitzen4 -- ,diese ,ausfhrungen waren notwendig1 um das ,folgende verstndlich zu machen4 #b4 ,vom ,reitergefhl4 ,ehe ,sie1 verehrte ,leserin1 auf das ,pferd steigen1 um sich diesem edlen ,tiere auf ,gnade und ,ungnade -- die ersten ,male wird das wohl zutreffen -- anzuvertrauen1 gestatten ,sie mir noch einen kleinen ,vortrag1 der das ,motto erklrt1 welches ich diesem ,abschnitt vorangesetzt habe4 ,sie sollen dabei nichts anderes lernen1 als was auch jeder ,herr wissen mu1 der ein ,reiter werden will4 ,da ,reiten aber ,gefhlssache ist1 so wird das bei einer ,dame noch viel ostensiver zum ,ausdruck gelangen1 auch technisch gelangen mssen1 weil der ungnstigere ,reitsitz der ,dame noch viel grere ,anforderungen an das ,reitergefhl stellt1 als der beim ,herrn4 ,ist auch die ,unterhaltung mit dem ,pferde durch ,worte1 die ,verstndigung durch die ,augensprache1 der ,ausdruck des ,wohlwollens und der ,zufriedenheit durch ,loben1 des ,mifallens durch ,strafen nicht zu unterschtzen1 so bleibt doch die wichtigste1 zwar stumme aber doch so verstndliche ,unterhaltung zwischen ,reiter und ,pferd die ,aussprache durch das ,gefhl4 ,sie ist es1 die schlielich zum wechselseitigen ,verstndnis fhrt4 ,gefhl hat ja jeder lebende ,krper4 ,es uert sich nicht nur darin1 da man etwas uerlich empfindet1 wie z4 ,b4 das ,gewicht eines zu tragenden ,tornisters oder1 wie beim ,pferde1 eines ,menschen1 oder eine ,berhrung mit ,hand1 ,schenkel und ,gebi1 sondern auch in einem gewissen ,vorgefhl1 das ,kommendes ahnen lt4 ,letzterer ,zustand ist aber schon nicht mehr rein krperlich1 sondern zum teil berlegung1 ,schlufolgerung1 also ,sache des ,verstandes4 ,indem das krperliche ,gefhl einen gewissen ,eindruck aufnimmt1 kommt dieser sofort auf dem ,nerven- und ,muskelwege zum ,ausdruck im ,gehirn1 und dieses zieht ,schlsse auf das1 was der berhrende andere ,krper vor hat4 ,so ist z4 ,b4 das ,erhalten des ,gleichgewichtes zwischen der ,reiterin und dem ,pferde1 wodurch das erste ,verstndnis zwischen beiden herbeigefhrt wird1 ,sache des ,gefhls4 ,jedes empfindet1 fhlt die dem seinigen widerstrebenden oder sich ihm anpassenden ,bewegungen des anderen ,krpers2 beide bestrebt im ,gleichgewicht miteinander zu bleiben1 soll die eine nicht herunter-1 das andere nicht hinfallen1 folgen den ,anregungen des ,gefhls und suchen1 sich unwillkrlich einander anzupassen4 ,in beide ,krper hat die ,natur die natrlichen ,krfte gelegt1 die sie ohne ,hilfe eines dritten1 gewissermaen von selbst1 zur bereinstimmung in ihnen fhren und spter diese erhalten4 ,deshalb fhrt viel mehr das natrliche ,gefhl1 das ,bestreben nach ,ausgleich1 als unverstandene und kaum zu befolgende ,verhaltungsregeln1 zum ersten gemeinsamen ,gleichgewicht der beiden ,krper4 ,reiten1 d4 h4 auf dem ,pferde zu bleiben1 lernt man nur durch ,reiten4 ,je freier1 ungezwungener1 je losgelassener der ,krper gehalten wird1 je weniger die ,zgel zum ,festhalten gebraucht werden1 desto frher wird der ,ausgleich stattfinden4 ,sind die ,bewegungen beider ,krper bereinstimmende geworden1 dann wird nun wiederum das ,gefhl jede drohende oder bereits eingetretene ,nichtbereinstimmung anzeigen1 und die ,reiterin wird ihr vorzubeugen vermgen4 ,nun kann sich das ,gefhl zweier ,krper nur in ,berhrung derselben uern4 ,die ,teile1 welche in die innigste ,gemeinschaft miteinander treten1 werden selbstverstndlich das ,gefhl am unmittelbarsten aufnehmen und bermitteln4 ,da aber sowohl die ,reiterin wie das ,pferd fr sich einzeln ein vllig zusammenhngendes ,ganze darstellen1 so wird sich das irgendwo unmittelbar aufgenommene ,gefhl mittelbar auch auf die brigen ,teile bertragen4 ,bei zwei lebenden ,wesen1 von denen das eine1 das ,pferd1 das andere1 den ,menschen trgt1 werden natrlich die durch den ,vorgang des ,tragens am meisten in ,mitleidenschaft gezogenen ,teile sich gegenseitig am innigsten berhren4 ,der ,rcken des ,pferdes nimmt die ,reiterin auf1 deren ,ges und ,schenkel sie mit dem ,pferde verbinden4 ,zwischen den ,hnden der ,reiterin und dem ,maul des ,pferdes findet eine ,verbindung durch die ,zgel statt4 ,die ganze ,mittelpositur der ,reiterin1 die von den ,hften bis zu den ,knieen reicht1 der linke ,unterschenkel und die ,hnde bermitteln also das ,gefhl4 ,durch die ,bewegungen des ,pferdes wird aber der ganze ,krper der ,reiterin mit in ,bewegung gesetzt1 und somit sind alle seine ,teile an der ,empfindung der ,bewegung des ,pferdekrpers1 dem ,gefhl fr sie1 beteiligt4 ,selbstverstndlich fhlt auch das ,pferd das ,gewicht der ,reiterin1 das sich auf seinem ,rcken nun unmittelbar uert1 nicht nur mit diesem1 sondern weil der ,rcken von seinen ,sttzen1 den ,beinen1 getragen wird1 auch mit diesen4 ,auch die ,hnde der ,reiterin uern schon1 wenn sie mit den ,zgeln nur unttig hingestellt werden1 ihren ,einflu auf das ,maul1 weil das ,pferd in seiner ,beweglichkeit die unttigen ,zgelwirkungen als ttige empfindet4 ,der ,longiergurt und die ,verbindezgel sind an sich vllig unttig1 und doch ben sie auf das bewegliche ,pferd einen bestimmenden ,einflu aus4 ,wieviel mehr werden die ,hilfen tun1 welche in irgend einer ,art ttig sind4 ,das ,pferd legt durch sein ,maul ,gewicht in die ,hnde der ,reiterin1 diese durch sie ,gewicht in das ,pferdemaul4 ,je beweglicher beide sind1 desto mehr werden die ,gewichte empfunden werden4 ,weil das ,pferd den ,einflu des ,gewichtes der ,reiterin auf jedem seiner ,beine fhlt1 wird auch umgekehrt die ,reiterin mit der ,zeit jede besondere ,bewegung der einzelnen ,gliedmaen des ,pferdes fhlen4 ,diese ,eigenschaft des ,reitergefhls ist sehr wichtig bei allen ,gangarten und mu sorgfltig ausgebildet und verfeinert werden4 ,sie ist ,voraussetzung fr die richtige und rechtzeitige ,anwendung der ,schenkel- und darum auch der anderen ,hilfen4 ,fhlt nun das ,pferd die beabsichtigten ,einwirkungen des ,reitergewichtes1 die aus einem guten1 geregelten ,sitz heraus ausgebt werden1 so fhlt es nicht nur diese1 sondern einfach alle1 also auch die unbeabsichtigten1 ungeschickten1 unwillkrlichen4 ,sie sind es1 die das ,einvernehmen des ,pferdes mit einer schwachen1 ungeschickten ,reiterin stren4 ,aber auch eine sehr geschickte ,reiterin wird oft in die ,lage kommen1 unwillkrlich falsch zu belasten1 und das um so mehr1 je unebener der ,boden ist1 auf dem sich das ,pferd bewegt4 ,daher sind solche falsche ,belastungen oft von sehr unangenehmen ,einflu4 ,sie knnen nicht nur den ,gehorsam in ,frage stellen1 sondern auch die ,gliedmaen des ,pferdes angreifen4 ,zu ihrer ,vermeidung gehrt ein uerst feines ,gefhl1 das nur durch sehr viel bung erlangt werden kann4 ,das ,reitergewicht wird also von allen ,teilen des ,pferdes empfunden und mu sowohl dessen ,haltung im ,stehen1 viel mehr aber noch in der ,bewegung beeinflussen4 ,die ,bewegungen des ,pferdes aber sind es1 die der ,reiterin eine besondere ,haltung zu ,pferde vorschreiben1 wenn sie mit ihm im ,gleichgewicht bleiben will und wenn das ,gefhl hinber und herber richtig bermitteln soll4 ,eine richtig sitzende1 mit dem ,pferde im ,gleichgewicht befindliche ,reiterin wird imstande sein1 den ,eingebungen des ,gefhls sofort zu folgen4 ,fhlt sie etwas1 dann tritt sofort die berlegung ein1 was zu tun ist1 und die gefhlvolle ,reiterin wei dem sofort durch ihre ,hilfen ,ausdruck zu geben4 ,manche ,ungezogenheit des ,pferdes fhlt die ,reiterin im voraus und kann sie im ,werden ersticken oder ihr vorbeugen4 ,so wohlttig ist die ,kraft des ,gefhls4 #c4 ,vom ,sitz der ,dame auf dem ,damensattel4 ,reiten kann man erst1 wenn man auf dem ,damensattel gut1 richtig sitzen gelernt hat4 ,das ist nicht so einfach1 -- und es sind drei ,punkte1 welche dabei zur ,errterung gelangen mssen4 #a4 ,warum ist ein guter ,reitsitz durchaus erforderlich8 #b4 ,worin besteht derselbe8 #c4 ,wie erlangt man denselben8 ,ein guter ,reitsitz ist1 wie auch schon aus dem vorigen ,kapitel ersichtlich1 erforderlich1 weil derselbe der ,reiterin das ,gefhl der ,sicherheit verleiht1 mit welchem sie sich auf dem ,pferde bewegt und ohne welches eine gute ,reiterin gar nicht gedacht werden kann1 -- denn eine ngstliche ,reiterin kann niemals eine gute werden4 ,so abhngig eine ,dame auch relativ von ihrem ,pferde ist1 -- auch der ,reiter ist das -- so unabhngig mu sie sich von demselben fhlen4 ,das ,pferd mu ihr nur ,mittel zum ,zweck sein1 sie mu es gleichsam nur mit den ,gedanken leiten4 ,gewi ist dafr auch ein relativ zuverlssiges ,pferd erforderlich -- absolut sichere gibt es nicht1 denn das ,pferd ist immer nur ein ,tier1 und von der sonstigen ,beschaffenheit des ,damenpferdes haben wir bereits gesprochen4 ,dieses ,gefhl der absoluten ,sicherheit soll die ,dame in allen ,situationen haben1 welche beim ,reiten eintreten1 sowohl bei den regulren -- also z4 ,b4 bei allen ,gangarten1 die sie reitet1 vom ,schritt bis zur ,karriere1 beim ,sprung1 beim ,jagdreiten1 bei ,tage und bei ,nacht1 bei ,sonnenschein1 ,regen1 ,hagel und ,gewitter -- letztere beiden ,eventualitten sind allerdings schon bedenklicher -- aber auch bei ungewhnlichen ,situationen1 die beim ,reiten jeden ,augenblick eintreten knnen und auf die sie vorbereitet sein mu1 z4 ,b4 beim ,scheuen1 ,steigen1 ,bocken1 ,durchgehen des ,pferdes1 beim ,verlieren des ,bgels1 ,lockerwerden oder ,reien des ,gurtes oder ,zgels1 ja selbst noch beim ,strzen usw4 ,das ,gefhl ihres ,knnens als ,folge ihres guten ,reitsitzes werden sie im gegebenen ,augenblick die ,haupteigenschaften der ,reiterin -- ,ruhe1 ,kaltbltigkeit und ,geistesgegenwart -- nicht im ,stich lassen4 ,im ,augenblick einer auergewhnlichen ,situation den ,kopf verloren -- und alles ist verloren4 ,es will mir recht unsinnig erscheinen1 sagt ,anna ,bracket im ,rider and ,driver u4 a41 wenn eine ,dame ihren ,seitsitz im ,damensattel aus dem einzigen ,grunde1 da der ,herrensitz sicherer sei1 aufgeben wollte4 ,solange ihr ,kniehorn vorhlt und sie ihre ,kaltbltigkeit behlt1 ist es bei einem gewhnlichen ,ereignis fast unmglich1 da sie aus dem ,sattel geworfen wird1 whrend sie aus einem ,mnnersattel1 in welchem sie sich nur durch ,anklammern der ,beine festhalten kann1 viel leichter ihren ,sitz verliert4 ,indessen ist es fr sie von ungeheurem ,vorteil1 wenn sie abwechselnd auf beiden ,seiten ihres ,pferdes zu reiten in der ,lage ist4 ,wenn sie sich einen sogenannten ,linkssattel beschaffen kann1 so soll sie stets einmal rechts1 einmal links reiten4 ,sie sollte dies nicht nur zu ihrem ,vergngen1 welches ihr dieses ,verfahren ohne ,zweifel verschaffen wird1 tun1 sondern besonders im ,interesse ihres ,pferdes4 ,so gut sie auch zu reiten vermag1 sie kann es nicht verhindern1 da die ,seite des ,pferdes1 auf welcher sich die beiden ,beine befinden1 etwas strker belastet wird4 ,diese strkere einseitige ,belastung des ,pferdes fhrt aber vielfach zu ,druckschden1 welche um so gefhrlicher sind1 je mehr sie dem ,widerrist nahe liegen4 ,die ,damen lernen daher am besten auf beiden ,seiten des ,pferdes reiten4 ,bei heranwachsenden ,mdchen ist dieses ,verfahren wegen der wenn auch sehr geringen ,verdrehung des ,krpers1 die der ,reitsitz mit sich bringt1 sogar geboten4 ,aber auch die erwachsene ,dame wird ein groes krperliches ,wohlbehagen durch die ,inanspruchnahme der am ,tage vorher nicht gebrauchten ,muskeln empfinden4 ,diese gleichmige bung der ,muskellagen beider ,seiten wird sich brigens auch in einem elastischeren1 stolzeren ,gange und einem viel graziserem ,reitsitz bemerkbar machen4 ,james ,fillis allerdings1 der berhmte ,reitmeister1 befrwortet diese ,reitmethode nicht4 ,er sagt in seinen ,principes de ,dressage et d'quitation1 da -- unter einem guten ,lehrer -- die nach links gesetzte ,reiterin 7weit entfernt1 ihr ,rckgrat aus seiner ,lage zu bringen7 an ,anmut und ,geschmeidigkeit nur gewinnen kann4 ,fahren wir doch fort1 die ,reiterin nur auf ein und derselben ,seite reiten zu lassen und zwar auf der linken4 ,sonst mte man ihr ja die ,peitsche in die linke ,hand geben1 welche doch weniger bestimmt und geschickt ist4 ,das wre eine grobe ,unzutrglichkeit1 da doch gerade die ,peitsche den fehlenden ,schenkel ersetzen soll4 ,der ,reitsitz der ,dame mu -- um damit auf die zweite ,frage berzugehen -- aufrecht1 gerade und geschlossen sein4 ,illustration3 ,fig4 #cc4 ,der gute und der schlechte ,reitsitz4 ,um aufrecht zu sitzen1 darf man sich weder vorwrts noch rckwrts lehnen4 ,jeder ,anwesende1 in erster ,linie natrlich der ,reitlehrer oder ihr ,kavalier1 kann der ,dame sagen1 ob sie aufrecht sitzt1 und wenn sie so sitzt1 kann sie lange ohne ,ermdung reiten4 ,anfangs wird sie wegen des ungewohnten ,sitzes und der ungewohnten ,krperhaltung dieses nur schwer selbst bestimmen knnen4 ,es ist aber von hchster ,wichtigkeit1 da ihr der aufrechte ,sitz von ,anfang an zur ,gewohnheit wird4 ,und dieser aufrechte ,sitz -- also ganz perpendikulr zum ,pferdercken -- mu so eingenommen werden1 da die ,perpendikulrlinie auch genau auf die ,wirbelsule des ,pferdes fllt1 da also die ,dame auf der ,mitte des ,sattels sitzt1 und nicht etwa seitwrts und nicht an derselben hngt4 7,fig4 #cc der gute und der schlechte ,reitsitz47 ,ein solcher falscher ,reitsitz fhrt in erster ,linie zur ,beschdigung des ,pferdes durch ,satteldruck4 ,ebensowenig drfen sich die ,schultern der ,dame aus der ,frontlinie hinaus verschieben1 zu welchem ,fehler die fhrende ,zgelhand leicht ,veranlassung gibt4 ,sitz und ,zgelfhrung mssen vollstndig unabhngig voneinander sein4 ,um geschlossen zu sitzen1 mu sich die ,dame mit den ,muskeln des einen ,schenkels allein an den ,sattel halten1 denn das andere ,bein kommt mit demselben gar nicht in ,berhrung4 ,allerdings kann diese ,kunst erst allmhlich erlernt werden4 ,ich kannte einst eine junge ,dame auf dem ,lande1 welche keinen ,damensattel besa und auf der englischen ,pritsche im ,seitsitz ritt4 ,ich bin oft mit derselben geritten1 in jeder ,gangart -- das rechte ,bein hatte sie ber den ,sattelknopf gelegt -- und habe sie bewundert1 mit welcher ,sicherheit1 ja ,grazie sie auf dem ,pferde sa und dasselbe fhrte4 ,sicher erfordert das eine sehr groe bung der ,muskeln und ein auerordentlich feines ,gefhl fr das ,gleichgewicht4 ,eine sehr gute bung besteht darin1 sich auf die ,kante eines ,gelnders1 einer ,barriere oder dergleichen zu setzen1 das eine ,bein herabhngen zu lassen und sich mit den ,muskeln des anderen ,schenkels festzuhalten4 ,das wird dieselben strken und sie gewissermaen lehren1 was sie zu tun haben1 anstatt1 wie auf dem ,stuhl1 einfach im ,sattel zu ruhen4 ,des ,ferneren ist es auerordentlich wichtig1 da die ,ferse des im ,steigbgel ruhenden ,fues gegen den ,boden gedrckt wird4 ,dann nimmt das ,bein seine richtige ,lage von selbst an4 ,die ,zehen des anderen1 hngenden ,fues werden dagegen nach unten gedrckt4 ,der schon mehrfach zitierte ,reitmeister ,james ,fillis sagt vom ,reitsitz der ,dame3 ,die ,reiterin soll -- abgesehen von den ,beinen -- genau so zu ,pferde sitzen1 wie der ,reiter4 ,die ,schultern und die ganze ,haltung des ,oberkrpers sollen parallel zu den ,pferdeohren sein4 ,das ist aber nicht mglich1 wenn nicht auch die ,hften diese ,stellung einnehmen -- also ist es die ,stellung der ,hften1 von welcher die ganze ,haltung der ,reiterin abhngt4 ,indem beide ,beine nach links liegen1 umfat das rechte ,bein die ,gabel und liegt hher und weiter noch als das linke4 ,dieses wieder lehnt sich leicht mit dem ,teil des ,beines ber dem ,knie an die linke ,gabel4 ,der ,fu ruht im ,bgel4 ,aus dieser ,lage der ,beine ergibt sich1 da die ,reiterin eine ganz erklrliche ,neigung dazu hat1 fast das ganze ,krpergewicht nach der rechten ,seite hin zu verlegen1 whrend die linke fast nichts zu tragen hat1 und hieraus folgt wieder1 da die linke ,hlfte gegen die rechte zurcktritt -- und das mu vermieden werden4 ,das ,krpergewicht mu auf beiden ,seiten des ,pferdes gleichmig verteilt sein -- die ,reiterin mu auf ihrem ,sattel genau so sitzen1 wie auf einem ,stuhle -- die ,hften und ,schultern parallel den ,pferdeohren4 ,es ist das ein ,haupterfordernis fr die ,sicherheit4 ,selten ist eine ,reiterin nach links aus dem ,sattel geworfen1 denn auf dieser ,seite findet sie ,halt an der ,gabel und im ,notfall am ,bgel4 ,die ganze ,gefahr1 heruntergeworfen zu werden1 liegt rechts und ist um so mehr vorhanden1 je mehr die linke ,schulter gegen die rechte zurcksteht4 ,das1 was der ,reiterin die ,sicherheit gibt1 verleiht ihr gleichzeitig die elegante ,haltung4 ,sie braucht mithin nicht zu besorgen1 die eine etwa der anderen aufopfern zu mssen4 ,dies sind nur wenige ,fingerzeige fr den ,damensitz im ,sattel1 und wir werden demnchst sehen1 auf welche ,weise er spielend gelernt werden kann1 wenn man1 um damit zur ,beantwortung der dritten ,frage berzugehen1 das ,reitsystem des ,grafen ,dns ,szchnyi dabei zur ,anwendung bringt4 ,ist erst ein wirklich guter ,sitz erreicht1 dann kann die ,reiterin der ,zgelfhrung bezw4 ihrem ,pferde ,aufmerksamkeit schenken4 ,ohne einen guten ,sitz wird sie aber niemals wirklich reiten knnen4 ,unter der ,zugrundelegung des schon mehrfach ausgesprochenen ,grundsatzes1 da ,sitz und ,zgelfhrung gnzlich unabhngig voneinander sein mssen1 wenn man gut reiten lernen will1 fhrt die genannte ,reitmethode des ,grafen ,szchnyi am leichtesten und schnellsten zum ,ziele4 ,ich will dieselbe hier kurz beschreiben1 indem ich dabei bemerke1 da sie von gleichem ,werte fr ,herren wie fr ,damen und fr ,kinder ist4 ,die ,methode besteht in ,ballwerfen zu ,pferde und in systematischem und frhen ,barrierespringen4 ,die ,zgel werden erst in die ,hand genommen1 wenn der ,sitz durch die angefhrten bungen zu einem vollkommen sicheren geworden ist1 so da die ,zgel in der ,folge nur zur ,fhrung des ,pferdes1 nicht aber zum ,festhalten1 wie blich1 gebraucht werden4 ,zur ,erreichung dieses ,zweckes bedient man sich eines auf einem ,zirkel an der ,longe gehenden ,pferdes1 dessen ,zgel eingeschnallt sind4 ,das ,ballwerfen hat den ,zweck1 den ,oberkrper biegsam und geschmeidig1 unabhngig von den ,bewegungen des ,pferdes und von den spter die ,zgel fhrenden ,armen zu machen1 whrend die ,mittelpositur des ,krpers von den ,hften bis zu den ,knieen unentwegt in der ,perpendikularlinie auf dem ,sattel bleiben mssen4 ,der herabfallende ,ball1 welcher nach rechts und nach links1 nach vorn und nach hinten fllt1 zwingt den ,oberkrper1 zum ,wiederauffangen desselben seiner ,richtung zu folgen1 wodurch eine stete ,verlegung des ,schwerpunkts und folgerichtig eine enorme ,sicherheit des ,sitzes entsteht4 ,die ,dame eignet sich dadurch gleichsam mechanisch in ca4 vier ,wochen den unabhngigen ,sitz und die ,balance an1 zu deren grndlicher ,erlernung sonst ,jahre gehren4 ,das ,barrierespringen dient dem gleichen ,zwecke4 ,hat beim ,ballwerfen der ,krper der ,reiterin seine ,haltung verndert1 whrend das ,pferd in gleichmiger ,bewegung blieb1 so ist es hier umgekehrt4 ,der ,krper lernt den ,sitz behalten1 indes das ,pferd eine heftigere und sozusagen anormale ,bewegung macht4 ,nach kurzer bung kann auch hierbei wieder ,ball geworfen werden1 und durch dieses ,zusammenwirken bildet sich eine solche ,sicherheit des ,sitzes aus1 da die ,reiterin nach wenigen ,lektionen sich bereits auf dem ,pferde zuhause fhlen wird4 ,nicht zuletzt wird man finden1 wie auf diese ,weise auch das moralische ,element gehoben wird1 ohne welches doch alles ,reiten nur ein ,unding ist4 ,ist nun die ,reiterin solchergestalt vorgebildet1 dann bekommt sie die ,zgel in die ,hand und lernt ihr ,pferd selbst fhren1 und ich glaube mit ,bestimmtheit sagen zu drfen1 da die ,amazone nach solchen ,vorstudien nur noch recht selten die ,zgel als ,regulatoren ihres ,sitzes benutzen wird1 und da dementsprechend das ,damenpferd stets ein frisches ,maul behalten wird4 ,das ganze ,geheimnis beruht eben in der ,unabhngigkeit der ,zgelfhrung vom ,sitz4 ,lassen wir uns an diesen kurzen ,anfhrungen gengen1 die auch der ,anfngerin einleuchten mssen1 -- die praktische ,anwendung werden wir spter kennen lernen4 ,gleichzeitig aber sei hier noch angefhrt1 da fr diese ,lektionen ein ,pferd vorhanden sein mu1 welches tadellos das ,gehen an der ,longe auf dem ,zirkel gewohnt ist1 und welches auch die ,kommandos fr die betreffenden ,gangarten kennt4 ,der ,herr1 welcher der ,dame den ,reitunterricht erteilt1 mu daher1 falls er nach dieser sehr empfehlenswerten ,methode unterrichtet1 das ,pferd vorher dafr dressieren1 was einem zum ,damenpferd bestimmten ,tiere sehr ntzlich ist und was seitens desselben auch in sehr kurzer ,zeit erlernt wird4 ,der gute ,reitsitz dient aber nicht allein zur ,sicherung der ,dame in allen ,gangarten und bei allerhand ,zufllen1 sondern er ist das wichtigste ,hilfsmittel1 um das ,pferd im ,gehorsam und im ,gleichgewicht zu erhalten4 ,ohne diese beiden ,eigenschaften gibt es kein ,damenpferd4 ,im guten ,reitsitz1 wie er beschrieben worden ist1 vereinigt sich daher die ,sicherheit der ,reiterin mit der ,beherrschung des ,pferdes4 #d4 ,von den ,gewichtshilfen4 ,wenn man unter ,hilfen die ttigen ,einwirkungen des ,reiters bezw4 der ,reiterin auf den ,pferdekrper1 besser vielleicht -,mechanismus versteht1 welche diesen in ,gang setzen1 regulieren und wieder zum ,stillstand bringen1 so stehen bei der ,dame besonders1 welcher der ttige zweite ,schenkel fehlt1 allen anderen ,hilfen die ,gewichtshilfen voran1 ohne welche eine zweckdienliche ,wirkung der anderen1 welche wir spter kennen lernen werden1 gar nicht gedacht werden kann4 ,sie sind eben ,vorbedingungen fr die ,herbeifhrung und ,erhaltung des ,gleichgewichts1 ohne welches gemeinsame1 regelmige ,bewegungen nicht ausgefhrt werden knnen4 ,geschickte ,reiterinnen knnen ein ,pferd lediglich durch ,gewichtshilfen zum ,antreten1 ,anhalten und ,wenden veranlassen4 ,diese ,hilfen uern sich naturgem durch das ,ges und die ,mittelpositur der ,reiterin auf deren ,untersttzungsflche auf dem ,pferdekrper4 ,die ,einwirkungen der ,mittelpositur 7von den ,hften bis zum ,knie7 knnen nun aktiv oder passiv sein4 ,im ersteren ,falle uern sie sich in verschrftem ,belasten1 also vermehrtem ,einsitzen und ,fhlenlassen des ,geses in ,richtung des ,geworfenwerdens durch das ,pferd im ,gleichgewicht1 oder in seitlichen ,verlegungen des ,reiterkrpers4 ,im anderen ,falle geht die ,mittelpositur ruhig im ,gleichgewicht mit dem ,pferde mit1 d4 h4 sie fllt bei jedem ,tritt wieder auf den ,schwerpunkt zurck1 von welchem sie durch die ,bewegung des vorhergehenden soeben erhoben wurde4 ,das nennt man ,mitgehen mit dem ,pferde4 ,fllt die ,mittelpositur immer hinter den gemeinsamen ,schwerpunkt zwischen ,reiter und ,pferd1 dann ist doch ein ,aufrechterhalten des ,gleichgewichtes unmglich4 ,der ,mangel an ,mitgehen mit dem ,pferde sorgt am meisten dafr1 da die unfolgsamen ,pferde nicht aussterben4 ,der linke ,unterschenkel und die ,reitpeitsche1 drckend auf der rechten ,seite des ,pferdes angewendet1 knnen nur in ,verbindung mit ,gewichtshilfen richtig vorschiebend wirken1 so wie die ,zgel nur im ,verein mit ihnen den ,kopf herbeistellen und dadurch die ,vorhand beeinflussen knnen4 ,die treibende ,wirkung des ,geses spielt stets eine hervorragende ,rolle1 namentlich aber in allen den ,fllen1 in denen ein ,pferd das ,vorwrtsgehen verweigert4 ,darum hat jede ,reiterin ihre ,aufmerksamkeit vor allem der ,haltung der ,mittelpositur zuzuwenden4 ,nun kann auch eine ,seite des ,geses mehr belastend wirken als die andere1 ohne da sie ihre ,lage auf dem ,rcken verndert4 ,der ,oberkrper der ,reiterin ist dabei wesentlich in ,anschlag zu bringen4 ,je senkrechter sie nmlich auf den ,hften ruht1 desto belastender wirkt sie senkrecht nach unten4 ,je mehr sie sich nach vorn neigt1 desto mehr verliert das ,ges an ,treib- und ,belastungskraft2 je mehr sie das ,kreuz ber den ,hften anzieht und das ,ges dem gemeinsamen ,schwerpunkt zuschiebt1 desto treibender wirkt ihr ,krpergewicht4 ,ein ,zurcksetzen im ,sattel bedeutet vermehrte ,belastung der ,hinterhand4 ,je mehr der ,krper nach einer der ,seiten geneigt wird1 desto grer wird seine ,wirkung auf die ,gesamtuntersttzungsflche der ,mittelpositur4 ,diese mu der ,bewegung des ,oberkrpers folgen4 ,wird der ,oberkrper mit der rechten ,hfte nach rechts geneigt1 dann wird die rechte ,seite des ,pferderckens mehr belastet1 knickt aber der ,oberkrper ber der rechten ,hfte ein1 dann geht die ,mittelpositur nach links1 um das ,gleichgewicht herzustellen4 ,whrend also im ersten ,falle eine ,mehrbelastung der rechten ,pferdeseite stattfindet1 ist das im andern nicht der ,fall4 ,verschieben sich beide ,gesknochen nach links1 dann ist der ,oberkrper ebenfalls gentigt1 sich ber der rechten ,hfte nach links zu neigen4 ,auch ist es ein ,fehler1 mit dem ,ges eine ,wendung zu machen1 so da der eine ,gesknochen mehr zurckliegt als der andere1 denn dann wird die ,bewegung der ,hinterbeine unregelmig gefhlt1 sie werden ebenso belastet4 ,eine ,belastung der rechten ,seite erfolgt nur dann1 wenn der rechte ,gesknochen schrfer aufzuliegen kommt1 whrend gleichzeitig der ,oberkrper1 ohne ber der ,hfte einzuknicken1 auch nach rechts vermehrt belastet4 ,diese richtige ,gewichtsverlegung ist sehr wichtig bei allen ,wendungen und ,seitengngen1 so wichtig1 da eine unbestimmte oder ungeschickte seitliche ,gewichtsverlegung sehr oft eine ,wendung zu hindern vermag4 ,befrdert nmlich die richtige ,gewichtsverlegung der ,reiterin nach einer ,seite die ,verlegung des ,pferdeschwerpunktes nach dieser ,seite und bereitet eine ,wendung vor1 so wird die entgegengesetzte ,belastung die ,wendung hindern oder mindestens erschweren4 ,selbst viele gut gerittene ,pferde verweigern mit der ,zeit das ,wenden1 wenn es fortgesetzt so falsch eingeleitet wird4 ,mancher von den hier ausgesprochenen ,grundstzen wird allerdings der ,anfngerin erst verstndlich werden1 wenn sie auch das brige gelesen hat1 noch mehr1 wenn sie von ihrem ,reitlehrer auf dem ,pferde darauf aufmerksam gemacht wird4 ,ein gut gerittenes ,pferd wird sich diesen ,hilfen willig fgen1 und die ,reiterin wird es angenehm empfinden -- notabene wenn sie das richtige ,reitergefhl hat -- wie leicht und ohne ,anstrengung man das ,pferd nach seinem ,willen lenkt und fhrt4 #e4 ,von der ,zgelfhrung und -,wirkung4 ,es ist bereits mehrfach betont worden1 da der ,reitsitz vollstndig unabhngig von der ,zgelfhrung sein mte4 ,wir haben den ersteren kennen gelernt1 und wenden uns nun der letzteren zu4 ,wie also ausgefhrt1 bildet der richtige ,sitz der ,reiterin die ,basis1 whrend die ,zgelfhrung allerdings in ihrer ,wechselwirkung mit dem linken ,schenkel der ,reiterin -- der rechte wird durch eine kurze1 aber krftige ,reitpeitsche ersetzt -- das ,steuerruder ist1 vermittels dessen die ganze ,maschinerie geleitet wird4 ,zufrderst dienen die ,zgel zur ,beizumung bezw4 ,aufrichtung des ,pferdes1 also zum ,zurckhalten1 der linke ,schenkel in ,zusammenwirkung mit der ,reitpeitsche auf der rechten ,seite zum ,herantreiben und ,gegenschieben des ,pferdes an das ,gebi1 demnach zum ,vorwrtstreiben4 ,dadurch wird das ,pferd gezwungen1 seine ,vorhand zu erleichtern und seine eigene1 sowie die ,last der ,reiterin auf die ,hinterhand zu nehmen1 wodurch die ,biegung der ,hanken erreicht wird4 ,sind dieselben biegsam gemacht und haben sie sich so gestellt1 da sie geeignet sind1 die ,last1 die auf sie gelegt wird1 federnd aufzunehmen1 hat gleichzeitig jede ,steifheit des ,halses und der ,ganaschen aufgehrt1 so ist das ,pferd kampagnemig dressiert und gehorsam4 ,ist das ,pferd dagegen noch steif in den ,ganaschen und ,hanken1 widersetzt es sich der ,aufnahme der ,gewichtsverteilung durch ,steifen dieser ,gelenke1 so wird es auf der ,vorhand liegen und unfhig zu kurzen ,wendungen1 ,arrts1 berhaupt zum ,tummeln sein4 ,das ,pferd demgem auszubilden1 ist ,sache der ,dressur1 es darin zu erhalten1 ,sache der ,reiterin4 ,geschieht dies von seiten der letzteren nicht1 so sinkt das bestdressierte ,pferd allmhlich wieder in seine natrliche ,stellung und geht1 wie man es nennt1 auseinander1 womit das richtige ,zusammenwirken von ,vor- und ,hinterhand verloren geht4 ,um dies zu verhten1 arbeitet man gleichzeitig mit ,zgeln und linkem ,schenkel bezw4 mit der ,reitpeitsche auf der rechten ,seite4 ,letztere beide ,faktoren treiben das ,pferd gegen das ,gebi1 wodurch das ,pferd gezwungen ist1 dasselbe anzunehmen und sich in die von der ,reiterin geforderte ,haltung zu stellen1 da jeder ,zgelanzug1 die richtige ,stellung des ,halses vorausgesetzt1 von den ,laden sich ber ,hals- und ,rckenwirbel bis in die ,hanken fortsetzt4 ,eine einseitige ,wirkung auf das ,pferd1 ob mit ,schenkel oder ,zgel1 ist demnach ein ,unding4 ,inwieweit ein ,pferd aufgerichtet bezw4 beigezumt werden kann1 ist von der ,art seines ,baues abhngig1 und es mu dem einsichtsvollen ,reitmeister1 welcher dem ,damenpferde seine ,form gibt1 berlassen bleiben1 das ,pferd dabei nicht zu bernehmen4 ,fr ein normal gebautes1 gut dressiertes ,pferd wird die ,stellung anzustreben sein1 wie sie ,fig4 #cd zeigt1 d4 h4 die ,nase ungefhr in der ,hhe des ,widerristes1 die ,stirn annhernd senkrecht zum ,boden gestellt2 die ,biegung des ,halses erstreckt sich nur auf die drei ersten ,wirbel1 die beiden mittleren stehen senkrecht aufeinander4 -- ,steht und bewegt sich das ,pferd in eben beschriebener ,art und ,weise1 folgt es willig allen ,hilfen1 so sagt man3 das ,pferd ist in ,haltung4 ,diese ,haltung jedoch -- welche im ,stillstand ,neigung in den ,gang genannt wird -- ist bei den ,pferden verschieden1 je nachdem sie fr besondere ,zwecke bestimmt sind4 ,illustration3 ,fig4 #cd4 ,pferd im mittleren ,gleichgewicht4 ,wenn die ,zgel und die ,schenkelhilfen richtig zusammenwirken1 dann kaut sich das ,pferd auf dem ,gebi ab und schumt1 ein ,zeichen1 da keine ,steifung der ,ganaschen und des ,genickes mehr vorhanden ist4 ,ein kauendes ,pferd wird stets in ,gehorsam sein4 ,die ,stellung und ,bewegung der ,zgelfaust geben dem ,gebi mittels der ,zgel die ,wirkung auf den ganzen ,krper des ,pferdes4 ,ein ,vorgehen mit der ,hand gibt dem ,pferde ,luft und wirkt demnach auf die ,vorhand1 wie ein ,heben der ,hand nach vorwrts das ,pferd aufrichtet1 indem ,kopf und ,hals dadurch in die ,hhe genommen werden4 ,eine ,bewegung rckwrts wirkt dagegen auf die ,rcken- und ,hinterhandmuskeln1 vorausgesetzt1 da der ,krper durch leichte ,neigung nach rckwrts die ,bewegung der ,faust untersttzt4 ,sie spannt die ,steifung der ,muskeln der ,hinterhand ab1 veranlat das ,pferd1 das ,kreuz herzugeben1 und zwingt die ,hanken in die ,beuge4 ,hebt man die ,faust nach rckwrts1 so wirkt man damit auf die ,vor- und ,hinterhand4 ,die ,bewegung der ,faust nach rechts oder links zwingt das ,pferd1 dieser ,bewegung zu folgen1 bringt es also von der geraden ,linie ab -- doch ist es dabei erforderlich1 den ,schwerpunkt des ,krpers nach der betreffenden ,seite hin zu verlegen1 da ohne dieses die ,rechts- resp4 ,linksschieberei der ,faust auf das ,pferdemaul fast ohne alle mechanische ,wirkung ist1 die dem ,pferde nur als ein ,zeichen zur ,wendung dient4 ,die richtige ,anlehnung des ,pferdes an das ,gebi gibt der ,reiterin das ,gefhl der unbedingten ,sicherheit der ,fhrung2 sie wei1 da das ,pferd jeder1 auch der geringsten ,bewegung der ,hand ,folge leistet1 woraus erhellt1 wie wichtig es ist1 keine unmotivierten ,bewegungen mit der zgelfhrenden ,hand zu machen1 am wenigsten unwillkrliche1 durch etwaige ,unsicherheit des ,sitzes hervorgerufene4 ,noch weniger aber drfen es beabsichtigte sein1 z4 ,b4 ,rucken und ,reien in den ,zgeln1 wie man es leider bei unerfahrenen oder ungeduldigen ,reiterinnen fters sehen kann4 ,dadurch bekommt das ,pferd ,furcht vor dem ,gebi und der ,faust der ,reiterin1 wird widersetzlich und schlielich bis zur ,unreitbarkeit unbequem4 ,da gegen die ,regeln der ,wirkung der ,zgel und deren ,fhrung im allgemeinen stark gesndigt wird1 ist eine ,tatsache1 die nicht geleugnet werden kann4 ,in erster ,linie geschieht dies durch ,bummelnlassen der ,zgel1 bei welchem die ,reiterin meist von der ganz lblichen ,absicht ausgeht1 das ,pferd nicht unntig zu molestieren4 ,sie vergit aber dabei1 da sie dadurch sich und dem ,pferde nur ,schaden bereitet1 da dann das ,pferd nicht am ,zgel steht1 wodurch die mhsam andressierte ,gleichgewichtsstellung wieder verloren geht1 wie schon mehrfach angefhrt4 ,der ,gegensatz dazu1 nmlich das ,pferd zu fest zu halten1 entsteht einerseits aus zu schwerer ,faust1 andererseits aus ngstlichkeit der ,reiterin4 ,darauf basiert ein groer ,teil der ,unarten des ,pferdes1 ,hartmuligkeit1 ,kopfschlagen etc41 bei ,pferden mit schwacher ,hinterhand und weichem ,maule ,steigen und berschlagen4 ,endlich ist auch die unruhige ,faust noch zu erwhnen4 ,bei den schnelleren ,gangarten1 ,trab1 ,galopp und ,karriere1 wo die ,sicherheit des ,sitzes erst erprobt werden soll1 kommt die ,stetigkeit der ,hand am meisten zur ,geltung1 denn wenn die ,hand dabei1 jedem ,sto der ,gangart folgend1 wie ein ,schmiedehammer auf- und niederfhrt oder sich hin- und herschleudern lt1 so mu das feine ,gefhl des ,pferdemaules verloren gehen1 mu ein unruhiger1 ungleichmiger ,gang zum ,vorschein kommen1 der weder schn noch angenehm1 aber oft gefhrlich ist4 ,deshalb kann nicht oft genug wiederholt werden3 ,weiche1 stetige ,fhrung1 ruhiger ,sitz und weiches ,annehmen und ,nachgeben erhalten das ,pferd in ,gefhl und ,gehorsam4 #f4 ,behandlung des ,pferdes unter dem ,sattel4 ,wenn ,sie1 meine ,damen1 angenehm und ohne rger mit ,ihrem ,pferde reiten wollen1 so behandeln ,sie dasselbe nicht als ihren ,untergebenen1 sondern als ,ihren ,freund4 ,finden ,sie sich durch ,entgegenkommen bei seinen ,eigentmlichkeiten mit ihm ab4 ,von besonderem ,einflu auf das ,pferd ist die ,stimme1 deshalb sprechen ,sie zu ihm1 wenn ,sie reiten1 je nach dem ,anla lobend1 warnend1 beruhigend1 tadelnd oder energisch4 ,das ,ohrenspiel des ,pferdes wird ,sie belehren1 wie alles wohl gehrt und auch verstanden wird4 ,jede rohe ,behandlung ist zu vermeiden1 keine wilden ,hetzen1 keine harte ,bestrafung durch ,peitsche oder ,sporn1 wenn nicht eine ganz auergewhnliche ,unart sie bedingt -- am allerwenigsten darf ein ,rucken und ,reien im ,maule mit der ,kandare stattfinden4 ,in erster ,linie sollte sich jede ,reiterin angelegen sein lassen1 die ,eigentmlichkeiten ihres ,pferdes1 dessen ,charakter und ,temperament zu studieren und kennen zu lernen1 sie wird dann am ehesten den ,vergleich mit ihm abschlieen knnen1 wie sie am besten mit ihm auskommt4 ,im allgemeinen wird sie ihr ,tier meist zu allem willig finden1 was sie von ihm verlangt1 wenn es nicht der ,natur oder den ,krften desselben zuwiderluft1 sie wird mit ihm dahin gelangen1 wohin sie will -- was ja das ,endziel und der ,zweck des ,reitens ist --1 sie wird auch die ,gangarten durchsetzen1 die sie wnscht1 aber dann hat sie dem ,pferde auch ,gegenleistungen und ,konzessionen zu machen4 -- ,wir sehen1 da in einem gewissen ,stadium des ,fehlens der ,selbstbeherrschung auch das ,pferd darunter zu leiden hat1 obgleich es1 wenigstens hufig1 gnzlich unschuldig an dem ,unwillen der ,reiterin ist4 ,dadurch aber schadet sich diese mehr1 als sie glaubt1 denn in dem gleichen ,mae wie sie wird auch ihr ,pferd nervs und -- unbequem werden4 ,nur gleichmige1 ruhige ,behandlung kann ein bequemes ,pferd schaffen4 ,die angehende ,reiterin kann weder den ,grund irgend einer ihr unbequemen ,angewohnheit des ,pferdes beurteilen1 noch rationelle ,mittel dagegen anwenden1 beides aber ist unerllich zur ,abstellung des bels1 wenn nicht durch die angewendeten falschen1 oft auch nur unvollkommen zum ,ausdruck gelangenden ,mittel eine neue ,unbequemlichkeit1 wenn nicht ,schlimmeres hervorgerufen werden soll4 ,die ,dame begnge sich1 aufmerksam1 denkend zu reiten1 um ihr ,pferd und dessen eventuelle ,unarten kennen zu lernen1 dann wird sie auch bald dazu gelangen1 denselben vorbeugen zu knnen1 bevor sie zur ,ausfhrung gelangt sind4 ,wie schon angefhrt1 suche die ,dame stets nur ein ,pferd ohne besondere ,eigentmlichkeiten zu erwerben und es dann durch ,flei und ,aufmerksamkeit1 durch ,achten auf sich selbst und ihre eigenen ,eigentmlichkeiten auf demselben ,standpunkt zu erhalten4 ,das ,pferd ist zwar im allgemeinen kein mit hervorragenden ,verstandesgaben ausgezeichnetes ,geschpf1 immerhin darf man aber an seine ,leistungsfhigkeit in krperlicher wie geistiger ,beziehung schon ganz betrchtliche ,anforderungen stellen4 ,vermge seines vorzglichen ,gedchtnisses empfindet es ,abneigung und ,zuneigung sowohl mit bezug auf den ,menschen1 wie auf gewisse ,handlungen1 hat ein feines ,verstndnis fr seine ,behandlung und wei sein ,benehmen danach einzurichten4 ,das erste ,erfordernis ist demnach1 das ,pferd gut zu behandeln1 und ngstlich zu vermeiden1 ihm ohne ,veranlassung einen ,schmerz zuzufgen4 ,ein solcher darf1 wenn man sich ein williges und gehorsames ,pferd erhalten will1 nur als ,strafverfahren zur ,anwendung gelangen1 wenn andere ,mittel erschpft sind4 ,ungeschick und ,ungeduld1 letztere oft ein ,ausflu der ,stimmung der ,reiterin1 machen das ,pferd oft widersetzlich und schlielich unreitbar4 ,die ,reiterin wird daher gut tun1 nicht alles nur dem ,pferde zuzuschreiben1 was ihr an ihm unbequem ist1 sondern sie hat sich zu prfen1 ob sie nicht selbst die ,veranlassung dazu war4 ,wo eine wirkliche ,ungezogenheit auftritt1 die nicht aus ,furcht vor ueren ,eindrcken hervorgerufen wurde1 soll und mu energisch mit ,sporn und ,peitsche gestraft werden4 ,am sichersten wird stets diejenige ,dame reiten1 welche es versteht1 mit dem ,pferde in einem ,gleichgewicht und in einer ,schwere zu verharren1 was durch ein ,eingehen auf jede ,bewegung des ,pferdes und ein ,fortgehen mit demselben ermglicht wird4 ,das ,festhalten des ,geses auf dem ,sattel ist dabei von besonderer ,wichtigkeit1 denn es vermittelt die ,gefhlsverbindung zwischen ,pferd und ,reiterin4 ,zwischen diesen beiden ,faktoren findet nmlich eine fortwhrende ,gefhlsuerung und ,gefhlsbertragung1 gewissermaen ein ,hin- und ,hertelegraphieren von ,empfindungen statt1 welche in den beiderseitigen ,gehirnen auslaufen und daselbst in dem einen die ,vorstellungen von der jeweiligen ,willensmeinung des anderen hervorrufen1 auf welche dann die ,entschlieung zur ,befolgung oder ,nichtbefolgung des jenseitigen ,willens eintritt4 ,die erste ,bedingung1 welche die ,reiterin zu erfllen hat1 wenn sie ,herrin ihres ,pferdes bleiben will1 ist selbstverstndlich die1 da sie stets mit ihm zu einem ,ganzen verbunden bleibt1 also unter allen ,verhltnissen festsitzt4 ,der ruhige ,sitz und die ,erhaltung des ,gleichgewichts bei jeder ,bewegung des ,pferdes geben der ,reiterin erst die wahre ,beherrschung des letzteren1 indem sie ihr die ,herrschaft ber das krftige ,hinterteil und somit ber das ganze ,pferd sichern4 ,wie im brigen der ,sitz der ,dame zu ,pferde sein soll1 hat bereits seine ,besprechung gefunden4 ,unerllich ist ferner die weiche1 stetige ,fhrung des ,pferdes4 ,dasselbe kann nur dann auf alle ,hilfen1 welche die ,willensmeinung der ,reiterin darstellen1 reagieren1 wenn es so am ,zgel steht1 da die kleinste ,handbewegung der ,zgelfaust gengt1 den ,willen der ,reiterin dem ,pferde verstndlich zu machen und diesen zur ,ausfhrung gelangen zu lassen4 ,je mehr es der letzteren gelingt1 durch die ,unabhngigkeit ihres ,sitzes von der ,zgelfhrung dem ,pferde jeden unmotivierten ,ruck und ,druck im ,maule zu ersparen1 um so eher wird es geneigt sein1 allen ,anforderungen zu entsprechen4 ,die ,weichheit und ,stetigkeit der ,hand liegt in der ,federkraft des ,gelenkes4 ,daran scheitern nicht nur viele ,reiter1 sondern auch manche ,damen1 denn die ,weichheit der ,hand ist gleichsam angeboren1 sie kann aber auch erlernt werden1 wenn der sichere ,sitz bereits gewonnen ist1 bevor die ,zgelfhrung gebt wird4 ,es ist ebenso unrichtig1 die ,zgel mit eiserner ,faust zu halten1 d4 h4 die ,pferde mit ganz starker ,an- resp4 ,auflehnung zu reiten1 wie im ,gegensatz dazu das ,reiten ohne ,zgel1 da die ,anfngerin sehr oft glaubt1 da sie sich ehestens eine weiche ,hand aneignet1 wenn sie ihr ,pferd mit hngenden ,zgeln reitet4 ,erziehen sich jene die sogenannten ,durchgnger 7da das ,pferd mde wird1 den ewigen schmerzhaften ,druck auf die ,laden zu ertragen71 so geht bei der letzteren ,art und ,weise die andressierte ,haltung des ,pferdes und damit das ,gleichgewicht verloren4 ,in der weichen ,zgelfhrung auf der ,basis sicheren1 von der ,zgelfhrung unabhngigen ,sitzes beruht das ,geheimnis der ,reitkunst1 sowohl bei den ,herren wie bei den ,damen4 ,jede ,abnormitt1 jede ,unsicherheit des ,sitzes setzt sich durch die ,zgel auf das ,maul des ,pferdes fort1 verursacht diesem ,schmerz und gibt dadurch ,veranlassung zu irgend welchen ,unzutrglichkeiten4 ,da in bezug auf sicheren ,sitz die ,damen auf dem ,damensattel den ,mnnern gegenber im ,vorteil sind1 drfte einleuchtend sein1 und das ist einer von den ,hauptpunkten1 warum ich gegen den ,herrensitz der ,damen plaidiere1 welcher auerdem noch wegen des fr diesen ,zweck ungnstigen ,krperbaues der ,damen noch unsicherer ist1 wie der der ,herren4 ,soll die ,zgelfhrung normal sein1 so drfen die ,zgel nur so fest anstehen1 da das ,pferd ihre ,wirkung fhlt1 ohne sich auf das ,gebi fest aufzulehnen4 ,die ungefhr #ae cm vom ,leibe aufgestellte ,zgelfaust mu dabei notgedrungen eine fortwhrende1 vom ,leibe nach dem ,halse des ,pferdes gerichtete federnde ,bewegung machen und den willkrlichen wie unwillkrlichen ,bewegungen des ,pferdekopfes folgen1 um sofort sanft wieder in die ,grundstellung zurckzukehren4 ,die ,regelmigkeit dieser ,bewegung wird zur stetigen ,hand1 zu welcher das ,pferd bald ,zutrauen gewinnt4 ,aus alledem ersehen ,sie1 schne ,leserin1 da das ,reiten doch nicht ganz so einfach ist1 wie ,sie es sich vielleicht gedacht haben4 ,whlen ,sie den ,damensattel1 so werden ,sie sehr bald -- sagen wir etwa in drei ,wochen -- zu einem leidlich sicheren ,sitz mit ein wenig ,reitergefhl gelangen knnen1 -- whlen ,sie den ,herrensitz1 so werden kaum zwei ,jahre ausreichen1 um ein wirkliches ,gefhl der ,sicherheit auf dem ,pferde zu erringen1 ja vielleicht werden ,sie es nie empfinden4 ,glauben ,sie1 da es bei den ,herren anders ist8 ,es gibt grade genug1 denen man mit tiefer berzeugung einen ,damensattel empfehlen mchte -- leider gibt es aber keine ,kavaliere1 welche auf diesen ,ratschlag eingehen wrden4 ,v4 ,abschnitt4 ,praktische ,reitkunde4 #a4 ,vorbereitungen4 ,wenn ,sie1 schne ,leserin1 nunmehr mit sich einig geworden sind1 da nach allem1 was hier ausgesprochen ist1 der ,damenreitsitz fr ,sie noch gewi der praktischste und -- sthetischste ist1 so treffen ,sie ,ihre ,vorbereitungen4 ,whlen ,sie ,ihren ,reitlehrer1 studieren ,sie1 bitte1 bitte1 dieses ,buch -- ,sie drfen auch ein anderes nehmen1 ich bin nicht eiferschtig -- recht eingehend1 damit ,sie in den ,geist der ,reitkunst ein wenig eindringen1 -- geben ,sie ,ihre ,toilette in ,auftrag4 ,fr die einsamen ,lektionen in der ,bahn wird sich wohl vorlufig etwas aus ,vorhandenem zusammenstoppeln lassen -- und ziehen ,sie es an4 ,vergessen ,sie auch das notwendige neue1 feste ,arrangement des ,haares nicht und setzen ,sie den fr die ,bahn bestimmten ,hut auf4 ,es braucht kein ,zylinder zu sein1 vielleicht ein steifer ,filzhut1 wie ihn die ,herren tragen4 ,sie mssen sich einmal erst zu ,fu an alle diese ,neuerungen gewhnen1 damit ,sie zu ,pferde davon nicht verwirrt werden4 ,sodann leihen ,sie sich einen ,damensattel und ein ,kopfzeug aus4 ,den ,sattel schnallen ,sie auf irgend einem ,bock fest -- aber ja recht fest1 -- die ,kandare befestigen ,sie etwa #a ,meter vor demselben1 so da ,sie die ,zgel bequem handhaben knnen4 ,nun rate ich ,ihnen1 einige ,tage lang auf ,viertelstunden in den ,sattel zu steigen1 um ,ihren ,krper an die ,haltung auf demselben zu gewhnen1 natrlich nachdem der ,bgel passend eingeschnallt ist4 ,sie werden gleichzeitig dabei sehen1 ob ,ihr ,ajustement auch zweckentsprechend ist1 ob nichts drckt oder kneift1 ob alles recht bequem ist4 ,in die linke ,hand werden ,sie dabei die ,zgel nehmen1 in der ,art1 wie es im nchsten ,kapitel ,ihnen mitgeteilt werden wird1 -- auch wrden ,sie gut tun1 vom ,sattel aus mit ruhigem ,unterkrper -- der ,oberkrper darf nach allen ,seiten bewegt werden -- ,ball zu werfen1 wobei natrlich die ,hauptsache ist1 den ,ball wieder aufzufangen4 ,die ,zgel werden whrend des ,ballspiels selbstverstndlich fortgelassen4 ,wenn ,sie in dieser ,weise ,ihre praktischen ,studien beginnen1 werden ,sie in ruhig fortschreitender ,weise sich bald einen guten und sicheren ,reitsitz ohne besondere ,unbequemlichkeiten angewhnt haben4 #b4 ,das ,handhaben der ,zgel4 ,die ,dame reitet ihr gut gerittenes ,pferd meist nur auf ,kandare1 wobei die ,trensenzgel herunter hngen1 doch knnen dieselben auch mit anstehen4 ,zu diesen beiden ,zgelfhrungen wird nur die linke ,hand verwendet4 ,wird der ,trensenzgel mit angefat1 wozu ,veranlassung vorkommen kann1 z4 ,b4 um dem ,pferde im ,maul etwas ,luft zu geben und die ,kinnenkette etwas auer ,wirkung treten zu lassen1 so gelangt auch die rechte ,hand mit zur ,verwendung4 ,die ,stangen- oder ,kandarenzgel werden mit der linken ,hand folgendermaen gehalten 7,fig4 #ce73 ,der vierte ,finger wird von oben zwischen den rechten und linken ,stangenzgel a und b hineingeschoben1 darauf der die beiden ,zgel zusammenhaltende ,schieber bis an den ,finger herangebracht und das herabfallende ,ende c ber den ,zeigefinger gelegt4 ,der ,trensenzgel dd wird mit seiner ,mitte flach ohne ,spannung darber gelegt und nun dieser sowohl1 wie das brige ,ende des ,stangenzgels mit dem ,daumen auf dem untersten ,gliede des ,zeigefingers festgedrckt1 nachdem die vorschriftsmige aufrechte ,stellung der ,faust angenommen worden ist4 ,ist ein ,schieber nicht vorhanden1 so zieht man die ,stangenzgel mit der rechten ,hand1 sie am zusammengenhten ,ende c erfassend1 so weit durch1 bis man glaubt1 da sie richtig und gleichmig anstehen4 ,die ,zgel mssen so in der ,hand liegen1 da sie auf den untersten ,fingergliedern ruhen4 ,will man den ,trensenzgel mit anfassen 7,fig4 #cf71 so erfat die rechte ,hand den rechten ,trensenzgel a1 von oben mit den ersten drei ,fingern hineingreifend1 und zieht ihn durch die linke ,hand soweit durch1 bis der linke ,trensenzgel a ansteht1 worauf man den rechten ebensoweit verkrzt und nun beide ,fuste gegeneinander in ,entfernung von ,faustbreite stehen lt4 -- ,lehnt sich das ,pferd in den schnelleren ,gangarten so auf den ,zgel auf1 da die linke ,hand ermdet1 so nimmt man auch wohl die rechte ,hand und legt sie leicht auf die linke ,hand1 wodurch man dieser die ,fhrung erleichtert4 ,das ,damenpferd soll1 unter der ,annahme1 da sein ,hals und sein ,kopf korrekt stehen1 tief gefhrt werden1 d4 h4 so tief1 als dies der hochliegende rechte ,schenkel der ,dame es zult4 ,keinesfalls aber darf die die ,zgel fhrende ,hand aufliegen4 ,sie wird so gehalten1 da der ,daumen1 welcher die beiden ,zgel festhlt1 oben liegt1 die ,knchel nach vorn1 die zur ,faust geballten ,fingerglieder gegen den ,krper4 ,das kann nur erreicht werden1 wenn das ,handgelenk etwas konkav nach innen gebogen und der ,ellenbogen im rechten ,winkel gekrmmt leicht ber der ,hfte liegt4 ,die fhrende ,hand wird dann1 wie etwa im vorigen ,kapitel erwhnt1 richtig etwa #aj-ae cm vom ,krper entfernt stehen4 ,diese uerlich konkave ,krmmung des ,handgelenks ist von besonderer ,wichtigkeit1 sie allein erzeugt die federnde1 stetige ,hand4 ,nachgeben1 annehmen1 alles nur aus dem ,handgelenk6 ,steht das ,handgelenk grade zum ,unterarm1 so wird die ntige ,federung vom ,ellbogen ausgehen mssen1 was leicht zu einer harten1 unnachgiebigen ,hand fhrt1 und ist das ,handgelenk nach auen gar konvex durchgebogen1 so mu die ,federung vom ,schultergelenk ausgehen1 whrend die ,ellbogen abgespreizt werden4 ,die moderne ,renn- und ,jagdreiterei hat allerdings derartige ,bilder gezeitigt1 -- ich mchte aber jede ,reiterin bitten1 bei der alten ,schule zu bleiben und jene ,mode nicht mitzumachen1 die grade fr eine ,dame hchst unschn aussieht4 ,illustration3 ,fig4 #ce4 ,die ,fhrung des ,kandarenzgels4 ,illustration3 ,fig4 #cf4 ,die ,fhrung der ,zgel mit beiden ,hnden4 a4 linker ,trensenzgel1 d4 rechter ,trensenzgel1 b4 rechter ,kandarenzgel1 c4 linker ,kandarenzgel1 d4 ,ende des ,kandarenzgels4 ,wie die verschiedenen ,stellungen der ,hand auf das ,pferdemaul wirken1 ist bereits in dem ,kapitel ber die ,zgelfhrung und -,wirkung gesagt worden4 ,alle diese ,bewegungen mssen ruhig1 weich1 aber ausdrucksvoll gemacht werden1 damit sie das ,pferd versteht1 drfen aber niemals in ruckende oder reiende ,zgelhilfen ausarten4 ,danach wrde man durch ,vorgehen mit der ,hand dem ,pferde ,luft geben1 um es entweder aus zu enger ,zusammenstellung herauszubringen1 oder um es -- im ,gange -- etwas zu animieren4 ,ein gut gerittenes ,pferd soll allerdings bei weicher ,anlehnung an das ,gebi auch in der ,zusammenstellung zu strkerer ,gangart auf ,schenkelhilfen hin animiert werden knnen4 ,eine strkere ,krmmung des ,handgelenkes nach innen schraubt das ,pferd wieder in engere ,zusammenstellung oder zwingt es zu migerer ,gangart bezw4 zum ,halten4 ,die ,wirkung der schraubenfrmigen ,drehungen des ,handgelenkes wird verstrkt durch ,hereinnehmen oder ,herausgeben des kleinen ,fingers4 ,hat das ,pferd der ,zgelhilfe ,folge gegeben1 geht die ,hand wieder in die ursprngliche ,stellung zurck4 ,die ,handstellungen der ,hilfen fr die ,wendungen sind ziemlich kompliziert -- ich sehe davon ab1 sie hier nher zu beschreiben4 ,jedes gut gerittene ,pferd wird in die ,wendung treten1 wenn die ,reiterin die ,gewichts-,hilfe 7s4 d47 dafr gibt1 d4 h4 das ,pferd auf derjenigen ,seite mehr belastet1 nach welcher sie wenden will1 und dabei die ,hand nach derselben 7inneren7 ,seite verschiebt4 ,der innere ,zgel verlngert sich dabei1 whrend der uere sich verkrzt4 ,diese konfuse ,zgelhilfe hat aber keine irgend wie erklrbare ,einwirkung auf das ,pferd1 die ,hauptsache ist und bleibt die ,gewichtsverlegung1 welcher es folgt1 whrend es auf die ,zgelhilfe einfach dressiert ist4 -- #c4 ,die ,hilfen4 ,von den ,hilfen1 welche zur ,leitung des ,pferdes erforderlich sind1 hat die ,reiterin die ,gewichtshilfen und die ,zgelhilfen kennen gelernt4 ,dazu kmen in dritter ,linie bei der ,dame die ,hilfen mit dem ,schenkel und -- auf der rechten ,seite -- mit der ,reitpeitsche1 welche letztere allerdings ziemlich unvollkommen1 den rechten ,schenkel des ,reiters ersetzen mu4 ,ein gut dressiertes ,pferd wird aber auch diesen ,hilfen folgen1 welche bei dem ,reiten der ,herren die vornehmsten sind1 whrend ich sie beim ,damenreiten erst in die dritte ,linie stellen kann4 ,sie dienen dazu1 das ,pferd ans ,gebi und vorwrts zu treiben1 und wirken deshalb entgegengesetzt den ,zgelhilfen1 welche das ,pferd zurckhalten4 ,diese ,hilfen bestehen in weichem ,anlegen des linken ,unterschenkels an die ,rippen bis zum ,gebrauch des ,sporns oder ,hackens1 auf der rechten ,seite untersttzt vom ,anlegen der ,reitpeitsche bis zum ,klopfen mit derselben4 ,ein gut dressiertes ,damenpferd wird diesen ,aufforderungen stets ,folge leisten4 ,es gibt aber noch andere ,hilfen4 ,die ,hilfen sind eben die ,sprache1 welche die ,reiterin mit dem ,pferde spricht1 mittels derer sie ihm ihren ,willen kundgibt2 jede ,bewegung1 die sie das ,pferd machen lt1 geschieht durch eine ,hilfe4 ,zu den ,hilfen gehrt auch der ,zungenschlag1 auf welchen zu hren sich die ,pferde sehr leicht gewhnen1 wenn sie etwas munterer treten sollen4 ,begtigendes ,zureden1 ,streicheln mit der freien ,hand wirkt entgegengesetzt1 um ,pferde zu beruhigen1 wenn sie heftig oder furchtsam werden1 ebenso mit der ,zgelfaust ber den ,mhnenkamm fahren4 berhaupt lernt das ,pferd sehr leicht die ,sprache der ,reiterin sowie ihr ganzes ,wesen verstehen1 woraus sich erklrt1 da eine solche oft sehr zufrieden mit einem ,pferde sein kann1 welches ein ,herr nur mit ,unbequemlichkeiten reitet4 ,eine vorzgliche ,hilfe1 um das ,pferd aufzurichten und fr eine ,wechselung in der ,gangart vorzubereiten1 ist das ,vorwrtsschieben der ,hften mit leichter ,zurckneigung des ,krpers1 dem die ,zgelhand folgt4 ,hierdurch wird das ,pferd aufmerksam gemacht1 da die ,reiterin eine ,anforderung an dasselbe stellen will4 ,derartige ,geshilfen sind von besonderer ,wichtigkeit4 ,sie knnen nur durch die ,praxis erlernt und begriffen werden1 fallen oft mit den ,gewichtshilfen 7,verlegung des ,schwerpunktes7 zusammen und haben im ,kapitel ,von den ,gewichtshilfen bereits ihre ,besprechung gefunden4 ,am elegantesten sind die ,hilfen1 wenn sie dem ,auge des ,zuschauenden unbemerkbar bleiben1 wie denn berhaupt eine mglichst adrette und unbewegliche1 aber ja nicht steife ,haltung bei allen ,touren stets das eleganteste und dem ,auge erquicklichste ,bild einer ,reiterin abgibt4 #d4 ,die ,strafen4 ,ein ,pferd zu strafen sollte die nicht firme ,reiterin so lange als mglich vermeiden1 besonders1 ehe sie beurteilen gelernt hat1 ob das ,pferd tatschlich eine ,strafe verdiente oder ob sie nicht selbst die ,veranlassung zu einer ,unart des ,pferdes gewesen ist4 ,die ,strafe erfolgt da1 wo die ,hilfe nicht ausreicht und bereits in entschiedener ,weise gegeben ist1 also wenn das ,pferd anfngt1 ungehorsam zu werden4 ,die ,strafen liegen nur innerhalb der ,hilfsmittel des ,sporns und der ,peitsche4 ,strafen mit dem ,zgel sind ganz auszuschlieen und aus naheliegenden1 auch bereits angefhrten ,grnden gnzlich zu verwerfen4 ,die ,strafen mit der ,peitsche werden hauptschlich da ihre ,anwendung finden1 wo das ,pferd gegen den ,schenkel oder ,sporen widersetzlich wird4 ,ehe aber die ,reiterin die ,strafe1 gleichviel ob mit ,sporn oder ,peitsche1 anwendet1 versichere sie sich ihres ,sitzes1 denn das ,pferd macht gewhnlich dabei irgend eine heftige1 oft ganz unvorhergesehene ,bewegung1 die die unvorsichtige ,reiterin leicht aus dem ,sattel bringen kann1 wodurch selbstredend das bel verschlimmert wird4 ,es erhellt daraus1 da die ,reiterin dem ,pferde den ,sporn nicht mit abgespreiztem ,bein geben darf1 damit der ,sitz nicht gefhrdet wird4 ,der ,spornstich darf das ,pferd nur dicht hinter dem ,gurt treffen4 ,die ,reiterin mu die ,fuspitze dazu so weit nach auen drehen1 da diese ,hilfe oder ,strafe richtig gegeben werden kann4 ,das ,zurcknehmen des ,schenkels1 um dem ,pferde den ,sporenstich in der ,achse der ,fuhaltung zu geben1 wrde dasselbe in die ,weichen treffen1 wo es kitzlich ist1 -- demnach meist ,opposition hervorrufen und mehr schaden als ntzen4 ,die ,reitpeitsche wendet man auf des ,pferdes rechter 7oder linker7 ,schulter1 und auf die rechten ,rippen an4 ,man darf mit der ,peitsche ebenfalls nicht weit ausholen1 damit dem ,pferde die ,strafe unbedingt berraschend kommt1 dann aber mu krftig und mit kurzem ,ruck gestraft werden4 ,am besten reitet man mit einer nicht langen1 aber krftigen ,reitpeitsche1 welche bei einem ,pferde1 bei welchem man sich des ,gebrauches der ,peitsche versehen mu1 am besten aufrecht in der rechten ,hand getragen wird4 ,im brigen kann die ,reitpeitsche umgekehrt in die ,hand genommen werden1 d4 h4 mit der ,spitze nach unten4 ,man hte sich1 das ,pferd da zu strafen1 wo es ,furcht vor irgend etwas zeigt1 weil dadurch nur eine ,verschlimmerung des bels eintreten wrde4 ,dahingegen wrde das ,pferd bei ,faulheit1 wenn es die ,hilfen nicht beachtet oder sich gegen die ,reiterin widersetzt1 zu bestrafen sein2 besonders in letzterem ,falle mu eine nachdrckliche ,zchtigung erfolgen4 #e4 ,das ,anhalten 7,parieren74 ,das ,anhalten1 gemeinhin ,parieren genannt1 hat den ,zweck1 das ,pferd aus irgend einer ,gangart zum ,stillstand zu bringen4 ,um ein ,pferd zu arretieren oder es anzuhalten1 macht die ,zgelhand eine leichte ,bewegung nach oben1 welche zur ,versammlung des ,pferdes dient2 das ,handgelenk dreht sich nach innen1 der ,oberleib nimmt eine leichte ,neigung nach rckwrts ein und ,schenkel und ,reitpeitsche gehen etwas fester gegen die ,rippen des ,pferdes1 wodurch dasselbe gezwungen wird1 die ,anhaltung auf der ,hinterhand auszufhren4 ,dadurch wird die ,vorhand entlastet1 was hauptschlich zu beachten ist4 ,je schneller die ,gangart1 aus welcher die ,anhaltung erfolgen soll1 um so krftiger mssen auch die ,hilfen1 unter ,rckbeugung des ,oberkrpers sein1 um die ,anhaltung ganz mit der ,hinterhand aufzufangen1 doch empfiehlt es sich1 nicht zu kurz anzuhalten1 sondern aus dem ,galopp erst zum kurzen ,trab1 eventuell auch zum ,schritt berzugehen1 und dann erst anzuhalten1 wenn eine pltzliche ,parade nicht unbedingt ntig erscheint4 ,will man nur die ,gangart verndern1 also beispielsweise aus dem ,galopp in den ,trab1 oder aus dem ,trab in den ,schritt fallen1 so gibt man die geschilderte ,hilfe leichter1 indem man nach erfolgter ,vernderung den ,schenkel sofort antreibend wirken lt4 ,jede ,zgelhilfe mu weich1 wie schon mehrfach erwhnt1 nie reiend oder ruckend sein1 aber krftig nachwirken4 #f4 ,die halben ,anhaltungen4 ,man bedient sich der halben ,anhaltungen1 um ein ,pferd aus einer gestreckten ,gangart1 sei diese ,galopp oder ,trab1 in ein gemigteres ,tempo bergehen zu lassen oder auch1 um es fr eine strkere ,gangart vorzubereiten4 ,sie finden vorzglich ihre ,anwendung bei heftigen ,pferden1 welche sehr in die ,zgel strmen und ungern gemigte ,gangarten gehen1 und sind ,verhaltungen des ,ganges1 welche zwar hnlich wie die ganzen ,anhaltungen gegeben werden1 aber leichter1 denn sie sollen das ,pferd nicht zum ,stillstehen bewegen1 sondern nur seine ,gehlust abschwchen4 ,sie drfen nie ruckweise erfolgen1 sondern haben wie die ,paraden in einem schraubenartigen ,annehmen und ,nachgeben mit der ,zgelhand zu bestehen1 wobei ,schenkel und ,reitpeitsche in ,aktion zu treten haben1 damit die ,anlehnung an das ,gebi nicht verloren geht4 ,wie die halben ,anhaltungen ein ,hauptmittel bei der ,dressur bilden1 um das ,pferd auf die ,hinterhand zu bringen1 beizuzumen und aufzurichten1 dasselbe also ins ,gleichgewicht zu setzen1 so dienen sie auch dazu1 das dressierte ,pferd in demselben zu erhalten1 wodurch es in ,haltung und stet im ,maule bleibt4 ,pferde1 die sich verhalten oder widerspenstig sind1 resp4 hinter die ,zgel kriechen1 bedrfen dieser ,zgelhilfen nicht1 sondern sind mit stets animierendem ,schenkel zu reiten und gegen das ,gebi zu treiben4 #g4 ,die ,wendungen4 ,die ,wendungen werden auf der ,stelle und im ,gange ausgefhrt4 ,die ,wendungen auf der ,stelle knnen auf der ,vorhand1 auf der ,mittelhand oder auf der ,hinterhand geschehen4 ,die ,wendung geschieht auf der ,vorhand1 wenn das ,pferd sich so dreht1 da ,mittel- und ,hinterhand einen ,kreisbogen um das ,pivot der ,vorderbeine beschreiben1 -- auf der ,mittelhand1 wenn der ,drehpunkt unter der ,reiterin1 und auf der ,hinterhand1 wenn er zwischen den ,hinterbeinen liegt4 ,um das ,pferd im ,stand die ,wendung auf der ,vorhand machen zu lassen1 versammelt man dasselbe1 die ,zgelfaust bleibt in ihrer ,lage1 whrend zur ,wendung links die ,reitpeitsche1 zur ,wendung rechts der ,schenkel klopfend wirken4 ,der ,krper verlegt das ,gewicht ein wenig nach jener ,seite hin1 wohin die ,wendung erfolgen soll4 ,die ,wendung auf der ,hinterhand1 die man1 wenn sie im ,gange ausgefhrt wird1 kurz ,kehrt nennt1 ist die fr die ,praxis anwendbarste4 ,hierbei wirken der innere ,schenkel bezw4 die ,reitpeitsche nur gegenhaltend1 whrend der uere ,schenkel bezw4 die ,reitpeitsche durch strkeres ,pressen oder ,klopfen das ,pferd zum ,herumtreten um seine ,hinterbeine bewegt1 indes die ,zgelfaust durch ,seitwrtsschieben das ,pferd herumfhrt4 ,vorbereitet hierzu wird das ,pferd durch die bung des ,schenkelweichens4 ,im ,gange macht man die ,wendung nicht scharf1 sondern in einer ,kurve4 ,die ,zgelfaust bewegt sich in der eben beschriebenen ,weise1 die ,last des ,oberkrpers neigt sich ein wenig nach der zu wendenden ,seite hin1 ,schenkel und ,reitpeitsche wirken1 wie oben angegeben1 entgegenhaltend bezw4 strker pressend oder klopfend4 ,fr die ,wendung im ,galopp sei noch bemerkt1 da das ,pferd im ,rechtsgalopp nur rechts1 im ,linksgalopp nur links gewendet wird4 ,will die ,reiterin1 welche meist nur ,rechtsgalopp reitet1 die ,linkswendung machen1 so mu sie zuerst das ,pferd zum ,schritt parieren und nach ausgefhrter ,wendung wieder in den ,rechtsgalopp einsprengen1 oder die ,wendung 7im ,renversgalopp7 in ziemlich groer ,kurve ausfhren4 #h4 ,das ,reiten der verschiedenen ,gangarten4 ,es handelt sich hier darum1 zu erlutern1 wie das ,pferd in die betreffende ,gangart gesetzt und darin erhalten wird4 ,um im ,schritt 7,fig4 #cg7 anzureiten1 senkt die ,reiterin etwas die ,zgelhand und treibt das ,pferd durch einen leichten ,druck mit dem ,schenkel vorwrts4 ,sie hat darauf zu achten1 da das ,pferd den ,kopf leicht an das ,gebi stellt und den ,hals aufrichtet1 wodurch das ,gleichgewicht hergestellt und das ,pferd in gleichmigem ,schrittempo erhalten wird4 ,trge ,pferde werden unter ,zuhilfenahme der ,reitpeitsche auf der rechten ,seite mit energischem1 bis zum moderierten ,gebrauch des ,sporns sich steigernden ,hilfen zu munterem ,schritt angetrieben2 heftige ,pferde aber1 die vorwrtsdrngen und leicht ins ,trippeln fallen1 mssen bei weicher ,fhrung stetige halbe ,anhaltungen erhalten1 whrend der ,schenkel regungslos bleibt und nur das ,ges auf die ,hinterhand einwirkt4 ,illustration3 ,fig4 #cg4 ,der ,promenadenschritt4 ,das ,zurcktreten1 welches in der ,praxis oft ,verwertung findet1 wird dem nicht dressierten ,pferde sehr schwer2 in der ,dressurperiode braucht man es1 um das ,pferd auf die ,hanken zu setzen4 ,vor dem ,zurcktreten versammelt die ,reiterin das ,pferd1 die ,hand senkt sich etwas1 dreht sich schraubenartig1 bis der kleine ,finger gegen den ,leib kommt1 ,schenkel und ,reitpeitsche geben eine leichte ,hilfe1 das ,gewicht wird etwas nach rckwrts verlegt4 ,nach drei bis vier ,schritten ,rckwrtstreten gibt man wieder ,luft1 das ,manver in dieser ,weise fortsetzend1 es jedoch nicht ber zehn bis zwlf ,schritte ausdehnend1 da sonst der ,zweck verloren geht und das ,pferd leicht widersetzlich wrde4 ,will dasselbe mit der ,kruppe ausweichen1 so legt man den ,schenkel bezw4 die ,reitpeitsche an der betreffenden ,seite etwas fester an1 wodurch es wieder auf die gerade ,linie zurckgebracht wird4 ,man hat darauf zu achten1 da das ,pferd dabei nicht hinter die ,zgel kriecht und von selbst zurckeilt1 wobei das ,gleichgewicht verloren geht4 ,das ,pferd mu stets auf die ,hilfen warten2 wenn es dies nicht tut1 sondern ohne die ,hilfe zurckeilt1 so wirken ,schenkel und ,peitsche wieder vorwrtstreibend4 ,das ,zurcktreten wird auch als ,strafe bei ,pferden angewendet1 die sich sehr auf die ,vorhand legen oder in den ,hanken steifen1 um sie wieder ins ,gleichgewicht zu setzen1 eventuell auch bei anderen ,ungezogenheiten4 ,der regelmige ,trab ist die wichtigste ,gangart des ,pferdes1 weil jedes ,bein hierbei infolge seiner gleichmigen ,schenkelordnung die gleiche ,schwere zu tragen hat1 die ,beweglichkeit aller ,muskeln1 ,sehnen und ,gelenke dabei am zweckmigsten entwickelt und fr schwierige ,gnge und bungen vorbereitet wird4 ,auch fr die ,reiterin ist der ,trab1 abgesehen von dem schnellen und sicheren ,fortkommen1 eine gesunde und strkende ,bewegung1 und an ihm bildet sie vorzugsweise ,haltung und ,gleichgewicht4 ,man teilt den ,trab ein in kurzen1 ,mittel- und gestreckten ,trab4 ,fehlerhaft gebaute ,pferde sind nicht immer imstande1 diese ,regelmigkeit innezuhalten1 z4 ,b4 solche mit langem ,rcken knnen nicht weit genug vorgreifen1 sehr kurze oder schwachrckige ,pferde greifen zu weit hinaus1 bevor noch der ,vorderfu den ,platz verlassen hat1 und hauen sich dann an die ,vordereisen oder in den ,ballen1 was man ,greifen nennt4 ,illustration3 ,fig4 #ch4 ,der englische ,trab4 ,der ,trab ist die einzige ,gangart1 in welcher das ,ges den ,sattel verlt1 um sich nach den ,tritten des ,pferdes werfen zu lassen4 ,er ist deshalb fr die ,anfngerin ebenso angreifend wie belehrend1 da nur in ihm die ,sicherheit des ,sitzes erreicht werden kann4 ,ehe sich jedoch der ,krper daran gewhnt hat1 den regelmigen ,sto zu ertragen1 tritt eine allgemeine ,schmerzhaftigkeit smtlicher ,muskeln ein1 besonders auch ,brustschmerz4 ,die ,dame bedient sich daher fast immer bei regelmig trabenden ,pferden gern des sogenannten englischen ,trabes1 besonders bei ,pferden1 die stark werfen und die man deshalb ,hochtraber nennt4 ,der englische ,trab 7,fig4 #ch7 besteht darin1 da man den ,vortritt des einen ,hinterfues im ,bgel stehend1 auffngt1 und erst bei dem ,vortritt des andern ,hinterfues sich wieder leicht auf den ,sattel fallen lt4 ,der ,krper nimmt dabei eine leichte ,neigung nach vorn an1 doch ist ganz besonders darauf zu achten1 da die ,schultern in der ,querachse des ,pferdes bleiben1 weil sonst eine drehende ,bewegung von den ,hften aus eintritt1 die weder schn ist noch vorteilhaft aussieht4 ,die ,bewegung des englischen ,trabes darf keineswegs etwa durch festes ,aufsttzen auf den ,bgel und durch ,heben des ,oberkrpers erzwungen werden1 sondern mu aus der ,bewegung des ,pferdes selbst hervorgehen4 ,hat die ,reiterin sich schon einigermaen an den ,sitz auf dem ,sattel und die ,bewegungsart des ,pferdes gewhnt1 so wird sich die ,art des ,englischtrabens ganz von selbst ergeben4 ,ein regelmig tretendes ,pferd wird die ,reiterin geradezu dazu auffordern1 sich dieser ,methode des ,trabsitzes zu bedienen1 welche nicht angreift und in der man lange verharren kann -- vorausgesetzt1 da man sich nicht hineinzwingt4 ,die ,ballenflche des ,fues mu dabei regungslos auf der ,trittflche des ,steigbgels verharren1 whrend das ,knchelgelenk in steter ,bewegung bleibt4 ,lose1 locker mu der ganze ,krper dabei bleiben4 ,es sei bemerkt1 da es keine ,gangart gibt1 welche die elegante1 geschmeidige ,reiterin so angenehm in die ,erscheinung treten lt1 als gerade diese1 und vorteilhafter kann sich keine ,reiterin prsentieren1 als in dieser ,art des ,reitens -- notabene1 wenn sie diese ,methode vollstndig beherrscht4 ,um auf gerader ,linie aus dem ,schritt in den ,trab berzugehen1 stellt man sich das ,pferd in die ,hand1 entlastet es dann vorne durch eine leichte ,krperneigung nach rckwrts1 indem mit ,schenkel und ,reitpeitsche die vortreibenden ,hilfen gegeben werden4 ,damen1 welche ihr eigenes ,pferd reiten1 knnen es auch leicht an den ,zungenschlag gewhnen4 ,die ,zgelhilfen drfen jedoch nie fehlen1 denn es ist durchaus notwendig1 da das ,pferd die vortreibende ,hilfe aus der ,zusammenstellung1 d4 h4 dem ,gleichgewicht erhlt4 ,wird das ,pferd krzer und fauler1 so wird es durch die bekannten ,schenkel- bezw4 ,peitschenhilfen zum fleiigen ,treten animiert1 wird es lnger1 als erwnscht1 so kommen die ebenfalls bereits bekannten ,zgelhilfen zur ,anwendung4 ,illustration3 ,fig4 #ci4 ,der ,galopp4 ,der ,galopp 7,fig4 #ci7 ist diejenige ,gangart1 die fr die ,reiterin am bequemsten ist1 in welcher sie sich sehr elegant prsentiert1 welche daher von ihr am meisten bevorzugt werden wird und in der das ,pferd seine grte ,schnelligkeit1 wenn auch nicht seine grte ,ausdauer1 entwickeln kann4 ,je nach der ,geschwindigkeit hat man den kurzen oder ,paradegalopp und den verstrkten ,galopp1 der sich wieder bis zu der ,karriere oder dem ,rennlauf entwickeln kann4 ,die ,bewegungen des ,galopps sind1 wenn das ,pferd in ,haltung ist1 wiegend und angenehm1 fr lange ,strecken jedoch fr das ,pferd angreifender als der ,trab1 weil seine ,lungenttigkeit dabei eine bedeutend erhhte ist1 auch seine ,beine nicht wie beim ,trab1 gleichmig zur ,aktion kommen1 weshalb der ,galopp beim ,tourenreiten nur in ,abwechslung mit den anderen ,gangarten zur ,anwendung gelangen darf4 ,neuerdings wird allerdings behauptet1 da der ,galopp das ,pferd weniger angreife als der ,trab4 ,um dem ,pferde den ,galopp zu erleichtern1 mu man durch ,verlegung des ,schwerpunktes auf die ,hinterhand1 also durch eine besonders aufgerichtete bezw4 sogar etwas nach rckwrts geneigte ,haltung des ,oberkrpers1 die ,vorhand mglichst entlasten1 damit das ,pferd im ,vorwrtssprung nicht behindert wird4 ,das ,ansprengen in den ,galopp kann aus dem ,stand1 dem ,schritt und dem ,trab geschehen2 die ,hilfe dazu ist dieselbe1 doch mu das ,pferd stets vorher dazu versammelt werden4 ,um rechts anzusprengen1 verlegt die ,reiterin ihr ,gewicht zunchst auf die innere 7rechte7 ,seite und macht hier das ,pferd weich1 indem sie es an den ueren ,zgel und ,schenkel -- eventuell unter ,zuhilfenahme der ,trensenzgel -- heranarbeitet1 wodurch der uere 7linke7 ,hinterfu durch den hinter dem ,gurt liegenden 7linken7 ,schenkel veranlat wird1 unter das ,ges zu treten4 ,wenn die ,reiterin dann den ,kopf des ,pferdes eventuell unter ,zuhilfenahme des rechten ,trensenzgels so weit rechts stellt1 da sie das rechte ,auge desselben schimmern sieht1 gleichzeitig mit dem 7linken7 ,schenkel eine antreibende ,hilfe1 vielleicht auch noch einen ,zungenschlag gibt1 so wird das ,pferd stets richtig anspringen4 ,diese bei der ,kavallerie eingefhrte ,praxis ist zwar rationeller als die gebruchliche ,methode1 vorlufig aber fr die ,dame schwerer zu erlernen4 ,nach der letzteren versammelt die ,dame ihr ,pferd mit ,zgel und ,schenkel1 stellt den ,kopf desselben analog rechts1 und gibt ihm mit der ,gerte eine leichte ,hilfe auf die rechte ,schulter4 ,jedes ,damenpferd ist voraussichtlich auf die hier angegebene ,methode dressiert und wird demnach auch dieser ,hilfe ,folge leisten4 ,fhlt die ,reiterin1 da das ,pferd wieder in den ,trab fallen will1 so wird die ,hilfe1 event4 verstrkt1 wiederholt4 ,zum ,linksanspringen wird analog verfahren1 obwohl die meisten ,damen nur ungern links ,galopp reiten4 ,um das ,pferd wieder in ,trab oder ,schritt zu setzen1 werden die ,zgel schrfer angenommen1 ,schenkel und ,peitsche pressen gleichzeitig etwas krftiger gegen1 whrend der ,krper wieder eine leichte ,rckwrtsneigung annimmt4 ,man zwingt dadurch das ,pferd zum ,unterschieben der ,hinterhand1 um auf dieser zu parieren1 schont demnach die ,vorhand4 ,das ,bewahren des ,gleichgewichts auch in dieser ,gangart gibt der ,reiterin ,sicherheit und elegantes ,aussehen und schont das ,pferd4 ,um aus dem kurzen ,galopp1 mit dem man bei den ersten ,sprngen der ,versammlung des ,pferdes wegen stets zu beginnen hat1 in ein strkeres ,tempo berzugehen1 gibt man dem ,pferde etwas mehr ,luft im ,maul1 ohne die ,anlehnung des ,gebisses1 die hier von besonderer ,notwendigkeit ist1 dabei zu verlieren1 und lt den ,schenkel etwas vermehrt wirken4 ,um wieder krzer zu werden1 bringt man sich das ,pferd in angefhrter ,weise durch ,schenkel1 ,peitsche und ,zgel wieder mehr in die ,hand1 eine leichte ,rckwrtsneigung mit dem ,krper einnehmend1 lt dann das ,pferd in den ,trab und schlielich in den ,schritt fallen4 ,kurze und pltzliche ,paraden aus schnellen ,gangarten sind1 wie schon angefhrt1 mglichst zu vermeiden1 da sie bei nicht ganz sicherem ,sitz leicht ein ,einben desselben zur ,folge haben1 auch dem ,pferde verhngnisvoll werden knnen4 ,die ,wechselung des ,galopps von einer ,hand auf die andere kann ebenfalls bei vollstndiger ,versammlung des ,pferdes ausgefhrt werden4 ,in dem ,augenblick1 wo eine ,wechselung ausgefhrt werden soll1 stellt man -- wie oben angegeben -- das ,pferd auf die andere ,hand1 der ,schenkel geht hinter den ,gurt1 whrend die ,peitsche durch eine klopfende ,hilfe auf die rechten ,rippen das ,pferd zum ,wechsel animiert4 ,die ,hilfe tritt in dem ,augenblick ein1 wo das ,pferd die ,vorderbeine zum ,weitersprung anhebt1 die ,hinterbeine sich demnach noch unter dem ,leibe befinden4 ,wenn die ,reiterin1 ohne dabei ihr ,gleichgewicht zu verlieren1 und ohne zu reien oder zu rucken1 die ,hilfe richtig gibt1 so wird das gut dressierte ,pferd sofort die ,wechselung ausfhren4 ,ich habe das hier mit angefhrt1 weil es in der ,praxis vorkommen kann4 ,im allgemeinen wird jedoch -- schon weil die ,dame wenig links ,galopp reitet -- nicht viel ,gebrauch davon gemacht4 ,die ,angewohnheit mancher ,pferde1 auf zwei ,hufschlgen zu galoppieren1 d4 h4 mit dem ,hinterteil auszuweichen1 darf nicht durchgelassen werden4 ,schenkel und ,reitpeitsche haben durch geeignete ,hilfen dem entgegenzutreten4 ,auch des ,kreuzgalopps1 einer falschen und gefhrlichen ,gangart1 wre noch ,erwhnung zu tun1 und welche keineswegs durchgelassen werden darf4 ,derselbe besteht darin1 da das ,pferd vorn rechts1 hinten links -- oder umgekehrt -- galoppiert4 ,abgesehen davon1 da dabei leicht ein ,sturz eintreten kann1 wird die ,dame bei jedem ,sprung eine unangenehme ,erschtterung im ,krper verspren1 welche ihren ,sitz strt4 ,manche ,pferde springen in den ,kreuzgalopp ein1 wenn sie unvorbereitet1 d4 h4 ohne vorherige ,zusammenstellung zum ,galopp animiert werden4 ,in solchem ,falle mu das ,pferd sofort pariert werden1 um es aus der ,versammlung mit den korrekten ,hilfen wieder in den ,galopp zu setzen4 ,das ,pferd darf sich im ,galopp keineswegs auf die ,hand auflegen1 es mu leicht an derselben stehen4 ,bei jedem ,galoppsprung mu man daher etwas ,luft geben -- unmerklich -- und jeden ,niedersprung ebenso unmerklich wieder aus der ,hand weich auffangen4 ,dadurch behlt das ,pferd ein frisches ,maul und wird nicht fest werden4 ,bei der ,karriere empfiehlt es sich1 den ,trensenzgel mit anzufassen und das ,pferd so tief1 als es der ,dame eben mglich ist1 zu fhren1 damit es seine ,rckenmuskeln gebrauchen kann4 ,man mu jeden ,augenblick fhlen1 da das ,pferd nicht fest wird1 um nicht die ,herrschaft ber dasselbe zu verlieren4 ,bei jedem ,vorwrtssprung ist ,luft zu geben1 bei jedem ,niedersprung eine weiche halbe ,anhaltung1 untersttzt durch das ,ges1 welches beim ,vorsprung die ,vorwrtsbewegung mitmachen1 aber niemals den ,sattel verlassen soll4 ,dabei mu der ,oberkrper mglichst seine senkrechte ,stellung beibehalten4 ,beim ,krzerwerden aus dieser ,gangart pflegen viele ,pferde hart zu prellen1 weshalb der ,sitz besonders fest zu halten ist1 ebenso wie dabei eine leichte ,rckwrtsneigung des ,krpers stattzufinden hat4 ,man mu bei der ,karriere mit ,sitz und ,zgelfhrung besonders vorsichtig sein1 weil manche ,pferde1 welche nicht vollkommen in ,haltung sind1 in dieser ,gangart sich festmachen und durchgehen wollen eventuell auch mit tiefgenommenem ,kopfe hinten ausschlagen4 ,man hat sich dabei besonders des ,hinterteils zu versichern1 mu aber auch auf das ,terrain achten1 denn ein ,fehltritt kann bei der ,schnelligkeit der ,bewegung fr ,pferd und ,reiterin verhngnisvoll werden4 ,nach ,beendigung der ,karriere-,reprise mu das ,pferd so lange in ruhiger ,gangart bewegt werden1 bis die ,lungen wieder in ihre gewhnliche ,ttigkeit versetzt sind1 wenn man einer eventuellen ,erkrankung des ,pferdes vorbeugen will4 ,die ,seitengnge dienen dazu1 um dem ,pferde die ,schulter freizumachen und es in den ,rippen und ,hanken zu biegen4 ,sie mssen deshalb1 besonders nach ,beendigung der ,sommerkampagne1 gebt werden1 um das ,pferd wieder auf den alten ,standpunkt zu bringen4 ,wie bei den besprochenen natrlichen ,gangarten das ,pferd auf einem ,hufschlag geht1 so tritt dasselbe bei den ,seitengngen1 hervorgerufen durch schrge ,vorwrtsbewegung1 zwei ,hufschlge nebeneinander1 von denen der eine von den ,vorderbeinen1 der andere von den ,hinterbeinen herrhrt4 ,um die ,kopfstellung richtig zu bewirken1 wird der ,trensenzgel mit angefat4 ,je nach der ,stellung des ,kopfes und der ,biegung der ,rippen teilt man die ,seitengnge ein in3 ,schulter herein3 nach innen gestellter ,kopf1 die ,vorhand in die ,bahn1 die ,hinterhand auf dem ueren ,hufschlag1 wobei die inneren ,extremitten die ueren berschreiten mssen4 ,renvers3 ,vorhand auf dem inneren ,hufschlag1 ,kopf nach auen gestellt2 die inneren ,extremitten berschreiten die ueren4 ,travers3 nach innen gestellter ,kopf1 die ,vorhand auf dem ueren1 die ,hinterhand auf dem inneren ,hufschlag2 die ueren ,extremitten berschreiten die inneren4 ,kontra-,schulter herein3 ,kopf nach auen1 die ,vorhand auf dem ueren1 die ,hinterhand auf dem inneren ,hufschlag1 die ueren ,extremitten berschreiten die inneren4 ,man hat dabei hauptschlich zu beachten1 da das ,gewicht nach der inneren ,seite verlegt wird1 da man dem ,pferde den ,kopf nicht weiter herumstellt1 als bis man das betreffende ,auge schimmern sieht1 und endlich1 da das ,pferd sich in nicht grerer als in einer ,sechszehntel- bis ,achtelwendung vorwrts bewegt4 ,der treibende innere ,schenkel 7bezw4 die ,peitsche7 geht leicht heran1 das ,pferd durch fortwhrendes ,drcken 7bezw4 ,klopfen7 zum ,vorwrtstreiben animierend1 whrend der entgegengesetzte uere ,schenkel 7bezw4 die ,peitsche7 das zu weite ,ausweichen mit dem ,hinterteil verhindert4 ,die ,seitengnge werden im ,schritt und im kurzen ,trab geritten1 sehen bei richtigem ,sitz und guter ,fhrung sehr elegant aus und erhalten das ,pferd gehorsam und geschmeidig4 ,illustration3 ,fig4 #dj4 ,der ,rennlauf4 ,unter welchen ,modifikationen die ,seitengnge nur ntzlich wirken knnen1 soll noch kurz errtert werden4 ,ist die ,seitwrtsstellung des ,pferdes zu stark1 so da die dafr erforderliche ,biegung der ,wirbelsule nicht angenommen werden kann1 so tritt der ,hinterfu derjenigen ,seite1 nach welcher sich das ,pferd bewegt1 nicht unter die ,last1 sondern seitwrts derselben4 ,indem er sich so der ,belastung und damit der ,biegung entzieht1 wird er nicht nur nicht bearbeitet1 sondern gibt dem ,pferde sogar das beste ,mittel1 sich den ,einwirkungen der ,reiterin zu entziehen1 denn alle ,widersetzlichkeiten beginnen mit dem ,seitwrtstreten des ,hinterfues4 ,solange man aber das ,pferd -- auch in der ,biegung -- gerade erhalten kann1 ist es im ,gehorsam4 ,um nicht unvollstndig zu sein1 habe ich die ,seitengnge hier mit angefhrt1 obwohl sie von der ,anfngerin nicht geritten werden knnen4 ,dazu gehrt schon eine ganz tchtige ,reiterin1 und dieser wieder brauche ich nicht zu sagen1 wie die ,seitengnge gebt werden und wie die ,zgelfhrung dabei ist4 ,springen ist nicht so schwierig1 selbst nicht fr die noch nicht firme ,reiterin1 wenn die ,vorstudien dafr richtig eingeleitet sind4 ,wert und ,bedeutung wird das ,springen allerdings erst gewinnen1 wenn die ,reiterin ,jagd reitet4 ,vorher aber mu es eingebt und studiert werden4 ,auch schon des ,pferdes wegen1 denn jedes ,pferd springt anders1 auch mu jede ,reiterin wissen1 nicht nur wie sie sich selbst dabei zu verhalten hat1 sondern auch1 wie ihr ,pferd springt und ob dasselbe grundstzlich kein ,hindernis scheut4 ,letzteres ist auerordentlich wichtig -- andererseits kann ein ,unglck eintreten4 ,fr nicht fertige ,reiterinnen sind beim ,anreiten an das ,hindernis alle ,einwirkungen auf das ,pferd gefhrlich1 indem dieselben1 nicht im richtigen ,moment gegeben1 dasselbe stren und verwirren mssen4 ,dreistes ,heranreiten1 gleichmige ,anlehnung und ,hintenheruntersitzen -- dann aber gewhren lassen1 ist fr die mittelmige ,reiterin das ,beste4 ,illustration3 ,fig4 #da4 ,der ,hochsprung4 ,beim ,anreiten an ein ,hindernis1 ob ,graben oder ,hrde1 mu dem ,pferde mit ,schenkel und ,peitsche ordentliche ,anlehnung an das ,gebi gegeben werden1 damit es nicht ausbricht und dabei eine kurze und heftige ,wendung macht1 oder durch ,stutzen auf den ,vorderfen kurz vor dem ,hindernis die ,reiterin aus dem ,sattel schleudert4 ,durch den ,absprung bekommt die ,reiterin einen ,sto1 der sie vorwrts resp4 auf den ,hals wirft1 wenn sie nicht ihr ganzes ,gewicht auf die ,hinterhand verlegt hat4 ,der ,niedersprung ist mit einer ,rcklehnung des ,krpers auszufhren und das ,pferd1 dem sofort nach dem ,absprung ,luft gegeben wurde1 wieder mit dem ,zgel aufzufangen4 ,zum ,anreiten an ein ,hindernis1 sei dieses ein ,graben zum ,weitersprung oder eine ,barriere1 ,hrde etc4 zum ,hochsprung1 bedient man sich am besten des kurzen ,galopps1 um das ,pferd recht versammelt zu erhalten2 in der ,karriere anzureiten1 wenn es nicht die ,notwendigkeit erfordert1 vermeide die noch in der ,lehrperiode befindliche ,reiterin lieber4 ,um das ,pferd an den ,sprung zu gewhnen1 mu man mit ganz niedrigem ,barriere- oder ,stangensprung anfangen und ganz allmhlich die ,anforderungen steigern1 doch darf man in einer ,lektion nicht so oft springen1 da das ,pferd ermdet1 da dies am ehesten ,unlust zum ,springen erzeugt4 7,fig4 #da1 der ,hochsprung47 ,illustration3 ,fig4 #db4 ,der ,weitsprung4 ,zum ben des ,sprunges ber den ,graben 7,fig4 #db1 der ,weitsprung71 whle man anfangs schmalere ,grben mit festen ,rndern1 weil ,einbrechen das ,pferd oft auf lngere ,zeit hinaus widerwillig macht4 ,whrend des ,sprunges berlasse man das ,pferd sich selbst1 damit es sich an die ,abmessung der ,grben und die dafr aufzuwendende ,kraft gewhne4 ,bei vielen verschiedentlichen ,hindernissen1 die kurz aufeinander folgen1 gebe man dem ,pferde etwas ,zgelfreiheit1 da es seinen ,hals dehnen und fr den demnchst auszufhrenden ,sprung selbst seine ,dispositionen treffen kann4 #i4 ,auf- und ,absitzen4 ,unter den vielen ,grnden1 welche gegen das ,reiten der ,damen im ,seitsitz angefhrt wurden1 war auch der1 da die ,reiterin nicht allein bezw4 ohne ,hilfe das ,pferd besteigen knne4 ,im allgemeinen ist das ja richtig1 wenn auch eine gewandte1 im ,turnen gebte ,reiterin wohl imstande sein wird1 wenigstens von einer ,erhhung1 z4 ,b4 einem ,tritt oder ,stuhl aus1 allein aufs ,pferd zu gelangen1 d4 h4 wenn dasselbe gehalten wird4 ,unterwegs allerdings und allein wird die ,reiterin nur ausnahmsweise imstande sein1 in den ,sattel zu gelangen4 ,illustration3 ,fig4 #dc4 ,das ,ordnen des ,reitkleides und ,aufschieben des ,steigbgels4 ,die gebruchlichste ,manier1 und1 sagen wir auch die kavalierste1 ist diejenige1 da der die ,dame chaperonierende ,herr die ,dame in den ,sattel hebt4 ,es geschieht das bei uns so1 da sich die ,dame mit der ,front nach vorn1 die rechte ,schulter gegen das ,pferd neben dieses stellt1 die rechte ,hand auf das obere ,horn legt1 mit der linken ,hand das ,kleid lpft und sie dann auf die linke ,schulter des ,herrn legt1 worauf sie mit dem linken ,fu in die verschrnkten ,hnde ihres ,kavaliers tritt4 ,indem sie nun sich mit dem rechten ,bein vom ,boden leicht abstt1 das linke ,knie streckt1 whrend der ,herr die se ,last erhebt1 wird sie auf diese ,weise auf den ,sattelsitz geworfen4 ,hier legt sie sofort das rechte ,bein ber die ,gabel1 whrend der ,herr den ,bgel ber den linken ,fu streift und das ,reitkleid zurecht zieht4 7,fig4 #dc47 ,es soll aber nicht unausgesprochen bleiben1 da beiderseitig eine besondere ,geschicklichkeit dazu gehrt1 dieses ,manver auszufhren1 bei welchem dem ,herrn oftmals eine ziemlich unbequeme ,rolle zuerteilt ist4 ,seitens des schon mehrfach erwhnten ,reitmeisters ,james ,fillis wird denn diese ,art1 d4 h4 da die ,dame den linken ,fu zum ,aufheben gibt1 statt den rechten1 beanstandet4 ,zu meinem ,bedauern1 sagt derselbe1 sehe ich mich gentigt zu erklren1 da die ,dame -- um sich in den ,sattel zu setzen -- gewhnlich das ,gegenteil von dem tut1 was erforderlich ist3 sie setzt den linken ,fu in die ihr zum ,hinaufheben dargereichten ,hnde und schwingt sich -- indem sie den ,krper nach vorwrts hinaufschnellt -- mit dem rechten ,fu so ab1 da sie sich auf dem linken ,fu erheben kann4 ,es folgt daraus1 da ihre ganze ,krperlast pltzlich auf die ihr als ,tritt dienende ,hand zurckfllt1 und da die ,bewegung1 die sie nach vorwrts macht1 den ,herrn unvermeidlich nach rckwrts wirft und ihn so von der ,schulter des ,pferdes entfernt4 ,sie sollte im ,gegenteil -- whrend sich ihr linker ,fu in den ,hnden des ,herrn befindet -- sich nur des rechten ,beines zu einem leichten ,absto bedienen1 welcher dem ,knie die ntige ,spannung erlaubt1 und sollte dabei den ,krper recht gerade -- eher noch etwas nach rckwrts geneigt -- halten4 ,diese ist eine der einfachsten ,bewegungen2 sie ist genau diejenige1 welche man ausfhrt1 um eine etwas hohe ,treppenstufe zu ersteigen4 ,die ,reiterin soll nicht durch einen ,sprung sich zu erheben suchen2 ihr ganzer ,kraftaufwand soll sich darauf beschrnken1 das linke ,knie herauszustrecken1 da das ,bein vollstndig gerade wird und so bleibt1 indem das ,kreuz seine recht gerade ,haltung beibehlt4 ,sie sollte sich endlich mit den ,armen helfen2 die linke ,hand auf die ,schulter des ,herrn gesttzt1 die rechte auf das obere ,horn4 7,fig4 #dd47 ,indem sie so verfhrt1 wird sie ganz gerade unter dem ,einflu der tragenden ,hnde aufsteigen und ungezwungen im ,sattel ,platz nehmen1 ihren ,sitz dabei ein wenig nach rckwrts verlegend4 ,sie selbst soll nicht versuchen1 das ,pferd zu erreichen4 ,der ,herr soll sie auf den ,sattel heben1 sie soll sich nur darauf zurechtsetzen4 ,wenn die ,reiterin in den ,sattel springen will1 stt sie gewhnlich schon dagegen1 bevor sie ber ihm schwebt1 und fllt dann auf den ,herrn zurck4 ,illustration3 ,fig4 #dd4 ,aufsetzen mit dem rechten ,fu4 ,ich mu hinzufgen1 da es berhaupt eine schlechte ,gewohnheit der ,reiterinnen ist1 den linken ,fu zu geben4 ,das ist alter ,brauch1 dessen ,ursprung und ,fortdauer ich mir nicht erklren kann4 ,es ist doch ,tatsache1 da die ,dame1 wenn sie beim ,aufsitzen den linken ,fu darbietet und in der ,schwebe ist1 das ,ges von vorn nach rckwrts und von links nach rechts bringen mu1 whrend der ,herr eine ,bewegung von rckwrts nach vorwrts und von rechts nach links macht2 das ist doch eine doppelt verkehrte ,haltung4 ,wenn hingegen die ,dame ihren -- dem ,pferde zunchst befindlichen -- rechten ,fu gibt1 gengt ein kleiner ,absto des linken ,fues und das ,ansteifen des rechten ,knies1 um sich ganz ungezwungen lngs des ,sattels hochzuziehen und -- ohne die geringste ,verschiebung -- sich sofort richtig auf demselben zu befinden4 ,versuchen ,sie1 meine ,damen1 auf diese ,weise und ohne ,vorurteil acht ,tage hindurch1 und ich bin sicher1 da ,sie diese ,art aufzusitzen annehmen werden4 ,einmal im ,sattel1 soll die ,reiterin sofort und ohne sich lange mit dem ,ordnen des ,reitkleides aufzuhalten1 ihr rechtes ,bein um das obere ,horn legen4 ,dieses ist das einzige ,mittel1 einen ,fall zu vermeiden1 wenn das ,pferd einen ,seitensprung machen sollte4 ,ich behaupte sogar1 da die ,hnde des ,herrn erst dann die ,fe der ,dame loslassen sollen1 wenn das rechte ,bein sicheren ,halt gefunden hat4 ,illustration3 ,fig4 #de4 ,absitzen4 ,um abzusteigen1 lt die ,reiterin den ,bgel los und reicht die linke ,hand dar1 nimmt dann das rechte ,bein aus der ,gabel1 gibt die rechte ,hand und lt sich -- wenn sie so auf dem ,sattel sitzt -- ohne zu springen heruntergleiten1 indem sie die ,arme ein wenig anspannt 7,fig4 #de74 ,sie mu auf die ,fuspitzen fallen und dabei die ,kniee beugen1 um so jeden ,sto zu vermeiden4 ,es ist nicht berflssig1 dies anzuempfehlen1 denn nach einem etwas langen ,ritt sind die ,beine oft steif und ungelenk4 ,ich wiederhole1 da die ,dame ihre ,hnde geben und nicht springen1 sondern heruntergleiten soll4 ,sehen ,sie doch1 wie es am hufigsten geschieht3 die ,dame wirft sich frmlich vom ,sattel herunter1 der ,herr fngt sie auf1 sie dabei in der ,taille umfassend1 und lt sie1 wenn er sie nicht mit steifem ,arme halten kann1 an seinem ,krper entlang gleiten4 ,das ist weder angenehm1 noch schn1 sondern unpassend4 ,illustration3 ,fig4 #df4 ,richtige ,lnge des ,bgels4 ,fig4 #dg4 ,zu langer ,bgel4 ,dem ,verpassen des ,bgels sind an dieser ,stelle noch einige ,worte zu widmen4 ,es kommt darauf an1 da der ,bgelriemen genau der ,lnge des ,unterschenkels gem1 bezw4 mit der ,dicke des ,oberschenkels ber dem ,knie entspricht1 da er also weder zu lang1 noch zu kurz ist1 -- denn dieser einzige ,bgel gibt der ,dame den ,sttzpunkt4 7,fig4 #df1 richtige ,lnge des ,bgels1 bei welcher einige ,zentimeter ,luft sich zwischen ,bein und ,horn befinden47 ,bei zu langem ,bgel 7,fig4 #dg7 wrde der ,fu den ,bgel fortwhrend suchen mssen und ihn nicht sicher festhalten knnen1 wodurch der ,sitz locker und unsicher wird4 ,bei zu kurzem ,bgel 7,fig4 #dh7 wrde das ,knie zwischen ,horn und ,bgel gleichsam wie in einem spanischen ,brett eingeschnallt sein1 was der ,reiterin ,unannehmlichkeiten besonders bei strkeren ,gangarten bereiten wrde4 ,also3 ,richtige ,verpassung des ,bgels sehr wichtig6 ,illustration3 ,fig4 #dh4 ,zu kurzer ,bgel4 ,fig4 #di4 ,haltung der ,beine bei verlorenem ,bgel4 ,noch sei erwhnt1 da bei verlorenem ,bgel -- eine ,situation1 die leicht eintreten kann -- die ,reiterin keine ,zeit mit dem ,suchen nach dem ,bgel verlieren mge1 sondern unverzglich das rechte ,bein unter das linke steckt -- analog ,fig4 #di -- weil damit sofort wieder ein sicherer ,sitz gewonnen wird4 #aj4 ,reitunterricht in der ,bahn4 ,die ,anfangsgrnde des ,reitens erlernt die ,dame in der ,reitbahn4 ,es sind der ,reitsitz1 die ,handhabung der ,zgel und die ,hilfen4 ,fr das ,bahnreiten sind ein paar kurze ,vorbemerkungen ntig3 ,man wechselt gewhnlich die ,hand1 wenn man zehn ,minuten darauf gewesen ist1 d4 h4 wenn man zehn ,minuten rechts herum geritten hat1 reitet man die anderen zehn ,minuten links herum1 gleichgltig ob durch die ,ecken oder auf dem ,zirkel geritten wird4 ,man setze sich tglich eine ,stunde als ,pensum fest2 diese ,zeit wird whrend der ,bahnperiode fr ,pferd und ,reiterin gengen4 ,das ,erlernen des ,reitens nach einem ,buche kann nur dann einen ,erfolg haben1 wenn die ,reiterin die fr die ,lektion bestimmte ,theorie1 bevor sie sich auf das ,pferd setzt1 vollstndig inne hat4 ,wenngleich auch jeder ,reitlehrer seine eigene ,methode hat1 nach welcher er seinen ,unterricht erteilt1 so habe ich mit der des ,grafen ,dns ,szchnyi1 von welcher ich bereits gesprochen1 die besten ,resultate gehabt4 ,ich stehe daher nicht an1 den ,gang dieser ,reitmethode den angehenden ,reiterinnen hier zu unterbreiten1 es ihnen berlassend1 ob sie bezw4 ihr ,reitlehrer davon ,gebrauch machen wollen4 ,man bedarf dazu eines ,pferdes1 welches1 durch ,vorbungen dressiert1 sicher an der ,longe auf dem ,zirkel geht4 ,jedes gut gerittene ,pferd wird das in krzester ,zeit erlernen1 sogar auf ,kommando die gewnschten ,gangarten -- bei richtiger ,longenhilfe -- anschlagen4 ,wenn die ,dame dieser ,vordressur1 welche hchstens acht ,tage in ,anspruch nimmt1 selbst beiwohnt1 so kann das nur von ,nutzen sein1 indem sie dabei ihr ,pferd und das ,pferd sie kennen lernt4 ,hier eine besondere ,anweisung ber diese ,longenarbeit zu geben1 wrde zu weit fhren4 ,jeder ,reitmeister mu damit vertraut sein4 ,es sei jedoch daran erinnert1 da nur pedantische ,genauigkeit bei der ,dressur die ,sprache ist1 welche das ,pferd versteht1 die daher allein zum ,ziele fhrt1 -- und da man seine ,lektionen den ,neigungen des ,pferdes mglichst anzupassen sucht4 ,es ist demnach notwendig1 bei allen ,gelegenheiten dieselben ,zeichen und ,hilfen zu geben1 da das ,pferd sonst konfus wird4 #aa4 ,der ,lehrgang nach der ,reitmethode des ,grafen ,dns ,szchnyi4 ,wie schon angefhrt1 gipfelt diese vorzgliche ,reitmethode -- oder besser die das ,reiten lehrende -- in der ,unabhngigkeit der ,zgelfhrung vom ,sitz4 ,sie wird derartig ausgefhrt1 da die ,schlerin zuerst auf dem ,damensattel -- und zwar in allen ,gangarten wie auch im ,sprung -- festsitzen lernt1 ehe sie die ,zgel in die ,hand bekommt1 um die ,zgelfhrung zu lernen4 ,das ,mittel dazu ist ,ballspielen zu ,pferde4 ,indem die ,dame den hochgeworfenen ,ball wiederzufangen sucht1 bezw4 auch einen ihr zugeworfenen1 wird sie ihren ,oberkrper mit ausgestreckten ,armen nach allen ,richtungen biegen mssen1 ohne dabei ihren ,sitz zu verlieren4 ,dadurch wird sie biegsam1 geschmeidig und sicher1 und es gengen schon #ad ,tage1 um sie diese ,sicherheit empfinden zu lassen4 ,sie wirft den ,ball in jeder ,gangart1 auch beim ,springen1 so da spter die ,bewegung des ,pferdes auf ihren ,sitz ohne ,einflu ist4 ,die ,zgel des ,pferdes -- dasselbe kann auf ,trense gezumt sein1 bezw4 mit ,laufzeug1 wie ,fig4 #cd zeigt -- sind inzwischen am ,sattel befestigt4 ,nachdem die ,reiterin das ,pferd bestiegen hat1 wird der ,bgel verpat4 ,derselbe mu1 wie bereits im vorigen ,kapitel angefhrt1 die ,lnge des ,unterschenkels der ,dame haben1 so da die ,oberschenkelflche des ,knies mit geringem ,spielraum am ,jagdhorn anliegt1 whrend der ,fu mit leicht nach unten gedrcktem ,absatz auf der ,trittflche des ,steigbgels ruht4 ,auf dem ,festhalten des ,bgels mit dem ,fue beruht die ,sicherheit des ,sitzes der ,dame4 ,besonders im ,trabe1 wo der ,krper emporgeworfen wird1 ist das von ,wichtigkeit1 und kann nur durch ein biegsames1 federndes ,fugelenk erreicht werden4 ,da die ,ballen des ,fues auf der ,trittflche ruhen1 so mu der ,fu beim ,emporfliegen des ,krpers gestreckt werden4 ,wie schon angefhrt1 kann sich die ,dame gegen ein etwaiges ,verlieren des ,bgels durch eine ber ,fu und ,bgel gezogene ,gummischleife schtzen4 ,das ,halten der ,balance lernt sich ganz mechanisch von selbst4 a4 ,reiten ohne ,zgel4 ,nachdem die ,reiterin das ,pferd bestiegen hat1 nimmt sie den vorschriftsmigen ,sitz ein1 gibt dem ,pferde durch einen ,zungenschlag die ,hilfe zum ,antreten und sucht in der ,bewegung1 die zuerst ,schritt sein kann1 die vorgeschriebene ,haltung zu bewahren4 ,ihre ,hnde mag sie vorerst in die ,hften setzen und den ,oberkrper stets eher nach hinten statt nach vorn geneigt zu halten suchen4 ,wird das ,pferd unruhig1 so fat die ,reiterin mit beiden ,hnden in die ,zgel und gibt ihm einen ,arrt4 ,in dieser ,weise1 mit ,schritt anfangend1 macht die ,reiterin alle ,gangarten durch1 am besten in der ,reihenfolge ,schritt1 ,galopp1 ,trab1 da letztere ,gangart die schwierigste fr die ,anfngerin ist4 ,gerade in dieser hat sie zu beachten1 da sie nicht an der linken ,seite hngt1 sondern da sie recht auf der ,mitte des ,sattels1 ohne ,verdrehung der ,schulter1 sitzt4 ,das ,pferd1 welches anfangs vielleicht1 durch den etwaigen unsicheren ,sitz der ,reiterin beeinflut1 etwas unruhig sein wird1 wird durch ,streicheln und ,klopfen beruhigt4 ,diese bung ist als eine rein gymnastische zu betrachten1 durch welche der ,krper auf einer sich bewegenden ,maschine ,balance halten lernt1 welche letztere in kurzer ,zeit eine mechanische ,sicherheit erzeugt4 ,sowie die ,reiterin dies bemerkt 7was schon nach drei bis vier ,stunden der ,fall sein wird71 geht sie zum ,ballfangen ber4 ,bevor dies jedoch geschieht1 ist es rtlich1 die ,bewegungen des ,ballfangens mit den ,armen blind durchzumachen1 damit das ,pferd sich an die ,art der ,armbewegung der ,reiterin gewhnt4 ,dann nimmt man gewhnliche ,leder- oder ,gummiblle1 wirft sie in die ,hhe und sucht sie wieder aufzufangen4 7,anmerkung3 ,in der ersten ,zeit wre es vielleicht ganz praktisch1 jemand zur ,hand zu haben1 welcher die zur ,erde gefallenen ,blle aufhebt und sie der ,reiterin wieder einhndigt1 spter zuwirft4 ,man kann aber auch den ,ball an einen langen ,bindfaden befestigen1 welcher am ,sattel festgemacht wird4 ,dann kann man den ,ball1 falls man ihn nicht gefangen hat1 immer selbst hinaufziehen47 ,die ,zeitdauer dieser bung richtet sich nach dem ,gefhl der ,sicherheit1 welches die ,reiterin empfindet1 und ist abhngig von ihrer krperlichen ,anlage bezw4 ihrem ,geschick zum ,reiten4 ,vierzehn ,tage aber werden auch weniger begabte ,anfngerinnen schon um ein ,bedeutendes gefrdert haben4 ,danach kann sofort zum ,barrierespringen bergegangen werden1 wobei die ,reiterin fast gar keine ,schwierigkeiten mehr zu berwinden haben wird4 ,die ,stange1 welche anfangs vielleicht #cj cm hoch eingelegt war1 braucht nicht ber einen ,meter hinaus hher gelegt zu werden1 obgleich fr sptere ,zeit auch der hchste ,sprung der ,reiterin keine ,schwierigkeiten mehr bereiten wird4 7,anmerkung3 ,man lasse der ,schonung des ,pferdes wegen nicht zu oft springen2 fnf- bis sechsmal bei niedriger ,stange1 und dann meist kurz vor ,schlu der bung1 wird das ,richtige sein4 ber eine ,vorrichtung1 die ,springstange anzubringen1 mag man selbst nachdenken1 nur achte man darauf1 da die ,stange1 im ,falle das ,pferd dagegen stt1 nach vorn herausfallen kann47 ,die ,haltung zu ,pferde1 an welche die ,reiterin zwar stets gedacht hat1 wird sich inzwischen ganz von selbst gefestigt haben1 so da dieselbe binnen kurzem zur ,erlernung der ,zgelfhrung wird bergehen knnen4 7,anmerkung3 ,das ,wechseln der ,gangarten mu einerseits der ,schonung des ,pferdes1 andererseits der harmonischen ,durchbildung der ,anfngerin wegen recht regelmig geschehen1 doch ist zu bemerken1 da der ,trab immer die ,hauptbung bleiben mu1 da er fr das ,pferd wie fr die ,reiterin1 fr letztere in ,beziehung auf die ,korrektheit des ,sitzes1 die ntzlichste ist47 ,allmhlich mssen auch die ,versuche zur ,erlernung des englischen ,trabes gemacht1 welche1 nachdem die ,reiterin mit den ,bewegungen des ,pferdes sich vertraut gemacht hat1 bald von ,erfolg gekrnt sein werden4 b4 ,reiten mit angefaten ,zgeln4 ,die ,balllektionen sind damit zu ,ende4 ,statt des ,balles wird die ,reitgerte in die rechte ,hand genommen4 ,dieselbe wird mit der vollen rechten ,hand gleich unter den ,knopf1 ,spitze nach unten gerichtet1 erfat4 ,bei den ,hilfen schiebt man sie ev4 zwischen den ,mittel- und ,ringfinger4 ,wenn die ,reiterin jetzt den ,zgel in die ,hand nimmt1 zu welcher bung das ,pferd auf ,kandare ohne ,kinnkette gezumt wird -- die ,haltung der ,zgel hat sie bereits in der ,vorbung gelernt --1 so wird sie dieselben auch nur dazu benutzen1 wozu sie da sind1 nmlich zur ,fhrung des ,pferdes und nicht um sich daran festzuhalten -- wodurch das ,maul des ,pferdes in der unverantwortlichsten ,weise maltrtiert wird --1 und da sie mit der ,festigung des ,sitzes das ,schwerste berwunden hat1 so wird sie das andere spielend erlernen4 ,das ,kapitel ber ,zgelfhrung vorher noch einmal durchzusehen1 wrde sich recht ntzlich erweisen4 ,die ,reiterin reitet noch einige ,lektionen an der ,longe1 und zwar1 um dem ,verdrehen der ,schultern vorzubeugen1 mit angefatem ,trensenzgel4 ,die ,arme liegen rechtwinklig mit den ,ellenbogen ber den ,hften leicht am ,krper4 ,bei ,kopfbewegungen des ,pferdes geben die ,arme federnd nach und kehren in ihre vorherige ,lage zurck1 das ,pferd dadurch sanft in seine aufgerichtete ,stellung zurckbringend4 ,der ,krper darf sich unter keinen ,umstnden durch die ,kopfbewegungen des ,pferdes vornber ziehen lassen1 er bleibt in der erlernten ,stellung4 ,die ,handgelenke 7,fingerngel gegen den ,leib1 ,daumen nach oben7 geben den ,bewegungen des ,pferdes ebenfalls federnd nach4 ,immer leichte ,fhrung bei anstehenden ,zgeln6 ,niemals festhalten6 7,anmerkung3 ,beim ,reiten auf dem ,zirkel werden die ,hnde stets so gehalten1 da die innere ,hand eine ,handbreit tiefer steht1 als die uere4 ,der innere ,zgel wird dabei etwas krzer genommen als der uere1 um das ,pferd mit dem ,kopfe nach innen zu stellen1 und zwar so weit1 da die ,reiterin das innere ,pferdeauge schimmern sieht4 ,die ,gradausrichtung des ,halses mu beibehalten werden1 was man durch ,anlegen der ,zgel an den ,hals zu bewirken sucht4 ,auf der langen ,linie mu das ,pferd durchaus geradeaus gestellt sein47 ,in dieser ,lektion lernt die ,reiterin1 da sie bereits in ihrem ,sitz perfekt ist1 das ,pferd mittels der ,zgel in der ,gleichgewichtsstellung erhalten1 soweit der bisher noch tote ,schenkel1 der erst allmhlich zur ,ttigkeit bergeht1 dies gestattet4 ,das ,gefhl des ,gleichgewichts wird man haben1 wenn das ,pferd sich leicht an das ,gebi lehnt und darauf kaut1 und wenn es der ,reiterin ohne ,erlahmung der ,arme gelingt1 das ,pferd in dieser ,stellung zu erhalten4 ,es werden hier wieder1 wie in den anderen ,lektionen1 alle ,gangarten mit den betreffenden ,wechslungen durchgebt1 auch kann dem ,pferde nach den ersten ,zgelbungen1 besonders wenn die ,reiterin fhlt1 da sie das ,pferd wirklich fhrt1 die ,longe ausgeschnallt werden4 ,damit wird auch die ,kinnkette eingelegt und die ,reiterin fhrt das ,pferd nunmehr mit der linken ,hand allein4 ,die ,hilfen zum ,reiten in den verschiedenen ,gangarten werden nun nicht mehr durch die dem ,pferde gelehrten ,zeichen gegeben1 sondern nach den in den betreffenden ,kapiteln enthaltenen ,andeutungen1 und es ist speziell zu ben3 #a4 ,das ,anreiten aus dem ,schritt4 #b4 ,das ,antraben aus dem ,schritt4 #c4 ,das ,verstrken des ,trabes4 #d4 ,das ,verkrzen4 #e4 ,das ,ansprengen zum ,galopp4 #f4 ,das bergehen in den ,schritt4 #g4 ,das ,anhalten4 ,diese ,lektion erscheint ziemlich umfangreich1 daher mu sich die ,reiterin bei der groen ,wichtigkeit der ,sache die ,zeit nehmen1 sich nicht nur grndlich theoretisch zu informieren1 sondern auch die praktischen bungen gengend auszudehnen4 ,ob sie die ,theorie richtig in die ,praxis bertrgt1 kann sie daran erkennen1 da das ,pferd ihre ,hilfen versteht und ohne ,weiterungen darauf reagiert4 ,nach ,beendigung dieser ,lektion1 welche noch1 wenn auch ohne ,longe1 auf dem ,zirkel gebt wurde1 wird dieser verlassen1 um auf das ,viereck zu reiten und damit zum ersten ,male ,wendungen zu ben4 ,dabei wirken hauptschlich der uere ,zgel und der innere ,schenkel bezw4 rechts statt dessen die ,reitpeitsche4 ,die ,dame fhrt das ,pferd von nun an nur auf ,kandarenzgel1 da sie die rechte ,hand zur ,fhrung der ,reitpeitsche braucht4 ,ersterer gibt dem ,pferde die mechanische ,hilfe dadurch1 da sich die ,zgelhand ein wenig nach innen schiebt4 ,der ,krper verlegt seinen ,schwerpunkt etwas nach innen1 der innere ,schenkel wirkt gegenhaltend1 so da das ,pferd gezwungen wird1 gleichsam um den ,schenkel bezw4 die ,peitsche herumzugehen1 sich demnach in den inneren ,rippen und der ,wirbelsule zu biegen4 ,vor der ,wendung wird das ,pferd versammelt und diese selbst in gemigterem ,tempo durchgefhrt4 ,das ,wechseln von einer ,hand auf die andere geschieht durch das ,changieren durch die ,bahn und beginnt1 nachdem die ,reiterin die kurze ,seite der ,bahn und ihr ,pferd eine ,pferdelnge die lange ,seite passiert hat4 ,dann tritt eine ,viertelwendung durch die ,diagonale der ,bahn ein1 jedoch so1 da der ,kopf wieder auf eine ,pferdelnge vor der diagonalen ,bahnecke gerichtet ist4 ,es wrden zu dieser ,lektion noch hinzutreten das ben des ,arrts und das ,kurz-,kehrt4 ,bei letzterem lt man das ,pferd auf der ,hinterhand herumtreten1 es wirken dazu uerer ,zgel und ,schenkel bezw4 ,reitpeitsche1 der innere gegenhaltend4 ,ist mit dieser bung eine hinreichende ,sicherheit in der ,fhrung des ,pferdes eingetreten1 so geht man zu ,tummelbungen ber4 ,unter ,tummelbungen verstehe ich das ben von ,volten1 ,halbzirkeln1 ,vierecken1 ,figuren1 ,achten und ,schlangenlinien1 sowie von ,wechslungen auf die andere ,hand4 ,sie dienen dazu1 das ,pferd lenk- und biegsam zu machen und sind als gute ,vorbungen fr das ,reiten in koupiertem oder unebenem ,terrain zu betrachten4 ,ist die ,reiterin bis jetzt nur auf einem ,hufschlag geritten1 so mssen zur bung fr ,pferd und ,reiterin auch die ,seitengnge und das ,zurcktreten durchgenommen werden4 ,da das ,pferd damit vertraut ist1 so ist es die ,sache der ,reiterin1 ihm nach der ,theorie die richtigen ,hilfen dazu zu geben4 ,mit beiden bungen qule man das ,pferd nicht zu lange1 da sie unter der ,anfngerin fr dasselbe nur von geringem ,nutzen sein werden4 ,in dieser ,lektion kann auch die ,springstange wieder hervorgeholt werden4 ,stete bung und ,repetition werden immer notwendig sein1 und wenn der ,sommer zum ,reiten im ,terrain verwendet ist1 kehre die ,reiterin im ,winter zu den weniger amsanten1 aber stets lehrreichen ,einzel-,lektionen zurck4 ,der ,bahnkursus ist damit zu ,ende4 ,habe ich im ganzen auch nur ,andeutungen dafr geben knnen1 so wird die aufmerksame und energische ,reitschlerin dieselben doch mit bedeutendem ,nutzen fr sich verwenden knnen4 ,ich habe mich wohl gehtet1 eine ,zeitdauer als gengend zum ,erlernen jeder ,lektion anzugeben1 weil eine solche nach der ,individualitt der einzelnen ,dame ganz verschieden ausfallen drfte2 sogar das ,gefhl des ,innehabens der ,lektion wird von den einzelnen verschieden beurteilt werden4 ,ich glaube aber1 da eine mit persnlichem ,geschick1 ,energie und krperlichen ,krften ausgestattete ,schlerin binnen drei ,monaten 7der ,winter wrde dafr vortrefflich geeignet sein7 den ,kursus so weit absolvieren wird1 um mit ,sicherheit im ,freien reiten zu knnen4 ,weniger ,begabte werden bei ,flei und ,mhe dieses ,ziel auch erreichen1 wenngleich es etwas langsamer geht4 -- ,jetzt aber strahlt die ,frhlingssonne vom blauen ,firmament herab1 mit grnen ,knspchen bedecken sich ,baum und ,strauch4 ,abgeschttelt wird der ,winterstaub1 und die wrzige ,frhlingsluft wird tiefatmend eingesogen1 unter ,bumen und im ,felde lustwandelnd und damit ist auch fr die fleiige ,bahnreiterin die ,zeit gekommen1 wo sie den ,lohn ihres ,fleies ernten soll -- schon im ,frhling6 ,sie kann nun reiten1 sie kennt ihr ,pferd und dessen ,eigenart1 sie wei es verstndig zu fhren und sie wird nun zum ersten ,male auf der ,promenade erscheinen und sich dem erstaunten ,volke zeigen6 ,welche ,wonne1 auf den ebenen1 weichen ,wegen dahinzufliegen1 frei1 wie der ,vogel in der ,luft1 das edle ,tier unter sich1 welches sie mit sicherer ,hand an leichtem ,zgel fhrt6 ,o ,reiterwonne -- durch welchen ,sport kannst du ersetzt werden8 ,also -- wir reiten ins ,freie1 ins ,terrain1 in den ,wald1 wohin uns unsere ,lust fhrt4 #ab4 ,das ,reiten im ,freien4 ,reiten ,sie mit ,gott1 schne ,leserin1 wenn ,sie sich ,ihrer und ,ihres ,pferdes vollstndig sicher fhlen1 aber nehmen ,sie von mir noch einige gute ,ratschlge mit auf ,ihren neuen ,weg1 wohin er ,sie auch fhren mge4 ,der ,accidents gibts mannigfache1 mehr als in der ,reitbahn -- und so mu ich denn als erste ,grundlage fr das ,reiten im ,freien anfhren3 ,reiten ,sie nie unaufmerksam6 ,haben ,sie ,ihr ,pferd stets am ,zgel1 und ob ,sie mit ,ihren ,begleitern ,konversation machen1 haben ,sie ,ihre ,augen stets vorauf auf den ,weg und auf die ,gegend1 welche sie passieren wollen1 -- auch achten ,sie stetig auf das ,ohrenspiel ,ihres ,pferdes4 ,sie werden die feinen ,nuancen dieses ,ohrenspiels bald kennen lernen1 es wird ,ihnen sagen1 ob alles ruhig ist oder ob irgend etwas vor ,ihnen -- vielleicht auch hinter ,ihnen -- vorgeht1 wodurch das ,pferd erregt oder erschreckt werden knnte4 ,schon ein pltzlich hervorschieender klffender ,dorfkter1 ein auffliegendes ,rebhuhn u4 dergl4 m4 kann ,ihr ,pferd aus der ,kontenance bringen1 -- um so ruhiger bewahren ,sie die ,ihrige1 dann wird sich auch das ,pferd beruhigen4 ,beim ,hinausreiten mssen ,sie vielleicht einen ,teil der ,stadt passieren1 da wird das ,pferd1 nach der langen ,bahnperiode besonders1 vergngt und munter sein1 daher ist doppelte ,vorsicht ntig4 ,denken ,sie auch an die neuen ,eindrcke1 die das ,pferd erhlt4 ,da sind die gepflasterten oder asphaltierten1 jedenfalls glatten ,straen1 mit ihrem ,trubel an ,fugngern1 elektrischen ,bahnen1 ,wagen1 ,automobilen1 ,fahrrdern usw4 und dem dadurch verursachten ,lrm zu passieren1 bis hinter dem ,tore1 den ,brcken etc4 endlich die ,promenade oder das freie ,terrain anfngt4 ,bis dahin wird ruhiger1 kadenzierter ,schritt geritten1 damit das ,pferd auf dem ,pflaster nicht ausgleitet und durch eine zu starke ,drhnung der ,hufe nicht leidet4 ,wenn man an ,wagen vorbeireitet1 so weiche man denselben mglichst weit aus1 um nicht angefahren zu werden1 und beobachte dieses ,verfahren hauptschlich1 wenn man von rckwrts kommt1 da die ,wagenpferde manchmal ausschlagen4 ,ich selbst bin auf diese ,weise einmal schwer am ,schienbein verletzt worden1 als ich diese ,regel auer acht lie4 ,mit einem ,pferde1 welches noch jung oder noch nicht lange vom ,lande gekommen ist1 mu man in der ,stadt berhaupt sehr vorsichtig sein1 weil es da tausend ,dinge gibt1 die ihm sowohl fr das ,auge wie fr das ,ohr fremd sind1 vor denen es sich daher frchten wird4 ,jeder ,korrekturversuch ist fr die angehende ,reiterin milich1 am milichsten aber auf ,steinpflaster oder auf glatter ,strae und unter den ,augen eines unliebsamen ,publikums2 man mu dergleichen ,eventualitten in der ,stadt daher mglichst zu vermeiden suchen4 ,wird die ,reitpromenade der ,reiterin wenig ,schwierigkeiten bieten1 so nehme sie drauen das ,terrain1 wie sie es findet1 und beachte in erster ,linie in bezug auf die ,gangarten folgendes3 ,auf hartem ,boden1 ,steinpflaster1 harter ,chaussee ist mglichst ,schritt zu reiten1 der ,sicherheit der ,reiterin und der ,schonung des ,pferdes wegen4 ,mittelweicher ,boden1 ,wiesen1 ,rasenflchen eignen sich hauptschlich zum ,tummeln des ,pferdes in jeder ,gangart1 wenn ,rasenflchen z4 ,b4 nicht zu glatt sind1 was bei kurzem ,gras nach ,drre leicht einzutreten pflegt4 ,ganz tiefer ,boden1 z4 ,b4 ,sturzacker oder lockerer ,sand1 ist am besten im ,schritt zu passieren1 da ,trab oder ,galopp in einem solchen nicht nur eine bedeutende ,lungenttigkeit erzeugt1 sondern auch ,sehnenerkrankungen verursachen kann1 wie es denn ebenso zwecklos als grausam wre1 ein ,pferd ohne zwingenden ,grund da hindurchzuhetzen4 ,kurze1 mige ,anhhen knnen im ,trab oder ,galopp genommen werden1 mig bergab kann man wohl auch im moderierten ,trab oder ,galopp reiten1 -- sobald es aber steiler wird1 gehe man hier wie da lieber in den ,schritt ber4 ,ebenes1 freies ,terrain ist fr jede ,gangart geeignet1 doch achte man besonders in schnellerer ,gangart auf ,maulwurfs-1 ,hamster- und ,kaninchen-,lcher1 die einen schweren ,sturz nach sich ziehen knnen4 ,die ,reiterin soll deswegen1 wie auch schon angedeutet1 das ,terrain kurz vor dem ,pferde stets im ,auge haben4 -- ,wenn das ,pferd nicht sehr wendig ist1 wird man1 wenn man auerhalb des ,weges reitet1 dichten ,wald am besten im ,schritt passieren1 aus ,schonung fr das ,reitkleid1 das eigene ,knie und die ,hften des ,pferdes4 ,wo man aber auch reite1 man sei immer aufmerksam4 ,gegen starken ,wind reite man nicht in schneller ,gangart1 da sich das ,pferd dadurch eine ,lungenkrankheit oder durch ,verfangen sogar einen pltzlichen ,tod zuziehen kann4 ,selbst der ,staub1 den ,pferd und ,reiterin dabei einatmen1 ist fr beider ,gesundheit nachteilig4 ,illustration3 ,fig4 #ej4 ,bergabreiten4 ,breite1 trockene ,grben1 die man nicht berspringen kann oder mag1 werden durchritten2 die ,reiterin mag daher nicht versumen1 ihr ,pferd zeitig daran zu gewhnen4 ,man lt dem ,pferde dabei mglichst viel ,zgelfreiheit1 damit es sehen kann1 wohin es tritt1 hat aber den ,sitz immer fest zu halten1 damit1 wenn ein ,sprung erfolgten sollte 7der hin und wieder vorkommt1 wenn das ,pferd einsinkt71 die ,reiterin sich nicht von demselben trennt4 ,sie hat sich beim geraden ,hinabreiten nach rckwrts zu lehnen1 um das ,pferd vorn1 beim ,hinaufklettern aber nach vorwrts zu neigen1 um es hinten zu ,entlasten4 ,ein ,erfassen der ,mhne darf die ,vorwrtsbeugung untersttzen4 ,bei steilen ,abhngen1 welche allerdings am besten zu umgehen sind1 sind dieselben ,regeln zu befolgen4 ,steil bergauf wrde man im ,zickzack reiten1 vorwrts geneigt1 die rechte ,hand in den ,mhnen des ,pferdes1 mit der linken dasselbe nur so leicht fhrend1 da die ,direktion angegeben wird4 ,abwrts reitet man geradeaus rckwrts gelehnt mit langen ,zgeln 7,fig4 #ej71 denn das ,pferd wird mit dem ,hinterteil eher hinabgleiten1 als vornberstrzen4 ,wollte man die ,bschung im ,zickzack hinabreiten1 so knnte das ,pferd viel leichter in die ,lage kommen1 seitwrts abzugleiten und mit der ,reiterin zu fallen4 ,das ,passieren von ,wasser1 auch wenn es nur flach ist1 kann fr die ,reiterin in der ,weise unbequem werden1 da manche ,pferde die ,passion haben1 sich darin niederzulegen1 um sich zu wlzen4 ,es ist also notwendig1 gerade dabei das ,pferd sicher am ,zgel und die ,reitpeitsche parat zu haben4 ,in tieferes ,wasser soll sich die ,reiterin ohne zwingenden ,grund berhaupt nicht wagen4 ,schwache ,brcken1 schmale ,stege1 ,fhren etc4 werden am besten passiert1 indem der ,begleiter der ,dame absteigt und deren ,pferd am ,zgel fhrt4 ,derartige ,passagen sind berhaupt nach ,mglichkeit zu vermeiden4 ,schlechte1 steinige oder frisch aufgeschttete ,wege sind gleichfalls mglichst zu vermeiden bezw4 nur im ,schritt zu passieren1 ebenso gefrorene ,wege mit tiefen ,geleisen1 da sie ,veranlassung zu ,hufspalt oder ,fessellhme geben knnen4 ,sehr weicher ,boden1 z4 ,b4 frisch geackertes ,feld1 passiere man1 wie auch oben schon angefhrt1 im ,schritt1 ,morast dagegen ist mglichst ganz aus dem ,spiele zu lassen4 ,im ,finsteren fhre man das ,pferd mit ganz leichten ,zgeln und verlasse sich im allgemeinen mehr auf dessen ,augen1 wie auf die eigenen4 ,die ,pferde pflegen im ,finstern recht sicher zu gehen und weniger furchtsam zu sein wie bei ,tage1 sie finden ihren ,weg besser wie die ,reiterin4 ,schlu4 ,ich bin zu ,ende4 ,habe ich den ,damen1 welche gleich mir1 als ich noch jung war1 mit der ,leidenschaft fr unser edles ,pferd begabt sind1 ein wenig bei ihren ,reitstudien genutzt1 so ist meine ,aufgabe erfllt4 ,ich mchte aber darauf aufmerksam machen1 da sie1 auch wenn sie das ganze ,buch durchstudiert htten1 -- was ich -- ,pardon -- bezweifle1 -- damit nur einen ,auszug von dem groen ,gebiete der eigentlichen ,reitkunst1 erhalten haben4 ,wenn alles gesagt werden sollte1 was etwa ntig und erforderlich ist1 so wrden mindestens drei solcher ,bnde1 wie der vorliegende1 erforderlich gewesen sein4 ,vieles davon wird ,ihnen1 meine ,damen1 nur durch die ,praxis verstndlich werden1 besonders wenn es ,ihnen durch ,ihren ,lehrer1 ,vater1 ,bruder oder ,gatten interpretiert wird4 ,an vieles wird auch jener erinnert werden1 wenn er das ,buch gemeinschaftlich mit ,ihnen studiert4 ,wollen ,sie mehr wissen1 so nehmen ,sie ein ,buch in die ,hand1 welches fr die ,herren geschrieben ist4 ,daraus knnen ,sie viel lernen1 was auch ,sie betrifft1 in erster ,linie die ,behandlung des ,pferdes unter dem ,sattel1 die ,grundstze der ,dressur4 ,ich empfehle ,ihnen vorerst das auch in dieser ,sportbibliothek erschienene1 sehr vortreffliche ,werkchen des ,oberstleutnant von ,sanden3 ,reitsport 7s4 ,inseratenteil74 ,es sind die ,ausfhrungen eines sehr erfahrenen ,reiters1 wenngleich auch diese nur ziemlich eng zusammengefat sind4 ,und -- wenn ,sie das ,gefhl unbedingter ,sicherheit auf dem ,pferde und damit wahre ,herzensfreude empfinden wollen1 dann -- bleiben ,sie beim ,seitsitz und kmmern ,sie sich recht viel um ,ihr ,pferd1 und um dessen ,wohl auch im ,stalle4 ,es wird dann ,ihr ,freund werden4 ,und nun -- reiten ,sie mit ,gott1 soweit der ,himmel blau und die ,erde schn ist4 99 99 99 99 99 ,empfehlenswerte ,bezugsquellen4 ,sattlerwaren3 ,j4 ,f4 ,a4 ,junge1 ,sattelmacher1 ,hamburg1 ,a4 ,b4 ,c4-,strae #ec 7siehe nachstehendes ,inserat74 ,a4 ,waldhausen1 ,sattlerwarenfabrik1 ,kln1 ,obenmarspforten #bf und ,johannisstrae #fe4 ,sportbekleidung3 ,d4 ,faust1 ,berlin ,w4 #i1 ,linkstrae #cc_/cd4 ,thomas ,sons1 ,london ,w4 #cb1 ,brook ,st4 ,bazar ,nrnberg1 ,berlin ,w41 ,franzsischestrae #bj 7,friedrichstraen-,ecke74 ,zaumzeug1 ,kandaren1 ,schnellsattler etc43 ,offizier-,pferde-,verein1 ,charlottenburg1 ,kasernenstrae #bd4 ,august ,loh ,shne1 ,a4-,g4 fr ,militrausrstungen1 ,berlin1 ,wilhelmstrae #bb4 ,illustration3 ,j4 ,f4 ,a4 ,junge ,hamburg ,a4 ,b4 ,c4-,strae #ec ,sattelmacher ,spezialitt3 ,damensttel in bester ,paform und neuestem ,genre4 ,illustration3 ,d4 ,,faust4 ,amazones ,riding ,habits and ,breeches ,prinzess-,reitkleider1 ,colonial-1 ,universal-,reitkleider in verschiedener ,ausfhrung fr den ,rittlingssitz4 ,prmiiert3 ,london1 ,chicago1 ,antwerpen etc4 ,bazar ,nrnberg1 ,berlin ,w4 ,franzsischestrasse #bj 7,friedrichstrassen-,ecke7 ,illustration ,spezialitt3 ,damen-,reit-1 ,sport-,hemdhosen ,combinations -- ,union suits jeder ,individualitt angepat -- in ca4 #bj verschiedenen ,ausfhrungen und ,qualitten von #b4ge an4 ,hygienisch gearbeitete ,hemdhosen fr ,kinder von #b ,mark4 ,damen-,reit-1 ,sport-,reformkleider4 ,unsere ,spezialmarken sind in den allerhchsten ,kreisen eingefhrt -- nahtlos1 farbecht1 tadell4 ,sitz -- #ah verschied4 ,faons v4 #b4ge u4 #e4ej an4 ,gestrickte ,reitblusen 7,knitted ,waists-,golfers71 ,damen-,lederwesten fr ,reit- und ,jagdsport1 ,damen-,kameelhaarspencer1 ,damen-,kameelhaarwesten1 ,reit-,damenspencer in ,seide1 ,merino1 ,wolle4 ,seid41 woll4 ,fil d',ecosse ,damen-,sportstrmpfe4 ,preisbuch mit ,bezug auf dieses ,werk franko4 ,thomas ,sons' ,reitkleider werden von den ersten ,reiterinnen der ,jetztzeit als die am besten geschnittenen und dauerhaftesten anerkannt2 und ihr verbesserter ,schrzenrock verbindet ,sicherheit mit ,eleganz1 ob im ,sattel oder nicht4 ,illustration ,thomas ,sons' patentiertes ,surtout ,militaire ist der zweckmigste ,mantel zum ,tragen ber dem ,reitkleid4 ,mit ,pelz gefttert1 wie auf der ,abbildung angegeben1 oder auch ohne ,pelz4 ,muster und ,formular fr ,selbst-,manehmen werden zusammen mit ,preisangabe auf ,verlangen gratis und franko versandt4 ,tadellos sitzende ,reitkleider und ,mntel etc4 werden ohne nhere persnliche ,rcksprache angefertigt4 ,erfahrener ,zuschneider zum ,anprobieren wird bei ,vergtung der ,reise nach ,deutschland oder ,oesterreich entsandt1 wenn drei oder mehr ,kleider auf einmal bestellt werden4 ,man verlange den illustrierten ,katalog ber ,damen-,sportkleider von ,thomas ,sons1 ,damen-,sport-,schneider #cb1 ,brook ,st4 ,,london ,w4 ,england4 ,reit- und ,fahrsport ,der ,reitsport von ,s4 von ,sanden ,oberstleutnant a4 ,d4 7,bibliothek fr ,sport und ,spiel ,band ,i7 ,mit #ed ,abbildungen von ,rich4 ,schoenbeck1 ,major a4 ,d4 ,preis3 ,broschiert ,m4 #d4--1 in ,leinwand gebunden ,m4 #e4--1 in ,halbleder gebunden ,m4 #f4--4 ,,inhalt3 ,a4 ,vorbemerkungen zum eigentlichen ,reiten3 #a4 ,gemtseigenschaften des ,reiters4 #b4 ,der ,reiterkrper4 #c4 ,anzug des ,reiters4 #d4 ,auswahl des ,pferdes4 #e4 ,vom ,pferdekrper4 #f4 ,die ,gangarten des ,pferdes4 #g4 ,bekanntschaft mit dem ,pferde und der ,reitbahn4 #h4 ,fhren des ,pferdes nach der ,bahn und ,aufstellung daselbst4 #i4 ,aufsitzen mit ,hilfe4 #aj4 ,ergreifen der ,zgel4 #aa4 ,abschwingen4 ,b4 ,reiten in der ,bahn3 ,i4 ,auf ,decke und mit ,trense3 #a4 ,reiten lernt man durch ,reiten4 #b4 ,freibungen und ,sitz4 #c4 ,das ,reitergefhl4 #d4 ,geregelte ,haltung und ,stellung des gerittenen ,pferdes4 #e4 ,fhrung des ,pferdes auf ,trense4 #f4 ,von bereinstimmung und ,zusammenwirkung aller ,hilfen4 ,,ii4 ,reiten auf ,sattel mit ,bgeln3 #a4 ,der englische ,sattel 7,pritsche74 #b4 ,zweck des ,reitens auf ,sattel1 ,bgelschnallen1 ,auf- und ,absitzen4 #c4 ,sitz auf dem ,sattel mit ,bgeln4 #d4 ,reiten mit ,bgeln4 ,,iii4 ,vom ,reiten mit ,stellung und ,biegung4 ,,iv4 ,reiten mit ,kandare3 #a4 ,allgemeines4 #b4 ,die ,kandare 7,stangenzaum74 #c4 ,stellung der ,faust und ,zgelhaltung4 #d4 ,ttigkeit der ,faust und der ,schenkel4 #e4 ,fhrung mit der ,kandare4 ,c4 ,angewandtes ,reiten4 ,d4 ber den ,ankauf eines ,reitpferdes4 ,gelndereiten 7,kriegs-1 ,jagd- und ,dauerreiten7 von ,s4 von ,sanden ,oberstleutnant a4 ,d4 7,bibliothek fr ,sport und ,spiel ,band ,v7 ,preis3 ,broschiert ,m4 #d4--1 in ,leinwand gebunden ,m4 #e4--1 in ,halbleder gebunden ,m4 #f4--4 ,,inhalt3 ,a4 ,das ,hindernisreiten der ,kavallerie1 und seine ,vorbereitung3 ,i4 ,anforderungen an den ,reiter und sein ,anzug4 ,,ii4 ber ,kavalleriepferde und ihre ,bekleidung4 ,,iii4 ,ausbildung junger ,pferde4 ,,iv4 bungen im ,gelnde4 ,b4 ,dauerleistungen3 ,i4 ,vorbereitung4 ,verhltnis der ,leistung zu ,futter und ,pflege4 ,,ii4 ,distanz-7,dauer-7,ritte4 ,c4 ,reitjagden3 ,i4 ,allgemeines4 ,,ii4 ,die verschiedenen ,arten von ,reitjagden4 ,,iii4 ,die ,hunde4 ,,iv4 ,das ,reiten auf der ,jagd4 ,d4 ber ,pflege und ,wartung der ,pferde4 ,das rohe ,pferd von ,s4 von ,sanden ,oberstleutnant a4 ,d4 7,bibliothek fr ,sport und ,spiel ,band ,,xxii7 ,mit #ai ,abbildungen ,preis3 ,broschiert ,m4 #b4--1 in ,leinwand gebunden ,m4 #b4hj1 in ,halbleder gebunden ,m4 #c4ej4 ,,inhalt3 ,einleitung4 ,a4 ,erziehung3 ,im ,stall und an der ,hand4 ,maregeln zur ,gesundheitspflege4 ,b4 ber die ,arbeit an der ,longe3 ,ihre ,vorteile4 ber das ,laufzeug4 ,das ,personal4 ,die eigentliche ,arbeit3 ,beachtenswerte ,gesichtspunkte4 ,das ,anfhren auf einem ,kreise4 ,das ,pferd an der ,longe ohne ,fhrer4 ,die ,unterhaltung mit dem ,pferde durch ,zurufe und ,geberden4 ,schlu der ,longenarbeit ohne ,reiter4 ,c4 ,vorbemerkungen zum ,anreiten4 ,das ,verhltnis zwischen der ,krperhaltung und den ,einwirkungen des ,reiters4 ,wie kann man das ,gefhl ausbilden8 ,seelische ,eigenschaften eines ,pferdes4 ,von den ,krperteilen des ,pferdes1 die beim ,reiten besonders in ,betracht kommen4 ,d4 ,die ,longenarbeit unter dem ,reiter4 ,aufsitzen4 ,erstes ,anreiten4 ber des ,reiters jetzige ,fhrung4 ,erste ,biegungen des ,halses und ,wendungen auf der ,vorhand4 ,vom ,schenkelgehorsam im ,gange4 ,verengern und ,erweitern des ,zirkels4 ,e4 ,das ,reiten ohne ,longe4 ,allgemeines4 ,zur ,sache6 ,wechseln von einer ,hand auf die andere4 ,verbesserte ,wendung auf der ,vorhand und genaueres ,schenkelweichen4 ,vorlufige ,wendung auf der ,hinterhand4 ,das ,rckwrtstreten4 ,der ,galopp4 ,f4 ,gewhnung an ,verschiedenes4 ,an die ,gesellschaft anderer ,pferde4 ,an ,straengerusche und ,musik4 ,an das ,schieen4 ,g4 bergang zur eigentlichen ,dressur4 ,fachausdrcke4 ,der ,rennsport von ,erich ,bauer ,hauptmann a4 ,d4 7,bibliothek fr ,sport und ,spiel ,band ,,viii7 ,mit #cb ,abbildungen ,preis3 ,broschiert ,m4 #g4--1 in ,leinwand gebunden ,m4 #h4--1 in ,halbleder gebunden ,m4 #i4--4 ,,inhalt3 #a4 ,kapitel3 ,der ,flachrennsport und sein ,zusammenhang mit der ,landespferdezucht4 -- #b4 ,kapitel3 ,das ,vollblutgestt4 -- #c4 ,kapitel3 ,der ,rennstall4 -- #d4 ,kapitel3 ,das ,trainieren4 -- #e4 ,kapitel3 ,organisation und ,ttigkeit der ,rennvereine4 -- #f4 ,kapitel3 ,rennpropositionen4 -- #g4 ,kapitel3 ,der ,verlauf eines ,rennens4 -- #h4 ,kapitel3 ,hindernisrennen4 -- #i4 ,kapitel3 ,das ,wetten4 ,der ,hindernis-,sport ,von ,fred ,schmidt-,benecke 7,bibliothek fr ,sport und ,spiel ,band ,,xxiii7 ,mit vielen ,abbildungen und ,plnen4 ,befindet sich im ,druck6 ,der ,fahrsport von ,wilhelm ,ahlers ,hauptmann a4 ,d4 ,mitglied des deutschen ,sportvereins4 7,bibliothek fr ,sport und ,spiel ,band ,,xvi7 ,mit #da ,abbildungen4 ,dem ,prsidenten des ,deutschen ,sportvereins ,sr4 ,hoheit dem ,prinzen ,aribert von ,anhalt gewidmet4 ,preis3 ,broschiert ,m4 #d4ej1 in ,leinwand gebunden ,m4 #e4ej1 in ,halbleder gebunden ,m4 #f4--4 ,,inhalt3 ,kurzer historischer ,abriss der ,entwickelung des ,fahrens4 ,a4 ,das ,wagenpferd3 ,i4 ,eignet sich jede ,rasse als ,wagenpferd8 ,,ii4 ,vorbereitung des ,wagenpferdes fr seinen ,dienst4 ,,iii4 ,pflege und ,behandlung des ,wagenpferdes4 ,,iv4 ,die ,stallpflege4 ,b4 ,die ,beschirrung3 #a4 ,kummet- und ,sielengeschirre4 #b4 ,einspnnergeschirr fr ,dogcart4 #c4 ,zweispnnergeschirre4 #d4 ,das ,tandem-,geschirr4 #e4 ,zweispnnergeschirre fr vierrdrige ,fahrzeuge4 ,c4 ,der ,wagen3 #a4 ,bau des ,wagens4 #b4 ,anforderungen an jeden eleganten ,wagen4 #c4 ,die ,sportwagen4 #d4 ,die ,bespannungen4 #e4 ,behandlung und ,instandhaltung des ,wagens4 ,d4 ,das ,fahren3 #a4 ,der fahrende ,sportsman und sein ,kutscher4 #b4 ,die ,kunst des ,fahrens4 #c4 ,anfahren4 #d4 ,das ,tandemfahren4 ,e4 ,das ,fahren in den ,strassen ,berlins4 ,f4 ,die ,fahrschule4 ,g4 ,dauerfahrten 7speziell3 ,besprechung der ,distanzfahrt ,berlin-,totis74 ,h4 ,der ,deutsche ,sportverein4 ,grethlein ,co4 ,verlagsbuchhandlung ,,leipzig1 ,dorotheenstrasse #b4 ,hinweise zur ,transkription ,eine ganzseitige ,illustration am ,buchanfang wurde vor das ,inhaltsverzeichnis verschoben4 ,der ,text des ,originalbuches wurde grundstzlich beibehalten1 mit folgenden ,ausnahmen1 ,seite #f3 #afd gendert in #afi 7,schlu #afi7 ,seite #aa3 sehn gendert in sehen 7,wilhelmine von ,preuen sehen wir auf einem alten ,kupferstich7 ,seite #bj3 ,maschienengewehr gendert in ,maschinengewehr 7kann dann mindestens mit dem ,maschinengewehr vorgehen7 ,seite #bc3 ein gendert in eine 7da z4 ,b4 eine grazis und korrekt englisch trabende ,dame7 ,seite #ci3 1 hinter ,ansicht entfernt 7ohne da ich vorher meine ,ansicht darber offen ausgesprochen7 ,seite #dh3 verletzten gendert in verletzen 7knnen unterhalb des ,knies verletzen und verhindern die ,reiterin7 ,seite #gg3 ,unterlegetresse gendert in ,unterlegetrense 7mit der ,kinnkette i und die ,unterlegetrense k7 ,seite #hf3 nnd gendert in und 7,zgelfhrung mit zwei ,hnden und auch sonst7 ,seite #ij3 ,unterlagedecke gendert in ,unterlegedecke 7liegt der ,damensattel ohne ,unterlegedecke viel besser7 ,seite #aai3 am eingefgt 7wie sie am besten mit ihm auskommt7 ,seite #abf3 4 hinter cm entfernt 7richtig etwa #aj-ae cm vom ,krper entfernt stehen7 ,seite #adb3 ,angenblick gendert in ,augenblick 7,die ,hilfe tritt in dem ,augenblick ein1 wo das ,pferd7 ,seite #adc3 aher gendert in aber 7mu aber auch auf das ,terrain achten7